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Alter Hase Es gibt keine wichtige Stonerrock-Band, in der Nick Olivieri nicht gespielt hat. Jetzt tritt der Bassist und Sänger mit Mondo Generator auf.

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hr könnt ihn für verrückt halten, aber hier handelt es sich um ein Musikgenie!“ stellt Schnalli auf der Homepage des Bastard Club erstmal fest. Oliveri kann man durchaus als enfant terrible eines an Ausnametypen nicht armen Zirkus namens Rock’n’Roll sehen. Knatsch mit seiner (Ex-)Band Queens Of The Stone Age, Ärger mit der Staatsmacht, jede Menge Drogen. Allerdings ist Olivieri gleichzeitig ein hervorragender Musiker, der bei Institutionen wie Kyuss, Queens Of The Stone Age oder The Dwarves gespielt hat. Mondo Generator war Anfang der 90er als Nebenprojekt geplant. Damals lief es noch mit der Hauptband. 2000 kam das Debüt „Cocaine Rodeo“ heraus. Nach dem Rauswurf bei den Queens vier Jahre später wurde Mondo Generator zum Hauptprojekt des Bassisten und Sängers. „Bei den Queens oder Kyuss bin ich Mitarbeiter, bei Mondo Generator dagegen trage ich die Verantwortung“, meint Oliveri. Dann kam allerdings eine Tour, die unter keinem guten Stern stand. Oliveri prügelte sich bei einem Konzert in Süddeutschland mit einem Soundmischer, die Band kehrte ohne ihn in die USA zurück. Und Oliveri bekam Besuch: „Meine Scheibe wurde eingeschlagen und ein Polizeiroboter kam in mein Zimmer. Es war wie bei Robocop!“

War mal einer der Queens Of The Stone Age: Nick Oliveri Doch das ist Vergangenheit. Man ging wieder auf Tour und nahm im Studio von Dave Grohl auf. Im letzten Jahr erschien „Hell Comes To Your Heart“ heraus. Im Studio gab es eine Wiedervereinigung mit den alten Bekannten Josh Homme und John Garcia. Mittlerweile steht auch der Kyuss-Nachfolger Vista Chino mit Oliveri, Garcia und Brant Bjork. Was kann man vom Auftritt von Mondo Generator erwarten: „Große Lieder!“ heißt es bei Schnalli, der anfügt: „Freude oh Freude, der Nick kommt wieder nach Osnabrück!“ MALTE SCHIPPER

vorband des monats The Computers Support der Toten Hosen. Die aus Great Britains fruchtbarer Punkszene stammenden The Computers melden sich mit neuer Single, neuem Album und neuem Look zurück. Mit „Disco Sucks“ legen sie einen echten Groover vor. Mehr davon gabs Ende April auf dem zweiten Album „Love Triangles, Hate Squares“. Während sie sich die unvergleichliche Energie und den Druck ihrer Punk-Wurzeln bewahrt haben, spielen sie auf dem neuen Album mit ihrer Vorliebe für Melodien und Soul – Einflüsse von Elvis Costello, The Jam und Small Faces sind genauso herauszuhören wie zeitgenössischer Blues und Pop. P 31.8., Minden Weserufer

P 6.8., Bastard Club

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Stadtblatt 2013.08  

Das Osnabrück Magazin, August 2013.

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