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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 441 10/2015 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

Jemand zu Hause?

WERWOWAS

21. Oktober 2015 – der „Zurück in die Zukunft“-Tag wird gefeiert

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

Unser Publikum ist grandios ehrlich Florian Vollmers über das 30. Unabhängige FilmFest Osnabrück

NEU IN DER STADT

Aufgemacht Gastro-Start-ups auf der Suche nach dem Erfolgsrezept

Praktische Solidarität Der Verein EXIL zum Flüchtlings-„Problem“


WER HAT SCHON LUST AUF WINTER?

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Ethisch. Andreas Neuhoff, „Exil e.V., über die Situation der Flüchtlinge in Stadt und Region Osnabrück. Er sagt: „Was vor allem fehlt, ist der politische Wille.“ Seite 10

Zeitversetzt. Der 21. Oktober 2015: das legendäre Datum aus „Zurück in die Zukunft“ ruft Sebastian Ortner alias DJ Sebastian Slater auf den Plan. Seite 18

FOTO: FRANZISKA TEMMEN

FOTO: JÖRG LANDSBERG

Glänzend. Max Winkler zeigt uns, was ein „Anschießer“ ist. Keine Sorge: der Vergolder ist die Sanftheit in Person. Seite 4

FOTO: FRANK JÜRGENS

FOTO: ROGER WITTE

FOTO: FRANZISKA TEMMEN

oktober 2015

Hilfreich. Detlef Strüben und Marco Brockmeyer erklären im Beratungstreff am Rosenplatz, was „Jugend stärken im Quartier“ bedeutet. Seite 20

Fragmentarisch. In Thomas Köcks „paradies fluten”, Schauspiel + Tanz, „wird unsere Existenz zu einem kleinen (Dreck-)Fleck auf einer Fensterscheibe“. Seite 32 Titel. Start-ups in der Gastro-Szene. Das eigene Café oder Restaurant eröffnen? STADTBLATT-Autorin Carolin Rupp hat Mutige getroffen, die es wagen. Seite 12

4 leute Max Winkler – Vergolder Florian Vollmers – Leiter Unabhängiges FilmFest Lena Krause-Heiber – Einzelhandelskauffrau

6 aufgefallen Wertvolle Erfahrung. Das Team des Navigationsgürtels feelSpace steht kurz vor seiner Firmengründung. Auch Dank des innovate! Awards.

10 interview Mehr tun! Andreas Neuhoff, „Exil e.V. – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge“, über Angstrhetorik, Willkommenskultur und humanitäre Verpflichtung.

12 titel Aufgemacht. Sie leben ihren Traum – Start-ups in der Gastro-Szene. Hinter jeder Neueröffnung stecken Persönlichkeiten mit Geschichte(n).

16 wartezeit Nach der Kita kommt die Krise. Betreuungsplätze für Grundschulkinder sind Mangelware in Osnabrück.

18 legendenbildung Zurück in die Vergangenheit. In „Zurück in die Zukunft“ landet Marty McFly am 21. Oktober 2015. Nun steht das legendäre Datum vor der Tür.

TITELFOTO: MAIK REISHAUS

19 ortstermin Mut zur Lücke. Von Eversburg bis Lüstringen: Erlebnisse einer Fahrradtour entlang des Haseuferwegs.

20 familiensache Nicht nur quatschen. Der Beratungstreff „Jugend stärken im Quartier“ am Rosenplatz nimmt Fahrt auf.

21 umwelt Ex und hopp. Kaffee in Einwegbechern? Keine besonders gute Ökobilanz. Aber es gibt Alternativen.

22 what’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Einfach und direkt. Joe Bonamassa besitzt 150 Gitarren. Hier erzählt er, warum.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Oktober

32 bühne Brenne, Zuschauer! Thomas Köcks „paradies fluten” beweist: Der Raubtierkapitalismus frisst unsere Zukunft.

34 kunst Alarmstufe Rot? Osnabrücks Kulturszene wird massiv zusammengestrichen. Trotzdem gehen viele neue Großprojekte an den Start. Ein Widerspruch?

36 kino Schöner Mann mit Tiefgang. Bekannt ist Benicio del Toro nicht nur durch sein Äußeres, sondern durch Rollen wie jetzt in „Sicario“ und „A Perfect Day“.

40 media CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

43 wer wo was Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.10.2015

60 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

intro Glaube, Hoffnung, Liebe

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s ist nicht einfach, in diesen Tagen ein Magazin zu füllen, das informieren und unterhalten möchte. Sollte nicht angesichts des Exodus, der seit Wochen in Europa die Flüchtlinge im traurigsten Sinne des Wortes ,anspült‘, jede Seite mit diesem Thema gefüllt sein? Am liebsten möchte man den englischen Lyriker W.H. Auden zitieren, dessen Gedicht „Funeral Blues“ durch den Film „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ bekannt wurde: „Stoppt jede Uhr, lasst ab vom Telefon“. Jede Uhr stoppen, wenn ein Kind stirbt oder ein Vater oder eine Oma. Wenn eine Familie auseinander gerissen wird. Jede Uhr stoppen, wenn das Leid zugeschlagen hat. So ist die Welt aber nicht. Sie dreht sich weiter. Vielleicht heißt der Film ja deshalb auch „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ – alles hat seine Stunde. So schwer das manchmal auszuhalten ist. Wir haben uns an mehreren Stellen im Heft dem Thema „Flüchtlinge“ gewidmet – und das mit einem Hinweis gekennzeichnet. „Nie wird es sein, so wie es war. Nie wieder gut“, schreibt W.H. Auden zum Schluss. Vielleicht ja doch …

AS TU W r fü

62 klick Wann: 10.09. Wo: Pollyesther‘s Was geht ab: Kleiner Comedy Slam Wir fragen: Was hast Du Dir von der Comedy Veranstaltung erhofft?

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Flüchtlinge

Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 10.2015

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FOTO: FRANZISKA TEMMEN

leute

Besser jetzt den Atem anhalten: Max Winkler beim „Anschießen“

Ein 10.000stel Gold. Viele denken dabei an Reichtum. Vergoldermeister Max Winkler denkt dabei an Kunst, Glanz und Unvergänglichkeit.

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eder kennt sie, diese legendären drei Minuten und 12 Sekunden am Ende von Sergio Leones „The Good, the Bad and the Ugly“: in halbverrückter Gier hetzt Tuco, der Outlaw, die Grabreihen entlang, vorangepeischt von Ennio Morricones „The Ecstasy of Gold“. Gold. Seit der Antike hat es den Menschen fasziniert. Und wer Vergoldermeister Max Winkler bei der Arbeit zusieht, in seiner Werkstatt am Blumenhaller Weg, Outlet von Winkler Kunst & mehr, ahnt rasch, warum. Ein Rahmen liegt vor ihn, aus Lindenholz. Alle Vorbereitungsarbeit ist bereits getan: Erst die Leimtränke. Dann der Kreidegrund. Dann das Poliment – feiner, geleimter Ton. Gold, Gold, Gold! Dann die „Netze“, aus Ein Goldblatt. Ein Zehntausendstel MilWasser und Alkohol. limeter. Unvorstellbar dünn oder? Hält Jetzt geht es an den man es gegen das Licht, kann man hinGoldauftrag. durchsehen. Das ist so fein gewalzt, dass Winkler streicht alle Moleküle nebeneinanderliegen, keins sich seinen „Anschiedrüber, keins drunter. ßer“, ein hauchzartes Klingt wie Magie. Gesetzt, ich presse alle Pinselchen aus EichBlätter eines Heftchens in meiner Hand hörnchenhaar, kurz zusammen: Wenn ich sie öffne, ist sie leer. über die Stirn, um es Irgendein Traum-Auftrag? Die Mitarbeit elektrostatisch aufzuan einem großen Sakralraum wäre toll. laden. Dann hebt er Oder vielleicht möchte ja mal jemand das damit das zurechtgeSchlafzimmer Heinrichs des II. von Frankschnittene Goldblättreich nachgebaut haben … chen vom Kalbfellkissen (besser jetzt den Atem anhalten, sonst schwebt es fort) und die Adhäsionskraft der Feuchtigkeit saugt es aufs Holz. Nach dem Trocknen kann man es dann polieren. Winkler nimmt einen Achat dazu. Tierzähne gehen auch. Seit einem Jahr selbstständig, hat Max Winkler die Kulturnacht genutzt, Anfang September, um sich „erstmals

Mein Osnabrück Lena Krause-Heiber Einzelhandelskauffrau Hier wohne ich: Im schönen Stadtteil Wüste. Hier arbeite ich: Bei „Krowork Wear“ in der Bierstraße. Ein Berufsbekleidungsgeschäft, mit jungen, angesagten Marken. Die Osnabrücker Kunden, die bei uns im Laden einkaufen, sind die besten, weil … sie super entspannt sind, meistens ganz genau wissen, was sie wollen und unseren umfangreichen Service schätzen. Meine Mittagspause verbringe ich gerne im … Pollys! Da esse ich wirklich gerne, es gibt immer einen leckeren Mittagstisch in freundlicher Atmosphäre. Zum Shoppen gehe ich am liebsten … in die Redlingerstraße, zum Beispiel zu „Go Strange oder „34/19“. 4

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Mein Lieblingsort zum Entspannen in Osnabrück ist: definitiv der Bürgerpark, da ist es nicht so überfüllt. Dort kann ich den Feierabend gut genießen und relaxen. Und manchmal trifft man echt coole Leute. Osnabrück ist unvergleichlich, weil … Osnabrück eine kleine, feine, übersichtliche Stadt ist. Kein Weg ist hier zu weit, alles ist gut mit dem Bike zu erreichen. An Osnabrück stört mich … Die Parkplatzsituation! Und die Neumarkt-Baustelle nervt. Ich finde mein Glück in Osnabrück, weil, … ich es hier schon gefunden habe. INTERVIEW/FOTO: CATHARINA KRONISCH

so richtig der Öffentlichkeit zu zeigen“. „Der Goldjunge“ hat er sich dabei genannt. „Viele sehen ja Gold nur als Protz, als Kitsch. Aber in Wahrheit steckt eine ganze Welt dahinter. Symbolik, Spiritualität.“ Max Winkler ist Osnabrücks einziger Vergoldermeister – in ganz Deutschland gibt es, schätzt er, nicht mehr als 100. Wie fühlt es sich an, zu einer solch kleinen Gruppe zu gehören? „So schön das ist, so traurig ist es auch. Bald wird es unseren Beruf wohl nicht mehr geben. Wer Lehrlinge ausbildet, denken viele Meister, zieht sich seine eigene Konkurrenz heran.“ Der Hintergrund: Vergolder brauchen betuchte Kunden, denn Vergolden ist zeit- und beratungsintensiv. Und dann erzählt er. Von Lapislazuli und Purpur. Was Zitronen- von Orangengold unterscheidet. Von afrikanischem Ilombaholz – handwerklich ideal, weil herrlich weich. Dass er früher die prunkvolle Überladenheit des Barock mochte, heute eher die Schlichtheit. Dass Vergoldung stille, oft „fast meditative“ Arbeit ist: „Dein ganzer Körper ist angespannt, und trotzdem brauchst du Lockerheit und Schwung im Handgelenk. Wenn du richtig im Flow bist, geht das manchmal fast wie von allein.“ Und wir lernen Begriffe wie „Hausenblasenleim“ – ein Werkstoff, der heute kaum noch zum Einsatz kommt, weil für seine Herstellung die Schwimmblase des Beluga-Störs nötig ist, und der steht unter Artenschutz. Ach ja: Einer der Goldrahmen, die bei Winkler hängen, ist nicht leer. Er zeigt seinen Meisterbrief. Imposantes Stück. Gegenüber ein kleines Zettelchen: „Die schönste Werkstatt der Welt“. HARFF-PETER SCHÖNHERR


Florian Vollmers Leiter des Unabhängigen FilmFest

FOTO: KERSTIN HEHMANN

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Fragen an ...

AS TU W für

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Flüchtlinge

Florian Vollmers: „Unser Publikum ist grandios ehrlich.“

STADTBLATT: Das Unabhängige FilmFest feiert 30. Geburtstag. Was hat sich in diesen Jahren verändert? FLORIAN VOLLMERS: Das FilmFest hat sich etwas mehr dem Publikum zugewandt: Mit einem Publikumspreis und der Genre-Sektion „FilmFest Extrem“ zum Beispiel. Aber auch im Außenauftritt versuchen wir, etwas populärer und jünger auszusehen. STADTBLATT: Welchen Anspruch hat das FilmFest? FLORIAN VOLLMERS: Es steht vor der Herausforderung, Filme ans Publikum zu bringen, die es schwerer haben als Hollywood-Blockbuster oder Arthouse-Wohlfühlfilme. Im Programm haben wir zum Beispiel zwei Filme aus dem Kosovo: Das Flüchtlingsdrama „Babai“ und „Three Windows and a Hanging“, über ein dunkles Geheimnis in einem kleinen Dorf im Gebirge. Zwei großartige, bildgewaltige Filme, herausfordernd und unbequem. STADTBLATT: Nach welchen Kriterien wählen Sie die Filme aus? FLORIAN VOLLMERS: Wir wollen unserem Anspruch gerecht werden, aktuelle Brennpunkte des Weltgeschehens abzubilden. Nur bei uns laufen Ausnahme-Filme wie der estnische Animationsfilm „Rocks in my Pocket“, in dem die Filmemacherin Signe Baumane wunderschöne, erheiternde Bilder für das Thema Depression findet, oder der ukrainische Knaller „The Tribe“, der uns anhand eines Heimes für Taubstumme zeigt, wie brutal unsere Gesellschaft funktioniert.

STADTBLATT: Wie ist das Rahmenprogramm gestaltet? FLORIAN VOLLMERS: Es umfasst eine Sonderschau zu 50 Jahre Super 8, eine Retrospektive zum Thema „Wir sind im Garten“ und Werkstattgespräche mit Filmemachern. STADTBLATT: Was ist das Highlight? FLORIAN VOLLMERS: Unsere Schwerpunkte liegen auf der aktuellen Flüchtlingsdebatte und Osteuropa. Wir haben starke Dokumentationen im Programm, zum Beispiel „Flotel Europa“ aus Dänemark und „Evaporating Borders“ aus Zypern. Dabei geht es stets um die Perspektive von Flüchtlingen auf dem steinigen Weg durch Europa. Mein persönliches Highlight ist der serbische Spielfilm „Niemandskind“, eine moderne herzzerreißende Variante des Klassikers „Der Wolfsjunge“. Aber ich bin auch ein großer Fan des Jean Renoir-Klassikers „Der Strom“ über den Clash von westlicher und mittelöstlicher Kultur. STADTBLATT: An welchen Orten werden die Filme vorgeführt? FLORIAN VOLLMERS: Im Filmtheater Hasetor, in der Lagerhalle, in der Filmpassage, erstmals auch in Kinos des Landkreises… STADTBLATT: Bekommen Sie Resonanz vom Publikum? FLORIAN VOLLMERS: Unser Publikum ist gnadenlos ehrlich. Im vergangenen Jahr gab es zum Beispiel heftige Reaktionen auf den Kurzfilm „So schön wie du“, der das Leben von ostdeutschen Jugendlichen zeigt. Im Jahr da-

vor gab es geteilte Meinungen zu unserem Eröffnungsfilm „45 Minuten bis Ramallah“, eine pralle Komödie über den Israel-Palästina-Konflikt. Mir gefällt das. So kommen wir auf neue Ideen. STADTBLATT: „Xenia“, der im letzten Jahr den Publikumspreis gewonnen hat, wurde vom griechischen Kultusministerium zum Kandidaten für den Auslands-Oscar nominiert wurde. Was ist das für ein Gefühl, diesen Film quasi „entdeckt“ zu haben? FLORIAN VOLLMERS: Hut ab vor der griechischen Auswahlkommission. Einen Film zu küren, der von einem schwulen Paradiesvogel im heutigen Athen auf der Flucht vor Neonazis und der Wirtschaftskrise erzählt, ist mutig. STADTBLATT: Wie oft gehen Sie ganz privat ins Kino? FLORIAN VOLLMERS: Im Schnitt schaffe ich es vielleicht einmal pro Woche, ich würde gern öfter gehen, aber das erlauben Familie und Arbeit nicht. Zuletzt habe ich „45 Years“ gesehen, der mich sehr berührt hat. Ein Liebesfilm, der die Zeitdimensionen überwindet. STADTBLATT: Warum sollte das 30. FilmFest unbedingt besucht werden? FLORIAN VOLLMERS: Weil es die einmalige Gelegenheit bietet, aufregende Kinofilme am Puls der Zeit zu sehen und Filmschaffende in Festivalatmosphäre persönlich zu treffen. INTERVIEW: CATHARINA KRONISCH

P 7. bis 11.10., diverse Orte www.filmfest-osnabrueck.de


aufgefallen

Wertvolle Erfahrung Das Team des Navigations-gürtels feelSpace steht kurz vor seiner Firmengründung. Auch Dank des innovate! Awards hat sich seit letztem Jahr einiges getan.

Eben noch schnell die Fingerabdrücke vom innovate!-Award geputzt: Susan Wache mit Gürtel-Prototyp

FOTO: FRANZISKA TEMMEN

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er innovate! Award 2014 in der Kategorie „Concept“ steht auf der kleinen Kommode im neuen Büro. Drei junge Kognitionswissenschaftlerinnen arbeiten hier an der Entwicklung ihrer Erfindung: Dem feelSpaceNavigationsgürtel. Im letzten Jahr überzeugten Silke Kärcher, Susan Wache und Jessika Schwandt von der Uni Osnabrück mit ihrer Idee die Jury der innovate! Convention. „Unser Sieg hatte auf jeden Fall positive Effekte. Wir haben Kontakte dadurch gewonnen, die sich als sehr nützlich und hilfreich erwiesen haben“, erzählt Susan Wache. FeelSpace ist ein Navigationsgürtel, der in Kombination mit einem Smartphone dem Träger durch Vibrationselemente den Weg zeigt. Wache: „Unsere erste Zielgruppe sind zunächst Blinde, weil da der Mehrwert

besonders hoch ist.“ Auch nach dem Award arbeiteten sie weiter an ihrer Idee, bekamen sogar das einjährige Exist-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. „Ohne Award wären wir auch ernsthaft drangeblieben, aber wir würden nicht genau da stehen, wo wir jetzt wären“, ist sich Wache sicher. Aus diesem Grund empfiehlt sie auch die Teilnahme am Wettbewerb: „Es sitzen interessante Leute im Publikum. Und die Möglichkeit, sich zu präsentieren, ist eine gute Übung und wertvolle Erfahrung, die man immer wieder braucht.“ Von dieser Erfahrung profitierten die drei jungen Forscherinnen auch auf der diesjährigen IT-Messe Cebit in Hannover. Sie durften ihren Gürtel am Messestand „Innovationsland Niedersachsen“ präsentieren: „Unser bisher

größter Auftritt. Wir wurden mehr als einmal unter die fünf coolsten Gadgets der Cebit gewählt“, lacht Wache. Und wie gehts weiter? „Wir bleiben in Osnabrück und werden hier dieses Jahr noch gründen. Wir testen gerade noch Materialien, aber je früher die marktreife Version fertig wird, desto besser.“ Auch Ulf Masselink von der Netrocks GmbH ist optimistisch. Seit 2010 ist Netrocks Initiatior und Sponsor der innovate! Convention: „Ich finde, feelSpace ist ein ganz spannendes Projekt, das nicht spezifisch an Deutschland gebunden ist, sondern auch über die Ländergrenzen hinaus Anwendung finden kann.“ Die diesjährige innovate! Convention & Award findet am 25.11. im Theater Osnabrück statt. FRANZISKA TEMMEN

Immer alles geben! Vereine brauchen Hymnen? Peter Plogmann und Christian Wiesing haben Hunderte geschrieben. Osnabrück ist eine ihrer Basen.

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er verstehen will, wie alles anfing, muss die Zeit bis zum Sommer 2001 zurückdrehen. Nach einem Fest des TuS Nahne bittet der Präsident des Osnabrücker Sportvereins Peter Plogmann und Christian Wiesing um Hilfe. Denn die beiden sind nicht nur Fußballer, Plogmann im Sturm, Wiesing als Manndecker, sie sind auch Musikproduzenten. Eine Hymne soll her, Text plus Komposition. Das Ergebnis: „Wir schwenken die Fahne / für unseren TuS Nahne, / wir woll’n immer alles geben / TuS Nahne, unser Leben.“ Die Reaktion: Tränen in den Augen. Plogmann: „War echt der Knaller!“ Peter Plogmann und Christian Wiesing rechneten nach. Hymnenlose Vereine wie Sand am Meer. Plogmann: „Da gabs definitiv einen Markt!“ Seither entsteht Hymne auf Hymne, Kreisklasse bis Oberliga. „Ein Schneeballeffekt!“ Mittlerweile sind Dutzende variierbarer Grundmelodien im Pool – für ihren Kampf gegen das „einheitliche Gegröle“, das für sie „einfach nicht mehr erträglich“ ist. Künstlerisch haben die beiden „meist einen Freifahrtschein, obwohl es natürlich Absprachen gibt – inhaltliche Kernaussagen, Musikstil.“ Dann entsteht ein Demo, 1. Strophe plus Refrain. Und wenn der Nachbarverein auch eine Hymne will? „Dann achten wir natürlich drauf, dass man das nicht verwechseln kann.“

Hymnen, Hymnen, Hymnen: Peter Plogmann und Christian Wiesing Plogmann und Wiesing haben nicht nur zusammen Fußball gespielt. Sie waren auch in derselben Rockband: „Nackt“. Und heute eben: Hymnen, Hymnen, Hymnen. Und ihr Studio bedient nicht nur Fußballer. Das geht vom Handball über den Dartclub bis zum Snooker. Plus Musik für Werbekampagnen, Kinderhörbücher, Firmen, Hochzeiten, Jubiläen... Auch eine Hymne für eine Narrenzunft ist dabei, eine Karnevalsgesellschaft aus Süddeutschland. Das Plogmann an der Nordsee wohnt und Wiesing in Osnabrück, ist dabei kein Hindernis. Es gibt ja Computer. HARFF-PETER SCHÖNHERR P www.vereinshymnen.de

IRWIN

Wo denkst du hin?!

Hasemauer 1 D – 49074 Osnabrück kunsthalle.osnabrueck.de

AUSSTELLUNG 27.09.2015 BIS 10.01.2016 KURATIERT VON JULIA DRAGANOVIC´ UND CLAUDIA LÖFFELHOLZ, LARETE ART PROJECTS

In Zusammenarbeit mit:

Gefördert von:

Die Freunde der Kunsthalle Dominikanerkirche wurden gefördert durch:

IRWIN: Dreams and Conflicts, 2003. Foto: Igor Andjeli. Courtesy Galerija Gregor Podnar, Berlin.


FOTO: FRANZISKA TEMMEN

--•-KREATIV KRÄFTE --•--

TakaTuka Racks

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n der kleinen Werkstatt in der Karlstraße 69 stapelt sich das Holz. „Wir sind LongboardPirates“, stellt sich Michele Beitz vor und legt sein Werkzeug aus der Hand. Gemeinsam mit Daniel Petrikowski stellt er seit einem Jahr in Handarbeit Racks für Long- und Skateboards her. „Racks sind Regale oder Wandhalter, in die man seine Boards reinschieben kann“, erklärt Petrikowski. Das Design ihrer TakaTuka-Racks haben sie selbst entworfen, anhand ihrer Prototypen entwickelten sie ein Stecksystem: „Unsere ersten Racks waren katastrophal“, lacht Petrikowsi. Beitz ergänzt: „Aber wir sind jetzt soweit, dass wir uns mit unseren Regal auch identifizieren können.“ Für ihre Racks nutzen sie sibirische Lärche, Bio-Holz, wie sie beide betonen. „Und jeder Kunde darf meckern“, so Beitz. Deswegen schicken sie auch schon während des Entstehungsprozesses Fotos herum und arbeiten eng mit dem Auftraggeber zusammen. Ihre bisher größte Herausforderung: „Für den Skaterladen Montur haben wir die Longboard-Ecke gefertigt. Das war ordentlich anstrengend, hat aber Spaß gemacht.“ Noch ist es für beide ein Hobby, sie vertreiben ihre Racks so günstig wie möglich. Aber das Geschäft läuft, mittlerweile verschicken sie nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch nach Österreich und Spanien. Auch beim kommenden Longboard-Contest wollen sie Racks für die Gewinner sponsern, für beide Ehrensache, wie Beitz hinzufügt: „Wir sind selbst seit zwei Jahren leidenFRANZISKA TEMMEN schaftliche Fahrer.“ www.facebook.com/londboardpirates

20.6. – 1.11.2015

ICH GERMANICUS FELDHERR PRIESTER SUPERSTAR Venner Straße 69 | 49565 Bramsche | Tel: +49 [0] 5468 9204-0 | www.kalkriese-varusschlacht.de

Fatta-Tag

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FOTO: BOUBACAR SIDIKI SOKONA

er Titel klang ja ein bisschen seltsam, auf den ersten Blick: „Ein Fahrrad für Fatta“. Aber es war nicht „Vater“ gemeint. Es war Fatta gemeint: Fatta, die Tochter von Boubacar Sidiki Sokona, Osnabrücker aus Mali. Boubacar Sokonas Idee: ein FahrradfahrWorkshop im Namen der Integration von Migranten, von Flüchtlingen. „Es war meine Tochter, die mich drauf gebracht hat. Sie wollte Fahrrad fahren lernen. Da habe ich gedacht, so kann man sicher auch andere Kinder erreichen, die noch nie Fahrrad gefahren sind.“ Er erzählte seiner ArbeitskolSpass inklusive: Fatta lernt Radfahren legin Regine Ober davon; fortan war sie dabei: „Versuchen wir!“ Ende Juli war es soweit, auf dem Schulhof war Uwe Schmidt, 1. Vorsitzender: „Es kader Teutoburger Schule: drei Tage lang Vermen über 35 Kids, gerechnet hatten wir mit kehrssicherheits- und Fahrtraining, unter der Hälfte.“ Am Ende konnten auf knapp 30 Fahr- und Laufräsie die Räder, inklusive Helm, dern. Boubacar Sokona: „EigentWarnweste und Trinkflasche, lich war das Angebot für Kinder kostenlos mit nachhause nehfür zwischen 3 und 6 Jahren gedacht, chtlinge! men. lü F deshalb waren die größten Räder Eine einmalige Aktion? Sokona: auch 20-Zöller. Aber es kamen auch „Nächstes Jahr geht es weiter. Und Teenager.“ die Kids von 2015 helfen dann als Mento15 Gebraucht-Räder hatte allein der Allge- ren.“ Auch sie selbst hatten welche. Von eimeine Deutscher Fahrrad-Club beschafft ner Osnabrücker Grundschule. HARFF-PETER SCHÖNHERR und aufgearbeitet, einer der Projektpartner

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FOTOS: HARFF-PETER SCHÖNHERR

aufgefallen

Immer in die Runde Verkehrskreisel haben nicht nur mit Verkehr zu tun. Sie sind auch Orte der Kunst.

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reisverkehre. In Deutschland sind sie zwar noch Mangelware, im Vergleich etwa zu Norwegen – oder, erst recht, Großbritannien. Aber es werden immer mehr. Und wohin ein Kreisel kommt, kommt schnell auch die Kunst. Möglichst augenfällig. Und möglichst mittendrauf. Ein Phänomen des Ländlichen, geboren Anfang der 1990er. Auch in der Region Osnabrück gibt es nur wenige „Verknüpfungsbereiche“, auf deren Mittelhügel (bessere Stoppwirkung!) einfach nur ein paar Grasbüschel stehen. Gestaltung allerorten, Design, Deko, Verschönerung, mal mit und mal ohne Beleuchtung, Beschriftung, Bepflanzung, und nicht alles davon lädt dazu ein, nach dem Runterschalten ein paar Betrachtungsrunden zu drehen, bevor es weitergeht. Hier sechs Sekundenspektakel, an denen wir in den letzten Wochen per Zufall vorbeikamen.

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HARFF-PETER SCHÖNHERR

6 FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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1 Gaste: Es lebe die Legende 2 Bramsche: Das Tor zum Nirgendwo 3 Georgsmarienhütte: Raumkreuzer für ferne Galaxien 4 Hollage: Das Paris des Nordens 5 Wallenhorst: Riesen unter uns 6 Ueffeln: Steine pflastern seinen Weg

blickpunkt!

Guter Ton

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Flüchtlinge

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in Geheimtipp auf der Kulturnacht war die Ausstellung „Der Rat in Ton“, im Ratssitzungssaal des Rathauses. Die Story dazu: Unter der Leitung der Keramikerin Monika Herbst haben im Laufe des Jahres fast alle Mitglieder des Osnabrücker Rates in der Werkstatt der Musik- und Kunstschule Modell gesessen. Schülerinnen und Schüler der Kunstschule hatten jeweils drei Stunden Zeit, ein plastisches Abbild der Kommunalpolitiker anzufertigen. Einige Damen und Herren blicken ernst drein, andere relaxt, manche hatten beim Posieren wohl Rodins „Denker“ im Kopf. Nachdem die Figuren bis Ende Semptember noch im Rathaus zu sehen waren, werden sie jetzt den jeweiligen Ratsmitgliedern geschenkt. Wir finden: Damit muss noch was passieren! Eine Versteigerung zugunsten eine Flüchtlingshilfswerk wäre doch eine gute Sache … MARS


X mal 550

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an kann ja von Religionsunterricht halten was man will; manchfür mal hat er sein Gutes. Schuljahresbeginn an den Diakonie lüchtlinge! Pflegeschulen Osnabrück, es sind noch fünf Minuten bis zur Pause. F Die Frage kommt auf, die sich seit Monaten viele stellen: Kann man nicht was für Flüchtlinge tun, ganz konkret? Klassensprecherin Megan Buck: „Da habe ich eine Idee in die Runde geworfen: Veranstalten wir doch einen Sponsorenlauf! Und das fanden alle sofort gut.“ Am 2. Oktober findet er statt, von 10 bis 12 Uhr, auf dem Gelände des Ameos Klinikums, dessen Krankenpflegeschule sich an der Aktion beteiligt – zugunsten von sieben jugendlichen Flüchtlingen, betreut von der Initiative „Leitfunke“, Haus am Schlehenbusch e. V.. Mitmachen kann jeder. Einfach Sponsorenzettel abholen, Leute finden, Drei für sieben: Dominik Kröger, die pro gelaufener 550 m-Runde einen beMegan Buck, Lena Bischoff stimmten Betrag zusagen – der Rest ist eine organisieren den Sponsorenlauf Sache der Ausdauer. Megan Buck, um die sich ein Dreierteam geschart hat, das alles vorbereitet: „Der Zulauf ist wirklich toll. Wir rechnen mit Hunderten von Teilnehmern. Mein Telefon steht nicht mehr still.“ Das Geld fließt in Fußballtraining und -equipment, denn Fußball mögen alle sieben. Und wenn Geld übrigbleibt? Buck: „Das heben wir HARFF-PETER SCHÖNHERR auf bis zum nächsten Mal.“ www.diakoniewerk-os.de

Song gegen Braun

Mord im Orientexpress Eine Reise durch die Welt Agatha Christies Ein Abend mit Helge Timmerberg

27. Oktober

20 Uhr / Lagerhalle Saal

www.agathachristie125.de „Stürmisches Meer“: Jeffrey Laubinger glättet die Wogen Foto H. Timmerberg: Archiv Zauritz // Foto Agatha Christie: Stuart Black

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arolin Kebekus singt mit „Wie blöd du bist“ gegen Neo-Nazis an, und Sarah Connor, bei der sie sich dafür „Wie schön du bist“, ausgeliehen hat, findet das gut. Auch in Osnabrück entstehen Songs gegen „besorgte Bürger“ – wie jüngst von Rapper Jeffrey Laubinger, geboren und wohnhaft in Eversburg. Er hat sich das Thema Flüchtlinge vorgenommen. Seit Anfang September steht sein Song „Stürmisches Meer“ auf Youtube, 3:45 Minuten lang, bei Redaktionsschluss 4305 Aufrufe, 83 Likes, 8 Dislikes. Sein Refrain: „Ich sehe Deutschland als stürmisches Meer, ich sehe Hass, seh’ Gewalt, seh’ ein wütendes Heer. Sie schämen und benehmen sich r fü nicht, liebes Deutschland, ich schäm mich für dich.“ Hitler kommt vor, ein ! e g in tl Flüch „Fick dich!“ und ein „Herz aus Glas“. Der Cousin von Jers Jimmy Dean Laubinger (sein Youtube-Kanal-Partner) ist damit in guter Gesellschaft. „Tröglitz ist kein Einzelfall“, bestätigt die Amadeu Antonio Stiftung, die es ja wissen muss: „In Deutschland werden immer mehr gewalttätige Angriffe auf Flüchtlinge gezählt.“ Eine „(gesamt)deutsche Schande“, sagt die ZEIT dazu und rechnet vor: „202 Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte im ersten Halbjahr, danach fast täglich neue Angriffe.“ Wann kommt der HARFF-PETER SCHÖNHERR Anti-Flüchtlingshass-Sampler?

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ür die Zukunft vorsorgen und das Leben unbeschwert genießen – wer möchte das nicht? Möglich wird es mit einer privaten Altersvorsorge. Hans-Jürgen Kersch, Leiter der Filiale Schinkel der Sparkasse Osnabrück: „Es ist einfach, die schönen Seiten des Lebens dank einer Vorsorge genießen zu können.“ Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig. Dennoch nutzen viele die Chancen noch nicht, die ihnen mit Riester, betrieblicher Altersvorsorge, Rürup und Co. geboten werden. Aus diesem Grund geht es bei dem Angebot des Monats der Sparkasse um Zukunftsvorsorge. Schon mit kleinen Beträgen können bei einem frühen Start der Vorsorge hohe Summen angespart werden“, so Kersch. So können Grundzulage, Kinderzulage, Einsteiger-Bonus für bis 25-Jährige sowie Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse und auch Arbeitgeberbeteiligung zur Förderung beitragen. „So kann sich ein 35-jähriger verheirateter Familienvater mit zwei Kindern bis zu 21.856 € an Zulagen sichern“, sagt Kersch. Für die schönen Seiten des Lebens verlost die Sparkasse Osnabrück beim Angebot des Monats 3 x einen 1.000 €-Reisegutschein. STADTBLATT 10.2015

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interview

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Andreas Neuhoff: „Empathie hat viele Formen.“


Paller Munde ist. Manche finden auch Flüchtlinge. Ein Wort, das derzeit in

Synonyme dafür: Friedemann Pannen, Superintendent des Kirchenkreises Osnabrück: „Ich bin stolz, in einer Stadt zu leben, in der sich die allermeisten Menschen mehr Sorgen darüber machen, ob es den Gästen, die zu uns kommen, gut geht, als darüber, ob sie auch wieder gehen.“ Klingt natürlich gut. Aber ist die Situation vor Ort wirklich so positiv? Wir haben Andreas Neuhoff, 1. Vorsitzender von „EXIL e.V. – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge“ am Holocaustmahnmal an der Kunsthalle getroffen. Der Rechtsanwalt, Spezialist für Ausländer- und Aufenthaltsrecht, spricht für einen Verein, der über 100 ehrenamtliche Aktive aufbieten kann. Sein Anliegen: „praktische Solidarität“. INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR FOT0 ROGER WITTE

STADTBLATT: 800.000 Flüchtlinge, so die Prognose, kommen 2015 nach Deutschland. Ist das nur ein Problem? Oder auch eine Chance? ANDREAS NEUHOFF: In erster Linie ist das natürlich eine humanitäre Verpflichtung. Aber es steckt auch eine Chance darin. Unsere Bevölkerung überaltert; Zuwanderung wirkt dem entgegen. STADTBLATT: Arbeitgeber trennen dann gern zwischen guten Kandidaten, die natürlich gern bleiben können, und schlechten, die am besten schnell wieder gehen. ANDREAS NEUHOFF: Klar, dem Arbeitsmarkt sind Hochschulabsolventen am liebsten, idealerweise aus dem IT-Sektor. Aber dieses Zwei-Klassen-Denken ist fatal. Dürfen wir den syrischen Jesiden, der aus seinem kleinen Bergdorf vor dem IS flieht, abweisen, nur weil er keine Schule besucht hat? Natürlich nicht! Es ist unsere Aufgabe, ihm Bildungs- und Ausbildungsangebote zu machen! Das greift vielleicht erst in der zweiten Generation, aber es ist der einzige Weg. STADTBLATT: Das ist ja auch eine verräterische Wortwahl: Flüchtlingsproblem. Sind wirklich nur die Flüchtlinge das Problem? Oder ist es auch unsere Unfähigkeit, uns auf sie einzulassen? ANDREAS NEUHOFF: Nehmen wir an, wir sitzen im Zug. Wir sind zu viert, haben uns ein wenig kennengelernt. Nach zwei Stunden steigen zwei neue Passagiere zu. Ganz natürlich, dass man sie zunächst als Störer sieht. Zwei Stunden vergehen. Jetzt sitzen wir da zu sechst, haben uns ein wenig kennengelernt. Wieder steigen zwei neue Passagiere zu. Nun sind sie die Störer ... Keine Frage: 800.000 ist eine hohe Zahl. Verständlich, dass sie manche ängstigt. STADTBLATT: Was sage ich, wenn jemand zu Angstrhetorik greift: Das Boot sei voll, jetzt brächen alle Dämme? ANDREAS NEUHOFF: Dass das ja auch eine Sache der Gerechtigkeit ist. Warum gehen wir eigentlich davon aus, dass die Sicherheit und der Wohlstand, in die wir aus Glück oder Zufall hineingeboren wor-

den sind, unsere privilegierte Gesellschaft, allein uns zusteht? STADTBLATT: Viele Menschen sammeln derzeit Hilfsgüter, spenden Geld, engagieren sich ehrenamtlich, stellen Wohnraum zur Verfügung. Ein bisher ungekanntes Phänomen? ANDREAS NEUHOFF: In den 90ern, während der Jugoslawienkriege, gab es eine ganz ähnliche Situation. Der Unterschied: damals überwog der Diskurs – Niemand ist illegal! –, heute dominiert die praktische Unterstützung. Empathie hat viele Formen. STADTBLATT: Wie ist es um Osnabrücks Willkommenskultur bestellt? Tun wir genug? Das Richtige? ANDREAS NEUHOFF: Es kann – und: es sollte – viel mehr getan werden! Klar, die Ressourcen sind knapp. Aber was vor allem fehlt, ist der politische Wille. Manche Integrationsmaßnahme greift viel zu spät. Nehmen wir den Deutschunterricht. Er beginnt erst, wenn der Asylstatus geklärt ist – und das dauert mitunter Jahre. Das ist ein Konstruktionsfehler. Der Spracherwerb muss beginnen, sobald der Flüchtling ankommt! Die Realität ist doch, dass mindestens die Hälfte aller Flüchtlinge, ob sie am Ende nun eine Asylanerkennung erhalten oder nicht, dauerhaft im Land bleibt. STADTBLATT: Anfang September gab es ein Begegnungsfest im Flüchtlingshaus am Natruper Holz. Am Tag darauf fand das EXIL-Sommerfest statt. Am Tag davor wurden vor dem Aufnahmelager Bramsche-Hesepe Hilfsgüter verteilt. Alles gute Ansätze. Aber manchmal geht gut Gemeintes auch schief: in Hesepe kam es zu Tumulten. Ein Zeugnis von Lagerkoller, wegen der drastischen Überbelegung dort? Oder war das Ganfür ! ze einfach nur naiv organisiert? h c lü F tlinge

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„Was vor allem fehlt, ist der politische Wille.“ ANDREAS NEUHOFF: Da war leider Naivität im Spiel.

Wir haben von vornherein gefürchtet, dass das zu Chaos führt. Man muss sich die Situation einfach mal vorstellen: Viele Flüchtlinge warten dort Monat um Monat auf ihre Registrierung. Die haben nichts, erst recht kein Geld. Nur Essen, Schlafplatz, ein bisschen Waschzeug. Und dann fährt ein LKW vor, und es werden Säcke voller unsortierter Kleidung von der Ladefläche geworfen. Klar, dass man die aufmacht, um zu sehen, was drin ist. Klar, dass es zu Rivalitäten kommt, wenn viele sich teilen müssen, was nur für wenige reicht. Ein Fehler auch, dass die Aktion stattfand, als die Lagerleitung schon im Wochenende war. STADTBLATT: Gesetzt, ich will was für Flüchtlinge tun, in der Region, ganz konkret, möglichst nachhaltig, weiß aber nicht, was am sinnvollsten ist. Was raten Sie mir? ANDREAS NEUHOFF: Man kann Deutsch-Sprachunterricht geben, sich bei der Familienzusammenführungsberatung engagieren, Flüchtlingskindern Freizeitangebote machen ... Es ist zwar nicht so, dass überall händeringend neue Ehrenamtliche gesucht werden; der Zulauf ist stark. Aber wer sich

anbietet, für den sind wir dankbar. Oder man geht einfach auf eigene Faust in die Flüchtlingsunterkünfte, nimmt Kontakt zu den Menschen dort auf – auch das ist hilfreich. STADTBLATT: Ihre Netzwerk-Plattform exilverein.de hat im Moment sicher sprunghafte Nutzerzahlen? ANDREAS NEUHOFF: Das geht steil nach oben. Allein in den ersten 10 Tagen des September hatten wir 6.500 Besucher. STADTBLATT: Als Flüchtling gilt, so die Genfer Flüchtlingskonvention, wer sich außerhalb seines Heimatlandes befindet und berechtigte Furcht hat, wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Gesinnung oder sozialen Gruppe verfolgt zu werden. Armut wird nicht anerkannt. Ist das noch zeitgemäß? ANDREAS NEUHOFF: Nehmen wir jemanden, der in einer Blechhütte wohnt, direkt neben einer Müllkippe, in Belgrad. Kein Abwassersystem, kein Strom. Der nur überlebt, indem er den ganzen Tag Plastikflaschen sammelt. Auch auf solche Verhältnisse müssen wir reagieren. Klar, es findet nicht jeder bei uns Platz. Aber wir könnten Kontingente festlegen. STADTBLATT: Was halten Sie von Til Schweigers Osnabrück-Plänen? ANDREAS NEUHOFF: Ich finde es gut, dass jemand wie er sich engagiert. Dadurch werden Menschen auf die Thematik aufmerksam, die sonst vielleicht nie drüber nachgedacht hätten. Aber was er vorhat, ist nicht praktikabel. Warum unbedingt etwas Eigenes, Neues, obwohl es bereits Strukturen gibt, feste Standards, die funktionieren? Warum unterstützt er nicht Initiativen und Vereine, die diese Arbeit schon seit Jahrzehnten machen, mit unglaublich viel Fachwissen, Herzblut! Aber das wäre natürlich nicht so medienwirksam. STADTBLATT: Und von einem Slogan wie: Fight Fortress Europe? ANDREAS NEUHOFF: Ich finde, er trifft die Situation ziemlich gut! Grenzzäune, Kontrollen? Vielleicht ist es Zeit, sich von der Idee der Nationalstaaten zu verabschieden. STADTBLATT: Nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland darf sich jeder Flüchtling frei im Land bewegen. Aber seinen Wohnort frei wählen darf er nicht. ANDREAS NEUHOFF: Was teils erschütternde Konsequenzen hat. Paare, die Schwierigkeiten haben, ihre Heirat nachzuweisen, können getrennt werden. Sogar Eltern und Kinder werden womöglich auseinandergerissen: nur Kinder, die noch unter 18 sind, zählen zur Kernfamilie – und nur die hat das Recht der gemeinsamen Unterbringung. STADTBLATT: Viele Asylverfahren dauern Jahre. Was halten Sie vom Vorschlag des Betriebsrats der Telekom-Tochter Vivento, mit den Beamten, die durch die Schließung des Standorts Osnabrück hier ihren Job verlieren, bei der Antragsbearbeitung zu helfen? ANDREAS NEUHOFF: Er hat mich gewundert. Um als Einzelentscheider arbeiten zu können, reicht es ja nicht, irgendein x-beliebiger Beamter zu sein. Da geht es um unglaublich komplexe Sachverhalte. Klar, ich kann jemandem auf einen Crashkurs schicken und mir einreden, danach sei er qualifiziert, aber das ist ein Trugschluss. STADTBLATT 10.2015 11


titelstory

Helmut Saunus: „Vielleicht haben die Tische irgendwann Namen.“

Aufgemacht! Sie leben ihren Traum – Start-ups in der Gastro-Szene Das eigene Café oder Restaurant eröffnen, Küchenchefin und Gastgeber sein – und sich freuen, wenn die Idee aufgeht. Hinter jeder Neueröffnung stecken auch Persönlichkeiten mit Geschichte(n). TEXT CAROLIN RUPP | FOTOS MAIK REISHAUS

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llô, ’ier bei der Brasserie ’elmut Saunus. Was kann isch für Sie tun?’, ertönt es freundlich am anderen Ende des Hörers. Der französische Akzent könnte nicht authentischer sein und für einen Moment meint man, sich verwählt zu haben und in Frankreich gelandet zu sein. Es handelt sich bei der schönen Stimme jedoch um Sarah Valentin, Restaurantleiterin der kürzlich eröffneten „Helmut Saunus Brasserie“. „Dass ich Sarah als Gastgeberin für meine neue Location gefunden habe, ist wie ein 6er im Lotto“, freut sich Inhaber Helmut Saunus: „Mein Platz ist in der Küche und Sarah fungiert quasi als Gesicht für die Brasserie und heißt unsere Gäste willkommen“. Die Brasserie (französisch 12 STADTBLATT 10.2015

für Brauhaus) ist groß, einladend und eine perfekte Symbiose zwischen modernen und traditionellen Akzenten, wie den alten Fotografien von Osnabrück, die eingerahmt an der Wand zu bestaunen sind. „Die großen Fenster zum Bürgersteig hin können wir ganz weit öffnen – alle paar Minuten kommt jemand vorbei, steckt den Kopf rein und quatscht kurz mit uns.“ Und siehe da! Es dauert keine fünf Minuten und schon begrüßt uns Sarah Valentin, die vorhin noch am Telefon war, fröhlich durch das Fenster. Wir kommen ins Gespräch: „Meine Ausbildung zur Pâtissière habe ich in Paris abgeschlossen, doch hier in Osnabrück habe ich meine Leidenschaft als Gastgeberin entdeckt – der Kontakt zu den Gästen


hat mir als Pâtissière einfach gefehlt.“ Von Paris nach Osnabrück. Vom Metropolentrubel in eine vergleichbar eher ruhige Stadt. Wie kommts? „Die Liebe. Ich habe meinen jetzigen Freund, der gebürtiger Osnabrücker ist, während eines einjährigen Aufenthaltes in Australien kennen und lieben gelernt. Nun lebe ich seit zwei Jahren hier und feile an meinem Deutsch.“ Aber bitte niemals den Akzent verlieren, der so herrlich authentisch ist, dass man sich als Gast direkt nach Frankreich kata„Die Gegend hier um pultiert fühlt. die Hasestraße hat Helmut Saunus führt die Reise kutotal Kiez-Charakter linarisch weiter aus: „Bouillabaisse und gerade das gefällt und Steak Tartar vom Charolais dürmir so.“ fen als absolute Klassiker nicht fehHelmut Saunus len. Für den kleineren Geldbeutel gibt es auch Parpadelle Pistou oder diverse Salate“. Außer den zwei großen goldumrahmten Spiegeln, ist vom Nachtclub Parisiana, der hier früher beheimatet war, nicht mehr viel zu erkennen. Die beiden Deko-Highlights lassen nur erahnen, wie die tanzenden Damen sich in ihnen spiegelten. Helmut Saunus: „Ich hätte mir keine bessere Location für meine Brasserie vorstellen können. Die Gegend hier um die Hasestraße hat total Kiez-Charakter und gerade das gefällt mir so.“ Saunus war schon immer ein Gastro-Kind und wird es auch immer bleiben. Vom familienbetriebenen Kulmbacher Hof in Osnabrück, über das Culinary Institute in Chicago, bis zum Ritz-Carlton in Berlin und wieder zurück zu den Wurzeln – Helmut Saunus ist ein Osnabrücker durch und durch. „Hier sind meine Familie und Freunde. Hier ziehe ich auch meine eigenen Kinder groß. Das war mir schon immer bewusst“, sagt er und hält dabei die einjährige Tochter Klara auf dem Arm. Ein Kenner in der Gastro muss man aber nicht unbedingt sein, um sein eigenes Restaurant erfolgreich zu eröffnen. Das bewiesen jüngst die beiden Kindheitsfreunde Valentin Stelz und Malte Thomsen mit dem „Mellow’s“ in der Redlingerstraße. Dabei sah der Werdegang für die beiden jungen Männer zunächst ganz anders aus: Design und Animation bei Valentin, Zivildienst und Gartenlandschaft bei Malte. Parallel zu den ursprünglichen Jobs, wurde dann das Konzept für das Mellow’s ausgefeilt. „Vor ungefähr einem Jahr standen Malte und ich an derselben Stelle im Leben“, erinnert sich Valentin Stelz. „Mir wurde der Beruf am Schreibtisch zu monoton und Malte war kurz davor, sein Sozialarbeit-Studium in Enschede anzutreten.“ Und Malte Thomsen fährt fort: „Doch die Leidenschaft für das Kochen und die Versuchung zu etwas Neuem war einfach zu groß.“ Gesucht und gefunden. Mit viel Osnabrücker Rückhalt: „Unsere Familie und Freunde haben uns bei der Umsetzung der Idee tatkräftig unterstützt. Da gab es hier einen Elektriker und dort einen Tischler als Freund. Das kann man schon als Familienprojekt betiteln“, so Valentin Stelz. Er glaube zwar nicht an Schicksal, aber die Umstände und Zufälle haben sich für die beiden Selbstständigen perfekt zusammengefügt. Und wieso gerade der Name „Mellow’s“? „Aus dem Englischen übersetzt bedeutet „mellow“ sanft oder mild. Passend zu unserem Konzept, bei dem die Gäste entspannt diverse Suppen, Quiche und Salate genießen können“, sagt Malte Thomsen. Und schmunzelt dann: „Rein zufällig ist Mellow auch mein Spitzname.“ Ein kleiner Geheimtipp: Die Suppen vom „Mellow’s“ gibt es nicht nur in eben diesem Restaurant, sondern auch im kürzlich eröffneten „Le Petit Café“ in der Bierstraße. „Das führt meine Mutter Bärbel Dirks“, sagte Malte Thomsen. „Sie hat sich relativ spontan gedacht, dass das doch was Schönes wäre und machte fast zeitgleich mit uns auf.“

Valentin Stelz und Malte Thomsen (v. r.): „Ein Familienprojekt.“

Bärbel Dirks ist gelernte Innenarchitektin und hatte schon immer ein Faible für die französische Kultur. Mehrmals im Jahr geht es nach Frankreich – da liegt der Traum von einem eigenen kleinen Frankreich in der Altstadt Osnabrücks doch gar nicht mehr so fern. Neben Frühstück, knusprigen Waffeln oder Cupcakes gibt es auch sogenannte „Tartines“, also belegte Brote. Diese hat Bärbel Dirks mit typisch französischen Namen versehen: Jeanne, Coco, Louis oder Gérard zum Beispiel. Leckeres zum Mitnehmen, „Der Wunsch nach oder auch zum Verweilen im Café. Et voilà! Individualisten mit privatNeben den inhabergeführten Neueröffnungen, geführten Häusern ist hat auch ein kleiner Franchisegeber mit Indinach wie vor ungebrochen.“ vidualitätscharakter seinen Platz im Herzen Dieter M.F. Westerkamp Osnabrücks gefunden: Das „MakiMaki Sushi Green“. Bisher gibt es in Münster und bald auch in Dortmund zwei weitere Standorte. „Die Spezialitäten im MakiMaki Sushi Green sind ausschließlich vegan“, erklärt Natalie Cramer, Franchise-Nehmerin. Bevor es in die Selbstständigkeit ging, arbeitete Natalie Cramer viele Jahre bei der Bank und hat dort Kunden beraten, die sich selbständig machen wollten – und genau das macht sie jetzt auch. Und bringt so das perfekte Know-how mit. Mit der Möglichkeit, ein eigenes veganes Restaurant zu eröffnen, ging auch ihr innerster Wunsch in Erfüllung: „Zum ersten Mal in meinem beruflichen Werdegang habe ich das Gefühl: ,Das ist es!‘. Da ist es mir auch egal, wenn der Tag mal 16 Stunden hat, denn ich betreibe das „MakiMaki Sushi Green“ mit F Leidenschaft und fühle mich dazu berufen.“ STADTBLATT 10.2015 13


titelstory Natalie Cramer: „Das ist es!“

Natalie Cramer wurde von klein auf als Vegetarierin erzogen und ernährte sich mit ihren Eltern teilweise makrobiotisch. „Das ist die Lehre vom großen Leben aus dem Griechischen – in der ausdehnenden Kraft Yin und der zusammenziehenden Kraft Yang.“ Als Jugendliche hatten sie mal eine rebellische Phase und Burger probiert, doch wenn man sich ein Leben lang vegetarisch ernährt hat, nimmt der Körper Fleisch gar nicht gut auf. Seit zwei Jahren lebt Natalie Cramer nun vegan. Und die vegane Küche unter die Menschen zu bringen, ist ihr ein Herzensanliegen. Auch das Reisen: „Als ich noch keine 20 war, ging es für einige Jahre nach Indien, um mich dort zu engagieren“, erinnert sich Natalie Cramer. Nicht nur Indien, auch Wien, wo sie acht Jahre gelebt hat, hat sie kulinarisch „Zum ersten Mal in meinem geprägt. „Wien ist, was die vegane Küche anberuflichen Werdegang habe geht, eine Hochburg. Doch nach so vielen Jahren ich das Gefühl: ‘Das ist es!’ im Ausland, habe ich gemerkt, dass sich der Natalie Cramer Kreis nun schließt und ich gerne zurück in meine Heimatstadt Osnabrück möchte.“ Warum sie sich für eine Franchise-Filiale entschlossen hat? „Natürlich ist MakiMaki Sushi Green eine Art Kette, doch das Konzept ist alles andere als halsabschneiderisch. Die vegane Bewegung ist nicht zu verleugnen und genau diese Geschäftsidee wurde aufgegriffen um die vegane Küche voranzutreiben – was mir sehr entgegen kommt.“ Die Karte verspricht eine Auswahl an diversen japanischen Gerichten: 14 STADTBLATT 10.2015

Neben japanischen Salaten und Suppen, gibt es drei Arten von Maki, klassisch bis exotisch. Gefüllt mit Shiitakepilzen, Süßkartoffeln, Roter Bete oder süßfrittiertem Tofu und unterlegt mit leckeren Saucen und veganem Frischkäse. Das breite Angebot sollte auch Omni-Essern gefallen. Und sollte das „MakiMaki Sushi Green“ in Osnabrück zum Selbstläufer werden, hat Natalie schon vorgesorgt und sich vertraglich zwei weitere Standorte gesichert: Bremen und Oldenburg. Toi Toi Toi. Rockabilly, Popcorn und Oldtimer. Betritt er das Arcona Living Hotel, fühlt sich der Gast in ein anderes Zeitalter versetzt – die 50er und 60er Jahre. „Diese Authentizität ist uns sehr wichtig“, so Gastgeber Johannes Berding. Was für andere Hotels eine Lobby ist, ist hier ein Wohnzimmer mit individuell bestickten Sitzgelegenheiten, Schwarz-Weiß Fotos von Osnabrücker Straßen und Gebäuden, Modellautos, einem Plattenspieler. Warum das Restaurant „Wirtschaftswunder“ heißt? „Viele Hotels haben ein eher unbekanntes Restaurant, das nur die Hotelgäste besuchen würden. Das ist bei uns anders. Deswegen ist das Haus ein kleines wirtschaftliches Wunder.“ Johannes Berdings Extrovertiertheit kommt nicht von irgendwo. „Früher habe ich regelmäßig in Musicals mitgespielt. Das hat definitiv zur Findungsphase beigetragen.“ Wer also einmal das „Wirtschaftswunder“ besucht, hat vielleicht Glück und hört Johannes Berding zu Frank Sinatra trällern. Apropos Wirtschaftswunder. Persönliche inhabergeführte Location oder Systemgastronomie – wohin geht der Trend? „In Fachzeitschriften und Marktstudien ist die Aussage eindeutig. Systemorientierte Gastronomen bringen den größeren Umsatz und haben dementsprechend mehr Erfolg“, erklärt Dieter M.F. Westerkamp, Geschäftsführer der DEHOGA „Der Wunsch nach Individualisten mit privatgeführten Häusern ist nach wie vor ungebrochen und hat ganz klar seine Daseinsberechtigung und wird es auch noch in den nächsten 15-20 Jahren geben.“ Unsere Neueröffnungs-Reise geht in die Lotterstraße, wo in Kürze das „Friedrich“ im ehemaligen „Nil“ eröffnet. Dafür wird Sascha Lissowsky als Geschäftsführer eingestellt. Neben dem „Osning“ und „la vie“, war er einige Jahr im „Jacob’s“ in Hamburg als Koch tätig: „Meine Leidenschaft ist das kreative Arbeiten, deswegen erfüllt mich das Kochen auch so sehr. Eine weitere Leidenschaft ist die Teamarbeit. Es macht irrsinnig viel Spaß, mit jungen Leuten gemeinsam kreativ zu sein.“ Die Karte wird eine bunte Mischung aus Klassikern wie Tafelspitz oder Wiener Schnitzel, dazu hochwertige 4-5 Gänge-Menüs, die teilweise vegetarisch und vegan sind. „Manche Gerichte bringen ein Hauch Asien mit sich. Ich respektiere die asiatische Küche sehr und sie hat unglaublich viel Potential.“ Und zuhause bei Sascha Lissowsky? Da wird gerne mal ein klassischer Linseneintopf gekocht. Ob klassisch, exquisit, deftig oder süß – die neuen Locations könnten unterschiedlicher nicht sein, haben aber eine Gemeinsamkeit: Der Traum etwas Neues zu schaffen, Menschen durch die kulinarische Vielfalt zu erreichen und glücklich zu machen. „Der Wow-Effekt findet bei mir erst noch statt“, erklärt Helmut Saunus. „Ich merke, dass ich mit dem Projekt groß werde und das alles ein Prozess ist. Es wird noch viel passieren. Die Brasserie darf sich entwickeln. Sie darf alt werden. Es dürfen Macken an den Tisch kommen, zu denen irgendwann eine Geschichte gehört. Vielleicht haben die Tische irgendwann auch keine Nummern mehr, sondern interne Namen. Und vielleicht sitze ich hier eines Tages mit einem Glas Rotwein in der Hand zwischen all den glücklichen, lachenden Menschen um mich und lasse dezent die ein oder andere Träne vor Glück kullern.“


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Nach der Kita kommt die Krise Die Zahl der Hortplätze stagniert, neue Ganztagsschulen lassen auf sich warten: Betreuungsplätze für Grundschulkinder sind Mangelware in Osnabrück. TEXT/ FOTOS KATJA BRUNKHORST

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arbara und Stefan Vobbe sind aufgebracht. Sie haben einen Brief der Stadt Osnabrück in der Hand, die Antwort auf ihre Anfrage, warum kommendes Jahr an der Grundschule in ihrem Stadtteil nur sieben Hortplätze bereitgestellt werden („sechs davon sind schon für Geschwisterkinder reserviert!“) – für 40 neue Erstklässler. In dem Brief steht, dass es in ihrem Stadtteil keinen Bedarf gibt für mehr Hortplätze. Barbara Vobbe: „Das stimmt nicht! Die Stadt verbietet der Schule, den Hort zu erweitern.” Dann fragt sie: „Was soll ich machen? Soll ich nächstes Jahr kündigen? Max hat dann um 13 Uhr Schulschluss, um 13.05 Uhr steht er vor der Tür.“ Viele Eltern eines Vorschulkindes kennen das: Nach langer, vergeblicher Suche haben sie endlich einen Betreuungsplatz gefunden. Seit ein paar Jahren geht ihr Spross nun zufrieden in seine Kita, spielt, forscht und entdeckt. Jetzt ist er fünf. Sie als Eltern wiederum wissen ihn dort gut betreut und können entspannt bis 15 Uhr oder, bei Bedarf,

sogar mal bis 17 Uhr ihrer Arbeit nachgehen. In den Sommerferien fahren sie alle zusammen drei Wochen lang weg – eine Zeit, auf die sie sich schon das ganze Jahr über freuen und die sie als Familie auch dringend brauchen. In einem Jahr ist das vielleicht alles vorbei. Wenn im März der Brief kommt mit der Aufforderung, das Kind bis Mai für kommendes Jahr verbindlich an einer Grundschule anzumelden, kommt in vielen Fällen auch langsam die Erkenntnis: Während 13 Wochen Ferien im Jahr – und an manchen Schulen ab 13 Uhr jeden Mittag – wird einer von ihnen dann nicht mehr arbeiten können. Das ist, gelinde gesagt, doof, denn nicht alle Eltern haben Familie vor Ort oder das Glück, dass ein Einkommen für alle ausreichend ist. Barbara Vobbe ist Senior Research Consultant in der Marktforschung. Sie hat sich diesen Posten lange erarbeitet und obwohl sie, seit Max da ist, ihre Arbeitszeit bereits reduziert hat, kommt sie mit Überstunden doch auf 30 bis 35 Stunden pro

Woche. Dem Chef erzählen, man kann jetzt keine Überstunden mehr machen, ist nicht drin – man kennt das. „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so scheint es, ist oft noch immer nur eine Worthülse zu Marketingzwecken. Bei Stefan Vobbe sieht es nicht besser aus. Er arbeitet als Zerspaner. Das bedeutet Schichtdienst sowie Überstunden an Wochenenden und Feiertagen – und damit, dass sein Job es ebenfalls nicht erlaubt, mittags für Max da zu sein. Geschweige denn in den Ferien! Was wären denkbare Szenarien, aus eigener Initiative die Betreuungslücke zu schließen? Die eigenen Eltern sind alt und keine verlässliche Alternative, sagen die Vobbes. Auch die Option Tagesmutter wurde geprüft und für ungangbar befunden: „Hier gibt es wenige bis keine, die überhaupt Schulkinder nehmen. Und die wollen selbst auch Urlaub machen in den Ferien...“. Am liebsten wäre Barbara Vobbe der Hort: „Der ist eigentlich am besten für die Kinder, gerade unserer hier ist so toll, dass die gar nicht mehr nach Hause gehen wollen. Die machen dort echt gute Sachen mit den Kindern. Aber die Ganztagsschule nähme ich auch.“ Was sie sich von den Entscheidern wünscht? „Eine Gesprächsrunde zwischen allen Beteiligten: Eltern, Schule, Stadt.“ Kein Problem – sollte man meinen. Also melden wir uns bei der betreffenden Schule zum Interviewtermin an. Der wird uns erst gewährt – und dann wieder abgesagt. Zum Gespräch bereit ist dagegen Eva-Maria Westermann, Ratsmitglied der CDU, die als stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses jüngst den Antrag auf eine pragmatische Lösung für diese schwierige Zwischenphase eingebracht hat. Denn die Stadt hat beschlossen, dass es keine weiteren Horte oder Hortplätze geben

Was wird nun? Barbara, Max und Stefan Vobbe (v. li.) rätseln.

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„Die Schulen müssen Ganztag beantragen, viele wollen das nicht.“ Hermann Schwab, Leiter des Fachbereiches für Kinder, Jugendliche und Familien, Stadt Osnabrück

„Ganztagsschulen haben viele Vorteile.“ Eva-Maria Westermann, Ratsmitglied der CDU

Hermann Schwab, Leiter des Fachbereiches für Kinder, Jugendliche und Familien bei der Stadt Osnabrück, betont den Plan der Landesregierung, mehr neue Ganztagsschulen zu schaffen, die die Eltern schließlich nichts kosteten – im Gegensatz zum Hort. Bisher gebe es in Osnabrück sechs. Man habe gesehen, dass die Schulen mittags leer seien und die Horte morgens und versuche nun, beides zusammenzuführen. Auch für ihn ist das entscheidende Problem: „Die Schulen müssen Ganztag beantragen, viele wollen das nicht. Die Stadt hat darauf keinen Einfluss!“ Warum keine flexible, unbürokratische Zwischenlösung gesucht wird? Schwab gibt Hinweise: Seinen Fachdienstleiter, Helmut Tolsdorf, könne man fragen in Sachen Auflagen, wenn man sich als Eltern organisieren und in Eigenregie ein Betreuungsangebot schaffen möchte, oder – wie in Hellern geschehen – „ein freier Träger ein Angebot vorhält, dass von den Eltern ohne Zuschuss der Stadt zu finanzieren ist, bis die Schule den berühmten Antrag stellt“. Des Weiteren könne man die „Fortschreibung Kindertagesstättenplan“ online einsehen... Dass das höchstens Notlösungen sind, ist ihm klar. „Es gibt Horte an allen Grundschulstandorten. Ein weiterer Ausbau ist weder finanzierbar noch macht er vor dem Hintergrund des Ausbaus von Ganztagsgrundschulen inhaltlich Sinn. Die Eltern werden von der Verwaltung unterstützt, um Lösungen zu finden“, betont Schwab. Von der Stadt gebe es keine Alternativen zum vom Rat beschlossenen Vorgehen, „weil sich die Schulen sonst nicht bewegen“. Die Eltern als Druckmittel gegen die Schulen? Auch Schwab, selbst Vater, hat „vollstes Verständnis“; leider sind ihm aber die Hände gebunden. „Die Mensa ist auch ein springender Punkt“, gibt er zu bedenken, „eine warme Mahlzeit anbieten zu können ist eine der Voraussetzungen des Landes für die Genehmigung von Ganztagsschulen.“ Nicht nur hygienerechtliche Bestimmungen seien da Hindernisse auf dem Weg zum Konsens, sondern auch das liebe Geld: Eine Mensa kostet ca. eine Million Euro, konkret kann höchstens eine Mensa pro Jahr finanziert werden, „für mehr ist kein Geld da“. 23 Schulen gibt es; die letzte wird also in über 20 Jahren Ganztagsschule werden können. Bis dahin sind fast schon die Kinder der Kinder in der Schule, könnte man scherzen – wenn es nicht so traurig wäre. Nicht nur für die Vobbes.

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wird, da das Ziel die Ganztagsschule ist und man keine kostenintensiven Parallelstrukturen finanzieren will bzw. kann. Doch was ist mit den Ferien – und was passiert, bis alle oder zumindest ausreichend viele Schulen den Antrag auf Ganztag stellen? Eva-Maria Westermann, konfrontiert mit der Überlegung der Vobbes, notgedrungen sogar aus Osnabrück wegzuziehen: „Die Schulen wehren sich gegen die Ganztagsschule, obwohl Ganztag viele Vorteile hat.“ Die Zwischenlösung, die sie anbieten möchte, gebe es daher nur für die Schulen, die den Antrag bereits gestellt haben. Die Hortträger bleiben dann, allerdings unter Federführung der Schule. Ansprechpartner der Eltern sei also die Leitung der Schule, auf die ihr Kind gehen wird. Als Mutter von Drillingen habe sie allerdings „vollstes Verständnis“ dafür, dass es den Eltern relativ egal sei, wer genau für was zuständig ist: „Was zählt, ist, dass die Sache in die Hand genommen wird und Lösungen gefunden werden.“ Und die 13 Wochen Ferien im Jahr? Die fängt die Ganztagsschule ja (noch) nicht auf. Eva-Maria Westermann räumt ein, das „nicht auf dem Schirm“ gehabt zu haben.

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STADTBLATT 10.2015 17


legendenbildung

Im zweiten Teil der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie landet Marty McFly am 21. Oktober 2015. Nun steht das legendäre Datum vor der Tür. Gefeiert wird in den Kinos und auch in der Kleinen Freiheit.

FOTO: FRANK JÜRGENS

Zurück in die Vergangenheit k

leines Filmquiz: „Hallo? Hallo? Jemand zu Hause? Denk mal nach, McFly. Denk nach!“ Natürlich, dieses Zitat stammt eindeutig aus der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie und dient im Verbund mit drei Kopfnüssen stets dazu, Marty McFly (Michael J. Fox), dessen Vater sowie dessen Sohn zu demütigen. Längst hat es die Phrase „Jemand zu Hause?“ in den umgangssprachlichen Wortschatz ganzer Generationen geschafft. Aber im Gegensatz zu den McFlys wird jeder aufrechte „Zurück in die Zukunft“-Fan spätestens am 21. Oktober 2015 diese rhetorische Frage mit einem selbstbewussten „Nein!“ beantworten können. Dann ist schließlich der Tag, an dem der Ausflug in die Zukunft aus Teil 2 tatsächlich in unserer Gegenwart ankommt. Also ein echter Grund zum Feiern. Und das nicht nur im fiktiven Filmörtchen Hill Valley, sondern auch in Osnabrück. Hier veranstalten gleich alle drei Kinobetreiber eine „Zurück in die Zukunft“-Filmnacht, in der Fans die gesamte Trilogie am Stück sehen können. Damit nicht genug. Der seit seiner Kindheit eingefleischte „Zurück in die Zukunft“-Fan Sebastian Ortner alias DJ Sebastian Slater schmeißt in der Kleinen Freiheit unter der Devise „Zurück in die Freiheit“ eine Motto-Party, mit der er seine Gäste auf eine Zeitreise schickt. Und zwar eine „Zeitreise durch die Musikgeschichte von 1985 bis 2015“, wie er verrät. Streng genommen müsste er bis in die Jahre 1955 (Teil 1) oder sogar 1885 (Teil 3) gehen. Aber „das würde natürlich jeden Rahmen sprengen“, betont er. „Darum konzentriere ich mich musikalisch auf diese 31 Jahre“. Das klingt einfach, doch dahinter steckt viel Arbeit. Die begann schon Monate zuvor. DJ Slaters

Ausgeklügelte Playlist: „Zurück in die Zukunft“-Fan Sebastian Ortner alias DJ Sebastian Slater Ziel ist es, aus jedem Jahr drei exemplarische Musiktitel aufzulegen. Natürlich von Hand mit VinylScheiben und CDs. Festplatte kann schließlich jeder. Aber damit nicht genug. Seine ausgeklügelte Playlist liegt während der Party aus und verrät nicht nur, welche Stücke gespielt werden, sondern auch wann. Starten wird die Party um Punkt 23 Uhr mit Killing Joke und ihrem Hit „Love Like Blood“. Wer lieber zu EMFs Elektrokracher „Unbelievable“ auf die Tanzfläche möchte, sollte ab 00.07 Uhr und 52 Sekunden auf selbiger sein. Seit Ende August lässt sich die Entwicklung der Playlist auf der Facebook-Seite „Zurück in die Freiheit“ nachverfolgen. Natürlich wird der Tanz- und Live-Club am alten

Güterbahnhof in Osnabrück auch optisch dem Event angepasst. Oder, um die Facebook-Seite zu zitieren: „Kleine Überraschungen & unvorhersehbare Veränderungen des Raum-Zeit-Kontinuums sind natürlich nicht auszuschließen“. Schon im Vorfeld hat Ortner auch eine kleine Ausstellung mit „Zurück in die Zukunft“-Devotionalien aus seiner Privatsammlung im Foyer der Filmpassage ausgestellt, mit deren Betreibern er früh zusammengekommen ist und eng zusammenarbeitet. So gibt es für Partygäste in der Kleinen Freiheit mit einer Kinokarte aus der Filmpassage eine kleine Ermäßigung. Warum alle Osnabrücker Kinobetreiber auf den Zug der weltweiten Sondervorstellungen aufgesprungen sind, liegt auf der Hand. Christian Saßnick vom Cinema Arthouse nimmt dieses Datum ganz einfach zum „Anlass, um diese fantastische Filmreihe gebührend zu feiern“. Ähnlich äußert sich auch die Kinokette CineStar, die dieses Ereignis bundesweit in ihren Häusern vermarktet. Und Christin Schmolke von der Filmpassage betont, dass das Datum „für Filmfans halt immer präsent“ sei. Aber mit der Aktion wolle man auch den vielen Fans und Besuchern der Passage danken. So gibt es neben der Ausstellung eine Begrüßung nebst Verlosung und natürlich einen „exklusiven“ Merchandising-Stand. Ob sich mit den Einnahmen – Achtung, Insider-Joke! – die Rathausuhr retten lässt? FRANK JÜRGENS P Ab 21.10., „Zurück in die Zukunft 1-3“ Filmpassage, 19h, CineStar, 18.30h (Karten nur an der Kinokasse), Cinema Arthouse, 19h (engl. Originalfassung) P Party: „Zurück in die Freiheit“, Kleine Freiheit, ab 23h

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst · Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Nordhorn: Parkplatz Media Markt + XXXL Lutz Melle-Gerden: Parkplatz E-Center · Ibbenbüren: Nordstadt Arkaden, Große Str. 30

Wenn’s um die

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ortstermin Hier kann man sich in den Haseuferweg wirklich verlieben, anderswo eher nicht

Kunst plus Natur plus Stadt: genau die richtige Mischung

Umspannwerk: Umgehung ist leider unmöglich

Mut zur Lücke Von Eversburg bis Lüstringen: Erlebnisse einer Fahrradtour entlang des Haseuferwegs. TEXT UND FOTOS VON FRANZISKA TEMMEN

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eine Radtour beginnt im Internet. Der Plan: den etwa 16 km langen Haseuferweg zu fahren, von Eversburg bis Lüstringen. Auf dem Portal „Lebendige Hase“ lade ich eine Karte herunter, als PDF, fahre aber trotzdem zur Sicherheit noch zur Tourist Information Osnabrück/Osnabrücker Land. Hier wird mir eine weitere Karte in die Hand gedrückt: „Radrouten in und um Osnabrück“. Ich werde aus ihr nicht ganz schlau – der Haseuferweg ist nicht eingezeichnet. „Am besten starten Sie an der alten Eversburg“, rät Kerstin Frank von der Tourist Information. Sie zeigt mir den Verlauf der Hase-Ems-Route. Macht Sinn – schließlich ist der Haseuferweg ein Teil davon. Freitag, 17 Uhr, es geht los. Mein Freund und ich beginnen an der Ecke Von-Kesselbrock-Allee/Die Eversburg. Ein Holzpfahl mit grünem Schild zeigt uns, dass wir hier richtig sind. Mein erster Eindruck: Ein gut befahrbarer Weg entlang der Hase, genau wie ich es mir vorgestellt habe. Uns kommen einige Jogger und Spaziergänger entgegen. Über eine Holzbrücke wechseln wir das Haseufer. Das Klärwerk auf der rechten Seite ignoriere ich lieber. Als ich mich am Kiefernweg orientieren will, wird mir der größte Schwachpunkt meiner Radkarte bewusst: Sie hat keine Straßennamen.

Leicht verzweifelt schaue ich mich um, entdecke ein Schild, quasi direkt vor meiner Nase. So viel zum Thema Beobachtungsgabe. Mit Schwung passieren wir das Stück zwischen Römereschstraße und Wachsbleiche, auf der linken Seite Industrie, auf der rechten Seite Bäume – und dazwischen die Hase. „Ihr fahrt zu schnell!“, ruft uns ein Mann mit Hund entgegen. Recht hat er. Wir fahren langsamer und entdecken prompt drei kleine – Hasen. Weiter geht es entlang der Stüvestraße. Hier ist nichts mehr von der Hase zu sehen, am Erich-Maria-Remarque-Ring wissen wir, dass wir falsch sind. Die Radkarte hilft uns nicht, dafür das PDF: Wir müssen nur ein kurzes Stück zurück, rein geht es in die Mühlenstraße. Am Conrad-Bäumer-Weg machen wir eine Pause. Der Blick auf die breite Hase ist hier am schönsten. Weiter geht es durch die Stadt. Das Stück zwischen L+T und der Neumarkt-Apotheke laufen wir,

Durch die Stadt Der Haseuferweg ist eine Verknüpfung zwischen der Innenstadt und den Osnabrücker Außenbezirken. Im letzten Jahr wurde der Ausbau zwischen Heideweg und Sandforter Straße abgeschlossen. Im Frühjahr 2016 ist auch der Abschnitt von der Schellenbergbrücke bis zum Heideweg fertiggestellt. Ist diese Lücke geschlossen, fehlt nur noch der Weg zwischen Wachsbleiche und Turnerstraße. Aufgrund hoher Kosten ist dieser Bauabschnitt umstritten. Besonders attraktiv ist der Haseuferweg für Berufsradfahrer: Im Vergleich zu den viel befahrenen Hauptstraßen ist der Weg eine entspannte Alternative.

bis zum neuesten Abschnitt ab der Pizzeria L’Osteria. Die Stelzenkonstruktion zur Schlagvorder Straße ist wirklich etwas Besonderes – bis auf ein paar zwielichtige Gestalten, die uns zum Glück ignorieren. Nach dem Hauptbahnhof kommt der Hasepark. Vorbei an Gleisen, Zugdurchsagen und Verkehr erreichen wir die Franz-Lenz-Straße. Mittlerweile hat sich die Hase zweigeteilt. Wir folgen dem dicht bewachsenen Haseuferweg weiter bis zur Carl-Fischer-Straße, Ecke Schellenbergstraße. Von der Absperrung sind wir zwar leicht irritiert, fahren aber weiter: Bis wir vor einem rot-weißen Absperrband und jeder Menge Schienen stehen. Uns dämmert: Ab hier ist der Weg nicht weiter ausgebaut. Auf der Suche nach dem Anschlussstück verlieren wir uns im Industriegebiet. Für heute brechen wir ab. Wir sind uns sicher: den zweiten Teil bis Lüstringen finden wir beim nächsten Versuch ohne Probleme. Denkste. Drei Tage später landen wir im gleichen Industriegebiet. Der lange Abschnitt von der Mindener Straße bis hierher hat uns schon genervt. Wir gurken etwa eine halbe Stunde durch die Gegend, bis wir nach der Autobahnbrücke auf dem Heideweg vor einem Umspannwerk stehen. Hier soll es weitergehen? Auf dem Matschweg? Laut Karte schon. Alle zwei Meter warnen Schilder: „Hochspannung, Lebensgefahr.“ Die Hase sehen wir jetzt nicht mehr, nur wieder jede Menge Schienen. Und ein Schild: Haseuferweg. Ohne Hase, ohne Ufer, nur der Weg. Wir fahren bis Auf dem Gehren, hier endet laut unseren Quellen der Haseuferweg. Die zweite Tour, das letzte Stück Richtung Südosten, hätten wir uns sparen können. STADTBLATT 10.2015 19


Nicht nur quatschen

Im Mai nahm er seine Arbeit auf: der Beratungstreff „Jugend stärken im Quartier“ an der Iburger Straße. Ein Besuch. FOTO: FRANZISKA TEMMEN

Antrengend, aber schön: Mit Kind geht es bergauf

FOTOS: MATTHIAS GUDER

familiensache

AS TU W für

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Flüchtlinge

Schieben und Tragen Wandern. Kein Problem, denkt man ja. Einfach Schuhe an, Jacke zu, Rucksack auf und los. Aber Wandern ist nicht gleich Wandern. atthias Guder, Bergwanderführer und Leiter der Bergschule Osnabrück, ist Spezialist für diese feinen Unterschiede. Vollmond- und Fackelwanderungen bietet er an, Single-, Frühschoppen- und Hüttenwanderungen, Schneeschuh-, Genuss- und Gesundheitswanderungen ... Sogar Wanderseminare kann man bei ihm uns seinem sechsköpfigen Team buchen. Die neueste Idee: Babywanderungen. Nicht, dass ein Baby vom Wandern schon viel hat. Aber die Eltern haben was davon. Matthias und Susanne Guder, selbst Eltern eines 5-monatigen Kindes: „Viele sagen ja: Wie bitte? Mit Baby? Wie soll das gehen? Aber es geht! Gut sogar! Man muss es nur wollen. Und wissen, wo und wie.“ Matteo, Guders kleiner Junge, war schon auf Almwiesen im Kleinwalsertal, Allgäu. Und auf den Dörenberg raufgeschoben haben Matthias und Susanne Guder ihn natürlich auch schon: „Tragen lässt er sich nicht so gerne.“ Füttern im Wald? Wickeln auf der Wiese? Alles machbar. Man muss nur einen geländegängigen Kinderwagen haben – oder einen Tragerucksack. Guder zu seinem neuen „Baustein“: „Im Grunde sind wir erst durch unsere eigenes Kind drauf gekommen.“ Wer also demnächst eine Gruppe Eltern Kinderwagen durch den Hüggel schieben sieht, oder durch den Freden bei Bad Iburg, am Donnerstagvormittag, zweieinhalb Stunden lang, weiß Bescheid: Hier sind Bergschüler unterwegs. HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Susanne Guder mit Matteo

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Andere Bolzplatz-Fußballtore haben Netze aus Metall: Detlef Strüben (li.) und Marco Brockmann an einem ihrer Arbeitsplätze

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er offenen Blicks durch die Straßen geht, braucht keinen Verwaltungsbericht wie „Lebenslagen und -perspektiven unterversorgter Kinder und Jugendlicher in Osnabrück“, um zu wissen: es gibt Problemzonen in der Stadt. Eversburg, Schinkel, Dodesheide... Das neueste Mittel des städtischen Fachdienstes Jugend, diese Probleme anzugehen, ist ein Beratungstreff an der Iburger Straße 24. Im Mai ging er an den Start, als Teil des Förderprogramms „Jugend stärken im Quartier“. Detlef Strüben, Mobile Jugendarbeit/Streetwork, der Projektleiter, schenkt Kaffee nach. Dann fallen Be-

griffe wie Case Management, Clearing und Mikroprojekt, wie Monitoring, Förderplan und Evaluation. Aber wer ihm zuhört, merkt schnell: Was hier passiert, ist nah am Menschen – intensives Reden, aber auch viel Tat. Und: Wer hier arbeitet, wartet nicht, bis die Tür aufgeht und die Zielgruppe von selbst reinkommt. Strüben: „Aufsuchende Jugendsozialarbeit!“ Einer der Orte, die dafür in Frage kommen: der Bolzplatz an der Wörthstraße. Strüben: „Da sind wir dann Gast in der Lebenswelt des Jugendlichen.“ Sozialpädagoge Marco Brockmann, Streetworker: „Oft sind wir so was wie ein sozialer Seismograph“. 107 Bera-

Mami Moshpit Erkenntnisse aus dem (Nacht-)Leben

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S hat seinen ganz eigenen Zauber: den Zauber von OS. Ein echtes Kleinod versteckt sich da in der Dammstraße, mit Futter vom Feinsten. Dort war Mami noch nie; hatte aber vom gemütlichen Wohnzimmer-Ambiente, dem urbanen Publikum und der besonderen Stimmung vorgeschwärmt bekommen (von kinderlosen Freunden, versteht sich). Wie gut, dass dort das diesjährige Sommerfest von k-quadrat stattfand! Als Mitglied des Kreativnetzwerks musste ich natürlich hin. Perfekt, dass ein Kicker-Turnier Kernpunkt der flotten Veranstaltung war: Als Frontfrau meist rein männlich besetzter Bands in Britannien wie in Germanien hatte ich mir jahrzehntelang das Rumgewarte zwischen „One two, one two“ (Soundcheck) und „One two three four!“ (Gig geht los) so erträglicher gestaltet. Besonders die leckeren Biere im Zauber halfen beim Trullern; gewonnen hat mein Team aber leider trotzdem nicht. Auch nicht

tungsspräche listet die Zwischenbilanz der ersten vier Monate, 64 innerhalb des Programms „JusiQ“, 43 außerhalb – denn, so Brockmann: „Wir haben zwar ein fest umgrenztes Projektquartier, aber wir schicken natürlich keinen wieder weg, nur weil er eine Straße zu weit entfernt wohnt.“ In den Fallakten: Wohnraum-, Sprachund Drogenprobleme, Stress in Schule, Ausbildung und Arbeit. Aufbruch zum Bolzplatz? Brockmann greift vorher noch schnell in den Keksteller: „Wegzehrung!“ Das Quartier, stark migrantisch geprägt, viele Alleinerziehende, viele Hartz-IV-Einkommen, hat mit denselben Problemen zu kämpfen wie sein „Jugend stärken im Quartier“-Gegenstück am Dodeshausweg 73, im Quartierstreff Dodesheide-Ost. Auch zwei Flüchtlingsunterkünfte gehören zum Einzugsgebiet. Strüben: „Da wollen wir in Zukunft verstärkt was tun.“ Was tun. Strüben: „Viele denken vielleicht, okay, die sitzen dann da, quatschen ein bisschen, hey, alles klar, wie läufts… Aber das ist anders: Wir erstellen mit jedem Klienten einen Handlungsplan, dokumentieren, überprüfen Fortschritte.“ 12 „Fälle“ sind es derzeit am Rosenplatz, 16 in der Dodesheide. Wie viele das Team betreuen könnte, zu dem auch Sozialarbeiterin Sevim Karakaya gehört, selbst türkischstämmig? Brockmann: „Viele. Das läuft ja jetzt erst an.“ Bis Ende 2018 ist die Finanzierung gesichert. Was danach wird, bleibt abzuwarten. Nur eines ist sicher: So effizient auch immer der Beratungstreff am Rosenplatz bis dahin arbeitet – das Quartier, 2001 in das Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ des Landes Niedersachsen aufgenommen, über ein Jahrzehnt mit Mitteln von Stadt, Land, Bund und EU saniert, wird weiter Probleme haben. HARFF-PETER SCHÖNHERR

AS TU W für

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Flüchtlinge

„Dynamo Fahrrad“ um den als „Der Göttliche“ bekannten Tischfussball-Jugendprofi Heinz Rebellius; noch das sympathische Duo aus Wort- und Bild-Machern, „Dick und Doof“. Nein, ausgerechnet die sehr irreführend benannten, sonst sehr geheimnisvollen (da anscheinend allen unbekannten) „Just for Fun“ machten das Rennen. Ungeschlagen. Doch ums Gewinnen ging es auch gar nicht. Das Wiedersehen oder Kennenlernen von anderen Kreativen war töfte; der Austausch lieferte neue Inspiration oder führte gar konkret zu gemeinsamen Projekten. Außerdem wurde tüchtig für das Flüchtlingshaus in Osnabrück gespendet. (Ein Aufruf, der hier gerne wiederholt wird! Auch Exil e.V. macht übrigens tolle Arbeit und freut sich über Unterstützung.) Eure Mami


umwelt G RÜNE G ESIC H T E R

Stefan Sprenger Klimaschutzmanager Gemeinde Wallenhorst Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ... ich das Bewusstsein da-

für schärfe, dass jeder Einzelne mit seinem Engagement etwas zum Klimaschutz bewirken kann. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die Teilnahme mit einer vierten Grundschulklasse am Lernstandort „Erneuerbare Energie“ bei der Hollager Mühle. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als Erstes ... Ökostrom beziehen. Der kostet nicht mehr als konventioneller Strom und der Wechsel kostet keine fünf Minuten. Eine der größten Umweltsünden für mich ist ... dass so viele Menschen den-

Pluspunkt fürs Coffee-Bike: Wer will, kann sich einen Mehrwegbecher füllen lassen

Ex und hopp Kaffee in Einwegbechern ist eine Katastrophe für die Umwelt: Aber es gibt Umdenker. Auch in Osnabrück.

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offee to go: Ein LifestyleTrend mit immensen Zuwachsraten. Über 40 Liter davon trinkt jeder Deutsche pro Jahr. 6,5 Milliarden Einwegbecher kommen dafür zum Einsatz. Ein Becherstapel bis zum Mond – und weit darüber hinaus. Keine Bäckerei, keine Tankstelle, keine Fast-Food-Kette, die daran keinen Anteil hat. Problem Nummer 1: Die meisten dieser Becher landen im Müll. Ob sie nun aus Kunststoff sind oder aus kunststoffbeschichteter Pappe. Kompostierbare Modelle sind rar. Problem Nummer 2: Millionen Bäume sterben

für ihre Herstellung. Milliarden Liter Wasser werden für sie benötigt. Millionen Tonnen CO2 werden frei. Die Lösung: selbst mitgebrachte Mehrwegbecher. Tobias Zimmer, Geschäftsführer des Osnabrücker Franchiseunternehmens „Coffee-Bike“, ist ein Freund davon. Wer will, kann an jedem Bike einen Thermobecher mitbringen: „Wir diskutieren sehr intensiv, was wir für die Umwelt tun können. Das ist ja ein erfolgsentscheidendes Kriterium.“ Nachhaltigkeit ist bei ihm Programm: Fahrrad, Bioware, Fair Trade. „Es passiert zwar noch nicht oft, dass Kunden mit eigenen Bechern kommen, aber ihre Zahl steigt.“ Dass Einwegbecher-Verfechter wie der Deutsche Kaffeeverband, Hamburg, fürchten, das könne „zu hygienischen Problemen in Kaffee ausschenkenden Betrieben führen“ und

So geht Umweltschutz

ken, Klimaschutz ginge sie nichts an. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... mich viel stärker für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und vor allem für die Elektro-Autos einsetzen. Mir gibt Hoffnung, dass ... ich hier in Wallenhorst spüre, dass die Energiewende immer noch gelingen kann. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... Klimaschutzmanager nicht mehr gebraucht werden. Sie suchen Weltenretter. Schon jemanden gefunden? Ja, aber Weltretter kann man nie genug haben. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

„aus Verantwortung gegenüber den Kunden“ vor „Verunreinigung mit Bakterien durch den Transport in einer nicht sterilen Verpackung, z. B. Rucksack oder Handtasche“ warnt, wundert ihn. „Das ist doch fadenscheinig! Jemandem, der so umweltbewusst ist, dass er einen eigenen Becher mitbringt, sag’ ich doch nicht: Sorry, keine Chance!“ „Coffee-Bike“-Franchisenehmer geben Kunden sogar Rabatt, die einen eigenen Thermobecher mitbringen. Zimmer: „Es gibt nichts Wichtigeres als die Umwelt.“ „Starbucks“ denkt genauso. Auch in der Filiale an der Kamppromenade gilt: „Preisnachlass von 30 Cent auf Getränke, wenn Gäste ihre eigenen Becher oder Trinkbehälter verwenden.“ Die Uni-Mensa hat sogar ihren eigenen Mehrwegbecher – den KeepCup. Sascha Coors, Bäckerei Coors: „Jemand, der seine eigene Tasse befüllen lassen will? Ich persönlich hätte da überhaupt keine Bedenken.“ Aber noch zögert er: „Solange vom Veterinäramt keine klare Aussage kommt, ob das statthaft ist oder nicht, machen wir das lieber nicht. Wenn das Amt sein Okay gibt, setzt wir‘s sofort um.“ Bis dahin verwendet Coors kunststoffbeschichtete Pappe. Aber will, wer unterwegs gern einen Kaffee trinkt, immer einen Becher in der Tasche haben? Wir haben Coffee to go-Passanten gefragt, Zufallsprinzip, Große Straße, Dienstagnachmittag, 15 Uhr. Ergebnis, einstimmig: viel zu lästig. Hartpapier oder Schaum-Polystyrol lässt sich eben so schön zusammenknüllen. Und dann weg damit. Bequemlichkeit vor Umwelt. Also doch besser eine Steuer von bis zu 20 Cent auf Einwegbecher, wie sie CDU und SPD in Berlin fordern? Der Deutsche Kaffeeverband geht schon mal in Verteidigungshaltung: Auch Bäckertüten müssten dann besteuert werden, kontert er, Pizzakartons, Erdbeerschalen. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Die Ashtanga Yogaschule in Osnabrück Claudia Dalmeyer Herderstraße 5 49078 Osnabrück fon 0170 934 1939 claudia@yoga-mala.de www.yoga-mala.de

Ausbildung zum Yogalehrer BDY / EYU Start Januar 2016 in Osnabrück laufende Kurse: Einzelstunden / Yogatherapie

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what’s up by Hedda Horch

Bayrische Wochen im Hotel Westerkamp

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rinnert ihr euch noch? Die Zeiten in denen in Gaststätten wie verrückt an den Flippern gespielt wurde? Da gab es Indiana Jones, Addams Family oder andere witzige Themen. Existieren die überhaupt noch? Zu ihrem Bedauern musste Hedda in Erfahrung bringen, dass diese Gattung inzwischen leider ausgestorben ist. Schade!

Hmmm... Was geschah eigentlich alles im Jahre 1690, vor 325 Jahren? In der britischen Kolonie Massachusetts kommt das erste Papiergeld Amerikas in Umlauf. Johann Christoph Denner entwickelt die Klarinette und zu guter Letzt: Das Romantik-Hotel Walhalla öffnet in Osnabrück seine Pforten. Hedda sagt: Herzlichen Glückwunsch! Zum Jubiläumsjahr gibt es jeden Monat ein besonderes Menü. Viele, viele neue Restaurants, Cafés und Bars eröffnen im Herbst und Hedda darf sich auf eine Bereicherung der Gastro freuen. Da wäre einmal Le petit café in der Bierstraße. Neben dem petit déjeuner, gibt es belegte Brote mit klassischen, französischen Namen. Alles To Go oder auch zum gemütlichen Verweilen im Café. Auch in der Hasestraße tut sich was: Die Helmut Saunus Brasserie bietet französische Hausmannskost vom Feinsten: Nicoise, Steak Tartare vom Charolais, Crème Brûlée... Wer sich gerne überraschen lässt, kann auch ein Drei-Gänge Überraschungsmenü bestellen, inklusive einem Glas Wein. Zwischen Tradition und moderner Raffinesse variiert auch die Speisekarte des Restaurants Friedrichs. Ein klassisches Wiener Schnitzel darf nicht fehlen, doch Gerichte mit leicht orientalischem Hauch werden ebenso vertreten sein. „Die vegetarisch-vega-

what’s new

theken-talk Lui Walhorn Rosenhof Funktion hier: Zapfer Dabei seit: drei bis vier Jahren Das coolste Event bisher: Das Beatsteakskonzert. Die haben während ihrer Clubtour den Rosenhof gerockt und sind sogar über die Theke gelatscht. Nach Feierabend... geht es in’s Big Buttinsky, falls es noch auf hat. Meistens aber dann doch in’s Bett. Zum Abschalten... singe und spiele ich in der Band Barhocker. 2009 haben wir sogar mal den 3. Platz für die goldene Säge gewonnen. Welchen Promi hättest Du gerne mal am Tresen? Bela B, ich glaub der Typ ist ne richtig coole Sau. Und was würdet ihr trinken? Jacky-Cola. Das Nachtleben in Osna... ist noch ziemlich übersichtlich. Nett gesagt.

ne Küche reizt mich sehr“, erzählt Sascha Lissowsky. MakiMaki Sushi Green übernimmt das ehemalige Zeno in der Möserstraße und bietet veganes Sushi an. „Ich möchte gerade Omni-Esser dazu animieren mal die vegane Küche zu probieren. Es gibt so viel zu entdecken“, so Natalie Cramer, Franchisenehmerin des Maki Maki Sushi Green. So viele neue Leckereien, die probiert werden müssen! Mehr Informationen zu den neuen Locations und besonders auch den Köpfen dahinter in der Titelgeschichte auf Seite 12. Auch Clubs sind unter den Neuankömmlingen vertreten: Am 10.10. findet mit Stonebirds (Stoner/Desertrock-France) die erste Veranstaltung der Dirty+Dancing Lounge statt. Am 24.10. geht es mit dem Pink Tank Festival weiter. Hedda freut sich, dass die

Wirtschaftswunder Ambiente: Petticoats, Retro Style Sessel und Omas Geschirr. Das Interior-Design und die Kleidung der 50er und 60er Jahre ziehen sich durch das Restaurant wie ein roter Faden. Die vorbeirauschenden Autos am Wall und das Restaurant trennt nur eine schwungvolle große Glaswand, sodass der Gast das Gefühl hat nach draußen zu treten – doch vom Lärm ist nichts mitzukriegen. Die Retro-Style Deko und Teelichter geben dem Restaurant eine gemütliche Atmosphäre. Angebot: Überschaulich und besonders. Toast Hawaii, Butterspätzle und Milchreis mit Zimt und Zucker dürfen als Klassiker nicht fehlen. Gerichte wie Kabeljaufilet mit Wildkräutersalat und Salzkartoffeln verfeinern die Speisekarte. Leichte Mahlzeiten wie eine fruchtige Tomatensuppe und Chefsalat sind ideal für den kleinen Hunger. Besonderheit: Mit #Lieblingsgericht ist es den Gästen möglich auf der Homepage ihr Familienrezept hochzuladen. Mit etwas Glück kann dieses Gericht dann eine Woche in der Karte bestellt werden. TEXT/FOTO: CAROLIN RUPP P Neuer Graben 39, 18-22h, Frühstücksbuffet 6-10h, Wochenende und Feiertage 7-14h

Acitrezza, gestaltet durch Thomas Jankowski

Dein Lieblingsgetränk: Ehrlich? Vollmilch. Das ist kein Witz. Das höre ich am liebsten während der Arbeit... Generell sind die Rock im Rosenhof und 90er Partys sehr geil – da wird viel aus meiner Jugend gespielt. Aber aussuchen kann ich mir die während der Schicht nicht. INTERVIEW/FOTO: CAROLIN RUPP

Hasestraße um eine neue, coole Location bereichert wird. Wer nach einer durchfeierten Nacht zufällig wieder zurück Richtung Bramsche muss, dem ist mit dem Nachtschwärmer Bus N6 bestens geholfen: Seit dem 4. September kann Bramsche/Ueffeln nun auch von Freitag auf Samstag um 23.00, 1.00 und 4.00 Uhr angefahren werden und somit schließt sich eine Lücke des Nahverkehrs. Das Acitrezza in der Knollstraße leuchtet nun nach längerer Pause im neuen Glanz und ist bereit, den Italienisch-Liebhaber mit Pizza und Pasta zu beglücken. Die Gestaltung wurde unter Thomas Jankowski realisiert. Neues gibt es auch vom Fischrestaurant Atlantico: Dieses befindet sich nun an der Sutthauserstraße/Ecke Wörthstraße und wird wie gewohnt portugiesische Gerichte auftischen. Glückwunsch an das Gasthaus Huxmühle, das kürzlich für seine Familienfreundlichkeit ausgezeichnet wurde. Kulinarisch sowie vom Programm her ist das Gasthaus am Stadtrand bestens auf Familienbesuch vorbereitet. Und nun noch zum Klassikerthema im Oktober: dem Oktoberfest. Das Hotel Westerkamp feiert derzeit (bis 31.10.) Bayrische Wochen. Mit Fahnen- und Girlandendeko natürlich, mit Löwenbräu-Oktoberfestbier vom Fass, Weißwürsten, Haxen, Schweinsbraten. Aber auch Ungewöhnliches ist dabei. David Westerkamp: „Der Renner ist unser Leberkäseburger im Laugenbrötchen.“ Oder „Tapas-Bavaria“: BirnenApfel-Obatzda, Regensburger Wurstsalat, Bratapfel-Schinken-Schmalz, Radi... Oder Haselnuss-Schnaps ... Guten Appetit!

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

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Osnabrücks Restaurant- und Gastroguide

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musik

Einfach und direkt Er lebt in Malibu und duzt die Hollywoodstars. Aber eigentlich will Joe Bonamassa nur spielen. Und das tut der 37-jährige Super-Gitarrist wie ein Besessener. STADTBLATT: Mr. Bonamassa, Sie besitzen rund 150 Gitarren. Nach welchen Kriterien wählen Sie das Instrumentarium für ein neues Album aus? JOE BONAMASSA: Ich gehe dabei vor wie ein Maler. Ich wähle die Gitarren und die Verstärker nach Farben aus. Wenn ich Musik mache, möchte ich immer sämtliche Farben repräsentiert haben. Ich verspüre keine Verpflichtung, dass all meine Gitarren irgendwann zum Einsatz kommen müssen. Ich spiele ein bestimmtes Instrument nur dann, wenn es für mich wirklich Sinn macht. Es kann auch passieren, dass ich eine Gitarre mit ins Studio nehme und sie dann überhaupt nicht anfasse. STADTBLATT: Ist der Sound genauso wichtig wie der Song? JOE BONAMASSA: Nein. Klangtüftelei ist etwas für Leute, die zu viel Zeit haben. Ich stelle einfach ein Mikrofon auf und lege los. STADTBLATT: Was fasziniert Sie an der Gitarre? JOE BONAMASSA: Die Vielfalt. Du spielst jeden Tag anders. Die Stim-

Joe Bonamassa: Im Herzen ein Blues-Gitarrist

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mung ändert sich, die Töne ändern sich. Bei meinem Job kommt man nie zu einem Abschluss. Das ist die Herausforderung: Du suchst die ganze Zeit wie verrückt nach diesem perfekten Sound, der dir im Kopf herumschwirrt, aber in Wirklichkeit existiert er gar nicht. Ab und zu stößt man eher zufällig auf einen Ton, der einen fasziniert. STADTBLATT: Sie beherrschen offensichtlich alle möglichen Stile. Sehen Sie sich selbst überhaupt noch als Blues-Gitarrist? JOE BONAMASSA: Selbstverständlich bin ich ein Blues-Gitarrist im Herzen. Aber einer, der auch andere Stile beherrscht. Am Blues hat mich von Anfang an fasziniert, dass er so einfach und direkt ist. Manche Bluessongs haben nur einen einzigen Akkord. Du kannst ein E zehn Minuten lang spielen und irgendwie ist das sogar unterhaltsam. Blues ist die einzige Musikrichtung, die sowas kann. Wenn man Bluesstücke interpretiert, ist das, als male man auf einer weißen Leinwand. Der Blues engt dich überhaupt nicht ein. Klassische Musik hin-

gegen musst du so spielen wie sie geschrieben wurde. STADTBLATT: Wie hat sich die Bluesmusik in den vergangenen 50 Jahren verändert? JOE BONAMASSA: Kaum. Natürlich hat es Ausnahmemusiker wie Stevie Ray Vaughn und Gary Moore gegeben, aber der Blues ist eigentlich immer der Blues geblieben. Jack White hat den Blues zuletzt geöffnet für eine ganz neue, junge Generation. Bei seiner Musik denken die Kids an Punkrock, aber in Wirklichkeit hören sie Blues. Das ist brillant und gleichzeitig bekloppt. STADTBLATT: Mick Jagger sagte mal, es sei auch heute noch schwer, einen guten Bluessong zu schreiben. Würden Sie ihm zustimmen? JOE BONAMASSA: Ja, da ist was dran. Wenn du heute Bluessongs im Stil von früher schreibst, wirst du unweigerlich mit den Meistern und den Klassikern verglichen. Es gibt nur ein „Little Red Rooster“ oder ein „Spoonful“. Aber die Kids, die mit Jack White musikalisch sozialisiert worden sind, haben von John Mayall & The Bluesbreakers noch nie etwas gehört. STADTBLATT: Was macht einen guten Gitarristen aus? JOE BONAMASSA: Mmh. Das ist jemand, dem es gelingt, mit nur einer Note den Saal zum Kochen zu bringen.

STADTBLATT: Ist es Ihr Anspruch, innovativ zu sein? JOE BONAMASSA: Ich bin überzeugt, auf der Gitarre ist bereits alles gesagt worden. Der letzte, der das Brett mit sechs Saiten neu erfunden hat, ist Stanley Jordan. Er hat eine ganz besondere Spieltechnik entwickelt. Das, was ich mache, hat B.B. King im Prinzip bereits vor 50 Jahren gemacht. STADTBLATT: Sie gelten als einer der besten Blues- und Rock-Gitarristen Ihrer Generation. Wie sehen Sie sich selbst? JOE BONAMASSA: Ich sehe mich selbst als Interpret von Musik, die vor meiner Zeit entstanden ist. Sollte ich einmal in die Geschichte eingehen, dann wahrscheinlich nicht wegen meiner Musik, sondern eher wegen meiner Außenseiterstellung im Business. Denn es ist mir gelungen, eine Menge Alben zu verkaufen in einer Zeit, in der alle großen Plattenfirmen behaupten, Bluesrock sei mausetot. Man kann heutzutage tatsächlich unabhängig und gleichzeitig erfolgreich sein, wenn man die richtigen Entscheidungen trifft. Dieser Fakt wird mal mein Vermächtnis sein und nicht meine Musik, denn Musik wird immer irrelevanter. INTERVIEW: OLAF NEUMANN P 13.10., OsnabrückHalle


+ SPECIAL GUEST

AFTERSHOW-PARTY

„Geiles Leben“: Glasperlenspiel sind mit neuer Single auf Erfolgskurs

SAMSTAG

24.10.15 Kein Schlager Glasperlenspiel, das sind Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg. Ein modernes Singer-/ Songwriter-Duo. Ihr Sound: Popmusik mit elektronischen Einflüssen. as viele nicht wissen: Montags bis freitags, jeweils um 19.40 Uhr, ist das Pop-Duo auch im TV zu hören. Seit letztem Jahr singen sie den kultigen Titelsong „Ich seh’ in dein Herz” der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten”. Gut, mag jetzt für einige nicht relevant sein – sagt aber tatsächlich einiges über ihren Platz in der deutschen Musiklandschaft aus. Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg machen seit 2003 gemeinsam deutschsprachige Musik. Benannt haben sie sich nach der Novelle „Das Glasperlenspiel“ von Herman Hesse: „Wir fanden gewisse Aspekte in diesem Buch einfach sehr treffend für uns. Es geht ja im Grunde darum, sich treu zu bleiben, sich nicht verstellen zu müssen, sondern sein Ding durchzuziehen“, wie Niemczyk erklärt. Diese Lebenseinstellung ist der rote Faden in den Texten der jungen Musiker: Selbstverwirklichung, Entschleunigung, Natürlichkeit, Liebe und Freundschaft sind die zentralen Themen. Das beweisen Glasperlen-

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spiel auch auf ihrem dritten Album „Tag X“, das im Mai erschienen ist. Doch nicht nur bei GZSZ, auch in anderen TV-Formaten sind Niemczyk und Grunenberg vertreten: In diesem Jahr nahmen sie bereits zum zweiten Mal für ihre Heimat Baden-Württemberg am Bundesvision-Songcontest teil. Die musikalische Frage nach dem Sinn des Lebens gefiel den Zuschauern und sie wählten Glasperlenspiel auf den sechsten Platz. Vier Jahre zuvor erlebten sie dort mit ihrer damaligen Single „Echt“ ihr Debüt. Ihren aktuellen Bekanntheitsgrad verdanken sie übrigens Helene Fischer, die Glasperlenspiel als Support für ihre große Stadion-Tournee in diesem Sommer wählte. Vorbands haben es zwar immer schwer, doch das Duo überzeugte die Schlagerfans mit guter Stimmung. Wer die beiden aber nun in diese Szene schiebt, irrt sich: In diesem Sommer waren sie auch mit Popgrößen wie Andreas Bourani und Adel Tawil unterwegs. Ab Oktober touren sie im Alleingang durch Deutschland. Im Rosenhof werden sie von der Band Kuult unterstützt: Das Essener Trio veröffentlicht im Herbst sein DebütAlbum „Mit Worten“, ein reines PopAlbum, ganz nach dem Motto „Wir sind Pop – und das ist gut so!“. FRANZISKA TEMMEN

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16. OKTOBER

TOCOTRONIC + SARAH & JULIAN

THE KILKENNYS 20.11. FREITAG

DIE WUNDERTÜTE ABDELKARIM, ARNON QUARTETT, BRASS APPEAL, ERWIN GROSCHE KONRAD STÖCKEL, SELTAEBS 28.11. SAMSTAG

GREGOR MEYLE 04.12. FREITAG

LISA FELLER

05.12. SAMSTAG

SASHA

3. NOVEMBER

JOHANNES OERDING + BERGE

10.12. DONNERSTAG

MATZE KNOP 11.12. FREITAG

MAYBEBOP

13.12. SONNTAG

MARSIMOTO

28.12. MONTAG

EISHEILIGE NACHT SUBWAY TO SALLY, FIDDLER‘S GREEN LETZTE INSTANZ, VERSENGOLD 15.01. FREITAG

WLADIMIR KAMINER

08. NOVEMBER

OLLI SCHULZ & BAND

29.01. FREITAG

DONOTS

02.02. DIENSTAG

STEFANIE HEINZMANN 10.02 MITTWOCH

EURE MÜTTER

11.02. DONNERSTAG

WILFRIED SCHMICKLER 26.02. FREITAG

JULIA ENGELMANN

10. NOVEMBER

12.03. SAMSTAG

DIETER THOMAS KUHN & BAND

CULCHA CANDELA + SOUNDBAR

08.04. FREITAG

ANNENMAYKANTEREIT Tickets unter: 01806-560 550 (0,20 EUR INKL. UST / ANRUF DT. FESTNETZ / MAX. 0,60 EUR INKL. UST / DT. MOBILFUNKNETZ) unter 0521 - 66 100 & 0521 - 555 444 und im Internet unter www.karten-online.de WWW.FACEBOOK.COM/RINGLOKSCHUPPEN WWW.ABSOLUT-LIVE.COM STADTHEIDER STRASSE 11 33609 BIELEFELD WWW.RINGLOKSCHUPPEN.COM T: 0521 - 55 73 88 0

STADTBLATT 10.2015 25


musik

Nicht von dieser Welt Valient Thorr sagen, dass sie vom Planten Venus kommen, um die Welt mit ihrem Metal-Rock’n’Roll zu retten. Den Göttern sei Dank. ie Macher von Metalsucks, einem der besten MetalBlogs da draußen, haben Valient Himself, den Sänger von Valient Thorr, vor kurzem in die Top 25 der „Modern Metal Frontmen“ gewählt. In der Liste stehen auch Mike Patton, Bruce Dickinson oder Randy Blythe (Lamb of God). Also ein durchaus exklusiver Club. Und wer Valient Thorr einmal live gesehen hat, kann diesem Ranking nur zustimmen. Der Mann mit dem kleinen Bauch, dem vollen Vollbart und den (meistens verschwitzten) langen Haaren ist ein Derwisch. Bevorzugt oberkörpertextilfrei wuselt und rennt er aufgedreht über die Bühne, steigt hinab ins Publikum oder kniet zu Füßen seiner beiden Gitarristen, um ihre Soli luftgitarrend anzufeuern. Valient himself hat eine physische Präsenz, der man/frau sich nicht entziehen kann. Der im Konzert Meilen um Meilen zurück legt und dennoch nie aus der Puste kommt, sondern bis zum Schlussakkord Rock’n’Roll singt. So wie es Bon Scott (AC/DC) gemacht hat, so wie es Lem-

Valient Thorr mit Valient Himself (2.v.l.): An ihrem Haarwuchs sollst du sie erkennen

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my (Motörhead) hoffentlich noch ein bisschen tut. Versorgt wird der moderne MetalFrontmann mit hardrockenden bis metallischen Gitarren-Riffs und einer pumpenden Drum’n’Bass-Abteilung. Valient Thorr heißt seine Band, die – laut Eigenaussage – vom Planeten Venus kommt. Hier auf der Erde lädt sie uns Show für Show zu einer Rock-Party ein. Die Quintessenz von Valient Thorr ist ziemlich gut in ihrem aktuellen Video „Torn Apart“ zu ihrer aktuellen

Single „Torn Apart“ von ihrem aktuellen Album „Our Own Masters“ dokumentiert. Da wird ein Bürohengst von seinem Chef angepupt, dass er gefälligst flotter arbeiten soll. Doch der Angestellte ist gefrustet von seinem PCJob – und wie die Sirenen tauchen plötzlich die einzelnen Bandmitgleider von Valient Thorr auf und bezirzen ihn, was Besseres mit seinem Leben anzufangen. Am Ende entdeckt der Angestellte ein Loch in seiner Bürowand, dahinter wartet eine tätowierte Frau, die ihn lockt. Hinein in das Wun-

derland von Valient Thorr, wo man mit dem Boot auf dem See fährt, keine engen Hemden trägt, sondern Kutte, sich die Haare wachsen lässt und am Ende des Tages eine Party schmeißt. Logisch, dass der Hauptfigur dieses Setting besser gefällt als sein meckernder Chef. Wer also gerade mal wieder den Hals voll hat, weil es im Beruf, zuhause oder einfach so scheiße läuft, der kommt bitte zu den Männern vom Planten Venus. Und lässt sich retten. MARIO SCHWEGMANN

P 20.10. Osnabrück

Rap im Doppelpack Zu einem exklusiven Doppelkonzert schauen Rapveteran Ferris MC und Newcomer Romano vorbei. Der eine hat sein Glück gefunden, der andere gibt Klapse auf den Po.

eim ansonsten katastrophalen diesjährigen Bundesvision Contest war Ferris MC mit „Monstertruck“ einer der wenigen Lichtblicke. Basierend auf dem alten Treckerwitz von Otto, gab Ferris der

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Ferris MC: Nach der DeichkindTour jetzt solo unterwegs

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Veranstaltung eine Ahnung von dem, was der Show sonst abging: Humor und Augenzwinkern. Für das erste Soloalbum des Rappers seit mehr als zehn Jahren ist der Song aber nur bedingt repräsentativ: „Auf der Platte kommt Humor zwar nicht zu kurz, aber es sind auch viele emotionale, humorlose Sachen dabei“, beschreit Ferris die Bandbreite von „Glück ohne Scherben“. Nach der Kultcrew F.A.B. und diversen Soloalben widmete er sich vermehrt der Schauspielerei („Gegengerade“, „Tatort“) und ist derzeit zusammen mit Eko Fresh in der Sitcom „Blockbustaz“ zu sehen. Seit 2008 ist der Rapper als Ferris Hilton bei Deichkind aktiv. „Da bin ich Teamplayer. Irgendwann hatte ich wieder Bock, eine Herausforderung anzunehmen und den Leuten mein neues Ich zu präsentieren,“ erklärt Ferris. Zu diesem neuen Ich gehören der Verzicht auf Drogen und seine Ehefrau. „Ich befinde mich zurzeit in dem ‘Glück ohne Scherben’-Zustand. Früher habe ich aus dem Scherbenhaufen mein Glück bezogen, mittlerweile ist es umgekehrt.“

Auch musikalisch hat sich einiges getan. „Das Album ist auf jeden Fall massentauglicher, nicht mehr so genremäßig,“ sagt Ferris dazu. „Auch thematisch bin ich breiter aufgestellt.“ Die Musiker für Album und Tour suchte er zusammen mit dem Produzenten Swen Meyer aus, der schon mit Tomte und Kettcar aufgenommen hat. „Ich werde mit der Band noch mehr Gas geben als auf dem Album,“ verspricht Ferris. „Der alte Punkrocker in mir will sich auch live ausleben. Die Leute sollen verschwitzt nach Hause gehen. Live und für das Album gilt: Die Emotion muss rüber!“ Als Special Guest tritt mit Romano eine der schillerndsten Figuren der Szene auf. Zwischen Rap, Metal und Schlager findet der Berliner ‘Cornerboy’ seinen ureigenen Platz. „Metalkutte“, „Brenn die Bank ab“ und „Klaps auf den Po“ waren die Vorboten für das grandiose Debüt „Jenseits von Köpenick“, das Romano Ende September in der Kleinen Freiheit vorgestellt hat. MALTE SCHIPPER P 24.10., Lingen, EmslandArena Club Foyer


Joris: Macht mit seiner Band vor jedem Auftritt Yoga

ach erfolgreichen Konzerten mit Clueso ist Joris Buchholz nun auf eigene Faust unterwegs. Und das scheint hervorragend zu laufen. Konzerttermine in München, Köln, Hamburg und Berlin sind bereits ausverkauft. Zur Musik kam der in Vlotho aufgewachsene Joris als Kind, lernte Schlagzeug, Gitarre und Klavier. Mit elf schrieb er den ersten Song, später folgte die erste Band. „Schon während meiner Zeit am Gymnasium habe ich mich mehr um Musik als ums Lernen gekümmert“, erinnert sich Joris. Danach ging es an die Popakademie Mannheim. „Vlotho habe ich verlassen, weil mir die anderen Verrückten fehlten. Meine Freunde aus der ersten Band hatten andere Pläne. Nur ich habe rumgesponnen.“ Das hat sich ausgezahlt. 2014 nahm ihn Four Music unter Vertrag, die erste Single „Herz über Kopf“ war schon erfolgreich, das Album „Hoffnungslos hoffnungsvoll“ ging bis auf Platz drei. Das Besondere an den Songs seines

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vorband des monats

Debüts liegt im Talent des Sängers begründet, sich emotional zu öffnen, ohne dabei wie viele seiner Kollegen in der Banalität zu landen. „Ich mache mich in meinen Texten teilweise sehr nackt“, bekräftigt Joris. „‘Bis ans Ende’ behandelt die Geschichte eines meiner besten Freunde, der seinen Vater verloren hat, ‘Schneckenhaus’ den Verlust zweier Familienmitglieder.“ Das Album hält er allerdings für explizit hoffnungsvoll. „Auch die Trauer hat etwas Positives.“ Sensibilität und Neugier spielen für den Entstehungsprozess der Texte die wichtigste Rolle. „Das bringt mich oft in Situationen, über die es sich lohnt, zu schreiben.“ Und ja, Joris textet öfters nachts bei Kerzenschein und Rotwein. Kitschig? „Kitsch ist doof, wenn er gewollt ist. Romantik ist eher ein Wunsch und ein Verlangen.“ Zum Vorteil gelangt es Joris, dass er mit englischen Bands aufgewachsen ist und dadurch ein Händchen für Leichtigkeit entwickelte, das eben nichts mit Seichtheit zu tun hat. „Ich habe mich auf englischen Sound mit deutschen Texten geeinigt“, meint Joris. Vor den Auftritten macht er mit seiner Band Yoga: „Wenn ich danach rausgehe und spiele, denke ich wirklich an nichts mehr.“ MALTE SCHIPPER P 16.10., Hyde Park

FOTO: HANNNES CASPER

Der 25-jährige Joris gilt als einer der hoffnungsvollsten deutschen Singer-Songwriter. Seine Single „Herz über Kopf“ ist einer der Hits des Jahres.

Künstler: Matthew Cusick

Neuer Stern

Namika Support von Teesy Mit ihrer Single „Lieblingsmensch“ hat sie Platz 1 der deutschen Charts erreicht. Ist ja auch ein wunderschöner Song, dem man seinem Lieblingsmensch (bzw. seinen Lieblingsmenschen) gerne ständig vorspielen möchte. Die Frankfurterin mit marokkanischen Wurzeln hat auch ein Album draußen, „Nador“, das sich ebenfalls in den vordersten Charts bewegt. Eine Songwriterin mit viel Gefühl und Soul in der Stimme. Jetzt ist sie noch Support von Teesy, am 3.3. 2016 wird sie dann ein Solokonzert im Rosenhof spielen. OSCH P 23.10., Rosenhof

Stoppt den Klimawandel, bevor er unsere Welt verändert. www.greenpeace.de/helfen

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musik

konzerttipps Ali As (links): Hat schon mit Samy Deluxe und Eko Fresh gerappt

Vierkanttretlager INDIEROCK Eine Frage vorweg: Was in aller Welt ist eigentlich ein Vierkanttretlager? Wikipedia sagt: die Lager am Fahrrad, in denen die Tretlagerwelle gelagert ist, an der wiederum die Tretkurbeln befestigt sind. Alles klar? Ansonsten ist Vierkanttretlager natürlich eine wunderbare Indierockband aus Husum, die soeben ihr zweites Album „Krieg & Krieg“ veröffentlicht hat. Produziert wurde es von Olaf O.P.A.L., der auch schon mit den Sternen und den Sportfreunden Stiller gearbeitet hat. „Wir waren von Anfang an auf der Suche nach etwas sehr Kompromisslosem, das sich dem Pop aber dennoch nicht verschließt“, beschreibt Sänger Max Leßmann den Sound des neuen Albums. Das hat wunderbar geklappt. Man schaue sich nur das spektakuläre Video zu „Der letzte Satz der Welt“ an. Und Vierkanttretlager treibt der Ehrgeiz: „Kunst als reines Unterhaltungsmedium ist uns zu wenig. Das ist in der Musik gerade nicht besonders chic.“ Wahre Worte. P 7.10., Münster, Gleis 22

Straight Outta Osnabrück Die ersten Ausgaben des HipHop-Mini-Festival Rhymes Galore waren schon vom Feinsten. Jetzt folgt der dritte Jam. Mit MoTrip, Ali As und Lokalmatador Jeffrey. ieses Mal mit dabei ist der Rapper MoTrip, der es mittlerweile bis unter die Fittiche von Universal Music geschafft hat. Er hat 2015 so ziemlich jede Bühne und jedes HipHop-Festival der Republik bespielt, sei es das Splash! oder Mile Of Style. Aktuell ist er mit seinem Nr.1-Album „Mama“ auf Tour sowie der Single „So wie du bist“, mit der er seit 11 Wochen in den Top 10 der deutschen Singlecharts vertreten ist. Und als wäre das noch nicht genug, kam Anfang September via Twitter raus, dass MoTrip zusammen seinem Compagnon Joka keinen Geringeren als Sido, auf dessen Tour supporten wird. Wenn man sowas nicht mit dem Wort Glückssträhne definieren kann, ist eines mit Sicherheit klar: Bei MoTrip läuft es aktuell richtig gut. Er ist jedoch nicht der Einzige, auf den sich die Besucher der Rhymes Galore freuen können. Zweiter im Bunde ist der Münchener Ali As. Ali, wer? Ali As ist nebenbei als Ghostwriter tätig und hat schon so manchen Track in

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die Charts gehievt. Aber auch das aktuelle Album des Müncheners „Amnesia“, welches er Anfang des Jahres released hat, kann sich in Szenekreisen durchaus blicken und erst recht hören lassen. Außerdem hat Ali As schon so manchen Part für Features mit einigen namhaften Größen der Szene wie Samy Deluxe, Eko Fresh oder Megalohs „Dr. Cooper All-Star Remix“ mit Nate57, Tell Tellz, Celo & Abdi zum besten gegeben. Und mit Sicherheit wird A$, wie man ihn auch nennt, so manch krasse Punchline für die Rhymes Galore parat haben. Straight Outta Osnabrück, als Abrundung für diesen Abend, wartet zu guter Letzt der Osnabrücker Local Jeffrey auf das Publikum. Früher besser bekannt unter dem Namen „G.M.C“ und mittlerweile auch schon zehn Jahre in der Osnabrücker HipHop-Szene etabliert. Jeffreys Vita ist ebenso lesenswert. Er hat bereits mit Casper (ganz genau DEM Casper) zusammengearbeitet, und ein erstes eigenes Album ist für dieses Jahr ebenfalls geplant ... Also Ohren auf! Aufgrund dieser Mischung aus Etablierten und Neuen sollte man sich a) schleunigst eine Karte besorgen, und b) sich auf einen äußerst vielversprechenden Abend freuen. JAN-HENDRIK HILDEBRANDT

P 31.10. Kleine Freiheit

Rich Robinson

Westernhagen

ROOTSROCK Mit seinem älteren Bruder Chris gründete Rich Robinson Ende der 80er die Black Crowes („Remedy“, „Hard To Handle“). 2001 war erstmal Schluss, ab und an gibt es Reunionkonzerte. Mit „The Ceaseless Light“ erschien 2014 das dritte Soloalbum von Rich Robinson mit von den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd und Neil Young inspiriertem Rock, Folk und Southern R&B. Wer die Songs im Clubrahmen erleben möchte, sollte den Vorverkauf nutzen. P 5.10., Münster, Gleis 22

DEUTSCHROCK 2014 gab es ausgewählte Auftritte zum neuen Album „Alphatier“. Nun folgt die große Hallentour, auf der Westernhagen auch Klassiker wie „Sexy“, „Freiheit“ oder „Es geht mir gut“ spielt. „Ich habe zu großen Respekt vor dem Publikum, als dass sie nicht die großen Hits geliefert kriegen. Aber es werden auch Songs vom neuen Album und ,Williamsburg‘ dabei sein. Es wird neu und alt geben,“ meint Westernhagen dazu. „Auf der Bühne platze ich vor Liebe.“ P 11.10., Halle, Gerry Weber Stadion

Bushido feat. Sonny Black

187 Strassenbande präsentiert Gzuz

DEUTSCHRAP Nachdem die ersten beiden Teile von „Carlo Cockxxx Nutten“ mit Fler beziehungsweise Baba Saad Zweierdinger waren, ist Part 3 ein Soloalbum mit Gastbeiträgen von Ali Bumaye. Die Motivation für „CCN 3“ bringt Bushido auf den Punkt: „Ich wollte einfach mal wieder Stress machen.“ Das ist nachzuhören auf Tracks wie „Lila Scheine lügen nicht“ oder „Wenn dein Kiefer bricht“. Astreiner Battlerap also, der schonungslos abrechnet. P 25.10., Bremen, Pier 2

STREETRAP Die 187 Strassenbande aus Hamburg ist so etwas wie die Crew der Stunde. Vor kurzem kam der dritte Sampler heraus, im Juni supporteten Bonez MC und Gzuz niemand Geringeren als den Wu-Tang Clan. Dem Kollabo-Album „High & Hungrig“ mit Bonez MC, das in den deutschen Charts bis auf Platz 9 vorstieß, folgt nun das Debüt „Ebbe und Flut“ von Gzuz. Die letzte Strassenbanden-Tour war nahezu ausverkauft. P 30.10., Münster, Skaters Palace


HANS STRATMANN KONZERTBÜRO GMBH, BIELEFELD

Fehlfarben

B.B. & The Blues Shacks

(POST)PUNK Vor 35 Jahren stellten die Düsseldorfer mit „Monarchie und Alltag“ einen Meilenstein der deutschen Musikgeschichte in die Landschaft. Und auch auf dem neuen Album „Über...Menschen“ sitzen die lakonischen Alltagsbeobachtungen von Sänger und Texter Peter Hein noch punktgenau. „Ich brech’ doch keinen Streit vom Zaun/Mit Generationen, die sich eh nichts trauen,“ heißt es in „Der Dinge Stand“. P 1.10., Münster, Gleis 22

BLUES Die 1989 von den Brüdern Andreas (Gitarre) und Michael Arlt (Gesang, Harp) gegründete Band ist ein absoluter Topact der Bluesszene. Mitte September spielten B.B. & The Blues Shacks, die durch Henning Hauerken (Bass), Fabian Fritz (Tasten) und André ,Werki‘ Werkmeister (Schlagzeug) komplettiert werden, zum wiederholten Male in kalifornischen Clubs. Am 8.10. gastiert die Band dann in Osnabrück. P 3.10., Münster, Hot Jazz Club P 8.10., Osnabrück, BlueNote

21.10. Bielefeld Rudolf-Oetker-Halle

ECHT MÄNNLICH. RICHTIG WEIBLICH.

27.10. Osnabrück Rosenhof

Marianne Faithfull

POST ROCK Inne Eysermans (Gesang, Klavier, Gitarre, Akkordeon), Sebastiaan van den Branden (Gitarre) und Christophe Claeys (Schlagzeug) benannten sich aufgrund ihrer Vorliebe für Lo-Fi-Sounds nach dem polnischen Wort für „amateurhaft“. Auf dem zweiten Album der Belgier, „From Clay To Fingers“, gibt es Folk, Pop, TripHop und Postrock sowie eine Sängerin, die an Hanne Hukkelberg und Stina Nordenstam erinnert. Wer Portishead und Sigur Ros mag ... P 12.10., Münster, Pension Schmidt

SINGER-SONGWRITER 1964 sang Marianne Faithfull mit 16 „As Tears Go By“, den allerersten Song, den Mick Jagger und Keith Richards je schrieben. Im letzten Jahr gab es die „50th Anniversary Tour“, die nun wegen des großen Erfolges fortgesetzt wird. Der Fundus ist gigantisch und reicht von Singer-Songwriter über New Wave bis zur Oper. Außerdem wird es Songs vom aktuellen Album „Give My Love To London“ zu hören geben. P 21.10., Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle

FOTO: JULIA HOPPEN

Amatorski

22.11. Bielefeld Stadthalle

CLUB-TOUR 2015

24.11. Osnabrück Rosenhof

TOUR 2015 del! NEUES ALBUM „VI“ im Han

29.11. Bielefeld Seidensticker Halle Irie Révoltés/RDGLDGRN DANCEHALL & GO-GO-ROCK Nachdem auf „Allez“ die E-Gitarre dominierte, liegt der Fokus beim neuen, selbstbetitelten Album der Heidelberger Band wieder mehr auf Dancehall. Im Sommer bespielten Irie Révoltés (Foto) unter anderem das Hurricane und das Southside. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Vorband RDGLDGRN, sprich Red Gold Green. Marcus Parham (Red), Andrei Busuioceanu (Gold) und Pierre Desrosiers (Green) haben nicht nur super Namen, sondern tragen ihrem Part entsprechend exklusiv Kleidung im jeweiligen Farbton. Auf ihrer „RDGLDGRN EP“ sind Dave Grohl (!) und Pharrell Williams (!!) zu hören. Am 9.10. erscheint das zweite Album. Sie selbst beschreiben ihren Sound so: „Die Beatles waren großartig, aber sie haben nunmal nicht gerappt. A Tribe Called Quest klangen nicht wie die Beatles, haben aber gerappt. Das haben wir dann verbunden.“ P 17.10., Bremen, Kulturzentrum Schlachthof

TOUR 2016 03.02. Münster MCC Halle Münsterland TICKETS: 01806-560 550* WWW.KARTEN-ONLINE.DE www.absolut-live.com

*0,20€/ANRUF FESTNETZ MAX 60CT/ANRUF MOBILFUNKNETZ

STADTBLATT 10.2015 29


events FOTO: BENJAMIN BORGER

nachtaktiv Abtanzen im Oktober

Inklusive Horror-Cocktail Ein Höhepunkt unter den Motto-Events sind die Halloween-Partys Ende Oktober. Dann wird’s in den Clubs gruselig. Halloween wird traditionell am 31.10. gefeiert, in der Nacht vor Allerheiligen. Doch das Alando Palais steigt schon am 28.10. in den Ring, mit der „Halloween Alando School Party“. Als besonderer Gast wird Jimmy Blue Ochsenknecht an den Turntables stehen, der nicht nur als Schauspieler und Model arbeitet, sondern auch als DJ. Und gerne HipHop und Aktuelles aus den Charts auflegt. Das Kontrastprogramm dazu liefert ein Halloween Special der „RabenNacht Classics“ im Hyde Park (30.10.). DJ Hesy wird wie gewohnt Gothic, Wave, OldschoolEBM und Mittelalter-80er auflegen, aber Songs wie „Love Me To The End“ (Deine Lakeien) werden sich heute bestimmt doppelt gruselig anfühlen.

Zurück ins Alando Palais. Am 30.10. und 31.10. heißt es zwei Tage am Stück unmissverständlich „Halloween!!“. Mit Horror-Deko, Blutcocktailtheke sowie Monstern, Mumien und Mutationen. Als Special wird es Bloody Horror Cocktails zur Happy Hour Preis geben. Lecker. Zum Abschluss noch einmal in den Hyde Park. Da heißt es am 31. Oktober dann: „Halloweeeeeen! Die Party des Grauens“. Düstere Deko versteht sich von selbst, dazu werden Grusel-Schocker auf Großbildleinwand gezeigt und Hexencocktails sind im Angebot. Die Gäste dürfen gerne als Freddy Krueger oder mit „Scream“-Maske kommen – die besten Verkleidungen gewinnen. Die Musik zur Party des Grauens: Rock, Pop, Dance sowie böse Überraschungen. Black Sabbath rückwärts abgespielt? MARS

Hinter’m Pult: DJ Honest John

30 STADTBLATT 10.2015

Wie in New York Die Osnabrooklyn Crew und das Haus der Jugend laden ein zum Original in Sachen Breakdance Battle in und um Osnabrück.

dj des monats

Wie hat Deine DJ-Karriere angefangen? Ich habe immer Platten gesammelt, die erste, eine Jazz-LP, habe ich mit 12 gekauft. Ich war Musiker beim Militär, war in Münster stationiert. Dort habe ich erst in der Cascade aufgelegt, dann auch im Theatercafé. Nachdem 2000 beide geschlossen hatten, hat in Münster der Hot Jazz Club aufgemacht. Da bin ich bis heute – genau wie im Café Sieben, in dem ich seit 2007 auch auflege und außerdem als Promoter arbeite. Welche Musik spielst Du? Im Hinterkopf behalte ich immer meine Lieblingsmusik Jazz. Aber ich hab früh gemerkt, ob Reggae oder Soul, alles passt zusammen. Die Musikbegriffe sind nur dazu da, um Platten zu verkaufen. Im Blue Note spielte ich mal eine Platte mit afrikanischer Musik, die Leute sind ausgeflippt. Auch Salsa kommt richtig gut an. Im Blue Note merkt man, dass die Leute Freude an Musik und Tanz haben und wirklich für die Musik zur Party kommen. Wenn Du auflegst, achtest Du da auf Dein Publikum? Sehr. Es ist so eine Art Spiel, du weißt vorher nie, welche Leute da sind. Erst wenn du so fünf bis 15 Platten

Nicht mal Fliegen ist schöner: B-Boys im Battle

i und CD’s aufgelegt hast, weißt du, in welche Richtung du arbeiten kannst. Deswegen verstehe ich auch keine DJs, die streng ihre Liste abarbeiten. Wenn ich zum Beispiel sehe, dass ein Mann und eine Frau sich zum ersten Mal treffen, versuche ich durch die Musik, dass beide sich näherkommen (lacht). Aktuelle Top 5 Michael Jackson – Off the Wall Bob Marley – Buffalo Soldier John Coltrane – Giant Steps Usher – Yeah! Manu Dibango – Soul Makossa Aktuelle Termine P 16.10. Blue Note, Motown Party

n diesem Jahr fällt der „Tag der Deutschen Einheit“ auf einen Samstag. Mit dem sonst gern genommenen Kurzurlaub über ein langes Wochenende wird’s nix, shoppen geht auch nicht – was tun? Hin zur inzwischen siebten Auflage des Breakdance Battle „Style is a message“. Battle? Yo. Die Sache geht zurück auf die 1970er, als in der New Yorker Bronx die neue Musikform Rap aufkommt und die coolen Jungs in den Straßen zu den neuartigen Beats tanzen. Die Geburtsstunde des Breakdance. Und anstatt sich mit Fäusten zu bearbeiten, messen sich rivalisierende Gangs im Breakdance-Duell. Wer die besseren Bewegungen und Tricks drauf hat, ist Chef im Block. Heute werden weltweit Breakdance Battle veranstaltet und jede größere Stadt hat ihre lokalen Crews. In Osnabrück ist das die 2007 gegründete Osnabrooklyn

Crew, die regelmäßig kostengünstige Workshops und Kurse im Haus der Jugend anbietet, um den Nachwuchs für Breakdance zu begeistern. Phil, Mitglied der Osnabrooklyn Crew und Organisator des Battle: „‘Style is a message’ richtet sich nicht nur an aktive Tänzer sondern auch an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich einen Eindruck von Breakdance verschaffen möchten.“ B-Boys (also Breakdance-Tänzer) und B-Girls aus ganz Europa kommen zusammen, um gegeneinander anzutreten. Getanzt bzw. ,gekämpft‘ wird in den Kategorien „3 on 3“ und „1 on 1“. Bewertet werden die Moves, zum Beispiel der berühmte „Airtrack“ (eine Drehung auf dem Kopf ohne Bodenkontakt der Hände), von einer hochkarätigen Jury (u.a. Iron Monkey/USA). Moderiert wird „Style is a message“ wie gewohnt von Mario Bee (Funky Dope Manouvers) aus den Niederlanden und Phil. Die DJs Rebel No.1, Skillkid und Vientiane sorgen für einen amtlichen Mix aus Beats und Breaks. Ab 17 Uhr ist die Öffentlichkeit eingeladen, sich die Battles anzuschauen. Perfektes Einheitstag-Programm. MARIO SCHWEGMANN

P 3.10., Haus der Jugend


Tag der Livemusik

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Es ist das größte Kneipenfestival der Region. Zum fünften Mal laden die Wirte der Altstadt am Tag der Deutschen Einheit zu „Altstadt live“ ein. 15 Locations nehmen teil und in jeder spielt mindestens eine Liveband. Im The Whiskey zum Beispiel die Rock-Coverband Purple Rhino, in der Olle Use spielt der irische Songwriter David Minchin, in der Steakmeisterei das Acoustic-Duo Days Of Wine and Roses und in der Lagerhalle das Maries Heartbreak Orchestra (Foto) – acht Ärzte, die sich Amy Winehouse, Elvis oder Melissa Etheridge zur Brust nehmen. P 3.10. Altstadt

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr Tel: 0541.3490-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de www.osnabrueckhalle.de

Fr. 09.10.15 · 19:00 Uhr

BENEFIZGALA Grenzenlose Hilfe – 10 Jahre HelpAge

Do. 05.11.15 · 20:00 Uhr

WILLY ASTOR

Programm: „Reim Time – Loose Ticker Gates.net“

FOTO: JOHANNES KUHL

Fr. 18.12.15 · 20:00 Uhr

Rote Schleife

Klicken reicht nicht

BLIND GUARDIAN

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Sie organisieren einen Aktionstag gegen Rassismus: Demonstration, Informationen und Konzerte. Das Engagement ist persönlich und öffentlich sichtbar. Ulrich Schubert, DJ, Musiker und Mit-Organisator: „Wir sind Osnabrücker, die sich dem Rassismus entgegenstellen. Wir sind Freunde, politisch interessiert – jedoch bisher keine organisierte politische Gruppe. Uns eint die Idee, in Osnabrück ein Zeichen für gegen Rassismus zu setzen.“ Die Gruppe möchten erchtlinge! lü F reichen, dass sich besonders junge Menschen außerhalb von Schule und Internet mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen und sich im Austausch mit anderen eine eigene Meinung bilden. Protest braucht eine analoge Form – Klicken reicht nicht. Der Aktionstag stellt sich gegen den rechten Zeitgeist, gegen Flüchtlinge, Konfessionen und Miteuropäer zu wettern, online wie offline. Es beginnt mit einer Demo vom Hauptbahnhof ausgehend: Raus gegen Rassismus. Danach Konzert in der Lagerhalle: Live gegen Rassismus, u.a. mit Turbine Weststadt (Foto), Jeffrey&Jers und Caught Indie Act. P 16.10., Hauptbahnhof, Lagerhalle

TU WAS

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Das Osnabrücker Safer-Sex-Team e.V. lädt zur großen Charity Aids Gala und feiert bei der Gelegenheit auch sein zehnjähriges Vereinsjubiläum. Durch den Abend führen die beiden Moderatoren Martin Wellmann (Safer Sex Team) und Jörg Buchweitz. Das Programm ist bunt: Ein Michael-JacksonDouble wird auftreten, Dragqueen Cathrinsche, die Tanzbühne Bramsche, Carlos Fassanelli (RTL Supertalent), der Magier Swann Magic oder die Sopranistin Bernice Ehrlich (Foto). Und Moderator Martin Wellmann gibt den Horst Schlämmer. Während der Gala wird eine Tombola stattfinden, die Erlöse gehen an die Deutsche Aids Stiftung. Zur Gala bitte in Abendgarderobe erscheinen. P 31.10. Rosenhof

„Beyond the Red Mirror“

Sa. 19.12.15 · 20:00 Uhr

CHARLOTTE ROCHE Titel: „Mädchen für alles“

Fr. 25.12.15 · 22:00 Uhr

OFFLINE – electronic music festival presented by Soundboutique & Lausbuben

Do. 31.12.15 · 21:00 Uhr

SILVESTER DANCE NIGHT 2015

mit Kay Ray, Back to the Roots, Two4you-unplugged, DJ Jan

Fr. 08.01.16 · 20:16 Uhr

NOSTALGIEFETE SPEZIAL

mit The Beat, Red Hot, The Kaiserbeats, DJ Bobby T.

Mi. 27.01.16 · 16:11 Uhr

DAMENSITZUNG Karneval in Osnabrück – „Mädels-Fete“

Fr. 29.01.16 · 19:11 Uhr

HERRENSITZUNG Karneval in Osnabrück – „Erstmal ne Haxe“

Mi. 03.02.16 · 20:00 Uhr

HELGE SCHNEIDER „LASS KnACKEN OPPA!“

So. 07.02.16 · 19:00 Uhr

LUKE MOCKRIDGE „I’m lucky, I’m Luke“

Anstoß

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Bereits zum 7. Mal findet die offizielle Osnabrücker Stadtmeisterschaft im Tischfußball Doppel statt. Auf 16 Turniertischen erwarten sowohl reine Hobbyspieler als auch Profis spannende Spiele. Durch das sogenannte Schweizer System ist sichergestellt, dass jeder auf Gegner seiner Spielstärke trifft und so zahlreiche Vorrundenspiele absolvieren kann, bevor letztlich die besten Teams in den K.O.-Runden gegeneinander antreten dürfen. Voranmeldungen sind per E-Mail möglich (info@osc-mavericks.de). Verbindliche Anmeldungen für das Turnier sind am Veranstaltungstag ab 11 Uhr vor Ort möglich. Los geht’s um 12 Uhr. P 17.10., Haus der Jugend

Mi. 17.02.16 · 20:00 Uhr

DER DENNIS

Leider nein! Leider gar nicht!

Do. 25.02.16 · 20:00 Uhr

YESTERDAY – A TRIBUTE TO THE BEATLES Beatles Musical

Über 40 weitere Veranstaltungen unter www.osnabrueckhalle.de OsnabrückHalle Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück

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bühne

Brenne, Zuschauer! Der Raubtierkapitalismus frisst unsere Zukunft. Thomas Köcks „paradies fluten”, dessen Uraufführung beim Spieltriebe-Festival über die Bühne ging, liefert inhaltlich nichts Neues. Davon abgesehen ist es großartig.

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xposition: Zwei „postparzen” (Stefan Hascke und Lennart Huysentruyt) klären über das Ende der Welt in Milliarden Jahren auf. Man denkt: ‚Hat sich jetzt schon gelohnt. Die Perspektive ist eingestellt. Skaliert man den zeitlichen Rahmen weit genug, bis zum unausweichlichen Ende, wird unsere Existenz zu einem kleinen (Dreck-)Fleck auf einer Fensterscheibe. Das gab bereits nach Tschernobyl und nicht weniger nach Fukushima zu denken. Eine gute Ausgangsposition, vielleicht Grundlage einer menschlichen Haltung. Die Tänzer arbeiten sich zähflüssig über die Bühne, unter größter Anspannung ihrer Körper, gefangen, ausgebremst und dann wieder als Welle auf das Publikum zu. Zwischen ihnen, von ihnen umschlungen, in ihnen untergehend: Schauspieler. Körper und Sprache finden zueinander, tauschen sich aus, stehen im Dialog miteinander. Der ist fragmentarisch, enthält aber genug Bedeutung, dass man seinem Inhalt gut folgen kann. Man sagt, das Theater sei für die Metaphysik zuständig. Wer auf so hehre Weise beauftragt ist, dessen Zukunft sollte gesichert werden. Die Metaphysik – das hat sie mit den öffentlichen Kassen gemeinsam – ist nichts anderes, als eine einzige große Leerstelle. Es ist ein Pool, in dem Namen und Begriffe, die Ideen großer Philosophen, treiben. Das Theater wird bezahlt, um aus diesem Sud, der immer wieder durch das Unbegreifliche, mitunter Gott oder die Liebe, angefeuert wird und durch sich selbst weiter köchelt, Essenzielles herauszufischen. Es ist erfolgreich, wenn es sich dabei nicht die Finger verbrennt und den Zuschauer zu entzünden vermag. Das zu ermöglichen, ist Aufgabe der öffentlichen Hand. Aber es erfordert auch die Bereitschaft und Mitarbeit des Zuschauers, damit danach geschrieben werden kann: ,Gescheitert!‘ oder: ‚Furios!‘ „paradies fluten” ist ein Stück, das sich mit ein wenig Leidenschaft für das Theater immer wieder ansehen lässt – das ist selten. Während des Festivals für zeitgenössisches Theater in Osnabrück hatte man dazu drei Tage in Folge die Möglichkeit. Und es

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gab keinen Grund, eine Aufführung auszulassen. Schon die Ermüdung der Schauspieler und Tänzer – am dritten Tag meistert das Gehirn den komplexen Text nicht besser, sondern schlechter – ist eine Passionsgeschichte für sich. Zwischenapplaus vom Osnabrücker Publikum? Fehlanzeige. Auf jedem Teenie-YoutuberKonzert wird geschrien und gejubelt, dabei leisten diese „Künstler” so viel weniger. Klar: diese Kids sind zehn oder vierzehn Jahre alt. Aber in jüngerer Vergangenheit zeigt kein Stück in der Region und keine (nicht vorgesehene) Diskussion – eine ganz konkrete Leerstelle – wie die um die Kulturfinanzierung in Osnabrück, dass gefeiert werden muss, was hier geboten wird.

Der vielleicht schönste Abschnitt der Inszenierung findet sich im Handlungsstrang zwischen 1993 und 2017 (der andere spielt zur „Blütezeit” des Kolonialismus, in Manaus, 1890). Dem Besitzer einer KfZ-Reifenwerkstatt droht die Pleite. Seine Tochter ist Tänzerin. Sie kann sich ihre Ausbildung, ihr ganzes Leben, nur durch Querfinanzierung ermöglichen. Zumeist arbeitet sie auf Honorarbasis, bis ihr die Möglichkeit einer Erbschaft zumindest sieben Jahre materielle Sicherheit zu garantieren scheint. Marie Bauer steht im Rampenlicht, ihr Körper wabert, dann zuckt er. Sie spricht ihren Text schneidend, dann pointiert. Sie ist wunderschön und grausam und sie hat kaum eine Wahl. Hier ist das Stück selbstbewusst und selbstreflexiv zu-

AS TU W r fü

!

Flüchtlinge

gleich. Es ist nur einer von vielen applauswürdigen Auftritten. De Candia inszeniert den Text Köcks nicht laut, aber intensiv, nicht klagend, aber berührend. Die Bühne wird zu einem Meer, auf dem Verlorene umhertreiben, einem metaphysischen Pool der Ideen, einem verseuchten Fluss, einem Mittelmeer, in dem Flüchtlinge ertrinken, einer Wohnküche in der die Existenz einer Familie unterzugehen droht. Und das alles ohne Wasser. Das Theater braucht keine Effekte, solange es Körper und Sprache bezahlen kann. Das Theater ist am besten dort, wo es zunächst mit diesen beiden Dingen umgeht. Unbezahlbar? DANIEL RÜFFER

P 2., 11., 14., 22.10., Theater am Domhof

Gelungene Symbiose der „postparzen“ Lennart Huysentruyt (Tanz) und Stefan Haschke (Schauspiel): einer spricht, der andere gestikuliert – und umgekehrt


FOTO: KEN HOWARD

„Il Trovatore“ von Verdi

LIVE-ÜBERTRAGUNGEN AUS NEW YORK

Arien und Pappfiguren Die Metropolitan Opera in New York City – für Liebhaber der klassischen Musik dasselbe wie Wacken für Metallfans. Jetzt kann man sie auch in Osnabrück besuchen.

d

er gewaltige Saal jenseits des Atlantik ist vom Stimmengewirr Tausender Zuschauer erfüllt. Einige blättern in ihren Programmheften, andere richten ihren Blick auf den prachtvollen Vorhang. Über sie alle legt sich ein goldenes Tuch aus Licht und Wärme. Dann spielt das Orchester den ersten Ton, die Menge verstummt. Auch im CineStar Osnabrück haben die Zuschauer ihre Plätze eingenommen. Sie richten ihren Blick auf eine Leinwand, die noch vor wenigen Stunden vor Film-Spezialeffekten überquoll. Die Bühne der Metropolitan Opera erscheint, und für einen Mo-

ment ist das Osnabrücker Kino der Neuen Welt näher als je zuvor. Bundesweit bietet CineStar LiveÜbertragungen aus dem Opernhaus an. Mit hochwertigen Bildern, Surround-Sound und Blicken hinter die Kulissen zielt das auf Klassikfans. Aber wird ein Opernprogramm zwischen Pappfiguren von Arnold Schwarzenegger und Nicole Kidman, beim Geruch von Popcorn, im Reich der EinLiter-Softdrinkbecher, überhaupt ernst genommen? Die schon im letzten Jahr stetig steigenden Zuschauerzahlen lassen darauf schließen. Großartiges Orchester, erstklassige Gesangssolisten. Und

das alles ohne Flugticket, Hotelbuchung und Karten – die im METParterre bis 500 US-Dollar kosten können. Eine Garderobe am Eingang, ein abgesperrter Bereich für Kino-Opern-Gäste, statt Popcorn Salzbrezel und Getränke stilgerecht im Glas, verleihen dem Abend eine besondere Atmosphäre. Klar, Goldzierat und Samt gibt es nicht. Und die Oper ist wie ein Film geschnitten, eingefangen von mehr als einem Dutzend Kameras, in sekundenkurzen Schnitten, extremen Zooms. Fragt sich nur, ob das Kino so zur Konkurrenz für die lokale Oper wird. Aber vielleicht macht es ja auch Appetit auf reales Theater. NOAH SCHNARRE P 3.10., „Il Trovatore“ von Verdi P 17.10., „Otello“ von Verdi P 31.10., „Tannhäuser“ von Wagner

3. 10. VERDI – IL TROVATORE 17. 10. VERDI – OTELLO 31.10. WAGNER – TANNHÄUSER 21.11. BERG – LULU 16.1. BIZET – LES PÊCHEURS DE PERLES 30.1. PUCCINI – TURANDOT 5.3. PUCCINI – MANON LESCAUT 2.4. PUCCINI – MADAMA BUTTERFLY 16.4. DONIZETTI – ROBERTO DEVEREUX 30.4. STRAUSS – ELEKTRA

Fritz Eckenga

The Show of the Dead – lieber tot als Letzter

Zé do Rock

Kabarettfestival

Er ist Brasilianer. Lebt in Deutschland. Und hat nicht zuletzt litauische Wurzeln – und russische. Und wenn er schreibt, bedient er sich des „Ultradoitsh“. Hmm. „Zé do Rock is vor verdammt langa zait in Brasilien geboren, hat 14630 tage gelebt, 1357 liter alkohol gesoffen, 940 stunden flöte und 648 stunden fussball gespielt, 200.000 km in 1457 autos, flugzeugen, shiffen, zügen, oxenkarren und traktoren getrempt, 139 lenda und 16 gefengnisse besucht, sich 8 mal ferlibt, 2 filme gedreet, aine kunstsprache erfunden, merere deutsh-varianten kreirt“. P 9.10., Planeta Sol

Start für einen Klassiker! Los geht’s mit „Motzen ist mein Yoga“. Mit Lokalmatador Kalla Wefel (29.10., Lagerhalle). Tags drauf (30.10., Lagerhalle) ist Fritz Eckenga dran, von dem es heißt, er bemühe sich in Dortmund „das aggressive Wachstum seines Liebstöckelbusches zu begrenzen“. Und weiter: „Ausgleich zu dieser harten körperlichen Arbeit findet er abwechselnd in seinen Kochtöpfen und auf der Westtribüne des Westfalenstadions.“ Tags drauf (31.10., Lagerhalle) dann Philipp Scharris „Kreativer Ungehorsam“. Und so setzt es sich fort, in den November hinein.

The Show of the Dead – lieber tot als Letzter Wer sich schon immer mal „brutal amüsieren“ wollte, kann das in der Zombieapokalypse der „Sportfreunde Haseglück“ ausgiebig tun – mit den Hamburgern „Steife Brise“ improvisieren sie hier „ums blanke Überleben“: Virus, Mutanten, Endzeit. Halloween-Nervenkitzel für Leute, die auch PC- und Konsolenspiele wie DayZ, The Last Of US, State of Decay mögen. Und wer weiß: Vielleicht geht am Ende ja doch noch alles gut aus. Kommt auch auf den Zuschauer an. HPS P 31.10., Haus der Jugend

The Metropolitan Opera Live Die neue Saison 2015/2016 Genießen Sie exklusive Live-Übertragungen im Kino und sichern Sie sich die Abo-Karte für alle Veranstaltungen. Der Vorverkauf läuft! Mehr Infos und Karten unter cinestar.de Abo-Karten nur an der Kinokasse!


sehenswert Asyl ist Menschenrecht Die Ausstellung von PRO ASYL zeigt „die Lage in Kriegs- und TU WAS für Krisengebieten sowie in den Flüchtlinge! Nachbarregionen“. Ihr Appell an die Staaten Europas: „sich ihrer Verantwortung zu stellen und mehr für den Schutz der Menschen zu tun“. Warum Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), jüngst zurückgetreten ist, erklärt sie natürlich nicht. Aus „persönlichen Gründen“? Wer soll das denn glauben? P bis 20.11., VHS

FOTO: ANGELA VON BRILL

kunst

Raymond Unger Blutige Qual und schwarzer Humor – das sind die Markenzeichen von Raymond Ungers Spachtel-Malerei. In „Fürchte dich nicht!“ zeigt er einmal mehr, dass man zum Malen keinen Pinsel braucht. „Die Bilder rühren mich sehr an“, hat Eugen Drewermann mal gesagt. „Es ist unglaublich intensiv zu fühlen, wie Gewalt, Sexualunterdrückung und Bigotterie Ihnen seit Kindertagen den Weg zu verstellen drohten, aber Sie finden ihn in Ihren Bildern, denen schon deshalb eine befreiende Wirkung für viele zukommen kann.“ P 9.10. bis 14.11., BBK Kunst-Quartier FOTO: FRANZ WAMHOFF

Hier wird fleißig Kultur erzeugt: „Beyond Sight“, Kulturgeschichtliches Museum

Lichtsicht 5 Wie sagt Peter Weibel, der Künstlerische Leiter? „lichtsicht“– Ziel sei es, „das neue Spektrum der Projektionskunst auf der Höhe der künstlerischen und technischen Entwicklung zu zeigen“. Und: „Es handelt sich um reine Lichtprojektionen und computerkontrollierte Videoeffekte. Die intensive Stimulierung der verschiedenen Sinnesorgane, vom Auge bis zum Ohr, durch neuartige technisch gesteuerte Reize erhebt den Menschen zu einer neuen ästhetischen Erfahrung. Der Reiz des Lichtes ist heute definierbar als Information.“ Klingt doch gut. Prüfen wir’s nach! HPS P bis 7.2.2016 34 STADTBLATT 10.2015

Alarmstufe Rot? Osnabrücks Kulturszene wird massiv zusammengestrichen. Oder täuscht das? Viele neue Großprojekte gehen im Oktober an den Start. Und aus dem Rathaus hört man Widersprüchliches.

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s wirkt ja ein bisschen widersinnig. Da soll Osnabrücks Kulturszene 1,6 Millionen Euro einsparen, über zwei Jahre. Eine Krisenlage, zu der Kulturdezernentin Rita Maria Rzyski ratlos zugibt: „Ich habe keine Idee, wie es hier kulturell weitergehen soll.“ Eine der Auswirkungen: Die Stadtgalerie zeigt bis auf weiteres keine Ausstellungen mehr; als Notoption ist eine bildkünstlerische Bespielung der Hasestr. 29/30 im Gespräch, privat organisiert. Gleichzeitig jedoch geht in Osnabrück eine ganze Reihe neuer, aufwändiger Kunstausstellungen ins Rennen. Der Felix Schoeller Photo Award

2015 etwa, fünf Nominierte in fünf Kategorien – 1.200 Einreichungen aus 65 Ländern, 200 Teilnehmer am Nachwuchsförderpreis, Teilnehmer von allen Kontinenten, „außer“, wie es etwas verspielt heißt, „der Antarktis“. Um die Entscheidung der Jury wurde auch dieses Mal, wie jedes Mal, bis zuletzt ein ziemliches Geheimnis gemacht: allein die Shortlist umfasste 143 Einreichungen aus 32 Ländern – so, mutmaßen die Gretescher Papierproduzenten, „steige die Spannung“. „Beyond Sight“, das aufbauintensive Installationsprojekt des Ex-Moskauers und Wahl-Kölners Grigory Berstein über den NS-Terror, geteilt zwischen

Nussbaum-Haus und der Gedenkstätte Augustaschacht, verwendet, unter Rückgriff auf Geist, Äußeres und Geschichte beider Orte, „Spuren und Hinterlassenschaften, um Verdrängtes und Vergessenes neu erlebbar zu machen“. Im Nussbaum-Haus setzt sich Berstein, wie schon viele vor ihm, mit Nussbaum auseinander, mit der Architektur Daniel Libeskinds. In der Gedenkstätte Augustaschacht sind nicht zuletzt Klangwelten zu hören, die „den Opfern eine Stimme“ geben. Und die Kunsthalle konfrontiert uns mit „IRWIN: Wo denkst du hin?!“. Auch was sich hinter dieser „Intervention“ verbirgt, war lange rätselhaft. Man ahnte nur: ein neuer, natürlich, wie jedes Mal, „interdisziplinärer“ Ableger des „NSK State in Time“ stand an – eine temporäre Manifestation eines so fiktiven wie utopischen und, vor allem, systemrebellischen Kunst-Staats ohne Territorium aber mit eigenen Pässen. Den NSK-Erfindern IRWIN, ein seit Mitte der 80er bestehendes Künstlerkollektiv aus Ljubljana, Slowenien, ist es in der Tat gelungen, eine „Neue Slowenische Kunst“ zu erfinden, und die Legende besagt, dass es, als im jugoslawischen Bürgerkrieg der 1990er Sarajevo belagert wurde, Menschen mithilfe eines NSK-Passes die Flucht aus der Einschnürung der Serben gelang. Drei internationale Ansätze, konzeptionell weit entfernt von klassischen Skulpturen- oder GemäldeSchauen, die ja, nicht nur in Osnabrück, immer seltener werden. Wer das größte Wagnis eingehen will, geht in die Kunsthalle, wer lieber den Weg des geringsten Risikos beschreitet, schaut sich die Schoeller-Fotos an. Bei jedem Besuch aber gilt: Seien wir dankbar, dass er noch möglich ist – weil er früh genug vor der Osnabrücker Haushaltssperre organisiert wurde. Vielleicht ist es ja das letzte Mal, dass hier die Tür offen steht. Oder ist die Situation in Wirklichkeit gar nicht so dramatisch? Stadtrat Thomas Fillep vor ein paar Tagen, vor Osnabrücker Erstsemestlern: die „Kulturlandschaft in Osnabrück“ sei „wichtig, um die eigenen Horizonte zu erweitern.“ Dann sprach er von Kulturförderung. Hatte der Finanzvorstand da seine eigene Rotstiftforderung vergessen? Aber auch Horizonte bis, sagen wir, knapp vor die Rathaustür sind ja, um beim Titel eines Mitte September zuende gegangenen Kunst-Großprojekts zu bleiben: „Konkret mehr Raum!“ Kommt eben nur auf den Maßstab an. HARFF-PETER SCHÖNHERR P Felix Schoeller Photo Award: bis 17.1.2016, Kulturgeschichtliches Museum P Beyond Sight: 11.10. bis 28.2.2016, Felix-Nussbaum-Haus und in der Gedenkstätte Augustaschacht P IRWIN: Wo denkst du hin?!: bis 10.1.2016, Kunsthalle Osnabrück


kunst und ausstellungen Joseph Beuys hat mit Fett gearbeitet, mit Honig? Thomas Rentmeister arbeitet mit Erdkabeln, Matratzen „aus dem Eckoutlet“, alter Wäsche, Holz-Einschalplatten, Styropor, Eckenschonern aus verzinktem Drahtmetall, Nutella, Tic Tac, Penaten-Creme. Die Absicht: Dinge des Alltags „in verblüffender Konstellation“ zu zeigen. „Hostal“ ist „ein irritierender Parcours“, eine „brachiale hochbettartige Stahlkonstruktion“. Was der Begriff bedeutet? Wer an „hostile“ denkt, an „Hostess“ oder an „Hospital“ liegt womöglich nicht ganz falsch. Delmenhorst, Städtische Galerie

OSNABRÜCK ASH-Bürgertreff. Teutoburger Schule. Swaantje Hehmann, bis Ende 2015 BBK Kunst-Quartier. Raymond Unger: „Fürchte dich nicht!“, 9.10. bis 14.11. DBU, ZUK. „Zukunftsprojekt Energiewende“, bis auf weiteres Diözesanmuseum. „Der Codex Gisle – Singe(n) wie die Engel“, bis 4.10. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Jena Giono, der Pazifist“, bis 1.11. Felix Nussbaum-Haus. „Beyond Sight“. Grigory Berstein, ab 11.10. Galerie Letsah. Matthias Koeppel, Malerei, bis 25.10. Galerie KunstGenuss. Christine Möhring, Reliefs, Gefäße, Licht-Objekte, Plastiken, 4.10. bis 15.11.; „Namhafte Künstler des 20. Jhd“, Schumacher, Uecker u.a., 19.11. bis 7.2.2016 Joducus. Sabine Braungart: „Sommerleuchten in Osnabrück“, bis 24.10. Katholische Familienbildungsstätte. „Weibsbilder“, Acrylmalerei von Gaby Köhler, bis 29.10. Kreishaus Landkreis, Foyer. Landschaftsfotos von Uwe Lewandowski, bis 9.10. Kulturgeschichtliches Museum/Felix Nussbaum Haus. „Schoeller Photo-Award“, bis 17.1.2016

Wer Christine Möhringers keramische Objekte zum ersten Mal sieht, stutzt vielleicht. Oh, Meeresgetier. Seeigel und Muschel, Korallen … Aber es sind „Naturbetrachtungen“ und mitunter dienen sie ganz praktischen Zwecken: Eine Seepocken-Kolonie? Eine Lampe! Galerie KunstGenuss Kunsthalle Osnabrück. „IRWIN: Wo denkst du hin?!“, bis 10.1.2016 Martini|50 – Forum für Architektur und Design. „Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung“, 9.10. bis 13.11. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Ozeane – Expedition in unerforschte Tiefen“, bis 18.10.; „Paradiesvögel – Gefiederte Top-Models und göttliche Verführer“, bis 6.12. Museum Industriekultur. „Feuer! Feuer! Hilfe, es brennt!“, bis 18.10. VHS. „Asyl ist Menschenrecht“, bis 20.11.

UMGEBUNG Bad Essen Schafstall. Victoria und Slava Prischedko, bis 8.11. Bad Iburg Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst – 10. Staffel“. Peter Möller und Studierende des Fachbereichs Kunst der Universität Osnabrück, bis auf weiteres Bad Rothenfelde Kurpark. „lichtsicht 5“, Projektions-Biennale, bis 7.2.1016 Bielefeld Kunstverein. Eugen Gomringer, bis 25.10. Kunsthalle. „Serendipity – Vom Glück des Findend“. Niklas Luhmann. Ulrich Rückriem.

Jörg Sasse und William Kentridge: Secondhand Reading, bis 11.10. Bissendorf KuBiss. Fotoausstellung „Tisch an Tisch“, ab 11.10. Bramsche Tuchmachermuseum. Fotos von Helmuth Kohl, bis 4.10., „28. Jahresausstellung – Bramscher Verein für Bildende Kunst“, 10.10. bis 8.11. Museum und Park Kalkriese. „Ich, Germanicus“, bis 1.11. Niels-Stensen-Kliniken. Mira Sommer, 21.10. bis 20.12. Bremen Weserburg. Manfred Förster: „Künstler/Bücher“, bis 17.1.2016 Delmenhorst Städtische Galerie Thomas Rentmeister: „Hostal“, bis 17.1.2016 Dissen KuK-Haus. „Verkäufliche Kunst“. Kunstmarkt, bis 4.10. Georgsmarienhütte Museum Villa Stahmer. „Erwin Bowin – Ein Kunstmaler auf der Flucht vor den Nazis“, 4.10. bis 15.11. Herford Marta. „Harmonie und Umbruch. Spiegelungen chinesischer Landschaften“, bis 4.10.

Lingen Kunsthalle. David Jablonowski, 10.10. bis 20.12. Melle Atelier STAMMES ART. „Herbstausstellung“ mit buntem Kräutergarten, 4.10. Mettingen Draiflessen. „Die Kunst des Aufbewahrens“, 19.10. bis 31.1.2016 Münster Kunsthalle. „and in the meantime a latte macchiato“, bis 11.10. Kunstmuseum Pablo Picasso. „Cocteau trifft Picasso“, bis 18.10. Nordhorn Städtische Galerie. „Sind wir schon in Echtheit?“, Monica Studer, Christoph van den Berg, bis 15.11. Ohrbeck / Holzhausen Gedenkstätte Augustaschacht. „Beyond Sight“. Grigory Berstein, ab 11.10. Wallenhorst Rathaus. „Mal sehen…– keine Regel ohne Ausnahme“. Brigitta Koyteck, Roswitha Schulz, Gaby Willen, Hugo Langner: Malerei und Skulptur, 5.10. bis 5.1.2016 Heimathaus Hollager Hof. Rudi Müller: Ein Streifzug durch 40 Jahre Hobbymalerei, 1. bis 18.10.

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kino Humanitärer Einsatz nach dem Balkan-Krieg: Benicio del Toro in „A Perfect Day“

Zwischen den Fronten im Drogen-Krieg: Benicio del Toro in „Sicario“

Schöner Mann mit Tiefgang Bekannt ist Schauspieler Benicio del Toro nicht nur durch sein markantes Äußeres, sondern vor allem durch das überzeugende Spiel charakterstarker Rollen. Aktuell ist er in dem Drogen-Thriller „Sicario“ und dem Draufgänger-Drama „A Perfect Day“ zu erleben.

e

s kursieren die wildesten Gerüchte über ihn. Jüngst wurde gemutmaßt, er sei wieder Single – er hatte allein einen Spaziergang gemacht. Zeitgleich gab es Spekulationen, ob er und seine Lebensgefährtin Nachwuchs erwarten. Und es verbreitete sich eine Nachricht über seinen angeblichen Tod. Alles Fake – das Publikum nimmt es für bare Münze. Dieses öffentliche Interesse ist ein Leid, das Benicio del Toro mit vielen seiner Kollegen teilt. Anders als viele andere der in Hollywood erfolgreichen Schauspieler stammt er aus einer Familie ohne Bezug zu diesem Metier. Seine Eltern waren Anwälte, ebenso wie seine Patentante, die sich nach dem Tod seiner Mutter um ihn kümmerte. Auch er selbst sollte und wollte in diese Fußstapfen treten. Doch nachdem er in San Diego zu studieren begonnen hatte, bewarb er sich um die Teilnahme an einem Theaterprojekt und wurde prompt ausgewählt. 36 STADTBLATT 10.2015

Die Vorgabe war jedoch, dass er entweder bereits in einem höheren Semester ist – er hatte gerade erst angefangen – oder aber Theater im Hauptfach studiert. Also wechselte er kurzerhand das Studienfach und leckte Blut. Er zog nach New York, um dort eine Schauspielschule zu besuchen, kehrte aber nach kurzer Zeit nach Kalifornien zurück, wo ein Stipendium für die Stella Adler Academy of Acting in Los Angeles ihm eine der weltweit besten Ausbildungen ermöglichte. Seine Familie zeigte sich nur mäßig begeistert von diesem Weg – keiner hatte je einen kreativen Beruf ausgeübt. Doch in seiner Rolle als Querkopf kannte er sich aus. Schon in seiner Kindheit in Puerto Rico rebellierte er gegen die strenge Erziehung seines Vaters und der katholischen Schule, auf die er geschickt wurde, und stiftete immer wieder Unruhe. Diesen Wesenszug konnte er hervorragend in seinen ersten Rollen zur Geltung bringen.

Seine filmische Karriere startete er mit einer kleinen Nebenrolle in der Krimiserie „Miami Vice“ (1987). Er selbst sagt jedoch, dass er die ersten schauspielerischen Schritte vermutlich unternahm, um seine todkranke Mutter, die jahrelang an Hepatitis litt und verstarb als er neun Jahre alt war, mit kleinen Performances zum Lachen zu bringen. In „A Perfect Day“ zeigt er seine komische Seite. Doch ähnlich wie seine ersten komödiantischen Schritte, die er unternahm, um Schmerzen und den Gedanken an den Tod zu vertreiben, ist auch der Hintergrund des Filmes ernst. Angesiedelt im Jahr 1995, irgendwo auf dem Balkan, soll die humanitäre Hilfsorganisation Aid Across Borders sich nach den dort herrschenden Kriegen um die dringend notwendigen Aufräumarbeiten kümmern. Das Lachen über das Fünferteam um Mambrú (Benicio del Toro), das fast slapstickhaft versucht einen Leichnam aus einem Brunnen zu bergen, bekommt einen bitteren Beigeschmack. Er ist zwar auf keine Rollenmuster festgelegt – wobei man ihn als Schwiegermamis Liebling vermutlich eher nicht sehen wird –, in „Sicario“ übernimmt er jedoch eine für ihn eher typische Rolle. Als Alejandro ist er der Bad Boy mit markantem Äußerem, harter Schale und geheimnisvollem Wesen. An der Grenze der USA zu Mexiko boomt der Drogenhandel, dem ein internationales Team Einhalt gebieten

soll. Neben der ambitionierten FBIAgentin Kate (Emily Blunt) ist er Teil dieser Einheit, wobei seine Rolle in diesem Spiel immer fragwürdiger wird. Für ihn ist es ungewöhnlich, dass er fast zeitgleich in zwei Filmen zu sehen ist. Teilweise gab es sogar nur einen Film pro Jahr, was nicht an mangelnder Auftragslage liegt. Er liebt es nach dem Grundsatz seiner Lehrerin Stella Adler zu arbeiten: seine Umwelt genau zu beobachten, um anhand der Vorstellungskraft einer Rolle einen Charakter zu geben. HANNA VON BEHR Sicario USA 2015. R: Denis Villeneuve. D: Emily Blunt, Benicio del Toro, Josh Brolin u.a. P 1.10., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage A Perfect Day E 2015. R: Fernando León de Aranoa. D: Benicio del Toro, Tim Robbins, Olga Kurylenko, Fedja Stukan, Mélanie Thierry u.a. P 22.10., Cinema Arthouse


Er ist wieder da

Life

EWIGBRAUN Schon viele Filme und Bücher haben sich mit Zeitreisen historischer Persönlichkeiten in die Gegenwart beschäftigt. Etwa der Roman „Gott bewahre“, in dem Jesus als kiffender Rockstar auf die Erde zurückkehrt. Der deutsche Autor Timur Vermes hat sich die Frage gestellt, was eigentlich Adolf Hitler bei seiner Rückkehr tun würde. In seinem Roman „Er ist wieder da“ gibt er mit viel schwarzem Humor eine satirische Antwort. David Wnendt verfilmte die Romanvorlage mit Oliver Masucci in der Rolle als Hitler. Als der „Führer“ fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Berlin wieder erwacht, muss er sich auf einmal mit dem modernen Leben herumschlagen. Auch wenn ihm die neue Welt mit ihren vielen Freiheiten gar nicht gefällt, verfolgt der Ex-Diktator das Ziel Weltherrschaft unbeirrt KIM RUNGE weiter. Dabei halten ihn alle für einen lustigen Imitator. D 2015 R: David Wnendt. D: Oliver Masucci, Katja Riemann, Christoph Maria Herbst u. a. P ab 8.10., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

MYTHENBILDUNG Am 30. September 1955 starb der Schauspieler James Dean bei einem Autounfall. Er hatte vorwiegend Theater- und TV-Rollen gespielt, ehe ihm mit dem Melodram „Jenseits von Eden“ der Durchbruch gelang. Zwei weitere Filme gelangten erst nach seinem Tod in die Kinos. Dean wurde zur Legende. Nicht geringen Anteil daran hatten Fotos, die Anfang 1955 für das Magazin „Life“ entstanden. Hollywoods PR-Maschinerie lief bereits, der Newcomer Dean sollte zum Teenidol aufgebaut werden. Auch

der Fotograf Dennis Stock sah in Dean den kommenden Star und gewann ihn für eine Fotoserie, die seine Biografie bebilderte. Ein passendes Sujet für den Fotografen und Regisseur Anton Corbijn – anhand der Entstehungsgeschichte der heute ikonischen Fotos erzählt er, nostalgisch verbrämt, von den Hoffnungen, Zweifeln, Schwächen der beiden jugendlichen Protagonisten. H. K. Kanada/D/ Österreich 2015. R: Anton Corbijn. D: Dane DeHaan, Robert Pattinson, Ben Kingsley u. a. P ab 24.9., Cinema Arthouse


kino der platzanweiser

Eher Überdruss als Faszination: „Pan“ „Viele wollen, dass der Film eine Kopie des Comics ist – das wäre aber falsch, denn es sind nun mal unterschiedliche Medien.“ Robert Venditti Wenn im Trailer zu Pan (ab 8.10., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage) ein aufgetakeltes Segelschiff durch den Abendhimmel fliegt, ein kleiner Junge rücklings in einen mörderischen Abgrund hechtet, ein Seeungeheuer über einen winzigen Nachen schnellt – dann kommt eher ein Gefühl des Überdrusses auf als der Faszination. Der Film ist so offensichtlich vor den grünen Wänden der computerisierten High-Tech-Studios entstanden, dass die gezeigten zirzensischen Leistungen nicht sonderlich beeindrucken. Wehmütig denkt man an Größen wie Buster Keaton, Harry Piel, Jackie Chan, die vor der Kamera Wagnisse eingingen und spektakuläre Kunststücke aufführten.

Schauergeschichte: „Ich seh, ich seh“ Zum Glück gibt es immer noch Filmschaffende, die zumindest künstlerische Herausforderungen suchen. Die Lagerhalle hat im Oktober gleich zwei Beispiele im Programm. Liebe mich! (20.10., Lagerhalle) von Philip Eichholtz porträtiert eine Frau Anfang mit labiler psychischer Befindlichkeit. Sarah (Lilli Meinhardt) treibt durch das heutige Berlin, sucht, nein fordert, Zuneigung, Spaß, Erfolg, verspielt dies wie jenes immer wieder durch ihr unbeherrschtes Verhalten. Der Film wurde mit einfachsten Mittel gedreht, meistenteils improvisiert und begeisterte

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die Kritiker durch seine Unmittelbarkeit, die das Publikum wie von selbst vereinnahmt. Auf andere Art nimmt Ich seh, ich seh (21.10., Lagerhalle) die Zuschauer gefangen, eine zeitgenössische Variante klassischer Schauergeschichten. In einem abgelegenen, kühl-modernen Haus leben zwei zehnjährige Zwillingsbrüder mit ihrer Mutter. Deren Antlitz ist als Folge einer frischen Gesichtsoperation hinter Bandagen verborgen. Aller Ausdruck liegt in den Augen. Die Mutter ist nicht in bester Verfassung, launisch, ungerecht. Die Jungen, die im Freien ihren kindlichen Spielen nachgehen, entwickeln den Verdacht, dass es sich bei der Frau mit dem mumienartigen Kopfverband gar nicht um ihre Mutter, sondern um eine Fremde handelt. Dem österreichischen Regieduo Severin Fiala und Veronika Franz gelang ein intimer Psychothriller mit gekonnt gesetzten Irritationen. Nach mehreren Festivalaufführungen haEinder Vater wehrt „Homefront“ ben Film undsich: insbesondere der Beitrag von Kameramann Martin Gschlacht auch im Ausland ungewöhnlich große Aufmerksamkeit gefunden. Nächster Halt Hollywood? Ein Seitenblick zum Fernsehen: Die Feuilletons werden von Minderheitenserien bestimmt, die weltweit meistverkauften Titel aber sind weiterhin die diversen „CSI“-Varianten. Alle haben gemein, dass die Titelmusiken von The Who stammen. Die ließen aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens das Schlusskonzert ihrer diesjährigen Welttour filmisch festhalten. In The Who: Live In Hyde Park (ab 1.10. im Kino) donnern dann „Who Are You“, „Won’t Get Fooled Again“ und die anderen Erkennungsmelodien in bester Tonqualität aus den Lautsprecherboxen. HARALD KELLER

Rock-Legende: „The Who: Live In Hyde Park“

Der Staat gegen Fritz Bauer

Regression

POLITTHRILLER Lassen wir einmal den Zeitbezug beiseite. Ein engagierter Staatsanwalt erfährt vom Verbleib eines skrupellosen Kriegsverbrechers und möchte diesen seiner gerechten Strafe zuführen. Doch das Vorhaben stößt auf Widerstand. In Politik und Verwaltung sitzen Männer, die ihrerseits Schuld auf sich geladen haben. Und Entlarvung fürchten, sollte der Flüchtige in der Bundesrepublik vor Gericht gestellt werden. Der Staatsanwalt gibt nicht auf, sondern sinnt auf eine List, um des Massenmörders habhaft zu werden. Der Plot würde als heutiger Hollywood-Thriller bestens funktionieren. Spannendes Kino, zugleich eine Geschichtslektion: Den couragierten Staatsanwalt Fritz Bauer hat es tatsächlich gegeben. Der Autor und Regisseur Lars Kraume, in diesem Monat auch mit „Familienfest“ im Kino, schmückt die Begebenheiten ein wenig aus, im Kern aber entsprechen sie den TatsaH. K. chen. D 2015. R: Lars Kraume. D: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Robert Atzorn, Jörg Schüttauf u. a. P ab 1.10., Cinema Arthouse

SEELENFOLTER Fast 20 Jahre nach seinem Langfilmdebüt und 14 Jahre nach seinem in Deutschland wohl bekanntestem Film „The Others“ kehrt Regisseur und Drehbuchautor Alejandro Amenábar zum Genre des Mystery-Thrillers zurück, das er so eindrucksvoll beherrscht. Die 17-jährige Angela Gray (Emma Watson, inzwischen immerhin schon 25) wird Opfer einer satanischen Sekte, die sie entführt, missbraucht und vergewaltigt. Das Mädchen ist so stark traumatisiert, dass es sich kaum an die Tat erinnern kann, doch beschuldigt sie ihren Vater, an dem Geschehen beteiligt gewesen zu sein. Der hat zwar ebenfalls Gedächtnislücken, bekennt sich aber schuldig. Psychologe Raines (David Thewlis) soll mittels Hypnose Klarheit in die Sache bringen. Düstere Atmosphäre und rätselhafte Vorgänge – das hat Amenábar einfach drauf. Den Teufel, heißt es, hat der Mensch nur erfunden? Wer dies hier sieht, NB bekommt ernste Zweifel. E/CDN 2015. R: Alejandro Amenábar. D: Emma Watson, Ethan Hawke, David Thewlis u. a. P ab 1.10., CineStar

Picknick mit Bären

Mediterranea

LEBENSWEG Der berühmte und erfolgreiche Reiseschriftsteller Bill Bryson (Robert Redford) hat zwar eigentlich schon das Rentenalter erreicht, doch zur Ruhe setzen will er sich noch nicht. Als wohl letztes großes Abenteuer hat er sich in den Kopf gesetzt, den längsten Fernwanderweg der Welt, den Appalachian Trail, zu laufen. Auf Drängen seiner Frau (Emma Thompson) sucht er sich eine Reisebegleitung, doch mit seinem alten Schulfreund (Nick Nolte) teilt er nur noch wenige Gemeinsamkeiten… Produzent Redford passte die Romanvorlage seinem Lebensalter an. Der wahre Bill Bryson war zum Zeitpunkt der Wanderung erst Mitte 40, der im Film schon jenseits der 70. Auch einige andere Hollywood-taugliche Änderungen musste das Buch über sich ergehen lassen. Dafür versprüht das Veteranen-Ensemble altbekannten Charme. 3.500 Kilometer von Georgia bis Maine: 1922 wurde der Bau begonnen – am Bear Mountain. NB USA 2014. R: Ken Kwapis. D: Robert Redford, Nick Nolte, Emma Thompson u. a. P ab 15.10., Cinema Arthouse

GRENZBEREICHE Der Film zur Zeit: Jonas Carpignano für ! kennt das Leid und die Not Flüchtlinge afrikanischer Flüchtlinge aus eigener Anschauung; seine Erfahrungen inspirierten ihn zu einem Kurz- und zu seinem ersten Langfilm. Die Flucht seiner Protagonisten Ayiva und Abas aus Burkina Faso macht den ersten Teil des Spielfilms aus, dokumentarisch anmutende, packende Bilder einer Odyssee, die durch die Wüste und über das Meer führt. Aber die Ankunft an Italiens Ufern nach vielerlei Entbehrungen und Gefahren markiert nicht das Happyend. Auch dort führen die Protagonisten ein notdürftiges Leben, arbeiten wie Sklaven, werden betrogen, müssen von dem wenigen, was sie haben, noch Schutzgeld an die Mafia abführen. Zudem sehen sie sich mit fremdenfeindlicher Gewalt konfrontiert; auch dies ein Moment, das auf verbürgten, erschütternden Ereignissen basiert. H. K. I/F/D/USA 2015. R: Jonas Carpignano, D: Koudous Seihoun, Alassane Sy, Pio Amato, Luciana Vincenzi u. a. P ab 15.10., Cinema Arthouse

TU WAS


Der Marsianer – Rettet Mark Watney SURVIVAL Mit so einem ausgewachsenen Marssturm ist nicht zu spaßen. So ein Unwetter kann schon mal mehrere Monate am Stück dauern. Da schmirgelt der in der dünnen Atmosphäre mitgeführte Sand jeden Lack ab. Kein Wunder, dass die Astronauten um Beth Johanssen (seit ihrer Rolle in „House of Cards“ voll durchgestartet: Kate Mara) nicht mehr daran glauben, dass ihr verschütt gegangener Kamerad Mark Watney noch am Leben sein könnte.Als sie schon auf dem besten Heimweg zurück zur Erde sind, müssen sie feststellen, dass Watney doch noch lebt. Für seinen gespielten Überlebenskampf auf unserem Nachbarplaneten hat Hauptdarsteller Matt Damon tatsächlich Nachhilfe in Sachen Landwirtschaft genommen, um sich in seiner Rolle als unfreiwilliger Kartoffelanbauer auf der großen Leinwand FJ auch bloß nicht zu blamieren. USA 2015. R: Ridley Scott. D: Matt Damon, Kate Mara u. a. P ab 8.10., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Black Mass

ist, wenn auch die Versicherung perfekt passt

VERBRECHERLAUFBAHN Manche Kritiker sprechen von einem Comeback. Nach allerlei Auftritten, die schwer in Richtung Karikatur drängten, meldet sich Johnny Depp als Charakterschauspieler zurück. Er verkörpert Whitey Bulger, einst ein kleiner Bostoner Gauner, der zum berüchtigten Gangsterboss aufstieg. Die gallige Pointe dabei: Ein Polizist war ihm bei dieser Karriere behilflich. John Connolly (Joel Edgerton) wuchs gemeinsam mit Bulger auf, ging dann zum FBI und protegierte seinen alten Kumpel, der ihm im Gegenzug Informationen über konkurrierende Verbrecherorganisationen lieferte. Nicht ganz unbeteiligt an diesem Deal war Whiteys Bruder Bill (Benedict Cumberbatch) – ein Senatsabgeordneter. Eine spannende Konstellation also. Nur basiert dieser Film auf realen Ereignissen; einige von Bulgers früheren Komplizen funH. K. gierten als Berater. USA 2015. R: Scott Cooper. D: Johnny Depp, Benedict Cumberbatch, Dakota Johnson, Kevin Bacon u. a. P ab 15.10., Cinema Arthouse, Filmpassage VERSICHERUNGSBÜRO

WELLMANN e.K. Lieneschweg 83 49076 Osnabrück Tel. 0541 46366 Fax 0541 434333 wellmann@vgh.de www.vgh.de/lothar.wellmann

Malala – Ihr Recht auf Bildung FREIHEITSKAMPF Mit 11 Jahren begann sie in einem Blog für die BBC darüber zu berichten, wie die Taliban in ihrer Heimat Pakistan Mädchen den Zugang zu Bildung verweigern. Mit 15 wird sie von Mitgliedern der Terror-Organisation im Schulbus angeschossen und fast getötet. Mit 17 bekommt sie den Friedensnobelpreis. Inzwischen ist Malala Yousafzai 18 Jahre alt, lebt in Birmingham und setzt sich weiter mit großem Engagement für das Recht von Mädchen auf Bildung ein – wie dieser Dokumentarfilm von OscarPreisträger Davis Guggenheim („Eine unbequeme Wahrheit“) zeigt. Und wer genau hinsieht, erkennt auch, warum oft die Frage gestellt wird, welchen Anteil ihr Vater an Malalas Entwicklung hat. Der ehemalige Leiter einer Privatschule benannte seine Tochter nach einer pakistanischen Freiheitskämpferin und schlug sie selbst für den Blog vor. NB USA 2015. R: Davis Guggenheim. D: Malala Yousafzai u. a. P ab 22.10., Cinema Arthouse

The Walk HOCHSPANNUNG Am 7. August 1974 um 7 Uhr morgens bot sich vielen New Yorkern ein einzigartiger Anblick. Fast einen halben Kilometer über ihren Köpfen balancierte der französische Akrobat Philippe Petit auf einem 2,5cm dicken Stahlseil zwischen den Dächern der Twin Towers. Die Geschichte des Franzosen und die lange Vorbereitung seiner genauso waghalsigen wie illegalen Aktion wurde von Robert Zemeckis verfilmt. Der Wahnsinn beginnt im Wartezimmer eines Zahnarztes. Petit (Joseph Gordon-Levitt) blättert durch eine Zeitschrift und entdeckt einen Bericht über den Bau der World Trade Center. Von nun an ist er besessen von der Idee, sein Seil zwischen den Türmen zu spannen. Um seinen großen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf es einer sechsjährigen Vorbereitung. Im Sommer 1974 spannt er sein 75 Meter langes Stahlseil KIM RUNGE in 417 Metern Höhe. USA 2015. R: Robert Zemeckis. D: Joseph Gordon-Levitt, Ben Kingsley u. a. P ab 22.10., Cinema Arthouse, Filmpassage

Yoga

Modern Jazz Dance 10er Block 65 Euro Dance klass. Stepp Ballett HipHop Lindy Hop Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 10.2015 39


media Vonne Endlichkait

Buch des Monats Unschuld Jonathan Franzen EPISCH Pip Tyler, eine junge ambitionierte Frau mit einem großen Schuldenberg aus einem Studienkredit, Tom Aberant, ein Journalist alter Schule, und Andreas Wolf, ein ehemaliger DDR-Bürger mit dunkler Vergangenheit und charismatischer Betreiber einer Whistleblower-Plattform im Internet, sind die Hauptpersonen in Jonathan Franzens neuem Roman. Die Schauplätze sind in den USA, der ehemaligen DDR und im bolivianischen Dschungel angesiedelt. Die Themen breit gestreut: moralische Integrität, die Reinheit einer Idee, bevor sie von Menschen besudelt wird, ein beinahe faustischer Pakt, das Internet und Whistleblower, Feminismus und die Ehe und, natürlich bei Franzen, die Familie. Die Charaktere sind klug und tief ausgearbeitet, plastisch und glaubwürdig. Die Geschichte unglaublich geschickt komponiert und in ihrem Erzähltempo virtuos variiert. Franzen wird seinem Ruf als Meister des typisch amerikanischen Gesellschaftsromans mit seinem neuesten Werk abRALF GOTTHARDT solut gerecht. Rowohlt, 26,95 EUR

Seitensprung Pamela Moore „Cocktails“. Die Schriftstellerin veröffentlichte bereits mit 19 Jahren, also 1956, ihren Debütroman. Ein Buch über das Erwachsenwerden einer 16-Jährigen, in Hollywood. Geschrieben in einer mitreißenden Sprache. Piper, 20 EUR Holger Teschke „Mein Cape Cod“. Teschke wurde auf Rügen geboren und hat das Maritime im Blut. Der Autor erzählt Spannendes über Neuenglands Sehnsuchtsort. Über Walfänger, warum Edward Hopper das Licht dort so faszinierte und von ,Begegnungen‘ mit Henry David Thoreau. Mare, 18 EUR Sophie Bassignac „Bewegte bis stürmische See“. Krimis, die an Frankreichs Küsten spielen, schießen ja gerade wie Pilze aus dem Herbstboden. Diesen hier sollte man aber nicht verpassen! Maryline und William wollen an der bretonischen Küste eigentlich entspannen, bis sie die Leiche einer jungen Frau entdecken … Atlantik, 12,99 EUR MARIO SCHWEGMANN

40 STADTBLATT 10.2015

Günter Grass NEU IM NACHRUHM Als Günter Grass im April verstarb, gab es keine Zweifel: Eine Literaturepoche war zu Ende gegangen. Der auch international renommierteste deutsche Autor der Nachkriegszeit stand für die Auseinandersetzung (der Deutschen) mit der eigenen Vergangenheit im Nationalsozialismus. Sein Verschweigen der Waffen-SS-Mitgliedschaft, Symptom der eigenen schambeladenen Verwicklung, löste 2006 ein übertriebenes Medienecho aus. Doch seine Leistungen für die Nachkriegsliteratur als mahnende Erinnerungsarbeit vermochte das nicht zu schmälern. Nun die erste posthume Veröffentlichung des Steidl-Verlags. „Vonne Endlichkait” erscheint in der vom Verlag gewohnt hochwertigen Aufmachung, das Buch: ein Liebhaberobjekt. Grass spielt in kurzen Prosanotizen mit bekannten Motiven, hält lyrisch federleichte Gedankenspiele fest, zeichnet sich selbst alt und gebraucht und bringt Schnecken auf Spur. Ein Endpunkt und ein Anfangspunkt zugleich, geeignet für Kenner wie auch für Einsteiger. DANIEL RÜFFER

Steidl, 28,00 EUR

Havarie Merle Kröger BUCH ZUR KRISE Es gibt ja Romane, da fischt der Autor ein Trendthema ab, nur um Kohle zu machen. Bei Merle Kröger ist das anders. Sie hat, ganz sichtlich, ein Anliegen: Sie will uns satten, privilegierten Europäern die Augen öffnen für das Elend an unseren Grenzen. für Gut, ein Kriminalroge! man, wie der Verlag be- Flüchtlin hauptet, ist das Ganze nicht. Aber Thrill und Action gibt es genug. Es geht um ein Luxuskreuzfahrtschiff mit dem (ein wenig zu überbemühten) Namen „Spirit of Europe“. In einer Nebelbank trifft es auf ein manövrierunfähiges Flüchtlingsboot. Figur um Figur bietet Kröger auf, auf höchst knappem Raum, alle paar Augenblicke wechselt sie die Perspektive. Der Effekt, leider: Hektik statt Tempo, Anriß statt Vertiefung. Und mit Flüchtlingen nicht genug: Auch um Umweltverschmutzung geht es, den Zweiten Weltkrieg... Zuviel, zuviel. Hinzu kommt, dass alles so betont cool daherkommen soll. Ach ja, und pädagogisch wertvoll ist das alles natürlich auch, das zeigen spätestens die Fotos im Anhang. HARFF-PETER SCHÖNHERR Argument, 15 EUR

TU WAS

Verschwörung David Lagercrantz TOTENEHRUNG Ob es gut ist, Stieg Larssons MillenniumTrilogie fortzusetzen, die legendäre Thriller-Reihe eines Toten? Darüber lasst sich streiten. Lagercrantz hat sich dieser Aufgabe gestellt. Seltsam nur, dass es heißt, auch Larsson selbst habe seinerzeit schon an Teil 4 geschrieben – ist das Manuskript verschollen? Warum es sich trotzdem lohnt, „Verschwörung“ zu lesen: Lagercrantz versucht nicht, wie Larsson zu klingen. Klar, er bedient sich an seinem Personal, seinen Schauplätzen und oft lässt er seine Protagonisten etwas langatmig reden und reden und reden wie es einst Larsson tat. Aber er fokussiert nicht so zwanghaft auf Sexuelles und konstruiert seine Handlung höchst solide – wenngleich weniger suggestiv und schockhaft als Larsson. Einziger Nachteil: manchmal menschelt es zu sehr – und manchmal hellt zuviel Skurrilhumor die Düsternis auf. Die Frage ist nur: Sind die Sachfehler, die Lagercrantz unterlaufen, eine Reminiszenz an die Sachfehler, die Larsson unterliefen? Also: eine Barrett REC7 ist kein Maschinengewehr. Denn was heißt REC? Reliability-enhanced carbine ... HARFF-PETER SCHÖNHERR Heyne, 22,99 EUR

Grey Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt E. L. James SADOMASO Mit ihrem neuesten Werk öffnet James die bisher verschlossene Tür zur Gedankenwelt des Unternehmers Christian Grey. „Grey“ basiert auf der erotischen Roman-Trilogie „Fifty Shades of Grey“, die sich um die Liebesgeschichte zwischen der Literaturstudentin Anastasia Steele und dem Milliardär Christian Grey dreht. Die Trilogie hat sich weltweit 125 Millionen Mal verkauft, die Verfilmung des 1. Bandes „Geheimes Verlangen“ war ein Bombenerfolg. In den ersten Bänden, verfasst aus der Sicht der 21-jährigen Anastasia, war die beherrschende Frage, was in Christian vorgeht. Warum fesselt er seine Frauen beim Sex? Jetzt lässt die Autorin ihren männlichen Protagonisten sprechen. Aus seiner Sicht schreibt James noch schmutziger. Sie hat auf 640 Seiten Lesestoff zu Papier gebracht, der für die Fans der Fifty Shades of Grey-Reihe sicherlich ein Muss ist. Da liest man gleich zu Anfang Sachen wie: „Ihr kleines, hübsches Gesicht wird rot. Kurz überlege ich, ob ihre Haut überall so ist – makellos – und wie sie nach meinem Stockschlag aussehen wird.“ CATHARINA KRONISCH Goldmann, 14,99 EUR

Kraft seines Wortes Phoebe Atwood Taylor CAPE-COD-KRIMI Was für ein Kriminalroman. Was für eine Wiederentdeckung. Der Dumont-Verlag hat eine Perle aus dem eigenen Archiv gefischt und veröffentlicht jetzt erneut den ersten Krimi aus der Reihe um den kauzigen Seemann und Hobbydetektiv Asey Mayo, der auf dem Cape Cod seine Fälle löst. Taylor hat dort selbst viele Jahre gelebt und kennt diesen pittoresken Zipfel des US-amerikanischen Ostküste nur zu gut. 20 Krimis hat sie mit Asey Mayo als Ermittler geschrieben, den man zu den ganz Großen seines Faches zählen muss, also neben Poirot, Holmes, Maigret. Eigentlich ist Asey Mayo so etwas wie das ‘Mädchen für alles’ im Haushalt eines Junggesellen-Millionärs. Als der aber in Verdacht gerät, den auf Cape Cod urlaubenden Schrifsteller Dale Sanborn umgebracht zu haben, muss Asey mit seinem „gesunden Menschenverstand“ ran. Unterstützt von Ms. Whitsby, einer rührseligen Mitt-50erin. Überhaupt Cape Cod … Taylor erzählt nicht nur einen spannenden Fall, sie liefert auch ein Stimmungsbild der Landschaft am Atlantik. MARIO SCHWEGMANN Dumont, 9,99 EUR

Können wir nicht über was anderes reden? Meine Eltern und ich Roz Chast ALTERSSCHMERZ Ist das schon ein Genre? Kurz nach der epochalen Graphic Novel „Besondere Jahre“ von Joyce Farmer erscheint dieses thematisch ähnliche Werk von Roz Chast, einer gelernten Karikaturistin. Auch sie begleitet zwei alte Menschen bis zum Ende, das heißt das Buch geht über eher unattraktive Themen wie verwahrloste Wohnungen auszuräumen oder ein geeignetes Pflegeheim zu finden. Bei Farmer herrscht ein harmonischer Grundton vor, es wird viel gelächelt und Verständnis geäußert. Hier ist die Atmosphäre doch eher großstädtisch sarkastisch. Die Erzählerin versuchts ja auch mit Vokabeln wie „loslassen“, teilt aber der Moribunden auch mal mit, ihr Geld sei alle. Der Generationenkonflikt ist noch in Kraft, noch auf dem Totenbett wird heftig debattiert. Der Zeichenstil wirkt auf den ersten Blick fast krakelig. Fotos, Textseiten, zum Schluß „richtige“ Zeichnungen erweitern die Palette. Chasts Buch ist pointierter, effektvoller, böser als der Vorgänger. Das wird man je nach Stimmungslage herzlos oder auch befreiend finden. GEORGE WEBBER Rowohlt, 19,95 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Paula Hawkins: „Girl on the Train“. Rachel fährt jeden Morgen im Zug zur Arbeit. Und beobachtet Menschen. Sie gibt ihnen Namen, überlegt sich, was sie für Leben leben. Ihre Lieblinge nennt sie Jess und Jason, ein entzückendes Pärchen. Eines Morgens liest sie in der Zeitung, „Jess“ sei verschwunden. Sie meldet sich bei der Polizei, um ihre Beobachtung zu melden. Random House Audio, ca. 15 EUR

Frederick T. Olsson: „Der Code“. In Stockholm verschwindet ein Kryptologe, der am Tag zuvor einen Selbstmordversuch unternommen hat, spurlos aus der Klinik, in der er behandelt wird. In Berlin wird ein Obdachloser auf offener Straße erschossen. Eine Wissenschaftlerin verschwindet nach einem Cafébesuch in Amsterdam. Origineller Thriller. Osterwold Audio, ca. 17 EUR

Ursula Poznanski: „Layers“. Dorian lebt auf der Straße. Als er so richtig in der Klemme sitzt, bietet ihm ein Fremder Hilfe an. Er gibt ihm einen Unterschlupf, kümmert sich um Dorian. Als Gegenleistung verlangt er nicht viel: Dorian soll hin und wieder Werbegeschenke an ausgesuchte Kunden verteilen. Das ist kein großes Ding. Einmal aber vergisst Doran ein Päckchen… der hörverlag, CHRISTIAN LUKAS ca. 15 EUR

sehbar Sie sind verdammt. Ein amerikanischer Tourist entdeckt zusammen mit seiner englischen Begleiterin in einer Höhle Kinder, die von der Außenwelt abgeschottet werden. Er ahnt nicht, mitten in ein militärisches Sperrgebiet geraten zu sein. Der 1961 entstandene Film ist ein Werk, das in seiner Radikalität eine fette Gänsehaut erzeugt. Explosiv Media, ca. 14 EUR Das schwarze Reptil. Angesiedelt im ländlichen England des ausgehenden 19. Jahrhunderts, kommt der Grusel klassisch daher. Eine Schlangensekte treibt ihr Unwesen. Hier ist es ausnahmsweise eine Frau, die Schrecken verbreitet. Der Film von 1966 ist ein Sammlerstück. Eine 1-A-Restaurierung inklusive Übertrag auf Blauling. Anolis, ca. 35 EUR Robot Overlords. Kampfroboter beherrschen die Erde, Widerstand ist zwecklos. Per Implantate werden die Menschen kontrolliert. Einer kleinen Gruppe von Teenagern gelingt

es jedoch, die Implantate zu manipulieren und eine Widerstandsbewegung zu gründen. Der britische Scifi-Film wendet sich an ein junges Publikum. Koch Media, ca. 15 EUR Spooks – Verräter in den eigenen Reihen. Ein Spielfilm, basierend auf der britischen Agentenserie. Der Chef vom MI-5 gerät selbst ins Visier einer Ermittlung, als ein arabischer Terrorist aus seinem Gewahrsam befreit wird. Er ist sich sicher, er soll als Sündenbock herhalten für eine Verschwörung, die nicht weniger als den Geheimdienst zu Fall bringen soll. Universum Film, ca. 15 EUR Cinderella. Die Geschichte ist bekannt. Cinderella, böse Stiefmutter, böse Stiefschwestern, Glasschuhe. Aber der Film sieht nicht nur kitschig... äh, wunderschön aus, nein, hinter der Kamera stand Kenneth Branagh und der weiß einen angestaubten Stoff modern aufzubereiten. Und Helena Bonham Carter in der Rolle der bekifften guten Fee schreit nach einem Spin-off! Disney CHRISTIAN LUKAS HE, ca. 15 EUR

GLASBLASING Volle Pulle – Flaschenmusik XXL

HELGE TIMMERBERG liest Agatha Christie

1.10. Rosenhof

27.10. Lagerhalle

TORSTEN STRÄTER

STEFAN VERRA

Der neue Comedy-Star

Der KörperspracheExperte

7.10. OsnabrückHalle

27.10. Rosenhof

YOUNG CHINESE DOGS

TWO GALLANTS

Folk-Pop aus München

10.10. Kleine Freiheit

JOE BONAMASSA Gitarrengott in Blues & Rock

13.10. OsnabrückHalle

EAT THE GUN Hardrock

„We Are Undone“-Tour

28.10. Haus der Jugend

KABARETT FESTIVAL Der Humor-Klassiker

29.10.-3.12. Lagerhalle u.a.

CREDIBIL „Die Erste Tour“

16.10. Westwerk

29.10. Kleine Freiheit

JORIS

KALLA WEFEL

Bittersüßer Indie-Pop

Der Guru und das Biest

16.10. Lagerhalle

29.10. Lagerhalle

LANCE BUTTERS

PHILIPP SCHARRI

Junger Deutscher Rap

17.10. Kleine Freiheit

Kreativer Ungehorsam

31.10. Lagerhalle

spielbar 2015 ist das Mad Max-Jahr. Da ist „Fury Road“, das Schneller-Höher-Weiter des Mel Gibson-Klassikers von 1979. Und da ist Mad Max (Warner, ca. 40 EUR), das Endzeit-Autoaction-PC-Game. Licht und Schatten liegen da nahe beieinander: Die Meereswüstenund Müllschrott-Landschaften sind extrem sehenswert, bieten aber zu wenig Abwechslung. Der bucklige Mechaniker Chumbucket hat ganz bissige Kommentare drauf, aber insgesamt wirken Story und Atmosphäre eher mager. Der Nahkampfmodus ist intelligent, aber die Gegner unterscheiden sich kaum. Definitiv nur was für Leute, die aufgemotzte V8-Karren mit Flammenwerfer und Harpune mögen, bärtige Typen, durchgeknallte Gangs. JE

GERBURG JAHNKE

RHYMES GALORE#3

lädt ein

Mit Mo Trip. Ali As, Jeffrey

24.10. OsnabrückHalle

FORTSETZUNG FOLGT

31.10. Kleine Freiheit Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 10.2015 41


media cd des monats The Strypes

Iron Maiden The Book Of Souls HEAVY METAL Fünf Jahre Warten haben sich gelohnt. Steve Harris und Co entschädigen uns mit einer Doppel-LP und klingen auf „The Book Of Souls“ so frisch und hungrig, wie schon lange nicht mehr. 92 Minuten mit allem, was das verwöhnte Maiden-Herz begehrt: Bruce Dickinson bei bester Stimme, verspielte Gitarrensoli und die obligatorischen Bass-Intros. Hinzu kommt mit „Empire of The Clouds“ der längste Song, den die Band je geschrieben hat. Parlophone Records/Warner

Little Victories ROCK Da müssen sich die Arctic Monkeys aber warm anziehen. The Strypes aus Irland wildern nämlich in deren Gefilden. Ihr Garagen-Blues-Rock ist so frisch und ungestüm und hitsicher, dass „Little Victories“ ohne Frage eines der Must-Have-Alben des Jahres 2015 ist. Sänger Ross Farrelly hat dieses Mir-kann-keiner-was in der Stimme, dazu rifft Gitarrist Josh McClorey in bester Stones- und OasisManier. „Get Into It“ und „Scumbag City“ sind nur zwei grandiose Songs, die auch in zehn Jahren noch laufen werden. Virgin MARS

MB

Tom Jones Long Lost Suitcase BLUES Blues, Folk, Bluegrass – mit anderen Worten: Arbeiterlieder –, schlicht arrangiert, rau interpretiert – wer die voraufgegangenen beiden Alben mochte, wird auch die jüngste Veröffentlichung vom Tom Jones nicht missen wollen. Melancholie aus der Feder Willie Nelsons zum Einstieg, „I Wish You Would“ als krachender Rocker. Besonderheit: Jeder Songtitel bezeichnet zugleich ein Kapitel seiner Autobiografie. Universal HARALD KELLER

Outfit Slowness POP Das zweite Album der Liverpooler Band ist eine Konzeptarbeit über die lokale Trennung zweier Liebenden und die Gefühle beim Wiedersehen. Auf Introspektion folgen Turbulenzen, am Ende steht die Erlösung. Diesen Weg haben Outfit in pianogetränkte Popsongs überführt, die bei bei den größten Momenten von Tears For Fears, The Beautiful South und Prefab Sprout andocken. „Swam Out“ bündelt diese als grandiosen Schlussakkord, zu dem sich die Liebenden in New York wiedersehen. Memphis Industries CHROM 42 STADTBLATT 10.2015

Motörhead

Aero Flynn

Bad Magic ROCK’N’ROLL Ein neues Lemmy-Album bedeutet: Es könnte auch das letzte sein. „Bad Magic“ reiht sich nahtlos an seine Vorgänger „Motörizer“, „The Wörld Is Yours“ und „Aftershock“. Grundsolide Alben mit wenigen Hits, aber auch ohne Totalausfall. Schon der erste Track „Victory Or Die“ rockt sich direkt ins Ohr. Zu den Highlights zählen das super-eingängige „Electricity“, ein sehr unterhaltsames „Sympathy For The Devil“-Cover und die leider aktuell zutreffende Ballade „Till The End“. UDR Music/Warner MB

Aero Flynn SINGER-SONGWRITER Die Geschichte hinter diesem Album ist eine von Krankheit, Rückzug und verpassten Chancen. Die Band Amateur Love aus dem Umfeld von Justin Vernon (Bon Iver) galt Mitte der 00er Jahre als große Hoffnung. Gebeutelt von Depressionen zog sich Leader John Scott zurück. Vernon holte ihn in einem Kraftakt ins Studio. Das Aero Flynn-Debüt nun ist ein Album voller Folksentimentalitäten, Pianoballaden und Glockenspiel. Ein musikalischer wie menschlicher Triumph. Memphis Industries CHROM

FRANK TURNER „Positive Songs For Negative People“. Wenn Turner auf dem Hurricane oder einem anderen Festival spielt, dann ist vor der Bühne der Bär los. Der Mann hat Power. Sein von Soul und Reggae beeinflusster Rock erinnert an Moneybrother, Beatsteaks und The Gaslight Anthem. Da ist einer auf dem Weg in die Erste Liga. Universal BOYSETSFIRE „s/t“. Seit über 20 Jahren sind die Posthardcore-Pioniere im Geschäft, doch fast hätte es „s/t“ nicht gegeben, weil ihr Major-Label nicht mehr auf Boysetsfire setzte. Also haben die Jungs aus Delaware die neuen Tracks selbst produziert – guter Plan. Wer das Ergebnis live sehen will: am 5.10. spielen sie im Skaters Palace (MS). End Hits Records A-HA „Cast In Steel“. Irgendwann kommen sie alle zurück. Auch die drei Norweger haben nun ihr Comeback-Album, das im gewohnt erstklassigen Sound daher kommt. Doch mitreißend ist es leider nicht. Die Songs dümpeln im melancholischen Popwasser vor sich hin und sind nahezu identisch. Lieber noch mal „Hunting High And Low“ auflegen. Universal BAIO „The Names“. Vampire Weekend-Bassist Chris Baio fand spät heraus, dass sein Lieblingsschriftsteller Don DeLillo wie er aus Bronxville, New York stammt. Er las alle Romane noch einmal und benannte sein Solodebüt nach einem von ihnen. Mit variantenreicher Stimme verbindet Baio hier Elektronisches, Pop und Classic Rock. Glassnote Records HANNES WADER „Live“. Seine Herbsttournee dauert noch bis Ende November, jetzt kommt mit dieser Doppel-CD das erste Live-Album von Hannes Wader seit Jahrzehnten heraus. Neben Klassikern wie „Heute hier morgen dort“ oder „Hotel zur langen Dämmerung“ gibt es auch aktuelle Lieder und exklusive Coverversionen des großen Mannes. Warner NATALIE IMBRUGLIA „Male“. Bis auf einen neuen Song ist „Male“ ein reines Cover-Album geworden. Und Imbruglia singt mit ihrer hinreißenden Stimme nur Songs cooler Typen/Sänger. Als da wären: Tom Petty, Neil Young, Death Cab For Cutie, Iron and Wine oder das wunderschöne „Let My Love open The Door“ von Pete Townsend. Portrait

Slayer Repentless METAL Was Slayer schon immer von vielen anderen Metal-Acts unterschieden hat, ist ihre deutlich vernehmbare Nähe zum Punk. Auch wenn sie offiziell Thrash spielen, ist es doch im Grunde sehr schneller Punk (s. „Vices“, „Chasing Death“). Irgendwie sind die Jungs auch immer wütend, das macht jeden Song zudem so intensiv. Auch interessant: „Repentless“ ist ihr erstes Album auf dem deutschen Metal-Label Nuclear Blast – was den Stellenwert der Schwaben eindrucksvoll bestätigt. Nuclear Blast MARS

Chris Stapleton Traveller COUNTRY Er ist der große CountryMann aus der zweiten Reihe, der jetzt (Fans sagen endlich) sein Debütalbum aufgenommen hat. Chris Stapleton wohnt in Nashville und ist 37 Jahre alt, aber seit er 20 ist, schreibt er Songs für die Kollegen, für Adele, Tim McGraw oder Darius Rucker. Grammynominierte Songs. Justin Timberlake ist ein großer Fan. Auf „Traveller“ zeigt Stapleton, was er drauf hat: eine JoeCocker-Stimme, sanfte Gitarren, große Gefühle, Country, der auch mal Blues und Soul ist. Mercury MARS

Jimmy Reiter Told You So BLUES Jimmy Reiter aus Osnabrück gilt seit längerem als eine der besten Bluesgitarristen Europas. 2011 erschien mit „High Priest Of Nothing“ sein Debüt als Bandleader. „Told You So“, eingespielt mit Reiters Band um Mo Furhop (Tasten), Jasper Mortier (Bass) und Björn Puls (Schlagzeug) bietet neun Eigenkompositionen und drei Cover zwischen Großstadtblues, Funk und Rock’n’Roll. Und der Latin RockSong „Too Many Cooks“ könnte so auf dem nächsten Tarantino-Soundtrack erscheinen. PogoPop Musik CHROM


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

oktober 2015

Hits! Hits! Hits!

John Diva & the Rockets of Love

Sie sehen aus, als kämen sie aus Los Angeles und würden jeden zweiten Abend mit den Jungs von Mötley Crüe oder Poison um die Häuser ziehen. Knapp daneben. John Diva und seine Liebesraketen kommen aus dem nicht weniger glamourösen Hagen (Nena!) und haben eine Mission: Rock’n’Roll. Und sie sind so uneigennützig, das sie nicht ihre eigenen Songs spielen, sondern die Hits der anderen: „Rock You Like A Hurrican“ (Scorpions), „Jump“ (Van Halen), „Paradise City“ (Guns N’ Roses) oder Evergreens von Whitesnake, Twisted Sister, Aerosmith oder Kiss. The boys are back in town. P 3.10., Rosenhof

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas D o n n er stag

1 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert GlasBlasSing Quintett - „Vol-

1.

POP

GLASBLASSING QUARTETT

Das Quartett nimmt ein paar alte Flaschen und baut daraus eine CokecasterFlaschengitarre, ein Flachmanninoff-Xylophon oder eine Wasserspender-Bassdrum. Sie spielen die Flaschen, sie singen dazu, sie machen Witze – echter Recycling-Pop. > ROSENHOF

2.

2.

NEW FOLK

BROOM BEZZUMS

Zwei Leadsänger, zwei geborene Entertainer und zwei erstklassige Multi-Instrumentalisten: Broom Bezzums glänzen auf der Bühne mit der Geige, Gitarren oder dem Northumbrian Dudelsack und krönen alles mit ihrem Harmonie-Gesang. > LUTHERHAUS

SONGWRITERIN

MOLLY CONRAD

Geboren und aufgewachsen in Iowa, war Molly Conrad lange in das örtliche Theater eingebunden, bevor sie sich schließlich dazu entschied, in Nashville ihre Leidenschaft für Gesang und Kompositionen zu verfolgen. Musikalisch hat sich Conrad puristischem Folk-Pop verschreiben, der vor allem ihre hinreißende Stimme zum Ausdruck bringt und den Fokus auf ihre geistreichen Texte legt. > BIG BUTTINSKY

le Pulle - Flaschenmusik XXL“, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Hannes Wader - „Sing“ Tour

2015, Stadthalle, 20.00 Fabian Römer - „Das Beste kommt noch“ - Tour 2015, Stereo, 20.00 MÜNSTER Fehlfarben + Dispo - Deutscher Underground, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK Loifior & Idealistic Naives & Philipp Heese - Songwriter,

Britpop, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Erstsemesterparty, Alando Palais, 21.30 Kleiner Freitag - Pop, HipHop. Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

Marathon, Hot Jazz Club, 19.30

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffee Klatsch: The Imitation Game - Mit Kaffee und

Kuchen, Filmstart ca. 14.45, 14.00 Passivhaus der Stadtwerke: Filmreihe 30 Jahre Unabhängiges FilmFest Osnabrück - „Wir lassen uns das

Singen nicht verbieten“, präsentiert von Reinhard Westendorf, 19.30 RESTRUP-BIPPEN

Zu den Wochen der Kulturen (inter.kult) gehört immer auch der „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober. Islamische Gemeinden laden dazu ein, ihre Gotteshäuser zu besichtigen und im Gespräch mehr über Religion, Kultur und Alltag von Muslimen zu erfahren. > VERSCHIEDENE ORTE

44 STADTBLATT 10.2015

3.

MET OPERA

Heute startet im CineStar die zehnteilige Reihe „Met im Kino“, mit LiveÜbertragungen aus der New Yorker Metropolitna Opera. Zur Premiere wird Verdis „Il Trovatore“ gezeigt – mit Anna Netrebko in der berühmten Rolle der Leonora. > CINESTAR

LITERATUR OSNABRÜCK Die Trieb-Thäter - Literaturkontrovers-Streitgespräch -

Svetlana Alexijewitsch, Secondhand-Zeit, „Leben auf den Trümmern des Sozialismus“, Atelier Trieb, 19.30 BAD IBURG The Beat Goes On - live: Words & Guitars - Lesung mit

Live-Musik, Casablanca, 20.00

KUNST WALLENHORST

Theatersaal der Compagnia Buffo: Serientäter – Trainspotting, 20.00

FILMSTARTS R A Royal Night - Ein königliches Vergnügen - Drama, Komödie R Alles steht Kopf (3D) Animation, Komödie R Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder - Dokumentation

KONZERTE OSNABRÜCK Gitarre & mehr - Fachbereich Gitarre der städtischen Musikund Kunstschule, Musik- und Kunstschule, 18.00 Broom Bezzums - Irish Folk, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP ALTSTADT LIVE: David Minchin, Olle Use, 18.30 Subway Tunes - Folk und

Country Rock Duo, Comeback, ab 20.00 Sklamberg & Shepherds Jiddische Musik, Felix-Nussbaum-Haus, 20.00 Empire Me - Punkrock, Haus der Jugend, 20.00 Maries Heartbreak Orchestra & Mathis und Farina Duo,

Lagerhalle, ab 20.00 Thirty Toes - Akustik-Livemusik, Marktschänke, ab 20.00 Patrick Lueck, Peitsche, ab 20.00 Crazy Trash Man, Schmales Handtuch, ab 20.00 Morina Miconnet & Phil on Sofa, StadtgalerieCafé, ab

Ein Streifzug durch 40 Jahre Hobbymalerei - Rudi Müller,

20.00

Heimathaus Hollager Hof, 14.00-18.00

ky, ab 20.00

Wir alle für immer zusammen - Guus, ab zehn J., Theater

Komische Nacht - Comedy

TAG DER OFFENEN MOSCHEE

R True Love Ways - Thriller, Drama R Wunder der Lebenskraft Dokumentation

OSNABRÜCK

MÜNSTER

3.

R The Look of Silence - Dokumentation R The Who - Live in Hyde Park - Dokumentation, Musik P SIEHE KINO

Herman van Veen - „Fallen

Mirja Boes, Hans Werner Olm, Ingo Oschmann, Der unglaubliche Heinz, Oktoberfestzelt, 20.00

KLASSIK

R Sicario - Thriller P SIEHE KINO

BIELEFELD

4. Löhner Comedy Show -

2

R Hip Hop-eration - Dokumentation R Madimak - Carina’nin Günlügü - Drama R Max - Abenteuer, Familie R Regression - Thriller P SIEHE KINO

KIDS

LÖHNE

Fr eitag

P SIEHE KINO

BÜHNE oder Springen“, Stadthalle, 20.00

BEGEGNUNG

R Der Staat gegen Fritz Bauer - Drama

am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Topografien des Terrors Nationalsozialismus vor Ort

- Vortrag Martin Siemsen: „Lokale Heldenkonstrukte - Justus Möser in der NS-Zeit“, Kulturgeschichtliches Museum, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Pye - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30

The Bootleg Doors, The WhisChris Rehers und Jörg Mehring, Warsteiner Treff, ab 20.00 Livewire, Holling, ab 20.30 Ben Sebastian - Sänger, Gi-

tarrist, Entertainer, Sonderbar, ab 20.30 Days of Wine and Roses Akustisches Gesang-GitarrenDuo, Steakmeisterei, 20.30 DeLorean - Rock-Pop Classic, Zwiebel, ab 20.30 Fly with me to Malibu, Joe Enochs Sportsbar, ab 21.00 P SIEHE EVENTS Songs & Whispers - Molly

Conrad, Big Buttinsky, 21.00

P SIEHE TAGESTIPP Band Stand Meeting - Oddly Enough, ZeitSturm, Nachthimmel, Haus der Jugend Saal Bocksmauer, 21.00


BAD ROTHENFELDE Donovan Aston - The piano man, Haus des Gastes, 19.30

MĂœNSTER Slomind, Rare Guitar, 20.00 Frittenbude + support, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Clubsounds - „Twist the Turntables“, Sonnendeck, 21.00 Fridays Delight, Alando Palais, 22.00 Northern Greenhouse, Hyde Park, 22.00 We Say Dance! - Indie, Pop, Rock, Mainstream, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 Wir machen lauter - Elektro, HardTech, Works, 23.00 Soundtrack of our Lives Soundtracks, Zucker, 23.00 BIELEFELD Freitag - Project X pt. II, Ring-

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Ruffiction, Sputnikhalle,

Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.00-23.00

B.B. & The Blues Shacks -

BRAMSCHE-KALKRIESE Forum Kalkriese - Ein Imperium unterwegs - FĂźhrungen

und Vorträge zum Thema Organisation und Logistik des rĂśmischen Heeres, Museum Varusschlacht, 10.00-18.00 GEORGSMARIENHĂœTTE Lange Saunanacht, Panoramabad, ab 19.00

21.00 BIELEFELD

BIELEFELD

BĂźrgergarten an der Teutoburger Schule, 18.00

OSNABRĂœCK

Live im GrĂźnen mit Robert Redweik - Natur, Kulinarisches

The Addams Family -

Musical-KomÜdie zur Jubiläums-Saison (10 Jahre Schauburg), Schauburg, 20.00

KINO BRAMSCHE Universum: 10 Milliarden - wie werden wir alle satt?, 20.00

KUNST WALLENHORST Mal sehen... - Abstrakte Malerei und Skulpturen im Rathausfoyer, musikalisch begleitet von der Ruller Sax-Combo, Rathausfoyer, 19.00

und Musik, Timezone-BĂźhne am BĂźdchen, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP John Diva & The Rockets of Love, Rosenhof, 20.00

P S. BILD VORM KALENDER Ashpipe + Arrested Denial + Kapelle Vorwärts, SubstAnZ,

Apocalyptica, Ringlok-

schuppen, 20.00 Hackerfest 2015 - PunkrockNacht: ZZZ Hacker, Notdurft, Razors, Dampfmaschine, Kopfkino u.a., Forum, 21.00

GEORGSMARIENHĂœTTE Musica Viva 2015 - Etta Scollo, Rathaus, 18.00

Wir alle fĂźr immer zusammen - Guus, ab zehn J., Theater

am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30

Samstag - Cocktailnacht -

Pop, Star Tracks, Ringlokschuppen, 22.30 RIESTE Aftershow-Party im Beachclub - Mit den Lausbuben Kom-

plizen, Alfsee StrandArena, ab 22.00

LINGEN

BĂœHNE

Klazz Brothers & Cuba Percussion, Kulturforum St. Mi-

OSNABRĂœCK

chael, 20.00

MINDEN

Schauspiel mit Musik von Dominik GĂźnther, JĂśrg WockenfuĂ&#x;, Jan S. Beyer, Theater am Domhof, 19.30

Freiheit, schĂśner GĂśtterfunken, Theater, 20.00 Miller Anderson Band, Jazz

IBBENBĂœREN The Addams Family -

MĂœNSTER Hot Jazz Club, 15.00

Musical-KomÜdie zur Jubiläums-Saison, Schauburg, 20.00

Good Morning Fire Eater + Koj + Metzer, Gleis 22, 20.00

KINO

After Church Club - Duo M,

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

Cinestar: MET Opera Live aus New York: Il Trovatore, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP

Konzert

96<Ă&#x152;/  w  Ă&#x152;  Ă&#x152;) Â&#x2018;

Filmfest

(Bitte gesondertes Programmheft beachten)

&Ă&#x152; Ă&#x152;1   Mi 7:<76< 20:00

$Ă&#x152;1 Ă&#x152;J >3Ă&#x152;7@Ă&#x152;' Ă&#x152;Ă&#x152; ?

ImproTheater

Sa 7B<76< 12:00

.  NĂ&#x152;-  

Stadtmeisterschaften

Mi 87<76< 20:00

.    Ă&#x152;J

&Ă&#x152; Ă&#x152;1  

BRAMSCHE Geschichten frisch vom Lande - Lesung mit Wolf Berke,

Stammtisch zum gemeinschaftlichen Wohnen, Gast-

Tuchmacher Museum, 15.00

stätte Blumenhalle, 18.00 Kicker Dyp, Bastard Club, 19.00

SPORT OSNABRĂ&#x153;CK Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

VfL OsnabrĂźck - VFB Stuttgart II - 3. Liga, osnatel Arena,

14.00

Kabarett

>#Ă&#x152;Ă&#x152; Ă&#x152; Ă&#x152;Â&#x2018; ? - Ă&#x152;"Â&#x2018; Ă&#x152;=Ă&#x152; Ă&#x152;- Ă&#x152;Ă&#x152;"

Sa 97<76< 20:00

."Ă&#x152;-")1Ă&#x152;) Ă&#x152;."Ă&#x152;Ă&#x152;

ImproTheater

$ Ă&#x152;Ă&#x152;Ă&#x152;$

-;Ă&#x152;69<Ă&#x152;) ;Ă&#x152;7BI66Ă&#x152;/ 

-Ă&#x152;#Ă&#x152;Ă&#x152;'Ă&#x152;867@ Breakdance-Battle

!NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  < D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7 BC

OststraĂ&#x;e 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Dienstag

13.10.

Punkrock-Konzert

TYPESETTER(USA) THE UNEXPECTED (IBBENBĂ&#x153;REN)

UNDUN (SPELLE) Einlass: 19.30 Uhr â&#x20AC;&#x201C; Eintritt: 8 â&#x201A;Ź

Freitag

30.10.

Blackmetal-Konzert

SOULGRIP (B) LARVAE (OS) THAKANDAR (OS) Einlass: 20.00 Uhr â&#x20AC;&#x201C; Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

VORSCHAU NOVEMBER Konzert

Samstag

07.11. SKULLHUNTERâ&#x20AC;&#x2122;S DIARY & Support

LITERATUR

OSNABRĂ&#x153;CK

Bingo mit Michael ThĂźrnau -

Mi 6B<76< -So 77<76<

Empire me

OSNABRĂ&#x153;CK

AUSSERDEM

Mit Sachpreisen im Wert von bis zu 200â&#x201A;Ź, Spielbank, 19.00

Ă&#x152;$  Fr 68<76< 20:00

Im Osten nichts Neues -

Club, 21.30

KIDS OSNABRĂ&#x153;CK

CLUBS&PARTY

3

BĂ&#x153;HNE

IBBENBĂ&#x153;REN

STEMWEDE Zinnober - Celtic Music, Life House, 20.00

Techno, House, Minimal, Works, 05.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 My Generation - Musik aus den Rock-Diskotheken der 60er, 70er und frĂźhen 80er, Lagerhalle, 20.30 Clubsounds - â&#x20AC;&#x17E;Tag der deutschen Einheitâ&#x20AC;&#x153;, Sonnendeck, 21.00 Saturday Night Party - Schlager & Discofox in der Riverside Lounge, Alando Palais, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 22.00 Lights & Music - Indie, Rock, Electronics, Kleine Freiheit, 23.00 Zucker Zweitausend - Mainstream, HipHop, Elektro, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00 Afro Vibes - Azonto, Nija, Coupe Decale, Zouk, Makossa, Works, 23.45

OSNABRĂ&#x153;CK

2008 2015

QuakenbrĂźck Live-MusikFestival, Innenstadt, ab 20.00

Deep in the Morning - Afterhour ab 5 Uhr (Sonntag) -

KONZERTE

)&.

QUAKENBRĂ&#x153;CK

Sam stag

lokschuppen, 22.30

von Pamela Carter, Melanchthonkirche, 19.30 Paradies Fluten - Schauspiel, Tanz, Thomas KĂśck und Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BĂ&#x153;HNE Struwwelpeter unzensiert, Figurentheater, 20.00 Gut gegen Nordwind - thieleneumann-theater, Ledenhof, 20.00 Diptychon - Psychokrimi von Helmut Krausser, ProbebĂźhne, 20.00

Blues & Soul, Hot Jazz Club, 21.00 Amewu, Skaters Palace, 21.00

OSNABRĂ&#x153;CK

Mit Trio Rio den Tag der Deutschen Einheit feiern,

Was wir wissen - Schauspiel

20.00

Samstag

Konzert

28.11. ROCK IN DER REGION â&#x20AC;&#x201C; RELEGATION

OSTBUNKER

FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FĂ&#x153;R KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 10.2015 45


werwowas 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

So n n tag

15.00

4

Osnabrück RFC - RT Münster

- Rugby Regionalliga, RugbyFeld am Barenteich, 15.00

KUNST MELLE Kreative Meile - Meller Künstler stellen aus - Bis

25.10., Mi-Sa 15.00-18.00, So 11.15-18.00, Innenstadt und Alte Posthalterei, 15.00-18.00

KIDS

3.

POP

ROBERT REDWEIK

Mit dem aufstrebenden Songwriter Robert Redweik endet heute die „Live im Grünen“-Reihe des Osnabrücker Labels Timezone. Redweiks aktuelle Single „Warum nicht“ kam in die Top 100 AirplayCharts, ein Debütalbum folgt im Frühjahr 2016. > BÜDCHEN AM WESTERBERG

4.

LESUNG

STEFFEN MÖLLER

Die Lesung des Kabarettisten ist Teil der Wochen der Kulturen (inter.kult). Steffen Möller stellt sein neues Buch „Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene“ vor. Und bringt dem Publikum so ganz nebenbei 100 polnische Wörter bei. > LAGERHALLE

OSNABRÜCK Türöffner-Tag mit der Maus ein Blick hinter die Kulissen für Kinder, Botanischer Gar-

ten, 11.00-15.00 Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK inter.kult 2015 - Wochen der Kulturen - Einladung der isla-

tarium, 17.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Forum Kalkriese - Ein Imperium unterwegs - Führungen

und Vorträge zum Thema Organisation und Logistik des römischen Heeres, Museum Varusschlacht, 10.00-18.00

Die Liedermacherin Felicitas Badenius ist im Hauptberuf Lehrerin – als „Liederfee“ studiert sie das Leben. Wortakrobatisch, manchmal auch bissig und von schüchtern bis frech singt sie zur Gitarre mit engelsgleicher Kleine-MädchenStimme über den Alltag. Begleitet wird sie von ihren „Musikjungs“ – Kontrabass, Akkordeon und Schlagzeug. > AMTSHOF LEMFÖRDE

46 STADTBLATT 10.2015

8.

POP

SOMMERPLATTE

Die Band ist prominent besetzt, u.a. mit Claus Fischer am Bass, den man als Bassisten der Heavytones (TV Total) kennt. Und Gitarrist Hanno Busch ist Lehrbeauftragter am IfM der der Hochschule Osnabrück und Gitarrist bei den Heavytones. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

20.00

OSNABRÜCK Apfelfest mit Begleitprogramm, Museum am Schöler-

Young Chinese Dogs - Folk,

berg, 10.00-18.00

Hot Jazz Club, 20.00

Oldtimertreffpunkt ,

WESTERKAPPELN Sing & String, Kulturhof Westerbeck, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

Museum Industriekultur, 10.0013.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Sägesonntag mit Festessen an der langen Tafel zum Erntedankfest, Nackte Mühle,

CD- und Schallplattenbörse,

risches, Kleinkunst und Livemusik, Alfsee, 10.00-22.00 Oktoberfest, Marktplatz beim Alfsee, 18.00

LIEDERFEE

& Friends, Hot Jazz Club, 15.00 Saun & Starr - Soul, Gleis 22,

AUSSERDEM

inter.kult 2015 - Wochen der Kulturen - „Viva Warszawa -

Beach Food Festival - Kulina-

KONZERT

After Church Club - Tom Vieth

Osnabrücker Friedensgespräche - „Europa sieht

RIESTE

7.

nikirche Buer, 17.00 MÜNSTER

Paradiesvögel - Vögel der Götter, Museum am Schöler-

Erde zum Universum, Plane-

Er war Herrenschneider, arbeitete in einer Spedition, schrieb witzige Kolumnen für den „Kicker“ ... Doch am liebsten mögen wir ihn auf der Bühne, als Comedian und Poetry Slammer von nebenan, der seine Selbstbeherrschung umständehalber abgibt. > OSNABRÜCKHALLE

Vivaldis Vier Jahreszeiten auf der Orgel von und mit Detlef Steffenhagen, Marti-

OSNABRÜCK

- „drum zu“, Dauer ca. 2 Std., ab Haltestelle Lortzingstraße, 14.30 Style Is A Message Vol. 7 Breakdance Battle, Haus der Jugend, 17.00 P SIEHE EVENTS

TORSTEN STRÄTER

MELLE

Sonntag im Grand Hotel Ggf. Tatort, Grand Hotel, 19.00

Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - „Osnabrück-Tour“

7.

KONZERTE

mischen Religionsgemeinschaften, „Tag der offenen Moschee“, Moscheen in Osnabrück, 10.00-20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Deutschland“, Kreiszentrum Schölerberg, 11.00

COMEDY

Der kleine Maulwurf Theater für Kinder ab vier J., Lagerhalle Spitzboden, 15.00+17.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 16.00

BÜHNE

Polen für Fortgeschrittene“, Kabarett von und mit Steffen Möller , Moscheen in Osnabrück, 10.00-20.00 P SIEHE TAGESTIPP Krach bei Bach - Ein Musical von Rainer Böhm und Gabriele Timm mit der Jugendkantorei St. Marien, St. Marien, 17.00 Carmen - Oper von Georges Bizet, Theater am Domhof, 19.30

KUNST OSNABRÜCK Christine Möhring - „Reliefs,

10.00-13.00

berg, 11.00 OsnabrückHalle, 11.00-16.00 Sonntagsspaziergang -

„Herbstschönheiten“, Leuchtende Farben im Blätterwald, Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 11.00 4x1 Museumsobjekte erzählen Osnabrücker Gartengeschichte - Führung , Museums-

garten Villa Schlikker, 15.00 Die Osnabrücker Stadtspieler - Stadtführung und szeni-

sche Darbietung, Treffpunkt an der Rathaustreppe, 15.30 Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 17.00

Gefäße, Licht-Objekte, Plastiken“, Eröffnung, Galerie & Café Kunst Genuss, 11.00

BRAMSCHE

KIDS

Innenstadt, 13.00-18.00

OSNABRÜCK

BRAMSCHE-KALKRIESE

Allerhand - Abenteuer für 10 Finger - ab vier J., Figuren-

Forum Kalkriese - Ein Imperium unterwegs - Führungen

theater, 11.00

und Vorträge zum Thema Organisation und Logistik des römischen Heeres, Museum Varusschlacht, 10.00-18.00

Naschwald geöffnet - ,

Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00

Bramscher Rot - Die City lädt ein - Verkaufsoffener Sonntag,


RIESTE Beach Food Festival - Kulina-

risches, Kleinkunst und Livemusik, Alfsee, 12.00-20.00

M o n tag

5

DienZtag, Zucker, 23.00

MÜNSTER

Krise mit Luise, Figuren-

OSNABRÜCK

KINO

Vierkanttretlager + Landgang - Post-Punk, Gleis 22,

theater, 20.00

8. Niedersächsischer Fachtag Wohnen im Alter, Aula

OSNABRÜCK

20.00 P SIEHE MUSIK

Torsten Sträter - „Selbstbe-

AUSSERDEM

der Universität, 10.30-16.30 Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Richard Wagner - Die Meistersinger von Nürnberg, Steinwerk Ledenhof, 19.30

D ien stag

6

KONZERTE OSNABRÜCK Krach bei Bach - Ein Musical von Rainer Böhm und Gabriele Timm mit der Jugendkantorei St. Marien, St. Marien, 19.00 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK

Filmpassage: Original Version – Sicario, 21.00

KIDS OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Vom Fischer und seiner Frau

OSNABRÜCK

- Nach den Gebrüdern Grimm, ab acht J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

WALLENHORST Bilderbuchkino - Pia will ein Baby - Besonderes Bilderbuch-

kino anlässlich der Weltstillwoche, Ruller Haus, 17.00

AUSSERDEM

Klamauk, Gesellschaft - Lieder und Gesprochenes Gelesenes“, CD-Release-Konzert, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

garten Villa Schlikker, 12.30

BAD IBURG

Erde zum Universum, Plane-

Musica Viva 2015 - Ensemble Red Priest London, Schloss,

Steinebestimmung, Museum

BÜHNE OSNABRÜCK Öffentliche Probe: Simon Boccanegra, Theater am

Domhof, 19.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00 WALLENHORST

BIELEFELD Agnostic Front, Forum, 20.00

MÜNSTER Annenmaykantereit, Skaters

Palace, 20.00 Annisokay & Fearless Vampire Killers & Novelists, Sput-

M ittwo ch

7

nikhalle, 20.00 Phil Wood meets Vanessa Voss - Singer/Songwriter, Hot

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY

Ruller Haus: Winterliche Filmfenster - Ni-

OSNABRÜCK Dienstag im Grand Hotel,

KONZERTE

kola Dicke zeichnet Geschichten im Ruller Haus, 18.00-20.00

Grand Hotel, 19.00

HAGEN

Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

Musica Viva 2015 - Abschlusskonzert: Nuria Rial, Vincento Capezzuto, L’Arpeggiata, Ehemalige Kirche,

Montagskino: Berlin, die Sinfonie der Großstadt - Ex-

20.30+22.00

perimenteller Dokumentarfilm von 1927, 20.00

Clubsounds - „Nachtseminar“, Sonnendeck, 21.00

IBBENBÜREN

kinson“, Komplexbehandlung und BIG-Therapie, NOZ Medienzentrum, 19.00

The Addams Family -

Musical-Komödie zur Jubiläums-Saison (10 Jahre Schauburg), Schauburg, 20.00 LEMFÖRDE

OSNABRÜCK NOZ Service Zeit - Experten. Wissen. Rat - „Mobil trotz Par-

D o n n er stag

8

Die Liederfee - Liedermache-

rin Felicitas Badenius, begleitet von Gitarre, Akkordeon und Kontrabass, Amtshof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

30. UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Filmpassage: FilmFest Extrem – Duke of Burgundy, 22.30 Lagerhalle: FilmFest Eröffnung mit dem Film Alki Alki ,

NOZ Medienzentrum, 16.30+20.00

am Schölerberg, 18.00-19.00 Café Résistance, SubstAnZ, 19.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

Multivisionsshow: Irland,

tarium, 17.00

herrschung umständehalbe abzugeben“, Lesung/Comedy, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO

30.

4x1 Museumsobjekte erzählen Osnabrücker Gartengeschichte - Führung , Museums-

Rich Robinson, Gleis 22, 20.00

20.00

nen, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Punkkneipe, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende, Zucker, 23.00

OSNABRÜCK

Fabian von Wegen - „Liebe,

Boysetsfire - Support: Silverstein, Great Collapse, Skaters Palace, 20.00 Monday Night Session Groove Music mit Phil Wood Trio, Hot Jazz Club, 21.00

Celina Bostic - Singer/Song-

writer, Hot Jazz Club, 20.00

MÜNSTER

P SIEHE MUSIK

STADTBLATT präsentiert

Knolle im Zirkus - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

7.–11. Oktober 2015 filmfest-osnabrueck.de

19.30 Lagerhalle: FilmFest Kurzfilmprogramm mit Es ist nicht alles rosig, 22.00

KONZERTE OSNABRÜCK Sommerplatte 2 - Jazz, Loops, Pop - Support: Oltshac, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP B.B. & The Blues Shacks, BlueNote, 20.30 P SIEHE MUSIK

BIELEFELD Torpus & The Art Directors + LFNT, Forum, 20.00 Selah Sue, Ringlokschuppen,

BÜHNE

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Archiv der Erschöpfung -

Vom Fischer und seiner Frau

Schauspiel von Sascha Hargesheimer, Limberg-Theater, 19.30

- Nach den Gebrüdern Grimm, ab acht J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30

20.00 MÜNSTER Bobby Long - Ode To Thinking, Hot Jazz Club, 20.00

9.10. 201 10. 5

e r ah J 10

20.00

live: Freitag

ock é do R

Z

up Stand-

Show

g live:

Samsta

sil , a r B m Trio Bo ira & Capoe how S a b m Sa

Jubiläumswochenende Freitag und Samstag ab 19 Uhr

Eintritt jeweils: 1 kg haltbare Lebensmittel für die Cachaçaria Planeta Sol · Bergstraße 8 · 49076 Osnabrück · Telefon: 0541 685238

STADTBLATT 10.2015 47


werwowas Lance Butters - „Blaow Tour 2015“, Skaters Palace, 20.00

KUNST OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30

Baukultur in Deutschland Von der Architekturqualität im Alltag zu den Ikonen der Baukunst - Ausstellungs-

eröffnung mit einem Werkvortrag von Gunther Bayer und Johannes Böttger, martini50, 18.00

Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK

8.

DRAMA

ARCHIV DER ERSCHÖPFUNG

Eine süddeutsche Kleinstadt, in der nach einer Erdwärmebohrung alles aus den Fugen gerät. Sascha Hargesheimers brisanter Text beruht auf einem realen Ereignis – für die Bearbeitung erhielt er den 2. Preis beim 2013 erstmals verliehenen Osnabrücker Dramatikerpeis. > LIMBERG-THEATER

9.

CHARITY

HELPAGE GALA

Der Verein mit Sitz in Osnabrück ist ein entwicklungspolitisches und humanitäres Hilfswerk und fördert Projekte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse alter Menschen in Entwicklungs- und Transformationsländern. U.a. auf der Bühne MozuluArt (Foto) zusammen mit einem Streichorchester der Wiener Symphoniker. > OSNABRÜCKHALLE

Archiv der Erschöpfung -

Schauspiel von Sascha Hargesheimer, Limberg-Theater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Kay Ray, Rosenhof, 20.00 Hamburger Comedy Nacht,

Zauber von Os, 20.00

KINO OSNABRÜCK 30. UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Filmpassage: FilmFest Extrem – Der Bunker, 22.30 Filmtheater Hasetor: Rocks in My Pockets, 20.00 Haus der Jugend: Vaters Garten - Die Liebe meiner Eltern, 17.30 Haus der Jugend: Something Better to Come, 20.00 Lagerhalle: Lagerhalle: Flotel Europa,

17.30

10.

FOLK

ANNE WYLIE & BAND

Die Irin verknüpft traditionelle irische Melodien mit einem modernen Songwriting. Mit ihrer mal sanften, dann wieder robust-weiblichen Stimme hat sie die uralte Tugend des Storytellings auf eine zeitgenössische Stufe gehoben. > HASBERGEN, GASTE GARAGE

10.

BLUES/STONER

GROLSCH’N’ROLL

Zwei Bands an einem Abend. Kneeless Moose mixen Blues und Rock. Den Sound von The Aqualung (Foto) kann man kaum einfangen, so vielschichtig sind die Songs der Osnabrücker zwischen Indie—, Post-, Alternative- und Progrock. > BASTARD CLUB

Die Reise, 20.00 FilmFest Kurzfilmprogramm: vage-mutig, 22.00

FILMSTARTS R Der Marsianer - Rettet Mark Watney - Science-Fiction, Drama, Thriller, Abenteuer P SIEHE KINO R Der serbische Anwalt Verteidige das Unfassbare Dokumentation, Biografie, Geschichte R Er ist wieder da - Komödie, Drama P SIEHE KINO R Horse Money - Drama R La marche à suivre - Guidelines - Dokumentation R Landraub - Dokumentation R Pan - Fantasy, Abenteuer P SIEHE KINO R Straßensamurai - Dokumentation R The Program - Um jeden Preis - Drama, Sport R Wochenenden in der Normandie - Drama R Yok Artik - Komödie

LITERATUR

KIDS

10.

YOUNG CHINESE DOGS

Der Sound der Münchener Band ist opulenter geworden, öffnet sich neuen Einflüssen wie Rock‘n’Roll und sogar HipHop und verrät trotzdem nie jene Lagerfeuerwurzeln, mit denen Young Chinese Dogs gestartet sind. Organische Beats, betörende Bläser und auch mal eine dreckige E-Gitarre verschmelzen mit akustischer Gitarre, Trommel und Akkordeon. Die mehrstimmigen Gesänge locken in emotionale Klanglandschaften, mal melancholisch, mal ausgelassen. > KLEINE FREIHEIT

Vom Fischer und seiner Frau

- Nach den Gebrüdern Grimm, ab acht J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Vortrag zum Tag der Deutschen Einheit unter Schülermitarbeit, Gymnasium in der

Wüste, 10.30-13.00 Wie sich Windenergie und Naturschutz vertragen - Re-

ferent: Prof. Dr. Johann Köppel, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, TU Berlin, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30 VIP Shopping mit Jorge Gonzales - Prosecco-Empfang, Fin-

gerfood-Büfett, Reno Filiale, 19.00-22.00 Sakralisierung eines Ortes Die Bedeutungsaufladungen des Schlachtfeldes von Kalkriese - Vortragsreihe „Ma-

gische Orte“, Museum am Schölerberg, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE Deutschland in Europa - 25 Jahre Deutsche Einheit - Do-

kumentarfilm, Rathaus, 19.30

Fr eitag

9

48 STADTBLATT 10.2015

Patrick Salmen, Stadthalle,

This Charming Men Fest: Heads, Closet Disco Queen, Demon Head - Indie, Gleis 22,

20.00 Kayef - „Relikte letzte Nacht

Tour“, HipHop, Skaters Palace, 20.00 Franqee - Funk & Soul, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Clubbing“, Sonnendeck, 21.00 Gentlemen’s Club, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Momentum - Elektro, Kleine Freiheit, 23.00 House Arrest - Von Funky bis Deep, Works, 23.00 Bambule - HipHop Classics, Zucker, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK 10 Jahre Planeta Sol - Zé do Rock - „Terra Gaga“, Stand-Up

Comedy, Planeta Sol, ab 19.00 P SIEHE BÜHNE Im Osten nichts Neues Schauspiel mit Musik von Dominik Günther, Jörg Wockenfuß, Jan S. Beyer, Theater am Domhof, 19.30 Zehn Mädchen und kein Mann - Operette in einem Akt,

OSNABRÜCK Catweazle - Power-Rock-Kon-

BIELEFELD

zert, Haus der Jugend Saal Bocksmauer, 20.00

Bodo Wartke - „Was, wenn

KONZERTE

noch?“, Stadthalle, 20.00 GEOGRSMARIENHÜTTE

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

Vorhang auf! - für die Villa Stahmer - „Ein Museum mit

Literatur in Szene gesetzt“, thiele-neumann-theater, Villa Stahmer, 19.30 IBBENBÜREN The Addams Family -

Musical-Komödie, Schauburg, 20.00

lesung aus dem neuen Krimi des Osnabrücker Autors Martin Barkawitz, Renaissancesaal Ledenhof, 19.30

20.00

Pop im Chor - Zwei Chöre, ein Chorleiter: Vokal Fatal & Keding, Universum, 20.00

Studierende des Studienprofils Klassik Vokal, Theater am Limberg, 19.30 Improteus - Improvisationstheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise, Figurentheater, 20.00 Diptychon - Psychokrimi von Helmut Krausser, Probebühne, 20.00

Das Armenhaus - Premieren-

RHEINE

BRAMSCHE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK POP-FOLK

mundART - ChorFestival 1 Freie Chöre aus der Region, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Achtung Baby! - U2 Tribute, Rosenhof, 20.00 F*cking Angry + Hirnsäule Hardcore Punk, SubstAnZ, 20.30

KINO OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

30. UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Filmpassage: FilmFest Extrem – Remake,


Remix, Rip-Off - About Copy Culture & Turkish Pop Cinema, 22.30 Filmtheater Hasetor: Three Windows and a Hanging , 17.30 Filmtheater Hasetor: Babai, 20.00 El Club, 22.30 Haus der Jugend: Lilet Never Happened, 17.30 In the Crosswind, 20.00 Lagerhalle: FilmFest 50 Jahre Super 8 Show mit Reinhard Westendorf, 20.00 Garden Lovers, 17.30 Dreamcatcher, 20.00 FilmFest Kurzfilmprogramm: Ich und die Anderen,

Sauna im Nettebad, 19.0002.00

Stonebirds - Stonerrock, Dirty

Grenzenlose Hilfe - 10 Jahre HelpAge - Benefizgala mit

STADTBLATT präsentiert Young Chinese Dogs, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Hannelore Hoger, Comedian Harmonists, MoZuluArt mit Musikern der Wiener Symphoniker, OsnabrückHalle, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP O’Zapft is! Im großen Zelt in Dirndl und Tracht - Mit „Origi-

nal Trioler Alpenbummler“, Live-Musik im Festzelt, Steigenberger Hotel Remarque, ab 19.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domhof Bühnenpforte, 19.15

22.30

MELLE

KUNST

Meller Oktoberfest im Zelt Mit den „Würzbuam“, Oktoberfest im Wies’n-Stil mit bayrischem Büfett, Festzelt Bayrischer Hof, ab 18.00

OSNABRÜCK Raymond Unger - „Fürchte

dich nicht!“, Malerei, Vernissage, um 20.00 Uhr liest Unger aus seinem Buch: „Die Heldenreise des Künstlers“, Galerie Kunst Quartier, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Wie ticken Jugendliche? Fachvortrag von Dr. Gabriele Schambach, Heinz Fitschen Haus, 10.30-12.30 Abendflohmarkt - Rund ums Kind, Städtische Kindertages-

Sam stag

10

& Dancing, 20.00

mundART - ChorFestival 2 -

Freie Chöre aus der Region, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Miron Aiden - „A tribute to Iron Maiden“, The Whisky, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Centerpiece-Quintet, Schloss

Iburg, 20.00 BIELEFELD Vierkanttretlager „Krieg&Krieg“ Tour 2015, Bunker Ulmenwall, 20.30

BRAMSCHE Therapiezentrum & Wyne Garden, Alte Webschule, 20.00

HASBERGEN Anne Wylie & Band, Gaste Ga-

rage, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Adam Angst + Kmfsprt + Youth Man - Indie-Rock/Punk,

Gleis 22, 20.00

The Brew, Sputnikhalle, 20.00 YóBassa feat. Nippy Noya,

Hot Jazz Club, 21.00 Dead School Hamburg, Spec-

Ops, 21.00 Mobb Deep - „20th Anniversa-

ry Tour 2015“, Support: Clear Soul Forces (Detroit), Skaters Palace, 23.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 10 Jahre Planeta Sol - Große Jubiläums Party - Mit DJ Tom

Brasil (live on stage), Capoeira und Samba Show, Essen und Trinken, Planeta Sol, ab 19.00 Ü30-Party - Live on stage: Falco - The Show; im Foyer: „Thirty Toes“, Alando Palais, 21.00 Clubsounds - „Ridin’ Beats“, Sonnendeck, 21.00 Fein - Elektro-Swing, Kleine Freiheit, 22.00 Hip Hop Hooray, Rosenhof, 22.00 Rizz Revival Party, Works, 22.00 We Say Dance! - Indie, Pop, Rock, Mainstream, Glanz & Gloria, 23.00 Alles auf Zucker - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00

KONZERTE

King of the North, Rare Gui-

Lange Saunanacht - ab 19.00

OSNABRÜCK

Xatar - „Baba aller Babas Tour

BIELEFELD

Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, um Mitternacht „Birkenreisigaufguss“, Loma-

Grolsch’n’Roll mit Kneeless Moose & The Aqualung -

2015“, Support: PU & Khalid Bounouar von RebellComedy Plusmacher, Skaters Palace, 20.00

Samstag - 80s/90s Eurodance - Pop, 80s/90s, Beatz &

stätte, 18.00-20.30

Blues/Stoner, Bastard Club, 20.00

tar, 20.00

Runde 1 Do. 22.10., 20.00 Uhr

gaste · garage

30. Oktober 2015

DEAN BROWN & BAND 13. November 2015

STEF BURNS & BAND 1. Dezember 2015

GUTHRIE GOVAN & ARISTOCRATS

Simon Boccanegra - Oper

nach Guiseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise, Figurentheater, 20.00 IBBENBÜREN

Altstadt live My Generation - Party Steffen Möller »Viva Warszawa« Fabian von Wegen »CD-Release« Sommerplatte 2 Sebastian 23 41. Grosch Songnight Live gegen Rassismus Maxi Gestettenbauer Nagel Tobi Katze 4. Os. Science Slam Kalla Wefel Fritz Eckenga estival Philipp Scharri Kabarett-F.12. 29.10.-4 Saor Patrol

No Land’s Song, 20.00 FilmFest Kurzfilmprogramm: (Sur)real, 22.30

BRAMSCHE Universum: FilmFest im Landkreis - Gewinner des

Filmpreises für Kinderrechte 2014 - „Der Junge und die Welt“, 16.00

The Addams Family -

LITERATUR

Musical-Komödie, Schauburg, 20.00

OSNABRÜCK

RESTRUP-BIPPEN Kalla Wefel: Nur die Zukunft ist gewiss..., Theatersaal der

Zwischen den Regalen: Rund um den Hund - zum Welthundetag 2015 - Vorstellung

Compagnia Buffo, 20.00

ausgewählter Medien, Stadtbibliothek, 11.00

KINO

SPORT

OSNABRÜCK

QUAKENBRÜCK

30. UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Filmpassage: FilmFest Extrem – Réalité, 22.30 Filmtheater Hasetor: Nena viel mehr geht nicht, 15.00 Niemandskind, 17.30 Body, 20.00 Filmtheater Hasetor: Die Bewegung, 22.30 Haus der Jugend: Kurzfilmprogramm - 3 Shorts About Refugees, 13.00 Mein Onkel, 15.00 The Tribe, 20.00 Lagerhalle: Noch hier schon da, 15.00 Lagerhalle: Evaporating Borders, 17.30 FilmFest Werkstattgespräch - 40 Jahre Wendlän-

Artland Dragons - EN Baskets Schwelm, Artland Arena,

19.30

KIDS OSNABRÜCK Die Draußenseiner - Der Nackte-Mühle-Samstag für Grundschulkinder - „Ge-

schmückt wie Indianer“ , Nackte Mühle, 13.00-16.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Knolle im Zirkus - ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - Einmal kreuz und

Spass & Genuss Wildspezialitäten aus heimischer Jagd Wildbüfett-Termine: Unsere Wildbüffet-Termine: Sa. 31. Okt . '15 19.00 Uhr Fr. 27 . Nov.’15 19.00 Uhr So. 13 . Dez.’15 12.00 Uhr Fr. 15. Jan. '16 19.00 Uhr Einlass eine 1/2 Std. vorher. Preis p.P.

Singer-Songwriter-Slam 02.10. 03.10. 04.10. 06.10. 08.10. 15.10. 15.10. 16.10. 23.10. 24.10. 27.10. 28.10. 29.10. 30.10. 31.10. 31.10.

18.00

OSNABRÜCK

Ein Song! Ein Künstler! Ein Instrument! Du entscheidest!

10. Oktober 2015

ANNE WYLIE & BAND

Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

dische Filmkooperative,

BÜHNE

28.90

Musical Dinner Show am 19.12.’15, 22.01.’16, 19.02.’16 Erleben Sie eine Reise durch die Welt der Musicals. Genießen Sie dazu ein wundervolles 4-Gänge-Menü! Einlass: 18.15 Uhr • Beginn: 19.00 Uhr Gesamtpreis inkl. begleitender Getränke p.P. 74.90 für Frühbucher bis 15.11.‘15 p.P. nur

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Butler James und das Knigge Dinner am 21. November 2015

Butler James vom Jagdschloss am Lustgarten am 20. Februar 2016

mit Bauchredner Master Me

Einlass: 18.30 Uhr • Beginn: 19 Uhr Preis je Show inkl. 4-Gänge-Menü und Empfangsp.P. 49.80 getränk

Bitte reservieren Sie frühzeitig !

Hubertus

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***Hotel – Restaurant

Familie Wiesehahn • Melle-Föckinghausen • Westerhausener Str. 50

STADTBLATT 10.2015 49


werwowas quer durch die Innenstadt, die „City Tour“, ab Haltestelle Lortzingstraße, 11.30

Sonntag im Grand Hotel Ggf. Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00

Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - „Industrie-Tour“,

BÜHNE

Dauer ca. 2 Std., ab Haltestelle Lortzingstraße, 11.30 Kinderflohmarkt, Integrative KiTa „Altes Wasserwerk“, 14.0017.00 - „drum zu“, ab Haltestelle Lortzingstraße, 14.30

OSNABRÜCK Krise mit Luise, Figurentheater, 18.00 Paradies Fluten - Schauspiel, Tanz, Thomas Köck und Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

O’Zapft is! Im großen Zelt in Dirndl und Tracht - Mit „Origi-

Zehn Mädchen und kein Mann - Operette in einem Akt,

nal Trioler Alpenbummler“, Live-Musik im Festzelt, Steigenberger Hotel Remarque, ab 19.00 Moonlightshopping, Innenstadt, bis 22.00

Studierende des Studienprofils Klassik Vokal, Theater am Limberg, 19.30

Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - „Osnabrück-Tour“

11.

FLOHMARKT

HERBST IM MOSKAU

KLASSIK

SALUT SALON

Das bekannte Damen-Quartett präsentiert sein neues Programm „Ein Karneval der Tiere und andere Phantasien“. Neben Camille Saint- Saëns berühmten, „Karneval“, wird es auch Rimski-Korsakows „Hummelflug“ oder John Williams „Der weiße Hai“ zu hören geben. > OSNABRÜCKHALLE

MELLE Meller Oktoberfest im Zelt -

Mit den „Würzbuam“, Oktoberfest im Wies’n-Stil mit bayrischem Büfett, Festzelt Bayrischer Hof, ab 18.00 WALLENHORST

FOTO: DOMINIK BUTZMANN

Eine Einladung zum entspannten Bummeln, Stöbern, Kaufen und Verkaufen. Neben den typischen Flohmarktwaren von ausschließlich privaten Trödlern bieten verschiedene Hofläden ihre regionalen Produkte an. Das Moskaubad-Team sorgt u.a. mit gegrillten (auch vegetarischen) Würstchen für das leibliche Wohl. > MOSKAUBAD

11.

6. Staudenmarkt & Dielencafé, Ruller Haus, 14.00-17.00

So n n tag

11 KONZERTE OSNABRÜCK

13.

LESUNG

EVA LAPIDO

Sie hat Politische Wissenschaften studiert und über das russische Steuersystem promoviert – ein ungewöhnlicher Background für eine Schriftstellerin. In ihrem Roman „Wende“ steht ein junger Jura-Absolvent vor einer glänzenden Karriere in der Energie-Industrie, doch dann kommt es zur Kernschmelze in Fukushima ... > BLUE NOTE

14.

KABARETT

ARNULF RATING

Das Hamburger Abendblatt bezeichnete ihn mal als „besten deutschsprachigen Spötter“. Jetzt kommt Arnulf Rating mit seinem aktuellen Solo-Programm in die Region. Er nimmt sich einen Stapel Zeitungen zur Brust, geht die Schlagzeilen durch und gibt seine gewitzten Kommentare ab. > BAD ROTHENFELDE, KURHAUS

SonnTakte - Alte Musik Herbstklänge - Lehrende aus

dem Fachbereich „Alte Musik“, Musik- und Kunstschule, 11.00 Salut Salon, OsnabrückHalle, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP Hymnus - Choralfantasien nach Luther-Liedern mit der Sächsischen Bläserphilharmonie und dem Posaunenchor St. Marien, St. Marien, 18.00

30. UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Filmtheater Hasetor: Der Perlmuttknopf, 13.00 Line of Credit, 15.00 Dheepan, 17.30 Haus der Jugend: Die Melodie d. Meeres, 11.00 Coming of Age, 15.00 La Tirisia, 17.30 Lagerhalle: Der Strom, 11.00 Die Spielregeln, 13.00 Abdo - Coming of Age in a Revolution, 15.00 FilmFest Kurzfilme für FilmFans ab vier Jahren, 15.30 Alki Alki, 17.30 FilmFest Preisverleihung,

20.00

KIDS OSNABRÜCK Das Gespenst in Knolles Garten - ab vier J., Figurentheater,

11.00 Passagen Kids Club: Hotel Transsilvanien - Clubpro-

gramm ab 13.00, Filmbeginn ab 14.00 Uhr, Filmpassage, 13.00 Naschwald geöffnet - Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00 Abenteuerliche Reise durch die Zeiten, Planetarium, 15.00 Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 BRAMSCHE Kinderpuppentheater Dornröschen - ab sechs J.,

Westernhagen Live 2015,

Gerry Weber Stadion, 19.30 P SIEHE MUSIK MÜNSTER

Universum, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbst im Moskau - Bauern-

und Flohmarkt in herbstlicher Atmosphäre, Moskaubad, 08.00-15.00 P SIEHE TAGESTIPP

After Church Club - Organic

Jazz Trio, Hot Jazz Club, 15.00 Paper Beat Scissors - Sean Flinn & The Royal We - Indie-

pop, Fachwerk Gievenbeck, 16.00 John Abercombie Quartet -

Jazz, Hot Jazz Club, 20.00

14.

COMEDY

LEE WHITE

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Kultur im Wohnzimmer“ ist heute Lee White zu Gast. White, der eine Teil des legendären Freestyle-Comedy-Duos Crumbs aus Kanada, ist in dieser Show allein auf der Bühne. Das wird er aber nicht lange bleiben, denn an diesem Abend werden einzelne ZuschauerInnen – natürlich völlig freiwillig – in seine Impro-Szenen miteingebunden. Mit viel Gefühl für den Moment lässt White seine PartnerInnen dabei in jedem Fall gut aussehen und entwickelt gemeinsam mit ihnen absurd-komische Handlungsstränge. > HAUS DER JUGEND

50 STADTBLATT 10.2015

12.30 Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

kultur, 10.00-13.00 Kunsthandwerkermarkt -

Mit über 150 Ausstellern, Halle Gartlage, 11.00-18.00

OSNABRÜCK

Schlosskonzert mit dem Nodelmann Quartett - „Appas-

HALLE

Familienfrühstück mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-

KINO

BAD IBURG

sionato con commovente“, Mozart, Schostakowitsch und Tschaikowsky, Schloss Iburg, 18.00

Osna-Vital 2015 - Zweite Auflage der Gesundheitsmesse: Gesundheit, Fitness und Vorträge, Autopark Nahne, 09.0017.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Bis zu über 100 Ausstel-

P ler werden vor Ort sein.

Vom Stuhlflechter und Korbflechter bis hin zum Glasbläser. Zu bewundern gibt es auch Keramiken, Holzschnitzereien, Tiffanykunst, BatikArbeiten, Schmuckvearbeitung, Aquarelle, EdelstahlVerarbeitung, EncausticWachsmalerei und viele weitere interessante Handwerkskünste. Technologietag 2015 - Gemeinschaftsveranstaltung der Hochschule und der Universität rund um technische Themen, Schloss und EW-Gebäude, 11.00-17.00 Sonntagsspaziergang am Kürbistag - „Kürbisgewächse“,

Pflanzenvielfalt zu Halloween, im Überwinterungshaus: „Kürbisköpfe schnitzen“ - Kreatives Gestalten für Jung und Alt, Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 11.00+14.00 Tanzcafé - Livemusik von Heiner Diekamp, GZ Lerchenstraße, 14.00-19.00 Unbekannter Piesberg Wanderung, ca. 2 Std., Museum Industriekultur, 14.00 Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 17.00

WALLENHORST Verkaufsoffener Sonntag,

Porta Möbel, 12.00-18.00

M o n tag

12 KONZERTE OSNABRÜCK Space Chaser & The Moth -

Metal, Bastard Club, 20.00 acoustic Blue Monday Jam -

STEMWEDE Sena Ehrhardt Band - Rock &

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Blues, Life House, 19.30

MÜNSTER Amatorski - Post Rock, Pension Schmidt, 20.00 P SIEHE MUSIK

WESTERKAPPELN Spanish Mode - Quintett, Kulturhof Westerbeck, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Monday Night Session - Jazz mit Julian Bohn Trio, Hot Jazz Club, 21.00


Studierende des Studienprofils Klassik Vokal, Theater am Limberg, 19.30

KIDS

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Strolchkonzert: Tiergeschichten - Ab drei J., Theater

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Greenbeats mobil - percussion Entertainment - Pilger-

tag, Innenstadt, 19.00 MÜNSTER Robert Betz - „Hör’ auf, dein

Herz zu verraten und lebe deine Wahrheit!“, MCC Halle Münsterland, 19.30

D ien stag

13

am Domhof Oberes Foyer, 15.00-15.30 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00 Kammerpuppenspiele Bielefeld - „Mama Muh - die ver-

Mr. Autumn - Jazz & Pop, Hot

Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY

Energie fürs Leben, Plane-

tarium, 18.00 Prototypenparty im Innovationscentrum Osnabrück, In-

novationsCentrum, 19.00 Queerkneipe, SubstAnZ, 19.00 Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Atter - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Treffpunkt Atterkirche, 19.30

BÜHNE

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 14.00 Das Gespenst in Knolles Garten - Ab vier J., Figurentheater,

16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Herbstferienprogramm Familienführung durch die Sonderausstellung, Museum Varusschlacht, 12.00

14

OSNABRÜCK

KONZERTE

Latin & Salsa Jam mit Grupo Vacila, Hot Jazz Club, 21.00

Clubsounds - „Nachtseminar“, Sonnendeck, 21.00 DienZtag, Zucker, 23.00

über die verhafteten „Arctic 30“-Aktivisten, 20.00

AUSSERDEM

Grand Hotel, 19.00 20.30+22.00

Lagerhalle: Black Ice - Dokumentarfilm

M ittwo ch

Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

Dienstag im Grand Hotel,

OSNABRÜCK

Kinder brauchen Märchen Themenabend für Eltern und Interessierte, Volkshochschule, 19.30

MÜNSTER KC Rebell - „Fata Morgana“ Tour 2015, Skaters Palace Café, 20.00

OSNABRÜCK

KINO

MELLE

Punkrock-Konzert - Typeset-

MÜNSTER

P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

haus, 21.00

brückHalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

BAD ROTHENFELDE Arnulf Rating - „Rating akut“, Kurhaus, 20.00

LITERATUR

OSNABRÜCK

Joe Bonamassa - The Guitar Event of the year 2015, Osna-

P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM

KONZERTE

STADTBLATT präsentiert

me“, Haus der Jugend, 20.00

rückteste Kuh der Welt!“, Puppenspiel, Haus der Jugend, 16.30

Tango Tanzabend - Milonga mit dem Duo Brotzman-Cardozo, Piesberger Gesellschafts-

ter, The Unexpected, Undun, Ostbunker, 19.30

Kultur im Wohnzimmer - Lee White - „Your 15 Minutes of Fa-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

Spiele, Fotos und Musik werden „Stadtgespräch“ - Bilderschlachten im Ersten Weltkrieg (1): Das Bild- und Filmamt (BUFA), Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 NOZ Service Zeit - Experten. Wissen. Rat - „Klammern,

schreien, toben!“, Erfahrungen und Umgang mit trotzenden Kindern, NOZ Medienzentrum, 19.00 Das Flüchtlingssterben im Mittelmeer - gehen Europas Werte unter?, Volkshochschu-

le, 19.30

Studierende des Studienprofils Klassik Vokal, Theater am Limberg, 19.30

KINO

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

KONZERTE

Filmpassage: Original Version – Der Marsianer, 21.00 Lagerhalle: Friedensfilmpreisträger der Stadt Osnabrück - Präsenta-

Extrem laut und unglaublich nah - Roman-Adaption nach

OSNABRÜCK

Endstation Sehnsucht Schauspiel von Tennessee Williams, Theater am Domhof, 19.30 Zehn Mädchen und kein Mann - Operette in einem Akt,

tion des aktuellen Friedensfilmpreisträgers vom 30. Unabhängigen FilmFest, 20.00

Jonathan Safran Foer, Melanchthonkirche, 09.30+11.30 Paradies Fluten - Schauspiel, Tanz, Thomas Köck und Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

01.10.2015 · 20:00 Uhr

SERIENTÄTER XXXV: Trainspotting 10.10.2015 · 20:00 Uhr

KALLA WEFEL – Nur die Zukunft ist gewiss … – Kabarett 24.10.2015 · 20.00 Uhr

JAYQUELINE FELDMANN: Zum Glück verrückt Comedy 25.10.2015 · 15:00 Uhr

KINDERTHEATER: Theater Don Kid’Schote: Die Schatzkiste

14.11.2015 · 20:00 Uhr 5. RESTRUPER POETRY SLAM 15.11.2015 · 15:00 Uhr KINDERTHEATER: Kleinewelttheater – Das Wunschbuch

Kartenvorbestellung: 05462 72080 Buchhandlung Möllmann, Ankum

Weitere Termine auf

www.kulturverein-lift.de

und

präsentieren:

29.10. 20.00 Uhr

30.10. 22.00 Uhr

Herbert Knebel´s Affentheater Programm: „Männer ohne Nerven“

(Bürgerhalle)

Mitternachtsmagie (Studio-Lounge) von und mit Dr. Knut Knackstedt

06.11.

8. Gronauer Poetry Slam

20.00 Uhr

(rock´n´popmuseum; Udo-Lindenberg-Platz)

04.12.

15

20.00 Uhr

Country/Cover, Bastard Club, 20.00 41. Grolsch Songnight - Robert Carl Blank, Dieselknecht, Markus Rill & Annika Fehling, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

13.11.2015 · 20:00 Uhr ANDREA BADEY: Eine Frau geht seinen Weg – Kabarett

rock'n'popmuseum Gronau

D o n n er stag

Steve’n Seagulls + Gäste -

VORSCHAU 05.11.2015 · 20:00 Uhr SERIENTÄTER XXXVI: Angel’s Share

Kulturbüro Gronau

Stadtgespräche 2015/16 Geschichte und Geschichten im Kulturgeschichtlichen Museum - Erster Weltkrieg,

nen, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - Studi-Sonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Rudelsingen, Rosenhof, 19.30 Ska-Punkkneipe, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende, Zucker, 23.00

OSNABRÜCK

Li.F.T. THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Zehn Mädchen und kein Mann - Operette in einem Akt,

Eva Lapido: Wende - Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

PROGRAMM

OSNABRÜCK

FOTO: IGOR STEVANOVIC/DOLLARPHOTOCLUB.COM

OSNABRÜCK 1. Liederabend, Theater am Domhof Oberes Foyer, 19.30

Krise mit Luise, Figuren-

theater, 20.00

Li.F.T e.V. Literatur, Film und Theater auf dem Land Restrup 10 · 49626 Restrup · Tel. 05462 72080

LITERATUR

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

BÜHNE

14.01. 2016 20.00 Uhr

04.03. 2016 20.00 Uhr

Philip Simon

(verkl. Bürgerhalle)

Programm: „Ende der Schonzeit“

„Bullemänner“

(Kabarett)

Programm: „Rammdösig“ (Bürgerhalle)

Gerhard Polt & Wellbrüder aus´m Biermoos (Bürgerhalle)

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 10.2015 51


werwowas Jens Düppe, BlueNote, 20.30

P SIEHE TAGESTIPP Pop! Session des IfM, Unikel-

ler, 21.00 DISSEN Musik im Garten - „Hans Hasenfuß Quartett“, Garten des KuK-Hauses, 19.30

MÜNSTER The Woggles + The Monsieurs + Gino & The Goons - 60s

Garage-Boogaloo-Soul-R&R, Gleis 22, 20.00 Band Up: Das Workshop Konzert, Hot Jazz Club, 20.30

WALLENHORST

15.

JAZZ

JENS DÜPPE QUARTETT

Jens Düppe gilt als einer der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik in Deutschland. Ein Prototyp des modernen Typus eines Jazzmusikers, der zusammen mit seinem Quartett sein aktuelles Album „Anima“ vorstellt. Organisch, komplex, emotional. > BLUE NOTE

16.

ROCK

EAT THE GUN

Seit 2002 existieren Eat The Gun. Sie haben mehr als 600 Konzerte gespielt und standen auf der Bühne mit Danko Jones, Duff McKagan, Donots oder den Backyard Babies. Im August ist ihr neues Album „Howlinwood“ erschienen – zeitloser Rock. > WESTWERK

Gitarren-Konzert mit Eric Lugosch - Akustikgitarrist, Ruller

Haus, 20.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Endstation Sehnsucht -

Schauspiel von Tennessee Williams, Theater am Domhof, 19.30 Sebastian 23 - „Popcorn im Kopfkino - Höhen und Untiefen der Sprache“, Lagerhalle, 20.00 Jürgen von der Lippe - „Wie soll ich sagen...?“, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00

CHRISTIAN STEIFFEN

Der neue King des deutschen Schlagers und ehemalige Osnabrücker OB-Kandidat gibt endlich mal wieder eines seiner seltenen Gastspiele in der Heimatstadt. Und was hat er für Hits! „Ich hab die ganze Nacht von mir geträumt“, „Sexualverkehr“, „Eine Flasche Bier“, „Ich fühl´ mich Disco!“. Vielleicht bringt Christian Steiffen ja auch neue Songs aus seinem kommenden Album „Ferien vom Rock’n’Roll“. > ROSENHOF

IBBENBÜREN Musical-Komödie, Schauburg, 20.00 MÜNSTER Urban Priol - „Jetz“, Comedy, MCC Halle Münsterland, 20.00

OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffee Klatsch: Am grünen Rand der Welt - Mit Kaffee

und Kuchen, Filmstart ca. 14.45, 14.00

16.

URBAN PRIOL

Als Moderator der ZDF-Satiresendung „Neues aus der Anstalt“ hat er die Nation regelmäßig über den Nonsens der Politiker upgedated. In seinem aktuellen Programm „Jetzt“ macht er genau da weiter – feine Nadelstiche gegen Dummschwätzer. > OSNABRÜCKHALLE

52 STADTBLATT 10.2015

17.

RAP

LANCE BUTTERS

Darauf haben Fans lange gewartet: Lance hat endlich sein Debütalbum draußen, „Blaow“. Dope Beats, als hätten Cypress Hill Hand angelegt. Dass er gerne mit Maske rumläuft, ist jetzt nicht der neueste Schrei – geht aber aufgrund des guten Raps klar. > KLEINE FREIHEIT

OSNABRÜCK Abenteuerliche Reise durch die Zeiten, Planetarium, 15.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Herbstferienprogramm Mitmachprogramm „Germanische Seife“, Museum Varusschlacht, 12.00

AUSSERDEM Perfect Lounge meets Oktoberfest - Afterwork, Bistro

Coffee Perfect, ab 17.30 Vortrag zum Jubiläum - 625 Jahre Papier - „Den Muth

VW-Bus Stammtisch BullyManiacs, Gasthaus zur Alten

Eversburg, 19.30 Riesengräber oder Teufelswerk? Neolithische Megalithgräber zwischen Landschafts- und Naturerlebnis -

Vortragsreihe „Magische Orte“, Museum am Schölerberg, 19.30 BRAMSCHE Eltern sein - Ein Kinderspiel?! - Theaterpädagogische

Werkstatt Osnabrück, kurze Theaterszenen thematisieren Erziehungssituationen, Alte Webschule, 20.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Vortragsreihe Germanicus im Blick - „Kaiser sind sterb-

lich, die Republik ewig!“, warum Kaisersein in Rom nicht einfach war - Vortrag von Dr. Jan Meister, Museum Varusschlacht, 19.00

The Addams Family -

KINO

KABARETT

KIDS

niederschlagende Verhältnisse“ - Die Anfänge der Osnabrücker Papierindustrie, Museum Industriekultur, 19.00 OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00

16.

R The Tribe - Drama, Krimi R Yaktin beni - Komödie

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

SCHLAGER

R Nicht schon wieder Rudi! Komödie R Picknick mit Bären - Abenteuer, Komödie P SIEHE KINO

FILMSTARTS R American Ultra - Action, Komödie R Black Mass - Thriller, Krimi P SIEHE KINO R Crimson Peak - Horror, Fantasy R Cut Snake - Thriller, Drama R Familienfest - Drama R Hayat Öpücügü - Komödie R Hockney - Dokumentation R HomeSick - Drama, Thriller R Hotel Transsilvanien 2 (3D) - Animation, Komödie, Fantasy R Kleine Ziege, Sturer Bock Komödie R Mediterranea - Drama P SIEHE KINO

Fr eitag

16 KONZERTE OSNABRÜCK The Poodles + Maverick + Rebellious Spirit - Hard Rock,

STADTBLATT präsentiert Eat the Gun - + Special Guest,

Westwerk, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Kosmonovski - „Psychiatrierock aus Rheine“, Forum, 20.00 Tocotronic, Ringlokschuppen, 20.00 Jogl Brunner - „Lebenslust“, Schlager, Stadthalle, 20.00

EVINGHAUSEN Christina Lux - Soul & Folk, Weltmusik & Pop, Aula der Waldorschule, 19.00 MÜNSTER Weekend - Für immer Wochenende Tour 2015, Ska-

ters Palace, 20.00 Astrid North - Soul & Pop, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Moonlight Swing Party - Lindy Hop-Tanzen in der Osnabrücker Altstadt, StadtgalerieCafé, ab 19.00 Classic Rock Night, The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Twist the Turntables“, Sonnendeck, 21.00 Café Caliente - Salsa-Party, DJ JuanPa + Panto Cubano, Haus der Jugend, 21.30 Live on stage: Peter Wackel „Malle ist nur einmal im Jahr“, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Radioactive Rock - Rockabilly, Swing, Rock’n’Roll, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 Zauberwald On tour, Works, 23.00 Marzipan - Pop, HipHop, Mainstream, Zucker, 23.00 BIELEFELD Freitag - Rock im Ringlokschuppen - Tocotronic After-

show, Ringlokschuppen, 17.30

BÜHNE OSNABRÜCK Jekyll & Hyde - Musical von Frank Wildhorn, Leslie Bricusse, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise, Figurentheater, 20.00 Urban Priol, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Diptychon - Psychokrimi von Helmut Krausser, Probebühne, 20.00 Friedemann Weise - der große Kleinkunstschwindel,

Bastard Club, 20.00

Zauber von Os, 20.00

STADTBLATT präsentiert Joris, Hyde Park, 20.00 P SIEHE MUSIK

BIELEFELD

Live gegen Rassismus Osnabrück positioniert sich

- Mit „Turbine Weststadt“, „Jeffrey&Jers“, „Caught Indie Act“ und mehr, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE EVENTS Tabeah & Fou Fou im Lokalteil - Post-Rock, Weltmusik,

Jazz, Lutherhaus, 20.00 Christian Steiffen, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Anny Hartmann - „Ist das Politik oder kann das weg?“, Realschule Jöllenbeck, 20.00

GEOGRSMARIENHÜTTE Vorhang auf! - für die Villa Stahmer - „Ein Museum mit

Literatur in Szene gesetzt“, thiele-neumann-theater, Villa Stahmer, 19.30 IBBENBÜREN The Addams Family -

Musical-Komödie zur Jubiläums-Saison (10 Jahre Schauburg), Schauburg, 20.00


Sam stag

17 KONZERTE OSNABRÜCK Marktmatinée VI, St. Marien,

12.15 STADTBLATT präsentiert Lance Butters, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Keiler & Splitterfaser - Hardcore und Punkrock, Unikeller, 20.00 DISSEN Pluto’s Dixie Delight, Jazz-

Club im Bahnhof, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Kneipentour - Eine Stadt Zehn Bühnen: Bluesrock, Folk und Country, Rock und Pop, Soul, diverse Orte, 20.00 HERFORD ASP - „Verfallen Tour“ 2015, X, 20.00 MELLE Meller Kulturherbst 2015 Konzert der Religionen zum Westfälischen Frieden, Mat-

thäuskirche, 20.00 MINDEN Carmen Souza & Theo Pascal, Jazz Club, 21.30

MÜNSTER Rats on Rafts + Shocking Pinks + The Sea & Ease -

Shoegaze, Gleis 22, 20.00 Stahlmann & Gäste, Sputnikhalle, 20.00 Tony Levin’s Stick Men - Progressive Rock, Hot Jazz Club, 21.00 SCHÜTTORF Rock’n’Metal Highschool -

Unleash the Sky, Enfeeble, Spin My Fate, Release the Lions, UJZ Komplex, 19.00 STEMWEDE Morre - Classic Rock, Life House, 20.00 WALLENHORST DamenSolo - Barbershop und moderner Pop, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Deep in the Morning - After-

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches US-Black-Angus-Beef

hour ab 5 Uhr (Sonntag) -

Techno, House, Minimal, Works, 05.00 Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 Ü40-Party - Live on stage: „Electric Light Orchestra (ELO)“, Steve Haggerty & the Wanted, Alando Palais, 20.00 All mixed up ... - PartyNight, The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Catch Me If You Can“, Sonnendeck, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Basement Sound - Reggae, Drum’n Bass, Dub, Bastard Club, 23.00 We Say Dance! - Indie, Pop, Rock, Mainstream, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Fassbar Bassbar - ElektroWohnzimmer, SubstAnZ, 23.00 Sahnestücke - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00 Azonto & Reggae Jam - African & Jamaican, Works, 23.45 BIELEFELD Samstag - Die 2000er Party: Best of 2000-2009 - Pop,

2000er, Future Bass, Ringlokschuppen, 22.30 RIESTE 90er Jahre Party, Marktplatz

beim Alfsee, 19.00

BÜHNE

OSNABRÜCK Osnabrücker Rutsch-Triathlon - In drei Disziplinen durch

die Black-Hole-Erlebnisrutsche, Nettebad, ab 14.00 Prinzessin Darfnix - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tischfußball Stadtmeisterschaften, Haus der Jugend, ab

11.00 P SIEHE EVENTS Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - Einmal kreuz und

quer durch die Innenstadt, die „City Tour“, Dauer ca. 2 Std., ab Haltestelle Lortzingstraße, 11.30 Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - „Osnabrück-Tour“

- „drum zu“, Dauer ca. 2 Std., ab Haltestelle Lortzingstraße, 14.30 Erde zum Universum, Planetarium, 17.00 Schaurig schön und gruselig leicht - 3. Lange Geschichten-

nacht in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachsen, mit Sabine Meyer, Steinwerk Ledenhof, 20.00 HILTER Buntes Markttreiben und Rahmenprogramm - Riesen-

trödelmarkt, Ortszentrum Hilter, ab 09.00

OSNABRÜCK

So n n tag

Ich habe sie geliebt - Theater-

stück von Adam Dechent nach Anna Gavalda, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 GEOGRSMARIENHÜTTE Vorhang auf! - für die Villa Stahmer - „Ein Museum mit

Literatur in Szene gesetzt“, thiele-neumann-theater, Villa Stahmer, 19.30 IBBENBÜREN The Addams Family -

Musical-Komödie zur Jubiläums-Saison (10 Jahre Schauburg), Schauburg, 20.00

KINO OSNABRÜCK

18 KONZERTE OSNABRÜCK Sinfonie Nr. 3 - Die Religionen - Von Norbert Ammer-

mann, St. Marien, 17.00 Pete Bentham & The Dinner Ladies - Kitchencore, Sub-

stAnZ, 21.00

Cinestar: MET Opera Live aus New York: Otello, 19.00

HERFORD

P SIEHE BÜHNE

19.00

LITERATUR

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Welle’s Kabinett, Hot Jazz Club, 15.00

Zwischen den Regalen: Der Bastard von Istanbul - Seda

Rass-Turgut, die Integrationsbeauftragte der Stadt Osnabrück, stellt das Buch vor, Stadtbibliothek, 11.00

W.A.S.P. & Special guest, X,

After Church Club - Jochen

Little Dots + The World Of Dust - Gitarrenpop, Fachwerk

Gievenbeck, 16.00 Favo - Jazz, Hot Jazz Club,

20.00

SPORT

TECKLENBURG

OSNABRÜCK

Wasserschlosskonzert - Vlada Berashnaya (Violine), Dimitri Saladukha (Klavier),

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 QUAKENBRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

KIDS

Artland Dragons - Citybaskets Recklinghausen, Artland

Arena, 19.30

Wasserschloss Haus Marck, 16.00 WESTERKAPPELN Klezmer mit Klezmeyers, Kulturhof Westerbeck, 19.00

STADTBLATT 10.2015 53


werwowas CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sonntag im Grand Hotel -

Ggf. Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Simon Boccanegra - Oper

21.

COMEDY

THEKENTRATSCH

Thekentratsch, das ist das Duo Kerstin Sierp und Heike Becker. Unter dem Motto „Immer auf den letzten Drücker“ ziehen sich die beiden nicht nur gegenseitig auf, sie stellen auf sympathische Weise alles auf den Kopf. > HAUS DER JUGEND

23.

COMEDY

MAXI GSTETTENBAUER

Maxi Gstettenbauer startet voll durch! Nach seinem ersten Erfolgsprogramm „Nerdisch by Nature“ kehrt der Nerdprinz der deutschen StandUp-Szene zurück. Stefan Raab bezeichnete ihn jüngst als „den kommenden Stern am ComedyHimmel“. > LAGERHALLE

nach Guiseppe Verdi, Theater am Domhof, 15.00 Der Kontrabass - Von Patrick Süskind mit Helmut Thiele, Lagerhalle Spitzboden, 19.00 Ich habe sie geliebt - Theaterstück von Adam Dechent nach Anna Gavalda, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

GRONAU Kinderkonzert mit der PiaNino-Band, rock’n’popmu-

seum, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

24.

HISS

Texas-Tango, Balkan-Blues, TaigaTwist, Quetschen-Ska, Folk und Polka, Rock’n’Roll ... Der Stil von HISS ist kaum zu fassen. Die Band holt das Globale in die Provinz und erzählt mit den Klängen der weiten Welt ganz persönliche Geschichten. > HASBERGEN, TÖPFEREI NIEHENKE

54 STADTBLATT 10.2015

24.

STONERROCK

PINK TANK FESTIVAL

Im Oktober eröffnet in der Hasestraße das „Dirty+Dancing“, ein Mix aus Lounge und Club. Live-Konzerte wird es auch geben, diesen Monat gleich das „Pink Tank Festival“ mit den Stoner-Bands Burn Pilot, Kalamata, Craang (Foto), Bone Man und Camel Driver. > DIRTY+DANCING

Negative Approach + Chuck Damage + Support - HardMonday Night Session - Jazz

OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Mit Mogli und Balou durch den Dschungel - Die Zoowoche - Für Kinder von sechs bis

zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.0016.00

OSNABRÜCK Filmpassage: Original Version: American Ultra, 21.00 Lagerhalle: Liebe mich! - OS-Premiere des

Films von Philip Eichholtz im Rahmen der Kinotour mit Gästen (u.a. Singer-Songwriterin Luca), 20.15 P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK Jana Koch-Krawczak - „Du verreckst schon nicht“, Lesung, Lagerhalle Spitzboden, 19.30 Nora Bossong: 36,9° - Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Mit Mogli und Balou durch den Dschungel - Die Zoowoche - Für Kinder von sechs bis

zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.0016.00 Sterne erzählen, Planetarium, 15.00 Abenteuerliche Reise durch die Zeiten, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Café Résistance, SubstAnZ,

19.00

D ien stag

20 KONZERTE

Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 21.00 Orientierungsberatung des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft -

Sprechtag des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, Industrieund Handelskammer, ganztägig

OSNABRÜCK Doglance & Flat Hierarchy -

Improvisation und Jazzrock, Jazzlounge (in der Caprivilounge), ab 19.00 Valient Thorr + Gäste - Rock, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK MÜNSTER Bear’s Denn + Support - Folk,

Industriekultur, 10.00-18.00 Vater-Kind-Sauna, BahamaSports Nahne, 14.00-19.00

Pop, Rock, Gleis 22, 20.00

Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle,

Jazz Club, 20.00

14.30-16.30

sung & Konzert, SpecOps, 21.00

Greeen - Vergessenes Königreich Tour 2015 - HipHop, Hot Dirk Bernemann & NSN - Le-

Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 17.00

CLUBS&PARTY

GEORGSMARIENHÜTTE

OSNABRÜCK

Ockermarkt - Greenbeats Best of Show - percussion Entertainment - Ab 09.00

Dienstag im Grand Hotel,

Uhr: Riesentrödelmarkt, Ortszentrum Hilter, nachmittags WELTMUSIK

MÜNSTER

KINO

Kinder mit Begleitung i.R. von „Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten, 15.00-17.30 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Herbstzeit ist Erntezeit - Familienprogramm für Kinder ab sechs J., Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 15.00-17.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

Die Osnabrücker Theatergruppe Die Bühnenläufer spielt noch einmal Ingrid Lausunds Stück „Bandscheibenvorfall“. Über den ganz normalen Wahnsinn in einem Büro. Die Angestellten sind geschult in Strategien zur Konfliktbewältigung und Selbstbehauptung – und kämpfen um jede Sprosse auf der Karriereleiter. Am Ende werden die Neurosen und Aggressionen immer offensichtlicher ... > LAGERHALLE/SPITZBODEN

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Forschen - Staunen - Entdecken! - „Die Rückkehr der Wöl-

fe“, Museum am Schölerberg, 10.00-12.00 Prinzessin Darfnix - Ab vier J., Figurentheater, 11.00

KINO

OSNABRÜCK

mit Manfred Wex & Band, Hot Jazz Club, 21.00

Der Pflanzenvielfalt auf der Spur - Aktionsnachmittag für

BANDSCHEIBENVORFALL

KONZERTE

OSNABRÜCK

am Domhof Oberes Foyer, 11.00 Naschwald geöffnet - , Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00

23.

19 core, Gleis 22, 20.00

KIDS

Strolchkonzert: Tiergeschichten - Ab drei J., Theater

THEATER

M o n tag

Grand Hotel, 19.00 Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

M ittwo ch

21 KONZERTE OSNABRÜCK Enforcer & Wolf + Dynamite

- Heavy Metal, Bastard Club, 19.30 Finalkonzert des 3. Jungen Deutschen Jazzpreises Osnabrück - „Just Another

Foundry“, „Malstrom“, „Pascal Bartoszak Quartett“, BlueNote, 20.00 Drongos For Europe - Punk, SubstAnZ, 21.00

STEMWEDE

BÜHNE

BIELEFELD Schmutzki, Forum, 20.00 Marianne Faithfull - „50th Anniversary Tour“, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 P SIEHE MUSIK

STiK - Stemwede ist kreativ

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

- Kunsthandwerkermarkt, Begegnungsstätte Wehdem, 11.00-18.00

Simon Boccanegra - Oper

KornmühlenKonzert - Mi tango querido - Malena, Bettina Born und Wolfram Born, Tuch-

20.30+22.00

MÜNSTER

Clubsounds - „Nachtseminar“,

CD- und Schallplattenbörse,

Sonnendeck, 21.00 DienZtag, Zucker, 23.00

MCC Halle Münsterland, 11.0016.00

nach Guiseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30


macher Museum, 20.00 MÜNSTER Tom Lüneburger Singer/Songwriter, Hot Jazz Club, 20.00

3. Junger Deutscher Jazzpreis – Finalistenkonzert Mi., 21. Oktober

ments und Diskussion mit: Matthias Platzeck und Dr. Irina Scherbakowa, Aula der Universität, Schloss, 19.00 NOZ Service Zeit - Experten. Wissen. Rat - „In Balance“,

Durch Bewusstseinserforschung zur inneren Mitte, NOZ Medienzentrum, 19.00 Dialog der Kulturen - „Bewusstseinsbasierte Erziehung Das Alice Projekt in Indien“, Lagerhalle Raum 201, 20.00

20.00 Uhr

BlueNote, Osnabrück

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - Studi-Sonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Punkkneipe, SubstAnZ, 21.00 Zurück in die Freiheit, Kleine Freiheit, 23.00 Endlich Wochenende, Zucker, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kultur im Wohnzimmer Thekentratsch - „Immer auf

D o n n er stag

22 Lagerhalle, 20.00 Der wahre Jakob - Jubiläumskonzert 10 Jahre Wahrheit, Lutherhaus, 20.00 Serum 114 - „Kopfüber im

Club“ - Tour 2015, Rosenhof, 20.00 We 3 - A-Cappella-Konzert,

Universum, 20.00 Meller Kulturherbst 2015 Cooperativa Ensemble - Im-

provisation, Konzepte und Kompositionen der Neuen Musik, Kulturzentrum „Wilde Rose“, 20.00 MÜNSTER Itchy Poopzkid, Sputnikhalle,

Lagerhalle: Ich seh, ich seh - Psychothril-

Schmutzki + The Volcanics,

Gleis 22, 20.30

ler aus Österreich, 20.15 P SIEHE KINO

CLUBS&PARTY

KIDS

OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30

zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.0016.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 15.00 Prinzessin Darfnix - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

Abenteuerliche Reise durch die Zeiten, Planetarium, 16.00

Extrem laut und unglaublich nah - Roman-Adaption nach

BRAMSCHE-KALKRIESE Herbstferienprogramm - Familienführung durch die Dauerausstellung, Museum Varusschlacht, 12.00 Atis Zauberschule, Alfsee,

Jonathan Safran Foer, Melanchthonkirche, 19.30 Paradies Fluten - Schauspiel, Tanz, Thomas Köck und Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

15.00-18.00

Comedy Abendvorlesung -

AUSSERDEM OSNABRÜCK Treffpunkt Innovation 2015 - Auf dem Weg zu Industrie 4.0 - Regionale Firmen präsen-

tieren ihre Projekte, InnovationsCentrum, 17.30 Druschba!? - Welchen Weg nimmt das deutsch-russische Verhältnis? - State-

Lasst uns doch mal glücklich sein - Johannes Eidt und Dr.

Wolfgang Hesse mit neuem Programm - Lieder und Texte, Lagerhalle Spitzboden, 19.00

Mit Mogli und Balou durch den Dschungel - Die Zoowoche - Für Kinder von sechs bis

20.00

RIESTE

OSNABRÜCK

Singer-Songwriter Slam 2015/2016 - 1. Vorrunde,

kunft“, Teil 1-3, 19.00

Mit Mogli und Balou durch den Dschungel - Die Zoowoche - Für Kinder von sechs bis

LITERATUR

OSNABRÜCK

MELLE

OSNABRÜCK

P SIEHE KINO

KIDS

BIELEFELD Nightwash - Comedy, Zweischlingen, 20.30

Filmpassage: Jubiläums-Special-TripleFeature - „Zurück in die Zu-

R Malala - Ihr Recht auf Bildung - Dokumentation

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

FILMSTARTS R Paranormal Activity: Ghost Dimension (3D) - Horror R The Kitchen Sink - Horror, Komödie R The Last Witch Hunter Action, Fantasy R The Walk (3D) - Drama P SIEHE KINO

KONZERTE

den letzten Drücker“, Kabarett, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO

KINO

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK

Mit Hany Siam (RebellComedy) und Chris Tall, Aula der Hochschule, 20.00 Ralf Schmitz - „Aus dem Häusschen“, OsnabrückHalle, 20.00 BAD IBURG Severin Groebner - Servus Piefke - „Was sich ein Wiener

in Deutschland so denkt!“, Gasthaus Tovar Glane, 20.00

zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.0016.00 Sterne erzählen, Planetarium, 15.00 Mädchenflohmarkt, GZ Lerchenstraße, 16.00-19.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Herbstferienprogramm Mitmachprogramm „Helden der Antike“, Museum Varusschlacht, 12.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Das Repair Café - Diakoni-

sches Projekt - Hilfe zur Selbsthilfe, Café Oase, 14.30-17.00 Vortrag für Arbeitssicherheit - Thema: „Der Mensch -

zwischen Sicherheit und Risiko“, OsnabrückHalle, 15.0017.00 Landschaft wird Stadt - Archäologisches zur Osnabrücker Domburg - Vortragsreihe

„Magische Orte“, Forum am Dom, 19.30 BRAMSCHE Das Geheimnis des Tuchmacherzwergs - Familienfüh-

rung mit der Märchenerzählerin Sabine Meyer, Taschenlampe ist mitzubringen, Tuchmacher Museum, 18.30

Teesy - „Glücksrezepte Herbsttour 2015“, Support: Namika, Rosenhof, 20.00

23 KONZERTE OSNABRÜCK Liebeslied/Liebesleid - Eine musikalische Lesung mit Günter Bittner (Rezitation, Gitarre, Gesang) und Christian Pradel (Saiten- & Tasteninstrumente), Herr von Butterkeks, 20.00 Autschbach & Illenberger Akustische Gitarrenmusik, Lutherhaus, 20.00

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00

Autorenlesung Sex Deluxe mit Vanessa del Rae, la Co-

quette, 19.30

5 Jahre Mosh Zone - Die Fete

KIDS OSNABRÜCK Mit Mogli und Balou durch den Dschungel - Die Zoowoche - Für Kinder von sechs bis Im letzten Jahr erschien

P sein Debütalbum

zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.0016.00

„Glücksrezepte“ und spätestens seitdem ist der Berliner ein ganz heißes Ding im deutschen Rap. Dem er – ähnlich wie Cro – immer auch eine Portion Pop hinzufügt.

Waldläufer - 3 Tage in den Herbstferien - Aktionspro-

BIELEFELD Reptyle + The House Of Usher + Sweet Ermengarde,

Forum, 20.00 MELLE Meller Kulturherbst 2015 - l’invitation au Voyage - Eine

gramm, Nackte Mühle, 10.0016.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 15. Hollager Oktoberfest -

Mit der Münchener Band „089“, Festzelt an der Hansastraße/ Moorlandstraße, 19.00 Knigge Dinner Komödie DinnerAct Theater, Romantikhotel Walhalla, 19.30

musikalische Reise mit der Sopranistin Ulrike van Cotthem und dem Pianisten Gaswan Zerikly, Alte Posthalterei, 19.00

GREVEN

MÜNSTER

brück, 20.00

Christian Death & The Others & Argyle Goolsby & Nim Vind, Sputnikhalle, 20.00 Riot Hotel, Sputnikhalle,

20.00 Bernd Begemann - Pop, Hot

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Catch Me If You Can“, Sonnendeck, 21.00 90er Jahre Party, Alando Palais, 22.00 EMP Rocknacht - Parkway Drive - Rock, Metal, Numetal,

Hardcore, Hyde Park, 22.00 Our Darkness - Wave-EBMGothic Party, Works, 22.00 Mit 90 vor die Wand - 90er, Kleine Freiheit, 23.00 TBA, Zucker, 23.00 BIELEFELD Freitag - Depeche Mode Party, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK

Fr eitag

LITERATUR

Bandscheibenvorfall - Ein Abend für Leute mit Haltungsschäden - Theaterstück

von Ingrid Lausund, „Die Bühnenläufer“, Lagerhalle Spitzboden, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Archiv der Erschöpfung Schauspiel von Sascha Hargesheimer, Limberg-Theater, 19.30 Simon Boccanegra - Oper nach Guiseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30 Anna Karenina, Figurentheater, 20.00 Maxi Gstettenbauer - „Maxipedia“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Max Uthoff - „Gegendarstellung“, Kabarett, Stadthalle, 20.00

FMO Night Flight - Eine Flughafenführung der Extraklasse, Flughafen Münster/Osna-

Sam stag

24 KONZERTE OSNABRÜCK Pink Tank Festival - Stoner-

rock: Burn Pilot, Kalamata, Craang, BoneMen, Camel Driver, Dirty & Dancing, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Tina Dico - „Solo Acoustic“ Tour 2015, Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Götz Alsmann & Band -

„Broadway“, Rudolf-OetkerHalle, 20.00 HALLE 13. B & W R’n’B-Festival -

Ryan McGarvey, Brixtonboogie, Popa Chubby, The Good Old Boys, Gerry Weber Stadion, 18.00 HASBERGEN Hiss - Texas-Tango, BalkanBlues, Quetschen-Ska, TaigaTwist, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

- Olli & Padre & Livebands, Bastard Club, 20.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Twist the Turntables“, Sonnendeck, 21.00 Wahl der Miss & Mister Osnabrück, Alando Palais,

22.00 Moviestar - Hits aus Filmen

und Fernsehen, Großbildleinwand, Hyde Park, 22.00 Mixtape - Indie, Pop, Rock, Mainstream, Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Tanzen! - Mit den DeeJees, Lagerhalle, 23.00 Kla/Tex Technoevent, Works, 23.00 Alles auf Zucker - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00 BIELEFELD Samstag - Be Invited! 3.0 -

Pop, Star Tracks, Black Beatz, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Jekyll & Hyde - Musical von Frank Wildhorn, Leslie Bricusse, Theater am Domhof, 19.30 Ludger K - „Hilfe ich werd konservativ“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00 STADTBLATT präsentiert Gerburg Jahnke - „Frau Jahn-

ke lädt ein, ma gucken wer kommt!“, OsnabrückHalle, 20.00 BIELEFELD Jürgen B. Hausmann - „Wie jeht et?“ „Es jeht!“, Kabarett Musikalische Begleitung: Harald Classen, Stadthalle, 20.00

IBBENBÜREN The Addams Family -

Musical-Komödie zur Jubiläums-Saison (10 Jahre Schauburg), Schauburg, 20.00 MÜNSTER Michael Krebs, Aula am Aa-

see, 20.00 RESTRUP-BIPPEN Jaqueline Feldmann: Zum Glück verrückt, Theatersaal

der Compagnia Buffo, 20.00

LINGEN Ferris MC + Romano, Ems-

landArena, 20.00 P SIEHE MUSIK MELLE Meller Kulturherbst 2015 Ton in Ton - Musikalisches Mundwerk, Forum, 19.30

MINDEN Arno Haas & The Amp, Jazz

Club, 21.30 MÜNSTER Doppelkonzert: The Roads & Spluff - HipHop, Funk & Cross-

over, Hot Jazz Club, 21.00

Jacqueline Feldmann

P erzählt ihrer charmantfrechen Art komische Geschichten aus ihrem Alltag, über Freunde und Familie. Wenn sie sich gerade nicht selber aufs Korn nimmt, geht natürlich auch bei Jacqueline der ein oder andere Lacher auf Kosten anderer. Ihr Freund Kevin gehört zu ihren „Opfern“, aber auch ihre Eltern.

STADTBLATT 10.2015 55


werwowas LITERATUR OSNABRÜCK

BIELEFELD

Frau Jahnke hat eingeladen, ma’ gucken, wer kommt - Co-

Schnipo Schranke - Punk, Schlager, Forum, 20.30

OSNABRÜCK

medy, MCC Halle Münsterland, 19.00

MÜNSTER

VfL Osnabrück - Rot Weiß Erfurt - 3. Liga, osnatel Arena,

KIDS

14.00

OSNABRÜCK

Osnabrück RFC - RC Paderborn - Rugby Regionalliga,

Hänsel und Gretel - Ab vier J.,

KINO

Rugby-Feld am Barenteich, 14.30

Figurentheater, 11.00

OSNABRÜCK

Naschwald geöffnet - Nasch-

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

15.00

KIDS

27.

STEFAN VERRA

Wir Menschen möchten gerne unsere Mitmenschen verstehen. Was denken und fühlen sie? In welcher Stimmung befindet sich jemand? Einer, der sich damit auskennt wie kein zweiter, ist Stefan Verra. Er bezeichnet sich selbst als „Körpersprecher“ – er hat den Code entschlüsselt, was unsere Mimik, Gesten und Körperhaltung verraten. In seinem Programm zeigt er vor allem sehr charmant die Unterschiede zwischen Frau und Mann auf. > ROSENHOF

OSNABRÜCK Hänsel und Gretel - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

Kindertheater Theater Don Kid’Schote - „Die Schatzkis-

AUSSERDEM

te“, Theatersaal der Compagnia Buffo, 15.00

OSNABRÜCK Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - „Osnabrück-Tour“

- „drum zu“, Dauer ca. 2 Std., ab Haltestelle Lortzingstraße, 14.30

Dauer ca. 3 Std., ab Haltestelle Lortzingstraße, 14.30 Erde zum Universum, Planetarium, 17.00 15. Hollager Oktoberfest Mit der Münchener Band „089“, Festzelt an der Hansastraße/ Moorlandstraße, 18.00 MELLE Die Nacht des Schreckens Krimidinner, Van der Valk

Hotel, 19.00

28.

TWO GALLANTS

Das Duo aus San Francisco ist so eine Band, die man mal live gesehen haben sollte. Adam Stephens (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Tyson Vogel (Schlagzeug, Gesang) legen einen IndieFolk-Rock hin, der besser als jeder DVDAbend ist. > KLEINE FREIHEIT

29.

So n n tag

HIPHOP

CREDIBIL

Der 19-Jährige ist mit allem gesegnet, was ihn zu einem kompletten MC macht: Stimme, Flow, ein bemerkenswertes Rap-Wissen, das Gespür für pointierte Texte ohne großes Pathos. Kool Savas und Prinz Pi sind große Fans von Credibil. > KLEINE FREIHEIT

wald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 15.00 Heckers Hexenküche - Experimental-Show für Kinder ab sechs J., Lagerhalle, 15.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00 RESTRUP-BIPPEN

Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus - „Piesberg-Tour“,

ROCK

25 KONZERTE OSNABRÜCK Frank Muschalle & Eeco Rijken Rapp, Pianohaus Kemp,

11.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-

12.30 Herbstsinfonie - Radeln im Farbenspiel der Natur - Rad-

tour, 55 km, Tourenfahrer, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 11.00 Piesberg Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30 Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 17.00 64. Osnabrücker Steckenpferdreiten - Umzug mit 1.400

Viertklässlern erinnert an den Westfälischen Frieden 1648, Treffpunkt Johanniskirche, 17.00 BELM Herbstmarkt: Herbstgefühle in der Mühle, Belmer Mühle,

10.20-18.00

M o n tag

26

Die Harfenistin und Sängerin aus der Bretagne spielt seit dem 15. Lebensjahr Harfe und schöpft dabei als Liedautorin aus der Sagenwelt König Arthurs. Mit ihrer Stimme kann sie Gipfel erklimmen, die sonst nur Kate Bush erreicht. > LUTHERHAUS

56 STADTBLATT 10.2015

KALLA WEFEL

Kalla Wedel eröffnet heute das „Kabarettfestival“ in der Lagerhalle. Motzen ist mein Yoga, so lautet die Devise des Osnabrückers, dessen neues Programm „Ohne Skandale keine Triumphe“ zu diesem Anlass Premiere feiert. > LAGERHALLE

Manege frei - Zirkuswoche auf dem Ziegenbrink - Für

Kinder von sechs bis zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.00-16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Inline-Night, Treffpunkt Ledenhof, 18.30 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domhof Bühnenpforte, 19.15

D ien stag

27 KONZERTE MÜNSTER Steaming Satellites - Indie-

rock, Sputnikhalle, 20.00 Schnipo Schranke - Minima-

listischer Avantgarde-Pop, Gleis 22, 20.30 FUNKschaltung XXL - Funk & Groove Jazz, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Dienstag im Grand Hotel,

Grand Hotel, 19.00 Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

20.30+22.00 Clubsounds - „Nachtseminar“, Sonnendeck, 21.00 DienZtag, Zucker, 23.00

After Church Club - Smokey

OSNABRÜCK

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Ggf. Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00 KABARETT

OSNABRÜCK

BÜHNE

Sonntag im Grand Hotel -

29.

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

CÉCILE CORBEL

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

KONZERTE

CLUBS&PARTY

FOLK-POP

Monday Night Session - Student’s Night - All Styles Open, Hot Jazz Club, 21.00

MÜNSTER Music mit Ron Lechtenberg, Hot Jazz Club, 15.00

29.

Punk, Bastard Club, 20.00 Blue Monday Jam - Blues Ses-

MÜNSTER

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

SHOW

Bishops Green + Gäste -

sion, Lagerhalle, 20.00

SPORT

VERLOSUNG!

The Addams Family -

Musical-Komödi, Schauburg, 20.00

Nagel - Drive-By Shots - Stories und Fotos, Lagerhalle, 20.00

3x2 Karten für Stefan Verra gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de

IBBENBÜREN

KINO OSNABRÜCK

LITERATUR

OSNABRÜCK

Jonathan Safran Foer, Melanchthonkirche, 19.30

Jonathan Safran Foer, Melanchthonkirche, 19.30

Filmpassage: Original Version: The Last Witch Hunter, 21.00

BÜHNE Das Gespenst von Canterville, Theater am Domhof, 16.00 Extrem laut und unglaublich nah - Roman-Adaption nach

Extrem laut und unglaublich nah - Roman-Adaption nach

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK Tobi Katze - „Morgen ist leider auch noch ein Tag - Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet“, Lesung, Lagerhalle Spitzboden, 20.00


STADTBLATT präsentiert Helge Timmerberg - „Mord

im Orientexpress - 125 Jahre Agatha Christie“, Lagerhalle, 20.00

ne“ Tour 2015, Haus der Jugend, 19.30

D o n n er stag

P SIEHE TAGESTIPP

29

Jurij Shatunow - Russisches

Konzert, OsnabrückHalle, 19.30 Greeen - Vergessenes Königreich Tour 2015 - HipHop,

Bastard Club, 20.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT. Zum 125. Geburtstag von Agatha Christie liest Helge Timmerberg aus den spannendsten Kriminalfällen und aus bisher unveröffentlichten Texten der unangefochtenen Queen of Crime. Dabei kommt neben ihren heißgeliebten Ermittlern Hercule Poirot und Miss Marple auch Agatha Christie selbst zu Wort: Denn Fanbriefe und Antworten aus dem Archiv der berühmten Krimiautorin geben erstmals Einblick in die Welt hinter den zahlreichen Morden ihrer mehr als 70 Romane.

P

KIDS OSNABRÜCK

KAUFEN!

KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Credibil - „Die Erste Tour“,

Kleine Freiheit, 20.00

OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Punkkneipe, SubstAnZ, 21.00 Halloween Alando School Party - Special Guest: Jimmy

Blue Ochsenknecht, Alando Palais, 21.30 Endlich Wochenende, Zucker, 23.00

BIELEFELD

The Kilkennys, Ringlok-

Freitag - Fieser Freitag EBM, Industrial, Gothic, Ringlokschuppen, 22.30

BIELEFELD Rotor & Iguana, Forum, 20.00

MÜNSTER Madsen - Support: Montreal, Skaters Palace, 20.00 Husky + Support - Neo-Folk, Gleis 22, 20.30

CLUBS&PARTY

KinderShowTime, Alfsee, ab

Helge Timmerberg - „Mord

21.30

18.00

im Orientexpress - 125 Jahre Agatha Christie“, Theaterlabor, 20.00

Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

LITERATUR

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Jan Decker: Erich Loest die Probleme. Ein Schriftsteller & seine „fast zweite Heimat“ Osnabrück - Lesung in

Kalla Wefel & Lorenz Meyer -

der Stadtwerke kostenlos, Infos und Anmeldung unter 0541 2002 2002 (der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben), s. Info, 19.00 Sternenhimmel im November, Planetarium, 19.30

STADTBLATT präsentiert Stefan Verra - Ertappt! Wenn der Körper spricht -

Körpersprache-Experte, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

M ittwo ch

28 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Two Gallants - „We Are Undo-

der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, Buchhandlung zur Heide, 20.00

OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party im Halloween Fieber, Alando Palais,

Herbert Knebel’s Affentheater - „Männer ohne Nerven“,

Fr eitag

30 KONZERTE OSNABRÜCK Hottendeele - Live Musik mit der Band „OSNA Magic“, Haus der Jugend, 19.00

HASBERGEN Dean Brown, Gaste Garage, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Bite The Bullet, Rare Guitar,

20.00 187 Straßenbande präsentiert GZUZ, Skaters Palace,

20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ich habe sie geliebt - Theater-

stück von Adam Dechent nach Anna Gavalda, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Auf eigene Faust, Figurentheater, 20.00

P SIEHE MUSIK

STADTBLATT präsentiert

Die Bullen + Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen + Vögel die Erde essen -

Fritz Eckenga - „Von Vorn“,

Punk, Gleis 22, 20.30

Comedy, Bürgerhalle, 20.00

NIGHTWASH LIVE

IBBENBÜREN

Samstag | 14. November 2015

The Addams Family -

Abenteuerliche Reise durch die Zeiten, Planetarium, 16.00

BRAMSCHE-KALKRIESE

LÖHNE

Herbstferienprogramm - Fa-

Ingo Appelt - „Besser ist bes-

ser“, Comedy, Werretalhalle, 20.00

KINO

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Filmpassage: Kaffee Klatsch: Heute bin ich Samba - Mit Kaffee und

Sternenhimmel im November, Planetarium, 19.30

schuppen, 20.00

Kabarettfestival, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

GRONAU

Musical-Komödie zur Jubiläums-Saison (10 Jahre Schauburg), Schauburg, 20.00

ginnt, gewinnt!“, Vorsorge und Absicherung für Berufseinsteiger, NOZ Medienzentrum, 19.00

Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester - Mit Wer-

BIELEFELD

Körpersprache-Experte, Ringlokschuppen, 20.00

NOZ Service Zeit - Experten. Wissen. Rat - „Wer früh be-

Ancient Skies - Sternbeobachtung in der Vorzeit - Vor-

„Motzen ist mein Yoga“, Kabarettfestival, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

milienführung durch die Sonderausstellung, Museum Varusschlacht, 12.00

OSNABRÜCK

BERSENBRÜCK

STADTBLATT präsentiert

Stefan Verra - Ertappt! Wenn der Körper spricht -

Kinder von sechs bis zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.00-16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 15.00 Hänsel und Gretel - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

KIDS Manege frei - Zirkuswoche auf dem Ziegenbrink - Für

RabenNacht Classics - Halloween Special - Gothic, EBM,

BIELEFELD

RIESTE

Wasch-, Geschirrspül- und Putzmittel - treffen Sie die richtige Wahl - Für Kunden

BRAMSCHE-KALKRIESE Herbstferienprogramm Mitmachprogramm „Legionärsschilde bemalen“, Museum Varusschlacht, 12.00

80 Tagen mit der Ukulele um die Welt“, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Kreativnacht Spezial - Offene Bühne, Lutherhaus, 20.00 Songs & Whispers - Echo Bloom, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 M is for Metal - Metal Night, The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Clubbing“, Sonnendeck, 21.00 Halloween!!, Alando Palais, 22.00

Sternenhimmel im November, Planetarium, 19.30

BIELEFELD

Abend der Stille - Harmonische Aufgusszeremonien und kurze Verwöhnmassagen in der Loma-Sauna, Nettebad, 18.0023.00

Museum Industriekultur, 10.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00

Ukulele auf Reise - UkulelenQuintett Way Out West - „In

CLUBS&PARTY

Tour“, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Erde, Wasser, Luft und Feuer - Ziegel - Von acht bis zwölf J.,

ken von Brahms und Beethoven, Aula des Gymnasiums, 19.00

Kinder von sechs bis zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.00-16.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM

GZ Ziegenbrink, 08.00-16.00

Club, 21.00

tragsreihe „Magische Orte“, Planetarium, 19.30

Songs, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BÜHNE zet, Theater am Domhof, 19.30

Manege frei - Zirkuswoche auf dem Ziegenbrink.,

Irie Miah & The Massive Vibes - Reggae & Ska, Hot Jazz

Glasperlenspiel - „Tag X

Cécile Corbel - Celtic Harp &

Manege frei - Zirkuswoche auf dem Ziegenbrink - Für

Carmen - Oper von Georges Bi-

OSNABRÜCK

Blackmetal-Konzert - Soulgrip, Larvae, Thakandar, Ostbunker, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Treedeon + From Willows Noise, Rock, Sludge, Bastard Club, 20.00

Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Kapelle, Kapelle - Pop, Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Reggae Night - Roots & Dancehall, Works, 23.00 Golden Age, Zucker, 23.00

P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY

KIDS

Kuchen, Filmstart ca. 14.45, 14.00 FILMSTARTS R Macbeth - Drama R Macho Man - Komödie

Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr Am Samstag, den 14. November 2015 ist NightWash, die Marke der deutschen Standup-Comedy, zurück im SolarluxForum. Lassen Sie sich von jungen Talenten begeistern und erleben Sie mit uns einen humorvollen Abend. Sitzplatz 25 € | Stehplatz 20 €

SOLARLUX-Forum | Gewerbepark 9-11 49143 Bissendorf | www.solarlux.de

TICKET-HOTLINE: 05402 4000 STADTBLATT 10.2015 57


werwowas IBBENBÜREN

MINDEN

KINO

The Addams Family -

Lyambiko, Jazz Club, 21.30

Musical-Komödie, Schauburg, 20.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

LAGE

Götz Alsmann & Band - „Bro-

Cinestar: MET Opera Live aus New York: Tannhäuser, 17.00

Sybille Bullatschek - „Pflege lieber ungewöhnlich“, Comedy, Ziegelei, 20.00

LINGEN Jürgen Becker, Theater an der Wilhelmshöhe, 20.00

KIDS OSNABRÜCK

30.

FUSION

DEAN BROWN & BAND

Der US-Amerikaner gehört seit 30 Jahren zu den Top-Gitarristen im Bereich des Fusion-Jazz. Wer seine stimmungsvollen Soli hört, fühlt sich erinnert an Pat Metheny oder Steve Vai. Unterstützt wird Dean Brown von seiner erstklassigen Band. > HASBERGEN, GASTE GARAGE

30.

BLACK METAL

SOUL GRIP

Einen Tag vor Halloween kann man sich heute herrlich auf den Gruseltag einstimmen, mit einem Black-Metal-Dreier. Neben den Osnabrücker Bands Larvar und Thakandar, kommen auch die belgischen Post-Hardcore/Black Metal-Aufsteiger Soul Grip (Foto). > OSTBUNKER

Manege frei - Zirkuswoche auf dem Ziegenbrink - Für

Kinder von sechs bis zehn J., GZ Ziegenbrink, 08.00-16.00 Familienfahrt in den Heidepark Soltau, GZ Ziegenbrink,

08.00-18.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktion - Critical Mass Osnabrück - 20 km, Einsteiger, ab

Eingang OsnabrückHalle, 18.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 18.00 1. Norddeutsche Besenwirtschaft - Ink. Weinverkostung,

DinnerAct Theater, Alte Eversburg, 18.30 DYP-Kicker-Turnier, Unikeller, 20.00 GREVEN FMO Night Flight - Eine Flughafenführung der Extraklasse, Flughafen Münster/Osna-

brück, 20.00 MELLE Fabelhaftes Melle - Mit La-

30.

NEW FOLK

ECHO BLOOM

Kyle Evans, Gründer von Echo Bloom hat in Berlin seine Muse gefunden. Kurz hintereinander schreibt er drei Alben, die sich mit den Jahreszeiten beschäftigen. Das erste Werk aus dieser Reihe, „Blue“ erscheint Anfang November. Echo Bloom werden das Album vorstellen und von dort weiter vordringen in ihren Kosmos aus New Folk, Country, Pop und Rock. > BIG BUTTINSKY

31.

IMPROTHEATER

SHOW OF THE DEAD

Halloween! In dieser improvisierten Langform kämpfen die „Sportfreunde Haseglück“, das Improvisationstheater aus der Lagerhalle Osnabrück, ums blanke Überleben. Unterstützung erhalten sie dabei von Mitgliedern der Hamburger Gruppe „Steife Brise“. > HAUS DER JUGEND

ternenumzug, mittelalterlichem Markt, Tischlein deck’ dich, magischer Beleuchtung, Rathausplatz, ganztägig

SAOR PATROL

Die Band aus der Nähe von Edinburgh hat sich voll und ganz der schottischen Kultur und ihrer Traditionen verschrieben. Diese möchten sie durch Konzerte in aller Welt bekannt machen. Dadurch kommen wir in den Genuss von herzhaftem Folk im Kilt. > LAGERHALLE

58 STADTBLATT 10.2015

OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 Jukebox Night - Musikwünsche all night long, The Whisky, 20.00 Clubsounds - „Halloween Beats“, Sonnendeck, 21.00 Halloween!!, Alando Palais, 22.00 Halloween - Die Party des Grauens - Rock, Pop, Party,

Dance und Böse Überraschung, Hyde Park, 22.00 Osna.Bebt - Techno, Works, 22.00 Sing Sang Karaoke & HitsHitsHits, Bastard Club, 23.00 We Say Dance! - Indie, Pop,

Rock, Mainstream, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Alles auf Zucker - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00

SPORT OSNABRÜCK Osnabrück RFC - RFC Dortmund - Rugby Regionalliga,

Rugby-Feld am Barenteich, 14.30 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK NOZ-Halloween - Kinderfest

- Live: Fabulara & Frank und seine Freunde sowie DJ Krid P und Matze, Alando Palais, 16.00-20.00 Tante Bertas Kirschbaum ab vier J., Figurentheater, 16.00 MELLE Meller Puppenspielfestival „Am Samstag kam das SAMS zurück“, 15.30 „Cowboy Bill und das singende Pony“, 17.00 Uhr „Als Adam Engelbrecht richtig wütend wurde“, Forum, 14.00

BIELEFELD Samstag - Halloween-Party

- Pop, Star Tracks, Garage, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK

Moonlight Shopping, Porta

Archiv der Erschöpfung Schauspiel von Sascha Hargesheimer, Limberg-Theater, 19.30 Jekyll & Hyde - Musical von Frank Wildhorn, Leslie Bricusse, Theater am Domhof, 19.30

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Kaya Yanar

PSeine „Was guckst du?!“-Zeiten sind zwar längst vorbei, aber mit den kulturellen Klischees ethnischer Gruppen spielt Kaya Yanar immer noch leidenschaftlich gerne. Als Weltenbummler zog es ihn in den letzten Jahren immer wieder in die Ferne, unter anderem nach Amerika und Asien. Über seine Erlebnisse berichtet er in seinem aktuellen Programm „Around The World“. Sein Talent, Sprachen und Akzente in atemberaubenden Tempo zu imitieren, macht ihn dabei vielleicht zum lustigsten Reiseführer der Welt. 29.11., Osnabrückhalle Tickets: www.osnabrueckhalle.de 18.12. Emil Steinberger Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 19.12. Emil Steigenberger MS, Aula am Aasee 26.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 28.12. Schwanensee OS, OsnabrückHalle 9.1. Oliver Welke & Dietmar Wischmeyer OS, OsnabrückHalle 12.1. Ballet Revolución (+ 13.1.) BI, Stadthalle 12.1. Rhythm of the Dance OS, OsnabrückHalle 14.1. Anny Hartmann OS, Lagerhalle 16.1. Frank Lüdecke OS, Lagerhalle 21.1. Abba Gold OS, OsnabrückHalle 21.1. Martin Armknecht Bad Rothenfelde, Kurhaus 23.1. Ralf Schmitz BI, Rudolf-Oetker-Halle 24.1. Pfoten hoch! OS, Rosenhof 28.1. Matze Knop OS, Rosenhof 30.1. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 30.1. Gayle Tufts OS, Lagerhalle

LESUNGEN 3.11. 4.11. 5.11. 15.11.

Ilija Trojanow OS, BlueNote Friedrich Ani OS, BlueNote Freda Wolff OS, Lagerhalle Gereon Klug alias Hans E. Platte OS, Lagerhalle 19.11. Matthias Nawrat OS, BlueNote 24.11. Rolf Lappert OS, BlueNote 4.12. Max Goldt OS, Lagerhalle 16.12. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle 18.12. Charlotte Roche BI, Theaterlabor 19.12. Charlotte Roche OS, OsnabrückHalle 20.12. Charlotte Roche MS, Aula am Aasee 22.12. Dennis Gastmann OS, Lagerhalle 31.12. Die lange Erzählnacht OS, Steinwerk Ledenhof

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2.11. Johannes Oerding Lingen, EmslandArena 3.11. Johannes Oerding BI, Ringlokschuppen 3.11. Jesper Munk MS, Gleis 22 3.11. Low Frequency in Stereo BI, Forum 4.11. Midge Ure OS, Rosenhof 5.11. Willy Astor OS, OsnabrückHalle 5.11. Mic Donet OS, Rosenhof 6.11. Ulla Meinecke MS, Jovel 6.11. Erna Rot OS, Lutherhaus 6.11. Zebrahead OS, Rosenhof 6.11. Ctulu OS, Bastard Club 6.11. Eskimo Callboy OS, Hyde Park 7.11. Pothead OS, Rosenhof 7.11. Harpyie & Cultus Ferrox OS, Bastard Club 7.11. Satellite Stories MS, Gleis 22 7.11. The Riptide Movement OS, Kleine Freiheit 7.11. Lars Duppler - solo OS, Lutherhaus 7.11. Skullhunter’s Diary & Support OS, Ostbunker 8.11. Willy Astor MS, Aula am Aasee 8.11. Olli Schulz & Band BI, Ringlokschuppen 10.11. Culcha Candela BI, Ringlokschuppen 11.11. Stephan Sulke OS, Rosenhof 11.11. Sophie Hunger MS, Skaters Palace 12.11. Tonbandgerät OS, Rosenhof 12.11. Ferris MC MS, Skaters Palace 12.11. Ohrbooten OS, Kleine Freiheit 13.11. Fettes Brot Lingen, EmslandArena 13.11. ASD / Afrob & Samy Deluxe MS, Skaters Palace 13.11. Paul Millns OS, Lutherhaus 13.11. Martin Jondo MS, Hot Jazz Club 13.11. Stef Burns & Band Hasbergen, Gaste Garage 14.11. Steakknife MS, Gleis 22 14.11. Battle Beast + Alpha Tiger OS, Bastard Club 14.11. Richard Bona Group Minden, Jazz Club 14.11. Albert Hammond OS, Alando Palais 15.11. Monsters of Liedermaching BI, Forum 15.11. Sepultura OS, Rosenhof 15.11. Lich King OS, Bastard Club 16.11. Yael Deckelbaum BI, Forum 18.11. Sea + Air OS, Kleine Freiheit 18.11. Sex Jams MS, Gleis 22 19.11. Therapy? BI, Forum 19.11. Philipp Poisel BI, Stadthalle 20.11. Egotronic OS, Kleine Freiheit 20.11. Doc Idiot OS, Bastard Club 20.11. Boy OS, Hyde Park 20.11. The Wombats MS, Jovel 20.11. Dictators MS, Gleis 22 21.11. Unheilig Lingen, EmslandArena 21.11. The Thurston Moore Band + Maserati MS, Gleis 22 21.11. Wire OS, Kleine Freiheit 21.11. Ed Motta Minden, Jazz Club 21.11. Sudden Death OS, Bastard Club 22.11. Wise Guys OS, OsnabrückHalle 22.11. Gregory Porter BI, Stadthalle 24.11. Santiano Lingen, EmslandArena 25.11. Fettes Brot MS, MCC Halle Münsterland 25.11. Antonio Sanchez & Migration OS, BlueNote 25.11. Reinhold Beckmann & Band OS, Lagerhalle

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IMPRESSUM TEXT/FOTOS: EILEEN SINNHÖFER

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de

Witzige Unterhaltung.

Viele neue Comedians wollte ich kennen lernen.

Unterhaltung, dass man viel lacht und vielleicht auch neue Leute kennen lernt.

Ich wollte unbedingt einmal zur Comedy Veranstaltung im Pollyesther’s.

Erhofft habe ich mir sehr gute Unterhaltung.

Zuerst einmal, dass wir rein kommen. Ansonsten wollte ich das neue Semester so mit meinen Freunden beginnen.

Dass ich viel zu lachen habe und wir gute Plätze bekommen.

Spaß mit den Jungs und dazu ein kühles Bierchen.

Dass ich auf der Bühne stehe und den Menschen einen fiesen Lachanfall verpasse.

intern & interna

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ei uns im STADTBLATT wird viel Wert auf Teamarbeit gelegt. Das beste Bespiel der letzten Monate, passiert vor ein paar Tagen: Kollegin Petra Menke (Buchhaltung) brachte Äpfel aus ihrem Garten mit, Kollegin Anja Schulze (Grafik) schnappte sie sich und schob einen Kuchen in den Ofen, und der Rest von uns half beim Aufessen. Vorbildlich, oder? leines Mysterium gefällig? Gut, bitte sehr: In unserer September-Ausgabe unterlief uns zur „Lichtsicht“Biennale in Bad Rothenfelde ein kleiner Fehler. In unserer Ausstellungsübersicht stand stattdessen: „Lichtecht“. Warum auch immer. Also haben wir dieses Mal höllisch aufgepasst. SICHT-SICHT-SICHT! Und was stand da plötzlich wieder? Eben. Gottlob hats der Korrektor noch gemerkt. Vielleicht sollte sich die Veranstaltung umbenennen…

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62 STADTBLATT 10.2015

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nd nun zu der merkwürdigsten Kleinanzeige, die uns diese Ausgabe erreichte (nein, sie ist nicht drin im Heft): Klein? Eigentlich nicht misszuverstehen, oder? Aber diese hier war GROSS! So lang wie ein veritabler Artikel bei uns im Heft. Nicht nur 500 Zeichen, nicht nur 1000 – endlos. Puh. Wär natürlich nicht gegangen. Auf unsere Bitte, sie zu kürzen – Schweigen. nsere Kollegen lieben ja Ausflüge. Zu Recherchezwecken natürlich. Dieses Mal war Redakteur HarffPeter Schönherr dran, für seine „Aufgefallen“-Geschichte über Kreiselkunst in der vorliegenden Ausgabe. Er fuhr von Kreisel zu Kreisel zu Kreisel zu Kreisel. Nach dem Zufallsprinzip. Kreisel allerorten. Kunst allerorten. Sein Fazit, während sich ihm alles drehte? Im Landkreis gibt es keine Ampeln mehr, und keine Kreuzungen…

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Christian Lukas, George Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Hanna von Behr, Malte Schipper, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, Franziska Temmen, Eileen Sinnhöfer, Markus Strothmann, Catharina Kronisch, Jan-Hendrik Hildebrandt, Noah Schnarre, Olaf Neumann, Malte Schipper Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2015 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) Das NOVEMBER STADTBLATT erscheint am Mi., den 28.10.2015 Redaktionsschluss Di. 13.10.2015


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7. –11. Oktober 2015 Filmpassage Osnabrück · Filmtheater Hasetor · Haus der Jugend · Lagerhalle filmfest-osnabrueck.de

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Stadtblatt 2015 10  

Das Osnabrück-Magazin, Oktober 2015

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