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osnabrück

JONAS LANGEN Stellt das Green Planet Festival auf die Beine

JULIA ARLING Domkantorin mit Faible für Coldplay

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

VOLKER-JOHANNES TRIEB Was altes Eichenholz über den Ersten Weltkrieg erzählt

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STADTBLATT

Nr. 424 5/2014 € 2,00

WERWOWAS DAS MONATS-PROGRAMM WENN DIE WOHLSTANDSBLASE PLATZT JUNGE DRAMATIK AM THEATER RUMORT MANCHMAL JUNGE KUNST AUF DEM LAND POWER GEGEN PUTIN ROSA COURAGE-PREIS FÜR RUSSISCHE BÜRGERRECHTLER TRETEN, TRETEN… AKTIONSSTART FÜR „MIT DEM RAD ZUR ARBEIT“ ICH STIMME AB! 25.5.2014 – BÜRGERBEFRAGUNG ZUR WESTSTRASSE DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

10 muss man seh’n Unsere Live-Empfehlungen für die Maiwoche

Fabian von Wegen – Osnabrücks Songwriter gleich zwei Mal auf der Maiwoche


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Mai 2014

Viel vor. Sie ist eines der auffälligsten Gesichter dieser Spielzeit: Marie Bauer. Die Schauspielerin über Theater und Thüringer Wald ... Seite 4.

Soloprojekt. Bela B., Ärzte-Schlagzeuger, singt unter anderem über einen Spermafleck. So aufregend kann Country- und Americana-Musik sein. Seite 24

4 leute

Marie Bauer – Schauspielerin Julia Arling – Domkantorin Viviane Kudo – Musikerin

6 aufgefallen

Zwei Takte Glück. Vespa-Fans unter sich.

10 interview

Faires Festival. Im Juli findet auf dem Ziegenbrink das nachhaltige Green Planet Festival statt. Ein Interview mit Jonas Langen vom Orga-Team.

12 titel

10 muss man seh’n. So macht die Live-Sause Spaß: Die STADTBLATT-Empfehlungen für die Maiwoche.

16 gedenk-stätten

Titelstory. Die Maiwoche! Wir empfehlen zehn Bands, die niemand verpassen sollte. Ups, dann wären ja jedes Mal 150.000 Osnabrücker vor den Bühnen ... Seite 12.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Mai

32 bühne

Wenn die Wohlstandsblase platzt. Junges Theater zeigen die Premieren „X-Freunde“ und „Jenseits von Fukuyama“.

34 kunst

Rumort manchmal. Das Ruller Haus zeigt moderne Kunst auf dem Land.

36 kino

Sei kein Frosch. Kermit und Co. toben in „Muppets Most Wanted“ erneut über die Leinwand.

40 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

Zeitzeugen klagen an. Volker-Johannes Triebs „Erster Weltkrieg“-Installation „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“

43 wer wo was

Unruhe am Weste(e)rberg. Leserbriefe!

60 kleinanzeigen

Familienkutsche 2.0. Fahrradanhänger für die Kleinsten sind der Frühlingshit.

62 klick

18 straßenbau

20 familiesache TITELFOTO: MARIO SCHWEGMANN

Hohe Töne. Sie ist die jüngste Domkantorin Deutschlands und leitet am Osnabrücker Dom die Mädchenchöre. Julia Arling sagt. „Singen lernen kann jeder.“ Seite 5.

21 umwelt

Treten, treten ... Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ soll auch Kraftfahrer überzeugen.

22 what’s up

Gastro & Nightlife-News

24 musik

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.5.2014 Die bunte Wiese der Leserwünsche Wann: 7.4.14 Wo: Osnabrücker Innenstadt Was geht ab: Der Frühling ist da! Frage: Wo ist der Frühling in Osnabrück am schönsten?

Das rockt. Jonas Langen macht gerade sein Abi an der Ursulaschule und gehört zum Orga-Team des Green Planet Festival. Seite 10.

Zotteliges Comeback. Das ist einer der Filme, die im Frühjahr zum kulturellen Pflichtprogramm gehören: „Muppets Most Wanted“. Seite 36.

intro Hammermonat

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atürlich kann man den Mai im Garten, auf dem Balkon oder in einer Eisdiele an sich vorbei ziehen lassen. Aber das gilt es noch mal gut zu überdenken ... Denn dieser Monat bietet Kultur im Übermaß. Als Erstes wäre da natürlich die Maiwoche. Auf der in diesem Jahr so viele Osnabrücker Bands wie noch nie spielen. Zum Beispiel der Herr auf dem STADTBLATT-Cover, Songwriter Fabian von Wegen. Dazu Top-Acts wie Extrabreit, dessen Sänger Kai Havaii wir vorab interviewt haben. Dann läuft in der Kunsthalle die EMAF-Ausstellung – internationale Medienkunst, wie immer ein Spektakel für die Sinne. Weiter geht’s mit den schwul-lesbischen Kulturtagen „Gay in May“. Die sich natürlich an ALLE Osnabrücker richten. Dann kämen wir zu den Ein-Tages-Events wie dem Seifenkistenrennen an Christi Himmelfahrt oder der „Langen Nacht der Kirchen“ ... Alle Infos zu den genannten Veranstaltungen finden Sie natürlich im STADTBLATT. Außerdem blicken wir voraus auf das Programm der Friedensstadt zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg und beschäftigen uns mit Volker-Johannes Triebs gigantischer Installation „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“. Mai 2014? Nicht verpassen! Bis bald Mario Schwegmann

Wie Bela zum Kuhjungen wurde. Der Ärzte-Schlagzeuger macht jetzt Country-Rock. STADTBLATT 5.2014

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leute

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Ein bewegender Satz, auf der Bühne? „Bring so mich in Verdacht nicht, Schwester, wie als könnt ich sterben nie mit dir.“ (Ismene) „Dein Teil ist ja das Leben, meins Tod.“ (Antigone) Der Zusammenhang? Antigone ist auf dem besten Weg in die Todesstrafe, Ismene will ihrer Schwester nacheifern und so droht ihr dasselbe Schicksal. Ich, in der Rolle der Ismene,

1000 Leben Immer noch Sturm, Die Phobiker, Three Kingdoms: Marie Bauer ist Schauspielerin am Theater Osnabrück. Und erzählt über Offenheit, Mut, Fokussierung.

d FOTO: MANFRED POLLERT

as Böse? Doch, ja, das reizt sie. „Mal gegen meinen Rollentyp zu gehen. Mal nicht das liebe Mädchen zu sein, das kämpferische Opfer. Mal was Täterhaftes zu haben, nichts Reines, Unschuldiges.“ Aber heute Abend, ab halb 8, wird Marie Bauer im Theater am Domhof das Gegenteil davon sein. In Ibsens „Wildente“ spielt sie Hedvig Ekdal. Und

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STADTBLATT 5.2014

Gruppenbild mit Kollegin: Marie Bauer

bringt in Akt 5 das größte aller Opfer – sie tötet sich selbst, für ihren Vater. Aber auch das ist eine Rolle, die sie fasziniert. „Auf der Bühne lebt man 1000 Leben“, sagt sie. Pause. „Das ist schon was Wundervolles. Läßt dich reifen. Zeigt dir viel über dich selbst.“ Wer Marie Bauer gegenübersitzt, spürt die Energie, die sie durchströmt. Wachheit teilt sich mit, Bewusstheit, Offenheit. Und, ja, Behutsamkeit. Marie Bauer mag dieses Wort. Und wer sie nachdenken sieht, sie sprechen hört, ihre Gesten beobachtet, ihren Blick, weiß, was es ihr bedeutet. Dazu passt, wie sie sich selbst sieht: „Ich bin überlegt, zuweilen vielleicht zu sehr. Und so zerstreut ich sein kann,

so sehr liebe ich es, mich zu fokussieren.“ Was ihr noch zu sich einfällt? Agil. Fröhlich. Und dass sie „viel will“, was „toll ist, aber manchmal auch unglaublich anstrengend“. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Marie Bauer festes Ensemblemitglied. Und dann erzählt sie. Dass sie aus Vachdorf kommt, im Thüringer Wald, 800 Einwohner, und schon früh diesen Sog zum Schauspielern gespürt hat: „Das begann in der 7. Klasse, durch ‚Friends‘. Find‘ ich immer noch gut. Mittlerweile hab‘ ich alle 10 Staffeln schon fünfmal durch.“ Dass sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert hat, und dann zwei Jahre in Berlin gelebt, mit

wollte eigentlich Antigone spielen. In diesem Moment... am Ende dieser einen Vorstellung, wurde mir mit Erlösung klar, dass ich Antigone ziehen lassen muss und überließ ihr sogar meinen letzten Monolog. Im Raum stand für ein paar Sekunden, wie sich zwei Schwestern verabschiedeten, für immer, und einander vergeben konnten.

Gastrollen mal hier, mal dort. Darüber, wie schwer es manchmal ist, dem Publikum Reaktionen zu entlocken. Über die Augenblicke, in denen sich das Schauspielern für sie unwirklich anfühlt. In denen wäre sie dann gern was Unkompliziertes. Aber das hält nie lange an. „Da stehst du dann in der Endprobe und sagst dir: Sei dankbar! All diese Geschichten, die du den Menschen erzählen kannst…“ Darüber, dass das Theater nicht aufhören darf, aufzustören, Erwartungshaltungen zu durchbrechen. Darüber, dass es ein Klischee ist, dass Theaterleute unausgesetzt ein unglaublich spannendes Leben führen. „Manchmal sitz ich zu Hause, total runterfahren, guck wie in Zeitlupe irgendwelche Post durch, muss mich erstmal wieder aufladen.“ Klar: Proben, viele Texte gleichzeitig abrufen können, abends auf die Bühne. Wie es ist, anderen Freizeit zu schaffen, selber aber kaum Freizeit zu haben. Wie es ist, in einer Komödie doppelt so schnell sprechen zu müssen wie normal. Darüber, was sie wütend machen kann: Ignoranz zum Beispiel. „Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.“, heißt es in „Die Wildente“. Marie Bauer belügt sich nicht. Aber sie ist ja auch kein Durchschnittsmensch. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mein Osnabrück Viviane Kudo

Sängerin des gleichnamigen Duos Hier wohne ich ... Seit einem Jahr in einer kleinen, gemütlichen Drei-Zimmer-Wohnung. Ein Zimmer bewohnen meine Instrumente. Wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue, sehe ich ... Tatsächlich nur eine Hauswand. Aber dafür bietet der Blick aus dem Wohnzimmer eine bessere Aussicht. Abends sehe ich zum Beispiel einen schön illuminierten Kirchturm. Hier kaufe ich gerne neues Outfit ein ... Je nach Tagesform und Angebot schlendere ich von Geschäft zu Geschäft und lass mich überraschen. Wenn ich am Wochenende ausgehe, dann ... gehe ich gerne in die Lagerhalle oder ins Lutherhaus, um mir Konzerte und anderes anzuschauen. Der schönste Ort im Frühling ist ... Der Schlossgarten.

Wenn die Sonne scheint, ist da immer was los. Bei einem Sonnenbad auf der Wiese entspannen, Gitarre spielen oder picknicken. Ein toller Platz. Hier war ich noch nie, will ich aber unbedingt mal hin ... Es gibt mit Sicherheit noch viele schöne Plätze in Osnabrück, die ich noch nicht gesehen habe. Ich lass mich weiterhin überraschen. Dein Osnabrücker Geheimtipp ... Die Aussichtsplattform auf dem Piesberg. Wenn der Himmel klar ist, schaut man weit ins Land. Ich bin Musikerin, weil ... Musik mein Zuhause ist. Mein Vater ist Musiker, meine Mutter ist Musikerin, Musik ist – seit ich denken kann – ein Teil meines Lebens. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

Viviane Kudo live: P 10.5., Venner Folk Frühling P 15. 5., Münster, Cafe arté P 22. 5., Bremen, Lagerhaus


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Fragen an ... Julia Arling,

Domkantorin am Osnabrücker Dom

STADTBLATT: Sie sind die jüngste Domkantorin Deutschlands und leiten am Osnabrücker Dom die Mädchenchöre. Wie sind Sie zur der Stelle im Domkantorat gekommen? JULIA ARLING: Parallel zu meinem Kirchenmusikstudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz war ich Assistentin beim Mädchenchor am Kölner Dom. Als ich die Stellenanzeige der Osnabrücker Dommusik gelesen habe, wusste ich gleich: Da will ich mich bewerben! STADTBLATT: Welchen musikalischen Background haben Sie? JULIA ARLING: Im Alter von sechs Jah-

ren habe ich mit dem Klavierspielen begonnen, mit 13 bekam ich meinen ersten Orgelunterricht und übernahm mit 14 Jahren das Orgelspiel in Gottesdiensten. Von meinem fünften Lebensjahr an habe ich bis zum Abitur in den Chören der Gemeinde St. Jakobus in Sögel gesungen. Im Studium erhielt ich eine umfassende Ausbildung u.a. in Chor- und Orchesterleitung, im Klavier- und Orgelspiel sowie im Fach Gesang und wurde somit grundlegend auf meine Tätigkeit als Kirchenmusikerin vorbereitet. STADTBLATT: Welche Musik hören Sie privat gerne?

„Coldplay mag ich sehr.”

JULIA ARLING: Beim Autofahren wird zum Beispiel das Radio auch mal laut aufgedreht mit aktueller Popmusik, speziell die Band Coldplay mag ich sehr. Ich höre mir aber auch sehr gern klassische Musik, besonders Chor- und Orchestermusik an. STADTBLATT: Warum leiten Sie gerade Kinderchöre? JULIA ARLING: Das Singen mit Kindern macht mir besonders viel Spaß. Kinder sind sehr aufgeweckt, lebensfroh, ehrlich und vor allem schnell lernfähig. STADTBLATT: Was kann Musik, insbesondere die Chormusik, den Kindern vermitteln? JULIA ARLING: Kinder gewinnen durch das gemeinsame Singen im Chor ein Gruppengefühl und lernen, wie man als kleiner Teil eines großen Ganzen etwas bewirken kann. STADTBLATT: Ist es schwer, Kinder zu motivieren? JULIA ARLING: Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass es in den letzten Jahren zumindest nicht leichter geworden ist, Kinder für das Singen zu begeistern. Bereits bei Grundschulkindern bekomme ich mit, wie nahezu „verplant“ sie sind: Reiten, Schwimmen, Tennis spielen, Klavierunterricht stehen auf vielen Terminplänen. STADTBLATT: Wo sind Sie in Osnabrück unterwegs, wenn Sie nicht Chorarbeit verrichten? JULIA ARLING: Fontanella! STADTBLATT: Welche Musik hat Sie zuletzt berührt? JULIA ARLING: Es war eine einfache Chorprobe in der Hüggelschule in Hasbergen mit Kindern des 2. Schuljahrs, die mich im Anschluss auf dem Nachhauseweg sogar noch zu Tränen gerührt hat. STADTBLATT: Was muss ich mitbringen, um bei Ihnen singen zu können? JULIA ARLING: Eigene Motivation, vor allem Freude am gemeinsamen Singen in einer Gruppe sind die Grundvoraussetzungen für das Mitwirken im Chor. Eine gute Stimme allein ist dabei nicht ausreichend. Mir ist es viel wichtiger, dass die Kinder Spaß dabei haben – die Stimmen können im Laufe der Zeit ja noch ausgebildet werden. Dies funktioniert aber nur, wenn die Kinder sich darauf von sich aus einlassen. STADTBLATT: Kann jeder singen lernen? JULIA ARLING: Singen kann jeder – es ist eher eine Frage der Ästhetik, ob es sich für uns schön anhört oder eher wie eine nervende Kreissäge in den Ohren klingt. INTERVIEW: THORSTEN PEISTRUP

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FOTO: MARIO SCHWEGMANN

aufgefallen So müssen sie aussehen: Christoph Hötzel (m.) und weitere Vespa-Fans

Zwei Takte Glück Jeden Sonntag treffen sich Osnabrücker Vespa-Fans zur gemeinsamen Ausfahrt. Und genießen den Knattersound des Kultrollers.

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s ist Sonntag, es ist gutes Wetter, es ist 14 Uhr und draußen vor dem Theater am Domhof stehen sie – legendäre VespaRoller. Mit ihren Fahrern. Die Truppe von Osnabrücker Vespa-Fans gibt es schon länger, aber in diesem Frühjahr

wollen sie sich stärker der Öffentlichkeit präsentieren, um demnächst neue Fahrer in ihren Reihen begrüßen zu können. „Das wendige Fahrverhalten der Vespa und die Geräusche des Motos, das ist einmalig“, sagt Christoph Hötzel, der seit einem Jahr in

Osnabrück wohnt und seitdem an den Treffen teilnimmt. Es ist auch ein nostalgisches Gefühl, das bei den Ausfahrten mitschwingt: „Ich hatte als 16-Jähriger eine Vespa“, sagt Hötzel, „und da werden natürlich Erinnerungen wach.“ Die erste Vespa (ital. für Wespe) wurde 1946 gebaut, als der italienische Fahrzeughersteller Piaggio nach dem Krieg ein Fortbewegungsmittel für den ‚kleinen Mann’ brauchte. Heute sind Italiens Innenstädte ohne den knatternden Zweitakter kaum denkbar. Der Europa-weite Siegeszug setzte spätestens mit dem Film „Ein Herz und eine Krone“ (1952) ein, in dem Audrey Hepburn und Gregory Peck verliebt mit einer Vespa durch Rom düsen. Heute zahlen Sammler für OriginalModelle aus den 50ern und 60ern bis zu 20.000 Euro. Wer es günstiger haben will: eine neue Vespa geht bei ca. 3.000 EUR los. Die meisten der Osnabrücker Fans haben zwei Vespa: eine für den Alltag, eine für die sonntägliche Ausfahrt. Christoph Hötzel fährt eine Vespa PX von 1982, „mit Schaltung“ und rund 100 km/h in der Spitze. Wer auch mitfahren möchte, kann sich gerne sonntags – bei gutem Wetter – vor dem Theater einfinden und seinen ZweiTakter mitbringen. Der sollte klassisch aus Blech sein und nicht, wie heute oft üblich, aus Plastik. Dann geht es ab zum Eis essen, zum Flohmarkt oder zu einem Ausflugsziel in der Region. MARIO SCHWEGMANN FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

In Osnabrück und der Welt zuhause Önder Sancarbarlaz betreibt in Osnabrück ein Reisebüro. Und ist eine Institution in Sachen Völkerverständigung.

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er Önder Sancarbarlaz treffen möchte, schaut am besten im Reisebüro Sancarbarlaz Tours vorbei, dass er seit 20 Jahren mit seinem Bruder Hakan, einem Betriebswirt, am Petersburger Wall betreibt. Wer spontan kommt, hat aber vielleicht auch Pech. Denn der gebürtige Osnabrücker, der Rechtswissenschaften studierte, bevor er sein Hobby zum Beruf machte, ist vielseitig engagiert. Auch im Deutschen Reiseverband (DRV) ist er aktiv: „Eine Institution, die die Interessen des deutschen Tourismus vertritt, der größte Tourismusverband weltweit.“ Zur Zeit setzt er sich für die Einrichtung eines Beirats am Flughafen FMO ein, aus touristischen Dienstleistern und Vertretern des politischen Lebens der Region. Mitinitiiert hat er auch die Kooperation von Turkish Airlines mit dem FMO. 6

STADTBLATT 5.2014

Auch Ehrenamt und sozial-politisches Engagement sind ihm wichtig, dafür nimmt Sancarbarlaz sich Zeit. So war er viele Jahre im Ausländerbeirat der Stadt Osnabrück aktiv, fünf davon als Vorsitzender. Eine Tätigkeit, durch die sich nicht zuletzt der Friedensgedanke von Stadt und Region forciert sah. „Wir sind Osnabrücker durch und durch“, sagt er über seine Familie. „Wir sind stolz darauf, dass wir in Osnabrück leben.“ Außerdem lobt er: „Die Stadt war immer ein Vorreiter in Sachen Zusammenleben und interreligiösem Dialog.“ Dennoch freut sich Sancarbarlaz über seine Wurzeln. „Ich habe beide Identitäten, ohne dass sich das ausschließt.“ Besonders stolz ist er auf die Partnerschaft mit der türkischen Stadt Canakkale, die er mit initiiert hat. „Es ist nicht mehr exotisch, wenn ein Drittel einer Gesellschaft einen Migrati-

Eingespieltes Team: Murat Akyürek, Önder Sancarbarlaz, Özenc Yel und Hakan Sancarbarlaz onshintergrund hat.“ Allerdings wünsche er sich, dass „man von plakativen Aussagen und Sonntagsreden absieht, und zu mehr echter Freundschaft und nachbarschaftlichem Zusammenleben“ komme. Und für seine Kinder Yelda, 4, und Arda, 2, wünscht er sich, dass sie nie das Gefühl der Andersartigkeit haben. Was das Thema Unternehmensgründung von Migranten angeht, ist er der Meinung: „Mittlerweile sollte die Herkunft eines Unternehmers nicht mehr ausschlaggebend sein. Und wenn ich im Ausland unterwegs

bin, werde ich als deutscher Vertreter des Tourismusverbandes betrachtet.“ 10.000 Reiselustige betreut er pro Jahr. Inzwischen kommen sogar schon die Kinder seiner älteren Kunden und buchen bei ihm. Einen Wehmutstropfen gibt es dennoch: Von einigen Wirtschaftsinstitutionen und hiesigen Verbänden, der IHK etwa oder den Wirtschaftsjunioren, würde er sich wünschen, sie gingen auf die „Community“ zu. „Die sind da unter sich und haben ein riesiges Netzwerk“, so Sancarbarlaz. CLAUDIA SARRAZIN


sie + er

Mutter- und Vatertag Von Nina Bartholomaeus und Thorsten Peistrup

Ich erinnere mich noch genau, wie der Muttertag bei uns zu Hause ablief, als wir noch Kinder waren. Meine Schwester und ich fragten unsere Mama, was sie sich denn zum Muttertag wĂźnsche. Die Antwort war jedes Jahr dieselbe: „Liebe Kinder.“ Das war uns irgendwie zu anstrengend. Also machten wir FrĂźhstĂźck, malten ein Bild oder pflĂźckten irgendwo auf einer Wiese ein paar Blumen. Mama hat sich gefreut. Sagte sie zumindest. Mein erster eigener Muttertag mit Geschenk kam dann, als unsere älteste Tochter im Kindergarten war. Da gab es einen Nachmittag, wo die Väter zum Basteln eingeladen wurden. Am Muttertag Ăźberreichte unsere GroĂ&#x;e mir das Päckchen dann mit den Worten: „Das hat Papa fĂźr dich gebastelt.“ Seitdem bin ich desillusioniert.

Der Muttertag weckt bei mir irgendwie Assoziation an eine alte Werbung. Also diese Werbung, wo in Weichzeichneroptik ein Kind vor GlĂźck trunken seiner Mutter danke sagt, indem es ihr eine Riesentafel Schokolade in die Hand drĂźckt. Beim Vatertag denke ich vor allem an Horden von herumziehenden Männern, die einmal im Jahr so richtig „die Sau raus lassen“. Sie finden das zynisch? Ich finde, es ist irgendwie immer Vater- und Muttertag. Dass ich eine Mutter habe, weiĂ&#x; diese auch ohne dass ich den Umsatz der Blumenindustrie ankurbele. Und da ich selber Vater bin, lege ich keinen Wert darauf, mit Männern, die zum Teil nicht mal eigene Kinder haben, durch die Lande zu marodieren. Meine drei Kinder lassen mich jeden Tag wissen, das es toll ist, Vater zu sein.

Bleiche Zeichen

Geister? Sind klassischerweise weiĂ&#x;, klar. Wird einem jeder Brite bestätigen. Da hat ja jedes zweite Landhaus, das was auf sich hält, seine weiĂ&#x;e Frau ... Was liegt da näher, als auch Ghostbikes komplett weiĂ&#x; zu lackieren – Fahrräder, die am Ort des Geschehens an Radfahrer erinnern sollen, die im StraĂ&#x;enverkehr zu Tode kamen? Dass nun auch in OsnabrĂźck solche Mahnmale entstehen, geht auf den Fahrradaktivisten und Blogger Daniel Doerk zurĂźck, Mitglied am Runden Tisch Radverkehr der Stadt. UnterstĂźtzt wird er dabei vom Ăśrtlichen ADFC. Wer auf Doerks http://itstartedwithafight.de/ geht, sieht eine Karte. Mit 19 Marker? 19 zuviel! 19 roten Markern drauf. 19 Radfahrer sind seit dem Jahr 2000 in OsnabrĂźck bei Unfällen tĂśdlich verunglĂźckt. Je näher man der Innenstadt kommt, desto rĂśter wird die Karte. Aber auch weiter drauĂ&#x;en. kracht es. HansastraĂ&#x;e, Pagenstecher StraĂ&#x;e, Mindener StraĂ&#x;e... Mit jeweils drei Toten waren die Jahre 2005 und 2009 besonders verlustreich. Die Ghostbikes, mittlerweile auch bei der Stadtverwaltung willkommener als noch vor ein paar Wochen, sollen, symbolisch, fĂźr mehr Vorsicht werben. Doerk: „Ich wäre zufrieden, wenn es hilft, Unfälle zu vermeiden.“ Ghostbikes? Lenken vom StraĂ&#x;enverkehr ab, sagen die Gegner. MerkwĂźrdig. Was ist dann mit Wahlplakaten, goldlackierten Siebenhunderter-BMWs, Neonwerbung... HARFF-PETER SCHĂ–NHERR

24. + 25. Mai 2014

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0DL Männersache (Acapella-Gruppe), der Tommy Schneller Band (Soul, Funk und Blues), einer zweiten Bßhne mit Tanz- und Mitmach-Aktionen auch fßr das jßngere Publikum, Zauberei und vielem mehr. Mit u. a.

0DL Boogielicious feat. Sydney Ellis (Bielefeld + USA) 17.00 Uhr: Jazz Connection (Breda/NL) 20.00 Uhr: Allotria Jazz Band (MĂźnchen) 14.00 Uhr:

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen Hier duftet es sicher gut: Bettina Kronemeyer bei der Arbeit

mach’s

dir selbst

Drei gute Dinge

Neues im Alten

Yogakissen, Marmelade, Seife – Bettina Kronemeyers Sortiment wächst und wächst.

In der Altstadt tut sich was. Neue Läden, neue Ideen. Vom Kaffee bis zur Kunst.

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chönesFürsLeben – das ist bei Bettina Kronemeyer Programm. Sie hat zunächst eine heilerzieherische Ausbildung gemacht – und dann noch eine als Floristin. „Hat beides Spaß gemacht“, so Kronemeyer, die darüber hinaus bei Yoga-Vidja lernte, wie man Fußreflexzonenmassagen ausführt. Während dieser Ausbildung habe sie auch mit Yoga angefangen, so die Selbermacherin. „Und weil ich nicht das richtige Yoga-Kissen gefunden habe, habe ich selbst eines genäht.“ Schon ihr erstes war mit Dinkelspelzen aus bio-kontrolliertem Anbau gefüllt und mit einem Henkel zum Tragen sowie einem Reißverschluss ver-

Verlosung 2 x 2 Tickets Kakkmaddafakka

Borlänge? Genau, eine Stadt in Schweden. Die Heimat von Mando Diao und Kakkmaddafakka. Die haben einen seltsamen Namen, machen aber ganz tollen Disco-Pop-Rock. 7.5. Rosenhof. P Einsendeschluss: 5.5.

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Jürgen Wendt (r.), Ismail Uluocak: Künstler mit eigener Altstadt-Galerie

STADTBLATT 5.2014

sehen. Ihre Kissen sind leicht, geben schön nach und passen sich dem Körper an. Eine weitere Leidenschaft ist für Kronemeyer ihr Garten. Aus den dort wachsenden Früchten macht sie unter anderem Marmelade – die verkauft sie ebenfalls. Vervollständigt wird ihr Sortiment durch selbst gemachte Seifen. „Meine sind kalt gerührt. Ich wollte ursprünglich einfach wissen, wie man Seifen selbst macht“, so Kronemeyer, die inzwischen folgende Seifenvarianten im Programm hat: Fenchel, Kräuter-Honig, Rosenblüte, Gartenseife, Kaffee Küche, Lavendel, Olive, Patchouli, Savon Rosier, Weihrauch, Ziegenmilch und Zimt Nelke. Kronemeyers Produkte gibt es unter anderem unter www.schoenesfuersleben.de, auf verschiedenen Märkten sowie ab und zu auf dem Osnabrücker Markt am Dom und der DeMo. CLAUDIA SARRAZIN

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roße Gildewart 31 A. Eine höchst kunstträchtige Lage. Jürgen Wendt, der hier Mitte Mai mit Ismail Uluocak eine Galerie eröffnet, schaut raus auf die Friedrich Vordemberge-Gildewart-Lichtstele, drei Schritte rechts der Tür. „Jaja, die große Nachbarschaft. Tolle Lage. Aber war reiner Zufall, dass wir hierhergeraten sind.“ Links die Straße runter ist die Stadtgalerie nicht weit, rechts sinds nur zwei Minuten bis zur Kunsthalle, gleich gegenüber geht’s rein zu Sonia Wohlfart-Steinerts Intervisions-Studio. Zehn Hausnummern rückwärts, an der Großen Gildewart 21, ist das „Kaffee 1871“ entstanden. Eine Rösterei, plus kleiner Gastro, u. a. von

einem Kaffeemacher geleitet, der Standort- und Firmenwechsel – mitunter in Windeseile – zum Geschäftsprinzip erhebt. Fast in Duftweite eine weitere Oase des Genusses: Ferdinands Kaffeerösterei in der Lohstr. 29. Ein Ort der Kunst, „bis zu 1.000 Aromen aus einer Kaffeebohne herauszulösen“. Ob auch der Onlineshop www.sehrgeileshirts.de hohe Kunst anbietet? Einer der Köpfe der Idee ist Daniel Hopkins von Provoke in der Marienstr. 9. Im Angebot auch Gewagteres wie „Seeehr geile Muschi“ (allerdings mit Katze drauf) oder „Seeehr geile Melonen“ (mit Kürbisgewächs). Würze in unser aller Alltag bringt auch die Goja-Würzbar an der Krahnstraße. Sicher gesünder als einiges, dass hier vorher die Rats-Apotheke feilbot. 412 Jahre hat sie existiert. Hier ist wirklich Altes gestorben. Ob das Neue genauso lange lebt? JE

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Sie hat eine Stimme wie keine Zweite. Sie hat ein neues Album. Und ihre Konzerte sind herausragend. Bühne frei für Annett Louisan! Am 14.5. in der OsnabrückHalle. P Einsendeschluss: 10.5.

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Balkan-Beats für eine Balkan-Party. Der Alleskönner Shantel rührt einen weltmusikalischen Ethno-Elektro-Groove an, das die Sneaker um Gnade flehen. Bastard Club, 22.5. P Einsendeschluss: 10.5.

2 x 2 Tickets Sean Paul

Jamaicas Dancehall-Maschine kommt in unsere Nachbar-Gemeinde und holt die ganz großen Hits raus. Wer mal wieder tanzen will ... Dann bitte am 21.5. in der Halle Münsterland, Münster. P Einsendeschluss: 10.5.


Theorie & Praxis

Pavel Panferov: Die „Mutter-Heimat-Statue“ in Wolgograd

Universalsprache gesucht

Friedenslabor. Klingt nach ein paar genial findigen Wissenschaftlern, weiße Kittel, leere Pizzapappen, wirre Haare, unverständliches Fachchinesisch, die in einem Hochsicherheits-Reinraum am Heil der Welt tüfteln. Aber ganz so ist es natürlich nicht. Hier geht es um einen Laborversuch im übertragenen Sinn. Das 2. Friedenslabor Osnabrück (das erste fand 2012 statt) stellt, als eine Art Minifestival, u.a. die These auf: „Wo die verbale Kommunikation an Grenzen stößt, kommt Musik als eine universelle Sprache weiter, vermittelnd und versöhnend.“ Und bietet eine Ausstellung und einen Workshop auf, Podiumsdiskussionen, einen Gottesdienst und, natürlich, Musik – zumal als „politische Dimension“. Das Ziel: „unseren westlichen, an Frieden ge- und vom Frieden verwöhnten Blick“ auf „das Unvorstellbare“ zu richten: Krieg, Gewalt und Zerstörung. Das geht von der Videoinstallation „24 Zoll eng – Krieg in den Medien“ von Lisa-Katharina Weimar über den Liederabend „Böse Menschen haben keine Lieder?“, der uns mit Komponisten wie Hanns Eisler und Kurt Weill konfrontiert, bis zum theaterpädagogischen „Labor für Friedenskrieg“. Auch eine „Friedenslounge“ ist dabei. Den Kern bildet eins der Osnabrücker Friedensgespräche von Stadt und Universität: „Musiktheater als politische Bühne?“ Was wir daraus lernen können? Das Heil der Welt hängt nicht von einem Elitezirkel genial findiger Eierköpfe ab. Sondern von uns selbst. Von allen von uns. P 8.-11.5., Theater am Domhof, emma-theater

HARFF-PETER SCHÖNHERR

Die Hörsäle sind wieder gut gefüllt und die Mensa sowie die Grünlagen verführen die Studierenden zum Chillen. Unser neues Heft gefällt, wie das Feedback auf den Relaunch beweist. Zur Titelgeschichte der zweiten Ausgabe haben wir junge Professorinnen und Professoren gemacht. Die Wissenschaftler sind beliebt bei den Studierenden – ihre Themen sind praxisnah, ihre Lehre innovativ und anschaulich, ihre Forschung zuweilen spitzenmäßig. Auf dem Weg nach oben sind auch Janik und Fabian Schlarmann. Die Brüder haben eine Firma im neuen Innovationscentrum gegründet und drehen professionelle Werbespots – parallel zu ihrem Hochschul-Studium. Noch mehr Einblicke in das Osnabrücker Studentenleben bietet unser kostenloses Sonderheft STADTBLATT campus – weil Studieren in Osnabrück super ist! Die neue Ausgabe zum Sommersemester 2014 gibt es überall dort, wo Studierende sich treffen.

Eintauchen ins Urmeer

Geheimnisvoller Naturschatz: Ob es hier Silber gibt?

Der Silbersee? Nein, hier geht es nicht um Karl May. Aber um Schätze schon – Naturschätze. Endlich ist es soweit: das legendäre Stollensystem des verwunschenen Bergbausees in Hasbergen/Hagen, lange unzugänglich – nachdem es zuvor manch Mutigem, der sich in sein feuchtes Dunkel hineingewagt hatte, jähe Schauder über den Rücken trieb – ist seit Ende April wieder geöffnet. Dem Natur- und Geopark TERRA.vita sei Dank – der sich nicht entmutigen ließ, obwohl sich der Stollen 2008 und 2010 komplett überflutet sah. Der Silbersee? Über dieses sagenumwobene, mythisch-mystische Gewässer, das zuweilen komplett austrocknet, gibt es viele Geschichten voller Geheimnisse und Rätsel. Da ist von Zwergen die Rede und von verschlossenen Kammern, von Geräuschen in der Tiefe, einem durch machtvolle Zauber verschlossenen Eingang in den Berg. Aber was es hier wirklich gibt, ist genauso interessant: ein Urwattenmeer, fast eine Viertelmilliarde Jahre alt. Spuren von Krebsen und Muscheln, von Ursauriern. Spannende Sache. Und, nein: Es lag nie ein Panzerkampfwagen VI Tiger hier unten. Die Stahlreste zu Füßen der Felswand gehören zu einem Bren Gun Carrier. HARFF-PETER SCHÖNHERR Eindeutig britisch.

MaiwochE 2014 9. – 18. Mai

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HISTORIC HIGHLIGHTS OF GERMANY

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interview

Faires Festival


Wir treffen Jonas Langen auf

P dem Ziegenbrink. Hier, auf dem

Außengelände des Gemeinschaftszentrums, findet am 19. Juli das Green Planet Festival statt – Osnabrücks erstes (möglichst) CO2-neutrales und umweltfreundliches Open-AirKonzert. Jonas Langen macht gerade sein Abitur an der Ursulaschule und ist Sprecher des Organisationsteams, zu dem noch Aktive der Osnabrücker Klimabotschafter, der Osnabrücker Klimaallianz sowie FÖJler der Domschule gehören. Ihre Idee: Durch die konsequente ökologische Ausrichtung des Events wollen sie praktisch demonstrieren, dass sich auch größere Veranstaltungen klimaneutral durchführen lassen. Mit dem Green Planet Festival wollen die Organisatoren – zum Großteil Schüler – vor allem junge Menschen ansprechen. Auch solche, die sich bisher mit dem drohenden Klimawandel wenig beschäftigt haben. INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN FOTO MARIO SCHWEGMANN

„Nach Abschluss der Veranstaltung werden wir eine möglichst realistische CO2-Bilanz erstellen“

STADTBLATT: Green Planet Festival klingt schon mal international. Wer hatte die Idee dazu? JONAS LANGEN: Entstanden ist das Ganze auf dem „1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel“ in Berlin. Wir waren dort mit den Klimabotschaftern der Ursulaschule eingeladen und im Rahmen eines Workshops sollte eine nachhaltige Idee entwickelt werden. Da ein Kumpel und ich in einer Band spielen, kamen wir darauf, Nachhaltigkeit und Musik miteinander zu verbinden ... Und seit etwa einem Dreivierteljahr planen wir jetzt das Festival. STADTBLATT: In welcher Band spielst Du? JONAS LANGEN: The Interfering. Wir machen Poprock. Wer uns mal live sehen will: Wir spielen auf der Maiwoche im Rahmen des „Schools on Rock“Wettbewerbs. STADTBLATT: Du bist ein Kilmabotschafter der Ursulaschule. Was genau ist das oder was machen die? JONAS LANGEN: Die Klimabotschafter sind als AG an der Ursulaschule gestartet und Teil des internationalen Projekts „youthinkgreen“, zu dem über 60 Länder gehören. Über zwei Jahre lang wurden wir als Klimabotschafter ‚ausgebildet’ und haben neben den AG-Stunden auch an Workshops teilgenommen oder einen grünen Shopping-Guide erstellt. In Berlin haben sich dann letztes Jahr beim Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel alle Klimabotschafter getroffen und ein Manifest verfasst. Als Endresultat aus dem Projekt. Darin fordern wir nachhaltige Ziele aus der Sicht von Jugendlichen. Zum Beispiel die Verringerung des CO2-Ausstoßes oder nachhaltige Bildung. STADTBLATT: Nachhaltige Bildung? JONAS LANGEN: Bei der nachhaltigen Bildung geht es darum, bei den Schülern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man schon durch einfache Aktionen viel bewirken kann. Wir haben zum Beispiel Umweltbildung an Schulen gemacht, zusammen mit Lehramts-Studenten der Universität. Es geht darum, schon die Grundschüler für das Thema Umwelt zu sensibilisieren – etwa indem wir gezeigt haben, wie Mülltrennung funktioniert oder was der Treibhaus-Effekt ist. STADTBLATT: Hat sich Dein Verhalten durch die Klimabotschafter-AG verändert? Und wie ist das bei den anderen Schülern der AG? JONAS LANGEN: Das ist jetzt nicht so, dass alle Schüler, die in der Klimabotschafter-AG sind, Dreadlocks tragen oder ein anderes Öko-Klischee erfüllen. Es sind vor allem ganz praktische Dinge im Alltag, die man ändert. Licht ausmachen, wo es nicht gebraucht wird. Viele Schüler bzw. ihre Familien haben auch den Stromanbieter gewechselt oder zuhause Stromleisten eingeführt, um Energie zu sparen. Und einige aus der AG wollen nach der Schule Jura oder Politik studieren und sich dann auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit engagieren. STADTBLATT: Du machst gerade Abitur. Was steht danach an? JONAS LANGEN: Ab Oktober gehe ich für ein halbes Jahr mit einem Kumpel nach Neuseeland, wo wir Work & Travel machen. Und danach möchte ich gerne studieren – vielleicht Politik oder Internationale Beziehungen. Ich überlege, auch in eine Partei einzutreten, aber ich weiß noch nicht genau, in welche. Das Thema Nachhaltigkeit wird bestimmt auch zu meinem weiteren Lebenslauf gehören.

The Working Class Bastards aus Bremen STADTBLATT: Kommen wir zum Green Planet Festi-

val. Das soll mit Öko-Internet auf sich aufmerksam machen – wie funktioniert das? JONAS LANGEN: Es gibt sogenannte Öko-Hoster. Das sind Anbieter, die ihre Server möglichst mit Ökostrom betreiben. Darüber läuft unsere Website green-planet-festival.de. STADTBLATT: Was plant ihr noch in Sachen Nachhaltigkeit? JONAS LANGEN: Ganz können wir auf Energie nicht verzichten, da die Bands elektrische Instrumente spielen. Aber den von uns benötigten Mindestverbrauch an Energie versuchen wir zu kompensieren – CO2-Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, sollen durch Zahlungen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Nach Abschluss der Veranstaltung werden wir dazu eine möglichst realistische CO2-Bilanz erstellen, mit der die Höhe der Ausgleichszahlungen ermittelt werden soll. Dann bieten wir veganes Essen an, Pinkus-Biobier aus Münster oder Avanus-Wasser aus Belm. Wir versuchen, lokale Produkte anzubieten. Auch die Mülltrennung wird ein wichtiges Thema. Wir werden unter anderem Mehrweggeschirr einsetzen, um Abfall zu vermeiden. Und die gesamte Werbung ist umweltfreundlich, das heißt, wir nutzen Drucksachen auf Recyclingpapier und mit Ökofarben. Außerdem werden wir auf dem Festival Stände aufbauen, an denen sich lokale Umweltgruppen vorstellen. STADTBLATT: So langsam ist es bekannt, dass ihr das Festival macht. Wie sind die Reaktionen? JONAS LANGEN: Klasse! Wir werden zum Beispiel von den Stadtwerken Osnabrück unterstützt: Am Tag des Festivals gilt die Eintrittskarte als Busticket, damit niemand mit dem Auto kommen braucht. Und ich habe gerade Oberbürgermeister Wolfgang Griesert angeschrieben, ob er nicht die Schirmherrschaft für das Festival übernehmen möchte. STADTBLATT: Was ist mit den Bands? Müssen die auch alle „Öko“ sein? JONAS LANGEN: Voraussetzung ist, dass jede Band mindestens einen Song zum Thema Umwelt oder Nachhaltigkeit im Programm hat. Wir hatten über 70 Bewerbungen, teilweise aus Österreich oder den Niederlanden. Die Bands, die auf dem Festival spielen werden, sind: Good Morning Fire Eater, Ankerpunkt, This! Autumn Skyline, One Page und The Working Class Bastards. Wir hoffen auf 150 bis 200 Besucher. Gerne mehr! STADTBLATT: Angenommen der 19. Juli wird ein schöner Sommertag und es kommen mehr als die von euch angepeilten Besucher. Ist eine Fortsetzung geplant? JONAS LANGEN: Das wäre toll, wenn sich das Festival etabliert und nach uns vielleicht andere Schüler der Ursulaschule das fortsetzen. Aber jetzt machen wir erstmal die Premiere! STADTBLATT 5.2014 11


titel

10 muss

man seh’n Rund 150 Bands spielen auf der Maiwoche. Damit niemand den Überblick verliert, übernehmen wir die Navigation und sagen: Die folgenden 10 Bands sollte niemand verpassen. Es sei denn, er oder sie ist gerade beim Erdbeerbowle-Wett-Trinken. VON MARIO SCHWEGMANN

ACOUSTIC POP

Fabian von Wegen

Der Osnabrücker Songwriter ist nicht nur auf dem Cover dieser STADTBLATT-Ausgabe, sondern gleich zwei Mal live auf der Maiwoche. Mehr dazu im Interview.

STADTBLATT: Du spielst zwei Mal auf der Maiwoche. Als Fabian von Wegen und dann mit Deiner Band Caught Indie Act. Fangen wir doch mal mit Dir an. Für alle, die Dich nicht kennen – was machst Du für Musik? FABIAN VON WEGEN: Stilistisch ist es auf jeden Fall Singer/Songwriter-Musik. Da wir mit der Band aber einen sehr akustischen Sound haben, passt auch die Bezeichnung ‘Acoustic Pop’. Wobei der PopAnteil mal mehr, mal weniger ins Gewicht fällt. Das ist zwischen den Songs sehr unterschiedlich. STADTBLATT: Deine Texte klingen sehr persönlich. Woher nimmst Du dafür die Ideen? FABIAN VON WEGEN: Texte sind für mich sehr wichtig. Die Entstehung oder die Ideen kommen auf unterschiedlichen Wegen ‚zu mir’, oder auch ich zu ihnen, wenn man so will. Natürlich ist es dieses oft schwer fassbare Ding Leben an sich, Ereignisse, Kopfkinos, die Liebe, dieser ganze Strudel an Gefühlen, der einen manchmal mitreißt. Oder es ist nur ein einziger Satz, der mich packt, inspiriert. Ein einfaches Gefühl ist beim Schreiben oft besser als eine komplex angelegte Geschichte. Dann läuft das Texten manchmal wie von selbst. Manchmal verschwindet ein Textfragment aber auch in der Schublade, bevor ich es Monate später wieder ausgrabe, wenn es ‚reif’ ist und dann als Lied in die Welt frei gelassen wird. 12 STADTBLATT 5.2014

STADTBLATT: Im letzten Jahr ist Dein Debütalbum

„Emotionale Zitrone“ erschienen. Gibt es schon Pläne für ein neues Album – und wie wird das klingen? FABIAN VON WEGEN: Ein grober Fahrplan existiert schon, ja! Wir haben sogar schon neun Stücke aufgenommen. Wir nehmen das Album wieder mit Produzent Martin Englert zusammen auf. Es soll experimenteller werden. Ich mag die neuen Stücke sehr, sie sind ‚tiefgängerischer’ und liegen mir sehr am Herzen. Ich grübel weniger doppelt und dreifach über Texte, sondern bleibe beim Gefühl. Und das kommt von innen. Auf dem Maiwochengig werden wir einige neue Songs spielen! STADTBLATT: Nun zu Caught Indie Act. Was passiert da? FABIAN VON WEGEN: „Rock-Rotz-Rambazamba“ nennen wir das: in eigenem Style gecoverter Indierock der letzten 15 Jahre. Auf der Bühne gibt’s einige Show-, Tanz- und gewisse Performanceeinlagen. Es wird definitiv spaßig und wer Bock hat zu tanzen, darf das ganz wild und frei hier tun! Traditionell wie in den letzten Jahren auch, am letzten Tag der Maiwoche. P Fabian von Wegen & Band, Sa, 10.5., Marktplatz P Caught Indie Act, So, 18.5., Neumarkt

PUNK-FOLK Iva Nova

Wenn der russische Rolling Stone Recht hat, dann sind sie „die coolste russische Frauenband“. So hat das Magazin von Iva Nova geschwärmt. Die vier Damen kommen aus St. Petersburg, der nach Moskau größten Metropole Russland. Ein Schmelztiegel russischer (und internationaler) Kultur. Das hört man ihren Songs an. Als Grundlage nehmen Iva Nova den Sound russischer, ukrainischer und georgischer Folklore und motzen das eh schon quirlige Ethno-Treiben mit Ska, Rock, Jazz und Punk auf. Dazu kann man fein tanzen – sie gelten als heißeste Live-Band St. Petersburgs. Ihr auffälligstes Merkmal aber ist der explosive Einsatz des in der russischen Folklore unersetzlichen KnopfAkkordeons, dem Bayan. P So, 11.5., Marktplatz


4ROCK

Extrabreit Mit Songs wie „Hurra, Hurra, die Schule brennt“ oder „Polizisten“ haben sie NDW-Geschichte geschrieben. Sänger Kai Havaii über Gestern und Heute und Osnabrück.

ROCKABILLY

Adriano Batolba Orchestra Elivs Presley hat es getan, Johnny Cash und Buddy Holly auch, Bill Haley sowieso. Sie alle haben in den frühen 50ern Songs im gerade frisch aufkommenden Rockabilly-Stil eingespielt. Dabei ist Rockabilly ein heikler Verwandter des Rock’n’Roll: Der scheinbar stumpfe Beat, der klare Sound, der rollende Bass – das klingt nur gut, wenn die Mischung stimmt. Weshalb Rockabilly nicht immer den allerbesten Ruf genießt. Erst in den 80ern gibt es ein größeres Revival in den USA und Europa. Bands wie die Stray Cats oder Brian Setzer reanimieren das Genre. Auch in Deutschland setzen Bands erfolgreich auf Rockabilly (und Rock’n’Roll), wie The BossHoss oder Dick Brave. Apropos Dick Brave ... Damit wären wir auch schon bei André Tolba aus Mühlheim im Ruhrgebiet angekommen. Dem Rockabilly-Gitarristen/Sänger Nr.1 in Deutschland. 2002 hat er Dick Brave And The Backbeats gegründet, zusammen mit Sasha. Und jetzt das Adriano Batolba Orchestra – die noch näher dran sind am Sound der 50er. Power-Rockabilly der Spitzenklasse. P Sa, 17.5., Marktplatz

STADTBLATT: Ich habe mir im Vorfeld dieses Interviews noch mal euer Debütalbum „Ihre größten Erfolge“ von 1980 angehört. Das klingt superfrisch, als wäre es erst gestern aufgenommen. Ein echter Klassiker. Wie erklärst Du Dir diese ‚Zeitlosigkeit’? KAI HAVAII: Ich glaube, dass ist die Energie die da drin steckt. Die Klarheit des Sounds, die Einfachheit der ganzen Sache ... Da ist nichts rumproduziert oder digital verändert, das ging ja damals alles gar nicht. Das Album ist aus einem Guss – und das macht die besondere Atmosphäre aus. STADTBLATT: Auch das Artwork eurer ersten Platten wirkt beeindruckend. Popart beim Debüt, 3D beim zweiten Album. Wie kam dieser Bezug zur Kunst zustande? KAI HAVAII: Das erste Album habe ich zusammen geklebt, ich bin ja gelernter Grafiker. Es war aber vor allem mein WGFreund und unser Manager Jörg Hoppe, der einen besonderen Draht dazu hatte, Dinge optisch zu gestalten. Unsere ganze Werbung war immer ein bisschen überzogen, ein bisschen parodistisch – und dadurch auch künstlerisch. Das ist eine Sache, die uns Spaß macht hat und zum Gesamtkonzept von Extrabreit gehört. STADTBLATT: Was darf man von eurem Konzert auf der Maiwoche erwarten? Alte Hits? KAI HAVAII: Wir spielen natürlich ältere Sachen wie „Flieger, grüß mir die Sonne“, „Hart wie Marmelade“, „Kleptomanie“, „Hurra, hurra, die Schule brennt“ oder „Polizisten“. Aber auch Songs aus der Zwischenzeit oder vom aktuellen Album. Wir sind übrigens immer gerne in Osnabrück, weil die Leute da zu rocken wissen. Wir haben ja auch schon mehrmals auf der Maiwoche gespielt. STADTBLATT: Mit „Hurra Hurra, die Schule brennt“ habt ihr DIE Anti-Schulhymne der deutschen Rockmusik geschrieben. Wie siehst Du den Song heute? KAI HAVAII: Der Song hat sein eigenes Leben entwickelt. Er wird auf Abifeten gespielt, oft gecovert – gerade jetzt von STP. Die Version finde ich gar nicht schlecht: Die haben den Text in die Jetztzeit gebracht, es wird auch ein bisschen gerappt ... Es ist derselbe Spirit. Die haben dazu auch ein irres Video gedreht, mit Legofiguren. STADTBLATT: Wie sieht es denn mit einem neuen Extrabreit-Album aus, das letzte ist von 2008? KAI HAVAII: Alles braucht seine Zeit. Jeder von uns macht ja auch noch ein paar andere Dinge. Aber wir haben uns gerade in der letzten Zeit darüber ausgetauscht, im späten Frühjahr oder Sommer etwas zu machen. Das wird vermutlich kein ganzes Album werden, aber das muss es in heutiger Zeit ja auch nicht immer sein. Mal schauen, was bis zum Ende des Jahres passiert. Wir sind ja im Dezember wieder auf Club-Tournee, und da wäre es sicher schön, wenn wir neuen Hörstoff für die Leute hätten. STADTBLATT: Letzte Frage: Was hörst Du privat für Musik? Welche Bands? KAI HAVAII: Ich habe gerade hier in Hamburg in einem kleinen Club von einem Freund aufgelegt, wo einmal im Monat unter anderem Musiker zu einem bestimmten Thema Musik auflegen. Mein Motto waren Songs über „Drogen“. Da habe ich viel gespielt, was ich auch so gerne höre: Small Faces, Talking Heads, Primal Scream, Billy Idol ... Und natürlich „Kokain“ von Extrabreit. P Di, 13.5., Georgstraße

WAVE-ROCK Nezzer

Ihre Osnabrück-Auftritte sind rar geworden. Deshalb sollte man sich also vor der Timezone-Bühne einfinden und dem in den 80ern sozialisierten Waverock von Nezzer zuhören. The Smiths, Joy Division, die frühen U2 – in diese Richtung gehen Songs wie „Control“, „Send Me Out“ oder „Radio“. Nezzer fahren Breitwand, dominiert von einem straighten Bass, melodieseligen Gitarren und der deepen Stimme von Sänger Tifty. Pünktlich zur Maiwoche hat die Osnabrücker Band eine frische Veröffentlichung am Start: Am 9.5. erscheint eine EP/Doppelsingle. Die CD ist wieder sehr geil designt und handgefertigt. P Fr, 9.5., Herrenteichsstraße

BALKAN-SKA Trovaci

Es gibt Bands, deren Musik wie gemacht ist für Festivals oder Events. Trovaci sind so eine Band. Vier ehemalige Jugoslawen, die seit den 90er Jahren in Düsseldorf leben. Eigentlich wollte Bandkopf, Sänger und Gitarrist Danko Rabrenovic nur für ein paar Freunde Lieder der sogenannten „Jugoslawischen Neuen Welle“ spielen. Eine Musikströmung im ehemaligen Jugoslawien, Anfang der 80er, die SkaRhythmen mit der jugoslawischen Folklore verband. Weil das aber so gut ankam, wurde kurzerhand eine Band ins Leben gerufen und Trovaci gegründet – im Jugoslawischen bezeichnet man damit jemanden, der gut flirten kann. Warum Trovaci gut auf die Maiwoche passen? Weil ihre Songs gute Laune verbreiten, irgendwie nach Sonne klingen und die knackigen, zackigen Ska-Beats zum Mitwippen animieren. Die Texte sind auf serbisch, kroatisch und deutsch. P Fr, 16.5., Marktplatz


titel 9COVERBAND

POP

Die Maiwoche ohne Coverbands? Das würde nicht funktionieren. Es gehört einfach dazu, bei Van Halens „Jump“ oder Katy Perrys „Roar“ Party zu machen. Zur den besten deutschen Coverbands zählen sicherlich Decoy aus Köln. Sechs Profis, die Songs der anderen so spielen als wären es ihre eigenen. Wenn eine Coverband auf diesem Niveau spielt, ist das große Unterhaltung. Das haben Decoy schon auf Events wie dem DFB-Pokalfinale, dem Chio Aachen oder als Support für Silbermond bewiesen. Ihr Repertoire: Aktuelle Songs aus den Bereichen Rock, Pop, Disco und Soul. Dazu ausgewählte Klassiker der letzten 30 Jahre. Das Gesicht von Decoy sind Sängerin Meike Anlauff, die schon als Backgroundsängerin für Melanie C. auf der Bühne stand, und Sänger Daniel Vorholt. Decoy – ein Köder, dem wir gerne in die Falle gehen. P Sa, 17.5., Marktplatz

Nena nannte ihn einen „geilen Typ“ und Max Herre holte ihn in sein Team. Der ehemalige IfM-Student und Musiker Nico Gomez kam bei der letzten „The Voice of Germany“Staffel bis in die Liveshows.

POP

Just P!NK Sie sind Europas größte und erfolgreichste P!NK Tribute Show. Mit einer aufwendigen Bühne, professionellen Tänzern und natürlich Sängerin Vanessa Henning. STADTBLATT: Warum gerade P!NK? VANESSA HENNING: Auf die Idee haben mich die Zuschauer gebracht ... Ich habe früher in vielen Coverbands gesungen und dort auch Songs von P!NK gesungen. Das kam immer so gut an, dass die Leute zu mir gesagt haben: „Vanessa, kannst Du nicht nur Sachen von P!NK singen! Das machst Du so toll“. Und da ich auch selbst P!NK-Fan bin, haben wir das dann gemacht. STADTBLATT: Kennst Du P!NK privat? VANESSA HENNING: Nein, getroffen haben wir uns noch nicht, aber ich bin auf jeder Tour. Und Pink weiß auch, dass es uns gibt. Wir nutzen Teile ihrer früheren Bühnenkulisse und das hat sie ganz offiziell genehmigt. Sie hat sich dafür Videos von uns angeguckt und gesagt: „Okay, die sind cool, die können das haben.“ Wir haben auch einen guten Kontakt zu ihrer Band, der Schlagzeuger und ihr Bassist haben schon zusammen mit uns gespielt. STADTBLATT: Was ist die Besonderheit an den Songs von P!NK? VANESSA HENNING: Sie singt schon immer relativ hoch, aber seitdem sie Mutter ist, singt sie wirklich unfassbar hoch! Das hängt damit zusammen, dass sie seitdem nicht mehr raucht. Was die Songs zusätzlich schwierig macht, ist die Action während des Singens – P!NK macht ja Hochleistungssport auf der Bühne. STADTBLATT: Apropos Fitness. So wie P!NK trägst Du live auch ziemlich heiße Sachen ... VANESSA HENNING: Das stimmt! Das ist alles immer bauchfrei oder so Badeanzug-technisch. Dafür muss ich schon zwischendurch was tun. STADTBLATT: Man kennt Dich auch als ehemalige Finalistin von Stefan Raabs TV TOTAL-Contests „SSDSGPS“ und Deiner Band V-Ness. Was ist mit der? VANESSA HENNING: Dafür bleibt momentan keine Zeit, da wir mit Just P!NK so erfolgreich sind. Aber ich singe ab und zu noch mal als Gast bei anderen Künstlern und ich arbeite hier in Hagen als Gesangslehrerin. P Do, 15.5, Georgstraße 14 STADTBLATT 5.2014

BLUES

Marius Tilly Blues gehört seit Anfang an zur Maiwoche, nicht nur, weil die Blues Company traditionell das Abschlusskonzert bestreitet. Über die zehn Tage verteilt, finden sich zahlreiche Blues-Acts, die den Besuch lohnen (u.a. Texas Guitar Battle, Bad Temper Joe, Errorhead). Ganz besonders ans Herz legen möchten wir allen STADTBLATT-Lesern den Blueser Marius Tilly, einen Shooting Star der Szene. 2012 erschien das Debütalbum „Blue Colors Red Lights“, der Nachfolger ist gerade in Arbeit. Marius Tilly spielt einen warmen, klaren Blues, dessen Wurzeln vielleicht bei Eric Clapton, Mark Knopfler oder Jeff Healey liegen. Seiner roten Fender Stratocaster entlockt er funkige Riffs und gefühlvolle Soli. P Do, 15.5., Herrenteichsstraße

Nico Gomez

STADTBLATT: Jetzt ist „The Voice of Germany“ gut ein halbes Jahr her. Was hat Dir die Teilnahme gebracht? NICO GOMEZ: Sehr viel! Ich habe tolle Leute kennen gelernt und interessante Kontakte geknüpft. Nach der Sendung wurde ich für zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland gebucht. Die Show ist für Musiker eine einmalige Chance, sich vor einem Millionen-Publikum zu präsentieren und sich einen Namen zu machen. STADTBLATT: Alle drei Coaches haben gebuzzert und wollten Dich haben – Du bist dann ins Team Max Herre gegangen. Wie war’s? NICO GOMEZ: Auch großartig. Im TV sieht man ja gar nicht, wer alles zu dem Team gehört: Max hatte noch andere Vocal Coaches dabei, dann kamen Leute von Freundkreis vorbei und auch seine Frau Joy Denalane war einige Mal bei den Proben. In Sachen RnB und Soul ist sie in Deutschland in meinen Augen überragend. Und Max Herre selbst ist ein cooler Typ. Er hat mir gezeigt, wie ich auf der Bühne noch präsenter sein kann und – da wir beide den gleichen Musikgeschmack haben – haben wir intensiv an meinen Songs gefeilt. STADTBLATT: Was wirst Du auf der Maiwoche spielen? NICO GOMEZ: Ich bin ja in erster Linie Musiker, ich spiele auch Klavier und Schlagzeug. Daher werde ich vor allem meine eigenen Songs spielen und bin gespannt, wie das beim Maiwochen-Publikum ankommt. Natürlich singe ich auch die Songs aus der Show, mit denen ich weitergekommen bin, zum Beispiel „Blurred Lines“ von Robin Thicke. STADTBLATT: Du bist noch ein weiteres Mal auf der Maiwoche, mit dem A-capella-Chor Männersache. Ihr habt euch am Institut für Musik gegründet, wo Du auch studiert hast. Wie läuft’s mit Männersache? NICO GOMEZ: Es läuft wirklich sehr gut. Ich denke, dass es bald von uns eine EP oder CD geben wird. P Nico Gomez, Fr, 9.5., Marktplatz P Männersache, So, 18.5., Marktplatz

FOTO: SAT.1/PROSIEBEN/RICHARD HÜBNER

Decoy


Wir wünschen allen Besuchern viel Spass an der HANDWERKSBÜHNE auf dem Marktplatz


gedenk-stätten

Zeitzeugen klagen an Der Erste Weltkrieg. Er ist eines der großen Themen der Stadt. Einer der Haupt-Acts des gleichnamigen „Themenjahrs“: Volker-Johannes Triebs Installation „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ VON CAROLIN RUPP | FOTOS JACOB MASON

d

er Erste Weltkrieg. Jahrzehnte war er kein Thema. Alles gesagt, schien es. Aber das ist Vergangenheit. Fast niemand, der heute nicht über ihn spricht. Über den ersten industriellen Krieg der Geschichte, der vor 100 Jahren begann. Auch Osnabrück bietet zur „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ Dutzende Veranstaltungen auf. Diskussionen, Theaterstücke, Ausstellungen, Workshops. Hunderte Akteure – kein Genre, dass hier nicht vertreten ist. Leitmotiv des „Themenjahrs 100 Jahre Erster Weltkrieg“ (www.osnabrueck-weltkrieg1.de): „Krieg und Frieden in Geschichte und Gegenwart“. Doch warum ist es gerade heutzutage wichtig, Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren? Die vielleicht augenfälligste Antwort, die vielleicht

verstörendste Erinnerung an das Grauen des Ersten Weltkriegs, gelingt dem Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb mit der 32 Stationen umfassenden Installation „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ Noch ist sie nicht fertig, noch ist sie nicht im öffentlichen Raum zu sehen, das ist erst Ende Juli soweit. Aber allein der Arbeitsprozess ist spannend. Also besuchten wir Volker-Johannes-Trieb in seinem Atelier am Sutthauser Bahnhof. „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ besteht aus 32 Eichenblöcken, jeder Hunderte Kilo schwer. Sie werden auf Betonsockeln stehen und, in Eisen, Texte tragen. Texte aus Kapitel 6 des Anti-Kriegs-Romans „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. Texte wie: „Die Toten mit dem Löffel von der Grabenwand abkratzen.“ Schockierende, Schauder weckende Texte. Aus Kapitel 6 erklärt sich auch die Zahl 32. Dort steht: „Wir waren 150 Mann. Jetzt tappt eine kurze Reihe von 32 Männern in den Morgen hinaus.“ Außerdem verweist die Zahl 32 auf die 32 Unterzeichnerstaaten der Versailler Verträge von 1919. Demonstrativ werden sie an vielen Orten der Stadt stehen, die mächtigen Holzblöcke aus Eiche. Auch mitten in der Fußgängerzone der Großen Straße. Ihre raue, teils schwarz verfärbte Oberfläche zeigt Spuren der Verwüstung. Trieb: „Schwarz, weil die Gerbsäure des Stammes hier Fremdkörper

Ortstermin mit Zeitzeugen: Volker-Johannes Trieb mit kriegsverwundeten Baumstämmen im Stahlwerk Georgsmarienhütte 16 STADTBLATT 5.2014

zersetzt hat.“ Die Fremdkörper: Geschosse, Splitter von Artilleriegranaten. Denn das Holz stammt aus Hirtzbach, im Elsass. Vor 100 Jahren fanden hier langanhaltende Kämpfe statt. Während die Bäume weiterwuchsen, hinterließen die Wunden des Krieges in Form von schwarzen, sich ausbreitenden Einschlüssen, ihre Spuren. Zeitzeugen. Viele Passanten mögen vielleicht unberührt an ihnen vorbeigehen. Ebenso viele fragen sich jedoch sicher, wofür sie stehen. „Sie sollen verstören“, erklärt Volker-Johannes Trieb. „Eine gewisse Aura geht von ihnen aus. Sie müssen die Zerstörung bewusst machen, die sie miterleben mussten.“ „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“ ist nicht Triebs erstes Anti-Kriegs-Projekt im öffentlichen Raum: Er entwickelte bereits Projekte wie „2000 Jahre Schlachten“ und „Feldzeichen zu Friedenszeichen“, zum Thema Varusschlacht. Wir treffen ihn in seinem Atelier, der Artokratie IKTOMIA, einer Art Kunst-Mikronation. Der Bahnhof und der umliegende Landschaftsraum wird von Trieb seit Jahrzehnten gestaltet, umgebaut und wiederentdeckt – hier wird Kunst erlebt, sei es in Form von Lesungen und Performances, sei es in Form des gemütlichen Durchstreifens der Gartenanlage, während ein Fluss im Hintergrund vor sich hinplätschert. Hier gehen die Träume spazieren. Der Ort ist voller einzigartiger Kunstwerke, die


neue Räume schaffen: endlos lange Tische, überdimensionale Schalen, die aufrecht stehen und Mauern, die den Zugang eher ermöglichen statt ihn zu verhindern. Es ist nicht zu übersehen, dass jahrelange, schwere Arbeit und viel Herzblut hinter diesem magischen Ort steckt. Hier entstand vor über drei Jahren die Idee des Projektes „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“. Wir fahren zum Stahlwerk Georgsmarienhütte. Rolltore, Schranken, Hallen. Hier zeigt uns VolkerJohannes Trieb die Eichenblöcke. Sie liegen zur Bearbeitung auf einer weiten Schotterfläche, nahe der Bahngleise. Ein Teil der riesigen Stämme ist noch unberührt, andere sind bereits mit der Kettensäge bearbeitet. Trieb: „So sehen die Wunden noch realistischer und aussagekräftiger aus.“ Ein Exemplar ist schon fertig und gibt ein gutes Beispiel dafür, wie die anderen Baumstämme am Ende aussehen werden. „Ein Stück altes Holz in der modernen Stadt bildet einen direkten Kontrast, der Blicke auf sich lenkt.“, erzählt Trieb. Ab dem 31. Juli wird das geschehen, vier Jahre lang, bis 2018 – der Bezug zum Ersten Weltkrieg wird so rasch klar. Auch der Auswahl der Standorte für die Kunstwerke wird eine historische Bedeutung abgewonnen. Diese überziehen die gesamte Stadt: Beispielsweise entlang der Marschroute der Soldaten

„Kunst braucht mehr Zeit als andere Dinge. Sie braucht eine gewisse Stetigkeit.“ Volker-Johannes Trieb

vom Schlossinnenhof, wo die Vereidigung stattfand, bis zum Bahnhof, wo Tausende Menschen die Soldaten an die Front verabschiedet haben. Ein anderer Standort ist die ehemalige Kaserne an der Netter Heide, wo Remarque einst in Übungsschützengräben lag. Doch auch Straßen, die recht gewöhnlich wirken, bekommen solch ein temporäres Mahnmal – wie zum Beispiel der Boelckeweg, benannt nach Oswald Boelcke, einem der bekanntesten deutschen Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. Es soll die Passanten zum Denken anregen. Wieso liegt gerade in dieser Straße solch ein Baumstamm? Wer war dieser Oswald Boelcke? Und warum behält die Straße bis heute diesen Namen, ehrt einen Soldaten, der vielen Menschen das Leben genommen hat? Dasselbe mit den Jagdfliegern Immelmann und Richthofen. Und warum gibt es in Osnabrück noch immer eine Artilleriestraße, einen Kanonenweg? Auch das eine Mission von „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“

„Wenn es um den Ersten Weltkrieg geht, ist jede zweite Veranstaltung sehr pädagogisch. Doch die Kunst muss raus, vom Museum auf die Straße. Gerade in der Friedensstadt. Meine Installationen sollen nicht alles bis ins kleinste Detail erklären. Sie teilen sich von ganz alleine mit.“ Und die Holzblöcke sollen nicht nur auf die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs aufmerksam machen – sie zielen auf Zeitlosigkeit. Durch ihr stolzes Alter von bis zu 200 Jahren verbinden die Eichen aus dem Elsass für Trieb Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. „Diese Bäume haben viele Kampfhandlungen erlebt. Unmittelbar. Doch egal wo dieses Holz herkommt, egal welcher Text darauf steht, dieses Holz hat über fast zwei Jahrhunderte zu berichten. Es lenkt den Blick auch auf die aktuellen Geschehnisse in Europa und der ganzen Welt.“ Etwa die Krisen in der Ukraine und in Syrien. „Europa tut gerne so, als sei es besonders friedlich. Doch es kann nicht sein, dass Menschen an unseren Grenzen sterben müssen. Erst wenn Europa lernt, dass wir alle umdenken müssen, dass wahrer Wohlstand nicht nur materieller Wohlstand ist, darf es sich ein friedliches Europa nennen.“ Ein flankierendes Projekt von Volker-Johannes Trieb wird auf der 14. Osnabrücker Kulturnacht am 13. September vor dem Dom gezeigt: Rotweißes Flatterband grenzt einen 20 x 20 Meter großen Raum ein. Auf dem Band ist zu lesen: „Und langsam häufen sich auf dem Feld die Toten.“ Auch das ein Zitat von Remarque. Auf der Fläche verteilt: 32 kleine Blöcke aus demselben Hirtzbacher Holz, aus dem auch „Damals nicht...” besteht. Die Fläche ist begehbar. Ihr Eingang: direkt gegenüber dem Ausgang des Doms. Trieb konfrontiert so die Besucher kontinuierlich. Eines der Zitate auf den „Damals“-Blöcken: „Neben mir wird einem der Kopf abgerissen.“ Ob diese fast schon zu bildhaften Textfragmente auch Menschen sensibilisieren, die eher gleichgültig mit der Thematik des Ersten Weltkrieges umgehen? Vielleicht nicht. Aber ist nicht schon etwas erreicht, sobald jemand nur stehen bleibt und kurz über die Worte nachdenkt?

Wider das Vergessen

Warum ist es gerade heutzutage wichtig, sich mit dem Ersten Weltkrieg zu beschäftigen?

Holger Tepe, Leiter des Jugendmedienprojektes „TIMELINE – Was heißt denn hier Frieden“: „Der Erste Weltkrieg ist ein vergessener Krieg. Während der Zweite Weltkrieg noch gut präsent ist, sind nahezu alle Zeitzeugen des Ersten Weltkriegs gestorben. Viele Menschen mögen denken, dass dieser Krieg schon lange kein Thema mehr ist – doch daher ist es gerade wichtig, sich vor Augen zu halten, dass in den aktuellen Krisen dieser Welt Hinweise auf die früheren Kriege zu finden sind. Eine Auseinandersetzung ist unumgänglich. Hier kommt die junge Generation ins Spiel: Wir geben ihr die Möglichkeit, durch TIMELINE ihre Ideen zum Thema Krieg und Frieden in Form von Videos auszudrücken. Das Eintreten von Frieden ist immer wichtig und daher nehmen wir die 100 Jahre Erster Weltkrieg zum Anlass, sich mit Krieg und Frieden auseinanderzusetzen.“ Ralf Willinger, terre des hommes, Referat Kinderrechte, Projekt „6.000 Socken für den Frieden“: „Obwohl die aktuellen Konflikbereiche (glücklicherweise) weit weg sind, ist ein Bezug immer in irgendeiner Form präsent. Wie zum Beispiel europäische Firmen, die Waffen in Krisengebiete schicken. Deutschland hat Verantwortung und könnte mit den richtigen Mitteln etwas verändern. Dazu kann jeder beitragen! Man muss sich selber einsetzen, damit wiederum die Politik etwas ändern kann. Der Druck muss immer da sein! Das Besondere an der jungen Generation und warum sie für uns so wichtig ist, ist, dass sie hinterfragt und nicht alles für selbstverständlich sieht. Sie sieht die Dinge kritischer und es beeindruckt mich immer wieder, z. B. auf meinen Vorträgen in Schulen, wie neugierig die Kinder und Jugendlichen sind und was sie schon alles wissen. Viele müssen sich selber mit Konflikten im Alltag auseinandersetzen, was eine gewisse Sensibilität für das Thema Krieg und Frieden mit sich bringt.“

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straßenbau

Unruhe am Weste(e)rberg Seit Jahrzehnten droht im prominenten Wohnviertel Ungemach durch den geplanten Bau einer Straße, die Verkehrsengpässe beheben soll. Gegner und Befürworter liefern sich seit geraumer Zeit darüber einen Schlagabtausch. Nun können alle mitentscheiden: Die erste Osnabrücker Bürgerbefragung im Mai soll den Ratspolitikern neue Erkenntnisse für ihre Entscheidung liefern.

Leserbriefe zu „Der Berg rumort“ in STADTBLATT Nr. 423, April 2014

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Wissen schafft Zukunft Die geplante Straße spaltet die Stadt! Umfangreiche und verlässliche Hintergrundinformationen (je nach Standpunkt) über die Entlastungsstraße West/Westumgehung und zur Bürgerbefragung gibt es im Internet: www.osnabrueck.de/entlastungsstrasse www.prowest-os.de www.stopp-westumgehung.de News, Comments und Likes begleitend im Social Web. Alle wahlberechtigten Osnabrücker (m/w) haben also die Chance, sich zu diesem Thema fundiert zu informieren.

Schnell noch schlau(er) machen Info-Veranstaltung zur ersten Osnabrücker Bürgerbefragung: Die Neue Osnabrücker Zeitung und die Stadt Osnabrück laden Gutachter, Befürworter und Gegner der Entlastungsstraße West/Westumgehung sowie Ratspolitiker zu einer großen Debattierrunde. Interessierte Osnabrückerinnen und Osnabrücker sind willkommen. Die Moderation übernimmt Wilfried Hinrichs, Lokalchef der NOZ. P 13.5., 18h, OsnabrückHalle

So stimme ich ab! Die Stadt Osnabrück informierte ihre Bürgerinnen und Bürger Ende April über die geplante Entlastungsstraße West/Westumgehung und über den Ablauf der Bürgerbefragung. Ebenso haben alle Wahlberechtigten eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Die Bürgerbefragung findet am Tag der Europawahl in den dafür eingerichteten Wahllokalen statt oder kann vorab per Briefabstimmung erledigt werden. P 25.5., 8-18h

Noch Fragen? Das Service-Telefon zur Bürgerbefragung gibt Auskunft: Di. 10-12h und Do. 15-17h | Tel. 0541/323-4909

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Zum Artikel „Wird der Westerberg geteert?“ habe ich einige Fragen und Anmerkungen. Warum sieht man auf den Fotos kein einziges Plakat Pro Straße, sondern ausschließlich Werbeartikel von Stopp Westumgehung? Und warum wird mit keinem einzigen Wort erwähnt, dass das nördliche Teilstück der Straße unabhängig vom Ausgang der Bürgerbefragung und mit Zustimmung der Grünen definitiv gebaut wird? Setzen wir hier mal an, um die genannten Argumente gegen die Straße kritisch zu prüfen. Punkt 1) die Straße kostet Geld! Kostet das nördliche Teilstück nichts? Warum sind 3,3 Millionen für das nördliche Teilstück nicht der Rede wert, aber 6,6 Millionen für das südliche, zur Abstimmung stehende Teilstück ein finanzielles Desaster? (...) Punkt 2) Stopp Westumgehung behauptet im Artikel, dass viele Straßen viel stärker belastet seien als die 15 Straßen, die entlastet werden. Warum sind täglich 9000 Fahrzeuge in 4-5 Metern zur Haustür keine nennenswerte Belastung und im Schnitt 13.500 in 100 Meter Abstand zur Wohnbebauung für die Menschen plötzlich vollkommen unzumutbar? Alle, die dort gebaut haben, wussten um die geplante, rechtsverbindlich festgehaltente vierspurige Trasse und lehnen jetzt eine 6,5 Meter breite Straße ab! Punkt 3) Die Straße zerstört Natur! Die Grünen haben dem nördlichen Teilstück zugestimmt. Welche Ironie, dass ausschließlich dort ein kleiner Auenwald gerodet werden muss. Es kommt noch besser: Kürzlich monierte M. Hagedorn im Rat, dass die Stadt die Flächen bei einem JA zur Straße nicht mehr als Bauland verkaufen könne. Mein Vorschlag: Ganz kleine Häuser mit ganz kleinen Erschließungsstraßen, damit man bloß nicht die Straßenbreite von 6,5 Metern überschreitet. Die überlasteten heimlichen Westumgehungen müssen aufgrund des Wissenschaftsparks und der Hochschulerweiterung mit 15% mehr Verkehr rechnen. Für den Wall werden aufgrund der zweispurigen Verkehrsführung auf dem Neumarkt durchschnittlich 10% mehr Verkehr prognostiziert. Meine Frage: Welchen ‚Verkehrswandel’ wollen uns die Straßengegner denn verkaufen, wenn sie mit Stopp-Westumgehung-Plakaten im Autoseitenfenster an unseren Haustüren vorbeiflitzen? Die Alternativen im Artikel reichen von Wohnstraßen sperren bis Flugplatztrasse ertüchtigen. Im Klartext: Verkehr in die Innenstadt oder nach Hellern und Eversburg; Hauptsache nicht am Westerberg! Daniel Bugiel | Gluckstraße 48 | 49076 Osnabrück

Diese kompromisslose NIMBY (Not-in-my-backyard) Haltung verhindert einen fairen Diskurs über eine Straße, welche die Chance für ein LKW Sperrkonzept in der Innenstadt und eine deutliche Entlastung der Innenstadt ermöglichen könnte. Angesichts eines deutlich geringeren Budgets der Volksparteien zur Europawahl fragt man sich: Darf eine Geldelite die öffentliche Meinung in einem Bürgerentscheid so dominieren? Stellen die überbordenden finanziellen Mittel dieser Werbekampagne die eigentliche Intention der Bürgerentscheide nicht auf den Kopf, wenn sogar die Grünen „Stopp Westumgehungs T-Shirts“ tragen, welche von einer Mineralölgesellschaft gesponsert worden sind? Prowest e.V. | Hakenstraße 20 | 49074 Osnabrück

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(...) Wir sollten uns in Zeiten, wo das Kriegsvokabular in der großen Politik wieder fröhliche Urstände feiert, in der Lokalpolitik nicht in einen „kalten Krieg“ verstricken, wo es eigentlich um Lösungen gehen muss, die den Menschen und der Natur in der betroffenen Region dienen soll – Lösungen, die bezahlbar, transparent und seriös kalkuliert sein sollten. Seriös? Ist es nicht durchaus fragwürdig, dass ProWest als Verein auf finanzielle Unterstützung eines anderen Vereins hofft? Und noch bedenklicher, dass die SPD als Partei Spenden sammelt? Stellt sich doch außerdem die Frage, warum zwei Parteien, die gar nicht in der Stadt miteinander regieren, nun auch Vereine gründen. (...) Natürlich besteht Verständnis, wenn lärmbelastete Bürger um Hilfe rufen. Allerdings ist die Art und Weise, wie gewisse Befürworter der Entlastungsstraße nach Steuergeldern schreien geradezu unverfroren. Denn hier wird sich ausschließlich um die persönlichen Interessen nach einer Wertsteigerung der eigenen Immobilie am Westerberg gesorgt, anstatt sich mit den tatsächlichen Fakten auseinanderzusetzen. Die Kampagne von Stopp Westumgehung ist professionell und bringt die Argumente der Gegner mit prägnanten und einprägsamen Formulierungen auf den Punkt. Nur weil die Optik einheitlich und das Spektrum der medialen Präsenz breit aufgestellt ist, sollte man einer Initiative, die von der Schülerin bis zum Rentner, vom Lehrer bis zum Unternehmer Unterstützer in allen Bevölkerungsschichten hat, nicht die Frage nach Etats stellen. In dieser Diskussion zählen die Argumente und die werden von der Initiative klar benannt.(...) Daniel Körber

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Es ist nicht die Graswurzel, die hier seltsame Blüten treibt ... Die mit über 125.000 Euro ausgelegte Werbekampagne der Bepo zur Verhinderung der Entlastungsstraße West zeigt in Osnabrück in großen Plakaten, Kinowerbungen, Konzerten, NOZ Anzeigen und Veranstaltungen mediale Omnipräsenz. Geleitet wird dieser Werbefeldzug von einer der teuersten Werbefirmen in Onsabrück, finanziert u. a. von einem lokalen Mineralölbetreiber und Eigenheimbesitzern, welche günstig Grundstücke an der ursprünglich geplanten 50 Meter breiten alten Westumgehung gekauft haben und sich jetzt gegen eine 6,50 breite Entlastungsstraße ausprechen.

Die hier veröffentlichten Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Aus Platzgründen mussten wir leichte Kürzungen vornehmen.


! r e r h a f o t u A e b e i Hallo l

Damit ihr auf der Maiwoche den klaren Ăœberblick behaltet!


familiensache Tipps für Kids

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Sportliche Herausforderung: Kinder im Schlepptau

Stellt euch vor, ihr seid im Wald, habt euch verirrt, es wird dunkel, es wird kalt, es ist windig, vielleicht regnet es sogar, und ihr müsst eine Nacht allein dort draußen verbringen. Aber ihr habt kein Zelt dabei, keinen Schlafsack, keine Isomatte. Was macht ihr da? Zwei Survivaltrainer, Ranger des Naturparks TERRA.vita, zeigen euch an diesem Nachmittag für Familien mit Kindern von 8 – 14 Jahren: Die Natur ist unser Freund, nicht unser Feind. Anmeldung: Tel. 05461/703122. P 1.5., im Gehn bei Bramsche

Familienkutsche 2.0 Das Wetter macht Lust aufs Radfahren. Und mit einem Anhänger sind auch die Kleinsten dabei.

k 14. Bifurkationstag

Was eine Bifurkation ist? Wers vorher nicht weiß, weiß es garantiert hinterher. Aktionsund Besichtigungsprogramm für die ganze Familie, vom „Kröten-“ bis zum Umweltmobil „Grashüpfer“. In Hase und Else keschern und einen Flusskrebs „unter die Lupe nehmen“? Kein Problem! Und auch Weißstorch, Eisvogel, Kleiber, Fuchs, Hase oder Igel lassen sich sehen. Allerdings wahrscheinlich nur als Präparate. P 4.5., Bifurkationsgelände, Gesmold

inder, die noch nicht selbst Rad fahren können, an den Familientouren zu beteiligen, ist nicht immer ganz leicht. Kindersitze für den Gepäckträger machen das Gefährt zu einer gefährlich wackeligen Angelegenheit, und spätestens mit zwei kleinen Kindern stößt man an seine Grenzen. Die Lösung: ein Fahrradanhänger. Doch ein guter ist nicht gerade billig, und woran erkenne ich den richtigen für meine Familie? „Die erste Frage, die man sich stellen sollte, ist dieselbe wie beim Fahrradkauf: wofür nutze ich das Teil?“, erklärt Brigitte Keidel von der H. Röwer & Co. Zweirad GmbH. „Wenn ich nur in der Stadt fahre und vielleicht mal eine größere Tour am Wochenende, brauche ich keinen Anhänger für 1.500 EUR.“ Man sollte darauf achten, dass der Hänger ein solides Grundgestell hat, das nicht wackelt. Wichtig ist auch, dass es sich schnell und einfach zusammenfalten lässt, zum Beispiel nur durch Knopfdruck. Das macht auch die Aufbewahrung leichter, was sonst in

Ab in die Botanik

Helden der Antike

Gladiator und Legionär: zwei Arten hoch trainierter Berufskämpfer. Haben sie etwas gemeinsam? Riten, Regeln Techniken? Und wenn ja, welche? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Familiensonntag „Helden der Antike“. Natürlich nicht, ohne zu erläutern, was sich vor 2000 Jahren am Ort der Varusschlacht zutrug. P 4.5., Museum und Park Kalkriese HPS 20 STADTBLATT 5.2014

FOTO: KZENON/123RF.COM

Stay Alive!

der Mietwohnung problematisch werden kann. Auch die Qualität des Stoffes spielt eine Rolle. Handelt es sich um gut vernähtes, reißfestes Material? Dann wird der Anhänger lange halten und kann später weiterverkauft oder für den Einkauf genutzt werden. Wieviel ein guter Anhänger kostet? Keiper: „Alles unter 500 EUR ist echt Murks, da würde ich kein Kind reinsetzen.“ Ob man ein Modell für ein oder zwei Kinder wählt, kommt natürlich auf die individuelle Familiensituation und -planung an, Stauraum für kleines Gepäck hinter dem Sitz bieten die meisten Anhänger ebenfalls. Da kann das Picknick für die Pause gleich mittransportiert werden. Praktisch ist auch, wenn der Hänger sich mit Schiebebügel zum Kinderwagen umbauen lässt. Wer mit dem Rad verreist, kann dann auf den Sportwagen verzichten. – Bei der Menge an Gepäck, das eine Familie auf Reisen mit sich führt, ist das eine Entlastung im Kofferraum! Einen Helm brauchen die Kleinen für die Fahrt im Anhänger übrigens nicht unbedingt, weil die Dachkonstruktion des Hängers wie ein Überrollbügel funktioniert. Die meisten Hersteller empfehlen ihn aber dennoch. Entscheidet man sich dafür, sollte man ein rundes Modell wählen, da-

„Kuck mal, was da los ist, / was für dich ganz groß ist. / Gucke, glotze, staune, mach es ganz nach Laune....“ Ja, es wird spannend, das 8. Osnabrücker Kindertheaterfest „Kuck mal!“, das diesmal am Westerberg stattfindet. Und poetisch. Und lustig. Und lehrreich. Und bunt. Zuschauen? Gern. Aktiv werden? Gern. Es geht um einen magischen Baum, an dessen Zweigen Märchen hängen. Es geht um Wolle & Gack, die Nachbarn sind – aber verträgt sich das – Schaf und Huhn? Es geht um Musik

mit die Kinder wenigstens einigermaßen sitzen können, auch wenn sie sich mit dem Kopf anlehnen, etwa zum Schlafen. Auf jeden Fall sollte der Fahrer des ziehenden Rades darauf achten, seine Fahrweise anzupassen. Wenn man zu schnell um die Ecken flitzt, kann auch ein guter Anhänger kippen. Trotzdem hält Brigitte Keiper sie für sicherer als Fahrradsitze: „Die Kindersitze sind viel zu hoch, der Schwerpunkt ist zu hoch und das Rad wackelt sehr schnell.“ Allerdings können einige Verkehrssituationen, die man mit dem Rad problemlos meistert, mit Anhänger zu einem echten Hindernis werden: die Absperrungen an Fußwegen etwa sind vor allem für die breiten Doppelsitzer oft zu schmal. Und auch an Mittelinseln ist Vorsicht geboten: ein einzelnes Rad passt drauf, aber der Hänger steht vielleicht noch auf der Fahrbahn. Spaß macht das Fahren mit Anhänger allemal, auch den Kindern. Mit dem richtigen Modell kann das Auto dann öfter mal stehen bleiben. Das Ziehen, gerade von mehreren oder größeren Kindern, kann zudem zu einer sportlichen Herausforderung werden. Und wer sich der nicht gewachsen fühlt? Dem rät Brigitte Keidel, mal zu überlegen, aufs E-Bike umzusteigen. NINA BARTHOLOMAEUS

über Blumen und Blätter. Es geht um einen stummen Zwerg. Und auch der kleine Maulwurf ist dabei, der wissen will, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Das geht vom Musiktheater Lupe bis zur städtischen Musik- und Kunstschule, vom Theater Osnabrück bis zu Erzählerin Sabine Meyer. Ach ja, und Manfred Pomorin, der diesmal kein Pantomime ist, geht als The British Gardener um. Natur und Kultur in engster Verzahnung. HARFF-PETER SCHÖNHERR P 18.5., Botanischer Garten


umwelt G RÜNE G ESI C H T E R

Wolf Jost

Biobauer, Iburgshof Ich engagiere mich für Natur und Umwelt ... weil ich Freude an einem intakten Lebensumfeld habe. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... der Bau eines zentralen Dinkel-

spelzen-Heizwerks auf unserem Hof. Die fossilen Brennstoffe gegen etwas auszutauschen, was keine Fläche und keinen Rohstoff verbraucht, war schwierig, teuer und von Widerständen begleitet. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich als erstes... schau, wo es Dir leicht fällt. Motivation, die vor allem auf Entsagung und lästigen Pflichten basiert, hält nicht vor. Mir gibt Hoffnung, dass ... die Verbraucher kritischer werden. Die Entscheidung an der Ladenkasse gelangt heute enorm kurzfristig bis in die Konzernzentrale. Wir selbst haben in der Hand,

So geht Umweltschutz

ob wir z.B. Bio-Fleisch unterstützen. Einer der größten Umweltsünder ist für mich: Monsanto. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... der Lobbyarbeit viel kritischer auf die Finger schauen. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... das Wort „Kapitalrendite“ eine geringere Bedeutung hat als das Wort „Gemeinschaft“. Hofarbeit bedeutet Umweltarbeit ... wenn die Chance genutzt wird, Umweltschutz und ökonomische Ziele miteinander zu verknüpfen. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Mit dem Rad zur Arbeit? Für Xaver Stambach und Peter Guzek (v.l.) Alltag

Treten, treten ... Der Tausch Auto gegen Fahrrad ist nicht für jeden verlockend. AOK und ADFC versuchen mit ihrer Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auch die Bequemeren zu überzeugen.

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nitiatoren der im Juni startenden Aktion sind die AOK Gesundheitskasse und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC). Wer mitmacht, hat Chancen, einen von rund 180 Preisen zu gewinnen. So werden von Sponsoren aus der Region Frühstücksgutscheine und Einkaufsgutscheine, aber auch Fahrräder und zwei Reisen gespendet. „Der Knaller ist die Kfz-Innung, die haben von Anfang an mitgemacht und spenden einen Einkaufsgutschein von einem Fahrrad-Händler“, so AOKMarketing-Mitarbeiter Gruzek. Die Caritas Osnabrück spendet als Sonderpreis ein Wochenende auf Norderney. Es wird unter allen Teilnehmern verlost, die als Gewinner zur Verleihung der Aktionspreise kommen. Xaver Stambach und Peter Guzek

sind zwei, die mit gutem Beispiel vorangehen. „Ich fahre bei jedem Wind und Wetter“, erklärt Stambach, Azubi bei der AOK. Fast nichts, was ihn abschrecken kann. Es muss schon ein Schneechaos wie vorletzten Winter sein, dass ihn an die Grenze bringt. Gruzek fährt bereits seit 35 Jahren mit dem Fahrrad ins Büro. „Ich verpöne das Auto nicht“, erklärt er, bevor er ergänzt: „Man muss schon seinen inneren Schweinehund überwinden. Aber wenn ich hier mit dem Rad ankomme, bin ich einfach wach!“ Zwei weitere Gründe, die seiner Meinung nach für das Rad als Verkehrsmittel sprechen: „Ich bin mit dem Auto genauso schnell, aber mit dem Rad deutlich entspannter.“ Davon, dass er relaxter ankommt, profitiert übrigens nicht nur sein Arbeitgeber, sondern auch seine

Familie. Denn dieser Effekt gilt natürlich genauso für den Heimweg. Leider ist die Sache nicht ganz ungefährlich. „In Osnabrück hat sich viel getan in Sachen Fahrradfahren, aber es ist auch immer noch einiges zu tun“, findet der Viel-Radfahrer. Und Stambach fügt hinzu: „Hier auf der Kreuzung vor der Tür muss man immer aufpassen.“ Apropos vor der Tür: Zwar parken einige AOK-Mitarbeiter ihr Rad vor dem Gebäude, doch die Krankenkasse hat auch einen Abstellkeller für die Räder. Außerdem weisen Stambach und Gruzek darauf hin, dass die AOK nicht nur eine Umkleide, sondern auch eine Dusche im Haus hat. „Ein Kollege aus Hollage kommt immer mit dem Rad, duscht und macht sich hier erst fertig“, so Gruzek. So einen Luxus habe natürlich nicht jeder. So geht es: Unter www.mit_dem_ rad_zur_arbeit.de/niedersachsen registieren, das Radtagebuch online führen oder ausdrucken. Dann gilt es, mindestens an 20 Tagen zwischen dem 1. Juni 2014 und dem 31. August 2014 mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Mitmachen kann jeder. Außerdem können auch alle diejenigen mitfahren, die ein Teilstück ihres Arbeitsweges per Bus oder Bahn zurücklegen sowie E-Bike-Fahrer. Ebenfalls wichtig: Die Radler können entweder als Einzelstarter mit dabei sein oder sich in Viererteams anmelden. Außerdem können Firmen können beim Sonderwettbewerb „Fahrrad Aktiv“ mitmachen. Voraussetzung: Eine Abstellanlage für Räder sowie eine Umkleide für die Mitarbeiter, eine Servicestation Rad mit Luftpumpe und Werkzeug. Außerdem muss das Unternehmen seinen Mitarbeitern Anreize zum Radfahren bieten. „Wir setzen da auf den Mitmach-Effekt“, erklärt Gruzek. „Das Radfahren kommt außerdem der Gesundheit zugute.“ Unter anderem verbessere sich dadurch die Grundkondition. CLAUDIA SARRAZIN

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what’s up by Hedda Horch theken-talk Vera Kuperjans

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NachtBusCafeBar: Aufgeweckt über die Maiwoche

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Bierdiplom: (Wissens-)Durst fröhlich stillen

pürt ihr das auch? Trotz Frühlingszeit naht langsam aber sicher schon der Sommer. Die Sonnenstrahlen erwecken Lust auf das erste Grillen oder einen gemütlichen Nachmittag auf einer Wiese. Ein kurzer Blick zurück: Wer konnte denn da das Wies’n-Flair gar nicht abwarten und machte sich bereits Ende April schon mal auf zu der 1. Frühjahrs Wies’n an der Sutthauser Straße? Dort wurde die gute, alte Volksmusik gespielt, zu der die Oktoberfestliebhaber traditionell das beliebte König Ludwig Weissbier und typische Wies’n Speisen verzehren konnten. Früh, früher ...? Aus dem Osnabrücker Nachtleben nicht mehr wegzudenken ist das Bierdiplom. Bereits zum neunten Mal dürfen (Wissens-)Durstige sich der wohl spaßigsten aller Prüfungen stellen.

Am 8.5. findet der feuchtfröhliche Trinkmarathon statt – wie immer mit alkoholischen und nicht-alkoholischen Specials in vielen Lokalen. Die „Absolventen“ können ihren Erfolg dann im Sonnendeck oder Glanz & Gloria bis in die Morgenstunden hinein feiern. Ja, der Mai bringt viele tolle Events mit sich und Hedda freut sich wie jedes Jahr natürlich ganz riesig auf die Maiwoche. Ordentlich viel los auf den Straßen, Musik an jeder Ecke, leckeres Fingerfood, ganz viel Altbierbowle mit frischen Erdbeeren ... Nach einer ausgedehnten Tour geht’s dann zurück durch Osnabrück mit dem NachtBus, der auch während der Maiwoche fahrplanmäßig unterwegs ist. Der bringt Hedda (fast) bis vor die Haustür. Vorab genehmigt sie sich aber noch einen speziellen „Aufwacher-Drink“ – den

what’s new

Kleinkost

Ambiente: Das Interieur ist in natürlichem Grün und Dunkelbraun gehalten. Während die gemütlichen Ledersessel im Stil elegant sind, sorgen die Holzbalken an der Decke für etwas rustikalen Touch. Kleinkost überrascht mit einem hübschen Loft im 1. Stock, von wo aus die Gäste das Geschehen unten beobachten können. Auf jedem der Tische stehen frische Kräuter, wie Basilikum etc. Angebot: Wie der Name schon verrät, spezialisiert man sich hier auf kleine Köstlichkeiten quer durch die mediterrane Küche. Das Brot wird täglich frisch gebacken und die Kräuter dienen als aromatische Basis aller Gerichte. Jede Woche gibt es eine neue Speisekarte mit leckeren Pasta-Gerichten oder neuen Salatvariationen. Auch Veganer kommen hier auf ihre Kosten – zum Beispiel werden Panini oder Aioli auch auf veganer Basis zubereitet. Besonderheit: Die marinierten Avocado-Spalten, die auf der Zunge zergehen. TEXT: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

P Lotter Straße 113, Di.-Fr. 12-15h u.18-22h, Sa. 12-15h u. 18-23h www.kleinkost.net

Wie bist Du hier gelandet? Ich habe vorher in Hilter in einer ähnlichen Bar gearbeitet, die der Chef ebenfalls betreibt. Dadurch hatte ich Vitamin B und habe einfach die Lokalität gewechselt. Welcher Cocktail wird besonders oft bestellt? Das geht immer querbeet, aber ich habe viele Caipirinha-Nachfragen. Unsere Gäste probieren außergewöhnliche Cocktails anstatt immer ihren Standard oder Lieblingscocktail zu trinken. Und welcher ist Dein persönlicher Favorit? Der African! Super fruchtig mit Bananen- und Guavensaft. Ein paar Spritzer Rum sorgen für den richtigen Schuss. Welchen Promi würdest Du gerne mal bedienen? Ich fand Julia Roberts schon

regionalen Fairtrade-Kaffee „Ferdinands NachtBus“. Der wird frisch zubereitet an der NachtBusCafeBar (die steht vor L+T) ausgeschenkt. Seit vier Jahren sind die Röster von Ferdinands nun auf der Maiwoche dabei und mit etwas Glück kann man an den Wochenenden einen Kaffeegutschein beim VOS-Haltelinchen für ihre Kaffeebar ergattern. Die NachtBus-Mischung wird auch gerne mal gemahlen und verpackt mit nach Hause genommen. Jetzt läuft sie endlich wieder auf Hochtouren, die sehnsüchtig erwartete Spargelzeit. Kein Wunder, dass die köstlichen Stangen landauf landab die Speisekarten dominieren. Der Gasthof zum Freden in Bad Iburg serviert sie klassisch mit Schinken, Schnitzel, Rührei, zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise und bezieht sie vom Spargelhof Toppheide in Glandorf. Im Hotel Westerkamp ist im Mai und Juni „König Spargel zu Gast“ und das Forsthaus Oesede widmet dem Edelgemüse ein Themenbuffet. Am 2., 9. und 16.5. kann abends nach Herzenslust Spargel geschlemmt werden. Natürlich mit köstlichen Komponenten, die den Gaumenschmaus perfekt abrunden: Pangasius-Filet mit Safransauce, Truthahn in Curry-Ingwersauce oder Spargel mit

Spargel: Hochsaison für das Stangengemüse

immer als Schauspielerin toll. Seitdem ich eine Reportage über ihr Leben gesehen habe, bin ich total fasziniert von ihr. Das Nachtleben in Osnabrück ... hat noch ganz schön viel Luft nach oben. Ich habe das Gefühl, dass die kleinen Clubs eher aussterben. Die größeren reizen mich nicht. Ich gehe eher in Münster aus und fahre für eine gute Party gerne noch weiter. INTERVIEW: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

Ziegenkäse und Bärlauch sind nur einige der Köstlichkeiten, die man hier schlemmen kann. Zurück in Osnabrück bemerkt Hedda, dass sich an der Lotterstraße etwas getan hat. Die Feinkost-Fleischerei Sostmann aus Bramsche öffnete Anfang April ihre Pforten zu ihrem neuen Bistro – ob Salate oder Fleisch- und Wurstwaren: Sostmann hat aufgerüstet und lädt zum gemütlichen Verweilen mit hausgemachten Leckereien ein. Hedda kann nie genug von Tastings bekommen. Deshalb verschlägt es sie auch immer wieder ins Wein Cabinet, wo sie sich durch die leckeren Weine probieren kann. Viele bevorzugen das Degustationsmenü im Bad Iburger Gasthaus zum Dörenberg und lassen sich dort noch kulinarisch verwöhnen. Moment, hat Hedda richtig gelesen? Bierprobe im Wein Cabinet? Tatsächlich findet am 9.5. eine Bierprobe in der Bierstraße (!) statt. Und was wäre Bier ohne deftiges Brot mit Wurst und Käse? Bis zu zehn Biersorten aus aller Welt werden getestet, wobei erklärt wird, was man beispielsweise von amerikanischen Brauern lernen kann. Zum Schluss noch ein bieriger Blick voraus: Osnabrück feiert vom 13.-15.6. das 1. Bierfest auf dem Marktplatz. Flaschen oder frisch vom Fass, Pils oder Ale ... Die Auswahl scheint mit mehr als 100 Biersorten fast unbegrenzt. Für Unterhaltung ist mit LiveMusik und Verlosungen bestens gesorgt. Jetzt heißt es für Hedda nur noch abwarten bis zum Juni und den Mai genießen ...

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

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musik

Wie Bela zum Kuhjungen wurde Dirk Felsenheimer alias Bela B, den meisten bekannt als singender Schlagzeuger der Band Die Ärzte, widmet sich auf seinem neuen Soloalbum der Country- und AmericanaMusik. Und singt unter anderem über einen Spermaflecken. schreiben, in dem dieses furchtbar sperrige Wort „Spermafleck“ möglichst häufig vorkommt. Das habe ich dann aber fast komplett eliminiert, nur einmal sollte es noch vorkommen und zwar direkt am Anfang. Herausgekommen ist ein selbstbemitleidendes, ganz tragisches Lied, das auch noch in einem Auto spielt. STADTBLATT: Ist Dein abseitiger und schwarzer Humor für Dich die einzige Möglichkeit, die Welt zu ertragen, ohne wahnsinnig zu werden? BELA B: Nein, ich bin eigentlich fein mit der Welt. Aber es macht mich schon nachdenklich, wenn ich sehe, was mit der Musik passiert. Als ich meinen ersten Vertrag bekam, hat der Chef der Plattenfirma gesagt, dass sein Geschäftsbereich zwar sehr erfolgreich sei, aber nach wie vor sei die Musikindustrie hinter der Christbaumschmuck-Industrie. Heute ist Musik nur noch eine Dreingabe, meine Platte war eine Woche nach Erscheinen bei

ihr gegenübersteht, kann man nicht anders als sich in die Hosen zu machen. Selbst mit schlohweißen Haaren ist Emmylou Harris noch charismatisch und wunderschön. Eine Woche später bekam ich eine Einladung zum Lucinda-Williams-Konzert, ihre Musik taucht oft in den Filmen der Coen-Brüder auf. Alle prophezeiten mir, diese Frau sei schwierig und der Tourmanager sagte: „Nur über meine Leiche!“ Und am Ende des Abends war ich dann in Berlin mit ihr und ihrem Mann essen und zwischen Salat und der Hauptspeise gingen wir kurz vor die Tür und nahmen ein paar Einzähler auf. STADTBLATT: Warum sind Dir diese Einzähler so wichtig? BELA B: Das war eine echte Schnapsidee, aber ich mache es mir nicht gerne einfach. Eine Sängerin, die in Hamburg wohnt und die ich sehr verehre, war eine Enttäuschung, denn ihr Mann wollte erst mal über Geld reden. In welcher Welt lebt der? Mir Doris Day und Petula Clark hat es nicht funktioniert, dafür habe ich mit Wanda Jackson telefoniert, als sie gerade in Oklahoma am Frühstückstisch saß. Es war fast ein Abenteuer. Aber auch das ist Pop: sich mit Details aufzuhalten und diesen Leuten noch mal ein Tribute zu geben. Auf meiner Website kann man sich über jede einzelne Dame und deren Werk informieren. INTERVIEW: OLAF NEUMANN

P 5.5., Bielefeld, Ringlokschuppen

FOTO: STEPHAN ZIEHEN

STADTBLATT: Auf Deinem neuen Album „bye“ spielst Du Country- und Americana-Musik. Auf den Trichter gebracht hat Dich das Quartett Smokestack Lightnin’ aus Nürnberg. Hat es zwischen euch sofort gefunkt? BELA B: Ich hab diese Band im Radio gehört und war sofort gefesselt von ihrem Sound. Ihre Musik führt den Hörer hinaus ins Weite und transportiert Aufbruch. Man kann sich dazu eine Wüste vorstellen. Solch einen kompakten und gleichzeitig großen Sound habe ich von einer deutschen Band noch nicht gehört. Ich finde sie auch live sehr überzeugend. Und jetzt gibt es unser gemeinsames Album. STADTBLATT: In der Ballade „Sentimental“ geht es um einen Spermafleck auf dem Rücksitz Deines Wagens. Ist das nicht ein bisschen pubertär für einen erwachsenen Musiker? BELA B: Nein. Würde das ein englischer Musiker singen, hätte de facto niemand etwas dagegen einzuwenden. In dem Song geht es ja auch nicht wirklich um Spermaflecken, das ist nur ein Wort, an dem sich die Leute gerne aufhalten. Ursprünglich hatte ich das Stück für Die Ärzte geschrieben. Die Idee war, ein tragisches Liebeslied zu

einem großen Internet-Kaufhaus bereits ausverkauft. Ich finde, es ist ein Unding, dass Maschinen über die Verfügbarkeit meiner Platte bestimmen. An einer Waschmaschine verdient dieser Händler mehr Geld, als wenn er 30 Platten von mir verkauft. Gleichzeitig wird erwartet, dass man als Musiker seine Songs umsonst ins Netz stellt. Es ist traurig. STADTBLATT: Du bist vor einiger Zeit zum ersten Mal Vater geworden. Hast Du Dir jetzt einen relativ normalen, gesellschaftsfähigen Arbeitsrhythmus angeeignet? BELA B: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Mein Privatleben halte ich aus der Öffentlichkeit komplett raus. Natürlich bin ich älter geworden und eine voll besetzte, verqualmte Kneipe inspiriert mich heute nicht mehr so sehr. Seit einigen Jahren sehe ich mehr Tageslicht als ich es früher für möglich gehalten habe. STADTBLATT: Du hast diverse bekannte Country-Sängerinnen gebeten, Dir „One, two, three, four“ auf Band zu sprechen, und das dann in Lieder eingebaut. Welche Begegnung hat Dich besonders beeindruckt? BELA B: Emmylou Harris hat mir den Einzähler in mein Aufnahmegerät gesprochen, ich habe nur vergessen, auf Aufnahme zu drücken, weil ich zu aufgeregt war. Diese Frau ist ein wandelndes Denkmal, sie hat „Love Hurts“ mit Gram Parsons gesungen. Wenn man

Bela B: Mag Schmuck, Ledersessel und Country-Ikonen wie Emmylou Harris 24 STADTBLATT 5.2014


Herz & Bauch Sie machen Balkan-Beats, das es nur so abgeht. Bei Shantel & Bucovina Club Orkestar fühlt man sich wie auf einer sehr guten Party.

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tefan Hantel alias Shantel ist viel rumgekommen: Der Musiker, Produzent und DJ aus Frankfurt am Main legte schon als Grafikdesign-Student im eigenen, provisorischen Club im Frankfurter Rotlichtviertel auf, um seine Miete bezahlen zu können, fand während eines längeren Aufenthalts in Paris Gefallen an der einheimischen, smoothen Variante elektronischer Musik, legte während der zweiten Intifada in Tel Aviv auf und fand bei einer Reise durch Osteuropa in der Heimat seiner Großeltern im Jahr 2000 den fehlenden Baustein zu seiner Seele und seinem Sound. Nach frühen Erfolgen als Downbeat-DJ mit seinem eigenem Label „Essay Recordings“ emanzipierte sich Shantel komplett vom angloamerikanisch geprägten Mainstream und kreiert seitdem abgehenden Balkan-Beat, der, O-Ton des Künstlers, „ins Innere, ins Herz und in den Bauch geht“ – und nicht zuletzt auch ziem-

lich in die Beine. Shantel verbindet unter anderem Einflüsse aus rumänischer, albanischer und jiddischer Musik mit dicken Beats, macht außerdem Remixe von Tracks osteuropäischer Künstler und stellt aus eigenem und fremdem Material Compilations zusammen, zu denen es sich exzellent feiern lässt. Für die Aufnahmen seines preisgekrönten 2007er Albums „Disko Partizani“ gewann er in der Szene bekannte Musiker wie Marko Markovic, Veska Petkovic und Ruth Maria Renner. Letztere dürfte auch außerhalb von Kennerkreisen den meisten ein Begriff sein: Ihr Künstlername lautet Miss Platnum, ihres Zeichens Wahlberlinerin und Besitzerin einer absoluten Hammerstimme; sie arbeitete auch unter anderem schon zusammen mit Peter Fox und Marteria. Fatih Akin unterlegte seinen Film „Auf der anderen Seite“ mit Musik von Shantel, und sogar Sasha Baron Cohens berüchtigter Streifen „Borat“ kommt nicht ohne einen seiner Tracks aus. Diese Referenzen können sich sehen lassen, genauso wie die Show: Live bringt Shantel seine Musik mit dem Bucovina Club Orkestar auf die Bühne. Den Namen für das durchge-

Ein Dorf feiert Im Mai steht traditionell eine Landpartei auf dem Musikplan – zum Venner Folk Frühling. Dort spielen ein Wochenende lang regionale und internationale Bands.

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wölf. So viele Musiker stehen auf der Bühne, wenn Crystal Pasture auftreten. Die Band klingt dem Namen nach nach Manchester oder London, kommt aber aus der ostwestfälischen Provinz.

Elf Männer und eine Frau: Crystal Pasture

Das ist wichtig zu wissen, denn Crystal Pasture entstauben die Klänge ihrer Heimat. Sie versorgen die Volksmusik mit einem Update: in Richtung Polka, in Richtung Ska, in Richtung IndieFolk und Rock. Spielfreude ist ein strapaziertes Wort, aber bei dieser Band angebracht. Ausgestattet mit Geige, Klarinette, Akkordeon, Flügelhorn, Posaune und den üblichen Verdächtigen wie Gitarre, Bass und Schlagzeug singen Crystal Pasture über das ländliche Leben oder die Getreideernte genauso wie über Liebe. Eine tolle Band, die ei-

Das durchgeknallte Feierkommando: Shantel & Bucovina Club Orkestar knallte Partykommando lieh er sich von einer Gegend in der heutigen Ukraine, aus der seine Großeltern stammten; die Musiker trommelte er auf dem ganzen Balkan zusammen.

ner großen Familie gleicht. Aus dem entgegengesetzten Ende des Landes kommen IRXN. Nämlich aus Bayern. Das erklärt auch ihren altbayerischen Namen: IRXN bedeutet so viel wie Kraft und Energie. Das Quintett spielt einen zünftigen Folk-Rock mit keltischem Touch. Und sie sind eine echte Festival-Legende und haben alles gespielt, was der Süden hergibt – vom Tollwood in München bis zu den Bavarian Highland Games in Pfaffenhofen. Live darf man ihren Sound durchaus als urwüchsig beschreiben. Eine brachiale Tuba legt sich mit dem donnernden E-Bass an, flankiert von

Augenzeugenberichten zufolge fließt der Wodka in Strömen, wenn die Truppe kommt, also: Tickets sichern. MARKUS STROTHMANN

P 22.5., Bastard Club

einer wilden E-Gitarre und einer sensiblen Geige. Und über allem steht der Gesant von Frontmann Berni Maisberger mit seinen poetisch-provokanten Texten. Auf die Frage, wie IRXN ihren Musikstil klassifizieren würden, sagen sie: „Volksmusik meets Metallica“. Wieder zurück in den Norden. Nach Irland. Dort, in der Heimat des Irish Folk, sind Beoga zuhause. Sie verbinden die Tradition irischer Musik mit Blues und Jazz und präsentieren so einen ganz neuen, individuellen Sound. In Irland ist die Band seit ihrem Debütalbum 2004 regelmäßig in den Charts vertreten und zählt zu den Topbands des Irish Folk. Auch in den USA haben sie viele Fans. Ein besonderes Highlight in ihrer Karriere war ein Konzert zusammen mit dem BBC Orchestra im Rahmen der „Last Night Of The Proms“. Crystal Pasture, IRXN und Beoga das sind nur drei von rund 40 Bands, die an drei Tagen auf dem Venner Folk Frühling spielen. Im Gasthaus Linnenschmidt und dessen Biergarten, auf dem Kirchplatz oder der Mühleninsel sowie in der Walburgiskirche. Die Fahrt von Osnabrück in den Landkreis lohnt sich also auf jeden Fall. Es gibt zusätzlich am Sonntag auch noch einen Kunsthandwerkermarkt, ein Muttertagsfrühstück und um 10 Uhr einen Ökumenischen Gottesdienst. P 9.-11.5., Venne

MARIO SCHWEGMANN

STADTBLATT 5.2014 25


musik

Musik zum Lesen

Kakkmaddafakka: Halten die Zügel in der Hand

Nilz Bokelberg bis Diedrich Diederichsen – vier neue Bücher nähern sich dem Thema Popkultur und Musikhören auf unterschiedliche Weisen.

n

ilz Bokelberg, ehedem VIVA-Moderator und Slackerschrat der ersten Stunde, lässt mit seinem Buch „Endlich gute Musik“ seine Leidenschaft Revue passieren. Vor allem den Ärzten baut er ein Denkmal, doch auch weniger Offensichtliches wie den Carpenters und den HouseNilz Bokelberg martins erweist „Endlich gute Muder Kommunensik“, Dumont, 9,99 EUR mitbewohner von Thomas D die Reverenz. Das Cover ziert eine alte C-60Kassette – auch „Endlich gute Musik“ ist wie ein Mixtape mit Erinnerungen aufgebaut. Tim Renner, früher mal Geschäftsführer von Universal, Rammstein-Manager und designierter Berliner Kulturstaatssekretär, will gleich „Die Wahrheit über die Popindustrie“ Tim Renner/Sarah (so der marktWächter „Wir hatschreierische Unten Sex in den Trümtertitel) bekanntmern und träumgeben. Leider ten“, Berlin Verlag, sind seine ‚Enthül16, 99 EUR lungen’ (Heinos Streit mit Rockbands gefaket, Maffay kungelt mit der BILD) eher kalter Kaffee. Und auch Überschriften wie „Know The Moves – Wie die Crowd im Netz Musik möglich macht“ klingen arg aufgesetzt.

Lohnenswerter ist da die Lektüre von „Das Geschäft mit der Musik“ vom verdienten Konzertveranstalter Berthold Seliger (u.a. Lambchop, The Walkabouts). Seliger schürft tiefer und ist am Ende dementsprechend desillusionierter. Hier wird der „Staatspop“ kritisiert, dessen Teil Renner bald sein wird. Ein echtes Epos ist „Über Pop-MuBerthold Seliger sik“ von Deutsch„Das Geschäft mit lands wichtigstem der Musik“, Edition Poptheoretiker Tiamat, 18 EUR Diedrich Diederichsen geworden. Auf 468 Seiten nimmt der ehemalige SPEX-Chef den Leser mit auf eine Tour de Force durch Poststrukturalismus, Popästhetik und Kulturtheorie, schlägt in einem Satz den Bogen von Oasis zur Badiou’schen Variante der Wahrheitsästhetik. Diedrich DiedeDoch die Grundlarichsen „Über Pop- ge der Exkurse ist Musik“, Kiepenheuer & die Liebe zur MuWitsch, 39,99 EUR sik und zum Pop: Auf einem Foto sieht man den Autor mit seinem Bruder Detlef in den 60er Jahren vor einem voluminösen Weltempfänger sitzen. Interessant auch das Cover, das aus einem Ausschnit der Plattensammlung Diederichs besteht. Ich habe erkannt: Beach Boys, Grateful Dead und Kastrierte Philosophen. MALTE SCHIPPER

Tierisch Wer in den letzten Jahren schön aufgepasst hat beim Hurricane, dem Area4 oder Melt, wird Kakkmaddafakka kennen. Die tollen Norweger mit dem bescheuerten Bandnamen.

v

ermutlich war es in ihrem Proberaum etwas zu kalt, als die fünf Norweger über einen Bandnamen gegrübelt haben. Herausgekommen ist jedenfalls ein Schimpfkunstwort, das nach einer miesen HipHop-Combo klingt. Aber vielleicht ist genau da ja norwegischer Humor. Who knows. Problem an der ganzen Sache: Wer Kakkmaddafakka liest und die Band noch nicht ausgecheckt hat, vermutet Schlimmstes. Dabei sind derzeit höchstens noch Metronomy oder Shout Out Louds ähnlich sicher unterwegs, wenn es darum geht, coolen Disco-Pop-Rock zu spielen. Es scheint doch etwas mit dem zu tun zu haben, was Norweger so witzig finden. Man sehe sich unter diesem Gesichtspunkt auch mal die Videos an,

die Kakkmaddafakka auf ihrer Heimseite hochladen. Oder höre Songs wie „Bill Clinton“ und „Female Dyslexic“ vom aktuellen Album. Wer schreibt schon Lieder üder Frauen, die Probleme beim Lesen haben? Oder über einen USPräsidenten, der mal Probleme mit einer Frau (Praktikantin) hatte? Eben. Das aktuelle Album „Six Months Is A Long Time“ hat wieder ihr Entdecker, Förderer und Hof-Produzent Erlend Øye (Kings of Convenience, The Whitest Boy Alive) produziert. Es hat auch seine ruhigen Momente, aber vor allem ist es funkiger Rock, auf den sogar Pharrell Williams steil gehen würde. Und jetzt im Mai macht die ca. achtköpfige Band einfach das, was sie neben tollen Platten am Besten kann: Konzerte spielen. Tolle Konzerte wohlgemerkt. Denn Kakkmaddafakka verfolgen seit langem ein Ziel: die spektakulärste Show aller Zeiten zu spielen. Solange das noch nicht erreicht ist – und die Ansprüche der Musiker sind da zum Glück ziemlich unerreichbar – geht es immer weiter mit unseren Lieblingsnorwegern. MARIO SCHWEGMANN P 7.5., Rosenhof

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So Richtung Bowie: Intergalactic Lovers

Unsere Region schläft nicht .

Die Amigos sind cool! Die Intergalactic Lovers sind das neue heiße Ding auf dem GHVC-Label. Sängerin Lara Chedraoui hat bei deutscher Musik allerdings merkwürdige Vorlieben. STADTBLATT: Ihr kommt aus Belgien. Wie steht’s da um die Musikszene? INTERGALACTIC LOVERS: Super! Im Moment passiert in Belgien sehr viel. Wir haben hier tolle Bands, zum Beispiel The Black Box Revelation oder Balthazar. Viele Bands experimentieren mit Rock, Pop und Elektro. STADTBLATT: Ihr seid auf einem deutschen Label, Grand Hotel Van Cleef. Kennt ihr deutsche Bands? INTERGALACTIC LOVERS: Wir kennen Thees Uhlmann und seine Band, mit denen wir auf Tour waren. Ansonsten kennen wir nicht so viele deutsche Bands. Doch, warte! Wir sind große Fans von den Amigos! STADTBLATT: Das Volksmusik-Duo? INTERGALACTIC LOVERS: Volksmusik? Ehrlich gesagt haben wir noch nicht einen einzigen Song der Band gehört, aber wir finden ihre Plakate cool! Die Amigos mit rosa Hintergrund, die Amigos mit blauem Hintergrund ... Wir haben schon einige Plakate von den Amigos in unserem Proberaum hängen! STADTBLATT: Das solltet ihr besser für euch behalten. In Deutschland ist die Band nicht gerade cool.

INTERGALACTIC LOVERS: Aber die beiden Typen sehen doch cool aus! STADTBLATT: Warum heißt ihr Intergalactic Lovers? Hat das mit Sex zu tun? INTERGALACTIC LOVERS: (lacht) Nein. Die Idee entstand, als wir zu einer Kostümparty eingeladen wurden und unser Schlagzeuger hat gesagt, lass uns doch als Intergalactic Lovers gehen. Das Ganze sollte vom Outfit so in Richtung David Bowie in den 70ern gehen. STADTBLATT: Beschreib doch mal euren Sound. INTERGALACTIC LOVERS: Puh, das ist echt schwer, den eigenen Sound zu beschreiben ... Ich würde sagen, wir machen Popmusik. Aber das ist ja immer so eine Sache, wenn man Pop erwähnt, da hat jeder gleich eine Vorstellung im Kopf. STADTBLATT: Noch eine Frage zu eurem aktuellen Album „Little Heavy Burdens“. Auf dem Cover schauen sich ein alter Mann und ein ausgestopfter Fuchs in die Augen. Was soll das bedeuten? INTERGALACTIC LOVERS: Das kann so viel bedeuten ... Der alte Mann schaut den Fuchs an und denkt über ihn nach. Der Fuchs schaut den Mann an. Es ist ein märchenhaftes Bild, deshalb gefällt es mir so gut. Es hat mit dem Leben zu tun, das es vergänglich ist und wir manchmal darüber nachdenken sollten, was wir mit unserer Zeit anstellen. P 8.5., Kleine Freiheit

vorband des monats Gender Bombs

Support von Slut. Slut-Synthesizer René Arbeithuber macht seinem Namen alle Ehre und muss an diesem Arbeit gleich zwei Mal ran. Später mit Slut, vorher mit seinem Nebenprojekt Gender Bombs. Ein Mann-Frau-Duo mit Sängerin Stella Lindner. Die beiden machen mit Elektronik durchsetzen Indie-Pop. Kein Remmidemmi, sondern aufs Wesentliche reduzierte Songs, die sich im Club besonders gut machen. Die beiden WahlMünchener haben für dieses Jahr ein erstes Album angekündigt. P 30.5., Lagerhalle

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konzerttipps

Sean Paul

RNB. Mit den Clubhits „Gimme the Light“, „Get Busy“, „Got 2 Luv Ya“ und dem neuen Album „Full Frequency“ im Gepäck, bringt Jamaicas Dancehallmaschine die deutschen Hallen wieder zum Explodieren. „Ich kann es echt kaum abwarten, bis meine Fans endlich dieses Album zu hören bekommen“, so Sean Paul begeistert. „Die Musikrichtung Dancehall entwickelt sich kontinuierlich weiter und inspiriert so auch viele andere Genres – dieses Album spiegelt diese Entwicklung wider. Außerdem habe ich wieder mit einer Menge Künstlern zusammengearbeitet, die meinen höchsten Respekt verdienen!“ 2014 präsentiert sich Sean Paul in seinem brandneuen Look, mit frisch aufgetankten Batterien und einer völlig neu definierten Leidenschaft für die Musik, die er liebt. Dass Sean Paul eine der ganz großen Popstimmen dieser Tage ist, hat der in Kingston geborene Sänger/Songwriter bereits bewiesen: Ob mit eigenen Hits oder Fremdproduktionen wie Beyonces „Baby Boy“. P 21.5., Münster, Halle Münsterland

Descendents

PUNK ROCK. Die Descendents waren schon dabei, als der California Punk in Gestalt von Germs, X oder Minutemen losbrach. Ihr Album „Milo Goes To College“ von 1982 dient vielen kontemporären Punkbands als Blaupause, für den Melodic Punk sind die Descendents mindestens genau so wichtig wie Bad Religion. 1996 rief man sich mit „Everything Sucks“ zurück ins Gedächtnis, das letzte Album datiert von 2004. Ein neues Album soll „bald“ fertig sein. P 1.5., Münster, Skaters Palace

Die!Die!Die!

Krokus

Bernd Begemann

Solids

Motorpsycho

Yarah Bravo/Carpet Patrol

WAVEROCK. Die Band aus Neuseeland versteht sich im Walls of Sound-Auftürmen. Dazu kommen die grandiosen Sleaford Mods, deren Vorsteher Jason Williams in neue Dimensionen des Mark E. Smith-Pöbelns vordringt. Das Album „Austerity Dogs“ ist eigentlich ein Pflichtkauf. Rund wird die Sache mit den kanadischen Power Pop-Enthusiasten Rah Rah. Das Gleis meint: „Drei mal Gleis 22-Team-Lieblingsband-Alarm = Konzert des Jahres oder so ähnlich!“ P 15.5., Münster, Gleis 22

FUZZ POP. Eine wichtige Lektion haben die Kanadier mit den schönen Namen Xavier Germain-Poitras (Gitarre) und Louis Guillemette (Gesang, Schlagzeug) von Dinosaur Jr gelernt: Eine Melodie strahlt umso heller, wenn sie sich durch ein Meer von Verzerrung und Rückkopplung quälen muss. Im Februar erschien das Debüt „Blame Confusion“, das nicht nur in ihrer Heimat bei Fans von obiger Band, Pixies, Japandroids und Death From Above 1979 für feuchte Hände sorgt. P 20.5., Bielefeld, Forum 28 STADTBLATT 5.2014

POWER ROCK. „Du willst fetten, geradlinigen Power Rock mit geiler Stimme und geilen Songs? Dann komm zu uns! Das Vorspiel ist vorbei – here comes Krokus!“ Chris von Rohr, Sänger der Schweizer Legende Krokus, scheint um Worte nicht verlegen zu sein. Die „Rockdögs“, wie die Band in ihrer Heimat gerufen werden, haben gerade mit „Long Stick Goes Boom“ ein Live-Album veröffentlicht, das nun auch betourt wird, inklusive Klassikern wie „Tokyo Nights“. P 20.5., Bremen, Aladin

PSYCHEDELIC ROCK. Die gewaltigen Norweger gibt es nun auch schon bald 25 Jahre, und einige davon haben sie wohl im Forum verbracht. In letzter Zeit verlegte sich die Band auf immer komplexere Konzeptalben, das letztjährige „Still Life With Egg Plant“ gilt manchem Fan als Meisterwerk. „Behind The Sun“ vereinigt nun neun Songs aus vergangenen Sessions: Psychedelia, Prog, der prägnante Doppelgesang von Bent Säther und Hans Magnus Ryan, krautige Jams. P 23.5., Bielefeld, Forum

Chakuza & RAF Camora

AUSTRORAP. Das vergangene Jahr meinte es gut mit den österreichischen Rappern. Chakuza überzeugte mit seinem Storytelling-Album „Magnolia“, RAF Camora grüßte mit „Hoch 2“ von der Spitze der Albumcharts. Für das gemeinsame Projekt „Zodiak“ setzte man auf alte Tugenden: Einfach mal wieder Beats aus dem Internet laden und in der Booth rappen, bis es schwarz vor den Augen wird. Als Dritter im Bunde mischt Joshi Mizu mit. P 8.5., Münster, Skaters Palace

ENTERTAINMENT. Gesamtkunstwerk Bernd Begemann. Songschreber, Sänger, Charmeur und vor allem Entertainer. Der Mann aus Bad Salzuflen schmeißt sich auf seiner Solo-Tour in den Mod-Anzug und hört zwei Stunden lang nicht wieder auf. Material gibt es genug, angefangen bei Die Antwort über die herausragenden 90er-Jahre-Sachen („Rezession, Baby“, „Solange die Rasenmäher singen“, „Jetzt bist du in Talkshows“) mit Die Befreiung. Und neue Stücke gibt es auch in diesem Rückblick auf 25 Jahre („Lila Twingo“, „Es klappt gerade nicht mit dem Fahrrad“). Aber das hier ist nicht nur ein Konzert. Bernd erzählt, schweift ab, spielt Songs auf Zuruf und tanzt auch manchmal. Scharfsinn, Liebeslyrik, Klischees. Alles mit dabei. Nicht ohne Grund sind Olli Schulz und Thees Uhlmann Bewunderer und Freunde. Also bitte nicht verpassen, wenn Bernd mit seiner roten Gibson und ganz viel Liebe in die Stadt kommt. P 13.5., Münster, Hot Jazz Club

NU HIPHOP. Bereits zum dritten Mal beehrt Yarah Bravo die Band Carpet Patrol. Die Kosmopolitin ist MC, Sängerin und Dichterin in einem, lebte in Schweden, London und New York. Eine HipHop-Nomadin, die schon beim renommierten Ninja Tunes-Label veröffentlichte und mit DJ Vadim gearbeitet hat. Carpet Patrol ist das neue Projekt von Torky Tork und Suff Daddy aus Berlin. Beats, Samples, Glockensounds und Synthie-Lines fusionieren hier zum instrumentalen HipHop. P 30.5., Münster, Hot Jazz Club

Peach Kelli Pop

LO-FI PUNK POP. Normalerweise spielt Allie Hanlon Schlagzeug bei White Wires. Für Peach Kelli Pop, benannt nach einem Redd Kross-Song, schreibt die Kanadierin minimalistische Bubblegum Pop-Songs. Live wird Hanlon von wechselnden Besetzungen begleitet, die allerdings folgendes gemeinsam haben: „Alles Freunde, alle talentiert, alles radikale Typen!“ Spätestens wenn man die Videos von Peach Kelli Pop gesehen hat, weiß man, wo man hinzugehen hat. P 31.5., Münster, Gleis 22


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FOTO: AILEEN ROGGE

nachtaktiv Abtanzen im Mai

events Kann eigentlich alles auflegen: Uli Schubert

Zu Ehren des Schubotters

Der Szenegröße Uli Schubert wird im Mai eine Veranstaltung gewidmet, auf der er ein 8-stündiges (!!!) DJ-Set spielt. Üblicherweise feiern DJ’s ein Fest – in der langen Nacht des Ulrich S. wird ein DJ gefeiert. Wohl ohne Übertreibung kann behauptet werden, dass Uli aka Schubotter aka Ilu Trebusch aka der Bottrige aka Schub von Tonschub einer der beliebtesten Plattenleger dieser unserer Stadt ist. Wer auch nur halbwegs aktiv am Osnabrücker Nachtleben in den letzten Jahren teilgenommen hat, hat zu seinen Beats getanzt. Bevorzugter Style: Elektrokram. Aber auch als Musiker macht Uli Schubert eine gute Figur – unvergessen sein einfühlsames Percussionspiel bei den Groovin’ Goblins. Und jetzt wird der Uli gefeiert. Und zu einem Fest gehört auch ein Geschenk: Uli bekommt die Bühne der Skatehall für eine ganze Nacht. Bei seinem bis zu achtstündigen Set versammelt er Freunde und Weggefährten um sich, die

ihn musikalisch (und feiertechnisch) unterstützen werden. Ein Teil des Trios „graswächstüberall“ begleitet das DJ-Set mit einer Live Performance, sein langjähriger Partner, die andere Hälfte von Tonschub, gesellt sich ebenfalls dazu und auch mit weiteren Akteuren darf gerechnet werden. Wer Ulis Weg kennt, der weiß, dass es ein musikalisch sehr vielfältiger Abend wird. Er und die anderen DJ’s greifen in die Techno-Kiste, das Afrobeat-Fach, in die Soul-Schublade und das Drum’n’BassRegister. Hauptsache, es können alle tanzen. STADTBLATT-Leser kennen Uli Schubert natürlich schon lange, aus diversen Artikeln – zuletzt haben wir über sein Hobby berichtet, die Imkerei. Lieber Uli: lass es MARS krachen! P 10.5., Skatehalle Osnabrück. SCHBTTR – die lange Nacht des Ulrich S.

dj des monats Hinter’m Pult: AlexX BoToX Warum bist Du DJ? Einfach Zufall. Wir haben damals im Schlachthof Bremen eine Gothic Party gemacht und es fiel ein DJ aus, da musste ich ran. Was ist das Besondere an der RabenNacht im Hyde Park? Das Besondere und Einzigartige am Hyde Park und der RabenNacht ist, dass alle Musikrichtungen der Schwarzen Szene an einem Abend gespielt werden,alle Leute aus den Szenen zusammen treffen und dass das einen Kessel Buntes ergibt. Was war der seltsamste Titel, den sich ein Gast gewünscht hat? Helene Fischer: „Atemlos“. Womit kann man Dir beim Auflegen eine Freude machen? Asti Cinzano! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

Top5 Suicide Commando – Unterwelt Welle Erdball – Flipperkönig Wumpscut – Rubber Corpse-Mix 30 STADTBLATT 5.2014

Namnambulu – Sorry Dark Allies – Light Asylum Alltime Favorites Gitane Demone – Sound Of War Rozz Williams – Flowers Shadow Project – Into The Light Darcus Karota – Stranger Strawberry Switchblade – Since Yesterday Termine: P 9.5., RabenNacht, Hyde Park P 28.5., Depeche Mode Party, Moments, Bremen P 30.5., RabenNacht Classics, Hyde Park

Kämpft für die Rechte der Homosexuellen in Russland: Aktivistin Olga Lenkova (Coming Out)

Power gegen Putin Der Gay in May-Preis „Rosa Courage“ geht in diesem Jahr an die russische schwul-lesbische Bürgerrechtsgruppe „Coming Out“. Auch die Simpsons sind Teil des „Gay in May“-Programms.

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omosexualität ist in Russland nicht nur ein Tabu-Thema, sie wird auch politisch bekämpft. In einem Akt von Steinzeitmentalität hat das russische Parlament im letzten Sommer ein Gesetz verabschiedet, dass positive Äußerungen über Homosexualität in Anwesenheit von Minderjährigen oder Äußerungen über Medien wie das Internet unter Strafe stellt. Es drohen bei Zuwiderhandlung hohe Geldbußen und bis zu drei Monaten Gefängnis. Russlands Präsident Wladimir Putin hat dieses Gesetz gegen großen Widerstand westlicher Politiker, unter anderem Barack Obamas, unterzeichnet. Bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen in Sotchi haben auch zahlreiche Sportler diesen Konflikt angesprochen. Geändert hat es nichts. Das Engagement für die Rechte von homosexuellen Menschen ist im heutigen Russland eine gefährliche Aufgabe. Um auf die dortige Situation aufmerksam zu machen, geht der traditionell im Rahmen von „Gay in May“ verliehene RosaCourage-Preis in diesem Jahr an die russische schwul-lesbische Bürgerrechtsgruppe „Coming Out“. Die Aktivisten Olga Lenkova und Alfred Minakhmetav werden stellvertretend für das Engagement der 90

Mitglieder dieser Organisation geehrt, die sich unter schwierigsten Bedingungen in Russland für die Rechte von homosexuellen Menschen einsetzen. „Coming Out“ wurde 2008 als lokale Gruppe in St. Petersburg gegründet und zählt inzwischen zu einer der größten LGBT (Lesbian/Gay/Bisexual/Transgender) Organisationen Russlands. Die Preisverleihung ist am 7.5. im Rathaus (Friedenssaal). Am Tag darauf berichten die beiden Preisträger Olga Lenkova und Alfred Minakhmetav über „Homosexualität in Russland“ (8.5., Uni-Bibliothek/Zimeliensaal). Insgesamt stehen rund 40 Veranstaltungen auf dem Programm der 36. schwul-lesbischen Kulturtage „Gay in May“ (bis 24.5.). Ernstes und Heiteres. Aufschlussreich wird sicher der Vortrag über „Homosexualität bei den Simpsons“ (4.5., Hermann-Lange-Saal, Seminarstr. 16/17). Erwin In het Panhuis analysiert in seinem Buch „Hinter den schwulen Lachern: Homosexualität bei den Simpsons“, wie sich die Simpsons zu schwulen und lesbischen Themen wie der HomoEhe positionieren. Mit Bildern und Ausschnitten aus der erfolgreichen Serie bietet der Autor eine ebenso interessante wie amüsante Sonntagnachmittag-Unterhaltung. Traditionell findet auch eine „OSGay-Night“ statt (17.5., Nize Club). Und im „Gay in May Gottesdienst“ wird das Thema der diesjährigen schwul-lesbischen Kulturtage aufgegriffen: „Zwischen Himmel und Hölle“ (18.5., St. Joseph, Miquelstr. 25). Alle weiteren „Gay in May“-Termine stehen im STADTBLATT-Kalender. MARIO SCHWEGMANN


Wochenende mit Musik

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Im Mai wird in Bad Iburg das Bennofest gefeiert. Mit dabei sind zum Beispiel die AcapellaGruppe Männersache, die Tommy Schneller Band mit Soul, Funk und Blues, eine zweite Bühne mit Tanz- und Mitmach-Aktionen auch für das jüngere Publikum, Zauberei, Blasmusik und vieles mehr. Zwischen Gografen- und Drostenhof ist an dem Wochenende beste Unterhaltung für die ganze Familie garantiert. Parallel zum Bennofest findet samstags am Fuße des Schlossberges das Jazz-Festival statt. Den krönenden Abschluss bildet ab 20 Uhr die international renommierte Allotria Jazz Band (Foto) aus München. P 24.+25.5., Bennofest, Bad Iburg P 24.5., Jazz-Festival, Bad Iburg, Schlosswiese

FOTO: ROBERT GERTZEN

Allotria Jazz Band

Über 130 Piloten

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Es ist ein Klassiker im Osnabrücker Veranstaltungsjahr: das Seifenkistenrennen am Hauswörmannsweg, der steilsten Abfahrt nördlich der Alpen. Das Rennen, das als offizieller Qualifikationslauf zur Deutschen Meisterschaft ausgetragen wird, gehört zu den größten seiner Art in Deutschland – mehr als 130 Piloten werden am Himmelfahrtstag an den Start gehen. Vom Fahranfänger bis zu Deutschen Meistern, Europa- und Weltmeistern. Rechts und links der Rennstrecke findet ein Familienfest mit Live-Musik, Clownerie sowie Spiel- und Sportaktionen statt. Erfahrene Rennbesucher bringen Decken und Picknickkörbe mit – wie bei der echten Formel 1. P 29.5., Hauswörmannsweg

Kirmes und Konzerte

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Drei Tage lang feiert Georgsmarienhütte seinen Hüttenmarkt. Der Startschuss fällt am Freitag um 17 Uhr mit der Eröffnung durch Bürgermeister Ansgar Pohlmann auf der Open-Air-Bühne am Standort Wörmann-Kramer. Im Anschluss wird dort ab 20 Uhr die Blues Brothers Revival Band „Still on a mission“ (Foto) für Stimmung sorgen. Ebenfalls am Freitagabend gibt es auf der Bühne im Kolpinghaus den Auftritt der Coverband „KBB – Küppers, Beck’s und Brinkhoff’s“ mit einem Querschnitt aus Pop, Rock, Hardrock, Beat, Schlager. Weitere Highlights des Hüttenmarkts: Feuerwerk (Fr), Kindertheater „Monstersalat“ (So), Spiel- und Funpark für Kinder und Jugendliche (Sa + So), Blasorchester des Musikvereins Georgsmarienhütte (So) ... P 23.-25.5., Georgsmarienhütte, Hindenburgstraße

Kauferlebnis

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Anfang Juni gibt es zum sechsten Mal die „DeMO - DesignMesse Osnabrueck“. Über 90 Aussteller aus ganz Deutschland sind mit einem Stand vertreten, ein Drittel davon aus der Region. Handmade-Labels, Designer, Kreateure, Visionäre und Künstler stellen ihre selbstgemachten und -entworfenen Produkte und Werke vor. Fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt. Es gibt afrikanische Spezialitäten, Falafel, die „1.Osnabrücker Vegan-Wurst“. Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und als Highlight serviert die Familie Fontanella Eis auf Rädern. Das alles eingegrenzt in einem großzügigen StrandAreal mit Sitz- und Sonnenmöglichkeiten. Selbstverständlich gibts auch was für die Ohren! Lokal-DJs runden dieses Kultur-Erlebnis mit Soul- und Kaufhausklängen ab. Karten gibt es im Vorverkauf u.a. bei „Die Möllering’ in der Redlingerstraße. P 1.6., Ringlokschuppen STADTBLATT 5.2014 31


bühne

Wenn die Wohlstandsblase platzt Regelmäßige Uraufführungen, das Spieltriebe-Festival – am Theater Osnabrück wird man gut bedient im Bereich der jungen Dramatik. Eine kleine Archäologie anlässlich der Premieren von „X-Freunde“ und „Jenseits von Fukuyama“.

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ublikumserfolge können den Verdacht auslösen, anspruchslos zu sein. Der Berliner Dramatiker Moritz Rinke schimpfte jüngst, das Theater möge sich mal weniger mit sich selbst befassen und mehr an das Publikum denken – ohne Angst davor, unterhaltsam zu sein. Theoretisch ist das eigentlich seit der Antike klar. Junge Dramatiker scheuen das Spiel mit satirischen Elementen jedenfalls nicht, greifen auch mal zur Karikatur. Die aktuelle Inszenierung „X-Freunde“ nach Felicia Zellers Text beschränkt sich auf drei Schauspieler. Eine Stunde und zwanzig Minuten reihen Stephanie Schadeweg, Jakob Plutte und Stefan Haschke Sprache aneinander, die Zeller zu einer ‚Ge-

Twitter-Parade‘ stilisiert hat. Das ist Arbeit. Es gibt im Prinzip kaum eine Handlung oder Entwicklung. Die Sprache selbst ist Abbild eines beklagenswerten Zustands: „Vor Ihnen steht eine Frau, die Ihnen ihre Motive, die Welt zu verbessern, nicht verheimlichen wird.“ So verkauft PR-Agentin Anne sich und die Welt, immer auf der Suche nach dem nächsten guten Job. „X-Freunde“ funktioniert auch als Sprachperformance, es rechnet die Gegenwart zusammen: „Kaufen Sie Nachhaltigkeit, sie wird es Ihnen zurückzahlen.“ Das ist zeitgenössischer Zynismus, nicht mal stark überzeichnet. Man könnte meinen, je mehr solcher kleiner Albernheiten sich das Theater erlaubt, umso mehr ist es bei sich und bei den Zuschauern. „Ja, anstrengend, aber auch gut.“, sagt eine Zuschauerin nach der Premiere. Klingt nach erfüllten Erwartungen – Anstrengung und Lerneffekt. Dabei scheut

sich die Inszenierung von Alexander Marusch (Bühne Gregor Sturm) nicht, die Zuschauer in einen Schrebergarten zu setzen und ihnen dort eine koksende Anne, ihren arbeitslosen Mann Holger und einen richtigen KünstlerHanswurst namens Peter Pils (nebst blankem Hintern) zu präsentieren. Keine Angst vor derber Komik. In der überladenen Zellerschen Sprachwelt ist die Suche nach etwas Grundsätzlichem zu vermuten. Unter dem ganzen ‚Trash‘ und ‚Junk‘ muss etwas Verlässliches liegen, eine Antwort oder wenigstens irgendeine Frage. Da liegt ein „Gefühl, dass etwas Schreckliches passiert“, wie es Dramatiker Simon Stephens über die zeitgenössische Relevanz seines Krimis „Three Kingdoms“ sagt, der derzeit noch im emma-theater gegeben wird. Es sind geschichtlich längst vergessen geglaubte Begriffe, die wieder auftauchen, wie Regisseur Gustav Rueb über „Jenseits von Fukuyama“ erklärt. „Kalter Krieg“, „Blockbildung“. Was soll man anfangen mit diesen Begriffen? Wartet in der Zukunft doch nur wieder die Vergangenheit? Thomas Köcks Stück gewann den 1. Osnabrücker Dramatikerpreis 2013 und wird jetzt zur Uraufführung

gebracht. Es spielt in einer Welt der „Arbeitsideologie“ so Rueb. „Jenseits von Fukuyama“ ist ein Verweis auf den „Zustand, in dem wir uns heute befinden“, ein Zustand in dem Menschen der Geschichte ausgesetzt sind, am Ende der Geschichte, erläutert Peter Helling (Dramaturgie Osnabrück) den Bezug zu Francis Fukuyamas Werk. Ein Wechselspiel aus geschichtlicher Verschlagwortung und derzeitiger Befindlichkeit. Angekommen und dennoch permanent in Bewegung auf der Suche nach Glück, seiner Erforschung und Konservierung. Helling: „Es ist wie eine Wohlstandsblase, die gegen eine archaische Zeit prallt.“ Auf der Bühne ist das wörtlich zu nehmen. Die junge Dramatik will die Blase platzen lassen. Ist die Sicht dann für einen Moment frei, kann das melancholisch machen – so wie Anne für einen Augenblick aus ihrer Welt entkommt – „Ich spreche eine Sprache bis ich ausgeblendet werde.“ DANIEL RÜFFER P Termine X-Freunde: 3., 6., 11., 13, 18, 28.5. P Three Kingdoms: 10.5. P Jenseits von Fukuyama: UA 17.05., 21., 24.5.

Geplatzte Ehe, geplatzte Karriere, wenigstens glücklich?

32 STADTBLATT 5.2014


FOTO: THEATER OSNABRÜCK/UWE LEWANDOWSKI

> START MÄRZ 2014

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Innovation braucht Raum. Comedian Harmonists

Martin Barkawitz

Die Comedian Harmonists

MUSICAL Ob dieses Musical „der besondern Art“ auch die NS-Zeit umfasst, die zur Zwangsspaltung der halb „arischen“, halb „nichtarischen“ Gruppe führte, Auftritts- und Berufsverbot inklusive? Klar. Obwohl weite Teile der Handlung fiktiv sind. Aber auf jeden Fall sind Songs zu hören, die wohl nie in Vergessenheit geraten, so alt sie auch werden: Songs wie „Mein kleiner grüner Kaktus“. Wie alles anfing, 1927? Mit einem Inserat: „Achtung. Selten. Tenor, Bass (Berufssanfänger, nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaHPS ren Zeit gesucht.“ P 3. (Premiere), 6., 9., 14., 23., 30.5., Theater am Domhof

Zuhause

SCHAUSPIEL Was uns in diesem Gastspiel erwartet? Ein „Textmarathon über wackelige Existenzen in renovierungsbedürftigen Innenräumen gespickt mit gefühlsbetonten Rohrbrüchen“, so das Versprechen. Was macht es aus, das Zuhausesein? Birgit Corinna Lange (Freies Theater Bremen) und Friedo Stucke (Theater Spielorte) beantworten diese Frage in den vier höchst tragikomischen Monologen Fernseher, Badezimmer, Globus und Grundstück, die zurückgehen auf Ingrid Lausunds „Bin nebenan“. Privatheit? Ein Paralleluniversum. Bei aller Behaustheit schaut jedoch stets unser aller Unbehaustsein um die Ecke. Inklusive all seiner HPS Katastrophen. P 3.5., Erstes Osnabrücker Zimmertheater

Speicher 49 – du warst noch nie so glücklich

SCHAUSPIEL Glücklich? Nein, das ist Arlene erstmal nicht. Sie hat sich, als Mitarbeiterin eines Internet-Versandhauses natürlich exzellent im Thema, nämlich eine sprechende Blume bestellt. Doch die kommt nicht. Und kommt nicht. Und kommt nicht. Mist. Ob ein paar Paketausfahrer was damit zu tun haben, die gerade eine kleine Revolution anzetteln? Oder ihre Chefin? Das will Arlene rausfinden. Mit Hilfe des Publikums. Wie immer beim Piesberger FreiLAUFtheater inszeniert Sigrid Graf. Wie immer ist das Ganze ziemlich skurril. Und wie immer geht es dabei von Ort zu Ort. Eine „VersandhausSafari“ erwartet uns, mit vielen überraschenden Wendungen. Nicht überraschend: „Speicher 49“ vereint Schauspiel, TanztheaHPS ter und Musik. P 24. (Voraufführung), 31.5. (Premiere), Piesberger Gesellschaftshaus

Ideen begegnen.

Nächste Begegnung:

Heinz Gröning vs. Christian C. Heiland P 3.5., Lagerhalle

Sherlock Holmes jagt Hieronymus Bosch

LESUNG Vorsicht, hier treibt ein „holländischer Horror-Maler“ sein Unwesen, wie der Daily Telegraph auf der Titelseite verkündet. Und das so schlimm, dass Holmes von einem „irrsinnigen Schlächter“ spricht. Vielversprechend also. Opiumhöhlen, dreckstarrende Gassen, Kadavergestank, Kohlendunst, kranke Kinder, Huren, nackte Gewalt... Wie es weitergeht, im London von einst? Wird natürlich nicht verraten. Also: zuhören, wenn Martin Barkawitz aus seinem neusten Kriminalroman liest, Autor von so herrlich düster-blutigen Geschichten wie „Kehrwieder“ und „Der Schauermann“. P 23.5., Stadtgalerie-Cafe

HPS

Du träumst vom eigenen Unternehmen, aber Dir fehlt der Raum? Du willst mit Deinem Unternehmen hoch hinaus, sitzt aber noch in der StudentenWG? Was Dir eindeutig fehlt, ist Raum zur Entfaltung. Im ICO wird Dein Traum wahr! Büroräume, moderner Coworking-Bereich, Coffee-Point und flexible Mietbedingungen. Der perfekte Ort für Dein Start-up.

Christian C. Heiland Heinz Gröning Welche Stationen bist Du durchlaufen? Antwort: Alle möglichen. Aha. Christian C. Heiland Dein Spruch oder Witz des Monats? „Brigitte war auch sehr tierlieb: sie hatte zwei Möpse, ganz drollige Dinger. Und so weich!“ Na ja.

Zumba klass. Ballett Lindy Hop

Alles für 25€ Workshop Einsteiger 17.05. Ballett & Jazz Dance 25.05. Modern Contemporary

Jazz Dance Stepp HipHop

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kunst sehenswert

Im Namen der Kunst mischen sie Rulle auf: 14 von 15 Buettianern

Ralf Klement

Abstrakte Malerei und Kettensägeskulpturen aus Holz. Klement zeigt sie unter dem Titel „Reinheitsgebot“. Was ihn an seinen Sägearbeiten besonders fasziniert? Die „Spannung zwischen einem eigentlich gewalttätigen Arbeitsprozess und der reich und filigran wirkenden Struktur als Ergebnis.“ P bis 11.6., Produzentengalerie

Rumort manchmal Kunst auf dem Land? Sie ist manchmal moderner als die in der Stadt. Das Ruller Haus stellt es mit ALLEREIN unter Beweis. Spannungsbogen

Vier Künstler aus den drei Städten: Erika Meershoek und Dennis Moet (Haarlem) Régis Brogard (Angers) und Sylvia Lüdtke (Osnabrück) illustrieren das 50jährige Städtepartnerschafts-Jubiläum. Lüdtke zeigt eine Rauminstallation. Meershoek und Moet eine Kooperation Foto/Malerei. Und Brogard? „Aus seiner Vorstellungskraft erwachsen poetische Universen, in der bogenförmige Linien dominieren.“ P 10. bis 31.5., Kunst-Quartier

Martin Krajczy

Der Fotograf Martin Krajczy zeigt großflächige Landschafts- und Tieraufnahmen. Interessant ist die Mischung. Sie stammen aus Namibia. Und aus Island. Und? Aus dem Osnabrücker Land. Wenn das kein Lokalpatriotismus ist... P bis 15.6., Steigenberger Hotel Remarque HPS 34 STADTBLATT 5.2014

k

unst? Ein städtisches Phänomen, denken ja viele. Aber das täuscht. Und was da zwischen Massenmast und Maiskultur zu sehen ist, zwischen Waldrandhochsitz und Windkraftanlage, weit entfernt von jeder Kunsthalle, von jeder In-Galerie, ist nicht nur Bauernmalerei. Eins der herausforderndsten Beispiele im Osnabrücker Land: das Ruller Haus, ein vereinsbetriebenes Kultur- und Begegnungszentrum in Wallenhorst-Rulle. In grauer Vorzeit war hier mal eine Wallfahrtskapelle drin, später dann eine Schule plus Lehrerwohnung und Stallungen, noch später eine Oberförsterei. Heute wird es, neben Konzert, Film, Vortrag, Lesung, geprägt von seinem „Projektraum Junge Kunst“. Klassische Ausstellungen? Das ist vorbei: Stattdessen experimentelle Temporäraktionen, die oft den halben Ort einbeziehen – verstörend, skurril, bizarr, rätselhaft, ironisch. Ihre Initiatorin, eingestiegen Anfang 2013: Projektleiterin Elisabeth Lumme. „Unser Ziel? Die Erprobung experimenteller Formen künstlerischer Begegnung! Wichtig ist uns dabei die Partizipation, die aktive Einbeziehung des Publikums.“ Pause. „Für viele hier ist das sicher herausfor-

dernd. Und natürlich kommt es zuweilen zu Skepsis, zu Widerständen. Aber nur so lässt sich was bewegen.“ Pause. „Natürlich darf man das Publikum nicht überfrachten. Aber wir führen hier ja auch keine völlig abgedreht verkopften avantgardistischen Diskurse.“ Stimmt. Auch das Festival „LoopPool“ war das nicht, im Herbst 2013, eine Performance-Endlosschleife von 12 Künstlern, ein Wochenende lang. 500 Besucher kamen. Lumme: „Viele Ortsansässige, was natürlich schön war. Aber die meisten schon von auswärts.“ Ein Erfolg. Lumme: „Aber noch steigerungsfähig.“ ALLEREIN geht in dieselbe Richtung. 15 Studierende der Kunstakademie Münster, unter Leitung des schweizerischen Künstlers und Dozenten Daniele Buetti, mischen sich zwei Wochen lang ins Gemeindebild. Suchen sich Orte im Ort für prozesshafte Aktionen. Geschäfte vielleicht, den Straßenraum, das Rathaus. Es geht um den Alltag. Und darum, im Alltag Unalltägliches zu erleben – durch das Einsickern von Kunst. Sichtverschiebungen, neue Blickwinkel. Das kann in „spontanen Interventionen“ geschehen. Aber auch geplant, Infoblatt inklusive. Lumme, verschmitzt: „In Lidl- oder Aldi-Sonderangebots-Optik.“ Stefanie Sczepanek, Kunstakademie Münster, um noch nicht allzu viel zu verraten: „Wir bringen dem Publikum was bei. Und das Publikum bringt uns was bei. Das wird eine sehr offene Kommunikation.“ Alle rein? Ob dieser

Titel nicht ein bisschen zu selbstbewusst klingt? Sczepanek lacht: „Das heißt ja nicht, dass wir behaupten, dass niemand sich uns entziehen kann. Wir wollen damit sagen: Wer will, kann kommen.“ Um was es gehen könnte? Um das „Seelenschreiben“ zum Beispiel. Was das ist? Wird nicht verraten. Eine „neue Technik, aus den deterministischen Zwängen verschulten Denkens auszubrechen“ jedenfalls – aber garantiert nicht verkopft. Und um das „Abtrocknen“. Was das ist? Wird auch nicht verraten. Eine „moderne Bewegungstherapie nach dem Vorbild orientalischer Schleiertänze“ jedenfalls, die es ermöglicht, „den Tag mit einem Tanz zu beginnen (oder zu beenden)”. Muss hier jeder unter die Dusche? Achja, und dann sind da noch Henning Bischof, Moritz Neuhoff, Nils Leimkühler und Stefan Wiesnau, diesmal allerdings nicht als Nartur-Kunstgruppe unterwegs. Mit Schülern der Alexanderschule Wallenhorst erschaffen sie einen Ballon aus Kunststoffabfällen. Als Kritik an der Konsumgesellschaft. Herausfordernd. Lumme: „Manche Leute hier mögen ab und zu irritiert sein, da rumort es dann ein bisschen, aber im Grunde sind alle sehr positiv und unterstützen uns.“ Tun das auch alle Städter, mit städtischer Kunst? HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 5. bis 18.5., Ruller Haus u. a. Orte, Wallenhorst-Rulle www.rullerhause.de/projektraum-kunst


kunst und ausstellungen OSNABRÜCK

AMEOS Klinikum. Momente der Leichtigkeit, bis 15.5. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Oktober 2014 Diözesanmuseum. „Des Kaisers Elle“, bis 25.10.; Ludwig Nolde „...daß heilig stets menschlich war“, bis 15.9. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Kein Entkommen“: Bilder aus der Graphic Novel von Peter Eickmeyer, bis Ende Juli Forum am Dom. „Jugend in Brasilien – ein Blick hinter die WM-Fassade“, seit 19.3. Galerie im Fenster. Malerei von Isabell Sehm, bis 31.5. Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Marina Remark, bis Anfang Juni Galerie Letsah. Henning Heigl: „Brave New Heimat“, bis 25.5. Gewerkschaftshaus. „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“, bis 30.5. Hasestraße 29/30. „fifty-fifty volume II“, ab 10.5. Intervision Studio. „Gummidruck – Künstlerische Forschung“, Fotografien von Stefan Diersmann, Julia Flachmeyer gen. Koch, Lukas Gruenke, Nora Herdegen und Helge Christian Liebsch, bis 3.5. Kulturgeschichtliches Museum/Felix Nussbaum Haus. „Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung“, bis 25.5., „Vom Kaiser zum Krieg zur konstruktivistischen Collage“, bis 25.5.; „Verraten und verkauft – Osnabrück und die Welfen“, 4.5. bis 20.7.; „Geldwirtschaft im Zeichen des Ersten Weltkrieges“, bis 11.1.2015 KunstGenuss. „Erinnern – Mahnen – Erleben“, bis 4.5.; Verkauf des Martin Damus Nachlasses, 9. bis 25.5. (nur an den Wochenenden) Kunsthalle Osnabrück. „We, the Enemy“, European Media Art Festival“, bis 25.5. Kunst-Quartier. Johannes Langkamp: „You can see the Wind when it blows, bis 3.5.; „Spannungsbogen“, 10. bis 31.5. Lagerhalle. „Warteschleife“, 23.5.; „Wände des Widerstands“, 30.5. bis 22.6. Marienhospital. Strick-Graffiti-Objekte von Gudrun Lipka, bis Ende Mai Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „WeltSpielZeug“, bis 3.8. Museum Industriekultur. „Wunderbare Ra-

Monika Leonhards Arbeiten zeigen, sagt der Stall, „ein breites Spektrum verschiedener künstlerischer Techniken der Acrylmalerei. Farben in vielen Schichten, Sand, Pigmente, Kreiden, Monotypie und Collagen.“ Und die Keramik von Beatrice Gunschera? Sei „bestimmt von schlichten, auf das Wesentliche reduzierten Formen und natürliche Farben, die sie bevorzugt in archaischen Brennverfahren bei relativ niedrigen Temperaturen brennt.“ Schafstall, Bad Essen

diowelten – 90 Jahre Rundfunk“, bis 29.6.; „Eine deutsche Stadt im Ersten Weltkrieg. Osnabrück 1914-1918, 25.5. bis 28.9. Planen & Bauen. „Gut verpackt – oder kann das weg?“ Installation und Photographie von Ilse Kampen und Tina Schick, bis 31.5. Produzentengalerie. Ralf Klement: „Reinheitsgebot“, bis 11.6. Stadtbibliothek. „Bande Dessinee“, 10.5. bis 12.7. Steigenberger Hotel Remarque. Martin Krajczy: „Magische Momente“, bis 15.6. Universitätsbibliothek. Radierungen von Julia Flachmeyer gen. Koch, bis 31.5.; „Schöne Grüße aus dem Krieg – Bildpostkarten erzählen den Ersten Weltkrieg“, 7.5. bis 30.8. Ursulaschule. „LIEBE zur Kunst“, bis auf weiteres Villa Schlikker. „Toni Schneiders“, Fotografie 1946 bis 1990, bis 9.6. Weinstube Joducus. Michael Gaide: „Marqueterien“, bis 2.5.

UMGEBUNG

BAD ESSEN Schafstall. Acrylmalerei von Monika Leonhard und Keramik von Beatrice Gunschera, bis 1.6. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig gegenwärtig“, bis Sommer 2014 Stadthaus. Polizeimützen aus Spanien und Portugal, 1. bis 31.5. BELM Rathausgalerie. Viktor Meier: „Formen und Strukturen“. Fotos, bis Anfang Juni BISSENDORF Alte Fassfabrik. Fotos und Malereien von

SÜSSE FRÜCHTE SCHWARZER TEE

den Fotokünstlern fotopart und den Künstlern des Kulturvereins Bissendorf KuBiSS, ab 25.5. BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „In T(o)uch“, bis 4.5. Niels-Stensen-Kliniken. Bilder von Marlies Mennewisch-Holzkamp, bis 1.6. Kloster Malgarten. „4 KünstlerInnen im Kloster Malgarten“, bis 6.7. Galerie Fluchtpunkt. Fotoausstellung „Bergwelten“ von Dirk Friederich, ab 16.5. Museum und Park Kalkriese. „Mumien – Reise in der Unsterblichkeit“, 10. 5. bis 5. 10. DISSEN KUK-Haus. Ausstellung von 14 Künstlern, 2.5. bis 9.6. EMDEN Kunsthalle. „Lyonel Feininger – Holzschnitte eines Bauhaus-Künstlers“, bis 11.5.; „Die Sammlung im Fokus. Künstlerräume von Nolde bis Kirkeby“, 27.5. bis 20.6. HERFORD MARTa Herford. „Booster. Kunst. Sound. Maschine“, bis 1.6. ; „Eva & Adele“, bis 26.5.; „Visionen. Atmosphären der Veränderung“, 25.5. bis 8.9. HOLZHAUSEN Gedenkstätte Augustaschacht. „Einblicke – Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Judenvernichtung“, bis 31.7. LOHNE Industriemuseum. „Die Würde des Menschen ist (un)antastbar“, ab 4.5. Wassermühle. Grafik und Malerei Dieter Goltzsche, ab 3.5. MELLE Hallmannsches Haus. Gerhard Hilker:

3000 Quadratmeter, in denen es „Gartenzimmer“ zu entdecken gilt: Ein „kleines Paradies“ sagt Peter Marggraf, der natürlich seine Holzskulpturen zeigt, flankiert durch befreundete Künstler. Wolfgang Hempelmann aus Tittingdorf zeigt Gemälde, Jörn-Peter Lorenz aus Gütersloh Metallobjekte. Skulpturengarten STAMMES ART Marggraf, Melle-Riemsloh

„Wege, die sich kreuzen“, ab 16.3. Orangerie Gut Ostenwalde. „Inszenierte Fotografie“. Ulrich Heemann, bis 25.5. MELLE-RIEMSLOH Skulpturengarten STAMMES ART Marggraf. „die 16.“, 29.5. bis 1.6. MÜNSTER Kunsthalle. Förderpreisausstellung der Freunde der Kunstakademie Münster, bis 11.5.; Maik und Dirk Löbbert, 7.5. bis 28.9. Kunstmuseum Pablo Picasso. Elliott Erwitt, bis 18.5. NORDHORN Kunstverein. Leni Winkelmann: „Landschaft – Malerei“, 16.5. bis 11.7. OSTERCAPPELN Heimatmuseum Schwagstorf. „Altes Handwerk im Museum. Ausstellung über bäuerliches Handwerk und mehr“, bis 2.11. Alte Mädchenschule. „Kleinigkeiten“ von Maria-Anna Nordiek, bis 4.5.; Alexandra Schilke, 9.5. bis 29.6. QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Schützenwesen in Quakenbrück“, bis 13.7. TECKLENBURG Torhaus Legge. Ausstellung im „Alf Depser“ vom Geschichts- u. Heimatverein Tecklenburg e.V., 1.5. bis 18.5.; „Poesie der Farbe“ von Brigitte Riedel, 24.5. bis 1.6. WALLENHORST Rathaus. Brigitte Struif: „Die Sprache der Farbe“, 26.5. bis 14.7. Heimathaus Hollager Hof. Patchwork- und Quiltausstellung der Dancing Hands aus Osnabrück, 17. und 18.5. Ruller Haus. „ALLEREIN“, Kunstprojekt, 5.-18.5.

Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land Ein bunter Veranstaltungsreigen anlässlich 300 Jahre Personalunion Hannover-Großbritannien Mai bis Dezember 2014

barockelebenslust-os.de STADTBLATT 5.2014 35


kino Sagenhafte Prominenz: Ricky Gervais an der Seite von Miss Piggy und Kermit

Amerikas Comedy-Göttin: Kermit blickt gespannt auf Tina Fey

Sei kein Frosch Die Puppen, die Danny Trejo tanzen ließen! Top-Stars in Nebenrollen, ganz große Komik: Die Muppets toben in „Muppets Most Wanted“ erneut über die Leinwand. Alle Welt genießt Kermits Comeback – da bleibt wohl kein Auge trocken.

n

eulich in einer englischen Talkshow. Die Arctic Monkeys sind da, Hugh Bonneville aus „Downton Abbey“. Großer Applaus allerseits, doch dann: Der Moderator begrüßt Miss Piggy und Kermit. Und das Publikum rast. Ein bisschen verrückt ist das schon. Kermit und Kollegen, die Muppets, entstammen den 1960ern. Die Wortschöpfung verbindet die angelsächsischen Begriffe moppet, marionette und puppet. Mit diesen Muppets war es Jim Henson gelungen, das klassische Figurentheater mit den Mitteln des Fernsehens zu verbinden; seine selbstgebauten Kreationen wurden für Werbefilme und Shows gebucht. Und für eine neuartige Vorschulserie namens „Sesame Street“. Die Reihe sollte die Bildungsdefizite von Kindern

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aus unterprivilegierten Kreisen ausgleichen, aber auch Erwachsene ansprechen, damit diese mit ihren Kindern gemeinsam fernsahen und die Lerneffekte im Gespräch verstärkten. Deshalb gab es in jeder Folge MuppetSketche mit namhaften Gaststars. Diese vergnüglichen Auftritte wurden auch Kennzeichen der „Muppet Show“, mit der Henson und sein Team 1975 zur Erwachsenenunterhaltung zurückkehrten. Zu Beginn donnerte ein Gong, es folgte die Ansage: „Ladies and gentlemen – presenting the end of sex and violence on television“. Dazu sah man die Worte „Sex“ und „Violence“ als steinerne Monumente. Crazy Harry trat ins Bild, legte irre kichernd einen Hebel um und sprengte „Sex“ und „Violence“ in die Luft. Die Pilotfolge bot Kalauer in Fülle, Parodien, Kapriolen. Zu wild, meinten die US-amerikanischen Programmschaffenden. Der Retter meldete sich aus Großbritannien. Der TV- und Kinoproduzent Lew Grade unterbreitete ein attraktives Angebot: volle Finanzierung bei hochwertigen Produktionsstandards und absolute künstlerische Freiheit. Lord Grades entscheidender Vorteil: Er war Besitzer der nahe London gelegenen Elstree Studios. Für Henson und

seine Mitarbeiter wurden diese Ateliers zeitweilig zur zweiten Heimat. Dort entstanden Puppenwerkstätten und Kulissen. Lew Grade sollte seine Investition nicht bereuen. Die „Muppet Show“ wurde ein Welterfolg. Insofern war es eine Art Heimkehr, als die Muppets für die Dreharbeiten zu ihrem achten Kinofilm nach London reisten. Und mit Ricky Gervais trat ihnen ein großer britischer Komiker zur Seite, dem der anarchische Geist der frühen „Muppet Shows“ – heute gehören sie dem von „Sex and Violence“ denkbar weit entfernten DisneyKonzern – nicht fremd ist. Gervais war Miterfinder der Kultserie „The Office“, in Deutschland kopiert unter dem Titel „Stromberg“. In „Extras“ nahm er das Filmgeschäft auf die Schippe, in der „Ricky Gervais Show“ wurde er zur Trickfilmfigur. Gervais ist ein brillanter Schauspieler, Autor und Moderator – so bissig wie er führte noch niemand durch die Gala der Golden Globe Awards. Dass er böse sein kann, hat er bewiesen. Und füllt perfekt die Rolle des Dominic Badguy, der die Muppets zu einer Europatournee überredet und ihnen die absurdesten Sonderwünsche erfüllt. Kein Wunder, verfolgt doch

Badguy insgeheim üble Absichten. Zusammen mit Constantine, der Kermit verteufelt ähnlich sieht, nutzt er die Gastspiele zur Vorbereitung der ganz großen Abgreife: das diabolische Duo will die englischen Kronjuwelen rauben. Damit das gelingt, nimmt Constantine Kermits Stellung ein, der echte Kermit wird derweil in ein sibirisches Gefangenenlager verfrachtet. Dort erwartet ihn die rassige Nadya, gespielt von, noch so ein hinreißender Besetzungscoup, Amerikas ComedyGöttin Tina Fey – Erfinderin, Autorin, Hauptdarstellerin der Kult-Sitcom „30 Rock“. Und weil die Stars blindlings folgen, wenn die Muppets rufen, sind, teils in sekundenkurzen Auftritten, auch noch Lady Gaga, Ray Liotta, Sean Combs, Céline Dion, Zach Galifianakis, Josh Groban, Salma Hayek, Til Schweiger, Christoph Waltz und viele andere bekannte Gesichter zu sehen. Bleibt noch das eigentliche Knallbonbon: Kinobösewicht Danny „Machete“ Trejo in einer Musicalrolle. So etwas schaffen nur die Muppets ... HARALD KELLER USA 2014. R: James Bobin. D: Kermit, Miss Piggy, Ricky Gervais, Tina Fey, Hugh Bonneville, Ty Burrell u. a. P ab 1.5., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage


Wenn ich motiviert werde, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, dann ist meine

Gesundheit in besten Händen. Los geht’s zu mehr Gesundheit! Fahren Sie zwischen dem 1. Juni und 31. August an mindestens 20 Tagen „Mit dem Rad zur Arbeit“ und gewinnen Sie attraktive Preise. Alles zur Aktion unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de oder bei der AOK in Ihrer Nähe. Eine Gemeinschaftsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und Ihrer AOK – Die Gesundheitskasse.

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kino die platzanweiserin

Realitätsnah: „Die Festung“ Es gibt Regisseure, die sind getrieben von stilistischen Motiven oder Themen, die in allen ihren Filmen in der einen oder anderen Art auftauchen, von Marotten oder Schauspielern, ohne die sie einfach keinen Film machen können. Hitchcock ist da ein Paradebeispiel, aber auch Quentin Ta-

Parteiisch: „Nächster Halt: Fruitvale Station“ rantino ist durch seine Retroelemente, bestimmte Kameraeinstellungen oder die Besetzung seiner Filme unverwechselbar. Ebenso begegnen einem bei Pedro Almodóvar immer wieder Melodramatik, unkonventionelle Frauenfiguren und Homosowie Transsexualtität. Die finnische Regisseurin Kirsi Marie Liimateinen legte 2012 mit Die Festung (4.5., Universum Bramsche; präsentiert im Rahmen der „Grünen Leinwand“) ihren ersten Spielfilm vor. Doch hier, wie auch in ihren früheren (kürzeren) Arbeiten, beschäftigt sie sich mit jungen Menschen auf der Suche nach der eigenen Identität inmitten eines problematischen Umfelds. In „Die Festung“ heißt das häusliche Gewalt. Die 13-jährige Johanna (Elisa Essig) fühlt sich hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung, dass nach der Rückkehr des Vaters endlich Frieden in der Familie herrscht, der Verantwortung für ihre kleine Schwester, und der Sehnsucht, ihre erste Liebe leben zu können. Peter Lohmeier als Vater Robert und

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Ursine Lardi als Mutter Erika überzeugen in diesem erschreckend realitätsnahen Film, der das Thema aus konsequent weiblicher Sicht schildert. Auch der Jungregisseur Ryan Coogler hat so ein Thema, mit dem er sich schon lange beschäftigt. 2009, als Coogler noch studierte, sorgte in den USA ein wahrer Fall für erstaunlich wenig Aufsehen: Der 22jährige vorbestrafte Oscar Grant will nach seiner Haftentlassung ein neues Leben beginnen. Doch an einer Bahnstation wird er in eine Schlägerei verwickelt und von Polizisten erschossen. Der Filmstudent beschloss, den Fall zu verfilmen, und konnte sein Vorhaben 2013 in die Tat umsetzen. Entstanden ist ein bewegender politischer, wenn auch parteiischer Film gegen rassistische Polizisten: Nächster Halt: Fruitvale Station (ab 1.5., CineStar). In einem anderen Film, der diesen Monat anläuft, ist nicht der Regisseur ein GetrieEin Vater wehrt „Homefront“ bener, sondern diesich: beiden Protagonisten. Der derzeit nicht schreibende, sondern Englisch unterrichtende Autor Jack Marcus (Clive Owen) legt sich mit seiner neuen Kollegin aus dem Bereich der bildenden Künste an. Zwischen ihm und Dina Del-

Abgehoben: „Words and Pictures“ santo (Juliette Binoche) entwickelt sich ein Wettstreit um die Frage, ob die Wort- oder die Bildkunst von größerer Bedeutung für die Menschheit ist. Klingt ähnlich abgehoben wie es ist. Klug, aber ein bisschen spießig, wie die Protagonisten, kommt das Werk daher. Wer sich für die Materie interessiert und „Der Club der toten Dichter“ mochte, wird bei Words and Pictures (ab 22.5., Cinema Arthouse, Cinestar, Filmpassage) aber gut unterhalten. NINA BARTHOLOMAEUS

Bad Neighbors

Zulu

Godzilla

Stereo

GARTENZAUN-KRIEG Mac und Kelly (Seth Rogen und Rose Byrne) sind endlich angekommen. Ein kleines Baby, ein hübsches Häuschen, nette Nachbarn. Was will man mehr? Die Sache mit der Ruhe währt allerdings nicht lange. Als die neuen Nachbarn einziehen, schwant dem Pärchen Böses. Studenten! Das bedeutet natürlich Partys und Chaos ohne Ende. Schon während des ersten wüsten Gelages rufen Mac und Kelly die Polizei. Das bedeutet natürlich Krieg. Und der wird mit ziemlich unkonventionellen Mitteln ausgetragen. Wüst sind nicht nur diese Nachbarn, sondern auch die Filme, die im Umfeld von Seth Rogen entstehen. Man denke an die Weltuntergangsparty „Das ist das Ende“, wo wirklich alle von Rogens Freunden mit dabei waren. Jetzt hat mit Regisseur Nicholas Stoller („Männertrip“) ein weiterer würdiger Filmchaot den FJ Weg in Rogens Clique geschafft. USA 2014. R: Nicholas Stoller. D: Seth Rogen, Rose Byrne, Dave Franco u. a. P 7.5., Preview in der Filmpassage ab 8.5., CineStar, Filmpassage

RACHE DER NATUR Alles nur Erdbeben? Taifune oder sonstige Naturgewalten? Ford Brody ist sich sicher: Die Regierungen lügen. Wie sonst erklärt sich die Schneise der Verwüstung, die sich nicht nur durch Japan, sondern auch entlang der US-amerikanischen Westküste schlägt und schließlich sogar der Freiheitsstatue im Osten die Fackel aus der Hand reißt? Dafür kann es nur einen Grund geben. Godzilla ist auferstanden! Größer und mächtiger als je zuvor, kommt das Megamonster natürlich nicht alleine... Anders als in Roland Emmerichs Version von 1998 wollen die Produzenten und Autoren mit Regisseur Gareth Edwards zurück zu den Wurzeln der 1954 in den japanischen TōhōStudios geborenen Kreatur. Dabei erscheinen die einstigen Kernwaffentests im Pazifik in einem völlig neuen Licht. FJ USA 2014. R: Gareth Edwards. D: Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olson u. a. P 14.5., Preview in der Filmpassage ab 15.5., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage, 20.5., Original Version (2D) in der Filmpassage

SCHWARZWEISS Das mit der Apartheid am Kap der Guten Hoffnung ist ja eigentlich vorbei. Sollte man meinen. Aber im Hintergrund wirken immer noch mächtige alte Seilschaften. Diese Erkenntnis gewinnt Ali Neuman (Forest Whitaker), genannt Zulu, der als Kind mit viel Glück im Unglück ein Massaker der Inkatha-Milizen überlebte. Jetzt bekommt er als Chef der Mordkommission von Kapstadt einen Fall auf den Tisch, der die Geister der Vergangenheit aktiv werden lässt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Brian Epkeen (Orlando Bloom), dessen Familie während der Apartheid auf der anderen Seite stand, kommt er während der Aufklärung eines Mordfalls einer Designerdroge und skrupellosen alten Seilschaften auf die Spur, die vor nichts zurückschrecken. Der französische Regisseur und Co-Autor Jérôme Salle („Largo Winch“) verfilmte mit „Zulu“ einen PostApartheid-Thriller seines Landsmannes CaFJ ryl Férey. F/ZA 2013. R: Jérôme Salle. D: Forest Whitaker, Orlando Bloom u. a. P ab 8.5., Cinema Arthouse, CineStar

SEELENVERWANDTSCHAFT Ist es das, was Erik (Jürgen Vogel) immer gewollt hat? Sein neues Leben in einer beschaulichen Kleinstadt mit eigener Motorrad-Werkstatt, neuer Freundin (Petra Schmidt-Schaller) und deren Tochter verspricht doch tatsächlich, so etwas wie ein Familienidyll zu werden. Aber von einem Augenblick auf den anderen tritt ein seltsamer Fremder in Eriks Leben. Henry (Moritz Bleibtreu), so der Name des unheimlichen Verfolgers, scheint so etwas wie die dunkle Seite von Erik zu verkörpern. Auch der Umstand, dass niemand außer Erik Henry sehen kann, macht die Sache nicht besser. Autor und Regisseur Maximilian Erlenwein („Schwerkraft“) hat sich an einen mysteriösen Psycho-Thriller gewagt, bei dem man unwillkürlich nach Parallelen von Filmklassikern wie „Mein Freund Harvey“ bis „Fight Club“ sucht. Aber so einfach ist das mit diesem Mindfuck-Movie dann doch nicht. FJ D 2014. R: Maximilian Erlenwein. D: Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu u. a. P ab 15.5., Cinema Arthouse, CineStar


Three Days to Kill

Labor Day

GALGENHUMOR Der Karriereknick liegt hinter ihm, seit „Hatfields & McCoys“ spielt Kevin Costner wieder vorne mit. Luc Besson holte ihn für diesen Spionagethriller, und Costner ist die Idealbesetzung für die Rolle eines Agenten, der, todkrank, seine verbleibenden Tage mit Ex-Frau und Tochter verleben möchte. Doch dann nähert sich ihm die vor Erotik strotzende CIA-Mitarbeiterin Vivi Delay mit einem unwiderstehlichen Angebot: ein experimentelles Präparat, das seinen Tumor stoppen könnte. Also geht er wieder auf Kreuzzug. Was die Handlung vom Üblichen unterscheidet ist Koautor Bessons gallisch-galliger Witz. Agent Ethan prügelt Erziehungs- und Kochtipps aus seinen Opfern heraus, und immer im unpassendsten Moment plärren Icona Pop ihr „I Don’t Care“. Ein Klingelton, den ihm Tochter Zoey H. K. aufs Telefon geladen hat. Witzig. USA/F 2014. R: McG. D: Kevin Costner, Connie Nielsen, Amber Heard, Hailee Steinfeld u. a. P ab 8.5., Cinema Arthouse, Filmpassage; 13.5., Original Version, Filmpassage

VERKITSCHT Die unglaubliche Story vorweg: allein erziehende Mutter (Kate Winslet) wird beim Einkaufen im Supermarkt von einem aus dem Gefängnis entflohenen Mörder gezwungen, ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen. Sie pflegt ihn gesund, verliebt sich in ihn und ihr 13-jähriger Sohn findet den neuen Ersatzpapa klasse. Um das Ganze ein wenig glaubwürdiger zu machen, verlegen wir diese dramatische Romanze in eine Kleinstadt in Massachusetts vor knapp 30 Jahren. Noch nicht überzeugt? Dabei gibt sich Regisseur Jason Reitman alle Mühe. Aber heute glaubt einfach keiner mehr, dass eine verlassene Mutter so sehr am Leben verzweifelt, dass sie sich kaum noch vor die Tür traut und daher für jeden Kerl dankbar ist, der ihr über den Weg läuft. Da können sich Darsteller und Kameramann noch so ins Zeug legen. Sorry, aber die Geschichte gehört nicht in unser Jahrtausend.

Paris um jeden Preis

Enemy

MODEFRÜHLING Liegt’s am Frühling, dass in diesem Monat so viele Filme nach Paris weisen? Für die Hauptfigur dieser Komödie ist die Seine-Metropole das Paradies schlechthin. Maya, Fashion-Designerin marokkanischer Herkunft, liebt die Mode nicht nur, sie ist ihr Lebensinhalt. Unvorstellbar, irgendwo anders als im Mekka der Haute Couture zu leben. Doch dann kommt im Zuge einer Verkehrskontrolle ans Licht, dass sie keine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzt – im Nu findet sie sich in Marokko wieder. Für Maya ein fremdes Land. Hauptdarstellerin Reem Kherici ist selbst Migrantin, sie schrieb am Drehbuch mit und führte Regie. Und macht sich einen Spaß daraus, Klischees zu zerpflücken, die Kontraste zwischen unterschiedlichen Lebenswelten zu verwischen, den Snobismus der Modewelt zu geißeln. Und weil Kherici auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann, kommt der Humor quasi von innen. H. K. F 2013. R: Reem Kherici. D: Reem Kherici, Cécile Cassel, Tarek Boudali u. a. P ab 22.5., Cinema Arthouse, CineStar

NINA BARTHOLOMAEUS

USA 2013. R: Jason Reitman. D: Kate Winslet, Josh Brolin, Gattlin Griffith u. a. P ab 8.5., Cinema Arthouse, CineStar

GEMISCHTES DOPPEL Jake Gyllenhaal ist in dem Psycho-Thriller „Enemy“ in einer Doppelrolle zu sehen. Er spielt den verstaubten Geschichtsprofessor Adam, der ein eintöniges Leben führt, bis er eines Tages in einer Filmszene seinen Doppelgänger sieht. Seine Langeweile findet ein abruptes Ende, als er den Entschluss fasst, diesen Mann, der ihm äußerlich exakt gleicht, aufzuspüren. Es stellt sich heraus, dass der Schauspieler Anthony heißt und nicht nur Aussehen und Stimme, sondern auch ein auffällig ähnliches Leben mit Adam teilt. Was für eine Beziehung die beiden Männer verbindet, lässt der Film lange offen und verunsichert den Zuschauer mit surrealen Szenen, vielschichtigen Andeutungen und widersprüchlichen Hinweisen. Der spanisch-kanadische Film unter der Regie von Denis Villeneuve („Prisoners“) wird so zu einem spannenden Verwirrspiel. KIM RUNGE

SP/KA 2013 R: Denis Villeneuve. D: Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Sarah Gadon u. a. P ab 22.5., Cinema Arthouse CineStar

Die Schadenfreundinnen

RACHEGELÜSTE Titel und Werbematerialien versprechen – natürlich – die turnusmäßige Cameron-Diaz-Komödie. Tatsächlich ist erneut das unbestreitbare komödiantische Können der Schauspielerin gefragt. Aber die Besetzung des Regiestuhls mit Nick Cassavetes deutet es schon an: Dieser Film läuft mal nicht auf das romantische Happyend hinaus. Im Gegenteil: Der Liebhaber, gespielt vom Dänen Nikolaj Coster-Waldau, der durch die Serie „Game of Thrones“ zum Star wurde, bekommt mächtig Zunder. Dieser Mark King ist mit der patenten Anwältin Carly liiert, hat ihr aber vornehm verschwiegen, dass er verheiratet ist. Ehefrau Kate (Leslie Mann) entdeckt die Affäre. Sie ist die klassische Hausfrau, darauf aus- und abH. K. gerichtet, im Schatten des Gatten zu stehen. Nun aber emanzipiert sie sich. USA 2014. R: Nick Cassavetes. D: Cameron Diaz, Nikolaj Coster-Waldau, Kate Upton, Don Johnson u. a. P 30.4., Preview in der Filmpassage ab 1.5., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Grace of Monaco

ADEL VERPFLICHTET Der französische Regisseur Olivier Dahan verfilmte mit „La vie en rose“ bereits das Leben der Sängerin Edith Piaf. In seinem neuen Film nimmt er sich der Lebensgeschichte Grace Kellys an. Der Film handelt von der schwierige Ehe der Hollywood-Schönheit mit Fürst Rainier III von Monaco (Tim Roth). Während das kleine Land um seine Unabhängigkeit kämpft und der Fürst mehr mit der Politik als mit seiner Frau beschäftigt scheint, erhält Grace (Nicole Kidman) ein Rollenangebot von Alfred

Hitchcock. Ihr Ehemann ist wenig begeistert und Grace muss sich entscheiden, ob sie ihrer Liebe zum Filmgeschäft nachgeben oder ihren Mann im Wirtschaftskampf unterstützen soll. Der Film wurde an den Originalschauplätzen gedreht, die Fürstenfamilie distanzierte sich jedoch von der Geschichte, die keinesfalls biografisch korrekt sei. KIM RUNGE

F/USA/B/I 2014. R: Olivier Dahan. D: Nicole Kidman, Tim Roth, Frank Langella u. a. P ab 15.5., Cinema Arthouse, CineStar STADTBLATT 5.2014 39


media Buch des Monats Das letzte Land

Svenja Leiber BILDSTARK Ruven hat ein besonderes Gehör. Mit seiner Begabung und Beharrlichkeit wird aus ihm ein respektabler Geiger, aber bis ganz nach oben schafft er es nicht. Die kultivierten Gespräche der Großstadt bleiben dem Emporkömmling unverständlich. Musik ist für ihn einfach nur Arbeit, das wiederum befremdet seine Gesprächspartner. Dann beginnt der Zweite Weltkrieg. Die Liebe zur Enkelin seines jüdischen Musiklehrers bleibt unerfüllt, die Liebe zu seiner Karriere ebenfalls. Svenja Leiber zeigt in starken Bildern ein brutales, männliches 20. Jahrhundert, das echte Liebesfähigkeit abgefackelt hat. Im letzten Drittel gerät die männliche Figur aus dem Blick. Das Erzähltempo beschleunigt sich, der Inhalt tendiert realistischerweise zum (Nachkriegs-) Kitsch. An Ruvens Stelle rückt seine von ihm ignorierte und in gewalttätigen Zuständen aufgewachsene Tochter Marie. Geringe Hoffnung auf eine weniger brutale DANIEL RÜFFER Zukunft. Suhrkamp, 19,95 EUR P Lesung: 26.5., Blue Note

Seitensprung John Williams „Stoner“. 1965 erschien erstmals dieser Roman des texanischen Literatur-Professors. Und kaum einer hat ihn beachtet. Williams schildert einen Mann, Anfang der 1920er, der die Wissenschaft liebt und versteht, aber das Leben nicht begreift. Dtv premium, 19,90 EUR Reza Aslan „Zelot“. Kann man noch ein Sachbuch über Jesus schreiben, dass die Science-Community genauso aufwühlt wie den interessierten Leser? Ja. Der US-Religionswissenschaftler ist detektivisch auf den Spuren des Jesus von Nazareth. Rowohlt, 22,95 EUR Kristian Bang Foss „Der Tod fährt Audi“. Der Roman erinnert an: „Ziemlich beste Freunde“ und „Der Hundertjährige ...“. Ein gefrusteter Werbetexter nimmt einen Job als Pfleger bei einem jungen Mann im Rollstuhl an. Der hat auch den Blues, also machen die beiden einen Road Trip. carl’s books, MARIO SCHWEGMANN 14,99 EUR

40 STADTBLATT 5.2014

Alles schick in Kreuzberg

Klaus Bittermann WACH Klaus Bitterman ist Verleger, Autor und Flaneur. Auch wenn er selbst meint, dass ein richtiger Flaneur eine Schildkröte spazieren führen müsste. Bittermann hat dafür häufig seinen kleinen Sohn Fup dabei, wenn er in Kreuzberg unterwegs ist. Was er dabei alles sieht, schreibt er auf und weil er auch noch Verleger ist, macht er auch gleich noch ein Buch draus. Und das ist klasse. Mit einer Haltung gespielter Naivität, präzisem Blick und einem lakonischen Humor erzählt er Kreuzberger Geschichten von Touristen, Pennern, Gentrifizierten, Japanern, Punks, CSDlern und was und wer einem noch so alles in Kreuzberg über den Weg läuft. Das zu lesen macht großen Spaß, denn Bittermanns Weltsicht bleibt dabei immer unaufdringlich, wenn er spottet, wird er nie verletzend, und er registriert mit wachen Blick die Dinge, die wir anderen so oft übersehen, wenn wir durch die Fußgängerzone hetzen. Da freuen wir uns jetzt schon auf des Flaneurs nächstes Buch. Mal reinhören? Das Kapitel „Bis es knallt“ fängt so an: „Nach viereinhalb Stunden mit der Deutschen Bahn bin ich reif fürs Sanatorium.“ RALF GOTTHARDT Edition Tiamat, 14 EUR

Binewskis. Verfall einer radioaktiven Familie

Katherine Dunn BLOSS NICHT NORMAL Roman um eine ungewöhnliche Schausteller-Dynastie. Durch Drogenexperimente in den Schwangerschaften werden eine Reihe deformierter Kinder geschaffen, die den weiteren wirtschaftlichen Erfolg der Freak-Show garantieren sollen. „Normale Kinder“ werden ausgesetzt oder enden im Einmachglas. Die Erzählerin ist ein Albinozwerg mit Glatze und Buckel, wie sie sachlich feststellt. Ihre hübsche Tochter hat nur eine Art Fischschwanz, gilt somit fast als uninteressant. Der Roman hat zwei Zeitebenen: die Blüte von Familienleben und reisender Freakshow, in dem ein Kind etwa telekinetische Fähigkeiten entwickelt, während ein Heranwachsender sein Charisma nutzt, eine Art Religion zu gründen; es kommt zu freiwilligen Amputationen und Gruppenselbstmorden. In der späteren Erzählzeit geht es um eine Wiederannäherung der versprengten Familienangehörigen und eine Mäzenatin, die Schicksal spielen will. Die schräge Handlung rutscht durch die schiere Masse der Details in eine anstrengende Länge. GEORGE WEBBER Berlin Verlag, 22,99 EUR

London NW

Zadie Smith RANDBEZIRK Vier Menschen, alle aufgewachsen in Londons Suburbs, haben die gemeinsame Zeit in der Schule längst hinter sich. Jeder geht seinen Weg, und doch gibt es Fäden, die sie zusammen halten. Keisha ist die einzige, die es geschafft zu haben scheint, sie ist erfolgreiche Anwältin, reich verheiratet. Ihren afrikanischen Namen hat sie in Nathalie gewandelt. Als wolle sie ihre Herkunft leugnen. Leah kämpft nicht nur damit ihr zu folgen, sondern auch mit dem Blick ihrer Familie auf ihre eigene gewollte Kinderlosigkeit. Felix ist auf dem Absprung, er verkauft keine Drogen mehr, sondern alte Autos. Nathan hingegen, dem sogar mal eine Karriere als Profi-Fußballer vorausgesagt war, schlägt sich als Kleinkrimineller über die Runden. Es ist kein simpler Roman. Smiths Figuren schaffen es nicht, ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Chancengleichheit? Weglaufenkönnen? Fehlanzeige! Smith beweist nach „Zähne zeigen“ und „Von der Schönheit“ wieder einmal ihren besonderen Blick auf die Menschen und in diesem tragikomischen Roman zudem ihre Kenntnis ihrer Heimatstadt London. NANCY PLASSMANN Kiepenheuer & Witsch, 19,99 EUR

Soulfood

Ilse Maria und Jürgen Fahrnow LANGSAM ESSEN Man nehme sein inneres Kind bei der Hand, besuche den nächsten Bio- oder Hofladen und betrachte das anschließende Kochen als Meditation. Danach füttert man Körper, Seele und Geist nach der Fünf-Elemente-Lehre der Traditionellen Asiatischen Medizin je nach Gemütszustand: gratinierte RoquefortBrote bescheren Trost für die Seele, ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben Adzukibohnen in Soja-Sesamöl-Sauce, mit Joghurtterrine auf Erdbeersauce lassen sich Feste feiern und lauwarmer Schokoladenkuchen spendiert Momente der Freude. Für die vegetarischen Rezepte werden frische, saisonale und regionale Zutaten verwendet, das Gemüse akkurat kleingeschnippelt. Wie lange man für die Zubereitung braucht, ist nicht angegeben. Zeit spielt in diesem Buch keine Rolle. Das Ehepaar Fahrnow gibt Tipps zum achtsamen Genuss, Entschleunigung im Alltag und ermutigt dazu, öfter mal eine Minute zu verbummeln um innezuhalten und zu lächeln – das fällt beim Anblick der tollen Fotos im Buch nicht schwer ...

Die geheimen Gärten von Mallorca

Sabine Wesemann/ Jürgen Becker ZUM DAHINSCHMELZEN Die Reihe „Geheime Gärten“ hat ja seit langem ihre Fans. Jetzt gibt es ein besonders schönes Buch mit den Gärten der größten Balearen-Insel. Wer sich dort mal im Sommer aufgehalten hat, glaubt kaum, dass bei den Temperaturen ein blühender Garten möglich ist – doch weit gefehlt. Die 20 Privatgärten, allesamt auf exklusiven Landsitzen beheimatet, bestechen jeder für sich durch einen Mix aus mediterranem Pflanzenreichtum und prächtiger Architektur. Besonders schön wird es, wenn das Element Wasser in die Gartenplanung eingebaut wurde. Als verwunschener Pool, Seerosenteich oder kleines Bächlein, dass sich vom Haupthaus zur Veranda schlängelt. Die Autorin Sabine Wesemann lebt auf Mallorca und fängt die Stimmungen der Gärten perfekt ein. Getoppt wird das Ganze von den hinreißenden Fotos Jürgen Beckers, ein Experte auf dem Gebiet der Gartenfotografie und natürlich auch Mallorca-Fan. Das soll ja auch der Dalai Lama sein: „Diese Insel“, soll er gesagt haben, „wird geschützt von der Energie der Liebe.“ MARIO SCHWEGMANN DVA, 49,99 EUR

Echo

Jan Christophersen BITTERSÜSS Gesa und Tom – beim Schüleraustausch in Polen entdecken die beiden Flensburger ihren Draht zueinander. Nie wieder reißt dieses Band. Während Gesa nach der Schulzeit „Zuhausebleiberin“ ist, studiert, heiratet und Kinder bekommt, reist der „Weggeher“ Tom als Musiker um die Welt. Postkarten, Besuche und die Zusammentreffen in Gesas Gartenhaus, dass zu Toms Bleibe wird, wenn er sie besucht, führen sie immer wieder zusammen. Stunden verbringen sie dort, hören Musik, erinnern sich, sind sich nah und doch irgendwie fern. So vieles haben sie gemeinsam und doch bleibt da immer etwas unausgesprochen zwischen ihnen…Manches Wort ersetzt die Musik… Feinfühlig und poetisch erzählt Christophersen die Geschichte von zwei Menschen, die sich so nah sind und sich doch nicht retten und wirklich finden können. Sein Erstling „Schneetage“ wurde mit dem Debütpreis des „Buddenbrock-Preises“ ausgezeichnet. Studiert hat der Flensburger am Literaturinstitut Leipzig. Sein Buch der leisen Töne lohnt sich, macht aber traurig!

JUDITH KANTNER

Irisana-Verlag, 17,99 EUR

NANCY PLASSMANN

Mare, 18 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Tom König „Irrwitz aus der Servicewelt“. Christoph Maria Herbst, eine vorzügliche Wahl, liest die Bestseller „Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus“ und „Kündige, wenn du es schaffst“. Der Irrsinn der Servicewelten wurde nie prägnanter auf den Punkt gebracht, auch wenn es gar nicht der Text ist, der überzeugt. Es ist Herbst, der ihm erst den passenden Anstrich gibt! audiomedia, 4 CDs, ca. 11 EUR

sehbar

Stefan Nink „Freitags in der faulen Kobra“. Der Reisejournalist ist oft weniger Autor als Serviceleister. Stefan Nink hat als Reisejournalist seine Nische gefunden: Er treibt seinen Protagonisten um die Welt auf der Suche nach Einzelteilen einer magischen GaneshaStatue und gibt in seinem Comedy-Roman Einblicke ins Leben von Tonga, Neuseeland, Kanada... audiomedia, 5 CDs, ca. 15 EUR

Keinohrhase und Zweiohrküken. Keinohrhase ist ein Außenseiter, weil er, genau, keine Ohren hat. Dann aber schneit Zweiohrküken in sein Leben. Allein ein fieser Fuchs will dem Keinohrhasen dieses Idyll einfach nicht gönnen. Til Schweigers Film ist zwar schlicht animiert, macht Kindern aber Spaß und langweilt Erwachsene nicht. Warner HV, ca. 11 EUR House of Cards – Das Original. 1996 erschuf die BBC eine der spannendsten Politserien überhaupt. Francis Urquarth ist ein treuer Parteisoldat der Konservativen. Als ihm jedoch ein Ministerposten verwehrt wird, beginnt er sein Wissen gegen Freund und Feind gleichermaßen einzusetzen. Pandavision, ca. 15 EUR Drecksau. „Trainspotting“-Autor Irvine Welsh lieferte die Vorlage. Sergeant Robertson ist korrupt, depressiv, drogensüchtig. Ein Borderline-Charakter. Durch einen Mordfall glaubt

spielbar

Christian Bärmann, Martin Maria Schwarz „FußballLegenden“. In den nächsten Wochen wird es unmöglich sein, an ihnen vorbeizukommen – den Hörbüchern zur WM. Und da OriginalWM-Lizenzen teuer sind, werden es dann eben Geschichten wie diese sein: Anekdoten wie die, dass eine Ohrfeige Franz Beckenbauer zum FC Bayern führte. der hörverlag, 1 mp3-CD, ca. CHRISTIAN LUKAS 10 EUR

er, dass, wenn er ihn löst, seine Frau zu ihm zurückkehrt. „Drecksau“ überschätzt sein Potenzial, will Komödie, Drama, Krimi sein, ist aber nichts davon wirklich. Warum man ihn gucken soll? Wegen Hauptdarsteller James McAvoy! Ascot Elite HE, ca. 13 EUR Straßen in Flammen. Ein Klassiker der 1980er! Rocksängerin Ellen wird entführt. Ihr ExFreund greift zur Waffe, um sie aus den Händen ihrer Kidnapper zu befreien. Walter Hill inszenierte einen klassischen Western – in der Gegenwart der 80er und Bildern der 50-er, mit Outlaws, Desperados, einsamen Helden – und viel Rock’n’Roll. Koch Media, ca. 15 EUR Sweetwater – Blut schreit nach Blut. Ein echter Western, allerdings voll seltsamer Charaktere. Sarah war einst Prostituierte. Doch an der Seite ihres gottesfürchtigen Mannes beginnt sie ein neues Leben als Siedlerin. Als ein durchgeknallter Sektenführer ihren Mann ermordet, verbündet sie sich mit dem exzentrischen Sheriff Jackson – um Rache zu nehmen. Mit January Jones, Ed Harris und Jason Isaacs toll besetzt. Planet Media CHRISTIAN LUKAS HE, ca. 13 EUR

Das Videospiel „LEGO Der Hobbit“ (Warner Interactive Entertainment, 30-60 EUR) entführt seine Spieler auf epische Reisen und Abenteuer. Sie schlüpfen in Rollen wie Bilbo Beutlin oder Gandalf. Eine der wichtigsten Spielmöglichkeiten ist es, die Fähigkeiten der Zwerge von Erebor zu kombinieren, um durch Partnerkämpfe, Zweispieler-Angriffe, Stabklettern, Keulenschwingen Orks und noch üblere Wesen zu bekämpfen. Gemeinsam bestreiten die Spieler 16 Level, schalten über 90 spielbare Charaktere frei, beteiligen sich an so mancher Schatzsuche, finden Raubgut von Gegnern, stellen mächtige magische Objekte her und sammeln Gegenstände, während sie in einem Spiel voller Rätsel triumphieren und die Macht des Einen Rings kennen lernen.

KATRIN BAUERFEIND

Geschichten vom schönen Scheitern

22.5. Lagerhalle

BRNS

Experimenteller Postrock

22.5. Kleine Freiheit

SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR Balkan-Pop

22.5. Bastard Club

TALGE OPEN AIR Mit Karma To Burn Antlered Man u.v.m.!

18.7. Talge

EAST CAMERON FOLKCORE Der Name sagt alles

7.8. Kleine Freiheit

PHILIP SIMON Kabarett mit Holland-Note

26.9. OsnabrückHalle

SABINE HEINRICH

FERDINAND VON SCHIRACH

23.5. Lagerhalle

28.9. Theater am Domhof

SLUT

KOLLEGAH

30.5. Lagerhalle

30.9. Rosenhof

Liest aus ihrem Debütroman

Indie. Gitarren. Rock.

ANNENMAYKANTEREIT

Kölner PopBluesRockNewcomer

5.6. Kleine Freiheit

CHUCK RAGAN College-RockSongwriter

17.6. Rosenhof

THE WINERY DOGS US-HardrockSupergroup

12.7. Rosenhof

FORTSETZUNG FOLGT

Straftaten-Bestseller

HipHop mit Muskeln

TORSTEN STRÄTER

Macht sich lustig

4.10. Lagerhalle

HENNING SCHMIDTKE

Zu blöd für Burnout

9.10. Lagerhalle

JAZZKANTINE

20 Jahre im Groove – unplugged

10.10. Lagerhalle

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 5.2014 41


media cd des monats Brody Dalle

Run River North

Run River North FOLKPOP Seit dem Erfolg von Mumford & Sons ist Folkpop eine ganz große Sache geworden. Viele Bands haben sich in den letzten Jahren in dieses Fahrwasser eingeschifft ... Die wenigsten so flussaufwärts wie Run River North aus Los Angeles. Die Band trommelt, die Band hat Streicher, ist nachdenklich und unbeschwert. Eine Besonderheit von Run River North ist die Herkunft der sechs Mitglieder, die allesamt einen asiatischen Background haben und sich als Bindestrich-Amerikaner bezeichen. Nettwerk MARS

Diploid Love GARAGENROCK Die 35-jährige Australierin steht für eine Generation Frauen, die mit Courtney Love sicher ihr Role Model haben. Ihre Songs sind tendenziell wütend, ja aggressiv. Rock, Punk, Grunge, Garage – das alles geht Hand in Hand. Auch auf Brody Dalle’s Debütalbum, das sie zusammen mit Alain Johannes (Them Crooked Vultures, Artic Monkeys) aufgenommen hat. Herausragende Songs sind das von Mariachi-Trompeten

To Be Kind AVANT BLUES 15 Jahre sorgte Michael Gira mit den Swans für die brutalste Musik der westlichen Hemisphäre. 1997 war dann Schluss. Vor vier Jahren tauchte er wieder auf. „To Be Kind“ ist wie der Vorgänger „The Seer“ ein zweistündiges Epos zwischen Experiment, Diskordanz und Avantgarde. Gira selbst hält die Songs für „ziemlich eingängig“. Alles relativ. Ein Song ist Howlin’ Wolf gewidmet, und vielleicht zünden die Swans auf „To Be Kind“ die nächste Stufe einer Bluesmusik für das 21. Jahrhundert. Mute CHROM

The Horrors

Luminous SYNTHIEPOP Zu Beginn ihres Bestehens war die Band aus dem beschaulichen Southend-on-Sea das Schoßkind der britischen Musikpresse. Sieben Jahre und vier Aben später sehen sich The Horrors einerseits gereift, andererseits zugänglicher denn je. Heller, positiver, tanzbarer sollte „Luminous“ werden. Und tatsächlich verabschieden sich Faris Badwan und Konsorten weiter von ihrem gloomy goth punk hin zu leicht psychedelischem Synthiepop. Kernstück ist hier die Hymne „I See You“. XL CHROM 42 STADTBLATT 5.2014

befeuerte „Underworld“, das schleifende Rockmonster „Blood In Gutters“ sowie der düstere Elektro-Walzer „Parties for Prostitutes“.Caroline International MARS

Behind The Sun ROCK Laut Packungsbeilage wird „Behind The Sun“ die Fans der Band „in Verzückung versetzen.“ Obwohl ich mir Motorpsycho vorher noch nie angehört habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass das stimmt. Ich dachte noch: „Ganz schön kompliziert“, da ging der Kopf aus und ich war drin. Kein Bock auf Etikettenzauber: Unbelastet von Vorkenntnissen nenne ich es euphorischen Rock, der einen einsaugt und verwirrt, finde den Sound fett und die Platte geil. Stickman records STROTH

Rainbirds

Swans

Motorpsycho

Yonder POP Nach fast 15 Jahren Soloaktivitäten (Der Club Der Toten Dichter, gesprochene Popsongs) dockt Katharina Franck in der eigenen Vergangenheit an. Und die heißt Rainbirds, und natürlich auch „Blueprint“. Der signature song der Berliner Band ist wie zwölf weitere Titel komplett neu eingespielt worden, um im Hier und Jetzt anzukommen. Fest zu den jetztigen Rainbirds gehören Bela Brauckmann (Schlagzeug, Cultured Pearls) und der Elektroniker und Produzent Gunter Papperitz (u.a. Peter Fox). Universal CHROM

Leif Vollebekk

North Americana SONGWRITER Sein bürgerlicher Name klingt nicht gerade nach großer Musikwelt, aber: Was will man machen? Ansonsten ist Leif Vollebekk mindestens der New-Old-Folk-Songwriter der Stunde. Für „North Americana“ ist der aus Montreal, Kanada stammende Vollebekk mit zwei weiteren Musikern nach New York und Frankreich gereist und dort wurden spontan die Songs auf Tape gepinnt. Dass der 27-Jährige daraus ein Meisterwerk gemacht hat, das an Nick Drake und Bob Dylan erinnert, wer hätte das geahnt? Outside Music MARS

TOKYO POLICE CLUB „Forcefield“. Vier Jahre her seit dem letzten Album, aber der Club lebt – und wie! Ihr College-Rock läuft ohne Reibungsverlust, die Ideen hinter den Songs sind fresh und alles ist so perfekt austariert zwischen Radiohit und Dann-doch-nicht-Radiohit, dass Weezer und Phoenix nur so gucken. Memphis Industries GAMEFACE „Now Is What Matters Now“. Hier meldet sich eine Band des kalifornischen Funpunk zurück, die von 1993-2003 für viel Aufsehen gesorgt hat. Nach internen Problemen sind Gameface wieder ganz weit vorne: große Gitarren, Sänger Jeff Caudill in Höchstform und Refrains, zu denen man skaten, surfen oder feiern will. Redfield Records LE1F „Hey EP“. Im HipHop ist ordentlich was im Gange, das Genre erfindet sich gerade neu. Einen elektronisch-coolen Beitrag liefert der New Yorker Rapper LE1F, dessen 5-Track-EP man sich mal reinpfeifen sollte. Die Beats tanzbar, clubbig, MIA.-mäßig. Die Lyrics geschult an Kanye West oder dem frühen 50 Cent. Sein Hit „Wut“ ist auch drauf. Terrible Records DEATH OF A CHEERLEADER „Dancing Around The Fire Of Volcano“. Der 80er-Wave ist zu einem der größten Einflüsse zeitgenössischer Bands geworden. Die Schweizer Band hält sich bei ihrem Debüt vor allem an The Cure – aber schneller, rockiger. Am Ende landet man so auch bei Placebo oder Interpol. Starker erster Auftritt. Snowhite BLACK PRAIRIE „Fortune“. Mit Chris Funk (Dobro, Gitarre), Nate Query (Bass) und Jenny Conlee (Akkordeon) spielen gleich 3 Mitglieder der Decemberists bei Black Prairie. Mit weiteren Freunden (u.a. von Bearfoot und Delorean) wird auch auf dem 2. Album die Liebe zu Bluegrass, Klezmer, Jazz, Tango, zu Clarence White und Morricone ausgelebt. Sugar Hills LINDA RONSTADT „Duets“. In den 70ern zählt sie zu den wichtigsten und bestverkaufensten Country-Sängerinnen der USA. Immer wieder pflastern Duette ihre Karriere – die besten sind auf diesem Album vereint. An der Seite von Don Henley, Dolly Parton, Bette Midler oder Frank Sinatra! Ein Album für Sammler. Rhino

The Amazing Snakeheads

Amphetamine Ballads GARAGENROCK Das Glasgower Trio gilt in seiner Heimat als Live-Sensation. Das kann man sich gut verstellen bei diesem Bastard aus Surfrock, The Birthday Party und Morphine (das Saxofon!). Sänger Dale Barclay klingt mal wie ein asthmatischer Lou Reed, dann entfernt wie der junge Kurt Cobain, die Kollegen ergehen sich dazu in Doors-Jams, eine Ballade gibt es auch. Viele Namen, die eines zeigen: Das ist schon cool, insgesamt aber noch etwas unausgegoren. Domino CHROM

Jan Delay

Hammer und Michel ROCK „Faschos hören Tupac, Bullen Bob Marley“ – das Schubladendenken in der Popkultur funktioniert nicht mehr. Und Jan Delay macht jetzt also Rock. Kein großes Ding eigentlich, denn er hat ein offenes Ohr für gute Musik (egal aus welchem Genre) und schon immer mit verschiedenen Richtungen gespielt. Nun sind die Gitarren eben etwas lauter und einige SongZutaten aus dem Rock-Klischee-Baukasten. Das sollte man nicht überinterpretieren. Jan ist gut wie immer. Universal ROGER


werwowas

mai 2014

Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Tagebuch

Katrin Bauerfeind

FOTO: TIBOR BOZI

Ob sie während ihrer Lesung rauchen wird? Die TV-Moderatorin und jetzt auch Autorin ist eine der letzten bekennenden Qualmerinnen der Republik und verbraucht eine Schachtel am Tag. Und sie hat Schuhgröße 41. Und sie lebt in Köln. Auch sonst ist die 31-jährige eine interessante Frau, die in ihrem Buch – „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“ – ehrlich Auskunft gibt über das Leben. Darüber das nicht immer alles gelingt, dass das Leben aber trotzdem cool ist. Scheitern inklusive. Außerdem: Übers Gewinnen schreiben Leute wie Maschmeyer, und da will man ja wohl automatisch lieber das Gegenteil. P 22.5. Lagerhalle

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Donnerstag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Love A & Koeter - Punk,

PROG ROCK

1. Für viele ist Progressive Rock ja so etwas wie ein Schimpfwort, zu „verkopft“ sei dieses Genre. Im Fall von Saga stimmt das nicht – die Kanadier haben ein Händchen für Melodien, sogar für Pop. Und so ist ihr Prog Rock eingängig und mitreißend, was Hits wie „Wind Him Up“ oder „Scratching The Surface“ beweisen. > ROSENHOF SAGA

SONGWRITER

2. Der Australier Ben Gumbleton ist ein Nomade aus Down-Under, der das weite Spektrum von Blues, über Reggae bis hin zu psychedelischem Rock der Band Benjalu präsentiert. Zu seinen Einflüssen gehören Bob Dylan und Neil Young genauso wie Tame Impala und die Red Hot Chili Peppers. > BIG BUTTINSKY SONGS & WHISPERS

Bastard Club, 20.00 Saga, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Classic Con Brio Musik-Festival Osnabrück - Piazzolla, Ni-

sinman, BlueNote, 20.30

Descendents - Punk Rock,

Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK WALLENHORST Maikonzert der Begabtenförderungsklasse von Prof. Florian - Preisträger von „Ju-

gend Musiziert“, Ruller Haus, 17.00

CLUBS&PARTY

3.

BANDSTAND MEETING

Beim Bandstand spielen ja bekanntlich jeden Monat drei NewcomerBands. Das sind im Mai: Splitterfaser (Rock), Die Lämmer (Powerrock) und Jail Job Eve – fünf Osnabrücker, die sich am 70er-Bluesrock oder Bands wie Led Zeppelin und Aerosmith orientieren. > HAUS DER JUGEND/BOCKSMAUER

3.

EVENT

NACHTFLOHMARKT

Vom 3. auf den 4. Mai findet in der Innenstadt der beliebte Nachtflohmarkt statt. Der Flohmarkt beginnt am Samstag um 21 Uhr und endet am Sonntag um 12 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine Platzvergabe findet nicht statt. Aber: Mit dem Aufbau der Stände darf erst am 3. Mai um 20 Uhr begonnen werden. > INNENSTADT

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

3.

BRAND NEW

Der Name ist clever gewählt. Obwohl es die Band aus dem US-Bundesstaat New York bereits seit 2000 gibt, heißen sie immer noch: Brand New. Ihr letztes Album war „Platte des Monats“ in der Visions und Fans des gepflegten Emo-/AlternativeRock sind hier richtig. > KLEINE FREIHEIT

44 STADTBLATT 5.2014

Artland Dragons – Mitteldeutscher BC - Basketball

Bundesliga, Artland-Arena, 15.00

KIDS BRAMSCHE Stay Alive! Back to nature/Zurück zur Natur -

Nachmittag für Familien mit Kindern von acht bis vierzehn Gehn, ab 10.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Waldemars Fahrt in den Mai – Ohne Schrot und Korn - 55

km Radtour, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 16.30 BAD ESSEN Ippenburger Tulpenpracht, Schloss Ippenburg Festivalgarten, 11.00-19.00

Freitag

2 OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Absolut Transform Today Event, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Golden Age – 80er Jahre Party, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine

Freiheit, 23.00 Techno Extrem, Works, 23.00

Rock, Bastard Club, 20.00 Songs & Whispers - Benjalu acoustic, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

Alfsee, 21.00

Band Stand Meeting – Metal - Splitterfaser, Jail Job Eve,

LITERATUR

dieLämmer, Haus der Jugend Saal Bocksmauer, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

KINO

Maerzfeld - „Fremdkörper

FILMSTARTS R Beziehungsweise New York - Komödie R Der letzte Mensch - Drama R Die Erfindung der Liebe Drama R Die Schadenfreundinnen Komödie P SIEHE KINO

Classic Con Brio Musik-Festival Osnabrück – Late Night Concert - Heiniö, Anteil, Mus-

R Die Schöne und das Biest - Drama, Romanze R Muppets Most Wanted Familie, Komödie P SIEHE KINO

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

Tour 2014“, Rosenhof, 21.00

tonen, V. Mendelssohn, Schlossaula, 21.30

6 SORTEN

STEAKS!

RIESTE Cocktailparty, StrandArena

Szenische Lesung des Stücks – The Lyons – von Nicky Silver, Probebühne, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Blutspendetermin, Steinwerk St. Katharinen, 10.30-15.00 Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour – Bayerische 3-Seen-Tour mit Einkehr - 35 km Radtour, ADFC In-

foladen am StadtgalerieCafe, 17.30 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Schnuppermassage, Cabriosol im Schinkelbad, 20.00-23.00 BAD ESSEN

R Nächster Halt: Fruitvale Station - Drama

Ippenburger Tulpenpracht, Schloss Ippenburg Festivalgarten, 11.00-19.00

P SIEHE KINO R Party Zentrale - Animation, Kurzfilm R The Legend of Hercules (3D) - Action, Abenteuer

Classic Con Brio Musik-Festival Osnabrück - C.P.E. Bach,

St. Matthäuskirche, 19.30

Two Hearts in Ten Bands & Timmy Rocket - Indie, Pop,

Palais, 21.30

MELLE

MÜNSTER King Khan - Punk, Gleis 22, 20.00 New Names, Jovel, 20.00 Caroline Lacaze - Funk & Soul, Hot Jazz Club, 21.00

bot, Trash, 19.00

Thursday’s - Guitars, Dark,

Laura & Vipertones, Jamirolike, Raphael Wressnig, Hot Stop Banda, The Dutch All Stars Band, Dime Daddies, Màtyàs Pribojszki Band, Dynamite Daze, Bluezofeel, Blue Rabbit Hammond Band, The Özdemirs, Magic Boogie Duo, Balkan Boys, Kar Ces Brassband, Group’n Sax, Blue Marble Silver Cornet Band, Innenstadt, 21.00

Treffpunkt Rehmstr. Bushalt. Hoetgerstr., 13.00

KONZERTE

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

seum, 20.00 26. Jazzfest Gronau – The Night of Jazz, Blues & More -

Gay in May Wander-Tour,

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

EMOROCK

26. Jazzfest Gronau – Mothers Finest, rock’n’popmu-

OSNABRÜCK

MÜNSTER

wall, 20.30 GRONAU

AUSSERDEM

freibad, 11.00

Rose-Barrett-Kneer & Willem Schulz, Bunker Ulmen-

QUAKENBRÜCK

26. Jazzfest Gronau – Jazz at the Pool mit Jampot, Park26. Jazzfest Gronau – Spyro Gyra, Shakatak, Bürgerhalle,

BIELEFELD

SPORT

GRONAU

20.00

ROCK

R Vergiss mein ich - Drama R Zulu - Thriller, Drama P SIEHE KINO

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

GEORGSMARIENHÜTTE Saunanacht, Panoramabad, ab 19.00


Samstag

3 KONZERTE OSNABRÜCK Werkstattkonzert der Kompositionsklasse, Institut für

Musik, 17.00 Classic Con Brio Musik-Festival Osnabrück - C.P.E. Bach,

Schlosskapelle Gut Sutthausen, 18.00 John Coffey + States And Empires - Punk, Bastard Club,

20.00 Boogielicious - Boogie Woo-

gie, BlueNote, 20.00 STADTBLATT präsentiert Brand New, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Classic Con Brio Musik-Festival Osnabrück - Mozart,

Brahms, Bruch, Schönberg, Schostakowitsch, Schlossaula, 20.00 BAD ESSEN Great Britain! Konzert in der Remise - Mit dem Nomos-

Quartett i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss Ippenburg, 19.15 BIELEFELD Sebastian Büscher Quartett,

Bunker Ulmenwall, 20.30 GRONAU 26. Jazzfest Gronau – Jazz in der City - Big Band Losser, Mà-

tyàs Pribojszki Band, Blue Rabbit Hammond Band, Balkan Boys, Group’n Sax, Kar Ces Brassband, Blue Marble Silver Cornet Band, Innenstadt, ab 11.00 Roger Cicero + Big Band, Bürgerhalle, 20.00

MINDEN Don Grusin & Friends feat. Peter Fessler, Jazz-Club, 21.00

MÜNSTER The Senior Allstars - Reggae,

Jazz, Gleis 22, 20.00 Mr. Irish Bastard + Special Guest: Damniam, Sputnik-

Im Rahmen des Jazzfest

ger Cicero zusammen mit seiner Big Band. Der Berliner hat ganz aktuell ein neues Album veröffentlicht, „Was immer auch kommt“, das sofort in die Top5 der Deutschen Charts kletterte. Wenn einer Swing, Jazz und Pop spielerisch miteinander verbinden kann, dann Roger Cicero.

HASBERGEN Los Santos - Tex-Mex, Country und Hawaiian Swing, Töpferei Niehenke, 20.00 LOHNE 13. Lohner Kulturtage – Judith Lefeber in Concert,

Halle Road Sound, 20.00

American Football, Zentrale Sportanlage Atter, 15.00 2. Zoo-Lauf für Kinderprojekte - 10km, Zoo, 18.45

AUSSERDEM

halle, 20.00

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Kaffeehausrunde ins östliche Münsterland - 75 km

26. JAZZFEST GRONAU 27. April bis 4. Mai 2014

27.04. 17.00 Uhr

www.jazzfest.de Ron Carter „Golden Striker Trio“

28.04.

The Power Trio

Netzwerktreffen Regenbogenfamilien - I.R. von Gay in

29.04. 20.00 Uhr

Snarky Puppy Samuel Jon Samuelsson Bigband

Rock den Rosenhof – Maibowle, Rosenhof, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck,

May, Spielplatz/Café Augusta, 15.00 Nachtflohmarkt - Bis 04.05., 16.00 Uhr, Innenstadt, ab 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

30.04.

Incognito

21.00

BAD ESSEN

Mädelsabend mit Victoria’s Secret, Alando Palais, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop,

Ippenburger Tulpenpracht, Schloss Ippenburg Festivalgarten, 11.00-19.00

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00

Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Cpt. Andi & Sein Sprtsfrnd Chaos DJs, Bastard Club, 23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und -

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00 Afro Vibes, Works, 23.00 RIESTE

Tour, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 10.00

A British Day in barocker Lust und Sinnlichkeit - Georg

I auf seiner Krönungstour am Schloss Ippenburg, 17.00 Uhr: königliches Bankett und Händelmusik i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss Ippenburg, 16.30 IBBENBÜREN Großflohmarkt, Innenstadt, ganztägig

BeachBar Party, StrandArena

RIESTE

Alfsee, 21.00

Radio Antenne Niedersachsen Party - Mit DJ Truck,

BÜHNE

Marktplatz, 18.00-22.00

OSNABRÜCK

TECKLENBURG

Tante Bertas Kirschbaum Ab vier J., Figurentheater, 16.00 X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Viva Gerania – 34. Geranienund Frühlingsmarkt, Altstadt,

Die Comedian Harmonists -

10.00-18.00

Sonntag

4

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Gastspiel Zuhause - Kopro-

duktion von Theater Spielorte e.V. und freies Theater Bremen, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Deutsche Kabarettmeisterschaft: C. Heiland – Heinz Gröning, Lagerhalle, 20.00

KONZERTE

P SIEHE BÜHNE

Gastspiel Liederabend Meeresrauschen - Birgit Corinna

TELGTE

P Gronau spielt heute Ro-

Osnabrück Junior Tigers – Braunschweig Junior Lions -

Tobias Mann - „Verrückt in die Zukunft“, Comedy, Bürgerhaus, 20.00

KUNST MELLE Inszenierte Fotografie von Ulrich Heemann - Aus-

stellungseröffnung, Orangerie Gut Ostenwalde, 15.00

OSNABRÜCK

Lange, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 17.00 2. Schlosskonzert - Mozart aufgeklärt i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Aula der Universität, Schloss, 18.00

20.00 Uhr

20.00 Uhr

01.05.

20.00 Uhr

02.05.

20.00 Uhr

02.05. 20.00 Uhr

03.05. 20.00 Uhr

(Rantala - Ilg - Haffner)

support: Jamal Thomas Band

Spyro Gyra Shakatak Nacht der Nächte

(20 Bands „live“)

Jazz, Blues, Soul, Funk, Boogie, Swing, Balkan-Beat etc.)

Mothers Finest Roger Cicero & Big Band support: JoJo Effect

Tickets: www.eventim.de oder Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 · info@stadtmarketing-gronau.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Samstag

East & West Cooperation

24.05. STONER & HARDCORE FESTIVAL IM OSTBUNKER

GREENLEAF (SWE) (Small Stone Records)

THE COFFIN RIDERS HAYSER Einlass: 20 Uhr Eintritt: VVK 7 €(+ Gebühr), AK 10 € Veranstalter: JZ Ostbunker & Westwerk 141

BAD IBURG Classic Con Brio Musik-Festival Osnabrück – Abschlusskonzert - Mozart, Hasenöhrl,

VORSCHAU JUNI Samstag 21.06. UMO –

SPORT

Schubert, Schloss, 11.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

BANDCONTEST

VfL Osnabrück – 1. FC Heidenheim - 3. Liga, osnatel-

Jazzfrühstück, Pension

Bandbewerbungen ab sofort!

arena, 13.30 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Schmidt, 11.00 Zachary Cale - Psych-Folk, Eu-

le, 21.00

15.00

WESTERKAPPELN

Probetraining der Sweet Tigers - Cheerleading, 16.00 Uhr

Aguas – armenisches Trio mit Stimme - Weltmusik, Tan-

für neun bis 13 J, 18.00 Uhr 1426 J., Tigers Sporthalle, 15.00

go, Swing, Flamenco, Kulturhof Westerbeck, 19.00

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 5.2014 45


werwowas CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Tante Bertas Kirschbaum Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30

LOHNE 13. Lohner Kulturtage – Sebastian Pufpaff - Kabarett,

Halle Road Sound, 20.00

KINO OSNABRÜCK KINO

4. Heute wird der Dokumentarfilm „Can’t Be Silent“ in einer einmaligen Vorstellung in Osnabrück gezeigt. Die Regisseurin Julia Oelkers wird bei der Veranstaltung anwesend sein und für Interviews zur Verfügung stehen. Die Story des Films: Der Musiker Heinz Ratz brachte im Jahr 2011 aus 80 Asylbewerberheimen in ganz Deutschland eine Gruppe hochqualifizierter Musiker zusammen. Seit über einem Jahr geht er mit ihnen als „Strom & Wasser feat. The Refugees“ auf Tour. „Can’t Be Silent“ erzählt Geschichten von Menschen zwischen donnerndem Applaus und Abschiebe-Gefahr, zwischen ausverkauften Konzerten und Heimatsuche. > CINEMA-ARTHOUSE CAN’T BE SILENT

Cinema Arthouse: Sondervorstellung: Can’t Be Silent - In Anwesenheit der

Regisseurin Julia Oelkers, 11.30 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE Universum: Festung - Präsentiert von

Bündnis 90/Die Grünen Bramsche und dem Kreisverband Osnabrücker-Land i.R. der „Grünen Leinwand“, 11.30

KUNST OSNABRÜCK verraten und verkauft – Osnabrück und die Welfen -

Eröffnung der Ausstellung anl. des 300-jährigen Jubiläums der Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien als Beitrag zur Osnabrücker Stadtund Landesgeschichte i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30

6.

LESUNG

NAGEL

Der Mann ist ein Allrounder. Bis 2009 war Nagel der Sänger und Gitarrist von Muff Potter. Momentan arbeitet er am ersten Album seiner neuen Band Nagel und an seinem dritten Buch, einer Sammlung von Fotos und Stories, die z.B. in Los Angeles, an der Mosel oder im Indischen Ozean entstanden sind. > LAGERHALLE

7.

ROCK’N’ROLL

BIG JOHN BATES

Die Konzerte des kanadischen Sängers und Gitarristen sind ein Ereignis. Wenn er zusammen mit Brandy Bones und JT Massacre einen düsteren, rumpelnden Gothic-Rock’n’Roll anstimmt, meint man, dass gleich Freddy Krueger und Chuck Berry um die Ecke kommen. > KLEINE FREIHEIT

KIDS OSNABRÜCK Die Prinzessin auf der Erbse -

Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 17.00 BELM Tag der offenen Tür - Ponyreiten, Bogenschießen, Lagerfeuer, Infostände, Naturfreundehaus Vehrte, 11.00-18.00

Schon viel erreicht – noch viel mehr vor - Sozialpoliti-

Aidan Knight & Leif Vollbeck, Pension Schmidt,

scher Frühschoppen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, Lagerhalle, 11.0014.00 Offene Sonntagsführung Zu Themen der Dauer- und Sonderausstellungen, Museum am Schölerberg, 11.00

20.00

Bissendorfer Energie-Radtour - 55 km Radtour, Radtsta-

tion am Hauptbahnhof, 11.00 Tanztee des RFO - I.R. von Gay in May, Haus der Jugend, 14.00-18.00 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

7.

HEAVY METAL

PRETTY MAIDS

Die Ansage haben wir verstanden: „Louder Than Ever“ lautet das Motto zur aktuellen Tournee der Pretty Maids. Die dänische Band gehört seit 30 Jahren zur Champions League des Melodic Metal und muss keine Vergleiche scheuen mit Acts wie Helloween oder Accept. > LAGERHALLE

46 STADTBLATT 5.2014

8.

POETRY SLAM

DICHTERWETTSTREIT

Mitte der 80er Jahre, Chicago. Eine Gruppe Literatur-begeisterter Freizeitautoren schreibt kurze Texte und trägt diese in einem Club vor. Danach stimmt das Publikum darüber ab, welche Zeilen die coolsten sind. Aus dieser Geburtsstunde des Poetry Slam ist mittlerweile ein weltweites Ding geworden. Immer wieder aufregend. > LAGERHALLE

Wanderung 3 Std., Museum Industriekultur, 10.00 Sonntagsspaziergang - Thema: „Blätter, die die Welt bedeuten“, Formen- und Nutzungsvielfalt von Blättern, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00

film vor Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

durch die Ausstellung, FelixNussbaum-Haus, 15.00

KUNST

Homosexualität bei den Simpsons - I.R. von Gay in

May, Hermann-Lange-Saal, 15.00 Ankunft der Kutsche mit König George I. und Empfang -

i.R. von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Rathaus, 15.30 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 BAD ESSEN

Komödie, 20.00

WALLENHORST Allerein – Kunstaktionen in Wallenhorst und Rulle - Mit

Studierenden der Klasse Daniele Buetti, Kunstakademie Münster, Ruller Haus, 20.00 P SIEHE KUNST

AUSSERDEM WALLENHORST Frauenliteraturkreis, Hofstel-

le Duling, 15.30-17.00

Ippenburger Tulpenpracht,

Schloss Ippenburg Festivalgarten, 11.00-19.00 BRAMSCHE Frauen Motorrad Frühstück -

I.R. von Gay in May, Renzenbrink, 09.30 MELLE 14. Bifurkationstag - Fami-

Dienstag

6

lien-Aktionstag, Umweltbildungsstandort Gesmold, 11.0017.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

KONZERTE

TECKLENBURG

OSNABRÜCK

Viva Gerania – 34. Geranienund Frühlingsmarkt, Altstadt,

Hasefriedhof, 20.00

10.00-18.00

Banger Musik Tour – Farid Bang - Mit KC Rebel, Summer

Montag

5

OSNABRÜCK

Industriekultur, 10.00-18.00

Cinestar: CineSneak - Überraschungs-

Ruller Haus: Montagskino: 1 – 2 – 3 -

OSNABRÜCK

Unbekannter Piesberg -

OSNABRÜCK

WALLENHORST

AUSSERDEM

Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

KINO

Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung - Öffentliche Führung

KONZERTE

gespräche und Erfahrungsaustausch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung unter dem Motto „Helden der Antike – Gladiator und Legionär“, Museum Varusschlacht, ab 14.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Oldtimertreffpunkt - Benzin-

CLUBS&PARTY

Concert Remarquable - „Kein Name könnte reiner sein“ – César Franck, Steigenberger Hotel Remarque, 19.23 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

BIELEFELD Bela B & Smokestack Lightnin’ feat. Peta Devlin - „Bye

NOW – Tour“, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK MÜNSTER New Names - Punk, Gleis 22,

20.00 The Baseballs, Jovel, 20.00

Blockflötenquartett, Kapelle

Cem, Majoe & Jasko, Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Florian Weber Trio, Bunker

Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Atomic Suplex + Jackhammers, Gleis 22, 20.00 Tokunbo - Folk, Soul, Pop, Hot

Jazz Club, 20.00 Holiday Heart Tour 2014 mit SonuVab!tch & more - Heavy

Metal, Alternative, Punk, Sputnikhalle, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Café Resistance, substAnZ, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30


BĂœHNE OSNABRĂœCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30 X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BĂœHNE Die Comedian Harmonists -

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BĂœHNE MĂœNSTER Otto Geboren um zu blĂśdeln,

MCC Halle MĂźnsterland, 20.00

KINO OSNABRĂœCK Aidshilfe: Pink Cinema - I.R. von Gay in

May, 19.30 Filmpassage: Original Version: Ride Along,

21.00

LITERATUR OSNABRĂœCK Rainer Moritz: Dicht am Paradies: ein Rendezvous mit Paris - Lesung in der Reihe

LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 STADTBLATT präsentiert Nagel, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM OSNABRĂœCK FĂźhrung, Kapelle Hasefriedhof, 14.00

BRAMSCHE KornmĂźhlenKonzert - En-

semble Helikon und „Fortuna & Amore“ – Barockmusik aus Italien und England, Tuchmacher Museum, 20.00

Tante Bertas Kirschbaum Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Revue eines KĂźnstlerlebens in und um OsnabrĂźck - Jo-

Bluescasters & special guest, Gempt-Halle, 20.00

hannes Eidt und Dr. Wolfgang Hesse präsentieren Texte, Lieder, Sketche, Lagerhalle Spitzboden, 19.00 Alkestis - C. Zerogrammi, emma-theater, 19.30

MĂœNSTER

MĂœNSTER

Six60 + Linus - Soul, Rock,

Horst Lichter – Jetzt kocht er auch noch!, MCC Halle

LENGERICH Gempt Blues Session - The

Drum’n’Bass, Gleis 22, 20.00 Farid Bang, Jovel, 20.00 Banger Musik Tour 2014 - Farid Bang, KC Rebell, Summer Cem, Majoe & Jasko, Sputnikhalle, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Punkkneipe - Dosenmucke,

Kickern fĂźr lau, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BĂœHNE OSNABRĂœCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30

BRAMSCHE

19.30

8

KINO Filmpassage: Preview: Bad Neighbors,

bot, Trash, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Bierdiplom - Mainstream Pop,

Glanz & Gloria, 22.00 Thursday’s - Guitars, Dark,

KONZERTE OSNABRĂœCK Knorkator, Rosenhof, 20.00

21.00

STADTBLATT präsentiert

P SIEHE KINO

Intergalactic Lovers - „Little

AUSSERDEM OSNABRĂœCK 15. OsnabrĂźcker Multiple Sklerose Symposium - Infor-

mationsstände und Vorträge, OsnabrßckHalle, 13.30-18.00 Rosa Courage Preisverleihung - I.R. von Gay in May, Rat-

haus, 18.00 England/Deutschland im 18. Jahrhundert - Vortrag, Dynas-

tie – Konfession – Kulturelle Folgen, Prof. Dr. Michael Maurer i.R. von SĂźĂ&#x;e FrĂźchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im OsnabrĂźcker Land, Universitätsbibliothek Zimeliensaal, 18.15

OSNABRĂœCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

Donnerstag

MĂźnsterland, 20.00

OSNABRĂœCK

CLUBS&PARTY

Podiumsdiskussion mit den drei BĂźrgermeisterkandidaten fĂźr Bramsche, Universum,

Heavy Burdens“, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE MUSIK Uni Jazz Session, Unikeller, 21.00 BIELEFELD Ministry of Wolves, Forum,

21.00 Wallis Bird, Forum, 21.00 Astronautalis & Band + Valerian Swing, Gleis 22, 20.00 Chakuza & RAF Camora -

„Zodiak“ Tour 2014, Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK Fiddler’s Green - Acoustic Pub Crawl–Tour 2014, Sputnikhalle, 20.00

KINO FILMSTARTS R Three Days to Kill - Thriller, Action P SIEHE KINO R Across the River - Thriller, Horror R Ai Weiwei: The Fake Case Dokumentation R Bad Neighbors - KomĂśdie P SIEHE KINO

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

R Devil’s Due – Teufelsbrut - Horror R Good Vibrations - Drama R Labor Day - Drama, Romanze P SIEHE KINO

BĂœHNE

R Turn Me On - Drama, KomĂśdie R Ăœber-Ich und Du - Drama

OSNABRĂœCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30 Ă–ffentliche Probe zu Jenseits von Fukuyama - Tho-

mas KĂśck, emma-theater, 19.30 P SIEHE BĂœHNE Vanda i.R. des 2. OsnabrĂźcker Friedenslabors - AntonĂ­n

MĂœNSTER

Comedy, MCC Halle MĂźnsterland, 20.00

DvorĂĄk, Theater am Domhof, 19.30 Improvisationstheater: UniKat in Raum und Zeit -

Spontantheater, BlueNote, 20.30 MĂœNSTER Johann KĂśnig - „Feuer im

Haus ist teuer – geh raus!“,

LITERATUR OSNABRĂœCK Die Liebesbriefe des Paulus -

Szenische Lesung mit Musik, Forum am Dom, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Wenn Musik der Liebe Nahrung ist: 450 Jahre William Shakespeare - Dialog der So-

nette William Shakespeares mit Lautenmusik und Liedern von John Dowland, Renaissancesaal Ledenhof, 20.00

Denkmalschutz in Deutschland - „Was geschieht, wenn

nichts geschieht?“, Lagerhalle Spitzboden, 19.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

präsentiert das

Mittwoch

7

Roger Willemsern Mittwoch 21. Mai 2014 ¡ 20.00 Uh

3.5.

Deutsche Kabarettmeisterschaft C. Heiland : Heinz GrĂśning

KONZERTE

6.5.

NAGEL

OSNABRĂœCK Jazz!Session - Präsentiert vom Institut fĂźr Musik der Hochschule OsnabrĂźck, BlueNote, 20.00 Pretty Maids & guest - „Louder than ever“, Danish Dynamite, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

7.5.

STADTBLATT präsentiert Kakkmaddafakka, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK

23.5.

STADTBLATT präsentiert Big John Bates, Kleine Freiheit, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP

31.5.

Pretty Maids & guest Poetry Slam Hommage an Hilde Knef Katrin Bauerfeind 30. Grolsch Songnight Tim Fischer Sabine Heinrich Club 30 Party Slut & Gender Bombs Afrikamie After Show

BIELEFELD Sebastian 23, Bunker Ulmen-

wall, 20.30 Mustasch, Forum, 21.00

8.5. 17.5. 22.5. 22.5. 23.5.

24.5. 30.5.

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 ¡ lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de



 

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Das 2-Tagesticket (begrenztes Kontingent) wird im Vorverkauf nur 55,- â‚Ź (inkl. Vvk-GebĂźhr) kosten. Es kann nur Ăźber die Homepage „www.kulturring-schoeppingen.de“ gebucht werden. STADTBLATT 5.2014 47


werwowas SPORT OSNABRÜCK Fußball–WM-Qualifikation Frauen: Deutschland – Slowakei, osnatel-arena, 17.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Gedenkveranstaltung für die homosexuellen Opfer -

9.

MAIWOCHE

THE JETLAGS

Pünktlich um 18 Uhr eröffnet OB Griesert auf dem Marktplatz die Maiwoche 2014. Und dann treten über 130 Bands an zehn Tagen auf. Auf dem Nikolaiort spielen heute The Jetlags aus Hannover, eine der besten Show- und Partybands Norddeutschlands. > NIKOLAIORT

THEATER

10. GUT GEGEN NORDWIND

Nach Goethes „Faust“ ist die Bühnenfassung von Daniel Gtattauers Roman „Gut gegen Nordwind“ das zurzeit am häufigsten gespielte Stück auf deutschen Bühnen. Eine moderne Lovestory, die vor allem digital stattfindet – zwischen einer Homepage-Designerin und einem beziehungsgeschädigten Sprachpsychologen. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

Auf der Timezone-Bühne ist heute „Lady’s Day“ – es spielen ausschließlich Bands mit einer Sängerin. Zum Beispiel Therapiezentrum. Die Osnabrücker PopRock-Band hat gerade ihr neues Album „Herz. Rhythmus. Störung“ veröffentlicht. > HERRENTEICHSSTRASSE

10.

AUSSTELLUNG

MUMIEN

Bis zum 5. Oktober öffnet die Varusschlacht im Osnabrücker Land ein Fenster zu einem faszinierenden archäologischen Thema. Im Zentrum der Schau „Mumien – Reise in die Unsterblichkeit“ mit 80 Originalexponaten aus dem Ägyptischen Museum in Florenz stehen die religiösen Jenseitsvorstellungen im Alten Ägypten. Die Ausstellung umfasst auch viele Dinge des Alltags: Möbel, Kleidung, Geschirr, Schmuck ... > MUSEUM & PARK KALKRIESE

Über sein Drama sagt der englische Bühnenautor Simon Stephens: „Ich liebe Krimis. Ich wollte ein Stück schreiben, das davon ausgeht, dass der Teufel möglicherweise in uns allen steckt. Dass wir Jahre damit verbringen können, den Bösen zu suchen, um dann festzustellen, dass wir es die ganze Zeit selber waren.“ > EMMA-THEATER

MaiwochenAftershowparty, Sonnen-

Nikolaiort: Den Oberbürgermeister eröffnnet das Europadorfs,

deck, 21.00 MotownParty, BlueNote, RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00

Eröffnung des 2. Friedenslabors - Eröffnung und Aus-

KONZERTE

stellungseröffnung in Zusammenarbeit mi dem Institut für Kunst/Kunstpädagogik der Universität Osnabrück und Christian Heinecke / Osnabrücker Symphonieorchester, Theater am Domhof Oberes Foyer, 18.00

OSNABRÜCK

Homosexualität in Russland

- I.R. von Gay in May, Universitätsbibliothek Zimeliensaal, 18.00 OSNABRÜCK

Topografien des Terrors: Neonazismus, Felix-Nussbaum-

Haus, 19.30 KukuksTreff - Möglichkeiten

zum kulturellen Austausch, nicht nur für Kukuk-Inhaber, Lagerhalle, 20.00 Stammtisch ufer-los - I.R. von Gay in May, Planeta Sol, 20.30

P SIEHE TAGESTIPP

25 Jahre The Sentiments -

Punk, Bastard Club, 20.00 Punk Fest – Tag 1 - The Senti-

ments, Reset/Mankind & Halfway Descent, Bastard Club, 20.00 Fischer-Z - „The Best Of Both Worlds Tour“, Rosenhof, 20.00 GRONAU Die Höhner - Kölsche-Band,

Bürgerhalle, 20.00 HAGEN 24. Internationales Musikfest - Eröffnungskonzert mit

dem Chor Moderato, 21.00 Uhr Zeltfete mit Live-Musik von Joga Club und Hi!Spencer, Ehem. Kirche, 19.00

Tanzen! Die Foyerparty in der Lagerhalle nach der Maiwoche, Lagerhalle, 22.00 Fridays Delight mit Maiwochenspecial, Alando Palais,

23.00 90er Trash Party - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Ahoi Club - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Elektrotechnik, Works, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Ab 14 J., Theater am Domhof, 09.30+11.30 Clavigo - Johann Wolfgang Goethe, emma-theater, 19.30 Die Comedian Harmonists i.R. des 2. Osnabrücker Friedenslabors -

Minden Heroes: Die Pensionäre - Support: The Underclass,

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Kulturzentrum BÜZ, 20.00

Improteus - Improvisations-

MÜNSTER

theater mit „Improteus“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

MINDEN

Big Daddy Kane -

Skaters Palace, 22.00 VENNE 16. Venner Folk Frühling -

Eröffnung, Svavar Knutur, Roland Verstappen, Annett Kuhr, Kilkenny Band, Gasthaus Linnenschmidt, 11.00 P SIEHE MUSIK

QUAKENBRÜCK Paul Panzer - „Alles auf Anfang“, Artland Arena, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Love Steaks - Liebesfilm,

18.00+20.15

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Freitag

9 MAIWOCHE OSNABRÜCK Georgstraße: Mr. G. and his Billy Boys -

Rock Covershow, 19.30 Herrenteichsstraße: Vice Atlantic - Romantic

Alternative, 19.00 Davos - Romantic Synthpop, 21.00 Nezzer - Romantic Silly Pop, 20.00 P SIEHE ARTIKEL Rosencrantz - Romantic Love Rock, 22.00 Marktplatz: Eröffnung der Maiwoche durch den Oberbürgermeister Wolfgang Griesert - Musi-

kalisch begleitet vom Sidewalk Orchestra, 18.00

48 STADTBLATT 5.2014

Haus der Jugend, 21.00

19.30

The Jetlags - Rock, 19.30

des Jean Monet Centre of Excellence in European Studies mit Vertretern der Politik, Lagerhalle Spitzboden, 19.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15

10. THREE KINGDOMS

Trash, 19.00 Café Caliente - Salsa Disco,

Neumarkt: Move ManiaxX - Party Cover,

21.30

Gurken, Traktorensitze, Glühlampen: Welchen Einfluss hat meine Stimme wirklich? - Caféhausdebatte

THEATER

Rockin’ Trash - Mit Dosenbier,

18.30

Niko Paech über Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie, Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30

10. THERAPIEZENTRUM

Supergroover, Tiefenrausch,

19.00

I.R. von Gay in May, Mahnmal an der Dominikanerkirche, 17.00

Das Ende des Wachstums – und nun? - Vortrag, apl. Prof.

MAIWOCHE

Lucas Günzel & Band Singer/Songwriter, 19.15 Nico Gomez - Pop, 20.45 P SIEHE ARTIKEL

MaiwochE 9. – 18. Mai 2014

Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Blutspendetermin, Gemeindehaus Matthäuskirche, 16.0019.30 Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Schloss Le-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

denburg mit Einkehr Cafe Barth, 35 km Radtour, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 Lange Saunanacht - Ab 19.00 Uhr Büfett für Genießer, ab 22.00 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „SpezialBirkenreisigaufguss“, LomaSauna im Nettebad, 19.0002.00 Nepal – Im Zentrum des Himalaya - Lichtbildervortrag

von Margret Stüwe, Volkshochschule, 20.00 BAD IBURG 350 Jahre Evangelische Schlosskirche Iburg – Festgottesdienst - I.R. von Süße Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss Iburg, 16.00


MAIWOCHE

MINDEN

semblemitgliedern des Theaters Osnabrück, Theater am Domhof, 15.00

Ola Onabulé & Band, Jazz-

Club, 21.00 MÜNSTER

OSNABRÜCK

Death Hawks + Riders Of Black Space, Gleis 22, 20.00

Alando Maidorf: Bundesliga - Übertragung

VENNE

letzter Spieltag, 15.30 Georgstraße: Faders Up! - Rock Pop Cover,

19.30 Herrenteichsstraße: C’est Lena! - Pop, 19.00 Timezone Karaoke - DJ Hen-

ning, 18.00 Big Balls Cowgirl - Rock,

20.00 Summery Mind - Alternative

Rock, 21.00 Therapiezentrum - Power

Pop, 22.00 P SIEHE TAGESTIPP Marktplatz: Takatina, Musikfans All Inclusive - Musik- und Kunst-

schule, 15.00 Fabian von Wegen & Band -

Singer/Songwriter, 20.00

16. Venner Folk Frühling - Kanuten, Viviane Kudo, Jacques Stotzem, The Outside Track, Crystal Pasture, Die Grenzgänger, Emerald, Peter Funk, Irxn, Tom McConville, Laway, Circle Nine, Johan Meijer, Jan Cornelius, Litha, Siebenschläfer, Gasthaus Linnenschmidt, Walburgiskirche, Museumsinsel, ab 11.00 P SIEHE MUSIK

deck, 21.00 Waidmanns Heil! Ich glaub, ich steh’ im Wald - Bullenrei-

KONZERTE OSNABRÜCK Transnationales Tunnelkonzert für eine spannende, unkommerzielle, alternative Maiwoche - 80s Hardcore

Punkt live mit De Tehenpartij, Orde Primates und Hirnsäule, Alte Münze, 19.00 2. Friedenslabor Osnabrück – Böse Menschen haben keine Lieder? - Lieder und Kla-

vierstücke von Schostakowitsch, Ullmann, Weill, Theater am Domhof, 19.00-22.00 P SIEHE AUFGEFALLEN Punk Fest – Tag 2 - Sonny Vincent, Sonic Avenues & Needles/Pins, Bastard Club, 20.00 Trinski Trio - CD-Release, Big Buttinsky, 21.00 Punk Fest 2014 – Sonic Avenues und Needles Pins, sub-

stAnZ, 21.00 DISSEN Red Onion Jazzband, Jazz-

Club im Bahnhof, 20.00 LOHNE 13. Lohner Kulturtage – Galakonzert, Halle Road Sound,

17.00 13. Lohner Kulturtage – Klaus-André Eickhoff - Gale-

riekonzert, Energiezentrum, 19.00 MELLE

Graphic novel: Ausstellungseröffnung - 50 Jahre Städte-

partnerschaft Osnabrück – Angers – Haarlem, gezeichnete Literatur aus Frankreich, Stadtbibliothek, 15.30 Ohrenschmaus und Kräutertraum - Märchenhafte Abend-

stimmung, Treffpunkt Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 20.00 BISSENDORF Siehst Du, wie schön ich schreibe - Lesung mit Thekla

Carola Wied, Musik: Manuel Munzinger & Oboe in Jazz, Hof Wamhof, 19.30

OSNABRÜCK

21.00

14.00-18.00

2. Friedenslabor – Ökumenischer Gottesdienst - Mit En-

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Lauschangriff, Trash, 20.00

Ombre di Luci - Pop/Chanson,

Spielplatz Adolf Reichweinplatz: Murmelbahn für Kinder,

OSNABRÜCK

KUNST

MaiwochenAftershowparty, Sonnen-

19.30

LITERATUR

CLUBS&PARTY

P SIEHE ARTIKEL Neumarkt: Holy Moly - Top 40, 19.30 Nikolaiort: Schussgeschwindigkeitsmessung - Mit FuPa.net, 11.30 Supreme - Partyhits & Cover,

18.00+20.15

ten, Special Deko, Shot-Special, Longdrinkspecial, Großbildleinwand, Rock, Pop, Country, Party, Hyde Park, 22.00 Tanzen! Die Foyerparty in der Lagerhalle nach der Maiwoche, Lagerhalle, 22.00 Schbttr – die lange Nacht des Ulrich S. - Techno, Afrobe-

at, Soul, Drum’n’Bass, Skatehall, 22.00 Cincinnati Revival Party, Works, 22.00 Saturday Night Fever mit Maiwochen-Special, Alando

Palais, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00 Fabulöse Queer-Party, Unikeller, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Three Kingdoms i.R. des 2. Osnabrücker Friedenslabors

- Simon Stephens, emmatheater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Gut gegen Nordwind - Digitale Love-Story mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Die MET im Kino: La Cenerentola, 19.00 Lagerhalle:

Spannungsbogen - Erika

Meershoek (Haarlem), Dennis Moet (Haarlem), Régis Brogard (Angers), Sylvia Lüdtke (Osnabrück), Vernissage, Kunst-Quartier BBK, 16.30 fifty-fifty Vol. II - Gemeinschaftsausstellung, Malerei, Zeichnung, Fotografie, Bildhauerei, Installation, Verein für neue Kunst e.V., 19.00

SCHOOLS

2014

Love Steaks - Liebesfilm,

ROCK

SCHÜLERBANDCONTEST

10

Festliche Barockmusik Händel, Bach und Charpentier, Kammerchor Cantus firmus, GMHütte, Orchester pro musica, Osnabrück, Gesangssolisten, St. Christophorus Neuenkirchen, 19.30

ON

Samstag

SCHOOLS ON ROCK 10.0 das Finale mit The interfearing, s t u p i d re p u bl i c , To ny T ra s h , Anthemdown und Hums´n Roars

18. Mai, 14:00 Uhr auf der ››Timezone‹‹ Maiwochenbühne

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Kulturbüro Gronau

15.00

und

KIDS

rock'n'popmuseum Gronau

OSNABRÜCK

präsentieren:

Wolle und Gack - Theater für

Kinder ab vier J., Piesberger Gesellschaftshaus, 15.00 Die Geschichte vom blauen und vom gelben Meer - Ab

06.05. 20.00 Uhr

Rudelsingen (Karaoke für Alle) rock´n´popmuseum

(www.rudelsingen.de)

sechs J., Figurentheater, 16.00 WALLENHORST Kunst und Quer - Malereiund Experimentierwerkstatt für Kinder und Jugendliche, Ruller Haus, 14.00-17.00 P SIEHE KUNST

20.00 Uhr

AUSSERDEM

20.00 Uhr

09.05. 17.05.

OSNABRÜCK Demo Berlin: Energiewende darf nicht kentern - Bündnis

90/Die Grünen, Treffpunkt Hauptbahnhof, 06.00

27.06. 18.00 Uhr

„Die Höhner“ (Bürgerhalle) - die kölsche Kult-Band -

5. Gronauer Poetry Slam rock´n´popmuseum (Mehr Infos: www.facebook.com)

„Mike & the Mechanics“ Open-Air „Up de Steenkuhle“

15. Osnabrücker Bonsaitage

- Club der Bonsaifreunde Osnabrück e.V., Ausstellung, Schnupperkurse, Baumschule Trentmann, 10.00-18.00

18.00 Uhr

Eurovision Song Contest auf Großbild, Lagerhalle, 20.15 2. Friedenslabor Osnabrück – Friedenslounge, Theater am

16.08.

Domhof Oberes Foyer, 22.00 P SIEHE AUFGEFALLEN BAD IBURG Tag der offenen Tür – Die Iburg lädt ein - i.R. von Süße

Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss Iburg, 14.00

15.08.

17.00 Uhr

„Auf die Ohren“ Open-Air am rock´n´popmuseum

Schlager-Party

(rock´n´popmuseum)

Heino & Band, Mickie Krause, Peter Wackel und vielen anderen

mit:

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 5.2014 49


werwowas WALLENHORST Eröffnung der längsten Seilbahn im Osnabrücker Land (40 Meter) - Erweiterung

Spielplatz Jägerstraße, Spielplatz oberhalb der Jägerstraße, 11.00

Art Krüger Quartett - Indie, Jazz, Bebop, Garage + Special Guest: Florian Weitkamp, Pension Schmidt, 20.00

STEMWEDE-WEHDEM Kulturfrühstück mit The Celtic Cadences - Irish und Ame-

ricana Folk, Life House, 11.00

11.

ERNÄHRUNG

PATRIC HEIZMANN

Der ewige Quotenrekord für eine Gesundheitssendung dürfte ihm sicher sein: Patric Heizmann hat mit der Ausstrahlung seiner Erfolgsshow „Ich bin dann mal schlank“ am 1. März auf RTL ein Millionenpublikum begeistert. Nun ist der Ernährungsprofi und Diät-Rebell auch live auf Tournee zu erleben. > HAUS DER JUGEND

12.

MAIWOCHE

ERRORHEAD

Hinter der Band Errorhead verbirgt sich in erster Linie der Ausnahmegitarrist Marcus Nepomuk Deml. Der hat schon mit Größen wie Saga oder Rick Astley gespielt und spielt in seinem eigenen Projekt knackigen Bluesrock der Spitzenklasse. > MARKTPLATZ

Sonntag

TECKLENBURG

11

Trio Apeiron, Klavier, Violine, Violoncello, Wasserschloss Haus Marck, 16.00

MAIWOCHE OSNABRÜCK Alando Maidorf: Route 66 - Oldieband,

16.00+19.45 Georgstraße: Dirty Deeds - AC/DC Tribute,

19.30 Herrenteichsstraße: Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

tings, 18.00 Fast’N’Now - Oberprimaner

P SIEHE ARTIKEL

Ohne Knie lässt sich schlecht laufen, wohl wahr. Musizieren geht aber offenbar trotzdem. Kneeless Moose aus Hannover bedienen sich der großen Gitarren-Ära der späten 60er und 70er Jahre und kombinieren diese mit Elementen aus Grunge und moderner Rockmusik. AlternativeBlues-Rock nennt sich das! > HERRENTEICHSSTRASSE

14.

POP

ANNETT LOUISAN

Alle Alben seit ihrem Debüt 2004 kamen in die Top3 der Deutschen Charts – natürlich auch das aktuelle Werk „Zu viel Information“. Auf dem Annett Louisan auch wieder den für sie so typischen Mix aus Chanson und Pop spielt, sich aber auch in die Bereiche Walzer oder Bossa Nova vorarbeitet. Gemeinsames Merkmal aller Songs sind die tollen Texte, in denen die Sängerin vor allem über die Liebe singt und allem , was damit einher geht. > OSNABRÜCKHALLE

Ende 2011 nahm sich der Bruder von Lukas Bärfuss das Leben. In seinem neuen Roman „Koala“ geht der Autor diesem Suizid nach und entdeckt dabei einen Menschen, von dem er viel nicht wusste. Ein sehr persönliches und eindringliches Buch. > BLUE NOTE

Neumarkt: Hotte & Bassmass - Rock &

Pop, 19.30 Nikolaiort: Die Sendung mit Carina - Das

Kinderumweltmagazin, 14.00 Frank und seine Freunde, 15.30 Greenbeats, 16.30 The Sound Section - Funk, Soul & Disco, 19.30 Spielplatz Adolf Reichweinplatz: Mobiles Kasperletheater -

BÜHNE

tur- und Reisedokumentation, 18.00

Osnabrücker Friedensgspräche – Musiktheater als politische Bühne? - Statements

sechs J., Figurentheater, 11.00

und Diskussion, Prof. Dr. Udo Bermbach, Lothar Zagrosek, Prof. Klaus Zehelein, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE AUFGEFALLEN

Immer noch Sturm i.R. des 2. Osnabrücker Friedenslabors

KUNST

OSNABRÜCK Die Geschichte vom blauen und vom gelben Meer - Ab

- Peter Handke, Theater am Domhof, 15.00 STADTBLATT präsentiert Patric Heizmann - „Ich bin dann mal schlank – Das Erfolgsprogamm Live“, Comedy, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Alle sieben Wellen - Theater nach dem Roman von Daniel Glattauer, thiele-neumantheater, Lagerhalle Spitzboden, 19.00

OSNABRÜCK Eröffnung der Verkaufsausstellung Martin Damus Nachlass, Galerie Kunst & Ge-

nuss, 11.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kletter-Radel-Tour - 29 km

Radtour mit 150hm Steigung, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 10.00 15. Osnabrücker Bonsaitage

- Club der Bonsaifreunde Osnabrück e.V., Ausstellung, Schnupperkurse, Baumschule Trentmann, 10.00-18.00

Für drei bis sieben J., 15.0018.00

KONZERTE OSNABRÜCK

Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

7. Sinfoniekonzert i.R. des 2. Osnabrücker Friedenslabors, Osnabrück-

Sonntagsspaziergang - The-

Halle, 11.00 Harfenkonzert mit Nicole Müller - „Rêves et Danses“,

Lutherhaus, 18.00

kultur, 10.00-13.00 Gestern haben Regina

P Neumann und Helmut Thiele „Gut gegen Nordwind“ gespielt, heute bringen sie

BAD IBURG 350 Jahre Evangelische Schlosskirche Iburg – Barockkonzert - I.R. von Süße

Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, St. Jakobus, 17.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

MELLE Orgel trifft... - Orgelkonzert

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung - Öffentliche Führung

350 Jahre Evangelische Schlosskirche Iburg – Familiengottesdienst - I.R. von Sü-

Jazzfrühstück, Pension

Schmidt, 11.00 Fachwerk Gievenbeck, 20.00

Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

BAD IBURG

MÜNSTER

Janna Leise + Johannes Aufgebauer - Singer/Songwriter,

ma: „Verehrt und gefürchtet“, Pflanzen in Mythen und Legenden, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz Kaufland Hellern, 11.00-18.00

durch die Ausstellung, FelixNussbaum-Haus, 15.00

an der Klausingorgel, St. Matthäus-Kirche, 17.13

50 STADTBLATT 5.2014

Lagerhalle: Australien in 100 Tagen - Na-

OSNABRÜCK

Tanzschule Hull, 15.00 Iva Nova - Weltmusik, 20.30

LUKAS BÄRFUSS

OSNABRÜCK

LITERATUR

11.30

14.

KINO

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Marktplatz: Ökumenischer Gottesdienst,

KNEELESS MOOSE

X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Stage Factory Musical - Studierende des Instituts für Musik und der German Musical Academy präsentieren Highlights aus der Welt des Musicals, StadtgalerieCafe, 20.00

CLUBS&PARTY

Northern Star - Power Pop,

13.

16. Venner Folk Frühling Ökumenischer Folkgottesdienst, Muttertagsfrühstück, Kunsthandwerkermarkt (bis 18.00 Uhr), Ballettschule Watkins, Peter Kerlin & Jens Kommnick, Johan Piribauer, Duo Cantecler, Blues Company Duo, Dahlhof Band, North and About, Pascal Gentner, Löffelpiraten, Allan Taylor, Sudden Flow, Santino de Bartolo, Beoga, Gasthaus Linnenschmidt, Walburgiskirche, Museumsinsel, ab 11.00 P SIEHE MUSIK

Hi!Spencer - Indiepunk, 19.00 Musikrausch - Contest, 14.00 Hellgun - Classic Hardrock,

20.00

LESUNG

VENNE

Pop, 13.00

21.00

MAIWOCHE

Wasserschlosskonzert 6 -

die Fortsetzung des Erfolgstücks auf die Bühne: „Alle sieben Wellen“. Kommt es nach Emmis und Leos E-MailTrennung zu einer Wiederaufnahme im Netz? Oder gar zu einer Begegnung ohne Netz? Mit „Alle sieben Wellen“ erfüllt Daniel Glattauer den Wunsch seiner Fans nach einer Fortsetzung der E-MailRomanze und überrascht erneut mit unerwarteten Wendungen.

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

ße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schloss Iburg, 11.00


BRAMSCHE-KALKRIESE Mumien – Reise in die Unsterblichkeit - Neue Sonder-

ausstellung, 80 Originalexponate aus dem Ägyptischen Museum in Florenz führen in die Welt des alten Ägypten, Museum Varusschlacht, 16.00 GEHRDE Kirschblütenfest - Auftakt-

veranstaltung von der AOK und ADFC „Mit dem Rad zur Arbeit vom 01.06.-31.08.“, Autohaus Fehrmann, 11.00-18.00 P SIEHE UMWELT HILTER-BORGLOH Glas in der Borgloher Schweiz? Geführte Wandertour - I.R. von Süße Früchte

EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Du sollst nicht lieben - I.R. von Gay in

May, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Vortrag mit Carol Hagemann-White - Wie entsteht

OSNABRÜCK

EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: XXY - I.R.

Annett Louisan - „Zu viel In-

le Duling, 15.30-17.00

Dienstag

13 MAIWOCHE

Georgstraße: All in Music - Cover, 19.30 Herrenteichsstraße: Balu - HipHop Battle, 18.00 Pak - HipHop, 18.30 Rec-Z - HipHop, 19.00 Flo Bauer - HipHop, 20.00 Jeffrey - HipHop, 21.00 Marktplatz: Madeleine Marcheel & Band

- Singer/Songwriter, 19.00 Errorhead - Rock, Blues, Funk, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Georgstraße: Extrabreit - Deutsch Rock,

19.30 P SIEHE ARTIKEL Herrenteichsstraße: Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

tings, 18.00 The Aqualung - Progressive Rock, 19.00 Ducs - Alternative, 20.00 Kneeless Moose - Alternative, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Marktplatz: Sueno - Funk, 19.00 Supercharge - R&B, 20.30 Neumarkt: Thirty Toes - Unplugged Co-

ver, 19.30 Nikolaiort: Maries Heartbreak Orchestra - Musiker der Niels-Sten-

KONZERTE BIELEFELD

Nikolaiort: Echtzeit, 18.30 Goldplay-Live - Pop-Rock,

Bunker Ulmenwall, 20.30

OSNABRÜCK acoustic Blue Monday Jam -

Filmpassage: Original Version: Three Days to Kill, 21.00

Nathalia Mateo & Band,

MÜNSTER Bernd Begemann, Hot Jazz

Club, 19.00 P SIEHE MUSIK Jonathan Kluth - Live 2014,

Domorganist, Domkirche, 20.15

Lagerhalle: Australien in 100 Tagen - Na-

Future Islands + Ed Schrader’s Music Beat + Kristin Harting, Gleis 22, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Crisálida – Im Kokon - Digitale Fotografien von Diana Milena Vega, Forum am Dom, 19.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Informationsveranstaltung zur Ersten Osnabrücker Bürgerbefragung - Gutachter, Be-

fürworter und Gegner der Entlastungsstraße West/Westumgehung sowie Vertreter der Ratsfraktionen stehen Rede und Antwort. Moderation: Wilfried Hinrichs, NOZ, OsnabrückHalle, 18.00 Kicker-Turnier, Unikeller, 19.30 Wirtschaft und Sozialpolitik in Brasilien: Ein neues Modell? - Vortrag, Volkshoch-

schule, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Ska-Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30 Die Comedian Harmonists -

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Mittwoch

14 MAIWOCHE OSNABRÜCK Georgstraße: German Boss and the Blood Brothers - Tribute to Bruce

Cinestar: CineMen Preview: Godzilla 3D, 20.15

P SIEHE KINO

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Rainbow-Party - I.R. von Gay in May, Confusion, 23.00

OSNABRÜCK

tings, 18.00

Lagerhalle: Deutscher Kurzfilmpreis – Kinotournee - Preisträger und

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

19.00

Sandgetriebe - Deutsch Pop,

Filmpassage: Preview: Godzilla 3D, 21.00

Nominierte des Deutschen Kurzfilmpreises 2013, 18.00+20.15

LITERATUR

KINO

rausch, 19.00

Razzmatazz - Funk, 20.00 Vincent Golly - Funk, 21.00 Marktplatz: Jail Job Eve - Rock Blues, 19.00 Texas Guitar Battle - Blues,

20.00

Lukas Bärfuss: Koala - Le-

OSNABRÜCK

Rock, Pop und Becks - Mit

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30

Neumarkt: Marc G. and the Diesel Brothers - Acoustic Soul Cover,

sung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Cinestar: CineSneak - Überraschungs-

film vor Bundesstart, 20.00

(Sw) (Small Stone Records)

THE COFFIN RIDERS HAYSER VVK 7 € (+ Gebühr), AK 10 € Veranstalter: JZ Ostbunker & Westwerk 141

So., 23.07.2014, 9 Uhr

OSNABRÜCK

P SIEHE KINO

19.00

GREENLEAF

KINO

Springsteen, 19.30

Elektronik Tuesday, Tiefen-

East & West Cooperation

Stoner & Hardcore Festival im Ostbunker

Heylundsegen, Café in Moll, 19.30

Herrenteichsstraße: Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

nen, Bastard Club, 19.00

Sa., 24.05.2014, 20 Uhr

Das Klimakterium schlägt zurück - Kabarettensemble

CLUBS&PARTY

Queer-Kneipe, substAnZ,

+ Gäste VVK 9 € (+ Gebühr) AK 12 €

BAD ROTHENFELDE

brückHalle, 20.00

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

RANTANPLAN

Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Sputnikhalle, 20.00 Town Of Saints - Indie-Folk, Eule, 21.30

7. Sinfoniekonzert, Osna-

Mi., 30.04.2014, 20 Uhr

1. Domorgelmusik - D. Sauer,

MÜNSTER

tur- und Reisedokumentation, 20.00

141

formation“ Tour 2014, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

P SIEHE KINO

Queen Revival Band - Rock,

20.15

Cover, 19.30

KONZERTE

von Gay in May, 20.00

sen-Kliniken, 17.30

Neumarkt: Tribute to Status Quo Band -

20.15

SkaPunkTanz in den Mai

WALLENHORST

Mit Rahmenprogramm: Feuerkünstler, Filzen für Kinder, Walk-Acts, MärchenfigurenJonglage, Kirchhofsburg Buer, ab 11.15

OSNABRÜCK

TERMINE

- Russische Romanzen und Lieder, 15.00+16.30 Mr. Cracker - 50s Rock’n’Roll, 20.00

KONZERTE

Frauenliteraturkreis, Hofstel-

Westwer JUGENDZENTRUM

Irina Gefele & Viktor Sukhov

OSNABRÜCK

27. Kunsthandwerkermarkt -

MAIWOCHE

OSNABRÜCK X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Karl Dall – Der Opa, Rosenhof, 20.00

Streetdance, 14.00+15.30+17.00 Twer kulinarisch - Twerer Bier und Gebäck der Wolga-Bäckerei, ab 14.00 Kinderschminken, ab 14.30

KINO

MELLE

12

BÜHNE

Nikolaiort: Programm mit Crewiz -

sexuelle Gewalt und was macht den Umgang damit so schwierig?, EW-Gebäude, 19.00

Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Aussichtsturm Gersberg, 11.4515.45

Montag

MaiwochenAftershowparty,

Sonnendeck, 21.00

19.30

OSNABRÜCK

GROSSER WALD- & FAMILIENFLOHMARKT Freifläche Natruper Holz, Osnabrück Anmeldung erforderlich

Fr., 31.10.2014, 20 Uhr

Rolling Stone präsentiert:

GREGOR MCEWAN (Welcome Home Music/Rough Trade) + Guest VVK 8 € (+ Gebühr), AK 10 € Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 5.2014 51


werwowas KIDS

OSNABRÜCK

Jacques Stotzem, Peter Autschbach und Dave Goodman - Gitarristen, Lutherhaus,

Die Prinzessin auf der Erbse -

20.00

Strolchkonzert: Es grünt so grün - Ab drei Jahren, Theater

KIDS Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 10.00

am Domhof Oberes Foyer, 15.30 Spedition Koch International - Ausflug vom Museum

AUSSERDEM

Industriekultur für Kinder ab zwölf J., Treffpunkt Spedition Koch International, 16.00

OSNABRÜCK Energetische Gebäudesanierung – konkret - Informa-

tionsreihe, Volkshochschule, 18.30 Rassismen, Heteronormativität & mehrdimensionale Diskriminierung - Am Beispiel

15.

MAIWOCHE

ALEX GRENIER TRIO

Heute ist „Angers-Tag im Europadorf“ und aus unserer Partnerstadt kommt u.a. das Alex Grenier Trio. Die drei Franzosen spielen einen groovigen Elektro-Jazz, der auch mal zum Blues rüberschwenkt. Ihre Spielfreude und Energie bei den Improvisationen hat ihnen bereits viele KritikerPreise eingebracht. > NIKOLAIORT

16.

MAIWOCHE

MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN

Handgemachter Grog’n’Roll von Piraten für Piraten. Eine a(rrrr!)kustische Schatzsuche in die Tiefen der Karibik. Dabei treten Mr. Hurley und seine Pulveraffen in aufwändigen Piraten-Kostümen und mit Gitarre, Akkordeon, Flöten, Trommeln und drei Gesangs-Stimmen bewaffnet auf. > HERRENTEICHSTRASSE

von Queer of Color, Vortrag i.R. von Gay in May, Lagerhalle Spitzboden, 19.00 Paracelsus-Kliniken Vortragsreihe 2014 - „Neue Medi-

kamente gegen Krebs: Was wir von tumorbiologie-spezifischen Medikamenten erwarten dürfen“, Medienzentrum am Berliner Platz, 19.00 Stadtwerke-Vortragsreihe Die Kraft der Sonne – Solarstrom erzeugen und speichern, Zentrale der Stadtwerke Osnabrück, 19.00 Dialog der Kulturen - „GeistHeilung – Heilende Kraft des Wortes über Religion und Medizin“, Lagerhalle Raum 201, 20.00

Donnerstag

17.

KABARETT

DIETUTNIX

Sie leben, lachen, reden, denken, singen, sie sind aufgetakelt ... Das seit 2007 bestehende Ensemble stellt klar: „Es ist nicht zu leugnen, wolln wir auch gar nicht: Ja, wir sind Frauen. Wir sehen auch irgendwie so aus. Frauenkabarett gut und schön, aber man muss auch mal nen Witz machen dürfen.“ > IBBENBÜREN, BÜRGERHAUS

17.

BÜHNE

HOMMAGE AN HILDEGARD KNEF

Musikalisch begleitet von Kontrabass und Klavier nähert sich Anke Jansen mit ihrem unverwechselbaren Timbre authentisch und kurzweilig ihrem Vorbild Hildegard Knef. Ein unterhaltsames, musikalisches und abendfüllendes Programm, das unter die Haut geht. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

15 MAIWOCHE OSNABRÜCK Georgstraße: Just Pink - Pink Cover Show,

19.30

P SIEHE ARTIKEL Herrenteichsstraße: Bad Temper Joe - Blues, 19.00 Blues Gericht, 18.00 Joseph Myers - Singer/Song-

writer Pop, 21.00 Marius Tilly - Blues, 20.00 P SIEHE ARTIKEL Marktplatz: Sedman 5 - Pop, 19.00 Sobo Bluesband - Blues,

17.

WIRFÜRWEN

Über 150 Konzerte haben die vier Jungs von WirFürWen bereits quer durch die Republik geführt. Nach der letzten Deutschlandtour folgt nun die Tour zum brandneuen Album „Soweit alles gut“. Zu hören sind zwölf Songs, die zugleich Geschichten sind. WirFürWen liefern Statements zwischen Augenzwinkern und Fingerheben und brechen dabei eine Lanze für sich selbst: das Normale und das Außergewöhnliche, das Banale und das Tiefschürfende. Die Bremer Schule lässt grüßen und gönnt sich ihre eigene Kampagne. > HERRENTEICHSSTRASSE

52 STADTBLATT 5.2014

P

Die! Die! Die! + Sleaford Mods + Rah Rah, Gleis 22,

20.00 P SIEHE MUSIK Bill Evans Soulgrass - Jazz,

Rock, Blues & Bluegrass, Hot Jazz Club, 20.00 Iron Chic & No Weather Talks, Sputnikhalle, 20.30

OSNABRÜCK Bach für Cello solo - Mit Stu-

dierenden des Instituts für Musik, Institut für Musik Gartenhaus, 19.30

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Stadtteiltreff Alte Kasse, 19.30 Chor Taktlos lädt ein: Offene Probe - I.R. von Gay in May, Ev.

Familienbildungsstätte, 20.00

Freitag

16 OSNABRÜCK Alando Maidorf: Marc Pircher - Volksmusik,

15.30 Georgstraße: Bounce - Bon Jovi Tribute,

19.30 Hasestraße Bühne Kanzlei: Discovery Club - Cover-Pop,

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

Funk, Soul, 19.00 Hasestraße Bühne Lohstraße: Sauerland Schurken - Party-

Power-Band, 19.00

bot, Trash, 19.00

Hasestraße Bühne Schmales Handtuch: Doc Moralez - Schlager, 19.00 Hasestraße Bühne Sunderdiek: Sound Stars - Evergreens und

Thursday’s - Guitars, Dark,

mehr, 19.00

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00

Herrenteichsstraße: Aufgelegt - Die Band des NOZ

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.30 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

Votings, 18.00 GigMit - Band aus Ausschreibung, 19.00 Ego Split - Alternative Rock, 20.00 Laminus X - Romantic Alternative, 22.00 Mr. Hurley & Die Pulveraffen

OSNABRÜCK

KONZERTE

Osnabrücker Bürgerforum für Hellern - Diskussion und

MAIWOCHE ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

Neumarkt: Help! - Beatles Cover, 19.30 Nikolaiort: Angers kulinarisch - Blaue

14.00+15.30 P SIEHE TAGESTIPP Kinderschminken, ab 14.30 Benjamin Piat - Französischer Liedermacher, 14.45+17.15 Scarlet - Indie Pop, 16.15 Legends of Rock - Rock, 20.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

BÜHNE

Programm mit Alex Grenier Trio - Elektro Groovy Jazz,

MAIWOCHE

AUSSERDEM Jacques Stotzem, Peter Autschbach und Dave Goodman: Drei großartige Gitarristen auf einer Bühne verheißen einen abwechslungsreichen, spannenden Abend und zeigen, wie vielseitig akustische Gitarrenmusik sein kann.

20.00

Schokolade und Giffard Likör, ab 14.00

OSNABRÜCK

Immer noch Sturm - Peter

Handke, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

KINO FILMSTARTS R Godzilla (3D) - Action P SIEHE KINO

- Piraten Pop, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Marktplatz: Tina Sona - Soul, Rock, Pop,

19.30

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches US-Black-Angus-Beef

R Grace of Monaco - Drama, Biografie P SIEHE KINO R Im Namen des... - Drama, Thriller R Stereo - Thriller P SIEHE KINO R Watermark - Dokumentation

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Trovaci - Ska, Punk, Pop, 21.00

P SIEHE ARTIKEL Neumarkt: Sofa Band - Party, 19.30 Nikolaiort: Canakkale kulinarisch - Göz-

KUNST OSNABRÜCK

Adriano Batolba Orchestra -

Atelier Trieb, 19.30

Rockabilly, 21.00 P SIEHE ARTIKEL

leme und Ayran, ab 11.00

KIDS OSNABRÜCK

- Kanun, Orgel und Gesang, 14.00+15.00 Kinderschminken, ab 14.30 Band Bros - Coverband aus Canakkale, 15.00+17.30 Dance of Harmony - Traditioneller türkischer Tanz, 16.00+17.00 United Four - Rock, 20.00

Die Prinzessin auf der Erbse -

KONZERTE

ca. 25 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30

Jonathan Kluth, Bunker

Ulmenwall, 20.30 LEMFÖRDE Alegra & The Özdemirs -

Blues, Soul, Amtshof, 20.00 LENGERICH Jazz Bistro - Karl Farrent und die Amazon Factory, Gempt-

halle, 20.00 MÜNSTER The Teamsters, Gleis 22,

20.00 Stromae + Support, Jovel,

20.00

Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 10.00

deck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Tanzen! Die Foyerparty in der Lagerhalle nach der Maiwoche, Lagerhalle, 22.00 Fridays Delight, Alando Palais,

23.00 Hot Sauce - Classic HipHop,

Musik, 13.00+14.00+15.00+16.30

Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Fahrradtour

Meet & Greet mit Marie-Andrée Fallu - Gespräche zur

Ausstellung i.R. von Gay in May, Lagerhalle, 19.30 Kneipentour - I.R. von Gay in May, Treffpunkt Heger Tor, 21.00 IBBENBÜREN Ibbenbürener JugendPolitKultur Festival – Jetzt mal Tacheles - Dialog zwischen Po-

litikern und Jugendlichen, abends Programm aus Poetry Slam und Musik, Goethe-Gymnasium, ganztägig

Samstag

17 MAIWOCHE OSNABRÜCK Alando Maidorf: DFB Pokalspiel - Übertragung

aus Berlin, 20.30 Georgstraße: Undercover Crew - Rock, Pop,

Classic Cover, 19.30 Hasestraße Bühne Kanzlei: Sonor Teutonicus, 15.00 Der wahre Jakob - Akustik

Glanz & Gloria, 23.00

Pop, 19.00 Funkbar - Funk & Soul, 21.30 Hasestraße Bühne Lohstraße: Borgloher Dorfmusikanten,

BÜHNE OSNABRÜCK Vanda - Antonín Dvorák, Theater am Domhof, 19.30 Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

baumeder, Probebühne, 20.00

15.00 The Beat - Hits der 50er-80er,

19.00 Hasestraße Bühne Schmales Handtuch: Red Hot - Der John Fogerty aus

Melle, 19.00

HIDDENHAUSEN Margie Kinsky - Kabarett, Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

Hasestraße Bühne Sunderdiek: First Take - Rock Klassiker,

VERSMOLD

Herrenteichsstraße: Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

Eva Eiselt – Geradeaus im Kreisverkehr - Comedy, Aula

19.00

tings, 18.00

der Hauptschule, 20.00

Eternal Spirit - Hanseatic Brit-

LITERATUR

Andre Baldes - Singer/Song-

OSNABRÜCK Wenn Musik der Liebe Nahrung ist: 450 Jahre William Shakespeare - Dialog der So-

nette William Shakespeares mit Lautenmusik und Liedern von John Dowland, Renaissancesaal Ledenhof, 20.00

Bier, ab 11.00

OSNABRÜCK

Trust in Bass - Drum&Bass,

DubStep, Kleine Freiheit, 23.00

19.30 Nikolaiort: Haarlem kulinarisch - JopenProgramm mit MusicalSchule - Theater, Tanz und

CLUBS&PARTY

MaiwochenAftershowparty, Sonnen-

Neumarkt: Back to the Roots - Top 40,

AUSSERDEM

Abstürzende Brieftauben & Support, Sputnikhalle, 20.00

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00

19.15

Liebe macht Kunst - Vortrag,

Programm mit Grup Akasya

BIELEFELD

Luca und die Astronautenband - Singer/Songwriter,

Pop, 19.00 writer, 20.00 Joga Club - Pop, 22.00 Wir für Wen - Romantic Alternative, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Marktplatz: Happy Jazz Society - Oldtime

Jazz, 15.00

23. - 25. Mai 2014 Hindenburgstraße Alt-Georgsmarienhütte

en t t ü H 31.

Haarlemer Straatorkest Musikkapelle aus Haarlem, 13.30+14.30+18.00 Dr. Harmse Trio - Haarlemer Hammond Soul, 15.30+17.00 Decoy - Rock, Pop, Soul, Disco, 20.15 P SIEHE ARTIKEL Spielplatz Adolf Reichweinplatz: Murmelbahn für Kinder,

14.00-18.00

KONZERTE OSNABRÜCK Orchester Osnabrücker Musikfreunde - Modest Mus-

sorgsky, Eine Nacht auf dem kahlen Berge, Sergej Prokofjew, Peter und der Wolf, Nikolai Rimski-Korsakow, Scheherazade op. 35, Freie Waldorfschule Evinghausen, 17.00 MINDEN

Markt Weitere Infos: Stadt Georgsmarienhütte Tel. 05401/850-250 www.georgsmarienhuette.de

Caroline Lacaze & The Mighty Mocambos, Jazz-Club,

21.00 MÜNSTER The Stanfields + Ace Cutter and the Riot Squad, Gleis 22,

20.00 Unaussprechliche Culthe Festival No.1 - Ophis, Frynask,

Total Negation, Hallig, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Kniffel of Death – Weekend special: Grillen bei gutem Wetter, Bastard Club, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 MaiwochenAftershowparty, Sonnen-

deck, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Tanzen! Die Foyerparty in der Lagerhalle nach der Maiwoche, Lagerhalle, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof,

22.00 OS-Gay-Night - I.R. von Gay in

May, Nize Club, 22.30 Saturday Night Fever mit Maiwochen-Special, Alando

Palais, 23.00 Mixtape - Pop, Indie, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Lights & Music - Indie, Rock,

Electronics, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00 STADTBLATT 5.2014 53


werwowas Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Works, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Jenseits von Fukuyama -

Thomas Köck, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Johannes-Passion - Johann Sebastian Bach, Theater am Domhof, 19.30 Tatwort: Mord - Improvisorium, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Hommage an Hildegard Knef - „So oder so ist das Le-

18.

MAIWOCHE

SCHOOLS ON ROCK

Am letzten Tag der Maiwoche findet das Finale des Contest „Schools On Rock“ statt. Junge Bands aus Osnabrück und der Region können hier ihre Karriere starten. Also hingehen, anfeuern und den Stars von morgen lauschen! > HERRENTEICHSTRASSE

21.

LESUNG

ROGER WILLEMSEN

Ein Jahr lang besuchte Roger Willemsen den Deutschen Bundestag und verfolgte von der Tribüne das Geschehen. Das Ergebnis ist sein neues Buch „Das hohe Haus“. Auf der Bühne präsentiert er die parlamentarische Exkursionen gemeinsam mit Schauspielerin Annette Schiedeck und Moderator Jens-Uwe Krause. > LAGERHALLE

ben“, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel – Das pefekte Paar,

Universum, 20.00 IBBENBÜREN Dietutnix: Aufgetakelt! - Ka-

barett, Bürgerhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

SPORT BRAMSCHE Bramscher Ruder Regatta,

Eilers Hafen Mittellandkanal, 09.00-18.00

GROLSCH SONG NIGHT

Diesen Monat mit: Camille Bloom (USA), Eric Devries (NL) und Deine Cousine (Hamburg). Camille Bloom (Foto) gastiert bereits zum sechsten Mal bei der Song Night. Ihr dynamisches Gitarrenspiel und ihre ungewöhnlich starke und kraftvolle Stimme sind die Basis für ihre intensive Bühnen-Performance. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

22.

ROCK

BRNS

Die Multi-Instrumentalisten aus Brüssel – ihr Bandname spricht sich Brains aus – experimentieren mit Rock und Elektronik herum. Das klingt mal wild und mysteriös, dann wieder unglaublich eingängig. Definitiv eine der neuen jungen Bands, die 2014 steil gehen wird! > KLEINE FREIHEIT

23.

LESUNG

SABINE HEINRICH

Die bekannte Moderatorin (1LIVE) liest aus ihrem Debütroman „Sehnsucht ist ein Notfall“. Darin erzählt sie die rührende Geschichte zweier Frauen – Oma und Enkelin – die zusammen nach Italien ans Meer fahren und ihr Leben neu starten. > LAGERHALLE

Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

tings, 19.00 Friesisch Herb - Acoustic Co-

ver, 18.00 Schools On Rock - Contest,

14.00

P SIEHE TAGESTIPP Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

tings, 21.00 Charmana - Rock, 20.00 Marktplatz: Konsession Bigband feat. Karl Farrent - Jazz-Bigband,

15.00 Männersache - A-Cappella,

19.00 Blues Company feat. The fab. BC Horns & The Soul Sistaz - Blues, 20.00 Neumarkt: Caught Indie Act - Indierock

Coverband, 19.30 P SIEHE TITELSTORY Nikolaiort: Derby kulinarisch - Thorntons

Chocolate, ab 14.00 Programm mit The Pipes and Drums of the Royal British Legion e.V. - Dudelsack-

spieler, 14.00+15.30 Harriet - Gitarristin aus Derby,

14.30 Dammit Jack - Rock/Pop,

16.00

Freies Training zum 1. Georgsmarienhütter City-Kartrennen - Qualifying ab 14.00

Jamie Joseph - Soul, 17.30 Zack Zillis - Partyhits & Chart-

Uhr, Rennen ab 15.00 und 17.00 Uhr, Kartbahn, 11.00

Spielplatz Adolf Reichweinplatz: Mobiles Kasperletheater -

OSNABRÜCK SONGWRITER

tings, 13.00

GEORGSMARIENHÜTTE

AUSSERDEM

22.

Herrenteichsstraße: Aufgelegt - Band des NOZ Vo-

Inter!Culture Gartenfest Gemeinsames Gestalten einer Gartenskulptur, Friedensgarten Ecke Haster Weg/Vehrter Landstr., 14.00 Ballett Einsteiger - 25 Jahre Tanzforum, Tanzforum, 15.0017.00 Jazz Dance Einsteiger - 25 Jahre Tanzforum, Tanzforum, 18.00-20.00 Dawit Getachew - Jazzkonzert i.R. von Afrika in Osnabrück 2014, Bonnuskirche, 19.00 Rainbow Flash - I.R. von Gay in May, Rathausplatz, 19.00

MÜNSTER Flohmarkt, Promenade, 08.00-16.00 WALLENHORST Patchwork- und Quiltausstellung der Dancing Hands aus Osnabrück - Handgenäh-

te Decken und Wandbehänge, Ausstellungseröffnung, Heimathaus Hollager Hof, 11.00

cover, 19.45

Für drei bis sieben J., 15.0018.00

KONZERTE OSNABRÜCK Konzert Osnabrücker Musikfreunde, OsnabrückHalle,

17.00 BAD IBURG Iburger SommerKulturGenuss: Top Lights - Swing &

Evergreens der 30er und 40er Jahre, Dörenberg-Klinik, 15.30 BIELEFELD Soft Metals, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Jazzfrühstück, Pension Schmidt, 11.00 Liz Green, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE

Sonntag

18 MAIWOCHE OSNABRÜCK Georgstraße: Kay Ray - Edel-Punk, 19.30

54 STADTBLATT 5.2014

OSNABRÜCK Einführungsmatinee zur Premiere von Macbeth -

Shakespeare, Theater am Domhof Oberes Foyer, 11.30 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 18.30 X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel – Das pefekte Paar,

Universum, 20.00

SPORT GEORGSMARIENHÜTTE Warm Up zum 1. Georgsmarienhütter City-Kartrennen -

Rennen um 13.00, 14.45 und 17.00, Siegerehrung gegen 18.45 Uhr, Kartbahn, 12.00

KIDS OSNABRÜCK Passagen Kids Club: Das magische Haus, Filmpassage,

14.00 Kuck mal – 8. Osnabrücker Kindertheaterfest - „Ab in

die Botanik“, Botanischer Garten, 15.00-18.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Unbekannter Piesberg Wanderung 3 Std., Museum Industriekultur, 10.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Audi-Stammtisch, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00 Sonntagsspaziergang - Thema: „Geheimnisvolle Wasserwelt“, Pflanzenleben am und im Teich, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 8. Historischer Handwerkermarkt – Vom Fassmachen bis zum Filzen - Außerdem

„Markt der Sammler“ i.R. des Internationalen Museumstags, Museum Industriekultur, 11.0018.00 Motorradtour - I.R. von Gay in May, Treffpunkt Star-Tankstelle, 11.00 Philosophisches Café, BlueNote, 11.30 Doppelkopfturnier - I.R. von Gay in May, Confusion, 14.00 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung - Öffentliche Führung

durch die Ausstellung, um 11.30 auf Russisch, Felix-NussbaumHaus, 15.00 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 Forum Migration - „Osnabrücker Migrationsgeschichte“, Villa Schlikker, 17.00 Gourmetvortrag Istanbul Bildervortrag von Klaus Kirmis, Steigenberger Hotel Remarque, 17.30 Gay in May Gottesdienst I.R. von Gay in May, Kirche St. Joseph, 19.00 BRAMSCHE Internationaler Museumstag – Weben & Leben, Markt zum regionalen Lebensmittelhandwerk - Aktionen,

Führungen, Musikshow („Groove Onkels“), Nassfilzen für Kinder, Tuchmacher Museum, 10.00-17.00 WALLENHORST Patchwork- und Quiltausstellung der Dancing Hands aus Osnabrück - Handgenäh-

te Decken und Wandbehänge, Ausstellungseröffnung, Heimathaus Hollager Hof, 11.0018.00


Montag

19 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

BÜHNE BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel – Das pefekte Paar,

Universum, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Café Resistance, substAnZ,

19.00 Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Day of Language, Unikeller, 20.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE

Masha Qrella -

Songwriter/Pop, EulE, 21.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

OSNABRÜCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30 Romeo und Julia - Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

BÜHNE

BRAMSCHE

Figurentheater, 20.00

Theatergruppe KuddelMuddel – Das pefekte Paar,

Impro-Open-Stage – Improvisorium, BlueNote, 20.30

Universum, 20.00 LENGERICH Vorhang auf - Jeder darf sich auf der Bühne präsentieren, Gempthalle, 20.00

OSNABRÜCK Jenseits von Fukuyama -

Thomas Köck, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ju./Erw.,

BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel – Das pefekte Paar,

Universum, 20.00

Die neue Agrobiodiversitätsanlage im Garten -

„Was hat pflanzliche Vielfalt mit Anti-Aging zu tun?“, Botanischer Garten (Bohnenkamphaus), 19.00 Karl der Große und die Osnabrücker Welfen – Wie die evangelischen Fürstbischöfe den Kaiser zu vereinnahmen suchten - Vortrag i.R. von

Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Forum am Dom, 19.00 Schauspiel Extra: Kriegsenkel - Vortrag von Bettina Alber-

ti mit Diskussion anl. der Inszenierung von „Immer noch Sturm“, Theater am Domhof Oberes Foyer, 19.30 Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog - Vortrag und Diskussion

mit Christopher Clark, Universität Schlossaula, 19.30

KINO

Simkhat Hanefesh - Klezmer,

FILMSTARTS R Urlaubsreif - Komödie, Romanze R Das magische Haus Abenteuer, Familie R Enemy - Thriller P SIEHE KINO R Fräulein Else - Drama, Romanze R Lifelong – Hayatboyu Drama R Paris um jeden Preis - Komödie P SIEHE KINO R Words and Pictures - Komödie, Drama P SIEHE KINO R X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Action R Zeit der Kannibalen - Komödie

Mörser + Yacoepsae + Svffer

LITERATUR OSNABRÜCK

Donnerstag

22

Frauenleben – Männergleich: das Leben der Rosa Luxemburg - Literarisch-

musikalische Collage von und mit Lore Seichter-Muráth, Renaissancesaal Ledenhof, 19.30 Lesung mit Daniela Matjevic: Wenn Frauen Frauen lieben – und andere chaotische Gefühle - I.R. von Gay in May,

Felix-Nussbaum-Haus, 19.30 - Geballer, Bastard Club, 20.00 Tim Fischer - „Geliebte Lieder“, Lagerhalle, 20.00

Der wandlungsfähigste

P Chansonnier unserer Tage stellt sein neues Bühnenprogramm „Geliebte Lieder“ vor. Lieder, die man schon immer mit Tim Fischer in Verbindung bringt und solche, die er noch nie gesungen hat – von Jacques Brel, Georg Kreisler, Ludwig Hirsch, Steven Sondheim oder Udo Lindenberg.

BIELEFELD HopfSandKoke, Bunker Ulmenwall, 20.30 Motorpsycho, Forum, 21.00 P SIEHE MUSIK

HASBERGEN Cronemeyers Jazzkränzchen

La Coquette, 20.00

- Dixi, Swing und Blues, Töpferei Niehenke, 20.00

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

LINGEN

KINO

KONZERTE

Dr. Eckart von Hirschhausen,

STADTBLATT präsentiert

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

MÜNSTER

LITERATUR

EmslandArena, 20.00

Katrin Bauerfeind - „Mit fehlt

MÜNSTER

STADTBLATT präsentiert

Smoking Vino - Punk und Jazz, SpecOps, 20.30

KINO

ein Tag zwischen Sonntag und Montag – Geschichten vom schönen Scheitern“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE KALENDER-TITEL

Sandra Lüpkes - Musiklesung

zum neuen Buch „Das kleine Inselhotel“, Fachwerk Gievenbeck, 20.00

OSNABRÜCK Filmpassage: Original Version: Godzilla (2D), 21.00

AUSSERDEM

P SIEHE KINO

OSNABRÜCK

Lagerhalle: Blau ist eine warme Farbe -

Cinestar: CineLady Preview: Urlaubsreif, 19.45 Filmpassage: Ladies Night: Urlaubsreif -

Shantel & Bucovina Club Orkestar - Balkan Pop, Bastard

Mit Sektempfang, nur für Frauen, 21.00

30. Grolsch Songnight - Ca-

Liebesdrama i.R. von Gay in May, 19.30

Preview: X-Men – Zukunft ist Vergangenheit 3D, 21.00 Lagerhalle Spitzboden: Blut muss fließen – Undercover unter Nazis, 20.00

Werksführung VW – VDI Aktionswoche 2014 - Bustrans-

AUSSERDEM

LITERATUR

fer zum VW Werksgelände, 13.30 Uhr Mittagessen in der neuen Mensa „Westerberg“, Ab Hochschule, gegenüber der neuen Mensa, 09.30 Vis-à-Vis - Special i.R. von Gay in May, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15

OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00

OSNABRÜCK

WALLENHORST

„Die dünnen Jahre sind vorbei“, Rosenhof, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Eröffnung der VDI Aktionswoche 2014, Hochschule, Se-

natssitzungssaal, 08.45

Frauenliteraturkreis, Hofstel-

le Duling, 15.30-17.00

Dienstag

Haus der Jugend, 20.00

Haus“ – Ein Jahr im Parlament, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Lalelu – VDI Aktionswoche 2014 - A-Cappella-Comedy,

KIDS

Türkei nach der Kommunalwahl - Bündnis 90/Die Grünen,

Mittwoch

20 21

KONZERTE BIELEFELD

What a Waste of Beauty,

Bunker Ulmenwall, 20.30 Solids, Forum, 21.00 P SIEHE MUSIK MÜNSTER Regal, Gleis 22, 20.00 Allison Crowe - Singer/Songwriter, Hot Jazz Club, 20.00

Roger Willemsen - „Das hohe

KONZERTE OSNABRÜCK 2. Domorgelmusik - Julia Ar-

ling, Domkantorin, Domkirche, 20.15 MÜNSTER Sean Paul - „Full Frequency“ Tour 2014, MCC Halle Münsterland, 20.00 P SIEHE MUSIK

Club, 20.00 P SIEHE MUSIK mille Bloom, Eric Devries, Deine Cousine, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Florian Weber Biosphere Jazz, BlueNote, 20.30 STADTBLATT präsentiert BRNS, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Pop!Session, Unikeller, 21.00

brück im Übergang – Osnabrück 1918/19 und 1932/33“, Gespräch mit Christoph Rass, Villa Schlikker, 16.30 Doctor scientiae musicae – Musik als Wissenschaft im Raum der Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien - Vortrag i.R.

von Süße Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Universitätsbibliothek, 18.15 Homosexualität und Epigenetik? - Vortrag i.R. von Gay in

May, Universität Schloss, 18.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Lesbenstammtisch - I.R. von

Gay in May, Baroque, 19.00

Osnabrücker Bürgerforum für Kalkhügel, Wüste - Dis-

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

Stadtgespräche 2013/14 – 135 Jahre Osnabrücker Museumsgeschichte - „Osna-

Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30

Green Alles Grün Tour 2014 Support Act CR7Z & Philo, Hot Jazz Club, 20.00

Mensch Karnickel - Rudolf

OSNABRÜCK

Mensch Karnickel - Rudolf

MÜNSTER

CLUBS&PARTY

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

Neue OZ Wissensforum: Performance, OsnabrückHalle,

OSNABRÜCK Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30

KIDS

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Alkestis - C. Zerogrammi, emma-theater, 19.30 Vanda - Antonín Dvorák, Theater am Domhof, 19.30

19.30 kussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Stadtteiltreff Alte Kasse, 19.30

Freitag

23 KONZERTE OSNABRÜCK Jazzer spielen Klassik -

Mozart, Chopin, Ligeti, Liszt, Institut für Musik Gartenhaus, 17.00 Folkevent im Bürgergarten Duo Franzilo, Duo Michaela Blum und Reiner Mix, TrioRio, folk venner, Bürgergarten, ab 18.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Maibaumparty der Neuen Osnabrücker Zeitung - Live

auf der Alandobühne: DJ Ötzi, Alando Palais, 19.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Kneipenquiz, Unikeller, 20.30 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 EMP Rocknacht Bandspecial: Marilyn Manson - Rock,

Metal, Numetal, Hardcore und Marilyn Manson, Hyde Park, 22.00 Our Darkness - Gothic EBM, Industrial, Works, 22.00 Beat the Brat - Beat, Motown, Disko, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Sherlock Holmes jagt Hieronymus Bosch - Martin Barka-

witz, StadtgalerieCafe, 19.00 Die Comedian Harmonists -

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

baumeder, Probebühne, 20.00 RESTRUP Leben - Eine Zelttheater-Produktion nach E. St. Smith, Zelt im Hof der Compagnia Buffo Bippen, 20.00 STADTBLATT 5.2014 55


werwowas TECKLENBURG Markus Krebs - Comedy, Kulturhaus, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Auf Friedensschwingen durch die Nacht - Die lange

Nacht der Kiche mit der Geschichtenerzählerin Sabine Meyer, Paul-Gerhardt-Kirche, 18.45-23.30

24.

STONER-ROCK

MOJO JAZZ MOB

Eine East/West-Connection von Ostbunker und Westwerk präsentiert gleich drei Bands aus dem Bereich Stoner-Rock und Hardcore: The Coffin Riders, Hayser und Greenleaf (Foto) aus dem schwedischen Musikhotspot Borlänge, wo auch Mando Diao zuhause sind. Da bebt der Schinkel. > OSTBUNKER

25.

MINIMALMUSIK

JOACHIM RAFFEL

Neben seiner Arbeit auf dem Gebiet des Jazz hat der Pianist Joachim Raffel seit einiger Zeit auffallend oft Musik und Konzepte entworfen, die als „New Minimal Music“ einzustufen. Hier wird sein neuestes Stück „Minimaloption“ für Vokal-Ensemble, indisches Harmonium, Percussion und Tanz zu hören und zu sehen sein. > SCHLOSS

STADTBLATT präsentiert Sabine Heinrich - „Sehnsucht ist ein Notfall“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KUNST WALLENHORST Farbenspiel – Die Sprache der Farbe - Bilder von Brigitte

Struif, Ausstellungseröffnung, Rathaus, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Leo und PIAAC – Wird die Bildungskluft in Deutschland immer größer?, Volks-

hochschule, 11.00 Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Kleine Alltagsfluchten – die Feierabendtour - Fahrradtour

ca. 35 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 17.30 Crossover – Studierende machen Programm zur Langen Nacht der Kirchen - Ru-

26.

LESUNG

SVENJA LEIBER

Mit ihrem neuen Buch“Das letzte Land“ legt die Wahl-Berlinerin einen eindrucksvollen Bildungsroman über ein ganzes Künstlerleben vor, das fast das gesamte letzte Jahrhundert in Deutschland umspannt. Für so etwas bekommt man schnell mal den Deutschen Buchpreis ... > BLUE NOTE

30.

ROCK

SLUT

In ihrer 20-jährigen Karriere haben sie so einiges ausprobiert, u.a eine Vertonung von Brechts „Dreigroschenoper“. Doch am Ende sind Slut einfach eine der besten deutschen Rockbands mit grandiosen Songs wie „Easy To Love“ oder „If I Had A Heart“. > LAGERHALLE

delsingen, Improtheater, Songwriting-Slam u.a., Gymnasialkirche, 18.00-23.45 Die Asyl Monologe, Freiraum Petersburg, 19.00 2. Ökumenische Nacht der Kirchen, Kirchen, 20.00

P SIEHE EVENTS BRAMSCHE Stadtfest – Auftakt-Party mit der Band „Lindstärke 10“, Innenstadt, 20.00

Am 23. und 24.Mai ist es wieder soweit: Der Duft von saftigen Steaks, gegrillten Würsten, leckeren Waffeln und Pizza zieht durch die Bramscher Innenstadt. Los geht es mit der Band Lindstärke 10 mit ihrer eindrucksvollen Udo-Lindenberg-Panik-Show. Am Samstag geht’s weiter mit Musik, Walk-Acts und Kleinkünstlern. Und am Abend die Smokie Revival Band sowie „Europas beste Rolling Stones Show“ mit der Band Voodoo Lounge.

P

31.

KONZERT

AFRIKAMIE OPEN AIR

Drei Live-Acts spielen auf dem Afrikamie Open Air, das den Auftakt bildet für das diesjährige Afrika Festival. Die Band Kunbe stammt zum Teil aus Mali sowie aus Osnabrücks Partnerstadt Angers. Gcina Mhlophe ist die Schirmherrin des Festivals und eine Storytellerin, Performerin und Tänzerin. Und schließlich Adwoa Hackmann (Foto). Die in Berlin lebende Sängerin und Gitarristin mit ghana’ischen Wurzeln spielt im Stil von Prince und Jimi Hendrix einen funkigen Rock-Pop-Blues. > HAUS DER JUGEND

56 STADTBLATT 5.2014

GEORGSMARIENHÜTTE Hüttenmarkt - 20.00 Uhr Blues Brothers Revival Band „Still on a mission“, 21.30 Feuerwerk, Ortsmitte, ab 17.00 P SIEHE EVENTS

Samstag

24 KONZERTE OSNABRÜCK East & West Cooperation – Stoner & Hardcore Festival -

Greenleaf, The Coffin Riders, Hayser, Mojo Jazz Mob, Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Klangkonzert - KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll, Gertrudenkirche, 21.00

BAD IBURG 7. Jazz-Festival auf der Schlosswiese - Boogielicious

feat. Sydney Ellis, 17.00 Jazz Connection, 20.00 Uhr Allotria Jazz Band, Schlosswiese, 14.30 MINDEN 360 Grad Weltmusik - Kon-

zert mit Saimaa – Finnischer Tango, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 MÜNSTER David & Götz – Die Showpianisten - „Die schönste Zeit ist

jetzt“, Konzert an zwei Flügeln, Aula am Aasee, 20.00 Forensick Festival Vol. 1 Trash, Groove, Death-Metal, Sputnikhalle, 20.00 SCHÜTTORF Xandria - Gothic Metal, Support: Stream of Passion, Arven, UJZ Komplex, 20.00

Club 40 Party, Rosenhof,

21.00 Rudeltanzen, Sonnendeck,

21.00 Saturday Night Fever – Übertragung Champions League Finale bei deutscher Beteiligung, Alando Palais,

22.00 Moviestar - Hits aus Film und Fernsehen, Hyde Park, 22.00 Schools Out - Rock, Pop, Indie, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Audiovisuelle Partyreihe, Pop, Rock, Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Bunker Druck - Techno, Works, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Jenseits von Fukuyama -

Thomas Köck, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Macbeth - Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 FreiLauftheater-Voraufführung: Speicher 49 – du warst noch nie so glücklich - Schau-

spiel, Tanztheater und Musik, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE RESTRUP Leben - Eine Zelttheater-Produktion nach E. St. Smith, Zelt im Hof der Compagnia Buffo Bippen, 20.00

LITERATUR

WALLENHORST

OSNABRÜCK

Konzertabend mit der Gruppe Venner Folk - Traditionelle

Kültur im Gewächshaus Deutsch-türkischer Nachmittag mit Musik und Literatur, Blumen Kersten, 16.00

und alte Tanzmusik aus Deutschland, Irland, Norwegen, Schweden und Finnland, Heimathaus Hollager Hof, 19.00 Gitarrenkonzert mit John Goldie - Akustik-Gitarrist, Jazz,

Blues, Celtic und Funk, Ruller Haus, 20.00

SPORT OSNABRÜCK Champions League Finale auf Großbildleinwand, Lager-

halle, 20.15

CLUBS&PARTY

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00

Riesenbecker Sixdays - Zieleinlauf der 600 Läuferinnen mit Rahmenprogramm, Neumarkt, 14.00-17.30

25 Jahre Shock Records – Die Fete - Live Acts & die Ur-

gesteine des Shock Shops, Bastard Club, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00

DAVON TRÄUMT AMERIKA:

RIESTE 24h-Mountainbike-Rennen,

Beim Alfsee, ab 14.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 6. Offizielle Stadtmeisterschaft im Tischfußball Doppel, Haus der Jugend, ab 11.00

BIER GARTEN Bereits zum sechsten

P Mal findet die MeisterAchmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

schaft statt. Da es sich gleichzeitig um ein Ranglistenturnier des Deutschen Tischfußball Verbands han-


Grill-Tour ins Belmer Hinterland - Radtour 60 km mit 350

hm Steigung, Radtstation am Hauptbahnhof, 12.00 Erste Osnabrücker BonsaiAzaleentage - Club der Bon-

saifreunde Osnabrück e.V. zum 30-jährigen Bestehen des Botanischen Gartens, Botanischer Garten (Bohnenkamphaus), 14.00-18.00 Living Inter!Culture Festival, Freiraum Petersburg, 15.00 Lesbisches Speeddating I.R. von Gay in May, Baroque, 20.00 Gay in May – Die Party, Penthouse Club, 22.30

IBBENBÜREN Die besondere Note: Legno con Passione - Blockflöten-

Quartett, Christuskirche, 19.00 MELLE Joachim Raffels Sound by Sound Ensemble: Minimaloption - Zur Finissage der Fo-

toausstellung von Ulrich Heemann, Orangerie Gut Ostenwalde, 11.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Jazzfrühstück, Pension

Schmidt, 11.00 Vanessa Voss präsentiert Max Buskohl - Songwriter,

Pension Schmidt, 20.00 WESTERKAPPELN Meister-Duo-Klassik - Bach, Beethoven, Schubert, Brahms, Kulturhof Westerbeck, 19.00

GEORGSMARIENHÜTTE Hüttenmarkt - 15.30 Kindertheater „Monstersalat“, 17.00 Blasorchester Musikverein Georgsmarienhütte, verkaufsoffener Sonntag bis 18.00 Uhr, Ortsmitte, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

Montag

26 KONZERTE OSNABRÜCK

BAD IBURG

CLUBS&PARTY

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Bennofest in der Bad Iburger Innenstadt und Eröffnung des Kneipp-Erlebnisparks -

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

MÜNSTER Nick Chim, Pension Schmidt, 20.00

BÜHNE

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Ein Stück RAF - Jugendclub Mania, emma-theater, 19.30

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

Acapella-Gruppe Männersache, Tommy Schneller Band, Tanzund Mitmach-Aktionen, Zauberei, Stelzenläufer, Innenstadt, ganztägig P SIEHE EVENTS BRAMSCHE Stadtfest - Musik, Tanz, WalkActs, Marching-Bands, Kleinkünstler, Live-Musik, Flohmarkt, 20.00 Uhr „Smokie Revival Band“, im Anschluss „Voodoo Lounge“, Innenstadt, ganztägig GEORGSMARIENHÜTTE Hüttenmarkt - 20.00 Showund Partyband „Hangover“, 22.00 Uhr „Fats Meyer“, Ortsmitte, ab 11.00 P SIEHE EVENTS

Sonntag

25 KONZERTE OSNABRÜCK Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag – Orgelkonzert - 18.00 Uhr Mu-

siksaal – Sinfonie und „Magnificat“, 19.30 Schlossaula – Kammermusik für Soli, Flöte, Cembalo, Lutherkirche, 16.00 Al Di Meola and Band play Beatles and more, Theater

am Domhof, 20.30 P SIEHE MUSIK

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tages-Rad-Reise nach Fürstenau - Radtour 99 km, ADFC

Infoladen am StadtgalerieCafe, 09.00 Erste Osnabrücker BonsaiAzaleentage - Club der Bon-

saifreunde Osnabrück e.V. zum 30-jährigen Bestehen des Botanischen Gartens, Botanischer Garten (Bohnenkamphaus), 10.00-18.00 Eine deutsche Stadt im Ersten Weltkrieg. Osnabrück 1914-1918 - Erster Tag der neu-

en Ausstellung, Museum Industriekultur, ab 10.00 OSNABRÜCK Palmen – Fürsten des Pflanzenreichs - I.R. von Süße

Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Botanischer Garten, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz SBZentralmarkt Atter, 11.00-18.00 Piesberger Sonntagscafé & Fossilien-Expedition Abenteuer Piesberg, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Piesberg-Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30 Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung - Öffentliche Führung

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Svenja Leiber: Das letzte Land - Lesung in der Reihe LIT-

TERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM WALLENHORST Frauenliteraturkreis, Hofstel-

le Duling, 15.30-17.00

Dienstag

27

Modern Contemporary Basic

Club, 20.00

Euregio-Musikfestival: Flamenco-Konzert mit Cris Lopez und Mauritius Castello,

BAD IBURG

BIELEFELD 17 Hippies, Ringlokschuppen, 20.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

KONZERTE

BAD IBURG

Schlosskonzert mit Serra Tavsanli, Schloss Iburg, 18.00

OSNABRÜCK

durch die Ausstellung, um 11.30 auf Russisch, Felix-NussbaumHaus, 15.00 HipHop Teens - 25 Jahre Tanzforum, Tanzforum, 15.00-17.00 - 25 Jahre Tanzforum, Tanzforum, 18.00-20.00

Schloss Iburg, 11.30

KINO

VfL Heimatabend – Saisonbilanz, Lagerhalle, 20.00 Bennofest in der Bad Iburger Innenstadt und Eröffnung des Kneipp-Erlebnisparks -

Tanz- und Mitmach-Aktionen, Zauberei, Stelzenläufer, Innenstadt, ganztägig P SIEHE EVENTS

GESTALTUNG: BVW WERBEAGENTUR, FOTO: ANGELA VON BRILL

delt, werden zahlreiche Spieler/innen aus Niedersachsen und NRW erwartet. Anmeldung unter info@osc-mavericks.de.

OSNABRÜCK

AFRIKA AT HOME ABROAD – ZUHAUSE IN DER WELT 30. MAI–26. JUNI 2014 SCHIRMHERRSCHAFT:

Dr. Gcina Mhlophe S dafrika Prof. Dr. Karl-Heinz Hornhues Deutschland

TANZ & THEATER MARKT & MUSIK LITERATUR & FILM AUSSTELLUNGEN VORTRÄGE & DISKUSSIONEN

Mos Generator + Wooly Antshake - Stoner, Bastard

IVAL AFRIKA FEST T 14 1. JUNI 20 31. MAI &

ER

KONZ LOPHE -OPEN AIR • GCINA MH FRIKAWOMA IE A HACKMANN gend r Ju KUNBE • AD Haus de nenhof,

BIELEFELD Carlsander, Bunker Ulmenwall, 20.30

In

AFRIKANISCHE

R MARKT • GO

TTESDIENST

MÜNSTER Die Höchste Eisenbahn, Gleis

22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00

FÖRDERER & PARTNER:

www.osnabrueck.de/afrika STADTBLATT 5.2014 57


werwowas Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

sen, Rosencrantz, Festplatz Sportgelände Hunteburg, 19.00

BÜHNE

halle, 20.00

OSNABRÜCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30 Ein Stück RAF - Jugendclub Mania, emma-theater, 19.30 Macbeth - Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 Palace – Jean-Michel Ribes -

Theater in französischer Sprache, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Original Version: X-Men: Days of Future Past (2D), 21.00 Lagerhalle: Die Moskauer Prozesse - Do-

kumentation, 18.00+20.15

BOHMTE Hunteburger Open Air - Mad-

Musikabend – Best of 10 Jahre Kleiner Chor, Gempt-

MINDEN DeVille & This Guys - A Tribu-

te to Willy DeVille, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 WALLENHORST Solo-Violinabend, Ruller Haus, 20.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY

BÜHNE

Töten – es war unser erster Beruf im Dasein. Was soll aus uns werden? - Lesung mit

Lioba Meyer und Peter Eickmeyer, Erich Maria Remarque Friedenszentrum, Marienkirche, Rathaus, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Die Prinzessin auf der Erbse -

OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 OSNABRÜCK Brasilien – Energie für die Welt? - Vortrag, Volkshoch-

schule, 19.30

OSNABRÜCK Watte - Ali Taylor, emmatheater, 09.30+11.30 X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

KONZERTE

MÜNSTER Dominic Miller - The Guitar Player of Sting, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 HS–Fete, Alando Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00 RIESTE Cocktailparty, StrandArena

Alfsee, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 19.30

KINO

OSNABRÜCK Konzertbühne Klaviermusik

- Mit Studierenden des Studienprofils Klassik Instrumental, Ledenhof, 19.00 3. Domorgelmusik - Axel Flierl, Dillingen/Donau, Domkirche, 20.15

58 STADTBLATT 5.2014

Bülent Ceylan - Comedy, Sei-

FILMSTARTS R Kathedralen der Kultur Dokumentation R Liebe im Gepäck - Komödie R Maleficent – Die dunkle Fee (3D) - Familie, Fantasy R Die Poetin - Drama R A Million Ways to Die in the West - Komödie, Western R Angélique - Abenteuer, Romanze R Die zwei Gesichter des Januars - Thriller R Edge of Tomorrow (3D) Action, Science-Fiction

KIDS

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Die Prinzessin auf der Erbse -

14. Seifenkistenrennen in Osnabrück, Hauswörmanns-

Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 10.00

rengarten Marggraf, 14.0020.00

AUSSERDEM

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Eröffnung des 9. Afrika Festivals Osnabrück, Marktplatz,

STADTBLATT präsentiert Slut & Gender Bombs, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

densticker Halle, 20.00

KONZERTE

Sommerausstellung im Skulpturengarten, Skulptu-

BIELEFELD

Cinestar: CineMen Preview: Edge of Tomorrow, 20.15 Filmpassage: Preview: A Million Ways to Die in the West, 21.00 Lagerhalle: Viva la libertà - Polit-Satire,

Lesung: Der Zauberberg - Mit Klaus Fischer (Theater Osnabrück), AMEOS Klinikum, 19.30

MELLE-RIEMSLOH

Minuten ab 19.00 und 20.30 Uhr, Moskaubad, 18.00+22.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

KUNST

17.30

Steffen Henssler - Eine kuli-

LITERATUR

Freitag

- Improtheater, Haus der Jugend, 20.00

nabrücker Jugendchor, Domchor St. Paulus Münster, Capella Ludgeriana Münster, Andreas Bollendorf und Clemens Breitschaft (Leitung), Dom, 20.00

BIELEFELD

28

Die Ja-aber-Omdenkenshow

dierenden der Klavierklasse Viola Mokrosch, Institut für Musik, 11.30 Niels Klein: Tubes and Wires, BlueNote, 20.30

BIELEFELD

18.00+20.15

18.00

Aussetzer - Von Lutz Hübner, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

Frühlingskonzert - Mit Stu-

KINO

Mittwoch

Trödelmarkt, Alfsee, 11.00-

Klingender Dom – Mehrchörige Werke alter Meister - Os-

Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

narische Weltreise, Stadthalle, 20.00

RIESTE

29 30 Robert Francis, Forum, 20.00

AUSSERDEM

Lesung zur Ausstellung Graphic Novel „Im Westen nichts Neues“, Erich Maria Remarque Friedenszentrum, 19.30

Donnerstag

OSNABRÜCK

Kinderoper von Ernst Toch, Theater am Domhof Oberes Foyer, 10.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Kukukscafé, Balou, 15.00

LENGERICH

OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Spring Break Party, Alando Palais, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 KNKF - Elektro, Kleine Freiheit, 23.00 Drum & Bass, Works, 23.00

LITERATUR

AUSSERDEM

weg, 09.00 P SIEHE EVENTS

Kreativnacht mit Open Stage, Lutherhaus, 20.30 Benefizkonzert für Kuba -

Westerlandorchester, Armee der Verlierer, Funky Monks, Hi!Spencer, North Alone, Bravour, Edler, C’est Lena, Christus-König Gemeinde Haste, ganztägig

AquaFitness-Abend mit AquaZumba - Einheiten je 45

IBBENBÜREN Skate Contest 2014 – Battle am Aasee, Skatepark am Aa-

see, ganztägig RIESTE Country and Lineddance auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 15.00 Glücksmomente – Spieleund Spaßshow auf dem Marktplatz der Alfsee GmbH, Marktplatz, 19.00

Samstag

MINDEN

31

Rio + 22 Festa do Brasil -

Konzert mit Bossa Café und Trash-Test-Dummies, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 MÜNSTER ABB Live: Yarah Bravo & Suff Daddy & Torky Tork sind Carpet Patrol, Hot Jazz Club,

21.00 P SIEHE MUSIK

KONZERTE

CLUBS&PARTY

Afrikamie Open-Air-Konzert

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash, Trash, 19.00 Kicker DYP, Bastard Club, 20.00 Schwoferei, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 RabenNacht Classics - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Danger! Danger! - Punk, Rock, Indie, Glanz & Gloria, 23.00 Tropical Blast - Reggae, Roots, Kleine Freiheit, 23.00 Back to the Roots part 1 - Old School Goa & Trance, Works, 23.00 RIESTE Karaoke, StrandArena Alfsee, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 Die Comedian Harmonists -

Greiffenhagen/Wittenbrink, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK - Kunbe, Adwoa Hackmann Band, Gcina Mhlophe, Marktplatz, ab 18.00 P SIEHE TAGESTIPP Louvat Bros. - Bluegrass, Lutherhaus, 20.00 MINDEN Al Jones Band, Jazz-Club,

21.00 MÜNSTER Peach Kelli Pop - Punk Pop,

Gleis 22, 20.00

P SIEHE MUSIK Docklands Festival – 8 Locations – 12 Floors - Open Air

Stage am Hawerkampgelände: Fritz Kalkbrenner, Lexy & KPaul, Oliver Koletzki, Aka Aka feat. Thalstroem, Da Hunter – Clubs ab 22.00 Uhr: Moonbootica, Westbam, Cyberpunkers, Dave The Drumer, Emerson, Gabriel Ananada u.a., Docklands, ganztägig TECKLENBURG Wasserschlosskonzert 7 Xenon Saxophonquartett, Wasserschloss Haus Marck, 18.00

Ü40-Party - Live on stage:

„Quo“ aus Hamburg, im Foyer: „Bizzy Lizzy“, Alando Palais, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 Alternative Sounds, Hyde Park, 22.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00 Afrika-Festival Aftershow Party - Das beste aus Azonto,

Naija, Coupe Decale, Zouk, Makossa, Ndagga, Reggae, Reggaeton & Dancehall. DJs und free African finger Food.Works, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 RIESTE Strandparty, StrandArena

Alfsee, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ein Stück RAF - Jugendclub Mania, emma-theater, 19.30 Macbeth - Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 Aussetzer - Von Lutz Hübner, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Christine Prayon - Kabarett, Lagerhalle, 20.00 FreiLauftheater-Premiere: Speicher 49 – du warst noch nie so glücklich - Schauspiel,

Tanztheater und Musik, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE WALLENHORST Bernd Stelter - „Mundwinkel hoch“, Comedy, Wittekindhalle Rulle, 20.00

KUNST MELLE-RIEMSLOH Sommerausstellung, Skulpturengarten Marggraf, 14.0020.00

SPORT RIESTE Moorfußball bei der Alfsee GmbH, Marktplatz, ganztägig

AUSSERDEM OSNABRÜCK Unterwegs mit Hannelore und Eva – Was klappert am rauschenden Bach? - Radtour

75 km, ADFC Infoladen am StadtgalerieCafe, 10.00 Afrikanischer Markt, Platz der Deutschen Einheit, Domvorplatz, 10.00-20.00 BAD ESSEN Culinaria Bad Essen - Gastronomen präsentieren Genüsse auf dem Kirchplatz, Live-Musik, Kirchplatz, 14.00-22.00

BAD IBURG Frau Bischöfin erbt einen Thron – Sophie von der Pfalz und die englische Thronfolge - Führung i.R. von Süße

CLUBS&PARTY

Früchte Schwarzer Tee – Barocke Lebenslust im Osnabrücker Land, Schlossmuseum Iburg, 16.30

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Ägyptischer Abend - Kulinarisches aus Tausendundeiner Nacht, Museum Varusschlacht, 18.00


vorschau BÜHNE 1.6. Bülent Ceylan Minden, KampaHalle 3.6. Luke Mockridge OS, Lagerhalle 5.6. Marius Jung OS, Lagerhalle 24.7. Maxi Gstettenbauer OS, Lagerhalle 31.8. Rock am Schloss Fürstenau, Schloss 4.9. Kaya Yanar Lingen, EmslandArena 18.9. Die Tupperparty OS, Lagerhalle 26.9. Philip Simon OS, OsnabrückHalle 26.9. Ingmar Stadelmann OS, Lagerhalle 27.9. Thomas Freitag OS, Lagerhalle 27.9. Philip Simon MS, Aula am Aasee 29.9. Pasion de buena Vista OS, Rosenhof 4.10. Torsten Sträter OS, Lagerhalle 5.10. Maxi Schafroth und Markus Schalk OS, Lagerhalle 7.10. Komische Nacht OS, Lagerhalle 9.10. Johann König BI, Stadthalle 9.10. Henning Schmidtke OS, Lagerhalle 10.10. Kay Ray OS, Rosenhof 10.10. Urban Priol BI, Rudolf-OetkerHalle 11.10. Ulan & Bator OS, Lagerhalle 12.10. Kurt Krömer MS, MCC Halle Münsterland 19.10. Fips Asmussen OS, Rosenhof 25.10. Carrie – das Musical Minden, Theater 31.10. Volker Pispers OS, Lagerhalle 4.11. Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle 5.11. Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle 7.11. Luke Mockridge BI, Bunker Ulmenwall 8.11. Titanic Boygroup Lingen, Centralkino 8.11. Dietutnix OS, Lagerhalle 9.11. Titanic Boygroup OS, Rosenhof 12.11. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 14.11. 11 Freunde Lesereise Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 14.11. Die Feisten OS, Lagerhalle 14.11. Carrie – das Musical OS, Theater am Domhof 15.11. Martin Sonneborn MS, Aula am Aasee 15.11. Tina Teubner & Ben Süvekamp OS, Lagerhalle 17.11. Martin Sonneborn BI, Komödie 23.11. Der Tod OS, Rosenhof 27.11. Jürgen Becker OS, Lagerhalle 28.11. Sekt & The City OS, Lagerhalle 29.11. Maren Kroymann & Band OS, Lagerhalle 30.11. Gernot Hassknecht OS, Rosenhof 3.12. Carrie – das Musical OS, Theater am Domhof 4.12. Johann König OS, OsnabrückHalle 4.12. Teddy Show BI, Stadthalle 8.12. Mario Barth (+ 9.12.) Lingen, EmslandArena 11.12. Martin Rütter Bünde, Stadtgarten 13.12. Cavewoman OS, Rosenhof 20.12. Max Uthoff MS, Aula am Aasee 28.12. Extrabreit OS, Lagerhalle 4.1. Ehrlich Brothers BI, Seidensticker Halle 14.1. Jürgen Becker Rheine, Stadthalle 18.1. Pfoten hoch! OS, Rosenhof

24.1. 31.1. 6.2. 7.2. 10.2. 14.2. 19.2. 7.3. 7.3. 13.3. 13.3. 16.4. 17.4. 18.4. 25.4.

Michael Hatzius OS, Lagerhalle Ass-Dur OS, OsnabrückHale Nico Semsrott OS, Lagerhalle Teddy Show Lingen, Emsland Arena Martin Rütter Lingen, EmslandArena Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle Pigor & Eichhorn OS, Lagerhalle Sebastian Pufpaff OS, OsnabrückHalle Christine Prayon OS, Lagerhalle Caveman OS, Rosenhof Sebastian Krämer OS, Lagerhalle Michael Krebs OS, Lagerhalle Martin Rütter BI, Seidensticker Halle Sebastian Pufpaff MS, Hörsaal 1 Nico Semsrott MS, Aula am Aasee

LESUNGEN 24.6. Sasa Stanisic OS, BlueNote 7.7. Sibylle Lewitscharoff OS, BlueNote 23.9. Axel Hacke MS, Aula am Aasee 24.9. Axel Hacke OS, Haus der Jugend 25.10. Lars Amend OS, Haus der Jugend 20.11. Max Moor OS, Haus der Jugend 9.12. Christoph Maria Herbst Rheine, Stadthalle 21.12. Dennis Gastmann OS, Lagerhalle

KO N Z E R T E 2.6. Double The Double Bass OS, BlueNote 4.6. Kings of Leon Hannover, Expo Plaza 5.6. Grand Jam! Theresa Burnette OS, BlueNote 5.6. Mozes And The Firstborn MS, Gleis 22 5.6. Annenmaykantereit OS, Kleine Freiheit 5.6. Unsere Welt – Filmvorführung und Kurzkonzert OS, Lutherhaus 5.6. Arch Enemy OS, Rosenhof 6.6. Mara & David OS, Lutherhaus 7.6. Rotfront BI, Forum 7.6. Richie Arndt Acoustic Band Minden, Jazz-Club 7.6. Cicinatela OS, Lutherhaus 8.6. Panteón Rococó OS, Kleine Freiheit 11.6. Pippo Pollina Trio OS, Rosenhof 11.6. Bucharest BI, Forum 11.6. Rob Zombie MS, Skaters Palace 11.6. Dus-ti BI, Bunker Ulmenwall 11.6. Paper Arms + The Slow Death MS, Gleis 22 11.6. Crossfaith + Coldrain OS, Bastard Club 12.6. The Crüxshadows BI, Forum 14.6. Saite an Seite OS, Lutherhaus 16.6. Toxic Holocaust + Black Tusk OS, Bastard Club 17.6. Harald Reinhardt – Vortrag: Der dunkle Spiegel... OS, Lutherhaus 17.6. Chuck Ragan OS, Rosenhof 18.6. Hazmat Modine OS, BlueNote 19.6. MLQ im Lokalteil OS, Lutherhaus 20.6. Metal Church + Bulletride OS, Bastard Club 21.6. UMO – Bandcontest OS, Ostbunker 21.6. Toxoplasma OS, Bastard Club 22.6. The Pains Of Being Pure At Heart MS, Gleis 22

Eagles P Ja, sie kommen wirklich. Der Auftritt in Vechta ist ihr einziges Deutschland-Konzert 2014! Also ein Pflichttermin für alle Freunde des Classic Rock. Und klassischer als die Eagles kann Classic Rock gar nicht sein. „Hotel California“, „Take It Easy“, „One Of These Nights“, „Heartache Tonight“ ... Die Liste ihrer Hits ist fast unendlich - nicht ohne Grund ist ihr Album „Their Greatest Hits 1971-1975“ das meistverkaufte Best-Of-Album aller Zeiten mit 42 Millionen Einheiten! 28.6., Vechta, Stoppelmarkt-Gelände Tickets: www.adticket.de

28.6. Cliteater + Sudden Death + Yuppie Club OS, Bastard Club 3.7. Tito Larriva BI, Bunker Ulmenwall 3.7. Kataklysm OS, Bastard Club 6.7. Elton John & Band Halle, Gerry Weber Stadion 10.7. Downset OS, Bastard Club 12.7. The Winery Dogs OS, Rosenhof 15.7. Bob Wayne OS, Bastard Club 18.7. Abifestival 2014 (+19.7.) Lingen, Festivalgelände 18.7. Talge Open Air – Montreal, Antlered Man, Karma to burn, Radio Havanna u.a. (+19.7.) Talge, Sportplatz 19.7. 33. Jazz Summer Night Minden, Marktplatz 23.7. Misconduct OS, Bastard Club 24.7. Der W OS, Hyde Park 25.7. Reel Big Fish OS, Kleine Freiheit 5.8. Church of Misery + Gäste OS, Bastard Club 7.8. East Cameron Folkcore OS, Kleine Freiheit 10.8. James Blunt Halle, Gerry-WeberStadion 13.8. Beatsteaks OS, Rosenhof 15.8. 38. Stemweder Open Air (+16.8.) I-Fire, Jaya The Cat, Neonschwarz, Findus, Stemwede, Ilweder Wäldchen 19.8. Red Fang OS, Bastard Club 22.8. Hütte Rockt Festival 8 (+23.8.) Therapiezentrum, Destination, Anywhere, Joga Club, Mr. G and his Billy Boys, Hi! Spencer, Emil Bulls u.a., Georgsmarienhütte, Festivalgelände 6.9. Percy & The Gaolbirds BI, Forum 6.9. El Bosso & Die Ping Pongs MS, Gleis 22 14.9. Albert Hammond OS, Rosenhof 17.9. Joel R.L. Phelps & The Downer Trio BI, Forum 24.9. Paul Di Anno OS, Bastard Club 25.9. Ez Livin BI, Forum 27.9. Steakknife MS, Gleis 22 30.9. Kollegah OS, Rosenhof 2.10. Stahlmann OS, Bastard Club

4.10. Festival der Volxmusik - Abstürzende Brieftauben, Die Mimmis & Freunde, OS, Rosenhof 8.10. The Brew OS, Rosenhof 10.10. Jazzkantine OS, Lagerhalle 10.10. Reiten Schwimmen Lesen Bad Iburg, Casablanca 10.10. Checkpoint Guanabana BI, Forum 11.10. Jan Delay & Disko No. 1 Lingen, EmslandArena 11.10. Findus + Supershirt MS, Gleis 22 12.10. Jan Delay & Disko No. 1 Hannover, Swiss Life Hall 15.10. 1. Meisterkonzert: Hélène Grimaud (Pianistin) OS, OsnabrückHalle 16.10. Roger Cicero + Big Band BI, Stadthalle 16.10. Conan OS, Bastard Club 17.10. Roger Cicero + Big Band Hannover, Swiss Life Hall 17.10. Emil Bulls OS, Rosenhof 17.10. Oonagh BI, Rudolf-Oetker-Halle 18.10. Eisenpimmel OS, Bastard Club 18.10. The Kilkennys BI, Ringlokschuppen 19.10. Abstürzende Brieftauben, Mimmies BI, Forum 23.10. Ulla Meinecke & Band OS, Rosenhof 25.10. Stephan Sulke OS, Lagerhalle 25.10. Kissin Dynamite & Gäste OS, Bastard Club 25.10. 12. B & W Rhythm ‘n’ Blues Festival Halle, Gerry Weber Event Center 26.10. Basta OS, Rosenhof 29.10. Foreigner OS, OsnabrückHalle 29.10. Rockstah OS, Kleine Freiheit 30.10. Roger Cicero & Big Band Lingen, EmslandArena 30.10. Beckmann & Band live MS, Jovel 30.10. Pascow MS, Gleis 22 31.10. Gregor McEwan + Gäste OS, Westwerk 1.11. Good Old Boys BI, Forum 1.11. Pothead OS, Rosenhof 2.11. Levellers MS, Gleis 22 6.11. Varg & Nachtblut OS, Bastard Club 7.11. Peter Licht OS, Lagerhalle 8.11. Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard MS, MCC Halle Münsterland 8.11. Madison Violet OS, Rosenhof 11.11. Tommy Emmanuel Solo OS, Rosenhof 14.11. Stoppok mit Band OS, Rosenhof 16.11. Till Brönner & Dieter Ilg OS, Theater am Domhof 19.11. Voca People OS, OsnabrückHalle 19.11. Talking To Turtles BI, Forum 20.11. Bosse Lingen, EmslandArena 21.11. Manfred Mann’s Earth Band Rheine, Stadthalle 23.11. Voca People BI, Stadthalle 23.11. Beatsteaks BI, Seidensticker Halle 24.11. Elton John Hannover, TUI Arena 25.11. 2. Meisterkonzert: Daniel Hope (Violine) OS, OsnabrückHalle 25.11. Milow BI, Ringlokschuppen 28.11. Beatrice Egli BI, Ringlokschuppen 29.11. Status Quo & Lou Gramm Lingen, EmslandArena 2.12. Revolverheld Lingen, EmslandArena 5.12. Welle:Erdball OS, Rosenhof 7.12. Voca People MS, MCC Halle Münsterland STADTBLATT 5.2014 59


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Mischmasch AFür die ehrenamtliche Betreuung von Haftgefangenen benötigen wir Sachspenden in Form von Tabak, Schokolade, Kaffee, Tee oder anderen Lebensmitteln, die wir an bedürftige Inhaftierte weitergeben. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. JES-Osnabrück, Möserstr. 56, Tel. 0541/28913

A„Der Mensch wird am Du zum ich“ (M. Buber). Engagieren Sie sich ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Informationen zu Ausbildungskursen und Mitarbeit erhalten Sie bei: Telefonseelsorge Osnabrück, Postfach 4112, 49031 Osnabrück AAltes Harmonium von Beyer, voll funktionsfähig, klingt gut zu Kirchenliedern, Stille Nacht und zuletzt bei den American Recordings von Johnny Cash für 150 Euro zu verkaufen. Tel. 259404



ASpiritueller Lese- und Gesprächskreis. Religionsunabhängig, Religionen übergreifend, offene Gruppe, Infos unter Tel: 0541/ 6004376 AZen-Meditation – in der Tradition des japanischen Rinzai-Zen. Donnerstags 19.45 Uhr, Rehmstr. 16, Osnabrück (Ecke Lange Str.) Infos unter Tel: 0541/9989599 und 0541/4095980 Kanonenweg. Anmeldung: Tel: 75049381 ADialog der Kulturen – Dialog der Religionen: am 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201. Infos bei Dag & Ayse Önel-Naundorf, Tel: 6004376, E-Mail: naundorf@osnanet.de AFreiwilliger Dienst in der Fachklinik Nettetal: Drogenabhängige Männer begleiten bei ihren Freizeit- und Sportaktivitäten, Einkäufe, Fahrdienste u.a. abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem freundlichen Team. Wenn Du einen Führerschein B besitzt und drogenfrei lebst, bewerbe Dich bei der Fachklinik Nettetal, Tel: 0541/67243 ASaving Earth. Weltweite Gedenkminuten für den Planeten Erde am 5. eines jeden Monats, 19.00 Uhr Ortszeit. Örtlichkeit Osnabrück: große Wiese im Bürgerpark (vom Parkplatz Veilchenstrasse zentral in den Park gehen). Nähere Informationen unter www.savingearth.info

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kenntnisse. www.arkadia-segelreisen.de, Tel. 040/28050823 AWANDERN: Ahornweg im Osnabrücker Land, 18.–23. Mai, 195 €; Genusswandern im Allgäu, 15.–21. Juni, 395 €; Hüttenwanderung Königssee, 20.–25. Juli, 345 €, Gipfeltouren Berchtesgaden, 17.–24. August, 445 €; Gipfelgenuss im Allgäu, 21.–27. September, 395 €; MOUNTAINBIKE: MTB-Woche im Allgäu, 15.–21. Juni, 395 €; KLETTERN: Klettersteige im Allgäu, 21.–27. September, 495 €. WWW.BERGSCHULE-OSNABRUECK.DE, Tel. 0541/ 98266720

Biete Wohnen AWG-geeignete Wohnung zum 01.06.2014 zu vermieten. 3 ZKB (für 2er-WG) 80 qm, Zimmer je 30 qm, EBK, Holzfußboden; neue Fenster,renoviert, Bad mit Eckbadewanne, Dusche. Waschkeller, Fahrradkeller, bei 2er-WG je 310 € WM, Bröckerweg 11, 49082 Osnabrück (Schölerberg), Tel. 40708602 oder 0163/ 6733164 ab 17 Uhr, E-Mail: thpoe@ gmx.de AMitbewohner/in gesucht für 16 qm Zimmer, hell, neu renoviert, Südseite, Holzfußboden, große neue Wohnküche, Fahrradkeller, Waschkeller mit WA, im EG, Schölerberg, Bröckerweg 11, 49082 Osnabrück ab 01.06.2014 frei, WM: 255 €, Tel. 40708602 ab 17 Uhr, E-Mail: thpoe@ gmx.de ASchönes sonniges Zimmer (ca. 17 qm) in Os /Weststadt ab sofort zu vermieten. Das Zimmer ist frisch renoviert, komplett möbliert und mit Holzfußboden ausgestattet. Des weiteren steht ein Klavier zur Verfügung. Ein Garten kann mitgenutzt werden. Die Wohnung befindet sich am Westerberg in grüner Umgebung,Nähe der Hochschule bzw. dem Institut für Musik und Kunst. Miete: 260 €, Warm (inkl. Strom, Gas, Internet Flat und Waschmaschinennutzung) Ich freue mich über euren Anruf! Tel. 0176/ 56879762, E-Mail: dario.landwehr@gmx.de

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AFrau (39) mit Kind (2) bezieht ab Mai/Juni eine 90 qm Altstadtwohnung und sucht auf diesem Wege eine nette Mitbewohnerin. Die Wohnung hat 4 Zimmer, liegt in der Altstadt, wird vom Vermieter frisch renoviert und es gibt Gartenmitbenutzung, für ca. 290 € KM pro Person. Bei Interesse bitte melden unter kon-takt@ gmx.de, Tel. 76099313

AIch (Katrin, 35), Rollstuhlfahrerin aus Osnabrück, suche eine/n nette/n zuverlässige/n Tanzpartner/in (Fußgänger/in) für Rollstuhltanzkurs in Ibbenbüren , der/die Spaß am Tanzen hat und den Tanzkurs langfristig mit mir machen möchte. Ein PKW wird vorausgesetzt. Ich zahle 15 € Spritgeld für die Hinund Rückfahrt von Osnabrück (Innenstadt) bis nach Ibbenbüren-Püsselbüren. Die Begleitung für die Tanzstunde selbst soll ehrenamtlich erfolgen. Der Kurs findet mittwochs von 19-20 Uhr in Ibbenbüren statt. Die Abholung von Zuhause müsste dann um 18 Uhr erfolgen. E-Mail: achkat007@web.de

Suche Wohnen ADringend! Berufstätiges Ehepaar, mit zwei kleinen Kindern sucht 4 ZKB, EG, Garten, OS/OS-Landkreis. Tel. 0176/72685509 ASuche ab Juni-Juli eine 2-Zimmerwohnung, Stadt-Land, günstige Miete. Tel. 06764473522 AJunges, deutsch-südamerikanisches, berufstätiges Ehepaar sucht eine Wohnung zum 1.9.2014 in Osnabrück Stadt und Umkreis von 5 km. Wir sind Nichtraucher und wünschen uns eine Wohnung ab 70 qm, mit min. 3 Zimmern, Balkon oder Garten – Kaltmiete zwischen 500 und 800 Euro. Wenn möglich, gern auch mit Garage. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung per E-Mail: Jose.Galliani@gmx.net

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ARuhige junge Familie mit 2 kleinen süßen Kindern sucht 4 Zimmerwohnung in Osna im familienfreundlichen Umfeld. Balkon od. Terasse und/ oder Gartenmitbenutzung wäre prima. Ca. 95-110qm, 650 € kalt. Geregeltes Einkommen ist vorhanden. Tel. 0151/56371921, E-Mail: glitzblitz@t-online.de AHer mit dem Vitamin B! Echt gute Mieterin mit süßer kleinen Tochter braucht eure Hilfe! Suche traumhafte Altbauwohnung/Hinterhäuschen im Bereich Wüste, Altstadt, Weststadt etc. 3-4 Zimmer mit Terrasse, Garten oder gr. Balkon. Wohnküche, Keller und Badewanne würden den Traum erfüllen. Suche langfristig und bin bereit, vieles selber zu renovieren, wenn der Mietpreis und NK human sind. Freue mich auf Angebote. Es gibt keinen Zeitdruck für einen Einzugstermin. JA das wollen viele... Vielleicht klappt es ja! Tel. 0160/90311133

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STADTBLATT 5.2014 61


klick Wo: Osnabrücker Innenstadt Wann: 7.4.14 Was geht ab: Der Frühling ist da! Wir fragen: Wo ist der Frühling in Osnabrück am schönsten?

IMPRESSUM UMFRAGE/FOTOS: LIVIA FREVERT

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de

Am liebsten sitze ich auf den Treppen vor dem Theater und beobachte Menschen.

Bei einem Spaziergang auf dem Schölerberg.

Im Grünen, oben auf dem Westerberg, am besten mit Grill.

In der kompletten Redlingerstraße. Mit einem Eis an der Hase.

Wir sitzen gerne vorm Schlecks.

Ich laufe gerne durchs Heger Holz.

Bei Sonnenuntergang mit einem Bier im Schlossgarten.

Momentan im grün bepflanzten Lesegarten der Alten Münze. Wegen meiner Masterarbeit verbringe ich viel Zeit in der Bibliothek.

intern & interna

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o das Fotoshooting für unsere Maiwochen-Titelgeschichte stattfand, ist klar: auf dem Marktplatz. Was das Bild allerdings nicht verrät: Fabian von Wegen hat sich nicht nur für die Kamera in ein paar Posen geworfen. Zwischendrin hat er, damits echt wirkt, auch mal einen Song angestimmt. Zur Freude der Passanten. Die blieben natürlich stehen. Und lauschten. nd noch ein Fototermin. Diesmal im Stahlwerk Georgsmarienhütte. Für unseren Zweiseiter über Volker-Johannes Triebs Installationsprojekt „Damals nicht, jetzt nicht, niemals!“. Autorin Carolin Rupp und Fotograf Jacob Mason fahren mit dem Künstler vor dem Tor vor. Verschlossen. Kein Mensch zu sehen. Klar, Karfreitag... Schrecksekunde. Aussteigen, klingeln, warten. Nichts.

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62 STADTBLATT 5.2014

Mist... Doch dann gleitet das Tor trotzdem auf. Hier wird halt auch an Feiertagen gearbeitet. erräterisch, dass bei uns in der Redaktionsküche ein Päckchen Teebeutel „Innere Ruhe“ steht. „Ausgleichende Kräutermischung“ steht drauf. Gelassenheit, Wohlbefinden, Harmonie... Mit Zimt, Anis, Lotusblüten... Hmm. Wem von uns wohl die Ruhe fehlt? Wem von uns es wohl an Balance fehlt? Wir ermitteln! nd noch ein Mysterium aus unserer Redaktionsküche. Da steht nämlich ein Wecker. Und der steht auf 3 vor 9. Immer. Ist also nie wirklich Arbeitsbeginn bei uns. Was nebenbei etwas über die Stimmung bei uns verrät: Dem Glücklichen schlägt bekanntlich keine Stunde. Könnte natürlich auch an den Batterien liegen.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Franziska Ahnert, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, Günther Frank, Livia Frevert, Thorsten Peistrup, Jana Tubbesing, Markus Strothmann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2014 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das JUNI STADTBLATT erscheint am Mi, den 28.5.2014 Redaktionsschluss Di. 13.5.2014


Für Maikäfer. Licht, Musik, Wasser, Bus – damit Osnabrück auf der Maiwoche feiern kann. Wir sind das Unternehmen Lebensqualität. Für alle.




      

         

        

   



 

 



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Stadtblatt 2014 05  

Das Osnabrück Magazin. Mai 2014

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