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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 427 8/2014 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

STADTBLATTX osnabrück

August 2014

Ein Service der Osnabrücker Stadtillustrierten

Ballfieber Anstoß mit Leidenschaft – Saisonstart für den VfL Osnabrück

präsentiert von:

Landblatt

Naturnah Was Menschen am Leben auf dem Land fasziniert

„Ich bin gern privat in Gute Nachbarschaft Osnabrück unterwegs“ Erfolgreicher Protest gegen Abschiebung von Flüchtlingen

Sommer-Interview mit OB Wolfgang Griesert

Rebellische Jungs Im Einsatz für Oma und für „Menschheit/Menschlichkeit“


4 1 0 2 t s . Augu

01.-03

KASINOPARKFEST „Küche und Kultur“ 02. August ab 20.00 Uhr

„Graceland m

eets Classic“

präsentieren

Simon & Gar funkel Tribute

PROGRAMM

Freitag, 01.0

18.00 Uhr 18.10-20.30 U hr 21.00 Uhr 22.30 Uhr

8.2014

Eröffnung Brass Buffet - Mobile Band MNT Show Pr od Musical Show uction firedancer - Fe uershow

Samstag, 02.0

8.2014

15.00 Uhr nachmittags 17.00 Uhr

20.00-23.00 U

hr

Parkfestöffn ung Spieleaktione n für Jung & Alt Blasorcheste r Georgsmarienhütte „Graceland m eets Classic“ Simon & Gar funkel Tribut e

Sonntag, 03.0

11.00 Uhr 11.00-18.00 U hr 12.00-15.00 U hr

8.2014

Parkfestöffn ung Kinderaktione n Camposada Mobile Samba Formation nachmittags „Zelt der Ges ch Vorleseaktio ichten“ n mit Paten de r Stadtbiblioth ek 14.00-18.00 U hr Malaktion fü r Kinder Kunstschule Paletti 15.00 Uhr Kindertheate r Hille Pupille mit „Voll Dra uf“ 16.30-17.00 U hr Tanzvorführu ngen des TVG 18.00 Uhr Parkfestende Eine Veransta ltu in Kooperatio ng der Stadt Georgsmar ienhütte n mit der Wirt e AG

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august 2014

Meisterlich. Achim Leufker gehört zum Osnabrücker Poetry Slam wie Eis ins Kühlfach. Das, was er dort macht, ist für ihn wie: Rock’n’Roll mit Buchstaben. Seite 4

Mutig. Drei Sinti haben ein NPD-Wahlplakat abgenommen, jetzt organisieren sie ein Benefizkonzert für mehr Menschlichkeit. Seite 22

4 leute

Achim Leufker – Poetry Slammer Magdalena Larmann – Poker-Spielerin Paul Keller – Campingplatz-Besitzer

6 aufgefallen

Alles auf Anfang? Die Gegner der Westumgehung kehren zur Normalität zurück. Aber der Berg rumort weiter.

10 interview

„Ich bin gern privat in Osnabrück unterwegs“. Ein Sommer-Interview mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

12 titel

Das STADTBLATT wird zum LANDBLATT. Von der Konditorin bis zum Festival-Macher: Wie es sich auf dem Land lebt.

19 openairkino

Mit Liebe gemacht. Jetzt beginnt die Saison der Open Air Kinos.

20 flüchtlinge

TITELFOTO: MARIO SCHWEGMANN

Auf gute Nachbarschaft! Unterstützergruppen verhindern Abschiebungen.

22 zivilcourage

Rebellische Jungs. Die Gesichter hinter der Anti-Diskriminierungs-Kampagne „Menschheit/Menschlichkeit“.

23 umwelt/familiensache

Suchen und finden. Wenn Geocaches die Natur schaden, müssen die Profis vom Amt ran.

25 what’s up

Gastro & Nightlife-News

Gesprächsstoff. Vor einem Jahr haben wir Wolfgang Griesert als OB-Kandidaten porträtiert. Jetzt trafen wir ihn als OB – zu einem längeren Interview. Seite 10

Titel. Aus dem STADTBLATT wird das LANDBLATT. Wir haben Menschen besucht, die auf dem Land leben und dort arbeiten. Ticken sie anders als Städter? Seite 12

Willkommenskultur. In den letzten Monaten standen in Osnabrück viele Abschiebungen an. Demonstrationen haben 13 davon verhindert. Seite 20

Aus Berlin. Die Beatsteaks haben ein neues Album am Start und kommen damit auf exklusive Clubtour – auch nach Osnabrück. Seite 26

26 musik

Eine Band wie eine Gang. Interview mit den Beatsteaks über das neue Album und ihre Clubtour.

32 nachtaktiv/events Abtanzen im August

34 bühne

Alte Bekannte. Alexander Klaws singt und tanzt in „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“.

36 kunst

Studie in Rot. Das BBK-Kunstquartier zeigt „Sehnsucht“.

38 kino

Durststrecke zum Glück. Der Ratgeberroman „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ kommt ins Kino.

42 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

45 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.8.2014

60 kleinanzeigen

Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 klick

Wann: 5.7.2014, Wo: Lange Straße im Stadtteil Wüste, Was geht ab: Flohmarkt. Wir fragen: Wenn Du hier auf dem Flohmarkt etwas loswerden könntest, was nicht materiell ist, was wäre das?

STADTBLATT+ Zum Herausnehmen in der Heftmitte Ballfieber – Saisonstart des VfL Osnabrück

intro Betreff: Landblatt

l

iebe Leserinnen und Leser! Mit diesem Heft verwirklichen wir eine Idee, die schon länger durch die Redaktion tigert. Aus dem STADTBLATT wird auf sieben Seiten ein LANDBLATT. Wir finden: Die Region um Osnabrück ist mindestens genauso faszinierend wie die Stadt selbst – und das gilt auch für die Menschen, die dort leben. Im LANDBLATT stellen wir ein Dutzend davon vor, die entweder auf dem Land ihr Zuhause haben oder dort beruflich verankert sind. Zum Beispiel Carsten Bischof. Ein echter Typ und ein waschechter Venner, der dort erfolgreich seit einigen Jahren einen Mittelaltermarkt veranstaltet. Er selbst ist mit einer Met-Taverne dabei. Wir hatten viel Spaß beim Machen des LANDBLATT und den Foto-Shootings zwischen Wald und Wiesen. Jetzt wünschen wir allen STADTBLATT-Käufern viel Spaß beim Lesen. Unser Titelmodel Laura ist auch ein Kind vom Land und in der Nähe vom Dümmer aufgewachsen. Für ihr Studium ist sie nach Osnabrück gekommen. Das FotoShooting fand übrigens in Icker statt – bei gefühlten 40° Grad in der Sonne. Bis bald Mario Schwegmann

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leute

„Potter, die Pussy!“

Achim Leufker: „Ein Konzert, nur mit Worten“

Achim Leufker ist Immobilienmakler bei einer Bank. Osnabrücker aber kennen ihn als kultiges Poetry Slam-Talent aus der Lagerhalle.

FOTO: XXX

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eine Tochter erzählte mir begeistert vom neuen Buch über Harry Potter und wie schwer der´s im Leben hat… im Wandschrank schlafen, böse Lehrer bla bla bla… ‚Potter, die Pussy!’ dachte ich und beschloss, mal meine Kindheitserinnerungen etwas aufzupimpen, um in der Achtung meiner Tochter zu steigen.“ Spätestens wenn Achim Leufker Zeilen wie diese ausspricht, beginnt auch der grimmigste Zuschauer zu schmunzeln und das Eis zwischen Zuschauern und Bühne zu schmelzen.

Wie hat alles angefangen? Ich komme aus Rheine, einer Stadt, in der durchaus Karneval gefeiert wird, aber mit dem kann ich nicht soviel anfangen. Ebenso wenig meine Frau. Jedenfalls hatte man uns nach negativen Äußerungen quasi genötigt, es „besser“ zu machen. Die daraufhin entstandene „Bütten“-Rede ist dann so gut angekommen, dass ich kurze Zeit später am Slambang in Rheine teilnahm. Dort habe ich wohl irgendwie Blut geleckt. Welche Künstler kannst Du weiterempfehlen? Bekannte Größen in der Szene sind natürlich Andy Strauß oder Sebastian 23. Andy Weber, Marian Heuser, Sascha Thamm, Anke Fuchs – um nur einige zu nennen – höre ich sehr gerne zu. Ebenso wie Thorsten Sträter, der inzwischen auch diverse TV-Auftritte hingelegt hat. Glaubst Du, dass Poetry Slam eine Trendbewegung ist? Eher im Gegenteil – in den letzten Jahren hat sich das Feld erheblich vergrößert. Weil es ziemlich offen gehalten ist, was Stil und Themen angeht, wird es nie langweilig und es ist eigentlich immer etwas für jeden dabei.

„Ich habe mir vor einiger Zeit ein Buch über Jugendsprache gekauft, seitdem beherrsche ich diese fließend. Glaube es gibt kaum einen Jugendlichen, der da mithalten kann“, erzählt er grinsend. Und das kommt an. Auch an diesem Tag bekommt Achim die meisten Punkte vom Publikum und gewinnt den Slam. Sein Erfolgsrezept sind leichte, witzige, selbstironische Texte, mit denen sich jeder irgendwie identifizieren kann. Der 53-jährige Familienvater aus Rheine bereist Dichterwettbewerbe im Umkreis von Köln bis Bremen. „Manchmal kann das ziemlich stressig werden, vor allem muss ich aufpassen, dass ich in die Texte nicht den Stil aus beruflicher Geschäftskorrespondenz einfließen lasse oder umgekehrt“, erzählt er. Aber der Spagat zwischen Beruf und Hobby funktioniert gut: Achim Leufker nimmt noch in diesem Jahr an den NRW- und deutschsprachigen Meisterschaften teil. Auch in der Lagerhalle gilt er als Stammgast und Kultslammer, schließlich ist er dort seit 2009 ein gerngesehener Teilnehmer. Auf die Frage, wie er Poetry Slam definiert, antwortet Achim: „Es gibt ein Buch mit dem Titel „rocknrollmitbuchstaben“, das passt wie die Faust aufs Auge. Lebendige Sprache, alles ist erlaubt, das Publikum darf klatschen, bewerten und mitwirken. Wer Bock hat aufzustehen, um sich ein Bier zu holen, kann das von mir aus jederzeit tun, solange es respektvoll geschieht. Poetry Slam ist ein Konzert, nur mit Worten. CARINA SCHULZ

Mein Osnabrück Paul Keller Inhaber des Campingplatzes „Niedersachsenhof“ Hier wohne ich: Direkt am Campingplatz, Schinkel. Was gefällt Ihnen an Osnabrück? Die Lage zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge ist sehr reizvoll! Außerdem sollte man die optimale Verkehrslage hier nicht unterschätzen – schließlich haben wir ein Eisenbahn- und Autobahnkreuz direkt vor der Tür. Würde ich nicht in Osnabrück wohnen, dann ... am Comer See, in Italien. Was machen Sie als Ausgleich? Im Winter versuche ich die Zeit zu nutzen und soviel wie möglich selber zu reisen. Zuletzt war ich in Österreich, zum Ski fahren. Momentan plane ich die nächste Reise... Wer campt bei Ihnen? Mittlerweile hatte ich Gäste aus über 120 Nationen zu Besuch. Darunter häufig Australier, Neuseeländer und auch Amerikaner. 4

STADTBLATT 8.2014

Außerdem viele Studenten oder Leute, die neu hier sind und noch nach einer richtigen Wohnung suchen. Überraschenderweise auch immer wieder Osnabrücker, die ein paar Tage Urlaub machen wollen. Was empfehlen Sie Besuchern, die neu in Osnabrück sind? Eine Tour durch die Altstadt zu machen! Die ist nicht nur schön, sondern hat auch ein vielseitiges Angebot an Kultur und Gastronomie zu bieten. Was ist das besondere am Campen? Im Hotel kann man abends einfach seine Tür schließen und ist allein. Beim Campen aber findet auch viel Kommunikation zwischen den verschiedenen Gästen statt. Außerdem herrscht eine total entspannte, bodenständige Atmosphäre. INTERVIEW/FOTO: CARINA SCHULZ


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Fragen an ... Magdalena Larmann Poker-Spielerin

STADTBLATT: Wie bist Du zum Pokern gekommen? MAGDALENA LARMANN: Über Freunde. Die hatten eine private Pokerrunde und haben mich gefragt, ob ich nicht auch mitspielen möchte. Inzwischen spiele ich seit zwei Jahren. STADTBLATT: Du spielst auch Turniere? MAGDALENA LARMANN: Ja, vor gut einem halben Jahr habe ich damit angefangen, auf Turnieren hier in Osnabrück zu spielen. Im Schinkel-Treff. Dort wird jeden Sonntag ein Turnier veranstaltet von den Pokerfreaks OWL. STADTBLATT: Spielt ihr dort um Geld? MAGDALENA LARMANN: Nein, das ist nicht erlaubt. Das sind Turniere um Sachpreise. Wir spielen zum Beispiel um einen Gutschein bei Amazon oder Zalando. STADTBLATT: Welche Poker-Variante spielst Du? MAGDALENA LARMANN: Ganz klassisches „Texas Hold ‘Em“. Das ist übrigens eine Variante, die besonders für Poker-Einsteiger gut geeignet ist. Man lernt das Blatt dabei schnell kennen. STADTBLATT: Was macht für Dich den Reiz beim Pokern aus? MAGDALENA LARMANN: Man braucht nicht nur eine gute Strategie, man muss auch immer ein bisschen Glück haben! Diese Mischung gefällt mir.

Man kann sich nie sicher sein, dass man gewinnt, auch wenn man ein sehr gutes Blatt hat. Pokern ist sehr spannend. Und dann kann man natürlich auch noch bluffen ... Wenn man neu in eine Pokerrrunde kommt, baut man sich sofort ein Image auf. Erfahrene Pokerspieler sehen schnell, wie jemand spielt. Ob man eher defensiv agiert oder viel riskiert. STADTBLATT: Du bist also eine gute ‚Zockerin’? MAGDALENA LARMANN: Ich würde mich schon als eher ‚aggressive’ Spielerin bezeichnen – ich möchte Fahrt ins Spiel bringen, sonst wird mir das zu langweilig. Ich trainiere auch regelmäßig mit einem guten Freund und wir gehen konkrete Spielsituationen durch und überlegen zum Beispiel, wie viel man in bestimmten Phasen setzen sollte. STADTBLATT: Wie läuft so ein Pokerturnier im Schinkel-Treff ab? MAGDALENA LARMANN: Es geht um 16.30 Uhr los und dann dauert die erste Runde bis 19.30 Uhr. Dann ist eine Pause. In der geht man zur Toilette, raucht eine oder – wenn alle Hunger haben – wird auch schon mal Pizza bestellt. Nach der Pause beginnt dann der Final Table und das geht dann schon mal bis 1 Uhr nachts. Für die Teilnahme am Final Table gibt es

FOTO: MAIK REISHAUS

Magdalena Larmann am Pokertisch: „Ich spiele gerne aggressiv – sonst ist es zu langweilig“

Punkte für unsere interne Rangliste. STADTBLATT: Spielen dort viele Frauen? MAGDALENA LARMANN: Bei den Turnieren im Schinkel-Treff spielen meistens drei Frauen, mit mir inklusive. Das ist schon viel für ein Pokerturnier. Eine der beiden anderen Frauen spielt wirklich sehr gut und war schon auf Platz 1 unserer Rangliste. STADTBLATT: Pokern ist nach wie vor angesagt. Guckst Du manchmal Events wie die „TV Total Poker Stars Nacht“? MAGDALENA LARMANN: Das schaue ich mir gerne an, weil ich es total witzig finde, wie andere Leute spielen. Dann denke ich oft: „So würde ich das ja gar nicht machen.“ Bei der Sendung sind immer die Prozentzahlen angeben bei jedem einzelnen Blatt – dabei kann man viel lernen für sein eigenes Spiel und besser einschätzen, welche Chancen ein Blatt hat. STADTBLATT: Als Pokerfan will man doch einmal im Leben nach Las Vegas und dort spielen, oder? MAGDALENA LARMANN: Da würde ich nicht Nein sagen. Über Pokerfreaks OWL kann man die Teilnahme an Turnieren in Las Vegas gewinnen, aber dafür muss man wirklich sehr, sehr gut sein. Im Moment reichen mir die Turniere in Osnabrück aus. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

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FOTO: BEPO

aufgefallen

Alles auf Anfang? Die Westumgehung ist vom Tisch. Und die Gegner von einst kehren zur Normalität zurück. Aber der Berg rumort weiter.

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m Westerberg ist es ruhig geworden. Keine Flut von Demos, Plakaten, Wimpeln und Bannern mehr, die Schlacht ist geschlagen. Die Westumgehung, oder, wie sie ja offiziell hieß, Entlastungsstraße West, ist vom Tisch. Bürgerwille. Da mögen SPD und CDU noch so mit den Zähnen knirschen. Also packen die Befürworter und Gegner der Straße jetzt ihre Sachen zusammen, feiern ihren Sieg oder lecken ihre Wunden und das wars? Nein, das wars nicht. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, CDU, Westumgehungs-Befürworter, kündigte unmittelbar nach seiner Bürgerbefragungs-Schlappe vom 25. Mai eine Planänderung an: Wohnbebauung auf dem

Gelände der geplanten Trasse der Westumgehung. Schlechter Verlierer. Michael Hagedorn, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Osnabrücker Stadtrat, mahnt, doch erstmal bei der weiterhin ungeklärten Verkehrsfrage zu bleiben: „Der Rat hat schon zweimal das Verkehrskonzept Westerberg als Alternative zur Westumgehung beschlossen. Es muss jetzt aktualisiert und dann umgesetzt werden.“ 2003 sah das Konzept u.a. manch Straßensperrung vor. Auch Daniel Bugiel, einer der Köpfe hinter den Befürworterplattformen „Pro West! e.V. Forum für Stadtentwicklung und angemessene Verkehrsplanung in der Weststadt“ und „Avio e.V. Aktionsbündnis Verkehrsentlastung Innenstadt Osnabrück“, bleibt weiter wach-

Fragen, Fragen, Fragen: Sebastian Werkmeister (l.), Unikeller, mit den Moderatoren

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sam: „Nach der ersten Schockstarre sortieren wir uns jetzt neu. Das Problem ist ja nicht aus der Welt. Klar ist: Es muss was passieren. Und das schnell. Und ebenso klar ist: Wenn nichts passiert, fängt die ganze Auseinandersetzung hier noch mal von vorne an.“ Marschrichtung jetzt? „Entwicklung von Alternativen! Eine Grundlage wäre das Verkehrskonzept 2003!“ Ob er mit seinen einstigen Gegnern, der siegreichen BEPO, der Bürgerinitiative zum Erhalt und zur Pflege des westlichen Naherholungsgebietes Osnabrücks e.V., noch reden kann, nach all den Gefechten? „Mit einzelnen ja. Aber dicke Freunde wird man wohl nicht.“ Was er von Grieserts Wohnbebauungsplänen hält? „Viele Anwohner hier wollen überhaupt keine Bebauung. Weder durch eine Straße noch durch Häuser. Das wird Gegenwind geben.“ Auch Simone Körber, BEPO, schüttelt über Grieserts Vorstoß den Kopf:

Wer gerne rätselt und dabei in Kneipenatmosphäre trinken will, für den gibt es eine Lösung: das Kneipenquizzen.

j Duell um Freibier

Menschenketten am Westerberg? Vielleicht Vergangenheit.

eder Smartphone-Besitzer erinnert sich an das Quizduell, das 2013 über Nacht zum Star unter den Apps wurde. Auch wenn die Leidenschaft mittlerweile etwas abgekühlt ist – Quizduell trägt Mitschuld an einer Event-Entwicklung in deutschen Kneipen. Kneipenquizzes werden seit kurzem in zwei Osnabrücker Locations angeboten – im Unikeller geht es am 22.8. in die nächste Runde und auch das Big Buttinsky lädt zum Quizzen ein. Darren Grundorf, wohnhaft in Hamburg und Mitbegründer der Kneipenquiztradition im „Aalhaus“, erklärt das Konzept: „Es geht um Allgemeinwissen, manche machen das auch auf spezielle Themen bezogen, wie Film, Musik oder Literatur. Es gibt 6 Runden à 6 Fragen, gespielt wird in 5er-Teams. Pro Frage hat das Team 5 Minuten zum Diskutieren und Beantworten.“

„Das kommt einer Bankrotterklärung gleich. Verkehrlich gibt es offenbar keinen Plan B.“ Was jetzt nötig ist? „Ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept für die Weststadt, für ganz Osnabrück. Dazu müssen sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, neue Wege gehen.“ Und ihre BEPO, „frisch regeneriert, neu gesammelt“? Hat neue Energie für ihre übrigen Aufgaben: „Naturerhalt, Widerstand gegen jede Flächenversiegelung“. Wie sie auf ihre einstigen Gegner zu sprechen ist? Körber: „Angedacht ist ein Fest nach den Sommerferien, am Büdchen auf dem Westerberg. Zum Aufeinander-Zugehen, Miteinander-Reden.“ Klar ist aber, trotz des Erfolgs vom 25. Mai: „Vorbei ist das Ganze noch nicht!“ Auch Dr. Thomas Thiele, FDP-Fraktionchef im Rat, drängt: „Die Bürger müssen sich veralbert vorkommen, wenn jetzt nichts passiert.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Gut, wenn Fragen nicht einfach runtergerattert werden, sondern sich aus Hörproben, Bilderrätseln und Fotoausschnitten zusammensetzen. „Besonders nett sind eigentlich simple, aber in die Irre führende Fragen wie: Welcher Monat ist am längsten? Da fangen die Leute an, Buchstaben zu zählen und zu grübeln.“ Die Antwort ist übrigens der Oktober, der wegen der Zeitumstellung tatsächlich eine Stunde länger ist. Alle Fragen, die Grundorf und sein Team sich überlegt haben, gibt’s bald zum Nachschlagen in „Das Kneipenquizbuch“ (Wanda Eule, 9,99 EUR). Darren Grundorf: „Ich glaube, das verläuft wellenförmig – es gab in den 90ern ja auch einen Hype um Quizsendungen wie ‚Wer wird Millionär?‘.“ Im Unikeller läuft das Ganze ähnlich ab wie in anderen Kneipen – die Fragen werden von Runde zu Runde schwieriger, für das Gewinnerteam gibt’s eine Stunde Freibier. „Zwischendurch reichen wir Kurze, damit die Gehirnzellen flüssig bleiben“, erklärt Sebastian Bergmeister, Inhaber des Unikellers. Bier reicht aber auch. JANA TUBBESING


sie + er

Urlaubsorte

Von Nina Bartholomaeus und Thorsten Peistrup

Als ich ein Kind war, hat meine Familie oft Urlaub an der Nordsee gemacht. Wegen der guten Luft und weil die Fahrt nicht so lang war. Das ist nicht ganz unerheblich bei drei Kindern, wie ich inzwischen aus eigener Erfahrung weiß. Trotzdem fahren wir dieses Jahr ins Allgäu. Ich habe nämlich mal Lust auf Berge. Ich kann Leute, die jedes Jahr ins selbe Hotel fahren, nur bedingt verstehen. Die Unterkunft für dieses Jahr haben wir auf Empfehlung gebucht, im Internet gab es nur eine Außenaufnahme des Hauses. Ich bin gespannt, aber die Gastgeberin schreibt immerhin schon mal sehr nette E-Mails. Viel Zeit werden wir dort sowieso nicht verbringen. Solange man vor einem Tag auf Achse in Ruhe frühstücken und hinterher den Tag auf dem Balkon ausklingen lassen kann, sind wir zufrieden.

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Ich bin als Kind immer mit meinen Eltern nach Rimini in ein kleines Dorf gefahren, wo der Tagesablauf immer gleich war. Jahr für Jahr das gleiche Hotel gebucht in einem Familienbetrieb, alles im Preis inbegriffen, aufstehen, essen, Strand, Spielhalle, essen, chillen, schlafen. Ziemlich eintönig? Zumindest über die volle Distanz von 14 Tagen. Wenn wir heute unseren Urlaub planen, dann sehen wir zu, das wir zu unterschiedlichen Orten mit vielfältigen Angeboten reisen. Wir sind große Dänemark Fans geworden. Ein wundervolles Land, reichhaltig an Aktivitäten. Wir fragen unsere Kinder immer: „Wo soll es denn hingehen?“ Mein Sohn sagt dann jedes Mal: „Egal wohin, Hauptsache mit der Familie unterwegs sein. Eine Bedingung nur: Wir müssen durch den Elbtunnel fahren.“ VERSICHERUNGSBÜRO

WELLMANN e.K.

Schutz suchen

Es gibt Versicherungen, die sind ein echtes Muss. Die Lebensversicherung etwa. Die Berufsunfähigkeitsversicherung. Einen optimalen Schutz bietet jetzt die Sparkasse Osnabrück mit ihrem Angebot des Monats zu den Versicherungen der VGH. Jedem, der eine dieser Versicherungen abschließt, schenkt die Sparkasse jetzt eine Warnweste. „Wir besprechen zunächst die genaue persönliche Situation des Kunden“, so Axel Furchner, Leiter der Sparkassenfiliale Haste. „In unserem kostenlosen Finanzcheck kommen wir dann automatisch zur Absicherung der Lebensrisiken.“ Laut Institut für Vermögensaufbau und Focus Money bietet die Sparkasse Osnabrück die beste Beratung der Region. Furchner: „Wir empfehlen nur Versicherungen, die der Kunde wirklich benötigt.“ Das Angebot des Monats wird von einem Gewinnspiel begleitet: um vier ganz persönlich zugeschnittene Trainings mit den GiroLive-Kooperationspartnern Marco Körner und Maik Streckert. www.sparkasse-osnabrueck.de/angebot.

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„Versuche, mich abzuheben!“: Verena Elbert in ihrem Element Viel Arbeit: Früher ein Zivilschutzraum, jetzt eine Luxuxwohnung

mach’s

dir selbst

Ausgefuchst

Sicherheitstrakt

Das Nähen entdeckte Verena Elbert zwar schon vor fünf Jahren, aber mit der Geburt ihres Sohnes Sören bekam sie neue Ideen.

Konversion: Auf dem Hochbunker an der Buerschen Straße entsteht ein Penthouse

n der Schwangerschaft habe ich erst Wickeltaschen genäht, und nun mache ich hauptsächlich Kinderklamotten“, so die Floristin, die derzeit im Mutterschutz ist. Besonders beliebt ist derzeit ein Kinder T-Shirt von ihr mit einem applizierten Fuchs. Denn die gebürtige Glandorferin näht nicht nur für sich selbst, sondern bietet ihre Sachen auch über Facebook, im Laden Rosenrot sowie auf verschiedenen Messen und Märkten an. Dennoch ist Nähen immer noch für sie ein Hobby. „Ich mache das auf der Laune raus, mal habe ich Lust auf ein T-Shirt, dann auf die Herausforderung einer komplizierten

Tasche“, erzählt Elbert, die stets versucht, sich mit ihren Sachen von anderen abzuheben. „Zum einen habe ich eine Stickmaschine und setze die gerne ein, zum anderen arbeite ich viel mit Möbelstoffen und kombiniere verschiedene Strukturen“, verrät sie. „Ohne Katrin und Steve von made in Osnabrück wäre es wohl nie so weit gekommen.“ Denn die beiden sprachen sie an, als sie mit ein paar Taschen auf einem Flohmarkt stand. Und Simone Brüggemann fand Elberts Kinderpuschen so gut, dass sie gleich einige für ihren Laden Rosenrot bestellte. „Die sind schon kniffelig, dafür braucht man eine gute Ledernadel und viel Geduld“, berichtet Elbert, die sich das Nähen in einer Gruppe selbst beigebracht hat. „In Glandorf gab es damals so ein Nähklübchen, dem habe ich mich angeschlossen, und dann hieß es: Learning by doing“, so die Selbermacherin. CLAUDIA SARRAZIN

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

i

1 x CD La Roux

Die englische Sängerin mit der markanten Frisur macht auch auf ihrem neuen Album coolen Elektro-Pop. In England kam La Roux damit auf Platz 2 der Charts. P Einsendeschluss: 15.8.

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1 x CD Bosse

Kurz vor Weihnachten, am 21.12.2013, nahm Bosse zusammen mit Freunden (u.a Kim Frank, Boy, Sebastian Madsen) sein Album „Kraniche“ live auf, plus weiterer Hits. Gefühlspop pur. P Einsendeschluss: 15.8.

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as macht man mit einem Luftschutz-Hochbunker? Einem der richtig großen Klötze aus dem letzten Krieg? Meterdicke Wände und Decken aus Eisenbeton? Für den Bunker an der Buerschen Straße, Baubeginn Ende 1940, nach dem Krieg vom Katastrophenschutz genutzt, bis die Bundesregierung 2007 beschloß, ihr Schutzraumkonzept aufzugeben, findet sich jetzt eine Verwendung. Auf seinem Flachdach, in 13 Metern Höhe, entsteht durch das Osnabrücker Architekturbüro Ohnesorge ein Penthouse. 260 qm Wohnfläche, aus viel Holz und viel Glas, plus bepflanzter Terrasse, energetisch autark. Wenn Ende des Jahres alles fertig ist, hat der Investor von hier oben einen weiten Blick

1 x Buch „Der Kinotherapeut“

Der Kommunikationswissenschaftler Manlio Castagna hat 70 Filme für alle Lebenslagen zusammengetragen. Bei Trennungen empfiehlt er z.B. Woody Allens „Der Stadtneurotiker“. P Einsendeschluss: 15.8.

über die Stadt. Wie damals die Bedienmannschaften der hier stationierten Flakgeschütze. Stefan Althoff, Ohnesorge Architekten, führt hoch aufs Dach. Später wird hier mal der Aufzug enden, von dem im Moment erst der rohe Schacht zu sehen ist. Überall tropft es, die Wände sind voller Leuchtfarbe aus Kalte-Kriegs-Zeiten. Wie es sein wird, später hier oben zu wohnen? Wenn die vier Stockwerke unter der fünf Meter überkragenden Penthausplatte leer sind, nur gefüllt mit den Schrecken von einst? Stefan Althoff: „Vielleicht entstehen hier später Büroräume. Aber dazu bräuchte man Tageslicht. Und der Aufwand, hier Fenster reinzuschneiden, wäre gewaltig.“ Dann zeigt er die tonnenschwere Drucktür, die bleiben wird, als Erinnerung. Ein Stück Westerberg-Luxus, im Schinkel gelandet wie ein Raumschiff? Althoff schmunzelt. „Stimmt schon ein bisschen.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

1 x Buch „Restwärme“

Der Debütroman von Kerstin Preiwuß ist deutschsprachige Gegenwartsliteratur vom Feinsten. Die Selbstfindung einer Frau in ihrer alten Heimat Mecklenburg. Ein poetischer Sommer-Roman. P Einsendeschluss: 15.8.

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen


FOTO: PRIVAT

Werbung inklusiv

Völlig versunken: Tobias ist Michael Jackson

Man mag von der Lift Apfelschorle ja halten was man will. An ihrem neuen 30Sekunden-TV-Spot ist nichts auszusetzen – er wirbt für die Inklusion. Zu sehen ist eine Tanzgruppe: Menschen mit und ohne Einschränkungen. Ziel des höchst lebensfreudigen Spots, neben der Werbung für Lift natürlich: zu zeigen, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen „aktiver Teil unserer Gesellschaft“ sind. Gedreht wurde in Brandenburg, Mitte Juni, mehrere Tage lang. Die Tänzer, geleitet von der ehemaligen Tanzweltmeisterin und Choreographin Patsy Hull, Patsy & Michael Hull Foundation e.V., Osnabrück, kommen aus der Region. Lisa Marie etwa – die 22-Jährige ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. Oder Tobias aus Bramsche, der als Tänzer zu Michael Jackson wird. „War schon krass!“, sagt er. „Hat echt Spaß gemacht.“ Tobias tanzt seit zwei Jahren und ist Deutscher Meister im Para Electric Boogie. Er ist als Michael Jackson viel unterwegs, in ganz Deutschland, im Ausland, auch zu Weltmeisterschaften. Fernsehkameras? Nichts Neues für ihn. Auch in der Kategorie Para HipHop Formation ist er unterwegs. Gudrun, seine Mutter: „Das war schon eindrucksvoll. Eine sehr positive Atmosphäre. Alle waren sehr bestärkend.“ Richard, sein Vater: „Für Tobias ist das Tanzen schon eine große Bestätigung. Faszinierend, was die Gruppen da leisten.“ Hintergrund sind die Special Olympics, die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Coca-Cola Company unHPS terstützt sie bereits seit 1968.

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Hat den „Eisvogel“ geboren: Cordula Bohl, alias Coma, bei der Arbeit

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Na, überzeugend gewesen?

Klingt ja ein bisschen komisch, dieser Name: Falling Walls Lab. Hat da jemand zuviel Pink Floyd gehört? Aber nein, hier werden halt Wände durchstoßen. Hier geht es weiter, wo man sich früher am Ende befand. Am 14. August werden sie geöffnet, diese neuen Räume, im Bohnenkamp-Haus der Universität Osnabrück. Dank dieser Plattform haben Schlaumeier und Kreativköpfe die Chance, ihre Projekte vorzustellen. Die Schwierigkeit liegt unter anderem in der Zeit: die Teilnehmer haben jeweils nur drei Minuten, um ihre Idee der Jury begreiflich zu machen – Forschungsarbeiten, Geschäftsmodelle... Veranstalter ist die Universität,mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL). Wer gewinnt, wird für das Finale in Berlin zugelassen, an dem 100 Jungforscher aus der ganzen Welt gegeneinander antreten. Potenzial der Idee, Relevanz, Art der Präsentation – die Jury hat viel zu bewerten. Die Gewinneridee des letzten Jahres? Ein Komponier-Computer. Und das nicht nur für Schlager. Absolut hochklassig. Beethoven, Händel, Mozart? Demnächst genügen ein paar Mausklicks. Wer superschnell ist, kann sich noch anmelden: Stichtag ist der 31. Juli. CARINA SCHULZ

M&M

Coma. Klingt ja nach Bewusstseinsstörung. Und nach Verbrauchermarktkette. Aber mit beidem hat die Belmerin Cordula Bohl nichts zu tun. Coma war ihr Pseudonym, als Krimiautorin – 2004 kam der erste Teil ihrer Marc MeganSerie raus, „Das zweite Leben“,im kleinen Wurm-Verlag, gleich vor der Haustür, nur ein paar Hundert Exemplare stark („Ich brauchte einige Zeit um zu erkennen, dass es regnete. Ewigkeiten später hörte ich Schritte hinter mir. Unsanft wurde ich auf den Rücken gedreht. Tausend Feuerwerkskörper in meinem Kopf...“). Aber jetzt, 10 Jahre später, gibt sie ihren Klarnamen preis. Anlass: ihr Erstling kommt als Ebook auf den Markt. Warum sie ihr Pseudonym hinter sich lässt? „Weil ich schlicht nicht mehr Coma BIN. Die Persönlichkeit entwickelt sich zum Glück im Laufe des Lebens immer weiter.“ So ist Marc Megans Wiedergeburt der Tod von Coma. „Außerdem wollten die Leute sehen, wer dahintersteckt.“ Zum Schreiben gekommen ist Cordula Bohl, im Hauptberuf Architektin, durch eine Frustration: „Ich hab nach Ferienlektüre gesucht und keine gefunden. Also dachte ich mir: Schreib ich eben selber was.“ Das ging dann ziemlich schnell: ein Vierteljahr nur, und fertig war der erste Marc Megan – Protagonist ist ein stets in Geheimnisse verstrickter Franzose, genannt „Eisvogel“. Auch der zweite Megan, „Wasser und Blut“, erscheint bald elektronisch. Und dann ist da noch „Töchter des Zorns“. Aber das, bremst Bohls www.lebende-buecher.com aus, „ist nun wirklich noch ein Geheimnis“. Mal raten, was drin vorkommt? Das, was Bohl besonders interessiert: „Menschen in Grenzsituationen. Menschen, die gegen den HARFF-PETER SCHÖNHERR Strom schwimmen.“

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interview Sucht das Gespräch: Als OB hat Wolfgang Griesert eine Bürgersprechstunde eingeführt

gerne privat in Osnabrück

„Ich bin

unterwegs“


P Tage des Jahres. Perfekt für unser Es ist einer der bislang wärmsten

Sommer-Interview mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Zeit, um über aktuelle politische Entwicklungen zu sprechen – oder über die Urlaubsplanung des OB. Wir treffen uns im Wintergarten der Villa Schlikker, öffnen die Tür zum echten Garten davor und Wolfgang Griesert schwärmt von „dieser Oase mitten in der Stadt“, die er auf diesem Wege gerne etwas bekannter machen möchte. „Die Villa Schlikker“, so der Oberbürgermeister, „ist Teil der Osnabrücker Geschichte. Ein wichtiger Ort der Erinnerung“. INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN FOTO MAIK REISHAUS

STADTBLATT: Vor einem Jahr haben wir Sie als OB-

Kandidat im STADTBLATT portraitiert – seit dem 10. Oktober sind Sie Oberbürgermeister. Was ist das große Neue in Ihrem Leben? WOLFGANG GRIESERT: Es ist die Vielfältigkeit der Aufgaben eines Oberbürgermeisters. Plus die strategische Planung der näheren Zukunft, die das Amt auszeichnet. Die Vielfalt zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass ich bislang unter anderen den Bundespräsidenten Joachim Gauck treffen konnte oder den Literaturnobelpreisträger Günter Grass. Oder Botschafter aus Staaten wie der Türkei, Portugal oder Schweden. Hinzu kommt das tägliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern Osnabrücks. Als Oberbürgermeister bin ich Chef der Verwaltung und vertrete die Stadt in städtischen Unternehmen und Gesellschaften, wie den Stadtwerken und dem FMO. STADTBLATT: Damit haben Sie auch ein Versprechen aus Ihrem Wahlkampf erfüllt – die Einführung einer Bürgersprechstunde. Warum ist Ihnen das wichtig? WOLFGANG GRIESERT:Diese Gespräche eröffnen mir den Blick auf viele Dinge im städtischen Leben – und sie erden mich. Denn letztlich treffen wir die Entscheidungen in der Politik und in der Verwaltung immer für die Bürger und dürfen das nicht vergessen. STADTBLATT: Gab es unter den Terminen eine Begegnung, die Sie besonders beeindruckt hat? WOLFGANG GRIESERT: Mit Günter Grass habe ich mich über unsere gemeinsamen Spuren in Schleswig-Holstein unterhalten. Auch das Gespräch mit dem türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu, der in Deutschland geboren ist, ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben. STADTBLATT: Sie pflegen eine weltoffene Willkommenskultur. Ist Osnabrück da auf einem guten Weg? WOLFGANG GRIESERT: Wir haben eine tolle, bunte Stadtgesellschaft. Kulturelle und religiösen Werte können in unserer Stadt wegen des toleranten Klimas sehr gut gelebt werden. Und das spüren die

Menschen. „Vielfalt ist unsere Stärke“ – das ist nicht nur ein Motto, das spiegelt auch den Alltag wider. Aber wir dürfen uns nicht zurücklehnen, sondern müssen diese Stärke weiter pflegen: Unterschiede zulassen und den interreligiösen Dialog vorantreiben. STADTBLATT: Ein Thema, das Ihnen im Wahlkampf am Herzen lag, sind Kinder und Jugendliche. Wie setzen Sie hier als OB Akzente? WOLFGANG GRIESERT: Im Vorstand haben wir uns verabredet – zusammen mit den Fachbereichen und der Politik – fünf Handlungsfelder strategisch zu besetzen, die wir für die Zukunft Osnabrücks als wichtig erachten. Eines davon ist „Kinder und Bildung“. Kinder sind unsere Zukunft, die Zukunft der Stadt. Je früher wir anfangen, Familien zu unterstützen, zum Beispiel durch Kitas, desto besser. Wir wollen für alle Osnabrücker das Bildungsangebot ausbauen. Das Stichwort ist hier „Lebenslanges Lernen“. STADTBLATT: Was sind die anderen vier Handlungsfelder? WOLFGANG GRIESERT: „Stadt und Region“. Wir müssen uns noch stärker als Region verstehen mit Osnabrück als Zentrum. „Finanzen und Beteiligung“. Wir müssen das, was wir wollen, auch bezahlen können. Und wir müssen Mittel für zukünftige Projekte bereithalten und dürfen uns nicht so verschulden, dass wir nicht mehr handeln können. Viertens: „Umwelt und Mobilität“, für gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen. Und als weiteres Feld wollen wir die Friedensstadt Osnabrück als modernen „Kulturstandort“ noch stärker profilieren.

„Wir müssen den interreligiösen Dialog vorantreiben“ STADTBLATT: Apropos Kultur. Was schauen Sie sich

als OB an? WOLFGANG GRIESERT: Ich nutze viele Veranstaltun-

gen in der Stadt, finde, dass wir ein tolles Theater haben und bin gespannt, was sich in der Kunsthalle demnächst ereignen wird. Aber auch die Veranstaltungen auf dem Marktplatz und am Piesberg besuche ich gern. STADTBLATT: Kommen wir zu einem ‚harten’ Thema, dem Neumarkt. Wie wünschen Sie sich als Oberbürgermeister – und Architekt – den Neumarkt im Jahr 2020? WOLFGANG GRIESERT: Es ist wichtig, dass wir den Platzcharakter der Neumarktes stärker herausstellen und damit die Aufenthaltsqualität verbessern. Auch das Hasehaus und die Einbindung der Hase sind ein Element in dieser Entwicklung. Der andere Punkt ist die Entwicklung eines Einkaufszentrums. Wichtig ist, dass man die vorhandene Brache, das ehemalige Wöhrlgebäude, aufbricht. Von daher wäre es gut, wenn durch das geplante Einkaufszentrum, in starker Anbindung an die Johannisstraße, dieser bauliche Rahmen des Neumarktes aufgewertet wird.

STADTBLATT: Ein großes Thema ist das bezahlbare

Wohnen in Osnabrück. WOLFGANG GRIESERT: Da wollen wir auch mit In-

vestoren kooperieren, wenn wir als Stadt Flächen zur Bebauung freigeben. Da sollen dann in erster Linie keine Monostrukturen mit freistehenden Einfamilienhäusern entwickelt werden, sondern auch Mietwohnungsbau oder sozialer Wohnungsaufbau integriert sein. Es macht doch keinen Sinn, wenn die Bürger ins Umland ziehen, weil dort der Wohnraum günstiger ist, und dann zur Arbeit in die Stadt pendeln. Da sind wir wieder beim Thema Umwelt und Mobilität. STADTBLATT: Gerade war die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke, an der Sie auch als Aufsichtsratsvorsitzender teilgenommen haben. Das Nettebad soll zu einem Freizeit-Ressort ausgebaut werden. Daran möchten sich bestimmt auch gewerbliche Unternehmen beteiligen ... WOLFGANG GRIESERT: Das ist nicht aussgeschlossen. Investitionen müssen zum Freizeit-Gedanken passen, für den das Nettebad als Standort steht. Wir möchten, dass dort demnächst Familien, Schulklassen oder Vereine auch einmal mehrere Tage verbringen können. Das Nettebad-Areal ist ein wichtiger Faktor für die regionale Attraktivität Osnabrücks. STADTBLATT: Eine letzte amtliche Frage. Werden Sie Christian Wulff demnächst zum Ehrenbürger ernennen? WOLFGANG GRIESERT: Wir sollten die Diskussion um die Ehrenbürgerschaft von Christian Wulff, wie grundsätzlich bei städtischen Ehrungen von Persönlichkeiten, mit Gelassenheit führen und uns nicht vom tagesaktuellen Geschehen leiten oder treiben lassen. STADTBLATT: So, jetzt etwas persönlicher. Wie verbringen Sie ihren diesjährigen Sommerurlaub? WOLFGANG GRIESERT: Ich würde gerne mit meiner Frau noch einmal durch die USA reisen und die Natur und Weite dieses Landes genießen. Dieses Jahr wird daraus aber nichts. Wir bleiben in diesem Jahr in Deutschland. STADTBLATT: Wie sieht ihr perfekter Urlaubstag aus? WOLFGANG GRIESERT: Lange schlafen – bis ich von Sonnenstrahlen geweckt werde. Und dann kein durchstrukturiertes Programm, sondern mit meiner Frau spontan überlegen, worauf wir Lust haben. STADTBLATT: Welches Buch lesen Sie zurzeit? WOLFGANG GRIESERT: Begonnen habe ich vor einiger Zeit „Die Schlafwandler“ des australischen Historikers Christopher Clarke, der ja auch in Osnabrück einen Vortrag zu den Ursachen des Ersten Weltkrieges gehalten hat. Außerdem „Und Sirius hat es gesehen. Vom Leben vergewaltigt“. Es ist die Geschichte eines Osnabrückers, der als Heimkind missbraucht wurde. STADTBLATT: Wo kann man Sie privat in der Stadt antreffen? WOLFGANG GRIESERT: Ich gehe gerne auf den Wochenmarkt und auf die Stadtfeste, in Straßencafés, zum VfL oder bummele durch die Innenstadt. Ich erkunde mein Lebensumfeld häufig zu Fuß und mache mir auf diese Weise gern ein eigenes Bild von unseren Stadtteilen, unserer Landschaft und ihren Reizen. STADTBLATT 8.2014 11


Landblatt

Aus dem STADTBLATT wird auf den folgenden Seiten das LANDBLATT. Was heißt das eigentlich, heutzutage auf dem Land zu leben, dort zu wohnen und zu arbeiten? Das wollten wir wissen. Und haben eine Künstler-Kommune besucht, eine Landwirtin, einen Festival-Macher oder eine Familie, die gerade von der Stadt auf’s Land gezogen ist. Direkt hinter ihrem Haus beginnen jetzt die Weizenfelder ... 12 STADTBLATT 8.2014


„Ich möchte nirgendwo anders leben“

Nele Kolkmeier macht gerade eine Ausbildung zur Landwirtin. Später soll sie den Hof ihrer Eltern in Atter übernehmen. TEXT/FOTO MARIO SCHWEGMANN

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Nele Kolkmeier mit Lieblingskuh Annelen

er die Lotter Straße stadtauswärts fährt und im letzten Kreisverkehr vor IKEA rechts abbiegt, erreicht nach knapp einem Kilometer den Hof Kolkmeier. War man eben noch in der Stadt, ist hier bereits Land pur. Felder, Wiesen, Wald ... Der Hof Kolkmeier liegt sehr idyllisch. Dann kommt ein Trecker um die Ecke und auf dem sitzt Nele Kolkmeier. Die 23-Jährige ist gerade dabei, zu silieren. Sie fährt das frisch gemähte Heu platt, das die Tiere dann später im Winter zu futtern bekommen. „Das ist wie Sauerkraut – da muss man das Wasser rauspressen“. Nele Kolkmeier macht zurzeit eine Ausbildung zur staatlich geprüften Agrarwirtin und wird in absehbarer Zukunft den Hof ihrer Eltern übernehmen und die über 400-jährige Tradition fortführen. „Ich möchte genau hier arbeiten und unseren Hof betreiben. Ich möchte nirgendwo anders leben. So stadtnah und doch mitten auf dem Land.“ Hof Kolkmeier ist ein Milchviehbetrieb mit 60 Kühen, dazu noch die Kälber und einige Bullen für die Mast. Außerdem gibt es einen Hofladen, in dem man zum Beispiel Marmelade, Fleisch aus eigener Produktion oder frische Eier kaufen kann. Dass Nele Kolkmeier als Frau demnächst die Chefin ist, ist nichts Ungewöhnliches in der Landwirtschaft. „In meinem Jahrgang an der Landwirtschaftsschule in Herford sind noch vier weitere Mädels. Und hier auf dem Hof hatten wir auch schon viele Azubinen. Der Beruf ist für Frauen sehr gut zu schaffen – die körperliche Arbeit ist lange nicht mehr so schwierig wie früher. Heute gibt es Maschinen, die einen entlasten. Mir gefällt am Beruf der Landwirtin die Arbeit in der Natur und dass ich mein eigener Chef bin. Und die Aufzucht der Kälber liegt mir am Herzen.“ In einem Jahr hat Nele Kolkmeier ihren Meister. Danach möchte sie gerne für ein halbes Jahr auf einen Betrieb nach Kanada und dann langsam in die Chefrolle auf dem Hof Kolkmeier hinein wachsen. Jetzt hat sie gerade Sommerferien und hilft ihrem Vater und den beiden Auszubildenden. „Der Tag beginnt so gegen 6:30 Uhr mit dem Melken der Kühe. Um 9 Uhr frühstücken wir dann alle zusammen und dann wird erledigt, was am Tag anfällt. Um 12 Uhr ist Mittag und gegen 19 Uhr habe ich meistens Feierabend.“ In ihrer Freizeit fährt Nele Kolkmeier gerne in die City. „Ich bin schon eine Städterin. Ich brauche keine 20 Minuten mit dem Fahrrad in die Altstadt. Ich gehe gerne mal in die Kleine Freiheit, das Glanz & Gloria, ins Kino oder shoppen – was Mädels halt so machen.“ Und sonntagsvormittags unternimmt sie mit ihren Eltern gerne eine OKF, eine Ortskontrollfahrt, um zu checken, was die anderen Höfe so machen. Dann geht die junge Landwirtin zu ihrer Lieblingskuh Annelen, denn die soll mit auf’s Foto. STADTBLATT 8.2014 13


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Stadt, Land, Flucht? Abwanderung, Überalterung, Leerstände, Geschäftsschließungen, dürftiger Nahverkehr: Der ländliche Raum muss sich viel einfallen lassen, um nicht an Lebensqualität zu verlieren. Wir haben die Regionalmanagerin Hilke Wiest in Ostercappeln besucht. INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTO JACOB MASON

STADTBLATT: Wir schreiben das Jahr 2050. 70 Prozent der Weltbevölkerung, prognostiziert die UNO, lebt in Städten. Wie wirkt diese Prognose auf Sie? HILKE WIEST: Im Weltmaßstab mag das stimmen. Aber auf hiesige Verhältnisse lässt sich diese Zahl so wohl nicht übertragen. STADTBLATT: 1950 lebten 70 Prozent der Weltbevölkerung auf dem Land, rechnet die UNO vor. Aber „Land“ ist nicht gleich „Land“, oder? HILKE WIEST: Genau. Ein Beispiel: Ich war kürzlich in Tansania, dort kann ich die Landflucht nachvollziehen. STADTBLATT: Zurück nach Deutschland. Zunehmende Überalterung, Ausdünnung der Nahversorgungs-Infrastruktur, viel Bausubstanz mit hohem Sanierungsbedarf... Viele ländliche Regionen haben Probleme. Auch die Ihre? HILKE WIEST: Sicher, all das gibt es im ländlichen Raum: Geschäfte schließen, landwirtschaftliche Gebäude stehen leer, in den Ortskernen vielfach auch Wohnhäuser. Viele zwischen 18 und 24 wandern auf der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsstellen oder für ein Studium ab. Und obwohl manche davon später zurückkommen, weil sie sich in ihrer Heimat verwurzelt fühlen, ist

Hilke Wiest vor ihrem Einsatzgebiet

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das schon ein spürbarer Verlust für die entsprechenden Gemeinden. Im Wittlager Land ist diese Entwicklung in dieser Ausprägung nicht spürbar – und ich arbeite dafür, dass das so bleibt STADTBLATT: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt? HILKE WIEST: 2009 lag es im Wittlager Land, je nach Kommune, zwischen 42 und 44 Jahren, 2030 wird es bei 50 liegen, so die Prognosen. Trotzdem ist das Landleben lebenswert, nach wie vor. Aber wir müssen viel tun. STADTBLATT: Sonst sehen viele kleine Gemeinden ganz schön alt aus? HILKE WIEST: Im wahrsten Sinne. Der demografische Wandel ist eine Tatsache. Es lohnt sich nicht, sich darüber Gedanken zu machen, wie man ihn bekämpfen kann. Das ist zu spät, mindestens um eine Generation. Man muss Strategien entwickeln, wie man mit ihm umgeht. STADTBLATT: Sie sind als Regionalmanagerin zuständig für Bad Essen, Bohmte, Ostercappeln. Worin besteht Ihre Aufgabe? HILKE WIEST: Hauptsächlich in Vernetzung von Politik, Verwaltungen, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern.Darin, Strategien zu entwickeln, auch interkommunal. Wir sammeln Projektideen und helfen bei ihrer Umsetzung, beraten bei Fördergeldern und Antragstellungen. STADTBLATT: Sie sind Geographin, ihr Studiengang hieß „Geographien ländlicher Räume – Wandel durch Globalisierung“. Wo liegen Ihre eigenen Wurzeln? HILKE WIEST: Ich komme vom Dorf. Das liegt in der Nähe von Hamburg. Und da habe ich sehr gern gelebt. Als ich 16 war, hab ich nicht gedacht: Sobald ich 18 bin, bin ich hier weg! Gut, der letzte Abend-Bus fuhr um halb 10, und das ist manchmal einfach nicht die Zeit, wo man schon nach Hause will. Trotzdem bin ich nie in wirklich große Städte gegangen. Ich habe in Vechta studiert – eine Kleinstadt. Mein zweites Büro und mein jetziges Zuhause ist in Lingen – auch nicht gerade eine Metropole. STADTBLATT: Neben der Land- gibt es ja die Stadtflucht. Mittelschichtsfamilie, besserverdienend – da reizt ein eigenes Haus, möglichst naturnah, mit viel Platz zum Spielen für die Kinder... Ein regelrechter Boom, besonders in den 90ern. Mittlerweile scheint der Trend umgekehrt. HILKE WIEST: Reurbanisierung, ja, obwohl das Landleben heute als attraktive Alternative zur Stadt gilt. Das schlägt sich in Publikationen wie der „Landlust“ nieder, die ein spezifisches Idyll des Landlebens zeichnet – ob das dann der Realität entspricht, ist eine andere Frage. STADTBLATT: Es heißt ja, dass gerade viele Ältere zurückziehen in die Stadt. Die Kinder sind aus dem Haus, mit zunehmendem Alter schwindet die Mobilität und man beginnt zu spüren, dass die Wege zum Arzt, zum Supermarkt auf dem Land oft drei- bis fünfmal so lang sind wie in der Stadt. HILKE WIEST: Meine Erfahrung hier sieht anders aus. Gerade Ältere bleiben gern solange wie möglich in ihrer angestammten Umgebung. Aber das hängt vielleicht auch mit der Bäderdichte des Osnabrücker Landes zusammen. Viele Ärzte, Apotheken, Kliniken. STADTBLATT: Was ist toll daran, auf dem Land zu leben? HILKE WIEST: Dass es hier ein starkes Gemeinschaftsgefühl gibt. Man lebt nicht anonym nebeneinander her, man kümmert sich umeinander. Die Ruhe ist wohltuend. Man hat Raum zur Entfaltung. Und es ist einfach schön. STADTBLATT: Wir sind in Ostercappeln, das ist ja noch städtisch geprägt, oder? HILKE WIEST: Das ist wohl Ansichtssache, aber nehmen wir einige der 17 Ortsteile von Bad Essen. Die sind nur 100, 150 Einwohner groß. Das ist dann das, was man unter Land versteht. STADTBLATT: Das Wittlager Land ist eine ILE-Region, was bedeutet das? HILKE WIEST: ILE steht für „Integrierte Ländliche Entwicklung“ und zielt auf die Zusammenarbeit einer gesamten Region auf der Grundlage gemeinsamer Handlungsstrategien ab. Vor einiger Zeit sind wir von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner für das Projekt „Wittlager Land – Den Wandel zukunftssicher gestalten“ ausgezeichnet worden. STADTBLATT: Aigner sagte, sie sei „begeistert, wie viel sich diese Menschen einfallen lassen, um ihre Heimat lebendig zu erhalten“. HILKE WIEST: Wir tun einiges im Bereich Netzwerkarbeit, Wirtschaftsforum, Netzwerk Wirtschaft/Schule… Im Bereich der Ortskern- und Wirtschaftsentwicklung ist unser Prinzip: Innen- vor Außenentwicklung. STADTBLATT: Das heißt? HILKE WIEST: Dass es wichtig ist, die Ortskerne nicht aussterben zu lassen. Warum noch mehr Flächenverbrauch durch neue Baugebiete auf grüner Wiese, wenn wir im Ort selbst modernisieren, nachverdichten können? Generell gilt: Man muss viel analysieren, viel miteinander reden, braucht viel Offenheit.


Bei Niemanns im Garten: Gerade für jüngere Kinder ist es toll auf dem Land

Urlaub? Zuhause! Sina und Julian Niemann leben mit ihren Kindern seit ein paar Wochen auf dem Land. In Epe, bei Bramsche. Wir haben die Ex-Osnabrücker gefragt, was sie dazu bewogen hat. TEXT/FOTO HARFF-PETER SCHÖNHERR

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onntagnachmittag, Bramsche-Epe, halb vier. Es ist so drückend heiß, dass es sich eigentlich nur am Darnsee aushalten lässt. Da gibt es ein wunderschönes Naturfreibad, zwischen Wald und Feldern, das ist gleich um die Ecke.„Da waren wir vorhin gerade!“ Julian Niemann hat Nica auf dem Schoß, im Schatten des großen Kirschbaums, dessen Zweige bis rüber zur Schaukel reichen. Sina, seine Frau, stellt Getränke auf den Tisch. Magalie, die Große, mischt ein Kartenspiel. Die junge Familie wohnt erst seit einem Monat hier; gestern ist die Küche gekommen. Das Haus ist aus rotem Backstein und wirkt, mit seinen verwinkelten Anbauten, fast wie mehrere. Es ist Sinas Elternhaus, ganz früher war hier mal eine Schmiede: „10 Jahre lang hab ich in der Stadt gewohnt, in Osnabrück, mittendrin, am Kamp, und das war wirklich schön. Aber das Leben ist Veränderung. Und jetzt fühlen wir uns eben hier zuhause.“ Der Himmel ist weit; nur ein paar Schritte entfernt beginnen die Weizenfelder. Julian, auch er vorher Osnabrücker, Georgstraße, innerste Innenstadt: „ Wir waren immer gerne Städter. Und zwischendrin hatten wir auch mal den Gedanken, in eine wirkliche Metropole zu gehen: nach Berlin. Aber jetzt denke ich jedesmal, wenn ich nach der Arbeit Richtung Bramsche fahre: Fast ein bisschen wie Urlaub! Herrlich!“ 40 Minuten dauert die Fahrt in den Urlaub, nachhause: Julian ist Tischler, in Schledehausen. Vermissen sie die Stadt? Sina denkt einen Augenblick nach. „Mag sein, dass jetzt ein paar Kontakte wegbrechen. Aber die wirklich intensiven Freundschaften, die werden fortbestehen.“ Magalie, mit Blick auf den riesigen Sand-

kasten, der vormittags einem Spielkreis gehört: „Bis jetzt hab ich hier nur eine einzige Freundin…“ Ab Herbst geht sie in eine neue Schule. „Die meisten aus meiner alten Klasse werde ich wohl aus den Augen verlieren.“ Ein Wohnungskauf, im Elternhaus? Ja, die Niemanns sind „erstmal angekommen“, sagt Julian, „für länger, so ist der Plan“. Aber wie lange sie bleiben? Sina: „Man muss für alles offen sein.“ Julian: „In Deutschland ist es ja noch immer so, dass ein Haus was für die Ewigkeit ist. In den USA ziehen die Leute viel, viel öfter um, verkaufen ihre Häuser wieder, kaufen neue.“ Das Leben ist eben Veränderung. Und es ist definitiv anders auf dem Lande als in der Stadt. Julian: „Klar, in der Stadt hab ichs vielleicht nur anderthalb Kilometer bis zum Supermarkt, hier auf dem Land sind die Wege oft erheblich länger. Aber wenn ich in der Stadt vom Einkaufen zurückkomme, ist wahrscheinlich mein Parkplatz weg, was Stress bedeutet, und Gesuche, hier draußen hab ich meinen eigenen. Außerdem ist hier das Leben generell billiger.“ Und dann sammeln sie Pros und Kontras für Stadt und Land. Und die sind am Ende ziemlich ausgewogen verteilt. Die Stadt? Hektisch sei sie, und vielfach laut, ja, aber eben auch lebendig. Das Land? Jeder kenne hier jeden, ja, ob er wolle oder nicht, aber das bedeute eben auch geringere Anonymität. Beim Öffentlichen Nahverkehr hat das Land allerdings klare Nachteile. Sina: „Es fehlt an Vernetzung zwischen den Orten. Was tun, wenn man in der Stadt ist und Lust hat auf einen Wein? Busse bedeuten stundenlanges Warten. Also haben wir uns letztens mal ein Taxi geleistet. Hat fast 50 Euro gekostet.“Das wird allerdings durch die Naturnähe aufgewogen. Und durch verringerte Risiken. Sina: „Es ist ein gutes Gefühl, die Kids hier einfach laufen lassen zu können – nicht wie in der Stadt, wo die Eltern mit zum Spielplatz müssen…“„Tolle Lebensmodule“ gebe es in der Stadt wie auf dem Land, sagen Sina und Julian Niemann. Sie haben sich entschieden. Für das Land. Im Moment. Sonntagnachmittag, Bramsche-Epe, halb fünf. Es ist noch drückender geworden. Na, gleich schnell zum Darnsee? Oder doch eher in den Kanal? Oder in die Hase? Alles nicht weit weg. STADTBLATT 8.2014 15


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Tolle Gemeinschaft Seit 2008 organisiert Carsten Bischof den Mittelaltermarkt in Venne. An seinem Dorf im Landkreis schätzt er die Nachbarschaftshilfe und das Vereinsleben. TEXT/FOTO MARIO SCHWEGMANN

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000 Besucher sind in diesem Jahr zum Mittelaltermarkt auf die Venner Mühleninsel gekommen. Es spielen Bands, es gibt eine Feuershow, diverse Marktstände, ein Hexenbad, Zauberer und Gaukler kommen, Ponyreiten für die Kinder ... „Das Angebot muss uns erst mal jemand nachmachen!“, sagt Carsten Bischof, der den Markt hauptverantwortlich organisiert. Der Venner, den alle nur ‚Bischi’ nennen, ist natürlich auch selbst aktiv – mit einer Met-Taverne. „Seit 2010 habe ich einen eigenen Stand und bin damit auch auf anderen Märkten und Festen vertreten“. Gerade erst war er an der Nordsee in Schillig. Man kann ihn auch für Feste, Märkte oder andere Events buchen – die 15 Sorten Absinth im Ausschank seiner Taverne sind wohl einzigartig. Carsten Bischof ist ein waschechter Venner. Das Dorf ist bekannt für den Venner Folk Frühling, für eine der größten Eiswaffelfabriken Europas und für die bezaubernde Mühleninsel mitten Ort, die von einer Art Wassergraben umgeben ist. Dort findet auch der Mittelaltermarkt statt. Carsten Bischof ist schon lange Mittelalter-Fan und so entstand die Idee zu einem Markt. „Ich höre gerne Bands wie Versengold oder Faun, mich interessiert die Zeit des Mittelalters“. Nächster Termin für den Markt: 24.-26. April 2015. Wenn ‚Bischi’ nicht in Sachen Mittelalter unterwegs ist, kann man ihn im Schützenverein finden. Eine der wohl typischsten Erscheinungen auf dem Land, über die es bei Städtern durchaus Vorurteile gibt. Zu Unrecht. „Das ist eine tolle Gemeinschaft in dem Verein. Und wir schießen zum Beispiel auch mit Bogen in einem 3D-Parcours, auf Tiernachbildungen aus 3DSchaumstoff.“ Das Vereinsleben in Venne ist ausgeprägt: Man kann aus über 30 Vereinen wählen, wie man seine Landfreizeit gestalten möchte. Carsten Bischof lacht: „Da muss man aufpassen, dass das nicht in Freizeitstress ausartet!“ Er lebt gerne in Venne, in seinem Dorf auf dem Land. „Ich kann nicht beurteilen, wie das in der Stadt funktioniert, aber hier im Ort helfen sich die Nachbarn gegenseitig. Wenn man ein Problem hat, ist immer jemand da, der helfen kann – das gefällt mir.“ Für Osnabrücker, die bei der nächsten Landpartie durch Venne kommen, hat er auch noch ein paar Tipps zur Einkehr parat. Das Eisenzeithaus lohne sich, ein Gehöft aus der vorrömischen Eisenzeit (Besichtigungen sonntags 14-18h). Und die Sportkneipe „Volltreffer“. „Die haben eine Waldkegelbahn, da kann man ganz herrlich draußen kegeln.“ Mittelalter-Fan: Carsten Bischof auf der Mühleninsel in Venne

Im Einsatz: Sheriff Lagemann (r.)

Bersenbrücks Sheriff Bernd Lagemann wird nicht nur als FestivalSchöpfer geschätzt, sondern auch als erfolgreicher Diplom-Ingenieur. TEXT CARINA SCHULZ | FOTO PRIVAT

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wanzig Jahre ist es nun her, dass das Reggae Jam in der 8000 Seelen-Gemeinde zum ersten Mal stattfand. Damals kamen 200 Gäste. Bernd Lagemann und Kumpel Michael Schuhmacher tüftelten nach mehreren Urlauben auf Jamaica an der Idee, im örtlichen Schützenfestzelt ein Reggae-Konzert zu organisieren. Damit streuten sie die Saat. Mittlerweile ist Michael Schuhmacher ausgestiegen, das Festival findet im Klostergarten statt und es kommen nicht 200, sondern 12.000 Besucher. Wo damals zwei Soundsysteme aufgelegt haben, musizieren heute etablierte Größen aus der Branche. Lagemann, 47, ist als Organisator perfekt: Zum einen ist er in Bersenbrück geboren und kennt das Dorf wie seine rechte Westentasche. Zum anderen reist er seit 1988 – mit zwei Ausnahmen – jedes Jahr nach Jamaica und hat somit einen starken Bezug zur dortigen Kultur. Was viele nicht wissen: Der Sheriff ist Diplom-Ingenieur und betreibt eine eigene KFZ-Prüfstelle in Bersenbrück und Berlin: „Ingenieurbüro Lagemann“. Den Ausgleich zu all der Organisiererei und seinen Jobs verschafft er sich mit Kreativität: „Wenn ich Zeit habe, male ich viel und mache selber Musik“, erzählt er. Zusammen mit Henning Bunjes („Trixa“) betreibt er das Soundsystem Sheriffs Soundpatrol. Neben der Musik hat er noch eine zweite Leidenschaft: „Ich habe eine Vorliebe für Oldtimer“. Daraus resultierte auch sein Spitzname als Sheriff. Lagemann fährt nämlich schon seit 1987 ein altes Police Car. Bernd Lagemann ist ein Mann mit vielen Projekten. Wie er es schafft, alles unter einen Hut zu bekommen, bleibt sein Geheimnis – Hut ab!

Wie sah Dein Leben vor dem Reggae Jam aus? Nach der Schule habe ich eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker gemacht und später dann an der TFH in Berlin Maschinenbau studiert. Neben Reggae – welche Musik hörst Du privat? Meine Liebe für Mu-

sik ist sehr breit gefächert. Neben Reggae höre ich auch gerne Dub, Rock, Indie, Punk und Soul. Auf welche Festivals gehst Du privat gerne? Hurricane und Summerjam gefallen mir gut, da gehe ich oft und gerne hin.


Liebevolle Handarbeit Eigentlich hat Yvonne Kühne BWL studiert, doch weil sie gerne mit Lebensmitteln arbeitet und sich sichtbare Arbeitsergebnisse wünscht, hat sie ihre eigene Backstube eröffnet. TEXT/FOTO NINA BARTHOLOMAEUS

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ie Adresse klingt viel versprechend: Am Goldbach 11, Hagen am Teutoburger Wald. Landidylle pur. Das Haus, in dem Yvonne Kühne und Lebensgefährte Winfried Hanekamp leben und arbeiten, liegt in einer ruhigen Sackgasse am Fuß des Borgbergs, dahinter der Bach. Das Gebäude ähnelt einer altertümlichen kleinen Villa, und obwohl die Renovierungsarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind, fällt es mit dem frischen blauen Anstrich sofort ins Auge. „Das Haus hat uns gefunden“, betont die junge Unternehmerin. Und tatsächlich hängt viel ihrer Geschichte damit zusammen. Als sie zur Besichtigung in die Straße einbogen, wussten beide: „Das ist es.“ Sie hatten ein Haus auf dem Land gesucht, damit Sohn Johann hier aufwachsen kann. „Er sollte auf Bäume klettern und in den Bach fallen dürfen“, erzählt sie schmunzelnd, und hofft, dass der fast Dreijährige sich mit Letzterem noch Zeit lässt. Das Paar hatte sich für den Osnabrücker Landkreis entschieden, weil es sich in der Stadt kennen gelernt hatte, als Yvonne dort studierte. Eigentlich kommt sie aus Sachsen-Anhalt, er aus Sögel. Gelebt hatten sie zuletzt in Dortmund, doch dass ein Umbruch bevorstand, zeichnete sich da schon ab. „Ich habe nach der Ausbildung zur Steuerfachangestellten BWL studiert“, erzählt die jetzige Bäckermeisterin. Danach hatte sie beruflich viel mit Bäckereien zu tun, arbeitete etwa als Dozentin an der Bäckerfachschule in Olpe. Doch glücklich war sie damit nicht: „Ich habe zwar mehr Geld verdient als heute, und das auch noch leichter, aber es gab nie ein Tagwerk, von dem man sagen könnte: ‘Das habe ich heute geschafft.’“

So entschied sie sich, die Bäckermeisterprüfung abzulegen, den praktischen Teil im sechsten Monat schwanger. Danach folgten der Umzug nach Hagen, die Geburt von Johann – und die Überlegung, wie es beruflich weitergehen sollte. Hier kommt wieder das Haus ins Spiel. Nur zum Wohnen war es zu groß, so dass Yvonne Kühne sich entschloss, im Erdgeschoss eine kleine Backstube einzurichten. Hier begann sie, ihre anfangs hauptsächlich süßen Kreationen herzustellen. Ihre Spezialität und heute noch Aushängeschild der kleinen Backstube: Macarons. Aber auch Brot, Baguettes und kleine Kuchen stellt sie her. Für ihre süßen und herzhaften Kreationen verwendet die Bäckerin natürliche, möglichst regionale und ökologische Rohstoffe, keine künstlichen Farben, Aromen oder Konservierungsstoffe. Auswahl und Einkauf der Rohstoffe sind inzwischen das Steckenpferd von Partner Winfried Hanekamp: Demetermehl aus der Region, Bio-Eier und flüssiges Urmeersalz aus Bad Essen. Ebenso frische Früchte, wenn Saison ist. Der Name für die Backstube hängt übrigens auch mit dem Haus zusammen: in Hagen wird es von den Älteren Tante Sophies Haus genannt, weil hier früher eine Hebamme mit diesem Namen wohnte, die vielen Dorfbewohnern auf die Welt geholfen hat. „Ich fand den Namen irgendwie passender, als Yvonnes Backstube“, erzählt Kühne. „Es ist doch schön, wenn eine Geschichte dahinter steckt.“ Derzeit verkaufen Yvonne und Winfried die Köstlichkeiten auf Wochenmärkten in Osnabrück und Georgsmarienhütte und im Hofladen EhrenbrinkBrockmeyer in Hagen. Dazu kommen Sonderaufträge wie Hochzeits- und Geburtstagstorten, Macarons als Gastgeschenk auf Feiern oder ähnliches. Außerdem bieten sie Workshops in der Backstube an. Inzwischen werden zwei Teilzeitkräfte eingearbeitet, denn im September kommt Nachwuchs Nummer 2, und auch wenn Yvonne pausieren muss, soll es mit der Backstube weitergehen. „Ich weiß noch nicht, wo wir in zwei Jahren stehen. Bisher habe ich in meinem Leben alles immer wieder in Frage gestellt und ich glaube, das ist auch wichtig. Aber im Moment ist es gut so, wie es ist. – Und für die Zukunft haben wir noch viele Ideen“, fügt sie schmunzelnd hinzu. Yvonne Kühne, Winfried Hanekamp: „Für die Zukunft haben wir noch viele Ideen“

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Fernost? Norddeutsche Tiefebene? Beides.

Beuys wirkt nach und Buddha lächelt Ein Spaziergang durch Zeiten und Kulturen: Der Waldsteinskulpturenpark bei Bippen TEXT/FOTO HARALD KELLER

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er Vergangenheit nachhorchen. Zeitgenössische Kunst betrachten. Auf Entdeckungsreise gehen. Überraschungen zulassen. Oder schlicht in einer Wanderpause Kaffee und Kuchen genießen. Wie immer man sich dieser Jahrhunderte alten Hofanlage nähert, ihrem Flair kann man sich nicht entziehen. Heute beherbergt sie die Freie Kunstakademie Maiburg, die ohne Lehrpläne und Pflichtveranstaltungen auskommt. „Die erste Akademie war 360 vor Christus ein Hain in Athen, der Akademos gewidmet war“, erläutert Gastgeberin Lilo Mastall. Diesen Hain machte Platon zum Philosophischen Garten; Lilo und Dieter Mastall möchten an diese Tradition anknüpfen. „Die Menschen gehen hier durch, haben Freude an dem, was sie sehen, werden durch die Freude inspiriert, motiviert, und das ist der erste Keim des Studierens.“ Die Idee, ein öffentliches Forum für Kunst, Kultur und Umweltbildung zu schaffen, entstand schon am früheren Wohnsitz der Familie Mastall in der Grafschaft Bentheim. Doch der war nur für befristete Zeit gepachtet. Die Suche nach einer Alternative führte von der Nordseeküste bis nach Süddeutschland. Durch puren Zufall stieß Dieter Mastall auf das nördlich Osnabrücks zwischen Schwagstorf und Bippen gelegene Anwesen. Ein anderer Interessent kam ihm zuvor, aber im zweiten Anlauf klappte es. Am 1. Mai 1980 konnten die Mastalls das 1,4 Hektar große Grundstück übernehmen. Und mussten erst einmal mächtig Hand anlegen. Steine wurden bewegt, alte Gebäude renoviert, ein weitläufiger Garten angelegt. Ein denkmalgeschütztes Hallenhaus aus dem Jahr 1640 wurde in Westerkappeln abund originalgetreu wieder aufgebaut. Heute dient es als Ausstellungsraum und bietet als Café gemütliche Sitzgelegenheiten, mit Blick nach draußen durchs offene Tor oder zünftig am Kamin. Die Liegenschaft hat eine lange Geschichte. Beim Herrichten des Grundstücks stießen die Mastalls auf eine uralte Begrenzungsmauer, außerdem

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auf von Menschenhand ausgerichtete Findlinge, die vermutlich ähnlich wie Stonehenge kalendarischen Zwecken dienten. Es gibt Hinweise, dass das Gelände zu heidnischer Zeit als Schutzburg genutzt wurde, in die sich die Menschen zurückzogen, wenn Überfälle drohten. Mutmaßlich rührt daher der Begriff Maiburg für das umliegende Waldgebiet. Heute trifft in der Freien Kunstakademie Maiburg die Vorzeit auf die Moderne, zum Beispiel auf den offenen Kulturbegriff Joseph Beuys‘, dem Dieter Mastall in dessen Düsseldorfer Jahren persönlich begegnete. Ein anderer Einfluss verdankt sich einem längeren Aufenthalt in Nepal und dem Austausch mit exilierten tibetanischen Mönchen. Fernöstliche Statuen und Keramiken finden sich auf dem gesamten Gelände, in korrespondierendem Kontext mit christlichen Symbolen, Assemblagen und Werken anderer Künstler wie dem Bildhauer Ulli Schnöckel. Einige seiner Lichtobjekte haben im Grünbereich einen festen Platz gefunden. Die Gartenanlage insgesamt ist als Kunstwerk zu verstehen. Es gibt Beete mit strenger Ordnung, aber auch eine Art Wildwuchszone unter dichten Laubkronen mit Weiher, Lauben, Stegen. Ferner einen spiralförmig zu begehenden Hügel, exotische Pflanzen. Mit dieser botanischen Vielfalt und Pracht erinnert die zaubrische Sphäre an britische Cottage-Gärten, an The Lost Gardens of Heligan in Cornwall, das walisische Portmeirion. Seit 1990 ist der Park öffentlich, 2000 war er Außenprojekt der Hannoveraner Expo, die Bundesstiftung Umwelt gehörte zu den Förderern, der verstorbene Ex-Documenta-Leiter Jan Hoet zu den Befürwortern. So positiv die Resonanz – „sagenhaft schön“ urteilt eine Wandererseite im Internet –, es gab Rückschläge. Wirtschaftlich und im privaten Bereich. Das ursprüngliche Familienprojekt wird heute vom Ehepaar Mastall alleine geführt. Keine geringe Last, weshalb die beiden gern ehrenamtlich unterstützt würden. Außerdem bieten die Mastalls interessierten Künstlern – auch Studierenden – Arbeits- sowie Ausstellungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich; Bewerbungen sind jederzeit möglich. Alle nötigen Informationen findet man bei Facebook unter dem Link bit.ly/1mJxpeq. Freie Kunstakademie Maiburg, Alte Dorfstraße 1, 49626 Bippen, Tel. 0172-82430542, geöffnet ganzjährig von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang


openairkino

Mit Liebe gemacht Es ist Sommer. Zeit fürs Freiluftkino. Das gibt’s in und um Osnabrück auf kleiner wie auf großer Leinwand. Insgesamt 21 Mal flimmert es nach Einbruch der Dunkelheit im August – also fast jeden Tag.

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rauche ich für Skulpturen eine Galerie? Nicht zwingend. Für Sinfoniekonzerte einen Saal? Eigentlich nicht. Fast alles an Kultur, dass sich drinnen tun lässt, lässt sich auch draußen tun. Da bildet das Kino keine Ausnahme.Über 500 Open-Air-Kinos zählt die Berliner Filmförderungsanstalt (FFA) jedes Jahr in Deutschland. Sie sind überall: In Biergärten und auf Burghöfen, auf Obstwiesen und an Flussufern, in Freibädern und in Fußballarenen, in Parks und auf Industriebrachen, auf Bergkuppen und am Strand. Die Film- und BildungsInitiative (F.B.I.) lädt seit 2011 zum „Sommerflimmern – Kino auf dem Lande“ ein. Dieses Jahr sind es zwölf Filme auf zwölf Höfen rund um Osnabrück zum Motto „Essen, Trinken und Genießen“. Mit Rahmenprogrammen von der Hofbesichtigung bis zur Schafhüte-Show, von der Feldbefahrung bis zur Ausstellung, zum Konzert, zum leckeren Essen ... Richtige Hoffeste. Verdient also, dass „Sommerflimmern“ gerade von „Deutschland – Land der Ideen“ im diesjährigen Wettbewerb „Innovationen querfeldein“ als einer der „100 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde. Holger Tepe ist jeden Abend vor Ort: „Das

ist alles sehr persönlich. Wir haben kein Riesenequipment – alles passt gemütlich in einen Kombi. Und die Bauern gestalten das wirklich sehr, sehr liebevoll aus.” Einer hat mit dem Trecker riesige Strohballen rangefahren und eine Sitztribüne gebaut. Einer hat ein Posaunentrio eingeladen, das Filmmusik spielt. 230 Zuschauer kamen zu „Grasgeflüster“ auf den Biolandhof Kruse bei Bramsche. „Rekord!“ Tepe steht auch hinter dem Mobilen Kino Kommando (MOKIK), einer Kooperation der F.B.I. mit dem Forum Osnabrück für Kultur und Soziales (Fokus), „fix und flexibel“ Filme unter freiem Himmel zeigen zu können. Unter dem Obertitel „Kino, Kämpfe und Kanonen“ bestrahlt MOKIK die Terrasse der Vitischanze mit Klassikern wie „Der unsichtbare Dritte“ von Hitchcock – im Preis inbegriffen ist eine Führung rund um das historische Gemäuer. MOKIK, F.B.I. sind irgendwie lustige Namen. Tepe: „Das zeigt einfach, wie wir sind. Das signalisiert: Was wir tun, macht uns Spaß, ist uns wirklich ein Anliegen. Wir gehen das ganz drucklos an. Wir wollen am Ende nicht draufzahlen. Aber garantiert wird bei uns nie einfach lieblos was abgespielt.” Warum seine Open-Air-Saison diesmal nicht auf dem Innenhof der Domschule stattfindet sondern in den Schlossinnenhof zurückkehrt? Christian Saßnick, Cinema Arthouse: „Auf dem Schulhof finden Umbauarbeiten statt. Das scheint uns zu begleiten: Auf den Schulhof ausgewichen sind wir ja seinerzeit, weil es im Schlossinnenhof Umbauarbeiten gab ...“

Zwischen 500 und 1.000 Zuschauer pro Abend versammeln sich vor seiner 200 qm großen Leinwand. Um Filme zu sehen, die auf die Themen Sommer und Draußensein Bezug nehmen. „Ein Sommer in der Provence“ von Rose Bosch passt also perfekt. Saßnick: „Aber auch Gravity passt gut, der Weltraumthriller mit George Clooney. Da hat man ja schließlich auch den Himmel über sich ...“ Könnte er sich vorstellen, den Westerberg zu bespielen, am Campus, vor der Mensa? Saßnick: „Ein reizvoller Ort. Aber dann müsste man es kostenfrei machen, denn wie will man das absperren? Da hat man ja keinen klar definierten Eingang, der verhindert, dass von allen Seiten Leute ranströmen, die den Film dann umsonst sehen.“ Freiluftkino muss Atmosphäre haben, das ist Saßnick wichtig. „Die Halle Gartlage zum Beispiel käme nicht in Frage. Der Zugang ließe sich gut kontrollieren. Aber das ist einfach kein schöner Ort.“ Eine schöne Idee dagegen: Wenn das Cinema Arthouse „The Big Lebowski“ zeigt, den Kultfilm über den Alt-Hippie „Dude“ mit seiner Vorliebe für „White Russian“-Cocktails, heißt es: Pack den Bademantel ein! Denn nicht nur Dude soll ständig in diesem Kleidungsstück rumlaufen – wer im Bademantel erscheint, muss keinen Eintritt zahlen und bekommt „White Russian“ zum Sonderpreis. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P Alle Spieltermine und Filme unter WER WO WAS im Veranstaltungskalender dieser Ausgabe oder unter www.sommerflimmern-os.de www.fokus-os.de www.cinema-arthouse.de

Gleich gehts los. Aber erstmal gibts einen Appetizer.

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flüchtlinge

Auf gute Nachbarschaft! Der Umgang mit Flüchtlingen aus aller Welt wandelt sich. Mutbürger bilden Unterstützergruppen, die Abschiebungen verhindern und die Integration der Flüchtlinge erleichtern wollen. Die in Osnabrück Zuflucht suchenden Menschen spüren weniger Ablehung, fühlen sich dafür besser aufgenommen. Ein Stück Willkommenskultur. VON CARINA SCHULZ FOTOS PHILIPP STROEHLE, CARINA SCHULZ

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eute ist Freitag, der 4. Juli, früher Morgen. Ich fahre zur Flüchtlingsunterkunft An der Petersburg im Stadtteil Fledder. Dort soll heute eine Abschiebung stattfinden. Osnabrück pendelt sich so langsam in den Tag ein. Viele Passanten sind noch sichtbar müde und gähnen, während sie an der Ampel warten. In der Straße, an der das Heim liegt, sieht das anders aus: Eine Menschentraube, rund 60 Köpfe

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stark, steht vor dem Gebäude. Einige Männer gucken aus dem Fenster. Auf dem Bürgersteig sind Picknickdecken ausgebreitet. Einige Demonstranten frühstücken. Es dauert nicht lange, und mir wird Tee angeboten. Ich fühle mich, als wäre ich zum Brunchen eingeladen. Trotzdem bin ich nervös. Wie läuft das ab, wenn gleich die Polizei kommt? Genau das frage ich eine

„Es fühlt sich an, als würde Europa mit uns Ping-Pong spielen.“ Demonstrantin, die viel entspannter wirkt. „Wenn wir Glück haben, fahren sie einfach vorbei, wie bei den letzten Malen.“ Engagierte Bürger haben in den letzten ein zwei Monaten 13 Abschiebungen in Osnabrück verhindert. Für manchen der dabei war hat es sich wohl ähnlich angefühlt wie das 7:1 gegen Brasilien: „Osnabrücker verhindern Abschiebung von Flücht-

ling“, schreibt die NOZ. Oder: „Osnabrücker verhindern zum 7. Mal Abschiebung“. Oder: „100 Osnabrücker blockieren Tür zu Flüchtlingsheim“. Und das innerhalb weniger Wochen. „Abschiebung verhindert“ – das liest sich so weich und klar. Aber was genau heißt das, und wie geht es für die Flüchtlinge weiter? Fragen kommen auf: Warum soll jemand abgeschoben werden? Wie kann es so einfach sein, eine Abschiebung zu verhindern? Ich gehe rein, um Ahmed zu treffen. Er soll in einer halben Stunde abgeholt werden, um zurück in die Niederlande gebracht zu werden. Er sagt: „Ich bin nicht so nervös, es sind ja viele Leute da.“ Er sitzt zusammen mit Samar in der Küche. Ahmed ist vor über neun Jahren aus Pakistan geflüchtet. Damals kam er in Griechenland an, war zwischenzeitlich aber auch in Ungarn, den Niederlanden und nun in Deutschland. Samar sollte schon zweimal aus Osnabrück abgeschoben werden. Gegendemonstrationen verhinderten das. Nun hat er einen weiteren Monat


Demonstrieren und blockieren: Mutbürger verhindern immer wieder Abschiebungen aus der Flüchtlingsunterkunft An der Petersburg

Aufgeschoben, nicht aufgehoben Verhinderte Abschiebungen von Flüchtlingen in Osnabrück seit März 2014

Zeit, um seine Dokumente zu vervollständigen. Organisiert wird der Protest u. a. vom Exil e.V. – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge. Auch Initiativen wie „No Lager“ machen mit und die Bürgerinitiative „Rosenplatzquartier“. Wird ein neuer Abschiebungstermin bekannt, wird eine Telefonkette in Gang gesetzt. „Der Protest ist friedlich und niemand wünscht sich eine Eskalation“, erzählt mir ein Exil-Mitglied. „Bisher ist auch zu keiner gekommen: Wenn genug Menschen vor Ort sind, zieht die Ausländerbehörde unverrichteter Dinge wieder ab. Auch sie wollen offensichtlich keine Eskalation.“

Zur Zeit sind etwa 300 Flüchtlinge in Osnabrück untergebracht. Die Angst der Demonstranten und Flüchtlinge: Dass die Abschiebungen von nun an nicht mehr angekündigt werden. In dem Zusammenhang erzählt einer der Flüchtlinge: „Am schlimmsten ist es, wenn sie einfach nachts in dein Zimmer kommen, um dich abzuholen. Beim letzten Mal war ich in Ungarn und fragte die Polizisten, wo es denn jetzt hingehe. ‚In dein neues Zuhause’.“ Einer der

anderen bekommt das mit. Auch er wurde durch vier Länder geschickt. „Es fühlt sich an, als würde Europa mit uns Ping-Pong spielen.“ Georg Linke, Sprecher der Polizei, sagt nüchtern: „Die Entscheidung hinsichtlich der Abschiebung einer Person obliegt der örtlich zuständigen Ausländerbehörde. Die Polizei unterstützt die Landesaufnahmebehörde bei der Abschiebung auf dem Wege der Amts- bzw. Vollzugshilfe.“ Interessant, denn die Ausländerbehörde sieht das anders und schreibt: „Die Richtlinien der Polizei sind hier nicht bekannt. Seitens der Stadt Osnabrück können dazu keine Vorgaben gemacht werden, da diese nicht für die Durchführung der Rücküberstellung zuständig ist.“ Niedersachsens Innenministerium zu beiden Aussagen: „Man muss ganz klar zwischen Abschiebung und Rücküberstellung unterscheiden, das sind zwei verschiedene Vorgänge. Bei den Rücküberstellungen, um die es sich hier handelt, trifft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Entscheidung.“ Die Ausländerbehörde der Stadt Osnabrück räumt ein, dass die Situation problematisch ist. „Die bisherige Verfahrensweise, jede Abschiebung anzukündigen, hat dazu geführt, dass praktisch keine der eingeleiteten Abschiebungen durchgeführt werden konnte. Daher kann künftig einzel-

11.3.2014, aus Somalia stammend, nach Frankreich 16.5.2014, aus Somalia stammend, in die Niederlande 10.6.2014, aus Pakistan stammend, nach Ungarn 20.6.2014, aus Somalia stammend, in die Niederlande 24.6.2014, aus Pakistan stammend, nach Ungarn 1.7.2014, aus Syrien stammend, nach Italien 2.7.2014, aus Eritrea stammend, nach Italien 4.7.2014, aus Somalia stammend, in die Niederlande 7.7.2014, aus Pakistan stammend, nach Ungarn 9.7.2014, aus Somalia stammend, nach Italien 17.7.2014, aus Pakistan stammend, nach Ungarn 18.7.2014, aus Somalia stammend, in die Niederlande Anmerkung der Redaktion: Aus rechtlichen Gründen haben wir auf die Namensnennung der jeweiligen Flüchtlinge verzichtet. Stand: 24.7.2014

fallbezogen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, einen erneuten Abschiebetermin nicht mehr bekannt zu geben.“, erklärt Katrin Heinrich, Leiterin des Fachbereichs Bürger und Ordnung. Ich sitze immer noch mit Samar und Ahmed in der Küche. Wir reden. Nach einer Weile frage ich: „Sollte die Polizei nicht gleich kommen?“ „Ach, die sind schon vor einer Viertelstunde vorbei gefahren. Alles gut!“, antwortet Ahmed. Er hält eine Dankesrede an die Demonstranten. Anschließend löst sich die Gruppe langsam auf. Ahmed gewinnt einen Monat mehr Zeit. Bis zum nächsten Abschiebungstermin. Derweil fühle ich mich im Flüchtlingsheim wie in einem überdimensionalen Wartesaal. STADTBLATT 8.2014 21


zivilcourage

Jers Jimmy Dean Laubinger (r.), Dany Franz (es fehlt Jeffrey Laubinger): Gekreuzte Finger als Variante des Peace-Zeichens

HipHop & Rock

Rebellische Jungs Blöde Wahlplakate abhängen kann man als dummen Jungenstreich abtun. Bei Jers Jimmy Dean und Jeffrey Laubinger sowie Dany Franz war es mehr als das. Wie durch Ungehorsam die Initiative „Menschheit/Menschlichkeit“ entstand.

Um ein weiteres Zeichen für mehr Menschlichkeit zu setzen, veranstalten Jeffrey Laubinger, Dany Franz und Jers Jimmy Dean Laubinger ein BenefizKonzert für Altenheime – unter dem Slogan: „Geld für die Oma, gesammelt von Sinti und Roma“. Es spielen die regionalen Bands Das Gespann (Gypsy Swing/Jazz/Bossa), Dizzy (HipHop), Jeffrey & Jers (HipHop). Als Überraschung gibt’s einen ReunionGig von Boozed. Weitere HipHop-Acts sind geplant. Anschließend Aftershow-Party mit DJ Battafly und Fedupfaction. facebook.com/menschheitmenschlichkeit. P 30.8., Bastard Club

VON THORSTEN PEISTRUP | FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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er etwas tut, dass er nicht tun darf, bekommt Stress. Bei Jers Jimmy Dean Laubinger, Jeffrey Laubinger und Dany Franz war das anders. Sie taten etwas Verbotenes und bekamen eine Menge Stress. Positiven Stress. Gut so. Denn was die drei ausheckten, sorgte für erhebliches Aufsehen: Sie hängten in Eversburg ein Europawahl-Plakat der NPD ab, das den Slogan „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ trug. Sie taten es offen, filmten sich dabei und stellten das Video auf Facebook: „Jemand muss Schluss machen mit diesem Blödsinn!“, heißt es darin. Und: „Seid nicht taub! Seid nicht blind!“ Die beiden Laubingers und auch Franz sind Sinti. Dass ihre Tat ein Strafverfahren nach sich ziehen konnte, nahmen sie in Kauf. Ihr Delikt: Sachbeschädigung. Tausende waren nicht taub, waren nicht blind – das Video machte die Runde. Jers Jimmy Dean Laubinger: „Wir haben es um 18.30 Uhr gedreht und um 20 Uhr gepostet. Eine halbe Stunde später war der Clip 700 Mal geteilt.“ Es kam, wie es kommen musste: Die NPD erstattete Anzeige. Was den drei Protestierern im Prinzip ganz recht war – dann hätte die ganze Sache vor Gericht zur Diskussion gestanden. Aber, natürlich auch gut: die Staatsanwaltschaft Osnabrück stellte das Verfahren ein. Wegen Geringfügigkeit, so

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Staatsanwalt Alexander Retemeyer. Der Zuspruch, den die drei für ihre Aktion bekamen, war beeindruckend. Aus der Lokalpolitik kam Beifall. Frank Henning, Chef der SPD-Stadtratsfraktion und Jens Martin, Osnabrücker SPD-Vorsitzender: „Wir können diese Aktion absolut nachvollziehen, auch wenn wir ausdrücklich nicht aufrufen es ihnen gleich zu tun.“ Und: „Die Wahlplakate der NPD schüren mit ihren perfiden Slogans Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Neid, welche in unserer Friedensstadt absolut gar nichts zu suchen haben.“ Der Auslöser ihrer Aktion? Ein Kind von Jeffrey habe das Plakat gesehen und gefragt, warum man denn als Sinti Omas das Geld wegnehme. Besondere Brisanz: Das Plakat hing genau vor der Haustür der Laubingers. Und es blieb nicht bei ihrem einen Video. So viele erhobene Daumen und Kommentare kamen, dass Jers Jimmy Dean Laubinger, Jeffrey Laubinger und Dany Franz sich entschlossen, eine Initiative zu gründen: „Menschheit/Menschlichkeit“. Slogan: „Heute ist der richtige Tag, um etwas zu verändern!“ Jers Jimmy Dean Laubinger, Jeffrey Laubinger und Dany Franz wollen in vielerlei Hinsicht Veränderung. Der Name Laubinger sei „in Osnabrück mit

Vorurteilen behaftet, das sei wohl leider wahr“. Aber die Aktion solle auch dazu dienen, „aus diesem Kreis auszubrechen“. Dany Franz: „Wir möchten zeigen, dass man mit Mitgliedern der großen Osnabrücker Sintifamilien eloquent und sachlich diskutieren kann.“ Jimmy Dean Laubinger fand im letzten Bundestagswahlkampf einen Flyer der NPD in seinem Briefkasten. „Meiner Meinung nach wurde er gezielt dort abgelegt.“ Bisheriger Höhepunkt von „Menschheit/ Menschlichkeit“ war ein Auftritt auf der Maiwoche, während des Gigs der Blues Company. Sie klebten sich die Münder zu, hielten Plakate hoch, und Toscho Todorovic von der Company verlas ihr Statement. Dany Franz: „Viele haben ihre Finger gekreuzt und ‘Menschheit/Menschlichkeit’ skandiert. Das war einer der emotionalsten Momente meines Lebens.“ Gekreuzte Finger sind das Logo von „Menschheit/Menschlichkeit“. „Eine Variante des PeaceZeichens, die Zusammenstehen symbolisiert“, erklärt Franz. Das hier ist erst der Anfang. Jers Jimmy Dean Laubinger: „Nach dem großen Echo fühlen wir uns verpflichtet, weiterzumachen.“ Und das tun sie. Mit einem pfiffigen Benefiz-Konzert: „Geld für die Oma, gesammelt von Sinti und Roma“.


umwelt/familiensache

Suchen & finden

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igentlich ist Geocaching ja was Schönes. Jemand hat Lust, was zu verstecken. Andere haben Lust, danach zu suchen. Ein bisschen Abenteuer ist dabei, ein bisschen Spannung. Manchmal wird’s lustig, manchmal skurril. Für Familien ist was dabei, die damit ganz entspannt ihren Sonntagsspaziergang aufpimpen und für Hardcorefreaks, die erst zufrieden sind, wenn der Cache Tage der Recherche erfordert, Rucksäcke voller Spezial-Equipment, Kletterkünste, Taucherfahrung, Dechiffrierkenntnisse. 330.000 aktive Caches gibt es allein in Deutschland. Auch Stadt und Region Osnabrück sind von Verstecken überzogen. Und die GeocachingWebsites quellen nur so über von dankbaren Finderkommentaren. Super! Danke! Weiter so! Aber manchmal bekommt der Cache-Owner auch was zu hören, mit dem er nicht gerechnet hat. Von einer Amtsperson. Timo Kluttig, Natur- und Geopark TERRA.vita: „Prinzipiell sehen wir Geocaches positiv. Sie bewirken ja genau das, was auch unser Ziel ist: Sie bewegen Leute, raus in die Natur zu gehen.“ Sogar an das Auslegen eigener Caches

hat TERRA.vita schon gedacht, im Namen der Umweltbildung. „Aber jeder Ort“, lacht Kluttig, „an den wir einen legen würden, war schon belegt.“ Praktisch auch: Viele Cache-Owner geben ihrerseits naturkundliche Nachhilfe. Kluttig: „Die rufen bei uns an und fragen nach Infos, die sie dann in ihre Cachetexte einbauen.“ Aber es gibt eben auch Problemcaches. Caches, die Menschen an Orte führen, wo sie Pflanzen und Tiere stören, die eingreifen in sensible Zonen. Kluttig: „Ein typisches Beispiel sind Fledermausquartiere. Cacher lieben ja Höhlen und Stollen. Aber wenn da zuviel Traffic ist, gefährdet das die Population.“ In solchen Fällen wird der Cache überprüft. Dann mailt Kluttig den Owner an. „Und in der Regel ist der dann auch einsichtig.“ Kluttig, selbst Geocacher: „Besonders Nachtcaches sind ökologisch heikel. Sowas muss wirklich nicht sein. Der nächtliche Wald ist der letzte Rückzugsund Ruheraum, den das Wild noch hat.“ Aber es kommt selten vor, dass Kluttig eingreifen muss. Einer dieser Fälle: Ein Edelstahlzylinder, der aussah wie eine versiegelte Bohrstelle.

Raus aus der Gruft

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Sind Familienausflüge nun schön? Oder sind sie eine Qual? Kommt drauf an. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Alltag? Hier wird er weggeschminkt!

FOTO: TERRA.VITA

Geocachen von Amts wegen? Doch, das gibt’s. Denn manche Caches werden an sensiblen Orten versteckt, wo sie die Natur schädigen. Und dann müssen sie weg.

Amtliche Suchaktion: Okay, hier muss er sein! Fest im Boden verankert, in der Nähe einer Wassergewinnungsstelle. „Kein Mensch wusste, was das war. Selbst die Wasserleute waren völlig irritiert.“ Klar, der Zylinder musste weg. Auch Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt der Stadt Osnabrück, kennt solche Fälle. Auch die Stadt checkt Caches auf ökologische Unbedenklichkeit. „Aber tätig werden mussten wir noch nie.“ Das musste dafür ein Großaufgebot der Feuerwehr, Höhen-

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amilie, Wochenende, Ausflug. Die Frage ist dann stets dieselbe: Was tun? „Jenniimaus“, Nähe Osnabrück, auf gutefrage.net, ist also keine Ausnahme. Ratlos wirft sie in die Runde: „Geplant ist morgen ein Familienausflug. Was habt ihr für Ideen?!“ Darauf kommen dann Sachen wie: Zoo. Hilfreich? Familienausflüge. Für die einen sind sie die wahre Freude, für die anderen der blanke Horror. Stärken so schön den Zusammenhalt!, denken die Eltern und gehen schon mal zum Auto. Voll peinlich dieses Rumgegurke mit den Alten!, denken die Kids und chatten weiter mit ihren Freunden. Oder andersrum: Dann kann man endlich mal was miteinander machen!, denken die Kids. Nervig, dieses ewige Rumgequengel ich-will-dies-ich-willdas, denken die Eltern. Oder andersrum: Erweitert den Wissenshorizont der Kids!, denken die Eltern und steuern ein Museum an. Kann man nicht wenigstens mal am Wochenende ein bisschen chillen!, denken die Kids und machen den Mp3-Player an. Familienausflug. Soll er gelingen, muss eine Grundregel eingehalten werden: Alle müssen ihn wirklich wollen – und mitentscheiden können, wohin es geht. Sonst ist der Tag spä-

rettung inklusive, Anfang Februar, am Piesberg. Ein unvorsichtiger Geocacher war mit dem Fuß umgeknickt, abgerutscht und im Steilhang hängen geblieben. Gerdts: „War ziemlich unwegsam da.“ Ein Schreck für den Cacher, aber keine Gefahr für die Natur. Von Amts wegen geocachen gehen? Klingt nach einem guten Job. Aber solche Einsätze sind Ausnahmen. Dafür sind die Cacher der Region einfach zu umweltbewusst. HARFF-PETER SCHÖNHERR

testens eine Viertelstunde nach dem Start bereits gelaufen. Die Kids wollen irgendwas mit Achterbahn, die Eltern Ruhe im Wald? Da ist Ärger vorprogrammiert. Die Eltern haben sich irgendein angeblich wunderschönes Ausflugslokal ausgesucht, mit ökologisch wertvollem Spielplatz und Familienfreundlichkeits-Siegel und allem, die Kids wollen lieber Paintball, Mega-Hyper-Erlebnisbad? Ärger. Freude? Horror? Freude, weil Eltern und Kids einander dann mal mit anderen Augen sehen, ohne Zeitdruck. Weil man endlich mal dem Chaoskampf des Alltags entgeht. Horror, weil alles nur schiefgehen kann, wenn alles perfekt sein soll. Familienausflüge. Hauptsache, man verfällt nicht dem Trugschluss, dass jeder Ausflug den vorangegangenen toppen muss – ein einfaches Picknick ist oft tausendmal besser als eine Kapitulation vor dem Schneller-HöherWeiter der Freizeitindustrie. Wie hieß das noch, in Achim Reichels Familienausflug-Song? „Freude – Freude – Freude / was für’n wunderbarer Tag“? Okay, das ist ein bisschen blauäugig. Aber bei einem würden Eltern und Kids Reichel zustimmen: „Wir wollen raus aus der Gruft.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 8.2014 23


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[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

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Stallwachenparty

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er Sommer geht in seine Hochphase. Warum also nicht den August mit einer tollen Party einläuten? Idealer Termin dafür ist die Stallwachenparty am 2. August im Steigenberger Hotel Remarque. Die Terrasse wird dekoriert, der Grill rausgeholt und dann gibt’s leckeres Essen, Sommergetränke und Musik. Alles in entspannter Atmosphäre für einen bunten Sommerabend. Beginn ist 19 Uhr, Anmeldung unter 6096-669. Nicht nur Anfang August ist das Remarque ein heißer Tipp – Feinschmecker sollten sich den 21. September vormerken. Dann findet im Hotel Remarque erneut der Große Gourmet Preis Niedersachsen statt. Die Auszeichnung des besten Kochs des Landes Niedersachsen beruht auf den renommierten Restaurant-Hitlisten. Für die rund 200 Gäste bedeutet das sie-

ben Gänge, perfekt zubereitet, und begleitet von hochwertigen Weinen. Mit dabei sind Thomas Bühner (Restaurant la vie) und Andreas Klatt (Restaurant Vila Real, Steigenberger Hotel Remarque). Star-Gast ist der mallorquinische Sternekoch Fernando P. Arellano. Das la vie hat gerade eine tolle internationale Auszeichnung erhalten. Der US-amerikanische Foodblogger Steve Plotnicki hat für seinen Blog „Opinionated About Dining“ ein System entwickelt, mit dem man Restaurants in den USA und Europa bewerten kann. Das la vie hat es im Ranking der „besten europäischen Restaurtants 2014“ auf Platz 22 geschafft. Demnächst kommen dann wohl vermehrt Gäste aus New York oder Chicago in die Altstadt, um gut zu essen. Anfang August ist noch mehr los, zum Beispiel das Kasinoparkfest in Ge-

what’s new

Das Lustigste, was Dir beim Kellnern passiert ist? Ich habe zwei Kollegen beim Knutschen erwischt, obwohl sie noch gar nicht zusammen waren. Jetzt ist es offiziell, aber ich zieh sie immer noch damit auf. Wen würdest Du gerne mal bedienen? Daniela Katzenberger! Ich würde gerne wissen, ob sie wirklich so blöd ist, wie sie tut oder, ob da eine durchdachte Strategie ist. Du weißt nie, was dahinter steckt. Die schlimmste Anmache? Ich wurde von einem Gast den ganzen Abend nur angestarrt. Nachdem er mich nach einem Bierdeckel und Stift gefragt hatte, schrieb er seine Nummer auf, ließ Trinkgeld darauf liegen und zischte ab. Lappen! (lacht) Was hörst Du gerne auf der Arbeit? Ich zwinge meinen Chef Pascal während mei-

orgsmarienhütte vom 1.-3. August. Neben Konzerten und Kabarett ist auch im Bereich Essen & Trinken für alles gesorgt. Mehr dazu unter Events auf Seite 33. Am Wochenende darauf finden auf dem Marktplatz die Osnabrücker Weintage statt (7.-10.8.). Sechs Wein-Fachhändler aus Osnabrück und der Region (Wein Fohs, Fartmann – Das Weinhaus, Getränke Schröder, Weinhof Hoberg, Wein Riemann, Wein Tepe) präsentieren ihre edlen, spritzigen oder fruchtigen Tropfen. Herline Fohs: „Dieses Jahr haben wir keinen gemeinsamen Fokus auf ein bestimmtes Weinbaugebiet – wir zelebrieren Schwerpunkte aus unserem sehr vielschichtigen internationalen Sortiment.“ Darunter so klingende Namen wie das Weingut Kiefer (Kaiserstuhl), Villiera Wines (Western Cape/Südafrika) oder Marchesi di Barolo (Piemont/Italien). Wo wir beim Flüssigen sind: Von Herforder gibt es eine neue Trikotaktion für Fußballer. Ein Set mit 10 Markierungsleibchen – damit man weiß, wo der Gegner steht. Für Vereinsmannschaften oder Hobbykicker ein absolutes Must-have.

barösta private kaffeerösterei

Ambiente: So stellt man sich eine stilvolle, gemütliche Kaffeerösterei vor. Im Eingangsbereich steht ein großer Röster von Probat, daneben ist die Bar, an der man bestellt und kauft. Angebot: Hier kann man Kaffee mit allen Sinnen erleben. Vor Ort wird frisch geröstet, die Sorten dafür stammen u.a. aus Costa Rica, Guatemala oder Kenia. Inhaberin Nicole Knese und ihr Team halten Kontakt zu den Bauern vor Ort und garantieren erstklassige Kaffee-Qualität. Den Kaffee kann man direkt in der kaffeerösterei trinken oder man nimmt eine Mischung mit nach Hause. Zu den Kaffeespezialitäten gibt es Muffins, Nussecken oder Cookies – alles selbstgebacken. Besonderheit: Zusammen mit der barösta kaffeebar ein paar Meter weiter, bildet die barösta private kaffeerösterei eine Einheit für Kaffeefans. Demnächst werden in der barösta kaffeerösterei auch Kaffee-Seminare angeboten. Und man kann die Kaffee-Experten als Caterer buchen: Dafür wurden zwei mobile Theken auf Rädern angeschafft. TEXT/FOTO MARIO SCHWEGMANN P Redlinger Straße 5; Mo.-Sa., 11-19h

Osnabrücker Weintage

ner Schicht mindestens einmal Jack Johnson zu spielen. Klappt auch gut! Was machst Du nach der Arbeit? Ich gehe feiern oder falle tot in’s Bett. Heute werde ich zur Abwechslung aber noch lernen und aufräumen; und das mitten in der Nacht. INTERVIEW: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

Herr von Butterkeks Eine Korrektur in eigener Sache. In der neuen Ausgabe unseres Gastroführers LIVE hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das große Sommer-BBQ im Hotel Westerkamp ist noch bis September jeden Donnerstag und Sonntag (!) ab 18 Uhr. Und nicht, wie im LIVE zu lesen, samstags. An den beiden BBQTagen gibt es Grillspezialitäten, frische Salate und leckere Dips ... soviel Sie mögen. Zum Finale zwei Neueröffnungen. Im Astoria-Center in der Möserstraße hat das Café Zeno by Anna aufgemacht. Anna Lührmann und Andre Mechelhoff bieten italienische Feinkost, fair gehandelten Kaffee und ausgewählte Weine an. Und aus dem Café Augusta in der Augustenburger Straße ist das Herr von Butterkeks geworden. Unter der Regie von Mesut und Felizitas Ayvaz (PollyEsther’s) entsteht ein Café mit leckerem, auch veganem Frühstück und täglich wechselnden Mittagstischen. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen, bis 19 Uhr klassisches Abendbrot. Also auf Hedda hören und den Hochsommer in vollen Zügen auskosten!

Bis die Nächte ... STADTBLATT 8.2014 25


FOTO: UTE LANGKAFEL

musik

Die Beatsteaks meinen: Rock ’n’ Roll bedeutet frei zu sein

Eine Band wie eine Gang Die Beatsteaks kommen für einen exklusiven Clubgig nach Osnabrück. STADTBLATT-Autor Olaf Neumann fuhr nach Berlin und schipperte mit Sänger Arnim Teutoburg-Weiß und Lead-Gitarrist Bernd Kurtzke einen Nachmittag lang über die Spree.

STADTBLATT: Wie findet ihr heraus, was ihr sagen wollt, wenn ihr ein neues Album plant? ARNIM TEUTOBURG-WEISS: Ganz wichtig ist, kreative Zeit miteinander zu verbringen. Also nicht reden, sondern einzählen und spielen. Über Reden kommt man nicht zu geiler Mucke. Wenn irgendwann die erste geile Idee aufkommt, ist das wie ein erster Ring. Und dann greifst du zum nächsten. Wenn du fleißig bist und dir die Arbeit teilst, dann passiert’s. STADTBLATT: Können Konflikte die Kreativität befördern? BERND KURTZKE: Wenn man sich nicht 26 STADTBLATT 8.2014

riechen kann, kann man auch keine Musik zusammen machen. ARNIM TEUTOBURG-WEISS: Dass ich meine Kollegen liebe wie meine Brüder, versteht sich von selbst. Nach sieben Platten sind wir an einem Punkt angekommen, wo wir versuchen, den anderen mit Ideen zu überraschen. Mein Lieblingslied „Everything Went Black“ auf dieser Platte ist zum Beispiel eine ganz untypische Nummer für uns. Ein Michael-Jackson-Beat zu einer kruden Story von einer Prostituierten. STADTBLATT: Wann habt ihr das letzte Mal einen Song gehört und gedacht, wow, so etwas habe ich noch nie gehört? ARNIM TEUTOBURG-WEISS: Ohne Scheiß: Das war ein Lied von Hot Chocolate! Ich habe es in meinem Telefon, es ist ein Lied mit einem Wahnsinns-Gitarrensound. (fängt an zu singen) „Every One’s A Winner, Babe. Widda, widda, widda, däddä.“ Also, Jack White hat diesen unglaublichen Gitarrensound nicht erfunden, es war dieser verdammte Typ von Hot Chocolate!

STADTBLATT: Wie erfindet man gut klingende Akkordfolgen? BERND KURTZKE: Schwierige Frage, weil alles irgendwo irgendwie schon mal geschrieben und gespielt wurde. Die große Kunst ist letztendlich, das zu machen, was noch keiner gemacht hat. Das wirst du mittlerweile aber nicht mehr schaffen. Du kannst es aber so gut wie möglich machen. Ein Qualitätsmerkmal ist, wenn man einer Platte anmerkt, ob die Musiker nur mit dem Kopf dabei waren oder auch mit dem Herzen. STADTBLATT: Habt ihr Regeln im Studio? BERND KURTZKE: Eigentlich muss alles erlaubt sein. Nur dann passieren überraschende Sachen. Nach Regeln aufnehmen geht gar nicht, dann kriegst du ja genau das, was du erwartest hast. ARNIM TEUTOBURG-WEISS: Deswegen spielt man ja in einer Rockband, da sind Regeln für’n Arsch. Das Schwierige ist die Balance zwischen Erfüllung der Hörerwartung und Vermeidung einer Vorhersehbarkeit. Man verlernt es auch immer wieder. Jetzt gehen wir

auf Tour, damit beginnt ein anderes Kapitel für uns. Deswegen fällt mir gerade jetzt der geile Gitarrensound von Hot Chocolate auf. In einem Jahr würde er mir nicht mehr auffallen, weil ich dann wieder in einer anderen Welt bin. Das Geile an unserem Job ist, dass die Welten sich immer wieder abwechseln. STADTBLATT: Gehört es zum Rock ’n’ Roll auch, sich manchmal unreif und unerwachsen zu benehmen? ARNIM TEUTOBURG-WEISS: Zum Rock ’n’ Roll gehört für mich, sich weiter zu entwickeln und frei zu sein. Bloß nicht immer wieder das abzuliefern, was sicher ist. Musikalisch in die unsichere Gasse abzubiegen, ist gefährlich rockig und punkig. Für mich gibt es nichts Langweiligeres als eine Band wie Linkin Park. Sie sind das komplette Gegenteil von einer Rockband: nämlich Helene Fischer. BERND KURTZKE: Für mich ist es wichtig, auf irgendeine Art und Weise ein Kind zu bleiben. Ich würde es aber nicht unreif nennen, sondern eher unbedarft. INTERVIEW: OLAF NEUMANN P 13.8., Rosenhof


STADTBLATT-GUIDE: draußen essen + trinken

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CUP & CUP’s

Culina

Forsthaus Oesede

Neuer Graben 13 49074 Osnabrück Tel. 0541 12098-0 www.cupandcups.de

Möserstraße 8 49074 Osnabrück Tel. 0541 3241170 www.culina-bistro.de

Bardinghaushof 5 49124 Georgsmarienhütte/Oesede Tel. 05401 35434 www.forsthaus-oesede.de

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D

as Culina ist ein angesagtes Szene-Lokal. Auch den ruhigen Innenhof mit Glasdach wissen viele Osnabrücker zu schätzen. Wer in einer lauschigen Sommernacht einen Cocktail des sensationellen Giovanni in stilvollem Ambiente genießen möchte, der ist HIER genau richtig. Genüsslich Frühstücken mit allem Drum und Dran? Gern! Nachmittags gibt es selbstgebackenen Kuchen – und freitags ist ab 14.30 Uhr Kuchenbüfett „All you can eat“ für 6,90 € (inkl. Kaffee und Tee).

m Herzen der Natur am Teutoburger Wald liegt das traditionsreiche Forsthaus. Die mediterran inspirierte Weltküche lässt sich bei frischen Getränken und ausgezeichneten Weinen auch auf der gemütlichen Gartenterrasse genießen. Zudem gibt es ein Kuchenangebot oder deftige Brote für eine kräftige Zwischenmahlzeit. Für die Kleinen wird durch die separate Kinderkarte und den Waldspielplatz bestens gesorgt.

Getränketipp „Hugo“-Cocktail Essen täglich wechselnde Mittagsgerichte und leichte Küche, national und thailändisch

Sitzplätze 80 4f 4e 4d 4u 4< 4m 4y 4a Getränketipp Cocktail der Woche Essen leichte internationale Küche

Sitzplätze 70 4f 4d 4u 4< 4a 4a Getränketipp Rheingau-Riesling Robert Weil Essen Leichte mediterrane Küche

Öffnungszeiten Mo-Sa 8.00–22.00, So 9.00-19.00

Öffnungszeiten Mo-Do 9.00-24.00, Fr-Sa 9.00-1.00 Uhr

Öffnungszeiten Di-Sa ab 15.00, So ab 11.00 Uhr

ine einzigartige Kombination von Genuss und Verführung: Café & Lingerie-Boutique. In unserer Café-Lounge mit Chill-Out-Atmosphäre oder auf der mediterranen Terasse kannst Du Kaffeespezialitäten, hausgemachten Kuchen, frisch zubereitete Speisen genießen. Ob Frühstück, Brunch, Abendessen – wir sind da, um Dich zu verführen. Sitzplätze 50 drinnen, 25 draussen

4f 4e 4d 4u 4< 4a 4U 4y

Gasthof Zum Freden

Grüner Jäger

Zum Freden 41 49186 Bad Iburg Tel. 05403 4050

An der Katharinenkirche 1 49074 Osnabrück Tel. 0541 27360

I

n diesem Biergarten lässt es sich herrlich entspannen, denn der Lärm bleibt draußen. Auf den großen Rasenflächen die Sonne genießen und dabei die Kleinen ungestört toben lassen, das geht dank Abtrennung des Gartens nach außen. Freuen Sie sich auf schöne Stunden auf unserer Sonnenterrasse, vielleicht schon bei einem mogendlichen Frühstück, oder aber genießen Sie die sommerlichen Kreationen unserer Gastronomie.

Sitzplätze 80 4f 4d 4u 4< 4a 4U 4m 4a Getränketipp PriSecco rotfruchtig Essen Regionale Küche Öffnungszeiten Mo-Mi u. Fr-So ab 8.00 Uhr

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Herr von Butterkeks Augustenburger Straße 2 Tel. 0179 6750710

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n unserem Allwetter-Biergarten kommen die Erfrischungen nicht von oben sondern vom Fass – und das zu freundlichen Preisen. So. ab 17 Uhr Weizen 2,50 €, Pilsener Urquell 2 €, Montags ist GROLSCH-TAG: Flasche 2,50 €. Sonntags ab 19 Uhr Cocktails von 3–5 €. Unter dem Kastanienbaum finden Gruppen bequem Platz. Der „Jäger“ ist auch tagsüber eine gute Adresse: Mo.-Fr. (11-18 Uhr) Kaffeespezialitäten nur 1,50 €.

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Sitzplätze ca. 100 4f 4e 4u 4a 4U 4m 4y Getränketipp Essacher Luft, 2cl 2,50 € Essen Bierbegleitendes, Snacks, Salate

Sitzplätze 30 4f 4u 4< 4a 4U Getränketipp Proviant Bio Smoothie Kreuzbeere Essen unser täglich wechselnder Mittagstisch

Öffnungszeiten Mo-Do 11.00-1.00, Fr u. Sa 11.00-3.00, So ab 14.30 Uhr

Öffnungszeiten Di-Sa 10.00-19.00, So 13.00-19.00 Uhr, Mo Ruhetag

err von was? Butterkeks? Lustig! Muss Spaß machen, hier hinzugehn. Aber bevor Fragen kommen: Wo früher das „Augusta“ drin war, und noch früher das „Mojo“, werden natürlich nicht nur Kekse serviert. Obwohl die liebevolle Kinderspielecke mit ihren Bobbycars es ja nahe legt... Nein, hier gibt’s Mittagstisch – der täglich wechselt. Und hier wird Nachhaltigkeit gelebt: Bio, Fairtrade und auch Veganes ...

4f Café 4e Cocktails 4d Restaurant 4u Familienfreundlich 4< Wickelraum 4a Garten 4U Kinderspielplatz 4m Fahrradständer 4y Bushaltestelle 4a Parkplatz


musik

Kein Schnickschnack

Nick Oliveri (3. v. l.) mit dem Feed And Greet-Team

Aus Portland kommen zurzeit die hippsten US-Bands. Red Fang interessiert der Hype nicht – sie ziehen seit zehn Jahren ihren wütenden Stonerrock durch.

Wenn Rockstars kochen

Schon gehört? Es gibt eine neue Web-TVKochshow aus Osnabrück: Feed And Greet. Eingeladen werden bekannte Rockmusiker, die in Osnabrück live spielen und im Umfeld ihres Konzertes mit dem Feed And GreetTeam bruzzeln. Timo Wenner ist der Koch im Team, Kirsten Schumann moderiert und Sascha Göpel filmt das Ganze. Aktuell ist „Feed And Greet Vol. 2“ im Kasten und kann auf der Facebook-Seite der Show bestaunt werden. Gast: Nick Oliveri. Die Geheime Kochpolizei hatte den früheren Bassisten von Kyuss und den Queens Of The Stone Age im strengen Verhör über Essen auf Tour, seine Abneigung gegen Zwiebeln und Obst sowie die exklusive Info, dass es mit Queens Of The Stone Age ein Reunion-Konzert geben wird! Das und weiteren geilen Quatsch im Deutsch/Amerkanischen Sprach-Kompott gibt es unter www.FeedAndGreet.com. Kirsten Schumann und Timo Wenner haben als nächstes Red Fang, und danach den ersten Sänger von Iron Maiden, Paul Di’Anno, zu Tisch.

d

ie Männer haben Humor. Auf ihrer Website kann man ein lustiges und sinnfreies Bier-Spiel spielen. Irgendwie soll man Bierdosen umwerfen. Wem das zu anstrengend wird, der kann einen „Pizza Break“ oder „Piss Break“ einlegen – und dann weiter Bier spielen. Auch die Videos von Red Fang sind kleine witzige Kunstwerke, etwa das Filmchen zu „Wires“. Darin spielen sie eine Band, die in einer WG haust und von Mahnungen und Rechnungen überschüttet wird. Da kommt ein Scheck ihrer Plattenfirma genau richtig. Das Geld investiert die Band in einen Videodreh ... So viel Selbstironie sieht man selten. Nebenbei ist „Wires“ noch ein ziemlich geiler Song, in der für Red Fang typischen 6-Minuten-Länge. Red Fang könnten eigentlich auch Headliner beim Hurricane Festival sein oder bei Rock am Ring – das sind aber meistens die Queens Of The Stone Age, mit denen sie oft verglichen werden. Dabei stehen Red Fang der Band mit dem populäreren Namen in Sachen Stonerrock in nichts nach. Im Gegen-

Kollektive Wuthymnen

Beklagen den Verlust von Werten: East Cameron Folkcore 28 STADTBLATT 8.2014

teil: Red Fang rammen einem die Riffs um die Ohren, prügeln sich durch schleppende Beats und haben dabei stets den schmissigen Refrain im Blick. Das US-amerikanische Magazin Spin schrieb deshalb nicht unberechtigt: „Red Fang sind eine Herausforderung auf den Thron der Queens Of The Stone Age“. Ihren ersten Gig spielen sie in der Silvesternacht von 2005 auf 2006. Inzwischen waren sie mit Metallica oder Mastodon auf Tournee, haben beim Roskilde Festival gespielt und in Wa-

cken. Einen großen Schub nach vorne brachte ihnen eine Einladung im Januar zur „Late Show With David Lettermann“, eine der großen Shows der USA. Das aktuelle Album, „Whales And Leeches“ ist von 2013. Stonerrock feat. Spät-70er-Hardrock bzw. Frühmetal (Black Sabbath). Die Kritiken für „Whales and Leeches“ sind durch die Bank begeistert. Vielleicht sind Red Fang ja doch bald ganz oben auf der Liste beim Hurricane oder Rock am Ring. MARIO SCHWEGMANN P 15.8., Bastard Club

Klare Message: Red Fang sind auf Tour

Die Texaner von East Cameron Folkcore liefern die Songs für den Aufstand.

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ür Gesellschaft und Regierung sind sie Ausgestoßene. Doch die Rolle der Parias lähmt die elf Mitglieder von East Cameron Folkcore nicht. Im Gegenteil, sie befeuert sie geradezu. Wenn die Band aus Austin, Texas um Jesse Moore Gitarren, Banjos und Mandolinen in Stellung bringt, entsteht ein wütender, aber auch kathartischer Sound, Songs über die Auswirkungen des Primats des Geldes, über den Verlust von Werten. Die Band selbst beschreibt sich als „Kollektiv von Individuen, das an einem Ziel arbeitet: Musik erschaffen, die nachhallt, Geschichten erzählt und die Wahrheit sagt.“ In der Heimat kamen die Alben „Sound & Fury: Songs In The Key Of Love And Death“ und „For Sale“ bereits vor längerem heraus. Glücklicherweise vernahmen die Leute vom Label Grand Hotel Van Cleef den Ruf der Kameraden und brachten East Cameron Folkcore auch hier zu Gehör. Auf der ersten Europatour verzehnfachten sich die Besucherzahlen innerhalb von Tagen. Die kollektiven Wuthymnen rannten offene Türen ein. Interes-

santerweise begannen die Stücke der Band als eher introspektive Angelegenheiten, doch die gesellschaftspolitische Seite bahnte sich ihren Weg. Zum Beispiel beim Song „Robin Hood“: „Das ist der zentrale Song auf ‚For Sale’,“ meint Jesse Moore. „Es war interessant zu beobachten, wie er immer größer wurde und schließlich die Richtung für alles andere vorgab.“ Auch wenn das Label „Folk“ zur Zeit auf alles mögliche gepappt wird, sehen sich East Cameron Folkcore nicht als Teil eines Hypes: „Heute meint man, der typische Folkmusiker müsste so aussehen wie die arme Bevölkerung in den 30ern. Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir machen,“ stellt Jesse klar. Und weiter: „Mumford & Sons werden durch unsere Radios gepumpt. Hat das eine Auswirkung auf das, was wir tun? Mitnichten!“ Denn die Band sieht ihre Inspiration eher in Künstlern wie Woody Guthrie oder Dylan, die durch ihre Songs soziale Veränderungen erreichen wollten. Das wollen auch die „negativen Optimisten“ um Jesse Moore: „Es könnte eine schöne Welt sein, wenn es ein bisschen mehr Gleichheit gäbe. Wir tragen unseren Teil dazu bei. Durch unsere Musik.“ MALTE SCHIPPER

P 7.8., Kleine Freiheit


Of Mice & Men: Metalcore aus Kalifornien

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FROG BOG DOSENBAND

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Boom! Beim X Rockfest gibt es richtig was auf die MĂźtze. Metal-Legenden wie Machine Head oder Amon Amarth treffen auf Headbanger-Nachwuchs ĂĄ la Of Mice & Men.

a

nfang des Jahres erschien ihr drittes Album, â&#x20AC;&#x17E;Restoring Forceâ&#x20AC;&#x153;. Damit schafften es Of Mice & Men bis auf Platz 4 der US-amerikanischen Albencharts. Sie sind also keine kleine Nummer mehr. Benannt hat sich die Band aus Kalifornien nach einem Roman-Klassiker der zeitgenĂśssischen US-Literatur, John Steinbecks â&#x20AC;&#x17E;Von Mäusen und Menschenâ&#x20AC;&#x153; (Of Mice And Men). Es geht darin um den Amerikanischen Traum â&#x20AC;&#x201C; und dass der manchmal steinig sein kann. Of Mice & Men sind ihrem Traum schon ziemlich nahe gekommen. In den USA sind sie gerade auf groĂ&#x;er â&#x20AC;&#x17E;Vans Warpedâ&#x20AC;&#x153;-Tour, eine Auszeichnung fĂźr Newcomerbands aus den Bereichen Hardcore, Punkrock und Artverwandtes. Of Mice & Men mixen Metal mit Hardcore. Keine schlechte Idee, so haben sie in beiden Lagern Fans. Alles erreicht, was man in einer Karriere so erreichen kann, haben Machine Head. Anfang der 90er grĂźndet Gitarrist und Sänger Robert Flynn die

'+&(6%745626-:3/8)(/8+)36()$1*:0: 90#6&6()-6*8365877$65+$3626*8"63!:)%:0 Band und schlägt ein neues Kapitel in Sachen Thrash-Metal auf: Machine Head etablieren den Neo-Thrash. Ihre Songs sind schnell, heftig und vor allem hämmert das Schlagzeug wie ein Uhrwerk. Hochpräzisions-Metal, der ihnen vor allem in Muckerkreisen viel Respekt einbringt. Ob Rock am Ring oder Wacken â&#x20AC;&#x201C; Machine Head haben alle groĂ&#x;en Festivals gespielt und sind ein Garant fĂźr eine klassische Metalshow der Extraklasse. Nur ein Jahr später, 1992, grĂźnden sich Amon Amarth. Die Schweden sind nicht nur optisch bärige Typen, auch ihre Musik strotzt vor Kraft, Power â&#x20AC;&#x201C; und Dramatik. Im Genre des Melodic Death Metal sind sie ganz vorne dabei. Wer sich jetzt fragt, wie melodisch und Death Metal zusammen passen, hĂśrt sich bitte die Männer aus Stockholm an. Wenn sie Ăźber ihr Geballer eine lyrische Gitarrenmelodie legen, dann geht einem das Herz auf. Als deutsche Band sind Caliban dabei, die anscheinend genauso belesen sind wie Of Mice & Men, haben sie sich doch nach einer Figur aus Shakespeares Drama â&#x20AC;&#x17E;Der Sturmâ&#x20AC;&#x153; benannt. Ein Sturm bricht in jedem Fall los, wenn sie ihren Mix aus Hardcore und Metal anschmeiĂ&#x;en. Sänger Andreas DĂśrner ist ein Frontmann, wie man ihn sich nur wĂźnschen kann. MARS P 17.9., Herford, X

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AUSVERKAUFT

vorband des monats Ron Pope Support von James Blunt Der New Yorker Sänger, Songwriter und Gitarrist hat in seiner Jugend viel Bob Dylan, Stevie Wonder und The Band gehĂśrt. Daher erklärt sich sein sicheres Händchen fĂźr einserseits Blues-Riffs und andererseits tolle Pop-Melodien. Ron Pope ist aber kein Retro-Mucker, seine Songs erinnern eher an Zeitgenossen wie Ed Sheeran oder The Kooks. Seinen Hit â&#x20AC;&#x17E;A Drop In The Oceanâ&#x20AC;&#x153; kennt man vom HĂśren â&#x20AC;&#x201C; live soll der Wuschelkopf noch besser sein, erzählt man sich. OSCH P 10.8., Gerry Weber Stadion, Halle

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musik

Nonsens, Spaß und Hopfen Dr. Dr. Dräse, Linsendschisdre, Elfmeterdriene, Kartoffeldräse, Fliesendrifte und Käpt’n Dampflok = Frog Bog Dosenband. Die Georgsmarienhütter Spaßinstitution kommt für einen Auftritt beim „Hütte Rockt“-Festival wieder zusammen. STADTBLATT: Wie würdest Du eure Band beschreiben? DR. DR. DRÄSE: Wir nehmen die Themen des Alltags nicht so ernst und versuchen unbeschwerte Musik mit deutschen Texten in das geneigte Ohr zu versenken. Dabei stehen oft Partythemen im Vordergrund, was ja in der Musiklandschaft – Herzschmerz, Ghettoprobleme, etc. – sonst eher nicht so populär erscheint. Bei unseren Konzerten steht keine ausgefeilte Bühnenshow mit beeindruckenden Lichtinstallationen im Vordergrund, sondern der pure Spaß, unterstützt oder losgelöst vom Hopfenkonsum. STADTBLATT: Wie kommt es zum Comebackkonzert? DR. DR. DRÄSE: Die sauber verdiente Kohle war alle. Nein, im Ernst: 2009 waren wir seit 17 Jahren aktiv und hatten ein paar Abnutzungserscheinungen. Wir brauchten eine Pause. Um keinen Druck aufzubauen, haben wir die Pause als Ende deklariert. Nicht zuletzt unsere Verbundenheit zum Hütte-Rockt-Team, bei denen wir vom

Ausgehungert nach Blödsinn: Fans der Frog Bog Dosenband

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ersten Festival an gesetzt waren, ließ uns ein Konzert erstrebenswert erscheinen. Die machen da eine Superarbeit und wir wollen sie letztlich unterstützen, die Hütte endlich mal wieder vollzukriegen. STADTBLATT: Wie erklärt ihr euch euren „Kultstatus“? DR. DR. DRÄSE: Im Gegensatz zu anderen Bands, die grandiose Musik hervorbringen und diese auch perfekt zu inszenieren wissen, geht es bei uns eher darum, mit den Fans auf einer Stufe zu stehen, die selbe Wellenlänge herzustellen und abzufeiern. Das scheinen die Fans zu honorieren. STADTBLATT: Was kann man von eurem Auftritt erwarten? DR. DR. DRÄSE: Ich glaube, uns ist wieder ein buntes Potporri aus Spaß, Nonsens und Hopfen eingefallen. Es gibt viele bekannte aber auch einige unbekannte Programmpunkte. Lasst euch überraschen. Wir werden die Hütte rocken und da anknüpfen, wo wir vor fünf Jahren aufgehört haben. STADTBLATT: Ihr habt mit „Hopfen“ extra einen neuen Song geschrieben, der binnen Stunden tausendfach angeklickt wurde. Könnte das Ansporn sein, noch weitere Konzerte zu geben? DR. DR. DRÄSE: Beim „Hopfen-Song“ sieht man ja, wie ausgehungert die Leute nach unserem Blödsinn sind. Ansporn haben wir immer. Mal gucken, was passiert. MALTE SCHIPPER P 22.-23.8., Georgsmarienhütte, Festivalgelände

Kennen sich in Stemwede aus: Nezzer

Alle haben sich lieb Die Stimmung beim Stemweder Open Air Festival ist einzigartig – sagen Nezzer. Ein Gastbeitrag der Osnabrücker Wave-Rocker.

s

temwede – laut Eigeninformation der Gemeinde „Originell. Wunderbar. Liebenswert.“ Für die allermeisten Menschen in der Region, und vor allem diejenigen, die sich für laute Gitarrenmusik interessieren, dürfte Stemwede eher für „Laut. Dreckig. Wunderbar.“ stehen. Seit 38 Jahren findet am Rande der originell-wunderbar-liebenswerten Gemeinde nämlich das berühmtberüchtigte Stemweder Umsonstund-draußen Open-Air statt. Irgendwann mal waren die inzwischen zu Stadionrockern mutierten Beatsteaks da, außerdem Punklegenden wie Slime und viele, viele mehr. Dementsprechend groß war die Überraschung bei unserer kleinen aber feinen Rockband „Nezzer“, als vor zwei Jahren die Anfrage kam, dort zu spielen. Entspannter Spätnachmittags-Slot, sogar ein bisschen Gage, und auf der großen Bühne. Also der Waldbühne. Uuiuiuiii, dachen wir zunächst, sollen wir das wirklich machen? Aber natürlich entschieden wir uns dafür. Der Samstag unseres Auftritts war der heißeste Tag des Jahres, und der Moment, in dem wir auf die Bühne gingen, war der heißeste Moment an ebendiesem heißesten Tag. Dement-

GastBeitrag

sprechend waren bei dem ein oder anderen Festivalbesucher auch schon ein paar kühle Bier oder auch ein paar mehr durch die Kehle geflossen. Wir hatten aber ganz andere Probleme als die Hitze: unser Sänger Tifty hatte kurz vorher einen Hörsturz erlitten und überdies Migräne. NICHT gut!!! Er machte nicht gerade den fittesten Eindruck, und es war außerdem das erste Mal, dass wir mit unserem neuen Gitarristen Marco live spielten. Probleme, Probleme ... Aber dann war um ca. 17 Uhr Stagetime und los ging’s. Wenn man in Stemwede auf die Bühne kommt, erblickt man als Musiker ein, sagen wir mal, sehr heterogenes Publikum: Altpunks vermischen sich mit Dorfjugend, Indiecrooner geben sich ein Stelldichein mit Rastafari-Hippies. Das Schönste aber ist: alle haben sich lieb. Liebe liegt in der Luft und wenn die Mukke halbwegs stimmt – und das war wohl so bei uns – haben alle eine gute Zeit. Frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss. Als wir von der Bühne kamen, hatten wir herrliche 45 Minuten Rock ‘n’ Roll hinter uns: alle Songs saßen, wir waren glücklich und SEHR durchgeschwitzt und sogar Tifty hatte durchgehalten. Wenn uns heute jemand fragt, wofür Stemwede steht, würden wir sagen: „Friede. Freude. Eierkuchen – muss man unbedingt mal erlebt haben!“ P 15.-16.8., Stemwede-Haldem, Ilweder Wäldchen


FOTO: SCARLET PAGE

konzerttipps

James Blunt

POP James Blunt hatte immer den Traum, „als Frontmann mit elektrischer Gitarre in Großarenen zu spielen“. Den hat sich der Ex-Soldat nach dem Riesenerfolg von „You’re Beautiful“ 2004 erfüllt. Blunt ist ein Topstar, so groß, das englische Boulevardmedien sein Smartphone knacken. Mit dem mittlerweile vierten Album, „Moon Landing“, sollte es wieder etwas persönlicher werden, ein bewusst nostalgischer Rückblick in die Vergangenheit mit der Mondlandung als romantischer Chiffre für die unwiederholbare erste Liebe. Im Studio waren Freunde wie Martin Terefe, Jason Mraz und KT Tunstall mit von der Partie. „Ich wollte weg davon, ein Popstar zu sein. Ich benutze Musik so wie jeder andere auch dazu, Sachen einzufangen, die sich in meinem Inneren abspielen,“ sagt Blunt. Und auch auf Tour geht es eher bodenständig zu: „Wir sind zu zwölft in einem Tourbus mit winzigen Betten. Zum Glück bin ich so klein, dass ich in meins reinpasse!“ P 10.8., Halle, Gerry Weber Stadion

Fährmannsfest

Jimmy Eat World

Parklichter Bad Oeynhausen

Reggae Jam

Serengeti Festival

5. Rocknacht Bad Essen

OPEN AIR Drei Tage Parklichterfest im Kurpark Bad Oeynhausen. Am Freitag gibt es unter anderem Cro (Foto), Miss Platnum, den Rapper Weekend und Hundreds (State Of The Art Pop) sowie lokale Nachwuchsbands auf drei Bühnen vor der Wandelhalle, dem Badehaus II und dem Historischen Theater. Am Samstag folgen zum Thema „Licht“ Illuminationen, Klangcollagen und Installationen, einen Tag darauf wird ein Unterhaltungsprogramm für Familien geboten. P 1.-3.8., Bad Oeynhausen, Kurpark

ROCK AM UFER Dort wo Leine und Ihme sich küssen, stellt Joachim Witt sein neues Album „Neumond“ vor, findet aber auch Zeit für Klassiker, spielt Deutschlands Live-SkaBand Nummer Eins The Busters, ebenso wie The Intersphere (Foto, Rock) oder die Superhero-Metaller Grailknights. Mit Die Schröders und Dritte Wahl gibt es zudem zwei veritable Punkauftritte. Auch die Aftershow Party wird idyllisch: die findet unter der Justus-Garten-Brücke statt. P 1.-3.8., Hannover, Weddigenufer

EMO ROCK Die Band aus Mesa, Arizona, hatte ihre kommerziell erfolgreichste Zeit Anfang des Jahrtausends, als sie den Emo Rock miterfand und ihre Konzerte mit Smashs wie „The Middle“ oder „Salt Sweat Sugar“ samstagsmittags auf MTV liefen. Nach diversen Querelen meldeten sich Jimmy Eat World 2013 mit „Damage“, einem „erwachsenen Schlussmach-Album“ zurück, auf dem sie ihre vielleicht stärksten Songs seit „Bleed American“ abliefern. P 7.8., Münster, Skaters Palace

OPEN AIR Die Festivalsaison geht nochmal in die Vollen. Am Safaripark treffen sich LiveProfis wie Casper (Foto), Jan Delay & Disko No. 1 oder die Irish Folk-Punks von Flogging Molly. Interessantes gibt es aber auch im übrigen Programm. Augustines erfreuen sich zur Zeit vor allem bei U2-Anhängern größter Beliebtheit, Cloud Nothings und auch East Cameron Folkcore (siehe Musikartikel) werden zu elft auf der Bühne stehen. P 15.-17.8., Schloß Holte-Stukenbrock, Am Safaripark

Schandmaul

Thurston Moore

Nick Waterhouse

MITTELALTER FOLKROCK Im letzten Spätsommer feierte die Münchener Szeneinstitution um Thomas Lindner mit 15.000 Fans in Köln ihr 15jähriges Jubiläum. Anfang des Jahres folgte mit „Unendlich“ ein neues Album, das sich erneut in den höchsten Chartsphären aufhielt. Nach größeren Terminen kommen Schandmaul jetzt mit ihrer Interpretation von Folkrock, Spielmannskunst und Mittelalter auf eine exklusive Clubtour. Eben eine Unterhaltungskapelle. P 17.8., Lingen, Alter Schlachthof

UNDERGROUND-KORYPHÄE Das Forum lässt sich nicht lumpen und holt im Rahmen der Feierlichkeiten „40 Jahre Forum“ eine Koryphäe des US-Underground nach Bielefeld: Thurston Moore, Gründungsmitglied von Sonic Youth, Künstler, Autor und Prince Of Cool. Seit 1995 veröffentlichte er drei Solo-Alben, remixte und beschäftigte sich mit der schönen „Acoustic Guitars Series“. Vielleicht gibt es auch Songs von Moores letztem Projekt Chelsea Light Moving. P 18.8., Bielefeld, Forum

OPEN AIR In diesem Jahr wird im Klosterpark Geburtstag gefeiert: 20 Jahre Reggae Jam. Mit dabei sind unter anderem Midnite, die mit ihren bis zu dreistündigen Konzerten so etwas wie die Bruce Springsteens des Reggae sind, „Mr. Boombastic“ Shaggy, der zuletzt mit Sly & Robbie arbeitete, der aufgehende Stern des Roots Reggae Revivals, Jesse Royal (Foto), die Dub Poets von NoMaadz, die lebende Legende Errol Dunkley und I-Fire aus Hamburg. P 1.-3.8., Bersenbrück, Klosterpark

OPEN AIR Zum fünften Mal wird der Bad Essener Kirchplatz zum Open Air-Gelände. ExGenesis-Sänger Ray Wilson (Foto) präsentiert mit „GENESIS classic“ die größten Hits seiner früheren Band. Interessant: die Keyboardsequenzen werden live vom Berlin Symphony Ensemble durch Streicherarrangements ersetzt. Wolfgang Uhlich, der mit seiner Band dIRE sTRATS dabei ist, gilt vielen als bester Mark Knopfler-Impersonator. Außerdem: die Osnabrücker Künstlerin Luca. P 16.8., Bad Essen, Kirchplatz

SWING & SOUL Prominenter Besuch im Hot Jazz Club. Nick Waterhouse aus Kalifornien ist einer der interessantesten Künstler derzeit. Sein Album „Time’s All Gone“ avancierte zum Welthit, nun kommt er mit der neuen Veröffentlichung „Holly“ auf Tour. Waterhouse vernarrte sich schon früh in klassischen amerikanischen R&B und Rock’n’Roll, betreibt aber kein Epigonentum. Von Begleitbands solcher Größen wie Ray Charles, Horace Silver oder Mose Allison schaute er sich die Mischung aus Disziplin und Spontaneität ab, die Texte sind gespickt mit Referenzen von Shakespeare über die Nouvelle Vague bis Chandler. Dazu gibt es Bläser und Surfgitarre. Das steigert sich dann manchmal bis zu einer Art Gospel. Das passt, spielte Waterhouse doch schon in Kirchen. Über „Holly“ sagt der Maestro: „Es ist mein ‚Mulholland Drive’. Es geht nicht darum, wer sie umbrachte, sondern was.“ Klingt nach bester Unterhaltung. P 20.8., Münster, Hot Jazz Club STADTBLATT 8.2014 31


nachtaktiv Abtanzen im August

events

Ibiza für zuhause Thomas Lemmer hat sich einen Namen gemacht als Produzent von Chill Out. Jetzt erscheint sein Album „Still" als Remix-Edition – Kollegen und er selbst haben's neu gemischt. Musik hatte schon immer und hat mit Stimmungen zu tun. Blues, Rock'n'Roll, Heavy Metal, Techno ... Doch kein Genre ist bereits vom Namen her so angelegt wie Chill Out, eine Spielart der elektronischen Musik. Beim Chill Out geht es darum: sich zu entspannen. Und spätestens die „Café del Mar"-Sampler des gleichnamigen Sonnenuntergangs-Hotspot auf Ibiza machen Chill Out zum Szeneliebling. Einer, der ein Händchen hat für diese Musik ist der Osnabrücker Produzent Thomas Lemmer. Seit Jahren eine feste Größe in der Chill-Out-Community. Seinen Adelsschlag hat er auch schon erhalten – mit einem Track auf einem „Café del Mar"Sampler. Im letzten Jahr erschien sein zweites Album, „Still". Das ebenfalls er-

folgreich war und die deutsche Top 10 der Electronic iTunes Charts enterte. Jetzt gibt es eine Remix-Edition des Albums, „Still Remixed". 19 internationale Remixer haben die Songs des Originals neu abgemischt, darunter Remix-Größen wie Riccicomoto, Danny Stubbs oder Physical Phase. Thomas Lemmer: „Ich bin beeindruckt und überwältigt von der Kreativität und Leidenschaft, mit der jeder einzelne Remixer an den Titeln gearbeitet hat. Es ist so schön zu hören, dass die Musik auch in Trance, Deep House oder Pop funktioniert." Der Urheber selbst hat sich auch eingereiht und steuert einige neue Remixe sowie bislang unveröffentlichte Alternativmixe bei. „Still Remixed" ist Hörstoff für alle, die ihren Strandurlaub noch untermalen wollen oder ein paar Beats für die heimische Hängematte brauchen. Das Album erscheint digital und ist in jedem gutsortierten Online-Store downloadbar. MARIO SCHWEGMANN

dj des monats Hinter’m Pult: Klaus Wiethölter

Warum bist Du DJ? Da Anfang der 90er Jahre kein Club in Osnabrück am Wochenende EBM/Wave/Gothic spielte, begannen wir zu zweit entsprechende Partys zu organisieren und ‚unsere' Musik aufzulegen, damals überwiegend im Unicum. Was ist deine DJ-Philosophie? Die Gäste sollen möglichst einen tollen, unvergesslichen Partyabend erleben. Was war Deine schlimmste DJ-Panne? Ärgerlich ist immer, wenn die Technik nicht mitspielt und PA- oder Lichtanlage nicht funktionieren. An eine wirklich schlimme Panne kann ich mich nicht erinnern. Bereitest Du dich auf einen DJ-Einsatz irgendwie vor? Man überlegt natürlich, was man auf der Party spielen will und welche CDs man mitnehmen muss. Du legst bei der „Depeche Mode meets The Cure“Party auf. Was verbindest Du mit Depeche Mode? Und was mit The Cure? Beide Bands haben mich mit ihrer Musik seit meiner Jugend begleitet. Und beide Bands schaffen es, den Zeitgeist der New Wave-Ära in Erinnerung zu rufen und trotzdem aktuell zu bleiben. 32 STADTBLATT 8.2014

Aktuelle Top 5 Depeche Mode – Enjoy The Silence The Cure – A Forest Joy Division –Love Will Tear Us Apart Alice - The Sisters Of Mercy Headhunter - Front 242 All Time Favourite The Cure – Pornography Termine P1.8., Depeche Mode meets The Cure (Wave Classics-Party), Works P22.8., Our Darkness (Wave-EBMGothic-Party), Works

Und es hat „Zooom" gemacht: Spitzen-Motorsport in der Region

Flotte Flitzer Am ersten AugustWochenende werden beim ADAC Bergrennen wieder atemberaubende Rennfahrzeuge an den Start gehen. Auch mit Strom.

e

s ist ein bisschen wie beim Formel 1-Rennen von Monaco. Dort, wo sonst der normale Straßenverkehr fließt, düsen Anfang August Rennsportfahrzeuge über den „Uphöfener Berg" bei Borgloh. Dann wird die rund zwei Kilometer lange Strecke abgesperrt für die Teilnehmer aus mindestens zehn Nationen und ihre bis über 800 PS starken Boliden. Organisationsleiter Bernd Stegmann macht die Fans schon mal heiß: „Automobilsport und Eventprogramm zum Anfassen lautet unser Motto, denn bei freiem Zugang des Fahrerlagers und kurzen Wegen an die Rennstrecke ist das Bergrennen für unsere Besucher besonders attraktiv." Gerade die sogenannten Bergrennen gelten als Wettbewerbsart, bei der die größte Vielfalt an zugelassenen Fahrzeugkategorien und -typen der unterschiedlichsten Baureihen und Altersklassen vertreten sind. Das Programm an beiden Tagen ist pickepackevoll. Eine große Fangemeinde haben die leistungsstarken Tourenwagen. Erstmals geht am Berg der Brite Keith Edwards an den

Start. Er präsentiert einen 850 PSstarken Audi S1. Das mit einem 6Gang-Getriebe ausgestattete Fahrzeug wurde in den vergangenen 18 Monaten speziell für den Bergrennsport weiterentwickelt und wird die Besucher in Scharen zu dem sympathischen Engländer ins Fahrerlager locken. Weitere populäre Fahrer sind der Schauspieler Norbert Heisterkamp („Alles Atze") und Skaterlegende Titus, der einen historischen Ford Mustang steuern wird. „Formel 1-Feeling" kommt auf, wenn die Boliden der Formel 3000, der Formel 3 und der offenen Rennsportfahrzeuge den Asphalt unter ihre Räder nehmen. Mit sagenhaften Beschleunigungswerten von weniger als 4 sec. von 0 auf 100 km/h. Einmalig in Europa ist der 2. EMobil-Berg-Cup um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück". In dem Wettbewerb erleben die Besucher einen Querschnitt aktueller Modelle der verschiedenen Hersteller mit einem Elektro-und Hybridantrieb, aber auch einige Prototypen, bei denen historische Klassiker mit der modernen Antriebstechnik umgebaut wurden. Abseits des Renngeschehens lädt die RWE Erlebniswelt die großen und kleinen Besucher zu zahlreichen Mitmachaktionen ein, die aktuelle Energiethemen auf spielerische und aktive Weise erlebbar machen. MARS P2.-3.8., Uphöfener Berg, Hilter-Borgloh


Geheimtipp

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.Zum dritten Mal findet das Festival „Rock in Neuenkirchen" – kurz RiNK – statt. In alter Manier bietet auch dieses Mal wieder ein großes Stoppelfeld in ländlicher Idylle ausreichend atmosphärischen Platz, um zwei wundervolle Festivaltage zu verbringen. Das Line-Up verspricht bestes Entertainment: Grand Octopus (Stoner Rock), The Art Of Losing (Hardcore/Metal/Punk), Sonic Circle (Reggea/Ska ), Alcapell (FunkPop), Crimsonandblue (Elektro-Pop), Peter Hayes (Folk), The Vibe (Britpop), Lima (Poprock), Paco Chains (Prog-Rock), Off Limits (Folkrock). Das RiNK-Festival steht wie immer unter dem Motto: Umsonst und draußen. Mit genug Platz zum Zelten. P8.-9.8., Melle, Tiefer Weg

Freier Fall

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.Der Stoppelmarkt in Vechta ist ein Muss für alle, die den Nervenkitzel lieben. Über 20 Fahrgeschäfte stehen zur Auswahl, darunter Klassiker wie der „Break Dancer" oder die „Piraten-Rutsche". Eine absolute Neuheit ist der „Mega King Tower", der höchste transportable Freifallturm der Welt! Der Tower ist insgesamt 96 Meter hoch, von denen der Fahrgast 88 Meter im freien Fall erlebt. Danach darf man sich getrost Astronaut nennen. Nicht weniger spektakulär ist das Themenkarussell „Konga". Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h rotieren die Gondeln in teilweise 45 Meter Höhe durch einen Dschungel mit echten Fackeln und Palmen. Man kann es auf dem Stoppelmarkt aber auch ruhiger angehen lassen und über das weitläufige Gelände bummeln, einen der über 500 Marktstände ansteuern oder in einem der Festzelte tanzen. Tipp: Pendel- und Sonderzüge aus Osnabrück halten direkt am Marktgelände. P 14.-19.8., Vechta, Stoppelmarkt-Gelände

Bekannt sein ist das Eine.

Samba, Musical & Hüpfburg

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Am ersten August-Wochenende ist Georgsmarienhütte the place to be. Von Freitag bis Sonntag steigt dann das Kasinoparkfest, idealer Einstieg in die niedersächsischen Sommerferien. Am Freitag gibt es ab 21 Uhr zum Beispiel eine Dreiviertelstunde „Musical". Die GM-Hütter MNT Show Productions greifen in ihrem Programm die „Rocky Horror Picture Show" und „We Will Rock You" auf. Danach gibt's die Feuershow „Firedancer". Am Samstag wird der ganze Park zum Parcours, mit Slackline, Kistenklettern oder Beachvolleyball. Abends dann ein Simonand-Garfunkel-Tribute-Konzert unter dem Motto „Graceland meets Classic". Am Sonntag gibt es neben verschiedenen Kinderaktionen wie einer Wasserolampiade und einer Hüpfburg einen Auftritt der 40köpfigen Band „Camposada", mit einem Repertoire aus Samba und Funk. P 1.-3.8., Kasinopark, Georgsmarienhütte

Authentisch und glaubwürdig sein das Andere. Gerade in der Region helfen schicke Luftblasen nicht weiter. Uns geht es um ‚überzeugen‘, nicht um ‚überreden‘. On- und Offlinemedien ergänzen sich: Kommunikation wirkt nachhaltiger im Zusammenspiel – der Mix macht‘s! Wir geben Ihren Gedanken Gestalt.

Stimme 05 41 20 27-222 Markt 14 49074 Osnabrück klartext-grafik.de

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bühne

Karriere in Ägypten: Alexander Klaws in Aktion

Alte Bekannte

Tecklenburg setzt in der Inszenierung von „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ auf einen bekannten Stoff und große Namen – ein Erfolg versprechender Mix.

s

obald die Tage länger und die Abende milder werden, setzt in dem kleinen Städtchen Tecklenburg eine wahre Völkerwanderung ein. Mit Kühltaschen, Decken und Sitzkissen bepackte Menschen pilgern durch die schmalen Gassen Richtung Deutschlands größtem Freilichtmusiktheater. Die erste Inszenierung in diesem Jahr bietet ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Alexander Klaws, der 2013 den Ranger in „Der Schuh des Manitu“ spielte (und dafür vom Musikmagazin DaCapo mit dem ersten Platz als bester männlicher Darsteller in einem Short Term Musical ausgezeichnet wurde), gibt in diesem Jahr die Titelrolle in „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“. 34 STADTBLATT 8.2014

Das Stück wurde in Tecklenburg bereits 2003 aufgeführt. Die erste deutsche Freiluft-Inszenierung des Andrew Lloyd-Webber-Frühwerks war die bis dahin erfolgreichste Produktion der Bühne, mit ausverkauften Aufführungen und zusätzlichen Stühlen für Extra-Plätze. Grund genug für die Veranstalter, das Musical erneut auf die Bühne zu bringen. Und bisher sieht es wieder sehr vielversprechend aus: Alexander Klaws, der seinen DSDS-Sieg längst hinter sich gelassen und neben seiner Gesangskarriere in verschiedenen Musicals gespielt hat, gewann kurz vor Beginn der Aufführungen in Tecklenburg die Fernsehshow „Let’s Dance“ und brachte die Bühne so noch mal medienwirksam in Erinnerung. Die Rolle

der Erzählerin übernimmt mit Sandy Mölling ebenfalls ein bekannter Name, auch wenn sie bisher noch nicht viel Musical-Erfahrung hat sammeln können. Regisseur Werner Bauer inszeniert den Stoff ohne Kinderchor, dafür mit einer gehörigen Portion Selbstironie – schließlich hat Webber selbst das Stück eher komisch angelegt – und einigen kreativen Einfällen. So wird die Bühne bereits 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung von Archäologen bevölkert, die eine vorchristliche Fundstätte untersuchen und Erzählerin und Chor haben ihren ersten Auftritt als Touri-Gruppe mit spießiger Reiseleiterin. In der Rolle als Lieblingssohn, der von seinen Brüdern nach Ägypten ver-

schachert wird und dort große Karriere macht, ist Alexander Klaws perfekt besetzt. Im Gegensatz zu seinem Auftritt als Ranger in „Der Schuh des Manitu“ wirkt er sicherer und überzeugender. Singen kann er sowieso, aber „Joseph“ fordert mehr sein Musicalund Tanz-Talent, was ihm eher liegt als klassisches Schauspiel. Je nach Stück witzig, gefühlvoll oder dramatisch legt er die Figur an und überzeugt damit. Die Überraschung des Abends aber ist Sandy Mölling. Das ehemalige No-Angels-Mitglied singt die Rolle der Erzählerin mit glasklarer Stimme, schlüpft in die verschiedensten Kostüme und zeigt, dass sie auch schauspielern kann. Die anspruchsvollen Songs meistert sie überzeugend – was das Publikum ähnlich sieht, denn ihr Applaus ist (fast) so laut wie der für Alexander Klaws. Der hat sich hier sowieso schon als Publikumsliebling etabliert. NINA BARTHOLOMAEUS

P 1., 8., 9., 10., 14., 15., 23., 24.8., Freilichtspiele Tecklenburg


Schwangere Frauen

2 Musicals in Concert – We will rock you

Musicals in Concert

MUSICAL Musicals sind auf Freilichtbühnen ja nichts Neues. Aber ein Abend wie dieser ist schon was Besonderes. Immerhin war die Show schon auf dem Luxusliner MS Europa zu sehen. Musical-Hits im Schnelldurchlauf, von The Rocky Horror Show bis zur West Side Story, von Saturday Night Fever bis Rocky. Lynelle Jonsson aus New York City ist zu hören („Buddy Holly Story“), Maria Jane Hyde aus London („Miami Nights“), Mark Polak aus Cleveland/Ohio, USA („Hair“), Nivaldo Allves aus Aracatuba, Brasilien („Die Schöne und das Biest“). Das Ganze plus Rainbow Band. Einfach zurücklehHPS nen. P 1.8., Waldbühne in Melle

betagte Stummfilm-Star Norma Desmond lebt hier, völlig zurückgezogen, ein Relikt aus einer vergangenen Zeit – und denkt, Joe sei gekommen, einen Schimpansen zu beerdigen... Das Versprechen: Hier erwarte uns ein „Ausstattungsstück, wie es in Tecklenburg seit langem Standard ist“. Okay, überprüfen wirs. HPS P 2., 3., 7., 8., 16, 17., 21., 22., 28., 29., 30., 31.8., Freilichtspiele Tecklenburg

Sunset Boulevard

MUSICAL Hmm. Ist ja schon eine skurrile Handlung. Klar, das Musical von – na, wem wohl? – Andrew Lloyd Webber adaptiert den Filmklassiker „Boulevard der Dämmerung“ von Billy Wilder. Aber trotzdem... Joe, der in Hollywood Drehbücher schreibt, hat gerade keinen guten Lauf. Keine Kontrakte, kein Geld, nur noch Schulden. Also haut er ab. Versteckt sich. Doch die leerstehende Villa, in der er abwarten will, bis seine Gläubiger von ihm ablassen, ist gar nicht leer. Der hoch

Zumba klass. Ballett Lindy Hop

Sunset Boulevard

5 Premieren stehen in dieser Spielzeit auf dem Programm. Im Schauspiel fallen die beiden Produktionen „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ (Eugen Ruge, ab 20.9., Theater am Domhof) und „Der Schimmelreiter“ (Theodor Storm, ab 1.11., emma-theater) auf. Einmal ein Wende-Roman, das andere Mal die norddeutsche Novelle schlechthin. Zwei Prosa-Texte, die für die Bühne bearbeitet werden. Ein Trend? Besonders spannend dürfte „Der Schimmelreiter“ im kleinen emma-theater werden – das in der Novelle so wichtige Meer will die Dramaturgie dem Zuschauer auf überraschende Weise präsentieren. Neben alten Haudegen wie Brecht, Müller und Williams könnte im Schauspiel das Stück „27 Monate“ (ab 6.12., emma-theater) des aus Osnabrück stammenden Autors Tobias Steinfeld ein Publikumsliebling werden. Der Zweite Preisträger des Osnabrücker Dramatikerpreises erzählt die temporeiche Geschichte von drei Schwestern, die gleichzeitig schwanger sind – basierend auf einer wahren Begebenheit! Im Musiktheater startet GMD Andreas Hotz mit Mozarts „Hochzeit des Figaro“ (ab 11.10., Theater am Domhof). Ob aus der Oper ein Musical wird? Inszenieren wird Peter Lund das bunte Treiben, der in Berlin an der Universität der Künste die Musical-Sparte leitet ... Apropos Musical: Die offizielle Musical-Produktion ist „Jekyll & Hyde“ (ab 14.3., Theater am Domhof). Und mit Manfred Gurlitts Oper „Soldaten“ hat Hotz ein selten gespieltes Werk ausgegraben, das in den großen themati-

FOTO: UWE LEWANDOWSKI

Neben der jüngeren deutschen Geschichte als großes Thema, gibt es einen Trend zur Roman-Adaption. Ein Ausblick auf die Spielzeit 2014/15 des Theater Osnabrück.

Der gebürtige Osnabrücker Tobias Steinfeld (Mitte): Premiere für seine Schwangerschafts-Groteske „27 Monate“ schen Schwerpunkt der Spielzeit 2014/15 passt. Intendant Ralf Waldschmidt: „In mehreren Stücken wird sich die jüngere deutsche Geschichte in besonderer Weise spiegeln.“ Vom Ersten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Auch im Tanz beschäftigt sich Mauro de Candia (Leiter Dance Compnay) mit dem Erinnern und der Vergangenheit. Die erste Premiere ist deshalb einem großen Sohn Osnabrücks gewidmet: Erich Maria Remarque. „Sag mir, dass Du mich liebst“ (ab 15.11., emma-theater) behandelt die dramatische Liebesbeziehung zwischen Remarque und Marlene Dietrich – vor dem Hintergrund der 1920er/30er Jahre. Und die Kids können sich auf „Ronja Räubertochter“ (ab 9.11., Theater am Domhof) freuen. Was ja auch ein Roman ist. Vielleicht sind in der Spielzeit 2015/16 dann Film-Adaptionen fällig. „Pulp Fiction“ im emma? Why not. MARIO SCHWEGMANN

1.–7. September

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Jazz Dance Stepp HipHop

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de

www.facebook.de/stadtblatt STADTBLATT 8.2014 35


kunst

Studie in Rot

sehenswert

Quartier im Quartier: In „Sehnsucht“ öffnen Hanna von Behr und Katja Staats Einblicke in unser aller kollektive Seele.

s Margaret Camilla Leiteritz

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Zweiteilige Ausstellung. Die „Bauhauskünstlerin und Bibliothekarin“, so der Untertitel, zeigt eine Auswahl „gemalter Diagramme“, Abstraktionen, die „ausgehend von der Ästhetik der Diagramme technischer Publikationen die akribische Welt der Bibliothekarin mit dem Kosmos der Künstlerin verschmelzen lassen“. Margaret Camilla Leiteritz gehörte der Künstlergeneration Friedrich Vordemberge-Gildewarts an. P 24.7. bis 30.8., Stadtbibliothek P 24.7. bis 12.8., VordembergeGildewart-Haus

chwebende, unmerklich zerfallende Schmetterlinge, schillernd, exotisch, viele Dutzend, die sich im Luftzug bewegen, als lebten sie noch. Mystisches Walddunkel, in das die Sonne dringt. Eine „Kabinett“-Ecke mit Skizzen, flankiert von Zeichenpapier, Bleistiften und Stecknadeln, als Aufforderung an den Betrachter, nicht nur Betrachter zu sein. Reisebewegungen, fotografiert aus einem Zugfenster. Und überall Texte, an Wänden, an Pfeilern, Fragmente aus Michael Stavaricˇs skurril experimenteller Prosa „Nkaah – Experimente am lebenden Objekt“, die keinen Anfang kennt, keine Mitte und kein Ende, wo jeder anfangen kann zu lesen wo immer er will: „Jeder träumt sein eigenes Rot. Mein Rot war die Fremde.“ Oder: „Ein Schritt und noch ein allerletzter, in dem alles Bekannte endet.“ Es gibt Ausstellungen, die erschließen sich auf den ersten Blick. Werkstoffe, Genres, Stile, Motive, Themen, Botschaften, fertig. Bei „Sehnsucht. Wohin wir zogen ahnte ich nicht, das Warum habe ich später verstanden“ von Hanna von Behr und Katja Staats ist das anders. Gut also, dass in der

Mitte ein paar (natürlich rote) Sitzsäcke liegen. Denn wer hierher kommt, braucht Zeit. Zeit zum Beoachten, zum Enträtseln, zum Lesen, zum Verstehen. Zeit, in sich hineinzuhorchen nach einem Widerklang. Installationen, Collagen, Fotos, ein Video. Subtil, meditativ, herausfordernd. „Kopfkino“ sagt Jens Raddatz dazu, Chef des örtlichen Bundes Bildender Künstler (BBK): „Eine ganz normale Ausstellung ist das natürlich nicht. Aber das ist ja gerade der Witz. Normalität gibts schließlich anderswo schon genug.“ Zum Beispiel „Timeline“. Man sieht ein Meer, einen Strand. Ein Standbild, scheint es. Aber das ist es nicht. Wer sehr genau hinsieht, sehr lange hinsieht, hoch konzentriert, nimmt Bewegungen wahr, Überblendungen. Nur eben langsam, unendlich langsam. Wellen heben sich, queren einander, brechen, zerlaufen. Gischt schiebt sich über den Sand. Stavaricˇ: „Wer beim Schwimmen den Horizont übersah, stieß dagegen.“ Das Meer, der Wald. Sehnsuchtsorte, Rückzugsorte, Hoffnungsorte, Orte innerer Heimkehr, Zielorte mentaler Reisen. Eine vorgegebene Betrachtungsabfolge der Objekte gibt es nicht, auch keine Titelschildchen, keine Informationen, was von wem ist. Nichts wird erklärt. Alles gehört zu allem. Alles ist mehrdimensional. Zum Beispiel „heimat.utopien“: Fotos einer Frau mit einem Umzugs-

karton; der Karton ist leer, demonstrativ. Living in a box? Ist der Karton leer, weil das Wichtigste, das man mit sich nimmt, wenn das Leben sich wieder einmal als Veränderung zeigt, nie das Materielle ist, sondern immer nur das, was man in Kopf und Herz mit sich trägt? Eine vieler Erklärungen. Nein, eine „normale Ausstellung“ ist „Sehnsucht“ nicht. Ebensowenig ‘normal’ wie schon manche vor ihr im Quartier des zu neuer Brisanz wiedergeborenen BBK. Und damit reiht sie sich ein in den derzeitigen Trend vieler Kunstpräsentatoren der Stadt, Normalformate zu meiden. Jakob und Manila Bartniks „Okidoki“Programm in der Stadtgalerie, das Projekt 24/7 der Kunsthalle, wo der BBK den Teufel an die Wand malte ... Noch ein Trend: Das Kunst-Quartier, in dem das Kunst-Quartier liegt. Stadtgalerie, Vordemberge-Gildewart-Haus, Intervision-Studio, Galerie und Atelier Wendt/Uluocak, BBK-Kunstquartier, Kunsthalle – alles auf nur wenigen Dutzend Metern. Raddatz: „Sehr inspirierend, diese Nähe.” Pause. Raddatz wäre nicht Raddatz, wenn ihm nicht noch etwas Kritisches einfiele. „Fehlt nur noch ein Künstlerhaus. Artists in Residence, Druckwerkstatt... Gab es ja mal. Aber ohne die Stadt ist das natürlich nicht zu machen.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

P Kunst-Quartier, bis 29.8.

Volker-Johannes Trieb

32 Eichenstämme, in ihnen das Metall von Geschossen: Zeitzeugen sind sie, aus Hirtzbach, Elsass, Frankreich. Sie haben es überdauert, das Grauen jenes Krieges, dessen Beginn sich 2014 zum 100. Mal jährt. Kunstinstallation aus 32 temporären Mahnmalen zum Thema „1914/1918 – Hundert Jahre Erster Weltkrieg“. Auf ihnen Zitate aus „Im Westen nichts Neues“. P 30.7.2014 bis 11.11.2018, Osnabrück, Öffentlicher Raum Gedächtnisausstellung zum Ersten Weltkrieg, die sich zum Ziel setzt, ein Appell zu sein „sich nicht emotional missbrauchen zu lassen und, statt Hass zu schüren, das Mitfühlen mit dem Anderen zu aktivieren.“ Individuelle Schicksale und Emotionen, vermittelt über private Objekte. P 3.8.2014 bis 29.3.2015, Kulturgeschichtliches Museum HPS

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FOTO: TINA SCHICK

1914-1918: Emotionen

Sitzsack im Einsatz: BBK-Chef Jens Raddatz horcht in sich hinein


kunst und ausstellungen Die Osnabrücker Vordemberge-Gildewart-Sammlung, in Kombination mit Grafiken von Max Bill, Richard Paul Lohse, Camille Graeser und Erich Buchholz – frühen Vertretern der konkreten Kunst. Kompositionen mit Titeln wie „Dislokationen“ oder „4 x 4 Bewegungen um eine Achse“ spielen mit Farbe, Raum, Licht und Bewegung, „seriell produzierbar und mathematisch objektiv“. Das Ergebnis: „Die Kunst abstrahiert nicht mehr, die Formen und Linien konstruieren nicht mehr.“ Kulturgeschichtliches Museum/Felix Nussbaum Haus, Osnabrück

RICHARD PAUL LOHSE: 4X4 BEWEGUNGEN UM EINE ACHSE (MAPPE MIT VIER SIEBDRUCKEN), 1972

Zwei? Hans-Joachim Heinrich setzt Gegenstände paarweise in Szene. Heinrich, Pfleger im Klinikum, zu seiner Motivation, zum Fotoapparat zu greifen: „Ich habe versucht zu malen, aber dazu fehlt mir das Talent. Ich wollte aber trotzdem Momente festhalten und verändern...“ Bravo! Das klingt doch mal sympathisch anders als das übliche Kunstgeschwurbel. Ameos Klinikum, Osnabrück

Gut, diese Schau dauert nur zwei Tage lang. Aber das ist verständlich. Denn immerhin zeigt der Osnabrücker Künstler Hinrich van Hülsen nicht nur seine neuen Bilder, sondern – und das ist wirklich mal was Besonderes – auch seine Wohnräume. Und sein Atelier. Wer das sehen will, muss sichs also gut in den Kalender eintragen. Wussten wirs doch: auch das Wohnen und Arbeiten ist eine Kunst. Galerie Letsah/Atelier Leotaurus, Osnabrück

OSNABRÜCK

AMEOS Klinikum. Hans-Joachim Heinrich: „Zwei“, Fotos, bis 31.12. Atelier Trieb. Volker-Johannes Trieb: „Das Ganze im Fragment“, bis 15.9. Botanischer Garten. Posterausstellung des Fachbereichs Biologie/Chemie, bis 15.10. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Oktober 2014; Fritz Wolf: „Umweltsorgen – Umweltkarikaturen im Spiegel des Zeitgeistes“, bis 11.9. Diözesanmuseum. „Des Kaisers Elle“, bis 25.10.; Ludwig Nolde „...daß heilig stets menschlich war“, bis 15.9. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Im Westen nichts Neues“, bis 21.9. Forum am Dom. „Objekt der Erinnerung“, bis 14.8. Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Malerei und Siebdruck von Regina Schönfeld, bis 2.10. Galerie Letsah/Atelier Leotaurus. Hinrich van Hülsen, 23., 24.8. Hasestraße 29/30. „fifty-fifty volume II“, bis auf weiteres Innenstadt. Volker-Johannes Trieb: „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“, bis 11.11.2018 Institut für Islamische Theologie. Soufeina Hamed: „Eben.So“, bis 1.8. Kulturgeschichtliches Museum/Felix Nussbaum Haus. „Geldwirtschaft im Zeichen des Ersten Weltkrieges“, bis 11.1.2015; „v-g und Schätze der konkreten Kunst“, bis auf weiteres; „1914-1918: Emotionen“, 3.8. bis 25.3.2015; „1914-1818. Mit den Augen der Anderen“, 3.8. bis Januar 2015

KunstGenuss. „El artista habla espagñol“, bis 3.8. Kunst-Quartier. Hanna von Behr und Katja Staats: „Sehnsucht. Wohin wir zogen, ahnte ich nicht, das Warum habe ich später verstanden“, bis 16.8. Lagerhalle. Ausstellung von Andries ter Heide, bis 19.10. Marienhospital. Isolde Niazi-Gebhardt: „Die Farben des Weges“, bis 31.8., HIVpositive Migranten“, bis 15.8. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „WeltSpielZeug“, bis 3.8.; „Schenken 2.0“, bis 3.8.; „Orchideen. Vielfalt durch Innovation“, bis 15.2.2015 Museum Industriekultur. „Eine deutsche Stadt im Ersten Weltkrieg. Osnabrück 19141918, bis 28.9. Stadtbibliothek. „Margaret Camilla Leiteritz – Bauhauskünstlerin und Bibliothekarin“, bis 30.8. Steigenberger Hotel Remarque. Sabine Fleckenstein: „Die Haut: Leinwand für die Fantasie“, bis 12.9. Universitätsbibliothek. „Schöne Grüße aus dem Krieg – Bildpostkarten erzählen den Ersten Weltkrieg“, bis 30.8.; Radierungen von Julia Flachmeyer gen. Koch, bis August Ursulaschule. „Der Mensch“, Ausstellung mit Werken der drei Arbeitsgemeinschaften der Klassen 5-7, 8-10 und 11-12, bis auf weiteres Vordemberge-Gildewart-Haus. „Margaret Camilla Leiteritz – Bauhauskünstlerin und Bibliothekarin“, bis 30.8.

Nein, er ist nicht tot, der Impressionismus. Und wer Ine Mouricks Bilder sieht, fühlt sich sofort nach Frankreich versetzt. Provence, die Lavendelfelder ... Mourick, auf der Grenze zwischen dem Gegenständlichen und der Abstraktion, findet ihre Stoffe und Motive, mehr noch: „die Quellen der Inspiration“, vielfach in der Natur. Und wer sich fragt, woher der Glanz kommt, den ihre Bilder ausstahlen: Silber! Und: Gold! Torhaus Legge, Tecklenburg

UMGEBUNG BAD IBURG Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Dietrich Helms und Studierende der Uni Osnabrück, bis Sommer 2015 BIELEFELD Kunsthalle. „Das Glück in der Kunst“, bis 3.8. BRAMSCHE Bahnhof Bramsche Stiftung Thomas. „Schätze des Niltals – Vermächtnis einer Hochkultur“, 30.8. bis 7.11. Tuchmacher Museum. „Stroh zu Gold – Spindel, Schiffchen, Märchenhelden“, bis 7.9. Niels-Stensen-Kliniken. Arbeiten von Antje Petersen, bis 3.8.; Bilder von Elke Schröder, 6.8. bis 5.10. Museum und Park Kalkriese. „Mumien – Reise in der Unsterblichkeit“, bis 5. 10. DELMENHORST Städtische Galerie. „Panamarenko. Vom Fliegen“, seit 26.6. DISSEN KUK-Haus. Maria Feldkamp, 1.8. bis 7.9. EMDEN Kunsthalle. „Horizont Jawlensky. Auf den Spuren von van Gogh, Matisse und Gauguin“, bis 19.10. GRONAU Rock’Popmusum. „100 Jahre Deutscher Schlager“, bis 7.9.

HERFORD MARTa Herford. „Visionen. Atmosphären der Veränderung“, bis 8.9. LINGEN Kunsthalle. Michael Pfrommer, bis 17.8.; Giovanna Sarti: „Aporie“, bis 17.8. MÜNSTER Kunsthalle. Maik und Dirk Löbbert, bis 28.9. Kunstmuseum Pablo Picasso. „Goya – Dunkle Materie“, bis 17.8., „Picasso – Mediterrane Gefilde“, bis 17.8. OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. „Euer Garten ist die Welt“, bis 7.9. OSTERCAPPELN Heimatmuseum Schwagstorf. „Altes Handwerk im Museum. Ausstellung über bäuerliches Handwerk und mehr“, bis 2.11. PAPENBURG Gut Altenkamp. „Deutsche Malerei des 18. Jahrhunderts”, bis 12.10. QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Verwandlung“. Neue Bilder und Objekte von Annegret Hoffmann, ab 3.8. TECKLENBURG Torhaus Legge. „Zwischen Wirklichkeit und Abstraktion“, Gemälde von IneLouise Mourick, 2.8. bis 7.9. WALLENHORST Rathaus. „Tierische Aussichten treffen gläserne Ansichten“, Dörthe BohneEylering (Bilder) und Astrid Ottermann (Glasschmuck), bis 5.9. STADTBLATT 8.2014 37


kino

Irgendwo zwischen „Kleiner Prinz" und „Amelie": Simon Pegg als Hector

Durststrecke zum Glück Die Osnabrücker haben es längst gefunden, ein Londoner Psychiater sucht noch. Mit dem Ratgeberroman „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" gelang François Lelord ein Weltbestseller. Der britische Comedian Simon Pegg gibt dem Glückssucher nun ein Gesicht.

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ange haben Fans der HectorBücher auf die Verfilmung warten müssen. Bereits 2002 erschien das erste von mittlerweile sechs Titeln über den mit seinem Leben unzufriedenen Psychiater, der sich aufmacht, die großen Fragen des Lebens zu beantworten. Alle seine Bücher wurden internationale Bestseller. Der erste davon befasst sich mit der Suche nach dem Glück. In seiner Praxis begegnet Hector zahlreichen unglücklichen Menschen, denen er gerne helfen möchte. Doch wie soll er das machen, wenn er selbst nicht weiß, was das Glück ist? Also begibt Hector sich auf eine Reise um die Welt, um herauszufinden, was die Menschen glücklich macht. Seine Erkenntnisse fasst er in einer Liste von kurzen Statements zusammen, die er jedoch ständig reflektiert und ändert.

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Die autobiografisch inspirierten Werke des Franzosen François Lelord, der nach Medizin- und Psychologiestudium als Psychiater arbeitete, bevor er pausierte, um sich dem Reisen und Schreiben zu widmen, verdanken ihren Erfolg vor allem ihrer sympathischen Hauptfigur. Der naiv-kindliche Hector sieht die Welt unvoreingenommen und wertungsfrei und geht offen auf Neues zu. In der Verfilmung übernimmt der britische Comedian, Schauspieler und Drehbuchautor Simon Pegg diese Rolle. Peggs Karriere begann mit der Sitcom „Spaced", die von 1999 bis 2001 im Vereinigten Königreich überaus erfolgreich lief. Sie handelt von zwei jungen Menschen, die sich als Paar ausgeben, um gemeinsam eine Wohnung mieten zu können – sowie von den anderen äußerst skurrilen Hausbewohnern. Simon Pegg und Kollegin Jessica Hynes schrieben das Drehbuch und übernahmen die Hauptrollen. Nach zwei Staffeln, die unter anderem mit dem British Academy of Film and Television Arts und dem British Comedy Award ausgezeichnet wurden, verlegte Pegg sich jedoch aufs Filmemachen – mit ebenso großem Erfolg. Für die Horrorkomödie „Shaun of the Dead" setzte er seine Zusammenarbeit mit Nick Frost und Regisseur Edgar Wright von „Spaced" fort. Die ZombieFilm-Parodie zieht ihren schwarzen

Schrulliger Typ auf Weltreise: Glück, wo bist du? Humor im Gegensatz zu den „ernsten" Horrorfilmen, nicht aus dem Verhalten der Untoten, sondern aus den Reaktionen der „gesunden" Menschen, die um ihr Überleben kämpfen. Der Film wurde von Publikum und Kritikern sehr gut aufgenommen, spielte in den USA sogar mehr ein als im Produktionsland Großbritannien. So wurde die „Blood and Ice Cream"-Trilogie fortgesetzt. Mit „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis" nahmen die Filmemacher den Actionfilm aufs Korn. Ein mustergültiger Londoner Polizist wird wegen zu guter Leistungen in die Provinz strafversetzt, wo sein neuer Kollege ihn zum Actionfilm-Fan macht, und die beiden zusammen eine große Verschwörung in dem kleinen Dorf aufdecken. 2013 folgte der letzte Teil dieser inoffiziellen Trilogie von Pegg und Wright, „The World's End". Hier bekommt das Science-Fiction-Genre sein Fett weg, als eine Gruppe ehemaliger Jugendfreunde bei einer Kneipentour feststellen muss, dass fast die gesamte Bevölkerung ihres Heimatdorfs aus Robotern besteht.

Neben diesen britischen Produktionen steht Pegg auch immer wieder in Hollywood vor der Kamera, zum Beispiel in zwei Filmen der „Mission Impossible"-Reihe oder als Scotty in „Star Trek – Into Darkness". In „Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück" kommt der Humor etwas leiser und lockerer daher, die Chance für Simon Pegg, seine charmante Seite wirken zu lassen. Den kindlich-naiven Psychiater, der das Leben als großes Abenteuer sieht, und der erst langsam zu reflektieren beginnt, spielt er überzeugend. Dabei kommt ihm auch entgegen, dass die Heimatstadt Hectors, die in Lelords Roman Paris zu sein scheint (obwohl sie nicht explizit so genannt wird), für den Film nach London verlegt wird. Das britische Setting, das sowieso nur am Rande eine Rolle spielt, schließlich geht es ja um Hectors Reise, tut der Komödie gut und bringt etwas mehr Pep in die Story. NINA BARTHOLOMAEUS

D/CDN 2013. R: Peter Chelsom. D: Simon Pegg, Rosamund Pike, Toni Collette u. a. P ab 14.8., Cinema Arthouse, CineStar


Madame Mallory und der Duft von Curry

KOCHDUELL Nach dem Tod ihres Mannes lebt Madame Mallory (Helen Mirren) in der südfranzösischen Provinz nur noch für ihr Sterne-Restaurant, dessen Haute Cuisine sogar den Präsidenten begeistert. Kein Wunder, dass sie alles andere als begeistert ist, als direkt gegenüber indische Einwanderer das Maison Mumbai eröffnen – und mit exotischen Gerichten und lauter Musik für Unruhe sorgen. Während sie sich mit „Papa" (Om Puri) herumärgert, verliebt sich dessen kochender Sohn Hassan (Manish Dayal) in ihre stell vertreten-

Jersey Boys

SINATRAS ERBEN Ihre Charterfolge liegen eine Weile zurück, aber Frankie Valli & The Four Seasons sind anhaltend präsent. Im Radio, nicht zuletzt in Soundtracks aktueller Filme. Titel wie „Big Girls Don't Cry", „Walk Like a Man", „December '63 (Oh What A Night)" wurden zu Evergreens. 2005 hatte das unter Beteiligung des Bandkomponisten Bob Gaudio entstandene Musical „Jersey Boys" Premiere, das die Geschichte der Band erzählt, zum Welterfolg wurde und Clint Eastwood als Vorlage für seinen gleichnamigen Film diente. Die Musiker stammen aus einem Milieu, in dem der Papst und Frank Sinatra vergöttert wurden und Gangster – man

de Küchenchefin und die französische Küche. Doch leider muss sie sich bald eingestehen, dass der junge Mann wirklich kochen kann. Man ahnt natürlich das Ende, doch egal. Hier geht es um Culture-Clash der edlen Sorte, wie Hallström ihn schon bei „Chocolat" inszeniert hat. Und wieder überzeugt er mit großartigen Darstellern NB und der Liebe zum Essen. Lecker! USA 2014. R: Lasse Hallström. D: Helen Mirren, Manish Dayal, Charlotte Le Bou u. a. P ab 21.8., Cinema Arthouse, CineStar

denke an die „Sopranos" – die Fäden ziehen. Einer der Weggefährten: Joe Pesci, der später zum Oscar-prämierten Hollywood-Star werden sollte. In den 1960ern erlebt die Gruppe den großen Aufstieg, der manchen Tribut fordert. Eastwood erzählt die Geschichte in klassischem Stil und mit viel Dialogwitz. Einer der Koautoren ist Marshall Brickman, ein Weggefährte Woody Allens, Mitverfasser von Komödien wie „Der Stadtneurotiker". H. K. USA 2014. R: Clint Eastwood. D: John Lloyd Young, Erich Bergen, Michael Lomenda, Christopher Walken u. a. P ab 31.7., Cinema Arthouse, CineStar

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst · Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Nordhorn: Parkplatz Media Markt + XXXL Lutz Melle-Gerden: Parkplatz E-Center · Ibbenbüren: Nordstadt Arkaden, Große Str. 30

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kino der platzanweiser

Die geliebten Schwestern

Später Kinostart: „Knights of Badassdom"

„Was wir machen, ist zwar alles Fake – aber darin steckt mehr Wahrheit als in allem anderen." LUC BESSON

Manchmal ufert die Produktion eines Films dermaßen aus, dass sie selbst Stoff für ein Drehbuch abgibt. Zwei aktuelle Kinofilme sind von Kuriosa begleitet, die wohl nicht für eine abendfüllende Erzählung reichen, aber schnurrige Anekdoten abwerfen. Wer das auf historischen Tatsachen beruhende und bereits von Oscar-Hoffnungen begleitete Kostümdrama „Dido Elizabeth Belle" (ab 14.8., Cinema Arthouse, CineStar) aufmerksam anschaut, wird dort Misan Sagay als Drehbuchautorin genannt finden. Misan Sagay war zwar in einem frühen Stadium an der Produktion beteiligt, hat aber das letztlich verfilmte Drehbuch nicht geschrieben. Die entsprechende Nennung erhielt trotzdem sie anstelle der tatsächlichen Autorin und Regisseurin Amma Asante, weil die Regeln der US-amerikanischen Autorengewerkschaft das so vorschreiben. Kino ist eben in jeder Hinsicht die vollendete Kunst der Täuschung. Oder auch Selbsttäuschung, wie sich am Beispiel „Knights of Badassdom" belegen lässt. Dabei handelt es sich um einen nicht völlig ironiefreien Abenteuerfilm um eine Gruppe von Sonderlingen, die bei einem großen Rollenspielertreffen Erholung von den Zumutungen des Alltags sucht, dabei versehentlich einen blutrüns-

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tigen Succubus beschwört und fortan mit übernatürlichen Kräften zu kämpfen hat. Der mit wenig Geld, aber viel Liebe zum Detail gefertigte Film ist mit Schauspielern besetzt, die der Zielgruppe vor allem aus TV-Serien wohlbekannt sind: Summer Glau aus „Firefly", „4400", „Terminator: S.C.C.", Ryan Kwanten aus „True Blood", Peter Dinklage aus „Game of Thrones" ... Doch: Moment! Es gibt Rezensenten, die glauben, Peter Dinklage parodiere in „Knights of Badassdom" seinen Part aus

DICHTERLEBEN Eigentlich war Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe der größte Weiberheld seiner Zeit. Aber auch sein zehn Jahre jüngerer Literaturkumpel Friedrich Schiller (Florian Stetter) war dem anderen Geschlecht nicht unbedingt abgeneigt. Daraus ergab sich irgendwann „Schillers geheimnisvolle Leidenschaft", so der Untertitel von Dominik Grafs (Buch und Regie) neuem Drama „Die geliebten Schwestern". Darin geht es um die ach so unglücklich verheiratete Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und deren ebenfalls unglückliche, aber unverheiratete Schwester Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius), die beide schon bald ein romantisches Band mit Schiller verbindet. Michael Wiesweg, seit 2007 Haus- und Hofkameramann von Dominik Graf, wurde für seine schwelgerischen Bilder bereits mit einem Bayerischen Filmpreis bedacht.

Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm

D 2014. R: Dominik Graf. D: Henriette Confurius, Hannah Herzsprung, Florian Stetter u. a. P ab 31.7., Cinema Arthouse, CineStar

ROADTRIP Nachdem der letzte Film mit Dany Boon in der Hauptrolle, „Super-Hypochonder", noch im Frühjahr in den Kinos zu sehen war, startet bereits die nächste Slapstick-Komödie „à la française" mit dem beliebten Komiker. Valerie und Alain sind auf dem Weg zur Hochzeit ihrer Tochter in Athen. Ihre Ehe ist schon lange zerbrochen. Nun sitzen sie ausgerechnet im selben Flugzeug, das auch noch in München notlanden muss, als der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausbricht und den Flugverkehr zum Erliegen bringt. Um noch rechtzeitig zur Hochzeit zu kommen, müssen sich die beiden zusammenraufen und den letzten verfügbaren Mietwagen teilen, mit dem sie die 2.100 km nach Griechenland zurücklegen wollen. Der Roadtrip wider Willen endet natürlich im reinsten Chaos. Die Komödie ist nach „Borderline" erst der zweite Kinofilm KIM RUNGE von Alexandre Coffre. FR 2013. R: Alexandre Coffre. D: Dany Boon, Valérie Bonneton, Denis Ménochet u. a. P ab 31.7., Cinema Arthouse, CineStar

Freiland

Jimmy's Hall

FJ

Verzwickte Urheberschaft: „Dido Elizabeth Belle" „Game of Thrones". Nur: „Knights of Badassdom" wurde bereits im Sommer 2010 abgedreht, „Game of Thrones" startete erst 2011. In die Kinos kommt „Knights of Badassdom" mit drei Jahren Verspätung. In Deutschland auch nur in Form einer Werbeveranstaltung für die DVD- und BluRayVermarktung. An einem einzigen Tag, dem 18. August, wird der Film auf der Leinwand zu sehen sein. Osnabrücker, die an diesem Ereignis teilhaben möchten, müssen dafür nach Bielefeld oder Bad Oeynhausen, denn die Hasestadt steht bis dato nicht auf der Liste der Auswahlkinos. Weltpremiere hatte „Knights of Badassdom" 2011 bei einem Fantreffen in San Diego, landete dann aber im Regal, weil es hinter den Kulissen zu Streit gekommen war. Heraufbeschworen hat die Misere niemand anderes als Peter Dinklage. Bei der Präsentation in San Diego antwortete der kleinwüchsige Schauspieler auf die Frage des Moderators, was sein Rollenname „Hung" bedeute: „Warte auf die DVD." Der Mann ist ohne Frage mit dunklen HARALD KELLER Mächten im Bunde ...

GROSS-WG Der Protagonist trägt eine schwarze Augenklappe wie ein Pirat, Halligalli-Garant Klaas Heufer-Umlauf spielt einen Reporter, die Assistentin des Bürgermeisters heißt wie eine Figur aus einem Film von Godard – „Freiland" ist ein als Dokumentation getarnter frecher Politschabernack, der von der Gründung einer freien Republik mitten in Deutschland erzählt. Treibende Kraft ist der Lehrer Niels Deboos , der nicht länger ohnmächtiges Opfer wirtschaftlicher und persönlicher Krisen sein will. Der Apokalyptiker Christian Darré inspiriert Deboos zur Loslösung von der Bundesrepublik und wird gleich mit ins Boot geholt. Eine Gemeinschaft der Gleichen soll entstehen. Es folgt die Unabhängigkeitserklärung mit allem Drum und Dran. Ein Erfolgsmodell. Viele Deutsche ‚emigrieren', der Kleinstaat wächst. Aber es gibt Gegner in den eigenen Reihen, verschmähte Liebe und Machtstreben beschädigen die Ideale ... H.K. D 2014. R: Moritz Laube. D: Aljoscha Stadelmann, Stephan Grossmann, Klaas Heufer-Umlauf, u. a. P ab 7.8., Cinema Arthouse

WIDERSTÄNDLER Obwohl es James Gralton (Barry Ward) wie viele andere Iren zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus existenzieller Not in die USA zieht, kann er seiner Heimat doch nicht endgültig den Rücken kehren. So zieht er freiwillig in den Irischen Unabhängigkeitskrieg (1919-1921). Und Anfang der 1930er Jahre kehrt er zurück in seine alte Heimat in den County Leitrim. Dort avanciert er nicht nur zum Anführer einer kommunistischen Partei. Mit dem Betrieb eines Tanzschuppens, in dem freizügig nach teuflischen Jazz-Klängen getanzt wird und in dessen Räumlichkeiten gar ketzerische Gedanken geäußert werden, zieht er sich den Zorn der katholischen Kirche und des dazugehörigen Establishments zu. Regisseur Ken Loach konzentriert sich in seinem angeblich (vor)-letzten Film insbesondere auf diesen Abschnitt im Leben Graltons, der schließlich als einziger Ire aus Irland deportiert wurde. FJ

GB/Irland/F 2014. R: Ken Loach. D: Barry Ward, Simone Kirby u. a. P ab 14.8., Cinema Arthouse


Dido Elizabeth Belle

Besser als nix

KIM RUNGE

FREIGEIST Wenn in historischen Romanen oder Filmen weibliche Figuren darauf beharren, ihre Partnerwahl nach Gefühl zu treffen, wenn also die romantische Liebe triumphiert, mag das heutigentags trivial erscheinen. Im 18. Jahrhundert aber kam eine solche Forderung einer Rebellion gleich. Im Falle Dido Elizabeth Belles, einer historischen Figur, ist eine solche Äußerung bemerkenswert, denn Belle war als Tochter eines britischen Admirals und einer karibischen Sklavin von schwarzer Hautfarbe. Ihr Vater nahm Dido mit nach England und überließ ihre Erziehung dem Ehepaar Murray, das bereits eine Nichte aufgenommen hatte. Obwohl im Rang einer Sklavin, wuchs Dido gleichberechtigt auf, und diente ihrem Ziehvater, einem hochrangigen Richter, als Sekretärin. Als Jurist war William Murray mehrfach mit der Sklaverei befasst. Und fällte ein Urteil, das die Abschaffung des Menschenhandels in England einleitete ... H. K. GB 2013. R: Amma Asante. D: Gugu Mbatha-Raw, Sam Reid, Tom Wilkinson, Emily Watson u. a. P ab 14.8., Cinema Arthouse, CineStar

ERWACHSENWERDEN Mit ihren bisherigen Kinofilmen „FC Venus" und „Freche Mädchen" (1 und 2) hat sich Regisseurin Ute Wieland eher auf den weiblichen Blickwinkel spezialisiert. Mit dieser Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nina Pourlak kämpft sie sich aus der Sicht des 19-jährigen Tom durch die Widrigkeiten des Erwachsenwerdens. Und Tom hat es wirklich nicht leicht. Seit dem Tod der Mutter vor einigen Jahren trägt er schwarze Klamotten und hört melancholische Musik. Mit dem Vater allein klarzukommen, ist nicht so einfach – und dann rasselt er auch noch durchs Abi. Aber zum Glück hat die nette Dame bei der Berufsberatung den richtigen Job für ihn: Bestatter. Aus Mangel an Alternativen beginnt Tom die Ausbildung – und stellt trotz einiger Pannen und anfänglicher Berührungsängste bald fest, dass die Arbeit ihm Spaß macht. Doch eine private Tragödie und die Liebe sorgen für weitere Aufregung. NB D 2014. R: Ute Wieland. D: François Goeske, Wotan Wilke Möhring, Anne Fischer u. a. P ab 21.8., Cinema Arthouse

Das Osnabrück-Magazin – jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

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USA 2014 R: Luc Besson. D: Scarlett Johansson, Morgan Freeman, Amr Waked u. a. P ab 14.8., Cinema Arthouse, CineStar

SELBSTZERSTÖRUNG Drei radikalisierte Umweltschützer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, planen einen mörderischen Sprengstoffanschlag auf ein gigantisches Wasserkraftwerk. Schon während der Vorbereitungen reiben sich die drei eigensinnigen Charaktere aneinander. Dabei geraten der stille, kühl planende Farmer Joe (Jesse Eisenberg), die trotzige Dena (Dakota Fanning), die den Ausstieg aus ihrer reichen Familie probt und der ehemalige Marine Harmon (Peter Sarsgaard) schon früh an erste Grenzen. Das muss böse enden. Regisseurin Kelly Reichardt (Meek's Cutoff) interessiert sich insbesondere für die psychologischen Auswirkungen des Attentats auf die Attentäter. Darüber hinaus stellt sie Fragen zu den moralischen Beweggründen, mit denen ihre drei Protagonisten die Tat zu rechtfertigen versuchen. Wer Reichardt kennt, weiß, dass sie keine simplen Antworten bieFJ tet. USA 2013. R: Kelly Reichardt. D: Jesse Eisenberg, Dakota Fanning u. a. P ab 14.8., CineStar

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FRAUENPOWER Die Geschichte des Films „Lucy" des französischen Regisseurs Luc Besson erinnert auf den ersten Blick an „Ohne Limit" aus 2011. In dem Thriller wurde Bradley Cooper die Sucht nach einer intelligenzsteigernden Droge zum Verhängnis. Lucy wird hingegen unfreiwillig mit einer Droge in Kontakt gebracht, die ihr übermenschliche Kräfte verleiht. In einer von Mafia, Straßengangs und Korruption regierten Welt wird sie von Dealern missbraucht, die in ihrem Körper Drogen schmuggeln wollen. Nach einem Tritt in den Magen verteilt sich die Substanz jedoch in ihrem Kreislauf und sorgt dafür, dass sie ständig wachsende Teile ihrer Gehirnkapazität aktiv nutzen kann. Mit den neu erlangten Superkräften zieht Lucy auf einen Rachefeldzug gegen ihre Peiniger. Nach „Nikita“ im Jahr 1999 erschafft Besson mit Scarlett Johansson als Lucy erneut eine starke Action-Heldin.

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media Buch des Monats Eis Ulla-Lena Lundberg EINFÜHLSAM Bücher wie dieses werden heute leider nur noch selten geschrieben. Keine megacoole Action, keine ultraspektakulären Schauplätze, kein atembeklemmend exotischer Stoff. Stattdessen höchst sorgsame, hellsichtige, ruhige Beobachtungen – der Natur, der Menschen. Und eine unprätentiöse, sehr kultivierte, ja: klassische Sprache. Ein Buch jenseits aller Moden, aller Trends. Zeitlos, universalgültig. Wir sind auf den Örar-Inseln, in der Einsamkeit zwischen Finnland und Schweden, in den 1940ern, und erleben die Ankunft des neuen Pfarrers. Das Boot legt an, ein paar Bauern und Fischer warten am Kai, Essen steht auf dem Tisch. Mehr passiert erstmal nicht. Und trotzdem passiert viel, unendlich viel, hintergründig. Hier ein Geräusch, dort ein Geschmack. Ja, so ist es, das Leben, möchte man sagen, so sollte es sein. Ein Buch der Ursprünglichkeit, der Magie, der Sehnsucht. Ein Buch über den Zauber und die Macht des Meeres. Mare, 24 EUR

HARFF-PETER SCHÖNHERR

Seitensprung Daniel Friedmann „Der Alte dem Kugeln nichts anhaben konnten“. US-Autor Daniel Friedmann wurde für sein Thriller-Debüt in den USA sehr gelobt. Er erzählt die Geschichte eines pensionierten jüdischen Cops, der erfährt, dass sein früher deutscher SS-Peiniger noch lebt ... Aufbau, 17,99 EUR Knud Eike Buchmann/Monika FreyLuxemburger „Der Ton macht die Musik“. Die beiden Experten haben hier einen Ratgeber verfasst für die Anforderungen heutiger Kommunikation. Von Klassikern wie dem Small Talk bis zu Neuem wie „Kommunikation im Netz“. Klett-Cotta, 16,95 EUR Jonathan Lethem „Der Garten der Dissidenten“. Ein Dutzend New Yorker Menschen, in deren Lebenswelt sich Lethem für einen Short Cut einloggt. Ein politischer Gesellschaftsroman über die Geschichte der amerikanischen Linken. Tropen, 24,95 EUR MARIO SCHWEGMANN

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Scheintod Eva Demski SÜNDENGESCHMACK Ein noch junger Anwalt stirbt in seiner Kanzlei. Während der langen Zeit bis zu seiner Beerdigung lässt die längst getrennt lebende Frau sein Leben Revue passieren. Er war wichtig für die Szene, verteidigte Linksradikale und Bewaffnete, aber zum Beispiel auch einen Mann, der Topfblumen entführte. Dieser spielt dann eine Rolle bei der Beseitigung eines gefährlichen Depots. Anfang der 1970er Jahre scheint doch einiges anders gewesen zu sein. Heute flieht ein Bundestagsabgeordneter ins Ausland, wenn er Nacktaufnahmen von Jungs auf seinem Rechner hat, während damals Beziehungen mit jugendlichen Strichern weder ernsthaften Widerspruch im linken Milieu weckten noch der ansonsten skrupellos auftretenden Staatsgewalt einen Ansatzpunkt boten. Die Frau leidet, aber das zählt natürlich weniger. Das ganze Personal zwischen RAF-Adel und Linkspastor wirkt fremd oder besser gesagt: historisch. Am Ende des Buches stehen die verschiedenen „Familien“ am Grab: rote Fahnen schwenkend die einen, bürgerliche Formen verteidigend die anderen. GW Insel Verlag, 22,95 EUR

Wer ist hier die Mutter? Alison Bechdel KAMPFPLATZ SPRACHE Ging es im Vorgänger „Fun Home“ um den Selbstmord ihres bisexuellen Vaters, eines Beerdigungsunternehmers mit Biedermeier-Macke, kreist Alison Bechdels neues Buch um die Beziehung der lesbisch lebenden Protagonisten-Autorin zu ihrer theaterinteressierten Mutter. Sowas ist ein Thema für Psychoanalysen, und tatsächlich werden die Therapieerfahrungen ausführlich geschildert. Spätestens hier erweist sich Bechdel als eine ernst zu nehmende amerikanische Intellektuelle: sie ist der Woody Allen unserer Zeit. Sie macht also eine Therapie und liest über Psychoanalyse. Sie diskutiert mit ihren Analytikerinnen, notiert ihre Träume, protokolliert die Telefongespräche mit ihrer Mutter. Sie beschäftigt sich dermaßen intensiv mit Donald Winnicott, das schon fast eine Wiederentdeckung, jedenfalls für den deutschen Sprachraum, daraus wird. Klar kann man gegen autobiographische Ansätze einiges einwenden, aber ich jedenfalls folge ihr gerne weiter. Bechdel benutzt nicht einfach ihre Kunstform, sondern weitet sie konsequent aus. GEORGE WEBBER Kiepenheuer & Witsch, 22,99 EUR

Hip Hop Family Tree Ed Piskor FLASH IS COOL! Grandmaster Flash, Kurtis Blow oder Spoonic Gee: das sind bekannte Namen im Hip Hop, aber wie genau sind sie bekannt geworden, und wie ist die Musik (angeblich) entstanden? All das wird in dieser Graphic Novel ausführlich und authentisch erklärt. Mit ungewöhnlichen Farben – die amerikanische Zeitungsbeilagen nachahmen sollen – und gut umgesetzten Figuren verfolgt der Autor die Werdegänge verschiedener Größen von der Bronx bis in die Charts. Das Problem ist nur, dass man spätestens nach der Hälfte den Überblick verliert, einfach nicht mehr weiß, wer mit wem zusammenarbeitet oder „beef“ hat, wer warum gehypt wird. Auf www.boingboing.net, wo die Urfassungen der Seiten erschienen, hat das funktioniert. Aber eine Novel ist mehr als eine Aneinanderreihung von zahllosen, relativ ähnlichen Geschichten. Organisiert oder ineinander verwoben wird das Ganze jedenfalls nicht. Ist eben doch keine Novel, sondern ein Zusammenschnitt, der nur ungefähr so aussieht. Die Lektüre kann ermüden, was aber natürlich auch wieder zur Musik passt. KENO & GEORGE Metrolit, 22,99 EUR

Fernsehen – Jetzt auch als Buch Philipp Walulis GLOTZIG Eigentlich ist er Journalist und nur aus Versehen Komödiant geworden. Als Dozent eines Münchner Ausbildungssenders moderierte Philipp Walulis eine Sendung und produzierte kleine Filme, in denen er sich humorvoll mit Fernsehen und seinen Produktionsbedingungen auseinandersetzte. Tele 5 wurde darauf aufmerksam. Die Sendung „Walulis sieht fern“ landete dort – da günstig eingekauft – als Lückenfüller im Nachtprogramm. Doch sie bekam sensationell einen GrimmePreis und seitdem ist Walulis der Fernseherklärer. Nun gibt es auch noch das Buch zur Serie, das davon handelt, warum deutsche Fernsehfilme schlechter als ihr Ruf sind, dass die Macher von Stern TV den Spiegel lesen und warum der Stromkunde daran Schuld ist, dass Daniel Küblböck heute Millionär ist – der größte Gag an seinem witzigen Buch! Zwischen den Zeilen ist es die vielleicht exakteste Analyse des deutschen Gegenwartsfernsehens, die seit Jahren den Weg auf den Buchmarkt gefunden hat! www.walulis.de: „Das ist das Pferdefleisch in der Satirelasagne.“ CHRISTIAN LUKAS Knaur, 12,99 EUR

Ich liebe Gott (und eine Frau) Anton Aschenbrenner BEKENNTNIS Die Geschichte von Anton Aschenbrenner ging vor einigen Jahren durch die Medien. Der katholische Pfarrer und Religionslehrer aus Niederbayern (katholischer geht’s kaum) verliebt sich in seine Lehrerkollegin Birgit und sie wird später schwanger. Ab dem Moment beschließt der Geistliche, die geheime Beziehung öffentlich zu machen – 2003 wird er daraufhin von der katholischen Kirche suspendiert. Heute arbeitet Anton Aschenbrenner als freier Theologe und lebt mit seiner Frau und den inzwischen zwei Töchtern weiterhin im schönen Niederbayern. Jetzt hat er seine Fassung der Geschichte aufgeschrieben. In seinem Buch stellt Aschenbrenner viele existenzielle Fragen an sich und die Katholische Kirche, wobei er stets unterscheidet zwischen Kirche als Großkonzern, der örtlichen Pfarrei als „Familie vor Ort“ und dem Glauben als persönliche Orientierung. Kapitel wie „Zölibat“ oder „Über die Liebe“ deuten an, welchen Zündstoff Aschenbrenner hier auslegt. Ein ehrliches, gewagtes Buch, das die Medien erneut beschäftigen wird. dtv premium, 14,90 EUR

MARIO SCHWEGMANN

Die Vollidioten Eckhardt Henscheid KULTBUCH Der Schöffling Verlag hat Eckhardt Henscheids Kultbuch „Die Vollidioten“ aus den 1970er Jahren wieder neu aufgelegt. Laut Klappentext geht es in diesem Roman um nichts Weltbewegendes. Es handelt von Herrn Jakopp, der sich in ein Fräulein Cernatzke verliebt hat und den Erzähler um Rat bittet, wie am besten vorzugehen sei. Mit großer Freude und einem Hang zur Bösartigkeit nimmt sich der Erzähler des Problems an. Kultbücher aus den 70ern sind so eine Sache, die damals lässige und coole Sprache wirkt heute manchmal leicht angestaubt. Nicht so bei Henscheid, der hat sich eines ebenso simplen wie genialen Kniffs bedient. Er meidet das Idiom der Zeit wie der Teufel das Weihwasser. Kein Apo-Slang, keine Sponti-Sprüche, sondern ein „altfränkischer Plauderton“ führt den Leser durch den Roman und genau deshalb wirkt das Ganze noch genau so frisch wie vor 40 Jahren. Viele Anspielungen auf Personen der Frankfurter Szene werden jüngere Leser nicht mehr verstehen, aber das tut dem (Sprach-)Vergnügen keinen Abbruch. RALF GOTTHARDT Schöffling Verlag, 19,95 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT „Fraktal – Verloren im Mikrokosmos“. Erster Teil einer neuen Scifi-Reihe. Reporter Jason bekommt ein irres Angebot: Er wird von einer Forschungseinrichtung in der Schweiz eingeladen, über ein Ereignis zu berichten, das die Geschichte ändern wird: Den Flug mit einem Raumschiff in den Mikrokosmos. Nur geht das schief... Toll inszeniert, tolle Sprecher! Gigaphon, 1 CD, ca. 11 EUR

Geister-Schocker 48 „Der Tyrann aus der Tiefe“. Wunderbar! Amrum in den 20er Jahren: Ein toter Seemann wird an Land gespült. Er wird auf dem Friedhof der Namenlosen beerdigt. Kaum liegt er im Grab, geschehen unheimliche Dinge. Unheimlich ist auch, dass deutsche Hörspiele so viel Spaß machen können. Von wegen Trivialliteratur: Unterhaltung für die Ohren. Romantruhe, 1 CD, ca. 10 EUR

sehbar Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Box. Ein Leckerchen für wahre Cineasten. Murnaus eher unbekanntes Werk „Schloß Vogeloed“, „Nosferatu“ und „Faust“ in einer Box. „Nosferatu“ wurde noch einmal aufgefrischt, aber auch die anderen Filme wurden noch einmal ordentlich nachbearbeitet fürs digitale Zeitalter. Universum Film, ca. 30 EUR Robocop. Die Überraschung im RemakeSumpf – eine gelungene Neuinterpretation eines Klassikers. Polizist Murphy wird nach einem Anschlag auf sein Leben ein Cyborg, der die Amerikaner davon überzeugen soll, dass sie mehr Überwachung brauchen! Der Film legt seinen Fokus auf den Überwachungsstaat. Studiocanal, ca. 14 EUR Orphan Black. Die Kleinkriminelle Sarah beobachtet einen Selbstmord. Noch schockierender als die Beobachtung ist die Tatsache: Die Tote ist ihre Doppelgängerin. Sarah sieht dies als Chance. Sie schlüpft in

Richard Castle „Frozen Heat – Auf dünnem Eis“. Den Autor Richard Castle gibt es nur im Fernsehen in der TV-Serie „Castle“. Die Hauptfigur seiner Romane heißt dort Nikki Heat. Die gibt es nun auch in der Realität. Und dieser Roman ist sogar richtig gut. Die Polizistin wird mit einer Mordermittlung betraut, die sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Rohde Verlag, nur als Download, ca. 18 EUR

die Identität der Toten. Die war Polizistin – und hatte ein Problem: Sie wusste – sie ist nicht einzigartig. Und so ist Sarah ein Klon – von vielen. Tolle Serie von BBC America. Polyband, ca. 17 EUR Tarantula. Eine mit Wachstumsbeschleunigern behandelte Tarantel entkommt einem Labor und ist bald nicht nur so groß wie ein Hochhaus – sondern auch richtig gefräßig. Jack Arnolds Klassiker des 50er-JahreMonsterfilmes erscheint erstmals auf Bluray. Für Genrefans ein schönes Schmankerl. Und wer genau hinschaut, erkennt Clint Eastwood in einer seiner ersten Rollen überhaupt. Koch Media, ca. 16 EUR Non-Stop. US Air Marshall Bill Marks hasst das Fliegen, ist ein Säufer, seit dem Tod der Tochter ist er ein Wrack. Da bekommt er mitten über dem Atlantik eine SMS. Wenn er den Forderungen des Senders nicht nachkommt, stirbt alle 20 Minuten ein Passagier. Das Problem: Die Passagiere glauben, Bill sei ein Entführer! Das ist sauspannend. So müssen Thriller sein! Studiocanal, ca. 13 EUR CHRISTIN LUKAS

GOD IS AN ASTRONAUT

Experimental-Rock

6.8. Kleine Freiheit

KOLLEGAH

HipHop mit Muskeln

30.9. Rosenhof

EAST CAMERON FOLKCORE

TORSTEN STRÄTER

7.8. Kleine Freiheit

4.10. Lagerhalle

TIM VANTOL

MAXI SCHAFROTH & MARKUS SCHALK

Der Name sagt alles

Indie-Songwriter

8.9. Bastard Club

Macht sich lustig

Faszination Allgäu

5.10. Lagerhalle

HUNDREDS

Sanfte Elektro-Beats

13.9. Lagerhalle

HENNING SCHMIDTKE

Zu blöd für Burnout

9.10. Lagerhalle

THE VINTAGE CARAVAN

JAZZKANTINE

Junge Blues-Rocker

20 Jahre im Groove – unplugged

18.9. Kleine Freiheit

10.10. Lagerhalle

AXEL HACKE

Liest, worauf er Lust hat

24.9. Haus der Jugend

PHILIP SIMON

ULAN & BATOR Irrwitziges Kabarett

11.10. Lagerhalle/ Spitzboden

Kabarett mit Holland-Note

ROMAN LOB

26.9. OsnabrückHalle

24.10. Rosenhof

FERDINAND VON SCHIRACH

LARS AMEND

Straftaten-Bestseller

Dieses bescheuerte Herz

28.9. Theater am Domhof

25.10. Haus der Jugend

Eurovision Pop

spielbar

Eine gefährliche und von den Göttern verlassene Welt steht vor dem Ruin: Die mysteriöse Bedrohung aus der Dunkelheit gefährdet alle Völker. Doch dunkle Ritter formieren sich neu, angetrieben von alten Überzeugungen sowie ausgerüstet mit den besten Waffen: Die Dämonenjäger – einst ein überzeugter und privilegierter Kult, der fast dem Vergessen anheim fiel ... Ein junger Krieger wird von Schatten überfallen und seiner Seele beraubt. Er begibt sich auf eine Reise, um seine Seele zurückzugewinnen. Risen 3: Titan Lords (Deep Silver, für PC, Xbox 360 und PlayStation 3, ca. 50 EUR) ist ein klassisches Third-Person-Rollenspiel, das die Wurzeln der Gothic-Entwickler Piranha Bytes in ein vielschichtiges Abenteuer einbringt.

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

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media cd des monats Bosse

Ghost Beach Blonde TROPICAL POP Das New Yorker Duo bedient sich auf seinem Debüt zweier Genres, die immer noch (80er Synthiepop) beziehungsweise gerade wieder (Yacht Rock) en vogue sind. Interessant wird „Blonde“ dadurch, dass Ghost Beach ihrem Debüt eine Art „Weltpop“Note durch Anleihen bei Paul Simon der „Graceland“-Ära oder Johnny Clegg & Savuka geben. Das Duo selbst, bestehend aus Josh Ocean (Gesang) und Eric „Doc“ Mendelsohn (Synthies, Gitarre) nennt das ganze „Tropical Grit Pop“. Passt. Nettwerk CHROM

Tre Mission Stigmata GRIME RAP Einer der frühesten Fans des kanadischen Rappers war Wiley, der vor einigen Jahren in Großbritannien den Grime-Hype mit anschob. Auch Tre Mission bewegt sich in dieser Gangart und zollt nebenbei dem anderen Genre-Platzhirsch Dizzee Rascal Tribut. Auf „Stigmata“ ist aber auch die Vorliebe für amerikanischen Rap und einen komplexen Flow zu spüren. Mit stellenweise brechender Stimme phräst sich Tre durch seine ADHS-verdächtigen Lines, ohne dabei je aus der Puste zu kommen. Ninja Tune CHROM

The Ramona Flowers Dismantle And Rebuild ELEKTROPOP Es ist erstaunlich, welchen Unterschied es macht, ob man dieses Album bei Zimmerlautstärke hört – oder auf Club-Niveau. Denn erst bei voller Power werden The Ramona Flowers zu dem Elektropopbiest, das sie sind. Dann werden Songs wie „Vultures“ oder „Like A Feather“ zu Hymnen, mit denen man in den Sonnenaufgang tanzen möchte. Um es noch griffiger zu machen: Die Band aus Bristol hat den Sound von Hop Chip genauso drauf wie den von Radiohead oder Depeche Mode. Distiller Records MARS 44 STADTBLATT 8.2014

Kraniche Live in Hamburg GEFÜHLSPOP Man wäre gerne dabei gewesen, als Bosse am 21.12.2013 in der Alsterdorfer Sporthalle dieses Album aufgenommen hat. Das Publikum extrem bereit, den Künstler zu feiern. Der Künstler extrem bereit, sein Publikum um den Verstand zu singen. Hits hat Bosse inzwischen genug: „Kraniche“, „Schönste Zeit“, „Nächsten Sommer“ ... Aber auch Songs wie „Niemand vermisst uns“ oder „Alter Strand“ (feat. Sebastianb Madsen) erstahlen live in einem neuen Glanz. Also: Ein ganz großes Live-Doppel-Album! Universal MARS

FaltyDL

La Roux

In The Wild PHANTOMTECHNO Auf seinem vierten Album bastelt der scheue Multimediakünstler und Remixer weiter an seinem Mythos. 90er Kirmestechno wechselt sich mit Kirchenorgeln und Chilloutsounds ab, Melody-Cut-Ups mit Störgeräuschen, kopulierende Sequencer mit Gesangssamples. In ruhigeren Phasen klingt „Into The Wild“ ein bisschen wie James Blake ohne Gesang. Zusammengenommen aber ungefähr so, als würde man Bach, Jazz und Stax hören. Auf einmal. Ninja Tune

La Roux ELEKTRO-POP Wer noch Musik braucht für den Strandurlaub auf Kos, dem sei dieses Album ans Herz gelegt. La Roux, diese bunte Erscheinung aus England, macht locker-leichten Elektro-Pop, der so unauffällig an einem vorbei rauscht, dass es eine Wohltat ist. Dabei sind Songs wie „Paradise Is You“ oder „Sexotheque“ aber keine 08/15-Ware, sondern state of the pop art. Wenn die Pet Shop Boys eine Frau wären, dann wären sie vermutlich La Roux. Einen Bonuspunkt gibt’s für das „Miami Vice“-mäßige Cover. Universal MARS

CHROM

PETER MATTHEW BAUER „Liberation!“. Solozeit bei The Walkmen. Nach Hamilton Leithauser ist nun Peter Matthew Bauer dran. Und zwar mit einem Konzeptalbum über Glaube, Mythos und Spiritualität. BeatlesAshram, Polyphonic Spree, Blur zu „13“-Zeiten und The Gospel according to Richard Ashcroft, gepresst in stringenten Power Pop. Memphis Industries CICINATELA „Tungi“. Natlia Vanishvili (Gesang), Edin Mujkanovic (Gitarre, Oud), Falk Ostendorf (Bass, Gesang) und Felix Holzenkamp (Percussion) widmen sich traditionellen Liedern aus Georgien, Balkan und Mittelmeerraum, spielen aber auch Eigenkompositionen. Deutsche Übersetzungen liegen der CD der „Glühwürmchen“ bei. Timezone PETER PIEK „Cut Out The Dying Stuff“. Wunderbare Rumpelplatte zwischen Throw That Beat In The Garbagecan, a-ha und Britpop. Peter Piek, ein Amalgam aus dem bürgerlichen Peter Piechaczyk und dem Alter Ego Peter Stone, kann Farben hören, rhythmische Bilder malen, ist in China ein Star und im Geiste ein Bruder von Hans Unstern. Solaris Empire EUGENE MCGUINESS „Chroma“. Der englische Songwriter könnte dem Britpop neuen Auftrieb geben. Beatles, The LA’s, Blur - die Referenzen sind offensichtlich. Und den Blick für die merkwürdigen Dinge des Alltags hat er auch. Seine Songs heißen „She Paints Houses“ oder „I Drink You Milkshake“. Domino CATFISH AND THE BOTTLEMEN „Kathleen And The Other Three“. Bekloppter Name, famose EP. Das junge Quartett aus Llandudo (Wales) erfreut auf ihrer Debüt-EP mit nonchalantem (Indie)Pop zwischen Strokes, Kooks und frühen Manics. Vor allem „Homesick“ deutet eigenständiges Potential an. Da kann man sich auf das Album, das bald folgen soll, freuen. Caroline FINK „Hard Believer“. „From small beginnings/Come big endings“ heißt es im Song „Pilgrim“. Das gilt auch für das neue Fink-Album. Die Songs vom Trio um Fin Greenall aus Brighton wirken zunächst eher unauffällig, wie beiläufig, entfalten sich aber nach und nach zu einem exquisiten Reigen zwischen Blues, Folk und Gospel. Angenehm old school. Ninja Tune

Morrissey World Peace Is None Of Your Business POP Zuletzt machte der Mozzer in erster Linie durch krankheitsbedingte Konzertabsagen und anderes Ungemach von sich reden, „Years Of Refusal“ war auch schon fünf Jahre her. Morrissey is fighting fit and able. Hasshymnen, Aphorismen, das oft unterschätzte, exquisite Gitarrenspiel von Kompagnon Boz Boorer, es ist eine Pracht. Und mit dem erschütternden „Smiler With Knife“ gibt es einen der besten Morrissey-Songs der letzten Jahre und über das Cover-Foto kann man meditieren ... Universal CHROM

Sinéad O’Connor I’m Not Bossy. I’m The Boss POP Ganz ehrlich: Sinéad O’Connor hatte man ja nun wirklich nicht mehr auf dem Schirm. Zwischen esoterischen Anwandlungen und religiösem Eifer ist die Musikerin abhanden gekommen. Umso aufregender ist ihr neues Album, das durchaus die Qualität ihres Millionen-Sellers „The Lion And The Cobra“ besitzt. Es ist vom Soul und Blues inspirierter Poprock und die Protagonistin spielt eine knackige Gitarre. „Harbour“ und „Take Me To Church“ sind zwei ihrer besten Songs ever. Nettwerk MARS

Manic Street Preachers Futurology POP Laut Nicky Wire soll „Futurology“ die Krautrock-Platte der Band sein. Ist es natürlich nicht (ganz). Bei aller vorgezeigter Liebe für Can oder Popol Vuh sind die Waliser einfach zu große Romantiker. Die großen Refrains müssen raus und tun es hier auch. Worum geht es sonst? Gescheiterte Utopien, Lenins Grab, Egon Schiele und Minenarbeiter. Dass dieser (pop-)historische Unterbau die Songs nicht erdrückt, sondern ganz macht, ist die große Kunst der Manic Street Preachers. Die Lehre der Zukunft führt über den Britrock. Sony CHROM


werwowas

august 2014

Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Weltmusik

Es ist ein einzigartiges Projekt. Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser haben 2011 knapp 80 Flüchtlingslager in Deutschland besucht und dort Musiker angetroffen, die teilweise auf Weltklasse-Niveau spielen. Mit einigen davon ist er seit Juni auf „Flüchtlingsfloß Tour“: Auf drei großen Flößen geht es einmal durch Deutschland. Unterwegs spielen sie 30 Konzerte, um auf die Situation der Flüchtlinge aufmerksam zu machen. Ebenso bunt wie die Band ist der Sound – von Ska und Reggae über Tango, Walzer bis zum Rock. P 18.8., Haus der Jugend/Innenhof

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Freitag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Christina Fiebig, Mrs. Miri, Halfway Awesome, Marie Katzer, Simon Peuker - Bene-

1.

SONGS

CHRISTINA FIEBIG U.A.

Die Osnabrücker Singer/Songwriterin hat ihre erste EP fertig. Dieses Ereignis feiert sie mit musikalischen Freunden wie Miriam Marmelade den Jungs von Halfway Decent und Marie Katzer auf der Bühne des Big Buttinsky. Der Erlös des Abends wird gespendet zugunsten des Jugendhofes Obermeyer in Hagen aTW. > BIG BUTTINSKY

1.

FOLK

PHIL ON SOFA & MORINA MICONNET

Irgendwo zwischen Jazz und Folk bewegt sich das Duo auf spannenden Wegen bewegender und inspirierender Musik. Abwechslungsreiches Songwriting von zwei musikalischen Individualisten, die gerne mal Grenzen überschreiten. > LAGERHALLE/BIERGARTEN

fizkonzert für den Jugendhof Hagen a.T.W., Big Buttinsky, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Zum Schützenfest-Start gibt’s zum ersten Mal fünf Comedians an einem Abend im Festzelt im Kurpark. Der Comedy Salon ist eine der erfolgreichsten Live-Comedy-Shows Deutschland. Mit dabei sind u. a. Der unglaubliche Heinz, Roberto Capitoni (Foto) und Konrad Stöckel. Moderation: Bademeister Schaluppke! > FESTZELT IM KURPARK BAD IBURG

2.

2.

HINTER MEINEM VORHANG

Es ist das erste Stück der neu gegründeten Theatergruppe „Spielstoff“ um Leiterin Esther Engraf. Auf der Bühne ist ein festes Stück zu sehen, das seine Wurzeln in der Improvisation hat. Aus den improvisierten Szenen entstanden ein Skript und schließlich die Inszenierung. > ERSTES UNORDENTLICHES ZIMMERTHEATER

BELM BramJazzCompany - Diexie-

spielen Therapezentrum, Purple Princess, Die Kassenpatienten, Hotte & BassMass, Phil James and the Flames, Mute, No Regrets Innenstadt, ab 19.30

Zum 20. Mal findet das Osnabrücker Straßenmusikfest statt. Aus ganz Europa kommen Straßenmusiker in unsere Stadt und zeigen ihr Können. Ob Folk, Singer/Songwriter, Klassik, Blues, Weltmusik – alles ist vertreten, einige Musiker verkleiden sich sogar. Tagsüber spielen die Musiker in der Innenstadt. Die von einer fachkundigen Jury nominierten Teilnehmer wettstreiten dann am Abend im Haus der Jugend-Innenhof um die „Goldene Säge“ 2014. > INNENSTADT/HAUS DER JUGEND

Cheers in 10! Das Bierdiplom, The Whisky, 20.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 22.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Blutspendetermin, Steinwerk St. Katharinen, 10.30-15.00 Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Fahrradtour

ca. 30 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 4. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Schnuppermassage, Cabriosol im Schinkelbad, 20.00-23.00

22.00

GEORGSMARIENHÜTTE

Beatstreet - HipHop, Kleine

Kasinoparkfest - Eröffnung,

Freiheit, 23.00 BIELEFELD Freitag – Schaumparty -

Musik von „Brassbuffet“, Musical (21.00), Feuershow der „firedancer“, Kasinopark, ab 18.00

Getränkespecial, Ringlokschuppen, 22.30

P SIEHE EVENTS

RIESTE

19.00-00.30

Cocktailparty, StrandArena

RIESTE

Alfsee, 21.00

BÜHNE BAD IBURG Comedy Salon – Fünf Comedians in einer Show - u.a. mit

Konrad Stöckel, Roberto Capitoni, Der unglaubliche Heinz, Marcel Kösling, Moderation: Bademeister Schaluppke, Festzelt im Kurpark, 20.00

Saunanacht, Panoramabad,

Glücksmomente – Spieleund Spaßshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

WALLENHORST Moonlight-Shopping mit vielen Attraktionen, Porta-

Möbel, ab 16.00

Samstag

P SIEHE TAGESTIPP TECKLENBURG

2

Joseph, Freilichtbühne, 20.00

P SIEHE BÜHNE

KINO OSTERCAPPELN

EVENT

DIE GOLDENE SÄGE

nique-Resident-DJ, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Cheers in 10 Altstadtedition, Sonnendeck, 20.00

Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Depeche Mode meets The Cure - Wave Classics, Works,

Heiß & heftig – Open-Air Musik-Festival - auf 5 Bühnen

COMEDY SALON

Ausstellungseröffnung der vg-Initiative, KuK-Haus, 19.00

20.00 P SIEHE TAGESTIPP

IBBENBÜREN

1.

DISSEN

Sonnenklang – Johnny Dash Geburtstags-Knall - Electro-

Passion White, Alando Palais,

landBelmer Kultursommer, Marktplatz am Marktring, 18.00

THEATER

KUNST

OSNABRÜCK

Morina Miconnet & Phil on Sofa - Jazz, Folk, Lagerhalle,

BERSENBRÜCK Reggae Jam - Berlin Boom Orchestra, Cocoa, D-Flame, Ganjaman, House of Riddim, Jah Bouks, Konshens, Ky-mani Marley, Lady Saw, Lion Teeth, Midnite, Pentateuch, Ray Darwin, Shaggy, Spanner Banner & Tony Curtis, Sylford Walker, Thriller U, Torch, u.a.ß, Klostergarten, ganztägig P SIEHE MUSIK

COMEDY

CLUBS&PARTY

Das Ibbenbürener Pendant zur Maiwoche: heute u.a. mit Therapiezentrum und der Robbie-Williams-Tribute-Band No Regrets (Foto). Morgen u.a. Blues Company.

P

Kirchplatz: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Sushi in

KONZERTE

Suhl“ (Filmbeginn ca. 21.45 Uhr), Vorporgramm „Mangas“ von Fiona Langanke – Ausstellung in der Alten Mädchenschule, 20.00

Die goldene Säge 2014 – Das 20. Osnabrücker Straßenmusikfest – Open Air im Innenhof, Haus der Jugend,

MELLE

OSNABRÜCK

18.00

P SIEHE TAGESTIPP

Musicals in Concert - Musik-

Bishops Green + Brute ’n’ Bottled - Street Punk, Bastard

Show mit Stars und Band, Waldbühne, 20.00

Club, 20.00 BERSENBRÜCK Reggae Jam - s. 01.08., Klostergarten, ganztägig Die Film-Reihe auf dem

P Land präsentiert diesMusicaldarsteller, darunter Lynelle Jonsson aus New York, spielen und singen Songs aus Musicals wie „Saturday Night Fever“, Das Phantom der Oper“, „Sister Act“, „Cabaret“, „West Side Story“ oder der „Rocky Horror Picture Show“.

P

46 STADTBLATT 8.2014

mal Exotisches: Der Film erzält nach wahren Begebenheiten die Geschichte von Jörg Anschütz, der mitten in der DDR in den 1970ern entgegen allen gesellschaftlichen und staatlichen Bedenken und Widerständen seinen Traum von einem Sushi-Restaurant erfolgreich in die Tat umsetzte.

P SIEHE MUSIK BRAMSCHE Orgelsommer: Eva Gronemann, St. Martinskirche, 18.00

IBBENBÜREN Heiß & heftig – Open-Air Musik-Festival - auf 5 Bühnen

in der Innenstadt spielen Van Baker & Band, Orange unplugged, Starlight Excess, crossFader, Blue Company, Innenstadt, ab 19.30


RIESTE Juicy Fruits live auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Neo People, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Endlich Urlaub! - Mit Getränke-Spaß zum „Alles muss raus!“-Preis, anschl. Tanzen! Party, Lagerhalle, 20.00 All mixed up...PartyNight, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Ü30-Party – Live: Two4you sowie Skydogs, Alando Palais,

21.00 Mittanzgelegenheit, Sonnen-

deck, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop,

Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Wir machen lauter - Tech, House, Elektro, Bastard Club, 23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Sommer in Freiheit - Indie, Pop, Mainstream, Kleine Freiheit, 23.00 Afro Vibes, Works, 23.00

BIELEFELD SuperSamstag – Cocktailnacht - Pop, Star Tracks,

House, Ringlokschuppen, 22.30 RIESTE Mallorcaparty, StrandArena

Alfsee, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Hinter meinem Vorhang Theaterstück der Gruppe Spielstoff, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD Kai Magnus Sting – Die hohe Kunst der Weltrettung - Ka-

barett, Zweischlingen, 21.00 GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

SPORT HILTER 47. Internationale Osnabrücker ADAC Bergrennen – Cars&Fun - Trainings- und

Qualifikationsläufe, außerdem: 2. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück, Uphöfener Berg, ab 08.30 P SIEHE EVENTS

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Die Goldene Säge Das 20. Osnabrücker Straßenmusikfest

Samstag, 2.8. 10.00 bis 16.00 Uhr Innenstadt, 18.00 Uhr Innenhof Haus d. Jugend

AUSSERDEM OSNABRÜCK Bergisches Radvergnügen – Bahntrassenradeln im Bergischen Land - Mehrtages–

Fahrradtour, 2 x 75 km, Eingang Hbf, 07.05 Hallenflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Osnabrücker Samstag – Die Goldene Säge 2014 - Das 20.

Osnabrücker Straßenmusikfest, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 10.00-16.00 P SIEHE TAGESTIPP Stallwachenparty - Terrassenfest mit sommerlichen Gerichten und Getränken und Musik, Steigenberger Hotel Remarque, 19.00

GEORGSMARIENHÜTTE Kasinoparkfest - Spieleaktionen für Jung und Alt, Blasorchester Alt-Georgsmarienhütte (17.00), „Graceland meets Classic“ (20.00-23.00) – Simon & Garfunkel Tribute, Kasinopark, ab 15.00 P SIEHE EVENTS

MÜNSTER After Church Club – Smokey Music mit Ronald Lechtenberg, Hot Jazz Club, 15.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE MELLE Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 19.00

KUNST OSNABRÜCK 1914-1918. Mit den Augen des anderen. Le regard de láutre - Karikaturen und Pro-

paganda im Ersten Weltkrieg, neue Ausstellung, Kulturgeschichtliches Museum, 10.0018.00

SPORT OSNABRÜCK Osnabrück Tigers vs. Hannover Spartans - American Foot-

ball, ab 14.30 Uhr PregameShow der Sweet Tigers (Cheerleading), Fabulara & Hull tanzen in der Halbzeitpause, Zentrale Sportanlage Atter, 15.00 HILTER 47. Internationale Osnabrücker ADAC Bergrennen – Cars&Fun - Rennläufe, Uphö-

fener Berg, ab 08.30

P SIEHE EVENTS

KIDS BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung unter dem Motto „Kleine Käfer...große Wirkung“, Museum Varusschlacht, ab 14.00

Die große Grillshow – Live: Revolverheld - Moderation

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00

AUSSERDEM

TECKLENBURG

Meller Schnäppchenmarkt -

OSNABRÜCK

Sunset Boulevard, Freilicht-

Schnäppchen, Restposten und aktuelle Angebote, Rathausplatz, 09.00-14.00

Unterwegs mit Eva – Von Moskau nach Mettingen - 75

Fachwerk 1775 Wellingholzhausen: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Lunchbox“

(Filmbeginn ca. 21.45 Uhr), Vorprogramm: Kleine Kräuterkunde mit Kräuterfachfrau Karin Hillbrenner, 20.00

KUNST TECKLENBURG Zwischen Wirklichkeit und Abstraktum - Malerei und Ob-

jekte von Ine Louise Mourick, erster Tag der Ausstellung, Torhaus Legge, 12.00-18.00

Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Sonntag

3

km Radtour mit Steigungen, ab Moskaubad, 10.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

BERSENBRÜCK Reggae Jam - s. 01.08., Klostergarten, ganztägig P SIEHE MUSIK

TERMINE Sa., 23.8.2014, 20 Uhr

MaxiMalMC RAP-CONTEST

Wanderung 3 Std., Museum Industriekultur, 10.00 Vier Stationen zum Glück Auf! – Anheizertag - An vier

Sonntagen können BesucherInnen alle Angebote kennen lernen. Mit den Osnabrücker Dampflokfreunden ist eine Anreise zum Zechenbahnhof Piesberg möglich, Piesberger Gesellschaftshaus, 10.00-17.00 Sonntagsspaziergang Thema: „Pflanzenjäger“, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00

SILLA

Kinder als Erfinder – Weltspielzeug im Spiegel der Kulturen - Vortrag mit anschl.

Jeffrey & Jers, Pak, Erste Sahne & DJ T-Shört

Rundgang, Museum am Schölerberg, 15.00

VVK 9 € (+ Gebühr), AK 12 €

GEORGSMARIENHÜTTE Kasinoparkfest - Kinderaktio-

nen, Erzähltheater, brasilianische Musikcombo „Camposada“ (12.00-15.00), Malaktionen, Kindertheater „Hille Pupille“ (15.00), Tanzvorführungen des Turnvereins Georgsmarienhütte, Kasinopark, 11.00-18.00

Do., 2.10.2014, 20 Uhr

ElektroPowerPunk

DIE KAFKAS

(D)

P SIEHE EVENTS

Montag

4 KONZERTE MÜNSTER Monday Night Session: Groove Music mit Box, Hot

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch,

19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

KINO Cinestar: CineSneak - Der Überraschungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

141

Industriekultur, 10.00-18.00

OSNABRÜCK

KONZERTE

Westwer JUGENDZENTRUM

Unbekannter Piesberg -

Freilichtbühne, 16.00

MELLE

MELLE

sierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

Der Zauberer von Os,

HALLE

bühne, 20.00

KINO

Oldtimertreffpunkt - Interes-

LOHNE

Die drei Musketiere, Wald-

bühne, 20.00

dächtnisausstellung zum Ersten Weltkrieg, Felix-NussbaumHaus, 10.00-18.00

GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

Horst Lichter und Mirjam Wechselbraun, Chefkoch: Johann Lafer, Gerry Weber Stadion, 19.30

MELLE

1914-1918: Emotionen - Ge-

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlosung vor dem Hauptfilm, 20.00

WELTRAUM POWER (D) + Guest VVK 6 € (+ Gebühr), AK 9 €

Fr., 31.10.2014, 20 Uhr

Rolling Stone präsentiert:

GREGOR MCEWAN (D) Welcome Home Music/Rough Trade

+ Guest VVK 8 € (+ Gebühr), AK 10 €

Fr., 14.11.2014, 20 Uhr

ROCK IN DER REGION Vorausscheidung 2014 AK 4 €

Fr., 23.1.2015, 20 Uhr (UK)

I AM IN LOVE

Velocity Sounds Rec.

+ Guest VVK 7 € (+ Gebühr), AK 10 € Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 8.2014 47


werwowas Dienstag

Mittwoch

5

6

KONZERTE

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Church of Misery + Gäste -

Doom Metal, Bastard Club, 20.00

6.

POSTROCK

GOD IS AN ASTRONAUT

Ihre Musik ist eine Kombination aus instrumentalem Postrock, Progrock und Synthesizer-Teppichen. Die Iren schichten Sound um Sound bis es zur Eruption kommt. Songs wie „Light Years From Home“ oder „Transmissions“ sagen eigentlich alles. > KLEINE FREIHEIT

7.

GENUSS

OSNABRÜCKER WEINTAGE

Das gemeinsame Fest der lokalen Fachhändler des edlen Rebensaftes. An vier Tagen präsentieren die Osnabrücker Weinexperten ausgewählte Tropfen ihrer bevorzugten Winzer. Dazu gibt es leckere Gerichte und Live-Musik. > MARKTPLATZ

Sommerliches Orgelkonzert 2014, St. Matthäus-Kirche,

20.15

CLUBS&PARTY Ein weiteres Mal betritt

P diese Doom-Ikone die

Osnabrücker Orgelsommer -

Christian Joppich, Dom, 20.15 MÜNSTER On These Streets Tour 2014 -

Two Minutes Union, Crimson, Aceless, Sputnikhalle, 19.30 Status Wo?, SpecOps, 20.00 OPEN AIR KINO

WIR KÖNNEN AUCH ANDERS

Das skurrile Roadmovie von Detlev Buck ist heute genauso frisch wie vor 20 Jahren. Zwei westdeutsche Brüder machen sich mit einem alten LKW auf den Weg nach Meck-Pomm, wo sie ein Haus geerbt haben. Das Problem: Rudi und Moritz sind Analphabeten und können weder Landkarten noch Straßenschilder lesen ... > TERRASSE DER VITISCHANZE

8.

FOLKROCK

NORTH AND ABOUT

Ihre Songs klingen mal nach Bob Dylan oder Bruce Springsteen, dann nach Frank Turner oder Chuck Ragan. North And About mixen klassisches Songwriting mit Folk und Rock. Und das kommt an – die Osnabrücker Band war u.a. schon zu Gast auf dem Deichbrand Festival oder dem Area 4. > BELM, MARKTPLATZ

19.00 Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

LEMBRUCH Dümmer-Sandfiguren-Bauwettbewerb, Badestrand,

Cocktailabend, StrandArena

GEORGSMARIENHÜTTE Volx-Kabarett Dietutnix, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

Cinestar: Movies to Meet: Step up: All in, 19.30 CineMen Vorpremiere: Planet der Affen, 20.15

KUNST BRAMSCHE Ausstellungseröffnung: Arbeiten von Elke Schröder,

Niels-Stensen-Kliniken, 19.00

14.30

SPORT

LOHNE

OSNABRÜCK

Der Zauberer von Os,

VfL Osnabrück – Dynamo Dresden - 3. Liga, osnatel-

Freilichtbühne, 20.00 RIESTE

arena, 18.30

Kinder Show Time auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 18.00

KIDS

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00 BRAMSCHE-KALKRIESE

48 STADTBLATT 8.2014

RIESTE

OSNABRÜCK

KIDS

2006 kollidiert die musikalische Welt von Sara und Marco. Er ist Musiker und stammt aus Costa Rica, sie ist Musikerin und stammt aus Ohio. Beide lieben klassischen Folk – also gründen sie ein Duo unbd heißen ab sofort The Castros. Auftritte beim SXSW und vor allem großartige Songs – teilweise in Spanglish! – machen sie zum Geheimtipp der amerikanischen Folk-Community. > BIG BUTTINSKY

specials, The Whisky, 20.00 Schools Out - Rock, Pop, Indie, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Endlich Weihnachten - Pop, Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 23.00

KINO

Filmpassage: Original Version: 22 Jump Street, 21.00

THE CASTROS

Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Easy Listening - Getränke-

Nachtseminar, Sonnendeck,

OSNABRÜCK

SONGWRITER

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00

21.30 21.00

18.30

Donnerstag

7 OSNABRÜCK

rausch, 19.00 Studentenseminar - Geträn-

BÜHNE

Rock, Pop und Becks, Trash,

Der Johannisfriedhof im Zeitalter der Industrialisierung – Prachtentfaltung und standardisierte Massenware, Johannisfriedhof,

KONZERTE

OSNABRÜCK Elektronik Tuesday, Tiefen-

OSNABRÜCK

Da tanzt der Teufel, Tiefen-

Alfsee, 21.00

rausch, 19.00

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

KINO

9.

Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MELLE

Bühne des Bastard Club. Eine der wohl härtesten und besten Bands dieser Szene. Die verrückten Japaner haben schon jedes wichtige Festival der Szene beglückt. Support machen die mächtigen Nightslug (Ruhrpott).

7.

STADTBLATT präsentiert God is an Astronaut, Kleine

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00

BRAMSCHE Ferienspaß: Wir malen ein Buch, Galerie Fluchtpunkt,

15.00-18.00

SAC 2014 – Summer Academy of Music - Orchesterkonzer

des IfM Osnabrück, Aula der Hochschule, 19.00 STADTBLATT präsentiert East Cameron Folkcore, Klei-

ne Freiheit, 21.00 P SIEHE MUSIK BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: Die Feuersteins – Lieblingslieder, Kirchplatz St. Martins-

kirche, 19.30 MÜNSTER Jimmy Eat World, Skaters

Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

THE SUMMER-SPECIAL

STEAK & LOBSTER halber, frischer Hummer, Hüftsteak, Fries & Salatbeilage 22,50 €

BRAMSCHE-KALKRIESE ArchäOmobil – Forschungsstation Bauwagen XXL -

Sommerferienprogramm, Museum Varusschlacht, 12.00

Stippvisite auf der Grabung

RIESTE

- Eindrücke vom Arbeitsalltag der Archäologen, Museum Varusschlacht, 14.00

Piratentag auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH,

Marktplatz, 10.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

Sommer in der Stadt

MOKIK UNTERWEGS! Kino, Kämpfe und Kanonen

Wir können auch anders Open Air-Kino und Stadtführung

Donnerstag, 7.8. Terrasse der Vitischanze Film ca. 21.30 Uhr, Einlass 20.30 Uhr, Führung 20.45 Uhr

KINO OSNABRÜCK Terrasse der Vitischanze: Stadtführung & Open Air Kino Mokik unterwegs! Wir können auch anders - Füh-

rung um 20.45 (Taschenlampe mitbringen), Roadmovie von Detlev Buck um ca. 21.30 Uhr , 20.45 P SIEHE TAGESTIPP FILMSTARTS R Gott verhüte! - Komödie R Kofelgschroa. Frei. Sein. Wollen. - Musik, Komödie R Planet der Affen – Revolution (3D) - Science-Fiction R Step Up: All In - Drama, Romanze R Ab durch den Dschungel 3D - Abenteuer, Animation R Ein Augenblick Liebe - Romanze, Komödie R Freiland – Der Film zur Lage der Nation - Komödie P SIEHE KINO

BELM North And About -

LOHNE

Singer/Songwriter, Belmer Kultursommer, Marktplatz am Marktring, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP

Freilichtbühne, 20.00

MELLE

OSNABRÜCK

Rink-Festival - Elektro und

Der Zauberer von Os,

AUSSERDEM Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Balkan Beats mit Alcapell, The Art of Losing, Sonic Circle, Aftershowparty mit Crimsonandblue u.a., Festivalgelände im Tiefen Weg Neuenkirchen, ab 19.00 P SIEHE EVENTS

Museum Industriekultur, 15.30 11. Osnabrücker Weintage Offizielle Eröffnung mit Weinkönigin und der Ratskapelle um 18.00 Uhr, Marktplatz, ab 17.00

CLUBS&PARTY

Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Fahrradtour

OSNABRÜCK Girls Girls Girls, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Surferparty, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Tequila Party, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Mit 90 vor die Wand - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Just - Elektro, Kleine Freiheit, 23.00 Ragga-Manicz - Roots Ragga Dancehall, Works, 23.00

ca. 40 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 4. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00 Lange Saunanacht - ab 19.00 Uhr Büfett für Genießer, ab 22.00 textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 RIESTE Glücksmomente – Spieleund Spaßshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

Samstag

9

BIELEFELD Freitag – Blitz Bash! - Vollgasparty bis 24.00 Uhr, Ringlokschuppen, 21.00-24.00

RIESTE

KIDS

KIDS

Cocktailparty, StrandArena

BRAMSCHE-KALKRIESE

Alfsee, 21.00

Familienführung zur Varusschlacht - Sommerferienpro-

BÜHNE

OSNABRÜCK

Sunset Boulevard, Freilicht-

Reggae Summer Night - Miwata, Joggo, Mellow Mark, GZ Ziegenbrink, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Songs & Whispers - The Castros, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

bühne, 20.00

BRAMSCHE

16.00-18.00

KINO

Orgelsommer: Manja Stephan (Sopran), St. Martins-

11. Osnabrücker Weintage,

HILTER

kirche, 18.00

Marktplatz, ab 18.00 P SIEHE TAGESTIPP

Schäferhof Todtenhaupt: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Share –

MELLE

gramm, Museum Varusschlacht, 12.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Treffen der offenen Frauengruppe 45+, Cup & Cups,

Freitag

MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bühne, 20.00 TECKLENBURG

Ein Schluck für die Engel“ (Filmbeginn ca. 21.30 Uhr), Vorprogramm: Dudelsack-Aufführung, 20.00

8 KONZERTE

Kino auf dem Land und

SAC 2014 – Summer Academy of Music - Orchesterkonzer

wird der Film „Angels’ Share“ gezeigt. Eine schwarze Komödie des britischen Regisseurs Ken Loach. Vorher können die Besucher einer Dudelsack-Vorführung und Schafhüte-Show beiwohnen.

STADTBLATT präsentiert Kleine Freiheit, 20.00

dem Motto „Quer durch den Garten!“, mit The Vibe, Of Waste and Wine u.a., Festivalgelände im Tiefen Weg Neuenkirchen, ab 15.00 P SIEHE EVENTS Musik und Show mit ‘de Spassmakers’ auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

P unter Sternen ... Heute

Campfire - Singer/Songwriter,

Rink-Festival - Musik unter

RIESTE

OSNABRÜCK

des IfM Osnabrück, Aula der Hochschule, 19.00

ACT ION SOMMer S PASS

KONZERTE

Veranstaltungsprogramm für Jugendliche

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Cirque à minuit - Nacht zwischen Traum und Wirklichkeit, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00

Foto: SangSom/Photocase.de

BÜHNE

Sommer 2014 www.action-sommer-spass.de

STADTBLATT 8.2014 49


werwowas Kicker DYP, Bastard Club,

20.00 Rock & Metal & more..., The

Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnen-

deck, 21.00 80er Jahre Party, Alando

Palais, 22.00

9.

MUSIK

LIEDERLICHES

Im Rahmen der „Osnabrücker Samstage“ spielen heute Liedermacher bzw. Songwriter in der City. Günter Gall (Krahnstraße) arbeitet mit historischen Vorlagen, Pam and the Radiofaces (Theatervorplatz) legen sich stilistisch nicht fest und Fabian von Wegen spielt Accoustic-Pop (Heger Tor). > INNENSTADT

9.

Hangover! Party - Special Deko, Getränkespecials, Hangover Partyfotos, Hyde Park, 22.00 The 80’s Forever Young, Works, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

OPEN AIR

REGGAE SUMMER NIGHT

Ein Highlight unter den Open AirVeranstaltungen im Sommer ist die Reggae Summer Night. Live auf der Bühne stehen u.a. Miwata (Foto) & Mellow Mark, die von der Boomrush Backup Band begleitet werden. Nach den Live-Acts legt das DJ-Team von Basementsound auf. > GZ ZIEGENBRINK

BIELEFELD SuperSamstag – 80s / 90s Eurodance: Das Sommerspecial - Pop, 80s/90s, Rock,

13.

TEAM & STRUPPI

Eigentlich heißen sie Moritz Neumeier und Jasper Diedrichsen und haben sich 2009 anlässlich eines Kieler Poetry Slams gegründet. Die beiden zeigen in ihrem Programm „Die Machtergreifung“ wie politische Korrektlosigkeit funktioniert. > INNENHOF HAUS DER JUGEND

Gogo-Party, StrandArena Alf-

see, 21.00

Jazz Club, 15.00

MÜNSTER Monday Night Session: Jazz, Funk & Soul mit Jäzzekuchen, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

Der Troubadour – Oper,

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

KINO

BÜHNE

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Die drei Musketiere, Wald-

bühne, 20.00 TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 15.00+20.00 P SIEHE BÜHNE

KINO

TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 19.00 P SIEHE BÜHNE

KIDS LOHNE Der Zauberer von Os,

BAD ESSEN

Freilichtbühne, 16.00

Solepark: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Paulette“

MELLE

Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 9.8. Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Osnabrücker Samstag – Liederliches... - Liedermacher,

50 STADTBLATT 8.2014

After Church Club – Jazz mit Ulli Stemmeler Band, Hot

KONZERTE

CLUBS&PARTY

„Liederliches ...“

Vanessa Maurischat präsentiert ihr aktuelles Programm „Amor & Psycho“. Die Berliner Kabarettistin erzählt und singt (am Klavier) vom Wahnsinn des Alltags und den eigenen Psychosen. Ein Muss für Schlauberger, Angsthasen, Hobbypsychopathen und Möchtegerncasanovas. > ANDERVENNE, FESTZELT DER KIRCHE

MÜNSTER

11

MELLE

OSNABRÜCKER SAMSTAG

VANESSA MAURISCHAT

Bastard Club, 17.00 BRAMSCHE

Montag

BÜHNE

in der Stadt

14.

Reagan Youth + Trotzkys – Sunday Matinee - Punk,

James Blunt, Support: Ron Pope, Gerry Weber Stadion, 19.00 P SIEHE MUSIK

A Wilhelm Scream & Gnarwolves, Sputnikhalle, 20.30

Sommer

Eine kleine Tradition ist, dass das Mobile Kino Kommando im Sommer einen Hitchcock-Film unter freiem Himmel präsentiert. In diesem ist es „Der unsichtbare Dritte“ mit Cary Grant in der Hauptrolle. Der spielt einen New Yorker Werbefachmann, der versehentlich in mörderische Geheimdienst-Aktivitäten schlittert ... > TERRASSE DER VITISCHANZE

le, 17.00

HALLE

BIELEFELD Podewitz - Kabarett, Zweischlingen, 21.00

(Filmbeginn ca. 21.30 Uhr), Vorprogramm: Erlebnisführung über den Pfad der Sinne, 20.00

DER UNSICHTBARE DRITTE

Die Junge Ems-Dollart Philharmonie, Aula der Hochschu-

Alloheim Senioren-Residenzen, 12.00

17.30

14.

OSNABRÜCK

RIESTE

Cinestar: Movies to Meet: Saphirblau,

MUSIK-KABARETT

KONZERTE

Sommerkulturprogramm: Salontenor Daniel Malheur,

OSNABRÜCK

OPEN AIR KINO

10

Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE KABARETT

Sonntag

Singer/Songwriter u.a. Fabian von Wegen, Günter Gall, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00 P SIEHE TAGESTIPP 11. Osnabrücker Weintage,

Marktplatz, ab 12.00 RHEINE Nacht der Museen in Rheine

- Eintritte und Führungen kostenlos, Museen, 19.00-24.00

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00

TECKLENBURG Freilichtbühne, 20.00

OSNABRÜCK

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Dienstag

12

AUSSERDEM

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

Osnabrücker Orgelsommer -

kultur, 10.00-13.00

MÜNSTER

Tee – Genuss in Grün und Schwarz - Der Teestrauch in

der Kulturgeschichte. Rundgang im Botanischen Garten und Geschichten zu Pflanzen, Ernte- und Aufbereitungsverfahren i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Botanischer Garten, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz Adler Modemarkt Lotte, 11.00-18.00 11. Osnabrücker Weintage, Marktplatz, ab 12.00 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Arne Hatje, St. Marien, 20.15 Ignite & Iron Walrus, Sputnik-

halle, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Pack die Badehose ein – Badespaß am Kronensee - Fahr-

radtour ca. 65 km, ab Bahnhof, 10.00 BRAMSCHE Trödelmarkt, Parkplatz Famila-Verbrauchermarkt, 11.0018.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Rock, Pop und Becks, Trash,

Schools Out - Rock, Pop, Indie,

19.00

Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

21.30 Nachtseminar, Sonnendeck,

21.00

RIESTE

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Live Übertragung der Bayreuther Festspiele: Tannhäuser, 16.00 Filmpassage: Original Version: The Purge 2 – Anarchy, 21.00

KIDS OSNABRÜCK Ritter Rost – Eisenhart und voll verbeult - Kinderfilm,

Cocktailabend, StrandArena

Alfsee, 21.00

Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

Team und Struppi Die Machtergreifung

Mittwoch, 13.8. Innenhof Haus der Jugend Beginn: 20.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

Haus der Jugend, 17.00 RIESTE Kinder Show Time auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 18.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Blutspendetermin, Luther-

kirche, 16.00-19.30 Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00 BERGE Kochen wie in England vor 300 Jahren – das Gericht Rubledethumps - Angebot

für Kinder des 3./4. Schuljahrs mit dem Museumsteam unter Leitung von Eva Otten i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Museum MeyerHaus, 14.00-17.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Stippvisite auf der Grabung

- Eindrücke vom Arbeitsalltag der Archäologen, Museum Varusschlacht, 14.00

BÜHNE OSNABRÜCK Team und Struppi: Die Machtergreifung - Kabarett,

Kultur im Innenhof, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Sobi Sommerjazz - Dozenten-

konzert, Zweischlingen, 21.00

KIDS BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm zur Mumien-Ausstellung - Sommer-

ferienprogramm, Museum Varusschlacht, 12.00 RIESTE Riesenwasserbombenschlacht auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH,

Marktplatz, 16.00 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00+20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Mittwoch

Blutspendetermin, Maria-Hilfe der Christen Arche Lüstringen, 16.00-19.30

13

Vortragsreihe 2014 – Paracelsus Kliniken - „Burnout? –

KONZERTE OSNABRÜCK Beatsteaks, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK MELLE Sommerliches Orgelkonzert 2014, St. Petri-Kirche, 20.15

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

Stationäre Psychotherapie der Depression“, Medienzentrum, 19.00

Donnerstag

14 KONZERTE BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: CourAge, Kirchplatz St.

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE ANDERVENNE Vanessa Maurischat: Speedkabaret Amor & Psycho,

Festzelt der Kirche, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Sommer in der Stadt

MOKIK UNTERWEGS! Kino, Kämpfe und Kanonen

Der unsichtbare Dritte Open Air-Kino und Stadtführung

Donnerstag, 14.8. Terrasse der Vitischanze Film ca. 21.30 Uhr, Einlass 20.30 Uhr, Führung 20.45 Uhr

KINO OSNABRÜCK Terrasse der Vitischanze: Stadtführung & Open Air Kino Mokik unterwegs! Der unsichtbare Dritte - Führung um

20.45 (Taschenlampe mitbringen), der Hitchcock-Klassiker um ca. 21.30 Uhr , 20.45 P SIEHE TAGESTIPP FILMSTARTS R Berlin Telegram - Drama R Night Moves - Thriller P SIEHE KINO R Planes 2: Immer im Einsatz (3D) - Animation, Komödie R Saphirblau - Fantasy R Dido Elizabeth Belle Drama, Romanze P SIEHE KINO R Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück - Komödie P SIEHE KINO R Jimmy’s Hall - Drama P SIEHE KINO R Lucy - Action P SIEHE KINO R Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste - Drama

KIDS

Stoppelmarkt inVechta

Da müssen wir hin!

BRAMSCHE-KALKRIESE Familienführung in der Mumien-Ausstellung, Museum

Varusschlacht, 12.00

Martinskirche, 19.30

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

VECHTA

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

Eines der größten Volksfeste in Nordwestdeutschland!

Stoppelmarkt 2014 – Historischer Festumzug vom Rathaus zum Stoppelmarkt -

Anschl. Feierliche Eröffnung, Stoppelmarkt, ab 17.00 P SIEHE EVENTS

14. bis 19. August stoppelmarkt.de

STADTBLATT 8.2014 51


werwowas Freitag

15 KONZERTE OSNABRÜCK

15.

FESTIVAL

STEMWEDER OPEN AIR FESTIVAL

Seit 38 Jahren gibt es das Umsonst & draußen-Festival in der Region. Ein Gesamtspektakel. 24 Bands spielen auf den beiden Bühnen, dazu gibt es noch eine Akustikund-Kleinkust-Stage und nachts das DJZelt zum Weiterfeiern. Headliner sind die kalifornischen Punkrocker Zebrahead. > STEMWEDE, STEMWEDER WÄLDCHEN

16.

OSNABRÜCKER SAMSTAG

DIEXIE IN THE STREETS

Heute gibt es zum samstäglichen Bummel Dixie-Musik in der City. Die Hot Jazz Daddies spielen auf dem Domvorplatz, die Band Sidewalk am Rathausplatz und das Hot Jazz Trio Bremen ist am Heger Tor zu hören. > INNENSTADT

2014 steht das Osnabrücker Land ganz im Zeichen barocker Lebenslust und englischer Kulturbezüge sowie regionaler und kulinarischer Erkundungen. Und was wäre englischer als ein stilvolles Picknick? Englischen Tee und Holundergetränke gibt es vor Ort, Picknickkorb und Picknickdecke müssen bitte mitgebrachtwerden. > BAD ESSEN, SOLEPARK

20.

TIGERYOUTH

Der Osnabrücker Tilman Benning ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen Tigeryouth. Und denn sollte man sich merken. Vor kurzem ist sein Debütalbum „Leere Gläser“ erschienen. Live steht er nur mit Gitarre auf der Bühne, singt, schreit, macht Akustikpunk mit wahren Gefühlen. > SHOCK RECORDS

20.

KABARETT

FRANK FISCHER

„Angst und andere Hasen“ heißt sein aktuelles Programm. Frank Fischer, selbst stolzer Besitzer von Ängsten, zeigt, dass in dem Thema mehr Komik steckt, als man vermutet. Wie ein Speichelsauggerät beim Zahnarzt zur ernsthaften Bedrohung werden kann und wieso die ZDF-Hitparade in seiner Kindheit als Ersatz für Horrorfilme diente – all das zeigt der Gewinner zahlreicher Kabarettpreise. > HAUS DER JUGEND/ INNENHOF

BELM Vito’s Magic Boogie Show Boogie Woogie, Belmer Kultursommer, Marktplatz am Marktring, 18.00

BIELEFELD Serengeti Festival 2014 Casper, Flogging Molly, Taking Back Sunday, Eskimo Callboy, East Cameron Folkcore, Razz, Moop Mama, Drunken Masters, Schloßholte-Stukenbrock, ganztägig P SIEHE MUSIK

Zebrahead, Jaya The Cat, Steet Dogs, Keule, I-Fire, Neonschwarz, The Go Set, Findus, Implants, Susanne Blech, Skannibal Schmitt, Watch Out Stampede! u.a., Ilweder Wäldchen, ganztägig P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY

Vanessa Maurischat: Speedkabaret Amor & Psycho,

Festzelt der Kirche, 20.00 TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

BAD ESSEN

Chefsache“ (Filmbeginn ca. 21.45 Uhr), Vorprogramm: Präsentation des Kochbuches der Landfrauen mit Kostproben, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Blutspendetermin, Gemeindehaus Matthäuskirche Sonnenhügel, 16.00-19.30 Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Fahrradtour

ca. 35 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 4. Yoga Sommer Osnabrück

- Yoga zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.30-19.00 RIESTE Glücksmomente – Spieleund Spaßshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

VECHTA Stoppelmarkt 2014 - Senio-

ren-Nachmittag, Von 14.0016.00 Uhr Happy-Hours (1x zahlen, 2x fahren), Stoppelmarkt, ab 13.00 P SIEHE EVENTS

Black Beach Festival - Strand

und Blackmusic, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Tanzorgie, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Holi Neon Clash – Das XXL Indoor Festival mit farbigen Luftschlangensprays, Alando

Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Soundtrack of our Lives Pop, Rock, Wave, Indie, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 Freitag – Fieser Freitag -

EBM, Industrial, Wave, Hardcore-Indie, Metalcore-Emo, Ringlokschuppen, 22.30 LENGERICH Ladies Night - Hits aus allen Jahrzehnten, Gempt-Halle, 20.00

kirche, 18.00 STEMWEDE 38. Stemweder Open Air S. 15.08., Ilweder Wäldchen, ganztägig

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Neo Style - Fotoshootings und Prosecco, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Metal Experience, The Whisky, 21.30 Alando Mädelsabend – Girls just wanna have fun - Prosec-

co, Candy Boys, Alando Palais, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Works, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – Beachparty Pt. II - Pop, Star Tracks,

House, Ringlokschuppen, 22.30 GRONAU Schlagerparty zum 10jährigen Jubiläum des Museums,

rock’n’popmuseum, 15.00

OSNABRÜCK

BIELEFELD

52 STADTBLATT 8.2014

ANDERVENNE

Solepark: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Kochen ist

38. Stemweder Open Air -

TEATIME IM PARK

BÜHNE

dance, Haus der Jugend, 18.0022.00

STEMWEDE

17.

Orgelsommer: Henning Rollwage, Kirchplatz St. Martins-

Alfsee, 21.00

KINO

Auf die Ohren – Open Air The Queens Kings, finalstair, Wasted Luck, I don’t know, rock’n’popmuseum, ab 19.00

AKUSTIK-PUNKROCK

BRAMSCHE

Cocktailparty, StrandArena

Family Jam – B-Girls und BBoys sind eingeladen, um Session zu machen - Break-

GRONAU

EVENT

RIESTE

Samstag

RIESTE Heineken Party, StrandArena

Alfsee, 21.00

16 KONZERTE OSNABRÜCK Nairobi Trio - Jazz Trio, BlueNote, 20.30

BÜHNE BIELEFELD Peter Vollmer - „Frauen verblühen, Männer verduften – Teil 2“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bühne, 20.00

BAD ESSEN

RIESTE

5. Rock Nacht Bad Essen -

Miss Liss die Travestieshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH - Für Kinder wird

Ray Wilson, dire strats, Luca, Kirchplatz, 19.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Rock am Wackelpeter 2014 Right Way, Perfekt Überbacken, Brathering Inc., Lost In-Sanity, LittleBigBand, Ravensberger Park, 17.00 Serengeti Festival 2014 Biffy Clyro, Nofx, Guano Apes, SDP, Turbostaat, Mighty Oaks, Black Lips, Deez Nuts, Tim Vantol & Band, Brutality Will Prevail, Lexy & K-Paul, Egotronic, Schloßholte-Stukenbrock, ganztägig P SIEHE MUSIK

ein Kinderkino angeboten, Marktplatz, 19.00 TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

KINO BAD IBURG Hof Brinkmann: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Zimt und

Koriander“ (Filmbeginn ca. 21.45 Uhr), Vorprogramm: Geschichte(n) von Brinkmanns Hof, 20.00


Sommer in der Stadt

OSNABRĂ&#x153;CKER SAMSTAG

Dixie in the Streets StraĂ&#x;enkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 16.8. Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Mixologie, Trash, 18.00

MELLE

TECKLENBURG

Innenhof Haus der Jugend

Sunset Boulevard, Freilicht-

20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Aktionsnachmittag zum Thema: Apotheke Natur,

Waldfest, Busch Atter, 20.30

BELM Leconâ&#x20AC;&#x2122;s Hoffest â&#x20AC;&#x201C; Die Bayreuther Dunkel Nacht - Live

on stage: Real Spirit, Gasthaus Lecon, ab 18.00 LEMBRUCH Nachtflohmart, Badestrand,

abends VECHTA Stoppelmarkt 2014, Stoppel-

markt, ab 16.00 P SIEHE EVENTS

Sonntag

17 KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Jazz-FrĂźhschoppen: Papa Joeâ&#x20AC;&#x2122;s Jazzmen, Dachterrasse

Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 15.00-17.30 Robin Hood, FreilichtbĂźhne,

15.00

AUSSERDEM Unbekannter Piesberg Wanderung 3 Std., Museum Industriekultur, 10.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Sonntagsspaziergang - Thema: â&#x20AC;&#x17E;Fallensteller im Pflanzenreichâ&#x20AC;&#x153;, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 Piesberger SonntagscafĂŠ & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 BAD ESSEN Picknick im Park â&#x20AC;&#x201C; Teatime und Musik - I.R. von SĂźĂ&#x;e

FrĂźchte Schwarzer Tee â&#x20AC;&#x201C; Barocke Lebenslust im OsnabrĂźcker Land, Picknickkorb und Picknickdecke mĂźssen bitte mitgebracht werden, Solepark, 14.00-17.00

Stoppelmarkt 2014 - Gottesdienst in der Niedersachsenhalle, anschl. Marktbeginn, Stoppelmarkt, ab 10.00

P SIEHE EVENTS

MĂ&#x153;NSTER

VECHTA Stoppelmarkt 2014 - Pferde-

BIELEFELD Thurston Moore, Forum, 21.00

P SIEHE MUSIK MĂ&#x153;NSTER Monday Night Session: Jazz mit Manfred Wex & Band,

und Viehmarkt; anschl. Marktbeginn, ab 11.00 Uhr FrĂźhschoppen in allen Festzelten, Stoppelmarkt, ab 07.00

P SIEHE EVENTS

Hot Jazz Club, 21.00

Dienstag

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss fĂźr Kleinanzeigen

19

CLUBS&PARTY

KONZERTE

OSNABRĂ&#x153;CK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

OSNABRĂ&#x153;CK

KINO

P SIEHE MUSIK

OSNABRĂ&#x153;CK

OsnabrĂźcker Orgelsommer -

Cinestar: CineSneak - Der Ă&#x153;berra-

Godehard Nadler, Josephkirche, 20.15

Red Fang + Atomic Peat -

Stoner-Rock, Bastard Club, 20.00

Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00 Rock, Pop und Becks, Trash,

19.00 Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

21.30 Nachtseminar, Sonnendeck,

21.00 Cpt. Andi & Sein Sprtsfrnd â&#x20AC;&#x201C; Stoner Special - Punk,

Rockâ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;Roll & Alternative, Bastard Club, 23.00

KINO OSNABRĂ&#x153;CK

VECHTA Stoppelmarkt 2014 - Bis

18.00 Familientag mit ermäĂ&#x;igten Preisen, um 22.00 Uhr Brillant-Feuerwerk, Stoppelmarkt, ab 13.00 P SIEHE EVENTS

Mittwoch

20

Filmpassage: Original Version: Dawn of the Planet of the Apes, 21.00

KONZERTE

KIDS

Tigeryouth â&#x20AC;&#x201C; Live im Shock Records, Shock Records, 19.00

OSNABRĂ&#x153;CK Die Abenteuer des Huck Finn

- Kinderfilm, Haus der Jugend, 17.00 RIESTE Kinder Show Time auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 18.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Stippvisite auf der Grabung

- Eindrßcke vom Arbeitsalltag der Archäologen, Museum Varusschlacht, 14.00

OSNABRĂ&#x153;CK

P SIEHE TAGESTIPP MELLE Sommerliches Orgelkonzert 2014, St. Petri-Kirche, 20.15

MĂ&#x153;NSTER Nick Waterhouse: Soul, Blues & Jazz, Hot Jazz Club,

20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00

4.7.â&#x20AC;&#x201C;29.8.:

13. Belmer Kultursommer Immer ab 18 Uhr auf dem Marktplatz am Marktring Emsland Hillbillies

01.08.:

BramJazzCompany 08.08.:

Montag

18

After Church Club â&#x20AC;&#x201C; Singer/Songwriter mit Phil On Sofa, Hot Jazz Club, 15.00 Strom & Wasser und die FlĂźchtlingsfrauen, Sputnik-

KONZERTE

halle, 20.30

lingsfloĂ&#x; Tour 2014, Singer/Songwriter, Haus der Jugend, 20.00

WESTERKAPPELN

AUSSERDEM

OSNABRĂ&#x153;CK

North And About

HERFORD Head, Amon Amarth, Airbourne, Life Of Agony, Caliban, Graveyard, August Burns Red, Napalm Death, Of Mice & Men, Wovenwar, X, ab 10.00

Montag, 18.8.

CLUBS&PARTY

P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD

X Rockfest 2014 - Machine

P SIEHE KINO

OSNABRĂ&#x153;CK

VECHTA

Delay & Disko No1., Editors, Papa Roach, Augustines, Cloud Nothings, Truckfighters, Kmpfsprt, SchloĂ&#x;holte-Stukenbrock, ganztägig P SIEHE MUSIK

sung vor dem Hauptfilm, 20.00 R Knights of Badassdom Abenteuer

TECKLENBURG

des Garbo-CafĂŠ, 11.00 Serengeti Festival 2014 - Jan

Sneak Preview - Mit Verlo-

â&#x20AC;&#x17E;Strom und Wasserâ&#x20AC;&#x153; Heinz Ratz â&#x20AC;&#x201C; FlĂźchtlingsfloĂ&#x;-Tour 2014

KIDS

den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00 P SIEHE TAGESTIPP

Filmpassage:

in der Stadt

Cinderella â&#x20AC;&#x201C; Prinz sucht Frau, WaldbĂźhne, 16.00

AUSSERDEM lage, 08.00-16.00

Sommer BENEFIZ-KONZERT

BĂ&#x153;HNE

bĂźhne, 19.00

OsnabrĂźcker Samstag â&#x20AC;&#x201C; Dixie in the Streets: Swing bringt Schwung, Rund um

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

     

'&%$#"! &! 

15.08.:

Vitoâ&#x20AC;&#x2122;s Magic Boogie Show 22.08.:

â&#x20AC;&#x17E;Meyer, es rocktâ&#x20AC;&#x153; 29.08. (in Vehrte):

Hermann Lammers Meyer & Emsland Hillbillies

&&!&!! $!  !!"!& & $ &"&!!& !#&!! !&&!&""&& !"$ #&& &

OSNABRĂ&#x153;CK Benefiz-Konzert â&#x20AC;&#x201C; Strom & Wasser - Heinz Ratz â&#x20AC;&#x201C; FlĂźcht-

Das Saxophonquartett AdumĂĄ, Kulturhof Westerbeck,

P SIEHE BILD

19.00

VOR DEM KALENDER

Das ganze Programm gibt es unter www.belm.de/Kultursommer www. facebook.com/ BelmerKultursommer





  STADTBLATT 8.2014 53


werwowas Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Ramallah + Gäste - HardCore, Bastard Club, 20.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Schools Out - Rock, Pop, Indie, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Sommer in der Stadt

21.

BLUES

TOM VIETH

Er gehört seit Jahrzehnten zu den Bluesgrößen in Deutschland. Tom Vieths markante Stimme, sein perlendes Gitarrenspiel – so klingt klassischer Chicago-Blues. Kein Wunder, dass der Münsterländer schon mit Größen wie Johnny Heartsman oder Eddie Shaw auf der Bühne stand. > BRAMSCHE, KIRCHPLATZ

21.

OPEN AIR KINO

DER ROSAROTE PANTHER

Für viele Kenner ist es einer der besten Komödien der Filmgeschichte. Regisseur Blake Edwards macht aus Peter Sellers den trotteligen (aber genialen) Inspektor Clousseau, der einen Juwelendieb fassen soll. Ein Klassiker ist auch die berühmte Filmmusik. > TERRASSE DER VITISCHANZE

KULTUR IM INNENHOF

Frank Fischer Angst und andere Hasen

Mittwoch, 20.8. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

22.

ANDRACKS KLEINE WANDERSHOW

Der frührere Sidekick von Harald Schmidt ist ein passionierter Wanderer. Und er kann spannend und witzig von seinen Erlebnissen berichten. Natürlich wird Manuel Andrack auch einige Wander-Tipps geben, zum Beispiel für die besten Routen in NRW, seiner Heimat. > TECKLENBURG, KULTURHAUS

Ausstellungseröffnung, AMEOS Klinikum, 16.30

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

KIDS

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

OSNABRÜCK Frank Fischer - „Angst und andere Hasen“, Comedy, Kultur im Innenhof, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Preview: The Expendables 3,

21.00

KIDS BRAMSCHE-KALKRIESE ArchäOmobil – Forschungsstation Bauwagen XXL -

Sommerferienprogramm, Museum Varusschlacht, 12.00 RIESTE Stockbrotbacken mit Lagerfeuer auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz,

21.00 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00

Donnerstag

21

TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

Sommer in der Stadt

MOKIK UNTERWEGS! Kino, Kämpfe und Kanonen

Ein Schuss im Dunkeln Open Air-Kino und Stadtführung Terrasse der Vitischanze Film ca. 21.30 Uhr, Einlass 20.30 Uhr, Führung 20.45 Uhr

KINO OSNABRÜCK Terrasse der Vitischanze: Stadtführung & Open Air Kino Mokik unterwegs! Ein Schuss im Dunkeln (Der Rosarote Panther) - Führung

um 20.45 (Taschenlampe mitbringen), Blake Edwards erste Komödie um ca. 21.30 Uhr , 20.45 P SIEHE TAGESTIPP FILMSTARTS R Besser als nix - Komödie P SIEHE KINO R Die langen hellen Tage Drama R Göttliche Lage – Eine Stadt erfindet sich neu - Dokumentation R Madame Mallory und der Duft von Curry - Komödie P SIEHE KINO R Sag nicht, wer Du bist Drama R Storm Hunters - Action R The Expendables 3 - Thriller, Action R When Animals Dream Mystery, Horror R Rheingold – Gesichter eines Flusses - Dokumentation

Sommerkulturprogramm: Tom Vieth and Band, Kirch-

platz St. Martinskirche, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

23.

OPEN AIR KINO

PAPADOUPOULOS & SÖHNE

Beim „Sommerflimmern“ werden an ausgewählten Orten auf dem Land Filme gezeigt, in denen es sich um das Thema „Essen & Trinken“ dreht. In der britischen Komödie „Papadoupoulos & Söhne“ verliert ein Millionär alles und wiedereröffnet dann die alte Fish & Chips-Bude seiner Familie. > GEHRDE, HOF GRONEICK

23.

HIPHOP

SILLA

Der Berliner Rapper wird heute im Rahmen des Maximal MC Contest performen. Silla stammt aus dem Umfeld von Kollegen wie Bushido, King Orgasmus One und Fler. Das muss man nicht mögen, aber Silla’s Beats und seine teils krassen Texte sind schon eine Klasse für sich. > WESTWERK

54 STADTBLATT 8.2014

Freitag

22 KONZERTE BAD ESSEN Historischer Markt - Reading Lines, Travelling Stones (14.00), Happy-Jazz-Society (15.30), BramJazzCompany (19.00), Bühne auf der Lindenstraße, ab 13.00 Historischer Markt - Otto’s Dixie Band, Bühne auf der unteren Lindenstraße, ab 16.00

BELM „Meyer, es rockt“ - Rock/Pop und Queen-CoverBelmer Kultursommer, Marktplatz am Marktring, 18.00

GEORGSMARIENHÜTTE Hütte Rockt Festival 8 - Frog Bog Dosenband, Sebel, Therapiezentrum, Destination, Anywhere, Joga Club, Mr. G and his Billy Boys, Hi! Spencer, Emil Bulls, Wirtz unplugged, Sub7even, Wohnraumhelden, Sebel, Liedfett u.a., Festivalgelände, ganztägig P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK OS Fitness Night - Beach-Bo-

dy-Contest, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 M is for Metal – Heavy Metal Night, The Whisky, 20.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 90er Jahre Party, Alando

Zwei – Fotografien von Hans-Joachim Heinrich -

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches US-Black-Angus-Beef

Palais, 22.00 EMP Rocknacht Spezial – August Burns Red - Rock, Me-

tal, Hardcore und August Burns Red, Hyde Park, 22.00 Our Darkness - Gothic EBM, Industrial, Works, 22.00 Kopfnicker - Disco, Funk, Glanz & Gloria, 23.00 Kapelle, Kapelle – Die große Freiheit Orchesternacht -

Indie, Kleine Freiheit, 23.00

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

bot, Trash, 19.00

gramm, Museum Varusschlacht, 12.00

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

Familienführung zur Varusschlacht - Sommerferienpro-

KUNST

KONZERTE BRAMSCHE

BRAMSCHE-KALKRIESE

BÜHNE

Donnerstag, 21.8.

BÜHNE LESUNG

Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

BIELEFELD Freitag – The Sound of: Deorro - DJ-Schwergewichte in ei-

ner Partyreihe, Ringlokschuppen, 22.30 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

RIESTE Cocktailparty, StrandArena

Alfsee, 21.00


TECKLENBURG Joseph, FreilichtbĂźhne, 20.00 P SIEHE BĂ&#x153;HNE

BĂ&#x153;HNE MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bĂźhne, 20.00

KINO

TECKLENBURG

GEHRDE

Sunset Boulevard, Freilicht-

bĂźhne, 20.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Faszination fĂźr TechnikFans â&#x20AC;&#x201C; Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Kleine Alltagsfluchten â&#x20AC;&#x201C; die Feierabendtour - Fahrradtour

ca. 25 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 4. Yoga Sommer OsnabrĂźck

- Yoga zum Kennenlernen auf Spendenbasis, GroĂ&#x;e Wiese im BĂźrgerpark, 17.30-19.00 BAD ESSEN Historischer Markt - ErĂśffnungsprogramm mit dem BĂźrgermeister, Historische Modenschau, Volkstanzgruppen, Musik mit dem Shantychor DĂźmmersee e.V., seven beats, BĂźhne auf dem Kirchplatz, ab 12.00

LEMBRUCH Der DĂźmmer brennt â&#x20AC;&#x201C; Open Air Warm-Up Beach-Parties

- DĂźmmerbrand Warm-Up Party, DJ auf der WasserbĂźhne, Cocktails am Strand, DĂźmmer See, ab 19.00 RIESTE GlĂźcksmomente â&#x20AC;&#x201C; Spieleund SpaĂ&#x;show auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

TECKLENBURG Andracks kleine Wandershow - Multivisionsshow Ăźber

das Wandern und das Drum Herum, Kulturhaus, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP

Samstag

23 KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Live on stage: Purple Rhino -

Rock-Coverband aus OsnabrĂźck, The Whisky, 20.00 Silla + Guests - MaxiMalMC Rap Contest, Westwerk, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD ESSEN Historischer Markt - Kilkenny Band, In Taberna (15.00), Looping Brothers (15.30), BramJazzCompany (19.00), BĂźhne auf der LindenstraĂ&#x;e, ab 12.00 Historischer Markt - Venner BlockflĂśtengruppe, Ernst Johann Original Jazzband, BĂźhne untere LindenstraĂ&#x;e, ab 12.00

BRAMSCHE HĂźgelhaus â&#x20AC;&#x201C; Open Air -

Pleckwechm Bravour, Uebershark, Two Hearts In Ten Bands, My Glorious, Still In Search, Mr. Cracker, Am Renzenbrink, ab 12.00

Unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;Ver-

P bindungen schaffen -

Mauern sprengenâ&#x20AC;&#x153; spielen sieben Bands auf Einladung des OsnabrĂźcker â&#x20AC;&#x17E;Vereins fĂźr die Hilfe seelisch behinderter Menschenâ&#x20AC;&#x153;. Der Tag mĂśchte die Besucher aufmerksam machen fĂźr das Thema Inklusion. Auf der BĂźhne stehen u.a. Bravour (Funk/Soul), Two Hearts In Ten Bands (Pop) oder Mr. Cracker (Rockâ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;Roll, Foto). FĂźr das leibliche Wohl wird mit Imbiss- und Getränkeständen zu erschwinglichen Preisen gesorgt. Der Eintritt ist frei. Orgelsommer: Wiltrud Fuchs, St. Martinskirche, 18.00

DISSEN Willi Ashmann Original Jazzband, Jazz-Club im Bahnhof,

20.00 GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE HĂźtte Rockt Festival 8 s. 22.08., Festivalgelände, ganztägig P SIEHE MUSIK

Hof Groneick: Sommerflimmern â&#x20AC;&#x201C; Kino auf dem Lande 2014 - â&#x20AC;&#x17E;Papado-

poulos und SĂśhneâ&#x20AC;&#x153; (Filmbeginn ca. 21.00 Uhr), Vorprogramm: Pitch & Putt â&#x20AC;&#x201C; Grundbegriffe, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KUNST OSNABRĂ&#x153;CK Hinrich van HĂźlsen stellt aus, Galerie Letsah, 10.00-

19.00

SPORT OSNABRĂ&#x153;CK VfL OsnabrĂźck â&#x20AC;&#x201C; SC PreuĂ&#x;en MĂźnster - 3. Liga, osnatel-

arena, 14.00

KIDS

punkrock, SpecOps, 20.00

/ * : 0 ( ! 8 : . : ) / 0 4 9 6 2 6 , (/ 3 6 9 : $ : 0 6 2 6 8 ) - : , / -80/$6-::-325(3:9:)/6(!:3626!408-

7+3/:0():0663%*/.:) (!:77:626()/*:9-+1)6263%*++736+)60+% 6&:18)):0

/8% :/6)406"

RIESTE Free Bears live auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

 66 # 

OSNABRĂ&#x153;CK Neo Summer Breeze - FrĂźch-

te, Eis, Tänzerinnen, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 Insider Single Party, Alando Palais, 22.00 90er Alternative - Gitarrensounds aus dem Kultjahrzehnt, Hyde Park, 22.00 House Arrest, Works, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Rock, Pop, HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD

StraĂ&#x;enkultur

KulturbĂźro Gronau

rund um den Wochenmarkt

Samstag, 23.8.

und

Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 OsnabrĂźcker SommerCon 2014 - Rollenspieltage, Haus

der Jugend, 10.00-18.00 OsnabrĂźcker Samstag â&#x20AC;&#x201C; StraĂ&#x;enkulturprogramm u.a. mit Viviane Kudo - Dixie-

& Swing, Harfenisten, Folklore, Singer/Songwriter, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00 BAD ESSEN Historischer Markt - Bläserchor Bohmte, BlockflÜtengruppen, Showdance, Ten Sng, Männerchor, Die Dollies, Feuershow, Bßhne auf dem Kirchplatz, ab 11.00

BRAMSCHE Gartenstadt Sommerfest -

Pop, Star Tracks, Beats & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

Flohmarkt. Ab 18.00 Uhr Abendprogramm mit Musik von â&#x20AC;&#x17E;Smileâ&#x20AC;&#x153;, Lutterplatz, ab 07.00

RIESTE

LEMBRUCH

BeachBar Party, StrandArena

Der DĂźmmer brennt - Kinder-

Samstag â&#x20AC;&#x201C; Disco Deluxe -

Alfsee, 21.00

BĂ&#x153;HNE MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bĂźhne, 20.00

 66 # 

/  6   66+636 6 6: 6  663   6,  66&9*



23.00

CLUBS&PARTY

#6% 6

Sommer in der Stadt

After Church Club â&#x20AC;&#x201C; Dancefloor Classics & Nu Beats mit Peppermind, Hot Jazz Club,

'+&(6%745626-:3/8)(/8+)36()$1*:0: 90#6&6()-6*8365877$65+$3626*8"63!:)%:0

Maximal MC Rap Contest,

OSNABRĂ&#x153;CKER SAMSTAG

Stefan Flanders - Akustik-

:987654773626180/.62678:-,://6 3:5:76261+*)0(49*:7-:)6

JZ Westwerk, 19.00

3. Oldie Night, Johanniskirch-

hof, 19.00

FROG BOG DOSENBAND

OSNABRĂ&#x153;CK

MINDEN

MĂ&#x153;NSTER

6&   



und Indianerfest, Kunsthandwerkermarkt, â&#x20AC;&#x17E;Teddy Taste meets Richie & Gitmanâ&#x20AC;&#x153; (17.00), â&#x20AC;&#x17E;Green Beatsâ&#x20AC;&#x153; (17.30), â&#x20AC;&#x17E;The Beatâ&#x20AC;&#x153; (17.00), Grace (22.00), ca. 21.45 Das Brilliant-Feuerwerk, DĂźmmer See, ab 15.00

15.08. 18.00 Uhr

16.08. 17.00 Uhr

12.09. 20.00 Uhr

â&#x20AC;&#x17E;Auf die Ohrenâ&#x20AC;&#x153; Open-Air am rock´n´popmuseum

Schlager-Party (rock´n´popmuseum) mit: Heino & Band, Mickie Krause, Peter Wackel und vielen anderen

â&#x20AC;&#x17E;Let the good times rollâ&#x20AC;&#x153;(rock´n´popmuseum) â&#x20AC;&#x17E;Yobassaâ&#x20AC;&#x153; feat. Nippy Noya sowie â&#x20AC;&#x17E;The Lightningsâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;Timelessâ&#x20AC;&#x153; mit:

14.09.

10 Jahre rock´n´popmuseum

ganztägig

Tag der Offenen TĂźr (10:00 - 18:00 Uhr)

19.09. 21.09.

Stadtfest Gronau

02.10.

â&#x20AC;&#x17E;Dance the Museumâ&#x20AC;&#x153;

21.00 Uhr

(Innenstadt)

mit Gourmet- und Automeile; verkaufsoffen

(rock´n´popmuseum)

4 DJ´s - 4 styles

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de ¡ www.eventim.de Info: Kulturbßro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 8.2014 55


werwowas Sonntag

COMEDY

27. THEKENTRATSCH Vor zwei Jahren hatten Heike Becker und Kerstin Saddeler-Sierp ihren ersten Auftritt im Rahmen der „Kultur im Innenhof“-Reihe. Und das Publikum war begeistert. Deshalb kommt es jetzt zum Comeback der Thekentratsch-Damen, mit ihrem neuen Programm „Immer auf den letzten Drücker“. Charmant und mit Ruhrpottwitz nehmen sie die großen und kleinen Tücken des Alltags auf die Schippe. > HAUS DER JUGEND/INNENHOF

24

Jazz Club, 15.00

CLUBS&PARTY

TOPKAPI

Sozusagen der Vorläufer von „Oceans Eleven“ Der Topkapi-Palast in Istanbul beherbergt einen der größten Diamanten der Welt – und ein Team ausbuffter Ganoven (u.a. Peter Ustinov, Maximillian Schell) will sich das Prachtstück unter den Nagel reißen. > TERRASSE DER VITISCHANZE

29.

MANUELA GEBETSROITHER SOLO

Die gebürtige Österreicherin hat es zum Musik-Studium nach Osnabrück verschlagen. Ein Glück. Die stimmgewaltige Powerfrau spielt funkigen Soul-Pop – mal getragen, mal kraftvoll, Geschichten aus dem Leben. > LAGERHALLE/BIERGARTEN

Eine feste Institution im Osnabrücker Sommer ist das Skatefest. Fahrer aus Osnabrück, aber auch aus Dortmund, Bremen oder Münster zeigen in verschiedenen Kategorien ihr Können. Die Atmosphäre gleicht einem Festival – mit guter Musik (Rock, HipHop), netten Leuten, Essen und Trinken. > SKATEANLAGE LIEBIGSTRASSE

56 STADTBLATT 8.2014

ROBINSON CRUSOE

Laura Linnenbaum (Regie) und Maria Schneider (Dramaturgie) haben Daniel Defoes Roman-Klassiker für das Kinder- und Jugendtheater Oskar überarbeitet. Eine tolle Idee, zeigt die Vorlage doch, wie schön und wichtig eine Freundschaft sein kann. Eine, heute würde man sagen, interkulturelle und nachhaltige Begegnung. > EMMA-THEATER

25 MÜNSTER

MELLE

Jazz Club, 21.00

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

CLUBS&PARTY

TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 19.00 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

KUNST

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Hinrich van Hülsen stellt aus, Galerie Letsah, 10.00-

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

19.00

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

KIDS

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

der Jugend, 10.00-18.00

THEATER

Montag

Monday Night Session: Jazz, Pop & Funk mit Skail, Hot

Osnabrücker SommerCon 2014 - Rollenspieltage, Haus

31.

„Teddy Taste meets Richie“, Dümmer See, 11.30-17.00

BÜHNE

OSNABRÜCK

SKATEFEST

7. Dümmer-Shantychor-Festival - Kunsthandwerkermarkt,

KONZERTE

AUSSERDEM

FUNSPORT

LEMBRUCH

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00

30.

OSNABRÜCK

Spinnen – kein Märchen Führung, Begleitprogramm zur Ausstellung „Stroh zu Gold“, Tuchmacher Museum, 15.00

Historischer Markt - Ernst Jo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Dienstag

26

Orchideen. Vielfalt durch Innovation - Neue Ausstellung,

KONZERTE

Museum am Schölerberg, 10.00-18.00

OSNABRÜCK

Enzian, Wacholder & Co. – Holgis All Terrain Tour - Fahr-

Carsten Zündorf, St. Johann, 20.15

radtour ca. 70 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 11.00 Sonntagsspaziergang - Thema: „Pflanzenwelt Afrikas“, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 Piesberger Traumpfad mit Kaffeetafel - Hörspaziergang

mit Gedichten, Piesberger Gesellschaftshaus, 12.00

Filmpassage: Original Version: The Expendables 3, 21.00

KIDS

BRAMSCHE

BAD ESSEN

OSNABRÜCK

Gartenstadt Sommerfest -

Konzert für Bariton, Trompete und Orgel - Klaus Mer-

tens (Bariton), Joachim Pliquett (Trompete), Arvid Gast (Orgel), St. Marien, 20.00

KINO

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

After Church Club – Blues mit Thinwood & Friends, Hot

28.

deutscher ökumenischer Gottesdienst, gemischte Chöre, Bläsergruppen, In Taberna, Musikverein Nortrup, Bühne auf dem Kirchplatz, ab 10.30

KONZERTE

MÜNSTER

POP

Historischer Markt - Platt-

Mit Radrennen und Familienprogramm, Lutterplatz, 12.0018.00

hann Original Jazzband, Na cloicha bui (15.00), Bühne auf der Lindenstraße, ab 12.00 Historischer Markt - Looping Brothers (12.00), Happy-JazzSociety (15.00), Bühne auf der unteren Lindenstraße, ab 12.00

OPEN AIR KINO

BAD ESSEN

Osnabrücker Orgelsommer -

CLUBS&PARTY

Der kleine Rabe Socke - Kin-

derfilm, Haus der Jugend, 17.00 RIESTE Kinder Show Time auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 18.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 Der Sternenhimmel im September, Planetarium, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 21.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Stippvisite auf der Grabung

- Eindrücke vom Arbeitsalltag der Archäologen, Museum Varusschlacht, 14.00

Mittwoch

27 KONZERTE MELLE Sommerliches Orgelkonzert 2014, St. Matthäus-Kirche,

20.15

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Schools Out - Rock, Pop, Indie, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

OSNABRÜCK Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

21.30

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00

21.00

Nachtseminar, Sonnendeck,

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

Thekentratsch Immer auf den letzen Drücker

Mittwoch, 27.8. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

BÜHNE

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

Thekentratsch - „Immer auf

TECKLENBURG

den letzten Drücker“, Comedy, Kultur im Innenhof, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady Vorpremiere: Can a Song save your Life?, 19.45

KIDS OSNABRÜCK Feenzaubereien - Märchenveranstaltung, Treffpunkt Grundschule Lüstringen, 15.30

BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm zur Mumien-Ausstellung - Sommer-

ferienprogramm, Museum Varusschlacht, 12.00 GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00+20.00

AUSSERDEM MELLE Meller Läuferabend, Carl-

Starcke-Platz, 18.00

Donnerstag

28

Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

Sommer in der Stadt

MOKIK UNTERWEGS! Kino, Kämpfe und Kanonen

Topkapi Open Air-Kino und Stadtführung

Donnerstag, 28.8. Terrasse der Vitischanze Film ca. 21.30 Uhr, Einlass 20.30 Uhr, Führung 20.45 Uhr

KINO OSNABRÜCK Terrasse der Vitischanze: Stadtführung & Open Air Kino Mokik unterwegs! Topkapi - Führung um 20.45 (Ta-

schenlampe mitbringen), der Klassiker unter den Krimikomödien um ca. 21.30 Uhr , 20.45 P SIEHE TAGESTIPP FILMSTARTS R Can a Song Save Your Life? - Musik, Drama R Diplomatie - Drama R Doktorspiele - Komödie R Faith Connections - Dokumentation R Guardians of the Galaxy (3D) - Science-Fiction R Katakomben - Horror R Wolfskinder - Drama

KIDS BRAMSCHE-KALKRIESE Familienführung in der Mumien-Ausstellung - Sommer-

ferienprogramm, Museum Varusschlacht, 12.00

KONZERTE BIELEFELD ApeCrime, Ringlokschuppen, 20.00 BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: Larry and his Flask, Kirchplatz

St. Martinskirche, 19.30 MÜNSTER Audacity + Metzer 58 - Beach-Garage-Rock, Gleis 22, 20.00 Takadoon: Jazz & Pop, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

Freitag

29 KONZERTE OSNABRÜCK Manuela Gebetsroither solo,

Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BELM Hermann Lammers Meyer & Emsland Hillbillies - Country,

Belmer Kultursommer, Vehrte, 18.00

MÜNSTER ABB Live: Detroit Special #2, Black Milk & The Nat Turner Live Band, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Boom - Blackmusic, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Tanzorgie, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Ocean Dream - Walking Acts und Aktionen rund um das Thema „Meer“, Alando Palais, 22.00 RabenNacht Classics - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Danger! Danger! - Punk, Rock, Indie, Glanz & Gloria, 23.00 Tropical Blast - Reggae, Dancehall, Kleine Freiheit, 23.00 Back to the Roots - Old School Goa & Trance, Works, 23.00

Orgelsommer: Dimitri Grigoriev, St. Martinskirche, 18.00

FÜRSTENAU Rock am Schloss 2014 - Tito

& Tarantula, Das Pack, DCVDNS, Alex Mofa Gang, Unfames, Taiga, Never Silent, Schlossinsel, 17.00

TV Jahn, ab 13.00

VfL Osnabrück – FC RotWeiß Erfurt - 3. Liga, osnatel-

WALLENHORST Maybebop - A-Cappella-Gesang, Sporthalle, 20.00

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Bailamos Osnabrück – Die Salsa Party, BlueNote, 15.15 Over27Party - Clubsounds,

Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00

BÜHNE

Wechselstrom, Grand Hotel,

KIDS LOHNE Schau nicht unters Rosenbeet, Freilichtbühne, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Fahrradtour

ca. 30 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 4. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00 RIESTE Glücksmomente – Spieleund Spaßshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

Samstag

19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch,

19.00 All mixed up...PartyNight, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 Tanzen!, Lagerhalle, 21.30 Nuller Jahre Party - Getränkespecials, Alando Palais, 22.00 Alternative Sounds Getränkespecials, Hyde Park, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

BIELEFELD Samstag - Be invited! 2.0 -

Pop, Star Tracks, Black Beats, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE BIELEFELD

KONZERTE BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: JJ & The Acoustic Machine,

Gaststätte Stilbruch, 18.00

Klostergarten, 17.00 LENGERICH Berufswahlmesse - Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8, Gempt-Halle, 10.00-15.00

Sonntag

15.00

KIDS OSNABRÜCK 21. Osnabrücker Skatefest -

Skate Contest: Street (A, B, C Gruppen), Skatepark Liebigstraße, 16.00 P SIEHE TAGESTIPP KinderMumienAbend – Gejammer in der Grabeskammer - Hilf unserer Mumie in die

Unterwelt, Museum Varusschlacht, 18.00

Sommer

31 KONZERTE BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: Organo Caribe, Gasthaus Bei

der Becke, 11.00 MÜNSTER After Church Club – Vocal Jazz mit Ramona Dombrowski & Friends, Hot Jazz

in der Stadt

Club, 15.00

OSNABRÜCKER SAMSTAG

WESTERKAPPELN

„Es war einmal ...“

Das Duo Please-Spring, Kul-

Ein MÄRCHNHAFTER Osnabrücker Samstag

Samstag, 30.8. Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

AUSSERDEM OSNABRÜCK

turhof Westerbeck, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE MELLE

lage, 08.00-16.00

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

Yoga auf dem Hasefriedhof -

TECKLENBURG

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

I.R. von „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Hasefriedhof Kapelle, 11.00-12.30

Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 19.00

Osnabrücker Samstag – Es war einmal... - Ein märchen-

KIDS

hafter Osnabrücker Samstag mit Märchenerzählerinnen und Erzählern, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00 Orientalische Nacht - Musik, Show, Tanz, Basar, orientalische Tauschbörse u.v.m., GZ Ziegenbrink, 19.00-23.00

OSNABRÜCK

Nils Heinrich - „...weiß Be-

Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab zehn J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

scheid!“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00

GEORGSMARIENHÜTTE Heiße Ecke, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK

MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bühne, 20.00

30

Weinfest im Klostergarten,

arena, 14.00

BRAMSCHE-KALKRIESE

Boozed, Jeffrey & Jers + Das Gespann, Bastard Club, 19.00 P SIEHE ARTIKEL

bühne, 20.00

SPORT

Holi-Fesitval, Sportpark am

Freitag – Hip Hop Hooray Hip Hop, Reggeae, Beats – Party, Ringlokschuppen, 22.30

Sunset Boulevard, Freilicht-

BERSENBRÜCK

Ausstellungseröffnung, Bahnhof, 16.00

OSNABRÜCK

Benefizkonzert & Party von Menschheit Menschlichkeit -

TECKLENBURG

Schätze des Niltals – Vermächtnis einer Hochkultur -

RHEINE

BIELEFELD

GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

BRAMSCHE

Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss, 16.30

KUNST

TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

LITERATUR

Tänzerinnen aus Osnabrück und anderen Städten zeigen ihre orientalischen Tanzkünste. Dazu gibt es einen orientalischen Bazar, Oriental Disco sowie kulinarische Köstlichkeiten aus dem Orient.

P

OSNABRÜCK Der Paradiesgarten – Märchen von Blumen, Grün und dem Frieden im Friedensgarten, Friedensgarten, Treffpunkt

Parkplatz Hermann-Nohl-Schule, 20.00

BAD IBURG Frau Bischöfin erbt einen Thron – Sophie von der Pfalz und die englische Thronfolge - Führung durch Schloss

Iburg i.R. von Süße Früchte

Sonntagsspaziergang - Thema: „Eine Reise um die Welt“, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00

OSNABRÜCK Trödelmarkt, Parkplatz SBZentralmarkt Atter, 11.00-18.00 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 BRAMSCHE Trödelmarkt, Parkplatz Famila-Verbrauchermarkt, 11.0018.00 STADTBLATT 8.2014 57


vorschau BÜHNE 4.9. Kaya Yanar Lingen, EmslandArena 11.9. Margie Kinsky Bad Iburg, Gasthaus Tovar 12.9. Kaya Yanar OS, OsnabrückHalle 13.9. Kaya Yanar MS, MCC Halle Münsterland 18.9. Die Tupperparty OS, Lagerhalle 18.9. Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie (+ 19.9.) Löhne, Werretalhalle 19.9. Tim Boltz OS, Lagerhalle 26.9. Philip Simon OS, OsnabrückHalle 26.9. Ingmar Stadelmann OS, Lagerhalle 27.9. Thomas Freitag OS, Lagerhalle 27.9. Philip Simon MS, Aula am Aasee 28.9. Jörg Knör Tecklenburg, Kulturhaus 29.9. Pasion de Buena Vista OS, Rosenhof 2.10. Fritz Eckenga BI, Komödie 4.10. Torsten Sträter OS, Lagerhalle 5.10. Maxi Schafroth und Markus Schalk OS, Lagerhalle 7.10. Komische Nacht OS, versch. Orte 9.10. Johann König BI, Stadthalle 9.10. Henning Schmidtke OS, Lagerhalle 10.10. Kay Ray OS, Rosenhof 10.10. Urban Priol BI, Rudolf-Oetker-Halle 11.10. Ulan & Bator OS, Lagerhalle 12.10. Kurt Krömer MS, MCC Halle Münsterland

Michael Mittermeier

P „Blackout“ – so der Titel seines neuen Programms. Im Gepäck: jede Menge Verbalsprengstoff feinster Qualität. Skurrile Situationen, absurde Begegnungen, urkomische Momente und vogelwilde Beobachtungen. Michl stellt sich der dunklen Seite der Macht. 13.11., Lingen, EmslandArena www.emslandarena.com

18.10. 19.10. 19.10. 23.10. 25.10. 25.10. 31.10. 4.11. 5.11. 6.11. 7.11.

Paul Panzer Minden, Kampa-Halle Fips Asmussen OS, Rosenhof Paul Panzer BI, Stadthalle Fatih Cevikkollu (+ 24.10.) Löhne, Werretalhalle Carrie – das Musical Minden, Theater Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle Volker Pispers OS, Lagerhalle Ehrlich Brothers (+ 5.11.) OS, OsnabrückHalle Oliver Polak OS, Haus der Jugend Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra MS, MCC Halle Münsterland Ingmar Stadelmann Löhne, Werretalhalle

58 STADTBLATT 8.2014

7.11. Luke Mockridge BI, Bunker Ulmenwall 8.11. Titanic Boygroup Lingen, Centralkino 8.11. Dietutnix OS, Lagerhalle 8.11. Patric Heizmann OS, OsnabrückHalle 9.11. Titanic Boygroup OS, Rosenhof 9.11. Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra OS, OsnabrückHalle 12.11. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 12.11. Dietmar Wischmeyer Melle, Städtischer Festsaal 12.11. Ohne Rolf OS, Lagerhalle 12.11. Michael Mittermeier BI, Stadthalle 13.11. Michael Mittermeier Lingen, Emslandarena 14.11. Die Feisten OS, Lagerhalle 14.11. Carrie – das Musical OS, Theater am Domhof 15.11. Sebastian Pufpaff Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 15.11. Martin Sonneborn MS, Aula am Aasee 15.11. Tina Teubner & Ben Süvekamp OS, Lagerhalle 17.11. Martin Sonneborn BI, Komödie 20.11. Helge und das Udo (+ 20.11.) Löhne, Werretalhalle 23.11. Der Tod OS, Rosenhof 27.11. Jürgen Becker OS, Lagerhalle 28.11. Sekt & The City OS, Lagerhalle 29.11. Maren Kroymann & Band OS, Lagerhalle 30.11. Gernot Hassknecht OS, Rosenhof 3.12. Carrie – das Musical OS, Theater am Domhof 3.12. Fips Asmussen MS, Jovel 4.12. Johann König OS, OsnabrückHalle 4.12. Teddy Show BI, Stadthalle 8.12. Mario Barth (+ 9.12.) Lingen, EmslandArena 11.12. Martin Rütter Bünde, Stadtgarten 11.12. Torsten Sträter (+ 12.12.) Löhne, Werretalhalle 13.12. Cavewoman OS, Rosenhof 13.12. Sybille Bullatschek OS, Lagerhalle 18.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 20.12. Max Uthoff MS, Aula am Aasee 21.12. Thomas C. Breuer OS, Lagerhalle 22.12. Der Nussknacker OS, OsnabrückHalle 2.1. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 4.1. Ehrlich Brothers BI, Seidentsicker Halle 4.1. Yesterday – A Triute to the Beatles OS, OsnabrückHalle 9.1. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 11.1. Baumann & Clausen OS, OsnabrückHalle 14.1. Jürgen Becker Rheine, Stadthalle 21.1. Jochen Malmsheimer OS, OsnabrückHalle 24.1. Michael Hatzius OS, Lagerhalle 27.1. Das Vollplaybacktheater interpretiert Pulp Fiction OS, OsnabrückHalle 28.1. Das Vollplaybacktheater interpretiert Pulp Fiction MS, MCC Halle Münsterland 31.1. Ass-Dur OS, OsnabrückHalle 31.1. Das Vollplaybacktheater interpretiert Pulp Fiction

LESUNGEN 22.9. 23.9. 24.9. 25.9. 28.9. 13.10. 14.10. 14.10. 21.10. 23.10.

Metronomy

P BBC-Radio-1-Moderator Zane Lowe bezeichnete Metronomys erste aktuelle Singleauskopplung „I’m Aquarius“ als die „Hottest record in the world“. Nach dem Erfolg des letzten Albums mit „Love Letters“ legen Metronomy noch einen drauf. Ohne ihre Wärme und den Ohrwurmcharakter zu verlieren, die den Sound von Metronomy ausmachen, ist „Love Letters“ elaborierter und weiterentwickelt. 16.12., Münster, Jovel Music Hall Tickets: www.zukunfts-musik.de

1.2. 3.2. 5.2. 6.2. 6.2. 7.2. 7.2. 8.2. 10.2. 10.2. 14.2. 16.2. 19.2. 25.2. 27.2. 4.3. 7.3. 7.3. 12.3. 13.3. 14.4. 16.4. 17.4. 18.4. 18.4. 23.4. 17.5. 28.5.

Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe Night of the Dance OS, OsnabrückHalle Das Vollplaybacktheater interpretiert Pulp Fiction BI, Rudolf-Oetker-Halle Eure Mütter – Ohne Scheiß: Schoko-Eis! BI, Ringlokschuppen Nico Semsrott OS, Lagerhalle Wilfried Schmickler BI, Ringlokschuppen Teddy Show Lingen, Emsland Arena Horst Lichter OS, OsnabrückHalle Magic of the Dance OS, OsnabrückHalle Martin Rütter Lingen, EmslandArena Schwanensee OS, OsnabrückHalle Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle My Fair Lady OS, OsnabrückHalle Pigor & Eichhorn OS, Lagerhalle Die Nacht der Musicals OS, OsnabrückHalle Herbert Knebels Affentheater OS, OsnabrückHalle Der kleine Horrorladen OS, Rosenhof Sebastian Pufpaff OS, OsnabrückHalle Christine Prayon OS, Lagerhalle Markus Krebs OS, Rosenhof Sebastian Krämer OS, Lagerhalle Rocky Horror Show (+ 15.4.) BI, Stadthalle Michael Krebs OS, Lagerhalle Martin Rütter BI, Seidensticker Halle Dieter Nuhr BI, Stadthalle Fil OS, Haus der Jugend Michael Krebs (+ 24.4.) Löhne, Werretalhalle Horst Lichter BI, Rudolf-OetkerHalle Timo Wopp OS, Lagerhalle

25.10. 27.10. 3.11. 14.11. 18.11. 20.11. 24.11. 24.11. 9.12. 21.12. 13.1.

Nino Haratischwili OS, BlueNote Axel Hacke MS, Aula am Aasee Axel Hacke OS, Haus der Jugend Petra Hartlieb OS, Altstädter Bücherstuben Ferdinand von Schirach OS, Theater am Domhof Patricia Kelly OS, Rosenhof Max Goldt OS, Lagerhalle Robert Seethaler OS, BlueNote Lutz Seiler OS, BlueNote Frank Schätzing MS, MCC Halle Münsterland Lars Amend OS, Haus der Jugend Kristof Magnusson OS, BlueNote Arnon Grünberg OS, BlueNote 11 Freunde Lesereise Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe Daniel Glattauer OS, BlueNote Max Moor OS, Haus der Jugend Frank Schätzing BI, Stadthalle Lucy Fricke OS, BlueNote Christoph Maria Herbst Rheine, Stadthalle Dennis Gastmann OS, Lagerhalle Wolfgang Büscher OS, BlueNote

KO N Z E R T E 1.9. New Swears MS, Gleis 22 2.9. Gustav Peter Wöhler Band Löhne, Werretalhalle 3.9. Stephen Malkmus & The Jicks BI, Forum 3.9. Rage & Guest OS, Lagerhalle 6.9. Percy & The Gaolbirds BI, Forum 6.9. El Bosso & Die Ping Pongs MS, Gleis 22 6.9. Jennifer Rostock Minden, Kampa-Halle 6.9. Ute Lemper Halle, Gerry Weber Event Center 6.9. Bulletride + Basement Apes OS, Bastard Club 9.9. Tim Vantol OS, Bastard Club 9.9. Tingvall Trio OS, BlueNote 9.9. Düsenjäger + Countdown to Armageddon + Catholic Guilt MS, Gleis 22 10.9. Hellshovel + Shady & The Vamp MS, Gleis 22 12.9. Craving OS, Bastard Club 13.9. Aida Halle, Gerry Weber Stadion 13.9. Shakatak OS, Rosenhof 13.9. B.B. & The Blues Shacks Löhne, Werretalhalle 14.9. Albert Hammond OS, Rosenhof 14.9. Samuel Schürmann & Jazz Quartett in Concert OS, Theater am Domhof 14.9. This Will Destroy You & Lymbyc Systym BI, Forum 16.9. Roger McGuinn OS, Rosenhof 17.9. Joel R.L. Phelps & The Downer Trio & Tree BI, Forum 17.9. Psychopunch OS, Bastard Club 18.9. The Vintage Caravan OS, Kleine Freiheit 18.9. Bullet + Stallion OS, Bastard Club 19.9. Celo & Abdi – Akunpunktour MS, Skaters Palace 20.9. Fard & Snaga MS, Skaters Palace 20.9. Bad Vision MS, Gleis 22 21.9. Zodiac & Guest OS, Bastard Club 24.9. Paul Di Anno OS, Bastard Club 24.9. Wovenhand BI, Forum


Paul Di’Anno

P Er war der erste Sänger von Iron Maiden. Und für viele Fans der ersten Stunde war er auch ihr bester Sänger, der der Band eine groovigere, rockigere Note verlieh als später Bruce Dickinson. Man darf sich also freuen auf das Wiederhören mit Songs aus legendären Metal-Alben wie „Iron Maiden“ oder „Killers“. 24.9., Bastard Club www.bastardclub.de

24.9. Felix Meyer MS, Gleis 22 25.9. Ez Livin BI, Forum 25.9. Lord of the Lost & Guest OS, Lagerhalle 25.9. Solid-Brew OS, BlueNote 26.9. Chameleons Vox & Kilto Take & Salvation AMP BI, Forum 26.9. Alpha Tiger OS, Bastard Club 27.9. Steakknife MS, Gleis 22 27.9. Nils Kercher Ensemble feat. Barou Kouyaté OS, Lutherhaus 28.9. Cherry Poppin’ Daddys OS, Bastard Club 28.9. Fu Manchu OS, Rosenhof 29.9. Helmet BI, Forum 29.9. Joe Bonamassa MS, MCC Halle Münsterland 30.9. Kollegah OS, Hyde Park 30.9. Urban Jr + John Schooley MS, Gleis 22 1.10. Sick Sick Sinners + Wreck Kings MS, Gleis 22 1.10. Uli Jon Roth OS, Lagerhalle 2.10. Stahlmann OS, Bastard Club

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P Die Band aus Manchester ist nicht zum ersten Mal in Osnabrück. Mit gutem Grund: Ihr an Bands wie Led Zeppelin, Soundgarden oder Pink Floyd geschulter Alternative Rock ist eine ziemliche Kante. Und Sänger Sel Balamir ein Top-Gitarrist. 13.10., Kleine Freiheit Tickets: www.zukunfts-musik.de

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23.10. Emil Bulls OS, Rosenhof 23.10. The Flying Eyes, Lazlo Lee & The Motherless Children BI, Forum 23.10. The Skeptics MS, Gleis 22 23.10. Mustasch OS, Bastard Club 24.10. Monkey 3 & Burn Pilot BI, Forum 24.10. Roman Lob OS, Rosenhof 25.10. Stephan Sulke OS, Lagerhalle 25.10. Kissin Dynamite & Gäste OS, Bastard Club 25.10. Luxuslärm MS, Skaters Palace 25.10. 12. B & W Rhythm ‘n’ Blues Festival Halle, Gerry Weber Event Center 25.10. Swingle Sisters OS, Lutherhaus 25.10. Christian Steiffen OS, Rosenhof 25.10. The Majority Says OS, Glanz & Gloria 26.10. Basta OS, Rosenhof 28.10. Fish OS, Rosenhof 28.10. Marcus Wiebusch BI, Forum 29.10. Foreigner OS, OsnabrückHalle 29.10. Rockstah OS, Kleine Freiheit 29.10. Samy Deluxe OS, Rosenhof 30.10. Roger Cicero & Big Band Lingen, EmslandArena 30.10. Beckmann & Band MS, Jovel 30.10. Pascow MS, Gleis 22 30.10. Jazzchor Freiburg OS, BlueNote 30.10. Michael Fix OS, Lutherhaus 31.10. Gregor McEwan OS, Westwerk 31.10. Station 17 MS, Gleis 22 31.10. Animals as Leaders OS, Kleine Freiheit 31.10. Gregor Meyle OS, Rosenhof 31.10. Coogans Bluff OS, Bastard Club 1.11. Good Old Boys BI, Forum 1.11. Pothead OS, Rosenhof 1.11. Owls By Nature OS, Kleine Freiheit 1.11. 257ers MS, Skaters Palace 1.11. Dale Cooper Quartet & The Dictaphones MS, Gleis 22 2.11. Levellers MS, Gleis 22 3.11. The Hidden Cameras MS, Gleis 22 5.11. Randy Hansen OS, Rosenhof 5.11. Wayne Hussey MS, Gleis 22 6.11. Varg & Nachtblut OS, Bastard Club 6.11. Cannibal Corpse OS, Rosenhof 7.11. Peter Licht OS, Lagerhalle 7.11. Overkill OS, Rosenhof 8.11. Udo Jürgens MS, MCC Halle Münsterland 8.11. Madison Violet OS, Rosenhof 8.11. Montreal OS, Kleine Freiheit 8.11. Jesper Munk MS, Gleis 22 9.11. Criminal Code MS, Gleis 22 11.11. Tommy Emmanuel Solo Osnabrück, Rosenhof 12.11. Tiemo Hauer & Band OS, Rosenhof 13.11. Saint Vitus & Orange Goblin OS, Rosenhof 13.11. Das Pack OS, Kleine Freiheit 14.11. Stoppok mit Band OS, Rosenhof 14.11. Abwärts feat. Rod OS, Bastard Club 15.11. Doro & Guest OS, Hyde Park 15.11. Maybeshewill OS, Kleine Freiheit 16.11. Till Brönner & Dieter Ilg OS, Theater am Domhof 16.11. Elaiza OS, Rosenhof 18.11. Celtic Woman BI, Stadthalle 19.11. Voca People OS, OsnabrückHalle 20.11. Bosse Lingen, EmslandArena 20.11. Revolverheld Halle, Gerry Weber Event Center

20.11. 20.11. 21.11. 21.11. 21.11. 22.11. 23.11. 23.11. 25.11. 25.11. 26.11. 28.11. 28.11. 29.11. 29.11. 2.12. 5.12. 5.12. 6.12. 6.12. 6.12. 7.12. 9.12. 11.12. 11.12. 12.12. 13.12.

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AWhistleblower-Info für Menschen mit schlechtem Gewissen. Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a.

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klick Wann: 5.7.2014 Wo: Lange Straße im Stadtteil Wüste Was geht ab: Flohmarkt Wir fragen: loswerden könntest, was nicht materiell ist, was wäre das?

Wenn du hier etwas

UMFRAGE/FOTOS:CARINA SCHULZ

IMPRESSUM

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de

Den Regen! Es wird wirklich Zeit für Sommer.

Diese Hektik im Alltag und der damit verbundene Stress.

Meine ständigen Schmerzen im Knie.

Langeweile. Hier die Menschen zu beobachten, macht mir riesig Spaß!

Er: Meine Allergie. Sie: Flugangst. Die Einsamkeit. Meine Frau ist vor einem Jahr verstorben.

Vorbereitungen auf mein Abi.

Schulstress. In der letzten Zeit hatte ich viele Prüfungen.

Zukunftssorgen, die ständige Fragerei nach dem kommenden Jahr nervt.

intern & interna

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rre Idee! Der bekannte Osnabrücker Fotograf Martin Latzelsberger stellte Ende Juli seine Bilder unter dem Titel „Osnabrück/Straßen/Models“ aus. An der Bahnunterführung Nonnenpfad. Für zwei Stunden. Die Shots durften als Giveaway mitgenommen werden. Darunter auch ein Bild unseres aktuellen Titelmodels Laura. Mehr über sie im Intro auf Seite 3. aus aus dem Bett. OSnahdran war STADTBLATT-Redaktionstrainee Carina Schulz. So manch frühe Stunde wurde sie per Telefonkette geweckt. Das klingeln signalisierte: Wieder steht die Abschiebung eines Flüchtlings kurz bevor. Seit Wochen haben Mutbürger, die AG Flüchtlingshilfe und die Initiative No Lager mit ihren Protestblockaden Erfolg. Unsere Recherchen vor Ort waren ihnen genauso willkommen wie die Flüchtinge selbst.

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62 STADTBLATT 8.2014

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in Jubiläum: Das pfiffige Pocketformat STADTBLATT+ wird 10 Jahre alt! Auf mittlerweile 56 Ausgaben bringt es unser DIN A5-Ausklappservice, der stets ein Schwerpunktthema bringt. Von Anfang an dabei sind u. a. der Flughafen Münster-Osnabrück sowie – just jetzt wieder – der VfL Osnabrück. Leserinnen und Leser, die eine Themenidee für STADTBLATT+ haben, wenden sich bitte an andreas.bekemeier@stadtblatt-osnabrueck.de nd wieder ein temporärer Neuzugang! Für vier Wochen absolviert Moritz Steeg ein Praktikum in unserer Grafik. Herzlich willkommen! Er steht an der BBS Westerberg vor seinem zweiten Ausbildungsjahr. Dass er bald GTA ist, heißt allerdings nicht, dass er bei uns den ganzen Tag GTA spielt. Sein GTA steht nicht für Grand Theft Auto, sondern für „Gestaltungstechnischer Assistent“.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Franziska Ahnert, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, Günther Frank, Livia Frevert, Thorsten Peistrup, Carina Schulz, Markus Strothmann, Jana Tubbesing Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier, Moritz Steeg ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2014 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) Das SEPTEMBER STADTBLATT erscheint am Fr., den 29.8.2014 Redaktionsschluss Do. 14.8.2014


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Stadtblatt 2014 08  

Das Osnabrück Magazin, August 2014

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