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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 418 11/2013 € 2,00

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Willkommen im Kiez ÜBERZEUGUNGSTÄTER Mit Zivilcourage gegen Rechtsextremismus

„WIR MÜSSEN INNOVATIV SEIN“

Interview mit Neu-OB Wolfgang Griesert

VON NULL AUF 850

StadtTeilAuto fährt rasant davon

DAS WIRD LUSTIG

Kabarett- und Comedy-Herbst XXL

Schnalli, Bibi & ihr neuer Sound für die Hasestraße


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november 2013

Auf der Bühne. Vasna Aguilar ist Tänzerin am Theater Osnabrück und demnächst in „Sacre“ zu sehen. Sie schätzt die intensive Arbeit der Compagnie. Seite 5.

Am Markt. Die sanierte OsnabrückHalle begeistert die Besucher. Und die neue EmslandArena lockt mit Namen wie Fettes Brot oder James Blunt. Seite 16.

4 leute

Janine Schevemann – Psychologische Beraterin Vasna Aguilar – Tänzerin Lydia Scheer – Modeverkäuferin

6 aufgefallen

Runde Sache. Wie Felix Finger und Marcel Führer den Tischfußball revolutionieren wollen.

10 interview

„Wir müssen innovativ sein“. Fragen an Osnabrücks neuen Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

12 titel

Willkommen im Kiez. Schnalli vom Bastard Club und Bibi von Shock Records sorgen für neues (Geschäfts-)Leben in der Hasestraße.

16 unterhaltung

Mission erfolgreich. Neustart für die OsnabrückHalle und Start für die EmslandArena.

18 überzeugungstäter

Titelstory. Aufbruchstimmung in der Hasestraße. Können Schnalli und Bibi der darbenden Einkaufsstraße neue Impulse für ein Szeneviertel geben? Seite 12.

intro

Generation Maske. Was steckt hinter dem Versteckspiel von Genetikk oder Lance Butters?

Noch mal nachdenken

32 nachtaktiv/events Abtanzen im November

34 bühne

Das wird lustig. Doppelschlag aus Kabarett-Festival und Kabarett-Meisterschaft.

36 kunst

Heiter bis wolkig. Ein Rundgang über die Projektionsbiennale „lichtsicht4“.

38 kino

Leg dich nicht mit Maggie an. „Malavita – The Family“ ist eine ganz besondere Gangsterkomödie.

42 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

Von Null auf 850? Das StadtTeilAuto braust mit seinen Carsharing-Angeboten in die Zukunft.

64 kleinanzeigen

Süchtige Gesellschaft. Wie Kinder mit ihren suchtkranken Eltern am besten leben und klarkommen können.

23 ortstermin

1,65 Meter und doch ganz groß. Der SongwriterSlam in der Lagerhalle wird zur Talentschmiede.

Im November. Dieser Monat steht traditionell im Zeichen des Kabarett-Festivals. Dieses Jahr gibt es aber sogar noch eine Kabarett-Bundesliga. Seite 34.

Gastro & Nightlife-News

26 musik

45 wer wo was

22 familiensache

Im Rathaus. Wolfgang Griesert (CDU) ist Osnabrücks neuer Oberbürgermeister. Für seine Amtszeit nimmt er sich vor, bürgernah und innovativ zu sein. Seite 10.

24 what’s up

„Einfach notwendig!“ Vier Menschen mit Zivilcourage, die sich gegen Rechtsradikalismus engagieren.

20 umwelt TITELFOTO: MAIK REISHAUS

Am Tisch. Marcel Führer und Felix Finger haben den ersten Tisch-Kicker entworfen, bei dem sich die Spieler umstellen lassen. Sogar während des Spiels. Seite 6.

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-30.11.2013 Die bunte Wiese der Leserwünsche

66 klick

Wann: 12.10.2013 Wo: Haus der Jugend Was geht ab: Breakdance Wettbewerb Wir fragen: Wozu tanzt ihr am liebsten?

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snabrück hat einen neuen Oberbürgermeister: Wolfgang Griesert, CDU. Ende Oktober wurde er vom Rat vereidigt. Zuvor musste der neue OB in eine Stichwahl mit der Gegenkandidatin Birgit Bornemann (SPD) – 14 Tage nach der offiziellen OB-Wahl am 22.9. Hatten da noch 67,8 Prozent der Osnabrück einen der sechs Kandidaten gewählt, waren es in der Stichwahl ,nur‘ noch 41,7 Prozent. Also runter von 53.000 Wählern auf 39.000. Die Stichwahl hat keine Fans, selbst eingefleischte Demokraten murrten ob des zweiten Gangs ins Wahlbüro. Vielleicht sollte man dieses Verfahren überdenken – der amtierende Innenminister Niedersachens (auch wenn die SPD die Stichwahl eingeführt hat) könnte sich dafür stark machen ... Für Wolfgang Griesert, der in beiden Wahlen die meisten Stimmen erhielt, beginnt jetzt eine Amtszeit von acht Jahren. Was er vorhat, verrät er im Interview auf Seite 10. Lesen Sie bitte auch den Artikel unseres Redakteurs Harff-Peter Schönherr auf Seite 18. Er hat vier junge Menschen getroffen, die täglich im Engagement gegen Rechts aktiv sind. Eine davon: Aljona Avilova. Die GermanistikStudentin aus der Ukraine arbeitet zurzeit freiwillig im ehemaligen Gestapo-Arbeitserziehungslager in Ohrbeck. Und sagt: „Den Faschismus aus den Köpfen zu vertreiben, dafür müssen wir kämpfen.“ Bis bald Mario Schwegmann

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leute

Eine Stylistin stellt ihr Leben völlig auf den Kopf: Janine Schevemann will Menschen helfen, die in Krisen stecken.

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Janine Schevemann: Psychologische Beraterin zwischen Salon und Sofa

ie hat ein Faible für knallbunte Turnschuhe, lacht gern, mag Musik aller Art, ist eine leidenschaftliche Läuferin, hasst Statussymbole, Oberflächlichkeit und Egoismus. Kinder findet Janine Schevemann „richtig toll“: „Sie sind einfach so offen für alles!“ Außerdem liebt die junge Bad Iburgerin auch Möbel im englischen Vintage-Stil. Ein paar Schätze davon stehen in ihrer gemütlichen Wohnung. Vom Balkon aus gerät man mit Blick auf das Schloss und unendliches Grün leicht ins Träumen, kann abschalten vom rauen Alltag, die Seele auftanken. Die Seele – und alles, was damit zu tun hat – liegt Janine Schevemann am Herzen. Bislang war der Schwerpunkt ihres beruflichen Lebens zwar das Stylen, in einem Friseur-Salon in Osnabrück. „Sich das Leben schön zu machen, sich gut zu fühlen, dazu gehört seit ewigen Zeiten gutes Aussehen.“ Doch jetzt fährt sie in Sachen „Seele“ und „sich gut fühlen“ quasi zweigleisig. Sie ist auch Psychologische Beraterin, hat gerade ihr Examen in der Tasche und feste Vorstellungen: Sie will Menschen helfen, die in Krisen stecken, die seelische Nöte haben. „Ich wünsche mir, dass es viel mehr psychologische Beratung gibt, dann verfestigen sich Probleme gar nicht so, werden nicht zu einem Alb-

Mein Osnabrück Lydia Scheer, 21 Verkäuferin bei Vero Moda Hier wohne ich: In Lotte, Büren. Das macht mir als Vekäuferin Spaß: Das Beraten der Kunden. Hier blühe ich besonders auf, da der Kontakt zu den Kunden Leben in meine Arbeit bringt. Hier bin ich gerne am Wochenende: Am liebsten gehe ich mit meinen Mädels in das Neo und in das Virage. Hier treibe ich am liebsten Sport: Im Benefit an der Pagenstecherstraße. Da lernen Sportbegeisterte auch immer neue Gleichgesinnte kennen und so macht es immer doppelt Spaß den Körper zu stählen. Hier shoppe ich am liebsten: Ganz klar im Vero Moda. Hier bekomme ich ja auch durch meinen Job immer alles direkt mit. 4

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Der Stil hier ist klasse! Sonst gehe ich auch gerne zu H&M. Das beste Heißgetränk für kühle Herbsttage: Die weiße Schokolade mit Sahne vom McCafé wärmt Herz und Seele auf. Danach fühle ich mich immer besser. Wenn es regnet, findet man mich ... im Nettebad mit Freunden. Durch die tollen Rutschen und das Ambiente kommt auch bei verregneten Tagen Sommerfeeling auf! Sonst bin auch gerne zuhause auf der Couch mit beiden Füßen hoch und einem schwarzen Tee in den Händen. Wenn ich dann noch eine schöne Komödie gucke, dürfte es jeden Tag regnen. An Osnabrück mag ich besonders: die Innenstadt und die Diskotheken. Selbst in der Woche kann man ausgehen und es gibt immer genug Auswahl an Bars – für jeden Geschmack ist etwas dabei. CAROLIN RUPP

traum“, erklärt sie auf ihrem „Sofa“. Die zierliche Frau mit den großen, braunen Augen hat selbst schon vieles in ihrem Leben erlebt, daraus gelernt, sich entwickelt und ihre Schlüsse gezogen. Sie weiß, wovon sie spricht. Alles verläuft zunächst glatt: Liebevolles Elternhaus, Ausbildung, Beruf, Heirat, 2007 wird Sohn Phil geboren. Doch dann kommt ein Bruch. Auch bei ihrer Arbeit merkt sie mehr und mehr: Es geht nicht nur um das Äußere, was Menschen für den Moment glücklich oder traurig macht.

Was ist Ihr Lebensspruch? Ein Satz von Fritz Perls, dem Entdecker der Gestalttherapie: „Ich bin ich und du bist du!“ Das bedeutet? „Ich bin nicht für deine Bedürfnisse zuständig, jeder muss sich sein Leben selber schön machen!“ Sie mögen Katharine Hepburn ... Die hat mal gesagt: „Wenn du dich immer an Regeln hältst, verpasst du eine Menge Spaß“. Stimmt, finde ich.

Vieles sitzt viel tiefer. Manche Kunden schütten ihr das Herz aus, vertrauen sich ihr an. Janine Schewemann hört zu und denkt sich: „Ich müsste eigentlich viel fundierter helfen!“ Auch, weil es ihr selbst dabei besser geht, stellt die junge Stylistin ihr berufliches Leben völlig auf den Kopf. Sie absolviert ein Fernstudium zum „Psychologischen Berater“ und ist gerade dabei, die Zusatzqualifikation zur Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz (HPG) zu absolvieren. Unter dem Motto: „Ich glaub`, wir müssen mal reden“ bietet Janine Schevemann Gesprächsberatungen an. BARBARA RAMA FOTO: JACOB MASON

FOTO: MICHAEL WORTMANN

Ich glaub’, wir müssen reden!


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Vasna Aguilar Tänzerin im Theater Osnabrück

FOTO: CAROLIN RUPP

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Fragen an ... Vasna Aguilar: „Ehrlich gesagt lebe ich gerade meinen Traum“

t t a b a R 20 % inge raur auf alle T

STADTBLATT: Du bist Profitänzerin. Was genau tanzt Du? VASNA AGUILAR: Es nennt sich „Contemporary Dance“, also zeitgenössisches Tanzen. Wir tanzen hauptsächlich in Socken oder barfuß, im Gegensatz zum klassischen Tanz, in dem Spitzenschuhe getragen werden. Wir improvisieren auch viel, aber nutzen die Kenntnis der Klassik – das ist Voraussetzung. Beim Warm-Up zum Beispiel – es ist sehr strukturiert und nutzt das, was der klassische Tanz zu bieten hat. STADTBLATT: Du hast dieses Jahr beim „Spieltriebe 5“ mitgetanzt. Wie liefs? VASNA AGUILAR: Es ist super angekommen und hat total Spaß gemacht – eine ganz neue Erfahrung. Das Publikum hat uns nämlich von oben gesehen. Wenn die Tänzer dann die Arme strecken, haben die Zuschauer eine ganz andere Perspektive als wenn sie vor uns sitzen würden. Die „Spieltriebe 5“ waren ohnehin spannend, da wir verschiedene Locations hatten. Das war ein ganz neues Tanzgefühl und eine Herausforderung. STADTBLATT: Wie bist Du auf Osnabrück gekommen? VASNA AGUILAR: Die Stelle war ausgeschrieben und mir gefielen die Projekte des Theaters. Also habe ich vorgetanzt und bin zu meiner Überraschung genommen worden. Es waren wirklich

viele gute Tänzer dabei und die Konkurrenz ist hart. Ich bin sehr froh hier zu sein und habe mich schon gut in Osnabrück eingelebt. Es ist etwas ruhig, aber durch die vielen Projekte hier bleibt es immer spannend. STADTBLATT: Seit wann bist Du dabei? VASNA AGUILAR: Seit August 2012. Angefangen hat es mit dem Stück „Incanto“. Alle zehn Tänzer waren damals neu. STADTBLATT: Wie war diese Erfahrung für euch? VASNA AGUILAR: Wir haben ein ruhiges Stück getanzt, daher war die Gruppe sich sehr nahe. Wir mussten uns erst einmal kennenlernen und lernen uns zu spüren. Es ist intim, aber eine andere Art von intim. STADTBLATT: Wie ist Deine Gruppe? VASNA AGUILAR: Jeder von uns unterscheidet sich vom Anderen und hat eine eigene Persönlichkeit, die sich beim Tanzen widerspiegelt. Wir haben viel „Partnering“, also Heben, Stützen und miteinander Tanzen. Wir haben teilweise eigene Projekte, aber auch Produktionen mit den Schauspielern, Sängern oder dem Orchester. Da kommen alle Sparten zusammen und das ist toll! STADTBLATT: Wie Dein Name verrät, hast du eine internationale Familie. Wo ist Deine eigentliche Heimat? VASNA AGUILAR: Mein Vater ist Mexi-

kaner, aber geboren und aufgewachsen bin ich in Bern. Mit 15 Jahren ging es dann nach Hamburg, dort habe ich eine Ausbildung als Tänzerin gemacht. STADTBLATT: Wie sieht Dein Tanzalltag aus? VASNA AGUILAR: Es geht um 10 Uhr los, für eineinhalb Stunden mit einem klassischen Warm-Up. Jeden Tag müssen wir zu 100 Prozent „da“, also immer aufmerksam, sein und unser Bestes geben. Was meinen Alltag ausmacht, ist definitiv die körperliche Leistung. Nach dem Warm-Up geht es weiter mit dem aktuellen Projekt ... STADTBLATT: Welchem? VASNA AGUILAR: Wir machen momentan ein Projekt mit der Tanz Company vom Theater in Bielefeld. Das Stück heißt „Le Sacre du Printemps“ und hat am 9.11. in Osnabrück Premiere. Es ist außergewöhnlich und rhythmisch. Es macht Spaß, solche Projekte zu machen, da wir nun regelmäßig nach Bielefeld pendeln. STADTBLATT: Was ist Dein Traum für die Zukunft? VASNA AGUILAR: Ehrlich gesagt lebe ich gerade meinen Traum. Aber als Tänzerin ist man nie fertig. Es gibt immer eine neue Herausforderung und wer weiß, wo mich meine Reise hinführt. INTERVIEW: CAROLIN RUPP

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FOTO: SEBASTIAN KLAUS

aufgefallen

Taktische Revolution? Marcel Führer (re.) bei der Arbeit

Runde Sache Setzen auf Austauschspieler: Wie zwei Osnabrücker den Tischfußball revolutionieren wollen.

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b 4-4-2 oder 3-6-1: Anfang September kam er in den Handel. Der erste Tisch-Kicker, bei dem sich die Spieler umstellen lassen. Und das sogar während des Spiels. Ein Klick und der Spieler ist ab. Erfunden haben den sogenannten Live-Kicker zwei Osnabrücker. Was

mit einer Schnapsidee der Werbefachleute Marcel Führer und Felix Finger begann, könnte schon bald den Tischfußball revolutionieren. Die Idee kam den beiden bei einem Spiel im Bremer Weserstadion vor vier Jahren. Aber nicht etwa beim müden Kick auf dem Rasen, denn an Werders

Gegner von damals können sie sich nicht einmal mehr erinnern. Stattdessen beim Kickern danach in den Katakomben des Stadions. Beim Versuch Spielsituationen aus dem gerade beendeten Spiel nachzuahmen, wurde ihnen das erste Mal bewusst, wie statisch doch so ein Tischkicker ist. Drei Stürmer, dazu fünf Mittelfeldspieler auf einer Linie und nur zwei einsame Abwehrrecken hinten drin. Da Werder aber nur mit einer Spitze spielt und zwei defensive Mittelfeldspieler aufbietet, war ein Nachspielen der Partie zum Scheitern verurteilt. Ein neuer Ki-

cker musste her. „Hauptsächlich ging es uns um eine dynamischere Spielführung“, so Marcel Führer. Der Plan war da – was fehlte, war die Zeit. Erst drei Jahre später machte man sich an die Umsetzung. Ein herkömmlicher Tisch-Kicker wurde gekauft, Hammer, Säge und Bohrmaschine aus dem Keller geholt. Trotz vier linker Hände war der Prototyp ihres Live-Kickers schließlich fertig. Der Clou dabei: der spezielle KlickMechanismus, mit der sich die Spieler in wenigen Sekunden austauschen lassen. Freunde wurden eingeladen, Turniere gespielt, Spaß gehabt. Vom Letzteren sogar so viel, dass viele Freunde die beiden baten, ihnen doch auch so einen Kicker zu bauen. Das Ganze also noch einmal machen? Warum dann nicht gleich richtig, im großen Stil? Den Probelauf gab es dann 2012 auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, wo ihr Live-Kicker prompt eine Nominierung für den Toy-Award abräumte. Motivation genug, die Großproduktion einzuleiten. Auf eigene Kosten lassen sie die Tische in Hongkong herstellen. 12.000 Stück sollen es pro Jahr sein. Drei Ballvarianten, von weich bis hart. Die Trikots sind am Anfang noch zweifarbig: weiß und gelb. Deutschland gegen Brasilien. Und an Ideen für eine Erweiterung mangelt es Erfinder Marcel Führer nicht: „Wenn ein Spieler ,durchdreht’, könnte man ihm die rote Karte zeigen und ihn abmontieren“. Mit einigen Bundesliga-Vereinen befinden sich Führer und Finger schon in Verhandlungen, denn schon bald soll es Spieler für alle großen deutschen Klubs geben. Aber anfangen wollen die beiden natürlich mit dem VfL Osnabrück. SEBASTIAN KLAUS

Warum die Stiftung „Lebendige Stadt“ Osnabrücks Schmutzecken aufhübscht.

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snabrücks Bahnunterführungen? Viele sind das pure Grauen. Müll und Taubendreck, Düsterkeit und Grafitti, Gestank nach Kotze und Urin. Bis auf die Unterführungen Bohmter und Buersche Straße. Mit ihnen hat die Stadt am „Illuminationsprogramm“ der Hamburger Stiftung „Lebendige Stadt“ teilgenommen. 50.000 Euro Förderung kamen dabei heraus. Ein bisschen Farbe, ein paar LEDs – fertig. Alles gut also? Nicht ganz. Denn wer steckt hinter der „Lebendigen Stadt“? Alexander Otto – er ist ihr Kuratoriumsvorsitzender. Und wer ist Alexander Otto? Vorsitzender der Geschäfts6

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führung der Hamburger ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG – schon lange bemüht, am Neumarkt ein neues Einkaufscenter zu bauen. Merkwürdiger Beigeschmack, oder? Die Kölner Initiative für Transparenz und Demokratie LobbyControl: Die Stiftung diene der ECE „zur Image- und Kontaktpflege“. Was steckt also dahinter, wenn die „Lebendige Stadt“ Osnabrück lobt: „hohe Anerkennung für Brückenillumination“? Ein Versuch, sich Wohlwollen zu kaufen? Und noch etwas irritiert. Denn die Bahnbrücke Buersche Straße ist gleich zweifach kein Ruhmesblatt für die Stadt. Wesentlicher Bestandteil der Unterführungsverschönerung war schließlich Anfang 2013 die FigurenInstallation „Unter Brücken“ des Osnabrücker Künstlers Klaus Kijak. Sie sollte die Vorversion „Schattenrisse“

FOTO: KLAAS KIJAK

Es werde Licht!

Vor der Zerstörung: Klaus Kijaks: „Unter Brücken“ von 1985 ersetzen. Nur: drei Monate danach wurden Teile von „Unter Brücken“ zerstört. Kijak: „Danach hingen teils nur noch Bruchstücke an den Schrauben.“ Am Ende ließ die Stadt „Unter Brücken“ komplett entfernen. Auch die unbeschädigten Figuren. Kijak: „Angeblich, um sie zu schützen. Aber nennenswert geäußert hat sich die Stadt dazu mir gegenüber nie. Viel-

leicht hat es sie einfach nicht interessiert. Ein Verhalten das sprechend ist für das Nichtengagement der Stadt für Kunst im öffentlichen Raum.“ Ob Kijak, der auch für die Bohmter Straße schon ein Kunstobjekt geplant hatte, „Unter Brücken“ ersetzt? „Eigentlich sollte man.“ Fragt sich nur wer’s bezahlt. Eins ist klar: Otto wohl nicht. HARFF-PETER SCHÖNHERR


sie + er

Unternehmen Lebensqualität

Lieblingsserie Von Nina Bartholomaeus und Mario Schwegmann

Flott zum Flieger!

Ich habe eigentlich immer nur eine absolute Lieblingsserie zurzeit. Die wechselt regelmäßig, ist aber immer so wichtig, dass es einer mittleren Katastrophe gleichkommt, auch nur eine Folge zu verpassen. Früher war ich Hardcore-Mac-GyverFan und habe fast jeden Nachmittag mitgefiebert, was man mit Hilfe eines Taschenmessers aus Klebeband alles bauen kann. Später habe ich dann zur Entspannung nach einem langen Tag an der Uni immer ‚meine’ Daily Soap geguckt. Wurde nach dem Studium aber zu zeitintensiv. Also bin ich über „Navy CIS“ irgendwann bei „Grey’s Anatomy“ gelandet. Leider habe ich die Serie erst während der dritten Staffel entdeckt. Aber zum Glück gibt’s ja DVDs, da wird man dann auch gleich etwas entspannter, was die verpassten Folgen angeht.

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Meine Lieblingsserie ist die beste TV-Serie überhaupt: „King of Queens“. Ich habe alle DVDs und jede Folge geschätzt hundert Mal gesehen. Warum ich die Serie so liebe? Weil sie die wahrhaftigste Serie aller Zeiten ist zum Thema „Männer, die mit einer Frau zusammen leben“. Wer nicht im Bilde ist: Hauptfigur Doug lebt zusammen mit seiner Frau Carrie und seinem Schwiegervater Arthur (der eigentlich so etwas wie ein kleines Kind ist). Die Serie hat praktisch für jede Lebenslage eine Folge zur Hand. Die Planung des gemeinsamen Urlaubs? Der Mann will sich ein Motorrad kaufen, was die Frau aber für zu gefährlich hält? Die neue beste Freundin der eigenen Frau nervt und Mann will sie loswerden? „King Of Queens“ sagt, wo es lang geht.

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Dienstag, Möserstraße, Pizzeria da Franco, 13 Uhr. Eigentlich müsste hier jetzt der Teufel los sein: Sonderangebotstag! Aber der Teufel ist nebenan. Es ist ein Abrissbagger. Seine Hölle: Staubwolken, Abgasschwaden, Maschinenlärm. Metall kreischt auf Metall, Mauerbrocken donnern in den Schutt. Seit dem Sommer geht das schon so. Da Francos Straßenverkaufsfenster ist geschlossen. Kommt ja auch keiner mehr. Nur eine Sackgasse führt hierher, hinter Bauzäune und Container. Mario Pais, den sonst kein noch so großer Mittagsandrang aus der Ruhe bringt, ist besorgt: „Wir wollen das durchhalten. Aber das ist natürlich ein gewaltiger Verlust.“ Der Neubau? Er steht erst in frühestens einem Jahr. Carmen Migueis, die mit Pais das da Franco führt: „Dann wird hier gleich nebenan die Einfahrt einer Tiefgarage sein. Auch nicht gerade toll für Passanten.“ Pais: „Den ganzen Tag zittern die Wände. Wie bei einem Erdbeben.“ Gut, der Besitzer ist ihnen mit der Miete entgegengekommen. Aber für den Wegfall der Laufkundschaft entschädigt er, trotz Zusage, bisher nicht. Pais enttäuscht: „Traurig. Was soll man da tun?“ Monat für Monat verbucht er Verluste. Was aufbaut, sind allein die Stammkunden. Gerade kommt wieder einer rein, seine Pizza abholen. „Tag, Mario!“ ruft er, und reckt den Daumen hoch. „Alles gut?“ Pais winkt zurück. Nein, nicht alles gut. Aber da ist es dann doch wieder, ganz kurz, dieses Lächeln, das man so gut von ihm kennt.

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HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 11.2013

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aufgefallen

mach’s

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Jeder Grat geglättet? Vier Augen sehen mehr als zwei Und läuft und läuft und läuft...

Hirschkäferkunst Nie gewaschen Melanie Willnow ist Zahntechnikerin. Und macht Schmuck. Mit ihrem Mann. rsprünglich hatte Melanie Willnow von einer Lehre als Goldschmiedin geträumt. Als das nicht klappte, wurde sie Zahntechnikerin und lernte, perfekt Modelle zu fertigen. Das kommt ihr heute zugute. Denn sie nutzte ihre Elternzeit, um umzusatteln. „Ich dachte: Jetzt oder nie“, so Willnow. Schon vorher hatte sie ab und zu Schmuck gestaltet und verschenkt. Dabei kam die bewährte Arbeitsweise aus dem Dentallabor zum Einsatz: Für ihre Schmuckstücke fertigt Willnow von Hand eine Wachsform als Modell. Der Schmuck wird dann nach dem Prinzip der verlorenen Form aus Gold, Silber oder Edelstahl gegossen und an-

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Das Thiele-NeumannTheater geht mit Süßkinds „Kontrabass“ in die 20. Saison.

schließend von Hand nachgearbeitet. Die Sachen verkauft Willnow – im Team mit ihrem Mann Detlef – unter dem Lable Pala Unikata. Ein Kettenanhänger in HirschkäferForm ist nicht nur eines ihrer Lieblingsstücke, sie konnte über ihn auch so manchen spannenden Kontakt herstellen. Beispielsweise besitzt der Schauspieler Manuel Cortez inzwischen einen davon. Außerdem sind Enie van de Maiklokjes, die Schauspielerin und Sängerin Judith Hoersch, die neuseeländische Sängerin und Songwriterin Gin Wigmore sowie der Musiker Sven Gillert und seine Band Haudegen auf den Geschmack gekommen. Die Schmuckdesignerin arbeitet inzwischen nicht mehr an einem Klapptisch im Wohnzimmer, sondern baut zu Hause gerade eine Werkstatt mit Galerie an. CLAUDIA SARRAZIN

STADTBLATT: Der gelbschwarze Bademantel: Ist das eigentlich immer noch derselbe wie zu Anfang? HELMUT THIELE: Den hatte ich schon, als ich das Stück in Coburg spielte, seit 1985. STADTBLATT: Ist er nicht schon ganz morsch, vom vielen Waschen? HELMUT THIELE: Den wasche ich nie. Seit 28 Jahren. Würde ich das tun, wäre er sofort kaputt. Ab und zu nähe ich ihn mal. Und der Originalgürtel ist durch eine Kordel ersetzt. STADTBLATT: Auch der Kontrabass muss ganz schön was erlebt haben. HELMUT THIELE: Das geht. Erst habe ich

mir ja immer einen geliehen. Dann hat mir ein Fan aus Holland einen aus Sperrholz gebaut, für 500 Mark. Als der kaputtging, habe ich mir einen richtigen gekauft. Ziemlich teuer. STADTBLATT: Woran merkt man die Zeit, die vergeht? HELMUT THIELE: Ich kenne Leute, die haben das Stück gesehen, kurz bevor ihre Tochter geboren wurde. Die ist heute erwachsen. STADTBLATT: Sicher ist irgendwann mal eine Saite gerissen? HELMUT THIELE: Klar. Einmal kurz vor der Vorstellung, und ich hatte keinen Ersatz dabei. Da hab ich schnell im Theater angerufen und mir eine geschnorrt. Eines Abend ist sogar mal der komplette Hals des Basses abgeknickt. Das war in der Sperrholzzeit. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 22.11., Lagerhalle

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3 x 2 Tickets Horst Lichter

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Mit Songwriter und Produzent Guy Chambers (Robbie Williams) hat sie ihr Debütalbum aufgenommen, mit Elton John war sie auf Tournee – es läuft rund für die 23jährige mit der braunen Mähne. Jetzt stellt sie ihren Chanson-Noir-Pop bei uns vor (14.11., Lagerhalle). P Einsendeschluss: 10.11.

Unter den deutschen TV-Köchen ist er der Bodenständige. Keine Schickimicki-Gerichte, sondern leckere Hausmannskost. Live (21.11. OsnabrückHalle) erzählt die rheinische Frohnatur – während des Showkochens – gerne Anekdoten aus seinem Leben. Oder gibt Schnurrbarttipps. P Einsendeschluss: 10.11.

Das Duo ist einer der angesagtesten Acts der jüngeren HipHop-Szene. Im Haus der Jugend (21.11.) kann man sich davon ein Bild machen. Ihr Outfit mit den Masken erklären sie dahingehend, dass Genetikk nicht zwei Typen aus Saarbrücken sind, sondern Außerirdische. P Einsendeschluss: 10.11.

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VG plus Mord?

Wir hätten es ja ahnen können! Ein Buch, dass dieser Tage mit einem solch strengen Cover rauskommt, Farbfelder, Linien, muss von einem Osnabrücker sein. Wobei: die grafische Kühle hier hat gar nicht direkt mit Vordemberge-Gildewart zu tun, dessen regionaler Jubiläums-Overkill ja gottlob bald zu Ende ist, sondern mit Piet Mondrian, VGs weit größerem Bruder. Und Piet Mondrian ist hier natürlich? Genau, die Katze, die hier so biestig in die Kamera kuckt... Ein WirtschaftsDie Wirtschaft? Kriminell! krimi also, gerade ein paar Tage auf dem Markt. Schon der zweite von Beate Bößl. Wirtschaft? Krimi? Bößl, Juristin, Politologin, Journalistin, sitzt an der Quelle: sie arbeitet bei der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim: „Das hilft natürlich!“, lacht sie. „Aber die Handlung und Figuren entstehen natürlich bei mir im Kopf...“ Keine besonders kriminelle Region also. Bößl: „Geht bei mir ja auch eher gemütlich zu.“ Ihr Erstling heißt übrigens „Tiefgefroren“. Auch da ist ein Tier drauf – allerdings ein Nashorn. Und auch bei den Nachnamen der Opfer gibt es Parallelen: Eduard Kemp, Geschäftsführer eines Unternehmens für Tiefkühlkost, Hotelier Peter Kamp... Bößl: „Ist mir noch gar nicht aufgefallen. Vielleicht heißt der nächste ja Kimp oder Kump.“ Neu diesmal: der Schauplatz ist nicht anonym, sondern erkennbar Osnabrück. Also HARFF-PETER SCHÖNHERR doch eine kriminelle Region?

17.256!

Oft wird einem erst im Erwachsenenalter klar, dass die eigene Mutter goldrichtig lag. Wer hat nicht von ihr gehört: „Leg Dir rechtzeitig was für die Zukunft zurück.“ Wenn man sich dazu – wie bei der Altersvorsorge – noch viele Tausend Euro von „Vater Staat“ sichern kann, sollte die richtige Entscheidung auf der Hand liegen. Dagmar Lücke, Leiterin der Filiale Lüstringen der Sparkasse Osnabrück: „Es war noch nie so wichtig, für die eigene Zukunft vorzusorgen. Viele Menschen glauben, dass eine Zukunftsvorsorge für sie unerschwinglich ist. Dabei muss eine vernünftige Absicherung nicht teuer sein.“ Denn staatliche Fördermöglichkeiten wie zum Beispiel die Grundzulage, Kinderzulage, Extra-Zulage für bis 25jährige sowie Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse und auch Arbeitgeberbeteiligung ergänzen das eigene finanzielle Engagement. „So kann sich ein 35-jähriger verheirateter Familienva-

ter mit zwei Kindern 17.256,- € an Zulagen sichern“, ergänzt Lücke. Das Ganze ist natürlich vielschichtig. Daher ist das Know-how von Experten gefragt. „Wir beraten unsere Kunden persönlich mit ausgezeichneter Beratungskompetenz. Dass uns eine Jury aus hochkarätigen Fachleuten und unter Schirmherrschaft des Verbraucherschutzministeriums sogar die beste Beratung in ganz Deutschland bescheinigt, ist schon eine tolle Sache.“ www.sparkasse-osnabrueck.de

Erfolgsgeschiche ohne Happy End: Aus für das .space

Fehlender Support

Osnabrücks Kreativwirtschaft verliert ein wichtiges Netzwerk. Der CoworkingHotspot .space schließt. Gut zwei Jahre lang hat der .space den Begriff Coworking in der Region bekannt gemacht. In der Georgstraße wurde ein erstaunliches Netzwerk geschaffen und sich mit viel Engagement den Schlüsselthemen Innovation, Fachkräftebindung und Kreativwirtschaft gewidmet. Ob Google, das EMAF oder zahlreiche Branchenstammtische – der Coworking-Space beherbergte viele Gäste. Auch zahlreiche innovative Projekte wie zum Beispiel der Verband der Kreativwirtschaft k-quadrat, die neue Handwerkskammer der Softwareentwickler socramob oder der Kongress der Web-, IT- und Medienbranche innovate! wurden durch den .space begleitet und initiiert. Ebenso wie Forschungsprojekte mit der Hochschule Osnabrück und ein Coworking-Camp auf der Cebit 2013. Das ist nun Geschichte. Wolf Goertz, .space-Initiator und Gründer dazu: „Uns ist seit einiger Zeit klar, dass wir das .space nur mit übermäßigem ehrenamtlichem Engagement hätten weiter betreiben können. Wir haben Politik, Verwaltung und weitere Akteure der Stadt immer in alle Prozesse eingebunden, damit dieses ungeheure Potential für die Region weiter genutzt und vergrößert werden kann. Nun müssen wir jedoch leider die Konsequenzen aus wiederkehrenden Absichtsbekundungen ohne Ergebnisse ziehen.“ Für die Gründer und Initiatoren des .space wird es nun Zeit, ihre Energie in eigene Projekte zu investieren und das Projekt Coworking in andere Hände zu geben. Wolf Goertz hat zusammen mit einem weiteren Gesellschafter eine neue GmbH für Web- und App-Entwicklung gegründet (Netrocks). Julia Amelung, Gründerin des .space, ist neue Geschäftsführerin des Grafikdesign-Büros Hasegold. Die Suche nach selbst organisierten Nachfolgern, wie auch die Übergabe des Konzeptes in eine kommunale Trägerschaft, um die vielen erfolgreichen Projekte in der Stadt zu halten, blieb leider erfolglos. Sollten neue Akteure die Coworking-Idee wieder aufgreifen, stehen die .spaMARS ce-Macher mit ihren Erfahrungen gern zur Seite.

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Praktiker, Osnabrück Hannoversche Straße Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Neu in Nordhorn: Parkplatz Media Markt + XXXL Lutz

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interview

„Wir müssen innovativ sein“


P eine Hochzeitsgesellschaft Vor der Stadtwaage steht

mit Luftballons und Prosecco in der Hand. Ein paar Touristen schlendern in die Marienkirche. Ein ganz normaler Freitagmorgen auf dem Marktplatz. Nicht ganz. Im benachbarten Rathaus, im Zimmer des Oberbürgermeisters, sitzt ein neuer Chef hinter dem Schreibtisch. Wolfgang Griesert, 56 Jahre alt. Anfang Oktober hat er die Stichwahl gewonnen, zwei Wochen später wurde er vom Rat als Oberbürgermeister vereidigt. Sein neues Amt bereitet ihm sichtlich Freude. INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN FOTO UWE LEWANDOWSKI

STADTBLATT: Herr Oberbürgermeister, Sie haben nach dem ersten Wahltermin gesagt: „Jetzt machen wir weiter und dann rocken wir das Rathaus.“ Jetzt sind Sie im Rathaus – welche Rockmusik läuft denn? WOLFGANG GRIESERT: Das mit dem Rock war eine Anspielung auf meine Wahl zum Oberbürgermeisterkandidaten der CDU im März. STADTBLATT: Warum? WOLFGANG GRIESERT: Auch eine Stadtverwaltung braucht einen guten Groove. Rockmusik spiegelt das Lebensgefühl von Menschen – auch das der Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. Auch wenn ich durch meine frühere Tätigkeit als Stadtbaurat die Abläufe in der Verwaltung gut kenne, müssen wir uns doch fragen: Passt der Rhythmus? Stimmt der Takt? Erreichen wir das richtige Publikum? Rockmusik steht ja auch für ein Stück Innovation und Veränderung. STADTBLATT: Sie vertreten Osnabrück jetzt nach innen und außen. Was ist Ihrer Ansicht nach das Besondere dieser Stadt? WOLFGANG GRIESERT: Durch seine über 1200-jährige Geschichte ist Osnabrück einzigartig. Schon frühzeitig waren die Themen Toleranz und Frieden prägend. Heute steht Osnabrück für das Thema Frieden wie kaum eine andere Stadt in Deutschland – durch Bausteine wie den Friedenspreis, die Friedensgespräche, das Remarque Friedenszentrum oder interreligiöse Gespräche. Jetzt wollen wir dieses Niveau halten und das Friedens-Profil schärfen. Osnabrück sollte die Stadt sein, in der man sich – auch wissenschaftlich – mit dem Frieden in Europa auseinandersetzt. „Impulse für die Toleranz“ – dieses Motto gilt auch weiter. Das ist aber nicht Osnabrücks einziges Profil. STADTBLATT: Woran denken Sie noch? WOLFGANG GRIESERT: Osnabrück ist – zunehmend auch durch die beiden Hochschulen – eine sehr moderne und pulsierende Stadt. Wir müssen darüber nachdenken, wo die Zukunftsfelder für diese jungen Menschen liegen. Da spielt auch der Be-

reich Kreativwirtschaft eine Rolle – das Potenzial der Studierenden so zu nutzen, dass man sagt: Wir schaffen hier Freiräume und Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze. Wir haben als Stadt das Potenzial, dass die Studierenden hier leben und hier auch ihr Geld verdienen, was wiederum auch heißt, dass sie hier Steuern zahlen. STADTBLATT: Rund 25.000 Studierende sind zum Wintersemester eingeschrieben. Das ist auf dem Wohnungsmarkt deutlich zu spüren. WOLFGANG GRIESERT: Ich würde das Studentenwerk gerne unterstützen, wenn es darum geht, studentisches Wohnen so anzubieten, dass Studierende, die hier ihr Studium beginnen, nicht eine längere Zeit pendeln müssen. Oder gar nicht wissen, wo sie unterkommen. Die Stadt kann mit Grundstücken oder Planungsrecht unterstützen, wir sollten da innovativ sein. Man könnte auch über eine Art Wohnraum-Börse nachdenken. Dort wo ältere Mitbürger vielleicht allein in ihrer Wohnung leben und sich über soziale Kontakte freuen würden, da könnte eine Studentin oder ein Student in ein Zimmer einziehen. STADTBLATT: Sie haben die Kreativwirtschaft angesprochen, die auch am Limberg ein Zuhause gefunden hat. Was wird mittelfristig mit dem Kasernengelände passieren?

„Auch eine Stadtverwaltung braucht einen guten Groove.“ WOLFGANG GRIESERT: Wir reden hier über 70 Hektar, das ist eine Menge. Ich denke, dass wir mit der Eigentümerin, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, eine gute Nutzung erarbeiten werden – das war bislang in allen Punkten der Konversion so. Am Limberg sollte ein Mix entstehen aus Gewerbe, Sport, Dienstleistungen und Kreativem. Auch überregional wäre ein dortiger Sport-Schwerpunkt interessant – ich hoffe ja, dass der Lückenschluss A33/A1 in der Landesregierung nicht vergessen wird und im Bund die erforderliche Priorität erhält. STADTBLATT: Ein gutes Stichwort für das Thema Umwelt. Einer ihrer ersten Termine als neuer Oberbürgermeister war ein Besuch beim neuen Generalsekretär der DBU. Werden Sie in Ihrer Amtszeit die Umweltpolitik zur Chefsache machen? WOLFGANG GRIESERT: Es gibt ja den einstimmig vom Rat beschlossenen „Masterplan Klimaschutz“, mit der Perspektive, den CO2-Ausstoß bis 2050 um 95 Prozent zu reduzieren. Das ist weiterhin ein Hauptziel. Das bekommen wir aber nur in Kooperation mit den Nachbarn hin, insbesondere mit den Landkreisen, da die das Thema Windenergie darstellen können. Wir sind da in einer guten Kooperation mit dem Landkreis Osnabrück, dem Kreis Steinfurt und der Stadt Rheine. Auch Länder-übergreifend wird der Klimaschutz eine Rolle spielen. Ich hatte dazu gerade einen Termin mit den Oberbürgermeistern von Münster, Hengelo und Enschede, wo es um die Euregio-Zone ging. Beim Klimaschutz wird jede Stadt nach dem „Best practice“-Prinzip verfahren.

STADTBLATT: Mit welcher Maßnahme kommen

wir am weitesten? WOLFGANG GRIESERT: In Osnabrück setzten wir auf

energetische Optimierung von Gebäuden, also auf Energiebedarfsreduzierung. Und wir setzen auf Photovoltaik. Ziel ist es, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und möglichst viel Energie regenerativ herzustellen – und zwar so, dass sie sowohl für Industrie als auch für Privathaushalte bezahlbar bleibt. Daher begrüße ich ganz ausdrücklich Überlegungen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu überprüfen. STADTBLATT: Sie wohnen in Lüstringen – kommen Sie jetzt mit dem Rad ins Rathaus? WOLFGANG GRIESERT: Das leider nicht, aber ich überlege, für dienstliche Zwecke ein Elektro-Fahrrad anzuschaffen: für die kürzeren Strecken innerhalb von Osnabrück. STADTBLATT: Eines ihrer Hauptthemen im Wahlkampf waren die Kinder. Was werden Sie da angehen? Und wie steht’s mit den Jugendlichen? WOLFGANG GRIESERT: Wir müssen uns um alle kümmern, um die ganz Kleinen und die Jugendlichen. Kleinkinder müssen wir so früh wie möglich fördern und ihre Fähigkeiten entwickeln. Aber ihnen auch Freiräume geben. Ein Ziel in der Politik kann es sein, die Kitas beitragsfrei zu machen. Bei den weiterführenden Schulen schätze ich ein plurales Angebot. Jugendliche finden in den Jugendzentren Betreuung und Ansprechpartner, sie brauchen aber auch niedrigschwellige Angebote. STADTBLATT: Wie wünschen Sie sich die Zusammenarbeit mit dem Rat? WOLFGANG GRIESERT: Das Schöne ist, dass ich als Oberbürgermeister von den Bürgern direkt gewählt worden bin und sie mir die Aufgabe zutrauen, als Chef der Verwaltung mit dem Rat zusammen zu arbeiten und auch Konsens herzustellen. Das ist eine große Legitimation. Ich möchte die Stadt voran bringen. Manchmal fehlt vielleicht das Geld – aber der gute Wille ist kostenlos, und der sollte uns motivieren, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. STADTBLATT: Im Wahlkampf waren Sie sehr bürgernah, ansprechbar. Werden Sie das als Oberbürgermeister beibehalten? WOLFGANG GRIESERT: Ein direkt gewählter Oberbürgermeister kann gar nicht anders als bürgernah zu arbeiten. Unabhängig von den zufälligen Begegnungen, möchte ich eine OberbürgermeisterSprechstunde einführen. Und da ich in den vergangenen Monaten den Kontakt über die sozialen Netzwerke zu schätzen gelernt habe, werde ich als Oberbürgermeister auf Facebook präsent sein. STADTBLATT: Mögen Sie es eigentlich, wenn man Sie OB nennt? Oder lieber Oberbürgermeister? Oder Herr Griesert? WOLFGANG GRIESERT: Das ist mir im Grunde egal. Oberbürgermeister wird der Hauptverwaltungsbeamte in kreisfreien Städten genannt. Insofern ist damit eine Funktion und keine Person gemeint. STADTBLATT: Letzte Frage: Welches ist Ihr Lieblingssong von Christian Steiffens neuer CD „Arbeiter der Liebe“? WOLFGANG GRIESERT: Ich würde mich freuen, wenn Herr Steiffen gelegentlich ins Rathaus käme, um sie mir vorzustellen. STADTBLATT 11.2013 11


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Schnalli und Bibi: Bedienen 60jährige Pink Floyd-Hörer genauso wie 16jährige, die sich die neue Muse-Platte holen

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Willkommen im Kiez Aufbruchstimmung in der Hasestraße. Auslöser und Treiber sind die Szenegrößen Schnalli und Bibi, die mit „Shock Records & Coffee“ hier ihren Traum verwirklichen wollen. Werden sie, ähnlich wie in der Redlingerstraße geschehen, einem ins Hintertreffen geratenen Quartier neue Impulse geben können? Und: Wollen die anderen im Viertel mitziehen? Ein Stimmungsbericht. VON MALTE SCHIPPER | FOTOS MAIK REISHAUS, ROGER WITTE

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awkeye Pierce ist begeistert. „Erst ‘nen Kaffee und ‘ne Scheibe bei euch im Laden holen, dann ‘ne Pizza bei Michele und dann ins Kino... und dazwischen liegen nicht mal 100 Meter...“ Das schreibt er schon mal auf der Facebook-Seite von „Shock Records & Coffee“. Ab Ende November werden Schnalli vom „Bastard Club“ und Bibi von „Shock Records“ an der Ecke von Hase- und Mühlenstraße ihr neues Domizil betreiben. Bereits seit zwei Jahren arbeiten die Musikliebhaber an ihrem Traum: „Früher konnte man sich im Plattenladen gemütlich hinsetzen und die Platten in Ruhe anhören. Diese alte Schule wollen wir wieder beleben“, sagt Schnalli. Er kennt Bibi seit 20 Jahren: „Wenn du ihn und ‚Shock Records’ in der Stadt hast, brauchst du keinen zweiten Plattenladen!“ Aus eigener Erfahrung weiß er, dass es mit der Branche stetig bergab ging: „Ich habe meine Ausbildung in der Musikabteilung von Galeria Kaufhof gemacht. Da fragte mich eine ältere Kollegin: ‘Herr Schröder, was ist denn Pink Floyd?’“ Und nun findet zusammen, was zusammen gehört: Im neuen „Shock“ wird es weiterhin eine vielfältige Auswahl an Klassikern und Neuigkeiten geben. In einem 8-Quadratmeter-Zimmer horten die Schoo-Brüder 3.000 Second-Hand-Platten, und Schnalli sorgt fortan für „die flüssige Unterhaltung“. Somit entsteht hier laut Betreiber „die kleinste Shopping Mall Osnabrücks“. Die Namenssuche war schnell unter Dach und Fach. „Wir wollten den Laden erst ,Platte Macchiato‘ nennen. Das haben wir dann aber schnell fallen lassen. Bei ,Shock Records‘ weiß jeder, worum es geht“, sagt Schnalli. Der Laden will Anlaufstelle für echte Musikfans sein: „Es kann der 60jährige Pink Floyd-Hörer genauso kommen wie die 16jährige, die sich die neue Muse-Platte holt.“ An weiteren Geschäftsideen herrscht kein Mangel: Bands, die im „Bastard Club“ auftreten, könnten nachmittags unplugged auf der Podestbühne

im Laden spielen. Mit der Rockkneipe „The Whisky“ und der Cocktailbar „Heimlich“ möchte man beispielsweise über Gutscheine kooperieren. Das Umfeld, schwärmt Schnalli, ist in Ordnung: „Da ist Holger mit seinem Tattooladen, das ,8 1/2‘ und mit Michele eine der besten Pizzerien mit günstigen Preisen. Und gegenüber der Puppendoktor. Wo gibt es denn so was noch?“ Und auch das Verhältnis zur Nachbarschaft scheint zu stimmen. „Wir haben den Außenanstrich gemacht. Da schaute die Dame von ,Michele‘ vorbei und meinte: ,Jungs, ihr seht aber hungrig aus!‘“ Prompt kamen zwei Pizzen.

„Wir werden unser Bestes tun, hier im Kiez aus diesem Laden eine richtig coole Butze zu machen.“ Schnalli

Kein Frage, man merkt, wie viel Herzblut im „Shock Records & Coffee“ steckt. „Ich mache keinen Laden, bei dem ich sage: ,So, liebe Designer, macht mal für 30.000 fertig, ich komm dann zur Eröffnung und schneide das Band durch!‘“, lästert Schnalli. „Ich streiche hier seit Tagen den Scheiß, weil es mir auch verdammt wichtig ist!“ Auf der Eröffnung soll es eher ruhig zugehen: „Wir ma-

chen da kein großartiges Halli Galli. Die Leute werden zum Schnuppern kommen, man will sich einfach ein bisschen unterhalten.“ Diverse Specials folgen, von akustischen Auftritten über Autogrammstunden bis zu Record Release-Aktionen. Im nächsten Jahr feiert “Shock“ dann 25jähriges Jubiläum im neuen Zuhause. Auf der Straßenseite gegenüber werden Großbildfernseher, HiFi-Anlagen und technisches Zubehör verkauft. Geschäftsführer der Busmann OHG ist Oliver Balke, zugleich Vorsitzender der Werbegemeinschaft Hasestraße. Ihm gefällt das Flair der Straße. Grundsätzlich. „Man kann hier rauf und runter laufen, morgens oder abends, trifft Bekannte und unterhält sich.“ Eine Kneipentour mit dem Ziel „Schmales Handtuch“ steht bei Balke öfter auf dem Programm. Doch er äußert auch Unmut und Sorgen: die unkoordinierte Sperrung der Angersbrücke, Leerstand und hohe Fluktuation der Ladenmieter. Mit den Verantwortlichen sei man im Gespräch: „Was die Hängeleuchten und die Renovierung von Parkplätzen und Bürgersteig angeht, sind wir auf einem guten Weg“, sagt Balke. „Die Stadt muss uns einfach einen Preis nennen.“ Und was sagen die Politiker? Volker Bajus, grünes Mitglied im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt, meint: „Die Gestaltung der Gehwege und der Fahrbahn, der Beleuchtung und der kleinen Grünflächen könnte verbessert werden.“ Auch die Fassadengestaltung ist ein Thema: „Sie könnte über eine gemeinsame Orientierung einer stadtarchitektonisch ansprechenden Leitlinie entwickelt werden. In anderen Straßen wie der Lotterstraße, der Krahnstraße oder Öwer de Hase wurde das erfolgreich gemacht.“ Zusammenfassend sieht Bajus die Situation so: „Die Lösung besteht in einer behutsamen Modernisierung, die die neueren Entwicklungen aufnimmt. Es wäre schön, wenn sich Anlieger und Kaufleute an einer neuen Initiative beteiligen STADTBLATT 11.2013 13


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Alles auf Anfang (v.l.): Manu (Eiscafé Rialto), Meike Hunecke (Puppenklinik) Schnalli (Shock Records & Coffee), Sabine Catapano (Pizzeria Michele), Mario Schoo (Shock Records & Coffee), Mario Catapano (Pizzeria Michele), Sven Aufermann (Heimlich), Bibi (Shock Records & Coffee)

würden. Ich bin überzeugt, die Politik wäre nach wie vor bereit.“ Einiges bewegt sich bereits: „Viele Vermieter kümmern sich darum, dass es schöner wird“, beobachtete Oliver Balke. „Bei Goldbecker tut sich etwas. Der neue Eigentümer baut gerade komplett um.“ Nebenan von Bußmann betreiben Holger König und Karsten Cop das Studio für traditionelle Tätowierkunst „INKuisition“. Holger äußert seine hohen Ansprüche: „Wir machen nur Sachen, von denen ich auch weiß, dass die auch in zehn Jahren noch gut aussehen.“ Auch Piercing ist im Angebot: „Hier sind wir Spitzenreiter, was Hygiene und Professionalität angeht. Wir spielen insgesamt bundesweit in der oberen Liga“, sagt er. Die Kundschaft kommt aus allen sozialen Schichten, aus der Subkultur über Banker bis zum Chef einer Werbeagentur, der sich ein großflächiges Tattoo gönnt. Die Türglocke klingelt. Eine junge Frau bittet um einen Termin zum „Nachstechen“. Fast wie beim Arzt wird ein Termin vereinbart. Holger freut sich über seine neuen Nachbarn: „,Shock Records & Coffee‘ passen gut in unseren kleinen Hasestraßenkiez. Wenn die Entwicklung in diese Richtung weitergeht, fände ich das super.“ Einen 14 STADTBLATT 11.2013

Wunsch hat er aber noch: „In den leerstehenden Asia Shop soll bitte ein veganer Supermarkt einziehen. Das wäre klasse!“ Lautstarke Zustimmung von Karsten.

„Es wäre schön, wenn sich Anlieger und Kaufleute an einer neuen Initiative beteiligen würden.“ Volker Bajus

Auf der anderen Straßenseite betreiben Oleg Sidelnikov und Johannes Leßner einen etwas anderen Kiosk. Statt „Bild“ liegt die „junge welt“ auf

dem Tresen. Im Hintergrund läuft irisch anmutende Musik von Wayne & Friends. Die Öffnungszeiten sind szeneaffin: „Vor allem am Wochenende wird es nachts manchmal ziemlich lustig“, weiß Johannes. Anfang November ist der „Lucky Shop“ fünf Jahre in der Hasestraße. Schräg gegenüber liegt das „Eiscafé Rialto“, eine echte Osnabrücker Institution. Seit 26 Jahren schmeißt die Inhaberin, die alle nur „Manu“ nennen, den Laden. Da hat man natürlich einiges gesehen: „In den letzten fünf Jahren war es so, dass ein Laden kam und ein anderer ging. Aber man hofft, dass es vorwärts geht. ,Shock Records & Coffee‘ wünsche ich viel Glück!“ Die Italienerin lebt seit 43 Jahren in Deutschland. „Ich verstehe mich mit jedem“, bekräftigt sie. „Wenn die Leute zu mir kommen, sagen sie nicht, wir gehen ins Rialto, sondern wir gehen zu Manu. Das finde ich toll!“ Manu nimmt mich bei der Hand. Sie führt mich zur Puppenklinik nebenan. Öffnet die Tür und ruft in den Laden: „Meike, Du musst auch noch was sagen!“ Aus einem Hinterraum, sie ist auch Frisörin, kommt Meike Hunecke nach vorne. Die Puppenklinik ist seit 1895 in Familienhand. 2005 übernahm sie das Geschäft von ihren Eltern. Eine über


Oliver Balke, Werbegemeinschaft Hasestraße, äußert auch Unmut und Sorgen: die unkoordinierte Sperrung der Angersbrücke, Leerstand und hohe Fluktuation der Ladenmieter

Jahrzehnte gewachsene Stammkundschaft ist da die Regel: „Die Leute behalten eine besondere Puppe aus ihrer Kindheit. Da müssen dann neue Kleider gekauft werden oder ein neues Gummiband ist fällig.“ Ein paar Schritte weiter am Vitihof, vorbei an „The Whisky“ und dem „Heimlich“, geht es in den skurrilsten „Laden“ der Szene. Hartmut Heyl gehört seit elf Jahren das Haus, in dem das „Heide Witzka“ residiert. Einst war es in Besitz des Juweliers Entrup. Vorne befand sich die Verkaufstheke mit den Schmuckschubladen, hinter einer Trennwand die Werkstatt, ganz oben die Wohnung. Die Wand hat Heyl rausgenommen, so dass eine einzigartige Mischung aus Ladenlokal und Wohnzimmer mit Heimorgel, Sofa und Waschmaschine entstand. „Ein Badezimmer brauche ich nicht. Ich gehe jeden Tag schwimmen“, beantwortet Heyl die Frage nach einer Waschgelegenheit. Alles ist etwas anders im „Heide Witzka“. „Hier ist keine Wand 90-Grad-winklig“, sagt er. Seine Lebensgefährtin Nicole Sievert fertigt aus alten Gardinen oder Bettdecken Kissenbezüge, Topflappen oder Tischsets. Alles handgemacht und Unikate. Sievert betreibt das Berliner Label „nikkes.berlin“. Hauptberuflich

ist Heyl evangelischer Pastor und Seelsorger an der Ameos-Klinik. Deshalb ist er vom Verkaufsdruck befreit: „Ob ich etwas verkaufe oder nicht, ist im Endeffekt egal. Es geht um die Ideen.“

Ein paar Schritte weiter am Vitihof vorbei geht es ins „Heide Witzka“, den skurrilsten „Laden“ der Szene. Nebenbei spielt er Kabarett bei den „Erz.-Engeln“, „Das Klimakterium schlägt zurück“ oder „Geht’s noch?“ und hat auch sonst so einige Ideen:

„Warum nicht in meinem Laden Kabarett spielen? Warum nicht Musikveranstaltungen in den Höfen am Vitihof?“ Ein besondere Weihnachtsidee hat Heyl auch schon. Er kennt den Geschäftsführer der Lebkuchenbäckerei Ravensberg aus Borgholzhausen seit Schulzeiten. Die Freundschaft hält bis heute. Vielleicht verkauft Heyl im „Heide Witzka“ Lebkuchen und wäre damit die einzige Adresse in Osnabrück, wo es Ravensberger-Gebäck gibt. Heyl setzt auf „Innovation und Kooperation“. Er bietet auch schon mal Leuten, die er auf dem Flohmarkt trifft, an, ihre Sachen in sein Schaufenster zu legen. Die Nachbarschaft gefällt ihm: „Das ,Heimlich‘ finde ich gut. Die Musik ist einfach toll und man kann sich vernünftig unterhalten. Das ,8 1/2‘ hat renoviert. Finde ich schön.“ Zurück zu Schnalli, mit dem ich auf leeren Colakisten sitze („Punkrock!“): „Wir werden unser Bestes tun, hier im Kiez aus diesem Laden eine richtig coole Butze zu machen. Die Leute freuen sich echt ‘nen Keks drauf. Genau wie wir!“ Nur Facebooker Hawkeye Pierce wird sich noch etwas gedulden müssen. Ab 22.11. ist es dann soweit – für einen Kaffee und eine Scheibe, für eine Pizza und einen Kinobesuch im HasestraßenKiez. STADTBLATT 11.2013 15


FOTO: MARIO SCHWEGMANN

unterhaltung

„Die Radeberger Lounge haben unsere Gäste sofort angenommen.“ Sandra Gagliardi

Helles Eichenparkett und weiße Wände verstärken das Gefühl von Größe und Helligkeit

Mission erfolgreich Die OsnabrückHalle ist wieder geöffnet. Der erste Eindruck nach der umfangreichen Sanierung und Modernisierung: hell und großzügig. Ein Rundgang durch den toprenovierten „Altbau“ mit Hallenchefin Sandra Gagliardi. VON MARIO SCHWEGMANN

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rchitektur kann auch die Kunst sein, aus einem schon bestehenden Gebäude etwas Neues herauszukitzeln. Etwa im Zuge einer Sanierung. Genau das ist mit der OsnabrückHalle geglückt. Wer jetzt vom Ledenhof oder Schlossgarten auf die OsnabrückHalle zugeht, wird von einem großzügigen Platz in Empfang genommen – und schaut auf die neue Glasfront der Halle. Tagsüber ein Blickfang, aber gerade auch abends, wenn bei einer Veranstaltung die Lichter einen schönen Abend ankündigen.

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Dann geht es rein in die OsnabrückHalle. Im Gegensatz zu vorher gibt es jetzt einen zentralen Eingang/Ausgang. Auch bei mehreren parallelen Veranstaltungen. Das wirkt harmonischer und man vermeidet ein mögliches Suchen. Mit dem Betreten des Foyers wandelt der Besucher auf deutscher Eiche. Das helle Holz und die in Weiß gehaltenen Wände verstärken das Gefühl von Größe und Helligkeit. Über 60 Firmen waren an der Sanierung beteiligt, davon 15 aus Osnabrück und der Region. Viel für ein europaweit ausgeschriebenes Projekt. Unten im Foyer befinden sich der neue Ticketservice, eine weitere Service-Theke (z.B. für Kongressbesucher), die Garderobe und ein Loungebereich unterhalb der Treppe, die in den ersten Stock führt. Die Idee dazu, erklärt Geschäftsführerin Sandra Gagliardi, sei während der Baumaßnahmen entstanden. „Hier können unsere Gäste ankommen, sich mit einem Getränk hinsetzen und den Ausblick genießen.“ Vor ihnen der Schlossgarten. Aber das mit den Ausblicken wird noch besser. Zwei weitere Neuerungen fallen im Erdgeschoss auf. Als erstes die Radeberger Lounge, deren Logo

bei Dunkelheit schon von draußen zu sehen ist – ein bewusst gesetztes Signal, da hier Gastfreundlichkeit groß geschrieben wird. Sandra Gagliardi: „Die Lounge haben unsere Gäste sofort angenommen. Bei Veranstaltungen ist hier richtig was los.“ Auffällig auch die Medien-Stelen: Info-Points, auf deren Monitoren individuelle Texte zu lesen sind. „Wir können damit zum Beispiel auf kommende Events hinweisen“, erläutert Sandra Gagliardi. „Oder die Besucher einer Tagung oder Messe mit aktuellen Informationen versorgen.“ Es geht in den Europa-Saal. Mit 1721 Plätzen der größte Saal der OsnabrückHalle. Im Saal nehmen gerade zwei Tontechniker den letzten Feinschliff in Sachen Akustik vor. Zu Testzwecken läuft ein Hörbuch: Katharina Thalbach liest „Prinzessin Lilifee“. Die Schauspielerin und Regisseurin gibt stimmlich alles, sie zischt, brrt, pffft – so können die Techniker für jeden Platz im Saal den perfekten Klang austarieren. Der Saal ist in einem Dunkelgrau gehalten, was elegant wirkt. Ein Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes) ist die neue Lichtanlage. Insgesamt wurden in der Osnabrück-


Ein Blickfang: Der neue Vorplatz lädt zum Flanieren ein

Halle 1.500 LEDs verbaut, die 80 Prozent weniger Strom verbrauchen als die alten Glühbirnen. Die ersten Veranstaltungen hat der sanierte Europa-Saal erfolgreich absolviert: Max Raabe, Schiller, die Erstsemesterbegrüßung der Uni, die Osnabrücker Symphoniker ... Wie wird das Programm der OsnabrückHalle zukünftig aussehen, Frau Gagliardi? „Wir haben sowohl einen kulturellen Auftrag der Stadt, dem wir nachkommen. Aber wir werden uns auch immer am Markt orientieren: Was ist auf Tour und was möchten die Leute gerne sehen? Dazu gehört sicher der Bereich Comedy, Shows und Konzerte. Zukünftig werden wir noch stärker in den Bereich Tagungen und Kongresse gehen. Wir erhalten sehr positive Reaktionen auf die Sanierung – die neuen Räumlichkeiten sind ein Verkaufsargument.“ Dazu gehören unter anderem neu geschaffene Tagungsräume.

Die 1.500 neu verbauten LEDs verbrauchen 80 Prozent weniger Strom als die alten Glühbirnen

Hinauf in den ersten Stock. Hier ist der Ausblick endgültig spektakulär. Im Norden sieht man die Katharinenkirche, im Osten das Schloss. Auch hier oben gibt es eine Gastro-Theke. Und im ersten Rang wurden erstmalig Plätze für Rollstuhlfahrer eingerichtet. Sandra Gagliardi: „Das war mir wichtig. Jetzt können Rollstuhlfuhrer sowohl im Parkett sitzen als auch im ersten Rang. Das ist ja auch eine Preisfrage.“ Der Rundgang mit der Geschäftsführerin der OsnabrückHalle ist beendet und es wartet nur noch ein letzter Ausblick: Im Frühjahr 2015 soll in dem benachbarten DGB-Gebäude ein Hotel eröffnen. Die Baumaßnahmen beginnen in Kürze. Sandra Gagliardi: „Wenn das Hotel steht, werden wir über weitere Veranstaltungen nachdenken. Etwa über Angebote nicht nur für Gäste aus der Region, inklusive Übernachtung“. Das könnte das Comeback der beliebten Stadthallenfete bedeuten ...

Verlosung

Zum Saisonstart in der sanierten OsnabrückHalle und zur Eröffnung der EmslandArena verlosen wir begehrte Eintrittskarten. 3 x 2 Tickets Horst Lichter (21.11., OsnabrückHalle) 2 x 1 Ticket Fettes Brot (2.2., EmslandArena) Wer gewinnen möchte, schickt bitte eine Mail mit dem Titel der Veranstaltung an: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de

Multifunktional

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in Blick in die Nachbarschaft: Ende November eröffnet die neue EmslandArena in Lingen. Konzerte, Messen und Sportevents für bis zu 5.000 Besucher sind möglich. Das Eröffnungskonzert von Katie Melua ist seit langem ausverkauft. Die georgisch-britische Sängerin ist am 30.11. der erste Topstar in der neuen EmslandArena. Danach folgen unter anderem Scooter (7.1.), Fettes Brot (2.2.) und James Blunt (9.3.). Mit der Eröffnung der Multifunktionsarena startet Lingen in ein neues Entertainmentzeitalter für die gesamte Region. Neben Konzerten, Messeveranstaltungen und Sportevents sollen später auch Kleinkonzerte im Foyerbereich, Tagungen oder private Veranstaltungen im VIP-Bereich stattfinden. Ein Pluspunkt der EmslandArena ist ihr hohes Maß an Flexibilität – die Bestuhlung kann genauso individuell angepasst werden wie die Anordnung der Bühne. Von 900 bis maximal 5.000 Besuchern. Stefan Epping, Leitung Veranstaltungsmanagement/Marketing & PR: „Die EmslandArena bietet den multifunktionalen Raum für hochkarätige national und international besetzte Events.“ Sogar für TV-Shows wäre die entsprechende Technik vorhanden. Ein Schwerpunkt ist der Sport. So werden in der Arena zukünftig die Heimspiele der HSG Nordhorn-Lingen (2. Handball-Bundesliga) stattfinden. Und Fans des VfL Osnabrück sollten sich den „Budenzauber Emsland 2014“ (4.1.) vormerken. Eine Turnierserie mit Traditionsmannschaften, zu der sich der SV Werder Bremen, Hannover 96, der 1. FC Köln und eben der VfL angesagt haben. Tickets für die Fußball-Legenden oder eines der Konzerte kann man bequem online buchen, auf der Homepage der Arena (www.emslandarena.com).

National, international, multifunktional: Die Türen der EmslandArena öffnen

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überzeugungstäter

„Nützlich sein“ Aljona Avilova Augustaschacht, Freiwillige

„Einfach notwendig!“

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Engagement gegen Rechts. Das haben sich in Osnabrück viele auf die Fahnen geschrieben. Institutionen, Vereine, die Stadt selber. Nicht nur zum 9. November, dem Tag der Erinnerung an die Reichspogromnacht. Wir haben vier Aktivisten getroffen, die gewöhnlich nicht im Rampenlicht stehen. VON HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTOS HARFF-PETER SCHÖNHERR

Übersetzungen für Kunst„Bomben“-Texte: Aljona Avilova, Augustaschacht

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er Tag ist licht. Fast unwirklich diese Helle, für einen Ort wie diesen. Aber es ist zu spüren, das Grauen, das Unsägliche, das hier geschah. Wie ein Schatten, eine Beklemmung, eine innere Kälte. Aljona Avilova kommt jeden Tag hierher. Seit eineinhalb Monaten ist das ehemalige GestapoArbeitserziehungslager Ohrbeck ihr Arbeitsplatz. Für ein Jahr ist die junge Ukrainerin hier, als Freiwillige. Hier, wo 1944/45 mindestens 100 Verfolgte aus 17 Ländern an der Brutalität ihrer Arbeitsund Haftbedingungen starben. Aljona Avilova kommt von der Krim, aus Simferopol. Dort studiert sie Deutsch. „Unfassbar, dass es Menschen gab, die so etwas getan haben!“, sagt sie leise. „Und noch unfassbarer, dass es Menschen gibt, die aus alldem nichts lernen. Den Faschismus aus den Köpfen zu vertreiben, dafür müssen wir kämpfen.“ Aljona Avilova, 2008 schon einmal auf einem einwöchigen Schulaustausch hier, macht Übersetzungen, Büroarbeit, protokolliert Zeitzeugengespräche. Sie findet gut, sagt sie, mit Blick auf die düsteren Gänge, dass hier alles so bleibt wie es damals war, als Mahnung. „Es gibt ja Menschen, die würden Orte wie diesen am liebsten dem Erdboden gleichmachen. Die wollen sich nicht erinnern. Aber das wäre falsch. Die Atmosphäre hier, die Stimmung, sagt mehr als viele Worte.“ Die Stimmung... Aljona Avilova zögert. „Normalerweise glaube ich ja nicht an sowas. Aber hier...“ Pause. Sie lächelt, denkt nach, entschließt sich. „Nach einer Weile habe ich gefragt. Ob es hier welche gibt.“ Sie spricht von Geistern der Toten. Auch Aljona Avilovas Familie ist Weltkriegszeuge. Ihr Großvater, Rotarmist, macht den Vormarsch nach Westen mit, bis Berlin. Das Schlimmste für sie sind die Klischees in den Köpfen: „Zuhause zum Beispiel, als ich erzählt habe, dass ich nach Deutschland gehe. „Heil Hitler!“, haben da viele gerufen, „Sieg Heil!“. Nicht alle Deutschen waren damals Faschisten. Und nur wenige sind es heute.“ Was sie über die denkt, die es sind? „Das sind Menschen, die Hilfe brauchen. Die haben nichts verstanden. Ich hoffe einfach, es werden weniger und weniger. Auch durch unsere Arbeit hier.“ Dass unter den Aufsehern in Ohrbeck damals auch Russen und Ukrainer waren, schockiert sie: „Leute aus meinem Land! So grausam! Aber da sieht man es: Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß.“ Später, in Simferopol, will sie ihre Osnabrücker Erfahrungen in einem Verein nutzen, der sich Zeitzeugen widmet: „Es ist wichtig, sich für sie zu interessieren. Es hilft ihnen, wenn ihnen jemand zuhört. Und je mehr sie erzählen, desto mehr können wir lernen.“ Der Tag ist noch immer licht, hier draußen. Golden, warm, unwirklich. Aljona Avilova passt gut hierher. Ernst, reflektiert, analytisch, wach, bedächtig. Sie spricht erst, wenn sie genau durchdacht hat, was sie sagen will. Und sie ist bescheiden. „Ich hoffe“, sagt sie, „dass ich hier ein bisschen nützlich sein kann.“ Das kann sie bestimmt.


„Bildet euch!“ Philipp Möcklinghoff Netzwerker

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ielleicht ist das Balou nicht ganz der richtige Ort für unser erstes Treffen. Denn die Dschungelbuch-Deko suggeriert natürlich: alles fröhlich, alles gut. Und der unbeschwerte, ein bisschen naive Disney-Bär, der dem Ganzen hier seinen Namen gibt, steht schließlich für dieses Lied, das jeder kennt: Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit... Ruhe? Gemütlichkeit? Philipp Möcklinghoffs Welt ist das nicht. Möcklinghoff sieht sich als „Schnittstelle“, zumal im Kampf gegen Rechts: „Ich hab da schon ein ziemlich hohes Mobilisierungspotenzial.“ Wer auflisten will, wo und für was der angehende Politikwissenschaft-Master sich engagiert, in der studentischen Selbstverwaltung ebenso gut vernetzt wie in der Gewerkschaftsbewegung, endet bei einer sehr, sehr langen Liste. Eine der Positionen auf ihr: DettenRockt, das Emsdettener Musikfestival gegen Rechtsradikalismus,

Rassismus und Diskriminierung. „Ein fester Bestandteil dort ist unser Wall of Terror. Auf dem zeigen wir, wie viele Menschen in den letzten Jahrzehnten Opfer rechtsextremer Gewalttaten geworden sind. Jeder Todesfall aufgelistet, mit Kurzbeschreibung. Zwei Bauzäune voll.“ Der Kampf gegen Rechts. Aufklärung, Mahnung. Für Möcklinghoff ist er Alltag. Warum er ihn kämpft? „Das ist“, sagt er, „einfach notwendig.“ Wenn er von ihm erzählt, fallen Sätze wie: „Der Feind der Demokratie ist eindeutig zu finden!“ Eingebettet in Druckreifes zum wissenschaftlichen Überbau: sozioökonomische Ursachen, Gesellschaftszerfall. Und der Satz, das Faschismus ein Verbrechen ist, keine Meinung, fällt natürlich auch. Wovon Möcklinghoffs Bachelorarbeit handelt? „Das ging in dieselbe Richtung: die Entstehung von Auschwitz.“ Kein Wunder, dass Olaf Cramm, Gewerkschaftssekretär DGB Region Osnabrück-Emsland, selbst einer der Köpfe des örtlichen Netzwerks gegen Rechts, von ihm sagt: „Der Philipp? Der bringt schon ganz schön was auf die Beine.“Also: wenn mal wieder Solidarität nötig ist gegen Aktivitäten der Rechten der Region, ist es

garantiert auch Philipp Möcklinghoff, der sie organisiert. Ein paar Anrufe, Mails – Möcklinghoff weiß, wann und wo er wen erreicht. Bestimmt sind auch Kollegen dabei. Von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Grünen Hochschulgruppe. Wie heißt es so schön? Bildet euch, bildet andere, bildet Banden..

„Deutschland und seine Bedienstete“ seien „auf dem rechten Auge blind“. Koljah: „Im Prinzip sind wir offen für fast alle. Auch für Kooperationen.“ Pause. „Für die staatlichen Repressionsorgane allerdings...“ Ihm geht es wie vielen bei der AAOS. Er kennt die Rechten aus nächsten Nähe: „In Dortmund war mal ein Fascho-Mob hinter uns her. 25 Leute. Haben mit Stühlen geschmissen. Geschrien: Ey, ihr linken Fotzen! Krass. War knapp.“ Aber er hat auch Erfahrung mit der Polizei. „Pfefferspray inklusive. Macht dich echt fertig, das Zeug.“ Keine leichte Aufgabe, für Aktivisten wie Koljah und Daniel. Sie spähen die Rechten aus, führen eine Chronik faschistischer Umtriebe. Und sie wer-

den ihrerseits ausgespäht. Von den Rechten. Und von der Polizei – denn Antifa-Aktivisten protestieren bei Naziaufmarsch-Gegendemos nicht einfach nur in der „bürgerlichen Mitte“ mit, sondern versuchen, „die Nazis aktiv zu stören“, so Daniel. „Wir wollen nicht nur zeigen, dass wir anderer Meinung sind, sondern verhindern, dass die durch die Straßen ziehen und ihre Parolen brüllen.“ Das streift dann auch schon mal den Rand der Legalität. Koljah: „Aber ein Muss ist das nicht. Jeder Mensch soll machen, was er sich zutraut. Der eine hält halt ein Transparent hoch. Die andere klettert notfalls über Zäune und haut vor den Cops ab.“ Ihren vollen Namen sagen Antifas wie Koljah und Daniel deshalb auch nicht gern. Und fotografiert werden ist erst recht nicht drin. Daniel: „Wir sind da schon sehr vorsichtig.“ Klingt konspirativ. Koljah: „Erst kommt dir das komplett absurd vor. Aber du bist eben ein potenzielles Ziel.“ Klar, es gibt das Café Résistance, einen offenen antifaschistischen Treff im SubstAnZ, die Presse wird mit Infos versorgt – und auch manch Schüler, der ein Referat über Rechts schreiben muss. Und es gibt Kundgebungen wie die vor L + T, am 9. November 2012, aus Erinnerung an die Reichspogromnacht. Ganz offiziell. Aber auch da kanns hart hergehen. Daniel: „Da haben wir zu hören gekriegt: Haut bloß ab, ihr Linksextremisten! Mit so einem Quatsch wollen wir nichts zu tun haben!“ Kein Wunder, dass es der AAOS nicht nur um die Auswüchse des rechten Rands geht, sondern auch um den Alltag der bürgerlichen Gesellschaft. Aufklärung über den rechten Rand? Bitter notwendig, denn noch immer glauben viele, es gebe ihn bei uns gar nicht. Daniel: „Die örtliche Szene ist klein, aber gut vernetzt. Fast jede Woche fährt sie zu irgendeinem Aufmarsch, bundesweit.“ Besondere Gefahr, derzeit: die Pläne für ein Schulungszentrum der Rechten in Badbergen. Daniel: „Das muss gestoppt werden.“ Klingt hoffnungsvoll. Aber im Rechte-Stoppen ist die AAOS ja auch gut.

Damals ist heute: Koljah und Daniel, Gedenkstätte Alte Synagoge

„Was erreicht...“ Koljah und Daniel Antifaschistische Aktion Osnabrück (AAOS), Aktivisten

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ollte der Staatsschutz wirklich wissen, was in der örtlichen Szene der Rechten vorgeht, müsste er die AAOS fragen. Niemand beobachtet die Umtriebe der Rechten genauer. Aber ein behördlicher Anruf bei Aktivisten wie Koljah und Daniel hätte wenig Sinn. Denn die AAOS hat mit der Polizei so ihre Probleme – „Bullen“ nennt sie sie auf ihrer Website und klagt an,

Aktivist vor Gegnern: Philipp Möcklingshoff, DGB-Haus

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR | MONTAGE: SABRINA DIENSTBIER

umwelt Nutzer

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Von Null auf 850 Carsharing ist gut für die Umwelt, sagt der BUND. Die Stadtteilauto OS GmbH zieht Bilanz. Und denkt über die Zukunft nach.

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an kennt das ja aus Cartoons. Da sitzt ein verfetteter Geschäftsmann an einem Protzschreibtisch, meist mit qualmender Zigarre, und hinter ihm ist eine Bilanzkurve zu sehen. Riesige Zacken, steil nach oben. Steil nach oben? Soweit trifft das auch auf die Stadtteilauto OS GmbH zu, eine Kooperation des Osnabrücker StattVerkehr e.V. und der Stadtwerke Osnabrück. Seit Mitte 2011 betreibt sie das hiesige Carsharing.

1992, der Carsharing-Gedanke ist in Deutschland gerade geboren, durch StattAuto Berlin, fängt StattVerkehr mit 11 Mitgliedern an – und einem einzigen Auto. Heute teilen sich 850 Mitglieder 55 Fahrzeuge. „Für 2014 peilen wir 1500 Mitglieder an“, sagt Christian Reining, Leiter Mobilitätsund Qualitätsmanagement, Stadtwerke Osnabrück AG, Geschäftsbereich Verkehrsbetrieb. „2020 könnten es 5000 sein. So ist jedenfalls unsere Vision.“ Dann hört die Ähnlichkeit mit den Cartoons allerdings auch schon auf. Reining, zur Entspannung gern auf Trekking-Tour, ist nicht verfettet. Die Zigarre fehlt. Zwischen uns nur ein schmaler Stehtisch. Und die Bilanzkurve ist verbal. Reining: „Selbst un-

sere optimistischsten Erwartungen wurden weit übertroffen.“ Carsharing. Ich kann mich dafür entscheiden, um mir die Anschaffungs- und Betriebskosten eines eigenen Fahrzeugs zu sparen, die Steuern und Versicherungen, die Verkehrsclubmitgliedschaft. Ich kann mich dafür entscheiden, weil ich meinen Wagen nicht personalisieren muss, weil ich nie allzu spontan losfahre, nie wirklich weit, lange und open end. Ich kann mich aber auch dafür entscheiden, weil mir Nachhaltigkeit wichtig ist. Weniger Autos auf den Straßen, weniger Schrott, weniger Energie- und Rohstoffeinsatz bei der Fahrzeugproduktion... Nachhaltigkeit? Reining: „Das ist unser Kerngedanke. Wir wollen Osna-

GR Ü N E GES I C HT ER

Dipl.-Ing. Sven Kiesow Stadtwerke Osnabrück, Energiedienstleistungen

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Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem... ich Gewerbetreibende, Firmen und auch Vereine berate, wie sie ihr Energiemanagement optimieren können. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die Entwicklung eines neuen Energiekonzeptes mit BHKW und neuartigem Warmwassersystem für einen großen Sportverein. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... seinen Energieverbrauch

brück grüner machen.“ Und das sind nicht nur Worte. Hybrid- und Gasfahrzeuge sind im Pool. Dazu zehn Elektroautos – allerdings aus eher missionarischen Gründen, denn von wahrer Wirtschaftlichkeit, ja von Kostengünstigkeit, ist E-Mobilität noch weit entfernt. Alle Fahrzeuge sind jung, damit der CO2-Ausstoß der Flotte kontinuierlich sinkt. Bei allen Modellen wird auch auf die Ökobilanz der Produktionsprozesse geachtet, auf die Recyclebarkeit. Das Unternehmen darf mit dem Blauen Engel werben. Für Reining, auch privat Carsharer, eigener Wagen abgeschafft, ist die Sache klar: „Ökonomie und Ökologie gehen hier Hand in Hand. Eine Win-WinWin-Situation. Für den Kunden, unser Unternehmen, die Gesamtgesellschaft.“ Klar, manches könnte noch besser sein. Nur 1,3 Fahrer sitzen pro Fahrt im Auto, statistisch gesehen – reinpassen würden 4,5. Und es fehlt Privatraum für neue Stellplätze – derzeit steht Lüstringen ganz oben auf der Wunschliste. Und die Kundschaft könnte sich verjüngen. Bisher ist der typische Stadtteilauto-Nutzer in mittleren Jahren. Hoher Bildungsgrad, gutes Einkommen. Ein Drittel schafft nach einiger Zeit das eigene Fahrzeug ab. „Aber im Grunde müssen wir die Leute schon zu fassen kriegen, bevor sie überhaupt ihr erstes Auto kaufen“, sagt Reining. „Studienabsolventen, Berufseinsteiger, die gerade das erste Geld verdienen.“ Um dafür noch bessere Argumente zu haben, setzt Stadtteilauto auf Reformen. Verstärkte Expansion in die Region – Bissendorf, Oesede... Verbundsystem über die lokale Mobilität hinaus – Hanover, Bremen... Neue Tarife vielleicht. Neue Fahrzeugverfügbarkeitsmodelle. Und die Zukunft? Reining lacht. „Solardrohnensharing vielleicht?“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

So geht Umweltschutz

zu hinterfragen, dem Bedarf anzupassen und somit effizient zu sein. Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... derjenige, der sich nicht mit dem Thema Energieeffizienz auseinandersetzt. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... den Fokus noch stärker darauf legen, die Bedeutung von Energieeffizienz und damit weniger Energieverbrauch für den Umweltund Klimaschutz herauszustellen. Mir gibt Hoffnung, dass ...  immer

mehr Privathaushalte und Gewerbetreibende ihr individuelles Energiemanagement analysieren. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mal alle gemeinsam an einem Strang ziehen – und zwar in die gleiche Richtung. Umweltschutz ist bei uns Teamarbeit, weil ... wir uns abteilungsübergreifend um Energieeffizienz kümmern – in all unseren Tätigkeitsfeldern. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


Klima? Sparen!

Auf den ersten Blick ist der Name ja ein bisschen verwirrend: „Klimasparbuch Osnabrücker Land 2014“. Kann man hier Geld sparen, für die Klimarettung? Kann man hier Klima auf die hohe Kante legen, für später, wenns knapp wird? Wirft besonders viel Klima besonders viel Zinsen ab? Ist natürlich Unsinn: Gutscheine sind drin, und Tipps – als „Anreiz zu klimafreundlichem Handeln im Alltag“. Auf Nachhaltigkeit achten, und trotzdem auf Konsum nicht verzichten? Das Sparbuch zeigt, das das kein Widerspruch ist. Oder besser: keiner sein muss. Der Lerneffekt, natürlich nicht ganz neu: „ökofairer Einkauf“ ist möglich. Das Neue am Buch: Es richtet sich an eine ländliche Region. Vergleichbares gab es bisher nur in Metropolen. „Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen wir für Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz anspruchsvolle Ziele setzen und in Ballungszentren wie ländlichen Regionen umsetzen“, so FranzGeorg Elpers vom Geldgeber DBU. Lust auf einen 50 Prozent-Rabatt auf die Aufnahmegebühr bei „StadtTeilAuto“? Auf einen 10 Prozent-Rabatt auf ofenfertiges Kaminholz? Alle Bezugsquellen auf www.landkreis-osnabrueck.de. Merke: Klimarettung kostet nicht nur Geld, sondern bringt auch welches. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Eingefleischte Sparer: (v. l.) Elke und Klaus Rosenbusch ( Brennwerk), Detlef Gerdts (Stadt Osnabrück), Kreisrat Winfried Wilkens, Gertrud Heitgerken und Andreas Witte (Klimainitiative Landkreis Osnabrück)

FRISCHE BRISESE AUS KALKRIE Wir bringen knackiges Gemüse, frisches Obst, Naturkost und mehr direkt zu Ihnen ins Haus! Die gesunde Vielfalt der Bioland Produkte, einfach online bestellen. Probieren Sie es aus! www. die-gemuesegaertner.de shop@ die-gemuesegaertner.de Tel: 05468 - 69 78 Fax: 05468 - 63 57

Dumm, Dümmer...

FOTO: UNIVERSITÄT OSNABRÜCK/DIETER TORNOW

Der Dümmer. Wer je einen Blick in das Aquarium geworfen hat, in dem das Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt anklagend demonstriert, wie schlecht es dem flachen Nordkreis-See geht, weiß: gesund sieht anders aus. Eindeichung, Moortrockenlegung, Überdüngung, Güllebelastung durch Massentierhaltung... Jahrzehntelange Sünden, die zu Algenwucherung führten, zu Verschlammung, Fisch-, Muschel-, Röhricht- und Binsensterben. Die Fachtagung „Ist der Dümmer noch zu retten?“ der Universität und Hochschule Osnabrück zog am 25. Oktober Bilanz zu dieser „ökologischen Problemregion“. Gut, der See und seine Uferzonen werden saniert, und das schon seit den 80ern. Aber noch immer sieht es hier übel aus – das milchig gelbe, trübe, lebewesenarme Dümmerwasser des Museumsaquariums ist ein Bild des Grauens. Entwarnung gibt Prof. Dr. Andreas Lechner, Institut für Geographie der Universität Osnabrück, also nicht – allein der Titel der Fachtagung spricht Bände. Von einer „Massenentwicklung bestimmter planktischer Algen im Sommerhalbjahr“ spricht Lechner, von einer „enormen Sauerstoffzehrung im See mit entsprechenden Folgen auch für die aquatische Fauna“. Ob wir jetzt endlich lernen? Und von Naturregulierung die Finger lassen, industrieller Landwirtschaft, touristischer Profitgier? HARFF-PETER SCHÖNHERR

Leichensuppe: Fischsterben am Dümmer-See

„Maus“ vom Dienst: Carina Jannaber

Sendungsbewusstsein

Ob der Titel „Die Sendung mit Carina“ eine gute Idee war, abgekupfert natürlich bei der legendären Sendung mit der Maus? Fraglich. Aber die Idee, Grundschulkinder für Grundschulkinder ein TVUmweltmagazin machen zu lassen, ist natürlich trotzdem gut. 12 Sendungen sind geplant, zu je 20 Minuten, ab November – das mediale Know How kommt vom Regionalsender os1.TV. Erweitert um Print, Online... „Die Kinder sollen sich spannend und kreativ Umweltthemen nähern“, so Claudia Puzik, Projektleiterin und Chefredakteurin, „aber auch Fähigkeiten in Medienkritik, -kunde, -nutzung und -gestaltung erwerben“. Hmm. Hoffen wir, dass der Umweltaspekt Vorrang hat. Witziges Detail: Für „naturnahe“ StudioOptik sorgt die kirschmonsterhöhlenerprobte Kostümwerkstatt Stefanie Ludwig. Und kuschelig wird’s auch: „Es gibt ein Sofa, das seine Gäste umarmt“, lacht Ludwig. Kinder an die Macht? Als kritische Hinterfrager, als Nachhaltigkeitsaktivisten? Perfekt. Da ist bestimmt Zündstoff drin. Ist ja ein Trugschluss, dass Kids keine Ahnung von Umweltthemen haben, keine Meinung zu ihnen. Viele Kids würden die meisten Erwachsenen da locker in die Tasche stecken. Allein wenn man die Greenpeace- und Nabu-Jugend so sieht... Übrigens: Carina? Nichts gegen Sendungs-„Gesicht!“ Carina Jannaber. Aber warum dürfen die jungen Reporter nicht selber moderieren? Hoffen wir, dass sie wenigstens ihre Themen und Fragestellungen frei wählen dürfen – und frei sagen, was sie denken.

Die Ashtanga Yogaschule in Osnabrück Kurse, Workshops, BDY-Ausbildung Claudia Dalmeyer Herderstraße 5 49078 Osnabrück fon 0170.934 19 39 claudia@yoga-mala.de

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familiensache Tipps für Kids

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Süchtige Gesellschaft Kinder, deren Eltern suchtkrank sind, haben es schwer. Unerträglich schwer. Ein Mittel, ihnen zu helfen, ist die Fortbildung „Kind s/Sucht Familie“ der Caritas.

Der kleine Rabe Socke

Es gibt ihn beim Sandmännchen, als Lern-, Bilder-, Schul- und Malbuch, als Film... Eines tut der Ringelsockenrabe, biologisch höchst unkorrekt mit viel Gelb an Schnabel und Füßen, besonders gern. Außer alles bestimmen. Na? Genau: flunkern. Und das geht nicht immer gut aus... Zum Glück hat Socke trotzdem viele Freunde. Mit denen baut er sich im Wald eine Burg. Und spielt Theater. Theater im Theater also. P 5.11., Haus der Jugend

Ernst stand auf und August blieb liegen

Ernst-August. Was für ein Name! Man merkt: Ganz im Hier und Heute sind wir hier und heute nicht. Wer Ernst-August ist? Nein, nicht irgendein Landesfürst, hoch zu Ross. Der (bisher) pünktlichste Postbote der Welt! Doch dann sind da diese zwei Stimmen. „Aufstehen!“, sagt die eine, „Liegen bleiben!“ die andere. Was tun? Ernst-August teilt sich in Ernst und August. P 10.11., Lagerhalle

Tante Friedas kleines Glück

Ein Musical mit 33 Darstellern zwischen 8 und 78 Jahren? Das ist schon was Besonderes. Wer dahinter steckt? Klar, das Musiktheater LUPE. Es geht um Weihnachten. Alles ist vorbereitet, die Verwandten haben sich angekündigt – und natürlich soll es keinen Streit geben. Aber kann das klappen? Wo doch Weihnachten, das Fest der Liebe, immer auch ein Fest des Streits ist? Verraten wird nur eins: Alles geht schief. Und zwar gründlich. P 30.11., Piesberger Gesellschaftshaus HPS

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a gibt es dieses Kapitel in „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry: Ein Tisch voller Flaschen, an ihm ein Trinker. „Warum trinkst du?“, fragt der kleine Prinz. „Um zu vergessen“, antwortet der Trinker. „Um zu vergessen, dass ich mich schäme, weil ich trinke.“ Der kleine Prinz wendet sich ab, ratlos, bestürzt. Wenige Zeilen nur, aber in ihnen liegt eine ganze Welt. Er steht vor uns, der kleine Prinz. Auf dem Tisch. Aus Ton geformt. Begegnet dem Trinker. Gleich wird er sich abwenden. Oder wird er nicht? Wie ein Kind sieht der kleine Prinz aus, und das ist er ja auch. „Das hat uns ein Klient geschenkt“, sagt Monika Schnellhammer, Leiterin der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbands Stadt und Landkreis Osnabrück. „Selbst modelliert. Als Dank für eine Therapie.“ Erschreckend viele Kinder stehen tagtäglich vor der Alkoholsucht ihrer Eltern, ratlos, bestürzt. 2,7 Millionen unter 18 Jahren leben mit mindestens einem alkoholkranken Elternteil, deutschlandweit. Hinzu kommen die Kinder von Eltern, die illegale Drogen nehmen, an Medikamentenmissbrauch leiden, an Computer- oder Spielsucht. Schnellhammer: „Wir leben in einer Gesellschaft, die immer süchtiger wird.“ Wird diesen Kindern nicht geholfen, sind die Folgen oft fatal. Schnellhammer: „Ängste bilden sich, Depressionen, Schuld- und Schamgefühle. Jedes Vertrauen schwindet, man schweigt, verdrängt, tabuisiert, glaubt nicht mehr an Veränderung.“ Rund ein Drittel dieser Kinder wird später selbst suchtkrank. Rund ein Drittel sucht sich später ganz bewusst einen suchtkranken Partner. Eine Abwärtspirale.

Erlösung

Schöner Dank: Monika Schnellhammer, Mounir Wojtun (v. r.) mit Saint-Exupérys kleinem Prinzen Ein neues Mittel der Hilfe heißt „Kind s/Sucht Familie“. Eine zweitägige Fortbildung für alle, die in ihrem Beruf auf Kinder treffen – Erzieher, Lehrer, Heimpersonal. Einmal pro Jahr führt die Osnabrücker Caritas sie durch. Je 12 Plätze stehen zur Verfügung, ausgebucht sind sie immer. Schnellhammer: „2012 waren es sogar zwei Durchgänge. Der Bedarf steigt stark.“ Mounir Wojtun, Sozialarbeiter und Ausbilder für „Kind s/Sucht Familie“, erklärt, was er vermittelt, außer, natürlich, dem Basiswissen über das Phänomen Sucht, außer Gesprächsführungsstrategien, Rechtlichem: „Da ist zum Beispiel diese Übung mit den Holzklötzen. Nach und nach werden sie immer höher gestapelt. Je länger ich mich auf ihnen in der Balance halte, auf einem Bein, desto mehr Gummibärchen bekomme ich zur Belohnung. Irgendwann sagen wir dann:

Anne Elisabeth Dobbs hat lange geschwiegen. Zu schwer war ihr Trauma: sexuelle Gewalt, ab dem sechsten Lebensjahr, acht Jahre lang. Doch dann der Befreiungsschlag: Sie legt alles offen. Auch in einem Buch: „Überleben. Missbraucht. Gefallen. Wieder aufgestanden. Meine Geschichte“. Die Osnabrücker Kinderschutzorganisation Make A Change hat sie jetzt eingeladen, daraus zu lesen. Den Rahmen bildet ein „offener Erfahrungsaustausch“ zum Thema

Hier, ein Stock! Nimm ihn ruhig, hilft dir gegen das Umfallen.“ Der Lerneffekt: Es ist verführerisch, nach Hilfsmitteln zu greifen. Sich die Dinge zu versüßen. Gar nicht zu hinterfragen, was man überhaupt tut. Schnellhammer: „Wir werten hier nicht. Jeder Mensch ist frei in seinen Entscheidungen. Aber wir zeigen Flagge. Wir ertragen es einfach nicht, schon 11-Jährige im Krankenhaus zu sehen, voll mit Alkohol, weil unsere Gesellschaft es nicht schafft, diese Generationen übergreifenden Teufelskreise zu durchbrechen.“ 60 „Kind s/Sucht Familie“-Fachkräfte hat die Caritas schon ausgebildet. Geschult, Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen und zu analysieren, auf Alarmzeichen zu reagieren. Alarmzeichen? Auch Saint-Exupéry kannte sie gut. An sich selber. So gut, dass er 1944 in seiner Lockheed F-5 den Tod suchte. HARFF-PETER SCHÖNHERR

sexueller Kindesmissbrauch und die Vorstellung einer Studie darüber, warum betroffene Kinder und Jugendliche schweigen. Make A Change? Ende 2009 entstanden, hat sich die Organisation Gandhi zum Vorbild genommen: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“. Nur was für Fachleute? Trugschluss: Wer will, kann kommen. Eintritt frei. P 16.11., Universität Osnabrück, Seminarstraße 20, Raum 15/130


FOTOS: THORSTEN PEISTRUP

ortstermin Wer kommt ins Finale? Das Publikum in der Lagerhalle votet mit

„Independent-Schlager“

1,65 Meter und doch ganz groß Mikro frei für den Songwriter-Slam! In der ersten Vorrunde spielten die Nachwuchstalente schon mal den Besten unter sich aus. Trotz der Nervosität einiger Sänger lieferten sie sich einen famosen Slam.

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er bislang bei Songwritern an Waldhütten, Wandergitarren und Baumwollhemden denkt, wird während der ersten Vorrunde Mitte Oktober in der Lagerhalle eines Besseren belehrt. Zwar gibt es diese Zutaten auch an diesem Abend. Sie machen allerdings einen recht kleinen Teil des sehr abwechslungsreichen Gesamtbildes aus. Manchem Teilnehmer merkt man seine Nervosität deutlich an und so ist es auch kein Wunder, dass Künstler wie der Bremer Gunnar Schönhoff das Publikum wenig überzeugen. Die Regeln sind simpel. Zehn Künstler treten an, spielen jeweils einen Song. Die Jury wird vorher aus wiederum zehn zufällig im Publikum ausgesuchten Personen auserkoren. Nach jedem Lied stellt sich der Musiker direkt dem Votum. Auf einer Skala von 1-10. Und die fünf Protagonisten, die die meisten Punkte auf sich vereinen, ziehen ins Finale ein und machen in einer zweiten Runde mit einem neuen Song den Sieger unter sich aus. Der Gewinner bzw. die ersten drei Gewinner nehmen dann im Februar am Finale des Songwriterslams teil, zu dem auch die in den drei noch ausstehenden Vorentscheiden ermittelten Finalisten stoßen. Fast alle Musiker begleiten ihre Song auf der Gitarre. Fast alle – bis auf

Tim Edler. Edler, der mit seiner Band Colors That Blend Well immerhin schon als Support von Silbermond aufgetreten ist, setzt sich ohne große Ansage an den Flügel und bietet eine Gänsehautballade auf, die ihn vollkommen zu Recht ins Finale und letztlich auf den zweiten Platz trägt. Den er sich mit Kai Olaf aus Hannover teilen muss. Im Finale kann Edler dann mit „Dieser Moment“, getragen von einer wunderbaren Melodie, weitere Hochnoten einheimsen. Apropos Noten: Die Jury ist sich bei allen Künstlern fast immer einig und die Wertungen variierten nur in Nuancen – bis auf diesen einen Scherzkeks in der ersten Reihe. Bei allen Nummern liegt dieser Herr immer im Allgemeinbild sehr tief und nur bei der späteren Siegerin greift er zu einer Note jenseits der Sieben. Ob das einem schlechten Musikverständnis entspringt – oder einfach dem puren Spaß an Provokation – sei mal dahingestellt. Der erste Platz geht an Natascha Bell aus Hannover. Mit ihrer Performance erinnert sie an K.T. Tunstall. Die Jury zückt Höchstnoten. Sie singt leise bis rotzig und sorgt beim nachfolgend auftretenden Heiko Behrens, der stimmlich gefährlich nahe an Bon Jovi liegt, für Gänsehaut. Ist Natascha im Vorteil durch ihre Teilnahme an „The Voice of Germany“, wo Profis wie Xavier Naidoo coachen?

Slam-Gewinner Kai Olaf überzeugte mit „1,65 Meter“ und „Marie“. Was machst Du, wenn Du nicht auf der Bühne stehst? Hauptberuflich bin ich Buchhalter. Die Musik ist ein netter Nebenverdienst. Wie würdest Du Deine Musik beschreiben? Meine Lieder? Independent-Schlager mit Herz und Humor. Deine musikalischen Vorbilder? Zunächst einmal Spaceman Spliff, Der Polar und auch Sebastian Krämer. Aber das größte und immerwährende Vorbild ist wohl Liedermacherlegende Reinhard Mey. Wie gehst Du das Songwriting an? Zunächst ist da immer eine Melodie, die irgendwie in mir ist. Fällt mir dann ein Text ein, so schaue ich, welche meiner Melodien dazu passt und dann kommt eins zum anderen.

Aber nun der heimliche Sieger des Abends. Der 1,65 Meter große Kai Olaf begeistert mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit, die einmal mehr den Beweis erbringt, dass Komik irgendwie Tragik in Spiegelschrift ist. Man muss diesen kleinen Knubbel, wie er da auf der großen Bühne steht, einfach mögen. Allein schon die Ansage „Vielen Dank für den toleranten Applaus“ macht deutlich, das Kai Olaf weiß, worauf es ankommt. Die erste Runde bestreitet er mit einer Ode für alle Kleingebliebenen („1,65 Meter“). Im Finale wärmt er mit „Marie“ das Herz der Zuschauer. Einer sanften Ballade über eine Angebetete, die ihn nicht erhört. THORSTEN PEISTRUP STADTBLATT 11.2013 23


what’s up by Hedda Horch theken-talk Edgaras Bartkevicius

Culina Funktion: stellvertretener Barchef

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edda wird ihn sehr vermissen, den Rundling mit dem Loch in der Mitte. Schnief! Vor mehr als zehn Jahren brachte Petra Koch den Bagel nach Osnabrück. Eine lange Zeit davon backte und servierte sie das Hefeteig-„Brötchen“ jüdischen Ursprungs in der Herrenteichsstraße. 2012 war sie gezwungen, den Standort ihres bei Jung und Alt geschätzten und beliebten Bagel’s in die Redlingerstraße zu verlegen. Ein Umzug mit bitteren Folgen ... Seit Anfang Oktober bleibt das als familienfreundlich ausgezeichnete Café geschlossen. Ein weiterer (der noch wenigen) mit liebevoller Hand und Engagement vom Inhaber geführten Gastronomiebetriebe ist damit verschwunden. Die Belastung zwischen Familienleben, Geschäft und Gesundheit war kaum zu stemmen, sagt sie. Was bleibt? Hedda

wird den Geschmack von TomateBasilikum-Cream-Cheese und HonigSenf-Sauce für immer und ewig auf der Zunge tragen. Apropos Inhaber geführte Gastronomie. Mit dem neuen „Alex“ am Nikolaiort steigt der Filialisierungsgrad in der City um weitere Prozentpunkte. Solche Restaurants, Cafés und Bars machen das Ausgehen zwar manchmal sehr bequem, prägen aber nicht unbedingt das unverwechselbare Image einer charmanten Stadt. WWW – das steht nicht nur fürs Internet, sondern auch für „Wilde Wiener Wochen“ im Hotel Westerkamp. Und damit wäre – findet Hedda – die diesjährige Wildsaison eröffnet. Vom 1.11.-23.11. trifft bei Westerkamps die Wiener Schmankerl-Küche auf allerlei Fleischliches aus der heimischen Jagd. Dabei darf natürlich deftiger Grünkohl nicht fehlen, versichert der Küchen-

what’s new

Alex

Ambiente: Das Alex ist der Seele des Nikolaiortes angepasst und beweist Individualität mit viel Herzblut. Jeder Tisch und jede Bank ist von Hand gebaut. Die warmen, weichen Farben sorgen für ein angenehmes Ambiente und die offen gestaltete Küche lädt dazu ein, das Geschehen mit eigenen Augen zu beobachten. Von der Bestellung bis zum fertigen Gericht. Angebot: Mit einem Ganztageskonzept bleiben keine Wünsche offen. Ein „petit déjeuner“ am Morgen, ein leckerer Happen in der Mittagspause oder Abendessen mit Cocktail für die Nachtschwärmer? Hier kommt jeder Gaumen auf seine Kosten: Während der eine Gast eher auf extravagante Spezialitäten wie Tikka Masala steht, kann der andere zwischen traditionellem Flammkuchen oder herzhaften Burgervarianten wählen. Besonderheit: Das Frühstücks- und Brunchbuffet verwöhnt – mit Brötchen, Croissants, frisch gepresstem Orangensaft. TEXT/FOTO: CAROLIN RUPP P Nikolaiort 1, Mo.-Do. 8-0.00h, Fr./Sa. 8-2h, So./Feiertag 9-0.00h

chef. „Wilde Zeiten“ hingegen im Forsthaus Oesede! Roger Denis hat Reh-Goulasch, Hirschbraten, Wildschwein- und Hasenrückenfilet vorbereitet. Nicht zu verachten sein WildBüffet am 22./23.11. Eine Wein-WildKombi hat sich Chefkoch Heinz-Ludwig Eichholz vom Gasthof Zum Freden ausgedacht: Regionale „wilde“ Küche treffen auf internationale Weine. Zu Gast in seinem Haus ist am 22.11. Wein Weber mit Unterstützung des Importeurs Eggers & Sohn. Ausgiebig neue Weine goutieren, das kann man auch in Hans-Peter Engels Tatort. Das Restaurant im Katharinenviertel lädt am 14.11. zum Degustations-Weinabend. Und, wer den Hausherrn kennt, der weiß, dass dieses eine sehr unterhaltsame wie abwechslungsreiche Angelegenheit werden wird. Halbzeit! Im Oktober und November bedankt sich das Steigenberger Hotel Remarque mit einem kleinen Geschenk. Eine nette Geste gegenüber Gästen und Freunden des Hauses. Denn seit fünfzehn Jahren zählt das Haus auch gastronomisch zu den Top-Adressen in der Stadt. Jeden Sonntag ab 18h gibt es deshalb einen Nachlass von 15% in Remarques Weinwirtschaft. Liebhaber deftiger regionaler Spezialitäten sind hier richtig aufgehoben. Modern, locker und einzigartig: In der Weinwirtschaft wird Kochen zur Show. Der kreative Stilmix überrascht immer wieder aufs Der dicke Blaue: Neue. Auch die gro- City Schecks

meine Leidenschaft für Cocktails entwickelt und ich bin vom blutigen Anfänger zum professionellen Barmixer aufgestiegen. Deine persönliche Kreation? Ich habe einige, aber in der Karte gibt es den Edgar’s – der ist trocken, fruchtig und stark. So wie ich es liebe! Dein Lieblingstrack bei der Arbeit? Naja, meine Musik hört hier kaum jemand (lacht). Ich mag gerne Rock. Aber ansonsten macht es Spaß, zu Everlast zu arbeiten. INTERVIEW/FOTO: CAROLIN RUPP

FOTO: ELFIE HÜBLER

Jetzt ist die Zeit: Wildwochen

Die angesagtesten Drinks bei Euch: Beliebt sind fruchtige Cocktails, die nicht zu stark sind. Ein Standard wäre da z. B. der Solero Magic. Während der Pause ... rauche ich meistens und tüftle mit dem Barchef Giovanni neue Kreationen aus. Wenn ich kein Barkeeper wäre ... würde ich Musiker sein! Früher in Litauen habe ich eine staatliche Musikschule besucht und habe für mein Leben gerne Saxophon gespielt. Für welchen Promi würdest Du gerne mal einen Cocktail mixen? Marilyn Manson. Für mich ist er eine total faszinierende Person. Wie bist Du hier gelandet? Zuerst war ich durch meine Vorkenntnisse in der Küche tätig. Ziemlich schnell hat sich aber

Wird man vermissen: Bagel’s ße Vielzahl offener Weine bietet abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse. Das ist schon eine Ansage! Wer wirklich alle Angebote nutzt, kann volle 6.000 Euro sparen. CITY SCHECKS®, das Gutscheinbuch für Osnabrück und Umgebung macht’s möglich. Jetzt ist die neue Ausgabe erschienen. Mit über 390 Gutscheinen, davon 120 „2 für 1“ Coupons. Das heißt, man kann zu zweit Essen, Trinken, Freizeit genießen und muss nur einmal zahlen! Außerdem enthält es zahlreiche Gutscheine für Essen, Trinken, Ausgehen, Kultur, Freizeit, Erholung, Gesundheit, Service und Shopping. Die meisten Angebote stammen aus Osnabrück und drumherum. Das CITY SCHECKS® Gutscheinbuch gibt’s im Buch- und Zeitschriftenhandel oder auf www.cityschecks.com. Hedda wird zukünftig darauf achten, dass sie den dicken Blauen auf ihren Touren stets in ihrer Tasche stecken hat.

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

ANZEIGEN

Donnerstag, 14.11.2013, 19 Uhr

5-Gänge Degustations-Menü

November 2013 15.11.2013

Pianoabend mit dem Pianisten Juri Artamonov zum Thema „La Dolce Vita“. Wählen Sie dazu ein Gericht aus unserer Speisekarte und lassen Sie sich von uns verwöhnen! 22.11.2013, 19.00 Uhr Regionale „wilde“ Küche trifft auf internationale Weine. Wein Weber aus Osnabrück mit Unterstützung von Eggers und Sohn stellen Ihnen internationale Weine vor. Dazu servieren wir Ihnen ein tolles Wildmenü, vom heimischen Wild, zum Preis von 39,00 € (inkl. Weindegustation) pro Person. Um Reservierung wird gebeten.

präsentiert von Wein Riemann und dem spanischen Weingut Mas QUE Vinos mit Alexandra Schmedes

3,80 – 4,20 €

Anmeldung bis zum 11.11.2013 (begrenzte Anzahl) Osnabrück Hegertor-Viertel

tägl. Ab 17.30 Uhr und Telefon 0541/23914

Grüner Jäger

Hier wird gekocht, auf was wir Lust haben.

Champions League und 1. + 2. Bundesliga auf 4 Großbildleinwänden Sonntags ab 19 Uhr Cocktails von 3 bis 5 €

Adolfstr. 40 · OS (Ecke Katharinenstr.) Tel. 0541 6687319 www.tatort-engels.de Di.–Sa. ab 18 Uhr

Bei Wind und Wetter überdachter Biergarten Mo-Do 11.00-1.00 / Fr+Sa 11.00-2.00 / So ab 14.30

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ESSEN UND TRINKEN IN OSNABRÜCK

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„Wilde Wiener Wochen“ Die Wiener Schmankerl-Küche trifft auf die heimische Jagd – natürlich mit deftigem Grünkohl Mehr Infos im Kulinarischen Kalender auf unserer Website.

täglich ab 11 Uhr geöffnet bremer straße 120 osnabrück tel: 0541 9777-0 www.westerkamp.de

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musik

Generation Maske Wichtig ist, dass man auffällt. Vertreter des jungen deutschen HipHops wie Genetikk, Lance Butters oder DCVDNS haben Erfolg mit ihren Kunstfiguren.

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vation zieht DCVDNS aus einem einfachen Grund: „Ich will nie wieder arbeiten gehen!“ Dass es mit den Verkäufen stetig bergauf geht, freut ihn zwar, erfüllt für ihn aber keinen Selbstzweck: „Wenn der Mainstream meine Musik will, soll er sie haben. Ansonsten ist mir das aber auch egal.“ Auch gegen Bauchpinseleien ist der MC immun: „Ich gebe keine Komplimente und nehme auch keine an.“ „Der Wolf im Schafspelz“ wurde diverse Male verschoben, weil DCVDNS „das beste deutsche Rapalbum, das es gibt“, aufnehmen wollte. Die CD schaffte es bis auf Platz 12 der deutschen Charts. Dass deutscher HipHop zur Zeit extrem erfolgreich ist, beweisen auch Karuzo und Sikk alias Genetikk. Das Album „D.N.A.“ ging auf Platz 1 und gilt bereits als moderner HipHop-Klassiker. Genetikk spielen mit ts Juggalo-Ästheeu d e tik und Marsiest as b Maskenfetisch. Und d , h c a die Clownsmasken waung n Ha t, s e i ne r Me i n ren übrigens schon vor dem Pandakopf da. Die Contest den fünften Platz machte. Da beiden Mittzwanziger die aktuelle Tour den Namen „Tourban aus Saarbrücken sehen aus Schaf“ trägt, ist die Maskenrefe- Genetikk als Projekt: „Es renz wieder da. Im September erschien gibt nur die Kunst, das mit „Der Wolf im Schafspelz“ das zwei- Geschöpf,“ meint Karuzo te Album. Zuvor war DCVDNS schon und schiebt hinterher: mit den Atzen, Kool Savas und Gene- „Diese Idee von einem Einblick ins echte Leben tikk (siehe unten) auf Tour. Bei dem Saarländer weiß man nie muss man sich abschmingenau, woran man gerade ist. Angeb- ken. Es gibt nur Hochglanzlich hat er sich mit seinem Streberout- politur.“ Genetikk entstand aus einer fit nur in die Szene gemogelt, um jetzt voll seine Aggressivität ausleben zu losen Crew, 2010 sorgte der Free können. Spaß muss sein. Seine Moti- Download „Foetus“ für Aufregung in eder tiefe Geist braucht eine Maske,“ wusste schon Friedrich Nietzsche. Nun geht DCVDNS, aufsteigender Rapper aus dem Saarland, nicht direkt mit einem Pandakopf auf dem Haupt spazieren. Nein, es war lange Zeit der etwas nerdige Pullunder, der zum Markenzeichen des MCs wurde. Den hat DCVDNS allerdings zuletzt Stefan Raab vermacht, als er beim Bundesvision Song

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Butder un d ters. Dort Szene. Batt les: L an c e B u t kam im Juni die Und wer kauft ters EP „Futureshit“ henun die ganzen Platraus. Im Frühjahr soll ein Album ten? „Unsere Fans sind keine Gangster, aber auch keine Weicheier. kommen. Butters Sound ist geprägt Keine Hipster, sondern eher die, denen von knallharten Beats und einem exdas Hipsterding zu eng und zu bunt ist, trem langsamen Flow. Den Künstlerdie aber trotzdem moderne Musik hö- namen hat er einem Charakter aus „South Park“ entliehen. Bei Lance Butren wollen,“ meint Karuzo. Auch der Dritte im Bunde trägt gern ters geht es oft um Battle-Tracks: Maske. Lance Butters, 25-jähriger Ul- „Wenn du anfängst zu rappen, machst mener MC, sagt: „Im Endeffekt trägt du das nicht über Liebesgeschichten jeder eine Maske. Da steckt kein kras- oder deinen toten Hund, du battlest ser Marketing-Move hinter. Ich wollte einfach!“ einfach nicht erkannt werden.“ MALTE SCHIPPER Der Fokus soll also auf der Musik lie- P DCVDNS, 7.11., Kleine Freiheit gen. Nach Erfolgen im „VideobattleGenetikk, 21.11., Haus der Jugend turnier“ erschien 2012 die EP „Selfish“. Lance Butters, 30.11., Kleine Freiheit 2013 signte Four Music (Casper, Martetr ägt j e de r eine M a nd e f f e k t s ke “ ria) Lance „Im E – be ha u p te nG en et i kk


Hypnotische Riffs aus Berlin: Kadavar

Größter gemeinsamer Nenner Sechs Bands in zwei Nächten. Beim „Faust auf’s Auge Festival“ geht’s zuerst in den Bastard Club, einen Tag später ins Westwerk.

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s gibt keine bessere Referenz für eine Band, als eine solche Liste: first press: 100 copies white, 200 copies red, 400 copies black wax – SOLD OUT. Second press: 300 copies green wax – SOLD OUT. Third press: 1000 copies black wax – SOLD OUT. Fourth press: 1000 copies purple wax – SOLD OUT, usw. Die neunte Pressung ist noch erhältlich. Über dieser Liste steht der Bandname „Kadavar“. Es ist ihr Debütalbum, erschienen 2012 bei dem Indielabel This Charming Man Records (TCMR). Man hatte einen guten Riecher. Während Kadavar mit ihrer zweiten Langspielplatte „Abra Kadavar“ bei Nuclear Blast untergekommen sind, beheimatet TCMR immerhin noch zwei der sechs Bands (Union Of Sleep, The Moth), die Bastard Club und Westwerk zum gemeinsamen IndoorStoner-Rock-Festival geladen haben. Ein beinahe nostalgischer Blick zurück ins 20. Jahrhundert lässt bei diesem Genre schnell die Erinnerungen an Kyuss, Fu Manchu, Karma To Burn oder Monster Magnet warm werden. Was unterstreicht, wie vielfältig all das, was man geneigt ist in eine Schublade mit der Aufschrift „Stoner Rock“ zu stecken, schon damals war. Deren Wurzeln und Vorbilder finden

sich wiederum vor allem bei den Hardund Heavy-Rockbands aus den 70er Jahren. Und beides ist bis heute so geblieben, das kann man an einer Band wie Kadavar aus dem neuzeitlichen Berlin wunderbar bestaunen. Hier dürfen Gitarrensolos wieder länger als 30 Sekunden dauern. Die Drums sind furztrocken. Riffs werden gespielt, bis sie ihre hypnotische Wirkung entfalten, wie eine sich drehende Scheibe mit weißen und schwarzen Kreisen drauf, die alles in sich hinein saugt, wie ein Dirt Devil 5000. Das ist auch bei den weiteren fünf Bands – The Moth, Isoptera, Union Of Sleep, Iron Walrus (mit Leuten von Dampfmaschine!), Black Space Riders – nicht anders, die an diesen zwei Abenden die Möglichkeiten dessen, was Gitarrenwände, Groove und tiefe Bässe zulassen, in allen erdenklichen Varianten ausbuchstabieren. Sei es Hard Rock, Proto-Metal, StonerSpaceDoom, Stoner Metal oder Doom-Sludge-Noise. Wohlgemerkt: Alles direkte Nachfahren, Verwandte oder Metamorphosen dessen, was der Classic Rock und der Heavy Metal hervorgebracht haben. Nebenbei bemerkt: Bei diesen sechs Vertretern handelt es sich ausschließlich um Bands aus Deutschland, was eindrucksvoll beweist, wie lebendig die Szene trotz des großen Traditionsbewusstseins auch hierzulande ist. PETER WILDE P 15.11., Bastard Club (Kadavar, The Moth, Isoptera) P 16.11., Westwerk (Union Of Sleep, Iron Walrus, Black Space Riders)

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musik

Haben sich seit ihrem Gewinn 2012 super entwickelt: Hi! Spencer

Seid unbeschwert! Er muss es wissen: Christian Siemer, Musikbüro Osnabrück e.V., war zehn Jahre lang in der Jury von „Rock in der Region“ und ist heute Mitorganisator des Newcomer-Wettbewerbs. STADTBLATT: Was macht den Reiz von „Rock in der Region“ aus? CHRISTIAN SIEMER: Neben dem absoluten Kultfaktor, den die Veranstaltung in den letzten 26 Jahren erreicht hat, bieten natürlich in erster Linie die Livekonzerte vor vollem Haus den Anreiz, beim RidR teilzunehmen. Anmelden, Bestätigung erhalten und dann bis zu drei Mal vor fast ausverkauftem Haus die Bühne rocken zu können, bekommt man als Band halt nicht überall geboten. Eine kleine Landkreistour, wenn man so will. Zudem ist auch der soziale Aspekt nicht zu verachten. Man lernt sich besser untereinander kennen und so ist es mehr als einmal geschehen, dass gute Bandfreundschaften durch diese Veranstaltung entstanden sind. Dann noch die Jury, bestehend aus vielen lokalen und überregionalen Veranstaltern und Bookern, welche doch im Anschluss an den RidR die eine oder andere Band für ihre eigenen Veranstaltungen buchen. Eine prima Gelegenheit um auf sich aufmerksam zu machen. Als letzter Anreiz stehen dann ja noch selbstverständlich die 28 STADTBLATT 11.2013

Preise im Raum. So gibt es 1000 Schleifen als Fördergeld, Tonstudiozeit, sowie Gutscheine für Instrumente und Merch zu gewinnen. STADTBLATT: Im November starten die Vorentscheide. Was rätst Du den Bands, um diese Hürde zu nehmen? CHRISTIAN SIEMER: Seid unbeschwert und wie immer. In den letzten Jahren hat beim RidR nie die durchdachteste und professionellste Bandperformance gewonnen, sondern immer die frischeste und die am lebendigsten auf der Bühne wirkende. 80 Prozent jeder guten Live-Performance basiert auf dem optischen Output. Also besser Gas geben und dann ruhig mal verspielen als andersrum. Da aber auch immer der zweite in jedem Vorentscheid in die Relegationsrunde wandert, tendiere ich zu dem Rat: Mobilisiert Freunde, Bekannte, Verwandte und überhaupt jeden und alles, der es zur Veranstaltung schafft. Das Publikum hat schließlich die zweite Hälfte des Stimmrechts inne. STADTBLATT: Gibt es Dinge, die Bands auf keinen Fall tun sollten? CHRISTIAN SIEMER: Nö, es ist ja alles erlaubt, jedoch wirkt sich ein bisschen zuviel Ehrgeiz in den meisten Fällen eher negativ als positiv aus. STADTBLATT: Gibt es Dinge, die Bands auf jeden Fall tun sollten? CHRISTIAN SIEMER: Seht es einfach als geile Auftritte mit viel Publikum, dann kommt der Rest von alleine. STADTBLATT: Gibt es unter den Bands,

die 2013 antreten, bestimmte Trends zu beobachten? CHRISTIAN SIEMER: Jahrestrends gibt es nicht. Allerdings ist in den letzten Jahren zu beobachten gewesen, dass immer mehr Kapellen ihre Freude an deutschsprachigem Gesang gefunden haben. Kleinere Besetzungen sowie Singer/Songwriter-Sets erfreuen sich auch immer größerer Beliebtheit. Das ist jedoch eher als genereller Musiktrend zu werten, als dass wir diesen dem RidR auf die Fahnen schreiben können. Spricht jedoch dafür, dass der RidR den aktuellen Zeitgeist gut abbildet und kaum eine Band vor der Teilnahme zurückschreckt. STADTBLATT: Im letzten Jahr haben Hi! Spencer gewonnen. Was ist aus denen in der Zwischenzeit geworden?

CHRISTIAN SIEMER: Hi! Spencer habe ich persönlich das letzte Mal Ende September beim Landesfinale des LocalHeros-Wettbewerbs getroffen, bei dem sie einen der Nicht-TreppchenPlätze erreichen konnten. Sie kommen eigentlich ganz gut rum, wirken immer noch so frisch wie letztes Jahr und haben immer noch Spaß an ihrer Musik. Den großen Durchbruch kann der RidR nicht bieten, aber das wäre ja auch ein eher vermessenes Ziel. Es geht um Förderung und darum jungen Musikern eine Plattform zu bieten, und Hi! Spencer haben beides in vollem Umfang genutzt. Es freut mich immer, zu sehen, wenn eine Kapelle so freudig an der Sache bleibt wie dieses Jungs. STADTBLATT: Du selbst spielst auch in einer Band? In welcher und was macht ihr für Musik? CHRISTIAN SIEMER: Von meinen 18 Bühnenjahren habe ich die letzten hauptsächlich mit meiner RoxetteCoverband roXism verbracht. Wir arrangieren nach dem Prinzip die Guten ins Töpfchen, die Schlechten in den Fleischwolf und gucken, was nach dem Drehen davon noch übrig bleibt. Ist halt ‘n reine Livenummer mit dem großen Hang zum Quatsch, die nächstes Jahr ihr 10-Jähriges feiern darf. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

Vorentscheide P 2.11., Bad Essen, Trio (tba) P 8.11., Westwerk (+ Incus, Miauw, Nightfall, St. Helens) P 9.11., Bippen, Li.F.T. e.V. (+ Firma Timski, Tafkat, The Interfering, When You Scream) P 16.11., Georgsmarienhütte, Alte Wanne (+ Basement Apes, Lost Memories of Childhood, Never to Loud, Occultus) P 23.11., Bramsche, Alte Webschule (tba) Relegationsrunde P 1.12., Ostbunker (alle Zweitplazierten) Finale P 6.12., Haus der Jugend (die sechs Finalisten; Special Guest: Hi! Spencer/Gewinnerband 2012)

vorband des monats Rob Lynch Support von Thees Uhlmann In dem Video zu seinem Song „Hawking“ sitzt er am Strand, in den Dünen und singt gegen das Meer an. Rob Lynch hat definitiv Wut im Bauch, seine Gefühle müssen raus, klar. Der 26-jährige Wahl-Londoner ist mal keiner dieser so sensiblen Songwriter, der hundertste Conor Oberst. Eher ein kleiner Moneybrother mit etwas Clash-Background. Eher Pop-Punk und Folk als Lagerfeuergedaddel. Last but not least: Zwei EPs hat der Mann bereits draußen. OSCH P 14.11., Rosenhof


Der Überlebende Eric Burdon („House Of The Rising Sun“) ist 71 und erlebt gerade seinen dritten Frühling. Der Rolling Stone zählt den kleinen rundlichen Briten zu den 100 bedeutendsten Sängern in der Geschichte des Rock. STADTBLATT: Auf Ihrem neuen Album „‘Til Your River Runs Dry“ träumen Sie von einer Einladung ins Weiße Haus. Ist dies tatsächlich Ihr Wunsch? ERIC BURDON: Es ist ein Song mit einem Augenzwinkern, den ich bereits kurz nach Obamas erster Wahl geschrieben hatte. Ich war wegen des Humors anfangs ein bisschen besorgt, deswegen habe ich ihn erst jetzt veröffentlicht. Obama präsentierte sich ja von Anfang an als volksnaher Präsident, als jemand, mit dem man auf der Straße locker ins Gespräch kommen kann. In meinen Träumen habe ich ihn im Weißen Haus besucht, es gab dort keine Security, man konnte den Präsidenten einfach so besuchen. Diese Aura hat Obama heute nicht mehr, das Amt hat ihn sehr verändert. Nichtsdestotrotz halte ich meinen Song nach wie vor für gelungen. STADTBLATT: Was schätzen Sie als ausgesprochen kritischer US-Bürger eigentlich an Ihrer Wahlheimat? ERIC BURDON: Nun, ich liebe die Idee hinter Amerika. Kürzlich war ich das erste Mal bei einem Basketballspiel – in einer Arena in New York. Die NBA

zieht ihre Spiele wie Gladiatorenkämpfe auf. Aber dann habe ich die Brüderschaft zwischen den Spielern kapiert. Obwohl sie aus den unterschiedlichsten Ethnien stammen, spürt man untereinander keine Vorurteile. In dem Moment, wo sie sich gegenüber stehen, spielt die Welt da draußen mit ihrem ganzen Schwachsinn keine Rolle mehr. Auf dem Feld verhalten sie sich sehr fair. Manche sehen in solch einem Spiel eine Analogie zum realen Leben. STADTBLATT: Warum wollen Amerikaner nicht auf Waffen verzichten? ERIC BURDON: Weil Waffen Macht bedeuten. Und Geld. Früher wurden von Mexiko Drogen nach Amerika geschmuggelt, im Austausch gegen harte Dollar. Irgendwann merkten die mexikanischen Drogenkartelle, dass Heavy Metal die bessere Währung ist und fortan ließen sie sich ihr Kokain mit Waffen bezahlen. Unfassbar viele Knarren gehen heute über die Grenze Richtung Mexiko. Wissen Sie eigentlich, wie viele legale Waffenläden es in Mexiko gibt? Einen einzigen – in Mexiko Stadt.

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STADTBLATT: Was hat Sie davor gerettet, nicht jung zu sterben? ERIC BURDON: Vielleicht war es die Tatsache, dass ich Jimi Hendrix’ letzte Momente hautnah miterlebt habe. Ich habe die allerletzte Session mit ihm vor seinem Tod gespielt und war selbst dabei, als er starb. Ich wusste, dass er auf Messers Schneide lebte und habe ihn gewarnt. Aber wenn du jung bist, verschwendest du keine Gedanken an den Tod. Das gleiche passierte mit meinem Freund Jim Morrison. Er hatte eine Menge persönlicher und familiärer Probleme. Dies alles führte zu seinem frühen Tod. STADTBLATT: Sehen Sie einen grundlegenden Unterschied zwischen Ihnen und der jungen Generation von Musikern? ERIC BURDON: Die junge Generation wirkt gesünder als wir es damals waren. Aber das kann auch täuschen. Wer weiß schon, was in einem Menschen wirklich vorgeht. Amy Winehouse ist auch nur 27 geworden. Was sich jedoch geändert hat, ist die Gesetzgebung. Inzwischen muss man eigentlich keine Angst mehr vor gesellschaftlicher Ächtung haben, wenn man homosexuell ist. Ich denke, dass Kids heute viel freier leben.

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War befreundet mit Jimi Hendrix und Jim Morrison: Eric Burdon STADTBLATT 11.2013 29


musik Dave Goodmann: Guter Gitarrenmann aus Kanada

Pop Noir Mit Hingabe zitiert Schmidt die große Ära der Berliner Cabarets in den Goldenen Zwanzigern, die Dekade von Rausch und Carpe diem.

d

ie 22-jährige Chanteuse hat etwas, das international auf offene Ohren trifft. Trotz ihres sehr deutschen Namens. Und trotz ihres Rückgriffes auf Stilmittel einer heimischen, längst vergangenen Kulturepoche: Genauso kokettiert sie aber mit Souvenirs aus Film Noir oder den Swinging Sixties. Und in virtuoser Selbstverständlichkeit verbindet sie all diese nostalgischen Accessoires mit dem aktuellen Zeitgeist. „Pop Noir“ nennt Schmidt dieses betörende optischakustische Bouquet, das sie mit jedem Laut, mit jeder Geste verkörpert – weltgewandt, selbstbewusst und ein wenig geheimnisvoll. Elisa Schmidt ist eine der aufregendsten Entdeckungen der Berliner Musikszene, mit Wimpern, fast so lang wie ihre Stiletto-Absätze. Und sie hat sich ihr eigenes Genre erschaffen: Cabaret-Pop. Mit 16 ging sie auf ein Musikinternat in ihrer

zweiten Heimat London und ein Jahr später bereist sie die USA. Und die prominente internationale Bewundererschar lässt nicht lange auf sich warten: Guy Chambers, lange Jahre als Produzent und Songschreiber der Mann hinter Robbie Williams, produziert ihr Debütalbum „Femme Schmidt“. Im Mai 2012 spielt Schmidt dann in L.A. auf einem Empfang von Troy Carter, dem Entdecker und Manager von Lady Gaga. Und bei diesem Anlass kommt auch gleich noch der nächste prominente Name hinzu: Kurz nach der Show erhält sie die Einladung, Elton John auf dessen Arena-Tour Down Under im November 2012 zu begleiten. Jetzt geht sie auf Clubtour und versüßt uns den Herbst mit gefühlvollen Balladen, verführerischen Chansons und tanzbaren UptempoNummern. Schmidt: „Clubkonzerte haben ihre eigene, sehr intime Atmosphäre. Das Publikum dort ist ganz bei mir, ich sehe den Menschen, für die ich singe, direkt in die Augen. Das Konzert ist wie eine Reise in meine ganz eigene SchmidtWelt – und wenn das Publikum sich dorthin entführen lässt, bin ich glücklich.“ MARS P 12.11., Lagerhalle

Virtuoses Spiel Die Acoustic Guitar Night ist ein Highlight für Freunde der akustischen Gitarrenmusik. Auch von uns gibt es ein Like.

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Schmidt – für viele die neue Marlene Dietrich

ange Jahre gab es in Osnabrück das mit internationalen Top-Gitarristen besetzte Festival „Open Strings“. Wem diese Wochenenden in guter Erinnerung sind, der sollte bei der Acoustic Guitar Night reinschauen. Sozusagen die komprimierte Ausgabe der Open Strings. Vier Gitarristen werden nacheinander den Abend bestreiten, jeder ein Virtuose an seinem Instrument: Dave Goodmann, Dylan Fowler, Martin Hegel und Peter Finger. Werfen wir einen genaueren Blick auf Dave Goodmann. Den gebürtigen Kanadier (Jahrgang 1965) zieht es nach seinem Jazz-Studium in Vancouver gen Süden. In Kalifornien wird er Teil der bekannten Bay Area Blues Scene und jammt mit Größen wie Jeff Healey, geht auf Tour mit Patrick Ford.

Nebenbei steht er dem Verstärker-Hersteller Mesa Boogie zur Seite und gemeinsam entwickelt man das Modell „The Revolver“ – einer der ersten Abnehmer ist Santana. Ende der 90er siedelt Dave Goodmann nach Europa über und wird in Bremen heimisch, zugleich beginnt damit seine erfolgreiche Solokarriere. Seine Auftritte sind voller Energie, er spielt die akustische Gitarre ebenso brillant wie die elektrische. Zudem ist er ein ausgezeichneter Songwriter und wird den ein oder anderen Song vortragen. Ein Wort auch zum Hausherrn himself, Peter Finger. Der Osnabrücker zählt seit Jahrzehnten zu den führenden akustischen Gitarristen, ein Spezialist des Fingerstyle, international gefragt – vor der Acoustic Guitar Night gibt Finger Konzerte in Frankreich, Italien und Russland. Seine Zuhörer erleben einen, wie er es ankündigt: „Funkenflug unbeschreiblicher Phantasie zwischen Karibik, Barock, Jazz, Samba und unsentimentalen Balladen.“ MARIO SCHWEGMANN

P 21.11., Lutherhaus


konzerttipps

Kapitän Platte Festival

ALLES AUF VINYL. 2009 entschieden sich drei Bielefelder Vinyl-Liebhaber, ein Label zu gründen, dass sich ganz auf die schwarzen Scheiben konzentriert. 2010 erblickte mit „Mourning Golden Morning“ der schwedischen Postrocker EF die erste Kapitän Platte-Veröffentlichung das Licht der Welt. Es folgten bislang 19 weitere. Beim zweiten Festival treten Imannu El (Foto) aus dem EF-Dunsktreis auf. Hier geht es allerdings mehr Richtung sphärischen Indie und Sigur Ros. Sonson, ebenfalls Schweden, spielen instrumentalen Krautrock. Die bereits im letzten Monat empfohlenen Adolar präsentieren ihr neues Album „Die Kälte der neuen Biederkeit“ und feiern damit ihre Bielefeld-Premiere. Joasihno war zunächst ein EinMann-Projekt des Bayern Cico Beck. Jetzt ist Schlagzeuger Nico Sierig dabei. Anfang 2013 erschien das zweite Album auf dem Label von The Notwist. Hinter Zinnschauer verbirgt sich Jakob Amr mit seiner Gitarre. P 2.11., Bielefeld, Forum

U.D.O.

Joseph Arthur & Band

Cindy Blackman Santana Group

JAZZ-ROCK. Bekannt wurde sie als Schlagzeugerin von Lenny Kravitz. Cindy Blackman Santana ist außerdem Tour-Drummerin von Carlos Santana. Die Jazz Times nannte sie einmal „One of this generation’s most colorful drummers.“ Einer ihrer größten Einflüsse ist Schlagzeuger Tony Williams, dem sie ihr aktuelles Album „Another Lifetime“ gewidmet hat. Jazz-Rock vom Feinsten mit einer der heißesten Schlagzeugerinnen weltweit. P 9.11., Minden, JazzClub

Jesper Munk

BLUES. Jesper Munk, 21-jähriger DeutschDäne aus München und optisch dem jungen David Bowie nah, widmet sich dem archaischen Blues der 30er und 40er: Charly Patton, Sonny Boy Williamson oder Reverend Gary Davis. „Diese Songs sind so roh und direkt, dass sie allein durch ihre Intensität sehr viel aussagen,“ meint Munk. Live spielt er eigene Sachen und Coverversionen. Das puristisch aufgenommene Debüt heißt „For In My Way It Lies“. P 1.11., Münster, Hot Jazz Club

HipHop Tunes 2013

TEUTONIC STEEL. Udo Dirkschneider. Viel mehr als den Namen des ehemaligen Accept-Sängers braucht man eigentlich nicht sagen. Man denke nur an das Video zu „Balls To The Walls“, in dem Udo versucht, an einer Abrissbirne hängend eine Mauer einzureißen. „Steelhammner“ heißt das neue Album von U.D.O.. Kasperi Heikkinen und Andrey Smirnov ersetzen in Zukunft die langjährigen Mitglieder Stefan Kaufmann und Igor Gianola. P 2.11., Bremen, Tivoli

DUNKLE HYMNEN. „Joseph Arthur schreibt, malt, zeichnet und kreiert, weil er keine Wahl hat. Glück fur uns!“ Dieses vollmundige Kompliment stammt von niemand Geringerem als Michael Stipe. Entdeckt wurde Arthur in den 90ern von Peter Gabriel. Doch irgendwie ist er noch immer ein gut gehütetes Geheimnis. Das sollte sich ändern. Auf dem neuen Album, „The Ballad Of Boogie Christ“, gibt es Pophymnen und versiertes Erzählertum. P 9.11., Münster, Gleis 22

INDOOR JAM. Beim diesjährigen HipHop-Treffen sind Perspektive Music aus Osnabrück und Moinsen Mafia aus Lingen die Lokalmatadore. Mit DCS (Die Coolen Säue) tritt ein Urgstein des deutschen HipHop auf. Schivv, Ro Kallis, Peer Formance und DJ Lifeforce („Grown Man Rap aus Köln“) haben gerade mit „Silber“ das erste Album seit fast zwölf Jahren veröffentlicht. Prominente Features: Sido und Olli Banjo. Produziert haben Crada (u. a. Drake) und der kommende Mann des Genres, Adlib. Zu hören ist „Musik für 30 somethings und solche, die es noch werden wollen.“ Den Abend beschließen Blumentopf (Foto). Die Münchner stehen seit 20 Jahren auf der Bühne, mit „Nieder mit der Gbr“ erschien gerade ein neues Album, bei dem Soul- und Funksamples statt zuletzt E-Gitarren im Vordergrund stehen. Höhepunkt: „Rosi“, bei dem im Studio Günther Sigl (Spider Murphy Gang) die Refrainzeile höchst persönlich übernahm. P 15.11., Lingen, Alter Schlachthof

LaBrassBanda

VNV Nation

The Wonder Years

BLASROCK. Die Chiemgauer haben binnen kurzer Zeit eine rasante Entwicklung hingelegt. Beim ESC-Ausscheid wurde man mit „Nackert“ Zweiter, das vierte Album, „Europa“, ging in Deutschland bis auf Platz drei. Barfuß und in Lederhosen sind LaBrassBanda eine Mischung aus Blaskapelle und Skaband. Im Sommer spielten sie auf den Festivals der Ärzte. Und ist das jetzt Pop oder Volksmusik, Sebastian Dettl? „Pop ist doch eh nur ein Abklatsch von Volksmusik!“ P 15.11., Bielefeld, Ringlokschuppen

DARK POP. VNV steht für „Victory Not Vengeance.“ Das irisch-englische Duo, bestehend aus Ronan Harris und Mark Jackson, macht dunkle Popmusik, Sophia oder Peter Heppner nicht unähnlich. Harris ist von der Ästhetik der USA der 30er Jahre fasziniert. In diesem Stil sind auch die Tourplakate gehalten. Auch den Fans scheint es zu gefallen: „In Deutschland waren die Dinger nach 30 Sekunden weg,“ sagt Harris. Live werden VNV Nation von zwei Keyboardern begeleitet. P 17.11., Bielefeld, Ringlokschuppen

REALIST POP-PUNK. Angefangen hat alles eher als eine Art Scherz. Doch die Leute, die The Wonder Years in frühen Jahren sahen, verliebten sich sofort in den noch etwas unbedarften Pop-Punk der Band. Spätestens seit „Suburbia I’ve Given All And Now I’m Leaving“ aus dem Jahr 2011 stehen Matt, Soupy, Casey, Josh und Nick in ihrem Segment ziemlich weit vorn. Worum geht es? „Wir schreiben über das, was wir kennen und fühlen. Das ergibt für uns Sinn.“ P 21.11., Münster, Sputnikhalle

Jacco Gardner

BAROQUE POP. Wenn man ein Video des 24-jährigen Holländers ansieht, denkt man für einen Moment, eine alte Super-8-Aufnahme von Syd Barrett zu seinen frühen Zeiten zu sehen. Gardner, der bis auf die Drums alles selbst einspielt, steckt tief in der Psychedelia der Zombies und Curt Boettchers. Und es klingt einfach wunderbar, wenn er mit Mellotron, Cembalo und Hippiehut die Songs seines Debüts „Cabinet Of Curiosities“ anstimmt und damit Raum und Zeit transzendiert. P 23.11., Münster, Gleis 22 STADTBLATT 11.2013 31


events Spaß mit unklarem Ausgang: der UHU-Club

FOTO: MANFRED POLLERT

nachtaktiv Abtanzen im November

Heaven moderiert die Benefizgala

Experimente erlaubt Premiere für den UHU-Club. Ein feuchtfröhlicher Abend von und mit Heaven, Jo Granada, Dr. Ignaz Ignaz sowie Tine Schoch. UHU, das steht für alle Unter HUnderjährigen. Und man merkt sofort – hier geht man mit Frohsinn an die Sache ran. Und Sache ist: Der neue Unterhaltungsverein UHU-Club lädt zur ersten monatlichen Jahreshauptversammlung. Im Grand Hotel. Geboten wird ein modernes und humorvolles Schauprogramm mit regionalen und überregionalen Darbietungen sowie hochkarätigen Gästen. Club-Gründungsmitglied Jo Granada: „Das wird ein lustiger bunter Abend!“ Gesang. Show. Lebensberatung. So ziemlich fast alles ist möglich. „Wir werden schauen, was passiert – es darf experimentiert werden.“ Neben Jo Granada sind noch zwei weitere stadtbekannte Musiker/Entertainer an Bord: Heaven und Dr. Ignaz Ignaz. Schauspielerin Tine Schoch (u. a. „Die Tupper-

party“) erhöht die Frauenquote des Quartetts auf 25 Prozent. Die vier Gastgeber führen durch den Abend, nehmen sich Unfreiwillige aus dem Publikum zur Brust oder talken mit eingeladen Top-Gästen. Passend dazu wird das Grand Hotel nett geschmückt. Für Stimmung ist auch gesorgt – zwischendurch spielt die Original-OcamboClub-Band, benannt nach einem legendären Osnabrücker Tanzschuppen. Die Band (Jo Granada, Heaven, Dr. Ignaz Ignaz) erweitert sich ebenfalls um abgefahrene Gäste. Hauswirt Falk Schlukat serviert dazu das UHU-Gedeck (Bier & Prosecco). Und wer will, kann am Premieren-Abend gleich Mitglied im UHU-Club werden. MARIO SCHWEGMANN Prost. P 20.11., Grand Hotel

Hinter’m Pult: Clearcut

TOP 5 MoonDoctor – Footron VIP Enei feat. Chimpo – Headtop Alix Perez feat. Riko Dan – Warlord Son of Kick – Playing The Villain (Machinedrum Remix) Stray – LA Zoom ALLTIME FAVORITES Author – Green & Blue EAN – Aulderkincher Fedupfaction – Silent River Gyu – Submerge Break feat. Die – Slow Down

TERMINE P 15.11. Trust In Bass 6 Jahre, Kleine Freiheit INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 14.12. Trust In Bass, Unikeller

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„Ein Herz für Osnabrück“: Unter diesem Motto lädt die Bürgerstiftung zur sechsten Bürgergala ein.

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dj des monats

Wo legst Du auf? Trust In Bass im Unikeller und in der Kleinen Freiheit. Was für Musik? Bass Music – eine basslastige Mischung aus Drum and Bass, Dubstep, Jungle, Grime, Footwork, Trap und Glitch-Hop. Deine DJ-Philosophie? Es muss verdammt noch mal tanzbar sein! Darum liebe ich es aufzulegen ... Im besten Fall verstärke ich mit der Musik bei den Gästen das Gefühl: Das ist die beste Nacht in dieser Woche, diesem Monat, diesem Jahr! Und die Leute geben mir diesen Vibe beim Tanzen zurück. Am besten tanzen können ... definitiv nicht wir DJs! Die besten Gäste sind entspannte Leute, die Bass Music genauso feiern wie wir. Der nervigste Wunsch ... kommt gerne um 5.35 Uhr, wenn wir gerade die Bude abreißen. In letzter Zeit gibt’s eher Spezialisten, die mich mit anspruchsvollen Tunes überraschen!

Guter Abend s war eine Woche vor Weihnachten. Am 18.12. 2000 wurde die Bürgerstiftung Osnabrück gegründet. Heute engagieren sich ca. 40 ehrenamtliche Mitarbeiter in der Stiftung und rund 112.000 Euro flossen im Jahr 2012 in die verschiedenen Projekte. Eine Erfolgsgeschichte. Die Stiftung versteht sich als Förderer, Vermittler und Koordinator für Menschen und Unternehmen, die sich für ihre Stadt engagieren wollen. Das Förderspektrum umfasst die Bereiche Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, mildtätige Zwecke, Völkerverständigung, interkulturelle Beziehungen, Artenund Umweltschutz. Derzeit fördert die Stiftung auch fünf eigene Projekte, u.a. die „Aktion Kinderwünsche“, die Kindern in Heimen und ambulanten Einrichtungen kleine Wünsche erfüllt. Die Bürgerstiftung ist präsent im Stadtbild – mit Aktionen wie dem „Tag der Bürgerstiftung“, dem im Oktober-STADTBLATT vorgestellten „Bürgerbrot“ oder, wie jetzt Ende November, mit der „Bürgergala“.

Mit der großen Benefizgala möchte die Bürgerstiftung auf sich und ihre Projekte aufmerksam machen, aber auch ihren Förderern und Unterstützern danken. Ein Fest für alle Osnabrücker. Nach einem Sektempfang ab 18.30 Uhr beginnt um 19.30 Uhr das Bühnenprogramm. Zahlreiche Osnabrücker Schüler, Schauspieler, Tänzer und Musiker präsentieren ihr Können, darunter die Tanzschule Kerstin Albrecht, das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, die Bigband der Angelaschule, die Tanzschule Patsy & Michael Hull, die Percussionklasse der WittekindRealschule, die Waldbühne Kloster Oesede, die Musik- und Kunstschule, die Rollkunstläuferinnen des OSC und das Theater Osnabrück. Moderiert wird der Abend durch den Schauspieler und Sänger Heaven. Beim anschließenden „Get-together“ sind alle Gäste zu einem kleinen Imbiss geladen. Bei der großen Tombola können zudem viele tolle Preise gewonnen werden. Der Erlös der festlichen Benefizveranstaltung geht zum Großteil an das Kinder- und Jugendtheater OSKAR. Karten sind im Vorverkauf in der Touristinformation, im Theater am Domhof oder bei der Bürgerstiftung (Rathaus) erhältlich. MS P 30.11., Theater am Domhof www.buergerstiftung-os.de


Alle Jahre wieder

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Für viele ist es die schönste Zeit im Jahr – Weihnachtmarkt. Wenn die Buden aufgebaut sind und durch die Stadt ein Duft von gerösteten Mandeln weht ... Vor der historischen Kulisse von Rathaus, Marienkirche und Dom sowie an der Johanniskirche herscht vier Wochen lang Adventsstimmung, geöffnet ist der Weihnachtsmarkt täglich von 12-21 Uhr. Zu einem Besuch gehört ein Becher Glühwein, ein Käsegriller oder – für die Kids – das fast 100 Jahre alte Karussel der Familie Telsemeyer vor dem Rathaus. Tipp: Während des Weihnachtsmarkts den Marienturm besteigen. Der Blick von oben auf die festliche beleuchtete Stadt ist zauberhafdt! MS P 25.11.-22.12., Marktplatz, Domplatz, Johanniskirche

Japan mal anders

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Ein ungerades Jahr ist in Osnabrück immer auch ein Japan-Jahr. Dann laufen auf dem „Festival des neuen japanischen Films“ Geschichten, die sonst wohl unbemerkt vorüber ziehen würden. Darunter zwei Europa- und zwei Deutschland-Premieren. Zu den Höhepunkten zählen das auf Fukushima verweisende Drama „The Land of Hope“ (2.11., 20h, Haus der Jugend). Auch das Rahmenprogramm ist klasse: Am Sonntag wird zu der Komödie „Looking For A True Fiancee“ ein Frühstück im Kinosaal serviert (3.11., 10.30h, Haus der Jugend). Reservierung: japanfilm@ osnanet.de. Und als Einleitung zum Film „Capturing Dad“ (2.11., 18h, Haus der Jugend, Foto) wird der in Münster lebende Choreograph und Tänzer Ozeki Tsutomu ein Tanzstück aufführen. Auch die Sushi-Bar MS im Haus der Jugend ist wieder dabei. P 30.10.-3.11., Haus der Jugend, Hasetor www.festival-des-neuen-japanischen-films.de

Wintervergnügen

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Darauf warten Schlittschuhfans sehnsüchtig: „GMHütte on Ice“ geht in die dritte Saison. „Die tolle Entwicklung der Eislaufbahn in den vergangenen beiden Jahren hat uns die Entscheidung leicht gemacht, die Erfolgsgeschichte fortzusetzen“, so Rudolf Festag, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins. Auf 240 Quadratmetern kann gelaufen werden, die Laufzeiten betragen eine Stunde und beginnen täglich um 14, 15.30 und 17 Uhr. An Wochenenden und in den Weihnachtsferien beginnt die erste Laufzeit jeweils schon um 11 Uhr. Und es gibt wieder einige Events auf dem Eis: die Eisstock-Meisterschaft, eine Aufführung der Waldbühne Kloster Oesede mit Ausschnitten aus der „Heißen Ecke“ (22.12.), eine Eiskunstlaufshow (15.12.) oder die beliebten Eislauf-Lernstunden für MS Neulinge (30.11.-2.12.). P 25.11.-5.1., Georgsmarienhütte, Roter Platz

Drei Nächte Grusel

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Das dürfte die längste Halloween-Sause der Stadt sein. Drei Näche lang ab Halloween wird’s im Alando Palais gruselig. Frederik Heede: „Für diesen Event dekorieren wir insgesamt vier Tage lang. Angefangen vom Horrortunnel am Eingang bis hin zu den lebendigen Geistern, die sich über die Eventareale verteilen – wir möchten möglichst viele gruselige Details im Alando Palais unterbringen.“ Die Gäste dürfen natürlich gerne verkleidet kommen, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Optional können sich die Gäste auch von Alando-Mitarbeitern schminken lassen. Und als Sondergetränk gibt’s denn „Bloody Horror Cocktail“ mit den Zutaten: Lime/Lemon, Licor 43, Vodka, Mangosirup, Kirschsaft. Serviert an der Blutcocktailtheke – eine im Nebel verhangene Versuchsküche, die an Experimente von Gargamel oder bösen Hexen erinnert. MS P 31.10.-2.11., Alando Palais STADTBLATT 11.2013 33


bühne

Alexandra Gauger, KabarettBundesliga: Brauchen wir bei ihr einen Notausgang?

Das wird lustig Kabarett. Osnabrück ist groß darin. Diesmal holt die Lagerhalle gleich zum Doppelschlag aus: Kabarett-Festival plus Kabarett-Meisterschaft.

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Zahlen. Viele Zahlen. Damit der erband? Präsidium? Spielbericht? Meisterschaft? Tabel- Wettbewerb gerecht abläuft, jeder le? Saison? Moderator? Re- Kandidat ebenso häufig als Erster wie porter? Klingt nach Sport. Doch die Li- als Zweiter des Abends dran ist, alle ga, die „Bundestrainer“ Theo Vagedes über die Gesamtlaufzeit gleichmäßig auf die Beine gestellt hat, wird auf der verteilt sind, hat Vagedes sich Hilfe Bühne ausgetragen. Zum Einsatz kom- geholt. Bei Prof. Dr. Sigrid Knust, Uni men auch keine Basketbälle, Eis- Osnabrück, Fachbereich Mathemahockeypucks oder Judomatten – es tik/Informatik. Eines ihrer Spezialgegeht um Worte. Und wer am Ende Sie- biete: Sports League Scheduling. Vagedes: „Das wurde schnell ger ist, darf sich „Deutscher Kabarettziemlich kompliziert. meister“ nennen. Also hat sie uns eine Vagedes: „Ich habe Sport studiert. Formel entwickelt, In Köln. Da gab es das Fach BeweComputersimulagungstheater, so bin ich zur Bühne getionen laufen laskommen. Sieben Jahre lang bin ich sen.“ Osnabrück selbst getourt. Und da es eine Kleinkannte Vagedes kunst-Bundesliga noch nicht gab...“ aber schon Einer der Austragungsorte, für vorher. Aus sechs Spielabende zu je zwei eigenen 45-Minuten-Halbzeiten, ist Auftritten. erstmals auch Osnabrück – In der Lainsgesamt stehen 132 Aufgerhalle. tritte in 11 Städten an, über „Ein toller 10 Monate verteilt. Und Spielort!“ schon das Mitmachen ist ein Bei der Sieg – die 12 Künstler, die Siegerbehier jeder gegen jeden anrechnung hat treten, jeder an jedem Ort, Luise Kinseher, Kabarettfestival: das Publikum bis Juni 2014, wurden von Geht dem Mysterium Besitz das Sagen. Vaeiner Jury aus 74 Bewerauf den Grund gedes: „Die bern ausgesiebt.

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Hauptkriterien sind Unterhaltungswert, Handwerk und inhaltliches Niveau“. Nehmen wir das Duell Kristina Kruttke: Alexandra Gauger. Am Ende werden Stimmzettel ausgefüllt. Jeder Zuschauer verteilt 10 Punkte auf beide Kandidaten. Und die addierten Punkte jedes Kandidaten, geteilt durch die Anzahl seiner Begegnungen, ergeben den aktuellen Tabellenplatz. Echte Gegnerschaften? Vagedes: „Klar, jeder hofft auf den Sieg. Und natürlich geht’s auch um Taktik. Der Zweite des Abends hat zum Beispiel immer ein bisschen bessere Karten als der Erste – das Publikum ist schon warm, man kann auf den Ersten antworten. Aber das ist von Kollegialität geprägt, auch von Humor – ist eben eine Humorliga. Jeder will lernen, auch vom anderen. Man trinkt vorher ein Bier zusammen, spielt dann, der Verlierer ärgert sich fünf Minuten, danach sitzen beide wieder an der Theke.“ Wer alle 12 Künstler sehen will, von Heinz Gröning bis Özgür Cebe, von Philipp Scharri bis zum Ensemble Weltkritik, besorgt sich am besten eine Dauerkarte. Und wem das noch nicht genug Kabarett ist: Anfang November beginnt in der Lagerhalle das Kabarett-Festival. Mit dabei: Horst Schroth, Hagen Rether, Lioba Albus, Henning Venske & Kai Magnus Sting, Richard Rogler, Barbara Kuster, Lars Reichow, Luise Kinseher, u. a. Eindrucksvoll. Womit sich natürlich die Frage stellt: Wenn alldiese nicht zur Bundesliga gehören, was sind sie dann? Rether, lacht Vagedes, habe das sportlich genommen: „Da gibt’s ja auch

noch die Champions-League“. Zeigt die Bundesliga also Newcomer, das Festival alte Hasen? FestivalProgramm-Macherin Martina Scholz: „Auch wir haben immer Newcomer drin. Das ist mir sehr wichtig.“ Im Stuttgarter Renitenztheater war sie auf Vagedes’ Liga gestoßen, jetzt hat sie sie nach Osnabrück geholt, zur weiteren Profilierung der Lagerhalle als Kabarett-Spielstätte. Auf welchen Festivalbeitrag sie sich ganz besonders freut? „Auf Christoph Tiemann. Bisher kenne ich nur Videos von ihm. Aber er hat mich sofort überzeugt, und das passiert bei mir sonst selten.“ Wie sie ihr Festival beschreiben würde? „Das ist schon was ganz Besonderes. Sowas gibt’s sonst nicht in Norddeutschland, bis zur Küste rauf. Und unser Publikum kommt teils von weither. Aus Köln, aus dem Ruhrgebiet.“ Wohin sich das Festival entwickelt? Scholz: „Wir haben früher mal versucht, stärker in den Landkreis zu gehen. Melle, Georgsmarienhütte... Davon ist als externe Spielstätte das Universum übriggeblieben, in Bramsche. Vielleicht greifen wir diese Expansion irgendwann nochmal auf.“ Kabarett, wohin das Auge blickt. In allen Spielformen. Und davon gibts viele. Schließlich kommt der Begriff ja aus dem Kulinarischen: Eine drehbare Speiseplatte, mit unterschiedlichen Gerichten drauf. Themen? Gibt’s genug. Scholz: „Die Politik bietet ja genügend Anlässe.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR P Kabarettfestival: ab 1.11., Lagerhalle Kabarett-Bundesliga: 8.11., Lagerhalle


Shakespeare, Mörder, Pulp und Fiktion

Blithe Spirit

Sacre

TANZTHEATER Welch kühne Idee! Zwei Uraufführungen an einem Abend: „Fiat Lux“ von Mauro de Candia und „Rauschen“ von Gregor Zöllig. Plus – und das ist der eigentliche Hammer – eine Rekonstruktion: „Le Sacre du printemps“ von Mary Wigman, Uraufführung 1957, Städtische Oper, Berlin – die Tanzensembles der Theater Osnabrück und Bielefeld treten mit vereinten Kräften an, Wigmans legendäre Choreografie originalgetreu auf die Bühne zurückzuholen. Ein Problem für das 29 Mitwirkende starke Wigman-Rekonstruktionsteam: die Berliner Bühne war um vieles größer als die Osnabrücks und Bielefelds. Ach ja: Igor Strawinskys „Sacre“-Musik wird live gespielt. In Osnabrück vom Osnabrücker Symphonieorchester, in Bielefeld von den Bielefelder HPS Philharmonikern. Großer Abend! P 9., 19., 27.11., Theater am Domhof

Blithe Spirit

SCHAUSPIEL Die Briten sind abgezogen, Kaserne um Kaserne verschwindet oder

wird umgebaut. Aber das englischsprachige Theater The Ostensibles, im Logo das Osnabrücker Rad, bleibt. Diesmal hat es sich für Noël Coward entschieden. Und der lässt es übersinnlich zugehen – Briten lieben eben Geister. Wir begegnen Schriftsteller Charles Condomine. Der hält eine Séance ab, weil es ihm an Stoff für sein neues Buch fehlt. Mit Wahrsagerin und allem. Und fast wider Erwarten erscheint tatsächlich ein Geist: Charles‘ erste Frau Elvira, seit sieben Jahren tot. Aus Spiel wird Ernst. Und das Jenseits wieder ins Jenseits zurückzudrängen ist alles andere als einfach. Ein englischer Landsitz, spirituelle Eskapaden – Verwirrungen und Verwicklungen, Spannung und Gerätsel. Trickreiche Komödie. HPS P 15., 16., 19., 20.11., Haus der Jugend

Shakespeare, Mörder, Pulp und Fiktion

SCHAUSPIEL Eine Gangsterballade nach John von Düffel? Die Bremer Shakespeare Company mag schwarzen Humor, und deshalb darf ihr Namensgeber hier Quentin Tarantino begegnen. Es beginnt klassisch. Mit Richard III. Der braucht dringend zwei Killer. Das sind Pulp und Fiktion. Dumm nur, dass sie eher an ihre Musik als an ihren Mordauftrag denken. Überhaupt: Warum morden? Das Duo, um Ausreden nicht verlegen, und im Zeittotschlagen sowieso Meister, fängt an zu diskutieren. Soll man nun? Oder soll man nicht? Vergessen, dass der Job eigentlich die klamme Bandkasse sanieren sollte... Schräger Abend. Absurd, böse, intelligent. HPS Und mit viel Punk-Rock. P 2.11., Lagerhalle

Fast Faust

Fast Faust

SCHAUSPIEL 2 Schauspieler, 57 Rollen, 90 Minuten? Albert Franks Kostenspar-Komödie über Andrés „Dramenterzett“, zu dem auch noch Hannah und Heiner gehören, macht höllisch Tempo. Alle klassischen deutschen Dramen wollen die drei spielen – allein. Und heute ist wieder mal Goethe dran. Aber Faust mit nur drei Darstellern?

Von denen auch noch einer krank ist? Aussichtslos... Zumal vom Ensemble nur die zwei Männer einsatzfähig sind – und wer spielt dann das Gretchen? Ein Abend der Rivalitäten beginnt, der Katastrophen. Atemlosigkeiten mit dem Bremer Tourneetheater. HPS

P 15.11., Erstes Unordentliches Zimmertheater

Gönn’ dir ne Auszeit

KABARETT Auszeit? Passt zum Kurhaus, was Sissi Perlinger, die Farbenfrohe, uns hier mitzuteilen hat. Immerhin geht’s ja nicht nur um (geheilten) Tinnitus, sondern, jede Krankheit will uns bekanntlich was Tieferes sagen, um den Sinn des Lebens. Das Motto: „Spitze deine Ohren, hör’ in dich hinein, wofür bist du geboren und was ist nur schnöder Schein?“ Nachdenkliche, kritische Worte also, von der „Hohepriesterin der gehobenen Lachkultur“, aber schräg und witzig wird’s natürlich trotzdem. Uns erwartet ein „Vollwaschgang der Gefühle“, heißt es. Ein Urlaub, aus dem man wiederkehrt „wie neu geboren“. Eine „Rundum-Erneuerung für die Seele“. Das Versprechen: „Wenn Sie sich auf

Gönn’ dir ne Auszeit diese Show einlassen, ist sie wie eine Schatzkarte zum Glück.“ Aha. Wieviel davon wohl stimmt? Wieviel schnöder Schein ist? HPS Finden wir’s raus. P 11.11., Bad Rothenfelde, Kurhaus

Einladung Tanz-Matineé im Haus der Jugend, 10.11. ab 16 Uhr Zumba klass. Ballett Lindy Hop NIA

Neue Kurse

Flamenco Jazz Dance Stepp HipHop

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 11.2013 35


sehenswert

FOTO:CAROLA LOESER

kunst Wer hier eintritt, wird gesund? Das Kurmittelhaus als Pinball-Spielfeld

Friedrich Teepe...

... und die Konkrete Kunst? Tja, das passt. Teepe, bekannt für seine polster- und vorhangartigen Objekte, steht, so stehts zu lesen, für „die dynamische Akzentuierung einer Fläche mit Hilfe einer soweit wie möglich zurückgenommenen Akzentuierung ihrer Form.“ Also noch eine der Schauen zu Ehren von Vordemberge-Gildewart. Monochromes, Abstraktes, Konstruktives. P 16.11. bis 27.1.2014, Stadtgalerie

Heiter bis wolkig Kurpark, nach Einbruch der Dunkelheit: Ist er heilsam, ein Besuch auf der Projektionsbiennale „lichtsicht4“?

Tierische Cartoons

Hat „Männchen machen“ immer was mit Gesabber zu tun? Und räumen Frauen immer nur auf? Wer die zehnte Ausgabe von „Lachen im Keller“ besucht, weiß Bescheid. Und wer will, braucht auch nichts zu kaufen, sondern kann was spenden – ans Tierheim. P bis 30.11., Unikeller

Lichte Momente

Und nochmal Licht: Es ist mal wieder Zeit für „Lichte Momente“. Nicht, dass es die in der Altstadt sonst nicht gäbe. Aber was hier an Häuserwänden zu sehen ist, kontrastiert stark den Weihnachts(markt)rummel. Augenzwinkernd, verstörend. Gut so. P 22.11. bis 22.12., Altstadt 36 STADTBLATT 11.2013

r

obert Seidel friert. Ist ja auch zugig hier, am Ende des Großen Gradierwerks, unter der Moulin Rouge, die wie immer ziemlich varietémäßig aussieht, nach Montmartre , Cancan und ToulouseLautrec. „Advection“ nennt er seine Abstraktionen, projiziert auf den Uferweg, den grünschwarzen Teich und eine windbewegte Wasserfontänenwand. Seidel steht im Halbdunkel. Beobachtet, wie die Betrachter reagieren. Um ihn weißes Rauschen. Und Orchestralfetzen. „Manche stehen hier mehr als eine Viertelstunde“, freut er sich, „ganz in sich versunken, hätte ich nie gedacht....“ Ob er sich auch freut, dass der Audioguide seine psychedelischen Farbstrukturen als Intermezzo beschreibt? Als Erholungspause vor und nach der intellektuellen Herausforderung, der ethischen Wucht von Monumentalarbeiten wie Kanjo Takés bissiger Kapitalismuskritik „Mikado“ und Michael Bielickys und Kamila B. Richters agitativem Katastrophenszenario „Why Don’t We“? Nein, dekoratives Beiwerk will Seidel nicht sein. „Das alles“ sei „schon sehr durchdacht“. Trotzdem: Was wirklich zählt, geht auf den mehr als 400 Meter langen, salznebelumwehten Schwarzdornwänden der Großen Saline ab. F-22 Raptor-Luftüberlegenheitsjäger donnern in die Schlacht, Kampfpanzer, AH-64 Apache-Helis mit 30 mm-Chain Guns am Bug. Geldbündel brennen. Eine Nashornherde walzt alles nieder. Es geht um Treibhausgase und Terror, Menschenrechte und Mysterien, Machtmissbrauch und Utopien, Ängste, Hoffnungen, Revolutionen. Das fordert.

Das fesselt. Das fasziniert, trotz mancher Überfrachtung. Verloren ist zum Beispiel, wer nicht weiß, wer Gustave Courbet war, was das Cartesianische Erkenntnismodell besagt und wie der Antikythera-Mechanismus funktioniert. Die Seidels dieser lichtsicht haben also etwas Heilsames. Sie ermöglichen eine Pause. Bevor es wieder losgeht mit der Intellektualität – und der insgeheimen Scham, wie wenig Wikipedia man gelesen hat. Auch das Kurmittelhaus ist solch ein Intermezzo – seine Fassade mutiert zum Pinball-Automaten. Gut, die Kugeln, die hier verschossen werden, sind Weltkugeln. Aber sonst ist alles hier nur eins – bunt und poppig. Lange aushalten kann man das aber nicht, dazu ist der flirrige Spielhöllensound zu nervig. Und dann sind wir mit Georg Trenz verabredet. Er baut gerade seinen Camcorder vor „Generatio“ auf, seiner Buchstabencollage auf der Kleinen Saline, die anfängt, als würde gleich Keanu Reeves in „Matrix“ entdecken, dass er Neo ist, der Auserwählte. „Speicherplatz“, lesen wir riesig groß, „Assoziation“. Letzte Justierungen am Stativ. Trenz: „Sieht hier draußen schon ganz, ganz anders aus als zuhause am Rechner.“ Zwölfeinhalb rhythmische Minuten Vertikale, Horizontale. Worte, Punkte. Fragmente, Abstraktionen, Chaos. Es geht um Wahrnehmung, Eindrucksfilterung, Decodierung. Trenz: „Wie der Blick in einen neuronalen Prozess.“ Cut. Auf der Saline vor uns startet „Strukturen“ von Urbanscreen, eine Hommage an das Salz hier, die Dornen, das Wasser. Stark. Eine Schau, leider nicht so interaktiv, poetisch, ironisch, verspielt wie ihre Vorgängerin. Aber die Härte ihrer Botschaften nimmt zu. Und das ist kein Nachteil. Ein Wort noch zum Pommesstand: Gut und reichlich. Wie das Ganze hier. HARFF-PETER SCHÖNHERR P bis 5.1.2014, Bad Rothenfelde, Kurpark, Salinen


kunst und ausstellungen Licht, Licht, Licht. Überall Lichtkunst dieser Tage. Auf Salinen, an Häuderwänden, sogar am Dom. Aber Holzlichtobjekte? Nie gehört. Das wirft die Frage auf: Kann Holz leuchten? Kann es natürlich nicht. Bernd Obernüfemann strahlt es an. Aber mystisch ist es trotzdem. Licht + Gestalt, Fachwerk 1775, Melle-Wellingholzhausen Textil? Klar, Leineweberstadt! 800jähriges Jubiläum! Was wir lernen: „Spätestens seit dem Bauhaus haben textile Arbeiten ihren Status als rein handwerkliche Kunstform verloren. Teppiche und Wandbehänge wurden nicht nur als Produkt manuellen, sondern auch kognitiv-konzeptuellen Gestaltens verstanden.“ Spätestens! Denn wie ist sonst der Teppich von Bayeux zu erklären? Künstler von Josef Hoffmann bis Andrea Zittel. To Open Eyes. Kunst und Textil vom Bauhaus bis heute, Kunsthalle, Bielefeld

OSNABRÜCK

Altstadt. „Lichte Momente“, 22.11. bis 22.12. Ameos Klinikum. Kunstworkshopteilnehmer stellen aus, bis 5.1.2014 BBK Kunst-Quartier. „... wenn so etwas möglich ist“, bis 23.11.; „What’s new“, ab 29.11. Bergkirche. Hasida Landau: „Die Stimme der Bibel mit dem Pinsel gesehen“, bis auf weiteres Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Frühjahr 2014,„Goodbye Paradise – Franz Hecker: Landschaften – Natur und Traum“, bis 26.1.2014, „Goodbye Paradise – Landschaftschaften im Dialog“, Arbeiten von Werner Kavermann, Uwe Lewandowski, Jannis Markopoulos und Hiltrud Schäfer, bis 26.1.2014 Diözesanmuseum. „Kicker, Kult und Co. Als der Fußball noch vielfältig war: 50 Jahre Bundesliga – doch was war davor?“, bis 3.11. Dom. „Was mir hilft...“ Lichtinstallation, 1. bis 7.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Kinder brauchen Frieden“, 7.11. bis 19.1.2014 Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Antonia Hoffmann, bis auf weiteres Galerie Letsah. Leni Winkelmann „In der Landschaft“, bis 3.11. Gedenkstätte Gestapokeller. „Alter Eisenbahntunnel Lengerich“, bis auf weiteres Gewerkschaftshaus. „Gewerkschafter, die zwischen 1933 und 1945 in Konzentrationslagern inhaftiert waren“, ab 1.11. Kath. FABI-Galerie. Bilder aus Holz von Michael Gaide, bis 29.11. Kreishaus. „Und darüber Himmelblau“, bis 7.11. Kulturgeschichtliches Museum. Felix Nussbaum Haus. „Felix Schoeller Photo Award“, bis 10.11. Kunsthalle Osnabrück. „Goodbye Paradise – Landschaft nach 2000“, bis 30.3.2014, „Goodbye Paradise – Franz Hecker: Landschaften – Natur und Traum“, bis 30.3.2014 KunstGenuss. „K-I-S-(S) – Konkretes – Informelles – Surrealistisches“. Werke u.a.von Jo Niemeyer, Tapiès, Schumacher, Uecker, Dali, Roberto Matta usw., ab 24.11.

Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Schatzkammer Osnabrücker Bergland“, bis 5.1.2014 Museum Industriekultur. „Wunderbare Radiowelten.90 Jahre Rundfunk“, bis 2.2.2014 Niels Stensen Klinik. „Lichter setzen auf hellem Grund“ Frauen einst und jetzt, Austellung mit Werken von Künstlerinnen aus Bissendorf , bis 30.01.2014 Piepenbrock Service Center. „100 Jahre Piepenbrock“, bis Ende 2013 Produzentengalerie. „Aus dem Gedächtnis der Materie“, bis 16.11. RWE Niederlassung. Nikolaus Schuck: „Farbe schafft Energie“, bis 13.12. Sparkasse Osnabrück. „40 Jahre Landkreis Osnabrück“, bis 22.11. Stadtbibliothek. „Buchkunst aus der DDR“, bis 11.1.2014 Stadtgalerie. „Friedrich Teepe und die Konkrete Kunst“, 23.11. bis 27. 1. 2014 Unikeller. Lachen im Keller: „Tierische Cartoons“, bis 30.11. Ursulaschule. „Früchte, Skizzen und Studien“, bis auf weiteres Villa Schlikker. „25 Jahre – 25 Bilder: Kunst aus Greifswald“ aus Anlass der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Greifswald und Osnabrück, bis 10.11. Weinstube Joducus. Henning Heigl – „Mit Sack und Pack“, bis 1.4.2014

Meyer, der magische Realist, suchte (und fand) „exponierte Außenseiter dieser Zeit“. Zum Beispiel auf Rummelplätzen. Was uns erwartet? Rätselhaftes. Oder man sagts so: „Das konzeptuell Narrative des Künstlers überrascht in seinem Repertoire mit diagnostischer Überzeichnung der charakteristischen Körpermerkmale seiner Modelle.“ Aha. Menschenbilder, Schafstall, Bad Essen

BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „Bramsche – Mehr als Stadt der Leinen, Tuche und Tapeten“, bis 10.11. Ateliergemeinschaft Fluchtpunkt. „Von Wolken geliehen“, Fotos von Helmuth Kohn, ab 1.11. BREMEN Gerhard Marcks Haus. George Minne. „Ein Anfang der Moderne“, bis 26.1.2014 DELMENHORST Städtische Galerie. Ina Weber: „Hier“, bis 10.11. DISSEN Kunst- und Kulturhaus. „Künstlergrüße auf Holzkarten“, bis 3.11.; „Vom Himmel hoch da komm ich her“ – Adventskalender aus 100 Jahren, 22.11. bis Anfang Jan. 2014 EMDEN Kunsthalle. „Neuland! Macke, Gauguin und andere Entdecker“, bis 19.1.2014; „Franz Marc, Henri Nannen und die Blauen Fohlen“, bis 19.1.2014 HERFORD MARTa Herford. „Ruhe-Störung. Streifzüge durch die Welten der Collage“, bis 26.1.2014 METTINGEN Draiflessen. „Macht Heimat!“, bis 31.3.2014 MELLE-WELLINGHOLZHAUSEN Fachwerk 1775. Bernd Obernüfemann: „Licht + Gestalt“, 22. bis 24.11.

MÜNSTER Kunsthalle. „Time to Recollect“ Civic Virtue /Sil Krol, bis 10.11., „Die Liebe zu den Dingen“, 23.11. bis 30.3.2014 Kunstmuseum Picasso. „Camille Pissarro – Mit den Augen e. Impressionisten“, bis 17.11. NORDHORN Kunstverein. Bernhard Kucken: „Abgefärbt“, bis 22.11. Städtische Galerie. „Die Kunst ist uns Geheimnis“, bis 10.11. OESEDE Forsthaus. Norbert Quindt: „Wasserblicke“, 2.11. bis 17.1.2014 OLDENBURG Horst-Janssen-Museum. „Marc Chagall. Fantastische Nacht“, bis 12.1.2014 QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Bitte recht freundlich – Aus Urgroßmutters Fotoalbum“ und „Familienbilder“ von Detlev Bülow, bis Frühjahr 2014 RHEINE Städtisches Museum. „Das Erbe der Morrien“, bis 2.11.2014 RULLE Ruller Haus. „make mistakes / fehler machen“, Fotografien & Zeichnungen von Christian Roth (Gießen) & Dave the Chimp (Berlin), bis 24.11.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Menschenbilder“. Robert Meyer, Malerei, bis 24.11. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig gegenwärtig“, bis Sommer 2014 BELM Rathausgalerie. Silvia Zschockelt und Barbara Niehoff-Knappe, bis auf weiteres BAD ROTHENFELDE Kurpark. „Lichtsicht 4“, bis 5.1.2014 BIELEFELD Kunsthalle. „To Open Eyes. Kunst und Textil vom Bauhaus bis heute“, 17.11. bis 16.2.2014 Kunstverein. „Museum Off Museums“, bis 26.1.2014

V-G 2013

Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Höhepunkt ist eine V-G-Retrospektive von Juni bis Oktober in Osnabrück. www.vordemberge-gildewart.de

OSNABRÜCK Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „Phantastiken“. Lou Scheper-Berkenkamp, bis 9.2.2014 Kreishaus. „Spielerisch Konstruktiv“, bis 6.12. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig“. Die Künstlergruppe Systhema, bis Sommer 2014 HASBERGEN Kultur- und Verkehrsverein. „Pro Memoria. So-Ah Yim“. 8. bis 24.11.

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kino Eine schrecklich nette (Mafia-)Familie: Giovanni Manzoni (Robert de Niro) gibt sich als Schriftsteller Fred Blake aus

Leg dich nicht mit Maggie an Eine Gangsterkomödie mit besonderem Touch: In „Malavita – The Family“ läuft Star-Regisseur Luc Besson zur Höchstform auf. Vor der Kamera stehen Robert De Niro, Michelle Pfeiffer und Dianna Agron.

d

ieser Mann hat Filmlegenden geschaffen wie kaum ein zweiter lebender Regisseur. Sein Film „Nikita“ erlebte ein USRemake und wurde in zwei Fernsehserien fortgeschrieben. „Transporter“ wurde zu einer TV-Serie entwickelt und im Kino fortgeführt. „96 Hours“ geht demnächst in die dritte Runde. Dazu „Taxi“, „Die purpurnen Flüsse“, „Ghettogangz“ und viele mehr – Thriller und rasante Action im Hongkong-Stil, häufig mit komödiantischem Einschlag, gekonnt in Szene gesetzt. Das ist eine Leistung für sich. Und doch nur ein Teil im Schaffen von Luc Besson. Es begann 1981 mit einem 12-minütigen Kurzfilm, dessen Geschichte nach der Apokalypse siedelt. Einer der Schauspieler war Jean Reno – der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit, die Reno zum Weltstar machen sollte. Als der gerade 24-jährige Luc Besson den Stoff zu einem abendfüllenden Kinofilm ausarbeitete und mit Minimalbudget realisierte, war Reno wieder dabei. Und wurde eine Art

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Stammschauspieler für Besson: Es folgten „Subway“, „Im Rausch der Tiefe“, „Nikita“, schließlich die Titelrolle in „Léon – Der Profi“ neben der jungen Natalie Portman. Der Kritik galt Luc Besson in dieser Zeit als Vertreter des Hochglanzkinos: schmucke Oberfläche, wenig Substanz. Eine Änderung dieser Wahrnehmung begann mit „Nikita“ und vollzog sich endgültig mit „Léon – Der Profi“. Seither hat sich Luc Besson als vielseitiger, immer stilbewusster Autor und Regisseur erwiesen. Mit „Das 5. Element“ schuf er einen Fantasy-Blockbuster, mit „Johanna von Orleans“ versuchte er sich am Historienepos, mit „Arthur und die Minimoys“ drehte er einen Kinderfilm. Als Autor und Produzent verantwortet er zahlreiche gut gemachte Genrefilme, die hierzulande bisweilen direkt in die Videotheken oder ins Fernsehen wanderten. Was nicht gegen ihre Güte spricht ... Nun wagt Luc Besson noch einmal etwas Neues: einen Gangsterfilm mit zitathaften Komödienelementen und

Dialogen in Tarantino-Manier. Schon in der Besetzung zeigt sich Bessons Filmgeschichtsbewusstsein: Michelle Pfeiffer war 1988 unter Jonathan Demmes Regie „Die Mafiosi-Braut“, Robert De Niro hat seit „Bloody Mama“ und vor allem „Der Pate 2“ Gangster und Gangster-Karikaturen sonder Zahl gespielt. Diesbezüglich erlaubt sich Luc Besson einen köstlichen Verweis. Giovanni Manzoni (De Niro) hat gegen seine Mafia-Komplizen ausgesagt und wird deshalb mit seiner Familie vom FBI in Nordfrankreich versteckt. Aus einer spontanen Idee heraus gibt sich Manzoni, der nun Blake heißt, als Schriftsteller aus. Und wird vom örtlichen Filmclub eingeladen, an einer Diskussion über den Klassiker „Verdammt sind sie alle“ teilzunehmen. Blake geht hin, aber der Verleih hat den falschen Film geschickt: Gezeigt wird das Mafia-Epos „GoodFellas“ – mit einem gewissen Robert De Niro in der Hauptrolle. Wer solche Scherze mag, ist bei diesem Film bestens aufgehoben. Aber auch die Jugend kommt zu ihrem Recht. Die beiden Kinder der Manzonis machen ihren Eltern alle Ehre. Sohn Warren (John D’Leo) bringt an der neuen Schule ruckzuck den Zigarettenschwarzmarkt unter seine Kontrol-

le. Seine Schwester Belle („Glee“-Star Dianna Agron), ein strahlend blondes All-American-Girl, verzückt ihre pubertierenden Mitschüler, die gleich am ersten Tag sehr plumpe Annäherungsversuche wagen. Ein schmerzhafter Irrtum: Belle hält ihnen einen Vortrag über Respekt gegenüber Frauen, während sie einen der Lümmel mitleidlos mit dem Tennisschläger traktiert. Ganz die Mutter, denn auch Maggie lässt ungern eine Rechnung offen. Als sie im Supermarkt beleidigendes Getuschel mit anhören muss, baut sie hinterm Regal aus einer Gasflasche und einer Flasche Spiritus ein kleines Bömbchen. Und Ehemann Fred, also Giovanni, ist ein Heißsporn sondergleichen. Das bekommt unter anderem ein arroganter Unternehmer zu spüren, der das Wasser der Blakes mit braunen Chemikalien verseucht. Und wer jemals mit schikanösem Verhalten von Telefonanbietern, Banken, Versicherungen oder anderen Schurkenanstalten zu tun bekam, der wird Freds rabiate Reaktion gut verstehen ... HARALD KELLER USA/F 2013. R: Luc Besson. D: Robert De Niro, Michelle Pfeiffer, Tommy Lee Jones u. a. P ab 21.11., Cinema Arthouse, Filmpassage


Fack ju Göhte

PAUKERSPASS Wir schreiben das Jahr 2013. Die Evolution hat ihren verzweifelten Kampf um den Nachwuchs aufgegeben. An den Schulen steht „Facebook machen“ ganz oben auf dem Stundenplan. Lehrer und Referendare sind nur noch damit beschäftigt, sich selber zu retten. Da erscheint Aushilfslehrer Zeki Müller (Elyas M’Barek) auf dem Schulgelände – und wirkt wie ein maskuliner Lichtblick im ansonsten vollkommen verweichlichten Schulwesen. Das findet sogar die spießige Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) aufregend. Und bemerkt erst spät, dass dieser Müller ein Ex-Knacki ist, der nur an seine Beute will, die irgendwo unter der Turnhalle vergraben liegen muss. Das Genre der Paukerfilme ist einfach nicht totzukriegen. Auch im aktuellen Fall wackelt die Penne, bis der letzte Lümmel lacht. FJ D 2013. R: Bora Dagtekin. D: Elyas M’Barek, Karoline Herfurth u. a. P 6.11., Vorpremiere im CineStar P ab 7.11., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Don Jon

FRAUENHELD Gordon-Levitt, bekannt aus Nebenrollen, wartet nun mit eigenem Film auf. Bei der Komödie „Don Jon“ versuchte sich Levitt als Regisseur, Drehbuchschreiber und Hauptprotagonist zugleich. Der Film handelt vom Italo-Amerikaner Jon Martello, der dank seines Erfolgs bei Frauen auch als Don Jon bekannt ist. Neben seinen Frauen sind vor allem sein Körper, sein Auto und seine Pornos wichtig für Jon. Eines Abends lernt er die romantisch-naive Barbara (Scarlett Johannsen) kennen, die auf

der Suche nach der großen Liebe ist. Zuerst weist sie Jon zurück und weckt gerade damit sein Interesse. Der Versuch, Barbara für sich zu gewinnen, scheitert, als sie Jons Sucht nach Internet-Pornos entdeckt. Gleichzeitig lernt Jon in der Abendschule die reifere Esther (Julianne Moore) kennen, die ihn wie kein anderer zu verstehen scheint. KIM RUNGE USA 2013. R: Joseph Gordon Levitt. D: Joseph Gordon Levitt, Scarlett Johannson, Julianne Moore u. a. P 13.11., Vorpremiere, Filmpassage P ab 14.11., CineStar, Filmpassage

lichtsicht

die v i e r t e projektions-biennale bad rothenfelde 27. september 2013 – 5. januar 2014 STADTBLATT 11.2013 39


kino die platzanweiserin

Sputnik

Alte Herren unter sich: „Last Vegas“ Pünktlich zum fiesen Herbstwetter starten auch dieses Jahr die ersten Blockbuster. Der zweite Teil der „Tribute von Panem“Trilogie Catching Fire (ab 21.11., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage) ist zu sehen, genauso wie die actiongeladene Fortsetzung der Comic-Verfilmung Thor – The Dark Kingdom (ab 31.10., Cinema Arthouse, CineStar). Nach Rentner-Blockbustern wie „The Expendables 2“ und „R.E.D. 2“ läuft erneut ein Film mit in die Jahre gekommenen Hollywood-Größen an. In Last Vegas (voraussichtlich ab 14.11., CineStar, Filmpassage) gibt es zwar weniger Action, dafür lassen es vier langjährige Freunde (Michael Douglas, Morgan Freeman, Kevin Kline, Robert de Niro) in der Glücksspielstadt noch einmal so richtig krachen. Als letzter in der Runde will der alternde Playboy Billy (Michael Douglas) sich mit seiner deutlich jüngeren Verlobten vor den Traualtar wagen. Beim Jung-

Fukushima und die Atomkatastrophe: „The Land of Hope“ gesellenabschied wollen sich die Freunde selbst noch einmal jung fühlen. Anders als bei „Hangover“ erwartet die Zuschauer allerdings kein Gag-Feuerwerk, sondern ein teils komischer und teils tragischer Film über den Preis einer langjährigen Freundschaft. Besonders empfehlenswert ist das Drama Twelve Years a Slave (voraussichtlich ab 31.10., CineStar) von Steve McQueen. Nach „Shame“ besetzte McQueen das Drama erneut mit Michael Fassbender, dieses Mal in der Rolle des grausamen Plantagenbe-

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sitzers Edwin Epps. Der Film spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und handelt vom freien Afro-Amerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor), der eines Tages entführt und als Sklave an den brutalen Epps verkauft wird. Nach zwölf Jahren der Sklaverei trifft Solomon schließlich auf den Sklaverei-Gegner Bass (Brad Pitt) und schöpft neue Hoffnung. Für alle, die weniger dramatische Filme bevorzugen, bietet sich die deutsche Musical-Komödie Im weißen Rössl – Wehe du singst (ab 7.11.) an. Diana Amft spielt die Berlinerin Ottilie Giesecke, die mit einem Heiratsantrag rechnete und stattdessen von ihrem Freund verlassen wurde. Widerwillig wird sie daraufhin von ihrem Vater Wilhelm (Armin Rohde) auf einen Kurzurlaub in das „Weiße Rössl“ geschleppt. In der scheinbar perfekten Bergwelt, wo alle Menschen höflich und fröhlich sind, fühlt sich die missmutige Ottilie völlig fehl am Platz. Als sie dann auch noch einen kitschigen Heiratsantrag von Landarzt Dr. Otto Siedler (Tobias Licht) erhält, ist sie sicher unter lauter Verrückten gelandet zu sein. Besonders viel schwarzen Humor liefert Vive la France – Gesprengt wird später (ab 31.10.). Er handelt von zwei chaotischen Möchtegern-Terroristen, die damit beauftragt werden, den Eiffelturm zu zerstören. Mit dem Terrorakt sollen sie ihrem völlig unbekannten Land Taboulistan Berühmtheit verschaffen. Erwartungsgemäß geht bei ihren Versuchen einiges schief und als sie die Franzosen langsam besser kennenlernen, sind sie selbst nicht mehr von ihren Terrorplänen überzeugt. Ein weiteres Osnabrücker Filmfestival ist angekündigt: das Festival des neuen japanischen Films (30.10.-3.11., Haus der Jugend, Filmtheater Hasetor). Los geht es mit „Guilty of Romance“, dem dritten Teil von Sono Sions Love/Hate-Trilogie, deren erster und zweiter Teil innerhalb des letzten Festivals für Aufsehen sorgte. Am 1.11. beginnt dann im Haus der Jugend der Hauptteil des Festivals mit 13 weiteren Filmen, einigen Workshops, der Sushi-Bar und natürlich dem Frühstück zum Film. Zu den Höhepunkten zählen das auf Fukushima verweisende Drama The Land of Hope und die schräg-skurrile Komödie A KIM RUNGE Story of Yonosuke.

RAUMFAHRT & WIEDERVEREINIGUNG Juri Gagarin wäre stolz auf die kleine Frederike. Das Mädchen hat sich in den Kopf gesetzt, als erste Kosmonautin der DDR in die Geschichte einzugehen. Allerdings eckt sie mit ihrem ziemlich losem Mundwerk auch schon mal beim allgegenwärtigen Abschnittsbevollmächtigten Mauder (Devid Striesow) an. Aber erst einmal muss sie ihren Onkel Mike zurückholen, der dummerweise irgendwie in West-Berlin gelandet ist. Zum Glück weiß die Kleine dank ihrer Vorliebe für Star Trek alles über das Beamen. Nachdem sie jedoch einen Transporter gebaut und in Betrieb genommen haben, ist nicht Onkel Mike zurück. Sondern die ganze DDR in Westdeutschland! Es ist der 9. November 1989. Heiliger Sozialismus – wie können Frederike und ihre kleinen Freunde ihren Fehler nur wiedergutmachen? Newcomer Markus Dietrich taucht den Mauerfall in ein FJ völlig neues Licht. D 2013. R: Markus Dietrich. D: Flora Thiemann, Devid Striesow, Yvonne Catterfeld u. a. P seit 24.10., Cinema Arthouse, CineStar

Jackpot – Vier Nieten landen einen Treffer

TOP, DIE WETTE GILT Eigentlich ist Oscar Svendsen (Kyrre Hellum) ein echter Glückspilz. Immerhin hat er ein Massaker mit acht Leichen um ihn herum überlebt. Dummerweise kann sich Oscar nicht im Geringsten daran erinnern, was ihn in diese Situation gebracht hat. Möglicherweise gibt es ja einen Zusammenhang mit dem Jackpot in Höhe von 1,7 Millionen Kronen, den er und seine Kumpels bei einer dubiosen Fußballwette abgesahnt haben. Sind sie etwa der Wettmafia in die Quere gekommen? Regisseur und Drehbuchautor Magnus Martens verwandelt die Steilvorlage des norwegischen Bestseller-Autors Jo Nesbø mit trockenem Humor der rabenschwarzen Sorte zu einem Volltreffer. Wenn sich in „Jackpot“ Idiotie und Gier miteinander verbünden, dann brauchen sich Martens und Nesbø auch nicht vor ganz großen Vorbildern wie den Coen-Brüdern verstecken. FJ Norwegen 2011. R: Magnus Martens. D: Kyrre Hellum, Henrik Mestad, Mads Ousdal u. a. P ab 14.11., CineStar

Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt

WEBWELT Gerade erst glänzte Daniel Brühl mit seiner Charakterdarstellung des Niki Lauda in dem Rennfahrerfilm „Rush – Alles für den Sieg“. Da treibt es ihn in seiner neuesten Rolle schon wieder auf die Überholspur des Lebens. Diesmal allerdings im Untergrund und auf der Datenautobahn der „gefährlichsten Webseite der Welt“. So lautet auch der Untertitel des autobiographischen Buches von Daniel Domscheit-Berg, der im Film „Inside WikiLeaks“ nun von Brühl verkörpert wird. In einer Mischung aus Drama, Thriller und Biografie geht es nicht nur um das Innenleben der mysteriösen Enthüllungs-Plattform, sondern auch um den eskalierenden „Rosenkrieg“ zwischen Domscheit-Berg und Julian Assange (Benedict Cumberbatch, „Star Trek“). Regisseur und Oscar-Preisträger Bill Condon lässt dazu zwei exzellente Charakterdarsteller gegenFJ einander antreten. USA/B 2013. R: Bill Condon. D: Daniel Brühl, Benedict Cumberbatch u. a. P ab 31.10., Cinema Arthouse, CineStar

Escape Plan

STRAMME DOPPELSPITZE Stallone. Schwarzenegger. So die Reihenfolge auf den Plakaten. Die einst größten Stars des Rabauken-Kinos vereint. Schwarzenegger war trotz seines derben Akzents immer ein wenig erfolgreicher als Stallone, der als Autor und Regisseur deutlich mehr in seine Filme einbrachte, aber stets härter schuften musste als Schwarzenegger, dem mit breitem Lächeln und natürlichem Charme alles zu gelingen schien. Derzeit aber steht Stallone vorn, erntete mit „Rocky Balboa“ sogar Kritikerlob, seine Action-Spektakel rund um die „Expendables“ laufen bestens. Erstmals nun sieht man die befreundeten Rivalen Schulter an Schulter: Stallone als Architekten ausbruchssicherer Gefängnisse, der nach einer Intrige selbst in einem geheimen Kerker landet. H.K. USA 2013. R: Mikael Håfström. D: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jim Caviezel, Sam Neill, Vincent D’Onofrio, 50 Cent u. a. P 13.11., Vorpremiere im CineStar und der Filmpassage P ab 14.11., Filmpassage


Blue Jasmine

NEUE HEIMAT UNTERSCHICHT Nach einer Reihe von Filmen mit europäischen Schauplätzen meldet sich Woody Allen wieder aus New York. Der Stadt also, der er die meisten Inspirationen verdankt. Dort blickt man auf die Bankenkrise zurück, und diese Nachwehen liefern Allen ein Thema. Jasmine (Cate Blanchett) gehörte zu Manhattans feinsten Kreisen, bis herauskam, dass ihr Mann (Alec Baldwin) viele Menschen um ihr Anlagevermögen betrogen hat. Im Gefängnis wählte er den Freitod. Mittellos, ausgestoßen, deprimiert reist Jasmine zu ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) nach San Francisco. Die führt ein schlichtes Leben, ist geschieden, hat zwei Kinder – Unterschicht. Bislang sah Jasmine auf Ginger herab, jetzt braucht sie deren Hilfe. Und muss selbst ein gewöhnliches Arbeitsleben frei von Luxus beginnen. Woody Allen mixt reale Ereignisse mit Tennessee Williams’ „Endstation SehnH.K. sucht“. USA 2013. R: Woody Allen. D: Cate Blanchett, Andrew Dice Clay, Louis CK, Bobby Cannavale u. a. P ab 7.11., CineStar

Captain Phillips

MODERNE SEERÄUBEREI 2009 wird ein US-amerikanisches Containerschiff vor der Küste Somalias von Piraten gekapert. Richard Phillips (Tom Hanks), der Kapitän der „Maersk Alabama“ bietet sich den Kidnappern als Geisel an, um seine Mannschaft zu schützen. Drei Tage lang hält er den Anführer der Piraten (Barkhad Abdi) mit langen Gesprächen hin, in der Hoffnung auf ein baldiges Rettungsmanöver. Als das endlich gestartet wird, hat der lange Nervenkrieg zwar ein Ende, doch die bislang relativ entspannte Situation eskaliert während des Einsatzes der US-Marine und drei der vier Geiselnehmer sterben bei dem Einsatz. Basierend auf den Memoiren des wahren Kapitäns Phillips zeigt der Film sowohl den Machtkampf zwischen ihm und den Piraten, aber auch die Hilflosigkeit beider Parteien gegenüber den amerikanischen Soldaten. Hanks beeindruckt mit gewohnt intensivem NB Spiel. USA 2013. R: Paul Greengrass. D: Tom Hanks, Barkhad Abdi, Catherine Keener u. a. P ab 14.11., Cinema Arthouse

Zaytoun

FREUND & FEIND Eran Riklis beleuchtet den Nahostkonflikt am Beispiel zweier Menschen, die verfeindet sind und doch aufeinander angewiesen. Angesiedelt während des Libanon-Kriegs 1982, treffen der palästinensische Flüchtlingsjunge Fahed (Abdallah El Akal) und der israelische Soldat Yoni (Stephen Dorff) aufeinander. Der Junge, dessen pazifistischer Vater vor seinen Augen getötet wurde, soll den gefangen genommenen Piloten bewachen. Dieser fleht ihn an, mit ihm gemeinsam zu fliehen. Was zunächst als Zweckbündnis startet, entwickelt sich zur Freundschaft. Zaytoun, das arabische Wort für Olive, spielt nicht nur als Symbol des Friedens eine Rolle sondern auch real in Form eines Olivenbaumes. Diesen wollte der Vater des Jungen pflanzen, wenn er zurück nach Palästina kann. Dank der ungewöhnlichen Verbindung kommt Fahed dem Ziel näher. Ein Plädoyer für den HANNA VON BEHR Frieden. GB/ISR/F 2012. R: Eran Riklis. D: Stephen Dorff, Abdallah El Akal, Ali Suliman, Alice Taglioni u. a. P ab 14.11., CineStar

Venus im Pelz

FRIVOLER WORTWECHSEL Ein Theaterstück über die Verfertigung eines Theaterstücks als Adaption fürs Kino – das verheißt selten Gutes, weil die Textfracht das Bilderlebnis meist erdrückt. Ein Regisseur wie Roman Polanski kennt die Tücken, spielt sogar mit ihnen. Wie hintersinnig, wenn in dem kleinen Pariser Theater noch Kulissen des Westernklassikers „Stagecoach“ herumstehen – das wohl filmischste aller Genres als Bühnenspiel? In diesen Dekors trifft Regisseur Thomas – gespielt von dem Polanski erstaunlich ähnelnden Mathieu Almaric – auf Vanda (Polanskis Lebensgefährtin Emmanuelle Seigner), die zu spät zum Vorsprechen erscheint, ihn aber plappernd, flirtend, drängend veranlasst, sie anzuhören. Es geht um eine Rolle in einer Bühnenversion des Skandalromans „Venus im Pelz“ von Leopold Sacher-Masoch. Thomas und Vanda beginnen einen verbalen Clinch um Geltung, Macht, Sex. Wer behält die Oberhand? H.K. F/Polen 2013. R: Roman Polanski. D: Emmanuelle Seigner, Mathieu Almaric u. a. P ab 20.11., Cinema Arthouse

Goodbye Paradise Landschaft nach 2000

Franz Hecker Landschaften – Natur und Traum

Daniel Richter, „Junas“ (2000), Öl auf Leinwand, 210 x 300 cm, Sammlung Haas, Berlin

Kunsthalle Osnabrück 27.10.2013 – 30.3.2014

Franz Hecker, „Fabrik“, Öl auf Leinwand, Ausschnitt, 67,5 x 98 cm, 1936, Sammlung Felix Schoeller Group

Kunsthalle Osnabrück 27.10.2013 – 30.3.2014 Deutsche Bundesstiftung Umwelt 27.10.2013 – 26.1.2014 Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur


media Buch des Monats Kleine Tierkunde Ost-Afrikas Nicholas Drayson DSCHUNGELBUCH Ach, die Engländer ... Sie haben wunderbare Autoren in ihren Reihen, die einen noch viel wunderbareren Humor pflegen: Shakespeare, Oscar Wilde, P.G. Woodehouse, Douglas Adams und so weiter. In dieser Tradition schreibt auch Nicholas Drayson. 1954 in England geboren, lebt er inzwischen schon länger in Australien und ist dort als Schriftsteller, Journalist – und Naturforscher aktiv. 2009 erschien sein Roman „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ und war ein Überraschungserfolg, jetzt gibt es die Fortsetzung. Wieder begegnen wir Mr. Malik, der nach wie vor in Nairobi lebt und immer noch in Rose Mbikwa verliebt ist, einer ebenso leidenschaftlichen Vogelbeobachterin wie er einer ist. Und auch sein alter Widersacher Harry Khan ist mit dabei und will den altehrwürdigen Asadi Club zugunsten eines Einkaufszentrums plattmachen. Doch die Mitglieder vom Gentleman’s Club schmieden dagegen einen Plan ... MARIO SCHWEGMANN

Kindler, 18,95 EUR

Seitensprung Megan Abbott „Das Ende der Unschuld“. Ein waghalsiger Mix. Die US-Autorin entwickelt eine Coming-ofage-Geschichte in den 80ern vor einem psychologischen Thriller. Die 13-jährigen Lizzi und Evie sind Freundinnen, doch dann ist Evie plötzlich verschwunden... KiWi, 8,99 EUR. Ella Griffin „An und für Dich“. Dublin, heute: Zwei Paare in ihren 30ern, die sich entscheiden müssen, wo die Reise hingeht. Saffy liebt den Daily-SoapStar Greg, den Hollywood reizt. Connor und Jess haben Zwillinge, aber wenig miteinander zu reden. KiWi, 9,99 EUR Jelle Behnert „Liebe Steine Scherben“. Herausragender Debütroman. Die Geschichte von drei Teenagern im Terror-Jahr 1977. Sie loten ihren Platz in der Gesellschaft aus – zwischen Liebe, Sex und fragwürdigen Idolen. Blumenbar, 18,99 EUR MARIO SCHWEGMANN

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In manchen Nächten Monica Kristensen EISIG Barentsburg. Ein Ort, den kaum jemand kennt. Ein Ort, der stirbt. Russische Bergarbeitersiedlung des Trust Arktikugol auf Spitzbergen. Kälteklamme Häuser, rostiger Maschinenschrott, halbverwaiste Kais, einsturzgefährdete Minen. Kein Kriminalthriller schildert die Trostlosigkeit und Gefährlichkeit dieses Ortes besser als dieser. Kristensen, norwegische Polarforscherin, promovierte Glaziologin, weiß, wovon sie spricht. Und sie kann erzählen. Authentizität und Atmosphäre in jeder Zeile. Es geht um eine rätselhafte, äußerst blutige Mordserie, die weit zurückreicht in die Vergangenheit. Und am Ende ist Fjeld, der sie aufklären soll, selbst fast tot. Eine Welt aus Machtmissbrauch, Angst, Hoffnungslosigkeit. Schneewüsten, Eisbären, Weltkriegsrelikte, zwielichtige Diplomaten, streikende Arbeiter, Umweltverseuchung, Geldgier. Wer Vergleiche sucht: Der Thriller „Der Gürtel des Orion“ des Norwegers Jon Michelet zeigt die russische Enklave auf Spitzbergen von der Seeseite aus. Auch Michelet weiß, wovon er spricht. Er war Seemann und Hafenarbeiter. HARFF-PETER SCHÖNHERR Btb, 9,99 EUR

Flut Daniel Galera GESICHTSBLIND Nach dem angekündigten Selbstmord seines Vaters zieht der Erzähler in einen ehemaligen Fischerort, der gerade ziemlich touristisch wird. Er findet eine Wohnung direkt am Meer. Er ist Triathlet, arbeitet als Schwimmlehrer und leitet eine Laufgruppe. Er kümmert sich um den alten Hund seines Vaters und forscht nach seinem Großvater, der hier ermordet worden sein soll. Als Detektiv der Familiengeschichte hat er einen entscheidenden Nachteil, er kann sich nämlich keine Gesichter merken. Dafür erinnern sich die Dorfbewohner ziemlich gut an seines, denn er sieht dem Verschwundenen offenbar ähnlich. Großer brasilianischer Roman, internationaler Standard mit einer guten Prise magischem Realismus. Alltagsbezüge und mystischer Untergrund. Die ganze Bandbreite der Liebe zwischen kurzer Affäre und echter Sehnsucht in der Klammer eines quasi alttestamentarischen Dramas unter Brüdern. In der Hauptrolle das schlichte Sportlergemüt, das aber notfalls mit der Ex-Freundin über Wittgenstein zu diskutieren in der Lage ist: ein echter Held. GEORGE WEBBER Suhrkamp, 22,95 EUR

Vampire im Zitronenhain Karen Russell HANDZAHM Das angesehene Magazin The New Yorker zählt Karen Russell zu den 20 bedeutendsten Nachwuchsautoren Amerikas. Die LA Times zählt sie zur Speerspitze der amerikanischen Literatur. Vom Granta Magazine wurde sie als „best american novelist“ ausgezeichnet. In dem hier vorliegenden Buch „Vampire im Zitronenhain“ ist davon wenig zu merken. Zahm und langweilig trifft es da eher. Eheprobleme bei Vampiren, seltsame Fanveranstaltungen am Südpol, tote Ex-Präsidenten, die in Pferden reinkarnieren, ein kurioser Massagesalon. Der Wille zum Absonderlichen ist ebenso sichtbar wie auch oft die Konstruktion der Geschichten. Allein der Dreh fehlt, der das Ganze auf eine neue Stufe hebt, der aus einer netten Idee eine gute Erzählung macht. Diese Erzählungen als innovativ zu loben (National Public Radio), kann nur jemand, der nicht viel liest. Auf dem Feld der magisch-realistischen Literatur gibt es weitaus innovativere und inspiriertere Autoren. Wer etwas Gutes von der Autorin lesen möchte, sollte sich ein anderes ihrer Werke vornehmen. RALF GOTTHARDT Kein und Aber, 19,90 EUR

Sprechen wir über Eulen und Diabetes David Sedaris KURZWEIL Schön an Sedaris’ aktuellem Buch ist, dass es so leicht ist. Er schafft den Spagat zwischen Unterhaltung und leiser aber deutlich wahrnehmbarer Kritik in kurzen Stories. Natürlich geht es weder um Eulen, noch um Diabetes. Er erzählt von Befindlichkeiten – seinen ganz persönlichen Befindlichkeiten? Wer weiß das schon genau, aber man hält es auf jeden Fall für sehr gut möglich, dass er z.B. im Flugzeug einen Schnellkurs Deutsch per Audio-CD belegt und später dann fasziniert zu der Erkenntnis gelangt, dass die Deutschen tatsächlich meinen, auf die Frage „Wie geht‘s?“ eine wahre Antwort geben zu müssen. Oder dass er schon als Kind für seinen Vater nie gut genug war. Dabei schwingt immer eine unaufdringliche Ironie mit, in einer Bandbreite von kulturellen Eigenheiten bis zur absurden Unfähigkeit des Vaters, dem Sohn ein Kompliment zu machen. Hier treffen sich lachende und weinende Augen, kurzweilig, ein bisschen übertrieben und aus dem Leben gegriffen. Sedaris ist der Mann für‘s literarische Zwischendurch. DANIEL RÜFFER Blessing, 19,95 EUR

Solo William Boyd NULLNUMMER So, das ist also der neue, offizielle JamesBond-Roman? Ein Bestseller, begleitet von ungeheuren Vorschusslorbeeren, Lobeshymnen? Schockierend. Die Handlung, ein völlig austauschbares afrikanisches Söldnerund Drogenabenteuer, ist so wirr wie in einem C-Movie. Die Dialoge sind dümmlich. Psychologisierung findet nicht statt. Boyds Bond soll cool wirken, klar. Und realistisch. Aber ist Kettenrauchen cool? Sexgegeifer? Permanentes Drinks-Gekippe? Ist es realistisch, dass ein MI6-Agent sich stundenlang im Wald verläuft und, um ein Türschloss zu knacken, erst einen Schuh ausziehen und den Absatz abschrauben muss, weil sein Equipment in der Sohle steckt? Furchtbar. Boyd will uns erzählen, wie infanteristischer Kampf aussieht, wie Special Forces operieren? Er hat keine Ahnung davon – nicht von der Taktik, nicht vom Mind-Set, nicht von den Waffen. Dieses Buch ist ein Witz. Verkonstruiert, papieren, unfreiwillig komisch. Besonders peinlich: Mr. Bonds Salatsauce, mit Rezept. Doppelnull? Genau, ab ins Klo damit. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Berlin-Verlag, 19,99 EUR

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert Joel Dicker DURCHWACHSEN Marcus Goldmann hat eine Schreibblockade und versucht bei seinem väterlichen Freund Harry Quebert endlich wieder Inspiration zum Schreiben zu bekommen. Kurz darauf wird in Harrys Garten die Leiche der seit 30 Jahren verschwundenen Nola Kellergan gefunden, zusammen mit dem Manuskript von Queberts erstem Erfolgsroman. In Frankreich ist dieser Roman schon ein Bestseller, der beinahe den Prix Goncourt gewonnen hätte und man muss zugeben, dass der Roman wirklich ein echter Pageturner ist. Schmissig geschrieben und vor allem, was die Zeitebenen und Rückblenden betrifft, raffiniert konstruiert. Gerade wenn man denkt, nun wüsste man Bescheid, kommt eine neue Wendung. Große Literatur ist es indes nicht, dazu gibt es zu viele unglaubwürdige Wendungen und zu viele Klischees, sind die philosophisch anmutenden LiteraturTipps von Quebert zu platt. Und dennoch kann man das Buch kaum aus der Hand legen, nachdem man erstmal zu lesen begonnen hat. Ralf Gotthardt Piper, 22,99 EUR


hörbar

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT Håkan Nesser: „Himmel über London“. Spionage, ein Serienmörder, unbekannte Gäste auf einer Geburtstagsparty. Der Schwede Nesser schreibt sein persönliches Opus Magnum, lässt nichts aus. Mord, Totschlag, Geheimnisse, das ist so vollgepackt, da braucht es fürs Hörbuch mit Dietmar Bär, Walter Kreye und Simone Kabst drei Sprecher. der hörverlag, 2 mp3-CDs, ca. 20 EUR

Walter Moers: „Der Fönig“. Kasse dich furz! Der Fönig lässt alle Fs und Ks vertauschen. Und ein Frieg mit Kranfreich steht auch noch vor der Tür. Wer konnte solche Geschichten großartiger lesen als Dirk Bach? Leider ist die Story recht kurz und daher wohl eher etwas für Moers- und Bach-Fans. Aber Bach ist toll. Ein Märchen für Erwachsene, heißt es. Folibri bis Faninchen. der hörverlag, 1 CD, ca. 10 EUR

sehbar Das Wochenende. RAF-Terrorist Jens hat 18 Jahre im Gefängnis gesessen. Die, mit denen er den Kampf (mit Worten) begann, sind heute allesamt sehr gut situierte Mittelstandsbürger. An einem gemeinsamen Wochenende werden sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Universum, ca. 11 EUR The Walking Dead, Staffel 3. Die Beißer sind wieder los. Nach der durchwachsenen zweiten Staffel legt die dritte Staffel richtig los. Die Überlebenden der Zombieapokalypse finden ein neues Heim – ein Gefängnis. Und legen sich mit einem anderen Überlebenden an: Dem Gouvernor. Klasse Serie, aber knüppelhart. WVG Medien, ca. 28 EUR Oblivion. Tom Cruise ist ein Phänomen. 1000 x totgesagt, dreht er doch mal wieder einen echten Blockbuster. Nach einer Alien-Invasion ist die Erde zerstört. Ihren Sieg haben die Menschen teuer er-

Hans Jakob Christoph von Grimmelshausen: „Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“. 1668 erschien das bedeutenste Prosawerk des Barock. Simplicius lockt mit einem Flötenspiel feindliche Soldaten an. Er flieht und wird von einem Einsiedler aufgenommen, der ihm Lesen und Schreiben lehrt. Nicht nur für Bildungsbürger. Pidax, 1 mp3-CD, ca. 15 EUR

KABARETTFESTIVAL

Das Größte im Norden

1.11.-4.12. Lagerhalle

SCHMIDT

Berliner Chanteuse

12.11. Lagerhalle

SAINT LU

CLAIRE

2.11. Kleine Freiheit

14.11. Kleine Freiheit

Rock-Pop-SoulSuperstimme

Elektrop-Pop + Indie-HipHop

CHRISTIAN LUKAS

KURT KRÖMER kauft. Nun steht der Sprung ins All an. Tom Cruise ist quasi der letzte Mensch. Er räumt auf. Dann stürzt eine Raumkapsel ab und plötzlich ist alles anders. Klasse Film! Universal HE, ca. 14 EUR Monty Pythons Sinn des Lebens – 30th Anniversary Edition. Zum 30sten Geburtstag gibt es eine frisch polierte Blu-Ray des Films mit der Maschine mit dem Bing. Nicht der stärkste Film der Komiker, aber immer noch ein Meisterstück des krassen Humors, wie ihn nur die Briten hinbekommen. Universal HE, ca. 15 EUR Star Trek – Into Darkness. Sherlock Holmes im All? Benedict Cumberbatch gibt den Finsterling im rasanten zweiten Teil des Neustarts. Die DVD darf eigentlich in keinem Haushalt fehlen, aber wer so schreibt, wird gleich als Trekkie entlarvt. Aber sind wir nicht alle kleine Fanboys- und Girls von irgendwas? Paramount HE, ca. 13 EUR CHRISTIAN LUKAS

Ist auf Abschiedstournee

6.11. OsnabrückHalle

JAN WEILER

Lesung mit dem „WAMS“-Kolumnisten

CHAKUZA

Neuer deutscher Rap 1

16.11. Kleine Freiheit

GENETIKK

Neuer deutscher Rap 2

6.11. Lagerhalle

21.11. Kleine Freiheit

DAVID LEMAITRE

SOPHIE HUNGER

6.11. Kleine Freiheit

21.11. Rosenhof

DCVDNS

OK KID

7.11. Kleine Freiheit

22.11. Kleine Freiheit

Der Querdenker unter den Songwritern

Gaga-Rap

TURBOSTAAT Punkrock, aber authentisch

8.11. Kleine Freiheit

Bezauberndes Ausnahmetalent

Einfluss: Radiohead!

JOHANN KÖNIG Keiner ist so wie er

30.11. OsnabrückHalle

spielbar

Das Spiel zur kultigen japanischen TV-Serie „Beyblade“ gibt es nun auch für Nintendo 3DS(tm). Die Spieler treffen auf bekannte Charaktere, stellen sich Blades nach Vorliebe zusammen und treten dann zu den Battles an. „Beyblade: Evolution“ (Rising Star Games; ab 29,99 EUR) hat drei Spielmodi: Story-, Battleund Factory-Modus. Im Story-Modus erlebt man die Evolution von Beyblade zu Shogun Steel, der neuen TV-Show. Sie treffen auf alte Bekannte aus der Serie. Diese geben Tipps und trainieren mit den Spielern. Dann wird der mächtige Samurai Ifrit freigeschaltet. Im Battle-Modus können Spieler gegen ihre Freunde antreten. Hierfür darf man sich im Factory-Modus Beyblades aus über 500 Komponenten zusammenstellen.

KABARETTBUNDESLIGA

1. Deutsche KabarettMeisterschaft

8.11. Lagerhalle

FORTSETZUNG FOLGT

LANCE BUTTERS Neuer deutscher Rap 3

30.11. Kleine Freiheit

Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 11.2013 43


media cd des monats HAIM

Pearl Jam Lightning Bolt ROCK Seit „Vitalogy“ haben Pearl Jam innerhalb eines Albums nicht mehr so viele Sounds und Geschwindigkeiten ausprobiert. Vom klassischen Rocker wie „Getaway“ oder „Lightning Bolt“, der Grunge-Reminszenz „Mind Your Manners“ bis zu der psychedelischen Ballade „Infallible“. Alles dabei. Und Sänger Eddie Vedder, der eh schon immer viel probiert hat, geht mit seiner Stimme nie gehörte Wege. Was dem Album zu einigen der eingängisten Passagen der Pearl-Jam-Historie verhilft. Universal MARS

Radical Face The Family Tree: The Branches AMERICANA Radical Face ist das Soloprojekt von Ben Cooper, der sonst bei Electric President spielt. „The Branches“ ist der zweite Teil einer Trilogie über Coopers genealogische Musikforschung. 2012 erschien der erste Teil, „The Roots“. Der Mann aus Jacksonville, Florida, spielt Songs über die Felder zwischen Hoffnungslosigkeit und Aufbruch, einem Conor Oberst nicht unähnlich: „I wish I had more nice things to say/But I was raised not to lie.“ Wir sind schon gespannt auf den Abschluss der Trilogie. Nettwerk CHROM

Lee Ranaldo And The Dust Last Night On Earth AMERICAN ROCK Weil bei Sonic Youth gerade nicht viel los ist, beglückt uns Lee Ranaldo mit seinem zweiten SoloAlbum mit Band binnen kurzer Zeit. Allein die splitternden Gitarrensoli und leichte Feedbackorgien sind noch Reminiszenzen an den Noise früherer Tage. Ansonsten herrscht wohlklingender amerikanischer Rock mit großen Songs und der besten Textzeile seit langem: „Every time I wait for the revolution to come/Every night I think it’s here/And then it’s gone. Matador CHROM 44 STADTBLATT 11.2013

Days Are Gone PERFEKTER POP Ein langerwartetes Album nach einem enormen Voraus-Hype. Und die drei Schwestern aus dem Los Angeles’schen Hinterland, die jahrelang in einer Band mit ihren Eltern Coversongs gespielt haben, enttäuschen nicht. Perfekte, sehr amerikanische Popsongs mit Melodien, die ziemlich viel 1980er-Charme haben, was ja gerade enorm angesagt ist. Wer sich auskennt, wird Fleetwood Mac, Joni Mitchel und Michael Jackson raushören. Großartiges Debüt. Universal ROGER

Metallica

MyKungFu

Through The Never HEAVY METAL So ein Live-Album ist immer eine interessante Sache. Zeigt es doch, wie die Band aktuell zur Sache geht und wie man den Backkatalog abspult. Für Metallica lässt sich konstatieren: Sie sind roh und agressiv wie zu „Kill ‘Em All“-Zeiten. Jeder Song wird einen ordentlichen Tick schneller und kantiger gespielt als im Original. „Creeping Death“ oder „Master of Puppets“ sind ein regelrechtes Mosh-Inferno. Und mit „One“ demonstrieren sie einmal mehr ihre Qualitäten als Entertainer. Universal MARS

Repeat Spacer FOLKPOP MyKungFu aus der Schweiz ist Domi Schreiber, der hier von seinem Landsmann Biggles und Sebastian Horn (Banananafishbones) unterstützt wird. Bei MyKungFu geht es im wahrsten Sinne des Wortes zurückhaltend zu. Himmelstürmende Refrains sind nicht Schreibers Ding, lieber versteckt er sich hinterm Baum („Behind The Tree“). So gibt es unaufdringliche Folkpopsongs und zum Schluss bei „Shine, Shine, Shine“ einen schönen Scherz über Musik beim Abwaschen. Solaris Empire CHROM

HEINZ RUDOLF KUNZE „Stein vom Herzen“. Zusammen mit seiner Band „Verstärkung“ wandelt Kunze auf der Grenze von Pop und Rock. Manchmal etwas kitschig („Komm kleine Fee“), meistens gelungen („Wenn du sie siehst“, „Europas Sohn“). Die Texte wie gewohnt: lyrisch und kritisch. RCA/Sony Music AGNES OBEL „Aventine“. Benannt nach dem siebten Hügel Roms stehen auf „Aventine“ Klavier und Stimme von Agnes Obel im Vordergrund. Wie auf dem Debüt ist Cellistin Anne Müller dabei, auf drei Songs spielt Mika Posen von Timber Timbre Geige und Viola. Ausspieltipps: „Fuel To Fire“ und „The Curse“. PIAS CAVIARE DAYS „Caviare Days“. Debütalbum der schwedischen Schwestern Lina und Maja Westin. Nach jahrelanger Trennung und eigenen Wegen fand man 2009 in New York wieder zusammen und rief Caviare Days ins Leben. Garagiger Rock über „Liebe, Wahnsinn und Surrealismus“. Label 259 KEULE „Dick sein ist Fett“. Sie waren die Überraschung beim letzten Bundesvision Songcontest. Das Duo mixt den NDW-Sound der 80er mit Party-HipHop á la Deichkind oder Frittenbude. „Keiner kann was machen“ und „Hasenbraten“ wird man bald wohl in jedem Club der Stadt hören. Universal -M- „Il“. In Frankreich ist Matthieu Chehid alias -M- ein Rocksuperstar und berühmt für seine glamourösen Liveshows. Für Vanessa Paradis schrieb er die Songs für das Album „Divinidylle“. Mit „Il“ zielt er nun auch aufs Ausland. Ziel war, die Musik zu „elektronisieren“. Der CD liegen die deutschen Übersetzungen der französischen Songs bei. Le Pop Musik ROBERTO BLANCO „Swinging New York“. Nicht nur Robbie Williams kann swingen. Robert Blanco erfüllt sich hier – als langlangjähriger SwingKenner – einen Traum und hat mit New Yorker Musikern Standards wie „Georgia On My Mind“ oder „For Once In My Life“ aufgenommen. Stark! Artists & Acts/Universal

Milky Chance Sadnecessary DEBÜTSENSATION Clemens & Philipp aus Kassel. Gerade Abitur gemacht. Nicht so spannend? Gut, die beiden haben auch eines der beeindruckendsten Debüts des Jahres gemacht. Clemens, stimmlich eine Mischung aus Mark E. Smith und Pete Doherty, und Philipp ersticken nicht wie viele junge Bands an Überambition, sondern scheinen den Dreh einfach rauszuhaben. The Clash-Reggae, Mando Diao, späte Blur, DooWop und TripHop. Und das alles so cool dargeboten, als sei es ein Klacks. Lichtdicht/PIAS CHROM

Lorde Pure Heroine ALTERNATIVE-POP „The New Queen of Alternative“ titelte das Billboard-Magazin in seiner Coverstory. Dorthin schaffen es nicht viele, schon gar keine 16-jährigen Mädchen aus Auckland in Neuseeland. Lorde ist also ungewöhnlich. Und sie ist ungewöhnlich gut. Reduzierte Elektronik-Klänge und oft schwere Beats, wie man sie auf ambitionierten HipHop-Alben hört. Zu Pop werden diese Zutaten durch eine aufwändige Vokalinszenierung mit Doppelungen und Chorstimmen. Universal ROGER

Parov Stelar The Art Of Sampling WERKSCHAU & NEUES Parov Stelar wuchs über die letzten Jahre zum LivePhänomen. Der Österreicher generiert mit Liveband und Sampling-Archiv neue Songs aus alten. „The Art Of Sampling“ ist einerseits Werkschau über die vergangenen (fast) zehn Jahre. Andererseits treten Lukas Graham und Anduce als Features bei neuen Tracks auf. Mit „Keep On Dancing“ erfüllte sich Parov Stelar einen Traum: Hier wird die Stimme von Marvin Gaye auf eine Synthiepop-Nummer gezaubert. Four to the floor!Universal CHROM


werwowas

november 2013

Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Wille zur Veränderung

Sophie Hunger

FOTO: AUGUSTIN REBETEZ

Sie ist eine der interessantesten Künstlerinnen der letzten Jahre. Die Sängerin und Gitarristin Sophie Hunger. Eine Kosmopolitin: Aufgewachsen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich – unterwegs überall auf der Welt. Vom Glastonbury Festival bis zu jüngsten Konzerten in Istanbul. Die Musikpresse schwärmt von ihr, vergleicht sie mit PJ Harvey, Beth Orton oder Björk. Ihre Musik? Poetischer Folk, Rock, Songwriting – und als Gastsängerin veredelt sie auch moderne Soul-Tracks wie zurzeit Max Herres „Fremde“. P 21.11., Rosenhof

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Freitag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Loifior - Wave, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

1.

WAVE-POP

LOIFIOR

2.

SAINT LU

kat, Brain Surgeon O.C.M., I Fight With Mr. Right, Haus der Jugend, 21.00

Ihre Stimme ist definitiv einzigartig. Markant, voluminös, rauchig – Erinnerungen an Janis Joplin werden wach, aber auch an Lily Allen. Die Österreicherin Saint Lu, die lange in New York gelebt hat, mixt Pop, Soul und Rock zu einem starken Drink. > KLEINE FREIHEIT

BAD IBURG Aldente - Blues, Jazz, Rock, Casablanca, 21.00

FOTO: JÖRG BAUMANN

Dieses Viergespann aus musikalischen jungen Männern zieht ihren Bandwagen schon seit fast einer Dekade durch Deutschland und andere Nationen z.B. Niederlande, Dänemark, etc. Trotz der Nähe zu Hamburg hat sich die Band fern ab der Hamburger Schule zu einer Band mit eigenem Sound entwickelt. > BIG BUTTINSKY

Band Stand Meeting - Taf-

SOUL-POP

BIELEFELD Adria - Weltnacht-Festival Konzert, Gruppe aus Italien/Albanien, Amerikahaus, 20.00 Mac Miller Live 2013 - HipHop, Ringlokschuppen, 20.00 Laurent de Schepper Trio, Bunker Ulmenwall, 20.30 Tocotronic, Forum, 21.00 BISSENDORF Die kahlen Köpfe der Blues Company, Aula Schule am

Berg, 20.00 LINGEN De Staat - Support: TBA, Alter

Schlachthof, 20.00 MÜNSTER Nate57 & Telly Tellz - „Land

2.

KABARETTFESTIVAL

HAGEN RETHER

Der hochdekorierte Kabarettist am Klavier tarnt sich als Charmeur – und bringt böse Wahrheiten unters Volk. Auch wenn sein aktuelles Programm den Titel „Liebe“ trägt, geht es doch handfest zur Sache. Rether entwirrt für uns das komplizierte Geflecht aus Wirtschaft und Politik. > OSNABRÜCKHALLE

in Sicht Tour“ 2013, Skaters Palace, 20.00 Jesper Munk - „For In My Way It Lies Tour“-2013, Hot Jazz Club, 21.30 P SIEHE MUSIK

heimtipp zum Kultgitarristen, Gasthof Linnenschmidt, 20.00

die 60er Jahre reichen. Mit seinem Programm „Gitarre total“ hat er weltweit über 3000 Konzerte geben und trägt nicht umsonst den Titel „Jimi Hendrix der spanischen Gitarre“. Herberg mixt virtuos Blues, Folk, Klassik, Rock und Flamenco.

2.

Die Dänen sind stark beeinflusst von Mod-Bands wie The Jam, The Who oder The Clash. Ihren Bandnamen sehen sie als doppelte Aufforderung: Als politische Bewegung und als Aufforderung an das Publikum richtig abzuhotten. > BASTARD CLUB

46 STADTBLATT 11.2013

2.

POP

MIDGE URE

Nach einigen Auftritten mit Ultravox geht er jetzt auf „Acoustic“-Tour. Neben den Songs seiner Band wird er auch alte Visage-Songs und seine Solo-Welterfolge spielen. Als Support hat er Steve Rodgers dabei, der Sohn von Rockröhre Paul Rodgers (Free, Queen). > ROSENHOF

Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Halloween!, Alando Palais, 22.00 P SIEHE EVENTS

KUNST

Rocknacht – Halloween Aftershow Special -

Fotoausstellung: Von Wolken geliehen - Helmuth Kohn,

Getränkespecials, Großbildleinwand, Rock, Metal, Numetal, Hardcore, Hyde Park, 22.00 D-Effekt - Gothic, Wave, Rock & Indie, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00 Golden Age – 80er Jahre Party, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 65 - HipHop,

Kleine Freiheit, 23.00 House Arrest, Works, 23.00

BRAMSCHE

Fotografie, Ateliergemeinschaft Fluchtpunkt, 19.00

KIDS OSNABRÜCK Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30 Die Bremer Stadtmusikanten - Ab acht J., Gastspiel,

Figurentheater, 20.00

BIELEFELD Fieser Freitag – 10 Jahre Ringlokschuppen - EBM, In-

dustrial, Wave, Gothic, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30 Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert Horst Schroth - I.R. des Kaba-

rett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Märchen, Musik, Malerei - Ein

Dreiklang in Kooperation mit dem Forum Musikalische Erwachsenenbildung, Atelier Trieb, 19.30 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00 Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

„Was mir hilft“, Dom, 20.0000.00

Samstag

2

Martin C. Herberg - vom Ge-

Er ist ein Kultgitarrist,

THE MOVEMENT

Mittanzgelegenheit,

row, Everyone“ (Komödie/ Drama), 21.30 „Shady“ (Psychodrama), 22.30 Uhr Metamorphosis (Horror), ab 19.00 P SIEHE EVENTS

VENNE

P dessen Anfänge bis in

MOD-ROCK

We Love Rock, The Whisky,

20.00

Nach seinen beiden letzten Programmen, bekam er viele Briefe und Mails von Frauen. Die wollten u.a. wissen, warum Horst Schroth behauptet, dass Männer Schmutz optisch nicht auflösen können? Oder warum er sagt: Männer wohnen und Frauen rödeln immer rum. Aus diesem Ansturm hat er gleich ein neues Programm gemacht: „Wenn Frauen fragen“.

P

Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Marlene Jaschke - „Auf in den Ring“, OsnabrückHalle, 20.00 Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

My Day is Friday feat. Bobby V - R’n’B, Neo Club & Cuisine,

Filmtheater Hasetor: 9. Festival des neuen japanischen Films - „Kuro“

Hin und Becks - Mit dem DJ-

Team DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00

OSNABRÜCK Christina Lux, Jäger & Hypius + Verstärkung - Song-

writerin, Alte Kasse Hellern, 20.00

Gegen den Strom – Die Tour des Mitch Miller - Lesung,

CLUBS&PARTY

18.00

KONZERTE

Auf Einladung der Mu-

P sikschule Hellern

kommt die Sängerin und Gitarristin zu uns. Ihre Songs sind musikalische Poesie, zarte Momentaufnahmen – zwischen Folk, Jazz, Pop und Soul. Im Vorprogramm spielen Jäger & Hypius + Verstärkung. FOTO: JIM RAKETE

(Drama/Romanze), 22.30

P SIEHE EVENTS Haus der Jugend: 9. Festival des neuen japanischen Films - „See You Tomor-

The Movement + Rantanplan - Mod’n Ska, Bastard Club,

20.00

P SIEHE TAGESTIPP


STADTBLATT präsentiert

Highschool vs. Hauptschool

Saint Lu, Kleine Freiheit, 20.00

- Punk, Ska, Alternative, Bastard Club, 23.00

P SIEHE TAGESTIPP Das Novemberkonzert – Viviane Kudo und Jo Schultz

- Jazz/Folk, Lortzinghaus, 20.00 Midge Ure - „If I Was Tour 2013“, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Chorkonzert - SchĂźtz, Bach,

St. Johann, 20.00 BAD ESSEN Rock in der Region 2013 – Vorentscheid - „About Delive-

ry“, „NotMade“, „Empire Me“, „Unfames“, TriO, 19.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Adya Classic – Live 2013,

Kult 90 – Die 90er Jahre Party, Five Elements Club,

23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und -

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00 Afro Vibes, Works, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag - 10 Jahre Ringlokschuppen - Geburts-

tags-Pop, The Disco Boys meets Celebrate Youth, Electro, Ringlokschuppen, 22.30

Stadthalle, 20.00 Kapitän Platte-Festival feat. Immanu El / Adolar - Son-

son, Joasihno, Zinnschauer, Forum, 21.00 P SIEHE MUSIK

Samstag, 2.11.

Haus der Jugend: 9. Festival des neuen japanischen Films - „A Letter To Mo-

mo“ (Anime), 16.30 „Seesaw“ (Drama), 18.00 „Capturing Dad“ (Drama), 20.00 „The Land Of Hope“ (Drama), 22.40 Uhr „It’s A Beautiful Day“, 14.00

LITERATUR BRAMSCHE Der Storm hat mir ein Lied erzählt - Lieder von Zarah Le-

ander, Gedichte von Theodor Storm, Tuchmacher Museum, 19.30

OSNABRĂœCK 1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle,

Tickets: www.fokus-os.de oder im FOKUS-BĂźro

FĂœRSTENAU

Liebe

9. FESTIVAL DES NEUEN JAPANISCHEN FILMS

Fr 01.11. -So 03.11.

StudyUp Award Pop

Do 07.11. 20:00

9. FĂźrstenauer Herbstlauf,

Sportanlage an der IGS, ab 14.00

KIDS

Contest

Contest der besten Pop-Studierenden an der Hochschule OsnabrĂźck

CafĂŠ Caliente

Fr 08.11. 21:00

SPORT

15.00

BRAMSCHE Michail Lifits - Malgartener Klavierherbst 2013, Kloster Malgarten, 20.00

2008 2013

P SIEHE KINO

OsnabrĂźckHalle, 20.00 Uhr

Hagen Rether

NOV

Salsa Disco

mit DJ Juan Pa & DJ Andy-S

LE TOC spielt

Sa 09.11. 20:00

Pantomime

20 Jahre und ein bisschen weiĂ&#x;er Fr Sa Di Mi

15.11. 16.11. 19.11. 20.11.

19:30 19:30 Ostensibles e. V. präsentieren: 19:30 Blithe Spirit (An Improbable Farce) 19:30

Sa 23.11. 10:00 -So 24.11. 18:00

engl. Theater

Winterconvention des Rubicon e.V.

Rollenspiel

OSNABRĂœCK

HILTER

Das kleine 1x1 der Sterne,

Lesung und Rockkonzert: Carsten HĂśfer und die Hocker Rocker - Benefiz zugun-

Planetarium, 16.00

Donnerstag, 28.11., 20:00 Uhr

BĂœHNE

AUSSERDEM

OSNABRĂœCK

OSNABRĂœCK

Tex liest und vertont “Der Prophet� von Khalil Gibran

Ich wĂźnsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30

Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

sten der „Helpers of Mary“, Bischofs Hof, Borgloh, 20.00 IBBENBĂœREN Deutschrock-Konzert,

JKZ Scheune, 20.00 LINGEN Herrenmagazin - „Das Ergebnis wäre weiterhin Stille Tour 2013“, Alter Schlachthof, 20.00

MINDEN Walter Spira - Liedermacher,

Kulturzentrum BĂœZ, 20.00 Jeremy Pelt Quintet, Jazz-Club, 21.00 MĂœNSTER RAF 3.0 - HipHop, Skaters Palace, 20.00 Zodiac & Navarone - Classic Rock/Blues Rock, Heavy Blues, Sputnikhalle, 20.00 Trixie Whitley + Echo Beatty

- Indie, Pop, Beats, Rock, Gleis 22, 21.00 Inside Out Big Band - Big Band Jazz, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 18.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Bis die Tauben gurren, Sonnendeck, 21.00 Halloween – Das Gruseln geht weiter!, Alando Palais,

22.00 P SIEHE EVENTS Whatever happened to the 80’s? - Getränkespecials, 80er

Pop, Rock, HipHop, New Wave, Trash, Hyde Park, 22.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00

Shakespeare, MĂśrder, Pulp und Fiktion - Die Bremer

Shakespeare Company, tragische Musiktheater-KomĂśdie, Lagerhalle, 19.30 P SIEHE BĂœHNE Anatevka - Musical von Jerry Bock, Theater am Domhof, 19.30 Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - KomĂśdie, Erstes

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Don Quijote - Ju./Erw., Gastspiel, Figurentheater, 20.00 Hagen Rether - „Liebe“, OsnabrĂźckHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Ludger K - „Konservativ“, Ka-

barett, Zweischlingen, 21.00 IBBENBĂœREN Im weiĂ&#x;en RĂśĂ&#x;l - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 11.00 RESTRUP-BIPPEN Lila Luder - „Kurpackung – mit Anwendungen fĂźr den Weltuntergang“, Comedy, Theatersaal, 20.00 TECKLENBURG Tarzan-Gala 2013 – Dir gehĂśrt mein Herz - German

Musical Academy, Kulturhaus, 20.00

KINO OSNABRĂœCK Filmtheater Hasetor: 9. Festival des neuen japanischen Films - „The Sound Of

Light“ (Drama), 22.30 P SIEHE EVENTS

lage, 08.00-16.00 Aktionstag im naturnahen Steinbruch - Arbeitshand-

schuhe und Rosenscheren mßssen mitgebracht werden, Betriebshof des Botanischen Gartens, 09.00 Bßcherbrunch - Frisches vom Buchmarkt, Stadtbibliothek, 11.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Pyro-Zauber am Piesberg -

Osnabrßcker-Dampflokfreunde, Saison-Abschluss, Zechenbahnhof am Piesberg, 18.00 Märchen, Musik, Malerei - Ein Dreiklang in Kooperation mit dem Forum Musikalische Erwachsenenbildung, Atelier Trieb, 19.30

!NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  <

OststraĂ&#x;e 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Freitag

WHAT NOW HALFWAY DECENT DAY TO RESIST EMPIRE ME

Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

â&#x20AC;&#x17E;Was mir hilftâ&#x20AC;&#x153;, Dom, 20.0000.00 BAD ESSEN Bad Essener Kneipennacht -

7 Bands in 7 Locations, Kneipen, 21.00

Punk-Konzert

15.11. TELL YOU

Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 â&#x201A;Ź Samstag

Die Relegation

30.11. ROCK

IN DER REGION

GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE

Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 4 â&#x201A;Ź

Wasserblicke â&#x20AC;&#x201C; Fotoausstellung von Norbert Quint -

VORSCHAU

AusstellungserĂśffnung, 4. PhotoArt meets Blues mit â&#x20AC;&#x17E;The Blues Defenders unplugged, Forsthaus Oesede, 15.00

14.12. KLASSENTREFFEN

IBBENBĂ&#x153;REN 9. Kauf â&#x20AC;&#x201C; Art - Kunsthandwerkermarkt, Alte Honigfabrik, 11.00-18.00

MĂ&#x153;NSTER Zimt & Sterne - 100 Aussteller

rund ums Backen und Dekorieren, MCC Halle MĂźnsterland, 10.00-19.00

Samstag

Punk-Konzert

MIT: MT BAGS CRYPTONIGHTMARE RAZOR SMILEZ Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FĂ&#x153;R KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 11.2013 47


werwowas Sonntag

3 KONZERTE BIELEFELD Julian Dawson, Bunker

Ulmenwall, 20.30 BISSENDORF KLASSIK

KIT ARMSTRONG

5. Mit dem Konzert des 21-jährigen amerikanischen Pianisten startet die Meisterkonzerte-Saison 2013/14. Der kommende Klassik-Superstar und anerkannte Komponist zeitgenössischer Musik wird Werke von Bach, Schubert und Mozart spielen. > OSNABRÜCKHALLE

COMEDY

KURT KRÖMER

6. 2014 ist erstmal Schluss. Dann beendet Kurt Krömer für unbestimmte Zeit seine Comedy-Karriere. Also noch einmal hin, zu seiner „Abschied“-Tour! Und die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Berliner Schnauze live erleben. > OSNABRÜCKHALLE

Meine Seele preist die Größe des Herrn - Geistliche Abend-

Von Mozart bis Boogie – von Telemann bis zum 3. Mann,

Cindy Blackman-Santana -

Jazz & Fusion, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

48 STADTBLATT 11.2013

Wie immer mit drei Künstlern. Die selbsternannte „Sinner-Songwriterin“ Daisy Chapmans. Dann Mark Lottermann, bekannt für die Stil-Vielfalt von Country, Rock, Electro bis Ska. Und Assunta & The Light Orchestra (Foto) – Songwriting mit unverwechselbarem Gitarrenspiel. > BIG BUTTINSKY

Bibi Blocksberg – Das Musical, Gerry Weber Event

Center, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00

BRAMSCHE Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt und Möbel Staas, 13.00-18.00 MÜNSTER Zimt & Sterne - 100 Aussteller rund ums Backen und Dekorieren, MCC Halle Münsterland, 10.00-18.00

Montag

4 KONZERTE OSNABRÜCK Concert Remarquable...und so musste ich Original werden, Steigenberger Hotel Re-

marque, 19.23 Blue Monday Jam - Blues Ses-

sion, Lagerhalle, 20.00

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 11.00

KINO

Universum: Bramsche lebt, 11.00

SONGS & WHISPERS

HALLE

„Was mir hilft“, Dom, 20.0000.00

Monday Night Session, Hot

BRAMSCHE

7.

BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung Varusschlacht und die Sonderausstellung „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“, Museum Varusschlacht, 14.00+15.30

tarium, 17.00 Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

OSNABRÜCK Don Quijote - Ju./Erw., Gastspiel, Figurentheater, 18.00 Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 19.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30

stück „Looking For A True Fiancée“ (Komödie), 14.00 „The Town Of Whales“ (Roadmovie), 15.30 „The Sound Of Light“, 17.30 „Kuro“ (Drama/Romanze), 18.30 Uhr „A Story Of Yonosuke“ (Komödie/Drama), 11.00 P SIEHE EVENTS

Unter dem Motto „Do You Hate Hard Rock?“ gehen die beiden lang gedienten Bands auf gemeinsame Headliner-Tour. Die Münsteraner Mad Max (Foto) waren in den späten 80ern auf Erfolgskurs, konnten in den USA aber nicht punkten. Jetzt sind sie nach 25 Jahren in Originalbesetzung zurück. > BASTARD CLUB

Randale-Konzert, Stadthalle, 15.00

Kosmische Evolution, Plane-

MÜNSTER

Haus der Jugend: 9. Festival des neuen japanischen Films - Film zum Früh-

MAD MAX & VENGEANCE

sche Musik- und Kunstschule, Treffpunkt für Kunst und Kultur Ameos Klinikum, 15.30+17.00

BlueNote, 16.00

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30

OSNABRÜCK

7.

Frederik: Musiktheater von Kindern für Kinder - Städti-

schaftshaus, 14.00-18.00 BlueNote-Tango Tanzclub,

BÜHNE

Im weißen Rößl - Musik von

SONGWRITER

Cocopelli sowie dem Percussionensemble und den „Piepmätzen1“ der Musik&Kunstschule Os., Lagerhalle, 15.30

Fossilienexpedition & Sonntagscafé, Piesberger Gesell-

Familienfrühstück - Mit Kin-

IBBENBÜREN

HARDROCK

Oldenburger Kindermusikfestival - „Zugabe“ mit Mai

Laternen- & Lichterfest - Ein

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

Die Herren aus Schottland sind heiß. Nicht nur, weil sie live auch ihre Kilts tragen. Die Coverband mixt Rock’n’Roll mit Dudelsack und Trommeln und spielt – so noch nie gehört – Songs von AC/DC, ZZ Top oder Jimi Hendrix. Einfach eine große Party! > ROSENHOF

Musical von Jerry Bock, Theater am Domhof, 11.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

BIELEFELD

After Church Club - Live-Mu-

RED HOT CHILI PIPERS

Anatevka – für Kinder -

musik, Ev. St. Laurentius, 18.30

MÜNSTER

6.

OSNABRÜCK

BRAMSCHE Alfredo Perl - Malgartener Klavierherbst 2013, Kloster Malgarten, 11.00

Tuchmacher Museum Kornmühle, 17.00

DUDELSACK-ROCK

KIDS

KUNST TECKLENBURG

kultur, 10.00-18.00 Die Liebe duldet alles! Wo endet Toleranz? - I.R. von

„Reformation und Toleranz – Eine Predigtreihe in St. Marien und St. Katharinen“, Superintendent Friedemann Pannen, St. Katharinen, 10.00 Sonntagsspaziergang „Hoch, höher, am höchsten“, Bäume im tropischen Regenwald, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Philosophisches Café, BlueNote, 11.30 Verkaufsoffener Sonntag, Innenstadt, ab 13.00 Der Gertrudenberg erzählt Führung zu Fuß, 1,5 Std., Ab Gertrudenberg/Klosterkirche/S chäferbrunnen, 13.30

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Malerei und Werke von Karin Kohns, Torhaus Legge, 14.00-

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude der Uni 15/E10: The Great Gatsby - Initiative

Unfilm im Allgemeinen Studierendenausschuss, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

WALLENHORST Ruller Haus: Montagskino: Die große Illusion - Kriegsdrama, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Pascale Hugues: Ruhige Straße in guter Wohnlage -

Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

AUSSERDEM

18.00

OSNABRÜCK

SPORT

Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

OSNABRÜCK

Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

lage, 08.00-16.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

„Was mir hilft“, Dom, 20.0000.00


LITERATUR

Dienstag

Mittwoch

OSNABRĂ&#x153;CK Mein Israel â&#x20AC;&#x201C; Mein Palästina

5

- Ein literarischer Dialog, Nazih Musharbash, Lioba Meyer und Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, i.R. der Remarque-Friedenspreisverleihung, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 21.00

KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK 1. Meisterkonzert: Kit Armstrong (Klavier), OsnabrĂźck-

MINDEN

Halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

- Poetry Slam auf dem Weg zu den deutschsprachigen Meisterschaften, Kulturzentrum BĂ&#x153;Z, 20.00

BIELEFELD Laksa, Bunker Ulmenwall, 20.30

Bundesliga-Slam U20/Ă&#x153;40

KIDS

MĂ&#x153;NSTER Mire Kay - Songwriterin, Pension Schmidt, 20.00 Starfucker + Them Cities Indietronic, Gleis 22, 21.00

tarium, 16.00

CLUBS&PARTY

Haus der Jugend, 16.30 P SIEHE FAMILIENSACHE

OSNABRĂ&#x153;CK Der Regenbogenfisch, PlaneKammerpuppenspiele Bielefeld - â&#x20AC;&#x17E;Der kleine Rabe Sockeâ&#x20AC;&#x153;,

6 KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Julian Dawson und Ulli Kringler - Songwriter und Sai-

AUSSERDEM

Play Games â&#x20AC;&#x201C; Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln,

KlÜnen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Herrengedeck, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

BĂ&#x153;HNE RESTRUP-BIPPEN Dirty Old Stories from A Dirty Old Man - Nach Charles Bu-

kowski gespielt von Willi Lieverscheidt (Compagnia Buffo), Theatersaal, 20.00

KINO OSNABRĂ&#x153;CK EW-Gebäude der Uni 15/E10: Jesus liebt mich - Initiative

OSNABRĂ&#x153;CK Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Leben â&#x20AC;&#x201C; Kosmische Geschichte, Planetarium, 16.00 RĂźckkehr nach Deutschland â&#x20AC;&#x201C; Die Geschichte des englischen Kriegsgefangenen Roger Peacock - Vortrag und Dis-

Abenteuer Planeten, Plane-

STADTBLATT präsentiert David Lemaitre, Kleine Freiheit, 21.00

AUSSERDEM

BERSENBRĂ&#x153;CK Achim BĂźtow - Liedermacher, Rock/Blues, Gasthaus Kingston, 19.30

Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

BIELEFELD

14. OsnabrĂźcker MS Symposium, Klinikum, 14.30 Wir haben es erlebt... - Das

Forum, 21.00 Forum, 21.00 HERFORD Paradise Lost - Gothic Metal,

X, 19.30 LINGEN Klaus Lage - Rockgitarrist

Solo, Theater, 20.00

CLUBS&PARTY

- Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Grundschule am SchÜlerberg, 19.30

OSNABRĂ&#x153;CK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00

Filmpassage: Enderâ&#x20AC;&#x2122;s Game - In englisch-

sprachiger Originalversion, 21.00

Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Uni.rocks - StudentenNight,

The Whisky, 20.00 Fassnacht, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Clyde und Bonnie - Holger

Fr. 1. November, 20 Uhr

MARTIN C. HERBERG vom Geheimtipp zum Kultgitarristen

Berlin, 20.00

OSNABRĂ&#x153;CK

OsnabrĂźcker BĂźrgerforum fĂźr Fledder und SchĂślerberg

Unfilm, 20.00

Cinestar: CineLady Preview: Fack yu GĂśthe, 19.45 Keane - LiveĂźbertragung aus

hof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Chokebore + Metal Ghost,

Schober, emma-theater, 09.30+11.30 Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Bßchner, Theater am Domhof, 19.30 STADTBLATT präsentiert Jan Weiler, Lagerhalle, 20.00

GrolschSongNight Elisabeth Cutler Nick & June R.C. Blank

Do. 14.11., 20 Uhr

OSNABRĂ&#x153;CK

KIDS

MĂ&#x153;NSTER Tom Beck, Sputnikhalle, 20.00

â&#x20AC;&#x17E;Was mir hilftâ&#x20AC;&#x153;, Dom, 20.0000.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

KINO

tenvirtuose, Lutherhaus, 20.00

kussion mit G. Meyer-Ohle, Atelier Trieb, 18.30

Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

nee 2013, Comedy, OsnabrĂźckHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Red Hot Chilli Pipers, Rosen-

Great Elk & Yalta Club,

OSNABRĂ&#x153;CK

STADTBLATT präsentiert Kurt KrÜmer - Abschied! Tour-

tarium, 15.00

OSNABRĂ&#x153;CK lage, 08.00-16.00 Innenansichten - FĂźhrung zu

Shakespeare, MĂśrder, Pulp & Fiktion Songwriter 5.11. Poetry Slam Slam 6.11. Jan Weiler Kabarett 7.11. M.C.Hansen Festival 9.11. My Generation Fussball live 12.11. SCHMIDT 16.11. Club 30 Party Tanzen! 30.11. Jan Lessner Group 2.11.

FuĂ&#x;, 1,5 Std., Treffpunkt Dom, 13.30

Ghetto von Riga, Dokumentarfilm, Gemeindehaus der JĂźdischen Gemeinde, 19.00 Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

Kabarettfestival 2013

Horst Schroth ¡ Hagen Rether ¡ Lioba Albus ¡ Deutsche Kabarettmeisterschaft ¡ Christoph Tiemann ¡ Henning Venske & Kai Magnus Sting ¡ Richard Rogler ¡ Barbara Kuster ¡ Wutschik & Brodowy ¡ Lars Reichow ¡ Luise Kinseher ¡ Frank Goosen ¡ Simone Solga ¡ Ruth Schiffer ¡ Arnulf Rating ¡ DietutniX ¡ Ingo BÜrchers ¡ Jochen Malmsheimer

â&#x20AC;&#x17E;Was mir hilftâ&#x20AC;&#x153;, Dom, 20.0000.00 Globalisierung, indigene Identität und Widerstand in Peru - Vortrag Ăźber die BĂźrger-

bewegung zum Schutz des historischen Erbes in Cusco, Lagerhalle Raum 102, 20.00

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 ¡ lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

Donnerstag



 

7 KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Klassik!Podium, Konzertsaal des IfM im Gartenhaus, 19.30 Mad Max & Vengeance Metal, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

StudyUp Award POP!

    

 

Mi., 7. November

Haus der Jugend 20.00 Uhr, Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

Vorschau

So. 10. November, 16 Uhr

GĂ&#x153;NTER GALL

StudyUp Award POP!,

Haus der Jugend, 20.00

Wohl Heute noch und Morgen In der Welt am Sonntag seine so herrliche Kolumne. Ă&#x153;ber seine Familie: italienische Frau, italienische Schwiegereltern, einen Skateboard fahrenden Sohn und eine pubertierende Tochter. KĂśstlich!

P

STADTBLATT präsentiert Der Bomber der Herzen: DCVDNS - â&#x20AC;&#x17E;Tourban aus

Schafâ&#x20AC;&#x153;, Kleine Freiheiten, 20.00 P SIEHE MUSIK MC Hansen & Band - Folk

singer, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

             

    

STADTBLATT 11.2013 49


werwowas Klaus Lage - Rockgitarrist So-

lo, Rosenhof, 20.00 Grand Jam! Adriano BaTolba Trio - Rockabilly, BlueNote,

20.30 Songs & Whispers - Daisy

Chapman, Big Buttinsky, 21.00

LITERATUR BIELEFELD Titanic Boygroup mit Martin Sonneborn, Thomas Gsella & Oliver Maria Schmitt,

KUKS, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Uni-Jazz Session, Unikeller,

21.00 BRAMSCHE The Magnets - „All this time“, A-Cappella-Konzert, Universum, 20.00 GRONAU

7.

COMEDY

MIRJA BOES

„Ich doch nicht!“ heißt ihr neues Programm, in dem die Comedy-Queen davon erzählt, was sie eigentlich nie machen wollte – und dann doch getan hat. Ob Babys auch dazu gehören? Die inzwischen zweifache Mama gewährt auch Einblicke in die Tücken des Alltags zwischen Pampers und Breichen. > OSNABRÜCKHALLE

8.

PUNKROCK

TURBOSTAAT

Flensburg, Hamburg, Berlin – Turbostaat sind gut verteilt über’s Land. Jetzt gehen sie wieder auf Tour und stellen ihr aktuelles Album „Stadt der Angst“ vor. Seit 1999 gibt es die Band, die zahlreiche weitere angepunkte Jungsrockbands nach sich gezogen hat. > KLEINE FREIHEIT

Galakonzert mit Roman Lob und Susan Albers, rock’n’-

popmuseum, 20.00 MÜNSTER Tom Lüneburger, Sputnik-

halle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Cheers in 10 mit Abschluss, Sonnendeck, 21.00 HS-Fete, Alando Palais, 21.30 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00 cheers in 10 – das Osnabrücker Bierdiplom, Mondflug,

23.00

BÜHNE

9.

STONER ROCK

MAMMOTH MAMMOTH

9.

Ihren Sound nennen sie „Heavy Murder Fuzz“. Inspiriert von Bands wie Black Sabbath, Motörhead und Turbonegro. Die vier Australier erregen gerne Aufmerksamkeit: Ihr Debütvideo mussten sie wieder vom Markt nehmen – es enthielt Szenen aus 70er-Jahre-Pornofilmen. > BASTARD CLUB

ROCK

SNAKESHIT ON A PLANE

Mit Überschall begibt sich die Osnabrücker Band auf die turbulente Reise von Grunge bis hin zu den ersten Crossover-Wellen. Und wagt den kurzen Zwischenstopp im Southern Rock. Die Crewmitglieder sind keine Unbekannten und schüttelten ihr Haupthaar früher u.a. bei Ten Mile Ride oder Gravel Juice. > GLANZ & GLORIA

9.

SWING

TOM GAEBEL

Swing-Meister Tom Gaebel wird das Publikum in die Welt des großen Big-BandEntertainments entführen. Sein neues Programm trägt den Titel: „Gaebel A Go-Go“. Mit seinem siebenköpfigen Orchestra präsentiert er Songs von Frank Sinatra bis Tom Jones, ein wenig Beatles, ein wenig Rat Pack, eine Prise James Bond – ohne dabei das Wesentliche zu vergessen: Den Spaß, die Leichtigkeit und die Lust an der Musik, die jede gute Live-Show ausmachen. > SOLARLUX FORUM

50 STADTBLATT 11.2013

OSNABRÜCK Club d’Europe - Carsten Golbeck, emma-theater, 19.30 STADTBLATT präsentiert Lioba Albus - I.R. des Kabarett

Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE Mirja Boes - „Ich doch nicht!!!“, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Kurt Krömer - Abschied! Tournee 2013, Comedy, Ringlokschuppen, 20.00 MÜNSTER Lord of the Dance, MCC Halle Münsterland, 20.00

TELGTE Fatih Cevikkollu - „Fatihtag“,

Kabarett, Bürgerhaus, 20.00

KINO FILMSTARTS R Fack Ju Göthe - Komödie P SIEHE KINO R Im weißen Rössl - Komödie R Kopfüber - Familie R Sharknado - Horror, Science-Fiction R Um jeden Preis – At Any Price - Drama R You’re Next - Horror R Blue Jasmine - Komödie, Romanze P SIEHE KINO R Chasing Ice - Dokumentation R Computer Chess - Komödie R Das große Heft - Drama R Das kleine Gespenst Familie, Komödie

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle

Gartlage, 08.00-16.00 Kinder. Die Gegenwart der Zukunft - UNICEF-Fotoaustel-

lung, Erich Maria RemarqueFriedenszentrum, 10.0013.00+15.00-17.00 Präsentation der innovate!Award Nominierten - Die 6 Nominierten stellen

in je 7 Minuten ihre Ideen vor, nach 7 Minuten wird Jazzsaxophonist Tommy Schneller die Präsentation unterbrechen, Theater am Domhof, 18.30 Wer zahlt für unsere Kleidung? - Vortrag, Zentrum für

Umweltkommunikation, 18.30 Beleuchtung der Domturmfassade - Unter dem Motto:

„Was mir hilft“, Dom, 20.0000.00 TECKLENBURG Stephan Schulz - 3D-Multivi-

sionsshow „Korsika“, Kulturhaus, 20.00

Sie kommen mit ihrer

P neuen CD „Gesetz der

Prärie“. Dem Osnabrücker Publikum sind Hiss nicht unbekannt, waren sie doch schon mehrmals auf der Maiwoche. Ihr Sound ist ziemlich besonders: Polka + Folk + Weltmusik. Jetzt haben sie auch noch den Taiga-Twist sowie den Texas-Tango im Programm. Harte Kerle singen von großen Gefühlen, von Sehnsucht und Wurst, von Liebe, Hass und Tanzmusik.

LINGEN Vucciria - Sizilianische Musik, Kulturforum St. Michael, 20.00 MÜNSTER Mojo Jazz Mob + Tachycardia + Summon, Sputnikhalle,

19.45 The Metric Eyes + C4Service

- Punk Rock, Sixties, Rock & Roll, Gleis 22, 21.00 Sir David Rodigan Reggae/Dancehall, Skaters Palace, 23.00

Freitag

CLUBS&PARTY

8

OSNABRÜCK Red Lips, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00

KONZERTE OSNABRÜCK Sacred Groove + Layment + The Hourglass - Rock meets

Metal, Bastard Club, 20.00 mundArt – Chorfestival 1 -

Freie Chöre aus der Region, Jazz und Pop, Renaissance bis zur Moderne, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 End Of Green, Rosenhof, 20.00 Rock in der Region 2013 – Vorentscheid - „Incus“, „Mi-

Vergiss die Woche, jetzt feiern, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Fridays Delight, Alando Palais, 22.00 90er Trash Party - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Is this it! - Indie, Kleine Freiheit, 23.00

auw“, „Nightfall“, „St. Helens“, Westwerk, 20.00

BIELEFELD

P SIEHE MUSIK

Bühnenshow, Djs, Spezialeffekte, Akrobaten, Tänzerinnen und Neon Farbe, Ringlokschuppen, 22.30

STADTBLATT präsentiert Turbostaat - „Eine Stadt gibt

Neonsplash-Paint-Party -

auf“, Kleine Freiheit, 21.00

P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE Anke Johannsen Band – und noch einmal deutsche Texte

- Jazz, Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

GEORGSMARIENHÜTTE Boogielicious - Boogie Woo-

gie & Blues, Kulturbühne Haunhorst, 20.00 HASBERGEN Hiss - „Taiga-Twist und Texas-

Tango“, Töpferei Niehenke, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Yakari Live – Freunde fürs Leben, Familienmusical,

OsnabrückHalle, 16.00 Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Krimi Dinner am Film-Set, Porto Bar, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Henriette am Herd - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Snakeshit On A Plane - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 21.00

P SIEHE TAGESTIPP Enno Bunger, Bunker Ulmen-

wall, 20.30 BISSENDORF Tom Gaebel & his orchestra,

Solarlux-Forum, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE GrauSchumacher Piano Duo

- Malgartener Klavierherbst 2013, Kloster Malgarten, 20.00

STADTBLATT präsentiert

HERFORD Tanzwut - Mittelaltermusik, X,

Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

BIELEFELD

18.00 HIDDENHAUSEN Meret Becker & Band - „Deins & Done“, Aula Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

IBBENBÜREN

David Werker - „Es kommt an-

December Peals - Punk/Rock, JKZ Scheune, 20.00

ders, wenn man denkt“, Comedy, Ringlokschuppen, 20.00

MINDEN Percy & The Gaolbirds,

LITERATUR

Kulturzentrum BÜZ, 20.00

OSNABRÜCK ???-nAcht - Vorleseabend: „Die ??? und der grüne Geist“, Forum am Dom, 20.00

Cindy Blackmann Santana Group - „Another Lifetime“–

BAD ESSEN Bad Essener Literatur- und Musiktage 2013 - „Liguriani“

– Lieder und Tänze, Schafstall, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 innovate!Convention - Kon-

gress, Vitischanze der Hochschule, ab 09.30 Himalaya – Lichtbildervortrag, Atelier Trieb, 19.30

Samstag

9 KONZERTE OSNABRÜCK

Tour 2013, Jazz-Club, 21.00

P SIEHE MUSIK MÜNSTER Vibravoid - Psychedelic Rock

& Krautrock, Hot Jazz Club, 20.00 Prinz Pi - „Kompass ohne Norden“ Tour 2013, Skaters Palace, 20.00 The Hourglass + Layment + Horizon, Sputnikhalle, 20.00 Joseph Arthur & Band + Rene Lopez - Punk, Alternative,

PostCore, Gleis 22, 21.00

Musik der 60er, 70er

P und frühen 80er, VinylSchallplatten, Projektionen, Lichtspiele, Farben. Die Partyreihe der Lagerhalle huldigt einer Ära, die Neues hervorbrachte: Rockmusik mit vielfältigsten Einflüssen, psychedelische Plakatkunst, Multimedia-Happenings, Tänze ohne vorgegebene Schrittfolgen, mal wild, mal ätherisch schwebend. Der Soundtrack dazu kam von Jimi Hendrix, The Doors, Creedence Clearwater Revival, Santana, den Stones ... Keep Calm and listen to Kid Vincent, Sonnendeck, 21.00 Works Reloaded - Rock &

Wave der 80er & 90er, Works, 22.00 Welcome To Sky Valley Stoner & Doom, Bastard Club, 23.00 Sneakers Time, Five Elements Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00 Trust In Bass vs. Golden Dayz - Bass, HipHop, Unikeller,

23.00 BIELEFELD SuperSamstag – 80s / 90s Eurodance Festival - Pop,

80s/90s, House & Techhouse, Ringlokschuppen, 22.30

P SIEHE MUSIK

BÜHNE

RESTRUP-BIPPEN

OSNABRÜCK Sacre - de Candia/Zöllig/Wigmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Le Toc - Pantomimentruppe, Haus der Jugend, 20.00

Rock in der Region 2013 – Vorentscheid - „Firma Tims-

ki“, „Tafkat“, „The Interfering“, „When you Scream“, L.i.F.T. e.V., 20.00

P SIEHE MUSIK SCHÜTTORF 20. Schüttorfer Musiknacht

- Bluespam, Harp Mitch and the Bluescasters, Tommy Schneller, Komplex, 20.00

Mammoth Mammoth + The Quill - Stoner Rock, Bastard

STEMWEDE-WEHDEM

Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Rock, Life House, 20.00

Ziegenbrink in Concert - Mit „Sandgetriebe“ und „Mimi Crie“, GZ Ziegenbrink, 20.00 Amon Amarth - Metal, Hyde Park, 20.00 Blackmail, Kleine Freiheit, 20.00 Gershwin and Friends - Osnabrücker Saxophon-Quintett, Lutherhaus, 20.00 mundArt – Chorfestival 2 Freie Chöre aus der Region, Jazz und Pop, Renaissance bis zur Moderne, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

gebliebene Musikfans, Lagerhalle, 21.00

BIELEFELD

Deutsche Kabarettmeisterschaft - Kristina Kruttke, Ale-

xandra Gauger i.R. des Kabarett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

My Generation - Party für jung

Rufus Zuphall - Progressive-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

Boogie Woogie & Blues

Boogielicious Fr., 8. November 2013 20.00 Uhr, Kulturbühne Haunhorst

Lydie Auvray Trio Fr., 15. November 2013 20.00 Uhr, Rathaus

STADTBLATT präsentiert

Ihr persönlichstes Programm

Christoph Tiemann - I.R. des

Kabarett Festivals 2013, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE BÜHNE Gernot Hassknecht - „Das Hassknecht Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker“, Rosenhof, 20.00

Eva Mattes 13.03.2012 | 20 Uhr | STUTTGART | LKA-LONGHORN

erzählt, liest, singt Am Klavier: Irmgard Schleier Mo., 9. Dezember 2013 19.30 Uhr, Rathaus

NeoLicious, Neo Club &

Cuisine, 18.00 Wechselstrom, Grand Hotel,

19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch,

19.00 Metal Experience,

The Whisky, 20.00 Ü30-Party – Live: Sm!ile, Hotte & Bass Mass, Alando

Palais, 21.00

Als cholerischer Kult-

P Kommentator „Gernot Hassknecht“ steigert er sich jeweils freitags in der ZDF-

Stadt Georgsmarienhütte Kulturabteilung Tel. 05401/850250 www.georgsmarienhuette.de

STADTBLATT 11.2013 51


werwowas

10.

KONZERT

BLUER THAN BLUE

„Bluer than Blue“ vereint führende Künstler in jiddischer Kultur aus Krakau, Berlin und Montreal und ist die erste Zusammenarbeit von Urszula Makosz und Christian Dawid. Ein Zyklus jiddischer Lieder von 1939 bis 1945. > „TREFFPUNKT“ AMEOS KLINIKUM

12.

KABARETT

DER TOD

Hier wagt sich ein Kabarettist an ein Tabuthema unserer Gesellschaft heran. Der Tod macht den Tod zum Thema und nennt sein Programm konsequent: „Mein Leben als Tod“. Vielleicht lacht man hier besonders gerne, weil es befreiende Wirkung hat. > ROSENHOF

“heute-show“ in schäumende Rage. 2010 sahnte er dafür mit den anderen Darstellern dieser Satiresendung den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis in der Sparte Comedy ab. Den Deutschen Comedypreis gab es dafür gleich dreimal in Folge. Der bekannte Theater- und Fernsehschauspieler Hans-Joachim Heist hat aber auch als Parodist hochkomödiantische Paraderollen auf Lager, vor allem Heinz Erhardt.

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Es strebe jeder um die Wette...! Über Toleranz und Konkurrenz um die Wahrheit -

Ausstellungseröffnung, Theater am Domhof Marmorfoyer, 19.00

BÜHNE

BIELEFELD Simon & Jan - „Ach Mensch“, Kabarett und Musik, Zweischlingen, 21.00

BISSENDORF

Viktor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30 Canned Heat, Rosenhof, 20.00

BISSENDORF

WESTERKAPPELN Drachenfest - Osnabrücker Drachenclub, Bolzplatz Burgweg, 13.00-16.00

Dinner Kriminell – der Restauranttester, Wasserschloss

Schelenburg, 20.00 Herbert Knebels Affentheater - „Der Letzte macht das

WALLENHORST Eine Ziege ist auch nur ein Mensch - Theatergruppe „The-

aterfüchse“, Komödie, Rathaus, 19.30

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Die MET im Kino: Tosca, 19.00

LITERATUR BAD ESSEN

14.

CLAIRE

Die Münchener könnten das nächste große Ding werden. Synthi-Pop trifft hier auf Elektronik, Beats dort auf HipHop. Und mitten drin bzw. vorne weg Sängerin Josie-Claire Bürkle, deren Bühnenaction an und für sich schon jeden Eintritt wert ist. > KLEINE FREIHEIT

14.

KONZERT

GROLSCH SONG NIGHT

Mit Robert Carl Blank (D), Nick & June (D, Foto) und Elisabeth Cutler (USA). Dort, wo lässiger Pop auf melancholischen Folk trifft, die Großstadt auf Polaroid-Charme glänzt, zwischen „home“ und „homesick“ – genau dort beginnt die Reise von Nick & June. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

Bad Essener Literatur- und Musiktage 2013 - Alix Dudel

mit „Brecht“, Schafstall, 20.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 QUAKENBRÜCK Artland Dragons – TBB Trier

- Basketball Bundesliga, Artland-Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

theater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium,

16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 2. Drachenboot-Indoor-Cup,

Nettebad, 09.00-21.00

14.

ROCK

THEES UHLMANN

Dass der frühere Tomte-Chef sich Bruce Springsteen als Vorbild aussucht das hätte früher auch keiner geglaubt. Doch Album „#2“ ist inspiriert vom Sound des `Boss`. Große Refrains, breitbreinige Gitarren, Texte, die zum Nachdenken anregen. Ist schon ein Toller, der Herr Uhlmann. > ROSENHOF

52 STADTBLATT 11.2013

Ausstellung zur Rekonstruktion von Le Sacre du printemps - Von Mary Wigman,

Basar – Rund um das Kind -

Förderverein Kita am Berg, Aula Schule am Berg, 14.00-17.00

HALLE

Licht aus“, Gerry Weber Event Center, 19.30

ELEKTRO-POP

I.R. von „Reformation und Toleranz – Eine Predigtreihe in St. Marien und St. Katharinen“, Prof. Dr. Arnulf von Schelha, St. Marien, 18.15

Sonntag

10 KONZERTE

Festliches Chor- und Orchesterkonzert - Bach und Mozart

treffen Pop & Co., Ev. Stadtkirche, 17.00

OSNABRÜCK Das Leben der Insekten -

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Ballett im Kino: Le Corsane -

Ballettstücke in aufgezeichneter Version, 16.00 Le Corsare - Aufzeichnung aus dem Bolschoi in Moskau, 16.00 Lagerhalle: Das Glück der großen Dinge -

Humorvolle Familiengeschichte, 18.00 BRAMSCHE Universum: Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser - Dokumen-

SPORT

Blue – Ein illustrierter jiddischer Liedzyklus, Ameos Klinikum, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP

14.00

Konzert der Osnabrücker Musikfreunde, Osnabrück-

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Halle, 17.00 BIELEFELD Dota & Band, Forum, 21.00 HASBERGEN Dean Brown - Fusion- und Jazz Gitarrist, Gaste Garage, 20.00 MELLE Blech trifft Stimme - Konzert

OSNABRÜCK VfL Osnabrück – MSV Duisburg - 3. Liga, osnatel-arena,

15.00 MELLE 37. Meller Crosslauf, Sportplatz Waldstraße, ab 09.50

KIDS OSNABRÜCK Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

der Meller Jungbläser und des „Itchys-Jugendchores“, Petrikirche, 17.00 Orgel trifft... - „Virtuoses von Mund, Händen und Füßen“ i.R. des Jubiläums „300 Jahre Klausing-Orgel“, St. Matthäuskirche, 17.13 Meller Kulturherbst 2013 Konzert des Meller Madrigalchors, Feierhalle Grönenburg, 19.30

von Karoline Kehr für Kinder und Erwachsene ab vier J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 P SIEHE FAMILIENSACHE

MINDEN

BAD ESSEN

8. Nordische Reihe - Annlaug

Borsheim & Rannveig Djonne, junge und frische Folkmusik, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 After Church Club - Live-Mu-

Osnabrücker Ratsgymnasium unter dem Motto „AussichtenEinsichten“, Aula des Schlosses, 11.30 Kunst- und Hobbymarkt, GZ Lerchenstraße, 14.00-18.00

WESTERKAPPELN

Sonntagskonzert auf dem Gertrudenberg - Bluer than

MÜNSTER

Gedenkfeier zum 9. November - Ausgerichtet durch das

des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück, Ruller Haus, 11.30

tation über Konzern-Machenschaften mit Trinkwasser, 10.30

gress, Vitischanze der Hochschule, ab 09.30

Härtel, 10.00-18.00

Sonntags-Matinee Minimal Music - Percussionensemble

OSNABRÜCK

innovate!Convention - Kon-

Osnabrücker Gesundheitsmesse mobil & fit, Autohaus

WALLENHORST

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00 TECKLENBURG Wasserschlosskonzert 3 -

Fratres Trio, Saxophon, Violine, Klavier, Wasserschloss Haus Marck, 16.00 VENNE Günter Gall - Wohl Heute noch

und Morgen, Gasthof Linnenschmidt, 16.00

theater, 11.00 Ernst stand auf und August blieb liegen - Nach dem Buch

Purzelkonzert ab null J. - Die musikalische Wetterstation, Theater am Domhof Oberes Foyer, 15.30-16.00 Bad Essener Literatur- und Musiktage 2013 - „Das Ge-

spenst in Knolles Garten“, Figurentheater für Kinder, Schafstall, 14.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm - „Die Würfel sind gefallen“, Museum Varusschlacht, 12.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Osnabrücker Gesundheitsmesse mobil & fit, Autohaus

Härtel, 10.00-18.00


Kunst- und Hobbymarkt, GZ Lerchenstraße, 10.00-18.00

EW-Gebäude der Uni 15/E10: Les Misérables - Initiative Un-

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

film im Allgemeinen Studierendenausschuss, 20.00

kultur, 10.00-18.00 Einführungsmatinee zur Premiere: Der Vogelhändler,

Theater am Domhof Oberes Foyer, 11.30 Radtour zum NiemöllerGrab in Lotte-Wersen - Rad-

tour, 30km, ADFC Geschäftsstelle, 14.00 Fossilienexpedition & Sonntagscafé, Piesberger Gesell-

schaftshaus, 14.00-18.00 Privater Büchermarkt, Lagerhalle, 14.30-17.00 Tanzforum-Matinee, Haus der Jugend, 16.00 BRAMSCHE Bramsche spielt – die Spielemesse im Osnabrücker Nordkreis, Aula der Meyerhof-

Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Oper mal anders - Eine

musikalische Opernreise: Guiseppe Verdi „MacBeth“, Steinwerk Ledenhof, 20.00

Dienstag

12

schule, 14.30-17.30

KONZERTE

BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie Vortrag zum „Boden des Jahres 2013“, Museum Varusschlacht, 14.30

OSNABRÜCK

IBBENBÜREN Paul Cézanne - Vortrag von Klaus Kirmis, Alte Honigfabrik, 18.00 MÜNSTER Antik Markt, MCC Halle

Münsterland, 11.00-18.00

Montag

11

STADTBLATT präsentiert Schmidt - „Pop Noir Tour 2013“, Chanteuse, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Hotel am Pluto, Bunker

Ulmenwall, 20.30 HERFORD Bastille - Alternative Rock, X, 19.30 MÜNSTER Gerard - „Blausicht“ Tour 2013, HipHop, Hot Jazz Club, 20.00 The Sounds, Skaters Palace, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

LITERATUR

BIELEFELD

OSNABRÜCK

20.00

Wir lesen Avi Primor und Abdallah Frangi - I.R. der Remar-

que-Friedenspreisverleihung, Erich Maria RemarqueFriedenszentrum, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Unsere Kartoffel – Der wahre Schatz der neuen Welt -

Vortrag von Dr. Heidi Lorey, Autorin des Buches „Tartuffli“, Botanischer Garten der Universität, Helikoniensaal im Bohnenkamp-Haus, 19.30 Kicker-DYP-Turnier, Unikeller, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 BRAMSCHE Regionalgeld, ein Weg aus der Finanzkrise? - Vortrag mit

Heiko Kastner und Karl-Hein von Bestenbostel, Freie Waldorfschule Evinghausen, 19.00

13 KONZERTE BIELEFELD Purbayan Chatterjee - Mitt-

wochskonzert Musikkulturen: Recital in memoriam Ravi Shankar, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 LINGEN The Cavern Beatles – Die Neue Show 2013 - Beatles

Tribute, Theater, 20.00

nen, Bastard Club, 19.00

MÜNSTER

Elektronik Tuesday, Tiefen-

Enter Shikari, Skaters Palace,

OSNABRÜCK

rausch, 19.00

20.00

Acoustic Blue Monday Jam -

Herrengedeck - Pils &

Latin & Salsa Jam - Grupo Va-

Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

cila & DJ Juan Pa, Hot Jazz Club, 21.00

Blues Session, Lagerhalle, 20.00 Banned From Utopia - Frank

Zappa’s Music, Jovel Music Hall, 20.00 Patricia Kaas - „Kaas chante Piaf“, MCC Halle Münsterland, 20.00 Monday Night Session, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 STADTBLATT präsentiert

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

Der Tod - „Mein Leben als Tod“,

BÜHNE

Freaks – Eine Abrechnung -

BAD ROTHENFELDE Sissi Perlinger - „Gönn’ Dir ne Auszeit“, Kabarett i.R. der lichtsicht 4 – Projektions-Biennale, Kurmittelhaus, 20.00

KINO

Comedy, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP HIDDENHAUSEN Comedy, Aula Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Uni 15/E10: Angels’ Share - Initiative Un-

OSNABRÜCK

film im Allgemeinen Studierendenausschuss, 20.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Filmpassage: Thor – The Dark Kingdom -

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

In englischsprachiger Originalversion, 21.00

BRAMSCHE Theatergruppe Laut & Laise

- „Immer wieder nachts um vier!“, Universum, 20.00 MINDEN Dietmar Wischmeyer -

„Deutsche Helden – Tour 2013“, Comedy, Stadttheater, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineMen Preview: Escape Plan, 20.15 Filmpassage: Ladies Night: Don Jon - Mit

Sektempfang, nur für Frauen, 20.30 P SIEHE KINO Männerabend: Escape Plan -

Westwer JUGENDZENTRUM

141

NOVEMBER 2013 TERMINE Fr. 08.11.2013, 19.00 Uhr

ROCK IN DER REGION Vorausscheidung Osnabrück INCUS - MIAUW NIGHTFALL - ST. HELENS AK: 4 €

Sa., 16.11.2013, 20.00 Uhr

FAUST AUFS AUGE FESTIVAL

Begrüßungspils inklusive, nur für Männer, 20.30

KIDS OSNABRÜCK

Mittwoch

KONZERTE

MÜNSTER

Lord of the Dance, Stadthalle,

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

emma-theater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

theater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Die Jeckes - Vortrag, Prof. Gideon Greif, Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde, 19.30

Donnerstag

14 KONZERTE OSNABRÜCK Billy The Kid + Icarus Downfall - HardCore, Bastard Club,

20.00 24. Grolsch Song Night - Mit

Robert Carl Blank, Nick & June und Elisabeth Cutler, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Thees Uhlmann - Sänger der Band „Tomte“, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT präsentiert Claire - „The Great Escape“

Tour 2014, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP CoffeeClash - Akustikpop,

BÜHNE

Unikeller, 21.00

OSNABRÜCK Club d’Europe - Carsten Golbeck, emma-theater, 19.30

CLUBS&PARTY

STADTBLATT präsentiert Henning Venske & Kai Magnus Sting - I.R. des Kabarett

Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

UNION OF SLEEP IRON WALRUS BLACK SPACE RIDER Kombiticket für den 15. & 16.11. VVK 18 €, AK 24 € Info 15.11. siehe Bastard Club Limitierte Ticketanzahl

Fr., 29.11.2013, 19.00 Uhr

MaxiMalRap CONTEST

MIT DAMION DAVIS JEFFREY – BASTI MC BEATCEPS CONNECTION VVK 7 €, AK 10 €

Fr., 13.12.2013, 20.00 Uhr

WORTSPIEL AKUSTIK SPEZIAL MORINA MICONNET & PHIL ON THE SOFA AK: 7 €

FA H R T E N : 10.11.2013 Klimahaus Bremerhaven 14.12.2013 Köln Total – Weihnachtsmarkt 04.04. – 12.04.2014 Skifreizeit Osttirol Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

specials, The Whisky, 20.00 STADTBLATT 11.2013 53


werwowas 15.

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

THEATER

DIE PHOBIKER

Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dr. Stratmann - „Dat Schönste“, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00 BRAMSCHE Theatergruppe Laut & Laise

FILMSTARTS R Gypsy Spirit - Dokumentation R Hemel - Drama R Jackpot - Action, Komödie P SIEHE KINO

20.00

16.

R Zaytoun - Thriller, Drama P SIEHE KINO

CHAKUZA

Es gibt ihn schon länger, aber erst seit seinem Erfolgsalbum „Magnolia“ geht die Luzie so richtig ab. Neuer Deutscher HipHop, eher Casper als Cro. Und „Hollywoodliebe“ ist vielleicht der beste deutschsprachige Liebesrap aller Zeiten. > KLEINE FREIHEIT

emma-theater, 09.30+11.30

AUSSERDEM

15.00 Rudelsingen, Lagerhalle,

19.30 Bekennen, Glauben, Leben -

16.

MARIUS GUNDERSEN

Marius Gundersen ist ein herausragender klassischer Gitarrist der norwegischen Gitarrenszene. Sein musikalischer Fokus liegt auf der südamerikanischen Musik, insbesondere der brasilianischen Musik. Freuen wir uns auf einen Abend voller brasilianischer Rhythmen und Melodien. > LUTHERHAUS

16.

STOPPOK SOLO

Er ist einer der besten Songwriter, den wir haben. Und noch immer unterbewertet. Bevor 2014 ein neues Album kommt, geht Stoppok auf vorweihnachtliche Solotour und interpretiert Klassiker wie „Scheiße am Schuh“ oder „Nach New York geflogen“. > ROSENHOF

BAD IBURG Traditional Old Merry Tale Jazzband: Jazz, we can!,

Rittersaal im Schloss, 20.00 BIELEFELD LaBrass Banda - „Live 2013“, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK Sebastian Gramss, Andreas Kaling, Bunker Ulmenwall,

Die Phobiker - David Giesel-

mann, emma-theater, 19.30

P SIEHE TAGESTIPP Noël Coward, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE

LINGEN

Knigge Dinner Komödie, Romantikhotel Walhalla, 19.30 La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 Gastspiel: Fast Faust, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Blumentopf - Mit DCS, Moin-

sen Mafia, Perspektive Music, Alter Schlachthof, 19.00

nikhalle, 20.00 Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY

Hannes und Paul - Ju./Erw., Gastspiel, Figurentheater, 20.00

OSNABRÜCK

STADTBLATT präsentiert

Electronique pres. Robin Schulz - House, Neo Club &

Richard Rogler - I.R. des Kaba-

Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJ-

Team DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Jan Christian Zeller – Dj Set, Rosenhof, 20.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Alles singt, alles trinkt!-Woche mit Jonny Playa, Sonnen-

deck, 21.00 Pussy De Luxe, Alando Palais,

22.30

Nachtwächterrundgang mit Augustinus - Ca. 70 Min.,

Headful of Rock - Rock, Metal

Rival Schools - Tour 2013, Fal-

19.00

GEORGSMARIENHÜTTE Lydie Auvray Trio, Rathaus, 20.00

BAD IBURG

BIELEFELD

JazzTheater von der wahren Toleranz – Lass Mann Gut Sein, Steinwerk St. Katharinen,

The Ostensibles: Blithe Spirit - Theater auf Englisch nach

Works, 22.00

Treffpunkt Rathaus, 19.00

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30

20.30

Ein Dialog nicht nur zum Heidelberger Katechismus, Landessuperintendent Dr. Burghard Krause, Pastor Steffen Tuschling, Bergkirche, 20.00

kendom, 21.00

54 STADTBLATT 11.2013

BÜHNE

BlueNote, 21.30

Sixty Amp Fuse - Brit Rock,

Vortrag zum Thema Arbeitssicherheit, OsnabrückHalle,

SONGWRITER

schuppen, 22.30

Grand Jam! Michael Van Merwyk meets Larry Garner,

Spannung hoch 3 – Krimilesung - Beate Bößl, Harald Kel-

Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

BIELEFELD

Jazz, Lutherhaus, 20.00

The Chameleons Vox, Sput-

OSNABRÜCK

geht’s zum ersten Mal in die Kleine Freiheit. Auf zwei Floors legt die Vier-MannCrew gewohnt hotten Drum and Bass sowie Dubstep auf. Als Gäste dabei: Bass-Producer Emperor (England), Reggae/Dub-Homie Jonspecta (BI/MS), Visuals von Interaction Designer Steffen Müller sowie Gratis-Eis von Schlecks für die ersten Gäste!

Freitag – La Brass Banda Aftershowparty, Ringlok-

MÜNSTER

KIDS

Trust in Bass wird sechs

P Jahre alt und deshalb

Lokalteil mit dem Carsten Amelingmeyer Quartett -

OSTERCAPPELN

OSNABRÜCK

GITARRENMUSIK

Punk-Konzert - Tell You What Now, Halfway Decent, Day To Resist, Empire Me, JZ Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR

ler, Heinrich-Stefan Noelke, plan b, 20.00 FOTO: SEBASTIAN NIEHOFF

Zwei Bands aus der Region und ein Gast aus der Hauptstadt. Halfway Decent (Foto) machen Post-Hardcore mit dem „gewissen Funken Punk“. Day To Resist stehen für ungewaschenen Post-Punk. Und Tell You What Now kommen aus Berlin und mixen Rock mit Metal. > OSTBUNKER

Faust auf’s Auge IndoorFestival - Kadavar, Isoptera,

Tropenkonzert mit Velvet Vibes, Botanischer Garten,

R Eltern - Komödie, Drama R Escape Plan - Thriller, Action P SIEHE KINO

PUNK-KONZERT

OSNABRÜCK

KINO

R Die Legende vom Weihnachtsstern - Abenteuer R Don Jon - Komödie P SIEHE KINO

15.

KONZERTE

The Moth, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK

R The Act of Killing - Dokumentation R Al-khoroug lel nahar Drama R Captain Phillips - Drama P SIEHE KINO

HIPHOP

15

- „Immer wieder nachts um vier!“, Universum, 20.00

R Jenseits der Hügel - Drama R Jung & Schön - Drama R Last Vegas - Komödie P SIEHE KINO

PUNKROCK

Freitag

Palais, 21.30

Autor David Gieselmann (Jahrgang 1972, gebürtiger Kölner) hat das Stück extra für das Theater Osnabrück geschrieben, Premiere war während der „Spieltriebe“. Es ist eine Parabel über seine Generation. Claire und Clemens wollen doch nicht heiraten. Aber feiern. Also zieht Claire, Besitzerin eines Ladens für extravagante Brillen, mit ihren Mädels los. Clemens bleibt zuhause. Doch dann taucht sein Vater auf und andere merkwürdige Bekannte und Gestalten der Nacht ... > EMMA-THEATER

22.00 Depeche Mode meets The Cure - Wave Classics Party,

rett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

BIELEFELD Serdar Somuncu, Stadthalle,

20.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Lotter-Party, emma-theater,

& Crossover, Bastard Club, 23.00 Hot Sauce - Classic HipHop, Glanz & Gloria, 23.00 Trust in Bass, Kleine Freiheit, 23.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


BRAMSCHE

DISSEN

Theatergruppe Laut & Laise

Royal Dutch Jazz Band, Jazz-

- „Immer wieder nachts um vier!“, Universum, 19.30

Club im Bahnhof, 20.00

LITERATUR

Rock in der Region 2013 – Vorentscheid - „Basement

RESTRUP-BIPPEN

Apes“, „Lost Memorials of Childhood“, „Never to Loud“, „Occultus“, Alte Wanne, 20.00 P SIEHE MUSIK

Noël Coward, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE

HASBERGEN

Das Leben der Insekten -

John Doe Train - 60/70er,

Viktor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30

Poetry Slam mit Etta Streicher, Theatersaal, 20.00

KUNST BRAMSCHE 26. Jahresausstellung - Die

Vereinsmitglieder zeigen in der Ausstellung ihre aktuellen Arbeiten, Tuchmacher Museum, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis Verleihung 2013 -

Avi Primor und Abdallah Frangi, Rathaus, 11.00 6. Osnabrücker Wissensforum – Zukunft, Fragen, Antworten, Aula des Schlosses,

GEORGSMARIENHÜTTE

akustisch, Töpferei Niehenke, 20.00 HERFORD Tankard - Trash-Metal, X, 19.00 IBBENBÜREN Ibbenbüren Live! - LivemusikFestival in Gastronomiebetrieben der Innenstadt, 10 Bands in 10 Lokalen, Innenstadt, 20.00

MINDEN Independent Sound Orchestra, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Christian Scott Sextett -

18.00

Jazz, Jazz-Club, 21.00

Uncorked 2013 - 2. Osnabrü-

MÜNSTER

cker Publikums-Weinmesse, Lagerhalle Spitzboden, 19.00

Tenue de Soirée: Val’n’Tin -

BÜHNE OSNABRÜCK Die Kunden werden unruhig

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 The Ostensibles: Blithe Spirit - Theater auf Englisch nach

STADTBLATT präsentiert Barbara Kuster - I.R. des Kabarett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE BIELEFELD Peter Vollmer - „Frauen ver-

blühen, Männer verduften“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

KIDS OSNABRÜCK Purzelkonzert ab null J. - Die musikalische Wetterstation, Theater am Domhof Oberes Foyer, 15.30-16.00 Dicke Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

Allegro – Rollkunstlaufgala

Chansonklassiker, SpecOps, 20.00

- Mit Johanna Blom, OSC-Halle, 19.30

Anna and the Virulents + Red Rooster, Sputnikhalle,

TECKLENBURG

20.00

Die dritte Hand – Miss Marple ermittelt - Krimi mit

Wax + Watsky - HipHop, Gleis

LENGERICH

22, 21.00

Frederik: Musiktheater von Kindern für Kinder - Städti-

Handpuppen in Schwarz-WeißOptik für Erwachsene, Kulturhaus, 20.00

Samstag

16

SCHÜTTORF Clearwater - Creedence Clearwater Revival Tributeband, Support: Fat Farmers Friend, Komplex, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Chorkonzert der Marienkantorei: Geistliche und weltliche Chormusik - Orgelwerke

von Paul Hindemith, St. Marien, 18.00 Beatrice Egli, Rosenhof, 19.00 BAD IBURG Schlosskonzert mit der Hamburger Ratsmusik -

„Bachs Gambe“, Schloss, 18.00 BIELEFELD Alligatoah, Forum, 20.00 VNV Nation, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK Sophie Hunger - Songwriterin, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 MÜNSTER

AMAZING SHADOWS Die faszinierende Reise in das Reich der Schatten!

Di. 14.01.14 · 20:00 Uhr

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

Shanghai Nights – der zauber chinas zwischen gestern und heute

Pop am Sonntag: Moddi + Sam Amidon - Zwei Singer-

Di. 21.01.14 · 20:00 Uhr

After Church Club - Live-Mu-

Songwriter, Fachwerk Gievenbeck, 16.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30

A SPECTACULAR NIGHT OF QUEEN Mit großem Orchester – Tribute-Show

Sa. 25.01.14 · 20:00 Uhr

Karin Bormann und Heinz Aulfes lesen - Theodor Fonta-

Alles singt, alles trinkt!-Woche mit Jonny Playa, Sonnen-

deck, 21.00 Saturday Night Edition - Li-

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Sonderbücherflohmarkt -

- Mit Johanna Blom, OSC-Halle, 14.30+19.30 Das 21. Jahrhundert und der Mensch - „Ein neuer Weg, eine

neue Technik zur Weiterentwicklung“, Vortrag von Neshe Aytug, Lagerhalle, 15.30

KINO

BRAMSCHE ne: Porträt eines „unsicheren Kantonisten“, Tuchmacher Museum, 18.00

KIDS

ve: Starlight Excess, Alando Palais, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Wir machen lauter - HardTech & Electronic, Bastard Club, 23.00 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00 Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Dancehall, Ragga, Works, 23.00

menabend zum sexuellen Missbrauch von Kindern, Lesung mit Autorin Anne Elisabeth Dobbs: „überleben“, EW-Gebäude der Universität 15/130, 18.45 P SIEHE FAMILIENSACHE

BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm - „Antiqua Romana – Abschreiben erlaubt!“, Museum Varusschlacht, 12.00

BIELEFELD

BRAMSCHE-KALKRIESE

AUSSERDEM

BÜRGERHAUS

SuperSamstag – Early Bird Weihnachtsmarkt - Pop, Star

Heavytones – TV Total Band on Tour, Telgte, 20.00

Tracks, Beatz & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

Römisches Gastmahl – ein Abend mit einer römischen Gastgeberin, Museum Varus-

Immer“ Tour 2013, Falkendom, 20.00 Rainer Von Vielen, Bunker Ulmenwall, 20.30

Do. 09.01.14 · 19:30 Uhr

Allegro – Rollkunstlaufgala

Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Tonbandgerät - „Heute Ist Für

Die Stepptanz-Weltmeister präsentieren die neue Show

MASSACHUSETTS – Das BEE GEES Musical

19.00 All mixed up..., The Whisky,

BIELEFELD

MAGIC OF THE DANCE

LITERATUR

18.00 Wechselstrom, Grand Hotel,

20.00

Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

So. 05.01.14 · 18:00 Uhr

A Tribute to the BEATLES Die authentische Live-Show

STADTBLATT präsentiert

Tangoball mit dem Cuarteto Bando - Traditioneller Tango,

Ich doch nicht!!!

FILMSTART R Djeca – Kinder von Sarajevo - Drama

Moet & Chandon Top12Clubtour, Neo Club & Cuisine,

Chakuza - Magnolia Tour 2013,

Faust auf’s Auge Festival Black Space Rider, Iron Walrus + very special guest, Westwerk, 20.00 P SIEHE MUSIK

MIRJA BOES

Der Erlös aus dem Verkauf ist für die Kinder- und Jugendarbeit des CVJM Osnabrück und die Arbeit des ACJ Lima/Peru bestimmt, CVJM Haus, 09.0017.00 Offenes Tanztraining - Anm. 0541 7600151, Treffpunkt Theater am Domhof Bühnenpforte, 09.45

OSNABRÜCK

Beatboxboys, Tiefenrausch,

20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Do. 07.11.13 · 20:00 Uhr

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

Stoppok Solo, Rosenhof,

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr Tel: 0541.3490-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de www.osnabrueckhalle.de

OSNABRÜCK

19.00

nische Rythmen und Melodien, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

AUSSERDEM

17

STEMWEDE-WEHDEM Kapelle Petra - Internationale Hits Tour, Life House, 20.30

KONZERTE

Marius Gundersen - Brasilia-

sche Musik- und Kunstschule, Gempthalle, 17.00

Sonntag

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Die Intoleranz der Toleranz oder die Toleranz der Intoleranz – eine Grenzüberschreitung - I.R. von „Reformation

und Toleranz – Eine Predigtreihe in St. Marien und St. Katharinen“, Pastor Frank Uhlhorn, St. Marien, 18.15 Verstehen, weshalb Betroffene schweigen... - Ein The-

schlacht, 18.00

OSNABRÜCK Dicke Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 11.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Jakob’s Zauberhut - „Einschlafen? Ja, aber erst will noch die Welt gerettet sein.“ Für Kinder ab vier J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30

OSNABRÜCK Familienfrühstück - Mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30

RALF SCHMITZ „Schmitzpiepe“

Do. 13.02.14 · 20:00 Uhr

YESTERDAY

Fr. 14.02.14 · 20:00 Uhr

Music performed by THE ITALIAN BEE GEES

Fr. 14.02.14 · 20:00 Uhr

MAGIE DER TRAVESTIE Die Nacht der Illusionen!

Mi. 26.02.14 · 20:00 Uhr

THE 12 TENORS

12 Tenöre, 22 Welthits, eine Show

Do. 13.03.14 · 20:00 Uhr

HELGE SCHNEIDER & Band

Pretty Joe & die Dorfschönheiten

So. 09.03.14 · 19:00 Uhr

DIE NACHT DER MUSICALS

Highlights aus bekannten Musicals

Fr. 12.09.14 · 20:00 Uhr

KAYA YANAR

„Around the World“ OsnabrückHalle Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück

STADTBLATT 11.2013 55


FOTO: PETER VON FELBERT

werwowas Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 8. Spielzeugbörse im Museum Industriekultur -

Fundgrube für Schätze aus der Kinderzeit, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Flohmarkt für Frauen und Kinder, Haus der Jugend,

14.00-18.00 Fossilienexpedition & Sonntagscafé, Piesberger Gesell-

schaftshaus, 14.00-18.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle

18.

LESUNG

TERÉZIA MORA

Gerade hat sie den Deutschen Buchpreis gewonnen, für ihren Roman „Das Ungeheuer“. Die Story: Darius Kopp steht vor dem Nichts. Er hat seinen Job verloren und seine geliebte Frau Flora hat sich das Leben genommen. Um den Selbstmord zu verstehen, liest er ihr Tagebuch ... > BLUE NOTE

21.

JAZZ & TANGO

LILY DAHAB

Die zauberhafte argentinische Sängerin gehört zu den Shooting Stars der World Jazz Szene, stand mit Al Di Meola und Till Brönner auf der Bühne und ihr aktuelles Album „Huellas“ wird mit Lob überschüttet. Ob Tango, Jazz, Folklore, Rock – ihre Stimme ist phantastisch. > BLUE NOTE

- Mit Johanna Blom, OSC-Halle, 15.00 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 Heimatabend – Osnabrücker Stolpersteine, Lager-

18

ASTRID NORTH

Die ehemalige Sängerin der Cultured Pearls ist auch solo ein Muss. Getragen werden die Songs stets von jener emotionalen Soulstimme, mit der die zweifache Mutter ihrer eigenen Gefühlswelt mal herzzerreißendsentimental, mal kraftvoll-rockig Ausdruck verleiht. > GLANZ & GLORIA

KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Ses-

sion, Lagerhalle, 20.00 Eric Burdon - „Til Your River Runs Dry“, Support: Jesper Munk & Band, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK

Dienstag

19 KONZERTE BIELEFELD Zodiak Trio, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Newcomer Stage – Frenative & Rosston, Hot Jazz Club,

20.00 GBH + Soul Invaders - Hardcore-Punk, Gleis 22, 21.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

OSNABRÜCK Goldmarie oder Pechmarie – der gerechte Lohn der Frau Holle - Märchenerzählerin Sa-

bine Meyer, Frauenberatungsstelle, 19.00 Sternenhimmel im Dezember, Planetarium, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für die Innenstadt - Diskus-

sion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Rathaus, 19.30 NOZ Leserservice: Diavortrag Cornwall, Osnabrück-

Halle, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

20 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Astrid North, Glanz & Gloria,

Klaus Hoffmann - „Als wenn es gar nichts wär...“, Universum, 20.00

Jazz Club, 21.00

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

CLUBS&PARTY

BÜHNE

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

OSNABRÜCK

Theater am Domhof, 19.00

80 Songs haben die drei Osnabrücker im Laufe der Jahre auf der Setlist gehabt. Von Wave bis Folkrock reicht das Spektrum mit Einflüssen von 1950er Rock ‘n’ Roll, 1960er Mod und 1980er Punk. > UNIKELLER

AUSSERDEM

BRAMSCHE

Öffentliche Probe: Der Vogelhändler - Carl Zeller,

EPILOG

Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 16.00

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

OSNABRÜCK

WAVE

Mensch Karnickel - Rudolf

OSNABRÜCK

BÜHNE

22.

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Monday Night Session, Hot

56 STADTBLATT 11.2013

OSNABRÜCK Tür auf Tür zu - Theater für die Allerkleinsten ab zwei J., Lagerhalle, 10.00+16.00

KIDS

(Mozart), Theater, 20.00

nikhalle, 20.30

Eine interessante Band. Aus Köln. Ihren Breitwand-Synthi-Pop unterlegen sie gerne mal mit feinen Rap-Einlagen. So erinnern sie in einem Song an Massive Attack. im nächsten an The Streets. Auch Radiohead dürften ein maßgeblicher Einfluss sein, s. Bandname. > KLEINE FREIHEIT

KIDS

tirische Sozialkomödie, 18.00+20.15

21.00 P SIEHE TAGESTIPP

The Flatliners + Astpai + Goodbye Fairground, Sput-

OK KID

TERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Lagerhalle: König von Deutschland - Sa-

CLUBS&PARTY

The Arcos Orchestra New York - Kleine Nachtmusik

Groove & Funk, Jovel Music Hall, 20.00

INDIE-POP

Terézia Mora: Das Ungeheuer - Lesung in der Reihe LIT-

LINGEN

Sheila E. + Larry Graham & Graham Central Station -

22.

OSNABRÜCK

Allegro – Rollkunstlaufgala

Montag

20.

LITERATUR

Raum 102, 14.30-16.30

halle, 20.00

SOUL

Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude der Uni 15/E10: To Rome with Love - Initiative

Unfilm im Allgemeinen Studierendenausschuss, 20.00

The Ostensibles: Blithe Spirit - Theater auf Englisch nach

Noël Coward, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE Sacre - de Candia/Zöllig/Wig-

mann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Uni 15/E10: Promised Land - Initiative Un-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Uhu Club - Von und mit: Heaven, Jo Granada, Dr. Ignaz Ignaz & Tine Schoch, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK

film im Allgemeinen Studierendenausschuss, 20.00

The Ostensibles: Blithe Spirit - Theater auf Englisch nach

Filmpassage: Escape Plan - In englischspra-

Noël Coward, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE

chiger Originalversion, 21.00


Woyzeck - Waits/Brennan/Wil-

son nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30

MÜNSTER 20.00

Impro-Open-Stage (Improtheater), BlueNote, 20.30

The Wonder Years & Hundguns, Sputnikhalle, 20.00

BAD ROTHENFELDE Jochen Busse - „Wie komm ich jetzt da drauf“, Kabarett i.R. der lichtsicht 4 – ProjektionsBiennale, Kurmittelhaus, 20.00

P SIEHE MUSIK

BIELEFELD

Emopunk, SpecOps, 21.30

WDR Kabarettfest, Zwei-

Akustik/Loops, Gleis 22, 21.00 Tigeryouth + Perfect Youth -

CLUBS&PARTY

KINO

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

Filmpassage: Preview: Die Tribute von Panem: Catching Fire, 20.45 Lagerhalle: König von Deutschland -

specials, The Whisky, 20.00

Satirische Sozialkomödie, 18.00+20.15

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

FILMSTART R Venus im Pelz - Thriller P SIEHE KINO

Palais, 21.30

KIDS OSNABRÜCK Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Dicke Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Toleranz und Tabu – Das Ährenkaufen am Sabbat - I.R.

von „Reformation und Toleranz – Eine Predigtreihe in St. Marien und St. Katharinen“, Landessuperintendent Dieter Rathing, St. Katharinen, 19.00

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dinner Kriminell – der Restauranttester, Romantikhotel

Walhalla, 19.30 Struwwelpeter Unzensiert -

Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert Detlev Wutschik & Matthias Brodowy - I.R. des Kabarett

Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KONZERTE OSNABRÜCK 1. Semestervortragsabend Bläser, Konzertsaal des IfM,

Acoustic Guitar Night 2013 Dylan Fowler, Michel Haumont, Dave Goodman, Peter Finger, Lutherhaus, 20.00

STADTBLATT präsentiert Sophie Hunger - Songwriterin, Rosenhof, 20.00 Lily Dahab - Argentinische Musik, BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP POP!Session, Unikeller, 21.00

KINO RHEINE Stadthalle: Stummfilmkonzert Stan & Olli - Filmprojektion begleitet

durch Stummfilmpianisten, 20.00 FILMSTARTS R A Most Wanted Man Thriller R Battle of the Year (3D) Drama, Musical R Der Mohnblumenberg Animation, Drama, Familie R Die Tribute von Panem: Catching Fire - Abenteuer, Science-Fiction R Getaway - Thriller, Action R Houston - Drama R Ich und Du - Familie, Drama R Lunchbox - Drama R Malavita – The Family Action, Komödie P SIEHE KINO

HITS & CLASSICS ROCK ∙ POP ∙ SOUL ∙ GROOVY BEATS

ROSENHOF OSNABRÜCK

www.rosenhof-os.de

Kulturbüro Gronau und

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

Chronik einer Sehnsucht -

Drama Der eine ist Puppenspieler (Detlef Wutschik), der andere Kabarettist (Matthias Brodowy) – zusammen zeigen sie „Die Bert Engel Show“. Auf ganz neue Weise verknüpfen sie ihre beiden Genres miteinander und erschaffen Bert Engel – den größten Entertainer seit Jopi Heesters.

P

LITERATUR

Horst Lichter - „Jetzt kocht er auch noch!“, das neue Liveprogramm 2012/2013, OsnabrückHalle, 20.00

Das fremde Fest - Buchvor-

stellung: Sabina Philippa Ortland, kleine Geschichten mit Osnabrücker Lokalkolorit, Forum am Dom, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30 Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

theater, 16.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

AUSSERDEM OSNABRÜCK Von wahrem Diensteifer und instruktionsmäßiger Dienstarbeit. Die Adelsfamilie von Vincke um 1800 - Vortrag des

Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück, Olga Weckenbrock, Universitätsbibliothek Zimeliensaal, 19.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

28.11. 20.00 Uhr

OSNABRÜCK

Mensch Karnickel - Rudolf

19.30 STADTBLATT präsentiert Genetikk - „D.N.A. – Tour 2013“, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE MUSIK

neues Programm. Der lustigste TV-Koch Deutschlands und prämierte Bartträger öffnet seine Rezept-Schatztruhe und erzählt dazu Anekdoten aus seinem ereignisreichen Leben als Koch, Restaurantbesitzer und Fernseh-Star.

Drama, Romanze R Die andere Heimat –

Sternenstaub?!, Lagerhalle Raum 201, 20.00

21

„Jetzt „kocht er auch

P noch!“ – so heißt sein

R Su ve Ates – Wasser und Feuer - Drama, Romanze R Der Schaum der Tage -

Sternenhimmel im Dezember, Planetarium, 19.30 Dialog der Kulturen - Wir sind

Donnerstag

30.11.13

Paper Beat Scissors + Michael Feuerstack -

schlingen, 20.00

OSNABRÜCK

SAMSTAG ∙ 22 UHR

Hans Unstern - Pop, Amp,

Neue OZ Wissensforum: Vom Solo zur Sinfonie, Osna-

brückHalle, 19.30

29.11. 20.00 Uhr

16.01. 20.00 Uhr

17.01. 20.00 Uhr

01.02. 20.00 Uhr

15.03. 19.00 Uhr

„Litha“ (Studio-Lounge) - Celtic-Folk -

4. Gronauer Poetry Slam - der Wettstreit der Dichter - (rock´n´popmuseum)

„Mnozil Brass“ (Bürgerhalle) - die hohe Schule der Blasmusik -

„Die Bullemänner“(Aula) Programm: „Furztrocken“

„Storno“

(Bürgerhalle)

- der kabarettistische Jahresrückblick -

„Nachteinblicke“

(Gronau-Epe)

- eine Nacht Kultur en masse -

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 11.2013 57


werwowas Freitag

22 23.

BLUES & SOUL

TOMMY SCHNELLER BAND

METAL

MUSTASCH

Eine der besten Metal-Bands aus Schweden kommt nach Osnabrück. Mustasch waren dort schon für einen Grammy nominiert, auf Tour mit Volbeat und Gluecifer und haben mit Ralf Gylennhammar einen herausragenden Frontmann. > BASTARD CLUB

FOTO: LENNART NEUFFER

Er ist einer der besten Saxofonisten im Lande, ein toller Sänger (u.a. Gewinner des „German Blues Award“) und ein waschechter Osnabrücker: Tommy Schneller. Mit seiner exquisit besetzten Band geht’s Richtung Blues, R&B und Soul. > BLUE NOTE

23.

Die Hauptfigur in Jo Lendles Roman, der Zauberer Lambert, kommt aus Osnabrück. Auf einer Kanada-Reise lernt er die Forscherin Fe kennen – und muss sich entscheiden, ob er für die Liebe alles auf’s Spiel setzt. Warum aus Osnabrück? Lendle ist gebürtiger Osnabrücker. > BLUE NOTE

28.

Sie waren eine der besten deutschen Rockbands Anfang der 90er. Mit Hits wie dem Depeche-Mode-Cover „Policy of Truth“. Doch dann lösten sich die Hannoveraner 1996 auf. Lange hat man nichts von Terry Hoax gehört, bis es 2008 zum Comeback kam – sehr zur Freude ihrer Fans. > ROSENHOF

STADTBLATT präsentiert Ok Kid, Kleine Freiheit, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Salut Salon - „Die Nacht des Schicksals“, OsnabrückHalle, 20.00

Hole full of Love (AC/DC Tribute Show), Rosenhof, 21.00 Epilog - Wave, Folk-Rock, Pun-

k’n’Roll, Unikeller, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 TV nonstop - Von Thorsten Böhmer, Amateurtheater „Die Märchenhaften“, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 norway.today - Ein Theaterstück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Lars Reichow - I.R. des Kabarett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE Der Kontrabass - thiele-neu-

Mittelaltermenü Helden – Sagen – Minnesang im Schatten der Iburg - Pro-

gramm und rustikales 3-GangMenü, Treffpunkt Schlossmuseum Iburg, 19.00 BISSENDORF Krimi à la carte, Wasserschloss Schelenburg, 20.00

Samstag

23 KONZERTE OSNABRÜCK Mustasch - Rock, special guest: Black Bone, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Tommy Schneller Band Funk, Soul und Blues, BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP Mosh Zone - Rock & Metal Classix, Bastard Club, 23.00

BIELEFELD Johannes Oerding - „Für immer ab jetzt“ – Tour 2013, Ringlokschuppen, 20.00 David & Götz – Die Showpianisten, Stadthalle, 20.00

Letzte Runde - Von Lutz Hüb-

Rock in der Region 2013 – Vorentscheid, Alte Webschule,

ner, Probebühne, 20.00 TELGTE Wilfried Schmickler - „Ich

weiß es doch auch nicht“, Kabarett, Bürgerhaus, 20.00

LITERATUR

BRAMSCHE

20.00 P SIEHE MUSIK GRONAU Rock Explosion – Giganten der 80er mit John Diva & the Rockets of Love, rock’n’pop-

OSNABRÜCK

museum, 20.00

V-G und der geheimnisvolle Besucher - Lesung und Kon-

HERFORD Kärbholz - Rock’n’Roll, X, 18.30

LINGEN Oliver Uschmann - Liest:

„Überleben auf Festivals“ & „Überleben auf Partys“, Centralkino, 19.00

MÜNSTER

KUNST

Münster Metal Massaker 4 -

OSNABRÜCK

„Xternity“, „Invictum“, „Insane Mind“, „Supreme Carnage“, Sputnikhalle, 19.30 Mc Fitti - HipHop, Skaters Palace, 20.00 Hanna Meyerholz - CD Release Konzert, Hot Jazz Club, 21.00

BAD IBURG

mann-theater, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

Status Quo & Uriah Heep,

Jam Session, Jazz-Club, 21.00

58 STADTBLATT 11.2013

BÜHNE

BIELEFELD

MINDEN

Man kennt ihn als Erfinder und Moderator der TV Noir-Konzerte. Nun geht Tex mit eigenem Programm auf Tour – ein Mix aus Lesung und Konzert. Unter anderem liest er Weisheiten des Philosophen Khalil Gabran („Der Prophet“) und spielt eigene Songs. > HAUS DER JUGEND

Väth, Dana Ruh, Alejandro Mosso, Ricardo Villalobos, Onur Ozer, Julien Bracht, Plank, Pierre Schweda, Hardfloor, Ringlokschuppen, 22.30

zert in der Kunstschule, Städtische Musik- und Kunstschule, 19.00

Stadthalle, 20.00 Fiddlers Green, Forum, 21.00

TEX

22.00 Beat the Brat - Beat, Motown,

Freitag Cocoon Heroes - Sven

Casablanca, 21.00

LESUNG & KONZERT

Candys, Five Elements Club,

BIELEFELD

Viviane Kudo - Jazz/Folk,

28.

21.30

Paper Jets + Pavement Poetry + Empire Me + Violence Band - HC, Bastard Club, 20.00

ROCK

TERRY HOAX

MotownParty, BlueNote,

OSNABRÜCK

mann (Violine), Iris Siegfried (Violine und Gesang), Sonja Lena Schmid (Cello) und Anne-Monika von Twardowski (Klavier) ihr Publikum. In ihrem aktuellen Programm spielen sie Werke von Liszt, Debussy oder Dvorak und bringen auch mal eine bekannte Filmmelodie oder einen Tango unter.

JO LENDLE

Insider Single Party, Alando

Palais, 21.30

Disko, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock-Party, Kleine Freiheit, 23.00

Seit zehn Jahren begei-

25.

deck, 21.00

KONZERTE

P stern Angelika Bach-

LESUNG

Glowing in the dark ... Die Schwarzlichtparty, Sonnen-

Lichte Momente - Projek-

tionskunst tägl ab 17.00 Uhr, Eröffnung, Altstadt, 17.00

KIDS

MINDEN Carl Verheyen Band - „Mustang Run“-Tour 2013, Support: Jeff Aug, Jazz-Club, 21.00

MÜNSTER Münster Metal Massaker 4 „Steelbringer“, „God Puppe“, „Skapa Flöw“, „New World Depression“, „Nordafrost“, „Terrorblade“, „Ravenblood“, „Screamer“, Sputnikhalle, 19.30 Carl Carlton & The Spirit Of Woodstock, Jovel, 20.00 Erik Cohen + special guest,

Skaters Palace, 20.00

OSNABRÜCK

Jacco Gardner + Zulu Pearls -

Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

Funk, Jazz, HipHop, Gleis 22, 21.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

theater, 16.00

OSNABRÜCK Clubnacht, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Candle-Light-Abend - Massa-

gen bei Kerzenschein, winterliche Snacks, Märchenerzählerin Sabine Meyer, Moskaubad, 18.00 Australien – Lichtbildervortrag mit Imbiss, Atelier Trieb,

19.30

Slowtide - Pop, Eule, 21.30

WALLENHORST Folkkonzert – Cosan - Instrumentalbesetzung, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sex In The City, Neo Club & Cuisine, 18.00


Wechselstrom, Grand Hotel,

19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch,

19.00 Ü40-Party - Live: „Rudolf Rock

& die Schicker feat. Susi Salm & Hugo Egon Balder“, Im Foyer: „Route 66“, Alando Palais, 20.00 Glowing in the dark ... Die Schwarzlichtparty, Sonnen-

deck, 21.00 Oldschool, Five Elements Club,

22.00 We Say Thanks - Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Audiovisuelle Partyreihe, Kleine Freiheit, 23.00 Haseland Label Party House, Unikeller, 23.00 Ladies Lounge, Works, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – Be invited 2.0 - Pop, Star Tracks, Rock,

Ringlokschuppen, 22.30 RHEINE WDR 2 Hausparty, Stadthalle,

AUSSERDEM OSNABRÜCK Winterconvention des Rubicon e.V., Haus der Jugend,

10.00-18.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

BRAMSCHE Basar - Weihnachtsschmuck, Geschenkartikel, Spielzeug usw., Freie Waldorfschule Evinghausen, 10.00-17.00 WALLENHORST Whisky-Tasting, Ruller Haus, 17.00

Sonntag

24

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 OSTERCAPPELN 28. Ostercappelner Crosslauf, Sportplatz an der Schüt-

KIDS

LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Morgen kommt der Weihnachtshahn - Ab vier J.,

Figurentheater, 11.00+15.00 Das kleine 1x1 der Sterne,

ginalversion, 21.00

LITERATUR

AUSSERDEM

MÜNSTER

Std., Ab Haarmannsbrunnen, 13.30

Jens Heinrich Claassen „Mama findet’s lustig“, Comedy, Theatersaal, 20.00

OSNABRÜCK Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 15.00 Annie - Gastspiel der Musik & Kunstschule der Stadt Osnabrück, Musical von Charles Strouse, emma-theater, 16.00

WALLENHORST

MINDEN

RESTRUP-BIPPEN

Eine Ziege ist auch nur ein Mensch - Theatergruppe „The-

aterfüchse“, Komödie, Gymnastikhalle, 19.30

kultur, 10.00-18.00 Geschichten vom Henker, von Hexen, Huren und weiteren Randgruppen der Gesellschaft - Führung zu Fuß, 1,5

Fossilienexpedition & Sonntagscafé, Piesberger Gesell-

Phosphorescent + Caveman

schaftshaus, 14.00-18.00

- Songwriter, Gleis 22, 21.00

Kosmische Evolution, Plane-

Bernd Gieseking - „Finne dich

tarium, 17.00

Montag

25

selbst!“, Comedy, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

KONZERTE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Rainald Grebe - „Das Rainald Grebe Konzert“, Aula am Aasee, 20.00

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

WALLENHORST

MÜNSTER Monday Night Session, Hot

tel-arena, 14.00

Eine Ziege ist auch nur ein Mensch - Theatergruppe „The-

Jazz Club, 21.00

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

aterfüchse“, Komödie, Gymnastikhalle, 16.00

CLUBS&PARTY

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SpVgg Unterhaching - 3. Liga, osna-

15.00 Borussia Dortmund – Bayern München - Live auf Groß-

bildleinwand, Lagerhalle, 18.30 QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Ratiopharm ulm - Basketball Bundesli-

ga, Artland-Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Preview: Die Eiskönigin – völlig unverfroren, 14.00

KUNST OSNABRÜCK Friedrich Teepe und die Konkrete Kunst - Erster Tag der

Morgen kommt der Weihnachtshahn - Ab vier J.,

neuen Ausstellung, Stadtgalerie, 09.00-18.30

Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

SPORT OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

Dienstag

10.00-18.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Ausbilder Schmidt „Schlechten Menschen geht es immer gut“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

im Allgemeinen Studierendenausschuss, 20.00

platz/Domhof, 12.00-21.00 P SIEHE EVENTS

glieder des Osnabrücker Symphonieorchesters, St. Johann, 16.00 Medina - „Forever Tour“, Support: 10aks, Rosenhof, 20.00 Tommy Schneller Band Funk, Soul und Blues, BlueNote, 20.30

BÜHNE

EW-Gebäude der Uni 15/E10: Hitchcock - Initiative Unfilm

BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm - „Ausgezeichnet! Mutig wie ein Löwe“, Museum Varusschlacht, 12.00

Winterconvention des Rubicon e.V., Haus der Jugend,

BIELEFELD

OSNABRÜCK

ter Teil der Reihe „Ankunft“, Theater am Domhof Oberes Foyer, 20.00

Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

OSNABRÜCK

Schmidt, 20.00

KINO

Der Zauberberg - Lesung, ers-

AUSSERDEM

BÜHNE

The Green Apple Sea & The Black Atlantic - Folk, Pension

Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 19.30 Frank Goosen - I.R. des Kabarett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Planetarium, 15.00+16.00 Nur ein Tag - Über Chancen des Lebens und die Kraft der Freundschaft, ab sechs J., Lagerhalle, 15.30

OSNABRÜCK

STADTBLATT präsentiert Luise Kinseher - I.R. des Kabarett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK Jo Lendle: Was wir Liebe nennen - Lesung in der Reihe

KONZERTE Arthur Honegger: König David - Solisten, Sprecher, Mit-

LITERATUR

zenstraße, ab 10.00

20.00

OSNABRÜCK Annie - Gastspiel der Musik & Kunstschule der Stadt Osnabrück, Musical von Charles Strouse, emma-theater, 16.00 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 19.30 norway.today - Ein Theaterstück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

KINO

26 KONZERTE OSNABRÜCK Osnabrücker Musikstreife -

6. Benefizkonzert, OsnabrückHalle, 19.30 BIELEFELD Silly - „Kopf an Kopf Tour Teil 2“, Ringlokschuppen, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30

NEU: BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Filmpassage: The Hunger Games-Catching Fire - In englischsprachiger Ori-

OSNABRÜCK Sternenhimmel - Winterliche Märchen und Geschichten von Sternen, Engeln und weißem Schnee, Sabine Meyer, Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde, 20.00

KIDS OSNABRÜCK

Da tanzt der Teufel, Tiefen-

rausch, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight

mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Sacre - de Candia/Zöllig/Wigmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE MÜNSTER Martin Rütter - „Der Tut Nix! -

Tournee 2012/13“, MCC Halle Münsterland, 20.00 PADERBORN Dietmar Wischmeyer -

„Deutsche Helden – Tour 2013“, Comedy, Kulturwerkstatt, 20.00

Der Regenbogenfisch, Plane-

KINO

tarium, 16.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Lagerhalle: Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser - Dokumen-

OSNABRÜCK Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

platz/Domhof, 12.00-21.00

P SIEHE EVENTS Leben – Kosmische Geschichte, Planetarium, 17.00 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

tation über Konzern-Machenschaften mit Trinkwasser, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 09.15+11.15

Mittwoch

27 KONZERTE BIELEFELD The Dorf, Forum, 21.00

Dramaturgin Maria

P Schneider hat aus Wilhelm Hauffs Märchenklassiker eine Bühnenfassung erstellt. Die Geschichte um Kalif Chasid und seinen Großwesir, die sich Dank eines Zauberpulvers in Störche verwandeln, ist ein farbenfrohes Abenteuer für die ganze Familie.

LEMFÖRDE

Das kleine 1x1 der Sterne,

Musikalisch-literarischer Israel Abend - Klezmer, Filmmu-

Planetarium, 15.00

sik, Rittersaal im Amtshof, 20.00 MÜNSTER

Morgen kommt der Weihnachtshahn - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00

Tex – Der Prophet, Sputnik-

AUSSERDEM

halle, 20.00

OSNABRÜCK

Asgeir + Farao - Elektroakus-

OSNABRÜCK

tik, Gleis 22, 21.00

Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

CLUBS&PARTY

P SIEHE EVENTS

OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 18.30 Uhr: Eisstockschießen Vorrunde, Eislaufbahn in Oesede, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude der Uni 15/E10: No! - Initiative Unfilm im Allge-

meinen Studierendenausschuss, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

platz/Domhof, 12.00-21.00

STADTBLATT 11.2013 59


werwowas Donnerstag

28 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Tex liest und vertont - „Der KABARETTFESTIVAL

29. SIMONE SOLGA

Sie ist unterwegs „Im Auftrag Ihrer Kanzlerin“. Und als Kanzlersouffleuse ist Simone Solga damit beauftragt, ihr Publikum zu einem Abend einzuladen, der entscheidend wird fürs weitere Leben. Lachen in Zeiten der Eurokrise? Und ob! > LAGERHALLE

THEATER

29. DIE KUNDEN WERDEN UNRUHIG Das Stück von Autor Johannes Schrettle – eine Übernahme der „Spieltriebe“ – basiert auf wahren Begebenheiten. Die Angestellten einer Bank bekommen in einem Hotel ein Coaching – doch daraus entwickelt sich ein echter Psychothriller um Macht, Geld und Sex! > EMMA-THEATER

Prophet“ von Khalil Gibran, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Amorphis, Hyde Park, 20.00 Singer-Songwriter Slam 2012/2013 - 2. Vorrunde,

Lagerhalle, 20.00 Terry Hoax - Hole Full of Love,

Freedom Circus 2013 – 25 Years of Terry Hoax, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP LINGEN Trio LiMusIn - Vivaldi trifft

Kästner, Professorenhaus, 20.00 MÜNSTER The Anna Thompson + Sick Hyenas - Garage Punk, Gleis

HASBERGEN

KIDS OSNABRÜCK Herzen und Knusperhäuschen aus Lebkuchen - Von

acht bis zwölf J., Museum Industriekultur, 14.30 Mensch Karnickel - Rudolf Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 19.30 WALLENHORST Brot und Bücher 2013 - Kinder/Jugend-Forum, Ruller Haus, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Wellnesszeit im Schinkelbad

- Salounge, Dampfbad, HonigSalz-Peeling, Schinkelbad, 08.30-14.30 Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

platz/Domhof, 12.00-21.00

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 19.30 BAD IBURG

CLUBS&PARTY

Treffpunkt Rathaus, 19.00

Bastard Club, 19.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 18.30 Uhr: Eisstockschießen Vorrunde, Eislaufbahn in Oesede, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

Hotellounge - Mit Becks

29.

ROCK

WINGENFELDER

Thorsten und Kai Wingenfelder, früher Sänger und Gitarrist bei Fury In The Slaughterhouse, sind nicht nur Brüder, sie machen auch zusammen Musik. Im Sommer ist ihr zweites Album erschienen: „Selbstauslöser“. Gefühlvolle Rockmusik mit deutschen Texten. > ROSENHOF

30.

COMEDY

JOHANN KÖNIG

Er ist der Poet unter den Komikern. In seiner unverwechselbaren Art erzählt er schüchtern-charmant und mit brüchiger Stimme Geschichten aus seinem sonderlichen Leben. Mit seiner Betrachtung der kleinen Danebenheiten des Lebens zeigt er aber, dass er es faustdick hinter den Ohren hat. > OSNABRÜCKHALLE

Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Absturzgefahr - Getränke-

specials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Freitag

29 Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

30

RUTH SCHIFFER

Ihr aktuelles Soloprogramm trägt den Titel: „Blaues Wunder“. Unerschrocken segelt die Kabarettistin darin dem Tellerrand entgegen, neugierig, wie es dahinter weitergeht. Ruth Schiffer verlässt ihren Heimatplaneten, um neue Galaxien zu entdecken. > LAGERHALLE

60 STADTBLATT 11.2013

Martin Rütter - „Der Tut Nix! -

Tournee 2012/13“, KampaHalle, 20.00

KINO FILMSTART R As Time Goes by in Shanghai - Dokumentation, Musik R Blancanieves - Drama, Fantasy R Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (3D) - Abenteuer, Familie R Tage am Strand - Drama R Tanta agua – Nichts als Regen - Komödie, Drama R The Counselor - Thriller, Drama R Tore tanzt - Drama R Scherbenpark - Drama R Frau Ella - Komödie R Am Hang - Drama

Gast auf der Uni Party ist

P die Osnabrücker Alter-

native-Coverband 30 Grad im Schatten. Die Band verspricht eine Live Performance bei der kein T-Shirt trocken bleibt. Neu im Programm haben sie u.a. ein 90er-Medley im Alternative-Style sowie Songs der Kings Of Leon, Toten Hosen und Muse. Tanzen! , Lagerhalle, 22.00 Danger! Danger! - Indie, Pop,

Elektro, Rock, Hip Hop, Glanz & Gloria, 23.00 Kleine Freiheit Allstars Indie, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Fieser Freitag mit Eisbrecher Aftershow Party - EBM, In-

dustrial, Wave, Gothic, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Die Kunden werden unruhig

MINDEN KABARETT. FESTIVAL

OSNABRÜCK Boom - Hiphop, R’n’B, Oldschool, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Bis die Tauben gurren, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Uni Royal - Mit „30 Grad im Schatten“ (Alternative Coverband), Alando Palais, 22.00

Osnabrücker Bürgerforum für Westerberg und Weststadt - Diskussion und Ge-

Nachtwächterrundgang mit Augustinus - Ca. 70 Min.,

Punk & HC-Stammtisch,

CLUBS&PARTY

P SIEHE EVENTS

22, 21.00

OSNABRÜCK NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 18.00

Roland Heinrich - Liedermachender Cowboy, Töpferei Niehenke, 20.00

KONZERTE

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Die Räuber - Friedrich Schiller,

OSNABRÜCK

Theater am Domhof, 19.30

Klassik!Podium, Konzertsaal

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

des IfM, 19.30 Devil’n Us + The Monarks Rockabilly, Bastard Club, 20.00 Duo Wajlu - Lieder aus Osteuropa, Felix-Nussbaum-Haus, 20.00 Litha - Celtic-Crossroads, Lutherhaus, 20.00 MaxiMalRap Contest - U.a. mit Daimion Davis, Westwerk, 20.00 Wingenfelder - „Selbstauslöser“-Tour 2013, Rosenhof, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

ANKUM Maxim Kowalew Don Kosaken, St. Nikolaus-Kirche, 19.00

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Die dritte Hand – Miss Marple ermittelt - Ju./Erw., Gast-

spiel, Figurentheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert Simone Solga - I.R. des Kaba-

rett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

BIELEFELD Martin Rütter - „Der Tut Nix! Tournee 2012/13“, Seidenstickerhalle, 20.00


HERFORD Bring Me The Horizon - Rock,

X, 18.30 LINGEN Katie Melua + Bosse,

Tanztrupp: Tornado - Rock,

STADTBLATT präsentiert

Metal & Alternative, Bastard Club, 22.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00

Johann König - „Feuer im

F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

LITERATUR

Emsland Arena, 20.00

23.00

GRONAU

MINDEN

4. Gronauer Poetry Slam, ro-

George Whitty – Third Rail -

We Say Thanks - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Fruits of the Loops - Unikeller Soundclash, Unikeller, 23.00 @Night - House, Elektro, Goa, Works, 23.00

BAD ESSEN Maria Pohlkemper und Elsbeth Cochius - Keramik und

Grafik, Ausstellungseröffnung, Schafstall, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 09.15+11.15

AUSSERDEM OSNABRÜCK Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

platz/Domhof, 12.00-21.00 P SIEHE EVENTS Tierische Eiszeit im Zoo Osnabrück - Eisskulpturen, Li-

MÜNSTER Silverstein + special guest -

Post-Hardcore, Skaters Palace, 20.00 A Skylit Drive + Violet + Here Lies A Warning, Sputnikhalle,

20.00 Richie Arndt & The Bluenatics - Blues & Rock, Hot Jazz

Club, 21.00 Pretty Mery K - Indie-Rock,

Eule, 21.30 OELDE Metal Night - „Propaganda“,

„Liquid Resistance“, „Ivory Tower“, Alte Post, 20.00 SCHÜTTORF Siena Root und Fuzz Manta -

Psychedelic Retro Blues Rock Konzert, Komplex, 20.00 STEMWEDE-WEHDEM Kelpie - Celtic-Scandinavian World Music, Life House, 20.00

CLUBS&PARTY

30

MÜNSTER Dieter Nuhr - „Nuhr ein Traum“, Kabarett, MCC Halle Münsterland, 20.00

der ab fünf J., Rittersaal im Amtshof, 16.00

SPORT OSNABRÜCK

BÜHNE

15.00

STADTBLATT präsentiert Ruth Schiffer - I.R. des Kaba-

rett Festivals 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHETAGESTIPP

AUSSERDEM OSNABRÜCK

tronic Fairytales, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Tatwort: Mord, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Béla,...mehr als nur ein Clown - Unterhaltung für Kin-

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Sportplatz Bippener SC, ab 13.30

lage, 08.00-16.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Nachts im Museum – wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt, Museum Varusschlacht,

platz/Domhof, 12.00-21.00 Tierische Eiszeit im Zoo Osnabrück - Eisskulpturen, Li-

OSNABRÜCK Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium,

STADTBLATT präsentiert Lance Butters - „Futureshit“

Tour 2013, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE MUSIK Jan Lessner Group - Power Blues & Soul, Lagerhalle, 21.00

BAD ESSEN Bach, Jazz and more - Daniel

Schmahl Trio: Chattin with Bach, Schafstall, 20.00 BIELEFELD Kein Hass Da - Punk, Forum,

21.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 12.30 Uhr Anfängerkurs, Anm. 05401 850126, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00 P SIEHE EVENTS

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

16.00

Konzert zur Eröffnung der traditionellen Krippenausstellung - Leonore Gäbel spielt

OSNABRÜCK Alando-Swing-Party - „Swingin Fireballs, Bremen“ und das Osnabrücker Jugendtanzorchester von 1962, Alando, 17.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 All mixed up..., The Whisky, 20.00 Vergiss die Woche, jetzt feiern, Sonnendeck, 21.00 Gig Ü40-Party, Rosenhof,

22.00

DIE STADT NEU ENTDECKEN! Das Osnabrück-Magazin – jeden Monat neu im Zeitschriftenhandel.

OSNABRÜCK Grolsch’n’Roll - 2 Live-Bands, Bastard Club, 19.00

ker, 20.00

18.00

ve-Eisschnitzen, Fackelführungen und Weihnachtsmarktzelte, Zoo, 16.30-21.00

Paule Maus und der Weihnachtsstern - Ab vier J.,

KONZERTE

Rock in der Region 2013 – Relegationsrunde, JZ Ostbun-

Moonlight-Shopping, Innen-

Weihnachtsgeschenke - Ver-

P SIEHE EVENTS

KIDS

BRAMSCHE stadt, bis 21.00

Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

Bippener Nikolauslauf,

mes als Symbol für die Ächtung der Todesstrafe, Bucksturm, abends

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

längerte Öffnungszeiten an den Adventssamstagen, Innenstadt, 10.00-20.00

BIPPEN

Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe - Beleuchtung des Buckstur-

Greenhouse Jazzband,

10 Jahre als Rad-Nomaden um die Welt - Multi Media

Samstag

LEMFÖRDE

Hofstelle Duling, 19.00

eine Suite von Georg Friedrich Händel u.a., Ruller Haus, 19.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

SuperSamstag – Cocktail Nacht - Pop, Star Tracks, Elec-

Mann – Gebrauchte Männer lieben besser“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

WALLENHORST

ve-Eisschnitzen, Fackelführungen und Weihnachtsmarktzelte, Zoo, 16.30-21.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 18.00

Schau im Haus der Jugend, Haus der Jugend, 19.30

BIELEFELD

Carsten Höfer - „Secondhand

Nach einem erfolgrei-

P chen Start im Hot Jazz Club in Münster werden ab Ende November auch alle feierwilligen Leute ab Mitte/Ende 30, die feines Abtanzen im charmanten Ambiente genießen möchten, bei diesem neuen Partyformat auf ihre Kosten kommen. Bei ausgewählten Hits & Classics aus mehreren Jahrzehnten sowie dem Besten von heute. An den Turntables: Das eigens hierfür zusammengestellte Club-40-DJ-Team (u.a. mit DJ Merdonk und DJ Mr. Jones, Foto).

STADTBLATT CK OSNABRÜ

ww w. st ad

tb lat t-o sn

ab ru ec k.d

e

t-osnabrueck.de

OSNABRÜCK what’s new, BBK Kunst-Quartier, 19.00

BIELEFELD

von 10! www.stadtblat

KUNST

Feat. Ric Fierabracci & Tom Brechtlein, Jazz-Club, 21.00

Haus ist teuer, geh’ raus!“, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

6. Bürgergala - Fest der Bürgerstiftung Osnabrück, Moderation: Heaven, Programm mit: Stepptanz, HipHop Formation, Bigband, German Musical Academy, OSKAR, Theater am Domhof, 18.30 P SIEHE EVENTS

12 Ausgaben zum Preis

ck’n’popmuseum, 20.00

Tante Friedas kleines Glück Eine Portion Weihnachtschaos mit Humor und Irrsinn, Musical für Kinder ab vier J. und Erwachsene, Piesberger Gesellschaftshaus, 17.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

JAHRESABO

HIDDENHAUSEN Philipp Scharri - Comedy, Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

STADTBLATT 11.2013 61


vorschau BÜHNE 4.12. Comedy Abendvorlesung mit Michael Krebs und el mago masin OS, Aula der Hochschule 1.12. Matze Knop Paderborn, Paderhalle 4.12. Dr. med. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 4.12. Nacht der Operette OS, OsnabrückHalle 4.12. Jochen Busse Telgte, Bürgerhaus 4.12. Johann König OS, OsnabrückHalle 5.12. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 5.12. Arnulf Rating OS, Lagerhalle 6.12. Bodo Wartke BI, Stadthalle 6.12. DietutniX OS, Lagerhalle 7.12. Ingo Börchers OS, Lagerhalle 7.12. Markus Krebs Ibbenbüren, Schauburg 7.12. Ruthe & Barth BI, Zweischlingen 13.12. Max Uthoff OS, Lagerhalle

22.1. 23.1. 23.1. 24.1. 24.1. 24.1. 26.1. 27.1. 30.1. 31.1. 2.2. 5.2. 6.2. 8.2. 9.2. 10.2.

12.2. 13.2. 13.2. 14.2. 14.2. 14.2. 15.2. 15.2. 20.2. 22.2.

Lisa Feller

P Ihr Programm „Der Teufel trägt Pampers“ ist ein regelrechter Hit in der deutschen Comedy-Szene. Die Leute schmeißen sich vor Lachen weg. Die junge Mutter Lisa Feller erzählt darin aus ihrem Alltag zwischen Apfelmus einkochen und Krabbelgruppe. Auch die Väter kriegen ihr Fett weg. 20.12. Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de

22.2. 22.2. 23.2. 27.2. 28.2. 5.3. 7.3. 7.3. 9.3.

14.12. René Steinberg BI, Zweischlingen 20.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 20.12. Der Nussknacker OS, OsnabrückHalle 29.12. Ehrlich Brothers BI, Stadthalle 31.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 3.1. Die Nacht der Musicals BI, Stadthalle 5.1. Magic of the Dance OS, OsnabrückHalle 5.1. The Blues Brothers – Musical Show BI, Stadthalle 7.1. Ballet Revolución (+8.1.) BI, Stadthalle 8.1. Funke, Philipzen, Rüther – Storno 2013 (+9.1.) Telgte, Bürgerhaus 10.1. Bauer & Becher OS, Lagerhalle 12.1. Paul Panzer BI, Stadthalle 15.1. Götz Widmann MS, Sputnikhalle 16.1. Storno BI, Ringlokschuppen 19.1. Pfoten hoch! OS, Rosenhof 21.1. A spectacular night of Queen OS, OsnabrückHalle

62 STADTBLATT 11.2013

13.3. 13.3. 14.3. 16.3. 19.3. 20.3. 20.3. 21.3. 22.3. 22.3. 22.3. 23.3. 26.3. 28.3. 3.4.

Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle Fatih Cevikkollu OS, Lagerhalle Markus Krebs OS, Rosenhof Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle Recartney OS, Rosenhof Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle Nico Semsrott OS, Lagerhalle Schwanensee OS, OsnabrückHalle Götz Widmann OS, Rosenhof Queenz of Piano – Tasta Tour Telgte, Bürgerhaus Thorsten Havener – Gedankenleser OS, Rosenhof Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle Dieter Nuhr BI, Stadthalle Dieter Nuhr Lingen, Emsland Arena Paul Panzer OS, OsnabrückHalle Broadway Dance Company – Night of the Dance OS, OsnabrückHalle Lazarus Gitu Rheine, Stadthalle David Werker OS, Lagerhalle Yesterday – A Tribute to the Beatles OS, OsnabrückHalle Horst Evers MS, Hörsaal 1 Massachusetts – Das Bee Gees Musical OS, OsnabrückHalle Vince Ebert Telgte, Bürgerhaus Bibi Blocksberg – Das Musical OS, OsnabrückHalle Bernd Gieseking OS, Lagerhalle My Fair Lady OS, OsnabrückHalle Michael Hatzius MS, Aula am Aasee Torsten Sträter Telgte, Bürgerhaus Siro-A OS, Rosenhof Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle Lisa Feller BI, Ringlokschuppen David Werker Rheine, Stadthalle Sissi – Musical OS, OsnabrückHalle Olaf Schubert & seine Freunde OS, OsnabrückHalle Martin Rütter Quakenbrück, Artland Arena Die Nacht der Musicals OS, OsnabrückHalle Chris Tall OS, Rosenhof Helge Schneider OS, OsnabrückHalle Ingo Appelt OS, Rosenhof Musical Rocks – Best-Of-Show BI, Stadthalle Thriller Live BI, Stadthalle Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle Tamme Hanken Rheine, Stadthalle Matthias Egersdörfer OS, Lagerhalle Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle The Harlem Globetrotters BI, Seidenstickerhalle Horst Schroth Telgte, Bürgerhaus Jan Böhmermann OS, Rosenhof Sascha Grammel OS, OsnabrückHalle Caveman OS, Rosenhof Dave Davis alias Motombo Umbokko OS, Rosenhof

KO N Z E R T E

Ingo Börchers

P Sie lauern überall: Pilze, Bakterien, Viren ... Deshalb waschen wir mehrmals täglich unsere Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Politik. In seinem neuen Kabarett-Solo „Ferien auf Sagrotan“ ist Ingo Börchers immer einen Sprühstoß voraus und widmet sich einer Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will. 7.12. Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de

5.4. Frau Jahnke hat eingeladen – ma’ gucken wer kommt OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance – Das Original BI, Stadthalle 11.4. Cindy aus Marzahn OS, OsnabrückHalle 12.4. Jürgen Becker Rheine, Stadthalle 25.4. Johann König Ibbenbüren, Bürgerhaus 30.4. All You Need Is Love – Das Beatles Musical BI, Stadthalle 3.5. Tobias Mann Telgte, Bürgerhaus 21.5. Quidam – Cirque Du Soleil (25.5.) Hannover, TUI Arena 29.5. Bülent Ceylan (+1.6.) BI, Seidensticker Halle 4.10. Torsten Sträter OS, Lagerhalle

LESUNGEN 3.12. Michael Wilcke: Die Frau des Täuferkönigs OS, BlueNote 21.12. Dennis Gastmann OS, Lagerhalle 11.1. Josef Hader OS, Lagerhalle 13.1. Rüdiger Safranski: Goethe – Kunstwerk des Lebens OS, BlueNote 11.2. Christine Westermann: Da geht noch was OS, BlueNote 22.5. Katrin Bauerfeind OS, Lagerhalle

1.12. RAF 3.0 OS, Rosenhof 2.12. Miss Li BI, Forum 3.12. Adept + special guest MS, Skaters Palace 3.12. Laksa BI, Bunker Ulmenwall 5.12. Grand Jam! Mickey’s Monkey Party OS, BlueNote 5.12. Turin Brakes MS, Sputnikhalle 6.12. Turbostaat MS, Sputnikhalle 6.12. Phillip Boa And The Voodooclub BI, Forum 6.12. Genetikk MS, Skaters Palace 6.12. The Hamburg Blues Band OS, Rosenhof 6.12. Lokalteil mit JaZZperience OS, Lutherhaus 6.12. Christmas & The Vibromatics OS, Bastard Club 6.12. Hauschka BI, Bunker Ulmenwall 7.12. Torfrock OS, Rosenhof 7.12. Roy De Roy BI, Forum 7.12. Rootdown Festival MS, Skaters Palace 7.12. Soleil Niklasson & Simply Soleil Minden, Jazz-Club 7.12. Rocko Schamoni Lingen, Alter Schlachthof 7.12. Kadebostany MS, Gleis 22 8.12. Wingenfelder BI, Forum 10.12. Selvhenter BI, Bunker Ulmenwall 11.12. Adolar OS, Kleine Freiheit 12.12. The Parov Stelar Band Lingen, Emsland Arena 13.12. Fiddler’s Green OS, Rosenhof 13.12. Großstadtgeflüster BI, Falkendom 13.12. Alte Leidenschaften & 1. Profeministisches Mondscheinorchester BI, Bunker Ulmenwall 13.12. Morgan Finlay Bad Iburg, Casablanca 14.12. Die Ohrbooten OS, Kleine Freiheit 14.12. Hatesphere Lingen, Alter Schlachthof

Weihnachtliches Konzert

P Für viele beginnt jetzt die schönste Zeit im Jahr – gerade wegen der stimmungsvollen Konzerte im Advent. Ein Highlight ist das Weihnachtliche Konzert zugunsten der Familienberatung der AWO. Die drei Solisten Christine Marsoner (Alt, Foto), Nadja Naumova (Orgel) und Heiner Wehking (Posaune) werden begleitet vom einem Streich-Quintett. Auf dem Programm steht geistliche und weihnachtliche Musik von u.a. Bach, Händel, Debussy und Vivaldi. 15.12., Bergkirche Tickets sind erhältlich bei der Tourist-Information, AWO, Pianohaus Kemp, Buchhandlung Zur Heide


Jan Josef Liefers & Oblivion

P Er kann nicht nur schauspielern, er macht auch seit zehn Jahren Musik mit seiner Band Oblivion. Gefühlvolle, kraftvolle Rock- und Popsongs mit persönlicher Note. 2014 wird Jan Josef Liefers dann musikalisch mit einem neuen Projekt überraschen, das noch den geheimnisvollen Titel „Radio Doria - Freie Stimme der Schlaflosigkeit“ trägt. 19.12., Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os.de

14.12. The Bollock Brothers + who’s Anna MS, Gleis 22 14.12. Max Merseny & Band Minden, Jazz-Club 15.12. Sarah Connor BI, Stadthalle 15.12. Bosse Hannover, Swiss Life Hall 17.12. Schlippenbach Trio BI, Bunker Ulmenwall 17.12. Dead Moon’s Fred & Toody Cole unplugged MS, Gleis 22 18.12. 20 Jahre Night Of The Proms Hannover, TUI Arena 18.12. Ohrbooten + Liedfett MS, Gleis 22

Ohrbooten

P Angesiedelt in Berlin, kommt hier und da die bekannte Schnauze durch bei ihren Texten, die einem auf Konzerten auch schon mal frei improvisiert um die Ohren fliegen können. Diese verblüffende Band schafft es irgendwie, dort, wo sie aufkreuzt, ihr Publikum so zu begeistern, dass es nützlich sein kann, ein trockenes T-Shirt zum Wechseln für diesen Abend bereitzuhalten. 14.12., Kleine Freiheit Tickets: 7607780

18.12. NoReduce feat. Nasheet Waits Jazz, OS, BlueNote 19.12. Jan Josef Liefers & Oblivion OS, Rosenhof 20.12. Rocklegends in Concert BI, Ringlokschuppen 20.12. Itchy Poopzkid MS, Sputnikhalle 20.12. Die Angefahrenen Schulkinder Lingen, Alter Schlachthof 20.12. Callejon OS, Rosenhof 21.12. Godewind OS, OsnabrückHalle 21.12. Havana Minden, Jazz-Club 22.12. Tess Wiley BI, Bunker Ulmenwall 26.12. Abba Unplugged – Tribute Show BI, Stadthalle 26.12. Die Kassierer OS, Rosenhof 26.12. Eisheilige Nächte – Subway To Sally + Lordi BI, Ringlokschuppen 27.12. Green Boys BI, Stadthalle 27.12. Donots - Jahresabschlusskonzert 2013 Zusatzshow, OS, Rosenhof 27.12. Ski King & Band - Rock’n’ Roll, OS, Bastard Club 28.12. Young Rebel Set BI, Forum 28.12. HGich.T OS, Kleine Freiheit 28.12. Donots OS, Rosenhof 29.12. Corvus Corax OS, Lagerhalle

29.12. 2.1. 4.1. 4.1. 7.1. 9.1. 10.1. 11.1. 11.1. 11.1.

The Busters BI, Forum Gregorian OS, OsnabrückHalle Nutellica OS, Rosenhof Feed The Ghost + Mennies MS, Gleis 22 Scooter Lingen, Emsland Arena Scooter Hannover, Swiss Life Hall Ivy Quainoo BI, Ringlokschuppen Ina Müller BI, Stadthalle German Brass BI, Rudolf-OetkerHalle Käptn Peng & Die Tentakel von

Delphi MS, Gleis 22 11.1. Hiss MS, Hot Jazz Club 11.1. Peter Pan Speedrock MS, Gleis 22 16.1. Mnozil Brass Gronau, Bürgerhalle 17.1. Echoes OS, Rosenhof 17.1. Hirnsäule OS, Bastard Club 18.1. Owls by Nature OS, Kleine Freiheit 19.1. Stefan Gwildis Bad Zwischenahn, Park der Gärten 21.1. Chip Hanna OS, Bastard Club 23.1. Torsten Goods & Band OS, BlueNote 24.1. Christina Stürmer MS, Jovel Music Hall 24.1. Das Pack OS, Bastard Club 25.1. Dear Reader OS, Kleine Freiheit 26.1. Ehrlich Brothers Lingen, Emsland Arena 29.1. Götz Widmann BI, Forum 30.1. Die Goldenen Zitronen MS, Gleis 22 31.1. Fettes Brot Hannover, Swiss Life Hall 1.2. The Notwist BI, Forum 2.2. Fettes Brot und Mc Fitti Lingen, Emsland Arena 4.2. Wishbone Ash OS, Rosenhof 5.2. Alin Coen Band OS, Lagerhalle 6.2. Luxuslärm OS, Rosenhof 7.2. Tim Bendzko & Band MS, MCC Halle Münsterland 7.2. Andy McKee OS, Rosenhof 8.2. Vdelli OS, Rosenhof 9.2. Matthias Brodowy OS, Rosenhof 9.2. Simple Minds BI, Ringlokschuppen 11.2. The Blues Band OS, Rosenhof 14.2. Iced Earth OS, Rosenhof 15.2. Tim Bendzko & Band Lingen, Emsland Arena 15.2. Die höchste Eisenbahn OS, Glanz & Gloria 16.2. Ina Müller & Band OS, OsnabrückHalle 19.2. Ryan Sheridan OS, Rosenhof 19.2. Santiano BI, Seidensticker Halle 20.2. Bosse BI, Ringlokschuppen 21.2. dire strats OS, Rosenhof 23.2. Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon OS, Rosenhof 26.2. Tim Bendzko & Band Hannover, Swiss Life Hall 26.2. The 12 Tenors OS, OsnabrückHalle 28.2. Stahlzeit OS, Rosenhof 6.3. Äl Jawala OS, Kleine Freiheit 6.3. Sido BI, Ringlokschuppen

7.3. Der Familie Popolski BI, Ringlokschuppen 7.3. Itchy Poopzkid OS, Haus der Jugend 9.3. James Blunt Lingen, Emsland Arena 10.3. James Blunt Hannover, TUI Arena 12.3. Sido MS, Jovel Music Hall 14.3. Ohrenfeindt MS, Sputnikhalle 15.3. Ina Müller & Band Lingen, Emsland Arena 15.3. Sebastian Sturm OS, Kleine Freiheit 18.3. Flo Mega & The Ruffcats OS, Lagerhalle 18.3. Henrik Freischlader OS, Rosenhof 19.3. Die Happy OS, Rosenhof 22.3. The Australian Pink Floyd Show Lingen, Emsland-Halle 27.3. Sascha Grammel Lingen, Emsland Arena 27.3. Revolverheld MS, Skaters Palace 30.3. John Mayall & Band MS, Jovel

Patrice

P Sein neues Album entstand in kleiner familiärer Runde, ohne Druck und mit einem eingespielten Team, welches über die Jahre immer fester zusammengewachsen ist und mittlerweile eine untrennbare Einheit darstellt. „Die Arbeit hat sich unfassbar gut angefühlt“, schwärmt der Sänger und zeigt sich überglücklich, über die Realisierung von „The Rising Of The Son“. 15.12., Bielefeld, Ringlokschuppen Tickets: 0521 66100

2.4. Bap OS, OsnabrückHalle 5.4. The Bar At Buena Vista BI, Rudolf-Oetker-Halle 5.4. Die große Johann Strauß Gala Lohne, Aula des Gymnasiums 6.4. Santiano OS, OsnabrückHalle 6.4. Sportfreunde Stiller MS, MCC Halle Münsterland 13.4. Sweet OS, Rosenhof 12.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle 27.4. Subway To Sally OS, Halle Gartlage 1.5. Saga OS, Rosenhof 8.5. Knorkator OS, Rosenhof 14.5. Annett Louisan OS, OsnabrückHalle 25.5. Al di Meola & Band plays Beatles and more OS, Theater am Domhof 31.5. N-Joy Starshow - Freaky Like Me, Glow, Outrun The Sun, One Life, Hannover, Expo-Plaza

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F AIRSICHERUNGSLADEN Wiechers & Stöckl GmbH Kollegienwall 13 · 49074 Osnabrück Te l . 0 5 4 1 / 3 5 0 6 5 0 Fax 05 41/3 50 65-35 AHerzblatt gibt es nicht mehr.Für „Bauer sucht Frau“ habe ich den falschen Beruf und bei „Schwiegertocher gesucht“ bekomme ich eine Gänsehaut. Bei „Schwer verliebt“ finde ich nicht die richtigen Frauen. Nun warte ich also auf den „Bus voller Bräute“, aber der hält vermutlich gar nicht in Osnabrück. Hast du vielleicht Lust auf einen Kaffee mit mir? Möchtest Du noch Kinder, bist lieb, aber nicht langweilig, dann freue ich mich auf deine Zuschrift. Schreib mir und du erfährst mehr über mich, mein Leben und meine Träume. Ich bin m, 44, 180 cm groß, schlank, Nichtraucher und Nichttrinker. E-Mail: sundive01@gmail.com AIn meinem Herzen ist ein Platz frei! Diesen möchte ich (44, 180) nun wieder vergeben. Wenn Du schlank, sportlich, ehrlich bist und auch über Gefühle reden kannst, dann hast Du die besten Chancen auf diesen exklusiven Platz. Ich freue mich über Post von Dir. Vielleicht hast Du ja auch einen kleinen Platz für mich in Deinem Herzen. E-Mail: ossingle@gmx.de AIch (43, 180 cm) sportlich, gut aussehend, mit Interesse an Kunst, Jazz, Konzerten, Italien und Sport suche einfach eine tolle Frau. E-Mail: michaelwe@outlook.de STADTBLATT 11.2013 65


klick Wann: 12.10.2013 Wo: Haus der Jugend Was geht ab: Breakdance Wettbewerb Wir fragen: Wozu tanzt ihr am liebsten? INTERVIEWS/FOTOS: MICHAELA SINDERMANN

IMPRESSUM

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de

Ich tanze selbst nicht gern, ich mag die Tanzkultur um den Breakdance herum aber gern, auch wenn ich selbst Skateboarder bin.

Am liebsten tanze ich in der Disco zu House Musik. Da müssen dann vor allem die Beats stimmen, aber auch das allgemeine Feeling.

Ich tanze zu allem was im Club gespielt wird. Die Hauptsache ist, dass der DJ eine gute Stimmung erzeugt.

Ich tanze zu allem was der DJ spielt. Ich bin nicht festgelegt. Die Hauptsache ist, dass die Stimmung stimmt.

Ich tanze gar nicht. Das ist nicht meins.

Ich tanze am liebsten zu Funk und Soul. Ich tanze selbst Breakdance und darin sind Funk und Soul gang und gebe.

Ich bin offen für alle Musik! Ich tanze sehr gern zu sehr unterschiedlicher Musik.

Am liebsten tanze ich zu Latino Breaks. Meistens ist das mit viel Trompete und Bongos. Gerade die Rhythmen stimmen!

Ich bin beim Tanzen nicht auf eine Musikrichtung festegelegt. Wichtiger ist mir die Stimmung, die beim Tanzen aufkommt.

intern & interna

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aturkatastrophen sollen ja zunehmen. Klimawandel und so. Unsere Redaktionsküche macht da keine Ausnahme. Da kommen wir morgens ins Büro – Überschwemmung. Loch im Schlauch der Spülmaschine. Mist. Also aufwischen, saubermachen... Ein paar Tage später, der Kundendienst hat gerade alles repariert – wieder Überschwemmung. Mist. Diesmal ists der Kühlschrank. Einfach abgetaut. Hä? Des Rätsels Lösung: Der Spülmaschinen-Kundendienstmann hatte den Küchenstrom nicht wieder eingeschaltet. Was wohl als Drittes passiert? Klo undicht? ie fotografiert man jemanden, der auf dem Foto nicht zu erkennen sein will? Klar, von hinten. Mussten wir bei den beiden Antifa-Aktivisten so machen, für die KontraRechts-Geschichte in diesem Heft. Fragende Blicke der Pas-

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santen. Hoffentlich hat nicht auch die Ordnungsmacht hingeschaut. Das Foto fand direkt vor ihrer Direktion statt. nd nochmal Redaktionsküche. Da haben wir nun seit gefühlten dreieinhalb Monaten Weihnachten, zumindest was Marzipankartoffelsaison angeht. Und noch kein Mal standen Spekulatius auf dem Tisch, wie sonst jedes Jahr, zur freien Bedienung. Hmm. Was ist da los? Sehen wirs positiv: Es muss ja jemanden geben, der sich dem verfrühten Weihnachtsoverkill verweigert. Andererseits... nd nochmal Redaktionsküche: Elvis lebt! Woher wir das wissen? Das hat mit unserem Magnetbrett dort zu tun. Da klebt die Geburtstagsliste dran. Und die überschüssigen Magnete ergeben? Mysteriöserweise? Eben: Elvis. Zufall? Paranormale Phänomene?

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Simone Schnase, Carolin Rupp, Barbara Rama, Günther Frank, Michaela Sindermann, Sebastian Klaus Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2013 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das DEZEMBER STADTBLATT erscheint am Freitag, den 29.11.2013 Redaktionsschluss Di. 12.11.2013


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Das Osnabrück Magazin, November 2013