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osnabrück

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OB Wahl 2013 Die Kandidaten: Episode V & VI Wolfgang Griesert (CDU) & Birgit Bornemann (SPD)

Ziemlich beste Männer „Männersache“ – der heißeste A-capella-Chor weit und breit

Auf Sendung Ausgefragt – die neuen Lokal-Chefs von ffn und Antenne

Positiver Druck Spieltriebe 5 – so läuft Theater heute

Selbst ist der Mann

DeMo-Macher Steve McGuire – den Kopf voll kreativer Ideen

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STADTBLATT

Nr. 416 9/2013 € 2,00


MO F E S TRG E NI V AL LA ND13 OSNABRÜCK

27.09. – 06.10. 2013 M O R G E N L A N D – F E S T I V A L . C O M


september 2013

Kick off. Brett Williams ist der neue Running Back der ASC Tigers. Der US-Amerikaner macht in dieser Saison einen Touchdown nach dem anderen. Seite 4.

Landlust. Der Hof Padeffke in Sutthausen wird zum Kinderbauernhof ausgebaut. Kettcar-Rennbahn, Klettergerüste, Mais-Labyrinth ... Seite 22.

4 leute

Brett Williams – Footballer Neo Overstreet – Musiker & Dichter Hanna Zingraven – Physiotherapeutin

6 aufgefallen

Obama kommt. Im Gespräch mit der zukünftigen Kunsthallen-Leiterin Julia Draganović.

10 interview

Positiver Druck. Katja Lillih Leinenweber und Hilko Eilts über Theater-Trends und das fünfte „Spieltriebe“-Festival.

12 titel

Titelstory. Steve McGuire ist ein Osnabrücker Original. Und hat Erfolg – zuletzt mit dem Shop „Made in Osnabrück“ und der Selfmade-Messe „DeMO“. Seite 12.

intro

Oktoberfest

Bitte amüsieren Sie sich!

Flinke Finger. Die beiden Ausnahme-Gitarristen Steve Vai und Giovanni Weiss.

ie Überschrift zu diesem Intro ist ein Zitat. Es ist eine Aufforderung der Schriftstellerin und Journalistin Mely Kiyak, die als Schirmherrin der „Wochen der Kulturen – inter.kult“ fungiert und den Wochen ein Grußwort geschrieben hat. Die Tochter eines türkischen Einwanderers formuliert noch einen schönen Satz: „Kultur erreicht einen in jenen Momenten, wo man nicht meint, schon alles zu wissen und zu kennen.“ Genau deshalb gehen wir zu den Wochen der Kulturen. Etwa zum ersten Gypsy Jazz Festival Osnabrücks, das die famose Hamburger Band Django Deluxe mit ihrem noch famoseren Solo-Gitarristen Giovanni Weiss in die Stadt bringt. Mehr über den Saitenhexer auf Seite 28 im Musikteil des STADTBLATT. Am 22. September kann man im Rahmen der „inter.kult“ an einem Gottesdienst in der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde an der Wersener Straße teilnehmen. Und davor oder danach sein Kreuz machen – es ist zugleich Bundestagswahl und Osnabrück wählt sich einen neuen Hauptverwaltungsbeamten (Oberbürgermeister). Damit endet in dieser Ausgabe unsere Reihe mit den OB-Kandidaten. In der letzten Runde stellen sich Birgit Bornemann (SPD) und Wolfgang Griesert (CDU) vor. Einer der beiden Kandidaten hat sogar etwas mit Bibi Blocksberg gemeinsam – Seite 18.

28 musik

34 nachtaktiv/events Abtanzen im September

36 bühne

Keine Riesen. Für die Megalith-Route hat Heaven das Steinzeit-Spektakel „Die Horde“ geschrieben.

Auf Sendung. Antenne Niedersachsen und radio ffn haben neue Studioleiter in ihren Osnabrücker Dependencen.

40 kino

„Auf die Osnabrücker zugehen“ / „Ich gestalte gerne“. Die letzten beiden Kandidaten unserer Polit-Reihe: Birgit Bornemann (SPD) und Wolfgang Griesert (CDU).

20 umwelt

Vereinigt euch! Greenpeace würde gerne im Ringlokschuppen ein Umwelthaus errichten.

22 familiensache

Ein Hof, vier Generationen. Der Hof Hauswörmann wird zum Kinderbauernhof.

23 küche

Von Porsche bis VW. Tomaten sind in aller Munde.

Bewegend. In „Wunden der Welt“ sind Kriegsbilder der Magnum Fotografen zu sehen. Vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling. Seite 38.

Gastro & Nightlife-News

26 special

38 kunst

18 wahlkampf

Mikrofonwechsel. Neele Oetken ist die neue Studioleiterin von radio ffn in Osnabrück, Stephan Gerecht der Neue vor Ort bei Antenne Niedersachsen. Seite 16.

24 what’s up

Wuschelkopf voller Ideen. Ein Portrait des superkreativen Osnabrückers Steve McGuire.

16 hörfunk

TITELFOTO: MAIK REISHAUS

Theater heute. Das Festival „Spieltriebe“ zeigt zeitgenössische Inszenierungen. Warum Theater sich laufend erneuern muss, erklärt die Festivalleitung. Seite 10.

Schaurig und dennoch schön. Die „Wunden der Welt“ – festgehalten von Magnum Fotografen. Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich nimmt sich die Machtzentrale der USA vor: „White House Down“.

44 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

47 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-30.9.2013

64 kleinanzeigen

Die bunte Wiese der Leserwünsche

66 klick

Wann: 9.8.2013 | Wo: Lagerhalle Was geht ab: Streetbeat | Wir fragen: Welcher Song durfte in diesem Sommer nicht fehlen?

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Bis bald Mario Schwegmann

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leute

„I came to play for the Tigers“ Brett Williams, 22, ist Footballspieler und kommt aus den USA. Um seine Profikarriere ins Rollen zu bringen spielt er seit Mai bei den ASC Tigers Osnabrück und landet seitdem als Running Back einen Touchdown nach dem anderen.

FOTO: ESTELA NUNEZ HIDALGO

Brett Williams bei der Arbeit

as für uns Deutsche der Fußball ist, ist für die Amerikaner der Football. Emotional, mitreißend, kämpferisch. So beschreibt auch Brett Williams seine Leidenschaft für den Sport, den er seit seinem siebten Lebensjahr betreibt. Zweimal die Woche geht es für ihn auf das Trainingsgelände der Tigers. Als wäre das nicht schon genug, trainiert er mehrmals die Woche im Fitnessstudio oder geht joggen. Das alles für den Erfolg auf dem Feld. Als Running Back ist es seine Aufgabe, den Ball so weit wie möglich über das Spielfeld zu tragen. Schafft er es in die gegnerische Endzone, erzielt er einen Touchdown. Aber die gegnerische Mannschaft macht ihm das natürlich nicht leicht. Also sind Kraft und Ausdauer unverzichtbar. „Ohne meine Offense Line wäre ich aufgeschmissen“, so der 22Jährige. „Die Jungs blocken die Gegner, sodass ich mit dem Ball viele Yards laufen kann.“ Die Position des Running Back vergleicht er mit einer Mischung aus vielen Personen des Alltags. „Es ist wie jemand, der einen Job hat, in dem er immer konstant sein muss und viele kleine Dinge erledigt, die dich dann zum Ziel bringen. Wie ein Vater, der

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Hast Du ein Lieblingsteam? Nein, aber wenn ich eines nennen müsste, wäre es mein College Team, die Kenyon College Lords. Welche Rückennummer trägst Du? Ich trage die Nummer 9. Ich besitze sie seit meiner High School Zeit und sie ist für mich schon ein Ausdruck meiner Persönlichkeit. Ist Football Deine Hauptbeschäftigung? Ja, mein Beruf hier in Deutschland ist momentan das Football spielen. Ich hoffe, das bleibt auch in Zukunft so.

Mein Osnabrück Hanna Zingraven Physiotherapeutin beim Rehaaktiv Gesundheitszentrum Hier wohne ich ... Innenstadt, nähe Rosenplatz. Inzwischen sieht man Physiotherapeuten an jeder Ecke. Aber das macht mich besonders: Wenn ein Patient zu mir kommt, möchte ich ihm das Gefühl geben, am richtigen Ort zu sein, um seine Baustelle „Körper“ in Angriff zu nehmen. Ich möchte in der kurzen Behandlungszeit so viel wie möglich bewirken und eine positive Einstellung mit auf den Weg geben. Wäre ich keine Physiotherapeutin, würde ich ... immer noch Heilerziehungspflegerin sein und in Irland Körbe flechten. Hier bin ich am Wochenende: Mit Freunden unterwegs – danach landet man oftmals im Glanz&Gloria, der 4

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Kleinen Freiheit oder in einer urigen Kneipe wie dem Grünen Jäger. Osnabrücks beste Jogging-Strecke: Ich bin da wie Forrest Gump, ich laufe los und gucke wo mich meine Füße hin tragen – ob es nun am Schölerberg ist, im Wald hinter dem Zoo, oder durch den Hörner Bruch hinter der Wüste. Mein Tipp für kühle Herbsttage: Warm anziehen, raus in die Natur das Farbenspiel genießen. Danach rein in die gute Stube und sich einen Federweißer genehmigen. Ich finde an Osnabrück doof, dass ... das Meer so weit weg ist. Am liebsten esse ich … Pommes-Currywurst vom Schlaraffenland. An Osnabrück mag ich besonders ... Osnabrück ist für mich als ehemaliges Landei eine Stadt mit individuellem Dorfcharakter. INTERVIEW: CAROLIN RUPP

einem sagt, wo es lang geht.“ Neben all dem Sport versucht Williams offen für seine neue Umgebung zu sein, denn es tun sich so manche Unterschiede zwischen seinem Heimatland und Deutschland auf. Nicht nur die Lebensweise, auch die Mentalität der Menschen unterscheidet sich deutlich voneinander. Neben all den Veränderungen ist sein momentan größtes Hindernis wohl die Sprache. „Ich habe versucht, schon etwas Deutsch zu lernen, bevor ich herkam, aber die meisten Jungs im Team sprechen Englisch und das macht es für mich bequemer. Meine Gastschwester versucht allerdings trotzdem mit mir zu lernen, und wenn alle Stricke reißen habe ich noch eine App“, lacht er. Aber was bewegt einen jungen Footballspieler, aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten in die kleine beschauliche Stadt Osnabrück zu kommen? „Mein Schwager kommt aus Deutschland und hat mir empfohlen, meine Karriere hier zu beginnen. Auf die Tigers kam ich durch ein Internetportal, in dem sich Spieler und Vereine finden können. Sie haben schnell Interesse an mir gezeigt und mich von Anfang an sehr gut aufgenommen.“ Für den frisch gebackenen Collegeabsolventen war Football schon immer mehr als nur ein Hobby. „Mein Vater hat mich zum Football gebracht. Der Sport hat mich über meine ganze Schullaufbahn begleitet und auf dem College kam mir der Gedanke, es als Profi zu versuchen.“ Brett Williams Zukunft steht noch in den Sternen. Erst nach Saisonende im September wird sich herausstellen, wie es für ihn weitergeht. ESTELA NUNEZ HIDALGO


DIE WERBEREI.DE

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Fragen an ... Neo Overstreet Musiker & Dichter Ein Dichter beim Deichbrand: Neo Overstreet

STADTBLATT: Eigentlich heißt Du Daniel Arnold – warum der Künstlername Neo Overstreet? NEO OVERSTREET: Da ich gerne eine gewisse Distanz zwischen der Öffentlichkeit und meinem Privatleben wahren wollte, habe ich mich frühzeitig für ein Pseudonym entschieden. Beide Teile des Namens sind Filmen entliehen, die ich sehr schätze. STADTBLATT: Und welchen Streifen? NEO OVERSTREET: „Matrix“ und „Der Club der toten Dichter“. STADTBLATT: Erzähl doch mal, was Du so machst. Musiker und Dichter? NEO OVERSTREET: Seit nunmehr 20 Jahren bin ich Schlagzeuger in den verschiedensten Bands. Als Musiker bezeichne ich mich tatsächlich erst, seit ich auch aktiv am Songwriting teilnehme. Gedichte sind seit meiner Jugend eine Leidenschaft von mir. Zum Dichten ziehe ich mich gerne zurück, das kann eine gemütliche Kneipe in Osnabrück sein, der Backstageraum bei Konzerten oder immer wieder leidenschaftlich gern der Osnabrücker Zoo. Hier habe ich schon Freundschaft mit den Tapiren geschlossen, bei denen ich stundenlang sitze und schreibe. STADTBLATT: In welchen Bands spielst Du aktuell? NEO OVERSTREET: Zum einen bin ich am Schlagzeug bei Joseph Myers, einem großartigen Singer und Songwriter aus Osnabrück. Aktuell arbeiten wir an unserem zweiten Album, welches 2014 erscheinen wird. Meine zweite Band ist der absolute Kontrast zu Joseph. Mit der Band Firma Timski

geht es ordentlich nach vorne. VoiceRock und PianoPunk haben wir die Mischung aus Rock, Metal, Klavier und sowohl deutschen als auch englischen Texten getauft. Ab September wird unsere EP „Sonntags im Park“ in den Läden stehen. STADTBLATT: Du schreibst Gedichte. Wie bist Du dazu gekommen? NEO OVERSTREET: Mein Deutschlehrer in der Schule hatte einen wesentlichen Anteil daran, mir die Lyrik näher zu bringen. Meine ersten Gedichte habe ich mit 14 oder 15 geschrieben. Ich bin ein großer Verehrer der Lyrik von Kurt Tucholsky und Jim Morrison. Die moderne Lyrik des Sängers der Doors hat mich sehr inspiriert. So geht zum Beispiel das Gedicht „Nur zu bald“ auf diese Inspiration zurück. STADTBLATT: Warum Jim Morrison? NEO OVERSTREET: An ihm mag ich die zweite Ebene seiner Gedichte. Die Lyrik ist tiefgründig, direkt und erschließt sich dennoch oft nur auf den zweiten Blick. Das fasziniert und inspiriert mich. Leider sind die Übersetzungen wenig authentisch, sodass es sich lohnt, Jim Morrison im Original zu lesen. STADTBLATT: Wovon handeln Deine Gedichte? NEO OVERSTREET: Ein thematischer Schwerpunkt ist zweifelsohne der Tod.

Heaven liest Neo Overstreet Mein kleines Leben Timezone Records

Viele meiner Gedichte handeln von Suizid, Älterwerden, Sterben, Vergänglichkeit. Aber auch andere Themen wie die Liebe, das Leben, Verlassenwerden oder die Frage nach der Realität und unserer Existenz spielen eine große Rolle. STADTBLATT: Deine Gedichte erscheinen jetzt als Hörbuch auf CD, gelesen von Heaven. Wie kam es zu der Zusammenarbeit? NEO OVERSTREET: Die Osnabrücker Musikerszene ist sehr klein. Man trifft immer wieder auf bekannte Gesichter. So war es natürlich nahezu unausweichlich, dass man als aktiver Musiker irgendwann auch mal auf die Osnabrücker Legende Heaven trifft. Anfangs war die CD noch in einem etwas anderen Rahmen geplant, aber je mehr Heaven und ich uns damit beschäftigten, desto konkreter wurde die Idee, Heaven die CD einlesen zu lassen. STADTBLATT: Ist Heaven ein würdiger Interpret Deiner Werke? NEO OVERSTREET: Ich will es mal so sagen. Wer mal das Licht aus macht, die CD einlegt und zehn Minuten zuhört, dem wird bewusst: es kann gar keine Alternative geben. Heaven hat meiner Lyrik eine Seele gegeben und sie zum Leben erweckt. STADTBLATT: Werdet ihr die Gedichte auch mal gemeinsam live vortragen? NEO OVERSTREET: Ja, es wird im Herbst eine Lesetour geben – natürlich auch in Osnabrück. Wer aktuell informiert bleiben möchte, darf sich gerne auf meiner Facebookseite umsehen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

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Obama kommt Julia Draganovi´c , die neue Leiterin der Kunsthalle Osnabrück, über Vorschusslorbeeren, Männerwelt und Friedens-Overkill.

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

aufgefallen

STADTBLATT: Sie treten eine Stelle an, die den Vermerk „kw“ trug – „kann wegfallen“. Herausfordernd? JULIA DRAGANOVIĆ: Klar. Das ist eine große Probe. Für mich. Für die gesamte Institution. STADTBLATT: Die Kulturspitze der Stadt besteht jetzt nur aus Frauen. JULIA DRAGANOVIĆ: In Neapel hat man mich mal gefragt, wie ich mich gegen die Männerwelt durchsetzen will. Da war ich, glaube ich, die dritte Museumsdirektorin ganz Italiens. Ist doch komisch, oder? Das ist immer ein Thema, ob es nun wenige Frauen sind oder viele. Aber männlich, weiblich... – darüber sollte man nicht mehr reden müssen. STADTBLATT: Die Stadt überreicht Ihnen, geradezu hymnisch, Vorschusslorbeeren. Belastend? JULIA DRAGANOVIĆ: Da fühlt man sich wie Barack Obama (lacht). Nein, im Ernst: die Erwartungshaltung ist sehr hoch, und das ist mir schon ein bisschen unheimlich. Aber ich habe breite Schultern. STADTBLATT: Welche Eigenschaften bringen Sie sonst noch mit? Bitte in fünf Substantiven. JULIA DRAGANOVIĆ: Mit Begleitadjektiven? STADTBLATT: Gern.

JULIA DRAGANOVIĆ: Neugier, Leidenschaft, Offenheit, Belastbarkeit und Humor. Und das alles hoffentlich sehr ansteckend (lacht). STADTBLATT: Sie wollen ein Programm machen, dass „Besucher zurückholt“. Das heißt aber nicht, dass Sie denken, hier sind Besucher vertrieben worden? JULIA DRAGANOVIĆ: Nein, nein, ach was. Ich meine ein Programm, das ausstrahlt und Besucher hereinholt. In ganz physischem Sinne. Etwa durch die verstärkte Bespielung des öffentlichen Raums, um Aufmerksamkeit für die Kunsthalle zu erzeugen. STADTBLATT: Einer Ihrer Themen-

schwerpunkte ist: Frieden und Demokratie. Was antworten Sie jemandem, der sagt: Dieser ganze Friedens-Overkill in Osnabrück! Friedensbier, Friedenswürste, Friedenskunst! Man kann’s nicht mehr hören! JULIA DRAGANOVIĆ: Ich kann verstehen, wenn Sie das Risiko sehen, dass Frieden, wie viele andere Werte, schnell zu einer sinnentleerten Worthülse verkommen kann. STADTBLATT: Deshalb erweitern Sie den Fokus? Auf unser Demokratieverständnis? JULIA DRAGANOVIĆ: Frieden ist ein schönes, wichtiges Ziel, ist oft aber nur

FOTO: JOHAN SPANNER

Neue Impulse

Will Vernagelungen lösen: Julia Draganovi c´

Das YEAH! Festival ist eine internationale Plattform für innovative Musikvermittlung. Und findet exklusiv in Osnabrück statt. EAH!, das steht für „Young EARopean Award“. Mitte September wird Osnabrück zum zweiten Mal zum Treffpunkt der europäischen Musikvermittlung. Im Rahmen eines fünftägigen Festivals wird der YEAH! Award – der europäische Preis für junge Musikformate – verliehen und es präsentieren sich die Gewinner und Nominierten des Wettbewerbs. Der Award zeichnet alle zwei

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STADTBLATT 9.2013

Body Rhythm Factory: Musik für alle Sinne Jahre europaweit Konzertkonzepte der besonderen Art aus. Eine Weltpremiere gleich zur Eröffnung des Festivals. Am 10.9. präsentieren die Teilnehmer des YEAH! Camp ein choreographiertes Chor-Percussion-Konzert in der Lagerhalle. In ei-

nem viertägigen Musiklabor erarbeitet ein 50-köpfiger Mädchenchor aus Barcelona zusammen mit drei dänischen Percussionisten von der Body Rhythm Factory ein einmaliges Konzert für Osnabrück. Mit Schläuchen, Wasser, Stöcken, Stimme und mehr

momentan zu erreichen und bleibt meist eine Utopie. Man muss Konflikte auch aushalten können. Das Wort Frieden ist mir da ein bisschen zu eindimensional.Dafür sollte Demokratie Mittel zur Verfügung stellen, damit der Frieden nicht auf Kosten von Minderheiten geht. STADTBLATT: Welche Kunst dominiert bei Ihnen privat? JULIA DRAGANOVIĆ: Geschenke befreundeter Künster. Malerei, Drucke, Fotos von Performern. Ich habe nicht viel bei mir zuhause. Aber was ich habe, liebe ich sehr. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

erzeugen die Künstler ein Feuerwerk für alle Sinne. Ein weiteres ausgewähltes Konzept ist das Konzert „Listen to the Silence – A journey with John Cage“ (11.9., Ursulaschule). Das interaktive Konzert der belgischen Zonzo Compagnie entführt auf eine Reise in das Universum des Komponisten John Cage. Ein Pianist und ein Schauspieler machen eine Reihe musikalischer Entdeckungen rund um dessen Werke. Dabei werden die Konzertbesucher immer wieder eingeladen, selbst mit Sounds zu experimentieren. Zum Festival gehört auch dis Diskussion im Podium: Am 13.9. wird der Frage nachgegangen, was Erwachsene vom spielerischen Umgang von Kindern mit Musik lernen können. Die Preisverleihung des YEAH! Awards (14.9., Schloss) bildet den Abschluss des Festivals. MARS P 10.-14.9., u.a. Lagerhalle, Ursulaschule, Felix-Nussbaum-Haus


sie + er

Junggesellenabschiede

SONNTAG

Von Nina Bartholomaeus und Mario Schwegmann

Die City macht auf

Ich finde es schön, mit den besten Freunden oder Freundinnen noch einmal etwas zu unternehmen, bevor sie vor Traualtar oder Standesbeamten treten. Was mich aber anödet, sind die ewig gleichen Besäufnisse inklusive Bauchladen und alberner Verkleidung. Wir machen mit unseren Mädels immer eine lustige, feucht-fröhliche Unternehmung, die (hoffentlich) den Geschmack der Braut trifft, schließlich soll sie auch Spaß haben. Der lustigste Junggesellenabschied war aber einer, bei dem Männer und Frauen dabei waren. Wir haben mit einem Kumpel vor dessen Diakonweihe in der Altstadt einen draufgemacht. Nur den Grund für die Sause konnten die wenigsten Kneipenbesucher glauben ... Inzwischen ist unser „Cliquenpriester“ regelmäßig an Altar und Taufbecken im Einsatz.

Was auf einem Junggesellenabschied passiert – darüber schweigt Mann. Bis ins Grab. Und wenn Frau wissen will, was da so getrieben wird, schaut sie sich den Film „Hangover“ an. Etwa 99% der gezeigten Vorfälle spielen sich an jedem Wochenende irgendwo zwischen der Reeperbahn und dem Hofbräuhaus ab. Das ist ein alter Hut. Interessant aber ist die Frage, warum Männer kurz vor der Deadline noch mal die Sau rauslassen wollen? Ich würde sagen: Weil sie es am liebsten JEDEN Tag machen würden, ihnen dafür aber die gesellschaftliche Absolution fehlt. Männer sind große Kinder – sie wollen spielen. Abenteuer erleben. Daher ein Tipp für die Damen-Community: Wenn sie später ihrem Angetrauten viele Abenteuer bietet (und das ist nicht anzüglich gemeint!), wird er dem J-Abschied nie nachtrauern.

29. September 13 – 18 Uhr

Einkaufstag in der Osnabrücker Innenstadt

HISTORIC HIGHLIGHTS OF GERMANY

FOTO: CAROLIN RUPP

FreiheitsFeeling

Hier hätte sich auch Hans Albers wohlgefühlt, obwohl der ja eigentlich große Freiheiten mochte

Was lugt denn da hervor? Ist das der Nachfolger des immer noch beweinten Busses? Jetzt ist Schluss mit Trauer: Denn seit einigen Wochen präsentiert sich an der Kleinen Freiheit das neue Wahrzeichen, das jetzt noch mehr an Hamburg erinnert. Es mag vielleicht noch etwas schüchtern sein, aber schon bald wird es die wichtige Funktion als Kassenhäuschen antreten. Außerdem kann es in den Nachtstunden zeigen, was es draufhat – mit schönen Lichteffekten, die ein neuartiger Blickfang am Güterbahnhof sind. Gebaut wurde der Leuchtturm vom Künstler Ulli Schnöckel, dessen Spezialisierung individuelle Möbel und Gartenobjekte sind. Ja, es ist Zeit für etwas Neues, etwas Frisches. Und wenn jetzt noch eine kühle, salzige Meeresbrise vorbeirauschen würde, könnte man glatt meinen, das Meer wartet um die CAROLIN RUPP Ecke! STADTBLATT 9.2013

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen Freiraum Petersburg: Gibts hier demnächst Selbermacher-Workshops?

mach’s

dir selbst

Blass, runtergerissen, Reißzwecke im Auge: an Plakaten wie diesem hat die Kandidatin sicherlich keine Freude

Aus allem etwas Von Null bis … David Quittmann ist UpCycler aus Leidenschaft er Mann hat nicht nur gute Ideen, er lässt auch noch andere daran teilhaben: „Ich arbeite meistens mit Sachen, die man sonst wegschmeißen würde“, so der Selbermacher, der am liebsten Dinge fertigt, die man im Alltag benutzen kann. Das sei eher sein Ding als Kunst – obwohl er sich auch darin probiert. So hat er zur Petersburg am Güterbahnhof einen Teil eines zerbrochenen Skateboards mitgebracht. Mit einem Meermotiv verschönert, ist es definitiv Kunst. Außerdem hat Quittmann seine Schallplattenspieler-Uhr mit dabei sowie eine kleine Glasflasche, die er mittels Einweg-Seifen-

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Verlosung

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pumpe zum individuellen Seifenspender umbaute. Nicht fehlen durften natürlich seine Klassiker: Kronkorken-Magnete. Die bastelt er auch in seinen Up-cycle-Workshops. Auch an der Petersburg könnten demnächst Workshops starten, denn die Kreativen dort planen eine Werkstatt. Und mit dem Haus der Jugend ist der Selbermacher ebenfalls im Gespräch. Workshops macht er übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Wer mitmachen will: www.upcycle-project.org. Und was will er selber noch mal ausprobieren? „Geschweißt habe ich noch nie“, so Quittmann, der ansonsten viel mit Vinyl arbeitet, manchmal Glas verformt, Dosen umfunktioniert, Taschen und Shirts mit Siebdruck verschönert. CLAUDIA SARRAZIN

Wahlen kosten. Auch OBWahlen. Aber wieviel? ie erste Antwort kam von der FDP. Oliver Olpen, Kreisvorsitzender Osnabrück-Stadt: „Unser Budget liegt bei rund 5.000 Euro.“ Okay. Dann kam die SPD. Dirk Koentopp, Regionalgeschäftsstelle: „Schwer zu sagen, es kommen ja noch Spenden rein. Aber als Grundbetrag haben wir 25.000 Euro eingeplant.“ Erwartbar. Nummer 3 war Kalla Wefel. Daniel Hopkins, sein Öffentlichkeitsarbeitsmann: „Kalla gibt keinen einzigen Cent für den Wahlkampf aus, wenn man von den Spritkosten absieht, die bei Fahrten zu Podiumsdiskussionen anfallen. Auf Wahlplakate wird komplett verzichtet.“

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Auch Hardy Schwetter alias Christian Steiffen, liegt „bei fast Null“. Heißt: „600 Euro Kosten, vielleicht weniger. Natürlich hab ich einen Spendenaufruf gestartet, aber meine Wähler wissen eben einfach nicht, wie das geht, mit Schwarzgeldkoffer und so. “ Anne Kura, Bündnis 90/Die Grünen, nach vielem Hin- und Herrechnen, denn „insgesamt gilt, dass wir das Budget im Zusammenhang mit der Bundestagswahl sehen“: „Der Maximaletat für den OB-Wahlkampf liegt bei 10.000 Euro.“ Plakate 2.000, Anzeigen 1.200, Abschluss-Veranstaltung 1.300 Euro… Plus eine Rücklage von 2.800 Euro für eine zweite Kampagnenphase „wenn wir in die Stichwahl kommen”. Und die CDU? Schweigt. Auf rund ein halbes Dutzend Telefonanfragen, Mailanfragen: keine Reaktion. Auch eine Antwort. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

2 x 2 Tickets Jörg Knör

2 x 2 Tickets Sea + Air

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Als Stimmen-Imitator ist er unschlagbar. Jörg Knör (12.9., Haus der Jugend) kann Angela Merkel genauso gut wie Helmut Kohl, Bushido, Karl Lagerfeld – und Dieter Bohlen besser als das Original. Der Parodist ist auf der Bühne ein echtes Multitalent: er zeichnet auch und spielt Saxophon. P Einsendeschluss: 8.9.

Eleni und Daniel Benjamin sind ein Ehepaar und machen ganz wunderbare Musik (14.9., Kleine Freiheit). Er spielt Gitarre und gleichzeitig Schlagzeug, sie sitzt am Piano – beide singen. Leichtfüßige Popsongs, tolle Stimmen, tolle Texte: „Do Animals Cry?“. Für Fans von Tegan & Sara und Conor Oberst. P Einsendeschluss: 8.9.

Die Band aus Stockholm (25.9., Rosenhof) hat sich in den letzten Jahren vom Insider-Tipp zum Pop-Liebling entwickelt, spielt auf den großen Bühnen beim Hurricane oder in Roskilde. Ihre Songs: Zweistimmiger Gesang, fluffige Beats, Erinnerungen an die 80er (Talk Talk, The Cure), tolle Melodien. P Einsendeschluss: 8.9.

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FOTO: ANGELA VON BRILL

Elendsbesichtigung

Dass Politiker Flüchtlingsheime besuchen, ist selten. Unangenehm dicht vor der Haustür. Da sieht man gerne weg. Der 9. August war also eine Ausnahme. Da tourte der Sozialausschuss des Rats der Stadt durch das örtliche Elend. Er wurde von Transparenten erwartet. Auf denen standen Forderungen wie „Schimmelfrei!“ und „Einzelzimmer!“. Hintergrund des Besuchs: die Stadt erarbeitet ein neues Unterbringungskonzept. Denn die Flüchtlingszahlen steigen. Und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius macht sich für einen „Paradigmenwechsel der Migrationspolitik” stark. Von dem ist in Osnabrück allerdings bisher nicht viel zu spüren. Will Pistorius alle GeSchimmelfrei? Flüchtlingsunterkunft meinschaftsunterkünfte langBremer Straße fristig abschaffen, waren die letzten Monate in Osnabrück von Bautätigkeiten an neuen Gemeinschaftsunterkünften geprägt. An der Meller Straße etwa. Für 30 Flüchtlinge. Marie Weiss, Initiative No Lager Osnabrück: „Umstritten ist der Übergangszeitraum zwischen Heimunterkunft zu Privatwohnungen, der Zustand der bestehenden Heime, die Anzahl der geplanten Sozialarbeiterstellen...“ Mitte September berät der Migrationsbeirat die Sache. Passt ja. HARFF-PETER SCHÖNHERR Schließlich ist da inter.kult.

ANSICHTSSACHE

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Sportlich!

GiroLive-Kunden der Sparkasse Osnabrück – und alle die es werden – haben jetzt die Wahl zwischen zwei sportlichen Angeboten. Erstens lockt ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro. Zweitens gibt es für die Kunden des Mehrwertkontos Zinsen von bis zu 2,50 % pro Jahr beim Zielsparen. „Es bestehen wieder einmal tolle Gewinnchancen für unsere GiroLive-Kunden“, sagt Hedda Hottenrott, Leiterin der Filiale Dodesheide der Sparkasse Osnabrück. „Und das Beste“, ergänzt Hottenrott: „Unsere Neukunden bekommen ab sofort den Kontoführungspreis für max. 6 Monate erstattet, wenn wir sie mit unserem Mehrwertkonto nicht begeistern konnten.“ Zu den Leistungen gehören etwa Zinsaufschläge für das Tagesgeldkonto TwinCard, ermäßigte Dispo-Zinsen und eine kostenlose Kreditkarte. „Die GiroLive-Vorteile bei unseren SparkassenProdukten sind uns besonders wichtig“, betont Hottenrott.

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Innovation braucht Netzwerk.

Zieh, Fremder!

Schwertkampf und Kampfkünste à la Kung Fu ist uns ja allen bekannt. Dass es aber eine Kombination beider Sportarten gibt, findet man in Osnabrück nur einmal, nämlich bei der TSG 07 Burg Gretesch. Ab dem 3.9. wird die „Moderne Schwertkunst“ in das Programm aufgenommen: „Mit langen, gotischen Holzschwertern werden Reaktionsvermögen und die Koordination getestet, aber auch Fitness und Entspannungsübungen kommen nicht zu kurz“, erklärt Trainer Jan Brockmann. Inspiriert von asiatischen Kampfkünsten lernt man Techniken, die bis ins Mittelalter zurückreichen, wobei nicht nur Praxis sondern auch theoretischer Hintergrund zum Erlernen der modernen Schwertkunst beitragen. Na, Lust bekommen? Am 15.9 können alle sich bei dem Sportfest „Gretesch aktiv“ einen ersten Eindruck anhand eines Infostandes und einer Vorführung verschaffen. HAIJA! CAROLIN RUPP

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Ideen begegnen.

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interview

Get your motor runnin’: Katja Lillih Leinenweber und Hilko Eilts geben Gas

Positiver Druck


Alle zwei Jahre beginnt die

P Theatersaison mit dem „Spiel-

triebe“-Festival. Ein Forum für zeitgenössisches Theater, das bundesweit beachtet wird. Das Besondere sind die verschiedenen Routen, welche die Besucher zu ungewöhnlichen Spielorten führen, wie dieses Mal dem Speicher III auf dem Gelände von Hellmann oder Gut Leye. Zwischen den Proben trafen wir uns mit den Festivalleitern Hilko Eilts (Dramaturg) und Katja Lillih Leinenweber (Regie). Für das Foto stellte Thomas Buller, 1. Bühnenmeister des Theater Osnabrück, spontan seine Harley Davidson zur Verfügung.

INTERVIEW | FOTO MARIO SCHWEGMANN

stehen – und so zu anderen ästhetischen Resultaten kommt. HILKO EILTS: Wir haben fast durchgehend Uraufführungen, mit teilweise noch druckfrischen Stücken. Ein Autor, den wir eingeladen haben, Paul Bullinger, studiert in Berlin zurzeit Szenisches Schreiben und schreibt noch bis kurz vor Festivalbeginn an seinem Stück. Das ist ein Lernprozess: Bei den Proben wird etwas ausprobiert, verworfen, etwas Neues kommt hinzu. STADTBLATT: Bitte nennen Sie uns ein Beispiel aus dem Spieltriebe-Programm für das zeitgenössische ‚Phantasie-Theater’. HILKO EILTS: „Das Leben der Insekten“. Ein Stück über einen Schriftsteller, der in der postsowjetischen Zeit lebt und versucht, den Wandel zu beschreiben, den er als junger Mensch in Russland erlebt. Dafür sucht er Metaphern – und kommt auf die Ebene der Insekten. Er stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens: Fliegen wir alle nur wie Motten zum Licht und gehorchen blinden Reflexen? Diese Insekten-Metapher buchstabiert der Autor aus – das ist eine ganz eigene Welt, die wir da auf die Bühne bringen. STADTBLATT: Und ein Stück, das die zeitnahe Realität sucht? KATJA LILLIH LEINENWEBER: „Die Kunden werden unruhig“. Da geht es um Bankangestellte, die in einem Tagungshotel ein Coaching machen. Und in diesem Tagungshotel spielen sich merkwürdige

STADTBLATT: Das Motto der fünften Spieltriebe lau-

tet: „Total real“. Was steckt dahinter? HILKO EILTS: Das steht für mehrere Sachen. Zum ei-

nen für eine Richtung im deutschen und internationalen Theater, die innerhalb der letzten Jahre sehr stark geworden ist und das Theater an die Wirklichkeit, an das Hier und Heute heran rückt. Da gibt es Formate wie das Dokumentar- und Recherche-Theater. „Kein schöner Land“ aus der letzten Spielzeit ist so ein Stück. STADTBLATT: Und der zweite Hintergrund? HILKO EILTS: Gleichzeitig zu dieser Realitätsversessenheit gibt es eine Gegenbewegung. Die fragt: Wo bleibt eigentlich das Theater als Kunstform? Wo bleibt die Bildmächtigkeit und Phantasie des Theaters? Junge Autoren versuchen, sich wieder auf das Theater als genuine Kunstform zu besinnen, auf dessen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Und in diesem Spannungsfeld – zwischen Realitätsversessenheit und ästhetischen Gegenentwürfen – soll sich das Spieltriebe-Festival bewegen. STADTBLATT: Wird das zeitgenössische Theater immer aktueller? KATJA LILLIH LEINENWEBER: Die Zeit ist einfach schnell, in allen Lebensbereichen, und man muss versuchen, Themen aufzugreifen. Auch das Theater muss immer wieder neue Formen des Theaters erfinden, die der jetzigen Zeit angemessen sind. Es kann sich nicht einfach zurückziehen in einen historischen Bau und Klassiker rauf und runter spielen – das reicht nicht, da geht die Zeit an einem vorbei. Das hat das Thetaer Osnabrück erkannt und deshalb gibt es eben auch Formen wie das Spieltriebe-Festival. Wo man Dinge entwickelt, die in der freien künstlerischen Auseinandersetzung mit der Zeit und dem jeweiligen Raum ent-

„Das Theater muss immer wieder neue Formen erfinden, die der jetzigen Zeit angemessen sind.“ Katja Lillih Leinenweber

Dinge ab. Das Stück ist im Grunde eine Art Psychothriller. Der Autor entwirft zwar einen Plot, aber gleichzeitig lässt er diesen Plot gar nicht spielen, sondern stellt Schauspieler auf die Bühne, die darüber diskutieren, was das Stück mit ihnen zu tun hat. Ein Reflexionsprozess. HILKO EILTS: Die Bankangestellten stellen fest, dass es zwischen einer Bank und einem Theater kaum Unterschiede gibt. In beiden Fällen geht es um Umsatz, um Intimität. Der Autor stellt die Frage: Inwiefern ist Theater heute Teil des Systems und gar kein gesellschaftliches Korrektiv mehr? STADTBLATT: Und? HILKO EILTS: Unsere heutige Zeit zeichnet aus, dass ökonomische Faktoren stark strukturierend sind – in jedem Bereich. Ob Krankenkaus, Universität oder in einer Zeitung, überall gibt es ökonomische Zwänge. Wohin führt das? In der Politik und in der Sozialwissenschaft gibt es momentan eine große Diskussion darüber, wohin wir uns bewegen. Hin zu einer marktkonformen Demokratie? Einer Form von postdemokratischem Zeitalter, wo grundlegende demokratische Prozesse einfach unterhöhlt werden? STADTBLATT: Es gibt auch ein Rahmenprogramm zu den Stücken. Was passiert da?

HILKO EILTS: Wir möchten mit dem Festival Fragen von gesamtgesellschaftlicher Dimension beantworten. Im Rahmenprogramm gibt es unter anderem das Diskussionsformat „Dating Reality“. Dort werden wir Menschen aus dem Alltag einladen, die in einer kleinen Runde aus ihrem Leben berichten. Ein Arzt wird seinen Klinikalltag beschreiben, eine Professorin die Veränderungen an ihrer Universität in den letzten zehn Jahren, ein Journalist seine Arbeit. STADTBLATT: Es wird wieder fünf Routen geben. Zwei davon auf dem Gelände von Hellmann. Was passiert da? KATJA LILLIH LEINENWEBER: Wir spielen unter anderem in dem umgebauten Speicher III. Der wird von Hellmann sonst als Bürotrakt nach dem Modell des New Working genutzt. Das sind vier Ebenen, die wie bespielen können. Es gibt dort auch einen Lichtschacht, an dessen Boden das Tanztheater stattfindet und die Besucher werden an den Geländern verteilt nach unten gucken und dort den Tanz sehen. Dann werden wir dort ein Live-Hörspiel machen und das Stück „Die Kunden werden unruhig“ in einer sich langsam ausdünnenden Lagerhalle aufführen. STADTBLATT: Dann können die Hellmann-Mitarbeiter die Proben live verfolgen? HILKO EILTS: Dass das Unternehmen Hellmann sich zur Verfügung stellt und wir da teilweise bei laufendem Betrieb proben können, darüber freuen wir uns sehr. Das ist sehr repräsentativ für Osnabrück. STADTBLATT: Inwiefern? HILKO EILTS: Wir machen jetzt das fünfte Spieltriebe-Festival und jedes Mal gibt es acht neue Spielorte – also bis heute rund 40 Spielorte. Das ist nur dadurch möglich, dass wir immer wieder Hinweise bekommen von den Osnabrückern. Bei ganz vielen Menschen und Institutionen ist einen Offenheit da, mit dem Theater zu kooperieren. KATJA LILLIH LEINENWEBER: Auch wenn man jemanden unverhofft antrifft! Wenn wir Spielorte suchen, dann laufen wir durch die Stadt und schauen uns um ... Dabei klingeln wir immer mal wieder spontan irgendwo – und dann geben uns die Leute gerne Tipps, ob dieses oder jenes Gebäude zur Verfügung steht. STADTBLATT: Und die anderen drei Routen? KATJA LILLIH LEINENWEBER: Eine Route wird in Sutthausen sein, im Atelier Trieb auf Iktomia und in der Melanchton Kirche. Dann gibt es die Route Gut Leye, mit dem Gut Leye und einer Fahrzeughalle auf dem Geländer der Kaserne Landwehrstraße. Und schließlich die Route Innenstadt, mit dem emma-theater und dem Bunker Redlinger Straße. STADTBLATT: Letzte Frage: Ist das Festival gut besucht? HILKO EILTS: Wir haben – auch im Vergleich zu anderen Festivals – eine überdurchschnittlich hohe Zuschauerquote, die bei 95 bis 100 Prozent liegt. Es kommt viel überregionales Publikum, darunter Intendanten und Dramaturgen, die sich die jungen Regisseure und ihre Arbeiten ansehen wollen. Viele Scouts. Und alles, was publizistisch gesehen in Deutschland Rang und Namen hat, kommt im September nach Osnabrück: Süddeutsche Zeitung, FAZ, Die Zeit, Theater heute. Das ist ein positiver Druck. Aber wir haben ja auch einiges zu bieten! STADTBLATT 9.2013 11


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Selbst ist der Mann? Klar, aber auch die Frau. Steve McGuire mit Katrin Lazaruk vor ihrem derzeitigen Imperium


Selbst ist der Mann

Er hat vor 20 Jahren das Trash eröffnet, später das Polly Esther’s. Seine jüngsten Erfolge sind der Shop »Made in Osnabrück« und die Designermesse DeMO. Steve McGuire ist einer der kreativsten Macher dieser Stadt. Höchste Zeit für ein Porträt. VON BOBBY FISCHER | FOTO MAIK REISHAUS

ngegrauter Wuschelkopf, Brille, Sechs-Tage-Bart, dunkelblauer Anzug, weißes T-Shirt, weiße Turnschuhe mit drei orangen Streifen, antikes Fahrrad, Butterbrot in der Hand – so kommt Steve McGuire zum Gespräch mit dem STADTBLATT. Dieser Mann, so der erste Eindruck, bewegt sich zwischen Kalkulation und Spontaneität. Irgendwann, es muss in den 80er oder 90er Jahren gewesen sein, erhielt Steve McGuire einen Spitznamen: McGyver. Der Serienheld ist nicht nur der Liebling von Marge Simpsons Schwestern Patty und Selma. Er ist auch ein Meister darin, Auswege aus scheinbar aussichtlosen Situationen zu finden. Mit einem Schweizer Messer und etwas Klebeband konnte er jede noch so knifflige Falle sprengen. „Diesen Spitznamen habe ich immer als Kompliment aufgefasst“, sagt Steve McGuire. Er habe auch aus der Not das Maximum herausgeholt. Vor allem sehe er Potenziale, meint er. Dinge, die andere Leute wegschmeißen, erweckt er wieder zum Leben. „Ich bin ein Recycling-Freak.“ Und das war er schon lange bevor das englische Wort in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen wurde. Ein Wort, das vor spätestens 20 Jahren in den Sprachschatz der Osnabrücker Aufnahme fand, ist: Trash. Der englische Begriff für Müll gab dem ehemaligen Meller Stübchen seinen neuen Namen. „Da saßen mehrere hundert Jahre Knast vor der Theke. Und die Pflanzen mussten nicht gegossen werden – die lebten von der Feuchtigkeit in der Luft“, erinnert sich McGuire schmunzelnd. Er habe aber das Potenzial der Kneipe erkannt. „Der Laden sah aus wie eine Kneipe im New Yorker Bezirk Soho.“ Dort hatte er etwa sechs Monate lang gelebt, bevor er am 26. August 1993 nach Osnabrück zurück kehrte, um das Trash umzubauen. Am 31. August wird im Trash übrigens der 20. Geburtstag gefeiert. Die Kneipe an der Meller Straße lebt noch heute vom Ideenreichtum McGuires. Dabei stand er bei

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der Übernahme der Location buchstäblich vor dem Nichts. „Das Trash war eine fixe Idee“, sagt er heute. Eine langjährige Beziehung war in die Brüche gegangen, er musste weg aus Osnabrück, flog in die USA, fuhr dort mit einem Auto ohne Versicherung durch das Land, kam ins Gefängnis und bekam den Blues, als er wieder hier war. „Ich dachte, das Leben in Osnabrück ist total langweilig.“ Dann sah er das leer stehende Meller Stübchen. Mobiliar gab es nicht. Aus dem Kantinen des abgewrackten Klöckner-Stahlwerks holte er sich Tische und Stühle. Früher hingen Telefone von der Decke, die McGuire eines Nachts entdeckte, als er mit seinem VW Käfer am Arbeitsamt am Johannistorwall vorbei fuhr. Dort schmissen Arbeiter alte Fernsprechgeräte in einen Müll-Container. McGuire fragte höflich, ob er sie mitnehmen kann, packte 300 Stück in seinen Käfer und transportierte sie zur Meller Straße. Etwas später sah ein Freund, wie in einem alten Friseur-Salon in der Spindelstraße Trockenhauben abmontiert wurden. Der alarmierte McGuire, der die Dinger über die Theke im Trash anbrachte. „Alles, was wir an Material hatten, kam vom Müll“, sagt er und lacht. Über die drei Jahre im Trash sagt er heute: „Es war eine Goldgräberstimmung.“ Die Kneipe erwies sich nicht nur aus finanzieller Sicht als Goldgrube,

„Als ich wieder hier war, war ich besitzlos. Ich hatte nichts.“ Steve McGuire sie war für McGuire auch ein wunderbares Terrain, um seine Ideen-Wut auszutoben. Nach drei Jahren hat er die Kneipe verkauft. „Mir war langweilig“, sagt er. Also ging er wieder in die USA, fuhr mit dem Auto durch das Land bis runter nach Mexiko,

wo er einen Achsenbruch in der Wüste erlebte und beinahe das Opfer von zwei Schlangen wurde. Nach einem halben Jahr führt sein Weg über Amsterdam und Osnabrück nach Kotau in Thailand. „Da habe ich dummerweise wieder Gastro gemacht.“ Er eröffnete eine Strandbar und ein Restaurant, die, wie er sagt, zu gut liefen. „Das gefiel den Einheimischen nicht“, sagt er mit Understatement. Die ortsansässige Mafia rückte ihm auf die Pelle. Er erhielt Morddrohungen und musste seine Geschäfte für einen lächerlichen Preis verkaufen. Sonst wäre der Wuschelkopf jetzt nicht mehr auf McGuires Hals. Also führte der Weg zurück nach Osnabrück – in Schlappen und Shorts. In Malaysia war er bestohlen worden. Zwar hatte er sein Geld und seinen Ausweis behalten, da er die am Leib trug. Ansonsten: „Als ich wieder hier war, war ich besitzlos. Ich hatte nichts.“ Doch Steve McGuire hatte Fußstapfen in Osnabrück hinterlassen, in die er wieder hineintreten konnte. „Wenn man etwas helle im Kopf ist, kann man so weiterleben.“ Er betrieb zunächst eine Galerie und eine Werbeagentur. Dann eröffnete er das Ultrashall im Katharinenviertel, das im Stil von Star Trek eingerichtet war. „Das war die erste Kneipe in Osnabrück mit einem DJ.“ Die Reise in die unendlichen Weiten dauerte aber nur ein Jahr. Dann eröffnete er das Polly Esther’s an der Herrenteichstraße. Auch dort hing der Recycle-Gedanke unter der Decke. Ausgediente Lampen aus der Sparkasse sorgten in der Bar für Licht. Nachdem durch die Baustelle bei L+T das Licht ausgeknipst wurde, widmete sich Steve McGuire seinem Sohn. Das Polly Esther’s war die letzte Kneipe, die er in Osnabrück betrieben hat. In beruflicher Hinsicht kehrte Steve McGuire nach dem Ende des Polly Esther’s zu seinen Wurzeln zurück. Er gestaltete zum Beispiel die Inneneinrichtung des Alando Palais. Vor allem malte er die Wände voll. Das hatte er in den 80er Jahren mit seinem Freund Andreas Bauch gemacht. Der F STADTBLATT 9.2013 13


FOTO: BOBBY FISCHER

Es blumt und blüht!

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rban Gardening? Mit selbstgemachten Blumenkästen an den Straßenlaternen? Klar, das passt zu Kreativgespann Steve McGuire und Katrin Lazaruk. Und zur Redlinger Straße, die ohne die beiden nicht das Flair besäße, dass sie besitzt. „Die Idee haben wir bei Street Art Germany aufgegriffen. Auf lange Sicht würden wir gerne alle Laternen hier schmücken und die Straße generell begrünen.“ Läden wie das Go Strange und das Tiefenrausch haben bereits nachgezogen und erste eigene Blumenkästen aufgehängt. „Es soll als Animation dienen, selber zuhause zu basteln und es geht ganz einfach!“ Einfach? Stimmt. Erstens: Große Konservendose auswaschen und unten und seitlich vier Löcher stechen, zum Befestigen. Zweitens: Von außen weiß anmalen, damit die Farben nachher so richtig knallen. Drittens: Nach Belieben bemalen und dekorieren. Viertens: Blumenerde und Pflanze rein. Fertig! | CAROLIN RUPP

hat ihn überhaupt erst den Weg in die künstlerische Laufbahn gewiesen. In der Gesamtschule Schinkel hatte McGuire „Bauchi“ beim Malen beobachtet und war fasziniert. „Er hat alles aus dem Kopf gemalt“, sagt er und in seiner Stimme schwingt immer Erstaunen mit. Kennen gelernt hat er den Künstler aber erst später, als er eines seiner Bilder in der Diskothek Rizz an der Neulandstraße mit einem Filzstift beschädigte. „Das war der Beginn einer großen Freundschaft.“ Mit Andreas Bauch gestaltete McGuire Clubs und Diskotheken in ganz Deutschland. Nach dem Mauerfall kam auch der Osten dazu. Es war eine wilde Zeit. McGuire erinnert sich, wie manisch Bauchi gearbeitet hat. Er stand zum Beispiel auf einer 15 Meter hohen Leiter am Hafenkai in Bad Essen. McGuire stand unten und sicherte den Maler notdürftig, der nur auf seine Farben, aber nicht auf die Höhe achtete. Die beiden Künstler lebten und arbeiteten intensiv miteinander. „Er war kompromisslos in der Wahl, wie er sein Leben gestaltete“, sagt McGuire heute über seinen Freund, der vor einigen Jahren

bei einem Unfall ums Leben kam. Irgendwann hatten sie sich auseinander gelebt. „Bauchi wurde von vielen ausgenutzt. Das wollte ich nicht mehr mitmachen.“ Ab 2001 machte Steve McGuire dort weiter, wo er einst mit Andreas Bauch angefangen hatte. Er bemalte Innenräume. Viele Wände in Indoor-Spielplätzen in Deutschland, aber auch die Marktschänke und die L+T-Markthalle wurden von McGuire bemalt. 2009 ist McGuire dann – zumindest räumlich gesehen – sesshaft geworden. Mit Katrin Lazaruk eröffnet er das “Made in Osnabrück” an der Redlinger Straße. Wer ein originelles Geschenk oder etwas für die gute Stube kaufen will, wird bei den Recycling-Produkten des Shops fündig. Eine der vielen Ideen und neu im Angebot: die „Kleiderbügel-Skateboards“. Zehn Euro von jedem verkauften Board gehen an skate-aid.org, eine von TitusGründer Titus Dittmann ins Leben gerufenen Stiftung, die Skateparks in Krisengebieten errichtet. Mit dem Geschäft will Steve McGuire auch ein Signal setzen und zeigen, dass Osnabrück lebenswert ist. „Ich habe mich noch nie so verbunden

Auf zur DeMO!

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eMO. Klingt ja ein bisschen nach Revolution. Und das ist gar nicht so verkehrt. Denn die Designmesse Osnabrück, ein Projekt von Steve McGuire und Katrin Lazaruk, Made in Osnabrück, betritt Neuland. Jedes Mal. Jetzt steht die 5. Auflage an. Und wieder werden mehr als 4.000 Besucher erwartet – doppelt so viele wie bei den Anfängen der Messe im Haus der Jugend. 90 Aussteller aus ganz Deutschland sind diesmal dabei – die Handmade-Messe wächst und wächst. Für FairTrade steht sie, für Nachhaltigkeit. Gestaltungswettbewerb, Kreativworkshop, Strandareal, Außengastro, DJs... Und wenn’s regnet, gibt’s für den Weg von und zum Parkplatz DeMo-Regenschirme. Steve McGuire: „Sähe sicher lustig aus.“ Der Erfolg der DeMO? „Wahnsinn. Mittlerweile liegen wir bei den Handmade-Messen von den Besucherzahlen her an dritter Stelle, bundesweit!“ Kleiner Tipp? Den Vorverkauf nutzen (u.a. im Made in Osnabrück“). | HARFF-PETER SCHÖNHERR P 29.9., 5 Elements/Alter Güterbahnhof/Ringlokschuppen

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FOTO: ROGER WITTE

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mit der Stadt gefühlt“, sagt er. Er wolle etwas in Osnabrück bewegen, erzählt McGuire. „Man kann auch ohne Unterstützung Risiken eingehen.“ Dabei hat er vor allem den Ringlokschuppen am Güterbahnhof im Visier. Dort sieht er ein RiesenPotenzial. „Ich hoffe, dass viele Osnabrücker auf den Zug aufspringen und das Engagement der Politiker nicht nur von einer Legislatur-Perioden anhängt.“ Für das Areal am Güterbahnhof müsse es eine bezahlbare Basis geben, damit sich die dortige Kultur entfalten kann, ohne das der wirtschaftliche Gedanke das Leben dominiert, sagt er. Auch die Redlinger Straße habe sich erst langsam zu einem kreativen Kiez entwickelt – der hat heute Vorbild-Charakter für Osnabrück und wird sogar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung positiv beschrieben. Für McGuire ist die Sache klar. Er erzählt, dass der ehemalige Chef von L+T, Dieter Rauschen, ihn mal buchstäblich an die Hand genommen und durch sein Geschäft und die Nachbarschaft geführt hat. „Er hat zu mir gesagt: Stärke dein Umfeld, dann geht es dir gut.“ Dementsprechend bestellt


Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück präsentiert:

DAS MUSICAL VON

JONATHAN LARSON

Bunter Kiez

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McGuire keine Ware im Internet, sondern kauft, so gut es geht, lokal. Ob er auf Dauer ein Lokalist sein wird, scheint ungewiss. „Ich bin ein Nomade“, sagt er. Er träumt davon, mit seiner Partnerin eine Galerie in Williamsburg in New York aufzumachen. „Das ist ein schöner Stadtteil“, sinniert er. Wohin ihn die Lebensläufe in Zukunft auch verschlagen werden, eines ist klar: Steve McGuire hat in Osnabrück viele Wurzeln geschlagen. Dabei begann sein Lebenslauf vor 47 Jahren in Münster. Dort wurde er geboren. Sein Vater war Offizier bei der Rhein-Armee, seine Mutter arbeitete als Übersetzerin. Über Malaysia und Leeds kam die Familie 1976 nach Osnabrück. Von seinem Vater hat McGuire das künstlerische Talent geerbt. „Er war ein cooler Zeichner und Grafiker“, sagt er über seinen Erzeuger. Sein Kinderzimmer sei voll gewesen mit Science-Fiction-Elementen. „Die hatte mein Vater aus dem Kopf gezeichnet“, erzählt McGuire respektvoll. Steve McGuire ist so eine Art Self-Made-Man. Seine Biografie zeigt, dass es auch in einer Stadt wie Osnabrück möglich ist, eigene Vorstellungen und eigene Ideen auszuleben und damit Erfolg zu haben. Manche Osnabrücker machen das woanders. McGuire macht es hier. Sein Vorbild gilt es zu recyceln, um das Lebensgefühl der Stadt zu erhalten und sie zu einem Ort zu machen, in der Kreativität und Kultur geschätzt wird.

Gestaltung: Berufsschulzentrum am Westerberg · Osnabrück · Fachbereich GTA · Layout: Lucas Meisel · Photos: fotolia, 123RF®

FOTO: ROGER WITTE

ie Redlinger Straße. Früher eine Innenstadtstraße wie jede andere auch, hat sie sich in den letzten Jahren zu einem Kleinod entwickelt. Nicht zuletzt durch Steve McGuire und Katrin Lazaruk, die hier ihren Laden „Made in Osnabrück“ betreiben. Manche sagen sogar, es sei die coolste Straße der Stadt. Comics gibt’s hier, Kneipen, ungewöhnliche Klamotten, Selbstgemachtes aller Art... Selbst der düstere Hochbunker aus dem letzten Krieg ist neuerwacht – im Namen des Theaters, der Kunst ...

Theater Minden 05.10. 06.10. Theater Osnabrück 10.10. 19.10. Theater Lingen 29.10. 30.10. Die Premieren und zweiten Vorstellungen beginnen jeweils um 19:30 Uhr. Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen unter: www.ifm.hs-osnabrueck.de


hörfunk

Auf Sendung Neue Stimmen für die Region: Neele Oetken leitet seit kurzem das radio ffn-Studio in Osnabrück, während Stephan Gerecht vor Ort neuer Studio-Chef von Antenne Niedersachen ist. Wir haben da mal ein paar Fragen ... INTERVIEWS: ESTELA NUNEZ HIDALGO/MARIO SCHWEGMANN FOTOS MARIO SCHWEGMANN

STADTBLATT: Wie schwer ist es, gut gelaunt zu moderieren, wenn man einen schlechten Tag hat? NEELE OETKEN: Natürlich können auch wir beim Radio nicht immer auf gute Laune switchen, wenn die rote Lampe leuchtet. Vorteil bei uns Radioleuten ist aber: Man kann uns zwar hören, aber nicht sehen. Ein Bad-Hair-day oder ein der Tag nach einer kurzen Nacht lässt sich deutlich besser verbergen als beim Fernsehen. STADTBLATT: Welche Neuerungen bringen Sie zum Sender mit?

„Ein Bad-Hair-day lässt sich deutlich besser verbergen als beim Fernsehen.“ Neele Oetken, radio ffn 16 STADTBLATT 9.2013

NEELE OETKEN: ffn bleibt ffn – egal ob

mit Neele oder meinem Vorgänger Philipp Wedelich. Auch ich suche in der Region nach spannenden Ereignissen und tollen Leuten, die mir spannende Geschichten erzählen. Vielleicht werde ich etwas mehr den weiblichen Blickwinkel reinbringen. STADTBLATT: Warum ausgerechnet das Medium Radio? NEELE OETKEN: Die Aufgabe, bei den Hörern nur durch Sprache ‚Kino im Kopf’ zu erzeugen, ist unglaublich interessant und eine große Herausforderung. Das macht sehr viel Spaß. STADTBLATT: Ihr Ausgleich zur Arbeit? NEELE OETKEN: Am Wochenende spiele ich gerne Gitarre. Ich kann so die Grundakkorde und damit schrabbel ich zuhause Lieder nach und singe dazu – aber nur für mich alleine. Ich treffe mich auch gerne mit meinen Freunden und feiere gerne. STADTBLATT: Ist der Journalismus noch eine Männerdomäne und hat man als Frau eventuell Nachteile? NEELE OETKEN: Nein, überhaupt nicht. Unsere Programm-Chefin bei ffn ist eine Frau. Und auch in den sechs ffnRegionalstudios haben die Frauen inzwischen die Oberhand. STADTBLATT: Welches war Ihr peinlichster Versprecher? NEELE OETKEN: Der ist mir während einem meiner ersten WochenendDienste bei den ffn Zentralnachrichten in Hannover passiert. Ich habe live die Bundesliga-Ergebnisse durchgesagt und Bayern München hatte gegen Werder Bremen gewonnen – ich habe das Ergebnis aber vertauscht. Daraufhin haben viele Hörer angerufen. STADTBLATT: Apropos Fußball. Sie sind jetzt seit zwei Monaten die neue ffn-Studioleiterin in Osnabrück. Was sagen Sie? NEELE OETKEN: Ich bin schon bei zwei Heimspielen des VfL gewesen und begeistert von der Stimmung im Stadion. Ich kann sogar schon die Vereinshymne singen! (singt): „Wir sind alle ein Stück – VfL Osnabrück.“

„Wir wollen möglichst viele Knotenpunkte haben, an denen wir mit unseren Hörern eins sind.“ Stephan Gerecht, Antenne Niedersachsen STADTBLATT: Welche Lieder würden Sie im Radio verbieten, wenn Sie es könnten? STEPHAN GERECHT: Ich würde Weihnachtslieder im November verbieten. Das kann ich überhaupt nicht ausstehen. STADTBLATT: Sind Sie morgens aufgewacht und wollten plötzlich Journalist werden? STEPHAN GERECHT: Ich bin der klassische Fall „Ich will irgendwas mit Medien machen“. Nach dem Abi hab ich den Bereich Medienwissenschaften eingeschlagen und bin dann zum Radio gegangen. STADTBLATT: Warum Antenne Niedersachsen? STEPHAN GERECHT: Ich habe erst ein Volontariat in Osnabrück gemacht, war anschließend immer zwischen Bremen, Hannover und Osnabrück als Redakteur für landesweite Nachrichten tätig und wollte aber aus familiären Gründen dauerhaft zurück nach Osnabrück. Hier habe ich jetzt einfach die Möglichkeit, mehr selbst zu machen und meine Texte selbst zu sprechen. STADTBLATT: Welche Neuerungen bringen Sie mit? STEPHAN GERECHT: Es ist einfach alles neu – neuer Name, neue Sendungen, neue Musikrichtung, neue Zielgruppe. Wir haben alles umgekrempelt. Wir gehen damit auf die Wurzeln des Senders und die unserer Hörer ein. Wir wollen möglichst viele Knotenpunkte haben, an denen wir mit unseren Hörern eins sind. STADTBLATT: Was war Ihre größte

Panne bei einem Interview? STEPHAN GERECHT: Das war noch ziemlich am Anfang als Praktikant. Mir wurde ein alter Festplattenrekorder mitgegeben, bei dem man mehrere Knöpfe für die Aufnahme drücken musste. Blöderweise habe ich, als ich zurück beim Sender war, gemerkt, dass ich einen Knopf nicht gedrückt und somit keine Aufnahme hatte. STADTBLATT: Und das peinlichste Radioerlebnis? STEPHAN GERECHT: Ich habe gesagt „Das Metter“, habe dann alles neu aufgenommen, aber vergessen, den Fehler zu löschen – im Radio war dann erst „das Metter“ und dann „das Wetter“ zu hören. STADTBLATT: Wie sieht ein klassischer Tagesablauf im Studio aus? STEPHAN GERECHT: Ich verschaffe mir einen Überblick: Was ist passiert, was steht in der Region an? Welche Themen bewegen unsere Hörer? Nach der Konferenz, bei der alle Redakteure ihre Themen vorstellen, werden dann Termine gemacht, Interviews geführt. Anschließend schreibe ich Anmoderationen und schneide am Computer kurze O-Töne zurecht. Dann muss ich noch meinen eigenen Text einsprechen – daraus und aus den O-Tönen entstehen dann die Nachrichten aus der Region. STADTBLATT: Ihre drei Lieblingshits, die zurzeit bei Antenne Niedersachen laufen? STEPHAN GERECHT: The Cure „Lullaby“, Lykke Li „I follow Rivers“ und Supertramp „Breakfast in America“.


h c s i .. . Z n e n i e r i D bei aus Schröpeer Altes Gasth ln Große Straße 10 | Westerkap Comeback

Lotter Straße 19 | Osnab rück

Gasthausr KiKrclehefo2th| Bissendorf-OT Holte An der Holte

Hotel-Restaurant Kohlbrecher

Wersener Landstraße 2 | O

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Lotus Palast/August Bebel Platz | Osnabrück Bruchstraße 13

Restaurant Kreta

Kreuzstraße 18 | Weste rk

Genussegga3le| OrsnieabSrücckhütz Hörner W

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wahlkampf Wolfgang Griesert, coffee perfect/Kaffee Partner: Ein spannendes Gebäude und gelungener Kontrast zu den alten Kasernengebäuden

„Ich gestalte gerne“ Bis vor kurzem war Wolfgang Griesert Osnabrücks Stadtbaurat. Jetzt geht er für die CDU ins OB-Rennen. Drei Themen sind ihm im Wahlkampf besonders wichtig: Kinder, Klima, Stadtkultur. TEXT | FOTO MARIO SCHWEGMANN

ir treffen uns mit Wolfgang Griesert im coffee perfect, dem Café des Unternehmens Kaffee Partner. Direkt daneben der Hauptsitz, dessen futuristische Form den studierten Architekten begeistert. „Das ist schon ein spannendes Gebäude. Der Neubau ist ein gelungener Kontrast zu den alten Kasernen, die jetzt saniert werden. Das passt.“ Alle OB-Kandidaten unserer Portrait-Reihe haben wir gebeten, sich einen Ort auszuwählen, der etwas mit ihnen zu tun hat – beruflich oder privat. Wolfgang Grieserts Wahl fiel auf das Café hier im Hafen, steht das umgebende Gelände doch für die erfolgreiche Konversion, die er als Stadtbaurat von Anfang an mitgeprägt hat. „Wir haben bei der Konversion viel erreicht, – aber wir sind noch nicht am Ende der Entwicklung. Der Wissenschaftspark ist im Aufbau, im Hafen ist noch Potenzial und vor allem müssen jetzt die Standorte am Limberg und in Atter/Eversburg auf den Weg gebracht werden.“ Auf dem Kasernengelände an der Landwehrstra-

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ße möchte Wolfgang Griesert das Thema Wohnen realisieren. „Von dort ist man schnell im Leyer Holz oder am Rubbenbruchsee und kann fußläufig in die Naherholungsgebiete. Das ist für mich auch Umwelt- und Klimaschutz: Flächenrecycling und den Osnabrückern ermöglichen, so viel wie möglich zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.“ Auch in der Dodesheide hat der ehemalige Stadtbaurat so eine ‚grüne Achse’ eingeplant: Vom Nahversorgungszentrum an der Mönkediekstraße rauf zum Sportplatz am Limberg ist es exakt eine englische Meile – eine Einbeziehung der Geschichte, als die Dodesheide noch von britischen Soldaten geprägt war. Das Kasernengelände am Limberg ist 70 Hektar groß und soll im Dreiklang entwickelt werden: Sport, Dienstleistung und Gewerbe. Und dann bringt er einen Gedanken ins Spiel, den der Rat eigentlich zu den Akten gelegt hat: „Man sollte am Limberg noch mal über eine Großveranstaltungshalle, eine Arena nachdenken, zum Beispiel in Kombination mit einer Messehalle. Auch über Partner für ein solches Projekt. Perspektivisch gesehen, ist die Fläche dort auch überregional sehr interessant, wenn der Lückenschluss der A33 zur A1 vorhanden ist.“ Man spürt die Begeisterung des OB-Kandidaten für die Entwicklung seiner Stadt. „Ich gestalte eben gerne“, sagt Wolfgang Griesert. „Dazu muss man eine Vision haben, aber auch wissen was realis-

„Es klingt zwar abgedroschen, aber wir müssen uns um jedes Kind kümmern und in Bildung investieren.“

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tisch ist – ich habe acht Jahre als Stadtbaurat in der te n ndida Verwaltung OsnaD i e Ka o d e V brücks gearbeitet. Epis Diese Arbeit möchte ich als Oberbürgermeister fortführen.“ Und zwar authentisch. Wolfgang Griesert: „Ich habe die volle Unterstützung der CDU, aber keine Berater, die mir sagen, wie ich zu denken habe. Ich stehe für meine Überzeugungen, für meine Ideen.“ Diese diskutiert er gerne auch Zuhause in Lüstringen, im Kreis seiner Familie – mit seiner Frau oder den drei erwachsenen Kindern. „Hier erfahre ich hautnah und ungeschminkt, wie junge Menschen denken und was ihnen wichtig ist. Denn ich möchte ein Oberbürgermeister für alle sein, auch für junge Wähler.“ Für ihre Interessen möchte er sich einsetzen: günstiges Wohnen, ein sicherer Job, Freizeitangebote. Aber auch die ganz Kleinen liegen Wolfgang Griesert am Herzen: „Es klingt zwar abgedroschen, aber wir müssen uns um jedes Kind kümmern und in Bildung investieren. Ob das dann eine Gesamtschule ist oder nicht – die Eltern sollten die Freiheit haben, das Beste für ihr Kind zu bekommen.“ Das Zusammenleben in der Stadt, Wohnen, Arbeitsplätze, Ehrenamt und Freizeit – das alles ist für Wolfgang Griesert Stadtkultur. Auch die Integration der kranken und alten Menschen: „Das Thema Pflege und Generationen-übergreifendes Wohnen müssen wir als Stadt mittragen.“ Stadtkultur? Dazu gehört auch der VfL. Wolfgang Griesert: „Ein großer Identifikationsfaktor für viele Osnabrücker, auch ich bin gerne im Stadion. Aber der VfL muss jetzt solide wirtschaften – als Stadt sind wir ja mit kommunalen Bürgschaften beteiligt.“ Der OB-Kandidat selbst war früher erfolgreicher Handballspieler. „Heute gehe ich lieber mit unserem Hund spazieren“, lacht er. „Oder ich kümmere mich um unseren Garten.“ Auch eine Form der Gestaltung.

Sechs bis September Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Amtsinhaber Boris Pistorius, finden am 22.9.13 die Wahlen zum neuen Oberbürgermeister/in der Stadt Osnabrück statt. Parallel zur Bundestagswahl. Von Juni bis September stellen wir in sechs Portraits die sechs Osnabrücker vor, die bislang ihre Kandidatur angekündigt haben (Stand 19.5.13) – in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge. Kalla Wefel, parteilos, Christian Steiffen, parteilos, Robert Seidler, FDP, Thomas Klein, B’90/Die Grünen, Wolfgang Griesert, CDU, und Birgit Bornemann, SPD.


„Auf die Osnabrücker zugehen“

ahl W B O 2013aten ndid D i e Ka o d e V I is Ep

Als Geschäftsführerin des Studentenwerks hat sie eine erfolgreiche Ära geprägt. Jetzt will Birgit Bornemann Oberbürgermeisterin werden. Eine Stärke der SPD-Kandidatin ist es, Menschen für ein Ziel und deren Realisierung zusammenzubringen. TEXT | FOTO MARIO SCHWEGMANN

hr Wahlslogan bringt es auf den Punkt: „Zuhören, verbinden, gestalten.“ Diesen Dreiklang lebt Birgit Bornemann vor und so möchte sie auch das Amt als mögliche zukünftige Oberbürgermeisterin gestalten. „Für mich ist es ganz wichtig, dass ich den Menschen erst einmal zuhöre, unterschiedliche Ideen und Standpunkte miteinander verknüpfe und dann Lösungen gestalte und nicht sofort mit fertigen Konzepten antrete und sage, dass ich schon alles weiß.“ Solchen Worten lässt sie Taten folgen, im Wahlkampf besuchte sie unter anderem Unternehmen, Wohlfahrtsverbände, Einrichtungen, Kirchen und auch die Kreativszene an der Petersburg und diskutierte mit den Verantwortlichen. Ihr positives Fazit: „Ich hätte nicht vermutet, dass so viel Kreativität in den unterschiedlichsten Bereichen hier an den Tag gelegt wird. Es wäre schade, wenn diese kulturelle Vielfalt nicht dauerhaft abgesichert werden könnte.“ Birgit Bornemann geht auf die Menschen zu. Als OB möchte sie die Bürger Osnabrücks noch stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. „Wir sind da schon auf einem guten Weg, mit dem Bürgerhaushalt, den Bürgerforen u.ä. Aber dies sollte weiter ausgebaut werden. Es gibt große Vorteile der Bürgerbeteiligung, die wir im Auge behalten sollten, wenn Politik vor Ort plant, gestaltet und entscheidet: Beteiligung erhöht die Qualität unserer Entscheidungen und erhöht die Akzeptanz der Entscheidungen.“ Birgit Bornemann ist seit 1972 in der SPD. Willy Brandts Vision – „Mehr Demokratie wagen“ – hat sie überzeugt. Dass sie bislang keine Funktion in der Partei wahrgenommen hat, ist für sie kein Nachteil: „Ich kann mir alles ganz frisch und unverbraucht ansehen.“ Auch ihr Berufsleben ist nicht typisch: Nach einer Ausbildung bei der Sparkasse folgt erst einmal eine Familienphase und später, inspiriert durch die Frauenbewegung, Be-

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Birgit Bornemann, Foyer der Schlossmensa: Osnabrück auch zukünftig als attraktiven Hochschulstandort etablieren

such einer Abendschule mit anschließendem Studium der Sozialwissenschaften. „Diese Kombination hat sich als sehr hilfreich erwiesen: Ich habe immer die Zahlen sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen im Blick“. Derzeit leitet Birgit Bornemann als Geschäftsführerin erfolgreich das Studentenwerk Osnabrück mit über 300 Beschäftigten. Sie hat langjährige Führungserfahrung auch in anderen Bereichen, als Abteilungsdirektorin beim Deutschen Sparkassenund Giroverband und bei der AWO Osnabrück. Dabei hat sie bewiesen, dass sie führen, entscheiden – und sich durchsetzen kann. Eine ihrer Stärken ist es, Netzwerke zu bilden und Ideen auch durch Kooperationen zu realisieren. Als Oberbürgermeisterin will sie die Vernetzung und Kooperation von Wirtschaft, Hochschulen und Stadt noch weiter intensivieren. „Wäre doch wunderbar, wenn wir Hochschulabsolventen durch gute Arbeitsplätze direkt hier in Osnabrück halten können. Davon profitieren alle. Unternehmen finden qualifizierte Arbeitskräfte und die Stadt profitiert von stabilen bis steigenden Einwohnerzahlen und in Folge von höheren Einnahmen. Die erst schaffen den finanziellen Spielraum für die Politik, für freiwillige Ausgaben und Gestaltungsmöglichkeiten.“

„Wenn wir die Bürger an politischen Prozessen beteiligen, dann stärkt das die Qualität der Entscheidungen.“

Aber, und das betont Birgit Bornemann, damit Osnabrück anziehend für Osnabrücker und Neubürger bleibt, dazu gehört neben sicheren und guten Arbeitsplätzen auch genügend Wohnraum zu erschwinglichen Preisen, „Insbesondere für Singles, Familien und die Älteren unter uns.“ Und ihr ist es wichtig, dass Osnabrück familienfreundlich ist. „Nur dann fühlen sich Familien in Osnabrück wohl und bleiben auf Dauer hier.“ Dabei betont sie, dass ihr Familienbegriff breit gefasst ist. „Familie ist für mich da, wo Menschen füreinander auf Dauer Verantwortung übernehmen wollen.“ Ihre knappe Freizeit verbringt sie gerne mit ihren vier Enkelkindern, von denen zwei in der Nähe von Osnabrück wohnen. „Beim Spielen mit ihnen relativiert sich vieles.“ Die OB-Kandidatin geht auch regelmäßig ins Theater, zu den Sinfoniekonzerten oder ins Kino. „Und zuhause spiele ich zur Entspannung Klavier oder lese ein gutes Buch.“ Apropos Buch: Ihr Mann Winfried Bornemann ist Autor der Bestseller „Bornemanns Briefmacken“, satirischen Juxbriefen an Prominente oder Behörden. Ein bisschen hat die Kandidatin den Humor ihres Mannes übernommen. Im Wahlkampf verteilt sie Postkarten mit der Frage „Wofür steht B.B. nicht?“ – mit berühmten Personen, die, wie Birgit Bornemann, zwei Bs als Initialien vorweisen können: Bibi Blocksberg, Björn Borg, Brigitte Bardot ... Aber eben nicht Birgit Bornemann sind. Eine Oberbürgermeisterin mit Witz? Warum nicht. STADTBLATT 9.2013 19


Ziehen sie bald hier ein? Tobias Demircioglu, Greenpeace Osnabrück, mit Greenteam-Mitglied

Vereinigt euch! Ein Umwelthaus stünde Osnabrück gut zu Gesicht. Greenpeace hat dafür den Ringlokschuppen im Auge. as Tor ist riesig und rostig und alt. Wäre nicht sein Vorhängeschloss, aus blitzendem Stahl, stark, nagelneu – es würde wirken wie aus einer längst vergangenen Zeit. „Massig Platz da drin!“, sagt Tobias Demircioglu, Greenpeace Osnabrück, und schaut an der halbkreisförmigen Fassade entlang. Am liebsten

d

würde er schon morgen hier einziehen. Aber soweit ist es noch nicht. Die Stadt Osnabrück hat zwar ihr Vorkaufsrecht auf den Ringlokschuppen geltend gemacht. Aber juristisch schwebt das Verfahren noch. Und welche Pläne die Stadt für das Areal entwickelt, ist offen. Die Greenpeace-Idee: Hier soll ein Umwelthaus entstehen. Ein Vernetzungsort für Umwelt- und Sozialverbände. Platz für Ausstellungen, Tagungen, Bürgerberatungsangebote. Demircioglu: „Das hätte starke Synergieeffekte!“ Münster hat ein solches Haus, Kassel, Oldenburg, Hannover.

„Die Stadt hat unseren Vorschlag auf dem Tisch. Mal sehen, was passiert.” Die Osnabrücker Klimaallianz könnte mit einziehen, Attac, der ökologische Verkehrsclub Deutschland... Der erste Vorstoß für ein Osnabrücker Umwelthaus, vor rund zehn Jahren, führte nicht zum Ziel. Hoffen wir, dass es diesmal anders ist. Stadtbaurat Frank Otte: „Der Greenpeace-Vorschlag ist Teil unserer Beratungen. Aber eine schnelle Entscheidung ist nicht zu erwarten. Wir sind ja gerade erst dabei, Ideen zu sammeln. Ist alles sondiert, gibt es Rückkopp-

GR Ü N E GES I C HT ER

Udo Stangier

Stoppt A 33 Nord Umweltbeauftragter der Gemeinde Wallenhorst

20 STADTBLATT 9.2013

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ... ich versuche, meine Mitmenschen vom Wert und der Schönheit der Tiere, Pflanzen und der Landschaft in ihrer Umgebung zu überzeugen und ihnen die ökologischen Zusammenhänge zu erklären. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die Auswilderung eines UhuWeibchens. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... seine Energieverbräuche zu senken, insbesondere die versteck-

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

umwelt lungen in die Politik, in die Öffentlichkeit, die Auswirkungen auf den Haushalt müssen untersucht werden…“ Kein rascher Einzug also für Demircioglus Aktivisten. Und Ideen für den Ringlokschuppen gibt es viele: Veranstaltungshalle, Hotel, Diskothek. Für Initiator Greenpeace geht es um ein Büro und einen Materiallagerraum, der zugleich groß genug für Kinder- und Jugendgruppen ist, Kampagnen vorzubereiten: „Aus unserem alten Quartier am Goethering mussten wir ja leider raus, nach 22 Jahren, wegen Eigenbedarf. Und die Garage, in die wir übergesiedelt sind, ist wirklich nur ein Notbehelf.“ So kostengünstig wie der Keller am Goethering dürfte es für Greenpeace im Umwelthaus zwar nicht werden. 80 Euro pro Jahr sind einfach unschlagbar. Aber schließlich gibt es ja auch noch die Hamburger Deutschlandzentrale. Die würde Zuschüsse zahlen. Demircioglu: „Realistisch wäre ein Mietpreis zwischen 200 und 250 Euro pro Monat.“ Anne Hüttl, als Ratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt: „Sinnvolle Sache!“ Klar, steht schließlich schon im Kommunalwahlprogramm von 2011: „Die Bündelung in einem Umweltzentrum bleibt unser Ziel.“ Und der Standort Ringlokschuppen? „Da sind viele Fragen offen. Aber grundsätzlich wäre ein Umwelthaus in einer solchen Umgebung durchaus denkbar. Wenn es jetzt auf Initiative der Verbände Realität werden würde, umso schöner!“ Und wenn nicht dort, dann woanders. „Es gibt ja viele leerstehende Objekte in der Stadt, die sich da anbieten.“ Und das Naturschutzzentrum am Schölerberg, von NABU, BUND und Umweltforum Osnabrücker Land? Demircioglu, zugleich im NABU: „Da wäre zu wenig Platz. Außerdem ist die inhaltliche Bandbreite eines Umwelthauses größer.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

So geht Umweltschutz

ten bzw. indirekten, wie Fleischkonsum und Papierverbrauch. Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... die Holzmafia in Indonesien, die die letzten Lebensräume unserer Verwandten, der Orang-Utans, für unnötige Palmöl-Plantagen illegal abholzt. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... nur noch schlaflose Nächte und vermutlich keine Freunde mehr haben. Mir gibt Hoffnung, dass ... es auch in Staaten wie China private Naturschutz-

organisationen gibt, die den Menschen dort die Augen öffnen und erste Ansätze von Umweltschutz aufzeigen. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... wir Menschen ohne Raubbau und Ausbeutung an Natur, Umwelt und Menschen ein auskömmliches Leben führen und glücklich und zufrieden sind. 5 Adjektive, die sagen, warum die A 33 Nord nicht gebaut werden darf: unwirtschaftlich, unzweckmäßig, lebensraumzerstörend, Lärm bringend – und nicht „alternativlos“. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


Klungklangklong

Kennt den Klang des Holzes: Andreas Schiffer, NABU Osnabrück

Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt. Klar, kennen viele. Aber den Garten dahinter? Nein, nicht den vom NABU-Naturschutzzentrum, auf der anderen Seite des Wegs, mit Teich und Bauernbeeten und Siebenschläfer und allem. Den kleinen Garten vom Museum, mit seinen Sinnes-Stationen! Wo man an Blüten riechen kann und von Kräutern schmecken. Wo alles ums Hören geht. Wo Füße sich über unterschiedliche Böden tasten. Unter den Klängen, denen sich hier lauschen lässt, sind jetzt ein paar neue – erzeugt durch ein Holzxylofon. Der Lerneffekt? Jede Holzart klingt anders. Die Länge oder Kürze des Holzstücks spielt eine Rolle. Hart- hört sich anders an als Weichholz. Sogar Melodien lassen sich spielen. Hoffentlich hält das neue Instrument länger als seine Gefährten. Die haben manchmal ziemlich unter übereifrigen Sinnestestern zu leiden... HARFF-PETER SCHÖNHERR

Fair! Kopatz? Michael? Gut, es mag Augenbrauen geben, die heben sich ein bisschen bei diesem Namen. Ist eben nicht ganz so bekannt wie der von, sagen wir mal, Christian Kracht oder Benjamin von Stuckrad-Barre. Aber im Gegensatz zu diesen beiden Pop-Autoren hat Kopatz, Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, wirklich was zu sagen. Eine Lesung also, in der es weniger um das Wie als um die Inhalte geht. Und so macht es auch nichts, dass der Titel des Buches, aus dem Kopatz liest, ein wenig sperrig klingt: „Energiewende – aber fair! Wie sich die Energiezukunft sozial tragfähig gestalten lässt“. Ein Abend für alle, die sich fragen, was zu tun ist, wenn die Energie immer teurer wird – und die wissen, dass die Antwort nicht lauten darf: Zurück zum Atomstrom! Ein Abend, an dem Begriffe HARFF-PETER SCHÖNHERR fallen wie „nachhaltiger Wohlstand“. Was für den Kopf. P 2.9., BlueNote im Cinema Arthouse

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Grünt und blüht: der Friedensgarten

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Der Frieden wächst

Urban Gardening. Man hört es oft, dieses Zauberwort, dieser Tage. Auch auf den „Friedensgarten Osnabrück“ trifft es zu – 10.000 qm Gemeinschaftspflanzfläche an der Lerchenstraße. Langfristig soll hier ein eigener Brunnen gebohrt und eine Solaranlage installiert werden. Auch eine Komposttoilette ist in Planung. Aber erstmal wird gesät, gepflanzt, gejätet und geerntet. Ökologischer Landbau, natürlich. Naturnah. Nachhaltig. Weitere Zauberworte. Eine Obstwiese, Roggen, Erdbeeren, Wildkräuter, Blumen. Ein peruanischer Kartoffel-Ritualplatz. Eine Pergola. Bienen. Projekte und Arbeit gibt es genug. Für Dutzende Aktivisten. Das Areal soll aber nicht nur sinnvolle, lehrreiche Betätigung ermöglichen, preiswert gesunde Nahrung produzieren. Es soll ein Beitrag sein „zum sozialen Frieden in der Stadt“, so Doris Kube, Mitinitiatorin. Wie das geht? Indem es sich als Begegnungsort versteht, für Junge und Alte, für alle Kulturen und Einkommensschichten. Als ein Ort, an dem „Toleranz und Solidarität im Alltag gelebt werden“. Ausprobieren? Im Rahmen von inter.kult 2013 dreht sich alles um „Kräuter aus aller Welt“. HARFF-PETER SCHÖNHERR P 14.9., Friedensgarten, Lerchenstraße

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familiensache Tipps für Kids

Hier ist selbst mitten in der Woche was los!

Tja, wo wohnen sie wohl? Genau da, wo man es sich wünscht ... Es geht um Max, der gern einen Wolfspelz trägt, keinen echten natürlich, und den seine Mutter deshalb „Wilder Kerl“ nennt. Und es geht um Max’ Zimmer, in dem plötzlich ein Wald wächst. Und es geht um ein Schiff, mit dem Max zu den wahren Wilden Kerlen segelt. Und es geht um Max, der zurückkehrt in sein Zimmer. Merke: Alles ist gut, solange du wild bist. Oder nicht? P 15.9., Lagerhalle

Ein Hof, vier Generationen Hof Hauswörmann, Familie Padeffke: Eine Institution, nicht nur für Sutthauser. Ein Blick in Vergangenheit und Zukunft. sterfeuer, Mailabyrinth, Hofladen, Herbstfest. Das ist es, was viele mit dem Hof Hauswörmann verbinden. Doch es steckt mehr dahinter. Eine Zukunftsvision zum Beispiel. Schon immer ein höchst familienfreundlicher Ort, für einjährige Stöpsel wie für Teenager, vom Kürbisschnitzen bis zum Stockbrotbacken, vom Baumklettern bis zur Heuburg, wird der Hof Schritt für Schritt zum Kinderbauernhof ausgebaut. Was nur wenige wissen: 1206 entstanden, ist er einer der ältesten Höfe der Stadt. Ursprünglich sorgten hier Kühe für frische Milch – inzwischen konzentriert sich Familie Padeffke auf ihren 40 Hektar auf Spezialkulturen wie Kartoffeln, Grünspargel oder Zuckermais. Die regionalen Köstlichkeiten kann man im hofeigenen Laden kaufen und hat somit stets frische Gerichte auf dem Tisch. Lecker! Apropos Mais. Der wächst hier nicht nur zum ernten. Drei Monate lang kön-

o Cowabunga-Zoonächte

Cowabunga? Stimmt, das sagen die „Ninja Turtles“ immer, wenn sie überrascht sind. Und überraschend wird es hier auch, an diesem Wochenende „zum Lauschen und Lachen“. Clowns, Musik, Comedy, WalkingActs, vom Duo Dings über Wildhüter Willy Wichtig bis zur Drachendame Lissy. Dazu gibt’s natürlich viel Illumination – und ungewohnte Blicke auf nachtaktive Tiere. P 20. bis 22.9, Zoo

Osnabrück unter Dampf Leben in der Jungsteinzeit

Wie war es vor 5000 Jahren? Wie machten die Menschen damals Feuer? Was aßen sie? Wie kleideten sie sich? Wie jagten sie? Wie sahen ihre Werkzeuge aus? Wer das wissen will, und ausprobieren, ist hier richtig. Korn mahlen, Speere schleudern, mit Erdfarben malen, mit Flint und Pyrit Zunder entfachen... Rahmenprogramm zur „Nacht der Mythen und Legenden“ der „Megalithic Routes“. HPS P 21.9. Großsteingrab Jeggen 22 STADTBLATT 9.2013

Bergfest am Piesberg, Osnabrück unter Dampf, Bergfest am Piesberg, Osnabrück unter... Ja, so funktioniert das, seit 2009. Immer im Wechsel. Beides Klassiker. Beides Großauftriebe für Familien. Und 2013 ist also mal wieder das Dampffest der Osnabrücker Dampflokfreunde dran. Mit Loks die dampfen, Baggern die dampfen, Feuerwehrspritzen die dampfen. Plus Dampf-Steinbrecher, Dampfwalze... Man kann Dampfbilder drucken, Dampfboote bauen. Und wer im Café des Piesberger

nen Klein und Groß durch ein aufwändiges Labyrinth jagen. Jedes Jahr wird ein neues Thema ausgesucht und in die Pflanzungen geschnitten. Dieses Mal ist es der Maulwurf. Kinder und Eltern können sich ein Bild vom Leben des Maulwurfes machen und lernen, dass er ja nicht nur schlecht für den fluchenden Gärtner ist, sondern dem Boden etwas Gutes tut... Dabei geht man auf Schatzsuche und nimmt an einem Gewinnspiel teil. Austoben können sich abenteuerlustige Kinder auch auf dem selbstgebauten Spielplatz. Ganz jung ist er noch, gerade mal ein paar Wochen alt. Das Besondere ist das Rustikale: „Alles ist aus Holzstämmen zusammengebaut worden. Kein Tritt gleicht dem anderen und die Abstände zwischen den Stufen sind immer unterschiedlich“, erklärt Sigrid Padeffke. Der Bezug zur Natur wird hier noch einmal deutlich – und passt hervorragend zum Hof! Für Abwechslung und Action sorgt außerdem die Kettcar-Rennbahn. Sigrids Mann Arthur freut sich:„Durch die unterschiedlichen Größen der Wagen können alle Altersklassen lossausen!“ Wir merken: Auf dem Hof Hauswörmann findet eine stetige Entwicklung

statt. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Dadurch, dass vier Generationen auf dem Hof leben, ist es kein Wunder, dass es immer wieder zu neuen Ideen kommt. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es hier einmal ein Heuhotel gibt oder Schulkinder mit unmittelbarem Kontakt zur Natur unterrichtet werden“, sagt Arthur Padeffke mit Blick auf das Häuschen, in dem seine Hühner leben, mit ordentlich Zugang nach draußen. Eins ist jedoch sicher: Ein Café ist in Planung. Wer den Kindern also lieber bei dampfendem Kaffee und hausgemachtem Kuchen beim Toben zuschauen möchte, oder eine Verschnaufpause braucht, wird hier gut aufgehoben sein. Familie Padeffke hat noch viel Spielraum für kreative Ideen und neue Aktionen. Aber schon jetzt ist die ganze Fläche ein Paradies für Wonneproppen. Was in der Stadt nur begrenzt möglich ist, wird auf diesem Hof gänzlich ausgelebt: Einfach losrennen, Spaß haben und schauen wo man landet, während die Größeren ihre eigene Kindheit aufleben lassen. Etwas Schöneres kann es für eine Familie doch nicht geben! CAROLIN RUPP

Gesellschaftshauses einen Espresso trinkt – auch diese Maschine steht natürlich unter Dampf. Puh. Ein Tag voller Geschichten und Technik, voller Zuschau- und Mitmachaktionen. Schon mal gesehen, wie eine Lok mit Kohle beladen wird? Nein? Hingehen! Highlight: die Dampflok 01 150, 1935 gebaut, 2005 bei einem Großbrand halb zerstört, jetzt wieder restauriert. HARFF-PETER SCHÖNHERR P 1.9., Zechenbahnhof Piesberg, Piesberger Gesellschaftshaus

FOTO: CAROLIN RUPP

Wo die wilden Kerle wohnen


küche

Von Porsche bis VW

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Italien? Nein, Hof Pues-Tillkamp. Hier gibts die Qual der Wahl

matl“ zu ihr, „pralles, rundes Ding“. Tomaten. Es gibt Websites dazu. Etwa: Rotten Tomatoes, für Filmrezensionen. Es gibt Bands dazu. Etwa: Tomaten Kommunisten – Coversongs aus der UdSSR. Aber vor allem: es gibt Restaurants.

Eins davon: Das „La Vecchia Citta“ im Herzen der Altstadt. Hier werden für nahezu jedes Gericht Tomaten verwendet. Sei es als Antipasti an Büffelkäse, als die kleine, ausschlaggebende Zutat im Salat oder einfach als Sauce auf der Pizza. „Sie enttäuschen nie und ermöglichen viele Spiele beim Kochen – es kommt immer etwas Gutes dabei raus“, schwärmt Cosimo Vitale. Sein Geheimtipp? „Für den kleinen Hunger reicht eine Scheibe Tomate auf Brot. Etwas Salz und Olivenöl – fertig! Da kommt der Tomatengeschmack am besten raus. Dazu passt Basilikum.“

Carlos Aldir von der spanischen Tapas Bar El Hidalgo verrät uns, wie man gefüllte Tomaten zubereitet: „Zuerst kocht man Reis und lässt ihn abkühlen. In einer Pfanne erhitzt man klein gehackte Zwiebeln und Paprika, lässt dies ebenfalls abkühlen und fügt es dem Reis hinzu. Danach werden Kapern, Thunfisch, Petersilie und geriebene Karotten dazu gemischt. Das Ganze mit Mayonnaise vermengen und mit Salz und Paprika würzen, in die ausgehöhlten Tomaten füllen und genießen.“ Klingt doch lecker, oder? CAROLIN RUPP, ESTELA NUNEZ, HARFF-PETER SCHÖNHERR

Ketchup selbst gemacht 650g Tomaten 3 Koblauchzehen 5 Pimentkörner 100ml Rotweinessig 150g rote Zwiebel 50g Rohrzucker 1 Zimtstange 1 Chilischote 2 TL Speisestärke Ganz kurz: Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch im Mixer pürieren, in die Pfanne geben, Gewürze hinzugeben. Ca.35 min köcheln lassen. Speisestärke in kaltem Wasser glattrühren und mit Ketchup kurz aufkochen lassen. Fertig!

FOTO: VIKTORIIA BORYSENKO

ie hat Namen von Black Zebra bis Tigerella, schmeckt von süß bis würzig, lockt schwarz-grün getigert bis klassisch leuchtenddrot: die Tomate. Und sie ist ein Allrounder: als Suppe, im Salat, gefüllt, als Sauce oder mit Mozzarella... Eine bloße Beilage? Trugschluss! Weltweit gibt es über 4000 Sorten. 22 Kilo isst jeder Deutsche pro Jahr. Aber Vorsicht. Denn es gibt auch Tomaten, die schlagen zurück: In John de Bellos „Angriff der Killertomaten“ radiert das Gemüse fast das ganze Land aus. Eine frühe Kritik der Genmanipulation? Bio-Tomaten wären sicher friedlicher gewesen. Wer nach Glandorf fährt, zum verblüffend mediterranen Hof Pues-Tillkamp (Fachwerk, erst überlegt, wäre teurer gewesen, aber so passt es natürlich ideal zum Angebot), ist im Tomatenparadies. 18 Sorten sind derzeit im Verkauf, alle in Erde gezogen, mit eigenem Mist gedüngt. Viele davon sind historisch – und anderswo kaum zu haben. Klaus Pues-Tillkamp, selbst ein leidenschaftlicher Tomatenesser: „Oft kommen Kunden und fragen, welche denn am besten schmeckt. Aber das ist natürlich nicht so einfach zu sagen. Jede schmeckt anders. Kommt auf das Zusammenspiel von Säure und Süße an. Ich sag dann immer: probiert euch am besten einfach durch.“ Klar ist nur eins: Aromatisch sind sie alle. Tomaten, die nur nach Wasser schmecken, gibt’s hier nicht. Wer bei ihm einkauft? Klaus Pues-Tillkamp: „Manche wollen was Besonderes, weil sie Gäste erwarten. Manche kommen alle zwei, drei Tage und füllen sich eine ganze Tüte. Das geht vom Porsche bis zum VW.“ Und Tomaten schmecken nicht nur gut. Tomaten sind appetitanregend, stärken das Immunsystem, schützen vor Arterienverkalkung, verringern das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen... Schon die Azteken wussten sie zu schätzen – und sagten „Xito-

FOTOS: HOF PUES-TILLKAMP

Wir wissen nicht, ob der Adam-und-Eva-Apfel in Wahrheit eine Tomate war. Aber eins ist klar: Tomaten sind in aller Munde.

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FOTO: DORIS HEINRICHS/FOTOLIA.COM

what’s up by Hedda Horch

Brezn, Bier & Gaudi: Bayrisch essen er September (und Oktober) wird deftig! Schließlich ist Wiesn-Zeit und die findet auch nördlich des Mains mehr und mehr Fans. Hedda lässt sich nicht lumpen und steigt voll auf die Gaudi mit einem Special ein. Auf dieser Seite geht’s schon mal ums Futtern, auf der übernächsten dann um die Events. Eigentlich wollte Hedda schon immer wissen, wo bei uns bayrisch aufgetischt wird! Herzhafte Fleischgerichte, süße Mehlspeisen und Kuchen –

d

Schmankerln vom Wiesn-Fest verströmen stets einen Hauch von spätsommerlicher Biergarten-Atmosphäre. Wustsalat, Schweinshaxe mit Krautsalat, Semmelknödel, Weißwurst mit süßem Senf und Brezn, Obatza oder Backhendl: Die bayrische traditionelle Küche kann man auch bei uns ziemlich gut genießen. An der Passstrasse zwischen Bad Iburg und Lienen liegt die Waldwirtschaft Malepartus. Bayrischer geht’s kaum. Die im alpenländischen Stil gehaltene Jausenstation tischt auf, was das Bayernherz begehrt. Die „Alte Posthalterei“ ist erklärtermaßen Osnabrücks einziges bayrisches Restaurant! Sie ist an der Hakenstraße (neben dem Nikolaizentrum) zu finden und verköstigt mit typisch bayrischen Speisen und königlich bayrischem Bier. Ein bayrisch angehauchtes Speisenangebot findet man beispielsweise in der „Grünen Gans“ (Leberkäs), der Neumarkt Mühle oder auch im neueröffneten Ratskeller Lutter & Wegner. Das ein oder andere Restaurant lockt zudem mit Schmankerln-Wochen. Vom 21.9.-6.10. steigen im Hotel/Restaurant Hubertus in Melle die Oktoberfest-Wochen mit Essen à la carte. Im gleichen Zeitraum werden im Busch in Atter mit Haxen, Schweinsbraten und Knödel sowie Festbier serviert. Fast schon eine kleine Tradition haben die Bayrischen Spezialitätenwochen im Hotel Westerkamp (vom 23.9.-20.10).

what’s new

Gelateria La Luna

Ambiente: Weniger ist mehr. Die Gelateria ist geschmackvoll in Beige und Brauntönen eingerichtet. Die Sitzgelegenheiten und Tische sind schlicht und modern, doch vereinzelt gibt es einige dekorative Highlights wie die goldene Hängelampe. Angebot: Das Eiscafé bietet alles, was man sich von einer traditionell italienischen Gelateria erhofft: hübsch dekorierte Eisbecher, aber auch schnell eine Kugel auf die Hand. Für Puristen besonders interessant: Eissorte „Dark Chocolate“ mit 90 Prozent Kakao-Anteil. Doch auch der frische Kuchen und das hausgemachte Tiramisu mit Erdbeeren begrüßt Besucher prachtvoll in der Vitrine. Wer es herzhaft mag, hat auch eine kleine Auswahl an leckeren Paninis. Besonderheit: Zu Heißgetränken wird eine Mini-Waffel mit einer Mini-Eiskugel zum Probieren serviert. Süß und eine sehr liebevolle Geste. TEXT/FOTO: CAROLIN RUPP P Domhof 7b, tägl. 10-22h, www.gelateria-laluna.de

theken-talk David Train

Zimmer Nr. 4 Funktion hier: Barista Deine Thekenphilosophie? Arbeite hart, arbeite schnell und hab’ Spaß! Während der Pause ... arbeite ich noch mehr! Gönne mir aber gerne einen Kaffee. Nach Feierabend ... schaue ich meistens Fußball im Jäger. Ich fahre aber auch gerne Rad durch die Stadt. Es ist ja alles neu für mich und es gibt viel zu entdecken! Welchen Promi würdest Du gerne mal bedienen? Jürgen Klinsmann! Ich weiß, als Australier ist das etwas abwegig, aber ich liebe ihn einfach! Wenn ich kein Barista wäre, dann wäre ich ... ein Reisebegleiter mit dem Bus durch ganz Europa. Was hast Du hier gelernt? Meine Deutschkenntnisse haben sich enorm

verbessert! Durch meinen Job hier geht das sehr schnell. Aber auch die Art, wie die Deutschen arbeiten, ist anders. Sie beschweren sich nicht so viel wie die Australier. Das Osnabrücker Nachtleben ... ist einfach cool! Abgesehen davon, dass die Deutschen oft erst ziemlich spät losziehen, gefällt mir das Angebot an Clubs und Bars. Es ist sehr vielseitig! TEXT/FOTO: CAROLIN RUPP

Hier verlässt Hedda nun den weissblauen Sektor und taucht ein in das andere Osnabrücker Gastroversum. Viel grober Unfug wurde über den Veggieday verbreitet, weil er unter die politischen Räder geraten ist. Niemand will das Fleischessen verbieten, noch will man Fleischesser gängeln. Das Ganze ist doch eher ein Aufruf zur Fairnunft ... Angesichts des Hungers in der Welt ist temporärer Fleischverzicht eine sehr sinnvolle Idee. Weniger Fleischverzehr bedeutet zudem mehr Schutz Pause beendet: City Dinner für Umwelt und Gesundheit. Unsere Vegan-Titelgeschichte „Saulecker“ aus dem Janauar zeigte das Poten- serviert vom 17.-20.9. Speisen und zial der Szene. Und es wird größer ... Weine aus der Toskana. Is(s)t dort denn Ganz gespannt war Hedda, wel- auch die sogenannte Toskana-Fraktion chen Lauf das Havanna-Gerangel (anzutreffen)? In Wahlkampfzeiten am Nikolaiort nehmen würde. durchaus eine Stichprobe wert. Rumsbums, die kubanische RevoluFür alle, die es in den letzten drei tion endete vor Gericht. Nun über- Jahren vermisst haben: Das CityDiner nimmt dort ab Mitte September Alex ist zurück. Für den 5.10.2013 rührt das Kommando. Neben Vapiano, Bar Anke Neumann wieder die Werbetrommel. Einmal zu zweit koCelona, Extrablatt, McDochen, zweimal den Standort nalds ein weiterer Gastrowechseln, 3-Gänge-Menü, imindustrieller, der das unmer sechs Leute am Tisch und verwechselbare Osnaanschließend coole Party ... brück ganz lecker prägen Weitere Infos gibt’s im Internet: wird ... www.city-dinner.de Engagement beweist Zum Schluss noch ein Tipp Mariusz Tarapacki. Er aus der Getränke-Abteilung. führt das Restaurant Zu Herforder erweitert das Sortiden Linden in Schinkelment um die alkohlfreien BierOst. Den guten Ruf des Hauses, den Vorgänger mixe Cola Zero und Lemon Zero. Christoph Trienen aufgeBeide Neuprodukte sind alkobaut hatte, möchte der hol- und zuckerfrei und kombineue Inhaber erhalten nieren angenehmen Pilsgewissen: gehobene deutschmack mit der Spritzigkeit sche Küche mit jahreszeivon Softdrinks. Oder doch lieber tentypischen Gerichten. ein Weizen? Womit wir wieder Hedda schaut demnächst bei den Oktoberfesten wären. einmal rein. Bitte umblättern! Upps, nun noch ein Neu bei Herforder: Sprung ins dolce vita: Jo- Cola Zero & Lemon ducus-Koch Kawa Assad Zero

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

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OKTOBERFEST-SPECIAL


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Jetzt wird wieder kräftig getanzt, geschunkelt, gefeiert, gegessen und getrunken. Wir haben Tipps für die Oktoberfeste „dahoam“. VON CAROLIN RUPP/ANDREAS BEKEMEIER

edes Jahr im September steigt in München das weltweit größte Volksfest, das Oktoberfest. Dann heißt es offiziell „O’zapft is“. Seit 200 Jahren ist die Sause ein fester Bestandteil des Münchner Eventkalenders und wird mittlerweile von rund sechs Millionen Gästen besucht. Das Original hat zahlreiche Nachahmer gefunden. Selbst hoch im Norden feiert das Gaudi fröhliche Urständ. Ein Muss für jeden VolksfestFan.

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Die Tracht für die Nacht Der Dresscode muss stimmen: Damit die Tracht für die Nacht nicht zur Schlacht um die Tracht wird.

Ja, die Sache mit der Mode war noch nie so ganz einfach. Was ziehe ich nur an, und vor allem, wo bekomme ich eine stilechte Garderobe aus feschem Dirndl und zünftiger Lederhose her? Sicher-

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. yrisch für Nordlichter Ein paar Brocken Ba er od nd Ha die en und in Am besten ausdruck n! Hosentasche stecke ieren aufschbiun – musiz l Biafuizl – Bierdecke zel Brezn – bayrische Bre ose ehänge an der Lederh ckg mu Sch – ri va ari Ch können daessen – aufessen dchen Mä – l nd Dir dl/ an De deia – teuer Diridari – Geld Dusl – Glück senspaß Fetzngaudi – ein Rie trunken be r seh – Fetzrausch frotzln – herumalbern er Hutschmuck Gamsbart – bayrisch hgetränk isc Goaßnmass – Bierm send für VIP las rab he – a Großkopfad e Trachtenschuhe lich nn Haferlschuhe – mä Bier Hoiwe – halbe Mass ke Janker – Trachtenjac ose erh Led rze Kuaze – ku äse Lewakaas – Leberk – Kopfweh Mordsdrum Schädl s Noagal – Rest im Gla ten flir – obandeln it secreme zur Brotze Obatza – pikante Kä stechen ozapfa – Bierfass an chnung für Rettich Radi – übliche Bezei Ranzn – Bierbauch s Schnaps Schdamperl – ein Gla l ke fer an Sp – Spofackl trazn – ärgern – hinüber, herüber umma, umme, ummi – Weißwurstsenf fd Weisswuaschdsen ex.html n/ind e.de/das-oktoberfest/lexiko Quelle: www.oktoberfest-liv

26 STADTBLATT 9.2013

lich wird man online perfekt bedient und kann sich per Mailorder einkleiden. Aber Fachgeschäfte vor Ort? Für Tipps ist man dankbar. Gerade beim Oktoberfest, möchte man meinen, gibt es outfitmäßig eine klare Regelung. Wenn aber Frauen in knackigen Trachten und hochhackigen Schuhen daherlaufen, kann man definitiv von einem Umbruch sprechen. Der kleine Rollentausch wird immer beliebter und Frauen können auch in Trachten und blau-weiß karierten Blusen zeigen wie weiblich man auch in Männerklamotten aussehen kann! Dies entspricht zwar nicht dem traditionellen Brauch, ist aber eine sehenswerte Alternative, bei der jeder Originalität und Individualität beweisen kann. Das kann auch mal sehr schrill werden. Dirndl und Trachten oder Accessoires von edel bis trashig gibt es in folgenden Geschäften: C&A, Kik, Tkmaxx, Schrader Second hand, Jagdartikel Heinrich Willmer, Galeria Kaufhof, L+T, Andante (alle Osnabrück), Alkona Ledermoden (Hagen a.T.W.), Adler sowie Kleine-Börger Lederpark (beide GM-Hütte).

Sonst noch Der Flughafen Münster/Osnabrück bietet „Oktoberfestführungen“ an. Besucher können dabei nicht nur den Flughafen kennenlernen, sondern sich auch während einer bayrischen Brotzeit mit Brezel und Weißbier auf die Oktoberfestzeit einstimmen. Für den 19.9., 28.9. und 5.10. sind noch Restplätze frei! Teilnehmer in Tracht erwünscht, denn das originellste Outfit wird am Ende der Veranstaltung prämiert. Um Anmeldung unter Tel. 02571/94-1515 wird gebeten.

Auf geht’s – bis Dirndl und Lederhosn platzen! Ein Dutzend und mehr Gelegenheiten, WiesnStimmung live zu erleben. P 1.9. 1. Neuenkirchener Oktoberfest „Nyenkerkener Wiesn“ | Parkplatz Halemeier (Hettich), Melle-Neuenkirchen P 6./7.9. OktoBIERfest ab 20.30h mit DJ Case (6.9.) und Die Wilderer (7.9.) | Hagen a.T.W. P 14.9. Das andere mallorquinische Oktoberfest! Mit Mia Magma live, ab 22h | Alando Palais, Osnabrück P 14.9. Schwagsdorfer Wiesn mit Die Bamberger, ab 19.30h, VVK 13 Euro | Festzelt an der Mehrzweckhalle, Schwagsdorf P 21.9. 1. Oktoberfest, ab 19h mit der Oktoberfest Showband Die Erdinger aus München, 12 Euro im VVK, AK 15 Euro | FMO Osnabrück (E-Gate), Greven P 22.9. 3. Bruchmühlener Oktoberfest, ab 19.30h | Melle-Bruchmühlen P 27.9./28.9. Oktoberfest mit der Band „Zündstoff“, ab 18h, „kleine“ Karte 12 Euro, „Gaudi“Karte 25 Euro inkl. eine Maß und eine Mahlzeit | Restemeier, Osnabrück P 2.10. Bayrischer Abend mit Livemusik aus Crailsheim, ab 18.30h, 14,90 Euro inkl. 1 Haxe mit Beilage, 0,3l Engel Volksfestbier | Hotel/Restaurant Hubertus, Melle P 2.10. 7. Paulaner Oktoberfest, Einlass 19h, Beginn 20h, 20 Euro inkl. eine Maß Bier sowie kostenlose Hin- und Rückfahrt mit dem Shuttle | Bissendorf P 5.10. Oktoberfest im „Bootshaus“, ab 18h | Alfsee Piazza, Alfhausen P 12.10. 1. Meller Oktoberfest, ab 19.30h, 25 Euro inkl. bayrisches Buffet und zwei 1/2 Maß | Bayrischer Hof, Melle P 18.10./19.10. Oktoberfest, ab 19h mit den Original Tiroler Alpenbummler, 10 Euro im VVK | Steigenberger Hotel Remarque, Osnabrück P 19.10. 10. Oktoberfest, ab 20h, VVK 6,50 Euro, AK 8 Euro | Gasthof Schrage, Wellingholzhausen P 25.10./26.10. Hollager Oktoberfest mit der Wiesnband „089“, ab 19h/18h, VVK 11 Euro | Festzelt an der Hansastraße, Hollage P 26.10. Oldendorfer Oktoberfest, ab 20h | Gaststätte Hakemeyer, Melle-Oldendorf P 26.10./27.10. 7. Ankumer Oktoberfest mit den Schützenmusikkorps Hartlage Lulle und Hüttenstürmer, Sa. 8 Euro, So. 4 Euro | Neuer Markt, Ankum Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 8.2013

FOTO: FOTODESIGN_JEGG/WWW.CANSTOCKPHOTO.COM

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musik Eine Band im Kornfeld: Tobi, Angelino, Gereon (v.l.)

Kommt zusammen Im Zentrum des diesjährigen Morgenland Festival steht Bagdad – Kulturhauptstadt der arabischen Welt 2013. Beim Eröffnungskonzert trifft das alte Irak auf neue Töne.

„Wir sind Kultur“ Taiga haben eine neue EP draußen. Interview mit Sänger/Gitarrist Angelino Wagener über Videodrehs in Berlin und den neuen OB. STADTBLATT: Wie klingt „Sommer ist vorbei“, euer neues Werk? ANGELINO WAGENER: Das Besondere an dem Sound ist wohl der Einsatz der Keyboards. Wir haben eine eigene Methode entwickelt, mit Gitarrenverstärkern und diversen Effekten einen Synthie-Klang einzufangen, der sich über gängige Saiten-Instrumentierungen erhebt. Kernstück des Ganzen ist natürlich der tanzbare Titeltrack „Sommer ist vorbei“. Wir haben aber mit „Erinner dich an mich“ und „Das gehört dir“ sehr epische Momente. „Madame Tristesse“ geht ganz klar auf die Zwölf, und das melodiöse „Regression“ rundet die Platte ab. STADTBLATT: Ihr habt zum Song „Sommer ist vorbei“ ein Video gemacht. Erzähl mal. ANGELINO WAGENER: Wir haben mit dem erstklassigen Regisseur Marcus Sternberg, der bereits Videos für Run DMC oder Fettes Brot gemacht hat, in Berlin gedreht. Besonders lustig war die Location: In und rund um den Garten unserer langjährigen Freundin, Unterstützerin und Radio- sowie Fernsehmoderatorin Silke Super. Wir haben auch gleich die gesamte Nachbarschaft als Komparsen mit einbezogen und alle haben mitgemacht. Zu sehen gibt es den Clip ab September auf unserem Youtube-Kanal (youtube.com/ taigaband). STADTBLATT: Was steht nach der Release Party an, kommt eine Tour oder so? ANGELINO WAGENER: Am 20. September wird die EP offiziell erscheinen. Dafür haben wir unser eigenes Label „Tundra Tonerzeugnisse“ gegründet. Wir vertreiben die Platte online auf allen gängigen Portalen mit unserem 30 STADTBLATT 9.2013

Vertriebspartner finetunes. Physisch wird es die CD nur exklusiv über einen Shop auf unserer Seite www.taigaband.de und auf Konzerten geben. Derzeitig arbeiten wir auch fleißig an einer Tour im Herbst. Im Winter werden wir uns dann wieder mit unserem Produzenten Jean-Michel Tourette im Studio einschließen. Die EP ist sozusagen nur die Vorhut. Das Debütalbum wird nächstes Jahr erscheinen. STADTBLATT: Ihr drei Taigas seid ja bekannte Osnabrücker. Was macht ihr eigentlich neben der Band? ANGELINO WAGENER: Unser Label nimmt wirklich viel Zeit in Anspruch. Es gibt sehr viele Dinge, auf die man achten muss: gute Promo, Deadlines, richtige Bemusterung. Ich bin gerade tatsächlich Vollzeit-Musiker/Labelbetreiber und versuche, noch ein wenig zu studieren. Gereon ist gelernter Industriemechaniker und Tobi arbeitet als Produzent und Engineer im DocMaKlang-Tonstudio. STADTBLATT: Am 22.9. wird der neue Oberbürgermeister gewählt. Was kann noch für Bands in der Stadt getan werden? ANGELINO WAGENER: So wie über 50 weitere Bands, proben wir an der ehemaligen Limberg-Kaserne in der Dodesheide. Es hat sich mittlerweile eine richtige kleine Kreativ-Insel aus Musizierenden und Bands gebildet. Es soll seitens der Stadt Bestrebungen geben, das Gelände für andere Zwecke zu nutzen. Wir fordern, dass die ehemalige Kaserne für die Kunst-Schaffenden erhalten bleibt. Das ist auch das Schöne am Limberg. Niemand braucht Raum zu erschaffen. Er ist da und wir haben ihn uns erschlossen. Es hat sich bereits ein Verein gruppiert: Kultur-Kaserne am Limberg. Viele Politiker schreiben sich ja die Kulturförderung auf die Fahnen. Wir, die Bands, die Kunst-Schaffenden, wir sind Kultur und so möchten wir auch behandelt werden.

ie Marienkirche mit ihrer beeindruckenden Akustik wird zum Schauplatz eines musikalischen Generationentreffens. Wenn hier Ende September das Eröffnungskonzert des Morgenland Festival stattfindet, wird irakische Musik zu hören sein – erst traditionelle Klänge, danach der Sound einer jüngeren Generation. Den ersten Teil, die Tradition, wird der Sänger Hussein Al Adhami bestreiten. Einer der berühmtesten Vertreter des über 400 Jahre alten „Maqam“, einer im arabischen Raum verbreiteten Gesangskunsttechnik, die – heute würde man sagen – mit Elementen der Spoken Word Poetry arbeitet. Im Stil eines Muezzin pendelt die Stimme virtuos zwischen Gesang und Erzähltem. Für seine Pflege dieser irakischen Kultur- und Musiktechnik wurde Hussein Al Adhami 2008 von der Unesco geehrt und Fans seiner Musik haben ihm den Titel „Botschafter des irakischen Maqam“ gegeben. Auch als Autor widmet sich der 60-Jährige dem Maqam und veröffentlicht Essays zum Thema. Seine Improvisationen live zu

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INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN

P 7.9., Kleine Freiheit

Amir El Saffar

erleben, ist gleich ein Highlight zu Beginn des Festivals. Die zweite Hälfte des Eröffnungskonzerts ist der jüngeren Musikergeneration Iraks gewidmet. Die Solisten Beshar Al Azzawi und Amir El Saffar werden gemeinsam mit dem Morgenland Chamber Orchestra eigens für dieses Konzert arrangierte Werke zur Uraufführung bringen. Amir El Saffar ist ein US-amerikanischer Trompeter, Santur-Spieler und Sänger, dessen Vater aus dem Irak in die USA immigriert ist. Vielleicht ist es genau diese Kombination, die ihm einen unverstellten Blick auf die Musik beider Länder ermöglicht. In seinen in Jazzkreisen hochgelobten Alben vermischt er zeitgenössischen Jazz mit Elementen irakischer Musik, die er während einer fünfjährigen Reise durch den Mittleren Osten intensiv studiert hat. Auch Maqam, für den Amir El Saffar eine neue Sprache gefunden hat. Beshar Al Azzawi ist nicht nur ein herausragender Gitarrist, er ist auch ein toller Sänger. Und durchaus dem Pop zugewandt. Die Songs des gebürtigen Bagdaders und heute in Berlin lebenden Musikers sind ohne Frage der Musik seiner Heimat verpflichtet, aber auch für europäisch geformte Radioohren eine Freude. Die Eröffnung des Festivals ist also gebucht. Im nächsten STADTBLATT dann mehr zu den Morgenland-Highlights im Oktober. MARIO SCHWEGMANN P 27.9., Marienkirche


FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Männersache: Lieder über Fußball, Frauen und Bier

Ziemlich beste Sänger Sie sind der heißeste Acapella-Chor weit und breit. Männersache erobern zurzeit Osnabrück – und bald das ganze Land? er die sechs jungen Männer das erste Mal trifft, würde am allerwenigsten vermuten, dass sie ein A-capella-Chor sind. Alle haben ein sportliches T-Shirt mit dem Logo „Männersache“ an, tragen Sneakers, Jeans und hippe Frisuren und vier Herren sind mit Sonnenbrille erschienen: „Wir haben gestern etwas länger gefeiert“, erklärt Nico Gomez (Stimmlage: Bass) und alle grinsen. Wir haben uns mit Männersache verabredet, ein Osnabrücker A-capella-Chor, der seit einigen Monaten von sich reden macht. Nicht nur, weil sie sich als Slogan den Spruch „A capella mit Eiern“ gegeben haben. Vor allem,

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weil sie toll singen und auf ihren Auftritten für Stimmung sorgen. Egal ob das eine Studentenfeier ist, die Maiwoche oder die Verabschiedung von Ex-Oberbürgermeister Boris Pistorius, wo sie die versammelten Politiker zum Schunkeln gebracht haben. Aber noch mal zurück zu den Eiern ... Eddy Schulz, Tenor/Countertenor: „Wir wollen von diesem klassischen A-capella-Image weg, dass da sechs Männer im Anzug stehen und Lieder vortragen. Wir haben uns ganz bewusst Männersache genannt, weil wir in unseren Songs und bei den Auftritten mit den Klischees über Männer spielen wollen – ohne plump zu werden.“ Und so singen Männersache dann Lieder über Frauen, Fußball und Bier bzw. über die Liebe von Männern zum Fußball, zum Bier und zu Frauen. Seit zwei Jahren gibt es das Sextett jetzt. Alle studieren Popularmusik am

Institut für Musik der Hochschule Osnabrück oder haben es bis vor kurzem studiert. Kennen gelernt haben sich Alex, Eddy, Lucas, Nico, Roland und Severin während eines HochschulProjekts unter der Leitung des renommierten A-capella-Sängers Winne Voget (6-Zylinder). Am Ende des Kurses war ihnen klar, dass A capella ihr Ding ist. Alexander ‚Alex’ Nolte: Bariton: „Wir haben gemerkt, dass es gut funktioniert, dass da Potenzial ist. Also haben wir uns dafür entschieden, den Chor aus dem Hochschul-Business auszukoppeln und in Eigenregie weiterzumachen. Dann sind schnell eigene Arrangements und eigene Stücke dazu gekommen“. Neben eigenen Songs wie der „Ode an das Bier“, an dessem Ende Nico so ziemlich alle gängigen Biermarken in einem Rap auflistet, singen Männersache aber auch mal einen klassischen Choral, den sie durch lustige

Männersache persönlich

1 Alexander Nolte | Stimmlage: Bariton | Lieblingssänger: Bobby Mc Ferrin | Typische Männersache: wenige Worte mit viel Aussage 2 Eddy Schulz | Stimmlage: Tenor/ Countertenor | Lieblingssänger: Jason Mraz, Elton John | Typische Männersache: eine Mütze 3 Lucas Günzel (Luke) | Stimmlage: Bariton/Tenor | Lieblingssänger: Kurt Elling, Gavin Rossdale, Michael Buble, Jamie Cullum, Scott Stapp | Typische Männersache: Klugscheißer (Lukescheißer) 4 Nico Gomez | Stimmlage: Bass | Lieblingssänger:  Stevie Wonder, Justin Timberlake, Usher, Craig David | Typische Männersache: das tiefe Bb singen :-) 5 Roland Streicher | Stimmlage: Tenor/Countertenor | Lieblingssänger: Jared Leto, Chester Bennington, Michael Bublé | Typische Männersache: Hairspray-Endorsement 6 Severin Rose | Stimmlage: Counter Tenor | Lieblingssänger: Freddie Mercury, Frank Sinatra, Jamiroquai, Micheal Jackson | Typische Männersache: Schreihals vor dem Herren

Einlagen aufpeppen, oder bekannte Pophits wie „I’m Yours“ von Jason Mraz oder Oasis` „Don’t Lock Back In Anger“. Und sie haben großen Erfolg. Immer mehr Veranstalter buchen Männersache, die Locations werden größer, die Fan-Community wächst. Lucas ‚Luke’ Günzel: „Die Likes kommen!“ Darüber freuen sich die sechs Männer sehr. Eddy Schulz: „Das gemeinsame, mehrstimmige Singen ist einfach klasse. Wir haben richtig viel Spaß mit unserem Chor – und das Publikum auch.“ Wer mehr über Alex, Eddy, Lucas, Nico, Roland und Severin erfahren möchte, kann mal ihre Homepage anklicken. Aber bitte maennersache-acapella.de eingeben, nicht maennersache.de ... MARIO SCHWEGMANN P 23.9., OsnabrückHalle P 28.9., Haus der Jugend P 13.10., OsnabrückHalle

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musik

konzerttipps Shout Out Louds: Mögen das deutsche Wort ‚Knaller’

Ladi6

FUNK’N’SOUL. Ladi6 gilt als neuseeländische Antwort auf Erykah Badu. Die Musik wurde der Sängerin quasi in die Wiege gelegt. Die Mutter verrichtete den Haushalt zu Supremes und Natalie Cole, ein Bruder stand auf The Pharcyde und Wu-Tang Clan, der Vater brachte ihr Funk, Motown und Stevie Wonder nahe. Kein Wunder also, dass die aktuelle Ladi6-Tour unter der Überschrift „Funk, Soul & Adult Rapmusic“ steht. 2010 war sie als Support beim Mayer Hawthorne-Konzert in Münster zu erleben. Die Künstlerin bietet live ihre schwüle Stimme zu klugen Texten, zusammen mit ihrem musikalischen Langzeitpartner The Parks, dem Keyboarder Brandon Haru und dem Schlagzeuger Julien Dyne. Das aktuelle Album, „Automatic“, nahm man mit dem Produzentenmogul Waajeed (u.a. Cee-Lo, J Dilla) in Detroit auf. Auf der Bühne ist Ladi6 Authentizität wichtig: „Ich versuche, echt zu sein und mit meinem Herzen zu sprechen.“ P 20.9., Münster, Hot Jazz Club

Mehr Licht! Das schwedische IndiepopQuartett Shout Out Louds versucht auf dem Album „Optica“, Licht in Klang zu übersetzen. er sich in den letzten zehn Jahren auch nur in der Nähe einer Indiedisco herumgetrieben hat, wird Songs wie „Please Please Please“ oder „Fall Hard“ aus dem Stand mitpfeifen können. Die stammen von der schwedischen Indiepop-Band Shout Out Louds, bestehend aus Adam Olenius (Gesang, Gitarre), Ted Malmros (Bass), Carl von Arbin (Gitarre), Eric Erdman (Schlagzeug) und Bebban Stenborg (Keyboard, Gesang). Auf ihrem vierten Album, „Optica“ haben die Shout Out Louds das große Ganze im Blick. „Licht ist wie Liebe,“ meint von Arbin. Das gilt insbesondere für Skandinavier. Auf den Songs geht es um „das Gefühl, das man bekommt, wenn die Sonne einen blendet und man innerlich warm wird“, analysiert Olenius. Dazu passend sind die neuen Lieder gerade zu hell und farbenfroh geraten. Dabei waren die AufnahmeUmstände eher schattig. Im Keller ihres Stockholmer Studios musste durch

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die Musik eine sonnige Atmosphäre geschaffen werden. Von Arbin kann der Situation aber auch Positives abgewinnen: „Es hilft ungemein, wenn man in Schlafanzug und Hausschuhen Songs aufnehmen kann!“ Das Selbstbewusstsein beim Schreiben war nach der bisher erfolgreichsten Tour durchaus vorhanden. Und so entstanden Stücke, die mal wie ein Sonnenuntergang, mal wie ein auf einem fernen Flughafen landendes Flugzeug oder eine Autofahrt durch die Nacht klingen. Ein bisschen romantisch geht es bei den Shout Out Louds eben auch immer zu. Zur Atmosphäre tragen erheblich die Streicherarrangements bei, die von Arbin scherzhaft als „Disney auf Drogen“ bezeichnet. Der Grundtenor auf „Optica“ ist eher upbeat und lichtdurchflutet. Keyboards, Gitarren, die wie Keyboards klingen, manchmal New Order oder auch Arcade Fire. Außerdem feiern die Shout Out Louds in diesem Jahr ihr zehnjähriges Plattenjubiläum. Für die hiesigen Konzertdaten üben die Schweden bereits fleißig Deutsch: „Unsere Lieblingswörter sind zur Zeit ‚Bühne’ und ‚Knaller’!“ Hört sich doch vielverprechend an. MALTE SCHIPPER P 25.9., Rosenhof

vorband des monats Seahaven Support von The Story So Far. Heißen wir die Kalifornier willkommen, denn sie sind zum allerersten Mal auf Europa-Tournee. Und Osnabrück wird ihr allerallererster Deutschland-Besuch werden. Das Quartett um Sänger/Gitarrist Kyle Soto spielt einen flotten Punkpop, der Fans von Blink 182 usw. gefallen wird. OSCH P 26.9., Bastard Club

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Ace Hood

East Cameron Folkcore

HIPHOP. Obwohl erst Mitte 20 ist Antoine McColister aka Ace Hood ein alter Hase der Florida-HipHop-Szene. Gefördert von DJ Khaled veröffentlichte der Rapper bereits mit 17 Jahren seinen ersten Song. Bald darauf kam es zu Kollabos mit Größen wie TPain und Akon. „Blood, Sweat & Tears“ kletterte in den USA bis auf Platz acht. Mit „Trials & Tribulations“, liefert Ace Hood eines der interessantesten Gangsta-Rap-Alben auf einem Major-Label seit geraumer Zeit. P 14.9., Bremen, Aladin & Tivoli

FOLK. „All music is folk music,“ sind sich die elf Mitglieder der Band aus Austin, Texas, sicher. East Cameron Folkcore ist ein furioses neues Signing vom Label Grand Hotel Van Cleef , auf dem im Februar das aktuelle Album „For Sale“ erschien. Entschieden politisch, mit Hardcore-Attitüde, Mandolinen und Gitarren. Lieder über Proteste, das Ende des Kapitalismus und die Mitte der Gesellschaft. Das Label selbst spricht von „einer Art linksalternativen E Street Band“. P 19.9., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

Megaloh

The Wedding Present

RAP. Für „einen der besten Lyriker des Landes“ hält Max Herre den Rapper Megaloh. Deshalb machte der auch gleich auf dem „Hallo Welt“-Album mit und veröffentlicht jetzt auf Herres Label. Das Erweckungserlebnis des Berliners war in den 90ern Snoop Doggy Dogg. Den klassischen HipHopSound gibt es auch bei Megaloh zu hören. Dazu kommen ganz eigene Texte und Reimtechniken. Keinen Schnickschnack, sondern Rap in seiner reinsten Form. P 28.9., Münster, Skaters Palace

INDIEHELDEN. Über David Gedge von The Wedding Present sagte einst der kluge John Peel: „Dieser Junge hat einige der besten Liebeslieder der Rock’n’Roll-Ära geschrieben. Ihr mögt das bezweifeln, aber ich habe recht, und ihr nicht.“ Neben zahlreichen Alben mit den „Weddos“ spielte Gedge auch bei Cinerama. Das Gleis jubiliert: „28 Jahre nach ihrer Gründung wird die Band endlich auf der Gleisbühne stehen, um ihre nie versiegende Hitmaschine anzuwerfen.“ P 25.9., Münster, Gleis 22


The Flying Eyes

PSYCHROCK. Das Quartett aus Baltimore ist noch jung an Jahren, aber tief im 60sRock verwurzelt. Die Stimme von Sänger und Gitarrist Will Kelly oszilliert zwischen Ozzy Osbourne und Jim Morrison, Gitarrist Adam Bufano delektiert sich an metallischen Tony Iommi-Riffs. Highlights bei The Flying Eyes waren bislang Auftritte beim Burg Herzberg Festival (mit Hawkwind) und beim WDR Rockpalast. Jetzt kommen sie mit ihrem neuen Album „Lowlands“ auf Europatour. P 4.9., Bielefeld, Forum

Sit Down And Sing Pt 7

GITARRENPOP. Die siebte Ausgabe dieser von Tapete Records gebuchten Reihe findet zum zweiten Mal im Fachwerk Gievenbeck statt. Ab 16 Uhr führt Dirk Darmstaedter durch einen akustischen Nachmittag mit drei Künstlern, Songs und Geschichten. Dieses Mal mit dabei: Ken Stringfellow (Foto), früher bei The Posies, Big Star und R.E.M.; der Hagener Singer-Songwriter Tim Neuhaus sowie Johannes Mayer von der schwedischen Band The Late Call. P 8.9., Münster, Fachwerk Gievenbeck

LIVE

AB NOVEMBER 2013

26.10.2013 SOFT OPENING MIT LUXUSLÄRM

30.11.2013 KATIE MELUA

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Münsterland Festival Part 7

KONZERTE & AUSSTELLUNGEN. Zwischen dem 20.9. und dem 19.10. finden im Rahmen des Münsterland Festivals 40 Konzerte und mehr als 10 Ausstellungen statt. Partnerländer sind in diesem Jahr Frankreich und die Schweiz. Am 14./15.9. gibt es gleich drei Auftritte der bekanntesten Schweizer Reggaeband Open Season. Am 21.9. gastiert die Schweizer Künstlerin Sophie Hunger (Foto) im 600 Jahre alten Haus Nottbeck, das früher ein Rittergut war. Passend zum Retro-Interieur der Pension Schmidt in Münster gibt es bei Carrousel Nouvelle Chanson mit Straßenmusikcharme. Das Duo belegte beim Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest den zweiten Platz. Anna Aaron verbindet am Klavier Folk und Jazz, zu bestaunen im Stadtmuseum Borken. Absoluter Tipp: Mathieu Peudupin alias Lescop. Der Franzose gilt als Mann der Stunde im französischen Pop und tritt im Gleis 22 auf. P alle Termine unter www.muensterland-festival.de

Jetzt bewerben

NDR Bigband & Ibrahim Keivo/ Morgenland All Star Band

WELTMUSIK. 2010 spielte die NDR Bigband mit dem armenisch-syrischen Sänger und Instrumentalisten Ibrahim Keivo sowie dem Percussionisten Ronny Barak aus dem Libanon in Osnabrück auf. Auch die Morgenland All Star Band begeisterte beim Festival 2012 auf dem Markt. Mit dabei ist der irakischamerikanische Jazztrompeter Amir el Saffar, der irakischen Maqam mit amerikanischem Jazz verschmilzt. P 28.9., Hannover

Noch bis zum 15.9. können sich Bands für den Contest „Rock in der Region“ anmelden. Im mittlerweile 27. Jahr geben die Newcomer aus der Region im Herbst alles auf den Bühnenbrettern – schließlich geht es nicht nur um den Eintritt in den Osnabrücker Bandolymp, sondern für die Besten gibt es auch handfeste Förderungen wie einen Tonstudioaufenthalt oder 1000 Euro Bandkassenzuschuss zu gewinnen. Bands aus Stadt und Landkreis können sich beim Musikbüro Osnabrück e.V. unter www.rock-inder-region.de für eine Teilnahme bewerben. Vom Titel sollte man sich nicht abschrecken lassen: Auch Hiphop-Crews und Liedermacher sind ausdrücklich eingeladen. Auch das Alter der Bandmitglieder spielt keine Rolle. Hauptsache, es ist handgemachte Musik. Die Vorentscheide sind im November, das Finale OSCH am 6.12. im Haus der Jugend.

12.12.2013 PAROV STELAR BAND 07.01.2014 SCOOTER 15.02.2014 TIM BENDZKO & BAND 22.02.2014 SANTIANO 15.03.2014 INA MÜLLER & BAND 22.03.2014 THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW 27.03.2014 SASCHA GRAMMEL TICKETS AN ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSTELLEN WEITERE VERANSTALTUNGEN UNTER:

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events FOTO: ROGER WITTE

nachtaktiv Abtanzen im September

Reingefallen: Benjamin Rottmann nimmt Ralf Gervelmeyer auf den Arm

Musicland Party

Light My Fire Die Musicland Party feiert Jubiläum. 70er-Jahre-Musikfans aus Stadt und Land tanzen zu den Doors oder Led Zeppelin. Der Name Musicland Party ist inzwischen im Weser-Ems-Gebiet ein Begriff für ein authentisches und ausgesuchtes Musikprogramm aus Rock- und UndergroundHits, mit denen man in den 70ern und frühen 80ern in den alternativen Rockclubs im Weser-Ems-Gebiet eine schöne Zeit verbrachte. Eine authentische Lightshow, eine liebevolle Dekoration, Sitzgelegenheiten im Hof mit seinem alten Baumbestand rufen Erinnerungen wach an eine aufregende Zeit. Damals standen Parka und Jeans, Indien-Look und Batikshirts für Revolution und Aufbruch. Zweimal im Jahr bietet die Musicland Party in Restrup (bei Fürstenau) einen willkommenen

Anlass, um die Musik von damals noch einmal ausgiebig zu genießen, auf der großen Tanzfläche, an der Bar oder beim Plausch am Stehtisch. Dafür nehmen die Stammbesucher lange Anfahrtswege gern in Kauf. Unabhängig vom Alter ist im Musicland jeder willkommen, der Musik von den Doors, Santana, Led Zeppelin, Neil Young, Patti Smith, Jimi Hendrix sowie den vielen anderen Helden jener Tage gerne hört. An den Schallplatten(!)-Tellern auch diesmal die MusiclandDJs Harald Keller und Gisbert Wegener. OSCH

P 14.9., Restrup, Theatersaal der Compagnia Buffo

Sportliche Antwort Widerlegt! Der Lesbenund Schwulenverband Niedersachsen-Bremen nimmt Ralf Gervelmeyer beim Wort – im Autohaus Weller.

dj des monats Hinter’m Pult: DJ Michelle Tagsüber: Michelle Christiansen Was für Musik spielst Du? Angefangen hat es früher mit Gothic/Industrial/Electropop und Indierock. Dann hat sich recht schnell auch bunte Electromusik von alternativ bis kommerziell dazu gesellt. Inzwischen lege ich aber auch House und Pop/Charts auf. Deine DJ-Philosophie? Sei unberechenbar! Darum liebe ich es, aufzulegen: Ich liebe die Energie, die vom Publikum zurück kommt, wenn alle Spaß haben und die Party gut läuft. Genauso liebe ich es, in die glücklichen Gesichter zu sehen, wenn ich spezielle Musikwünsche einzelner Gäste erfüllen kann. Warum macht das Auflegen im Hyde Park besonders Spaß? Weil die Atmsophäre hier besonders locker ist und an Publikum hier wirklich alles vertreten ist. Ich kann mich an den verschiedenen Tagen extrem gut musikalisch austoben und meine Bandbreite richtig abdecken. Dies Lied ist gerade im Kommen: Kings Of Leon „Supersoaker“.

d TOP 5 Imagine Dragons – Radioactive Any Given Day – Diamonds X-Rx – Kein Herz She Past Away – Kasvetli Kutlama Trailerpark – Fledermausland

Termine 5.9., Thursdays Hyde Park 6.9., Rocknacht Hyde Park 19.9. Thursdays Hyde Park INTERVIEW: CAROLIN RUPP 28.9., No. 1 Hit Party Hyde Park

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a ist diese Sache mit dem Mercedes und dem VW Golf. Undenkbar, beide im selben Autohaus zu präsentieren? Ralf Gervelmeyer hatte diesen Vergleich bemüht, Güterbahnhofskäufer, „Lebensquelle“-Repräsentant und Bundestagskandidat der Partei Bibeltreuer Christen. Vor der Kamera von os1.tv. Gefragt, ob schwul-lesbische Kultur im geplanten Gemeindezentrum der Freikirchler einen Platz haben könne. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Ein Team um den Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und Gay in May führt Gervelmeyer jetzt ad absurdum. Zwar übernimmt ein schwerer Lexus die Mercedes-Rolle, als Gastgeber, im Edel-Showroom. Aber der neue VW Golf ist dabei. Unter dem Motto „Unsere Friedensstadt gegen Homophobie“ öffnet das Autohaus Weller seine Türen,

um zu zeigen, wie „Toleranz Grenzen überwindet“. Erst wird Gervelmeyers Autovergleich gezeigt, wie er im TV fiel. Dann gibt’s Kurzstatements zum Thema Diskriminierung, auch aus den Reihen der Stadtpolitik. Videobotschaften prominenter Künstler sind zu sehen. Ein Showprogramm startet, u.a. mit Tina von Garrel. Und natürlich werden, augenzwinkernd, auch die beiden Automodelle präsentiert – natürlich nicht zu Verkaufszwecken. Dutzende Firmen unterstützen die Aktion, von buw bis KiKxxl, von Vagabund bis Kingdom of sports. Benjamin Rottmann, Vorsitzender des LSVD Niedersachsen-Bremen, noch immer ein wenig sprachlos angesichts der überwältigend positiven Resonanz: „Wir wollen niemanden vorführen, abkanzeln, niedermachen. Wir nehmen das sportlich. Das wird eine total friedliche Sache.“ Eine „lange Nase“, bei allem Ernst. Vielleicht kommt eine Trommelgruppe. Vielleicht ein Gospelchor. Und vielleicht kommt ja auch Ralf Gervelmeyer selbst. Wenn er den Mut hat. Rottmann: „Eingeladen ist er jedenfalls. Als Ehrengast.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR P 15.9., Autohaus Weller


Reggae, Shoppen, Spaß haben

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Dissen feiert sein bekanntes Stadtfest „Dissen skurril“. Die Innenstadt wird dann zur Flaniermeile mit zahlreichen Ständen: Kunsthandwerk, Kulinarisches wie Pizza, Falafel oder Bratwurst, Cocktailstände, Weinzelt oder einem Weizenbierstand (vom Fass). Der Dissener Einzelhandel hat am Samstag bis 18 Uhr, am Sonntag von 14-18 Uhr geöffnet. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, ein Karussell und Bungee-Trampolin. An allen Tagen finden zudem Live-Konzerte statt. Den Bühnenschwerpunkt bildet am 7.9. der Reggae mit der Tree Of Life Band, Sebastian Sturm & Exile Airline sowie – als Topact – Boney Fields & The Bone’s Project. Funky-Blues der Extraklasse. Danach Aftershowparty mit Dancehall- und Reggae-Sounds. P 6.-8.9., Dissen, Innenstadt

Catwalk

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Die Lotter Straße wird am ersten September-Wochenende zur zweiten Fußgängerzone – wenn beim Fest „Lotter Straße (er)leben“ der Bereich zwischen Heger Tor und Kirchenkamp komplett gesperrt wird. Dann zeigt die Geschäftswelt der Lotter Straße, was sie kann. Zum Beispiel „Papier (er)leben“ bei Druck & Papier-Art. Kinder und Erwachsene können dann u.a. mit der Buchbindemeisterin Wiebke Stenzel schöne Kleinigkeiten aus Papier und Karton herstellen. Dazu gibt es ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot, eine Modenschau, das Festzelt am Weißenburger Platz und natürlich Live-Musik. Am Freitag von Pulp Funktion, am Samstag spielen Soul Family (Foto) Klassiker des Soul. P 6.-8.9., Lotter Straße

Alles rutscht

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Im Nettebad wird der Titel „Osnabrücker Rutschenmeister 2013“ vergeben. Zugleich Qualifikationsrennen zur niedersächsischen Rutschenmeisterschaft. Gestoppt wird die Zeit auf dem Nürburgring unter den Rutschbahnen – der gut 80 Meter langen Black-Hole-Erlebnisrutsche. Im Tunnel mit Disco-Lichteffekten sind eine ausgefeilte Technik und natürlich Spaß und Ehrgeiz gefragt. In zwei Durchgängen können sich die Teilnehmer für den Endlauf qualifizieren, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Gewinner fährt zu den Niedersächsischen Rutschenmeisterschaften im Wolfsburger BadeLand. P 21.9., Nettebad (ab 15 Uhr)

Von Portugal bis Vietnam

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Vom 3.-26. September finden die „Wochen der Kulturen – inter.kult“ statt. Rund 60 Osnabrücker Kulturvereine und Initiativen gestalten 60 Einzelveranstaltungen. Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Kunst ... Ein Höhepunkt ist das „Fest der Kulturen“ auf dem Marktplatz. Auf der Hauptbühne präsentieren sich Osnabrücker Vereine und Gruppen, es gibt Aktionen für Kinder, leckere Spezialitäten aus aller Welt und die verschiedenen Kulturen stellen sich und ihre Projekte vor. P 15.9., Marktplatz

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Feinde in der Nähe? Die Jeggener Horde hält Ausschau

Keine Riesen Für die „Nacht der Mythen und Legenden“ der Megalithic Routes hat Heaven ein Stück geschrieben: „Die Horde“. Ein Probenbesuch. onnerstagnachmittag, Mitte August, Großsteingrab Jeggen. „Godi! Godi! Godi!“, raunt der Schamane und breitet beschwörend seine Arme aus. Gleich wird er einen Toten zur letzten Ruhe geleiten, zwischen die tonnenschweren Findlinge, über denen die Eichen rauschen. Noch trägt der Schamane moderne Freitzeitkleidung. Die Kostüme für die jungsteinzeitliche Trichterbecherkultur kommen aus Schweden und sind noch nicht da. Aber das macht nichts, bis zur Premiere sind es ja noch sechs Wochen. Auch die Requisiten sind noch nicht soweit. Gardinenstangen ersetzen Speere, PET-Flaschen Bierhumpen.

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Wir sind im 3. Akt, und Regisseurin Sigrid Graf hat alle Hände voll zu tun, ihre 20 Akteure auf Kurs zu halten: „Okay, passt mal auf, das muss noch bewusster kommen…“ Jäger tragen einen Toten über die Felsen, Frauen klagen, Kinder spielen mit einem Schaf. Eine Erzählerin („Steh ich hier richtig?“) tritt vor und ab. Und weil das Ganze auf mehreren Zeitebenen spielt, ist auch Johan Picardt dabei, der 1660 schrieb, Gräber wie diese könnten nur durch Riesen entstanden sein. Und ein kanadischer Archäologe, Typ Indiana Jones, der Picardt vorrechnet, wie falsch er liegt. Picardt, ohnehin leicht verwirrt („megalithische Monokultur…, ääähhh, monolithische Megakultur…“) runzelt die Brauen.

Der Kanadier („to cut a long story short…“) heißt übrigens Zodo Behm. Und wird gespielt von Bodo Zehm, Fachdienstleiter Stadt- und Kreisarchäologie | Archäologische Denkmalpflege. „No giants!“, sagt er, zieht bei „giants“ demonstrativ einen Teleskopzeigestock auseinander, und Picardt beginnt zu begreifen. Ohne Zehm, dem es sichtlich Spaß macht, Behm zu sein, fände alldas hier gar nicht statt. Denn er ist Initiator und Kopf des 2012 gegründeten internationalen Vereins Megalithic Routes. Darin eingebunden: die „Straße der Megalithkultur“, die seit 2009 330 Kilometer durch die WeserEms-Region führt. Jüngst als „Kulturwege des Europarates“ geadelt, sollen die Megalithic Routes jetzt vernetzt beworben werden. Erster Anstoß: die „Nacht der Mythen und Legenden“, zeitgleich in den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Deutschland. Zehm: „Ein Netzwerk, das wächst. Wir haben Anfragen aus Großbritannien, Polen, Finnland… Unglaublich, dieses Potenzial.“

Der deutsche Part der Nacht ist das spannende 2-Stunden-Schauspiel „Die Horde“, umrahmt vom Aktionswochenende „5000 Jahre Jeggen“. Der Autor: Heaven. Entsprechend humorig, schräg, überzeichnet ist das Stück auch. Es geht um Nomadentum und Seßhaftigkeit, um Fakten und Fiktion zur Zeit vor 5000 Jahren. Kuriositäten inklusive: Guido Halfter, Bissendorfs Bürgermeister, spielt Bissendorfs Bürgermeister. Warum ausgerechnet am 21. September? Es ist die Nacht der Wende vom Sommer- zum Winterhalbjahr – prädestiniert für Geheimnisvolles, Magisches, Mystisches. Sigrid Graf: „Ist natürlich eine besondere Atmosphäre hier. Wir spielen ja auf einem Grab.“ Kunstnebel wird es geben, viel echtes Feuer. Mal sehen, wie alles wirkt, wenn erst die Zuschauertribünen stehen. Auf dem Feld, jenseits der Hecke. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 21.9., Bissendorf, Großsteingrab Jeggen, Jeggener Bauernschaft www.megalithicroutes.eu www.5000-Jahre-Jeggen.de

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

bühne


Footloose

Frauen und Technik: Bohren to be wild

FOTO: SUSANNE SCHEYER

LESUNG Es geht auf den Herbst zu – und für die Literaturwelt heißt das: Ein neuer Star muss her. In dieser Saison könnte Hannah Dübgen, Jahrgang 1977, für Aufsehen sorgen. Nicht nur, weil sie ein bisschen aussieht wie Judith Hermann, vor allem aufgrund ihres Debütromans „Strom“. Er verbindet das

Leben von vier Menschen an vier Orten. Alle stellen sich die Frage nach Nähe und Abgrenzung und suchen ihren Anker im Strom der Zeit. „Hannah Dübgens Erzählstil besticht durch die Kunst, mehrere Handlungsstränge mit unterschiedlichen Protagonisten miteinander zu verknüpfen“, heißt es in der Jurybegründung des Förderpreises Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf 2013. Aha. Als ob es das nicht schon mal geHPS geben hätte in der Literatur... P 25.9., BlueNote des Cinema Arthouse

FOTO: LENNART EICHBAUM

Hannah Dübgen

Frauen und Technik: Bohren to be wild

Footloose

Hannah Dübgen

Zumba klass. Ballett Lindy Hop NIA

MUSICAL Ja, da ist dieser US-amerikanische Tanzfilm von 1984. Und sein Remake, dieser US-amerikanische Tanzfilm von 2011. Und da ist das gleichnamige Musical... Diesmal hat sich die German Musical Academy also einen Klassiker rausgesucht. Und lässt Ren MacCormack Song um Song gegen den paranoiden Kleinstadt-Mief des Predigers Shaw Moore zu Felde ziehen, der nicht nur jede Art von Rockmusik verboten hat, sondern sogar das Tanzen. Tanzverbot? Klingt natürlich ziemlich unrealistisch. Aber das täuscht. Ist noch gar nicht so lange her. 1861, HPS in Elmore City in Oklahoma. P 7., 8., 14., 15., 20., 21., 22., 29.9., Haus der Jugend

Neue Kurse

ist, ist, tja, sagen wir mal: von allem etwas. Gereimtes und Ungereimtes. Gelesenes und Improvisiertes. Ernstes und Witziges. Wir erfahren was über Benno und sein Planschbecken, über Hase Hasi... Wers wissen will: Annika Blanke war lange STADTBLATT-Autorin. HPS P 13.9., Probebühne

Metrophobia

Metrophobia

LESEBÜHNE Hmm. Fragen wir lieber nicht, was es mit diesem merkwürdigen Namen auf sich hat. Oder vielleicht doch? Egal. Die zwei, die ihn sich ausgedacht haben, sind jedenfalls Annika Blanke und Christian Bruns. Poetry Slammer, Lesebühnenmacher. Aus Oldenburg. Und was hier zu hören

KOMÖDIE Get your motor runnin’ / Head out on the highway / Looking for adventure / In whatever comes our way... Nein, mit Steppenwolf hat das hier nichts zu tun. Dem Osnabrücker Trio Créme Double („Die Tupperparty“) geht es um ein Frauenprogramm, dass auch ein Programm für Männer ist. Frauen und Technik? Typische Männerthemen! Frauen und Technik? Wir lernen: das geht durchaus zusammen. Aber eigentlich geht es natürlich gar nicht ums Lernen. Es geht um Unterhaltung. Schräg, ironisch, lustig, bizarr. Mit Musik, Schauspiel und Tanz. Ist das nun Kabarett? Ja. Oder eine Revue? Ja. Oder die tief philosophische Erörterung existenzieller Fragen? Ja. Oder pure Comedy? Ja. Ach ja: HPS vorher gibt’s Suppe! P 27.9., Piesberger Gesellschaftshaus

Flamenco Jazz Dance Stepp HipHop

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 9.2013 37


sehenswert

FOTO: CAROLIN RUPP

kunst Verstörende Ambivalenz: Vor Thomas Dworzaks Luftballonmädchen

Inge Römer

Landschaften? Okay. Stillleben? Auch klar. Aber: Seestücke? Na ja, hat natürlich mit dem Meer zu tun. Altertümlicher Begriff. Da denkt man unwillkürlich an Dreimaster mit offenen Kanonenpforten oder Willy Stöwers Untergang der Titanic. Hier zeigt Inge Römer Arbeiten aus ihrer Zeit in der Bretagne. P 7.9. bis 27.10., Stadtgalerie

Hinrich van Hülsen

Er gehört zu den Skurrealisten von Melpomene. Aber er ist auch der Kopf hinter dem Atelier Leotaurus. Leo? Löwe. Taurus? Stier. Hmm. Was das wohl sagen mag? Auf jeden Fall muss man sich beeilen, denn die Bilder sind nur ein Wochenende lang zu sehen. P 14., 15.9., Galerie Letsah

EMAF ArtBox

Der Videoloop „Switch“, 2,43 Minuten lang, ist Teil des European Media Art Festivals und kommt von den Briten Overlap (Michael Denton und Anna McCrickard). Was das farbenfrohe Musik-Video aus Flächen und Licht zeigt? „Es formuliert die synchrone Zuordnung als binäres Ereignis, indem es simple Lichtschalter für den Einsatz einzelner Instrumente nutzt.“ Aha. P ab 23.9., Foyer der Stadtbibliothek HPS

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Schaurig und dennoch schön Fotografien der Agentur Magnum fordern zum Hinsehen auf. Wie die Ausstellung „Wunden der Welt“ uns bewegt. uftballons. Eigentlich verbindet jedes Kind eine schöne Erinnerung mit den bunten, spielerischen Hohlkörpern. Auf einer Geburtstagsparty oder auf der Kirmes sind sie nicht wegzudenken. Durch die bunten Farben der Luftballons wirkt das Bild von Thomas Dworzak auf den ersten Blick verspielt und schön. Doch dann fällt auf, dass das Mädchen inmitten der Ballons sich mit ihren Händen das Gesicht verdeckt. Im Hintergrund liegt eine Landschaft aus Trümmern – eine trostlose, farbenlose Gegend aus sich türmendem Geröll. Die Ballons des kleinen Mädchens wirken wie ein letzter Funke Hoffnung in einer Zone der Zerstörung. Einige Schritte weiter schaut ein afghanisches Mädchen den Betrachter eindringlich an. Ihre wunderschönen grünen Augen stehen im farblichen Kontrast zu ihrer roten, zerfetzten Kleidung. Das Bild ist farbsatt, wie es in Steve McCurrys Werk üblich ist. Mit ihrem Blick erzählt das junge Mädchen aus Afghanistan eine Geschich-

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te: Es ist das Symbol für das Leid aber auch die Stärke von Millionen von afghanischen Flüchtlingen, die im Zuge der sowjetischen Invasion in den 80ern das Land verlassen mussten. Schönheit. In der Ausstellung „Wunden der Welt – Magnum Fotografien vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling“ ist sie keine Seltenheit. Doch was zuerst wie ästhetische Kunst aussieht, soll zum Nachdenken anregen. „Befreiung“ und „Frühling“ sind Wörter mit denen man im ersten Moment Positives verbindet. Doch die Bilder zeigen Ausschnitte einer Vielzahl von Kriegs- oder Krisengebieten – und was die Fotografen uns zeigen, sind nur Bruchstücke des Schrecklichen, das in der Welt tagtäglich passiert. Jeder einzelne hält einen bestimmten Moment fest. Die persönlichen Darstellungen könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Steve McCurry und Thomas Dworzak genaues Hinschauen erfordern, konfrontiert Abbas mit einem Bild von stark abgemagerten Kindern, die hoffnungsvoll

ihre dünnen Ärmchen empor strecken, knallhart. Oder Werner Bischof, der 1951 ein Atombombenopfer in Japan fotografierte. Das Opfer entblößt sich und zeigt die von der Atombombe „Little Boy“ zerfetzte Haut. Leid, Not, Hoffnung und Stärke macht sich auf viele Arten bemerkbar. Es müssen nicht nur offene, sichtbare Wunden sein, um den Schmerz zu zeigen. Manchmal reicht das Schicksal eines kleinen Menschen, um uns zu bewegen. Was Magnum mit diesen 53 Fotos aus über sieben Jahrzehnten zeigt, ist unglaublich und leider heutzutage nicht mehr selbstverständlich – denn wie oft werden Bilder von den Medien manipuliert? Davon versucht sich Magnum zu distanzieren. Es geht oft nicht um den Krieg selbst, sondern um das durch seine Folgen verursachte Leid. Die Mittel, es zu zeigen, haben viele Formen: als Schnappschuss, voller Farbenpracht oder mit einem Hauch Ironie. Typische Kriegsfotografien wie von Magnum-Ikone Robert Capa sind schwarz-weiß, verwackelt und haben einen dokumentarischen Charakter. Dass bunte Luftballons einen ähnlichen Effekt erzielen, mag skurril wirken, doch manchmal wird der Schrecken umso deutlicher je schöner das Bild ist. CAROLIN RUPP P bis 29.9., Kulturgeschichtliches Museum/Felix-Nussbaum-Haus P bis 28.10., Erich Maria RemarqueFriedenszentrum


kunst und ausstellungen Die Collage. Nein, sie wurde nicht erst um 1910 geboren. Schere, Kleber und Papier gab es natürlich schon weit, weit früher. Hier geht es um Reduktion und Akkumulation, Vielstimmigkeit und Kakophonie, Raumaneignung und Weltenbau, Neuschöpfung von Ganzheiten, Entwertung und Bebzw. Aufwertung, heißt es. Tjaaa, ääähhh... Ruhe-Störung, MARTa Herford

Die größte Leinwand der Welt! 1000 m Länge, bis 13 m Höhe – die Gradierwerke wandeln sich zum vierten Mal zur Galerie. Zu sehen: Arbeiten von 16 Projektions-Künstlern aus aller Welt, von Rumänien bis Japan. Kritischer, streitbarer, gegenwartsbezogener denn je. Lichtsicht 4, Kurpark Bad Rothenfelde

OSNABRÜCK

Ameos Klinikum. „woher wir kommen – wovon wir leben – hinter allem“ Dozentinnen und Dozenten der Musik&Kunstschule der Stadt Osnabrück stellen aus, bis 21.10. Buchhandlung zu Heide. „Die schönsten Bücher 2013“, 30.9. bis 5.10. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Frühjahr 2014 Diözesanmuseum. „Kicker, Kult und Co. Als der Fußball noch vielfältig war: 50 Jahre Bundesliga – doch was war davor?“, bis 3.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Wunden der Welt – Magnum-Fotografien vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling“, bis 28.10. Forum am Dom. „Gesichter des Christentums“, 8.9. bis 17.10. Galerie im Fenster der Uni Osnabrück. Malerei von Jan-Hendrik Brinkman, ab 1.8. Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Malerei von Antonia Hoffmann, ab 1.8. Galerie Letsah. „Heim. Weh. Nachglück“ Malerei von Axel Gundrum, bis 8.9.; Hinrich van Hülsen, 14. und 15.9. Institut für Islamische Theologie. „Islam in Europa“, 3. bis 26.9. Intervision-studio. „Rümperiens unlimited“ Arbeiten von Carola Rümper, bis 7.9. Klinikum Osnabrück. Norbert Quint: „Lichtblicke“, 1.9. bis 30.10. Kulturgeschichtliches Museum. „Wunden der Welt – Magnum-Fotografien vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Arabischen Frühling“, bis 28.10. Kunsthalle Osnabrück. „Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst“, bis 13.10. Kunst-Quartier. HEIMAT – wo immer Du bist …“ Arbeiten von Regine Wolff, bis 2.9. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Charles Wilp“, bis auf weiteres; „Schatzkammer Osnabrücker Bergland“, bis 5.1.2014 Museum Industriekultur. „The Beat Goes On“, bis 6.10.; „Leonardo da Vinci. Bewegende Erfindungen“, bis 22.9. Piepenbrock Service Center. „100 Jahre Piepenbrock“, bis Ende 2013 Planen + Bauen. „Vier im Kontrast“. Jelena

Nein, hier muss man nicht rechnen. Das Quadrat ist nur der gemeinsame Nenner der beiden Künstler. Zwei im Quadrat, Tuchmachermuseum, Bramsche

Reinert, Sylvia Lüdtke, Monika Hamann, Paul Wood, bis 21.9. Stadtbibliothek. „Switch“, EMAF ArtBox, ab 23.9. Stadtgalerie. Inge Römer: „Seestücke, Landschaften und Stilleben“, 7.9. bis 27.10. Universitätsbibliothek. Radierung von Julia Flachmeyer gen. Koch, ab 1.7. Ursulaschule. „Früchte, Skizzen und Studien“, bis auf weiteres Villa Schlikker. „25 Jahre – 25 Bilder: Kunst aus Greifswald“ aus Anlass der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Greifswald und Osnabrück, bis 10.11. Volkshochschule. „Ansichten meiner Stadt“, bis 12.9.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Mein Traum“ Malerei von Ahmed Al-kenani, bis 13.10. BELM Rathausgalerie. Theresia-Marie und Torsten Müller“, bis auf weiteres BAD ROTHENFELDE Haus des Gastes. „Blinde Menschen im Spiegel der Kunst“, 30.9. bis 20.10. Kurpark. „Lichtsicht 4“, 27.9. bis 5.1.2014 BERSENBRÜCK Kreismuseum. „Gegen den Strom oder mit dem Wind“, bis 1.9. BIELEFELD Kunsthalle. „Auf Zeit. Wandbilder – Bildwände“ bis 20.10. Kunstverein. „Museum Off Museums“, 7.9. bis 26.1.2014 BISSENDORF Galerie Hamm. „Skulpturenrundgang“, bis auf weiteres BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „The Beat Goes On“, bis 8.9. Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese. „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“, bis 13.10. BREMEN Gerhard Marcks Haus. „Michelangelo schultern. Last, Kraft, Bild in Skulptur und Fotografie“, bis 29.9. Weserburg. „Kaboom! Comic in der Kunst“, bis 6.10.

DELMENHORST Städtische Galerie. „Ina Weber: „Hier“, 14.9. bis 10.11. EMDEN Kunsthalle. „Wenn Wünsche wahr werden“, bis 8.9.; „Neuland! Macke, Gauguin und andere Entdecker“, 14.9. bis 19.1.2014 GRONAU Rock’n’Pop Museum. „ShePOP – Frauen.Macht.Musik!“, bis 8.9., „Marilyn intim Die Privatsammlung Ted Stampfer“, bis 22.9. HERFORD MARTa Herford. „Visionen. Atmosphären der Veränderung“ bis 8.9.; „Ruhe-Störung. Streifzüge durch die Welten der Collage“, 28.9. bis 26.1.2014 LINGEN Kunsthalle. Judith Hopf: „A Line May Lie“, bis 20.10.; Yorgos Sapountzis: „Schinken und Käse“, bis 20.10. MELLE Fachwerk 1775. Anke Käller, 22. bis 29.9. MÜNSTER Kunstmuseum Picasso. „Was ich Picasso

V-G 2013

Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Höhepunkt ist eine V-G-Retrospektive von Juni bis Oktober in Osnabrück. www.vordemberge-gildewart.de OSNABRÜCK Akzisehaus. „Wer ist Vordemberge-Gildewart?“, bis 31.10. Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „nichts ... und alles“. Retrospektive zum Werk Friedrich Vordemberge-Gildewarts, bis 6.10. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig“. Die Künstlergruppe Systhema, bis Sommer 2014

schon immer sagen wollte“, bis 1.9.; „Willy Ronis - Eine Retrospektive“, bis 1.9. Kunsthalle. Jürgen Stollhans, bis 8.9. NORDHORN Kunstverein. Bernhard Kucken: „Abgefärbt“, 27.9. bis 22.11. PAPENBURG Gut Altenkamp. „Niederländische Zeichnungen und Druckgraphik“, bis 27.10. QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Druckfrisch aus Quakenbrück“, bis 8.9.; „Bitte recht freundlich – Aus Urgroßmutters Fotoalbum“ und „Familienbilder“ von Detlev Bülow, 29.9. bis Frühjahr 2014 TECKLENBURG Torhaus Legge. „Über die Grenzen hinaus suchen und das noch Unbekannte erschaffen“ Arbeiten von Louise Morick, bis 1.9. Kulturhaus. „Mut zur Farbe“ Arbeiten von Liesel Albers, bis 1.9. WALLENHORST Rathaus. Brigitte Riedel: „Im Licht der Farbe“, 2.9. bis 25.10. BERSENBRÜCK Museum des Landkreises Osnabrück. „Gegen den Strom oder mit dem Wind“, bis 1.9. BRAMSCHE Tuchmachermuseum. „Zwei im Quadrat“ – Christine und Dieter Wiese, 20.9. bis 27.10. DISSEN Kunst- und Kulturverein. Willy Otremba und Rita Rohlfing, bis 22.9. GEORGSMARIENHÜTTE Museum Villa Stahmer. „Variationen Geometrisch“ Arbeiten von Maria C. Puls, Jamel Sghaier, Jürgen Paas, bis 29.9. MELLE Orangerie Gut Ostenwalde. „Erinnern an Vordemberge-Gildewart“, „Siebdrucke, Spiele und Objekte“ von Kurt Bahlmann, 1. bis 19.9. NEUENHAUS Kunstverein Grafschaft Bentheim. „Jenseits von Arkadien“. bis 1.9.

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kino Selbst ist der Mann: Mr. President (Jamie Foxx) rettet, was noch zu retten ist

Anschlag auf die Machtzentrale Er kann‘s nicht lassen: Roland Emmerich nimmt erneut das Weiße Haus ins Visier. Der Regisseur von „Independence Day“, „The Day After Tomorrow“ und „2012“ lässt es in „White House Down“ wieder richtig krachen. ie jeden Tag begrüßt Donnie (Nicolas Wright) eine Besuchergruppe zur Führung durch den Amtssitz des Präsidenten. Das Weiße Haus, so erklärt er, besteht eigentlich aus drei Gebäuden: dem Ost- und dem Westflügel und der Residenz in der Mitte – „der Teil, der in ‚Independence Day‘ in die Luft gejagt wurde.“ Die angesprochene Szene, ein Meisterstück der Effektkunst, hat Filmgeschichte geschrieben. Lange vor dem Start des ScienceFiction-Thrillers „Independence Day“ kursierte ein Teaser, der nicht mehr zeigte als die Sprengung des Weißen Hauses. Die spektakulären Bilder machten neugierig, der Kniff funktionierte: „Independence Day“ bescherte seinem Regisseur, dem deutschstämmigen Roland Emmerich, den endgültigen Durchbruch in Hollywood. Einmal ist nicht genug, muss sich Emmerich gesagt haben, und widmet sich in „White House Down“ erneut der

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Zerstörung des Weißen Hauses. Dieses Mal geht er von innen vor. Terroristen erobern das Machtzentrum, nehmen Mitarbeiter und Besucher als Geiseln und haben es auch auf den Präsidenten abgesehen. Beziehungsweise auf den Koffer, mit dem sich die Waffensysteme der USA in Gang setzen lassen. Die Verbrecher verlangen ein Lösegeld, doch steckt weit mehr hinter

Schützt sein Kind und die Welt: Channing Tatum räumt auf

der Aktion. Aber das wissen nicht mal alle Beteiligten. Der Plan ist ausgeklügelt, aber eines war nicht zu erwarten: Zufällig ist an diesem Tag der Sicherheitsmann John Cale (Channing Tatum) im Haus, weil er sich um eine Stelle beim Secret Service bewerben wollte. Er hat seine kleine Tochter Emily (Joey King) mitgebracht, die sich für alles interessiert, was mit dem

Weißen Haus und der politischen Führung zusammenhängt. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie bei der Führung Präsident Sawyer (Jamie Foxx) begegnet, der gerade auf dem Weg ist, einen umstrittenen Friedensplan für den Nahen Osten durchs Parlament zu bringen. John Cale und auch Emily entgehen anfangs der Aufmerksamkeit der Terroristen, werden allerdings getrennt. Cale pfuscht der Bande mächtig ins Handwerk, rettet den Präsidenten, kann einige Strolche ausschalten. Er gerät in die Defensive, als die Schurken Emily finden und den verwandtschaftlichen Zusammenhang erkennen. Es kommt noch schlimmer: Nachdem die Terroristen die Kontrolle über die Waffensysteme übernommen haben, plant der inzwischen zuständige Chef des Repräsentantenhauses (Richard Jenkins), das Weiße Haus bombardieren zu lassen, um Schlimmeres zu verhüten. Die kurze Handlungsskizze verrät es schon: Drehbuchautor James Vanderbilt bedient sich in einem Maße beim Action-Klassiker „Stirb langsam“, dass er den Kollegen Jeb Stuart und Steven E. de Souza eigentlich Tantiemen zahlen müsste. E s gibt Übereinstimmungen bis ins Detail. Aber man muss Vanderbilt wie auch Regisseur Emmerich zubilligen, dass sie das Modell auf eine ansprechende und oft auch sehr witzige Weise neu belebt haben. Vor allem der politische Hintergrund unterscheidet „White House Down“ von „Stirb langsam“. Jamie Foxx ist großartig als US-Präsident. Ein Mann mit Überzeugungen, aber nachdenklich – und menschlich. Er bewahrt auch während des Überfalls Würde und Haltung. Nur einmal wird er richtig zornig: Als einer der Terroristen nach seinen geliebten Turnschuhen langt. Roland Emmerich, bislang nicht gerade als Lustspielregisseur hervorgetreten, beweist mit diesem Film Sinn für komödiantisches Timing. Die Oneliner und Slapstick-Szenen sind perfekt gesetzt. Zum Vergnügen trägt bei, dass sich Emmerich die Zeit nimmt, sein Personal zu etablieren. Wir wissen, mit wem wir es zu tun haben, als der Überfall beginnt. Wobei Emmerich nicht gleich das ganze Feuerwerk auf einmal abbrennt, sondern die Action peu à peu steigert, Pausen einlegt, Überraschungsmomente einbaut. Hier gelingt einmal, was so viele Leinwandspektakel der jüngeren Zeit vermissen lassen: Es kommt wirklich Spannung auf, und es werden Charaktere entwickelt, die beim Betrachter ernsthaftes Interesse wecken. Und das gilt nicht allein für die Guten. HARALD KELLER

USA 2013. R: Roland Emmerich. D: Channing Tatum, Jamie Foxx, Maggie Gyllenhaal, James Woods u. a. P 4.9. Vorpremiere Cinestar P ab 5.9., CineStar, Filmpassage


kino der platzanweiser

Handpuppentheater: „Geld her oder Autschn’n!“ Er war alt und brauchte das Geld. Am 1. November 2008 verstarb Jimmy Carl Black im Alter von 70 Jahren in der oberbayerischen Gemeinde Siegsburg. Gemeinsam mit Roy Estrada gründete er die Band „Soul Giants“, die später in „Mothers of Invention“ umbenannt und mit Frank Zappa angereichert wurde. Wieso es aber Mr. Black in die bayerische Provinz gezogen hat, warum er von dort aus bis zu seinem Tod unermüdlich seinem Knochenjob als Drummer nachgegangen ist und was das alles mit dem Platzanweiser zu tun hat? Nun, diese Fragen lassen sich mit einer Gegenfrage beantworten: „Where’s the Beer and when do we get paid?“ (ab 29.8. im Kino) So heißt auch der Dokumentarfilm von Sigrun Köhler und Wiltrud Baier, die damit ihren „ersten tragik-komischen Musikerfilm“ (Eigenwerbung) präsentieren.

Kneipentour: „The World’s End“ Da Kino und Bier nicht nur unter Musikern häufig in einmütiger Symbiose verharren, kommen wir an dieser Stelle auch nicht an „The World’s End“ (ab 12.9. im Kino) vorbei. Das ist nicht nur der Titel des neuesten Streiches von Edgar Wright mit Simon Pegg und Nick Frost So heißt auch das Kneipenziel einer bierseligen Zechtour der beiden Hauptdarsteller, die auf dem Weg dorthin leider feststellen müssen, dass sie a) nicht mehr die jüngsten für solch

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ein Vorhaben sind und b) die Welt gerade von einer Alien-Invasion heimgesucht wird. Wem das nicht durchgeknallt genug erscheint, der kann es ja mal mit „Geld her oder Autschn’n!“ (ab 5.9. im Kino) versu-

Wissenschaft: „Der Fall Wilhelm Reich“ chen. Hier hat der grandiose René Marik seine Finger im Spiel. Die Handpuppen von Kasper und Co. greifen zum letzten Mittel, um ihr am Boden liegendes „Theater zur Freude“ wieder auf Vordermann zu bringen. Sie entführen den koksenden Eisbären Kalle. Aber die Sache mit dem Lösegeld hat gleich mehrere Haken. Einer davon wird von Christoph Maria Herbst gespielt, der nicht nur als „Stromberg“ ekelig sein kann. Nach so viel Quatsch dürstet es dem verehrten Publikum freilich auch nach etwas total Ernsthaftem. Warum nicht aus dem Bereich der Wissenschaft, zum Beispiel dem Reich der „Orgonenergie“? Die Biographie „Der Fall Wilhelm Reich“ (ab 5.9., Kino) nimmt eine Gerichtsverhandlung gegen den unorthodoxen Psychoanalytiker als Ausgangspunkt zu einem Blick auf dessen tragisches Leben und Schaffen. Das dürfte nicht nur für jene Verschwörungstheoretiker und Esoteriker, die sich ähnlich wie Reich verrannt haben, von Interesse sein, sondern auch für die Fans von Klaus Maria Brandauer. Bleibt der Hinweis auf eine Veranstaltung fernab der üblichen Bewegtbildabspielstätten. Am Piesberg ist am 12.9. die rare Musikfilmperle „Rock Fieber (Love and Peace)“ (12.9., Museum Industriekultur) zu sehen. Der Film dokumentiert das legendäre „Holland Pop Festival“, das Ende Juni 1970 bei Rotterdam stattfand. FRANK JÜRGENS

Hasta La Vista, Sister!

KUBAKRISE Es gibt sie noch: junge Menschen, die mehr im Sinn haben als Shopping und Party. Zum Beispiel in Glasgow, wo Rosa (Eva Birthistle) mit einigen Gleichgesinnten zur Verbesserung der Welt beitragen möchte, aber nur wenig Gehör findet. Ihre jüngere Schwester Ailie (Charity Wakefield) verkörpert das Gegenteil – immer an der neuesten Mode interessiert, egal, ob die fernab in Asien unter unmenschlichen Bedingungen produziert wird. Auch der Vater der beiden ungleichen Schwestern war ein Aktivist und unter anderem mit einer Arbeitsbrigade auf Kuba tätig. Als er stirbt und seine zweite Frau eine unwürdige Beerdigung plant, stiehlt Rosa die Asche, um sie dort zu verstreuen. Ailie fliegt mit, auch Conway, einer von Rosas Mitstreitern. Auf Kuba ergeben sich die abenteuerlichsten VerwickH. K. lungen, insbesondere die idealistische Rosa wird vom Schicksal gerupft. GB/Kuba 2012. R: John Roberts. D: Eva Birthistle, Bryan Dick, Christopher Simpson, Carlos Acosta u. a. P ab 29.8., Cinema Arthouse, Cinestar

Paranoia – Riskantes Spiel

COMPUTERJOB Perfektes Timing: mitten in der Diskussion um Privatsphäre und Abhörattacken startet dieser Thriller, in dem es um Industriespionage im IT-Bereich geht. Der junge und ehrgeizige Adam (Liam Hemsworth) hat es fast geschafft, im Telekommunikationsunternehmen von Nicholas Wyatt (Gary Oldman) Fuß zu fassen, als er durch einen Faux Pas korrumpierbar wird. Jetzt hat der Chef ihn in der Hand, und setzt ihn als Spitzel auf seinen Konkurrenten Jock Goddard (Harrison Ford) an.Ein gefährlicher

Job, denn Wyatt schreckt vor nichts zurück und ist sich der Illegalität seines Handelns nur allzu gut bewusst. Allerdings stellt Adam schnell fest, dass das Leben der Reichen und Mächtigen auch seine Vorteile hat – und steigt selbst ins Spiel mit ein, statt sich weiterhin benutzen und ausbeuten zu lassen. Ein Thriller mit sehr ausgeprägtem Selbstwertgefühl. Berechtigt? Selber nachschauen! NINA BARTHOLOMAEUS Fr/USA 2013. R: Robert Luketic. D: Liam Hemsworth, Harrison Ford, Gary Oldman u.a. P ab 19.9.


R.I.P.D.

BLUTSPUR Echt tot? Nachdem Detective Nick Walker (Ryan Reynolds) von seinem eigenen Kollegen erschossen wird, landet Nick direkt in der Bostoner Zweigstelle des himmlischen Rest in Peace Departments. Seine neue Aufgabe: Er soll sogenannte „Deados“ aufspüren, orientierungslose Geister. Sein neuer Partner ist Roy Pulsipher (Jeff Bridges), ein rund 200 Jahre alter Cowboy aus echtem Schrot und Korn. Schon bald erhält Nick die Gelegenheit, seinen mörderischen Ex-Kollegen näher kennenzulernen. Oscar-Preisträger Bridges („Crazy Heart“) ist dank seiner präzise lockeren Darstellungskunst immer ein Gewinn. Man denke nur an seine Rolle in dem schrägen Meisterwerk „The Big Lebowski“. Hier bekommt Bridges hübsche, aber auch überflüssige Unterstützung durch einen weiblichen Avatar (Marisa Miller), der Bridges’ Figur Roy vor FJ fremden Blicken schützen soll. USA 2013. R: Robert Schwentke. D: Ryan Reynolds, Jeff Bridges, Marisa Miller u.a. P ab 29.8.

Da geht noch was!

FAMILIENKLAMAUK Nachdem der Publikumsliebling Florian David Fitz in seinen letzten Kino-Rollen als Carl Friedrich Gauß oder als Sohn Gottes zu sehen war, wird er für die Komödie „Da geht noch was!“ zum Familienvater Conrad. Besuche bei seinen Eltern versuchen Conrad und seine Frau Tamara (Thekla Reuten) auf ein Minimum zu beschränken. Als die Eltern jedoch auf dem alljährlichen Geburtstagstreffen ihre Trennung bekannt geben, ändert sich die Situation schlagartig. Da der mürrische Vater Carl (Henry Hübchen) im Selbstmitleid zu versinken droht, beschließt Conrad kurzerhand wieder bei ihm einzuziehen. Zusammen mit seinem Sohn Jonas (Marius Haas) versucht er den trotzigen Vater aufzupäppeln. Dass die drei Familien-Generationen plötzlich unter einem Dach miteinander auskommen müssen, sorgt dabei für ordentliches ChaKIM RUNGE os… D 2013. R: Holger Haase . D: Florian David Fitz, Henry Hübchen, Leslie Malton, u.a. P 11.9 Vorpremiere Cinestar P ab 12.9 Cinestar

Chroniken der Unterwelt – City of Bones

PANOPTIKUM Judith Rumelt begann ihre Karriere mit Fan-Fiction. D.h. sie adaptierte Romane wie die „Harry Potter“-Reihe und „Herr der Ringe“, erfand neue Trilogien und veröffentlichte diese unter ihrem Pseudonym Cassandra Clare. Andere Fans waren davon so begeistert, dass sie begann, komplett eigene Geschichten zu erfinden. Mit „The Mortal Instrument Series“, auf deutsch „Chroniken der Unterwelt“, blieb sie dem phantastischen Genre treu und wurde damit rasant weltweit erfolgreich. Der 2007 erschienene erste Teil „City of Bones“ kommt nun ins Kino. Es geht um Schattenjäger und Dämonen, Teenager und erste Liebe und unterschiedlichste andere wilde Kreaturen. Ein Film, leicht und unterhaltsam, der vermutlich auch aufgrund des attraktiven Hauptdarstellers Jamie Campbell Bower gerade jüngeres Publikum in die Kinos ziehen HANNA VON BEHR wird. USA, D 2013. R: Harald Zwart. D: Lily Collins, Jamie Campbell Bower, Kevin Zegers u.a. P ab 29.8., CineStar, UFA Filmpassage

Der Kongress

PARALLELEXISTENZ Fünf Jahre nach „Waltz with Bashir“ legt Ari Folman seinen neuen Spielfilm vor – und bleibt dabei ernsten Themen treu. Allerdings wendet er sich jetzt nicht mehr der Vergangenheit zu, sondern beschäftigt sich mit der Zukunft. Robin Wright (Robin Wright) ist eine Schauspielerin, die sich aufgrund ihres Alters am Wendepunkt ihrer Karriere befindet. Die Angebote werden weniger, interessante Rollen sind kaum noch dabei. Da bekommt ihr Agent (Harvey Keitel) ein interessantes Angebot eines Filmkonzerns: Robin soll sich einscannen lassen und die nächsten 20 Jahre lang als animierte Figur in den verschiedensten Filmen zu sehen sein. Allerdings wäre ihre Karriere als reale Darstellerin damit zu Ende … Der Film orientiert sich lose an einem Roman von Stanislaw Lem und zeichnet in einer Mischung aus Real- und Animationsfilm eine sehr düstere Zukunftsvision. NINA BARTHOLOMAEUS USA 2013. R: Ari Folman. D: Robin Wright, Harvey Keitel, Danny Huston u.a. P ab 12.9.

Portugal, mon amour

HEIMKEHR Ruben Alves überzeugt mit einem erfrischenden Regiedebüt. Gleichzeitig charmant und ironisch erzählt er die Geschichte einer portugiesischen Einwandererfamilie, die seit Jahren in Paris lebt. Sowohl Eltern als auch Kinder sind voll integriert und fühlen sich in ihrem Umfeld sehr wohl. Als sie jedoch unerwartet einen Hof in Portugal vererbt bekommen, kommt die Sehnsucht nach der alten Heimat durch. Wie schön wäre es, einen Weinberg in Portugal zu bewirtschaften ... Um ihr direktes soziales Umfeld nicht zu überrumpeln, wollen sie ihre Pläne zunächst geheim halten. Doch wie der Zufall es will, spricht sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer herum, allerdings ohne das Wissen der Familie. Und so sind sie zurecht verwundert, als Nachbarn, Freunde und Chef alles daran setzen ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, um sie vom Bleiben zu überzeugen. HANNA VON BEHR

F 2013. R: Ruben Alves. D: Rita Blanco, Joaquim de Almeida u.a. P ab 29.8., Cinema Arthouse, Cinestar

Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser

PROFITGIER Der Originaltitel wird dem Film bei Weitem gerechter, „Bottled Life: Nestle’s Business with Water“. Denn genau darum geht es, um den Milliarden-Konzern Nestlé, der 10 Prozent seines Umsatzes mit Wasser macht. Wasser, das für wenig Geld irgendwo abgepumpt wird, um es dann in Flaschen abzufüllen und teuer zu verkaufen. Rücksicht auf Belange der Anlieger dieser Gebiete wird nicht genommen. Zum Teil fallen Brunnen trocken und zwingen somit die Bevölkerung zum Kauf des Wassers, das aus ihrer eigenen Quelle stammt. Bösestes Beispiel ist Fiji, dessen Wasser als das beste der Welt gilt und dementsprechend von Nestlé gehandelt wird. Die Bewohner der Insel, von der dieses Wasser stammt, haben mit Typhus zu kämpfen – sie sind gezwungen, verunreinigtes Flusswasser zu trinken. Der Konzern selbst nimmt zu nichts Stellung. Eine perfide Welt. Ein Film, den man sehen HANNA VON BEHR muss. CH, D 2012. R: Urs Schnell P ab 12.9.

Wir sind die Millers

LEICHTGEWICHT Schon der erste Trailer der Roadtrip-Komödie „Wir sind die Millers“ zog dank heißer Stripeinlage von Jennifer Aniston einige Aufmerksamkeit auf sich. Die bereits 44-jährige Schauspielerin bereitete sich mit knallhartem Diät- und Fitnessprogramm auf ihre Rolle als Stripperin Rose vor. Der lokale Drogendealer David Burke (Jason Sudeikis) engagiert Rose, um Marihuana über die mexikanische Grenze in die USA zu schmuggeln. Zusammen mit dem unbeholfenen Teenager Kenny (Will Poulter) und dem Straßenmädchen Casey (Emma Roberts) tarnen sie sich als amerikanische Durchschnittsfamilie. Im Wohnmobil macht sich die chaotische Truppe als Familie Miller auf den Weg zum vorgetäuschten Kurzurlaub. Die Komödie von Rawson Marshall Thurber ist dank guter Schauspieler und einiger gelungener Gags durchaus unterhaltKIM RUNGE sam. USA 2013 R: Rawson Marshall Thurber. D: Jennifer Aniston, Jason Sudeikis, Emma Watson u.a. P 28.8 Premiere im Cinema Arthouse ab 29.8 Cinestar, Cinema Arthouse

Prakti.com

EINSTEIGERMODELL Lange Zeit wussten Billy (Vince Vaughn) und Nick (Owen Wilson), wie der Hase läuft. Als Uhrenverkäufer verstanden sie es, mit Leuten umzugehen, nicht nur, wenn es um geschäftliche Dinge ging. Aber dann verlieren sie ihre Anstellung und müssen erkennen, dass sie hinter der modernen Arbeitswelt zurückgeblieben sind. Fest entschlossen aufzuholen, bewerben sie sich um ein Praktikum bei Google. Damit sind sie natürlich nicht alleine, vor allem stehen sie in Konkurrenz zu websessiven Jugendlichen, die ihre Computer und Smartphones im Schlaf beherrschen. Doch wie durch ein Wunder werden die beiden Mittvierziger in ein Programm aufgenommen, an dessen Ende sich entscheidet, wer den Job bei Google bekommt. Das könnte jetzt sehr klamaukig werden, aber Vaugh serviert eine nachdenkliche Komödie rund um das Bemühen im Leben den richtigen Platz zu finden. H. K. USA 2013. R: Shawn Levy. D: Vince Vaughn, Owen Wilson, Rose Byrne, Max Minghella u. a. P ab 19.9., CineStar STADTBLATT 9.2013 43


media Buch des Monats Drosseln begraben Sergio Pitol WAGEMUTIG Hierzulande leider nicht so bekannt ist der großartige mexikanische Schriftsteller Sergio Pitol. Obwohl sein Werk durchaus auf Augenhöhe mit dem seiner berühmten lateinamerikanischen Kollegen wie Marquez oder Neruda ist und viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Mit „Drosseln begraben“ hat der Wagenbach Verlag Erzählungen aus vier Jahrzehnten veröffentlicht. Pitol hat, wie beispielsweise Pablo Neruda, lange im diplomatischen Dienst gearbeitet und viel von der Welt gesehen. Scheinbar zuviel als sich nur mit simplem Realismus zufrieden zu geben. So probiert er über die Jahrzehnte viele Methoden und Moden aus, ohne dass er je der Versuchung erlegen wäre, ein Erfolgskonzept einfach so fortzuführen. Wer Pitol entdecken will, ist hier genau richtig. Da steht phantastische neben Metaliteratur und Realismus. Was sich vielleicht nach intellektuellem Krampf anhört, ist Lesevergnügen pur, das viel mehr ist als reine RALF GOTTHARDT Unterhaltung. Wagenbach Verlag, 19,90 EUR

Seitensprung Jess Walter „Schöne Ruinen“. Nick Hornby zählt ihn zu seinen amerikanischen Lieblingsautoren. Kein Wunder – hier stimmt der Mix aus Romantik, Komödie und Atmosphäre. Wenn eine schöne amerikanische Schauspielerin in ein kleines italienisches Fischerdorf einfällt und alles durcheinander bringt. Blessing, 19.99 EUR Eline Snel „Stillsitzen wie ein Frosch“. Ein Buch zur rechten Zeit. Die Autorin zeigt, wie Eltern ihre Kinder (bis ca. 10 Jahre) mit kleinen Meditationsübungen ausgeglichener machen können (mit CD). In der Ruhe liegt die Kraft. Goldmann, 12,99 EUR. Robert Dallek „John F. Kennedy“. Er war Präsident der Vereinigten Staaten – und hat den Lifestyle eines Popstars gepflegt. Affäre mit Marilyn Monroe? Mafiakontake? Diese Biografie liest sich spannend wie ein Polit-Thriller. Pantheon, 16,99 EUR MARIO SCHWEGMANN

44 STADTBLATT 9.2013

Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen Frank Spilker KRAFTLOS Frank Spilker, der Sänger, Texter und Gitarrist der Hamburger Band Die Sterne hat einen Roman geschrieben, der von Frank Troppelman, einem Grafik Designer in der Krise handelt. Troppelman hat nämlich vergessen, die Miete für seine Bürogemeinschaft zu überweisen und die Aufträge gehen auch drastisch zurück. Statt sich den Problemen zu stellen, flieht er in die Provinz. Handwerklich gibt es daran gar nicht so viel zu mäkeln wie in anderen Rezensionen zu lesen ist. Sicher gibt es hier und da lahme Metaphern oder ungelenke Passagen, aber die gibt es auch bei manchem Literaturnobelpreisträger. Im Großen und Ganzen ist das recht ordentlich geschrieben. Das eigentliche Problem ist sein Protagonist, dieser schlaffe Sack. Lustlos und wehleidig. Andernorts wurde Spilker schon geraten sich wieder auf Songtexte zu konzentrieren. Ich wage zu behaupten, dass die Wahl eines anderen Themas/Protagonisten allein schon einen viel lesenswerteren Roman ergeben hätte. RALF GOTTHARDT Hoffmann und Campe, 17,99 EUR

Hüter des Todes Lincoln Child RÄTSELZONE Lincoln Child ist hinlänglich bekannt als Verfasser von Thrillern, die sich an den Randbereichen der Wissenschaft bewegen. Selten liest man seine Bücher mehrfach, die grundsätzlichen Ideen sind nicht neu – und trotzdem kann man seine Bücher einfach nicht aus der Hand legen. Wie immer stolpern die Protagonisten aus Childs Büchern in Forschungsexpeditionen, die nicht so richtig laufen. Diesmal ist es die Suche nach dem Grab des ersten Pharaos, dessen letzte Ruhestätte im Sudd, einem unzugänglichen Sumpf im Sudan liegen soll. Geleitet und finanziert wird das Unternehmen von einem sehr reichen, aber ebenso undurchsichtigen Millionär, den wohl nicht nur die wissenschaftliche Erkenntnis allein treibt. Auf der Forschungsstation im Sumpf passieren Unglücke, es sterben Menschen und je länger das so geht, desto mehr glaubt man an übernatürliche Ursachen. Spannend bei Child ist immer der Balanceakt, dass man nie ganz sicher ist: übersinnlich oder Sabotage? Eine schöne Sommerlektüre zum Abtauchen. JÖRG EHRNSBERGER Wunderlich, 19,95 EUR

Wird Zeit, dass wir leben Christian Geissler ARBEITERKAMPF Widersprüchliche Voraussetzungen muss ein Leser mitbringen, um mit diesem Buch etwas anfangen zu können. Er sollte vielleicht Marxist sein oder noch besser, über ein unbeirrbares, proletarisches Klassenbewusstsein verfügen, oder wenigstens, sich dieses auf selbstquälerische, in den 1970er Jahren zeitweilig Mode gewesene Weise einzureden versuchen. Gleichzeitig sollte er mit einer formal anspruchsvollen Literatur umzugehen wissen, die mal mit einem suggestiven Sound, dann wieder ziemlich bruchstückhaft daher kommt. Er sollte Interesse für die strategischen Diskussionen der Arbeiterbewegung mitbringen, aber offen sein für eine Ästhetik, die in der linken Literatur ziemlich einzigartig ist. Geisslers Roman, Beginn der Werkausgabe, kreist um einen Versuch, einen kommunistischen Funktionär aus der Nazihaft zu befreien. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein Polizist. Die Story beruht auf historischen Fakten, enthält aber auch fiktive Elemente sowie deutliche bis penetrante Gegenwartsbezüge zur Entstehungszeit (wiederum 1970er Jahre). GW Verbrecher Verlag, 22 EUR

Die Bar Ju Innerhofer DAUERPARTY Die junge Medizinerin Mia arbeitet jeden Sonntag in der Backstagetheke der „Bar“. Wer dort arbeitet, feiert mit, so schreibt es der gute Ton des legendären Berliner Techno-Ladens „Bar 25“ vor. Die „Spielwiese für Erwachsene“ schloss 2010 seine Türen. Countdown-mäßig erzählt Ju Innerhofer über die letzten Wochen in der Parallelwelt hinterm Bretterzaun mit verkleideten Menschen, guter Laune, Jägermeister, Koks, Ketamin, Sex – kurz: über maßloses Feiern. Die Autorin mit den verdächtigen Parallelen zur Protagonistin baut wohl aus rechtlichen Gründen geringe Abweichungen ein (die Wodka- wird zur Rumrutsche, der Club liegt statt an der Spree an einem See). Viele Szenen ziehen sich in die Länge, Mias Gedanken kreisen oft um das Ende der Bar. Ist das Aus Fluch oder Segen? Dann stirbt auf der tagelangen Abschlusssause Mias Partyfreund an einem Glioblastom (Hirntumor) bzw. einer Überdosis Drogen. Eine platte bis gar nicht vorhandene Handlung mit einer Prise Selbstbeweihräucherung – Kenner der Szene dürften beim Lesen in Erinnerungen schwelgen. JUDITH KANTNER Metrolit, 16,99 EUR

Das hündische Herz Michail Bulgakow LEGENDE Ein wenig muss man ihn durch die Zeitmaschine drehen, diesen wilden, kabarettistisch anmutenden Text, ein frühes Schlüsselwerk Bulgakows. Ein Arzt experimentiert mit Organ-Transplantationen zwischen Mensch und Tier und erschafft eher versehentlich den Hundemenschen Lumpikow, welcher in all seiner Dummheit und lebenstüchtigen Brutalität verblüffend gut in die sowjetische Gesellschaft der 20er Jahre zu passen scheint. Klar, daß das den Zensoren nicht gefallen konnte, die sich schon mit den Stilexperimenten von Parteigängern schwertaten; und Bulgakow war keiner. Alexander Nitzbergs kongeniale Übersetzung, auf der authentischen Textgestalt beruhend, wirkt ähnlich erfrischend wie die von Bulgakows Hauptwerk „Meister und Margarita“, aber das Buch hat nicht ganz dessen Substanz. Man muss schon die Verbotsgeschichte nacherzählen und den längst vergessenen Hintergrund im Nachwort erläutern. Für die 1989-er Protest-Generation, die in der DDR für gesellschaftliche Öffnung eintrat, war dieser Text sehr wichtig. GEORGE WEBBER Galiani, 16,99 EUR

Im Nebenfach verliebt Rebecca Harrington ERSTSEMESTER Es gibt etwas, das uns die USA voraus hat: Universitätsromane. Ein Genre, dass hierzulande so gut wie gar nicht existent ist – eigentlich seltsam bei den Studierendenzahlen. In den USA dagegen ist das Treiben auf dem Campus ein großes Thema. Einen netten Beitrag dazu liefert die New Yorker Journalistin Rebecca Harrington mit ihrem Debütroman. Der spielt an Amerikas Uni Nr.1, Harvard – durch zeitgenössische Promi-Absolventen wie Mark Zuckerberg oder Barack Obama richtig hip. Harrington ist ebenfalls Harvard-Alumni. Sie weiß Bescheid. Und lässt ihre Hauptfigur Penelope durch ein turbulentes erstes Jahr stolpern. Denn Penelope kann sich nicht entscheiden, ob sie das naive Landei bleiben will oder eher nach ihrer wilden Zimmergenossin Emma kommt. Sie geht auf Partys, knutscht herum, spielt in der Theatergruppe, studiert – sie probiert sich aus. Die Ratschläge ihrer Mutter helfen ihr dabei nicht wirklich weiter. Aber das macht nichts. Sie will ja kein Stellvertreterleben. Das ist keine hohe Literatur, aber amüsanter Stoff für die Couch. MARIO SCHWEGMANN Bloomsbury Berlin, 14,99 EUR


hörbar

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT Karl May „Sklaven der Arbeit“. Kein Winnetou, dafür eine Geschichte über die Armut der Weber und eines Fürsten des Elends, der wie ein Robin Hood gegen die Unterdrückung der Armen kämpft. 1977 entstandenes Hörspiel. Mal was anderes. Forsthäuser, Grubenstollen, Schmuggler, Maskierte, Verfolgungsjagden, Drohbriefe, Explosionstote. Eine ziemlich wilde Geschichte also. Alive, ca. 15 EUR

sehbar

Cornelia Funke „Tintenherz“. Zum zehnten Geburtstag bekommt der Weltbestseller eine Hörspieladaption. Und die ist fett inszeniert. Wer die Geschichte nicht kennt: Meggies Vater Mo liest ihr niemals vor, denn, wie sich herausstellt, werden, wenn er liest, Figuren lebendig, während Menschen in die Literatur hineingezogen werden. Nicht sinnbildlich. Oettinger Audio, ca. 17 EUR

The Berlin File. Jeong-seong ist ein nordkoreanischer TopAgent. Sein Einsatzort ist Berlin. Als ein Waffendeal platzt, wird seine Frau verdächtigt, diesen Deal an den Westen verraten zu haben. Rasanter, intelligenter Agententhriller mit einem Helden von der „falschen“ Seite. Splendid Film, ca. 13 EUR Invader. Der spanische Militärarzt Pablo hat im Irak einen Anschlag nur knapp überlebt. Wieder daheim wird er als Held gefeiert. Doch Pablo ist sich sicher, dass dem Anschlag ein fürchterliches Verbrechen folgte. Interessantes Kriegsdrama, das sich unmerklich zu einem Thriller entwickelt. Ansehnlich. Senator HE, ca. 13 EUR The Hour. London in den 1950ern. Während die Suezkrise die Welt in Atem hält, will die BBC ein neues Nachrichtenmagazin einführen, das unabhängig journalistische Qualität liefern soll. Hochglanz-

Sebastian Lehmann „Genau mein Beutelschema“. Hipster Mark muss sich entscheiden – zwischen Hipsterleben in der Großstadt oder einer Frau mit Stoffbeutel. Der Autor liest selbst. Für Hörer über 35, ohne schwarze Hornbrille, klingt sein (witziger) Roman allerdings oft wie die Beschreibung einer exotischen, fremden Kultur. Hörbuch Hamburg, ca. 13 EUR

AND I WATCH YOU FROM AFAR Abgedrehter Instrumental-Rock

ABBY

Berliner Indierocker

10.10. Kleine Freiheit

12.9. Kleine Freiheit

MOMOFOKO

Elektro-Rock-Spaß zum Tanzen

ZEBRAHEAD

US-Spaßpunkrock

12.9. Glanz & Gloria

12.10. Rosenhof

TV NOIR

CHRISTIAN STEIFFEN

CHRISTIAN LUKAS

serie, fantastisch ausgestattet, spannend. Für Fans von „Mad Men“, allerdings mit Bezügen zum Thrillergenre. Polyband, ca. 20 EUR Geschichten aus der Gruft. Der Horrorfilm der 1960er Jahre wurde in GB von den Hammer-Studios beherrscht. Es gab aber noch Amicus, das wohligen Trash produzierte. Wie diesen Episodenfilm, der unter anderem von einem mörderischen Weihnachtsmann berichtet. Tolle DVD, fettes Booklet, aber ein Sammlerobjekt. i-catcher, ca. 35 EUR Die Dubrow-Krise. Ein Klassiker, erstmals auf DVD! 1970. In einer Nacht- und Nebelaktion korrigiert der Arbeiter- und Bauernstaat, einst auch als DDR bekannt, einen kartografischen Fehler und das kleine mecklenburgische Städtchen Dubrow wird über Nacht Teil des Staatsgebietes der BRD. Ein historischer Kracher! Pidax, CHRISTIAN LUKAS ca. 12 EUR

Mit Kashmir und Chapeau Claque

19.9. Haus d. Jugend

SHOUT OUT LOUDS Schwedischer Indie-Rock

25.9. Rosenhof

STEVE VAI Gitarrengott

26.9. Rosenhof

JONATHAN KLUTH

Songwriter-Talent

28.9. Glanz & Gloria

The Godfather of Disco-Schlager

12.10. Kleine Freiheit

THE HIGH KINGS Irlands heißester Folk-Act

21.10. Rosenhof

KABARETTFESTIVAL

Das Größte im Norden

27.10-4.12. Lagerhalle

KURT KRÖMER Berliner Schnauze

6.11. OsnabrückHalle

77 BOMBAY STREET

KABARETTMEISTERSCHAFT

5.10. Rosenhof

ab November, Lagerhalle

Folk-Rock á la Mumford & Sons

spielbar

Love & Kill ist das Motto dieses brandneuen, meisterlichen Actionspiels aus Japan, das im unverkennbaren Stil des verrückten Star-Spieldesigners SUDA51 (Kadokawa Games/Grasshopper Manufacture) daher kommt: „Killer is Dead“ (Deep Silver, 59,99 EUR) spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft in einer Welt, die unserer ähnelt, aber doch irgendwie anders ist. Spieler schlüpfen in die Rolle des Scharfrichters und Gigolos Mondo Zappa, erleben knallharte Action, treten gegen mächtige Gegner an und lassen sich von wunderschönen Frauen betören. In der rechten Hand führt der Held ein japanisches Schwert und mit seinem linken, künstlichen Arm bringt er austauschbare Waffen zum Einsatz. Sein ultimatives Ziel: abscheuliche Verbrecher zu eliminieren.

MARTIN JONDO Reggae, Soul und Songwriting

9.10. Kleine Freiheit

FORTSETZUNG FOLGT

PAROV STELLAR Elektro-Beats mit Swing

12.12. Lingen, Emslandarena Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 9.2013 45


media cd des monats King Krule

Past And Future Universium INDIEPUNK Während sich Tocotronic mehr und mehr in den Elfenbeinturm zurückziehen, wachsen deutsche Bands nach, bei denen es noch lichterloh brennt. Dazu gehören auch Past And Future aus Berlin. Verschleppte Drums, holpriger Bass und Zerrgitarre. Auf ihrem Debüt hört man natürlich die frühen Tocos, aber auch Trio sind dabei. Steffen Schlosser hat den Berlin Blues und mehr Fragen als Antworten: „Warum enttäuschst Du die Menschen in Deinem Universium?“ Solaris Empire/ Broken Silence CHROM

John Legend Love In The Future NEW SOUL Er sei, sagt John Legend, mit dem Ziel ins Studio gegangen, das „beste Album seiner Karriere“ aufzunehmen. Als Co-Produzent hat er zu diesem Unterfangen u.a. Kanye West mitgenommen. Der hat die hippen RnB-Beats beigesteuert, wie man sie von Legend so nicht kannte („Made To Love“). Kommt gut. Am größten ist dieser Ausnahmesänger aber, wenn er alleine am Piano sitzt („All Of Me“!) oder klassischen Soul anstimmt („Save The Nigh“ „You & I“). Sony Music ⁄MARS

Franz Ferdinand Right Thoughts Right Words Right Action POP Der Titel rekurriert auf den „Pfad nach Nibbana“ im Buddhismus. Doch keine Bange, Franz Ferdinand geht es auch auf dem ersten Album seit 2009 um zupackenden Pop. Auf den ersten Stücken klingen die Glasgower wie entfesselt. Alex Kapranos croont wie eine Mischung aus Rod Stewart und Bryan Ferry, die Band streift Space oder sogar Madness. Noch besser wird es, wenn die Bremse angezogen wird, und entspannt-liebliche Sixties-Balladen intoniert werden. Der Britpop lebt noch – hier ist der Beweis. Domino CHROM 46 STADTBLATT 9.2013

6 Feet Beneath The Moon ALTERNATIVE Gefühle einer frustrierten und wütenden Generation ohne Orientierung und Zukunft. Der 18-jährige Songwriter/Sänger/Produzent Archy Marshall aus South-East-London transportiert sie grandios mit tiefer Stimme und ziemlich schwermütigen Sounds. Die Songs sind ziemlich ungewöhnlich, irgendwo zwischen avantgardistischem Blues und introvertiertem Dub – garantiert komplett jenseits von aktuellen Trends. Im Vordergrund stehen Archy Marshalls markante Stimme, Gitarre, Hall, diverse Soundeffekte und ein eigenwilliger Umgang mit Harmonien. Ein Album mit einer unglaublich dichten Atmosphäre, das einen nicht loslässt. Absolut herausragend. XL Recordings ROGER

Hey Ocean! IS WEST COAST POP Ashleigh Ball, David Beckingham und David Vertesi spielen seit sechs Jahren als Hey Ocean! und gelten als eine der interessantesten jungen Bands Kanadas. „IS“ folgt dem hübsch betitelten „It’s Easier To Be Somebody Else“ von 2008. Hey Ocean! verehren klassische Popsongwriter wie Paul Simon oder Fleetwood Mac. Zunächst klingen die Stücke nach Werbeclip-Futter, doch nach und nach wird klar, dass Hey Ocean! gute Popsongs schreiben können. Nettwerk CHROM

Mayer Hawthorne

Lescop

Where Does This Door Go RETRO-SOUL Da sind vielen Rezensenten beim Hören des dritten Albums des hochgelobten Retro-Soulers offenbar die Fußnägel hochgeklappt, so unwohlwollend fielen die Kritiken aus. Denn statt coolen Sounds aus dem Soul-Archiv der 60er, gibt’s 80er Whitey-Soul, mit Toto-Gitarren, Wohlklang-Synthy und Gesangsmelodien mit dicken Schulterpolstern. Songs wie geschmolzenes Karamelleis: Etwas klebrig, eigentlich zu süß, aber unwiderstehlich lecker. Universal

Lescop POP Auf dem Cover blickt einen Lescop wie der verrückte Philippe Petit aus „Man On Wire“ an. Das Foto stammt von Designer Hedi Slimane, der die Songs des Franzosen schon früh auf seinen Shows spielte. Lescop ist ein Konstrukt. Kühler Maschinen-PopWave, Texte über Metropolen und die Nacht, die hier als Chiffre für die Zwischenbereiche der menschlichen Psyche steht. Es kann entrückt getanzt werden, doch der Abgrund ist nicht weit. Am 28.9. im Gleis 22. Le Pop Musik/ GrooveAttack CHROM

ROGER

GOLDFRAPP „Tales Of Us“. Sie bleiben unberechenbar. Nach dem letzten Disco-Album nun eine Art Soundtrack. Die Songs haben fast keine Beats, nur elegische Keyboard- und Streicherteppiche, über die eine elfenhafte Alison Goldfrapp singt und Geschichten erzählt von „Jo“, „Annabel“ oder Clay“. Ambient-Pop in Trance. Mute HI!SPENCER „EP 2013“. Sven, Janis, Malte, Jan und Niklas, also Hi!Spencer aus der Osnabrücker Region, mit ihrer ersten EP. Und die überzeugt. Deutschrock zwischen Turbostaat und Kettcar. Am gelungensten sind aber die ruhigeren Stücke, in denen Sven Bensmanns Ausnahmestimme zum Tragen kommt. Erhältlich bei der Band unter www.facebook.com/hispencerhi). LADI6 „Automatic“. Die aufregende Soul Queen aus Neuseeland macht den nächsten Schritt. Ladi6 pimpt ihren New Soul mit freshem HipHop und klugem Pop. Und das so butterweich und fett, das schwimmt in Champagner. Fans von Erikah Badu, den Fugees und Alicia Keys müssen zugreifen. Finetunes/Soulfood THE RIDES „Can’t Get Enough“. Eine Allstarband, die sich in einen BluesRausch spielt. 60s-Legende Stephen Stills hat an seiner Seite den Ausnahmegitarristen Kenny Wayne Shepherd und Bob Dylans früheren Keyboarder Barry Goldberg. Neben eigenen Songs stehen grandiose Cover wie „Search And Destroy“ von den Stooges! Provogue/Mascot/Rough Trade BARBAROSSA „Bloodlines“. Hinter Bloodlines steckt der Musiker James Mathé, der Teil der Liveband von José Gonzalez war. Zu staubtrockenen RnB-Drums bietet er mit seinem fast körperlosen Falsett zurückgenommene, warme Songs dar. Mal wie eine Motown-Version von Sigur Rós, mal wie der Zeitlupengospler von Spain. Memphis Industries/Indigo FLO MEGA „Mann über Bord“. Neben Jan Delay ist Flo der Mann, der im deutschen Soul den Ton angibt. Wieder in Begleitung seiner Begleitband The Ruffcats groovt, funkt und croont er sich durch 17 hitverdächtige Songs. Als Gäste sind u.a. Samy Deluxe und DJ Stylewarz dabei. Four Music/Sony Music

Kreator Dying Alive METAL Manchmal braucht man einfach eine richtige Packung. Und wer könnte das besser besorgen, als eine der dienstältesten Metalbands Deutschlands? Kreator, die Thrash-Titanen um Frontman Mille Petrozza. Am 22.12.2012 entstand dieses LiveDoppelalbum (auch als DVD erhältlich) in der Turbinenhalle Oberhausen, und die Band mosht sich gewohnt druckvoll durch ein Best-Of-Programm. Bei „United In Hate“ scheinen sie gar einen Schnelligkeitsweltrekord brechen zu wollen. Alter! Nuclear Blast/Warner MARS

Patrice The Rising Of The Son REGGAE Wer auch nur irgendetwas für Reggae übrig hat, muss das hier haben! Patrice, immer noch junge 33 Jahre alt, aber schon mit dem sechsten Album am Start, ist ein kleines Wunderwerk gelungen. Die Songs stehen in der Tradition von Bob Marley (u.a. nahm Patrice im Tuff Gong Studio/ Jamaika auf), sind aber immer auch aktuell. „Cry Cry Cry“, „Boxes“, „Hippies With Guns“ – unglaublich, was der Patrice so drauf hat. Seine kommende Tour sollte man nicht verpassen. Supow Music/Groove Attack MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

september 2013 Premiere mit Swing

Roger Cicero & Big Band

FOTO: MATHIAS BOTHOR

Anlässlich der Wiedereröffnung der OsnabrückHalle wird Roger Cicero ein Gastspiel geben, begleitet von seiner exquisiten Big Band. Das Konzert ist Teil der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten nach dem 1. Sanierungsabschnitt der OsnabrückHalle und findet direkt im Anschluss an die offizielle Begrüßung statt. Seit seinem ersten Hit „Zieh die Schuh aus“ mixt der Berliner Swing mit Pop, Jazz und Motown-Soul. Immer auf den Spuren seines großen Vorbilds Frank Sinatra. P 29.9., OsnabrückHalle

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Sonntag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Orgelmärchen für Groß und Klein mit anschl. Besichtigung der Gläsernen Orgel,

St. Joseph, 16.00

1.

KONZERT

KULTURSPAZIERGANG

Heute findet der vierte und für dieses Jahr letzte „Kulturspaziergang“ auf dem Hasefriedhof statt. Das SaxophonQuartett OSax gibt ein Konzert an atmosphärisch bezaubernden Orten des Friedhofs. Die Osnabrücker Profi-Saxofonisten spielen u.a. Werke von J.S. Bach, Astor Piazzolla oder George Gershwin. > HASEFRIEDHOF

5.

KABARETT

KERIM PAMUK

Der Hamburger Kabarettist und Autor gibt in seinem Programm „Leidkultur“ Türken wie Deutschen Saures. Er spielt mit den Stereotypen der Kulturen und schreckt auch vor Selbstironie nicht zurück. Der Auftritt findet statt im Rahmen der „Wochen der Kulturen“. > LAGERHALLE

1. Sinfoniekonzert, Theater

am Domhof, 20.00 HAGEN MusicaViva-Eröffnungskonzert - Alex Potter (Counterte-

nor), Choir of Clare College, Cambridge, European Union Baroque Orchestra, Ehemalige Kirche, 18.00 MÜNSTER After Church Club - Live-Mu-

sik & Café, Hot Jazz Club, 15.00

6. Am ersten Freitag im Monat kann man sich hier aufstrebende Bands aus der Region anhören. Diesen Monat sind das: Arrested Hawks, Basement Apes sowie Hobo At The Railroadstation (Foto), die sich soundtechnisch irgendwo zwischen AC/DC und Danko Jones einpegeln. > HAUS DER JUGEND/BOCKSMAUER

BlueNote, 16.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00+16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Führung durch die Ausstellung Varusschlacht und die Sonderausstellung „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“, Museum Varusschlacht, 14.00+15.30 GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

Bad Essener Sonntag - Die Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00

BRAMSCHE Tag der offenen Tür, Ateliergemeinschaft Fluchtpunkt, 11.00-18.00

Trödelmarkt am Alfsee, Parkplatz Netto-Markt, ganztägig

KINO HERFORD Herforder Brauereipark: Kino à la carte – Herforder Sommerkino - Filmvorfüh-

15.00

Neues Leben zwischen alten Gräbern

Kulturspaziergang Konzert mit dem Saxophon-Quartett OSax

N-Joy Autokino – Conjuring -

Filmvorführung bei Einbruch der Dunkelheit, Halle Gartlage, 19.00

OSNABRÜCK Einweihung des 2. Viertels des Musikexpress - Mit Mit-

bring-Brückencafé, Brücke Limberger/Feldstr., 15.30 Fotoausstellung von Norbert Quint - 3. PhotoArt meets

Blues mit The BluesDefenders unplugged, Klinikum Osnabrück, 16.00

MELLE Yogasymposium - Vorträge, Workshops, Live Musik, Kulturzentrum Wilde Rose, 10.0021.00

TECKLENBURG Weinfest auf dem historischen Marktplatz, Markt-

platz, ganztägig

Sonntag, 1.9. Hasefriedhof, 16.00 Uhr

rung bei Einbruch der Dunkelheit, 19.30

KUNST

48 STADTBLATT 9.2013

tarium, 17.00 BAD ESSEN

LENGERICH

MELLE

Montag

2

AUSSERDEM OSNABRÜCK Bad Rothenfelder Blütenmeer - Gemeinsame Radtour

mit dem BUND mit naturkundlicher Führung, ADFC Geschäftsstelle, 10.00 Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Unbekannter Piesberg -

Die bereits 2007 gegründete Dark-Rock Band aus Hamburg um den Sänger und Frontmann Chris „The Lord“ Harms sieht sich selbst musikalisch zwischen HIM und Rammstein. Den Bandnamen erläutert Chris wie folgt: „Wir machen Musik für die Verlorenen, die Musik als Heimat betrachten, und dazu zählen wir uns auch.“ Seit dem 2012 erschienenen Album „Die Tomorrow“, das auch in den deutschen Media Control Charts immerhin bis auf Platz 31 kam, zählen Lord of the Lost zu den neuen Hoffnungsträgern der deutschen Dark Wave-Gothic-Szene. > BASTARD CLUB

Kosmische Evolution, Plane-

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

no. Die am 28.8. gestartete Aktion von NJoy und der Filmpassage endet heute mit dem US-Horrorfilm „Conjuring“, dem – so eine Kritik „gruseligsten Film des Jahres“. Über eine Familie, die ein besessenes Haus zieht ...

LORD OF THE LOST

auf dem Hasefriedhof mit dem Quartett OSax, Hasefriedhof, 16.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Endlich bekommt Osna-

6.

Neues Leben zwischen alten Gräbern - Kulturspaziergang

stück, Waldbühne, 16.00

P brück auch ein Autoki-

DARK WAVE

Ziegenbrink, 12.00-18.00 BlueNote-Tango Tanzclub,

TECKLENBURG

projekt Rosenplatz, emmatheater, 19.30

6. Heute startet das Dissener Stadtfest, u.a. mit Live-Musik der Bands Northern Star und Parka (Foto). Letztere haben sich vor einigen Jahren in Hamburg kennen gelernt und waren schon Vorband von Silbermond und Die Happy. Deutschsprachiger Rock mit guten Texten. > DISSEN, INNENSTADT

Fest der Hilfe – Kunst & Kultur für soziale Zwecke, GZ

CLUBS&PARTY

Kein Schöner Land - Lied-

BANDSTAND MEETING

schaftspark Piesberg, Fossilienexpedition „Abenteuer Piesberg“ und Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 11.00-18.00

Das Dschungelbuch - Kinder-

OSNABRÜCK

ROCK

„Siebdrucke, Spiele und Objekte“ von Kurt Bahlmann in Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück und der Vordemberge-Gildewart-Initiative, Orangerie Gut Ostenwalde, 11.0018.00

Vier Stationen zum Glück auf! - Der Kultur- und Land-

20.00

BÜHNE

DISSEN SKURRIL

Sonderausstellung des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur in Melle -

BRAMSCHE-KALKRIESE Fahrradwanderung - Heimatund Verkehrsverein Bramschec, Ab Parkplatz AOK, 10.00

Portside Open Air Concert – Selig + Blackmail, Hafen,

STADTFEST

MELLE

Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00 Osnabrück unter Dampf Dampfloks, Dampfbagger, Dampfspritze, eine Vielfalt an Dampfkraft, Zechenbahnhof am Piesberg, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang - „Ein Garten – 8.000 Arten“, Allgemeine Gartenführung, Botanischer Garten der Universität, 11.00

KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

MÜNSTER Monday Night Session, Hot

Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 WALLENHORST Ruller Haus: Montagskino: Rivers and Tides - Kunstfilmdokumentation

über den Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy, 20.00


LITERATUR OSNABRÜCK MIchael Kopatz: Energiewende – aber fair! Wie sich die Energiezukunft sozial tragfähig gestalten lässt -

Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE UMWELT

KUNST WALLENHORST Ausstellung: Im Licht der Farbe - Bilder von Brigitte Rie-

del aus Wallenhorst, Rathaus, 08.00-16.00

Dienstag

3 KONZERTE OSNABRÜCK Schulkonzert: Jupiter Sinfonie, Aula der Hochschule,

10.00+11.30 Open Stage Session,

Big Buttinsky, 20.00 BIELEFELD Laksa, Bunker Ulmenwall, 20.30

Die Macht der Sterne, Plane-

tarium, 19.30

KIDS

Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Abenteuer Planeten, Plane-

BIELEFELD 32. Bielefelder Weinmarkt,

Altstadt, 11.00-23.00

Mittwoch

4 Hochschule, 20.00 Bloody Phoenix - Punk/Hardcore, substAnZ, 21.00 BIELEFELD Guaia Guaia, Bunker Ulmenwall, 20.30 Flying Eyes & Golden Animals & Burn Pilot - Rock,

Blues, Stonerrock, Psychedelic Rock, Forum, 21.00 P SIEHE MUSIK LENGERICH

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

Klönen, Bastard Club, 19.00 Café Resistance, substAnZ, 19.00 Rock, Pop und Becks, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Trance - Originalversion, 21.00 Lagerhalle: Das Wochenende - Generatio-

nen-Porträt um die Haftentlassung eines Ex-RAF-Mitglieds, 18.00+20.00

KIDS

Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial,

Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE BIELEFELD Volker Pispers - „Bis neulich“, Kabarett, Stadthalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineMen Preview: White House Down, 20.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Ansichtssache – Eröffnung der Wochen der Kulturen -

inter.kult 2013, Lutherhaus, 18.30

AUSSERDEM BIELEFELD 32. Bielefelder Weinmarkt,

Altstadt, 11.00-23.00

Donnerstag

5

Russische Musik – Klassisch und Modern - inter.kult 2013,

wer Pop, Gleis 22, 21.00

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln,

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

OSNABRÜCK

Hex Dispensers & The Skeptics - Garage Blues Punk & Po-

OSNABRÜCK

TECKLENBURG

KONZERTE

MÜNSTER

CLUBS&PARTY

tarium, 15.00

16.00

Gempt Blues Session – the bluescasters & special guests, Gempthalle, 20.00

Wex am Dienstag – Timo Dresenkamp, Manfred Wex Quartett, Hot Jazz Club, 21.00

OSNABRÜCK

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

KONZERTE

R Voll und ganz und mittendrin - Drama

LITERATUR OSNABRÜCK Bonjour tristesse: Gurdrun Landgrebe liest Francois Sagan - Mit Antje Steen (Bando-

neon/Akkordeon) i.R. von MusicaViva 2013, NOZ-Medienzentrum, 20.00 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 21.00

acht bis zwölf J., Museum Industriekultur, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Eversburg und Hafen -

BIELEFELD

BlueNote, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 PTA Bergfest, Sonnendeck, 21.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kerim Pamuk - „Leidkultur“, Kabarett, - inter.kult 2013, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP TECKLENBURG Der Graf von Monte Christo,

Freilichtbühne, 20.00

KINO FILMSTARTS R Crulic – Weg ins Jenseits Drama R Das Mädchen Wadjda Drama R Der Fall Wilhelm Reich Drama, Biografie R Djeca – Kinder von Sarajevo - Drama R Geld her oder Autsch’n Komödie R Jurassic Park (3D) Action, Abenteuer R König von Deutschland Komödie R White House Down Action P SIEHE KINO R Shadow Dancer - Thriller R Vijay und ich – Meine Frau geht fremd mit mir - Komödie

TERMINE Mi., 2.10.2013, 20.00 Uhr

Stoner Konzert

Wo kommt der Feuerwagen her? - Führung für Kinder von

20.00 Grand Jam! Mitch Hillford & the Mitch Hillford Front,

SEPTEMBER 2013

OSNABRÜCK

Brooks Robertson & Die Philisöphen, Lutherhaus,

Schwester hoch fünf - Vokalensemble, Ledenhof, 20.00

141

KIDS

Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Gesamtschule Schinkel, 19.30 Knigge Dinner Originell, Romantikhotel Walhalla, 19.30

OSNABRÜCK

Westwer JUGENDZENTRUM

GLOWSUN & GRANDLOOM VVK: 7 €, AK: 10 €

Fr./Sa. 18./19.10.2013, 20.00 Uhr

HipHop Festival

32. Bielefelder Weinmarkt,

Altstadt, 11.00-23.00

Freitag

6 KONZERTE OSNABRÜCK Lord of the Lost & Lost Area

- Rock, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Russische Musik – Klassisch und Modern - inter.kult 2013,

Hochschule, 20.00 Bangbangbang – subversiv perverse Aktion - Broken’S-

hips, Robotron, The Stront Wurngs – Punk, substAnZ, 20.00 Band Stand Meeting - HoBo @ The Railroadstation, Basement Apes, Arrested Hawks, Haus der Jugend, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD I Heart Sharks, Bunker Ulmenwall, 20.30

RAPKÜCHE 6 u.a. mit NICO SUAVE, SLEEPWALKER, ELJOT QUENT, UMSE, JAW, REC-Z, DAS W., KIKO, PIMF Kombiticket beide Tage: 16 €

Fr., 25.10.2013, 20.00 Uhr

Comedy-Poetry-Live Music

WORTSPIEL Die 4. Partie u.a. mit JOSEPH MYERS, SASCHA THAMM & MITCH MÜLLER Fr., 8.11.2013; 20.00 Uhr

ROCK IN DER REGION Vorausscheidung Osnabrück Sa., 16.11.2013, 20.00 Uhr

FAUST AUF’S AUGE FESTIVAL

Jazz Bistro – Amazon Factory, Gempthalle, 20.00

BLACK SPACE RIDER IRON WALRUS + very special Guest

MÜNSTER

Fr., 29.11.2013, 20.00 Uhr

LENGERICH

Deathcode Open Air - Silent Screams, Reverie, Cherished, Burning down Alaska, Thy summerdays Tragedy, Voting winn, Sputnikhalle, 16.30 Zucchini Sistaz, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00

MaxiMalRap CONTEST u.a. mit DAIMION DAVIS Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 9.2013 49


werwowas Rockin’ Trash - Mit Dosenbier,

Trash, 19.00 All mixed up..., The Whisky,

20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnen-

deck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Alando Clubnacht, Alando

Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 D-Effekt - Gothic, Wave, Rock

& Indie, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00 Golden Age – 80er Jahre Party, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 62 - HipHop,

6.

THEATER

SPIELTRIEBE

Heute beginnen die „Spieltriebe“ (bis 8.9.), das alle zwei Jahre stattfindende Festival für zeitgenössisches Theater. Auf fünf Routen durch die Stadt erleben die Besucher aktuelle Positionen des Theaters und zum Großteil Uraufführungen. Das Foto stammt aus der Produktion „Die Götterdämmerung in Wien“, die im Bunker Redlingerstraße auf der Innenstadtroute zu sehen ist. Start aller Routen ist die Auftaktinszenierung „Das Leben der Insekten“ im Theater am Domhof. > VERSCHIEDENE ORTE

Rund 650 Sängerinnen und Sänger werden zum Gospeltreffen vom 6.-8.9. erwartet. Gestartet wird mit einem musikalischen Gottesdinest am Freitagabend in St. Marien, am Samstag gibt es die große Gospelnight in der Halle Gartlage und am Sonntag treten die Chöre in zahlreichen Gottesdiensten in den Gemeinden der Region auf. > ST. MARIEN, U. A. ORTE

7.

PLAYA PARTY

Bei der ersten Playa Party im Nettebad kann im Bereich des Freizeitbades getanzt, gefeiert und geschwommen werden. DJ Costas Smeraldas und DJ Puerto Rocky Gonzales legen aktuelle Hits und Sommer-Songs auf, hinter den Theken werden Cocktails serviert und die Nettebad-Gastro steuert Snacks bei. > NETTEBAD

Spieltriebe - Hellmann Route Eins - Das Leben der Insek-

ten, Real Life, Morphings, Club D’Europe – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00 P SIEHE ARTIKEL

stück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Gut gegen Nordwind - Nach dem Roman von Daniel Glattauer mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle, 20.00 Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

The sleep of reason -

inter.kult 2013, BBK Kunstquartier, 19.00

SPORT Der heutige Tag des Stadtfestes steht ganz im Zeichen des Reggae. Mit Sebastian Sturm und seiner Band Exile Airline kommt einer der interessantesten deutschen Reggae-Musiker vorbei und stellt sein neues Album vor, das gerade auf Jamaica fertiggestellt wurde. > DISSEN, INNENSTADT

50 STADTBLATT 9.2013

NACHTFLOHMARKT

Heute Nacht macht Osnabrück durch. Vom 7. auf den 8.9. findet der Nachtflohmarkt statt. Los geht es am Samstag ab 21 Uhr, Schluss ist Sonntag um 12 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, dafür wird ein Standgeld erhoben. Ab 20 Uhr am Samstag darf aufgebaut werden. (Foto Hermann Pentermann) > INNENSTADT

WALLENHORST Festliches Konzert zum Jahrestag des Ruller Hauses -

Natalia Atamanchuk, Akiko Inagawa mit Liedern von Schubert, Debussy, Strauss und Rachmaninov, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY

HALLE Volleyball-Europameisterschaft der Damen, Gerry We-

19.00 ky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Playa Party im Nettebad -

Mit Djs und Cocktails, Nettebad, 21.00

P SIEHE TAGESTIPP Bis die Tauben gurren, Son-

nendeck, 21.00

Stadtfest Dissen skurril - Eröffnung mit Freibieranstich, 18.15 Northern Star, 20.00 Parka, 22.00 Uhr Depeche Reload, Innenstadt, 18.00 P SIEHE EVENTS

Pacha Recordings CD Presentation - Mit Original Pa-

GEORGSMARIENHÜTTE Paradies Erde - PanoramaMultimedia-Show mit Reiner Harscher i.R. von MusicaViva 2013, Rathaus, 20.00

Samstag

7 KONZERTE OSNABRÜCK Rock am Ziegenbrink Swamphead, Area 24 u.a, GZ Ziegenbrink, 17.00 Gypsy Jazz Festival - Django Deluxe, Melody Weiss & Band, inter.kult 2013, Marktplatz vor dem Rathaus, 19.00 P SIEHE MUSIK 8. Norddeutsches Gospelchortreffen Osnabrück 2013

- Die Gospelnight, Halle Gartlage, 19.30 Taiga EP-Release-Show, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE MUSIK HAGEN

cha-Djs von der Insel Ibiza, Alando Palais, 22.00 Wir machen lauter - HardTech & Electronic, Bastard Club, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Tanzen! Spezial - „Think global – dance local“, inter.kult 2013, Lagerhalle, 22.00 Kult 90 – Die 90er Jahre Party, Five Elements Club,

23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und -

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 16.00

P SIEHE BÜHNE Spieltriebe - Hellmann Route Eins - Das Leben der Insek-

ten, Real Life, Morphings, Club D’Europe – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00

P SIEHE ARTIKEL Spieltriebe - Hellmann Route Zwei - Das Leben der Insek-

Pottbäckers - Die Teutoburger (Hinter)Wäldler mit Plattdeutsch für die Welt, Töpferei Niehenke, 20.00

ten, Club D’Europe, Morphings, Die Kunden werden unruhig – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00

LINGEN

Spieltriebe - Route Sutthausen - Das Leben der Insekten,

ber Stadion, 17.00

Rock Unplugged Nacht – die Fünfte - Mit Max Prosa und

KIDS

drei emsländischen Bands, Kulturforum St. Michael, 20.30

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Ab acht um acht – Rosalie und Trüffel - Ab acht J,

Skapunk Allstars Open Air -

Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Wechselstrom, Grand Hotel,

DISSEN

norway.today - Ein Theater-

OSNABRÜCK

7.

32. Bielefelder Weinmarkt Am Abend spielen „The Love Gloves“ Blues, Altstadt, 11.0000.00

ten, Die Phobiker, Die Götterdämmerung in Wien – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP

KUNST

DISSEN SKURRIL

BIELEFELD

Spieltriebe - Route Innenstadt - Das Leben der Insek-

Freilichtbühne, 20.00

7.

22, 21.00

Metal Experience, The Whis-

OSNABRÜCK

Der Graf von Monte Christo,

HANDELN & WANDELN

- Musikalischer Eröffnungsgottesdienst, 20.30 Uhr Gastkonzert „I Scarlattisti“, St. Marien, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Lotter Straße (er)leben Straßenfest, Konzerte, buntes Programm, ab 19.30 „Pulp Funktion“, Lotter Straße, 19.30 P SIEHE EVENTS

Blake Schwarzenbach + Andalucia - Indie, Pop, Rock, Gleis

BÜHNE

TECKLENBURG

STADTFEST

8. Norddeutsches Gospelchortreffen Osnabrück 2013

OSNABRÜCK

Sam, Ein neues Stück – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00 Spieltriebe - Gut Leye - Das Leben der Insekten, Mensch Karnickel, Simnio ergo sum – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00

NORDDEUTSCHES GOSPELTREFFEN

en nur für Frauen, GZ Lerchenstraße, 18.00-21.00

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00

Spieltriebe - Route Sutthausen - Das Leben der Insekten,

6.

Frauenflohmarkt - Von Frau-

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

ten, Club D’Europe, Morphings, Die Kunden werden unruhig – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00

EVENT

OSNABRÜCK

McBobbies, Cocoheadnuts, Sputnikhalle, 17.00 Oliver Steinhoff - Elvis meets Jazz, Hot Jazz Club, 20.00

Kleine Freiheit, 23.00

Spieltriebe - Hellmann Route Zwei - Das Leben der Insek-

GESANG

AUSSERDEM

Rantanplan, Wisecräcker, Not Available, ToolyLooly and the

Sam, Ein neues Stück – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00 Spieltriebe - Gut Leye - Das Leben der Insekten, Mensch Karnickel, Simnio ergo sum – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00


ten, Die Phobiker, Die Götterdämmerung in Wien – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 17.00 norway.today - Ein Theaterstück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 BIELEFELD Ingo Borchers - Ferien auf

Sagrotan, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 TECKLENBURG Der Graf von Monte Christo,

Freilichtbühne, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Auf der Suche nach Heimat – 1. Osnabrücker Geschichtennacht - Erzählabend mit

Sabine Meyer und Werner Deflorian, inter.kult 2013, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Seestücke, Landschaften und Stillleben von Inge Römer - Ausstellungseröffnung,

Malerei und Zeichnungen, Stadtgalerie, 18.00 MÜNSTER Der Kreis schließt – von und mit Eduard Horn - Aus-

stellungseröffnung, zeitgenössische Farbholzschnitte, SpecOps, 20.00 WALLENHORST Kunstfahrt zur Ruhrbiennale 2013 - Tagesfahrt zu Aus-

stellungsorten in den ehemaligen Industrieorten des Ruhrgebiets, Rückkehr ca. 21.30 Uhr, Ruller Haus, ab 08.30

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SC Preußen Münster - 3. Liga, osnatel-

arena, 14.00 HALLE Volleyball-Europameisterschaft der Damen, Gerry We-

ber Stadion, 17.00

Die Macht der Sterne, Plane-

I Heart Sharks - Indie, Amp,

tarium, 17.00

20.30

Taiji und Taijiquan als Übungsweg der Meditation,

CLUBS&PARTY

Lagerhalle Raum 205, 20.00 Nachtflohmarkt, Innenstadt, ab 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BIELEFELD

BÜHNE

32. Bielefelder Weinmarkt Am Abend spielt das Trio „French Touch“ Swing-Jazz, Altstadt, 11.00-00.00

OSNABRÜCK Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 16.00 P SIEHE BÜHNE

BISSENDORF Krimi á la carte, Wasserschloss Schelenburg, 20.00

Töchter des Milchmanns -

DISSEN Stadtfest Dissen skurril -

17.30 Tree Of Life Band, 20.00 Boney Fields & The Bone Project, 23.00 Uhr Sebastian Sturm & Exile Airline, Innenstadt, 14.00 P SIEHE EVENTS TECKLENBURG Leinenmarkt- und Handwerkermarkt, Altstadt, 10.00-

18.00

Theater, inter.kult 2013, Jüdische Gemeinde, 16.00 Spieltriebe - Hellmann Route Eins - Das Leben der Insek-

ten, Real Life, Morphings, Club D’Europe – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 16.00 P SIEHE ERTIKEL Spieltriebe - Hellmann Route Zwei - Das Leben der Insek-

ten, Club D’Europe, Morphings, Die Kunden werden unruhig – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 16.00 Spieltriebe - Route Sutthausen - Das Leben der Insekten,

Sonntag

8 KONZERTE OSNABRÜCK Weltmusik bei SonnTakte Lehrende der Musikschule spielen im Rahmen der inter.kult 2013 traditionelle Musik aus Japan, Australien und der Türkei, Kunst- und Musikschule, 11.00 Sonntagskonzert auf dem Gertrudenberg - Dahm und

Herrn: Unterwegs-Tour 2013, Ameos Klinikum, 17.00 Boreas Quartett Bremen Shakespeare und Englische Consortmusik i.R. von MusicaViva 2013, Schlosskirche Gut Sutthausen, 18.00 MÜNSTER After Church Club - Live-Mu-

Sam, Ein neues Stück – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 16.00 Spieltriebe - Gut Leye - Das Leben der Insekten, Mensch Karnickel, Simnio ergo sum – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 16.00 Spieltriebe - Route Innenstadt - Das Leben der Insek-

ten, Die Phobiker, Die Götterdämmerung in Wien – anschl. Chill-Out & Party, Theater am Domhof, 16.00 Gut gegen Nordwind - Nach dem Roman von Daniel Glattauer mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle, 20.00 TECKLENBURG Schlager-Gala - Abschluss der Freilichtbühnen-Saison mit Florian Silbereisen, Bernhard Brink, Laura Wilde, Dorfrocker, Christoff, Nicki, Freilichtbühne, 17.00

Ken Stringfellow + Tim Neuhaus + The Late Call - Gitar-

KUNST

renpop, Fachwerk Gievenbeck, 20.00 P SIEHE MUSIK

Solarlux-Forum, 10.00-18.00

16.00 WALLENHORST Kartoffelbrei und Monsterspinnen - Rainer Rudloff, eine

Lesung zum Lachen und Gruseln ab acht J., Ruller Haus, 16.30

AUSSERDEM

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Lotter Straße (er)leben -

Straßenfest, Konzerte, buntes Programm, ab 19.30 Uhr „Soul Family“, Lotter Straße, ab 11.00

P SIEHE EVENTS

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

TREE OF LIFE BAND REGGAE, DANCEHALL NORTHERN STAR NORTH AND ABOUT DEEP FLOYD u.v.m.

Eintritt frei! Alle Infos bei Facebook und unter

www.dissenskurril.de Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Samstag

14.09.

Universum: Aber das Leben geht weiter... - Flucht, Vertrei-

OSNABRÜCK theater, 16.00

SEBASTIAN STURM & EXILE AIRLINE | REGGAE DEPECHE RELOAD | DEPECHE MODE TRIBUTE PARKA | INDIE-ROCK

BRAMSCHE

KIDS

Lars der Eisbär, Planetarium,

BONEY FIELDS & THE BONE‘S PROJECT | FUNKY BLUES (USA)

KINO

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

Freunde - Ab vier J., Figuren-

n · Walk-Acts Trikerundfahrte meile Kinder- u. Jugend tag nn So r ne ffe Verkaufso

bung, Neubeginn, 11.00

BISSENDORF Solarlux Wintergartentag,

SPORT HALLE Volleyball-Europameisterschaft der Damen, Gerry

Weber Stadion, 18.00

KIDS OSNABRÜCK Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Wisperwald - Märchenspaziergang ab fünf J., Museum am Schölerberg, Museumsgarten, 15.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

Eine Veranstaltung der IHG.

Spieltriebe - Route Innenstadt - Das Leben der Insek-

Metal-Konzert:

BITTER PIECE (OS) INVICTUM (MS) SERPENTIC (HH) ABYSS OF INSANITY (OS) Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 €

VORSCHAU Metal-Konzert

Samstag

19.10.

NIGHTFALL PRIVATSPHÄRE NEVER TO LOUD Einlass: 20 Uhr - Eintritt: 5 €

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 9.2013 51


werwowas AUSSERDEM

Montag

OSNABRÜCK

9

925 Jahre Voxtrup - 10.00 Ökumenischer Gottesdienst, Jazzfrühschoppen, 14.00 Festumzug durch Voxtrup, 15.00 „Blechart“ spielt, 16.00 Kindermusikshow der Jojos, Festplatz Holsten-Mündruper Straße Voxtrup, 10.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum IndustrieKLASSIK

LESUNG

9. Die Herstellungsleiterin bei Büchergilde Gutenberg präsentiert fachkundig „Die schönsten Bücher 2013“. 25 aktuelle Titel, vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung. Später sind die prämierten Bücher u.a. in der Buchhandlung zur Heide zu sehen (30.9.-5.10.). Foto Büchergilde Gutenberg > STADTBIBLIOTHEK COSIMA SCHNEIDER

10. MUSICA VIVA

Beim 25-jährigen Jubiläum des Internationalen Musikfestivals darf die englische Weltklasse-Sopranistin Emma Krikby nicht fehlen, die schon oft zu Gast war. Gemeinsam mit Jakob Lindberg an der Laute wird sie die wunderschönen Lautenlieder John Dowlands singen, die auch schon Sting aufgenommen hat. > KLEINE KIRCHE AM DOM

kultur, 10.00-13.00

Offizielle Eröffnung des Großspielplatzes Lerchenstraße, Großspielplatz Ler-

Bad Essener Sonntag - Die Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00

BIELEFELD 32. Bielefelder Weinmarkt,

DISSEN

52 STADTBLATT 9.2013

DIE TUPPERPARTY

„Die Tupperparty“ des Duos Creme Double (Katrin Orth & Tine Schoch) ist längst Kult. Wenn sie ihre beiden Hauptfiguren, die Tupperberaterinnen Irmgard und Marie-Louise, im Doppelpack auf die Menschheit loslassen, bleibt kein Gemüse unverpackt. > LAGERHALLE

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Cosima Schneider: Die schönsten Bücher 2013 - Le-

sung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Stadtfest Dissen skurril Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst um 10.00, Kinderund Familienprogramm, 18.15 The Osnarockers, 19.30 Uhr Deep Floyd, Innenstadt, 10.00 P SIEHE EVENTS

STEMWEDE-WEHDEM 8. Stemweder Biker Treffen mit twentyminutes, Life

Musikalische Tanzreise – Von Sibirien nach Osnabrück

- inter.kult 2013, Haus der Jugend, 19.00 WALLENHORST 2. Freundedinner - Gemeinsam genießen und lachen. Mit der Kabarettistin Sabine Henke und ihrem Programm „Macherinnen, Memmem und Mimosen“, Gasthaus Lingemann, 18.00

LITERATUR MÜNSTER Leon de Winter Lesung - „Ein gutes Herz“, Thalia Buchhandlung, 20.00

SPORT HALLE Volleyball-Europameisterschaft der Damen PlayoffRunde, Gerry Weber Stadion,

17.00

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00

Dienstag

10 OSNABRÜCK

Nachmittagswanderung zum Offenen Denkmal - Hei-

stellung „The Beat Goes On. Der Style“, Tuchmacher Museum, 15.00

13.

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

BRAMSCHE

Diana Weis – Die schwarze Lederjacke, Uniform der Unangepassten - I.R. der Aus-

Der ungewöhnliche Bandname der Schweden geht auf ein Album von Elvis Costello zurück – mit dem sie sonst wenig am Hut haben. Ihre Konzerte gelten als große Partys, bei denen Momofoko sehr tanzlastigen Elektro-Rock auffahren. Cool, oder? > GLANZ & GLORIA

OSNABRÜCK

KONZERTE

BRAMSCHE

MOMOFOKO

CLUBS&PARTY

Altstadt, 11.00-21.00

mat- und Verkehrsverein Bramsche, Ab Parkplatz AOK, 13.00

12.

Monday Night Session, Hot

OSNABRÜCK

BAD ESSEN

COMEDY

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

KINO

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

ELEKTRO-ROCK

acoustic Blue Monday Jam -

Lotter Straße (er)leben -

- „Kulturelle und konfessionelle Vielfalt in Niedersachsen“, Ausstellungseröffnung, inter.kult 2013, Forum am Dom, 11.30 Nachtflohmarkt, Innenstadt, Bis 12.00 Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00

Es gibt wenige Bands, die den rein instrumentalen Sound pflegen. ASIWYFA sind aber so drauf. Das Quartett aus Belfast hat sich in über 500 Konzerten weltweit eine immer größere Fanschar erspielt – weil die Konzerte der Hammer sind, ob wie Frau Geissen sagen würde: der Burner. Im weitesten Sinne lassen sie ihren Instrumenten freien Lauf, im engeren Sinne ist das Postrock, s. The Mars Volta oder Them Crooked Vultures. > KLEINE FREIHEIT

Bastard Club, 20.00

chenstraße, 11.00

Gesichter des Christentums

AND SO I WATCH YOU FROM AFAR

OSNABRÜCK

Jazz Club, 21.00

OSNABRÜCK Trödelmarkt, Parkplatz SBZentralmarkt Atter, 11.00-18.00

12.

BÜHNE

Industriekultur, 10.00 gegen ist ein Kraut gewachsen“, Heilpflanzen, Botanischer Garten der Universität, 11.00

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

Overtorture + Embedded + Burial Vault - Death Metal,

MÜNSTER

Sonntagsspaziergang - „Da-

19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

OSNABRÜCK

3berge E-Bike Tour durch die Industriekulturlandschaft am Piesberg, Museum

Straßenfest, Konzerte, buntes Programm, verkaufsoffener Sonntag, Lotter Straße, ab 11.00 P SIEHE EVENTS

INSTRUMENTAL-ROCK

KONZERTE

Queer-Kneipe, substAnZ,

YEAH! Young European Award & Festival - Cor Infan-

til Amics de la Unió (Barcelona), Body Rhythm Factory (Kopenhagen), Lagerhalle, 19.00 P SIEHE MUSIK Open Stage Session, Big But-

tinsky, 20.00 John Dowland, Lautenlieder

- Emma Kirky, Sopran und Jakob Lindberg, Laute i.R. von MusicaViva 2013, Kleine Kirche am Dom, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Valise, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Newcomer Stage – Frenative & Rosston, Hot Jazz Club,

20.00

House, 10.00-15.00

CLUBS&PARTY

TECKLENBURG

OSNABRÜCK

Leinenmarkt- und Handwerkermarkt, Altstadt, 10.00-

Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

18.00

nen, Bastard Club, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Augen im All, Planetarium, 17.00 Kicker-DYP-Turnier, Unikeller, 19.30 OSNABRÜCK Brasilien auf der Straße, Lagerhalle Raum 204, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

11 KONZERTE OSNABRÜCK YEAH! Young European Award & Festival - „Listen to

the Silence – A journey with John Cage“, interaktives Konzert der belgischen Zonzo Compagnie, Ursulaschule, 19.00 P SIEHE MUSIK Jazz Invasion – Jazz Session, Big Buttinsky, 20.00 HAGEN Christoph Prégardien, Tenor und Michael Gees, Klavier -

Franz Schubert, Die Winterreise i.R. von MusicaViva 2013, Ehemalige Kirche, 20.00


MÜNSTER Muso + Dream Koala - Hip-

Hop, Gleis 22, 21.00 Latin & Salsa Jam - Grupo Vacila & DJ Juan Pa, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady Preview: Da geht noch was, 19.45 Lagerhalle: Englisch für Anfänger -

WALLENHORST Maybebop - A-Cappella-Gesang, Sporthalle, 20.00

R The World’s End - Komödie R Ummah – Unter Freunden - Drama, Komödie

CLUBS&PARTY

LITERATUR

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Kniffel of Death - Contest, Bastard Club, 20.00

BIELEFELD

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30 Jörg Knör - „Alles nur Show“, Comedy, Haus der Jugend, 20.00

Emanzipationskomödie um eine indische Hausfrau auf Sprachkurs, 18.00+20.00

KIDS

OSNABRÜCK YEAH! Young European Award & Festival - Podium

BRAMSCHE

AUSSERDEM

„Von jungen Ohren lernen“, Felix-Nussbaum-Haus, 19.00 P SIEHE MUSIK

Donnerstag

12 KONZERTE OSNABRÜCK Mindfields - Celebrating the music of Toto, Lagerhalle, 20.00 Ian Melrose & José Miguel Suárez Carreola, Lutherhaus,

20.00 STADTBLATT präsentiert Momofoko, Glanz & Gloria, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert ASIWYFA & Death Letters,

Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD JazzSession, Bunker Ulmenwall, 21.00

Forum, 21.00

KIDS OSNABRÜCK Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

emma-theater, 09.30+11.30 Ich – Einfach unverbesserlich, GZ Lerchenstraße, 17.00-

19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Griechenland in der Krise -

Solidarität und Selbstorganisation von unten, Attac Osnabrück, Lagerhalle Spitzboden, 19.00

Freitag

13 KONZERTE

Dieter Bohlen, Karl Lagerfeld, Angela Merkel, Bushido und zig andere parodiert Jörg Knör, die Nr.1 unter den Stimmimitatoren. Die Karikatur über diesem Text hat Jörg Knör übrigens exklusiv für seinen Auftritt in Osnabrück gezeichnet – der Mann hat Klasse.

OSNABRÜCK Freunde - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

Heinz Strunk – Lesung,

P

OSNABRÜCK TrioRio - Musik von Rio Reiser bis F. J. Degenhardt, Bürgergarten der ehem. Teutoburger Schule, 19.30 Captain Planet + Grand Griffon - Punk, Bastard Club, 20.00

HIDDENHAUSEN Bernd Lafrenz - „Der Widerspenstigen Zähmung“, Comedy, Olof-Palme Schule, 20.00

KINO OSNABRÜCK Museum Industriekultur: Rock Fieber - Dokumentation

STEMWEDE-WEHDEM Stacie Collins und Band Blues- Country- und Rock aus Nashville, Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 Der Captain ist an Deck, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 R.I.O. feat U-Jean, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 90er Trash Party - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Is this it! - Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Examensparty, Rosenhof, 23.00

22. GROLSCH Songnight Donnerstag 19. September um 20.00 Uhr 4.9. 5.9. 5.9. 12.9. 13.9. 14.9. 20.9. 21.9. 21.9. 26.9. 28.9.

Hundreds Kerim Pamuk Poetry Slam Mindfields Die Tupperparty y Club 30-Party Stephan Sulke Matthias Deutschmann $howtim€ Arthur‘s Day: Kilkenny Band My Generation-Party

BÜHNE OSNABRÜCK Das Leben der Insekten - Vit-

kor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Die Tupperparty - Von und mit Créme Double, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP wette, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Metrophobia - Wortakrobatik zwischen Poetryslam und Lesebühne, Gastspiel, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Die Hamburger Band

P gibt es bereits seit 2003, sie läuft aber noch immer als Szenetipp. Zeit, das sich daran was ändert! Captain Planet stehen locker auf einer Stufe mit einer Band wie Turbostaat und ihr Album „Wasser kommt Wasser geht“ (2007) kürte Die Zeit online zur „besten Punkplatte des Jahres“.

über Woodstock, 20.00 FILMSTARTS R Bottled Life - Doku P SIEHE KINO R D@bbe – Fluch der Dämonen - Horror R Da geht noch was! Komödie P SIEHE KINO R Die Alpen – Unsere Berge von oben - Dokumentation R Grenzgänger - Drama R Il Futuro – Eine Lumpengeschichte in Rom - Drama R Michael Kohlhaas - Drama R Misere - Thriller R R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser. - Thriller, Action R Der Kongress - ScienceFiction P SIEHE KINO

MÜNSTER Bukhara, Hot Jazz Club, 20.00 Emma6, Sputnikhalle, 21.00

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

RatzFatz.reich - Die Impro-

Gernot Hassknecht & Hans Joachim Heist - „Das Hass-

knecht Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker“, Universum, 20.00

schule Evinghausen, 20.00

BRAMSCHE Christina Lux, Freie Waldorf-

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

CLOPPENBURG Hagen Rether - „Liebe“, Stadthalle, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Franz Kafka - Vortrag von Prof. Dr. Peter-André Alt, KafkaBiograf und Präsident der FU Berlin, musikalische Begleitung durch Karsten Nagel (Cello-Sonaten von Paul Hindemith), Gesmoldsberger Atelier, 20.00

Frank Muschalle Trio „swinging Blues and Boogie Woogie“ So., 15. September 2013 17.00 Uhr Kulturbühne Haunhorst

WALLENHORST Glennkill – Leonie Swann, Felidae – Akif Pirincci - Le-

Kabarett

sung mit Rainer Rudloff, Ruller Haus, 20.00

Christoph Sieber

KIDS

„Alles ist nie genug“ Do., 10. Oktober 2013 20.00 Uhr, Rathaus

OSNABRÜCK Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

emma-theater, 09.30+11.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30

Stadt Georgsmarienhütte Kulturabteilung Tel. 05401/850250 www.georgsmarienhuette.de

STADTBLATT 9.2013 53


werwowas Wahlkampfveranstaltung der Linken mit Sahra Wagenknecht, BlueNote, 17.00 Abnehmen, aber mit Vernunft - Infoveranstaltung,

Lagerhalle 102, 17.00 Bundeskanzlerin Angela Merkel in Osnabrück,

Rathausplatz, 17.00 Karibische Saunanacht - Bir-

kenreisigaufgüsse um Mitternacht, Nette-Gasto, textilfreies Schwimmen ab 22.00 Uhr, Loma-Sauna im Nettebad, 19.0002.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15 KONZERT

14. SONGS & WHISPERS

Diesen Monat kommen im Rahmen der Reihe „Songs & Whispers“ zwei Acts nach Osnabrück. Stressechoes sind von der BBC gelobte Geschichtenerzähler mit akustischem Folk. Und der Australier Tom Richardson ist ein Surferboy, der mit Gitarre, Loops und Gesang ganz eigene Klangwelten entwickelt. > BIG BUTTINSKY

INDIE-POP

14. SEA + AIR

Das deutsch-griechische Ehepaar Eleni und Daniel Benjamin experimentiert mit den Möglichkeiten der Popmusik. Einflüsse aus den 70ern haben genauso ihren Platz wie griechische Folklore. Und die beiden schätzen sowohl die White Stripes als auch Whitney Houston. > KLEINE FREIHEIT

BRAMSCHE Ein Abend im Atelier Fluchtpunkt, Frida Kahlo: Es lebe das Leben, Ateliergemein-

schaft Fluchtpunkt, 19.00 GEORGSMARIENHÜTTE 39. Sommerturnier Reitclub Gut Waldhof, Gut Waldhof,

ganztägig QUAKENBRÜCK Burgmannsfest - Live Musik mit „New Empire“, Innenstadt, ab 18.30 WALLENHORST Gewerbeschau Wallenhorst – Die Region zu Gast, Ok-

toberfestgelände, 15.00-19.00

Samstag

14.

HEADBANGER

METAL KONZERT

Die volle Breitseite Metal gibt es heute auf die Ohren. Vier Bands: Abyss Of Insanity (OS), Invictum (MS), Serpentic (HH) sowie Bitter Piece (OS). Letztere sind seit 2004 am Start und waren u.a. schon Vorband von Exodus und Gwar. Ihr Mix aus Brutalität, Melodie und Groove ist sehr unterhaltsam. > OSTBUNKER

15.

KONZERT

FRANK MUSCHALLE TRIO

Swingender Blues und Boogie Woogie – da gehört das Frank Muschalle Trio in Europa zu den Top-Acts. Man war auch schon auf Tournee in den USA und Südamerika und spielte mit Red Holloway oder Louisina Red. Das Trio spielt Songs aus dem Fundus ihrer acht CDs. > GEORGSMARIENHÜTTE, KULTURBÜHNE HAUNHORST

14 KONZERTE OSNABRÜCK Metal-Konzert - Bitter Piece, Invictum, Serpentic, Abyss Of Insanity, JZ Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Khalif Wailin’ Walter, Blue-

Note, 20.30 Songs & Whispers - Stress-

echoes, Tom Richardson, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert Sea + Air - My Heart’s Sick Cord Tour 2013, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Don’t stop moving - Party mit Liveacts: Kopfkino, 1000 Blumen, 1 Bth House, substAnZ, 21.00

HIDDENHAUSEN Celtic Night, Gut Bustedt, 20.00 MINDEN Open Air am BÜZ: 2. Oldie Night, Kulturzentrum BÜZ,

15.

TALK

HEIMATABEND

Das könnte ein lustiger und informativer Abend werden. Kabarettist Kalla Wefel lädt zum Heimatabend unter dem Motto: „Wer die Wahl hat ...“. Eingeladen sind alle zur OB-Wahl am 22. September zugelassenen Kandidaten – zu denen ja auch der Gastgeber zählt. Die anderen OB-Anwärter sind: Christian Steiffen (Foto, parteilos), Robert Seidler (FDP), Thomas Klein (Die Grünen), Wolfgang Griesert (CDU) und Birgit Bornemann (SPD). Der Clou: Jeder Kandidat darf an diesem Abend 20 Minuten lang moderieren. > LAGERHALLE

54 STADTBLATT 9.2013

20.00 MÜNSTER Alternative Rock Night - Spin

My Fate, Galaxy Space Man, Transcend Theory, Sputnikhalle, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Bis die Tauben gurren, Sonnendeck, 21.00 Mia Magma live - Das andere mallorcinische Oktoberfest, Alando Palais, 22.00 Dubstep LK 5 - Elektro, Dubstep und Beats von Tomorrowland, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Sneakers Time, Five Elements Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00 Trust In Bass vs. Golden Dayz - Bass Musik, HipHop, Uni-

keller, 23.00 RESTRUP-BIPPEN 10. Musicland Party - Siebziger-Rock Party, Theatersaal, 21.00

BÜHNE

Die Macht der Sterne, Plane-

tarium, 17.00 YEAH! Young European Award & Festival - Preisver-

leihung, Schloss, 19.00 P SIEHE MUSIK GEORGSMARIENHÜTTE 39. Sommerturnier Reitclub Gut Waldhof, Gut Waldhof,

ganztägig MINDEN Lange Nacht der Kultur 2013, Jazz-Club, 18.00

QUAKENBRÜCK Burgmannsfest - Die Lange Straße und der Marktplatz laden mit Musik und Showacts verteilt auf 9 Bühnen zum Feiern und Tanzen ein. Abends „Daddys Pride“, „Salinos“, „Christian Steiffen“, Innenstadt, ab 13.00 RIESTE Gemütlicher Abend im Restaurant mit musikalischer Untermalung, Restaurant Alf-

see-Piazza, 19.00 WALLENHORST Gewerbeschau Wallenhorst – Die Region zu Gast, Ok-

toberfestgelände, 10.00-18.00

OSNABRÜCK Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 09.30+11.30 Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 16.00 P SIEHE BÜHNE Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

BIELEFELD Lutz von Rosenberg Lipinsky

- Angst.Macht.Spass, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

LITERATUR HILTER Inga Birkenfeld und Jessica Schwarz - „Beste Freundin-

Sonntag

15 KONZERTE OSNABRÜCK SonnTakte: Histoire du Tango - Duo Cantilena mit Heide

Specht (Querflöte) und Irina Zerikly (Harfe), Kunst- und Musikschule, 11.00 Amarillis Dieltiens, Sopran und Flanders Recorder Quartet - J.S. Bach, Byrd, Dowland

u.a. i.R. von MusicaViva 2013, Kleine Kirche am Dom, 18.00 BELM Jazz-Brunch mit der ClimaxJazzband, Gasthaus Lecon,

nen“, Literaturfest Niedersachsen unter dem Motto „Freundschaft“, Bischofs Hof, 19.30

11.00

SPORT

RookieSession, Bunker Ulmenwall, 15.00

OSNABRÜCK Frauen Sport Tag - Auspro-

bieren, Kennenlernen, Mitmachen, VereinsSportzentrum Limberg, 09.00-16.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

BIELEFELD

GEORGSMARIENHÜTTE Frank Muschalle Trio - Swing, Blues, Boogie Woogie, Tischlerei Haunhorst, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP

15.00

MELLE

ASC Tigers – Cottbus Crayfish - Football, Zentrale Sport-

Konzert unter dem Motto Freundschaft - „Don Quichot-

anlage Atter, 15.00

KIDS OSNABRÜCK

te und Sancho Pansa“ mit dem „Elbipolis Barockorchester Hamburg“, St. Matthäuskirche, 17.00

Knolle in Afrika - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

MÜNSTER After Church Club - Live-Mu-

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

Skycap Labelnight – Louise Gold & The Quarz Orchestra,

OSNABRÜCK

Hot Jazz Club, 21.00

lage, 08.00-16.00

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Hallenflohmarkt, Halle Gart-


BÜHNE OSNABRÜCK La Bohème – Einführungsmatinee zur Premiere, Thea-

ter am Domhof, oberes Foyer, 11.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 15.00 Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 16.00 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00

KINO OSNABRÜCK Theater am Domhof, oberes Foyer: Beethoven in Stalingrad – Eine Konzertreise - Videodo-

kumentation, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK

Sonntagsspaziergang - „Exkursion in den naturnahen Steinbruch“, Historie, Botanik und mehr, zusätzlich: Drei-Berge-Führung am Westerberg „Geologie und Pflanzen“ Bodenverhältnisse in botanischem Kontext, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Interkulturelles Straßenfest – Fest der Kulturen -

inter.kult 2013, Marktplatz, 13.00-18.00 P SIEHE EVENTS Piesberger Sonntagscafé,

Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Vorstellung des neuen VW Golfs in den Showrooms von Lexus - Eine Veranstaltung des

Lesben- und Schwulenverbands mit dem Gay in May e.V. unter dem Motto „Unsere Friedensstadt gegen Homophobie“, Auto Weller, 15.00 P SIEHE EVENTS

Ohrenschmaus und Kräutertraum - Märchen im Garten,

BlueNote-Tango Tanzclub,

Museum am Schölerberg, Museumsgarten, 19.00

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Heimatabend – Wer die Wahl hat... - Die zur OB-Wahl

MELLE Lesung des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur - Ulrike Kroneck liest aus

ihrem neuen Kriminalroman „Grundlos“, Alte Posthalterei, 11.15

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK Knolle in Afrika - Ab vier J.,

Figurentheater, 11.00 Piesberger Traumpfad: Feuer und Erde - Hörspaziergang

mit Gedichten, ab acht J., Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Wo die wilden Kerle wohnen

- Ab vier J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm - „Alles unter einem Dach“, Museum Varusschlacht, 12.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Frauenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 In den Süden - Lengerich, Steinfurt, Rheine, Radtour 90 km, ADFC Geschäftsstelle, 09.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Audi und Youngtimerstammtisch, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00 Unbekannter Piesberg Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRÜCK Oper mal anders - Eine

musikalische Opernreise: Giacomo Puccini „La Bohème“, Steinwerk Ledenhof, 19.30 2013 – Krise des Kapitalismus - Initiative Grundein-

kommen, Lagerhalle Raum 204, 20.00

Dienstag

17

zugelassenen KandidatInnen moderieren je 20 Minuten des Abends, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE

BAD ESSEN

OSNABRÜCK

Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie Carnuntum – Wiedergeborene Stadt der Kaiser, Vortrag, Museum Varusschlacht, 13.30 QUAKENBRÜCK Burgmannsfest - Die Lange Straße und der Marktplatz laden mit Musik und Showacts verteilt auf 9 Bühnen zum Feiern und Tanzen ein., Innenstadt, 11.00-18.00 WALLENHORST Gewerbeschau Wallenhorst – Die Region zu Gast, Ok-

toberfestgelände, 10.00-18.00

Montag

16 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

MÜNSTER Monday Night Session, Hot

Jazz Club, 21.00

Open Stage Session, Big But-

tinsky, 20.00 BIELEFELD Konglomerat, Bunker Ulmen-

TOM GAEBEL & HIS ORCHESTRA Samstag | 09.11.2013 | Einlass 18.30 Uhr | Beginn 20.00 Uhr Von Swing bis Easy Listening, von den 50ern bis in die 70er – mit seiner neuer Show „Gaebel A Go Go“ bringt Tom Gaebel die Swinging Sixties auf die Bühne. Erleben Sie heiße Sounds sowie das einzigartige Flair der Glitzermetropole Las Vegas im Solarlux-Forum. Sitzplatz 35 ¤ | Stehplatz 24 ¤

Jetzt Tickets reservieren unter:

05402 4000 SOLARLUX-Forum | Gewerbepark 9-11 | 49143 Bissendorf | www.solarlux.de

wall, 20.30 MELLE Meller Kulturherbst 2013 „Zyklen – Klavierkonzert mit Lesung“, Kulturzentrum Wilde Rose, 20.00

Kulturbüro Gronau und

MÜNSTER

rock'n'popmuseum Gronau

Max Giesinger & Pauline Moser - Acoustic Pop, Sputnik-

halle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

präsentieren:

26.09. 20.00 Uhr

Café Resistance, substAnZ,

19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK

28.09. 20.00 Uhr

02.10. 20.00 Uhr

06.10. 20.00 Uhr

Die Kunden werden unruhig

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 LENGERICH Vorhang auf - Jeder darf sich auf der Bühne präsentieren, Gempthalle, 20.00

KINO ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

9. November 2013

AUSSERDEM

BlueNote, 16.00

Bad Essener Sonntag - Die

DAS LA SO RLUX TOPEVENT MIT TOM GAEBEL

OSNABRÜCK Cinestar: The Royal Opera: Turandot,

20.15 Filmpassage: White House Down - In Origi-

nalversion, 21.00 P SIEHE KINO

25.10. 20.00 Uhr

29.11. 20.00 Uhr

„DietutniX“ (Aula) ... das neue Programm ...

Horst Lichter (Bürgerhalle) Programm: „Jetzt kocht er auch noch!“

„Rudelsingen“ (rock´n´popmuseum) - Karaoke mit Allen -

Dr. Stratmann (Aula) Programm: „Dat Schönste“ Abschiedstournee

Ralf Schmitz (Bürgerhalle) Programm: „Schmitzpiepe“

4. Gronauer Poetry Slam - der Wettstreit der Dichter - (rock´n´popmuseum)

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 9.2013 55


werwowas Lagerhalle: The Broken Circle - Drama,

18.00+20.15

LITERATUR OSNABRÜCK Matthias Politycki: Samarkand Samarkand - Lesung in

der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Kicker Dyp - Der Kicker-Contest, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE Sein neuer Roman „Samarkand Samarkand“ erzählt die Geschichte von Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger, der die gewaltige Bergwelt Zentralasiens erkundet. An seiner Seiter Bergführer Odina und das wundersame Mädchen Shochi, das in die Zukunft blicken kann. (Foto Matthias Bothor)

P

19.

SONGWRITER

TV NOIR KONZERTE

Wer es noch nicht weiß: Bei dem aus Berlin kommenden Format der TV Noir Konzerte treten immer zwei Bands aus und spielen ein akustisches Programm. Und die Bühne wird wie ein Wohnzimmer hergerichtet, mit Stehlampe usw. Die zwei Bands sind zum einen die legendären Kashmir aus Kopenhagen. Verträumte Indie-Rocker, die bereits mit Lou Reed und Bowie gemuckt haben. Zweiter Act des Abends ist die Erfurter Elektro-ChansonPop-Band Chapeau Claque (Foto) um Sängerin Antonia Schmidt. > HAUS DER JUGEND

WALLENHORST Charles Brauer und Julia Hansen - „Lieber Freund! –

Lieber Freundin!“, Literaturfest Niedersachsen unter dem Motto „Freundschaft“, Hofstelle Duling, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

19.

KONZERT

GROLSCH SONG NIGHT

Wie immer spielen drei Acts: Jonas Alaska (Norwegen), Cate’s Leila (Hamburg) und Elektro Strothmann (Osnabrück). Jonas Alaska (Foto) ist in Norwegen einer der erfolgreichsten Sänger. Seit 2011 ist Elektro Strothmann, der Mann mit der Meise, in der Bundesrepublik unterwegs. Moderation wie immer: Heinz Rebellius. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

20.

COMEDY

KAY RAY

Eigentlich kann man ihn gar nicht einordnen. Macht er Standup-Comedy? Ist er ein Sänger? Oder doch ein Kabarettist, der kein Blatt vor den Mund nimmt? Kay Ray sieht sich als Conferencier – und als solcher führt er sein Publikum durch einen schrillen und auch frivolen Abend. > ROSENHOF

OSNABRÜCK Sternenhimmel im Oktober,

Planetarium, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

18 BIELEFELD Jonas Alaska & Blindtext -

Das Stück von Lutz Hübner spielt in einer Kneipe – nicht ungewöhnlich. Doch als Stammgast schaut regelmäßig der Tod vorbei, in Form eines Tranvestiten. Sucht er sein nächstes Opfer? Vor allem bewirkt seine Anwesenheit, dass die anderen Kneipengäste über ihr Leben nachdenken. > PROBEBÜHNE

56 STADTBLATT 9.2013

21.

MUSICA VIVA

Heute gastiert eines der weltweit besten Barockorchester in Osnabrück, die Akademie für Alte Musik Berlin. Unter der Leitung von Georg Kallweit wird das renommierte Kammerorchester ausgewählte Konzerte und Sinfonien von Antonio Vivaldi spielen. > SCHLOSSAULA

OSNABRÜCK Lagerhalle: The Broken Circle - Drama,

18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 Knolle in Afrika - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM

AUSSERDEM

Jazz Invasion – Jazz Session,

LETZTE RUNDE

KINO

Osnabrücker Bürgerforum für den Stadtteil Atter - Dis-

Big Buttinsky, 20.00

20.

BIELEFELD Nightwash - Comedy, Zweischlingen, 21.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

KLASSIK

Impro-Open-Stage (Improtheater), BlueNote, 20.30

tarium, 16.00

KONZERTE

THEATER

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30

kussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Atterkirche, 19.30 Sternenhimmel im September, Planetarium, 19.30 Familie und Grundeinkommen - Inititative Grundeinkom-

men, Lagerhalle Raum 102, 20.00 OSNABRÜCK Dialog der Kulturen - Heilung – durch Spititualität und Therapie?!, Lagerhalle Raum 201, 20.00

Donnerstag

19

22. Grolsch Song Night - Mit Jonas Alaska (Norwegen), Cate’s Leila (Hamburg) und Elektro Strothmann (Osnabrück), Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Denis Gäbel’s Neon Sounds feat. Antonio Faraò, BlueNo-

te, 20.30 BIELEFELD East Cameron Folkcore, Bun-

ker Ulmenwall, 20.30 P SIEHE MUSIK Jam & Slam am Kessel - Zwei Tage Bands und Poetry Slam, Kesselbrink, ganztägig

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Pompeji Live, 20.00

FILMSTARTS R Das Pferd auf dem Balkon - Komödie R Der Fremde am See Drama R Die schönen Tage - Drama R Guerilla Köche - Dokumentation R Lose Your Head - Thriller R Lost Place (3D) - Thriller R Riddick - Action, ScienceFiction R Room 237 - Dokumentation R Storm Surfers (3D) - Dokumentation R Stuck in Love - Komödie, Drama R Paranoia – Riskantes Spiel - Thriller P SIEHE KINO R Unter dem Regenbogen Komödie R Zum Geburtstag - Drama, Thriller R Zwei Leben - Thriller, Drama R Prakti.com - Komödie P SIEHE KINO

Songwriter, Forum, 21.00

KONZERTE

HAGEN

OSNABRÜCK

Johanette Zomer, Sopran – Concerto Köln - Bach, Händel

Ken Mode + Unkind - Hard-

BAD IBURG

core, Bastard Club, 20.00

u.a. i.R. von MusicaViva 2013, Ehemalige Kirche, 20.00

Two Hearts in Ten Bands EP Release - Heart Pop, Support:

Ulricke Kroneck liest aus ihrem neuen Krimi: Grundlos,

Café Sophie Charlotte, 19.00

LINGEN

Marie Katzer (Singer-/Songwriter), Glanz & Gloria, 20.00

AUSSERDEM

STADTBLATT präsentiert

OSNABRÜCK

TV Noir Konzert: Kashmir & Chapeau Claque, Haus der Ju-

Komplementärmethoden Vortrag von Prof. Dr. Hans-Josef Beuth, Klinikum am Finkenhügel, 19.00

Sophie Hunger - Songwrite-

rin, Halle IV, 20.00 MÜNSTER A Place To Bury Strangers -

Rock, Gleis 22, 21.00

gend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR


Ökologisches Grundeinkommen - Inititative Grundeinkom-

men, Lagerhalle Raum 102, 20.00 OSTERCAPPELN Forum Gesundheit mit neuen Themen - Chronischer Hus-

ten, Dr. Bernd Roß, St. Raphael Krankenhaus, 19.00

Freitag

20 KONZERTE OSNABRÜCK Stephan Sulke - „Ich hab ein Lied für dich geschrieben“, Lagerhalle, 20.00 BISSENDORF Back to the Roots - Musik

und Tanz i.R. von „5.000 Jahre Jeggen“, 20.30-21.30 Anni Perka (Helene-Fischer-Double), Hünengrab Jeggen, 20.00 HIDDENHAUSEN Amadeus Guitar Duo - Klassische Gitarre, Café Alte Werkstatt, 19.00

MELLE Meller Kulturherbst 2013 -

„Harfe meets Cello“, Konzert mit Uta Heilmann und Dan Zemlicka, Hallmannsches Haus Oldendorf, 20.00 MINDEN Jam Session, Jazz-Club, 21.00

MÜNSTER Ladi6 - Shine On Tour 2013, Hot Jazz Club, 20.00 P SIEHE MUSIK Two Hearts in Ten Bands Heart Pop, Support: Sixty Amp Fuse (Britpop), Your Chaos (Rock), Sputnikcafé, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 2 Jahre Grolsch’n’Roll – Sending Artax und Momentary -

Rock, Metal & Alternative, Bastard Club, 20.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Keep Calm and listen to Kid Vincent, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Schneeflittchen & die Zwerge - Animation, Give-aways

und Stand up Comedy, Alando Palais, 22.00 Tanztrupp: Tornado - Rock, Metal & Alternative, Bastard Club, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 We love Electronic Dance Music, Five Elements Club,

23.00 Hot Sauce - Classic HipHop,

Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 63 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE BÜHNE Incomplete Harmony -

Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen - Wenn du

geredet hättest, Desdemona, Theater von Christine Brückner mit Regina Neumann, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Kay Ray, Rosenhof, 20.00

Akademie für Alte Musik Berlin - Vivaldi i.R. von Musica-

Viva 2013, Schlossaula, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Jan Klare, Luc Ex & Michael Vatcher, Bunker Ulmenwall,

KIDS OSNABRÜCK Cowabunga – Zoonächte zum Lauschen und Lachen,

Zoo, 19.00-00.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Philosophisches Café - The-

ma: „Der Mensch hofft – solange er lebt“, BlueNote, 11.30 Sakrale und israelische Kreistänze zum Mittanzen -

inter.kult 2013, Steinwerk St. Katharinen, 16.00 Tanzen mal ganz anders: Danz up de Deel - Traditionel-

le und neue Tänze, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Oeseder Kirmes, Oesede, ab 14.00

Samstag

21

MÜNSTER sik & Café, Hot Jazz Club, 15.00

Tag der Gartenkultur mit Ann Rinn - Irish-Folk, Baum-

tarium, 17.00

schule Igel, 14.00

Die Kunden werden unruhig

Oktoberfest - 300l Freibier,

DISSEN

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30

BRAMSCHE

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Zimmertheater, 20.00

Ombre Di Luci - Italiener im

Matthias Deutschmann -

BISSENDORF

Club im Bahnhof, 20.00

Torsten Goods & Band - Soul,

MÜNSTER Till Hoheneder, Hot Jazz Club,

20.00 Icarus Downfall - Ingenious Rascals, Declare your Funerals, Precious Lies, And there will be blood, Sputnikcafé, 20.00 Heights & Across the Ocean, Sputnikcafé, 20.00

TECKLENBURG Tecklenburg rockt - Kneipen-

Fräulein Gerlinde in der Oper 3. Akt, Erstes Unordentliches

„Eurokalypse Now“, Lagerhalle, 20.00 Showtime - Belly Dance Cabaret, Orientalischer Tanz, Samba, Salsa, Triba, Lagerhalle Spitzboden, 20.30 BIELEFELD

3. Bruchmühlener Oktoberfest, Mehrzweckhalle Bruch-

BISSENDORF Die Horde - Internationale Nacht der Mythen und Legenden, Schauspiel i.R. von „5.000 Jahre Jeggen“, Hünengrab Jeggen, 20.00 P SIEHE BÜHNE

mühlen, 19.30

TELGTE

Vergiss die Woche, jetzt feiern, Sonnendeck, 21.00 Glamour Night - Mit Akteu-

GEORGSMARIENHÜTTE Oeseder Kirmes, Oesede, ab 14.00 MELLE

CLUBS&PARTY

Thomas Philipzen - „Best of“, Kabarett, Bürgerhaus, 20.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – RasenBallsport Leipzig - 3. Liga, osna-

tel-arena, 14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

Reitturnier des RuF MelleGesmold, Reitanlage am Wel-

lenfreibad, ganztägig

Sonntag

22

MELLE Meller Kulturherbst 2013 Kabarett in der Kirche „Gesund leben, aber wie?“ mit Dr. Baumgärtners mediZynischer Sprechstunde und der Band „Quadre Jesperanto“, Martinikirche, 19.00

kultur, 16.00 Sonntagsmusik - Orgelwerke von Louis Vierne, u.a. „Carillon de Westminster“, St. Johann, 16.00

Blitzkrieg + Metrum + Ayscobe - Metal, Bastard Club,

5 SORTEN

Mitmachaktion für Kinder und Jugendliche i.R. von „5.000 Jahre Jeggen“, Hünengrab Jeggen, 15.00-18.00

Zoo, 19.00-00.00

OSNABRÜCK Tag des Handwerks - Hand-

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

werk zum Mitmachen, die „Groove Onkels“, FrisurenShow, Osnabrooklyn Breakdance Crew, Segway-Parcours, 16.00 Start zum Handwerkerlauf durch die Altstadt, VOS Familientag, Domhof & Theaterplatz, 09.00

STEMWEDE-WEHDEM René Steinberg: Wer lacht zeigt Zähne - Kabarett, Life

House, 19.30 TECKLENBURG DietutniX - Comedy, Kulturhaus, 20.00

KUNST OSNABRÜCK

Steinzeit experimentell -

lage, 08.00-16.00

tal, Bastard Club, 20.00

20.00

BISSENDORF

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Der Weg einer Freiheit - Me-

Musik für Sitar und Sopran – Die Zeiten, die Stunden - in-

Cowabunga – Zoonächte zum Lauschen und Lachen,

AUSSERDEM

Zimmertheater, 20.00

The Four Lords und The Old Beat Bags, Museum Industrie-

sechs J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Fräulein Gerlinde in der Oper 3. Akt, Erstes Unordentliches

OSNABRÜCK

ter.kult 2013, Steinwerk St. Katharinen, 19.30

STEAKS!

OSNABRÜCK Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 16.00 P SIEHE BÜHNE Kein Schöner Land - Liedprojekt Rosenplatz, emma-theater, 19.30 Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30

KONZERTE

Die Geschichte vom blauen und vom gelben Meer - Ab

OSNABRÜCK

BÜHNE

BIELEFELD Otto Live - „Geboren um zu blödeln“, Stadthalle, 20.00

ren, Animation & Tanzeinlagen, Alando Palais, 22.00 Headful of Rock - Rock, Metal & Crossover, Bastard Club, 22.00 Feel The Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 OS-Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00

KIDS

HEUTE GRÜN WÄHLEN!

Schelenburg, 20.00

„Mama findet’s lustig“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

TECKLENBURG DietutniX - Comedy, Kulturhaus, 20.00

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Shake, Rattle & Roll - Rockabilly, Rhythm’n’Blues, Fifites Rock’n’Roll, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00

Dinner Kriminell – der Restauranttester, Wasserschloss

Jens Heinrich Claassen -

festival im Alstadtbereich, 6 Bands in 6 Kneipen, Altstadt, 20.30

OSNABRÜCK

2013, Lutherhaus, 20.00

CLUBS&PARTY

Die Macht der Sterne, Plane-

HAGEN

Oldtimers Jazznand, Jazz-

After Church Club - Live-Mu-

P SIEHE EVENTS

300 Brezn, Verlosung, Spielbank Osnabrück, 18.00 Grundeinkommen - Inititative Grundeinkommen, Lagerhalle Raum 102, 20.00

KONZERTE

Pop und Rock- Chor – seven n’heaven, Lortzinghaus, 20.00 Nils Kercher Ensemble & Barou Kouyate - inter.kult

Viva Voce – Commando a capella - I.R. von MusicaViva

Osnabrücker Rutschenmeisterschaft, Nettebad, 15.00

R&B, Jazz, Blues, Jazz-Club, 21.00

Kunst, handgewebte Arbeiten, Malerei und Graphik, Tuchmacher Museum, 19.00

GEORGSMARIENHÜTTE

OSNABRÜCK Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 15.00+19.00 P SIEHE BÜHNE

BISSENDORF

Zwei im Quadrat – Christine und Dieter Wiese - Konkrete

meyers Mühle Nettetal, 14.00

Chorkonzert, John Rutter Mass of the Children und andere Chorwerke, St. Martinskirche, 17.00

BÜHNE

Bliss, Nightslug, Kommando Sonnenmilch, Botzcrocken, Forum, 20.30

MINDEN

BRAMSCHE

Jeggen“, Hünengrab Jeggen, 22.00

Was lebt denn da im Wasser? Fließgewässerexkursion - Nabu, Treffpunkt Knoll-

BRAMSCHE

2013, MBN-Bauhalle, 20.00

LITERATUR

KUNST

5.000 Jahre-Party mit DJ Dieter - I.R. von „5.000 Jahre

litätszentrum am Neumarkt, 09.00-10.00

2013“, Museum Industriekultur, 14.30

Jubiläumskonzert: Kulturgruppe wird 30 - Pandora’s

Teutoburger Wald, Töpferei Niehenke, 20.00

Peters: „Narrengarten“, Hof Wamhof, 18.00

BISSENDORF

Fahrradcodierung – Der sichere Diebstahlschutz, Mobi-

GPS-Schnitzeljagd für Erwachsene - I.R. von „Unerhört

20.30

P SIEHE TAGESTIPP

3. Literaturtag Osnabrücker Land - Mit der Autorin Sabine

Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00

Eröffnung der Fotoausstellung Jüdisches Leben in Osnabrück - Lev Silber, Die Band aus England gehört zu den Mitbegründern der legendären „New Wave Of British Heavy Metal“. Seit 1980 stehen Blitzkrieg für klassischen Metal, geprägt von Sänger Brian Ross. Größere Berühmtheit erlangten die Briten, als Metallica ihren Song „Blitzkrieg“ coverten und die Band auch noch als wichtigen Einfluss auf ihr Schaffen nannten.

P

inter.kult 2013, Jüdische Gemeinde, 16.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK Die Geschichte vom blauen und vom gelben Meer - Ab

sechs J., Gastspiel, Figurentheater, 11.00 STADTBLATT 9.2013 57


werwowas Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Cowabunga – Zoonächte zum Lauschen und Lachen,

Zoo, 19.00-00.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Bielefelder Stadtpartie -

Radtour 70 km, Rückkehr per Bahn, Radstation am Hbf, 09.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang -

24.

POP

ME AND MY DRUMMER

Das Berliner Duo zeigt, wie leicht es sein kann, Pop und Beats zusammen zu bringen. Atmosphärische Songs, wie ein Bad im Meer, werden von Sängerin Charlotte Brandi ausdruchsstark gepusht. Florence + the machine? Kein so schlechter Vergleich. > KLEINE FREIHEIT

26.

POPPUNK

THE STORY SO FAR

Die Kalifornier waren in diesem Jahr in den USA auf der begehrten Alternative-Press-Liste „100 Bands, die man kennen muss“. Und gelten als heißer Aufsteiger im Genre Funpunk/Poppunk. > BASTARD CLUB

„Manche mögen’s nass“, Wasserpflanzen, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz Kaufland Hellern, 11.00-18.00 Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle

Raum 102, 14.30-16.30 Piesberg-Busrundfahrt,

Museum Industriekultur, 14.30 Schalom Osnabrück inter.kult 2013, Jüdische Gemeinde, 15.00

Man versteht kein Wort, aber es hört sich schön an. Àrsti∂ir aus Island schreiben ruhige, elegische Songs, die wohl nicht von ungefähr die Weite ihrer Heimat transportieren. Der teilweise mehrstimmige Gesang erinnert entfernt an Simon & Garfunkel, die Dramatik und Harmonien an Kate Bush – doch alles ist hier viel langsamer. Es ist eine betörende Musik, eher Soundlandschaften als die klassische Strophe mit Refrain. Eine besondere Band. > LUTHERHAUS

BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie - Olfen-Sülsen: Ein neues Römerlager aus der Zeit der Drususfeldzüge, Vortrag, Museum Varusschlacht, 13.30 GEORGSMARIENHÜTTE Oeseder Kirmes und verkaufsoffener Sonntag, Oese-

de, ab 14.00 WALLENHORST Staudenmarkt - Mit Dielencafé im Ruller Haus, Ruller Haus, 14.00-17.00

Montag

58 STADTBLATT 9.2013

27.

KONZERT

AUDIOVISUELLER SALON

Zwei ganz besonders Bands gestalten den Salon. Aus Österreich/Polen kommt das Duo PRSZR. So kryptisch wie ihr Bandname ist auch der Sound: Experimentelle Elektroklänge, untermalt von visuellen Grafiken. Und die in Osnabrück gegründeten Sankt Otten machen hippen Triphop. > HAUS DER JUGEND

Lagerhalle: Mama illegal - Dokumentar-

film über illegale Haushaltshilfen, 19.30

Jazz Club, 21.00

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Switch - Music-Video in der EMAF ArtBox, Foyer der Stadtbibliothek am Markt, 10.0018.00 GEORGSMARIENHÜTTE Oeseder Kirmes, Oesede, ab 14.00

tour von Baum zu Baum, 60 km, Bahnhof, 10.00

ÀRSTIDIR

OSNABRÜCK

BRAMSCHE brück, Universum, 19.30

Bramscher Pflücktour - RadWELTMUSIK

KINO

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

Man kann sich eine leichtere Band aussuchen, deren Songs es zu covern gilt. Doch Physical Graffiti haben sich Led Zeppelin erwählt und sich nach ihrem letzten Album benannt. Wer auf 70s-Rock steht, ist hier richtig: „Whole Lotta Love“, „Kashmir“, „Immigrant Song“ und natürlich „Stairway To Heaven“. > ROSENHOF

Monday Night Session, Hot

Incomplete Harmony Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 Das Leben der Insekten Viktor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30

gebnisse & Infos auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 18.00

Open Air Gottesdienst - I.R. von „5.000 Jahre Jeggen“, um 11.00 Uhr Potthäckers, musikalischer Frühschoppen, Hünengrab Jeggen, 09.30

PHYSICAL GRAFFITI

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Spielplanpräsentation 2013/2014 - Theater Osna-

BISSENDORF

COVERBAND

Neue Hofkapelle Graz - Hume, Dowland, Byrd u.a. i.R. von MusicaViva 2013, Theater am Domhof, 20.00

BÜHNE

KINO

Bad Essener Sonntag - Die Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00

27.

ker und Songwriter seine 50jährige Karriere Revue passieren. Angefangen von den Rattles, als er mit seiner Beatband im Vorprogramm der Stones und Beatles gespielt hat bis hin zu neueren Songs wie die von ihm vertonten „Volxlieder“.

OB-Wahl Osnabrück – Bundestagswahl 2013 - Er-

BAD ESSEN

26.

Auf seiner aktuellen

P Tournee lässt der Musi-

Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 StudyParty - Getränkespecials, Mondflug, 23.00

23 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00 Achim Reichel - Mein Leben, meine Musik, Tour 2013, Rosenhof, 20.00

Mittwoch

25 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert

Dienstag

24

Shout Out Louds, Rosenhof,

20.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Dysraised, Bunker Ulmenwall, 20.30

KONZERTE

GEORGSMARIENHÜTTE Musica Alta Ripa - „Bach in Licht“ – Barockmusik und Lichtkunst i.R. von MusicaViva 2013, Klosterkirche, 20.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Open Stage Session, Big But-

tinsky, 20.00 STADTBLATT präsentiert Me and My Drummer, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Früchte des Zorns - Kleinkunst Punk, substAnZ, 21.00 BIELEFELD Dus-ti, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Shannon & The Clams & The Jimi Ben Band - R&B, Garage,

Gleis 22, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00

The Wedding Present - Indie-

pop, Gleis 22, 21.00

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Kneipenrallye - Indie, Mainstream, Glanz & Gloria, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, substAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 Kneipenrallye - Indie, Pop, Kleine Freiheit, 23.30


Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, emma-theater, 09.30+11.30

KINO

STADTBLATT präsentiert Steve Vai, Rosenhof, 21.00 P SIEHE MUSIK

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

BIELEFELD

OSNABRÜCK

Lagerhalle: Hollywood hilft: Flight, 19.30

Ulmenwall, 21.00

LITERATUR

HAGEN

OSNABRÜCK Hannah Dübgen: Strom -

Lesung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 16.00

Donnerstag

26 KONZERTE OSNABRÜCK Konzertabend - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00 The Story So Far + Seahaven

- HardCore, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP ASP & Special Guest - Metal, Halle Gartlage, 20.00

Groove Session, Bunker

L’Arpeggiata - „Mediterraneo“ – Stars für den Sound Europas i.R. von MusicaViva 2013, Ehemalige Kirche, 20.00

MÜNSTER ve Pop & Indie Folk, Gleis 22, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE GRONAU DietutniX, Aula, 20.00 IBBENBÜREN Im weißen Rößl - Musik von

KINO

P

Arthur’s Day mit der Kilkenny Band - Trinklieder, Reels &

Jigs, Lagerhalle, 20.00 Arstidir, Lutherhaus, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

FILMSTARTS R Albert Nobbs - Drama R Chasing Ice - Dokumentation R Der Geschmack von Apfelkernen - Drama, Komödie R Der Glanz des Tages Drama R In the Darkrom - Dokumentation R Keinohrhase und Zweiohrküken - Animation R 2 Guns - Thriller, Action R Not Fade Away - Drama R Prince Avalanche - Komödie, Drama R V8 – Du willst der Beste sein - Abenteuer R Vive la France – Gesprengt wird später - Komödie R Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 (3D) - Komödie, Animation

LITERATUR OSNABRÜCK

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

lerberg, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Pye - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30

Motorama + Cody - New Wa-

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00

Die Band um Sänger Alexander „Asp“ Spreng macht Rockmusik mit literarischem Anspruch. Sie nehmen Motive aus dem GothicNovel-Genre und verpacken das in mitreißende epische Songs. Eine der Topbands der Schwarzen Szene.

Planungstreffen des NABU Osnabrück, Museum am Schö-

Freitag

27

DIE STADT NEU ENTDECKEN! Das Osnabrück-Magazin – jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

KONZERTE OSNABRÜCK Morgenland-Festival 2013 – Eröffnungskonzert - Traditio-

nelle irakische Musik, St. Marien, 17.30 P SIEHE MUSIK Klangkonzert - KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll, Gertrudenkirche, 20.00 Gemeinsames Chorkonzert Am Vorabend des Niedersächsischen Chorwettbewerbs, Kammerchor der Universität Osnabrück, St. Marien, 20.00 Audiovisueller Salon - Sankt Otten, Prszr, Haus der Jugend, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Physical Graffiti - The Ultimate Led Zeppelin Experience, Rosenhof, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Hellsongs - These Are Evil Times Tour 2013, Bunker Ulmenwall, 20.00 LFNT & Local Shop - Rock, Indiepop, Forum, 20.30

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

12 Ausgaben zu

Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30

OSNABRÜCK

abrueck.de

Incomplete Harmony -

KIDS

dtblatt-osn ta .s w w w ! 10 n o v m Preis

OSNABRÜCK

Draußen nur Kännchen - Tonfilmschlager, Tangos, Klezmer, Jazzschlager der 50er und 60er, BlueNote, 20.30

O B A S E R H JA

BÜHNE

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock A Go Go - PartyNight, The Whisky, 20.00

King George, Chagall, die Monroe und wir Erzählungen aus dem Leben stotternder Menschen - Veranstaltung des

Keep Calm and listen to Kid Vincent, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNo-

Literaturbüros Westniedersachsen und der VHS Osnabrück i.R. der Reihe „LiteraturWerkstatt“, Renaissancesaal Ledenhof, 19.30

Peter Wackel mit: Mallorca ist nur einmal im Jahr, Alando

te, 21.30 Palais, 22.00 Candys, Five Elements Club, 22.00

T T A L B T D STA OS

NABRÜCK

ww w. st ad

tb la tt -o sn

ab ru ec k. de


werwowas EMP Rocknacht Bandspecial: Nine Inch Nails - Rock, Me-

Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater

am Domof Bühnenpforte, 19.15

tal, Numetal, Hardcore und Nine Inch Nails, Hyde Park, 22.00 Drucktherapie vs. Basskammer - Minimal, Dubstep, Dru-

m’n’Bass, Bastard Club, 23.00 Beat the Brat - Beat, Motown, Disko, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock-Party, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Das Leben der Insekten -

Vitkor Pelewin, Theater am Domhof, 19.30 HEAVY METAL

28. POWERWOLF

28. TAG DER OFFENEN TÜR

Es geht wieder los! Heute feiert die OsnabrückHalle ihre Wiedereröffnung. Alle Osnabrücker sind eingeladen, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Und natürlich gibt es auch ein tolles Programm, u.a. eine 50er-Jahre-Revue, den singenden Hausmeister Erwin Machulke und den A-capella-Popchor Männersache (Foto). > OSNABRÜCKHALLE

FOTO MANFRED POLLERT

Die deutsche Band gibt es schon gut zehn Jahre, aber so richtig ab geht es erst seit kurzem. Powerwolf machen angegruselten Powermetal: Alles etwas schneller und bombastischer als die klassichen Metal-Kollegen. Und sie haben sogar Songs in Latein im Programm. > ROSENHOF

EVENT

Struwwelpeter Unzensiert -

Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Frauen und Technik – Bohren to be wild - Das Trio Créme

kumentation, Roadmovie, 11.00

LITERATUR OSNABRÜCK Alida Leimbach liest Villenzauber - Ein Osnabrück Krimi,

Botanischer Garten Überwinterungshaus, 20.00

BLUES COMPANY

Die Blues Company präsentiert an 2 Tagen das Album neue Album „X-Ray Blues“. Darauf gibt’s die ganze Palette der Band zu hören, von krachenden Bluesrockern wie „Sugar Daddy“ bis zum Trip ins Mississippi-Delta („Bon Ton Roulez“). Eine Überraschung ist sicherlich die Coverversion des Prince-Klassikers „Kiss“. > BLUE NOTE

29.

Diesel Hooker & very special Guest Purid, X, 20.00

STADTBLATT präsentiert

MELLE

Jonathan Kluth, Glanz & Glo-

Meller Kulturherbst 2013 Zwischen Klassik und Kaffeehaus-Musik mit dem „QuantTrio“, Fachwerk 1775, 20.00

ria, 20.00

MINDEN Krystle Warren & The Faculty - Soul und Jazz, Jazz-Club,

21.00 MÜNSTER San Glaser & Band, Hot Jazz Wer seine englischsprachigen Songs hört, kann kaum glauben, dass Jonathan Kluth aus Mannheim stammt. Seine schön-kratzige Stimme erinnert in sanften Momenten an Jack Johnson und – wenn es abgeht – an Pearl Jams Eddie Vedder.

P

Powerwolf, Majesty, Battle Beast, Ashes of Ares, Rosen-

hof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

P SIEHE TAGESTIPP

BENEFIZ-ENTENRENNEN

Skankshot + Tollylolly and the McBubbies - Ska-Punk,

substAnZ, 21.00 Die in Osnabrück geborene und heute in Frankfurt lebende Autorin liest aus ihrem bereits zweiten Osnabrück-Krimi: „Villenzauber“. Die Kommissare Birthe Schöndorf und Daniel Brunner ermitteln am Westerberg, wo es in der High Society ein Mordopfer gegeben hat ...

P

MINDEN Kogge Late Night Poetry Slam - Europäische Autoren

gegen Elite der Region, Kulturzentrum BÜZ, 22.00

KUNST BAD ROTHENFELDE Lichtsicht 4 - „Fine and Mellow“, Jazz – ab 21.00 Uhr Start der Projektionen durch Bürgermeister Klaus Rehkämper, Salinen, 19.00

Sie wird immer erfolgreicher – bereits zum fünften Mal gibt es jetzt die DeMO, die Designmesse Osnabrück. Beim letzten Mal kamen ca. 70 Aussteller aus dem ganzen Lande und haben ihre Schönheiten angeboten. Alles handgemacht! Nachhaltiges Design, Fair-Trade-Waren, Schmuck, Möbel, Mode ... Am besten sichert man sich eine Eintrittskarte im Vorverkauf, u.a. bei Made In Osnabrück in der Redlinger Straße. > RINGLOKSCHUPPEN

Die Hamburger Ska-

P Band setzt ganz auf das „Do It Yourself“-Prinzip: Alles wird in Eigenregie organisiert, die Songs gibt es zum Free-Download auf ihrer Homepage. Die zweite Säule der Band – neben flotten Songs – ist ihr Engagement gegen Rechts.

BRAMSCHE Integratives Musikfest mit Live-Bands - Florian Herm-

reck, BSB-Boys, Klangwerk, Alte Webschule, 18.00

60 STADTBLATT 9.2013

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Museum Industriekultur, 15.30

Pop, HipHop, Electro, Gleis 22, 21.00 P SIEHE MUSIK About Songs YoungbloodsTour, Eule, 21.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Daniela & Friends - Blues & Rock-Party, Lagerhalle Spitzboden, 20.30

gebliebene Musikfans, Lagerhalle, 21.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 The Liquid Night Force One GOA-Party, Bastard Club, 22.00 No. 1 Hit Party - Nummer 1 Hits von früher bis heute, Hyde Park, 22.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Haseland - House, Unikeller, 23.00

LENGERICH Oktoberfest - Live-Band: Die Bergvagabunden, Gempthalle, 20.00

BÜHNE

Herfurtner, emma-theater, 09.30+11.30

Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Lescop & White Crane – Münsterland Festival - Indie,

Palais, 21.00

Mensch Karnickel - Rudolf

DEMO5

Tour“, HipHop, Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK

My Generation - Party für jung

OSNABRÜCK

29.

Club, 20.00 Megaloh - „Endlich Unendlich

Ü30-Party – Live: Radspitz und Thirty Toes, Alando

KIDS

MODE

HERFORD

OSNABRÜCK

Blues Company feat. The Fab BC Horns & the Soul Sistaz, BlueNote, 20.30

EVENT

Bereits zum neunten Mal wird die Hase zur Rennstrecke für 3000 QuietscheEnten. Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags geben die Stadtwerke um 15:30 Uhr auf Höhe der Brücke Georgstraße den Startschuss. Rennkarten gibt es in den Osnabrücker Bädern. > GEORGSTRASSE

KONZERTE

KINO Cinema Arthouse: Morgenland-Festival 2013 – Quetic, Rock’n Ürümchi - Do-

KONZERT

28

Double, ab 19.00 Uhr gibt es Suppe, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00

OSNABRÜCK

28.

Samstag

tiert seit anderthalb Jahren und hat in dieser noch jungen Karriere bereits viele Auftritte absolviert. Der Solokünstler Florian Hermreck (Keyboard) wird Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen spielen – begleitet von Olli Borg. Und die Kinderband „BSB-Boys“ aus Bersenbrück, eine Band im Alter von 7-16 Jahren, rundet das integrative Musikfest ab.

Mit dabei ist u.a. die

P Werkstattband der Heilpädagögischen Hilfe Bersenbrück. Klangwerk (Foto) exis-

OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 Fräulein Gerlinde in der Oper 3. Akt, Erstes Unordentliches

Zimmertheater, 20.00


RadelspaĂ&#x; mit Doris und Meike – Indian Summer sĂźdlich des Teutos - Radtour 45

BIELEFELD Uli Masuth - „Und jetzt die gute Nachricht“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

km, ADFC Geschäftsstelle, 14.00

IBBENBĂœREN

Lichter in den HĂśfen - Stadt-

Im weiĂ&#x;en RĂśĂ&#x;l - Musik von

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00

teilfest in das sich im eigenen Garten/Hof eingebracht werden kann, Rosenplatzviertel, 14.00-22.00 Die Macht der Sterne, Plane-

KINO

tarium, 17.00

OSNABRĂœCK

BOHMTE

Busdepot der Stadtwerke OsnabrĂźck AG: Filmfest im Busdepot -

Shuttleverkehr vom Neumarkt, gezeigt werden Kurzfilme mit Bezug zum Busverkehr, 19.0022.00

39. Bohmter Markt - ErÜffnung und Kindernachmittag ab 20.00 Uhr Tanz im Festzelt, Altes Raiffeisengelände, 14.00

BRAMSCHE-KALKRIESE Cena Libera – am Abend vor dem Kampf - Gladiatorenmahl

im Gasthaus Varusschlacht, Museum Varusschlacht, 18.00 GRONAU Horst Lichter - „Jetzt kocht er

Eine SondervorfĂźhrung als Vorbote des Filmfest (23.-27.10.) gibt es heute im Busdepot der Stadtwerke zu sehen. Gezeigt werden Kurzfilme mit Bezug zum Busverkehr, u.a. Pepe Danquarts „Schwarzfahrer“, der 1994 den Oscar als „Bester Kurzfilm“ gewann. Toller Service: Die Besucher werden per Shuttleverkehr vom Neumarkt (Bussteig D2) ins Depot gefahren.

P

SPORT OSNABRĂœCK 1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle,

Roger Cicero & Big Band - „In diesem Moment“ Tournee 2013, OsnabrĂźckHalle, 20.30

Abends mit der letzten OpenAir-Live-Musik am Rathaus, Innenstadt, 09.00

After Church Club - Live-Mu-

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00 MÊlissa Laveaux - Soul, Folk, Pop, Fachwerk Gievenbeck, 20.00 Sea + Air - My Heart’s Sick Cord Tour 2013, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY

OSNABRĂœCK Footloose - Musical Academy Project, Haus der Jugend, 11.00+15.00 P SIEHE BĂœHNE Die Mittagsfrau - Julia Franck,

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

OSNABRĂœCK SonnTakte GuitArt-Quartett

sammeln fĂźr den Naturschutz i.R. der 4. OsnabrĂźcker Freiwilligentage, Nabu, Treffpunkt GrĂźnabfall-Sammelplatz am BrĂśckerweg, 09.00 20. Immobilienmesse OsnabrĂźck, Auto Weller, 10.00-

- Werke von Henry Purcell, Antonin Dvorak, Maurice Ravel, Karl Jenkins u.a., Kunst- und Musikschule, 11.00 Sonntagskonzert auf dem Gertrudenberg - Jens Komm-

17.00

nick – New Acoustic Guitar, Ameos Klinikum, 17.00

Modellbaumesse, Halle Gart-

Mozart KrĂśnungsmesse -

lage, 10.00-18.00

Bach-Chor OsnabrĂźck, St. Katharinen, 18.00

5.000 BĂźcher und mehr - BĂź-

cherflohmarktwochenende, CVJM, 11.00-16.00 Tag der offenen TĂźr - Unterhaltungs-/Musik-, Familienund Kinderangebot mit: „Erwin Machulke“, „Thirty Toes“, „Sweethearts“, „greenbeats origin“, „Jojos“ Kinder-Mitmach-Programm, „Männersache“, „WC Perlen“, OsnabrĂźckHalle, ab 11.00 P SIEHE TAGESTIPP

Liebe

OSNABRĂœCK FamilienfrĂźhstĂźck - Mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle Spitzboden, 09.30-12.30

schäftsstelle, 10.00

17.00 DeMO5 – 5. Designmesse Osnabrßck - Mehr als 90 Aus-

steller präsentieren handmadeund Kunstprodukte, Ehem. Ringlokschuppen, 10.00-18.00 P SIEHE TITELSTORY Aktive Erlebnistouren am Piesberg und ßber 3 Osnabrßcker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Montag

30 KONZERTE OSNABRĂœCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Pflanzenwelt Costa Ricas“, Vielfalt zum Entdecken, Botanischer Garten der Universität, 11.00 5.000 BĂźcher und mehr - BĂźcherflohmarktwochenende, CVJM, 11.00-16.00 Modellbaumesse, Halle Gartlage, 11.00-17.00 Piesberger SonntagscafĂŠ, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00

Monday Night Session, Hot

Zimmertheater, 20.00

SPORT OSNABRĂœCK 1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRĂœCK Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

vier J., Figurentheater, 11.00 Der GrĂźffelo - Nach dem Bilderbuch, ab drei J., Lagerhalle Spitzboden, 11.00+15.30 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 â‚Ź all inclusive

KINO OSNABRĂœCK Cinestar: CineSneak - Der Ăœberra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Lagerhalle: Morgenland-Festival 2013 – Son of Babylon - Dokumenta-

tion Ăźber den Irak direkt nach dem Saddam-Regime, 18.00

OSNABRĂœCK

Streifzßge durch das TÜddenland – Unterwegs mit Eva - Radtour 75 km, ADFC Ge20. Immobilienmesse Osnabrßck, Auto Weller, 10.00-

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

AUSSERDEM

MĂœNSTER

Ralph Benatzky, in der Fassung ‘Bar jeder Vernunft’, Berlin, Schauburg, 20.00

lage, 08.00-16.00

AUSSERDEM

kultur, 10.00-18.00

Im weiĂ&#x;en RĂśĂ&#x;l - Musik von

Arbeitseinsatz am BrÜckerweg - Bäume fällen und Mßll-

Hagen Rether

Sonntagsspaziergang - „Die

Exkursion mit Antonius BĂśsterling, Ruller Haus, 07.30-18.30

KONZERTE

Tickets: www.fokus-os.de oder im FOKUS-BĂźro

Fräulein Gerlinde in der Oper 3. Akt, Erstes Unordentliches

IBBENBĂœREN

29

13 – 18 Uhr

Theater am Domhof, 15.00

15.00

OSNABRĂœCK

Verkaufsoffener Sonntag von 13.00-18.00 Uhr, Innenstadt, 09.00

MĂœNSTER

Gartenreise Rheiderland -

Sonntag

OSNABRĂœCK

OsnabrĂźckHalle, 20.00 Uhr

– Junge Stimmen zu Gast bei der alten Dame“, St. Matthäuskirche, 17.13

WALLENHORST

KIDS

CLUBS&PARTY

Meller Herbstfest unter dem Motto Musik in der Stadt -

Samstag, 2.11.

Orgel trifft... - „Jung trifft Alt

BĂœHNE

Meller Herbstfest unter dem Motto Musik in der Stadt -

MELLE

tronic, Forum, 21.00 MELLE

HALLE

MELLE

29. Sep.

65Daysofstatic & Sleepmakeswaves - Postrock und Elec-

OSNABRĂœCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Gerry Weber Event Center, 19.00

Die City macht auf

BIELEFELD

auch noch!“, das neue Liveprogramm 2012/2013, BĂźrgerhalle, 20.00

Oktoberfest – A bisserl zßnftig, a bisserl modern,

SONNTAG

Jazz Club, 21.00

Du bist, was Du denkst?! Wie unsere Gedanken, GefĂźhle und Ăœberzeugungen unsere Gesundheit beeinflussen, Vortrag, Lagerhalle, 20.00

BOHMTE 39. Bohmter Markt - 11.00 MarktfrĂźhschoppen, ab15.00 Gewerbeschau und Marktbetrieb, 21.30 Uhr GroĂ&#x;es Brilliantfeuerwerk, „Markttaufe mit neuem Flair“ und zĂźnftige Marktfete, Altes Raiffeisengelände, 11.00

STEMWEDE-WEHDEM Abenteuer Nordamerika: 23.000 Kilometer von Mexiko nach Kanada - Multivi-

sionsshow mit Erik Peters, Life House, 19.30



 

Welche Ente hat am Ende den Schnabel vorn? - 9. Be-

nefiz-Entenrennen auf der Hase, 160 Meter. 3000 QuietscheEnten, HasebrĂźcke an der GeorgstraĂ&#x;e, 15.30 P SIEHE TAGESTIPP Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

BAD ESSEN Bad Essener Sonntag - Die Geschäfte sind offen, Ortsmitte, 14.00-18.00

BOHMTE 39. Bohmter Markt - 10.00 Ökumenischer Gottesdienst, 11.00 Öffnung der Gewerbeschau, Marktmeeting – Frßhschoppen mit musikalischer Unterhaltung, ab 20.00 Uhr Marktfete, Altes Raiffeisengelände, 10.00

    

 

Ingrid Veltmann und Pianistin Viola Mokrosch, Musik- und Kunstschule, 19.30

BRAMSCHE Tuchmarkt - TextilkĂźnstler und Textilhandwerker, Mitmachangebote fĂźr Kinder und Erwachsene, Tuchmacher Museum, 11.00-17.00

Saxperience, Lutherhaus,

LEMFĂ–RDE

            

GefĂźhrte Wanderung durch das Ochsenmoor, Treffpunkt



Verdi und Wagner zum 200. Geburtstag – ein Liederabend - Mezzosopranistin

20.00 Blues Company feat. The Fab BC Horns & the Soul Sistaz, BlueNote, 20.30

Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Parkplatz SĂźdturm Ochsenmoor, 09.00

    

STADTBLATT 9.2013 61


vorschau BÜHNE 5.10. 5.10. 6.10. 9.10. 10.10. 10.10.

Hennes Bender BI, Zweischlingen Rent (+6.10.) Minden, Theater Dr. Stratmann Gronau, Aula Sascha Korf OS, Rosenhof Rent OS, Theater am Domhof Christoph Sieber Georgsmarienhütte, Rathaus 11.10. Sebastian Pufpaff OS, Lagerhalle 12.10. Hubert Burghardt OS, Lagerhalle 12.10. Christian Steiffen OS, Kleine Freiheit

7.11. 8.11. 9.11. 9.11. 12.11. 13.11. 13.11. 14.11. 15.11. 15.11. 15.11. 16.11. 16.11. 20.11. 21.11. 22.11. 23.11. 23.11. 27.11. 29.11. 29.11.

Wire P Die kurze Version: englische Punk-Legende. Die etwas längere: Wire haben von 1977 bis 1979 in drei Jahren drei Alben aufgenommen („Pink Flag“, „Chairs Missing“, „154“), die heute wie damals zum Heißesten gehören, was Punk hervorgebracht hat. Weil Wire auch immer um drei Ecken herum etwas Pop eingebaut haben, man höre nur mal Songs wie „Mannequin“ oder „Another The Letter“. Heute berufen sich viele junge Bands auf Wire – von den Artic Monkeys bis zu den Strokes. Muss man gesehen haben. 15.10. Kleine Freiheit Tickets: www.zukunfts-musik.de 15.10. 5. Komische Nacht Osnabrück OS, BlueNote, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Grüner Jäger, Lagerhalle, Lutherhaus 16.10. Sven Ratzke OS, Lagerhalle 16.10. Nightwash BI, Zweischlingen 17.10. Chris Tall OS, Rosenhof 17.10. Wise Guys OS, OsnabrückHalle 18.10. Mario Barth (+19.10.) Halle, Gerry Weber Stadion 19.10. Rent OS, Theater am Domhof 19.10. Nico Semsrott BI, Zweischlingen 24.10. Springmaus – Improtheater OS, Rosenhof 25.10. Ralf Schmitz Gronau, Bürgerhalle 25.10. Wortspiel – Die 4. Partie OS, JZ Westwerk 26.10. Torsten Sträter BI, Zweischlingen 27.10. Kaya Yanar BI, Stadthalle 28.10. Otto Live OS, OsnabrückHalle 29.10. Rent (+30.10.) Lingen, Theater 31.10. Meret Becker & Buddy Sacher OS, Lagerhalle 1.11. Horst Schroth OS, Lagerhalle 1.11. Marlene Jaschke OS, OsnabrückHalle 2.11. Hagen Rether OS, OsnabrückHalle 6.11. Jan Weiler OS, Lagerhalle 6.11. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 7.11. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 7.11. Kurt Krömer BI, Ringlokschuppen 7.11. Lioba Albus OS, Lagerhalle 7.11. Fatih Cevikkollu Telgte, Bürgerhaus 62 STADTBLATT 9.2013

29.11. 30.11. 30.11. 30.11. 30.11. 4.12. 4.12. 4.12. 5.12. 5.12. 6.12. 6.12. 7.12. 7.12. 7.12. 13.12. 14.12. 20.12. 20.12. 21.12.

Mirja Boes OS, OsnabrückHalle Yakari Live OS, OsnabrückHalle Gernot Hassknecht OS, Rosenhof Christoph Tiemann OS, Lagerhalle Der Tod OS, Rosenhof Lord of the Dance BI, Stadthalle Henning Venske & Kai Magnus Sting OS, Lagerhalle Dr. Stratmann OS, OsnabrückHalle Lord of the Dance Hannover, Swiss Life Hall Serdar Somuncu BI, Stadthalle Richard Rogler OS, Lagerhalle Barbara Kuster OS, Lagerhalle Peter Vollmer BI, Zweischlingen WDR Kabarettfest BI, Zweischlingen Detlev Wutschik & Matthias Brodowy OS, Lagerhalle Wilfried Schmickler Telgte, Bürgerhaus Luise Kinseher OS, Lagerhalle Ausbilder Schmidt BI, Zweischlingen Dietmar Wischmeyer Paderborn, Kulturwerkstatt Martin Rütter BI, Seidenstickerhalle Michael Mittermeier Hannover, Swiss Life Hall Simone Solga OS, Lagerhalle Johann König OS, OsnabrückHalle Ruth Schiffer OS, Lagerhalle Johann König OS, OsnabrückHalle Carsten Höfer BI, Zweischlingen Dr. med. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle Nacht der Operette OS, OsnabrückHalle Jochen Busse Telgte, Bürgerhaus Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle Arnulf Rating OS, Lagerhalle Bodo Wartke BI, Stadthalle DietutniX OS, Lagerhalle Ingo Börchers OS, Lagerhalle Markus Krebs Ibbenbüren, Schauburg Ruthe & Barth BI, Zweischlingen Max Uthoff OS, Lagerhalle René Steinberg BI, Zweischlingen Lisa Feller OS, Lagerhalle Der Nussknacker OS, OsnabrückHalle Dennis Gastmann OS, Lagerhalle

The High Kings P Sie gelten als „der heißeste Folk-Act des neuen Jahrtausends“ und wurden in ihrer Heimat bereits dreimal nacheinander mit dem Publikumspreis „Irlands Folkband des Jahres“ ausgezeichnet. Mit einem bunten Programm aus frisch polierten Balladen und entfesselten Uptempo-Songs verpassen die vier Multiinstrumentalisten dem traditionsreichen Genre eine Frischzellenkur. 21.10., Rosenhof Tickets: www.karten-online.de

29.12. Ehrlich Brothers BI, Stadthalle 31.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 5.1. Magic of the Dance OS, OsnabrückHalle 5.1. The Blues Brothers – Musical Show BI, Stadthalle 7.1. Ballet Revolución (+8.1.) BI, Stadthalle 8.1. Funke, Philipzen, Rüther – Storno 2013 (+9.1.)Telgte, Bürgerhaus 10.1. Bauer & Becher OS, Lagerhalle 11.1. Josef Hader OS, Lagerhalle 12.1. Paul Panzer BI, Stadthalle 16.1. Storno – Die Abrechnung 2013 – der satirische Jahresrückblick BI, Ringlokschuppen 21.1. A spectacular night of Queen OS, OsnabrückHalle 22.1. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle 23.1. Fatih Cevikkollu OS, Lagerhalle 23.1. Markus Krebs OS, Rosenhof 24.1. Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle 24.1. Recartney OS, Rosenhof 24.1. Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle 26.1. Nico Semsrott OS, Lagerhalle 27.1. Schwanensee OS, OsnabrückHalle 30.1. Götz Widmann OS, Rosenhof 31.1. Queenz of Piano Telgte, Bürgerhaus 2.2. Thorsten Havener OS, Rosenhof 5.2. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 6.2. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 8.2. Dieter Nuhr Lingen, Emsland Arena 9.2. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 10.2. Broadway Dance Company – Night of the Dance OS, OsnabrückHalle 13.2. David Werker OS, Lagerhalle 13.2. Yesterday – A Tribute to the Beatles OS, OsnabrückHalle 14.2. Horst Evers MS, Hörsaal 1 14.2. Massachusetts – Das Bee Gees Musical OS, OsnabrückHalle 14.2. Vince Ebert Telgte, Bürgerhaus 15.2. Bibi Blocksberg OS, OsnabrückHalle 20.2. My Fair Lady OS, OsnabrückHalle 22.2. Michael Hatzius MS, Aula am Aasee 22.2. Torsten Sträter Telgte, Bürgerhaus 22.2. Siro-A OS, Rosenhof 23.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 27.2. Lisa Feller BI, Ringlokschuppen 5.3. Sissi – Musical OS, OsnabrückHalle 7.3. Olaf Schubert & seine Freunde OS, OsnabrückHalle 9.3. Die Nacht der Musicals OS, OsnabrückHalle 19.3. Thriller Live BI, Stadthalle 21.3. Matthias Egersdörfer OS, Lagerhalle 22.3. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 22.3. Horst Schroth Telgte, Bürgerhaus 26.3. Sascha Grammel OS, OsnabrückHalle 28.3. Caveman OS, Rosenhof 5.4. Frau Jahnke OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance BI, Stadthalle 11.4. Cindy aus Marzahn OS, OsnabrückHalle 25.4. Johann König Ibbenbüren, Bürgerhaus 3.5. Tobias Mann Telgte, Bürgerhaus

LESUNGEN 14.10. Thomas Glavinic: Das größere Wunder OS, BlueNote 20.10. Psycho: Eine musikalische Lesung - Matthias Brandt, OS, Theater am Domhof 21.10. Clemens Meyer: Im Stein OS, BlueNote 22.10. Martin Schäuble: Zwischen den Grenzen OS, BlueNote 4.11. Pascale Hugues: Ruhige Straße in guter Wohnlage OS, BlueNote 7.11. Titanic Boygroup mit Martin Sonneborn, Thomas Gsella & Oliver Maria Schmitt BI, KUKS 18.11. Terézia Mora: Das Ungeheuer – OS, BlueNote 25.11. Jo Lendle: Was wir Liebe nennen OS, BlueNote 3.12. Michael Wilcke: Die Frau des Täuferkönigs OS, BlueNote 13.1. Rüdiger Safranski: Goethe – Kunstwerk des Lebens OS, BlueNote 11.2. Christine Westermann: Da geht noch was OS, BlueNote

KO N Z E R T E 1.10. New Model Army MS, Jovel Music Hall 1.10. The Standfields MS, Gleis 22 2.10. Grave Digger & Guest OS, Rosenhof 2.10. Station 17 + Kosmonovski MS, Gleis 22 2.10. Glowsun & Grandloom OS, JZ Westwerk 3.10. Children of Bodom OS, Halle Gartlage 3.10. EA80 MS, Gleis 22 4.10. Schiller Live 2013 OS, OsnabrückHalle 4.10. Hannes Wader OS, Rosenhof 4.10. December Peals OS, Bastard Club 4.10. Martin Jondo MS, Hot Jazz Club 4.10. Misteur Valaire MS, Bunker Ulmenwall 5.10. Feine Sahne Fischfilet + Findus MS, Gleis 22 5.10. Patrick Richardt OS, Kleine Freiheit 5.10. 5. Diagonale – neue Musik Festival 2013 BI, Rudolf-Oetker-Halle 5.10. Female Affairs OS, Lutherhaus 5.10. La Chirurgie des Sentiments Telgte, Bürgerhaus 5.10. 77 Bombay Street OS, Rosenhof 5.10. Albare Minden, Jazz-Club 6.10. Audrey Horne & Karma To Burn & Gold OS, Rosenhof 8.10. Max Raabe und das Palast Orchester OS, OsnabrückHalle 8.10. Natural Child MS, Gleis 22 9.10. Martin Jondo OS, Kleine Freiheit 9.10. Kadavar BI, Forum 9.10. Mc Fitti OS, Bastard Club 9.10. Misteur Valaire MS, Gleis 22 10.10. Grand Jam! Michael Van Merwyk meets Larry Garner OS, BlueNote 10.10. Abby OS, Kleine Freiheit 10.10. CJ Ramone OS, Bastard Club 11.10. Inga Rumpf & BAP-Band MS, Jovel Music Hall 11.10. Reptyle, Bloody Dead And Sexy, The Escape BI, Forum 11.10. Complications MS, Gleis 22 12.10. Mc Fitti MS, Skaters Palace 12.10. Six60 MS, Gleis 22


Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival P Zum elften Mal lockt das Festival internationale Bluesgrößen in die Region. Vier Acts stehen Ende Oktober auf der Bühne: ThorbjØrn Risager, Jessy Martens & Band, Rudy Rotta feat. Larry Carlton sowie die Sweet Soul Music Revue. Alleine Rudy Rotta (Foto) ist den Eintritt wert. Der italienische Gitarrist und Sänger spielt einen funkigen Blues-Rock und erinnert mit seiner Fender Stratocaster nicht selten an Jimi Hendrix. 26.10. Halle, Gerry Weber Event Center Tickets: 05201/8180

12.10. 12.10. 13.10. 13.10. 14.10. 15.10. 15.10. 16.10. 16.10. 16.10. 17.10. 17.10. 17.10. 17.10. 18.10. 18.10. 18.10. 18.10. 18.10. 18.10. 19.10. 19.10. 19.10. 19.10. 19.10. 19.10. 19.10.

Zebrahead OS, Rosenhof Trilok Gurtu Minden, Jazz-Club Prinz Pi OS, Rosenhof Frank Muschalle Trio feat. Matthias Seuffert OS, BlueNote Pohlmann MS, Jovel Music Hall Caro Emerald BI, Stadthalle Wire OS, Kleine Freiheit Maite Kelly OS, Rosenhof Isabell Schmidt OS, Kleine Freiheit Torpus & The Art Directors + Moritz Gadomski MS, Gleis 22 Slaughterfest mit Onslaught, Exumer u.a. OS, Bastard Club Poets Of The Fall BI, Forum EF OS, Kleine Freiheit Movits MS, Gleis 22 Oldiemarathon BI, Stadthalle Doro & Guest MS, Jovel Music Hall HipHop Festival Rapküche 6 (+19.10.) OS, JZ Westwerk Bob Dylan Hannover, Swiss Life Hall Martin and James OS, Rosenhof 187er Straßenbande OS, Bastard Club Milking The Goatmachine OS, Bastard Club Linda Hesse BI, Ringlokschuppen Die Heiterkeit & Chuckamuck OS, Glanz & Gloria The Brew UK MS, Sputnikhalle Mega! Mega! BI, Bunker Ulmenwall Blue feat. Emily Spears OS, Lutherhaus Good Morning Fire Eater + Ingenious Rascals MS, Gleis 22

19.10. Low Rider & Greg Copeland Minden, Jazz-Club 20.10. Die Puhdys OS, Rosenhof 20.10. Leslie Clio BI, Ringlokschuppen 20.10. Melanie Pain MS, Fachwerk Gievenbeck 20.10. Trio Escolaso OS, Lutherhaus 21.10. The High Kings OS, Rosenhof 22.10. Maxim MS, Skaters Palace 22.10. Glasperlenspiel OS, Rosenhof 22.10. Youthkills MS, Gleis 22 23.10. NDR1 Oldie Show OS, OsnabrückHalle 23.10. Tyler Ward BI, Ringlokschuppen 24.10. Varg + Nachtblut OS, Bastard Club 24.10. Weekend MS, Skaters Palace 24.10. Leech OS, Kleine Freiheit 24.10. Matt Epp OS, Lutherhaus 24.10. Intensified MS, Gleis 22 25.10. Hellsongs OS, Kleine Freiheit 25.10. Okta Logue OS, Bastard Club 25.10. Funeral For A Friend BI, Forum 25.10. The Eclectic Moniker MS, Gleis 22 26.10. 11 Jahre Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Stadion 26.10. Trailerpark & Alligatoah MS, Skaters Palace 26.10. Adolar & Willy Fog MS, Gleis 22 26.10. Bill Evans Soulgrass Band Minden, Jazz-Club 27.10. Steven Wilson BI, Ringlokschuppen 27.10. Vista Chino OS, Rosenhof 27.10. U.D.O. OS, Rosenhof 30.10. Faun BI, Ringlokschuppen 30.10. Annihilator OS, Lagerhalle 30.10. Anneke van Giersbergen OS, Kleine Freiheit 30.10. Friska Viljor & Martina Linn BI, Forum 31.10. Helene Blum & Harald Haugaard Quartett OS, Lutherhaus 31.10. Flo Mega & The Ruffcats MS, Skaters Palace 1.11. Jesper Munk MS, Hot Jazz Club 1.11. Tocotronic BI, Forum 1.11. Mac Miller BI, Ringlokschuppen 2.11. The Movement + Rantanplan OS, Bastard Club 2.11. Midge Ure OS, Rosenhof 2.11. Adya Classic BI, Stadthalle 2.11. Kapitän Platte-Festival feat. Immanu El / Adolar BI, Forum 2.11. RAF 3.0 MS, Skaters Palace 2.11. Saint Lu OS, Kleine Freiheit 2.11. Trixie Whitley MS, Gleis 22 2.11. Jeremy Pelt Quintet Minden, Jazz-Club 5.11. 1. Meisterkonzert: Kit Armstrong OS, OsnabrückHalle 5.11. Starfucker MS, Gleis 22 6.11. Red Hot Chilli Pipers OS, Rosenhof 6.11. Great Elk & Yalta Club BI, Forum 6.11. Julian Dawson und Ulli Kringler OS, Lutherhaus 6.11. David Lemaitre OS, Kleine Freiheit 7.11. Tom Lüneburger MS, Sputnikhalle 7.11. Der Bomber der Herzen: DCVDNS OS, Kleine Freiheiten 7.11. Klaus Lage OS, Rosenhof 7.11. Grand Jam! Adriano BaTolba Trio OS, BlueNote 7.11. Mad Max & Vengeance OS, Bastard Club 8.11. Turbostaat OS, Kleine Freiheit

8.11. End Of Green OS, Rosenhof 8.11. Sacred Groove OS, Bastard Club 9.11. Mammoth Mammoth OS, Bastard Club 9.11. Prinz Pi MS, Skaters Palace 9.11. Amon Amarth OS, Hyde Park 9.11. Enno Bunger BI, Bunker Ulmenwall 9.11. Blackmail OS, Kleine Freiheit 9.11. Tom Gaebel Bissendorf, Solarlux-Forum 9.11. Joseph Arthur & Band + Rene Lopez MS, Gleis 22 9.11. Cindy Blackman Santana Group Minden, Jazz-Club 10.11. Canned Heat OS, Rosenhof 10.11. Dota & Band BI, Forum 11.11. Patricia Kaas MS, MCC Halle Münsterland 12.11. Schmidt OS, Lagerhalle 12.11. The Sounds MS, Skaters Palace 13.11. Enter Shikari MS, Skaters Palace 14.11. Thees Uhlmann OS, Rosenhof 15.11. LaBrass Banda BI, Ringlokschuppen 15.11. Tom Lüneburger OS, Rosenhof 15.11. Kadavar OS, Bastard Club 16.11. Tonbandgerät BI, Falkendom 16.11. Stoppok Solo OS, Rosenhof 16.11. Heavytones Bürgerhaus, Telgte 16.11. Wax + Watsky MS, Gleis 22 16.11. Christian Scott Sextett Minden, Jazz-Club 16.11. Faust auf’s Auge Festival OS, Westwerk 17.11. Beatrice Egli OS, Rosenhof 18.11. Eric Burdon & The Animals OS, Rosenhof 20.11. Astrid North OS, Glanz & Gloria 21.11. Sophie Hunger OS, Rosenhof 21.11. Lily Dahab OS, BlueNote 21.11. Genetikk OS, Kleine Freiheit 21.11. Acoustic Guitar Night 2013 OS, Lutherhaus 22.11. Status Quo & Uriah Heep BI, Stadthalle 22.11. Salut Salon OS, OsnabrückHalle 22.11. Ok Kid OS, Kleine Freiheit

22.11. 22.11. 23.11. 23.11. 23.11. 23.11. 23.11. 24.11. 24.11. 26.11. 27.11. 28.11. 28.11. 28.11. 29.11. 29.11. 29.11. 29.11. 30.11. 30.11. 1.12. 6.12. 6.12. 7.12. 11.12. 12.12. 13.12. 14.12. 14.12. 14.12. 15.12. 18.12. 19.12. 20.12. 20.12. 26.12. 26.12. 27.12. 27.12. 28.12. 28.12. 28.12. 29.12. 2.1. 7.1. 10.1. 11.1. 11.1. 16.1. 7.2. 9.2. 9.2.

Annihilator P Osnabrück ist nach wie vor ein Eldorado für Metalfans. Und Ende Oktober kommt was ganz besonders Feines: Annihilator. Die kanadischen Thrash-Metaller haben bereits mit ihrem Debütalbum „Alice In Hell“ 1989 Geschichte geschrieben – ein Klassiker des Genres. Die Band um Gitarrist Jeff Waters, der immer mit seiner markanten V-förmigen Gitarre antritt, ist stilistisch den frühen Metallica zuzuordnen und ihre Liveshows sollen mit das Beste im Metal-Business sein. 30.10. Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de

15.2. 16.2. 22.2. 26.2. 7.3. 15.3. 18.3. 22.3. 2.4. 12.4.

Fiddlers Green BI, Forum Hole full of Love OS, Rosenhof Johannes Oerding OS, Rosenhof Tommy Schneller Band OS, BlueNote Erik Cohen MS, Skaters Palace Jacco Gardner MS, Gleis 22 Mustasch OS, Bastard Club Medina OS, Rosenhof Phosphorescent MS, Gleis 22 Silly BI, Ringlokschuppen Flo Mega & The Ruffcats OS, Lagerhalle Tex OS, Haus der Jugend Amorphis OS, Hyde Park Terry Hoax OS, Rosenhof Wingenfelder OS, Rosenhof Litha OS, Lutherhaus Devil’n Us OS, Bastard Club MaxiMalRap Contest OS, Westwerk Lance Butters OS, Kleine Freiheit Katie Melua + Bosse Lingen, Emsland Arena RAF 3.0 OS, Rosenhof Turbostaat MS, Sputnikhalle Phillip Boa And The Voodooclub BI, Forum Torfrock OS, Rosenhof Adolar OS, Kleine Freiheit Parov Stelar Band Lingen, Emsland Arena Fiddler’s Green OS, Rosenhof Dead By April OS, Bastard Club Die Ohrbooten OS, Kleine Freiheit The Bollock Brothers + who’s Anna MS, Gleis 22 Sarah Connor BI, Stadthalle Ohrbooten MS, Gleis 22 Jan Josef Liefers & Oblivion OS, Rosenhof Rocklegends in Concert BI, Ringlokschuppen Callejon OS, Rosenhof Abba Unplugged BI, Stadthalle Die Kassierer OS, Rosenhof Green Boys BI, Stadthalle Donots OS, Rosenhof Young Rebel Set BI, Forum HGich.T OS, Kleine Freiheit Donots OS, Rosenhof Corvus Corax OS, Lagerhalle Gregorian OS, OsnabrückHalle Scooter Lingen, Emsland Arena Ivy Quainoo BI, Ringlokschuppen Ina Müller BI, Stadthalle German Brass BI, Rudolf-OetkerHalle Mnozil Brass Gronau, Bürgerhalle Tim Bendzko MS, MCC Halle Münsterland Matthias Brodowy OS, Rosenhof Simple Minds BI, Ringlokschuppen Tim Bendzko Lingen, Emsland Arena Ina Müller OS, OsnabrückHalle Santiano Lingen, Emsland Arena The 12 Tenors OS, OsnabrückHalle Itchy Poopzkid OS, Haus der Jugend Ina Müller Lingen, Emsland Arena Henrik Freischlader OS, Rosenhof The Australian Pink Floyd Show Lingen, Emsland-Halle Bap OS, OsnabrückHalle The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle

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ASaving Earth. Weltweite Gedenkminuten für den Planeten Erde am 5. eines jeden Monats, 19.00 Uhr Ortszeit. Örtlichkeit Osnabrück: große Wiese im Bürgerpark (vom Parkplatz Veilchenstrasse zentral in den Park gehen). Nähere Informationen unter www.savingearth.info AHandeln tut Not – AITA – Die Schuldnerhilfe Osnabrück e.V. – Nach Maßgabe des Beratungshilfegesetzes bietet der gemeinnützige Verein AITA überschuldeten Mitbürgerinnen und Mitbürgern kostenlos eine umfassende Beratung in allen Fragen der Finanzen bis hin zur Begleitung im Rahmen der Privatinsolvenz. Der Verein versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Beratungsstellen. Die Berater des Vereins stehen Ihnen für Terminabsprachen unter Tel. 0541/3327450 gerne zur Verfügung AWhistleblower-Info für Menschen mit schlechtem Gewissen Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a. ANeue Yogakurse an der VHS Osnabrück, Bergstr. 8 für Anfänger (18.00 h) und Mittelstufe (19.45 h). Ab 16.September jeden Montag mit Yogalehrer Ewald. Bewusst atmen, wirkungsvoll bewegen, tief entspannen. Mit diesen Elementen unterrichte ich kompetent und kurzweilig den Sonnengruß, die 12 Grundstellungen aus der Reihe von Rishikesh und viele interessante Variationen. Anmeldung über die VHS Osnabrück Tel. 323/2243 AWing Tsun. Echte Selbstverteidigung, die auch im Notfall funktioniert. Neuer Kurs im ZAK. Jetzt einsteigen und sparen. www.zakos.de, Tel. 67381168 AKulturell interessierte Menschen rund um die 30 für gemeinsame Freizeitaktivitäten gesucht. Bin m., 33, und arbeite im soz. Bereich mit Kindern. Meine Interessen sind u. a. Musik,

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klick Wann: 9.8.2013 Wo: Lagerhalle Was geht ab: Streetbeat Wir fragen: Welcher Song durfte in diesem Sommer nicht fehlen?

INTERVIEWS/FOTOS: MICHAELA SINDERMANN

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Sido mit „Bilder im Kopf“, denn das Lied bleibt einfach im Ohr!

Hauptsache Dire Straits, die habe ich schon zu lange nicht mehr gehört.

Bananarama mit „Cruel Summer“! Da muss ich an alte Geschichten zurück denken!

„Blurred Lines“ von Robin Thicke, dazu kann man so gut tanzen!

Klingande mit „Jubel“, die habe ich beim Fest in den Höfen gehört. Wunderschöne Stimme & eigene Texte!

Hanna Meyerholz & Philipp Heinrich, die Band macht einfach sehr schöne laue Sommermusik!

Avicii mit „Wake Me Up“.

We As Human ist meine Band des Sommers! Die dunkle Stimme des Sängers, Rock und teilweise Balladen, das ist einfach überzeugend.

„Pompeii“ von Bastille, da bekomme ich gute Laune und der Song macht Lust auf Tanzen!

intern & interna as Ex-Autoren so alles treiben ... Martin Calsow zum Beispiel. Der hat gerade seinen ersten OberbayernThriller auf den Markt gebracht: „Quercher und die Thomasnacht“ (Graphit Verlag). Auf seiner Homepage gibt er schon mal im Hinblick auf die Thriller-Vorgänger „Lilith Code“ und „Lilith Verheißung“ ordentlich an: „Die Zahl der Toten verringert sich signifikant. Stattdessen gibt es Wachsleichen und Altnazis vor Tegernsee-Idylle. Ganz unbescheiden sage ich: mein bislang bestes Buch.“ ei der wöchentlichen Pizzarunde am Dienstag entstand eine leidenschaftliche Diskussion über Filme. Mario Schwegmann eröffnete mit „Wild Things“ (Regie: John McNaughton). Anschließend wurden – eins führte irgendwie zum anderen – folgende Streifen erörtert: „Shutter Island“ (Scorsese), „Die Farbe des Geldes“ (Scorsese), „Lone Ranger“ (Verbinski), „Shining“ (Kubrick) sowie „Über den

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Dächern von Nizza“ (Hitchcock). Irgendwie fiel auch das Wort „Star Trek“ und Programmredakteur Daniel Rüffer machte aus dem Stehgreif das bekannte Trekkie-Zeichen. Die anderen konnten es nur langsam mit den Fingern hinbiegen. Außerdem kann Daniel Rüffer mit der Zunge rollen. Mehr Merkwürdigkeiten von der Pizzarunde demnächst in Ihrem STADTBLATT! ir lernen immer wieder gern dazu. Neulich entbrannte bei uns eine lustige Diskussion über Gemüse und Obst. Für große Verwirrung sorgte der Umstand, dass Erdbeeren gar keine Beeren sind. Sondern was? Genau, Nüsse! Ungläubiges Kopfschütteln. Da wir keinen Naturwissenschaftler im Haus haben, der für Klarheit hätte sorgen können, folgten Spekulationen über Spekulationen ... Wer weiß – vielleicht bestehen unsere Rechner ja aus Daunenfedern. Wir werden jedenfalls von nun an alles kritisch sehen.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Marco Gausmann, Katja Brunkhorst, Carolin Rupp, Günther Frank, Michaela Sindermann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2013 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) Das OKTOBER STADTBLATT erscheint am Freitag, den 27.9.2013 Redaktionsschluss Do. 12.9.2013


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Stadtblatt 2013.09  

Das Osnabrück Magazin, September 2013

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