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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

WAHLKAMPFVERLÄNGERUNG

Von Blockbuster bis Filmkunst

OB-Stichwahl am 6. Oktober

Kino & Co – das läuft in Osnabrück

Gute Peilung Geocaching mit Lars Schraer

Korbjagd erster Klasse GiroLive Panthers starten Bundesligasaison

Straße machen Obdachlosen-Schutzhütte am Sonnenhügel

Steiffe Brise Christian Steiffen – nicht im Rathaus, aber jetzt im Kino, im Plattenladen und auf der Bühne

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STADTBLATT

Nr. 417 10/2013 € 2,00


Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival

2013

Samstag, 26. Oktober 2013 GERRY WEBER Event Center

Halle/Westfalen

www.bw-blues-festival.de

Einlass: 17 Uhr Konzertbeginn: 18 Uhr

Thorbjørn Risager Jessy Martens & Band Rudy Rotta feat. Larry Carlton Sweet Soul Music Revue Ticketservice

www.gerryweber-world.de dankt seinen Partnern:

Hotline 05201 / 81 80


oktober 2013

Rollenspiel. Rike Kinnemann macht mit ihrer Band Mimi Crie Chanson-Pop. Die Hauptfigur aller Songs – Mimi – ist eine Frau, die ganz schön eigensinnig ist. Seite 5

Stammgast. Die türkisch-deutsche DJ Ipek beendet erneut das Morgenland-Festival. Zur Abschlussparty legt sie Oriental Elektro auf. Seite 32

4 leute

Irina Martyshkova – Künstlerin Rike Kinnemann – Sängerin Thorsten Volmer – Lebensmitteltechniker

6 aufgefallen

Titelstory. An Christian Steiffen kommt diesen Monat keiner vorbei. CD, Konzert, Kino – der Osnabrücker Poet und Entertainer ist ein Alleinstellungsmerkmal. Seite 12

intro

Gastro & Nightlife-News

Wir fühlen uns Disco

„Wir haben lautstarke Fans bei euch“. Interview mit den (nicht nur) in Osnabrück beliebten Hellsongs.

a

24 what’s up

Gute Peilung. Experte Lars Schraer über die moderne Schatzsuche für Städter: Geocaching.

32 nachtaktiv/events

Steiffe Brise. Mit dem OB-Job wurde es nichts. Doch Christian Steiffen überzeugt auch in anderen Rollen.

15 kino & co

Abtanzen im Oktober

34 bühne

Light my candle. Das Institut für Musik bringt das Musical „Rent“ ins Theater.

36 kunst

Köpfe geraucht. Eine Vorschau auf den Felix Schoeller Photo Award.

Von Blockbuster bis Filmkunst. Mehr als 20 Leinwände, ein Filmfestival, zahlreiche Filmer – das läuft in Osnabrück.

38 kino

Korbjagd erster Klasse. Die GiroLive Panthers greifen in der Damen-Bundesliga an.

42 media

18 basketball 19 orstermin

Straße machen. Ein Besuch in der privaten Obdachlosen-Schutzhütte an der Bramscher Straße.

20 umwelt

Macht Mut. Ökologische Bürgerinitiativen wie „Schönes Natbergen“ kämpfen für die Region.

22 familiensache

Mal kurz raus. Wer eine Auszeit von Zuhause braucht, kann in Osnabrück auf vielfältige Angebote zurückgreifen.

Discokugel. Das Institut für Musik probt zurzeit das Musical „Rent“. New York City in den 1980er Jahren: Künstler, Hausbesetzer, Sex, Politik, Rhythmus ... Seite 34

Scheibenweise. Die gute alte Stulle geht wieder weg wie geschnitten Brot.

26 musik

12 titel

Unterwegs. Mehr als ein Geheimtipp: Der städtische Fachbereich für Kinder, Jungendliche und Familie bietet zahlreiche Ausflüge an. Seite 22

23 küche

Wer hat den besten Stich? Thomas Klein, Grüne, hofft: Birgit Bornemann

10 interview

TITELFOTO: MANFRED POLLERT

Schatzsuche. Sie laufen durch Stadt und Land, auf der Suche nach verstecken Kästchen. Lars Schraer über die Koordinaten des Geocachings. Seite 10

Glitzernde Strahlkraft. Michael Douglas und Matt Damon in dem Musik-Biopic „Liberace“. CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

45 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.10.2013

64 kleinanzeigen

Die bunte Wiese der Leserwünsche

74 klick

Wann: 7.9.2013 Wo: Innenstadt Was geht ab: Nachtflohmarkt Wir fragen: Was suchst Du?

C/DC, Green Day, Muse, Jay-Z ... Alles Bands und Künstler, die ihre Musik in Deutschland bei Warner Music veröffentlichen. Einem der drei größten Plattenlabel weltweit. Zu dieser exklusiven Community gehört ab dem 11. Oktober auch Christian Steiffen – Osnabrücks „Gott of Schlager“. Dann erscheint sein Debütalbum „Arbeiter der Liebe“ und steigt sicherlich ganz hoch in die Charts ein. Sich selbst bezeichnet er als Entertainer und Poet und prägte als solcher in den letzten Jahren Osnabrücks Kulturszene. Geradezu legendär und immer rammelvoll sind die von ihm moderierten „Disco Bingo“Abende im Grand Hotel. Für Furore sorgte Christian Steiffen auch in der Lokalpolitik, als Kandidat der OBWahl 2013. Allein sein Slogan „Ich für uns“ ist besser als manchens Parteiprogramm. Ende Oktober kommt Christian Steiffen auch noch ins Kino! In einer Nebenrolle in dem Film „Ich fühl mich Disco“. Mehr über den Mann hinter dem Entertainer in unserer Titelgeschichte. Lesen Sie doch bitte auch den Artikel „Straße machen“ auf Seite 17. Über eine Obdachlosen-Schutzhütte an der Bramscher Straße und den 86-jährigen ‚Opa Heinrich’, der dort lebt. Bis bald Mario Schwegmann

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leute macht heimat!

Irina Martyshkova: Ihre Heimat Russland ist Teil der Bilder

FOTO MARIO SCHWEGMANN

Ein experimentelles Künstler- und Ausstellungsprojekt. Es werden Arbeiten in offenen Ateliers entstehen und mit denen gezeigt werden, die bereits vorher in der Auseinandersetzung mit dem Thema entstanden sind. Hinzu kommen weitere Facetten in ausgewählten Künstlervideos und Musikstücken. Filme, Tischgespräche und interaktive Blogs, wo sich die Besucher einbringen können, setzen zusätzliche Akzente. P 26.10.-31.5.2014, Draiflessen Collection, Mettingen. www.draiflessen.com

Die ehemalige Osnabrücker Kunst-Studentin Irina Martyshkova ist eine von sieben internationalen Künstlern der Ausstellung „macht heimat!“

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och ist es ihr Atelier. Wir treffen Irina Martyshkova in den Räumen des Fachbereichs Kunst in der Seminarstraße. Hier, über den Dächern von Osnabrück, entstehen ihre Bilder und Druckgrafiken. Farbenfrohe Werke, ein bisschen surreal, figurativ. „Im Prinzip fließt alles in ein Werk ein“, sagt Irina Martyshkova, „allein die Stadt bietet so viele Sinneseindrücke.“

Ab Oktober wird diese Stadt aber nicht mehr Osnabrück sein, wo sie im Frühjahr ihren Uni-Abschluss in Kunst und Kunstpädagogik gemacht hat, sondern Münster. Dort setzt Irina ihre Ausbildung zur Künstlerin an der Kunstakademie fort. Doch vorher ist sie Teil eines internationalen KunstProjekts in der Draiflessen Collection in Mettingen. Ab Ende Oktober werden sieben Künstler aus sieben Ländern vor Ort sein und in extra eingerichteten Ateliers vier Wochen lang Werke schaffen zum Thema „Heimat“. Die Interaktion der Besucher mit den Künstlern ist ausdrücklich gewünscht. Irina Martyshkova: „Ich bin sehr gespannt auf das Projekt und aufgeregt, was

passieren wird, was die Besucher sagen werden.“ Nach den vier Wochen gehen die Werke dann über in die ‚eigentliche’ Ausstellung. Die Heimat von Irina Martyshkova ist Russland, Westsibirien. Dort lebt die heute 26-Jährige bis sie 17 ist, dann folgt der Umzug nach Deutschland. Russland, sagt sie, ist ihr geistiges Zuhause. Die Erinnerungen an die Kindheit, die Familie und Freunde und die schöne Natur Sibiriens. „Der Herbst dort ist meine Lieblingsjahreszeit. Wenn sich die Blätter verfärben, das ist für mich Heimat.“ Dann erzählt sie eine Geschichte von früher. Immer wenn ihre Mutter zur Arbeit musste und niemand zum Aufpassen da war, bekam Irina als kleines Mädchen einen großen Stapel mit Blättern und Stifte. Wenn die Mutter dann zurück kam, saß Irina noch immer in der gleichen Position

Mein Osnabrück Thorsten Volmer Lebensmitteltechniker bei der AVO Hier wohne ich: Zwischen der Halle Gartlage und Innenstadt. Als Lebensmitteltechniker sorge ich dafür, dass... die Gewürze immer frisch bleiben. Bei regnerischem Oktoberwetter findet man mich... auf dem Fussballplatz oder in der Halle, in der ich an meinem Traum schraube – meinem Mustang. Leider muss ich aber auch viel für meine kommende Meisterprüfung lernen. Ein Restaurant in Osnabrück, das ich empfehlen kann... ist das VaPiano – weil mir dort die Atmosphäre gefällt und das Essen immer lecker und frisch ist. Im Kartoffelhaus bin ich auch gerne, da das Essen fast genau so gut wie zuhause ist. 4

STADTBLATT 10.2013

An Osnabrück mag ich besonders... dass es abwechlungsreich von den Lokalitäten her ist. Man hat hier einfach alles, von Szenekneipe bis hin zum urigem Lokal. Außerdem ist man schnell aus der City raus und mitten in der Natur. Das finde ich an Osnabrück doof... Die Ampeln und Blitzer, aber besonders die vielen lauten Baustellen, die in der ganzen Stadt verteilt sind! Als Radfahrer hat man es hier bekanntlich auch nicht so leicht. Hier mache ich gerne Party: Ich gehe unheimlich gerne in‘s Glanz & Gloria und Five Elements. Hier gefallen mir die Mucke und die Leute besonders gut. Wäre ich kein Lebensmitteltechniker, wäre ich... Berufsfeuerwehrmann oder Partyplaner geworden. An Halloween... trifft man mich verkleidet als Astronaut in der Stadt – denn nichts schlägt einen Astronauten! CAROLIN RUPP

am Tisch und zeichnete. Kein Wunder, wenn sie heute sagt: „Ich möchte als Künstlerin leben. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen.“ In Mettingen werden – neben dem Projekt-Werk – acht Arbeiten von Irina Martyshkova zu sehen sein, Ölgemälde und Druckgrafiken. Darunter auch eine Reihe von Bildern mit Wassermelonen. Den Bezug zur Heimat erklärt sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „In Russland ist die Melone zum Symbol geworden für die Familie, die sich an heißen Sommertagen versammelt, um gemeinsam die Melone zu essen. Ein schönes Ritual.“ Dann schaut Irina Martyshkova aus dem Fenster des Ateliers in den Osnabrücker Herbst und strahlt auch dabei. „Das ist meine Jahreszeit, dann male ich sehr gerne!“ MARIO SCHWEGMANN

FOTO:JACOB MASON

Auf dem Sprung


FOTO MARIO SCHWEGMANN

DIE WERBEREI.DE

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Fragen an ... Rike Kinnemann

Sängerin der Band Mimi Crie

Rike Kinnemann: Singt über Liebe, Schönheit und Tod

t t a b a R 20 % inge raur auf alle T

STADTBLATT: Ihr habt Ende August auf der Kulturnacht gespielt, in der Lagerhalle. Wie war’s? RIKE KINNEMANN: Super! Die Lagerhalle war proppenvoll und das Publikum ist total abgegangen. Das war einer unserer schönsten Auftritte. STADTBLATT: Ihr sagt von euch, dass ihr Chansonpop macht. Was ist das genau? RIKE KINNEMANN: Wir spielen ja keinen reinen Pop, dafür sind unsere Songs zu textlastig und haben nicht immer einen klaren Refrain. Also haben wir nach einer Nische gesucht, um unsere Musik besser einzuordnen. Und im Chanson geht es, wie man so sagt, um Liebe, Schönheit und Tod – das passt. Darum geht es bei uns auch. Wir versuchen, die Grätsche zu schaffen zwischen Pop und Chanson. STADTBLATT: Wie sieht Deine musikalische Sozialisation aus? RIKE KINNEMANN: (lacht) Puh, das geht wild durcheinander: The Beatles, Die Ärzte, System Of A Down ... Ich bin auch gar nicht so die Sängerinnen-Hörerin. Ich mag aber Tracy Chapmann und Norah Jones. STADTBLATT: Du singst und spielt Klavier. Wie bist Du zum Gesang gekommen? RIKE KINNEMANN: Ich habe ursprünglich in Würzburg Musikpädagogik studiert, das war mir aber zu wissen-

schaftlich. Dann habe ich an einem Pop-Workshop in Hamburg teilgenommen und da waren auch Studenten vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Die hatten echt was drauf und das wollte ich auch können. Also habe ich mich in Osnabrück beworben und studiere jetzt Vokalpädagogik mit Schwerpunkt Pop. Bis voraussichtlich 2014. Der Impuls, auf die Bühne zu gehen, kam aber von woanders. STADTBLATT: Woher? RIKE KINNEMANN: Durch Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser. Er war mit seinem Projekt The Refugees auch mal in Osnabrück. Er hat mich gehört und mir gesagt: ‚Du musst auf die Bühne!’ STADTBLATT: Eure Band heißt nicht nur Mimi Crie, alle Songs drehen sich auch um eine Frau namens Mimi. Warum habt ihr diese Figur erfunden? RIKE KINNEMANN: Bei unseren ersten Konzerten haben mich die Zuschauer hinterher auf die Texte angesprochen: „Ach, sie haben schon zwei Kinder. Wie schafft man denn das?“ Ich habe dann geantwortet: „Nein, das war nur eine Geschichte!“ – Da wurde mir klar, dass ich etwas Distanz zwischen mich und meiner Bühnenrolle legen möchte. Auch die anderen in der Band haben bei einzelnen Songs eine bestimmte Rolle, das haben wir mit einer

Schauspiellehrerin der Hochschule zusammen erarbeitet. STADTBLATT: Hat die Mimi denn etwas mit Dir zu tun? RIKE KINNEMANN: Da gibt es natürlich Überschneidungen, nur dass Mimi ihre Gefühle auf der Bühne viel extremer rauslässt. Mit Mimi kann ich auch mal provozieren. STADTBLATT: Euer erstes Album heißt „Traumfrau“. Ist Mimi eine Traumfrau? RIKE KINNEMANN: Das kann sich jeder selbst überlegen: Ist das eine Traumfrau? Eine Frau, die so viele Facetten hat? Die etwas anstrengend ist? STADTBLATT: Und was für eine Frau bist Du? Schuhe, Handtasche ... RIKE KINNEMANN: Ich bin gar nicht so typisch, würde ich sagen. Ich gehe schon gerne einkaufen, aber nicht stundenlang. Und den roten Nagellack habe ich noch vom Konzert drauf, den trage ich sonst nicht. STADTBLATT: Was steht als nächstes bei Mimi Crie an? RIKE KINNEMANN: Wir haben eine neue Platte aufgenommen, die aber noch nicht veröffentlicht ist. Wir suchen noch nach dem richtigen Weg, es herauszubringen. Es ist ein Album über Osnabrück – ein Drama in fünf Akten. Die Hauptfigur ist aber nicht Mimi, sondern ein Heiratsschwindler! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

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aufgefallen

RAUS!

RAUS!

RAUS!

RAUS!

Wer hat den besten Stich? STADTBLATT: Sie empfehlen Ihren Wählern, für die SPD-Kandidatin Birgit Bornemann zu stimmen. Welche Eigenschaften schätzen Sie an ihr besonders? THOMAS KLEIN: Sie hat Ideen, wie die Stadt sich entwickeln könnte und bringt Inhalte gut auf den Punkt. Sie kann vernetzen, kommt bei allen Altersstufen und sozialen Schichten gleichermaßen gut an, hat eine große soziale Kompetenz und sehr viel Empathie. Ich kannte sie vor dem Wahlkampf überhaupt nicht, habe ihr Potenzial aber schätzen gelernt. Sie ist sehr menschlich, eben eine Kandidatin für alle.

STADTBLATT: Welche Eigenschaften sehen Sie bei Wolfgang Griesert? THOMAS KLEIN: Er ist gut darin, das umzusetzen, was andere ihm vorgeben, aber die eigenen Ideen fehlen bei ihm. Als Baudezernent musste er zum Jagen getragen werden, wenn es z. B. um Umweltbelange ging. Und als entscheidungsfreudig konnte man ihn nicht bezeichnen. STADTBLATT: Sein Wahlkampf wirkt vor allem sehr professionell. THOMAS KLEIN: Der CDU-Wahlkampf scheint keine finanziellen Grenzen zu kennen. Fernsehwerbung, große Aufsteller und Anzeigen. Ich habe Wolfgang Griesert gefragt, wie viel Geld die

Klangvoll unterwegs Kevin Kopsicker ist vieles – nur nicht gewöhnlich. Besonders die Musik hat sein Herz erobert.

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ffizient, produktiv, persönlich! So beschreibt man wohl am besten das mobile Tonstudio von Kevin Kopsicker, der auch als „John Salami“ bekannt ist. Hier richtet sich das Angebot an alle möglichen Musikliebhaber: „vom blutigen Anfänger bis zu Bands, die ein Album aufnehmen wollen – da hab ich immer ein passendes Angebot parat“, erzählt Kevin und deutet auf sein neuestes Projekt. „Sing mal was!“ heißt es und ist für Leute gedacht, die noch nie die Chance hatten ihre Lieblingslieder oder eigenen Songs profes6

STADTBLATT 10.2013

sionell aufzunehmen. „Ist ne coole Idee,ein richtig originelles Geschenk herzuzaubern.“ Das Besondere ist die entspannte, persönliche Atmosphäre durch die ein Neuling leichter Hemmungen verliert. Dazu trägt auch Kevins ruhige, humorvolle Art bei. Denjenigen, die etwas mehr mit ihrer Band vorhaben, denen aber das nötige Equipment fehlt, kann Kevin schnell Abhilfe verschaffen. Etwa im Proberaum der Band oder einem Proberaum am Limberg. „Das ist der perfekte Ort für Bandaufnahmen!“, schwärmt Kevin. Praktisch: Binnen weniger Minuten ist das mobile Tonstudio bei ihm eingepackt und für Aufnahmen außerhalb bereit. Die nötigen Erfahrungen als Studiotechniker sammelte er u. a. bei einem Praktikum in der Klangloun-

er: Brauchen wir. Später dann: Nein, es gibt Wichtigeres in der Schulpolitik. Da hatte ihn sich die CDU wohl zur Brust genommen. STADTBLATT: Etwas ungewöhnlich mutet an, dass ein ehemaliger Baudezernent nun OB werden möchte. Wie würde Griesert sich in die derzeitige Stadtspitze einfügen? Der Stadtbaurat soll ja den Grünen nahe stehen. THOMAS KLEIN: Beim OB ist das Parteibuch nicht so wichtig. Das Entscheidende ist die Persönlichkeit, die dieses Amt bekleidet, der Führungsstil. Und da habe ich große Bedenken. STADTBLATT: Und Frau Bornemann, gilt sie als Teamplayerin? THOMAS KLEIN: Das ist wohl eine ihrer Stärken. Aber sie hat auch ein klares Profil und kann Entscheidungen durchsetzen.

CDU dafür ausgibt, und woher es kommt. Leider bekam ich keine klare Antwort. STADTBLATT: Nochmal zu den Qualitäten von Birgit Bornemann … THOMAS KLEIN: Sie findet eine Ebene mit allen. Auch mit der alleinerziehenden Mutter, dem Hartz IV-Empfänger, dem Arbeiter mit Migrationshintergrund und dem Wirtschaftsführer. Und das sehr glaubwürdig. Außerdem ist sie eine gute Rhetorikerin. STADTBLATT: Wie beurteilen Sie das Verhältnis Grieserts zur CDU Fraktionsspitze? THOMAS KLEIN: Die Frage ist natürlich, wofür Wolfgang Griesert überhaupt persönlich steht. Im Wahlkampf war das für mich schwer herauszubekommen, da er sich nicht festlegte. Nehmen wir das Thema dritte Gesamtschule. Ganz früh im Wahlkampf sagte

ge. Erfahrungen hat er nicht nur im Studio als Techniker, auch als Musiker war er schon viel unterwegs: Jam Salad, MAVT oder die Band des Gymnasium in der Wüste fast’n’now sind nur einige Gruppen, in denen er als Sänger oder Gitarrist tatkräftig mitgewirkt hat. Mit dem selbstgeschriebenen Song „vergiftet“ gewann er zusammen mit Silke Nolopp 2011 den „Musikrausch Contest der Caritas“. Zur Zeit arbeitet er mit Markus Strothmann von „Turbine Weststadt“ und Slammer Mitch Miller, freut sich aber auf viele weitere Aufnahmen mit unterschiedlichsten Leuten. Nicht so schüchtern sein und einfach mal los singen! Wer weiß, vielleicht entdeckt ja jemand sein verstecktes Talent? CAROLIN RUPP www.kopsicker-soundproduktion.de

INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: CAROLIN RUPP

Zweite Runde der OB-Wahl. Thomas Klein, unterlegener Kandidat der Grünen, empfiehlt seinen Wählern Birgit Bornemann, SPD. Warum? Hier erklärt er es.

Kevin Kopsicker an den Hebeln der Macht


sie + er

Stammfriseur Von Nina Bartholomaeus und Mario Schwegmann

Ich bin keine von den Frauen, für die ein Besuch beim Friseur einem Wellness-Event gleichkommt. Ich gehe hin, weil meine Frisur (fast) nicht mehr als solche zu erkennen ist. Ich will keine zwei Stunden im Gestank von Haarspray verbringen. Ich will keine Kopfmassage. Und ich will kein belangloses Geschwafel über Klatsch und Tratsch. Meine Stamm-Friseurin ist da super. Sie versteht, was ich möchte und seit ich nur noch sie an meine Haare lasse, sehe ich nicht mehr nach jedem Haarschnitt anders aus. Aber im Sommer war sie erst krank und dann im Urlaub, und da fiel mir wieder ein, was Friseurbesuche bedeuteten, bevor ich sie kannte. Liebe Friseurinnen und Friseure da draußen: Was ist so unklar daran, wenn ich sage „Einfach überall zwei Zentimeter abschneiden???“

Ich muss mich an dieser Stelle mal bei meinem alten Stammfriseur entschuldigen. Der ist vor gut einem Jahr von Osnabrück in einen Vorort gezogen und ich hatte hoch und heilig versprochen, weiterhin Stammkunde zu sein – ich war nicht einmal da. Ich kann mich einfach nicht aufraffen, für einen Haarschnitt durch die Welt zu fahren. Also habe ich in den letzten Monaten einen neuen Frisör gesucht – und gefunden. Gleich beim ersten Versuch. Die Damen dort machen sehr gute Herrenschnitte. Nur was ich nie verstehen werde ist, warum in einem Friseurshop heutzutage ständige aktuelle RnB-Hits laufen? Hat das was miteinander zu tun? Wie wär’s denn mal mit Stille und man hört nur das Fallen der Haare auf den Boden ...

verkaufsoffener sonntag!

Sonntag

27 OKTOBER 2013

IN WALLENHORST

GEÖFFNET VON 13 BIS 18 UHR RESTAURANT AB 12 UHR • FREIE MÖBELSCHAU VON 12-13 UHR • BERATUNG UND VERKAUF AB 13 UHR

Vorausschauend

Jugend. Das hat mit Zukunft zu tun. Ein guter Grund, schon mal vorauszuschauen. Weit vorauszuschauen. Sehr weit. Auf die nächsten Osnabrücker Jugend-KulturTage, Mitte bis Ende Oktober 2014. Ihr Versprechen: ein Forum zu sein für „alles was die Kreativität erlaubt“. Warum das schon jetzt ein Thema ist? Wegen des Jugendkulturfestivals Basel in der Schweiz, Ende August. Mit dabei: Hanna von Behr und Anna Pöppelmeyer vom FOKUS e.V., die Macher der Osnabrücker Jugend-KulturTage. Und sie kamen nicht nur als Besucher: Elektroschrott, zeigte ihr Festivalbeitrag, bietet jede Menge Möglichkeiten fürs Upcycling. Eine Mission auch in eigener Sache – Ideen sammeln für die Jugend-Kultur-Tage 2014. „Es ist immer wieder wichtig über den Tellerrand zu schauen und höchst spannend zu sehen, was die Jugend in unserem Nachbarland so auf die Beine stellt.“ Mal sehen, ob die Baseler nach ihrem HARFF-PETER SCHÖNHERR Gegenbesuch dasselbe sagen, in einem Jahr.

Martin Madörin, Anna Pöppelmeyer, Hanna von Behr, Sandra Löwe auf dem Münsterplatz, der während des JKF zum Schrottplatz wurde

49134 Wallenhorst/Osnabrück · Porta Möbel Handels GmbH & Co. KG Wallenhorst · An der B 68 Borsigstraße 1 · Tel.: 05407/882-0 · Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-20 Uhr · www.porta.de


FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen Missionar in eigener Sache: Klaus-Martin Callhoff, Managing Director, im Einsatz

Früher Drogeriemarkt, heute die bunte Welt von Britta Borgstädde

mach’s

dir selbst

Glücklich nähen Center-Ecke Was ein Nähcafé ist? Wer bei Britta Borgstädde war, weiß es. amstag gegen Mittag im neuen Osnabrücker Nähcafé, der Näherei von Britta Borgstädde am Widukindplatz. In den ehemaligen Schlecker-Räumen näht die zehnjährige Greta mit Borgstäddes Hilfe einen Loopschal, eine andere Kundin arbeitet an einem Oberteil, und ein paar junge Mütter trinken gemütlich Kaffee, quatschen über dies und das und Nähprojekte, während eines der Kinder in der Spielecke beschäftigt ist. Außerdem kommen immer wieder neue Kunden rein, schauen sich in Ruhe bei den Stoffen um, stöbern in Nähbüchern, gucken, ob sie in den Mietregalen etwas finden und fragen nach freien Plätzen in den verschiedenen

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

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Der Neumarkt ist eine Problemzone. Ein Einkaufscenter soll es richten. Zu Besuch im Informationsbüro der mfi Development GmbH.

Näh- und Handarbeitskursen. Die Nähdich-glücklich-Nacht Ende Oktober ist jetzt schon ausgebucht, die Kindernähkurse in den Herbstfreien auch zum größten Teil. Neuerdings gehören auch der Strick- und Häkeltreff für Nadelsüchtige sowie entsprechende Kurse dazu. „Ich liebe Handarbeiten, Stricken und Nähen“, so Borgstädde. Nicht nur die Kurse kommen gut an, auch die Mietregale, in denen Selbermacher gegen ein bisschen Geld vier Wochen lang ihre Produkte provisionsfrei verkaufen können, sind sehr gefragt. Trotzdem sagt Borgstädde: „Am meisten genutzt wird das Café.“ Wie bei allem ist sie auch hier mit viel Liebe zum Detail vorgegangen und verkauft dort Bio-zertifizierten Kaffee, Chari-Tea und Wasser von Viva con aqua. CLAUDIA SARRAZIN www.dienaeherei.de

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iemand weiß, ob es jemals kommt, das neue Einkaufszentrum am Neumarkt. Aber wie es aussehen könnte, wenn es denn käme, kann sich jeder Ecke Johannisstraße jetzt schon mal ansehen. Zumindest jeden Donnerstag und Samstag. Im Informationsbüro der mfi Development GmbH, Essen. Wo früher E-plus war, steht heute Centerentwickler Klaus-Martin Callhoff, Managing Director, lächelt, iPad in der Hand, und antwortet auf Fragen – auch skeptische Fragen. Sechs, sieben Passanten betrachten Grundrisse, Außenansich-

ten, ein Modell, diskutieren. Ob die kleinen Läden ringsumher dann wegkommen? Callhoff: Ja, die kommen dann weg. Ob es denn schon unterschriebene Mietverträge gebe? Callhoff: Nein, noch nicht. Ob die ganze Sache denn überhaupt schon sicher sei? Callhoff: Ja, es gebe eine politische Mehrheit. An der Wand Slogans wie „Mehrwertarchitektur als Lebensraum“. In einem Regal ein Schatzkästchen, weil das Center schließlich „ein Juwel“ werden soll. Alles ist hier so hell und licht wie es eben sein kann unter den baufälligen Arkaden. Alles atmet den Neuaufbruch. Ob all der Konsum überhaupt gut ist? Ob nicht sowieso schon viel zu viel Sinnloses produziert, verkauft und weggeworfen wird? Einfach mal nachfragen. Die mfi hat bestimmt eine Antwort. HARFF-PETER SCHÖNHERR

1 x Privatgedicht

2 x 1 Paket Glasperlenspiel

2 x 2 Tickets Christian Steiffen

In der letzten Ausgabe haben wir den Musiker und Dichter Neo Overstreet interviewt, dessen Prosa gerade von Heaven (Die Angefahrenen Schulkinder) eingelesen wurde. Jetzt verlosen wir ein ganz persönliches Gedicht, dass Neo Overstreet unserem Gewinner – nach einem Erstkontakt – auf den Leib schreibt. P Einsendeschluss: 8.10.

Am 22.10. kommen die Elektro-Pop-Aufsteiger in den Rosenhof. Zur Ausstattung für alle Fans und Freunde von Glasperlenspiel verlosen wir ein Band-Paket, bestehend aus: dem neuen Album, Autogrammkarten, Poster, Buttons, LED-Armbänder ... Also der absolute Wahnnsinn! P Einsendeschluss: 8.10.

Am 11.10. erscheint das Debütalbum des „Gott of Schlagers“ und einen Tag später startet in der Kleinen Freiheit (12.10.) die dazugehörige Tournee. Ein Konzert, auf dem man im Oktober sein muss! Und wir haben die begehrten Karten für diesen Event. P Einsendeschluss: 8.10.

STADTBLATT 10.2013


Tro di wat, snack platt!

„Plattsounds“ ist Bandwettbewerb und plattdeutsches Musiknetzwerk in einem. Musiker zwischen 15 und 30 bekommen hier die Möglichkeit, sich musikalisch mit Platt auseinanderzusetzen. Mit dabei ist in diesem Jahr die Osnabrücker Band Halfway Decent. Sänger und Gitarrist Christopher Knoke: „Wir haben über einen Bekannten erfahren, dass es diese Sache gibt und fanden sie sympathisch.“ Zusammen mit Michael Groom (Bass, Gesang) und Matthias Schmidt (Schlagzeug) widmete man den Titeltrack ihrer EP, „Pictures & Places“ in „Biller unn Öörd“ um. „Der Text wurde für uns übersetzt und sogar eingesprochen,“ berichtet Knoke. Was reizte die Vize-Sieger des letztjährigen „Rock Auch Rocker singen ‚platt’ in der Region“-Contests an Plattsounds? „Es ist einfach cool, etwas Unübliches zu tun. Wir machen PostHardcore/Punkrock und erreichen hier ganz andere Ohren, die vorher noch nie in das Genre hereingehört haben,“ meint Knoke. Grundsätzlich ist bei Plattsounds von HipHop über Hardrock bis Reggae alles möglich. Nur platt muss es eben sein, damit am 23.11. in Oldenburg das beste plattdeutsche Lied 2013 gekürt werden kann. Noch bis zum 15.10. können sich Interessierte unter www.plattsounds.de anmelden. Und das Mitmachen lohnt sich. Für die ersten drei Plätze, gewählt von einer Jury, werden 1000, 600 bzw. 300 Euro ausgelobt. Über den Zuschauerpreis (300 Euro) entscheiden bis Ende der Bewerbungsfrist per Mausklick die User. Und was rechnen sich Halfway Decent aus? „Wir sind grundsätzlich immer mit Herz und Seele dabei. Wenn wir gewinnen, freuen wir uns natürlich ‘n möpken (Keks)!“ MALTE SCHIPPER www.plattsounds.de

Vorteile mobil erleben!

Wie? Mit der GiroLive-App der Sparkasse Osnabrück! Alle Vergünstigungen und Leistungen können im Internet und mobil über die GiroLive-App eingesehen werden, die schon von Tausenden von Menschen genutzt wird: Der Rabattfinder für unterwegs zeigt in Übersichten und auf Karten alle Vorteile an, die von Inhabern eines GiroLive-Kontos genutzt werden können. Die App ist sowohl für Android- als auch Apple-Geräte kostenlos verfügbar. Einfach im Apple App Store oder bei Google play vorbeischauen und los geht’s! www.sparkasse-osnabrueck.de/girolive-app

Weniger ist mehr

Das Sozialticket. Die Diskussion darum war lang. Jahre lang. Viel zu lang. Aber nun ist der Durchbruch da: Finanzschwache Osnabrücker, Inhaber des Osnabrück-Passes, erhalten ab Ende September eine Vergünstigung für den ÖPNV. Probeweise zunächst zwar nur, für ein Jahr. Wird das Ticket gut angenommen, könnte es jedoch eine Dauereinrichtung werden. Anke Jacobsen, Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt: „Das Sozialticket ermöglicht mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“ Es gilt für den Busverkehr der Preisstufe 0. Null? So kostenlos das klingt – eine 8-Fahrten-Karte kostet hier normalerweise 15,40 Euro – und das ist für viele, die nicht viel haben, einfach zu viel. Das Sozialticket ermäßigt das auf 9,60 Euro. Entstehen den Stadtwerken jetzt Einnahmeverluste? Abwarten. Das hieße ja, dass jeder Sozialticket-Nutzer auch bislang schon ÖPNV-Kunde war – genauso häufig, zum Normalpreis. Vielleicht kommt es ja sogar zu Mehreinnahmen – weil das Sozialticket Neukunden bringt? Fragt sich nur, wie der praktische Ablauf ist. Osnabrück-Pass bereithalten, Personalausweis? Außerdem steht „Sozialticket“ ziemlich groß drauf, gut lesbar für Umstehende... TrotzGute Sache. Aber macht dem ein Plus für das soziale Klima.

das Vorzeigen Spaß?

19. Oktober 2013

Osnabrück, bis 22 Uhr

AbschlusseventZ MARKTPLAT

ab

22 Uhr

HISTORIC HIGHLIGHTS OF GERMANY

Journalistisches Praktikum – STADTBLATT Osnabrück

Praxis-Erfahrung im Magazin-Journalismus Das STADTBLATT Osnabrück ist das monatlich erscheinende Stadtmagazin für Osnabrück – und eines der traditionsreichsten Stadtmagazine in Deutschland (seit 1978). Wir suchen zu sofort eine Praktikantin bzw. einen Praktikanten. Wir bieten einen fundierten Einstieg in die praktische Arbeit im Magazin-Journalismus, eigenverantwortliches Arbeiten sowie die Möglichkeit, ein eigenes Projekt zu realisieren (z.B. eine größere Reportage, Interview, Feature) und die Kenntnisse aus dem Studium einzu-

bringen. Zudem besteht die Möglichkeit, für unsere digitalen Kanäle Inhalte zu produzieren. Die Praktikantin/der Praktikant wird während des Praktikums von einem erfahrenen Redakteur betreut und in alle Prozesse der Redaktion eingebunden. Für das Praktikum erhält sie/er eine angemessene Aufwandsentschädigung. Interessierte Studierende melden sich bitte telefonisch oder per Mail bei Andreas Bekemeier (Redaktionsleiter).

Wir freu darauf, en uns Sie ken zu lerne nen n! Die STA DTBL Osnabrü ATT ck Redakt ion Kontakt T: 0541 / 35 78 70 M: andreas.bekemeier@stadtblatt-osnabrueck.de

HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 10.2013

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interview

Gute Peilung

Gerade was versteckt, gesucht, gefunden? Lars Schraer in Aktion


Diplom im Verstecken: Lars

P Schraer ist Geocacher. Haupt-

beruflich, als Kopf von Cache 4 you. Wir waren mit ihm unterwegs. Und sprachen über Rätsel, leere Akkus, Teambildung, stundenlangen Regen, Orchideen und Mordverdacht.

INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTO ROGER WITTE

STADTBLATT: Dartmoor, Devon, England. Schon mal

dort gewesen, zum klassischen Letterboxing, nur mit Karte und Kompass? LARS SCHRAER: Nein, noch nicht. Aber ist bestimmt spannend. STADTBLATT: Warum reichen Karte und Kompass eigentlich nicht mehr? Weil die meisten nicht mehr wissen, wie man damit umgeht? Die Briten, die 1854 im Moor die ersten Geocache-Vorläufer versteckten, wären schockiert. LARS SCHRAER: Wer nur die Basics des Navigierens kennenlernen will, für eine Freizeitbeschäftigung wie das Geocaching, tut sich mit einem GPS-Empfänger natürlich viel leichter. Ein paar Minuten, und man hat die Sache raus. Drei, vier Tastendrücke, den Rest macht die Software. STADTBLATT: Blöd natürlich, wenn dann das GPS den Löffel abgibt. Akku leer? Orientierungslos! LARS SCHRAER: Das kann natürlich passieren. Aber so ganz out sind die alten Methoden gar nicht. Manche Caches erfordern ganz bewusst den Einsatz eines herkömmlichen Kompasses, für die finale Gradpeilung. Das ist dann natürlich was für Spezialisten. STADTBLATT: Geocaching boomt. In allen Spielarten, allen Schwierigkeitsgraden. Warum macht das Spazierengehen nur noch in Hightech-Begleitung Spaß? LARS SCHRAER: Nehmen wir Eltern, die ihre Kinder zu einer Wanderung motivieren wollen, weg von TV und Computer. Die haben es leichter, wenn sie die Bewegung im Freien mit dem Einsatz interessanter Technik kombinieren. Dazu kommt die Spannung beim Suchen und Finden. Das ist dann keine reine Wanderung mehr. Eher ein kleines Abenteuer. STADTBLATT: Über zwei Millionen aktive Caches existieren derzeit weltweit. Selbst in Ländern wie dem Kongo und Afghanistan. Wie viele gibt’s in Osnabrück, inklusive Umland? LARS SCHRAER: Oh, das weiß ich gar nicht so genau. Ich beobachte die Szene nicht so intensiv, all ihre Foren und Blogs. Ein paar Hundert, schätze ich, Tendenz steigend. Deutschlandweit sind es rund 280.000. Das ballt sich dann manchmal schon ganz schön. Ein paar Dutzend Schritte, da ist schon der nächste. Vor allem in der Stadt. Wobei ich persönlich lieber Caches mag, die draußen in der Natur liegen. STADTBLATT: Sie haben Ihre Diplomarbeit übers Geocaching geschrieben? LARS SCHRAER: Darüber, wie man durch den Einsatz von Geocaching Kinder und Jugendliche motivieren kann, sich in der Natur zu bewegen, mehr über

die Natur zu lernen. Dafür habe ich auch eigene Caches versteckt. Im Nettetal zum Beispiel. Zum Teil liegen sie dort noch heute. STADTBLATT: Geocaching ist Ihr Beruf. Ein Traumberuf, denken sicher viele. Spannende Aufgaben ausknobeln, ungewöhnliche Orte entdecken, immer an der frischen Luft... LARS SCHRAER: Klar, das macht Spaß. Man sieht viel Neues, kommt viel rum. Wir hatten schon Caches in Hamburg, eine Anfrage kam aus der Schweiz. Aber manchmal ists auch hart. Zum Beispiel die letzten vier Tage. Immer nur Regen, stundenlang. Immer klitschnass, bis auf die Haut (schnieft). STADTBLATT: Wer einen Geocache suchen will, geht normalerweise auf Websites wie geocaching.com. Wer bucht bei Ihnen „anspruchsvolle GeocachingEvents“? LARS SCHRAER: Wir arbeiten in der Regel für Gruppen. Für Schulklassen, Firmenbelegschaften. Die haben meist ganz spezielle Wünsche. Zu Themen, zu Orten. Wir stellen dann eine individuelle Route zusammen. Oft mit Rätseln, manchmal mit teambildenden Aufgaben. Wir stellen die Geräte, geben eine Einweisung. Und es gibt fertige Touren. Altstadt, Gertrudenberg/Bürgerpark, Nettetal. Natürlich stehen die nicht im Internet, sie sind ja kommerziell.

„Die echten Hardcoresachen sollen ruhig andere machen. “ STADTBLATT: Was, wenn von Ihren Caches mal was

wegkommt? Jemand findet einen, per Zufall, lässt ihn offen liegen, pflückt ihn auseinander, nimmt ihn mit. Dann kommt Ihre Gruppe, steht vor dem Nichts – aus. LARS SCHRAER: Das wäre natürlich unschön. Aber wir legen unsere Caches immer erst kurz vor dem Event aus. Außerdem lassen wir sie danach nie im Gelände und es ist immer jemand von uns vor Ort, um helfen zu können. STADTBLATT: Was meinen Sie: Wie weit ist es von hier zum nächstgelegenen Cache? Luftlinie? LARS SCHRAER: Wir sind mitten in der Stadt. Also vermute ich: nicht mehr als 100 Meter. Vielleicht sogar weniger. Ich hab mal einen in der Nähe der Sparkasse gefunden, am Neumarkt. An der Hase. War eine schnelle Sache. Bis mein Bus fuhr, hatte ich gerade ein bisschen Zeit. STADTBLATT: Gute Schätzung. Möserstraße, Ecke Goethering. Also nur ein paar Schritte von hier. Was brauche ich eigentlich als Grundausstattung, zum Suchen? LARS SCHRAER: Ein Smartphone mit GeocachingApp ist gut – und mit GPS natürlich. So hat man Zugriff auf alle Informationen zum Cache und kann sich schon mal grob orientieren. Für die letzten Meter ist dann ein richtiges GPS-Gerät ideal. STADTBLATT: Wie genau ist das? Knapp 5 Meter? LARS SCHRAER: Kommt drauf an. In offenem, flachem Gelände ist die Exaktheit in der Regel beeindruckend. An Steilhängen oder wenn über dir ein dichtes Blätterdach ist, womöglich regennass, sind es schon mal 20 Meter und mehr.

STADTBLATT: Es gibt ja höchst komplizierte Caches. Welche, für die man Bergsteiger- oder Tauchequipment braucht, Nachtsicht-, Metallsuch- oder Funkgeräte, spezielle Werkzeuge oder Dechiffrierkenntnisse, tagelange Recherchen. Was war für Sie der bisher schwierigste? LARS SCHRAER: Zum Selbersuchen komme ich gar nicht so sehr. Was natürlich schade ist. Das Planen eigener Routen, das Verstecken und Gruppenbegleiten ist sehr zeitaufwändig. STADTBLATT: Verstecken. Nehmen wir an, genau da taucht ein Passant auf. Hat schon mal jemand gedacht: Verdächtig, was der da macht? LARS SCHRAER: Das kam vor. Ich hab dann genau erklärt, was ich da tue, dass ich Caches für eine Veranstaltung auslege, für eine Gruppe, die gleich kommt, und alles war gut. STADTBLATT: Es gibt ja Fälle, wo Unbeteiligte Caches für eine Bedrohung hielten, und dann kam die Polizei, wegen Terrorverdachts. LARS SCHRAER: Oder wegen Mordverdachts. Das ist sogar schon mal hier ganz in der Nähe passiert. Beim „Friedhof der Kuscheltiere“. Ein wirklich guter Multi-Cache, am Ende stehst du vor einem kleinen Grab. Eine Station ist ein Fichtendickicht. Da gibt’s eine ausgestopfte Puppe. Eines Tages kommt da ein Spaziergänger durch, es ist schon dämmrig. Der kriegt einen Riesenschreck und denkt: eine Leiche! Sieht gar nicht näher nach, läuft sofort weg. Komischerweise hat er erst am nächsten Tag die Polizei informiert. Die hat sich die Sache angesehen und die Puppe gelassen wo sie war. Stand ja Geocache dran. Die Kuscheltiere sind echt toll. Mittendrin dreht man an einer Parkbank eine lockere Schraube raus, da sind die nächsten Koordinaten drauf. Ist aber schon Jahre her, dass ich den gemacht hab. Vielleicht existiert der gar nicht mehr. STADTBLATT: Verstecken Sie auch so kompliziert? LARS SCHRAER: Nein, die meisten meiner Kunden sind ja Anfänger. Überhaupt: Die echten Hardcoresachen sollen ruhig andere machen. Vom Industrieschornstein abseilen und so. STADTBLATT: Was sagen Sie zu Caches, die an sensiblen Orten versteckt werden, wo sie Tiere und Pflanzen stören? Bei vielbegangenen Caches kommt es ja manchmal zu regelrechten Trampelpfaden quer durchs Gehölz. Leute sind nachts mit starken Scheinwerfern im Wald unterwegs, werfen halbstundenlang Generatoren an. LARS SCHRAER: Es ist natürlich toll, durch Caches Orte zu entdecken, die man sonst nie sehen würde. Aber Schäden sind nicht akzeptabel. Gesetzesbrüche auch nicht. Warum durch Orchideenfelder, wenns außenherum geht? Warum weit rein in den Wald, wenn’s nahe beim Weg genauso schön ist? STADTBLATT: Oder die Natur wird mit Technik zugemüllt. Lichtschranken, Webcams, akustischen Signalgebern, LEDs. Ein ziemlicher Overkill, oder? LARS SCHRAER: Das nimmt zu, ja. Und das muss man nicht mögen. STADTBLATT: Irgendeine Cache-Idee, die Sie schon immer mal realisieren wollten? LARS SCHRAER: Ein Multicache, der wie eine Kriminalgeschichte funktioniert. Wo man Indizien finden muss, Beweisstücke, Tatorte. Kommt vielleicht noch. STADTBLATT 10.2013 11


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Steiffe Brise

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Völlig überraschend ist Christian Steiffen nun doch nicht Osnabrücks neuer Oberbürgermeister geworden. Von der Bildfläche verschwinden wird er jedoch nicht. Ganz im Gegenteil: jetzt geht’s in die Kinos, in die Plattenläden und auf die Bühne. VON SIMONE SCHNASE

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hne Hardy Schwetter wäre die Stadt ein bisschen weniger bunt – und das nicht erst, seit er sich Christian Steiffen nennt. Als der mittlerweile 42-Jährige Schauspieler und Musiker im Jahr 2007 als Reverend Hardy Hardon seine „Church Of Elvis“ im Tiefenrausch eröffnete, mischte er Osnabrück bereits ordentlich auf. In Talar und mit Gitarre, begleitet von einer stetig wachsenden Schar von Ministranten, trug der Reverend seinen Teil zum Deutschen Katholikentag bei, der damals in Osnabrück ausgerichtet wurde. Er missionierte, taufte Menschen, traute Verliebte, sang anstelle von „Kumbaya my Lord“ Elvis-Hits in der Fußgängerzone und scheute selbst das Gespräch mit ultrakonservativen Freikirchlern oder mit Osnabrücks Bischof Bode nicht. Für die einen war er ein Lichtblick inmitten eines religiös verblendeten Groß-Events, für die anderen ein echtes Ärgernis, denn Schwetter stahl – auch in der medialen Berichterstattung – den eigentlichen Akteuren nicht nur gehörig die Show. Er nahm sie auch ordentlich auf die Schippe. „Ich rede“, verkündete der Reverend da etwa salbungsvoll, „und Ihr hört zu: Das ist für mich ein Dialog.“ Er hieß die Teilnehmer und Besucher bei den „Elvis-Tagen“ willkommen, erklärte „Ich bete gen Memphis und benutze auch Mantras“ und predigte „Togetherness“. Bis heute trauern noch immer viele Osnabrücker Reverend Hardy Hardon nach. Und auch Christian Steiffen sagt über ihn: „Der Reverend ist ein echtes Vorbild für mich, denn er hat gezeigt, dass es möglich ist, ohne institutionelle Zwänge Liebe, Frieden und Freude unter die Menschen zu bringen.“ Was er aber vor allem gezeigt hat, das waren seine En-

„Das Leben ist nicht immer nur Pommes und Disco – manchmal ist das Leben einfach nur eine Flasche Bier“ tertainer-Qualitäten – eigentlich war der Katholikentag die Feuerprobe für Hardy Schwetter als grandioser Alleinunterhalter. Und als Christian Steiffen zeigt Schwetter, dass er nicht nur singen, Gitarre spielen und schauspielern kann, sondern auch, dass er ein begnadeter Songschreiber ist. Jedes Lied entstammt seiner eigenen Feder, Texte wie „Das Leben ist nicht immer nur Pommes und Disco – manchmal ist das Leben einfach nur eine Flasche Bier“ suchen ih-

resgleichen. Als „das Bernsteinzimmer der guten Musik“ unterhält er seit gut fünf Jahren mit seinem Original Haseland Orchester ein stetig wachsendes Publikum von Leipzig bis ins Ruhrgebiet. Dass Steiffen sich dann auch noch ausgerechnet, als es Zeit wurde, Werbung für sein Debüt-Album „Arbeiter der Liebe“ zu machen, zur Oberbürgermeister-Wahl aufstellen ließ, war purer Zufall: „Ich wollte eigentlich“, sagt er, „gegen Pistorius antreten, aber dann hat der sich ja einfach davongemacht nach Hannover.“ Genauso wenig habe seine Kandidatur mit seiner Mitwirkung in Axel Ranischs neuem Film „Ich fühl mich Disco“ zu tun gehabt: „Nein, nein, nein! Das sind immer nur die Medien, die mir unterstellen, ich hätte aus PR-Gründen kandidiert! Von den Menschen auf der Straße hat noch nie jemand diesen Verdacht geäußert“, sagt Steiffen. Steiffen oder Schwetter, Schwetter oder Steiffen – es ist mitunter schwer zu erkennen, wer da grade spricht. Im Vorfeld der OB-Wahlen war es oft Schwetter, vielleicht auch öfter als er wollte. Bei Themen wie der miesen Wahlbeteilung bei den Kommunalwahlen oder der Zukunft des Güterbahnhofs verschwand recht oft der Schlager-Samt aus seiner Stimme: „Die Menschen gehen doch nicht deswegen nicht zur Wahl, weil sie zu faul oder desinteressiert sind, sondern weil sie sich von keiner Partei und keinem Kandidaten vertreten fühlen“, sagte er. Er wünscht sich, dass es auf Wahlzetteln die Möglichkeit gibt, sich zu enthalten. „So, wie es jetzt ist, wird einfach einer großen Menge Leute vorgeworfen, unpolitisch zu sein – und das glaube ich einfach nicht!“ Bei ihm hätten die Menschen wenigstens die Chance, jemanden zu wählen, der sich bei den etablierten Parteien genauso wenig aufgehoben fühle wie sie selbst. Das meinte er schon ernst. Dass er dennoch als Steiffen und nicht als Hardy Schwetter angetreten ist, begründete er damit, dass es so schlichtweg einfacher sei, „denn ich nehme meine Kandidatur zwar sehr ernst, will sie aber mit Spaß betreiben. Außerdem nutze ich natürlich seine Popularität, denn auf der Bühne tritt er ja ohnehin schon als Botschafter Osnabrücks auf.“ Auf die letzten Meter vor der Wahl kam freilich immer öfter Schwetter zum Vorschein. Zum Beispiel, als er völlig übermüdet im Nieselregen an der Redlinger Straße stand, Plakate und Flyer verteilte und sagte: „Ich kann nicht mehr.“ Oder als er am Tag vor der Wahl kurzfristig davon Abstand nahm, Posten neben seinen Mitbewerbern auf dem Marktplatz zu beziehen: „Ich habe keinen Bock auf dieses Angeschleime – das ist ja fast schon demütigend, wie die sich da anbiedern.“ Er ging in der Nacht zuvor lieber auf Wahlkampftour, in den Kneipen der Stadt: „Da habe ich mit den Menschen viel über Kommunalpolitik geredet – aber ohne, dass sich da jemand vor mir aufgebaut und gesagt hätte: Na los, jetzt überzeug mich mal von Dir!“ Steiffens Konzept ging auf: Mit 3,3 Prozent bekam er die viertmeisten Wählerstimmen bei der OB-Wahl, mehr als der ebenfalls parteilose Kandidat Kalla Wefel – und über ein Prozent mehr als FDP-Kandidat Robert Seidler. „Das sind 0,5 Prozent F

„In den letzten Wochen habe ich mich sowohl in Herrn Griesert als auch in Frau Bornemann ein bisschen verliebt.“

Christian Steiffen

Arbeiter der Liebe Jetzt mal ehrlich: Wir Allemanen kön-

fnen doch gar nicht ohne unseren

Schlager. Das liegt uns im Blut, in den Genen womöglich. Wenn auf einer Party zu fortgeschrittener Stunde „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ erklingt, rastet die Community aus. Schlager hatten auch immer schon Humor, angefangen bei den Comedian Harmonists. In dieser Tradition steht - um mal einen weiten Bogen zu spannen - Christian Steiffen. Er macht den Schlager wieder funky und sexy. Dabei greift er bzw. sein ihm zur Seite stehendes Original Haseland Orchester (OHO) unter der Leitung von Dr. Martin Haseland den Schlager von vorne an. Klassische Harmonien werden aufgebockt und mit Texten über Haschisch, Jesus Christus und Sexualverkehr gekontert. Oder clubtauglich gemacht („Ich fühl mich Disco“). Das schönste Lied zum Schluss: „Eine Rose“. Würde man jedes Mal das Wort Quickie durch Nacht ersetzen, könnte es von Roland Kaiser sein - aber hier singt Christian Steiffen. Und der singt vom Quickie genauso wie an anderer Stelle davon, dass „Charakter ficken“ noch nie schön war. MARS Warner Veröffentlichungstermin: 11.10.2013 STADTBLATT 10.2013 13


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Alles wird gut: Schlagersänger Steiffen tröstet mit Lebensweisheiten

Wenn der Vater mit dem Sohne ... Axel Ranischs neuer Film „Ich fühl mich Disco“ feiert beim Unabhängigen Filmfest Osnabrück Premiere. Mit dabei Christian Steiffen als Christian Steiffen. Florian (Frithjof Gawenda) fühlt sich Dis-

fco – zumindest dann, wenn er zusammen

mit seiner Mama (Christina Große) verkleidet durch die kleine Wohnung in einem Berliner Plattenbaubezirk zu Hits des Schlagersängers Christian Steiffen tanzen kann. Florian ist ein dicker Junge in der Pubertät, der unbedingt ein Klavier haben will, mit Mädchen nicht viel anfangen kann und sich gern in Tagträume flüchtet. Die werden aber immer wieder jäh zerstört von Vater Hanno (Heiko Pinkowski): Der strenge Turmspring-Trainer will aus seinem Sohn einen „richtigen“ Jungen machen. Der aber flüchtet sich lieber in die Arme der Mutter und schrottet die alte Simson seines Vaters, die er anstelle des Klaviers bekommen soll, indem er damit ausgerechnet in Hannos Auto crasht. Als die Mutter einen Schlaganfall erleidet und ins Koma fällt, aus dem sie nicht mehr erwacht, sind die beiden Männer plötzlich auf sich allein gestellt. Hanno fängt schwer an zu saufen und Flori verliebt sich in Hannos Turmspring-Schüler Radu. Wo eine mittelschwere Katastrophe vorprogrammiert scheint, entwickelt sich ein überraschendes Vater-Sohn-Verhältnis, das ohne den Verlust der Mutter wohl kaum denkbar gewesen wäre. Flori bekommt sein Klavier und Hanno erhält von dem mit allen Wassern gewaschenen (und milchtrinkenden) Christian Steiffen Lebensweisheiten, viel Zuspruch und eine DVD, auf der Rosa von Praunheim Vätern schwuler Söhne rät, zum besseren Umgang mit ihnen doch selber einmal die Freuden des Analverkehrs auszuprobieren ... Dass Regisseur Axel Ranisch einst von Praunheims Student war, merkt man vor allem an der großen Empathie, die in „Ich fühl mich Disco“ jedem einzelnen Protagonisten entgegenschlägt. Hier gibt es keine Bösen, nur sehr unterschiedliche Menschen, die sich am Ende dann 14 STADTBLATT 10.2013

doch irgendwie zusammenraufen. Die Dialoge sind improvisiert und schaffen dadurch eine große Nähe zu den Figuren, wenngleich Ranisch anders als von Praunheim - keine Laien, sondern Schauspieler einsetzt, und: Die Geschichte hat stark autobiografische Züge und folgt damit von Praunheims Rat „Mach einen Film darüber, womit Du Dich auskennst.“ Ranisch hat als dicker, schwuler Sohn zweier Leistungssportler eine ebenso komplizierte Jugend durchlebt wie Florian. „Ich fühl mich Disco“ könnte ein ebenso großer Erfolg werden wie „Dicke Mädchen“: Axel Ranisch räumte mit diesem Low-Budget-Film vor zwei Jahren bei so vielen Festivals ab, dass er schließlich in die Kinos kam. Ein Grund dafür liegt sicherlich in Ranischs Gespür für tolle Schauspieler und die richtige Mischung aus Drama und Humor. Wenngleich er mit der Nachwende-Tristesse von Hannos und Florians Wohnungseinrichtung ein bisschen dick aufträgt und sich die Rachmaninoffsche Klavier-Begleitung zwischen den Steiffen-Songs in manchen Momenten bedenklich der Kopfschmerz-Grenze nähert, findet er doch immer wieder rechtzeitig den Absprung in urkomische Szenen, ganz viel Leichtigkeit und köstliche Absurdität; Christian Steiffen als Bindeglied zwischen Mutter und Sohn, als Fluchtmöglichkeit für Florian und am Ende sogar als eine Art Therapeut für Hanno - nachdem er vom ihm freilich erst einmal ordentlich ein paar aufs Maul bekommen hat - ist dabei nur einer von vielen Kunstgriffen. SIMONE SCHNASE D 2013. Regie: Axel Ranisch. Mit: Heiko Pinkowski, Christina Große, Frithjof Gawenda, Robert Alexander Baer, Hardy Schwetter u. a. P 26.10., Vorpremiere auf dem Unabhängigen Filmfest Osnabrück, Filmtheater Hasetor, ab 31.10. im Kino

mehr als in den letzten Umfragen, das ist ein riesen Ergebnis! Mein Angebot an die Wähler wurde eindeutig wahrgenommen: Ich bin eine echte Alternative!“ Im Wahlbezirk 116 bekam Steiffen sogar über 15 Prozent der Stimmen. Und das wurde natürlich am Wahlabend gebührend gefeiert, mit rund 70 Fans im Grand Hotel, wo Steiffen regelmäßig zum „Disco Bingo“ lädt. „Ich war auch zwischendurch im Rathaus“, erzählt er. „Dort konnte man ganz genau verfolgen, in welchem Bezirk man wieviele Stimmen bekommen hat, aber letzendlich war’s dann doch ein lahmer Zock. Nicht mal Alkohol gab’s da.“ Seine Wahlparty, die mit dem Motto „Mehr Volumen in Prozent“ da ein bisschen mehr versprach, war für Steiffen allerdings vor Mitternacht beendet: „Ich muss ins Bett.“ Und jetzt muss erst einmal reflektiert werden: „Ich weiß noch nicht, wie es jetzt weitergeht, ich muss das alles verarbeiten“, sagt Steiffen oder Schwetter oder auch beide. Poltitisch engagiert bleiben will er auf jeden Fall: „Ich habe so einige Stadtratssitzungen besucht und will das auch weiterhin machen – ich hätte nie gedacht, wie spannend Politik sein kann.“ Wem er bei der OBStichwahl seine Stimme geben will, weiß er noch nicht: „In den letzten Wochen habe ich mich sowohl in Herrn Griesert als auch in Frau Bornemann ein bisschen verliebt.“ Zeit zum Ausruhen bleibt ihm nach dem Wahlkampf nicht: Am 11. Oktober erscheint „Arbeiter der Liebe“, einen Tag später startet die gleichnamige Tour mit einer CD-Release-Party in der Kleinen Freiheit. Und ab dann ist Steiffen erst einmal unterwegs: Von Dortmund und Stuttgart über Dresden und Bremen wird er bis Ende November mit dem Haseland Orchester durchs Land reisen. Dazwischen feiert auf dem Unabhängigen FilmFest Osnabrück Axel Ranischs Film „Ich fühl mich Disco“ Premiere, wo Christian Steiffen sich selbst spielt. „Ich habe mit Axel“, erzählt Schwetter, „vor vier Jahren in der Semi-Dokumentation ‘Meine Daten und Ich’ zusammen vor der Kamera gestanden. Wir haben uns auf Anhieb gemocht und ich habe ihm eine CD von mir in die Hand gedrückt.“ Und Ranisch, so erzählte der in einem Interview auf dem Filmfest München, habe bei seiner Idee zu „Ich fühl mich Disco“ sofort gewusst, dass er Christian Steiffen dabei haben will. Als Politiker macht Steiffen also erst einmal Pause. Dass er bei den nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2016 antreten will, war jedoch kein OBWahlkampf-Gag: „Nein, ich überlege tatsächlich, das zu tun“, sagt Steiffen. „Aber ich denke auch darüber nach, dann unter einem anderen Namen anzutreten - der Rummel um mich war in letzter Zeit ja doch ein bisschen arg groß.“ Er weiß auch schon, welches Pseudonym er benutzen wird: „Ich denke, ich werde mich dann Hardy Schwetter nennen.“

Dass er bei den Kommunalwahlen 2016 antreten will, war kein OBWahlkampf-Gag.


Von Blockbuster bis Filmkunst Ein bekanntes Programmkino, eines der traditionsreichsten Filmfeste in Norddeutschland und nicht zuletzt viele begeisterte Filmliebhaber, die regelmäßig die Kinosäle der Stadt füllen – Osnabrück hat einiges zu bieten. Wir sahen uns die Kino- und Filmszene einmal genauer an. VON KIM RUNGE | FOTOS MAIK REISHAUS

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ino – dafür werden Filme gemacht!“ So warb die deutsche Filmwirtschaft für den Kinobesuch. Diese Offensive startete sie nicht ohne Grund. Noch vor zehn Jahren machten sich die Kinos vor allem untereinander Konkurrenz, doch heute können Filme von Fernseher, Computer, Handy oder Tablet abgespielt werden – teilweise sogar vor dem offiziellen Kinostart. Die Zeiten des Kinos als reine Filmabspielstätte sind vorbei. Von einem Ende der Kino-Ära ist dennoch nichts zu spüren. Es ist lange nicht mehr der bloße Konsum eines Filmes, der die Zuschauer in die Kinos treibt. Aus Kinos sind heute Filmpaläste und MultiplexAnlagen geworden. Der Kinobesuch wird zu einer kleinen Auszeit aus dem Alltag, die man eben doch nicht zu Hause auf dem Sofa erleben kann. Zwischen vertrauten Popcorn-Düften und dem bequemen Samt der Sitze wird der dunkle Saal zu etwas Magischem. Erinnerungen an die Kindheit werden wach, an die Gänsehaut-Momente der großen Filmklassiker oder an die Intimität der ersten Dates. In Osnabrück sieht man diesen Trend besonders deutlich. Die Kinodichte ist bemerkenswert. Allein das Cinema Arthouse, die Filmpassage und das CineStar bieten in ihren 22 Sälen mehr als 4.000 Besuchern Platz. Auch hier besinnen sich die Betreiber darauf, ein besonderes Erlebnis zu bieten. Das CineStar überträgt Opern und Klassik-Konzerte und lässt einen Hauch des Glamours der großen Opernhäuser fühlen. In der Filmpassage werden „Ladies“ mit Sekt empfangen und dürfen sich über Specials wie Zumba-Shows oder männliche Häppchenverteiler freuen. Auf der Suche danach, was genau die Osnabrücker Kinoszene ausmacht, statte ich zunächst der Filmpassage einen Besuch ab. Das Traditionskino ist ein Musterbeispiel für die Entwicklungen in der Szene, es hat innerhalb nur eines Jahres einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Im strömenden Regen fahre ich durch die Johannisstraße. Das perfekte Wetter, um sich in den Kinosessel sinken zu lassen und in eine Filmwelt zu träumen. Stattdessen begebe ich mich durch die lichtdurchflutete Eingangshalle direkt in das Büro von Anja Thies. „Osnabrück hat eine tolle Atmosphäre“, schwärmt die Geschäftsführerin der Filmpassage sofort. „Man kann hier ein unheimliches Leben spüren.“ Die Essenerin übernahm vor etwa einem Jahr die ehemalige UFA Filmpassage. Seither versucht sie, dem Kino wieder Leben einzuhauchen – mit Erfolg. Die Gäste kommen zahlreich und das obwohl die Passage vor nur einem Jahr ihre besten Zeiten hinter sich hatte. Einrichtung und Technik waren in die Jahre gekommen, allein der günstige Preis konnte noch Zuschauer auf die durchgesessenen Sitze locken. In nur acht Wochen wurde die Filmpassage renoviert. Die alten Sessel und Teppiche erneuert und alle Säle digitalisiert. „Dem Kunden muss ein Mehrwert geboten werden“, meint Anja Thies. „Es geht F nicht nur um den Film, sondern vor allem um das Drumherum.“

„Wir zeigen Filme am Puls der Zeit, die etwas zu sagen haben und eventuell auch wütend machen.“ Florian Vollmers, Unabhängiges FilmFest Osnabrück

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kino & co „Ich habe angefangen mit Legofiguren zu drehen. Das waren ganz simple Filme, ohne Ton.“ Julian Sander, Jungfilmer

„Ein Filmfest wertet eine Stadt auf. Für uns ist es wichtig, das zu unterstützen.“ Anja Thies, Filmpassage

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Es sei immer etwas Besonderes, den Film in einer Menge von Leuten zu sehen, die alle zusammen lachen, weinen oder sich fürchten. „Zu Hause kann man sich auch mit Chips und Cola vor den Fernseher setzen, aber eine Komödie mit 200 Leuten zu sehen und sich gemeinsam schief zu lachen, das ist ein Erlebnis.“ Das Erfolgsrezept ist laut Thies eine Mischung aus Kreativität und dem Mut, etwas zu wagen. Sei es eine Action-Film Nacht nur für „Ladies“ oder einen Kindergeburtstag mit Donut-Backaktion, die Filmpassage versucht sich möglichst innovativ zu zeigen. Die Strategie scheint zu funktionieren, denn innerhalb eines Jahres verzeichnete das Kino 25 Prozent mehr Zuschauer. Im Oktober ist hier zudem erstmals das Unabhängige FilmFest vertreten. Vier Filme aus der neuen Sektion „Spektakuläres Genre-Kino“ werden in der Spätvorstellung gezeigt. „Ein Filmfest wertet eine Stadt auf“, findet Anja Thies. „Für ein Osnabrücker Traditionskino ist es wichtig, das zu unterstützen.“ Was sich Florian Vollmers, der Leiter des Filmfestes, von dem neuen Spielort verspricht, frage ich ihn persönlich. Von der gemütlichen Atmosphäre der Filmpassage verschlägt es mich in die Altstadt. Hier in der Lohstraße betrete ich das schöpferische Chaos der Planungsund Sichtungsräume des Filmfestes. Florian Vollmers begrüßt mich gut gelaunt und entschuldigt sich für die Unordnung. „Die letzten ein bis zwei Monate sind ein Puzzlespiel“, sagt er. An seiner Tür hängt ein Plakat voller Notizen und bunter Post-its. Hier wird der genaue Ablauf des Festivals geplant. Es muss in Erfahrung gebracht werden, wann die Filme verfügbar sind und wo sie gezeigt werden können – eine nicht zu unterschätzende planerische Aufgabe. In Zeiten der Digitalisierung ist immerhin die Logistik einfacher geworden. Während von kleineren Filmen früher nur eine einzelne Filmrolle existierte, die aufwändig von einem Festival zum nächsten transportiert werden musste, sind digitale Kopien wesentlich leichter verfügbar. Andererseits bedeutet die Umstellung auch Kosten für das Filmfest. So musste die Vorführtechnik der Lagerhalle dieses Jahr auf die teure DCP-Projektion umgestellt werden. Zum ersten Mal organisiert Florian Vollmers das Festival von Anfang bis Ende. Es werden mehr Filme gezeigt, die Filmpassage wurde als neue Spielstätte aufgenommen, das Plakat und die Website wurden erneuert. „Wir wollten das Festival auf neue Beine stellen“, sagt er. Auf dem in knalligen Farben gehaltenen Plakat ist ein Mann zu sehen, der Pixel an eine Wand wirft. Die Botschaft dahinter? „Wir projizieren etwas Aktuelles, Wichtiges. Wir zeigen Filme am Puls der Zeit, die etwas zu sagen haben, herausfordern, zum Nachdenken und Diskutieren anregen und eventuell auch wütend machen.“ Vollmers hofft, so auch ein jüngeres Publikum zu erreichen. Das Filmfest müsse den Spagat schaffen, möglichst viele Menschen zu erreichen und gleichzeitig Filme von hohem kulturellen Wert zu zeigen, die normalerweise kein großes Publikum ansprechen. Persönlich ist Vollmers ein Freund des anspruchsvollen Films. Zu seinen Lieblingsregisseuren zählen Ingmar Bergmann und Lars von Trier. Und wo geht er am liebsten ins Kino? „Ich mag das HasetorKino. Es ist wunderschön gelegen und sehr gemütlich mit der Kinokneipe 8 1/2 direkt nebenan. Da fühlt man sich gut aufgehoben.“ Auch beim Filmfest geht es nicht um das reine Abspielen der Filme, sondern es wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Vor allem mit dem Jugendprogramm „Aufblende“ sollen Jugendliche im Umgang mit dem Medium Film geschult werden. In Workshops kön-

Die Kinodichte in Osnabrück ist bemerkenswert: 22 Säle in den drei großen Häusern bieten mehr als 4.000 Besuchern Platz.


nen sich nachwachsende Talente und Schüler die Grundlagen der Filmarbeit zeigen lassen. Der 16-jährige Julian Sander ist begeisterter Filmemacher und nimmt seit mehreren Jahren am Jugend-Medien-Wettbewerb teil, dessen Preise im Rahmen des Filmfestes verliehen werden. Ich treffe ihn in einem kleinen Café in der Nähe seiner Schule. Seit der Grundschule ist Julian von der Arbeit mit der Kamera fasziniert. „Ich habe angefangen mit Legofiguren zu drehen. Das waren ganz simple Filme, ohne Ton“, verrät er bescheiden. Zu Beginn war es nur Spaß, doch dann seien die Filme fast von alleine immer größer geworden. Ab der 6. Klasse haben Julian und seine Freunde jedes Jahr ein größeres Projekt realisiert und die entstandenen Filme beim Jugend-Medien-Wettbewerb eingesendet. In den gerade einmal zehnminütigen Kurzfilmen steckt eine Arbeit von mehreren Monaten. Ein Einsatz, der sich gelohnt hat, denn die Gruppe räumte bereits vier Preise ab. Vor zwei Jahren startete Julian sein erstes großes Filmprojekt, das mittlerweile fast beendet ist – „In Obhut des Feindes“, eine fast einstündige Fantasygeschichte à la Herr der Ringe. „Es ist eine ganz klassische Geschichte geworden, mit einem dunklen Herrscher, den es zu besiegen gilt.“ Anstatt des alten Camcorders hat er zur modernen Spiegelreflexkamera mit HD-Format aufgerüstet. Und auch sonst hat Julian dieses Mal technisch etwas mehr in die Trickkiste gegriffen. Bei Schlachtenszenen habe er mit Hilfe von Computertechnik aus fünf Leuten schon einmal fünfzehn werden lassen. Obwohl der Dreh selbst und die Arbeit mit der Kamera den jungen Filmemacher faszinieren, ist es für ihn das Schönste, den fertigen Film in den Händen zu halten. „Es ist wirklich toll, ein Projekt zwei Jahre lang von Anfang bis Ende konsequent zu verfolgen und dann das Endergebnis vor sich zu sehen.“ Ob er nach dem Abitur weitermacht, hält sich Julian offen. Als Regisseur zu arbeiten, wäre für ihn in jedem Fall ein großer Traum. Zuletzt treffe ich den Filmliebhaber Florian. Mindestens einmal in der Woche schaut sich der 27-Jährige Filme auf der großen Leinwand an. „Zu Hause kann ich mich oft nicht hundertprozentig auf Filme konzentrieren. Mal holt man sich noch schnell etwas zu essen, dann klingelt das Telefon oder man schreibt doch noch eine SMS oder Email nebenbei.“ Im Kino sei das ganz anders. Ein Lieblingskino hat Florian nicht. Das Cinema Arthouse hat jedoch den Vorteil, dass es eine größere Auswahl an besonderen Filmen zeigt. Nach dem Kinobesuch geht er gerne in das Kino Café Garbo. „Gerade Samstagabend herrscht dort eine gediegene Atmosphäre. In gemütlicher Kleidung fühlt man sich da manchmal schon fast unwohl.“ Für einen gemütlichen Abend ist die Filmpassage da schon besser geeignet. Das Kinogefühl ist nicht ganz so groß wie im Arthouse, aber dafür kann die Filmpassage mit dem besten Popcorn der Stadt punkten. „Popcorn gehört zu jedem Kinobesuch dazu!“ Am gemütlichsten findet Florian das Hasetor-Kino. Der Saal hat einen besonderen Charme und die weichen Sitze laden zum Fallenlassen ein. Vom Relaxed-Kino der Filmpassage ist er hingegen nicht be-

„Für mich ist Kino wie ein 90-minütiger Kurzurlaub.“ Florian, Kinofan geistert. „Man findet keine gemütliche Sitzposition, egal wie man den Sitzsack zusammendrückt, man hat trotzdem das Gefühl, halb auf dem Boden zu sitzen.“ Nur das CineStar gehe für ihn gar nicht. Das Essen und Trinken sei ihm zu teuer und auch auf das Publikum aus pubertierenden 16-Jährigen, könne er gut verzichten. Das Wichtigste ist für den Filmliebhaber dennoch nicht das Drumherum, sondern der Film selbst. Am liebsten sind ihm Geschichten, die berühren, nachdenklich machen oder ans Herz gehen. „Für mich ist Kino dann wie ein 90-minütiger Kurzurlaub“, meint Florian lächelnd. Der Kinogang ist also immer noch ein Erlebnis. Von einem Moment auf den anderen kann der Saal angefüllt sein von Fremden, die für eine kurze Zeit verbunden scheinen, von bedrückender Trauer, erwartungsvoller Stille oder spontanem Applaus. Und das ist es wohl, was das Kino letztlich ausmacht: die kurze gemeinsame Auszeit vom Alltag. Man setzt sich in einen dunklen Saal, um sich auf eine aufregende Reise in die wunderbare Filmwelt zu begeben. Es ist eine Reise für die Sinne, die wir immer wieder gerne antreten.

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Korbjagd erster Klasse

Die Saisonvorbereitung der GiroLive-Panthers ist kurz, aber intensiv. Trainer Christian Kaiser musste in Windeseile ein starkes Team aus wenigen Profis und vielen Amateuren schmieden. VON NINA BARTHOLOMAEUS | FOTOS MAIK REISHAUS

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rei Amerikanerinnen, zwei davon zum ersten Mal in Deutschland, drei sehr junge Spielerinnen aus der Jugendmannschaft, dazu ein Mutter-Tochter-Gespann aus Quakenbrück und nur vier Wochen Vorbereitungszeit vor dem Ligastart ... Das klingt nicht gerade nach einer homogenen Erstliga-Basketballmannschaft auf dem Weg in eine erfolgreiche Saison. Doch Christian Kaiser, Trainer der GiroLive-Panthers bleibt cool und stapelt erst mal tief. Der Klassenerhalt sei das Ziel, man wolle in die Zukunft investieren, um auf Dauer auf Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs zurückgreifen zu können. Doch nach einem dritten Platz in der vergangenen Saison sind die Erwartungen der Fans und auch die der Sponsoren hoch. Christian Kaiser setzt auf ein regelmäßiges Training. Morgens trainieren die vier Profis zusammen mit den Amateurspielerinnen, die Zeit haben. Jeden Abend ist eine Hallenzeit von bis zu zwei Stunden für die gesamte Panthers-Mannschaft reserviert. Für die Spielerinnen, die „nebenbei“ auch noch Schule, Studium oder Beruf meistern müssen, ein extrem hoher zeitlicher Aufwand. Wohl die wenigsten Hobbysportler könnten sich vorstellen, derart intensiv zu trainieren. Doch für die Panthers ist Basketball weitaus mehr als ein Hobby, nur vier der Head Coach 14 Spielerinnen könChristian Kaiser nen als Profis von ihrem Sport leben. Für die anderen ist der Spaß die größte Motivation, um dran zu bleiben. Deshalb spielt neben dem Training in der Halle auch das Team Building eine „sehr wichtige Rolle“, wie Coach Christian Kaiser erklärt: „Wir hatten zum Beispiel einen Team-Tag, an dem die Mädels Schwimmen und in der Sauna waren, eben ein bisschen Wellness machen konnten.“

„Das Teambuilding spielt eine sehr wichtige Rolle.“

Ohne Spaß geht nichts

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So sehen Siegerinnen aus Die Chemie scheint zu stimmen, selbst Familienstreitigkeiten gibt es nicht. Christian Kaiser zu Katrin Sokoll-Potratz und Tochter Annemarie Potratz: „Das ist total unkompliziert. Die beiden haben ja auch schon in Quakenbrück zusammen gespielt.“ Auch außerhalb des Spielfeldes ist der Teamgeist zu spüren: die Mädels gehen auch mal zusammen aus, und die regelmäßig anstehenden Termine mit Sponsoren werden nicht als Stress, sondern als Spaß empfunden. Die Dribbling-Show der Panthers etwa war schon beim Betriebsfest der Stadtwerke und beim Tag des Sports im OSC zu sehen. Kommunikationsprobleme gibt es zum Glück auch nicht, obwohl die amerikanischen Spielerinnen (noch) kein Deutsch sprechen. „Das Training ist auf Englisch, das kennen die deutschen Spielerinnen schon“, sagt Christian Kaiser. Einige von ihnen waren selber schon in einer ähnlichen Situation, weil sie in den USA Basketball gespielt haben und sich dort mit der anderen Sprache engagieren mussten. Katharina Schulte to Bühne etwa hat zwei Jahre in den USA Basketball gespielt,

bevor sie von den Hagen Huskies zu den Panthers wechselte. Auch Melina Knopp wollte nach dem Abitur eigentlich in die Staaten. Doch daraus wurde nichts, „und wir sind auch sehr froh, dass sie uns erhalten bleibt“, meint der Trainer. Überhaupt ist es für ihn kein Nachteil, dass ein Großteil des diesjährigen Teams noch sehr jung ist: „Manche würden das vielleicht so sehen, aber der Vorteil ist: Die Spielerinnen sind noch entwicklungsfähig und es macht einen Riesenspaß zu sehen, dass alle noch dazu lernen wollen. Dieses Jahr müssen wir die neuen Spielerinnen vielleicht noch ausbilden, aber in den nächsten Jahren werden wir davon profitieren. Und die Mannschaft versteht sich super, das passt auch menschlich.“ Und auf noch eine Besonderheit seiner Mannschaft ist der Coach besonders stolz: „Neun unserer Spielerinnen kommen aus dem Landkreis Osnabrück.“ Das ist in der Liga nicht selbstverständlich, auch wenn maximal drei Ausländerinnen gleichzeitig auf dem Feld stehen dürfen. P 1. Heimspiel der Saison 2013/14: GiroLive-Panthers – EVO NB Oberhausen 6.10., OSC Halle A www.girolive-panthers.de


Wohnzimmeratmosphäre? Die Blume täuscht. Das Leben hier draußen ist hart.

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

ortstermin

Straße machen Alles in Ordnung mit dem sozialen Gewissen der Stadt? Ein Besuch in der privaten Obdachlosen-Schutzhütte auf dem Netto-Parkplatz, Bramscher Straße.

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ein, seinen Nachnamen behält Michael lieber für sich. Würde an seiner Stelle wohl jeder so machen. Aus dem NettoSupermarkt, zehn Schritte von hier, schiebt eine Frau ihren Wocheneinkauf zu einem brandneuen Mercedes. Schaut angewidert. Schüttelt den Kopf. Hinter Michael, in der kleinen ObdachlosenSchutzhütte, die hier seit vier, fünf Jahren steht, Ecke Bramscher Straße/Mühleneschweg, Bänke und Tisch, alles festgeschraubt und in Stahlgrau, flammt Streit auf, legt sich wieder. Es riecht nach Dreck, Erbrochenem, Essensresten, Schweiß, ungewaschener Kleidung, Urin und Bier. „Siehst du den alten Mann da?“, sagt Michael. „Das ist Opa Heinrich. 86 Jahre alt. Schläft hier seit Wochen. In seinem Haus hat es gebrannt, und jetzt hat man ihm irgend so eine Absteige zugewiesen. Da ist er lieber hier. Eine Schande sowas. So sollten alte Menschen nicht leben.“ Ingo nickt. „Niemand sollte so leben.“ Warum sie hier sind? „Wo sollen wir denn sonst hin? Anderswo gibt’s doch sofort Stress. Da kommt zehnmal am Tag das OS-Team und jagt dich weg. Osnabrück ist eine der unsozialsten Städte überhaupt. Kannst du jeden fragen, der hier durchzieht.“ Die Umstehenden nicken. Hier vor dem Netto hat das OS-Team allerdings nichts zu melden. Die Schutzhütte steht auf Privatgelände. Der Grundbesitzer hat sie errichten lassen, auf eigene Kosten. Und das Dixi-Klo auf der anderen Straßenseite gleich mit. Gerade radelt er vorbei, schnell mal nach dem Rechten sehen. „Eigentum verpflichtet“, sagt er. Michael und die anderen winken zu ihm rüber. „Hat echt Herz“, werden sie nachher sagen. „Toller Typ. Manchmal bringt er sogar Brötchen vorbei.“

Ihr Wohltäter, in der Osnabrücker Geschäftswelt hat sein Name einigen Klang, mit Blick auf das Sahra-Wagenknecht-Wahlplakat auf der anderen Straßenseite: „Sind halt schlimme Zustände. Da kann man doch nicht untätig bleiben.“ Und dann erzählt er die Geschichte von Victor. „Manchmal, wenn der total betrunken ist, legt er sich hier pennen. Mitten auf die Bramscher Straße. Und alle Autos fahren vorsichtig drum rum.“ Polen kommen hierher, Russen, Türken, Deutsche. Ihre zweite Anlaufstelle: die Wärmestube im Franziskanerkloster, ein paar Häuser weiter. Michael: „Das wird immer mehr. Jahr um Jahr. Die Hilfsangebote reichen schon lange nicht mehr. Und bezahlbaren Wohnraum, der kein Drecksloch ist? Vergiß es!“ Die Umstehenden nicken. Eine Durchmischung mit denen, die in die Tageswohnung des SKM Soziale Dienste gehen, am Anfang der Bramscher Straße, Richtung Hasetor, ist selten. „Die kommen bis zum Hasefriedhof, weiter nicht.“

Lesetipp:

„Ausweg Straße!?“ Arbeitsbuch. Erst ein paar Tage auf dem Markt. Aufklärung und Prävention zum Thema Wohnungslosigkeit. Von Beate Nakamura, Maria Anna Leenen, Thomas Osterfeld und Thomas Kater. Kater? Klar, SKM Osnabrück, Straßenzeitung Abseits!? Dialogverlag, 18.90 EUR

Diakon Joachim Meyer, Leiter der Wärmestube, in der Bedürftige Essen und saubere Kleidung bekommen, begrüßt die Schutzhütte. „Sozial ist das schon ein sehr sensibler Bereich hier.“ Zweigen Passanten mitunter ein bisschen Geld ab? Das kommt vor. Aber Michael, Ingo, Opa Heinrich und die anderen erleben oft das Gegenteil: „Für viele sind wir Abschaum. Die betrachten uns mit Abwehr, Ekel.“ Drinnen im Netto, wo heute mal keine schwarzuniformierte Security-Truppe zwischen den Regalen patroulliert, sagt das Mädchen an der Kasse: „Die Hütte da draußen? Die ist für sehr, sehr spezielle Menschen.“ Draußen ist jetzt ein knappes Dutzend „Gäste“ da, fast alles Männer. Einige Blicke sind leer, entgleist, gezeichnet vom Leben auf der Straße, von Hoffnungslosigkeit und Selbstaufgabe, Krankheit und Alter, Alkohol. Andere sind misstrauisch, skeptisch, prüfend. Andere offen. Einige wollen reden, andere nicht. Die Themen sind breit gefächert. Von den Ratten, die manchmal hier laufen bis zum klassischen Ballett von Rudolf Nurejew. Die Schutzhütte für Obdachlose an der Bramscher Straße löst keine Probleme. Aber sie zeigt, dass die Stadt nicht von Menschen wie dem Immobilien-Unternehmer Theodor Bergmann dominiert wird. Der hatte am Neumarkt-Carrée eine Wasserberieselungsanlage und einen Störgeräuschsender angebracht, um Punker zu vertreiben. Menschen wie Michael sind eine Mahnung. An uns alle. Eine Mahnung, nicht wegzusehen. Denn das ist ja so einfach. HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 10.2013 19


umwelt

Mutig Bürgerinitiativen. Ein Akt ökologischer Selbsthilfe. Ein Rundblick in der Region.

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ür Lothar Gehrling ist die Sache klar. Die Bürgerinitiative „Schönes Natbergen“ hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Also holt er die verbale Knarre raus: „Investieren Sie Ihr Geld statt in Hochglanz-Flyer mit hirnfreiem Inhalt in soziale Objekte.“ Martin Becker, angeblich hirnfrei, seufzt. Er kennt sowas. Nichts hilft gegen solche Mails. Auch kein noch so gutes Argument. Es geht um Gewerbeflächen, die der Bissendorfer Gemeinderat durchboxen will. Seit 2008 stemmt sich die Bürgerinitiative gegen diese Pläne – und ist seither für viele der Buhmann. Die Gemeinderatsfraktion der CDU spricht von „fast militantem Auftreten“. Von Bürgermeister Guido Halfter bekam BI-Pressesprecher Günter Korte, Bissendorfer Ratsmitglied der Grünen, zu hören, er solle sich schämen. Korte: „Öffentlich! In einer Ratssitzung!“ Am 22. September, parallel zur Bundestagswahl, stand eine Bürgerbefragung an. Ausgang: eine Schlappe für die BI. Besondere Gefahr: Es war generell nur vom „Natberger Feld“ die Rede. Becker: „Bewusst unscharf formuliert.“ Die BI fürchtet, der Gemeinderat wolle „einen Freifahrtschein für alles zwischen Natbergen und Achelriede“. Auffällig ist, wie humorvoll die BI für ihre Sache kämpft. Da ist dieses Bild mit dem grimmigen, fetten Kantinenkoch: „Heute wieder: Flächenfraß!“ Oder das mit den zwei Haien: „Ein Dorf – zwei Bissen“. Oder das mit den sechs Leuten im idyllischen Garten: „Willkommen im Industriegebiet

Industriegebiet statt Natur? Hier machen sich Natberger stark, das zu verhindern.

Bissendorf“ – alle tragen Ohrenschützer. Und da ist dieses Spiel „Natberger Welt“. Wo man mit Spielfiguren und Würfel zum Unternehmer wird, zum Bürgermeister, Grundeigentümer, Anwohner. Motto: „Vor uns ein Industriegebiet, nach uns die Sintflut“. 5000 Exemplare davon wurden verteilt, an alle Haushalte. Sogar einen Heimatroman hat die BI geschrieben. Becker: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Korte: „Wir haben eben viele kreative Köpfe. Und sowas bleibt tiefer hängen.“ Bis zu 500 Leute bringt die BI auf die Beine. Auch die „Interessengemeinschaft Linne-Ellerbeck“, deren Kampf den dortigen Hähnchenmastanlagen gilt, hat sich ihren Humor bewahrt. Sie arbeitet mit Wilhelm Busch: Tote Hühner, aus Max und Moritz. Die Region Bissendorf ist eine BI-Hochburg. Denn da ist ja auch noch die BI Bredberg –

sie zieht gegen Pläne zu Felde, bei Schledehausen Wald für ein Wohngebiet abzuholzen. Und die BI „Frac-Freies-Bissendorf“ – sie hat ein wachsames Auge auf alle Fracking-Befürworter. Korte: „Der Bürger wird reger, lässt nicht alles mit sich machen.“ Auch Hunteburg ist eine BI-Hochburg. Johannes Bartelt, Geschäftsführer des Kreisverbands Osnabrück Land Die Grünen, blättert in seinen Akten. Er findet eine BI gegen den Kies- und Torfabbau, eine für den Alleenschutz, eine gegen Legenhennenställe. Bessere Umweltbedingungen. Kein anderes Thema führt häufiger zu einer BI. Basisdemokratische Selbsthilfe, sagen die einen. Und machen mit bei Unterschriftensammlungen, Demos, Leserbriefaktionen.Verhinderungsallianz, sagen die anderen. Sicher, manches Problem erledigt sich. Der Kiesabbau in Hunteburg zum

GR Ü N E GES I C HT ER

Ulrike Szlapka

Vorsitzende „Pferde in Not“

20 STADTBLATT 10.2013

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt ... weil ich daran glaube, dass die Einsicht, dass unser Wohlergehen von einer gesunden Natur abhängig ist, ernsthaft umgesetzt werden muss. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die Diskussion beim Freikaufen eines Pferdes. Mit den Eigentümern, vor dem Schlachter. Ob dieser wegen guter Abstammung des Pferdes einen höheren Preis zahlen würde. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... weniger Fleisch zu essen. Einer der größten Umweltsünder ist

Beispiel. Vorerst. Ein Erfolg auch der BI „Erhaltet Hunteburg“. Aber vieles schwelt weiter. Jahrelang. Umso bewundernswerter das Durchhaltevermögen der Aktivisten. Die finden sich vor allem im Umland Osnabrücks. Gute Beispiele: das Netzwerk „Stoppt A 33 Nord“. Und die Bürgerinitiative gegen die Westumgehung. Und Pro-Teuto e.V. – engagiert gegen Kalkabgrabungen im Teutoburger Wald. In der Stadt Osnabrück hingegen ist es eher ruhig. Ist die Interessengruppe „Leben in Eversburg“ noch aktiv? Sie entstand gegen „Lärm und Gestank von Gewerbe und Industrie“. Oder die „Bürgerinitiative Hochspannung“? Seit 1998 gilt ihr Kampf Freileitungen der RWE. Korte, über den agilen „Speckgürtel“ der Stadt: „Wo es noch mehr Natur gibt, gibt’s gegen Naturzerstörung eben mehr zu protestieren.“ Harff-Peter Schönherr

So geht Umweltschutz

für mich ... der Mensch. Solange er mehr verbraucht als unsere Erde ihm auf Dauer geben kann, gibt es nur die Möglichkeit, sich auf Kosten der Natur zu bereichern. Das kann so nicht auf Dauer gut gehen. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich ... mich mehr für die Nachzucht und Wiederansiedlung aussterbender Tier- und Pflanzenarten einsetzen. Mir gibt Hoffnung, dass ... viele junge Menschen sich vom Gedanken der Gewinnmaximierung in allen Lebensbereichen verabschiedet haben und

merken, dass uns das nicht glücklich macht. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... alle Menschen sich bewusst sind, dass eine intakte Erde ein Geschenk an uns alle ist. Wie sieht es aus mit dem Pferdehandel in/um Osnabrück? Es gibt erheblich mehr Pferde als nachgefragt, was sich leider oft auch auf die Haltungsbedingungen auswirkt. Das Veterinäramt ist leider sehr träge, auf Anzeigen hin zu kontrollieren, Pferde zu beschlagnahmen, Auflagen zu machen. INTERVIEW: CAROLIN RUPP


Smart? Wohin das Auge blickt: Frieden, Frieden, Frieden. Wahrlich, unsere Region muss für die Läuterung der Welt wichtiger sein als eine Million yogischer Flieger. Das zieht sich bis raus nach Melle. Da gibts schließlich eine Friedenshöhe. Mit einem Friedensturm drauf, rund 30 Meter hoch. Obwohl: der wird jetzt umgewidmet. In einen Klimaturm. Aber macht nichts, denn Klima und Frieden haben ja miteinander zu tun. Ein „multimedialer Umweltlernstandort“ soll es werden. Geldgeber großen Stils: die DBU. Die weiß nämlich: „Bei Kindern und Jugendlichen stehen die Themen Klimawandel und Erderwärmung hoch im Kurs.“ Und behauptet: „Doch fehlt ihnen zumeist das Faktenwissen, um diese Probleme begreifen und umweltbewusst handeln zu können.“ Hmm. Fehlt es nicht auch (und gerade) vielen Erwachsenen? Jedenfalls wird der Turm saniert und mit „interaktiven Informationsstationen“ aufgepeppt. Gute Idee. Das Hauptthema? Der Wald. Wie wichtig er ist für das Klima. Hoffen wir, dass hier auch die Waldbesitzer der Region was lernen. Die derzeit, schnellen Profit vor Augen, so massiv holzen wie nie, auch uralte Bäume. In rund einem Jahr ist alles fertig: High-Tech, wohin man sieht. Fragt sich nur, warum manche Lernstation dann auf App-Basis funktioniert, mit QR-Codes und so. Haben Smartphones neuerdings eine so gute ÖkoHARFF-PETER SCHÖNHERR bilanz?

Die Ashtanga Yogaschule in Osnabrück Luftschutz? Nein, Klimaschutz!

Grüner Rat

Reinbeißen zwecklos: garantiert ohne Schokoladenanteil

Essen einkaufen gehen, wenn man hungrig ist? Minuspunkt. Zwei T-Shirts im Doppelpack, für 5 Euro, made in China? Minuspunkt. Take-Away-Fastfood in Styroporschachtel mit Plastikbesteck, in Plastiktüte? Minuspunkt. Der Einkaufsführer „Nimm mich! Quadratisch.Praktisch.Grün“ der Youthinkgreen-Klimabotschafter der Ursulaschule Osnabrück zeigt, dass Nachhaltigkeit machbar ist. Für jeden. Im Alltag. Ganz einfach. Wo kriegt man Secondhandware? Haben Esprit, C&A und MWO Biobaumwolle? Hier erfährt mans. Gut, alldiese Tipps und Fakten sind nicht wirklich neu. Und der Titel des Ganzen erinnert ebenso stark an eine Storck-Bonbonmarke wie der Untertitel an einen Slogan von Ritter Sport. Aber die Botschaft stimmt: Bio! FairTrade! Gut, ein Politikervorwort wäre nicht nötig gewesen. Besser dafür noch eine Seite mehr Inhalt. Viel spannender als jedes Parlamentarierstatement ist, was die Klimabotschafter selber sagen. Aber was solls. Sollte das grüne Quadrat auch nur einen einzigen Konsumenten vom morgendlichen Mettbrötchen weglotsen, vom nächsten Rausch nach Tierversuchs-Kosmetik auf Chemiecocktailbasis, ist schon viel gewonnen. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Wünsch dir was

Hmm. Ist ja schon ein bisschen merkwürdig, dass eine Maschine ohne Herz und Hirn, ohne Seele und Gefühl, Wünsche hat. Aber Stadt und Stadtwerke Osnabrück sind sich sicher: das geht. Vielleicht sind die Busse der Stadtwerke ja eine ganz besondere Lebensform? Ihr Wunsch jedenfalls, zugleich ihr Bekenntnis: „Wenn ich kein Bus wäre, würde ich Rad fahren.“ Aha. Und auch was die Fußgänger denken, zumindest die meisten, wissen Stadt und Stadtwerke genau: „Die schnellste Verbindung zum Klimaschutz: Bus und Fahrrad.“ Wenns doch so wäre... Aber zumindest ist es eine lustige Idee. Auf drei VOS-Bussen klebt jetzt eine BusRad-Botschaft am Heck. Die Hoffnung: „Autofahrer, die hinter diesen Bussen fahren, sollen erst schmunzeln, dann nachdenken und möglichst oft Bus und Rad nutzen.“ Also, ihr Autoverkehrer dort draußen: Ausschau halten und Wirkung checken. Zumal die Kampagne „Osnabrück sattelt auf“ („Gegenwind formt den Charakter. Fahr Rad!“) ja noch bis Oktober läuft. Ulla Bauer, Radverkehrsplanerin Stadt Osnabrück, lockend: „Wer Rad fährt, kann nur gewinnen: Freiheit, Fitness, Fun.“ Busse, die Rad fahren wollen? Kein Wunder da, dass die „Rad-Scouts“ der Wittekind-Realschule sich vom Busbetreiber Stadtwerke ausstatten lassen – sie begleiten Fünftklässler auf ihren Rad-Schulwegen... Fragt sich nur, ob Räder Bus fahren würden, wären sie kein Rad. HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Gruppenbild mit Bussen und Schülern: Stadtbaurat Frank Otte, StadtwerkeVorstand Dr. Stephan Rolfes und Ulla Bauer, Fachbereich Städtebau ( v.r.)

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familiensache Tipps für Kids

Björg Dewert, „Natur unterwegs“, bei der Arbeit

Ja, was macht er? Er malt die Sterne an den Himmel. Wenn es Schlafenszeit ist, schließt er überall die Fensterläden. Er bringt den Kindern gute Träume, legt Tau auf die Wiesen. Poetisches Figurentheater nach dem Bilderbuch von Anne Herbault. Mythisch, magisch. Und nachher, wenn es wirklich Schlafenszeit ist, singen alle Matthias Claudius. Der Mond ist? Na? Aufgegangen! P 13.10. Lagerhalle

FOTO: „NATUR UNTERWEGS“

Was macht der Mond

Mal kurz raus Ab und zu braucht jeder mal eine Auszeit. Und es muss nicht immer ein vollwertiger Urlaub sein. Kleine Freizeit gefällig?

f Apfelfest

Frisch gepresst schmeckt doppelt so gut! Das Motto des Apfelfestes des Museums am Schölerberg macht Appetit! Es geht um alte Apfelsorten, die nicht ankommen gegen die genormte Standard-Massenware der Supermärkte. Ein Tag der Probier-, Info- und Mitmachstationen – vom Film bis zur Leseecke. Wer will, kann Äpfel zum Sortenbestimmung mitbringen. Und natürlich ist einfach lecker, was die Saftpresse von BUND und NABU hergibt… P 27.10., Museum am Schölerberg

Die Räuber vom Mordkuhlenberg

Lust auf einen Spaziergang, der nicht einfach nur ein Spaziergang ist? Dann auf in die Dammer Berge. Zum ersten Räuber-Skulpturenpfad Deutschlands, am Mordkuhlenberg. Da war früher eine Räuberhöhle. Diebesgut stapelte sich hier, Neugeborene hingen von Wäscheleinen... Und jetzt stehen hier Skulpturen und erzählen die Geschichte jener finsteren Tage. Ein Horrortrip? Nein, alles harmlos. HPS P Mordkuhlenberg, zwischen Damme und Steinfeld 22 STADTBLATT 10.2013

ahrt. Freizeit. Hört sich ja ein bisschen altbacken an. Nach Pfadfindern, Kirchenjugendgruppe. Aber wer die Broschüre „Und Tschüss“ des städtischen Fachbereichs für Kinder, Jugendliche und Familien liest, findet darin nicht viele Worte, die häufiger vorkommen. Gefühlt zumindest. Immer im Februar kommt sie raus. Dieses Jahr listet sie 109 Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Vom Ostbunker bis zum Haus der Jugend. Von der 1-Tages- bis zur 1Wochen-Veranstaltung. Von der Höhlen- bis zur Kanutour, vom Fußballbis zum Workcamp. Ausstellung oder Freizeitpark? Der Ölprinz in Elspe oder Tarzan in Hamburg? Schmalspurbahn fahren oder Frösche beobachten? Segeltörn in Holland oder Baden in Kroatien? Alles drin. Leerlauf gibts nicht. Uwe Jasper, Jugendzentrum Ostbunker: „Das läuft sehr gut. Gerade erst angekündigt, sind viele Veranstaltungen auch schon ausgebucht.“ Gruppendynamik ist ihm wichtig.

Siegel drauf

Preisfrage: Was hat das Osnabrücker Nettebad mit der Rodelbahn Bodenwerder zu tun? Oder dem Waloseum in Norddeich? Oder dem Tierpark Nordhorn? Oder Bullermeck am Alfsee? Nichts? Falsch! Es hat, wie sie alle, und wie viele andere Institutionen, das Siegel „KinderFerienLand Niedersachsen“ erhalten. Für? Klar: Kinder- und Familienfreundlichkeit. Lust auf eine kleine Suchrallye, nächstes Mal? Wird bestimmt lustig. Also: Ist eine „ausreichende Anzahl von gekennzeichneten, kinderfreundlichen An-

„Nicht dieses ganze Schneller-HöherWeiter. Immer exotischere Ziele? Muss überhaupt nicht sein, um bei Kids oder Jugendlichen was freizusetzen.“ Auch für die Herbstferien stehen beim Ostbunker mehrtägige Freizeiten an. Darunter das „Kanucamp Hülshagen“ – da gehts auf die Hase zwischen Bramsche und Löningen. Erst gemächlich, zum Drangewöhnen, dann auch schon mal „richtige Schwälle“ runter. Plus Zelten, Lagerfeuer. Jasper: „Nah an der Natur, mit viel Ruhe, viel Zeit zum Reden. Sowas finde ich wichtig. Offene Ohren haben. Für Probleme im Elternhaus, in der Schule...“ Ganz auf Outdoor-Angebote spezialisiert ist „Natur unterwegs“ aus Westerkappeln. Björg Dewert: „Der Bedarf ist groß. Ein Ausgleich zu unserem Alltag mit all seiner Hektik, seinen Computern, seinen geschlossenen Räumen.“ Viele Teilnehmer kommen mehrfach: Zu „Born to be wild“ zum Beispiel, einer Mischung aus Wildnisund Englischsprachcamp. „Da hat die Hälfte sofort gesagt, sie kommt 2014

wieder.“ Viele Anbieter erleben das. Auch bei Jaspers Kanucamp sind „viele Wiederholungstäter“ dabei. Fahrten? Freizeiten? Hochsaison ist natürlich in den Ferien. Aber auch ganz normale Wochentage sind im Angebot. Elisabeth Egbers, Koordinatorin von „Und Tschüss“, ist überzeugt: „Da ist für jeden was dabei.“ Es gibt Klassiker, die sind jedes Jahr dabei. Fahrten zum Heidepark Soltau zum Beispiel. Aber es gibt auch Experimente. Premiere dieses Jahr, beim Jugendzentrum WestWerk 141, in Kooperation mit dem Haus der Jugend: eine Tagesfahrt zur Gamescom nach Köln. Thomas Beiermann: „Der absolute Renner. Zwei volle Busse!“ Sein Fokus liegt auf Angeboten für die ganze Familie: „Ist doch wichtig, mal was gemeinsam was machen, statt die Kids allein wegzuschicken!“ Stammkunden? Beiermann: „Klar. Und manchmal kommen Kunden sogar mit Vorschlägen zu uns, was mir mal machen könnten.“ Egbers: „Das ist immer ein Mix. Und immer im Wechsel. Mal ist Angeln hip, mal ein Survivalcamp im Wald...“ Klar, man kann auch Jugendreisen bei Großanbieter Höffmann buchen, in Vechta. Aber das ist dann unpersönlicher. Und wer will das schon? HARFF-PETER SCHÖNHERR

sprechpartnern“ da? Gibts „Beschäftigungsangebote“ wie Malsets und Bücher? Sind wirklich Kindersicherungen an allen Steckdosen, die für Kinder erreichbar sind? Und wer findet als erster die Krabbelbox im Umkleidebereich? Alle Kriterien unter: http://kinderferienland-zertifizierung.de/fileadmin/content/Antrag_Erlebnis_1111.pdf. Tilo Schölzel, Nettebadleiter: „Dass Kinder bei uns immer willkommen sind, ist für uns selbstverständlich.” Prima. HARFF-PETER SCHÖNHERR


FOTO: MAREK ULIASZ/123RF.COM

küche

Bananenbrot

Scheibenweise

Hier gedacht und gemacht: Es gibt Osnabrücker Landbrot, Springbrot und neuerdings auch Osnabrücker Bürgerbrot. Die gute alte Stulle geht wieder weg wie geschnitten Brot!

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ach ... das gute, alte Butterbrot. Bekannt hierzulande auch als Schnitte oder Stulle. Aus dem traditionellen Familienabendessen ist es kaum wegzudenken. Aber eben leider nur traditionell, denn das warme Essen am Abend erobert immer mehr Esstische. Dabei wurde es von Pieter

Das Brot der Bürger (v.l.): Rainer Niemeyer und Willi Wolke von der BäckerInnung mit dem Osnabrücker Bürgerbrot

Bruegel in seinem Werk „Die Bauernhochzeit“ gemalt, vom leidenden Werther in Goethes Briefroman verzehrt, ja es gibt sogar das Lied „Butterbrot“ (Höhner). Das Butterbrot ist multifunktionsfähig und sorgt zu jeder Tageszeit für wohlige Wonne: Zum Frühstück mit leckerer Marmelade oder Nutella, im Lunchpaket oder eben abends mit der Familie beisammen. Brotkrümel sind bekanntlich aber auch die geheime Extra-Zutat für deftige Semmelknödel – dampfende Bratensauce dazu macht das Geschmackserlebnis perfekt. Andere mischen Brot in ihre Fleischpflanzerl (auch bekannt als Bulette, Klops

Zutaten oder Frikadelle). Für die Süßen un115 g Butter ter uns wäre der „arme Ritter“ eine 200 g Zucker perfekte Möglichkeit, schnell und 1 TL Salz einfach an ein reichhaltiges Ge3 TL Backpulve r richt zu kommen. Weißbrot ein250 ml pürierte , gut gereifte Ba fach in eine Schale mit Ei, nanen 1 TL Zitronensaf t Milch, Zimt und Zucker ein2 Eier tunken. Dann in einer Pfanne 115 g Mehl goldbraun braten lassen. Nach Bedarf Milch dazu, bis der Teig Herrlich für die kommenden die richtige Konsitenz hat. Herbsttage! Andere kennen das Rezept unter den Namen Zubereitung „French Toast“. Zucker, Salz, Ba ckpulver und Eigentlich komisch, dass das Zitronensaft mi Schneebesen mi t schen. Geschm französische Baguette oder das olzene Butter un Banane hinzufü d ge n. Danach die Eier American Toast die traditioneldazu und gut mischen. Mehl wi rd langsam unte le Scheibe in vielen Haushalrgemischt, dami keine Klumpen en t tst eh en. Im vorgeheiz ten abgelöst hat – denn im ca. 175 Grad 45 ten Ofen bei -60 Minuten ba Vergleich zu früher gibt es cken. Am Ende Zahnstocher teste mit n, ob der Teig du heute mehr Brotsorten denn rch ist. Wenn de Zahnstocher tro r cken rauskomm je und bei nahezu jedem Bät, ist das Banane brot bereit zum Ge nnie ße cker hat man inzwischen die n! Schmeckt auch benötigt keinen warm und Aufstrich. Qual der Wahl. Das mussten wir bei unserem Brottest feststellen. Regional sollte es schon sein und daher haben wir uns für ein set, bunte Stifte zum Malen oder das Osnabrücker Original entschieden: neue Album der Lieblingsband? Mit Das Springbrot, ein Springbrötchen im dieser Aktion werden kleine Weihnachtswünsche von Kindern und JuXXL Format von Brinkhege. Traditionell geht es weiter mit dem gendlichen in Heimerziehung und Osnabrücker Landbrot. Neben Brink- Familienbetreuung in Erfüllung gehege bietet das kultige Urgestein Café hen – in Stadt und Landkreis OsnaLäer selbstgemachtes Osnabrücker brück! Wilhelm Wolke, Schöpfer der ReLandbrot aus ökologischem Landbau. Dafür braucht man ein ganz spezielles zeptur, freut sich über sein gelungenes Rezept, denn sonst wäre es keine re- Schaffen: „Wir wollten in das Alte zurück und schauen, was die Menschen gionale Spezialität. Eine Neuheit ist das Bürgerbrot! In vor 100 Jahren gegessen haben. Dabei den Bäckereien Wellmann oder Nie- entstand eine Rezeptur, die sehr simmeyer kann man ab Anfang Oktober pel aber unglaublich lecker ist.“ Wir den saftigen Laib kaufen und tut dabei durften schon probieren und stellen etwas Gutes: 10 Prozent des Preises fest: Das Bürgerbrot schmeckt frisch kommt der Aktion Kinderwünsche, ei- und die leckere Kruste verleiht das genem Projekt der Bürgerstiftung Osna- wisse Etwas! Da reicht schon ein wenig brück, zugute. Ein kleines Playmobil- Butter zum Genuss. CAROLIN RUPP

Cook mal! Neue Kochbücher Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen Constanze von Eschbach Gesund. Solange die App zum Scannen von Wildpflanzen noch nicht erfunden ist, muss man sie eben analog bestimmen. Dieses Buch erweist sich als sehr praktisch. 50 Pflanzen werden vorgestellt. Inhaltsstoffe, Blütezeit, Sammelzeit, Standort, Heilwirkung, sogar Anbautipps und ungenießbare Doppelgänger. Besonders praktisch: Trotz 250 Seiten lässt sich das Buch problemlos in den Rucksack stecken. Und wer jetzt glaubt, im Oktober wachsen keine leckeren und nahrhaften Wildpflanzen mehr, liegt falsch. Nach dem Theorieteil warten 100 Seiten Rezeptideen: Frühstückshörnchen, Wintergemüse mit Gänsebrust, Kartoffelcurry mit Topinambur, Crème brûlée mit Engelwurzaroma, Früchtebrot mit Wildobst ... Guten Appetit! JUDITH KANTNER

Kopp Verlag, 14,95 EUR STADTBLATT 10.2013 23


Feuer frei: Crème Brûlée!

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iesen Monat war Hedda besonders fleißig in der Stadt unterwegs und hat neben erfrischenden Getränken auch neue kulinarische Köstlichkeiten entdeckt. Vor dem Pizza-Hut schnuppert Hedda frische, warme Pasta-Luft. Aber gab es dort nicht schon immer Pasta? Stimmt! Doch nun „entfernt sich Pizza-Hut von den typischen Gratin-Gerichten“, so Tobias Weiße, „und natürlich wird alles noch frischer, noch hochwertiger...“ Mit diesem neuen Konzept wird ein neues Geschmackserlebnis geboten, das sich Hedda nicht entgehen lassen konnte: Unter sechs neuen Pasta-Gerichten empfiehlt

Hedda die Tagliatelle Rucola – mit cremiger Käse-Sahne Sauce, frischen Tomatenwürfeln und einem Hauch Balsamico. Mhhhh, da läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen. Aber die Gratin-Liebhaber müssen nicht traurig sein, denn die Pasta darf auch weiterhin in altbekannter käsiger Variation bestellt werden. Nicht nur Pizza-Hut hat aufgerüstet. Das Neo Club&Cuisine strahlt förmlich im neuen Glanz: mit dem neuen Namen „Leib&Seele“ führt das Neo die Gäste auf eine kulinarische Reise. Die neue Karte bietet alles was das Herz begehrt: zum Beispiel Tapas-Variationen, deren kulinarisches Highlight das Birnen-Chutney und das spanische Omelett ist. Besonders interessant wird es bei den Nudelgerichten, denn da wird Tomaten- mit Vanillesauce kombiniert. Für diese extravagante Rafinesse sorgt der neue Küchenchef Jurek Morgenstern mit Hilfe von Caner Candemir. Jedes Gericht wird mit Liebe zubereitet – das merkte Hedda bei ihrem persönlichen Favoriten: Heilbutt mit Weißwein-Limonen-Schaum. Mhhh, so einen zarten Fisch hatte Hedda schon lange nicht mehr! Die zarte Kruste oben darauf rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab. Für die richtigen Getränke, beispielsweise zum himmlischen Crème Brûlée, sorgt der neue Barchef Javier Reyes Fidalgo und servierte einen traumhaften White Russian als Digestif.

what’s new

theken-talk Jessi Knight

Tiefenrausch Funktion hier: Barkeeperin Deine Thekenphilosophie: Spaß bei der Arbeit haben! Am besten geht das, wenn es voll ist. Beliebtester Drink: Russisch Koks! Das ist ein schönes Wortspiel und die Gäste möchten erfahren, was es genau ist. Wie bist Du hier gelandet? Durch meinen Bruder, der hier Stammgast war. Das Tiefenrausch war gleich meine erste Anlaufstelle. Während der Pause... quatsche ich gerne mit den Gästen und rauche eine. Zwischendurch esse ich die selbstgemachten Kekse meiner Kollegin – da könnte ich mich reinlegen! Welchen Promi würdest Du gerne mal bedienen? Kimbra, eine neuseeländische Sängerin. Ich habe sozusagen einen

Das sorgt bei Hedda für Unmengen an Inspiration und schon entscheidet sie sich, selbst den Kochlöffel zu schwingen, doch zu viel Arbeit möchte sie sich wiederum auch nicht machen: Da ist das City-Dinner die perfekte Lösung! Hedda bekommt einen Kochpartner zugelost und beide kochen für vier weitere Teilnehmer z. B. eine leckere Vorspeise. Danach geht es in die nächste Wohnung, wo Hedda sich von neuen Leuten bekochen lassen kann. So kocht Hedda ein Mal und wird zwei Mal bekocht. Klingt fair, oder? Während das City-Dinner eine neuartige Variante ist, fremde Menschen zusammenzubringen, interessiert auch eine Reise zurück in’s Mittelalter. Beim Mittelaltermenü „Helden-Sagen-Minnesang im Schatten der Iburg“ durchlebt Hedda mit einem typisch mittelalterlichen 3-Gänge-Menü eine kleine Zeitreise.

Plaza

Ambiente: Sandsteinwände, die mit leuchtenden Farben angestrahlt werden. Dazu edle Ledersessel, in denen man sich gemütlich sacken lassen kann. Hier und da stehen Pflanzen, die für ein mediterranes Ambiente sorgen. Nebenbei dudelt Klangkarussell und die Atmosphäre zum frischen Cocktail ist perfekt! Angebot: Mal eben ein Kaffee to go oder ein Brötchen auf die Hand? Beim Plaza kein Problem! Neben dem leckeren Frühstücksangebot hat die Qualitätsküche noch mehr zu bieten: ein täglich wechselndes Mittagsangebot zum Beispiel. Aber auch abends kann jeder nach Herzenslust schlemmen. Die Karte ist in italienische, spanische und orientalische Gerichten eingeteilt und bringt die Geschmacksnerven auf eine Reise rund um’s Mittelmeer. Besonderheit: die orientalischen Familienrezepte, wie Dawood Bascha – Hackfleischbällchen und Kartoffelwürfel in Tomatensauce, dazu Reis. Mhhh! TEXT/FOTO: CAROLIN RUPP

P Mösertrasse 46, Mo-Do 8-23h, Fr 8h – open end, Sa 11:30h – open end

Melonenlimonade Mischmasch von fritz-kola von fritz-limo

Frauencrash. Die meisten kennen sie durch das Lied „Somebody I used to know“ mit Gotye. Dein Lieblingslied auf der Arbeit? Ganz klar der Soulklassiker „Respect“ von Aretha Franklyn. Wenn ich keine Barkeeperin wäre... dann würde ich die ganze Welt bereisen! Das Nachtleben in Osnabrück... hat sich die letzten Jahre ganz schön herausgeTEXT/FOTO: CAROLIN RUPP putzt.

FOTO: LIDANTE/CANSTOCKPHOTO.COM

FOTO: JACOB MASON

what’s up by Hedda Horch

Mit Rucola – neue Pasta-Variation Zurück in der Gegenwart, merkt Hedda, dass sich einiges geändert hat. In Osnabrück tut sich nämlich langsam ein leckerer Trend auf: Immer mehr Fritz-kola-Sorten entdeckt Hedda in den Kühlschränken verschiedener Gastronomien. Wahnsinn, was es da an Geschmacksrichtungen alles gibt! Neben der Kaffee-, und Apfellimonade schmeckt Hedda besonders die exotische Apfel-Kirsch-Holunder-Limonade, die sich strahlend rot super im Kühlfach macht. Den perfekten Kontrast bildet die quietschgrüne Melonenlimonade. Stevia ist mit 50 Prozent weniger Zucker die gesündere Variante zur traditionellen fritz-kola. Heddas Liebling: Mischmasch, eine herrlich erfrischende Mischung aus Kola, Orange und Limo. Alle Sorten sind so unterschiedlich, aber haben dennoch zwei grundlegende Gemeinsamkeiten: sie schmecken einfach super und sind vegan! Das konnte Hedda im Schlecks, Polly Esther‘s und im Grünen Jäger erfahren.

Bis die Nächte ...


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musik

Wir haben lautstarke Fans bei euch Hellsongs kommen bereits zum dritten Mal nach Osnabrück. Gitarrist Kalle Karlsson über Fanwünsche, schwedische Politik und Hitler-Cartoons. STADTBLATT: Schön, dass ihr wieder in Osnabrück spielt. Eine zeitlang sah es so aus, als ob ihr euch nach der Erkrankung eurer Sängerin Harriet Ohlsson auflöst – aber jetzt ist eine neue Sängerin da, My Engström Renman. KALLE KARLSSON: Ja, das mit My funktionert super. Für uns fühlt es sich auch gar nicht mehr so neu an, weil wir bereits 50 Konzerte zusammen gespielt haben. Aber viele Fans sehen uns in dieser Besetzung das erste Mal. Auch die Osnabrücker. STADTBLATT: Ihr spielt zum dritten Mal bei uns – irgendwelche Erinnerungen an die ersten beiden Konzerte? KALLE KARLSSON: (lacht) In Osnabrück haben wir ein paar sehr lautstarke Fans! Da gibt es einen Mann mit einer tiefen Bass-Stimme, der sich auf unserem ersten Osnabrück-Konzert gewünscht hat, dass wir „The Trooper“ spielen. Doch den Song hatten wir nur im Studio gespielt und live nicht vorbereitet. Also habe ich ihm versprochen, dass wir ihn beim nächsten Mal

spielen. Der Mann rief dann wieder: „‘Spielt The Trooper’!“ – doch da hatten wir Harriet Ohlson als neue Sängerin und sie kannte den Text noch nicht. Das habe ich dann versucht zu erklären. Und der Mann rief dann: „Aber ihr habt es versprochen ...“ – Jetzt werden wir „The Trooper“ spielen! STADTBLATT: „The Trooper“, ein Song von Iron Maiden. Damit seid ihr berühmt geworden, mit dem Covern von Metalsongs – auf eine ruhigere, reduzierte Art und Weise. Die Songs bekommen so eine völlig neue Nuance. Auf dem neuen Album sind es ‚nur’ noch fünf Coversongs. KALLE KARLSSON: Wir wollten auch eigene Songs schreiben und ein bisschen an unserem Sound verändern. Das ist uns ganz gut gelungen. Wir werden im Konzert aber natürlich auch die alten Coversongs spielen, zum Beispiel „Paranoid“ oder „Run To The Hills“. STADTBLATT: Das neue Album heißt „These Are Evil Times“ und auf dem Cover ist eine Cartoon-Figur, die aus-

sieht wie Adolf Hitler im Kostüm von Ronald McDonald. Wieso? KALLE KARLSSON: Das ist Ronald Hitler oder Adolf McDonald. Das ist eine Figur, die auf einem T-Shirt drauf ist, das ich seit Jahren jeden Abend auf der Bühne trage. Ich habe das T-Shirt mal in San Francisco gekauft, und nach jedem Konzert fragen mich viele Leute, wo es das zu kaufen gibt. Ich finde die Figur so gut, weil ich diese ganzen FastFood-Imperien und ihre Macht ablehne. Außerdem trägt Ronald McDonald die Farben von Schweden: gelbblau. Und es ist auch ein bisschen ein Kommentar zur aktuellen Politik in Schweden. STADTBLATT: Das musst Du erklären. Was ist denn in Schweden los? KALLE KARLSSON: Seit 2010 sitzen die Schwedendemokraten im Reichstag – eine Partei mit rechten Ideen und Themen. Das ist keine gute Entwicklung für unser Land. Im letzten Jahr wurde mir das alles zu viel, da habe ich gedacht: ‚Das sind schlechte Zeiten’. Daher auch der Albumtitel. STADTBLATT: Ihr covert auf dem neuen Album einen Song in deutscher Sprache: „Engel“ von Rammstein. Warum auf deutsch? KALLE KARLSSON: Das hat zwei Gründe. Zum einen sind Rammstein in Schweden eine große Band und ich mag ihre Musik. Zum anderen ist das eine Provokation für schwedische Hörer unserer Musik – denn die Schweden sind sehr stark auf die USA und England fixiert. Schwedische Bands, die dort erfolgreich sind, sind sehr populär bei uns. Und Bands, die zum Beispiel in Deutschland erfolgreich sind, wie etwas Friska Viljor, die werden kaum beachtet.

Hellsongs These Are Evil Times Die Erfinder des Lounge-Metal sind zurück – mit neuem Sound und einer neuen Sängerin: My Engström Renman. Eine alte Bekannte von Songwriter Kalle Karlsson, der My seit Kindheitstagen kennt. Im letzten Sommer dann die ersten Festival-Shows und das Publikum ist begeistert. Der neue Sound ist etwas voller, es gibt aber auch die schönen altbekannten ruhigen Momente („Equality“, „Cold“). Und natürlich Metal-Cover, u.a. „Iron Man“ (Black Sabbath) und „Stand Up And Shout“ (Dio). STADTBLATT: Apropos Rammstein, apropos Metal. Wie kam das eigentlich zustande, dass ihr Metal-Klassiker gecovert habt? KALLE KARLSSON: Als Jugendlicher habe ich nur Hard Rock und Metal gehört. Das ging los mit Guns N`Roses, Mötley Crüe, Skid Row ... Dann kamen Iron Maiden, Metallica, Anthrax ... Dann Sepultura, Testament, Obituary. Es wurde immer härter. Anfang 20 habe ich dann erkannt, dass auch James Brown cool ist, Jazz oder Popmusik. So hat sich mein Musikgeschmack immer weiter entwickelt. Unsere Songs bringen beide Elemente zusammen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 25.10., Kleine Freiheit

FOTO: IRIS EDINGER

My Engström Renman & Kalle Karlsson: Das Frontduo von Hellsongs

26 STADTBLATT 10.2013


Eljot Quent aus Hamburg: Zwei MCs und ein DJ

Freestyler Zum sechsten Mal lädt das Westwerk zur Rapküche ein. An zwei Tagen treten hier in den Herbstferien supergute HipHop-Acts auf.

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on’t call it a comeback – I’ve been here for years!, heißt es bei Nico Suave. Der Rapper aus dem Sauerland machte bereits 1998 mit seinem Part auf „Sternzeichen Krebs“ von Eins, Zwo auf sich amerksam. Bis 2007 veröffentlichte er vier Alben, doch die deutsche Szene entwickelte sich nicht gerade zu seinen Gunsten. So gab Suave Workshops im Auftrag des Goethe-Instituts für Schüler in Europa, Australien, Neuseeland und Afrika. Und machte mit seinem Kram immer weiter. Nun steht mit Kontrolliertes Kaos das neueste Projekt, das Suave zusammen mit Sleepwalker betreibt. Und die sind was für „alle, die sich aus den Kinderschuhen des deutschen Rap herausgewachsen fühlen.“ Auch bei JAW aus Köln lief nicht alles ohne Umwege. Der Rapper, dessen Vornamen Jonas Andre Willy abgekürzt den Künstlernamen bilden, kämpfte lange Zeit mit psychischen Problemen. Diese verarbeitete er auf seinem Debüt, „Schock fürs Leben“. Vor drei Jahren kam mit „Täter-OpferAusgleich“ das zweite Soloalbum. Ein drittes mit dem Arbeitstitel „Die unerträgliche Dreistigkeit des Seins“ ist in Arbeit.

Bei Len, Müwie und Fogel aka Eljot Quent greift die alte Beastie Boys-Formel „Two MCs And One DJ“. 90er-HipHop trifft Electro unter dem Motto: Immer nach vorne! 2012 erschien das erste Album der Hamburger, bei dem unter anderem Das Bo als Gast dabei ist. „Wer das große U nicht kennt/ Weiß nicht, dass bei seinen Gigs die ganze Bude brennt/So wird der Club gesprengt.“ So feiert Christoph „Umse“ Umbeck seine Livequalitäten. Im März erscheint das neue Album. Ebenfalls in diesem Jahr gab es Neues von Rec-Z aus Hannover. „Kolibri“ bietet laut Künstler „keinen Rap, wie er im Buche steht.“ Wenig gibt Das W aus Bayern über sich preis. „Wenn Du wissen willst, wer ich bin, musst Du einfach meine Musik hören!“ Auffällig beim W ist das rollende R, das schon Diskussionen auslöste, ob er nicht doch aus Osteuropa stammt. Mit Pimf ist ein noch sehr junger Rapper dabei. Jonas Kramski aus Kassel ist 20 und sieht sich selbst als Mischung aus „kleinem, frechen Styler und dreistem Rapper.“ MALTE SCHIPPER P 18.10., JZ Westwerk Aktuelles Line-Up und weitere Infos unter www.facebook.com/rapkuechenfestival.de STADTBLATT 10.2013 27


musik Zebrahead: Dieses Mal ohne Zebra

Spaß muss sein Konzerte von Zebrahead sind wie eine gute Party. Die kalifornischen FunPunks verbreiten gute Laune.

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n Orange County gedeiht viel Punkrock. Dort, im südlichen Kalifornien, haben u.a. Bad Religion, The Offspring und No Doubt ihre Heimat. Und Zebrahead. Eine interessante Band, deren Mitglieder (bzw. ihre Eltern) so unterschiedliche Wurzeln haben wie: Iran, Philippinen, Deutschland, Norwegen oder Portugal. Zebrahead sind eine Punkrockband aus den mittleren 90ern, als Punkrock, neben Crossover und NuMetal, eine

Indie-Pop für den Club Abby gehen gerade steil. Die vier Berliner schlagen eine Brücke zwischen Rock und elektronischer Tanzmusik. Ein Interview mit Gitarrist/Sänger Filou und Schlagzeuger Henne. STADTBLATT: Ihr habt in diesem Jahr auf dem berühmten US-Newcomer-Festival SXSW in Texas gespielt. Wie war’s? ABBY: Total krass! Der ganze Ort ist während des Festivals außer Rand und Band, gefühlt finden dort über 50.000 Konzerte statt. Wir hatten eine großartige Zeit und einen tollen Auftritt in einem Club. STADTBLATT: Als Berliner mögt ihr die Großstadt, oder? ABBY: Ja, definitiv. Wir sind schon echte Partygänger und große Berlin-Fans.

Wir sind aber auch mit ländlichen Menschen zusammen! STADTBLATT: Welche Locations sind in Berlin denn gerade angesagt? ABBY: Wir sind oft im Kater Holzig in Mitte, im Restaurant Sissy, nach wie vor im Berghain oder auf großen Raves in der Rummelsburger Bucht. STADTBLATT: Und wo wohnt ihr? ABBY: Wir wohnen alle Prenzlauer Berg, und haben dort auch unseren Proberaum. Ist schon toll. STADTBLATT: Jetzt kommt die Tour, was gibt’s sonst Neues? ABBY: Unsere dritte Single, „Monsters“. Dazu haben wir ein echt großartiges Video gedreht! Zusammen mit einem Pariser Visual Artist, der uns über Facebook angeschrieben hat, weil er unsere Musik cool findet. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

The High Kings: Haben prominente Fans

Was Größeres Seit Mumford & Sons am Start sind, ist Folk wieder cool. Das nächste große Ding in dieser Richtung sind The High Kings.

P 10.10., Kleine Freiheit

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Die Jungs vom Prenzlauer Berg: Abby 28 STADTBLATT 10.2013

heiße Sache war. Viele Bands sind aus diesen Tagen nicht geblieben, aber Zebrahead haben sich gut gehalten, Touren mit den Beastie Boys oder Green Day absolviert und vor Kurzem das neue, 13. Album veröffentlicht, „Call Your Friends“. Das darf man Mitte Oktober gerne wörtlich nehmen, wenn die Kalifornier nach Osnabrück kommen. Ruft eure Freunde an! Macht eure FacebookCommunity heiß! Denn wer Punkrock mit etwas Rap und Funk mag, der geht zu Zebrahead. Die zudem noch zwei aufstrebende deutsche Punkrocker ins Vorprogramm geholt haben: States And Empires (Wiesbaden) und Holly Would Surrender (Hamburg). MARS P 12.10., Rosenhof

m letzten Jahr waren The High Kings ins Weiße Haus eingeladen, anlässlich der traditionellen Feierlichkeiten des St Patrick’s Day – ein irischer Feiertag, der auch in den USA begangen wird. Natürlich war auch der Hausherr, Präsident Barack Obama, beim Konzert und bekannte bei dieser Gelegenheit gegenüber der Presse: „Ich habe zwei irische Lieblingsbands: U2 und The High Kings“. Das nur zum Stellenwert dieser irischen Band in den USA. Dort sind The High Kings, benannt nach früheren irischen Königen, eine große Nummer – in ihrer Heimat sowieso. Doch in Deutschland gilt es sie noch zu entdecken. Dabei ist das aktuelle Album

„Friends For Life“ bereits das vierte Werk der vier Sänger und Multiinstrumentalisten, die vor ihrer Bandgründung 2008 in diversen anderen irischen Formationen erfolgreich waren. The High Kings spielen irischen Folk. Aber sie reiten nicht auf Klischees herum oder erfüllen irgendwelche Mitsing-Erwartungen von nostalgischen Pogues-Fans. Die High Kings bedienen sich zarter Ironie und popmusikalischer Leichtigkeit, wenn sie Irlands Liedgut ins 21. Jahrhundert transferieren. Das macht sie so authentisch. Und sie gehen – einige sagen zum Glück – auch nicht so weit wie Mumford & Songs, die Folk mit Pop glattbügeln. Darren Holden, Finbarr Clancy, Martin Furey und Brian Dunphy sind vier echte Typen, starke Sänger und Freunde, die dem irischen Folk eine Perspektive aufzeigen, der international funktioniert. Barack Obama hat schon Recht. MARIO SCHWEGMANN P 21.10., Rosenhof


Ausgezeichnet mit dem German Blues Award: Jessy Martens

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6.11. Osnabrück OsnabrückHalle

HORST LICHTER

Energiebündel

JETZT KOCHT ER AUCH NOCH 21.11. Osnabrück OsnabrückHalle

Vier Spitzen-Acts kommen zum Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival. Auch Deutschlands Rock- & Blues-Lady No.1: Jessy Martens & Band.

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rst Ende 2010 formiert, haben sich Jessy Martens und ihre Band in nur zwei Jahren an die Spitze der Rock- und Bluesszene gespielt. Der Gewinn des „Deutschen Rockpreises“ 2012 als beste Rockband/beste Rocksängerin und der „German Blues Award“ im selben Jahr als beste Bluesband/beste Bluessängerin sowie die Auszeichnung für ihre Songwriter-Premiere „Brand New Ride“ als bestes Bluesalbum des Jahres zeugen von der einstimmigen Begeisterung bei Publikum und Presse.

WEIHNACHTSTOUR BEST OF

21.12. Osnabrück OsnabrückHalle

Klassiker von James Brown oder den Tempations. Sweet Soul Music Revue Jessy Martens’ Stimme ist einzigartig. Wenn man überhaupt Vergleiche heran ziehen will, dann erinnert sie in den knackigen Momenten an Tina Turner und bei den Balladen an Amy Winehouse. Auf der Bühne ist sie ein Energiebündel. Temperament pur. Mit nach Halle bringt sie das aktuelle „Brand New Ride“: Blues, Rock, Soul, lässige Grooves und coole Licks. Ne-

vorband des monats Max Schroeder & Das Love Support von Leslie Clio Der Hamburger ist Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist. Als „Der Hund Marie“ kennt man ihn schon länger, unter anderem durch Kooperationen mit Olli Schulz oder Tomte. Und mit Heike Makatsch hat der zweifache Vater ein Kinderlieder-Album eingespielt. Jetzt schaut er solo vorbei, als One-ManOSCH Band. Songwriter-Pop. Mit Gefühl und Herz. P 20.10., Bielefeld, Ringlokschuppen

ben eigenen Songs gibt’s auch mal eine Coverversion, etwa Ray Charles’ „I Don’t Need No Doctor“. Apropos Ray. Dessen Klassiker sind auch Teil der Sweet Soul Music Revue, ein weiteres Highlight des Festivals. Die Show verneigt sich vor den Giganten der US-Soulmusik der 60er und 70er. Die zehn Musiker spielen Songs von Otis Redding, James Brown, The Temptations, Wilson Pickett, Aretha Franklin ... Get Up And Dance! Für puren Blues sorgen die letzten beiden Acts des Festivals: Thorbjørn Risager sowie Rudy Rotta feat. Larry Carlton. Risager ist der Top-Bluesman aus Dänemark und sowohl als Sänger wie als Gitarrist ein Ass. Und Rudy Rotta ist Italiens-Blueslegende schlechthin, ein Sänger und Gitarrenhexer, dessen Stil an Jimi Hendrix erinnert. Begleitet wird er von Larry Carlton, dem großen Blues-Gitarristen der USA. MARIO SCHWEGMANN

P 26.10., Gerry Weber Event Center, Halle/Westfalen

2.1. Osnabrück OsnabrückHalle

24.1. Osnabrück OsnabrückHalle

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7.3. Osnabrück Osnabrückhalle

2.4. Osnabrück Osnabrückhalle

STADTBLATT 10.2013 29


musik

konzerttipps FOTO: KOEN HAUSER

Acrassicauda mit Drummer Marwan (Mitte): „Bagdad ist sehr gefährlich“

Caro Emerald

RETRO SOUNDS. Mit dem Song „Back It Up“ gelang der studierten Jazzsängerin Caro Emerald der Durchbruch. Die Niederländerin, die zuvor auf Hochzeiten sang, legte dann das Album „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor“ nach, das in ihrer Heimat verkaufsmäßig „Thriller“ von Michael Jackson überbot. Mit einer Mischung aus Ballroom Jazz, Tango, Swing und Pop beschwor sie zusammen mit ihrem Produzententeam die goldene Ära Hollywoods. Das nicht minder erfolgreiche Album „The Shocking Miss Emerald“ widmet sich den Metropolen der 20er bis 60er Jahre. Live wird Emerald, gewandet in Frack, Hut und Glitzerpumps, von ihrer Band unterstützt. Besonders auffällig ist dabei das Spiel des Gitarristen Wieger Hogendorp, der auf seiner Gretsch spielend zwischen Gypsy Swing, Rockabilly, Jazz und Funk wechselt. Mit „The Maestro“ gibt es eine Hommage an Karl Lagerfeld. Caro Emerald: „Es wäre hervorragend, wenn er den Song hört und ein Kleid für mich macht!“ P 15.10., Bielefeld, Stadthalle

Befreundet mit Metallica Ein Schwerpunkt beim diesjährigen Morgenland Festival sind Filme aus und über Bagdad. „Heavy Metal in Baghdad“ erzählt die Geschichte der ersten irakischen Heavy-Metal-Band, Acrassicauda. Schlagzeuger Marwan Jassam gibt uns eines der seltenen Interviews der Band.

STADTBLATT: Wie hat sich euer Leben verändert seit „Heavy Metal in Baghdad“? ACRASSICAUDA: Die größte Veränderung ist, dass wir jetzt mehr Musik spielen als jemals zuvor – wir haben Zugang zu unserem Proberaum rund um die Uhr. Und wir spielen mehr Konzerte und gehen überall in den USA auf Tournee. STADTBLATT: Lebt ihr nach wie vor in Bagdad? ACRASSICAUDA: Nein, wir wohnen jetzt in den USA. Die Situation in Bagdad ist immer noch sehr, sehr schlecht und instabil. STADTBLATT: James Hetfield, der Sänger von Metallica, hat gesagt, dass „Heavy Metal in Baghdad“ eine große Inspiration für ihn war. Ihr habt ihn getroffen, oder? ACRASSICAUDA: James Hetfield ist eine der größten Ikonen des Metal und es war uns eine Ehre, ihn und weitere Bandmitglieder von Metallica zu treffen. Sie waren sehr freundlich zu uns 30 STADTBLATT 10.2013

und wir hatten eine tolle Zeit mit ihnen, die wir nie vergessen werden. Dass der Frontman von Metallica dann auch noch sagt, dass wir ihn inspirieren – das war ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. STADTBLATT: Ihr spielt viele Konzerte in den USA. Wie reagieren die Zuschauer auf eine Band aus dem Irak, zum Beispiel in New York? ACRASSICAUDA: Die meisten Leute, die zu unseren Konzerten kommen, kennen unsere Geschichte und es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sie sich mit der Band beschäftigen. Wenn wir in einem Club spielen, mögen Sie uns und freuen sich, uns zu sehen. STADTBLATT: Seid ihr nach wie vor die einzige Metal-Band in Bagdad oder hat der Film weitere Bands inspiriert, Metal zu machen? ACRASSICAUDA: Ich denke, die Situation hat sich verändert und es gibt mehr Bands, die sich an die Öffentlichkeit wagen und jede Art von Musik spielen. Aber es ist nach wie vor unsicher für alle – durch den Bürgerkrieg, die Bomben und Scharfschützen überall. STADTBLATT: Was sind eure Pläne für die Zukunft? ACRASSICAUDA: Wir wollen endlich unsere erste Platte aufnehmen, das ist unser höchstes Ziel. Zwölf Songs und ein tolles Video! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P bis 6.10., Morgenland Festival P 1.10., Heavy Metal in Bagdad, Lagerhalle

Feine Sahne Fischfilet

Leslie Clio

Laing

Mélanie Pain

PUNKROCK. Die Mecklenburger sind nicht überall erwünscht. Erwähnung im Verfassungsschutzbericht, Ausladung bei Konzerten. FSF positionieren sich explizit gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und Staat. Und die Band selbst stellt klar: „Das, was wir machen, ist keine Kunst, nicht für die Glasvitrine.“ Vielmehr sehen sie ihre Konzerte als „Krafttankstelle für den weiteren Kampf für unsere Träume.“ P 5.10., Münster, Gleis 22

ELECTROPOP. Seit ihrem Trude Herr-Cover „Morgens immer müde“, mit dem sie beim Bundesvision Song Contest teilnahmen, ist das Berliner Quartett medial enorm präsent. Nun gibt es die zweite Runde ihrer „Paradies Naiv Tour“. Über den Titel sagt Sängerin, Songwriterin und Produzentin Nicola Rost: „Der Titel steht für einen Zustand von Naivität, aber nicht im Sinne von Blödheit, sondern eher als eine Art Unbefangenheit.“ P 19.10., Lingen, Alter Schlachthof P 25.10. Bielefeld, Ringlokschuppen

SOUL. Ihr „I Couldn’t Care Less“ war einer der Sommerhits dieses Jahres. Moderner Soul-Pop, tolle Stimme, Beats = Musik zum Tanzen und Träumen. Die Wahl-Berlinerin ist überhaupt eine der schönsten Newcomer des Jahres. Das liegt daran, dass hier Substanz am Werk ist. Hört man auch ihrem Debütalbum „Gladys“ an, das stilsicher von Tomte-Bassist Nikolai Potthoff produziert wurde. P 20.10., Bielefeld, Ringlokschuppen

NEW WAVE CHANSON. In der famosen „Pop am Sonntag“-Reihe tritt dieses Mal Mélanie Pain (Nouvelle Vague) auf. „Bye Bye Manchester“ ist ihr zweites Soloalbum. Komponiert wurde im englischen Norden unter Zuhilfenahme von Autoharp, Ukulele und Casio Keyboards. In Frankreich kamen unter Produzent Albin de La Simone (Vanessa Paradis, Keren Ann) dann Streicher und Orgeln dazu. P 20.10., Münster, Fachwerk Arnheim (veranstaltet vom Gleis 22)


T OCH 02.10. MITTW N + YASMINE TOURIS POHLMANTAG T + ROOSEVEL 05.10. SAMS

FAKKA KAKKMADERDA STAG 17.10. DONNAN + DADDY RINGS GENTLEM

05. OKTOBER

Station 17

EXPERIMENTAL ROCK. Seit der Gründung von Station 17 vor 25 Jahren ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit vom Gleis. Die Band, bestehend aus Musikern mit und ohne Behinderung, machte unter anderem durch Kollabos mit Fettes Brot, Ted Gaier und Guildo Horn auf sich aufmerksam. Für das aktuelle Album, „Fieber“, konstituierte sich Station 17 neu. Jetzt gibt es weitgehend instrumentellen, experimentellen Rock mit „Emotionen statt Botschaft“. P 2.10., Münster, Gleis 22

Eat The Gun

ROCK. Hendrik Wippermann (Gesang, Gitarre), Peter Bergmüller (Bass) und Gereon Homann (Schlagzeug) aus Münster machen seit 2002 „straight-in-your-face-rock“. Bereits das Album „Runner“ (2011) wurde weltweit veröffentlicht. Gleiches gilt für das im November erscheinende „Stripped To The Bone“. Im Sputnik gibt es die Live-Premiere. Eat The Gun spielten schon mit den Toten Hosen, Doro und Duff McKagan (Guns N’Roses). Special Guest: Gloomball. P 5.10., Münster, Sputnik

EVELT FAKKA + ROOS KAKKMADDA

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N VNV NATIO STAG 21.11. DONNERNES JUPITER JO G TA MS 23.11. SA ES OERDING & BAND JOHANN G 26.11. DIENSTA SILLY G ITA FRE . 29.11

27. OKTOBER N & BAND STEVEN WILSO

IDED]

+ A LIFE [DIV EISBRECHEGR MINA 06.12. FREITAC. + THE BEAUTY OF GE IN MONO G 15.12. SONNTA PATRICE G 20.12. FREITA

H BAND, ANN‘S EART

M S: MANFRED S HOLROYD, T FEAT. LEH ROCKLEGEND MES HARVES JA E AS BARCLAYTU ER‘S WISHBON MARTIN RN ERSTAG AY TO SALLY, 26.12. DONN NACHT MIT: SUBWOF THE LOST HEILIGE I, LORD

EIS I, LORD KORPIKLAGAN 10.01. FREITANOO AI QU IVY ERSTAG 06.03. DONN

5 444 SIDO 0 & 0521 - 55 R: 0521 - 66 10 TE UN TS KE TIC - 55 73 88 0 9 BIELEFELD | 0521 STRASSE 11 | 3360 ER EID RINGLOKSCHUPPEN STADTH M/ .CO OK BO ACE WWW.F

31. OKTOBER N & BAND THEES UHLMAN

Mega!Mega!

INDIEROCK. „Der Bandname ist reiner Größenwahn. Warum denn auch nicht?“, meint die mittlerweile in Berlin ansässige Band. Beim diesjährigen Stemwede Open Air waren sie einer der Abräumer. Den Sound ihres Debüts „Behalt die Nerven“ nennen Antonino Tumminelli (Gesang), Peter Weiler (Gitarre), Daniel Welsch (Bass) und Cornelius Lay (Schlagzeug) „Straßenhits für Straßenkids“. Dahinter verbirgt sich ein Genre-Bastard aus Marschschlagzeug, Stakkato-Bass, Eck-Gitarren, Gesang und Rap. Texteschreiben funktioniert bei Mega!Mega! wie folgt: eigene Geschichten vom Wochenende sezieren, Potenzial und Pointen entdecken. So gibt es dann zum Beispiel einen Song über die kostenlose zweite Person mit der Monatskarte der Berliner Verkehrsbetriebe. Überhaupt Berlin: „Das Album könnte als Soundtrack für das Ankommen in der Großstadt gesehen werden,“ sagt Antonino, der wie die anderen Mitglieder aus dem Saarland stammt. P 19.10., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

Einfach Vegan! In Extremo

MITTELALTERROCK. Die „modernen Spielleute“ machen sich in Lingen für ihre „Kunstraub“-Clubtour warm, anschließend gibt es eine Autogrammstunde mit der gesamten Band. Das neue Album „Kunstraub“ wurde von einem spektakulären Coup inspiriert, bei dem in Rotterdam Gemälde von Picasso, Monet und Matisse entwendet wurden. „Schlitzohren mit Geschmack“. Apropos Geschmack: Sind Hosenträger und Schiebermützen cool? P 21.10., Lingen, Alter Schlachthof

Steven Wilson And Band

ARTROCK. Nach einer fast komplett ausverkauften Tour im März kehrt Steven Wilson zurück. Das aktuelle Album, „The Raven That Refused To Sing (And Other Stories)“, produzierte der Engländer mit Musiklegende Alan Parsons. Der kreative Output von Wilson ist gigantisch. Mit Porcupine Tree spielt er Progrock, mit I.E.M. Krautrock, mit Bass Communion Drone Doom, mit Blackfield Pop und mit No-Man alles zusammen. Nebenher produziert er, unter anderem Marillion. P 27.10., Bielefeld, Ringlokschuppen

Alles, was Sie für Ihre Gesundheit, die Alles, was Sie fürTiere Ihre und die Erde die tunTiere können. Gesundheit, und Erde „Einfach tun können. Unseredie Broschüre Vegan!“ mit tollen Rezepten, vielenVegan!“ HinterUnsere Broschüre „Einfach grundinfos und nochvielen mehrHinterTipps mit tollen Rezepten, rund um gesunde Ernährung liegt grundinfos und noch mehr Tipps gratisum fürgesunde Sie bereit. Einfach liegt eine rund Ernährung E-Mailfür anSie vegan@peta.de gratis bereit. Einfach eine senden oder anrufen unter E-Mail an vegan@peta.de 07156 / oder 17828 0. unter senden anrufen 07156 / 17828 0. www.peta.de 07156 / 17828 0.

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nachtaktiv Abtanzen im Oktober

events DJ Ipek

Fat King Konrad rockt das Haus

Im Rhythmus des Orients Orientalische Songs mit einem Hauch Elektro: DJ Ipek verfügt über den entsprechenden Background und steigert unsere Bewegungslust. Ipek Ipekçiolu – das mag sich anfangs wie ein Zungenbrecher anhören, doch hinter diesem Namen steckt sehr viel: Herzblut und Talent zum Beispiel. DJane Ipek ist besonders bekannt für ihre vielfältigen Rhythmen mit türkischen, kurdischen und irakischen Klängen. „Ich suche Songs, die meinen Geschmack und meinen Körper ansprechen. Sie müssen Spaß machen“, so Ipek. Mit ihren Sounds führt sie den Zuhörer auf eine orientalische Reise – ob am DJ Pult selbst oder mit einer ihrer CDs wie „Beyond Istanbul“. Als türkischstämmige Lesbe, die politisch und sozial sehr engagiert ist, sucht sie Lieder nicht nur nach ihrem Sound aus, sondern auch ihr Inhalt muss aussagekräftig sein. „Viele der Texte handeln von Liebe, aber ich achte

auch auf politische Tracks, die zum Beispiel die kurdische Kultur widerspiegeln.“ Der Irak wird dieses Jahr zentraler Schwerpunkt des Morgenland Festivals sein – Ipek legt beim Festival-Gastspiel in Erbil im Irak auf und freut sich bereits: „Die Zusammenarbeit mit dem Morgenland Festival war bisher ein bereicherndes Erlebnis und ich bin gespannt, was für ein Publikum auf mich wartet.“ Orientalische Songs mit einem Hauch Elektro: Ipek weiß, wie sie das Publikum zum schweißtreibenden Tanzen bringt. Doch nicht jedes Lied muss mit Beats beladen sein: „Manchmal ist es einfach schön, ein Original zu spielen – so wie es ist“. CAROLIN RUPP

P 5.10., Lagerhalle

dj des monats

Hinter’m Pult: DJ G-Rebel

Stimmung!

Die „Komische Nacht“ macht wieder Stopp in Osnabrück. Sechs Comedians in sechs Locations – auch Fat King Konrad ist dabei.

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ie Idee ist klasse: Nicht die Besucher wandern von Lokal zu Lokal, sondern jeder Gast kauft sich eine Eintrittskarte für sein Lieblingslokal und da schauen dann Ingmar Stadelmann, Oliver Polak, Gymmick, Werner Momsen, Fat King Konrad und Thilo Seibel vorbei. Ein Querschnitt der aktuellen Comedy-Szene. Die Spielorte sind das Blue Note, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Grüner Jäger, Lagerhalle sowie das Lutherhaus. Jeder Comedian hat 25 Minuten. Das Ganze dann fünf Mal. Ein sportliches Programm.

Tagsüber: Gabriel Backhaus Wo spielst Du? In der Kleinen Freiheit. Was für Musik spielst Du? Hip Hop, Funk&Soul und Artverwandtes. Wie bist Du dazu gekommen? Ich habe in den 1990ern vielen Hip Hop DJs zugesehen. Das hat mich so stark begeistert, dass ich mir mit 18 selber Profi-Turntables zugelegt habe. Dann ging es erst Hobby-mäßig los, und später habe ich im Club selber Partys veranstaltet. Deine DJ-Philosophie: What is a DJ if he can’t scratch? Nothing! Darum liebe ich es aufzulegen: Die Leute durch die Musik steuern zu können und sie zum Ausrasten zu bringen. Das Lied kannst Du gar nicht mehr hören: Da gibt es keins! Jedes Lied hat zu einer bestimmten Uhrzeit seinen Platz.

TOP 5 House of Pain - Jump Around Jay Z - N***as in Paris Macklemore - Thriftshop Mark Ronson - Ooh Wee Tyga - Switch Lanes ALLTIME FAVORITES Nine - Make or Take Mad Skillz - The Nod Factor Das Efx - Real Hip Hop Slum Village - Fall in Love Artifacts - Wrong Side of the Tracks

TERMINE P 1. Freitag im Monat, Kleine Freiheit, Beatstreet INTERVIEW: CAROLIN RUPP

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Hamburgs Perle Werner Momsen

Für Fat King Konrad dürfte das kein Problem sein, hat er doch diesen Sommer bereits zum dritten Mal – als Comedian! – die Headbanger beim Wacken Open Air entertaint. Aus gutem Grund: Sein Programm, so FKK, sei die „härteste Comedy-Show der Welt“. Markenzeichen seiner weltweit einzigartigen und gerne die Gemüter erregenden Entertainment-Künste sind, neben den Zu-Berge-Stehenden-Haaren, u.a. seine gefürchtete Kopf-Guillotine nebst brandheißem Bühnen-Krematorium oder das Zünden handelsüblicher Böller. Fat King Konrad spielt mit der Ambivalenz – er begeistert und erschreckt sein Publikum gleichermaßen. Eine weitere Ausnahmeerscheinung unter den fünf Comedians ist Werner Momsen. Seines Zeichens Klappmaul-Komiker. Der gute Mann schlüpft in die Polypropylen-Haut seines Alter Ego: Klappmaul-Puppe Werner Momsen. Ein Mensch mit einem imposanten Halbwissen. Wer jetzt an die „Muppet Show“ denkt, liegt gar nicht so falsch. Nur steht hier nicht der hyperaktive Kermit auf der Bühne, sondern eine Kreuzung aus dem Besserwisser Statler und dem naiven Beaker. MARS P 15.10., Lagerhalle, Grüner Jäger, Café Extrablatt, Blue Note, Café & Bar Celona, Lutherhaus


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FOTO TIM OHNSORGE

Exakt um 1:37:42 Uhr am frühen Samstag ist offiziell Vollmond. Dann stehen Sonne und Mond in Opposition zueinander, wie die Astronomen sagen, befinden sich also für uns Erdenbewohner in entgegengesetzter Richtung. Und wir sehen am Himmel die schönste Laterne des Universums. Vollmond ist ein besonderer Tag – in Kroatien stellt man zum Beispiel ein Glas Wasser nach draußen in die Vollmondnacht. Wer daraus am nächsten Morgen trinkt, bleibt schön und gesund. In Osnabrück geht man einkaufen. Beim Moonlightshopping! Dann öffnet der Einzelhandel bis 22 Uhr seine Türen, um den Kunden am langen Shopping-Samstag ein nicht alltägliches Einkaufserlebnis im Mondschein zu bieten. Die City ist geschmückt, die Geschäfte locken mit zahlreichen Aktionen und zum Abschluss erwartet die Besucher ab 22 Uhr auf dem Marktplatz eine LichtKlang-Projektion mit Pyroeffekten. P 19.10., Innenstadt

Elf auf einen Schlag

FOTO: OMT

Im rechten Licht

Reizvolle Unikate

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Über 150 Aussteller präsentieren sich auf dem großen Kunsthandwerkermarkt. Viele Künstlerinnen und Künstler zeigen ihr Können direkt am Stand. Schmuck, Keramik, Malerei, Bekleidung, saisonale Dekoration ... Einfach mal rüber schlendern, über den größten Markt dieser Art in der Region und die handgefertigten Unikate bewundern. Wer mit dem Auto kommt, kann kostenfrei an der Halle Gartlage parken. Und die Kids können an einem Malwettbewerb teilnehmen – zu gewinnen gibt es Gutscheine für Spielwarengeschäfte. Für das leibliche MARS Wohl ist natürlich auch gesorgt. P 13.10., Halle Gartlage

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Am dritten Oktober-Samstag startet die „Kneipentour Georgsmarienhütte“. Elf Bands in elf Locations, ein echter Musik-Marathon. Mit kostenlosem Bustransfer (vier Busse!) zwischen den Lokalen. Bei Uthmann spielen zum Beispiel Nervling (Foto). Das Duo aus Hamburg macht akustischen Soul und war 2012 im Finale des renommierten John-Lennon-Talent-Award. Im Tor 3 gibt’s Hardrock von Xaja, in der Cafe & Bar am Kasinopark Soul von Bonedry, im Twister Rock’n’Roll von Teddy Conetti und so weiter. Pop, Rock, Blues, Oldies, Charts – für jeden was dabei. Und der Eintritt ist frei. P 19.10., Georgsmarienhütte

Mamma mia

FOTO IFM

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Die StudyUp Awards der Hochschule Osnabrück sind Auszeichnungen für herausragende Leistungen von Studierenden in ihrem jeweiligen Fach. Auch im Studienprofil Musical am Institut für Musik der Hochschule (IfM) findet dieser Wettbewerb statt. Ende Oktober kann man die größten Talente dieses gefragten Hochschulfachs erleben. In einer Performance von jeweils bis zu zwölf Minuten Länge stellen sich Musical-Ensembles der Bewertung einer hochkarätigen Jury. Die Möglichkeit, neue Sternchen am Musicalhimmel in einer Musical-Gala vom Feinsten zu sehen und hören, dürfte nicht nur Musicalfans begeistern. P 22.10., Veranstaltungszentrum des IfM (ehemalige Kaserne Am Limberg 1, Gebäude 176)

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bühne

Hausbesetzer, vereinigt euch!

Light my candle Zerbrechende Diskokugel: Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück bereitet das Musical „Rent“ vor. Ein Probenbesuch am Limberg.

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ive in peace! So schreit es von der Bretterwand herab. Bottom up – top down! Die Graffitis zeigen: Wir sind in der Großstadt. Vorn rechts steht ein Ölfass, fürs Feuer, zum Wärmen – Rollen drunter wie bei der Straßenlaterne neben dem Münztelefon, denn die Szenen sind manchmal nur Sekunden kurz, da müssen die Umbauten schnellgehen. Sonst ist die Bühne leer. Ein paar Tische, Stühle, fertig. Heiligabend. Mark filmt seinen Freund Roger, Ex-Junkie und Rockgitarrist. Tom windet sich am Boden, zusammengetreten und ausgeraubt. Benny will seine Miete und erlebt eine Revolte. Mimi verführt Roger. Maureen plant eine Protest-Performance. Joannes Eltern rufen an. Transvestit Angel verliebt sich in Tom, beide haben AIDS... Wir sind im 1. Akt, und es sind noch vier Wochen bis zur Premiere. „Okay!“, ruft Sascha Wienhausen, der Regis-

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seur, „Alles auf Position!“ Klingt fast ein bisschen militärisch. Zufall? Immerhin sind wir auf einem Kasernengelände. In einer umgebauten Kantine der Britischen Armee am Limberg. Da ist jetzt das Institut für Musik (IfM) der Hochschule Osnabrück drin. Und beim IfM ist Wienhausen, zugleich Kopf der German Musical Academy (GMA), Dozent. „Und: Licht!“, ruft Wienhausen. Seine neueste Produktion: Jonathan Larsons stark autobiografisches Musical „Rent“. Wie immer nichts für den Massengeschmack. Und wie immer ein Stück mit vielen starken, „sehr dankbaren“, höchst unterschiedlichen Rollen. Das ist wichtig, denn „Rent“ ist eine Studien-Abschlussproduktion: „So kann sich jeder optimal profilieren.“ Wir sind in New York, in den 80ern, East Village. Ein paar Künstlertypen, Hausbesetzer. Ihre Sehnsucht: Selbstbestimmung. Wenig Geld, viel Freiheitshunger. Ein Akt des Aufbegeh-

rens, sexuell, politisch. Ein Tanz auf dem Vulkan. Es geht um eine Zeltstadt, Drogen, illegal abgezapften Strom. Es geht um Krankheit, Verzweiflung, Tod. Es geht um Gesellschaftskritik, Beziehungen, Tabus. Wer sich an La Bohème von Giacomo Puccini erinnert fühlt, liegt nicht falsch. Ein Durchlauf. Szene auf Szene, schnelle Schnitte. Wienhausen sitzt unbeweglich. Gerader Rücken, Füße nebeneinander, Hände zwischen den Knien. Seine Miene verrät nichts. Aber seine Augen sind überall. Ob er auch den kleinen Pappkarton hinter dem Raumteiler bemerkt, scharf rechts, Latex-Handschuhe, 100 Stück, small, Artikelnummer 500162? Sieht nicht nach Requisite aus… Wer gerade nicht dran ist, schaut zu. Wer gerade nicht zuschaut, testet Posen, macht Dehnübungen, kämmt sich, zieht sich um, schaut im Textbuch nach, schraubt schnell eine Trinkflasche auf. Dann ist es soweit. Der Flügel, der heute die Band simuliert, schweigt. Wienhausen ruft alle zusammen. Erklärt die Handlungslogik, die Motivation, Gedanken und Gefühle der Figuren. Sagt Sachen wie: „Da war viel Energie. Gut so. Aber achtet auf eure Artikulation! Seid akkurat!“ Sagt Sachen wie: „Vom Ablauf her

schon sehr routiniert. Aber passt auf, dass ihr nicht ZU routiniert werdet! Hört einander stärker zu! Die Interaktion muss präzise sein, klar gesetzt.“ Wienhausen sucht nicht. Probiert nicht lange herum. Er weiß, was er sehen will. Und er bekommt es auch. Ein Pragmatiker. Klare Strategie, knappe Gesten. Nicht unentspannt, aber schon ein bisschen wie die Offiziere, die einst dort draußen gingen, Stöckchen unter der Achsel. Seine Darsteller, im Halbkreis, hören zu. Nur ein einziges Mal steht Wienhausen auf, kurz, und zeigt, was er meint. Dann setzt er sich wieder. Der, das, da. So, anders, besser. „Das muss knackiger kommen! Macht keine großen Arien draus...“ Erst vor gut einer Woche war Probenstart. Und doch sieht alles schon ziemlich fertig aus. Bis auf die Kostüme. Und manches Requisit. Und die Tabledance-Stangen… Was der Zuschauer mitbringen muss? Abstraktionsvermögen, denn das Drinnen ist hier (fast) identisch mit dem Draußen. Und Wachheit, denn das Geschehen ist kompliziert. Ach ja, La Boheme. Wer vergleichen will: Puccinis Oper läuft parallel, am Theater Osnabrück. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 10., 19.10., Theater am Domhof (Gastspiel)


FOTO: UWE LEWANDOWSKI

Für alle, die ihr Auto lieben. Und für alle anderen. Die VGH Autoversicherung.

Die Kunden werden unruhig

Die Kunden werden unruhig

SCHAUSPIEL Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Dieser legendäre Satz steht in? Na? Klar: Brechts Dreigroschenoper. Und um eine Bank geht es auch hier. In der alles zu sein scheint wie immer. Bis auf dieses Personalberatungs-Coaching. Angeblich geht es dabei um Mitarbeitermotivation und Kundenbindung. Aber es kommt anders. Druck wird aufgebaut. Massiver Druck. Und am Ende steht nackte Gewalt. Johannes Schrettles Stück zeigt, was passiert, wenn der Kapitalismus keine Grenzen mehr kennt – wenn nur noch Materialismus zählt, Normierung, Automatisierung, Kontrolle. Was aber wirklich unruhig macht, ist die Frage, wer alldas erzählt – und warum. Treten die Darsteller wirklich aus ihren Rollen? Kritisieren sie ein autoritäres System oder geben sie es nur vor, um es in Wirklichkeit HPS zu stützen? Ein Verwirrspiel. P 1., 8., 30.10., emma-theater

Das Leben der Insekten

FOTO: MAREK KRUSZEWSKI

SCHAUSPIEL Wer Ameisen mag, Mücken, Glühwürmchen, Motten und Küchenschaben, ist hier richtig. Doch halt: alldas ist natürlich eine Satire. Denn die Insektoidgeschöpfe haben menschliche Namen und diskutieren ziemlich abgedreht über post-

Sven Ratzke ästhetische Kunsttheorie, Machtmissbrauch, Glück... Wir blicken hinein in den russischen Kapitalismus der 90er – hier zählt nur die Gier nach Geld. Das Tier als Spiegel des Menschen. Beispiel? Der USGeschäftsmann Sam, auf der Suche nach Profit, trifft auf Natascha, die auf der Suche ist nach einem guten Leben. Was ein gutes Leben für sie ist? Möglichst viel Scheiße. Denn sie ist eine Fliege, und ihre Hauspantoffeln sind eigentlich Saugnäpfe... Dahinter steckt natürlich Surrealist Victor Pelevin, der Menschenscheue mit der Sonnenbrille. HPS P 9., 20., 22. 10., Theater am Domhof

Sven Ratzke

KABARETT Was dieser Mann nicht alles ist! Er ist Gossenprinz, hat mal jemand gesagt, Magier der Showbühne, Homme Fatal, Drama-Queen, Schlossratte und Diva mit dem Herzen eines Punk. Aha. Hier kommt er mit „NachtSpiele“. Nacht? Spiele? Das kann man natürlich deuten wie man will. Auf jeden Fall geht es um die Großstadt. Und um das Leben nach Einbruch der Dunkelheit. Und um Weltbürgertum. Und um Leidenschaften. Und um Sehnsucht. Und um Politik. Und um... Glamouröse Sache. Und nie weiß man, was Ratzke im nächsten Augenblick ist – Frau oder Mann oder beides. KaHPS barett? Plus Songs! P 16.10., Lagerhalle

VERSICHERUNGSBÜRO

WELLMANN e.K. Lieneschweg 83 49076 Osnabrück Tel. 0541 46366 Fax 0541 434333 wellmann@vgh.de www.vgh.de/lothar.wellmann

Nur die Zukunft ist gewiss!

Das Leben der Insekten

KABARETT Ganzheitlich geht es zu, wenn Kalla Wefel sein neues Programm vorstellt. Was das bedeutet? Es geht um alles: Um Arschtanga-Yoga und Wefels Erfahrungen als OB-Kandidat, um die Wiedergeburt und unseriöse Berufe wie Politiker, Investmentbanker, Betriebswirt oder Unternehmensberater. Es geht darum, ob sich Kinderarbeit überhaupt noch lohnt und die wahrlich elementare Frage, warum Gott Wefel geliked hat, obwohl dieser ihn blockiert? Ach ja: im Eintrittspreis enthalten ist eine auf Wunsch beurkundete telepathische Ausbildung zum Feng-Shui-, Chop-Suey- oder irgendeinem ähnlich seltsamen Berater... Wer hierher gehört? Alle, sagt Wefel, die Mario Barth für ein nationales Unglück halten. Und das sind wohl viele. HPS P 3. (Premiere), 4.10., Lagerhalle

Zumba klass. Ballett Lindy Hop NIA

Neue Kurse

Flamenco Jazz Dance Stepp HipHop

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www.tanzforum-os.de STADTBLATT 10.2013 35


kunst FOTO:CHRISTIAN WERNER

sehenswert

Irak: Der Krieg ist zuende, das Leiden nicht

Staatspreis für Architektur

Wie die „aktuelle Architekturlandschaft Niedersachsens“ aussieht? Hier ist’s zu sehen, von den Nominierten bis zu den Preisträgern. Inklusive des Osnabrücker Projekts Kolumbariumskirche Heilige Familie. Fotos, Texte, Modelle. P 19.9. bis 11.11., Martini / 50

Leni Winkelmann

Abstrakte Farbfeldmalerei. Daher kommt Leni Winkelmann. Aber dann kam sie „in der Landschaft“ an. Und so heißt ihre Schau denn auch. Warum sie Landschaft malt? Weil sie gern „koloristische Eigenschaften und kompositionelle Möglichkeiten erprobt und hinterfragt.“ P 5.10. bis 3.11., Galerie Letsah

„... wenn so etwas möglich ist“

Im Irak gehen täglich Bomben hoch, Ägypten und Syrien versinken in Gewalt, in der Türkei geht nicht alles sehr demokratisch zu, BND und NSA sägen an den Säulen des Grundgesetzes. Zehn BBK-Künstler stellen ihre Reaktionen auf all dies vor. P 25.10. bis zum 23.11., BBK-Kunstquartier HPS

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Köpfe geraucht 5 aus 1300: Der Felix Schoeller Photo Award steht an. Bisher sind die Sieger noch geheim.

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erschossene Panzer, krebskranke Kinder. Christian Werners fotojournalistische Serie „Depleted Uranium – The silent Genocide?“ verstört zutiefst. Irakkrieg, 2003. Angriffe auf Städte wie Basra und Falludscha, mit Uranmunition. Strahlung, überall. Werner klagt an: „Neugeborene mit zwei Köpfen, einem Auge, einem offenen Bauch, einer offenen Wirbelsäule, fehlenden Gliedmaßen, Fischhaut, Gaumenspalten oder Tumorblasen sind keine Seltenheit.“ Auch Marlene Sattler verstört. Unter dem Titel „In der Zwischenzeit“ zeigt sie Fotos aus der Rechtsmedizin. Blutige Laken, ein herausoperiertes Herz. Ganz anders Nick Frank. Schaustellerbuden sind bei ihm zu sehen, wie Raumschiffe gelandet in einer leeren Welt. Drei von über 1300. So viele Einreicher hat der Felix Schoeller Photo Award 2013 angezogen, aus 26 Ländern. Der Düsseldorfer Fotograf Michael Dannenmann, Kopf der Jury: „Wir waren sehr überrascht. Mit 300, vielleicht 400 hatten wir gerechnet.“ Und nicht nur die Masse war eindrucksvoll: „Die Qualität war durchgängig hoch. Teils sind es grandiose Arbeiten, sehr

frei, von hohem künstlerischem Ausdruck.“ Jurymitglied Werner Lippert, Ausstellungsmacher und Museumsdirektor: „Die enorme Teilnahme zeigt den Stellenwert eines solchen Awards unter den professionellen Fotografen.“ Der Preis, mit 25.000 Euro Gesamtsumme vergleichsweise hoch dotiert, ist neu, dies ist seine erste Vergabe. Seine Kategorien: Porträt, Landschaft/ Natur, Architektur/Industrie, FotoJournalismus/Editorial, Freie/Konzeptionelle Fotografie. Düsseldorf, 16. September. Der Tag der Entscheidung. Erst für 25 Nominierte, je fünf pro Kategorie, plus weitere fünf für den Nachwuchsförderpreis. Danach für die Sieger. Danach für den Sieger der Sieger. In einer Halle Tische mit Fotos. Dannenmann: „Unsere Köpfe haben ganz schön geraucht.“ Zwei Wochen vorher waren die 1300 in einem Onlineverfahren auf 130 reduziert worden. Jurorin Ellen Dietrich, Ressortleiterin Foto der ZEIT: „Jeder urteilte aus unterschiedlich strengem Blickwinkel, und doch einigten wir uns schnell bei unseren Urteilen. Das war eine schöne Erfahrung!“ Mit 367 Einreichern belegt die Freie/Konzeptionelle Fotografie Be-

liebtheitsplatz 1, einzig das Porträt (329) konnte konkurrieren. Auch nahe beieinander: Landschaft/Natur (202), Fotojournalismus/Editorial (191) und Architektur (171). Für den Nachwuchsförderpreis gab es 74 Bewerber. Schoeller zu ihnen allen: „Unser Erfolg ist Ihr Erfolg“. Man hätte es auch andersherum sagen können. Apropos: Erfolg kann Schoeller gut gebrauchen. Denn in den letzten Jahren lief nicht alles glatt. Millionenschwere Geldbuße des Bundeskartellamtes, Verlust von langjährigen Großkunden, Stellenabbau... Da ist eine Imageverbesserung nötig. Ein Mittel: der Award. Lag natürlich auch nahe: Schoeller stellt Spezialpapiere für die Fotoreproduktion her. Um den Effekt zu optimieren, macht man es spannend: Bis zur Preisverleihung am 13. Oktober bleiben die Sieger geheim. Nur die Nominierten, wie Werner, Sattler und Frank, werden verraten (Liste von allen: felix-schoeller-photoaward. com). Spannend auch, wie es mit dem Award weitergeht. Alle zwei Jahre soll er vergeben werden. Dannenmann: „Viele Einreicher warten ja erst ab, wie sich ein Preis macht, wie vertrauenswürdig er ist. Aber nach einem solch guten Start wird die Resonanz beim nächsten Mal sicher ebenso eindrucksvoll.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR P 13.10., Kulturgeschichtliches Museum (Preisverleihung) P bis 10.11., Kulturgeschichtliches Museum, Felix-Nussbaum-Haus


kunst und ausstellungen

Sturmböen, Straßenbahnen... Pissarro tut, was Impressionisten idealerweise tun: Er geht raus aus dem Atelier, nimmt sich den Alltag zum Thema, verweigert sich dem Naturalismus. 100 Grafiken sind hier zu sehen. Pissarro bei Picasso? Da kann man schon mal durcheinanderkommen... Camille Pissarro –Mit den Augen eines Impressionisten, Konkrete Poesie trifft Konkrete Kunst. Wie Konkrete Poesie ausstellungsreif wird? Indem Worte, Texte, Zahlen als „visuelles Material be- und verarbeiKunstmuseum Picasso, Münster tet“ werden. Texte zum Sehen also. Und Bilder zum Lesen. Aha. Konkrete Poesie trifft konkrete Kunst, Stadtbibliothek

OSNABRÜCK

Ameos Klinikum. „woher wir kommen – wovon wir leben – hinter allem“ Dozentinnen und Dozenten der Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück stellen aus, bis 21.10.; Kunstworkshopteilnehmer stellen aus, bis 5.1.2014 Buchhandlung zu Heide. „Die schönsten Bücher 2013“, bis 5.10. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Frühjahr 2014; Franz Hecker „Natur und Traum“, 27.10. bis 26.1.2014; „Goodbye Paradise – Landschaftsbilder gestern und heute“, 27.10. bis 26.1. 2014 Diözesanmuseum. „Kicker, Kult und Co. Als der Fußball noch vielfältig war: 50 Jahre Bundesliga – doch was war davor?“, bis 3.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Wunden der Welt – Magnum-Fotografien vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling“, bis 28.10. Forum am Dom. „Gesichter des Christentums“, bis 17.10. Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Antonia Hoffmann, bis auf weiteres Galerie Letsah. Leni Winkelmann „In der Landschaft“, 5.10 bis 3.11. Kath. FABI-Galerie. Michael Gaide, bis 29.11. Klinikum Osnabrück. Norbert Quint: „Lichtblicke“, bis 30.10. Kulturgeschichtliches Museum. „Wunden der Welt – Magnum-Fotografien vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling“, bis 28.10. Kunsthalle Osnabrück. „Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst“, bis 13.10.; Franz Hecker „Natur und Traum“, 27.10. bis 26.1.2014; „Goodbye Paradise – Landschaftsbilder gestern und heute“, 27.10. bis 30.3.2014 KunstGenuss. „Mensch.Mensch.Mensch“, bis 13.10. Kunst-Quartier. „the sleep of reason – Der Schlaf der Vernunft „, bis 19.10.; „... wenn so etwas möglich ist“, 25.10. bis 23.11. Lagerhalle. „Erinnerung und Verantwortung“, Zeitdokumente aus dem Zweiten Weltkrieg, 9. bis 27.10.

Marienkirche. Walter Green, bis 11.10. Martini / 50. Niedersächsischer Staatspreis für Architektur, bis 11.10. Martinihöfe. Offenes Atelier, 19.10. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Osnabrücker Bergland“, bis 5.1.2014 Museum Industriekultur. „The Beat Goes On“, bis 6.10. Niels Stensen Klinik. Gruppe Werkstattkunst, ab 20.10. Sparkasse. 240 Jahre Landkreis Osnabrück“, 9.10. bis 22.11. Stadtbibliothek. „Switch“, EMAF ArtBox, ab 23.9.; „Konkrete Poesie trifft Konkrete Kunst“, bis 19.10. Stadtgalerie. Inge Römer: „Seestücke, Landschaften und Stilleben“, bis 27.10. Ursulaschule. „Früchte, Skizzen und Studien“, bis auf weiteres Villa Schlikker. „25 Jahre – 25 Bilder: Kunst aus Greifswald“ aus Anlass der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Greifswald und Osnabrück, bis 10.11. Weinstube Joducus. Henning Heigl – „Mit Sack und Pack“, bis 1.4.2014

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Mein Traum“, Malerei von Ahmed Al-kenani, bis 13.10.; Robert Meyer, Malerei ab 18.10. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig gegenwärtig“, bis Sommer 2014 BELM Rathausgalerie. Theresia-Marie und Torsten Müller, bis auf weiteres BAD ROTHENFELDE Haus des Gastes. „Blinde Menschen im Spiegel der Kunst“, bis 20.10. Kurpark. „Lichtsicht 4“, bis 5.1.2014 BIELEFELD Kunsthalle. „Auf Zeit. Wandbilder – Bildwände“ bis 20.10. Kunstverein. „Museum Off Museums“, bis 26.1.2014 BISSENDORF Galerie Hamm. „Skulpturenrundgang“, bis auf weiteres Solarlux. Adventsausstellung, 26. /27.10.

BRAMSCHE Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese. „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“, bis 13.10. BREMEN Gerhard Marcks Haus. George Minne. „Ein Anfang der Moderne“, 13.10. bis 26.1.2014 Weserburg. „Kaboom! Comic in der Kunst“, bis 6.10. DELMENHORST Städtische Galerie. Ina Weber: „Hier“, bis 10.11. DISSEN Kunst- und Kulturhaus. „Künstlergrüße auf Holzkarten“, 2.10. bis 3.11. EMDEN Kunsthalle. „Neuland! Macke, Gauguin und andere Entdecker“, bis 19.1.2014; „Franz Marc, Henri Nannen und die Blauen Fohlen“, 3.10. bis 19.1.2014 GREVEN FMO. Sonja Tammen: „Besondere Blickwinkel“, bis Ende Oktober HERFORD MARTa Herford. „Ruhe-Störung. Streifzüge durch die Welten der Collage“, bis 26.1.2014 LINGEN Kunsthalle. Judith Hopf: „A Line May Lie“, bis 20.10.; Yorgos Sapountzis: „Schinken und Käse“, bis 20.10.

V-G 2013

Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Höhepunkt ist eine V-G-Retrospektive von Juni bis Oktober in Osnabrück. www.vordemberge-gildewart.de OSNABRÜCK Akzisehaus. „Wer ist Vordemberge-Gildewart?“, bis 31.10.

Christian „Cpt. Cracker“ Roth und Dave The Chimp? Skateboarder, Künstler. Erst sind sie zu einem Kids-Workshop hier, dann sind dessen Ergebnisse zu sehen – plus ihre eigenen Fotos und Zeichnungen. Roth: „Ein Skateboarder sieht die Stadt völlig losgelöst von ihrem eigentlichen Nutzen und misst der Architektur eine neue Bedeutung zu.“ make mistakes / fehler machen, Ruller Haus, Rulle

METTINGEN Draiflessen. „Macht Heimat!“, 26.10. bis 31.3.2014 MÜNSTER Kunstmuseum Picasso. „Camille Pissarro – Mit den Augen eines Impressionisten“, bis 17.11. NORDHORN Kunstverein. Bernhard Kucken: „Abgefärbt“, bis 22.11. Städtische Galerie. „Die Kunst ist uns Geheimnis“, bis 10.11. OLDENBURG Horst-Janssen-Museum. „Marc Chagall. Fantastische Nacht“, bis 12.1.2014 QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Bitte recht freundlich – Aus Urgroßmutters Fotoalbum“ und „Familienbilder“ von Detlev Bülow, bis Frühjahr 2014 RULLE Ruller Haus. „make mistakes / fehler machen“, Fotografien und Zeichnungen von Christian Roth (Gießen) & Dave the Chimp (Berlin), ab 26.10. WALLENHORST Heimathaus Hollager Hof. „40 Jahre lebendige Gemeinde Wallenhorst“, 10. bis 20.10. Rathaus. Brigitte Riedel: „Im Licht der Farbe“, bis 25.10.

Felix-Nussbaum-Haus/ Kulturgeschichtliches Museum. „nichts ... und alles“. Retrospektive zum Werk Friedrich Vordemberge-Gildewarts“, bis 6.10. Kreishaus. „Spielerisch Konstruktiv“, 28.10 bis 6.12. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig“. Die Künstlergruppe Systhema, bis Sommer 2014 BRAMSCHE Tuchmachermuseum. „Zwei im Quadrat“ – Christine und Dieter Wiese, bis 27.10.

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kino

Glitzernde Strahlkraft Der Pianist Wladziu Valentino Liberace behauptet von sich selbst, dass er der erste Entertainer war, der bei seinen Auftritten direkt in die Kamera sah. Schauspieler Michael Douglas wandelt in „Liberace“ auf den Spuren dieses Paradiesvogels.

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er Saal ist dunkel, vereinzelt lässt sich unterdrücktes Räuspern vernehmen. Und dann erscheint ein weißer Lichtkegel und die Spannung entlädt sich in tosendem Applaus. Es ist ein einziges Strahlen auf der Bühne. Ein übergroßer weißer Pelzmantel mit langer Schleppe, darunter ein ebenso strahlend weißer paillettenbesetzter Anzug, der im Licht funkelt, an den Fingern mehrere dicke, goldene Ringe, selbst die Lippen

Zuviel des Guten ist wundervoll: Michael Douglas als glamouröser Entertainer Liberace und Matt Damon als sein Lover

formen das strahlendste Lächeln ... Nein, es ist nicht Elvis. Es ist Liberace, an dem sich der King in späteren Jahren – sowie auch zahlreiche andere Stars – ein Beispiel nahmen. Liberace liebte Glanz und Glamour. Und das Publikum liebte ihn dafür. Er war der erste Pianist, der klassische Musik showtauglich machte. In Las Vegas füllte er riesige Hallen und begeisterte die Massen auf seinen Tourneen. Doch er musste sich auch massive Kritik gefallen lassen. Es gab Stimmen, die es als Affront auffassten, dass er beispielsweise einen Kerzen-

ständer auf das Klavier stellte oder mit einer Rolls-Royce-Limousine auf die Bühne fuhr und die Musik scheinbar nicht ernst nahm. Sein Charme und sein Talent allerdings waren so überragend, dass das seinem Erfolg keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, mit seiner eigenen Art schaffte er es „The Liberace Show“, die ab 1952 in den USA im Fernsehen lief, so populär werden zu lassen, dass sie in 20 weiteren Ländern ausgestrahlt wurde. Der Entertainer ging so in der Welt auf, die er auf der Bühne geschaffen hatte, dass selbst sein Zuhause aussah

wie eins seiner glitzernden Bühnenbilder. Im Film ist das eindrücklich zu sehen, denn nach Fotos wurde sein ursprüngliches Penthouse komplett rekonstruiert. Es ist prunkvoll überladen, spiegelt und funkelt in Gold und Marmor. Er sagte einmal „Too much of a good thing is wonderful!“, was sich durchaus als Lebensmotto verstehen lässt. Denn er gab nicht nur für sich selbst viel Geld aus, sondern versorgte seine Freunde ebenfalls mit dem Prunk, der ihn selbst umgab. So unter anderem auch Scott Thorson, den er nach einem Auftritt kennenlernte. Die damals erst 16-jährige Waise war fasziniert von Liberace, von seiner Großzügigkeit, von dem Paradiesvogelhaften. Er begann für Liberace zu arbeiten und zog bei ihm ein. Der Film beginnt an diesem Zeitpunkt zu erzählen, denn der eigentliche Protagonist ist Scott Thorson (Matt Damon). Durch ihn lernt man Liberace (Michael Douglas) in unterschiedlichen Facetten kennen. Die Bewunderung, die anfängliche Unsicherheit und das wachsende Ego, das der junge Mann im Laufe der Jahre entwickelt, sind ein Spiegel des Umgangs mit dem exzentrischen Entertainer. Und der Film erzählt die Geschichte der Liebe dieser beiden Männer zueinander, die zwar vermutet, damals jedoch nie öffentlich bestätigt wurde. Denn bereits in den 1950ern hatte sich Liberace vehement gegen den Vorwurf, homosexuell zu sein, gewehrt und gegen den Londoner „Daily Mirror“ prozessiert, der dahingehend eine Äußerung veröffentlicht hatte. Zu sehr hing seine Karriere davon ab, sein zwar schräges, aber ansonsten nicht angreifbares Images zu wahren. Der Prozess, den er gewann, brachte ihm so viel Öffentlichkeit, dass sogar in kleineren deutschen Zeitungen darüber berichtet wurde, was seinen Bekanntheitsgrad ins Unermessliche steigerte. Das Osnabrücker Tageblatt titelte damals „Giftigstes Rededuell vor Gericht – Verehrerinnen standen nachts Schlange“. Insbesondere seine weiblichen Fans freute damals der Ausgang. Doch die traurige Kehrseite für ihn war, dass er, selbst als Homosexualität ein anderes Ansehen in der Gesellschaft bekam, sich weiterhin dem konstruierten Bild beugte, statt sein wahres Ich zu offenbaren. Eigentlich als TV-Film produziert, erreichte „Liberace“ bei seiner Erstausstrahlung die bisher höchste Einschaltquote der Eigenproduktionen von HBO, er lief in Cannes im Wettbewerb und kommt nun doch die Kinos. Ein Film, der eine ähnliche Strahlkraft hat wie sein Namensgeber. HANNA VON BEHR

USA 2013. R: Steven Soderbergh. D: Michael Douglas, Matt Damon, Dan Aykroyd, Rob Lowe u.a. P 3.10., Cinema Arthouse, CineStar 38 STADTBLATT 10.2013


Prisoners

GRENZGANG Wie weit darf ein Vater gehen, um seine Kinder zu retten? Diese Frage stellen sich Zuschauer des verstörenden Thrillers „Prisoners“. Die Welt des Kriegsveteranen Keller Dover (Hugh Jackman) gerät aus den Fugen, als seine Tochter Anna (Erin Gerasimovich) und deren Freundin Joy entführt werden. Die einzige Spur ist ein auffälliger Wohnwagen, der zum Zeitpunkt der Entführung in der Nachbarschaft gesehen wurde. Der Fahrer des Wohnwagens, Alex Jones (Paul Dano), ist jedoch geistig zurückgeblieben und wird wieder auf freien Fuß gesetzt. Dover hingegen ist überzeugt, dass Jones etwas über die Entführung wissen muss und versucht auf eigene Faust, die Wahrheit aus ihm herauszuholen. Je weiter er dabei geht, desto mehr droht er seine Menschlichkeit zu verlieren. Die Spannung und KIM RUNGE auch das moralische Gewicht des Filmes machen ihn fast unerträglich. USA 2013 R: Denis Villeneuve. D: Hugh Jackman, Jake Gyllenhall, Erin Gerasimovich u.a. P ab 26.9., CineStar

Rush – Alles für den Sieg

ROCK AM RING Ein britischer Kritiker lobte die Computerexperten im Stab dieses Films, weil man deren Arbeit nicht von den echten Szenen unterscheiden könne. Vielleicht hat er sich da ein wenig verschätzt, denn viele der zumeist in Deutschland gedrehten spektakulären Rennszenen stammen gerade nicht aus dem Computer, sondern von der Kölner Firma Action Concept. Und die kann hier zeigen, was sie bei der Produktion von TV-Serien wie „Alarm für Cobra 11“ gelernt hat. Aber die rasanten Bilder sind kein

Selbstzweck, der Motorsport liefert vielmehr den Hintergrund für Charakterstudien der beiden Erzrivalen James Hunt und Niki Lauda. Der eine ist ein draufgängerischer Partylöwe, der andere ein ehrgeiziger akribischer Techniker. Beide werden im Rennzirkus der 70er-Jahre zu Stars. Und peitschen sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Das Drehbuch schrieb Peter Morgan, Autor von Filmen wie „Die Queen“ und „Frost/Nixon“. H.K. USA/D/GB 2013. R: Ron Howard. D: Daniel Brühl, Olivia Wilde, Natalie Dormer, Alexandra Maria Lara u. a. P ab 3.10., CineStar, Filmpassage

23.–27. Oktober 2013 Filmpassage Osnabrück · Filmtheater Hasetor · Haus der Jugend · Lagerhalle filmfest-osnabrueck.de

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kino der platzanweiser

Eine Frau als Butler: „Albert Nobbs“ „Wir müssen überraschen, Regeln brechen und Zuschauer mitreißen. Wir müssen ihnen bessere Qualität liefern.“ Kevin Spacey David Chase ist ein derart begabter Drehbuchautor, dass er quasi auf Anhieb einen Job bei einer Fernsehproduktionsfirma bekam. Er wurde Produzent, Regisseur, er betreute herausragende Meisterwerke seriellen Erzählens wie „I’ll Fly Away“ und „Ausgerechnet Alaska“ und schuf „Die Sopranos“. Parallel projektierte er diverse

Mammutprojekt: „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ Kinofilme. Nicht eines seiner Drehbücher wurde umgesetzt. Das Kino wollte diesen Mann nicht. Bis jetzt. Im Alter von 68 Jahren gibt Chase mit Not Fade Away (ab 26.9., siehe Kino) sein Debüt als Kinoregisseur. James Gandolfini, Hauptdarsteller in den „Sopranos“, verkörpert den Vater des Nachwuchsmusikers Douglas. In einer Szene erklärt er seinem Filmsohn, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben habe. Ein gespenstisches Omen:

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Gandolfini starb im Juni dieses Jahres. Der 54-jährige Autor, Regisseur und Produzent Rodrigo Garcia hat im Gegensatz zu David Chase bereits einige Kinofilme realisieren können, namhaft aber wurde er durch das Fernsehen und Serien wie „Six Feet Under“ und „In Treatment“. Letzterer verdankt auch die Schauspielerin Mia Wasikowska einen Karriereschub. In dem Drama Albert Nobbs (ab 26.9. im Kino) spielt Wasikowska erneut unter Garcias Regie. In der Hauptrolle einer Frau, die sich im Dublin des ausgehenden 19. Jahrhunderts als Mann verkleiden muss, um eine Stelle als Butler und damit wirtschaftliche Sicherheit zu erlangen, brilliert Glenn Close, die mit einer Oscar-Nominierung gewürdigt wurde. Auch das deutsche Kino sucht gerade von einer TV-Mythologie zu profitieren. Der Autor, Regisseur und Produzent Edgar Reitz trat mit Dokumentarfilmen hervor, inszenierte TV-, dann (vom Fernsehen koproduzierte) Kinofilme und kehrte 1984 mit dem Mehrteiler „Heimat – Eine deutsche Chronik“ zum Fernsehen zurück. Nur dort konnte ein derart breit angelegtes Zeitgemälde entstehen, das über Jahrzehnte hinweg die Geschichte des fiktiven Hunsrück-Örtchens Schabbach erzählt und mit „Die zweite Heimat – Chronik einer Jugend“ (1993) sowie „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende“ (2004) fortgeschrieben wurde. Das Prequel findet nun vorerst im Kino statt. In Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht (ab 3.10. im Kino) widmet sich Reitz den Verhältnissen um 1850. Jakob (Jan Dieter Schneider), Sohn eines armen Schmieds, erwägt die Auswanderung. Wartet in Südamerika ein besseres Leben? Mit einer Länge von 230 Minuten (Festivalfassung) geriet auch dieses Werk zu einem großen Epos. Was wiederum ohne das Fernsehen nicht möglich gewesen wäre – Koproduzent ist die ARDTochter Degeto. Wie es einem Schauspieler ergeht, der vom

Schauspielerleben zwischen Kino und TV: „Kaiserschmarrn“ Porno zum Fernsehen wechseln möchte, erzählt die Verwechslungskomödie Kaiserschmarrn (ab 31.10. im Kino). Der Autor, Regisseur und Schauspieler Daniel Krauss weiß, wovon er spricht. Zumindest was TVSerien angeht ... HARALD KELLER

Not Fade Away

Gravity

GARAGENBAND David Chase wurde durch die TV-Serie „Die Sopranos“ weltbekannt. Man tut dem Mann aber Unrecht, wenn man seine Lebensleistung auf dieses eine Opus reduziert. Der enorme Erfolg der „Sopranos“, der als Nebeneffekt mit sich brachte, dass sich jetzt auch das Feuilleton für die einst verachtete Erzählform TV-Serie interessiert, ermöglichte David Chase indes die Verwirklichung weiterer Projekte. „Not Fade Away“ ist sein erster Kinofilm als Autor und Regisseur, und, wie schon die „Sopranos“, aus eigenen Erfahrungen geboren. Wie sein Filmheld war Chase in den 60ern ein hoffnungsvoller Rockmusiker mit Faible für Buddy Holly – bei dem der Filmtitel entlehnt wurde –, Rolling Stones, Bo Diddley. Ein David Chase liefert natürlich keine nostalgische Schnulze ab, sondern ein spannendes, authentisches Zeitgemälde. Weshalb man auch schon von Oscar-Nominierungen munH.K. kelt ... USA 2012. R: David Chase. D: John Magaro, Jack Huston, Bella Heathcote, Molly Price u. a. P ab 26.9., Cinema Arthouse

NAHES ENDE Wenn alles gut geht, endet man als Wunsch. Zumindest, wenn man als Astronaut unaufhaltsam in Richtung Erde stürzt. Irgendwann in die Atmosphäre gerät und kurz als flammende Sternschnuppe am Firmament vergeht. Vielleicht wird man ja gesehen, und die Person, die einen erblickt, wünscht sich noch schnell etwas. Wie in Ray Bradburys Kurzgeschichte „Kaleidoscope“, die eine ähnliche Geschichte erzählt wie der Film „Gravity“. Dort kämpfen ein erfahrener Astronaut (George Clooney) und seine neue Kollegin (Sandra Bullock) nach einem Unglück ums Überleben. Oder zumindest um die letzte Zeit, die ihnen noch im Orbit außerhalb des zerstörten Shuttles bleibt. Regisseur Alfonso Cuarón („Children of Men“) ist es gelungen, ein Zwei-PersonenKammerspiel inmitten der Weiten des Weltalls zu drehen, wo es kein Unten und kein Oben gibt. Ein visueller Rausch, nicht nur in FJ 3D. USA 2013. R: Alfonso Cuarón. D: Sandra Bullock, George Clooney, u.a. P ab 3.10., CinStar, Filmpassage

Der Schaum der Tage

Der Butler

BIZARRERIE Lange Zeit sah es so aus, als müsse Müßiggänger Colin (Romain Duris) ein Leben ohne Liebe führen. Aber auf der Party des Pudels einer guten Freundin läuft ihm die liebliche Chloe (Audrey Tautou) über den Weg. Augenblicklich ist es um beide geschehen. Die Hochzeit wird gar nicht erst auf die lange Bank geschoben. Und sowieso schwebt man gerne auf Wolken über den Straßen von Paris. Was übrigens wörtlich zu nehmen ist. Genauso wie die schreckliche Krankheit, die plötzlich bei Chloe diagnostiziert wird und das junge Glück bedroht. Eine Seerose wächst in ihrer Lunge! Regisseur und Oscar-Preisträger Michel Gondry („Vergiss mein nicht“) trifft auf die literarischen Welten von Boris Vian – und entführt seine Zuschauer in eine vollkommen phantastische, surreale Welt aus wildem Jazz, Cocktails mixenden Pianos und Schreibmaschinen am Fließband. FJ F/B 2013. R: Michel Gondry. D: Romain Duris, Audrey Tautou, Omar Sy u.a. P ab 3.10., Cinema Arthouse

STILLER ZEUGE Möglicherweise hat Quentin Tarantino mit seinem Film „Django Unchained“ einige Türen aufgestoßen. Nämlich die zu jenen Kapitalgebern, ohne die keine Filme gedreht würden. Denn Tarantino hat gezeigt, dass man aus einer so finsteren Thematik wie der Sklaverei einen einträglichen Kinofilm machen kann. Er war mit diesem Thema natürlich nicht der erste, erregte aber in jüngerer Zeit das meiste Aufsehen. Auffällig jedenfalls, dass im Oktober mit „12 Years a Slave“ und „Der Butler“ gleich zwei anspruchsvolle US-Produktionen über Rassismus anlaufen. In „Der Butler“ gibt Forest Whitaker eine Glanzvorstellung als Cecil Gaines, der als Diener im Weißen Haus arbeitet, dort sieben Präsidenten erlebt, ferner das Aufflammen der Bürgerrechtsbewegung. Gaines, der in seiner Jugend brutale Übergriffe erleben musste, hält sich stets politisch zurück. Ganz anders sein hitziger Sohn Louis. Da lauert Konfliktpotenzial. H.K. USA 2013. R: Lee Daniels. D: John Cusack, Vanessa Redgrave, Robin Williams, Jane Fonda u. a. P ab 10.10., Cinema Arthouse


Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück präsentiert:

ALTBEWÄHRT Wenn das mal kein Anwärter auf den Titel des erfolgreichsten deutschen Kinofilms 2013 ist! Treu nach dem Motto „Never change a winning team“, haben sich hier Erfolgsgaranten zusammen gefunden, um das Publikum in die Kinosäle zu locken. Allen voran die Schauspieler Matthias Schweighöfer und August Diehl, dazu Anna Bederke, die dieses Jahr bereits in Schweighöfers „Schlussmacher“ spielte. Regisseur ist Markus Goller, der 2010, ebenfalls mit Schweighöfer, „Friendship“ gemacht hatte. Die Story ist auch nicht wirklich neu: Sascha (Schweighöfer) landet im Krankenhaus und muss sich ein Zimmer mit Frau Ella (Kubitscheck) teilen. Die nervt anfangs zwar, aber dann freunden die beiden sich an und helfen sich, ihr Leben in Ordnung zu bringen. Ruth Maria Kubitscheck spielt die alte Dame so liebenswert, dass man den Film einfach möNB gen muss. D 2013. R: Markus Goller. D: Matthias Schweighöfer, Ruth Maria Kubitscheck, August Diehl u.a. P ab 17.10., Cinema Arthouse, CineStar 16.10., CineLady Preview, CineStar

Runner, Runner

FALSCHES SPIEL Justin Timberlake hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend auch als Schauspieler einen Namen gemacht, nicht zuletzt mit seiner Darstellung des Marc Zuckerberg in „The Social Network“. Jetzt darf er wieder einen talentierten Studenten spielen, den sein Genie in Schwierigkeiten bringt. Richie Furst (Timberlake) studiert Mathematik an der renommierten Princeton-Universität, ist aber nicht gut genug, um ein Stipendium zu bekommen. Also beschließt er, das nötige Geld beim Online-Poker zu „verdienen“. Doch im entscheidenden Spiel verliert er – wie er meint, zu Unrecht. Kurzerhand sucht er den Betreiber der Pokerseite (Ben Affleck) in Costa Rica auf und wirft ihm Betrug vor. Dieser gibt ihm Recht – und einen Job. Richie nimmt das Angebot an: viel Geld, schöne Frauen und ein Leben in der Karibik sind verführerisch. Allerdings ist das FBI dem zwielichtigen Treiben auf der Spur. NB USA 2013. R: Brad Furman. D: Justin Timberlake, Ben Affleck, Gemma Arterton u.a. P ab 17.10., CineStar

Drecksau

BÖSER BULLE Der schottische Polizist Bruce Robertson (James McAvoy) weiß ganz genau, was er will. Sex. Drogen. Macht. Und noch mehr Sex. Derzeit dürstet es ihn aber ganz besonders nach einer Beförderung. Mit der Aufklärung eines neuen Mordfalles könnte er sich entscheidend in Stellung bringen. Allerdings müssen auch noch ein paar Kollegen weggemobbt werden. Und wenn es sein muss, dann schreckt so eine „Drecksau“ wie Bruce auch nicht vor Vergewaltigung und Mord zurück. Vorlage für den Film „Drecksau“ von Regisseur Jon S. Baird („Cass – Legend of a Hooligan“) ist natürlich Irvine Welshs („Trainspotting“) gleichnamiger Roman, der im Original wiederum „Filth“ heißt. Das bedeutet nicht nur „Dreck“, sondern ist auch ein böser umgangssprachlicher Ausdruck für Polizisten. Der vielseitige Hauptdarsteller McAvoy glänzte zuletzt in „Trance – Gefährliche ErFJ innerung“. UK 2013. R: Jon S. Baird. D: James McAvoy, Jamie Bell, Imogen Poots u.a. P ab 17.10., CineStar

DAS MUSICAL VON

JONATHAN LARSON

Theater Minden

05.10. 20.00 Uhr 06.10. 18.00 Uhr

Exit Marrakech

MAROKKANISCHES ROADMOVIE Anders als ihr Lebensgefährte Dominik Graf lässt sich die deutsche Oscar-Gewinnerin Caroline Link lange Zeit mit ihren Projekten – ihr letzter Kinofilm liegt bereits fünf Jahre zurück. Wie zumeist, erzählt sie erneut eine Geschichte aus der Warte eines jungen Menschen. Ben (Samuel Schneider) reist anlässlich seines 17. Geburtstages nach Marrakech, wo sein Vater (Ulrich Tukur) als Theaterregisseur tätig ist. Ihr Wiedersehen ändert zunächst nichts an der bestehenden Entfremdung. Ben geht lieber alleine auf Entdeckungstour, verlässt die einschlägigen Touristenpfade, folgt sogar einer einheimischen Prostituierten in deren Heimatdorf und muss lernen, seine schwärmerisch-idealistischen Vorstellungen in Frage zu stellen. Derweil ist sein Vater auf der Suche nach ihm, findet ihn auch und es beginnt eine Reise durch die Wüste, die beiden neue Erkenntnisse beschert. H.K. D/F 2013. R: Caroline Link. D: Ulrich Tukur, Hafsia Herzi, Josef Bierbichler, Marie-Lou Sellem u. a. P ab 24.10., Cinema Arthouse

Gestaltung: Berufsschulzentrum am Westerberg · Osnabrück · Fachbereich GTA · Layout: Lucas Meisel · Photos: fotolia, 123RF®

Frau Ella

Theater Osnabrück 10.10. 20.00 Uhr 19.10. 19.30 Uhr Theater Lingen

29.10. 20.00 Uhr

Weitere Informationen unter: www.ifm.hs-osnabrueck.de

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media Buch des Monats Im Stein Clemens Meyer KONZEPTALBUM Schon sein Debüt „Als wir träumten“ (2006) war ein radikales Buch, fernab gemütlichen Erzählens. Und auch „Im Stein“ ist alles andere als leichte Kost, wobei man kaum davon loskommt, wenn man erstmal richtig drin ist. Clemens Meyer lässt ab Kapitel 1 einen heftigen Bewusstseinsstrom auf den Leser los. Es gibt Huren, Kommissare, Immobiliengangster, kaputte Familien, Tote, noch mehr Huren („diese kleinen Muschi-Wracks von der Straße“), viel ungeschminkten Sex bzw. diverse Abstufungen davon. Ein Panoptikum des Berlins der 1990er Jahre. „Im Stein“ ist aber auch Popliteratur, will den Alltag möglichst in Echtzeit einfangen, wenn über „Dirty Dancing 2“ oder „Sex And The City“ diskutiert wird. Überhaupt spielen Film-Querverweise eine große (dramaturgische) Rolle. Und – aufgepasst, Osnabrück! – auf Seite 536 wird sogar Coppenrath & Wiese erwähnt. Nicht nur deshalb einer der besten Romane 2013. Gebt ihm den verdammten Buchpreis! MARIO SCHWEGMANN

S. Fischer, 22,99 EUR

Seitensprung Paul Auster „Winterjournal“. Nahaufnahme: 16 Romane, Zeit für den 66-Jährigen, inne zu halten. 21 Wohnsitze schlagen zu Buche, Affären, Ehefrauen, Zeiten der Armut, der Tod des Vaters, erste Anzeichen eines körperlichen Verfalls ... Nicht jeder gibt autobiografisch so viel Persönliches preis. Respekt. Rowohlt, 19,95 EUR Jo Lendle „Was wir Liebe nennen“. Dreiecksgeschichte: Auf dem Weg von Osnabrück nach Kanada schlägt das Schicksal zu. Die Frau zuhause, das neue Glück zum Greifen nah. Liest am 25.11.13 in Osnabrück. DVA, 19,99 EUR Leon de Winter „Ein gutes Herz“. Was haben ein geläuterter jüdischer Ganove, eine Frau auf der Flucht vor ihrer großen Liebe, der tote Filmemacher Theo van Gogh und der Autor selbst gemeinsam? Sie geraten in Amsterdam aneinander. De Winter schreibt die derzeit kunstvollsten Geschichten in den NieAB derlanden. Diogenes, 22,90 EUR

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Das Komplott John Grisham ERWARTBAR Die gängigen Grisham Romane folgen demselben Muster: Der Gute, meist Anwalt, kämpft als Underdog gegen das ungerechte System, siegt am Ende und gewinnt die Frau seines Herzens. So weit so gut, so ungefähr das will man ja schließlich auch lesen. Im neuen Roman aber sitzt der Protagonist Malcolm Bannister wegen Geldwäsche im Gefängnis. Zwar ist er auch Anwalt, aber so richtig unschuldig wirkt er nicht. Auch hier der Kampf gegen das System: er will raus aus dem Gefängnis und macht einen Deal. Er liefert einen unschuldigen Zellengenossen als Mörder aus. Bannister kommt frei, wird aber jetzt von der Familie des Zellengenossen, einer Familie aus dem Drogenhandel, verfolgt. Die Handlung ist spannend, Grisham gelingt es, überraschende Wendungen einzubauen. Doch so sympathisch und unschuldig wie die alten Helden ist dieser Bannister nicht, denn er geht über Leichen, um zu seinem Ziel zu kommen. Man liest Sätze wie: „In Frostburg bin ich zur Zeit der einzige Schwarze, der wegen eines Wirtschaftsverbrechens einsitzt. Eine Auszeichnung, auf die ich verzichten kann.“ JÖRG EHRNSBERGER Heyne, 22,99 EUR

Vogelweide Uwe Timm SAAB WEG Eine ornithologische Station auf einer unbewohnten Nordseeinsel ist der Ausgangspunkt des Romans. Hier hütet Eschenbach ein, ein belesener Endfünfziger, der mit seiner Software-Firma Pleite gegangen ist und wohl auch mit seinem Privatleben, denn seine Freundin hat ihn verlassen zugunsten des Ehemanns einer weiteren Geliebten, die sogar emigriert ist. Eschenbach zählt Vögel, sammelt Treibgut, erinnert sich an die Zeitgenossen und ihre ausnahmslos schlauen Sätze. Schließlich kommt ihn die Hauptfigur besuchen. Timms Spätwerk soll wahrscheinlich der große deutsche Single-Roman sein, und das gelingt auch erstaunlich gut, wenn man etwa darauf achtet, wie verständnislos diese Leute über Kinder sprechen, obwohl der Autor bisher eher als Familienmann galt. Er wirkt ausrecherchiert – sehr schön der Kontrast von Yuppie-Dachgeschoß zur Zweizimmerwohnung im Sozialbau – und für einen BestsellerKandidaten formal fast schon kühn. Mir fiel es allerdings schwer, für diese polyglotten Weinkenner Mitgefühl aufzubringen; und 100 Prozent humorfrei ist das Buch leider auch. GEORGE WEBBER Kiepenheuer & Witsch, 19,99 EUR

F Daniel Kehlmann SPIEGELBILD DER GESELLSCHAFT Ein Pfarrer, der nicht an Gott glaubt, ein Vermögensverwalter, der das Geld seiner Kunden längst „verspielt“ hat und ihnen dennoch jahrelang Statistiken des Erfolges zeigt und ein Kunsthändler, der die Bilder seines Künstlers in Wirklichkeit selbst malt. Das Leben aller drei Brüder Friedland fußt auf Betrug – bloß unterschiedliche Branchen haben sie gewählt… Bösartig und doch verschmitzt und sehr unterhaltsam beleuchtet Kehlmann in seinem neuen Werk die Krankheiten der Gesellschaft unserer Zeit: 1. Wir wollen belogen werden und bringen bereits unseren Kindern bei, das Flunkern manchmal das Beste ist. 2. Verwicklungen und Missverständnisse sind bei uns vorprogrammiert, denn niemand ist mehr mit seiner ganzen Aufmerksamkeit bei der Sache, immer schwingen 1.000 andere Gedanken mit. Hervorragend konstruiert, liefert Kehlmann ein grandioses Stück Gegenwartsliteratur! Unbedingt lesen! Ich gönne F genauso viele Leser wie „Der Vermessung die Welt“ und die wurde in 46 Sprachen übersetzt und zum absoluten Bestseller.

Killing Business Mark Mazzetti FINSTER Wussten wirs doch. Sind nicht zimperlich, die Jungs von der CIA. Jason Bourne lässt grüßen. Aber was Mazzetti hier über die Abgründe des Anti-Terror-Schattenkriegs der USA zusammenträgt, ist der Hammer. Einer der Kernsätze: „Das private Geschäft mit Militär und Geheimdienst blüht.“ Die CIA – eine Tötungsmaschine? Sie ist es. Erneut. Nichts gelernt also aus dem Desaster der Iran-Contra-Affäre. Hier jagen Black Hawks, AC 130-Gunships und Reaper-Drohnen über den Himmel, treffen sich Geschäftemacher zu milliardenschweren Rüstungs- und Propagandadeals, seilen sich NavySEALS auf Abbottabad ab, um Osama bin Laden zu killen. Es geht um Sprengfallen und Warlords, Stammeskrieger und Söldner, geheime Foltergefängnisse und Fadenkreuze auf Bildschirmen, um das Pulverfass von Kabul bis Sanaa. Ein düsterer Blick in die Welt der US-Special Forces. Daneben sehen der britische MI6 und SAS, die den Amis das Geschäft ja mal beigebracht haben, wie Gutmenschen aus. Und schütteln fassungslos den Kopf.

NANCY PLASSMANN

Rowohlt, 22,95 EUR

HARFF-PETER SCHÖNHERR

Berlin Verlag, 22,99 EUR

Diesseits von Eden Wladimir Kaminer GARTENKULTUR Nach Dieter Moor zieht nun auch Wladimir Kaminer in die brandenburgische Pampa. Er wird jedoch kein Bauer, sondern Freizeitgärtner und Hobby-Angler. Und so kauft er sich ein Grundstück im beschaulichen Ort Glücklitz. Vorher machen er und seine Frau den Führerschein in Berlin, denn nach Glücklitz fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel – wen sollten die auch transportieren? Der ehemalige Schrebergärtner erzählt viele kleine rührende Geschichten, die einem die Welt von Adam und Eva bis ins Zarenreich ein bisschen anders erklären. Denn Wladimir Kaminer betreibt Feldstudien, lauscht nicht mehr der Stimme einer Großstadt, sondern erzählt in seiner wundersamen Welt von Meerrettich und allem, was sonst noch wächst – brandenburgischer Wein zum Beispiel. Neben der Psychologie von Katzen und Maulwürfen widmet sich der Möchtegern-Angler besonders der von Fischen – den „Superwesen der Evolution, die viel weiter entwickelt sind als wir Menschen“. Natürlich darf auch in Glücklitz seine Russendisco nicht fehlen – nach Landart. JUDITH KANTNER Manhatten 17,99 EUR

Der Mietmaler Feridun Zaimoglu STARK Edouard ist ein einsamer Tagträumer, sobald er eine Frau sieht, muss er zum Skizzenblock greifen und sie skizzieren. Eines Tages bekommt er den Auftrag, eine Frau aus der nahen Stadt zu malen. Für ein fürstliches Honorar. Er nimmt den Auftrag an und im Laufe der Sitzungen beginnt die Liebesgeschichte zwischen Maler und Model. In seinem neuen Roman ist Feridun Zaimoglu mit großem Stilwillen angetreten, seine beiden Leidenschaften zu verbinden. Zaimoglu ist nicht nur ein großartiger Autor, sondern hat auch mal Kunst studiert und malt selbst seit vielen Jahren. Im Text verteilt finden sich 18 Frauenportraits des Autors. Die Liebe zwischen Literatur und Malerei, poetisch dramatisch stilisiert. Stark rhythmisierte Sätze, ein eigenwilliges Wortinventar und originelle Frauenportraits – l’art pour l’art. Kunst als Lebenssinn und Lebensretter. Wer sich darauf einlässt, wird seine Freude haben. Wer sich nur ein wenig mit der Lektüre zerstreuen will, ist hier eher falsch. Man liest Sätze wie: „Ich war ein Hund, der ihr folgte. Kein Charakter, keine Ehre, nur Hunger nach Futter.“ RALF GOTTHARDT Langen Müller, 19,99 EUR


hörbar

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PRÄSENTIERT Eckart von Hirschhausen: „Die große Live-Edition“. So ganz versteht der Rezensent dieser Zeilen den Hype um den Doktor nicht. Der ist bestimmt ein netter Typ, aber sein Pennäler-Humor ist vergleichsweise zahm und vorhersehbar. Trotzdem hat er Massen an Fans. Die wird es interessieren, dass gleich vier seiner Bühnenprogramme nun als Boxset erscheinen! der hörverlag, 4 CDs, ca. 25 EUR

Sir Arthur Conan Doyle: „Die Abenteuer des Sherlock Holmes, 1“. Oliver Kalkofe, bekennender Holmesianer, nimmt sich eines Skandals in Böhmen an und liest zusätzlich die weniger bekannte Geschichte „Die Liga der Rotschöpfe“. Der Titel ist besonders erwähnenswert, weil er auf einer neuen Übersetzung beruht, die Schlunzigkeiten ausgemerzt hat. der hörverlag, 2 CDs, ca. 10 EUR

sehbar Bait – Haie im Supermarkt. Ein Tsunami, ein teilweise überfluteter Supermarkt und mittendrin in diesem Desaster, aus dem es keinen Ausweg gibt, weil die Eingänge dicht sind: Ein Weißer Hai. Das ist zwar alles an den Haaren herbeigezogen, aber es ist stimmungsvoll und spannend. Universum Film, ca. 13 EUR Friends with Kids. Jason und Julie sind Freunde. Sie lieben sich – als Freunde. Können einander alles erzählen. Nach und nach heiraten ihre anderen Freunde, bekommen Kinder – und verlieren ihre Liebe. Jason und Julie bleiben Beobachter. Noch. Schöner, zurückhaltender Film über Liebe, Freundschaft und Verantwortung. Studiocanal, ca. 10 EUR Flesh & Blood. Paul Verhoeven (“Starship Troopers”, “Basic Instinct”) drehte vor 28 Jahren ein Märchen. Mit einer Fürstentochter, einem feschen Prinzen und – rauer Gewalt. Schließlich spielt

Sasha Grey: „Die Juliette Society“. Herrlich, was da an schwülstigen Erotikhäppchen den Weg auf deutsche Hausfrauenohren findet. Was an horizontalen und diagonalen Stellungen beschrieben wird, dürfte selbst erfahrene Bodenturner vor eine Herausforderung stellen. Irgendwie geht es um eine Studentin, die ihre Lust entdeckt. Random House Audio, 6 CDs, ca. 20 EUR CHRISTIAN LUKAS

seine Geschichte im späten Mittelalter. Da wurde geraubt, gebranntschatzt und die Manieren ließen zu wünschen übrig. Nach Jahrzehnten auf dem Index ist der Film nun freigegeben. Angucken! Koch Media, ca. 15 EUR S.R.I. und die unheimlichen Fälle. Vor 45 Jahren erfanden die Japaner nichts anderes als „Akte X“! „S.R.I“ heißt die Serie, in der eine Sondereinheit immer dann auftritt, wenn die normale Polizei nicht weiter weiß. In Deutschland wurden nur 13 Episoden gezeigt – und wurden danach in den Giftschrank versteckt – wegen Brutalität! Na ja, heute ist die Serie frei ab 12. Aber irgendwie klasse. Pidax, ca. 20 EUR Ludwig II. Es ist seltsam: Weil der bayerische König seine Soldaten lieber in schicke Uniformen gesteckt hätte anstatt in den Krieg, wurde er im Allgemeinen für verrückt erklärt. War er verrückt? Oder war er nur eine verlorene Seele in einer ihm fremden Welt? Die sehr schön ausgestattete neueste Verfilmung des Prinzenschicksals glaubt das Zweite. Warner HV, CHRISTIAN LUKAS ca. 14 EUR

PATRICK RICHARDT

Grand Hotel van Cleef-Songwriter

SVEN RATZKE

Geniale Glamour-Diva

16.10. Rosenhof

5.10. Kleine Freiheit

MARTIN JONDO Reggae, Soul und Songwriting

RAPKÜCHE

Zwei Tage HipHop

9.10. Kleine Freiheit

18./19.10. Westwerk

ABBY

DIE HEITERKEIT & CHUCKAMUCK

Berliner Indierocker

10.10. Kleine Freiheit

Frauenpop & Garagenpunk

19.10. Glanz&Gloria

SEBASTIAN PUFPAFF

Kabarett-Gemeinheiten

MATTHIAS BRANDT

„Psycho“-Lesung

11.10. Lagerhalle

20.10. Theater am Domhof

ZEBRAHEAD

THE HIGH KINGS

US-Spaßpunkrock

12.10. Rosenhof

CHRISTIAN STEIFFEN

The Godfather of Disco-Schlager

12.10. Kleine Freiheit

PRINZ PI

Berliner Rapper

13.10. Rosenhof

Irlands heißester Folk-Act

21.10. Rosenhof

GLASPERLENSPIEL

Elektro-Pop mit Gefühl

22.10. Rosenhof

HELLSONGS

Lounge-Metal aus Schweden

25.10. Kleine Freiheit

spielbar

Das neue Point & Click-Adventure aus dem „Das Schwarze Auge“-Rollenspiel-Universum setzt die Geschichte von „Satinavs Ketten“ fort. 500 Jahre vergingen seit Sadja, Prinzessin des fernen Fasars, in die legendäre Schlacht gegen die Dämonen der Gorischen Wüste zog, um zur größten Heldin aller Zeiten aufzusteigen – und scheiterte. Von den folgenden Generationen vergessen, ist es nun an Geron, einem jungen Vogelfänger, das Rätsel um Sadjas Schicksal zu lösen. Doch seine Suche löst eine Kette von Ereignissen aus, die schon bald ihren Schatten über Gerons Heimat werfen. „Memoria“ (Daedalic Entertainment/Deep Silver, 39,99 EUR) entführt die Spieler in eine Welt uralter Magie und überraschender Wendungen.

WIRE

Wave-Punk-Legende

15.10. Kleine Freiheit

FORTSETZUNG FOLGT

KABARETTFESTIVAL

Das Größte im Norden

1.11-4.12. Lagerhalle

Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 10.2013 43


media cd des monats Janelle Monáe

Revolverheld Immer in Bewegung POPROCK Wenn man sagt, dass eine Band unterbewertet ist, winken viele ab. Klingt ja auch nach Besserwisserei. Ist im Fall von Revolverheld aber so wahr. Wer sich ihr neues Album vorurteilsfrei anhört, muss erkennen, dass hier eine der besten deutschsprachigen Bands am Werk ist. Ja, ihr rockiger Pop funktioniert gut im Radio, aber Songs wie „Hinter der Elbe New York“ oder „Bands deiner Jugend“ sind einfach nur groß. Und „Ich lass für dich das Licht an“ die schönste Liebeserklärung 2013! Sony Music MARS

Gloria Gloria POP Melodie gemerkt, gutes Riff gefunden, Text gezimmert, Song geschrieben. So entstand das Debüt von Gloria. Tomte, Knyphausen, Wir Sind Helden klingen durch. Das könnte daran liegen, dass Mark Tavassol, Gitarrist von Wir Sind Helden, die eine Hälfte der Band bildet. Die andere ist Moderator Klaas Heufer-Umlauf. Man kennt sich schob länger, aus losen Sessions wurde Gloria. Und: „Wir hätten die Platte auch gemacht, wenn Mark Arzt und ich Friseur geblieben wäre,“ (Klaas). Sympathisch. Grönland/Rough Trade CHROM

Babyshambles Sequel To The Prequel BRITROCK Man kann nur eine Kerze dafür anzünden, dass sich Pete Doherty nicht auch noch ins Nirwana schießt. Denn seine neuen Songs sind mit das Beste, was er je geschrieben hat. Der jugendliche Drang der Libertines ist aufgegangen in an Bowie, Dylan und Reed geschultem Songwriting. GlamBritrock für Fortgeschrittene. Allein das garagige „Fireman“ und das hymnische „Farmers Daughter“ sind den Kauf wert! Eine Reunion der Libertines wird immer weniger notwendig. Warner Music MARS 44 STADTBLATT 10.2013

The Electric Lady POP-KUNST Die Popmusik der Zukunft ist funky. Die Sängerin, Rapperin und Producerin aus dem Outkast-Umfeld führt auf ihrem dritten Album das Science-FictionThema weiter und mischt schmalzige FilmSoundtracks, Motown-Melodien, 1980erFunk-Sounds, dynamische HipHop-Parts und gefühlt alle anderen Musikrichtungen zu einem faszinierenden Musikspektakel, das wirklich ein wenig so klingt, als käme es aus einer Revival-Revue aus der Zukunft. Der beliebte „klingt wie ...“ – Hinweis funktioniert hier jedenfalls nicht. Dieses Album ist musikalisch grenzenlos, anspruchsvoll & tanzbar. Warner ROGER

Rod Stewart

Erdmöbel

Rarities CLASSIC ROCK Anfang der 70er hat Rod Stewart eine handvoll Alben aufgenommen, die heute Kultstatus genießen. Sein Rock hat gegroovt, hatte Funk und Soul – und die Stones mussten sich damals warm anziehen (später klauten sie ihm dann Ron Wood). Jetzt gibt’s die Raritäten aus jenen Tagen auf Doppel-CD, alternative und frühe Fassungen der Klassiker. „Maggie May“, „You Wear It Well“, „So Tired“ ... Meine Güte, ist das gut. Und ein Extrapunkt für die Frisur auf dem Cover. Universal MARS

Kung Fu Fighting POP Nicht nur Kritikern gilt der Vorgänger „Krokus“ als bisheriger Höhepunkt der in Köln lebenden Münsteraner. Im Frühjahr verabschiedete sich dann der writer’s block von Sänger und Schreiber Markus Berges. In den gewohnt assoziativen Texten geht es um die Magie der Erinnerung, oft verbunden mit Orte- und Städtenamen. „Kung Fu Fighting“ gelingt, die beschwingte Psychedelia der High Llamas, die Klugheit von Blumfeld und Ernst Jandl unter einen Hut zu bekommen. Chapeau! Jippie!/Rough Trade CHROM

JACK JOHNSON „From Here To Now To You“. Der entspannteste Songwriter des Planeten ist wieder bei seinen Anfangstagen angekommen. Akustik-Gitarren-Lagerfeuer-Surf-Musik, die auf unnachahmliche Weise nichtssagend, aber wohltuend ist. Universal ARIANA GRANDE „Yours Truly“. Was macht eigentlich Mariah Carey? Wem das egal ist, der möge sich bitte Ariana Grande anhören. Die USSängerin mixt Pop mit RnB und Soul, dass es eine Wucht ist. In den USA ist sie schon ein Star. Universal Music SEPALOT „Black Sky“. Man kennt ihn als DJ und Beat-Lieferanten von Blumentopfs HipHop. Doch solo geht’s mehr Richtung Disco. Funkige Synthesizer erinnern an Daft Punk oder Fatboy Slim. Und mit Gästen wie Ladi6 kommt auch NeoSoul ins Haus. Eskapaden/Soulfood DRENGE „Drenge“. Die beiden Brüder Rory und Eoin Loveless (19 und 21 Jahre) machen lässigen Punkrock. In England sind sie auf dem Weg, das nächste große Ding zu werden. Charmant mixen sie Altes (The Clash) mit Neuem (Arctic Monkeys). Pias TAIGA „Sommer ist vorbei“. Das Osnabrücker Trio wird mit jedem Meter interessanter. Die fünf Songs dieser EP sind euphorisch drängender Indie-Elektro-Pop und eigentlich jeder für sich ein Hit. Am schönsten: der Titelsong „Sommer ist vorbei“. Tundra Tonerzeugnisse JONNY LANG „Fight For My Soul“. Der Mann aus Fargo, North Dakota, nahm bereits mit 14 seine erste Platte auf, klang aber da schon wie ein Alter. Auch jetzt: Klassischer Bluesrock, streift mal Santana, mal Aerosmith, und klingt stellenweise wie Bryan Adams. Provogue/Mascot

Sebadoh Defend Yourself ALTERNATIVE ROCK Es ist in vollem Gange – das Revival des Grunge und Lo-Fi. Früher ganz vorne mit dabei waren Sebadoh, die Band um Dinosaur Jr.-Bassist Lou Barlow, der hier aber singt und Gitarre spielt. „Defend Yourself“ ist das erste Studioalbum der Band seit 1999. Aber grandios wie alles, jeder Song eine Holzfällerhemd-Hymne. Dass Sebadoh früher eine LoFi-Ikone waren, hört man aber nicht mehr raus. Vielleicht auch gut so, bleibt doch kein Riff, keine Note verborgen. Wer wissen will, wo Pearl Jam ihre Roots haben ... Domino MARS

Sting The Last Ship SONGWRITING Es ist sein erstes reines Sting-Album seit zehn Jahren. In den Jahren dazwischen hatte er einfach nichts zu erzählen, sagt Sting. Aber jetzt. Es ist ein Konzeptalbum und erzählt von seiner Vergangenheit und Herkunft in Wallsend, einem früher von der Schiffindustire geprägtem Ort in Nordost-England. Sting empfindet dies mit zarten, kargen Songs nach. Ein Ohr sollte man auch den Texten widmen, denn so persönlich war er selten. Zusammen mit „Nothing Like The Sun“ sein bestes Album. Universal MARS

Arcane Roots Blood & Chemistry SCREAMOPOP Andrew Groves (Gesang, Gitarre), Adam Burton (Bass) und Daryl Atkins (Schlagzeug) schwenken zwischen Manic Street Preachers-Emphase, Muse, Alphaville und Punk, unterbrochen von Screamo-Attacken. Manchmal verzettelt sich die junge Band, will einfach zuviel auf einmal, gleichzeitig Tech Metal und Popsong. Wenn es gut geht, kommen Hits wie „Belief“ herum. Außerdem: Wer auf eine neue System Of A Down-Platte wartet, dürfte hier durchaus fündig werden. PIAS/Rough Trade CHROM


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

oktober 2013

Heiße Holländerin

Anneke van Giersbergen

Sie ist wahrscheinlich die bekannteste Sängerin der Niederlande. Jahrelang die Stimme der Metalband The Gathering, hat Anneke van Giersbergen jetzt ihr zweites Soloalbum veröffentlicht, „Drive“. Ob Ballade oder Gitarrenrock – ihre Stimme ist eine Wucht. Ein Erfolg war auch ihre Cover-Version des U2-Songs „All I Want Is You“ ... Da sieht Bono ganz schön alt aus. P 30.10., Kleine Freiheit

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Dienstag

1 KONZERTE

Solidarische Ökonomie -

80er und 90er, Works, 22.00 1983 – die Fete - 80s, New Wave, Bastard Club, 23.00

Extra: Das Leben der Insekten - Hintergründe zur Urauf-

23.00

führung von Viktor Pelewin, Theater am Domhof oberes Foyer, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

MÜNSTER New Model Army - „Between

2.

KONZERT

STONER ROCK

Hier kommt die Einstimmung auf den Feiertag – mit zwei Stoner-Bands im Doppelpack. Glowsun (Foto) sind Franzosen, hängen seit Ende der 90er die Gitarren tiefer und waren schon mit Monster Magnet auf Tour. Granloom: drei Heavyrocker aus Cottbus. > WESTWERK

2.

MORGENLAND FESTIVAL

KINAN AZMEH & SHABNAM PARVARESH

Ein Syrer und eine Iranerin. Die beiden Klarinettisten begegnen sich an diesem andächtigen Ort, um eine gemeinsame Melodie zu finden. Der Eintritt ist frei – eine Spende wird erbeten für die Syrische Flüchtlingshilfe von terre des hommes. > ST. MARIEN

Dog and Wolf European Tour“, Jovel Music Hall, 20.00 The Standfields + Discord Punk’n’Roll, Gleis 22, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Café Resistance, substAnZ, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Kunden werden unruhig

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

2.

EVENT

ALTSTADT LIVE

Morgen ist Feiertag – also wird heute einer drauf gemacht! In der Lagerhalle und neun Kneipen der Altstadt spielen zehn Bands. In der Sonderbar zum Beispiel der Sänger, Entertainer und Gitarrist Ben Sebastian, der u.a. Songs von U2, Robbie Williams und Oasis spielt. > ALTSTADT

3.

HEAVY METAL

CHILDREN OF BODOM

Der finnische Fünfer wird immer mehr zu einer ganz großen Nummer in der Metal-Szene. Ihr aktuelles Album „Halo Of Blood“ kletterte bis auf Rang 18 in den deutschen Charts. Ihr melodischer Death Metal ist kein Widerspruch in sich, sondern geil. > HALLE GARTLAGE

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Morgenland-Festival 2013 – In my mothers arms - Film

über ein Waisenheim in Bagdad, 18.00 Morgenland-Festival 2013 – Heavy Metal in Baghdad -

Glowsun & Grandloom - Sto-

ner, JZ Westwerk, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Altstadt Live - Lagerhalle:

Vintage Area, Rock’n’Soul 70s Style & Tina Sona und Band, Schmales Handtuch: Mary’s Allstars, Zwiebel: Professional Bullriders, Marktschänke: Thirty Toes, Joe Enochs Sportsbar: Fly with me to Malibu, Peitsche: Just for fun, Sonderbar: Ben Sebastian, The Whiskey: Timmy Rocket, Olle Use: Alan Green, Warsteiner Treff: Subway Tunes, Lagerhalle & andere Kneipen, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Grave Digger & Guest - Metal,

Rosenhof, 20.00

Gempt Blues Session – the bluescasters & special guests, Gempthalle, 20.00

tarium, 16.00

Station 17 + Kosmonovski,

AUSSERDEM

Gleis 22, 21.00 P SIEHE MUSIK

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Pfarr- und Jugendheim St. Ansgar, 19.30 Augen im All, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

- Indie, Pop, Mainstream, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD 1Live Sektornacht - Pop, Par-

tyclassics, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00 MELLE Die Marquise von O. - Schauspiel für den Kulturring Melle, Festsaal Melle, 20.00

LITERATUR BIELEFELD Literaturtage Bielefeld 2013 – Urs Widmer - „Gesammelte

Erzählungen“, Stadtbibliothek am Neumarkt, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Marqueterien von Michael Gaide – Bilder aus Holz -

Ausstellungseröffnung, Galerie der Katholischen Familienbildungsstätte, 18.00

tarium, 15.00

nikhalle, 20.00

Osnabrücker Bürgerforum für Nahne - Diskussion und

Der Tag der Kleinen Freiheit

KIDS

25 Jahre Dritte Wahl, Sput-

Ausstellung „Gesichter des Christentums“, Lutherkirche, 19.00-21.00

Endlich Wochenende! - Indie,

aus Syrien und dem Iran, St. Marien, 21.30 P SIEHE TAGESTIPP

Der Regenbogenfisch, Plane-

Ich sing mit dir – Zum Zuhören und mitsingen - I.R. der

Kult 90 – Die 90er Jahre Party, Five Elements Club,

Morgenland-Festival 2013 – Kinan Azmeh & Shabnam Parvaresh - Improvisationen

OSNABRÜCK

ry Lehmann, Zentrum für Umweltkommunikation, 17.00

46 STADTBLATT 10.2013

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Nach der Bundestagswahl: Neue Energie für die Energiewende? - Referent: Dr. Har-

4. Der Soundkünstler Christopher von Deylan alias Schiller macht zwar auch elektronische Musik für den Club, aber seine jüngsten Werke sind kleine Sinfonien. Sphärische SynthesizerSounds, hypnotische Rhythmen, begleitet von drei Musikern und einer spektakulären Lichtshow. > OSNABRÜCKHALLE

KONZERTE

KIDS

schen-Haus, ab 08.30

SCHILLER

2

LENGERICH

Kinderflohmarkt, Heinz-Fit-

ELEKTRO-POP

Mittwoch

Dokumentation über eine irakische Heavy Metal Band, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

Works Neueröffnung – Works Reloaded - Rock, Wave,

Spielwiese oder Alternative zur Konkurrenzwirtschaft?, Attac, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, PlaneVom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Terre des hommes-Abend der internationalen Begegnung - Mit Barbara Schöneber-

CLUBS&PARTY

ger und Peter Maffay, Partnern aus aller Welt, geladenen Gästen und Spendern aus der Region, Aula des Schlosses, 19.00

OSNABRÜCK

GRONAU

Studentenseminar - Geträn-

Rudelsingen - Karaoke mit al-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00

len, rock’n’popmuseum, 20.00

Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Die wilden 70er – Keller-Knei-

pe mit 70er Mucke, Freibier zum 36jährigen Jubiläum solange der Vorrat reicht, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 90er Jahre Party, Alando Palais, 22.00 Hauptstadtsound Getränkespecials, Rock, Pop, Elektro, Hyde Park, 22.00 Der ganz große Feierabend + Latin Nights - Kuba Salsa, Ba-

chata & Latin-Sounds, Neo Club & Cuisine, 22.00

Donnerstag

3 KONZERTE OSNABRÜCK Children of Bodom, Halle Gartlage, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP


Florian Weber, Bob van Luijt & Billy Martin Trio, BlueNote,

20.30 MÜNSTER Young Rebel Set, Sputnik-

halle, 20.00 Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Bunker Ulmen-

wall, 20.30 EA80 - Punk, Gleis 22, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Kalla Wefel - „Ganzheitliches Kabarett mit nachhaltiger Wirkung“, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

R Rush – Alles für den Sieg Drama, Sport, Biografie P SIEHE KINO R Cesars Grill - Dokumentation, Biografie R Der Schaum der Tage Drama, Romanze P SIEHE KINO R Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht -

Drama P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK

KINO FILMSTARTS R Global Player – Wo wir sind isch vorne - Drama, Familie R Gravity (3D) - Thriller, Science-Fiction P SIEHE KINO R Hélio Oiticia - Dokumentation R Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll - Drama, Komödie, Biografie R Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum - Familie, Komödie, Animation R Metallica – Through the Never (3D) - Musik, Dokumentation

Mickie Krause live, Alando

BRAMSCHE-KALKRIESE Forum Kalkriese – in der Welt der Germanen - Tuch-

fühlung mit Germanen – Bogenbau, Schmieden, Kochen, Tonperlen brennen, Museum Varusschlacht, ab 14.30 Kunsthandwerkermarkt,

Gempthalle, 11.00-18.00

Freitag

jem Wali liest aus seinem Roman „Engel des Südens“, Lagerhalle, 12.00

4

SPORT QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Walter Tigers Tübingen - Basketball

Bundesliga, Artland-Arena, 17.00

KIDS OSNABRÜCK

KONZERTE OSNABRÜCK December Peals & Hi!Spencer - Rock, Bastard Club, 20.00

Puppentheater Augsburger Kasperle, Halle Gartlage, 15.00 Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Bundesweiter Türöffner-Tag

gramm „Nur die Zukunft ist gewiss“ vor und wird unter anderem auch von seinen Erfahrungen im Osnabrücker Oberbürgermeister-Wahlkampf berichten. Oder von seinem Selbstversuch, zwei Wochen RTL2 zu gucken. Wer möchte, kann sich während der Vorstellung von Kalla Wefel auch telepathisch zum Yogalehrer ausbilden lassen – es ist schließlich ein ganzheilticher Kabarett-Abend.

Faisal Al Yasiri berichtet und zeigt seinen Film „Baghdad My Rosy Dream“, Lagerhalle, 18.30

Morgenland-Festival 2013 – Lesung und Gespräch - Na-

Tour durch das Wiehengebirgsvorland, 30 km, TERRA.vita, Ab Gaststätte Knollmeyer Nettetal, 10.30

Der Ex-OB-Kandidat

Hannes Wader, Rosenhof,

LENGERICH

Per Rad kreuz und quer durch die Erdgeschichte -

P stellt sein neues Pro-

Morgenland-Festival 2013 – Vortrag und Film - Regisseur

- Einblicke für Kinder hinter „Energie-Türen“, Piesberg, Lernort Nackte Mühle, Stadtwerke-Passivhaus, 10.45+14.15 Osnabrücker Friedensgespräche 2013 - Europa sieht

Deutschland: Die Einsamkeit der Gemeinschaft, Kreishaus, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz SBZentralmarkt Atter, 11.00-18.00 Osna Trödelt! - Trödelmarkt, Bastard Club, 12.00 Morgenland-Festival 2013 – Vortrag und Gespräch - Rijin

Sahakian stellt ihre Organisation Sada vor, die junge Künstler im Irak unterstützt, Lagerhalle, 15.00

Wir heißen die Band aus dem benachbarten Münster gerne mal wieder Willkommen. Im Juni ist das neue Album erschienen, „Come Hell Or High Water“, jetzt gibt’s die Clubshow. Gitarrenrock aus der Garage, mit Blues drin – wie die Beatsteaks, nur grooviger.

P

Konzert für Blasinstrumente

- Eröffnungskonzert des Kammermusikkurses für Bläser: Bizets Oper „Carmen“ ohne Gesang, Kunsthalle Osnabrück, 20.00 Schiller Live 2013 - Elektronik Pur – Neue Klangwelten, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Morgenland-Festival 2013 – Duo Sidare - Alte Lieder und

Gesänge, Lagerhalle, 20.30

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

21.00 Palais, 22.00 MÜNSTER Killerpilze + Special Guest: Famp, Sputnikcafé, 20.00 Misteur Valaire, Bunker

Ulmenwall, 21.00 Martin Jondo - Fast Forward

Tour 2013, Hot Jazz Club, 21.00 STEMWEDE-WEHDEM Frank Cosentino und Band -

Blues-Rock, Life House, 20.00

Konzert

für Blasinstrumente Eröffnungkonzert des Kammermusikkurses für Bläser Fr., 4. Oktober, 20 Uhr

Kunsthalle

www.ifm.hs-osnabrueck.de

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 The Metal Breakdown - Metal-Reihe mit der „Wrecking Crew Osnabrück“, The Whisky, 20.00 Keep Calm and listen to Kid Vincent, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 My Day is Friday feat. Bobby V - R’n’B, Neo Club & Cuisine,

22.00 D-Effekt - Gothic, Wave, Rock

& Indie, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Ele-

ments Club, 23.00 Radioactive Rock - Kirck Arse

Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00

P

Band Stand Meeting – Metal Special - Unknown State,

Tragedy Of Mine, Nightfall, Haus der Jugend, 21.00

Meret BECKER & Buddy Sacher

Fieser Freitag – Expedition ins Bierreich - Indie, Pop,

Hardcore, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Kalla Wefel - „Ganzheitliches Kabarett mit nachhaltiger Wirkung“, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

KINO Das Repertoire des Duos besteht aus zum Teil verschollen geglaubten alten Liedern ihrer Heimat. Die gebürtigen Iraker Bassem Hawar und Saad Thamir haben an der Musikhochschule in Bagdad studiert – und leben seit 2000 in Deutschland.

Donnerstag 31.10., 20 Uhr

BIELEFELD

OSNABRÜCK Lagerhalle: Morgenland-Festival 2013 – Baghdad My Hometown -

Mitglieder des National Youth Orchestra of Iraq präsentieren Bagdad in kurzen Filmporträts, 19.00

KIDS OSNABRÜCK Puppentheater Augsburger Kasperle, Halle Gartlage, 15.00

Altstadt live Vintage Area & Tina Sona Kalla Wefel (auch 4.10.) Morgenland 5.10. DJ Ipek · Party Festival 11.10. Sebastian Pufpaff Unabhängiges 11.10. Ukulele Paradise FilmFest 12.10. Hubert Burghardt Fussball live 15.10. 5. Komische Nacht Tanzen! 16.10. Sven Ratzke 17.10. Singer-Songwriter-Slam 19.10. HG Butzko 25.10. Fuck Hornisschen Orchestra 30.10. Annihilator & guest 31.10. 23. Grolsch Songnight 2.10.

3.10.

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de STADTBLATT 10.2013 47


FOTO: LUCAS ALLEN

werwowas AUSSERDEM OSNABRÜCK Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Forum Kalkriese – in der Welt der Germanen - Tuch-

fühlung mit Germanen – Bogenbau, Schmieden, Kochen, Tonperlen brennen, Museum Varusschlacht, ab 14.30

5.

CHANSON

UTE LEMPER

Im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage wird Weltstar Ute Lemper – begleitet vom Vogler String Quartett – Lieder singen, mit denen Marlene Dietrich bekannt geworden ist. Auch Dietrichs (musikalische) Freundschaft zu Hildegard Knef und Edith Piaf ist Teil des Programms. > THEATER AM DOMHOF

5.

5.

SONGWRITER

PATRICK RICHARDT

Samstag

Ein neuer Songwriter aus dem Grand Hotel van Cleef-Stall. Zu seinen Inspirationen zählt er u.a. Bob Dylan, Ton Steine Scherben und Knyphausen. Dass er auch eine eigene starke Stimme hat, zeigt Patrick Richardt auf seinem Debütalbum „So, wie nach Kriegen“. Oder live. > KLEINE FREIHEIT

5

MORGENLAND FESTIVAL

ENEMIES – BESHAR AL AZZAWI & SEPIDEH VAHIDI

KONZERTE OSNABRÜCK

Die in Teheran geborene Sängerin Sepideh Vahidi steht ganz in der Tradition der persischen Musik. Ein wichtige Rolle spielt in ihren Liedern das Bild der iranischen Frau. Begleitet wird sie von dem irakischen Gitarristen und Sänger Beshar Al Azzawi. Die beiden trafen sich erstmals 2010, als vermeintliche Feinde, Enemies. Sie redeten über den Krieg in ihren Ländern – und machten schließlich gemeinsam Musik. Die „Sprache des Herzens“, wie sie sagen. Als Gast dabei: die in Osnabrück lebende iranische Klarinettistin Shabnam Parvaresh. > LAGERHALLE

Internationale Marktmatinée V - Orgel: Carsten Zündorf,

St. Marien, 12.15 Goldust & Gäste - HardCore,

Bastard Club, 20.00 Älternabend 13 – Laut gegen Nazis - Wüstensand (World-

Jazz), Breakout (InstrumentalRock), Wolkenkukuksheim (feat. Rosenklang-Chor), Cantina (Latinrock), Haus der Jugend, 20.00 STADTBLATT präsentiert Patrick Richardt, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Eat the Gun - „Stripped To The

Bone“, Sputnikhalle, 21.00 P SIEHE MUSIK

IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

SCHÜTTORF Kapelle Petra, Komplex, 20.00 TELGTE La Chirurgie des Sentiments

- Chanson, Indie-Pop und elektronische Songs, Bürgerhaus, 20.00

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00 MINDEN STADTBLATT präsentiert Rent – Musical präsentiert vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück - Von

Jonathan Larson, Theater, 18.00

CLUBS&PARTY

P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 All mixed up..., The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Lila-Weiße Nacht - Die VfL Osnabrück-Nacht, mit „Northern Star“ und „Mr. G and his Billy Boys“, Alando Palais, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 22.00 Nerds meets Girls, Five Elements Club, 23.00

KINO

00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

OSNABRÜCK Cinestar: Die MET im Kino: Eugen Onegin, 19.00

LITERATUR LINGEN Walter Kempowski-Lesung,

Kulturforum St. Michael, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Leni Winkelmann – In der Landschaft - Ausstellungs-

eröffnung, Malerei, Galerie Letsah, 18.00

SPORT

Morgenland-Festival 2013 – DJ Ipek, Lagerhalle, 23.00 Rock den Rosenhof, Rosen-

hof, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00

OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden - 3. Liga, osnatel-

arena, 14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

BIELEFELD

KIDS

SuperSamstag - Pop, Star

Tracks, Electro, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK Puppentheater Augsburger Kasperle, Halle Gartlage, 15.00 Hänsel und Gretel - Ab vier J.,

BÜHNE OSNABRÜCK

Figurentheater, 16.00

Sportfreunde Haseglück -

Das kleine 1x1 der Sterne,

Improtheater, Lagerhalle, 20.00

Planetarium, 16.00

20.00

BIELEFELD

STADTBLATT präsentiert 77 Bombay Street - Rock, Rosenhof, 20.00 Beste Freunde - Konzert und Lesung, Ute Lemper, Vogler Quartett und Stefan Malzew, Gastspiel, Theater am Domhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

5. Diagonale – neue Musik Festival 2013 - 300 Mitwir-

AUSSERDEM

Female Affairs, Lutherhaus,

kende in 50 Projekten, FestivalThema: Schwärme, Rudolf-Oetker-Halle, 18.00-00.00 Hennes Bender - „Klein Laut“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Große Vogelschau mit kleiner Börse, Autohaus Rahen-

brock, 09.00-18.00

Morgenland-Festival 2013 – Enemies – Beshar Al Azzawi & Sepideh Vahidi - Musikali-

sches Treffen zwischen Iran und Irak, Lagerhalle, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Brass Meets Wagner - Osnabrücker Symphonieorchester, Schloss, 19.30

HERFORD Luxuslärm - „Nur mit Euch“ Tour, X, 20.00 ROCK

6. Die Norweger zählen zu den aufregendsten Rock´n´Roll-Bands der aktuellen Szene. Ihr Album „Youngblood“ war „Album des Monats“ im Metal Hammer und in der Rock Hard. Aber nicht nur im Studio überzeugen Audrey Horne – live, so hört man, sollen sie sensationell gut sein. > ROSENHOF AUDREY HORNE

48 STADTBLATT 10.2013

6.

MARKT

SCHALLPLATTENUND CD-BÖRSE

Auf der Suche nach dem ersten NirvanaAlbum? Oder nach Bootlegs von Bob Dylan? Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen ihre Vinyl- und CD-Schätze. Ergänzt wird das Börsenangebot durch DVDs, Videos, Kalender und weiteren Fan-Souvenirs. > OSNABRÜCKHALLE

MINDEN Albare - Jazz, Fusion und Latin, Jazz-Club, 21.00 MÜNSTER Hélène Labarrière Quartet,

Bunker Ulmenwall, 20.30 Feine Sahne Fischfilet + Findus - Punkrock, Gleis 22, 21.00

P SIEHE MUSIK

Fr. 1. November

MARTIN C. HERBERG vom Geheimtipp zum Kultgitarristen Vorschau

So. 10. November, 16 Uhr

GÜNTER GALL Wohl Heute noch und Morgen


Get ready to race - Bobby-

Car-Rennen im Nettebad, Nettebad, 13.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 â‚Ź all inclusive

Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Peter und der Wolf - Mario-

nettenspiel, ab fĂźnf J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

)&.

2008 2013

Band Stand Meeting

Fr 04.10. 21:00

Unknown State, Tragedy Of Mine, Nightfall

Raab“: Heute kĂśnnen rutschenbegeisterte Badegäste die „Black Hole“-Abfahrt mit einem Bobby Car bewältigen. Gerutscht wird in normaler Badekleidung, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

BOHMTE Tricolor - Kammermusik aus unterschiedlichen Epochen, Kirche Ahrenshorst, 18.30 LENGERICH

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

Bussy Bee Big Band, Gempt-

BIELEFELD

TECKLENBURG Platzkonzert, Marktplatz, 11.00

6. 1on1 B-Boy Massaka -

Breakdance-Wettbewerb, Stereo, 18.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Forum Kalkriese – in der Welt der Germanen - Tuch-

fßhlung mit Germanen – Bogenbau, Schmieden, Kochen, Tonperlen brennen, Museum Varusschlacht, ab 14.30

halle, 16.30-17.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

6

BĂœHNE OSNABRĂœCK La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 GRONAU Dr. Stratmann, Aula, 20.00

MINDEN STADTBLATT präsentiert Rent – Musical präsentiert vom Institut fßr Musik der Hochschule Osnabrßck - Von

Jonathan Larson, Theater, 18.00 P SIEHE BĂœHNE

KUNST

OSNABRĂœCK The Beat - I.R. der Ausstellung „The Beat goes on“, Museum Industriekultur, 16.00

MELLE Meller Kulturherbst 2013 -

„Herbstausstellung“, Atelier Stammes Art, 10.00-18.00

Abschlusskonzert des Kammermusikkurses am Institut fĂźr Musik - Werke von Haydn,

SPORT

Mozart oder Beethoven bis zu moderner Musik, Vortragssaal des Instituts fßr Musik, 16.00 Negura Bunget & Gäste Mittelalter/Metal, Bastard Club, 17.00

1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle,

Interpretationen traditioneller kurdischer Lieder, Lagerhalle, 19.30 Audrey Horne & Karma To Burn & Gold, Rosenhof, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

Mi 23.10. -So 27.10.

28.Unabhängiges FilmFest Osnabrßck

Filmfest

Kammerpuppenspiele Bielefeld

Puppenspiel

18.00 GroĂ&#x;e Vogelschau mit kleiner BĂśrse, Autohaus Rahen-

Di 29.10. 16:30

Der Kleine Rabe Socke

brock, 09.00-17.00 Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

Industriekultur, 10.00-18.00

KONZERTE

Morgenland-Festival 2013 – Hawniyaz – Kalhor, Aynur, Qocgiri, Gambarov - Neue

Stichwahl zur Wahl des OsnabrĂźcker OberbĂźrgermeisters, alle Wahllokale, 08.00-

Konzert

and his shitkickin´ Hot Burrito Show

Chris Paulson

Mi 30.10. 20:00

Konzert

Live In Concert

Samstag, 12.10., 15:00 Uhr

Style Is A Message Vol. 5 !NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  <

Unbekannter Piesberg -

IBBENBĂ&#x153;RENLAGGENBECK

Sonntag

Doc Moralez

Sa 19.10. 20:00

OSNABRĂ&#x153;CK

Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

spezialitäten, Ausstellung historischer Geräte, Bauern- und Handwerkermarkt, Musik- und Unterhaltungsprogramm, Innenstadt, 11.00-18.00

ab 08.00

AUSSERDEM

kultur, 10.00-18.00

23. IbbenbĂźrener Kartoffelfest Tolle Knolle - Kartoffel-

Konzert

WĂźstensand, Breakout, Wolkenkukuksheim, Cantina 20 Jahre Doc Moralez:

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und Ăźber 3 OsnabrĂźcker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

IBBENBĂ&#x153;REN

Europas grĂśĂ&#x;ter Musikerflohmarkt, Musik Produktiv,

Ă&#x201E;lternabend 2013 laut gegen Nazis

Sa 05.10. 20:00

Das wäre auch mal ein

P Spiel fĂźr â&#x20AC;&#x17E;Schlag den

Konzert Saal Bocksmauer

OSNABRĂ&#x153;CK

Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00 GemĂźtliche Einsteigertour Radtour, 45 km, Ab Radstation Hbf, 11.00 Sonntagsspaziergang - â&#x20AC;&#x17E;KĂźrbisgewächseâ&#x20AC;&#x153;, Pflanzenvielfalt zu Halloween, ab 11.00 Uhr im Ă&#x153;berwinterungshaus: â&#x20AC;&#x17E;KĂźrbiskĂśpfe schnitzenâ&#x20AC;&#x153;, Gestalten fĂźr Jung und Alt, Botanischer Garten der Universität, 11.00+14.00 KĂźrbis-Tag, Botanischer Garten Ă&#x153;berwinterungshaus, 11.00-16.00

16.00 P SIEHE TAGESTIPP Baustilkunde im Vorbeigehen - FĂźhrung zu FuĂ&#x;, Treff-

punkt Dom, 13.30

Himmel und Erde in der NikolaistraĂ&#x;e - StraĂ&#x;enfest rund

OSNABRĂ&#x153;CK Hänsel und Gretel - Ab vier J.,

um den Apfel und die Kartoffel, StraĂ&#x;enmusik, Aussteller, NikolaistraĂ&#x;e, 11.00-18.00 Bad Essener Sonntag - Die Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00

Figurentheater, 11.00

BRAMSCHE

Puppentheater Augsburger Kasperle, Halle Gartlage,

Bramscher Rot, Verkaufs-

11.00+15.00

NIGHTFALL PRIVATSPHĂ&#x201E;RE NEVER TO LOUD Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

VORSCHAU Punk-Konzert

Freitag

15.11.

Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00

QUAKENBRĂ&#x153;CK

KIDS

Rock-Konzert

Piesberger SonntagscafĂŠ,

BAD ESSEN

land-Arena, 20.00

Samstag

19.10.

OsnabrĂźcker SchallplattenBĂśrse, OsnabrĂźckHalle, 11.00-

15.00 Artland Dragons â&#x20AC;&#x201C; Alba Berlin - Basketball Bundesliga, Art-

OststraĂ&#x;e 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

offener Sonntag, Innenstadt und MĂśbel Staas, 13.00-18.00

TELL YOU WHAT NOW HALWAY DECENT DAY TO RESIST Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

Samstag

30.11.

ROCK IN DER REGION Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 4 â&#x201A;Ź

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FĂ&#x153;R KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 10.2013 49


werwowas BRAMSCHE-KALKRIESE Forum Kalkriese – in der Welt der Germanen - Tuch-

fühlung mit Germanen – Bogenbau, Schmieden, Kochen, Tonperlen brennen, Museum Varusschlacht, ab 14.30 IBBENBÜREN 23. Ibbenbürener Kartoffelfest Tolle Knolle - Kartoffel-

spezialitäten, Ausstellung historischer Geräte, Bauern- und Handwerkermarkt, Musik- und Unterhaltungsprogramm, Innenstadt, 11.00-18.00

8.

LIEDGUT

MAX RAABE & SEIN PALAST ORCHESTER

Seit jetzt zwei Alben arbeitet Max Raabe mit Annette Humpe zusammen. Die frühere Ideal-Frontfrau hat dem Bariton einen neuen Anstrich verpasst und seinen PalastJazz Richtung anspruchsvollem Pop dirigiert. Auf die Live-Umsetztung darf man gespannt sein. > OSNABRÜCKHALLE

10.

KABARETT

CHRISTOPH SIEBER

Montag

7

Der Kabarettist und Comedian ist regelmäßig zu Gast beim „Satire Gipfel“ oder „Neues aus der Anstalt“. In seinem Programm „Alles ist nie genug!“ ist Christoph Sieber ernsthaft komisch und herzlich böse. Bei ihm ist Kabarett auch Wut, über die man lachen kann. > GEORGSMARIENHÜTTE

KONZERTE

ROCK

10. CJ RAMONE

Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

Die Kunden werden unruhig

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30

P SIEHE BÜHNE Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK

BIELEFELD

nes italienischen Lebemannes, 20.00

Rock, Forum, 21.00 MÜNSTER Misteur Valaire + Support -

Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00

The Legendary Lightness,

CLUBS&PARTY

AUSSERDEM

OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Schools out - Rock, Pop, Indie, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRÜCK Die Ökonomie des Glücks -

Film und Diskussion, Lagerhalle Spitzboden, 19.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 19.30 Kicker-DYP-Turnier, Unikeller, 19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Dienstag

Mittwoch

8

9

kein Problem“, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE OSNABRÜCK Mc Fitti - HipHop, Bastard

Club, 20.00

Stoner Rock, Gleis 22, 21.00

50 STADTBLATT 10.2013

OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Queer-Kneipe, substAnZ, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00

OSNABRÜCK Das Leben der Insekten -

Vitkor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30

P SIEHE BÜHNE STADTBLATT präsentiert Sascha Korf - „Wer zuletzt

lacht, denkt zu langsam“, Rosenhof, 20.00

STEAKS

Natural Child + Wooly Antshake - Blues Country, Garage

CLUBS&PARTY

BÜHNE

NEU: BLACK ANGUS

MÜNSTER

Die Ukulele feiert seit einiger Zeit ihre Renaissance. Wie man sie im Rock’ n’ Roll-Kosmos unterbringt, zeigen Way Out West. Und The 21String Hawaiians (Foto) bringen eine Revue auf die Bühne – mit rasanten Steppschritten, Tenor-Gitarre, Lap Steel Slide und natürlich: einer Ukulele. > LAGERHALLE

HipHop, Jazz, Rock, Gleis 22, 21.00

MÜNSTER

Max Raabe und das Palast Orchester - „Für Frauen ist das

Mit dem Nachnamen war einfach keine bürgerliche Karriere drin. Also lässt der studierte Soziologe und Politologe die Wissenschaft sein und wechselt zum Kabarett. Schnell folgen Auftritte bei „Nightwash“ oder dem „Satire Gipfel“. Ein Abend mit hinterlistigem Witz. > LAGERHALLE

Kadavar & Death Hawks -

sion, Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK

11. UKULELE PARADISE

ker und Sänger der deutschen Reggae-Szene. Einst gefördert von Gentleman, hat Martin Jondo seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Vom Songwriting inspirierter Reggae, mit durchaus sozialkritischen Tönen.

La Grande Bellezza – Die große Schönheit - Porträt ei-

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

WELTMUSIK

Er ist sicherlich einer der

P interessantesten Musi-

Lagerhalle:

Blue Monday Jam - Blues Ses-

OSNABRÜCK

11. SEBASTIAN PUFPAFF

Tour 2013, Kleine Freiheit, 20.00

OSNABRÜCK

KIDS

KONZERTE

KABARETT

STADTBLATT präsentiert Martin Jondo - Fast Forward

BÜHNE

OSNABRÜCK

Pension Schmitt, 20.00

Seinen Namen trägt er zurecht: Acht Jahre lang war er der Bassist der Ramones und Nachfolger von Dee Dee Ramone. Christopher Joseph Ward alias CJ Ramone. In dieser Zeit hat er auch eigene Songs für die Ramones beigesteuert, u.a. für ihr letztes Album „Adios Amigos“. Die Platten, die er als Solokünstler aufnimmt, klingen immer auch nach den Ramones, aber auch die Queens Of The Stone Age sind ein Einfluss. Begleitet wird er von Jonny 2 Bags und David Hidalgo Jr. – beide Bandmitglieder von Social Distortion! > BASTARD CLUB

Herrengedeck - Pils &

VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Vollbart, Sonnenbrille,

P Basecap – das sind die Markenzeichen von MC Fitti. Der Berliner Rapper ist zurzeit der Partycrasher schlechthin, irgendwo in der Schnittmenge von Deichkind und Cro. Bei Songs wie „Schöne Mädchen“ oder „Vollgas“ geht’s ab!

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: La Grande Bellezza – Die große Schönheit - Porträt ei-

nes italienischen Lebemannes, 20.00

BIELEFELD JazzSession, Bunker Ulmenwall, 21.00 MÜNSTER Gregor Hilden & Kal David,

Jovel Music Hall, 20.00

CLUBS&PARTY

cineastische Rarität mit Wolf Schneider, Kunst- und Kulturverein, 20.00

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

KIDS

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

LITERATUR DISSEN Spannung, Dramatik und Seefahrt - Autorenlesung und

OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 Hänsel und Gretel - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM RIESTE Familienshow Glücksmomente, Marktplatz am Alfsee,

ab 19.00

Donnerstag

10

Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Rent – Musical präsentiert vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück - Von

Jonathan Larson, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE GEORGSMARIENHÜTTE Christoph Sieber – Alles ist nie genug, Rathaus, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK CJ Ramone & The Sentiments - Rock, Bastard Club,

KINO

20.00 P SIEHE TAGESTIPP Liederabend mit Lail Arad und Roi Erez - Britisch-israeli-

sche Liedermacherin und Musiker aus Tel Aviv, Felix-Nussbaum-Haus, 20.00

Ein Liederabend mit der

P britisch-israelischen

Sängerin Lail Arad (Foto) und dem israelischen Pianisten und Gitarristen Roi Erez. Auf dem Programm stehen eigene neue Songs, erfolgreiche Hits und Kostproben zur zeitgenössischen israelischen Liedermacher-Szene.

OSNABRÜCK Vortrag zur Technikgeschichte – Köpfchen muss man haben, Museum

Industriekultur, 19.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15

Freitag

11

Palais, 21.30

HIDDENHAUSEN Hubert Burkhard - „Sex in der Krise“, Comedy, Olof-Palme Schule, 20.00

KONZERTE

AUSSERDEM

OSNABRÜCK Cinestar: Exhibition: Vermeer - Zwei

Ausstellungen des Malers, OmU, 20.00 FILMSTARTS R 00 Schneider: Im Wendekreis der Eidechse - Komödie R African Safari 3D - Dokumentation R Auf den zweiten Blick Drama, Romanze R Prisoners - Thriller R Sein letztes Rennen - Komödie, Drama R Slow Food - Dokumentation R Stein der Geduld - Drama R Aus dem Leben eines Schrottsammlers - Drama, Dokumentation R Der Butler - Drama P SIEHE KINO

KONZERTE OSNABRÜCK Ukulele Paradise - The

21String Hawaiians & Way Out West, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Reptyle, Bloody Dead And Sexy, The Escape, Forum,

21.00 BOHMTE very british - Musik für Flöte und Harfe aus Großbritannien, Kirche Ahrenshorst, 18.30

IBBENBÜREN Metalkonzert - Marauder, Bag Patrol, Osruptor, Pennydive, JKZ Scheune, 20.00

t h c Na

thon a r a M y Comed

K C U R B 19.3O OSNA .1O. DI. 1 5 B CA.

ASS A

EINL

18.OO

ONS

ATI 6 LOC

Karten gibt’s in den beteiligten Lokalen sowie an allen bekannten VVK-Stellen. Tickets per Post: 0180 - 50 40 300 oder www.komischen-nacht.de

Telefon 0541

270 27

Preiswerte – Krankentransporte/sitzend – Flughafentransfers

– Personenbeförderung – Kurierfahrten

Jazz Bistro – Amazon Factory, Gempthalle, 20.00

MÜNSTER Inga Rumpf & BAP-Band -

„Still Got The Rock!“, Jovel Music Hall, 20.00 Complications + Brain Taps -

Garage, Punk, Gleis 22, 21.00 Empire Escape - Indierock, Eule, 21.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Vergiss die Woche, jetzt feiern, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Classic Rock Night, The Whis-

ky, 21.30 Kranke(n)Schwestern Party, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, In-

Abby, Kleine Freiheit, 20.00

KUNST

P SIEHE MUSIK

WALLENHORST

BIELEFELD

Grand Jam! Michael Van Merwyk meets Larry Garner,

40 Jahre lebendige Gemeinde - Ausstellungseröffnung,

Fieser Freitag - EBM, Industri-

STADTBLATT präsentiert

E H C S I KOM

LENGERICH

dustrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Red Lips – Eskei83, Neo Club & Cuisine, 22.00 Mit 90 vor die Wand - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Die Fliegende Superkiste, Kleine Freiheit, 23.00

R Deutschlands wilde Vögel - Dokumentation R Naked Opera - Dokumentation

5.

BlueNote, 20.30

Heimathaus Hollager Hof, 18.00

al, Wave, Gothic, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

Bring to Ruin + Declaration of War - Hardcore-Punk, sub-

KIDS

BÜHNE

stAnZ, 21.00

OSNABRÜCK

Uni-Jazz Session, Unikeller,

Das kleine 1x1 der Sterne,

21.00

Planetarium, 15.00

OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 STADTBLATT 10.2013 51


FOTO: MANFRED POLLERT

werwowas La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Henriette am Herd - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

STADTBLATT präsentiert Sebastian Pufpaff - „Wa-

rum“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

HERFORD J.B.O. - Metal, X, 20.00 MÜNSTER Mc Fitti - HipHop, Skaters Palace, 20.00 Six60 + Spaceboy - FunkReggae-Fusion, Gleis 22, 21.00 WALLENHORST Gitarrenkonzert - Peter KrollPlöger, Balladen und Groove, Ruller Haus, 20.00

TECKLENBURG

SCHLAGER

LITERATUR

Am 11.10. erscheint sein Debütalbum „Arbeiter der Liebe“, heute startet die dazugehörige Tournee – natürlich in Osnabrück. Der ‘Gott of Schlager’ wird uns seine Hits kredenzen, von „Sexualverkehr“ bis „Ich fühl mich Disco“. > KLEINE FREIHEIT

OSNABRÜCK Trieb-Thäter – ein Literaturgespräch, Atelier Trieb, 18.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tag der offenen Tür – Messe-

neuheiten und Neues aus der eigenen Manufaktur, Hifi-Spectrum, ab 14.30 Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Saunanacht - Ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 Krimi Dinner am Film-Set, Porto Bar, 19.30 RIESTE Laternenumzug, Marktplatz

am Alfsee, ab 19.30

12.

KINOEVENT

TOTAL RECAL

12.

SONGS & WHISPERS

Die Reihe pflegt das Kulturgut Song. Diesen Monat zeigen The Mandolas (Foto), ein Quartett aus Irland sowie Ryan Conroy, wie es geht. Der Amerikaner präsentiert eine Mischung aus sehnsüchtigen Songwriter-Melodien bis hin zu seicht-poppigen Arrangements und Blues-Einflüssen. > BIG BUTTINSKY

FOTO: INGO PERTRAMER

Wer kann am besten einen Film widergeben? Darum geht’s beim „Total Recall“, dem Festival des nacherzählten Films. Ob „Star Wars“, „Dirty Dancing“ oder „Kung Fu Panda“ – jeder Film kann resümiert werden, ernst oder lustig, man hat zehn Minuten Zeit. Eine Jury entscheidet. > LAGERHALLE

SONGWRITER

Samstag

12 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Zebrahead - „Call Your Friends“ Tour 2013, Support: States And Empires & Holly Would Surrender, Rosenhof, 19.30 P SIEHE MUSIK STADTBLATT präsentiert Christian Steiffen, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Songs & Whispers - Ryan

14.

LESUNG

THOMAS GLAVINIC

Osnabrücker Kulturfans kommen in diesem Herbst in den Genuss gleich mehrerer Autoren, die für den Deutschen Buchpreis nominiert sind – einer davon ist der Österreicher Thomas Glavinic für seinen neuen Roman „Das größere Wunder“. Eine Psycho-Love-Story am Mount Everst! > BLUE NOTE

15.

WAVE-PUNK

WIRE

Musikgeschichte im Anmarsch. Wire haben Ende der 70er die englische Punkszene entscheidend mitgeprägt. Und ihrem Wave-Punk haben sie immer auch Pop beigemischt, was die Songs heute so frisch macht, als kämen sie von Bloc Party oder Franz Ferdinand. > KLEINE FREIHEIT

Conroy, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Simon Natabov - „Herbie Nichols & a little bit more“, Bunker Ulmenwall, 20.30

BISSENDORF Pindakaas Saxophon Quintett - KuBiSS, Wasserschloss

Schelenburg, 19.30

52 STADTBLATT 10.2013

IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00 RESTRUP-BIPPEN Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Guiseppe Verdi „La Traviata“, Theatersaal, 20.00 Fritz und Hermann: Oberwasser - Kabarett, Begeg-

nungsstätte, 20.00

fer, Kulturhaus, 20.00

CHRISTIAN STEIFFEN

Team & Struppi - „Die Machtergreifung“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

STEMWEDE-WEHDEM

Secondhand Mann – Gebrauchte Männer lieben besser - Kabarett mit Carsten Hö-

12.

BIELEFELD

WALLENHORST Einer der deutschen top Fingerstyle-Gitarristen kommt in die Region. Peter Kroll-Plöger hat von der Ballade bis zur stampfenden Groove-Nummer alles im Programm. Ein Tipp ist seine CD „Guitar Meets Vocals“, wo er gemeinsam mit der Sängerin Alexa Wichner (Kasachstan) russische Lieder interpretiert.

P

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Vergiss die Woche, jetzt feiern, Sonnendeck, 21.00 Pacha Recording CD presentation - Mit Original Pacha-Dj

von der Insel Ibiza, Alando Palais, 22.00 Beachparty - Special Deko, Getränkespecials, Hyde Park, 22.00 Tanzen! , Lagerhalle, 22.00 NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 22.00 Lotter-Party, emma-theater, 22.30 Sneakers Time, Five Elements Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 8 Jahre Kleine Freiheit - Party Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00

Kabarett mit Funke & Rüther - Ersatztermin für den

26.04.13, Rathaus Wallenhorst, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Total Recall – Das Festival des nacherzählten Films -

Präsentiert vom 28. Unabhängigen Filmfest Osnabrück, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR MELLE Meller Kulturherbst 2013 Literarischer Samstag „Ich gehe unter roten Zweigen, des Herbstes Schönheit zu beneiden“, Anna-Luise Olsen unternimmt einen Spaziergang durch die Welt der Gedichte, Stadtbibliothek, 16.00

SPORT QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Brose Baskets Bamberg - Basket-

ball Bundesliga, Artland-Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Style Is A Message Vol. 5 -

Breakdance-Wettbewerb, Haus der Jugend, 14.00

Trust In Bass vs. Golden Dayz - Bass, HipHop, Unikeller,

23.00 BIELEFELD SuperSamstag – 80s / 90s Eurodance Festival - Pop,

80s/90s, House & Techhouse, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Incomplete Harmony -

Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Werkstattaufführung, Figurentheater, 20.00 Hubert Burghardt - „Sex in der Krise“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00

Heute ist Osnabrück ein

P bisschen wie New York.

Denn die Osnabrücker Breakdance-Crew Osna Brooklyn lädt zum fünften Breakdance-Battle „Style Is A Message“. Zu coolen HipHop-Beats vom Live-DJ treten Breakdance-Teams aus ganz Europa gegeneinander an. Entweder im 3 vs. 3-System oder 1 vs. 1. Dann werden Moves gezeigt, dass die Hüfte knackt. Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00


Dir geht ein Licht auf – Lichtcheck am Neumarkt,

Mobilitätszentrum am Neumarkt, 10.00-13.00 Tag der offenen Tür - Messeneuheiten und Neues aus der eigenen Manufaktur, Hifi-Spectrum, ab 14.30 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

BELM Belmer Zeltbeben - mit North

Hearts in Ten Bands und Stewart Fowler (Elvis Double). Die Einnahmen unterstützen den Mitmachzirkus Belmelli, Zirkuszelt, Frankfurter Str., 19.00 BIELEFELD 9. Jobmesse, Stadthalle, 10.00-17.00

Sonntag

13 KONZERTE OSNABRÜCK Benefiz-Konzert für Indien -

Internationale Beiträge aus aller Welt, Lagerhalle, 15.00 Frank Muschalle Trio feat. Matthias Seuffert - Kaffee-

konzert mit Boogie & Blues, BlueNote, 16.00 STADTBLATT präsentiert Prinz Pi - „Kompass ohne Norden“ Tour 2013, Rosenhof, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Woyzeck – Einführungsmatinee zur Premiere, Theater

am Domhof, oberes Foyer, 11.30 IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

KIDS OSNABRÜCK Rumpelstilzchen, Figuren-

theater, 11.00 Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Was macht der Mond - Für

Kinder von drei bis sechs J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 P SIEHE FAMILIENSACHE Abenteuer Planeten, Plane-

Agnostic Front & Risk It & Mandrill & Stare Down, Sput-

Cafe & Bar am Kasinopark mit „Bonedry “ Rhythm and Soul Orchestra

Brauhaus Dröge

mit „Suspended “ aus Holland 40 Jahre Popgeschichte mit „O-Town Bluesband “ Gitarrenlastiger Rock und Pop

Heideschänke Rolf

OSNABRÜCK

Zweite Osnabrücker Pflücktour - Radtour, 60 km, ADFC

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00 Fachschaftsparty Fachbereich 7 - Pop, Mainstream,

Tor 3

Buddha in Osnabrück: Buddhistisches Meditationszentrum öffnet seine Türen,

Glanz & Gloria, 21.00

Buddhismus Zentrum, 10.0019.00

KINO

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Cinestar: Cro - Konzert des Rappers als

kultur, 10.00-18.00 Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

mit „the Beat “ CLASSIC-ROCK

mit „Hangover “ Tanzmusik, Cover mit „Xaja “ Hardrock ‚n‘ Roll / Aftershow-Party

Kunsthandwerkermarkt -

OSNABRÜCK

Ca. 150 Aussteller, Halle Gartlage, 11.00-18.00 P SIEHE EVENTS

Thomas Glavinic: Das größere Wunder - Lesung in der Rei-

he LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

SPORT HAGEN Fußball auf dem SoccerPlatz, Soccer-Platz, 10.00-

mit „Teddy Conetti“ Rock „u“ Roll . . .

Uthmann

mit „Nervling “ Evergreens & Oldies - Chart-Titeln Mit freundlicher Unterstützung von:

OSNABRÜCK

Für die Outdoor-Schwim-

P mer ist es immer ein

wehmütiger Moment, wenn die Außensaison endet ... Aber heute kann man noch mal das Freibadgelände des Moskaubads genießen. Beim Herbst-Flohmarkt, wo sich private Trödler und Schnäppchenjäger treffen.

tarium, 17.00 BAD ESSEN Bad Essener Sonntag - Die

Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00 BIELEFELD 9. Jobmesse, Stadthalle, 10.00-17.00

15 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Wire, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

copyright by design scheile

und

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

02.10. 19.30 Uhr

06.10. 19.00 Uhr

25.10. 20.00 Uhr

28.11. 20.00 Uhr

Dienstag

Ein tri tt fre i ...

Kulturbüro Gronau

Oper mal anders - Eine

musikalische Opernreise: Guiseppe Verdi Otello, Steinwerk Ledenhof, 19.30

d O-Town Bluesban

Musik: 20:00 h - 24:00 h Einlass: 19:00 h Bustransfer: 20:00 h - 02:00 h

STADT MARKETING VEREIN

12.00

AUSSERDEM

Swamping Galley

NERVLING

Twister

exklusive Aufzeichnung 18.30 CineSneak - Der Überraschungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRÜCK

Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Herbst in Moskau - Trödelmarkt, Moskaubad, bis 17.00

mit „Wo ist Behle“ CLASSIC-ROCK

OSNABRÜCK

LITERATUR

Piesberger Sonntagscafé,

Xaja

mit „The BluesDefenders “ from Texas to Chicago

OSNABRÜCK

Geschäftsstelle, 10.00

BONEDRY

Gildehaus

Kolpinghaus

Kosmische Evolution, Plane-

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

acoustic Blue Monday Jam -

Wo ist Behle

mit „Swamping Galley “ 70 & 80 er, Red Dirt Rock And Evergreen

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

OSNABRÜCK

A la Turka Restaurant – Café Mehring

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

BREAKFAST

KONZERTE

Musik an 11 Orten in einer Nacht

Klosterschänke

Schmitt, 20.00

AMERICAN

14

Samstag 19. Oktober 2013

Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 16.00

Kalif Storch - Wilhelm Hauff,

Snorri Helgasson, Pension

Pop, Mainstream, Glanz & Gloria, 19.00

Montag

Hotel Waldesruh

nikhalle, 19.30

Fachschaftsparty Lehramt -

QUAKENBRÜCK Dragons Sonntag, Innenstadt, 13.00

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

LENGERICH

MÜNSTER

St. Dionysius, 10.00

MÜNSTER Pohlmann - „Nix ohne Grund“ Tour, Jovel Music Hall, 20.00

tarium, 16.00

kultur, 10.00-13.00

tek Dus’ (Saxofon) und Magda Wojciechowska (Klavier), Gempthalle, 17.00

e arienhütt den Lokalen . Georgsm rlebnis in ransport zwischen ke si u M st Das losem Bu en. Mit kosten Jahr mit vier Buss In diesem

Sportlich dem Herbst entgegen - Radtour, TERRA.vita, Ab

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 18.00

IBBENBÜREN Rheingold Trio - Kammerkonzert, Alte Sparkasse, 19.00 Gempt Soireen - Grab it! Bar-

BISSENDORF

29.11. 20.00 Uhr

16.01. 20.00 Uhr

„Rudelsingen“ (rock´n´popmuseum) - Karaoke mit Allen -

Doktor Stratmann (Aula) Programm: „Dat Schönste“ Abschiedstournee

Ralf Schmitz (Bürgerhalle) Programm: „Schmitzpiepe“

„Litha“ (Studio-Lounge) - Celtic-Folk -

4. Gronauer Poetry Slam - der Wettstreit der Dichter - (rock´n´popmuseum)

„Mnozil Brass“ (Bürgerhalle) - die hohe Schule der Blasmusik -

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 10.2013 53


werwowas BIELEFELD Caro Emerald - Jazz/Pop,

brück - Finalrunde und Preis-

verleihung, BlueNote, 20.00

Stadthalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

KINO

Café Resistance, substAnZ,

OSNABRÜCK

19.00

Cinestar: CineLady Preview: Frau Ella,

Rock, Pop und Becks - Mit

16.

ISABELL SCHMIDT

Sie war im Team Nena, bei der zweiten Staffel von „The Voice Of Germany“. Und kam bis ins Finale der CastingShow. Inzwischen ist ihr Debütalbum draußen, das sich in den Charts gut gemacht macht. Deutschsprachiger Poprock, der an Silbermond erinnert. > KLEINE FREIHEIT

16.

SONGS

MAITE KELLY

Wer bei ihrem Namen noch immer an die Musik der Kelly Family denkt, sollte mal das Kalenderjahr checken. Denn Maite Kelly ist eine tolle Songwriterin geworden und kommt mit ihrem neuen Album „Wie ich bin“ nach Osnabrück. PS: Und sieht sie nicht aus wie Adele? > ROSENHOF

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 Fachschaftsparty Geschichte, Geographie, Kunst - Pop,

Mainstream, Glanz & Gloria, 22.30 WiWi Ersti Party, Five Elements Club, 23.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK 5. Komische Nacht Osnabrück - Der Comedy-Marathon

mit Fat King Konrad, Gymmick, Ingmar Stadelmann, Oliver Polak, Thilo Seibel und Werner Momsen, BlueNote, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Grüner Jäger, Lagerhalle, Lutherhaus, 19.30 P SIEHE EVENTS LENGERICH Vorhang auf - Jeder darf sich auf der Bühne präsentieren, Gempthalle, 20.00

KIDS

17.

POSTROCK

EF

Die gut aussehenden Herren aus Schweden feiern ihr Zehnjähriges. Da macht man als Band natürlich ein neues Album: „Ceremonies“. Erneut geht’s rein instrumental zur Sache. Die bis zu neun Minuten langen Songs schweben geradezu durch alle Stadien des Rock ab ca. 1967. > KLEINE FREIHEIT

19.

HEAVY METAL

NIGHTFALL U.A.

Drei mal Metal: Nightfall, Privatsphäre und Never To Loud (Foto). Letztere kommen aus Hagen a.T.W./Bad Iburg und sind die „süßeste Verführung seitdem es Thrashmetal und Metalcore gibt“. Zu ihren Einflüssen zählen sie u.a. Metallica und Pantera. > OSTBUNKER

OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00 WALLENHORST Herbstlesetage - Kreative Begegnung mit Kinderliteratur, Ruller Haus, 10.00-13.00 u. 14.30-17.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stoff der Sterne, Planetarium,

19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

VERSMOLD Andrea Buddenberg - „Hereinspaziert – Ein Streifzug durch Gärten an der Niedersächsischen Grenze“, Lichtbildervortrag, Altstadthotel, 20.00

Mittwoch

19.

POP & PUNK

DIE HEITERKEIT & CHUCKAMUCK

Da kommt aber ein ganz besonders feines Doppel-Konzert um die Ecke. Die Heiterkeit sind drei junge Hamburgerinnen, die erfrischend hingeschrammelten Deutschpop spielen. Klingt ein bisschen wie frühe Tocotronic-Sachen plus die Stimme von Judith Holofernes. Chuckamuck (Foto) schrammeln genauso schön, nur etwas rocknrolliger, als würde Jack Bugg die Ramones covern. Sie kommen aus Berlin, singen Deutsch und von Mädchen, Lieblings-TV-Serien und dem Kiosk an der Ecke. > GLANZ & GLORIA

54 STADTBLATT 10.2013

Oana Catalina Chitu & Balkan-Tango-Orchester, Ru-

dolf-Oetker-Halle, 20.00 Nightwash - Comedy, Zweischlingen, 21.00

CLUBS&PARTY

POPROCK

BIELEFELD

16 KONZERTE OSNABRÜCK Junger deutscher Jazzpreis Osnabrück des Instituts für Musik der Hochschule Osna-

Das Institut für Musik

P (Hochschule Osnabrück) vergibt erstmals einen Preis für junge Jazzgruppen aus dem studentischen Umfeld. Der Preis soll die Jazzszenen deutscher Hochschulen noch stärker miteinander vernetzen und junge kreative Bands auf ihrem Weg in die Professionalität voran bringen. Die von der Jury ausgewählten Finalisten spielen schließlich ein 40-minütiges Konzertprogramm. Isabell Schmidt, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Maite Kelly, Rosenhof, 20.00

19.45

P SIEHE KINO The Royal Ballet: Don Quixote, 20.15

LITERATUR OSNABRÜCK Vogelfrei auf Friedensschwingen - Friedensmärchen

beim Treffen „Dialog der Kulturen“ mit der Erzählerin Sabine Meyer, Lagerhalle, 20.00 WALLENHORST Herbstlesetage - Kreative Begegnung mit Kinderliteratur, Ruller Haus, 10.00-13.00 u. 14.30-17.30

KIDS

P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

MÜNSTER

tarium, 15.00

Torpus & The Art Directors + Moritz Gadomski - Indie,

theater, 16.00

Songwriter, Gleis 22, 21.00

Konzert der Finalisten des

Jungen Deutschen Jazzpreises

Mi., 16. Oktober, 20 Uhr

Blue Note

www.ifm.hs-osnabrueck.de

Abenteuer Planeten, PlaneRumpelstilzchen, Figuren-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Semestereröffnung der Universität Osnabrück, Osna-

brückHalle, 09.30-11.00 Dialog der Kulturen - Vogelfrei auf Friedensschwingen – Geschichten vom Frieden, Lagerhalle Raum 201, 20.00 BISSENDORF Plattdeutsche Runde,

Schwarzwald-Stüble, 17.00 RIESTE

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Schools out - Rock, Pop, Indie, Hyde Park Hits, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Familienshow Glücksmomente, Marktplatz am Alfsee,

ab 19.00

Donnerstag

17 KONZERTE OSNABRÜCK Slaughterfest mit Onslaught, Exumer u.a. -

Death/Trash, Bastard Club, 20.00 STADTBLATT präsentiert EF, Kleine Freiheit, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

BÜHNE

Singer-Songwriter Slam 2012/2013 - 1. Vorrunde,

OSNABRÜCK

Wise Guys - Good-Vibrations-

STADTBLATT präsentiert Sven Ratzke - „Nachtspiele“, Comedy, Lagerhalle, 19.30 P SIEHE BÜHNE Anatevka - Musical von Jerry

Bock, Theater am Domhof, 19.30

Lagerhalle, 20.00 Tour, OsnabrückHalle, 20.00 Pop!Session, Unikeller, 21.00

BIELEFELD Sascha Grammel - „Keine Ahnung“, Comedy, Stadthalle, 20.00 Mas Shake! - Rod Gonzales, Movie, 20.30


OSNABRÜCK Poets Of The Fall - Glam-

Das kleine 1x1 der Sterne,

Rock, Forum, 20.45

Planetarium, 15.00

IBBENBÜREN Viola Mokrosch - Klavierabend, Blick.Punkt, 19.00 MÜNSTER Movits - Swing, Bebop, Electro & Pop, Gleis 22, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Erstsemesterparty, Alando Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

BÜHNE OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30 Offene Zweierbeziehung Tragikomödie von Franca Rame und Dario Fo, Inszenierung der Theatermacher Osnabrück, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

KINO

AUSSERDEM OSNABRÜCK Different colors, one people – Vortrag und Gespräch - I.R.

der Ausstellung „Gesichter des Christentums“, Forum am Dom, 19.00 Kleidertausch-Party - „Fit für den Winter – auch im Kleiderschrank?“, Zentrum für Umweltkommunikation, 19.00 BAD IBURG Nachtwächterrundgang mit Augustinus - ca. 70 Min.,

Treffpunkt Rathaus, 19.00 BIELEFELD Deutschlandweiter Science Slam - Zum Thema Demogra-

fie, Regionalwettbewerb, Theaterlabor Tor 6, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Vegetarisches Menü „Fleischlos genießen“, Grüne, Forsthaus, 19.00

Freitag

18 KONZERTE OSNABRÜCK 187er Straßenbande + Bozza

- HipHop, Bastard Club, 20.00 STADTBLATT präsentiert HipHop Festival Rapküche 6

- Nico Suave, Sleepwalker, Eljot Quent, Umse, Jaw, Rec-Z, Das W., Kiko, Pimf, JZ Westwerk, 20.00 P SIEHE MUSIK Martin and James, Rosenhof,

FILMSTARTS R Alles eine Frage der Zeit Abenteuer, Fantasy R Art/Violence - Dokumentation R Drecksau - Krimi P SIEHE KINO

21.00

R Finsterworld - Drama R Runner, Runner - Thriller P SIEHE KINO

Stadthalle, 19.30

R Turn Me On - Drama, Komödie R Unter dem Regenbogen Komödie R Frau Ella - Komödie P SIEHE KINO R Insidious: Chapter 2 Thriller, Horror R Mein Weg nach Olympia Sport, Dokumentation

KIDS OSNABRÜCK Erde, Wasser, Luft und Feuer – Ziegel - Von acht bis zwölf J.,

Museum Industriekultur, 10.00 WALLENHORST Herbstlesetage - Kreative Begegnung mit Kinderliteratur, Ruller Haus, 10.00-13.00 u. 14.30-17.30

BIELEFELD Oldie Marathon mit Smokie, The Tremeloes, Middle of the Road, Chris Andrews, Pussycat, Stadthalle, 19.30 WDR4 Oldie Marathon, Oldiemarathon, Stadthalle,

20.00

Alando Geburtstagsparty zum 13. Jubiläum - Animation,

Getränkespecials, Alando Palais, 21.30 MotownParty, BlueNote, 21.30 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Electronique - House, Neo Club & Cuisine, 22.00 Sturmfrei - House, Five Elements Club, 23.00 The Sountrack Of Our Lifes -

Pop, Rock, Wave, Indie, Glanz & Gloria, 23.00 Swing Ska La Bim - Ska, Swing, Rockabilly, Kleine Freiheit, 23.00

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Oktoberfest, Steigenberger Hotel Remarque, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00

20 Jahre Doc Moralez and his shitkickin’ Hot Burrito Show

- Gäste u.a. „Red Hot“ und „Mr. G. & his Billy Boys“, Haus der Jugend, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 HALLE Mario Barth - „Männer sind

schuld, sagen die Frauen“ – Tournee, Gerry Weber Stadion, 19.00 IBBENBÜREN

OKTOBER 2013 TERMINE Mi., 2.10.2013, 20.00 Uhr

Stoner Konzert

Im Oktober gibt es die

P Band 20 Jahre! Das nehmen Doc Moralez zum Anlass, um mit allen Fans und Weggefährten zu feiern. Alte Songs werden gespielt, alte Fotos gezeigt, alte Geschichten erzählt und befreundete Bands schauen auch vorbei, u.a. Mr. G. & his Billy Boys.

GLOWSUN & GRANDLOOM ISOPTERA VVK: 7 €, AK: 10 €

Fr./Sa. 18./19.10.2013, 20.00 Uhr

HipHop Festival

Im weißen Rößl - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00 MELLE Meller Kulturherbst 2013 „Funny Money“ – Die Theaterbande Phoenix, Spielstätte ehem. Video Aring, 19.30

KUNST OSNABRÜCK Comic-Kunst-Ausstellung – Lachen im Keller - Mit Olga

Hopfauf, Steffen Elbing u.v.a., Unikeller, 20.00

AUSSERDEM

Metal-Konzert - Nightfall,

Privatsphäre, Never To Loud, JZ Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Blue feat. Emily Spears -

Irish Folk, Lutherhaus, 20.00

Zwei amerikanische

Kurzopern Projekt des Studienprofils Klassik Vokal

19./21./24./28. Okt.

Veranstaltungszentrum des IfM am Limberg, 20.00 Uhr www.ifm.hs-osnabrueck.de

OSNABRÜCK Frauenflohmarkt - Von Mäd-

chen nur für Mädchen, GZ Lerchenstraße, 16.00-19.00 Rudelsingen, Lagerhalle, 19.30 Knigge Dinner Originell, Romantikhotel Walhalla, 19.30 Kapital Kompakt – der ganze Marx an einem Abend? -

Vortrag, Lagerhalle Raum 102, 20.00 Extra: 200 Jahre Georg Büchner - „O wer sich einmal

BAD IBURG

CLUBS&PARTY

P SIEHE TAGESTIPP

Westwer

141

Ringlokschuppen, 22.30

MÜNSTER sary Tour 2013“, Metal, Jovel Music Hall, 20.00 Crackerjack - Funk, Sputnikhalle, 20.30

STADTBLATT präsentiert Die Heiterkeit & Chuckamuck, Glanz & Gloria, 20.00

JUGENDZENTRUM

Freitag – Umsonst & Drinnen - Elektronische Musik,

Jam Session, Jazz-Club, 21.00 Doro & Guest - „30th Anniver-

Bastard Club, 20.00

BIELEFELD

auf den Kopf sehen könnte!“, Theater am Domhof oberes Foyer, 20.00

MINDEN

Milking The Goatmachine + Yuppie Club + Optimist + Austin Deathtrip - Metal,

Mittelaltermenü Helden – Sagen – Minnesang im Schatten der Iburg - Pro-

gramm und rustikales 3-GangMenü, Treffpunkt Schlossmuseum Iburg, 19.00

Samstag

19 KONZERTE

BIELEFELD Linda Hesse - „Punktgenaue Landung“, Ringlokschuppen, 20.00 Mega! Mega!, Bunker Ulmenwall, 20.30 P SIEHE MUSIK DISSEN Dixie Heartbreakers, Jazz-

Club im Bahnhof, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Kneipen Tour Georgsmarienhütte - Elf Bands, elf Locations

inklusive Bustransfer: u.a. „Nervling“, „Xaja“, „Bonedry“, „Teddy Conetti“, diverse Lokale, 19.00 P SIEHE EVENTS LINGEN Laing - Electropop, Alter Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK

RAPKÜCHE 6 mit KONTROLLIERTES CHAOS (Nico Suave & Sleepwalker) ELJOT QUENT JAW, REC-Z, DAS W. KIKO, PIMF Kombiticket beide Tage: 17 € im VVK

Fr., 25.10.2013, 20.00 Uhr

Comedy-Poetry-Live Music

WORTSPIEL Die 4. Partie u.a. mit JOSEPH MYERS, SASCHA THAMM & MITCH MILLER Sa., 16.11.2013, 20.00 Uhr

FAUST AUF’S AUGE FESTIVAL UNION OF SLEEP IRON WALRUS BLACK SPACE RIDER Fr., 29.11.2013, 20.00 Uhr

MaxiMalRap CONTEST u.a. mit DAIMION DAVIS

MINDEN Low Rider & Greg Copeland -

Soul-Funk, Jazz-Club, 21.00 MÜNSTER Hermann van Veen - „Für einen Kuss von Dir“, MCC Halle Münsterland, 20.00 Van Nazareth, SpecOps, 20.00

Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 10.2013 55


werwowas Good Morning Fire Eater + Ingenious Rascals + No Need For Broomsticks - Indietronic,

Gleis 22, 21.00 The Brew UK + Support,

Sputnikhalle, 21.00 The Wave Pictures, Eule,

21.30 STEMWEDE-WEHDEM Sebastian Krumbiegel - Solo am Piano, Life House, 20.00

CLUBS&PARTY

20.

MUSIKALISCHE LESUNG

MATTHIAS BRANDT

Der Schauspieler Matthias Brandt und der Pianist Jens Thomas bringen Hitchcocks Filmklassiker auf die Bühne. Auf der Grundlage des Romans von Robert Bloch. Natürlich wird auch die berühmte Duschszene vertont – ein echter Schocker. > THEATER AM DOMHOF

21.

LESUNG

CLEMENS MEYER

Er ist auf der Longlist zum populärsten deutschen Buchpreis, mit seinem neuen Roman „Im Stein“. Ein Gesellschaftsroman, der die großen Veränderungen der letzten 25 Jahre spiegelt. Es geht um Geld, Liebe, Sex, Städte, um Prostituierte, Bordellbesitzer und Hells Angels. Foto Gaby Gerster > BLUE NOTE POP

22. GLASPERLENSPIEL

An Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg kommt man in diesem Herbst nicht vorbei. Ihre Single „Grenzenlos“ vom gleichnamigen neuen Album feiert das Leben und seine Möglichkeiten. Ein Lied für den Club. Elektro-Pop auf internationalem Niveau, mit einem Händchen für den eingängigen Refrain – selten in Deutschland. Carolin Niemczyk setzt auch optisch Trends: Ihr Video- und Bühnenoutfits sind ein paar Wochen später überall zu sehen. > ROSENHOF

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Oktoberfest, Steigenberger Hotel Remarque, 19.00 Ü40-Party - Live: „Rudolf Rock & die Schicker feat. Susi Salm & Hugo Egon Balder“, „Route 66“, Alando Palais, 20.00 Rock a Go Go, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Headful of Rock - Rock, Metal & Crossover, Bastard Club, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Gentlemen’s Club, Neo Club & Cuisine, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 OS-Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00

BIELEFELD Nico Semsrott - „Freude ist

nur ein Mangel an Information“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 HALLE Mario Barth - „Männer sind

schuld, sagen die Frauen“ – Tournee, Gerry Weber Stadion, 19.00

SuperSamstag - Pop, Star

Tracks, Beatz & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

KONZERTE

Im weißen Rößl - Musik von

OSNABRÜCK Trio Escolaso – Tango aus Argentinien, Lutherhaus, 18.00 Die Puhdys - Rock, Rosenhof, 20.00

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00 MELLE Meller Kulturherbst 2013 „Funny Money“ – Die Theaterbande Phoenix, Spielstätte ehem. Video Aring, 19.30 Meller Kulturherbst 2013 „Knall auf Fall“, Improvisationstheater, Fachwerk 1775, 20.00

LITERATUR RHEINE Thomas Aders päsentiert sein Buch - „Abenteuer in Süd-

BIELEFELD Leslie Clio - Support: Max Schroeder & Das Love, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK IBBENBÜREN Wind und Farbe + Tigeryouth + Fragmentist - Punk,

JKZ Scheune, 20.00 MÜNSTER

amerika – Revolution im Nahen Osten“, Stadthalle, 19.00

Melanie Pain - Chansons, Fachwerk Gievenbeck, 20.00 P SIEHE MUSIK

KUNST

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Offenes Atelier - Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei, Martinihöfe, 17.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS

BÜHNE OSNABRÜCK Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00 Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 19.30 Das Leben der Insekten - Vitkor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Knolle im Zirkus - Ab vier J.,

LITERATUR

Figurentheater, 16.00

OSNABRÜCK

Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00 19. Oktober 2013

Das Musical

Do., 10. Oktober, 20.00 Uhr Sa., 19. Oktober, 19.30 Uhr

20

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK

BIELEFELD

Sonntag

Märchen im Hospiz - Märchenerzählungen anlässlich des Deutschen Hospiztages, Erzählerin: Ute Link, Kapitelsaal St. Johann, 17.00

STADTBLATT präsentiert bis

22 Uhr

Theater Osnabrück

Psycho: Eine musikalische Lesung - Matthias Brandt, The-

ater am Domhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KUNST

www.ifm.hs-osnabrueck.de

OSNABRÜCK Lou Scheper-Berkenkamp – Phantastiken - Ausstellungs-

BÜHNE OSNABRÜCK Kein Schöner Land - Liedpro-

jekt Rosenplatz, emma-theater, 19.30 STADTBLATT präsentiert

24.

ROCK

LEECH

Das Team von Zukunftsmusik ist dabei, Osnabrück zur Hochburg für progressiven Instrumental-Rock zu machen. Nach And So I Watch You From Afar kommen jetzt Leech. Die Schweizer entwickeln rhythmische Figuren und türmen sie zu epischen Sound-Landschaften auf. > KLEINE FREIHEIT

56 STADTBLATT 10.2013

24.

FOLK ROCK

THEODORE PAUL & GABRIEL

Die drei Damen aus Paris sind ein ganz heißes Ding. Und spielen schön kratzigen Folk Rock, als hätten wir 1973. Bob Dylan lässt grüßen, aber auch die Stones oder Patti Smith. Es ist ihre allererste Clubtour in Deutschland – und Osnabrück ist mit dabei! Très bien. > BIG BUTTINSKY

Rent – Musical präsentiert vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück - Von

Jonathan Larson, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ju./Erw.,

Figurentheater, 20.00 Das Medium & Hand of Bridge - Zwei amerikanische

Kurzopern, Veranstaltungszentrum des IfM, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 OSNABRÜCK Radelspaß mit Doris und Meike - Radtour, 45 km, ADFC

Geschäftsstelle, 14.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

OSNABRÜCK HG Butzko - „Herrschaftszeiten“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00 Moonlight Shopping, Innenstadt, bis 22.00 P SIEHE EVENTS

eröffnung, Felix-NussbaumHaus, 11.30 Offenes Atelier - Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei, Martinihöfe, 14.00-18.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK Knolle im Zirkus - Ab vier J.,

Figurentheater, 11.00 Nettebad-Spieleparty - Von

sechs bis zwölf J., Nettebad, 14.00-18.00


Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Senfkanone, Erdbeershampoo und allerlei Krempel -

Kinderlesung zu den Geschichten der Hüggelzwerge, ab fünf J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

P SIEHE MUSIK BRAMSCHE Der Wanderer, Tuchmacher

Museum Kornmühle, 20.00 LINGEN In Extremo - Mittelalterrock,

Alter Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK

AUSSERDEM

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Pension Schmitt, 20.00

Frauenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Familienfrühstück - Mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle Spitzboden, 09.30-12.30 Bramscher Herbstausflug – Holgis Liegendtour - Radtour,

55 km, ADFC Geschäftsstelle, 10.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Audi und Youngtimerstammtisch, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00 Unbekannter Piesberg -

Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00 Flohmarkt für Frauen und Kinder, Haus der Jugend,

14.00-18.00 Piesberger Sonntagscafé,

Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle

Bergen & Sebastian Witte,

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Comedy Abendvorlesung Christian Schiffer, Maxi Gstettenbauer, Hochschule, 20.00 Das Medium & Hand of Bridge - Zwei amerikanische

Kurzopern, Veranstaltungszentrum des IfM, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

BlueNote, 16.00 Kosmische Evolution, Plane-

tarium, 17.00 BAD ESSEN Bad Essener Sonntag - Die

Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00 CD- und Schallplattenbörse,

MCC Halle Münsterland, 08.0018.00

Montag

21 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Ses-

sion, Lagerhalle, 20.00 2. Sinfoniekonzert, OsnabrückHalle, 20.00 Musica pro Pace 2013 – Konzert zum Osnabrücker Friedenstag - Ludwig van Beetho-

ven „Egmont“, Richard Wagner Ouvertüre zu „Rienzi, der letzte der Tribunen“, Osnabrücker Symphonieorchester, OsnabrückHalle, 20.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Das Leben der Insekten -

Viktor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE StudyUp Award Musical, Veranstaltungszentrum des IfM, 20.00 P SIEHE EVENTS

LINGEN Comedy Abendvorlesung -

Christian Schiffer, Maxi Gstettenbauer, Hochschule, 20.00

Clemens Meyer: Im Stein -

Annemarie Stoltenberg stellt ihre Favoriten des Bücherherbstes vor, BuchhandMartin Schäuble: Zwischen den Grenzen - Lesung in der

Feldforschung, Performance im öffentlichen Raum - Os-

KIDS

nabrücker Beiträge zur Kunstvermittlung, Vortrag und Podiumsdiskussion, Ruller Haus, 19.00

Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Glasperlenspiel - Special Guest: Max Giesinger, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP HANNOVER Tamara Beraia - Klavier, Klei-

ner NDR-Sendesaal, 20.00

CLUBS&PARTY

BÜHNE

Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

KONZERTE

LEMFÖRDE

Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichen-

AUSSERDEM

22

BRAMSCHE Anne Haigis, Universum, 20.00

emma-theater, 09.30+11.30

lung Wenner, 19.30

OSNABRÜCK

dorff, ab 13 J., Gymnasium Carolinum, 09.40 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 16.00

OSNABRÜCK Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30

AUSSERDEM

Impro-Open-Stage (Improtheater), BlueNote, 20.30

OSNABRÜCK

IBBENBÜREN

Osnabrücker Bürgerforum für Gartlage, Schinkel (Ost), Widukindland - Diskus-

Im weißen Rößl - Musik von

sion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Heinz-Fitschen-Haus, 19.30

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00

28.

Neue OZ Wissensforum: 90 Minuten, die ihr Leben verändern können - Thorsten Ha-

Sternenhimmel im November, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde -

NOZ Leserservice: Diavortrag Himalaya - Präsentiert

KINO

von Gunnar Green, OsnabrückHalle, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

OSNABRÜCK

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

20.00

nen, Bastard Club, 19.00

OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

vier J., Figurentheater, 16.00 BAD ESSEN Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichen-

dorff, ab 13 J., Gymnasium, 10.20

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstveranstaltung, Osna-

brückHalle, 18.00 Sternenhimmel im November, Planetarium, 19.30

WALLENHORST Diktatur des Relativismus -

Vortrag von F. J. Landwehr, Heimathaus Hollager Hof, 19.00

Donnerstag

24 KONZERTE OSNABRÜCK Varg + Nachtblut + Wolfchant - Black Metal, Bastard

Club, 20.00 Leech, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Matt Epp - Singer/Songwriter, Lutherhaus, 20.00

P Matt Epp ist mit seiner

akustischer Gitarre und Mundharmonika auf Europas Bühnen unterwegs. Diesmal hat er neben einer neuen CD den Bassisten Joel Couture mit auf Tour. Seine Songs speisen sich aus Rock, Folk, Soul und Americana. Markus Setzer & Marcus Deml in concert, BlueNote,

20.30 Theodore, Paul & Gabriel -

New Folk Rock aus Paris, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Live-Konzert: Nils Duffhues & Evil Mr. Sod - Pop Noir vs.

Folk-Rock from hell, Unikeller, 21.00 MÜNSTER Weekend - „Jeden Tag Wochenende“ Tour 2013, HipHop, Skaters Palace, 20.00 Intensified - Ska, Gleis 22, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Erstiparty Fachschaft Rechtswissenschaften, Five

Elements Club, 23.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Springmaus – Improtheater

- „Helden gesucht!“, Rosenhof, 20.00 Das Medium & Hand of Bridge - Zwei amerikanische

Kurzopern, Veranstaltungszentrum des IfM, 20.00 BIELEFELD Dave Davis alias Motombo Umbokko - „Live und in Far-

be“, Comedy, Rudolf-OetkerHalle, 20.00

KINO

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

Gartenforum/Literaturforum - Berühmte Frauen und ih-

PRO STEAKTEST

vener, der Gedankenleser, OsnabrückHalle, 19.30

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

STADTBLATT präsentiert

WALLENHORST

1 . P L AT Z !

MÜNSTER Maxim - Pop, Skaters Palace, 20.00 Youthkills, Gleis 22, 21.00

The High Kings – Friends For Life - Irish Folk, Rosenhof,

Kanadas top Songwriter

LITERATUR

KIDS

OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

ten bis Ramallah“, 22.00 „Demnächst auch in ihrer Nähe“, ab 19.30

BIELEFELD Tyler Ward, Ringlokschuppen, 20.00

MÜNSTER Everlast - The Life Acoustic, Sputnikhalle, 21.00

OSNABRÜCK

„Der Apostel“, ab 22.30 Lagerhalle: Eröffnung 28. Unabhängiges Filmfest - 19.30 „45 Minu-

re Gärten, Lesung mit Ellen Moschitz-Finger und Wolfgang Kroneberg, von Bettina von Arnim bis Virginia Woolf, Ruller Haus, 20.00

Lagerhalle: Hollywood hilft: Vincent will Meer - Roadmovie über drei

OSNABRÜCK

Filmpassage: 28. Unabhängiges Filmfest -

Road, Pussycat, Smashing Piccadillys, OsnabrückHalle, 20.00 Ulla Meinecke - „Das Konzert 2014“, Rosenhof, 20.00

OSNABRÜCK

KINO

LITERATUR

Dienstag

NDR1 Niedersachsens Oldie Show - Smokie, Middle Of The

Griechischer Abend - Trio Archimedes spielt traditionelle Musik, Dorfgemeinschaftshaus Hüde, 20.00

LITERATUR

MÜNSTER

23 KONZERTE

„kranke“ Menschen, 19.30

WALLENHORST

Mittwoch

BÜHNE

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Raum 102, 14.30-16.30 BlueNote-Tango Tanzclub,

Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 Semester Opening Party, Mondflug, 23.00

OSNABRÜCK Filmpassage: 28. Unabhängiges Filmfest -

OSNABRÜCK

Cinestar: CineMen Preview: Jackass – Bad Grandpa, 20.00

„In the Name of the Son“, ab 22.30 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Filmtheater Hasetor: 28. Unabhängiges Filmfest -

„Yema“, 20.00 „Blancanieves“, 22.30 „Everyday“, ab 17.30 STADTBLATT 10.2013 57


werwowas Haus der Jugend: 28. Unabhängiges Filmfest -

17.30 „Zivilcourage“, 20.00 „Hundefleisch“, ab 17.30 Lagerhalle: 28. Unabhängiges Filmfest -

20.00 „Eastalgia“, 22.00 „Identitäten“, ab 20.00

25.

ROCK

OKTA LOGUE

Sie sehen aus als kämen sie aus Woodstock, aber es sind vier Darmstädter. Und sie werden gerade als die große Hoffnung des psychedelischen Rock gehandelt. Jimi Hendrix, Pink Floyd, The Doors oder Jüngeres wie Tame Impala – Okta Logue pflegen den Retro-Sound. > BASTARD CLUB

25.

TEXTE & SONGS

WORTSPIEL

Zum vierten Mal gibt es den Mix aus Musik, Comedy und Poetry Slam. Den akustischen Teil bestreit der Osnabrücker Songwriter Joseph Myers. Sascha Thamm ist für die Witze zuständig. Und WortspielInitiator Mitch Miller wird den Poetry-Part übernehmen. Das Ganze in WohnzimmerAtmosphäre. > WESTWERK

FILMSTARTS R Am Ende der Milchstraße - Dokumentation R Der fast perfekte Mann Komödie R Ender’s Game – Das große Spiel - Action, Abenteuer, Science-Fiction R Exit Marrakech - Drama P SIEHE KINO R Freakonomics - Dokumentation R Jackass: Bad Grandpas Action, Komödie R Meine Keine Familie - Dokumentation R Spieltrieb - Drama R Sputnik - Komödie R Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 (3D) - Komödie, Animation

KIDS OSNABRÜCK Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, emma-theater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00 BAD ESSEN Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichen-

THE FUCK HORNISSCHEN ORCHESTRA

TFHO, das sind die beiden Poetry Slammer und Musikanten Julius Fischer und Christian Meyer. Bekannt aus Auftritten bei „Nightwash“, im „Quatsch Comedy Club“ und bereits mehrmals in Osnabrück. Sie singen, spielen Kinderinstrumente und führen durch ihr neues Programm „Fohlenglanz 3000“. > LAGERHALLE

58 STADTBLATT 10.2013

Leber an Großhirn! Leber an Milz! – Otto hat schon Comedy gemacht, da wusste in Deutschland noch niemand, was er da eigentlich auf der Bühne fabriziert. Auch wenn er zwischendurch mal kalauert, zündet der Großteil seiner Witze noch immer. > OSNABRÜCKHALLE

Gleis 22, 21.00 Paul Armfield & Band - Up-

Here Tour 2013, Sputnikhalle, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Bis die Tauben gurren, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 Tanztrupp: Tornado - Rock, Metal & Alternative, Bastard Club, 22.00 Candys – Girls gone wild, Five Elements Club, 22.00 EMP Rocknacht Bandspecial: Korn - Rock, Metal, Nume-

Lagerhalle: 28. Unabhängiges Filmfest -

16.00 „Briefe aus dem russischen Verdun“, 17.30 „La Playa D.C.“, 20.00 „Jards“, 22.30 „Perspektiven“, ab 16.00

KUNST OSNABRÜCK Goodbye Paradise – Landschaftsbilder gestern und heute - Drei Ausstellungen

zum Thema Kunst und Natur in der Kunsthalle Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Ausstellungseröffnung, Kunsthalle Osnabrück, 18.00 ...wenn soetwas möglich ist – ein gemeinschaftliches Zeitdokument des BBK, BBK

Kunst-Quartier, 19.00 WALLENHORST Make Mistakes – Fehler machen - Ausstellungseröffnung,

Fotografien, Videos und Zeichnungen von Christian „Cpt. Cracker“ Roth und Dave the Chimp, Ruller Haus, 19.00

dorff, ab 13 J., Gymnasium, 10.20

Lammert, Prof. Dr. Claus Offe, Aula der Universität, 19.00 Forum Gesundheit mit neuen Themen - Brust-MRT, Prof.

Kapelle, Kapelle – Die große Freiheit Orchesternacht -

Alexander Mundinger, Franziskus-Hospital, 19.00

Indie, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Freitag – Bielefelder - Elec-

Freitag

25 plugged, Kleine Freiheit, 19.00 P SIEHE MUSIK

Ein Highlight für alle Stoner-Fans! Die beiden Ex-Kyuss-Mitglieder John Garcia und Brant Bjork haben eine neue Band ins Leben gerufen. Vista Chino spielen sonnengebräunten Heavy Rock mit schön viel Fuzz-Gitarren. > ROSENHOF

The Eclectic Moniker + Ghost Valley Choir - Elektropop,

Party „Vistas Latinas“, Planeta Sol, ab 22.00 Kopfnicker - Disco, Glanz & Gloria, 23.00

STADTBLATT präsentiert

28. OTTO

MÜNSTER

15.00 „Jugend-Medien-Wettbewerb“ – Preisverleihung, 17.30 „Salma“, 20.00 „Sonja und der Stier“, ab 15.00

28. Unabhängiges Filmfest -

Hellsongs - Heavy Metal un-

27. VISTA CHIN0

Wilhelmshöhe, 20.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

COMEDY

Abba Illusion, Theater an der

Haus der Jugend: 28. Unabhängiges Filmfest -

AUSSERDEM

KONZERTE

ROCK

LINGEN

„Die 727 Tage ohne Karamo“, 20.00 „For No Eyes Only“, 22.30 „Schöne Schmetterlinge“, ab 17.30

KIDS

Schuldenkrise und Demokratie in Europa - Dr. Norbert

25.

Funeral For A Friend & Gnarwolves, Forum, 20.45

Filmtheater Hasetor: 28. Unabhängiges Filmfest -

tal, Hardcore und Korn, Hyde Park, 22.00 Boom - Hiphop, R’n’B, Oldschool, Neo Club & Cuisine, 22.00

dorff, ab 13 J., Gymnasium, 10.20

MUSIK-KABARETT

BIELEFELD Laing - Electropop, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK

STADTBLATT präsentiert Okta Logue & Gäste - Rock, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP The Fuck Hornisschen Ochestra - „Fohlenglanz

3000“, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert Achtung Baby! - U2 Tribute, Rosenhof, 21.00

tro, Techhouse, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK

BAD ESSEN Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichen-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 28. Unabhängiges Filmfest -

„Erinnerung und Verantwortung“ – Ausstellung über den Zweiten Weltkrieg, Lagerhalle, ab 16.00 62. Osnabrücker Steckenpferdreiten - Umzug mit rund

Joseph Myers, Sascha Thamm & Mitch Miller, JZ Westwerk, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

1.400 Viertklässlern erinnert an Westfälischen Frieden, Johanniskirche, 17.00 Aqua-Zumba-Oktoberfest Bayerisches Festzelt und AquaZumba-Einheiten, Moskaubad, 18.00-22.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 18.00

Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

5 SORTEN

Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30 Wortspiel – Die 4. Partie – Comedy-Poetry-Live Music -

GRONAU Ralf Schmitz - Schmitzpiepe,

Bürgerhalle, 20.00 MELLE

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Meller Kulturherbst 2013 „Funny Money“ – Die Theaterbande Phoenix, Spielstätte ehem. Video Aring, 19.30

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: 28. Unabhängiges Filmfest -

„Call Girl“, ab 22.30

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Weinseminar Toskana, Stei-

genberger Hotel Remarque, ganztägig

Videoclub 3000 - Audiovisuelle Partyreihe, Kleine Freiheit, 23.00

MÜNSTER

BIELEFELD

Herr von Grau – Freiflug 2013, Skaters Palace, 20.00

SuperSamstag – Be invited 2.0 - Pop, Star Tracks, Rock,

Samstag

26 KONZERTE OSNABRÜCK Combo-Swing mit Alexa’s Favorite Four - Feat. Alexa

Loewenstein, Restaurant Atterheide (Aero-Club), 19.30 BIELEFELD 25 Jahre Seltaebs – Die Zugabe - Feat. „Das Panzerquar-

tett“, Theater Am Alten Markt, 20.00

OSNABRÜCK

Halloweenparty, Marktplatz

QUAKENBRÜCK

Sacre – Einführungsmatinee zur Premiere, Theater am

am Alfsee, ab 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Matthieu Delaporte, Alexander de La Patellière, emma-theater, 19.30 La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 Benefiz, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Harter Schnaps, leichte Mädchen & Alligatoah, Skaters Palace, 20.00 Adolar & Willy Fog - Post Punk, Gleis 22, 21.00 SCHÜTTORF Deadlock, Komplex, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Bis die Tauben gurren, Sonnendeck, 21.00 Wahl der Miss & Mister Osnabrück, Alando Palais,

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Im weißen Rößl - Musik von

IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00

Cinestar: Die MET im Kino: Die Nase, Filmpassage: 28. Unabhängiges Filmfest -

„The Rambler“, ab 22.30 Filmtheater Hasetor: 28. Unabhängiges Filmfest -

„Ödland“, 17.30 „Diego Star“, 20.00 „Ich fühl mich Disco“ (mit Christian Steiffen), 22.30 „Workers“, ab 15.00 28. Unabhängiges Filmfest „Tore tanzt“, 17.30 „Youth“, ab 15.00 Haus der Jugend: 28. Unabhängiges Filmfest -

13.00 „Deine Schönheit ist nichts wert“, 15.00 „For No Eyes Only“, 17.30 „Mutterseelenallein“, 20.00 „Our Nixon“, ab 13.00 Lagerhalle: 28. Unabhängiges Filmfest -

15.00 „Not My Land“, 17.30 „Can’t Be Silent“, 20.00 „The Act of Killing“, 23.00 „Kurzweil“, ab 15.00

Back to Oldschool ft. Dj Tomekk, Five Elements Club,

OSNABRÜCK

Fernsehen, Großbildleinwand, Hyde Park, 22.00 NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 22.00 Subway Revival Party, Rosenhof, 22.00 Queer Beat Party - House, Charts, Penthouse Club, 22.30 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00

lage, 08.00-16.00 13. Regionale Bücherbörse „Unsere Region schreibt: Regionale AutorInnen und Verlage stellen sich vor“, Kreishaus, 10.00-15.00 28. Unabhängiges Filmfest FilmFest Talk, Lagerhalle, ab 15.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 The Bombastics - Clownband,

Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Weinseminar Toskana, Steigenberger Hotel Remarque, ganztägig BISSENDORF Dinner Kriminell – der Restauranttester, Wasserschloss

Schelenburg, 20.00

19.00

LITERATUR

Moviestar - Hits aus Film und

Das kleine 1x1 der Sterne,

IBBENBÜREN

22.00 22.00

16.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Trailerpark & Alligatoah -

Ein Paket für Hubert Schaufel - Ab vier J., Figurentheater,

Kaya Yanar, Stadthalle, 20.00

herrschung umständehalber abzugeben“, Lesung/Comedy, Zweischlingen, 21.00

LINGEN

MÜNSTER

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

KINO

Jazz, Soul und Bluegrass, JazzClub, 21.00

KIDS

Torsten Sträter - „Selbstbe-

Center, 18.00

Bill Evans Soulgrass Band -

ball Bundesliga, Artland-Arena, 20.00

Domhof, oberes Foyer, 11.30 Woyzeck - Tom Waits, Kathleen Brennan, Robert Wilson nach Geog Büchner, Theater am Domhof, 19.30 Gut gegen Nordwind - Nach dem Roman von Daniel Glattauer mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Renaissancesaal im Ledenhof, 20.00

Planetarium, 16.00

P SIEHE MUSIK

MINDEN

Artland Dragons – s.Oliver Baskets Würzburg - Basket-

BIELEFELD

„Soli Deo Gloria“ Classic Brass – Jürgen Gröblehner & Prof. Matthias Eisenberg, Martinikirche Buer, 19.00 Meller Kulturherbst 2013 „Funny Money“ – Die Theaterbande Phoenix, Spielstätte ehem. Video Aring, 19.30

20.00

arena, 14.00

Trash, 18.00

BÜHNE

BRAMSCHE

Luxuslärm, Emsland Arena,

Mixologie - Cocktailabend,

15.00

Meller Kulturherbst 2013 -

11. B & W Rhythm’n’BluesFestival, Gerry Weber Event

VfL Osnabrück – SV 07 Elversberg - 3. Liga, osnatel-

Ringlokschuppen, 22.30

MELLE

HALLE

OSNABRÜCK

RIESTE

wall, 20.30

Klavierherbst 2013, Kloster Malgarten, 20.00

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Günter Baby Sommer, Xu Fengxia & Gunda Gottschalk, Bunker Ulmen-

Anatol Ugorski - Malgartener

SPORT

Von allerlei Menschen und mancherlei Getier - Erzähl-

abend mit der Erzählerin Sabine Meyer in Kooperation mit der Reihe „Unerhört!“, Steinwerk Ledenhof, 20.00

KUNST BISSENDORF Solarlux-Adventsausstellung, Solarlux-Forum, 10.00-

18.00

Sonntag

27 KONZERTE

BIELEFELD

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 18.00

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Sonderausstellung 90 Jahre Rundfunk - Eröffnung,

Museum Industriekultur, 11.00 OSNABRÜCK Trödelmarkt, Parkplatz SBZentralmarkt Atter, 11.00-18.00 Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 OSNABRÜCK Albert Schweitzer: 100 Jahre Lambarene-Klinik - Vortrag,

um 18.00 Orgelkonzert, um 20.00 Uhr Filmvorführung, St. Marien, 16.00 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 OSNABRÜCK Reptilienbörse – Terraxotica, Halle Gartlage,

ganztägig BAD ESSEN Bad Essener Sonntag - Die

KINO

Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00

OSNABRÜCK

BISSENDORF

Haus der Jugend:

Sportwandern in der Region und Wanderung im Wiehengebirge - Heimat- u. Verkehrs-

28. Unabhängiges Filmfest -

13.00 „Mit stolzen Fäusten“, 15.00 „Groß wie der Affenbrotbaum“, 17.30 „Rosia Montana“, ab 13.00 Lagerhalle: 28. Unabhängiges Filmfest -

13.00 „La Paz“, 15.00 „Der Glanz des Tages“, 15.30 „Ufolinos“, 17.30 „Palme“, 20.00 Preisverleihung, ab 13.00

KUNST BISSENDORF Solarlux-Adventsausstellung, Solarlux-Forum, 10.00-

18.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

verein Schledehausen, Kurgarten Schledehausen, 09.00 WALLENHORST Verkaufsoffener Sonntag mit Show Koch-Truck u. vielen weiteren Attraktionen -

Restaurant Toscana ab 12.00 Uhr geöffnet, Porta Möbel, 12.00-18.00

Montag

28 KONZERTE OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

KIDS

SonnTakte Kinderkonzert mit VIFF - Kinder ab sechs J.,

OSNABRÜCK

sion, Lagerhalle, 20.00

Ein Paket für Hubert Schaufel - Ab vier J., Figurentheater,

CLUBS&PARTY

11.00

OSNABRÜCK

Apfelfest - Probier- und Mit-

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

Schülerinnen und Schüler des Begabungsförderprogramms VIFF, Kunst- und Musikschule, 11.00 1. Schlosskonzert - Mozart aufgeklärt, Aula der Universität, 18.00 Vista Chino - Live 2013, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

machstationen sowie Informationsstände, Apfelquiz und Malstand für Kinder, Museum am Schölerberg, Museumsvorplatz, 11.00-17.00

P SIEHE FAMILIENSACHE

Blue Monday Jam - Blues Ses-

KUNST OSNABRÜCK Wunden der Welt – Magnum-Fotografie vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling - Foto-

ausstellung, Felix-NussbaumHaus, 18.00

KIDS BAD ESSEN Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichen-

dorff, ab 13 J., Gymnasium, 10.20

Dienstag

29 KONZERTE MÜNSTER Erdmöbel - Kung Fu Fighting Tour 2013, Jovel Music Hall, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Der Vorname - Matthieu Delaporte, Alexander de La Patellière, emma-theater, 19.30 LINGEN STADTBLATT präsentiert Rent – Musical präsentiert vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück - Von

Jonathan Larson, Theater, 20.00 P SIEHE BÜHNE

LITERATUR

BÜHNE

LINGEN

OSNABRÜCK Otto Live - „Geboren um zu blödeln“, OsnabrückHalle, 20.00P SIEHE TAGESTIPP P SIEHE TAGESTIPP

bibliothek und andere Orte, ganztägig

10. Lingener Kinderbuchwoche 2013 - Bis 03.11., Stadt-

BIELEFELD

Der Regenbogenfisch, Plane-

Steven Wilson, Ringlok-

tarium, 15.00

schuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK

Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 16.00

Das Medium & Hand of Bridge - Zwei amerikanische

OSNABRÜCK

BRAMSCHE Edna Stern - Malgartener Klavierherbst 2013, Kloster Malgarten, 11.00

AUSSERDEM

Kurzopern, Veranstaltungszentrum des IfM, 20.00

tarium, 16.00

KINO

Haus der Jugend, 16.30

OSNABRÜCK

BAD ESSEN

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichen-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

dorff, ab 13 J., Gymnasium, 10.20

WALLENHORST Heitere Lieder, die das Leben schreibt - Geige, Akkordeon,

Gitarre, Heimathaus Hollager Hof, 17.00

OSNABRÜCK Bahntrassentour auf den ehem. Strecke Duisburg Quakenbrück - Radtour, 55

km, Eingang Hbf, 09.00 Bundeswettbewerb Gesang,

emma-theater, 10.00

KIDS Der Regenbogenfisch, PlaneKammerpuppenspiele Bielefeld - „Der kleine Rabe Socke“,

STADTBLATT 10.2013 59


werwowas AUSSERDEM OSNABRÜCK

Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Stoff der Sterne, Planetarium,

17.00 Salsa-Schnupperstunde -

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Friedensfilmpreisträger der Stadt Osnabrück - Präsenta-

30.

HEAVY METAL

ANNIHILATOR

Die kanadische Thrash-Metal-Legende hat diesen Sommer in Wacken gespielt und legt jetzt noch ein paar ClubShows nach. Seele der Band ist Sänger und Gitarrist Jeff Waters, der seit der Gründung 1984 nahezu alle Songs beisteuert und sein Instrument mit Lichtgeschwindigkeit spielt. > LAGERHALLE

31.

FOLK

HELENE BLUM & HARALD HAUGAARD QUARTETT

Sie das vielleicht größte Vokaltalent Dänemarks. Er einer der besten Folkgeiger aller Zeiten. Schon im letzten Jahr waren Helene Blum & Harald Haugaard in Osnabrück und wir hatten im STADTBLATT auf die beiden Top-Musiker aufmerksam gemacht. Jetzt sagen wir’s wieder: Hingehen! > LUTHERHAUS

tion des aktuellen Friedensfilmpreisträgers vom 28. Unabhängigen Filmfestival, Lagerhalle, 20.00 Durch die Wüste - Mit dem Rad zu den Urvölkern Namibias, Multivisionsshow, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Hans Otto Baumgarten - Ein Leben für das Theater, Theater am Domhof oberes Foyer, 20.00 BRAMSCHE Bramsche – Mehr als Stadt der Leinen, Tuche und Tapeten - Ein Streifzug durch 125

Jahre Industrie und Handwerk, Ausstellungseröffnung, Tuchmacher Museum, 19.00

Mittwoch SONGWRITER

31. GROLSCH SONG NIGHT Wie immer bei der „Night“, spielen auch dieses Mal drei Acts. Die Kanadierin Chistina Martin (Foto) war schon 2012 zu Gast und hat alle begeistert – jetzt gibt es ein Wiederhören mit ihren Songs zwischen Alternative Country, Pop und Rock. Dale Murray ist ebenfalls Kanadier. Der Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist steht in der Tradition von Tom Petty oder George Harrison. Und Robby Ballhause ist ein Songwriter aus Hannover, der von Folk über Bluegrass bis Rock alles drauf hat. > LAGERHALLE/ SPITZBODEN

30 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Die Kunden werden unruhig

Donnerstag

31

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

KONZERTE

LINGEN

23. Grolsch Song Night - Mit

STADTBLATT präsentiert Rent – Musical präsentiert vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück (optionale Zusatzvorstellung) -

Von Jonathan Larson, Theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

KIDS OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Christina Martin, Dale Murray und Robby Ballhause, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Helene Blum & Harald Haugaard Quartett, Lutherhaus,

20.00

P SIEHE TAGESTIPP U.D.O., Rosenhof, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Lena Geue Quartett - Jazz,

BlueNote, 20.30

Abenteuer Planeten, Plane-

HopfSandKoke - Osnabrook-

tarium, 16.00

lyn Electric Trio, Unikeller, 21.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Die Hintergründe der Proteste in der Türkei - Osnabrücker

LENGERICH Blue Night - Götz Alsmann präsentiert französische Chansons, Gempthalle, 20.00 MÜNSTER

Friedensinitiative und Grüne, Grüner Jäger, 18.00

Flo Mega & The Ruffcats,

Vivaz-Training: Welche Art von Beziehungen will ich in meinem Leben haben?,

Andre Williams & The Goldstars & The Experimental Tropic Blues Band, Sputnik-

Lagerhalle Raum 102, 19.00

halle, 20.00

Wenn Fleisch Hunger macht

- Fleischexporte nach Afrika, Diskussion, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

Skaters Palace, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

Anneke van Giersbergen Support: Minora, Kleine Freiheit, 19.30 Chris Paulson, Haus der Jugend, 20.00 Annihilator & Guest - Metal, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BISSENDORF

RIESTE

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

BIELEFELD Faun - Celtic & Nordic Folk, Ringlokschuppen, 20.30

Familienshow Glücksmomente, Marktplatz am Alfsee,

Thursday’s - Guitars, Dark,

ab 19.00

Electronics, Hyde Park, 22.00

Entspannende und wohltuende Übungen für Körper, Geist und Seele - Mit Sigrid

Rebellius, Kath. Pfarrheim Bissendorf, 15.30

Palais, 21.30

Friska Viljor & Martina Linn,

Forum, 20.45

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend – Halloween Edition - After-Work-Kitchen, Neo

Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - Studenten-

31.

KONZERT

MERET BECKER & BUDDY SACHER

Die Berliner Schauspielerin und der Musikkabarettist aus dem Pott erzählen von Typen am Rande der Gesellschaft. Verpackt in Songs, die zwischen Chanson, Varieté und Tom-Waits-Blues pendeln. Sehr eigenwillig, aber auch sehr bezaubernd. > LAGERHALLE

60 STADTBLATT 10.2013

31.

METAL

U.D.O.

Es gibt in der deutschen Metalgeschichte keine zweite Stimme wie die von Udo Dirkschneider, dem Namensgeber von U.D.O. Wer einmal sein hohes und zugleich voluminöses Organ vernommen hat, dazu die präzisen Riffs seiner Band – der weiß, wie guter Metal klingt. > ROSENHOF

Sonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Profs der Nacht, Five Elements Club, 23.00

Samstag, 2.11. OsnabrückHalle, 20.00 Uhr Tickets: www.fokus-os.de oder im FOKUS-Büro

Hagen Rether Liebe


! n e k c e d t n e u l. e n t iftenhande d

Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Halloween meets Depche Mode Party, Ringlokschuppen,

22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Matthieu Delaporte, Alexander de La Patellière, emma-theater, 19.30

D i esnaSbrütcka-Magazin – jeden Monat im Zeitschr Das O

Meret Becker & Buddy Sacher - „Deins & Done“, Lager-

halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00

KINO FILMSTARTS R 12 Years a Slave - Drama R Der Teufelsgeiger - Musik, Drama, Biografie R Die Nonne - Drama R Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt - Drama, Biografie R Kaiserschmarrn - Komödie R King Ping – Tippen, Tappen, Tödchen - Komödie R Out in Ost-Berlin - Dokumentation R The Human Scale - Dokumentation R Thor: The Dark Kingdom (3D) - Action, Abenteuer

STADTBLATT-

Jahresabo 12 Ausgaben zum Preis von 10! unter stadtblatt-osnabrueck.de

LITERATUR OSNABRÜCK Erlesenes - Neuerscheinungen in diesem Herbst (Belletristik und Sachbuch), Dom Buchhandlung, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, emma-theater, 09.30+11.30 Ein Paket für Hubert Schaufel - Ab vier J., Figurentheater,

16.00 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Die Toleranz Gottes – Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen - I.R. von „Refor-

mation und Toleranz – Eine Predigtreihe in St. Marien und St. Katharinen“, Landessuperintendent Dr. Burghard Krause, St. Marien, 19.00 Neue OZ Wissensforum: Power your life! - Dr. med. Mi-

chael Spitzbart, Gesundheitsexperte, OsnabrückHalle, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Hellern - Diskussion und

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Stadtteiltreff Alte Kasse, 19.30 BAD IBURG Nachtwächterrundgang mit Augustinus - ca. 70 Min.,

Treffpunkt Rathaus, 19.00

T T A L B T STAD OSNABRÜ

CK

w w w. st ad

tb la tt -o sn

ab ru ec k. de


vorschau BÜHNE 1.11. Horst Schroth OS, Lagerhalle 1.11. Marlene Jaschke OS, OsnabrückHalle 2.11. Hagen Rether OsnabrückHalle 6.11. Jan Weiler OS, Lagerhalle 6.11. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 7.11. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 7.11. Kurt Krömer BI, Ringlokschuppen 7.11. Lioba Albus OS, Lagerhalle 7.11. Fatih Cevikkollu Telgte, Bürgerhaus 7.11. Mirja Boes OS, OsnabrückHalle

Tom Gaebel P Der Swing-Meister kommt ja bekanntlich aus Ibbenbüren und ein Konzert in der Region ist für ihn immer ein Heimspiel. Zusammen mit seinem sieben Mann starken Orchester, präsentiert Tom Gaebel Songs von Frank Sinatra bis Tom Jones, ein wenig Beatles, ein wenig Rat Pack, eine Prise James Bond. Ein Highlight im Konzert sind – der Mann ist studierter Schlagzeuger und Posaunist – seine instrumentalen Soloeinlagen. 9.11., Bissendorf, Solarlux-Forum Tickets: 05402-4000 8.11. 9.11. 9.11. 12.11. 13.11. 13.11. 14.11. 15.11. 15.11. 15.11. 16.11. 16.11. 20.11. 21.11. 21.11. 22.11. 23.11. 23.11. 24.11. 27.11. 29.11. 29.11. 29.11. 30.11. 30.11. 30.11.

Yakari Live OS, OsnabrückHalle Gernot Hassknecht OS, Rosenhof Christoph Tiemann OS, Lagerhalle Der Tod OS, Rosenhof Lord of the Dance BI, Stadthalle Henning Venske & Kai Magnus Sting OS, Lagerhalle Dr. Stratmann OS, OsnabrückHalle Lord of the Dance Hannover, Swiss Life Hall Serdar Somuncu BI, Stadthalle Richard Rogler OS, Lagerhalle Barbara Kuster OS, Lagerhalle Peter Vollmer BI, Zweischlingen WDR Kabarettfest BI, Zweischlingen Detlev Wutschik & Matthias Brodowy OS, Lagerhalle Martin Rütter Hannover, Swiss Life Hall Wilfried Schmickler Telgte, Bürgerhaus Luise Kinseher OS, Lagerhalle Ausbilder Schmidt BI, Zweischlingen Rainald Grebe MS, Aula am Aasee Dietmar Wischmeyer Paderborn, Kulturwerkstatt Martin Rütter BI, Seidenstickerhalle Michael Mittermeier Hannover, Swiss Life Hall Simone Solga OS, Lagerhalle Ruth Schiffer OS, Lagerhalle Johann König OS, OsnabrückHalle Carsten Höfer BI, Zweischlingen

62 STADTBLATT 10.2013

4.12. Dr. med. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 4.12. Nacht der Operette OS, OsnabrückHalle 4.12. Jochen Busse Telgte, Bürgerhaus 4.12. Johann König OS, OsnabrückHalle 5.12. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 5.12. Arnulf Rating OS, Lagerhalle 6.12. Bodo Wartke BI, Stadthalle 6.12. DietutniX OS, Lagerhalle 7.12. Ingo Börchers OS, Lagerhalle 7.12. Markus Krebs Ibbenbüren, Schauburg 7.12. Ruthe & Barth BI, Zweischlingen 13.12. Max Uthoff OS, Lagerhalle 14.12. René Steinberg BI, Zweischlingen 20.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 20.12. Der Nussknacker OS, OsnabrückHalle 29.12. Ehrlich Brothers BI, Stadthalle 31.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 3.1. Die Nacht der Musicals BI, Stadthalle 5.1. Magic of the Dance OS, OsnabrückHalle 5.1. The Blues Brothers – Musical Show BI, Stadthalle 7.1. Ballet Revolución (+8.1.) BI, Stadthalle 8.1. Funke, Philipzen, Rüther – Storno 2013 (+9.1.) Telgte, Bürgerhaus 12.1. Paul Panzer BI, Stadthalle 16.1. Storno – Die Abrechnung 2013 BI, Ringlokschuppen 19.1. Pfoten hoch! OS, Rosenhof 21.1. A spectacular night of Queen OS, OsnabrückHalle 22.1. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle 23.1. Fatih Cevikkollu OS, Lagerhalle 23.1. Markus Krebs OS, Rosenhof 24.1. Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle 24.1. Recartney OS, Rosenhof 24.1. Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle 26.1. Ehrlich Brothers Lingen, Emsland Arena 26.1. Nico Semsrott OS, Lagerhalle

Fettes Brot P Im nächsten Jahr ist es 20 Jahre her, dass ihre erste Single erschien: „Die Definition von Fett“. Seitdem sind Fettes Brot (neben Fanta 4) zur größten HipHop-Gruppe der Welt, äh, Deutschlands geworden. Eigentlich wollte man sich eine längere Auszeit können, aber echte Hamburger lassen ihre Fans nicht im Stich: Am 1.11. erscheint das neue Album „3 is ne Party“. Vollmundig können die Brote es, was es darauf zu hören gibt: „Disco-Rap, ePhunk und breakneck Hip Hop – 1980 – 1990 – 2000 – 2010 – and back to the future.“ 22.1., Bielefeld, Stadthalle Tickets: www.stadthalle-bielefeld.de

27.1. Schwanensee OS, OsnabrückHalle 30.1. Götz Widmann OS, Rosenhof 31.1. Queenz of Piano Telgte, Bürgerhaus 2.2. Thorsten Havener OS, Rosenhof 5.2. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 6.2. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 8.2. Dieter Nuhr Lingen, Emsland Arena 9.2. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 10.2. Broadway Dance Company – Night of the Dance OS, OsnabrückHalle 13.2. David Werker OS, Lagerhalle 13.2. Yesterday – A Tribute to the Beatles OS, OsnabrückHalle 14.2. Horst Evers MS, Hörsaal 1 14.2. Massachusetts – Das Bee Gees Musical OS, OsnabrückHalle 14.2. Vince Ebert Telgte, Bürgerhaus 15.2. Bibi Blocksberg OS, OsnabrückHalle 20.2. My Fair Lady OS, OsnabrückHalle 22.2. Michael Hatzius MS, Aula am Aasee 22.2. Torsten Sträter Telgte, Bürgerhaus 22.2. Siro-A OS, Rosenhof 23.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 27.2. Lisa Feller BI, Ringlokschuppen 28.2. David Werker Rheine, Stadthalle 5.3. Sissi – Musical OS, OsnabrückHalle 7.3. Olaf Schubert & seine Freunde OS, OsnabrückHalle 9.3. Die Nacht der Musicals OS, OsnabrückHalle 13.3. Chris Tall OS, Rosenhof 19.3. Thriller Live BI, Stadthalle 20.3. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 21.3. Matthias Egersdörfer OS, Lagerhalle 22.3. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 22.3. Horst Schroth Telgte, Bürgerhaus 23.3. Jan Böhmermann OS, Rosenhof 26.3. Sascha Grammel OS, OsnabrückHalle 27.3. Sascha Grammel Lingen, Emsland Arena 28.3. Caveman OS, Rosenhof 3.4. Dave Davis alias Motombo Umbokko OS, Rosenhof 5.4. Frau Jahnke hat eingeladen – ma’ gucken wer kommt OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance BI, Stadthalle 11.4. Cindy aus Marzahn OS, OsnabrückHalle 25.4. Johann König Ibbenbüren, Bürgerhaus 30.4. All You Need Is Love – Das Beatles Musical BI, Stadthalle 3.5. Tobias Mann Telgte, Bürgerhaus 21.5. Quidam – Cirque Du Soleil (-25.5.) Hannover, TUI Arena 29.5. Bülent Ceylan BI, Seidensticker Halle 1.6. Bülent Ceylan Minden, KampaHalle

LESUNGEN 4.11. Pascale Hugues: Ruhige Straße in guter Wohnlage OS, BlueNote 7.11. Titanic Boygroup mit Martin Sonneborn, Thomas Gsella & Oliver Maria Schmitt BI, KUKS 18.11. Terézia Mora: Das Ungeheuer OS, BlueNote

25.11. Jo Lendle: Was wir Liebe nennen OS, BlueNote 3.12. Michael Wilcke: Die Frau des Täuferkönigs OS, BlueNote 21.12. Dennis Gastmann: Mit 80.000 Fragen um die Welt OS, Lagerhalle 13.1. Rüdiger Safranski: Goethe – Kunstwerk des Lebens OS, BlueNote 10.1. Bauer & Becher OS, Lagerhalle 11.1. Josef Hader OS, Lagerhalle 11.2. Christine Westermann: Da geht noch was OS, BlueNote

KO N Z E R T E 1.11. Jesper Munk MS, Hot Jazz Club 1.11. Tocotronic BI, Forum 1.11. Mac Miller Live 2013 BI, Ringlokschuppen 1.11. Laurent de Schepper Trio BI, Bunker Ulmenwall 2.11. The Movement + Rantanplan OS, Bastard Club 2.11. Midge Ure OS, Rosenhof 2.11. Adya Classic BI, Stadthalle 2.11. Kapitän Platte-Festival feat. Immanu El / Adolar BI, Forum 2.11. RAF 3.0 MS, Skaters Palace 2.11. Christina Lux, Jäger & Hypius + Verstärkung OS, Alte Kasse Hellern 2.11. Saint Lu OS, Kleine Freiheit 2.11. Trixie Whitley MS, Gleis 22 2.11. Jeremy Pelt Quintet Minden, Jazz-Club 5.11. 1. Meisterkonzert: Kit Armstrong (Klavier) OS, OsnabrückHalle 5.11. Starfucker MS, Gleis 22 5.11. Laksa BI, Bunker Ulmenwall 6.11. Red Hot Chilli Pipers OS, Rosenhof 6.11. Great Elk & Yalta Club BI, Forum 6.11. Julian Dawson und Ulli Kringler OS, Lutherhaus 6.11. David Lemaitre OS, Kleine Freiheit 6.11. Chokebore BI, Forum 7.11. Tom Lüneburger MS, Sputnikhalle 7.11. Der Bomber der Herzen: DCVDNS OS, Kleine Freiheit 7.11. Klaus Lage OS, Rosenhof 7.11. Grand Jam! Adriano BaTolba Trio OS, BlueNote 7.11. Mad Max & Vengeance OS, Bastard Club 8.11. Turbostaat OS, Kleine Freiheit 8.11. End Of Green OS, Rosenhof 8.11. Rock in der Region 2013 – Vorentscheid OS, Westwerk 8.11. Sacred Groove OS, Bastard Club 8.11. Hiss Hagen, Töpferei Niehenke 9.11. Mammoth Mammoth OS, Bastard Club 9.11. Prinz Pi MS, Skaters Palace 9.11. Amon Amarth OS, Hyde Park 9.11. Enno Bunger BI, Bunker Ulmenwall 9.11. Blackmail OS, Kleine Freiheit 9.11. Tom Gaebel Bissendorf, SolarluxForum 9.11. Joseph Arthur & Band + Rene Lopez MS, Gleis 22 9.11. Cindy Blackmann Santana Group Minden, Jazz-Club 10.11. Canned Heat OS, Rosenhof 10.11. Dota & Band BI, Forum 11.11. Patricia Kaas MS, MCC Halle Münsterland 12.11. Schmidt OS, Lagerhalle


Parov Stelar Band P Auf dem diesjährigen Hurricane war ihr Auftritt einer der Höhepunkte des Festivals. Wo Parov Stelar mit seiner Band auftaucht, ist: Party. Der Österreicher ist eigentlich DJ und Produzent und hat sich einen Namen in der House- und Electro-Szene gemacht. Mit seiner Band fächert er den Sound auf: Swing, Jazz, Pop, knackige Beats ... Und Sängerin Coco Panther bringt einen Schuss Burlesque hinein. Aufregender Mix. 12.12., Lingen, Emsland Arena Tickets: www.eventim.de

12.11. 13.11. 14.11. 14.11. 14.11. 15.11. 15.11. 15.11. 15.11. 16.11. 16.11. 16.11. 16.11. 16.11. 16.11. 16.11. 16.11. 17.11. 17.11. 18.11. 18.11. 19.11. 20.11. 21.11. 21.11. 21.11. 21.11. 21.11. 22.11. 22.11. 22.11. 22.11.

The Sounds MS, Skaters Palace Enter Shikari MS, Skaters Palace Thees Uhlmann OS, Rosenhof Billy The Kid OS, Bastard Club Claire OS, Kleine Freiheit LaBrass Banda BI, Ringlokschuppen Tom Lüneburger OS, Rosenhof Kadavar OS, Bastard Club Sebastian Gramss, Andreas Kaling BI, Bunker Ulmenwall Tonbandgerät BI, Falkendom Stoppok Solo OS, Rosenhof Heavytones Bürgerhaus, Telgte Marius Gundersen OS, Lutherhaus Wax + Watsky MS, Gleis 22 Christian Scott Sextett Minden, Jazz-Club Faust auf’s Auge Festival OS, Westwerk Rainer Von Vielen BI, Bunker Ulmenwall Beatrice Egli OS, Rosenhof Alligatoah BI, Forum Eric Burdon & The Animals OS, Rosenhof Sheila E. + Larry Graham & Graham Central Station MS, Jovel Music Hall Zodiac Trio BI, Bunker Ulmenwall Astrid North OS, Glanz & Gloria Sophie Hunger OS, Rosenhof Lily Dahab OS, BlueNote Genetikk OS, Kleine Freiheit Acoustic Guitar Night 2013 OS, Lutherhaus Paper Beat Scissors + Michael Feuerstack MS, Gleis 22 Status Quo & Uriah Heep BI, Stadthalle Salut Salon OS, OsnabrückHalle Ok Kid OS, Kleine Freiheit Fiddlers Green BI, Forum

22.11. Hole full of Love (AC/DC Tribute Show) OS, Rosenhof 23.11. Johannes Oerding OS, Rosenhof 23.11. Tommy Schneller Band OS, BlueNote 23.11. Erik Cohen MS, Skaters Palace 23.11. Jacco Gardner MS, Gleis 22 23.11. Mustasch OS, Bastard Club 24.11. Medina OS, Rosenhof 24.11. Phosphorescent + Caveman MS, Gleis 22 26.11. Silly BI, Ringlokschuppen 27.11. Tex – Der Prophet MS, Sputnikhalle 27.11. Flo Mega & The Ruffcats OS, Lagerhalle 27.11. Asgeir MS, Gleis 22 28.11. Tex OS, Haus der Jugend 28.11. Amorphis OS, Hyde Park 28.11. Terry Hoax OS, Rosenhof 29.11. Wingenfelder OS, Rosenhof 29.11. Litha OS, Lutherhaus 29.11. Devil’n Us OS, Bastard Club 29.11. MaxiMalRap Contest OS, Westwerk 30.11. Silverstein + special guest MS, Skaters Palace 30.11. Lance Butters OS, Kleine Freiheit

Santiano

FOTO: CHRISTIAN BARZ

P Als wenn alle auf ihre Songs gewartet hätten: In nur zwei Jahren und mit zwei Alben sind Santiano zu einem der erfolgreichsten und populärsten deutschen Acts geworden. Ihr Shanty-Folk-Rock hat etwas Authentisches, Bodenständiges – vielleicht das Gegenwicht zu unserer hektischen Mobilwelt? Und die Fans kommen aus allen Richtungen, Santiano spielen auf dem Wacken Open Air genauso wie ein Stadion-Konzert mit Helene Fischer. Ein Phänomen, aber vor allem eine gute Band. 6.4.2014, OsnabrückHalle Tickets: www.karten-online.de

30.11. Katie Melua + Bosse Lingen, Emsland Arena 30.11. Nicoffeine OS, Bastard Club 1.12. RAF 3.0 OS, Rosenhof 2.12. Miss Li BI, Forum 5.12. Grand Jam! Mickey’s Monkey Party OS, BlueNote 5.12. Turin Brakes MS, Sputnikhalle 6.12. Turbostaat MS, Sputnikhalle 6.12. Phillip Boa And The Voodooclub BI, Forum 6.12. Genetikk MS, Skaters Palace 6.12. The Hamburg Blues Band OS, Rosenhof 6.12. Lokalteil mit JaZZperience OS, Lutherhaus 6.12. Etepetete & Dead Scarlet OS, Bastard Club 7.12. Torfrock OS, Rosenhof 7.12. Roy De Roy BI, Forum 7.12. Rootdown Festival MS, Skaters Palace 8.12. Wingenfelder BI, Forum 11.12. Adolar OS, Kleine Freiheit 12.12. The Parov Stelar Band Lingen, Emsland Arena 13.12. Fiddler’s Green OS, Rosenhof 13.12. Großstadtgeflüster BI, Falkendom 14.12. Dead By April OS, Bastard Club 14.12. Die Ohrbooten OS, Kleine Freiheit 14.12. The Bollock Brothers + who’s Anna MS, Gleis 22 15.12. Sarah Connor BI, Stadthalle 18.12. Ohrbooten MS, Gleis 22 19.12. Jan Josef Liefers & Oblivion OS, Rosenhof 20.12. Rocklegends in Concert BI, Ringlokschuppen 20.12. Itchy Poopzkid MS, Sputnikhalle 20.12. Callejon OS, Rosenhof 21.12. Godewind OS, OsnabrückHalle 26.12. Abba Unplugged – Tribute Show BI, Stadthalle 26.12. Die Kassierer OS, Rosenhof 27.12. Green Boys BI, Stadthalle 27.12. Donots OS, Rosenhof 27.12. Ski King & Band OS, Bastard Club 28.12. Young Rebel Set BI, Forum 28.12. HGich.T OS, Kleine Freiheit 28.12. Donots OS, Rosenhof 29.12. Corvus Corax OS, Lagerhalle 29.12. The Busters BI, Forum 2.1. Gregorian OS, OsnabrückHalle 4.1. Nutellica OS, Rosenhof 7.1. Scooter Lingen, Emsland Arena 10.1. Ivy Qauinoo BI, Ringlokschuppen 11.1. Ina Müller BI, Stadthalle 11.1. German Brass BI, RudolfOetker-Halle 11.1. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi MS, Gleis 22 11.1. Hiss MS, Hot Jazz Club 16.1. Mnozil Brass Gronau, Bürgerhalle 17.1. Echoes OS, Rosenhof 17.1. Hirnsäule OS, Bastard Club 18.1. Owls by Nature OS, Kleine Freiheit 19.1. Stefan Gwildis Bad Zwischenahn, Park der Gärten 23.1. Torsten Goods & Band OS, BlueNote 24.1. Christina Stürmer MS, Jovel Music Hall 24.1. Das Pack OS, Bastard Club 25.1. Dear Reader OS, Kleine Freiheit 26.1. A Tribute to Abba – The Show Hannover, Swiss Life Hall

2.2. Fettes Brot und Mc Fitti Lingen, Emsland Arena 4.2. Wishbone Ash OS, Rosenhof 6.2. Luxuslärm OS, Rosenhof 7.2. Tim Bendzko & Band MS, MCC Halle Münsterland 7.2. Andy McKee OS, Rosenhof 9.2. Matthias Brodowy OS, Rosenhof 9.2. Simple Minds BI, Ringlokschuppen 14.2. Iced Earth OS, Rosenhof 15.2. Tim Bendzko & Band Lingen, Emsland Arena 16.2. Ina Müller & Band OS, OsnabrückHalle 19.2. Ryan Sheridan OS, Rosenhof 20.2. Bosse BI, Ringlokschuppen

Gregorian P Mit ihrem neuen Programm „Masters of Epic Chants“ verneigen sich Gregorian vor den größten Komponisten der Filmmusik. Die zwölf klassisch ausgebildeten Sänger aus England interpretieren bekannteste Filmhits neu und kleiden diese in mittelalterliche Klanggewänder, u.a. Titelsongs aus „Batman Forever“, „Titanic“ oder „James Bond“. Pyro-Effekte, eine Lasershow und Projektionen sorgen für weiteres ‚Kinogefühl’. 2.1., OsnabrückHalle Tickets: www.osnabrueckhalle.de

21.2. dire strats OS, Rosenhof 23.2. Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon OS, Rosenhof 26.2. The 12 Tenors OS, OsnabrückHalle 28.2. Stahlzeit OS, Rosenhof 7.3. Der Familie Popolski BI, Ringlokschuppen 7.3. Itchy Poopzkid OS, Haus der Jugend 12.3. Sido MS, Jovel Music Hall 15.3. Ina Müller & Band Lingen, Emsland Arena 15.3. Sebastian Sturm OS, Kleine Freiheit 18.3. Henrik Freischlader OS, Rosenhof 19.3. Die Happy OS, Rosenhof 22.3. The Australian Pink Floyd Show Lingen, Emsland-Halle 23.3. The Australian Pink Floyd Show Hannover, Swiss Life Hall 27.3. Revolverheld MS, Skaters Palace 30.3. John Mayall & Band MS, Jovel 2.4. Bap OS, OsnabrückHalle 6.4. Sportfreunde Stiller MS, MCC Halle Münsterland 12.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle 8.5. Knorkator OS, Rosenhof 14.5. Annett Louisan OS, OsnabrückHalle 25.5. Al di Meola & Band plays Beatles and more OS, Theater am Domhof STADTBLATT 10.2013 63


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klick Wann: 7.9.2013 Wo: Innenstadt Was geht ab: Nachtflohmarkt Wir fragen: Was suchst Du?

INTERVIEWS/FOTOS: MICHAELA SINDERMANN

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Ich habe bisher noch nichts gekauft, ich bin aber gespannt, was mir heute noch ins Auge springt.

In erster Linie möchte ich mich vom Angebot überraschen lassen. Eine Errungenschaft war noch nicht dabei.

Als Mutter von elf Kindern nutze ich den Flohmarkt, um neue Kindersachen zu kaufen.

Mein Rucksack ist schon gefüllt mit Lego. Ich habe nach Dingen für meinen Sohn gesucht.

Einen richtigen Fund habe ich noch nicht an Land gezogen, aber ich möchte noch ein Geschenk für meinen Freund finden!

Zwei DVD’s waren mein bester Fund. Ich will auf dem Flohmarkt neues Spielzeug finden.

Ich suche nach Lehrbüchern für das Reiten, gefunden habe ich bisher aber noch nichts.

Wir durchstöbern alles nach neuen Spielsachen. Es war auch schon etwas für uns dabei.

Ich hoffe noch auf den großen Fang. Ausgerüstet für die Suche bin ich schon.

intern & interna

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as soll man da machen ... Da stellt OB-Kandidat Wolfgang Griesert, CDU, auf Nachfrage unser Porträt „Ich gestalte gerne!“ auf seine Facebook-Seite. Warum auch nicht. Wir freuen uns immer, wenn wir gelesen, zitiert und verbreitet werden. Daneben stehen Kommentare. Einer davon: dieser Beitrag erhöhe die Zahl der GriesertLikes. as war nur mit Harff-Peter Schönherr los? Erst sah ja alles ganz normal aus. Er steht auf, geht in die Grafik, irgendwas in der Hand. Klar, er ist ja auch unser Korrektor, werden wohl Korrekturen sein ... Sekunden später kommt er zurück. Kopfschüttelnd. Was er in der Hand hat: ein Glas Wasser. Und die Korrekturen liegen noch an seinem Platz. Gelächter ...

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66 STADTBLATT 10.2013

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tichwort Korrekturen – letztens stand da in einem Manuskript: „Es lebt sich wie auf einer italienischen Pizza“. Hää? Muss nicht gerade gemütlich sein da drauf, zwischen all dem heißen Käse ... Natürlich wurde der Fehler erkannt. Vom Kollegen, der manchmal mit einem Glas Wasser in die Grafik geht. Und dann ging das Rätselraten los: Was war hier nur gemeint? Die Lösung: Es musste Piazza heißen. um Schluss noch was über den neuen Großspielplatz an der Lerchenstraße. Unsere Idee: Ein Test mit Kids und Jugendlichen. Also organisierten wir uns ein Team von 7 bis 15 Jahre, wollen am nächsten Tag los ... Und dann lesen wir das Ganze schon vorab in der Tageszeitung. Was natürlich die Fragen aufwirft: Hören uns wirklich nur NSA und BND ab?

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Simone Schnase, Carolin Rupp, Günther Frank, Michaela Sindermann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2013 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das NOVEMBER STADTBLATT erscheint am Mittwoch, den 30.10.2013 Redaktionsschluss Di. 15.10.2013


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Stadtblatt 2013.10  

Das Osnabrück Magazin, Oktober 2013

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