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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 437 6/2015 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

Minimize Plastikscheiß Plastikverzicht als Selbstversuch

Nicht von der Stange Poledance und Luftakrobatik mit den „Stadtgazellen“

Schlossgarten Dieses Open Air soll wieder fantastisch werden

Sonneninsel Mallorca-Auswanderer mit Bulli-Faible

Helden der Steckdose Elektromobilität in Osnabrück

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK


Warum mit dem Rad zur Arbeit?

„Weil meine Gesundheit Vorfahrt hat“ Los geht’s! Fahren Sie zwischen dem 1. Juni und dem 31. August an mindestens 20 Tagen „Mit dem Rad zur Arbeit“ und gewinnen Sie attraktive Preise. Alles zur Aktion unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de oder bei der AOK in Ihrer Nähe. Eine Gemeinschaftsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und Ihrer AOK – Die Gesundheitskasse.

mit-dem-rad-zur-arbeit.de


Neubeginn. Patricia Mersinger, neue Leiterin des Fachbereichs Kultur, über Konzepte, Events, Highlights. Plus ein bisschen Privates. Seite 10

Stadtgazellen. Alessia Henoch hat sich einen Traum erfüllt: in ihrem Sportstudio unterrichtet sie, was sie liebt: Pole dance und Luftakrobatik. Seite 16

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: JAKE MASON

Verknotung. Osnabrücks Freifunker überziehen die Stadt mit offenem WLAN. Alexander Kyriakidis und Hilko Böcker verkabeln Router auf Router. Seite 6

FOTO:FRANZISKA TEMMEN

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

juni 2015

Verzicht. Janina Witt, FÖJlerin beim NABU Osnabrück, hat einen Anti-Plastikverpackungs-Blog geschrieben. „Recycle or die“ steht auf ihrer Einkaufstasche. Seite 21

Geburtshelfer. Kunsthallenchefin Julia Draganovič erklärt, warum ihre Präsidentschaft der Kuratorenvereinigung IKT für Osnabrück ein Gewinn ist. Seite 34 Titel. E-Mobilität ist die Zukunft. Wir haben uns mit Pionieren des emissionsfreien Fahrens getroffen. Fazit: Noch kein Boom, aber es wird. Seite 12

4 Leute

TITELFOTO: JACOB MASON, Wir danken der Firma Ekonzept Osnabrück für die Überlassung des Renault Twizy

Judith Rehers – Stewardess Jill-Catrin Vinkmann – Mallorca-Auswanderin Joseph Myers – Musiker

6 aufgefallen Offen in alle Richtungen. Freifunk Osnabrück versorgt die Stadt mit offenem WLAN.

10 interview Tradition und Trends. Patricia Mersinger, Leiterin Fachbereich Kultur, Stadt Osnabrück, über das „weite Feld“ ihrer Aktivitäten.

12 titel Helden der Steckdose. E-Mobiliät in Osnabrück.

16 pole dance „Es fällt hier keiner von der Stange“. Alessia Henoch unterrichtet Pole Dance und Luftakrobatik.

18 jugendparlament Jugend an die Macht. Olivia Wölfel und Max Assmann ziehen eine Bilanz zu zwei Jahren Osnabrücker Jugendparlament.

19 ortstermin Wahrgenommen werden. Bilanz einer Podiumsdiskussion zu Homosexualität und Coming Out.

20 familiensache Muss was passieren. Zu Besuch im ver.di-Streiklokal zum KiTa-Ausstand.

21 umwelt „Minimize den Plastik-Scheiß!“. Janina Witt hat einen Anti-Plastikverpackungs-Blog geschrieben.

22 what’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Wo der Norden feiert. Die Festivalsaison ist eröffnet: Ein Ausblick von Hurricane bis Deichbrand.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Juni

32 bühne Die Uhr tickt. „Im Osten nichts Neues“ konfrontiert uns mit einer Zeitreise.

34 kunst Irgendwas mit Kultur. Kunsthallenchefin Julia Draganovič gibt Auskunft, was ein Kurator ist und tut.

36 kino Taffe Mädels. Marie Avgeropoulos, Melissa McCarthy und Reese Witherspoon zeigen, dass nicht nur Stallone, Willis und Statham Action können.

40 media CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

43 wer wo was Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-30.6.2015

60 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 klick

intro Es werden mehr

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snabrück wird immer elektromobiler. Allein die Stadtwerke haben inzwischen 40 E-Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark, beim Stadtteilauto OS können Kunden vier Mitsubishi I-Miev nutzen und McDonald’s-Betreiber Christian Eckstein experimentiert beim Lieferdienst „McHome“ mit einer Flotte von Renault Twizys. Auch der Rat denkt laut darüber nach, E-Autos im Stadtverkehr zu privilegieren – etwa bei Parkgebühren und der Nutzung von Busspuren. Ist das jetzt nur ein kurzer Trend? Oder hat ein langfristiger Wandel hin zur E-Mobilität begonnen? Prof. Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr der Stadtwerke Osnabrück, ist sich sicher: „Das wird!“. Ergänzt aber auch: „So ein Umbauprozess braucht Jahrzehnte“. Der nächste große Schritt dahin erfolgt 2017/18 – dann sollen im gesamten Innenstadt-ÖPNV nur noch Elektrobusse fahren. Wir werden sehen. Mehr über das durchaus kontrovers diskutierte Thema E-Mobilität in der Stadt lesen Sie ab Seite 12. Möge nie der Strom ausfallen … Bis bald Mario Schwegmann

Wann: 11.5. Wo: Männersache. Was geht ab: Maiwoche. WIr fragen: Was macht die Band Männersache so besonders? STADTBLATT 6.2015

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leute Judith Rehers mag den Mix aus Familie und Beruf

Wieder an Bord Judith Rehers ist zweifache Mutter, Hausfrau – und zurück in ihrem alten Traumjob. Seit einem Jahr arbeitet sie wieder als Stewardess.

kommt dann das zweite Kind und die Elternzeit von Judith Rehers verlängert sich. Bis 2014, dann beginnt es zu kribbeln … „Ich bin sehr gerne Mutter und Hausfrau, aber ich habe gemerkt, dass ich wieder fliegen möchte. Es ist einfach mein Traumberuf.“ Ihr Arbeitgeber hat speziell für junls Kind ist Judith Rehers mal mit ihren Eltern in die USA ge Mütter ein Programm entwickelt, geflogen. Besonders faszi- dass flexible Arbeitszeiten an Bord erniert war sie von den netten Stewar- möglicht. So fliegt Judith Rehers jetzt dessen. „Wo wohnen die?“, wollte die einmal pro Monat ein Wochenende lang, vor allem inkleine Judith wisnerdeutsche Stresen. Das wussten Niemand bestellt sonst Tomatencken, Europa und die Eltern auch saft – aber während eines Flugs Nordafrika. „In der nicht, aber seitscheinbar alle. Warum? Zeit kümmert sich dem wollte sie Das fragen wir uns auch immer wiemein Mann um alStewardess werder … ein Mysterium. Ich vermute, es les.“ Da Air Berlin den. liegt daran, dass in der Luft die Genicht mehr am FMO 2006 war es schmacksnerven nicht so sensibel vertreten ist, startet dann so weit. Sie sind und der würzige Tomatensaft sie ab Düsseldorf. hat sich bei Air dann hervorsticht. Aber auch das ist Berlin beworben, Gibt es eigentlich viele Gäste mit geregelt: „Ich wererhielt eine EinlaFlugangst? de mit einem Airdung zum EigIm Allgemeinen sagt man, dass rund Berlin-Shuttle nach nungstest und 70 Prozent der Gäste in der ein oder Düsseldorf gewurde genomanderen Form mit Flugangst zu tun bracht; manchmal men. Was sie am haben. Als Stewardess ist es auch übernachte ich Job an Bord faszimeine Aufgabe, diese Gäste zu beauch bei meinem niert? „Die Gäste ruhigen. Bruder, der in Köln verlassen sich auf Gibt es auch anstrengende Gäste? lebt.“ uns und wir tragen Nein, wir freuen uns auf alle Gäste. Besonders gerne Sorge für jeden Wobei die Kegelvereine, die an fliegt Judith Rehers Gast an Bord. Wir Pfingsten nach Mallorca fliegen, sidie Ziele Malaga, sind der ruhende cherlich immer wieder eine HerausAlicante oder SiziPol, auch in stresforderung sind. lien an. „In den Masigen Situatioschinen sitzen imnen.“ Etwa, wenn eine Mutter ihr weinendes Kind beru- mer entspannte Gäste“. Und ihr absohigen möchte, das den Druck auf den lutes Highlight war an Bord eine BeOhren gar nicht mag und seit dem gegnung mit Basketball-Superstar Dirk Nowitzki, von dem sie Fan ist und Start weint. Apropos Mama: 2010 bekommen der im Rahmen einer Basketball-EM in Judith Rehers und ihr Mann Nach- Spanien unterwegs war. „Das war wuchs und ab dem 1. Tag der Schwan- schon aufregend, als da diese riesigen gerschaft ist bei den Fluggesellschaf- Männer an Bord kommen. Mit Dirk Noten Mutterschutz angesagt. „Aufgrund witzki konnte ich mich sogar kurz under Strahlenbelastung an Bord.“ 2012 terhalten.“ MARIO SCHWEGMANN

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Mein Osnabrück Joseph Myers Musiker Hier lebe ich: In Osnabrück Weststadt und auf den Bühnen der Republik. Ich arbeite als: Musiker. Mein schönster Gig: Mein gemeinsames Konzert mit Konstantin Wecker bei TV NOIR auf ZDF Kultur. Das Konzert war eine großartige Erfahrung, die mir keiner mehr nehmen kann. In Osnabrück war ich noch nie: Im Alando Palais. Dafür habe ich einfach nicht die passenden Schuhe im Schrank. Der Musikequipmentladen meines Vertrauens: Ich vertraue jedem Musikequipmentladen. Würde ich ein Geschäft hervorheben, würde es den anderen nicht gerecht werden. Mein Ausgeh-Tipp für Osnabrück: Ich kann das Big Buttinsky empfehlen. Da gibt es viele kostenlose Konzerte. Essen gehe ich gerne im Zauber von OS, die haben super Burger und auch andere leckere Sachen. Außerdem schaue ich mir gerne den Poetry Slam in der Lagerhalle an. Das ist immer toll um neue Künstler zu entdecken und sich inspirieren zu lassen. INTERVIEW: LION MONTICO 4

STADTBLATT 6.2015


Bulli mit Aussicht: Jill-Catrin Vinkmann arbeitet da, wo andere Urlaub machen

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Fragen an ... Jill-Catrin Vinkmann Mallorca-Auswanderin & Reiseverkehrskauffrau

STADTBLATT: Bevor wir uns Mallorca widmen – welchen Bezug hast Du zu Osnabrück? JILL-CATRIN VINKMANN: Ich bin in Hasbergen-Gaste aufgewachsen, habe das Gymnasium Carolinum besucht und habe hier gelebt bis ich 21 war. Einige Osnabrücker kennen mich vielleicht vom Sehen, zum Beispiel auch aus dem PollyEsther – ich habe dort einen Winter als Servicekraft gearbeitet, nachdem ich ausgewandert bin. Denn in dieser Jahreszeit gibt es auf Mallorca nicht viel zu tun. STADTBLATT: Und wann und wieso bist Du ausgewandert? JILL-CATRIN VINKMANN: Ich habe nach meiner Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau lange für die TUI als Reiseleiterin in Cala Ratjada gearbeitet. Irgendwann habe ich mir dann gesagt: Jetzt kannst du auch ganz auswandern und auf der wunderschönen Insel Mallorca leben, zusammen mit deinem Freund. STADTBLATT: Für viele ein Traum. Wie muss man sich das Auswandern vorstellen? JILL-CATRIN VINKMANN: Das größte Problem war, ein solides Haus zu finden. Die Häuserqualität auf Mallorca lässt – auf dem privaten Markt – zu wünschen übrig. Unseren Traum vom Haus am Meer haben wir dann auch schnell begraben: Die Winter auf Mallorca sind windig und feucht und viele Häuser haben keine Heizungen. Doch nach einigen Umzügen haben

wir jetzt unser Traumhaus gefunden – eine Finca in Manacor. STADTBLATT: Du hast dann 2012 eine Reiseagentur gegründet, Lazy Tours. Wie kam es dazu? JILL-CATRIN VINKMANN: Durch meine Arbeit als Reiseleitern kenne ich die Insel sehr gut und habe immer mehr Anfragen von Freunden bekommen, die gesagt haben: „Empfiehl uns doch mal was!“. Oder „Welches Hotel ist denn gut?“. Dann haben auch die Freunde der Freunde gefragt und so weiter … Die Nachfrage war also da! STADTBLATT: Und in diesem Jahr habt ihr euch vergrößert, mit Lazy Bus. Ihr vermietet jetzt auch VW T3 Campingbusse auf Mallorca. Wer hatte die Idee? JILL-CATRIN VINKMANN: Die entstand, als ich mit meinem Freund einen Galizien-Trip gemacht habe. Dort waren wir mit einem VW-Bulli unterwegs – und es war phantastisch! Wir gehen gerne surfen, wellenreiten, und konnten mit dem Bulli zu allen schönen Surfspots fahren. Danach haben wir uns auch für Mallorca einen VW Bulli gekauft und ihn anfangs wieder an Freunde verliehen … Jetzt besteht unsere Flotte aus drei VW-Bullis, um die sich mein Freund kümmert. STADTBLATT: Könnt ihr bzw. kannst Du davon leben? JILL-CATRIN VINKMANN: Noch nicht. Ich arbeite nach wie vor Vollzeit, als Managerin einer Yoga-Finca. Um unsere Reiseagentur kümmere ich mich in meiner freien Zeit. Ich hoffe, dass

wir davon bald komplett leben können. STADTBLATT: Was sind das für Leute, die bei euch einen Bulli mieten? JILL-CATRIN VINKMANN: Das ist ganz unterschiedlich. Gerade haben sich drei Mädels einen Bulli abgeholt, die auf Mallorca wandern wollen. Vor allem sind es Pärchen, die die Insel abseits der bekannten Wege entdecken möchten. Aber wir hatten auch schon eine Anfrage von einem 70-jährigen Gast, der es total cool fand, in einem Bulli Urlaub zu machen. STADTBLATT: Buchen denn auch Osnabrücker bei euch? JILL-CATRIN VINKMANN: Ja, klar! Wir haben viele Gäste aus Osnabrück. STADTBLATT: Zum Schluss bitte ein paar Insider-Tipps. Welchen Strand auf Mallorca kannst Du empfehlen? JILL-CATRIN VINKMANN: Mein Lieblingsstrand ist „Son Serra de Marina“ im Nordosten der Insel. Ein langer Naturstrand und ein super Surfspot! Am Strand gibt es die „Sunshine Bar“, mit toller Livemusik. Perfekt für den Chill Out am Abend. STADTBLATT: Und wo kann man gut essen und einkaufen? JILL-CATRIN VINKMANN: Das „Es Vivers“ in Colonia de Sant Pere ist ein Restaurant mit leichter mediterraner Küche und frischen Produkten vom Markt. Und man sitzt direkt am Meer mit tollem Sonnenuntergang. Ein Einkaufstipp ist der Wochenmarkt in Artà – da gibt es fast alles. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


aufgefallen

Offen in alle Richtungen FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Ein offenes WLAN, in Bürgerbesitz? Osnabrücks Freifunker vernetzen uns mit der Zukunft.

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reifunk. Hört sich ja ein bisschen nach Piratensender an. Aber das täuscht. Denn im Grunde geht es um Technik: ein selbstverwaltetes, kostenloses, registrierungsfreies WLAN-Netz in Bürgerbesitz, frei von Providern, frei von Kommerz. Osnabrücks Freifunker, seit Ende 2014 aktiv und ihrerseits vernetzt mit Freifunk Nordwest, Oldenburg, haben die Maiwoche genutzt, um für ihre Idee zu werben: das Stadtfest wurde durch sie flächendeckend zur WLANZone. „Sogar auf dem Toilettencontainer stand einer unserer Router“, lacht Aktivist Alexander Kyriakidis. Mithelfen, das Netz engmaschiger zu machen, kann jeder. Öffentliches WLAN? Eigentlich nichts Neues – viele Geschäfte, viele Kneipen bieten es an. Aber Freifunk ist mehr. Es geht um die Demokratisierung der Kommunikationsmedien. Kyriakidis: „Auch sozial Schwächere erlangen so Zugang zu Information.“ Und es geht um den Kampf gegen den Lobbyismus der Branchenmonopolisten. In den wenigen Monaten ihrer Existenz haben Osnabrücks Freifunker schon viel erreicht. Über 150 der bundesweit 13.000 Freifunk-Router stehen in Stadt und Region. „Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Standorten“, sagt Aktivist Hilko Böcker. „Ideal sind natürlich hohe Gebäude mit freiem Sichtfeld.“ Die größten Netzlücken

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Ach ja: Auch bei uns in der Redaktion steht bald ein FreifunkRouter. Gutes Surfen!

gibt es derzeit noch in Nahne und im Schinkel. Es gehe, so Volker Bajus, Stadtratsfraktion Die Grünen, „nicht nur um die Förderung sozialer Teilhabe, sondern auch um die Förderung der Urbanität Osnabrücks“. Die anderen Parteien im Rat denken ähnlich.

Vegan bewegt FOTO: AL85/DOLLARPHOTOCLUB.COM

In Kürze findet Osnabrücks „1. Vollmondlauf“ statt. Damit soll auf das Leiden vieler Tiere durch unseren hohen Fleischkonsum aufmerksam gemacht werden.

Laufen gegen Leiden: Eine vegane Aktion für mehr Tierschutz

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Knoten knüpfen: Alexander Kyriakidis (li.) und Hilko Böcker bei der Arbeit Aber es gibt auch Skeptiker. Denn die neue Datenstrom-Wolke bedeutet ja auch: noch mehr Strahlungsquellen. Strahlenbiologe und Arzt Prof. Dr. med. Edmund Lengfelder: Es könne „nicht gesund sein, wenn ein Körper ständig zusätzlichen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt ist“. Alexander Kyriakidis, mit Blick auf sein Smartphone, dass gerade 21 Netze anzeigt: „Im Moment kommt durch uns neue Strah-

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lung hinzu, das stimmt. Aber ideal wäre ja, dass sich alle zusammen schließen. Dann würde man mit viel weniger Geräten auskommen. Und die Gesamtstrahlung wäre stark reduziert.“ Hinzu kommt die Tarnkappe: Freifunker sind unsichtbar... Wer sie kennenlernen möchte, die Köpfe der Osnabrücker Knoten: Sie treffen sich jeden letzten Montag um 19 Uhr im Grünen Jäger. HARFF-PETER SCHÖNHERR

m 2. Juli ist es soweit. Dann beginnt der erste Osnabrücker „Vollmondlauf“. Treffpunkt ist um 21.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Moskaubad. Von da an wird in jeder weiteren Vollmondnacht bis zum Jahresende vom Freibad zur gleichen Zeit gestartet. Jede/Jeder, der Freude am Laufen hat, ist eingeladen, mitzulaufen. Die Strecke führt durch die Wüste und durch Sutthausen und beträgt ca. 5-10 Kilometer. Anmelden braucht man sich im Vorfeld nicht. Mit-Organisatorin Andrea Schuster: „Zu Beginn des Laufs sammeln wir von jeder Mitläuferin, jedem Mitläufer einen Euro ein. Dieses ‘Startgeld’ wird an den Erdlingshof in Süddeutschland gespendet, einem Schutzhof für Tiere.“ Die Vollmondläufe sind eine Aktion, um die Öffentlichkeit auf die Arbeit des Vereins „Laufen gegen Leiden“ aufmerksam zu machen. Der bundesweite Verein wurde 2014 gegründet, um den veganen Lebensstil zu fördern und auf dessen ökologische, ethische und gesundheitliche Vorteile hinzuweisen. Der Verein setzt sich unter anderem für die Förderung des Tierschutzes ein. Und um nach außen sichtbar zu sein, werden vor allem ungewöhnliche Lauf-Events organisiert. Andrea Schuster: „Der Verein möchte die Menschen sensibilisieren, zum Nachdenken anregen und das alles – das ist uns sehr wichtig – ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Letztlich machen wir dabei zwei Dinge in einem ‘Durchlauf’: Wir tun uns selbst etwas Gutes, in dem wir Sport treiben, und wir tun den Tieren etwas Gutes.“ MARS P Termine: 2.7., 31.7., 29.8., 28.9., 27.10., 25.11., 25.12.


--•-KREATIV KRÄFTE --•--

Inselgeschichten

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FOTOS: HÖVDING

ie kleine Paula kann es kaum erwarten, dass es gemeinsam mit ihrer Freundin Freya in den Urlaub nach Baltrum geht. Sie haben sich vorgenommen, alle Rätsel des Schatzkoffer-Spiels zu lösen, um am Ende an der großen Verlosung teilzunehmen ... Was sich hier anhört wie aus einem schönen Familienurlaub, ist der Inhalt des neuen Kinderbuches „Paula und der Schatzkoffer“ von Susanne Häring (Autorin) und Olga Hopfauf (Illustratorin). Die beiden Osnabrückerinnen haben unabhängig voneinander vor einigen Jahren ihre Liebe zur Insel Baltrum entdeckt. „Anfänglich hatte ich noch keine konkrete Vorstellung, welchen Inhalt das Buch haben sollte, ich wusste nur, dass ich das machen will – nein, machen muss und mir die Zeichnungen von Olga als Bebilderung wünsche“, so Susanne Häring. Diese sagte sofort zu. Wer das Ergebnis der Zusammenarbeit in den Händen hält, merkt: Hier steckt ganz viel Herzblut drin. Wird am Ende der Geschichte tatsächlich Paulas oder Freyas Lösungszettel aus dem Koffer gezogen? Lesen! FRANZISKA TEMMEN Facebook: Paula und der Schatzkoffer

Science Fiction? Nein, Radverkehr!

Kopf und Kragen

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igentlich wissen wir, wie wichtig Fahrradhelme sind. Aber auch nur eigentlich. Sie sehen komisch aus und drücken die Frisur platt. Eine Lösung wollen zwei schwedische Designerinnen gefunden haben: Das „Hövding“ ist ein Airbag für Radfahrer – versteckt in einem Schal. Die Sensoren im Inneren erkennen die typischen Bewegungen eines Unfalls und lösen in einer 1/10 Sekunde einen Airbag aus, der sich um den Kopf des Radfahrers legt. „Eine sichere Geschichte“, urteilt Detlef Dependahl vom Zweiradhaus Dependahl. Nachteil: Das „Hövding“ wiegt um die 800 Gramm. Klassische Fahrradhelme sind da deutlich leichter und besser belüftet – und auch sie gibt es mittlerweile mattlackiert oder in trendigen Pastelltönen. Von einer Helmpflicht ist Dependahl übrigens nicht überzeugt: „Ich denke, in den nächsten Jahren wird es selbstverständlich sein, einen Helm zu tragen, ähnlich wie bei Skifahrern. Anstatt die Leute zu reglementieren, sollten sie eher sensibilisiert werden.“ FRANZISKA TEMMEN

Die Ashtanga Yogaschule in Osnabrück Kurse, Workshops, BDY-Ausbildung Claudia Dalmeyer Herderstraße 5 49078 Osnabrück fon 0170.934 19 39 claudia@yoga-mala.de

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aufgefallen Kinderzimmer? Nein, Uni!

FOTO: FRANZISKA TEMMEN

Lernen mit Lego

Wie lassen sich junge Menschen für Physik motivieren? Zwei Osnabrücker Studenten haben die Antwort: mit Lego-Steinen!

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nics’ heißt das Projekt, um junge Forscherinnen und Forscher für die Lichtexperimente zu begeistern. Die Idee dazu hatte der Osnabrücker Physiker Prof. Dr. Mirco Imlau. Ursprünglich wollte er die Lego-Experimente auf internen Hochschul-Veranstaltungen wie dem „Girls Day“ zeigen. Mit Klompmaker und Lager fand er jedoch zwei Didaktiker, die das Thema in ihrer Bachelorarbeit aufgriffen und auf den Physikunterricht der Oberstufen bezogen.

FRANZISKA TEMMEN

FOTO: ROGER WITTE

xperimente im Bereich der Optik und Photonik sind komplex. Dabei wollen sie uns nur das physikalische Verständnis von Licht näherbringen – so wie das Michelson-Interferometer, das für Präzisionsmessungen genutzt wird. Dass

die Arbeit mit solch einem Gerät tatsächlich Spaß machen kann, beweisen Stefan Klompmaker und Felix Lager. Beide studieren Mathe und Physik auf Lehramt an der Universität Osnabrück. Der Grundgedanke: Experimente aus der optischen Physik werden mit Lego-Bausteinen nachgebaut und mit optischen Komponenten wie Laser, Spiegel und Linsen ergänzt. So entsteht ein funktionstüchtiges Interferometer, das auch im Schulunterricht eingesetzt werden kann. ‘Myphoto-

„Das war perfekt für uns Lehramtsstudenten. Wir wollten mit ‘Myphotonics’ etwas entwickeln, das auch verstanden wird – und vor allem hängen bleibt“, erzählt Klompmaker. Lager ergänzt: „Und das Bauen mit LegoSteinen macht einfach Spaß.“ Weiterer Vorteil des Projekts: Es ist bezahlbar. „Ein Michelson-Interferometer kostet rund 2.500 Euro, das ist für viele Schulen ein gesamter Jahresetat. Unser Legomodell gibt es schon für 142 Euro“, bestätigt Lager. Von Lego werden sie übrigens nicht gesponsert – dafür seien die beiden 24-Jährigen nicht erfolgreich genug. Aber Geld verdienen wollen sie auch gar nicht: Alle Bau- und Experimentieranleitungen werden im OpenSource-Gedanken auf der Website der Forschungsgruppe veröffentlicht – sind also komplett kostenlos zugänglich. Allerdings kommt ihr Lego-Experiment in den Schulen kaum zum Einsatz: „Wir wissen aber von einem Lehrer des Gymnasiums Bad Essen, der sich sehr für dieses Projekt engagiert. Es ist einfach viel Arbeit, es in die Schule einzugliedern.“ Mittlerweile haben beide schon ihre Masterarbeit fertig – natürlich auch zum Thema Lego. Gemeinsam entwickelten sie einen Mach-ZehnderInterferometer. Was kommt als nächstes? „Ein Photonik-Kasten für Fischertechnik“, so Klompmaker.

blickpunkt!

Neumarkt bleibt autofrei

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edenfalls erstmal, hat die Mehrheit des Stadtrates beschlossen. Solange, bis der Tunnel endgültig zugeschüttet ist, der Neubau vor H&M beendet ist und das geplante Shopping Center steht. Ob der Neumarkt langfristig ohne Autos bleibt, wird vermutlich das Topthema der nächsten Kommunahlwahl, denn die CDU ist bislang „pro Auto“. Aber wie heißt es so schön in der modernen urbanen Planung: „kommt Zeit, kommt Rad“. Um das Foto mit Auto auf dem Neumarkt zu machen brauchten wir übrigens nicht einmal fünf Minuten. ROGER WITTE

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Wasser statt ...

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ja, statt alldem, was in die Schule sonst noch so zum Trinken mitgebracht wird: Cola, Energy ... Osnabrücks Schüler „zapfen kostenlos gesundes Trinkwasser“, lesen wir. Gut, das kriegt man zwar auch aus dem Hahn. Aber viele zapfen nicht gern im Waschbecken. Also stehen jetzt in zahlreichen Osnabrücker Schulen gut sichtbar im Foyer, in der Nähe des Schulhofs oder der Aula Trinkwasserspender für den „Durst zwischendurch“.Trinkflasche füllen? Gern. Glas? Steht auch bereit. „Im Jahr 2010 haben wir die übergreifende Gesundheits-

Selfie-Stick gratis

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er Rad fährt, tut was für seine Gesundheit und entlastet die Umwelt. Und das ist nicht nur eine Frage der Freizeit. Oder des Einkaufs. Eine gute Gelegenheit bietet die Sommeraktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, die am 1. Juni beginnt, organisiert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, der AOK und dem ADFC. Alle Berufstätigen sind aufgerufen, bis zum 31. August an mindestens 20 Tagen zu ihrem Arbeitsplatz zu radeln. Dafür gibt’s Preise: Von der Städtereise bis zum neuen Trekking-Rad. Und wer auch künstlerisch unterwegs sein möchte, kann sich an einem Online-Kreativwettbewerb beteiligen. Gesucht werden Ideen zur Gestaltung von Rucksäcken. Kleiner Tipp, auch wenn es kein Weg zur Arbeit ist: die verkehrspolitische Radtour am 12. Juni um 16 Uhr. Start und Endpunkt ist jeweils am StadtGalerieCafé. Wann kriegt man sonst schon mal Politiker zu fassen, um ihnen zum Thema Radverkehr so richtig die Meinung zu sagen? www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/niedersachsen

initiative ‚Trink!Wasser‘ gestartet“, erläutert Sarah Panteleit, als Umweltingenieurin und „Wasserexpertin“ der Stadtwerke Osnabrück Mitglied in der „Trink!Wasser“-Steuerungsgruppe, die hinter alldem steckt: Gesundheitsdienste, Kinderhospital, Verbraucherzentrale. Ziel: die Bedeutung einer gesunden Ernährung insbesondere durch Trinkwasser bereits frühzeitig im Bewusstsein der Schüler zu verankern. 50 Schulen in der Region, davon 15 in der Stadt Osnabrück, sind bereits mit einem Trinkwasserspender ausgestattet. „Die Geräte werden von den Schülern fleißig genutzt“, betont Sarah Panteleit. Bleibt nur die Frage: sprudelnd oder still? Nach den Schulen werden im nächsten Schritt jetzt auch die KiTas versorgt.

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PICTOGRAMME: REDKOALA/DOLLARPHOTOCLUB.COM

FOTO:EUGENIO MARONGIU/DOLLARPHOTOCLUB.COM

Auf die Räder, fertig, los!

ür Jugendliche und junge Erwachsene ist es besonders wichtig, sich über finanzielle Dinge zu informieren. Denn in diesen Lebensphasen stehen häufig Veränderungen an. „Auch bei unseren jungen Kunden starten wir zunächst mit unserem Finanz-Check, um die persönliche und finanzielle Situation genau zu analysieren“, erläutert Peter Krusche, Leiter der Filiale Belm-Powe. „Gerade unser GiroLive-Konto für Auszubildende, Schüler und Studenten ist ein echter Knaller. Wenn man nur einen Bruchteil der regionalen Vergünstigungen, der Rabatte beim Ticketkauf und bei Reisebuchungen oder auch in unserem Vorteilsshop im Internet nutzt, verdient man damit bares Geld.“ Im Juni und Juli legt die Sparkasse Osnabrück mit ihrem Angebot des Monats sogar noch etwas drauf. „Wer eines unserer vielen Aktionsprodukte abschließt, bekommt als Zugabe einen Selfie-Stick gratis dazu.“ Wer mit seinem neuen Stick ein witziges Selfie mit dem Hashtag „#sparkasseos“ auf Instagram oder auf der FacebookSeite der Sparkasse Osnabrück postet, hat die Chance auf einen Gutschein. www.sparkasse-osnabrueck.de/angebot


interview Offen f端r neue Ideen: Patricia Mersinger in der EMAF-Ausstellung

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PPatricia Mersinger die neue Leiterin Seit gut einem halben Jahr ist

des Fachbereichs Kultur. Und damit jetzt zuständig für ein weites Feld, wie Theodor Fontane gesagt hätte: Friedenskultur, Projektbüro, Museen, Stadtbibliothek, Musik- und Kunstschule, Stadtarchäologie, alle städtischen Zuschüsse an freie Träger im Kulturbereich … Patricia Mersinger möchte die Friedensstadt überregional noch bekannter machen, die Bürger stärker einbeziehen und gesellschaftliche Trends aufgreifen. Zum Interview trafen wir uns in ihrem Büro, im Kulturhaus am Heger Tor. Zum Foto-Shooting ging es in die EMAF-Ausstellung in der Kunsthalle. INTERVIEW | FOTO: MARIO SCHWEGMANN

STADTBLATT: Wie muss man sich den Tagesablauf der Kultur-Leiterin vorstellen? Lesen Sie morgens erst mal das Feuilleton der Tageszeitung? PATRICIA MERSINGER: In der Tat fange ich mit der Zeitung und Radio meinen Tag an. Insgesamt betrachtet, sind meine Tage eine bunte Mischung: Organisation und Durchführung von Arbeitsgruppen zu unterschiedlichsten Themen, Besprechungen mit den MitarbeiterInnen der unterschiedlichen Fachdienste zu ihren Arbeitsfeldern und natürlich zu vielen Querschnittsthemen, an denen der Fachbereich Kultur intern und extern beteiligt ist. Dazu Gespräche mit den Kulturschaffenden und der Besuch von Veranstaltungen am Abend und am Wochenende. STADTBLATT: Welches Konzept von Kultur möchten Sie mit der Stadt Osnabrück gerne verwirklichen? PATRICIA MERSINGER: Ich möchte die Friedensstadt überregional noch mehr bekannt machen, Kooperationen noch mehr intensivieren und die Vielfalt erhalten und stärken. Dabei möchte ich gerne die Meinungen der BürgerInnen, Unternehmen und Kulturschaffenden einbeziehen. Auch möchte ich unsere Angebote mit den aktuellen Entwicklungen abgleichen und neue Formate ausprobieren. Kurzum das neue Kulturziel des Rates umsetzen und mit Leben erfüllen. STADTBLATT: Sie wollen die Osnabrücker Bürger stärker in die Kultur einbinden – wie genau wird das geschehen? PATRICIA MERSINGER: Es gibt schon viele Formate, die sich meist an Kulturschaffende in der Stadt wenden und immer wieder neue Ideen und Kooperationen hervorgebracht haben. Ich frage mich aber, wie kommen wir an die BürgerInnen heran, die bislang unsere Museen und Veranstaltungen wenig oder gar nicht besuchen? Ich möchte wissen, woran es liegt, dass manche Formate super laufen, wie zum Beispiel die „Kulturnacht“, und andere deutlich weniger wahrgenommen werden.

Ich suche noch ein Format – ähnlich wie die Leserbeiräte von Zeitungen – um solche BürgerInnen aktiv einzubeziehen und daraus zu lernen. Auch möchte ich junge Menschen zur Friedensstadt befragen und herausfinden, wie sie das Thema für sich definieren und was sie sich dazu wünschen. STADTBLATT: Die Stadt Osnabrück hat im Mai das Kulturerbe-Siegel erhalten. Was genau wird damit ausgezeichnet? PATRICIA MERSINGER: Wir haben diese tolle Anerkennung für die europäische Bedeutung des Westfälischen Friedens 1648 und die daraus von beiden Städten gelebte Verpflichtung als Friedensstädte bekommen. Wir betrachten es als Zukunftsaufgabe, das historische Erbe weiter zu bewahren und zu vermitteln. Insbesondere junge Menschen sollen durch die Kulturerbestätten für die Geschichte und Zukunft Europas begeistert werden. STADTBLATT: Kommen wir zu aktuellen Projekten. Das Kulturjahr der Stadt Osnabrück steht unter dem Motto „Wir sind im Garten“. Was werden im Sommer die Highlights sein? PATRICIA MERSINGER: Ein Projekt, auf das ich mich sehr freue, ist „LISTEN!“ – eine experimentelle Klangperformance von Willem Schulz in Kooperation mit der Musikschule, die am 20. Juni in der Innenstadt rund um Markt und Dom mit ca. 200 MusikerInnen stattfindet. Ein schönes Projekt ist auch der Grünfahrer von Anja Michel, die ihr freies soziales Jahr bei uns macht: sie gestaltet und begrünt Einkaufswagen, die man dort hin schieben kann, wo man Grün vermisst und die man auch pflegen und bepflanzen kann – ganz im Sinne von urban gardening. Hierfür suchen wir noch Einkaufswagen, die wir umgestalten können.

Wie kommen wir an die BürgerInnen heran, die bislang unsere Museen und Veranstaltungen wenig oder gar nicht besuchen?

STADTBLATT: Im Juni beginnt die große Ausstel-

lung „Konkret mehr Raum“ – in Anlehnung an Vordemberge-Gildewart. Es gibt Stimmen, die sagen, jetzt ist auch mal gut mit VG und konkreter Kunst. Warum noch ein Projekt? PATRICIA MERSINGER: Diese Ausstellung wird konzipiert und kuratiert von Elisabeth Lumme und Valerie Schwindt-Kleveman in Zusammenarbeit mit Julia Draganovic. Sie widmet sich dem zeit-

genössischen Erbe von Friedrich Vordemberge Gildewart. Es werden neue ortsspezifische Großinstallationen für dieses Projekt produziert. Ich bin mir sicher – vom Ergebnis werden alle begeistert sein. Wir verbinden unsere Kunstorte: in allen Häusern, der Kunsthalle, dem Kulturgeschichtlichen Museum und dem Felix-Nussbaum-Haus, werden Installationen sein und auch dazwischen im öffentlichen Raum. STADTBLATT: Welche größeren Events sind aktuell in Planung? PATRICIA MERSINGER: 2020 haben wir die Jubiläumsjahre für Erich Maria Remarque und Justus Möser. Wir haben schon jetzt eine AG, die sich Gedanken macht, was wir 2020 an Programm dazu entwickeln können. 2019 ist das Bauhausjahr. Hierzu wollen wir auch eine Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus machen und im bundesweiten Marketing als Standort auftauchen. 2019 werden wir einen Jahresschwerpunkt auf das Thema Musik setzen: 100 Jahre Konservatorium und das Bundesmusikfest sind zwei Highlights in diesem Jahr. Das Bundesmusikfest ist eine große Sache: Täglich werden 50.000 Besucher erwartet – dieses Festival gilt es, optimal mit vielen Fachbereichen der Verwaltung vorzubereiten. STADTBLATT: Damit unsere Leser sich noch besser ein Bild machen können von der neuen Leiterin des FB Kultur – bitte ein paar persönliche Kulturhinweise. Drei Bands, die sich zurzeit gerne hören? PATRICIA MERSINGER: Das kann ich so gar nicht sagen, ich höre viel Musik und das auch mit einer ziemlichen Bandbreite. Und natürlich DJ Robin Schulz – mein Traum wäre, wenn er in der Kunsthalle auflegen würde. STADTBLATT: Ein Film, der Sie zuletzt beeindruckt hat? PATRICIA MERSINGER: Begeistert war ich von dem Kurzfilm von Verena Westfal „sry bsy“, der beim letzten EMAF einen Preis bekam und sich mit der Arbeitswelt auseinandersetzt. Aus privaten Gründen war ich in den letzten Jahren leider stark mit dem Thema Demenz beschäftigt. Vielleicht haben mich deshalb „Honig im Kopf“ und „Still Alice“ sehr angesprochen. STADTBLATT: Welche App macht Ihnen Spaß? PATRICIA MERSINGER: Natürlich die Garten-App und homepage zum Jahresschwerpunkt „Wir sind im Garten“. Apps finde ich hilfreich, zum Beispiel zu Festivals, um das Programm immer parat zu haben oder solche wie die Bahn- und die WetterApp. STADTBLATT: Wenn Sie einen Kultur-Urlaub nach Wahl verbringen könnten – wo ginge es dann hin? PATRICIA MERSINGER: Für dieses Jahr habe ich schon zwei in Planung: zur Biennale nach Venedig und nach London Ein tolles Kulturformat war für mich die Sydney Biennale, alle Galerien, Museen und selbst Kaufhäuser machen mit, überall – auch im öffentlichen Raum – erlebt man Kunst. Sich völlig unbekannte Menschen kommen darüber miteinander ins Gespräch. Da würde ich auch gerne noch mal hinfahren. Und zum nächsten Christo-Projekt. STADTBLATT 6.2015 11


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Helden der Steckdose E-Mobilität ist die Zukunft, heißt es ja immer. Nach einem wirklichen Boom sieht es allerdings noch immer nicht aus. Wir haben mit Pionieren vor Ort gesprochen: Wann kommt sie, die schöne, neue Welt? Und wann muss man nicht mehr ein ganzes Arsenal an Ladekarten und Adaptern dabeihaben, um überall ans Netz zu kommen? VON: HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTOS: HARFF-PETER SCHÖNHERR, JAKE MASON

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Andreas Rohdenburg, am CityEL: „Man wird schon oft angesprochen.“

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13. Mai, 12 Uhr 45. Lars Brauer ist in seinem Element. Die „eTourEurope“ – 9 Hauptstädte in 9 Tagen – macht in Hasbergen Station, an seinem Restaurant „Taste Kitchen“, und die normalen Mittagsgäste stauen sich vor einem Parkplatz, auf dem Autos stehen, die sie noch nie gesehen haben: Tesla Modell S, BMW i3, Opel Ampera, Allrad-SUV Outlander von Mitsubishi, als PlugIn-Hybrid. Brauer, seit drei Jahren E-Smart-Fahrer, Cabrioversion, mit Blick auf den Benzin- und Diesel-Verkehr der Straßen ringsum: „Ja, ich sehe mich schon als Pionier.“ E-Ladestationen hat er installieren lassen – „echte Premiumteile“, so der Fahrer des E-Golf, der gerade einparkt. Die Solaranlage auf dem Dach des „Taste Kitchen“ ist imposant. Den Plan der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, sieht Brauer allerdings skeptisch. „Dafür müsste die Förderung viel konsequenter sein! Was wir brauchen, sind Kaufprämien! Und was haben wir? Fast nur den Vorteil, dass beim Kauf eines E-Mobils die Kfz-Steuer wegfällt. Und die fällt bald ohnehin für jeden weg, wegen der Verrechnung mit den Mautgebühren.“ „Machbar“, so dagegen Angela Merkel auf ihrer imageträchtigen Konferenz „Elektromobilität bewegt weltweit“, Mitte 2013. Hatte ihr nicht die „Nationale Plattform Elektromobilität“ schon Mitte 2012 prognostiziert, Deutschland sei „auf einem guten Weg“, bis 2020 „Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität“ zu werden? Die derzeitigen Zulassungszahlen sprechen indes eine andere Sprache: Klar, es gibt Batteriebusse. Und elektrifizierte Gehwegreinigerkarren, Pizza-Lieferdienste, Klein-LKW. Das Entscheidende aber: Anfang 2015 fuhren in Deutschland, so das Kraftfahrt-Bundesamt, erst rund 18.900 E-PKW. Auch wer Ultraleichtfahrzeuge wie den Renault Twizy dazurechnet, „urban vehicles“, Zwitter zwischen Roller und Auto, kommt nur auf knapp 24.000. Aber solange selbst die Bundesregierung nicht mit gutem Beispiel vorangeht, ist das kein Wunder: Mindestens zehn Prozent der neu gekauften oder angemieteten Dienstwagen sollen elektrisch fahren, fordert das „Regierungsprogramm Elektromobilität“ seit Jahren – nur wenige Bundesministerien und -behörden erreichen das bisher. Dabei sind Elektro-PKW gerade in Deutschland ja keine neue Sache: Der erste deutsche (auch weltweit der erste) fuhr 1888, und erst kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs setzte der Siegeszug der Verbrennermotoren ein. Aber noch muss dicke Bretter bohren, wer die Zukunft darin sieht, zu dieser Vergangenheit zurückzukehren. Ein Boom sieht anders aus. Bei der „eTourEurope“ könnte man fast an ihn glauben. Brauer organisiert, fotografiert, diskutiert. Auf den Autos um ihn stehen Slogans wie: „Charge your future!” Ein guter Tag für die Umwelt. Ein Tag auch, der zeigt, dass es nur ein Klischee ist, dass

E-Mobilität vor allem dies bedeutet: kurze Reichweiten, wenig Komfort, lange Ladezeit. Einer, für den E-Mobilität seit langem Alltag ist, ist Andreas Rohdenburg, Bad Essen. Für den Religionspädagogen, Jugendarbeit, evangelische Kirche, hat Umweltbewusstsein auch etwas mit „Nachdenken über die Bewahrung der Schöpfung“ zu tun. In seinem Carport steht ein Peugeot 106e. Dazu kommen zwei CityEL-Einsitzer und zwei EBikes. Vorher hat die siebenköpfige Familie einen Mercedes W 124 gefahren, Kombi, 400.000 Kilometer auf der Uhr. „Da konnte man wirklich alles reinkippen. Salatöl zum Beispiel. Manchmal hab ich sogar Massageöl-Reste verfeuert, da roch es dann hinter mir nach Kokos oder Aprikose. War ökologisch natürlich nicht gerade der Hit.“ Gerade startet seine Tochter in einem der Einsitzer nach Osnabrück, wie jeden Tag, mit Rollerschild, gedrosselt auf 45 km/h. Will Rohdenburg selbst nach Osnabrück, nimmt er manchmal sein Mountain-E-Bike. Ein cooles Teil. „Zum Umdenken kriegst du die Leute sowieso nur über den Spaß, nicht über das schlechte Gewissen.“

„E macht Spaß, ist cool, ist hip!“ Ulrich Reu, Road Runner

Manchmal hilft aber weder das eine noch das andere: Bei seinem Arbeitgeber stieß Rohdenburgs umweltmissionarischer Geist bisher auf taube Ohren. „Elektrisch fahren? Ladestationen einrichten? Nichts.“ Dafür endloser Papierkram, als es um die paar Cent Kostenerstattung für seine E-BikeDienstfahrten geht. „Wäre ich mit einem 3 Tonnen schweren Hummer H1 unterwegs gewesen, halber Tankwagen auf 100 Kilometer, hätte ich den Sprit problemlos ersetzt gekriegt.“ Immerhin kommt sein privater Fuhrpark auf den E-Mobilitäts-Workshops seiner Pfingstcamps zum Einsatz. Da erzählt er dann auch, dass sein betagter Peugeot „mit einem Ei zwischen Pedal und Fuß“ auf 110 Kilometer Reichweite kommt. Aber neulich ging es damit trotzdem an den Möhnesee, Ladepause bei Gütersloh. „Das sehen wir dann immer ganz bewusst als Familienzeit. Volleyball raus, Picknickkorb... “ Andreas Rohdenburg glaubt nicht daran, dass die Bundespolitik die Wende zur E-Mobilität wirklich will. „Das ist doch ein Lippenbekenntnis! Warum, zum Beispiel, lässt sich Merkel nicht mal einen gepanzerten Tesla bauen? Weil die Autoindustrie noch immer in Ölfresser investiert! Und weil deren Lobbyisten damit drohen, dass sonst Arbeitsplätze verloren gehen!” Rohdenburg ist ein Öko aus Überzeugung. Fairtradekaffee steht auf dem Tisch. Auf dem Dach ⊲ STADTBLATT 6.2015 13


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Lars Brauer, an der Ladesäule: „Sehe mich schon als Pionier.“

schimmert die Solaranlage – den Rest des Stroms bezieht er aus dem „Rebellenkraftwerk“ EWS – Schönau. „Wer elektrisch fährt, muss auch über den richtigen Strom nachdenken. Der muss aus erneuerbaren Energien kommen.” Saubere Sache also, die 24/7-Ladestation in seinem Carport – sie ist zugleich eine öffentliche Tankstelle („bitte genügend Restenergie mitbringen, Ladehalt liegt auf einer 500m langen Anhöhe mit 7% Steigung“). Was seine Nachbarn über ihn denken? „Man wird schon oft angesprochen. Aber für viele ist sowas eben neumodischer Kram. Die beobachten erst ein paar Jahre, obs wirklich funktioniert. Und selbst dann bewegen sie sich oft nicht.“ Bewegung. Die ist in der Region an vielen Beispielen zu sehen. Da ist Deutschlands erster E-Foodtruck, konzipiert durch EKonzept Mobility, Osnabrück. Der Rat der Stadt denkt darüber nach, E-Autos zu privilegieren – bei Parkgebühren, der Nutzung von Busspuren. McDonald’s-Betreiber Christian Eckstein experimentiert beim Lieferdienst „McHome“ mit einer Flotte von Renault Twizys. Im Rahmen des 48. Internationalen Osnabrücker Bergrennens Anfang August gehen 30 Elektro-und Hybridfahrzeuge für den „E-MobilBerg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ an den Start. An der Hochschule

„Die Lösung ist ein intelligenterer Umgang mit Mobilität.“ Stephan Rolfes, Stadtwerke Osnabrück AG

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Osnabrück finden Vorträge statt wie: „Die grüne Zukunft – e-Mobilität in der City“. Der Landkreis hat im Rahmen des Projekts „STROM.bewegt“ einen BMW i3 angeschafft, als Fahrschulwagen. Anfang April kamen im Innovations-Centrum Osnabrück (ICO) zum Workshop „Elektromobiles Osnabrück“ der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) rund 40 Teilnehmer zusammen, um den Wirtschaftszweig Elektromobilität zu fördern, der, nach WFO-Geschäftsführerin Sonja Ende, „aufgrund seiner kurzen Historie kaum über stabile Strukturen“ verfügt. Die SWO Netz GmbH, eine

Stadtwerke-Tochter, testete in ihrem „smart grid“Pilotprojekt im Stadtteil Wüste „Einwirkungen auf das Netz“ – Teil des Szenarios waren Elektroautos mit verschiedenen Ladeleistungen. Der Plug-in Hybrid XL1 wurde im Osnabrücker VW- Werk mitentwickelt, angeblich das „effizienteste Serienfahrzeug der Welt“. Die Osnabrücker Firma ONYX composites bekam für die Entwicklung eines ultraleichten Hybridfahrzeugs 54.500 Euro Förderung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Schritte in die richtige Richtung. „Das wird!“, sagt auch Prof. Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr der Stadtwerke Osnabrück AG. „So ein Umbauprozes braucht eben Jahrzehnte.“ Auch die Stadtwerke setzen stark auf E-Mobilität. 40 E-Fahrzeuge umfasst ihr Fuhrpark, alle im Betriebseinsatz. Die Stadtwerke-Kooperation Stadtteilauto OS bietet vier Mitsubishi I-Miev auf und gewährt Kunden, die ausschließlich diese E-Fahrzeuge nutzen, starke Vorteile: die Aufnahmegebühr reduziert sich, die Sicherheitseinlage entfällt. An den 20 Stadtwerke-Ladestationen der Stadt laden Stadtwerke-Kunden kostenlos. Ab 2027/18 sollen im gesamten Innenstadt-ÖPNV nur noch Elektrobusse fahren ... Rolfes: „Aber im Grunde geht es nicht drum, Benzin, Diesel und Gas durch Strom zu ersetzen. Die Lösung ist ein intelligenterer Umgang mit Mobilität. Weniger Individualverkehr, zumal in der Innenstadt, dafür mehr Öffentlicher Personennahverkehr – und wenn Verkehr, dann emissionsfrei. Enge Vernetzung mit dem Carsharing. Alldas verknüpft durch eine Smartphone-App, die mir zeigt, mit welchen Verkehrsmitteln ich am besten von A nach B komme.Und vielleicht auch einfach mal mehr zu Fuß gehen, Fahrrad fahren.“ Und Merkels Million? „Eine Zahl, um die Industrie unter Druck zu setzen, sich an diesem Wandel zu beteiligen. Wer die zusammenkriegen will, muss schon jeden Wohnwagen dazunehmen, der sich elektromotorisch rangieren lässt.“ Maik Zwank, Ekonzept Osnabrück, fährt einen Renault

Maik Zwank, Ekonzept, im Twizy: „Für die Stadt ist er super!“


Twizy, als Firmenwagen. Damit geht es zu Beratungsterminen, zu Baustellen, am Abend aber auch nachhause. „Für die Stadt ist er super! Unglaublich wendig, Parkplatzsuche kein Problem. Und dann ist er natürlich ideal fürs Gesehenwerden, für die Werbewirksamkeit – die Leute drehen sich dann schon nach dir um.“ Auch die Auszubildenden des Anbieters für Elektoinstallationen und Gebäudetechnik, für E-Mobilität, nutzen den Wagen. Und Kunden bekommen ihn manchmal, auf Gutschein. Zwank: „Ein Auto, das echt Spaß macht!“ Spaß. Das ist auch das Hauptwort in Ulrich und Kerstin Reus „Road Runner“ am Bahnhof, zugleich örtlicher Showroom des Karlsruher E-Ingenieurbüros OrangeBikeConcept. Segways stehen hier in witziger, selbstgebauter Deko – Ölfass, Leitplankentresen, Zapfsäule – elektrifizierte Vespas, Dreiräder, Faltscooter, Skateboards, Stehroller. E-Strandbuggys sind zu haben, E-Motorräder. Und natürlich Pedelecs, E-Bikes. Ulrich Reu: „Im Prinzip alles, womit man sich elektrisch bewegen kann. Wer hierher kommt, kommt, weil er das Außergewöhnliche will.“ Allein von Stadt und Region könnte der Road Runner allerdings nicht leben – zwei, drei Segways kurven derzeit durch Osnabrück. Reus Einzugsbereich: 150 Kilometer. Schwergängig, die Wende zur E-Mobilität? Ulrich Reu: „E macht Spaß, zeigen wir, ist cool, ist hip. Aber wir sind unserer Zeit da wohl ein bisschen voraus. Der Staat verdient ja kräftig an diesen ganzen Spritfressern.“ Kerstin Reu: „Es dauert noch, bis das so richtig ins Bewusstsein kommt. Aber es kommt. Es ist ja die Zukunft.“ Auch Segway-Touren sind im Angebot: Altadt, Nettetal, Piesberg. Auch privat legt Ulrich Reu viele Wege mit seinen E-Gefährten zurück. Allerdings liebt er auch seinen alten Volvo 850. Er lacht: „Da fährt dann immer ein Tankwagen hinterher.“ 13. Mai, 14 Uhr 10. Lars Brauer atmet durch. Die ersten Fahrzeuge der eTourEurope machen sich wieder auf den Weg. Aber das heißt nicht, dass es jetzt wieder ruhig wird in Osnabrück, in Sachen E-Mobilität. Am 27./28. Juni steht schon die nächste Großveranstaltung an: „Einfach elektrisch“, eine Sieben-Städte-Werbetour des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, macht auf der Kleinen Domsfreiheit Station. Besonders attraktiv: Probefahrten in Autos von Renault, VW, BMW, KIA, Citroën, auf Zweirädern wie Segways, Motorrädern. Offen ist allerdings, ob die zeitgleiche Bundesratsinitiative von Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies Erfolg hat, für Elektroautos wirklich Kaufprämien durchzusetzen – 5000 Euro für reine E-Mobile, 2500 für Plug-In-Hybride. Immerhin hat der Bundestag schon mal das Elektromobilitätsgesetz verabschiedet. Damit können Städte und Gemeinden nun E-Autos bevorzugen – etwa durch Freigabe der Busspuren. Die Resonanz der Kommunen ist allerdings bisher mager. Thomas Lutze, MdB Die Linke: „Ein Gesetz, das draußen so gut wie niemand braucht.“ Oder besser: umsetzt. Denn verbindlich ist es ja nicht. Klar, noch immer steckt die E-Mobilität, so stark der Hype um sie derzeit auch ist, so weit fortge-

Udo Werges, am Roadster: „Jeder Kilometer Spaß!“

„Statement!” Udo Werges, Tesla Roadster 2.5 „Elektrisch über 180.000 km“ steht an der Fahrertür des Zweisitzers von Udo Werges. Das stimmt nicht mehr ganz. Viel fehlt nicht, dann sind es 200.000. Der Elektroingenieur fährt den coolen Sportler (als „Statement“) seit Anfang 2011. Abgeholt hat er ihn direkt im Werk, bei Lotus in Hethel, England. Und seither macht ihm „jeder Kilometer Spaß“. Kann man verstehen: Von 0 auf 100 in 3,9 Sekunden, 200 km/h Spitze, satte 350 Kilometer Reichweite, trotz der hohen Laufleistung nur einmal neue Bremsbeläge ... Ach ja, und dann sind da diese „absolut charmanten“ Verbrauchskosten: 2 Euro 50 auf 100 Kilometer – bei ein bisschen mehr Fahrspaß ein paar Cent mehr. Außerdem ist der Wagen ein Wegbereiter: Hätte es die 2.500 Roadster nicht gegeben (215 davon fahren in Deutschland), hätte sich Teslas Oberklasse-Limousine Modell S nicht entwickeln lassen. Die Automobilindustrie sieht Udo Werges („eine sehr, sehr spannende Zeit“) am Scheidepunkt: „Der Wandel zur E-Mobilität ist unausweichlich. Wer diesen strategischen Punkt verpasst, verliert. In den nächsten fünf Jahren beginnt der Überlebens- und Untergangskampf.“ Und was, wenn Google und Apple wirklich in den Automarkt einsteigen, mit einem E-Mobil? Werges, der zuhause „Naturstrom“ bezieht, zusätzlich eine Solaranlage auf dem Dach hat und dessen Ölheizung bald rausfliegt, zugunsten von Holzpellets: „Dann rollen sie den Markt auf. Die haben ja all diese technologischen und gedanklichen Altlasten nicht, die die Verbrennertraditionalisten mit sich rumschleppen.“ Hoffnung macht ihm, dass „immer mehr ungebrandete, neutrale PKW“ im Stadtbild zu sehen sind, von echten Begeisterten, nicht nur als Firmen- oder Händlerfahrzeuge. 1 Million E-Mobile in 2020? „Das schaffen wir!“

schritten der technische Optimierungsprozess, so wortreich die politische Willensbildung, in den Kinderschuhen. Noch immer sind die Akkus (zu) teuer. Noch immer braucht, wer viel und weit unterwegs ist, (zu) viele Ladekarten, Adapter, Kabelrollen. Genormte Stromtankstellen müssen her, mit einheitlicher Abrechnung. Und die Automobilindustrie muss endlich aufhören, auf schwere PSProtze zu setzen. Obwohl: Ist nicht auch der Mercedes SLS AMG electric drive 751 PS stark und massige 2,1 Tonnen schwer? Auf dem Parkplatz des „Taste Kitchen“ herrscht Überschwänglichkeit, Euphorie, Pioniergeist. Gut so – auch wenn mancher heimlich hinter diesem schwarzen, malerisch ramponierten Landrover Defender herschaut, der gerade vorbeifährt: „Geiles Teil.“ Nur einer der Passanten runzelt die Stirn

angesichts der vorwiegend in frischem Weißgrün lackierten Ökoflotte. „E-Autos mit Designschnickschnack? Chromzierleisten? Versteh ich nicht. Ich dachte, es geht hier um Umwelt.“

EINFACH ELEKTRISCH Mitte Mai gestartet, geht sie bis Mitte Juli: Die SiebenStädte-Tour des Hannoveraner Wirtschaftsministeriums zum Thema Elektromobilität. Ein Fahr- und Messeevent, bei dem der Schwerpunkt auf dem Fahren liegt: 30 E-Autos und Hybride stehen für bis zu 1000 Probefahrten zur Verfügung. Auch Segways lassen sich testen, Lastenfahrräder, E-Mountainbikes, Motorräder. Ein Erlebnis nicht nur für Tüftler und Ökofreaks, sondern für die ganze Familie. P 27., 28.6., 10-17 Uhr, vor dem Theater am Domhof und Kleine Domsfreiheit STADTBLATT 6.2015 15


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„Es fällt hier keiner von der Stange“ Anfang April erfüllte sich Alessia Henoch ihren großen Traum – sie eröffnete ihr eigenes Sportstudio in Osnabrück. Doch nicht irgendeines: Die „Stadtgazellen“ unterrichten Pole Dance und Luftakrobatik. TEXT & FOTO: FRANZISKA TEMMEN

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ole Dance. Sofort schießen Bilder durch den Kopf: Bilder von Nachtclubs und lasziv tanzenden Frauen. Doch damit hat das Ganze hier nichts zu tun: „Beim Pole Dance trägt man eben knappe Kleidung. Mit zu viel Stoff am Körper würden wir ganz einfach von der Stange rutschen“, erzählt Alessia Henoch. Sie steht in ihrem Studio in der „Alten Fabrik“ an der Neulandstraße, der Stolz ist ihr anzumerken. Seit wenigen Wochen bringt sie Osnabrücker Frauen diese spezielle Tanzform näher. Pole Dance, englisch für Stangentanz, ist eine Sportart, die an fest montierten oder frei drehenden Stangen getanzt wird. Früher gab es das nur im Rotlicht-Milieu – heute ist es ein anerkannter Sport, der viel Kraft, Ausdauer und Körperbeherrschung erfordert. Die „International Pole Dance Fitness Association“ (IPDFA) bemüht sich sogar, „Pole“ als olympische Disziplin zu etablieren. „Pole Dance ist ein extrem effektives Ganzkörper-Workout. Aber es bringt so viel Spaß, dass die meisten gar nicht merken, dass sie gerade Sport machen“, so Henoch. Der Effekt? „Man bemerkt Veränderungen. Die Körperhaltung verbessert sich und man wird beweglicher.“ Auch für Fitnessanfänger ist der Sport geeignet: „Viele haben Angst, dass sie nicht genügend Kraft besitzen. Ich bekomme sehr oft zu hören ,Ich konnte in der Schule auch nie das Seil hochklettern!’. Jeder kann das – es kommt nur auf die richtige Technik an.“ Vor vier Jahren hat Alessia Henoch mit dem Pole Dance angefangen. Aus Neugierde. Vorher war sie nie eine passionierte Sportlerin. Dann sah die 26Jährige einen Fernsehbericht über Pole Dance. „Nach meiner ersten Kursstunde habe ich mir direkt eine eigene Stange bestellt. Drei Monate später habe ich meine Trainerausbildung angefangen. Es hat mich mitgerissen.“ Mit Pole Dance entwickelte sie eine echte Leidenschaft: „Ich entdeckte eine völlig neue Seite an mir. Es hat so viel verändert – insbesondere mich.“ Ihre ersten Erfahrungen sammelte die gebürtige Hagenerin in einem Studio in Münster, wo sie neben dem Studium arbeitete. „Die Szene war klein, man begegnete vielen inspirierenden Men-

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schen.“ Dort lernte sie auch die beiden Trainerinnen kennen, die ihr heute zur Seite stehen. Gemeinsam bieten sie Choreographie- und Technikkurse an. Der Choreo-Kurs stützt sich auf die Musik – passend zum ausgewählten Lied wird an der Stange getanzt, sich gedreht, bewegt und der Körper in der Luft gehalten. Das erfordert nicht nur viel Kraft in den Armen, sondern auch in den Beinen. Dennoch sind, betont Henoch, schnelle Erfolge sichtbar – bereits nach einer Probestunde hätten Teilnehmerinnen gesagt, wie überrascht sie darüber seien, so schnell ein Gefühl für die Stange zu entwickeln. Eine typische Figur, die allerdings etwas Übung erfordert, ist der Handstand an der Stange. Eine Herausforderung, sein Körpergewicht zu halten und dabei auch noch elegant auszusehen.

„Was wir hier machen, hat nichts mit Nachtclub zu tun.“

Der Technikkurs hingegen ist eher als Kraftsport gedacht, da nicht das Tänzerische, sondern einzelne Tricks im Vordergrund stehen. Darüber hinaus gibt es noch Aufbaukurse, die sich dem passenden Workout und yogabasiertem Stretching widmen. Ein schweißtreibender Sport also. Das schmuddelige Image des Pole Dance sieht sie locker: „Was wir hier machen, hat nichts mit dem Nachtclub zu tun. Ich wünsche mir, dass es noch mehr Leute für sich entdecken.“ In Deutschland steht Pole Dance noch am Anfang, bekommt aber mehr und mehr Aufmerksamkeit. Es ist ein interessantes Thema, das auch immer mehr in den Medien zu sehen ist – wie in Castingshows oder Sitcoms. Schließlich ist es nicht nur schön anzuschauen, sondern hat auch immer noch etwas Verruchtes an sich, ähnlich einem Tabubruch. Fremde reagieren ganz unterschiedlich, wenn sie von Alessia Henochs Leidenschaft erfahren: „Klar gibt es auch Macho-Sprüche. Aber 'Wie, du machst Tabledance?‘ habe ich noch nie gehört. Die meisten sind zwar schon erstaunt, aber auch interessiert.“ Sie teilt gerne ihre Begeisterung mit anderen, auch in ihrem Bekanntenkreis hat sie schon einige mit der ungewöhnlichen Sportart angesteckt.

Ihr eigenes Studio ist ihr bisheriger Höhepunkt, war aber auch ein langwieriger Prozess: „Der Wunsch war schon die ganze Zeit da. Ich dachte mir ,jetzt oder nie‘, schließlich ist es das, wofür ich brenne. Meine Eltern haben mich toll unterstützt.“ Privat hört sie übrigens gerne HipHop, R’n’B und Black Music: „Ich mag die Herausforderung, diese eher nicht so typischen Pole-Stile in einer Choreographie an der Stange zu zeigen.“ Deutlicher geht es nicht: Pole Dance ist ihr Ding. Eine weitere ihrer Leidenschaften ist Luftakrobatik. Dazu wird etwa mithilfe eines Tuchs, das von der Decke hängt, getanzt und geturnt – bekannt aus Zirkussen und Bühnenshows. Weitaus exotischer ist dagegen das Anti-Gravity-Yoga – quasi Yoga kopfüber. Das Tuch ist auch hier an der Decke befestigt und erinnert an eine Schaukel, auf die man sich setzen und hängen kann. Die YogaÜbungen selbst werden ganz ohne Bodenkontakt ausgeübt. Verrückt – aber spaßig. Doch zurück zum Pole Dance. Wer nimmt eigentlich an diesen Kursen teil? „Ganz unterschiedliche Frauen zwischen 14 und 60 Jahren. Die Figur oder die Sportlichkeit sind unwichtig, es sollte einfach Spaß machen. Deswegen sind bei uns wohl auch Junggesellinnen-Abschiede sehr beliebt.“ Männer sind beim Pole Dance extrem selten. Kurios findet es Alessia Henoch, wenn Frauen dabei sind, die sehr sportlich wirken – aber selbst gar nichts von ihrer eigenen Beweglichkeit wissen. Aber auch, wer sich eher ungeschickt anstellt, hat nichts zu befürchten: „Es fällt hier keiner von der Stange“, schmunzelt sie. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland Meisterschaften im Pole Dance. An eine Teilnahme denkt sie aber nicht: „Dafür bin ich zu sehr Showgirl.“ Ihr geht es mehr um den Tanzausdruck als um die perfekte Technik. Ihre Lieblingsfigur ist der „Cocoon“: „Das ist wie die Biellmann-Pirouette im Eiskunstlauf, nur kopfüber an der Stange.“ Also Arme hinten über die Schulter, Fuß umfassen und deeehnen. Kein Wunder, dass Pole Dance eine Form der Akrobatik ist. Seit 2012 studiert Alessia Henoch Psychologie an der Uni Münster. Sie sieht gute Chancen darin, ihr Studium mit ihrer Passion zu verbinden – besonders im Bereich Coaching und Motivation. Nebenher macht sie gerade noch mehrere Lizenzen, zur Fitness- und Personaltrainerin. Sie lebt für den Sport, durch und durch. Leidenschaft, Tanz, Workout, Spaß – gibt es auch etwas Schlechtes am Pole Dance? „Man kann nicht mehr aufhören.“ P 21.6., 11 – 18 Uhr, Tag der offenen Tür


Alessia Henoch: „Man kann nicht mehr aufhören!“

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Jugend an die Macht Seit zwei Jahren gibt es in Osnabrück ein Jugendparlament. Ende Juni ist die nächste Wahl. Was wurde erreicht? Was wird erwartet? Olivia Wölfel und Max Assmann, noch amtierend, erzählen von ihrer Zeit in der Osnabrücker Kommunalpolitik. TEXT/FOTO: FRANZISKA AHNERT

„Die Strukturen stehen jetzt!“: Olivia Wölfel und Max Assmann sind Parlamentarier der ersten Stunde

ten zu allererst unsere Geschäftsordnung ausarbeiten. Das hat viel Zeit und Arbeit in Anspruch genommen“, berichten Olivia Wölfel und Max Assmann von ihrer Anfangszeit. Aber nachdem diese bürokratischen Hemmnisse überwunden waren, konnten sie auch erste, ganz konkrete Projekte anstoßen: Sie bezogen erfolgreich Position für eine Sanierung der Skateranlage an der Liebigstraße und haben ein Projekt ins Gespräch gebracht, mit dessen Hilfe Asylheime von innen freundlicher gestaltet werden sollen. Ein weiterer Plan des Parlamentes ist es, einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, um das ehrenamtliche Engagement von SchulAGs auszuzeichnen.

Zeitaufwändig, aber mit guter Stimmung Das Jugendparlament kommt alle sechs Wochen zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, der Vorstand auch häufiger. „Die Parlamentsarbeit nimmt neben der Schule schon viel Zeit in Anspruch. Gerade während der Klausuren-Phase ist das deutlich zu spüren. In unserer Anfangsphase kam es vor, dass zu unseren Sitzungen so wenige Mitglieder erschienen sind, dass wir nicht mehr beschlussfähig waren“, erzählt Max Assmann. Um so einen Fall in Zukunft zu vermeiden, wurde die Regel eingeführt, dass, wer dreimal fehlt, aus dem Parlament ausgeschlossen wird. Für Olivia Wölfel lohnt sich der Einsatz – auch wegen der guten Arbeitsatmosphäre: „Bei unseren Sitzungen herrscht immer eine gute Stimmung. In den Pausen quatschen wir viel. Da haben sich sogar neue Freundschaften gebildet.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Fachausschüssen der Stadt habe gut funktioniert. „Besonders Herr Griesert hat uns gut unterstützt“, lobt Max Assmann den Oberbürgermeister.

Das neue Jugendparlament

s war viel learning by doing. „Und man übt auf jeden Fall, zu argumentieren“, sagt Olivia Wölfel nach zwei Jahren Osnabrücker Jugendparlament. Zusammen mit 32 weiteren Mädchen und Jungen ging die heute 16Jährige im Jahr 2013 die spannende Aufgabe an, dabei mitzuhelfen, das erste Jugendparlament der Stadt zu bilden. Mit dabei war auch Vorstandssprecher Max Assmann: „Ich habe mich schon immer für die Kommunalpolitik interessiert und durch Zufall den Aufruf zur Wahl des Jugendparlamentes im Internet entdeckt“, so der 19-Jährige. Beide wollten etwas bewegen in der Stadt, sich einbringen.

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Lange Sitzungen und erste Erfolge „Unsere Gesellschaft braucht junge Menschen, die sich im Gemeinwohlbereich engagieren. Das Jugendparlament soll ihnen ermöglichen, durch eigenes Tun einen Einblick in die Kommunalpolitik zu bekommen und ihr Interesse an der politischen Gestaltung zu wecken“, erklärt Hans-Georg Weisleder, Fachdienstleiter Jugend der Stadt Osnabrück, den Grundgedanken. Dieser hautnahe Einblick in die Strukturen der Kommunalpolitik kann erst einmal recht ernüchternd sein: „Es gab gerade zu Beginn lange, textreiche Sitzungen. Wir muss-

Die Amtszeit der ersten Jugendparlamentarier endet im Juni. Am 26. und 27. Juni werden die 33 Mitglieder des nächsten Jugendparlamentes gewählt. Wählen können alle jungen Menschen mit Wohnsitz in Osnabrück von 14 bis 18 Jahren, egal welcher Nationalität. Das nächste Parlament kann schnell durchstarten: „Die Strukturen stehen jetzt und viele Projekte können in die nächste Amtsperiode mit hinübergenommen werden“, freut sich Olivia Wölfel. Max Assmann zieht nach zwei Jahren Parlamentsarbeit ein positive Bilanz: „In dieser Zeit hat man vor allem etwas für sich selbst und sein Leben gelernt.“ www.jugendparlament-os.de


ortstermin

Ganz vorn: Die glorreichen Sieben auf ihrem Ritt gegen die Intoleranz

Wahrgenommen werden Am 11. Mai trafen sich sieben Osnabrücker Unternehmen, um über Homosexualität und Coming Out im Beruf zu sprechen. Ein Denkanstoß über Diskriminierung, Gleichberechtigung und Toleranz. TEXT/FOTOS: FRANZISKA TEMMEN

er Kleine Saal im Haus der Jugend. Die Vertreterinnen der sieben Unternehmen haben vorne bereits Platz genommen. In der Ecke steht eine Stellwand, gespickt mit Bildern und Informationen zu den 37. schwul-lesbischen Kulturtagen „Gay in May“. Gleich beginnt die Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Homosexualität und Coming Out im Beruf: Wie offen sind Osnabrücks Arbeitgeber?“ Durch den Abend führt Melanie Rosemann, Controllerin beim Reinigungs- und Sicherheitsdienstleister Piepenbrock. Sie ist selbst homosexuell und hatte die Idee für den Themenabend. Auf ihre Anfrage reagierten 17 Unternehmen positiv – vier hingegen meldeten sich nicht zurück, eins äußerte sich negativ. Grund dafür war unter anderem die Angst vor negativer Berichterstattung. Letztlich teilgenommen haben nur sieben Unternehmen: Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, Hellmann Logistics, Piepenbrock, das Klinikum Osnabrück, die Stadtwerke AG, die Sparkasse Osnabrück und die Stadt Osnabrück. Anwesend sind etwa 30 Zuhörer, auch Transsexuelle. Sie werden heute Abend die Gelegenheit nutzen, teils sehr persönliche Fragen zu stellen. Die Diskussion beginnt. Schnell wird deutlich: In allen Unternehmen ist Homosexualität im Berufsalltag selbstverständlich. Offen darüber

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geredet wird aber kaum. Warum ist dieses Thema überhaupt so wichtig? Weil im Beruf auch private Gespräche geführt werden: „Ich möchte auch am Arbeitsplatz über mein Privat- und Sozialleben reden – ohne, dass es seltsam oder gekünstelt wirkt“, lautet eine Stimme aus dem Publikum. Ein anderer bringt es noch einmal auf den Punkt: „Wer nicht sagt, dass er schwul ist, wird für hetero gehalten. Aber ich will wahrgenommen werden. Coming Out ist ein ständiger Prozess.“ Die Umsitzenden stimmen zu. Im Alltag haben sich bereits in jedem der Unternehmen Mitarbeiter als schwul oder lesbisch geoutet – auch Führungskräfte. Ein Coming Out im Beruf sei also „kein Problem“. Das Publikum ist zufrieden. Aber der Wunsch, diese Offenheit nach außen hin zu zeigen, ist da: „Das wäre was, wenn die Stadtwerke in ihrer Werbung fürs Nettebad auch mal ein gleichgeschlechtliches Pärchen zeigen würden.“ Für mehr Diskussionsstoff sorgt die Bewerbungsphase. Ist bereits das Vorstellungsgespräch der richtige Zeitpunkt, um sich zu outen? Wie relevant ist die Frage nach der Sexualität wirklich?

Hinterher ist klar: Die direkte Nachfrage oder ein direktes Outing ohne einen Gesprächszusammenhang wäre fehl am Platz. Dies bestätigt auch eine Zuschauerin: „Meiner Meinung nach gibt es keinen richtigen Zeitpunkt, um mich im Bewerbungsgespräch nach meiner Sexualität zu fragen. Ich würde mich fragen, ob das meine Chancen im Unternehmen einschränkt. Aber ein Hinweis für Toleranz auf der Homepage wäre gut, es muss ja nur ein Satz sein.“ Ihr Vorschlag kommt sehr gut an. Ein anderer greift auf: „Im Gespräch könnte ganz allgemein auf die Anti-Diskriminierungspolitik im Unternehmen hingewiesen werden. Das würde ein ganz anderes Vertrauen geben.“ Nach Meinung des Publikums steht also der Arbeitgeber in der Pflicht, das Thema dezent aufzugreifen – ein interessanter Gedanke. Insgesamt zeigt der Abend, wie wichtig der Dialog zwischen Unternehmen und Homosexuellen ist – für mehr Vielfalt und Vertrauen am Arbeitsplatz. „Schließlich rennen wir nicht mit der Regenbogenfahne durchs Unternehmen“, scherzt Rosemann.

„Kein Problem“

Drei Fragen an Melanie Rosemann Wie ist die Lebensqualität für Schwule und Lesben in Osnabrück? Sehr gut! Neben einer Kneipen- und Szenekultur gibt es Aktionen wie den „Gay in May“. Wie gehen Sie mit dummen Sprüchen um? Ich gehe sehr offen damit um, auch bei Fremden – das kommt aber wirklich selten vor. Einige sollten nur über ihre Schimpfwörter nachdenken. Wie stark hängt ein Outing vom Betriebsklima ab? Sehr stark. Wichtig ist aber, wie ich selbst damit umgehe: Wenn ich ein Problem damit habe, machen andere auch ein Problem daraus.

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familiensache FOTO: KLAUS-PETER BECKER/VER.DI

Tipps für Kids

Muss was passieren Steigen bald die Gehälter? Hier steigen schon mal ein paar Luftballons ...

Rabatz im Zauberwald Hänsel und Gretel, klar. Kennen wir. Gehen in den Wald und ... Aber in diesem Märchenmusical begegnen sie nicht nur der Hexe. Sie begegnen Pinocchio, Rotkäppchen, Frau Holle. Ist eben ein Zauberwald. Aber das beschauliche Leben dort gerät ganz schön aus den Fugen, als der Schwarze Zauberer nach der Macht greift. Flugs wird die „Märchenpolizei“ gegründet. P 14., 21.6., Waldbühne Kloster Oesede

Streik an den kommunalen KiTas: Erzieher bekommen gern immer mehr Verantwortung, aber ungern mehr Geld. Hat das jetzt ein Ende?

f Die drei Wünsche Sie mögen ja ein bisschen oldschool sein, die Gebr. Grimm. Trotzdem werden sie noch gespielt. Vom „Cis Kindertheater“ zum Beispiel. Da sehen wir Holzfäller Waldemar, der sich wünscht, reich zu sein, nie mehr arbeiten zu müssen. Das geht natürlich schief. Aus ists mit dem friedlichen Leben im Wald. P 21.6., Bramsche, Filmtheater Universum

reitag, 8. Mai, 12 Uhr 30. Im Streiklokal in der Lagerhalle ist die Stimmung gut. Der Topf mit der Bohnensuppe ist fast leer, nur noch vereinzelte Nutella-, Marmeladen- und Schinkenbrötchen liegen auf den Tabletts – 150 Genossen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di können was wegputzen. Vor einer halben Stunde haben sie auf dem Heger Tor rote Luftballons steigen lassen, als Auftakt der Osnabrücker Aktionen zum unbefristeten Kommunal-KiTa-Streik, jetzt diskutieren sie die Aktionsvorschläge auf der Pinnwand: Flashmob, Autokolonne, Youtube-Film, Sprühkreide auf dem Marktplatz, Demo mit Eltern, Ratssitzung auf Kinderstühlen …

Ole Spitzer, Sprecher der ver.di-Vertrauensleute der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und selbst Erzieher, legt sein heißgelaufenes Mobiltelefon weg. Ein bisschen müde sieht er aus, aber auch euphorisch. Er ist für die Organisation und Dramaturgie des örtlichen Streiks zuständig: „Die Kollegen kommen ja nicht nur zum Kaffeetrinken her. Die wollen, dass was passiert.“ Und sie wollen Gehör. Je mehr Mitbestimmung, desto mehr Motivation. Spitzer: „Ein paar Infostände, und das wars? Sowas zieht heute nicht mehr. Also gibt’s einen Streikblog, wir posten über Twitter, Riesen-Bodenzeitungen sind im Gespräch, Blumenpflanzaktionen. Wichtig ist vor allem, die

Spannung zu halten. Möglicherweise geht der Streit ja ziemlich lange.“ Aktionen vor den Osnabrücker städtischen KiTas – alle neun haben sich von Anfang an am Streik beteiligt, mit 250 Mitarbeitern – gibt es diesmal allerdings nicht. Klaus-Peter Becker, Fachbereichsvorstand Weser-Ems, beim Unterschriftensortieren: „Die meisten Eltern solidarisieren sich zwar mit uns. Sie wissen: Die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst brauchen eine echte, deutliche Aufwertung! Aber wir wollen nicht provozieren.“ Beim Streik vor sechs Jahren, er dauerte 13 Wochen, damals ging es um Arbeitszeitverlängerung, kam es vor den KiTa-Toren zu Wortgefechten. Wilhelm Koppelmann, Mitglied der Bundestarifkommission: „Wenn wir jetzt einknicken, merken sich die Arbeitgeber das. Aber wir haben eine schlagkräftige Truppe.“ Wie tief der Unmut sitzt, lässt sich an einer Zahl ablesen: 93,44 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder haben für einen unbefristeten Arbeitskampf gestimmt, bundesweit. „In Osnabrück“, so Spitzer mit einem Anflug von Stolz im Lächeln, „lagen wir sogar noch leicht darüber“. Auch 50 Kollegen dreier Landkreis-Kitas beteiligen sich – aus Bissendorf und Dissen. Die Forderung: Einkommensverbesserungen von rund 10 Prozent. Spitzer: „Mal sehen, wie sichs entwickelt.“ Die Lagerhalle leert sich. Die letzten Brötchen, schon reichlich welk, werden weggeräumt. Draußen, vor der Tür, ein Vater mit Tochter, 5 Jahre. Sie haben mitgestreikt; jetzt schließen sie ihre Räder auf. „War genauso lehrreich wie manche KiTa-Stunde!“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mami Moshpit Erkenntnisse aus dem (Nacht-)Leben

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7. Osnabrücker Vätertag ... dies mal im Museum am Schölerberg! Das Motto: „Kokeln, forschen, Sterne gucken“. Bevor Fragen kommen: Klar, hier sollen sich nicht nur die Väter austesten, sondern auch die dazugehörigen Kinder! Es geht um Wald und Wasser, um Feuer und Flamme, um Fossilien, das Planetarium. „Väter sind für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung“, sagt Martina Kischel, Evangelische Familienbildungsstätte. Hätten wir nicht gedacht ... Anmeldung unter 0541/505-300. Aber besser beeilen! P 27.6., Museum am Schölerberg HPS 20 STADTBLATT 6.2015

m Mai war wieder Maiwoche. Darüber kann man geteilter Meinung sein – Mami fasst mal zusammen: Vor 22 Uhr allet schick, danach: Rette sich, wer kann, sonst drohen Kater und vollgereihertes Schuhwür..., äh, werk! Tagsüber jedenfalls waren wir mehrfach begeistert aus; als Fast-Weinprinzessin aus der Pfalz finde ich es einfach schön, wenn an jeder Ecke Live-Bands aufspielen und Leben in der Stadt herrscht. Jubel und Trubel für die ganze Familie! Besonders fetzig ging es stets an der Timezone-Bühne am Herrenteichswall zu. Am Himmelfahrtstag bot man Mamis Lieblingsbeschäftigung auf: Karaoke. Da wir spät vom Seifenkistenrennen eintrudelten und das Tochterkind uns im Schlepp hatte, ersparte ich diesmal aber allen Anwesenden eine eigene Gesangseinlage. Andere übernahmen diese Aufgabe bereits sehr gut: Vor allem ein junger, ziemlich komplett – von Haaren über Klamotte bis Fingernägel – schwarz eingefärbter Mensch namens Felix pustete uns weg mit einer fetten Version des einfach nicht totzukriegenden Led Zep-Klassikers „Hairway to Steven“ (o.s.ä.). „Do

you remember laughter?“ provozierte er uns ländlich-familiäres Publikum, damit seinen vorher schon erheblichen Rock’n’Roll-Faktor auf 11 drehend. Im Mai war nicht nur Maiwoche. Auch Nashville Pussy – die nette, heimelige Band von nebenan für die ganze Familie. Die Kleine Freiheit hatte gerufen, und Mami und Papi waren gekommen, um mitzumoshen. What’s not to love? Für Mami macht man mit heftig headbangenden Ladies an Gitarre und Bass plus amtlich-tightem R’n’R alles richtig. Das findet man in Biker-Kreisen schon lange, und die Freiheit war voll mit entsprechend wertschätzendem Publikum. Trotzdem waren Mami und Papi am Gähnen, und schon um 23 Uhr im Bettchen. Ü40 ist unter der Woche ausgehen tagsüber einfach schöner! Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon wieder auf den Mai..

Gute Nacht & bis nächsten Monat, Eure Mami


umwelt G RÜNE G ESI C H T E R

Inhaberin des Naturtextil-Geschäfts „Impulse – natürlich von Anfang an“

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ... ich Kleidung, Schuhe, Babysachen aus ökologischer und nachhaltiger Produktion anbiete.

wäre, würde ich ... die Erforschung alternativer Energien fördern. Mir gibt Hoffnung, dass ... immer mehr Menschen den Wunsch nach einer Gemeinwohlökonomie haben. Dazu gehört auch, dass gute menschliche Beziehungen und die eigene Zeit einen Wert darstellen. Zeit ist nicht Geld, sondern Leben. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... keiner Angst vor Fremden und Fremdem hat. Diesen „Impuls“ würde ich gerne setzen: Selber denken und danach handeln. Die Liebe dabei nicht vergessen. Ohne Liebe ist man höchstens geschickt. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

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„Minimize den Plastik-Scheiß!“ Ein Monat lang kein in Plastik verpacktes Lebensmittel? Janina Witt hat den Versuch gemacht. Und darüber einen Blog geschrieben.

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Wasser und Industrie-Chips aus Plastikverpackungen? Nein, danke! Janina Witt setzt auf Glas und Selbstgemachtes

enn Janina Witt morgens zur Arbeit geht, packt sie sich eine Bierflasche ein. Aber das ist kein Grund zur Sorge. Es zeigt nur, wie konsequent die FÖJlerin des NABU Osnabrück Plastikverpackungen vermeidet. „Da ist ein Bügelverschluss drauf, mit Porzellanzapfen …“ Perfekte Wiederverwendung. Plastik. Das allgegenwärtige Nebenprodukt der Petrochemie stellt uns vor gewaltige Probleme: Seine Herstellung frisst Unmengen Energie, verschmutzt Luft und Wasser. Und wenn es zu Müll wird, landet es meist nicht im Recycling. Janina Witt: „Das Schlimmste: Viele Menschen sehen das noch immer völlig unkritisch.“ Um sich und andere zu sensibilisieren, hat Janina Witt von Anfang März

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bis Anfang April beim NABU einen Blog geschrieben: rageagainstthe plastik.wordpress.com. Über einen Selbstversuch. Einen Monat lang kein in Plastik verpacktes Lebensmittel. „Dieser ganze Massenkonsum, diese Wegwerfgesellschaft! Mich macht das wirklich wütend.“ Janina Witt, auf deren EinkaufsStoffbeutel „Recycle or die“ steht, wandelte ihre Wut in Antrieb um. Fotografierte selbstgemachte Kartoffelchips. Erzählte von Heißhungerattacken „auf alles Ungesunde“. Beschrieb „Öki“-Reisen. Sang ein Loblied auf „die Liebe meines Monats – das Glas“. Resonanz: Hunderte Aufrufe. Gewiss lag das auch an Janina Witts lustig-lebendigem, kämpferischem, Mut machendem, nie moralisierend

missionarischem Schreibstil. Am Ende ihrer vier Wochen heißt es: „An dieser Stelle möchte ich ein fettes und lautes Wuhu! loswerden. Proudness overload!“ Klar, es gab fragende Blicke, Sprüche wie „Und, wie viel hast du schon abgenommen?” Aber das hat sie nicht abgehalten. Ergebnis: Plastiklos geht. „Irgendwie findet man schon seine Wege.“ Gut, ein bisschen fühlt es sich manchmal nach Verzicht an, vor allem am Anfang. „Aber das gibt sich.“ Also: Glas- statt Plastikflasche. Zum Einkaufen Stoffbeutel mitnehmen. Beim Coffee to go auf den Deckel verzichten. Naturkosmetik kaufen – Zahncremes und Pflegemittel mit Peelingeffekt enthalten oft MikroplastikTeilchen. Wasser aus dem Hahn. Und natürlich viel lose kaufen. „Etwa auf dem Wochenmarkt. Einen ,Unverpackt‘-Laden haben wir in Osnabrück ja leider noch nicht.“ Und Janina Witt vermeidet nicht nur Plastikverpackungen. Sie vermeidet auch tierische Lebensmittel. Der Effekt, in den Worten ihres Blogs: „Das hört sich vielleicht merkwürdig an. Mir fällt aber kein anderes Wort ein, was es besser beschreiben könnte: Ich fühle mich rein.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Eine meiner spannendsten Aktionen war ... ein Begegnungsfest. Unter dem Motto „Tauschen-Teilen-Begegnen“ trafen sich viele Menschen zu einem Markt der Möglichkeiten. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... das eigene Konsumverhalten zu überprüfen. Was kannst du dir leihen, statt alles zu kaufen? Was kannst du reparieren (lassen) oder umändern, statt wegzuschmeißen? Eine der größten Umweltsünden ist für mich ... das Festhalten an atomar erzeugter Energie. Wenn ich Bundesumweltministerin

So geht Umweltschutz

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theken-talk Anna Auf dem Kampe Polly Esther’s

Nicht nur für Handwerker,oder? Sieht lustig aus, das Etikett des Handwerker Bräu – ein bischen retro

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Ein Hoch auf das Recycling: Hier ist bald das Glanz & Gloria zu finden

lammkuchen! Allein beim Klang dieses Worts läuft Hedda schon das Wasser im Mund zusammen! Was uns zu einer der guten Nachrichten des Monats führt: Am 15. Juni eröffnet in Belm das bereits siebte Le Feu-Restaurant. Wer schon jetzt Plätze reservieren will: belm@lefeu.de. Und gleich eine zweite gute Nachricht hinterher: Ja, das Glanz & Gloria zieht in Kürze in die OsnabrückHalle um – was ja nicht weit weg ist vom ursprünglichen Standort. Jan Jansen, Geschäftsführer der OsnabrückHalle,

what’s new

Yoloco Atmosphäre: Bunt, fröhlich und klein – praktisch Yogurt-to-go. Die Theke ist mit Massivholz verkleidet, dahinter erstrahlt eine leuchtend blaue Wand. Cooler Kontrast: Die roten Kaffeeautomaten. Selbstgebastelte Schilder zeigen, welche Toppings sich in den Schälchen befinden. Angebot: Hier gibt’s Frozen Yogurt – mit 1,4 % Fett eine leckere Alternative zum herkömmlichen Sahneeis. Dazu kommen frische oder knusprige Toppings wie Erdbeeren, Melonen, Müsli oder Honig. Wer mag, bekommt noch Sauce obendrauf. Außerdem im Programm: Espresso, Americano, Cappucchino und weitere Kaffeespezialitäten direkt vom Barista. Verrät auch schon der Name: YOLOCO steht für yogurt, love & coffee. Besonderheiten: Das junge Unternehmen aus Tecklenburg setzt auf Bio-Yogurt und Produkte aus der Region. TEXT/FOTO: FRANZISKA TEMMEN P Hakenstraße 18/Nikolai-Center, Mo.–Sa. 11.30–19.30 Uhr, www.yoloco.de

Meine Funktion: Servicekraft. Ich arbeite hier seit ... Rund fünf Jahren. Es ist wie meine zweite Heimat. Besonders mag ich ... Die familiäre Atmosphäre. Wir sind ein gutes Team und achten gut aufeinander. Das ist mein Lieblingsgetränk: Vormittags Kaffee mit Sojamilch, abends GinTonic. Ich probiere mich gerne durch unsere neuen Gin-Sorten. Das wird hier oft getrunken: Abends sind es Cocktails. Mit monatlichen Specials versuchen wir aber auch die Leute auf etwas Neues zu bringen. Diesen Promi hätte ich gerne mal an der Theke: Mit Gregor Gysi hätte ich gerne mal ‘nen Schnack, er ist eines der wenigen Charakterbilder in der Politik. Nach Feierabend ... Treibe ich viel Sport, am liebsten Beachvolleyball. Manchmal

FOTO: FRANZISKA TEMMEN

what’s up by Hedda Horch

stehen auch nächtliche Hausarbeiten für die Uni an. Meine Thekenphilosophie: First things first. Und: Serviceleute sollten immer gut drauf und freundlich bleiben. Die Gastroszene in Osnabrück ... Hat es schwer. Viele Läden kommen und gehen. Aber wir bleiben hier für immer! INTERVIEW: FRANZISKA TEMMEN

zu Hedda: „Ja, das geschieht, der genaue Zeitpunkt steht aber noch nicht fest. Nächstes Jahr wollen wir das alte Restaurant SpeiseZimmer im hinteren Bereich abreißen. Solange die Räume aber noch da sind, zieht das Glanz & Gloria dort temporär ein.“ Perfekt. Moment: Was hat Hedda da gehört? Handwerkskammer und Artland Brauerei bringen ein neues Bier heraus? „Handwerker Bräu“ heißt das helle, kräftige, stark hopfenbetonte, leicht fruchtige Craft Bier. Die Macher: „Vom Warum „Stallwachenparty“ heißt, was Handwerk für das Handwerk“. Hmm. Ende Juli an diesem Ort des gehobenen Hoffen wir, dass es Hedda überhaupt Genusses stattfindet? Finden wir es raus! erlaubt ist, den neuen Tropfen zu tesund regionaler Identität“. Hedda sagt: ten, schließlich ist sie kein Prost! Handwerker. Und hoffen wir Apropos schmecken. Osnabrück auch, dass das nicht bedeutet, dass ab jetzt Tischler, isst gut ist wieder am Start (17. bis Schlosser und Elektriker 21.6., Marktplatz). Und da gibt’s nicht auch während der Dienstnur was zu essen, vom Lotter Leben zeit ... bis Alimentari, vom Engels im Tatort Und gleich noch mal bis Gasthaus zum Dörenberg (übriBier. Erneut, erfahren wir, gens auch: Le Feu). Bei Einbruch der erhält die Lübbecker PriDämmerung kommt Lichtkunst hinzu: „Die Verwandlung eines vatbrauerei Barre den historischen Platzes in eine Landesehrenpreis. Lichtfassade des 21sten JahrKlingt gewichtig, finhunderts!“ Okay, lassen wir uns det Hedda und fragt überraschen. sich, wie es sich anfühUnd jetzt noch schnell ein len würde, selbst soviel Ausblick auf den Hochsommer: Ehre anzusammeln. Es steht ein „SommerfestLandwirtschaftsministraum“an! Gemeint ist: die ter Johannes Remmel: Stallwachenparty (25.7.) im Stei„Mit diesem Preis stellen wir die hohe Progenberger Hotel Remarque. Somduktqualität von Lemergetränke, Süßes, Fleisch und bensmitteln aus NRW Fisch vom Grill. Hedda freut sich in den Vordergrund vor allem auf die vegetarischen und betonen deren reGerichte. Und natürlich auch auf gionale Wurzeln.“ So DJ Jens Köhne ... Dieses Bier ist schmeckt es also, das aller Ehren wert. „Gefühl von Heimat Also: austrinken!

Bis die Nächte ...


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Legendäre Stimmung: Die Hauptbühne des Hurricane

Wo der Norden feiert

uch wenn beim Hurricane in diesem Jahr ganz große Namen wie Pearl Jam, Kings of Leon oder die von vielen Britpop-Fans erhofften Blur fehlen, ist das Festival in Scheeßel dafür in der Breite extrem gut aufgestellt. Und eine andere Britpop-Legende kommt vorbei: Noel Gallager mit seinen High Flying Birds. Der einstige Oasis-Mann hat seine neue Band aus dem Schatten der alten befreit und ein aktuelles Album draußen, das bislang zum Besten gehört, was 2015 erschienen ist. Seit Jahren ist die elektronische Musik ein wichtiger Bestandteil des Hurricane und spätestens ab 22 Uhr wird im Zelt – der einzigen Indoor-Bühne des Festivals – geschwitzt. Klingande, Whomadewho oder Booka Shade werden dafür Sorge tragen. Aber auch auf den drei Outdoor-Bühnen gibt es dicke Beats, unter anderem von Frittenbude und Paul Kalkbrenner. Ein anderer wichtiger Schwerpunkt, auch schon seit längerem, ist der heimische HipHop – Old und New School. Und da geht in diesem Jahr wirklich die Postbotin ab, bei Marteria, Cro, Alligatoah, Kontra K und dem Festivalabräumer schlechthin: Jan Delay & Disko No.1. Der Hamburger Oberstyler

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läuft auf großen Bühnen stets zu großer Form auf und wenn mehrere Zehntausend Menschen gemeinsam Hits wie „Klar“ oder „Feuer“ singen, weiß man, warum Festivals cool sind. In den perfekten Festival-Mix gehören natürlich Gitarrenbands jeglichen Schlags. Wer es lieber hart mag, wird von Danko Jones durchgeknetet, von Antemasque überwältigt, von den Suicidal Tendencies weggefegt und vom Black Rebel Motorcyclce Club mit Hymnen verwöhnt. Wer es lockerer mag, geht zu den super selten live zu erlebenden Counting Crows („Mr. Jones“), zum Songwriter-Lieblingsduo

Chillen nach dem Rocken: Zum Deichbrand gehört auch eine Beach Area

Angus & Julia Stone oder zu Alt-J, die auf dem Weg sind eine Megaband zu werden. Und dann gibt es noch die zig Geheimtipps des Hurricane … Etwa die englischen Marmozets mit ihrer hinreißenden Sängerin Becca Macintyre. Letztes Jahr auf dem Glastonbury haben sie gezeigt, das Punk noch lange nicht tot ist. Und damit ein Stück weiter Richtung Norden, nach Cuxhaven/Nordholz. Auf dem dortigen Seeflughafen hat sich das Deichbrand in den letzten Jahren zur Nr. 2 im Norden entwickelt. Das „Rockfestival am Meer“, so der Slogan, steht nicht nur für ein spitzen Programm, sondern auch für ein Lebensgefühl. Wer hier sein Zelt aufschlägt, möchte feiern und chillen. Und hängt oft noch einen Kurztripp an FOTO: HINRICH CARSTENSEN

Die Festival-Saison ist eröffnet und lockt die Zeltcommunity in Scharen an. Neben dem Hurricane als großem Klassiker, ist das Deichbrand zur zweiten Institution geworden.

die Nordsee dran. Die Headliner sind fest in deutschsprachiger Hand und lesen sich, als wären hier drei Festivals am Start: Fettes Brot, Beatsteaks, Kraftklub, Deichkind. Und es geht weiter mit Clueso, Bosse … Auch Tocotronic sind dabei und Fans gespannt, wie die Songs des neuen „Roten Album“ vor der Crowd funktionieren. Das Deichbrand kann mit dem Flair der Nordsee punkten – zum Meer sind es keine zehn Kilometer und tagsüber pendeln Festivalgänger gerne an die See. Auch auf das Festivalgelände wird diese Stimmung transportiert, etwa mit einer „Beach Area“, für entspannende Beach-Volleyball-Partien. Es gibt sogar einen Fahrradstellplatz auf dem Fesitval – für alle, die mit dem Rad anreisen. Aber zurück zur Musik. In diesem Jahr haben die Nordlichter wirklich viele Festival-Helden am Start: Mando Diao, The Kooks, Thees Uhlmann, The Subways, die immerguten Donots und tatsächlich auch Dr. Motte, eine Legende des deutschen Techno. Wer mehr wissen will über den großen Aufsteiger unter den Festivals, kann sich die „Deichbrand App“ downloaden. Mit allen Infos rund um das „Rockfestival am Meer“. MARIO SCHWEGMANN P Hurricane, 19.-21.6., Eichenring Scheeßel P Deichbrand, 16.-19.7., Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz

FOTO: ATMO MECHIOR

musik


Wie Eddie Vedder Das Big Buttinsky soll schließen. Schade, denn mit Rob Hope und Boo Seka kommen mal wieder zwei außergewöhnliche Songwriter in die Johannisstraße. ddie Vedder an seinem besten Tag“, so urteilte ein USamerikanisches Onlinemagazin über Rob Hope, Sänger, Gitarrist und Songwriter, der seine Band Senakah im Alleingang in Deutschland vertreten wird. Die irische Band wurde 2006 in Limerick City gegründet. Nach der Veröffentlichung des ersten Albums „Sweeter than Bourbon“ (2008) erhielten sie die Gelegenheit, fast 100 Shows in den USA zu spielen, unter anderem auch im legendären Whiskey A Go Go in Hollywood. Eine Weile tourten sie sogar mit Bernie Worrell, dem Keyborder der Talking Heads. Zurück in Irland nahm die Band ein weiteres Album, produziert von Cranberries-Gitarrist Noel Hogan, auf. Die Singleauskopplung „Human Relations“ des gleichnamigen Albums wurde in Irland zu einem wahren Hit – das dazugehörige Video erreichte in nur kurzer

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Zeit einige Tausend Klicks. Insgesamt erinnert der Sound der Band an den Gitarrenpop der 90er Jahre. Weitere wichtige Einflüsse für Rob Hope sind Tom Waits, Jeff Buckley, Nick Drake oder Paul Simon. Boo Seka kommen aus dem fernen Newcastle, Australien. Mastermind des Duos ist Ben Gumbleton alias Gumby, Frontmann der fünf-köpfigen Band Benjalu, und, wie er selbst sagt, im Herzen ein Nomade. Über 800 Konzerte auf der ganzen Welt hat der Musiker aus Down Under in den letzten Jahren gegeben. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter kommt nun zum zweiten Mal nach Deutschland. Dieses Mal als Duo Boo Seka. Stilistisch bewegen sie sich durch ein weites Spektrum von Blues, über Reggae bis hin zu psychedelischem Rock und Ähnlichkeiten zu Massive Attack. Einflüsse von Größen wie den Beatles, Bob Dylan und Nash and Young sind nicht zu überhören. Und doch entwickelt die Band einen ganz eigenen Stil, der sich durch energetische Rhythmen, lebensfrohe, aber auch zuweilen melancholische Melodien und ehrliche Texte auszeichnet. MARS P 5.6., Big Buttinsky

Rob Hope: Schreibt Songs auf den Spuren von Jeff Buckley


musik

Radio Havanna: Werden das Fairtytal Festival punkrocken

Raus aus dem Hörsaal Zu den Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung gehört auch die Kultur. Deshalb richtet der Uni-AStA zum vierten Mal das Fairytale Festival aus. Vor traumhafter Kulisse. s gibt Orte in der Stadt, die werden nur an ganz besonderen Tagen zum Schauplatz eines Events. Oft ist das im Sommer der Fall. Ein solcher Ort ist der Innenhof des Osnabrücker Schlosses, wo am zweiten Juni-Wochenende das ein-

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tägige Fairytale Festival stattfindet. Neun Bands werden auf der Bühne stehen. Neben lokalen Bands wie Fenster auf Kipp (Gewinner „Rock in der Region“ 2014) oder dem Osnabrücker Groove Consortium, werden als Headliner die Skaband BeNUTS sowie die Berli-

Krasse Bilder Mit seinen Videos und Reports gehört Money Boy zur Speerspitze der viralen Selbstvermarktung. Jetzt kommt der österreichische Rapper zu uns. enn es um „den Boy“ geht, gehen die Meinungen wie bei kaum einem anderen deutschsprachigen Rapper auseinander. Wenn der Wiener in einer eigenen Kunstsprache über Gucci-Gürtel und Hustensaft sinniert, finden es die einen swag, die anderen eher, eh, wack. Ist das ernst gemeint oder ein klug inszenierter Fake? Darf man solche Witze machen? Ist das noch Rap? „Es ist viel mehr Humor, als Ironie in meinen Texten“, meint Money Boy. „Mit meinem Auftreten und meinen Songs meine ich es aber hundertprozentig ernst.“ Das virale Karussel kam 2010 mit dem Video zum Track „Dreh den Swag auf“ in Schwung. Es folgten hunderte Videos und unzählige Mixtapes. Mittlerweile veröffentlicht der 33-Jährige

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26 STADTBLATT 6.2015

aus dem Wiener Bezirk RudolfsheimFünfhaus auf seinem eigenen Label „Swag City Clique“ und hat neben Musik noch jede Menge Merch und eine eigene T-Shirt-Kollektion im Angebot. „Ich verstehe Money Boy definitiv als Marke, mit der Leute bestimmte Dinge verbinden. Das sind die Rapper, die ich höre, ja auch“, meint Money Boy. Begonnen hat die Leidenschaft für amerikanischen HipHop mit einem USA-Besuch als Schüler. „Alles, was ich cool fand, kam aus Amerika: Musik, Sport, Klamotten und Food.“ Später folgte ein Auslandssemester in Illinois. „Da war viel neuer Flavour und Swag am Start“, erinnert sich Money Boy. Inspiriert wurde er vor allem durch Lil Wayne, No Limit und Master P, denen der Rapper auch in punkto Output nacheifert. Eine wichtige Rolle dürfte auch Chief Keef spielen, der, wie Money Boy, für seinen Hustensaftkonsum bekannt ist. „Ich will das wirklich leben, was Ami-Rapper einem vormachen und komplett diesen Lifestyle verkörpern“, sagt der Boy. Mittlerweile gibt es mit dem „Swagmob“ eine Facebookgruppe mit mehr als

ner Punkrocker Radio Havanna performen. Generell steht der Schlossinnenhof allen Veranstaltern offen, aber es sollte zur Hausherrin, also der Uni, passen. Beim Fairytale Festival ist das der Fall: Ausrichter ist der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Osnabrück. Der verwaltet die Mittel des studentischen Haushalts, vertritt die hochschulpolitischen und sozialen Interessen der Studierenden

1.000 Mitgliedern sowie mit Money Boy befreundete ,Gangs’ wie die „Hirschbraten Homies“ und die „Glühwürmchenbande“. „Das sind die Hardcorefans, die auch den Humor kapieren und nicht nur lachen, wenn ich in die Kamera rülpse“, ist der Wiener überzeugt. Neben dem Rappen lebt er auch beim Comiczeichnen seine Kreativität

und setzt die Mittel zum Wohle der Studierenden ein. Zu den vom Land Niedersachsen festgeschriebenen Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung gehören jedoch nicht nur die Wahrnehmung der sozialen und hochschulpolitischen, sondern auch die der kulturellen Belange der Studierendenschaft. Aus diesem Grund organisiert der AStA getreu dem Motto „Von Studierenden für Studierende“ jährlich ein Kulturprogramm, zu dem unter anderem Lesungen, Partys, Flohmärkte und Soli-Konzerte gehören. Den Höhepunkt bildet dabei das jährliche Open Air-Festival im Schlossinnenhof. Es lebt vom ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Helfer/innen aus Fachschaften, Initiativen und Hochschulgruppen. Und es lebt vom Mix aus lokalen Bands und bekannten Headlinern. Zur letzteren Gruppe gehören beNUTS aus München, die das spielen, was auf keinem guten Festival fehlen darf: Ska. Wenn die Sonne scheint, der perfekte Soundtrack. Ein zweiter Headliner sind Radio Havanna, die vor kurzem ihr neues Album „Unsere Stadt brennt“ veröffentlicht haben. Punkrock mit deutschen Texten, aus Berlin. Wer da jetzt an die Beatsteaks denkt, liegt gar nicht so falsch. Kühle Getränke, Speisen zu fairen Preisen und freier Eintritt sind weitere Gründe, warum jedes Jahr weit über 1.000 Besucher zu diesem Eintageshappening kommen. MARS P 13.6., Schlossinnenhof

aus. Das Ergebnis kann man sich auf seiner Homepage zu Gemüte führen, wenn letzteres nicht allzu zart besaitet ist. Und ist das nun alles fake oder real? Ist das wichtig? „Übertreibung gehört bei Rap immer dazu. Ich zeichne krasse Bilder“, findet Money Boy eine passende Antwort für sich. MALTE SCHIPPER

P 6.6., Bastard Club

Money Boy übertreibt gerne ein bisschen – und mag Hustensaft


„So etwas wie Freunde geworden!“ – die Fantastischen Vier im Schlossgarten, 2003

D i e Sta d t n ! ke n e u e n td e c – ück-Magazin Das Osnabr nhandel. te rif ch its im Ze jeden Monat

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Das erste Mal toppen In den nächsten drei Sommern wird der Schlossgarten wieder zum Schauplatz großer Open Airs. Den Anfang machen in diesem Jahr zwei Konzerte mit Revolverheld und den Fantastischen Vier als Headliner. Rüdiger Scholz und Christoph Hengholt vom Veranstalter Goldrush Productions blicken voraus ... STADTBLATT: Der Schlossgarten hat länger kein großes Open Air mehr erlebt. Warum habt ihr an die Tradition angeknüpft? RÜDIGER SCHOLZ: Was in Osnabrück fehlt, ist ganz sicher der große Event. Gut aufgestellt ist die Stadt im Clubbereich, aber ein Festival mit insgesamt 20.000 Besuchern schafft schon eine tolle Atmosphäre in der Stadt. Und der Schlossgarten mit seiner großartigen Atmosphäre mit dem Schloss, dem Altbaumbestand, ist ein schönes Fleckchen Osnabrück. STADTBLATT: Die zwei Open Airs setzen eine besondere Logistik voraus. Wie wird das aussehen? CHRISTOPH HENGHOLT: Im ersten Jahr ist das Schlossgarten Open Air eine riesige logistische Herausforderung. Die Vorplanung mit Brandsicherheitskonzept, Sicherheitskonzept, Schallschutzgutachten etc. ist abgeschlossen. Nun geht es in die praktische Umsetzung. Der Aufbau wird am Montag vor der Veranstaltung beginnen und am Montag drauf, nach der Veranstaltung, voraussichtlich abgeschlossen sein. STADTBLATT: Wo steht die Bühne und wie groß ist sie? CHRISTOPH HENGHOLT: Die Bühne steht direkt vor dem Schloss und hat

die Ausmaße eines mittelgroßen Dampfers. Mit einer Breite inkl. Videowalls von ca. 27m, einer Höhe von ca 12m und der besten Ton- & Lichttechnik, die das Land aktuell zu bieten hat, wird die Stimmung des Open Airs sicher lange anhalten. STADTBLATT: Wie viele Helfer sind an den Tagen rund um die beiden Shows im Einsatz? CHRISTOPH HENGHOLT: Auf dem Open Air sind im Einsatz: Feuerwehr, Polizei, Sanitäter, Security, Gastromitarbeiter, Auf- & Abbauhelfer, Techniker, Produktionsleitung, Caterer und viele mehr. Die Gesamtmitarbeiterzahl wird sich auf 210-230 Menschen pro Tag belaufen. STADTBLATT: Wie läuft das eigentlich, wenn so eine Band wie die Fantastischen Vier in der Stadt ist? RÜDIGER SCHOLZ: Natürlich haben Bands wie Revolverheld, die Fantastischen Vier auch schon Erwartungen an die Gastfreundschaft des Veranstalters. Gerade die Fantastischen Vier sind sehr ernährungsbewusst, wie zum Beispiel Thomas D, der Veganer ist oder Manager ,Bär‘ Läsker, der gerade zum Thema rund um Ernährung ein Buch geschrieben hat. Die Fantas werden wohl nicht in der Stadt bleiben, da sie sich in einem dicht gedrängten Terminkalender des Festivalsommers befinden und so quasi nach dem Konzert vor dem Konzert ist. STADTBLATT: Goldrush hat im September 2003 die Fantastischen Vier schon mal nach Osnabrück geholt. An was erinnert ihr euch noch? RÜDIGER SCHOLZ: Natürlich erinnern wir uns an 2003, da dies damals unser erster großer Event war. Und das erste Mal vergisst man ja nie! Es war ein perfekter Sommertag mit einer perfekten Band und einer perfekten Party

in Osnabrück und das bis dato mit 9.500 Gästen größte Konzert einer Band in Osnabrück. Im Moment gehen wir davon aus, dass wir dies toppen werden und den Staffelstab der größten Veranstaltung wieder den Fantastischen Vier verleihen können. Ansonsten begleiten wir die Band seit 25 Jahren durch ihre Karriere. Bei den unzähligen Shows, die wir schon veranstaltet haben, sind wir so etwas wie Freunde geworden. STADTBLATT: Beim ersten Open Air stehen junge deutsche Songwriter-Bands auf der Bühne. Revolverheld, Gregor Meyle, Tonbandgerät – habt ihr euch bewusst für diese deutschsprachigen Bands entschieden? RÜDIGER SCHOLZ: Nein, gewürfelt. Aktuell sind dies unserer Meinung nach drei der stärksten nationalen Acts. Daher freuen uns sehr auf dieses Paket und, dass es so gut angenommen wird. Das heißt nicht, dass wir grundsätzlich nur auf deutschsprachigen Pop setzen wollen, sondern eher den Anspruch haben, eine hohe Qualität auf die Bühne zu bringen. Billy Idol, der ja nun in Vechta spielt, war für uns auch ein Thema, aber die reichen Bauern in Vechta haben halt mehr Geld für Gagen. STADTBLATT: Bei den Fantastischen Vier sind aktuell noch „Guests“ im Vorprogramm angekündigt. Könnt ihr schon verraten, wer das sein wird? CHRISTOPH HENGHOLT: Die Entscheidung liegt ausschließlich bei den Fantas, aber dass wir einen Gast von schöner Qualität bekommen, dafür steht das Musikverständnis der Fanta 4. P 17.7., Schlossgarten: Revolverheld, Gregor Meyle, Tonbandgerät P 18.7., Schlossgarten: Die Fantastischen Vier + Guests

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Alles im Kopf Farin Urlaub hat sich Aktivurlaub von den Ärzten genommen und das zweite Studioalbum mit seinem Racing Team realisiert. „Faszination Weltraum“ versprüht eine (un)gehörige Portion schwarzen Humor, wartet mit Ska bis Rock auf. Olaf Neumann traf den Sänger und Songschreiber in Berlin und wollte von ihm wissen, wie seine Fans ticken und wie er sich vor dem Ausbrennen schützt. STADTBLATT: Wie schwierig ist es, Themen zu finden, über die Sie noch nicht geschrieben haben? FARIN URLAUB: Manchmal breche ich nach der dritten Zeile ab und denke: „Ne, das hast du schon mal beackert!“. Wenn du mit 17 deine ersten Songs schreibst, kannst du über alles singen, die ganze Welt steht dir offen. Aber jetzt wird es tatsächlich schwieriger. STADTBLATT: Gleichwohl gibt es auch wieder ein Liebeslied. In welcher Stimmung haben Sie „Das Traurigste“ geschrieben? FARIN URLAUB: Traurige Lieder schreibe ich am besten, wenn ich total happy bin. Ich kann auch sehr lustige Lieder schreiben, wenn es mir gerade nicht so gut geht. Wer liebt, ist sehr verletzlich. Ich bin ein recht selbstbewusster Mensch, den Zustand der Verletztheit mag ich nicht besonders gern. Auf der anderen Seite hat unglücklich verliebt zu sein auch etwas Bittersüßes. Ich war es ein paar Jahre lang mit Absicht, indem ich mir als junger Mann eine Frau aussuchte, von der ich genau wusste, es kann nichts

werden. Ich kann solche Gefühle abspeichern, manchmal fließen sie Jahrzehnte später in einen Text ein. STADTBLATT: Wann haben Sie sich das letzte Mal einsam gefühlt? FARIN URLAUB: Wahrscheinlich in der Pubertät. Aber auf eine gute Art alleine und einsam fühle ich mich öfter. STADTBLATT: Haben Sie den Anspruch, immer Komplexeres zu komponieren? FARIN URLAUB: Hätte ich den Anspruch, wäre ich ziemlich gescheitert. Mein Ideal ist ein Text, der total simpel klingt, aber komplexe Sachverhalte interessant auf den Punkt bringt. STADTBLATT: Es gibt Musiker, die haben panische Angst davor, auf der Stelle zu treten. Kennen Sie diese Angst? FARIN URLAUB: Versagensängste? Nein. Nicht unbedingt, weil ich der Meinung bin, das alles so toll ist, was ich mache. Sondern eher, weil mir die Musik Spaß macht. STADTBLATT: Sie haben ein Lied aus der Sicht des Fans geschrieben. Ist das Ihr Umgang mit Kritik? FARIN URLAUB: Der Text ist eine Quintessenz aus allem, was ich mir da schon anhören durfte. Eigentlich ist es ein riesiges Kompliment, wenn du jemandem ohne ihn zu kennen so nahe gekommen bist, dass diese Person jetzt von dir so schwer enttäuscht ist. Und wer verletzt ist, teilt aus. Ich habe wirklich ganz harte Briefe und Mails bekommen. Das musste ich unbedingt mal los werden. STADTBLATT: Was haben Sie im Lauf der Jahre über Fans herausgefunden? FARIN URLAUB: Der Fan an sich ist konservativ. Er möchte das, was ihn irgendwann mal berührt hat, immer wieder haben. Wenn du dann als

Fans entscheiden Im Herbst kommt das neue Phrasenmäher-Album „Wir wären dann soweit...!“ in die Läden. Die Band aus Hamburg hat dafür auf Crowdfunding zurückgegriffen. Nach dem Album, können Fans jetzt auch Phrasenmäher-Konzerte per Crowdfunding in ihre Stadt holen – unter anderem nach Osnabrück. Zur Debatte steht der 20.11. im Bastard Club. Organisiert wird die Aktion über die neue Crowdfunding-Plattform „Addact“. Dort gibt es für jedes der sechs Crowdfunding-Konzerte (u.a. Osnabrück, München, Frankfurt) ein bestimmtes Kontigent an vergünstigten EarlyBird-Tickets. Wird diese Anzahl während des Crowdfunding-Zeitraums verkauft, findet das Konzert wirklich statt und der normale Vorverkauf startet. Und wieso ist Osnabrück unter den sechs Crowdfunding-Möglichkeiten? Die Auswahl der Städte erfolgte auf Basis von Umfragen über Facebook und per Newsletter, und Phrasenmäher waren ja schon mal hier und haben gezeigt, dass sie coolen Pop-Rock spielen. MARS P www.addact.de/Phrasenmäher-tickets/2.html

28 STADTBLATT 6.2015

FOTO: OLAF HEINE

musik Farin Urlaub in Reiseoutfit? Wohl eher nicht

Künstler wagst, dich zu verändern, bist du halt ein Verräter. STADTBLATT: Sind Sie selbst Fan geblieben? FARIN URLAUB: Ja. Total. Es ist tatsächlich so, dass es ein paar Bands gibt, wo ich auch denke: „Ja, also die ersten zwei Alben waren klasse. Aber danach…“ STADTBLATT: Welche Bands sind das? FARIN URLAUB: Früher hätte ich auf diese Frage ehrlich geantwortet. Aber den Fehler mache ich nicht mehr. Sonst muss ich mir wieder wochenlang anhören, was ich für’n Schwein bin. Ne, ne, ne, ich sage da nichts. STADTBLATT: Treibt Sie der Wunsch an, etwas ändern zu wollen? FARIN URLAUB: Ja. Aber nicht so konkret, dass ich selbst aktiv werden wollte. Erstens bin ich mir meines Mangels an Wissen und Möglichkeiten bewusst, zweitens stehe ich in meinem Beruf schon so in der Öffentlichkeit, dass ich das nicht auch noch in meiner Freizeit fortführen möchte. STADTBLATT: In einem Song besingen Sie Burnout und „Überlebensstrategien fürs dritte Jahrtausend“. Sind Sie selbst Burnout-geschädigt? FARIN URLAUB: Überhaupt nicht. Mein Leben ist sehr luxuriös strukturiert. Das Lied ist eher inspiriert von Menschen, die ich kenne. In vielen Berufs-

zweigen wird heute völlig selbstverständlich erwartet, dass du 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche erreichbar bist und immer kohärent antwortest. Ein Bekannter von mir bekam im Urlaub eine Mail und schon drei Minuten später folgte eine SMS mit der Frage, warum er noch immer nicht geantwortet hätte. Das ist nicht das Leben, was ich für erstrebenswert halte. STADTBLATT: Wie schützen Sie sich davor, auszubrennen? FARIN URLAUB: Mein persönliches Allheilmittel ist das Reisen. Dadurch wird mein bequemes Leben hier in Deutschland in Relation gesetzt. STADTBLATT: Denken Sie angesichts zunehmender Krisenherde darüber nach, in Zukunft weniger zu reisen? FARIN URLAUB: Ich versuche lieber, meine Reisen so sicher wie möglich zu gestalten. Es ist aber nicht so, dass die halbe Welt brennt. Manche Medien haben ein Interesse daran, Dinge katastrophaler darzustellen als sie tatsächlich sind. Es gibt diesen Katastrophen-Porn. So entsteht der Eindruck, wir bewohnten das letzte sichere Rückzugsgebiet Europas. Ich bin optimistisch, dass ich noch alle Länder schaffe. Etwa 90 sind noch offen. P 2.6., Münster, MCC Halle Münsterland

vorband des monats Ravermen Support von ASG Wie müssen ja zu unserer benachbarten Friedensstadt halten, deshalb diesen Monat eine Lobhudelei zu Ravermen aus Münster. Mit Rave haben die aber nix zu tun, stattdessen mit Stoner Rock, Art Rock, Noise und ein bisschen Prog. Das Duo (Gitarre + Drums) fräst und fuzzt sich durch komplexe Tracks, die aber immer auch eine peppige Hook haben. Die Jungs haben den Groove, bei dem man gerne mitbangt. Erst Münster erobern, dann Osna – so geht der Gang der Geschichte. OSCH P 23.6., Bastard Club


konzerttipps

einem.art & Sommerplatte

Interpol

Autoramas

Pinkpop 2015

JAZZ & POP Ein Quartett mit Posaune? Hier spielt sie eine tragende Rolle: „Die Posaune muss singen. Weich, zart, rund, groß und klassisch,“ meint Max von Einem, der zusammen mit Lucas C. Leidinger (Tasten), Juan Camillo Villa (Bass) und Rodrigo Viallon (Schlagzeug) einem.art ist. Hanno Busch (Gitarre), Tobias Philippen (Tasten), Claus Fischer (Bass) und Florian Bungardt (Schlagzeug) alias Sommerplatte loten ebenfalls die Möglichkeiten von Jazz, Elektro und Pop aus. P 9.6., Münster, Hot Jazz Club

POP „Der Vorteil, ein Mitglied zu verlieren, besteht darin, dass man wieder eine neue Band ist,“ kann Interpols Sänger und Gitarrist Paul Banks dem Abgang von Bassist Carlos Dengler auch etwas Positives abgewinnen. „Wir mussten wie am Anfang der Band bei Null beginnen.“ Nach diversen Projekten rückt die Band auf „El Pintor“, ein Anagram des Bandnamens, wieder näher an die Art Wavepop, die ihr Debüt „Turn On The Bright Lights“ zu einem Klassiker machte. P 8.6., Bremen, Aladin

PUNK’N’SURF Wer seine Band nach diesen kleinen Autos für die Carrerarennbahn benennt, muss sich ein kindliches Gemüt bewahrt haben. Das scheint bei Gabriel Thomaz, Sänger und Gitarrist der bekanntesten Indieband Brasiliens, der Fall zu sein. Unbeschwert packen Autoramas Surfrock, Punk und Powerpop zusammen: „Wir mögen Rock’n’Roll, zu dem man einfach tanzen kann.“ Außerdem hat Thomaz ein Faible für Neue Deutsche Welle und Kraftwerk. P 9.6., Münster, Gleis 22

FESTIVAL In den 90ern konnte man im Empfangsgebiet von Nederland 2 einige Sommer lang das Gefühl simulieren, bei einem der traditionsreichsten und besten Musikfestivals mit dabei zu sein. Nun muss man sich eben wirklich auf den gar nicht so weiten Weg nach Landgraaf machen. Das lohnt sich auch dieses Jahr wieder, wenn unter anderem Faith No More, Foo Fighters (Foto), Slash, Pharrell Williams und viele interessante Newcomer ins Megaland kommen. P 12.-14.6., Landgraaf, Megaland

AC/DC

Sleaford Mods

Waxahatchee

ROCK „Er wollte keine Gedenkfeier. Er sagte: ,Macht weiter Musik!‘“ Diese klare Ansage gab der an Demenz erkrankte Malcolm Young seinem Bruder Angus mit auf den Weg. Neffe Stevie, der bereits in den 80ern einsprang, übernimmt. Am Schlagzeug sitzt (erneut) Chris Slade anstatt Phil Rudd, wenn AC/DC ihr neues Album „Rock Or Bust“ und all die Klassiker spielen. Wie sagte Malcolm Young einst: „AC/DC brauchen keine Effekte, denn wir haben ja unsere Musik!“ P 21.6., Hannover, Messehalle

BRITRAP Jason Williamson und Andrew Fearns aus Lincolnshire sind seit dem Album „Austerity Dogs“ (2013) eine feste Größe in der britischen Szene. So mischen Sleaford Mods auf den neuen Alben von The Prodigy und Leftfield mit. Auch auf ihrer aktuellen Veröffentlichung „Divide And Exit“ rechnet Williamson mit schwerer East Midlands-Zunge in bester Mark E. Smith-Manier über minimalen Beats mit dem desaströsen Zustand der Gesellschaft seines Heimatlandes ab. P 23.6., Münster, Gleis 22

INDIEROCK Dieser Abend bietet eine Art Querschnitt durch die aktuelle Indierockszene Philadelphias. Waxahatchee ist das Soloprojekt von Katie Crutchfield. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Allison, die hier auch in ihrer Tourband aktiv ist, spielt sie in der Band P. S. Eliot. „Ivy Tripp“ ist Katies drittes Album unter dem Moniker Waxahatchee. Darauf ist folkiger Indierock zu hören, der seine Bezugspunkte in den 90ern zu haben scheint. „Ich möchte Musik machen, die nicht so klingt, als sei sie heute entstanden,“ meint Crutchfield dazu. „Die Leute sollen sie auch in zehn Jahren noch mögen.“ Bevor sie ebenfalls als Waxahatchee-Mitglied auftritt, spielt Ashley Arnwine zusammen mit Joey Doubek als Pinkwash im Vorprogramm. Arnwine und Doubek waren lange das Punk-Duo Ingrid. „Pinkwash ist so etwas wie Ingrid 2.0“, sagt die Sängerin und Gitarristin. „Etwas proggiger und politischer.“ P 1.6., Münster, Gleis 22

FOTO: JAMES MINCHIN

FOTO: GREG KADEL

ZZ Top

Lenny Kravitz

Passenger

ROCK Die texanischen Rootsrocker kommen auf ihrer „Texicali“-Tour mit ihrem aktuellen Album „La Futura“ vorbei. Das nahmen Billy Gibbons, Dusty Hill und Frank Beard mit Produzentenikone Rick Rubin (Johnny Cash, Neil Diamond, Beastie Boys) auf, der ZZ Top neun Jahre nach „Mescalero“ wieder in Hochform brachte. Neben den neuen Songs wird die Band auch Hits wie „Legs“, „Pin Cushion“ oder „Gimme All Your Lovin’“ zum Besten geben. P 28.6., Halle, Gerry Weber Stadion

ROCK 2014 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr für Lenny Kravitz. Er feierte seinen 50-sten Geburtstag, das Album „Strut“ schaffte es in die renommierten Jahres-Top-50 des amerikanischen Rolling Stone, und die zugehörige Tour war extrem erfolgreich. In Deutschland kamen knapp 40.000 Besucher zu fünf Auftritten. Jetzt gibt es weitere Termine. „Strut“, Kravitz’ zehntes Album, ist eine Art musikalischer Liebesbrief an seine Heimat New York City und im Vergleich zum Vorgänger „Black And White America“ leichter und beschwingter im Ton. Kravitz selbst nennt den Sound „Grit’n’Glamour“. Neben Funk („Frankenstein“) und Rock („New York City“) ist ein verstärkter Discoeinschlag zu vernehmen („The Chamber“). Live wird Kravitz natürlich auch die großen Hits spielen, unterstützt von Gitarrist und Wegbegleiter Craig Ross, Gail Ann Dorsey, die auch für David Bowie Bass spielt, und der unvergleichlichen Cindy Blackman am Schlagzeug. P 22.6., Hamburg, Sporthalle Hamburg

SINGER-SONGWRITER Mit „Let Her Go“ gelang Mike Rosenberg alias Passenger 2013 ein Überraschungshit. Auch das Album „All The Little Lights“ wurde durch eine gemeinsame Tour mit Ed Sheeran ein großer Erfolg. Nun geht Rosenberg mit dem neuen Werk „Whispers“ auf Reisen. In Fußgängerzonen ist der frühere Straßenmusiker ab und an auch noch zu hören: „Dort gibt es keine Regeln. Man taucht an einer Straßenecke auf und muss sich sein Publikum erobern.“ P 30.6., Bremen, Aladin STADTBLATT 6.2015 29


events FOTO: JAN-HENDRIK HILDEBRANDT

nachtaktiv Abtanzen im Juni Manuel Klünder wünscht sich eine friedliche, ausgelassene Party

Spektakel im Anmarsch Getreu der Filmvorlage „Project X“, soll Osnabrück seine größte Hausparty erleben. Organisator Manuel Klünder spricht von einem einmaligen Erlebnis. Manuel Klünder und sein Organisationsteam haben sich einiges einfallen lassen, um Osnabrück mit einer nie zuvor da gewesenen Party zu überraschen. So wird es drei verschiedene Tickets geben: das normale Ticket (8 EUR), das sogenannte Bierticket (18 EUR), welches zwölf Freibiere mit sich bringt, und das VIP-Ticket für 65 EUR, inklusive Freiverzehr an einer eigens dafür eingerichteten Bar. Beginnen wird die Party um 14 Uhr, enden um 2 Uhr. Einlass ab 18 Jahren, anschließend wird zur Aftershow in den NIZE Club geladen. Musikalisch wird durch DJ Cage, DJ HB und den Osnabrücker „Whiteburg“ von House über Black bis hin zu den bekannten Charts alles abgedeckt. Für reichlich außermusikalisches Programm ist eben-

falls gesorgt: es gibt einen Pool zur Abkühlung, ein Flunkyballturnier, einen WetT-Shirt-Contest … Und zwei Imbisswagen vor der Skatehall werden für die Verpflegung der partywütigen Meute sorgen. Ursprünglich war die Party im NIZE Club geplant, da jedoch die Zusagen für die Party innerhalb von 48 Stunden mit 3.000 geradezu explodierten, sah man sich gezwungen, auf eine größere Location auszuweichen, die Osnabrücker Skatehalle. Auf der Grünfläche vor der Skatehall wird des weiteren ein Sanitätszelt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Manuel Klünder, der nebenbei BWL mit Schwerpunkt Eventmanagement an der Hochschule Osnabrück studiert, wünscht sich eine friedliche und vor allem ausgelassene Party, ohne am nächsten Morgen ein Auto aus dem Pool fischen zu müssen (siehe Filmvorlage). JAN-HENDRIK HILDEBRANDT

P 13.6., Skatehalle Osnabrück

dj des monats Hinter’m Pult: DJ Ramos Du spielst regelmäßig House im Sonnendeck. Wie bist du DJ geworden? Als ich so mit 17/18 das erste Mal feiern war, habe ich den ganzen Abend lang den DJ beobachtet. Das war kurz vor Weihnachten – unterm Weihnachtsbaum lag dann für mich ein Plattenspieler. Mein erster richtiger Auftritt war damals im Stellwerk auf einer Fachschaftsparty. Till, der Chef, fragte mich anschließend, ob ich öfter auflegen will. So fing das alles an. Was waren Deine schönsten DJ-Momente? Früher waren das die Beach Partys im Five Elements. Außerdem bin ich gerne als DJ beim Osnabrücker Unifunk aktiv. Das Highlight war aber eine Studentenparty in Göttingen Ende April – da habe ich vor über 3000 Leuten aufgelegt. Der Veranstalter hatte mich damals im Nize gehört. Was willst Du noch erreichen? Demnächst möchte ich international werden. Ich lege regelmäßig in Hamburg auf und bekomme vielleicht bald die Möglichkeit dazu. 30 STADTBLATT 6.2015

Was machst Du im richtigen Leben? Ich schreibe meine Doktorarbeit in Neurowissenschaften. Aktuelle Top 5 Martin Solveig & GTA: Intoxicated – Strip Remix Alex Newell & Matvey Emerson – Show Me Love DJ Katch ft. N.O.R.E. – Wild Out Jack Ü ft. Kiesza – Take Ü There (Tchami Remix) Michael Calfan – Treasured Soul Termine: P 19.6., 27.6., Sonnendeck

Alles bereit für das XXL-Sauna-Erlebnis

SmörrebrödAufguss Mit einer extralangen Saunanacht wird der Mittsommer gefeiert. Ann-Katrin Hörnschemeyer, Stadtwerke Osnabrück, weiß mehr über die längste Nacht des Jahres. Die extralange Saunanacht geht von 18 Uhr am 20.6. bis um 6.30 Uhr am nächsten Morgen. Was ist das Besondere an diesem ,Sauna-Marathon‘? Wir bieten den Saunagängern an diesem Abend Erlebnisaufgüsse, die in dieser Form nicht auf unserem regulären Aufgussplan stehen. Insgesamt sind es zwischen 18 und 6.30 Uhr 28 Aufgüsse. So besteht die Möglichkeit, nach einem Nickerchen am frühen Morgen nochmals einen Aufguss zu genießen. Knapp 30 Personen können wir im Vorfeld ein Exklusivpaket anbieten – inklusive Eintritt in die Loma-Sauna, ein schwedisches Buffet, ein Frühstücksbuffet sowie eine eigene reservierte Liege im Ruhehaus oder im absoluten Ruheraum enthalten. Gibt es zwischendurch etwas zur Stärkung für die Gäste? Die Saunagastronomie bietet unseren Gästen am 20.6. ab 17.30 Uhr ein schwedisches Buffet mit kalten Speisen, Suppe, Hauptgericht und Dessert. Alle hartgesottenen Saunagäste, die die ganze Nacht in der Saunalandschaft verbringen möchten, können ihren Saunabesuch am 21.6. ab 6 Uhr morgens mit einem stärkenden Frühstücksbuffet inklusive Kaffee abschließen. Außerdem hat das Spa& Beauty-Team exklusiv für die Mitt-

sommer-Saunanacht besondere Wellness- und Kosmetikanwendungen, wie die „Aroma-Bürstenmassage“, „Kräuteröl-Massage“ oder den „Beauty Kick“ gestrickt, die bis 2 Uhr nachts angeboten werden. Geradezu legendär sind die Aufgüsse in der Loma-Sauna – welche wird es geben? Neben den kultigen Männer- bzw. Damenaufgüssen um 21.30 Uhr, hält das Loma-Sauna-Team mit den Aufgüssen „Smörrebröd“ um 20.30 Uhr, „Nacht der ewigen Sonne“ um 22.30 Uhr und „Mysterious Midsummer“ um 00.00 Uhr weitere Highlights parat. Gibt es weitere Extras in dieser Nacht? Das Freizeitbad und der Rutschenturm stehen den Saunagästen zwischen 22-2 Uhr für textilfreies Schwimmen zur Verfügung. Um 22.30 Uhr findet ein 30-minütiger Wassergymnastik-Kurs in der Aktivhalle statt. Auch der X-Force Sports Club beteiligt sich an unserer extralangen Mittsommer-Saunanacht und lädt die Saunagäste in der Zeit zwischen 18-21 Uhr zu verschiedenen Kursangeboten zum Kennenlernen ein. Für musikalische Unterhaltung der Gäste sorgen zwei kurze Gitarrenkonzerte im Saunagarten um 20.30 und 21.30 Uhr. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 20.6., Loma-Sauna (Nettebad)


Nostalgie pur

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FOTO: RONALD KNAPP/OORKAAN

Der zweite „Tweed Run“ ist eine Erlebnis-Radtour durch Osnabrück, im Stil der 20er Jahre. Ausgestattet mit einem Roadbook starten die „Tweed Runner“ in verschiedenen Gruppen (gern auch mit der ganzen Familie) zu einer Radstrecke von wenigen Innenstadtkilometern. Unterwegs gilt es, kleine Aufgaben zu bewältigen, außerdem gibt es zwischendurch Erfrischungen und eine Stärkung. Der Startschuss fällt um 12 Uhr auf dem Marktplatz. Am Ende der Aktion wird zwischen 15 und 16 Uhr nicht nur die beste Gruppe prämiert, sondern auch das schönste Outfit oder das schönste Rad. Anmeldungen bitte per Email an: info@optikmeyer.de. P 6.6., Innenstadt

Neue Spielstätte

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Mitte Juni steht Osnabrück zum dritten Mal ganz im Zeichen des „YEAH! Festivals“. Fünf Tage lang ist das musikalische Europa zu Gast in der Stadt und verwandelt sie in einen farbenfrohen Marktplatz aktueller Musikproduktionen für junge und jung gebliebene Ohren. Herzstück des diesjährigen Festivals ist das große Zirkuszelt auf dem Domplatz. Hier heißt es ab dem 16. Juni „Bühne frei!“ für kreative Köpfe, musikalische Sensationen und kluge Gedanken. Erstmals schafft sich YEAH! damit eine eigene temporäre Spielstätte, die jedoch mehr ist als nur eine Bühne. Auch außerhalb der Veranstaltungen bildet das Zelt einen Treffpunkt in der Stadt. Der Wohnwagen vor dem Zelt ist Infopunkt, Abendkasse und Schaltzentrale des Festivals. Hier können Tickets erworben und reserviert werden, außerdem stehen das Team und viele Künstler/innen des YEAH! Festivals für alle Fragen rund um das Programm zur Verfügung. P 16.-20.6., Zirkuszelt auf dem Domplatz

Auf Mörderjagd

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Der „Tatort Citykrimi“ ist ein Reality-Game, ein interaktives Detektiv-Spiel, bei dem die Teilnehmer zu Geheimagenten werden. Und das funktioniert so: Man trifft sich mitten in der Innenstadt an einem (zur Zeit noch) geheimen Ort, der erst wenige Tage vor der Agentenjagd bekanntgegeben wird. Ein Mord von internationaler Brisanz muss aufgeklärt werden. Die Lösung des spannenden Falls „Das Patent“ könnte das Ende der weltweiten Energieprobleme sein. Wer Lust hat, einmal für ca. drei Stunden ein wenig „James Bond“-Luft zu schnuppern, der ist bei diesem interaktiven Krimi voller Action genau richtig. Tickets, mehr Termine und weitere Infos zum Spiel gibt es im Internet: www.tatort-citykrimi.de. P 6.6., 8.8. & 17.10.2015, Osnabrück-Innenstadt

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bühne

Die Uhr tickt Mit „Im Osten nichts Neues“ inszeniert das Theater Osnabrück eine musikalische, facettenreiche Zeitreise, die an den Mauerfall am 9. November 1989 erinnert.

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as passiert, wenn sich wildfremde Menschen nachts am Osnabrücker Bahnhof treffen und auf einen verspäteten Zug nach Berlin warten? Sie sind natürlich empört über die Unzuverlässigkeit der Bahn. Die Reisenden fühlen sich in ihrer „Reisefreiheit“ eingeschränkt: ein Skandal im heutigen, so freien Deutschland. Durch die Lautsprecher dröhnen die monotonen Ansagen: „Wegen Störungen im Betriebsablauf, wir bitten dies zu entschuldigen.“ Das Warten auf den „ICE Christian Wulff“ führt zu witzigen, merkwürdigen und emotionalen Begegnungen.

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Am Osnabrücker Bahnhof kreuzen sich die Wege verschiedener, teils skurriler Persönlichkeiten. Das Zusammentreffen wird begleitet vom „Soundtrack“ des Mauerfalls, geprägt von bewegenden Balladen, Rock-Hymnen und romantischen Schnulzen. Mit dabei sind zum Beispiel „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen oder „Millionär“ von den Prinzen und, nicht zu vergessen, der Klassiker von David Hasselhoff: „Looking for Freedom“. Die Zeit vergeht, die große Uhr auf dem Gleis tickt. Ein Immobilienhai (Martin Schwartengräber), ein Hartz 4Empfänger (Marcus Hering), die Bahnhofsaufsicht (Stefan Haschke), eine ExProstituierte (Florentine Weihe), ein Westberliner (Oliver Meskendahl), eine Zwangsadoptierte (Marie Bauer), eine Mauerbauzeugin (Rosemarie Fischer), ein Flaschensammler (JanS.Beyer), ein Kioskbesitzer (Jörg Wockenfuß) und ein russischer Gitarrist (Christian Haupt) geraten in hitzige

Diskussionen über die Thematik „Ost und West“. Klischeebesetzt, detailverliebt und herrlich komisch beleuchten Dominik Günther (Inszenierung), Jan-S. Beyer und Jörg Wockenfuß (Musikalische Leitung), Sandra Fox (Bühne/Kostüm) sowie Peter Helling und Elisabeth Zimmermann (Dramaturgie) die einzelnen vom Mauerfall geprägten Schicksale und Erfahrungen der Figuren. Die Atmosphäre im kleinen Theater am Limberg ist warm und mitreißend. Das Publikum hat das Gefühl, mit auf dem Gleis zu stehen. Die Bühne ist aufwendig geschmückt, Koffer stehen herum und der Flaschensammler trägt seine „Beute“ in einer L+T-Tüte. Die bekannten Songs „Das ganze große Glück (im Zug nach Osnabrück)“ von Cliff und Rexonah und „Go West“ von den Pet Shop Boys begeistern. Etwas melancholischer ist die Stimmung bei „Über sieben Brücken mußt du gehn“ von der DDR-Rockband Ka-

rat. Marie Bauer spielt auf ihrer Oboe und weckt nostalgische Gefühle. Martin Schwartengräber überzeugt bei „Das Mädchen aus Ostberlin“, denn er singt fast genau so nasal wie Udo Lindenberg. Regisseur Dominik Günther feierte bereits große Erfolge mit seiner Inszenierung von Simon Stephens` „Three Kingdoms“ und hat mit Jörg Wockenfuß und Jan-S. Beyer schon mehrfach zusammen gearbeitet, unter anderem am Staatstheater Karlsruhe und am Theater der Jungen Generation Dresden. Mit „Im Osten nichts Neues“ hat das Team eine musikalische Verkettung von Ereignissen aus einer uns nahen Geschichte geschaffen, die auf dem Bahnsteig von Osnabrück noch nicht zu Ende ist. „Im Osten nichts Neues“ – ein musikalischer Mauerfall, der das Limberg-Theater beben lässt. CATHARINA KRONISCH

P 4., 10., 17., 19., 20.6., LimbergTheater


Der skurrile Einzelgänger als Sympathieträger – bei Thomas Hofer schon

Alles verklingt in ihrer Mundhöhle Klagen, Erklärungen, das Ich. Alles verschwindet im Moment erfüllter Liebe. Aber was ist das überhaupt, dieses Wort? Ein nachdenklicher Monolog, gehalten im „Grand Hotel“: Martin Heckmanns’ „Finnisch“.

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ur Premiere des Stücks aus dem Format „emma zwei“ des Theater Osnabrück geht es durch den Hintereingang ins „Grand Hotel“. Erste Zuschauer finden ihre Plätze, am Tresen sitzt eine irritierte Figur. Das Etikett einer Bierflasche ist nervös zerkratzt – Thomas Hofer spielt sich ein. Er läuft suchend und sichtlich verstört durch die Bar, sitzt fingernagelkauend auf der Fensterbank. Scheinwerfer: Sprung in die Wohnung eines skurrilen Einzelgängers, der sich selbst ein Paket schickt, um die Postbotin kennenzulernen. In den folgenden 60 Minuten erleben etwa genau so viele Zuschauer die Planung des Annäherungsversuchs. Hofer verbindet die vergleichsweise banalen Vorbereitungen für ein Rendezvous (Kochen, Umziehen, Tischdecken) mit komplizierten Denkspielen über den möglichen Ablauf, die Zukunft und das Wesen der Liebe. Dabei geht er regelmäßig den zweiten Schritt vor dem ersten, zieht das Hemd zum Kochen an, deckt den Tisch, bevor er die Tischdecke drapiert. Schon ist mit theatralischen Mitteln eine Aussage über das zwischenmenschliche Spiel getroffen: Eins nach dem Anderen, nichts überstürzen. Ein Zuschauer sagt im Anschluss: „Extrem schön! Man kann sehen, dass

der Schauspieler sich den Text angeeignet hat, das Stück mitentwickelt hat. Sicherlich gehen viele der inszenatorischen Einfälle auf ihn zurück.“ Thomas Hofers Auftritt endet in dem Moment, da die Postbotin an der Tür klingelt. Angefangen beim Glas Wasser, das er für sie vorbereitet (da sie voraussichtlich erschöpft vom Tragen des Pakets sein wird), gefolgt von der Vorstellung, mit ihr über Schwimmen zu reden bis hin zur Feststellung, dass man im Englischen auch in Liebe „fallen“ kann, wie in einen Swimming Pool, durchzieht das Motiv Wasser den Text. Es ist die Sehnsucht eines Einzelgängers, völlig in seinem Gegenüber aufzugehen, wie man in Wasser eintaucht – „Schwimmen“, „Haut“, Sehnsucht. Es ist auch die Überforderung des Zwischenmenschlichen mit eben solchen Erwartungen. Viele der Anwesenden dürften das produktive Potenzial der frisch verknallten Fantasie kennen. Und spätestens als Hofer aus dem frisch gebackenen Pfannkuchen ein Herz ausschneidet und an den Platz seiner Dame stellt, für sich selbst nur die Überbleibsel lässt, müssten eigentlich auch einige der Anwesenden verliebt sein. Sein barfüßiges Huschen durch die Bar, um sich verschiedene Teile der Requisite zusammenzusuchen, der Gedanken-Monolog mit vielen, dramaturgisch fein gesetzten Pausen (Dramaturgie: Peter Helling) … danach ist kaum denkbar, dass er scheitern wird. Und ein bisschen färbt das sicherlich auch auf die Zuschauer ab. Ob es bei den nur zwei geplanten Aufführungen bleiben wird? DANIEL RÜFFER P 23.6., Grand Hotel

Lend Me A Tenor

Lend Me A Tenor

Gaukler-Festival

SCHAUSPIEL Der Juni ist der Monat des fremdsprachigen Theaters. Zum Beispiel, wenn die „Ostensibles“ sich in die 30er Jahre zurückbegeben, zur Cleveland Grand Opera. Da geht es natürlich englischsprachig zu. Wir begegnen dem kurzzeitig komatösen Startenor Tito Merelli, der für tot gehalten wird, obwohl er’s eigentlich nur HPS ein bisschen am Magen hat. P 5., 6., 9., 10.6., Haus der Jugend

Silvester

Gaukler-Festival

SCHAUSPIEL Ein noch recht neues Theaterstück vom schon recht alten Peter Turrini. Da ist Pensionist Leo. Bei ihm sind zum Jahreswechsel der geistig behinderte Heiminsasse Herbert und, eigentlich unerwartet, die Operettensängerin Ruth Maria zu Besuch. Ein Stück über Liebe und Sex im Alter. „Die Suche nach Nähe und Geborgenheit in einem unartikulierten Leben führt in tiefe Abgründe“, heißt es. Aber was wohl „Meisterwerk der Sprachlosigkeit“ bedeutet? Sicher nicht, dass nichts gesagt wird. HPS P 5.6. (Premiere), Probebühne

KLEINKUNST Außergewöhnlich, was Willi Lieverscheidts Compagnia Buffo in Restrup so alles auf die Beine stellt. Mit dem Kulturverein Li.F.T. ist jetzt da draußen auf dem Land ein Festival entstanden, wie es skurriler nicht geht. Hunde fahren Skateboard. Es geht um eine „Schrottsammlung, die, an einen Uralt-Kleiderständer gehängt, jedes herkömmliche Schlagwerk sehr weit in den Schatten stellt“. Und: „Ein Einzelner aus diesem Bund von 12 gelöst, lädt zum Tanz, dreht, kippt, bockt und zerteilt sausend den HPS Raum.“ Hingehen! P 7.6., Gelände der Compagnia Buffo, Restrup bei Bippen

Norderweiterung gen Paradies – Eine berauschte Gartenschau SCHAUSPIEL Ein Stück, in dem Gärten sterben, weil es immer mehr Baugebiete gibt? Und in dem die Stadt schlechten Gewissens zum „Ausgleich“ Grünflächen vor der Stadt aus dem Hut zaubert? Wer da nicht an den Kahlschlag im echten Osnabrück denkt, und an die „Kompensationsfläche“ im echten Pye ... Ein perfektes Thema für das Piesberger FreilLAUFtheater. Aber Vorsicht: Naturund Zauberwesen treten auf den Plan. HPS P 6. (Premiere), 12., 13., 19., 20.6., Piesberger Gesellschaftshaus

Alles nur Theater! SCHAUSPIEL Der Juni ist der Monat des fremdsprachigen Theaters. Zum Beispiel das Gastspiel der „Groupe de théâtre amateur en français“. In „freien Adaptationen“ von „Le mot de la fin“ von Jean-Paul Alègre bis „Auteurs vivants“ von Emmanuel Darley geht es um einen Hamlet-Darsteller, der wegen Mordes vor Gericht steht, um einen Autor, HPS der Geiseln nimmt ... P 9., 10., 11.6., Erstes Unordentliches Zimmertheater

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SCHAUSPIEL Das ist ja mal ein kurzer Titel. Aber immerhin geht es in Swaantje Ohlrogges und Nils Stickans Stück um Emilia. Und hinter der ist Tony her, Rockstar und „gewohnt zu bekommen was er will“. Aber Emilia ist verlobt. Und Tony hat eigentlich eine ganz andere Freundin. Nils Stickan? Genau, Gründer des Off- Theaters „Theatermacher Osnabrück“, das den Abend hier auch bestreitet. HPS P 17., 18.6., Haus der Jugend STADTBLATT 6.2015 33


sehenswert

FOTO: JAKE MASON

kunst

Jolanda Matzken-van Belzen So, es kehrt also zurück, das klassische Stillleben? Schwer zu glauben. Aber wer sieht, wie altmeisterlich die niederländische Künstlerin zu Werke geht, die heute in Schledehausen lebt, zweifelt nicht mehr. Jahrhundertealtes, vermischt mit Jetztzeit. Spektakulär. P 13.6. bis 19.7., Galerie Letsah

Steht oft vor der Qual (oder Freude) der Wahl: Kuratorin Julia Draganović

Irgendwas mit Kultur Konkret mehr Raum Untertitel: „Konstruktivistische Verunsicherungen – Raumkonzepte – Re-Visionen“. Die Ausstellung „schafft mehr Denkraum für Kunst in Osnabrück“. 14 internationale Künstler haben „ortsspezifische und architekturbezogene Konzepte entwickelt“. Vordemberge-Gildewart und kein Ende. P 13.6. bis 13.9., Kunsthalle Osnabrück, Felix-Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtliches Museum, öffentlicher Raum

FRAGMENTS – çanakkale art walk 20 „junge internationale künstlerische Positionen“ – als Auswahl von Arbeiten der dritten und vierten Çanakkale Biennale, von Nezaket Ekici bis Ulrike Rosenbach? Es geht um den Themenkomplex „Krieg“ und „Kriegsmythos“. Und der Rundgang lässt „temporäre hybride Räume“ entstehen, „die sich in einem künstlerischen, lokalen und zugleich historischen und öffentlichen Raum befinden“. P 6.6. bis 4.7. BBK Kunstquartier u.a.Orte (Ateliers) HPS 34 STADTBLATT 6.2015

Osnabrücks Kunsthallenchefin Julia Draganovi´ c ist Präsidentin der „International Association of Curators of Contemporary Art“. Aber was bedeutet das eigentlich?

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er Kurator. Eine Spezies, die überall ihre Nische findet. Eine Spezies, die sich so rasch verbreitet, dass es ist wie mit dem Hasen und dem Igel: Wohin auch immer man kommt – der Kurator ist schon da. Nichts, das heutzutage nicht „kuratiert“ wird. Fotos für Modemagazine, Gerichte für Speisekarten ... „Sogar Schaufensterdeko“, lacht Kunsthallenchefin Julia Draganovi´ c. „In der heutigen Dienstleistungs- und Marketinggesellschaft klebt man eben selbst auf allerkleinste Handlungen noch allerschönste Etiketten drauf.“ Mitte April wurde sie zur neuen Präsidentin der „International Association of Curators of Contemporary Art“ (IKT) gewählt. 1973 gegründet, vertritt das Netzwerk über 500 Mitglieder. Der Kurator. Ein Berufsbild, mit dem sich vor allem Deutschland schwertut. Julia Draganovi´ c: „Komisch. Weltweit schießen dazu Masterstudiengänge aus dem Boden. Aber hierzulande ist der Begriff in den Köpfen vieler noch immer ziemlich schwammig.“ Das soll sich jetzt ändern. Denn weil die IKT ihren Sitz stets am Standort ihres Präsidenten hat, ist derzeit Osnabrück Sitz der IKT – für drei Jahre. Und eines ihrer Ziele, so Draganovi´ c, ist es, den hiesigen Blick dafür zu schärfen, was das

eigentlich genau ist: ein Kurator. Denn ein festes Berufsbild gibt es nicht. Und geschützt ist der Begriff auch nicht. „Besonders an Hochschulen müssen wir das forcieren.“ „Junge Menschen in großen Städten, die irgendwas mit Kultur machen und ganz vorne dabei sein wollen, stellen jetzt plötzlich Kunst aus oder studieren zumindest schon mal das Ausstellen“, schrieb „Die Zeit“ und nannte sie, etwas despektierlich, „Geschmacksverstärker“. Die Süddeutsche Zeitung, assistierend: „Sie verbreiten sich schneller als Bakterien auf einem alten Küchenlappen.“ Julia Draganovi´ c lacht. Sie mag solche Spitzen. Und sie mag Ironie. „Site of temporarily invested interrest“ steht an ihrer Bürotür. Klingt wohl herausfordernd: „Manchmal stehen Besucher dann einfach bei mir vor dem Schreibtisch. Weil sie denken, da geht die Ausstellung noch weiter ...“ Was ihre Präsidentschaft für die Kunsthalle bedeutet? „Das ist ein Mittel, sie auf die internationale Landkarte zu bringen. Da hat sie ja bisher noch keine besonders großen roten Flaggen stecken.“ Und für den Osnabrücker? „Kuratoren, die nach Osnabrück kommen, weil die IKT hier ihre Geschäftsstelle hat, könnten in einer Gesprächsreihe von ihren Erfahrungen in aller Welt berichten. Außerdem steigen dadurch die Chancen, Künstler nach Osnabrück zu holen, die sonst vielleicht nie gekommen wären.“ Und was, wenn jetzt jemand sagt: Und wer bezahlt die Arbeitszeit, die das doch sicher kostet? Draganovi´ c holt etwas Kleines, Schwarzes, Rundes hervor,

das wohl ein Zeiterfassungstransponder ist, betrachtet ihn, spielt ein bisschen mit ihm, steckt ihn wieder weg, schmunzelt. „Klar, mancher denkt sicher so. Aber vieles daran ist eben ein Synergieeffekt. Außerdem überschreite ich die Stunden, die in meinem Vertrag stehen, sowieso Tag für Tag. Plus viele Wochenenden.“ Aber natürlich ist sie sichergegangen. Hat ihre IKT-Kandidatur mit dem OB abgesprochen. Und mit der Kulturdezernentin. Und mit dem Rat. Und mit Hannover. Die Einschätzung, allerorten: Osnabrück hat dadurch viele Vorteile. Was ein Kurator nun also ist? Ein Ausstellungsmacher. Ein Entscheider, was wir zu sehen bekommen und was nicht. Ein Kontakter, rastlos auf der Suche nach Interessantem. „Ein Geburtshelfer“, sagt Julia Daganovi´ c. Der Kunst, der Künstler. Die IKT ist übrigens noch über zwei andere Namen mit Osnabrück verbunden: Elisabeth Lumme (u.a. Künstlerische Leitung Projektraum Junge Kunst im Ruller Haus) und Valérie Schwindt-Kleveman (u.a. Projektleiterin Lichte Momente). Und was muss ich tun, wenn ich selber auch bald zu denen gehören will, die „irgendwas mit Kultur machen“? Julia Draganovi´ c: „Viel, viel Kunst sehen, viele Ausstellungen besuchen, zu den Künstlern in ihre Ateliers gehen. In viele Arbeitsfelder reinschauen, in Galerien, Museen, Kunstvereine, auch in technische Berufe. Und dann eigene Ideen entwickeln.“ Okay. Klingt gar nicht so schwer. HARFF-PETER SCHÖNHERR


kunst und ausstellungen Wie archiviert man textile Reiseerinnerungen? Gesammeltes, Gefundenes? Faszinierende „Kleinode?“ Hiltrud Schäfer tut es in Büchern – höchst ungewöhnlichen Büchern, die eigentlich gar keine sind. „Spurensicherung“, sagt sie dazu. Bänder, Stick- und Webarbeiten, Stoffreste, Fäden … Hiltrud Schäfers Aufzeichnungen sind verschlüsselt und „nur über eine optisch, haptische Wahrnehmung zu lesen“. Schäfers Hoffnung: dass der Betrachter sich „mental auf die Reise“ begibt. Tuchmachermuseum,Bramsche

Sechs Jahre nach der Varusschlacht dringt der römische Feldherr Germanicus, Anwärter auf den römischen Weltreichthron, mit acht Legionen nach Kalkriese vor. Er findet ein Totenfeld vor. Rache nehmen? Er scheitert. Arminius festsetzen? Er scheitert. Tun kann er nichts. Außer Massengräber ausheben. Aber ansonsten war Germanicus wohl ein toller Kerl. Vielleicht gar ein wirklich ein Superstar? Die Sonderausstellung beleuchtet sein Leben, sein Tun. Also: was steckt dahinter? Museum und Park Kalkriese, Bramsche

OSNABRÜCK Atelier m82. „çanakkale art walk“, 6.6. bis 4.7. Atelierhaus Heinrichstraße. „çanakkale art walk“, 6.6. bis 4.7. Atelierhaus Nobbenburgerstraße. „çanakkale art walk“, 6.6. bis 4.7. Atelierhaus Wachsbleiche. „çanakkale art walk“, 6.6. bis 4.7. Ameos Klinikum. „Handgemacht“, Verkaufsausstellung, bis 5.6. BBK Kunstquartier. „çanakkale art walk“, 6.6. bis 4.7. Café Läer. Malgruppe Querbeet: Aquarelle und Mischtechniken von Jutta Börger, Maria Imwalle, Hanne Oltmanns, Christel Neckermann und Ingrid Plehn, bis Ende August DBU, ZUK. „Zukunftsprojekt Energiewende“, bis auf weiteres Diözesanmuseum. „Der Codex Gisle – Singe(n) wie die Engel“, bis 4.10. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Walter Kleinfeldt: Fotos von der Front 19151918, 11.6. bis 6.9. Galerie in der Mensa am Schlossgarten. Arbeiten von Svea Buschmann, bis auf weiteres Galerie Letsah. „Das Stillleben kehrt zurück“, Malerei von Jolanda Matzken-van Belzen, 13.6. bis 19.7. Gewerkschaftshaus. „Städte verbinden“, seit 15.5. Intervision Studio. „Natürlich?!“, Fotografie und Klanginstallation von Christine Hoffmann, 19. bis 27.6. Kulturgeschichtliches Museum/Felix Nussbaum Haus. „v-g und Schätze der konkreten Kunst“, bis auf weiteres; „Traum und Wirklichkeit: Ausstellung zu Hans Meid und seinen

„Basis meiner kreativen Arbeit ist das Sammeln und Suchen nach oft unscheinbaren Dingen.“ Ulrike Gressler, aus Halen, setzt für „Symbiose“ u.a. auf Konversion: Sie nutzt Naturmaterialien und Fundstücke vom dortigen Militärübungsgelände. „Künstlerisch inszeniert zeugen sie vom Eingriff des Menschen in die Natur.“ Auch ihre Malereien sind mit anderen Materialien kombiniert – beispielsweise mit Leinen aus einem Nato-Postsack. Rathaus, Wallenhorst

Robinie, Eiche, Lärche: „Mit farbigen Lasuren bemalt, setzen die Holzskulpturen Peter Marggrafs einen lebhaften aber harmonischen Akzent im Garten.“ Und der Besucher darf hier tun, was in anderen Galerien den sofortigen Rauswurf nach sich zöge: Berühren! Ergänzend: Stefanie Leßle aus Osnabrück mit Keramiken, Klaus Stegmann aus Bielefeld mit „Malerei, die von der Inselwelt Indonesiens und Polynesiens geprägt ist“ ... Vier Tage, die einen Ausflug ins Grüne lohnen. Galerie Stammesart, Melle-Riemsloh

Schülern“, bis 16.8.; „Konkret mehr Raum. Konstruktivistische Verunsicherungen – Raumkonzepte – Re-Visionen“, 13.6. bis 13.9. Kunsthalle Osnabrück. „Konkret mehr Raum. Konstruktivistische Verunsicherungen – Raumkonzepte – Re-Visionen“, 13.6. bis 13.9. KunstGenuss. „Osnabrück hängt auf“, von Anke Bergmann bis Klaus Reincke, bis 19.7. Martini 50. „Aus Alt mach Neu“, Wanderausstellung der Architektenkammer Niedersachsen, 10.6. bis 3.7. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Ozeane – Expedition in unerforschte Tiefen“, bis 18.10.; „Paradiesvögel – Gefiederte Top-Models und göttliche Verführer“, bis 6.12. Museum Industriekultur. „Fotos Feilen Feuerlöscher“, bis 20.9. Piesberger Gesellschaftshaus. „Disteln, Ranken, Hängematte – Gärten im Blick der Linse“, ab 22.3. Rathaus. „Befreiung: Verzweiflung und Hoffnung“, bis auf weiteres Schloss, Gestapokeller. „Abgeurteilt. Gefangene in der Strafanstalt Lingen und den Emslandlagern 1933-1945“, bis 19.7. StadtGalerie Café. „Calmatria“, bis 12.7. Studiogalerie Heilpädagogische Hilfe. „Gegenüberstellung“, Malerei & Zeichnung von Gaby Stock & Eva Preckwinkel, bis 23.9. Theater, Marmorfoyer. „Germanicus2“, bis 12.7. Unikeller. „Sommer, Sonne, Sonnenschein“, Cartoons und Zeichnungen, bis 22.6. Villa Schlikker. „Ahnen – ein imaginärer Raum“. Ausstellung von Renate Hansen, bis 13.9.; Ewald Serra: „Ich habe gemalt, um alles zu überleben“, bis 13.9.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. Monika Witte: „Räume“, bis 14.6. BAD IBURG Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Dietrich Helms und Studierende der Uni Osnabrück, bis Sommer BAD ROTHENFELDE Kurmittelhaus. „Kicker, Kult &Co.“ – die Geschichte von Fußball und Kirche, Wanderausstellung des Diözesanmuseums Osnabrück, bis 7.6. BIELEFELD Kunstverein. „Künstler als Auftraggeber von zeitgenössischer Architektur“, bis 12.7. BRAMSCHE Tuchmachermuseum. „Ariadnes Faden“. Textile Findbücher von Hiltrud Schäfer, 20.6. bis 13.9. Museum und Park Kalkriese. „Ich, Germanicus“, bis 12.7. Niels-Stensen-Kliniken. Christa Ackemann, Acrylbilder, bis 14.6. BREMEN Gerhard Marcks Haus. Christian Helwing: Marcks und das Museum, bis 2.8. Weserburg. „Land in Sicht. 400 Jahre Landschaftsbilder“, bis 27.9.; „Auf anderen Gründen“, 27.6. bis 25.10. DELMENHORST Städtische Galerie. „Spurenlese“ – Künstlerporträts, fotografiert von Angelika Platen, bis 28.6. EMDEN Kunsthalle. „Paul Klee!“, bis 12.7. GEORGSMARIENHÜTTE Forsthaus Oesede. Axel Nerger: Fotografien, Gemälde, Collagen, 6.6. bis 13.9.

HERFORD Marta. „Ideenlinien“. Architektur als Zeichnung, 31.5. bis 16.8. LINGEN Kunsthalle. Jagoda Bednarsky, bis 12.7.; Sebastian Stöhrer: „Helm, Heisenberg und Bube“, bis 12.7. MELLE Orangerie Gut Ostenwalde. Installationen des Ehepaares Grohs, bis 31.5. „Tabita steh auf oder Wach auf, du Christ!“, Malereien von Roswitha und Dieter Pentzek, bis 14.6. MELLE-RIEMSLOH Galerie Stammesart. Skulpturengartenund Atelierausstellung „die 17.“ bei Peter Marggraf, 4. bis 7.6. MÜNSTER Kunsthalle. Diango Hernández „Eugene“, 30.6. bis 9.9. Kunstmuseum Pablo Picasso. „Paris im Blick“. Eine Stadt und ihre Fotografen, bis 12.7. OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. „Martin Luther und die Welt der Bilder“, bis 12.7. OSTERCAPPELN Alte Mädchenschule. „Lieb & Wert, KURIOS!“, bis 28.6. PAPENBURG Ausstellungszentrum Gut Altenkamp. „Paris – Berlin – Wien – Modebilder 1913 – 1919“, bis 26.7. WALLENHORST Rathaus, Foyer. Symbiose: Objekte, Malerei und Zeichnungen von Ulrike Gressler, 1.6. bis 7.7. Ruller Haus. „Gemälde des Spätbarock aus dem Kloster Rulle“, ab 30.4. STADTBLATT 6.2015 35


kino

Kimme, Korn: In „Spy – Susan Cooper Undercover“ geht Melissa McCarthy auf Außeneinsatz

Crash! In „Tracers“ ist Taylor Lautner der neue City-Tarzan

Upps! In „Miss Bodyguard“ gibt es manche Lachnummer

Taffe Mädels

Knallharte Typen waren gestern, jetzt werden sie von schlagfertigen Frauen überholt, die nicht nur verbal attackieren. Bleihaltige Frauenpower von „Spy – Susan Cooper Undercover“ bis „Miss Bodyguard“.

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st der klassische Actionfilm überholt? Die immergleichen eher dünnen Geschichten, latent eindimensionale Figuren, der ewige Kampf zwischen Gut und Böse oder wiederkehrende Special Effects, die man alle schon einmal so oder besser gesehen hat ... So ließen sich die typischen Merkmale dieses Genres zynisch zusammenfassen. Doch spätestens seit „Stirb langsam“ ist bekannt, dass Actionfilme durchaus selbstironisch sein können. Vor ein paar Jahren startete Sylvester Stallone mit „The Expendables“ eine Reihe, in der er sich selbst und seine Rolle als

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Actionheld mit ein wenig Augenzwinkern präsentiert. Im dritten Teil trieb Patrick Hughes die Grundidee auf die Spitze: neben der Ursprungsbesetzung setzte er Sylvester Stallone und Jason Statham Altstars wie Harrison Ford und Mel Gibson an die Seite – Actionfilm als Altherrenspektakel. Dass jetzt gleich drei Filme starten, in denen starke Frauen als Kämpferinnen im Zentrum stehen, scheint da nur ein weiterer plausibler Schritt in die Zukunft. Paul Feig und Melissa McCarthy bewiesen bereits mit „Taffe Mädels“, dass ihre Zusammenarbeit ein Garant für kurzweilige, actionreiche,

humorige Unterhaltung ist. Als Susan Cooper entspricht McCarthy so gar nicht der klassischen Agentin. Eher schüchtern und von allen verkannt hat sie lediglich einen Schreibtischjob bei der CIA und bildet damit dem selbstverliebten Agenten Fine (Jude Law) Rückhalt. Als dieser ausfällt, gerät sie plötzlich durch Zufall als Spitzenfrau an eine gefährliche Mission. Das scheint zum Scheitern verurteilt, doch erst einmal im Einsatz wird mangelndes Selbstvertrauen schnell gegen ungeahnte Talente eingetauscht. Dabei hat ihre Kollegin Nancy (Miranda Hart) eine ähnliche Rolle wie Reese Witherspoon in „Miss Bodyguard“. Pedantisch, verklemmt und weltfremd ist die Polizistin – sie heißt ebenfalls Cooper – bei ihren Kollegen wenig beliebt und die gesuchte Zielscheibe für spöttische Sticheleien, die sie für bare Münze nimmt. Chaos ist vorprogrammiert, als sie den Auftrag bekommt, die lebhafte, abenteuerlustige Daniella Riva (Sofia Vergara) vor den Mördern und Gläubigern ihres Ehemanns zu beschützen, der als Drogenbaron ein Vermögen gemacht hat. Fast klamaukig bietet das ungleiche Paar Stoff für diverse Lachnummern. Wenn früher mit dem Klischee des knallharten, unnahbaren Typen gespielt wurde, sind die Rollen in „Miss Bodyguard“, mindestens ebenso stereotyp, als eher püppchenhafte Frauen angelegt. Ganz anders ist da „Tracers“. Weder ist Hauptdarstellerin Nikki (Marie Avgeropoulos) ein Lächeln abzuringen, noch wird ein solches vom Zuschauer erwartet. Unnahbar sind die Charaktere – egal ob männlich oder weiblich – und dennoch ist deutlich spürbar, dass allesamt dunkle Geheimnisse hüten,

die nach und nach nur fragmentarisch an die Oberfläche kommen. Es bedarf nicht vieler Worte, erzählt wird viel über Blicke und die fast schwerelosen Bewegungen des Parkour, die einem Tanz gleichen. Cam (Taylor Lautner) ist rasant als Fahrradkurier unterwegs, als er bei einem Unfall wortwörtlich auf Nikki trifft. Diese verschwindet mit wenigen geübten Sprüngen und hängt den eigentlich sportlichen Cam mühelos ab. Beeindruckt von dieser schönen, mysteriösen Frau begibt er sich im New Yorker Stadtdschungel auf die Suche und beginnt selbst Parkour zu trainieren – fasziniert von dieser Bewegungsform, die die Erdanziehung außer Kraft zu setzen scheint, und in der Hoffnung, Nikki dadurch ausfindig zu machen. Nikki kommt dem klassischen Actionhelden am nächsten und ist dabei dennoch einzigartig. Als Hauptdarstellerin der Science Fiction Serie „The 100“, die seit 2014 bisher nur in den USA und Großbritannien ausgestrahlt wird, wurde Marie Avgeropoulos für diese Rolle entdeckt. Sie ist extrem sportlich, schön und bewahrt dabei einen kühlen Kopf ohne jegliche Allüren – sie darf gerne als Vorbild für eine neue Generation von Actionfilmen dienen. HANNA VON BEHR Tracers. USA 2015. R: Daniel Benmayor. D: Taylor Lautner, Marie Avgeropoulos, Adam Rayner u.a. P 28.5., Cinema Arthouse, CineStar Spy – Susan Cooper Undercover. USA 2015. R: Paul Feig. D: Melissa McCarthy, Jason Statham, Miranda Hart, Jude Law u.a. P 4.6., CineStar Miss Bodyguard .USA 2015. R: Anne Fletcher. D: Reese Witherspoon, Sofia Vergara, Matthew Del Negro, John Carroll Lynch u.a. P 11.6., Filmpassage


Kind 44

Big Game

VERSCHWÖRUNGSTHEORIE Bereits das Buch war ein voller Erfolg: Noch bevor es in England, dem Heimatland des Autors Tom Rob Smith, auf den Markt kam, hatte es der deutsche Buchmarkt entdeckt. Inzwischen wurde der Thriller in 36 Sprachen übersetzt. Sir Ridley Scott wurde darauf aufmerksam und wollte zunächst auch selbst Regie führen. Dann entschied er sich jedoch, für diesen Part den Schweden Espinosa ins Boot zu holen und übernahm die Produktion. Eine gute Mischung, dazu kommt die sehr starke Besetzung. Moskau 1953. Leo Demidow (Tom Hardy), als Waisenjunge aufgewachsen, ist staatstreuer Geheimdienstoffizier und glücklich verheiratet. Doch als seine Frau beschuldigt wird, einer Verschwörung anzugehören, gerät seine Welt ins Wanken. Als dann noch ein brutaler Mord an einem kleinen Jungen als Unfall vertuscht wird, wachsen in ihm Zweifel ... HANNA VON BEHR USA, UK, CZ, RO 2015. R: Daniel Espinosa. D: Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman u. a. P ab 4.6., Cinema Arthouse, CineStar

FEUERWERK Wenn es nach den Finnen geht, wäre Samuel L. Jackson Präsident der USA. Der Staatschef ist gerade mit der Air Force One unterwegs, als eine Rakete auf die Maschine abgefeuert wird. Für solche Fälle gibt es eine Rettungskapsel, und die plumpst in die finnischen Wälder, beinahe vor die Füße des 13-jährigen Oskari, der dort mit Pfeil und Bogen unterwegs ist, um seine Männlichkeit unter Beweis zu stellen. Dazu bekommt er größere Gelegenheit als erwartet, denn die Terroristen geben natürlich kei-

Da ist es! www.barre.de

Das alkoholfreie Weizen von Barre.

ne Ruhe. Derweil laufen in Washington Köpfe und Drähte heiß … „Big Game“ ist einer dieser Filme, die Tarantinos Inspiration anheizen. Unglaubwürdig, restlos übertrieben, aber ein Heidenspaß. Sofern man sich für tolldreistes Rabatzkino mit B-Film-Flair erwärmen kann. Gedreht wurde in Bayern; zu den Mitwirkenden gehört unter anderem der deutsch-türkische Schauspieler Mehmet H. K. Kurtulus. Finnland/GB/D 2015. R: Jalmari Helander. D: Samuel L. Jackson, Onni Tommila, Mehmet Kurtulus u. a. P ab 18.6., CineStar


kino der platzanweiser

Die Frau in Gold

Wütende Saurier Nr. 4: „Jurassic World“ „Scheiße!“ Götz George, 28. Juni 1981 Ende des Monats bricht mal wieder der Sommer über uns herein. Statt ins Kino lockt es die Leute ins Freibad, an den See oder einfach auf die grüne Wiese. Magere Zeiten für Kinogänger? Ach was. Nirgendwo ist man sicherer vor Hitzewellen und Wärmegewittern, als im wohl temperierten Kinosaal. Und natürlich starten auch im Sommer jede Menge neue Filme. Einige dieser Produktionen ersetzen sogar mitunter einen Ausflug in – nun, sagen wir mal zum Beispiel: den Zoo.

Da im Kino seit jeher der Drang vorherrscht, immer schneller, höher und weiter hinaus zu wollen, lässt sich Hollywood nicht lumpen: „Jurassic World“ (ab 11.7., CineStar.) Allen katastrophalen Unwägbarkeiten zum Trotz ist auf der Dino-Insel ein hübscher Park entstanden, der die Besucher in Scharen anlocken soll. Allerdings stecken die auch schon bald wieder knietief in der Saurierscheiße, aus der sie sich erst einmal befreien müssen, bevor sie um ihr Leben rennen dürfen. Diesmal sogar im protzigen IMAX 3D-Format. Da ist dann alles andere egal. Produzent Steven Spielberg hatte schon beim dritten Teil die Lust daran verloren, die Dreharbeiten als Regisseur zu dirigieren. Noch mehr als wütende Saurier bringt übrigens höchstens noch die Tektonik der San-Andreas-Verwerfung Erde und Kinosessel zum Wackeln. Womit sich auch gleich jede weitere Inhaltsangabe des Erdbeben-Krachers „San Andreas“ (seit 28.5. CineStar; 2.6. Filmpassage, Original Ein Vater wehrt sich: „Homefront“ Version) erübrigt.

GERECHTIGKEITSSINN Das Thema Beutekunst – Kunstwerke, die von den Nazis geraubt und ihren Besitzern beziehungsweise deren Erben auch nach Ende der Gewaltherrschaft vorenthalten wurden – scheint wenig geeignet für einen Kinospielfilm. Reale Begebenheiten aber erlauben es, die diversen Facetten des Sujets anzusprechen. Maria Altmann (Helen Mirren) konnte einst den NS-Mordbanden entkommen. Als ihre Schwester stirbt, gewahrt sie, dass ihre Familie wertvolle Gemälde besaß, darunter Gustav Klimts „Adele Bloch-Bauer I“. Ein teures Stück, zudem mit Erinnerungen behaftet, denn die porträtierte Frau ist Maria Altmanns Tante. Sie fordert das Bild vom österreichischen Staat zurück, stößt aber auf massive Widerstände. In Rückblenden erzählt Regisseur Curtis von der Entstehung des Bildes wie auch von der Flucht der jungen Maria Altmann, die von Tatiana Maslany H. K. verkörpert wird. USA/GB 2015. R: Simon Curtis. D: Helen Mirren, Ryan Reynolds, Tatiana Maslany, u. a. P ab 4.6., Cinema Arthouse

Die Mafia mordet nur im Sommer VERBECHERBANDE Mama, Papa, Mafia. Wie es der Zufall so will, erblickt Arturo just an jenem Tag das Licht von Palermo, als der berüchtigte Mafioso Vito Ciancimino zum Bürgermeister der sizilianischen Hauptstadt gewählt wird. Fortan ist Arturos Heranwachsen eng mit zwei Dingen verknüpft. Einer unkontrollierbaren Angst vor der Macht der Mafia, gegen deren Regeln man besser nicht verstößt. Und von der heimlichen Liebe zu der hübschen Flora, der er schon in der Grundschule erliegt. Mit seinem Regiedebüt „Die Mafia mordet nur im Sommer“ ist Pierfrancesco Diliberto, besser bekannt als Pif, eine bittersüße wie schwarzhumorige Komödie über die Frage gelungen, wieso die Mafia so einen großen Einfluss auf die Menschen haben kann. Das autobiografisch gefärbte Werk gewann in Italien nicht zuletzt dank seiner entwaffnend kindlich-naiven Perspektive zahlreiche Preise. FJ

I 2013. R: Pif. D: Alex Bisconti, Cristiana Capotondi u. a. P ab 4.6., Cinema Arthouse

Tierische Liebe im Westjordanland: „Giraffada“ Da spielen sich dann aber Geschichten ab, wie wir sie im wirklichen Leben wahrscheinlich nie erleben werden. Auch wenn Rani Massalha mit seinem Regiedebüt „Giraffada“ (seit 28.5. Cinema Arthouse) eine Geschichte erzählt, die sich so oder ähnlich ereignet haben soll. Im Westjordanland zählt der kleine Ziad im einzig verbliebenen Zoo ein Giraffenpärchen zu seinen besten Freunden. Als das Männchen an den Folgen eines israelischen Luftschlags stirbt, droht auch das Weibchen aus Kummer zu verenden. Ziads Papa, Tierarzt des Zoos, kennt nur eine Lösung. Ein neuer Giraffenbulle muss her! Kurzentschlossen überwindet der Papa alle Hindernisse und versucht, einen Artgenossen für das Weibchen über die Grenze zu schmuggeln.

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Erdbeben in L.A.: „San Andreas“ Nicht als Fortsetzung, sondern als Neuverfilmung will sich „Poltergeist“ (seit 28.5.) verstanden wissen. Diesmal spukt es selbstverständlich auch aus den Smartphones und dem protzigen Flachbildfernseher der armen Familie, die in ein Haus zieht, das an einem Ort steht, an dem es niemals stehen dürfte. Mist. Bleibt ein abschließender Blick auf das Programm vom Unifilm Osnabrück, aus dem wir gerne den australischen Zeitreisefilm „Predestination“ (15.6.) als kleinen Geheimtipp weiterreichen. Eine virtuos gestrickte Geschichte um die Konsequenzen der Eingriffe der – welcher eigentlich? – Gegenwart auf die restliche Zeit. FRANK JÜRGENS

Victoria

City of McFarland

FILMEXPERIMENT Die Idee, einen Langfilm in einer einzigen Kamerabewegung zu drehen, beschäftigt Regisseure schon seit langem. Alfred Hitchcock etwa simulierte ein solches Verfahren 1948 in „Cocktail für eine Leiche“; die damalige Technik ließ eine durchgängige Kameraführung noch nicht zu. Inzwischen gab es bereits Filme dieser Art wie die Dokumentation „Russian Ark“. „Birdman“ hatte noch 16 Schnitte, die deutsche Produktion „Victoria“ dagegen wurde in einem Rutsch gedreht. Die Geschichte kreist um eine junge Spanierin, die sich im Berliner Partyleben übermütig zur Komplizin einiger Jungs macht, die erst nur herumalbern, dann aber in ein ernstes Verbrechen verwickelt werden. Der Zuschauer ist hautnah dabei. Das kann – und soll – auch mal unangenehm sein. Dreier Anläufe bedurfte es, bis die Choreografie von Schauspielern, Statisten, Kamerabewegung den Vorstellungen des Regisseurs entsprach. H. K. D 2015. R: Sebastian Schipper. D: Laia Costa, Frederick Lau, André Hennicke u. a. P ab 11.6., Cinema Arthouse

TRAINERKARRIERE Unter Kevin Costners zahlreichen Filmen finden sich auch einige, in denen es um Sport geht. So hat er in „Feld der Träume“ (1989) einen Baseballfan gespielt, in „Tin Cup“ (1996) einen Golfer. Hier mimt er den High School-Sportlehrer Jim White, der sich nach einem Ausraster in der Provinzstadt McFarland wieder findet. Die meisten seiner Schüler sind mexikanische Einwanderer, die vor und nach dem Unterricht auf den Feldern schuften. Doch White erkennt das sportliche Potenzial der Jungs und beschließt, aus ihnen eine erfolgreiche Cross Country-Laufmannschaft zu machen. Die Geschichte mag wahr sein, neu ist sie nicht. Dennoch hebt sich das Drama von der Masse ähnlicher Filme ab, weil die Darsteller gut sind und Regisseurin Niki Caro es schafft, sogar eine eher unpopuläre und unspektakuläre Sportart wie den Geländelauf in spannenden Bildern festzuhalten. NB

USA 2015. R: Niki Caro. D: Kevin Costner, Maria Bello, Carlos Pratts u. a. P ab 18.6., Cinema Arthouse, CineStar


Meine Freizeit? Aber sicher! 8 Namen für die Liebe

Love & Mercy

REGIONALHUMOR Egal ob Hamburger Fischköppe, nuschelnde Nordfranzosen oder mafiöse Sizilianer, jede Region hat ihre Stereotypen. Im Jahr 2008 nahm der französische Erfolgsfilm „Willkommen bei den Schti’s“ gekonnt den Norden Frankreichs auf die Schippe, zwei Jahr später zogen die Italiener mit „Willkommen im Süden“ nach. Dieses Jahr ist nun eine spanische Komödie in den Kinos zu sehen. Rafa (Dani Rovira) ist Andalusier mit Leib und Seele. Er genießt das schöne Leben, die leidenschaftlichen Frauen und kann sich nicht vorstellen, seine Heimat zu verlassen. Doch als die schöne Baskin Amaia (Clara Lago) dem Frauenhelden einen Korb gibt, ist sein Interesse geweckt und er reist ihr in den hohen Norden hinterher. Amaia ist von ihrem Verehrer zunächst wenig begeistert, doch da sie gerade von ihrem Verlobten verlassen wurde, muss Rafa kurzerhand als VorzeigeKIM RUNGE bräutigam herhalten. S 2015. R: Emilio Martinez Lazaro. D: Dani Rovira, Clara Lago, Karra Elejade u. a. P ab 11.6., Cinema Arthouse

MUSIKGESCHICHTE Wenn die Sonne wärmer wird, tönt vermehrt die Musik der Beach Boys aus den Radiokanälen. Die frühen Hits wirken fröhlich, sie schildern ein unbeschwertes Leben zwischen Surfbrett und Hot Rod. Mit der Zeit wurden die Alben der Beach Boys anspruchsvoller; der brillante Kopf der Gruppe war Brian Wilson. Entgegen dem Band-Image mied er den Strand, tüftelte im Studio an neuen Klängen – und kämpfte mit inneren Dämonen. Zeitweilig lebte Wilson völlig zurückgezogen und unter dem Einfluss eines dubiosen Psychotherapeuten (Paul Giamatti), dem er sich – so märchenhaft es klingt – erst durch eine neue Liebesbeziehung entziehen konnte. Bill Pohlad fädelt dieses Künstlerleben von zwei Seiten auf, mit Paul Dano als jungem Wilson und John Cusack als hindämmerndem Idol. Die Musik ist hier nicht nur Untermalung, Pohlad rekonstruierte die Entstehung einiger der wichtigsten Alben der Popgeschichte. H. K. USA 2015. R: Bill Pohlad. D: John Cusack, Paul Dano, Elizabeth Banks u. a. P ab 11.6., Cinema Arthouse

 Haftpflicht  Rechtsschutz  Unfall

VERSICHERUNGSBÜRO

WELLMANN e.K. Amapola

Trash

SOMMERNACHTSTRAUM Der Name Eugenio Zanetti mag vielen erst einmal nichts sagen. Dabei ist der Argentinier Oscar-Preisträger, allerdings in der Kategorie Produktionsdesign, und das kommt in der Öffentlichkeit manchmal etwas kurz. Nicht nur in seiner Heimat hat er auch schon sehr erfolgreich Theaterstücke, Opern und Musicals inszeniert. Für seinen ersten Kinofilm schrieb er auch das Drehbuch – und brachte Themen ein, die in seinem Leben schon immer wichtig waren. Amapola interpretiert Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ neu, allerdings zur Zeit des Militärputsches in Argentinien 1976 bis 1983. So kann er in der Mischung aus Musical, Märchen und Tragödie alle seine Trümpfe ausspielen: seine eigenen Erinnerungen an die politische Situation in Argentinien, seine Erfahrung mit Musik- und Theaterinszenierungen und sein Talent für einzigartige Bühnenbilder. NB USA/ARG 2015. R: Eugenio Zanetti. D: Camilla Belle, François Arnaud, Geraldine Chaplin u. a. P ab 18.6., Cinema Arthouse

SCHLÜSSELKINDER Spätestens seit der Fußball-WM 2014 ist Rio de Janeiro nicht mehr nur für weite Strände, heißen Salsa und fröhlichen Karneval bekannt. Das sportliche Großevent lenkte die Aufmerksamkeit auf die Probleme der Metropole, vor allem die zahlreichen Favelas sind gezeichnet von Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität. Das bewegende Drama „City of God“ beleuchtete ungeschönt das von Gewalt geprägte Leben in den Armutsvierteln. Die Verfilmung des Romans „Trash“ von Andy Mulligan ist hingegen weniger eine Sozialkritik als eine Kriminalgeschichte. Der Film handelt von drei Jungen, die ihren Lebensunterhalt auf den Müllhalden Rio de Janeiros verdienen. Eines Tages finden sie einen Schlüssel, der von mächtigen Leuten bereits gesucht wird. Obwohl der korrupte Polizist Frederico sie erwischt und einen stolzen Finderlohn bietet, weigern sich die drei Abenteurer, den Schlüssel abzugeben. KIM RUNGE GB 2014 R: Stephen Daldry. D: Eduardo Luis, Rickson Tevez, Gabriel Weinstein u. a. P ab 18.6., Cinema Arthouse

Lieneschweg 83 49076 Osnabrück Tel. 0541 46366 Fax 0541 434333 wellmann@vgh.de www.vgh.de/lothar.wellmann

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media Buch des Monats Das Gegenteil von Einsamkeit Marina Keegan LEBENSLUST Marina Keegan wird gelobt und gefeiert. Doch das bekommt die Autorin von „Das Gegenteil von Einsamkeit“ nicht mehr mit. Die 22-jährige Literaturstudentin starb kurz nach ihrem Universitäts-Abschluss bei einem Autounfall. Ihr Freund, der am Steuer saß und einschlief, überlebte. Nach ihrem Tod ist ein Band mit Stories und Essays erschienen, die Keegan während ihres Studiums verfasst hat. Es geht um das Erwachsenwerden, um Liebe, Sex und um Probleme der Generation von 18 bis Mitte 20. Die ehemalige YaleStudentin gilt als ein Ausnahmetalent. Sie liebte die Literatur. Das Schreiben war ihre große Leidenschaft. Auch einen Job als Autorin beim Magazin „New Yorker“ hätte sie nach der Uni antreten können. Marina Keegan schreibt authentisch, mit Witz, manchmal mit einem Hauch von Ironie und ohne Umschweife: „An die, die ihren Weg schon gefunden haben, euch sage ich: Herzlichen Glückwunsch, aber ihr kotzt mich an“. CATHARINA KRONISCH

S. Fischer, 18,99 EUR

Seitensprung Ulrike Draesner: „Mein Hiddensee“. „Das Firmament, lasiert klar, hat sich beruhigt.“ So fängt einer der anstrengendsten Titel an, den Mare je herausgebracht hat. Das Meer – herrlich. Aber überbemühtes Lyrikton-Geschwurbel drüber? Weniger. Mare, 18 EUR Walter Mülich: „Kreuzende Kurse“. Was haben Bremerhaven, Lübeck, Bremen und Valparaíso gemeinsam? Hier gab es Liegeplätze für Folterschiffe. Etwa das Minensuchboot „FM 21“, ab Anfang 1933 Verhörschiff der SA. Oder Schiffe des Pinochet-Chile. Beklemmend. Kulturmaschinen, 19,90 EUR Robert Kviby: „Bestraft“. Nein, regelrecht bestraft ist nicht, wer diesen Krimi liest: aufrechte Journalisten bringen heuchlerische Firma zur Strecke, die in Kriegsverbrechen verstrickt ist. Aber die Sprache ist glanzlos, es hagelt Leerfloskeln. Schwede Kviby ist definitiv KEIN Erbe von Sjöwall und Wahlöö. Rowohlt, 9,99 EUR HARFF-PETER SCHÖNHERR

Verheissung Jussi Adler Olsen DÜSTER Wer kein Dänisch kann, ahnt nicht, warum Ermittler Mørck heißt wie er heißt. Denn Mørck steht für „dunkel, düster“, nur das „c“ muss man sich dafür schenken. Und um Düsternisse geht es denn auch in diesem Thriller, der mit knapp 600 Seiten einige Tage Spannung verspricht. Es geht um Morde, und zumindest dem Leser ist rasch klar, dass sie was mit einer neureligiösen Erweckungsbewegung zu tun haben, die die Sonne anbetet. Aber ans Licht kommt so recht erstmal nichts. Mørck tappt jedenfalls lange im Dunklen. Und während er das tut, zieht sich die Handlung ziemlich hin. Es wird viel geredet – und zerredet. Die Komik, die es trotz aller Abgrundschwärze gibt, nutzt sich rasch ab. Und am Ende bleibt einzig die Erkenntnis, dass angeblich, wer in Kopenhagen lebt, gern auf die herabsieht, die auf Bornholm leben, oder, noch schlimmer, in Jütland – was nicht zutrifft. Und dass Kräutertee spirituelle Wirkungen hat – was zutrifft. Ein paar diabolische Grausamkeiten, ein bisschen Meereslandschaft, ein wenig Gesellschaftskritik. Hoffen wir, dass Mørcks sechster Fall auch sein letzter ist. HARFF-PETER SCHÖNHERR dtv, 19,90 EUR

Ein Frühling in Jerusalem Wolfgang Büscher REISELITERATUR Wolfgang Büscher war vor kurzem zur Lesung in Osnabrück, im Rahmen der „Littera“Reihe der Buchhandlung zur Heide. Ohne diesen Termin wäre das Buch nicht in der Redaktion gelandet, es wäre untergegangen im Meer der Neuerscheinungen. Unverzeihlich wäre das gewesen. Denn Wolfgang Büscher, der nicht das erste Mal von seinem Unterwegssein erzählt, hat einen magisch-realistischen Reisebericht geschrieben. Zwei Monate hat der „Welt“-Autor in Jerusalem verbracht, erst in einem arabischen Hostel, dann in einem griechischen Konvent. Überhaupt die Religionen: Juden, Christen, Muslime – Wolfgang Büscher spürt die Besonderheiten der Menschen vor Ort auf. Er beobachtet genau, liebevoll, lüftet den Schleier. Und der Leser entdeckt, was diese wohl einzigartige Stadt ausmacht. Es ist eine geheimnisvolle, mitunter moderne, aber immer noch biblisch gepägte Stadt, die Wolfgang Büscher beschreibt. Und es ist ein ganz und gar großartiges Buch, das uns Jerusalem besser verstehen lässt. MARIO SCHWEGMANN

Rowohlt Berlin, 19,95 EUR 40 STADTBLATT 6.2015

Bodentiefe Fenster Anke Stelling DOPPELZÜNGIGKEIT Die unpraktischen Fenster sind die architektonische Besonderheit eines baubiologisch optimierten Mehrgenerationenhauses in Berlin Prenzlauer Berg. Dort wohnen zu dürfen, müsste sich die freiberuflich tätige Erzählerin samt Mann und zwei kleinen Kindern eigentlich glücklich schätzen. Tut sie aber nicht. Sie plagt ein mütterliches, schlechtes Gewissen, die Erinnerung an Tote, ein zunehmender Widerwillen gegen die Überbehütungstendenzen der Mitbewohner, die schon Baumhäuser oder die Benutzung der oberen Stockwerke gefährlich finden. „Ihr seid ihre größte Gefahr!“, schleudert sie einer Arztgattin entgegen. Schlauer scheint ihr Musiker-Mann zu sein, der die Vollversammlungen einfach nicht mehr besucht. Am Ende zerfasert der Roman ein wenig. Hat Sandra nun eine Depression oder einfach nur recht? Sind die Kinderläden schuld, aus denen diese Eltern allesamt zu stammen scheinen, oder gar der Liedermacher Volker Ludwig? Bionade-Probleme, denkt ein Provinzleser, freut sich seiner muffeligen Heranwachsenden, grüßt erfreut den spießigen Nachbarn. GEORGE WEBBER Verbrecher Verlag, 19 EUR

89/90 Peter Richter ILLEGALE NACHTLOKALE Anfangs ein paar fünfzehnjährige Oberschüler, die von der Gründung einer GruftieBand immer nur reden, am Ende eine autonome Antifa in Dresden, in immer gefährlicher werdende Revierkämpfe mit Neonazis verwickelt. Peter Richters Buch ist chronologisch aufgebaut, wobei der punkig-schnodderige Ton mit den fast schon wissenschaftlichen Anmerkungen des heutigen Kulturjournalisten kontrastiert. Das Buch birgt eine Fülle schillernde Details, unterscheidet aber kaum zwischen Wichtig und Unwichtig. Gibt Urlaubsepisoden z.B. unverständlich viel Raum. OK, das kann man authentisch finden. Wahrscheinlich ist auch der mich streckenweise peinigende, (n)ostalgische Tonfall authentisch oder der bei den Neubürgern immer wieder durchkommende Manifest-Stil in der 1. Person Plural. Hauptverdienst des Buches ist, die Aufmerksamkeit auf die interessante, medial immer noch unterbelichtete Zwischenzeit zu richten: DDR entmachtet, BRD noch nicht da. Ein Thema, an dem sich André Kubiczek abarbeitet, mit dem Peter Richter sich wahrscheinlich gut verstehen würde. GEORGE WEBBER Luchterhand, 19,99 EUR

Wasserstand und Tauchtiefe Karsten Krampitz SCHRECKLICH Zu DDR Zeiten wurden nach dem Wetterbericht Wasserstand und Tauchtiefe angegeben – für die meisten Menschen äußerst überflüssige Angaben … Ich bin mir nicht sicher, ob es mit diesem Buch nicht ähnlich ist. Ein Sohn behält seinen Vater, einen ehemaligen SED Funktionär und Unsympathen, zu Hause und am Leben, um von dessen Rente zu leben. In einem endlosen Monolog berichtet der Sohn und nutzt es aus, dass sein nicht mehr sprechen könnender Vater endlich keine Widerworte mehr geben kann. Jugend zu DDR Zeiten, Pflegenotstand heute, Alt-SEDFunktionäre, die nach der Wende doch wieder zu Ansehen kamen, ja Krampitz beleuchtet Themen unserer Geschichte und unsere Zeit. Freude macht das Lesen der Daueranklage aber nicht. Handlung Fehlanzeige. Das ist schwere Kost. Aufmerksam gemacht hat Krampitz auf sich insbesondere durch die Besetzung von Hotels u.a. dem Adlon in Berlin, mit Obdachlosen und die Erfindung der sogenannten Trinkerklappe. Er ist aber auch Inhaber der Publikumsauszeichnung des Ingeborg Bachmann Preises. NANCY PLASSMANN Verbrecher Verlag, 19 EUR

Polinas Tagebuch Polina Scherebzowa WOHNUNGSSUCHE MIT MP Polina ist 9, als der erste Tschtschenien-Krieg beginnt, 17, als sie ihre inzwischen völlig zerstörte Heimatstadt, Grosny, verlassen kann. Sie hat russische, tschetschenische und andere Vorfahren, darunter einen Großvater, der Dokumentarfilmer war, und dessen Bibliothek ihr in mehrerer Hinsicht beim Überleben hilft. Denn das Mädchen ist keine versteckt lebende Anne Frank. Sie kämpft körperlich gegen mobbende Mitschülerinnen, wehrt sich gegen Entführungs- und Verheiratungsversuche, sie holt Wasser, schafft Müll raus, arbeitet schließlich als Markthändlerin. Auf dem Marktplatz wird sie von Splittern einer russischen Rakete getroffen. Eine Behandlung muß dann erstmal bezahlt werden … Das Buch ist natürlich keine unterhaltsame Lektüre, vielmehr ein Eye-Opener, ein Wendepunkt in der Wahrnehmung eines hierzulande schon halb vergessenen Konflikts. Wieder ist es ein Kind, das mitgeschrieben hat. Das aus seiner kindlich-lückenhaften Perspektive beginnt, und uns gerade dadurch vermitteln kann, was uns sonst nicht erreicht hätte. GEORGE WEBBER Rowohlt Berlin, 22,95 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT The Walking Dead – Folge 1. Ja, tatsächlich, es gibt die Geschichte der wandelnden Toten nun auch in Hörspielfassung. Das ist schon ein wenig bizarr, denn schließlich ist „The Walking Dead“ eine der bekanntesten TVSerien weltweit und dieses erste Hörspiel erzählt nichts anderes als die Geschichte des Pilotfilmes. Als Schmankerl okay, ob es die weiteren Episoden braucht ... Lübbe Audio, 1 CD, ca. 8 EUR

American Gods von Neil Gaiman. Der schweigsame Shadow wird vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, nachdem seine Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Ein geheimnisvoller Mann namens Wednesday bietet ihm einen Job als Bodyguard an. Nach und nach erkennt er, dass Wednesday nicht nur ein Betrüger ist, sondern etwas viel Älteres. Lübbe Audio, 3 MP3-CDs, ca. 10 EUR

Die Superschurken greifen an. Wer immer die Idee gehabt hat, aus Comic-Geschichten, die bekanntlich nicht unwesentlich vom Visuellen leben, Hörbücher (keine Hörspiele!) zu machen – verdient Respekt. Es funktioniert. Nach diversen Helden-Epen erscheint nun eine Doppel-CD mit Geschichten über die Schurken des DC-Universums. Argon Hörbuch, 2 CDs, ca. 10 EUR

mit Turbostaat, Truckfighters und mehr

JORIS

10. + 11.7. Talger Sportplatz

16.10. Lagerhalle

YOUNG REBEL SET

GERBURG JAHNKE

Gut aussehender Brit-Folk

lädt ein

5.8. Kleine Freiheit

Bittersüßer Indie-Pop

24.10. OsnabrückHalle

CHRISTIAN LUKAS

sehbar John Wick. Sie stehlen ihm sein Auto. Sie töten seinen Hund. Die jungen Gangster lachen über ihr Opfer. Nur, John Wick war mal eine Legende. Er ist der Kerl, der Batman gerne wäre. Geradlinig, hart, stylish und gar nicht dumm. So muss Action! Studiocanal, ca. 17 EUR The Wrong Mans. Sam ist Schallschutzbeauftragter einerenglischen Stadt. Ein Typ, wie es normaler nicht geht. Bis er ein Handy findet und einen Anruf entgegen nimmt: Die Frau des Besitzers wird ermordet, wenn er den Forderungen der Entführer nicht nachkommt – die glauben, er wäre der Ehemann. Briten wissen einfach, wie man Fernsehen macht. Witzig, hart, gemein, cool. Polyband, ca. 13 EUR Mr. Hoppys Geheimnis. Und noch einmal BBC. Mit Dustin Hoffman und Judi Dench in den Hauptrollen. Hoffman ist Mr. Hoppy. Der ist unsterblich ins eine Nachbarin Mrs. Silver

TALGE OPEN AIR

verliebt. Aber das kann er ihr ja nicht sagen. Nicht in ihrem Alter. Aber da ist ein Zaubergedicht aus Nordafrika und da sind 100 Schildkröten, die das Eis brechen sollen. Reizend! Ascot Elite HE, ca. 10 EUR The House At The End Of Time. 1981. Eine Frau wird für den Mord an ihrem Mann und ihren Sohn zu lebenslanger Haft verurteilt. 30 Jahre später wird sie begnadigt. Wieder daheim will ein Priester von ihr wissen, was wirklich geschehen ist. Und mag alles noch so unwahrscheinlich klingen. Der Film aus Venezuela braucht, um in die Pötte zu kommen. Dann lässt er aber die Gehirnwendungen krachen. Universum, ca. 10 EUR Nächte des Grauens. In einem Dorf in Cornwall grassiert eine seltsame Seuche, der viele Menschen zum Opfer fallen. Aber richtig fies wird die Geschichte, als mehr und mehr von ihnen als lebende Untote zurückkehren. Der Film aus der legendären Hammer Filmstudios ist aus dem Jahr 1966 – und somit zwei Jahre älter als Romeros The Night of the Living Dead! Anolis, ca. 39 EUR CHRISTIAN LUKAS

MAXI SCHAFROTH

TWO GALLANTS „We Are Undone“-Tour

11.9. Lagerhalle

28.10. Haus der Jugend

MORITZ NETENJAKOB

KABARETTFESTIVAL

Mit Kant-Zitaten zum Orgasmus

Der Humor-Klassiker

Faszination Allgäu

20.9. Lagerhalle

30.10 – 3.12. Lagerhalle u. a. Orte

ROMANO

WILLY ASTOR

„Klapps auf den Po“Tour

Reim Time – Loose Ticker

26.9. Kleine Freiheit

5.11. OsnabrückHalle

GLASBLASING

FRISKA VILJOR

Volle Pulle – Flaschenmusik XXL

Die Schweden vom Popsalon

1.10. Rosenhof

11.11. Rosenhof

TORSTEN STRÄTER

LUKE MOCKRIDGE

Der neue Comedy-Star

I’m Lucky, I’m Luke

7.10. OsnabrückHalle

13.11. OsnabrückHalle

spielbar Wer immer schon mal ins London des Viktorianischen Zeitalters eintauchen wollte, sollte „The Order: 1886“ (Sony, PS 4, ca. 55 EUR) in Betracht ziehen. Grafisch ist das (teils schockhaft blutige) SteampunkAction-Adventure um Geheimordensritter Sir Galahad der absolute Hammer, vom Westminster-Palast bis zu den Monstren verfallener Lagerhäuser. Nachteil: Das Spiel hat extreme Schlauchlevel, ist ziemlich kurz, stoppt den Erzähl- und Aktionsfluss an den seltsamsten Stellen durch Zwischensequenzen und hat ein Ende, das, nunja, reichlich abrupt eintritt. Aber wer die Artus-Sage mag, mysteriös lebensspendende Elixiere, schräge Waffen (Thermite-Gun!), hat an diesem Third-Person-Shooter Freude. HPS

JOE BONAMASSA Gitarrengott in Blues & Rock

LISA FELLER

13.10. OsnabrückHalle

18.12. Lagerhalle

FORTSETZUNG FOLGT

Guter Sex ist teuer

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 6.2015 41


media cd des monats Blur

Ash Kablammo! POWERPOP Die Nordiren hinterließen mit Songs wie „Oh Yeah“, „Kung Fu“ oder „Girl From Mars“ ihren Abdruck in der Musikgeschichte. Acht Jahre nach dem letzten Album und eines nach dem Solodebüt von Sänger und Gitarrist Tim Wheeler katapultieren sich Ash mit „Kablammo!“ zurück in die Aufmerksamkeit. Die BubblegumMelodien haben sie immer noch drauf („Free“, „Go!Fight!Win!“), „Moondust“ ist eine potentielle Weihnachtssingle. Einzig die Tex Mex-Spielerei „Evil Knievel“ ist verzichtbar. Earmusic CHROM

Mother‘s Finest Goody 2 Shoes & The Filthy Beasts FUNKROCK Die erste Studio-LP seit 2003 – da hat sich was angestaut: Energie, eine Reihe guter Songs. Seit je trotzen Mother‘s Finest dem Klischee, Schwarze könnten keinen Rock ‘n‘ Roll spielen, paaren Funk mit harten Riffs, legten auch schon mal ein reines Metal-Album vor. Auf ihrem jüngsten Album führen sie erneut beides zusammen. Kraftvoll geht‘s los, drei Gitarrenkracher in Folge, dann ein verzerrter Blues, gefolgt von einem grollenden Groove-Stück, einer Ballade. Steamhammer/SPV H. K.

Babymetal Babymetal POPMETAL Diese drei Japanerinnen entwickeln sich gerade zu einem weltweiten Hype. Mit Heavy Metal hat das allerdings weniger zu tun, was Su-Metal, Yuimetal und Moametal da fabrizieren. Eher mit Scooter, Blümchen oder irgendeinem anderen EuroDance-Trash. Die drei Mädels singen mit piepsigen Stimmen, während irgendwelche Berufsmucker sich an fiesen Keyboard-Melodien, Double-Bass und krass verzerrten Gitarren abmühen. Dass Lady Gaga Fan ist, geht klar. Earmusic/Edel MARS 42 STADTBLATT 6.2015

The Magic Whip PROGPOP Sollen sich Blur so viele und lange Pausen gönnen, wie es diese kreativen Engländer eben brauchen – wenn am Ende solch ein Album dabei heraus kommt. Ihre Lust am Experimentieren ist in jedem Song verbrieft. Da treffen akustische Gitarren auf Ambient-Teppiche („Ong Ong“), da blubbert es Radioheadesque („Thought I Was A Spaceman“), da werden die Beatles weiter gedacht („Lonesome Street“). Absolute Highlights aber sind das funky entspannte „Ghostship“ und das wah-wah-rockige „Go Out“. Parlophone/Warner MARS

Michael des Barres

Tocotronic

The Key To The Universe ROCK Michael des Barres hat wohl so ziemlich alles erlebt, was ein Rockstar und Schauspieler erleben kann. Gestartet in den späten 60ern, zwei legendäre Alben mit seiner Band Silverhead (70er), weitere Alben in wechselnden Besetzungen, u.a. auf dem Led Zeppelin Label Swans Song. Jetzt ist Michael des Barres zurück. Und wie! „The Key To The Universe“ ist die Quintessenz seines Daseins als Sänger. Es rockt, es rollt, es atmet den Geist großer Zeiten. Faces, Bowie, Neil Young, Stones F.O.D./H’art MARS

Tocotronic POP „Hier ist DIE Popplatte von Tocotronic“, kündigt Kristof Schreuf im Info an. Der Mann hat Recht. Die Songs auf dem ‘Roten Album’ sind clever, haben aber gleichzeitig ein großes Herz. Dirk von Lowtzow läuft textlich auf Hochtouren zwischen Kunstlied und entwaffnender Gebrauchslyrik. Musikalisch muss einmal der Glücksfall Rick McPhail erwähnt werden. Der Johnny Marr von Tocotronic trägt maßgeblich zu den schönsten Momenten diesseits von Pulp, Aztec Camera und den Smiths bei. Universal CHROM

SCALA & KOLACNY BROTHERS „Unendlich“. Es ist das zweite deutschsprachige Album des belgischen Mädchenchores – aber leider zu kitschig geraten. Die Liedauswahl ist zu gewollt, zu pathetisch, ob es „Tage wie diese“ (Die Toten Hosen) sind, „Auf uns“ (Andreas Bourani) oder „Schönste Zeit“ (Bosse). Alles eine Spur zu dick aufgetragen. Warner Music MR IRISH BASTARD „The World, The Flesh & The Devil“. Sie haben entscheidend dabei mitgeholfen, Folkpunk populär zu machen. Auch das neue Album bietet Stoff in gewohnter Qualität. Jeder Song mündet in einen bierseligen Refrain, die Gitarren sind angezündet, die Beats druckvoll. Der Soundtrack würde eine zünftige Party. Reedo Records AND THE WIREMAN „Send Me Low“. Das Ensemble um den Brooklyner Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalisten Lynn Wright integriert in seine Kunst auch Film, Tanz und Theater. Heraus kommt dabei Avant Pop mit Verweisen auf Miles Davis, Doors und Latin Music unter Zuhilfenahme von Trompete, Violine und Kornett. Solaris Empire HOT CHIP „Why Make Sense?“ Auf ihrem sechsten Album entdecken die Londoner die Talk Box, Marvin Gaye und Stevie Wonder. Alexis Taylor legte seinen Rechner größtenteils zur Seite und spielte mit der Band gemeinsam die Songs ein, um sich deren Herz zu nähern. Das kommt der relaxten Disco Soul-Atmosphäre absolut zugute. Domino FFS „FFS“. Das Kürzel steht für Franz Ferdinand Sparks. Die schottischen Indiepopper tun sich hier mit den amerikanischen Artpoppern zusammen. Alex Kapranos und Russell Mael haben sich die Gesangparts nicht auf Songs aufgeteilt, sondern schmettern zusammen Lieder zwischen frühem Bowie und Talking Heads. Domino JAGA JAZZIST „Starfire“. Die drei norwegischen Geschwister mit ihrem nächsten großen Wurf. Haupt-Songwriter Lars Horntveth verarbeitet auf „Starfire“ seinen Umzug nach Los Angeles. Der erleuchtete Himmel, das Lichtermeer – ein Trip durch die Nacht. Mal Old-School-Elektro á la Kraftwerk, dann fluffig und verspielt wie Air. Ninja Tune

Turbine Weststadt Wir sind zurück ROCK Auf dem Debüt der Osnabrücker Band tendiert Sänger Markus Strothmann (früher Boozed) öfter zum Sprechgesang, Gitarrist Alexander Schmitz scheint Tom Morello zu schätzen. So ist „Wir sind zurück“ über weite Strecken straighter, funkiger Rock, gewinnt aber noch mehr durch zurückgenommenere Phasen. Dann klingt Strothmann wie der junge Westernhagen und verneigt sich auf „Bleimann“ in Richtung Udo Lindenberg, dessen „Panikpreis“ Turbine Weststadt 2012 gewann. Eat Music CHROM

Kneeless Moose Tortuga JAMROCK Tom Wisniewski, Leon Mache und Ingvar Hornung vertrauen auf die alte Schule des Jammens. Auf diese Weise entstanden auch die Songs für das zweite Album der Hannoveraner. Und das ist eine Wucht. Alles fließt, gleichzeitig ist alles an seinem Platz, nichts zu viel, nichts zu wenig. Die „Elche“ transportieren 70er Rock, Blues und Grunge ins Hier und Jetzt und haben mit „It Was Almost September“ einen Song, den die Stone Temple Pilots sicher auch gern geschrieben hätten. Timezone CHROM

Shlohmo Dark Red AMBIENT NOISE Auf seinem zweiten Album kann man dem Kalifornier dabei zuhören, wie er mittels analoger Synthies einen dunklen Elektromonolithen erschafft. Nichts erinnert mehr an den schwingenden R’n’B des Debüts, die Gesangsstimme ist weg. Stattdessen zischeln verzerrte Vokalsamples in Echoschleifen. „Boards Of Canada treffen Burzum und Styx“, versucht Shlohmo eine Umschreibung. Vielleicht ist er im Endeffekt aber auch die Elektroentsprechung zum späten Scott Walker. Matador CHROM


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

juni 2015

60s-Rock

The Dead Lovers

Anfang Juni startet die Lagerhalle wieder ihre sommerliche Reihe „Street Beats“ – mit netten, kleinen Konzerten draußen im Biergarten. Den Anfang machen Tomandsara (5.6.), zwei Wochen später folgen The Dead Lovers. Die kommen aus Manchester, Berlin und Luxemburg und holen sich die Inspiration für ihre Songs aus den 50ern und 60ern. Das klingt dann so, als würden Ennio Morricone, Amy Winehouse und Jack White gezwungen, zusammen einen Song zu schreiben. Also cool. P 19.6. Biergarten vor der Lagerhalle (bei schlechtem Wetter im Saal)

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


2.

LESUNG

ANNIKA REICH

Die Wahl-Berlinerin liest aus ihrem neuen Roman „Die Nächte auf ihrer Seite“. In dem sie zwei Geschichten miteinander verknüpft: Ada, die Paare auf dem Weg zur Therapiesitzung beobachtet. Sie fragt sich: Was hält diese Paare zusammen? Und denkt dabei auch an sich, ihren Ex-Mann und die gemeinsame Tochter. Und dann ist da noch ihre Schwägerin, die unversehens in die Arabische Revolution gerät. > BLUE NOTE

FOTO: PETER-ANDREAS HASSIPEN

werwowas Montag

1 Oldschool-Emo und Indie, Gleis 22, 20.30

44 STADTBLATT 6.2015

TOMANDSARA

Mit handgemachter Folk-Pop Musik, die hochmelodiös von der Ballade bis zum Uptempo-Song reicht, tingelt das Duo von Sängerin Bianca Precht und Gitarrist Hans Kelch vielgelobt über die Kleinkunstbühnen des Landes. Wer Aimee Mann mag, sollte mal vorbeischauen. > LAGERHALLE

Filmpassage:

MÜNSTER Kings of Floyd - Pink Floyd Cover, Jovel, 20.00 The Muggs, Rare Guitar, 20.00

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

Episoden-Horrorfilm über Liebe, Sex und Tod, 18.00+20.15

P SIEHE TAGESTIPP

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

LITERATUR

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRÜCK

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

I.R. von Neues Leben zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Johannisfriedhof vor der Kapelle, 17.30-19.00

Nach dem gleichnamigen Roman von Walter Ericson, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Rotenburger Str. Schinkel, 15.00-16.00

2 5.

OSNABRÜCK

Französische Verhältnisse Ein literarischer Klavierabend mit Martin Engel und Burkhard Engel, Amtshof, 20.00

OSNABRÜCK

Dienstag

Auch in diesem Jahr laden Yogalehrende aus Stadt und Land Osnabrück vom 5. Juni bis 25. September zum „Yoga Sommer“ ein. Immer freitags von 17.30 bis 19 Uhr auf der großen Wiese im Bürgerpark. Der Yogaunterricht auf Spendenbasis ermöglicht ein Kennenlernen unterschiedlicher Yoga-Stile und -Traditionen. > BÜRGERPARK

KINO

LEMFÖRDE

German Angst - Dreiteiliger

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Bergerskamp Kalkhügel, 16.15-17.15

YOGA SOMMER

Schauspiel von Martin Crimp, Melanchthonkirche, 19.30

CLUBS&PARTY

Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

5.

In der Republik des Glücks -

Lagerhalle:

WALLENHORST

BIERGARTEN-KONZERT

OSNABRÜCK

P SIEHE KINO

Ruller Haus: Montagskino: Die 27. Etage -

GESUNDHEIT

BÜHNE

OSNABRÜCK Jazz! Session - Mit Christian Thomé, BlueNote, 20.30 Dozentenjazz Jazz!IfM - Mit Christian Thomé, BlueNote, 20.30

14. Lilalaue Nacht - Kabarettabend nur für Frauen,

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

4. Geradezu spielerisch fusionieren die vier Internationalisten Balkan-AfroDub-Chanson, Lateinamerikanisches und Rock zu ihrem eigenen und unverwechselbaren Stil. Nicht verpassen! Denn Ma Valise sind auf ihrer Abschiedstour. > LUTHERHAUS

23.00

KONZERTE

ANDERVENNE

OSNABRÜCK

2. Horror-Anthologie mit drei mittellangen Filmen, die alle in Berlin spielen. Regie führen dabei die Genre-Spezialisten Jörg Buttgereit („Nekromantik“), Andreas Marschall („Tears of Kali“) und Michal Kosakowski („Zero Killed“). Nix für schwache Nerven! > LAGERHALLE

Studyparty Osnabrück, Nize

Original Version: San Andreas, 21.00

KINO

MA VALISE

21.00

BÜHNE

Festzelt bei der Kirche, 20.00

GERMAN ANGST

20.30+22.00 Nachtseminar, Sonnendeck,

Dienstags im Zucker - Die Studentenparty, Zucker,

Waxahatchee + Pinkwash -

3

Grand Hotel, 19.00 Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Mittwoch

Dienstag im Grand Hotel,

Club, 23.00

I.R. von Neues Leben zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Hasefriedhof, 18.00 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

WELTMUSIK

OSNABRÜCK

KONZERTE Matthäus Chor - Sommerkulturtage Sonnenhügel -

KINO

CLUBS&PARTY

KONZERTE

Kreative Schreibwerkstatt -

Annika Reich: Die Nächte auf ihrer Seite - Lesung in der

Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

seum, 20.00 LÖHNE Luke Mockridge - „I’m lucky

KINO

tion: Finale Mahlstrom, mit Klaus Fischer und Martin Schwartengräber, Grand Hotel, 20.00

Lagerhalle: German Angst - Dreiteiliger

KIDS

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Wir alle für immer zusammen - Familienstück von Guus

Kujer, ab zehn J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 17.00

SubstAnZ, 19.00

„Es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit“, MCC Halle Münsterland, 20.00 P SIEHE MUSIK

GRONAU Poetry Slam, rock’n’popmu-

Uwe Tellkamp: Der Turm - Eine Lesereise durch die letzten Kapitel der DDR - 6. Sta-

Sienna Root & The Muggs,

MÜNSTER

OSNABRÜCK Jekyll & Hyde - Musical von Frank Wildhorn, Leslie Bricusse, Theater am Domhof, 19.30

I’m Luke“, Werretalhalle, 20.00

BIELEFELD

Farin Urlaub Racing Team -

BÜHNE

P SIEHE TAGESTIPP

Cafe Resistance - Offener antifaschistischer Treff,

Forum, 20.30

nen, Bastard Club, 19.00 Disco Bingo, Grand Hotel, 19.00 Endlich Wochenende Getränkespecials, Zucker, 23.00

OSNABRÜCK Internationale Krisen „Kampf um Palästina - Was wollen Hamas und Fatah?“, Volkshochschule, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

OSNABRÜCK

Episoden-Horrorfilm über Liebe, Sex und Tod, 18.00+20.15

Wir alle für immer zusammen - Familienstück von Guus

Kujer, ab zehn J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00 TECKLENBURG Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für die Innenstadt - Diskus-

sion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Rathaus, 19.30 Punkkneipe, SubstAnZ, 21.00 WALLENHORST Wildkräuterspaziergang im Nettetal, Treffpunkt Ruller

Haus, 10.00-14.00


Donnerstag

4 KONZERTE OSNABRÜCK Kammermusikkonzert: Wiener Klassik, Institut für Musik

Konzertsaal im Gartenhaus, 19.00 Ma Valise - Balkan-Afro-DubChanson, Lateinamerikanisches und Rock, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Solid Brew - Blues Rock Jazz Country Funk R&B Mix, Zauber von Os, 20.00 Grand Jam! Mit Greg’s Bluesnight Band, BlueNote, 20.30 Uni Jazz Session mit: There They Step, Unikeller, 21.00

MamboLatinJazz Salsa Night - Um 20.00 Uhr Salsa

OSNABRÜCK

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Kujer, ab zehn J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30

Palais, 21.30 Kleiner Freitag - Pop, HipHop. Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE

Strauß, Torsten Wolff, Lasse Samström, Hinnerk Köhn, Sulaiman Masom, Micha El Goehre, Lagerhalle, 20.00

Do., 4. + Fr., 5. Juni jeweils 19.00 Uhr

Konzertsaal im Gartenhaus

Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, Caprivistr. 1

AUSSERDEM OSNABRÜCK Es ist gut, dass man überall Freunde hat - Zur Kommuni-

BAD ROTHENFELDE

lich ausgereizt, dieser Spruch, aber stimmen tut er trotzdem. Auch für die Größen der Szene. Denn die treten hier an. Mal sehen, wer am Ende die Oberhand hat, wenn Slammaster Andreas Weber den Sieger verkündet.

takel und musikalisches Unterhaltungsprogramm, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 11.00 MELLE Melle tischt auf - Die Genuss-

meile auf dem Rathausplatz; 13 heimische Restaurants bieten deutsche und internationale Küche, Innenstadt, 11.00

Freitag KINO FILMSTARTS R Camino de Santiago - Dokumentation R Die Frau in Gold - Drama P SIEHE KINO R Hirschen - Komödie R Kind 44 - Thriller, Krimi P SIEHE KINO R Nice Places to Die - Dokumentation R Parcours d’amour - Dokumentation R Spy - Susan Cooper Undercover - Komödie, Action P SIEHE KINO R Die Mafia mordet nur im Sommer - Drama P SIEHE KINO

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

5 KONZERTE OSNABRÜCK Tomandsara - Folk-Pop, Lagerhalle Biergarten, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Songs & Whispers - Rob Hope, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE MUSIK Band Stand Meeting - Mus-

kelprotz, Burger Weekends, 2Boys1Pup, Haus der Jugend Saal Bocksmauer, 21.00 BAD IBURG Simon Kempston - Schottischer Folk-Blues Sänger, Casablanca, 21.00

BAD ROTHENFELDE 20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - Beat, Twist &

Rock’n’Roll der 60er, 70er und 80er Jahre - etwas Nostalgie darf es sein ... mit „The Beat“, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 19.30

MÜNSTER New Names - Drei Bands,

Jovel, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00

turspeicher Dörenthe, 15.00

20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - Eröffnung, Spielespek-

Dichter sind andere

Kammermusikkonzert mit Studierenden des Profils Klassik Instrumental

IBBENBÜREN

kation von exilierten und gebliebenen Musikern nach dem Zweiten Weltkrieg, Institut für Musik, 16.00 Offene Frauengruppe 45+ Thema im April: „Garten“, Café Cup & Cups, 1630 NoLager Plenum, SubstAnZ, 19.00

P auch nicht? Okay, ziem-

„Wiener Klassik“

Domhof Oberes Foyer, 15.0015.30

Poetry Slam Allstars - Best of Poetry Slam - Mit Andy

„acoustic FUN orchestra“ aus Freiburg, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 19.30

statt. Rund um das Alte Gradierwerk finden sich zahlreiche Stände von Hobbykünstlern und Handwerkern, und auf dem Brunnenplatz gibt es einen gemütlichen Biergarten. Dazu kommt ein tolles Angebot für die Kids und ein abwechslungsreiches Unterhaltungs- und Musikprogramm. So spielt heute zum Beispiel das acoustic FUN orchestra aus Freiburg, morgen gibt es Rock’n’Roll der 60er und 70er mit The Beat und am Sonntag sorgt die Top40Band Billborad (Foto) für Stimmung.

Strolchkonzert: Tolle Tiefe Töne - Ab drei J., Theater am

FigurenTheaterTage 2015: Harry - der Froschkönig, Kul-

20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - Mission impossible

Der Salzmarkt findet in

Wir alle für immer zusammen - Familienstück von Guus

OSNABRÜCK Was ihr wollt - Gastspiel des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück, Melanchthonkirche, 19.30 Endstation Sehnsucht Schauspiel von Tennessee Williams, Theater am Domhof, 19.30

BAD ROTHENFELDE

P diesem Jahr zum 20. Mal

KIDS

oder Bachata Schnupperstunde, anschl. Party, Alando/Riverside Lounge, 20.00

HASBERGEN Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Cronemeyers Jazzkränzchen ... der swingende Doktor,

Töpferei Niehenke, 20.00 STADTBLATT 6.2015 45


werwowas

6.

MÜNSTER Hafenfest - Liedfett, Mr. Irish Bastard, Shubangi, Box In The Attic, Home To Paris u.a., Hafen, ab 18.00

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

CLUBS&PARTY

20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - Spielespektakel und

OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 All mixed up ... - PartyNight, The Whisky, 20.00 Big Bang, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Wild West Party, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00

musikalisches Unterhaltungsprogramm, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 13.00

Depeche Mode meets The Cure, Works, 22.00 Beatstreet - HipHop, Kleine

KLASSIK

Freiheit, 23.00

JUNGE PHILHARMONIE OSNABRÜCK

OMG - Oh my God - Blackmu-

Die Junge Philharmonie Osnabrück debütierte im vergangenen Jahr unter Leitung ihres Dirigenten Christopher Wismut im Rahmen des Euregio Musik Festival. Das Orchester besteht aus engagierten Schülern und professionellen Studenten. Auf dem Programm stehen Leonard Bernsteins Ouvertüre aus Candide, Brahms’ Sinfonie Nr.1 c-Moll sowie Dvoraks Cellokonzert h-Moll mit dem 17-jährigen Leonard Rees (OS) als Solisten. > AULA DER HOCHSCHULE

sic-Party, Nize Club, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Camp Remark - Jugendclub Amigos Bandidos, Atelier Trieb, 19.30 Lend Me A Tenor - Ostensibles e.V., Osnabrück’s Theatre in English, i.R. von „Sommer in der Stadt 2015“, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE In der Republik des Glücks Schauspiel von Martin Crimp, Melanchthonkirche, 19.30 Carmen - Oper von Georges Bizet, Theater am Domhof, 19.30 Silvester - Stück von Peter Turrini, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

LITERATUR OSNABRÜCK Die Welt ist aus den Fugen (Storytelling-Abend) - I.R.

6.

ROCK

XAJA

6.

ALEX DE GRASSI

Er gilt als Wegbereiter für eine neue Richtung der Gitarrenmusik, die aus den gängigen Klischees der Volksmusik der 1970er ausbrach und sich dem Jazz und Blues öffnete. Seither wurde Alex de Grassi bekannt durch seine atmosphärischen Kompositionen. > LUTHERHAUS

KIDS OSNABRÜCK Wir alle für immer zusammen - Familienstück von Guus

FOTO: MANFRED POLLERT

Es gibt einen Grund zu feiern: Die Osnabrücker Hardrock-Institution Xaja gibt es seit 25 Jahren. Mit vielen Freunden und Musikerkollegen (u.a. Hi! Spencer, Enola Gay, Fast Meyer Revival Band) lassen sie es zum Bandjubiläum richtig krachen. > LAGERHALLE

von Neues Leben zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Kapelle Johannisfriedhof, 20.00

JAZZ-BLUES

Kujer, ab zehn J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30 Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Hoffmeyer-Bolzplatz, 16.00-17.00 IBBENBÜREN FigurenTheaterTage 2015: Dornröschen - Um 20.00 Uhr:

Don Camillo und Peppone, Kulturspeicher Dörenthe, 15.00

Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.00-23.00 BAD ROTHENFELDE

GEORGSMARIENHÜTTE Traditionskirmes KlosterKlipp - Offizielle Eröffnung um

18.00, ab 20.00 Top-40-Band Overdrive, Marktplatz, ab 15.00 Lange Saunanacht, Panoramabad, ab 19.00 HASBERGEN 26. Hasberger Weinfest,

Tomblaineplatz, ab 20.00 MELLE Melle tischt auf - Die Genuss-

meile auf dem Rathausplatz; 13 heimische Restaurants bieten deutsche und internationale Küche, Innenstadt, 11.00 RIESTE Night Jump Vorlauf - Anschl.

Party, Alfsee StrandArena, 22.00

Samstag

6 KONZERTE OSNABRÜCK Blossom Brothers - Country

Folk Konzert i.R. von Neues Leben zwischen alten Gräbern Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Kapelle Hasefriedhof, 16.00 Vorspiel der Harfenklasse von Nicole Müller und Violinklasse von Silviu Agachi, In-

6.

Die vielfach mit Preisen auszeichnete Schauspielerin Susanne Pätzold (u.a. „Switch reloaded“) stürmt mit ihren Kollegen Franco Melis und Axel Strohmeyer die Live-Bühnen und präsentiert das neue Programm „Schöner Scheitern“. > BLUE NOTE

46 STADTBLATT 6.2015

7.

VIVIANE KUDO

Beim ersten Konzert der diesjährigen Reihe mit Kulturspaziergängen auf dem Hasefriedhof spielt Sängerin Viviane Kudo mit ihrem Gitarristen Jo Schulz. Stimmungsvolle Eigenkompositionen zwischen Jazz, Folk und Pop. > HASEFRIEDHOF

km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30 Yoga Sommer - Offener Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 P SIEHE TAGESTIPP

stAnZ, 21.00

WERKSTATTBÜHNE 2015 Tanz · Musik · Szenische Lyrik

Sa., 6. + So., 7. Juni jeweils 19.00 Uhr

Kaserne am Limberg 1 Eintritt frei Platzkarten erforderlich Pforte IfM, Caprivistr. 1

BAD ROTHENFELDE 20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - „Billboard“ rockt die

Party, ab 22.30 Uhr Feuershow mit Feuerflut, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 20.00 BIELEFELD 1st Minimal Festival - Dance with Robots - Rorschach Gar-

Hafenfest - Catfish, Mutual-

19.00 25 Jahre Xaja - Geburtstags-

konzert der Hardrocker mit muskalischen Gästen, u,a. Hi! Spencer, Svenson, Fats Meyer Revival Band, Enola Gay, Lagerhalle, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Sommerfest - Open-AirKonzert - mit Philipp Artmann und der IfM-Band Blazin’ Vibez - Nachglühen mit DJ

Trixa, Unikeller, 19.00

OSNABRÜCK Auszeit - die Feierabendtour ins Wochenende - Radtour, 30

Giant Rooks, Jon Sun, Lukas Günzel, Kleine Freiheit, 21.00 Yachten + Tigeryouth, Sub-

stitut für Musik, 18.00

Blutspendetermin, Gemeindehaus der Matthäuskirche, 16.00-19.30 KONZERT

Cellokonzert und Brahms 1. Sinfonie, Leonard Rees (Violoncello), Junge Philharmonie Osnabrück, Christopher Wasmuth (Leitung), Aula der Hochschule, 20.00 P SIEHETAGESTIPP Moneyboy - HipHop, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK Alex De Grassi - Gitarrenvirtuose, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Konzert des Gitarrenensembles am IfM, Institut für Musik,

OSNABRÜCK

SUSANNE PÄTZOLD

20. Euregio Musik-Festival Abschlusskonzert - Dvorak

den, Nachtanalyse, Lower Synth Department, Mängelexemplar, Movie, 18.00

AUSSERDEM

COMEDY

takt spielt der Songwriter Philipp Artmann. Ihm folgt die Reggae-Band Blazin’ Vibez des Instituts für Musik. Im Anschluss folgt die Aftershowparty „Nightblick“, gestaltet von Unifunk und Weitblick e.V., unter anderem mit DJ Trixa (ReggaeJam, Basement Sound).

Der Unikeller und Stu-

P dierende der Uni Osnabrück veranstalten ihr traditionelles Sommerfest am Westflügel des Schloss. Das bunte Programm wird gestaltet von studentischen Initiativen und Vereinen. Zum Auf-

MÜNSTER plan, Disco Halt, Monster unter meinem Bett, Lume, Wohnraumhelden, Snakatak, The Urban Turbans, Back To Basics, Paulo Mendonca, Hafen, ab 15.00 Münster in Flammen, Rare Guitar, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Saturday Night Party - Schlager & Discofox in der Riverside Launch, Alando Palais, 22.00 Leider Geil! - HipHop, Indie, Deutsch Pop, Elektro, Party, Hyde Park, 22.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 22.00 Lights & Music - Indie, Rock, Electronics, Kleine Freiheit, 23.00 Einfach Nize, Nize Club, 23.00


Alles auf Zucker - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00 Afro Vibes, Works, 23.45 Deep in the Morning - Techno, House, Works, 23.45

RIESTE Night Jump Party mit DJ, Alf-

see StrandArena, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Werkstattbühne 2015 Tanz, Musik, Szenische Lyrik,

Ein Performance-Abend von und mit Studierenden der Elementaren Musikpädagogik an der Hochschule und dem inklusiven Tanztheater eigenart. Veranstaltungszentrum des IfM in der ehemaligen Kaserne am Limberg, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Infoveranstaltung zum Weltumwelttag und Internationales Jahr der Böden 2015 - I.R. von „Osnabrück ist

im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Domvorplatz, 09.0016.00 Grünpflegetag - I.R. von Neues Leben zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Hasefriedhof, ab 09.30 Hasequelle und Ravensburg

- Radtour, 70 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 10.00 Tweed-Run - Erlebnis-Radtour im Stil der 20er Jahre durch Osnabrück, Marktplatz/Innenstadt, ab 12.00 P SIEHE EVENTS 3. Osnabrücker Zoo-Lauf,

Zoo, 18.00 BAD ROTHENFELDE 20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - Spielespektakel und Ein Performance-Abend

P von und mit Studieren-

den der Elementaren Musikpädagogik an der Hochschule. Klingt, nun ja, äähh, zuallererst - pädagogisch. Aber keine Sorge, unterhaltsam wird es auch: Tanz. Musik. Und Szenische Lyrik. FOTO: SVAANTJE HEHMANN

Lend Me A Tenor - Ostensibles

e.V., Osnabrück’s Theatre in English, Haus der Jugend, 19.30 In der Republik des Glücks Schauspiel von Martin Crimp, Melanchthonkirche, 19.30 Jekyll & Hyde - Musical von Frank Wildhorn, Leslie Bricusse, Theater am Domhof, 19.30

musikalisches Unterhaltungsprogramm, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 11.00 Junge Pferde, junge Reiter, Hof Müscher, ganztägig GEESTE Frühsommerlicher Spaziergang mit kulinarischem Ausklang - Slow Food Osnabrück,

Emsland Moormuseum, 11.00 GEORGSMARIENHÜTTE Traditionskirmes KlosterKlipp - 20.00 Uhr Rock mit

„Captain Candy“, Marktplatz, ab 15.00 HASBERGEN 26. Hasberger Weinfest,

Tomblaineplatz, ab 19.00

Comedy: Schöner Scheitern

MELLE

- Mit Susanne Pätzold, Franco Melis und Axel Strohmeyer, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Melle tischt auf - Die Genuss-

Fräulein Gerlinde in der Oper - 3. Akt - Das Komiktheater

Gäggo, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Piesberger Freilauftheater -

Theater im Gelände: „Norderweiterung gen Paradies, eine berauschte Gartenschau“, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 MELLE Torsten Sträter - „Selbstbe-

meile auf dem Rathausplatz; 13 heimische Restaurants bieten deutsche und internationale Küche, Innenstadt, 11.00

Sonntag

7

herrschung umständehalbe abzugeben“, Lesung/Comedy, Festsaal, 20.00

KONZERTE

RESTRUP-BIPPEN

OSNABRÜCK

Varieté Cirque: Am Anfang war das Nichts, Theatersaal

4. Kammerkonzert, Theater

der Compagnia Buffo, 20.00

am Domhof Orchesterstudio, 11.30

SPORT

20. Euregio Musik-Festival Abschlusskonzert - Dvorak

OSNABRÜCK Champions-League-Finale -

Live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 20.00

KIDS

Cellokonzert und Brahms 1. Sinfonie, Leonard Rees (Violoncello), Junge Philharmonie Osnabrück, Christopher Wasmuth (Leitung), Aula der Hochschule, 15.30

IBBENBÜREN

Dying Fetus - Sunday Matinee - Death Metal, Bastard

FigurenTheaterTage 2015: Lotta zieht um - Um 20.00

Thielke & Bleiming - Boogie-

Uhr: Die Bremer Stadtmusikanten, Kulturspeicher Dörenthe, 15.00

Woogie und Kabarett, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BRAMSCHE Wandel-Klangkonzert -

KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll, Kloster Malgarten, 11.00 MÜNSTER Hafenfest - ab 17.45 Uhr

Soundcatz, Phrasenmäher, Xaver Fischer Trio, The Delta Boys feat. Gerry Spooner, Blues Company, Krawalli, Herr H, Middle Excess, Hafen, ab 11.00 WALLENHORST Benefiz-Konzert mit Werken für Sopran, Chor und Orgel,

St. Johannes Rulle, 17.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sonntag im Grand Hotel Ggf. Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Werkstattbühne 2015 Tanz, Musik, Szenische Lyrik,

Ein Performance-Abend von und mit Studierenden der Elementaren Musikpädagogik an der Hochschule und dem inklusiven Tanztheater eigenart. Veranstaltungszentrum des IfM in der ehemaligen Kaserne am Limberg, 19.00 Endstation Sehnsucht Schauspiel von Tennessee Williams, Theater am Domhof, 19.30 Fräulein Gerlinde in der Oper - 3. Akt - Das Komiktheater

Gäggo, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

LITERATUR BELM 1001 Frauengeschichten -

Geschichten aus aller Welt von starken Frauen und klugen Mädchen mit Sabine Meyer, Jugendzentrum Gleis 3, 17.00

KIDS OSNABRÜCK Naschwald geöffnet - I.R. von „Osnabrück ist im Garten Das Kulturjahr 2015“, Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Strolchkonzert: Tolle Tiefe Töne - Ab drei J., Theater am

Domhof Oberes Foyer, 15.0015.30+16.30 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung, 15.30 Uhr Mitmachprogramm „Antiqua Romana - Abschreiben erlaubt“, Museum Varusschlacht, ab 14.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Club, 16.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

STADTBLATT 6.2015 47


werwowas FOTO: FOTOSTUDIE/DOLLARPHOTOCLUB.COM

IBBENBÜREN

Milliarden Sonnen, Plane-

FigurenTheaterTage 2015: Arche Dingsa, Kulturspeicher

tarium, 17.00

Dörenthe, 15.00

20. Bad Rothenfelder Salzmarkt - Spielespektakel und

LOHNE Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 16.00 MELLE Pippi im Taka-Tuka-Land,

Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 15.00 WALLENHORST Theater: Wolle und Gack -

7.

BOOGIE-WOOGIE-COMEDY

THIELKE & BLEIMING

Comedy-Mann Thielke? Der ExPostbeamte erklärt uns, wie man Briefe korrekt frankiert (und das im Dunkeln). Und Boogie-Woogie-Pianist Bleiming? Spielt, klar, Boogie-Woogie dazu. Und zwar „mitreißend“, wie es heißt. Und „mit einem tief empfundenen Gefühl für die Welt des Bluespianos“. > LUTHERHAUS

8.

OHNE STROM

ACOUSTIC BLUE MONDAY JAM

Wie heißt es immer so schön: Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter! Oder hieß es 12-Zylinder? Nein, mit einem Aston Martin DB9, einem Lamborghini Aventador, einem Pagani Huayra oder einem Rolls-Royce Ghost muss man hier nicht kommen. Dafür mit Gitarre. > LAGERHALLE

Die Geschichte eines Nachbarschaftsstreites zwischen einem Schaf und einem Huhn, Ruller Haus, 15.30

Sommer

BAD ROTHENFELDE

musikalisches Unterhaltungsprogramm, Altes Gradierwerk und Brunnenplatz, ab 11.00 Junge Pferde, junge Reiter, Hof Müscher, ganztägig BOHMTE Menschen in Bohmte - Wir gehören zusammen - Mit der

Luftballonwettbewerb, Marktplatz, ab 14.00

KONZERTE OSNABRÜCK

Kulturspaziergang & Konzert

Melle tischt auf - Die Genuss-

Bury Tomorrow + Vitja - Metal Core, Bastard Club, 20.00 Akkordeon-Ensemble, Forum Musikalische Erwachsenenbildung e.V., 20.00 Pop!Stage - Pop- und Rockfestival für Osnabrück, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

26. Hasberger Weinfest,

meile auf dem Rathausplatz; 13 heimische Restaurants bieten deutsche und internationale Küche; verkaufsoffener Sonntag ab 13.00 Uhr, Innenstadt, 11.00

AUSSERDEM

Gauklerfest in Restrup - Dan-

OSNABRÜCK

ny & Jaap, The Fartsos, Kascha B. alias Frau Pille Palle, Mummenschanz und Firlefanz, Kaspar und Gaya, Zirkus Fantasia, Theaitetos Trio, Hikohki Gumo, Skalinka, Convoy Exceptionell, Theatersaal der Compagnia Buffo, ab 11.00 P SIEHE BÜHNE

Dümmer rundum, Rundkurs um den Binnensee - Kombi-

nierte Bus-/Radtour, 65 km, ab Radstation am Hauptbahnhof, 09.15

An zwei Abenden präsentieren Studierende des Institut für Musik ihr Können. Es heißt zwar Pop!Stage, aber auch Bands aus den Genre Rock, Latin, Soul oder Singer/Songwriter werden auftreten. Tipp: Es lohnt sich das Doppelticket für beide Tage. > LAGERHALLE

Der Großteil aller Wohngebäude in Deutschland wurde vor 1978 errichtet. Die Ausstellung zeigt, wie das Potenzial von Altbauten genutzt werden kann. Kernsanierung eines Reihenhauses , Umnutzung eines Pflegeheims. Wanderausstellung der Architektenkammer Niedersachsen. > MARTINI 50

In Warendorfs schöne Altstadt - Radtour, 100 km, ADFC

Infoladen am StadtgalerieCafé, 10.00

BergUrlaub garantiert anders! - Der Kultur- und Land-

Klingt ja ein bisschen nach Hannovers Kleinem Fest im Großen Garten. Aber was die Interessengemeinschaft Heger-Tor-Viertel hier auf die Beine stellt, braucht keinen Vergleich zu scheuen: Musik, Theater, Kleinkunst. Bunte Sache. Wer das Pay After-Konzept kennt, hat Vorteile. > HEGER TOR VIERTEL

48 STADTBLATT 6.2015

KONZERTE

POP!Stage Das POP-Festival des Instituts für Musik

Di., 9. + Mi., 10. Juni jeweils 20.00 Uhr

Lagerhalle Osnabrück Eintritt 6/5 € Ticket für beide Abende 10/7 €

MÜNSTER Autoramas - Partymix, Gleis 22, 20.30 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Concert Remarquable -

Dienstag im Grand Hotel,

„Schläft ein Lied in allen Dingen ...“, eine romantische Suche nach der blauen Blume, Steigenberger Hotel Remarque, 19.23 acoustic Blue Monday Jam Blues Session, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER

Grand Hotel, 19.00 Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

20.30+22.00 Nachtseminar, Sonnendeck,

21.00 Studyparty Osnabrück, Nize

Club, 23.00 Dienstags im Zucker - Die Studentenparty, Zucker,

Sommerfest auf dem Campus Caprivistraße - Benefiz

A Day To Remember - Metalcore, Pop-Punk, Skaters Palace, 20.00

23.00

für Sierra Leone, Hochschulcampus, 14.00-18.00

KINO

BlueNote-Tango Tanzclub -

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Camp Remark - Jugendclub Amigos Bandidos, Atelier Trieb, 19.30 Lend Me A Tenor - Ostensibles e.V., Osnabrück’s Theatre in English, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Kulturspaziergang zum Konzert auf dem Hasefriedhof -

KLEINES FEST IN DEN HÖFEN

8

brück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 10.00-13.00

17.00-22.00 Uhr Tanzabend, BlueNote, 16.00

12.

Montag

Sonntag mit kreativer Naturwerkstatt - Wildkräuterführungen - I.R. von „Osna-

schaftspark Piesberg zum Kennenlernen, Piesberger Gesellschaftshaus, 11.00-18.00 Sonntagsspaziergang „Pflanzen des Jahres 2015“, Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 11.00 Philosophisches Café - Thema: „Hat Kunst eine Bedeutung für das Leben?“, BlueNote, 11.30 Stadtteilfest Eversburg Motto: „Streetgames - Ein Stadtteil in Bewegung“, Westwerk, 13.00-18.00

KLEINKUNST

9

GEORGSMARIENHÜTTE Traditionskirmes KlosterKlipp - Kasperletheater und

MELLE

lage, 08.00-16.00

AUS ALT MACH NEU

Dienstag

Tomblaineplatz, ab 11.00

Second-Hand-Mode von Frauen für Frauen, Halle Gart-

10.

Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Richard Wagner „Tannhäuser“, Steinwerk Ledenhof, 19.30

polnischen Folkloregruppe Polonia sowie den Groove Onkels feat. Tante, Parkplatz Brörmann, 15.00-18.00

RESTRUP-BIPPEN

POP!STAGE

OSNABRÜCK

in der Stadt

Hasefriedhof, 16.00 Uhr

9.

AUSSERDEM

NEUES LEBEN ZWISCHEN ALTEN GRÄBERN

mit Viviane Kudo

AUSSTELLUNG

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Bergerskamp Kalkhügel, 16.15-17.15

HASBERGEN

Sonntag, 7.6.

KONZERT

Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

Viviane Kudo & Jo Schulz, Singer/Songwriter, Folk und Jazz i.R. von Neues Leben zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Hasefriedhof, 16.00 P SIEHE TAGESTIPP

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Rotenburger Str. Schinkel, 15.00-16.00

BÜHNE

In der Republik des Glücks -

Schauspiel von Martin Crimp, Melanchthonkirche, 19.30 Carmen - Oper von Georges Bizet, Theater am Domhof, 19.30


Alles nur Theater! - Theater

Im Osten nichts Neues -

Salon-Orchester, Forum

in franzĂśsischer Sprache, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BĂœHNE

Schauspiel mit Musik von Dominik GĂźnther, JĂśrg WockenfuĂ&#x;, Jan S. Beyer, LimbergTheater, 19.30 P SIEHE BĂœHNE

Musikalische Erwachsenenbildung e.V., 17.00

KIDS OSNABRĂœCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Tai Chi und Qigong zum Mitmachen - I.R. von Neues Leben

zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen FriedhÜfen in Osnabrßck, Johannisfriedhof, 10.0011.30 Deutsch-FranzÜsischer Begegnungsabend, Lagerhalle

Spitzboden, 19.00 Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen, Planetarium, 19.30 DYP-Kicker-Turnier, Unikel-

ler, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 21.00

Mittwoch

10 KONZERTE OSNABRĂœCK Pop!Stage - Pop- und Rockfestival fĂźr OsnabrĂźck, Lagerhalle, 20.00 1. Domorgelmusik - Dominique Sauer, Dom, 20.15

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, KlĂś-

nen, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Fairytale Warm-Up-Party,

Unikeller, 21.00

BĂœHNE OSNABRĂœCK Lend Me A Tenor - Ostensibles

e.V., OsnabrĂźck’s Theatre in English, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BĂœHNE

DAVON TRĂ„UMT AMERIKA:

BIER GARTEN

Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Schauspiel Extra: Dr. Fausti Weheklag, PernickelmĂźhle,

19.30 Endstation Sehnsucht -

Schauspiel von Tennessee Williams, Theater am Domhof, 19.30 Alles nur Theater! - Theater in franzĂśsischer Sprache, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BĂœHNE

KINO OSNABRĂœCK Filmpassage: Ladies Night: Miss Bodyguard - in High Heels auf der Flucht“, 20.00

Vortragsabend der Gitarrenklasse Prof. Ulrich MĂźller, In-

stitut fĂźr Musik, 19.00 En Route - Jazz in Concert,

Institut fĂźr Musik, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00 MamboLatinJazz Salsa Night - Um 20.00 Uhr Salsa

oder Bachata Schnupperstunde, anschl. Party, Alando/Riverside Lounge, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

P SIEHE BĂœHNE

BĂœHNE

LITERATUR

OSNABRĂœCK Camp Remark - Jugendclub Amigos Bandidos, Atelier Trieb, 19.30 Alles nur Theater! - Theater in franzĂśsischer Sprache, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BĂœHNE

OSNABRĂœCK Fragmente - Lesung mit Emrah Serbes, Renaissancesaal Ledenhof, 19.30

KUNST OSNABRĂœCK Aus Alt mach Neu - AusstellungserĂśffnung, martini50, 17.00 P SIEHE TAGESTIPPS

KIDS OSNABRĂœCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 TECKLENBURG Die SchĂśne und das Biest,

FreilichtbĂźhne, 16.00

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Was lebt denn da im Wasser?, Knollmeyers MĂźhle im

Nettetal, 17.00 Aus Alt macht Neu - Wande-

rausstellung in Kooperation mit martini 50 Forum fĂźr Architektur, ErĂśffnung, LBS-Beratungszentrum, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP Gedanken im Angesicht des Todes - Vortrag von Tobias

HĂźrter, Forum am Dom, 19.30 Sternenhimmel im Juni, Planetarium, 19.30 OsnabrĂźcker BĂźrgerforum fĂźr Dodesheide, Haste, SonnenhĂźgel - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Schulzentrum Sonnenhßgel, 19.30 Ska-Punkkneipe #26, SubstAnZ, 21.00

Kleiner Comedyslam, Zauber

von Os, 20.00

KINO OSNABRĂœCK Filmpassage: Kaffee Klatsch: Verstehen sie die BĂŠliers? - Mit Kaffee

und Kuchen, Filmstart ca. 14.45, 14.00 FILMSTARTS R Acht Namen fĂźr die Liebe - KomĂśdie P SIEHE KINO R Beyond Punishment - Dokumentation R Das dunkle Gen - Dokumentation R Jurassic World (3D) - Action, Abenteuer P SIEHE KINO R Love & Mercy - Drama, Biografie, Musik P SIEHE KINO R Miss Bodyguard - KomĂśdie, Action P SIEHE KINO R Rico, Oskar und das Herzgebreche - Familie, KomĂśdie, Abenteuer R Victoria - Drama P SIEHE KINO

KUNST OSNABRĂœCK

Donnerstag

Walter Kleinfeldt: Fotos von der Front 1915-1918 - Aus-

11

stellungserĂśffnung, Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum, 19.30

KONZERTE OSNABRĂœCK

KIDS OSNABRĂœCK Kostenloses Ballspiel-Angebot fĂźr Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt OsnabrĂźck, Bolzplatz Ruller Weg Haste, 16.0017.00

Die Leiden des jungen Werthers - Schauspiel nach Goethe

fĂźr alle ab 14 J., LimbergTheater, 19.30 IBBENBĂœREN Neues vom Räuber Hotzenplotz, Schauburg, 16.00

WALLENHORST

Bohren to be wild Sa. 13. Juni

Bilderbuchkino - Josefine wĂźnscht sich einen Hund,

Ruller Haus, 16.00

AUSSERDEM OSNABRĂœCK NoLager Plenum, SubstAnZ,

19.00 OSNABRĂœCK Caritas Christi urget - Vortrag

von Dr. Carina Holz Ăźber Bischof Berning, Forum am Dom, 19.30

Freitag

12

04.06. 05.06. 06.06. 09.06. 12.06. 13.06. 13.06. 18.06. 19.06. 20.06. 23.06. 25.06. 27.06. 29.06.

Poetry Slam Allstars Tomandsara 25 Jahre XAJA PopStage (auch 10.06.) Kleines Fest in den HÜfen Frauen & Technik Tanzen! Özcan Cosar The Dead Lovers Club 30 Tabeah Sueno ¡ support: Tina Sona Manhattan Skyline OPEN AIR Blue Monday Jam

KONZERTE OSNABRĂœCK Singkreis, Forum Musikalische Erwachsenenbildung e.V., 18.00 Kirche rockt! 2015

6 Stunden 5 Bands. Und das beste: Alles zum Nulltarif!, Bravour, Psaikorillaz, Beautiful One, Halfway Decent, O-Town Bluesband, Friday Night, Thomaskirche, 18.00-24.00

Rockt die Kirche noch

P oder bewegt uns die Botschaft der Kirche gar nicht mehr? Um das zu beantworten, tritt die Evangelische Jugend OsnabrĂźck zum dritten Mal mit dem Bandfestival „Kirche rockt“ an. Bis Mitternacht werden sechs Bands den auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Kirchenraum der Thomasgemeinde in ein ganz neues Licht tauchen. Mit dabei sind: Bravour, Psaikorillaz, Halfway Decent (Foto), O-Town Bluesband und Friday Night. ErĂśffnet wird das Festival vom Kirchenkreisjugendpastor Thomas Herzberg und der Abend endet mit einem Abendsegen vom Kirchenkreisjugendwart Diakon Kimm Stefan Herlyn mit Bandbegleitung.

BIELEFELD Weltnacht Festival 2015 -

Sakina & Roye Ma, Stadtbibliothek So2, 20.00 MĂœNSTER Freedom Hawk, Rare Guitar,

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 ¡ lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

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20.00 STADTBLATT 6.2015 49


werwowas CLUBS&PARTY

13.

THEATER

IMPRO MATCH UND SHOW

Zu einem Theatersport Match treffen die „Sportfreunde Haseglück“, das Improvisationstheater aus der Lagerhalle, auf das Gastteam „Heiß und Fettig“ aus Lüneburg. Je drei SpielerInnen eines Teams improvisieren nach den Vorgaben der Zuschauer. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

13.

TRIBUTE-KONZERT

BOOTLEG DOORS

Amsterdamer Doors-Tribute-Band. Sie spielt, sagt sie, „the fascinating and psychedelic rock music of the sixties“. Wieder einmal eine Auferstehung von Jim Morrison also. Sogar mit Identischem Equipment: Fender Rhodes, Gibson SG, Vox Continental, Ludwig Drums. > THE WHISKEY

HARDCORE

13. ÖZFEST

Auch in diesem Jahr gibt’s beim Özfest im Bastard Keller wieder zwei Tage ordentlich auf die Ohren. Heute u.a. von den Jungs von Harm’s Way aus Chicago. Sie spielen flotten Hardcore und in letzter Zeit auch ein bisschen Industrial-Metal. Bekannt sind Harm’s Way für ihre wirklich extrem actionhaltigen Live-Shows. Tipp für alle Fans des Genres. > BASTARD CLUB

OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Jurassic World - Special DinoCocktails, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Momentum - Elektro, Kleine Freiheit, 23.00 Fresh Friday - Mit Getränkepromo, Nize Club, 23.00 Bambule - HipHop Classics, Zucker, 23.00 Weird Encounters - Goa, Psytrance, Progressive, Works, 23.45

BÜHNE OSNABRÜCK Open Windows III - Tanz-

abend der Jungen Choreografen, Melanchthonkirche, 19.30 Doktor Faustus - Schauspiel nach Thomas Mann, Theater am Domhof, 19.30 Piesberger Freilauftheater Theater im Gelände: „Norderweiterung gen Paradies, eine berauschte Gartenschau“, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Silvester - Stück von Peter Turrini, Probebühne, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Die Leiden des jungen Werthers - Schauspiel nach Goethe

für alle ab 14 J., LimbergTheater, 09.30+11.30 Tierische Friedhofsbewohner - Naturerlebnisaktion für Kinder - I.R. von Neues Leben

zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Hasefriedhof, 15.0017.00 Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Hoffmeyer-Bolzplatz, 16.00-17.00

AUSSERDEM

Karl der Große und Osnabrück - Vortrag, Atelier Trieb,

19.30 Kleines Fest in den Höfen -

Musik, Theater, Kleinkunst mit: Leider nur Frank, Von wegen Tabeah, KonKlaChor, Sportfreunde Haseglück, Kleinograph, Heinz-Gerhard Witte & Holger Schmidt, Marada, Innennhöfe des Heger-TorViertels, ab 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Die Osnabrücker Stadtspieler - Stadtführung und szeni-

sche Darbietung rund um den „Westfälischen Frieden“, Treffpunkt an der Rathaustreppe, 19.30 WALLENHORST Fahrgeschäfte und Party, Auf dem Sportplatz: Luftballonstart und Platzkonzert, 15.00 Uhr Fassanstich in der Großen Straße, Sportplatz Wallenhorst und Große Straße, 14.30-03.00

Samstag

13 KONZERTE OSNABRÜCK klangzeit - Duo Arpeggiata Musik zur Marktzeit, Forum am Dom, 11.30 Fairytale Festival 2015 - x-sidaz, Radio Havanna, BeNuts, Jaya The Cat, Unzucht, Biestig, Osnabrücker Groove Consortium und die Gewinner des AStA-Bandcontest, Schlossinnenhof der Universität Osnabrück, ab 14.00 P SIEHE MUSIK Özfest - Das Indoor-Festival - Tag 1 - Harm’s Way, The Sou-

thern Oracle, Ashes, Intense, Wolfpack, City To City, Blood For Betrayal, The Cold Shoulder, Bastard Club, ab 15.30 P SIEHE TAGESTIPP Songwriter Nacht Regional -

Blutspendetermin, Steinwerk

Mit Jäger & Hypius + Verstärkung und Jerome Francis Morris, Lutherhaus, 20.00

Imposante Giebel und Dönkes - die Artland Tour - Mehr-

tägige Radtour, 177 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 11.00 im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 16.0019.00

THEATER

CARMEN

Georges Bizet zweifelte bei der Premiere 1875 am Erfolg seines neuen Werks. Doch nicht zuletzt wegen der spannungsgeladenen und farbenreichen Musik entwickelte sich „Carmen“ zu einer der meistgespielten Opern überhaupt. > THEATER AM DOMHOF

50 STADTBLATT 6.2015

13.

SALSA

LATEIN. TANZTAG

Ein ganzer Tag im Rhythmus der Klänge Südamerikas mit 23 Workshops, Bootcamps und 25 internationalen Künstlern. Am Abend dann eine große SalsaParty und eine Galashow, bei der auch die italienischen Bachata Stars José und Elena (Foto) furiose Choregraphien zeigen. > HAUS DER JUGEND

DISSEN Schampus All Stars, Jazz-

Club im Bahnhof, 20.00 MÜNSTER Docklands Festival - Day & Night, Hawerkamp und Hafen,

ab 13.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 Ü30-Party - Live: „Face meets Voice“ - A Milli Vanilli Experience, Alando Palais, 21.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 Beachparty - Jetzt ist der Sommer da! - Special Deko,

Cocktails, Strandbar, Getränkespecials, Rock, Pop, Elektro, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Fein - Elektro-Swing, Kleine Freiheit, 22.00 Tanzen! - Mit den DJees, Lagerhalle, 22.00 Disco Deluxe, Rosenhof, 22.00 Schwarzbunte Nacht - 80er, 90er Rock Metal Indie-Party, Works, 22.00 Sneakers Time - Urban, HipHop, Trap, Nize Club, 23.00 Alles auf Zucker - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Carmen - Oper von Georges Bizet, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Frauen und Technik - Kaba-

rett-Entertainment-Programm mit „Creme Double“, Lagerhalle, 20.00 Theatersport Match - „Sportfreunde Haseglück“ vs. „Heiß und Fettig“ (Lüneburg“, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Piesberger Freilauftheater Theater im Gelände: „Norderweiterung gen Paradies, eine berauschte Gartenschau“, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Angelgruppe an der Nackten Mühle - I.R. von „Osnabrück ist

13.

The Bootleg Doors - A Tribute to Jim Morrison & The Doors, The Whisky, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

48. Wallenhorster Klib -

OSNABRÜCK St. Katharinen, 10.30-15.00

Soloprogramm einen Spagat der ganz besonderen Art zwischen traditioneller irischer Musik, Eigenkompositionen und dem Liedgut eines Bob Dylan, Tom Waits oder der Beatles.

Auszeit - die Feierabendtour ins Wochenende - Radtour, 30

P Verstärkung und Jerome

km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30 Yoga Sommer - Offener Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 Lange Saunanacht - ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, um Mitternacht „Birkenreisigaufguss“, LomaSauna im Nettebad, 19.0002.00

Francis Morris. Das Songwriter Duo „Jäger & Hypius + Verstärkung“ (Osnabrück) wird durch Thorsten Grzesiak (Schlagzeug/Percussion) und Kay Schiffer an den Tasten verstärkt. In einer aberwitzig beschleunigten Zeit setzten sie auf künstlerische Eigenständigkeit mit deutschen Texten in gepflegter Songwriter- Kunst.Und Jerome Francis Morris vollführt in seinem

Mit Jäger & Hypius +

BIELEFELD Lioba Albus - „Von der Göttin zur Gattin“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 TECKLENBURG Zorro, Freilichtbühne, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Zwischen den Regalen: Ortstermin - Literarische Reise in

Sasa Stanisics „Vor dem Fest“, Stadtbibliothek, 11.00


KUNST OSNABRÜCK Konkret mehr Raum - „Kon-

struktivistische Verunsicherungen - Raumkonzepte - Re-Visionen“, Ausstellungseröffnung, Kunsthalle Osnabrück, 17.00

Yeah! Festivals 2015, Forum am Dom, 10.00-18.00 Staudengärten in der Fachhochschule Osnabrück-Haste - Rundgang, Treffpunkt: Ein-

gang Oldenburger Landstr. (gegenüber Gartencenter Münsterland), 10.00-13.00 Mit Schwung bis kurz vor Bad Essen und zurück - Rad-

tour, 75 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 11.00 Woche der Botanischen Gärten - I.R. von „Osnabrück ist im

Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten, 11.00+15.00 Mehr Denkraum für

P Kunst in Osnabrück. 16 internationale Künstlerinnen und Künstler haben ortsspezifische und architekturbezogene Konzepte entwickelt, um neue Verbindungslinien zwischen den drei untereinander fußläufig erreichbaren Ausstellungsorten und der Innenstadt zu schaffen: der Kunsthalle Osnabrück, dem Felix-Nussbaum-Haus und dem Kulturgeschichtlichen Museum. Die Kuratorinnen Dr. Julia Draganovi , Elisabeth Lumme und Valérie Schwindt-Kleveman haben KünstlerInnen ausgewählt, deren Werke sich im weitesten Sinne auf Konkrete Kunst, Neo-Konstruktivismus bzw. Dekonstruktivismus beziehen. Jolanda Matzken-van-Belzen - Das Stillleben kehrt zurück - Ausstellungseröffnung,

Malerei, Galerie Letsah, 18.00

SPORT OSNABRÜCK 8. Azubi-BeachvolleyballTurnier, Nettebad, 10.00-15.00

HALLE 23. Gerry Weber Open - 500er

ATP-Serie, bis 21.06., Gerry Weber Stadion, ganztägig

KIDS OSNABRÜCK

What happens to the Garden? - 6. Picknick - Kunstschulen zeigen Gesicht - I.R.

von „Osnabrück ist im Garten Das Kulturjahr 2015“, Garten Limberger Straße, ab 12.00 GEO Tag der Artenvielfalt Zu Besuch bei einer Königin und ihren Verwandten - I.R.

von „Osnabrück ist im Garten Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 14.00-17.00 1. lateinamerikanischer Tanztag in der Friedensstadt Osnabrück - Salsa-Fes-

tival der SalsUnion Osnabrück, Haus der Jugend, 23.45 P SIEHE TAGESTIPP GEORGSMARIENHÜTTE Die Kunstschule Paletti zieht ins Kutscherhaus -

Bunte Eröffnungsfeier mit Kreativangebot, Kutscherhaus am Museum Villa Stahmer, 12.3021.00 WALLENHORST 48. Wallenhorster Klib, Gro-

ße Straße, 14.00-03.00

Sonntag

14

Familienfahrt: Mit Papa Swin-Golf lernen, Heinz Fit-

KONZERTE

schen Haus, 13.00-19.00

OSNABRÜCK

Die Draußenseiner - Der Nackte-Mühle-Samstag für Grundschulkinder - „Wasser

Özfest - Das Indoor-Festival - Tag 2 - Wiegedood, Treha

Sektori, Soul Gril, Bastard Club, ab 17.00

KIDS OSNABRÜCK Naschwald geöffnet - I.R. von „Osnabrück ist im Garten Das Kulturjahr 2015“, Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00 Borka - Nach dem Kinderbuch von John Burningham, Theater der Generationen ab drei J., Melanchthonkirche, 15.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

Freilichtbühne, 16.00 MELLE Pippi im Taka-Tuka-Land,

Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Spielzeugmarkt, Halle Gart-

Karten und Toureninfos nur im VVK in den Geschäftsstellen der Zeitungen von NOZ-Medien, ab E-Center Bürener Straße, 08.30 Rund um den Gehn - Radtour, 75 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 10.00

„Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten der Universität Osnabrück, 10.30-18.00 Trödelmarkt, Parkplatz „Kaufland“ Hellern, 11.00-18.00 Flohmarkt, Parkplatz IKEA, 11.00-17.00 Sonntagsspaziergang - „Gefährdete Wildpflanzen“ + „Der naturnahe Steinbruch im Botanischen Garten“, Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 11.00+15.00 Information über aktuelle Grabarten - I.R. von Neues Le-

ben zwischen alten Gräbern Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Heger Friedhof, 11.15

MELLE

WALLENHORST 10 Jahre Cantarem, St. Josef Hollage, 15.30

Pippi im Taka-Tuka-Land,

WESTERKAPPELN

GREVEN

WALLENHORST

Canciones de Ernesto Cordero - Karibische Lieder und

FMO Sommerfest 2015 -

Kunst-Experimentierwerkstatt: Meine Welt in der Box

Balladen, Kulturhof Westerbeck, 19.00

- Mit Sina Lichtenberg, ab sieben J., Ruller Haus, 14.00-17.00

CLUBS&PARTY

Führungen, Aktionen, FMORundflüge - Oldtimer und moderne Verkehrsflugzeuge, Flughafen Münster/Osnabrück, 11.00-18.00

OSNABRÜCK

TWIST

Sonntag im Grand Hotel Ggf. Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00

Sonntäglicher Slow Food Mittagstisch - Slow Food

lage, 08.00-16.00

Plakatversteigerung & Kinoflohmarkt, BlueNote, 12.00-

Kulturbüro Gronau und

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

07.+ 08.08. jeweils ab 20.00 Uhr

06.09. 17.00 Uhr

29.10. 20.00 Uhr

04.12.

15.00 Milliarden Sonnen, Plane-

tarium, 17.00

Osnabrück, Gasthof Backer, 12.00

Anders? - cool! Migration. Integration. Willkommenskultur - Ausstellung, tägl. (au-

RIESTE Campingtag 2015 - Tag der offenen Tür am Alfsee, Alf-

WALLENHORST

ßer Mo) bis 24.06., i.R. des

see StrandArena, ganztägig

ße Straße, 14.00-23.00

48. Wallenhorster Klib, Gro-

30,00 € 15,00 € 20,00 €

Tourist-Information Bad Iburg | Tel. 05403 40466 | www.badiburg.de | tourist-info@badiburg.de

Juwelen der Lüfte - Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten - I.R. von

Kloster Malgarten, 19.00

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Eintrittspreise: Fr. + Sa. Freitag Samstag

lage, 08.00-16.00 Radwandertag der NOZ -

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK

ab 15 Uhr Samstag, 20. Juni, Posen mpany17.1– 5 Uhr Dixie Co Spielzeit: ab 15 bis Swing Unit Martin ReuthnerSpi‘selzeit: ab 17.45 bis 20 Uhr gie Band Papa‘s Finest Boo langa h r feat. CaSpiroelzlieitn: abM 20.30 bis 22.45 Uh

Die Schöne und das Biest,

Neues vom Räuber Hotzenplotz, Schauburg, 16.00

AUSSERDEM

2 Flügel, ,p p – Frank Muschalle Jörg Hegemann, p, p – Eeco Rijken Rap p k, ero Pat iel Dan dr dr – David Herzel, Dirk Engelmeyer,

LOHNE

Sjaella - Damen-Vokalsextett,

Waldbühne, 19.00

19 Uhr Freitag, 19. Juni, ab t Nigh Piano4BPiaonisoteng,ie 2 Schlagzeuger:

GEORGSMARIENHÜTTE Rabatz im Zauberwald, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30 P SIEHE FAMILIENSACHE

ist zum Planschen da!“ i.R. von „Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 13.00-16.00

BRAMSCHE

8. JazzFestival

20.00 Uhr

14.01. 2016 20.00 Uhr

04.03. 2016 20.00 Uhr

„Auf die Ohren“ www.rock-popmuseum.de - Open-Air am rock´n´popmuseum -

„DietutniX“

(verkl. Bürgerhalle)

Programm: „As time goes vorbei“

Herbert Knebel´s Affentheater Programm: „Männer ohne Nerven“

Philip Simon

(Bürgerhalle)

(verkl. Bürgerhalle)

Programm: „Ende der Schonzeit“

„Bullemänner“

(Kabarett)

Programm: „Rammdösig“ (Bürgerhalle)

Gerhard Polt & Wellbrüder aus´m Biermoos (Bürgerhalle)

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 6.2015 51


werwowas Montag

15 KONZERTE

JAZZ!Nights Alle Facetten des Jazz an drei Abenden Mit Studierenden des Profils Jazz am IfM

Di., 16. – Do., 18.Juni jeweils 20.00 Uhr

BlueNote, Osnabrück Eintritt 5 € Ticket für alle 3 Abende 10 €

JAZZ

16. JAZZ-NIGHTS

Die Studis des Instituts für Musik der Hochschule zeigen an drei Abenden wieder, was sie können. Von Avantgarde bis zappelig, alles dabei, Hauptsache irgendwie Jazz. Dass richtige Juwele dabei sind, beweisen Ensembles und Musiker, die renommierte Preise gewonnen haben und auf Top-Labels Alben veröffentlichen. > BLUE NOTE

EVENT

18. IPPENBURGER SOMMERFESTIVAL Der Megatrend „Urban Gardening“ steht im Mittelpunkt des Ippenburger Sommerfestivals. Über 25 Gärten, Installationen und florale Kunstwerke amüsieren, provozieren, inspirieren... und ermutigen, es auch zu tun: das Gärtnern. > BAD ESSEN, SCHLOSS IPPENBURG

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

Öffentliche Probe: Germanicus - Oper von Georg Philipp

18.

Telemann, Theater am Domhof, 19.00

COMEDY

ÖZCAN COSAR

Wenn Özcan Cosar die deutschen und türkischen Befindlichkeiten unter die Lupe nimmt, geht’s richtig lustig zu. Da darf hemmungslos gelacht werden. Als Stuttgarter, der seine Wurzeln am Bosporus hat, steht er mit 33 Jahren mitten in seinem bunten, unterkulturell geprägten Leben und lässt uns daran teilhaben. > LAGERHALLE

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Silentium - Vom Leben im Kloster - Dokumentarfilm über

den Alltag in einem Benediktinerkloster, 18.00+20.15

OSNABRÜCK OSNABRÜCK

Zauber des Fernrohrs, Plane-

tarium, 16.00 IBBENBÜREN Neues vom Räuber Hotzenplotz, Schauburg, 14.30

AUSSERDEM

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Cafe Resistance - Offener antifaschistischer Treff (Café-Klatsch spezial), Sub-

Cinestar: CineSneak - Überraschungs-

film vor Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Rotenburger Str. Schinkel, 15.00-16.00 Bolzplatz Bergerskamp Kalkhügel, 16.15-17.15

Dienstag

stAnZ, 19.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater

am Domhof Bühnenpforte, 19.15 Energie fürs Leben, Planetarium, 19.30 Internationale Krisen - „Afrika als neues Schlachtfeld des internationalen Terrorismus“, Volkshochschule, 19.30 Yeah! Auftakt im Zelt - Konzertperformance i.R. des Yeah! Festivals 2015, Zirkuszelt auf dem Domvorplatz, 20.00 P SIEHE EVENTS Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

16 17 Mittwoch

KONZERTE

OSNABRÜCK Jazz!Nights - Mit Studierenden des Profils Jazz am IfM, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Uneven Souls - Percussion Ensemble „Drum Experience“, Universitätsmusik, Musiksaal Schloss 2. OG, 20.00

Absolventen des IfM, Treffpunkt AMEOS-Klinikum, 19.30 Jazz!Nights - Mit Studierenden des Profils Jazz am IfM, BlueNote, 20.00

CLUBS&PARTY

Ska Against Racism #5: Counting Coins - Snakes,

OSNABRÜCK

19.

EVENT

JAZZ-FESTIVAL BAD IBURG

Der neue Kneipp-Erlebnispark am Schloss bildet gleich an zwei Tagen die Kulisse für das Jazz-Highlight. Mit der PianoBoogieNight sorgen heute vier Pianisten und zwei Drummer für hochkarätigen Sound. Morgen folgen die Dixie-Company, Martin Reuthers Swing Uni und Papa’s Finest Boogie-Band mit Carolin Mhlanga. > BAD IBURG, KNEIPP-ERLEBNISPARK

52 STADTBLATT 6.2015

19.

WELTMUSIK

FAFARELLO

„Solo zu 2‘t“ heißt das Programm der beiden Fafarello-Gründerväter Ulli Brand und Mani Neumann. Mit akustischen Instrumenten zaubern sie Klangwelten, die man bei einer Geige und einer Gitarre nicht vermutet. > LUTHERHAUS

Dienstag im Grand Hotel,

Grand Hotel, 19.00 Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

20.30+22.00

KONZERTE

den Alltag in einem Benediktinerkloster, 18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK Abenteuerliche Reise durch die Zeiten, Planetarium, 15.00 Borka - Theater der Generatio-

nen ab drei J., i.R. des Yeah! Festivals 2015, Zelt auf dem Domplatz, 17.00 TECKLENBURG Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 10.00+16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Blutspendetermin, Gemeindehaus der Lutherkirche, 16.0019.30 Osnabrück isst gut - Gourmet-Fest, Markt vor dem Rathaus, ab 18.00 Grabstätten interessanter Frauen - I.R. von Neues Leben

zwischen alten Gräbern - Kulturveranstaltungen auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück, Hasefriedhof, 18.30 Doppelvortrag - „Behandlung von Daumenarthrose, Behandlung von Fehlstellungen der Großzehe“, Medicos, 19.00 Vortragsreihe - Paracelsus Kliniken - „Leben mit einem

künstlichen Gelenk - Was tun, wenn die Prothese versagt?“, NOZ Medien-Zentrum, 19.00 Fremd und faszinierend: Orthodoxe Christen in Deutschland, Forum am Dom,

19.30 Dialog der Kulturen - „Musik

& Religion - Musik als Weg zum Selbst. Begleitet von indischer klassischer Musik auf dem Sitar“, Lagerhalle Raum 201, 20.00 BAD IBURG

Gala-Konzert Klassik vokal -

Kneipp Erlebnispark, ab 18.00

Spank, Noviot Potichok, Empire Me, SubstAnZ, 20.00 2. Domorgelmusik - Benjamin Righetti, Dom, 20.15

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

Dienstags im Zucker - Die Studiparty, Zucker, 23.00

Lagerhalle: Silentium - Vom Leben im Kloster - Dokumentarfilm über

Römer on Tour - Auf den Spuren des Germanicus,

21.00 Club, 23.00

27 Monate - Komödie von Tobias Steinfeld, LimbergTheater, 19.30

OSNABRÜCK

Nachtseminar, Sonnendeck, Studyparty Osnabrück, Nize

OSNABRÜCK E, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK

KIDS BÜHNE

BÜHNE

KINO

OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Endlich Wochenende Getränkespecials, Zucker, 23.00

nen, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - Studi-Sonderpreise, Grand Hotel, 19.00

Donnerstag

18 KONZERTE OSNABRÜCK Musik für Violoncello und Klavier - Vortragsabend von

Studierenden des IfM, Institut für Musik, 19.30


Jazz!Nights - Mit Studieren-

BAD ESSEN

BAD ROTHENFELDE

den des Profils Jazz am IfM, BlueNote, 20.00 Elektro Strothmann - Akustik Rock, Zauber von Os, 20.00 Pop! Session des IfM, Unikeller, 21.00

Ippenburger Sommerfestival, Schloss Ippenburg, 11.00-

Folknight mit Old Blind Dogs und Crosswind - Schottische

18.00 P SIEHE TAGESTIPP

und irische Musik, Konzertgarten, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00 MamboLatinJazz Salsa Night - Um 20.00 Uhr Salsa

oder Bachata Schnupperstunde, anschl. Party, Alando/Riverside Lounge, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK E, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Özcan Cosar - „Adam & Erdal“, deutsch-türkische Befindlichkeiten mit Pointe, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Wer ist Remarque? - Jugendclub Tanz, i.R. des Yeah! Festivals 2015, Zirkuszelt auf dem Domvorplatz, 20.00

KINO FILMSTARTS R Amapola - Drama, Komödie, Musical P SIEHE KINO R Big Game - Action, Abenteuer, Thriller P SIEHE KINO R City of McFarland - Drama, Sport P SIEHE KINO R Die Lügen der Sieger Thriller, Drama R Trash - Drama, Abenteuer P SIEHE KINO R Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen Dokumenation, Biografie

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Ruller Weg Haste, 16.0017.00 IBBENBÜREN Neues vom Räuber Hotzenplotz, Schauburg, 16.00

19 KONZERTE OSNABRÜCK Cellostrom - Schulkonzert für Grundschulklassen, i.R. des Yeah! Festivals 2015, Zirkuszelt auf dem Domvorplatz, 11.00 Grolsch’n’Roll mit Rentokill & Gäste, Bastard Club, 20.00

Yeah! Conference - Jugend. Zukunft. Europa - Interdiszi-

plinäre, interkulturelle und generationenübergreifende Denkprozesse i.R. des Yeah! Festivals 2015, Zirkuszelt auf dem Domvorplatz, 10.00-16.30 Osnabrück isst gut - Gourmet-Fest, Markt vor dem Rathaus, ab 18.00 NoLager Plenum, SubstAnZ, 19.00 Abendvisite am Dom - Ethik im Krankenhaus - Vortrag

und Gespräch, Forum am Dom, 19.30

Weltnacht Festival 2015 -

MÜNSTER Vollgas auf die Ohren -

Toc.Sin, Dogtown Winos, Post Rock und Rock, Sputnikcafe, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 360° Orient - Party und Show mit Live Musik, Haus der Jugend, 20.00 Classic Rock Night, The Whisky, 20.00 Kneipen-Quiz, Unikeller, 20.30 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Mexico Night, Alando Palais,

22.00 Seit 1993 sind die Osnabrücker Cowboys im Namen des Punk’n’Roll unterwegs und sehen von Tag zu Tag besser aus. Früher Stammband im Unicum! und im Ostbunker, kann man ihre Auftritte pro Jahr inzwischen (leider) an einem Finger abzählen. O-Ton Boris (Gitarre/Gesang): „Wir proben trotz allem regelmäßig und planen, aus den Tonnen von fertigem und halb fertigem Material demnächst mal wieder eine CD aufzunehmen.“ Im Vorprogramm spielen Flakes (Indie/Stonerrock-Cover).

P

Farfarello - Instrumentalmusik, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP The Dead Lovers - Retro,

Lagerhalle, 22.00

P S. BILD VORM KALENDER BAD IBURG 8. Bad Iburger Jazz-Festival

- Vier Pianisten und zwei Drummer sorgen für Sound, KneippErlebnispark, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Live im Casablanca: Kirbanu

- Modern Pop - Singer/Songwriter, Casablanca, 21.00

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches US-Black-Angus-Beef

Das Dasdürfen dürfen Sie Sienicht nicht verpassen! verpassen!

Mary-Rose Brivett und Lutz Ebmeier, Café Welthaus, 20.00

Osnabrück isst Gut - Aftershow-Party, Sonnendeck,

AUSSERDEM OSNABRÜCK

BIELEFELD

Foto: Heiko Franz

Freitag

CLUBS&PARTY

Vechta: VECHTA: Kultur Kultur hinter hinter Gittern Gittern

11.07.15 · 20 Uhr

1. Preisk. 35,00 € · 2. Preisk. 29,00

Max Mutzke

feat. monoPunk

In der JVA für Frauen | Einlass ab 18 Uhr

Rocknacht - Rock, Metal,

Hardcore, Hyde Park, 22.00 Beatstreet - HipHop, Kleine

Freiheit, 23.00 Clique - Black Music Party, Nize Club, 23.00 House Arrest - Von Funky bis Deep, Works, 23.00 Marzipan - Pop, HipHop, Indie, Mainstream, Zucker, 23.00

Karten erhalten Sie bei im Rathaus der Stadt Vechta, Burgstraße 6, Tel. 04441/886-405 sowie im Internet unter www.vechta.de. Mit freundlicher Unterstützung

BÜHNE OSNABRÜCK Im Osten nichts Neues -

Schauspiel mit Musik von Dominik Günther, Jörg Wockenfuß, Jan S. Beyer, LimbergTheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Endstation Sehnsucht Schauspiel von Tennessee Williams, Theater am Domhof, 19.30 Piesberger Freilauftheater Theater im Gelände: „Norderweiterung gen Paradies, eine berauschte Gartenschau“, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Silvester - Stück von Peter Turrini, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE TECKLENBURG Zorro, Freilichtbühne, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Natürlich?! - Fotografie und Klanginstallation von Christine Hoffmann, Ausstellungser-öffnung, Intervision-Studio, 19.00 BAD ESSEN Annette Giesen-Waltersmann (Malerei) und Bettina Bollmann-Koch (Skulpturen) - Ausstellungseröffnung,

Schafstall, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Hoffmeyer-

Bolzplatz, 16.00-17.00 STADTBLATT 6.2015 53


werwowas AUSSERDEM OSNABRÜCK Angelgruppe an der Nackten Mühle - I.R. von „Osnabrück ist

im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 16.0019.00 Osnabrück isst gut - Gourmet-Fest, Markt vor dem Rathaus, ab 17.00 Auszeit - die Feierabendtour ins Wochenende - Radtour, 30

19.

OPEN-AIR-KONZERT

CELTIC NIGHT

Nach einer leider regenreichen Irish-Night im letzten Jahr gibt es in diesem Jahr die Fortsetzung mit irischen Klängen von Crosswinds, einer der kreativsten Bands der deutschen Folk Szene. Aus Schottland kommen die Old Blind Dogs (Foto), die für High Energy Folk-Musik sorgen. > BAD ROTHENFELDE, KONZERTGARTEN

20.

ROCK

JOHN DOE TRAIN

Drei erfahrene Männer mit Gitarre, Bass und kleinem Schlagwerk spielen akustisch die Hits der 1960/70er Jahre. Das Besondere: Die Zuhörer können ihre Lieblingslieder aus über 100 Stücken auswählen – und Bandleader Willi Knigge ermuntert das Publikum dann zum Mitsingen. „Rudelsingen“ mit Live-Band. > HASBERGEN, TÖPFEREI NIEHENKE

km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30 Yoga Sommer - Offener Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 Talkabend mit Hans Sigl, NOZ-Medienzentrum, 19.00 Walking Yeah! - Elements of Music - Wandelkonzert und

Preisverleihung i.R. des Yeah! Festivals 2015, verschiedene Orte rund um den Dom, 19.00 Einblick in Thüringens Unterwelt - „Die Blessberg-

höhle und andere spektakuläre Entdeckungen“, Vortrag der Geo-AG, Museum am Schölerberg, 20.00 BAD ESSEN Ippenburger Sommerfestival, Schloss Ippenburg, 11.00-

18.00 BRAMSCHE Feierabend in Bramsche -

Radtour, 35 km, ab Tuchmacher Museum, 17.30

Samstag 20.

EVENT

LISTEN

FOTO: MARION VON DER MEHDEN

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die städtische Musik- und Kunstschule wieder am deutschen Musikschultag, der gleichzeitig bundesweit als „Tag der Musik“ ausgerufen ist. Im Rahmen des YEAH!-Festivals wird heute, jeweils um 11 und 15.30 Uhr, in der Innenstadt das von dem Komponisten Willem Schulz konzipierte, einstündige Projekt „Listen“ aufgeführt. Willem Schulz möchte den großen Klangkörper, den eine Musikschule in ihrer Gesamtheit ausmacht, in der Öffentlichkeit erfahrbar machen. Im Bereich zwischen Dom, Carolinum, Herrenteichswall und Theater verbinden sich die Darbietungen von 35 einzelnen Instrumentengruppen wie Saxofone, Kontrabässe, Flöten oder Geigen zu einem gemeinsamen Klangkörper. Das Publikum erlebt ein großes Klang-Gebilde aus Neuer Musik und Performance im Dialog mit dem öffentlichen Raum der Innenstadt. Beteiligt sind mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler der städtischen Musik- und Kunstschule. Bei schlechtem Wetter findet „Listen“ im Festival-Zelt vor dem Dom statt. > INNENSTADT

20 KONZERTE OSNABRÜCK Osnabrücker Samstag: Tag der Musik mit dem Projekt: Listen - Im Bereich zwischen

Dom, Carolinum, Herrenteichswall und Theater verbinden sich die Darbietungen von 35 einzelnen Instrumentengruppen zu einem gemeinsamen Klangkörper i.R. des Yeah!-Festivals und von „Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Innenstadt, 11.00+15.30 P SIEHE TAGESTIPP Marktmatinée III - Roland

Maria Stangier, St. Marien, 12.15 Grill & Schaellert - live -

Musical-Studierende des IfM präsentieren ausgewählte Stücke, Unikeller, 20.00

Sommer 22.

LESUNG

JULIA JESSEN

Kurz nach der Mittsommernacht könnte es keine bessere Lesung geben, als die der Wahl-Hamburgerin, die aus ihrem Roman „Alles wird hell“ liest. Ein Familienroman, der zeigt, wie schön, aber auch zerbrechlich der gemeinsame Alltag sein kann. > BLUE NOTE

54 STADTBLATT 6.2015

23.

STONER ROCK

ASG

Ihre limiterten Schallplatten sind Kult in der Szene. Hierbei handelt es sich um die 2001 gegründete Band ASG (kurz für All Systems Go!), die als California-Punk Band starteten und nun schon seit Jahren großartige Stoner/Sleaze-Alben rausbringen. > BASTARD CLUB

in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Tag der Musik Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

BAD IBURG

TECKLENBURG

8. Bad Iburger Jazz-Festival

Zorro, Freilichtbühne, 20.00

- Dixie-Company, Martin Reuthner’s Swing Unit, Papa’s Finest Boogie-Band, Kneipp-Erlebnispark, ab 15.00

SPORT OSNABRÜCK

HASBERGEN

NFV-Beachsoccer-Tour 2015

John Doe Train ... Das Wunschkonzert, Töpferei Nie-

- Qualifikationsturnier, Nettebad, ab 11.00

henke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Rock live - Postcard Picture, The Ignition, Toks, Party Rock, Hard Rock, Rap, Sputnikcafe, 19.00 WALLENHORST España - spanische Gitarrenmusik von der Renaissance bis zur Moderne, Ruller Haus,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 The Metal Breakdown, The Whisky, 20.00 NDR 1 Disco on Tour - Hits aus 50 Jahren mit Moderator Henry Gross, Alando Palais, 21.00 Osnabrück isst Gut - Aftershow-Party, Sonnendeck,

Weißer Sand, laute Mu-

P sik und das ‘runde Le-

der’ sind beim NFV-Beachsoccer-Turnier die Grundzutaten für eine Menge (Party-) Spaß in familiärer und entspannter Atmosphäre. Ab 11 Uhr treten Osnabrücks „Sandakrobaten“ gegeneinander an: Die zwei besten Mannschaften qualifizieren sich für das Finale der NFV-Beachsoccer-Tour 2015 in Cuxhaven und können sich dort mit den besten Beachsoccer-Teams Niedersachsens messen.

21.00

KIDS

Peacekeepers Lacrosse -

IBBENBÜREN

Sportlerparty, Unikeller, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop,

Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 OS-Gay Night, Nize Club, 22.30 Starclub - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Alles auf Zucker - Mainstream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00 Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Works, 23.45 Deep in the Morning - Techno, House, Minimal, Works, 23.45

BÜHNE OSNABRÜCK Im Osten nichts Neues -

Schauspiel mit Musik von Dominik Günther, Jörg Wockenfuß, Jan S. Beyer, LimbergTheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Germanicus - Oper von Georg

Philipp Telemann, Theater am Domhof, 19.30 Piesberger Freilauftheater -

Theater im Gelände: „Norderweiterung gen Paradies, eine berauschte Gartenschau“, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Neues vom Räuber Hotzenplotz, Schauburg, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Wasser satt! 200 Quellen am Paderborner Dom - Rad-

tour für geübte Radler, 110 km, ab Hauptbahnhof, 07.25 Hallenflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Rubbenbruchseelauf - „Keiner ist besser als die Omas“, HelpAge Deutschland, Rubbenbruchsee, 10.00 Osnabrück isst gut - Gourmet-Fest, Markt vor dem Rathaus, ab 12.00 Renaturierung rund um das Grasmoor in Achmer - Rad-

tour, 40 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 13.00 Juwelen der Lüfte - Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten - I.R. von

„Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten der Universität Osnabrück, 14.00-18.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

BIELEFELD Barbara Ruscher - „Ekstase ist nur eine Phase“, Comedy & Musikkabarett, Zweischlingen, 21.00

Samstag, 20.6.

MELLE

Innenstadt, ab 10.00 Uhr

Boeing-Boeing, Waldbühne,

20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Extralange Mitsommer-Saunanacht, Nettebad, 18.00-

06.30

P SIEHE EVENTS Fassbar BassBar - das elektronische Wohnzimmer

- Elektro-Kneipe, SubstAnZ, 21.00 BAD ESSEN Ippenburger Sommerfestival, Schloss Ippenburg, 11.00-

18.00 WALLENHORST

Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00+16.00 Auf der Suche nach dem Glück - Märchenhafte Stadt-

wanderung in der Altstadt für Kinder und Eltern, Treffpunkt Rathausplatz, 15.30 BRAMSCHE Cis Kindertheater - Die drei Wünsche - Märchenspiel nach

den Gebr. Grimm, Universum, 16.00

P SIEHE FAMILIENSACHE

Varieté Dinner - „In 80 Gän-

GEORGSMARIENHÜTTE

gen um die Welt Teil III“ u.a. mit Entertainer und Tenor Christoph Alexander, Varietékünstler Klaus Renzel, Kabarettist Markus von Hagen & Überraschungsgast, Anm. 05407 32317, Hof Hawighorst, 18.30

Rabatz im Zauberwald,

Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

P SIEHE FAMILIENSACHE LOHNE Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 16.00

Sonntag

21 KONZERTE OSNABRÜCK 5. Kammerkonzert, Theater

am Domhof Orchesterstudio, 11.30 Sommerkonzert des Posaunenchores St. Marien - Michi-

MELLE

OSNABRÜCK Sonntag im Grand Hotel Ggf. Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Vorhang auf! - für die Villa Stahmer - „Ein Museum mit

Literatur in Szene gesetzt“, thiele-neumann-theater, Villa Stahmer, 11.00 Hinter dem Fenster - Jugendclub Mania und die Theater-AG des Gymnasiums Melle, Melanchthonkirche, 19.30 Doktor Faustus - Schauspiel nach Thomas Mann, Theater am Domhof, 19.30

Freilichtbühne, 15.00

AUSSERDEM

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

OSNABRÜCK

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Eine Tour ins Osnabrücker Sauerland - Radtour, 70 km,

LITERATUR

ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 10.00

OSNABRÜCK

Juwelen der Lüfte - Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten - I.R. von

Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK Naschwald geöffnet - I.R. von „Osnabrück ist im Garten Das Kulturjahr 2015“, Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00 Der Pflanzenvielfalt auf der Spur - Aktionsnachmittag für

Kinder mit Begleitung i.R. von „Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten, 15.00-17.30

brück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 14.00-17.00 Kaffeetafel mit Tischmusik: Der Gönnergarten - Angelika

Warning liest Gartengeschichten, begleitet von Martin Gehrmann (Akkordeon), Naschwald am Piesberg, 15.00 BlueNote-Tango Tanzclub 17.00-22.00 Uhr Tanzabend, BlueNote, 16.00 Ferne Welten, Planetarium, 17.00 Fahrzeug- & Teilemarkt mit Showprogramm, Parkplatz In-

go Meyer Fahrzeug & Lackiertechnik, ganztägig BAD ESSEN Ippenburger Sommerfestival, Schloss Ippenburg, 11.00-

18.00

D.O.A. + The Gasoliners -

1 2 3 Kamishibai - Bitte blubb blubb rette mich - Von vier bis

Hardcore-Polit-Punk, Gleis 22, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

20.30+22.00 Nachtseminar, Sonnendeck,

Dienstags im Zucker - Die Studentenparty, Zucker,

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Natur aktiv erleben - Kräuterwanderung mit Grünen Smoothies - I.R. von „Osna-

tarium, 16.00

BÜHNE

TECKLENBURG

Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten, 11.00+15.00 Sonntagsspaziergang - „Die Letzten ihrer Art“ + „Wildnis in der Stadt entdecken“, Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 11.00+15.00 VG-Initiative - 10jähriger Gründungstag, VG-Platz, 11.00 Osnabrück isst gut - Gourmet-Fest, Markt vor dem Rathaus, ab 12.00

22, 20.30 P SIEHE MUSIK

Club, 23.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Sommerkonzert Unplugged mit den Wise Guys, Martini-

OSNABRÜCK

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK

Die Schöne und das Biest,

KIDS

21.00

OSNABRÜCK Camp Remark - Jugendclub Amigos Bandidos, Atelier Trieb, 19.30 Der Schimmelreiter - Schauspiel nach Theodor Storm, Theater am Domhof, 19.30

Julia Jessen: Alles wird hell -

Lee Konitz Band, BlueNote,

MÜNSTER Sleaford Mods + Sudden Infant - Lo-Fi-Punk-Hop, Gleis

OSNABRÜCK

Waldbühne, 16.00

Woche der Botanischen Gärten - I.R. von „Osnabrück ist im

CLUBS&PARTY

KONZERTE

Pippi im Taka-Tuka-Land,

MELLE

kirche Buer, 19.00

22 KINO

„Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten der Universität Osnabrück, 10.30-18.00

ko Sugizaki und Carsten Zündorf, St. Marien, 18.00

Montag

20.30

Zauber des Fernrohrs, Plane-

sechs J., Stadtbibliothek, 17.00 IBBENBÜREN

CLUBS&PARTY

Neues vom Räuber Hotzenplotz, Schauburg, 16.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

BÜHNE

Blutspendetermin, Montessori-Schule, 16.30-19.30 Energie fürs Leben, Planetarium, 19.30 Internationale Krisen - „Judentum und Zionismus“, Volkshochschule, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

OSNABRÜCK

HAGEN

Studyparty Osnabrück, Nize

23.00 Soundtrack of our Lives, Zu-

cker, 23.00

Der Schimmelreiter - Schauspiel nach Theodor Storm, Theater am Domhof, 11.00 Finnisch - Schauspielsolo mit Martin Heckmann, Grand Hotel, 19.30 P SIEHE BÜHNE Hinter dem Fenster - Jugendclub Mania und die Theater-AG des Gymnasiums Melle, Melanchthonkirche, 19.30

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Sacro Gra - Das andere Rom -

Dokumentarfilm über Leben und Leute an Roms Autobahnring, 18.00+20.15

MÜNSTER

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Endlich Wochenende Getränkespecials, Zucker, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Germanicus - Oper von Georg

Treffen des Clubs 60 plus,

Philipp Telemann, Theater am Domhof, 19.30

Kirchenzentrum, 15.00

BIELEFELD

Mittwoch

Nightwash - Comedy, Zwei-

schlingen, 20.30

24

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Double Feature mit Preview: Ted (1&2), 19.30

KONZERTE

Lagerhalle:

OSNABRÜCK

Dokumentarfilm über Leben und Leute an Roms Autobahnring, 18.00+20.15

Sacro Gra - Das andere Rom -

3. Domorgelmusik - Christoph Gromann, Dom, 20.15

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Rotenburger Str. Schinkel, 15.00-16.00 Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Bergerskamp Kalkhügel, 16.15-17.15

! i e r f t t i r t Ein

Dienstag

23 KONZERTE OSNABRÜCK Liederabend - Universitätsmusik, Aula im Schloss, 20.00 ASG + Ravermen - CaliforniaPunk, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

5 1 0 2 i n 27. Ju 11 Uhr

b a • g r u b I Bad a m F R E IB A D !!

Tabeah - Examenskonzert,

Weltmusik, Jazz, Funk und mehr, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 BIELEFELD Weltnacht Festival 2015 -

Ramy Essam & Arabian Knightz, Universität, 19.00 Rafael Krohn, Bunker Ulmenwall, 20.30

www. hlg – iburg .de STADTBLATT 6.2015 55


werwowas KIDS

BÜHNE

MÜNSTER

OSNABRÜCK Tschick - Jugendstück nach Wolfgang Herrndorf für alle ab 14 J., Theater am Domhof, 09.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 15.00

OSNABRÜCK

SPH Bandcontest - Black Leaf, Devils Balls, Listen To Reason, Raging Beijing Duck“, „Six Pm“, „Spin My Fate“, „Zentai“, Sputnikcafe, 18.00

TECKLENBURG Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 16.00

AUSSERDEM

SOUL

25. SUENO

„Wer an locker-flockigem Groove, gepaart mit intelligenten Texten und schönen Melodien interessiert ist, kommt an Sueno nicht vorbei!“, sagt Tosho von der Blues Company. Inspiriert von Max Herre oder Flo Mega trägt die Band ihren Teil zum deutschen Soul bei. > LAGERHALLE

KINO

26. MOKIK UNTERWEGS

Es ist ein Klassiker unter den Open-Air-Veranstaltungen des Sommers: Stummfilm live. Gezeigt wird die BusterKeaton-Komödie „Our Hospitality“, die Musik kommt von Komponist Axel Goldbeck und seiner Band „Die Slapsticker“. > MARKTPLATZ

OSNABRÜCK Kukukscafé - Sich über Kultur austauschen und zu Veranstaltungen verabreden, für Menschen mit und ohne Kukuk, Balou, 15.00 Osnabrücker Bürgerforum für Darum, Gretesch, Lüstringen - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, SSB Seniorenzentrum, 19.30 Punkkneipe, SubstAnZ, 21.00 BRAMSCHE Diskussion über Agrarpolitik

- Mit Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Frank Oesterhelweg (CDU), CSA-Hof Hartkemeyer, 19.30

Donnerstag

25 KONZERTE OSNABRÜCK Salon-Orchester, Forum POP

27. MANHATTAN SKYLINE

Sie sind europaweit die erste professionelle a-ha Tribute Band und touren seit 2011 erfolgreich auf Deutschlands Bühnen. Manhattan Skyline bringen die Stimmung und Energie von a-ha originalgetreu auf die Bühne. Das gelingt der Band nicht nur musikalisch – auch durch eine ausgeklügelte Bühnenshow, passende Outfits und exzellente Ton,- Licht und Videotechnik. Als Vorband spielt „The Farm-unplugged“ Songs von Genesis & Phil Collins. > LAGERHALLE

Musikalische Erwachsenenbildung e.V., 17.00 Campfire - Live-Akustik, Kleine Freiheit, 20.00 Sueno - Support: Tina Sona, deutschsprachiger Soul, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Campus Festival Bielefeld Olympiqe, Annenmaykantereit, Thees Uhlmann, Gentleman, Alligatoah, Go Go Berlin, Chefboss, Taymir, Schnipo Schranke, Zugezogen Maskulin, Campus, ab 15.00

MÜNSTER Stray from the Path - Tour 2015 - Special Guest: Counter-

parts, Sputnikhalle, 20.00

27.

EVENT

HIGHLAND GAMES

Die Disziplinen heißen Baumstammüberschlag, Steinstoßen, Fassrollen, Tauziehen bei diesem Spektakel. „Wir haben bereits die maximale Teamzahl erreicht“, freut sich Mike Simon vom veranstaltenden Lionsclub Friedensreiter. Auch in diesem Jahr kommt der Erlös übrigens der Osnabrücker Krebsstiftung zugute. > BAD IBURG, AM FREIBAD

56 STADTBLATT 6.2015

27.

KONZERT & TANZPARTY

KARIBIK OPEN AIR

Der Sommerklassiker im Garten des Gemeinschaftszentrums. Seis del Son, die 7-köpfige Band von Eduardo „Duke“ Duquesne sorgt auf der Bühne für eine mitreißende Show mit excellenter Salsamusik. Anschließend übernimmt der DJ. Und ohne Cocktails und kreolische Spezialitäten geht’s natürlich nicht. > GZ ZIEGENBRINK

Der Schimmelreiter - Schau-

spiel nach Theodor Storm, Theater am Domhof, 11.00 Hinter dem Fenster - Jugendclub Mania und die Theater-AG des Gymnasiums Melle, Melanchthonkirche, 19.30 Der gute Mensch von Sezuan

- Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 19.30 Heim-Weh - Theater über ein Heimkinderschicksal in den 70er Jahren, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Thorsten Bär - Comedy, Zauber von Os, 20.00 IBBENBÜREN Rick Kavanian - „Offroad“, Comedy, Schauburg, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffee Klatsch: Elser - Mit

Kaffee und Kuchen, Filmstart ca. 14.45, 14.00 FILMSTARTS R Antboy 2 - Komödie, Abenteuer, Familie R Die Liebe seines Lebens The Railway Man - Drama R Strange Magic - Musical, Animation R Ted 2 - Komödie

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Ruller Weg Haste, 16.0017.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Angelgruppe an der Nackten Mühle - I.R. von „Osnabrück ist

im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 16.0019.00 FrauenDonnerstag - Smoothie - I.R. von „Osnabrück ist

im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Nackte Mühle, 19.00 NoLager Plenum, SubstAnZ, 19.00

Freitag

26

CLUBS&PARTY

KONZERTE

OSNABRÜCK Hotellounge - Flaschenbierspecial, Grand Hotel, 19.00

OSNABRÜCK Liederjan - „Singende Säge im Zeitgeistwald“, Lutherhaus, 20.00

MamboLatinJazz Salsa Night - Um 20.00 Uhr Salsa

oder Bachata Schnupperstunde, anschl. Party, Alando/Riverside Lounge, 20.00

BADBERGEN Musiksommer Artland - Salut Salon, Hof Sickmann,

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Fassbierspecial, Grand Hotel, 19.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 90er Jahre Party - Mit „Sweet Wings“, Alando Palais, 22.00 EMP Rocknacht - Mittelalterrock Spezial - Rock, Metal,

Numetal, Hardcore und viel Mittelalterrock, Hyde Park, 22.00 Disco 2000 - Rock, Pop, Indie, Elektro, HipHop, Hyde Park, 22.00 Our Darkness - Wave-EBM-Gothic Party, Works, 22.00 Mit 90 vor die Wand - 90er, Kleine Freiheit, 23.00 Campusliebe - Von Studenten für Studenten, Nize Club, 23.00 Kopfnicker - HipHop, Funk, Elektro, Zucker, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Silvester - Stück von Peter Turrini, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE TECKLENBURG Zorro, Freilichtbühne, 20.00

Sommer in der Stadt MOKIK UNTERWEGS

Stummfilm mit Livemusik Buster Keaton – „Our Hospitality (Verflixte Gastfreundschaft)“

Freitag, 26.6. Marktplatz vor der Marienkirche Vorprogramm: 20.00 Uhr, Film: ca. 22.00 Uhr

KINO OSNABRÜCK Marktplatz: Stummfilm-Nacht - Mokik unterwegs - Buster Keaton -

Our Hospitality (Verflixte Gastfreundschaft), Live: Axel Goldbeck & Die Slapsticker, 20.01 P SIEHE TAGESTIPP

20.00

KIDS

BIELEFELD

OSNABRÜCK

Kleiner Freitag - Pop, HipHop.

SPH Bandcontest - Stadtfinale - Alligator Rodeo, King-

Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

Electro, Swing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

wood, Mokephone, The Yellow From The Egg, Movie, 18.00

gungsstadt Osnabrück, Hoffmeyer-Bolzplatz, 16.00-17.00

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30


AUSSERDEM OSNABRÜCK Auszeit - die Feierabendtour ins Wochenende - Radtour, 35

km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 17.30 Yoga Sommer - Offener Yogaunterricht auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 Aktion - Critical Mass Osnabrück - 20 km, ab Eingang

FC Concordia 35 Jahre Party

EVINGHAUSEN

Borka - Nach dem Kinderbuch

- Mit „Burger Weekends“ (PopPunk), Vereinsgelände FC Concordia Eversburg, 20.00 Club 40 Party, Rosenhof, 21.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 Uni Royal - Studierendenspecial, Alando Palais, 22.00

Bläserphilharmonie Osnabrück - Unsterbliche Stunden - Klassiker der Filmmusik,

von John Burningham, Theater der Generationen ab drei J., Melanchthonkirche, 15.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 15.00+16.00

Sing Sang Karaoke mit Olli & Ivy, Bastard Club, 22.00 Videoclub 3000 - Party Rock,

OsnabrückHalle, 18.00

Pop, Kleine Freiheit, 23.00

AquaFitness-Abend mit AquaZumba - Die Einheiten

It Tickles - EDM Sound, Nize

dauern 45 Min. und beginnen um 19.00 und um 20.30 Uhr, Moskaubad, 18.00-22.00

Kla/Tex Technoevent, Works,

Club, 23.00 23.00 Alles auf Zucker - Main-

Musikalische Begegnungen zwischen Orient und Okzident - Vortrag mit Bild- und

stream, HipHop, Elektro, R’n’B, Funk, Pop, Beats, Zucker, 23.00

Tonbeispielen, Atelier Trieb, 19.30

BÜHNE

Die Osnabrücker Stadtspieler - Stadtführung und szeni-

OSNABRÜCK Tanzgala, Theater am Domhof, 19.30

sche Darbietung rund um den „Westfälischen Frieden“, Treffpunkt an der Rathaustreppe, 19.30 BELM Gemeindefest - Kinoabend: „Life of Pi / Schiffbruch mit Tiger“, Johanneskirche Vehrte, ab 20.00

Samstag

27 KONZERTE

Fräulein Gerlinde in der Oper - 3. Akt - Das Komiktheater

Gäggo, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Pure Mentalism - Eike Sell, Zauber von Os, 20.30 BIELEFELD HG. Butzko - „Super Vision“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 GEORGSMARIENHÜTTE Wie man was wird im Leben, ohne sich anzustrengen,

Waldbühne Kloster Oesede, 19.30 MELLE Boeing-Boeing, Waldbühne,

20.00 TECKLENBURG Zorro, Freilichtbühne, 20.00

OSNABRÜCK 8. Sinfoniekonzert - F. Men-

KIDS

delssohn Bartholdy „Elias“, Dom, 20.00

OSNABRÜCK

15. Karibik-Open Air mit Seis del Son, GZ Ziegenbrink, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Manhattan Skyline - A-Ha-

Tribute Band, Support: The Farm unplugged, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Offenes Schulorchester - Elisabeth Siegel Schule, Lutherhaus, 20.00 Uni Jazz Nacht - Universitätsmusikf, Musiksaal Schloss 2. OG, 20.00 BADBERGEN Musiksommer Artland - Ute Lemper, Hof Sickmann, 20.00

MÜNSTER Laut und Draußen - Das Open Air - Musikapparillo, Lu-

me, Lost Crewmen, The Henrischluders, Vorplatz Sputnikhalle, 18.00 Longsound Festival - Eden Circus, Blckwvs, Planisphere, Suntrigger, Rare Guitar, 19.30 Super Snooker Fluker, SpecOps, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom - Sofern Spieltag: Bundesligaübertragung, Grand Hotel, ab 15.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00

7. Osnabrücker Vätertag -

Ein Mitmachtag im Museum für Väter und Kinder, Museum am Schölerberg, 09.00-13.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Aula der Waldorfschule, 17.00 HALLE

Mitte Mai gestartet, geht sie bis Mitte Juli: Die Sieben-Städte-Tour des Hannoveraner Wirtschaftsministeriums zum Thema Elektromobilität. Ein Fahrund Messeevent, bei dem der Schwerpunkt auf dem Fahren liegt: 30 E-Autos und Hybride stehen für bis zu 1000 Probefahrten zur Verfügung. Auch Segways lassen sich testen, Lastenfahrräder, E-Mountainbikes, Motorräder. Ein Erlebnis nicht nur für Tütler und Ökofreaks.

P

Osnabrücker Samstag - Kultur-Cocktail - Straßenkultur in

der Innenstadt, Innenstadt, ab 11.00 Juwelen der Lüfte - Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten, Bota-

nischer Garten der Universität Osnabrück, 14.00-18.00

5. Highland Games - Wett-

streit verschiedener 5er-Teams in mehreren Disziplinen, Freibad, ab 10.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD ROTHENFELDE Rosenzeit - Ausstellung und Unterhaltung im Rosengarten, Ausstellungseröffnung und musikalischer Auftakt mit „Ensemble Serenata“, 17.00 Uhr Sommerabend mit „Mad for music“, Rudi Wernemann-Rosengarten, ab 11.00 BELM

KulturCocktail Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 27.6. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

AUSSERDEM OSNABRÜCK Vom Winde ver(ge-)weht die Windrichtungstour - Ra-

deln mit dem Rückenwind, bis zu 300 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 07.00 Hallenflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Einfach elektrisch, Vor dem Theater am Domhof/Kleine Domsfreiheit, 10.00-17.00

WESTERKAPPELN

MELLE

Frederic Chopin + George Sand, Kulturhof Westerbeck,

Pippi im Taka-Tuka-Land,

19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sonntag im Grand Hotel -

Tatort-Übertragung, Grand Hotel, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Fräulein Gerlinde in der Oper - 3. Akt - Das Komiktheater

Gäggo, Erstes unordentliches Zimmertheater, 11.00 Vorhang auf! - für die Villa Stahmer - „Ein Museum mit

Literatur in Szene gesetzt“, thiele-neumann-theater, Villa Stahmer, 11.00

Oldie-Band „The Beat“ und Nachtflohmarkt (bis 24.00 Uhr), Johanneskirche Vehrte, ab 14.00

Sonntag

28 KONZERTE OSNABRÜCK SonnTakte im Botanischen Garten: Blechreiz und Konfusion - Big Band, Botanischer

Garten der Universität Osnabrück, 15.00

Freilichtbühne, 16.00

Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Trödelmarkt, Parkplatz AdlerModemarkt Lotte, ab 08.00 Einfach elektrisch, Vor dem Theater am Domhof/Kleine Domsfreiheit, 10.00-17.00 Juwelen der Lüfte - Tropische Schmetterlinge im Botanischen Garten - I.R. von

„Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Botanischer Garten der Universität Osnabrück, 10.30-18.00 Kreuz und quer durch die Mettener Schweiz - Radtour,

BAD IBURG

Gemeindefest - ab 19.00

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Die Schöne und das Biest,

Gesellschaft e.V., Reinhold Joppich liest Texte von Remarque, Mario di Leo untermalt mit Gitarre und Gesang, Atelier Trieb auf Iktomia, 19.00

von John Burningham, Theater der Generationen ab drei J., Melanchthonkirche, 15.00

in der Stadt

LOHNE

19.30 P SIEHE MUSIK

Remarque Sommerfest 2015 - Erich Maria Remarque

Borka - Nach dem Kinderbuch

Sommer

ZZ Top, Gerry Weber Stadion,

Das Thiele-NeumannTheater, das Museum Villa Stahmer und das Literaturbüro Westniedersachsen haben gemeinsam ein neues Veranstaltungsformat entwickelt: Literarische Texte und historisches Ambiente werden durch szenische Darbietungen mit Leben erfüllt. Ein Museums- und Kulturerlebnis der besonderen Art.

P

70 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafé, 11.00 Sonntagsspaziergang - „Wo der Pfeffer wächst“, Treffpunkt Haupteingang Botanischer Garten, 11.00 Gartentraum Sonntag, Arboretum am Piesberg, 15.00 4x1 Museumsobjekte erzählen Osnabrücker Gartengeschichte - Führung i.R. von

„Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Museumsgarten Villa Schlikker, 15.00 Ferne Welten, Planetarium, 17.00 BAD ROTHENFELDE Rosenzeit - Ausstellung und

Philipp Telemann, Theater am Domhof, 15.00

Unterhaltung im Rosengarten, 15.00 Uhr Soulful Jazz mit „Just in Time“, Rudi Wernemann-Rosengarten, ab 10.00

KINO

BELM

OSNABRÜCK

Gemeindefest - Regionalgottesdienst, anschl. Kirchenführung, Johanneskirche Vehrte, ab 11.00

Germanicus - Oper von Georg

Filmpassage: Passagen Kids Club: Minions (2D), 13.00

KUNST OSNABRÜCK Landart rund um die Kapelle

- Sommerfest mit Kunstworkshops zum Mitmachen i.R. von Neues Leben zwischen alten Gräbern, Kapelle Johannisfriedhof, 11.30-16.00

SPORT OSNABRÜCK Osnabrück Tigers - Hannover Spartans - American Foot-

ball, Sportanlage Atter, 16.00

KIDS

Gartenmusik-Ensembles der Musik & Kunstschule spielen

OSNABRÜCK

- I.R. von „Osnabrück ist im Garten - Das Kulturjahr 2015“, Musikpavillion im Botanischen Garten, 16.00

von „Osnabrück ist im Garten Das Kulturjahr 2015“, Naschwald am Zechenbahnhof Piesberg, 14.00-18.00

Naschwald geöffnet - I.R.

WALLENHORST GartenTraumSonntag - Vorstellung des Bauerngartens und der Streuobstwiese, Heimathaus Hollager Hof, 11.00-18.00

Montag

29 KONZERTE OSNABRÜCK 8. Sinfoniekonzert - F. Men-

delssohn Bartholdy „Elias“, Dom, 20.00

OpenAir Blue Monday Jam Blues Session, Lagerhalle Biergarten, 20.00 We Spread Shiny Shit, Zauber von Os, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Kostenloses Ballspiel-Angebot für Kinder - Kinder-Bewe-

gungsstadt Osnabrück, Bolzplatz Rotenburger Str. Schinkel, 15.00-16.00 Bolzplatz Bergerskamp Kalkhügel, 16.15-17.15

Dienstag

30 CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Dienstag im Grand Hotel,

Grand Hotel, 19.00 Salsa-Party und Schnupperstunde, Planeta Sol,

20.30+22.00 Studyparty Osnabrück, Nize

Club, 23.00 Dienstags im Zucker - Die Studentenparty, Zucker,

23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Doktor Faustus - Schauspiel nach Thomas Mann, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Von Caligari zu Hitler - Doku-

mentation über das deutsche Kino der Weimarer Republik, 18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK Wir alle für immer zusammen - Familienstück von Guus

Kujer, ab zehn J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 09.30+11.30 Zauber des Fernrohrs, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Sternenhimmel im Juli,

Planetarium, 19.30 Nach der Bevölkerungsexplosion - „Was heißt Genera-

tionengerechtigkeit für die Entwicklungsarbeit?“, Volkshochschule, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00 STADTBLATT 6.2015 57


vorschau BÜ H NE 2.7. Vorhang auf! - für die Villa Stahmer OS, Villa Stahmer 4.7. Musiksommer Artland - The Rocky Horror Show Badbergen, Hof Sickmann 4.7. Hot Spot 2.0 Open Air OS, GZ Ziegenbrink 30.7. Sommer Klassik Open Air 2015 Nabucco Emsdetten, Isendorfer Hausbrauerei 23.8. Sommer Klassik Open Air 2015 Nabucco Bramsche-Kalkriese, Museum Varusschlacht 28.8. Knacki Deuser OS, Lagerhalle

16.10. 20.10. 22.10. 23.10. 24.10. 24.10. 24.10. 24.10.

27.10. 28.10.

Urban Priol OS, OsnabrückHalle Fritz Eckenga OS, Lagerhalle Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle Max Uthoff BI, Ringlokschuppen Gerburg Jahnke OS, OsnabrückHalle Jürgen B. Hausmann BI, Stadthalle Michael Krebs MS, Aula am Aasee Jaqueline Feldmann RestrupBippen, Theatersaal der Compagnia Buffo Helge Timmerberg OS, Lagerhalle Helge Timmerberg BI, Theaterlabor

27.11. 28.11. 29.11. 29.11. 2.12. 2.12. 3.12. 3.12. 4.12. 4.12. 4.12. 8.12. 10.12. 10.12. 10.12. 11.12. 12.12. 17.12. 18.12. 18.12. 19.12. 6.1. 12.1. 14.1. 15.1.

Reggae Jam P Das Reggae Jam muss sich nicht vor den großen europäischen Reggae-Festivals verstecken: Seit 1994 treffen sich jährlich unzählige Fans der jamaikanischen Musik im Klosterpark Bersenbrück, um sich zwischen Fachwerkhäusern und Hase dem Vibe hinzugeben. Nicht umsonst wurde es fünfmal nacheinander beim „Riddim“-Leserpoll als bestes Reggaefestival auf Platz 1 gekürt. In diesem Jahr auf der Bühne: Mr. Vegas, Anthony B., Lukie D., Junior Kelly (Foto), Alpha Blondy, Yellowman und viele mehr. Hier steckt Herzblut drin! 2 4 .- 2 6 .7 ., Bersenbrück, Klosterpark Tickets: www.reggaejam.de 5.9. Volker Pispers BI, Stadthalle 6.9. DietutniX Gronau, Bürgerhalle 11.9. Maxi Schafroth und Markus Schalk OS, Lagerhalle 12.9. Die Tupperparty OS, Lagerhalle 13.9. Vorhang auf! - für die Villa Stahmer OS, Villa Stahmer 18.9. Alain Frei OS, Lagerhalle Spitzboden 20.9. Moritz Netenjakob OS, Lagerhalle 25.9. Die Feisten OS, Lagerhalle 26.9. Frauenkabarett: Eva Eiselt Restrup-Bippen, Theatersaal der Compagnia Buffo 7.10. Torsten Sträter OS, OsnabrückHalle 8.10. Kay Ray OS, Rosenhof 9.10. Vorhang auf! - für die Villa Stahmer OS, Villa Stahmer 10.10. Kalla Wefel Restrup-Bippen, Theatersaal der Compagnia Buffo 14.10. Arnulf Rating Bad Rothenfelde, Ortsmitte 15.10. Jürgen von der Lippe OS, OsnabrückHalle 58 STADTBLATT 6.2015

29.10. Kalla Wefel & Lorenz Meyer OS, Lagerhalle 29.10. Herbert Knebel’s Affentheater Gronau, Bürgerhalle 30.10. Jürgen Becker Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 30.10. Fritz Eckenga OS, Lagerhalle 31.10. Philipp Scharri OS, Lagerhalle 31.10. Saor Patrol OS, Lagerhalle 5.11. Benjamin Tomkins OS, Lagerhalle 6.11. Kabarett Bundesliga – Matthias Ningel : Anton Grübener OS, Lagerhalle 7.11. John Doyle OS, Lagerhalle Spitzboden 10.11. Frank Goosen OS, Lagerhalle 12.11. Reiner Kröhnert OS, Lagerhalle 12.11. Ehrlich Brothers BI, Stadthalle 12.11. Margie Kinsky Bad Rothenfelde, Ortsmitte 13.11. Lord of the Dance BI, Stadthalle 13.11. Nessi Tausendschön OS, Lagerhalle 13.11. Andrea Badey Restrup-Bippen, Theatersaal der Compagnia Buffo 13.11. Maria Serrano OS, Rosenhof 13.11. Luke Mockridge OS, OsnabrückHalle 14.11. HG Butzko OS, Lagerhalle 16.11. Martin Rütter OS, OsnabrückHalle 17.11. Nico Semsrott OS, Lagerhalle 18.11. pro c-dur OS, Haus der Jugend 18.11. René Marik BI, Stadthalle 20.11. The Petits Fours OS, Rosenhof 20.11. Thomas Reis OS, Lagerhalle 21.11. Barbara Kuster OS, Lagerhalle 26.11. Lord of the Dance BI, Swiss Life Hall 27.11. Horst Evers MS, Hörsaal 1 27.11. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland

22.1. 23.1. 24.1. 27.1. 28.1. 30.1. 30.1. 2.2. 4.2. 10.2. 11.2. 20.2. 21.2. 21.2. 4.3. 18.3. 18.3.

19.3. 1.4.

17.7.

Tim Fischer OS, Lagerhalle Eva Eiselt OS, Lagerhalle Kaya Yanar OS, OsnabrückHalle Ralf Schmitz MS, MCC Halle Münsterland Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle Knebels Affentheater Bad Rothenfelde, Ortsmitte Frieda Braun OS, Lagerhalle Luke Mockridge BI, RudolfOetker-Halle Lisa Feller BI, Ringlokschuppen Philip Simon Gronau, Bürgerhalle Max Goldt OS, Lagerhalle Thriller Live MS, MCC Halle Münsterland Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle Matze Knop BI, Ringlokschuppen Thriller Live BI, Stadthalle René Marik Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe René Marik MS, Aula am Aasee Sven Ratzke Versmold, Aula der Hauptschule Lisa Feller OS, Lagerhalle Emil Steinberger Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe Emil Steinberger MS, Aula am Aasee Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle Ballet Revolución (+ 13.1.) BI, Stadthalle Anny Hartmann OS, Lagerhalle Wladimir Kaminer BI, Ringlokschuppen Marlene Jaschke BI, Stadthalle Ralf Schmitz BI, Rudolf-OetkerHalle Pfoten hoch! OS, Rosenhof Mother Africa BI, Rudolf-OetkerHalle Matze Knop OS, Rosenhof Atze Schröder OS, OsnabrückHalle Gayle Tufts OS, Lagerhalle Mother Africa OS, OsnabrückHalle Urban Priol BI, Rudolf-OetkerHalle Eure Mütter BI, Ringlokschuppen Wilfried Schmickler BI, Ringlokschuppen Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle Bodo Wartke OS, OsnabrückHalle Ehrlich Brothers BI, Seidensticker Halle Gerhard Polt & Wellbrüder aus’m Biermoos Gronau, Bürgerhalle Caveman OS, Rosenhof Politisches Kabarett: HG Butzko Supervision Restrup-Bippen, Theatersaal der Compagnia Buffo Sven Ratzke OS, Lagerhalle Michael Tumbrinck RestrupBippen, Theatersaal der Compagnia Buffo Sascha Grammel MS, MCC Halle Münsterland

L E SU NG E N 13.7. Dörte Hansen: Altes Land OS, BlueNote 8.10. Patrick Salmen Rheine, Stadthalle 24.10. Nagel - Drive-By Shots OS, Lagerhalle

5.11. Freda Wolff OS, Lagerhalle Spitzboden 15.11. Gereon Klug OS, Lagerhalle 19.12. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle 22.12. Dennis Gastmann OS, Lagerhalle

KO NZE RTE 1.7. The Hooters BI, Ringlokschuppen 3.7. Musiksommer Artland - Roger Cicero & Band Badbergen, Hof Sickmann 4.7. Maximal Rap Contest 2015 OS, Westwerk 4.7. Markus Segschneider OS, Lutherhaus 4.7. Krügers Randgruppe OS, Unikeller 5.7. Musiksommer Artland Finale und Familientag - Swinging Candy, DiJaCo Big Band Badbergen, Hof Sickmann 6.7. Napam Death OS, Bastard Club 7.7. Mos Generator OS, Bastard Club 9.7. Tiger Lou MS, Gleis 22 10.7. 4. Konzert im Mühlengarten Metusa und Kilkenny Band Wallenhorst, Windmühle Lechtingen 10.7. Talge Open Air (+ 11.7.)Talge, Am Talger Sportplatz 10.7. La Traviata JVA für Frauen, Vechta 11.7. 34. Jazz Summer Night Minden, Weingarten 11.7. Max Mutzke JVA für Frauen, Vechta 17.7. Schlossgarten Open Air - Gregor Meyle, Revolverheld, Tonbandgerät OS, Schlossgarten 17.7. Oirt OS, Bastard Club

Torsten Sträter P Autor, Vorleser, Poetry Slammer. Torsten Sträter ist schon ein Typ. Der Mann aus dem Ruhrgebiet verbindet seine Geschichten mit Comedy und stellt damit ein ganzes Programm auf die Bühne: „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben” heißt seine aktuelle Tour. Über den Inhalt verrät er nicht viel. Außer: Tiefgefrorene Hunde, Frauenfußball, Fleischwurst, Poesie, frittiertes Frühstück, Kinder, Liebe, Atomkraft ... Reichlich seltsames Zeug eben, das er mit seiner wunderbar ruhigen Stimme erzählt. 7 .1 0 ., Osnabrück, Osnabrück- Halle Tickets: www.osnabrueckhalle.de


Xavier Naidoo P Er zählt zu den erfolgreichsten Künstlern Deutschlands. Seine Fernsehsendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ geht gerade in die zweite Runde. Dort beweist der Soul- und R&B-Sänger mal wieder, was er alles auf dem Kasten hat – schließlich führt das Gründungsmitglied der Söhne Mannheims seit 17 Jahren eine ausgezeichnete Solo-Karriere. Ausverkaufte Hallen? Bei ihm keine Seltenheit. Nun ist er im Sommer wieder auf Tour: Auf seinem „Frei Sein – Open Air“ präsentiert Naidoo eine Auswahl seiner besten Songs. 2 2 .8 . Halle, Gerry W eber Stadi on Tickets: www.gerryweber-world.de 18.7. Schlossgarten Open Air - Die Fantastischen Vier + Support OS, Schlossgarten 18.7. Poison Idea + Support MS, Gleis 22 25.7. Lionheart OS, Bastard Club 26.7. Der BoogieWoogiePianist Westerkappeln, Kulturhof Westerbeck 1.8. Motorpsycho + Elder + Mos Generator BI, Forum 4.8. Crowbar OS, Bastard Club 5.8. Young Rebel Set OS, Kleine Freiheit 7.8. The Creepshow OS, Bastard Club 7.8. Auf die Ohren - Open Air Gronau, rock’n’popmuseum 8.8. Septeto Santiaguero OS, BlueNote 8.8. Auf die Ohren - Open Air Gronau, rock’n’popmuseum 15.8. Stillbirth & Human Waste OS, Bastard Club 22.8. Xavier Naidoo - Frei Sein Halle, Gerry Weber Stadion 22.8. 14. Reggae Summer Night „Boomrush Backup Band“, „Basementsound“ u.v.a., OS, GZ Ziegenbrink 25.8. Limp Bizkit Hannover, Gilde Parkbühne 26.8. Joan of Arc MS, Gleis 22 28.8. Hütte Rockt Festival 9 - J.B.O., Frog Bog Dosenband, The Intersphere, La Confianza, Wohnraumhelden, Taiga, Die beschmierten Fenster, Auf Kipp u.a., Georgsmarienhütte, Festivalgelände

29.8. Rock am Schloss 2015 - Itchy Poopzkid, Boppin’B, Watch out Stampede!, Phrasenmäher u.a., Fürstenau, Schlossinsel 29.8. Nena Halle, Gerry Weber Stadion 29.8. 6. Rock Nacht Bad Essen Bad Essen, Kirchplatz 29.8. Rock bei Kurt - Open-Air-Festival - Aces High Motörblast, Alex im Westerland, High-Proof u.a., Melle, Kurt Gesmold 4.9. Ape Machine MS, Rare Guitar 4.9. All For Nothing OS, Bastard Club 5.9. Wirtz BI, Ringlokschuppen 5.9. Roger Hodgson & Band formerly of Supertramp Lingen, EmslandArena 5.9. SDI OS, Rosenhof 9.9. Triosence OS, BlueNote 10.9. Black Book Lodge OS, Kleine Freiheit 11.9. Knochenfabrik OS, Bastard Club 12.9. Wirtz OS, Rosenhof 12.9. The Voice of Germany BI, Ringlokschuppen 17.9. Die Orsons OS, Rosenhof 17.9. Horst Bergmeyer Trio OS, BlueNote 17.9. Sun Tailor BI, Forum 17.9. The Warlocks MS, Gleis 22 18.9. ReCartney OS, Lagerhalle 20.9. Eläkeläiset MS, Gleis 22 23.9. Ruts DC MS, Gleis 22 24.9. Chakuza MS, Skaters Palace 24.9. Tim Vantol MS, Gleis 22 25.9. Liont-Tach Kinnas MS, Skaters Palace 25.9. Soulbound & Harpye BI, Forum 25.9. Audio88 & Yassin MS, Hot Jazz Club 25.9. Bushfire MS, Rare Guitar 26.9. Romano OS, Kleine Freiheit 29.9. Hannes Wader OS, Rosenhof 1.10. GlasBlasSing Quintett OS, Rosenhof 2.10. Donovan Aston Bad Rothenfelde, Ortsmitte 3.10. Apocalyptica BI, Ringlokschuppen 3.10. John Diva & The Rockets of Love OS, Rosenhof 3.10. ZZZ Hacker BI, Forum 5.10. Boysetsfire MS, Skaters Palace 8.10. Lance Butters MS, Skaters Palace 9.10. Kayef MS, Skaters Palace

9.10. Peter Pan Speedrock OS, Westwerk 10.10. Tommy Schneller & Band OS, Rosenhof 10.10. Young Chinese Dogs OS, Kleine Freiheit 11.10. Salut Salon OS, OsnabrückHalle 11.10. Westernhagen Live 2015 Halle, Gerry Weber Stadion 13.10. Joe Bonamassa OS, OsnabrückHalle 14.10. KC Rebell MS, Skaters Palace Café 16.10. Tocotronic BI, Ringlokschuppen 16.10. Weekend MS, Skaters Palace 16.10. The Poodles OS, Bastard Club 16.10. Joris OS, Lagerhalle 17.10. Lance Butters OS, Kleine Freiheit 22.10. Femme Schmidt MS, Jovel 22.10. Serum 114 OS, Rosenhof 22.10. Schmutzki MS, Gleis 22 23.10. Reptyle + The House Of Usher + Sweet Ermengarde BI, Forum 23.10. Teesy OS, Rosenhof 24.10. Götz Alsmann & Band BI, RudolfOetker-Halle 24.10. 13. B & W R’n’B-Festival - Ryan McGarvey, Brixton Boogie u.a., Halle, Gerry Weber Stadion 24.10. Tina Dico OS, Rosenhof 28.10. Jurij Shatunow OS, OsnabrückHalle 28.10. Two Gallants OS, Haus der Jugend 29.10. Glasperlenspiel OS, Rosenhof 30.10. The Kilkennys BI, Ringlokschuppen 30.10. 187 Straßenbande präsentiert GZUZ MS, Skaters Palace 31.10. Götz Alsmann & Band MS, MCC Halle Münsterland 31.10. Rhymes Galore HipHop Festival OS, Kleine Freiheit 1.11. Friska Viljor OS, Rosenhof 2.11. Michael Patrick Kelly BI, RudolfOetker-Halle 3.11. Johannes Oerding BI, Ringlokschuppen 4.11. Midge Ure OS, Rosenhof 5.11. Willy Astor OS, OsnabrückHalle 5.11. Mic Donet OS, Rosenhof 6.11. 1. Meisterkonzert: NDR Radiophilharmonie - Andre Manze (Dirigent), Ingolf Wunder (Klavier), OS, OsnabrückHalle 6.11. Ulla Meinecke MS, Jovel 7.11. Lingener KreuzKirchenKonzert Giora Feidmann und das GershwinQuartett, Lingen, Kreuzkirche 7.11. Pothead OS, Rosenhof 7.11. Boppin B OS, Bastard Club 7.11. Satellite Stories MS, Gleis 22 8.11. Die Puhdys Vechta, Aula der Universität 8.11. Willy Astor MS, Aula am Aasee 10.11. Culcha Candela BI, Ringlokschuppen 11.11. Stephan Sulke OS, Rosenhof 11.11. Sophie Hunger MS, Skaters Palace 12.11. Tonbandgerät OS, Rosenhof 13.11. Fettes Brot Lingen, EmslandArena 15.11. Monsters of Liedermaching BI, Forum 20.11. Phrasenmäher OS, Bastard Club 21.11. Santiano BI, Seidensticker Halle 21.11. Glenn Miller Orchestra OS, OsnabrückHalle 21.11. Egotronic OS, Kleine Freiheit 21.11. Unheilig Lingen, EmslandArena

22.11. Wise Guys OS, OsnabrückHalle 22.11. Gregory Porter BI, Stadthalle 23.11. 2. Meisterkonzert: Württembergisches Kammerorchester Heilbronn OS, OsnabrückHalle 25.11. Fettes Brot MS, MCC Halle Münsterland 26.11. Fat Freddy’s Drop MS, Jovel 26.11. Emil Bulls Akustikkonzert OS, Rosenhof 27.11. Sido Lingen, EmslandArena 27.11. Inga Rumpf & Helmut Krumminga MS, Jovel 27.11. Cor OS, Bastard Club 28.11. Gregor Meyle BI, Ringlokschuppen 29.11. Sido BI, Seidensticker Halle 5.12. Torfrock OS, Rosenhof 5.12. Mnozil Brass Lingen, EmslandArena 5.12. Mark Forster OS, Hyde Park 11.12. Dritte Wahl BI, Forum 11.12. Oonagh MS, MCC Halle Münsterland 12.12. Sweety Glitter & The Sweethearts OS, Rosenhof 16.12. Pur Halle, Gerry Weber Stadion 20.12. Metal Christmas BI, Forum

Kultur im Wohnzimmer P Anfang September startet das Haus der Jugend seine neue Veranstaltungsreihe „Kultur im Wohnzimmer“. Die Veranstaltungen finden immer mittwochs im Großen Saal statt und haben das Ziel, dem kalten beginnenden Herbst zu entkommen. Der Saal soll gemütlich gestaltet werden, mit Sofas und Bistrobestuhlung, und Kaminfeuer an die Wände projiziert. Das Programm ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Kulturformaten, u.a. ein Konzert mit Spaceman Spiff (Foto) am 9.9., eine Lesung mit Christoph Ruf (30.9.), Impro-Theater mit Lee White (14.10.) oder ein A-capella-Konzert von Männersache (4.11.). ab 9 .9 ., Haus der Jugend Tickets: www.hausderjugend-os.de 28.12. Eisheilige Nacht - Subway to Sally, Fiddler’s Green, Letzte Instanz, Versengold BI, Ringlokschuppen 22.1. Echoes OS, Rosenhof 22.1. 3. Meisterkonzert: Jan Vogler & Martin Stadtfeld OS, OsnabrückHalle 22.1. 4. Meisterkonzert: Zürcher Kammerorchester OS, OsnabrückHalle 17.2. Michael Fitz OS, Rosenhof 19.2. Dire Strats - A Tribute to Dire Straits OS, Rosenhof 15.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Seidensticker Halle

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Dass sie kreativ sind und ihr eigenes Konzept mit den verschiedenen Stilen haben.

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Ich finde sie sehr lustig. (Sagt sie.)

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Ihre sehr prägnanten Stimmen.

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Dass sie alles ohne Instrumente machen. (Sagt sie.)

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as lasen wir da kürzlich? Olaf Schwarzbach, alias OL, hat ein neues Buch rausgebracht? Über sich selbst? Haben wir uns natürlich sofort geordert: „Forelle Grau – die Geschichte von OL“. Und zwar, weil OL für uns nicht einfach nur einer der besten Cartoonisten des Landes ist. OL war lange STADTBLATT-Mitarbeiter. Mit seinem Cartoon von Seite 3 fing einst unser Heft an! Was Forelle Grau bietet? Eine „Odyssee eines Freigeists durch eine unfreie Welt, die der DDR“, lesen wir. Empfehlung! illkommen beim STADTBLATT, Franziska Temmen! Die 23-Jährige aus Aurich ist Kommunikationsmanagerin und seit September Wahl-Osnabrückerin. Stift und Kamera

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sind ihre besten Freunde – nach Feierabend hört sie jedoch am liebsten ihre Nähmaschine rattern. Auf ein ertragreiches Praktikum! nd noch etwas zu einem unserer Ex-Mitarbeiter: Axel Schlote hat eine Neuauflage von „Tidemann auf der Suche nach dem Augenblick“ am Start – auch das haben wir uns rasch mal bestellt. Der gebürtige Osnabrücker, der lange weg war und einst sogar Redenschreiber im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in Bonn und Berlin, ist heute zurück in seiner Heimat. Dass er bei Wikipedia auch unter „Philosoph“ läuft, ist ganz richtig so. Nicht nur, dass er Dr. phil. ist – er schreibt über „Zeitinseln in der Schnelligkeit“.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Hanna von Behr, Franziska Ahnert, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, Günther Frank, Franziska Temmen, Lion Montico, Eileen Sinnhöfer, Markus Strothmann, Catharina Kronisch, Jan-Hendrik Hildebrandt, Olaf Neumann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2015 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) Das JULI STADTBLATT erscheint am FR., den 26.6.2015 Redaktionsschluss Do. 11.6.2015


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Das Osnabrück Magazin, Juni 2015

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