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osnabrück

07 4 195462 102006

STADTBLATT

Nr. 426 7/2014 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

HAPPY HAUSGEMEINSCHAFT Haus der Jugend gibt einen aus

EINE ZIEMLICHE DISTANZ Gleichstellungsbeauftragte sagt auf Wiedersehen

DIESELBEN GEFÜHLE, DASSELBE DENKEN Soufeina Hamed und ihre Muslima-Comics

Der Park gehört uns! Wie Sommer-Städter das Grüne erobern

WERWOWAS DAS MONATS-PROGRAMM

GLÜCKLICH, WER DAS SOMMER-ABO HAT KABARETT MAL OPEN AIR HEXEN GRILLEN DIE BARTNIKS ZEIGEN „TRIGGER HAPPY“ ASTRA, AKUSTIK & LAGERFEUER SCHÖNER KUSCHELN AM CAMPFIRE LIVEMUSIK UND FUSSBALL NEUSTART FÜR TALGE OPEN AIR VOLL ABGEFAHRENE POWERFRAU „GILMORE GIRL“ MELISSA MCCARTHY IN „TAMMY“ DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK


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Platz 1


juli 2014

Kulturgut. Mario Schoo und Christoph Klick betreiben den kleinsten Plattenladen Deutschlands, den Monarch Recordstore. 3000 Platten auf 6 1/2 qm. Seite 5.

Völkerverständigung. Als Austauschschüler für ein Jahr in Osnabrück leben? Viele Familien nehmen internationale Gäste auf – eine haben wir besucht. Seite 20.

4 leute

Azim Becker – Longboarder Mario Schoo & Christoph Klick – Plattenladen-Chefs Tina Schick – Krimi-Autorin

6 aufgefallen

Blutstrom. Der Wallenhorster Autor Detmar Müller liest aus seinem Erster-WeltkriegsRoman „Zonnebeke“.

10 interview

Die Muslima Soufeina Hamed sorgt überregional für Aufsehen mit ihren Comics.

12 titel

Der Park gehört uns! Wie sich Osnabrücker den Sommer erobern.

16 institution

Happy Hausgemeinschaft. Das Haus der Jugend wird 60 – und wir waren zu Besuch da.

18 gleichstellung

Anna Maria Schmitz-Hülsmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osnabrück, verlässt den sensiblen Parcour.

TITELFOTO: MARIO SCHWEGMANN

19 ortstermin

Einmal im Monat findet im Sommer das „Campfire“ vor der Kleinen Freiheit statt. Lagerfeuer mit Musik.

20 familiensache

Völkerverständigung in klein. Eine Gastfamilie und ihre polnische Austauschschülerin.

21 umwelt

Mit Idealismus. Das Büro Dense & Lorenz vereint Ökologie und Landschaftsplanung.

Geburtstag. Das Haus der Jugend wird 60. Da haben wir das Jubiläumskind doch gleich selbst befragt – über Jugend und Trends wie Parkour und Mangas. Seite 16.

Titelstory. Saison der Parks und Grünanlagen. Dort wird gechillt, Sport getrieben, mit Kindern gespielt. Eine kleine Soziologie der Sommer-Städter. Seite 12.

Gesangsstunde. Beim Campfire zeigt die Kleine Freiheit ihre vermutlich kuscheligste Seite: Hier wird bei Akustik-Sessions ums Lagerfeuer gesessen. Seite 19.

Experimente. Jörg Sprave baut skurrile Abschussgeräte für skurrile Munition – vom Kreissägeblatt bis zum Kondom. Legendär: seine Klobüstenpfeile. Seite 34.

22 what’s up

Gastro & Nightlife-News

24 musik

Livemusik und Fußball. Das Team von Zukunftsmusik steigt beim Talge Open Air ein.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Juli

32 bühne

Glücklich, wer das Sommer-Abo hat. Start der Comedy- und Kabarett-Reihe im Haus der Jugend-Innenhof.

34 kunst

Hexen grillen. Jörg Sprave testet skurrile Abschussgeräte für ebenso skurrile Munition.

36 kino

Voll abgefahrene Powerfrau. „Gilmore Girl“ Melissa McCarthy räumt jetzt als „Tammy“ auf.

40 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

43 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.7.2014

60 kleinanzeigen

Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 klick

Wann: 22.6.2014 Wo: Grand Hotel Was geht ab: Tatort-Abend Wir fragen: Was heißt „Tatort gucken“ für dich?

intro Tellerrand

s

ie fühlt sich „Angestarrt wie ein Alien“. So lautet der Titel der Ausstellung der Osnabrücker Comiczeichnerin und Studentin Soufeina Hamed. Soufeina Hamed studiert am Institut für Islamische Theologie der Uni Osnabrück und erzählt in ihren Bilderwelten – mit Humor, aber auch dem nötigen Ernst – von den Vorurteilen, die jungen muslimischen Frauen in ihrem Alltag begegnen. Bis zum 1. August sind ihre Zeichnungen im Institut für Islamische Theologie der Uni Osnabrück zu sehen. Der Eintritt ist frei. Es ist eine empfehlenswerte Ausstellung, die den Blick öffnet für eine fremde Kultur, aber auch für die eigene. Und man wird sich eventuell bei der Frage ertappen: Wie lebe ich eigentlich Interkulturalität in der Friedensstadt Osnabrück? Trage ich dazu bei, dass alle Osnabrücker sich in dieser Stadt wohlfühlen oder mach’ ich ‚mein Ding’, schau sogar weg? Wir haben hingeschaut und mit der talentierten Zeichnerin ein Interview über Cartoons und Religion geführt. Im Sommer will Soufeina Hamed ihr Studium an der Universität Osnabrück mit dem Master beenden – in Interkultureller Psychologie. Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 7.2014

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leute FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Hotspot für Longboarder: Der Platz vor der OsnabrückHalle Wie bist Du zum Longboarden gekommen? Mein Schwager ist auch Longboarder und hat mir immer gesagt, dass ich es mal ausprobieren soll. Dann ist mir mein Fahrrad geklaut worden ... Da habe ich mir ein Longboard gekauft. Bei Skateboardern gibt es eine verschworene Community – wie ist das bei Longboardern? Ich würde sagen, dass Longboarder nicht aus einer bestimmten LifestyleSzene kommen, sondern einfach Lust am Rollen haben. Es ist eine entspannte Community. Wo kann man in Osnabrück gut rollen? Die Hotspots sind vor der OsnabrückHalle und vor der neuen Mensa am Westerberg. Ansonsten einfach schöne Straßen in der Stadt.

Rollend durch die Stadt Azim Becker ist leidenschaftlicher Longboarder. Mit dem angesagten Fortbewegungsmittel rollt er entspannt durch die City.

v FOTO: CARINA SCHULZ

on weitem sieht es so aus, als ob Azim Becker mit seinem Longboard tanzt. Der Osnabrücker Student fährt vor der OsnabrückHalle Schlangenlinien, dreht sein Board um 180 Grad und legt sich in die Kurve wie in eine Welle. Da hat jemand Spaß. Vor dem Eingang der OsnabrückHalle kommt er zum Stehen. Ist das hier ein guter Ort zum Fahren?

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STADTBLATT 7.2014

„Ja“, antwortet Azim Becker, 22 Jahre. „Der neu gemachte Platz vor der OsnabrückHalle ist ein Hotspot für Longboarder. Er liegt super zentral und hat einige Stellen mit sehr glattem Beton, das ist perfekt zum Rollen.“ Beim Longboarden sagt man nicht fahren – man rollt. Longboards gibt es schon lange. Irgendwann sind ein paar US-Surfer auf die Idee gekommen, ihrem Brett Rollen zu verpassen, um auch auf der Straße ‚surfen’ zu können. Fertig war das Longboard. Doch erst in den letzten Jahren hat sich das Gerät auch in Europa als Trend etabliert, Tendenz steigend. Im Gegensatz zum

Skateboard ist das Longboard, wer hätte es gedacht, länger. In der Regel zwischen 1 bis 1,50 Meter lang. Es hat zudem weichere Rollen und einen größeren Achsabstand und dadurch eine andere Physik als das Skateboard. Azim Becker: „Mit dem Longboard hat man ein stärkeres Fahrgefühl. Der Einstieg ist ganz einfach, das Rollen lernt man schnell. Schwieriger wird es, wenn man Tricks oder Downhill fährt“. In Osnabrück sieht man immer mehr Longbaorder. Viele rollen damit entspannt durch die City, zur Arbeit oder zur Vorlesung. Azim Becker: „Für mich ist das Longboard ein Fahrrad-

Ersatz – und sehr praktisch. Dadurch, dass ich es mit in den Bus nehmen kann oder mit in die Uni. So kann es mir nicht geklaut werden.“ Azim Becker studiert Kunst und Kunstgeschichte an der Uni Osnabrück. Seine künstlerischeren Schwerpunkte sind Zeichnen und Grafik. Wo es später mal hingeht, weiß er noch nicht. „Vielleicht in den Bereich Kunstpädagogik, vielleicht als freier Künstler – der Weg ist das Ziel“. In seiner Freizeit trifft er sich gerne mit anderen Longboardern zum Rollen. Auf Facebook gibt es eine Osnabrücker Longboard-Gruppe. „Es entsteht gerade eine richtig schöne Longboard-Szene.“ Dann steigt Azim Becker wieder auf sein Langbrett und rollt tanzend davon. MARIO SCHWEGMANN

Mein Osnabrück Tina Schick

Lehrerin – Autorin – Fotografin Hier wohne ich ... Wüste. Von hier aus ist es ein Katzensprung in die Stadt und ich habe trotzdem einen tollen, großen Garten. Darum in Osnabrück ... Ich bin in Melle geboren und schon früh hierher gezogen. Ich wollte gerne in der Nähe meiner Familie bleiben und finde, dass Osnabrück trotz „Provinz-Feeling“ einiges an Kultur und Events zu bieten hat. Der Traum, irgendwann am Meer zu wohnen, bleibt. Meine letzte Reise ging ... in die Niederlande. Dort haben wir auf luxuriöse Art und Weise gecampt: 50qm-Zelt, kein Strom, kein Gas. Da hat man nicht nur gemerkt, wie sehr man auf Technik angewiesen ist, sondern konnte wirklich mal so richtig abschalten.

Am besten Essen gehen kann man ...im Arabesque! Ich mag arabisches Essen und die Atmosphäre dort ist einfach schön und entspannt. Für meine Krimis nutze ich gerne die Trattoria am Rathaus. Digitale oder analoge Photographie? Ich bin erst letztes Jahr auf Digital umgestiegen, es geht einfach schneller. Analog ist aber das richtige PhotographieHandwerk. Ich erinnere mich noch, wie wir damals, nur um Fotos zu vergrößern, Nächte in der Uni verbracht haben. Heutzutage kaum denkbar. Inspirierende Orte in Osnabrück sind ... Für mich haben Fried- und Bahnhöfe eine ganz besondere, magische Ausstrahlung. Der Hasefriedhof ist toll und der alte Zechenbahnhof in Pye eignet sich perfekt um Fotos zu schießen. INTERVIEW: CARINA SCHULZ


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Fragen an ... Mario Schoo und Christoph Klick Plattenladen-Chefs

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

STADTBLATT: Seit Ende letzten Jahres gibt es euren Monarch Recordstore, als Shop-im-Shop, als Teil des Shock Records & Coffee in der Hasestraße. Und seit dem Frühjahr seid ihr eine kleine Berühmtheit – das Musikmagazin VISIONS nannte euch den „wohl kleinsten Plattenladen Deutschlands“. Gab es darauf Reaktionen? MARIO SCHOO: Das haben wir schon gemerkt. Aber wir sind auch auf Seiten vertreten, die weltweit ungewöhnliche Plattenläden listen. Wir hatten vor ein paar Wochen zwei Schweden hier, die auf der Durchreise waren und sich bei uns mit 80 Platten eingedeckt haben. So ein Angebot, wie wir es haben, zieht überregional Leute an. STADTBLATT: Wie sieht euer Portfolio denn aus? MARIO SCHOO: Wir haben hier auf 6 ½ Quadratmetern 3000 Platten. Wir führen Second-Hand-Platten in 18 verschiedenen Stilrichtungen. Von klassischen Kategorien wie Rock, Punk, Elektronik oder House bis zu spezialisierteren Kategorien wie Krautrock, Synthpop oder Ambient. STADTBLATT: Warum habt ihr einen Plattenladen eröffnet? CHRISTOPH KLICK: Die Idee dazu ging schon länger durch unsere Köpfe, da wir beide sehr Musik-affin sind, als DJ oder Musiker. Aber wir hatten nicht den passenden Raum gefunden – bis sich dann diese Möglichkeit hier aufgetan hat. Perfekt!

STADTBLATT: Warum ist Vinyl zurzeit wieder so angesagt? CHRISTOPH KLICK: Das Physische, das Haptische – das wollen die Leute. Die Zeiten, dass man sich wahllos etwas aus dem Internet saugt, sind vorbei. Bei einer Platte guckst du dir das Cover an, liest, wer darauf mitgespielt, hörst die Musik konzentrierter – das ist ein ganz anderer Zugang zur Musikhistorie. Und der Kauf einer Platte ist viel stärker mit Emotionen und Erinnerungen verbunden. STADTBLATT: Woher bekommt ihr die Platten? MARIO SCHOO: Von privat. Wir versuchen immer, Sammlungen aufzukaufen. Da läuft viel über Mund-zu-MundPropaganda, das wir von Leuten erfahren, die diese oder jene Platten haben. Oder es kommen Kunden zu uns, die ihre Platten anbieten. Wir sind ein Anund Verkauf. STADTBLATT: Was sind das für Kunden? MARIO SCHOO: Absolut durchmischt, vom Arzt bis zum Studenten. Es kommen Kunden, die vielleicht eher eine kleine Plattensammlung haben bis zum Sammler, der nach einem bestimmten Album sucht. Wir sind auch deshalb Plattenladenbesitzer, weil wir andere gerne dabei beraten, Platten zu kaufen und Tipps geben, was einem vielleicht gefallen könnte. STADTBLATT: Warum der Name: Monarch Recordstore?

MARIO SCHOO: Er soll schon zeigen, dass unser Angebot selected ist, wie bei einem Monarchen. Bei allen Platten gilt das Prinzip: Wir bieten Musik an, hinter der wir stehen und die in unseren Augen etwas Besonderes ist. STADTBLATT: Ihr habt schon gesagt, dass ihr aus dem Musikumfeld kommt. Was macht ihr sonst so? CHRISTOPH KLICK: Ich bin Schlagzeuger und habe früher bei Idle Hands gespielt, wir waren 2010 etwa auf dem Popsalon. Jetzt habe ich, unter anderem mit Tobi von Duesenjaeger, eine neue Band gegründet: Portree. Ich hoffe, dass im Sommer unser erstes Album erscheint. STADTBLATT: Und Du, Mario? MARIO SCHOO: Ich lege als DJ auf, hauptsächlich Elektronik und House und ich bin im Rahmen des EMAF aktiv. Und dann sammel ich natürlich selber auch Platten. STADTBLATT: Zum Schluss noch einen Plattentipp für die STADTBLATT-Community? CHRISTOPH KLICK: Ich kann nur empfehlen, sich mal eine Platte von Hüsker Dü zu kaufen oder ein frühes Album von Black Sabbath. MARIO SCHOO: Wir haben im Laden ein besonderes mit „Libaries“. Das ist sehr gut produzierte Musik für Rundfunkoder TV-Sender, so etwas wie das „SPIEGEL TV Theme“. Da findet man interessante Sachen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

Mario Schoo und Christoph Klick: Führen 3000 Platten auf 6 1⁄2 Quadratmetern

nde ü r G e t u G ch! u s e B n e für ein 1. Eine große Vielfalt an Trauringen 2. Eine angenehme Atmosphäre 3. Eine individuelle Beratung 4. Einen direkten Ansprechpartner 5. Umsetzung von Sonderwünschen 6. Unterstützung im Reparaturfall

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aufgefallen Liest gegen den Krieg: Detmar Müller in Aktion

Blutstrom Der Wallenhorster Autor Detmar Müller liest aus seinem Erster-WeltkriegsRoman „Zonnebeke“, Achim Bigus assistiert mit Anti-Kriegs-Liedern: die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) erwacht zu neuem Leben. STADTBLATT: Es gibt da ja diesen Spielfilm von Paul Gross: „Passchendaele“, der denselben Schauplatz zeigt wie Ihr Roman. Mögen Sie ihn? DETMAR MÜLLER: Nein, „Passchendaele“ hat mich nicht überzeugt. Das patriotische Element dominiert zu stark. Und es stört mich, dass der Film nur die kanadische Seite zeigt. STADTBLATT: Ihr Roman arbeitet anders. DETMAR MÜLLER: Ich erzähle ganz bewusst eine deutsch-belgische Familiengeschichte. Das ermöglicht mir eine doppelte Perspektive. STADTBLATT: Sicher haben Sie die Schlachtfelder selbst besucht? DETMAR MÜLLER: Das ist schon eine seltsame Atmosphäre. Überall Soldatenfriedhöfe, in jedem Dorf. Ich habe in Zonnebeke auch einmal gelesen, 2008. Da kam ich mit einer Frau ins Gespräch, die lange dort gelebt hatte. Sie ist weggezogen, weil sie sie nicht mehr aushielt, diese Allgegenwärtigkeit des Todes. Der Krieg begegnet dir da auf Schritt und Tritt. Da ist ja alles ehemaliges Schlachtfeld. Nehmen wir den Freizeitpark Bellewaerde – er liegt mittendrin. Die Belgier hatten einfach den Raum nicht, das zu tun, was die Franzosen bei Verdun getan haben – ganze Ortschaften einfach nicht wieder aufzubauen, sie als Ruinen zu bewahren. STADTBLATT: Apropos Wiederaufbau. Die Tuchhallen in Ypern sind ein eher seltsames Beispiel? DETMAR MÜLLER: Ein riesiger Bau aus dem 13. Jahrhundert. Heute ist dort das Museum In Flanders Fields untergebracht, über die Geschichte des Schlachtfelds bei Ypern. Im Krieg wurde er von der deutschen Artillerie fast völlig zerstört, die schoss ja vier Jahre lang in die Stadt rein, auf die

britischen Stellungen. Bis Ende der 60er wurde der Bau dann originalgetreu rekonstruiert. STADTBLATT: Wie sind Sie mit dem Thema Erster Weltkrieg in Berührung gekommen? DETMAR MÜLLER: Durch einen meiner Großväter, in meiner Kindheit. Der hatte im Oldenburgischen eine kleine Landwirtschaft mit Flickschusterei und beim Schuheflicken hat er vom Krieg erzählt. Er war allerdings an der Ostfront. STADTBLATT: Von Remarque halten Sie nicht so viel? DETMAR MÜLLER: Er schildert sie Sinnlosigkeit des Krieges, aber da bleibt er stehen, geht nicht tiefer, sein Pazifismus ist teils recht hilflos. Zweig gibt mir da mehr. Er ordnet das Geschehen viel stärker gesamtgesellschaftlich ein, analysiert die Ursachen. STADTBLATT: Was wir auch heute oft versäumen? DETMAR MÜLLER: Heute regt man sich drüber auf, wenn Bundeswehrsoldaten in Afghanistan Totenschädel als Kühlerfiguren missbrauchen. Klar, das ist eine Verrohung, eine psychische Deformation. Aber wer fragt denn, warum man sie überhaupt dahingeschickt hat, in eine Situation, an der sie zerbrechen? STADTBLATT: Und jetzt bitte ein Satz aus „Zonnebeke“, der besonders intensiv in Erinnerung bleibt. DETMAR MÜLLER: Da gibt’s einen Dialog zwischen zwei schottischen Soldaten. Der eine beklagt sich über die Läuseplage und kriegt zur Antwort: „Denk mal an Smith oder McFadden! Die würden dich glühend um deine Läuse beneiden! Für die interessieren sich nur noch die Ratten!“ STADTBLATT: Die Läuse interessierten sich für die Lebenden, die Ratten für die Toten. DETMAR MÜLLER: Genau.

Der Krieg begegnet dir da auf Schritt und Tritt.

P 27. Juli, Balou

INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Die Film- und BildungsInitiative hat ein neues Medienprojekt für Jugendliche ins Leben gerufen: „TIMELINE – Was heißt denn hier Frieden?“

d

er Erste Weltkrieg. Niemand in Osnabrück, scheint es, der sich derzeit nicht mit ihm beschäftigt. Auch Holger Tepe und Birgit Müller, Film- und BildungsInitiative (FBI), sind da keine Ausnahme. Sie haben sich „TIMELINE“ ausgedacht. Im Rahmen des JugendmedienWettbewerbs. Animation, Geschichts-Doku, Interview, Talkshow oder Musikvideo – hier ist nahezu alles erlaubt! Es geht darum, einen Kurzfilm zum Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“ zu drehen. Beschränkungen gibts nur in der Länge –

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STADTBLATT 7.2014

maximal 10 Minuten – und beim Alter der Filmer – 14 bis 25 Jahre. Jeder kann seinen Ideen völlig freien Lauf lassen. Heißt: man kann auf aktuelle Geschehnisse eingehen, sich eine Fantasy-Geschichte ausdenken oder eine Reportage der letzten 100 Jahre drehen. Holger Tepe und Birgit Müller begleiten die Teilnehmer bei Bedarf, nicht nur in technischen Fragen. „Die Altersspanne haben wir bewusst so weit gesetzt”, erläutert Birgit Müller. „Das soll ein Projekt sein, dass sich nicht nur an Teenager, sondern auch an Studenten richtet, junge Erwachsene.“ Parallel zum Wettbewerb werden Workshops angeboten. Das Besondere: auch die Workshops geben nichts vor, sondern gestalten sich durch die Fragen der Teilnehmer. Alljenen, die noch starten wollen, empfehlen Müller und Tepe erstmal

FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.DE

100 in 10

Wie ich lernte die Bombe zu lieben? Nein, keine Angst! ein Brainstorming: „Ideen sammeln!“ Für Hilfe bei der Umsetzung stehen sie jederzeit zur Verfügung. „Es ist total spannend, die Teilnehmer bei ihrer Entwicklung zu sehen. Auch wir sind bei jedem Projekt gespannt auf das Endprodukt“, so Tepe. Alle, denen es an Equipment mangelt, können sich im Medienzentrum bedienen. Einsendeschluss ist der 31. August. Alle unter 21 nehmen automatisch

auch am Jugendmedien-Wettbewerb teil, und die besten Filme werden auf eine DVD gebrannt. „Mit der Aktion wollen wir erreichen, dass junge Leute erfahren, wie Film funktioniert. Wie es zustande kommt, dass die Liste der Namen im Abspann eines Kinofilms manchmal kilometerlang erscheint“, so die Projektleiter. CARINA SCHULZ P www.fbi-os.de


sie + er

Sauna

Ferienpass

Von Nina Bartholomaeus und Thorsten Peistrup

Ich gehe am liebsten im Winter in die Sauna, auch wenn ich weiß, dass das im Sommer genauso effektiv und gesund ist. Aber irgendwie kommt Schwitzen besser, wenn vor dem Fenster der Regen plätschert oder sogar Schnee liegt. Genieren tu ich mich da eigentlich nicht (mehr). Ganz nach dem Motto: „Wenn die/der hier nackt rumsitzen kann, kann ich mir das auch noch leisten.“ Gilt natürlich nur solange, wie man keine Arbeitskollegen, entfernte Bekannte oder ähnliche Gestalten unerwartet trifft, das kann dann doch unangenehm werden – aber denen geht’s ja auch nicht anders. Was mich aber nervt, sind Leute, die laut schnarchend im Ruheraum einratzen oder während des Saunagangs ununterbrochen labern, da geht die ganze Entspannung sofort wieder flöten.

Für die Ferien ganzen

10 Euro

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Verkauf und Anmeldung ab 1. Juli

Während für viele die Sauna ein Ort der Kontemplation, der Ruhe ist, bedeutet diese Wellness-Art für mich eher Stress. Mit wildfremden Menschen bis auf ein Handtuch (wenn man denn Glück hat) entblößt in einem Raum auf heißem Holz zu sitzen, ist nicht grade das, was ich unter Chillen verstehe. Ich erkenne das reinigende Element dieser SchwitzArie an, nur mache ich das lieber, wenn mir niemand dabei zusehen kann. Ich muss da an „Tödliche Versprechen“ mit Viggo Mortensen denken, der zeigt, wie ein Saunabesuch schmerzhaft in die Hose gehen kann. Nicht das ich das schon einmal erlebt hätte, nur wenn man so ein Filmfreak ist wie ich, denkt man beim Thema Sauna irgendwie auch immer an krumme Geschäfte und zweifelhafte Deals. In diesem Sinne, schwitzen Sie schön!

31. Juli bis 10. September

2014

Große Eröffnungsfeier am 31. Juli von 10 – 13 Uhr, Innenhof Haus der Jugend

Erhältlich: In den im in den Filialen der

Ferienpasszentren Bürgeramt Sparkasse Osnabrück Volksbank Osnabrück Commerzbank Osnabrück Mit den Künstlern Zaches und Zinnober, einer echten Schmiede und vielen Spielstationen zum Mitmachen, Toben und Ausprobieren.

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Nur 7 Tage!

Bands finden

FOTO: MAREN HAMMERMANN

Es gab schon mehrere Anläufe, die Bands der Stadt in einem gemeinsamen Online-Verzeichnis zu listen, aber nichts hatte Bestand. Jetzt macht Johannes Horas Möllers einen neuen Versuch – und es sieht gut aus. Fast 50 Bands haben sich in den ersten 14 Tagen eingetragen, seit es das Osnabrücker Bandverzeichnis www.osound.de gibt. Dort können sich Bands aus allen Genres und Einzelkünstler registrieren und relevante Infos wie Stilrichtung, Hörbeispiele, Biografie usw. eintragen. Für Veranstalter von Konzerten eine tolle Quelle, aber auch für den Privatgebrauch. Johannes Horas Möllers: „Sucht beispielsweise ein Hochzeitspaar eine CoverJohannes Horas Möllers: das Online-Who’s Who band für ihre Feierlichder Osnabrücker Musikszene füllt sich schnell keiten, ist es aktuell sehr schwer, sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Über osound.de könnte dieses Paar das Verzeichnis nach Coverbands filtern und schnell eine passende Band finden – inklusive Kontaktadresse.“ Die Idee zu Osound kam Johannes Horas Möllers im Studium: Er studiert Popularmusik am Institut für Musik und die eigenständige Planung und Durchführung eines Projekts ist Teil im letzten Studienjahr. Wäre schön, wenn die Seite sich etabliert und langfristig bei der Bandsuche hilft. Der Ideengeber ist natürlich auch auf Osound mit seiner MARS Band vertreten. Die heißen From Willows und spielen Post-Metal.

Das circensische Ereignis des Jahres!

OSNABRÜCK Festplatz a.d. Halle Gartlage Von Mittwoch, den 9. Juli bis Dienstag, den 15. Juli Vorstellungen: Werktags 15.30 und 20.00 Sonntags 14.00 und 18.00 Letzter Spieltag (Di. 15.7.) nur 15.30 (!) Vorverkauf: Circuskassen (am Circusplatz ab 8.7.) und alle CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen (ab sofort)

STADTBLATT 7.2014

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Formen, schleifen, polieren: Tanja Squire bei der Arbeit

FOTO: CARINA SCHULZ

FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen Hartmut Heyl (2. v. l.) und Mitstreiter

mach’s

dir selbst

Rund und bunt

Heylsversprechen

Tanja Squire ist die Herrin der Ringe. Aber auch anderes Rundes hat es ihr angetan.

Hartmut Heyl ist vieles. Sein jüngstes Projekt: Das Beratungsnetzwerk „lieberleichterleben“.

s

w

ohn William mag am liebsten Mamas Ringe, doch unter ihrem Lable „Froschzauber“ fertigt Tanja Squire auch Kettenanhänger. Erst 2014 startete sie als Selbermacherin ins Geschäftsleben, hauptberuflich ist sie Diätassistentin. Ihre Liebe zu Fimo ist jedoch schon viel älter als ein gutes halbes Jahr. „Als ich klein war, haben wir zuhause total viel gebastelt. Und ich habe damals ganz viele Broschen aus Fimo gemacht.“ Die kramte ihre Mutter prompt wieder heraus, als die Selbermacherin vor rund vier Jahren das Bastelmaterial erneut für sich entdeckte. William: „Am Anfang habe ich Mama immer mitgeholfen, und ich habe auch noch Fimo-Dinos.“ Die waren der An-

P www.froschzauber.de

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

1 x 2 Tickets The Winery Dogs

So sehen Supergroups aus. Am Bass Billy Sheehan, Gitarre und Gesang Richie Kotzen und am Schlagzeug Mike Portnoy. US-Hardrock der Spitzenspitzenklasse (12.7., Rosenhof). P Einsendeschluss: 10.7.

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fang ihrer gemeinsamen Bastelleidenschaft. Tanja Squire: „Ich hatte eine Fortbildung, und mein Freund Christian und William haben derweil FimoDinos gebastelt.“ Als sie nach Hause kam und die Fimoreste sah, erinnerte sie das an ihre Kindheit, und schon ging es los. Die ersten Ringe machte sie für sich selbst, dann welche für ihre Familie und Freundinnen. Das Besondere ist die Kombination aus Edelstahl und Fimo. So wirkt der Schmuck sehr hochwertig und lässt sich gut tragen. Ihre Fimo-Einleger sind mal kunterbunt und mal einfarbig. Neu sind ihre Kugeln, die einzeln als Kettenanhänger oder aneinander gereiht als Ketten getragen werden. Nach dem Brennen werden alle Fimoteile mit Schleifpapier bearbeitet, in drei Körnungen, dann poliert. Fragt sich nur, was das mit Fröschen zu tun hat.

STADTBLATT 7.2014

2 x 2 Tickets Konrad Stöckel

CLAUDIA SARRAZIN

Auch diesen Sommer gibt es die Kabarettund Kleinkunstreihe „Kultur im Innenhof“. Den Anfang macht Konrad Stöckel mit seiner Wissenschafts-Comedy (16.7., Haus der Jugend/Innenhof). P Einsendeschluss: 10.7.

er auf www.heylundsegen.de klickt, kommt aus dem Wundern nicht heraus. Denn Hartmut Heyl, der Kopf hinter alldem, ist ein Mann von vielen Facetten. Evangelischer Pastor. Psychiatrieseelsorger. Keyboard und Gesang bei „Heartmood“. Kabarettist bei „Das Klimaterium schlägt zurück“. „Heide Witzka“-Ladenbesitzer für „kleine Dinge zum Glück“. Sogar eine „HeylsArmee“ gibt es. Und jetzt hat er also auch noch das Netzwerk „lieberleichterleben“ am Start – unbürokratische, hemmschwellenlose Lebensberatung. Heyl, um ihn eine gemütlich WG-artige Wohnküche, hinter ihm ein winziger, verwunschener Garten, erklärt: „Klar, es gibt viele Beratungsangebote. Auch

2 x 2 Tickets Talge Open Air

Das Team von Zukunftsmusik kümmert sich erstmals um das Programm des beliebten Festivals in der Region – und hat Bands wie Karma To Burn und Montreal klargemacht (18.-19.7., Talge). P Einsendeschluss: 10.7.

viele gute. Aber oft ist die Vorlaufzeit lang. Wir sind sofort für die Menschen da. Ganz unkompliziert. Wer will, ruft an, kommt vorbei, und dann reden wir.“ Neben Heyl ist Ulrike Pepmöller im Team, beide sind systemische Familientherapeuten. Hinzu kommt Lerntherapeut und PsychoNeuro-Kinesiologe Uwe Pflug und Heilpraktikerin Tanja Zengler, auch bewandert in Traditioneller Chinesischer Medizin. Akademische Abgehobenheit? Hier nicht. Heyl ist ein knorziger Typ, der das Leben kennt und nie drumrum redet. Authentizität. Gefühl. Klartext. Soundsoviele Mindeststunden? Hier nicht. Hilfe zur Selbsthilfe? Hier garantiert. Gut, leichtmachen kann auch Heyl das Leben nicht – trotz seines Namens. Problemlösung ist Arbeit. Aber ein wenig heller wird es vielleicht. Heyl: „Wer kommt, merkt rasch: Hier bist du nicht einfach nur Klient.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

2 x 2 Tickets Antenne Niedersachsen – STARS FOR FREE

Am 26.7. wird der Heide Park Soltau zur großen Open Air Bühne mit den Stars Andreas Bourani, Mike & The Mechanics, Glasperlenspiel, Hermes House Band und Atze Schröder. P Einsendeschluss: 10.7.


Nein, hier dran wird nicht mehr gearbeitet.

Alles im Fluss

Im Ruhestand

Ein rostiger Tisch mit Schraubspanner. In der Innenstadt steht er, vor der Galerie Barkhau, direkt vor dem Eingang. Nicht zum Verkauf oder als Präsentationstisch, einfach so. Was steckt dahinter? Erich Barkhau hat ihn auf dem Schrottplatz einer ehemaligen Metallverwertung entdeckt und gekauft. „Wir mussten ihn damals mit einem Kran transportieren lassen. Schließlich wiegt er rund eine Tonne“, erinnert er sich. Früher wurde der Tisch in einem Osnabrücker Stahlwerk genutzt. Entstanden ist er schätzungsweise 1910 und dürfte somit um die 100 Jahre auf dem Buckel haben. 1997 wurde er beim Einzug der Galerie mitgenommen, und seitdem steht er hier. Dabei macht er nicht nur dekorativ was her, sondern dient auch als GeocacheStation ... Schöne Sache. Und ein kleines Stück Geschichte. CARINA SCHULZ

Gut Ding, heißt es ja, will Weile haben. Kein Wunder also, dass das Programm „Pluspunkt“ der AOK Gesundheitskasse, 2013 aufgelegt, ein bisschen Anlaufzeit brauchte. Aber jetzt wird es „sehr, sehr positiv angenommen“, freut sich Gisela Harmeling-Thyen, AOK Osnabrück, stolz auf Versicherten-Rückmeldungen wie „Super! Die tun was für uns!“ „Pluspunkt“ ist ein sechs Bausteine umfassendes Erweiterungspaket an Leistungen: „Osteopathie“, „Homöopathie“, „Schwangerschaft und Geburt“, „Schutzimpfungen und Reiseschutz“, „Professionelle Zahnreinigung“ und „Hautkrebs-Screening“. Bis zu 80 Prozent der Kosten erstattet die AOK, bis maximal 250 Euro im Jahr. Osteopathie, Homöopathie? Es bewegt sich was, im Gesundheitssystem – weg nicht zuletzt von der Selbstherrlichkeit der westlichen Schulmedizin, von den Diktaten der Pharmaindustrie, hin zu mehr Patientenmündigkeit. Für Gisela Harmeling-Thyen („da sind wir auch schon ein bisschen missionarisch“) eine gute Entwicklung: „Wir hoffen, dadurch entwickelt sich bei den VersiHPS cherten ein neues Bewusstsein.“

Die Ashtanga Yogaschule in Osnabrück Kurse, Workshops, BDY-Ausbildung Claudia Dalmeyer Herderstraße 5 49078 Osnabrück fon 0170.934 19 39 claudia@yoga-mala.de

FOTO: HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

www.yoga-mala.de

Osteopathie? Homöopathie? Gute Sache, oder?

FRISCHE BRISESE AUS KALKRIE

Rebellion!

Dass Grillvariationen keine Grenzen gesetzt sind, ist kein Geheimnis. Was aber den Verkauf vom Grillfleisch angeht, gibt es in Hagen a.T.W. eine ganz besondere Attraktion: ein Grillfleisch-Automat. Ja, richtig gehört! Und: Ja, es ist ein Automat wie man ihn von Bahnhöfen kennt, nur eben mit Grillfleisch statt mit Schokoriegeln. Auf den Spiralen stehen also Bratwurst, Steak, Frikadelle & Co und fallen nach Einwurf des Kleingeldes in die Ausgabe. Alle 24 Stunden wird der gekühlte Automat mit frischem Fleisch befüllt. Zuständig dafür: die Fleischerei Plogmann. „Wer spät abends oder sonntags unser Fleisch kaufen will, hat mit dem Automaten die Gelegenheit dazu“. Super für alle Grillnarren! Und die Frage, ob denn soviel Fleischverzehr überhaupt gut ist, stellen wir jetzt mal nicht. CARINA SCHULZ

FOTO: CARINA SCHULZ

Bruzzzzel!

Leute am Boden festkleben, sie am Essen hindern, Kunst kommentieren und das Ganze mit lauter Gitarrenmusik beschallen. Genau das haben wir getan. Im Rahmen des Projektes 24/7 der Kunsthalle Osnabrück haben wir in einer STADTBLATT-Performance ausgetestet: Wie weit kann man gehen? Wie weit geht Kunst? Ausgerüstet mit Sonnenbrillen, Perücke und zwei Rollen Klebeband mit dem Slogan „Kunst fragt. Kunst fordert.“ drauf (vielen Dank an Volker-Johannes Trieb!) haben wir 10 Minuten lang die Kunsthalle gestürmt und geklebt. Türen halb zu, Pinselkästen, Pizzapappen. Hände an Computermäusen fest. Stühle an Stühlen. Solche Sachen. Dazu, wie gesagt Gitarre, mit Verstärker, versteht sich. Fazit der Aktion: Toleranz ist vorhanden! Wir haben wirklich Schmerzgrenzen getestet. Hat geStadtblatt-Sondereinheit im Einsatz. Semper fi! klappt.

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STADTBLATT 7.2014

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interview

Dieselben Gefühle, dasselbe Denken „Neue Blickwinkel“: Soufeina Hamed beobachtet sich und uns


P geboren, in Berlin aufgewachsen, Soufeina Hamed, 24, in Tunesien

ist Muslima – und zeichnet Comics. Derzeit sind 25 ihrer Arbeiten im Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück zu sehen – unter dem Titel „EbenSo“. Wir treffen Soufeina Hamed vor der „Kleinen Kirche“ am Dom. Nicht des religiösen Kontrastes wegen: Hier saß sie Ende Mai auf dem Roten Sofa. Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen erzählte sie von den Vorurteilen, die muslimischen Frauen hierzulande im Alltag begegnen. Im Sommer beendet sie ihr Studium an der Uni Osnabrück mit dem Master in Interkultureller Psychologie. INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTO ANGELA VON BRILL

STADTBLATT: Sie kennen Ridley Scotts legendären

Weltraum-Thriller „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“? SOUFEINA HAMED (zögert kurz): Nein, ich glaube nicht. STADTBLATT: Da tritt Sigourney Weaver einer wirklich üblen, höchstgradig fremdartigen Kreatur entgegen... SOUFEINA HAMED (lacht): Zumindest habe ich keine Erinnerung dran. STADTBLATT: Schade. Sonst hätte ich Sie jetzt gefragt, ob Sie sich denken können, dass die ältere Frau in der Berliner U-Bahn, die Sie, nur weil Sie ein Kopftuch tragen, auf einer Ihrer Zeichnungen anstarrt als seien Sie ein Alien, sich vielleicht ein bisschen wie Weaver fühlt. SOUFEINA HAMED (lacht): Das wäre sicher zuviel gesagt. Heute würde ich das übrigens anders zeichnen. Vielleicht sogar so, dass beide einander mit demselben Blick betrachten. Damals haben mich Situationen wie die in der U-Bahn noch stark frustriert, heute sehe ich das gelassener. Es ist produktiver, das Gemeinsame zu betonen, nicht das Trennende. Was nicht heißt, dass man nicht auch die Unterschiede offen ansprechen muss. STADTBLATT: Als Sie die Zeichnung Ihrer U-BahnBegegnung auf die Künstlerplattform deviantart.com hochluden, hat sie teils heftige Reaktionen ausgelöst. SOUFEINA HAMED: Natürlich musste ich damit rechnen, dass es Leute gibt, die das nicht verstehen, die das anders sehen, die skeptisch sind, kritisch. Gut, auf Kommentare, die nur provozieren wollten, habe ich nicht geantwortet. Solchen Leuten geht’s ja nicht darum, Dinge verstehen zu lernen, sich neuen Blickwinkeln zu stellen – die wollen einfach nur austesten, wer das letzte Wort hat, da ist kein wirkliches Argumentieren möglich. Andererseits war auch viel echtes Interesse zu spüren. Von Muslimen wie von Nicht-Muslimen. Das war eine langanhaltende Diskussion. STADTBLATT: Es war die erste Zeichnung, die Sie dort gezeigt haben?

SOUFEINA HAMED: Genau. Mittlerweile ist das

schon ziemlich lange her. Fast fünf Jahre. STADTBLATT: Aber das Thema Integration ist geblieben, auch das Thema Islam. SOUFEINA HAMED: Weil mir beide sehr wichtig sind. Allerdings sind es nicht meine einzigen Themen. Es wirke auf deviantart.com, hat eine Freundin mal zu mir gesagt, als täte ich den ganzen Tag nichts anderes als zu beten und zu zeichnen. Ich war überrascht – und habe mein Themenspektrum erweitert. STADTBLATT: Ihre Zeichnungen sind sehr autobiografisch. SOUFEINA HAMED: Aber nicht alles, was ich in meinen Comics zeige, bin nur ich selbst. Da fließt viel aus meiner Familie ein, von Freundinnen. STADTBLATT: Keine Bedenken, zu viel von sich preiszugeben? SOUFEINA HAMED: Empathie ist der beste Weg, etwas zu bewirken. Je persönlicher ich mich zeige, desto tiefer erreiche ich den Betrachter. Dass ich viel von mir persönlich erzähle, ist der Preis, den ich für diese Wirkung zahle. Aber das habe ich unter Kontrolle. STADTBLATT: „Wenn ich mit diesen Bildern nur eine einzige Meinung über den Islam ändern kann”, sagen Sie, „ist das schon ein Riesengewinn.“ Sie haben weit mehr als eine geändert, die fast 5.800 Kommentare auf deviantart.com sprechen eine deutliche Sprache. Was ist Ihre Kernbotschaft? SOUFEINA HAMED: Dass wir alle einander gleichen, so verschieden wir sind. Dieselben Gefühle, dasselbe Denken. Niemand, der keine Vorurteile hat. Und dass die Unterschiede zwischen uns das Zusammenleben vielleicht manchmal erschweren, aber immer bereichern. STADTBLATT: Das Kopftuch. Darauf werden Sie oft reduziert. SOUFEINA HAMED: Ja, und das ist schade. Klar, ich zeichne mich selbst. Und da ich Muslima bin und ein Kopftuch trage, trage ich natürlich auch auf meinen Zeichnungen ein Kopftuch. Aber das bedeutet doch nicht, dass dieses Tuch jedesmal das Hauptthema ist. Aber die Leute sehen es und denken: Klar, worum’s da geht! STADTBLATT: Alien. Ein Begriff mit vielen Bedeutungen. Bitte geben Sie uns Ihre ganz persönliche Definition. SOUFEINA HAMED: Etwas Fremdartiges. Und weil viele alles Fremdartige als bedrohlich empfinden, ist es meistens negativ konnotiert. Aber es gibt Ausnahmen. Denken Sie an E.T.! STADTBLATT: Stichwort „Persepolis“, die Graphic Novel der Pariser Autorin und Zeichnerin Marjane Satrapi, 1969 im Iran geboren. Eine Autofiktion, die an Art Spiegelmans „Maus“ erinnert. Sehen Sie da Ähnlichkeiten zu sich? SOUFEINA HAMED: Weil wir beide Muslime sind? Weil wir uns beide mit dem Islam beschäftigen, mit kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten? Wir arbeiten beide autobiografisch, das ist natürlich eine Parallele. STADTBLATT: Seit wann zeichnen Sie? SOUFEINA HAMED: Eigentlich schon immer. Als mein allererster Comic entstand, war ich sechs. STADTBLATT: Wie haben Sie Ihren Stil gefunden? SOUFEINA HAMED: Wenn ich etwas sehe, dass mir

gefällt, übernehme ich manchmal ein bisschen davon. Früher habe ich mit allem experimentiert. Dem Asterix-und- Obelix-Stil, dem Donald Duck-Stil... STADTBLATT: Ihre Zeichnungen haben viel Humor. Verliert man den nicht manchmal, wenn man Dinge erlebt wie damals den Blick in der U-Bahn? SOUFEINA HAMED: Man erreicht die Menschen immer, wenn man sie zu Lachen bringt. Wer lacht, gibt leichter Schwächen zu. Wenn es ernst wird, wird oft gemauert, denn keiner will der Schuldige sein. Ich will nicht den Zeigefinger heben, ich will Verständnis freisetzen. Je ernster ich werde, desto stärker werden die Emotionen des Betrachters. Und je stärker seine Emotionen, desto unfreier ist er. Wer lacht, hat einen kühleren Kopf – und das hilft beim Denken! STADTBLATT: Sie haben also eine Mission… SOUFEINA HAMED: Ich ziele auf ein Gegenbild zum negativen Islam. Besser gesagt: auf ein Gegenbild zum Negativbild des Islam. STADTBLATT: Sie veröffentlichen auf deviantart.com unter dem Künstlernamen „tuffix“. Hat er eine Bedeutung? SOUFEINA HAMED: Nein, überhaupt nicht. Der ist schon alt und hat sich einfach so ergeben, aus einem Namensspiel von Schulfreundinnen. STADTBLATT: Sie zeigen Ihre Arbeiten im Institut für Islamische Theologie. Ist da die Hemmschwelle für Nicht-Muslime nicht ziemlich groß? SOUFEINA HAMED: Das könnte man denken. Aber es kommen auch viele Nicht-Muslime. Das war schon zur Eröffnung so. Da kam nicht nur die muslimische Community, ohnehin ja gut vernetzt. Es waren auch Besucher da, die hatten es einfach aus der Zeitung erfahren. Es wurden viele Fragen gestellt, das Interesse war wirklich intensiv. Das hat mich selbst überrascht. STADTBLATT: Osnabrück hält sich ja viel auf seine Integrationsleistung zugute. Zu Recht? Oder ist Ihnen hier schon mal was wie in der Berliner U-Bahn passiert? SOUFEINA HAMED: Ich lebe jetzt seit zwei Jahren in Osnabrück, und ich habe mich immer wohlgefühlt. Wirkliche Probleme gab es nie. Osnabrück ist eben eine Hochschulstadt, da werden Menschen mit Migrationshintergrund wohl vielfach dem Milieu der Studenten und Dozenten zugerechnet. Osnabrück kümmert sich sehr stark um sein Image als Friedensstadt. STADTBLATT: Aber Image bleibt eben manchmal doch nur Image. Nehmen wir die großen interkulturellen Feste der Stadt. Was bewirken sie denn? Aha, heißt es dann, merkwürdiges Essen mit exotischem Geschmack. Aha, farbenfrohe Kleidung von fremdem Schnitt… SOUFEINA HAMED: Menschen können Oberflächlichkeiten gut akzeptieren. Derlei gutduftende, dekorative Folklore fordert ihnen ja nichts ab. Kein Überdenken ihrer Einstellungen. Keine Auseinandersetzung mit unliebsamen Realitäten. STADTBLATT: Wie geht es für Sie weiter? Künstlerisch? SOUFEINA HAMED: Mit einer Freundin arbeite ich schon länger an einer Graphic Novel. Dieselben Themen wie bisher, Islam, kulturelle Identität, aber diesmal als reine Fiktion. Wir werden sehen, was draus wird. STADTBLATT 7.2014 11


titel Juhu! Der Sommer ruft! Bei tollen Temperaturen liegt nichts näher, als draußen den Tag mit seinen Mitmenschen zu genießen. Ob Sportfreaks, Singles, Geburtstagskinder oder junge Familien – sie alle werden von den Grünflächen magisch angezogen. Und das aus einfachen soziologischen Gründen. TEXT CAROLIN RUPP | FOTOS JACOB MASON

Der Park gehört uns! Wie Sommer-Städter sich das Grüne erobern 12 STADTBLATT 7.2014


Es ist so schön hier: Geburtstagsparty im Bürgerpark

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as macht der denn da? Daniel Ambrosio hat den Willy-Brandt-Platz geentert und bereitet sein tägliches Training vor. Er packt seine Wasserflasche aus, den iPod, und holt große Ringe aus der Sporttasche: „Die nehme ich überall mit hin. Ich hänge sie um Bäume, oder Stangen – alles, was sich so anbietet“. Daniel Ambrosio ist ein Sportfreak und trainiert täglich. „Ob Sonne, Regen oder Schnee, das ist mir völlig egal. Ich bin richtig süchtig nach Klimmzügen und allem, was mit Krafttraining zu tun hat. Ich denke sogar während der Arbeit daran.“ Daniel Ambrosio ist ein typischer ‚Sommer-Städter’. Den Begriff prägen wir jetzt mal für Osnabrücker und Osnabrückerinnen, die sich im Sommer die Stadt erobern. Die Grünflächen, die Parks, den urbanen Raum ... Einer, der sich wissenschaftlich mit diesem und ähnlichen Phänomenen beschäftigt, ist Professor Dr. Andreas Pott vom Institut für Geographie (Uni Osnabrück). Der Experte für Sozialgeographie und Direktor des IMIS sagt über die Sommer-Städter: „Städtische Parks und die Grünflächen-Nutzung missversteht man, wenn man sie als natürliche oder naturnahe Phänomene auffasst. Sie sind zuallererst soziale Phänomene, urbane Naturkonstruktionen sozusagen.“ Öffentliche Grünflächen haben eine Doppelrolle: Zum einen sind sie ein Rückzugsort, zum anderen fungieren sie als Bühne, wo bestimmte Rollen und Identitäten inszeniert und ausprobiert werden. „Diese öffentlich einsehbaren Begegnungsstätten sind in der demokratischen Kultur unglaublich wichtig, da sie potentiell für alle zugänglich sind – egal welcher Herkunft. So kann man auf Menschen und auf Sprachen treffen, auf die man nicht vorbereitet ist. Es ist dieser Erholungs- und Überraschungseffekt.“ Hinzu kommt, so Professor Andreas Pott, dass es mikroklimatisch äußerst wichtig ist, diese Flächen in relativ großem Ausmaß zur Verfügung zu stellen, da sie für mehr Freiluftschneisen sorgen. An der frischen Luft verwirklicht sich auch Daniel Ambrosio, der eigentlich aus Phoenix, Arizona, stammt und durch mehrere Zufälle vor zwei Jahren nach Osnabrück gekommen ist. Zurzeit unterrichtet er an einem Osnabrücker Spracheninstitut Englisch und macht parallel dazu seinen Master in International Business. Der gebürtige USAmerikaner mag es, wenn Leute um ihn sind und auf ihn reagieren: „Mal trainieren die Leute mit, mal werde ich einfach nur angestarrt.“ Daniel lacht: „Ich glaube, manchmal bilden sich die Menschen, die mich hier sehen, ein Urteil. Aber das ist nicht schlimm. Es ist wesentlich interessanter hier als in den USA“. Osnabrück schlägt Phoenix – wer hätte das gedacht. Eine Begegnungsstätte par excellence ist der im Mai eröffnete Naturspielplatz Spichernstraße in der Wüste. Inklusive Gemeinschaftsgarten für jedermann. Hier, wo vorher ein verwildertes Grundstück auch schon von SommerStädtern erobert wurde, ist jetzt offiziell ein städtischer Naturspielplatz entstanden. Ein schmaler, kurviger Weg F STADTBLATT 7.2014 13


titel

Paradies für Kinder: der Naturspielplatz Spichernstraße

Ein Mann mit Muskeln: Daniel Ambrosio trainiert auf dem Willy-Brandt-Platz

Osnabrücker Facebook-Singles: Grillen und Chillen am Rubbenbruchsee

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führt zu dem idyllischen Ort und plötzlich kommen spielende und tobende Kinder zum Vorschein. Sie klettern auf den hölzernen Gerüsten, laufen durch die Büsche. Der Platz ist zwischen den Häusern versteckt und weitaus mehr als ein einfacher Kinderspielplatz. An einem Zaun füttert eine Familie die Hühner eines angrenzenden Gartens. „Hier hat sich eine kleine Oase entwickelt. Wir konnten den ganzen Prozess mitverfolgen“, erinnert sich Ina, Mutter ihrer spiellustigen Jungs Felix (2) und Hinnerk (5). „Früher war hier alles verwildert, höchstens eine Handvoll Nachbarn haben sich um die Pflanzen gekümmert.“ Davon ist kaum noch was zu sehen. Während die abenteuerlustigen Kinder klettern, liegen andere für eine Verschnaufpause auf einer Hängematte, die zum Träumen einlädt. Inas Mann Markus ist ebenfalls begeistert „Das ist kein gewöhnlicher, klassischer Spielplatz, sondern eine generationsübergreifende Begegnungsstelle.“ Er deutet auf einen Platz, an dem verschiedene Sträucher und Blumen wachsen. „Das ist für einen Verein, der sich aus den Anfangsbuchstaben der umliegenden Straßen zusammensetzt und hier nach Herzenslust pflanzt. So entstehen kleine Pfade, die die Kinder erkunden können.“ Ein Highlight des Naturspielplatzes ist die Wasserpumpe. Kinder lieben den Matsch, das Wasser und sowieso alles, womit man sich dreckig machen kann. „Der Platz hier wird unglaublich gut angenommen. Selbst mein Vater spaziert gerne mit seinem Rollator durch den Spielplatz und beobachtet das Getobe.“ Und Hinnerk möchte gar nicht mehr nach Hause: „Das ist besser als auf Pferden reiten!“


Sonnengruß im Bürgerpark: Jeden Freitag Abend Yoga für alle

Sehen und gesehen werden – andere Menschen treffen, sich überraschen zu lassen, aber auch selber zu beobachten, spielt eine wichtige Rolle. Martin Wispel, Masterstudent der Wirtschafts- und Sozialgeographie, erinnert sich an eine Untersuchung, die er für die Universität Osnabrück gemacht hat. „Für ein Seminar der Ethnographie haben wir das Verhalten der Menschen im Schlossgarten beobachtet. Dort gibt es bestimmte Mechanismen in Bezug auf das Verhalten, die dort funktionieren. Manchmal halten die Leute an und unterhalten sich, mal wird jemand bewusst ignoriert. Das war sehr interessant zu beobachten.“ Der Schlossgarten mitten in der City und mit seiner Nähe zur Universität ist der Klassiker unter Osnabrücks OutdoorHotspots. Doch in den letzten zwei, drei Jahren hat eine grüne Oase mächtig aufgeholt: der Bürgerpark. Der mit Abstand größte Park in Osnabrück bietet zahlreiche Flächen und Entfaltungsmöglichkeiten – und ist per Namen ja für alle Bürger da. Wir treffen eine größere Gruppe, die es sich auf einer dieser Wiesen gemütlich gemacht hat und ein klassisches Picknick veranstaltet. „Ich feier’ hier meinen Geburtstag“, freut sich Svenja und zeigt uns die Leckereien, die auf der Decke verteilt sind „Jeder hat eine Kleinigkeit mitgebracht und wir genießen die tolle Atmosphäre, die in diesem Park herrscht. Ich habe leider keinen Garten, deshalb habe ich Freunde und Familie eingeladen, mit mir im Bürgerpark zu picknicken.“ Ein Geschenk –

Wikinger-Schach – wird gleich ausprobiert. Und damit liegen die Picknicker voll im Sommer-Städter-Trend. Obwohl Wikinger-Schach ein lautes, aktives Spiel ist, lässt sich die Sommer-Yoga-Gruppe etwas weiter unten auf der Rasenfläche davon nicht stören. Seit Anfang Juni und noch bis zum 12. September findet auf der großen Wiese im Bürgerpark der inzwischen „4. Osnabrücker Yoga-Sommer“ statt, jeden Freitag ab 17.30 Uhr kann man sich dort dehnen und die Sonne grüßen. Innerhalb von zehn Minuten füllt sich die Fläche auf über 50 Teilnehmer. Mitmachen kann jeder, es wird lediglich um eine Spende für terre des hommes gebeten. Monika Schleper freut sich über die große Nachfrage: „Ich habe gestern 250 Euro an terre des hommes gespendet. Das war ein unglaublich schönes Gefühl!“ Heute zeigt Monika Schleper die Grundlagen des Kundalini-Yoga. „Unser Motto ist Gruppengemeinschaft. Wir unterstützen uns gegenseitig und durch Yoga wird dieses Bewusstsein noch weiter entwickelt.“ Die Teilnehmer sind bunt gemischt. Die Yoga-Lehrerin sieht den Bürgerpark als optimalen Park für diese Zwecke: „Der Park ist einfach schön mit den großen Bäumen, mit der Sonne, die durch die Blätter scheint. Hier lässt es sich am besten abschalten. Durch die Yoga-Stunden hier konnte ich den Park noch mal für mich neu entdecken.“ Neu entdeckt wird auch in jedem Sommer auf’s Neue der Rubbenbruchsee. Eine Community von

Sehen und gesehen werden, andere Menschen treffen, sich überraschen lassen ...

Sommer-Städtern trifft sich hier gerade zum zweiten Mal: die „Osnabrücker Singles“-Gruppe auf Facebook. Gründer Florian Barbig ist über die Anzahl der Mitglieder (derzeit 675) überwältigt. „Ich habe die Gruppe letztes Jahr aus Langeweile gegründet. Das Weihnachtsfest nahte und diese Tage verbringt man ja bekannterweise glücklicher, wenn man zu zweit ist.“ Seit März gibt es monatliche Treffen im Grünen Jäger, zu denen jeder eingeladen ist. Aber die Gruppe unternimmt auch gerne jedes Wochenende etwas zusammen. Go-Kart fahren, Paintball, Flunkyball ... Jedes Mal denken sich die Mitglieder neue Aktivitäten aus und im Sommer erkunden die „Osnabrücker Singles“ ihre Stadt. Den Rubbenbruchsee hat sich Florian auch deshalb ausgesucht, weil man dort ganz offiziell grillen darf. Singles, Picknicker, Yoga, Familien mit Kindern ... Die Saison der Sommer-Städter ist eingeläutet. Ach, und was macht eigentlich Daniel Ambrosio? Der möchte unbedingt Mitglied bei den „Bar Brothers“, den Hantel-Brüdern, werden, ein inzwischen berühmtes Work Out-Team, das sich für einen gesunden Lebensstil und das Erreichen der Ziele auf der ganzen Welt einsetzt. Daniel: „Jeder, der Mitglied werden möchte, muss innerhalb von fünf Minuten ein striktes Work Out durchführen. Davon mache ich ein Video und lade es auf YouTube hoch – in der Hoffnung, dass ich die Bar Brothers bald repräsentieren kann“. Manchmal verstellt Daniel für sein Training sogar die Bänke am Willy-Brandt-Platz – ein bisschen Anarchie gehört zur Eroberung des urbanen Raumes eben dazu. STADTBLATT 7.2014 15


institution

Happy Hausgemeinschaft

Was haben John Travolta, Dieter Bohlen, Angela Merkel und das Haus der Jugend gemeinsam? Genau, ihr Alter. Das war’s dann aber auch fast schon. Ein Chat über Jugendkultur, den 1954er Jahrgang und die große Sause zum Jubiläum. VON CARINA SCHULZ | FOTOS CARINA SCHULZ, SWAANTJE HEHMANN

STADTBLATT: Moin! Alles Gute zum 60., alte Schachtel. Lange nichts

F

gehört, wie geht’s denn so?

HDJ: Ja, besten Dank! Gut geht’s. Haben viel um die Ohren und können F uns vor Aufgaben kaum retten. STADTBLATT: Was steht heute an?

F

HDJ: Lass mich überlegen ... gleich ist der Breakdance-Kurs von Alex, der F findet ja immer donnerstags statt. Da geht’s rund! Ansonsten Malen, Holzwerkstatt, Töpfern, Hip Hop für Mädchen, Einrad fahren ... STADTBLATT: Aber nicht der Alex von der Osnabrooklyn-Crew, oder? F

F

HDJ: Ja, genau. Die waren sogar schon Weltmeister. Alex hilft nun bei F uns aus und trainiert die Jungs. Bald sollen dazu sogar ein paar Events stattfinden. Haltet also Augen und Ohren offen ... Hier kommt Alex:

STADTBLATT: Wow! Sieht ja klasse aus. Und was treiben die Nachbarn, gibt’s die noch? HDJ: Du meinst Fokus e.V.? Die machen sich gut! Am 19. Juli veranstalten F sie ein Seminar für eine alternative Stadtführung, in der es zum Beispiel auch darum gehen soll, Streetart ein bisschen aufzupeppen. Neuerdings gibt’s außerdem die OS Mavericks, die spielen Tischfußball. STADTBLATT: Spannende Sache! Woher habt ihr den ganzen Platz?

F

HDJ: Siehste mal Ì Das Haus hat an Raum einiges zu bieten, über 2.600 F qm. Konzert-, Tanz- und Malräume, Holzwerkstatt, Innenhof, Cafeteria ... STADTBLATT: Schon gut, schon gut. Habe verstanden. Wissen die

F

Jugendlichen das denn gut zu schätzen?

HDJ: Oh ja. Aber nicht vergessen: Wir sind nicht nur ein Haus der Jugend. F Fitnessangebote für Erwachsene – oder afrikanisches Trommeln ... F

HDJ: Na, weil unser Schwerpunkt immer noch auf der Pädagogik mit Ju- F gendlichen liegt. Kultur und Bildung sind zwei andere Standbeine, aber nicht unser Fundament. Und die Förderung von Nachwuchstalenten steht bei uns immer noch im Vordergrund.

STADTBLATT: Sieht super cool aus! Aiaiai, was ist aus den alten Sachen

F

wie Schach spielen geworden ...?

STADTBLATT: Inwiefern? Gibt’s da jetzt ‘ne App?Ì

F

HDJ: Nee! Aber wir bieten Kurse wie „PC-Spielebauer“ an. Dort lernen F die Kids, wie man ein Computerspiel programmieren kann. Oder auch das HDJ-Videoteam. STADTBLATT: Nicht schlecht. Steigt ihr bei all den Kursen überhaupt noch durch? Haben das Programmheft hier liegen. Vom Zirkus über Mangas ist da alles dabei!

F

HDJ: Ja, hier passiert eine Menge. Marius hat’s letztens einen kulturellen F Schmelztiegel genannt, das trifft ganz gut zu. Allerdings merken wir, dass die Anfrage nach Ferienangeboten stetig steigt. Früher war es hauptsächlich der Sommer, heute ist die Nachfrage innerhalb jeder Ferien groß! STADTBLATT: Und von welchen Trends hast du gesprochen?

F

HDJ: Na zum Beispiel dem Parkour. Das ist eine Sportart in der es darum F geht, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Und dabei muss man verschiedene Hindernisse überspringen. Warte ... ich schick dir mal ein Foto. 16 STADTBLATT 7.2014

F

HDJ: Sind nach wie vor super beliebt! Í Eigentlich bleiben die Interessen F der Jugendlichen immer gleich: Sport, Kreativität und Musik. Aber es ergeben sich viele Trends ... und durch die Entwicklung bei der Technik, müssen wir schauen, dass wir da hinterherkommen.

STADTBLATT: Und wieso ändert ihr euren Namen dann nicht?

STADTBLATT: Stimmt. Wir sehen ja, dass bei euch immer ein Haufen

an Konzerten stattfinden. Gute Sache! Aber hey, wir müssen uns wieder an die Arbeit machen. Sehen uns dann am Geburtstagswochenende. Wann genau ist das noch mal? HDJ: Vom 18.-20.7.14. Freitag & Samstag finden Konzerte statt. Sonntag F läuft alles dann im Tag-der-offenen-Tür-Stil ab. Macht’s gut, bis dann! Í

Da staunst Du! Kunterbunter Schmelztiegel

„Hier passiert echt eine ganze Menge, vor allem, weil einige Räumlichkeiten auch noch vermietet werden“, erklärt mir Joachim Groneberg, Leiter des Hauses, als ich mir das Programm ansehe und staune. Als ich durch das Haus der Jugend ging, fühlte ich mich anfangs wie in einem großen Wirrwarr. Verschiedene Räume, Ebenen, Flure. Und ein großer Berg an Angeboten. Beim Besuchen der Kurse wurde mir aber schnell klar: Jeder hat seinen eigenen Platz im Haus. Viele, viele verschiedene Glieder formen das Kulturgut und machen es zu dem, was es heute ist. Man sieht dem Haus an, dass es schon ein paar Jahrzehnte hinter sich hat. Schließlich wird es 60. Aber das ist auch das Schöne. In diesen alten Räumen wird bis heute fleißig geprobt, gezeichnet, gebaut oder getanzt. Aber was ist das Haus der Jugend denn nun? Marius Schott, der stellvertretende Leiter, hat eine schöne Definition gefunden: „Es ist wie ein kultureller Schmelztiegel.“ Recht hat er. www.hausderjugend-os.de


STADTBLATT-GUIDE: draußen essen + trinken

ANZEIGEN

Tatort Engels

Culina

Forsthaus Oesede

Adolfstraße 40 49078 Osnabrück Tel. 0541 6687319 www.tatort-engels.de

Möserstraße 8 49074 Osnabrück Tel. 0541 3241170 www.culina-bistro.de

Bardinghaushof 5 49124 Georgsmarienhütte/Oesede Tel. 05401 35434 www.forsthaus-oesede.de

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ourmet-Küche. Im Herzen des Katharinenviertels präsentiert sich das TATORT Engels im hellen und modernen Interieur. Highlight im Sommer: der schöne Innenhof-Garten. Das Besondere im Tatort Engels ist die „Rote Tafel“ mit täglich neuen Gerichten; mal mediterran, asiatisch, cross-over oder auch regional. Frei nach der Philosophie: my kitchen my rules.

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as Culina ist ein angesagtes Szene-Lokal. Auch den ruhigen Innenhof mit Glasdach wissen viele Osnabrücker zu schätzen. Wer in einer lauschigen Sommernacht einen Cocktail des sensationellen Giovanni in stilvollem Ambiente genießen möchte, der ist HIER genau richtig. Genüsslich Frühstücken mit allem Drum und Dran? Gern! Nachmittags gibt es selbstgebackenen Kuchen – und freitags ist ab 14.30 Uhr Kuchenbüfett „All you can eat“ für 6,90 € (inkl. Kaffee und Tee).

m Herzen der Natur am Teutoburger Wald liegt das traditionsreiche Forsthaus. Die mediterran inspirierte Weltküche lässt sich bei frischen Getränken und ausgezeichneten Weinen auch auf der gemütlichen Gartenterrasse genießen. Zudem gibt es ein Kuchenangebot oder deftige Brote für eine kräftige Zwischenmahlzeit. Für die Kleinen wird durch die separate Kinderkarte und den Waldspielplatz bestens gesorgt.

Sitzplätze 40 4d 4u 4y Essen „Rote Tafel“ mit täglich neuen Gerichten

Sitzplätze 80 4f 4e 4d 4u 4< 4m 4y 4a Getränketipp Cocktail der Woche Essen leichte internationale Küche

Sitzplätze 70 4f 4d 4u 4< 4a 4a Getränketipp Rheingau-Riesling Robert Weil Essen Leichte mediterrane Küche

Öffnungszeiten Mo-Do 9.00-24.00, Fr-Sa 9.00-1.00 Uhr

Öffnungszeiten Di-Sa ab 15.00, So ab 11.00 Uhr

Öffnungszeiten Di-Sa ab 18.00 Uhr

Gasthof Zum Freden

Grüner Jäger

Zum Freden 41 49186 Bad Iburg Tel. 05403 4050

An der Katharinenkirche 1 49074 Osnabrück Tel. 0541 27360

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n diesem Biergarten lässt es sich herrlich entspannen, denn der Lärm bleibt draußen. Auf den großen Rasenflächen die Sonne genießen und dabei die Kleinen ungestört toben lassen, das geht dank Abtrennung des Gartens nach außen. Freuen Sie sich auf schöne Stunden auf unserer Sonnenterrasse, vielleicht schon bei einem mogendlichen Frühstück, oder aber genießen Sie die sommerlichen Kreationen unserer Gastronomie.

Sitzplätze 80 4f 4d 4u 4< 4a 4U 4m 4a Getränketipp PriSecco rotfruchtig Essen Regionale Küche Öffnungszeiten Mo-Mi u. Fr-So ab 8.00 Uhr

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n unserem Allwetter-Biergarten kommen die Erfrischungen nicht von oben sondern vom Fass – und das zu freundlichen Preisen. So. ab 17 Uhr Weizen 2,50 €, Pilsener Urquell 2 €, Montags ist GROLSCH-TAG: Flasche 2,50 €. Sonntags ab 19 Uhr Cocktails von 3–5 €. Unter dem Kastanienbaum finden Gruppen bequem Platz. Der „Jäger“ ist auch tagsüber eine gute Adresse: Mo.-Fr. (11-18 Uhr) Kaffeespezialitäten nur 1,50 €. Sitzplätze ca. 100 4f 4e 4u 4a 4U 4m 4y Getränketipp Essacher Luft, 2cl 2,50 € Essen Bierbegleitendes, Snacks, Salate Öffnungszeiten Mo-Do 11.00-1.00, Fr u. Sa 11.00-3.00, So ab 14.30 Uhr

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Hotel Westerkamp Bremer Straße 120 49084 Osnabrück Tel. 0541 9777-0 www.hotel-westerkamp.de

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ie grüne Oase am Fuß des Schinkelberges lockt im Sommer mit viel Ruhe und einem Food-Special der Extraklasse. Neben Leckerbissen à la carte gibt es jeden Donnerstag und Sonntag ab 18 Uhr das große Sommer-BBQ, und zwar all you can eat! – für 14,99 € pro Person. Eine Stippvisite lohnt sich auch ohne den ganz großen Hunger, denn natürlich gibt’s auch was gegen den Durst.

Sitzplätze 50 4f 4e 4d 4u 4a 4U 4m 4y 4a Getränketipp Cocktails Essen regionale Spezialitäten Öffnungszeiten ab 10.00 Uhr

4f Café 4e Cocktails 4d Restaurant 4u Familienfreundlich 4< Wickelraum 4a Garten 4U Kinderspielplatz 4m Fahrradständer 4y Bushaltestelle 4a Parkplatz


gleichstellung Anna Maria Schmitz-Hülsmann: „Gleichstellung dauert in Deutschland einfach sehr lange“

Eine ziemliche Distanz In kleinen Schritten zum großen Ziel. Anna Maria Schmitz-Hülsmann geht diesen Weg mit Geduld und Ausdauer. Doch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osnabrück verlässt den sensiblen Parcour. VON NINA BARTHOLOMAEUS | FOTO LIVIA FREVERT

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as Büro von Anna Maria Schmitz-Hülsmann sieht gar nicht nach Abschied aus – es stapeln sich Papiere, Ordner und Flyer. Sie hat versucht, gedanklich etwas Ordnung in die Arbeit der letzten 15 Jahre zu bringen – und es nur zum Teil geschafft. Eine Frage kann sie selber nicht so recht beantworten: „Woran messe ich Erfolg oder Misserfolg?“ Ist es ein Erfolg, wenn 30 Frauen nach einem Informationsabend wissen, worauf sie bei einem bestimmten Thema achten müssen? Wenn immer mehr Menschen in Osnabrück wissen, dass es eine Gleichstellungsbeauftragte gibt? Wenn Frauen in Führungspositionen in der Stadt keine Seltenheit mehr sind? Sicher sind alle diese Punkte kleine Schritte zum großen Ziel, doch der Weg dahin ist lang und anstrengend. Sie sagt: „Ich mache das mit meinem ganzen Herzen, für mich ist das nie nur ein Job gewesen. Aber der Prozess der Gleichstellung dauert in Deutschland einfach sehr lange.“

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Der chronische Tinnitus, unter dem sie leidet, binde sehr viel ihrer Energie, die der Job als Gleichstellungsbeauftragte ebenso fordere. Auf der einen Seite der Stadtrat, mit dessen politischen Positionen man sich arrangieren muss, auf der anderen die verschiedensten Interessengruppen, die Unterstützung für ihre Arbeit fordern. Da muss man ständig auf Auseinandersetzungen gefasst sein und eine hohe Konfliktbereitschaft mitbringen. Anna Maria Schmitz-Hülsmann hat sich in ihrer langen Amtszeit um viele Probleme gekümmert und unzählige Veranstaltungen (mit-)organisiert. Die Flyer zum jährlichen Weltfrauentag sind aussagekräftiges Beispiel für die Entwicklung ihrer Arbeit: 2000 gab es nicht viel mehr als einen Tag der offenen Tür im Gleichstellungsbüro. Auf dem Programm stand damals zum Beispiel das Surfen im Internet – unter Anleitung einer Fachfrau. Im Gegensatz dazu ist der Flyer heute voller Veranstaltungen in Kooperation mit Vereinen und Verbänden vor Ort, eine Veranstaltung, die auch in Zukunft nicht aus der Stadt wegzudenken ist. Aber auch jährliche Aktionstage gegen Gewalt gegen Frauen oder für gleiche Bezahlung beider Geschlechter waren Schmitz-Hülsmann wichtig, ebenso wie der von ihr ins Leben gerufene Vätertag oder Projekte, die junge Frauen für technische Berufe interessieren sollen. Für Maria Meyer von der Frauenberatungsstelle war die Frauenmesse, die 2002 bis 2008 alle zwei Jahre stattfand, eine der innovativsten Neuerun-

gen der scheidenden Gleichstellungsbeauftragten. „Frau Schmitz-Hülsmann war für uns immer zuverlässige Kooperationspartnerin und engagierte Unterstützerin im schweren Thema Gewalt gegen Frauen. Dieses Thema lag ihr immer besonders am Herzen.“ Sie bezeichnet es sogar als „existenziell“. Laut Statistik sei jede vierte Frau davon betroffen, und dieses Existenz bedrohende Problem rücke andere, nicht so dringende Themen in den Hintergrund. Diese Ansicht teilt auch Karola Westendorf, die als frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen viel mit der Gleichstellungsbeauftragten zusammenarbeitet: „Dieser wichtige Schwerpunkt, den Frau Schmitz-Hülsmann gesetzt hat, darf auf keinen Fall verschoben werden. Er ist Grundvoraussetzung für Gleichstellung.“ Weitere wichtige Themenfelder, auf die Schmitz-Hülsmanns Nachfolgerin sich konzentrieren sollte, sind für sie zum einen die Gleichstellung in der Erziehung, zum anderen wünscht sie sich einen noch engeren Kontakt zur Wirtschaft, um die vorhandene Fachkompetenz von Frauen besser abzurufen. Karola Westendorf beschreibt die Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten als „sehr konstruktiv, freundlich und fachlich fundiert“. Bleibt zu hoffen, dass eine ebenso engagierte Nachfolgerin gefunden wird, denn das Thema Gleichstellung darf noch lange nicht abgehakt werden.


ortstermin

Astra & Lagerfeuer Beim Campfire zeigt die Kleine Freiheit ihre vermutlich kuscheligste Seite: hier wird bei AkustikSessions ums Lagerfeuer gesessen. Mit dem Astra in der Hand, versteht sich. TEXT | FOTO CARINA SCHULZ

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nders als sonst ist es dieses Mal noch relativ hell, als ich mich auf den Weg in die Kleine Freiheit mache. Es dämmert. Im Außenbereich sind Bänke, Stühle und Strandkörbe aufgebaut. Junge Leute stehen und sitzen und hocken um eine große Feuerschale. Gegenüber, aber irgendwie auch mittendrin, steht ein Mensch mit Gitarre. Und singt. Ungefähr so sieht es beim „Campfire“ aus. Dies ist schon der zweite Sommer, in dem das Lagerfeuer-Event alle vier Wochen im Außenbereich der Kleinen Freiheit stattfindet. Diesmal startete der Campfire-Sommer am 12. Juni. Eine Feuerschale, drei Musiker. An diesem Abend gehen Joseph Myers, Stumfol und Tigeryouth auf die Bühne und spielen jeweils eine halbe Stunde. Alle haben einen guten Ruf. Joseph Myers ist ein Osnabrücker Singer Songwriter, der zur Zeit durch Deutschland tourt. Stumfol macht Folkmusik und wurde dafür unter anderem von der Visions schon hoch gelobt. Und dann: Tigeryouth. Hinter diesem Künstler-

namen steckt Tilmann Benning, einer der wenigen Musiker, denen es gelingt, sich ihre Brötchen mit dem Musik-Machen zu verdienen. Beim Campfire legt er einen sehr mitreißenden Auftritt hin. „Für das hier würde ich sterben. Mit der Kippe im Mund und der Gitarre in der Hand.“ Sagt er. Und dass das keine bloße Floskel von ihm ist, merkt man spätestens, wenn man Tilmann Benning beim Performen zuschaut. Er fühlt die Musik und die damit verbundenen Texte und das merkt man ihm an. Benning ist nicht nur Teil des Gigs, sondern auch Organisator des Campfire. Benning ist Gastgeber. Die Musiker: Freunde von ihm. „Wir haben das letztes Jahr eigentlich ziemlich spontan ins Leben gerufen, weil uns so etwas in Osnabrück einfach bisher gefehlt hat“, erzählt er. Auch den Mythos über die auffällig dezente Werbung klärt er auf: „Am Anfang haben wir es einfach kaum geschafft, aus zeitlichen Gründen. Nach den ersten Malen Campfire war es hier aber schon so voll, da brauchten wir gar keine mehr.“

Das Ganze basiert auf einem durchaus studentenfreundlichen Konzept: Eintritt ist frei, wer mag, kann spenden. Glücklicherweise ist donnerstags auch noch die besagte Astra-Nacht. Wer am nächsten Tag malochen muss, kann sich dieses Mal nicht rausreden: das Campfire verträgt sich nämlich ziemlich gut mit Schlafenszeiten. Einlass ist um 20.30, Start um 21.00 und das Ende gegen 23.00. Dabei lohnt es sich durchaus, bis zum Schluss zu bleiben, denn dann tritt mit der Dunkelheit auch erst die „richtige“ Lagerfeuer-Stimmung ein. Mit dem Campfire hat Tilmann Benning ein wunderbares Event ins Leben gerufen. Auf der einen Seite des Feuers wird Bier getrunken und gelauscht, auf der anderen gespielt. Mit der Kippe im Mund und der Gitarre in der Hand, versteht sich. P 10.7., Kleine Freiheit P 8.8., Kleine Freiheit

Nils Belting, Besucher

Wie haben Dir die Bands gefallen? Joseph Myers habe ich leider nicht gesehen. Tigeryouth und Stumfol habe ich als jeweils sehr unterschiedlich empfunden. Stumfol hat perfekt zur Lagerfeuer-Atmosphäre gepasst, aber Tigeryouth hat einige gute, tiefe Lyriken drin gehabt. Somit hatte man einen perfekten Mix und es wurde nicht langweilig! Was würdest Du anders machen? Am Event gibt’s nichts zu rütteln, das gefällt mir. Aber es wäre schön, wenn noch etwas mehr Werbung gemacht wird. Viele meiner Leute wussten gar nichts davon und ich glaube, viele hätten Lust zu kommen, wenn sie davon wüssten. Kommst Du wieder? Auf jeden Fall! Solche Veranstaltungen fehlen total in Osnabrück. Das Campfire ist ein schönes, entspanntes Event. Perfekt für den Sommer und eine gelungene Abwechslung zum WM-Gucken.

Tilmann Benning: „Für das hier würde ich sterben.“

STADTBLATT 7.2014 19


Tipps für Kids

FOTO: JACOB MASON

familiensache

Ferienpass

In der Schule ist es ja oft langweilig. In den Ferien garantiert nicht. Und auch, wer nicht den Yeti besuchen fährt, den Amazonas rauf und runter paddelt oder quer durch die Sahara trampt – keine Sorge. Schließlich gibts ja wieder den Ferienpass. Erster Verkaufstag: 1. Juli! Und einen Monat später wird dann, wie immer, die Eröffnung zelebriert, mit Bühnenprogramm und allem. P 31.7., Haus der Jugend, Innenhof

Fremd? Vertraut! Einen internationalen Austauschschüler aufnehmen? Youth for Understanding macht es möglich. STADTBLATT traf sich mit einer YFU-Gastfamilie.

a SpielZeit...

... ist ja eigentlich immer. Wenn gerade keine Hausaufgaben dazwischenkommen. Oder keine Hausarbeiten. Hier aber ist das diesjährige (und: mittlerweile dritte) Fest der „Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück“(KiBs) gemeint. Was man hier machen kann? Wenn man nicht älter ist als 10? Sich austoben, in Bewegung sein. Von 14 Uhr an, für vier Stunden. P 12.7., Sportplatz Jahnstraße

Wald- und Familienflohmarkt

Fünfte Ausgabe! Und wie immer fragt sich, wie eigentlich der Name gemeint ist: Werden hier Waldgrundstücke verkauft? Oder Familien? Dürfen nur Familien kommen? Oder nur Bäume? Nein, Unsinn, der Name signalisiert den Unterschied zu anderen Flohmärkten: Es gibt einen Spielplatz und ein Rahmenprogramm, aber es gibt keine Profihändler für Nachtsichtgeräte oder Rohrzangen im Hunderterpack... Schöne, familiäre Sache also. HPS P 13.7., Freifläche Natruper Holz 20 STADTBLATT 7.2014

nna Kowal aus Polen öffnet die Tür mit einem glücklichen Lächeln – sie wirkt wie ein festes Mitglied der Familie Thieken. Dabei lebt sie noch nicht einmal ein Jahr in Osnabrück. Durch die Austauschorganisation YFU kann sie ein Jahr in ein anderes Land und dessen Kultur eintauchen und hautnah miterleben, wie das Familien- und Schulleben in Deutschland ist. Dabei spielt die Gastfamilie eine wichtige Rolle. Doch wie wird man das, eine Gastfamilie? „Unsere Töchter Tabea und Katharina waren in Texas und Michigan und haben tolle Erfahrungen mit nach Hause gebracht. Da lag es nahe, der Organisation etwas zurückzugeben.“ Erzählt Gastvater Hermann. Auch Gastmutter Annekatrin ist von YFU begeistert: „Das ganze System ist toll. Uns gefällt einfach die Grundidee, dass Jugendliche die Möglichkeit haben, in ein fremdes Land zu reisen.“ Dazu gehört aber auch, dass sich Menschen bereit erklären, einen internationalen Schüler aufzunehmen.

Möhrengeraspel

Die Entscheidung kann die Sichtweise vieler Menschen grundlegend ändern: „Diese Erfahrung baut Vorurteile ab. Das ist das Wesen des Schüleraustausches. Ganz hochgegriffen findet eine Form von Völkerverständigung statt, die auf lange Sicht Frieden sichert.“ Findet Annekatrin. Die Gastfamilie bekommt durch Anna nicht nur einen kleinen Einblick in die polnische Kultur, sondern nimmt ihre eigene Umgebung nun ganz anders wahr. Selbst die Tageszeitung liest die Gastmutter nun mit anderen Augen – was wäre wohl was für Anna... Doch Neuland ist das Gastfamiliendasein für die Familie Thieken nicht. Die mehrfache Gastschwester Tabea erinnert sich an viele, etwas kürzere Besuche: „Wir hatten bereits junge Leute aus der Türkei, Frankreich, Chile und der Dominikanischen Republik hier. Die meisten Aufenthalte dauerten nur zwei Wochen, aber auch diese Zeit ist sehr intensiv und spannend.“ Durch Anna hat die Familie gemerkt, dass Deutschland und Polen nicht so unterschiedlich sind, wie sie

Linseneintopf mit Zwiebelbrot. GemüseRagout.Blumenkohlschnitzel mit Kräutersoße. Nudeln mit Käselauchsoße. Wer Einträge wie diese auf den Speiseplänen der Osnabrücker Kindertagesstätten liest, ist beruhigt. Dabei sitzt der Schock tief: Nur in jeder dritten deutschen Kita, hat eine Bertelsmann-Studie jüngst herausgefunden, entsprechen die Mittagsmahlzeiten den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): zuviel Fleisch, zuviel Aufgewärmtes, zu wenig Obst, Salat…

„Sehr intensiv und spannend“: Familie Thieken mit Gast Anna auf dem ersten Blick vielleicht scheinen. „Die Ähnlichkeit ist schon sehr groß“, findet Annekatrin. „Doch gerade wenn es um Feiertage geht, ist es schön zu sehen, was für Traditionen andere Länder haben. Zu Weihnachten gab es von Annas Familie ein großes Paket voll mit polnischen Leckereien.“ Und etwas, was Anna an Deutschland überrascht hat? „An Zebrastreifen halten die Autos freundlicherweise für einen an. Das hat mich total gewundert, denn in Polen geht es wesentlich rasanter zu.“ Inzwischen hat sich auch eine Reihe von Lieblingswörtern angesammelt, wie z.B. „Oberbürgermeister“ oder „tatsächlich“. „Die sind besonders schwierig für die polnische Zunge und wir hatten schon alle unseren Spaß damit“, lacht Hermann. Bald kehrt Anna zu ihrer Familie in Katowice zurück. Doch die Einladung in Annas Heimatsort steht bereits und die Thiekens können ihren Schützling jederzeit in Polen besuchen. YFU öffnet Türen und macht langjährige Freundschaften möglich. Dazu werden Jahr für Jahr mehr Gastfamilien gesucht. Wenn Staaten und Politiker dächten wie Anna und die Thiekens – die Welt wäre ein besserer Ort. CAROLIN RUPP www.yfu.de/gastfamilie-werden

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert war „aufgeschreckt“. Doch jetzt gibt er für Osnabrück Entwarnung: In allen Kindertagesstätten sei die Lebensmittelqualität „auf einem sehr guten Niveau“. Zumal für die neun städtischen Kitas (rund 650 Mahlzeiten pro Tag) sei „der Standard sehr hoch“. In allen Einrichtungen werde frisch gekocht „und zwar möglichst mit Lebensmitteln aus regionaler Herstellung, um dem Nachhaltigkeitsgedanken gerecht zu werden“. Klingt natürlich gut. Stadt auf Stadt auf Stadt reagiert so. Wo Bertelsmann wohl gesucht hat… HARFF-PETER SCHÖNHERR


umwelt

Daniel Doerk

Fahrrad-Blogger, itstartedwithafight.de

kehr, der täglich millionenfach dort stattfindet, wo er die Menschen direkt schädigt – in der Stadt. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... es mir wahrscheinlich sehr schnell mit der Auto-Lobby verscherzen… Ich wünsche mir eine Welt ... in der der Radverkehr auf Augenhöhe mit dem motorisierten Verkehr gedacht wird! Ich fahre Rad ... weil es für mich die einfachste, schnellste und umweltfreundlichste Art der Mobilität ist. Und weil es vor allem Spaß macht! INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: JACOB MASON

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, weil... das im Endeffekt unser aller Lebensgrundlage ist. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die erste Critical Mass, bei der ich

mitgefahren bin. Nette Leute, großartige Stimmung und ein sehr nachhaltiger Gedanke dahinter. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... mal aufs Fahrrad umzusteigen, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Mir gibt Hoffnung, dass ... die Westumgehung tatsächlich abgewählt wurde und der Natur in Osnabrück jetzt nachhaltig eine Chance gegeben werden kann. Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... der vermeidbare Autover-

Ist auch ihr Werk: Carsten Dense und Kay Lorenz (v.l.) am Westerberg

Mit Idealismus Natur in der Stadt? Auf Besuch beim Osnabrücker Büro Dense & Lorenz für angewandte Ökologie und Landschaftsplanung.

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iele von uns haben diesen Namen noch nie gehört: Achim Steiner. Wir sind eben keine Chefs globaler Großkonzerne. Ihnen hat der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP) oft die Leviten gelesen. Allein die 3000 größten Unternehmen der Welt, rechnete er vor, verursachen Umweltschäden von fast zwei Billionen Euro im Jahr. „Das natürliche Kapital der Welt wird im großen Stil vernichtet.“ Raubbau an der Natur. Nicht nur die Wirtschaft macht sich seiner schuldig. Im Prinzip tut es jeder von uns. Flächenfraß, weil ein Einfamilienhaus im Grünen natürlich was Feines ist. Industrialisierung der Landwirtschaft, weil Lebensmittel offenbar vor allem eins sein müssen: billig. Ausbau verkehrlicher Infrastruktur, weil der Urlaub einfach relaxter beginnt, wenn der Flughafen gleich um die Ecke liegt.

Doch es gibt Menschen wie Carsten Dense und Kay Lorenz. Dense ist Biologe, Lorenz Landschaftsarchitekt. Gemeinsam betreiben sie in Osnabrück das „Büro für angewandte Ökologie und Landschaftsplanung“. Das Credo ihres siebenköpfigen Teams: „Die nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt erfordert einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen und den ästhetischen Werten von Stadt und Landschaft.“ Kommunalverwaltungen zählen zu ihren Kunden, Landesämter, Stadtwerke. Aber auch Landwirte, die einen neuen Stall bauen wollen. Oder Windenergieunternehmen, die eine Umweltverträglichkeitsstudie brauchen. Auch beim Aufreger Westumgehung war das Büro Gutachter. Dense: „Unser Job wird stark durch gesetzliche Vorgaben des Natur- und Umweltschutzes bestimmt. Wir tra-

So geht Umweltschutz

gen dazu bei, dass das Thema Umwelt in Planungsverfahren angemessen berücksichtigt wird. Aber es gibt auch andere spannende Projekte, z. B. wenn wir zu Fledermäusen forschen. Nicht so schön ist es, wenn es um schwere Eingriffe in die Natur geht, auf die wir kaum Einfluss nehmen können.“ Lorenz nickt: „Man braucht Idealismus. Ohne den geht es nicht.“ Sehr wichtig für den Artenschutz sind die Wälder in der Region. Aber wie geht man mit ihnen um? Dense: „Viele Waldbesitzer, auch die Staatsforste, fällen derzeit zu viel. Kaum ein Baum, der wirklich alt werden kann.“ Und wie steht es um Osnabrück? Lorenz: „Die Stadtentwicklung hat seit längerem eine große Dynamik, viel hat sich verändert, Konversion der Kasernengelände, Güterbahnhof, neue Baugebiete. Aber auch neue Anforderungen aus Klima- und Hochwasserschutz. Mittlerweile fehlt der Stadt ein aktuelles naturschutzfachliches Gesamtkonzept, um auf die Herausforderungen angemessen reagieren zu können. Der gültige Landschaftsrahmenplan ist aus dem Jahr 1992.“ Dass die Grünen Finger, auf die Osnabrück so stolz ist, seit Jahren an Grün verlieren, ist übrigens kein Trugschluss. Lorenz: „Die Stadt muss gut abwägen, was da vertretbar ist, das Wohngebiet in der Gartlage z. B. hätte man meines Erachtens nicht bauen sollen.“ Allerdings gibt es auch zahlreiche erfolgreiche Umweltprojekte in Osnabrück wie die Renaturierung der Düteaue, die „Lebendige Hase“, den Kultur- und Landschaftspark Piesberg. Artenschutzprüfungen, Umweltberichte, Fließgewässerentwicklungskonzepte: Je intensiver unser aller Nutzungsanspruch an Natur und Landschaft, desto öfter klingelt bei Dense & Lorenz das Telefon. Lorenz: „Wir haben einen tollen Beruf. Aber in einigen Fällen wäre es besser, der Mensch ließe der Natur mehr Raum.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Think before...

... printing? Genau. Aber wer tut das schon? Jede Stunde vernichtet unser Papierverbrauch 500 Fußballfelder Wald. Selbst die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) räumt ein, dass sie sich noch optimieren lässt, ihre „Umstellung auf ein papierarmes Büro“. Klar, hier wird seit Jahr und Tag nur Umweltpapier bedruckt, aus 100 Prozent Recyclingmaterial, und wenns geht, bleibt dabei keine Rückseite leer. Aber jetzt wird die Schraube noch ein Stück weiter gedreht: Nicht nur, dass Anträge auf eine Förderung durch die DBU jetzt auch online eingereicht werden können (www.dbu.de/antragstellung). Bei der DBU geht auch keiner mehr hin und druckt sich das Ganze aus. „Wir wollen unseren Verbrauch an Druck- und Kopierpapier von derzeit über fünf Tonnen jährlich verringern“, so DBU-Verwaltungschef Michael Dittrich. So konsequent sind wenige. Das papierlose Büro? Noch ist es „Utopie“, so Greenpeace. Hinzu kommen Zeitschriften, Verpackungen... 244 Kilogramm Papier verbraucht jeder Deutsche im Jahr – Weltrekord. Der PC, heißt es zu Recht, ist der größte Baumkiller seit Erfindung der Axt. Obwohl: Konsequenz? Komischerweise lässt die DBU auch weiterhin postalische Anträge HARFF-PETER SCHÖNHERR zu. FOTO: STADT OSNABRÜCK, PRESSE UND INFORMATIONSAMT

G RÜNE G ESI C H T E R

Fährt nicht nur fürs Foto Rad: Radverkehrsplanerin Ulla Bauer

Fit, fitter, am...

Na, mal schätzen, wie groß das Riesenbanner „Um 2 Radlängen fitter“ ist, dass derzeit am Stadthaus 1 hängt? 100 qm! Weithin sichtbares Signal also, für die diesjährige „Osnabrück sattelt auf“-Kampagne. Es ist der zweite Durchgang. Radfahren? Dazu kann man nicht genug motivieren. Tut schließlich der Umwelt gut. Und der Gesundheti auch. Themenschwerpunkt diesmal: Alltagswege. Mal sehen, wie sich diesmal die Osnabrücker „Stadtradeln“-Teams schlagen. 2013 kamen 136.620 Kilometer zusammen. Stadtbaurat Frank Otte: „Das entspricht der 3,41-fachen Länge des Äquators oder in Autokilometern einer CO2-Belastung von 19.673 Kilogramm.“ Spannend auch die Rad-Sternfahrt am 28. September. HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 7.2014 21


what’s up by Hedda Horch theken-talk Sebastian Lakeberg

Zauber von OS Funktion hier: Mitinhaber & Barkeeper Dabei seit: Eröffnung, 2013

Sushi ohne Ende: Teppan Yaki Buffet im Lotus Palast

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Schöner Einfall: WM Comic im Grünen Jäger

ir stecken dieses Jahr nicht nur im Sommer- sondern auch im WM-Fieber! Die Stimmung in Brasilien hat sich auf Deutschland und damit auch auf Osnabrück übertragen. Da kann man schnell mal die Übersicht verlieren, wo wann welches Fußballspiel zu gucken

ist. Außerdem bleiben Fußballmuffel etwas auf der Strecke – muss aber gar nicht, denn in den kommenden Wochen passiert so einiges im Genussleben. Fußball und Freibier – die Sympathie der beiden versteht sich von allein. Dazu haben sich Jacob Mason und Pascal Rupp etwas ganz schönes einfallen lassen: ein Comic über Möglichkeiten, um im Grünen Jäger an Freibier zu gelangen. Dort kann man die WM im großen Stil verfolgen – es werden alle Spiele übertragen. Rund 15 Public Viewing Loactions gibt es, die (mindestens) alle Deutschlandspiele auf Großleinwand übertragen. Die Lagerhalle ist eine davon. Dort geht Hedda aber nicht nur zum Fußball gucken hin, sondern auch, um das neue Snack-Sortiment zu probieren. Die Lagerhalle zeigt sich vorbildlich und hat kürzlich umgstellt. Ab sofort gibt es nur noch Gepa-geprüfte Fair Trade Produkte ... Gut zu wissen!

what’s new

Nach dem Snacken ist Hedda wieder auf den Genuss gekommen, deshalb besucht sie den Lotus Palast, zum Teppan Yaki Buffet. Dort kann Sushi geschlemmt werden bis zum Umfallen. Aber auch Salate, Suppen und Desserts stehen auf der Buffet-Theke. Besonderes Highlight: Man kann sich ein Gericht von der Karte auswählen und von Köchen live zubereiten lassen. Apropos live – das ist angerichtet und abgeschmeckt, sodass es aufgetischt werden kann. Den STADTBLATT Gastroführer gibt es jetzt überall dort, wo es um Essen und Trinken geht. Kostprobe gefällig? Die Titelgeschichte dreht sich ums Grillen sowie Smoken und klärt die Frage, was es mit einer „Steakmeisterei“ auf sich hat. Bier ist der neue Wein! Stefan Schlie erläutert die im Trends Bierbusiness. Lust auf einen Draußen-nur-Kännchen-Kaffee mit einem fetten Stück Kuchen? Die Osnabrücker Landcafés haben da so ihre Geheimrezepte ... Voll überzeugend: die HUGO-Torte. Das alles und noch viel mehr steht im neuen STADTBLATT live! STADTBLATT

Sostmann – Bistro

Ambiente: Ein interessanter Mix aus Fleischerei und Bistro. Eignet sich super für den Mittagstisch oder den Einkauf vor einem Grillabend. Auch schön, um spontan dem ein oder anderen Nachbar zu begegnen und auf einen Kaffee zu bleiben. Angebot: Im Mittelpunkt steht natürlich die Feinkost-Fleischerei, mit Käsetheke. Seit April: das Bistro. Dort werden beispielsweise täglich bis zu acht verschiedene Aufläufe angeboten. Hingucker: die große Auswahl an Antipasti. In den Regalen dreht es sich rundum Feinkost, darunter sind ein paar raffinierte Geschenkartikel zu finden. Besonderheit: Passend zur Fußball Weltmeisterschaft hat Sostmann ein spezielles Grillangebot entworfen. Das beinhaltet zum Beispiel Samba-Steaks, Abwehrriegel oder Pfostenwickler. Lobenswert: Das Fleisch stammt von regionalen Höfen. Für Vegetarier gibt’s liebevoll zusammengestellte Gemüsespieße. P Lotter Straße 39; Mo.-Fr. 8-18.30h, Sa. 7.-13.30h

Wo gehst du privat hin? Tatsächlich bin ich oft hier, weil ich voll und ganz hinter dem Konzept stehe und es schön finde, wenn ich auch mal die Zeit habe mich mit Gästen auszutauschen. Ansonsten finde ich das Trash echt genial! Bestes Trinkgeld? Am außergewöhnlichsten war es, als ein Gast eine Rechnung von 150 Euro hatte. Er gab mir einen 500-Euro Schein und meinte „Stimmt so“. Erst nach mehrmaligem Nachfragen, konnte ich das Trinkgeld annehmen. Was trinkt man im Zauber von OS? Besonders ist wahrscheinlich unsere Auswahl an Bieren. Zurzeit sind es um die 40. Cool ist aber auch unser Heineken-Hahn. Der Strahl leuchtet und die Zapfsäule ist eingefroren.

TEXT/FOTO: CARINA SCHULZ

live

2014 NR. 47 | SOMM ER

Kostenlos!

NABRÜCK RINKEN IN OS ESSEN UND T

arze Bohnen Verliebt in schw – Brasilianische Küche ein Fest für den Gaumen

lacht!

Auf in die Torte–nsch Hugo-Torte und mehr natürlich selbstgebacken

Bier ist der neue Wein Stefan Schlie über ganz besondere Biere

Fruchtige Raffinesse Obst – mehr als hübsche Garnitur

Anfeuern! zen efs am Grill glän Wie die Küchench

ESSEN O ADR D GASTR DT & LAN live.de blattIN STA .stadt www

Frisch gekocht: STADTBLATT Gastroführer erscheint

Wen würdest du gerne mal bedienen? Hemmingway. Geht leider nicht mehr, aber der hatte immer so schöne Sprüche zum Trinken rausgehauen. Aktuell natürlich Robin Schulz, der schaut hier oft vorbei. Hauptsache ist, dass Gäste das hier wertschätzen und sich benehmen. INTERVIEW/FOTO: CARINA SCHULZ

Vinylig: Michi bringt sein Oxmox zum Tanzen Man könnte fast sagen, der Juli wird ein Genussmonat. Los geht’s mit dem WeinSommer Osnabrück vom 3. bis 6.7., dann wird der Marktplatz zum Weindorf umfunktioniert. Eingeladen sind Winzer aus Rheinland-Pfalz, die dann ihre Weine vorstellen und anbieten. Unterlegt wird das Fest mit verschiedenen Live-Bands und wer sein KnowHow über Wein vergrößern will, kann an Diskussions- und InformationsRunden über Wein teilnehmen. Osnabrück ist gut. Und: Osnabrück isst gut! Zumindest im Zeitraum vom 23. bis 27.7. Dann kann Hedda sich ganz im Sinne des Genießens wieder einmal in Ruhe und mit Ausdauer durch das kulinarische Angebot auf dem Marktplatz probieren. Aufgepasst: Geburtstag gefeiert wird nicht nur im Haus der Jugend, sondern auch im Oxmox. Die Szene-Kneipe feiert ihr 20-Jähriges Jubiläum. Kneipen-Urgestein Micha Kuhlmann lädt ein und legt auf, während seiner 80er und 90er Jahre Vinyl-Party am 19.7.

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

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Die Engels-Küche auch im Tatort-Garten

KAFFEEGENUSS IN DER NATUR.

My kitchen my rules Hier wird gekocht, auf was wir Lust haben.

Adolfstr. 40 · OS (Ecke Katharinenstr.) Tel. 0541 6687319 www.tatort-engels.de Di.–Sa. ab 18 Uhr

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An der Katharinenkirche 1 · Tel 0541 27360


musik

Livemusik und Fußball Das Talge Open Air feiert 20-jähriges Jubiläum. Neu dabei sind jetzt die Leute von Zukunftsmusik.

d

ie Festivalleute aus Talge sind nach wie vor dabei und unterstützen uns. Wir sind dazu gekommen, um die Sache weiter voranzutreiben“, erklärt Guido Remmert von der Konzertagentur Zukunftsmusik das Engagement beim Talge Open Air in der Nähe von Bersenbrück. Remmert und seine Kollegen sind nun auf Nachfrage der lokalen Organisatoren für Booking, Infrastruktur, Bühne, Catering und Bandbetreuung zuständig. Das traditionsreiche „Kleinhirn“-Fußballturnier am Samstag bleibt aber auf jeden Fall: „Das ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts,“ meint Remmert. Es hat alles so geklappt, wie man sich das vorgestellt hat. Als Headliner am Freitag konnten Karma To Burn gewonnen werden. „Unser absoluter Wunschkandidat“, schwärmt Guido Remmert. Die Band aus West Virginia steht für straighten Stoner Rock. Neben Gitarrist Will Mecum besteht Karma To Burn aktuell noch aus Evan Devine (Schlagzeug) und Rob Halkett, der

früher Bass bei den legendären The Exploited spielte. Und etwas ist anders hier: es geht um reinen Instrumentalrock, die Songtitel sind seit Beginn der Bandgeschichte einfach durchnummeriert. Das war für den neuen Bassisten Halkett zu Beginn etwas vertrackt. Aber: „Die Zahlen ergaben langsam Sinn für mich“, meint Halkett“, „so nach etwa vier Wochen“. So gibt es auch auf dem Mitte August erscheinenden Album „Arch Stanton“ die Songs „Fifty Three“ bis „Fifty Nine“, mit einem Rückgriff auf „Twenty Three“. Co-Headliner sind am Freitag Dÿse. Das Duo springt für Antlered Man ein, die aus persönlichen Gründen alle Sommertermine streichen mussten. Mit Andrej Dietrich (Gesang, Gitarre) und Jarij van Gohl (Schlagzeug, Gesang) wurde aber „mehr als guter Ersatz gefunden,“ wie Remmert meint. Dÿse bezeichnen ihren Sound als „New Wave Of German Noise Rock“. Denn: „Mit einem Begriff allein sind wir nicht zu fassen,“ wie Jarij bekundet. Im März erschien ihr drittes Album „Das Nation“, das mit Titeln wie „Waldbart“ oder „Sie ist Maschin“ auf einen angenehmen Humor schließen lässt. Neben Dÿse betreibt Jarij noch „akustische Denkmalpflege“. Heißt,

er vertont Architektur, zuletzt für das Bauhaus Dessau. Was dazu wohl Frank Zappa sagen würde? Der ist aber auch bei Dÿse nicht ganz weit: Tempiwechsel, krumme Taktfolgen und Liveimprovisation gehören dazu. Denn auf der Bühne soll nicht einfach nur die Platte nachgespielt werden: „Ich hoffe, dass die Leute überrascht werden und sagen: ,Es ist anders, aber geil’“, meint Jarij. Für den Samstag wurde mit Montreal eine weitere Wunschband der Organisatoren verpflichtet. Hirsch (Gesang, Bass), Yonas (Gitarre, Gesang) und Max Power (Schlagzeug) haben gerade eine eine Tour zum 10-jährigen Jubiläum hinter sich. Die Hamburger Punkband hat zwar deutsche Texte, ist aber international bekannt und tourt oft im Ausland. Vor vier Jahren wurden Montreal zudem von der Deutschpunkinstitution Slime auf deren Wiedervereinigungstour eingeladen. Für August ist das fünfte Album „Sonic Ballroom“, benannt nach dem legendären Musikclub in Köln, geplant. Die neuen Songs dürfte es schon in Talge zu hören geben. Bei Radio Havanna, die ebenfalls am Samstag spielen, handelt es sich um einen weiteren Liebling von Zukunftsmusik. Fichte (Gesang), Olli (Bass), Anfy (Schlagzeug) und Arni (Gi-

tarre) aus Berlin halten ihr aktuelles Album „Alerta“ für ihr bisher bestes. Denn: „Wir beherrschen unsere Instrumente mittlerweile so gut, dass wir einen vierten Akkord mit dazugenommen haben!“ Sänger Fichte hat eine prägnante Einordnung seiner Band parat: „Schlepphoden trifft Chumbawamba.“ Passt ganz gut, denn hinter dem Ganzen steckt wie so oft jede Menge Message: „Die Welt verändert sich gerade, und das ist unser Soundtrack dazu.“ Neben Kings In Exile aus Dänemark, die bis 2011 noch Fast Gallows hießen und mit „Here’s To The Future“ ein neues Album haben, spielen in Talge auch weiterhin Bands aus der Region. „Diese Tradition führen wir bewusst weiter,“ meint Guido Remmert. „Es ist ein ganz wichtiger Baustein des Festivals, dass sich hier weiterhin gute regionale Bands präsentieren können.“ Dazu gehören in diesem Jahr Nezzer, Halfway Decent, Inka$$o Moskau, Brooks und, auch das eine alte Tradition, die Sieger des letztjährigen „Rock in der Region“-Contests, Basement Apes. Für den Neustart des Talge Open Airs ist also alles gerichtet. MALTE SCHIPPER

P 18.-19.7., Talge (bei Bersenbrück), Am Talger Sportplatz

Karma To Burn: Headliner des Talge Open Air

24 STADTBLATT 7.2014


Songs mit Herz & Hirn: Lucas Günzel

Herz und Hirn Auf dem Open Air „Songwriter im Dreierpack“ spielt neben Fabian von Wegen und Der wahre Jakob auch Lucas Günzel. Unser Juni-Titelmodel ist längst fällig für ein Interview. STADTBLATT: Beschreib doch mal Deine Musik. LUCAS GÜNZEL: Melancholisch, aber optimistisch. Meine Texte handeln meist von zwischenmenschlichem Kontakt. Angefangen beim klassischen Liebeslied, bis hin zur Frage um den Sinn des Lebens. Mit meiner Band versuche ich Text und Ton so zu verbinden, dass man, auch wenn man den Text nicht versteht, ein Gefühl vermittelt bekommt. STADTBLATT: Was inspiriert Dich zu einem Lied? LUCAS GÜNZEL: Ich schreibe meist aus einem Gefühl heraus, spiele auf der Gitarre und warte ab, welcher Satz hängen bleibt. Das führt dazu, dass ich das eigentliche Thema des Songs anfangs selbst noch nicht weiß. Letztlich schreibe ich über die Verbindung zwischen Herz & Hirn, das Leben, den Tod. Meine Inspiration dabei sind natürlich meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse, aber ich beobachte auch viel und versuche, mich in andere Personen hinein zu versetzten. STADTBLATT: Welche Songs von Songwritern findest Du gut? LUCAS GÜNZEL: „Only Love“ von Ben Howard, weil er sehr ehrlich, direkt,

emotional und geil ist. „Honesty“ von Fink, weil er eine super Instrumentierung hat und ein tierischer Sänger ist, den ich immer gerne höre. „Zwischen Hier Und Glücklich Sein“ von Fabian von Wgen – nicht nur, weil ich ihn supporten will, sondern in erster Linie, weil ich seine Texte in Verbindung zu seiner Musik super finde. STADTBLATT: Euer Konzert Ende Juli ist Teil des Osnabrücker Kulturprogramms „Sommer in der Stadt“. Wie verbringst Du gerne den Sommer in der Stadt? LUCAS GÜNZEL: Ich gehe gerne in den Bürgerpark und den Schlossgarten. Wenn es richtig heiß ist, auch immer gerne an den Kanal. Ich bin generell gerne draußen. Je mehr Open Air, desto besser. STADTBLATT: Du bist auch Teil des Acapella-Ensembles Männersache. Wie läuft das gerade und welche Pläne habt ihr? LUCAS GÜNZEL: Es läuft gut. Wir haben

gerade ein Video zur WM gedreht und arbeiten an einer CD. In Zukunft wird es einige Veränderungen geben und dann mal schauen, wo wir damit noch landen. STADTBLATT: In Deiner Biografie gibt es viele spannende Momente, vor allem Deine Zeit in Spanien in einer Art Kommune. Wie war das da? LUCAS GÜNZEL: Ja, ich habe einen sehr unkonventionellen Lebensweg hinter mir – bis jetzt. Von 8-14 habe ich mit meiner Mutter in einer AussteigerCommunity in den Bergen Spaniens gelebt, worüber ich auch einen Song geschrieben habe. Musik gab es da immer viel, aber ich habe sie für mich erst mit 14 Jahren in Italien in den Bergen entdeckt. Damals gab es dort nichts außer einer Gitarre und Zeit. Mein Vater hat mir „House Of The Rising Sun“ gezeigt und los ging’s. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 26.7., GZ Ziegenbrink (+ Fabian von Wegen)

vorband des monats The Wreck Kings

Support von Bob Wayne In unserer Nachbargemeinde Münster halten sie den Rockabilly und Psychobilly hoch. Seit 2009 gibt es The Wreck Kings, die neben den genannten Ausfahrten auch Rock’n’Roll, Punk und Country verwursten. Auf Szene-Festivals und Tourneen in England oder Brasilien haben sie sich einen ordentlichen Ruf erspielt. Und mit „Alcohol“ und „Endless Game“ haben die Kings zwei astreine OSCH Psychobilly-Hits am Start. Darauf einen slappenden Kontrabass! P 15.7., Bastard Club

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musik

Heftiger Hochzeitstag Zwei Punker wollten Hochzeit machen, heraus kam ein rauschendes UndergroundFestival für Punkrock, Ska und Artverwandtes. Jetzt gibt’s die zweite Auflage.

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or einem Jahr erblickte ein neues Festival das Licht der Welt: „Illusion of Progress“. Punk und Ska in all seinen Facetten das Motto. Hintergrund war letztes Jahr eine Punk-Hochzeit: Nach dem Standesamt ging es mit der Hochzeitsgesellschaft teils in Anzug, teils in zerschlissenen Doc Martens als Critical Mass über den Wall zum SubstAnZ, wo sich nach der Hochzeits-Vokü Bands aus allen Teilen Europas die Klinke in die Hand haben. „Als wir letztes Jahr das Festival zum ersten Mal veranstaltet haben, war es anlässlich unserer Hochzeit ein Geschenk von uns an uns“, erklären Julia und Olli, die gemeinsam mit anderen die Organisation ehrenamtlich in die Hand genom-

men haben, kurz vorm ersten Hochzeitstag. „Da es vielen Menschen, uns eingeschlossen, super gut gefallen hat, kam direkt der Gedanke auf, das zu wiederholen.“ Auch diesmal reist eine erlesene Auswahl von deftigem UndergroundPunk, Hardcore und Ska an. Skankshot zum Beispiel sind vier Jahre nach der Gründung aus der deutschen Skapunk-Szene kaum mehr wegzudenken. Der DIY-Gedanke steht ganz oben beim Hamburger Sextett, alle Songs werden unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. Zwischen Save- und Fuck the World nicht entscheiden können Cocktailbar Stammheim. Die beiden Typen spielen Gitarre mit den Händen und Schlagzeug mit den Füßen und sind musikalisch irgendwo zwischen King Khan & BBQ Show und Dackelblut unterwegs. Weiterhin: Wandergitarrenpunk von Faulenza, NRW-Punk von Gesamtscheiße: Scheiße, Synthesizer-Hardcore von Snarg, Breakbeat-Elektropunk

Skankshot: Aus der deutschen SkapunkSzene nicht wegzudenken

von 100 Blumen. After 100 Blumen you will have a drink, so das Versprechen. Auch diesmal ist das Ganze nicht nur irgendein Festival, nein, auch diesmal gibt es mehr zu feiern: Seit genau fünf Jahren ist das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ nun an der Frankenstraße in Spuckweite vom Güter-

Reel Big Fish: Covern bevorzugt Songs aus den 80ern

Immer gute Laune Es gibt Musik, die im Sommer besser funktioniert als andere. Zum Beispiel der Ska-Rock von Reel Big Fish aus dem sonnigen Kalifornien.

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mmer, wenn in einer USamerikanischen Teenagerkomödie eine Party gefeiert wird, läuft im Hintergrund zu 99% SkaRock. Wenn die Hauptfiguren aufdrehen und es heiß hergeht, dann müssen Bands ran wie die Mighty Mighty Bosstones, Sublime, No Doubt oder Reel

Big Fish. Letztere haben sogar gleich einen Auftritt in der Komödie „Die Sportskanonen“ (1995) – aus dem Film stammt einer ihrer größten Erfolge, ein Cover von a-ha’s „Take On Me“. Cover-Songs sind im Fall von Reel Big Fish ein wichtiger Bestandteil ihrer Geschichte. Die Band wurde Anfang

bahnhof zuhause. So wird die Sause zum Höhepunkt einer siebentägigen Festwoche mit Volxküchen, Filmen und Vorträgen zur Flüchtlingspolitik, zu Kapitalismusalternativen oder zu Antifa-Themen. Das volle Programm gibt’s auf substanz-os.de. P 18.-19.7., SubstAnZ

MARCO GAUSMANN

der 90er in Orange County, Kalifornien, gegründet, als – genau – Coverband. Und bis heute haben sie, trotz erfolgreicher eigener Songs und Alben, dass Covern nie aus den Augen verloren – „Fame, Fortune and Fornication“ von 2009 ist ein Album, das ausschließlich aus Coversongs besteht, u.a. mit Songs von Tom Petty, John Cougar Mellencamp und den Eagles. „Won’t Back Down“ klingt einfach cooler, wenn Reel Big Fish daraus einen entspannten Schunkler machen. Sänger Aaron Barrett: „Kein Album von Reel Big Fish ist komplett ohne ein seltsames 80sCover“. Aber damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Band hat 2012 ein Best-of-Album rausgebracht. Die eigenen Hits (u. a. „Beer“ oder „Sell Out“) sind also genauso zahlreich wie die Hits der anderen. Das zweite große Thema von Reel Big Fish: Konzerte. 250 Shows im Jahr sind ein Schnitt, den sie gerne anpeilen. In diesem Sommer sind sie in Europa live unterwegs und spielen die Clubs statt wie sonst oft die großen Festivals. Das ist schön für den SkaRock-Fan, denn die Kalifornier sollte man möglichst so nah wie möglich erleben. Ihr schrilles Outfit, Sänger Aaron Barrett, die Bläser-Fraktion ... Das kommt im Club doppelt gut. Wer sich fühlen will wie auf einer Party aus „American Pie“, ist bei den Kaliforniern genau richtig. MARIO SCHWEGMANN P 25.7., Kleine Freiheit


Happy Birthday! Das Reggae Jam feiert sein 20-jähriges. Zu der Angelegenheit gibt es ein sattes Line-Up. Dabei sind unter anderem Shaggy und Ky-Mani Marley.

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ersenbrück bereitet sich wieder auf seine rund 12.000 Besucher vor. Denn Anfang August ist es wieder so weit: Reggae Jam! Dabei nicht irgendeines, sondern das 20. Jubiläum. „Damals hätte ich nicht damit rechnen können, dass das Festival einmal so eine Größe annimmt“, sagt Bernd Lagemann, der in Osnabrücker Kreisen als „Sheriff“ bekannt ist. Er hat das Festival nicht nur ins Leben gerufen, sondern auch großgezogen. Wer vorher noch nie dort war: Das Reggae Jam strahlt ein Gemeinschaftsgefühl aus. Das Festival findet in einem alten Klostergarten, zwischen Fachwerkhäusern, statt. Wer Lust hat zu schwimmen, kann das entweder an der vorbeifließenden Hase oder im örtlichen Freibad machen. Dazu gibt’s zwei Bühnen, auf denen die Musiker jammen können. Die Acts setzen sich aus ausgewählten, jungen Talenten zusammen, die sich beweisen können, aber auch vergessene Helden und Musikgrößen werden wieder auf die Bühne geholt. Für dieses Jahr hat sich Sheriff etwas Besonderes einfallen lassen: eine große Fotoaus-

stellung der letzten 20 Jahre Reggae Jam. Im Line-Up 2014 glänzen einige Größen aus der Branche. Ein Highlight ist definitiv Shaggy. Der Mann hinter Songs wie „Mr.Bombastic“ oder „It Wasn’t Me“, wird dieses Jahr auf der Bühne des Reggae Jams stehen! Neben ihm tauchen andere renommierte Headliner wie Ky-Mani Marley auf, Sohn von Bob Marley, der sich einen eigenen Namen im Roots Reggae gemacht hat. Aus selbiger Branche und mindestens genau so renommiert sind Midnite und Chronixx, auch sie haben bereits zugesagt. Außerdem: die jamaikanische Skaband Skatalites, die von einer langen und historischen Bandgeschichte geprägt ist. Für die nächsten Jahre wünscht sich Sheriff einen Auftritt von Althea & Donna. „Die habe ich bisher aber noch nicht gefunden, die leben mittlerweile, glaube ich, in New York“, erzählt er. Das Jubiläum soll sich nicht großartig von seinen Vorgängern unterscheiden: gut so. Die sorgfältige Auswahl der Musiker, die idyllische Lage und der Community-Vibe machen das Reggae Jam zu einem ganz besonderen Event. Nicht umsonst wurde es vom Leserpoll der Reggae-Zeischrift „RIDDIM“ zum beliebtesten Festival Deutschlands gewählt. Man könnte fast sagen, beim Reggae Jam wird ein Stück Jamaica nach Bersenbrück verpflanzt. CARINA SCHULZ P 1.-3.8., Bersenbrück, Klostergarten

Shaggy: Mr. Bombastic kommt nach Bersenbrück

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open-air 5.7. 9. Vainstream Rockfest - 7 Seconds, Architects, Blessthefall, Breakdown of Sanity, Bring Me The Horizon, Comeback Kid, Dropkick Murphys, Hatebreed, K.I.Z., Kadavar, The Black Dahlia Murder, Trash Talk, While She Sleeps u.a., MS, Festivalgelände 8.7. 23. Internationales Grolsch Blues Festival - Mountain Men, Lisa Doby & Band, Mason Rack Band, Mike Zito & the Wheel, Joe Louis Walker & Band, Schöppingen, Festivalgelände 18.7. Abifestival 2014 (+19.7.) Lingen, Festivalgelände 18.7. Talge Open Air – Montreal, Antlered Man, Karma to burn, Radio Havanna u.a.(+19.7.) - Nezzer, Inkasso Moskau, Halfway Decent, Basement Apes, Brooks, Kings in Exile, Talge, Sportplatz 18.7. 5. Open-Air-Festival - Nations Afire, December Peals, Sounds & Colours, Nezzer, Faro, Melle, Freibad Riemsloh 19.7. Jazz Summer Night 2014 - Kostenfreie Open Air-Konzerte mit der

Deichbrand

P Wer auf dem Hurricane nicht genug bekommen hat – das Deichbrand Festival hat sich zur Nr. 2 im Norden entwickelt. Im letzten Jahr kamen 35.000 Besucher zu dem „Rockfestival am Meer“. Und das Line-Up in diesem Jahr ist wieder ziemlich geil mit Headlinern wie Jan Delay (Foto), The Prodigy, Paul Kalkbrenner, Marteria oder den Hives. Hinzu kommen so schöne Sachen wie die Beach Area für Beachvolleyball und Beach Soccer und Greencamping. 17.-20.7., Seeflughafen Cuxhaven/ Nordholz Tickets: www.deichbrand.de/tickets

19.7.

19.7.

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26.7.

Bigband „B-Swing“, 19.00, Arno Haas & Magic Hands; 21.00 Jazz Summer Night All Stars feat. Kim Sanders, Jeff Cascaro, Torsten Goods, Rüdiger Baldauf, Peter Weniger; 23.00 Uhr Afrobeat von Ebo Taylor, Minden, Marktplatz Green Planet Festival - This! Autumn Skyline, One Page, Good Morning Fire Eater, Ankerpunkt, The Working Class Bastards, OS, GZ Ziegenbrink Talge Open Air – Montreal, Antlered Man, Karma to burn, Radio Havanna u.a. - Nezzer, Inkasso Moskau, Halfway Decent, Basement Apes, Brooks, Kings in Exile, Talge, Sportplatz Sonntag – Holi Festival Outdoor Maxcherry, Fabian Reichelt, Jakob Greenyer, Sascha Berger, BI, Ringlokschuppen Songwriter im Dreierpack - Lukas Günzel, Fabian von Wegen, Der wahre Jakob, OS, GZ Ziegenbrink

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26.7. Open Air auf dem Vorplatz – Laut und Draußen Vol. 1 - Procain, Crash Rate X, Brain Traps, Maniac in Progress – Rock, MS, Sputnikhalle 7.8. 31. Haldern Pop Festival (bis 9.8.) Augustines, Black Lips, Boy & Bear, Champs, Chet Faker, Enno Bunger, Fink, First Aid Kit, George Ezra, Kwabs, Patti Smith and her Band, Royal Blood, Ry X, Sam Smith, Tom The Lion, Trampled by Turtles u.a., Rees-Haldern, Festivalgelände 13.8. 5. Rock Nacht Bad Essen Bad Essen, Kirchplatz 15.8. 38. Stemweder Open Air(+16.8.) I-Fire, Jaya The Cat, Neonschwarz, Findus, Stemwede, Ilweder Wäldchen 15.8. 9. Serengeti Festival (bis 17.8.) Biffy Clyro, Black Lips, Brutality Will Prevail, Casper, Claire, Deez Nuts, East Cameron Folkcore, Editors, Egotronic, Eskimo Callboy, Flogging Molly, Guano Apes, Jan Delay & Disko No. 1, Kmpfsprt, Mighty Oaks, Moop Mama, NOFX, Papa Roach, Razz, SDP, Taking Back Sunday, Tim Vantol & Band, Truckfighters, Turbostaat u.a., Schloss-Holte-Stukenbrock, Festivalgelände 15.8. 17. Highfield (bis 17.8.) - American Authors, Beatsteaks, Blink 182, Bosse, Eskimo Callboy, Fettes Brot, The Sleeping Souls, Gogol Bordello, Jimmy Eat World, Jupiter Jones, Placebo, Queens Of The Stone Age, Revolverheld, Taking Back Sunday, Terrorgruppe, Turbostaat, Young Rebel Set u.a., Großpösna, Festivalgelände 15.8. Serengeti Festival 2014 - Casper, Flogging Molly, Taking Back Sunday, Eskimo Callboy, East Cameron Folkcore, Razz, Moop Mama, Drunken Masters, 16.8.: Biffy Clyro, Nofx, Guano Apes, SDP, Turbostaat, Mighty Oaks, Black Lips, Deez Nuts, Tim Vantol & Band, Brutality Will Prevail, Lexy & K-Paul, Egotronic, 17.8.: Jan Delay & Disko No1., Editors, Papa Roach, Augustines, Cloud Nothings, Truckfighters, Kmpfsprt, BI, Schloßholte-Stukenbrock 16.8. Schlagerparty zum 10jährigen Jubiläum des Museums Gronau, Rock’n’popmuseum 16.8. 5. Rock Nacht Bad Essen - Ray Wilson, Dire Strats, Luca, Bad Essen, Kirchplatz 17.8. X-Rockfest Open Air 2014 - Machine Head, Amon Amarth, Airbourne, Life Of Agony, Caliban, Graveyard, August Burns Red, Napalm Death, Wovenwar, Herford, X 22.8. Hütte Rockt Festival 8 (+23.8.) Therapiezentrum, Destination, Anywhere, Joga Club, Mr. G and his Billy Boys, Hi! Spencer, Emil Bulls, Wirtz unplugged, Sub7even, Wohnraumhelden, Sebel u.a., Georgsmarienhütte, Festivalgelände 30.8. Rock am Schloss 2014 - Tito & Tarantula, Das Pack, DCVDNS, Alex Mofa Gang, Unfames, Taiga, Never Silent, Fürstenau, Schlossinsel 5.9. 9. Berlin Festival (bis 7.9.) - Alle Farben, Austra, Bilderbuch, Crystal Fighters, Darkside, Editors, Fünf Sterne Deluxe, K.I.Z., Kid Ink, Olson, Rage, The Acid, Warpaint, Woodkid u.a., Berlin, Flughafen Tempelhof

Elton John: Nie ohne Klavier

Nur das Beste Warum man zu einem Konzert von Elton John gehen sollte? Weil er einer der größten Entertainer der Popmusik ist. Und auf „Greatest Hits“-Tour geht.

e

s gibt eigentlich drei Elton Johns. Fangen wir mit dem „Radio Elton John“ an. Den kennt jeder, der nicht nur ab und zu Sender wie NDR2, Hit Radio Antenne, ffn oder Radio 21 hört. Es vergehen keine 72 Stunden ohne Elton-John-Song. Tagsüber bevorzugt Balladen wie „Your Song“, „Tiny Dancer“ oder „Can You Feel The Love Tonight“. Abends oder nachts dann Schnelleres á la „I’m Still Standing“ und „Crocodile Rock“. Die Radios spielen seine Greatest Hits. Das sind immer noch fast ausnahmslos großartige Songs, aber man weiß dann so viel von Elton John wie man von den Beatles wüsste, würde man nur „Yesterday“ und „Help!“ kennen. Aber es gibt ja noch einen zweiten Elton John – und das ist der „Album Elton John“. Jener ist ein brillanter Musiker, Sänger und Pianist, der vor allem im ersten Teil seiner Karriere bahnbrechende Alben aufgenommen hat, die heute mehr oder weniger Kultstatus genießen. Als da u. a. wären „Goodbye Yellow Brick Road“, „Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy“ oder das irrwitzige „Blue Moves“ von 1976. Ein

gigantischer, verspielter, überladener, wahnwitziger Eintrag in die Popgeschichte. Mehr als 30 Musiker wirkten an dem Album mit, u.a. die beiden Songwriter Graham Nash und David Crosby als Background-Sänger sowie Jazz-Saxofonist David Sanborn, der zeitgleich mit David Bowie aufnahm. Und obendrauf das komplette London Symphony Orchestra. Grund: Elton John war Mitte der 70er ein Megastar und leistete sich dekadenten Pomp im Studio – ein Glück für die Nachwelt. Das Doppel-Album ist ein knapp zweistündiger Trip, in dem Elton John wie eine Flipperkugel hin und her ploppt zwischen Pop, Rock, psychedelischen Einflüssen, Balladen und sogar Musical- und Metalansätzen. Wer den „Radio Elton John“ und den „Album Elton John“ kennt, ist schon sehr weit. Aber komplett wird’s erst mit dem „Entertainer Elton John“. Das ist der Elton John, der seit über 40 Jahren auf der Bühne steht, der alle verrückten Brillen dieser Welt aufhatte, dessen „The Red Piano Show“ alle Rekorde in Las Vegas brach, der 60. Mal (!!) im New Yorker Madison Square Garden gespielt hat ... und der auch mit 67 Jahren noch rockt und rollt wie nur wenige Jüngere. Seine aktuelle „Greatest Hits“-Tour führt ihn in die Region – und der „Live Elton John“ ist der beste von allen. MARIO SCHWEGMANN P 6.7., Gerry Weber Stadion, Halle/Westfalen


konzerttipps

Vainstream Rock Fest

Tito Larriva

FESTIVAL. Seit 2006 wird der Hawerkamp am Münsteraner Hafen zum Festivalgelände. Der Startschuss fällt aber am Freitag im Skaters Palace. Am Samstag geht es dann am Hafen weiter. Die Dropkick Murphys (Foto) aus Boston verkaufen weltweit Shows mit ihrem Celtic American Punk aus, und auch das Ethos passt zur Musik: „Wir sehen Band und Publikum als eine Einheit an. Mit anderen Worten: Die Bühne und Mikros gehören euch!“ Zwischen Pogues, Sick Of It All und The Mighty Mighty Bosstones geht es auch traditionell zu, was die Rolle von Scruffy Wallace an Dudelsack und Tin Whistles erklärt. 7 Seconds aus Nevada gehören zur ersten Generation des US-Hardcore. Nach Ausflügen in den Punk-Pop kehrte die Band zuletzt wieder zur alten Schule zurück. Und auch die mächtigen Sepultura sind da. Am Schlagzeug: der blutjunge neue Drummer Eloy Casagrande. Des weiteren: K.I.Z., The Black Dahlia Murder und viele andere. P 4./5.7., Münster, Skaters Palace/Am Hawerkamp

SONGS & STORIES. Humberto Lorenzo „Tito“ Larriva kommt mit dem Besten aus seiner nun auch schon drei Jahrzehnte währenden Karriere auf Tour. Der ausgebildete Ballettänzer wurde vor allem mit seiner Band Tito & Tarantula und den Soundtracks zu den Filmen „Desperado“ und „From Dusk Till Dawn“ (Stichwort „Titty Twister“) von Robert Rodriguez, mit dem er auch privat befreundet ist, bekannt. An diesem Abend gibt es den Mexikaner solo und akustisch. P 3.7., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

SNFU

Sommer-Fieber

stars@ndr2

Morblus

Boyce Avenue

Abifestival Lingen

HARDCORE. Alte Helden im Gleis. Die Band um Genre-Exzentriker Ken „Mr. Chi Pig“ Chinn erfanden in den 80ern mit dem Album „... And No One Else Wanted To Play“ den Skatepunk. Vor einigen Jahren machte sich ein SNFU-Fan in einem Dokumentarfilm auf die Suche nach Chinn. Und fand ihn: drogenabhängig und obdachlos. Doch die Aktion brachte Chinn wieder auf die Beine. Mit neuem Line-Up und dem zurückgekehrten Dave Bacon am Bass. P 19.7., Münster, Gleis 22

ITALIAN BLUES ROCK. Seit 1991 ist Roberto Morbioli aus Verona im Namen des Herrn unterwegs. Der Sänger und Gitarrist hat neben seiner europäischen Band auch eine in den USA, spielte mit John Mayall und Robben Ford und ist Mitglied bei der Big Daddy Wilson Band. In Münster steht Morbioli mit Daniele Scala (Hammondorgel), Stefano Dallaporta (Bass) und Diego Pozzan (Schlagzeug) auf der Bühne. „When the music comes through soul, that’s Morblus.“ P 25.7., Münster, Hot Jazz Club

OPEN AIR. Seit 2007 organisiert die Fachschaft Medizin der Uni Münster das „Sommer-Fieber“-Festival, dessen Einnahmen an gemeinnützige Zwecke gehen. Vor dem Schloss spielen dieses Jahr der norddeutsche Hooligan der Herzen: Thees Uhlmann & Band (Foto), die zurückgekehrten Die Happy, Reggae- und Gentleman-Freund Martin Jondo, Rap- und Max Herre-Freund Megaloh sowie Clark Can’t. Hinterher wird zur Aftershow Party gebeten. P 19.7., Münster, Schlossplatz

PUERTO RICAN POP. Die Manzano-Brüder Alejandro Luis (Gesang, Klavier), Fabian Rafael (Gitarre, Keyboard) und Daniel Enrique (Schlagzeug, Bass, Violine) aus Florida coverten zunächst auf Youtube Songs von Pearl Jam, The Fray oder Michael Bublé. Auch die eigenen Stücke kamen dermaßen gut an, dass bald auch die größen Säle in Europa ausverkauft wurden. Im April erschien die EP „No Limits“, auf der Boyce Avenue mehr in Richtung tanzbarer Pop gehen. P 26.7., Bremen, Aladin

UMSONST & DRAUSSEN. Nach dem Erfolg mi 35.000 Besuchern im letzten Jahr gibt es jetzt die zweite Auflage auf dem Stoppelmarkt in Vechta. Bei freiem Eintritt und moderiert von Holger Ponik und Jens Mahrhold treten der auch solo extrem erfolgreiche Adel Tawil („Lieder“), die mit dem neuen Album „Resurrection“ zurückgekehrte Anastacia sowie Frida Gold (Foto, „Wovon sollen wir träumen“, „Liebe ist meine Religion“) auf. P 19.7., Vechta, Stoppelmarkt

The Jon Spencer Blues Explosion

ROOTS ROCK. Jon, Judah und Russell entfachten vor mehr als 20 Jahren die andauernde Roots Rock-Revolution (The White Stripes, The Black Keys) mit einer Mischung aus Stil und Brutalität. 2012 erschien das Album „Meat And Bone“, doch im Mai war man in Brooklyn im Studio. Jetzt kommen die New Yorker wieder auf Tour und versprechen: „Blut wird fließen bei dieser rekordverdächtigen Rock’n’Roll-Sause.“ P 14.7., Münster, Gleis 22

Acollective

ISRAELI INDIE ROCK. Wieder Interessantes aus Israel im Forum. Acollective aus Tel Aviv sind nicht nur eine siebenköpfige Band, sondern auch so etwas wie eine Kulturbewegung. In ihrer Heimat spielten sie wöchentlich Shows und fanden sich bald auf dem Glastonbury Festival wieder. Folk, Electro, Jazz, Middle Eastern Blues mit Saxofon und Glasflaschenpercussion. Wie sagte ein Kritiker: „Stellt euch die Tindersticks mit Jonny Greenwood an der Gitarre vor.“ P 25.7., Bielefeld, Forum

OPEN AIR. Auch in diesem Jahr geht eines der dienstältesten Festivals der Region über die Bühne. Mit DENA (Foto) ist ein aktueller Feuilletonliebling dabei. Die Bulgarin, bürgerlich Denitza Todorowa, konnte 2012 mit dem Video zu ihrem Song „Cash, Diamond Rings, Swimming Pools“ begeistern. Dort flaniert sie mit Erlend Oye (Kings Of Convenience, The Whitest Boy Alive) zu R&B und Balkanbeat über einen Neuköllner Flohmarkt. Mit „Flash“ erschien gerade ihr Debüt. Interessant dürfte es auch bei Die Rakede werden. Auf der EP „Ja ... aber was, wenn alles klappt“ ist Samy Deluxe mit zwei Features vertreten, auch Jan Delay ist Fan der ‚Triebwerke’. The Intersphere aus Mannheim spielen Alternative Prog, bei Exclusive gibt es Minimal Beats, Gitarren und deutsche Texte, der Rapper Philipp „Füffi“ Weltring aus Münster ist dabei, ebenso wie die Contestgewinner Unfames aus Fürstenau. P 18.-19.7., Lingen, Festivalgelände STADTBLATT 7.2014 29


nachtaktiv Abtanzen im Juli

Double Bass

Bei Tobi und Oli kommen Headbanger auf ihre Kosten. Auf ihrer „Mosh Zone“ legen sie Metal querbeet auf – aber bitte keine Standards. STADTBLATT: Was legt ihr auf? TOBI & OLI: Heavy Metal/NWOBHM, Speed Metal, Thrash Metal, Hair/Glam Metal. STADTBLATT: Wie seid ihr dazu gekommen, DJs zu werden? TOBI & OLI: Schnalli vom Bastard Club hat vor ein paar Jahren eine Art Contest veranstaltet, um einen neuen DJ für eine Metalparty zu finden. Es gab insgesamt nur drei Teilnehmer, zwei von denen waren nunmal wir. Als Stammgäste hatten wir vermutlich einen Vorteil, denn an den Skills kann es nicht gelegen haben, wir ha-

events ben zum ersten Mal aufgelegt. STADTBLATT: Ihr legt zusammen auf – was ist daran gut? TOBI & OLI: Es gibt verschiedene Vorteile. Unsere Geschmäcker stimmen zwar größtenteils überein, aber Oli fährt z.B. auf Glam/Hair Metal ab, während bei mir eher der Thrash regiert. Wir wechseln uns dann phasenweise ab, so kann jeder seine Favoriten auflegen und dennoch mal in Ruhe sein Bierchen trinken und sich mit den Gästen unterhalten. STADTBLATT: Was ist eure DJ-Philosophie? TOBI & OLI: So wenig Standards wie möglich! Wer „Enter Sandman“, „Living After Midnight“ und „Back In Black“ hören will, ist bei uns falsch! Natürlich erfüllen wir gerne Wünsche, sofern diese nicht völlig aus der Reihe tanzen, dennoch sehen wir immer zu, dass keine ausgelutschten 08/15Songs laufen. Außerdem finden regionale Bands wie z.B. Bitter Piece, Warhead, Sudden Death, Deterrent, Enola Gay oder S.D.I. ihren Platz in unserer Playlist. STADTBLATT: Welcher Song ist gerade im Kommen? TOBI & OLI: Was Bands angeht, sollten definitiv Stallion genannt werden, die starten zurzeit richtig durch. Ansonsten stoßen wir ständig auf neue Bands, egal ob vergessene Truppen aus den 80ern oder Newcomer, die wir unseren Gästen natürlich nicht vorenthalten wollen. STADTBLATT: Wer tanzt schöner: Männer oder Frauen? TOBI & OLI: Getanzt wird eher selten, aber wenn es dennoch mal dazu kommt, sind die Frauen doch etwas ansehnlicher. Die Kerle sitzen sowieso meistens am Tresen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

Termine unter facebook.com/MoshZoneOS

dj des monats Hinter’m Pult: Gelo Nivals Warum bist Du DJ? Ich bin in erster Linie Musiker, bin kreativ. Allerdings geschah dies bis jetzt nur im stillen Kämmerlein, sprich im Studio. Das bekommt kaum jemand mit. Das Auflegen ist ein Ausgleich dazu – es bringt massenhaft positive Gefühle, wenn du da oben stehst und das Publikum dich feiert. Was legst Du auf? Deep House & Tech-House. Legst Du im Sommer andere Sachen auf? Ja, vor allem draußen bei tollem Wetter. Die Leute, die zu einem Open Air kommen, erwarten etwas Neues, Undergroundiges. Was waren – außer dem Neo – die coolsten Locations, an denen Du aufgelegt hast? Im 3raum Club mit Robin Schulz, bei der Freiluftmesse im Nettetal mit den Feierdrachen und im London Club in Moskau. Wie kommst Du nach dem Auflegen runter? Wir quatschen nach der Party oft noch mit den Kollegen und lassen den Abend Revue passieren. Viel brauche ich nicht, um runterzufahren.

Aktuelle Top5 DJ Mes/Sonny Fodera – No Jetlag (Original Mix) Umut Akalin – Boyz Not Toyz Pelo & Nico Stojan – More Soul (Original Mix) Me And Her And David Keno – Walking Boots (Original Mix) Weiss – If I Ever Dance (Original Mix) Alltime Favorite? Ein Bossa-Nova-Album mit Liedern von Tom Jobim.

Termine: P 12.7., Neo (Beach) P 25.7., Neo (Beach) INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 26.7., Neo (Beach)

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Antritt der künftigen Radsportelite

Tour de Wallenhorst Auch in diesem Sommer findet die Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Radsport-Junioren vor den Toren Osnabrücks statt.

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as die in Frankreich können, können wir in Niedersachsen schon lange! 120 Fahrer aus 10 Nationen werden bei der Internationalen Niedersachsen-Rundfahrt an den Start gehen. Mannschaften (Sechser-Teams) aus Norwegen, Schweden, Finnland, Luxemburg sowie den verschiedenen deutschen Landesverbänden – und ein Team aus Sibirien. In den beiden Vorjahren waren die russischen Sportler jeweils in fünf Tagen mit einem umgebauten Kleinlaster über mehr als 5.000 Kilometer angereist. Aber auch die Belgier muss man im Blick haben. Die auf spätere Profi-Karrieren ausgerichteten Fahrer der beiden belgischen Teams gehören seit Jahren zum festen Bestandteil der Rundfahrt und imponierten in Wallenhorst wiederholt mit Erfolgen in Einzel-, Mannschafts- und Etappenwertungen. Der von Coach Rik Devoogdt als „Cavendish der Junioren“ hochgelobte Enzo Wouters kann einer der Protagonisten der Rundfahrt 2014 werden. Zum 14. Mal in Folge wird das Nachwuchs-Rennen nun schon rund um Wallenhorst ausgetragen

– ein Highlight im Sportjahr der Region. Und dass hier Top-Fahrer am Werk sind, beweisen die Starts vieler ‚Wallenhorst-Junioren’ später bei der Tour de France oder dem Giro d’Italia. Ein ganzes Wochenende lang wird gefahren, rund 280 Kilometer. Am Freitag (Start 18h) verläuft der Rundkurs durch Wallenhorst, Rulle, Lechtingen und Hollage-Ost. Das Einzelzeitfahren am Samstagmorgen (Start 9:45h) findet zwischen dem Alten Dorf in Wallenhorst und Engter statt. Am Samstagnachmittag (Start 16h) verläuft die Strecke durch Wallenhorst, Rulle, Lechtingen, Pye und Hollage-Ost. Die Königsetappe am Sonntag über 114 Kilometer (Start 16h) geht durch Wallenhorst, Engter, Evinghausen, Icker, Rulle, Lechtingen und Hollage-Ost. Es werden also an allen drei Tagen immer unterschiedliche Strecken gefahren. Tipp an alle Osnabrücker: Selbst losradeln und die Fahrer entlang der Strecke anfeuern. Wie sich das für einen richtigen Event gehört, gibt es auch ein nettes Rahmenprogramm. Der Startund Zielbereich im Zentrum Wallenhorsts wird in Höhe des „Gasthofes zur Post“ zur Eventfläche mit Getränke- und einem Imbisswagen, und für die Kids gibt es eine Hüpfburg oder Kinderschminken. Alles klar für die Tour de Wallenhorst. P 25.-27.7., Wallenhorst

MARS


Das Kino kommt!

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Auch 2014 gibt es das „Sommerflimmern – Kino auf dem Lande“. An zwölf besonderen Orten im Osnabrücker Land, vornehmlich Bauernhöfen, werden zwölf europäische Filme gezeigt – Open Air. Allesamt passen zum diesjährigen Motto: „Essen, Trinken und Genießen“. So läuft auf dem Hof Hellbaum in Schwagstorf zum Beispiel „Kebab Connection“, „Zimt und Koriander“ auf dem Hof Groneick in Gehrde. Alle Spielorte bereiten zudem ein auf den jeweiligen Ort zugeschnittenes Vorprogramm vor, außerdem gibt es Speisen und Getränke. Das komplette Programm ist unter sommerflimmern.de zu finden. P 11.7.-23.8., div. Orte

Vor dem Finale

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Am zweiten Juli-Sonntag wird nicht nur das Finale der Fußball-WM ausgetragen, sondern davor noch ein Qualifikationsrennen zur 1. Europameisterschaft im Badewannenrennen. Im Außenbereich des Nettebades wird das schnellste Team gesucht sowie das Team mit der originellsten Verkleidung. Bei schlechtem Wetter findet das Rennen im Sportbadbereich statt. P 13.7., Nettebad

Rot zu blau

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Erstmalig im Landkreis Osnabrück findet ein Holi-Farbrausch-Festival statt. Auf der rund 4500 Quadratmeter Wiese „Im Spell“ im Oeseder Zentrum werden zwischen 3000 und 4000 Besucher zum friedlichen Farbrausch erwartet. Das Line Up wird kurzfristig bekannt gegeben, da noch nicht alle DJs gebucht sind. Als Top Act ist aber schon Moguai bestätigt. Ab 15 Uhr folgen stündliche Farbrausch-Countdowns, d. h. die Besucher werfen zeitgleich Farben in die Luft. Zwischen den einzelnen DJ-Sets gibt es kleinere Showeinlagen von Trommlern oder Tänzerinnen. Die Farbbeutel kann man vor Ort kaufen. P 12.7., Georgsmarienhütte. Im Spell

Wettkämpfe im Schottenrock

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Es ist wohl einer der ungewöhnlichsten Events des Sommers: die Highland Games. Zum vierten Mal richtet der Lions Club Osnabrücker Friedensreiter dieses Spektakel aus. Bis zu 30 Teams werden bei den Highland-Games wieder in folgenden Disziplinen gegeneinander antreten: Baumstammüberschlag, Gewichthochwurf, Steinstoßen, Fassrollen, Baumstammlauf, Steintragen, Gewichtweitwurf, Baumstammslalom, Streitaxtwerfen und Tauziehen. Außerdem müssen sich die Highlander beim Bogenschießen einer ganz neuen Disziplin stellen. Erstmals wird es auch spezielle Disziplinen für Kinderteams geben. Im Anschluss sind sowohl Teams wie auch Zuschauer und Freunde zu einem Ausklang mit schottischem Flair und Lagerfeuer eingeladen. P 26.7., Bad Iburg, Am Freibad

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bühne pro:c-dur, Klassik und Rock auf hohem Spaß-Niveau

Glücklich, wer das Sommer-Abo hat Sommer in der Stadt, das heißt gute Laune. Wer die Kabarett- und Comedy-Veranstaltungen im Innenhof vom Haus der Jugend im Abo hat, muss nicht verreisen. Ein Überblick über das Angebot.

d

er Auftakt findet unter dem Motto „Wissenschafts meets Comedy“ statt, über politisches Kabarett geht es bis hin zum sogenannten Musik-Kasperett. Das Kulturprogramm deckt die Bandbreite von derb-witzig bis subtil ab. Wer alles will, kann (fast) alles bekommen: das Innenhof-Abo beinhaltet 5 aus 7 Veranstaltungen zum vergünstigten Preis. Am 16.7. legt Konrad Stöckel los, ein Spaßmacher für die ganze Familie, der seine verrückte Mischung aus Erfinder- und Zaubertricks unlängst auch in Buchform veröffentlicht hat: „Wie man mit AC/DC das Licht ausmacht“, das hat nichts mit Strom zu tun, sondern mit den Schallwellen der bekannten Rockband. Stöckel neigt dazu, seine Tricks zu verraten, mit der Zauberer-Ehre nimmt er es nicht so genau: gut für die Zuschauer. Eine Woche später (23.7.) geben pro:c-dur ein Kabarettkonzert, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Nicht nur sind die Musiker Timm Beckmann (Klavier) und Tobias Janssen (Gitarre) handwerklich unglaublich gut. 32 STADTBLATT 7.2014

In ihrem Programm kontrastieren sie Sakko mit Unterhemd, Klavier mit EGitarre, Georges Bizet mit Metallica und sie reden nicht nur darüber, sie können auch beides spielen, ohne Probleme auch die Oper auf der E-Gitarre. Die beiden filetieren die alten Grenzen zwischen hoher und populärer Kultur und schieben sich in beiden Bereichen locker die Kugeln zu. Ende Juli (30.7.) trifft Toby Katze auf das gestandene Osnabrücker Poetry Slam-Publikum. Seine Texte sind „rocknrollmitbuchstaben“. Als Slammer der Extraklasse liefert er nicht nur Pointen, er verfügt auch über die Vortragsfähigkeit eines Stand-Up-Comedians, die Stimme eines Synchronsprechers. Diese Katze landet ganz sicher immer auf den Pfoten. Nach kurzem Luftschnappen geht es im August weiter mit „Team und Struppi“ (13.8.). Ihr Programm „Die Machtergreifung“ ist herrlich bösartig. „Nicht die Bildzeitung abschaffen, sondern einfach die Menschen, die sie lesen!“ oder „Wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, dann

macht sogar eine Hinrichtung Spaß.“ Nichts für ganz Empfindliche und alleine deswegen schon ein Highlight. Gegen den Blonden und den Struppigen bewegt sich Frank Fischer (20.8.) viel deutlicher in Bereichen, die niemandem weh tun. Wem also die Ironie in einem Spruch zum Thema Integration wie „Come in and find out!“ (Team und Struppi) nicht ganz passt, der findet politisch korrekte Scherze bei Fischers „Angst und andere Hasen“. Seitenbacher-Müsli-Werbung stellt ihm die Nackenhaare auf, gegen Flugangst helfen ihm ein paar Flaschen Wein, „zwei drei Flaschen ... mehr schaffste auf innerdeutschen Flügen auch nicht.“ „Thekentratsch“ gibt es Ende August (27.8.) mit dem Duo Heike Becker und Kerstin Saddeler-Sierp. Die Damen stellen alles auf den Kopf. In ihrem Programm „Immer auf den letzten Drücker“ darf man sich mitunter darauf freuen, wie die beiden sich gegenseitig aufziehen im Sinne von „Kein Wunder, dass diese Frau Single ist ... na, aus Überzeugung, aber nicht aus der eigenen.“ oder „Dein Gisbert war ne Heulsuse!“ „Der war nur schüchtern...“ „Hat der dich ins Bett geschwiegen oder was?“ Die dritte Frau im Kulturprogramm meint es ernst. Anny Hartmann macht

politisches Kabarett, weil es ihr ein Bedürfnis ist und sie spart nicht mit kritischen Seitenhieben. Am 3.9. wird die diplomierte Volkswirtin mit etwas Glück in ihrem Programm „Ist das Politik, oder kann das weg?“ dem Osnabrücker Publikum vorrechnen, dass sich eine Veränderung des Spitzensteuersatzes nicht auf Unternehmen und Arbeitsplätze auswirkt. „Wenn es eine Briefmarke mit einem aktuellen Politiker gäbe, würde die auf keinem Brief halten, weil die Leute auf die falsche Seite spucken würden.“ Den ein oder anderen Nerv wird sie möglicherweise treffen. Im September zeigen die Nachzügler (nicht im Abo) mit Namen „Zärtlichkeiten mit Freunden“ auf der Bühne sicherlich ihre obligatorische Stehlampe. Ihre Auftritte beginnen sie gerne mal mit den Worten: „Wir wurden gefragt, ob wir heute Zeit und Lust haben hier aufzutreten ... und wir haben Zeit.“ Das Duo kann für sich die Erfindung des „Musik-Kasperetts“ in Anspruch nehmen. Da geht es die ganze Zeit darum, ein Lied zu spielen, doch die beiden haben vorher immer noch Masken und Perücken aufzusetzen. Ganz zum Schluss folgen dann vielleicht einige wenige Takte: „Osnabrücker Nächte sind lang, aber dann, aber dann...“ DANIEL RÜFFER


Zustände wie im alten Rom

Robin Hood

Thrill me

MUSICAL Sie waren die „thrill killers“. 1924 ermordeten sie in Chicago einen 14-jährigen Jungen. Nur, um zu zeigen, dass es funktioniert, das perfekte Verbrechen. Das Musical des New Yorker Autors und Komponisten Stephen Dolginoff basiert also auf einer wahren Begebenheit, wie sie zynischer und tödlicher nicht sein könnte. Wir begegnen Nathan und Richard. Zwischen beiden eskaliert ein obsessives Abhängigkeitsverhältnis. Richard ist der Haupttäter, dem Brandstiftungen und Wohnungseinbrüche bald nicht mehr genügen. Nathan verliert sich in seiner Liebe zu Richard (und verliert am Tatort seine Brille, worauf es nichts wird mit der Perfektion). Woher wir den Fall kennen? Klar, aus Hitchcocks „Cocktail für eine LeiHPS che“. P 6.7., emma-theater

drauf achten... Aber wie soll das gehen? Also schaut sie nach. Ein Stück über „die Untiefen der Seele, die Begegnung mit unterdrückten Trieben, nie ausgelebten Wünschen und Fantasien“. Und Fleur ist damit nicht allein... HPS P 19.7., Erstes Unordentliches Zimmertheater

enmusical. Ansonsten ist aber alles so, wie wir es kennen: Robin liebt Lady Marian. Richard Löwenherz kehrt zurück aus dem Heiligen Land. Und dann hebt er an, der Kampf im Namen der Gerechtigkeit. Und keine Angst: es wird eher witzig als blutig. HPS P 2., 6., 9., 13., 16., 20., 23., 27., 30.7., Freilichtspiele Tecklenburg

Robin Hood ...

Die drei Musketiere

MUSICAL ... und die Kinder von Sherwood Forest. Aha? Kinder? Als Vogelfreie, als Geächtete? Seite an Seite mit Bruder Tuck, Will Scarlet und Little John gegen den Sheriff von Nottingham? Okay, ist halt ein Famili-

Hinter meinem Vorhang

SCHAUSPIEL Und hier eine gute Nachricht! Es gibt eine neue Theatergruppe in der Stadt: „Spielstoff“, angedockt ans Erste Unordentliche Zimmertheater. Ihre Leiterin ist Esther Engraf, vormals Theater am Güterbahnhof. Vorhang auf zur ersten Produktion: Es geht um Fleur, mit einer Flasche Rotwein im Korb (kennen wir doch?) unterwegs zu ihrer Großmutter. Dabei kommt sie an einem Vorhang vorbei. Hinter dem ist lautes Stöhnen zu hören. Fleur weiß: Besser gar nicht

Zumba klass. Ballett Lindy Hop

SCHAUSPIEL Athos, Porthos, Aramis, D’Artagnan... Klar, aber was hier zu sehen ist, ist nicht nur klassisch von Alexandre Dumas, sondern umgearbeitet von Axel Plogstedt. Natürlich geht es trotzdem um Sprüche wie „Einer für alle, alle für einen“, um Kardinal Richelieu und Mylady Winter. Es wird gefochten, gefochten und gefochten. Und wer sich dabei an Wicküler-Bier erinnert, liegt ebenso richtig wie Jamal Malik, der in „Slumdog Millionär“ 20 Millionen Rupien mit der Antwort auf die Frage gewinnt, wer neben Athos und Porthos der dritte Musketier war. Genau, eben NICHT HPS D’Artagnan... P 5., 12., 19., 26.7., Waldbühne Melle

das Musical. Wir begegnen Pseudolus, einem Sklaven. Der wünscht sich natürlich? Klar, die Freiheit. Und schon gehen sie los, die Wirrnisse, Turbulenzen, Schwindeleien, Verwechslungen, Intrigen. Herrlich skurril. Und dass am Ende keiner mehr den Überblick hat, wer warum wie wann und wo mit wem, ist völlig egal. Denn den Figuren geht es rasch wie den Zuschauern: Chaos, Chaos, Chaos. Das Versprechen: „Slapstick und Flachwitz auf hohem Niveau“ bei „einem einfach zum Schreien komischen Abend.“ HPS

P 3., 10., 11., 17., 19. 31.7., Waldbühne Kloster-Oesede

Zustände wie im alten Rom

Hinter meinem Vorhang

1.–7. September

Ballett-Workshop Jetzt anmelden!

Jazz Dance Stepp HipHop

MUSICAL Ein Musical nach Plautus, dem antiken Komödiendichter? Ääähhh, jaaaa... Aber halt: Immerhin hat sich Steven Sondheim drangesetzt, das Ganze in ein (immer noch) zeitgemäßes Gewand zu kleiden –

Thrill me

Sommer 2014 STEPHEN

SONDHEIMS COMEDY-MUSICAL

ZVstände wie im alten

Rom Singspiel von Rolf Zuckowski, Wolfram Eicke und Hans Niehaus

A funny thing happened on the way to the forum

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 7.2014 33


kunst sehenswert

Hexen grillen

Soufeina Hamed

Comics über die Vorurteile, die jungen muslimischen Frauen im Alltag begegnen? Soufeina Hamed, die in Osnabrück ihren Master in Interkultureller Psychologie macht, zeigt in „EbenSo. Angestarrt wie ein Alien“ eine herausfordernde Mischung aus Humor und Ernst. Ein Brückenschlag. Aber ob von beiden Seiten Grenzquerer kommen? P bis 1.8., Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück

Jakob und Manila Bartnik erwecken die Stadtgalerie mit ihrem Projekt „Okidoki“ zu neuem Leben. Derzeit gibt ihren Jörg Sprave Schützenhilfe: „trigger happy“.

e

s gibt einen Garten in Burgkunstadt, der hat schon alles gesehen. Achtläufige Gatling-Guns, 40-schüssige Repetierarmbrüste, Brandpfeil-Flammenwerfer zum Grillen von Hexen. Alles muskelbetrieben, auf Gummibandbasis. Es ist der Garten von Jörg Sprave. Sprave, dessen „Slingshot-Channel“ bei YouTube mit Riesenschritten auf die 50 Millionen Klicks zugeht, ist ein Besessener. Der Oberfranke, so bullig wie selbstironisch, baut und testet skurrile Abschussgeräte für ebenso skurrile Munition – vom Kreissägeblatt bis zum Kondom, vom Aschenbecher bis zur Kettensäge, vom Bleistift bis zum Keks, von der Weintraube bis zum Dildo, vom neunzölligen Nagel bis zur Machete. Legendär: seine Klobüstenpfeile. Laden, zielen, losballern: Sprave durchsiebt Holzwände, zerfetzt Schrottautos, durchbohrt Matratzen, Bierfässer und Bundeswehrhelme, pulverisiert Flaschen und Melonen. Filmt das Ganze in Superslowmotion. Whamm! Klirr! Donk! Krack! Pfopp! Herrlich. Bajonette, Wurfmesser, 5-cm-Stahlkugeln?

Hanna von Behr Katja Staats

Das ist ja mal ein Ausstellungstitel: „Sehnsucht. Wohin wir zogen, ahnte ich nicht, das Warum habe ich später verstanden.“ Whow. Das Ganze fußt auf „Nkaah: Experimente am lebenden Objekt“ von Michael Stavaric. Und der Besucher „kann sich verlieren oder finden“. Und springen. Und schweifen. Und hängenbleiben, verweilen, kreieren. Hmm. Was immer das heißt. P 11.7. bis 16.8., BBK Kunstquartier

34 STADTBLATT 7.2014

vom Konventionellen, Bequemen! Polarisierung, Mut zur Kontroverse!“ Ihre Mission: Zu zeigen, dass Kunst „nicht nur was zum Konsumieren ist“, sondern gedankliche Eigenleistung fordert, „persönliche Transformation“. Ihr Mittel? Eine „radikale, junge Linie“. Pause. „Mal sehen, was draus wird.“ Jakob und Manila Bartnik, die schon den Redlinger Bunker mit Kunst bespielt haben, den Güterbahnhof, und parallel zu „Okidoki“ ihren „Kunstraum“ an der Lotter Straße voranbringen: „Es geht um eine Neuausrichtung der Galerie. Die hat künstlerisch ja lange im Schlaf gelegen.“ Anstoß war ein anfangs eher zufälliger Kontakt zu Julia Draganovic, der neuen Leiterin der Kunsthalle. Jakob und Manila Bartnik: „Gemeinsam haben wir festgestellt: Was derzeit in der Stadtgalerie läuft, sehen wir problematisch. Also haben wir den Plan gefasst, ein Experiment zu wagen: ‚Okidoki‘.“ Ende August beginnt Phase 3. Jeder, der will, kann ausstellen – was immer er möchte... Aber erstmal: Feuer frei für Sprave. Gerade lädt er bei YouTube einen Machetenwerfer, frische Wunde am Arm. „Ging schief, vorhin. Ist zu mir zurückgekommen…“ Kunst ist eben nicht ungefährlich. Auch wenn sie gar keine ist. HARFF-PETER SCHÖNHERR P bis 3.8., StadtGalerie Café

Zielen auf eine „junge Linie“: Jakob und Manila Bartnik an Spraves Anti-Smaug-Ballisten

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Fritz Wolf

Umweltthemen in der Karikatur? Dankbare Sache. Wo viel den Bach runtergeht, lässt sich viel kritisieren. Die Schau „Umweltsorgen – Umweltkarikaturen im Spiegel des Zeitgeistes“ spannt sich vom Waldsterben bis zur Kernenergie. Merke: Vernünftiger werden sie nicht, die Menschen. P bis 11.9., DBU, Zentrum für Umweltkommunikation HPS

Alles schon ausprobiert. „Gefährliches Zeugs!“, zwinkert Sprave in seinen Internet-Kurzfilmen. „Wozu’s gut ist? Für nichts. Außer dafür, im Netz Aufmerksamkeit zu wecken.“ Zwinkert. Und lacht. Ein Waffennarr? Quatsch. Ein Künstler? Auch nicht. Aber schön, dass der spleenige Experimentator sich von Jakob und Manila Bartnik in die Stadtgalerie hat locken lassen – zum ersten Mal überhaupt in einem Ausstellungsraum. „Waffen?“, sagen die beiden Künstler/Kuratoren. „Zu einer Waffe werden diese Gegenstände doch erst in den Köpfen der Betrachter!“ Dann schwenken sie Spraves riesigen Anti-Smaug-Ballisten hoch. Gottlob hängt die Dragon Slayer Ammo friedlich an der Wand – lanzengroße, fiesschwarze Pfeile. Ach ja: Damit jeder die volle Breitseite der Action zu sehen kriegt, führen QRCodes den smartphoneaffinen Galeriebesucher direkt hinein in Spraves YouTube-Welt. Nein, „trigger happy“ ist keine Schau für jedermann. Aber das macht nichts. Sie ist Phase 2 des einjährigen „Okidoki“-Projekts, mit dem Jakob und Manila Bartnik derzeit antreten, die Galerie neu zu definieren. Schon Phase 1, ihre „Einnorden“-Aktion bis Mitte April, war herausfordernd – stumme Eröffnungsrede in Affenmasken, nach Norden ausgerichtete Kuchenstückchen und Kakaopulverpfeile auf dem Cappuccino… „Weg


kunst und ausstellungen Gesichter Ostafrikas. Sabine Fleckenstein ist weit gereist, nicht zuletzt zu den Shuri, die in Äthiopien und dem Sudan leben, eine kleine Ethnie von nur 20.600 Menschen. Und sie sagt: „Die Haut bei den Völkern des Omo ist eine Landkarte der individuellen Biographie.“ Körperschmuck als „Spiegel des Selbst“? Die Shuri tragen den Kreislauf des Lebens auf der Haut, ihre Sorge um das Wohlergehen ihrer zum Überleben so wichtigen Herden, ihre Dankbarkeit für das Wasser, dass hier keine Selbstverständlichkeit ist. Schmucknarben, Ornamentbemalung ... Fleckenstein selbst malt mit Erd- und Steinfarben, mit Kalk, mit Asche. Eindrucksvoll. Steigenberger Hotel Remarque

Im Sommer 2014 feiert die Kunsthalle Münster ihr zehnjähriges Jubiläum. Ein guter Anlass, Maik und Dirk Löbbert einzuladen. Für eine ortsbezogene Installation. Denn es ist eins ihrer Markenzeichen, „die Ausstellungsräume auf ihre Qualität als Erinnerungsort und auf ihr Potential als Reflexions- und Produktionsort“ zu „befragen“. „Ihre Installationen sind wie Ergänzungen für das unsichtbare, nur gebrochen wahrnehmbare Ganze – sind Bausteine und Versatzstücke. Indem sie verschieben, verstellen, verdoppeln, vervielfachen oder verlängern, erzeugen sie Brüche mit den gewohnten Ordnungen, machen sie als Strukturen sichtbar, greifbar, reflektierbar.“ Kunstmuseum Pablo Picasso, Münster

OSNABRÜCK

ASH-Bürgertreff. Fotos von Sanabria Ferreira, Sandra von der Ley und Olaf Perrey, bis 30.7. Atelier Trieb. Volker-Johannes Trieb: „Das Ganze im Fragment“, bis 15.9. Botanischer Garten. Posterausstellung des Fachbereichs Biologie/Chemie, bis 15.10. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Oktober 2014; Fritz Wolf: „Umweltsorgen – Umweltkarikaturen im Spiegel des Zeitgeistes“, bis 11.9. Diözesanmuseum. „Des Kaisers Elle“, bis 25.10.; Ludwig Nolde „...daß heilig stets menschlich war“, bis 15.9. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Kein Entkommen“: Bilder aus der Graphic Novel von Peter Eickmeyer, bis Ende Juli; „Im Westen nichts Neues“, 31.7. bis 21.9. Galerie im Fenster. Malerei von Isabell Sehm, bis August Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Malerei und Siebdruck von Regina Schönfeld, ab Juli Galerie Letsah. Brigitte Hofmeister: „Miniflöhe und Klammerweiber“, bis 13.7. Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink. „Kunst & Kultur im Garten“, 6.7. Hasestraße 29/30. „fifty-fifty volume II“, bis auf weiteres Hermann-Bonnus-Haus. Inge Römer, bis 27.7. Institut für Islamische Theologie. Soufeina Hamed: „Eben.So“, bis 1.8. Katholische Hochschulgemeinde. Juliane Fischer „Metamorphosen“, bis Ende Juli Kulturgeschichtliches Museum/Felix Nussbaum Haus. „Verraten und verkauft –

Osnabrück und die Welfen“, bis 20.7.; „Geldwirtschaft im Zeichen des Ersten Weltkrieges“, bis 11.1.2015 KunstGenuss. „El artista habla espagnol“, bis 3.8. Kunst-Quartier. „Raum-Klang“, Bernd Hildenbrand und Bernd Hechler, bis 5.7.; Hanna von Behr und Katja Staats: „Sehnsucht. Wohin wir zogen, ahnte ich nicht, das Warum habe ich später verstanden“, 11.7. bis 16.8. Kunstraum jakob&manila. Stefan Wiesnau: „Framework“, bis 4.7. Marienhospital. Isolde Niazi-Gebhardt: „Die Farben des Weges“, bis 31.8. martini | 50. „Vom Anbeginn“, bis 18.7. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „WeltSpielZeug“, bis 3.8.; „Schenken 2.0“, bis 3.8. Museum Industriekultur. „Eine deutsche Stadt im Ersten Weltkrieg. Osnabrück 19141918, bis 28.9. Piesberger Gesellschaftshaus. Kulturflohmarkt, 6.7. Sparkasse. „Ich krieg dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“, bis 30.7. Stadtbibliothek. „Bande Dessinee“, bis 12.7.; Schülerarbeiten zu „Im Westen nichts Neues“, bis 12.7. Steigenberger Hotel Remarque. Sabine Fleckenstein: „Die Haut: Leinwand für die Fantasie“, bis 12.9. Universitätsbibliothek. „Schöne Grüße aus dem Krieg – Bildpostkarten erzählen den Ersten Weltkrieg“, bis 30.8.; Radierungen von Julia Flachmeyer gen. Koch, bis August Ursulaschule. „Der Mensch“, Ausstellung mit Werken der drei Arbeitsgemeinschaften der Klassen 5-7, 8-10 und 11-12, bis auf weiteres

Zu Remarques „Im Westen nichts Neues“ muss man nun wirklich nichts mehr sagen. Denkt man ja. Oder? Doch: Die Ausstellung diskutiert die Entstehung, Veröffentlichung und Rezeption des Romans, der zweifellos „zu den bedeutendsten literarischen Zeugnissen zum Ersten Weltkrieg“ zählt. Und wer hat zuvor schon je das Originalmanuskript von „Im Westen...“ gesehen! Hier ist es möglich. Erich Maria Remarque-Freidenszentrum

UMGEBUNG

BAD ESSEN Schafstall. Thomas Fleischer, seit 13.6. BAD IBURG Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, ab 4.7. BIELEFELD Kunsthalle. „Das Glück in der Kunst“, bis 3.8. Kunstverein. Michael Beutler, bis 27.7. BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „Stroh zu Gold – Spindel, Schiffchen, Märchenhelden“, bis 7.9. Niels-Stensen-Kliniken. Arbeiten von Antje Petersen, bis 3.8. Kloster Malgarten. „4 KünstlerInnen im Kloster Malgarten“, bis 6.7. Museum und Park Kalkriese. „Mumien – Reise in der Unsterblichkeit“, bis 5. 10. DELMENHORST Städtische Galerie. „Panamarenko. Vom Fliegen“, seit 26.6. DISSEN KUK-Haus. Foto-Ausstellung „Schwarzweiß ist doch Farbe genug“, 4. bis 27.7. EMDEN Kunsthalle. „Horizont Jawlensky. Auf den Spuren von van Gogh, Matisse und Gauguin“, bis 19.10. GRONAU Rock’Popmusum. „100 Jahre Deutscher Schlager“, bis 7.9. HERFORD MARTa Herford. „Visionen. Atmosphären der Veränderung“, bis 8.9. HOLZHAUSEN Gedenkstätte Augustaschacht. „Einblicke – Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Judenvernichtung“, bis 31.7.

HÜDE Skulpturengarten Dümmer See. „Klang: Raum“, bis 31.8. LINGEN Kunsthalle. Michael Pfrommer, bis 17.8.; Giovanna Sarti: „Aporie“, bis 17.8. MELLE Orangerie Gut Ostenwalde. „... im Auge des Betrachters“, Werke von Andreas Rzadkowsky, bis 13.7. MÜNSTER Kunsthalle. Maik und Dirk Löbbert, bis 28.9. Kunstmuseum Pablo Picasso. „Goya – Dunkle Materie“, bis 17.8., „Picasso – Mediterrane Gefilde“, bis 17.8. NORDHORN Kunstverein. Leni Winkelmann: „Landschaft – Malerei“, bis 11.7. OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. „Euer Garten ist die Welt“, bis 7.9. OSTERCAPPELN Heimatmuseum Schwagstorf. „Altes Handwerk im Museum. Ausstellung über bäuerliches Handwerk und mehr“, bis 2.11. PAPENBURG Gut Altenkamp. „Deutsche Malerei des 18. Jahrhunderts”, bis 12.10. QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Schützenwesen in Quakenbrück“, bis 13.7. WALLENHORST Rathaus. Brigitte Struif: „Die Sprache der Farbe“, bis 14.7. Ruller Haus. „Sarajewo und die olympischen Winterspiele 1984“, bis 31.7.

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kino Roadtrip der Generationen: Melissa McCarthy als Tammy; Susan Sarandon als Großmutter Pearl

Voll abgefahrene Powerfrau Schlagfertigkeit ist ihr Markenzeichen. „Gilmore Girl“ Melissa McCarthy spielt nicht nur die Hauptrolle in „Tammy“, sondern hat mit Ehemann und Regisseur Ben Falcone auch das Drehbuch verfasst.

s

ie hat Lachen zum Beruf gemacht. Melissa McCarthy, die sich als quirlige Köchin Sookie St. James in der Serie „Gilmore Girls“ in die Herzen der Zuschauer spielte, startete ihre Karriere als Stand-Up-Comedian in New York. Parallel dazu nahm sie Schauspielunterricht und hatte erste Bühnenauftritte. Ein Umzug Ende der 1990er nach Los Angeles brachte sie zum Improvisations- und Sketch-Ensemble „The Groundlings“, wo sie ihr komödiantisches Talent behaupten konnte: Fast zehn Jahre gehörte sie zur Kernbesetzung der weltberühmten Gruppe. Während dieser Zeit hatte sie erste Auftritte in Kinofilmen und machte sich einen Namen als Seriendarstellerin. Letzteres führt in Deutschland meist ins Aus, weil diejenigen, die täglich oder wöchentlich in Seifenopern auf der Mattscheibe für Unterhaltung sorgen, als Schauspieler kaum ernst genommen werden. Glücklicherweise ist das Image in den USA ein anderes und Melissa

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McCarthy beweist, dass dem zu Recht so ist. Diverse Nominierungen für unterschiedliche Preise bis hin zum Oscar für „Brautalarm“ (2011) zeigen die Anerkennung der Kritiker. Als beste Komikerin wurde sie 2012 für ihre Rolle in der Serie „Mike & Molly“ mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Ihre Schlagfertigkeit brachte ihr zwei weitere Emmy-Nominierungen als Gastmoderatorin von „Saturday Night Live“ ein. Doch ihr Erfolg brachte auch Stimmen gegen sie auf. Ihr wurde unter-

Fastfood-Job adé: Melissa McCarthy als Tammy

stellt, dass ihre Karriere ausschließlich ihrer Körperfülle zu verdanken sei. Am abfälligsten über sie äußerte sich Altkritiker Rex Reed, der über Jahre Filme unter anderem für die New York Times, Vogue und GQ rezensierte. Er reduzierte sie in einer Kritik auf ihr Äußeres, bezeichnete sie als Traktor und Nilpferd und sprach ihr sämtliches schauspielerische Talent ab. Sie setzte sich über diese Geschmacklosigkeit geflissentlich hinweg und beweist spätestens mit „Tammy“, dass sie ihr Handwerk gelernt hat. Gemeinsam mit Ehemann Ben Falcone, der ebenso wie sie über Jahre zu „The Groundlings“ gehörte, schrieb sie das Drehbuch zu „Tammy“, einer Komödie mit Frauen in den Hauptrollen. Den in Hollywood immer noch hauptsächlich zu findenden Komödien, die zumeist männlich besetzt und in denen weibliche Rollen nur schmückendes Beiwerk sind, steht „Tammy“ bezüglich des Humors in nichts nach. Tammy (Melissa McCarthy) scheint vom Pech verfolgt zu sein. Nachdem sie ihren Job in einem Fastfood-Restaurant verliert und daher früher nach Hause kommt, entdeckt sie, dass ihr Mann sie betrügt. Sie will nur weg. Doch zu allem Überfluss gibt auch noch ihr altes Auto endgültig den Geist auf. Sie hofft, dass ihre Großmutter ihr helfen kann. Pearl (Susan Sarandon) ist dazu bereit, stellt jedoch eigene Bedingungen.

Das Auto gibt sie ihrer Enkelin nur, wenn diese sie mitnimmt. Tammy sagt diese Idee nur mäßig zu, dennoch lässt sie sich darauf ein, weil sie keinen anderen Weg sieht. Der Roadtrip an der Seite ihrer trinkenden Großmutter entwickelt sich dabei ganz anders als erwartet und zeigt Tammy, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Was ihre Rolle im Film erst lernen muss, beherrscht Melissa McCarthy im realen Leben nicht nur im filmischen Bereich. Sie ist eine Macherin. Nachdem diverse Designer sich geweigert hatten, ein Kleid für die Oscar-Zeremonie für sie zu entwerfen, gründete sie kurzerhand ihr eigenes Modelabel. Damit knüpft sie an ihr Modestudium an, für dass sie sich entschied, bevor sie sich dem Schauspiel widmete. Das Redbook Magazine, eine der ältesten Zeitschriften der USA, wirft in der Juli-Ausgabe einen genaueren Blick auf ihre Modelinie. Denn das Besondere ist, dass sie Kleider für Frauen entwirft, die, wie sie, füllige Maße haben. Damit lehnt sie sich gegen das in Hollywood immer noch vorherrschende Diktat auf, dass Frauen mager sein müssen, um sich dort behaupten zu können. Ihre Statur ist sicherlich zu Teilen ihr Kapital, doch Respekt verdient sie aufgrund ihres Könnens. HANNA VON BEHR

USA 2014. R: Ben Falcone. D: Melissa McCarthy, Susan Sarandon, Dan Akroyd, Kathy Bates u. a. P ab 3.7., Cinema Arthouse, CineStar


Beste Chance

HEIMATGEFÜHLE Sieben Jahre nach den ersten Teilen „Beste Zeit“ und „Beste Gegend“ kommt nun das Finale der Heimat-Trilogie von Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stribt, ist länger tot“) in die deutschen Kinos. Die besten Freundinnen Jo (Rosalie Thomass) und Kati (Anna Maria Sturm) haben sich seit dem Abitur vor fünf Jahren nicht mehr gesehen. Während Kati zu Hause geblieben ist und in der Nähe ihres oberbayrischen Heimatdorfes zur Uni geht, hat Jo die Welt bereist und sich schließlich in Indien niedergelassen. Als Kati eine Nachricht von Jo fälschlicherweise als Hilferuf interpretiert, macht sie sich kurzerhand auf den Weg nach Indien, um ihre Freundin auf eigene Faust zu suchen. Was sie nicht weiß: Kati ist überhaupt nicht mehr in Indien, sondern auf dem Weg nach Hause, wo ihre Ankunft das ruhige Dorfleben ordentlich durcheinanderwirbelt. Kati? Will herausfinden, was sie will im Leben. Und Jo? Findet KIM RUNGE heraus, wohin sie gehört. D 2014. R: Marcus H. Rosenmüller. D: Anna Maria Sturm, Rosalie Thomass, Volker Bruch u. a. P ab 26.6., Cinema Arthouse, CineStar

Die Karte meiner Träume

GENIESTUDIE Man könnte diesen Film als die Fortsetzung von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ bezeichnen, denn Regisseur Jean-Pierre Jeunet kreiert hier die gleiche, zauberhafte halbreale Fantasiewelt, in der alles möglich scheint. Auch dass ein zwölfjähriger, wissenschaftlich hochbegabter Junge (Kyle Catlett als T.S. Spivet) den Baird-Preis des Smithsonian Instituts in Washington gewinnt. Da seine Mutter Clair (Helena Bonham Carter) und sein Vater, der Möchtegern-Cowboy Tecumseh Elijah, mehr mit sich selbst als mit ihren Kindern beschäftigt sind, macht sich T.S. alleine auf den Weg nach Washington. Klingt alles sehr fantastisch, aber das ist es nur bedingt. Zwar lässt sich der Film wegen seines nostalgischen Looks zeitlich nur schwer einordnen und die kreativ eingesetzte 3D-Technik lässt alles noch märchenhafter scheinen, doch die Probleme von T.S. sind überaus real: Eine Familie, die sich nach einer Tragödie auseinander gelebt hat. NB USA/FR 2013. R: Jean-Pierre Jeunet. D: Kyle Catlett, Helena Bonham Carter, Robert Maillet u. a. P ab 10.7., Cinema Arthouse, CineStar

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst · Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Nordhorn: Parkplatz Media Markt + XXXL Lutz Melle-Gerden: Parkplatz E-Center · Ibbenbüren: Nordstadt Arkaden, Große Str. 30

Wenn’s um die

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kino der platzanweiser

Mädelsabend

Mittendrin im Metalzirkus: „Wacken 3D“ Sommerzeit, Festivalzeit. Kann es etwas Schöneres geben, als sich mit dem Auto bei 40 Grad im Schatten einen halben Tag lang von einem Stau zum anderen über Landstraßen und andere unbefestigte Wege zu quälen, um endlich auf einer entlegenen Kuhwiese zwischen Hunderttausend anderen Besuchern seine Zelte aufzuschlagen? Um dann in weiter Ferne und klaustrophobischer Enge vor einer Bühne zu stehen, auf der angeblich gerade die Lieblingsband spielt? Deren Mitglieder man aber nun wirklich nur noch akustisch erkennen kann? Zumindest bis zum mit tödlicher Sicherheit einsetzenden Unwetter, das selbstverständlich auch das Zelt für immer hinfortblasen wird. Ja, so ein Festival ist schön.

Die Band des Bruders: „Mistaken for Strangers“ Aber der Platzanweiser wäre kein echter Platzanweiser, wenn er nicht noch einen besseren Tipp hätte. „Wacken 3D“ (24.7. im Kino) heißt der Film über das alljährliche Metal-Festival im Kreis Steinburg, den Norbert Heitker für alle Besucher mit Erinnerungslücken sowie die Daheimgebliebenen gedreht hat. Wobei sich 3D nicht nur auf den brachialen MetalSurround-Sound dieses Festivals aller Festivals bezieht. Gedreht wurde tatsächlich in waschechter 3D-Optik. Das bedeutet mittendrin statt nur dabei. Gemeinsam mit Alice Cooper, Anthrax und natürlich Motörhead auf der Bühne und im Getümmel davor. Trocken.

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Zur Hölle mit Regen, und Schlamm. Es sei denn, es findet sich noch ein Veranstalter, der den Film im Freien vorführt. Auf vielen Festivals zuhause sind längst die Jungs von „The National“. Jetzt durfte auch Tom Berninger, der Bruder von Frontmann Matt, die Band auf einer Tour begleiten. Als Roadie und Handlanger, aber auch als Filmemacher für die Dokumentation „Mistaken for Strangers“ (ab 10.7., CineStar). Irgendwie gerät die Sache mit dem Bruder und der Band dann jedoch mächtig aus dem Ruder. Und als Zuschauer sucht man nach der Stelle, an der die Dokumentation in Richtung einer Mockumentary kippt. Noch ein Festival – diesmal aber ganz eng am Medium Film orientiert: „Verführt und verlassen“ (10.7. im Kino) fühlte sich Regisseur James Toback 2013 auf dem Festival in Cannes trotz zahlreicher Gesprächspartner von Martin Scorsese über Francis Ford Coppola bis Ryan Gosling. Ein ging VaterToback wehrt sich: „Homefront“ Dort als Dokumentarfilmer den Fragen über Filmkunst und Filmfinanzierung nach und suchte Investoren. Seine ernüchternde Quintessenz: „Bei Filmfestivals geht es zu 95% darum, Geld aufzutreiben“.

Filmkunst & Finanzierung: „Verführt und verlassen“ Wer sich im Freien dann doch an sommerlicher Hitze stört, für den noch fix zwei gute Gründe für die kühlenden Gemäuer. „La Deutsche Vita“ (2.7., Lagerhalle) lautet der Titel eines pointierten Dokumentarfilms von italienischen Berlinern über Italiener in Berlin. Und in „Population Boom“ (15./16.7., Lagerhalle) gehen die „Planet Plastic“-Macher der Frage nach, wer warum welche Horrorszenarien zum Thema Überbevölkerung in die Welt setzt. Darauf einen Sex on the Beach! FRANK JÜRGENS

Violette

BETTGESCHICHTEN Der deutsche Titel des neuen Films von Steven Brill trifft den Kern deutlich weniger als der Originaltitel „Walk of Shame“. Als Walk of Shame wird der Heimweg nach einem One-Night Stand bezeichnet, bei dem ganz offensichtlich noch Kleidung und womöglich Make-up des letzten Abends getragen werden. Eigentlich führt Meghan Miles (Elizabeth Banks) ein beschauliches Leben als Nachrichtensprecherin bei einem Lokalsender. Als sie jedoch die erhoffte Stelle bei einem landesweiten Sender nicht bekommt und dann auch noch von ihrem Freund sitzen gelassen wird, betrinkt sie sich hemmungslos und stürzt sich ins Nachtleben von Los Angeles. Der Abend endet in einem One-Night Stand mit dem Barkeeper Gordon (James Marsden). Als Meghan am nächsten Morgen im fremden Bett aufwacht, erhält sie die Nachricht, dass ihr Traumjob doch wieder frei ist und sie acht Stunden hat, um zu erscheinen. KIM RUNGE USA 2014. R: Steven Brill. D: Elizabeth Banks, James Marsden, Gillian Jacobs, u. a. P ab 26.6., CineStar

SKANDALLITERATUR 2009 sorgte Martin Provost für Aufsehen bei den Césars, dem französischen Pendant zu Hollywoods Oscars: Stolze sieben Auszeichnungen gingen an „Séraphine“, seinen Film über das schwere Leben der hochbegabten naiven Malerin Séraphine Louis. In seiner jüngsten Regiearbeit porträtiert Provost wiederum eine historische Künstlerpersönlichkeit: Violette Leduc hat heute ihren festen Platz in der französischen Literaturgeschichte. Der Weg dorthin war dornig, das Ergebnis kaum absehbar, als Leduc 1945, bereits Ende 30, Kontakt zur Schriftstellerin Simone de Beauvoir suchte und in ihr eine Fürsprecherin fand, die letztlich die Veröffentlichung ihres ersten Romans ermöglichte. Leduc schrieb auf hohem Niveau über weibliche Sexualität, über lesbische Beziehungen, über eine Abtreibung. Wie „Séraphine“ ist „Violette“ ein kleiner, unspektakulärer, dennoch wirH.K. kungsvoller Film. Frankreich/Belgien 2013. R: Martin Provost, D: Emmanuelle Devos, Sandrine Kiberlain, u. a. P ab 26.6., Cinema Arthouse, CineStar

Eine ganz ruhige Kugel

Wüstentänzer – Afshins verbotener Traum von Freiheit

SCHELMENSTÜCK Die frankophile Fraktion wird vom sechsköpfigen Autorenteam, dem auch Hauptdarsteller Atmen Kelif nebst Regisseur Frédéric Berthe angehörten, mit dieser Komödie um den französischen Nationalsport Pétanque optimal bedient. Der Francoalgerier Momo (Atmen Kelif) hat es zu einiger Meisterschaft gebracht und wendet diese an, um auf öffentlichen Boule-Plätzen arglose Spieler zu schröpfen: Er tut unbedarft, sein väterlicher Freund Jacky (Gérard Depardieu) schließt Geldwetten ab, und dann zeigt der vermeintliche Grünschnabel sein Können. Jacky, der bei einigen ziemlich trüben Figuren verschuldet ist, wittert das große Geschäft, als bei einem Boule-Wettstreit 500.000 Euro Siegprämie ausgeschrieben werden. Momo ergattert einen Platz in der Mannschaft, sieht sich aber mit rassistisch motivierten Intrigen konfrontiert. Kelif und Depardieu standen bereits für „Asterix & Obelix“ vor der Kamera. H. K. Frankreich 2013. R: Frédéric Berthe, D: Gérard Depardieu, Atmen Kelif, Virginie Efira u. a. P ab 3.7., Cinema Arthouse, CineStar

WIDERSTANDS-BEWEGUNG Musik ist allgegenwärtig; wer tanzen möchte, findet dafür ohne weiteres Gelegenheit. Für die iranische Jugend des Jahres 2007 aber gibt es diese Möglichkeiten nicht. Westliche Musik und das Tanzen generell sind verboten. Zuwiderhandlungen werden streng geahndet. Der begeisterte Tänzer Afshin bedarf somit konspirativer Strukturen, um seine Leidenschaft auszuleben. Über das Internet verfolgt er das aktuelle Geschehen, studiert Michael Jackson ebenso wie Pina Bausch. An der Universität findet er Gleichgesinnte. Elaheh zum Beispiel, die von den Repressionen des Regimes in die Drogensucht getrieben wurde. In diesem Kreis entsteht ein verwegener Plan: weit entfernt, in der tiefsten Wüste, eine Tanztheateraufführung zu organisieren ... Die nach Mustern des Tanzmelodrams aufgemachte Geschichte ist an wahre Begebenheiten angelehnt. H. K. GB 2014. R: Richard Raymond, D: Reece Ritchie, Freida Pinto, Tom Cullen, Nazanin Boniadi u. a. P ab 3.7., Cinema Arthouse, CineStar


WG-SPASS Um Geld zu sparen, gründen drei Oldies (Heiner Lauterbach, Gisela Schneeberger, Michael Wittenborn) eine Wohngemeinschaft. Endlich wieder, so wie damals, bis tief in die Nacht im Niemandsland der Küche abhängen. Ordentlich Wein naschen, Musik hören und die Nacht zum Tage machen. Dummerweise hat das Trio die Rechnung ohne die spießige NachbarWG eine Etage höher gemacht. Die drei jungen Studenten (Claudia Eisinger, Karoline Schuch, Patrick Güldenberg) wirken jetzt schon einzeln älter als die Senioren-WG gemeinsam ist. Ralf Westhoff (Buch und Regie) lässt in seiner Komödie allerlei Klischees über den ewigen Generationenkonflikt mit scheinbar umgekehrten Vorzeichen aufeinanderprallen. Hier die jungen Karrieristen in der verklemmten Zweck-WG, dort die ollen Kommunarden mit lockeren Wertvorstellungen. Wer da wohl das saubere Treppenhaus wienert? FJ D 2014. R: Ralf Westhoff. D: Heiner Lauterbach, Karoline Schuch u. a. P ab 17.7., Cinema Arthouse, CineStar

Das Osnabrück-Magazin – jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

rueck.de

DOPPELLEBEN Das Team von „Salami Aleikum“, bestehend aus Regisseur Samadi Ahadi und Darsteller Michael Niavarani, tut sich hier erneut für eine Filmproduktion zusammen. Doch war das Debüt noch preisgekrönt und von frechem Witz, geht dieser Versuch einer Agentenfilmpersiflage eher nach hinten los und gefällt wohl nur wirklich eingefleischten Fans. Niavarani spielt in einer Doppelrolle sowohl den arbeitslosen Hossein Sarivi, der als Geräuschemacher in einer Keksfabrik gearbeitet hat, als auch den Top-Terroristen „Die Mamba“. Versiert im Nahkampf, tödlich als Sniper aus der Ferne, Demolition-Experte. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit werden die beiden verwechselt und von den verschiedensten Gruppen gejagt. Da wären zum Beispiel CIA-Agent Bronski (Christoph Maria Herbst) oder die junge, attraktive Nachwuchs-Killerin Sherazade (Melika Foroutan), die Hossein sogar bis nach NB Casablanca begleitet. D/AT 2014. R: Ali Samadi Ahadi. D: Michael Niavarani, Melika Foroutan, Monika Gruber u. a. ab 3.7., CineStar

Viel Lärm um nichts

LIEBESWIRREN Der Name Joss Whedon zaubert echten Serienfans ein Leuchten ins Gesicht. Nicht solchen, die irgendwann „Breaking Bad“ entdeckten und sich nun erkühnen, altgedienten Bildschirmbeobachtern die Fernsehwelt zu erklären. Denn all das, was als unfassbar neu und revolutionär gerühmt wird, gibt es schon seit vielen Jahren. Gewitzte Popkulturverweise zum Beispiel. Siehe Joss Whedons Kultserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“. Für „Roseanne“ hat er geschrieben, „Firefly“ erfunden, derzeit betreut er „Agents of S.H.I.E.L.D.“. Nebenbei hat Whedon Shakespeare verfilmt, mit befreundeten Schauspielern aus seinen Serien, bei sich zuhause, in nur zwölf Tagen, mit Minibudget. Mehr brauchte es nicht, um eine hinreißende, spritzige Komödie zu veranstalten. Whedon hebt den Klassiker in die Gegenwart, wo ein tumber Polizist zu verstehen versucht, was auf Leonatos feudalem Anwesen im Schwange ist. H. K. USA 2012. R: Joss Whedon. D: Amy Acker, Nathan Fillion, Alexis Denisof, Reed Diamond, Clark Gregg u. a. P ab 24.7., Cinema Arthouse

12 Ausgaben zum

Wir sind die Neuen

Die Mamba

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GEHEIMGESELLSCHAFT Immer neue Skandale um geheime Überwachungen, Datenlecks – da können selbst verwegenste Drehbuchautoren kaum noch mithalten. Dieser britisch-US-amerikanische Thriller wäre vor fünf Jahren spekulativ erschienen, jetzt ist er nahe dran an der Realität: In London wird ein Sprengstoffanschlag verübt. Einer der Täter stirbt, der andere, gespielt von dem deutschen Schauspieler Denis Moschitto, kann festgenommen werden. Weil angeblich die Sicherheit des Staates gefährdet ist, wird das Gerichtsverfahren nichtöffentlich durchgeführt. Eine fragwürdige Angelegenheit: Nicht einmal der Verteidiger des Beschuldigten darf teilnehmen und muss sich durch eine Vertrauensanwältin vertreten lassen, die allerdings zu Stillschweigen verpflichtet ist. Was ihr schwerfällt, da sie mit dem Kollegen mal verbandelt war. Natürlich verläuft die Sache nicht so gradlinig, wie H.K. sich die Drahtzieher erhofft hatten. GB/USA 2013. R: John Crowley, D: Eric Bana, Rebecca Hall, Jim Broadbent, Denis Moschitto u. a. P ab 26.6., CineStar

O B A S E R JAH

Unter Beobachtung

DIE STADT NEU ENTDECKEN!

T T A L B T D STA OS

NABRÜCK

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media Buch des Monats Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IkeaSchrank feststeckte

Romain Puértolas SCHRÄG Zu Beginn ein Gedanke zum Titel, der im französischen Original genauso lautet (nur eben auf Französisch). Seit „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist es in der Verlagsbranche ziemlich en vogue, ultralange Titel aufs Cover zu packen. Hat da eigentlich mal jemand die Korrelation zwischen verkauften Büchern und Länge des Romantitels empirisch aufgearbeitet? Gefühlt gesprochen, verkauft sich momentan jedes Buch, das mehr als sieben Wörter titeln kann. Also beste Aussichten für „Die unglaubliche Reise“. Wobei: Puértolas hat damit in seiner Heimat Frankreich schon Millionen Bücher verkauft und der Roman soll jetzt in 35 weiteren Ländern erscheinen. Seien wir also bereit, wenn die Story eines hochstapelnden, gewitzten Fakirs die Welt erobern wird. Im nächsten Jahr können wir das dann auch im Kino sehen, als „Ziemlich bester Fakir“ oder so. MARIO SCHWEGMANN S. Fischer, 16,99 EUR

Seitensprung Jaroslav Hašek „Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk im Weltkrieg“. Der große zeitgenössische WK I Roman, inhaltlich wie sprachlich gleichermaßen radikal, in einer erstmals werkgetreuen, modernen Übersetzung. Reclam, 29,95 EUR Horst Lauinger „Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur“. „Ganz bewusst Nebenkriegsschauplätze im Visier“ hatte der Herausgeber dieser opulenten Anthologie, was angesichts des Titels allerdings an Etikettenschwindel grenzt. Manesse, 29,95 EUR William S. Burroughs „Radiert die Worte aus. Briefe 1959 – 1974“. Die Hauptwerke sind geschrieben und in Korrespondenz mit Freunden und Weggefährten verwandelt sich der SuperAußenseiter des Literaturbetriebs in eine Art Goethe der Gegenkultur. Erfindung der Cut Up Methode usw. ... GW Nagel & Kimche, 19,90 EUR

Zinkjungen

Swetlana Alexijewitsch HART Eindrücklicher Dokumentar-Roman über den sowjetischen Krieg in Afghanistan. Die Autorin war selbst dort, berichtet davon in einführenden Tagebuchauszügen. Aber der Großteil des Werkes ist eine packende Montage aus Interviews mit Kriegsteilnehmern und auch denen, die zuhause die Zinksärge in Empfang nahmen. Aufgebrochen als Jungen, die Musikinstrumente spielten oder Gedichte zitierten, als idealistische Krankenschwestern. Es geht um Trauer und Traumata, um schwerste äußere und innere Verletzungen. Geschildert werden weniger die Massaker, sondern der militärische Alltag: Verrohung, Sexismus, Korruption. Es geht um die Tabuisierung der Verluste und den manchmal buchstäblich nicht vorhandenen Platz für Trauer. Interessant auch der Anhang: Einige der Interviewten klagten später gegen das Buch, manipuliert von einer postsowjetischen Propaganda. Swetlana Alexijewitsch stellt Fragen, die auch in den 100 Jahre alten Werken über den Ersten Weltkrieg vorkommen. Dieses Buch wirkt aufwühlender, weil man sieht, dass die Folgen noch anhalten oder bevorstehen. GEORGE WEBBER Hanser, 21,90 EUR

Elender Krieg 1914-1919

Jaques Tardi Jean-Pierre Verney FREILUFT-LEICHENHALLE Frontalltag im Ersten Weltkrieg aus der Sicht eines klassenbewussten, französischen Arbeiters. Das Autorenteam läßt ihn an den wesentlichen Kämpfen teilnehmen. Kernszene ist, daß der „Held“ (nie passte das Wort schlechter) und ein deutscher Soldat aufeinander zielen, aber beide nicht abdrücken. Wo hat man das schon mal gesehen? Es sind vor allem die großartigen Zeichnungen Jaques Tardis’ der das wahrscheinlich von Texter und Nachwortautor Jean-Pierre Verney besorgte Material in einer Weise umsetzt, für die mir nur das Wort genial einfällt. Jedenfalls schöpft er das Potential des Mediums zwischen apokalyptischer Szenerie und knollennasigen Charakteren voll aus. Das bietet enormen Schauwert, und man merkt einfach, daß hier ein Profi am Werk ist, der seine Vorbilder studiert hat und seine Mittel beherrscht. Das lange Nachwort fällt ein bißchen ab, belegt aber eindrücklich, daß die Geschichte nicht frei phantasiert ist. Die amtliche Graphic Novel zum Thema, ein ganz starkes Buch.

Tove Alsterdal REDSELIG Schwedenkrimi. Das ist ja eine Wertmarke. Seit Mankell, seit Sjöwall/ Wahlöö. Kommt aus Schweden, der Krimi? Dann muss er ja gut sein! Aber nicht alle Krimis, die aus dem Land kommen, in dem die Polizei nach dem Attentat auf Ministerpräsident Olof Palme so ziemlich alles verstümperte und versiebte, was man nur verstümpern und versieben kann, taugen was. Auch über „Tödliches Schweigen“ lässt sich maximal sagen: Danke fürs Mitspielen. Klar, es fängt stark an. Einsamkeit, eisige Kälte, Axtmord an Lars-Erkki Svanberg, einst legendärer Skilangläufer. Aber schon auf Seite 9 merkt man, dass es nicht zuletzt an sprachlichem Einfühlungsvermögen fehlt: da „krabbelt“ Lars-Erkki, kurz bevor er stirbt, tief in Angst, über den Boden. Krabbelt? Ist der alte Mann ein spielendes Kind? Und nein, die Kalaschnikow AK-74 hat NICHT das Kaliber 5,62 mm... Aber das ist nicht das Schlimmste. Obwohl es um die russische Mafia geht, düstere Geheimnisse, verlassene Häuser, kommt nur sporadisch Spannung auf. Dafür wird endlos viel geredet. Schwedenkrimi? Unterscheiden, bitte! HARFF-PETER SCHÖNHERR Lübbe, 14,99 EUR

Kinderland

Mawil BLUTSBRÜDERSCHAFT Eines Tages wird es eine Serie zeitgeschichtlich bedeutsamer, künstlerisch gelungener, autobiographisch angelegter Graphic Novels geben. Volker Reiches „Kiesgrubennacht“ gehört dazu, Mawils „Kinderland“ auf jeden Fall auch. Schon auf den ersten Seiten wird klar, das ist ein Klassiker. Man muss auch nicht, wie bei einigen amerikanischen Vertretern, Linguistik studiert haben, um alles zu verstehen. Es geht um einen Schüler in der Vorwendezeit, der von den politischen Vorgängen eher indirekt etwas mitbekommt – desillusionierte Lehrer, geflohene oder beim zweiten Glas Wein aufmuckende Verwandte. Um ein Tischtennisturnier, den coolen neuen Freund und die FDJStreberin Angela Merkel. Denn dieses Werk ist nicht nur frappierend genau, sondern manchmal auch sehr komisch. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht wie bei der Szene mit der einen brennenden Tischtennisball zerstampfenden Staatskundelehrerin. Solche Leute gibt es in den Schulen immer noch – komme gerade vom Elternsprechtag und habe sie gesehen.

GEORGE WEBBER

Edition Moderne, 34 EUR 40 STADTBLATT 7.2014

Tödliches Schweigen

Scheuenfest

Nicola Förg ALP-TRAUM Die Welt ist enger zusammengerückt und selbst in Unterammergau funktioniert der „Generationenvertrag“ innerhalb der Familien nicht mehr. Junge Polinnen und Rumäninnen pflegen die in die Jahre gekommenen (Noch-) Hofbesitzer. Zwei tote Frauen in einem Silo und ein Brand auf dem gleichen Bauerhof rufen das Ermittlerduo Irmi Mangold und Kathi Reindl wieder auf den Plan. Wer sind die beiden Toten? Und warum liegt eine Phosphorbombe in der Scheune, die den Brand beschleunigt? Diente der Brand nur zur Verschleierung der Straftat? Die Spuren führen sie nicht nur durch das Ammertal, sondern hin bis zum Nordkap. Mit diesem Krimi knüpft Förg wieder an die Güte ihrer Alpen-Krimis wie „Hüttengaudi“ an und lässt den etwas schwächeren letzten Fall („Platzhirsch“) ihres Kommissarinnenduos vergessen. Witzige Dialoge, gut verständliche Mundart, spannende Unterhaltung, liebenswerte Charaktere und einmal wieder eine Liebeserklärung an die Natur – diesmal nicht nur an die Alpen Bayerns, sondern auch an das Nordlicht Norwegens! Und die Katze auf dem Cover? Was sagt uns die? NANCY PLASSMANN Pendo, 16,99 EUR

Aya

Marguerite Abuet & Clément Oubrerie FALSCHER TISCH Yop City, ein armer Stadtteil von Abidjan, Elfenbeinküste, Anfang der 80er Jahre. Hier lebt die 19-jährige Titelheldin. Ihr passiert eigentlich am wenigsten, sie ist die Erzählerin und diejenige, die ihr großes Ziel – herauszukommen, vielleicht eine Ärztin zu werden – nie aus den Augen verliert. Sie geht nie zum „1000 Sterne Hotel“, wo sich im Dunkeln die Liebespaare treffen. Am vorläufigen Ende der Geschichte hat sich einiges verändert: eine Freundin ist Mutter geworden, eine geheime Nebenfrau des Vaters hat unvermittelt zwei Stiefgeschwister vorbei gebracht. Von ihr geförderte Verwandte entwickelten sich, ob zum KFZ-Mechaniker oder Model. Erfrischend bunte Graphic Novel, die einmal nicht große Menschheitsthemen abhandelt, sondern einen Alltag, der jedenfalls dem deutschen Leser erstaunlich vorkommen wird. Probleme, die einem zwar nicht fremd sein müssen, aber doch ganz anders als hier üblich gelöst werden. Schließlich ein beinahe epischer Erzählstil, wie ich ihn im Genre noch nicht oft gesehen habe. Lohnt sich.

GEORGE WEBBER

Reprodukt, 29 EUR

GEORGE WEBBER

Reprodukt, 39 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Mark Brandis „Raumkadett – Aufbruch zu den Sternen“. So etwas gibt es in Deutschland: Eine richtig erfolgreiche Scifi-Hörspielserie um einen RaumschiffCaptain. In diesem Spin-off ist er aber noch Zivilist. Und einer, der gerne mal Mist baut. Wie in ein Astronauten-Zentrum einzubrechen. Sein Traum, zu den Sternen zu fliegen, sinkt daraufhin auf Null. Folgenreich, 1 CD, ca. 10 EUR

sehbar

E.T.A. Hoffmann „Die Serapions-Brüder“. Literaturgeschichte für Bildungsbürger und solche, die gerne so tun als ob. Hoffmann fasste hier einst bekannte Geschichten zusammen, fügte sie in einen Rahmen, in dem fiktive Freunde von ihm über Literatur diskutieren. Toll inszeniert (als Spiel und Lesung, mit Musik), aber echt nur für Hardcore-Literaten. der hörverlag, 2 mp3-CDs, ca. 25 EUR

Homefront. Alt-Actionrecke Sylvester Stallone hat das Drehbuch verfasst und Jason Statham auf den Leib geschrieben. Statham ist ein untergetauchter Undercovercop. Ein Schulhofstreit seiner Tochter ruft deren Onkel, einen Drogendealer, auf den Plan. Der entdeckt des Schreiners wahre Identität. Action, aber auch überraschende Wendungen! Universum Film, ca. 13 EUR Antisocial. Zum Jahreswechsel sitzen Collegefreunde in ihrem Haus fest, denn draußen tummeln sich die Zombies. Fies – der Virus, der das verursacht, kommt über ein soziales Netzwerk. Das ist weit hergeholt? Hallo: Dies ist ein Zombie-Film und nicht National Geographic! Beklemmend und teils richtig unheimlich. Mad Dimension, ca. 15 EUR The Congress. Die Schauspielerin Robin Wright bekommt ein verlockendes Angebot: Die Hauptdarstellerin von „Forrest Gump“ bekommt ewigen Filmruhm, wenn sie ihren

Maurice Leblanc „Arsène Lupin gegen Herlock Sholmès“. Meisterdieb Arsène Lupin stiehlt einen Diamanten. Meisterdetektiv Herlock Sholmès soll Lupin entlarven. Launiges, Hörspiel um den Lupin, dessen Schöpfer gerne ein Crossover mit Holmes geschrieben hätte. Durfte er nicht. Er tat es trotzdem. Und vertauschte einfach ein paar Buchstaben... Pidax, 1 mp3-CD, ca. CHRISTIAN LUKAS 12 EUR

Körper einscannen und zur ultimativen Filmfigur verwandeln lässt. Der Preis: Sie darf nicht mehr selbst öffentlich auftreten. Interessante Geschichte, eben weil Robin Wright eine höchst reale Schauspielerin ist. Sehr speziell, aber anschaubar. Pandora Film, ca. 13 EUR Goal Of The Dead. Und noch einmal Zombies. Diesmal in Frankreich. Auf einem Fußballplatz bricht mitten während eines Pokalspiels ein Zombievirus aus. Gut, dass die vier Ultras der Heimmannschaft ein paar Bengalos haben... Überraschend amüsante Komödie, die auf den Spuren von „Shaun of the Dead“ wandelt. Respekt! Sunfilm, ca. 15 EUR

THE WINERY DOGS

FERDINAND VON SCHIRACH

12.7. Rosenhof

28.9. Theater am Domhof

US-HardrockSupergroup

TALGE OPEN AIR Mit Karma To Burn u.v.m.!

Straftaten-Bestseller

KOLLEGAH

HipHop mit Muskeln

18.7. Talge

30.9. Rosenhof

REEL BIG FISH

TORSTEN STRÄTER

Ska-Rock-FunkFeuerwerk

25.7. Kleine Freiheit

KARAMELO SANTO Partymusik für den Sommer

Macht sich lustig

4.10. Lagerhalle

HENNING SCHMIDTKE

Zu blöd für Burnout

31.7. Kleine Freiheit

9.10. Lagerhalle

EAST CAMERON FOLKCORE

JAZZKANTINE

7.8. Kleine Freiheit

10.10. Lagerhalle

Der Name sagt alles

20 Jahre im Groove – unplugged

CHRISTIAN LUKAS

The Who – Quadrophenia: Live in London. Am 8. Juli 2013 haben The Who ihre legendäre Rockoper „Quadrophenia“ komplett von vorne bis hinten gespielt. Inklusive Zugaben wie „Pinball Wizard“ oder „Baba O’Riley“. Ein Erlebnis für jeden Fan des Classic Rock. Unter den Extras der DVD gibt es u. a. Archivmaterial aus 40 Jahren The Who. MARS Universal, ca. 20 EUR.

TIM VANTOL

Indie-Songwriter

8.9. Bastard Club

AXEL HACKE

ULAN & BATOR Irrwitziges Kabarett

11.10. Lagerhalle/ Spitzboden

Liest, worauf er Lust hat

ROMAN LOB

PHILIP SIMON

LARS AMEND

26.9. OsnabrückHalle

25.10. Haus der Jugend

24.9. Haus der Jugend

Eurovision Pop

24.10. Rosenhof

spielbar

Das Quiz-Genre rockt! In Rock’n’Roll Knowitall (Headup Games) fordert man nun auch Freunde heraus, um zu beweisen, dass man der größte Rock-Kenner ist. Das Gratis-Spiel bietet kurzweiliges Entertainment. Korrekte Antworten, Schnelligkeit und der Einsatz von Jokern sind das Geheimnis zum Erfolg. Die über 3.500 Fragen – aufgeteilt in „Alternative“, „Classic Rock“, „Hard Rock & Heavy Metal“, „Independent“ und „Punkrock“ – werden selbst eingeschworenen Musikliebhabern alles abverlangen und das Hirn mit einer Menge Rock-Wissen füttern. Aber auch an die, die nicht immer alle Hintergrund-Informationen auf dem Zettel haben, wurde gedacht: Der „Rock’n’Roll-Rookie“-Modus stellt nur leichte Fragen.

Kabarett mit Holland-Note

FORTSETZUNG FOLGT

Dieses bescheuerte Herz

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 7.2014 41


media cd des monats Sierra Kidd

Werki & The Good Intentions

Looking Forward GITARRENPOP André „Werki“ Werkmeister aus Osnabrück ist seit langem einer der gefragtesten (Blues)-Drummer. Hier hat er alles selbst geschrieben und dann mit Freunden und Wegbegleitern aufgenommen. Zurückgelehnter Gitarrenpop zwischen Westcoast, Garbage und Pixies. Und alles so catchy und detailverliebt, dass es einem den Atem nimmt. Man merkt an jeder Stelle: das hier ist eine Herzensangelegenheit. Ein Hitalbum im besten Sinne, das ‚Indie’ wieder cool aussehen lässt. Timezone CHROM

Nirgendwer GERMAN WUNDERKIND Seit es im Dezember letzten Jahres mit „Kopfvilla“ das erste Lebenszeichen des Emdener Rappers gab, seht die Szene komplett Kopf. RAF Camora fungiert mittlerweile als Mentor und großer Bruder des 17-Jährigen. Sierra Kidd erzählt seine Geschichten zu orchestralem Sound, ähnlich dem frühen Prinz Pi. Vor allem „Amor’s Headshot“ über jugendlichen Lebensverdruss und „Ich seh ihn

Lana Del Rey

Linkin Park

The Hunting Party NUMETAL An einem ganzen Album von Linkin Park kommt man gut vorbei: Auf Trendsendern wie 1LIVE laufen die Singles and that’s all. Mit Blick auf „The Hunting Party“ ist das ein grober Fehler, weil einem entgeht, wie mächtig sich die Band um Chester Bennington und Mike Shinoda weiter entwickelt hat. Zum einen werden sie härter: „Keys To The Kingdom“ oder „Rebellion“ klingen wie frühe Metallica. Zum anderen erreichen sie mit Gästen wie Tom Morello, ein überragendes spielerisches Niveau. Warner Music MARS

Joe Henry

Invisible Hour SLOW POP „Diese Songs sind romantisch, sterblich, und alle aus einem Stück,“ gibt Henry im Infoschreiben mit auf den Weg. Da hat er allerdings Recht. Auf Album Nummer 13 hat Madonnas Schwager in der unsichtbaren Stunde alle Zeit der Welt, flaniert leicht angejazzt durch herbstliche Landschaften mit spöttischen Vögeln und kalte Dezember. Tindersticks, Costello, diese Liga. Aufgenommen in vier Tagen mit Sohn Levon an diversen Holzblasinstrumenten. Traurig, herzerwärmend und witzig. Edel CHROM 42 STADTBLATT 7.2014

Ultraviolence POP Auch ihr zweites Album hat den typischen Lana-Sound: ordentlich Hall auf der dahinsäuselnden Stimme, die gedehnten Phrasierungen, die TwangGitarren. Aber dies ist kein Schlenker in Richtung Mainstream. Dan Auerbach von den Black Keys sorgt als Produzent für durchaus gewöhnungsbedürftige, ziemlich üppige, Arrangements. Songs, die etwas erzählen wollen – die wirken, und nicht einfach ins Ohr gehen. Das passt so gar nicht zum Lana-Mega-Hype. Aber ihr Image wird sie wohl nicht mehr los. Universal ROGER

The Lone Crows

noch“ (featuring Prinz Pi) über einen Schulamoklauf zeigen, dass hier noch viel kommen kann. Cro bitte hinten anstellen. Indipendenza/BMG CHROM

Dark Clouds ROCK In Minneapolis ist nicht nur Prince zuhause, sondern auch das junge Quartett The Lone Crows. Die waren gerade auf großer Deutschlandtour und machen schön funkigen 70s-Rock. Melodien, die auch von Toto stammen könnten, Gitarrenriffs im Stil der Red Hot Chili Peppers oder Led Zeppelins und über allem schwebt ein BluesrockGeist wie man ihn etwa von Canned Heat oder Lynyrd Skynyrd kennt. „Dark Clouds“ ist zu 100 % ein Retroalbum – aber ein sehr gutes. World In Sound/Rough Trade MARS

Jack White

Lazaretto ROCK ’N’ ROLL „The old explorers had it easy/They discovered nothing new,“ sinniert White auf seinem zweiten Soloalbum. Auch White ist ein Forscher und Sammler, trägt sechs Jahrzehnte Musikgeschichte zusammen und sitzt am Schluss vor etwas, das entweder vor 50 Jahren geschrieben worden sein könnte, oder erst in zehn Jahren. Blues, Country, Rock, Knacken und Knistern, und zwischendurch zwei oder drei dieser Balladen zur Pedal Steel, die dieses Rätsel wie einen alten Pilgervater klingen lassen. Third Man/XL CHROM

PAUL WELLER „More Modern Classics“. Die Chuzpe muss man schon haben: Paul Weller weist seinen eigenen Backkatalog als moderne Klassiker aus. Recht hat er. Songs wie „Wishing On A Star“, „Have You Made Up Your Mind“ oder „The Attic“ sind zeitloser Britpop-Rock. Und mit „Brand New Toy“ ist auch ein brandneuer Song auf dem Album. Virgin Records ELEPHANT „Sky Swimming“. Debüt des Londoner Duos, bestehend aus Amelia Rivas und Christian Pinchbeck. „Dream Hop“ nennt Letzterer die Musik aus Beats und Klavierspuren, zu denen Rivas über Liebe, Leichtsinn und Verwirrung singt. Hemmungslos nostalgisch, mit Sympathien für Eskapismus, Bianca Casady und Antony Hegarty. Memphis Industries PETER MURPHY „Lion“. Zehntes Solo-Album des ehemaligen Sängers der Goth Rock-Erfinder Bauhaus, der mittlerweile als Sufist in der Türkei lebt. Industrialgitarren, klare Ansage und Murphys bedrohlicher Bariton machen „Lion“ zu einer Herausforderung zwischen Throbbing Gristle und den Swans. Produziert von der Legende Youth (Killing Joke). Nettwerk BRENDAN ADAMS „Spirit“. Musiker wie Bob Dylan oder Sixto Rodriguez inspirierten den in Kapstadt aufgewachsenen Künstler zu seiner Musik. Durch seine Leichtigkeit, wird Adams oftmals mit Jack Johnson in eine Schublade gesteckt. Zu recht, denn ein lässiges Surferboy-Image und Melodien zum Entspannen sind vorhanden. Love Duty Records ZZ Top „The Very Baddest Of ... ZZ Top“. Das ziemlich Schlechteste auf dieser Doppel-CD (40 Songs!) ist natürlich ihr ziemlich Bestes. Klassiker wie „La Grange“. Kennt man, rockt. Interessanter wird es bei Perlen wie „Shaking Your Tree“, dem Hammerrriff von „Just Got Paid“ oder dem Groovemonster „Party On The Patio“. Alter, was für eine Band! Warner UWE BOGS „BurnOUT“. Dieses Album des Unternehmers und Musikers Bogs soll ihm und anderen eine Hilfe sein. So thematisiert er hier seinen eigenen „BurnOUT“ zwischen Alpträumen und Hoffnung. Musikalisch irgendwo zwischen Wolf Maahn, Chanson, Funk und Joachim Witt gilt die Erkenntnis: „Von dem Leben/Wenn es schön ist/Will ich mehr.“ Timezone

The Roots

... And Then You Shoot Your Cousin HIPHOP The Roots gehen in ihr drittes Jahrzehnt und stellen sich die Frage: Was ist HipHp eigentlich? Was macht das Genre heute aus? Dazu hat RootsDrummer Ahmir „Questlove“ Thompson gleich eine Essay-Reihe im New York Magazine verfasst. Ihr neues, elftes Album ist der Versuch, eine musikalische Antwort zu geben – weniger stilistisch, denn inhaltlich. The Roots denken über HipHop als urpsrüngliche Subkultur der Straße nach ... Und darüber, wo sie heute oft mit ihrem ‚Bling Bling’ gelandet ist.Universal MARS

THE DELINES

Colfax COUNTRY SOUL Songs zwischen Country-Sound und Alternative-Songwriting aus Portland. Sängerin Amy Boone lässt die Geschichten über die schwierigen Seiten des Lebens in den Songs von Initiator Willy Vlautin einfühlsam, ergreifend und soulful ohne Pathos lebendig werden. Dazu gibt’s wunderschöne, süchtig machende Melodien und hervorragende Arrangements mit viel Raum, weit abseits von KlischeeSounds. Wann hört man schon mal Pedal-Steel-Gitarre zusammen mit einem E-Piano. Devor/Indigo ROGER


werwowas

juli 2014

Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Das Altstadtfest

Folk im Viertel

Eine gute Tradition im Osnabrücker Sommer ist der „Folk im Viertel“. Gerade jetzt, wo Folk angesagt ist wie lange nicht. Im Innenhof des Haus der Jugend spielen zum Beispiel Crystal Pasture, die in diesem Jahr auch schon auf dem Venner Folk Frühling waren. Eine Band in Fußballmannschaft-Stärke. Und in der Lagerhalle rocken Acoustic Revolution (Foto), eine erfolgreiche Irish-Folk-Band, die ihre Songs ‚unplugged’ spielt. Ab 19 Uhr finden sich die MusikerInnen in den Gassen und auf den Plätzen des Viertels ein und entführen das Publikum in die Welten ihrer musikalischen Leidenschaft Folk. P 26.7., Heger-Tor-Viertel

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werwowas FOTO: ALESSANDRA SCHELLNEGGER

3.

LESUNG MIT DJ-EINLAGEN

Der Autor des Kultbuchs „Verschwende deine Jugend“ liest aus seinem neuen Buch „Mehr als laut“. Ein Doku-Roman über die musikalischen Lebenswelten von DJs. Weltweit bekannte DJs wie Miss Kittin, Richie Hawrin oder DJ Koze geben Einblicke in ihr Leben: Partys, Ekstase, Beziehungen, Drogen, unterwegs sein von Berlin bis Kolumbien ... Gemeinsam mit Jürgen Teipel wird während der Lesung bzw. im Wechsel die DJane MacHazel auflegen und somit den Abend abrunden. > HAUS DER JUGEND

2.

Dienstag

JÜRGEN TEIPEL

STRASSENTHEATER

FULLSTOP ACROBATIC

Am 5,70 Meter hohen Trapez-Rig loten Vicky und Wibbe Pompe überholte Rollenmuster in sich wandelnden Paarund Familienkonstellationen aus. Superbuffo ist ein zeitreisender Marktschreier, der von der akrobatischen Einlage bis zum Stunt alles kann. > PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS, KASTANIENGARTEN

1 FUSSBALL-WM OSNABRÜCK Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: Achtelfinale Sieger F – Zweiter E, 18.00 Achtelfinale Sieger H – Zweiter G, 22.00

konzert des Studienprofils Jazz, BlueNote, 16.30 8. Sinfoniekonzert: Guiseppe Verdi – Requiem - Koope-

rationskonzert mit dem Osnabrücker Symphonieorchester, Dom, 20.00

JAZZ!Festival alle Facetten des Jazz

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Café Resistance, substAnZ, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00

Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00

BAD IBURG 33 Jahre – Happy Birthday Casablanca - Mit „Way Out

West“ – Ukulelenadventuremusic und Fußball Public Viewing, Casablanca, ab 17.00

SONGWRITER-ROCK

SIMON HUDSON DUO

BÜHNE

Der Australier Simon Hudson steht für höchst originelle Musik, welche durch eine geschickte Verflechtung musikalischer Elemente der Folklore, lateinamerikanischer Musik, sowie traditioneller Musik unter Einflüssen von Bands wie The Cat Empire oder Jose Gonzales einen insgesamt fesselnden Klang kreiert. Auch Paul Simon ist ein wichtiger Einfluss. Begleiten wird ihn die Cellistin Anita Quayle – die beiden sind zum ersten Mal in Europa auf Tour. > BIG BUTTINSKY

OSNABRÜCK Hättest Du mich angesehen... - Theater-Abend des

Wahlpflicht-Kurses „Darstellendes Spiel“, Altes Kesselhaus, 19.00 Open Windows II - Junge Choreografen, emma-theater, 19.30 Der Vorname - Delaporte/de la Patellière, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10 – Initiative Unifilm: Trance, OmU, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30

Mittwoch 4.

Jeden Freitagabend im Juli und August gibt es Rahmen des Belmer Kultursommers Live-Musik. Den Anfang machen Bonedry, die sich selbst als „Rhythm and Soul Orchestra“ bezeichnen. Eine Band mit viel Groove, knackigem Gebläse und Spaß am Entertainment > BELM, AM MARKTRING

44 STADTBLATT 7.2014

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Pfarrheim St. Antonius, 19.30

Donnerstag

3

Blue Note, 16.30 Uhr

IBBENBÜREN Jazz 'n' Youth Abschlussgala - Denis Gäbel, Rotary Jazz-

tett, UT Arlington Jazz Orchestra u.a., Bürgerhaus, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Da tanzt der Teufel, Tiefen-

rausch, 19.00 Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Easy Listening - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Fachbereich Literaturwissenschaft - Indie, Mainstream,

Kleine Freiheit, 22.00 Endlich Weihnachten - Pop,

Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Theateracker – Straßentheater im Kastaniengarten

- Fullstop Acrobatic Theatre „Sugar and Spice“, Superbuffo „Superdrones“, akrobatische Einlagen und Stunts, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Das Apollo Kino - Daniela Kruse, emma-theater, 19.30 Macbeth - Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: La Deutsche Vita - Dokumen-

tarfilm über in Berlin lebende Italiener, OmU, 18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

BELMER KULTURSOMMER

Osnabrücker Bürgerforum für Voxtrup - Diskussion und

Mi., 2. Juli Do., 3. Juli

OSNABRÜCK

21.30

OPEN AIR

Frank Druffner, Marbach i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee. Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Universitätsbibliothek Zimeliensaal, 18.15

CLUBS&PARTY

Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

4.

Jazz!Days – Jazz in allen Facetten - Semesterabschluss-

4.

METAL

DISTILLATOR

Headliner des Thrash-MetalAbends sind Distillator aus Enschede. Die Niederländern mögen es schön heftig und orientieren sich an Bands wie Slayer, Sodom oder Megadeth. Weitere Acts: Erasement, Panzer Squad sowie Disclaim. > OSTBUNKER

2 KONZERTE OSNABRÜCK

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00 P SIEHE BÜHNE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kunstgeschichte im Alten Reich und in England im 18. Jahrhundert - Vortrag Prof. Dr.

KONZERTE OSNABRÜCK Jazz!Days – Jazz in allen Facetten - Semesterabschluss-

konzert des Studienprofils Jazz, BlueNote, 16.30 Kataklysm + Nailed to Obscurity + Izegrim - Metal,

Bastard Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Tito Larriva - „Songs & Stories“ Tour, Bunker Ulmenwall, 20.30 P SIEHE MUSIK BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: Kaiserbeats - Rock'n'Roll, Be-

at, Kirchplatz St. Martinskirche, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday's - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Alkestis - C. Zerogrammi, emma-theater, 19.30 Macbeth - Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

KINO FILMSTARTS R 2 Automnes 3 Hivers – 2 Herbste 3 Winter - Komödie R Die Mamba - Komödie, Action R Eine ganz ruhige Kugel Komödie P SIEHE KINO


R Große Jungs – Forever Young - Komödie R Jack und das Kuckucksuhrherz - Fantasy, Animation R Millionen - Drama, Familie R Nebenwege - Drama, Komödie R Tammy - Komödie R The Unknown Known Dokumentation R Von der Beraubung der Zeit - Dokumentation R Wüstentänzer – Afshins verbotener Traum von Freiheit - Drama, Biografie

P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK Jürgen Teipel – Mehr als laut

- Lesung mit DJ-Einlagen von MacHazel, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 Die Prinzessin auf der Erbse -

Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 10.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Freitag

4 FUSSBALL-WM

KIDS OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 Heute keine Schule oder: Frau Lehmann sieht rot - Ein

Musical von Kindern und dem Musiktheater Lupe für Kinder ab fünf J., Piesberger Gesellschaftshaus, 18.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: 1. Viertelfinale Sieger AF 5 – Sieger AF 6, 18.00 2. Viertelfinale Sieger AF 1 – Sieger AF 2, 22.00

OSNABRÜCK

KONZERTE OSNABRÜCK Slapshot + Storm and Stress

- HardCore, Bastard Club, 20.00 Trashmetal-Konzert - Distillator, Erasement, Panzer Squad, Disclaim, Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Songs & Whispers - Simon Hudson, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Band Stand Meeting - Day To Resist, One Strike Left, Empire Me, Haus der Jugend Saal Bocksmauer, 21.00 BELM 13. Belmer Kultursommer – Musik am Marktring - „Bone-

dry – Rhythm and Soul Orchestra“, Marktring, 18.00-22.00 P SIEHE TAGESTIPP

26. WeinSommer Rheinland-Pfalz - „Two4You and

friends“, Marktplatz, ab 16.0024.00 OSNABRÜCK 4. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

JazzIbb 2014: Jazz am Pool,

BAD ESSEN

Freibad, 18.00

Gartenlust und Landvergnügen - Besichtigung der priva-

trag Prof. Herfried Münkler, Prof. Götz Neuneck unter der Moderation von Prof. Ulrich Schneckener, Volkshochschule, 19.00 BAD ESSEN Gartenlust und Landvergnügen - Besichtigung der priva-

ten Schlossgärten, Gartenkunstprojekt und Kinderattraktionen, Schloss Ippenburg, 11.00-19.00 WALLENHORST Vortrag zur laufenden Ausstellung zum Thema Sarajewo 1984 - „Der letzte Frieden –

Teil 2: Versuch, eine Stadt zu würdigen, Sarajevo und die Olympischen Winterspiele 1984“, Ruller Haus, 19.00

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

OSNABRÜCK Neo Campus + WM Viertelfinale, Neo Club & Cuisine,

18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJ-

Team DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin' Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 After Sun Party, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Golden Age – 80er Jahre Party, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine

Freiheit, 23.00 Binaurale Beats - Techhouse,

Deephouse, Techno, Works, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Jenseits von Fukuyama -

Thomas Köck, emma-theater, 19.30 Die Vögel - Walter Braunfels, Theater am Domhof, 19.30 Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph NußAchmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

baumeder, Probebühne, 20.00 TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00

ERASEMENT PANZER SQUAD DISCLAIM Einlass: 19 Uhr - Eintritt: 5 €

OSNABRÜCK

LAGGENBECK

Kriegsführung im Ersten Weltkrieg und heute - Vor-

DISTILLATOR (NL)

Studierende der Universität Osnabrück berichten über ihre Forschungen zu englischen Waren am Ende des 18. Jahrhunderts i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee. Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Botanischer Garten, Bohnenkamphaus, 15.30-17.30

16.00-18.00

CLUBS&PARTY

Thrashmetal-Konzert

Tuche, Möbel, Tee – Englische Waren in Osnabrück -

26. WeinSommer Rheinland-Pfalz - „UpToDate“, Ol-

dies, Jazz, Swing und Pop, Marktplatz, ab 16.00-24.00

Freitag

04.07.

Blutspendetermin, Steinwerk St. Katharinen, 10.30-15.00

Water-Balancing, Schnuppermassage, Cabriosol im Schinkelbad, 20.00-23.00

Treffen der offenen Frauengruppe 45+, Cup & Cups,

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Sonntag

27.07.

SCHINKELMARKT Familienflohmarkt mit Rahmenprogramm Standgebühr: 1 €

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

ten Schlossgärten, Gartenkunstprojekt und Kinderattraktionen, Schloss Ippenburg, 11.00-19.00 GEORGSMARIENHÜTTE Saunanacht, Panoramabad, 19.00-00.30 RIESTE Glücksmomente – Spieleund Spaßshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

Samstag

5 FUSSBALL-WM OSNABRÜCK Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: 3. Viertelfinale Sieger AF 7 – Sieger AF 8, 18.00 4. Viertelfinale Sieger AF 3 – Sieger AF 4, 22.00

KONZERTE OSNABRÜCK Soulground + Light it Up + Gäste - Punk & HC, Bastard

Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT 7.2014 45


werwowas BRAMSCHE

CLUBS&PARTY

Sommerkulturprogramm: Just for Fun - Oldie-Band,

Campingplatz Waldwinkel, 19.30

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

WALLENHORST

BÜHNE

Sommerkonzert Nordwestdeutsches Kammerensemble - Von Vivaldi bis Swing,

OSNABRÜCK

Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Moet & Chandon Glamour Night, Neo Club & Cuisine,

18.00/23.00 HARDCORE

SOULGROUND

5. Eine ganz eigene Szene, die ästhetisch vor allem in schwarzweiß daherkommt beim schnörkeligen Bandlogo, den Band-T-Shirts und der Facebook-Seite. Musikalisch gibt’s kräftig auf die Ohren, dazu darf gemosht werden. Die Berliner werden unterstützt Light it up aus Weißwasser. > BASTARD CLUB 6.

6.

EVENT

KULTURFLOHMARKT AM PIESBERG

Neben musikalischen und artistsichen Darbietungen sowie dem zum Verweilen einladenden Kaffeegarten, geht es wieder ums Feilschen, Stöbern und Plaudern. Das Duo Farfalle sorgt für musikalisches Straßentheater und das Duo Flexibile (Foto) spielt ebenfalls auf. > PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

OPEN AIR

SOZIAL VOCAL

Zugunsten des Osnabrücker Hospiz veranstalten das IfM der Hochschule Osnabrück und die Straßenzeitung „Abseits!?“ ein Benefizkonzert. Es treten auf: Takkatina, Montessori Schule Chor & Band, Johannes Eidt, Madeleine Marcheel & Tabea Mangelsdorf sowie Fabian von Wegen (Foto). Seit 1995 begleitet das Hospiz Osnabrück schwersterkrankte Erwachsene und seit 2009 auch Kinder in ihrer häuslichen Umgebung. Ausgebildete Ehrenamtliche sind für Betroffene oder deren Angehörige Wegbegleiter in dieser schweren Zeit. > HAUS DER JUGEND, INNENHOF

19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch,

MELLE

BAD ESSEN

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

hof, 20.00 Rock & Metal & more...,

The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00

ten Schlossgärten, Gartenkunstprojekt und Kinderattraktionen, Schloss Ippenburg, 11.00-19.00 IBBENBÜREN

Electronics, Hyde Park, 22.00

40 Automobilen der Baujahre 1898 bis 1916, Innenstadt, 11.00

23. Internationales Schnauferl-Treffen - Parade mit ca.

Glanz & Gloria, 23.00

Sonntag

Lights & Music - Indie, Rock,

Electronics, Kleine Freiheit, 23.00 Afro Vibes, Works, 23.00

6

BIELEFELD SuperSamstag – Sommerspiele Opening meets Bauchkribbeln - Pop, Star

Tracks, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK

Open Windows II - Junge Choreografen, emma-theater, 19.30 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 19.30

schul-Dozent Pierre-Yves Locher und Pianistin Julia Habiger-Prause, Kunst- und Musikschule, 11.00

FOTO: SUSANNE SCHLEYER

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Kultur Cocktail Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 5.7. Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

AUSSERDEM

8.

THE BRAINS

Da die drei Psycho-Bengels ihren Sommer wieder in Europa verbringen, wollten sie auch wieder den Bastard rocken. In der Szene schon längst kein Geheimtipp mehr – in Osnabrück aber schon. Zieht euch eine der „weltbesten“ Psycho/Rockabilly Bands rein, tanzt und feiert. > BASTARD CLUB

KONZERTE

OSNABRÜCK

bühne, 20.00

46 STADTBLATT 7.2014

Gartenlust und Landvergnügen - Besichtigung der priva-

Sol y Vida – die Sommerparty, Alando Palais, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop,

TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00

Nach ihrem philosophisch durchtränkten Roman „Blumenberg“ nun ein Krimi. In „Killmousky“ – benannt nach dem Kater der Hauptfigur – lässt sie einen Münchener Kriminalhauptkommissar a.D. in New York ermitteln. Er soll den Tod einer reichen Frau aufklären, kommt mit der High Society aber überhaupt nicht klar ... > BLUE NOTE

stitut für Musik Hochschule Osnabrück, emma-theater, 20.30

Marktplatz, ab 14.00-24.00

00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

PSYCHOBILLY

Singtriebe – Studierende des 3. Jahrgangs des Musical Profils präsentieren ihre Eigenarbeiten - „Thrill Me“, In-

19.00

Die drei Musketiere, Wald-

SIBYLLE LEWITSCHAROFF

26. WeinSommer Rheinland-Pfalz - „Two and a Box“,

Verrücktes Blut - Jugendclub Amigos Bandidos, AMEOS Klinikum, 19.30 Die Vögel - Walter Braunfels, Theater am Domhof, 19.30

Rock den Rosenhof, Rosen-

MELLE

7.

stadt gibt es heute einen „Osnabrücker Samstag“ mit viel Kultur. Unter anderem mit der Songwriterin Hanna Meyerholz (Foto), dem Trio Phil On Sofa oder Rudi’s Slide & Washboard Band.

Wechselstrom, Grand Hotel,

BÜHNE

LESUNG

Rund um den Wochen-

P markt und in der Alt-

OSNABRÜCK Motorfrei in die Ankumer Berge - 96 km Radtour mit

SonnTakte unter dem Motto: Música Nativa - Musik-

Sozial Vocal – Benefizkonzert zu Gunsten des Osnabrücker Hospiz' - Takkatina,

Montessori Schule Chor & Band, Fabian von Wegen, Johannes Eidt, Madeleine Marcheel & Tabea Mangelsdorf, Haus der Jugend, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP Sound Of Africa, Benefizkonzert mit A-Capella Gesängen und Trommeln. Mit dem Gospelchor Stephanus, Spirits und dem Drum Team Sembo. Markus-Kirche, 17.00 We've got Magic to do - Konzert des Musical-Chors der Hochschule Osnabrück, Gymnasialkirche, 18.00 Evensong – Osnabrücker Abendlob, St. Katharinen,

18.00 BISSENDORF

LITERATUR BAD ESSEN Königin der Blumen – Eine literarische Hommage an die Rose - Eine Rosen-Lesung mit

Manuela Trapani zur Gartenkultur im Rosengarten von Schloss Ippenburg i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee. Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss Ippenburg, 12.30+14.30

KIDS OSNABRÜCK Die Prinzessin auf der Erbse -

Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 11.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung, Museum Varusschlacht, ab 14.00 GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00 P SIEHE BÜHNE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Unbekannter Piesberg Wanderung 3 Std., Museum Industriekultur, 10.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Giora Feidmann & Friends Klezmer, Solarlux-Forum, 19.00

Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 10.00

HALLE

Osnabrücker Samstag – Kultur-Cocktail - Rudi's Slide &

ber Stadion, 19.00 P SIEHE MUSIK

Washboard Band, Three to get ready, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00

TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 19.00

Elton John & Band, Gerry We-

IBBENBÜREN JazzIbb 2014: Jazz in Concert, Christuskirche, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Kulturflohmarkt, Piesberger Gesellschaftshaus, 10.00-17.00 P SIEHE TAGESTIPP Sonntagsspaziergang - The-

ma: „Im Einklang mit Mutter Erde“ – Wie Indianer die Pflanzen nutzten, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 Offene Sonntagsführung Zu Themen der Dauer- und Sonderausstellungen, Museum am Schölerberg, 11.00 Vier Stationen zum Glück Auf! - An vier Sonntagen kön-

nen BesucherInnen alle Angebote kennen lernen. Mit den Osnabrücker Dampflokfreunden ist eine Anreise zum Zechenbahnhof Piesberg möglich, Piesberger Gesellschaftshaus, 11.00-18.00 26. WeinSommer Rheinland-Pfalz, Marktplatz, ab

12.00-22.00 Kunst und Kultur im Garten Künstlerischer Markt zugunsten sozialer Initiativen und Projekte, GZ Ziegenbrink, 14.0018.00 25. Helleraner Stadtteilfest

- Kindertanzgruppen, Showtanz, Kaffeehausmusik, Livemusik mit Hypius + Jäger + Verstärkung, Infostände, Kinderflohmarkt, Stadtteiltreff Alte Kasse Hellern, ab 14.00

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

KINO

BAD ESSEN Gartenlust und Landvergnügen - Besichtigung der priva-

ten Schlossgärten, Gartenkunstprojekt und Kinderattraktionen, Schloss Ippenburg, 11.00-19.00

OSNABRÜCK

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: 12 Years a Slave, OmU, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00 WALLENHORST Ruller Haus: Montagskino: Wer die Nachtigall stört, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Sibylle Lewitscharoff: Killmousky - Lesung in der Reihe

LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM

Dienstag

8 FUSSBALL-WM OSNABRÜCK Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: Halbfinale Sieger VF 2 – Sieger VF 1, 22.00

BRAMSCHE

KONZERTE

Durchgehende rothe tuchene Röcke - Führung i.R. von

OSNABRÜCK

„Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land“, Tuchmacher Museum, 11.00

Montag

7 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

CLUBS&PARTY

Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

musikalische Opernreise: Klassik am Klavier, Richard Vardigans spielt Werke von Beethoven und Schumann, Steinwerk Ledenhof, 19.30

der Alten Kasse tritt auf, für die Kids und Jugendlichen gibt es eine Hüpfburg, Bunjee Trampolin oder Torwandschießen und für die Eltern spielen um 17 Uhr Hypius + Jäger + Verstärkung. So muss ein Stadtteilfest sein.

21.30

BÜHNE

Oper mal anders - Eine

Es gibt eine Strandbar,

Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

P die HipHop-Tanzgruppe

Rock, Pop und Becks, Trash,

19.00

Wenn's die Bäume könnten klagen... - Der Universitäts-

chor singt die „Zwölf Quartette aus dem Toskanischen“, Aula im Schloss, 20.00 The Brains + Gäste Psycho/Rockabilly, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP IBBENBÜREN JazzIbb 2014: Abschlusskonzert, Matthäuskirche, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Neo WM-Arena Halbfinale, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Queer-Kneipe, substAnZ, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00

4.7.–29.8.:

13. Belmer Kultursommer Immer ab 18 Uhr auf dem Marktplatz am Marktring

Westwer JUGENDZENTRUM

141

TERMINE So., 13.07.2014, 9 Uhr

Das Apollo Kino - Daniela

GROSSER WALD- & FAMILIENFLOHMARKT

Kruse, emma-theater, 19.30 Der Vorname - Delaporte/de

la Patellière, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Wir sind die Millers, OmU, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Ohrenschmaus - Frauen er-

zählen und lesen Texte und Geschichten aus aller Welt, moderiert von Sabine Meyer, BiberBibliothek ehem. Teutoburger Schule, 19.00

04.07.:

Bonedry 11.07.:

The Beat 18.07.:

Original Hütten-Blechtett

Freifläche Natruper Holz, Osnabrück Anmeldung erforderlich

25.07.:

Sa., 23.08.2014, 20 Uhr

West Side Connection

MaxiMalMC RAP-CONTEST

01.08.:

KIDS OSNABRÜCK

BramJazzCompany

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

sportlich“, bis 18.07., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

Mittwoch

9 FUSSBALL-WM OSNABRÜCK Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: Halbfinale Sieger VF 4 – Sieger VF 3, 22.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Neo WM-Arena Halbfinale,

Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Ska-Punkkneipe - Dosenmucke, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Das ganze Programm gibt es unter www.belm.de/Kultursommer www. facebook.com/ BelmerKultursommer

SILLA + Guests VVK 10 € (+ Gebühr), AK 14 €

Do., 02.10.2014, 20 Uhr

ElektroPowerPunk

DIE KAFKAS (D) WELTRAUM POWER (D) + Guest VVK 6 € (+ Gebühr), AK 9 €

Fr., 31.10.2014, 20 Uhr

Rolling Stone präsentiert:

GREGOR MCEWAN (D) (Welcome Home Music/Rough Trade)

+ Guest VVK 8 € (+ Gebühr), AK 10 €

Fr.,14.11.2014, 20 Uhr

ROCK IN DER REGION Vorausscheidung 2014 AK 4 €

Fr., 23.01.2015, 20 Uhr (UK)

I AM IN LOVE

(Velocity Sounds Rec.)

+ Guest VVK 7 € (+ Gebühr), AK 10 €

BÜHNE OSNABRÜCK Theateracker – Straßentheater im Kastaniengarten

- Kevin Brooking „Clouds Nuages“, Casier Ensemble „Slapstick-Stunt-Show“, akrobati-

Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 7.2014 47


werwowas sche Einlagen und Stunts, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 Verrücktes Blut - Jugendclub Amigos Bandidos, AMEOS Klinikum, 19.30

10.

ADAM HALL AND THE VELVET PLAYBOYS

Die Australier sind auf großer Europa-Tournee. Bandchef, Sänger und Trompeter Adam Hall und seine exquisite Band spielen einen Mix aus Swing- und Jazz-Standards. Und Sachen aus ihrem Erfolgsalbum mit Cover-Versionen von Beyoncé-Songs wie „Crazy In Love“ oder „Bootylicious“. > BLUE NOTE

11.

INTERLOOP

Matthais Ehrig und Franziska Hudl spielen eine Mischung aus Pop und Folk. Sie verknüpfen Gitarren und Stimmen, Melodien und Harmonien, Songmuster und Klangflächen – ausgerüstet mit E-Gitarre, Akustikgitarrre, Bass, Loop Station und Percussion. > LAGERHALLE/BIERGARTEN

20.30

zum kulturellen Austausch, nicht nur für Kukuk-Inhaber, Lagerhalle, 20.00

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30

P SIEHE TAGESTIPP

BAD IBURG

MÜNSTER

Märchen, Mythen, Marimba

KIDS

Modern Day Babylon & Support - Instrumental Metal,

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00 P SIEHE BÜHNE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Circus Krone – 100 Jahre Jubiläums-Tournee, Halle Gart-

lage, 15.30+20.00

Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

Der größte Circus Europas kommt nach vier Jahren wieder nach Osnabrück. Das in München mit einem festen Circusbau beheimatete Unternehmen wird eine Woche lang auf dem Festplatz an der Halle Gartlage gastieren. Präsentiert wird das Jubiläums-Programm „Celebration“, das in allen 20 circensischen und artistischen Attraktionen neu und einmalig ist.

P

11.

NICK OLIVERI

So langsam kann er sich eine Wohnung in Osnabrück nehmen. Nick Oliveri, ehemaliger Bassist der Queens Of The Stone Age, steuert unsere Stadt seit Jahren an. Und wir freuen uns auf seine Songs zwischen Stoner-Rock und Indie-Songwriting. > BASTARD CLUB

12.

EVENT

STADTTEILFEST SCHÖLERBERG/FLEDDER

Erstmalig findet das Fest auf dem Gelände des SC Schölerberg statt. In Kooperation mit dem Sportverein wird eine Sport-, Spiel- und Spaßolympiade ausgetragen. Um 20 Uhr spielt dann die AlternativeCoverband Caught Indie Act Hits von Mando Diao oder Pharrell Williams. > SPORTANLAGE HANNS BRAUN STR. 1

Osnabrücker Bürgerforum für Nahne - Diskussion und

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Pfarrund Jugendheim St. Ansgar, 19.30 OSNABRÜCK Yoga Schnupperstunde, Ba-

hama-Sports Lüstringen, 20.00 OSNABRÜCK Dialog der Kulturen - „Hexen, Heiler, Magie in verschiedenen Kulturen“, Lagerhalle Raum 201, 20.00

Donnerstag

10 12.

ROCK

THE WINERY DOGS

Wenn sich namhafte Musiker zu einer neuen Band zusammen tun, wird gerne von Supergroup gesprochen. The Winery Dogs sind genau das. Sänger und Gitarrist Richie Kotzen war früher bei Poison, Bassist Billy Sheehan hat für Steve Vai, Mr. Big und David Lee Roth gespielt und Mike Portnoy ist Mitbegründer von Dream Theater. Seit 2012 gibt es die Dogs. Sie spielen Classic Rock und legen zwischendurch grandiose Soli hin. > ROSENHOF

48 STADTBLATT 7.2014

KONZERTE OSNABRÜCK LiebesLied–LiebesLeid Musikalische Lesung mit Günter Bittner und Christian Pradel, Altstädter Bücherstuben, 19.00 Downset - Crossover, Bastard Club, 20.00

- Märchen und Geschichten zum Wegträumen mit passender Musik. Mit dem Duo aus Erzähler, Werner Deflorian und Musiker, Hermann Helming. Dörenberg-Klinik, 19.30 WALLENHORST Der letzte Frieden – Versuch, eine Stadt zu würdigen - Sa-

rajevo und die olympischen Winterspiele 1984, Vortrag Prof. Dirk Manzke, Ruller Haus, 19.00

bot, Trash, 19.00

Freitag

Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 HS Party, Alando Palais, 21.30 Thursday's - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00 Fachabiparty der BBS Westerberg, Sonnendeck,

ROCK

Nussbaum-Haus, 19.30 KukuksTreff - Möglichkeiten

Adam Hall and the Velvet Playboys - Blues, BlueNote,

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

SONGWRITER

– Große Schritte in der Musik, große Schritte im Leben“, Lagerhalle, 20.00

Topografien des Terrors: Die Osnabrücker Presse im Nationalsozialismus, Felix-

Die Comedian Harmonists i.R. des 2. Osnabrücker Friedenslabors -

OSNABRÜCK

JAZZ

Manüla & marius peters rearranged - „some giant steps

11 KONZERTE

23.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

Abschlusskonzert der Bläserwoche, Aula der Hochschu-

OSNABRÜCK Der Vogelhändler - Carl Zeller,

Theater am Domhof, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

KINO FILMSTARTS R Der wundersame Katzenfisch - Drama, Komödie R Die große Versuchung Komödie R Die Karte meiner Träume (3D) - Abenteuer, Familie P SIEHE KINO R Mistaken for Strangers Dokumentation, Komödie P SIEHE KINO R Qissa – Der Geist ist ein einsamer Wanderer - Drama R Rico, Oskar und die Tieferschatten - Familie R The Signal - Thriller, Science-Fiction R Umsonst - Drama R Verführt und verlassen Dokumentation P SIEHE KINO R Wara No Tate – Die Gejagten - Thriller

KIDS OSNABRÜCK 8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

le, 17.00 Nick Oliveri + Tigeryouth Death Acoustic, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Interloop - Pop, Folk, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BELM 13. Belmer Kultursommer – Musik am Marktring - „The

Beat“, Oldies, Marktring, 18.0022.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Black Beach Festival, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin' Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Abi Abschluss BBS Brinkstr., Rosenhof, 21.00 Tanzorgie, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30

THE SUMMER-SPECIAL

STEAK & LOBSTER halber, frischer Hummer, Hüftsteak, Fries & Salatbeilage 22,50 €

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

AUSSERDEM OSNABRÜCK Circus Krone – 100 Jahre Jubiläums-Tournee, Halle Gart-

lage, 15.30+20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


BIELEFELD FieserFreitag – Depeche Mode Party meets EBM / Industrial, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK

BIELEFELD

4. Yoga Sommer Osnabrück

SuperSamstag – 80s / 90s Eurodance, Ringlokschuppen,

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00 Lange Saunanacht - Ab 19.00 Uhr Büfett für Genießer, ab 22.00 textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 ALFHAUSEN Tanzabend der Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten, Festzelt, abends

BÜHNE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Sommernachtflohmarkt auf der Promenade, Promenade,

Verrücktes Blut - Jugendclub

Amigos Bandidos, AMEOS Klinikum, 19.30 Jenseits von Fukuyama Thomas Köck, emma-theater, 19.30 Die Vögel - Walter Braunfels, Theater am Domhof, 19.30 Aussetzer - Von Lutz Hübner, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

baumeder, Probebühne, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30 TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00

KINO BERSENBRÜCK Hasemühle: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Guerilla

Köche“, Filmbeginn ca. 22.15, Vorprogramm: Lieder rund um's Essen mit Leckerbissen, 20.00 P SIEHE EVENTS

KUNST OSNABRÜCK Hanna von Behr & Katja Staats - „Sehnsucht. Wohin

wir zogen, ahnte ich nicht, das Warum hab ich später verstanden.“ – Ausstellungseröffnung, Kunst-Quartier BBK, 19.00

KIDS OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

AUSSERDEM OSNABRÜCK Circus Krone – 100 Jahre Jubiläums-Tournee, Halle Gart-

lage, 15.30+20.00 Wellnessblutspende - Ent-

spannungsmassage nach der Spende, IWK–Institut für Weiterbildung in der Krankenund Altenpflege, 15.30-19.30 Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30

20.00-14.00

Samstag

12 FUSSBALL-WM OSNABRÜCK Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: Spiel um Platz 3, 22.00

KONZERTE OSNABRÜCK Marktmatinée: Martin Hruschka, St. Marien, 12.15 Sommerkonzert im Botanischen Garten - Mit dem Gitar-

renensemble „Absaits“, Bohnenkamp-Haus im Botanischen Garten, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert The Winery Dogs, Rosenhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Into The Wild + Kneeless Moose + Grained - Stoner, CD-

Release-Konzert, Bastard Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK NeoLicious Summer Breeze + WM Spiel um Platz 3, Neo

Club & Cuisine, 18.00/23.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 All mixed up..., The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Perfekte Deutsche Welle - ab 21.30 Fußball auf Großbildleinwand, neue deutsche Welle Musik und mehr, Works, 21.00 Saturday Night Party, Alando Palais, 22.00 Cpt. Andi & Sein Sprtsfrnd Punk, Rock'n'Roll & Alternative, Bastard Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00

ACT ION SOMMer S PASS

22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Jenseits von Fukuyama -

Thomas Köck, emma-theater, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bühne, 20.00 TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Zwischen Hier und Dort – Märchenwanderung durch die Stadt - Erzählveranstal-

tung für Erwachsene, Treffpunkt Schlossinnenhof, 20.30

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SC Paderborn - Testspiel, osnatel-arena,

Veranstaltungsprogramm für Jugendliche

noch nicht terminiert

KIDS OSNABRÜCK SpielZeit 2014 – Das Fest der Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück, Sportplatz Jahn-

straße, 14.00-18.00

P SIEHE FAMILIENSACHE

Foto: SangSom/Photocase.de

Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.30 Alando Club Nacht, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 90er Trash Party - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Ahoi Club - Indie, Pop, Mainstream, Kleine Freiheit, 23.00 Crunk'n'House - Soul, Elektro, R'n'B, Works, 23.00

Sommer 2014 www.action-sommer-spass.de

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

Kulturbüro Gronau und

WALLENHORST Kunst und Quer: Malereiund Experimentierwerkstatt für Kinder und Jugendliche, Ruller Haus, 14.00-17.00

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Hast Du Töne? Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 12.7. Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

AUSSERDEM OSNABRÜCK Telgter Wallfahrt 2014 - 55

km Radtour mit Steigungen, ab St. Johann, 08.00 Immer der Hase nach - 60 km Radtour mit Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 11.00 Osnabrücker Samstag – Hast Du Töne? - Draußen nur

Kännchen, A Glezele Vayn, Duo flexibile, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00 Stadtteilfest Schölerberg/Fledder mit Caught Indie Act, Sportanlage

Hanns Braun Str., 14.00-23.00 P SIEHE TAGESTIPP

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

15.08. 18.00 Uhr

16.08. 17.00 Uhr

12.09. 20.00 Uhr

„Auf die Ohren“ Open-Air am rock´n´popmuseum

Schlager-Party (rock´n´popmuseum) Heino & Band, Mickie Krause, Peter Wackel und vielen anderen mit:

„Let the good times roll“(rock´n´popmuseum) „Yobassa“ feat. Nippy Noya sowie „The Lightnings“ und „Timeless“ mit:

14.09.

10 Jahre rock´n´popmuseum

ganztägig

Tag der Offenen Tür (10:00 - 18:00 Uhr)

19.09. 21.09.

Stadtfest Gronau

02.10.

„Dance the Museum“

21.00 Uhr

(Innenstadt)

mit Gourmet- und Automeile; verkaufsoffen

(rock´n´popmuseum)

4 DJ´s - 4 styles

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 7.2014 49


werwowas Circus Krone – 100 Jahre Jubiläums-Tournee, Halle Gart-

lage, 15.30+20.00 LandArt - Mandalas, Blumenkugeln, Malen mit Asche und Erde, Origami, 19.30 Lesung, 20.30 Trommeln, 22.00 Uhr Feuertanz i.R. von „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Johannisfriedhof, ab 17.00 Operngala, Theater am Domhof, 19.30 Osnabrück goes United Nations – OsnaMUN - Veranstal-

12.

GITARRENMUSIK

SOMMERKONZERT IM BOTANISCHEN GARTEN

Das Gitarrenensemble Absaits startet zur Klangreise: von italienischer Klassik über spanischen Flamenco bis zu US-Rock und Pop. Im Mittelpunkt des Konzerts steht der 1. Satz aus Ferdinando Carullis „Petit Concert“. > BOHNENKAMP-HAUS, BOTANISCHER GARTEN

13.

EVENT

KULTURSPAZIERGANG AUF DEM HASEFRIEDHOF

Das Quartett A Glezele Vayn spielt eine weltmusikalische Mischung rund um den Klezmer. Bei den „Glezeles“ vereinen sich schräger Humor, musikalischer Entdeckergeist und unverwüstliche Spielfreude. > HASEFRIEDHOF

tung für Studierende und Schüler, simulierte Kommitees – Thema: Generalversammlung, Friedliche Nutzung von Atomkraft, Aula Ratsgymnasium, ganztägig BRAMSCHE-KALKRIESE Orientalischer Bauchtanz mit Leonie Blaich, Museum

Varusschlacht, 18.00 GEORGSMARIENHÜTTE Holi-Farbrausch, Mega-Party mit diversen DJs, indischer Musik, Tänze und das FarbrauschSpektakel, 12.00-22.00 Uhr MELLE Rainers Radeln mit Rückenwind – Berge, Schluchten, Quellen und mehr - 32 km

Radtour mit Steigungen, Ab Parkplatz am Van der Valk Hotel, 10.00

Sonntag

13.

KLASSIK

THE KING SHALL REJOYCE

Das Johann Rosenmüller Ensemble aus Leipzig spielt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land“. Musik war in der Barockzeit wesentlicher Bestandteil der fürstlichen Repräsentation. Kaum ein politisches Ereignis fand ohne musikalische Umrahmung statt. > ST. MARIEN

15.

ROCK

BOB WAYNE

Es gab wohl kaum ein Künstler in den letzten Jahren im Bastard Club, der den Laden so zum Brodeln gebracht hat. Bekannt ist Wayne nicht nur für sein typisches Outfit sondern auch für die wilde Crew an Banjo-, Geige- und Kontrabassspielern, die mit ihm die Shows bestreitet. Johnny Cash + Punk = Bob Wayne. > BASTARD CLUB

13 FUSSBALL-WM OSNABRÜCK Lagerhalle, Grüner Jäger, Hotel Westerkamp u.a.: WM 2014 Finale, 21.00

KONRAD STÖCKEL

Der Mann mit der einmaligen Frisur eröffnet die diesjährige „Kultur im Innenhof“-Reihe. Stöckel kommt mit seiner Wissenschafts-Comedy-Show und beantwortet die Frage, wie man mit AC/DC das Licht ausschalten kann! > HAUS DER JUGEND/INNENHOF

TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 19.00

KUNST OSNABRÜCK Brigitte Hoffmeister – Miniflöhe und Klammerweiber -

Finissage, Galerie Letsah, 14.00

KIDS OSNABRÜCK Die verlorene Märchenschatztruhe - Erzählveranstal-

tung für Kinder und Familien, Treffpunkt vor dem Rathaus, 15.30

The King shall rejoyce – Wie aus dem Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover der britische König Georg I. wurde - Konzert mit Musik der bei-

den Hofkapellen Georgs I. in Hannover und London i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee. Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, St. Marien, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP Rude Rich + High Notes Ska/Reggae, substAnZ, 21.00

OSNABRÜCK Neo WM-Arena Finale, Neo

Club & Cuisine, 18.00/23.00 Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Es war einmal am Mühlenort

- Führung, Begleitprogramm zur Ausstellung „Stroh zu Gold“, Tuchmacher Museum, 15.00

Montag

14 KONZERTE OSNABRÜCK acoustic Blue Monday Jam -

Blues Session, Lagerhalle, 20.00 MÜNSTER

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

P SIEHE MUSIK

GEORGSMARIENHÜTTE Sommerfest, Minigolfanlage, 12.00-17.00 Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00 P SIEHE BÜHNE

Sommer

The Jon Spencer Blues Explosion, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

in der Stadt

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

NEUES LEBEN ZWISCHEN ALTEN GRÄBERN

EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Italy – Love it or leave it, OmU, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

Kulturspaziergang & Konzert mit A Glezele Vayn

Sonntag, 13.7.

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Hasefriedhof, 16.00 Uhr

LITERATUR OSNABRÜCK

AUSSERDEM Freifläche Natruper Holz, 09.00-16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Klavierkonzert Crescendo Schuljahres-Abschlusskonzert, Musik- und Kunstschule, 17.00

BRAMSCHE

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

OSNABRÜCK Sunday Jazz, Achteinhalb, 12.00

CLUBS&PARTY

50 STADTBLATT 7.2014

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

OSNABRÜCK

es Leben zwischen alten Gräbern“, Hasefriedhof, 16.00 P SIEHE TAGESTIPP

16.

MELLE

KONZERTE

Kulturspaziergang auf dem Hasefriedhof – Konzert mit A Glezele Vayn - I.R. von „Neu-

COMEDY

BÜHNE

Wald- & Familienflohmarkt,

Rund um den Gehn - 75 km

Radtour mit Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 10.00 Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

kultur, 10.00-13.00 Sonntagsspaziergang - Thema: „Manche mögen's nass“ – Wasserpflanzen, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 In die Wanne, fertig, los! Qualifikationsrennen zur 1. Europameisterschaft im Badewannenrennen, Außenbereich Nettebad, ab 13.00 P SIEHE EVENTS Circus Krone – 100 Jahre Jubiläums-Tournee, Halle Gart-

lage, 14.00+18.00 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Kuratorführung - Führung durch die neue Sonderausstellung, Museum Industriekultur, 15.00

Honigherz und Sternenfrau Erzählabend mit afrikanischen Geschichten, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten, Sabine Meyer, Steinwerk Ledenhof, 20.00

KIDS OSNABRÜCK 8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

AUSSERDEM OSNABRÜCK Circus Krone – 100 Jahre Jubiläums-Tournee, Halle Gart-

lage, 15.30 Vortrag: Einführung in das Konzept nachhaltigen Aktivismus', substAnZ, 19.00

Dienstag

15 KONZERTE


OSNABRÜCK Bob Wayne & The Outlaw Carnies + The Wreck Kings -

RockABilly/Country, Support: The Wreck Kings, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Igor Strawinsky: Die Geschichte vom Soldaten, Mu-

siksaal im Schloss, 20.00 Kreuzgangkonzert bei Kerzenschein - „From South To

East“, Werke von Villa-Lobos, Gnatali, Machado, Guinga, St. Johann, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Vortrag: Ohne revolutionäre Organisierung geht es nicht,

SubstAnZ, 19.00

Mittwoch

16 KONZERTE

Im neuen Programm des

P Villa-Lobos-Duo misst

sich die Musik Brasiliens und der seiner südamerikanischen Nachbarländer mit der Bulgariens – der Heimat des Gitarristen. Wer letztendlich hier den Titel gewinnt, entscheiden allein die Zuhörer. Unterhaltsam und informativ moderieren die beiden Künstler den gegensatzreichen Abend. Das innovative Ensemble in der äußerst seltenen Besetzung Violoncello und Gitarre fasziniert das Publikum und verblüfft die Kritiker immer wieder mit Kammermusik der exquisiten Art.

LEMFÖRDE Oxana Köhn und Achim Clemens - Klavierkonzert, Amts-

hof, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

Punkkneipe - Dosenmucke,

Lagerhalle:

Kickern für lau, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Population Boom - Film über

Sommer in der Stadt

die angebliche Überbevölkerung, 18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK

Donnerstag

17

KULTUR IM INNENHOF

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

Konrad Stöckel

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

KONZERTE

Programm für die ganze Familie

GEORGSMARIENHÜTTE

Sommerkulturprogramm: John Doe Train - Akustische

Mittwoch, 16.7. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

Der kleine Tag, Waldbühne

Kloster Oesede, 09.30

Robin Hood, Freilichtbühne,

16.00

OSNABRÜCK

P SIEHE BÜHNE

- Che Cirque „Wilder Clown – akrobatisches Rad“, Christine & Silke „HoopStep“, akrobatische Einlagen und Stunts, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 Konrad Stöckel - Wissenschaftscomedy – Kultur im Innenhof, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady Preview: Wir sind die Neuen, 19.45

P SIEHE KINO

Musik, Kirchplatz St. Martinskirche, 20.00

TECKLENBURG

BÜHNE Theateracker – Straßentheater im Kastaniengarten

BRAMSCHE

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

AUSSERDEM OSNABRÜCK Industrielle, Chefärzte, Regierungspräsidenten, Künstler - Die bürgerliche Ge-

sellschaft Osnabrücks im frühen 20. Jahrhundert i.R. von „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Treffpunkt Hasefriedhof Kapelle, 18.30 Paracelsus-Kliniken Vortragsreihe 2014 - „Das

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

Thursday's - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kleiner Comedy Slam, Polly

Esther's, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

KINO FILMSTARTS R Wie der Wind sich hebt Drama, Biografie, Animation R Wir sind die Neuen - Komödie P SIEHE KINO R Der Schmetterlingsjäger Drama R Hugo Koblet – Pédaleu de Charme - Drama, Dokumentation R Transformers: Ära des Untergangs (3D) - Action, Science Fiction

KIDS

Lymphödem: Diagnose und Behandlung“, Medienzentrum am Berliner Platz, 19.00

bot, Trash, 19.00

OSNABRÜCK

Absturzgefahr - Getränke-

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

Film: Noise and Resistance – Voices from the DIY Underground, substAnZ, 21.00

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

specials, The Whisky, 20.00 Palais, 21.30

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig

MÜNSTER Viva con Agua Konzert: Trinidad Doherty + Johanna Amelie + Emily's Giant -

New-Folk, Fantasy-Pop, S/SW, SpecOps, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Café Resistance, SubstAnZ,

19.00 Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

21.30

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Früchte des Zorns, OmU, 20.00 Lagerhalle: Population Boom - Film über

die angebliche Überbevölkerung, 18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK

rtel Folk im V·ie ab 19.00 Uhr

Samstag 26. Juli 2014 03.07. Poetry Slam 10.07. Manüla & marius peters rearranged 11.07. Interloop 19.07. La Piazza.siciliana 21.07. OpenAir Blue Monday Jam 22.07. 1200 Monde (auch 23.7.) 24.07. Maxi Gstettenbauer 24.07. Herr Weber auf Safari 25.07. Deine Cousine

8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

sportlich“, bis 18.7., Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig BELM Von Riesen und Teufelskerlen - Mit dem Erzähltheater

Kultur & Kommunikation am Heger Tor

Osnabrück unterwegs auf der Straße der Megalithkultur, Naturfreundehaus Vehrte, 15.00

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

www.lagerhalle-osnabrueck.de STADTBLATT 7.2014 51


werwowas AUSSERDEM

P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

WALLENHORST

Vortrag: Die Gruppe NoLager berichtet von ihrer Arbeit,

SubstAnZ, 19.00

3. Konzert im Mühlengarten

- Metusa, Windmühle Lechtingen, 18.30

KIDS

Freitag

18 18.

JUBILÄUMSKONZERT

OMBRE DI LUCI

Das Haus der Jugend feiert in diesem Sommer seinen 60. Geburtstag mit einem Jubiläums-Wochenende (18.-20.7.). Den Auftakt setzen Ombre di Luci, die mit italienischem Lebensgefühl und ebensolchen Songs begeistern. > HAUS DER JUGEND

19.

ROCK

THE GADGETS

Die Jubiläumsfeier zum 60.-jährigen Bestehen des Haus der Jugend gehen weiter. Heute spielen The Gadgets. Die Indierock-Band um Sängerin Caro kommt aus Essen und spielt kraftvolle Songs mit tollen Texten. > HAUS DER JUGEND, INNENHOF

KONZERTE OSNABRÜCK Gitarrenkonzert der städtischen Musik- und Kunstschule, Musik- und Kunstschu-

za, Snarg, Ruins, Exilent – Acoustic, Punk, SubstAnZ, 18.00 P SIEHE MUSIK Ombre Di Luci – Jubiläumskonzert 60 Jahre Haus der Jugend, Haus der Jugend,

19.30 P SIEHE TAGESTIPP BELM 13. Belmer Kultursommer – Musik am Marktring - „Origi-

nal Hütten-Blechtett“, Bayerische Blasmusik, Marktring, 18.00-22.00 LINGEN

19.

OPEN AIR

GREEN PLANET FESTIVAL

Es soll das erste umweltfreundliche und (möglichst) CO2-neutrale Openair-Konzert Osnabrücks werden. Die Macher – u.a. Schüler der Ursulaschule – wollen so auf kreative Art für nachhaltigen Klimaschutz werben. Für Musik sorgen die fünf Bands This! Autumn Skyline, One Page, Good Morning Fire Eater (Foto), Ankerpunkt und The Working Class Bastards. Die nicht einfach so ausgewählt wurden – jede Band hat einen Song zur Nachhaltigkeit im Programm. > GZ ZIEGENBRINK

OSNABRÜCK 8. Osnabrücker Buch- und Lesewoche für Kinder - „Echt

sportlich“, Stadtbibliothek und in den Stadtteilen, ganztägig Zwei Bands spielen heute vor dieser schönen Kulisse. Metusa (Foto) sind eine Mittelalter-Folk-Rockband, in deren Texten von Abenteuern und Liebe die Rede ist. Und The Real „Happy Feet“ sind ein Acoustic-FolkDuo aus Freiburg.

P

le, 17.00 Illusion of Progress Festival – 5 Jahre SubstAnZ - Faulen-

Abifestival 2014 - Delacroix, dena, Exclusive, Feine Sahne Fischfilet, Füffi, Kapelle Petra, Miss Platnum, Open Water Collective, Rakede, The Intersphere, Unfames, Weekend, Who Killed Frank?, Festivalgelände, ganztägig P SIEHE MUSIK

MELLE 5. Open-Air-Festival - Na-

tions Afire, December Peals, Sounds & Colours, Nezzer, Faro, Freibad Riemsloh, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Red Lips, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin' Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Abschluss St. Hildegard, Rosenhof, 21.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Alando Summer Club Night, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Hot Sauce - Classic HipHop, Glanz & Gloria, 23.00 Trust in Bass - Drum&Bass, DubStep, Kleine Freiheit, 23.00 Drum & Bass, Works, 23.45 BIELEFELD Freitag – The Art of pres. Calling - Techno, House, Ring-

lokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Aussetzer - Von Lutz Hübner, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

Das Line-Up ist ein Mix aus lokalen Bands und einem Headliner. Mit Faro, Nezzer, Sounds & Colours sowie den December Peals ist die Region OS/MS gut vertreten. Und als Hauptact werden Nations Afire (Foto) erwartet. Die Band aus aktiven und früheren Mitgliedern von Bands wie Rise Against, Ignite und Death By Stereo spielt eine authentsiche Mischung aus Rock, Hardcore und Punk.

P

19.

FILM

LATERNA MAGICAPERFORMANCE

Das Unabhängige FilmFest Osnabrück lädt zur Laterna-Magica-Performance „In Treue fest! Stricken und Sterben im Ersten Weltkrieg“. Karin Bienek vom Ensemble „illuminago“ und die Schauspielelerin Cornelia Niemann mixen Projektionen eines historischen Lichtbild-Apparats mit einer szenischen Lesung und Texten von Thomas Mann, Rosa Luxemburg u.a. > HASEFRIEDHOF

52 STADTBLATT 7.2014

19.

PARTY

MONDNACHT AUF HAWAII

Seit 51 Jahren gibt es die Mondnacht jetzt schon – Wahnsinn. Und warum Hawaii? Weil die Location mit unzähligen Palmen, Hunderten bunten Lampions und tonnenweise echtem Beachsand in ein Südseeparadies verwandelt wird. Für Stimmung sorgen am ersten Abend die Top40Band Royal Flash, das DJ-Team Alabama und DJ Fuego. Am 26.7. gibt’s eine weitere Mondnacht. > GASTHOF BÖHMANN

TALGE STADTBLATT präsentiert Talge Open Air - Karma to burn, DŸSE, Halfway Decent, Inak$$o Moskau, basement Apes, Sportplatz, ab 19.00

Mit musikalischer Begleitung vom Blockflötenquartett Legno con passione i.R. von „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Hasefriedhof Kapelle, 19.0022.00

baumeder, Probebühne, 20.00 Nabucco - In Zusammenarbeit mit den Plovider Symphonikern zum 200. Geburtsjahr von Giuseppe Verdi, Schlossinnenhof, 20.00 TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 20.00

KINO OSTERCAPPELN Hof Bünte Venne: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Bella Mar-

tha“ Filmbeginn ca. 22.15, Vorprogramm: Hoffführung, Feldbefahrung, Vorfilm: Das Leben, 20.00 P SIEHE EVENTS

LITERATUR OSNABRÜCK Ohrenglück von Ute Link -

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - 30 km Rad-

tour mit Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 4. Yoga Sommer Osnabrück

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00 OsnaMUN - Kommitee-Simulation, Universtät ELSI, ganztägig

Samstag

19 KONZERTE OSNABRÜCK Green Planet Festival - This!

Autumn Skyline, One Page, Good Morning Fire Eater, Ankerpunkt, The Working Class Bastards, GZ Ziegenbrink, ab 18.00 P SIEHE TAGESTIPP Illusion of Progress Festival – 5 Jahre SubstAnZ - Thyran-

ay, Static Means, Cocktailbar Stammheim, Skankshot – Punk, Gesamtscheiße:Scheiße, 100 Blumen, Frontex, HC, Ska, Breakbeat, SubstAnZ, 18.00 P SIEHE MUSIK The Gadgets & Barrenstein – Jubiläumskonzert 60 Jahre Haus der Jugend, Haus der

Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Uni Jazz Nacht, BlueNote,

20.00 BAD IBURG 7. Bad Iburger Kneip(p)'nTour - Live Musik: Vintage Area

(Casablanca), Dzidek Marcinkiewicz (Restaurant Zeus), Nigel Prickett (Fischer-Eymann), Fly with me to Malibu (Restaurant Fromme), Just for Fun (Sophie Charlotte), Swamping Galley (Carpe Diem), Tritonus (Weinkeller), C.C. Rider (Schlossmühle), Acoustic Band (Jagdschloss Freudenthal), Heimspiel (Red Lion), Wollies Oldies (SchloßKeller), Kneipen, ab 19.00 BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: The Forgotten Sons of Ben Cartwright - Country-Western,

Gasthaus Bischof-Reddehase, 20.00


EGGERMĂ&#x153;HLEN Mondnacht auf Hawaii - Roy-

al Flash, Alabama, Gaststätte BÜhmann, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP LINGEN Abifestival 2014 - Siehe

Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Roca Jam - R'n'B, Soul, HipHop, Works, 23.00

MINDEN

Wasserski Show anschl. Quiet Storm live - ab 23.00

Moorgeist Tobein - Ab fĂźnf J.,

Halt, MachLeisa, Philipp Heese, Plain Cooking u.a., Sputnikhalle, 20.00

GĂśtz Frittrang - â&#x20AC;&#x17E;Wahnvorstellungâ&#x20AC;&#x153;, Comedy, Zweischlingen, 21.00

TALGE

GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE Zustände wie im alten Rom, WaldbĂźhne Kloster Oesede, 19.30

stars@ndr2 in Vechta - Adel

Tawil, Anastacia, Frida Gold, Stoppelmarkt, 16.00 P SIEHE MUSIK

MELLE Die drei Musketiere, Wald-

bĂźhne, 20.00

Samstag, 19.7.

CLUBS&PARTY

Karaoke, Getränkespecials, Bastard Club, 21.00 Swing & Dance, Sonnendeck, 21.00 Penthouse Party, Alando Palais, 22.00

flĂźsterâ&#x20AC;&#x153;, Filmbeginn ca. 22.15, Vorprogramm: Feldbegehung, 20.00 P SIEHE EVENTS

Trashlesung: Das Beste aus den Biographien von Detlef D. Soest, Claudia Effenberg und David Hasselhof, Sub-

03. Juli 19 Uhr

JĂźrgen Teipel â&#x20AC;&#x17E;Mehr als lautâ&#x20AC;&#x153; Lesung & DJ-Sets von MacHazel

18. Juli

Ombre di Luci

19:30 Uhr

Open Air Konzert im Innenhof

19. Juli

The Gadgets & Barrenstein

19 Uhr

Open Air Konzert im Innenhof 20. Juli 11 - 16 Uhr

Familiensonntag Tag der offenen TĂźr

!NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  <

Heute verwandelt sich

P die Lagerhalle in eine

original sizialianische Piazza. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft lädt ein und serviert unter anderem sizilianische Spezialitäten sowie handgemachte Musik aus Sßditalien von I Pizzicati & Friends.

stAnZ, 21.00

MELLE

SPORT

Rainers Radeln mit RĂźckenwind â&#x20AC;&#x201C; Unterwegs im Ravensberger HĂźgelland - 32

OLD FASHIONED

km Radtour mit Steigungen, ab Bahnhof, 11.00

BURGER 200 g frisches US-Black-Angus-Beef

Sonntag

20

Beachparty â&#x20AC;&#x201C; Jetzt ist der Sommer da - Special Deko,

Tanzfläche aus Sand, Cocktailspecials, Verlosung, Rock, Pop, Elektro, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00

Kinderballett fĂźr sechs bis acht J. â&#x20AC;&#x201C; Ballerinas tanzen im Feenlicht mit Corinna Kammann - 25 Jahre Tanzfo-

zum Thema Jugendkulturen

-16:15 Uhr

Biolandhof Kruse: Sommerflimmern â&#x20AC;&#x201C; Kino auf dem Lande 2014 - â&#x20AC;&#x17E;Grasge-

OSNABRĂ&#x153;CK

M is for Metal â&#x20AC;&#x201C; Heavy Metal Night, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Schnallis Birthday Party -

Sedman Five, Dixi Dudes, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00 Sommerfest - Familienfest auf dem Gelände der Jugendhilfe, Don Bosco Kath. Jugendhilfe, 15.00-18.00 Vortrag: Braune UntertÜne, SubstAnZ, 15.00

Fachtagung

BRAMSCHE

LITERATUR

Oxmox, 20.00

OsnabrĂźcker Samstag â&#x20AC;&#x201C; Bunte Mischung - AdMan,

sche Live-Musik und KĂźche, Kinderbetreuung und Tombola, Lagerhalle, 18.00

Toyota Aygo in the Club, Neo

20 Jahre Oxmox â&#x20AC;&#x201C; Vinyl Party - 80er und 90er Jahre,

mit Steigung, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 10.30

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK Club & Cuisine, 18.00/23.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00

Sportlich Aktiv am Wochenende â&#x20AC;&#x201C; Schnellfahrerrunde nach Werther - 80 km Radtour

La Piazza.siciliana - ein italienischer Abend â&#x20AC;&#x201C; Italieni-

- Laterna Magica-live-Performance, 22.00 P SIEHE TAGESTIPP

Innenstadt, 11.00 bis 14.00 Uhr

OSNABRĂ&#x153;CK

KINO

OSNABRĂ&#x153;CKER SAMSTAG

StraĂ&#x;enkultur rund um den Wochenmarkt

AUSSERDEM

rum, Tanzforum, 15.00-17.00

Sommer Bunte Mischung

9:30

TECKLENBURG Joseph, FreilichtbĂźhne, 20.00

Hasefriedhof Kapelle: In Treue Fest! Stricken und Sterben im Ersten Weltkrieg

in der Stadt

03. Juli

OSNABRĂ&#x153;CK

BIELEFELD

VECHTA

+

BĂ&#x153;HNE

SPH Bandcontest - Disco

STADTBLATT präsentiert Talge Open Air - Montreal, Radio Havanna, Kings in exile, Nezzer, Brooks, ab 19.00 P SIEHE MUSIK

Jahre

Uhr DJ-Party, StrandArena Alfsee, 19.00

P SIEHE MUSIK

SNFU + Support + Freddy Fudd Pucker, Gleis 22, 20.00

60

RIESTE

Gastspiel der MarionettenbĂźhne der Gesamtschule Schinkel, Figurentheater, 16.00 Hinter meinem Vorhang Premiere der Gruppe Spielstoff, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BĂ&#x153;HNE

MĂ&#x153;NSTER

lingholzhausen, ab 14.00

SuperSamstag â&#x20AC;&#x201C; Holiday Pop - Pop, Star Tracks, Ringlok-

schuppen, 22.30

Kostenfreie Open Air-Konzerte mit der Bigband â&#x20AC;&#x17E;B-Swingâ&#x20AC;&#x153;, 19.00, Arno Haas & Magic Hands; 21.00 Jazz Summer Night All Stars feat. Kim Sanders, Jeff Cascaro, Torsten Goods, RĂźdiger Baldauf, Peter Weniger; 23.00 Uhr Afrobeat von Ebo Taylor, Marktplatz, ab 18.00

10. 24-Stunden-Schwimmen des DLRG Melle, Freibad Wel-

BIELEFELD

18.07., Festivalgelände, ganztägig P SIEHE MUSIK Jazz Summer Night 2014 -

MELLE

Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK STADTBLATT 7.2014 53


werwowas Jazz-Frühschoppen: The (Original) Hot Dogs, Hotel

Trödelmarkt, Parkplatz SB-

Ibis, 11.00

Jubiläumsfrühschoppen zum 30-jährigen Bestehen -

BIELEFELD Sonntag – Holi Festival Outdoor - Maxcherry, Fabian Rei-

chelt, Jakob Greenyer, Sascha Berger, Ringlokschuppen, 14.00-20.00 MÜNSTER Zeki Min - Folk-Rock, SpecOps, 20.00

CLUBS&PARTY KLASSIK

22. KREUZGANG-KONZERT

Ein sommerlich, heiterer Abend u.a. mit Werken aus dem Kantaten–Zyklus von Reinhart Keiser. Dazu Landschaftsund Naturschilderungen der barocken Textdichter Brockes und Menantes. Gabriele Hierdeis (Foto), Sopran, Johannes Heim, Violine präsentieren mit Christian Joppich, Orgel, diese musikalischen Kostbarkeiten. > ST. JOHANN

ROCK

23. MISCONDUCT

Das wird ein Abend für die Freunde von melodiösem Hardcore und Punkrock. Tourneen mit Sick Of It All, Anti-Flag und den Donots haben Misconduct schon hinter sich. Jetzt kommen sie auf Headliner-Tour und besuchen Osnabrück. > BASTARD CLUB

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Moorgeist Tobein - Ab fünf J., Gastspiel der Marionettenbühne der Gesamtschule Schinkel, Figurentheater, 11.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Mit Livemusik: Beat-Banditen und Wüstenbengel, Vereinshaus „Deutsche Scholle“, 11.0016.00 C-a-f-f-e-e trink nicht so viel Kaffee – Kulturtransfer und Merkantilismus - Matinée mit

Vortrag, musikalischem Rahmen und Kaffeeverkostung i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee. Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Kulturgeschichtliches Museum, 11.30 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Der 20. Juli und seine Folgen

- Vortrag Dr. Volker Issmer, Gedenkstätte Augustaschacht, 15.00 4. Familienfest des Landkreises - Hüpfburg, Kletter-

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

wand, Mitmachangebote, Infostände, Bühnenprogramm, Tanz & Musik, Kreishaus, ganztägig

LITERATUR

BRAMSCHE

BRAMSCHE

Ganz Bramsche spielt – Spiele ohne Grenzen - Mit-

MELLE

Märchen vom Garn, Spinnrad und Nadeln - Erzählpro-

gramm für Kinder und Erwachsene, Begleitprogramm zur Ausstellung „Stroh zu Gold“, Tuchmacher Museum, 15.00

spielangebot für alle Altersgruppen, Innenstadt, 14.3017.00

Montag

KIDS

24.

SLAM POETRY

HERR WEBER AUF SAFARI

Der bekannte Slam Poet Andreas Weber präsentiert zynische und ironische Alltagsgeschichten. Seit vielen Jahren moderiert er den Poetry Slam in der Lagerhalle. 2012 erschien sein erster Roman „Radau“, 2013 seine Kurzgeschichten „Herr Weber auf Safari“. > LAGERHALLE, BIERGARTEN

SONGWRITERIN

25. DEINE COUSINE

Sie ist Sängerin, Composerin und Rampenfrau in einem und sie kennt mit ihrer Performance nur eine Richtung: geradeaus. Die Songs decken die verschiedensten Facetten ab. Ganz so wie Deine Cousine eben ist. Sie selbst bezeichnet ihre Musik als deutschsprachigen Indiepop. Mal melancholisch, mal frech. Von „right in your face“ hin zu spielerischer Leichtigkeit. Von erzählerisch bis hin zu „Schrei es einfach raus“! Um ihren Songs den nötigen Druck zu verleihen, greift Deine Cousine meistens zur Gitarre, doch auch am Klavier macht sie eine gute Figur. > LAGERHALLE, BIERGARTEN

24.

COMEDY

MAXI GSTETTENBAUER

Er war drei Jahre Moderator und vor allem der ‘junge Wilde’ beim GamingSender GIGA. Inzwischen ist er ein gefragter Comedy-Newcomer, war Headliner der 1Live Hörsaal Comedy und bei „TV total“ oder „Nightwash“ zu sehen. > LAGERHALLE

BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung unter dem Motto „Die Würfel sind gefallen“, Museum Varusschlacht, ab 11.00

KONZERTE

LOHNE

OSNABRÜCK

Der Zauberer von Os,

OpenAir acoustic Blue Monday Jam - Blues Session,

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00 P SIEHE BÜHNE

AUSSERDEM

Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch,

19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

Unbekannter Piesberg Wanderung 3 Std., Museum Industriekultur, 10.00 Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

Greenlounge, Unikeller, 23.00

Historisches Treffen der Oldtimer IG Osnabrück, Museum

Moorgeist Tobein - Ab fünf J.,

Industriekultur, 10.00-17.00 Sonntagsspaziergang - Thema: „Genuss in Grün und Schwarz“ – Wissenswertes rund um den Tee, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 Familiensonntag – Tag der offenen Tür, 60 Jahre Haus der Jugend, Haus der Jugend,

Auf gute Nachbarschaft – gemeinsam aktiv. Chancen und Möglichkeiten für den ländlichen Raum - Familien-

fest des Landkreises, Kreishaus Foyer, 11.00-18.00

22 KONZERTE OSNABRÜCK Solisten sind unter uns - Studierende Solisten präsentieren Werke von Mozart, Beethoven u.a., Aula im Schloss, 19.30 Kreuzgangkonzert bei Kerzenschein - „Musikalische

Landlust“, Werke von G.F. Händel, H. I. F. Biber, J. S. Bach u.a., St. Johann, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks, Trash, 19.00 Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK 1200 Monde – Rückblicke einer multikulturellen Stadtgesellschaft - Biographisches

Theater von Schülerinnen und Schülern, Lagerhalle, 19.30

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10 - Initiative Unifilm: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, OmU, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

11.00-16.00 P SIEHE ARTIKEL

54 STADTBLATT 7.2014

21

GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

Freilichtbühne, 16.00

Dienstag

Zentralmarkt Atter, 11.00-18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Gastspiel der Marionettenbühne der Gesamtschule Schinkel, Figurentheater, 09.00+11.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar:

Ihr seid Träumer – sagte der Traum - Lesung mit Manfred

Jansen, Lagerhalle Raum 204, 19.00 Stefan Schenkl liest - „Entführt nach Patassandrien“, StadtgalerieCafé, 19.30

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – Borussia Dortmund - Testspiel, osnatel-

arena, 19.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

CineSneak - Der Überraschungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Familiengrab, OmU, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Mittwoch

23 KONZERTE OSNABRÜCK Misconduct - HardCore, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

[‘pro:c-dur] Das Kabarettkonzert

Mittwoch, 23.7. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

BÜHNE OSNABRÜCK Moorgeist Tobein - Ab fünf J., Gastspiel der Marionettenbühne der Gesamtschule Schinkel, Figurentheater, 11.00 Theateracker – Straßentheater im Kastaniengarten

- Three Of A Kind „Spontan-Komik-Theater“, Gregor Wollny & Jeanette Flexonette „Feuermühlen“, akrobatische Einlagen und Stunts, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 1200 Monde – Rückblicke einer multikulturellen Stadtgesellschaft - Biographisches

Theater von Schülerinnen und Schülern, Lagerhalle, 19.30 pro:c-dur - Musik-Kabarett, Kultur im Innenhof, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KIDS TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00 P SIEHE BÜHNE

Osnabrücker Bürgerforum für Sutthausen - Diskussion

cker Migrationsgeschichte“, Villa Schlikker, 17.00

und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Osnabrücker Werkstätten, 19.30

12. Büdchenfest – Fassanstich, Büdchen am Wester-

Donnerstag

24 KONZERTE OSNABRÜCK Der W – Tour 2014 - Metal,

Hyde Park, 20.00 BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: Evelyn Kryger Band - Disco,

Balkan-Beat, Kirchplatz St. Martinskirche, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday's - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

berg, 18.00 Bürgerprojekt Wohncafé 2014: Das liebe Geld - Bau-

herren oder Mieter, Investor oder Genossenschaft, Finanzierungsmodelle und Eigenkapital, Ev. Familienbildungsstätte, 19.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Freitag

25 KONZERTE OSNABRÜCK

STADTBLATT präsentiert Reel Big Fish, Kleine Freiheit,

20.00 P SIEHE MUSIK Deine Cousine - Eine „Ram-

penfrau“ mit Band, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BELM 13. Belmer Kultursommer – Musik am Marktring - „West

Side Connection“, Classic Rock, Marktring, 18.00-22.00 BIELEFELD Acollective, Forum, 21.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

- Second Line Jazzband, 20.15 Doc Houlind Revival anschl. Jam Session mit beiden Bands, JazzClub im Bahnhof, ab 17.00

FILMSTARTS R Wacken (3D) - Dokumentation P SIEHE KINO R Feuerwerk am hellichten Tage - Thriller, Drama R Monsieur Claude und seine Töchter - Komödie R Serena - Drama R The Purge – Anarchy Horror R The Raid 2 - Thriller, Action R Viel Lärm um nichts - Komödie, Romanze P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK Herr Weber auf Safari - Bier-

gartenlesung mit Slam Poet Andreas Weber, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM

AUSSERDEM

OSNABRÜCK Kukukscafé, Balou, 15.00

OSNABRÜCK Forum Migration - „Osnabrü-

26. Juli 2014

11 Uhr Bad Iburg • ab www.hlg-iburg.de

19.00

DISSEN

KINO

ei!

12. Büdchenfest – faders up!, Büdchen am Westerberg,

BÜHNE Maxi Gstettenbauer - „Nerdish by Nature“, Comedy, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

E

tt fr intri

17. Sparkassen-Jazz-Festival

Kleinanzeigen online aufgeben www.stadtblatt-osnabrueck.de SAMSTAG ∙ 21 UHR

26.07.14

MÜNSTER Morblus, Hot Jazz Club, 20.00 P SIEHE MUSIK WESTERKAPPELN Düte Rockt – Rock-Open-Air mit Aces Hugh Motörblast, Bullet Ride, Hellgun, Lärmatron. am Schützenhaus, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Boom, Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin' Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Nuller Jahre Party, Alando Palais, 22.00

HITS & CLASSICS ROCK ∙ POP ∙ SOUL ∙ GROOVY BEATS

ROSENHOF OSNABRÜCK

EMP Rocknacht Headliner Special - Die besten Sounds

der Festivalsaison 2014, Hyde Park, 22.00

www.rosenhof-os.de STADTBLATT 7.2014 55


werwowas Our Darkness - Gothic EBM,

Samstag

Industrial, Works, 22.00 Beat the Brat - Beat, Motown, Disko, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock, Kleine Frei-

heit, 23.00 BIELEFELD Freitag – Burgwave - Rock,

Gothic, Mittelalter, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK

ROCK

26. SCHLOGA OPEN AIR

Headliner des Open Airs sind Mr. Irish Bastard (Foto). Die Folk-Punk-Band aus Münster hört sich an wie eine Mischung aus Pogues und Ramones. Im Vorprogramm spielen mehrere regionale Bands, u.a. Hi! Spencer, Anthem Down und John Tennis. > SCHLOSSGARTEN

SONGWRITERIN

26. DAISY CHAPMAN

Die Engländerin schreibt gefühlvolle Songs, die Folk und Pop vereinen. Sie sitzt an ihrem Klavier und singt über das, was sie bewegt. Auf großen Festivals wie dem Glastonbury ist sie genauso zuhause wie in kleinen Clubs. Wir sagen: Hingehen! > BIG BUTTINSKY

Moorgeist Tobein - Ab fünf J., Gastspiel der Marionettenbühne der Gesamtschule Schinkel, Figurentheater, 09.00+11.00 Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

baumeder, Probebühne, 20.00 TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

KINO OSTERCAPPELN Biolandhof Hellbaum: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Kebab

Connection“, Filmbeginn ca. 22.00, Vorprogramm: Hofführung, 20.00

P SIEHE EVENTS

SPORT WALLENHORST

TANZ

27. TANGO IM KASTANIENGARTEN Tango im Schatten alter Kastanienbäume. Mit Kaffee und Kuchen und Grillen. Live in diesem Jahr: Puro Apronte, zusammen mit dem argentinischen Sänger Pablo Banchero. Zwei Musiker, die wissen, wie man Tänzer glücklich macht. > GARTEN DES PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

31.

KABARETT

30. TOBI KATZE

Er schreibt Kurzgeschichten, Essays, Gedichte und Drehbücher über das Leben und viele andere tolle Dinge. Wenn er nicht gerade als Kabarettist auf einer Bühne steht, treibt er sich als Filmemacher und Workshopleiter herum und ist stolzer Träger einer recht individuellen Frisur. > HAUS DER JUGEND/INNENHOF

LATINO-SKA

KARAMELO SANTO

Die wohl bekannteste argentinische Formation ihres Genres haut einen Sound raus, der Latin-Ska, Reggae, Cumbia, Rock und Punk vereint. Der große Durchbruch kommt 2000, als sie für Manu Chao Konzerte in Argentinien eröffnen. Seitdem sind sie auch regelmäßig in Europa und haben hier schon große Festivals wie das Hurricane oder Open Flair gespielt. Jetzt kommt das ‘Heilige Bonbon’ mal wieder zu uns. > KLEINE FREIHEIT

20. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Radsport-Junioren in Wallenhorst - 120 Fahrer aus neun

Nationen über eine Gesamtdistanz von 283,6 Km, Windmühle Lechtingen, ab 18.00

P SIEHE EVENTS

AUSSERDEM OSNABRÜCK Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

KONZERTE OSNABRÜCK Schloga Open Air 2014 – U & D - Mr. Irish Bastard, An-

Minuten, Moskaubad, ab 18.00 Arthrose ist keine Krankheit – warum? - Vortrag Stephen

Baxter, Bahama-Sports Lüstringen, 19.00 BAD ROTHENFELDE Die Reblaus – das Bad Rothenfelder Winzerfest, Kon-

zertgarten, 16.00-23.00 BIELEFELD

in der Stadt

ab 19.00 Uhr

Folk im Viertel Samstag, 26.7. Heger Tor Viertel

chen am Westerberg, 18.30 F(v)olk im Viertel – Das Altstadtfest - Heger-Tor-Viertel:

Stout Trio Picon, Eddie Arndt, Three to get ready; Innenhof Haus der Jugend 20.00: Chrystal Pasture; Lagerhalle 22.30 Uhr: Acoustic Revolution, Lagerhalle, Haus der Jugend, Heger-Tor-Viertel, ab 19.00 P SIEHE BILD VOR DEM KALENDER

BÜHNE BIELEFELD Daniel Helfrich - „Das halbnackte Grausen“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

BORGHOLZHAUSEN Miss Daisy und ihr Chauffeur

- Gastspiel mit Michael Schanze, Freilichtbühne, 20.00

Songwriter im Dreierpack -

MELLE

Lukas Günzel, Fabian von Wegen, Der wahre Jakob, GZ Ziegenbrink, ab 19.30 Peace in Music - Universitätschor, Kleine Kirche, 20.30 Songs & Whispers - Daisy Chapman, Big Buttinsky, 21.00

Ein Sommernachtstraum -

Schloga Open Air 2014 – Aftershow-Show - Roxism,

The Marquees, Unikeller, 23.00

Mit dem Ensemble der Theaterbande Phoenix, Biergarten des Gasthauses „Weberhaus“, 19.30 Die drei Musketiere, Waldbühne, 20.00 TECKLENBURG Sunset Boulevard, Freilicht-

bühne, 20.00

BRAMSCHE

KINO

Sommerkulturprogramm: Dr. Rattle and Mr. Jive - Blues

BELM

Duo, Hasesee Café, 18.00 DISSEN 17. Sparkassen-Jazz-Festival

- Rollo's Hot Shots, 17.00 Barrelhouse Jazzband, 20.15 Thomas Stelzer & Friends, JazzClub im Bahnhof, ab 14.00 MÜNSTER Procain, Crash Rate X, Brain Traps, Maniac in Progress – Rock, Sputnikhalle, 18.00

AquaFitness-Abend mit AquaZumba - Einheiten je 45

Sommer

12. Büdchenfest – First Take meets Vintage Area, Büd-

Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - 35 km Rad-

- Yogaunterricht zum Kennenlernen auf Spendenbasis, Große Wiese im Bürgerpark, 17.3019.00

Samstag - Be invited! 2.0 -

Pop, Star Tracks, Ringlokschuppen, 22.30

mit Acoustic Revolution, Christal Pasture, Three to get ready, Trio Picon uvm.

Open Air auf dem Vorplatz – Laut und Draußen Vol. 1 -

tour mit Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30

BIELEFELD

them Down, Day To Resist, John Tennis, Hi! Spencer, The Hybridz, Two Hearts In Ten Bands, Schlossgarten zw. Mensa und EW, ab 16.30 P SIEHE TAGESTIPP

Museum Industriekultur, 15.30

4. Yoga Sommer Osnabrück

56 STADTBLATT 7.2014

26

Moviestar - Hits aus Film und Fernsehen, Hyde Park, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 3 Jahre Kla/Tex, Works, 23.00

RIESTE Musik und Show mit The Howie-Double, Marktplatz, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sex in the City Ladies Night mit Marcus Schenkenberg,

Neo Club & Cuisine, 18.00/23.00 Kniffel of Death – Weekend special, Bastard Club, 19.00 Wechselstrom, Grand Hotel,

Meyerhof: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2014 - „Soul Kit-

chen“, Film ca. 22.00, Vorprogramm: Hofbesichtigung, 20.00 P SIEHE EVENTS

SPORT WALLENHORST 20. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Radsport-Junioren in Wallenhorst - 120 Fahrer aus neun

Nationen, Windmühle Lechtingen, ab 10.00 P SIEHE EVENTS

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Osnabrücker Allerlei Straßenkultur in der Innenstadt

19.00

Samstag, 26.7.

Beatboxboys, Tiefenrausch,

Innenstadt, ab 11.00 Uhr

19.00 Rock Karaoke, The Whisky,

20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Club 40 Party, Rosenhof,

21.00

Sparrenburgfest 2014 – Mittelalterfest, Sparrenburg,

Rudeltanzen, Sonnendeck,

13.00-22.00

Uni Royal, Alando Palais, 22.00

21.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Meller Energie-Radtour - 80 km mit Steigungen, alternativ um 11.00 Uhr ab Bahnhof Melle (35 - 40 km), ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 09.00


5000 Bücher und mehr... -

Sommerbücherflohmarkt, CVJM-Haus, 09.00-17.00

BÜHNE BORGHOLZHAUSEN

Kulturradeln: Stift Börstel -

Miss Daisy und ihr Chauffeur

90 km Radtour mit Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 09.30

- Gastspiel mit Michael Schanze, Freilichtbühne, 16.00

Osnabrücker Samstag – Osnabrücker Allerlei - Silke Bü-

MELLE Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 16.00

Tango im Kastaniengarten Live mit Puro Apronte und Pablo Banchero, Piesberger Gesellschaftshaus, 15.00-21.00 P SIEHE TAGESTIPPS

BAD ESSEN Hafenfest in Bad Essen mit Drachencup - Festgottest-

Insekten – mehr als nur lästiges Ungeziefer - Wie sie uns

LITERATUR

dienst am Kanal (10.30), Einmarsch der Mannschaften und Start Drachenbootrennen der Ortschaften (ab 13.30), Finalrunden (ab 17.50), Hafen, 13.30

nützen und wie man sie anlockt i.R. von „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Hasefriedhof, 16.00-18.00

OSNABRÜCK Roman Zonnebeke und AntiKriegslieder - Lesung des Wal-

BAD ROTHENFELDE

scherhoff und Gerhard Stengert, Viva La Musica, Rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, 11.00-14.00

BAD ESSEN

TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 15.00

lenhorster Autors Detmar Müller, Balou, 11.00

Hafenfest in Bad Essen mit Drachencup - Start des Dra-

SPORT

chen-Cups (12.00), Party am Mittellandkanal mit der Band „Profil“ (19.30), Lampionfahrt mit anschl. Feuerwerk (22.00) Hafen, ab 12.00

WALLENHORST

BAD IBURG 4. Highland Games - Wett-

kämpfe im Schottenrock, erstmals mit Disziplinen für Kinder, Am Freibad, 11.00 P SIEHE EVENTS

20. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Radsport-Junioren in Wallenhorst - 120 Fahrer aus neun

Nationen über eine Gesamtdistanz von 283,6 Km, Windmühle Lechtingen, ab 10.00 P SIEHE EVENTS

KIDS LOHNE

BAD ROTHENFELDE

Der Zauberer von Os,

Die Reblaus – das Bad Rothenfelder Winzerfest, Kon-

Freilichtbühne, 16.00

zertgarten, 15.00-23.30 BIELEFELD Sparrenburgfest 2014 – Mittelalterfest, Sparrenburg,

11.00-22.00 EGGERMÜHLEN Mondnacht auf Hawaii - Live

Sensation, Passenger, Gaststätte Böhmann, 21.00

Sonntag

27 KONZERTE OSNABRÜCK Sunday Jazz, Achteinhalb, 12.00 Kulturspaziergang auf dem Hasefriedhof – Konzert mit Happy Jazz Society und Lesung, Zwischen Himmel und Erde - I.R. von „Neues Leben

zwischen alten Gräbern“, Hasefriedhof, 16.00 MELLE Peace in Music - Universitäts-

chor, St. Matthäus, 17.00 MÜNSTER Crowbar & Iron Walrus, Sput-

nikhalle, 20.00 WESTERKAPPELN Marimba-Klavier-Duo, Kul-

turhof Westerbeck, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 15.00 P SIEHE BÜHNE

Sommer

Die Reblaus – das Bad Rothenfelder Winzerfest, Kon-

zertgarten, 11.00-20.00 BIELEFELD Sparrenburgfest 2014 – Mittelalterfest, Sparrenburg,

11.00-21.00 BRAMSCHE Es war einmal am Mühlenort

- Führung, Begleitprogramm zur Ausstellung „Stroh zu Gold“, Tuchmacher Museum, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Sonntagsspaziergang - The-

Rainers Radeln mit Rückenwind – Berge, Schluchten, Quellen und mehr - 45 km

Radtour mit Steigungen, Ab Parkplatz am Van der Valk Hotel, 10.00 Trödelmarkt, Alfsee, 11.00-

Montag

28 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

12. Büdchenfest – Kinderund Familienfest - Mit der

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

Osnabrück kreuz und quer – Stadtnah Ost: Stadt hinter der Bahn - Fahrradtour, 2,5

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

Std., Ab Radstation Hauptbahnhof, 13.30

BÜHNE

Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Piesberg-Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30 Kulturradeln: Wasserschloss Schelenburg - 50 km Radtour

mit Steigungen, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 15.00 Kuratorführung - Führung durch die neue Sonderausstellung, Museum Industriekultur, 15.00

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Party mit Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-

21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE MELLE

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Baal - Nach dem Bühnenstück

KIDS RIESTE Kinder Show Time auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 18.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 GEORGSMARIENHÜTTE Wat Cookst Du – OS1TV Kochschul Termine Spezial -

Mit Küchen-Chef Christian Meijer vom Ess-Theater Osnabrück, Steak & Kräuter, 3-Gang Menü inklusive begleitenden Weinen, Dransmann Kochschule Holzhausen, 18.00

KONZERTE

ma: „In einer Stunde um die Welt“, allgemeine Gartenführung, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00

Tanzschule Albrecht, „Frank und seine Freunde“, Büdchen am Westerberg, 12.00

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

MELLE

18.00

Hasefriedhof, 16.00 Uhr

OSNABRÜCK

von Bertolt Brecht, von Volker Schlöndorff, 18.00+20.15

NEUES LEBEN ZWISCHEN ALTEN GRÄBERN

Sonntag, 27.7.

CLUBS&PARTY

Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 10.00

RIESTE

mit Happy Jazz Society & Lesung „Zwischen Himmel & Erde“

29

BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie Heilkunde im Alten Ägypten, Vortrag von Prof. Tanja Pommerening, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Museum Varusschlacht, 15.30

in der Stadt

Kulturspaziergang & Konzert

Dienstag

MELLE Cinderella – Prinz sucht Frau, Waldbühne, 10.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Mittwoch

30 KONZERTE MELLE Sommerliche Orgelkonzerte 2014 – Wandelkonzert, St.

Petri-Kirche, St. Matthäus-Kirche, Rathaus, 20.15

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Past Present Future - Classic, Pop, Indie, Electro, Rock, HipHop, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

Tobi Katze „rocknrollmitbuchstaben“

Mittwoch, 30.7. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

Donnerstag

31 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Karamelo Santo, Kleine Frei-

heit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE Sommerkulturprogramm: Das Gespann - Swing, Flamen-

co, Jazz, Kirchplatz St. Martinskirche, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Tobi Katze - Komische Leseshow, Kultur im Innenhof, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPPS TECKLENBURG Joseph, Freilichtbühne, 16.00

KINO OSNABRÜCK

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday's - Guitars, Dark,

Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Eike L. Sell - Mentalist, GZ Ziegenbrink, 20.00

Cinestar: CineMen Preview: 22 Jump Street, 20.15 Lagerhalle: Scialla! Eine Geschichte aus Rom - Italienische Komödie,

GEORGSMARIENHÜTTE Zustände wie im alten Rom, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

OmU, 18.00+20.15

FILMSTARTS R 22 Jump Street - Action, Komödie R Die geliebten Schwestern - Drama R Die innere Zone - Drama R Drachenzähmen leicht gemacht 2 (3D) - Familie, Komödie, Animation R Eyjafjallajökull - Komödie, Romanze R Jersey Boys - Drama, Musical R Night Moves - Thriller

KIDS GEORGSMARIENHÜTTE Der kleine Tag, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 TECKLENBURG Robin Hood, Freilichtbühne, 16.00 P SIEHE BÜHNE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kulturhistorische Führung Johannisfriedhof & Jüdischer Friedhof, Johannisfried-

hof, 17.30 RIESTE Bobbycar-Rennen, Markt-

platz, 16.00

KINO

KIDS OSNABRÜCK Ferienpass-Eröffnungsfeier,

Mitmach- und Bühnenprogramm, Haus der Jugend, Innenhof, 10.00-13.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Im Westen nichts Neues Ausstellung zur Entstehung von Erich Maria Remarques Antikriegsroman, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 10.00-13.00+15.00-17.00

STADTBLATT 7.2014 57


vorschau BÜHNE 7.11. Luke Mockridge BI, Bunker Ulmenwall 15.11. Sebastian Pufpaff Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 4.9. Kaya Yanar Lingen, EmslandArena 11.9. Margie Kinsky Bad Iburg, Gasthaus Tovar 13.9. Kaya Yanar MS, MCC Halle Münsterland 18.9. Die Tupperparty OS, Lagerhalle 18.9. Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie Löhne, Werretalhalle 19.9. Tim Boltz OS, Lagerhalle 19.9. Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie Löhne, Werretalhalle 26.9. Philip Simon OS, OsnabrückHalle 26.9. Ingmar Stadelmann OS, Lagerhalle 27.9. Thomas Freitag OS, Lagerhalle 27.9. Philip Simon MS, Aula am Aasee 29.9. Pasion de buena Vista OS, Rosenhof 2.10. Fritz Eckenga BI, Komödie 4.10. Torsten Sträter OS, Lagerhalle 5.10. Maxi Schafroth und Markus Schalk OS, Lagerhalle 7.10. Komische Nacht OS, Lagerhalle 9.10. Johann König BI, Stadthalle 9.10. Henning Schmidtke OS, Lagerhalle 10.10. Kay Ray OS, Rosenhof 10.10. Urban Priol BI, Rudolf-OetkerHalle

Musicals in Concert

P Starlight Express, The Rocky Horror Show, König der Löwen, Evita ... Wer diese Musicals sehen will, muss viel reisen – oder sie/er geht zur Show „Musicals in Konzert“. Internationale Musicaldarsteller singen und spielen die größten Hits aus den beliebtesten Musicals weltweit. „Das Phantom der Oper“, „We Will Rock You“, „West Side Story“ ... Ein Sommer-Highlight für Musical-Fans. 1.8., Waldbühne Melle Tickets: 05422 42442

11.10. Ulan & Bator OS, Lagerhalle 12.10. Kurt Krömer MS, MCC Halle Münsterland 12.10. Kaya Yanar OS, OsnabrückHalle 19.10. Fips Asmussen OS, Rosenhof 23.10. Fatih Cevikkollu (+ 24.10.) Löhne, Werretalhalle 25.10. Carrie – das Musical Minden, Theater 31.10. Volker Pispers OS, Lagerhalle 4.11. Ehrlich Brothers (+ 5.11.) OS, OsnabrückHalle 5.11. Oliver Polak liest aus: Der jüdische Patient OS, Haus der Jugend 58 STADTBLATT 7.2014

6.11. Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra MS, MCC Halle Münsterland 7.11. Ingmar Stadelmann Löhne, Werretalhalle 8.11. Titanic Boygroup Lingen, Centralkino 8.11. Dietutnix OS, Lagerhalle 8.11. Patric Heizmann OS, OsnabrückHalle 9.11. Titanic Boygroup OS, Rosenhof 9.11. Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra OS, OsnabrückHalle 12.11. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 12.11. Dietmar Wischmeyer Melle, Städtischer Festsaal 12.11. Ohne Rolf OS, Lagerhalle 13.11. Michael Mittermeier Lingen, Emslandarena 14.11. 11 Freunde Lesereise Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 14.11. Die Feisten OS, Lagerhalle 14.11. Carrie – das Musical OS, Theater am Domhof 15.11. Martin Sonneborn MS, Aula am Aasee 15.11. Tina Teubner & Ben Süvekamp OS, Lagerhalle 17.11. Martin Sonneborn BI, Komödie 20.11. Helge und das Udo (+ 21.11.) Löhne, Werretalhalle 23.11. Der Tod OS, Rosenhof 27.11. Jürgen Becker OS, Lagerhalle 28.11. Sekt & The City OS, Lagerhalle 29.11. Maren Kroymann & Band OS, Lagerhalle 30.11. Gernot Hassknecht OS, Rosenhof 3.12. Carrie – das Musical OS, Theater am Domhof 4.12. Johann König OS, OsnabrückHalle 4.12. Teddy Show BI, Stadthalle 8.12. Mario Barth (+ 9.12.) Lingen, EmslandArena 11.12. Martin Rütter Bünde, Stadtgarten 11.12. Torsten Sträter (+ 12.12.) Löhne, Werretalhalle 13.12. Cavewoman OS, Rosenhof 13.12. Sybille Bullatschek OS, Lagerhalle 18.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 20.12. Max Uthoff MS, Aula am Aasee 21.12. Thomas C. Breuer OS, Lagerhalle 28.12. Extrabreit OS, Lagerhalle 2.1. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 4.1. Ehrlich Brothers BI, Seidensticker Halle 13.1. Das Vollplaybacktheater Paderborn, PaderHalle 14.1. Jürgen Becker Rheine, Stadthalle 15.1. Axel Pätz (+ 16.1.) Löhne, Werretalhalle 18.1. Pfoten hoch! OS, Rosenhof 24.1. Michael Hatzius OS, Lagerhalle 27.1. Das Vollplaybacktheater OS, OsnabrückHalle 28.1. Das Vollplaybacktheater MS, MCC Halle Münsterland 31.1. Ass-Dur OS, OsnabrückHalle 31.1. Das Vollplaybacktheater Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 31.1. Ingolf Lück Löhne, Werretalhalle 3.2. Das Vollplaybacktheater BI, Rudolf-Oetker-Halle 5.2. Eure Mütter BI, Ringlokschuppen 6.2. Nico Semsrott OS, Lagerhalle

LESUNGEN 23.9. 24.9. 13.10. 14.10. 23.10. 25.10. 20.11. 24.11. 9.12. 21.12.

Axel Hacke MS, Aula am Aasee Axel Hacke OS, Haus der Jugend Patricia Kelly OS, Rosenhof Max Goldt OS, Lagerhalle Frank Schätzing MS, MCC Halle Münsterland Lars Amend OS, Haus der Jugend Max Moor OS, Haus der Jugend Frank Schätzing BI, Stadthalle Christoph Maria Herbst Rheine, Stadthalle Dennis Gastmann OS, Lagerhalle

KO N Z E R T E Stallwachenparty

P Die Stallwachenparty im Steigenberger Hotel Remarque geht in die zweite Runde. Wer im letzten Jahr bereits mitgefeiert hat, weiß, dass das Sommerfest im Remarque für gute Stimmung in ungezwungener Atmosphäre und eine kleine Auszeit vom Alltag steht. Das Team holt den Grill raus, dekoriert die Terrasse und bereitet mit pfiffigen Gerichten und erfrischenden Getränken echten Sommergeschmack zu. Ein Sommerfest mit Musik – wie eine kleine Urlaubszeit. Eintritt frei. 2.8., Steigenberger Hotel Remarque Anmeldung unter: 0541 6096669

6.2. Wilfried Schmickler BI, Ringlokschuppen 7.2. Horst Lichter OS, OsnabrückHalle 7.2. Teddy Show Lingen, Emsland Arena 10.2. Martin Rütter Lingen, EmslandArena 12.2. Sarah Hakenberg (+ 13.2.) Löhne, Werretalhalle 14.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 19.2. Pigor & Eichhorn OS, Lagerhalle 24.2. Abba The Show – Abba Tribute Halle, Gerry Weber Stadion 26.2. Der Tod Löhne, Werretalhalle 4.3. Der kleine Horrorladen OS, Rosenhof 5.3. Sebastian Pufpaff (+ 6.3.) Löhne, Werretalhalle 7.3. Sebastian Pufpaff OS, OsnabrückHalle 7.3. Christine Prayon OS, Lagerhalle 13.3. Caveman OS, Rosenhof 13.3. Sebastian Krämer OS, Lagerhalle 13.3. Hennes Bender Löhne, Werretalhalle 14.4. Rocky Horror Show (+ 15.4.) BI, Stadthalle 16.4. Michael Krebs OS, Lagerhalle 17.4. Martin Rütter BI, Seidensticker Halle 18.4. Sebastian Pufpaff MS, Hörsaal 1 18.4. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 18.4. Fil OS, Haus der Jugend 23.4. Michael Krebs (+ 24.4.) Löhne, Werretalhalle 25.4. Nico Semsrott MS, Aula am Aasee 29.4. Luke Mockridge Löhne, Werretalhalle 9.5. Torsten Sträter Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 17.5. Horst Lichter BI, Rudolf-OetkerHalle 28.5. Timo Wopp OS, Lagerhalle

1.8. Morina Miconnet & Phil on Sofa OS, Lagerhalle 5.8. Church of Misery + Gäste OS, Bastard Club 6.8. God is an Astronaut OS, Kleine Freiheit 7.8. East Cameron Folkcore OS, Kleine Freiheit 10.8. James Blunt Halle, Gerry-WeberStadion 13.8. Beatsteaks OS, Rosenhof 18.8. Thurston Moore BI, Forum 19.8. Red Fang OS, Bastard Club 20.8. Nick Waterhouse MS, Hot Jazz Club 28.8. Audacity MS, Gleis 22 29.8. Manuela Gebetsroither solo OS, Lagerhalle 1.9. New Swears MS, Gleis 22 2.9. Gustav Peter Wöhler Band Löhne, Werretalhalle 3.9. Stephen Malkmus & The Jicks BI, Forum 3.9. Rage & Guest OS, Lagerhalle 6.9. Percy & The Gaolbirds BI, Forum 6.9. Linda Hesse Halle, Gerry Weber Event Center 6.9. El Bosso & Die Ping Pongs MS, Gleis 22 6.9. Jennifer Rostock Minden, KampaHalle 6.9. Ute Lemper Halle, Gerry Weber Event Center 9.9. Tim Vantol OS, Bastard Club 9.9. Tingvall Trio OS, BlueNote 10.9. Hellshovel + Shady & The Vamp MS, Gleis 22 12.9. Craving OS, Bastard Club 13.9. Aida Halle, Gerry Weber Stadion 13.9. Shakatak OS, Rosenhof 13.9. B.B. & The Blues Shacks Löhne, Werretalhalle 14.9. Albert Hammond OS, Rosenhof 14.9. Samuel Schürmann & Jazz Quartett in Concert OS, Theater am Domhof 16.9. Roger McGuinn OS, Rosenhof 17.9. Joel R.L. Phelps & The Downer Trio & Tree BI, Forum 18.9. The Vintage Caravan OS, Kleine Freiheit 18.9. Bullet + Stallion OS, Bastard Club 21.9. Daniel Romano & Band MS, Fachwerk Gievenbeck 21.9. Zodiac & Guest OS, Bastard Club 24.9. Paul Di Anno OS, Bastard Club 24.9. Wovenhand BI, Forum 25.9. Ez Livin BI, Forum 25.9. Lord of the Lost & Guest OS, Lagerhalle 26.9. Chameleons Vox & Kilto Take & Salvation AMP BI, Forum


26.9. 27.9. 29.9. 29.9. 30.9. 30.9. 1.10. 1.10. 2.10. 2.10. 3.10. 4.10. 4.10.

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Margie Kinsky

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Die Fantastischen Vier

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28.11. Duesenjaeger OS, Bastard Club 29.11. Status Quo & Lou Gramm Lingen, EmslandArena 29.11. Egotronic OS, Kleine Freiheit 2.12. Revolverheld Lingen, EmslandArena 5.12. Welle:Erdball OS, Rosenhof 5.12. Salut Salon BI, Rudolf-OetkerHalle 6.12. Ahzumjot OS, Kleine Freiheit 6.12. Hong Faux OS, Bastard Club 7.12. Voca People MS, MCC Halle Münsterland 9.12. Beatsteaks MS, MCC Halle Münsterland 11.12. Santiano MS, MCC Halle Münsterland 11.12. Klaus Hoffmann & Band BI, Rudolf-Oetker-Halle 12.12. Carl Carlton OS, Rosenhof 12.12. Roy de Roy BI, Forum 13.12. Grand Münster Slam – The Subways - Support: Donots, Special Guest: Superfood, MS, MCC Halle Münsterland 17.12. Simin Tander OS, BlueNote 18.12. Gregorian BI, Altstädter Nicolaikirche 21.12. The Ten Tenors Lingen, EmslandArena 26.12. Just P!ink OS, Rosenhof 27.12. Ski King & Band OS, Bastard Club 29.12. The Busters BI, Forum

Robert Cray

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www.facebook.de/ stadtblatt ter Tel. 0541/3327450 gerne zur Verfügung AWhistleblower-Info für Menschen mit schlechtem Gewissen Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a. ADie offene Frauen-Gruppe 45+ trifft sich am 1. Donnerstag, 16–18 Uhr im Cup & Cups, Neuer Graben 13 in OS. Wir unterhalten uns u.a. über wechselnde Themen und freuen uns über weitere diskussionsfreudige Interessierte. Kontakt: Ayse Önel-Naundorf. Tel: 6004376. E-Mail: naundorf@osnanet.de AWing Tsun. Echte Selbstverteidigung, die auch im Notfall funktioniert. Neuer Kurs im ZAK. Jetzt einsteigen und sparen. www.zakos.de, Tel. 67381168 ag

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Ich bin zufällig hier. Gucke nur ganz selten Tatort, reizt mich irgendwie nicht.

Er eignet sich einfach bestens, um das Wochenende ausklingen zu lassen.

Na das ist halt ein typischer Sonntagabend. Schaff’s nicht immer, aber wenn, dann gerne mit Freunden zusammen.

Ich schaff’s zwar nicht immer, finde es aber immer wieder ein schönes Ritual.

Die Atmosphäre, wenn man es mit mehreren Leuten guckt, ist sehr entspannt! Alleine würde ich sie mir wahrscheinlich nicht ansehen.

Ist ja fast wie ein urdeutsches Ritual. Die aus Münster und Stuttgart sind die besten!

Ich bin ein totaler Angsthase! Deshalb ist es für mich immer wieder eine gute Mutprobe.

Manchmal schaue ich’s mir an, ärgere mich aber oft über die Dialoge.

Tatort ist Kult! Guck’s mir immer gerne an, besonders den aus Münster!

intern & interna

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ir entschuldigen uns an dieser Stelle bei unseren Abonnenten für die erhebliche Verzögerung bei der Zustellung der Juni-Ausgabe. Verantwortlich dafür waren logistische Unklarheiten seitens der Deutschen Post. Hinzu kamen ein Feiertag, der in ein langes Wochenende mündete sowie der Monatserste, der zudem auf einen Sonntag fiel. Für die Zukunft versprechen wir Besserung. Vielen Dank für Ihr/eurer Verständnis. ußball ist gerade mal wieder unser Leben. SchwarzRot-Gold gegen Stars-and-Stripes, Yogi gegen Klinsi – das hat Schland gerade vor Augen. STADTBLATT-Autorin Carolin Rupp (D) und Fotograf Jake Mason (USA) fieberten gemeinsam vor dem Deutschland-USA-Spiel. Wie die Sympathien verteilt sind, bleibt gehütetes „Familiengeheimnis“.

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62 STADTBLATT 7.2014

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wei, die sich einst im STADTBLATT begegneten: Martin Calsow und Christian Wulff. Beide haben gerade neue Bücher am Start. Der Ex-Präsident verarbeitet sich in „Ganz oben ganz unten“ (C.H. Beck, 19,95 EUR) irgendwie selbst, während der gebürtige Iburger Calsow seinen LKAErmittler durchs zweite Berg-und-Tal-Abenteuer jagt: „Quercher und der Volkszorn“ (Grafit, 11,95 EUR). Zusammenhänge ausgeschlossen. otspot Haus der Jugend – selbst STADTBLATT war dort hin und wieder zu Gast. Das erfuhr unsere Autorin Carina Schulz während der Vorrechechen zu ihrem Beitrag. In den 1980er Jahren liefen dort unsere legendären Pressefeste u. a. mit dem Kabarettisten Heinrich Pachl und Klaus dem Geiger.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Franziska Ahnert, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, Günther Frank, Livia Frevert, Thorsten Peistrup, Carina Schulz, Markus Strothmann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2014 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das AUGUST STADTBLATT erscheint am Mi., den 30.7.2014 Redaktionsschluss Mo. 14.7.2014


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Stallwachenparty 02. August 2014 Eintritt frei Beginn: 19.00 Uhr Sie haben Lust auf mehr? Wir auch! Lassen Sie uns zusammen feiern und den Sommer genießen - bei der Stallwachenparty 2014. Wir holen den Grill raus, dekorieren die Terrasse und lassen den Alltag hinter uns. Freuen Sie sich auf einen bunten Sommerabend mit leckerem Essen, Sommergetränken und Musik in entspannter Atmosphäre. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Tel. +49 541 6096-669

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Stadtblatt 2014 07  

Das Osnabrück Magazin, Juli 2014

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