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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 422 3/2014 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

DEN GAST ENTERTAINEN Andree Westermanns Personalagentur lächelt sich zum Erfolg

VON WALLENHORST NACH WACKEN Fotograf André Havergo nimmt Rockstars ins Visier

MAGISCHE VERSAMMLUNG Die Community der Fantasy-Kartenspieler

Bitte aufsatteln! Eine Liebeserklärung an das Fahrradfahren in der Stadt

WERWOWAS DAS MONATS-PROGRAMM FÜR FANS, TRENDS & TYPEN – 2. OSNABRÜCKER FAHRRADMESSE „WER BRAUCHT SCHON TRALALA?“ – INGA HUMPE ÜBER ELEKTRONISCHE KLÄNGE WÜRDIGER SCHLUSSPUNKT – RUSSISCHE AVANTGARDE IM FELIX-NUSSBAUM-HAUS STÄNDIGER WECHSEL – MAURO DE CANDIAS COMPANY TANZT „ROMEO UND JULIA“ DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK


DiesnaSbrütcka-Magazin – jeden Monat im Zeitsch Das O

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FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

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märz 2014

Sportlich. Seit 25 Jahren ist ihr Tanzforum Teil der Stadtkultur. Höchste Zeit, mit Inhaberin Astrid Heinrich über das „Lebensgefühl Tanzen“ zu sprechen. Seite 5.

Poppig. Das Duo 2Raumwohnung kommt seit Jahren nach Osnabrück, wenn eine neue Platte fertig ist. Ein Interview mit Sängerin Inga Humpe. Seite 24.

4 Leute

Titelstory. Mit dem Rad durch die Stadt – das macht immer mehr Osnabrückern Spaß. Wie schön das Stadtradeln sein kann, verraten wir hier. Seite 12.

24 musik

Nah dran. Im Stadtteil Wüste hilft das „Wüstenwerk“ pflegebedürftigen Menschen.

30 nachtaktiv/events

10 interview

Den Gast entertainen. Andree Westermann, Geschäftsführer der GVO Personal GmbH.

12 titel

Gastro & Nightlife-News „Wer braucht schon Tralala?“. Ein Interview über elektronische Musik mit 2Raumwohnung. Abtanzen im März

32 bühne

Ständiger Wechsel. Die neue TanztheaterProduktion „Romeo & Julia“ überrascht mit ungewöhnlichen Lösungen.

Bitte aufsatteln! Eine Liebeserklärung an das Fahrradfahren in der Stadt.

34 kunst

Freilaufende Hühner. Krimi-Autor Heinrich-Stefan Noelke schreibt einem STADTBLATT-Leser eine exklusive Erzählung auf den Leib.

36 kino

Bereit zum Abheben. Der Flughafen FMO startet mit neuen Angeboten in die Saison.

40 media

16 von hühnern und adlern

18 flugverkehr 19 ortstermin

Magische Versammlung. Zu Besuch bei den Osnabrücker Fantasy-Kartenspielern.

20 familiensache

Ziel erfasst. Der Wettbewerb Musikrausch macht auf den Alkoholmissbrauch Jugendlicher aufmerksam.

21 umwelt

Grünes Geld. Lohnt es sich, in nachhaltige Anlagen zu investieren?

Zauberhaft. Es ist ein kleiner Kreis, aber umso eingeschworener: die Community der Fantasy-Kartenspieler. Für Liebhaber phantastischer Welten. Seite 19.

Verliebt. Sie sind das berühmteste Paar der Literaturgeschichte: „Romeo & Julia“. Jetzt bringt Tanz-Chef Mauro de Candia den Klassiker neu auf die Bühne. Seite 32.

22 what’s up

Andrè Havergo – Fotograf Astrid Heinrich – Tänzerin Simon Köhler – Softwareentwickler

6 aufgefallen

TITELFOTO: MARIO SCHWEGMANN

Erfolgreich. Die GVO Personal GmbH gehört zu Deutschlands führenden Personaldienstleistern. Geschäftsführer Andree Westermann erklärt. Seite 10.

Würdiger Schlusspunkt. Russische Kunstrevolutionäre der 20er Jahre treffen auf Friedrich Vordemberge-Gildwart. Kind, wo bist Du? Zu Recht ist „Philomena“ für vier Oscars nominiert. CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

43 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.3.2014

60 kleinanzeigen

Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 klick

Wann: 15.2.14 Wo: Zauber von Os. Was geht ab: Ganz normaler Samstag. Wir fragen: Gäb es einen Zauberer von Osnabrück, was würdet ihr euch für die Stadt wünschen?

intro Draußen & drinnen

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ffiziell ist am 20. März Frühlingsanfang, wobei einige Osnabrücker schon Mitte Februar mit dem T-Shirt durch die Stadt gelaufen sind. Jedenfalls: Es wird wärmer. Und dann drängt es die Menschen nach draußen. Wir empfehlen: Fahrrad fahren. Mit dem Bike durch die City. Zur Arbeit, ins Café, zur Freundin, einfach so. Auf zwei Rädern steckt man nicht im Stau und findet überall einen Parkplatz. Daher ist unsere Titelgeschichte in diesem Monat eine Liebeserklärung an den Drahtesel, die Kiste, die Rennmaschine, den Beach Cruiser ... Seite 12. Der März ist zwar ein erster ‚Outdoor-Monat’, aber auch indoor spielt sich allerhand ab. Im Tanztheater wird das größte Liebespaar ever neu gedacht (und getanzt): „Romeo & Julia“. Wir waren vorab bei einer Probe (Seite 32). Und haben festgestellt, dass alle zehn Tänzer/innen entweder Romeo oder Julia sind. Wer den Frühling lieber in Spanien oder der Türkei verbringen will, sollte das Interview mit FMO-Marketingleiter Andrès Heinemann lesen (Seite 18). ‚Unser‘ Flughafen startet wieder durch. Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 3.2014

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leute

Von Wallenhorst nach Wacken Fotograf André Havergo nimmt die Großen der Musikszene ins Visier. Schock-Rocker Alice Cooper hat er schon abgelichtet – Metallica fehlen ihm noch.

Gerry Weber Open 2013: André Havergo mit The BossHoss

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FOTO: JACOB MASON

ndré Havergos Leidenschaft ist die Fotografie. Vor allem die Festival-Fotografie. Zum Beispiel auf dem Hurricane oder – Havergo ist bekennender Heavy-MetalFan – dem größten Metal-Open-Air der Welt: Wacken. Angefangen hat seine Arbeit mit einer Bebilderung des Landesturnfestes in Osnabrück. Über das Netzwerk „Osnabrücker Nachbarn“ sind die Veranstalter so auf den Wallenhorster aufmerksam geworden. Von da an kam die Sache ins Rollen. Oder besser: ins Rocken. Wie er so vor einem sitzt und mit leuchtenden Augen von Begegnungen mit Stars der Szene erzählt, merkt man gleich, das es ihm nicht nur um den besten „Shot“ geht, er will Momente abbilden, Geschichten erzählen. Überhaupt Geschichten ... In Wacken lief ihm im VIP-Catering-Bereich mal Fernsehkoch Tim Mälzer über den Weg. Wer jetzt denkt, Mälzer sei auf dem Festival gewesen, um große kulinarische Dinge zuzubereiten, dem sei gesagt, dass es dort klassische Bratwurst und Pommes gab. Immerhin vom eigenen Hausschlachter. Eine weitere eindrucksvolle Begegnung hatte André Havergo mit Schock-Rocker Alice Cooper. Man wartete gespannt im Pressezelt auf den Musiker, der sich verspätete. Leichtes Unbehagen machte sich breit. Doch Cooper, der allgemein als nicht ‚einfach’ gilt, entpuppte sich im Nach-

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STADTBLATT 3.2014

gang als sympathischer und freundlicher Zeitgenosse, der jeden der Fotografen begrüßte und sich viel Zeit für Fotos und Fragen nahm. Die positiven Erfahrungen überwiegen bei weitem. So ist André Havergo in diesem Jahr für die Fotos der Facebook-Seite vom Hurricane-Festival verantwortlich, wo seine Fotos quasi direkt vom Graben übers Pressezelt ihren Weg ins Netz finden werden. Ein zweites Standbein hat Havergo sich mit Fotovorträgen, die in der Lagerhalle stattfinden, geschaffen. Er veranstaltet dort einmal im Jahr Fotoabende zu bestimmten Themen. Vor

Wie lange machst Du das schon? Ich bin seit frühester Kindheit an Fotografie interessiert und der Startschuss, das Professionelle, begann mit dem Landesturnfest, also so ‚richtig’ seit etwa 2010. Ist man aufgeregt, wenn man den Stars gegenüber steht? Ich dachte immer, ich wäre ganz cool,

kurzem mit dem Fotografen Mario Dirks. Und Fahrrad-begeisterte Osnabrücker kennen ihn auch als Gesicht bei 2rad Kluger, wo er seine Lebensgefährtin – Inhaberin Daria Kluger – in der Werkstatt und im Verkauf unterstützt.

aber bei Alice Cooper und vor allem bei der Band Avantasia ging der Puls schon in die Höhe. Wen willst Du unbedingt noch vor die Linse bekommen? Ozzy Osbourne und Metallica! Leider hat es im letzten Jahr mit Metallica für „Rock am Ring“ nicht geklappt. Aber mal sehen, was noch kommt.

André Havergos Traum ist es, eines Tage von der Fotografie zu leben – auch wenn man dafür backstage Bratwurst mit Pommes bekommt. THORSTEN PEISTRUP

facebook.com/festivalfotograf festival-fotograf.de

Mein Osnabrück Simon Köhler

Softwareentwickler Hier wohne ich: Eversburg/Atter Das erfüllt mich an meinem Job/das macht mir besonders Spaß: Besonders spannend an meinem Beruf ist, dass ich ständig vor neuen Herausforderungen stehe. Es kommt keine Routine auf und so bleibt der Job auf Dauer interessant und fordernd. Ein Restaurant, das ich empfehlen kann: Bei mir gibt es keine unangefochtene Nr. 1. Ich gehe gerne ins L’Italiano oder Tennessee Mountain. Bei beiden ist das Essen super und die Atmosphäre sorgt immer für einen netten Abend. Das gefällt mir an Osnabrück: Osnabrück bietet sehr viel Geschichte, Möglichkeiten für Sport, Kultur, Ausgehen usw., hat sich aber gleichzeitig viele grüne Flecken bewahrt und kommt nicht so „großstädtisch“ daher. Diese Mischung macht die Stadt für mich so attraktiv.

Das mag ich gar nicht an Osnabrück: Ich würde mir z.B. wünschen, dass Osnabrück an einigen Stellen noch Fahrrad-freundlicher wird, finde aber im Großen und Ganzen nichts, was mich an Osnabrück wirklich stört! Zu Frühlingsbeginn ... freue ich mich darauf, wieder mehr Zeit draußen zu verbringen und auf einen spannenden Wahlkampf zur Europawahl und Bürgerbefragung zur Westumgehung am 25. Mai! Hier findet man mich am Wochenende: Während der Segelsaison findet man mich oft am oder besser auf dem Dümmer See. Ansonsten gehe ich gerne mit Freunden in die Stadt, auf Konzerte oder entspanne mich einfach zu Hause. Wäre ich nicht Vorstandssprecher bei den Grünen, dann ... würde ich mich an anderer Stelle in meiner Partei oder einer NGO einbringen. Sich einzumischen und für etwas, das einem wichtig ist, einzusetzen, finde ich einfach wichtig. INTERVIEW: CAROLIN RUPP


Astrid Heinrich, Inhaberin Tanzforum

STADTBLATT: Wie fing das an mit dem Tanzforum? ASTRID HEINRICH: Ich habe in München Tanz studiert und dann hier in Osnabrück in einer Tanzschule ein Angebot erhalten. Als die Chefin aufgehört hat, habe ich meine eigene Tanzschule in der Heinrichstraße aufgemacht. STADTBLATT: Mit einem heute großen Team. ASTRID HEINRICH: Es sind alles Profitänzer, die hier im Tanzforum unterrichten: Ballettmeister, Tänzer von den Städtischen Bühnen, Choreografen ... So können wir jeden Bereich optimal abdecken. STADTBLATT: Ist Tanz nach wie vor Ihr Lebensexlizier? ASTRID HEINRICH: Absolut! Tanzen ist Bewegung, macht Spaß, hält jung und dynamisch. Tanzen ist einfach toll. Und man kann zu ganz unterschiedlicher Musik tanzen – ob man jetzt eher klassische Musik mag oder aktuelle Sachen. STADTBLATT: Sollte man irgendwann mit dem Tanzen anfangen? ASTRID HEINRICH: Man kann in jedem Alter einsteigen. Wir bieten Kurse für Einsteiger an genauso wie für Fortgeschrittene. Einfach mal ausprobieren und keine Scheu haben. STADTBLATT: Was gehört zum Angebot des Tanzforums? ASTRID HEINRICH: Wir bieten alle Facetten des zeitgenössischen Tanzes an. Man kann bei uns einfach eine Stunde Spaß haben, aber auch professionell trainieren. Unsere Schule steht dafür, die Vor-Ausbildung zu machen, um später Ballett-Tanz studieren zu können. Das ist in dieser Form einzigartig in Osnabrück. STADTBLATT: Gibt es Trends in der Tanz-Szene? ASTRID HEINRICH: Zumba ist sicher ein Trend. Eine Kombination aus Fitnesstraining und Salsa. Wer Spaß an Salsa-Musik hat, der ist hier bestens aufgehoben. Ein anderer Trend ist Lindyhop – ein Mix aus Swing, Charleston und Rock’n’Roll. Kleine Schrittkombinationen, die alleine getanzt werden können. Wir bieten alle Kurse als Single-Tanz an. STADTBLATT: Es gibt im Tanzforum auch Angebote für die ganz Kleinen. ASTRID HEINRICH: Ich biete Frühförderung an, Pekip. Um die Babys im ersten Lebensjahr zu begleiten und ihre senso-motorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Wenn die Kinder dann drei sind, können sie kreativen Kindertanz ma-

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Fragen an ... „Tanzen hält jung“

nde ü r G e t u G ch! u s e B n e für ein 1. Eine große Vielfalt

chen, wo es darum geht, phantasievoll den Körper zu entdecken. Mit 5, 6 Jahren kommen dann die ersten Tanzschritte und Technik hinzu – man kann also von Geburt an im Tanzforum aktiv sein (lacht). STADTBLATT: Sie geben auch Personal Training. Wer bucht das so? ASTRID HEINRICH: Es gibt viele Menschen, die Hemmungen haben, sich in einer Gruppe zu bewegen. Die denken, dass sie das nicht können oder sich blamieren. Aber sie wollen etwas für sich machen – der dringende Wunsch nach einer Veränderung ist meistens der Grund für ein Personal Training. Und dann schaue ich, was zu der Person passt. Dazu gehört natürlich Bewegung, aber auch Ernährung. Wichtig ist, dass es Spaß macht, sonst erreicht man nichts. STADTBLATT: Neben dem Tanzforum betreiben Sie auch erfolgreich das „DinnerAct Theater“. Eine Leidenschaft? ASTRID HEINRICH: Ja. Ich mache das DinnerAct Theater jetzt seit sieben

Jahren zusammen mit Tine Schoch, die auch Tänzerin ist, aber vor allem Schauspielerin. Wir wollten etwas ganz Neues in Osnabrück machen und so sind wir auf das „Krimi Dinner“ gekommen. Inzwischen haben wir zahlreiche Stücke im Repertoire und freuen uns, dass unser DinnerAct Theater so gut ankommt. STADTBLATT: 25 Jahre Tanzforum Osnabrück – wird das groß gefeiert? ASTRID HEINRICH: Ja, wir veranstalteten am 30. März eine Tanz-Gala im Haus der Jugend, bei der alle Gruppen des Tanzforums auftreten und etwas vorführen. Das geht vom Kinder-Ballett bis zum Jazz Dance oder Lindyhop. Zusätzlich bieten wir im Tanzforum spezielle Jubiläums-Workshops an, von April bis Dezember. Zu allen Kursen, die wir anbieten. So kann man die Lehrer mal kennen lernen und sich in der jeweiligen Tanzrichtung ausprobieren. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 30.3., Gala 25 Jahre Tanzforum, Haus der Jugend

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FOTO: JANA TUBBESING

aufgefallen

Wüstenwerkler auf Tour: „Nachhaltikeit ist uns wichtig“

Nah dran

Die Osnabrücker Wüste. In diesem beliebten Stadtteil lässt es sich gut leben. Ein Beweis: das „Wüstenwerk“.

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ie Wüste. Für viele, die in Osnabrück eine Wohnung suchen, steht sie hoch im Kurs. Bunt. Entspannt. Familiär. Grün, aber innenstadtnah. Diese Beliebtheit hat Folgen. Nicht jeder, der hier sucht, wird auch fündig. Die Nachfrage ist einfach zu groß. Zwei, die das Glück

haben, hier zu leben, sind Christina Riessland und Marianne Steinhoff. Wie sehr sie ihren Stadtteil lieben, zeigt sich auch in ihrer Arbeit. Im November 2013 haben sie den Pflegedienst „Wüstenwerk“ gegründet. Er arbeitet stadtteilbezogen, entstanden aus der „Wüsteninitiative“, die Mitte März in

einer ehemaligen Eckkneipe am Blumenhaller Weg den „Bürgertreff Wüste“ an den Start bringt. Wo früher der Kneipenwirt wohnte, machen jetzt Steinhoff und Riessland ihre Dienstpläne. Es ist der 33. Pflegedienst der Stadt. Und er ist etwas Besonderes. Keine langen Wege quer durch die Stadt, auf Kosten von Zeit und Nerven. Fahrräder reichen. Marianne Steinhoff: „Anruf, ein paarmal in die Pedale, schon da. Nicht nur bei Notfällen hat das extreme Vorteile.“ Riessland: „Wo wir fahren, kommt oft kein Auto lang. He-

ckenwege, quer über Höfe. Wir sind hier einfach immer und überall ganz nah dran.“ Ist Größeres zu transportieren, greift die Mitgliedschaft beim StadtTeilAuto. Riessland: „Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Darum verzichten wir auch auf Hochglanzprospekte...“ Mittlerweile ist ihre petrolfarbene Dienstkleidung fester Teil des Quartiersbilds. Und das „Wüstenwerk“ ist weit mehr als nur ein Geschäftsmodell. Für Riessland und Steinhoff ist es „Teil vernetzter nachbarschaftlicher Strukturen, nachbarschaftlicher Sensibilisierung“. Sehen sie auf ihren Einsätzen, dass jemand Einkaufsdienste braucht, Hilfe zum Spazierengehen, zum Treppensteigen üben, so geben sie diese Informationen an die Freiwilligenorganisation der Wüsteninitiative bzw. die Nachbarschaftshilfe Kalkhügel/Wüste weiter. Ein Verbund, für den sich Steinhoff und Riessland ehrenamtlich engagieren. Riessland: „Wir stehen für Nähe. In jeder Hinsicht.“ Ambulante Pflege? Enormer Zeitdruck, assoziieren viele, mangelnde Ausbildung, Anonymität, Niedrigstlöhne. Ist ja auch was dran. Aber Konzepte wie das „Wüstenwerk“ zeigen, dass es auch anders geht. Steinhoff: „Fachliche Pflege ist eben auch Passion. Und das spricht sich rum.“ Aber „so richtig riesig werden“ will das Werk gar nicht. Riessland: „Dann würde das Persönliche leiden. Und das macht uns ja gerade aus.“

Osnabrücks Potsdamer Plätzchen? Der grüne Ratsherr Jens Meier plädiert für Public Viewing an der geplanten Großbaustelle am Neumarkt.

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er Neumarkt: die größte Problemzone der Stadt. Nichts geschah, jahrzehntelang. Doch das ändert sich jetzt. Gut, es ist nicht der ganz große Wurf. Aber immerhin: Der Verkehr wird beruhigt. Und im Leerraum vor H&M entsteht ein neuer Baukörper. Bauabschnitt 1 dauert von Mai 2014 bis Januar 2015, Bauabschnitt 2 bis September 2015. Natürlich geht das nicht ohne Belastungen ab: Sperrung für PKW, Bushaltestellenverlegungen. Die Folgen sind voraussehbar: Beschwerden. Jetzt zwar nicht mehr darüber, dass nichts passiert. Dafür aber darüber, dass was passiert, wann wie und wo. Um diesen Beschwerden vorzubeugen, hat Jens Meier, Fraktionsvize der Grünen im Rat, eine Idee: Public Viewing. Aussichtsplattformen, Webcams, Führungen, durch Künstler gestaltete Bauzäune? Geschichtsaufarbeitung, bautechnische Erläuterungen? „Da müssen wir mal unsere Kreativität laufen lassen.“ Je mehr die Leute darüber wissen, was hier geschieht, desto mehr Identifikation und Mitbeteiligung, desto weniger Kritik? Meyer: „Wir müssen zeigen, was unser Ziel ist. Wir machen das ja nicht, um jemanden zu ärgern oder um möglichst viel Geld in irgendwelche Tiefbaumaßnahmen zu versenken. Wir wollen eine Neugestaltung, Stadtentwicklung. Und dafür lohnt es sich, auch mal ein paar Härten auf sich zu nehmen.“ Natürlich, es gibt Fundamentalskeptiker. Verkehrstechnisch, prophezeien sie, breche jetzt alles zusammen. Aber das ist überzogen, so Meyer: „Lasst uns unsere Stadt nicht schlechtreden.“ Soviel Transparenz, Einblick, Information wie möglich also. Übrigens: Ist die Wortbedeutung von Public Viewing nicht eigentlich: Leichenschau? Passt ja auch irgendwie. HARFF-PETER SCHÖNHERR

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Immer gucken, was los ist

Jens Meier, Grüne: „Wir müssen zeigen, was unser Ziel ist.“

HARFF-PETER SCHÖNHERR


sie + er

Frühjahrsputz

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Innovation braucht Service.

Von Nina Bartholomaeus und Thorsten Peistrup

Ja, nicht gerade das weltbewegendste Thema, aber doch eins, was mich jedes Jahr wieder beschäftigt. Sobald die ersten Sonnenstrahlen in unsere vier Wände scheinen, sieht man nämlich erst, wie dreckig Fenster und Gardinen wirklich sind. Und dann packt es mich, ich schreibe eine lange To-Do-Liste, fange an, Schränke auszuräumen und verborgene Winkel zu entstauben. Aber sobald draußen mehr als nur ein Sonnenstrahl anzutreffen ist, geht dieser Putzwut-Anfall vorüber. Dann sind die bewohnten Zimmer zwar sauber, aber die altbekannten Rumpelecken (Keller, Dachboden, das Arbeitszimmer meines Liebsten) fristen weiter ein unaufgeräumtes Schattendasein. Denn wenn der Frühling wirklich da ist, kann ich mir echt was Besseres vorstellen, als sauber zu machen!

Okay, sind wird mal ehrlich. Wir Männer stehen ja nicht unbedingt im Verdacht eine Spezies zu sein, die beim Aufräumen und Saubermachen als erstes hier! schreit. Da ich also nicht der Weltexperte bin bei diesem Thema, möchte ich bekennen, dass ich einen ganz anderen Frühjahrsputz im Sinn habe. Keine Angst, es wird jetzt nicht esoterisch, aber ein Frühjahrsputz kann was Befreiendes haben, etwas von Aufräumen, nicht nur in der unmittelbaren Umgebung. Bei mir sind das Kleinigkeiten, wie z.B. endlich mal den Dachboden aufräumen, CD’s und DVD’s sortieren. Aber auch mal überlegen, was man schon lange mal vorhatte. Mit der Familie mal was anderes machen, als das was man immer so macht. Einfach mal aus der alltäglichen Routine ausbrechen.

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FOTO: JANA TUBBESING

Süßer Ersatz Das Schlecks hat sich in die Winterpause verabschiedet – doch es darf weitergeschlemmt werden. Diana Neff und Holger Teunis, Gründer von „Original Kap Kajk“, haben sich in den ungenutzten Räumlichkeiten eingefunden und versorgen hungrige Naschkatzen mit kunstvollen Cupcakes, Kuchen und heißen Getränken. Die beiden backen und verkaufen seit November 2012 – das süße Gebäck fand schnell Anklang. Auch Diana Neff, Holger Teunis: beim Schlecks. Aus langer Verführen mit leckeren Cupcakes Zusammenarbeit entstand nun das Angebot zur Raumnutzung. Der Bauingenieur und die Sozialpädagogin können ihr Hobby nur am Wochenende ausüben, dann aber rennt ihnen die Kundschaft die Bude ein. Ihr Geheimrezept? „Keine fette Buttercreme, keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe. Weniger Kalorien und natürlicher Geschmack.“ Auch für Veganer wird kreiert, das Angebot ist ständig im Wandel. Je nach Witterung findet man Kap Kajk bis circa Mitte März im Schlecks – danach kehrt das Team zurück in seinen JANA TUBBESING schlumpfblauen Wagen auf dem Wochenmarkt.

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aufgefallen FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

Gefühle bewältigen Was geschieht eigentlich mit einem ehemaligen Friedhof? Studierende erfanden eine sinnvolle Nachfolgenutzung.

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dir selbst Nadine Hartlage: Deko ist ihre Leidenschaft

Plattform des Schönen Nadine Hartlage kann man als umtriebigen Schöngeist bezeichnen.

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Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

2 x 2 Tickets Jan Böhmermann

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Mit der Tournee 2014 erfüllen sich BAP einen Traum und gehen auf Unplugged-Tour (2.4., OsnabrückHalle). Die Kölner zeigen sich von einer ganz anderen Seite – akustisch, nah und mit einem Programm, das selten gespielte Songs und auch reichlich Klassiker enthalten wird. P Einsendeschluss: 15.3. FOTO: PETER BOETTCHER

Der einstige Lehrling von Harald Schmidt hat seinen Meister bald überholt. Jan Böhmermann mischt im Fernsehen und Radio auf, seine wöchentliche Sendung, das „Neo Magazin“, ist für den Grimme-Preis nominiert. Live (23.3., Rosenhof) präsentiert er Comedy, Satire und Kabarett. P Einsendeschluss: 15.3.

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FOTO: JANA TUBBESING

arum man ihr dieses Kompliment machen darf? Weil ihr Unternehmen „Schöngeist“ heißt. Sie ist nicht nur Ladenbesitzerin, sie dekoriert auch Schaufenster und Messestände, rückt Hochzeiten und Geburtstage ins rechte Deko-Licht und hat ein Faible für Blumenschmuck. Außerdem arrangierte und fotografierte sie einige Jahre lang Sets für Kataloge. „Doch dafür war ich viel unterwegs“, so die Mutter einer 4jährigen Tochter. Als sie ein neues Lager für ihre Dekorationsmaterialien suchte, ergab eins das andere – nebenan gab es einen weiteren Raum.

„Eigentlich wollte ich dort Tischdekorationen präsentieren“, so Hartlage. Doch dann kam sie auf die Idee, schöne Dinge für die Wohnung anzubieten. Und Michael Beyer-Rother sowie Julia Felter waren die ersten Selbermacher, die bei ihr ausstellten. „Ich habe ihre Sachen gesehen und fand, die brauchen eine Plattform“, erklärt Hartlage. Außerdem konnte der umtriebige Schöngeist seinen Laden im vergangenen Jahr um einen weiteren Raum ergänzen. Seitdem gibt es hier Dekorations- und Geschenkartikel, Interieur, Schmuck, Pflanzen – und den „Raum der kreativen Selbermacher“. Dort vermietet sie monatsweise Regale. Für ihre Tochter ist jetzt schon klar: „Ich will auch mal Deko-Tante werden.“ CLAUDIA SARRAZIN www.schoengeist-dekoration.de

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Bereich der Landschaftsarchitektur und befasst sich mit künstlerischen Aspekten“, erklärt Anna-Lena Meiners. „Das kann alles sein, von Gartengestaltung bis zur Städteplanung.“ Unter dem Motto „Labyrinth“ machten sie sich Gedanken über den individulte, ungenutzte Friedhöfe, ellen Trauerprozess. „Die Idee der Stadie mehr oder weniger ver- tionen entspricht den verschiedenen kommen – davon gibt es Trauerphasen, die jeder Einzelne auch in Osnabrück einige. Zumindest durchmacht. Gefühle wie Wut und für den Johannisfriedhof wurde eine Schmerz werden angesprochen, oder Lösung gefunden. Das Osnabrücker dass man sich verstecken will“, erläuHospiz wünscht sich einen Ort zum tert Kira Sigge. Anna-Lena Meiners: Abschiednehmen und hat zu diesem „Wir haben uns für eine altertümliche, Zweck Studierende der Hochschule runde Labyrinth-Art entschieden, weil mit der Entwicklung von Ideen beauf- sie schöner und natürlicher ist als das tragt. Gewinner ist das Konzept von eckige Irrgartenmodell. Man muss die Kira Sigge, Lena Rasche und Anna-Le- Stationen auch nicht abarbeiten, sonna Meiners. Alle drei studieren Frei- dern es ist jedem selbst überlassen, raumplanung. Was beinhaltet dieser welche er nutzen möchte. Jeder sollte Studiengang? „Er gehört zum großen seinen eigenen Weg finden.“ Lena Rasche spricht sich für die Umgestaltung weiterer Friedhöfe aus: „Würde man langsam vergammelnden Plätzen eine neue Nutzung geben, an der im besten Fall viele Menschen beteiligt sind, gäbe es weniger Vandalismus. Die Leute würden sich zuständig fühlen für die Instandhaltung. Und es wäre ein tolles Gemeinschaftsprojekt.“ Ort zum Abschiednehmen: Auf dem Johannisfriedhof JANA TUBBESING soll ein Trauer-Labyrinth entstehen

2 x 2 Tickets Olaf Schubert

Das Muster seines Pullunders nennt man übrigens Argyle – schachbrettartig angeordnete Rauten, erstmals gesehen bei einem Schotten-Clan. Ohne Argyle geht Olaf Schubert nie auf die Bühne (7.3., OsnabrückHalle). Wenn er aber erstmal da ist, kann es sein, dass er tanzt. P Einsendeschluss: 3.3.


FOTO: JANA TUBBESING

Zusammengeschweißt: Hier war nicht Uri Geller sondern Kurt Kassens am Werk

Scharfe Beleuchtung Was hängt denn da? Alte Messer, Gabeln, Löffel, zusammengeschweißt und versetzt mit kleinen Lampen – ein unkonventioneller Leuchter. Gefunden im Rosendahl’s, kreiert von Kurt Kassens. Woher die Idee? „Beruflich beschäftige ich mich mit Kfz-Mechanik, Kunst ist mein Ausgleich. Seit meine Freundin das Rosendahl’s gegründet hat, hängen Bilder von mir im Laden. Der Leuchter war dann das nächste Projekt.“ Fündig geworden ist Kurt Kassens auf dem Schrottplatz, bei einer Hotelauflösung. Entstanden sind neben dem Modell im Rosendahl’s auch ein verchromter und sogar ein vergoldeter Leuchter. „Die goldene Version will aber keiner kaufen“, JANA TUBBESING so Kassens. „Zu protzig.“

Großreinemachen Osnabrück räumt auf! Am 22.3. machen sich Bürger anlässlich des 3. Stadtputztages an die Entmüllung der Straßen, Plätze, Grünanlagen. Ob dabei wieder kuriose Dinge zutage befördert werden? Laura, Merle, Marina, Frieda, Anne, Felix, Otto und Jakob (IGS Gesamtschule Eversburg, 7a) verraten die interessantesten Funde aus 2013: 1 Satellitenschüssel 2 Staubsauger, augenscheinlich funktionstüchtig 3 Bauarbeiterleuchte 4 Matratze 5 2 Paar Schuhe – Boots und Sneakers 6 gebrauchte Kondome 7 eine volle (!) Flasche Schnaps 8 ein voller (!) Benzinkanister 9 Fahrradständer aus Metall 쐅 Rasendünger Die meisten Funde wurden auf den Parkplätzen vor McDonald’s und dem Bundeswehrkrankenhaus getätigt, offensichtlich beliebte Mülldeponien. Auch dieses Jahr plant die 7a der IGS, tatkräftig aufzuräumen und inteJANA TUBBESING ressanten Abfall fotografisch zu dokumentieren.

Gemeinsames Stadtputzen: Die 7a der IGS nach getaner Arbeit

Rathaus, erleuchtet? Bei der Earth Hour ists hier dann dunkel

Einfach abschalten! Es gibt da ja diese Szene in „Flucht aus L.A.“: Outlaw „Snake“ Plissken schaltet der Welt das Licht ab. Zack, alles dunkel. So ähnlich ist es auch bei der Earth Hour des World Wide Fund For Nature – dieses Jahr am 29.3. Von 20.30 bis 21.30 Uhr schalten Städte weltweit an öffentlichen Plätzen das Licht aus – als „Statement für die Umwelt“. Die Bilanz, letztes Jahr: über 7.000 Städte in 150 Ländern. Millionen Menschen ließen sich mobilisieren. Licht aus bei den Pyramiden von Gizeh, am Big Ben, am Roten Platz in Moskau, am Schloss Neuschwanstein. Fast alle deutschen Großstädte beteiligten sich – auch Osnabrück. 2014 macht Osnabrück zum vierten Mal mit. Rathaus dunkel. Marienkirche dunkel. Heger Tor dunkel. Und natürlich kann man auch privat das Licht ausmachen. Und zur Earth Hour-Feier gehen, auf den Marktplatz. Da sind Feuerspieler zu sehen. Ganz umsonst. Oder vielleicht einfach einen Film guHPS cken: Kurt Russell? „Flucht aus L.A.“?

für den neuen menschen


interview

Andree Westermann: „Die Mitarbeiter  sind unser Erfolgsfaktor.“

Den Gast entertainen


P zu 4.000 Mitarbeitern, die in der Mit 29 Niederlassungen und bis

gehobenen Hotellerie, Gastronomie und Betriebsgastronomie eingesetzt werden, ist die GVO Personal GmbH einer der führenden spezialisierten Personaldienstleister bundesweit. Sitz der Hauptverwaltung ist in Osnabrück, seit kurzem im neu renovierten, goldenen Astoria Center in der Innenstadt. Hier treffen wir Andree Westermann, Gründer und einer von zwei Geschäftsführern der GVO. Die neuen Büroräume sind unter modernsten ökologischen Gesichtspunkten ausgestattet worden, mit viel Naturholz, Glas und einer Lounge – mit Kamin. Der Geschäftsführer legt etwas Holz nach und das Interview kann beginnen. INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN FOTO MAIK REISHAUS

STADTBLATT: Was ist das Geheimnis Ihres Erfolges? ANDREE WESTERMANN: Erfolgreich sind wir zum ei-

nen, weil wir verinnerlicht haben, dass ‚Managen‘ von ‚Machen‘ kommt und somit ein kleines Unternehmen wie wir vor allem agieren muss. Zum anderen verstehen wir uns ganz klar als Team, die Mitarbeiter sind unser Erfolgsfaktor. STADTBLATT: Wie kann man sich den typischen GVO-Mitarbeiter vorstellen? ANDREE WESTERMANN: Mitarbeiter, die für uns beim Kunden im Einsatz sind, haben ganz verschiedene Motive. Da gibt es zum einen die ‚Überzeugungstäter’. Also Mitarbeiter, die ganz gezielt Zeitarbeit machen, weil sie flexibel arbeiten wollen und sich am immer gleichen Arbeitsplatz langweilen würden. Dann haben wir immer wieder Mitarbeiter, die einfach ein bestimmtes Zeitfenster überbrücken möchten, weil sie noch einen Anschlussjob haben oder saisonal arbeiten möchten. Und dann haben wir Mitarbeiter, deren Lebenssituation Zeitarbeit erfordert. Zum Beispiel eine Mutter, die ihr Kind immer um 12.30 Uhr vom Kindergarten abholen muss. Wir bieten dafür Einsätze an, die genau planbar sind und sehen uns im Kern eben auch als Dienstleister unserer Mitarbeiter. STADTBLATT: Bei Ihnen entscheidet also der Faktor Mensch? ANDREE WESTERMANN: Personaldienstleistung funktioniert nur dann, wenn man den Mitarbeiter und den Kunden gleichwertig behandelt. Gerade in dem Bereich, in dem wir tätig sind. Wir haben zwar das Dispositionsrecht gegenüber unseren Mitarbeitern, aber wenn ein Mitarbeiter am nächsten Tag eine Klausur im Studium nachschreiben muss oder das Kind krank ist, dann disponieren wir natürlich um. STADTBLATT: In welchen Bereichen ist die GVO hauptsächlich tätig? ANDREE WESTERMANN: Wir verstehen uns als ein Intermediär, der eine Marktschwäche ausgleicht, das ist unsere Daseinsberechtigung als Personaldienst-

leister. Zu unseren Kunden gehören zum Beispiel Luxushotels wie das Kempinski Hotel Adlon in Berlin, die Kofler & Kompanie im Event-Catering und Siemens in der Mitarbeiterverpflegung. Wir betreuen außerdem sechs Fußballstadien in Deutschland, darunter seit ihrer Eröffnung die Allianz Arena in München, oder sind für Unternehmen in der Verkaufsförderung und als Inventurhelfer tätig. Je nach Wertschöpfungstiefe vermitteln wir nur die Mitarbeiter oder übernehmen auch die Planung und Umsetzung ganzer Veranstaltungen, Verkaufsförderungskampagnen oder Inventuren. STADTBLATT: Haben Sie schon Pep Guardiola getroffen? ANDREE WESTERMANN: (lacht) Bislang noch nicht. Aber das kann ja noch kommen. STADTBLATT: Eine wichtige Zielgruppe, aus der Sie Mitarbeiter rekrutieren, sind Studierende. Wie hoch sind die Zahlen? ANDREE WESTERMANN: In arbeitsintensiven Monaten wie November oder Dezember beschäftigen wir sicher 3000-4000 Mitarbeiter aus dem Bereich der angehenden Akademiker. In Heidelberg haben wir zum Beispiel viele Mediziner, die zum Teil schon promoviert sind, und sich in den ersten Berufsjahren etwas hinzu verdienen möchten. STADTBLATT: Der Job in der Personaldienstleistung als Schule fürs Leben? ANDREE WESTERMANN: Jemand, der in unserer Branche arbeitet, hat sich nicht den leichtesten Job ausgesucht. Die Mitarbeiter müssen belastbar sein, freundlich, kommunikativ – das ist in jedem zukünftigen Job von Vorteil.

„Osnabrück hat es natürlich in der Rekrutierung von Fachkräften schwerer im Vergleich zu Großstädten wie Hamburg oder Berlin.“ STADTBLATT: In einem Video auf der GVO-Homepa-

ge heißt es, dass man den Gast heute „entertainen“ muss. Was bedeutet das genau? ANDREE WESTERMANN: Eine Dienstleistung, die von und mit Menschen erbracht wird, ist immer integrativ, das heißt, sie wird mit dem Kunden gemeinsam geleistet. Die Mitarbeiter sind ein sehr wichtiger Bestandteil der wahrgenommenen Dienstleistung. Nur das Essen und die Getränke stumm servieren – das kann noch so perfekt sein – reicht nicht aus, um den Gast zu begeistern. Ob der Gast sich wohl fühlt, hängt entscheidend davon ab, wie sympathisch ihm die Mitarbeiter des Hauses sind. Wenn der Service stimmt und menschlich angenehm wahrgenommen wird, dann komme ich als Gast auch wieder. Wir merken das gerade bei Airberlin, die mit unserer Hilfe ganz gezielt charismatische Flugbegleiter mit Persönlichkeit suchen. Nur so kann ich mich als Fluggesellschaft vom Mitbewerber abgrenzen. STADTBLATT: Ein Beispiel dafür, dass Zeitarbeit nicht dafür da ist, Mitarbeiter kostengünstig irgendwo zu beschäftigen?

ANDREE WESTERMANN: Richtig. Gerade Airlines, die

in einem Marktumfeld mit starken saisonalen Schwankungen tätig sind, haben in der Hochsaison einen erhöhten Personalbedarf, arbeitsrechtlich aber keine andere Möglichkeit, als diese Mitarbeit zeitlich zu befristen. Das hat zur Folge, dass qualifizierte Mitarbeiter selten anheuern, weil sie nach ein paar Monaten sowieso wieder entlassen werden. Durch uns haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, ganzjährig beschäftigt zu sein: Sie arbeiten rund acht Monate für Airberlin und den Rest des Jahres bei unseren Kunden in der Hotellerie oder im Eventbereich. STADTBLATT: Im Rahmen der Airberlin Flugbegleitung bieten Sie für Studierende eine besondere Möglichkeit an. ANDREE WESTERMANN: Wir haben ein Projekt entwickelt, dass sich „Fludy“ nennt, ein Wortspiel aus Fly und Study. Die Kandidaten machen im Rahmen eines flexiblen, berufsbegleitenden Fernstudiums ihren Bachelor- oder Masterabschluss an der renommierten privaten Hochschule IUBH, sind in der Hauptflugsaison als Flugbegleiter/in tätig und dazwischen als Serviceprofi auf Veranstaltungen und Events bei unseren Kunden. STADTBLATT: Sie selbst haben sich mit 21 Jahren selbstständig gemacht. Ist Osnabrück ein guter Wirtschaftsstandort? ANDREE WESTERMANN: Ich komme aus Osnabrück und wenn man sich so früh selbstständig macht, ist es am Anfang von Vorteil, wenn Familie und Freunde in der Nähe sind. Aber auch heute ist Osnabrück für ein Unternehmen mit bundesweiter Struktur ein guter Standort – wobei der Wegfall einiger Flugverbindungen am FMO uns etwas eingeschränkt hat. Osnabrück hat es aber natürlich in der Rekrutierung von Fachkräften schwerer im Vergleich zu Großstädten wie Hamburg oder Berlin. STADTBLATT: Sie kommen viel herum in Deutschland. Wo steht Osnabrück? ANDREE WESTERMANN: Was mir ein bisschen fehlt, ist eine Vision für Osnabrück. Mir fehlt im Zentrum das individuelle Flair, das eine kleine Stadt wie Osnabrück ausmachen sollte. Das Innenstadt-Erlebnis ist in vielen Städten in Deutschland geprägt von einer monotonen Wahrnehmung, alles ist überall gleich, der Charme Osnabrücks geht zunehmend auch verloren. Man sollte sich in Osnabrück mehr um den Aufbau und Erhalt einer ‚Kiezkultur’ kümmern, mit kleinen spannenden Einzelunternehmen. Berlin zum Beispiel hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert, aber es geschafft eine Kiez-Struktur und -Kultur zu erhalten. Dort gibt es spannende Geschäfte, wo Individualisten etwas ausprobieren. Hier in Osnabrück fehlt dazu ein ,Gewerbegebiet’ speziell für Dienstleister, Kreative etc. Gewerbe, Wohnen und Leben muss integrativer werden. Vielleicht sollte die Stadt weniger Etat beim VfL verbrennen und stattdessen etwas mehr für die Kulturszene und Visionen für unsere Stadtentwicklung bereitstellen. STADTBLATT: Letzte Frage: Wenn Sie Zeit für sich haben, was machen Sie dann gerne? ANDREE WESTERMANN: Ich betreibe Funktional-/ Athletik-Sport, außerdem Laufen und ich fahre gerne mit dem Mountainbike. Ansonsten verbringe ich meine private Zeit am liebsten mit meiner Familie. STADTBLATT 3.2014 11


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Bitte aufsatteln! Eine Liebeserklärung an das Fahrradfahren in der Stadt Zwei Räder, eine Kette – unendlich viel Spaß. Wer in der Stadt das Rad benutzt, ist auf der guten Seite. Kein CO2-Ausstoß, keine Parkplatzsorgen, dafür Freiheit auf dem Sattel. Noch Fragen? Hier kommen die Antworten. VON MARIO SCHWEGMANN | FOTOS MARIO SCHWEGMANN

Macht Fahrrad fahren in der Stadt glücklich?

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Ja, macht es! Wenn man morgens aus dem Haus geht und dann steht da draußen das in der Sonne funkelnde Rad ... Herrlich. Dann schwingt man sich auf den Sattel, wählt einen entspannten Gang und cruist erstmal ein wenig zum Warmwerden. Die frische Luft weht einem um die Ohren, andere Fahrradmenschen kreuzen den Weg, die Bike-Community rollt sich zur Arbeit, zur Uni oder zum Shoppen in die City. Die Stadt liegt vor einem: keine Einbahnstraße erschwert die Route, kein Stau belastet die Synapsen, sogar die Fußgängerzone ist von 20-9 Uhr freigeben für Radler. Und nebenbei tue ich etwas für meine Gesundheit. Das macht seeeehr glücklich.

Welches Bike passt zu mir?

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Das wussten . schon Fischmob. Die nicht mehr existente

Hamburger HipHop-Band hat in den 1990ern dem „Bonanzarad“ gleich einen ganz Song gewidmet. Zitat: „Ich fahre mit dem Bonanzarad durch die Hansestadt, damit ein jeder sieht, was für’n geiles Rad ich hab’.“ – Denn geil sollte das eigene Bike sein. Dabei ist es wurscht, ob die Möhre für 50 Euro ergattert wurde oder es eine vierstellige Sahneschnitte von Rennmaschine ist. Hauptsache, das Gerät hat Charakter. Das kann zum Beispiel eine dieser überdimensionierten Klingeln sein, die man jetzt öfter sieht (und hört). Oder diese süßen Hollandräder im Retro-Look, wie es unser Titelmodel Janine fährt. Wer erstmal ‚sein’ Rad gefunden hat, dessen Liebe zu zwei Rädern wird größer werden.

Wo soll ich fahren?

Nichts leichter als das. Osnabrück City hat so . schöne Ecken zu bieten. Etwa die Rehmstra-

ße stadtauswärts nehmen ... Oder über die Katharinenstraße hoch zur Illoshöhe und weiter zum Rubbenbruchsee ... Oder raus zum Sonnenhügel ... Oder entlang am Haseuferweg ... Oder mal nach 20 Uhr über den Wall, wenn die Autos schlafen gehen ... Augen auf und treiben lassen!

Großeinkauf mit dem Rad?

Logisch! Das gute Stück heißt ja nicht ohne . Grund auch „Packesel“. Es gibt Taschen, Kör-

be, Anhänger, Vorbauten, Lastenräder ... Das Fahrrad ist bestens geeignet, um den wöchentlichen Großeinkauf zu bewerkstelligen. Wer erstmal angefangen hat, mit dem Rad einzukaufen, entwickelt mit der Zeit eine gewisse logistische Meisterschaft, die mit jedem Shopping verfeinert wird.

Wo wird’s sportlich?

Wer sich auf dem Rad auspowern will oder . FUN groß schreibt, für den bietet Osnabrück

feine Sachen. Da wäre zum Beispiel der Dirt Park an der Vehrter Landstraße. Auf dem Gelände neben der Eishalle treffen sich Crossfahrer und BMXler und düsen durch die schnittige Hügellandschaft. Einsteiger können sich an leichten Buckeln versuchen, Könnern stürzen sich mit dem Rad spektakuläre Abhänge hinunter, rasen durch Half Pipes oder über Schanzen. Für Radsportler ist die Region Osnabrück ein Paradies. Die Mischung aus flacher Strecke und bergiger (nicht montaner!) Landschaft ist ideal. Wer nicht alleine fahren möchte, kann sich zum Beispiel der Radsportgruppe des OSC anschließen. Ab dem 15.4. beginnen die Sommertrainingszeiten. Los geht’s immer Dienstag um 18 Uhr vor dem OSC aktivital. Es gibt auch eine Gruppe nur für Frauen. Radsportler sind natürlich auch bei der RRG Osnabrück bestens aufgehoben. Die Radrenn-Gemeinschaft von 1966 startet derzeit jeden Sonntag ab 10 Uhr vom Heger Tor zu einem entspannten Rundkurs Richtung Bramsche/Wallenhorst. Ab dem 2.4. ist dann mittwochs der Start um 16.30 Uhr an der Sportanlage in Gretesch. Von wo aus es nach Melle oder GMHütte geht. Die erfahrenen Radsportler freuen sich über Nachwuchs und fahren auch gerne mal zwischendurch – einfach anrufen und verabreden. Und noch ein letzter Tipp: die Mountainbikebzw. Crosstruppe von Radel Bluschke. Die startet von April an samstags um 14 Uhr ab Radel Bluschke zu zweistündigen Powertouren, die eine solide F STADTBLATT 3.2014 13


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Schönes Ziel: Fahrradblogger Daniel Doerk vor dem Ringlokschuppen

Fitness erfordern. Ziel ist der Teutoburger Wald und Bad Iburg.

Kann ich in Osnabrück ‚Rudelfahren’?

Logisch. Das nennt sich „Critical Mass“. Eine . Aktion, um mehr Aufmerksamkeit für den

Radverkehr zu schaffen. Jeden letzten Freitag im Monat (u. a. 28.3., 25.4.) treffen sich die Teilnehmer um 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Jeder kann mitmachen. Das Motto lautet: „Radfahrer blockieren nicht den Verkehr, sie SIND Verkehr!“ Wichtigste Eigenschaft einer Critical Mass: Ab 16 Radfahrern dürfen diese als geschlossener Verband in einer Zweierreihe nebeneinander fahren und somit einen Fahrstreifen belegen (§ 27 Abs. 1 StVO). Organisatoren oder Verantwortliche gibt es nicht. Die Critical Mass ist eine unhierarchische Protestfahrt durch Innenstädte. Daher sind letztlich alle für sich selbst verantwortlich (was natürlich Solidarität und Verantwortung gegenüber anderen nicht ausschließt). Critical-Mass-Fahrten sind in erster Linie eine Feier und eine Einforderung auf das Recht, sich sicher im Verkehr zu bewegen. Es geht darum, auf die Belange und Rechte des nicht-motorisierten Individualverkehrs aufmerksam zu machen. Und man lernt immer nette Osnabrücker/innen kennen, die ebenfalls gerne in der Stadt Fahrrad fahren. Auch Kids sind mit dabei.

Geht das, mit Kindern durch die Stadt radeln?

Natürlich geht das. Kinder wollen schließlich . auch so mobil sein wie Papa oder Mama. Und

wenn die Kids sicher fahren können, spricht nichts dagegen, mit ihnen durch die City zu pedalen. Gut, es gibt knifflige Ecken, die man als Eltern mit den 14 STADTBLATT 3.2014

Kindern üben sollte, aber letztlich gilt die gute Annahme, dass der motorisierte Verkehr auf jüngste Teilnehmer besonders Acht gibt. Wenn Eltern trotzdem Zweifel haben, bieten fast alle Grundschulen ein Verkehrssicherheitstraining in Kooperation mit der Polizei an.

Was sagt der Experte?

Daniel Doerk ist nicht nur leidenschaftlicher . Radfahrer, der Osnabrücker betreibt auch einen lesenswerten Blog zum Thema Fahrradkultur in Osnabrück und in aller Welt (itstartedwithafight.de). Beschreib Dich mal als Radler – wo fährst Du gerne, welche Bikes? Ich habe zwei Fixies, d.h. Fahrräder mit nur einem Gang, der dazu starr ist. Das ist die direkteste Art, Fahrrad zu fahren. Und ein klassisches Rennrad habe ich auch noch. Das ist dem Minimalismus noch nicht zum Opfer gefallen und soll auch so bleiben. Am liebsten fahre ich durch dichten Verkehr. Da kann ich die Vorteile des Fahrrads voll auskosten und an der ‚Blechlawine’ vorbeirauschen. Aber an Sonntagen ist es auch mal ganz schön, wenn man nicht so aufmerksam sein muss. Dafür geht es dann meist aus der Stadt raus.

„Das macht seeeehr glücklich.“

Du engagierst Dich in der Verkehrspolitik. Was braucht Osnabrück noch in Sachen Fahrrad, was könnte besser sein? Engagieren ist vielleicht ein bisschen viel gesagt. Hauptsächlich blogge ich in den Kategorien „Politik“ und „Osnabrück“ über Radverkehrspolitik und versuche so, Aufmerksamkeit für den Radverkehr zu schaffen. Aber seit kurzem bin ich auch Teilnehmer am „Runden Tisch Radverkehr“ der Stadt Osnabrück, die mich dazu eingeladen hat. Das ist ein kleines Forum, wo „Leute aus der Praxis“ ihre Erfahrungen teilen und Anregungen geben können. Was treibt Dich um? Ein großes Thema in Osnabrück ist für mich die Aufhebung der Radwegebenutzungspflichten. Schon seit 1998 dürfen eigentlich nur noch wenige bestehen, nämlich dort, wo besondere Gefahrenlagen es nötig machen. Die Kriterien dafür sind aber sehr eng begrenzt. Ansonsten müssen Radfahrer immer das Recht haben, auf der Fahrbahn zu fahren, weil es dort einfach sicherer für sie ist. Auch wenn das für viele unlogisch klingt. Aber die meisten schweren Unfälle passieren dort, wo Querstraßen oder Einfahrten Radwege kreuzen – weil Autofahrer die Radfahrer ‚übersehen’, bzw. nicht auf den Radweg achten. Auf der Fahrbahn dagegen sind die Radfahrer viel sichtbarer. Noch was? Darüber hinaus muss sich das Fahrradklima in Osnabrück insgesamt noch bessern. Es gibt Stellen, da trauen sich Gelegenheitsradler nicht zu fahren, siehe Neuer Graben/Neumarkt. Das darf natürlich nicht sein. Schon gar nicht an so neuralgischen Punkten einer Stadt. Zudem sind Radwege, die ja noch benutzt werden müssen, oft zugeparkt, in einem miserablen Zustand oder entsprechen den aktuellen Anforderungen nicht (siehe http://osnabrueckerradwege.tumblr.com/). Der Modal Split, also der Radverkehrsanteil, ist mit 12 Prozent noch viel zu gering für die topographischen Verhältnisse hier. Da geht noch viel mehr, siehe Oldenburg oder Münster. Ansonsten tut sich schon was in Osnabrück. Es gab die Kampagne „Osnabrück sattelt auf!“ und den „Tweed Run“. An Ampeln sieht man immer mehr ARAS, die roten Aufstellflächen für Radfahrer vor den Autos. Auch so werden Radfahrer sichtbarer gemacht. Neue Abstellmöglichkeiten entstehen, was bei den hochwertigen Fahrrädern von heute auch eine große Rolle spielt. Man muss sie irgendwo anschließen können.

Wie viele Radler gibt’s eigentlich in Osnabrück?

Gezählt hat die noch niemand. Aber nach . Schätzungen von Experten besitzt im Fahr-

rad-starken Niedersachsen bis zu 90% der Bevölkerung mindestens ein eigenes Fahrrad. Für die Stadt Osnabrück würde dies bedeuten, dass ca. 140.000 Fahrräder unterwegs sind. Die nächste Frage, die sich daraus ergibt: Wie setzt sich die Gruppe der Fahrradfahrer zusammen? Auch da gibt es keine eindeutigen Zahlen – noch nicht. Die Stadt Osnabrück nimmt derzeit an einer Erhebung teil, welche die Mobilität in Städten abfragt. Die Ergebnisse werden im Herbst präsentiert. Dann weiß man, wie viele Osnabrücker mit dem Rad zur Schule oder


zur Arbeit fahren und wie alt sie sind. Wobei in Osnabrück wohl tatsächlich vom Kind bis zum Senioren ein guter Mix anzutreffen ist: 2013 gab es eine ‚Blitzaktion’, wo sich Radfahrer fotografieren lassen konnten. Die Bilder zeigen einen echten Querschnitt durch die Bevölkerung.

Mit dem Rad zur Arbeit?

Aber so was von Ja! Gerade wer in Osnabrück . wohnt und hier arbeitet, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen und die Strecke mit dem Rad fahren. Was spricht dagegen? Das Wetter? Dass es in Osnabrück viel regnet, ist Quatsch – wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, wird maximal an zwei Tagen im Monat nass, wenn überhaupt. Für den Fall gibt es passende Kleidung. Dass man verschwitzt ankommt? Man kann auch so fahren, dass man ohne Atemnot das Büro erreicht. Dann fährt man zuhause fünf Minuten früher los. Und falls ein Tag stressig war, kann man auf dem Rückweg gleich den Ärger wegstrampeln.

Was tut die Stadt für den Radverkehr?

Radverkehr in Osnabrück befindet sich . inDereiner Umbruchphase – der Daumen geht aber klar nach oben. Es wurden zahlreiche Strecken erneuert oder mit ARAS ausgestattet, den so genannten aufgeweiteten Radaufstellstreifen. 2013 startete auch die Aktion „Osnabrück sattelt auf“, die in diesem Jahr fortgesetzt wird: Beim „Stadtradeln“ können sich zum Beispiel wieder

Teams (etwa ein Betrieb) zusammen tun und gucken, wie viele Radkilometer die Mitarbeiter hinbekommen. Wichtige Impulse erhofft sich die Stadt durch die geplante Aktualisierung des Radverkehrsplans – hierfür wird ein begleitender Arbeitskreis eingerichtet und eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Ziel ist es, den Anteil am Fahrradverkehr weiter auszubauen, auch aus ökologischen Gründen. Vor diesem Hintergrund wird es – im Rahmen des städtischen „Masterplan 100% Klimaschutz“ – 2014 eine Sternfahrt der beteiligten Kommunen Stadt und Landkreis Osnabrück, Kreis Steinfurt und Rheine nach Osnabrück geben.

Wo kann ich mich zum Thema „Fahrrad“ informieren?

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Erste Anlaufstelle sind die Fahrradläden der Stadt. Hier arbeiten echte Experten, die nicht nur die kaputte Gangschaltung wieder flott kriegen, sondern auch in der Rad-Community zuhause sind und Tipps geben. Dann der ADFC Osnabrück. Der Verein beschäftigt sich mit allen Fragen rund ums Radfahren. Sehr informativ ist auch die „Osnabrücker Fahrradmesse“ die am 9.3.2014 zum zweiten Mal stattfindet, veranstaltet von der AOK Niedersachsen, dem ADFC und der Mechaniker-Innung Osnabrück. Zur Premiere kamen 6.000 Besucher. Eingeladen sind neben den Zweiradbetrieben auch Tourismusverbände aus dem näheren und weiteren Umkreis sowie Reiseunternehmen, die

2. OSNABRÜCKER FAHRRADMESSE AM 9. MÄRZ

AOK-Fahrradmesse: Zur Premiere im letzten Jahr kamen 6.000 Besucher sich auf Fahrradreisen spezialisiert haben. Während die Zweiradhändler ihr Angebot rund ums Fahrrad präsentieren und auch bereits vor Saisonbeginn über Neuerungen aus der Fahrradwelt berichten können, werden die Tourismusverbände deren Region vorstellen. Insbesondere natürlich im Hinblick auf Fahrradtouren und -reisen. Die Messe öffnet in der Zeit von 11 bis17 Uhr im Gebäude und auf der Freifläche der AOK Niedersachsen (Niedersachsenstraße 10). Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: mit Grillwagen und Caféteria.

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von hühnern und adlern

Der Autor Heinrich-Stefan Noelke, 1955 in Versmold geboren, lebt mit seiner Familie in Osnabrück. Seine Geschichten handeln nicht von Verbrechern und Mafiosi, sondern von Menschen, die ihr Leben leben. Von ihren Strategien, sich durchzusetzen. Wie weit ist man selbst davon entfernt, jemanden umzubringen? Das ist die Frage, die ihn zum Schreiben treibt. „Das Schwanken am Rande der Welt“ (2006) ist sein erstes Buch. „Das Kind im Glas“ folgt 2008, die Osnabrück-Krimis „Tod an der Hase“ 2011 sowie „Piesberg in Flammen“ 2013.

Freilaufende Hühner Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Zu Weihnachten verloste STADTBLATT eine exklusiv für uns geschriebene Erzählung. Krimi-Autor Heinrich-Stefan Noelke lieferte zwischenzeitlich ab. Und hat den Gewinner – wie von uns versprochen – nach dessen Wünschen darin literarisch verewigt.

FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

VON HEINRICH-STEFAN NOELKE

16 STADTBLATT 3.2014


e

s war kühl auf der Deele und es roch nach Feuchtigkeit. Die Leute aus dem Ort saßen vor Kaffee und Kuchen und sprachen nicht. Sie hockten an Biertischen in der Ecke des Raumes, um sich herum ein paar Fremde, die zusahen. Reinhild und Anton waren aus der gleißenden Sonne in das Halbdunkel getreten. Sie rutschte zuerst in die Bank und presste die Arme an die Seite. Ihr Mann saß nur halb und war auf Distanz bedacht, aber es half nichts. Gestern Nacht war er zu ihr gekommen, was ab und zu geschah. Ihr Körper schien davon zu brennen. Was für ein imposanter Kerl das war! Die riesigen Hände voller Schwielen und zum Friseur muss er auch. Reinhild selbst fehlte jeder Glanz. Blasse Haut, leicht gerötet und die geplatzten Kapillaren auf den Backen. Ein Haarreif im dünnen Haar und stets die Pumps an den Füßen. Die Entmündigung war seine Idee gewesen. Nicht ihre Schuld. Sie dient ihm jetzt als Betreuerin und kann nicht weglaufen. Die Leute achteten sie anders als zuvor. Kürzlich war sie zur Vorsitzenden des Landfrauenverbandes gewählt worden. „Möchtest du einen Kaffee, Reinhild?“ Anton stand auf, bewegte sich endlich, hatte kaum ein Wort gesagt und nicht zugehört. Der passt hierher! Er war hier geboren und die Leute hatten getan, was er wollte, bis er mit leeren Händen zurückkam. Seit zwei Jahren wohnten sie wieder in diesem Dorf zwischen den Hügeln. Aus dem hellen Sonnenlicht traten weitere Gäste durch die Deelentür. Vorne weg führte André Schweitzer seine Frau Petra am Arm. Niemand drehte sich um, aber jeder wusste, dass er da war. Selbst die völlig Fremden nahmen ihn wahr. Etwas jünger als Reinhild. Mitte vierzig, schlank und sehr groß. Als Kinder hatten sie zusammen gespielt. Zu blöd war der gewesen, um einen Sandkuchen zu backen. Rheinhild lachte schäbig auf. Sein Vater hatte nach dem Krieg ein Geschäft aufgebaut. Anton bekam die Verantwortung für Süddeutschland, doch vor zehn Jahren hatte man sich im Streit getrennt. Anton hatte sich selbstständig gemacht und war gescheitert. Zweimal. Sie suchten Schutz vor den Gläubigern, daher die Idee, sich entmündigen zu lassen. André hatte studiert und leitete jetzt den kleinen Konzern. Seit zehn Jahren war Reinhild ihm nicht begegnet. Sie glaubte, ein gespanntes Lächeln bei den Leuten zu sehen, als er seine Frau an einen Tisch nebenan führte. Man grüßte sich und er ging, Kaffee zu holen. Reinhild nutzte die Gelegenheit, stand auf und flüchtete auf den Hof hinaus. Sie war es ja so leid! Das Bauerncafé bot Seminare mit Übernachtung an. Der Platz war gut gewählt, denn was Fremde hier taten, das interessierte nicht. Auf dem Hof drehte sich ein Karussell zum Tag der Arbeit. Dazu der Geruch vom Bratwurstgrill. Früher kaufte man hier Wurst, Fleisch, Milch, Käse und Brot. Lebensmittel, wegen denen man aufs Land fuhr. Und was gibt es heute? Lebensberatung, Lebenszahlen, Hellsehen, Seminare, Schwitzhütte, Familienstellen, das Tier in dir und Schutzengel. Das klingt nicht nach Leben, es klingt nach mühsamem Tod.

Zwischen Scheune und Haupthaus hindurch gelangte man an einen See, in dem sich die Sonne spiegelte. Rechts davor lagen alte Stallungen, die Räume keine zwei Meter fünfzig hoch. Ein Seminar lief gerade: Alexander Mihm – Sprechen wie ein Adler. Reinhild betrachtete kurz den Trainer und stellte sich dann hinter die Leute, um zuzuhören. Er trug eine Trachtenweste. Bis zum grauen Haar hinauf war alles an ihm groß und schwer. Ein Mannsbild in weißem Hemd und schwarzer Hose. Links hielt er die Handpuppe eines Huhns auf der Hand, rechts eine Adlerfigur. Hühner, dachte Reinhild. Das ist interessant. Das Huhn sprach mit hoher Stimme: „Ich kann das nicht, ich darf das nicht.“ Der Adler klang tiefer und redete im Dialekt: „Ich rufe zurück, Sie können sich auf mich verlassen.“ Adlersprache mache Spaß, sagte Mihm. Jeder Mensch wird als Adler geboren. Er trainiere keine Hühner. In einer Ecke steht eine große Vase mit einem Frühlingsstrauß. Mihm macht sich klein dahinter, wächst dann plötzlich, lächelt schief und lässt seine Arme eine knospende Blüte zeigen. Er ruft sein Motto in den Raum: Lächle mehr als andere. Alles lacht und freut sich.

Der Mihm hat Recht. Man ist kein Huhn. Man ist ein Adler. Dann verliert er den Faden. Er stockt und schaut in die Runde. „Fragefalle“, ruft Reinhild ihm zu, davon hatte er geredet: Man darf nicht direkt antworten, wenn man gefragt wird, sonst stottert man wie ein Huhn. Adler kontern überlegt mit einer Gegenfrage. Wer fragt, der führt, wer antwortet, wird vorgeführt. Toll, dachte Reinhild. Jemand legte ihr eine Hand auf die Schulter und sie erschrak. Es war André. „Wie geht es euch?“, fragte er. „Albert der Schweitzer, sieh an. Geht so. Hast ihn ja gesehen. Er ist krank.“ „Er hat sich entmündigen lassen.“ „Er ist krank. Er will uns schützen.“ „Größenwahn, ja?“ Mihm hatte jetzt eine Gitarre umgehängt. Er sang ein Lied von Reinhard Mey: „Ich wollte wie Orpheus singen.“ Die ersten Leute gingen wieder. Trotz der kühlen Luft im Raum brach ihr der Schweiß aus. „Er will eine Tennishalle bauen“, sagte André. „Auf eurem Hof.“ „Das kann er nicht“, sagte Reinhild nach einer Weile. „Das darf er nicht. Das geht nur über mich.“ „Man hat ihn überredet. Du sollst als Strohfrau eine Firma gründen, die er nutzt. Die glauben noch an ihn.“ Mihm sang jetzt „Über den Wolken“ zu seiner Gitarre, und einige Zuhörer kamen zurück, denn sie kannten das Lied. Reinhild und André hörten zu. „Ich geh meine Frau suchen“, sagte er schließlich.

„Danke. Mach dir keine Sorgen.“ Sie stand jetzt mit Mihm alleine in dem dunklen Raum. Er packte seine Gitarre und seine Handpuppen ein. „Warum trainieren sie keine Hühner?“, fragte Reinhild. Mihm gab ihr eine Karte mit seiner Adresse. „Ich kann helfen, dass sie den Adler entdecken“, sagte er. „Der wohnt in jedem.“ „Auch in mir?“ „Freilich.“ Sie dachte nach und gab ihm recht. Anton hatte ein Video aufgenommen. Hühnerhaltung. Den wollte sie anschauen. Als sie auf die Deele zurückkam, hielt sie inne. Anton saß am Tisch. André und seine Freunde waren gegangen. Die Leute dort wissen genau, was man vorhat, dachte sie. Die riechen das. Der Mihm hat Recht. Man ist kein Huhn. Man ist ein Adler. Ob die das sahen, was sie dachte? Ob die wussten, wie oft er sie betrogen hat? Erst ein großes Haus gebaut, das sie sauber hielt. Dann mächtig investiert und alles verloren. Jetzt eine Tennishalle. Er hat sie nie gefragt. Sie schritt zu ihrem Tisch zurück und die Pumps klangen auf den Pflastersteinen. Anton saß kleinlaut zwischen den Leuten. „Hör mal“, sprach sie. „Hör mal! Das mit der Tennishalle ... das hat man mir verraten. Was hast du vor?“ So sprechen Adler! Anton sprang auf, eine Frau zog Reinhild herunter auf die Bank. Hastig, damit sie still sei. Die Fremden, ach ja. „Das darfst du nicht“, sagte sie lauter. „Nicht ohne meine Zustimmung.“ „Bitte!“, sagte Anton und hielt sie am Arm fest. Waren da Tränen in den Augen? Reinhild riss sich los und sprang auf. Sie schlug eine Kaffeetasse aus dem Weg. Der Kaffee, den Anton ihr geholt hatte. Dann fiel der ganze Biertisch um. Sie will allein zurechtkommen, auch wenn sie nichts gelernt hat. Ein paar Freundinnen wohnen hier, die helfen sicher. Man sucht sich eine Wohnung und arbeitet, das kann man ja. Doch vorher muss er zum Friseur. Und die Hose hat einen Fleck, das ist noch richtig gute Ware. Ob der wirklich weint? Der weiß das ja auch. Das ist nicht leicht für den. Der hat kein Geld mehr und lebt von der Tochter. Und dann der Landfrauenverband! „Reinhild!“ Die Tasse war auf dem Steinfußboden zerschellt. Der Biertisch lag den Leuten auf dem Schoß, sie kreischten durcheinander. Die Fremden standen auf den Bänken und schossen Fotos mit ihren Telefonen. „Bitte“, sagte Anton, „wir müssen nach Hause.“ Reinhild spürte, wie ihre Haut zu jucken begann und sie fühlte die roten Flecken im Gesicht wachsen. „Tschuldigung“, sagt sie. „Ich bin etwas nervös.“ Natürlich ging sie mit und im Grunde war sie dankbar, als er ihr Fahrrad aufschloss. Es war spät geworden und das Essen musste auf den Tisch. Sie war kein Adler, das ist deutlich. Aber auch kein Käfighuhn, das nicht. Freilaufend. So was. STADTBLATT 3.2014 17


flugverkehr

Bereit zum Abheben Andrès Heinemann, Marketingleiter FMO: „Unser neuer Leuchtturm im Linienverkehr neben der Lufthansa wird Turkish Airlines sein.“ ANDRÈS HEINEMANN: Der FMO konzentriert sich auf

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) litt in letzter Zeit unter Strecken- und Passagierrückgang. Mit einer Mischung aus Linien-, Touristik- und Low-Cost-Angeboten will der Airport verlorenes Terrain zurückgewinnen. Andrès Heinemann erklärt, wohin die Reise geht. INTERVIEW: NINA BARTHOLOMAEUS FOTOS: FMO/TURKISH AIRLINES

STADTBLATT: Wie sind die Aussichten für 2014 nach dem Verkehrsrückgang im letzten Jahr? ANDRÈS HEINEMANN: Wir sind sehr optimistisch. In der letzten Zeit haben wir viele Projekte-Verhandlungen positiv abgeschlossen. Für den Sommer haben wir einen außergewöhnlich guten Flugplan erstellt, der mehr bietet – sowohl qualitativ als auch quantitativ. STADTBLATT: Wie sieht das Konzept denn aus? 18 STADTBLATT 3.2014

drei Säulen. Erstens auf den Linienverkehr mit einer Anbindung an große, internationale Drehkreuze, zweitens auf den klassischen Touristikverkehr und drittens auf den Low-Cost-Verkehr. Dabei soll idealerweise keine Säule die anderen überlagern. Bis 2010 hat das mit Airberlin auch funktioniert, doch mit deren Teilrückzug von kleineren Flughäfen wie FMO haben wir Probleme bekommen. STADTBLATT: Und jetzt gibt es für die drei Säulen verschiedene Anbieter? ANDRÈS HEINEMANN: Genau. Unser neuer Leuchtturm im Linienverkehr wird neben der Lufthansa Turkish Airlines sein. Ab Mitte Juni werden sie vom FMO aus Istanbul anfliegen – eine spannende Metropole, aber auch ein Drehkreuz zum Umsteigen für Geschäftsleute. 240 Ziele, vor allem Richtung Asien und Afrika, werden von Istanbul aus angeflogen. Zusammen mit dem weltweiten Netz der Lufthansa, über Frankfurt und München, und den Flügen der niederländischen AIS Airlines nach Stuttgart und Zürich haben wir sehr interessante Angebote für Geschäftsreisende. STADTBLATT: Und wer dienstlich nicht so weit reisen muss? ANDRÈS HEINEMANN: Die Lufthansa fliegt viermal täglich nach Frankfurt und München. Und seit November 2013 fliegt die niederländische Gesellschaft AIS Airlines zweimal pro Tag nach Stuttgart und einmal nach Zürich. Viele Unternehmen in der Automobilzuliefer- und Finanzindustrie nutzen diese Verbindungen. Mit Auto oder Bahn ist man bis Stuttgart und zurück zehn Stunden unterwegs, der Flug vom FMO dauert hin und zurück nur 100 Minuten. STADTBLATT: Welche Neuerungen bietet der Sommerflugplan für Touristen? ANDRÈS HEINEMANN: Auch so einige. Erstmals wird TUI ein Flugzeug der Germania hier fest stationie-

ren, das ausschließlich vom FMO aus operiert. Mit 20 Abflügen pro Woche haben wir ein um 30 Prozent höheres Angebot als im letzten Jahr. Und Antalya – nach Mallorca zweitwichtigste Urlaubsregion – wird von verschiedenen Airlines mit 17 wöchentlichen Abflügen sogar 70 Prozent öfter angeflogen als 2013. STADTBLATT: Gibt es auch neue Flugziele? ANDRÈS HEINEMANN: Sogar zwei. Enfidha in Tunesien ist ein attraktives Ziel für einen Urlaub mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Und Adana in der Türkei ist einerseits Ausgangspunkt für TürkeiRundreisen, andererseits erwarten wir hier auch ethnischen Verkehr, also Migranten, die Heimaturlaub machen. STADTBLATT: Bliebe noch über die dritte Säule zu sprechen. ANDRÈS HEINEMANN: Ryanair wird weiterhin von Münster/Osnabrück aus Málaga und Girona/Barcelona anfliegen, sogar mit mehr Kapazität – und Málaga das ganze Jahr hindurch. STADTBLATT: Wie steht es um die Verbindung nach London? ANDRÈS HEINEMANN: CityJet wird sich Ende März vom deutschen Markt – aber auch von anderen Märkten – zurückziehen, um sich auf das innerbritische Geschäft zu konzentrieren. Das müssen wir akzeptieren. Wir haben frühzeitig Kontakte zu Fluggesellschaften aufgenommen, und es sieht gut aus. Ich gehe davon aus, dass wir bald bekannt geben können, wie es da weitergeht, und ich bin sehr optimistisch, dass es ein spannendes Angebot sein wird. STADTBLATT: Also gute Aussichten für 2014? ANDRÈS HEINEMANN: Wir sind auf dem richtigen Weg. Der neue Flugplan bietet neue Ziele und spannende Angebote, die sicher auch Fluggästen gefallen werden, die in den letzten Jahren vielleicht etwas enttäuscht waren.


ortstermin

Magische Versammlung Das Fantasy-Genre ist durch Buch und Film schon lange in der Gesellschaft angekommen. Weniger bekannt sind Fantasy-Kartenspiele. Ein Blick in eine Osnabrücker Zockerrunde.

Für den echten Liebhaber: Eine Magic-Profibox

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FOTOS: JANA TUBBESING

Einer lässt sich dann aber doch überzeugen. reitagnachmittag, 15 Uhr. Der FRABuSEL (Fantasy-Rollenspiel-Abenteuer-Brett- Christian Fleischer spielt seit 1997 oder 98, das spiel-und-Sammelkarten-Erlebnis-La- weiß er nicht mehr genau. Warum er sich für Magic den) füllt sich langsam. Heute trifft sich, wie jede begeistert: „Strategische Möglichkeiten und die Woche, die Magic-Community zum Spielen und Spieltiefe. Es bleibt jahrelang lebendig, vor allem, Tauschen. Magic? Hat das was mit echter Zauberei weil die Entwickler immer wieder neue Erweiterungen rausbringen. Andere Karzu tun? Erstmal ist es nur ein tenspiele gehen Bankrott oder geKartenspiel. 6,3 x 8,85 cm groraten in Vergessenheit, Magic ße Karten mit kleinen Bildern Kuriose Kommentare bleibt.“ von Orks, Elfen und anderen Spieler: „Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind OK.“ Das liegt hauptsächlich an der Kreaturen drauf, außerdem Spieler: „Bei Ebay kann man Toast riesigen Community: Weltweit Fähigkeiten und Eigenschafin Papstform kaufen.“ gibt es 20 Millionen Anhänger; ten, die im Kampf über GeSpieler: „Man kann sich auch Maaktuell kursieren 13.000 verwinn oder Verlust entscheigic-Glitzerkarten kaufen, die kosten schiedene Karten. Sogar Profiturden. dann 2000 Euro.“ niere finden statt, es locken hohe Auf was für Leute trifft man Preisgelder. Christian sieht sich hier? Das Klischee vom weltoft Livestreams an, ist aber auch fremden Nerd ist längst überholt, oder? Zumindest äußerlich. Aber man ist zum schon aktiv dabei gewesen. „2 oder 3 Tage lang Spielen hier, nicht zum Ausgefragtwerden. Oder wird dann gezockt und es sind auch Künstler anhat doch jemand Lust? Alle schauen zu Boden und wesend, die Karten designet haben. Man kann sich nuscheln Unverständliches. Keine Rampensäue sein Deck signieren lassen.“ Angefangen hat Christians Spielbegeisterung mit Schach – heute beunter Zockern.

Zockerrunde: Zauberer in ihrem Element

vorzugt er neben Magic Onlinekartenspiele. Beruflich ist er in einem Altenheim beschäftigt – weder weltfremd noch unsozial. „Es ist immer noch eine Männerdomäne“, erklärt Christian. „Man trifft neben langjährigen Spielern, so wie mir, hauptsächlich Studenten. Wir hatten auch schon mal die eine oder andere Frau dabei, die hatte aber immer ein rein künstlerisches Interesse an den Illustrationen.“ Der Jüngste in der heutigen Runde ist Erik Rapske. Er geht noch zur Schule, aufs Ratsgymnasium. Magic spielt er „just for fun, weil es anspruchsvoller ist als Familienbrettspiele.“ Einen seiner Freunde konnte er davon überzeugen, dem Rest ist das Hobby zu teuer – schließlich muss man sich ständig Karten kaufen. Es haben sich mittlerweile sechs Spieler gefunden. „Die Runde geht gleich los, jetzt müssen wir uns konzentrieren!“, vermittelt Christian eindringlich. Gespielt wird ein „Draft“ – jeder Spieler erhält drei Packungen à 15 Karten. Die erste wird geöffnet, eine Karte gewählt, der Rest weitergegeben, solange, bis alle Karten verteilt sind. Auf diese Art stellt sich jeder sein Deck selbst zusammen. Eine Runde kann bis zu 45 Minuten dauern. Zu Spielbeginn stürzen die Teilnehmer sich auf ihre Packungen. Nun wird studiert, gefachsimpelt und diskutiert. „Was pick’ ich denn jetzt hier?“ Viele Angizismen fallen. „Magic – The Gathering“ kommt eben aus den USA – und wird häufig im Original gespielt. Trotz vollster Konzentration werden Insider-Witze gerissen und Apfelringe gegessen. Währenddessen gehen Kunden ein und aus, kaufen Spiele und lassen sich von Laden-Inhaber Carsten Liebnau in die Kunst des Figurenbemalens einweisen. Carsten selbst spielt alles, von Sammelkarten über Tabletop-Spiele bis hin zum Rollenspiel. Was ihm daran gefällt? „Bei Karten sind es Synergie und Kombinatorik.“ Tabletops, selbstgebaute Spielfelder, müssen erstmal gebastelt und bemalt werden. „Ich mag solche Feinarbeiten, da ist Kreativität gefragt. Außerdem kann man ganz allein in seinem Keller sitzen und einfach mal Ruhe haben.“ Gelächter seitens der Spieler. „Was das Rollenspiel angeht: Das ist purer Eskapismus. Wie ein Roman oder Film, in den man eintauchen kann. Und man arbeitet mit anderen Spielern zusammen.“ Noch hat sich die magische Versammlung nicht aufgelöst. Für einen Außenstehenden mag die Faszination an den vielfarbigen Sammelkarten unbegreiflich sein, echte Fans sind völlig vertieft. Als Orks. Als Elfen. JANA TUBBESING STADTBLATT 3.2014 19


Tipps für Kids

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

familiensache Gruppenbild mit Feindparade: Sandra Kolmer-Wiedemann (li.) und Sandra Haberkamp tischen Alkohol auf – zu pädagogischen Zwecken.

Kinder-Bewegungsstadt

Es wird Frühling, und da ist es wieder, das Ballspiel-Projekt der Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück (KiBS)! Bis Juli findet es jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr auf dem Bolzplatz Hoffmeyerplatz statt. Kinder zum Spielen im Freien bringen, mit Ballspielen und Spaß an der Bewegung? Kein Problem für Kooperationspartner BaKoS – Die Osnabrücker Ballschule. Das Beste: Alles kostenlos! P 7.3., Bolzplatz Hoffmeyerplatz

Ziel erfasst

Musikrausch 6.0. Sandra Kolmer-Wiedemann und Sandra Haberkamp vom Osnabrücker Präventionsteam des Caritasverbands über Arbeit, die Spaß macht – und viel bewirkt. Fit für die Schule!

Kinderaktions-Tag für die ganze Familie. Hier geht es um einen Fahrrad- und Roller-Hindernisparcours, eine Schulfüller-Teststation, einen Schulranzen-Test-Parcours, gesundes Sitzen, eine Fußmessaktion, viele umweltfreundliche Produkte zum Thema Schule... P 15.3., bimarkt

STADTBLATT: Rausch. Ein emotionaler Zustand übersteigerter Ekstase. Aber rein auf Emotion, zumal auf Übersteigerung, setzt „Musikrausch“ nicht. SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: Nein, da tritt schon viel Botschaft zutage, viel Engagement. Wir setzen dem negativen Rausch einen positiven entgegen: Musik statt Alkohol. STADTBLATT: Berauschtheit an sich ist nichts Schlimmes... SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: … es kommt drauf an, wie sie entsteht, was sie bewirkt. STADTBLATT: „Musikrausch“, 2014 in der sechsten Auflage, sucht „den besten Song für Osnabrück, der sich mit dem Thema des extremen Trinkens von Alkohol unter Jugendlichen auseinandersetzt“. Eine Erfolgsgeschichte.

Gute Nummer WeltSpielZeug

Puppen aus Blättern, Radios aus Pappe, Lastwagen aus Dosen, Flugzeuge aus Plastikflaschen? Klar, warum nicht. Not macht eben erfinderisch. Eine Gegenwelt zur KonsumÜbersättigung unserer westlichen Industrieländer, diese Ausstellung des Kinderhilfswerks Plan International über selbstgebasteltes Spielzeug von Kindern aus Asien, Afrika und Lateinamerika. P 16.3. bis 3.8., Museum am Schölerberg –Natur und Umwelt HPS 20 STADTBLATT 3.2014

SANDRA HABERKAMP: Total. Schon im ersten Jahr kamen 30 Einsendungen, innerhalb ganz kurzer Zeit. SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: Mittlerweile beteiligen sich ja auch andere Städte, da wird dann der örtliche „Stadtrauscher“ gekürt. STADTBLATT: Schwerer Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen. Wo stehen wir da in Osnabrück? SANDRA HABERKAMP: Letztes Jahr ist die Zahl zum ersten Mal gesunken. 2013 wurden uns 58 Jugendliche gemeldet, im Jahr davor waren es 94. SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: Dennoch ist die Zahl der alkoholvergifteten Jugendlichen in Krankenhäusern hoch. Man darf aber nicht vergessen, dass es viele Jugendliche gibt, die einen guten Umgang mit Alkohol haben.

0-800-er-Nummern sind ja nicht immer das Gelbe vom Ei. Aber mit dieser hier ist das anders: 0800 – 111 0 550. Es ist eine Nummer für Eltern „in belastenden Lebenssituationen“ und es gibt sie schon lange – 44 Standorte der „Nummer gegen Kummer“, stehen dahinter, bundesweit. Seit Ende Januar hat sie eine Zusatzfunktion – die „Frühe Hilfe“ für Eltern von Kindern von 0 bis 3 Jahren. Osnabrück ist dafür Modellregion, und wenn alles klappt, beginnt im Oktober 2015 die Ausweitung auf die übrigen 43 Standorte. Warum Osnabrück?

STADTBLATT: Gewinner des Wettbewerbs 2013 war die Schülerband „Alex Klar“. Da gibt es eine Geschichte um Frontmann Alexander Boost, die zeigt, warum „Musikrausch“ so wichtig ist. SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: Am 1. Mai 2013 wurde Alexander von einer Gruppe betrunkener Jugendlicher zusammengeschlagen, ein paar Tage vor dem Konzert: Kieferbruch. Er ging dann trotzdem auf die Bühne. Sang mit einer Stützmaske. Das war schon sehr, sehr bewegend. STADTBLATT: Der Vorentscheid zum Osnabrücker „Stadtrauscher“ findet auf der Maiwoche statt. Drumherum das Massenbesäufnis des Jahres... SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: Letztes Jahr fiel das Konzert auf den Vatertag. Natürlich haben wir da gedacht: Was tun wir, wenn jetzt ganze Horden mit Bollerwagen voller Schnaps ranrollen? Es war aber im Gegenteil eine schöne Veranstaltung! Die Stimmung war super. STADTBLATT: Sie nutzen „Musikrausch“ auch für schulische Präventionsarbeit. SANDRA HABERKAMP: Unsere Idee ist, demnächst sogar Livekonzerte einzubinden. Da entstehen schon beeindruckende Songs. Manche sehr tiefgründig, manche sehr witzig. STADTBLATT: Wenn Sie zum Thema Alkohol politisch etwas ändern könnten, ohne Rücksicht auf Finanzmittel, auf Gremien – was wäre das? SANDRA KOLMER-WIEDEMANN: Ich würde dasselbe machen wie bei Zigaretten. Da sind wir ja auf einem guten Weg. Werbeverbot im Fernsehen. Verstärkte Aufklärung. Erhöhung der Besteuerung – ist doch ein Unding, dass eine Flasche Billigwodka im Supermarkt unter 3 Euro kostet. SANDRA HABERKAMP: 12-Jährige, die sich mit Hochprozentigem wegschießen – da läuft in unserer Gesellschaft was falsch. INTERVIEW: HPS Einsendeschluss ist der 17.4.; www.space-limit.de

Beate Friese, Nummer gegen Kummer: „Weil es hier schon ein dichtes Netzwerk von Hilfsangeboten gab. Außerdem ist der Standort gut administrabel – je mehr Zuständigkeiten, desto schwerer, gerade am Start.“ Mit im Boot: Stadt Osnabrück, das Netzwerk Früher Hilfen und der Deutsche Kinderschutzbund. Lokale Hilfen, durch anonyme Berater? Friese: „Wichtig ist, Hemmschwellen zu senken.“ Aber damit kennt sie sich aus. HARFF-PETER SCHÖNHERR


umwelt So geht Umweltschutz

Jens Meyjohann

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Abfallwirtschaftsbetrieb Piesberg Ich engagiere mich für Natur und Umwelt ... nicht nur durch meine Arbeit. Als Mitglied im Angelverein reinige ich Seen.

Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die Entsorgung von Nitroglyzerin. Hatte jemand selbst hergestellt und dann bei uns abgeliefert. Kleines Fläschchen Flüssigkeit. Musste vor Ort gesprengt werden. Polizei, Feuerwehr, das volle Programm. Das Zeug hätte uns die ganze Annahmestelle zerlegen können. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... Spraydosen und Haushaltsreiniger nicht in den Restmüll werfen. Und wilde Müllablagerungen melden. Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... jemand, der Altöl oder As-

Grüne Investitionen? Bessere Welt!

Grünes Geld Ökologisch zu investieren liegt im Trend. Gute Sache. Aber grün ist nicht immer gleich gut.

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ie kommt nicht zu Ruhe, die Welt des Geldes. Erst der Globalzusammenbruch ab 2007, Lehman Brothers etc. Dann die Staatsschuldenkrise im Euroraum. Und nun auch noch, nach dem Fiasko der Solarmodulbranche, die Insolvenzen von Windkraftfinanzierern wie Prokon und Windwärts – als Schock für alljene, die darauf geachtet hatten, ihr Geld ethisch wertvoll anzulegen. Klar, es gibt Beispiele, da geht alles gut. Die „Klima-Anlage“ der Stadtwerke und Volksbank Osnabrück für die Windkraftanlagen am Piesberg etwa – 2010 zahlten 700 Osnabrücker Anleger innerhalb weniger Tage 10 Millionen Euro ein. Und sind zufrieden.

best irgendwo einfach im Wald abkippt. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... mich gegen Fracking einsetzen. Das ist eine der größten Schweinereien, die es gibt. Mir gibt Hoffnung, dass ... sich mittlerweile viele sensibilisieren lassen, dass man Müll sorgsam trennen sollte.   Ich wünsche mir eine Welt, in der ... Firmen keine Chemikalien mehr in die Ozeane kippen.   Ich habe meinen Beruf gewählt, weil ... ich da was für die Umwelt tun kann. Außerdem ist man viel draußen.   INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHER

FOTO: NWERK, OSNABRÜCK

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Stadtwerke-Energiechef Dr. Klaus Siedhoff: „Zum einen ist eine sichere Rendite von 3 Prozent in der derzeitigen Niedrigzinsphase sehr attraktiv. Und gerade in den letzten Tagen konnten wir wieder einen Bonus überweisen, weil unsere Projekte ertrag- und erfolgreicher waren als prognostiziert.“ Auch die Osnabrücker Bürger-Genossenschaft nwerk, 225 Mitglieder stark, Förderer Erneuerbarer Energie, ist ein Erfolgsmodell. Vorstand Otto Wetzig: „Wenn wir ein gutes Projekt haben, ist es kein Problem, das Geld dafür zusammenzubekommen. Leider stockt die Energiewende derzeit stark, weil keiner weiß, wo’s politisch hin-

geht.“ Die Bereitschaft, grün zu investieren, steigt? Wetzig: „Sicher. Aber man sollte genau hinschauen. Habe ich als Anleger starke Einsichts- und Mitspracherechte? Weiß ich exakt, wo mein Geld hinfließt? Außerdem ist es besser, die Wertschöpfung bleibt in der Region und geht nicht in irgendeine Anlage in Übersee, von der ich nicht mal weiß, ob sie je gebaut wird...“ Pause. „Wer ein grünes Produkt anbietet, ist ja nicht automatisch ein Gutmensch. Manche Renditeversprechungen sind abenteuerlich...“ Regionalverwurzelung. Immer ein guter Gedanke. Die Gewinner der Krise: lokale Volksbanken und Sparkassen. Sichere Häfen, fernab der Zockerei am Kapitalmarkt. Und auch hier wird zunehmend grün gedacht. Marc Sprehe, Leiter Produktmanagement der Sparkasse Osnabrück: „Die Bewusstheit dafür steigt. Es gibt Kunden, die sagen ausdrücklich: ‚Bitte keinen Fonds, der was mit Rüstungsindustrie zu tun hat, mit Tabak oder Alkohol, Gentechnik oder Massentierhaltung – Menschenrechte und Nachhaltigkeit sind mir wichtig.‘“ Pause. „Aber nach wie vor sind das nur wenige.“ Clemens Meyer zum Farwig, Bereichsleitung Volksbank Osnabrück, bestätigt: „Nein, da gibt es derzeit keine erkennbare Nachfrage.“ Pause. „Für viele zählt offenbar primär die Rendite.“ Ob es Nachfolgemodelle zur „Klima-Anlage“ gibt? „Konkret ist da noch nichts. Aber das ist damals wirklich super gelaufen.“ Klar, ich kann mein Geld grün anlegen. Besten Gewissens natürlich auch bei Instituten wie der Bochumer Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (GLS), der Nürnberger Umwelt- oder der Eisenberger EthikBank. Aber ich kann es auch grün ausgeben. Siedhoff: „Eine Investition in regenerative Energien ist nicht automatisch auch als Geldanlage attraktiv.“ Sein Tipp, statt anzulegen: den eigenen Haushalt energetisch zu verbessern. HARFF-PETER SCHÖNHERR

„Kann alles so bleiben“

Ein gutes Motto zu finden ist nicht leicht. Bei der Osnabrücker „Energiemesse“ ist es gelungen: „Energie geht uns alle an!“ Vor zehn Jahren als Solarmesse begonnen, gibt es heute nichts zum Thema Energieeigenerzeugung und -effizienz, dass hier keinen Platz findet. Wo die Messe in 10 Jahren steht? Peter Band, Veranstalter: „Mit ca. 11.000 Besuchern im letzten Jahr sind wir eigentlich gut zufrieden. Wenn sich zu lange Schlangen am Stand bilden, gehen die Besucher eher weiter. Daher kann alles so bleiben wie es ist.“ Über 70 Aussteller, von der Wärmedämmung bis zur Wohnraumlüftung. Band: „Über die Jahre hat sich die Messe so weit etabliert, dass die Besucher teilweise mit ihren Bau- oder Modernisierungsplänen kommen ...“ Interessant, wie Aussteller aufeinander reagieren, die unterschiedlicher über Umwelt und Nachhaltigkeit kaum denken könnten – der Naturschutzbund etwa und die RWE, die ja ökologisch wahrlich kein Vorbild ist, trotz Abkehr von der Atomkraft. Band: „ Diskussionen sind bei uns gerne gesehen und auch gewünscht.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 29., 30.3., DBU www.die-energiemesse.de

50.000

Alle reden übers Klima, auch im Schulunterricht. Darüber, was man tun kann, damit es nicht vor die Hunde geht. Für alle Schüler, die nicht nur reden wollen, ist „Klima sucht Schutz“ ideal. Anmeldeschluss des Wettbewerbs: 18. März. Einmal im Jahr zeichnet er das beste Klimaschutz-Schulprojekt aus jedem Bundesland aus. Es geht um Preise in Höhe von 50.000 Euro. Wer die besten Chancen hat? Wer besonders viel Innovations-Kreativität entwickelt und CO2 vermeidet, sein Projekt besonders gut kommuniziert. Wie war das noch, in Alice im Wunderland? „Würdest Du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?“, fragt Alice. Darauf die Katze: „Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin Du möchtest.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

www.energiesparmeister.de STADTBLATT 3.2014 21


what’s up by Hedda Horch theken-talk Fabienne Henke

Garbo Kinocafé Dabei seit: 2007 Funktion hier: Restaurantkauffrau

Ossensamstag: Narren über Narren in der City

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er Frühling kommt! Auch wenn bedeckter Himmel und nasskalte Temperaturen nicht darauf schließen lassen – der Lenz rückt mit jedem Tag näher. Bald schon grünt und blüht es überall, versprochen. Und was wäre der Frühling, wenn nicht eine Zeit für Neuanfänge? Das haben sich auch die Inhaber des ehemaligen Casa Portuguesa Do Neto an der Rolandsmauer gedacht. Nachdem das gemütliche Wein-Restaurant geschlossen werden musste, plant das Do Neto-Team im März die Neueröffnung in der Hasestraße 65. Beim Eröffnungswochenende vom 7. bis 9.3. wird Hedda garantiert hineinschnuppern, um herauszufinden, ob das Casa Portuguesa seinen Wurzeln treu bleibt oder ganz neue Wege einschlägt. Portugiesisch geht es auch im Hotel Gasthof zum Freden zu. Nachdem sich

Gewinnen am Checkpoint: AlkoholMess-Station am Ossensamstag Bad Iburg 2013 ganz der Geschichte, Kultur und Küche Griechenlands gewidmet hat, stehen dieses Jahr Spanien und Portugal im Scheinwerferlicht. Zu diesem Anlass finden im kulinarischen Mittelpunkt des Fredens vom 7. bis 16.3. die Portugiesischen Wochen statt. Die Speisekarte basiert auf den Rezepten und Ideen des portugiesischen Kochs. Freuen dürfen sich hungrige Besucher über Spezialitäten wie saftig gebratenes Kaninchen, salzgetrockneten Kabeljau oder Gerichte mit Avocado. Auch wenn der Schwerpunkt auf Essbarem liegt, wird es vielleicht den einen oder anderen schmackhaften portugiesischen Wein im Programm geben – überraschen lassen! Wo wir gerade beim Alkohol sind: Hedda freut sich königlich auf den Ossensamstag! Wenn am 1.3. um 14 Uhr

what’s new

Während der Pause ... trinke ich gerne einen Kaffee oder esse eine Kleinigkeit. Nach Feierabend: Geht es eigentlich immer direkt nach Hause, wo mein Mann und meine zwei kleinen Kinder auf mich warten. Einen Promi, den ich gerne mal bedienen würde: Ganz klar Matthias Schweighöfer. Er war bereits zwei Mal hier, aber ich habe ihn jedes Mal verpasst! Ich hoffe, er kommt noch mal vorbei, denn er wirkt wie ein total unbeschwerter, sympathischer Mensch. Was tust Du, um abzuschalten? Tagesausflüge mit der Familie sind am schönsten. Manchmal reicht aber auch ein kleiner Einkauf im Supermarkt. Deine Thekenphilosophie? Bei Stress

traditionell der Karnevalsumzug an der Johanniskirche startet, kann sich niemand der ausgelassenen Stimmung entziehen. Am Checkpoint der Diakonie direkt am Theater gibt’s sogar was zu gewinnen – wer über 16 ist und beim Alkoholtest unter 0,5 Promille bleibt beziehungsweise unter 16 und nüchtern ist, wird mit Eintrittskarten zu den Comedy-Shows von Helge Schneider oder Dave Davis belohnt. Ziel ist, Jugendliche und junge Erwachsene zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu animieren. Ein edles Anliegen, findet Hedda, und wird mit gutem Beispiel vorangehen. Helge-Schneider-Fan ist sie nämlich auch ... Wer eine kleine Pause vom wilden Feiern braucht und sich bei der Gelegenheit gleich mit Fast Food stärken will, der findet sich am ehesten wo wieder? Richtig, bei McDonald’s. Für die etwas gemütlicheren Fans der „goldenen Möwe“ hat sich FranchiseNehmer Christian Eckstein in Osnabrück etwas Besonderes ausgedacht: McHome, den ersten deutschen Lieferservice des Fast Food-Imperiums. Getestet wurde das Konzept zum ersten Mal im November. Weil es da so gut

Zoran’s Grill-Lounge

Ambiente: Der Laden wurde von Grund auf mit eigenen Händen und Hilfe der Familie renoviert. Die Theke ist mit Sandsteinen besetzt und alles ist in harmonierenden Beige- und Brauntönen eingerichtet. Besonders gemütlich sind die Fensterplätze mit den kuscheligen Kissen, die zum Verweilen einladen. Angebot: Wer deftiges Essen vom Grill sucht, wird hier fündig. Herzhaftes Cevapcici mit selbstgemachten Saucen wärmt bei den noch kühlen Tagen schön auf. Der Nudel- und Kartoffelsalat wird stets frisch mit eigenen Zutaten zubereitet. Wer lieber leicht oder vegetarisch isst, kann zwischen mehreren Salaten wählen. Die jugoslawische Küche bietet alles, was das Herz begehrt und ist mit den immer frisch zubereiteten Gerichten mehr als ein einfaches Bistro. Besonderheit: Derdeva Snicka – ein Schnitzelgericht des Hauses, gefüllt mit Käse und Speck. TEXT: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

P Bramscherstr. 23 Mo.-Sa. 11h-22h, So. 11.30h-21.30h

Gourmet-Burger: Das Alex tischt auf

die Ruhe bewahren. Das ist nicht immer leicht, wir Kellner haben auch nur zwei Hände. Dein Nr. 1-Getränk? Naturtrübe Apfelschorle – die kann nichts toppen! Wenn Du keine Restaurantkauffrau wärst? Ich wäre immer noch im Gastronomie- oder eventuell im Hotelbereich tätig. Das ist einfach mein Ding. TEXT: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

McHome: Wird das M zur „goldenen Möwe“? gelaufen ist, ging es mit einem Probewochenende im Februar weiter – an drei Abenden wurde insgesamt 21 Stunden lang ins ganze Stadtgebiet geliefert. Die Begeisterung war groß! Christian Eckstein tüftelt mit seinem Team jetzt fleißig an der Weiterführung des McHome Lieferservices und erfüllt damit wohl bald den Herzenswunsch zahlreicher Kunden. Fast Food geht auch anders, zumindest im ALEX. Da wird die Leidenschaft für Gourmet-Burger, ob fleischhaltig oder vegetarisch, mit zeitlich begrenzten Aktionen zelebriert – bis 8.4. unter anderem mit kross gegrillten Rib-Eye Steaks. Hedda ist gespannt auf vielfältige Kreationen und Kombinationen.

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

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musik

FOTO: DAS KOWALSKI KOMITEE

Wer braucht schon Tralala?

2raumwohnung: Inspiriert von den Beach Boys und Rihanna

Inga Humpe ist die eine Hälfte von 2raumwohnung. Auf dem neuen Album „Achtung Fertig“ erforscht sie zusammen mit Tommi Eckart wieder elektronische Klanglandschaften.

STADTBLATT: „Achtung Fertig“ ist bereits das siebte Album von 2raumwohnung. Fällt euch die kreative Arbeit leicht? INGA HUMPE: Kreativität kommt immer in Wellen. Es gibt leichte Phasen, in denen man vier Ideen übereinander hat, aber auch mühsame und schwere, in denen nichts geht und nur ein Satz passiert. Wer als Künstler kreativ arbeiten will, muss vor allem Frustration aushalten können. STADTBLATT: Wie findet ihr eure Themen? INGA HUMPE: Nun, ich könnte in den Songs auch erzählen, wie schlecht die Welt ist. Das hätte ja auch eine Berechtigung. Meiner Erfahrung nach 24 STADTBLATT 3.2014

macht es aber viel mehr Sinn, die Einfachheit von Popmusik stärker herauszustellen. Popmusik wird oft banalisiert nach dem Motto: Wer braucht schon Tralala? Man muss sich aber mal bewusst machen, dass in etlichen Ländern Popmusik verboten ist. Für viele Menschen ist sie nichts Selbstverständliches. Berlin ist eine sehr freie Stadt. Sobald du hier rausgehst, bekommst du einen anderen Blick auf die Welt. Deswegen ist Popmusik immer auch ein Ausdruck von Demokratie, bestimmten Freiräumen und Lebensfreude, die Menschen teilen dürfen. STADTBLATT: In Los Angeles habt ihr mit dem Produzenten der Gorillaz gearbeitet. Was habt ihr dort sonst noch erlebt? INGA HUMPE: Wir waren bei der Grammy-Verleihung und haben uns geballt die Gewinner von 2012 angeschaut – von den Beach Boys bis Rihanna. Die Vielfalt der Künstler dort ist sehr, sehr groß. Los Angeles ist aber nicht die USA. Es ist eine sehr spezielle Stadt. Sie ist militärisch angeordnet mit diesen geraden Straßen. Alle Leute fahren unendlich viel Auto, auch wir.

In den Autos wird alles gemacht: Büroarbeiten, Fingernägel lackieren, rasieren, Texte schreiben. Das Tolle an L.A. ist, dass dort 60 Nationen zusammen leben. Offensichtlich funktioniert das. STADTBLATT: „Achtung Fertig“ markiert eine Rückkehr zu den elektronischen Wurzeln von 2raumwohnung. Ist L.A. daran schuld? INGA HUMPE: Bereits in dem Moment, wo wir wussten, dass wir ein neues Album machen, haben wir uns gefragt, wie wir es machen. Man kann sowas nicht planen, aber man kann sich einen musikalischen Rahmen setzen. Hier in Deutschland gibt es eine Tradition von elektronischer Musik, die für unser Gefühl nicht so richtig fortgeführt wird. Wir wollten mit dieser Platte deutlich machen, dass elektronische Musik ein Teil der hiesigen Kultur ist. STADTBLATT: Was kann elektronische Musik, was handgemachte Musik nicht kann? INGA HUMPE: Elektronische Musik klingt grundsätzlich dichter als handgemachte. Die Maschine hat etwas Muskulöses und Tanzorientiertes. Al-

les, was man live an Instrumenten und kleinen „Fills“ dazu spielt, klingt dann besonders lebendig. Da drauf zu singen ist ganz anders als auf eine LiveBand zu singen. STADTBLATT: Wird der Kopf bei elektronischer Dance-Musik weniger benötigt, weil man sich von den Rhythmen treiben lassen will? INGA HUMPE: Beim Musikmachen ist der Kopf nicht immer dabei. Es gibt Momente, in denen man auf einmal merkt, dass es gut funktioniert. Das ist einem aber gar nicht so bewusst. In solchen Momenten denkt man nicht nach, sondern lässt sich einfach in die Musik hineinfallen. Man wird praktisch zum Zuhörer. STADTBLATT: Ist es wichtig, bei Auftritten gut angezogen zu sein? INGA HUMPE: In meinem Fall ist es immer eine Mischung aus Form und Bequemlichkeit. Wir sind Styler. Uns ist alles wichtig, von Cover bis Video. Weil das Optische zur Popmusik einfach dazugehört. Nur weil ich hier zuhause mit der Trainingshose rumlaufe, muss ich das nicht auch auf der Bühne tun. INTERVIEW: OLAF NEUMANN P 6.3., Rosenhof


Die richtigen Zutaten Mit dieser HipHop-Konzertreihe wird eine Lücke in Osnabrück gefüllt: die Rapküche. Im März mit Prezident & Dizazta.

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FOTO JACOB MASON

eit Anfang 2014 hat die Rapküche eine neue Location, das Big Buttinsky. „Jeden Monat treten zwei Bands auf, die musikalisch aufeinander abgestimmt sind“, erklärt John Salami, Sprecher und Mitorganisator der Rapküche. „Es gibt immer eine regionale und eine überregionale Gruppe. Dadurch wollen wir die Facetten des HipHops und Raps behalten.“ HipHop ist nämlich nicht gleich HipHop. Neben GangstaRap gibt es dieses Jahr noch Fun Rap, Storytelling und Battle Rap zu hören. Viele Künstler treten in der Rapküche auf, bevor es auf eigene Tournee in die große, weite Welt geht. Bestes Beispiel dafür liefert Aligatoah, der 2013 für kleines Geld bei der Rapküche zu sehen war. Dieses Jahr regt Prezident das Publikum zum Denken an. Er bedient sich gerne an Zitaten un-

terschiedlichster Dichtergrößen und wird nicht umsonst als „Hemingway der HipHop-Szene“ bezeichnet. Mit ihm ist ein Tauchgang in die Gesellschaftskritik garantiert. Lokale Größe im März ist Dizazta, den STADTBLATTLeser bereits aus einem Interview vom letzten Sommer kennen. Rapküche bringt aber nicht nur talentierte Rapper auf die Bühne, sondern veröffentlichte pünktlich zum Valentinstag auch einen eigenen Sampler. Der erscheint über das Osnabrücker Label Timezone, auf deren Maiwochen-Bühne auch die Rapküche vertreten sein wird. Der Rapküche ist es wichtig, anspruchsvolle Musik zu liefern. John Salami: „Wir wollen dem Big Buttinsky mit ihrer super Location gerecht werden. Daher suchen wir sorgfältig nach Talenten, die schon einen Namen haben oder gerade dabei sind, sich einen Namen zu erspielen.“ Nach den Live-Perfomances geht es im Big Buttinsky mit Groove-lastiger Musik weiter. Bis die Rapper müde sind. CAROLIN RUPP P 15.3., Big Buttinsky

Es wird heiß: Rapküchen-Abend im Big Buttinsky


musik

Unglaubliches Gefühl Mit diesem Namen muss man einfach Künstlerin werden. Grace Kelly ist eine der Top-Saxofonisten der USJazzszene.

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ereits mit 16 Jahren wurde sie von Wynton Marsalis entdeckt und gefördert. Da hat sie schon seit zwei Jahren am renommierte Berklee College of Music studiert. Heute ist Grace Kelly 21 Jahre alt und eines der interessantesten Talente im Jazz. Ihr Vorbild ist Stan Getz.

Aus New York: Grace Kelly

Ihr geht es in erster Linie um die Melodie, sagt sie. Und wie sie damit umgeht, zeigen zum Beispiel ihre Aufnahmen von zwei Pop- bzw. Soulhits, denen sie eine aufregende neue Nuance hinzugefügt hat: „Ain’t No Sunshine“ von Bill Withers und „Here, There And Everywhere“ von den Beatles. In den USA ist Grace Kelly ein aufstrebender Star und zahlreiche Sender und Zeitungen widmen der jungen Musikerin ein Porträt. Sie spielt zudem Festivals und Konzerte weltweit, stand mit Pat Metheny, Dave Brubeck oder Carlos Santana auf der Bühne. Ihr Förderer Wynton Marsalis sagt über sie: „Sie hat ein unglaubliches Gefühl für Musik.“ Und die Musikerin Ann Hampton Callaway prognostiziert: „Es ist nicht abzusehen, wie weit dieses Wunderkind mit seinen grenzenlosen Möglichkeiten und ihrem umfangreichen Talente gehen wird - aber es ist sicher, dass alle Hörer die Grace auf ihrem musikalischen Weg entdecken werden, dieses Erlebnis in ihrem Herzen annehmen werden“. MARIO SCHWEGMANN P 4.3., Blue Note

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11.10.2014 26 STADTBLATT 3.2014

Gloria: Zum ersten Mal in Osnabrück

Unter Freunden Der eine kommt vom Fernsehen, die Hauptband des anderen macht Kreativpause. Wir-sind-Helden-Bassist Mark Tavasol und Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf haben sich zum Indie-Pop-Duo Gloria vereint.

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erbert Grönemeyer hat einen guten Musikgeschmack. Damit daran auch andere teilhaben können, hat der Wahl-Londoner Ende der 90er ein eigenes Label gegründet: Grönland Records. Zu den aktuellen Künstlern gehören u. a. Philipp Poisel, Boy und William Fitzsimmons; in London betreibt das Label zudem ein Studio, in dem bereits Björk und Radiohead aufgenommen haben. Jetzt hat Herbert wieder zugeschlagen – Gloria heißt das jüngste Pferd im Stall. Hinter der Band steht das nicht unprominente Duo Klaas Heufer-Umlauf und Mark Tavasol. Der Fernsehmoderator („Circus HalliGalli“, fast „Wetten, dass ...“) und der Bassist von Wir sind Helden kennen sich seit einigen Jahren, sind Freunde und haben aus einer Wochenend-Musikgemeinschaft eine Band gemacht. Im September erschien das Debütalbum, „Gloria“ von Gloria. Im weitesten Sinne Indie-Pop, deutsche nachdenkliche Texte und unterschwellig ganz schön am brodeln – als würde Clueso emorocken. Interessant ist auch, dass Sänger Klass Heufer-Umlauf stimmlich gar nicht weit entfernt ist von Label-Boss Grönemeyer. Gloria ist eine funktionierende Fernbeziehung: Tavasol lebt in Hamburg, Heufer-Umlauf in Berlin. Getroffen hat man sich in Hamburg, über Jahre, bis der Wunsch entstand, die gesammelten Songs mal aufzunehmen. Getextet wird von beiden, wobei man schon Sänger Klaas als Protagonist ausmacht. Zum Beispiel, wenn er in „Eigenes Berlin“ davon singt, wie

sich jeder seine eigene Stadt zurecht legt. Eine gefühlvolle Anti-Hommage an die Hauptstadt. Jetzt geht’s schon auf die zweite Tour, die – da kann man mal drüber nachdenken – „Endlich kombinieren“-Tour heißt. Herbert Grönemeyer soll der Band gerüchteweise bei einem Teller Hühnersuppe unterbreitet haben, dass er mit ihr eine Platte machen möchte. Was wohl erst passiert, wenn Herbie zu Schwarzwälder Kirsch einlädt? MARIO SCHWEGMANN P 28.3., Kleine Freiheit

Nachruf

Anfang Februar verstarb völlig überraschend der Gitarrist der Osnabrücker Band Dampfmaschine an einer Lungenembolie. Sascha „Fitten“ Friedrich wurde 34 Jahre alt. Mit Dampfmaschine hat er u.a. im Vorprogramm der Ärzte vor 60.000 Zuschauern gespielt und zuletzt das von Fans und Kritikern hochgelobte Album „Bete Zur Maschine“ (2011) aufgenommen. Wir werden ihn in liebevoller Erinnerung behalten als einen charismatischen Gitarristen, der live immer alles gegeben hat. Und legen zur Erinnerung an Fitten in der Redaktion den Dampfmaschine-Song „Unter Millionen“ auf. MARS


FOTO ALEXANDER RAPP

Hört gerne HipHop: Sängerin und Harfenistin Marie Marie

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OLAF SCHUBERT SO! & SEINE FREUNDE

7.3. Osnabrück Osnabrückhalle

Ausnahmeerscheinung Das dreitägige IndoorFestival Popsalon rückt näher. Ein Highlight dürfte das Konzert von Marie Marie werden – der Pop-Fee mit dem roten Schopf. STADTBLATT: Stimmt es, dass Du eine von zwei Harfenistinnen bist auf dem Ärzte-Unplugged-Album „Rock’n’Roll Realschule“? MARIE MARIE: Ja, das stimmt. Aber das ist über zehn Jahre her. Von einer Freundin habe ich erfahren, dass die Ärzte für das Konzert noch eine zweite Harfenistin suchen – also habe ich zugesagt. STADTBLATT: Warum spielst Du ausgerechnet Harfe, ein sehr exotisches Instrument – gerade im Pop?

vorband des monats Mega! Mega!.

Support von Itchy Poopzkid. Im letzten Sommer waren sie ein Highlight auf dem Stemweder Open Air. Die Band mit dem einprägsamen Namen. Ein bisschen erinnert ihr Sound an Kraftklub, aber da ist noch mehr Indie am Werk. Mega! Mega! denken mehr um die Ecke, kommen aus dem Hinterhalt. Also noch mal zum Mitschreiben: Zackiger Rock, kann man zu tanzen, singen über Gefühle, das Leben und so. Live: super. OSCH P 7.3., Haus der Jugend

MARIE MARIE: Ich war mit meiner Mutter in einem klassischen Konzert und im Orchester war eine Harfenistin, da war ich 5 oder 6 Jahre alt. Seitdem wollte ich Harfe spielen. Ich finde Gitarre spielen übrigens wesentlich komplizierter! STADTBLATT: Wie muss man sich das vorstellen – schließt Du die Harfe an einen Verstärker an? MARIE MARIE: Ja, klar. Eine Harfe ist kein lautes Instrument, aber ihr Klang gibt jedem Song eine unverwechselbare Note. Früher habe ich in Sachen Sound auch viel experimentiert und die Harfe zum Beispiel mit Effektengeräten verzerrt. Aber inzwischen spiele ich sie wieder pur. Ich sehe mich aber gar nicht als Harfenistin – ich bin eine Sängerin, die Harfe spielt. STADTBLATT: Spontan fallen einem

kaum Popsongs mit Harfe ein. Wo liegen Deine Inspirationen? MARIE MARIE: Da gibt es kaum Vorbilder, und so gehe ich auch nicht an Musik heran, dass ich sage: ‚So, jetzt mache ich mal was mit Beats, danach was im Stil der 80er.’ Ich denke nicht in Schubladen, ich möchte einfach kreativ sein. Zurzeit höre ich zum Beispiel ständig Dizzee Rascals Album „Boy In Da Corner“. Die Art, wie er mit Musik umgeht, das fasziniert mich – und das fließt dann über Umwege auch in meine Songs ein. STADTBLATT: Wie transportierst Du die Harfe, wenn Du auf Tour gehst? MARIE MARIE: Fliegen ist total scheiße. Da benötige ich für die Harfe ein sogenanntes Flight Case und das wird dann sauteuer. Wenn wir mit dem Bus touren, kommt die Harfe in ein riesengroßes Soft Case, eine Art riesigen Schlafsack. Übrigens ganz praktisch: Zur Not könnte ich daran schlafen! STADTBLATT: Letzte Frage: Warum nennst Du Dich Marie Marie? MARIE MARIE: Ich habe lange nach einem Bandnamen gesucht, denn ich finde, der Name muss zu einem passen, sich gut anfühlen. Eines Tages kam mein damaliger Freund vom Joggen zurück und meinte: ‚Warum nennst Du dich nicht Marie Marie?!’ – Und ich hatte einen Namen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P Marie Marie, 12.4., Haus der Jugend P Popsalon, 10.-12.4., Kleine Freiheit, Glanz & Gloria, Lagerhalle, Haus der Jugend

2.4. Osnabrück Osnabrückhalle

27.4. Osnabrück Osnabrückhalle

NEUES ALBUM AB 14.02.14

14.5. Osnabrück Osnabrückhalle

MOON LANDING 2014 WORLD TOUR 10.8. Halle|Westf. GERRY-WEBER-STADION

STADTBLATT 3.2014 27


musik

FOTO: EMI MUSIC

konzerttipps Ist jetzt auch Mutti: Marta Jandová

Sabine Meyer

KLASSIK. Wolfgang Amadeus Mozart hatte eine Schwäche für die Klarinette. Dem Instrument widmete er einige seiner schönsten Werke – und Sabine Meyer wird sie spielen. Die deutsche Musikerin ist einer der Topstars der Klassikszene weltweit. Welche Töne und Klänge sie ihrem Instrument entlockt, ist einzigartig. In Osnabrück wird sie die Reihe der Meisterkonzerte beenden und ausschließlich Mozart vortragen. Zum Beispiel den 2. Satz aus der Sinfonie D-Dur Nr. 31. Oder die Ouvertüre zur Oper „La Clemenza di Tito“. Begleitet wird sie vom Kammerorchester Basel unter der Leitung von Andreas Spering. Außerdem ist Sopranistin Polina Pastircsák mit dabei, mit der sie Mozart-Arien anstimmen wird. Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. P 19.3., OsnabrückHalle

Das Märchen geht weiter

28 STADTBLATT 3.2014

Rob Lynch

Skunk Anansie

SONGWRITER. Die Macher vom Label Grand Hotel van Cleef (u. a. Kettcar, Thees Uhlmann) präsentieren ihren neuesten Coup: den bezaubernden Rob Lynch aus London. Eindringliche Stimme, klare Stimme – Frank Turner goes Billy Bragg. Rob Lynch’s Songs sind eine Mischung aus Pop, Punk und Folk. Die Gitarre klingt charmant schroff und seine Stimme ist irgendwo zwischen Geschrei und Gesang. Im Vorprogramm gleich zwei Bands: Paper & Places sowie The Lion & The Wolf). P 1.3., Münster, Gleis 22

ROCK UNPLUGGED. Im letzten Jahr haben sie in London ein rein akustisches Konzert gespielt – die Leute waren aus dem Häuschen. Weil das so gut ankam, machen Skunk Anansie jetzt eine Akustik-Tour in ausgewählten Clubs. Klassiker wie „Hedonism“ haben ja schon längst angedeutet, dass Sängerin Skin es auch leise kann. Spannend wird es, wie die Rockhymnen im neuen Look funktionieren, „Selling Jesus“ oder „Weak“. Im Vorprogramm Karima Francis! P 4.3., Bielefeld, Ringlokschuppen

Äl Jawala

BALKAN REGGAE. Bei der Band aus Freiburg wird es wirklich schwierig, den Sound auch nur halbwegs passabel zum umschreiben. Da wären: Ska und Reggae, BalkanBeats, Gypsy-Punk, orientalische Einflüsse sowie Sachen für den Dancefloor. Und ein Didgeridoo gibt’s auch. Und reichlich Bläser-Bumms. Ein musikalischer Kulturschock? Nein. Eher ein energischer, lebensfroher Zug durch 1001 Musikstil und am Ende wird’s ja doch eine große Party. P 6.3., Kleine Freiheit

FOTO: KLAUS TUMA

d

ie Geschichte der Alternative-Rock-Band beginnt ein bisschen wie ein Märchen. Es war einmal eine junge Frau namens Marta Jandová, wohnhaft in Tschechien und Tochter des großen Rockmusikers Petr Janda, die sich aufmachte ins ferne Deutschland. Dort erfolgt die schicksalhafte Begegnung mit Thorsten Mewes. Der Gitarrist erkennt ihr Talent mit einem Blick, drückt ihr ein Mikro in die Hand und stellt sie auf die Bühne – als neue Leadsängerin von Die Happy. Hier ist das Märchen noch nicht vorbei – es folgt eine Zeit voller Umbrüche, Neubesetzungen, Überzeugungsarbeit. Aber die vier Künstler beißen sich durch, bis ganz nach oben. Nach sieben Alben, mehr als 1000 Konzerten, 20 gemeinsamen Jahren und der Geburt eines Babys im August 2013, legen Die Happy wieder nach: „Ever Love“ heißt das neue Album, und die zugehörige Tour startet im März. Aber was machen die Bandmitglieder eigentlich unabhängig voneinander? Marta selbst ist in ihrem Heimatland in Musicalproduktionen zu sehen, sang schon mit Bands wie Oomph und Letzte Instanz und wurde als Sängerin für das offizielle WM-Lied der DFB-Frauen ausgewählt. Ganz frisch

im Gedächtnis bleibt wohl „Halt dich an mir fest“, ein Duett mit Johannes Strate, Frontmann von Revolverheld. Im echten Leben steht sie an der Seite von Miroslav Verner, dem Vater ihrer Tochter Marie. Thorsten Mewes wohnt in Hamburg und spielt auch in anderen Bands, zum Beispiel Ohrenfeindt!. Mit Die Happy hat er aber sein musikalisches Zuhause gefunden. Der Gitarrist hat außerdem ein eigenes kleines Musiklabel, mit dem er Bands unterstützt, die noch in den Startlöchern stehen. Bassist Ralph wohnt in Berlin und gründete mit Freunden eine eigene Medienagentur (Orangener Vorhang) sowie zwei weitere Bands (Kreuz Ost und Die Fraktion). Nebenher spielt er für Andreas Bourani, genau wie Schlagzeuger Jürgen. Dieser beteiligt sich außerdem musikalisch bei den Mighty Oaks. Gemeinsam hat die Band im Oktober letzten Jahres eine Pledge-Kampagne gestartet. Die Idee hinter der Webseite: Künstler bieten exklusive Gegenstände der Bandgeschichte, wie signierte Drumsticks oder einen handgeschriebenen Songtext, zum Verkauf an – mit dem Erlös wird ein neues Album finanziert. Die Happy spenden außerdem einen Anteil ihres Gewinns an Viva con Agua. Das Ende dieses Märchens – obwohl noch lange nicht erreicht – könnte in etwa so aussehen: Sie leben nicht nur glücklich bis an ihr Lebensende; sie sterben glücklich. JANA TUBBESING P 19.3., Rosenhof

FOTO: FELIX GROTELOH

20 Jahre Die Happy. Nach einer Babypause kehren die Erfolgsrocker auf die Bühne zurück.

Musical Rocks!

BEST OF. Mit dieser Show spart man sich Fahrten nach Hamburg, Oberhausen oder wo sonst gerade die großen Musicals laufen. Hier gibt’s Musical-Greatest-Hits in komprimierter Form. Von „Lady Marmelade“ über Jesus Christ Superstar bis hin zu atemberaubenden Queen und Abba-Medleys. Nicht zu vergessen der „Time Warp“ oder Klassiker aus Grease und Dirty Dancing. Mit Multimedia-Projektionen ist „Musical Rocks!“ eher wie ein Rock/Pop-Konzert konzipiert. P 16.3., Bielefeld, Stadthalle


FOTO: HUGO GLENDINNING

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Egotronic

ELECTRO. Frühjahr 2014: Mit Egotronics sechstem Album „Die Natur ist dein Feind“ plant Hamburgs Label für Axt-Einsatz (Audiolith) die schnelle Rückeroberung aller sympathisierenden Herzen abseits von Genre-Grenzen. Raus aus dem Electro-Dancefloor-Strudel wollen auch die Berliner, die schon zuvor auf dem 10-Jahre-Jubiläumsalbum beherzt die Gitarren schreddeln ließen. „Mehr Punkrock wagen“ ist eine Rückbesinnung auf die subkulturellen Wurzeln. P 17.3., Münster, Sputnikhalle

Thriller – Live

KING OF POP. Die Show aus dem Londoner West End feiert das Phänomen Michael Jackson. Es vereinigt Jacksons über 40 Jahre andauernde Karriere, angefangen bei den ersten Erfolgen mit den „Jackson 5“ über Hits wie „Bad“ bis zu den Songs des weltweit bestverkauften Albums aller Zeiten, „Thriller“, in einer grandiosen Show. Dabei bringt „Thriller – Live“ zustande, was bloßen Imitationsshows nicht gelingt: eine echte Hommage an den King of Pop. P 19.3., Bielefeld, Stadthalle

ANCIS + KARIMA FR

14. MÄRZ + FID L SCHANDMAU

POPOLSK DER FAMILIEG TA NN SO . .03 09 MANN JAN BÖHMERH OC W ITT M . 12.03 NHEIMS SÖHNE MAN AG ERST 13.03. DONN

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L + FIDDLERS SCHANDMAU

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D KUHN & BAN DIETER THOM ULS AG 18.03. DIENST ER & THE SLEEPING SO S FRANK TURNSON JIHAD & DUCKING PUNCHE

15. MÄRZ EDITORS

CK + ANDREW JA 21.03. FREITAG

16. MÄRZ AS KUHN DIETER THOM & BAND

ERN UBERERBRÜD ASP‘S VON ZA OCH MA ROSIN 16.04. MITT W FERNES + MA JUDITH HOLO TAG 20.04. SONN E & DLX BND SAMY DELUGX TA ON M . GHTNIN‘ 05.05 OKESTACK LI BELA B & SM N LI EV FEAT. PETA DG TA 25.05. SONN

17 HIPPIES

18.10. SAMSTAG

5 444 0 & 0521 - 55 R: 0521 - 66 10 TICKETS UNTE 88 0 ELD | 0521 - 55 73 E 11 | 33609 BIELEF HUPPEN KSC GLO RIN STADTHEIDER STRASS M/ .CO WWW.FACEBOOK

18. MÄRZ RNER FRANK TU PING SOULS & THE SLEE

Dead By April

HARDCORE-PUNK. Wer sich traut, einen Song von Killing Joke zu covern, muss Mumm haben. Und wenn einem dann „Love Like Blood“ auch noch so gelingt, dass man mehr als beeindruckt ist, dann sind Fachkräfte am Werk. Sänger Jimmie Strimmell bezeichnet seine Band gerne als Boygroup. Nur, dass sie keine Popmusik spielen, sondern einen flotten Mix aus Hardcore, Punk und Metal. In ihrer Heimat, Schweden, haben Dead By April alle Preise der Szene abgeräumt. P 21.3., Bastard Club

Messer

POST-PUNK. Die Zeit Online beschrieb die Wucht ihres neuen Albums „Die Unsichtbaren“ so: „Nach einer Plattenlänge Messer klingt jede Wagner-Oper wie ein Kinderlied“. Die Band aus Münster wütet gegen den Zeitgeist – musikalisch und inhaltlich. Ihr Transportmittel dafür ist ein gefährlich vor sich hin brodelnder Post-Punk. Wenn Tocotronic das eine Ende sind – Messer sind am anderen Ende. Im Vorprogramm gibt’s NeoSynth-Kraut von Love Songs aus Hamburg. P 29.3., Münster, Gleis 22

26. JAZZFEST GRONAU 27. April bis 4. Mai 2014

27.04. 17.00 Uhr

The Power Trio

29.04. 20.00 Uhr

Snarky Puppy Samuel Jon Samuelsson Bigband

30.04.

Incognito

01.05.

20.00 Uhr

DESERT BLUES. Tamikrest ist ein Wort aus der Sprache der Tuareg und bedeutet übersetzt so viel wie: Bündnis, Verbindung, Knoten. Die sieben Mitgleider der Band stammen aus Mali, Algerien und dem Niger und ihre gemeinsame Sprache ist Ishumar Rock, die Musik der Tuareg-Rebellen. 2008 wurde die Musikszene auf diese außergewöhnliche Formation aufmerksam, es folgten u.a. Konzerte auf dem Roskilde Festival oder beim Fusion. Jetzt stellen sie ihr neues Album „Chatma“ vor. Zwischen Dub, Desert Blues, Psychedelic, Funk und Art-Rpck bringt die Platte große Poesie über Leid und Verlust, Melancholie und eine Hommage an die frühen Pink Floyd. Das ist Worldmusic im besten Sinne. Wer Tamikrest hört, imaginiert sich in die Sahara, in der Wüste brennt ein nächtliches Lagerfeuer, alte Geschichten werden erzählt ... Und dann holt einer seine E-Gitarre raus und wirft die Marshallbox an. P 28.3., Münster, Gleis 22

www.jazzfest.de Ron Carter „Golden Striker Trio“

28.04.

20.00 Uhr

20.00 Uhr

Tamikrest

YS THE KILKENN AG EIT FR . .11 21 STEFAN VERRA

02.05.

20.00 Uhr

02.05. 20.00 Uhr

03.05. 20.00 Uhr

(Rantala - Ilg - Haffner)

support: Jamal Thomas Band

Spyro Gyra Shakatak Nacht der Nächte

(20 Bands „live“)

Jazz, Blues, Soul, Funk, Boogie, Swing, Balkan-Beat etc.)

Mothers Finest Roger Cicero & Big Band support: JoJo Effect

Tickets: www.eventim.de oder Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 · info@stadtmarketing-gronau.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 STADTBLATT 3.2014 29


nachtaktiv Abtanzen im März

events Hyper Hyper: Die Jägermeister Blaskapelle

Kräuterbeats

Gerade waren sie noch mit Scooter auf Tour, jetzt sind sie bei uns. Die Jägermeister Blaskapelle mixt den Sound einer Brass-Band mit funkigem Techno. Das Unternehmen Mast-Jägermeister mit Sitz im niedersächsischen Wolfenbüttel war schon immer clever darin, seinen Kräuterlikör zu vermarkten. 1973 schrieb man Sportgeschichte, als Eintracht Braunschweig als erste Bundesliga-Mannschaft mit Werbung auflief. Auf der Brust: der Jägermeister-Hirsch. Zwischenzeitlich wurde Jägermeister dann vor allem in Eckkneipen getrunken oder am Ende einer Jagd. In den 1990ern dann das große Comeback – vor allem durch US-amerikanische Bands wie der Bloodhound Gang, die den deutschen Schnaps als cool deklarierten. Auch Die Toten Hosen haben, vermutlich unfreiwillig, durch ihren Song „Zehn kleine Jägermeister“ (1996) das Revival angeschoben.

Heute ist Jägermeister trinken Kult, auch wenn dieser Begriff arg strapaziert ist. Und die Marketing-Strategen aus dem Norden haben sich in den letzten Jahren vor allem im Musikbereich engagiert. Mit der Jägermeister Rock:Liga, mit einer Omnipräsenz auf allen wichtigen Festivals oder, wie jetzt, mit der brandneuen Jägermeister Blaskapelle. Eine aus 15 Musikern bestehende Brass-Band, die Live-Instrumente (Trompete, Saxofon, Pauken ...) mit funkigem Techno vereint. Gerade war die Band im Vorprogramm von Scooter auf Tournee und hat in der Dortmunder Westfalenhalle oder der o2 World in Hamburg gespielt. Jetzt grooven sie ausgewählte Clubs und spielen Songs von Dr. Dre, Michael Jackson oder Skrillex im funkigen BrassTechno-Stil. Auch wenn es vielleicht Schleichwerbung ist – aber das röhrt MARIO SCHWEGMANN ganz mächtig. P 21.3., Neo

Hinter’m Pult: DJ Curry

Top 5 Helene Fischer – Atemlos Pharrell Williams – Happy Martin Garrix – Animals FAUL & Wad Ad vs. Pnau – Changes Icona Pop – I Love It 30 STADTBLATT 3.2014

Ende März findet zum zweiten Mal der Indiebookday statt. An dem Tag wird dazu aufgerufen, ein Buch aus einem unabhängigen Verlag zu kaufen.

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dj des monats

Name: Uwe Köllmann/DJ Curry Dein Musik-Stil? Von den 70ern bis heute. Wo legst Du auf? Rosenhof Osnabrück, AURA Ibbenbüren, Flash Quakenbrück, ab und zu in der FUN FACTORY Wildeshausen ... Wie bist Du dazu gekommen, DJ zu werden? Auflegen war lange mein Hobby. Vor 23 Jahren habe ich es zum Beruf gemacht. Deine DJ-Philosophie? Ich bin zufrieden, wenn die Leute zufrieden sind. Bei diesen Liedern füllt sich die Tanzfläche sofort: Helene Fischer – Atemlos, Culture Beat – Mr Wayne. Darum liebe ich es, aufzulegen: Weil es Spaß macht, zu animieren. INTERVIEW:JANA TUBBESING

Gegen den Strom

Deine Alltime Favourites Foreigner – I Wanna Know What Love Is Michael Sembello – Maniac Oliver Cheatham – Get Down Saturday Night Earth Wind & Fire – September Whigfield – Saturday Night Termine P 1.3., Aura P 7.3., Flash P 8.3., Aura P 15.3., Rosenhof (90er Jahre)

Kaufen und fotografieren

m vergangenen Jahr fand der Indiebookday zum ersten Mal statt. Und die Resonanz war groß. Die Idee dazu hatte der – natürlich unabhängige (dazu gleich mehr) – Mairisch-Verlag. Jetzt kommt der zweite Durchgang. Und so läuft die Sache: Man soll am Indiebookday, dem 22. März, in einen Buchladen seines Vertrauen gehen und einen Titel aus einem unabhängigen, kleinen Indie-Verlag kaufen. Danach bitte ein Foto des Covers des Buches oder ein Foto von einem selbst mit dem Buch in der Hand in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) mit dem Betreff „Indiebookday“ posten. Im letzten Jahr posteten über 1000 Leser ihr Foto auf der Facebookseite. Indie – das bedeutet vor allem, dass der Verlag konzernunabhängig sein muss. Er sollte aber auch seit mindestens zwei Jahren am Markt sein und eine nennenswerte Produktion vorweisen (vier Titel pro Jahr). Aber machen IndependentVerlage denn andere Bücher als ‚große’ Verlage? „Ne: Im Prinzip nicht“, meint Lennart Neuffer, Inhaber der Buchhandlung zur Heide.

„Es geht auch dort um Liebe, Abschied, Entwicklung ... Aber die Zielgruppe ist kleiner bzw. spezieller. Eigentlich sind ‚große’ Verlage besser als ‚breites Publikum’-Verlage zu bezeichnen.“ Die Buchhandlung zur Heide führt u.a. Titel der IndependentVerlage Wagenbach, Friedenauer Presse, Kunstmann, Matthes & Seitz, Meiner, Hammer oder Schöffling. Der Indiebookday ist auch eine Aktion, ein Event, der auf die Verlage aufmerksam machen soll. Gute Idee? „Schaden wird es nicht. Aber viel wichtiger ist es“, so Lennart Neuffer“, „nicht einen Verlag, sondern die Buchhandlung herauszustellen, in der man sich vor Ort mit richtigen leibhaftigen Menschen über Inhalte und Themen austauschen kann.“ Das Stichwort lautet: buy local. Der Indiebookday ist eine gute Gelegenheit, um die Buchhandlung der Wahl zu besuchen und lokal einzukaufen. Und wer am 22.3. keine Zeit, kann sich auch im April auf den Weg machen, dann veranstaltet die Branche den „Welttag des Buches“ (23.4.). Indiebücher inklusive. MARIO SCHWEGMANN


Helau!

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Rund 100 Wagen, Fußgruppen, Spielmannszüge usw. ziehen am ersten März-Samstag durch die Cty und rufen, so laut es geht: „Osna helau!“. Los geht’s um 14 Uhr an der Johanniskirche. Von da über den Neumarkt, durch die Möserstraße und bis zum Domhof. Der Umzug steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ossen-Samba“ – in Vorfreude auf die diesjährige Fußball-WM in Brasilien. Der NDR überträgt die Jeckenparade ab 14 Uhr eine Stunde live im TV, nach 15 Uhr noch eine weitere halbe Stunde als Live-Stream im Netz. Alle Narren können nach dem Umzug ab 16 Uhr auf dem Rathausplatz mit Hossa-DJ Chris Heck und Party-DJ Criss Dierker weiter feiern. P 1.3., Innenstadt

Zurück in die Vergangenheit

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Die Musiker, der Schauplatz – alles original bei der „Osnabrücker Beat-Party“. Die drei Bands The Beat, Just For Fun und The Four Lords werden an historischer Stätte (das Haus Rahenkamp war u.a. 1970 Schauplatz des legendären Elch-Festivals) aufspielen und für nostalgische Gefühle sorgen. Die 1964 gegründeten The Four Lords (Foto) sind echte Beat-Urgesteine und haben im vergangenen Jahr schon bei bei ihren Auftritten im Rahmen der Ausstellung „The Beat Goes On. Der Sound. Der Style“ im Museum Industriekultur bewiesen, dass nicht nur die Beatles den Beat draufhatten. P 8.3., Haus Rahenkamp (Meller Landstraße 106)

Nur die Harten

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FOTO: DIETER HÖLSCHER

Zum zweiten Mal findet der „Osnabrücker Piesberg-UltraMarathon“ statt. Kurz: PUM. 54,3 Kilometer müssen bewältigt werden, 1740 Höhenmeter und schlappe 3102 Treppenstufen. Eine Sache für echte Ultrafreaks, die einen besonderen Laufkick suchen. Bei der Premiere 2013 gewann Uwe Mende aus Münster, der den PUM in 5:04 Stunden gerissen hat. Sein Kommentar: „Das Auf und Ab ist eine große Herausforderung, die man kaum trainieren kann. Wichtig ist, sich zwischendurch gut zu verpflegen.“ 111 Starter werden sich an dem PUM in diesem Jahr versuchen und die sechs Runden á 8,8 Kilometer angehen. Zuschauer erwünscht! P 29.3., Piesberg

Comedy-Marathon

FOTO: PETER SCHAFFRATH

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Die „6. Komische Nacht“ rollt auf uns zu. Und das läuft so: Sieben Locations nehmen teil. Und in jeder Location treten fünf angesagte Comedians jeweils 25 Minuten auf. Bekannt durch Auftritte im „Quatsch Comedy Club“, bei „Nightwash“ und auf „Comedy Central“. Der Witz an der Sache: Die Comedians müssen reisen, nicht der Gast. Mit dabei sind: El Mago Masin, Alexander Merk, Roberto Capitoni, Maxi Gstettenbauer, Hans Gerzlich, Marius Jung und die sensationelle PornosynchronisationsComedian Christiane Olivier (Foto). Karten gibt es im Vorverkauf in den teilnehmenden Locations. P 25.3., Blue Note, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Glanz & Gloria, Grüner Jäger, Lagerhalle, Lutherhaus

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STADTBLATT 3.2014 31


bühne

Ständiger Wechsel In der Literatur, der Musik, im Film, selbst in der Welt des Tanzes ist Shakespeares „Romeo und Julia“ ein sehr beliebter Stoff. Von den fünf Tänzerinnen und fünf Tänzern dieses Abends, den Mauro de Candia choreographiert, gibt es niemanden, der nicht Romeo ist – oder Julia.

„Roter Faden“

„Reine Gefühle“

Was macht Deine Julia aus & was ist das Besondere dieser Inszenierung?

Was macht Deinen Romeo aus & was ist das Besondere dieser Inszenierung?

„Ich bin die Julia, die ich nach meiner eigenen Lebens-, Liebes- und Tanzerfahrung sein kann, es ist eine sehr ehrliche Rolle. Die Story bleibt dieselbe, wird aber nicht erzählt wie im Stück. Die Herausforderung ist, sich in die Musik einzufühlen und sie so an eine bestimmte Szene anzupassen.“ Noemi Emanuela Martone

„Vor allem mein persönlicher kultureller und tänzerischer Hintergrund. Ich wurde in Polen geboren, bin in Deutschland aufgewachsen und habe zuerst eine staatliche Ballettschule besucht. In unserem Stück gibt es nicht nur zwei Hauptrollen, jeder bekommt eine Chance.“ Amadeus Marek Pawlica

„Ich habe mir den Film angesehen und überlegt: Wie würde ich an Julias Stelle handeln? Was macht die Geschichte mit mir persönlich? Julia stellt für mich den Übergang von Naivität zur Verantwortung dar. Wir bleiben der Geschichte treu, ergänzen sie aber. Unsere Kostüme zeigen unsere Interpretation des Stücks.“ Chris Bauer

„Ich spiele das erste Treffen, den ersten Blickkontakt, bin sehr jung und verliebt. Unser Stück ist frei und offen, die Musik wurde remixed.“ Christopher Havner

„Meine Julia ist bereits gestorben – sie und Romeo sind somit frei und können zusammen sein, ohne die Regeln der Gesellschaft. Wir versuchen, mit unseren Bewegungen die Geschichte zu erzählen und Gefühle auszudrücken.“ Vasna Felicia Aguilar „Ich spiele die erste Begegnung. Jede Julia ist einzigartig, weil jeder Mensch einzigartig ist. Meine Bewegungen kommen aus mir selbst, dadurch gebe ich Julia meinen Charakter. Unser Stück folgt nicht der Storyline, wir springen von Szene zu Szene, aber es gibt trotzdem einen roten Faden.“ Hsiao-Ting Liao

„Das Tollste an meiner Rolle ist die Julia. Sie hat weiche Lippen und einen schönen Körper und ich darf sie unanständig anfassen – es ist einfach, sich in sie zu verlieben! Wir legen den Fokus auf die ewige Liebe, die mit dem Leben untrennbar verbunden ist.“ Gustavo Gomes „Mein Romeo kennt seine Julia schon lange, ich spiele das letzte Wiedersehen und die Entscheidung, sie zu verlassen. Die Inszenierung hat für ein dramatisches Stück wenig Drama – wir versuchen, reine Gefühle auszudrücken.“ Keith Chin UMFRAGE: JANA TUBBESING

P 2., 14., 16., 23., 25.3., Theater am Domhof

FOTO: MAIK RAISHAUS

„Meine Julia ist zunächst ein junges Mädchen, ein Teenager, und sie und Romeo nähern sich vorsichtig an. In einer späteren Szene spiele ich den Abschied. Meine Rolle wird also im Laufe des Stücks erwachsen. Jeder Tänzer bringt seine eigenen Gedanken ein und dadurch wird die Inszenierung individuell.“ Saori Ando

„Meine Szene ist spielerisch und verliebt, das Flirten vor dem Aufeinandereinlassen. Wir entnehmen einzelne Aspekte aus der Geschichte und beleuchten sie.“ Etienne Aweh

Romeo und Julia mal fünf, Probenfoto: Jede bekommt (s)eine Chance 32 STADTBLATT 3.2014


FOTO: D. TIETZ

FOTO: PABLO BENITEZ FLORES

Nächste Begegnung:

Özgür Cebe vs. Sebastian Nitsch P 13.3., Lagerhalle

Özgür Cebe

Diversity Days: Alteraciones Danza-Teatro und Danza Mobilea

Diversity Days

TANZPERFORMANCE I Ein Abend im Rahmen der Diversity Days, eines Projekts zur Inklusiven Tanzkunst des Studienprofils Elementare Musikpädagogik am Institut für Musik (IfM) der Hochschule Osnabrück. Inklusive Tanzkunst heißt, hier kommen Tänzer mit und ohne Behinderung zusammen. Mit dabei: Alteraciones Danza-Teatro und Danza Mobilea aus Sevilla, Spanien, tanzbar_bremen/steptext dance project, tanzfähig Berlin, Tanztheater eigenart aus Osnabrück. Der Höhepunkt der dreitägigen

The Final Dance

Diversity Days, die antreten, „den Bühnentanz vielfältig zu beleuchten und neue Impulse für die Elementare Musik- und Bewegungspraxis zu geben“. HPS P 15.3., Veranstaltungszentrum des IfM, Kaserne Am Limberg

Verbindung

TANZPERFORMANCE II Frauen, sagt Choreografin Rosa Morgan über diesen Abend, „begeben sich auf eine Reise zwischen dem eigenen Selbst und den Elementen der Natur: Wasser, Erde, Luft und Feuer.“ Es gilt, sich mit ihnen zu identifizieren, ihre Kraft zu spüren. „Die Natur mit ihrer Schönheit und Größe kann helfen Trauer und Schmerz zu lindern. Wir müssen nur ihre Einladung annehmen.“ Drei Frauen auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Die „empfangenen Impulse fließen, von innen nach außen, und von außen nach innen“ und treten „durch Bilder des Tanzes und der Bewegung in Erscheinung“. HPS P 4.3., Haus der Jugend

The Final Dance

Verbindung

TANZPERFORMANCE III Neue Sichtweisen auf das Leben und das Sterben finden. 16 Tänzerinnen und Tänzer aus drei Generationen treten dazu unter der Leitung von

Choreografin Regina Biermann an. Es geht um das Abschied nehmen. Um Ängste, Sehnsüchte, Hoffnungen und Gewissheiten. Es geht um das Sterben, den Zustand zwischen Leben und Tod. Es geht um Vergänglichkeit – auch der Tanz verkörpert sie, von dem nichts bleibt außer den Eindrücken der Seele. „Dass sich durch die Beschäftigung mit dem Tod das Leben um keine Sekunde verkürzt, sondern sich seine Kostbarkeit viel unmittelbarer erleben und genießen lässt, wird zu einer zentralen Erfahrung.“ HPS P 29., 30.3., Treffpunkt für Kunst und Kultur, AMEOS Klinikum Osnabrück

Özgür Cebe Dein Spruch oder Witz des Monats: „Ein Rumäne, ein Russe und sagen wir mal ein Türke sitzen im Auto. Wer fährt? Die Polizei.“ Sebastian Nitsch Dein Spruch oder Witz des Monats: „Den sag ich nur unter vier Augen.“

X-Freunde

SCHAUSPIEL „Der Wahnsinn ist, dass der Wahnsinn für alle schon Normalität ist.“ Solch gnadenlose Sätze fallen, wenn wir Peter begegnen, einem Bildhauer, der gerade erfolglos an der Beendigung seiner Serie „X-Freunde“ arbeitet. Und dann sind da noch Ex-Unternehmensberaterin Anne und Ex-Cateringkoch Holger, die auch nur aus Problemen bestehen. Isolation allerorten, trotz aller Telefonate, E-Mails, SMS. Erschöpfung, Schmerz, Burnout. Scheinleben, Scheitern, Selbstbetrug. Und als sich das Blatt schließlich wenHPS det, geht das nur durch den Tod. P 28.3. (Premiere), emma-theater

Sebastian Nitsch

Berührend, tragisch, komisch.

Henrik Ibsens Familiendrama

DIE WILDENTE 1.3., 8.3., 11.3., 21.3., 1.4., 9.4., 10.4., 16.4., 25.4.2014 jeweils um 19.30 Uhr Theater am Domhof Karten 0541/76 000 76 www.theater-osnabrueck.de


kunst sehenswert

Autonome Schöpfung, konkrete Verwendung: Alexander Rodtschenko, Runder Anstecker

Michael Gaide

Gemälde aus Holz? Ja, die gibt es. Eine jahrhundertealte Technik. Michael Gaide, der mit Furnierholz wahre Wunderdinge vollbringt, zeigt in „Marqueterien“ was er kann. Und bloß nicht „Intarsien“ dazu sagen, denn das stimmt technisch nicht ganz. Wer sich nicht aufs Glatteis begeben will: „Einlegearbeiten“ tuts auch. P bis 2.5., Weinstube Joducus

Würdiger Schlusspunkt

Wer sich die Fotoausstellung „The Second View“ ansieht, spürt sofort, dass es sich lohnt, zweimal hinzusehen: Elfi Greb lässt „Spielraum für Geheimnisse“ und zeigt, dass es möglich ist, mit der Kamera fast zu malen. Wasser, Nebel, weite Landschaften... Die Hütte (s. Foto) steht auf Island. Seit jeher ein Ort der mystischen Zwischenwelten. P bis 26.4., Galerie Café Läer

Ganz und gar nicht uniforme Kunst

Polizisten? Nein, die waten nicht nur in Blut, Schweiß und Tränen, 9 mm-Wumme im Holster, Handschellen am Gürtel. Sie machen auch Kunst. Als Ausgleich. Zur Stressverarbeitung. Kunst als Ventil. Hier sind Bilder und Plastiken des Projekts „Kunst in der Polizei“ zu sehen, die zeigen, dass es ein sehr falsches Klischee ist, dass Polizistsein und Sensibilität einander ausschließen. P 13.3. bis 15.4., Gewerkschaftshaus HPS

34 STADTBLATT 3.2014

r

evolution. Wenn es sie je gab in der Kunst, dann in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Kasimir Malewitsch hat 1915 das wohl radikalste Bild der Kunstgeschichte gemalt, ein schwarzes Quadrat auf weißem Grund. Der „Suprematismus als Gegenstandslosigkeit oder als befreites Nichts“ führt die Kunst zu einem Nullpunkt und erhebt sie auf die Ebene einer absolut autonomen Schöpfung. Diese Abstraktion, diese völlige Vergeistigung, ermöglichen zugleich ihre konkrete Verwendung für materielle Dinge, für Gebrauchsgegenstände aller Art. Genau diesen Übergang vom Suprematismus zum Konstruktivismus zeigt die Ausstellung im NussbaumHaus. Sie ist der Abschluss des Vordemberge-Gildewart-Jahres. Und in der Tat ähneln die Werke in ihrer abstrakten Geometrie denen des Osnabrücker Künstlers. Der hat ja in den 20er Jahren mit dem Russen El Lissitzky in Hannover gearbeitet. Nur sind die Russen dynamischer, offener, kontrastreicher in den Farben und Formen. Die Dreiecke, Kreise, Linien, Quadrate, Rauten überlagern sich, scheinen zu schweben, sich zu bewe-

gen, stiften Dissonanzen und Energien, sprengen den Rahmen, greifen in den Raum aus. Die spannende Vorgeschichte des Suprematismus, der sog. Kubofuturismus, die russische Mischung der Zersplitterungen des Kubismus und der Dynamik des Futurismus, wird in Osnabrück leider nicht gezeigt. Meist sind die abstrakten Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Collagen Vorstudien, Modelle für ihre Anwendung bei der Gestaltung zu verschiedenen Anlässen. Von Ljubow Popowa sehen wir Entwürfe für Stickereien. Dekorative Ornamente für Stoffe und Möbel entwickeln Ilja Tschaschnik und Nikolai Sujetin. In den 20er Jahren gibt es Fotocollagen und -montagen und FOTOS: © SEPHEROT FOUNDATION (LIECHTENSTEIN)

Elfi Greb

Die russischen Kunstrevolutionäre der 1920er Jahre treffen auf den Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildwart: „für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung“ beendet nun den lang VGAusstellungsmarathon.

Ilja Tschaschnik: Suprematistische Komposition, um 1924

typografische Entwürfe für Bücher, Zeitschriften und Plakate von Alexander Rodschenko und El Lissitzky. Hier wird deutlich, dass die politisierte Kunst auf die Strasse geht, sie schafft Öffentlichkeit und will die Massen mobilisieren. Malewitsch gestaltet Porzellan und zeichnet kühne Architekturentwürfe, die allerdings nicht ausgeführt werden (können). Aber Architektur ist – so sein suprematistisches Manifest – die Kunst, die am radikalsten in die Gesellschaft eingreift. Schließlich, selbst Schmuckstücke, Anstecknadeln und Manschettenknöpfe werden mit abstrahierend-geometrischen Mustern verziert. Die Ausstellung gibt uns eine Ahnung von der riesigen Umwälzung der russischen Kunst bereits vor der Revolution von 1918. Sie tritt ins Leben, löst alle Gattungsgrenzen auf, schafft Synästhesien. Der Künstler versteht sich als Ingenieur, Gestalter, als Wissenschaftler, der in Kollektiven und mit Institutionen die Gesellschaft verändert. „Die große Utopie“ hieß die legendäre Ausstellung in Frankfurt 1992; „Das große Experiment“, so der Titel einer Standardmonographie über diese Zeit. Nach der Oktoberrevolution versandete allmählich der Aufbruch. Die Zeiten, in denen sich die gesellschaftlichen Kräfte und damit auch die Kunst relativ frei entfalten konnten, waren vorbei. Der Staat regulierte mehr und mehr das soziale Leben. Der Sozialistische Realismus wurde schließlich von oben diktiert. GÜNTER FRANK

P bis 25.5, Felix-Nussbaum-Haus


kunst und ausstellungen

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs erinnert die Kunsthalle mit dieser 250 Werke umfassenden Ausstellung auch an im Krieg getötete Künstler wie August Macke, Franz Marc, Wilhelm Morgner etc. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik und Skulpturen aus der Sammlung Hermann-Josef Bunte.Mit dabei: Arbeiten von Hermann Stenner (s. Foto), der 1914 an der Ostfront in Russland fiel, nur 23 Jahre alt. Kunsthalle, Bielefeld

OSNABRÜCK

Cafe Läer. „The Second View“, Fotografien von Elfi Greb, bis 26.4. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/ Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Oktober 2014 Diözesanmuseum. Ludwig Nolde „... daß heilig auch menschlich stets war“, bis 27.4.; „Des Kaisers Elle“, bis 25.10. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Frauen im Konzentrationslager von 19331945. Moringen – Lichtenburg – Ravensbrück“, bis 20.4. Franziskushospital. Erika SellmannBüsching, bis April Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Plakatausstellung: „Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit“, bis 14.3. Intervision Studio. Dagmar Lücke: „Bilderwildnis“, 7. bis 22.3. Kulturgeschichtliches Museum / Felix Nussbaum Haus. „Wie war das noch?“, bis 30.3.; „Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung“, bis 25.5., KunstGenuss. „Erinnern – Mahnen – Erleben“, 2.3. bis 4.5. Kunsthalle Osnabrück. „Goodbye Paradise – Landschaftsbilder gestern und heute“, bis 30.3. Kunst-Quartier. „Im Ansatz beliebig“. Malerei von Günter Sponheuer, bis 8.3.; „Wenn alles still ist, geschieht am meisten“, Elisabeth Lasche & Eva Volkhardt, 14.3. bis 12.4. Kreishaus. „Drachen verbinden“, bis 14.3.; „Alles rund um Berge“, bis 25.4.; „Straße der Megalithkultur“, bis 25.4. Martini 50. „Architektur meets Ingeniuerbaukunst“, Preis des Deutschen Stahlbaus 2012, 19.3. bis 4.4 Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „WeltSpielZeug“, 16.3. bis 3.8. Museum Industriekultur. „Wunderbare Radiowelten – 90 Jahre Rundfunk“, bis 29.6.; Fotografie-Ausstellung: „... was man

Der Preis des Deutschen Stahlbaus? Wer wissen will, was das ist und wer ihn gewonnen hat, ist hier richtig. 98 Objekte wurden eingereicht, 10 erhielten eine Auszeichnung und sind hier zu sehen – gestalterische Ausdrücke des Werkstoffs Stahl: „Architektur meets Ingenieurskunst“. Martini 50

sieht“, Fotografien von Kristin Petersmann, bis 16.3. OsnabrückHalle. IMPULSE international, 1./2.3. Planen & Bauen. „Gut verpackt – oder kann das weg?“ Installation und Photographie von Ilse Kampen und Tina Schick, bis 31.5. Stadtgalerie. Jakob und Manila Bartnik: „Einnordung“, 1.3. bis 13.4. Steigenberger Hotel Remarque Osnabrück. Martin Krajczy „Magische Momente“, 24.3. bis 15.6. Treffpunkt für Kunst und Kultur – Ameos Klinikum. „Momente der Leichtigkeit“, Arbeiten des Kunstkurses Jürgen Hüpel, ab 20.3. Ursulaschule. „LIEBE zur Kunst“, bis auf weiteres Weinstube Joducus. Henning Heigl „Mit Sack und Pack“, bis 1.4.; Michael Gaide: „Marqueterien“, bis 2.5.

UMGEBUNG

BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig gegenwärtig“, bis Sommer 2014 BAD ROTHENFELDE Kurmittelhaus. Fotoausstellung „naturANSICHTEN“, 16.3. bis 30.4. BELM Rathausgalerie. Arbeiten von Silvia Zschockelt und Barbara Niehoff-Knappe, bis auf weiteres BERSENBRÜCK Kreismuseum. „Das neue Deutsche Reich zur Zeit des Imperialismus 1871–1914“, bis 30.3. BIELEFELD Kunsthalle. „To Open Eyes. Kunst und Textil vom Bauhaus bis heute“, bis 2.3.; „Das Glück in der Kunst. Expressionismus und Abstraktion um 1914“, 21.3. bis 3.8. Kunstverein. Katarina Zdeljar: „Towards a further world“, Luise Schröder, „Figures of Remembrance“, bis 27.4.

BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „Roter Faden“, textile Objekte von Annie Fischer, bis 16.3.; „Weibsbilder“, ab 21.3. Niels-Stensen-Kliniken. Acrylbilder von Christa Ackemann, seit 2.2.; Karin Bormann: „wörtlich genommen III“, Zeichnungen, seit 6.2. Museum und Park Kalkriese. „Re:set – Erster Weltkrieg im Landkreis Osnabrück“, bis 16.3.; „Vielfalt“, bis 21.3. BREMEN Gerhard Marcks Haus. Charles Despiau, bis 1.6. DELMENHORST Städtische Galerie. Heike Kati Barath „Nun gut, wer bist du denn?“, bis 30.3. DISSEN KUK-Haus. Majores, bis 30.3. EMDEN Kunsthalle. „Lyonel Feininger – Holzschnitte eines Bauhaus-Künstlers“, bis 11.5. GEORGSMARIENHÜTTE Villa Stahmer. Jamel Sghaier, 9.3. bis 13.4. GRONAU Rock’n’Popmuseum. „From Graceland to Gronau“, bis 30.3. HERFORD MARTa Herford. Iwan Baan, Architekturfotografie, bis 30.3.; „Booster. Kunst. Sound. Maschine“, bis 1.6. HOLZHAUSEN Gedenkstätte Augustaschacht. „Einblicke – Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Judenvernichtung“, bis 31.7. MELLE Christliches Klinikum. „Aufklärung & Tradition. Justus Möser (1720-1794)“, bis 31.3. Hallmannsches Haus. Gerhard Hilker: „Wege, die sich kreuzen“, ab 16.3. METTINGEN Draiflessen. „Macht Heimat!“, bis 31.3. MÜNSTER Kunsthalle. „Die Liebe zu den Dingen“, bis 30.3.

Wildnis? 35 sehr persönliche Fotos hintergründiger Gesellschaftskritik. Ein teils stark düsteres Kontrastprogramm zu allem nurmehr Glatten, Bunten, Verbindlichen. Dagmar Lücke: „Es geht um unausgesprochene Wahrheiten, den Blick unter Oberflächen, hinter Fassaden. Um meine Sicht auf die Dinge eben.“ Intervision Studio

NEUENHAUS Kunstverein Grafschaft Bentheim. „Christian Junghanns: Neue Arbeiten“, bis 27.4. OSTERCAPPELN Heimatmuseum Schwagstorf. „Altes Handwerk im Museum. Ausstellung über bäuerliches Handwerk und mehr“, 2.3. bis 2.11. QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Bitte recht freundlich – Aus Urgroßmutters Fotoalbum“ und „Familienbilder“ von Detlev Bülow, bis Frühjahr 2014 Alte Mädchenschule. Michael Helweg: „Fotoexperimente“, bis 9.3.

V-G 2013

Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. www.vordemberge-gildewart.de OSNABRÜCK Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. Für den neuen Menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung“, bis 25.5. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig“. Die Künstlergruppe Systhema, bis Sommer 2014

STADTBLATT 3.2014 35


kino

Ungleiches Paar auf Spurensuche: Philomena Lee (Judi Dench) und Ex-Journalist Martin Sixsmith (Steve Coogan)

Kind, wo bist Du? Zu Recht ist „Philomena“ für vier Oscars nominiert. Äußerst subtil, mit viel Feingefühl und einer Prise Humor, erzählt Regisseur Stephen Frears die Geschichte einer alten Frau, die sich auf die Suche nach ihrem verlorenen Sohn begibt.

d

er Film überzeugt mit einer Dichte unterschiedlichster Emotionen, die sich abwechseln, überlagern und den Zuschauer an die berührende Geschichte von Philomena Lee (Judi Dench) fesseln. Als sie als Teenager im Irland der 1950er Jahre schwanger wird, wird sie von ihrer Familie verstoßen und in das Konvent von Roscrea im County Tipperary geschickt. Als Mutter-KindHeim bietet es einen scheinbar geschützten Ort für werdende minderjährige Mütter. Doch der Blick hinter die Kulissen eröffnet ein ungeheuerliches Bild. Diejenigen, die die Geburt überleben, werden als billige Kräfte in der hauseigenen Wäscherei eingesetzt, ihr Kind dürfen sie maximal eine Stunde pro Tag sehen. Diejenigen, die nicht über-

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leben, werden in einem Massengrab beigesetzt, noch heute ist diese Stätte als Angels Plot bekannt. Die Kinder werden ohne Zustimmung der Mütter zur Adoption freigegeben. Als geächtete Frauen müssen sie bei der Aufnahme unterschreiben, dass sie niemals nach dem Verbleib ihres Kindes fragen. Für reiche amerikanische kinderlose Familien wird die Sean Ross Abbey gleichzeitig zum Segen, ihnen werden die Kinder als Waisen verkauft. Kirche als Ort der Nächstenliebe? Als Zuschauer kommen einem daran arge Zweifel, denn es geht um reinen Profit. Barmherzigkeit? Lediglich Wut macht sich breit ob der Ignoranz, mit der selbstgerecht von den Nonnen die Schicksale anderer Menschen bestimmt werden. Umso faszinierender ist Philomenas Umgang mit der Trauer um den Verlust ihres Sohnes Anthony, den sie das letzte Mal sieht, als er drei Jahre alt ist. Jahr für Jahr zündet sie an seinem Geburtstag eine Kerze für ihn an und betet für ihn. Und da sie der Kirche ihr Wort gegeben hat, niemals nach seinem Verbleib zu fragen, begibt sie sich erst intensiv auf die Suche nach ihm, als sie auf Martin Sixsmith (Steve Coogan) trifft. Der ehemalige BBC Aus-

landskorrespondent und Mitarbeiter der Regierung von Tony Blair ist zunächst skeptisch, lässt sich jedoch auf die Geschichte ein und begibt sich gemeinsam mit der alten Frau auf Spurensuche. Steve Coogan, aus dessen Feder auch das Drehbuch stammt, übernimmt im Film die Rolle des zynischen Journalisten, der viel lieber über russische Geschichte philosophieren würde als Sozialstudien zu betreiben. Mit dieser Ablehnung trifft er auf Philomena, die in einer komplett anderen Welt lebt als er. Sie ist eine einfache, gutgläubige Frau, die seinen Humor nicht versteht. Judi Dench brilliert als Philomena, die über Jahrzehnte erduldet hat, dass man ihr das Kind weggenommen hat, ohne dass ihre Liebe zu ihrem Sohn kleiner geworden wäre, noch dass es ihren tiefen Glauben erschüttert hätte. Zusammen geben Dench und Coogan ein ungleiches Paar, das mit seinen Missverständnissen eine humorvolle Leichtigkeit einbringt. Wie schon die letzten beiden Filme „Lady Vegas (Lay the Favorite)“ und „Muhammad Ali’s Greatest Fight“ basiert auch Stephen Frears neuestes Werk auf einer wahren Begebenheit. Von 1930 bis 1970 fungierte die Abtei

als Mutter-Kind-Heim unter den beschriebenen Umständen – eine unrühmliche, düstere Geschichte der Kirche in Irland. Anders als im Buch „The Lost Child of Philomena Lee“, in dem der verlorene Sohn im Zentrum steht, konzentriert sich der Film auf die Suche der Mutter. Die Geschichte erzählt den Entstehungsprozess des Buches und baut den Autor, der die alte Frau bei ihrer Suche unterstützt, mit ein. Die grandiose Leistung der Hauptdarsteller schafft Tiefgang. Die Geschichte könnte dazu verleiten pathetisch erzählt zu werden und damit zu einem kitschigen Leinwanddrama zu mutieren, das nach jeder Träne des Zuschauers heischt. Doch eine gewisse Nüchternheit, mit der die harten Umstände geschildert werden und eine Prise Humor, die trotz aller Tragik nie verloren geht, machen den Film so berührend, dass man teilweise nicht weiß, ob man lachen oder weinen sollte oder sich einfach für beides entscheidet. Der Film ist tiefgründig und leicht. Extrem berührend und heiter. Ein Meisterwerk. HANNA VON BEHR

UK/USA/F 2013. R: Stephen Frears. D: Steve Coogan, Judi Dench, Barbara Jefford, Mare Winningham u. a. P 27.2., Cinema Arthouse, CineStar


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

ALTER ANARCHO Fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Romans von Jonas Jonasson wurde der internationale Bestseller verfilmt. Nach einem Leben voller Abenteuer langweilt sich Allan Karlsson im Altersheim zu Tode. An seinem 100. Geburtstag beschließt er daher vor der Trostlosigkeit des Heims zu fliehen. Er klettert aus dem Fenster und begibt sich erneut auf eine ereignisreiche Reise. Parallel zur eigentlichen Handlung wird in Rückblicken die Lebensgeschichte von Karlsson erzählt. Durch verschiedene Zufälle wird er in bedeutende politische Ereignisse verwickelt und begegnet Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Josef Stalin oder Albert Einstein. Der 100-jährige Allan Karlsson wird gespielt vom schwedischen Schauspieler Robert Gustafsson, der noch nicht einmal halb so alt wie seine Filmfigur ist und nach eigenen Aussagen über 200 Stunden in der Maske verbracht hat. KIM RUNGE Schweden, 2014. R: Felix Herngren. D: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg u. a. P ab 20.3., Cinema Arthouse, CineStar

Grand Budapest Hotel

GASTGEWERBE Regisseur Wes Anderson lässt sich nicht lumpen: ein Grand Hotel mit Fassade in Zuckerbäckermanier, die Interieurs im Jugendstil, bevölkert von so vielen Stars, dass man mindestens drei Blockbuster besetzen könnte. Vorneweg Ralph Fiennes in der Rolle eines Concierge im Budapest der 20er-Jahre. Der erfahrene Hotelbedienstete Gustave bekommt einen Auszubildenden an die Seite, ein dramaturgischer Kniff, denn mit dem jungen Pagen wird auch das Publikum in die Besonder-

heiten und Geheimnisse des Hauses eingeführt. Hier gibt es Schicksale, Affären, Machenschaften. Und dann gerät Gustave selbst in Bedrängnis, als eine vermögende Dame stirbt und der Mann vom Empfang des Mordes bezichtigt wird ... Großes, opulentes Zeitreisekino, gedreht nicht in Budapest, sondern in Sachsen. Außerdem geht es um einen Kunstdiebstahl. Und ein Konkurrenzhotel. H. K. USA 2014. R: Wes Anderson. D: Ralph Fiennes, Edward Norton, Jude Law, Bill Murray, Tilda Swinton u. a. P ab 6.3., Cinema Arthouse, CineStar

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kino der platzanweiser

Jack Ryan: Shadow Recruit

Lupenreines Hongkong-Kino: „Man of Tai Chi“ „Die meisten Fantasyfilme von heute sehen zwar gut aus, haben aber nichts zu sagen.“ (Terry Gilliam) Zunächst ein Abstecher ins Amt des Platzverweisers: Wenn man, wie der Autor und Regisseur Zack Snyder, schon mal einen Zombie-Film gedreht hat, dann schafft man es natürlich auch, einem Film, an des-

Für die Tanzhochburg Osnabrück: „Mittsommernachtstango“ sen Ende alle Protagonisten tot sind, ein Sequel folgen zu lassen. Die lebensmüden Spartaner aus „300“ wanken allerdings nicht als schmatzende Untote zurück ins Diesseits. Stattdessen erzählen Snyder und Komplizen in 300: Rise of an Empire (ab 6.3., CineStar, Filmpassage) ein anderes Kapitel der griechisch-persischen Geschichte. Zutiefst unappetitlich daran ist die krachend rausgepeitschte Botschaft, es sei süß und ehrenvoll, fürs Vaterland zu sterben. Ist es nicht. Die Perser, heute Iraner, schlagen friedlichere Töne an. Zumindest der weltweit geschätzte Regisseur Abbas Kiarostami. Den Stoff für Like Someone in Love (ab 27.2. im Kino) fand er in Tokio, wo eine junge Gelegenheits-Prostituierte in Schwierigkeiten gerät und damit einen älteren Professor aus seiner Schreibstube lockt. Kiarostami ist Meister darin, Andeutungen zu geben, Diskretion zu wahren. Mit erlesenen Bildern regt er die Fantasie der Betrachter

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an, statt sie mit lautem Effektgetöse niederzuknüppeln. Verweilen wir noch kurz in Asien: In A Touch of Sin (23./26.3., Lagerhalle) – im Titel klingt der Martial-Arts-Klassiker „A Touch of Zen“ an – liefert Jia Zhangke ein Panorama des heutigen Chinas in vier locker miteinander verbundenen Episoden, Variationen zum Thema Gewalt in übertragenem wie realem Sinne, stets aber in unmittelbarem Zusammenhang mit gesellschaftlichen und politischen Phänomenen. Wann Gewaltanwendung rechtens ist, fragt Keanu Reeves’ Martial-Arts-Film Man of Tai Chi (ab 13.3., CineStar), der im Dezember bereits ausführlich besprochen, vom Verleih aber verschoben wurde. Einen Blick zurück in die 80er-Jahre, als sich in China eine Protestbewegung formierte, wirft der Film Shanghai, Shimen Road (ab 13.3. im Kino) von Shu Haolun, der die Ereignisse aus Warte eines 16-JähEin Vater wehrt sich: „Homefront“ rigen schildert. Zurück in heimische Gefilde. Auffallend viele Dokumentarfilme gelangen im März in die Kinos, und deren Urheber haben spannende Geschichten ausgegraben. Eine Auswahl: Die Kunst der Fälschung (ab 6.3. im Kino) beschreibt, wie der Maler

Germany’s Next Cow Model: „Die schöne Krista“ Wolfgang Beltracchi über Jahre hinweg den Kunstbetrieb narren konnte. In der Tango-Hochburg Osnabrück dürfte Mittsommernachtstango (ab 13.3. im Kino) auf Interesse stoßen. Während Die schöne Krista (ab 20.3. im Kino), eine originelle Dokumentation über eine preisgekrönte Kuh, die auf Weltreise geschickt wird, um den idealen Beschäler zu finden, bestens geeignet wäre als Rahmenprogramm der nächsten Zuchtviehauktion (19.3.) in der HARALD KELLER Halle Gartlage ...

HELLSEHER Nachdem er über Afghanistan abgeschossen und mühselig wieder zusammengeflickt wird, will Jack Ryan (Chris Pine) eigentlich nur noch einen ruhigen Bürojob bei der CIA schieben. Aber der bestens ausgebildete Wirtschafts-Agent sieht mehr als alle anderen. Schnell kommt er einem Komplott auf die Spur, das die USA in eine neue Depression stürzen soll. Und schon schlittert er mit Höchstgeschwindigkeit in ein neues, brandgefährliches Abenteuer. Hauptdarsteller Pine kann sich bereits rühmen, als junger Captain Kirk beim Neustart von J.J. Abrams’ „Star Trek“-Saga dabei gewesen zu sein. Nun verhilft er unter der Regie von Kenneth Branagh der Figur des Jack Ryan aus der Feder von Tom Clancy ebenfalls zu einem Neustart. Im Gegensatz zu früheren Verfilmungen von „Jagd auf Roter Oktober“ bis zu „Der Anschlag“ gibt es hierzu aber keine FJ Original-Romanvorlage von Clancy. USA 2014. R: Kenneth Branagh. D: Chris Pine, Keira Knightley, Kevin Costner u. a. P ab 27.2., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Die Bücherdiebin

WORTE SIND LEBEN Der 2006 erschienene, gleichnamige Jugendbuchbestseller stammt von dem Deutsch-Australier Markus Zusak. Basierend auf den Berichten seiner Eltern über Bombenagriffe auf München und die Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg verfasste er die Geschichte des neunjährigen Mädchens Liesel (Sophie Nélisse), das bei Pflegeeltern unterkommt, und dort lesen und schreiben lernt. Sie wird zu einer wahren Literaturliebhaberin, die sogar bei den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen heil gebliebene Exemplare mitgehen lässt. Der Plot erinnert zwar an „Der Vorleser“, doch diese Geschichte ist auch für jüngeres Publikum geeignet, wenn auch nicht weniger dramatisch. Herausragend spielt Geoffrey Rush den liebevollen Pflegevater Hans. Mit dabei sind aber auch zahlreiche bekannte deutsche Schauspieler, etwa Barbara Auer, Ben Bauer und Heike Makatsch. NB USA/D 2013. R: Brian Percival. D: Geoffrey Rush, Emily Watson, Sophie Nélisse u. a. P ab 13.3., Cinema Arthouse, CineStar

Alles inklusive

HIPPIEMUTTER-TOCHTER-TRIP Die deutsche Schriftstellerin und Regisseurin Doris Dörrie hat ihr 2011 erschienenes Buch „Alles inklusive“ verfilmt. In den Hauptrollen sind unter anderem Hannelore Elsner und Nadja Uhl zu sehen, mit denen Dörrie bereits bei ihrem Film-Drama „Kirschblüten-Hanami“ zusammenarbeitete. Die melancholische Komödie handelt von der 30-jährigen Apple (Nadja Uhl), die seit Jahren ein chaotisches Single-Leben führt, und ihrer verrückten Mutter Ingrid (Hannelore Elsner). Ingrid hatte in den 60er Jahren wilde Affären an einem Hippie-Strand in Spanien. 30 Jahre später kehrt sie dorthin zurück und muss feststellen, dass aus der einstigen Idylle ein billiges Massentourismus-Ziel geworden ist. Als Apple sie besuchen kommt, wird Ingrid dann auch noch gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Man sollte eben nach vorne schauen statt zurück. KIM RUNGE

D 2013. R: Doris Dörrie. D: Nadja Uhl, Hannelore Elsner, Hinnerk Schönemann u. a. P ab 6.3., Cinema Arthouse, CineStar

Vampire Acadamy: Blutsschwestern

BISS-FEST Die junge Rose Hathaway (Zoey Deutch) führt ein Doppelleben. Als sterbliche „Dhampire“ vom Stamme der herzensguten „Moroi“ ist sie nicht nur halb Mensch und halb Vampir. Sie soll auch noch gegen unsterblich böse „Strigoi“ antreten. Die wollen die „Moroi“ einfach in die ewigen Jagdgründe schicken. Deshalb muss die Ärmste neben der Schule schleunigst die „Vampire Academy“ absolvieren. „Blutsschwestern“ heißt der erste von sechs simpel gestrickten Romanen aus der „Vampire Academy“-Reihe von Fantasy-Autorin Richelle Mead. Die hat zwar weder das Genre noch das Schreiben neu erfunden, sich aber mit ihren naiven Ergüssen längst eine goldene Nase verdient. Klar, dass da auch die Kinokassen klingeln sollen. Und wenn der letzte „Vampire“Roman verfilmt worden ist, dann warten schon drei weitere Roman-Reihen von Miss Mead auf ihre eigentliche Bestimmung. FJ USA 2014. R: Mark Waters. D: Zoey Deutch, Lucy Fry, Gabriel Byrne u. a. P ab 13.3., Filmpassage


www.emaf.de

Im August in Osage County

Saving Mr. Banks

Non-Stop

Suzanne

FAMILIENSTREITIGKEITEN Hier wird der Mythos von der perfekten Familie mit herrlichem Schwarzen Humor und doch voller Dramatik demontiert. Als die drei Töchter (Julia Roberts, Juliette Lewis, Julianne Nicholson) von Violet (Meryl Streep) zur Beerdigung ihres Vaters nach Hause kommen, bemühen sich zuerst alle um Harmonie. Doch bald brechen alte Konflikte wieder auf, kommen fast vergessene Familiengeheimnisse erneut auf den Tisch und die Lage eskaliert wiederholt. Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Konkurrenz unter Geschwistern, Krankheiten und Inzest – kaum ein unangenehmes Thema wird hier ausgelassen: Die Verfilmung eines Theaterstücks von Tracy Letts ist bitterböse und komisch zugleich. Das verdankt sie hauptsächlich dem großartigen Ensemble, das bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt ist. Oscar-Nominierungen NB für Streep und Roberts! USA 2013. R: John Wells. D: Meryl Streep, Julia Roberts, Ewan McGregor u. a. P ab 6.3., Cinema Arthouse, CineStar

LUFTWAFFE Für Air Marshalls gibt es für gewöhnlich nicht viele Entfaltungsmöglichkeiten. Allein ihre Anwesenheit ist gefragt, um Flugpassagieren das Gefühl von Sicherheit zu geben. Selbst ein Schreibtischjob bietet mehr Abwechslung. Bill Marks (Liam Neeson) ist entsprechend gelangweilt. Bis er während eines Interkontinentalfluges eine ungeheuerliche SMS bekommt. Ein Unbekannter fordert 150 Millionen Dollar. Solange die nicht verbucht sind, will er alle 20 Minuten einen Fluggast töten. Der Täter muss sich demnach an Bord befinden. Marks ist alarmiert und beginnt mit seinen Ermittlungen. Bald herrscht ein Klima der Angst und des gegenseitigen Misstrauens – auch gegenüber Marks, nachdem ans Licht kommt, dass das Erpresserkonto auf seinen Namen eingerichtet wurde ... Auf eine glückliche Landung hoffen unter anderem Michelle Dockery, bekannt aus „Downton Abbey“, und Oscar-Kandidatin Lupita Nyong’o. H. K. USA 2014. R: Jaume Collet-Serra. D: Liam Neeson, Julianne Moore, Michelle Dockery, Anson Mount u. a. P ab 13.3., Filmpassage

IMAGEFILM Sie war die wahre Supernanny: Mary Poppins. Allerdings existierte das Kindermädchen mit den übersinnlichen Kräften nur auf dem Papier, in den Büchern der Autorin P. L. Travers. Eine Figur wie geschaffen für einen Film, dachte sich in den USA der geschäftstüchtige Entertainment-Mogul Walt Disney und bat P. L. Travers zu einem Besuch in sein bonbonbuntes Märchenland. Die allerdings hatte nichts übrig für Trickfiguren und zuckrige Wolkenkuckucksheime. Aus Geldnot willigte sie ein ins Filmprojekt, machte aber kein Hehl aus ihrer Abneigung. Musik, Animationen, über allem gekünstelte Harmonie – für die kühle Britin ein Graus. Schon lustig, wie Emma Thompson als P. L. Travers dem buhlenden Walt Disney Kontra gibt. Aber auch hinter diesem Film steckt die Walt Disney Company, und so erscheint der Konzerngründer imagegetreu als guter Onkel Walt. Dass der nicht immer von nobler Gesinnung H. K. war, verschweigt der Film leider. USA 2013. R: John Lee Hancock. D: Tom Hanks, Emma Thompson, Colin Farrell, Ruth Wilson u. a. P ab 6.3., CineStar

FAMILIENBANDE Schwesternbeziehungen scheinen derzeit sehr beliebt bei Filmemachern, nicht nur in Deutschland. Aus Frankreich kommt die Geschichte der Geschwister Suzanne und Maria, die nach dem frühen Tod der Mutter noch enger zusammenrücken. Suzanne wird mit gerade mal 17 Jahren schwanger, aber das vermag die Familie, zu der auch noch der Vater zählt, nicht zu entzweien. Doch Suzanne sehnt sich insgeheim nach einem anderen Leben und glaubt, es an der Seite des windigen Julien finden zu können. Sie bricht aus, lässt ihren Job sausen und ihren kleinen Sohn Charly bei Maria zurück. An der Seite Juliens rutscht sie in die Gesetzlosigkeit ... Regisseurin Katell Quillévéré, selbst auch am Drehbuch beteiligt, beweist, dass spannende Filmerzählungen und soziale Relevanz sich nicht ausschließen müssen. Quillévéré ist als Koautorin für den César, das französische Pendant zum Oscar, nominiert. H. K. F 2013. R: Katell Quillévéré. D: Sara Forestier, François Damiens, Adèle Haenel, Paul Hamy u. a. P ab 20.3., CineStar

WE,THE ENEMY FESTIVAL

23 — 27 April 2014 EXHIBITION

23 April — 25 May 2014

Medienpartner

Kulturpartner


media Buch des Monats Gesammelte Gedichte

Ulla Hahn LEBENS-POESIE Nein, es hilft nix. Es muss eine Hymne werden. Auf die wohl wichtigste lebende deutsche Lyrikerin, die „Einzelgängerin“, wie Die Zeit sie nannte. Gerade der Blick in ihre gesammelten Gedichte zeigt, welche Kraft Ulla Hahns Verse haben, die von früher genauso wie die jüngeren Arbeiten. Den Anfang machen die Gedichte aus „Herz über Kopf“, ihrem Lyrik-Bestseller von 1981. Seinerzeit bewundert von Marcel Reich-Ranicki. Aus ihren Erfahrungen macht Ulla Hahn Erfindungen, schreibt von der Liebe, dem Glück genauso wie dem Unglück. Es ist eine bildmächtige Sprache, aus der die Romantik spricht und von noch weiterer Ferne die Antike. Es ist das Spiel mit Formen: Kein Gedicht ähnelt dem folgenden in Länge oder Aufbau. Es sind geglückte, gewollte Experimente. Wie das „Anständiges Sonett“: „Komm beiß dich fest ich halte nichts / vom Nippen. Dreimal am Anfang küss / Mich wo’s gut tut / Miss mich von Mund zu Mund“. MARIO SCHWEGMANN

DVA, 26,99 EUR

Große Liebe

Navid Kermani MÄRCHENPRINZ Anfang der 80er Jahre in einer westdeutschen Kleinstadt: ein 15-Jähriger verliebt sich in eine schöne Abiturientin. Man trifft sich in der Raucherecke, auf Friedens-Plenen und im besetzten Haus. Es wird eine kurze Affäre, von ihr beendet, von ihm nie verwunden. Jahrzehnte später rekonstruiert der gelehrte Autor die ihm widerfahrene Geschichte. Er geht planvoll vor mit Tagespensum und vielen Zitaten aus seinem Fachgebiet, arabische Mystiker, im Schnitt 1000 Jahre alt. Sympathisches Buch alles in allem. Eins, das es fertig bringt, sprachliche und textile Klischees zu benennen, aber trotzdem wesentliche Inhalte zu verteidigen. Von einem Autor, der sich nicht dümmer macht, als er ist. Klüger geht ja wahrscheinlich sowieso nicht. Allerdings konzentriert er sich auf die eigenen Gefühle und Irrtümer – was in der Frau vorgegangen ist, bleibt ihm ein Rätsel, vielleicht fragt er das seine Leser/innen. Da scheinen vergleichbare Aufarbeitungen jugendlicher Liebesdesaster, etwa von Julian Barnes, weiter zu kommen. Sein 15-jähriger Sohn liest das alles mit Interesse, heißt es, doch das dürfte eher untypisch sein. Für die anderen gibt es GEORGE WEBBER einen Youtube Link. Hanser, 18,90 EUR P 3.3., Lesung im Blue Note/ Cinema Arthouse

Seitensprung Jonas Jonasson „Die Analphabetin, die rechnen konnte“. Nachfolger des Bestsellers „Der Hunderjährige ...“. Wieder eine rabenschwarze AnarchoKiste, diesmal um die selbstbewusste Südafrikanerin Nombeko Mayeki. Hat auf dem Weg nach Schweden ein (Atom-)Bombenproblem am Hals. carl’s books, 19,99 EUR James Salter „Alles, was ist“. Geschätzt von John Irving und Richard Ford, legt der fast 90-Jährige im Alter ego Paul Bowmans Rechenschaft über sein Leben ab. Schillernde Verlagswelt, ausufernde Partys, unzählige Frauengeschichten ... Berlin Verlag, 22,99 EUR T.C. Boyle „San Miquel“. Der furiose Zyniker kommt mehr und mehr zur Ruhe. Ergreift, wie schon im Vorgänger, vehement Partei für den Schutz unserer Umwelt. Drei Frauen(generationen) meistern das einsame Landleben mit ihrer Schafzucht auf einer kargen PaAB zifikinsel. Hanser, 22,90 EUR

Von der Liebe, linken Händen und der Angst vor leeren Einkaufstüten ...

Fred Vargas TANTIG Einmal bei der Buchbestellung nicht genau hingesehen und schon hat man statt eines großartigen Krimis von Fred Vargas ihren neuesten Essay-Band „Von der Liebe, linken Händen und der Angst vor leeren Einkaufskörben“ in den Händen. Vargas versucht hier das „monströse Knäuel des Lebens zu entwirren und den Schlüssel zum Glück zu finden“, was einige Leser sicher entzückt goutieren werden. Andere werden es eher als geschwätzig und im Tonfall tantig finden. Nun ist das wortreiche Umkreisen eines Themas nicht grundsätzlich verwerflich, so lange es geistreich oder sonstwie elegant ist. Im vorliegenden Fall ist es eher dröge und umständlich. Die Liebe und ihre Komplikationen werden anhand einer Farblehre erklärt. Wo ihre Farblehre der Liebe immerhin zutreffend ist, ist sie nur banal und von den anderen Fällen wollen wir lieber schweigen. Aber das Gute an diesem Buch ist, dass das nächste dann wahrscheinlich wieder einer ihrer fesselnden Krimis ist und darauf freuen wir uns. Und so fängt’s an: „Ihr macht einen entspannten Eindruck, finde ich, wenn ich euch so ansehe. Bleibt ganz entspannt…“

Haruki Murakami KÖRPER ODER HERZ Drei Jungen und zwei Mädchen aus einer japanischen Provinzstadt sind jahrelang befreundet, engagieren sich sozial. Nach dem Schulabschluss geht einer nach Tokio, beginnt ein technisches Studium. Plötzlich sieht er sich aus dem Kreis ausgeschlossen, er weiß nicht warum. Nach einer Phase von Isolation und Selbstmordnähe – angeregt von einer weiteren Freundschaft, die ebenso abrupt endet und einer geheimnisvollen, neuen Freundin, versucht er, das Geschehen zu ergründen. Darüber geht der Roman. Eine typischer Murakami: wieder steht eine Hauptperson auf dem Balkon seiner sauber geputzten Wohnung, schwenkt ein Whiskyglas und blickt in die Nacht. Klassische Musik spielt eine Rolle, diesmal Franz Lizst, Schwimmbäder und eine Frau, die gleichzeitig weise und erotisch ist – Letzteres Murakamis Erfolgsrezept. Dann hört die Geschichte plötzlich auf. Eine neue Entwicklungsstufe des Kriminalromans, grübelt der interessierte Leser, die schrecklichen Gewalttaten nicht aufzuklären, sondern nur zum Anlass für die Schilderung der persönlichen Entwicklung zu nehmen? Oder folgt, wie beim unerreichten Vorgängen „IQ84“ irgendwann der zweite GW Band? Möglich wärs. Dumont, 22,99 EUR

Max Weber. Ein Leben zwischen den Epochen

Jürgen Kaube LOHNT SICH Die Biografie über den Soziologen Max Weber (1864-1920) richtet sich nicht ausschließlich an ein Fachpublikum, bietet aber alles, wonach es verlangen könnte (Anmerkungen, Literatur- und Personenverzeichnis). Knapp 450 Seiten sind untergliedert in 29 Kapitel plus Anhang. Der kompakte Umfang der Kapitel von 15-20 Seiten lädt auch kurzfristig zum Lesen ein. Lockere Überschriften und passende Zitate erleichtern jeweils den Einstieg. Außerdem ist der Band mit zwei Dutzend zeitgenössischen Hochglanzfotografien ausgestattet. Kaube schreibt unterhaltsam, kenntnisreich und liefert nebenbei noch eine Kulturgeschichte des ausgehenden 19. Jh. Warum aber sollte man eine Biografie über Weber und nicht z. B. Steve Jobs lesen? Repräsentiert der digitale Übervater nicht viel mehr, was unsere Epoche bewegt? Man erinnert sich an den vom Krebs gezeichneten Jobs, wie er bis zum Schluss noch neue Produkte vorstellte. Was ihn unter anderem dazu antrieb, beschrieb Weber schon vor hundert Jahren: Ein „Geist“ der bis ins Detail der Ökonomisierung des Alltags verschrieben ist. „Ich bin ein Mitglied der bürgerlichen Klassen“, hat Max Weber gesagt. KlassEN? Interessant.

RALF GOTTHARDT

Aufbau Verlag, 14 EUR 40 STADTBLATT 3.2014

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

DANIEL RÜFFER

Rowohlt, 26,95 EUR

Drehtage. Stories.

Sam Shepard WILDE WEITE Der typische Held fährt über amerikanische Highways, entweder in Gesellschaft seiner bedröhnten Versager-Kumpels oder alleine. Er ist ziellos unterwegs oder besucht Völkermord-Denkmale. Er isst in Schnellrestaurants, schläft in billigen Motel-Zimmern, falls er eins findet – ständig gibt es Naturkatastrophen. Er trifft eine frühere Freundin, die er nicht erkennt oder einen einstigen Ganoven-Kumpel, dem gegenüber er sich lieber verleugnet. Er schreibt über Fats Domino und Hank Williams, kann jeden Howlin Wolf Song mitsingen. Er ist Auftragskiller oder dessen Opfer. Landmensch irgendwie. Er wirkt mal wie ein Neuerer der guten alten Short Story, dann wie jemand, dessen popkultureller Geschmack allmählich veraltet. Schauspieler jedenfalls, wie der wirkliche Sam Shepard (Safe House, Killing Them Softly, Mud), ist er trotz des deutschen Titels erst auf Seite 237. Pflichtlektüre für alle Fans von Wim Wenders und Bob Dylan, für Männer ohne Frauen, für alle, die sich immer noch nach der großen Weite sehnen. In Deutschland, wo bald jeder Winkel so aufgeräumt wirkt wie eine Autobahnraststätte, ist so eine Literatur nur als lächerliche Nachahmung denkbar. Shepard ist das Original. GEORGE WEBBER

S. Fischer, 19,99 EUR

Apple zum Frühstück

Jackie A. BERLIN BY NIGHT Betrinken mit Fassbrause, Anhimmeln des Helden aller Mitschülerinnen, Einschmuggeln auf dem Jugendfasching ... die analogen Tagebücher der 12-Jährigen sind gespickt von solchen Begebenheiten. Gepaart hat die PartyQueen Jackie ihre damaligen Aufzeichnungen mit ihren digitalen Blogs als 30-Jährige. Die Idee ist witzig, die Umsetzung leider weniger. Während der Aufreihungscharakter den Tagebüchern der 12-Jährigen noch Authentizität verleiht, wirkt die Aufzählung der getrunkenen Drinks und anderer Erlebnisse der 30-Jährigen wie schlechter Schreibstil. Die Chance, ausführlicher über die Flucht in den Westen oder den Kulturschock der OstBerlinerin im Westen zu beschreiben, lässt Jackie ungenutzt verstreichen und besinnt sich statt dessen lieber auf das Schreiben eines Party-Protokolls. Leider sind die Clubs vom Tresor bis zum Walfisch so wenig pointiert beschrieben, dass nicht mal ein Wiedererkennungswert auftaucht und so ist, was Zeitgeschichte sein könnte, leider bloß eine Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten. Auch wenn das Buch am Ende etwas besser wird und fast eine Geschichte erzählt, insgesamt erscheint es überflüssig! Schade um die Bäume, die hierfür sterben NANCY PLASSMANN mussten! Blumenbar, 16,99 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Das Beste von Erich Kästner. Klassische Hörspiele aus der Feder des (nicht nur) Jugendbuchgroßmeisters. „Emil und Detektive“ und „Das fliegende Klassenzimmer“ sind spannend und charmant umgesetzt. Das Bonbon ist aber „Pünktchen und Anton“ von 1962. Etwas gemächlich fürs heutige Ohr, liest Kästner hier doch höchstselbst den Erzähler. Für Fans und für Neulinge. Oetinger audio, ca. 15 EUR

sehbar

Francis Iles „Verdacht“. Hitchcock verfilmte die Geschichte bereits, warum also soll daraus nicht ein spannendes Hörspiel werden? Lina, Tochter schwerreicher Eltern, verliebt sich in Johnny. Die Eltern warnen. Doch Lina heiratet ihn. Da stirbt Johnnys Geschäftspartner Beaky und Lina erkennt – manchmal meinen es Mama und Papa nur gut... Sehr atmosphärisch. Osterwold Audio, ca. 15 EUR

Die Fürsten der Dunkelheit. John Carpenters unterschätztes Horrormeisterstück über eine Kirche, in deren Keller der Satan haust, ist endlich vom Index und ungeschnitten erhältlich! Wer wissen will, wie man Spannung aufbaut, darf an diesem Film nicht vorbei. Auch wenn die Handlung seltsame Kapriolen schlägt. Egal! Studiocanal, ca. 12 EUR Casa de mi padre. Will Ferrell ist Armando, ein kleiner Rancher, den die Schulden erdrücken. Sein Bruder Raul verspricht, ihm zu helfen – nur ist Raul ein Betrüger. Die Komödie ist eine Persiflage auf mexikanische Seifenopern. Daher sehr speziell und hierzulande wohl nur was für echte Ferrell-Fans. Pecom, ca. 10 EUR R.I.P.D. Mmmh, der vom Deutschen Robert Schwentke inszenierte Action-Geister-Comedythriller ist Megaflop. Dabei ist er ganz amüsant und kurzweilig ... Nick ist Polizist, klaut

James Krüss „Timm Thaler“. Die TV-Verfilmung von 1979 gilt als legendär. Sebastian Blomberg liest für Lesefaule die Hörbuchfassung der Geschichte des Jungen, der sein Lachen verkaufte. Zwar handelt es sich um eine Wiederauflage, als zeitloser Klassiker aber unbedingt ein Muss. Nicht nur für zehnjährige Jungs! Und dabei nicht ans Fernsehen denken! Oetinger audio, CHRISTIAN LUKAS ca. 15 EUR

Gold und wird von seinem Partner erschossen. Aber Nick bekommt eine Chance zur Wiedergutmachung. Kann man schon gucken ... Universal HE, ca. 13 EUR The Equilizer (Staffel 1). Ex-Geheimdienstagent Robert McCall bietet in New York besondere Dienste an: Hat die Polizei versagt, sorgt er für Recht, aber nicht unbedingt fürs Gesetz. Diese erste Staffel ist das Beste, was die USA in den 1980-ern an Krimiserien hervorgebracht haben! Erstmals ungeschnitten! Koch Media, ca. 39 EUR Robocop. Das Original. Ungeschnitten. Paul Verhoevens Meisterwerk. Wie viele Perlen noch auf dem Index für jugendgefährdende Schriften stehen? Dieser Kracher ist nun runter. Verhoevens Zukunftsmär um einen als Cyborg wieder belebten Polizisten ist so krass, so heftig, aber dabei auch so intelligent und fast schon prophetisch ... Pflichtkauf! Fox, FSK ab 18, ca. 15 EUR/Blu-Ray CHRISTIAN LUKAS

THE OCEAN & DER WEG EINER FREIHEIT

Konzept-Rock im Doppel

1.3. Kleine Freiheit

SEBASTIAN STURM

Klassischer Reggae

15.3. Kleine Freiheit

2RAUMWOHNUNG

FLO MEGA & THE RUFFCATS

6.3. Rosenhof

18.3. Lagerhalle

Elektro-Pop zum Tanzen

ÄL JAWALA Balkan Beats

6.3. Kleine Freiheit

Pop-Reggae von der Waterkant

BOBAN I MARKO MARKOVIC ORKESTRA Weltmusik-Party

19.3. Lagerhalle

OLAF SCHUBERT Mit seinem neuen Programm „SO!“

MAXIM

Urban Pop

7.3. OsnabrückHalle

20.3. Kleine Freiheit

ITCHY POOPZKID

MATTHIAS EGERSDÖRFER

Punkrock-Dreimaster

7.3. Haus der Jugend

Lädt ein zum Comedy-Basteln

21.3. Lagerhalle

THE INTERSPHERE

SEBASTIAN PUFPAFF

12.3. Kleine Freiheit

22.3. Rheine, Stadthalle

Für Fans von Muse und Incubus

WILLE & THE BANDITS Roots-Rock

13.3. Kleine Freiheit

Kabarett-Highlight

JAN BÖHMERMANN

„Schlimmer als Jan Böhmermann“

23.3. Rosenhof

spielbar

Die App Das verrückte Labyrinth (Google Play Store 2,99 EUR) bleibt dem bekannten und beliebten Spielprinzip des Brettspiel-Klassikers aus dem Hause Ravensburger treu: Der Spieler befindet sich in einem Irrgarten und muss den Weg zu Schätzen finden, die im Labyrinth versteckt liegen. Wer als erstes die Schätze heben kann, gewinnt. Der Multiplayer-Modus lässt sich hierbei nicht nur lokal an einem Gerät sondern dank Online-Anbindung über Google Play Games auch ortsungebunden auf mehreren Android-Geräten spielen. Zusätzlich zum klassischen SpielModus bietet die App noch weitere spannende Einzelspieler-Modi: So setzt der Puzzle-Modus auf Konzentrations- und Kombinationsgabe.

SOULFLY

Crossover-Metal

15.3. Rosenhof

FORTSETZUNG FOLGT

GODSIZED

Hardrock-Metal aus England

26.3. Kleine Freiheit

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT 3.2014 41


media cd des monats Kalle Mattson

Lo-Fang

Blue Film ELECTROPOP. Matthew Hemerlein alias Lo-Fang pendelt auf „Blue Film“ zwischen larmoyanzfernem SingerSongwritertum und massenkompatiblen Sounds. Herausragend ist dabei seine Stimmbreite, die zwischen bassigem Brummeln, kehligem Soulorgan und Falsett wechselt. So entsteht des öfteren ein leicht windschiefer Wohlklang, ein bisschen mehr Abwechslung hätte aber nicht geschadet. Der Fräulein-Sensation Lorde gefällt Lo-Fang übrigens so gut, dass sie ihn diesen Monat mit auf US-Tour nimmt. 4AD CHROM

Someday The Moon Will Be Gold POP. Erstmal: Schöner Albumtitel. Und dazu ein fantastisches Album. Der 22jährige Kanadier mit dem schwedischen Namen hat die richtigen Platten im Schrank und das Herz am richtigen Fleck. Mit 16 retteten ihn Wilco über den Tod seiner Mutter. Das Cover von „Someday The Moon Will Be Gold“ ziert eines ihrer Kunstwerke. Mattson ist Verfechter des 3-MinutenPopsongs und offensichtlich großer Weakerthans-Verehrer. Was will man mehr von einem Debüt? Trickser CHROM

Flash Forward

Hundreds

Aftermath POP. Das zweite Album des Hamburger Duos könnte eine dicke Nummer werden. Was auf dem Debüt schon angedeutet wurde, entfaltet sich jetzt zu voller Größe. Eva und Philipp Milner schaffen es, innerhalb von 20 Sekunden von einer melancholischen Strophe zu einem Sonnenscheinrefrain zu kommen. Das ist Synthi-Elektro-Pop für Genießer. Für Menschen, die auf ihrer Playlist auch Massive Attack, Dido und Little Dragon haben. Tipp: Im April spielen Hundreds in Osnabrück! Sinnbus MARS Records

Laibach

Spectre SYMPHONIC POP. Nach dem Soundtrack für den Nazi-Sci-Fi-Irrsinn „Iron Sky“ machen die Slowenen einen weiteren Schritt vom darken Historienindustrial hin zum eher polierten Popsound. Und auch inhaltlich gibt man sich expliziter und heutiger denn je. Milan Fras predigt mit Grabesstimme über den Status quo der Gesellschaft (Blockupy, Snowden, allgemeiner Weltuntergang), konterkariert von einer Sängerin, die stark an Sandra erinnert. Verwirrend, aber auch einzigartig. Auch in Deluxe-Version erhältlich. Mute CHROM 42 STADTBLATT 3.2014

Apollon ALTERNATIVE ROCK. Apollon – der Gott des Lichts und der Heilung. Ob man gerade einen Tiefpunkt erlebt oder unter der Decke schwebt – gekonnt eingesetzter Bass, Schlagzeug und Gitarren reißen einen mit. Die zwei Sänger singen sich durch Themen wie Erwachsenwerden, Heimat, Freiheit, Loslassen. Immer so, als würden sie genau verstehen, was man gerade fühlt. Passt prima ins Teenage Angst-Genre und erinnert ein bisschen an Fall Out Boy oder Blink-182, nur weniger offensiv. Redfield Records JTUB

Liars

Mess ELECTROROCK. Auf ihrem siebten Album orientieren sich die New Yorker in Richtung 80er Industrial. Bereits der Opener „Mask Maker“ weist den Weg: dystopische Texte zu Ministry-Gedonner, Neubauten-Avantgarde und Synthiechören. Interessaner ist die zweite Hälfte. Dort treffen sich die Liars mit Radiohead und D.A.F. im Märchenwald, Joy Division wird geschmackssicher die Referenz erwiesen und am Ende wird es mit „Left Speaker Blown“ gar ambientlastig mit einer heimeligen Trompete. Mute CHROM

Maximo Park

Too Much Information INDIE-POP. Die Bürde, den besten Smiths-Song („Books From Boxes“), den Morrissey nie geschrieben hat, im Gepäck zu haben, lastete wie Blei auf der sympathischen Kombo aus Newcastle. Nun hat man sich freigeschwommen und veröffentlicht nach nur einem Jahr erneut ein Studioalbum. Hat man alte Fans vergrault mit halbgaren Songskizzen, so hat man sie mit einem Lied wie „Lydia The Ink Will Never Dry“ wieder. Wen das nicht berührt, der wird wohl auch in diesem Leben kein Fan mehr. Universal TP

ANTHONY JOSEPH „Time“. Bisher machte er Musik irgendwo zwischen Jazz, afrikanischen und karibischen Klängen und schrieb erfolgreiche Gedichtbände. Hier kombiniert er beides zu einer intensiven Poetry-JazzMischung. Produziert hat die Nummer sein Idol Meshell Ndegeocello, amerikanische Sängerin und Bassistin. Indigo MARIE MARIE „Dream Machine“. Der Sängerin und Harfenistin gelingt gleich beim Debüt ein traumhaft sicherer Pop. Große Spannungsbögen, viel Melodie – das erinnert an Madonna in ihrer „Ray Of Light“-Phase oder auch an Florence + the Machine. Im April spielt Marie Marie auf dem Popsalon. Universal HIGHASAKITE „Silent Treatment“. Die Keimzelle der norwegischen Band liegt im Trondheim Jazz Konservatorium. Im Mittelpunkt steht klar Sängerin und Songschreiberin Helene Havik, die sich auf dem Debüt von HighAsAKite von ihrem Jazzkern emanzipiert. Stimmlich nah an Lana Del Rey, gleich zwei Keyboarder sorgen für kühle Popmelodien. InKind Music WE ARE SCIENTISTS „TV En Français“. Ah, das neue Album von Muse! Nee, doch nicht. We Are Scientists bewegen sich nah an dem großen Vorbild – das hat Vor- und Nachteile. Wer dramatischen Rock mag, wird Songs wie „Courage“ oder „Dumb Luck“ lieben. Ansonsten ist das hier etwas dick aufgetragen. 100% Records WILD BEASTS „Present Tense“. Irgendwie 80er-Wave-Pop, der es in Hier und Jetzt geschafft hat. Nostalgische Keyboards, eine croonende Stimme, verspielte Rhythmen zum Tanzen – das kommt richtig gut. Brian Eno soll großer Fan der Band sein. Verständlich. Auf’s erste Hören keine wilden Biester, aber vielleicht macht sie gerade das gefährlich? Domino LEE BANNON „Alternate Endings“. Dieses Album stellt wohl im aktuellen US-Elektro den absolut freakigsten Rand dar. Der mittlerweile in New York ansässige Lee Bannon klappert sich hier hyperaktiv durch nervöse Breakbeats und Dope-Sounds, das einem schummerig wird. Seltsam, aber cool. Ninja Tune

AYO

Ticket To The World WELTMUSIK. Eine schwarze Soulsängerin und Songwriterin, geboren in Frechen bei Köln, die lange Jahre in Paris gewohnt hat, ihre Songs zumeist in Englisch singt und das Album in New York aufgenommen hat. Genauso bunt wie die Biografie ist ihre Musik. Soulige Popklänge, Reggae-Rhythmen, Creole-Gitarren-Folk und sogar etwas Country-Sound. Mit samtener Stimme sorgt sie für eine angenehm warme Atmosphäre, die auch von Texten über Jugend-Unruhen („Fire“) nicht wirklich gestört wird. Universal ROGER

Salsa Celtica

The Tall Islands INSELMUSIK. Hallo? Das kann man nicht machen? Hier legt eine 17-köpfige Band los mit Congas und Timbales und spielt richtig gute Salsa Musik. Der Gesang dazu ist allerdings gälischen Ursprungs. Das gibt’s auch umgekehrt – Spanische Vocals mit keltischer Tanzmusik. Klingt wie eine ziemlich billige Marketing-Idee, diese Musik strahlt aber eine wahnsinnige Lebensfreude aus. Was können Schotten schließlich dafür, dass sie nicht in der Karibik aufgewachsen sind – Insel ist Insel. Proper Records ROGER


werwowas

märz 2014

Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Jan Böhmermann

FOTO: TOM WAGNER

Der gebürtige Bremer ist ein leidenschaftlicher Provokateur. Gleichzeitig aber auch ein Romantiker. Da macht er in seiner Sendung „Lateline“ erst alle Gäste fertig und singt dann zum Schluss „Mr. Bojangles“ aus dem Musical „Cats“. So ist er, der TV-Moderator („NEO Magazin“), die Radiobestie (Erfinder von „Lukas’ Tagebuch“/1LIVE) und der Entertainer – denn als solcher geht er jetzt auf Tour mit seinem satirischen Comedy/KabarettProgramm „Schlimmer als Jan Böhmernann“. P 23.3., Rosenhof

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Samstag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Sung Sound - Sieben Sängerinnen komponieren für Jazzorchester, Vocal Jazz, Big Band, Experimental, BlueNote, 20.00

1.

THE OCEAN & DER WEG EINER FREIHEIT

Ein Konzert mit zwei Bands, die in ihrem Genre an die Ränder des Gewohnten gehen. Die in Berlin und in der Schweiz beheimatete US-Band The Ocean (Foto) legt seit Jahren epische Konzeptalben vor, die wüsten Metal mit psychedelischen Elementen verschmelzen. Live setzten sie zudem auf eine ausgefallene Lichtshow. Und Der Weg einer Freiheit spielen im weitesten Sinne Black Metal, aber so raffiniert und ungewöhnlich, dass selbst Nicht-Headbanger staunen. > KLEINE FREIHEIT

Ein landübergreifendes

wall, 20.30

Die traditionsreiche Kunstmesse präsentiert Künstler und Galeristen aus Deutschland, Dänemark und Spanien. Kunstsammler und Kunstinteressierte können hier ein Original erwerben. Tipp: Im Rahmen einer Sonderschau werden Bilder des Komikers Otto Waalkes gezeigt. > OSNABRÜCKHALLE

TANZ

GERMAN HIP HOP DANCE CHAMPIONSHIP

Was die Jungs und Mädels da zeigen, ist schon cool. Es geht um Ausdruckskraft, waghalsige Moves und Schnelligkeit. Neben dem klassischen Breakdance sind die Stile Electric Boogie, Popping, Locking und Krumping wichtig für die Performance. > HAUS DER JUGEND

Classic Meets Pop Bielefeld 2014, Stadthalle, 20.30 The Red Paintings & Mojo Fury, Forum, 21.00

44 STADTBLATT 3.2014

BISSENDORF Krimi á la carte, Wasserschloss Schelenburg, 20.00

23.00

Sonntag

Afro Vibes, Works, 23.00

BIELEFELD

2

SuperSamstag – 80s / 90s Eurodance - Pop, 80s/90s,

House & Techhouse, Ringlokschuppen, 22.30 BRAMSCHE Integrative Karnevalsdisco,

Alte Webschule, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Des Himmels General - Laien-

spielgruppe „wortgewand(t)“, Christus Centrum, 19.30 Die Kunden werden unruhig

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 Die Wildente - Henrik Ibsen, Theater am Domhof, 19.30

KONZERTE OSNABRÜCK 2. Kammerkonzert, Theater am Domhof Orchesterstudio, 11.30 Kaffeekonzert in Jazz - „Basin Street Jazzband“, BlueNote, 16.00

LINGEN Jazzfrühschoppen Jazzcombo 5on2, Professorenhaus,

Jazzfrühstück, Pension

U.a. mit Cathérine de la Roche, Kulturzentrum BÜZ, 20.30 Hotel Bossa Nova, Jazz-Club, 21.00

plex, 20.00

Für diese Produktion wurden über 140 Kostüme nach Originalschnittmustern in Wien hergestellt. Dazu schuf Komponist George Amade eine eindrucksvolle Musik, die den Schwung und Zauber eines Wiener Opernballs auf die Bühne bringt. > OSNABRÜCKHALLE

Pop, Kleine Freiheit, 23.00

Schmidt, 11.00

Singer / Songwriter Slam -

Christian Steiffen, UJZ Kom-

SISSI. LIEBE, MACHT & LEIDENSCHAFT

Glanz & Gloria, 23.00

Impulse International 2014 -

Kunstmesse für Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, Vernissage, OsnabrückHalle, 17.00-21.00 P SIEHE TAGESTIPP

MÜNSTER

SCHÜTTORF

Der Sohn iranischer Eltern, geboren in Siegen, hat einen bezaubernden Liebesroman geschrieben, der natürlich nur „Große Liebe“ heißen kann. Im Mikrokosmos eines Gymnasiums Anfang der 80er verliebt sich ein 15-jähriger Junge in das schönste Mädchen auf dem Schulhof. > BLUE NOTE

Wüste, Bastard Club, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop,

Osna helau! – Ossensamstag-Umzug - Unter dem Mot-

MINDEN

king Life And Fading Pictures Tour 2013/2014“, Sputnikhalle, 20.00 Kamchatka - „The Search Goes On’ – European Tour 2014“, Hot Jazz Club, 21.00

MUSICAL

Osna-Oldies – OldtimerMesse, Autohaus Härtel, ab

11.00

David Pfeffer & Band - „Wa-

5.

OSNABRÜCK

20.00

ger/Songwriter, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

NAVID KERMANI

AUSSERDEM

Brass Band Berlin, Theater,

Rob Lynch + Paper & Places + The Lion & The Wolf - Sin-

LESUNG

Bundesliga, Artland-Arena, 20.00

to: „Ossen-Samba“, ab 15.30 auf dem Rathausplatz: OssenSamba-Party, Innenstadt, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

LINGEN

MÜNSTER

3.

Artland Dragons – EWE Baskets Oldenburg - Basketball

21.00 Abi-Party - Gymnasium in der

Einfach Nize, Nize Club, 23.00 Version - Elektro, Unikeller,

Leptophonics, Bunker Ulmen-

QUAKENBRÜCK

14.00

gerinnen aus ganz Deutschland für modern Jazzorchester (BigBand) schreiben, um die Möglichkeiten der menschlichen Stimme in einem großen Orchester neuzuentdecken und damit zu experimentieren.

BIELEFELD

15.00

Lauschangriff, Trash, 20.00 Ü30-Party – Live: Helene Fischer Double, Alando Palais,

Starclub - Party-Rock und -

haus, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

2.

19.00

P Projekt, wo sieben Sän-

The Ocean & Der Weg einer Freiheit, Kleine Freiheit, 21.00 Tangoball mit quinteto ángel, Piesberger Gesellschafts-

IMPULSE INTERNATIONAL

Ossen-Rock & Metal-Samstag, The Whisky, ab 16.00 Beatboxboys, Tiefenrausch,

00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

STADTBLATT präsentiert

1.

dem Umzug mit DJ Kalla Rakete, Lagerhalle, 16.00 Ossensamstag mit DJ, Sonnendeck, 16.00

Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 22.00 Lotter-Party, emma-theater, 22.30

METAL & POSTROCK

MESSE

Ossensamstag: Das basst schon, Works, 13.00-21.00 Rucki Zucki – Jetzt geht die Party richtig los - Tanzen nach

CLUBS&PARTY Annette Pullen inszeniert Ibsens Tragikomödie als den Verfall zweier Familien, die immer schneller ihrem Schicksal entgegen strudeln, je mehr sie die Wahrheit erkennen. Hochrangig besetzt mit u.a. Oliver Meskendahl, Johannes Bussler, Stefanie Schadeweg und Marie Bauer.

P

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

Unordentliches Zimmertheater, 20.00

STEMWEDE-WEHDEM

KINO

12. Band Contest zum 38. Stemweder Open Air Festival - Leet (Poprock), Couch

Cinestar: Die MET im Kino: Fürst Igor,

Club (Hardrock), Jaws (Hardcore), Sgt. Tenpenny (Rock), Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00 Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater,

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

OSNABRÜCK 19.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


19.30 Romeo und Julia - Mauro de

Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BĂœHNE

KINO OSNABRĂœCK Cinestar: Happy Family TauschbĂśrse/Gewinnspiel: Bibbi und Tina, ab 13.30 Hex-hex, Vorpremiere: HĂśrspielbĂśrse und Malwettbewerb zu Bibi & Tina – Der Film, 13.30

KUNST OSNABRĂœCK Erinnern – Mahnen – Erleben - Arbeiten aus drei Map-

Winterradeln – der offene Radtreff des ADFC - Radtour

ca. 30-40 km, ADFC Geschäftsstelle, 12.00 GEORGSMARIENHĂœTTE HĂźttensonntag - Karnevalsumzug, Zentrum Oesede, ab 14.00 METTINGEN Brasilianischer Karneval -

Lateinamerikanische Standardtänze, Capoeira aus OsnabrĂźck („Liberdade Expressao“), Sambagruppe aus MĂźnster („Manga Maluca“), Comenius-Kolleg, 19.00

Montag

3

penwerken, AusstellungserĂśffnung, Galerie Kunstgenuss, 11.00

SPORT HALLE Volleyball DVV-Pokalfinale 2014, Gerry Weber Stadion,

KONZERTE

13.00

OSNABRĂœCK

KIDS

Concert Remarquable - „Ich bin ihm gleich zu achten an Elend“, Steigenberger Hotel Remarque, 19.23 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

OSNABRĂœCK Sägesonntag, Lernort Nackte MĂźhle, 10.00-13.00 BIELEFELD Kinder-Karneval mit Randale - Rockmusik fĂźr Kinder,

Zweischlingen, 16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - FĂźhrung durch die Ausstellung unter dem Motto „Kupferdraht und Perlenglanz“, Museum Varusschlacht, ab 14.00 STEMWEDE-WEHDEM Clown Otsch: Der Dschungel im Labor - Clown-Programm

fĂźr Kinder ab vier J., Life House, 15.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Studentenparty Fachschaft WiSo, Nize Club, 23.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

KINO OSNABRĂœCK Cinestar: CineSneak - Der Ăœberra-

AUSSERDEM

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRĂœCK

WALLENHORST

Osna-Oldies – OldtimerMesse, Autohaus Härtel, ab

Ruller Haus: Montagskino: The Ides of March – Tage des Verrats -

10.00 Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und ßber 3 Osnabrßcker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang - Thema: Einmal Amazonas und zurßck – Den tropischen Regenwald erleben, Botanischer Garten, Treffpunkt an der Linde, 11.00 German Hip Hop Dance Championship, Haus der Ju-

gend, 11.00 P SIEHE TAGESTIPP Offene SonntagsfĂźhrung -

Zu Themen der Dauer- und Sonderausstellungen, Museum am SchĂślerberg, 11.00 Impulse International 2014 Kunstmesse fĂźr Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, Ausstellung, OsnabrĂźckHalle, 11.00-18.00 P SIEHE TAGESTIPP

Thriller, 20.00

LITERATUR OSNABRĂœCK Der andere Andersen - Die

Märchen von Hans Christian Andersen und ihre Entstehung, Erzähltheater OsnabrĂźck, Volkshochschule, 19.30 Navid Kermani: GroĂ&#x;e Liebe

- Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Dienstag

4

BIELEFELD Skunk Anansie - Akustisch, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK Laksa, Bunker Ulmenwall,

20.30

März 2008 2014

VENNE Session im Folkclub - Venner

Folk FrĂźhling e.V., Gasthaus Linnenschmidt, 20.00

CLUBS&PARTY

International Germany und WhoGotSkillz präsentieren

So 02.03. 10:00

OSNABRĂœCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, KlĂś-

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

Fr 07.03. 20:30 Sa 08.03. 20:00

Do 13.03. 20:00

Sa 29.03. 20:00

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Performance – Verbindung -

Sa 29.03. 20:00

Präsentiert von der Gruppe „Der andere Tanz“ i.R. von „One Billion Rising“, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE BĂœHNE

Hip Hop

ITCHY POOPZKID

Konzert

20. OsnabrĂźcker Blueslawine

Konzert

Rick Kavanian

Comedy

OsnabrĂźcker Jugendtanzorchester von 1962

Konzert

Irish Folk Night

Konzert Saal Bocksmauer

Ports & Chords Tour

Tommy Schneller Band, Bradley’s Circus Pink Piano All Stars feat. Angela Brown

EGOSTRIP

mit Gastsängerin Feli Schettler

Bootle Of Rain & Irish Folk Friends OsnabrĂźck

Donnerstag, 20.03., 21:00 Uhr

Mobilisierungsveranstaltung - Gegen den 1000 Kreuze-

Marsch am 22.03. in MĂźnster, SubstAnZ, 19.00 Kickern fĂźr Lau, Unikeller, 19.00 Naturwunder Erde - Multivisionsshow von & mit Markus Mauthe, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 19.30 Jan-Uwe Rogge - Wie Sie reden, damit Ihr Kind zuhĂśrt und wie Sie zuhĂśren, damit Ihr Kind redet, Lagerhalle, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

German Hip Hop Dance Championship

MAXIM Konzert !NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  <

Mittwoch

5 CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Kneipenrallye der FH OsnabrĂźck, Glanz & Gloria, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefen-

rausch, 19.00 Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Rudelgucken + Fassnacht Public Viewing und Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Endlich Weihnachten - Pop, Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 23.00 AStA Kneipenrallye - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.30

BĂ&#x153;HNE

KONZERTE

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK Grace Kelly, BlueNote, 20.30

spielgruppe â&#x20AC;&#x17E;wortgewand(t)â&#x20AC;&#x153;, Haus der Jugend, 19.30

Des Himmels General - Laien-

GROSSER OUTLET

RKAUF! ERVEaus SONDeine Riesen wahl Jetzt auch ern an Fitnessgeräten, sowie Fahrräd und E-Bikes!

SAMSTAG4! 01.03.2001UHR

09:00-12:0

2.

WAHL

OUTLET am Werksgelände Prophete Lindenstr. 49, 33378 Rheda-Wiedenbrßck

Bitte beachten Sie: Keine EC-Zahlung mĂśglich. An diesem Tag bleibt unser Werksverkauf geschlossen.

STADTBLATT 3.2014 45


werwowas Clavigo - Johann Wolfgang

Goethe, emma-theater, 19.30

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

OSNABRÜCK

Thursday’s - Guitars, Dark,

Treffen der offenen Frauengruppe 45+, Cup & Cups,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00 Goethes Trauerspiel von

P 1774 bringt Regisseur

Pedro Martins Beja als Psychotrip auf die Bühne. In dem sich der Dichter Clavigo seiner Rolle im Leben und in der Liebe bewusst wird. Besonders eindrucksvoll sind die phantasievollen Kostüme und die surrealistische Bühne von Sophie du Vinage.

BÜHNE OSNABRÜCK Three Kingdoms - Simon Ste-

7.

ISAAC TABOR

Der amerikanisch-niederländische Sänger und Gitarrist ist ein hoch gehandelter Name in der Songwriter-Szene. Isaac Tabor vermischt Folk, Blues und Country und singt über die kleinen Dinge des Alltags. Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Songs & Whispers“ statt. > BIG BUTTINSKY

Theater am Domhof, 19.30 Sissi – Musical, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineMen Preview: 300 – Rise of an Empire 3D, 20.15

KIDS MINDEN Familienkino: Krieg der Knöpfe, Kulturzentrum BÜZ,

10.00+15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Jan-Uwe Rogge - Pubertät –

Loslassen und Halt geben, Lagerhalle, 20.00

7.

PUNKROCK

ITCHY POOPZKID

Die drei aus dem Norden spielen gut gelaunten Punkrock, der an Blink 182 oder die Donots erinnert. Ein besonderes Anliegen der Band ist der Schutz der Weltmeere – so fordern sie ihre Fans u.a. auf, die Aktion „Sea Shepherd“ zu unterstützen und prangern die Ausbeutung der Meere an. > HAUS DER JUGEND

7.

COMEDY

OLAF SCHUBERT

Seine Auftritte sind legendär und es gelingt ihm, die etwas mageren 65 kg schubertschen Lebendgewichts durch schiere Bühnenpräsenz wie eine Tonne wirken zu lassen. Schubert wird wie immer viel erzählen, obendrein singen – und es ist zu befürchten, dass er auch tanzt. > OSNABRÜCKHALLE

Donnerstag

6 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert 2raumwohnung, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK STADTBLATT präsentiert Äl Jawala, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Then Comes Silence + MindSlide, Bunker Ulmenwall,

8.

KONZERT

BLUES LAWINE

Die Blues Lawine ist ein Klassiker der Osnabrücker Kulturszene. In diesem Jahr gibt’s bereits die 20. Ausgabe. Mit dabei sind: Bradleys Circus, die Pink Piano All Stars featl. Angela Brown sowie die Tommy Schneller Band (Foto) mit ihrem heißen Mix aus Blues, Funk und Soul. > HAUS DER JUGEND

46 STADTBLATT 3.2014

9.

SHOW

DIE NACHT DER MUSICALS

An einem Abend über ein Dutzend Musicals erleben! Die erfolgreichsten Lieder aus Welterfolgen wie „Elisabeth“, „Mamma Mia“, „König der Löwen“ oder „Cats“ fehlen ebenso wenig, wie die Hymne aus „Evita“. Eines der Highlights ist „Time Of My Life“ – wenn Baby und Johnny sich zum „Dirty Dancing“ verabreden. > OSNABÜRCKHALLE

20.30 Sido - Live 2014, Ringlokschuppen, 20.30

Rüdiger Hoffmann - „Apriko-

senmarmelade“, Comedy, Theater, 20.00 LÖHNE „Wenn Worte reden könnten. Oder: 14 Tage im Leben einer Stunde“, Kabarett, Werretalhalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK

Osnabrücker Bürgerforum für Pye - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30

Freitag

7 KONZERTE OSNABRÜCK Eat the Gun + Motorjesus -

Rock, Bastard Club, 20.00

anschließender Diskussion und tibetischem Buttertee, 20.00

Itchy Poopzkid - Ports &

FILMSTARTS R 300: Rise of an Empire (3D) - Action R A Floresta de Jonathas – Im dunklen Grün - Drama R Alles Inklusive - Drama, Komödie P SIEHE KINO R Beltracchi – Die Kunst der Fälschung - Biografie, Dokumentation R Bibi & Tina - Komödie R Der Tropfen – Ein Roadmovie - Drama R Grand Budapest Hotel Drama, Komödie P SIEHE KINO R Im August in Osage County - Drama, Komödie

P SIEHE KINO R Saving Mr. Banks - Drama, Komödie, Biografie P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK Weiberkram – Geschichten von starken Frauen - Erzähl-

theater Osnabrück, Steinwerk Ledenhof, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 21.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

STADTBLATT präsentiert Chords Tour, Haus der Jugend, 20.00 Méla im Lokalteil - Kombination aus Jazz, Folk und Musical, Lutherhaus, 20.00 Echtzeit - + Aftershow Party, Rosenhof, 20.00 Songs & Whispers - Isaac Tabor, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Band Stand Meeting - Catweazle, El Niño, Wästerlandorchester, Haus der Jugend Saal Bocksmauer, 21.00 BAD IBURG Attila Vural - Gitarrist, Casablanca, 21.00 BIELEFELD Der Familie Popolski - „Pol-

ka’s Coming Home! Das Beste von der Beste“, Ringlokschuppen, 20.00 IBBENBÜREN Rock gegen Rassismus -

„Safkan“, „Therapiezentrum“, „Razzmatazz“, JKZ Scheune, 20.00 MÜNSTER Soulkitchen - Eine Veranstaltung der Musikschule Minden, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Playtime - Sportlerparty, Neo Club & Cuisine, 18.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 90er Jahre Party im NeonLook, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00 Thank god I’m fresh, Nize

OSNABRÜCK Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im AngeAbsturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

Führerscheinproblemen, Bürocenter Hasepark, 17.00

Lagerhalle Spitzboden: Kampf um Tibet - Film mit

CLUBS&PARTY

bot, Trash, 19.00

16.00-18.00 InfoCheck - Für Menschen mit

phens, emma-theater, 19.30 LINGEN

Jochen Malmsheimer La Bohème - Giacomo Puccini,

SONGWRITER

AUSSERDEM

Palais, 21.00

Club, 22.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Beep-Bop-A-Bastard Rock’n’Roll, Classix & Scand. Rock, Bastard Club, 23.00 Golden Age – 80er Jahre


Party, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine

AUSSERDEM

Freiheit, 23.00

OSNABRĂ&#x153;CK

Binaurale Beats, Works, 23.00

Blutspendetermin, Steinwerk

BIELEFELD

St. Katharinen, 10.30-15.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 18.00

Fieser Freitag â&#x20AC;&#x201C; Ringlokschuppen Ă&#x153; 30 Party - Ak-

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

tuelle Hits und Queerbeet, Ringlokschuppen, 22.30

BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Improteus - Improvisationstheater mit â&#x20AC;&#x17E;Improteusâ&#x20AC;&#x153;, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Der eingebildete Kranke Ju./Erw. Gastspiel, Figurentheater, 20.00 Andreas Rebers - Comedy i.R. von â&#x20AC;&#x17E;One Billion Risingâ&#x20AC;&#x153;, Lagerhalle, 20.00

OSNABRĂ&#x153;CK Clara Schumann â&#x20AC;&#x201C; Virtuosin

- Eine literarisch-musikalische Porträt-Collage mit KiyomiHelms (Klavier) und Regina Neumann (Rezitation), Renaissancesaal Ledenhof, 20.00

KUNST OSNABRĂ&#x153;CK Bilderwildnis - AusstellungserĂśffnung, Fotografien von Dagmar LĂźcke, Pianoimprovisation des Instituts fĂźr Musik OsnabrĂźck, Intervision-Studio, 19.00

STEMWEDE-WEHDEM Julian Dawson und UlI Kringler - Singer-/Songwriter, Life

House, 20.00

jakob spielt, liest und singt Netenjakobâ&#x20AC;&#x153;, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 HIDDENHAUSEN JĂźrgen Becker - Kabarett, Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

haus â&#x20AC;&#x17E;Zum Alten Klosterâ&#x20AC;&#x153;, 18.30

GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE Saunanacht, Panoramabad, ab 19.00

CLUBS&PARTY

LITERATUR

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK

OsnabrĂźcker Beat-Party - Li-

Sonnentochter und Sternenfrau - Geschichten von muti-

Samstag

8

Mit dem Gurkenflieger in die SĂźdsee - Von Christoph NuĂ&#x;-

LITERATUR

21.00

Konzert mit dem Instrumental-Musikverein Neuenkirchen, Sporthalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

TECKLENBURG Thomas Freitag - â&#x20AC;&#x17E;Der kaltwĂźtige Herr SchĂźttlĂśffelâ&#x20AC;&#x153;, Kulturhaus, 20.00

Moritz Netenjakob - â&#x20AC;&#x17E;Neten-

WALLENHORST

Olaf Schubert & seine Freunde, OsnabrĂźckHalle, 20.00

QUAKENBRĂ&#x153;CK Martin RĂźtter - â&#x20AC;&#x17E;Der Tut Nix! Tournee 2013/14â&#x20AC;&#x153;, Artland Arena, 20.00

BIELEFELD

Bebo Best & The Super Lounge Orchestra, Jazz-Club,

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00

STADTBLATT präsentiert

baumeder, ProbebĂźhne, 20.00

MINDEN

ve Musik: â&#x20AC;&#x17E;The Four Lordsâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Just For Funâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;The Beatâ&#x20AC;&#x153;, Haus Rahenkamp, 19.00 P SIEHE EVENTS Beatboxboys, Tiefenrausch,

19.00

SPORT OSNABRĂ&#x153;CK

deck, 21.00 Die erste Beachparty des Jahres - Special Deko, Tanzflä-

OSNABRĂ&#x153;CK

che aus Sand, Strandbar, Cocktail-/Shotspecial, Hyde Park, 22.00 Works Reloaded - Rock & Wave der 80er & 90er, Works, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Sneakers Time, Nize Club, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00 Haseland Label Party, Unikeller, 23.00

20.00 20. OsnabrĂźcker Blueslawine - Tommy Schneller Band,

Bradleyâ&#x20AC;&#x2122;s Circus, Pink Piano All Stars feat. Angela Brown, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Rockâ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;Roll-Konzert - The Jancee Pornick Casino, Basement Apes, The Monarks, Ostbunker, 20.00

BIELEFELD La STPO, Bunker Ulmenwall, 20.30 HASBERGEN Dr. Rattle and Mr. Jive - Boo-

gie, TĂśpferei Niehenke, 20.00 MELLE Black Rosie - Female tribute to

AC/DC, Kulturwerkstatt Buer, 20.30

BAD ROTHENFELDE 100+1 Party - Showdisco Starlight, Hits der 80er, 90er, Partyklassiker und Charts, Mehrzweckhalle Aschendorf, 21.00 BIELEFELD SuperSamstag meets Celebrate Youth - Pop, Star Tracks,

Celebrate Youth, Ringlokschuppen, 22.30

BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Robinson Crusoe - Daniel De-

Fr. 14. März, 20 Uhr

KLAUS-ANDRE EICKHOFF (D) Wie gehtâ&#x20AC;&#x2122;s Vorschau

Fr. 4. April, 20 Uhr

CRAOBH RUA (Irland) Absolutes Highlight aus Irland

16. VENNER FOLK FRĂ&#x153;HLING 9.-11. Mai 2014

gen, schÜnen und klugen Frauen mit der Erzählerin Sabine Meyer, Ev. Familienbildungsstätte, 19.00

20.00

KONZERTE Negator + Hassmord & Sakrista - Metal, Bastard Club,

VarietĂŠ Dinner Comedy, Gast-

All mixed up..., The Whisky, Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnen-

foe, ab acht J., emma-theater, 15.00 Hans Werner Olm - â&#x20AC;&#x17E;Kuschelkursâ&#x20AC;&#x153;, Comedy, Alando Palais, 19.00 Die Wildente - Henrik Ibsen, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit â&#x20AC;&#x17E;Improteusâ&#x20AC;&#x153;, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Eva Eiselt - Kabarett i.R. von â&#x20AC;&#x17E;One Billion Risingâ&#x20AC;&#x153;, Lagerhalle, 20.00 Die Märchenhaften - â&#x20AC;&#x17E;TV Nonstopâ&#x20AC;&#x153;, Theater, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Kulturausbruch am Vulkan Mit den Ballisten, dem Chor an der Kippe, den Trommlern Auf alle Felle sowie Baobab, den Tangotänzern von tango fuego und dem Tanztheater an der Kippe, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

hockerÂŤ

14. März MALEDIVA Bar

WALLENHORST

VfL OsnabrĂźck â&#x20AC;&#x201C; Wacker Burghausen - 3. Liga, osnatel-

arena, 14.00 1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Allerhand - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 WALLENHORST Kunst und Quer - Malereiund Experimentierwerkstatt fĂźr Kinder und Jugendliche, Ruller Haus, 14.00-17.00

Poetry Slam Andreas Rebers Im März: Champions Eva Eiselt League live !!! Club 30 Party Flo Mega & the Ruffcats Boban & Marko Markovic Orchestra 20.3. BeneďŹ z-Gala u.a. Ombre di Luci 20.3. 28. Grolsch Songnight 21.3. Matthias EgersdĂśrfer 25.3. 6. Komische Nacht 27.3. Patrick Salmen 28.3. Green Beats -29.3. & friends Die Foyerparty 28.3. Pastor Rainer 7. & 29. März Schmidt 23.00 Uhr 6.3. 7.3. 8.3. 15.3. 18.3. 19.3.

TANZEN!

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 ¡ lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

AUSSERDEM



OSNABRĂ&#x153;CK

    

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Tag der offenen TĂźr - I.R. des

bundesweiten Tages der Archive unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;FrauenMänner-Machtâ&#x20AC;&#x153;, Niedersächsisches Landesarchiv, 10.3016.00

Sonntag

9

 





KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK SonnTakte unter dem Motto: Alte Musik - Lehrende der

Musikschule auf Geige, Gambe, Cello, TraversflĂśte, Cembalo, Barocktrompete und Gitarre, Kunst- und Musikschule, 11.00 Sonntagskonzert auf dem Gertrudenberg: Duo PianoWorte - Helmut Thiele, Treff-

punkt Kunst & Kultur im Ameos Klinikum, 17.00 P. Finger, F. Poser, T. Siffling und C. Bosser-Ferrari - Kom-

bination aus Gitarrre und Vibraphon sowie Trompete und Impro â&#x20AC;&#x201C; Doppeltes Doppel, Lutherhaus, 20.00

              

    

STADTBLATT 3.2014 47


werwowas Michy Reincke, Rosenhof,

MITTELALTER-ROCK

20.00

11. FAUN

Faun entführen mit historischen Instrumenten, mehrstimmigen Gesängen und einer einmaligen Lichtshow das Publikum in eine zauberhafte Anderswelt. Dudelsack, Harfe, Drehleier und Laute treffen auf übergroße Trommeln, archaische Klanglandschaften verschmelzen mit treibenden Beats, mittelalterliche, keltische und nordische Klänge werden zu einem beschwörenden Ganzen. Im Vorprogramm: die zauberhafte Jyoti Verhoeff aus den Niederlanden. > ROSENHOF

Band Felix De Luxe und ihrem Hit „Taxi nach Paris“. Obwohl sich die Band kurz danach aufgelöst hat, war Michy Reincke stets aktiv – als Musiker, Produzent und Labelgründer. Jetzt stellt er sein neues Album „Der Name sagt mir nichts“ vor, und die alten Hits gibt’s natürlich auch.

BOHMTE Arenshorster Konzerte – Meisterkonzert für Violine und Klavier - Byol Kang, Violi-

ne, Boris Kusnezow, Klavier, Kirche Arenshorst, 18.30 IBBENBÜREN Hardcore Konzert - „AYS“,

„Rough Hands“, „Continents“, JKZ Scheune, 18.00 LINGEN James Blunt, EmslandArena,

WILLE AND THE BANDITS

Mit ihrer Musik vereinen sie gekonnt Rock, Blues, Latin und Folk-Elemente und haben damit bereits Bandgrößen wie Deep Purple, Joe Bonamassa, The John Butler Trio und Status Quo als Vorband die Show gestohlen. > KLEINE FREIHEIT

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

LITERATUR BRAMSCHE Literarischer Abend: Kurt Tucholsky, Tuchmacher

Museum, 18.00

KUNST

KINO

SPORT

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRÜCK 1. Gretesch Cross, Am Hallen-

bad, ab 10.30

KIDS OSNABRÜCK Allerhand - Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Das Haus der kleinen Forscher - Einfache und verblüf-

MINDEN

AUSSERDEM

8. Nordische Reihe - Martin &

OSNABRÜCK

Schmidt, 11.00 Dead by April, Sputnikhalle,

20.00 RHEINE Moving Sounds – Wandelkonzert - Mit Markus Stock-

hausen und Tara Bouman, Kloster Bentlage, 16.30

Familienfrühstück - Mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

48 STADTBLATT 3.2014

HELGE SCHNEIDER

Der Meister kommt in der Stadt. Zusammen mit seiner Band, den Dorfschönheiten, wird sich Helge alias Pretty Joe durch sein neues Album „Sommer, Sonne, Kaktus“ spielen und natürlich alte Hits (Katzeklo, Telefonmann, Fitze Fatze usw.) zum Besten geben. > OSNABRÜCKHALLE

OSNABRÜCK Bürgerforum des Nds. Ministerpräsidenten Stephan Weil, Lagerhalle Spitzboden,

19.00

Fahrrad und Reise, GPS Vorträge, Spieletreff und Cafeteria, AOK Niedersachsen, 11.0017.00 P SIEHE TITELSTORY OSNABRÜCK Flohmarkt für Frauen und Kinder, Haus der Jugend,

14.00-18.00 OSNABRÜCK Privater Bücherflohmarkt,

3. Semester Profil Musical u. FB Kunst der Universität Osnabrück, emma-theater, 19.30 BIELEFELD Jan Böhmermann - „Schlim-

mer als Jan Böhmermann“ – Tour 2014, Ringlokschuppen, 20.00

OSNABRÜCK Faun - Celtic & Nordic Folk, Rosenhof, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP

Ulmenwall, 20.30

Lagerhalle, 14.30-17.00

Ein Sommernachtstraum -

KONZERTE

BIELEFELD

Johannes-Passion - Johann

19.00 P SIEHE TAGESTIPP

13.

AUSSERDEM

kultur, 10.00-18.00

OSNABRÜCK

Die Nacht der Musicals – Highlights aus weltbekannten Musicals, OsnabrückHalle,

„Egostrip“ heißt sein neues Programm, ein Ein-Mann-Kinofilm auf der Bühne. Rick Kavanian ist angeklagt und muss sich vom Richter allerhand unangenehme Fragen anhören ... Gut, dass in dem Moment Motivationstrainer J. Klinsmann zur Hilfe eilt. > HAUS DER JUGEND

Peter Gabriel – Back to Front - Konzertfilm, 20.00

2. Osnabrücker Fahrradmesse - Neuheiten zum Thema

Sebastian Bach, Theater am Domhof, 15.00

RICK KAVANIAN

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

11

Tag der offenen Tür, Bergbau-Museum, 10.00-17.00

BÜHNE

13.

OSNABRÜCK

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

KONZERT

OSNABRÜCK Vanda - Antonín Dvorák, öffentliche Probe, Theater am Domhof, 18.45

GEORGSMARIENHÜTTE Jamel Sghaier - Ausstellungseröffnung, Museum Villa Stahmer, 11.00

gendchöre „The Young Voices“ und „Surprise“, Gemeindehaus der Petrigemeinde, 18.00

CLUBS&PARTY

COMEDY

BÜHNE

Diamonds - Konzert der Ju-

Jazzfrühstück, Pension

Die Band ist eine Gründung aus der Popakademie in Mannheim, aus der u.a. die Söhne Mannheims oder Get Well Soon hervorgegangen sind. Sie kommen mit neuem Album: Eingängiger Emorock im Stil von Thrice oder Jimmy Eat World. > KLEINE FREIHEIT

Aufzeichnung, 16.00

Dienstag

MÜNSTER ROOTS-ROCK

- Singer/Songwriter, Gleis 22, 19.30

MELLE

Neea, Folk Duo aus Finnland, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

13.

William Fitzsimmons & Band + Marie Taylor & Band

fende Experimente für Kinder ab vier J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30

20.00

THE INTERSPHERE

MÜNSTER

Lagerhalle: Blutgletscher - Horror-Thril-

ler, 18.00 In den 80ern hatte er

ROCK

OSNABRÜCK Filmpassage: Ballett im Kino: Illusion Perdues – Verlorene Illusionen -

P große Erfolge mit seiner

12.

KINO

Montag

10 KONZERTE OSNABRÜCK acoustic Blue Monday Jam -

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Kristin Shey Trio, Bunker

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 Die Wildente - Henrik Ibsen, Theater am Domhof, 19.30

SPORT OSNABRÜCK Bayern München – Arsenal London - Champions League

live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 20.00


AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 NOZ Leserservice: Diavortrag Kanada und Alaska,

OsnabrückHalle, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

12 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert The Intersphere, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Söhne Mannheims - „Wer

fühlen will, muss hören“ – Tour 2014, Ringlokschuppen, 20.00 Etta Scollo - Lunaria-Lieder, sizilianische Mondpoesie, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 Empire Escape + Support, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Sido, Jovel Music Hall, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Da tanzt der Teufel, Tiefen-

rausch, 19.00 Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Rudelgucken + Fassnacht Public Viewing und Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

mit seinen Dorfschönheiten“, KampaHalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle Spitzboden: Esmas Geheimnis - Filmvor-

führung zum Weltfrauentag, 19.00 Lagerhalle: Blutgletscher - Horror-Thril-

ler, 18.00+20.15

LITERATUR OSNABRÜCK Tausche Ex gegen Sex - Lese-

show von Annette Kruhl, la Coquette, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Allerhand - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stadtgespräche 2013/14 – 135 Jahre Osnabrücker Museumsgeschichte - „Aufge-

klärte Pädagogik im Bild – Daniel Chodowiecki und die Philanthropen“, Villa Schlikker, 16.30 Dialog der Kulturen - „Musik & Religion – Musik als Weg zum Selbst“, begleitet von indischer klassischer Musik, Lagerhalle Raum 201, 20.00

Donnerstag

13 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Wille & The Bandits - Rock, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 Clavigo - Johann Wolfgang Goethe, emma-theater, 19.30

JazzSession mit Manuel Bürgel, Bunker Ulmenwall, 21.00

BRAMSCHE

museum, 20.00

Marius Jung & Till Kersting -

CLUBS&PARTY

„Soulcomedy“, Universum, 20.00 MINDEN Helge Schneider - „Pretty Joe

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches US-Black-Angus-Beef

GRONAU Udo Klopke Band, rock’n’pop-

OSNABRÜCK Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

an Nitsch, Zwei Künstler – ein Wettbewerb, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE Helge Schneider - „Pretty Joe mit seinen Dorfschönheiten“, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Chris Tall - „Versetzung gefährdet“, Comedy, Rosenhof, 20.00

Palais, 21.30

BÜHNE OSNABRÜCK 1. Norddeutsche Besenwirt-

KONZERTE

TERMINE Sa., 15.03.2014, 20 Uhr

MaxiMalMC Rap Contest

OSNABRÜCK The Temperance Movement + Gäste - Blues-Rock, Bastard

Club, 20.00

Serhat Dogan - „Kückück – ein Türke sieht Schwarz-RotGold“, Professorenhaus, 20.00

LÖHNE

mit

Eva Eiselt - „Geradeaus im

Kreisverkehr“, Comedy, Werretalhalle, 20.00

KINO FILMSTARTS R Vampire Academy - Fantasy P SIEHE KINO R Cerro Torre – Nicht den Hauch einer Chance - Abenteuer, Sport, Dokumentation R Die Bücherdiebin - Dokumentation P SIEHE KINO R Man of Tai Chi - Action P SIEHE KINO R Mittsommernachtstango - Dokumentation, Musik P SIEHE KINO R Non-Stop - Thriller, Action P SIEHE KINO R Petterson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft - Abenteuer,

Familie R Sadece Sen - Drama R Who Cares! Du machst den Unterschied - Dokumentation

LITERATUR OSNABRÜCK Lesung: Der Zauberberg - Mit Ensemblemitglied des Theater Osnabrück Klaus Fischer, Lortzinghaus, 19.30 Krimispannung hoch 3 – Lesung mit Bilderschau und Diskussion - Beate Bößl, Ha-

rald Keller, Heinrich-Stefan Noelke, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

KUNST Ganz und gar nicht uniforme Kunst - Eröffnung der Ausstel-

Thursday’s - Guitars, Dark,

14

141

LINGEN

OSNABRÜCK

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Westwer JUGENDZENTRUM

Deutsche Kabarettmeisterschaft - Özgür Cebe : Sebasti-

Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00

Freitag

Theater/Tanzforum, Fricke Blöcks, 19.30 Rick Kavanian - Comedy, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

bot, Trash, 19.00

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

schaft - Dinneract

lung im Projekt „Kunst in der Polizei“, Gewerkschaftshaus, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stadtwerke-Vortragsreihe Die Energiediät beim Kochen, Zentrale der Stadtwerke Osnabrück, 19.00 KukuksTreff - Möglichkeiten zum kulturellen Austausch – nicht nur für Kukuks-Inhaber, Lagerhalle, 20.00

Die Band aus England wird zurzeit gut gehandelt. Ihr funkiger Blues-Rock hat das Zeug zu Größerem. Und mit Nick Fyffe ist ein exzellenter und bekannter Musiker am Bass – er hat früher für Jamiroquai gespielt und Hits wie „Cosmic Girl“ geadelt.

P

Malediva - I.R. von „One Billion

Rising“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP An Rinn - Folk, Lutherhaus, 20.00 BIELEFELD Schandmaul, Ringlokschuppen, 20.00 MÜNSTER Live in Münster mit Axolotl, Draupnir, Außerwelt, Suvent

- Metal, Rock, Sputnikhalle, 19.15 Reverend Beat-Man + Support - Primitive Preacher-

Gospel, Amp, 20.00 VENNE Klaus-Andre Eickhoff - Venner Folk Frühling e.V., Gasthaus Linnenschmidt, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 Rockstars on stage!, Alando Palais, 22.00 Tanztrupp: Tornado - Rock & Alternative, Bastard Club, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Hip Hop Jam, Works, 22.00 90er Trash Party - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Trust in Bass - Drum&Bass, DubStep, Kleine Freiheit, 23.00 Mädchen Disco, Nize Club, 23.00 Examensparty Krankenschwestern, Sonnendeck,

23.00 BIELEFELD Fieser Freitag - EBM, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

LAAS UNLTD X-SIDAZ + Guests Anmeldung „Battle“ ab sofort VVK 7 € (+ Gebühr) AK 10 €

Sa., 22.03.2014, 20 Uhr

HipHop Jam

WITTEN UNTOUCHABLE (LAKMANN) local support:

BASTI MC MENDOSA VVK 8 € (+ Gebühr) AK 12 €

Sa., 19.04.2014, 20 Uhr

WORTSPIEL -EXTREM LIVEFABIAN VON WEGEN (Songwriter)

MITCH MILLER (Poetry Slam)

12 METER HASE (Impro-Theater-Duo) VVK 7 € (+ Gebühr) AK 10 €

Mi., 30.04.2014, 20 Uhr

SkaPunkTanz in den Mai

RANTANPLAN + Gäste VVK 9 € (+ Gebühr) AK 12 €

Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 3.2014 49


werwowas BÜHNE

Samstag

MalMC Rap Contest, Westwerk, 20.00

Shake, Rattle & Roll - Rockabilly, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 The Liquid Night - IndoorGoa-Party, Bastard Club, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Works, 22.00 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 23.00 Is this it! - Indie, Kleine Freiheit, 23.00 OS-Gay-Night, Nize Club, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00

STADTBLATT präsentiert

BIELEFELD

OSNABRÜCK Krimidinner am Film-Set -

15

Dinneract Theater/Tanzforum, Porto Bar, 19.30 Romeo und Julia - Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Ingo Appelt - Comedy, Rosenhof, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Soulfly - Savages Tour 2014,

Rosenhof, 19.00

14.

FOLK

KLAUS-ANDRE EICKHOFF

Der Liedermacher, der die meiste Zeit seines Lebens in Österreich verbracht hat und dort auch Publizistik, Englisch und Spanisch studierte, steckt voller Sprachwitz und Liebe fürs Detail. Kleine Geschichten aus dem Alltag. > GASTHAUS LINNENSCHMIDT

14.

Rapküche – Prezident & Dizazta - HipHop-Konzertreihe,

KABARETT

MALEDIVA

Malediva haben die Boulevardkomödie wiederbelebt und mit mitreißenden Songs und intelligenten Texten ausgestattet. Die Pointen kommen bei ihnen ohne Rücksicht auf Verluste, Romantik ohne Angst vor Pathos, Melancholie ohne Wehleidigkeit. > LAGERHALLE

Big Buttinsky, 20.00

P SIEHE MUSIK

Er ist wieder da! Der Co-

P medyrüpel stellt sein

neues Programm vor: „Frauen sind Göttinnen – Wir können nur noch beten“. In freier Predigt öffnet Appelt die Augen aller bis dahin Ungläubigen: Männer sind nichts weiter als bedauernswerte Würstchen.

BRAMSCHE Die offene Zweierbeziehung

- Tragikomödie von Franca Rame und Dario Fo, Tuchmacher Museum, 20.00

LITERATUR MÜNSTER John Niven + Nagel - Lesen aus „Straight White Male“, Gleis 22, 20.00

15.

REGGAE

SEBASTIAN STURM

Wenn die wichtigste Tageszeitung von Jamaika über den Auftritt eines deutschen Reggae-Musikers schreibt, dass sogar die Einheimischen aus dem Häuschen waren, dann will das was heißen. Sebastian Sturm ist ganz vorne dabei, wenn vom deutschen Reggae die Rede ist. > KLEINE FREIHEIT

18.

SOUL

FLO MEGA & THE RUFFCATS

Ja, der Mann hat Soul im Blut. Und er ist ein Hanseat. Das zusammen ergibt sein aktuelles Album „Mann über Bord“, mit dem der Bremer nach Osnabrück kommt. Man darf sich ein bisschen an den frühen Jan Delay erinnert fühlen. > LAGERHALLE

KUNST

BLUES

HENRIK FREISCHLADER

Osnabrück, die heimliche Blueshauptstadt – das merkt man auch daran, welche hochkarätigen Live-Acts aus dem Bereich Blues so das Jahr über hierher kommen. Etwa Henrik Freischlader, sicher einer der Top-Gitarristen im Lande. Freischlader spielt einen funkigen Blues-Rock, der Vorbilder wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughn oder Gary Moore nicht leugnet. Der Wuppertaler mag aber auch Disco und Soul – zu seinen Lieblingsalben zählen „Off The Wall“ von Michael Jackson und D’Angelos „Voodoo“! > ROSENHOF

Sebastian Sturm - Reggae,

Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Editors - „The Weight Of Your Love“, Ringlokschuppen, 20.00 BRAMSCHE Therapiezentrum, Audio Circus, Hi!Spencer - Pop, Indie,

Punk, Alte Webschule, 20.00 Viviane Kudo plus Support: Much Better, Thank You,

Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00 DISSEN Jay Jay’s Border Jazzmen,

Jazz-Club im Bahnhof, 20.00 LINGEN Ina Müller & Band

EmslandArena, 20.00

Wenn alles still ist, geschieht am meisten - Elisa-

MINDEN

AUSSERDEM

18.

Sedaa – Mongolia meets Orient, Lutherhaus, 20.00 Laas Unltd. X-Sidaz - Maxi-

OSNABRÜCK

beth Lasche & Eva Volkhardt, Malerei & Skulpturen, Ausstellungseröffnung, BBK KunstQuartier, 19.00

OSNABRÜCK Lange Saunanacht - Ab 19.00

Uhr Büfett für Genießer, ab 22.00 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „SpezialBirkenreisigaufguss“, LomaSauna im Nettebad, 19.0002.00

Minden Heroes: Cliff & The Shadows Tribute Band, Kul-

turzentrum BÜZ, 20.00 Wolfgang Haffner Trio, Jazz-

Club, 21.00 MÜNSTER Mountain Witch + Abest -

Doom, Gleis 22, 20.00 SDP – Bunte Rapublik Deutschpunk Tour 2014,

Skaters Palace, 20.00 Ohrenfeindt, Sputnikhalle, 20.00 WALLENHORST Gitarrenkonzert mit Jimmy Wahlsteen, Ruller Haus, 20.00

Obstgehölze richtig schneiden - Theoretische Einführung,

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Vanda - Antonín Dvorák, Theater am Domhof, 19.30 Tatwort: Mord - Improvisorium, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Diversity days – inklusive Tanzkunst - Tanzperforman-

ce-Abend von den Ensembles Alteraciones Danza-Teatro und Danza Mobilea aus Sevilla, tanzbar_bremen/steptext dance project, tanzfähig Berlin sowie dem Tanztheater eigenart aus Osnabrück, Institut für Musik, 20.00 P SIEHE BÜHNE dreifrauendietanzen: zu Hoch zu Tief zu Weit - Tanz,

Theater und zeitgenössischer Zirkus, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 BIELEFELD Lioba Albus - „Königin von Egoland“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 HIDDENHAUSEN Sebastian Pufpaff - Kabarett, Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

Cinestar: Die MET im Kino: Werther,

19.00 Der schwedische Gitarrist ist ein Meister auf seinem Instrument und ein gefragter Studiomusiker. Seine eigenen Songs erinnern entfernt an Paul Simon oder John Mayer. Für Gitarrenfans sicher ein Highlight im März.

P

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Beatboxboys, Tiefenrausch,

50 STADTBLATT 3.2014

Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK

BAD IBURG

gramm und rustikales 3-GangMenü, Treffpunkt Schlossmuseum Iburg, 19.00

SuperSamstag – Zugabe @ RLS: Editors Aftershow Party - Pop, Editors Zugabe,

KINO

Praxisteil am 15.03. im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 19.00 Mittelaltermenü Helden – Sagen – Minnesang im Schatten der Iburg - Pro-

19.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Eisbären Bremerhaven - Basketball

Bundesliga, Artland-Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK


Fit für die Schule - Aktionstag zum Thema Kindergesundheit - Kinderfußgesund-

KIDS

heit, Sehtest, Schulfüller-Testaktion, Bimarkt, 10.00-16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Käpt’n Haase - Ab vier J.,

Käpt’n Haase - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Heimtier Messe Osnabrück,

Halle Gartlage, 10.00-18.00 Podiumsgespräch zu Vanda,

Theater am Domhof Oberes Foyer, 15.00 GRONAU Nachteinblicke - Eine Kulturnacht der Kirchen, Museen und Galerien, Gronau & Epe, 19.0001.00

Sonntag

16 KONZERTE OSNABRÜCK Emozioni Italiane - Maria Di

Zio (Gesang), Steffan Mischur (Konzertgitarre) und Abdou Tall (afrikanische Trommel), Planeta Sol, 16.00 Menachem Har-Zahav – Perlen der Klavierliteratur 2

OSNABRÜCK Figurentheater, 11.00 Aktionsprogramm für Kinder - Ab sechs J., Thema: Im

Märzen der Bauer..., Botanischer Garten Eingang Albrechtstraße, 15.00-17.30 Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Mozart, Die Zauberflöte, Familienveranstaltung ab fünf J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 BAD IBURG Wald- und Wiesenprojekte -

spielerisch die Natur mit allen Sinnen erleben. Für Kinder von 6-12 Jahren, Casablanca, 15.0018.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung unter dem Motto „Alles unter einem Dach“, Museum Varusschlacht, ab 11.00

Heimtier Messe Osnabrück,

Halle Gartlage, 10.00-18.00 4. Koffermarkt Osnabrück -

Markt für handgemachte Besonderheiten, Lagerhalle, 10.00-17.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Auf nach Malle – Holgis Liegendtour - 40 km, ADFC Ge-

schäftsstelle, 11.00 WeltSpielZeug, Museum am

Dieter Thomas Kuhn & Band

Trödelmarkt, Parkplatz SB-

- „Festival der Liebe“ – Tour 2014, Ringlokschuppen, 20.00

Zentralmarkt Atter, 11.00-18.00

Jazzfrühstück, Pension

Schmidt, 11.00 Christian Kjellvander + All The Luck In The World - Ame-

ricana-Folk, Fachwerk Gievenbeck, 16.00 Christian Kjellvander, Fachwerk, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Romeo und Julia - Mauro de

Candia, Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE BÜHNE Three Kingdoms - Simon Ste-

phens, emma-theater, 19.30 BIELEFELD Musical Rocks – Best-OfShow, Stadthalle, 19.00

P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

KINO OSNABRÜCK schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

P SIEHE FAMILIENSACHE

MÜNSTER

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

BIELEFELD

an der Klausingorgel, St. Matthäus-Kirche, 17.13

Plumes & Il Tempo Gigante Kammermusikalisches IndieDuo, Pension Schmidt, 20.00 Egotronic & Das Flug - Punk, Electropunk, Sputnikhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Schölerberg, 11.00

Orgel trifft... - Orgelkonzert

MÜNSTER

AUSSERDEM

- Von Chopin bis Gershwin, Lutherhaus, 18.00

MELLE

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

BAD ESSEN XVIII. Wittekindslauf 2014,

Rathaus, ab 08.45 HALLE Masters of Shaolin Kung Fu -

The Return of the Monks Tour 2014, Gerry Weber Stadion, 19.00

EINLADUNG ZUM GROSSEN AKTIONSTAG!

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schule & mehr

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hitze – Kälte – Frost - Wie

Pflanzen bei extremen Temperaturen überleben, Vortrag Prof. Dr. Renate Scheibe, Botanischer Garten, 19.00 Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Mozart, Die Zauberflöte, Steinwerk Ledenhof, 19.30 BAD IBURG Kulturgeschichtlicher Bildervortrag: Andalusien -

Klaus Kirmis, Dörenberg-Klinik, 19.30

Dienstag

ours Richtig Sitz Fahrrad-Parc en

Gesunde s Kinder-Sehtest Frühstück

Satch-GraffitiAktion

Schulran zenTest-P arcours

Volkswagen Zentrum Osnabrück

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SAMSTAG ∙ 21 UHR

22.03.14

18 KONZERTE

Montag

17 KONZERTE OSNABRÜCK schools on rock 10.0 (1) - Der

erste Vorentscheid des BandContest, Lagerhalle, 16.00 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Flo Mega & The Ruffcats -

„Mann über Board-Tour“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Henrik Freischlader, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Butch Miles Jubilee-Allstars

- Zum 70. Geburtstag des Count Basie Schlagzeugers Butch Miles, BlueNote, 20.30 BIELEFELD Frank Turner & The Sleeping Souls, Ringlokschuppen, 20.00 KUU, Bunker Ulmenwall, 20.30

BRAMSCHE

CLUBS&PARTY

Justus Frantz - „Mozarts Reise

OSNABRÜCK

nach Paris – sein weg in die Unabhängigkeit“, Universum, 20.00

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00

HITS & CLASSICS ROCK ∙ POP ∙ SOUL ∙ GROOVY BEATS

ROSENHOF OSNABRÜCK

www.rosenhof-os.de STADTBLATT 3.2014 51


werwowas Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 Frühlingserwachen - Veranstaltung des Theatervereins, Theater am Domhof, 19.00 Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30

LITERATUR

19. BOBAN & MARKO MARKOVIC ORCHESTRA

Ihr aktuelles Studioalbum „Gipsy Manifesto“ zeigt das Boban & Marko Markovic Orchestra auf dem Höhepunkt seines Schaffens, und wir freuen uns auf schweißtreibende, unvergessliche Konzertnächte mit den Königen des Balkan-Brass! > LAGERHALLE

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, ab 14 J., emma-theater, 09.30+11.30 Vanda - Antonín Dvorák, Theater am Domhof, 19.30 BIELEFELD Thriller Live - Die Show über den „King of Pop“, Stadthalle, 20.00 P SIEHE MUSIK Nightwash - Comedy, Zweischlingen, 20.30

LITERATUR MELLE Hellmuth Karasek liest und erzählt, Martinikirche Buer,

21.00

geschichten“, Erzählabend, Alte Webschule, 19.30

OSNABRÜCK

BIELEFELD

AUSSERDEM

Preis des Deutschen Stahlbaus und Werkvorträge, Ausstellungseröffnung, martini 50, Forum für Architektur und Design, 18.00

OSNABRÜCK

Rosen, Dornen und 100 Jahre Schlaf – das Märchen von Dornröschen, Frauenbera-

tungsstelle, 19.00 Kickern für Lau, Unikeller,

19.00 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 20.00

Preis des deutschen Stahlbaus - martini 50 präsentiert

KIDS OSNABRÜCK Käpt’n Haase - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 MINDEN Familienkino: Ein Pferd für Klara, Kulturzentrum BÜZ,

10.00+15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Mittwoch Diesmal treffen zwei Musiker aus Australien auf zwei Schwestern aus Osnabrück. Emaline Delapaix ist eine Singer/ Songwriterin, die merkwürdigen Folk-Pop schreibt. Joel Sarakula (Foto) spielt eine Mischung aus Folk mit süchtig machenden Gitarrenriffs. Und 2 Hearts in 10 Bands aus OS stehen auf Rocksongs mit Popappeal. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

20.

KONZERT

BENEFIZGALA

Ein Konzertabend zugunsten des Afghanischen Frauenvereins in Osnabrück. Mit Hilfe der Vereins werden u.a. Schulen und Brunnen in Afghanistan gebaut. Auf der Bühne stehen Osnabrücker Bands, die sich der Vielefalt der Weltmusik verschrieben haben: Moris Minor, Ombre die Luci und Cicinatela (Foto). > LAGERHALLE

19 KONZERTE

Osnabrücker Bürgerforum für Nahne - Diskussion und

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Franz-Hecker-Schule, 19.30 BERSENBRÜCK Werte der Gesellschaft – heute und morgen - Vortrag,

Oldenburgische Landesbank, 19.00

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Boban & Marko Markovic Orchestra - Moderne Weltmusik,

Lagerhalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP 4. Meisterkonzert: Sabine Meyer (Klarinette), Osna-

brückHalle, 20.00 P SIEHE MUSIK Die Happy, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK The Lemonaids & Neon Bone

- Surf-Punk, Punk, substAnZ, 21.00

Donnerstag

20 KONZERTE Purple Schulz & Schrader: Duokonzert - „So und nicht

anders“, Rosenhof, 20.00

21.

SALTATION MORTIS

Das Osnabrücker Publikum begeisterte Saltatio Mortis zum ersten Mal 2001, als sie auf einen Feuertanzfestival im Hyde Park als Vorgruppe von In Extremo auftraten. Seitdem sind sie viele Male im Works, N8, Lagerhalle und in der Halle Gartlage auf den legendären „EisHeiligen Nächten“ aufgetreten. > HYDE PARK

52 STADTBLATT 3.2014

22.

THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW

Die erfolgreichste Pink Floyd Tribute-Band spielt die Songs der Briten so nah wie möglich am Original, um den einmaligen Sound zu garantieren. Inklusive spektakulärer Lichtshow. Im Fokus stehen die Alben „Wish You Were Here“, „The Dark Side Of The Moon“ und „The Division Bell“. > LINGEN, EMSLAND-ARENA

GrooveSession mit Lyn Meisenberg, Bunker Ulmenwall,

21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Monatliche Jahreshauptversammlung des UHU Club,

Grand Hotel, 20.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 15.00 Clavigo - Johann Wolfgang Goethe, emma-theater, 19.30 Kurt Krömer - Abschied! Tournee 2013, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00

RHEINE Tamme Hanken - Ein Abend

mit dem Knochenbrecher Tamme Hanken, Comedy, Stadthalle, 20.00

KINO

R Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

OSNABRÜCK ROCK

Pop!Session, Unikeller, 21.00

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY DARK POP

STADTBLATT präsentiert

KUNST

Séxé, Ahmed Appas, Grup Dersim, Haus der Jugend, 17.00

GROLSCH SONG NIGHT

bre di Luci, Ismail Türker, Morris Minor, Konzertabend zugunsten des Afghanischen Frauenvereins e.V., Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP 28. Grolsch Songnight - Joel Sarakula, Emaline Delapaix, 2 Hearts in 10 Bands, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Sabina Philippa Ide - „Koffer-

Newroz: Das kurdische Kulturfest - Komma Miras, Narin

SONGWRITER

Benefizgala - Cicinatela, Om-

Maxim - Pop, Haus der Jugend,

Blutspendetermin, Waldschule Lüstringen, 16.00-19.30

20.

„Ich will raus!“ schreit. Das absolute Gegenteil zu dieser Endzeitballade ist das fröhliche „Verliebte Jungs“. Auch wenn die Band schon lange nicht mehr existiert – ihr Sänger Rüdiger „Purple“ Schulz ist ein ganz Großer der deutschen Musikszene.

19.00

BRAMSCHE

WELTMUSIK

23.00

Da tanzt der Teufel, Tiefen-

rausch, 19.00 Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Rudelgucken + Fassnacht -

Public Viewing und Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria,

Es ist wohl einer der in-

P tensivsten Momente der deutschen Popgeschichte, wenn er in seinem 80er-Hit „Sehnsucht“ wie von Sinnen

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


verschwand - Abenteuer, Komödie P SIEHE KINO

FILMSTARTS R Die Dinos sind los! (3D) Abenteuer, Animation R Die Frau des Polizisten Drama R Die schwarzen Brüder Abenteuer, Familie R Eat Sleep Die - Drama R Interview mit Gentleman - Musik, Dokumentation R Kreuzweg - Drama R Lone Survivor - Action, Drama R Need for Speed - Action R No Good Deed - Thriller, Drama R Suzanne - Drama P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK Von Ost nach West und von Nord nach Süd - Mit Märchen

um die Welt zum Weltgeschichtentag, Stadtgalerie Café, 19.00

Carl Carlton hat aber nicht nur mit den beiden deutschen Topstars hunderte Konzerte gespielt – er war auch Tour-Gitarrist der Simple Minds, von Mother’s Finest oder WillyDeVille. Und wenn er, wie jetzt, solo unterwegs ist, spielt er Rock und Blues der Extraklasse. Dead by April + Gäste -

bis Profi, GZ Ziegenbrink, 20.00 Saltatio Mortis, Hyde Park, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD

Minimaus findet ein Ei - Ab

OSNABRÜCK

zwei J., Figurentheater, 16.00

Mit Pauken und Trompeten durch die Clubs - Die „Jäger-

AUSSERDEM

meister Blaskapelle“, Neo Club & Cuisine, 18.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Schwoferei, Sonnendeck, 21.00

OSNABRÜCK InfoCheck - Für Menschen mit Führerscheinproblemen, Bürocenter Hasepark, 17.00 Frauen machen Dynastien. Sophie, Osnabrück und der Ursprung der Personalunion 1714 - Vortrag des Vereins für

Geschichte und Landeskunde von Osnabrück, Inke SchmidtVoges, Universitätsbibliothek Zimeliensaal, 19.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15 Neue OZ Wissensforum: Vertrieb geht heute anders,

OsnabrückHalle, 19.30

Freitag

21 KONZERTE OSNABRÜCK Carl Carlton, Rosenhof, 20.00

Geboren ist er in Friesland. Bekannt geworden ist er als Gitarrist von Udo Lindenberg und Peter Maffay.

P

Nuller Jahre Party – Special guest: Paul Janke (Der Bachelor), Alando Palais, 21.30 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Hot Sauce - Classic HipHop,

Glanz & Gloria, 23.00 King Kong Kicks - Pop, Indie, Electro, Kleine Freiheit, 23.00 Clique, Nize Club, 23.00 Organic Movement - GoaPsy-Trance-Event, Works, 23.00 BIELEFELD

Samstag

U-21 Bandconstest

22.03. ENTIRITY · UNFAMES THE INTERFEERING WELL DONE SON Einlass: 19 Uhr - Eintritt: 5 €

Der Farbenhändler – Geschichten vom Frühling, dem Glück und dem Leben -

VORSCHAU

Mit der Erzählerin Sabine Meyer, La Festa, Campo Partyservice, 19.00

05.04. TANZTEE

Samstag

Cover-Konzert Moderation & Karaokeparty: Johnny B. Korfhage

Samstag

22 KONZERTE

Samstag

Deathmetal-Konzert

26.04. SUDDEN DEATH REIGN OF INSANITY AXOLOTL

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

OSNABRÜCK U-21 Bandcontest - Entirity, The Interfeering, Well Done Son, Unfames, Ostbunker, 20.00

Kulturbüro Gronau und

rock'n'popmuseum Gronau

7 Jahre The Whisky mit Dirty Deeds - AC/DC Tribute Band,

präsentieren:

The Whisky, 20.00 HipHop Jam - Witten Untou-

chable (Lakmann), support: Basti MC, Mendosa, Westwerk, 20.00 Red Hot, BlueNote, 20.30 BIELEFELD Hans Lüdemann – Trio Ivoire, Bunker Ulmenwall,

20.30

15.03. 19.00 Uhr

16.03. 18.00 Uhr

BRAMSCHE Bramsche Live - Live-Bands,

Diverse Lokale, 20.00

Fieser – Feiern wie zu Hause...nur lauter!, Ringlok-

HASBERGEN

schuppen, 22.30

John Doe Train - Oldie der

BÜHNE

60er und 70er, Töpferei Niehenke, 20.00

OSNABRÜCK

LINGEN

Robinson Crusoe - Daniel De-

The Australian Pink Floyd Show - „Set The Controls“, Eu-

foe, ab acht J., emma-theater, 09.30+11.30 Die Wildente - Henrik Ibsen, Theater am Domhof, 19.30

Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 9 €

Gertrudenberger Höhlen -

Songs of life and death - Mu-

CLUBS&PARTY

THE MONARKS

OSNABRÜCK

BORGHOLZHAUSEN

sikperformance mit Live-Videoprojektionen, Ruller Haus, 19.00

(Rock in der Region Sieger 2013)

AUSSERDEM

au Pignon, Bunker Ulmenwall, 20.30 Wolf Maahn, Forum, 20.30

Rock’n’Roll-Konzert

CASINO BASEMENT APES

zwei J., Figurentheater, 16.00

Referenten: Wilfried Kley, Horst Grebing, Atelier Trieb, 19.30

Spring Offensive - Indiepop,

Samstag

08.02. THE JANCEE PORNICK

OSNABRÜCK

Singer/Songwriter Extravaganza - Björn Kleinhenz + Be-

MÜNSTER

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

BRAMSCHE Weibsbilder - Ausstellungseröffnung, Tuchmacher Museum, 19.00

Minimaus findet ein Ei - Ab

WALLENHORST

OSNABRÜCK

KUNST

Open Stage - Von Anfänger

OSNABRÜCK

KIDS

mit seinen Dorfschönheiten“, Stadthalle, 20.00

KIDS

KUNST Ausstellungseröffnung, Treffpunkt Kunst & Kultur im Ameos Klinikum, 15.00

Helge Schneider - „Pretty Joe

Metalcore, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK

Pension Schmidt, 20.30 Jam Session, Hot Jazz Club, 21.00

Momente der Leichtigkeit -

BIELEFELD

ropa-Tour 2014, EmslandArena, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

MINDEN

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Thorbjørn Risager Band -

Blues, Rock, Soul, Jazz-Club, 21.00

STADTBLATT präsentiert Matthias Egersdörfer - „Vom Ding her“, Comedy, Lagerhalle, 20.00 Alle sieben Wellen - Fortsetzung des Stückes „Gut gegen Nordwind“, Lagerhalle, 20.00

Austin Lucas & Band + PJ Bond + Emily Barker - Indie-

MÜNSTER

Folk-Punk, Gleis 22, 20.00 Mach One - „Mach mal“ Tour

2014, Skaters Palace, 20.00 Pelle Carlberg - Pop, Eule, 21.30

„Nachteinblicke“

(Gronau & Epe)

15 Locations - 40 Künstler/Ensembles - über 100 Events

Glenn Miller Orchestra (Bürgerhalle)

27.04. 04.05.

26. JAZZFEST GRONAU

03.05.

Roger Cicero & Big Band

20.00 Uhr

09.05. 20.00 Uhr

27.06. 18.00 Uhr

(Kneipen-Nacht am Fr. 02.05.2014)

Support: JoJo Effect

(Bürgerhalle)

„Die Höhner“ (Bürgerhalle) - die kölsche Kult-Band -

„Mike & the Mechanics“ (Live) Open- Air „Up de Steenkuhle“

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 3.2014 53


werwowas STEMWEDE-WEHDEM Schnaps im Silbersee - Liedermacher-Quartett, Life House, 20.00

KIDS

MINDEN

OSNABRÜCK

17. Kabarett Festival: Matthias Egersdörfer - „Uner-

CLUBS&PARTY

genbrink, 10.00-16.00

OSNABRÜCK Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Danke Fitten! - Dampfmaschine „Ballerburg“ Release-Feier, Ein Abend für Sascha, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK Lauschangriff, Trash, 20.00

24.

LESUNG

ANGELIKA KLÜSSENDORF

Ihr neuer Roman heißt „April“ – englisch ausgesprochen, nach dem gleichnamigen Song von Deep Purple. Es ist die Geschichte von April, einem Mädchen, dass sich im Leipzig der 70er Jahre zurechtfinden muss – und am Ende die DDR in Richtung BRD verlässt. > BLUE NOTE

27.

24.

HARDCORE

CORROSION OF CONFORMITY

Eine Ikone der US-Punk/Thrash/MetalSzene. Die Band kommt im original „Animosity“ (1985) Line-Up und spielt nur zwei Deutschlandtermine auf dieser Tournee. Als Support gibt es die Lieblings-NoiseOssis von DYSE, die ihr Album vorstellen. > BASTARD CLUB

Turnstunde (scratch forumparty), Unikeller, 00.00 Club 40 Party, Rosenhof,

21.00 Rudeltanzen, Sonnendeck,

21.00 Pacha Recordings und Pacha Resident DJ - Live on stage:

Die Alando Haus Band: „All in music“, Alando Palais, 22.00

OLIVER POLAK

Ehrenlose Comedy – so nennt Oliver Polak sein neues Programm „Krankes Schwein“. Gewohnt konfrontativ verhandelt er Themen wie Rassismus, Pädophilie, Depression oder Homophobie. Manchmal bleibt einem das Lachen im Halse stecken – weil er so verdammt ehrlich ist. > KLEINE FREIHEIT

BIELEFELD SuperSamstag – deinefm OWL - Pop, Star Tracks, Beatz

& Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Three Kingdoms - Simon Ste-

phens, emma-theater, 19.30 Dinner Kriminell – der Restauranttester, Romantikhotel

Walhalla, 19.30 Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 BIELEFELD

Porträt des modernen China, 18.00

lage, 08.00-16.00 Saga – Rollenspielconvention, Haus der Jugend, 10.00-

KIDS

18.00

OSNABRÜCK

Laute(r) Hände – Gehörlosentag - Workshops, Vorträge,

Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

Kulturprogramm, Tanzen, Modenschau u.v.m., Lagerhalle, 11.00 Indiebookday, Buchläden, ganztägig P SIEHE EVENTS

Sonntag

23 KONZERTE OSNABRÜCK 6. Sinfoniekonzert, Osna-

brückHalle, 11.00

theater, 11.00 Kapitän Quetsche und Tom Tröte auf den Spuren des Jazz - Jazz-Konzert für Kinder

von vier bis 14 J. und Erwachsene mit dem Duo Flexibile, Piesberger Gesellschaftshaus, 11.00 Zaches & Zinnober – Kofferkonzert - Lieder von großen

Abenteuern auf kleinen Reisen, Theater am Domhof, 11.00 HAGEN Die Drachenhöhle – Abenteuerliche Geschichten von Drachen und anderem Getier

- Kooperationsveranstaltung mit dem Natur- und Geopark Terra.vita für Menschen ab sieben J., Treffpunkt Am Jägerberg, 15.00

AUSSERDEM

Musik in St. Johann - Konzert

OSNABRÜCK

in der Reihe „Orgelpunkt St. Johann“: „Lecons de tenébres“ von Francois Couperin, St. Johann, 16.00

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Takkatina meets Todor Toscho Todorovic & Mike Titré von der Blues Company,

Haus der Jugend, 19.30 BIELEFELD Maria Solheim, Bunker Ulmenwall, 20.30

LINGEN

lage, 08.00-16.00 Familienfrühstück - Mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30 Saga – Rollenspielconvention, Haus der Jugend, 10.00-

18.00 Frühlingsfest bei Schiermeier - Live Lounge mit Moni-

ka Mäsker, Dixieland-Jazz, Floristik, diverse Aussteller, Aktionen und Gastronomie, Autohaus Schiermeier, ab 11.00 Uhr

kultur, 10.00-18.00

CLUBS&PARTY

Waldemars Naturtour – Dem Frühling auf der Spur -

Lingener Kreuzkirchenkonzert - Uraufführung „Passion

MÜNSTER

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

le, 20.00

BÜHNE

TELGTE

OSNABRÜCK

SPORT OSNABRÜCK

54 STADTBLATT 3.2014

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Jazzfrühstück, Pension

Horst Schroth - „Was weg ist, ist weg“, Kabarett, Bürgerhaus, 20.00

Ja! So müssen Rockbands aussehen. Lange Haare, Lederjacke, Kutte. Und so Retro wie ihr Look sind auch die Songs von Horisont. Die Schweden schwelgen im Sound des frühen Metal und setzten den Weg fort von Black Sabbath, Led Zeppelin oder Iron Maiden. > BASTARD CLUB

OSNABRÜCK

Schmidt, 11.00

STADTBLATT präsentiert

Die Band aus Niedersachsen holt ihr ausgefallenes Konzert nach. 2009 mit der 1LIVE Krone als beste Newcomerband ausgezeichnet, haben Luxuslärm sich seitdem konstant weiter entwickelt. Und Sängerin Janine Meyer ist wohl eine der auffälligsten Frontfrauen im deutschen Pop. > ROSENHOF

Lagerhalle: A Touch of Sin - Gesellschafts-

RESTRUP

Sebastian Pufpaff, Stadthal-

27. HORISONT

AUSSERDEM

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

RHEINE

27. LUXUSLÄRM

OSNABRÜCK

heute“, Kreuzkirche, 19.00

out!“, Kabarett, Theatersaal, 20.00

HEAVY ROCK

KINO

theater, 16.00

The Harlem Globetrotters German Tour 2014, Seidenstickerhalle, 18.00 Vera Deckers - „Probleme sind auch keine Lösung“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 Björn Pfeffermann - „Björn

POP

hört“, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

Whatever happened to the 80’s? - Getränkespecials, 80er

Pop, Rock, HipHop, New Wave, Trash, Hyde Park, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Audiovisuelle Partyreihe, Pop, Rock, Indie, Kleine Freiheit, 23.00 We Nize OS, Nize Club, 23.00 House Arrest - From funky to deep, Works, 23.00

COMEDY

Familienfahrt zum Spieleparadies am Hertha See, GZ Zie-

VfL Osnabrück – Rot-Weiß Erfurt - 3. Liga, osnatel-arena,

14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 QUAKENBRÜCK

Robinson Crusoe - Daniel De-

foe, ab acht J., emma-theater, 11.00 Romeo und Julia - Mauro de Candia, Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE BÜHNE Der Vorname - Delaporte, de

La Patellière, emma-theater, 19.30 Alle sieben Wellen - Fortsetzung des Stückes „Gut gegen Nordwind“, Lagerhalle, 20.00 STADTBLATT präsentiert

Artland Dragons – Phoenix Hagen - Basketball Bundesliga,

Jan Böhmermann - Comedy,

Artland-Arena, 20.00

Rosenhof, 20.00

60 km, Naturschutzgebiet Achmer und der Friedwald, ADFC Geschäftsstelle, 10.30 Philosophisches Café, BlueNote, 11.30 Piesberger Sonntagscafé mit Kaffeegarten, Piesberger

Gesellschaftshaus, 12.00-18.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderbekleidung, Lager-

halle, 14.30-16.30 BAD ESSEN XVIII. Wittekindslauf 2014,

Rathaus, ab 09.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell, Museum

Varusschlacht, 15.30 Römerschlacht am Harzhorn – Roms vergessener Feldzug

- Vortrag Dr. Petra Lönne, Kreisarchäologie Northeim, Museum Varusschlacht, 15.30


Montag

24 KONZERTE OSNABRÜCK schools on rock 10.0 (2) - Der zweite Vorentscheid des BandContest, Lagerhalle, 16.00 Corrosion Of Conformity + Dyse - Punk-/Trashmetal,

Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00 6. Sinfoniekonzert, OsnabrückHalle, 20.00 MÜNSTER Lowlakes - Indie/Ambient, Pension Schmidt, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Elton John: Live aus Las Vegas, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Angelika Klüssendorf: April

- Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Dienstag

25 KONZERTE MÜNSTER

CLUBS&PARTY

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

Da tanzt der Teufel, Tiefen-

nen, Bastard Club, 19.00

Studentenseminar - Geträn-

Elektronik Tuesday, Tiefen-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00

rausch, 19.00

Rudelgucken + Fassnacht -

Rock, Pop und Becks - Mit

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Salsa Schnupperstunde, Planeta Sol, 20.30-21.30 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

Public Viewing und Fassbierspecial, Unikeller, 19.00 Easy Listening - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Vanda - Antonín Dvorák, Theater am Domhof, 19.30 Sascha Grammel - „Keine Ahnung!“, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00

Romeo und Julia - Mauro de Candia, Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE BÜHNE Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Cinestar: CineLady Preview: Endless Love, 19.45 Lagerhalle: A Touch of Sin - Gesellschafts-

Von Gott erzählen – Biblische Geschichten und Märchen in Liturgie und Verkündigung - Erzähltheater Osna-

brück, Ev. Familienbildungsstätte, 17.30-19.00

Porträt des modernen China, 18.00+20.15

AUSSERDEM

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Friedensgespräch: Soldatsein heute. Einstellungen, Motivation und Selbstverständnis, Schlossaula, 19.00 Kickern für Lau, Unikeller,

Architektur meets Ingenieurbaukunst - Werkvortrag

19.00 6. Komische Nacht – Comedy Marathon - Alexander

Merk, Christiane Olivier, el mago masin, Hans Gerzlich, Marius Jung, Maxi Gstettenbauer, Roberto Capitoni, BlueNote, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Grüner Jäger, Lagerhalle, Lutherhaus, Glanz & Gloria, 19.30 P SIEHE EVENTS Brasilien: Antirassismus und interethnisches Miteinander in Brasilien, Volkshochschule,

19.30

2, martini 50, Forum für Architektur und Design, 18.00 Osnabrücker Bürgerforum für Gartlage, Schinkel (Ost), Widukindland - Diskus-

sion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Diesterwegschule (Aula), 19.30

Gesellschaftshaus, 20.00 BRAMSCHE

Mittwoch

26 KONZERTE STADTBLATT präsentiert Godsized, Kleine Freiheit, 20.00 BIELEFELD Soundz of the City - Fräulein

Ingrid aus Stockholm, Who on Earth, Incessant, Bunker Ulmenwall, 20.00

- Schottische Folkband, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Uniparty, Alando Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Schöner Leiden – eine Couch packt aus - Ju./Erw. Gastspiel,

Figurentheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert Oliver Polak - „Krankes Schwein – ehrenlose Comedy“, Kleine Freiheit, 20.00 Patrick Salmen - „Ich habe eine Axt“, Comedy, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 BIELEFELD 2. Komische Nacht Bielefeld

- Der Comedy-Marathon: Daniel Reinsberg, Don Clarke, Hans Gerzlich, Otto Kuhnle, Maxi Gstettenbauern, Marius Jung, Nichtschwimmer, Finca & Bar Celona, Neue Schmiede, Zwanzig Dreizehn, Heimat + Hafen, Bunker Ulmenwall, ab 18.00 LINGEN Sascha Grammel, Emsland-

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr Tel: 0541.3490-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de www.osnabrueckhalle.de

Fr. 07.03.14 · 20:00 Uhr

OLAF SCHUBERT & SEINE FREUNDE „So!“

Mi. 02.04.14 · 20:00 Uhr

BAP

Zieht den Stecker – Tour 2014

Sa. 05.04.14 · 20:00 Uhr

GERBURG JAHNKE

Frau Jahnke hat eingeladen... mal gucken wer kommt!

So. 27.04.14 · 20:00 Uhr

DAVID & GÖTZ – DIE SHOWPIANISTEN Die schönste Zeit ist jetzt

Mi. 14.05.14 · 20:00 Uhr

ANNETT LOUISAN

Zu viel Information – Tour 2014

Fr. 12.09.14 · 20.00 Uhr

KAYA YANAR

„Around the World“

Di. 30.09.14 · 20:00 Uhr

WISE GUYS

Albumtour 2014 – A-cappella-Konzert

Arena, 20.00

Sa. 25.10.14 · 20:00 Uhr

KINO

DIETER NUHR

chael Ehlers, Dr. Markus Merk, Autohaus Beresa, ganztägig

FILMSTARTS R Antboy - Komödie, Abenteuer, Familie R Banklady - Action, Biografie R Endless Love - Drama R Habib Rhapsody - Drama R Her - Komödie, Romanze R Love Steaks - Drama, Komödie, Romanze R My Sweet Pepper Land Drama R Stories We Tell - Dokumentation R The Return of the First Avenger (3D) - Action, Abenteuer R Westen - Drama R Zwischen Welten - Drama

BRAMSCHE Tage der offenen Tür - Wal-

dorf- und Heilpädagogik kennenlernen, Johannes-SchuleEvinghausen, 08.00-13.00

Donnerstag

Tage der offenen Tür - Wal-

dorf- und Heilpädagogik kennenlernen, Johannes-SchuleEvinghausen, 08.00-13.00

Folk-Konzert: Old Blind Dogs

Wirtschaft Plus – 3. Osnabrücker Business-KontaktMesse - Mit Leo Martin, Mi-

Tango Tanzabend, Piesberger

OSNABRÜCK

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

KINO

LITERATUR

The Higher State - Folk-Punk,

Gleis 22, 20.00

rausch, 19.00

WALLENHORST

27 KONZERTE OSNABRÜCK Horisont + Gäste, Bastard

KIDS OSNABRÜCK Minimaus findet ein Ei - Ab

zwei J., Figurentheater, 16.00

Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM

Luxuslärm, Rosenhof, 20.00

OSNABRÜCK

P SIEHE TAGESTIPP

Forum Migration - „Osnabrü-

Krügers Randgruppe - Reg-

gae, Ska, Punk, Unikeller, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Coogans Bluff & Inga-Dingo,

Forum, 20.30 MÜNSTER Revolverheld, Skaters Palace,

20.00

cker Migrationsgeschichte“, Villa Schlikker, 17.00 Zeit für Gefühle – Das romantische Rudelsingen - Ru-

„Nuhr ein Traum“ – Wiederholungsgastspiel

Mi. 29.10.14 · 20:00 Uhr

FOREIGNER ACOUSTIQUE Tour 2014

Do. 06.11.14 · 20:00 Uhr

URBAN PRIOL Jetzt.

So. 09.11.14 · 19:00 Uhr

BODO WARTKE & THE CAPITAL DANCE ORCHESTRA Swingende Notwendigkeit – „Bodo vom Feinsten. Mit Pauken und Trompeten.“

Fr. 09.01.15 · 20:00 Uhr

PAUL PANZER

„Alles auf Anfang“ – Wiederholungsgastspiel

So. 11.01.15 · 18:00 Uhr

BAUMANN & CLAUSEN Alfred allein zuhaus

delsingen special, Lutherhaus, 19.00

Sa. 24.01.15 · 20:00 Uhr

Wirtschaft Plus – 3. Osnabrücker Business-KontaktMesse - Mit Leo Martin, Mi-

On Broadway 2015

chael Ehlers, Dr. Markus Merk, Autohaus Beresa, ganztägig

THE TEN TENORS OsnabrückHalle Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück

STADTBLATT 3.2014 55


werwowas BRAMSCHE

STEMWEDE-WEHDEM

BRAMSCHE

Tage der offenen Tür - Wal-

40 Jahre JFK Konzert mit vier lokalen Rockbands - The

Tage der offenen Tür - Wal-

dorf- und Heilpädagogik kennenlernen, Johannes-SchuleEvinghausen, 08.00-13.00 DISSEN Gesundheitsgefahren aus Nitrat im Trinkwasser - Vor-

trag: Prof. von Mühlendahl, Lernstandort Noller Schlucht, 19.00

Freitag 27.

SKA-POP

KRÜGERS RANDGRUPPE

Die Osnabrücker Band aus Zugereisten, die hier hängen geblieben sind, produziert eine muntere Mischung aus Pop, Folk, Punk und Ska. Dazu gibt’s Texte, die einen Blick auf Gesellschaft und Umwelt werfen oder sich mit den Merkwürdigkeiten des alltäglichen Lebens befassen. > UNIKELLER

28.

SONGWRITER-FOLK

GOODWILL INTENT

Die drei Jungs aus Norddeutschland stellen ihr Debütalbum „Auf die guten Stories“ vor. In den Songs geht es darum, die vielleicht unwiderbringlichen Momente zu feiern, sich aber auch in den schlechten Phasen gegenseitig wieder aufzurichten. > UNIKELLER

28 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Gloria - „Endlich kombinieren

Tour 2014“, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE MUSIK Frank Muschalle Trio - Swingin’ Blues & Boogie Woogie, Lutherhaus, 20.00

Drongos (Funk-Rock), Tiger Wizard (Psychedelic Rock), Station Paradise (Powerpop), The Fallen Youth (Hardcore), Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 Poppnacht – Stars und Sternchen der Erotikszene,

KONZERT

28. GREENBEATS

Gerade haben sie zusammen mit dem Osnabrücker Symphonieorchester gespielt, jetzt gibt’s den Solo-Nachschlag. „Percussion Entertainment“ nennen sie ihre Musik – rund 15 junge Musiker, die aus ihren Schlagzeugen die knackigsten Beats rausholen. > LAGERHALLE

Goodwill Intent Singer/Songwriter, Unikeller, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Rain + Irish Folk Friends Osnabrück, Haus der Jugend, 20.00

metal, Hardcore und Pantera, Hyde Park, 22.00 Our Darkness - Gothic EBM, Industrial, Works, 22.00 Tanzgeflüster Pt. III - Elektro, Bastard Club, 23.00 Beat the Brat - Beat, Motown, Disko, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock, Kleine Freiheit, 23.00 Eat Sleep Rave Repeat, Nize Club, 23.00

Osnabrücker Jugendtanzorchester von 1962, Haus der

BIELEFELD

Er ist Pastor und Kabarettist und er kam ohne Unterarme zur Welt. Dieses Handikap hindert Rainer Schmidt nicht daran, sein Leben zu leben. So hat er als Tischtennisprofi unter anderem an den Paralympics in Peking teilgenommen und stellt jetzt sein Kabarett-Programm „Däumchen drehen“ vor. > LAGERHALLE

56 STADTBLATT 3.2014

ROCK MEETS CLASSIC

Bei „Rock meets Classic“ spielen Stars der Rockmusik ihre größten Hits zusammen mit einem großen Orchester. Dass dieses Mal Alice Cooper dabei ist, kann man wohl als kleine Sensation bezeichnen. Weitere Künstler sind Joe Lynn Turner (Rainbow), Mitglieder von Uriah Heep und Kim Wilde. > HALLE, GERRY WEBER STADION

halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

baumeder, Probebühne, 20.00 Caveman - „Du sammeln, ich

Rock meets Classic - Alice Cooper fat. Orianthi, Mick Box & Bernie Shaw (Uriah Heep), Midge Ure (Ultravox), Joe Lynn Turner (Rainbow) und very special guest: Kim Wilde, Gerry Weber Stadion, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP

MINDEN 360 Grad Weltmusik: Dikanda - Weltmusik made in Polen,

Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Paul Jackson Trio feat. Xantoné Blacq plus special guest Pee Wee Ellis, Jazz-

Club, 21.00 MÜNSTER Messer + Love Songs - Post-

Punk, Gleis 22, 21.00

P SIEHE MUSIK SCHÜTTORF Schüttorfer Musiknacht -

Teilnehmende Lokale: Die Eierschale, das Firlefanz, das Kunstwerk, die Black 7 Station, das Eventwerk, die Gaststätte Vennhaus und das Komplex: Folk, Rock, Ska, Punk, UJZ Komplex, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

BAD IBURG

Edutainment-Wassertag für die Klassen 5 & 6 - Lernstatio-

wall, 20.30

29.

Figurentheater, 20.00 Pastor Rainer Schmidt: Däumchen drehen, Lager-

HALLE

KIDS

Die Dicken Finger + Peter Brötzmann, Bunker Ulmen-

PASTOR RAINER SCHMIDT

Schöner Leiden – eine Couch packt aus - Ju./Erw. Gastspiel,

Park, 20.00

jagen“, Rosenhof, 20.00

BIELEFELD

28.

OSNABRÜCK X-Freunde - Felicia Zeller, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Zuckerdose, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Jugend, 20.00 Alternative Sounds, Hyde

ment, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

21.00

KONZERT

OSNABRÜCK

Greenbeats & friends in concert - Percussion Entertain-

Mittelalterlicher & spanischer Blues, Gitarre & Lieder: Claude Bourbon, Casablanca,

KABARETT

KONZERTE Irish Folk Night - Bottle of

BÜHNE

gelmeyer (Schlagzeug & Gesang) und Matthias Klüter (Kontrabass) spielt eine Melange aus traditionellem Blues, Boogie Woogie und Swing und gehört europaweit zu den gefragtesten Gruppen seines Genres.

29

EMP Rocknacht Bandspecial: Pantera - Rock, Metal, Nu-

22.30

Das Trio mit Frank Mu-

Samstag

Alando Palais, 22.00

Fieser Freitag – Loonyland on Tour meets 5 Jahre Play House, Ringlokschuppen,

P schalle (Piano), Dirk En-

dorf- und Heilpädagogik kennenlernen, Johannes-SchuleEvinghausen, 08.00-13.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

MÜNSTER Tamikrest - Desert Blues, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK nen, Experimente, Badespaß, Nettebad, 09.00-12.00 Minimaus findet ein Ei - Ab zwei J., Figurentheater, 16.00 STEMWEDE-WEHDEM 40 Jahre JFK – Rockmusik für Kinder - Randale „Punk-

panda Peter...und andere harte Kerle“, Life House, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Indien – auch mal anders -

Ein Reisebericht: Jörg Pohlmann, Franz Wirtz, Erzählerin: Ute Link, Atelier Trieb, 19.30 Frühjahrsputz im Osnabrücker Land - AWIGO lädt zur

landkreisweiten Abfallsammelaktion ein, Anm. bis 14.03., Grünflächen Stadt und Landkreis, ganztägig

Bachata Workshop & Party, BlueNote, ab 17.40 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Ü40 Party - Live: „Boney M.“ und „Trio Infernale“, Tanzkurs mit Kerstin Albrecht, Alando Palais, 20.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00 Osna.bebt - Techno, Works, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 90er Party, Nize Club, 23.00 Fruits Of The Loops - Soundclash, alle Unikeller-Crews, Unikeller, 23.00

BIELEFELD SuperSamstag – Be invited!


Milonga mit Auftritt von Judith & Constantin - Tanz-

Zentrum fĂźr Umweltkommunikation, 10.00-18.00 P SIEHE UMWELT

BRAMSCHE-KALKRIESE

Flohmarkt, Atterkirche, 11.00-

Nachts im Museum â&#x20AC;&#x201C; wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt, Museum Varusschlacht,

Pflanzentauschmarkt, Bota-

17.00

Sonntag

30

15.00 nischer Garten, 11.00-16.00 Klänge und Gedichte zum Frßhling - Thema: Wolken. Jah-

reszeitenwechsel mit Jutta Wermke und JĂśrg Kerll, Klangarten Museum am SchĂślerberg, 11.00 Piesberger SonntagscafĂŠ mit Kaffeegarten, Piesberger

Gesellschaftshaus, 12.00-18.00 BAD ESSEN XVIII. Wittekindslauf 2014,

Rathaus, ab 09.30 BELM

show, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

KONZERTE

BIELEFELD

OSNABRĂ&#x153;CK

Innenstadt, 13.00-18.00

Badmeister Schaluppke - â&#x20AC;&#x17E;10

3. Kammerkonzert, Theater

Jahre unterm Zehnerâ&#x20AC;&#x153;, Comedy, Zweischlingen, 21.00

BRAMSCHE

am Domhof Orchesterstudio, 11.30

Märchenträume und Marimbamusik, Tuchmacher

IBBENBĂ&#x153;REN

BIELEFELD

Museum, 18.00

The Blues Brothers â&#x20AC;&#x201C; Ultimate Live Tribute 2014, BĂźr-

Zwischen Torte & Tatort -

gerhaus, 20.00

Pelle Carlberg + Flemming Borby, Bunker Ulmenwall, 17.00

SPORT

MĂ&#x153;NSTER

OSNABRĂ&#x153;CK

Schmidt, 11.00

2. OsnabrĂźcker Piesberg Ultra-Marathon (PUM) -

54,3 km, 1740 HM, 3102 Treppenstufen, Sportanlage der Spvg Haste, 10.00 VfL OsnabrĂźck â&#x20AC;&#x201C; Holstein Kiel - 3. Liga, osnatel-arena,

14.00 1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 BRAMSCHE Kinderdisco â&#x20AC;&#x201C; Spring in den FrĂźhling, Alte Webschule,

17.00-19.30 WALLENHORST Kunst und Quer - Malereiund Experimentierwerkstatt fĂźr Kinder und Jugendliche, Ruller Haus, 14.00-17.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

JazzfrĂźhstĂźck, Pension John Mayall & Band, Jovel,

20.00

CLUBS&PARTY

Verkaufsoffener Sonntag,

Montag

31

OSNABRĂ&#x153;CK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

KONZERTE

BĂ&#x153;HNE

schools on rock 10.0 (3) - Der

OSNABRĂ&#x153;CK 25 Jahre Tanzforum â&#x20AC;&#x201C;Gala,

Haus der Jugend, 17.00 P SIEHE LEUTE The final dance - TanzstĂźck

Ăźber Leben und Sterben, Treffpunkt Kunst & Kultur im Ameos Klinikum, 17.30 P SIEHE BĂ&#x153;HNE Clavigo - Johann Wolfgang

Goethe, emma-theater, 19.30

OSNABRĂ&#x153;CK dritte Vorentscheid des BandContest, Lagerhalle, 16.00 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Greenlounge, Unikeller, 23.00

Vanda - AntonĂ­n DvorĂĄk,

KINO

Theater am Domhof, 19.30

OSNABRĂ&#x153;CK

MĂ&#x153;NSTER Oliver Polak - â&#x20AC;&#x17E;Krankes

Cinestar: CineSneak - Der Ă&#x153;berra-

Schwein â&#x20AC;&#x201C; ehrenlose Comedyâ&#x20AC;&#x153;, Pension Schmidt, 20.00

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

lage, 08.00-16.00

KIDS

KIDS

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK

Energie geht uns alle an â&#x20AC;&#x201C; Energiemesse OsnabrĂźck feiert 10-jähriges Jubiläum,

Die Bremer Stadtmusikanten - Theater ab fĂźnf J., Lager-

Die Theatermäuse: Die FlÜte

Zentrum fĂźr Umweltkommunikation, 10.00-18.00 P SIEHE UMWELT

Die Theatermäuse: Die FlÜte

Earth Hour â&#x20AC;&#x201C; Statement fĂźr die Umwelt - Die Stadt lĂśscht

fĂźr eine Stunde das Licht, Ă&#x2013;ffentliche Plätze, 20.30-21.30 FrĂźhjahrsputz im OsnabrĂźcker Land - AWIGO lädt zur

landkreisweiten Abfallsammelaktion ein, Anm. bis 14.03., Grßnflächen Stadt und Landkreis, ganztägig BISSENDORF Krimi à la carte, Wasserschloss Schelenburg, 20.00

halle Spitzboden, 15.30 - Annette Schekahn, ab sieben J., Berufsschulzentrum am Westerberg, 16.00 Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Frauenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und Ăźber 3 OsnabrĂźcker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00

- Annette Schekahn, ab sieben J., Berufsschulzentrum am Westerberg, 18.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Blutspendetermin, Joh. Prassek Haus, 16.00-19.30 Jahresmitgliederversammlung - Freundeskreis Bota-

nischer Garten der Universität Osnabrßck e.V., Botanischer Garten, 19.00

  

     ,   %       +       , ,   

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ment, Lagerhalle, 15.00+20.00 The final dance - TanzstĂźck Ăźber Leben und Sterben, Treffpunkt Kunst & Kultur im Ameos Klinikum, 17.30 P SIEHE BĂ&#x153;HNE Tschick - Wolfgang Herrndorf, ab 14 J., emma-theater, 19.30 Immer noch Sturm - Peter Handke, Theater am Domhof, 19.30 Die Zuckerdose, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

pädagogik kennenlernen, Johannes-Schule-Evinghausen, ab 10.00

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Greenbeats & friends in concert - Percussion Entertain-

Energie geht uns alle an â&#x20AC;&#x201C; Energiemesse OsnabrĂźck feiert 10-jähriges Jubiläum,

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OSNABRĂ&#x153;CK

Tage der offenen TĂźr: Monatsfeier - Waldorf- und Heil-

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BĂ&#x153;HNE

BRAMSCHE

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2.0 - Pop, Star Tracks, Ringlokschuppen, 22.30

Extra: Bachs Johannes-Passion auf der BĂźhne II - Podi-

umsgespräch mit Prof. Dr. Blasberg-Kuhnke u.a., Theater am Domhof Oberes Foyer, 19.30

 

STADTBLATT 3.2014 57


vorschau BÜHNE

LESUNGEN

10.4. Krawallbrüder OS, Rosenhof 10.4. Kremer Gronau, rock’n’popmuseum 7.11. Luke Mockridge BI, Bunker Ulmenwall 3.4. Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung OS, OsnabrückHalle 3.4. Dave Davis alias Motombo Umbokko OS, Rosenhof 5.4. Frau Jahnke hat eingeladen – ma’ gucken wer kommt OS, OsnabrückHalle 6.4. Fips Asmussen OS, Rosenhof 11.4. Riverdance – Das Original BI, Stadthalle 11.4. Cindy aus Marzahn OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance BI, Stadthalle 11.4. Paul Panzer Lingen, EmslandArena 12.4. Jürgen Becker Rheine, Stadthalle 25.4. Johann König Ibbenbüren, Bürgerhaus 26.4. Ass-Dur MS, Aula am Aasee 27.4. Der Tod MS, Pension Schmidt 29.4. PussyTerror-Tour mit Carolin Kebekus Rheine, Stadthalle 30.4. All You Need Is Love – Das Beatles Musical BI, Stadthalle 3.5. Tobias Mann Telgte, Bürgerhaus 11.5. Patric Heizmann OS, Haus der Jugend 13.5. Karl Dall – Der Opa OS, Rosenhof 20.5. Dr. Eckart von Hirschhausen Lingen, EmslandArena 21.5. Quidam – Cirque Du Soleil (bis 25.5.) Hannover, TUI Arena 29.5. Bülent Ceylan BI, Seidensticker Halle

1.4. Robert Gwisdek a.k.a. Käptn Peng OS, Lagerhalle 3.4. Bauer und Becher OS, Lagerhalle 19.4. Wortspiel Extrem Live – Fabian von Wegen & Mitch Miller & 12 Meter Hase OS, Westwerk 21.5. Roger Willemsen OS, Lagerhalle 22.5. Kathrin Bauerfeind OS, Lagerhalle 23.5. Sabine Heinrich OS, Lagerhalle 25.10. Lars Amend OS, Haus der Jugend 20.11. Max Moor OS, Haus der Jugend

Cindy aus Marzahn

P Ilka Bessin, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Cindy aus Marzahn, wollte eine Prinzessin sein, hat auf ihren Prinz gewartet und gibt jetzt Lebenshilfe. Unter dem Motto „Pink is bjutiful“ verteilt die Komikerin mit typisch Berliner Schnauze Ratschläge an das am Leben verzweifelnde Publikum. Nach zahlreichen moderatorischen Tätigkeiten für das deutsche Fernsehen zeigt Cindy, dass sie es auch solo noch drauf hat. 11.4., Osnabrückhalle Tickets: www.osnabrueckhalle.de

58 STADTBLATT 3.2014

KO N Z E R T E

Bela B & Smokestack Lightnin’ feat. Peta Devlin

P Der gebürtige Felsenheimer, vor allem bekannt als Mitglied der Ärzte, ist Punkrocker durch und durch. Oder? Mit der Nürnberger Country-Band Smokestack Lightnin’ jedenfalls wagt er einen Ausflug in Richtung Americana, einer Mischung aus Rhythm’n’Blues, 60s Soul, Country und Rock’n’Roll. Hinzugeholt hat er sich außerdem Peta Devlin, Mitglied der feministisch geprägten Band Hoo Doo Girl. Ein musikalisch explosives Dreieck. 5.5., Ringlokschuppen Bielefeld Tickets: www.ringlokschuppen.com

31.5. Christine Prayon OS, Lagerhalle 1.6. Bülent Ceylan Minden, KampaHalle 4.10. Torsten Sträter OS, Lagerhalle 4.10. Kaya Yanar Lingen, EmslandArena 9.10. Johann König BI, Stadthalle 9.10. Henning Schmidtke OS, Lagerhalle 10.10. Kay Ray OS, Rosenhof 10.10. Urban Priol BI, Rudolf-OetkerHalle 11.10. Ulan & Bator OS, Lagerhalle 25.10. Stephan Sulke OS, Lagerhalle 31.10. Volker Pispers OS, Lagerhalle 8.11. Titanic Boygroup Lingen, Centralkino 9.11. Titanic Boygroup OS, Rosenhof 12.11. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 14.11. 11 Freunde Lesereise Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 15.11. Martin Sonneborn MS, Aula am Aasee 17.11. Martin Sonneborn BI, Komödie 30.11. Gernot Hassknecht OS, Rosenhof 4.12. Johann König OS, OsnabrückHalle 8.12. Mario Barth (+9.12.) Lingen, EmslandArena 20.12. Max Uthoff MS, Aula am Aasee 18.1. Pfoten hoch! OS, Rosenhof 13.2. Atze Schröder MS, Halle Münsterland

1.4. Kampfar + Hate OS, Bastard Club 2.4. Bap OS, OsnabrückHalle 2.4. Joan As Police Woman BI, Forum 2.4. Johannes Falk OS, Glanz & Gloria 2.4. The bianca Story BI, Bunker Ulmenwall 4.4. Deadborn + Embedded + Spheron + Fleshworks OS, Bastard Club 4.4. Benefiz Konzert – KulturKaserne Limberg – Therapiezentrum, Safkan, Rosencrantz, Atomic Peat, Bulletride, Halfway Decent, OS, Rosenhof 4.4. Craobh Rua Venne, Gasthaus Linnenschmidt 5.4. The Bar At Buena Vista BI, Rudolf-Oetker-Halle 5.4. Pothead BI, Forum 5.4. David P. Stevens Group Minden, Jazz-Club 5.4. Kissin’ Time (a tribute to Kiss) OS, Rosenhof 5.4. Broom Bezzums OS, Lagerhalle Spitzboden 5.4. Gallon Drunk MS, Gleis 22 5.4. David P. Stevens Group MS, Hot Jazz Club 5.4. Cover-Konzert: Tanztee OS, Ostbunker 5.4. Bury Tomorrow OS, Bastard Club 6.4. Santiano OS, OsnabrückHalle 6.4. Sportfreunde Stiller MS, MCC Halle Münsterland 6.4. Big Fox MS, Pension Schmidt 8.4. Gregory Porter MS, Kongresssaal 9.4. Gazpacho OS, Rosenhof 9.4. Martin & James BI, Bunker Ulmenwall 9.4. Andrea Schroeder & Band MS, Gleis 22 10.4. A Pony Named Olga OS, Bastard Club 10.4. Popsalon – OS.5 u.a. OK Kid, James Hersey, Max Prosa, Ahzumjot, Bilderbuch (bis 12.4.) – Go Go Berlin, S o h n, Friska Viljor, Anna Aaron, Messer, Marie Marie, Blaudzun, Xul Solar, OS, Kleine Freiheit 10.4. Grand Jam! Todd Sharpville OS, BlueNote 11.4. Hämatom OS, Bastard Club 12.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle 12.4. Big Ballermike + Intöxicated OS, Bastard Club 12.4. Devildriver Herford, X 12.4. Rakede MS, Gleis 22

12.4. Mo’ Blow Minden, Jazz-Club 13.4. Sweet OS, Rosenhof 13.4. The 1840s & Soda Fabric & The Gravel Tones & Buffalo Summer BI, Forum 14.4. Garda MS, Pension Schmidt 15.4. Crowbar OS, Bastard Club 15.4. We invented Paris MS, Gleis 22 15.4. Pascow Support: The Baboon Show, OS, Kleine Freiheit 16.4. Tex – Der Prophet MS, Sputnikhalle 16.4. Andreas Kümmert OS, Rosenhof 16.4. Judith Holofernes + Mama Rosin BI, Ringlokschuppen 16.4. Jungbluth + Trainwreck + Freiburg MS, Gleis 22 17.4. J.B.O. OS, Rosenhof 17.4. ASG + Ancients OS, Bastard Club 17.4. Tex – Der Prophet OS, Haus der Jugend

Katrin Bauerfeind

P ... hat ein Buch geschrieben. „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“, so der Titel – Geschichten vom schönen Scheitern. Die deutsche Moderatorin, bekannt geworden durch die Internet-TV-Sendung „Ehrensenf“, bekam 2009 sogar ein nach ihr benanntes Magazin: „Bauerfeind“ läuft seit fünf Jahren auf 3sat. Wenn man schon mit Harald Schmidt geschäkert hat, kann nur noch Gutes kommen? Das gilt es zu beweisen. 22.5., Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de

19.4. Samy Deluxe & DLX Band MS, Skaters Palace 19.4. Ambrose Akinmusire Quintet Minden, Jazz-Club 19.4. Grailknights OS, Bastard Club 20.4. Ski King + 9mm OS, Bastard Club 20.4. Samy Deluxe + Dlx Bnd BI, Ringlokschuppen 23.4. Halshug OS, substAnZ 23.4. John Paul Keith MS, Gleis 22 24.4. EF & Platonick Dive BI, Forum 24.4. Sexto Sol OS, Unikeller 24.4. Thomas Godoj OS, Kleine Freiheit 25.4. The Hooters OS, Rosenhof


The Hooters

P Die Indie-Band aus Philadelphia kann als Urgestein der Rockgeschichte bezeichet werden. Bereits 1980 begeisterten die fünf Musiker mit ihrer ungewöhnlichen Mischung aus Ska, Reggae und Rock’n’Roll die schnell wachsende Fangemeinde. Nach einer wohlverdienten Pause feierten die Künstler 2001 eine Wiedervereinigung und touren seitdem durchgängig. 25.4., Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os.de

25.4. Gregor Meyle BI, Bunker Ulmenwall 26.4. Monsters Of Liedermaching MS, Sputnikhalle 26.4. Ulita Knaus & Band Minden, Jazz-Club 26.4. Villa Lobos Duo OS, Lutherhaus 26.4. Paula MS, Gleis 22 26.4. Deathmetal-Konzert - Sudden Death, Reign Of Insanity, Isonomia, Axolotl, OS, Ostbunker 27.4. Subway To Sally OS, Halle Gartlage 27.4. The Murderburgers & The Neinteens OS, substAnZ 27.4. Maeckes OS, Rosenhof 27.4. Ron Carter Gronau, Ev. Stadtkirche 27.4. Ektomorf OS, Bastard Club 28.4. The Power Trio Gronau, Ev. Stadtkirche 29.4. Ja, Panik MS, Gleis 22 29.4. The Sonics OS, Rosenhof 29.4. Hundreds OS, Lagerhalle 29.4. Snarky Puppy + Samuel Jon Samuelsson Bigband Gronau, Bürgerhalle 30.4. Blues Pills OS, Bastard Club 30.4. The Kids MS, Gleis 22 30.4. Incognito + Jamal thomas Band Gronau, Bürgerhalle 30.4. Rantanplan OS, Westwerk 1.5. Saga OS, Rosenhof 1.5. Spyro Gyra + Shakatak Gronau, Bürgerhalle

2.5. Mothers Finest Gronau, Rock & Popmuseum 2.5. Maerzfeld OS, Rosenhof 2.5. King Khan + The Shrines MS, Gleis 22 3.5. Peter Gabriel Hannover, TUI Arena 3.5. Roger Cicero & Big Band + Jojo Effect Gronau, Bürgerhalle 3.5. Brand New OS, Kleine Freiheit 3.5. John Coffey OS, Bastard Club 5.5. Aidan Knight MS, Pension Schmidt 5.5. Bela B & Smokestack Lightnin’ feat. Peta Devlin BI, Ringlokschuppen 6.5. Banger Musik Tour – Farid Bang - Mit KC Rebel, Summer Cem, Majoe & Jasko, OS, Rosenhof 6.5. Atomic Suplex + Jackhammers MS, Gleis 22 7.5. Mustasch BI, Forum 7.5. Kakkmaddafakka OS, Rosenhof 7.5. Six60 MS, Gleis 22 8.5. Fiddler’s Green MS, Sputnikhalle 8.5. Knorkator OS, Rosenhof 8.5. Intergalactic Lovers OS, Kleine Freiheit 9.5. Fischer-Z OS, Rosenhof 9.5. Die Höhner Gronau, Bürgerhalle 9.5. 16. Venner Folk Frühling (bis 11.5.) Venne, Gasthaus Linnenschmidt 9.5. Big Daddy Kane (Legendary Juice Crew / Brooklyn) MS, Skaters Palace 9.5. 25 Jahre The Sentiments OS, Bastard Club 10.5. Sonny Vincent OS, Bastard Club 10.5. Death Hawks MS, Gleis 22 14.5. Annett Louisan OS, OsnabrückHalle 14.5. Mr. Irish Bastard + Special Guest: Damniam MS, Sputnikhalle 14.5. Future Islands + Ed Schrader’s Music Beat + Kristin Harting MS, Gleis 22 16.5. Stromae MS, Jovel 17.5. The Stanfields MS, Gleis 22 18.5. Luisa MS, Pension Schmidt

20.5. Solids BI, Forum 21.5. Sean Paul MS, MCC Halle Münsterland 22.5. Florian Weber OS, BlueNote 22.5. Shantel & Bucovina Club Orkestar OS, Bastard Club 22.5. BRNS OS, Kleine Freiheit 23.5. Motorpsycho BI, Forum 25.5. Al di Meola & Band OS, Theater am Domhof 25.5. 17 Hippies BI, Ringlokschuppen

Thomas Godoj

P Der aus Polen stammende und in Recklinghausen aufgewachsene Rockmusiker wird längst nicht mehr nur mit seinem DSDS-Sieg 2008 verbunden. Nachdem er sich vom RTL/Dieter Bohlen-Management trennte, startete Thomas erst richtig durch und bringt mittlerweile sein viertes Album auf den Markt – „Männer sind so“. In alter Tradition echter Rock’n’Roller kommen sein Sound und seine Texte rau und ehrlich daher, mal melancholisch, mal lustig - aber immer ganz er selbst. 24.4., Kleine Freiheit Tickets: www.kleinefreiheit.info

28.5. Bucharest BI, Forum 29.5. Robert Francis BI, Forum 30.5. NDR 2 Plaza Festival 2014 Sportfreunde Stiller, Amy Macdonald, Johannes Oerding, Passenger, Hannover, Expo Plaza 31.5. N-Joy Starshow - Freaky Like Me, Glow, Outrun The Sun, One Life, Hannover, Expo-Plaza 4.6. Kings of Leon Hannover, Expo Plaza 5.6. Grand Jam! Theresa Burnette OS, BlueNote 5.6. Mozes And The Firstborn MS, Gleis 22 7.6. Rotfront BI, Forum 8.6. Xavier Naidoo Hannover, Expo Plaza 11.6. Pippo Pollina Trio OS, Rosenhof 12.6. The Crüxshadows BI, Forum 21.6. Toxoplasma OS, Bastard Club 3.7. Tito Larriva BI, Bunker Ulmenwall 10.7. Downset OS, Bastard Club 15.7. Bob Wayne OS, Bastard Club 18.7. Abifestival 2014 (+19.7.) Lingen, Festivalgelände 10.8. James Blunt Halle, Gerry-WeberStadion 13.8. Beatsteaks OS, Rosenhof 6.9. Percy & The Gaolbirds BI, Forum 17.9. Joel R.L. Phelps & The Downer Trio BI, Forum 30.9. Kollegah OS, Rosenhof 2.10. Stahlmann OS, Bastard Club 10.10. Jazzkantine OS, Lagerhalle 11.10. Jan Delay & Disko No. 1 Lingen, EmslandArena 12.10. Jan Delay & Disko No. 1 Hannover, Swiss Life Hall 16.10. Roger Cicero + Big Band BI, Stadthalle 17.10. Roger Cicero + Big Band Hannover, Swiss Life Hall 17.10. Emil Bulls OS, Rosenhof 18.10. Eisenpimmel OS, Bastard Club 23.10. Ulla Meinecke & Band OS, Rosenhof 25.10. Kissin Dynamite OS, Bastard Club 29.10. Foreigner OS, OsnabrückHalle 29.10. Rockstah OS, Kleine Freiheit 30.10. Roger Cicero & Big Band Lingen, EmslandArena 1.11. Good Old Boys BI, Forum 8.11. Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard MS, MCC Halle Münsterland 19.11. Voca People OS, OsnabrückHalle 21.11. Manfred Mann’s Earth Band Rheine, Stadthalle 23.11. Voca People BI, Stadthalle 23.11. Beatsteaks BI, Seidensticker Halle 24.11. Elton John Hannover, TUI Arena 2.12. Revolverheld Lingen, EmslandArena 7.12. Voca People MS, MCC Halle Münsterland 9.12. Beatsteaks MS, MCC Halle Münsterland 11.12. Klaus Hoffmann & Band BI, Rudolf-Oetker-Halle 21.12. The Ten Tenors Lingen, EmslandArena 16.1. Echoes OS, Rosenhof 14.2. Sido Lingen, EmslandArena

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Freie Zauberstäbe für alle!

intern & interna

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nser Titelmodell heißt Janine Frohloff. Sie studiert an der Uni Germanistik und Kosmetologie und wohnt seit einem Jahr in Osnabrück. Da sie relativ neu in der Stadt ist, war sie beim Foto-Shooting (u. a. in der Altstadt) ganz begeistert davon, wie viele schöne Ecken Osnabrück hat. Das Fahrrad, mit dem Janine zu sehen ist, ist ein frühlingsbuntes Hollandrad von Pegasus – das uns vom Zweiradhaus Dependahl zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank. or ein paar Tagen klingelt es bei uns, gut, ist nichts Besonderes, aber was steht Minuten später bei uns in der Küche? Ein kleiner Berg Cupcakes von Kap Kajk. Als Dankeschön für einen Artikel bei uns. Hmmmm, lecker... Ein Dank, für den wiederum wir uns bedanken. Am nächsten Tag war alles vertilgt.

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n unserer Februar-Ausgabe haben wir („Einmal Sahara und zurück“) über den innerdeutschen Fernbuslinien-Boom berichtet, der auch Osnabrück erfasst hat. Kaum war die Ausgabe erschienen, da war neben MeinFernbus und FlixBus schon die nächste Linie am Start: ADAC und Deutsche Post fahren auf der Strecke Hamburg – Nordrhein-Westfalen zweimal täglich Osnabrück an. Wir protokollieren weiter... mmer mal wieder zieht es unsere Redakteure und Autoren hinaus in die weite Welt. Gerade ist Carolin Rupp dran. Sie lebt und arbeitet für mehrere Monate in Malaga, Spanien. Neulich, am Telefon, machte sie uns alle neidisch: „Ist schon richtig warm hier.“ Fragt sich nur, ob es in Malaga auch Malaga-Eis gibt.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Franziska Ahnert, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, Günther Frank, Livia Frevert, Michaela Sindermann, Thorsten Peistrup, Jana Tubbesing Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2014 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das APRIL STADTBLATT erscheint am Freitag, den 28.3.2014 Redaktionsschluss Do. 13.3.2014


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Stadtblatt 2014 03  

Das Osnabrück Magazin, März 2014

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