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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 414 7/2013 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

Entspannen im Grünen Wo der Sommer in der Stadt am schönsten ist

Unter die Räder gekommen Alter Güterbahnhof – zocken ohne Ende

OB-Wahl 2013 Die Kandidaten: Episode 2 „Ich für uns“ – Entertainer Christian Steiffen

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Juli 2013

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Elektrisch Gas geben Grüner Rennwagen – Hauke Höschler & sein Ignition Racing Team

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Alfsee Wasserspo Sonnenstu rt, nden & ganz vie l Action

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IDEENGEBER

DANKE

für die über 300 Ideen zu Bus und Bahn, Straße und Schiene, Fuß- und Radweg, Stadt und Land – kurz: zur Mobilität der Zukunft. Wir haben uns über jede der Ideen gefreut und stellen die besten auf unserer Website, auf Facebook und in der Ideenbox vor.

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juli 2013

Nachtleben. Stefan Spajzer entscheidet darüber, wer im Club tanzen darf. Der Selector im Neo fällt auch optisch auf. Seite 4.

Trendsport. Man kennt die Spielszenen aus Filmen wie „American Pie“. Jetzt kommt Lacrosse auch zu uns. Wir haben das einzige Team der Stadt besucht. Seite 17.

4 leute Inga Kusiek – Designerin und Shop-Inhaberin (Lille Royal) Stefan Spajzer – Selector im Neo Kemal Yurtkuran – Sänger bei Safkan

6 aufgefallen Hoch hinaus. Zwischen Damm- und Frankenstraße entsteht eine moderne Boulderhalle.

10 interview Elektrisch Gas geben. Hauke Höschler vom Ignition Racing Team über Rennwagen mit Elektromotor und Sebastian Vettel.

12 titel Entspannen im Grünen. Wo der Sommer in der Stadt am schönsten ist.

16 wahlkampf „Ich für uns“. OB-Kandidat Christian Steiffen hat die Nicht-Wähler im Visier.

TITELFOTO: MARIO SCHWEGMANN, ROGER WITTE

17 ortstermin Nichts für Weicheier: Lacrosse mit den Peace Keepers

18 ausverkauf Unter die Räder gekommen. Der alte Güterbahnhof wird zum Spekulationsobjekt.

20 umwelt Packtasche mit Anzug. Immer mehr Osnabrücker fahren mit dem Rad zur Arbeit.

22 familiensache Getätschel hilft nicht. Erfolgsmodell Anti-Agressivitätstraining

Motorwelt. Hauke Höschler ist Leiter des Ignition Racing Teams. Mit ihrem neuen Elektro-Rennwagen starten die HS-Studenten beim Bergrennen. Seite 10.

Titel. Wenn der Sommer kommt, wird die ganze Stadt zur Outdoor-Oase. Ob Park, Strand oder Fluss – wir haben geguckt, wer draußen unterwegs ist. Seite 12.

Kommunalpolitik. Wir setzen unsere Reihe der OB-Kandidaten fort. Der Entertainer und Poet Christian Steiffen will vor allem die Nicht-Wähler erreichen. Seite 16.

Bluesszene. Top-Gitarrist Kai Strauss kennt die Osnabrücker Blues-Community seit Jahren. Im Interview erinnert er sich und erzählt von seiner neuen Band. Seite 24.

23 what’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Reden wir über Blues. Ein Interview mit dem Ausnahme-Gitarristen Kai Strauss.

30 bühne Wat kiekste so? Interview mit der Berliner Comedian Cloozy Haber.

32 kunst Über das Wesentliche. Der Sammler Thomas Rusche gibt Einblick in sein Metier.

34 kino Vollkommen schöne Schläge. „The Grandmaster“ erzählt die Geschichte von Bruce Lee – und seinem Meister.

38 media CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

41 wer wo was Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.7.2013

56 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

58 klick Wann: 15.6.2013 Wo: Schlossinnenhof Was geht ab: Fairytale Festival Wir fragen: Was ist Dein Lieblingsmärchen?

intro Zwischen 23 und 65

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n diesem Monat setzen wir unsere Portraitreihe mit den OB-Kandidaten fort. Und stellen den Poeten, Entertainer und Kandidaten Christian Steiffen vor (Seite 16). Da kam die Frage auf: Kann eine Kunstfigur wie der stadtbekannte Interpret („Sexualverkehr“) überhaupt Bürgermeister werden? Er kann. Nach Auskunft der Landeswahlleitung ist die „Angabe des Künstlernamens zulässig, wenn {der Kandidat} auch melderechtlich geführt wird.“ Ansonsten kann laut dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz jeder zum Oberbürgermeister gewählt werden, der am Wahltag (22.9.) mindestens 23 Jahre, aber noch nicht 65 Jahre alt ist, Deutsche/Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist oder Staatsangehörige(r) eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union. Außerdem muss der Kandidat die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten. Da steht ja im Artikel 2 der schöne Satz: „Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit ...“ – Womit wir wieder bei Christian Steiffen wären. Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT+ – Zum Herausnehmen in der Heftmitte Erlebnisregion Alfsee Wassersport, Sonnenstunden & ganz viel Action STADTBLATT 7.2013

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leute Was hörst Du privat für Musik? Ich höre wirklich sehr gerne Radio. Ich mag die aktuellen Hits aus den Charts. Pop, RnB, alles, was neu ist. Gibt es ein DJ-Highlight im Juli? Ja, am 5.7. kommt Noah Becker zu uns, der Sohn von Boris Becker, und holt seinen ausgefallenen Termin nach. Er legt richtig coolen Deep House auf. Außerdem kommt noch K-Paul. Was trägst Du jetzt gerne im Sommer an der Tür? Irgendwas Luftiges!

Die Mischung macht’s

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Stefan Spajzer: Ex-Model, Ex-Hotelfachmann und Ex-Zirkustänzer

Stefan Spajzer ist Selector. Kein Türsteher, sondern ein Conferencier der Nacht – dessen Look schon Stadtkult ist.

u FOTO: MAIK REISHAUS

m 18 Uhr geht’s los für Stefan Spajzer. An den Öffnungstagen des Neo Club & Cuisine macht er dann die Vorabeit für die Nacht. Auf seinem iPad checkt er die Gästeliste, koordiniert Tisch-Reservierungen für das Restaurant oder den Club. Und ab 22 Uhr steht er dann vor der Tür des Clubs an der Pagenstecher Straße – gestylt. Legendär sind seine

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STADTBLATT 7.2013

Pelze, die er bei kühleren Temperaturen trägt sowie seine neongelben Pony Heels. Stefan Spajzer: „Mein Outfit wähle ich nach Lust und Laune.“ Das kommt so gut an, dass Gäste aus München schon mal ein Foto mit ihm machen wollen oder er privat von Gästen angerufen wird, die um eine Typberatung bitten. Stefan Spajzer ist kein Türsteher.

Die gibt es im Neo auch: Nette, studierte Herren, die in ganz normalen Klamotten für Ordnung sorgen. Stefan Spajzer ist Selector: Er sorgt dafür, dass im Club der Gästemix stimmt. „Wir haben keinen Dresscode, aber die Mischung muss stimmen. Leute im Anzug oder Kleid, Leute mit Basecap oder weißen Turnschuhen, junge und ältere Gäste – es muss einfach passen.“ Die

Nationalität der Gäste ist dabei überhaupt kein Hinderungsgrund. Und wenn jemand eine Absage bekommt? „Dann sage ich ‚Sorry’ und erkläre das den Leuten ganz in Ruhe, da gab’s noch nie Probleme.“ Das Neo ist seit Ende 2012 Teil des Osnabrücker Nachtlebens. Und sowohl Club (mit drei Dancefloors) als auch Restaurant. Im Sommer gibt’s noch einen Außenbereich mit Strandkörben und Beach, dessen Fassade gerade der Künstler Rene Turrek gestaltet – so soll das größte Außengraffiti der Welt entstehen. Klar, dass wir Stefan Spajzer davor fotografiert haben. Stefan Spajzer ist der perfekte Mann für den Job an der Tür. Er redet gerne, liebt Mode und Musik und ist ein Nachtmensch. Er bringt aber auch das nötige Knowhow mit: als gelernter Hotelfachmann, zeitweises Model und ehemaliger Tänzer im Zirkus Krone. Ein echtes Energiebündel, das nachts gern mal ein Späßchen macht. „Wir sind ein geiles Team.“ Morgens um sechs, sieben Uhr ist die Arbeit dann getan und Stefan Spajzer geht nach Hause und am nächsten Tag vielleicht shoppen. Neues Outfit für die Nacht. MARIO SCHWEGMANN

Mein Osnabrück Kemal Yurtkuran Co-Sänger bei der Band Safkan Hier wohne ich ... Mitten in Belm, zentral, nicht weit nach Osnabrück. Da ist alles, was ich brauche in der Nähe. Um zu meiner Arbeit nach Bramsche zu fahren, muss ich nicht erst durch die Innenstadt. Der beste Biergarten Osnabrücks ist ... mein Balkon. Auswärts trinke ich lieber Cocktails, gerne im Sausalitos. Ich höre gerade ... Manga. Vielleicht kann sich noch der Eine oder Andere an den ESC erinnern, bei dem Lena gewonnen hat. Manga sind damals Zweite geworden. Ich mag ihre Energie und ihre Art, sie verbinden mehrere Musikstile zu etwas Neuem. Ein Restaurant in Osnabrück, das ich empfehlen kann ... ist das LeFeu. Dort ist es sehr lecker und der Service stimmt. Im Mai haben sie sogar ihren „Flammkuchen des Monats“ nach uns benannt.

Das Neueste von Safkan ... Wir arbeiten fleißig am neuen Album und nutzen den frischen Wind, den unser neuer Trommler Sven mit in die Band bringt. Cooler Typ! Wenn es warm wird im Sommer, findet man mich ... im Schwimmbad mit meinen Kindern. Mein Ältester will mit mir immer auf die neue Rutsche im Nettebad. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut. Meine T-Shirts kaufe ich ... im Urlaub in der Türkei. Ich komme aus Ankara und habe dort einfach die größere Auswahl und die Preise stimmen. Es geht mit leeren Koffern hin und mit vollen Koffern zurück. Hier mache ich gerne Party ... Der Ort ist nicht festgelegt. Ich treffe mich mit meinen Kumpels und wir entscheiden spontan. An Osnabrück mag ich besonders ... die Größe. Es ist überschaubar und man kennt sich, trotzdem gibt es immer Neues zu entdecken und es wird nie langweilig. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


DIE WERBEREI.DE

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Fragen an ... Inga Kusiek, Designerin und Inhaberin des Ladens Lille Royal

STADTBLATT: Der Sommer hat lange auf sich warten lassen. Was ist denn diese Saison angesagt? INGA KUSIEK: Neon und Camouflage! Am besten in Kombination. Wer bei Neon lieber langsam einsteigen will, kann es mit einem Accessoire probieren, zum Beispiel einer Handtasche in Pink oder einem neongrünen Gürtel. STADTBLATT: Ihr Laden zeichnet sich durch eine sehr persönliche Handschrift aus. Wie entsteht dieser Mix? INGA KUSIEK: Ich bin allein verantwortlich für den Einkauf und da spiegelt sich natürlich mein Geschmack wider. Inspiration hole ich mir auf den beiden großen Modemessen in Berlin, der Bread & Butter und der Premi-

um. Dort sind alle wichtigen Labels vertreten. Allein sich die Leute anzuschauen, die dort rumlaufen – da bekomme ich viele Ideen, was ich auch in Osnabrück anbieten möchte. STADTBLATT: Sie sind mit Ihrem Geschäft Teil der Altstadt. Eine gute Lage für Einzelhändler? INGA KUSIEK: Ja, total! Ich bin jetzt im sechsten Jahr hier und sehr zufrieden. Ich habe viele Stammkundinnen. Und in meiner Nachbarschaft, der Heger Straße, entsteht gerade eine richtig nette kleine Einkaufszone, mit Froggy oder Maybe Baby. STADTBLATT: Einzelhändler in der Modebranche – das ist seit Online-Giganten wie Zalando nicht einfacher geworden, oder?

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Ein Faible für Mode, Design und Hunde: Inga Kusiek mit ‚Ladenhüter’ Hermann

INGA KUSIEK: Man kann wohl sagen, dass Zalando inzwischen fast jedem Einzelhändler ein kleines Dörnchen im Auge ist. Als Ladenbesitzerin muss ich mir was einfallen lassen, um mich gegen das Online-Angebot zu behaupten. Und es gelingt! Ich setze auf Persönlichkeit, eine individuelle Auswahl an Mode und, ganz wichtig, eine entspannte Atmosphäre im Laden. STADTBLATT: Was heißt das? INGA KUSIEK: Wenn eine Kundin zu uns kommt, dann lassen wir sie in Ruhe gucken. Ich mag das nicht, wenn sofort jemand hinter einem steht. Hat die Kundin Fragen, dann sind wir natürlich da. Und ich lasse hier keine Kundin rausgehen mit Sachen, die ihr nicht stehen! Entweder sitzt eine Jeans, oder nicht. Da bin ich ehrlich. STADTBLATT: Ihr Standort ist in RathausNähe. Kommen auch Touristen ins Geschäft? INGA KUSIEK: Ja, oft. Auch durch die Nachbarschaft mit dem Hotel Walhalla habe ich öfter mal internationale Kunden. Die sagen mir oft: „Ihr Laden könnte auch in Hamburg oder Berlin sein.“ Ein schönes Kompliment. Aber ich bleibe in Osnabrück! Ich finde, dass Osnabrück überhaupt viel Einzelhandel hat. STADTBLATT: Sie sind nicht nur Inhaberin eines Shops, Sie sind auch Diplom-Designerin. INGA KUSIEK: Ich habe in Münster Produktdesign studiert und die ganze Palette an Produkten designt. Becher, Besteck ... bis hin zu einer Relaxing Lounge für Stundenhotels. Ich dachte damals, dass ich da etwas ganz Neues entdeckt habe – bis ich während eines Auslandssemesters in New York genau so eine Lounge im Empire State Building entdeckt habe (lacht). STADTBLATT: Inzwischen haben Sie als Designerin Ihre eigene Marke: „Cake Town“. Was entwerfen Sie? INGA KUSIEK: Mein erstes Produkt ist ein Kissen, mit einem Peace-Zeichen und einem Stern darauf. Das Kissen ist sehr gut angekommen. Ich verkaufe es hier im Laden und beliefere inzwischen rund 50 Geschäfte in Deutschland. Dafür musste ich manche Nacht bis morgens um 2 Uhr durcharbeiten. STADTBLATT: Kommt bald auch Mode hinzu? INGA KUSIEK: Das kann ich mir gut vorstellen, aber ich möchte als Label langsam wachsen. Ich habe schon einige Label kommen und gehen sehen. STADTBLATT: Letzte Frage: Warum heißt Ihr Laden eigentlich Lille Royal? INGA KUSIEK: Meine Mutter ist Dänin und auf dänisch heißt ‚lille’ klein. Also frei übersetzt: ein bisschen königlich. So sollen sich unsere Kundinnen bei uns fühlen – ein bisschen königlich. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

aufgefallen Noch kein Kunstfelsen in Sicht (v. l.): Thomas Hofer und Michael Pazzini im Rohbau

Hoch hinaus Was lange währt, wird endlich gut: Thomas Hofer und Michael Pazzini bringen die „Zenit“-Boulderhalle an den Start.

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anchmal werden Thomas Hofer und Michael Pazzini zu Detektiven. Seit zwei Wochen sind sie jetzt in dieser alten Maschinenhalle, früher Gardinen Krebs, zwischen Franken- und Dammstraße. Und ihre 800 Quadratmeter Industriecharme stellen sie vor so manches Rätsel. „Immer wieder stoßen wir auf Kabel und Rohre, von denen keiner so recht weiß, woher sie kommen, wohin

sie führen, wozu sie gut sind.“ Thomas Hofer lacht. „Aber das machts ja auch spannend.“ Installationspläne? „Es gibt einen, der ist von 1948.“ Was hier entsteht, hat schon mehrere Anläufe hinter sich, viereinhalb Jahre der Suche, der Pläne: Die „Zenit“-Boulderhalle. Aber jetzt wird es was. „Ist natürlich noch ein weiter Weg“, sagt Michael Pazzini mit Blick auf die Baustelle. Wände verputzen. Neues Oberlichtband rein. Dämmung. Und dann das Eigentliche: die Kletterwände. Mit Überhängen, Grotten. In Braun, Grün und Weiß. Und in allen Schwierigkeitsgraden. „So gebaut, dass man die Routen verändern kann.“

Große Gefahr Neuro-Enhancement. Vorsicht sagt Dr. Saskia Nagel, Kognitionswissenschaftlerin der Universität STADTBLATT: Gesetzt, ich bleibe in Schule oder Studium hinter dem Optimum zurück. Und jemand sagt mir, da hilft Neuro-Enhancement – Chemie, die mein Gehirn wieder auf Leistung dopt. Was raten Sie mir? Finger weg? SASKIA NAGEL: Tendenziell ja. Wenn Sie sonst gesund sind, sind andere Wege sinnvoll. Neuro-Enhancement wirkt nicht ohne eigene Arbeit. Ich würde raten, etwas für Ihre Motivation zu tun. STADTBLATT: Immer mehr Gesunde greifen zu diesen Mitteln, die eigentlich für Kranke gedacht sind. Was passiert, wenn sich alle gegenseitig mit 6

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immer mehr Neuro-Chemie hochpushen? Endet das nicht in Sucht? SASKIA NAGEL: Das ist eine große Gefahr. Wir wissen wenig über Risiken und Langzeitfolgen. Da es sich um potente Psychopharmaka handelt, muss man mit Nebenwirkungen rechnen. STADTBLATT: Sie haben in der Fachzeitschrift „Neurology“ eine Stellungnahme mitverfasst, die Ärzte vor dem Verschreiben solcher Psychodrogen bei gesunden Kindern warnt. Wie reagiert die Ärzteschaft? SASKIA NAGEL: Meist erleichtert. Wir sprechen ein wachsendes Problem an

450 Quadratmeter Kletterfläche sollen es werden, erstmal. 4 Meter 50 ist die Maximalhöhe, denn Seile und Gurte gibt es ja nicht. Wer nicht weiterkommt oder wieder runterwill, springt einfach ab. Deshalb besteht der Fußboden auch aus einer dicken Spezialmatte. Wenn alles fertig ist, wird es Umkleideräume und Duschen geben, eine eigene Abteilung für Anfänger und Kinder, für therapeutisches Klettern, eine kleine Gastronomie. Hofer und Pazzini nehmen dafür richtig Geld in die Hand. Sechsstellig. Hofer: „Wir haben uns gedacht: Es gibt was Gutes, das fehlt in der Stadt. Also haben wir die Herausforderung angenommen. Und uns von Rückschlägen nicht entmutigen lassen.“ 30 Leute stark ist das Umbauteam. Bis zu 15

und geben Hinweise, wie damit in der Praxis umgegangen werden kann. Einige befürchten, dass wir damit die Diagnose „ADHS“ antasten. Wir sagen aber klar, dass es uns um gesunde Kinder und Jugendliche geht. STADTBLATT: Sie sagen, solche Verschreibungen seien „zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu empfehlen“. Heißt das, Sie raten nicht generell ab? SASKIA NAGEL: Wir wissen nicht, wie sich die Wissenschaft und unsere moralischen Werte entwickeln. Das, was wir im Moment sehen, rät zur Vorsicht. STADTBLATT: Ist es nicht besser, Krisen einfach als normal auszuhalten? SASKIA NAGEL: Nicht „aushalten“, sondern damit umgehen. Zum Umgang kann auch ein Medikament gehören. Bei gesunden Kindern aber sollten andere Wege gesucht werden. STADTBLATT: Diese Psychodrogen sind

Mitarbeiter wird die fertige Halle brauchen. Ein „Szenetreffpunkt“ soll es werden. Wo man nicht nur kommt, um ein bisschen Sport zu machen. Da hilft es natürlich, dass gleich nebenan ein Café entsteht. ein paar Clubs. Ein paar Schritte nur, und man ist beim SubstAnZ. Synergieeffekte. Hofer: „Fühlt sich gut an.“ Was mit der kleinen „Boulderburg“ im Freiraum Petersburg passiert, in der auch Hofer und Pazzini ihre Wurzeln haben? Die wird bleiben. Ist ja auch nichts für die Öffentlichkeit. Wer in die „Zenit“-Halle kommt? Nicht nur Studenten. Oder Kletter-Maniacs. „Pazzini: Die älteste Kletterin, die ich mal trainiert hab, war 80. Mit Rückenproblemen. Und einem neuen Hüftgelenk...“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Saskia Nagel: „Suchtpotenzial ist groß“ ethisch und sozial problematisch? SASKIA NAGEL: Es ist problematisch, wenn soziale Probleme psychopharmakologisch gelöst werden – wenn z. B. der Effekt zu großer Schulklassen durch Medikation ausgeglichen werden soll. Vor allem aber geht es darum, was wir persönlich und als Gesellschaft wertschätzen. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


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Wasserspiele

Von Badewanne bis Bobby Car: Die Osnabrücker Bäder bieten viel Action und Fun auch abseits des normalen Badebetriebs. In die Wanne, fertig, los! Das Qualifikationsrennen zur 1. Deutschen Meisterschaft im Badewannenrennen schlägt schon jetzt Wellen. Insgesamt sind 150 Teams, bestehend aus Badewannenkapitän und Matrose, in Osnabrück zugelassen (Anmeldung erforderlich). Teilnehmen darf jeder, der schwimmen kann und dessen Team einen einfallsreichen Namen vorweist. Pro Rennen treten jeweils 4 Teams gegeneinander an. Der Ortssieger fährt im September zum großen Finale ins Tropical Island bei Berlin. Dort geht es um den nationalen Meistertitel. Fette Preise (1.500 Euro für den Sieger) winken. P 3.8., Moskaubad Playa Party Eine Tanzfläche inmitten des Wassers, Sommerhits nonstop, tolles Licht und das Alando-Thekenteam ... Dresscode: Beachwear und Flipflops P 7.9., Nettebad Rutschenmeisterschaft Die Black-Hole (80 m) gilt als der Nürburgring unter den Rutschbahnen. Ausgefeilte Technik und natürlich Ehrgeiz sind gefragt, um echte Bestzeiten zu errutschen. P 21.9., Nettebad Bobby Car-Race Nervenstärke und Schnelligkeit braucht man, wenn es in der Black Hole abwärts geht. Gesucht wird der „Schumi“ unter den Bobby-Car-Piloten. Ein kurvenreicher und spannender Formel-1-Spaß. P 5.10., Nettebad Herbst in Moskau Die Gelegenheit für Schnäppchenjäger und Sammler, die entspanntes Bummeln, Stöbern, Kaufen und Verkaufen schätzen. P 13.10., Moskaubad 2. Drachenboot-Indoor-Cup Fun-, Firmen- und Vereinsteams müssen um die Wette paddeln, um Osnabrücker Drachenboot-Champion zu werden (Anmeldung erforderlich). Der Clou dabei: Die Teams paddeln förmlich auf der Stelle. P 9.11., Nettebad

Hohe Kunst Seit Carrie Bradshaw sind High Heels wieder angesagt. Doch so elegant wie die „Sex and the City“Figur damit durch New York City flaniert – das erfordert Übung. Das haben sich vielleicht auch die Chefinnen des Osnabrücker Damenschuh-Geschäfts Shoe Shine und Gleichgewicht (Raum für Körperreich & Seelengut) gedacht. Am 9.8. bieten sie in den Räumen von Gleichgewicht (Rolandsmauer 13-15) ein High-Heel-Training für alle schuhbegeisterten Frauen an, unter dem Motto „Mit High Heels ins Gleichgewicht“. Danach ist der Auftritt im Büro, auf Kopfsteinpflaster oder auf der Sommerparty kein Problem. Geleitet wird das Training von dem bekannten Choreografen und Personal Trainers Romeyo. High Heels sind übrigens Schuhe mit einem Absatz von mindestens zehn Zentimetern. Anmeldung unter: info@gleichgewicht-os.de MARS

und Mario Schwegmann

Was für eine Frage! Miniröcke sind meiner Meinung nach völlig überbewertet. Erstens sehen sie nur bei richtig dünnen, richtig jungen Frauen gut aus – und zweitens sind sie total unpraktisch. Um sich zu bücken, zu sitzen oder ins Auto einzusteigen, ohne sich zu blamieren, muss frau schon fast akrobatische Fähigkeiten besitzen. Das kriegen ja viele Promis nicht mal auf die Reihe. Deshalb sind die Röcke in meinem Schrank auch alle fast knielang – mindestens. Das ist dann doch irgendwie gesellschaftsfähiger. Shorts dürfen dagegen ihrem Namen ruhig alle Ehre machen. Da kommt ein knackiger Po auch viel besser zur Geltung als im Mini. Denn Shorts sind keineswegs weniger sexy als Miniröcke. Oder, Kollege?

Genau! Ich lege ja seit Jahren ein Plädoyer nach dem anderen für Männer in Shorts ab. Ich meine natürlich zeitlose Bermudas, nicht so ein Hawaiioder-Speedo-Quatsch. Und zum kurzen Beinkleid zieht man nur ein T-Shirt an, kein LangarmHemd! Und schon gar nicht gehen Shorts mit irgendwelchen Taschen an den Seiten – sind wir hier im Dschungel, oder was? Zum Thema Minirock möchte ich aber eine andere Position beziehen als die über mir schreibende Dame. Ich finde, jede (jede!) Frau kann Minirock tragen. Und sollte das im Sommer auch ausgiebig tun.

FOTO: SCHUBERT FOTOGRAFIE

Schiff ahoi: In meiner Badewanne bin ich Kapitän

Minirock vs. Shorts Von Nina Bartholomaeus

Used? Genau. Aber wie!

Heute ist nicht alle Tage? Stimmt. Ende 70er gab es zum Beispiel noch keine Jeans im Laden, die aussah wie gebraucht. Also war Fantasie gefragt. Denn fabrikneue Jeans, ohne Risse, ohne Löcher, ohne Waschspuren, sind einfach nicht cool. Und neue pseudogebrauchte von heute sind es, nebenbei bemerkt, erst recht nicht. Das lernen wir im Bramscher Tuchmachermuseum, bei „The Beat Goes On. Der Style“. Und es ging nicht nur um Gebrauch. Es ging um Individualisierung. Besonders auffällig in „Der Style“: die Jeans-Kunstwerke von Herbert „Monke“ Rauer. Großflächig mit Textilfarbe bemalt, mit provokanten Motiven, teils mit Leuchtleisten drin, reliefartig eingenäht die Finger von Gummihandschuhen... Entstanden in den 80ern, als wandelnde Galerie, haben sie bis heute überlebt. Und jetzt stehen sie hier. Und sind Inspiration. Für Schulklassen-Workshops der Studierenden des Fachgebiets Textiles Gestalten der Universität Osnabrück. Und für „Pimp your Jeans“ (19.7.). Nicht nur Hosen kriegen da ein neues Gesicht, auch Stoffturnschuhe. Kleidung mit wahrem Charakter? Findet man in keinem Geschäft der Welt. Sie entsteht über die Jahre. Durch einen HARFF-PETER SCHÖNHERR Träger mit Charakter.

Unikat: So ging Herbert „Monke“ Rauer in den 80ern unter Leute STADTBLATT 7.2013

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FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen

Ritualisiertes Sterben

Inzwischen mehr als Topflappen: Sandra Grüssing

Wer viel lesen will, ist in der Schau „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“ richtig.

mach’s

dir selbst

Kinder als Kreativschub Als „Pritzelchen“ ist sie nicht nur bei Facebook vertreten: Sandra Grüssing ch mache alles querbeet“, verkündet Sandra „Sandy“ Grüssing. „Angefangen habe ich mit Topflappen, die sahen wie eine Katastrophe aus.“ Der Kreativschub kam, als die Selbermacherin ihren zweiten Sohn bekam und Kleidung für ihre Kids nähen wollte. „Ich habe mir erst alles selbst beigebracht“, so Grüssing, die inzwischen ihr erstes eigenes Schnittmuster erstellt hat. Sie näht viel nach Schnitten, die sie im Internet aufstöbert und ausprobiert. „Aber da muss man immer darauf achten, dass man die auch als Kleinunternehmer nutzen darf“, erklärt sie. Denn sie ver-

kauft ihre Sachen auch. Unter dem Namen „Pritzelchen“ ist sie nicht nur bei Facebook vertreten, sondern hat auch einen Dawanda-Shop. Sie besucht darüber hinaus auch Floh- und Koffermärkte und hat bei „My Backhexe’s & Lucalino’s Kreativshop“ in Bramsche ein Regal gemietet. Dort gibt es ihre Loops, Geldbörsen, Kinderhosen, Shirts, Umhängetaschen, Mützen und Nadelkissen. Die versieht sie teilweise auch mit Applikationen oder verschönert sie mit Selbstgehäkeltem. Wie fast alle Selbermacher träumt Grüssing von einem Nähzimmer, ganz für sich alleine. Dennoch sagt sie: „Ich bin hauptsächlich Mutter.“ Und sie tauscht sich gerne mit anderen aus. Deshalb geht die Selbermacherin regelmäßig zum Osnabrücker DawandaTreff. CLAUDIA SARRAZIN

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

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an kennt das ja. Wer Ridley Scotts „Gladiator“ gesehen hat, denkt, jetzt kennt er sie, die Welt der Gladiatoren. Ist natürlich Unsinn, denn der Film strotzt vor Unwahrheiten. Wer’s verlässlicher will, kommt in „Gladiatoren“ auf seine Kosten. Die drei eindrücklichsten Exponate der 500 dramatisch abgedunkelten, aber kopfgeprägten Quadratmeter? Platz 3: Die Nachbildung eines Helms, wie ihn ein Thraex trug – eine Gladiatorengattung mit kleinem Schild und gebogenem Kurzschwert. Aufset-

zen erlaubt. Unglaublich schwer, das Ding. Äußerst spärliches Sichtfeld. Erfordert einen echten Stiernacken. Wer dagegen mal einen GS-Mk7 der British Forces aufhatte, Nylon und Kevlar, 1 Kilo leicht, weiß sie zu schätzen, die Moderne. Platz 2: Die chirgurischen Instrumente. Es kamen zwar unglaublich viele Gladiatoren in der Arena um, viele schon beim allerersten Kampf, und manche gingen auch ohne einen Kratzer wieder raus, aber Verwundungen waren die Regel. Und wer verwundet wurde, bekam die beste medizinische Versorgung, die das Römische Imperium zu bieten hatte. Sehen gar nicht soviel anders aus als heutige Instrumente. Platz 1: Ein Ständer mit Schale obendrauf. Heller Marmor, aus dem Colosseum, 3. Jahrhundert n. Chr. Was drin war? Vielleicht Sand. Zum Bestreuen des blutgetränkten Bodens. Oder Parfüm. Damit der Dunst von Blut und Schweiß nicht bis in die Zuschauer waberte. Oder Wasser. Zum schnellen Erfrischen. Und sonst? Viel Text, sehr sehr viel Text. Und Videos auf Englisch. Tipp: die Führung. Die ist exzellent. Ach ja: Der klassische Spruch „Die Todgeweihten grüßen dich”, lernen wir, fiel in Wahrheit nur ein einziges Mal. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mal aufsetzen? Tonnenschwer!

P bis 13.10., Varusschlacht im Osnabrücker Land Museum und Park Kalkriese

2 x 1 Weinpräsent

2 x 2 Tickets Piet Klocke

2 x 2 Tickets Tito & Tarantula

Vom 4.-7.7. findet auf dem Marktplatz der WeinSommer Rheinland-Pfalz statt. Die rheinland-pfälzischen Weine überzeugen seit vielen Jahren durch ausgezeichnete Qualität. Wir verlosen zwei Weinpräsentkartons mit je drei ausgesuchten Weinen der WeinSommer-Winzer. P Einsendeschluss: 3.7. STICHWORT: Wein

Mit seinem Auftritt (10.7.) beginnt die sommerliche Reihe „Kultur im Innenhof“ vom Haus der Jugend. Piet Klocke ist Kult. Er wird aus seinem aktuellen Buch „Kann ich hier mal eine Sache zu Ende!?“ lesen. Und garantiert keinen einzigen Satz abbrechen. P Einsendeschluss: 7.7. STICHWORT: Piet

Am 24.7. kommt Tito Larriva mit seiner Band nach Osnabrück und verwandelt die Kleine Freiheit in die Titty Twister Bar. Dort bzw. im Film „From Dusk Till Dawn“ fiel der Startschuss für die Karriere der mexikanisch-amerikanischen Rockband. P Einsendeschluss: 15.7. STICHWORT: Tito

STADTBLATT 7.2013


FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Wildes Herz schlägt

Nicht immer so leer: Jugendherberge Osnabrück

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Man findet sie in einigen Haushalten unserer Stadt – Platten der Band Lüde & die Astros. Die Osnabrücker Psychedelic-Rocker (die ersten beiden Alben) bzw. Garagen-Rocker (Album 3-5) waren in den 80ern ziemlich angesagt, standen in der Bravo genauso wie in der Spex und waren für viele die härtere (und bessere) Variante der Ärzte. Und das ist auch der Link in die Gegenwart: Die-Ärzte-Bassist Rod González veröffentlicht auf seinem eigenen Label Rodrec sämtliche, teilweise lange vergriffenen Platten der Astros komplett neu gemastert. Über den Vertrieb Cargo Records werden die Alben ab dem 19. Juli als Downloads wiederveröffentlicht und sind damit erstmalig in digitaler Form erhältlich. Wer sich jetzt fragt, was die Astros eigentlich heute so machen – Chef Lüde ist wieder in seinem alten Beruf aktiv. Der Uhrenmachermeister hat auf St. Pauli den Shop „Rock Around The Clock“ eröffnet. MARS www.rodrec.com

Was hat Osnabrück, was auch Nürnberg hat? Passau? Regensburg? Stralsund? Goslar? Nicht zu vergessen Werningerode und Tecklenburg? Und Weimar? Nichts? Falsch: eine „Kultur/Jugendherberge“. Was auch immer man also von der Jugendherberge Osnabrück halten mag, wenn man sich ihr nähert oder sie betritt, optisch vor allem – seit Anfang 2013 ist sie vom Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) kultur-zertifiziert. Als eine von 19 Jugendherbergen bundesweit. Hmm. Sollten Berlin, Hamburg und München kulturell weniger zu bieten haben? Muss wohl so sein. Immerhin haben wir ja auch unser Rat- und Nussbaum-Haus, den Dom und alldas. Wenn das keine Kultur ist! „Hier trifft sich Gott und die Welt“ lockt das neugeadelte Haus. „Hier schlugen sich Römer und Germanen, und hier besiegelte Europa den Westfälischen Frieden...“ Tja. Und dann erfahren wir noch, dass hier der „Kulturbegriff programmatisch an den Themenschwerpunkt ‘Neue Medien’ ausgerichtet“ wird. Workshops zum Cyber-Mobbing und so. Lässt hier das EMAF grüßen? Kultur bedeutet Erleben, sagt das DJH. Und lockt zur Klassenfahrt. Verspricht ein „erlebnisorientiertes und zeitgemäßes Umfeld“ für einen „intensiven kulturellen Austausch“. Aha. Viel Spaß also an der Iburger Straße, Osnabrück berüchtigter Einfallstraße. HPS

Junges Geld

Für Jugendliche und junge Erwachsene ist es besonders wichtig, sich regelmäßig über finanzielle Dinge zu informieren. Denn in diesen Lebensphasen stehen häufig Veränderungen an. Die Magazine Focus Money und Focus Schule haben die Sparkasse Osnabrück als „Beste Jugendbank“ in Osnabrück ausgezeichnet. „Wir bieten spezielle Pakete für junge Leute“, sagt Dagmar Lücke, Leiterin der Filiale Lüstringen. „Gerade unser GiroLive-Konto für Auszubildende, Schüler und Studenten ist ein echter Knaller.“ Schließt der Kunde ein Produktbündel ab, bekommt er einen Bonus von 10-30 €. Im Juli legt die Sparkasse Osnabrück mit ihrem Angebot des Monats sogar noch etwas drauf. „Wer eines der Pakete Classic oder Top abschließt, bekommt als Zugabe noch einen hochwertigen Lautsprecher, den man z. B. an sein Handy anschließen kann“, freut sich Lücke. „Der Sound dieser kompakten Boxen haut einen wirklich um.“ www.sparkasse-osnabrueck.de/angebot

Wenn ich motiviert werde, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, dann ist meine

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interview

Schnell um enge Kurven: Hauke Höschler und der „Green Garnet“

Elektrisch Gas geben


P blonden Haaren, den stechend Mit seinen langen, wuschelig

blauen Augen und seiner braun gebrannten Haut sieht Hauke Höschler aus wie ein Surfer. Der 27-Jährige studiert Fahrzeug-Technik an der Hochschule. Er ist Student, Rennfahrer, Team-Leiter, Konstrukteur und Techniker. Mit der 40-köpfigen Mannschaft des „Ignition Racing Teams“ (IRT) hat er einen neuen Elektro-Rennwagen gebaut. Mit dem Boliden „Green Garnet“ startet das Team am ersten Augustwochenende gleichzeitig beim internationalen „Formula Student Germany“-Rennen auf dem Hockenheimring und beim Bergrennen in Borgloh. INTERVIEW | FOTO BOBBY FISCHER

STADTBLATT: Elektroautos sind ja sehr leise. Gehört

nicht zu einem Autorennen das Dröhnen der Motoren, das Quietschen der Reifen und der Gestank von Benzin? HAUKE HÖSCHLER: Das fehlt auf jeden Fall. Da hatten wir auch intern eine kleine Debatte. Wenn man sich dann aber die Fahrleistung eines Elektroautos anschaut, macht das das Manko wieder wett. Allein die Beschleunigung eines Elektrowagens ist wirklich enorm. Beim aktuellen Wagen beschleunigen wir unter vier Sekunden auf 100. Wenn man ein geräuschloses Auto fährt, muss man sich zudem auf ein anderes Fahrgefühl einstellen. Ich konnte auch auf dem Hockenheimring hören, wie meine Leute mich angefeuert haben. Da habe ich Gänsehaut bekommen. Das kriegt man in einem Benziner nicht mit. STADTBLATT: Wie schnell fährt der „Green Garnet“? HAUKE HÖSCHLER: Er ist auf eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt. Normalerweise fährt er schneller, aber wir haben das Augenmerk auf das Drehmoment und Effizienz gelegt. So können wir schnell um enge Kurven fahren. Wir stellen das Auto speziell auf die Ansprüche der Strecke ein. STADTBLATT: Welche Vor- oder Nachteile hat das Elektroauto gegenüber Benzinern? HAUKE HÖSCHLER: Ein Elektroauto ist tendenziell schneller. Aber es ist ein großer Aufwand, ein Elektroauto zu bauen. Wir haben bisher reine Prototypen hergestellt. Der „Green Garnet“ ist unser siebtes Rennauto seit 2006 und der dritte mit Elektroantrieb. STADTBLATT: Welcher Antrieb bewegt die Studierenden im Team, in ihrer Freizeit in die Hochschule zu gehen und an Rennautos zu basteln? HAUKE HÖSCHLER: Es ist die Begeisterung für den Motorsport. Darüber hinaus kann man viel fürs Berufsleben gebrauchen. Dazu lernt man Teamfähigkeit, Deadlines einzuhalten und Herausforderungen zu stemmen. Es gibt Studenten, die keine Aus-

bildung vor dem Studium gemacht haben. Für sie ist es enorm hilfreich, praktische Erfahrungen zu erlangen. Manche Studierende machen in ihren Fachbereichen Projekte, die man gut im Team implementieren kann. Dafür bekommen sie Credits, sprich: Scheine. STADTBLATT: Sind Formel 1-Piloten wie Sebastian Vettel oder Michael Schumacher Vorbilder für euch? HAUKE HÖSCHLER: Was die Fahrerseite betrifft: Ja. Für uns geht es aber hauptsächlich um die Konstruktion, nicht ums Fahren. „Formula Student Germany“ ist in erster Linie ein KonstruktionsWettbewerb. Fahren ist natürlich der positive Nebeneffekt. STADTBLATT: Wie viel Zeit investierst Du in die Arbeiten für das IRT? HAUKE HÖSCHLER: Das hängt davon ab, in welcher Phase der Saison man sich befindet. Mitte Juni haben wir den „Green Garnet“ beim Roll-Out der Öffentlichkeit vorgestellt. In den drei Tagen vor der Präsentation habe ich maximal acht Stunden Schlaf gekriegt. In so einer Zeit lässt man dann auch Vorlesungen sausen. Den Stoff muss man nachholen und sich später erarbeiten. Die Profs haben damit kein Problem. Sie sagen: Jeder ist seines Glückes Schmied. STADTBLATT: Im vergangenen Jahr habt ihr den 7. Platz von 32 Teilnehmern beim „Formula Student Germany“-Wettbewerb auf dem Hockenheimring belegt. Was war die Basis für euren Erfolg? HAUKE HÖSCHLER: Wir haben im Jahr zuvor schon ein Elektroauto gebaut, das jedoch nie gefahren ist. 2012 haben wir die Fehler vermieden, die wir beim ersten Auto gemacht haben. Wir haben zum Beispiel nur einen statt zwei Akkus eingebaut. Das macht die Steuerung viel einfacher. Außerdem haben wir den Rahmen leichter gemacht. STADTBLATT: Wie lange hält ein Akku? HAUKE HÖSCHLER: Eine halbe Stunde. Dann muss man an die Box fahren und drei Stunden aufladen. STADTBLATT: Wie geht es weiter beim IRT? HAUKE HÖSCHLER: Als nächstes steht das Bergrennen in Borgloh an, wo erstmalig Elektroautos star-

E-mobil den Berg erobern Die Vorbereitungen für den „1. E-Mobil-Berg-Cup“ im Rahmen des 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennens laufen auf Hochtouren. Innerhalb kürzester Zeit war das Teilnehmerfeld für den europaweit bislang einzigartigen Wettbewerb komplett. Anfang August werden flotte Elektro-Flitzer um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ fahren. Mit dabei der „Green Garnet“ des „Ignition Racing Teams“. Auch diese geräuscharme Form des Automobilsports wird die Besucher beim Kampf um 100stel Sekunden in Atem halten. Angefangen von den aktuellen Basismodellen bekannter Automobilmarken über die E-Klassiker aus dem Haus Tesla, einigen historischen E-Oldtimern bis hin zu reinrassigen Sportvarianten, erlebt man hier die gesamte Palette dieser zukunftsträchtigen und umweltschonenden Antriebsform. P 3./4.8., Uphöfener Berg, Hilter/Borgloh

ten. Das ist für uns ein Sponsoren-Termin, wo wir das neue Auto präsentieren. Am gleichen Wochenende findet am Hockenheimring wieder der „Formula Student Germany“-Wettbewerb statt. Da können wir uns mit anderen Teams aus der ganzen Welt messen. Es gibt mittlerweile 80 ElektroTeams, die sich beworben haben. STADTBLATT: Welches Auto fährst Du eigentlich privat? HAUKE HÖSCHLER: Im Moment keins. Ich fahre mit dem Fahrrad oder dem Motorrad. STADTBLATT: Ist die Arbeit beim IRT für Dich ein Hobby? HAUKE HÖSCHLER: Es ist mehr als das. Man lernt hier ungemein viel, was man später im Berufsleben gebrauchen kann. Das Meiste ist learning-bydoing. Im Studium baut man oft Dinge, die sich ein Professor ausgedacht hat, aber für den Papierkorb gemacht werden. Hier ist es realitätsnah. Man kommt mit ganz anderen Problemen in Kontakt.

„Beim aktuellen Wagen beschleunigen wir unter vier Sekunden auf 100.“ STADTBLATT: Gibt es Aufnahmekriterien für das IRT? HAUKE HÖSCHLER: Es gibt ein Trainee-Programm

für Neulinge. Das dauert ein Semester. Danach gibt es Übernahmegespräche, und es wird besprochen, wie man sich geschlagen hat. Anschließend bekommt man ein Projekt, bei dem man sich beweisen kann. STADTBLATT: Wie wird das Team finanziert? HAUKE HÖSCHLER: Das meiste wird von Sponsoren übernommen, die aus dem Osnabrücker Raum kommen. Die Hochschule unterstützt uns mit Geld und Räumen. Die Sponsoren geben uns Material, Know-how oder Produktschulungen. Ein Sponsor fräst uns zum Beispiel die Formen. STADTBLATT: Was kostet ein Elektroauto? HAUKE HÖSCHLER: Aktuell liegt der theoretische Preis eines Elektro-Rennwagens bei etwa 35.000 Euro, wenn es in einer Zahl von 1.000 Stück produziert würde. Der reelle Preis liegt bei knapp unter 100.000 Euro. Das große Problem ist die Elektrotechnik. Die Akkus kann man nicht von der Stange nehmen. Akkus bestellen wir zum Beispiel in Japan. Da kostet dann eins 10.000 Euro. STADTBLATT: Könnte die Elektrotechnik auch in der Formel 1 angewandt werden? HAUKE HÖSCHLER: Die Formel 1 arbeitet schon in diese Richtung. Es gibt schon eine Formel E, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber enorme Fahrleistungen aufweist. Es sind schon erste Prototypen entwickelt worden. Offiziell gibt es die Rennserie noch nicht. STADTBLATT: Wäre das was für Dich? HAUKE HÖSCHLER: Ich würde sehr gerne weiter im Motorsport tätig sein. Das ist aber eine finanzielle Frage. Ich betreibe seit meinem achten Lebensjahr Motorsport, bin zum Beispiel Cart gefahren. Einer der Beweggründe, warum ich Fahrzeug-Technik studiere, ist mein Interesse am Motorsport, und weil ich später in dieser Richtung arbeiten möchte. STADTBLATT 7.2013 11


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Johannes Schmidt und Nicolas Peixotos: Genießen die Atmosphäre am Haseufer

Entspannen im Grünen Der Sommer ist da. Und Osnabrücks grüne Freiräume bevölkern sich. Man hat ja schließlich noch einen Körper! Den man jetzt endlich in Gewässer schmeißen, mit Eiscreme abfüllen oder einfach mal wieder lüften kann. Wenn die ganze Stadt zur Spielwiese wird: Ein Rundgang zu Orten, an denen man den Sommer genießen kann. Have fun! TEXT & FOTOS KATJA BRUNKHORST

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ot town! Summer in the city. Wahrscheinlich ist er in kaum einem Jahr so herbeigesehnt worden wie heute. Nach einem Winter, über den schon Rilke vorausahnend schrieb: „Denn unter Wintern ist einer so endlos Winter, daß, überwinternd, dein Herz überhaupt übersteht“; und dann einem Mai, dessen Totalausfall so mancher schon anfing, persönlich zu nehmen („der M. ist ein A...loch!“), wurde es wirklich Zeit. Zeit für laue Abende mit kühlen Schorlen an erhitzten Wangen. Zeit, die Daunen-Garderobe einzumotten und sich zu erinnern: Man hat ja noch einen Körper! Den man jetzt endlich in Gewässer schmeißen, mit Eiscreme abfüllen oder einfach mal wieder lüften kann. Wo die Menschen an Nette

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und Hase das am liebsten tun? Wir haben an einem herrlichen, langen Junitag ein paar freilaufende Exemplare eingefangen und getrennt voneinander befragt. Unsere ersten Opfer finden wir an einem wider Erwarten malerischen Fleckchen: In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, am Haseufer. Oder: „Bei der Brücke beim Alando“, wie die beiden ihren regelmäßigen Treffpunkt nennen. Nicolas Peixotos, 18, und Johannes Schmidt, 22, hocken im Schneidersitz am Wasser und erklären sich, sehr offen und neugierig, sofort bereit, ein paar Fragen zu beantworten. „Natürlich“ kämen sie aus Osnabrück, der eine wohnt in der Weststadt, der andere am Rosenplatz. Das Berufsschulzentrum am Wester-

berg ist der Ausbildungsort der beiden angehenden Designer. Wieso sie sich dann hier treffen, wollen wir wissen. Ist doch eine Ecke weg, oder? „Wir kommen dann immer runtergelaufen“, erzählt Nicolas, der Dunkelhaarige. „Und schauen uns um. Die Stadt ist schön, das muss man wertschätzen“, sagt Nicolas ohne jede Ironie. „Es ist echt entspannt hier, ohne Lärm, obwohl es so dicht an der Straße liegt“, schwärmt Johannes von ihrem gemeinsamen Lieblingsplätzchen, an dem gerade eine Moorhuhn-Familie mit punkig anmutenden Küken vorbeizieht, die Seerosen umschiffend. Und sonst – was gibt es noch an favorisierten Sommer-Hangouts? „Im Park beim Job-Center. Hunde gucken!“ Wieder ist es Nicolas, der den An-


Annette und Irma Brück: Lieben das Strandgefühl an der Kogge fang macht; und Johannes, der zum Thema Willy Brandt-Platz ergänzt: „Hunde synchronisieren! Oder wir sitzen einfach so da und gucken mal, was passiert.“ Assoziation sei sehr wichtig, „Besonders, sobald die Sonne draußen ist.“ Aber auch im Winter: „Es gibt in Osna so viele schöne Orte, man muss sie nur sehen. Einfach dem Auge entlang!“ Jaja, die Augen ... Nicolas und Johannes sind eben ganz klar Jungdesigner, sympathische noch dazu, und ihr fast schon philosophischer Aufruf zu mehr Muße hallt nach. Kaum verwunderlich, dass sie keine Tonnen an Ausgeh-Tipps haben für den Sommer: Das Freie Vögel nennen sie, das Open Air, das immer woanders stattfindet. Und das Kuckuck, das alte Schall und Rauch. „Aber Ausgehen, das ist auch schwer hier“, finden sie. Dann schon lieber Hunde synchronisieren! Geniale Idee, wir versuchen das nächstens auch mal, bedanken uns und ziehen weiter. Auf dem Weg zur Kogge, dem Piratenschiff am Adolf-Reichwein-Platz, halten wir quietschenden Reifens mitten auf der Redlinger Straße an. Die Dame, die da so entspannt unter ihrem pinken, blumenübersäten Sonnenschirm sitzt, sieht zu einladend aus! Und richtig, Go Strange-Inhaberin Alec Otto, 42, erzählt uns auch gerne von ihrem Sommer. Ihre Osna-Tipps sind das Moskau-Bad, „zum 1000-Meter-Schwimmen“, obwohl: „in den Sommerferien brauchst Du da echt nicht hingehen – zu voll“; und die Portobar in der Wüste, „das ist echt total nett da“. Wir plaudern noch eine Weile – Alec empfiehlt auch Kanufahren auf der Hase, „meinen Garten in Gaste mit dem Heidesee direkt dahinter“ und „Das hockende Weib“, eine Felsformation in Ibbenbüren – und dann zieht es uns endgültig zum Koggestrand, fürs Beach-Gefühl mitten in der Stadt.

Karin Osterheider: Lässt die Seele im „Paradies-Garten“ baumeln Es ist wie immer bei schönem Wetter jede Menge los am Adolf-Reichwein-Platz, wo eine nette Mischung aus Shoppern, Feierfolk, das den Kater der letzten Nacht nachbearbeitet, und Familien in sämtlichen denkbaren Zusammensetzungen sich in friedlicher Koexistenz dem gemeinsamen Sonnenanbeten widmet. Aus der letztgenannten Gruppe laufen uns heute gleich zwei über den Weg. Zuerst setze ich mich zu Annette und Irma Brück, 37 und 3,5 Jahre, in den Sand, und frage nach, was ihnen der Sommer in Osnabrück bedeutet. „Das Strandpromenadengefühl am Schiff hier“, sagt Annette, während Irma selbiges erklimmt. „Das Meer könnte hinterm Bottled oder Jäger liegen. Was auch toll ist: Wir treffen unsere Liebsten und an-

„Es gibt in Osna so viele schöne Orte, man muss sie nur sehen. Einfach dem Auge entlang!“ Nicolas Peixotos, Johannes Schmidt

dere Bekannte allzeit vor Ort.“ Das größte Urlaubsgefühl wird für Annette allerdings jedes Mal dann ausgelöst, wenn sie eins der umliegenden Cafés betritt, mit nackten Sand-Füßen auf Holzdielen, um einen „Flutschfinger“ für ihre Tochter (Codename: Kuschel) zu organisieren. „Die muss ich jetzt übrigens mal suchen gehen, bis gleich!“, verabschiedet sich Frau Brück, und wir fallen prompt den nächsten Bekannten vor die Füße: Familie Toro. Das ist spanisch für Stier, Papa Thomas, 30, ist Brite, mit NYC als letztem Wohnort,

und Mama Anja, 28, stammt aus Ueckermünde am Oderhaff. Nur Töchterchen Leni Sophia, 1, deren Name auf des stolzen Papas Arm prangt, ist waschechte Osnabrückerin, born and bred. Haben die Toros noch Sommer-Tipps für uns, abseits der Kogge? „Der Minigolfplatz im Nettetal ist toll“, sagt Anja, die seit zehn Jahren an der Hase lebt, „ich habe mich aber relativ schnell als Osnabrückerin gefühlt. Und hier am Schiff ist vor allem cool, dass man immer Leute trifft, die man kennt.“ Stimmt! Den Rubbenbruchsee nennen beide dann noch, als weiteren Sommer-Hotspot. Was aber, ist das Größte am Sommer in Osna für unseren britisch-amerikanischen Neuzugang? „What I like is all the BBQs and all the celebrations“, schwärmt Tom von der Non-Stop Griller- und Feierei, von Gartenparties über Afrika-Festival bis Maiwoche sei eigentlich immer etwas los. Anja nickt lebhaft: „Das Gute am Sommer ist einfach draußen sitzen und trinken“, und die beiden grinsen sich an. Da haben sich zwei gefunden! Tom ist ja auch gelernter Sporttherapeut, weil das hier aber nicht anerkannt wird, arbeitet er zurzeit als Steinmetzgehilfe und muss viel körperlich leisten. Da braucht Mann eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Allerdings keine Ausrede für Anja, ausgebildete Krankenschwester und angehende Lehrerin. „Obwohl wir seit Lenis Geburt erst vielleicht dreimal aus waren“, lachen sie, und wir verabreden uns auf bald und ziehen weiter. Der sogenannte „Paradies-Garten“ zwischen Spichern-, Kokscher- und Rudolfstraße, öffentlich und in städtischem Besitz, ist unser nächstes Ziel. Normalerweise sind hier große Teile einer Hausgemeinschaft mit insgesamt sechs Kindern (samt Freunden) und andere Naturliebhaber zu finden, aber heute sind viele ausgeflogen. Mit Hannah und STADTBLATT 7.2013 13


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Macht mit!

Jeden Abend Stimmung: Breakdancer im Schlossgarten

Schickt uns eure Sommer-Fotos. Geht auf unsere FacebookSeite und ladet hoch, wie ihr mit den Füßen in der Hase entspannt, euch im Springbrunnen duscht oder im Biergarten eine HolunderSchorle trinkt. www.facebook.de/stadtblatt

Florian und Claudia: Trifft man im Sommer im Schloga

Schlossgarten, wo bei diesem Hammer-Wetter fast schon Festival-Stimmung herrscht: Hunde, Bongos, Gitarren, und leider auch Müll. Die obligatorischen Open-Air-Zutaten halt. Heute sind sogar noch Breakdancer am Start, die ein wenig Großstadtgefühl verbreiten mit ihrem Ghettoblaster und, wie sagt man?, krassen Moves. Bei einem attraktiv hindrapierten Dreiergespann, das wie ein Fächer auf dem Gras liegt, machen wir Halt. Entspannte Leute, nicht nur von außen: Auch Florian und Claudia geben gerne Auskunft über „ihren“ Sommer, während ihre Bekannte weiterdöst: Sie sind gerne hier im Schlossgarten und spielen „Mölki“, eine Art Spiel mit angeschrägten Holzpflöcken, wo man, wie auch immer, auf 50 Punkte kommen muss. Aha! Ich kenne nur Wikingerschach, aber wenn mir ein freundlicher Leser einen Tipp hinsichtlich der richtigen Schreibweise geben könnte, probiere ich auch dieses Spiel gerne einmal aus. „Mit dem Fahrrad zum Büdchen am Westerberg“, ist Florians zweiter heißer Tipp, nach dem wir uns bedanken und weiterziehen. Kirsten Schuhmann, 36, sitzt schon auf einer Bank vor dem Schloss und begrüßt uns mit einem Blick nach hinten: „Ist doch einfach ein schönes Gebäude, muss man mal so sagen!“ Finden wir auch und lassen uns neben sie plumpsen. Jetzt ein kühles Radler! Doch, oh weh, der Biergarten ums Eck hat noch nicht auf. Die Lehrerin, DJane und Sängerin von Snakeshit on a Plane sagt: „Ja, schade ... sonst geh’ ich da auch ab und an einen frischen Gerstensaft genießen, nach getaner Arbeit.“ Kirsten fährt nämlich viel Rad und macht hier

„Im Schlossgarten ist es immerhin fast so schön wie im Hyde Park – nur mit weniger Eichhörnchen!“ Kirsten Schuhmann

Karin Osterheider (3 und 40 Jahre alt) sind wir aber zum Glück verabredet. Und euer Sommer so? Die Promovendin der Sprachwissenschaft erzählt: „Der Sommer in der Stadt ist schön, weil man dann mit den Kindern endlich wieder nach draußen gehen kann, nachdem man das halbe Jahr in der Wohnung verbringen musste. Eigentlich verbringen wir dann den ganzen Tag hier draußen, inklusive Mittagessen und Abendessen.“ Karin ist eine ziemlich gute Gärtnerin und Kennerin der Botanik, aber nicht nur deshalb betrübt es sie, dass dieser wunderschöne, wilde Naturgarten nun wohl bald einem teuren, konventionellen Geräte-Spielplatz weichen muss: „Dadurch, dass man als Stadtkind nicht so unbedingt die Möglichkeit hat, in den Wald zu gehen, ist das so ein un14 STADTBLATT 7.2013

berührtes Fleckchen Natur, was als Spielfläche ideal wäre, von Kindern zu gestalten. Aber die Verwaltung ist da leider gegen uns.“ Schön findet Karin es auch am Riedenbach und am Schölerberg, „man kann dort auch im Berg rumlaufen, mittendrin ist eine tolle Wiese, wo man Picknick machen kann.“ Last but not least nennt die ausgebildete Zierpflanzengärtnerin noch den Botanischen Garten am Westerberg, „zum Entspannen, und nebenan ist noch ein wilder Steinbruch. Gut für Kinder zum Blumen pflücken! Hoffentlich müssen unsere Töchter aber nicht immer den langen Weg dorthin machen, sondern können weiter im wilden Paradies-Garten vor der Haustür Natur erleben, mitten in der Stadt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Der Abend naht. Unsere letzte Station für heute ist der

meistens Endstation: „Ich komme einfach immer wieder gerne in den Schlossgarten, einfach, weil es das Zentrum der Stadt ist. Hier ist kulturelle Vielfalt angesagt: Die Leute singen, tanzen, spielen Ball.“ Und wo findet man sie sonst so? „Wenn ich nicht in Berlin bin, wo ich bis vor drei Jahren gewohnt habe, bin ich in London, zum Beispiel im Hyde Park. Und hier ist es immerhin fast so schön, nur mit weniger Eichhörnchen!“ Das, Osnabrück, ist doch mal ein Kompliment. Und damit lassen wir das jetzt auch einfach so mal stehen. Jaja, wir wissen es wohl: Natürlich ist es unmöglich, den Sommer in der Stadt so abzubilden, dass jede(r) Osnabrücker(in) sich darin wiederfindet. Vom Piesberg über den Ziegenbrink und all die anderen Freibäder gibt es sicher noch Dutzende anderer herrlicher Orte, die diese Stadt so liebensund lebenswert machen, gerade im Sommer. Wir hoffen trotzdem, dass euch, liebe Leserin und Leser, dieser Ausschnitt aus dem Kaleidoskop inspiriert, nach draußen zu gehen, und zwar jetzt. Auch wenn wir es heute, wie die Briten sonst jedes Jahr, wohl so sagen können: „Enjoy the summer in the city! All three glorious days of it.“


STADTBLATT-GUIDE: draußen essen + trinken

ANZEIGEN

Tatort Engels

Culina

Forsthaus Oesede

Adolfstraße 40 49078 Osnabrück Tel. 0541 6687319 www.tatort-engels.de

Möserstraße 8 49074 Osnabrück Tel. 0541 3241170 www.culina-bistro.de

Bardinghaushof 5 49124 Georgsmarienhütte/Oesede Tel. 05401 35434 www.forsthaus-oesede.de

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ourmet-Küche. Im Herzen des Katharinenviertels präsentiert sich das TATORT Engels im hellen und modernen Interieur. Highlight im Sommer: der schöne Innenhof-Garten. Das Besondere im Tatort Engels ist die „Rote Tafel“ mit täglich neuen Gerichten; mal mediterran, asiatisch, cross-over oder auch regional. Frei nach der Philosophie: my kitchen my rules.

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as Culina ist ein angesagtes Szene-Lokal. Auch den ruhigen Innenhof mit Glasdach wissen viele Osnabrücker zu schätzen. Wer in einer lauschigen Sommernacht einen Cocktail des sensationellen Giovanni in stilvollem Ambiente genießen möchte, der ist HIER genau richtig. Genüsslich Frühstücken mit allem Drum und Dran? Gern! Nachmittags gibt es selbstgebackenen Kuchen – und freitags ist ab 14.30 Uhr Kuchenbüfett „All you can eat“ für 6,90 € (inkl. Kaffee und Tee).

m Herzen der Natur am Teutoburger Wald liegt das traditionsreiche Forsthaus. Die mediterran inspirierte Weltküche lässt sich bei frischen Getränken und ausgezeichneten Weinen auch auf der gemütlichen Gartenterrasse genießen. Zudem gibt es ein Kuchenangebot oder deftige Brote für eine kräftige Zwischenmahlzeit. Für die Kleinen wird durch die separate Kinderkarte und den Waldspielplatz bestens gesorgt.

Sitzplätze 40 4d 4u 4y Essen Riesengarnelen mit Tandoori-Püree mit Kaiserschoten und Currysauce

Sitzplätze 80 4f 4e 4d 4u 4< 4m 4y 4a Getränketipp Cocktail der Woche Essen leichte internationale Küche

Sitzplätze 70 4f 4d 4u 4< 4a 4a Getränketipp Rheingau-Riesling Robert Weil Essen Leichte mediterrane Küche

Öffnungszeiten Di–Sa ab 18.00

Öffnungszeiten Mo-Do 9.00-24.00, Fr-Sa 9.00-1.00

Öffnungszeiten Di-Sa ab 15.00, So ab 11.00

Gasthof Zum Freden

Grüner Jäger

Zum Freden 41 49186 Bad Iburg Tel. 05403 4050

An der Katharinenkirche 1 49074 Osnabrück Tel. 0541 27360

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n diesem Biergarten lässt es sich herrlich entspannen, denn der Lärm bleibt draußen. Auf den großen Rasenflächen die Sonne genießen und dabei die Kleinen ungestört toben lassen, das geht dank Abtrennung des Gartens nach außen. Freuen Sie sich auf schöne Stunden auf unserer Sonnenterrasse, vielleicht schon bei einem mogendlichen Frühstück, oder aber genießen Sie die sommerlichen Kreationen unserer Gastronomie.

Sitzplätze 80 4f 4d 4u 4< 4a 4U 4m 4a Getränketipp PriSecco rotfruchtig und weißduftig Essen Regionale Küche Öffnungszeiten Mo-Mi u. Fr-So ab 8.00 Uhr

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n unserem Allwetter-Biergarten kommen die Erfrischungen nicht von oben sondern vom Fass – und das zu freundlichen Preisen. So. ab 17 Uhr Weizen 2,50 €, Pilsener Urquell 2 €, Montags ist GROLSCH-TAG: Flasche 2,50 €. Sonntags ab 19 Uhr Cocktails von 3–5 €. Unter dem Kastanienbaum finden Gruppen bequem Platz. Der „Jäger“ ist auch tagsüber eine gute Adresse: Mo.-Fr. (11-18 Uhr) Kaffeespezialitäten nur 1,50 €. Sitzplätze ca. 100 4f 4u 4a 4U 4m 4y Getränketipp Schöfferhofer Hefeweizen 3,40 € Essen Bierbegleitendes, Snacks, Salate Öffnungszeiten Mo-Do 11.00-1.00, Fr u. Sa 11.00-3.00, So 13.00-3.00

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Hotel Westerkamp Bremer Straße 120 49084 Osnabrück Tel. 0541 9777-0 www.hotel-westerkamp.de

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ie grüne Oase am Fuß des Schinkelberges lockt im Sommer mit viel Ruhe und einem Food-Special der Extraklasse. Neben Leckerbissen à la carte gibt es jeden Donnerstag und Sonntag ab 18 Uhr das große Sommer-BBQ, und zwar all you can eat! – für 14,99 € pro Person. Eine Stippvisite lohnt sich auch ohne den ganz großen Hunger, denn natürlich gibt’s auch was gegen den Durst.

Sitzplätze 50 4f 4e 4d 4u 4a 4U 4m 4y 4a Getränketipp Martini Royal Essen regionale Spezialitäten Öffnungszeiten ab 10.00

4f Café 4e Cocktails 4d Restaurant 4u Familienfreundlich 4< Wickelraum 4a Garten 4U Kinderspielplatz 4m Fahrradständer 4y Bushaltestelle 4a Parkplatz


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„Ich für uns“ Christian Steiffen, ehemaliger Bus der Kleinen Freiheit: Weiß, dass Politik nicht nur Party ist

Die schillerndste Figur unter den OBKandidaten ist Christian Steiffen. Sein Ansatz ist realistisch und sehr demokratisch – der Entertainer will Osnabrücks Nichtwähler mobilisieren. TEXT | FOTO MARIO SCHWEGMANN

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inen passenderen Ort kann es gar nicht geben. Christian Steiffen, Interpret guter Musik, schlägt als Treffpunkt das Museum Industriekultur vor. Dort läuft zurzeit die Ausstellung „The Beat Goes On“ und vor dem Gebäude parkt – als Eyecatcher – der frühere Bus der Kleinen Freiheit. Ein nachtschwarzer Oldtimer, der aussieht, als wären Black Sabbath damit Anfang der 70er auf Tour gewesen. Vor dem ‚Party Bus’ dürfen wir Christian Steiffen fotografieren, und das Vehikel ist natürlich ein Symbol: „Der Bus steht dafür, dass ich alle mitnehme.“ Die Entscheidung, politisch aktiv zu werden, fiel für Christian Steiffen vor drei Jahren. Im Nachgang der vom ehemaligen OB Boris Pistorius einberufenen Kulturgipfel, an denen der Entertainer teilnahm und nicht immer zufrieden war mit dem Ergebnis. „Da wurde mir klar: Es muss sich was ändern.“ Sein Ansatz im OB-Wahlkampf 2013 könnte dabei demokratischer nicht sein: „Mein Ziel sind eindeutig die Nichtwähler. Wir hatten bei der letzten Kommunalwahl eine Wahlbeteiligung von 46 Prozent. Wenn ich alle Nichtwähler bekomme, habe ich die Wahl gewonnen.“ Doch Christian Steiffen ist Realist. Seine Bewerbung weiß er einzuordnen. „Ich glaube nicht, dass ich in diesem Jahr die Wahl zum OB gewinne. Viel-

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leicht ist Osnabrück noch nicht bereit für Christian Steiffen als nächsten Oberbürgermeister, aber ich arbeite daran in den nächsten 10, 20 Jahren!“ Die ersten Reaktionen bestärken die Stimme hinter Hits wie „Sexualverkehr“ oder „Ich fühl’ mich Disco“. Viele Osnabrücker begrüßen seine Kandidatur – endlich jemand abseits der klassischen Parteien, bei denen sie sich nicht mehr aufgehoben fühlen. Steiffen: „Ich bin stolz darauf, junge und ältere Menschen wieder in den demokratischen Prozess zurückzuführen.“ Doch für welche Politik steht der Poet? Der parteilose OB-Kandidat ist auch da Pragmatiker und weiß, dass er ohne Partei im Hintergrund vor allem Akzente setzen kann. Etwa mit folgender Idee aus dem Ressort Soziales. Einmal pro Jahr sollen alle gut verdienenden Osnabrücker ihre kommunale Pro-Kopf-Verschuldung steuerfrei spenden. Dadurch sinkt im nächsten Jahr die Pro-Kopf-Verschuldung und der Spenderkreis wird größer, ein Jahr drauf noch größer ... Ein Perpetuum mobile. Womit wir zur zentralen Frage kommen, die auch

Sechs bis September Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Amtsinhaber Boris Pistorius, finden am 22.9.13 die Wahlen zum neuen Oberbürgermeister/in der Stadt Osnabrück statt. Parallel zur Bundestagswahl. Von Juni bis September stellen wir in sechs Portraits die sechs Osnabrücker vor, die bislang ihre Kandidatur angekündigt haben (Stand 19.5.13) – in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge. Kalla Wefel, parteilos, Christian Steiffen, parteilos, Robert Seidler, FDP, Thomas Klein, B’90/Die Grünen, Wolfgang Griesert, CDU, und Birgit Bornemann, SPD.

ein Realist beantworten muss. Kann Christian Steiffen den Job des Oberbürgermeisters? „Ja! Ich kann singen, ich kann reden, ich kann Dinge gut erklären. Ich bin offen und höre den Leuten zu. Und ich kann rechnen! Plus, minus, mal, geteilt.“

„Vielleicht ist Osnabrück noch nicht bereit für Christian Steiffen als Oberbürgermeister – aber ich arbeite daran.“ Kritikern, die eine Kandidatur des Entertainers in den Bereich Jux einordnen, zeigt Steiffen die rote Karte. Auf seinem Smartphone ist der aktuelle Zahlenspiegel der Stadt Osnabrück, er besucht Ratssitzungen. „Alleine durch meine OB-Bewerbung habe ich so viel gelernt über Demokratie und Politik – das würde ich gerne ab September im Rathaus weitergeben.“ Daher auch sein Slogan „Ich für uns“. Apropos Rathaus. Auch stilistisch passt es zu dem Mann, der dem deutschen Schlager eine Disco-Renaissance ermöglicht hat: Zuhause stehen bei Familie Steiffen viele Retro-Möbel. Ansonsten ist der private Christian Steiffen ein großer Fan des Moskaubads, „da kann ich die Seele baumeln lassen“, wohnt in der Nähe vom Rosenplatz und liebt das Theater. Und wie wird der Wahlkampf des Entertainers aussehen? Alte Schule oder Politik 2.0? Christian Steiffen: „Ich werde natürlich über Facebook eine Kampagne starten. Danach Spenden sammeln. Und wenn ich genug Geld zusammen habe, werde ich vielleicht auch einen Stand aufstellen – mit Postern, Plakaten, Aufklebern, Luftballons.“


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Nichts für Weicheier In den USA und Kanada ist der Hochgeschwindigkeits-Sport schwer angesagt. Jetzt gibt es auch in Osnabrück ein Lacrosse-Team.

FOTOS: JUDITH KANTNER

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eft side!“ – ruft Amina laut. Mit einem etwas zu großen fliegerbrillenartigen Gestell auf der Nase. Um ihren Mitspielern zu zeigen, dass sie frei steht, und zwar auf der linken Seite. Ein Ball fliegt in ihre Richtung, geschickt fängt sie ihn mit einer flinken Schlägerbewegung und startet in Richtung Tor. Mit einem gezielten Schuss zappelt der Ball im Netz, 1:0 für ihr Team! Es ist Mittwochabend, 19.30 Uhr, und das Osnabrücker Lacrosseteam trainiert auf dem Sportplatz am Jahnplatz. Lacrosse, ein Sport der bestimmt nicht jedem bekannt ist. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Kinderbuchreihe „Hanni und Nanni“: die Zwillinge waren begeisterte Lacrosse-Spielerinnen. Oder an den sehr bekannten ersten Film der „American Pie“-Reihe, indem auch viele Lacrossebälle fliegen. Generell ist Lacrosse hierzulande aber eher unbekannt. In Osnabrück versucht Christopher Jahn, von seinen Aktiven Chris gerufen, der Sportart ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. 2011 gründete er ein Lacrosseteam und trainiert die sogenannten Peacekeepers seitdem im Rahmen des Hochschulsportprogramms und beim Osnabrücker SC. Chris gefällt besonders die Vielseitigkeit dieser Ballsportart: „Der Sport ist tough, reich an spielerischen Ebenen und für so gut wie jeden Typ Sportler, egal ob groß oder klein, kräftig oder flink, auf eine eigene, individuelle Weise geeignet“, begründet er seine Begeisterung. Aktuell sind sieben Damen und acht Herren dabei und trainieren den kanadischen Nationalsport, der mit Schlägern und

einem Hartgummiball gespielt wird. Trainiert wird gemeinsam – heute Abend schlägt Amina das gegnerische Team zusammen mit zwei Mädels und einem männlichen Mitspieler. Lacrosse besitzt viele Regeln, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich erscheinen, dem Spiel aber eine besondere Note verleihen, Unterschiede gibt es zusätzlich noch im Damen- und Herren-La-

Echte Leidenschaft Christopher Jahn über den neuen Trendsport STADTBLATT: Warum ist Lacrosse nicht so bekannt in Deutschland? CHRISTOPHER JAHN: Nicht einmal während Welt- oder Europameisterschaften gibt es mediale Aufmerksamkeit. Es wurde noch nie ein Lacrossespiel im deutschen Free-TV gezeigt. So hat es ein Sport natürlich schwer, bei einem breiten Publikum bekannt zu werden. STADTBLATT: Welchen Sportarten ist Lacrosse ähnlich? CHRISTOPHER JAHN: Basketball, Handball und Hockey. STADTBLATT: Was ist das Besondere an eurem Team? CHRISTOPHER JAHN: Die gemeinsame Leidenschaft für einen Sport, der trotz seiner noch recht niedrigen Bekanntheit immer wieder beweist, es wert zu sein! Tolle Atmosphäre und super Teamabende.

crosse. Zum Beispiel wird ein Spiel im Herren-Lacrosse mit einem „Face-off“ begonnen, wobei sich zwei Spieler am Mittelpunkt gegenüber knien und nach dem Anpfiff versuchen, mit Schlägerbewegungen und Körpereinsatz den Ball zu erobern. Bei den Frauen beginnt das Spiel mit einem Draw. Hierbei wird der Ball zwischen die Schläger der beiden durchführenden Spielerinnen geklemmt und bei Anpfiff hoch geworfen. Zimperlich geht es auch bei den Damen nicht zu, wie die von Amina getragene Schutzbrille, die Goggles, und der notwendige Mundschutz zeigen. Es wird auf zwei knapp zwei Meter hohe Tore gespielt, die jedoch nicht auf der Torauslinie stehen, sondern 14 Meter davor, was dafür sorgt, dass der eh schon schnelle Sport viel Puste erfordert. Deshalb legt Chris bei seinem Trainingsprogramm Wert auf Abwechslung: Während viele Trainingsspiele durchgeführt werden, gibt es auch Konditions-, Wurf- und Spurtübungen. Berührt werden darf der Hartgummiball nur mit dem Schläger, der in der Regel Stick oder Crosse genannt wird. Zu jeder Zeit ist es einem verteidigenden Spieler erlaubt, den Schläger des ballführenden Gegenspielers mit dem eigenen Schläger zu checken, um den Ball freizubekommen – eben nichts für Weicheier. Nach 90 Minuten Training sind die Spieler reif für die Dusche, denn Angst vorm Schmutzigwerden hat hier niemand. „Es war ein tolles Training, bis nächste Woche!“, verabschiedet sich Chris von seinen Spielern, nachdem sie sich abgeklatscht haben. Und die Verlierer fordern Revanche für das verlorene Spiel... LENA HECKMANN

Die Peacekeepers: Mittwochabends wird am Jahnplatz Lacrosse gespielt

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ausverkauf

„Zerwirtschaftung eines potenziellen Lebensortes Stadt.“ Prof. Dipl.-Ing. Dirk Manzke, Ringlokschuppen

Der alte Güterbahnhof wird Stück für Stück versilbert. Seine obskuren Eigentümer sehen in ihm offenbar ein gewinnbringendes Spekulationsobjekt. Der Osnabrücker StädtebauProfessor Dirk Manzke bedauert dagegen die Vernachlässigung städtebaulicher Verantwortung. VON HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTOS HARFF-PETER SCHÖNHERR | ROGER WITTE

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n „Monopoly“ sind Bahnhöfe ja nicht besonders beliebt. Sie bringen einfach kein Geld. Im wirklichen Leben ist das anders. „Erfolg“, sagt die Zion GmbH, der jetzige Besitzer des einstigen Osnabrücker Güterbahnhofs, „ist die

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Unter die Räder gekommen Summe richtiger Entscheidungen!“ Und diese haben sie scheinbar getroffen. Das Gelände braucht eine neue Perspektive, Beplanung, Nutzung. Möglichst ganzheitlich. Und keiner seiner bisherigen Besitzer besaß das Potenzial dazu. Auch die Stadt blieb lange Zeit untätig. Zuviel zu tun mit den Konversionsflächen. Zuviel Schulden, um selbst größer zu investieren. Und dann, wie aus dem Nichts heraus, schlug die Zion GmbH zu. Ein No-Name-Investor. Wo die Stadt einen moderierten Kommunikationsprozess hätte auslösen können, herrscht jetzt Privatheit. Derzeit verkauft Zion die 22,8 Hektar große Fläche Stück um Stück. Die „Lebensquelle“ hat sich bedient, Alando-Betreiber Frederik Heede, die Stadt Osnabrück. Zwischennutzungsmieter bringen Geld, von der „Kleinen Freiheit“ bis zum „Freiraum Petersburg“. Und selbst die staubige Brache drumherum ist lukrativ: als Parkraum. Ralf Gervelmeyer (Finanz Partner GmbH, Georgsmarienhütte) und Thomas A. Gründler (Medialog Direktmarketing GmbH, Bielefeld), Geschäftsführer und zu gleichen Teilen Gesellschafter der Zion GmbH, reiben sich also die Hände. Der Vorentwurf

der Neufassung des Bebauungsplans zeigt, in welche Richtung es geht: großenteils Gewerbe, wegen der Steuereinnahmen. Umsatz für die beiden Landhändler. Nimmt die Stadt weitere Vorkaufsrechte wahr, wie jüngst beim Ringlokschuppen, wo sich die Beschlussvorlage VO/2013/2763-01 des Finanzvorstands immerhin „planerische Spielräume“ zur Umsetzung „städtebaulicher Ziele“ wünscht? Fließt Geld, fließt es in beider Tasche. Selbst der mediale Sturm, der den schwulenfeindlichen Zionisten ins Gesicht weht, „Lebensquelle“-Bashing inklusive, facht das Verkaufsfeuer an. Und die Einmischung immer neuer Aktivisten erst recht – wie jüngst die der KIEZ AG. „Überall in Deutschland droht dieses Ausliefern städtischer Chancenräume“, sagt Prof. Dipl.-Ing. Dirk Manzke, Städtebau und Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück. „Inspiration zählt zu wenig, integrierende Kommunikation, Konzept, städtebauliche Verantwortung, Geduld. Da soll etwas Faszinierendes endlich von der Tagesordnung weggezerrt werden. Anscheinend für das schnelle Geld.“


Er steht zwischen Ringlokschuppen und Güterabfertigung, beides schon verkauft. „Welch unglaubliches, einmaliges Potenzial! Aber wenn die Kernstücke schon weg sind, dann lähmt das ja alles, dann könnte man ja nur noch fragmentarisch arbeiten. Das ist dann wohl das Aus für das, was man anderenorts Stadtentwicklung nennen würde und dafür als Stadt zusammensteht!“ Manzke schüttelt den Kopf. „Hier hat der ganze Transformationsprozess gefehlt! Warum nicht erst einmal einen großen Workshop, mit der Architektenkammer, dem Deutschen Werkbund? Mit den Jugendlichen, den Kreativen, den Pragmatikern von Stadt und Wirtschaft? Aber dazu müsste die Stadt sich offensiv bewegen!“

Und dann kommt, was Manzke selbst hier sieht. Die städtebauliche Inspiration: Lotter Kreuz und Gleiskreuz. Der Ort: der Ringlokschuppen, vielleicht vom Halb- zum Volloval erweitert. „Ideal für ein Europäisches Logistikmuseum, flankiert durch ein Forschungsinstitut zur ökologischen Zukunft der Mobilität.“ Wo jetzt die Lebensquelle ist? „Die Fläche geteilt. Hinten für die Wirtschaft, vorn was Weiches. Die Themen: Forschung, Bildung, Soziales und Bewegung, mit Gastronomie, einer Akademie für gesunde Ernährung, einer Parklandschaft.“ Bestandssicherung für die Clubs, die Alternativund Kulturszene. „Anbindung an die wunderbare Skatehall. Einbindung der Hase. Alles eher klein-

teilig. Urban. Modern. Inspiriert. Ein intelligent erweitertes Stadtfoyer am Bahnhof.“ Und weiter hinten, wo sich Gleise in die Ödnis des Fledders ziehen? „Da ist Gewerbe angebracht. Aber hochwertig.“ Andere Städte machen vor, wie es geht. Lingen zum Beispiel. Da konnte das Eisenbahnausbesserungswerk zum neuen Hochschulcampus werden. Oder Bielefeld. Oder Mülheim an der Ruhr. Die Ringlokschuppen sind dort zum Ort für Konzerte, Kabarett, Ausstellungen ausgebaut. Das Osnabrücker Areal lag seit jeher im Schatten. Und was im Schatten liegt, darauf achtet man nicht. Und was jetzt damit passiert? Manzke nennt das: „Zerwirtschaftung eines potenziellen Lebensortes Stadt.“

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FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

umwelt

Ulla Bauer und Aline Beumler (v.r), Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung, auf dem Weg zum Büro

Packtasche mit Anzug Rad fahren. Klingt super, klar. Hält fit, spart Benzin und Parkgebühren, entlastet Straßen und Luft. Aber zur Arbeit? Viele schrecken da noch zurück.

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st es warm, ist man verschwitzt. Regnet es, kommt zur Nässe von innen auch noch die Nässe von oben. Der Helm ruiniert die Frisur. Die abgesprungene Kette ölt den Anzugärmel zu. Trotzdem: Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, liegt im Trend. Auch in Osnabrück. Dass die Stadt im Fahrradklimatest 2012 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bei

den Städten zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern auf Rang 11 von 42 kam, darf allerdings nicht überbewertet werden. Denn in Schulnoten gerechnet war das nur eine 4 plus. Auch Ulla Bauer, Fachbereich Stadtund Verkehrsplanung, kommt mit dem Rad zur Arbeit. Das ganze Jahr hindurch. Wie ihre Kollegin, Bauzeichnerin Aline Beumler. Ulla Bauer: „Das nimmt stark zu. Früher war ich fast allein, wenn ich im Winter ins Büro unterwegs war, heute ist das anders. Und sobald sich im Frühjahr das Wetter bessert, wird’s richtig voll.“ Beumler: „Manchmal, wenn ich am Abend noch irgendwo Termine hab, denk ich: Okay, heute nimmst du das Auto. Aber am Ende fahr ich dann doch mit dem Rad.

Ist einfach nervig dieses Parkplatzgesuche.“ Die meisten ihrer Fachbereichskollegen kommen mit dem Rad. Zwei Diensträder gibt’s auch. Bauer: „Mehr lohnen sich nicht. Die meisten haben ja ihr eigenes.“ Derzeit geht die Stadt in die Offensive. Mit der Kampagne „Osnabrück sattelt auf“. Vom Großflächenplakat bis zur Homepage. Von Events wie den „RadSommer-Tagen“, Mitte Juni, bis zur „Blitzer-Aktion“ – wer auf dem Fahrrad angetroffen wird und sich ablichten lässt, sieht sich bei FlickR und gewinnt vielleicht ein Pedelec. 100.000 Euro stehen 2013 für dieses Marketing zur Verfügung. Bauer: „Die Leute müssen Lust aufs Fahrrad kriegen! Es reicht eben nicht, nur die In-

GR Ü N E GES I C HT ER

Irene Steiner-Bordel,

Umweltbildungszentrum im Museum am Schölerberg, unterwegs im „Grashüpfer-Mobil“ 20 STADTBLATT 7.2013

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, weil ... es für alle wichtig ist, zu verstehen, was Umwelt und Natur in unserem Alltag bedeutet. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... Kinder für die Umwelt zu begeistern und zu spüren, dass sie Zusammenhänge verstehen und dabei Spaß haben. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... im Alltag umweltbewusst leben. Dabei geht es nicht darum, auf alles zu verzichten sondern mit Klei-

frastruktur zu sanieren und auszubauen.“ Apropos: 500.000 Euro fließen 2013 in Radwege, Radparkplätze. Zuarbeit für den Masterplan Mobilität. Ziel der Stadt: bis 2025 den FahrradAnteil an der Verkehrsmittelwahl zu erhöhen – auf 17 Prozent. Ein Baustein, Mobilität umweltfreundlicher zu machen: „Wir werden das Gespräch suchen mit den großen Arbeitgebern der Stadt“, so Bauer. „Da wird es um Fahrgemeinschaften gehen, den ÖPNV. Aber sehr zentral eben auch um das Rad.“ Bis 10 Kilometer beträgt der Pendlerradius, von der Haustür bis zum Arbeitsplatz. „Viele, die in Funktionsjacke auf dem Rad sitzen, haben bestimmt ihren Anzug in der Packtasche.“ Auch Lennart Neuffer, Buchhandlung zur Heide, kommt mit dem Rad. „Ist ein ganz normales Cityrad. Hält aber was aus. Damit war ich schon an der Ostsee ...“ Die meisten seiner Kollegen machen es wie er. „Wir fahren auch Bücher mit dem Fahrrad aus, sogar größere Kisten.“ Er überlegt. „Wir sind überhaupt ein Rad-Haus hier. Der Rechtsanwalt kommt oft auf dem Rennrad. Die Kollegen von ,Impulse’ radeln...“ Wie sehr „Mit dem Rad zur Arbeit“ im Trend liegt, zeigt auch die gleichnamige Aktion von ADFC und AOK – Die Gesundheitskasse, die noch bis Ende August läuft. Wer es schafft, bis dahin an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, nimmt an einer Verlosung teil. Das macht Spaß, wie die zahlreichen Partner der ADFCAOK-Mitmachaktion beweisen. Vorreiter in Osnabrück: die Universität. Mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter fahren überwiegend mit dem Rad zur Arbeit, viele nutzen dort Diensträder. Das macht auch Michael Klesse, Geschäftsführer des Jobcenters Osnabrück. Seins ist was Besonderes: aufgearbeitet von der MÖWE. HARFF-PETER SCHÖNHERR

www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

So geht Umweltschutz

nigkeiten einen Beitrag zu leisten. Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... Unnötiges konsumieren. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich ... Umweltbildung als notwendig festlegen. Dafür müsste die Umweltbildung stärker in den Schulen eingebunden werden. Außerdem ist es notwendig, den Umweltschutz mit der ökonomischen und sozialen Entwicklung in der Gesellschaft zu koppeln . Mir gibt Hoffnung, dass ... durch meine Arbeit Umwelt mit Freude erlebt

und verstanden wird. Ich wünsche mir eine Welt ... in der Umweltbewusstsein kein Luxus ist, sondern eine Selbstverständlichkeit. Eine Welt, in der umweltbewusstes Handeln nicht teuer ist, sondern eine Möglichkeit für alle, besser und gerechter zu leben. Mein ungewöhnlichstes Erlebnis im Mobil war bisher ... bei der Gewässergütebestimmung sehr gute und sehr schlechte Wasserqualität in relativ kleinen Umkreis zu finden. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


FOTO: JUDITH KANTNER

Warten auf die lange Schlange: Hier führt das ökologische Denken kein Nischendasein mehr

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ugegeben, der Name klingt ein bisschen oldschool. Aber das macht nichts. Denn er trifft perfekt, was hier passiert: eine Holzbutze, voll mit Ökowaren. 40 Artikel, vom Schreibheft bis zum Keks, vom Stift bis zur Bionade. Angelaschule, 9 Uhr 25, große Pause. Keine halbe Minute, und eine Traube von 10, 15, 20 Schülern steht Schlange. Beeindruckend. Seit 2008 existiert sie, die „Butze“, im Winter steht sie in der Pausenhalle, im Sommer vor der Cafeteria. Lisa Balgenort, FÖJ, ist eine der Betreue-

rinnen: „Schokokugeln gehen besonders gut!“ Carolin Igelmann, FSJ, sitzt neben ihr: „Wir bieten auch ein Klausurenpaket an – Heft, Kugelschreiber, Bleistift, Textmarker, Schokoriegel...“ Überall in der Schule hängen Plakate für die Butze. Einmal pro Monat erweitert sich ihr Sortiment um ein neues Produkt. Das Thema „Umwelt“ steht in der Angelaschule ganz obenan. Regenerative Wärmeerzeugung, Drucken nur auf Altpapier, Grünes Klassenzimmer im Park, Barfußpfad, Biotopgestaltung, Mülltrennung... Einmal

im Monat gibt’s am „Fairen Dienstag“ in den Pausen Fairtradeprodukte zu kaufen. Beatrix Timpe-Urban, in der Schulleitung zuständig für Umwelt: „Ein roter Faden durch alle Bereiche des Schullebens. Wir haben jedes Schulfach überprüft, wie sich das Thema Nachhaltigkeit einbauen lässt. Und es geht überall.“ Bleibt nur noch die Cafeteria. Timpe-Urban: „Da würde es noch grüner gehen.“ Aber die Butze macht ihr ja schon ordentlich Konkurrenz. Spornt sicher an.

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In der Schau „Ihrer Zeit voraus“ gibt es viel zu lesen

Umwelt drinnen

Umweltthemen, verpackt in eine Ausstellung. In Osnabrück ballen sich da derzeit die Termine. Nicht nur, dass die Kunsthalle Osnabrück bis zum 13.10. „Schöne Landschaft – Bedrohte Natur“ zeigt. „Darwin meets Business“, Teil der „Osnabrücker Evopfade“, bis 14.8. in der Katharinenkirche zu sehen, will „in den Denkansatz des Evolutionsmanagements einführen und die Parallelen zwischen Naturprozessen und nachhaltigem Wirtschaften aufzeigen“. Der Botanische Garten zeigt noch bis zum 6.10. „Wasser für Alle!“ Es geht um Wüstenpflanzen und Verdunstung, um Wasserhandel und Wasserkriege. Die 16 Mitmachstationen der NachhaltigkeitsSchau „Konsum Kompass“, bis Winter 2014 im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU zu sehen, stellen Frage wie „Wo kommt die Jeans her?“ oder „Kaufst du noch oder tauschst du schon?“. Und die Posterausstellung „Ihrer Zeit voraus. Visionäre Frauen im Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz 1899 bis heute“, ebenfalls im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU, präsentiert bis auf weiteres u. a. Lina Hähnle, die 1899 den Bund für Vogelschutz gründete. Und nach all den Terminen drinnen? Schnell raus in die Natur, den Kopf wieder freikriegen... HARFF-PETER SCHÖNHERR

Klimaschutz. Dieses Wort nehmen Osnabrücks Politiker gern in den Mund. Warum die Stadt dann nicht längst alle städtischen Gebäude mit Ökostrom versorgt? Rätselhaft. Die Gesamtschule Schinkel, selbst schon vor Jahren auf grünen Strom umgestiegen, hat diese Frage jetzt laut gestellt. Jedes Mitglied des Osnabrücker Stadtrats bekam einen persönlichen Brief. Von Schülern. Die verlangen jetzt Antwort. Und einen Ratsbeschluss. Einige Klassen laden auch direkt in der Unterricht ein. Damit die Politiker Auge in Auge sagen, wie sie denken. Schulleiterin Hildegard Grewe: „Durch unser Handeln übernehmen wir Verantwortung für Zerstörung oder Erhalt der heutigen und zukünftigen Lebensbedingungen auf der Erde.“ Gute Sache. Setzt unsere Abgeordneten kräftig unter Druck, ihren wohlklingenden Worten endlich auch Taten folgen zu lassen. Insbesondere für alle Schulen der Stadt wünschen sich die Schüler Ökostrom. Lehrerin Monika Ahlrichs, Arbeitskreis Nachhaltige Schule: „Wenn der Rat jetzt nichts macht, ist das nicht nur in der Sache mehr als enttäuschend, sondern auch eine Botschaft, die unsere Schüler schwer verstehen werden.“ Warten wir ab, wer antwortet. Und wie am Ende die BiHARFF-PETER SCHÖNHERR lanz aussieht.

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familiensache Tipps für Kids

Tja, ob es nun wirklich Wölfe im Dschungel gibt? Und riesige Braunbären? Egal. Darauf kommt’s hier nicht an. Mogli wird jedenfalls von einer Wolfsfamilie aufgezogen. Und von Baloo, dem Bären. Und natürlich sind auch die anderen Dschungelbewohner dabei, die wir aus Rudyard Kiplings Erzählungen und Gedichten kennen. Verspielter Junge reift zum Herrn der Tierwelt heran? Nein, das muss man nicht allzu ernst nehmen. P 7., 14., 21., 28.7. Waldbühne Melle

Kein Spaziergang: Berthold Wesseler, Johannes Jörlemann, Elena Nohlen, Christof Wahmes (v.l.), Jugendgerichtshilfe

Getätschel hilft nicht Einmal im Jahr startet die Jugendgerichtshilfe ein Anti-Aggressivitätstraining. Die Erfolgsquote ist hoch.

Emil und die Detektive

Nicht totzukriegen ist er, Erich Kästners Kriminalroman für Kinder – der immerhin schon 1928 entstand. Und warum auch? Selbst in Zeiten von CSI Miami ist die Geschichte von Emil Tischbein, der aus einem kleinen Dorf in die große Stadt Berlin fährt, was Feines. Also: Eintauchen ins Kaiserreich-Musical! Wie schreibt Kästner in „Als ich ein kleiner Junge war“? „Damals war ja so vieles anders als heute! Ich bin noch mit der Pferdbahn gefahren! Der Wagen lief schon auf Schienen, aber er wurde von einem Pferd gezogen...“ P 21., 27., 31.7., Waldbühne Kloster Oesede

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iele sagen: Wiederholungstäter. Aber das hört Johannes Jörlemann, Jugendgerichtshilfe Stadt Osnabrück, nicht gern. Eher schon: „Jugendliche und Heranwachsende, die wegen mehrfacher Gewaltdelikte aufgefallen sind und weiterhin eine starke Gewaltbereitschaft offenbaren“. So jedenfalls heißt sie im Jahresbericht der Jugendgerichtshilfe, die Zielgruppe des AntiAggressivitätstrainings (AAT). Sechs Monate, 100 Betreuungsstunden. 12 Betreute pro Kurs, ebenso viele Trainer. Dreistündige Gruppentreffen, flankiert durch Einzelhilfen. Handy anlassen? Basecap auflassen? Tabu. Blickkontakt beim Sprechen? Ein Muss. Wer sich öffnet, an sich arbeitet, sich ändert, sammelt Pluspunkte. Wer dichtmacht, abblockt, Theater spielt, nicht. Ziel ist „ein Selbstkonzept, das keinen Platz für Gewaltanwendung und Machtmissbrauch zulässt“. Wer hier zum AAT geht, Kooperationspart-

600 Pippi Langstrumpf

Es ist mal wieder soweit: das orangerothaarige Anarcho-Power-Mädchen stürmt die Freilichtbühne Tecklenburg. Und weil es ein Stück für Kinder ist, stehen auch hauptsächlich Kinder auf der Bühne: 52. Zu sehen ist Klassisches: Einzug in die Villa Kunterbunt, Rückkehr von Kapitän Efraim, der Kleine Onkel, Herr Nilsson... Mittendrin: Maxi Schulz als Pippi. HPS P Jeden Mittwoch und Sonntag, Freilichtbühne Tecklenburg 22 STADTBLATT 7.2013

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Das Dschungelbuch

ner ist die AWO, bei dem haben alle anderen pädagogischen Maßnahmen versagt. Wer nicht durchhält, steht oft vor Problemen – im Extremfall dem Freiheitsentzug. Jörlemann: „Absolut kein Spaziergang. Weder für die Teilnehmer noch für uns. Getätschel hilft nicht.“ Es geht um Biografie- und Opfer-Arbeit, um Selbst- und Fremdeinschätzung, um Ursachen, Arten und Folgen, Kanalisierung, Abbau und Vermeidung aggressiven Verhaltens. Entspannungsübungen und Rollenspiele gehören dazu, Rhetoriktrainings und Erlebnispädagogik, Konfrontationstechniken wie der „Heiße Stuhl“, bei dem es gilt, sich in einem schonungslosen Verbalkreuzfeuer seinem Verhalten zu stellen. Obligatorisch auch der Besuch der Hannoveraner Gerichtsmedizin. Da werden dann Fotos gezeigt. Und was auf denen zu sehen ist, ist oft selbst für Hartgesottene ein Schock. Trainer Christof Wahmes: „Viele gehen da kreidebleich raus. Realisieren vielleicht zum ersten Mal so richtig, was alles hätte passieren können.“ Ein Boot-Camp ist das AAT jedoch nicht. Klarheit und Konsequenz, nicht

Manchmal, da muss man sich ja schon ein bisschen wundern. Zum Beispiel beim Ferienpass. Höchst rätselhaft, was uns da mancher Programmtitel sagen will. Aber kann ja schon mal passieren bei über 600 Angeboten für 6 Wochen. Zum Beispiel die Sache mit dem „Tiere filzen“. Was mag das heißen? Tasten Kids hier Hasen und Eichhörnchen auf Waffen und Drogen ab? Oder richtet sich dieses Angebot gar nicht an Kinder, sondern an Damhirsch und Dachs? Komisch auch der „Kanuschnuppertag“. Was kann so spannend daran sein, an Kanus zu

Härte. Es geht um Vertrauensbildung. Trainerin Elena Nohlen: „Man muss viel Leidenschaft mitbringen. Und am Ende sind das oft sehr bewegende Momente. Wenn man denen, die es durchgehalten haben, sagen kann: Respekt!“ Und wer das AAT durchhält, hat eine gute Prognose. Jörlemann: „Zwei Drittel aller positiven Abschließer sehen wir hier nicht wieder.“ Einen Kurs gibt es in Osnabrück pro Jahr. Zwar betreut die Jugendgerichtshilfe pro Jahr rund 200 GewaltdeliktTäter. Aber ein AAT brauchen eben nicht alle. Nohlen ist Freiberuflerin. Wie Marco Hannak. 2011 war er Mitgründer des Büro 49. Sein Angebot hat dasselbe Ziel, heißt aber anders: „Gewalt-Alternativ-Training“ (GAT). Seit über 10 Jahren betreut er junge „Körperverletzer“, u.a. im Auftrag des Landkreises. „Die Kids werden früher auffällig“, beobachtet er. „Zunehmend spielen Waffen- und Gruppendelikte eine Rolle.“ Aber ohne Hoffnung ist auch er nicht: „Viele suchen regelrecht nach Grenzen, Orientierung.“ Auch Hannak hält Spiegel vor. Forscht Biografien nach. Gewalt? Sie lässt sich verlernen. Aber schwer. HARFF-PETER SCHÖNHERR

riechen? Oder der „Vogelfutterhausbau“. Baut hier Vogelfutter Häuser? Werden hier Häuser aus Vogelfutter gebaut? Oder werden hier Häuser FÜR Vogelfutter gebaut, wobei man sich dann natürlich fragt, wie Vogelfutter am liebsten wohnt – mit Whirlpool, Terrasse, offenem Kamin? Auch „Fußball-Golf“ irritiert. Drischt man hier mit Golfschlägern auf Fußbälle ein? Auch das „Schnuppertauchen“ hört sich merkwürdig an. Ist es wirklich ratsam, unter Wasser Luft durch die Nase zu ziehen? HARFF-PETER SCHÖNHERR

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FOTO: JUDITH KANTNER

what’s up by Hedda Horch

Auf dem Wochenmarkt: Helen Wambui Nintemann mit „African Dishes“

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ommerzeit – Zeit der Frische. Also macht auch Hedda sich auf zum samstäglichen Marktgang. Seit kurzem steht der Imbiss-Verkaufswagen mit afrikanischen Spezialitäten von African Dishes nun auch regelmäßig auf dem Domhof-Wochenmarkt. Freunde afrikanischer Speisen können sich bei Helen Wambui Nintemann treffen und ver-

köstigen lassen. Frische Säfte, Heißgetränke sowie diverse afrikanische Snacks – für den großen Hunger auch Topfgerichte – werden angeboten! Helen ist ein engagierter Mensch. Sie hofft, dass sich Afrikaner und Menschen aus anderen Kulturkreisen beispielsweise zu einem afrikanischen Frühstück bei ihr einfinden. Schließlich ist in Afrika der Marktplatz DER traditionelle Treffpunkt schlechthin. Rot-Weiss-Rosé – Rheinlandpfalz gilt als deutsches Weinland Nr. 1. Was die Winzer der Anbaugebiete Nahe, Mosel, Pfalz und Rheinhessen aus den Trauben keltern, lässt sich während des 25. WeinSommers (4.-7.7., Marktplatz) ganz in Ruhe probieren. Neben täglich wechselnder Live-Musik und einem weinspezifischen Speisenangebot gibt es auch verschiedene Aktionen wie den „After Work Cocktail (mit Wein!) oder die Themenverköstigung „Cool Reds – leichte Rotweine kühl genossen“. Zwei Extratipps hat Hedda noch parat: 1. Wer während des WeinSommers Geburtstag hat, erhält eine Flasche Winzersekt gratis – einfach mit Personalausweis zu einem der insgesamt 16 Weinprobierstände kommen. 2. Wir verlosen Wein. Wie’s abläuft, steht auf Seite 8. Was für ein cooler Titel – Stallwachenparty. Das Steigenberger Hotel Remarque versüßt am 13.7. allen Daheimgebliebenen die Sommerzeit. Was uns erwartet? Eine Terrasse, bunt geschmückt mit Lampions und Ker-

what’s new

Café Augusta

Ambiente: Das frühere Café Mojo sieht jetzt aus wie ein Café in Südfrankreich. Gemütliche Holztische, rotweiße Tischdecken und auf jedem Tisch ein Zimt-und-Zucker-Streuer. Der Biergarten draußen ist geblieben. Ab Herbst soll es auch akustische Konzerte geben. Angebot: Morgens Frühstück mit allen Köstlichkeiten: Croissants, Müsli, frisch gepresster O-Saft, Antipasti ... Zum Mittagstisch werden Suppen, Salat und Eintöpfe serviert. Nachmittags selbstgebackener Kuchen (Kalte Schnauze!) und für die Kids Eis (Flutsch Finger!). Inhaberin Beba Fazlik ist besonders stolz auf ihren guten Kaffee – eine Kooperation mit der caffewerkstatt von Marko Eschelbach in der Lotter Straße. Beba Fazlik: „Ich bin hier im Katharinenviertel aufgewachsen, ich mag das Regionale.“ Besonders zu empfehlen: Der selbst gemachte Kartoffelsalat der Chefin. Mit grünen Bohnen, Senf und Vinaigrette. TEXT/FOTO: MARS P tägl. ab 9.30h (Montag Ruhetag), Augustenburger Str. 2, Tel. 96380460 www.cafe-augusta.de

theken-talk Sandra Werner Nil

Funktion hier: Inhaberin Deine Thekenphilosophie? Wenn die Gäste glücklich sind, dann bin ich es auch. Während der Arbeit ... habe ich gern Spaß an der Theke – das mögen die Gäste, sonst könnten sie ja auch zuhause bleiben. Was sind die angesagten SommerDrinks? Aperol Spritz, Hugo, Caipirinha und der Bombay Tonic. Ohne Alkohol die Lemonaid. Wenn Du eine Pause machst: Rauche ich gerne eine, trinke einen Sauvignon Blanc oder ein frisch gezapftes Jever. Nach Feierabend: Mein Mann und ich haben Familie, da ist man nicht mehr sooo oft unterwegs. Aber ich bin natürlich gerne im Biergarten vom Büdchen am Westerberg – das betreiben wir auch. Wenn ich keine Gastronomin wäre, dann wäre ich ... Diplom-Biologin. Das habe ich studiert. Als Ausgleich zur Gas-

tronomie betätige ich mich zwischendurch wissenschaftlich. Welchen Promi würdest Du gerne mal bedienen? Ich habe schon Wolfgang Niedecken und seine Band bedient! Aber ansonsten – das Münsteraner Tatort-Duo Jan Josef Liefers und Axel Prahl oder Udo Lindenberg wären toll. INTERVIEW/FOTO: MARS

ab sofort kostenlos in der Gastronomie erhältlich. 64 leckere Seiten, pickepackevoll mit News und Adressen aus dem gastronomischen Osnabrück und seinem Umland. Hedda spielt hier schon mal den Appetitanreger: Jetzt frisch: Kommen Sie mit neuer Gastroführer auf eine ExpeditiSTADTBLATT live on in die Welt der Vorspeisen, checken Sie, wie frisch der Fisch Im Remarque: Stallwachenparty vor Ort ist, begrüßen Sie den zen. Eine Vielfalt an warmen und kal- Keks zum Kaften Speisen, eine große Auswahl an- fee mit „Hallo, gesagter Drinks und viel, viel tanzbare ihr Süßen“ oder Musik von DJ Daniel Hoffstädt, die un- schlürfen Sie sere Füße nicht still stehen lässt. Das einen Tinto de von verspricht ein ausgelassener Abend in verano ungezwungener Atmosphäre zu wer- Barkeeper Jaden! Der Eintritt ist frei (!), aber eine vier Reyes ... das, und noch viel mehr Anmeldung lohnt sich trotzdem. Hed- steht im neuen STADTBLATT live. das Tipp: Unter allen anDie Fraktion der Eventgemeldeten Gästen wer& Party-Hopper bedient den drei Übernachtungen Hedda diesen Monat mal inklusive Frühstück in eikurz und schmerzlos mit nem der zahlreichen Steieinem ausleitenden Tergenberger Hotels & Remin-Quickie (schließlich sorts verlost! Nicht genug ist es gerade sehr heiß da der Aktionen im Remardraußen): Euros schefque – der Enoteca Weinfeln während der Schothandel stellt den Riesling terdonnerstage (4., 11., im Juli in den Mittelpunkt 18.7.) in der Spielbank am und die Weinwirtschaft In der Spielbank: Bahnhof, Jo’s we love this bietet Salatvariationen Schotterwochen summer party (5.-7.7.) in mit fruchtigen Dressings der Johannisstraße, rauf und leichten Beilagen an. auf die Westerbergkuppe zum BüdApropos Salat und Weinwirtschaft chenfest (25.-28.7.) und rein zum – für das neue STADTBLATT live haben Whisky-Tasting ins Wein Cabinet am wir den Küchenchef Jürgen Kloester 26.7. That’s all. zum Thema Speiseöl im Salatdressing befragt. Die druckfrische Ausgabe ist

Bis die Sommernächte ...

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musik

Reden wir über Blues Er ist einer der besten Blues-Gitarristen der Region. Mit seiner Kai Strauss Band geht der Namensgeber jetzt aber Richtung Soul und Funk. STADTBLATT: Wie bist Du zum Blues gekommen? KAI STRAUSS: Über das Gitarre spielen. Ich habe als Teenager Gitarrenmagazine gelesen und da standen die Songs drin. Und mein Vater hatte eine Plattensammlung mit ein paar alten Blues-Platten. STADTBLATT: Hast Du Blues-Helden? KAI STRAUSS: Ich mag das eigentlich nicht mehr, einige Namen zu nennen und den Blues dann an diesen Personen festzumachen. Ich höre heute auch nicht mehr so viel Blues wie früher. Wenn ich Blues höre, dann ursprünglichen, akustischen Blues. Sachen wie Lightnin Hopkins und Lil’ Son Jackson. Mit dem Blues ist es ... wie mit Käse (schmunzelt). Käse-Liebhaber essen Sorten, die kein anderer anrühren würde. Ich höre aber auch gerne andere Musik, zum Beispiel die Black Keys. STADTBLATT: Mit der Kai Strauss Band erweiterst Du den Blues auch in Richtung Soul, Rock und Funk. KAI STRAUSS: Ja, ich würde uns auch nicht als Bluesband bezeichnen. Ich nenne unseren Stil gerne Roots Music – wir nehmen uns was von allen schwarzen Musikstilen. Ich hatte als Musiker das Bedürfnis, mich nicht mehr so starr an ein Genre zu halten. Mit der Kai Strauss Band ist das geglückt, ich fühle mich damit richtig wohl.

Würde gern auch in Clubs wie der „Kleinen Freiheit“ spielen: Kai Strauss

24 STADTBLATT 7.2013

STADTBLATT: Du bist einer der besten Blues-Gitarristen weit und breit. Was für ein Equipment spielst Du? KAI STRAUSS: In erster Linie Fender Amps. Ich habe einen Fender Super Reverb aus den 60ern und einen Fender Bassman. Dazu spiele ich zureit vor allem Gibson-Gitarren, eine Gibson SG und eine Gibson ES-330 von 1971, aus den USA. Eine phantastische Gitarre! Ich habe auch noch eine alte deutsche Akustikgitarre, eine Framus. STADTBLATT: Zum Blues gehört die Improvisation. Stehen fünfminütige Solos bei Dir noch an der Tagesordnung? KAI STRAUSS: Das hat sich in den letzten Jahren verändert durch die neue Band. Zurzeit habe ich mehr Spaß daran, Songs zu schreiben und die mit der Band zu spielen. Aber wir haben zwei, drei Songs im Programm, bei denen, ich ganz gezielt ein längeres Solo spiele. Aber nicht fünf Minuten! (lacht) STADTBLATT: In der Band gibt es einen Neuzugang. KAI STRAUSS: Ja, mit Jan Karow an den Fender Rhodes haben wir jetzt einen noch souligeren Sound. STADTBLATT: Osnabrück galt in den 90ern als „Blues-Hauptstadt“ Deutschlands. Ist sie das noch? KAI STRAUSS: Osnabrück ist auf jeden Fall eines der Zentren in Deutschland, wo am meisten in Richtung Blues passiert. Ganz klar.

STADTBLATT: Weil? KAI STRAUSS: Ganz wichtig dabei ist der Blue Monday Jam in der Lagerhalle bzw. der Vorläufer dieser Blues-Session im ehemaligen Pink Piano (heute ist dort das Nil, Anm. d. Red.). Der Pianist Christian Rautenberg hat die Session damals ins Leben gerufen, und zu dem Zeitpunkt gab es auch schon die Blues Company – das waren zwei wichtige Elemente. Später haben dann viele US-Blues-Musiker montags Stopp in Osnabrück gemacht und an einem freien Tourtag auf der Session gespielt. Das hat damals junge Leute wie mich inspiriert. Ich kann sagen, dass ich ohne die Session im Pink Piano kein professioneller Musiker geworden wäre. STADTBLATT: Heute wird in der Lagerhalle montags gejamt. Kann jeder kommen? KAI STRAUSS: Ja, wir sind da absolut kein elitärer Haufen – dieses Vorurteil stimmt nicht. Ganz im Gegenteil: Uns eint der Wunsch, dass Blues ein breites Publikum bekommt. Es können auch gerne mehr junge Musiker kommen. Da gibt es übrigens eine lustige Anekdote. STADTBLATT: Und die geht wie? KAI STRAUSS: Auf einem Blue Monday Jam waren zwei Sängerinnen vom Institut für Musik – und die beiden waren wirklich tolle Blues-Sängerinnen!

Ich habe sie dann nach der Session angesprochen, ob sie nicht Lust hätten, öfter vorbei zu kommen und sie meinten: „Blues ist in drei Wochen vorbei.“ – Die haben das im Semester durchgenommen und das Semester ging zu Ende. STADTBLATT: Gibt es denn eine junge Bluesband aus Osnabrück, die man auf dem Schirm habe sollte? KAI STRAUSS: Wir haben dieses Jahr auf der Maiwoche gespielt und vor uns ist eine Band aufgetreten, die ich wirklich klasse fand: Kneeless Moose. Die machen so eine Art alternativen RockBlues. STADTBLATT: Apropos Auftritt. Ihr spielt Anfang Anfang Juli im Blue Note. Warum treten Bluesbands so selten in ‚Szeneclubs’ auf, z.B. im Bastard Club, der Kleinen Freiheit oder im Ostbunker? KAI STRAUSS: Wir würden da liebend gerne auftreten! Sofort! Ich wäre froh, wenn uns die Clubs die Möglichkeit geben würden, dort zu spielen, aber vielleicht sind die Booker einfach zu vorsichtig beim Thema Blues. Dabei wäre es toll, auch das Publikum dieser Clubs zu erreichen. Wir spielen auf dieser Tour zum Beispiel in Münster, im Café der Sputnikhalle. Eigentlich ein ungewöhnlicher Ort für eine Band wie uns – aber die Atmosphäre und Stimmung dort ist super. Andererseits können die Leute, die in die Kleine Freiheit gehen, auch gerne ins Blue Note kommen. Das fände ich toll! INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN

P 4.7., Blue Note


The Fallen Stars: Americana mit Ecken und Kanten TAG 06.07. SAMSIG HT ANTHEM THE GASL OC H TTW MI . .10 02 N AN POHLM TAG 05.10. SAMS DAFAKKA KAKKMADERSTAG 17.10. DONNAN + DADDY RINGS GENTLEM TAG 20.10. SONN

6. JULI

ANTHEM THE GASLIGHT

LESLIE CLIO G M BUCHâ&#x20AC;&#x153; 22.10. DIENSTA ER â&#x20AC;&#x17E;DIE TOUR ZU ATZE SCHRĂ&#x2013;D 25.10. FREITAG

LAING G 27.10. SONNTA ON AND BAND STEVEN WILS OCH 30.10. MITTW FAUN STAG ER NN DO . .10 31 ANN & BAND THEES UHLM STAG 07.11. DONNER

17. OKTOBER GENTLEMAN

ER KURT KRĂ&#x2013;M G 08.11. FREITAER R KE DAVID W G 15.11. FREITA BANDA S LA BRAS TAG 17.11. SONN N VNV NATIO STAG 21.11. DONNERNES JUPITER JO 22.11. FREITAG

27. OKTOBER N & BAND EVEN WILSO ST

WISCHMEYER DIETMAR TA G 23.11. SAMSES OERDING & BAND JOHANN TAG ORT NN 24.11. SO UNDE STILLER + SUPP SPORTFREG ] ED ITA ID 29.11. FRE + A LIFE [DIV EISBRECHER 06.12. FREITAG C. MONO ING 20.12. FREITA

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Entwicklungshilfe Das Musiknetzwerk Songs & Whispers will Bands und Musiker fĂśrdern, die den Song zum Mittelpunkt machen. Diesen Monat: The Fallen Stars und Ben Riddle.

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uf Youtube gibt es ein UserVideo zu Ben Riddleâ&#x20AC;&#x2122;s Song â&#x20AC;&#x17E;On The Riseâ&#x20AC;&#x153;. Ein Hobbyfilmer fährt per Zug durch Marokko und zeigt Impressionen des Landes. Endlose Felder, fliegende VĂśgel, der blaue Himmel ... Besser kann man die Musik des Australiers nicht visualisieren. Akustischer Folk mit magischen Momenten, der an Bon Iver oder Nick Drake erinnert. Ehrliche Texte, gerne auch mal nachdenklich. Ben Riddle ist Teil des Juli-Circuits des internationalen Musiknetzwerk Songs & Whispers. Ziel ist die Entwicklung und der nachhaltige Aufbau von deutschen und internationalen Musikerinnen. Die Reihe â&#x20AC;&#x201C; jeden Monat gehen andere KĂźnstler unter dem Slogan â&#x20AC;&#x17E;Circuitâ&#x20AC;&#x153; auf Tournee â&#x20AC;&#x201C; fokussiert auf akustische Musik in einer sehr weiten Definition von Solisten bis hin zu Ensembles in OrchestergrĂśĂ&#x;e. Der Song in seinen vielfältigen Formen bildet

den Schwerpunkt der Netzwerkarbeit. Eine weitere Besonderheit: Die Konzerte sind kostenlos und finden an besonderen Orten statt, u.a. in Kinos oder Hotels. In OsnabrĂźck ist das Big Buttinsky als Circuit-Partner dabei. Neben Ben Riddle stehen diesen Monat The Fallen Stars auf der BĂźhne. Dahinter steckt das Ehepaar Bobbo und Tracy Byrnes, die live noch Schlagzeuger Gary Oâ&#x20AC;&#x2122;Yeah mitbringen und sich so zu einem dynamischen Trio erweitern. The Fallen Stars kombinieren Elemente des Country-Rock, Blues und Americana. Ihre Musik steht in der Tradition â&#x20AC;&#x161;groĂ&#x;erâ&#x20AC;&#x2122; US-Songwriter wie Gram Parsons, Bruce Springsteen, John Mellencamp oder Tom Petty. UrsprĂźnglich stammt das Ehepaar Byrnes aus Boston, lebt aber seit Ăźber zehn Jahren in Orange County und hat sich inzwischen den Ruf als eine des besten Americana-Bands Kaliforniens erspielt. Wenn man zu ihren Songs, etwa zu â&#x20AC;&#x17E;Heart Like Mineâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;Welfare Cadillacâ&#x20AC;&#x153;, ebenfalls einen YoutubeFilm drehen sollte â&#x20AC;&#x201C; es mĂźsste die Fahrt entlang der legendären, manchmal auch holprigen Route 66 sein. Und jeder Stop an der Strecke erzählt eine neue Geschichte. Denn darum geht es in Songs. MARIO SCHWEGMANN P 13.7., Big Buttinsky

DER SOUND. 2. Juni â&#x20AC;&#x201C; 6. Oktober 2013 Museum Industriekultur OsnabrĂźck DER STYLE. 7. Juni â&#x20AC;&#x201C; 8. September 2013 Tuchmacher Museum Bramsche Museum Industriekultur OsnabrĂźck, Magazingebäude SĂźberweg 50a, 49090 OsnabrĂźck, www.industriekultur-museumos.de Tuchmacher Museum Bramsche MĂźhlenort 6, 49565 Bramsche, www.tuchmachermuseum.de gefĂśrdert durch: Sparkasse OsnabrĂźck

VEREIN ZUR FĂ&#x2013;RDERUNG DES MUSEUMS INDUSTRIEKULTUR OSNABRĂ&#x153;CK E.V.

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STADTBLATT 7.2013 25


musik

Alte Hiebe rosten nicht Sie haben Anfang der 90er das junge Genre Crossover mitgeprägt. Heute sind Biohazard einfach froh, als Band überlebt zu haben.

s

o ab 1990 war schwer was los in der Musikwelt. Die Partygänger feierten den Techno, in Seattle erfand man den Grunge und die Rapper fusionierten mit den Metal- und Hardcorebands und nannten das Ganze: Crossover. Einen frühen Versuch hatten Aerosmith und RUN D.M.C. gestartet („Walk This Way“), aber der große Durchbruch kam später. Wichtig war in jenen Tagen der sehr gute Soundtrack zum weniger guten Film „Judgement Night“. Ein Meilenstein in Sachen Kooperation – Pearl Jam haben mit Cypress Hill rumgemacht, Slayer mit Ice-T und Biohazard mit den heute fast vergessenen Onyx. Das Ergebnis, ihr Song „Judgement Night“, funzt auch heute, 20 Jahre später, so ziemlich alles weg.

Biohazard waren da bereits eine große Nummer. 1992 erschien ihr zweites Album „Urban Discipline“, das sich über eine Million mal verkauft und heute von der Musikzeitschrift Visions als eine der „100 besten Platten der 90er“ gerühmt wird. Ein Wiederhören mit diesen Songs, darunter Band-Klassiker wie „Punishment“, „Shades Of Grey“ oder „Mistaken Identity“, ist erstaunlich fresh. Die Band bolzt sich ohne Verluste durch ein Hardcore-Rap-Inferno, verliert dabei aber nie ihren Groove. Man will gleichzeitig pogen, headbangen und hüpfen. Jump around, sozusagen. Als der Crossover-Boom sich legt, rücken Biohazard zurück ins zweite Glied und jüngere Bands wie Limp Bizkit oder Deftones führen ihren Sound fort. Doch es erscheinen regelmäßig Alben und es es gibt große Tourneen. Aber in der Band kriselt es. Sänger Evan Seinfeld, der zwischenzeitlich mit Pornodarstellerin Tera Patrick verheiratet war und als Spyder Jonez auch mitgedreht hat, wird 2011 ge-

Cooler Sound Bereits zum 20. Mal findet in den Sommerferien der Osnabrücker Orgelsommer statt. Geistliche Musik in kühlen Innenstadt-Kirchen.

v

merpause mit Orgelkonzerten zu füllen. Das ebenso einfache wie wirkungsvolle Konzept: An jedem Dienstag Abend während der Schulferien

gangen. Und so ist das aktuelle Album der Band aus Brooklyn ein kleiner Neuanfang, der sich auch im Titel manifestiert: „Reborn In Defiance“. Bis auf Seinfeld sind alle Gründungsmitglieder dabei. Und da Biohazard sich den Gesang schon immer unter zwei Frontmännern aufgeteilt ha-

ben, fällt das Alleinstellungsmerkmal von Billy Graziadei nicht groß auf. Wenn überhaupt, dann spielt er seine Qualitäten als Sänger noch stärker aus, was vor allem die Metal-lastigen Songs an Format gewinnen lässt. Daumen hoch! MARIO SCHWEGMANN P 20.7., Bastard Club

findet in einer der Osnabrücker Innenstadtkirchen ein Orgelkonzert statt, gestaltet von den Osnabrücker Organisten. Die wichtigste Grundregel lautet: Keiner spielt an seiner eigenen Orgel. Heute erfreuen sich die Konzerte des Orgelsommers so großer Beliebtheit, dass die Konzerte nicht selten von bis zu 1000 Zuhörern besucht werden. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, Beginn (außer am 6.8.) immer 20.15 Uhr. Auf dem Programm des Or-

gelsommers steht auch in diesem Jahr die große internationale Bandbreite der Orgelmusik von der Renaissance bis in die Neuzeit. Zum 20-jährigen Jubliäum haben sich die evangelischen und katholischen Osnabrücker Kantoren etwas Besonderes einfallen lassen. Zum einen haben sie bereits im Mai die dritte CD „Osnabrücker Orgelspaziergang“ aufgenommen, die zum großen Abschluss des Festivals erscheinen wird. Und zum krönenden Abschluss des JubiläumsOrgelsommers am 6. August sind alle Organisten der Stunde Null eingeladen. Gemeinsam mit den heutigen Organisten gestalten sie einen Konzertabend in St. Marien (ab 19 Uhr!). Nach dem ersten Teil des Konzertes wandern die Organisten mit ihrem Publikum zum Dom, wo der Abend ab 20 Uhr fortgesetzt wird. MARS P 2.7. Carsten Zündorf in St. Katharinen 9.7., Dominique Sauer in St. Marien 16.7., Arne Hatje im Dom 23.7., Gerhard Luchterhand in St. Johann 30.7., Wiltrud Fuchs in der Bergkirche 6.8., Gerhard Luchterhand, Michael Tausch, Christoph Niesemann, Anke Holter, Wiltrud Fuchs, Dominique Sauer, Godehard Nadler, Christian Joppich, Julia Arling, Arne Hatje und Carsten Zündorf in St. Marien und im Dom

FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

or 20 Jahren kam die damalige Kirchenmusikdirektorin an St. Marien, Wiltrud Fuchs, auf die Idee, die kulturelle Som-

Baller-Beats aus Brooklyn: Biohazard

Die Kollegen des Ökumenischen Kantorenkonvents in St. Marien: Carsten Zündorf, Dominique Sauer, Julia Arling, Christian Joppich, Godehard Nadler und Arne Hatje (v.l.) 26 STADTBLATT 7.2013


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musik

Rock am Zoo Seit 2006 ist Ostwestfalen mit dem Serengeti Festival auf der Draußen-Landkarte angekommen. Im letzten Jahr kamen fast 30.000 Musikfans.

n Ohne The Clash gäbe es nicht: The Gaslight Anthem

Die Typen auf dem Cover Sie sind eine der besten Livebands unserer Tage: The Gaslight Anthem. Neben allen großen Festivals spielen sie wenige exklusice Clubgigs.

p

inkpop, Download, Hurricane, Rock Werchter, Sziget – The Gaslight Anthem sind in diesem Sommer extrem gefragt. Die Band aus New Jersey, dem Nachbarstaat New Yorks, hat sich mit ihren letzten beiden Alben in die Top-Liga katapultiert. „American Slang“ und „Handwritten“ geben einem die Hoffnung, dass gute Rockmusik noch lange nicht am Ende ist. Aus New Jersey stammt auch Bruce Springsteen, und dieser Name fällt fast immer, wenn von The Gaslight Anthem die Rede ist. Weil: Sänger Brian Fallons Stimme der vom jungen Boss frappierend ähnelt. Und weil die Band einen Sound drauf hat, der genauso an Springsteen-Songs wie „Born To Run“ oder „Badlands“ erinnert wie an Hot Water Music oder The Sleeping Souls, also an knackige Punkrockbands.

Vor allem aber sind die vier USAmerikaner eine Liveband. Die im Stadion genauso funktioniert wie im kleineren Club. Womit wir wieder bei Sänger/Gitarrist Brian Fallon wären, der mit Charisma nur so gesegnet ist. Und der immer schon groß rauskommen wollte: „Wenn ich der Typ auf dem Cover des Time-Magazins sein könnte – ich würde es sofort machen.“ Angefangen hat alles in den Straßen von New Jersey, als der junge Fallon in einem Plattenladen das Debütalbum von The Clash entdeckt und mit nach Hause nimmt. Später folgen Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden – ihre Wurzeln im Grunge hat die Band nie geleugnet. Aber die Triebe reichen viel weiter. Das aktuelle Album „Handwritten“ entstand zusammen mit Star-Produzent Brendan O’Brien (Bruce Springsteen!, AC/DC, Pearl Jam!) in Nashville. Und die Geschichte dieser Musikbastion weht durch alle Songs. The Gaslight Anthem jetzt in ClubAtmosphäre zu erleben – das kommt so schnell nicht wieder. Also hin!

eben Festival-Favoriten wie Seed, Die Orsons oder Monsters Of Liedermaching dürften beim Festival neben dem Safaripark Chase & Status ein heißer Tipp sein. Beim aus Saul ‚Chase’ Williams und Will ‚Status’ Kennard bestehenden Drum’n’Bass-Duo aus London stehen diverse Weltstars Schlange. 2009 produzierten sie Rihannas „Rated R“, auf ihrem eigenen aktuellen Album, „No More Idols“, tummeln sich Szenegrößen wie Dizzee Rascal oder Cee Lo Green. Pharrell Williams nennt Chase & Status „die aufregendsten Produzenten in England zurzeit“. Williams und Kennard verbinden Punkrock-Riffs, Dubstep, HipHop-Beats und die Euphorie des Rave. Neben Gastsängern ist vor allem MC Rage für Spektakel zuständig. Dazu kommt eine beeindruckende Lightshow. Eine Ausnahmeerscheinung ist auch Action Bronson, sowohl musikalisch als auch optisch. Der glatzköpfige Ex-Koch mit dem massiven Körper-

bau und rotem Rauschebart heißt bürgerlich Dan Buyanovsky und hat albanische Wurzeln. Im letzten Jahr sorgte sein Debüt „Dr. Lecter“ für gewaltiges Rauschen im amerikanischen HipHopBereich. Bronsons einzigartige Intonation sowie eher genreuntypische Texte geben ihm ein Alleinstellungsmerkmal. Im Video zum Song „The Symbol“ verwandelt sich der Rapper in einen 70er-Jahre-Cop: „Wir besorgten die verrückte Perücke, und los ging’s!“ Dem Gangsta-Gehabe vieler Kollegen kann Action Bronson nichts abgewinnen: „An der Ecke rumstehen und böse gucken ist nicht mein Ding. Ich versuche ‚art shit’ zu machen, keinen ‚hard shit’.“ Dann sei noch auf das Comeback von Suicidal Tendencies hingewiesen. Die legendäre Hardcore-Band aus Venice, California kam vor kurzem mit „13“ um die Ecke, dem ersten neuen Album seit, genau, 13 Jahren. Mike Muir und Konsorten sind wieder voll da und dürften auch live eine Kante sein. Und einen der Headliner – Skunk Anansie – darf man auch nicht verpassen. Sängerin Skin ist live nach wie vor der Hammer. Eine Leopardin – um im Bild zu bleiben. MALTE SCHIPPER P 19.-21.7., Schloß Holte-Stukenbrock, Am Zoo Safaripark

MARIO SCHWEGMANN

P 6.7., Ringlokschuppen

vorband des monats Beneath The Wheel Support von Biohazard. Die Band aus Ibbenbüren spielt metallischen Hardcore. Mit Einflüssen aus dem New Yorker Hardcore der späten 80er, frühen 90er sowie von Größen wie Black Sabbath und Metallica. Der Bandname ist zugleich eine Hommage an den gleichnamigen Song der Hardcore-Ikonen D.R.I. sowie an Hermann Hesses Roman „Unterm Rad“. Im Vorprogramm von Biohazard zu sein, kommentieren die Jungs aus Ibb-Town wie folgt: „Es ist uns OSCH eine Ehre, mit so einer Legende spielen zu dürfen!“ P 20.7., Bastard Club

Das wirklich große nächste Ding im US-HipHop: Action Bronson 28 STADTBLATT 7.2013


konzerttipps

Mission Of Burma

The Pharcyde

HIPHOP. Die Crew aus South Central, L.A. steht neben A Tribe Called Quest und De La Soul für eine alternative Form des HipHop Anfang der 90er Jahre. Auf ihrem Debüt, „Bizarre Ride II The Pharcyde“, deklinierten sie trackweise diverse HipHop-Klischees von Knarren bis Weiber durch. Zwischenzeitlich gehörte der verstorbene Visionär J Dilla dem Kollektiv an. 2008 gab es eine Reunion, allerdings sind von früher nur noch Imani und Slimkid3 übrig. P 5.7., Münster, Carpe Noctem

POP. Einer der größten Popsänger aller Zeiten kommt nach 1999 und 2008 zum dritten Mal nach Halle. Zusammen mit seiner Band präsentiert Elton John einen gut zweistündigen Querschnitt durch vier Jahrzehnte, von „Crocodile Rock“ über „Your Song“ zu „Candle In The Wind“. Mit seinem Partner Bernie Taupin schrieb John einige der erfolgreichsten Popsongs der Geschichte. Der Auftritt in Halle ist der Auftakt für fünf Open Airs in Deutschland. P 5.7., Halle, Gerry Weber Stadion

Jazz Summer Night

Pinback

Mark Knopfler

POST-PUNK. Obwohl sie bis zu ihrer Reunion 2002 nur ein Album herausbrachten, gelten die Bostoner vielen als Erfinder des PostPunk. „Vs.“ von 1982 dienten Sonic Youth, Nirvana und R.E.M. als Inspiration, der Song „That’s When I Reach For My Revolver“ wurde des öfteren gecovert. Den besonderen Sound von Mission Of Burma macht die sogenannte „tape manipulation“ aus, bei der analoge Samples gebastelt werden. Im letzten Jahr kam das Album „Unsound“ heraus. P 3.7., Münster, Gleis 22

UMSONST UND DRAUSSEN. Mit Osaka Monorauil ist die angesagteste Funkband Japans bei der legendären Mindener Summer Jazz Night vor Ort. Maßgeschneiderte 70er-Jahre-Anzüge, Show und Tanzeinlagen zeigen: Ryo Nakata ist der japanische James Brown. Eine andere Seite von sich zeigt Roberto Blanco mit der kubanischen SalsaBand Soneros De Verdad, mit der er bereits 2011 ein Album aufnahm: „Ich bin Entertainer und kann mehr als Schlager!“ Eintritt frei. P 13.7., Minden, Marktplatz

Robbie Williams

INDIEPOP. Die kalifornische Indiepopband besteht im Prinzip aus Rob Crow und Armistrad Smith. Das zeigen 13 Ex-Bandmitglieder in den letzten 15 Jahren. Crow und Smith kommen aus dem Three Mile Pilot- und Black Heart Procession-Umfeld. Im letzten Jahr erschien ihr fünftes Album, „Information Retrieved“, über dessen textlichen Inhalt sich ganze Internetgemeinden austauschen. Das Gleis sagt: „Um das Besondere dieser Band zu verstehen, muss man sie live sehen!“ P 13.7., Münster, Gleis 22

POP. Der König des Pop will seine Krone zurück. Auf der „Take The Crown“-Tour, der ersten seit 2006, will sich Robbie wieder auf den Thron setzen. Nach der Take That-Reunion entschied sich Williams, mit Gary Barlow zusammenzuarbeiten. Auf dem Album „Take The Crown“ sind sowohl „Candy“ als auch „Different“, zwei der stärksten Songs, zusammen geschrieben worden. Und Williams verdankt Barlow noch mehr: „Gary hat mich wieder auf den richtigen Weg gebracht. Ich habe gelernt, Musik wieder zu lieben.“ Auch die Konzerte mit den alten Kollegen halfen: „Ich konnte Selbstbewusstsein tanken.“ Auf „Take The Crown“ nimmt Williams keine Gefangenen. Zusammen mit Produzent Jacknife Lee (U2, Snow Patrol) wurde ein „Album mit Hitsingles“ in Angriff genommen. Doch für ein Projekt bleibt noch Zeit: Mit Dizzee Rascal gründete Williams jüngst eine Biker-Gang und nahm den Titel „Goin’ Crazy“ auf. Video des Jahres. P 27.7., Hannover, AWD Arena

Elton John

Vainstream Rockfest

OPEN AIR. Am Hawerkamp gibt es bis spät in den Abend Livemusik. Mit dabei sind unter anderem A Day To Remember, Boysetsfire, Callejon, Sondaschule, Bleed From Within, Deez Nuts, H20, die Hardcore-Legende Agnostic Front, Clutch, Erik Cohen, Asking Alexandria, Parkway Drive, The Devil Wears Prada, The Ghost Inside und Jennifer Rostock. Die Live-Favoriten und Politrocker Anti-Flag feiern beim Vainstream Rockfest ihr 20jähriges Jubiläum. P 6.7., Münster, Am Hawerkamp

SOFTROCK. Bis 1995 stand Knopfler den gleichsam erfolgreichen wie fantastischen Dire Straits vor. Alben wie „Comminiqué“ oder „Brothers In Arms“ gehören längst zum Kulturerbe. Neben dem großen Songwriting steht Knopfler für seinen relaxten Sprechgesang sowie seine geliebte Stratocaster. Mit „Privateering“ erschien zuletzt das achte Soloalbum des Schotten. Auf der Doppel-CD gibt es Celtic Folk, Blues, Country und zurückhaltenden Rock, Songs über Schafzüchter und Glücksspieler. Knopfler fühlt sich wieder wohl: „Mir waren die Dire Straits einfach zu groß geworden. Meine Solokarriere verläuft sehr viel reduzierter und brachte mir den Spaß an der Karriere zurück.“ Der Popularität steht er weiterhin skeptisch gegenüber: „Nach mir wurde ein Dinosaurier benannt, meine Songs sind in den Weltraum geschossen worden.“ Natürlich gibt es im Konzert trotzdem die großen Dire Straits-Hymnen wie „Romeo And Juliet“ oder „Sultans Of Swing“. P 3.7., Halle, Gerry Weber Stadion

Hazmat Modine

WELTMUSIK. Die Band um Sänger Wade Schuman gilt als eine der außergewöhnlichsten Gruppen New Yorks. Der Kunstdozent und Maler Schuman versucht mit seinen Mitmusikern, zum Kern der amerikanischen Musik zu gelangen. „Die amerikanische Musik ist von der Einwanderungsfrage durchdrungen und deshalb im Grunde Weltmusik“, meint Schuman. Zum Einsatz kommen unter anderem die chinesische Sheng, die Claviola und das rumänische Cimbalom. P 14.7., Münster, Hot Jazz Club

Talge Open Air

FESTIVAL. Beim Talge Open Air sind dieses Jahr Taiga aus Osnabrück (Indierock mit Popappeal), December Peals (Underground Metal), Dirty Deeds (AC/DC-Tribute-Band), Thee Watsons (Garagenrock), Smokey Bastard aus England (Folk Punk) und Cyrcus (Metal) mit dem von der EMP Rock Invasion bekannten Sänger Jan C. Müller dabei. Traditionell tritt auch der Gewinner des „Rock in der Region“-Contests auf, also Hi!Spencer (Foto). P 19./20.7., Talge, Festivalgelände STADTBLATT 7.2013 29


bühne Cloozy Haber: „In Osnabrück ist man auch eher pfiffig.“

Wat kiekste so? Sie heißt (nicht) Cloozy Haber. Kommt aus Berlin. Und macht Comedy. Aber keinen RTL-Schrott, sondern mehr so „Zirkus im Gehirn“. Ihre preisgewürdigte Kopfkunst - Prix Pantheon 2009 – stellt sie beim „Sommer in der Stadt“ vor. STADTBLATT: Wer den Namen „Haber“ bei Wikipedia eingibt, kommt auf 26 Habers. Aber Sie sind nicht dabei. Ein Grund? CLOOZY HABER: Das ist reine Faulheit und mangelnde Eitelkeit. Ich habe aber neulich darüber nachgedacht ... eventuell warte ich auch noch. Das ist doch gut wenn man ein Geheimtipp ist. STADTBLATT: „Zirkus im Gehirn“ – was sagt uns das? Wohl nicht, dass da eine Menge Sägespäne sind? Und dass mittendrin jemand mit einer Peitsche steht, der alle rumdirigiert? CLOOZY HABER: Nein, ich bin zu tierlieb für Peitscherei. Es würde mich aber freuen, wenn der eine oder andere Zuschauer durch einen Feuerreifen springen würde. Zirkus ist hier ein Synonym für buntes Wirrwarr. So ist es eben in meinem Kopf. Ich persönlich mag Zirkus nicht, eben wegen der Tierquälerei da. STADTBLATT: Sie sind Menschendarstellerin, heißt es. Was sind das für Menschen? CLOOZY HABER: Also irgendein toller 30 STADTBLATT 7.2013

Journalist hat das mal geschrieben. Ganz ehrlich ... ich spiele nun mal keinen Elefanten. Welcher Komiker stellt nicht einen Menschen dar? Aber ich spiele mich und dann eine Frau die neurotisch ist, die im Büro arbeitet. Eine höchst zugespitzte Fassung normalen Wahnsinns. STADTBLATT: Bitte verraten Sie uns den verstörendsten Satz, den Sie in Osnabrück sagen werden. CLOOZY HABER: Das liegt ja am Publikum. Was in Schwäbisch Gmünd verstörend ist, langweilt einen Berliner. Und ich denke in Osnabrück ist man auch eher pfiffig. Ich glaube nicht, dass ich Sie verstöre bzw. den Satz denke ich mir an dem Abend aus, wenn ich weiß, wie die Leute so ticken. STADTBLATT: Und den bösesten. CLOOZY HABER: Du musst Schreiben und Lesen lernen, damit Du später unabhängig bist. Damit Du später Deinen eigenen Hartz-IV Antrag ausfüllen kannst. STADTBLATT: Sie machen „Comedy aus Berlin“. Ist das ein neues Genre? CLOOZY HABER: Ne!!! Menno! Man wird schnell hören, dass ich aus Berlin komme, und damit keiner kommen sollte, der Berliner nicht mag, ist es ja gut zu wissen, dass ich eine bin. Manchen Leuten sind Berliner einfach zu ruppig. Wir meinen das aber nicht so. Wat kiekste so? STADTBLATT: Wie sollte ich drauf sein, damit mir Ihr „Zirkus“ gefällt? CLOOZY HABER: Offen, mutig, unverkrampft. Etwas Interesse an der Ge-

sellschaft. Am Stadtleben auch. STADTBLATT: Wenn Sie Ihr Bühnenego in fünf Adjektiven beschreiben müssten – welche wären das? CLOOZY HABER: Direkt, plastisch, frech, schnell und ungewöhnlich. STADTBLATT: Und privat? CLOOZY HABER: Ich bin ein scheues Reh. STADTBLATT: Comedy. Das macht – gefühlt – mittlerweile fast jeder. Und es ist ziemlich viel Ramsch dabei. Stört es Sie, dass viele sagen: Nun ist’s aber endlich mal gut mit diesem Overkill? CLOOZY HABER: Es gibt auch viele Res-

Immer wieder mittwochs

Kultur im Innenhof – Kabarett und Kleinkunst im sommerlichen Open Air Gewand: Im lauschigen Innenhof vom Haus der Jugend findet ein Spitzenprogramm mit den Größen und größten Talenten der deutschen Kleinkunstszene statt. Freunde der humoristisch-satirischen Künste können das besondere „5 aus 7“-Abo (Tel. 0541/28956; tickets@fokusonline.de) nutzen. Es umfasst fünf beliebige Besuche der Veranstaltungsreihe zum vergünstigten Preis von 45 Euro. P 10.7., Piet Klocke 17.7., Podewitz 24.7., Mimi Crie 31.7., Cloozy Haber 7.8., Axel Pätz 14.8., Fishergirls Friends & Männersache 21.8., Jens Neutag

taurants und Fresstheken. Und das meiste ist Schrott. Man selber muss wissen, ob man ein MC-Donalds sein will oder ein etwas feinerer Laden, den nicht alle kennen. Und grundsätzlich gilt: Was im Fernsehen läuft, ist 80 Prozent Mega-Schrott. STADTBLATT: Wenn Sie sich unsere Gesellschaft ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben umerschaffen könnten – wie sähe sie aus? CLOOZY HABER: Keine Massentierhaltung. Keine Tierversuche für Kosmetik – der Quatsch nützt sowieso nichts. Fischfang mit 40 km-Netzen sollte verboten sein. Es gäbe keine Fettleibigen, die aus Langeweile Tiere grillen und in sich reinstopfen. Geldgierige HoenessFuzzies müssten ihr Vermögen für gute Zwecke spenden. Jeder müsste einige Stunden die Woche für seine Grundsicherung was leisten, ob im Park fegen oder alte Leute schieben, das tut einfach gut, was zu leisten. STADTBLATT: Letzte Frage: Steht wirklich „Cloozy“ in Ihrem Pass? CLOOZY HABER: Nein. Noch schlimmer. Da steht: Claudia, Wilma, Renate Wipfler. Alles klar? Wer sich für meinen Spitznamen interessiert: Irgendwann schreibe ich dieses achtseitige Pamphlet ins Wikipedia. Woher mein Name kommt. Vielleicht gibt’s das dann auch als Kindle-Edition. Es würde Bände füllen. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 31.7., Haus der Jugend, Kultur im Innenhof (bei schlechtem Wetter im Saal)


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Leonardo da Vinci

Was? Da Vinci in Osnabrück? Ist doch nicht möglich, oder? Doch, ist möglich. Denn hier gehts um seine technischen Konstruktionen: Schneckenradgetriebe, Luftschraube... Modelle, gebaut von Studierenden der FH Bielefeld. Alles zum Ausprobieren. P bis 22.9., Museum Industriekultur

nichts – und alles

Friedrich Vordemberge-Gildewart, die Hundertste. Gefühlt jedenfalls. 60 Arbeiten aus dem v-g Nachlass, die den Meister der kühlen Farbfelder als Maler, Graphiker, Innenarchitekt, Typograf und Baugestalter zeigen. Und es ist noch lange nicht zu Ende, das v-g-Jahr... P bis 6.10., Felix-Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtliches Museum

Kicker, Kult und Co.

Spielpässe, Sport-Trophäen... Ja, es ist mal wieder Fußballzeit im Schatten des Doms. Was lernen wir hier? Kirche und Fußball gehörten zu Beginn des 20. Jahrhunderts “einfach zusammen”. Aha. Aber war ja schon bei Don Camillo und Peppone so – das Spielals ideales Ersatzschlachtfekd für Kommunisten und Erzkatholiken. P bis 3.11., Diözesanmuseum HPS

32 STADTBLATT 7.2013

Über das Wesentliche „Schöne Landschaft – Bedrohte Natur“ zielt auf einen epochenübergreifenden Dialog zum Thema Naturerfahrung. Thomas Rusche, SØR Rusche Sammlung Oelde/ Berlin, über Sammler, die Natur, die Perspektiven der Kunsthalle Osnabrück.

STADTBLATT: Landschaft, Natur. Wenn Sie im Wald sind, am Meer – was bedeutet das für Sie? THOMAS RUSCHE: Freude und Demut. Momente, die ich in der Natur verbringe, machen mir Gottes Schöpfung auf ganz wunderbare Weise bewusst. STADTBLATT: Die SØR Rusche Sammlung Oelde/ Berlin hat eine lange Geschichte. Wie hat alles angefangen? THOMAS RUSCHE: Im 19. Jahrhundert fuhr mein Urgroßvater noch mit dem Pferdewagen durchs Münsterland um Textilien zu verkaufen. Viele Bauern trennten sich ungern von ihrem Bargeld, so tauschte mein Urgroßvater Klamotten gegen altes Zinn, barocke Herdplatten, Eichenmöbel und Bilder. Mein Großvater erbte dieses Sammelsurium und konzentrierte sich dann auf die alten Bilder. Schließlich war es dann aber mein Vater der sich auf die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts spezialisierte. Sehr früh gab er mir zu verstehen, dass er kein Bild ohne mich kaufen wollte, so hatte ich als Kind schon die Motivation ihn auf Kunstmessen und Auktionen zu begleiten. Offengestanden war sein weißer Porsche 911 Grund genug, ihn zu begleiten. STADTBLATT: Mit welchen thematischen, motivischen, werkstofflichen Schwerpunkten sammeln Sie? THOMAS RUSCHE: Einen großen Teil der Sammlung macht die Malerei aus; aber auch Skulpturen, Zeichnungen, Collagen, Fotografie, Installationen und Grafiken sind vertreten. Sowie auch neue Medien, wie zum Beispiel Videokunst. Das Fundament sind die Niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts, die Zeitgenossen, die ich seit 2005 sammle, werden den Altmeistern gegenübergestellt, um in einen Dialog zu treten. Und letztendlich muss mich ein Kunstwerk in seinen Bann ziehen, es muss etwas in mir auslösen und zu mir sprechen. STADTBLATT: Ihre Sammlung umfasst über 3.000 Arbeiten. Was brauche ich, um ein erfolgreicher Sammler zu sein?

SØR RUSCHE SAMMLUNG OELDE/BERLIN

FOTO: FACHHOCHSCHULE BIELEFELD

sehenswert

Moritz Schleime: „Abschied ohne Ende“ (2010) Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

THOMAS RUSCHE: Ein roter Faden und ein Profil sollten in einer Sammlung schon vorhanden sein. Ist das nicht der Fall, entsteht schnell ein Sammelsurium und keine ernsthafte Kunstsammlung. STADTBLATT: Sammlungen anzulegen liegt im Trend. Erklären Sie uns, warum? THOMAS RUSCHE: Die Kunst hat sich in den vergangen Jahren einen großen Markt geschaffen, an dem jeder teilhaben kann. Heute sind es zwei neue Gruppen die auf dem Kunstmarkt agieren: Zum Einen reiche Investoren, die Kunst als reine Kapitalanlage sehen und zum Anderen passionierte Sammler, die mit ihrem Herzen für die Kunst brennen, auch wenn sie dafür nur ein kleines Geld einsetzen können. Letztendlich freut es mich natürlich, dass immer mehr Menschen die Kunst für sich entdecken und lieben, unabhängig vom Bildungsgrad oder Einkommen, sie schenkt uns die Freiheit und Reflektionskraft unser Leben selbstbestimmt zu leben. STADTBLATT: Wie ist Ihr Kontakt zur Kunsthalle Osnabrück entstanden? THOMAS RUSCHE: Seit den 50ern des letzten Jahrhunderts sind wir mit unserem Herrenausstatter in Osnabrück etabliert. Bei jedem Besuch meiner Geschäfte versuche ich Zeit zu finden, die Osnabrücker Museen zu besuchen; dabei beeindruckt mich die Kunsthalle mit ihrem Programm, das einer

Weltstadt würdig wäre. STADTBLATT: Derzeit ist in Osnabrück die Nachfolge des scheidenden Kunsthallen-Leiters André Lindhorst Stadtgespräch. Wie beurteilen Sie das Potenzial der Halle? THOMAS RUSCHE: Die Nachfolge von André Lindhorst wird in große Stiefel treten. Mit etwas Glück und viel Engagement kann sich die Kunsthalle Osnabrück als niedersächsisches Kunstzentrum weit über die Landesgrenzen hinaus etablieren. STADTBLATT: Gesetzt, ein GreenpeaceAktivist käme in Ihre Osnabrücker Ausstellung. Oder einer vom BUND, vom NABU, von Robin Wood. Was, meinen Sie, denkt er beim Rausgehen? THOMAS RUSCHE: Er wird höchstwahrscheinlich überrascht sein, wie facettenreich sich die Kunst mit dem Thema der bedrohten Natur auseinandersetzt. STADTBLATT: Sie propagieren die „Besinnung auf das Wesentliche in allen Lebensbereichen“. Was heißt das für Sie ganz persönlich? THOMAS RUSCHE: Eben diese Verantwortung zu übernehmen für das, was uns im Leben wirklich wichtig ist: menschenwürdige Lebensverhältnisse voller Kultur und Freude, Liebe und Barmherzigkeit. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

P bis 13.10, Kunsthalle Osnabrück (weitere Ausstellung zum Thema Umwelt und Natur s. S. 21)


kunst und ausstellungen Carl-Sonnenschein Haus. „Ausweg Straße!?“, bis 16.8. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Frühjahr 2014; Diakonie Wohnstift Westerberg. Bernd Rüsel „Ausblicke-Einblicke“ – figürliche Malerei auf Holz, ab 16.5. Diözesanmuseum. „Kicker, Kult und Co. Als der Fußball noch vielfältig war: 50 Jahre Bundesliga – doch was war davor?“, bis 3.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Remarque und die Kunst“, bis 4.8. Galerie im Fenster. Henning Bekermann, bis 31.7. Galerie in der Mensa am Schlossgarten. Kai Jobusch, bis 31.7. Gewerkschaftshaus. Peter Beste: „Weltliteratur in Bildern – Erzählende Grafik“, bis 9.8. Katharinenkirche. „Darwin meets Business“, bis August Katholische Hochschulgemeinde. Maria Schechinger „(K)ein Kinderspiel“, bis 14.7. Kreishaus. „Lebens(t)raum Russland“. Fotos von Clemens Pickel und Ottmar Steffan”, bis auf weiteres; „Augenstier und Rosenfrosch, von heiter bis dramatisch, die Lust am Fabulieren“: Mirjam Rückert, bis auf weiteres; „Alles rund um Zinn“, bis 2.8. Kunsthalle Dominikanerkirche. „Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst“, bis 13.10 Kunst-Quartier. Mirian Jacobs: „Ferne Nähe“, Gerda Wantja: „Verre Nabijheid“, bis 3.8. Martini 50. „Junge Architekten bauen“, bis 19.7. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Charles Wilp“, bis auf weiteres; „Schatzkammer Osnabrücker Bergland“, bis 5.1.2014 Museum Industriekultur. „The Beat Goes On“, bis 6.10.; „Leonardo da Vinci. Bewegende Erfindungen“, bis 22.9.

P Für alle, die sich vorstellen können, dass Metallica 1987 mal in der Halle Gartlage spielten, welche Musik auf dem Osnabrücker Frühjahrsmarkt 1957 an der „Raupe“ zu hören war, wie eine Wurlitzer-Juke-Box aussah. Für alle, die noch was anfangen können mit „Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand“, die noch Namen kennen wie „Ocambo-Club“ und „Schweizerhaus“ (inklusive der Straßenschlachten anlässlich der Schließung des dortigen Hyde Park). Für alle die unterschreiben können, dass „Jugend (T) Räume“ braucht. Piepenbrock Service Center. „100 Jahre Piepenbrock“, bis Ende 2013

Piesberger Gesellschaftshaus. Lupo Pinto „Am laufenden Meter“, bis 25.8. Planen + Bauen. „Vier im Kontrast“. Jelena Reinert, Sylvia Lüdtke, Monika Hamann, Paul Wood, bis 21.9. Stadtgalerie. Anke Dusche: „Wege/Flut“, bis 26.8. Steigenberger Hotel Remarque. „Tanz uns Leben“, Malerei und Lyrik von Erika Rauschning, bis 31.7. Universitätsbibliothek. Radierung von Julia Flachmeyer gen Koch, ab 1.7. Ursulaschule. „Früchte, Skizzen und Studien“, bis auf weiteres

EMDEN Kunsthalle. „Wenn Wünsche wahr werden“, bis 8.9.

PAPENBURG Ethnologisches Museum. „Indianische Moderne. Kunst aus Nordamerika“, bis 4.8.

GRONAU Rock’n’Pop Museum. „ShePOP – Frauen.Macht.Musik!“, bis 8.9., „Marilyn intim – Die Privatsammlung Ted Stampfer“, bis 22.9.

QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Druckfrisch aus Quakenbrück“, bis 8.9.

HERFORD MARTa Herford. „Nutzflächen OWL3“, bis 18.8.; „Visionen. Atmosphären der Veränderung“ bis 8.9.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. Malerei von Reinhard Scholtissek, bis 21.7. BAD IBURG Alte Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Werner Kavermann, Karsten Michaelis, bis 13.7. BELM Rathausgalerie. Theresia-Marie und Torsten Müller, bis auf weiteres BIELEFELD Kunsthalle. „Schönheit und Geheimnis. Der deutsche Symbolismus“; bis 7.7. Kunstverein. „Neue Bescheidenheit. Architektur in Zeiten der Verknappung“, bis 21.7. BISSENDORF Galerie Hamm. „Skulpturenrundgang“, bis auf weiteres

P Visionen? Manche sagen ja, das ist alles nur Schall und Rauch. Aber das ist natürlich Unsinn. Gerade die Visionäre sind es, die uns voranbringen. 35 Künstler präsentieren uns hier einen „offenen Erfahrungsraum“, in dem wir ihr nachspüren können, der flüchtigen Natur der „Atmosphären der Veränderung“. LINGEN Kunsthalle. Jan Paul Evers: „Momentum ignition“, bis 28.7.; Rebecca Morris: „Southafternoon“, bis 28.7.

BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „The Beat Goes On“, bis 8.9. Varusschlacht im Osnabrücker Land - Museum und Park Kalkriese. „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“, bis 13.10. BREMEN Gerhard Marcks Haus. „Michelangelo schultern. Last, Kraft, Bild in Skulptur und Fotografie“, bis 29.9. Weserburg. „Kaboom! Comic in der Kunst“, bis 6.10.

P Superhelden? Hier sind sie zu finden. Aber nicht nur. Fest steht: Wer wissen will, wie intensiv er war und ist, der Einfluss des Comics auf die zeitgenössische Kunst, ist hier richtig. 30 Künstler, bei denen sich Zitate finden von Batman bis Donald Duck. DELMENHORST Städtische Galerie. Frederik Foert: „On a clear day you can see forever“, bis 25.8.; „Käfer, Crash und Capri-Batterie. Wie Künstler Technik sehen“, bis 25.8.

P Southafternoon. Hmm. Schwierig, der Name. Auf jeden Fall sind „amorphe, teils runde, tropfenförmige oder auch eckigspitze Farbcluster“ zu sehen, die Collagen der Abstraktion bilden. Die Hawaiianerin, die heute in Los Angeles lebt – und ihre Bilder gern sprayt – verrätselt eben gern. All die kunsthistorischen Referenzen jedoch, die ihre Arbeiten enthalten? Schwer aufzuspüren. Was für Fachleute. MÜNSTER Kunstmuseum Picasso. „Was ich Picasso schon immer sagen wollte“, bis 1.9.; „Willy Ronis – Eine Retrospektive“, bis 1.9. Kunsthalle. Jürgen Stollhans, bis 8.9. Stadthausgalerie. Thomas Prautsch: „Stadtlandschaften“, bis 28.7. OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Arno Schmidt. „Fotografien“, bis 17.7.

SCHLEDEHAUSEN Keramikatelier Feuerland. „LandArt Schledehausen“, 27.-28.7. TECKLENBURG Torhaus Legge. „Sommerliche Impressionen“ Speichermalkreis Dörenthe bis 4.8. Kulturhaus. „Augen-Blicke“ Weibsbilder, bis 4.8. WALLENHORST Rathaus. Gabriele Hanfeld und Mathias Kahlo, bis 24.7. Ruller Haus. Westerkappeln Draiflessen Collection. „Mythos Chanel“, bis 7.7. © KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

V-G 2013

Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Höhepunkt ist eine V-G-Retrospektive von Juni bis Oktober in Osnabrück. www.vordemberge-gildewart.de OSNABRÜCK Akzisehaus. „Wer ist VordembergeGildewart?“, bis 31.10. Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „nichts ... und alles“. Retrospektive zum Werk Friedrich Vordemberge-Gildewarts, bis 6.10. Galerie & Bistro KunstGenuss. Informel verso Informel – Grafiken u. a. von Jo Niemeyer, bis 28.7. UMGEBUNG BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig“. Die Künstlergruppe Systhema, bis Sommer 2014 MELLE Schloss Königsbrück. „Farbenergie und Brücken zu V-G“, 6. bis 28.7. NEUENHAUS Kunstverein Grafschaft Bentheim. „Jenseits von Arkadien“. 15.7. bis 1.9.

STADTBLATT 7.2013 33


kino

Die Geschichte zweier Kung Fu-Meister: Äußere Action, innere Kämpfe

Vollkommen schöne Schläge Das Leben der KampfkunstIkone Bruce Lee sowie dessen Mentors inspirierten Wong Kar Wai zu „The Grandmaster“. Abgeliefert hat er ein Meisterwerk.

f

ast sechs Jahre lang – sein letztes Werk „My Blueberry Nights“ lief 2007 an – ließ Wong Kar-Wai seine Fans auf einen neuen Kinofilm warten. Mit „The Grandmaster“ legt der Regisseur nun ein bis ins Detail ausgefeiltes Meisterwerk vor. Nicht nur in der Kampfkunst der Charaktere zeigt sich die Suche nach Vollendung, auch die Bilder scheinen ein ähnliches Ziel zu verfolgen: Hyperästhetisch, gestochen scharf fotografiert, grandios ausgeleuchtet setzen sie eine berührende Geschichte in Szene. Klirrende Schwerter, boxende Fäuste, akrobatische Körper – in diesem Epos ist die äußere Action nicht von den inneren Kämpfen der Helden zu trennen. Wong Kar-Wai widmet sich dem Legenden umrankten Lebensweg des Kampfkunstmeisters Ip Man. Dieser erlangte in der westlichen Welt vermutlich die größte Bekanntheit durch seinen prominenten Schüler Bruce Lee. Der Schauspieler, der asiatische Kampfkunst durch seine Filme welt-

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weit berühmt und beliebt machte, war erster Ideengeber. Zunächst plante Wong Kar-Wai, dem jung verstorbenen Talent eine Hommage zu widmen. Doch bei den Recherchen traf er auf Lees Lehrer und dessen bewegende Lebensgeschichte, die ihm als Vorlage für das Drehbuch zu „The Grandmaster“ diente. Er orientierte die Figur Ip Mans am historischen Vorbild, stilisiert jedoch so, dass auch Züge von Bruce Lee durchscheinen. Die Geschichte beginnt 1936 und ist eingebettet in die Zeit Chinas während des Übergangs vom Kaiserreich zur Volksrepublik. Kurz bevor der Krieg zwischen China und Japan eskaliert, trifft Ip Man das erste Mal auf Gong Er. Ihr Vater, Meister des nordischen Bagna-Kampfstils, will offiziell seinen Rücktritt erklären. Dazu, so verlangt es das Zeremoniell, muss er sich mit dem besten Kämpfer aus dem Süden messen. Sein Gegner, Ip Man, gewinnt. Um die Familienehre zu retten, fordert Gong Er ihn daraufhin heraus. Zunächst voller Zorn, gewinnt er während des Kampfs ihre Zuneigung. Ihr Glück ist jedoch aufgrund der Ereignisse im Land nur von kurzer Dauer. Erst mehr als zehn Jahre später treffen sie sich in Hongkong wieder. Wong Kar-Wai ist seit langem weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt und berühmt. Bereits mit sei-

nem Regie-Debüt „As Tears Go By“ überzeugt er 1988 das europäische Publikum. Auch in den Folgejahren sah man ihn und seine Filme immer wieder auf dem Festival in Cannes: 1997 erhielt er für „Happy Together“ die goldene Palme für die Beste Regie, 2006 war er Vorsitzender der Internationalen Jury, 2007 eröffnete „My Blueberry Nights“ das Festival. In diesem Jahr wurde ihm die Ehre auf der Berlinale zuteil, sowohl als Jury-Präsident aufzutreten, als auch mit seinem neuesten Werk den Auftakt zu geben.

So stylisch kann Kämpfen sein

Seine Karriere begann der gebürtige Chinese mit einem GraphikdesignStudium in Hongkong. Nach einer Produktionsassistenz beim Fernsehen schrieb er einige Jahre erfolgreich als Drehbuchautor fürs Kino. Auch bei seinen eigenen Filmen entwickelt er weiterhin die Geschichten selbst. Das westliche Publikum lernte ihn vor allem durch Filme wie „Fallen Angels“ und „Chunking Express“ lieben, in denen er das Leben junger Menschen in asiatischen Großstädten thematisiert. Er entwirft hektische, laute Szenen, die in grellbuntem Neonlicht erscheinen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Charaktere, deren Schicksale sehr nüchtern und fast emotionslos erscheinen. In „The Grandmaster“ spielt er ebenso mit Themen wie Liebe, Verrat und Eifersucht. Wong Kar-Wai bleibt seiner Erzählweise treu, die das Publikum mit auf eine Reise nimmt, die immer mit einem Hauch Melancholie behaftet zu sein scheint. Die Bilder sind noch perfekter als in früheren Werken. Selbst Regentropfen sind so gestochen scharf, dass man das Gefühl bekommt, ein Klirren vernehmen zu müssen, wenn sie auf eine harte Oberfläche treffen. Ein Meisterwerk! HANNA VON BEHR HK, CN, USA 2013. R: Wong Kar-Wai. D: Zhang Zi-Yi, Tony Leung Chiu-Wai, Chang Chen u. a. P ab 27.6., Cinema Arthouse


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kino die platzanweiserin

Episoden aus Kubas Hauptstadt: „7 Tage in Havanna“ Für ein „hervorragendes Jahresfilmprogramm“ 2012 sind von der nordmedia jetzt zwei Osnabrücker Lichtspielhäuser ausgezeichnet worden. In der Kategorie nichtgewerbliche Filmtheater das Kino in der Lagerhalle und in der Kategorie gewerbliche Filmtheater das Cinema-Arthouse/Filmtheater Hasetor. Mit dem Preis will die Mediengesellschaft zeigen, dass ein qualitativ hochwertiges Programm auch

Zwangserkrankter Betrüger: „Tricks“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten machbar ist, wenn „Leidenschaft und Kompetenz“ aufeinander treffen. In der Zeit großer Programmkinos soll die Kinokultur abseits des Mainstreams, vor allem bei deutschen und europäischen Produktionen, gestärkt und erhalten werden. Was diesen Bereich angeht, steht unsere Stadt also gar nicht so schlecht da. Lediglich beim „Kinoprogrammpreis für die Gestaltung einzelner hervorragender Filmsonderprogramme und Programmreihen in der Kategorie gewerbliche Filmtheater“ ging sie leer aus. Aber dann weiß man ja, woran man noch arbeiten kann. Die nichtgewerbliche Lagerhalle geht da mit gutem Beispiel voran. Hier läuft seit einigen Monaten die Reihe „Hollywood hilft“ in Kooperation mit dem AMEOS Klinikum. Ziel ist es, interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, sich auf un-

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terhaltsame Art mit dem Leben mit psychischen Erkrankungen auseinanderzusetzen. Dazu findet im Anschluss an den jeweiligen Film eine Gesprächsrunde mit einem Arzt des Klinikums unter Moderation des dortigen evangelischen Seelsorgers statt. Diesen Monat geht es um Zwangserkrankungen im Alltag, die auch im Film Tricks (10.7.) thematisiert werden: Roy (Nicholas Cage) ist ein erfolgreicher Trickbetrüger, der auch unter einer Zwangsstörung leidet, die ihn im Alltag sehr beeinträchtigt. Sein neuer Psychiater empfiehlt ihm im Rahmen der Therapie, Kontakt zu seiner 14-jährigen Tochter aufzunehmen. Die ist fasziniert von Papas Job, doch der lässt sich immer schlechter mit der Krankheit vereinbaren. Ebenfalls in der Lagerhalle läuft das Finale der Paradies-Trilogie von Ulrich Seidl. Paradies: Hoffnung (2./3.7.) befasst sich mit der Tochter bzw. Nichte der Protagonistinnen der ersten Teile. Die 13-Jährige verliebt sich in einem Diätcamp in einen vierzig Jahre älteren Arzt. Trotz der schweren Thematik ist der Film weniger düster und ausweglos als seine Vorgänger, der Titel also Programm.

World War Z

MASSENSTERBEN Noch findet der globale Ausnahmezustand nur im Fernsehen statt. Doch bald schon zerreißt er auch die Familie von Gerry Lane (Brad Pitt). Eine seltsame Pandemie greift um sich und verbreitet mörderische Panik unter allen Menschen. Während Lane im Auftrag der Vereinten Nationen mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Situation unter Kontrolle zu bekommen, sinkt die Zahl der Erdenbürger rasant. Der aus Bayern stammende, vielseitige Regis-

seur Marc Forster setzt mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln auf spannende Action in einem Kampf gegen die Zeit. Am Drehbuch wirkte kein Geringer als Damon Lindelof mit, der neben J.J. Abrams maßgeblich an der TV-Serie „Lost“ beteiligt war. Ehrensache, dass „Lost“-Darsteller Matthew Fox hier in einer Nebenrolle aufFJ taucht. USA 2013. R: Marc Forster. D: Brad Pitt, Mireille Enos, Daniella Kertesz u. a. P ab 27.6., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage.de

Ungleiche Liebe: „Paradies: Hoffnung“ Wer sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen möchte, darf auf keinen Fall 7 Tage in Havanna (ab 11.7., Cinema Arthouse) verpassen. Der Episodenfilm erzählt sieben Geschichten, die sich an sieben Tagen einer Woche in der kubanischen Hauptstadt abspielen. Gedreht von sieben Regisseuren (u. a. Benicio del Toro) zeichnen sie eine wunderbare Momentaufnahme der Stadt und des karibischen LebensgeNINA BARTHOLOMAEUS fühls.

Systemfehler – Wenn Inge tanzt

PUNKERLEBEN Max (Tim Oliver Schultz) hat mit seiner aufstrebenden Punk-Band „Systemfehler“ doch tatsächlich einen kleinen Achtungserfolg errungen. Das Stück „Wenn Inge tanzt“ ist quasi über Nacht zur eingängigen Spotthymne auf eine überengagierte Öko-Tussi avanciert. Dummerweise kann die echte Inge (Paula Kalenberg), der das Stück gewidmet ist, nicht so begeistert mittanzen. Als kurz vor einem wichtigen Auftritt, der über die Zukunft der Band entscheidet, der Gitarrist ausfällt, wittert Inge Morgenluft. Mit ihren Gitarre-Kenntnissen wäre sie ja gerne bereit, auszuhelfen. Vorausgesetzt natürlich, die Band spielt nie, nie, wirklich niemals wieder ein ganz bestimmtes Stück. Wolfgang Groos konnte auch auf Deutschlands dienstältesten Rock’n’Roller Peter Kraus zugreifen. FJ D 2013. R: Wolfgang Groos. D: Tim Oliver Schultz, Paula Kalenberg, Peter Kraus u. a. P 7.7., Preview CineStar ab 11.7., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage.de


Papadopoulos & Söhne

DOWNSIZING Der griechischstämmige Londoner Geschäftsmann Harry Papadopoulos verliert im Zuge der Finanzkrise Unternehmen, Vermögen und Luxusvilla und sieht sich gezwungen, gemeinsam mit seinen drei Kindern bei seinem Bruder Spiros unterzuschlüpfen. Spiros ist weniger geschäftstüchtig, eher der Typ Lebenskünstler. Und doch weist er den Weg aus der Krise: Der Familie gehört noch ein mittlerweile verkommenes Fish & Chips-Restaurant in einer Kiezgegend. Gemeinsam macht man sich daran, den Imbiss aufzumöbeln, argwöhnisch beäugt von Hassan, dem Besitzer des Kebab-Ladens visá-vis. Während zwischen den Vätern eine Art Kleinkrieg um die Kunden entbrennt, entwickeln Katie Papadopoulos und Hassans Sohn Mehmet Gefühle füreinander. Marcus Markou gibt mit dieser Komödie sein Kinodebüt. Um den Film vermarkten zu können, verpfändete er sein Haus. Die Hypothek dürfte inH.K. zwischen wieder eingespielt sein. GB 2012. R: Marcus Markou. D: Stephen Dillane, Georges Corraface, Georgia Groome u. a. P ab 27.6., Cinema Arthouse

Fliegende Liebende

REISELUST Ein Flugzeug mit technischen Problemen, Passagiere mit allerlei unterdrückten Komplexen und jede Menge Meskalin – das sind die Zutaten von Pedro Almódovars neuer Komödie. Irrtümlicherweise kündigt die Besatzung eines Flugzeuges auf dem Weg nach Mexiko City eine bevorstehende Notlandung an und versetzt die Reisenden in Panik. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, greift die Crew zu drastischen Maßnahmen. Mit Meskalin und Schlaftabletten im Tomatensaft wollen sie die Passagiere beschwichtigen, doch anstatt für Ruhe zu sorgen, kommt es bald zum Chaos. Völlig benebelt fangen die Reisenden an, sich gehen zu lassen. Da der Funkverkehr der Piloten nur noch über die Lautsprecher funktioniert, können diese den vermeintlichen Abschied von den Angehörigen auch noch live miterleben. „Fliegende Liebende“ punktet mit skurriler Story und äuKIM RUNGE ßerst derbem Humor. Spanien 2013. R: Pedro Almodóvar. D: Javier Cámara, Carlos Areces, Raúl Arévalo u. a. P ab 4.7., Cinema Arthouse

Taffe Mädels

Das Glück der großen Dinge

Die Unfassbaren – Now You See Me

We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks

Only God Forgives

Pacific Rim

ZAUBERSHOW Filme über fiktive Magier in Las Vegas haben Hochkonjunktur. Gerade erst zauberte „Der wundersame Burt Wonderstone“ auf der Leinwand. Nun haben die Magier der Four Horsemen (u.a. Jesse Eisenberg und Woody Harrelson) doch tatsächlich einen Trick auf Lager, mit dem sie selbst das verwöhnte Publikum der Wüstenstadt verblüffen. Während ihrer Show rauben sie im Handumdrehen eine Bank in Paris aus und verteilen das Geld unter den heftig applaudierenden Zuschauern. FBI-Agent Hobbs (Mark Ruffalo) ist ratlos. Wahrscheinlich war dieser Coup nur ein Ablenkungsmanöver. Aber wofür? Unterstützung erhofft sich Hobbs von Bradley (Morgan Freeman), der darauf spezialisiert ist, die Tricks der Magier zu entzaubern. Ehrensache, dass in diesem Film des gebürtigen Franzosen Louis Leterrier („The Transporter“) nichts so ist, wie es erscheint. FJ USA 2013. R: Louis Leterrier. D: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Mark Ruffalo u. a. P ab 11.7., Filmpassage.de

MEDIEN-DOKU Bis vor wenigen Jahren wusste kaum jemand, wer oder was sich hinter einem Whistleblower verbirgt. Heute denkt dabei nahezu jeder an Menschen wie Bradley Manning und Julian Assange, die für unglaubliche Enthüllungen gesorgt haben. Der australische Polit-Aktivist und Journalist Assange ist das bekannteste Gesicht der Whistleblower-Plattform WikiLeaks. Bradley Manning ist jener US-Soldat, der WikiLeaks mit streng geheimen Informationen des US-Militärs versorgt haben soll, die auch Folter und Mord der US-Streitkräfte dokumentieren. Alex Gibneys Dokumentarfilm zeichnet nun den Werdegang der Protagonisten nach, gibt sich aber weniger investigativ als WikiLeaks. So verzichtet Gibney völlig auf eigene Interviews mit Assange oder Manning und setzt hier einzig und allein auf Archivmaterial. Das ist in diesem Fall natürlich höchst unbefriedigend. FJ USA 2013. R: Alex Gibney. D: Julian Assange, Bradley Manning, Adrian Lemo u. a. P ab 11.7., Cinema Arthouse

CRIMEMAIDS Eigentlich hätte man gern Lauren Graham in der zweiten Hauptrolle dieser Cop-Komödie gesehen. In der hinreißenden TV-Serie „Gilmore Girls“ bildete Graham mit der inzwischen zum Leinwand-Star aufgestiegenen, mit der Sitcom „Mike & Molly“ aber weiterhin im Fernsehen präsenten Erzkomödiantin Melissa McCarthy ein unwiderstehliches Duo. Hollywoods Vermarktungsgesetze aber gebieten anderes, McCarthy wurde mit der namhafteren Sandra Bullock zusammengespannt. Bullock spielt die zugeknöpfte und rundum unbeliebte Kriminalbeamtin Sarah Ashburn, McCarthy deren temperamentvolle und rauflustige Kollegin Shannon Mullins. Beide hassen einander auf den ersten Blick, müssen aber bei der Jagd auf einen Drogengangster kooperieren. Regie führte Paul Feig, der Melissa McCarthy in seinem Kassenhit „Bridesmaids“ in Szene setzte. USA 2013. R: Paul Feig. D: Sandra Bullock, Melissa McCarthy, Marlon Wayans u. a. P 3.7., CineLadys, CineStar ab 4.7., CineStar, Filmpassage.de

RACHEEPOS Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood nach dem Hongkong-Film auch das thailändische Action-Kino vereinnahmen würde. Von dort kommen sehr harte, aber handwerklich perfekte Martial-ArtsFilme mit Kampfkünstlern, die ihr Metier beherrschen. Die Nahkampfszenen erhalten ihre Dynamik deshalb nicht durch schnelle Schnitte, sondern durch das akrobatische Können der Darsteller. Man darf wohl unterstellen, dass Nicolas Winding Refn diese Filme kennt. Mit seiner „Pusher“-Reihe und zuletzt „Drive“ hat er bewiesen, dass er die Themen und Stilmittel des B-Kinos beherrscht und auf ein neues Level heben kann. „Only God Forgives“, wieder mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, ist allerdings umstritten. Wenn Gosling als britischer Gangster im thailändischen Exil Rache für den Mord an seinem Bruder sucht, hat es an Brutalitäten keinen Mangel. Das ist stilvoll gefilmt, aber nicht jedermanns Sache. H.K. F/Thailand/USA/Schweden 2013. R: Nicolas Winding Refn. D: Ryan Gosling, Kristin Scott Thomas u. a. P ab 18.7.

FAMILIENLEBEN Das Ende einer Familie: Als ihre Eltern sich scheiden lassen, bricht für die kleine Maisie (Onata Aprile) von einem Tag auf den anderen ihre Welt auseinander. Ihre Mutter Susanna (Julianne Moore), eine alternde Rocksängerin, und ihr Vater Beale (Steve Coogan) streiten so erbittert um das Sorgerecht, dass sie darüber die Bedürfnisse ihrer kleinen Tochter vernachlässigen. Nachdem die Richterin sich für ein geteiltes Sorgerecht entscheidet, heiratet Beale spontan das Kindermädchen Margo (Joanna Vanderham). Susanna kontert, indem sie den Freund der Familie Lincoln (Alexander Skarsgård) zum Mann nimmt. Die überstürzten Hochzeiten gehen nach hinten los und bald fangen auch die Stiefeltern an sich nicht nur für Maisie, sondern auch füreinander zu interessieren. Maisie befindet sich inmitten des Beziehungschaos und verliert allmählich das Vertrauen KIM RUNGE in die Erwachsenen. USA 2013. R: Scott McGehee, David Siegel. D: Alexander Skarsgård, Julianne Moore u. a. P ab 11.7.

SCHLACHTGETÜMMEL Wieder hat das Fernsehen eine Schauspielerkarriere nachhaltig befördert: Der gebürtige Brite Charlie Hunnam spielt die Hauptrolle in der Kultserie „Sons of Anarchy“ über einen gewalttätigen, aber ehrbewussten Rockerclan. Seinen Stiefvater dort verkörpert Ron Perlman, und beide spielen nun Seite an Seite in dem Science-Fiction-Abenteuer „Pacific Rim“. Dessen Regisseur heißt Guillermo del Toro, Ron Perlman zählt zu seinen Stammschauspielern. In seiner aktuellen Regiearbeit kann es Toro mächtig krachen lassen. Riesige Monstren entsteigen den Ozeanen und wollen die Menschheit auslöschen. Die wehrt sich mit gigantischen Kampfrobotern, doch man scheitert, bis zwei Außenseiter, ein abgehalfterter Ex-Pilot (Charlie Hunnam) und eine unerprobte Rekrutin (Rinko Kikuchi), mit einem technisch längst überholten Waffensystem in die Schlacht gehen ... H.K. USA 2013. R: Guillermo del Toro. D: Charlie Hunnam, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Ron Perlman u. a. P ab 18.7, CineStar STADTBLATT 7.2013 37


media Buch des Monats Knapp am Herzen vorbei J.R Moehringer BIOGRAPHISCH Nachdem Moehringers großartiges Debut Tender Bar autobiographisch geprägt war, nimmt sich der Autor für den Nachfolger die Biographie eines der berühmtesten Bankräuber Amerikas vor. Willie Sutton, auch bekannt als Willie the actor, war nicht nur einer der berühmtesten Bankräuber Amerikas, sondern auch der gewaltloseste. Sutton selbst hat zwei Autobiographien hinterlassen, die sich allerdings in wichtigen Punkten widersprechen. Moehringer hat versucht sich der Wahrheit über Sutton auf literarischem Wege zu nähern. Mit einem guten Gespür für Rhythmus und Timing hat Moehringer die spannenden narrativen Passagen mit eher reflexiven nachdenklichen Momenten gemischt. Hier ist alles drin was großen und kleinen Jungs gefällt. Gute Gangster und böse Gangster, Bankeinbrüche und Gefängnisausbrüche und eine unsterbliche Liebe. Die Liebe, die wahrscheinlich Suttons Verhängnis war. RALF GOTTHARDT

S. Fischer, 19,99 EUR

Seitensprung James Gordon Farrell „Troubles“. Ein klassischer britischer Schmöker irgendwo zwischen „Wiedersehen in Brideshead“ und „Abbitte“, vielleicht noch etwas sarkastischer und morbider, gespickt mit historischen Zeitungsmeldungen. Matthes & Seitz Berlin, 24,90 EUR Max Dax, Anne Waak (Hrsg.) „Spex. Das Buch. 33 1/3 Jahre Pop“.Die Ex-Spex erklärt im Schnelldurchlauf, wie die Geschmacksbildung im Independent-Bereich funktionierte. Im Zusammenschnitt eine ziemlich interessante und verzweigte Diskussion über Stile und Themen, die auch heute noch eine Rolle spielen. Metrolit, 28 EUR William Gaddis „Die Fälschung der Welt“. Am Anfang der sogenannten Postmoderne stand dieser noch recht süffig erzählte Großroman über die Karriere eines hochgebildeten Pastorensohns als Kunstfälscher. In späteren Romanen beschränkte Gaddis sich auf die Dialoge. GW DVA, 34,99 EUR

38 STADTBLATT 7.2013

Leviathan Philip Hoare MYTHOS Ein Buch über den Wal? Von Miltons verlorenem Paradies bis zu den Exponaten des Mystic Seaport Museum? Wenn ein Verlag das herausbringen kann, mit Fotos und alten Stichen, mit Legenden und Fakten, dann Mare. Es geht um die Zeit der Walfangkapitäne von New Bedford, um Harpunenschäfte und Speckspaten, Flenshaken und Trankessel. Es geht um James Bartley, Matrose auf der Star oft he East, der 1891 vor den Falklandinseln von einem Pottwal verschlungen wurde und einen ganzen Tag im Magen des Tiers überlebte, bis seine Haut weiß war von dessen Säure. Es geht um versenkte Fangschiffe, uralte Wanderrouten, Ausrottung und Profitgier, blutrote See. Es geht um Walretter und Whale Watcher, um illegale Fangflotten und Schutzgebiete. Es geht um Ambra, zerfetzte Kalmare und die Stille vor dem Tumult des Kampfs. Wer dieses Buch liest, tritt Greenpeace bei. Wenn nicht gar Paul Watsons mutig militanten Sea Shepherds. Lust, einen Walfänger zu rammen? Mit Buttersäure zu bewerfen? Ganz zu versenken? Ok, wär Nummer acht. HARFF-PETER SCHÖNHERR Mare, 26 EUR

We Are Gypsies Now Danielle de Picciotto ALLE WOLLEN WEG Die Kosten steigen, die Einkünfte sinken und so wird das Leben in Berlin sogar für ein relativ prominentes Künstlerpaar schwierig. Die Autorin ist eine Multimedia-Künstlerin aus dem Umfeld der „Einstürzenden Neubauten“, ihr Mann ist Alexander Hacke; sie machen auch Musik zusammen. Sie beginnen nicht einfach eine neue Tournee, sondern verkaufen ihr Haus. Ihre Reise, die sie aus der Berliner Sackgasse befreien und womöglich zu einer neuen Heimat führen soll, beginnt relativ bequem in einer möblierten Wohnung in Wien. Es folgt eine Zeit in Prag, dann eine Band-Tour mit luxuriösen Übernachtungen in Designer-Hotels, und von da geht es stetig bergab. Man organisiert Jobs über Facebook, spielt in Wohnzimmern und schläft in der Küche oder gleich auf US-Flughäfen. Die meisten Leute unterwegs sind nett, aber nicht alle... Dies ist ein wichtiges Buch, es zeigt exemplarisch, wie die Lage der wirklich Kreativen (nicht der Hipster) im Moment ist, und tut das auf eine eigenständige, berührende Art, in einer Mischung aus Tagebuch und Graphic Novel. GEORGE WEBBER Metrolit, 22,99 EUR

Von nix kommt nix Carmen Geiss & Robert Geiss ERFOLGSSTORY Ach, herrlich, die Familie Geiss ist so ein richtig schönes Spalterthema. Manche können ohne ihre Dokusoap „Die Geissens – Eine schreckliche glamouröse Familie“ (RTLII) nicht leben, andere würden lieber die Fernbedienung aus dem Fenster schmeißen. Trotzdem sei beiden Parteien ihre Autobiografie empfohlen. Weil sich hier vieles erklärt, was die TV-Soap nicht liefern kann. Der Luxus, der Reichtum – Robert Geiss hat ihn sich hart erarbeitet. Die Gründung seines Modelabels „Uncle Sam“ samt den ersten Lehrjahren liest sich besser als jeder Wirtschaftskrimi oder Microsoft-Garagen-Mythos. Robert Geiss ist ein cleverer Unternehmer, der sogar aus seinem Wehrdienst einen Gewinn macht! Jedes seiner Kapitel enthält zum Schluss immer auch einen praktischen Tipp für den Leser, wie man’s im Leben anpacken soll. Die Kapitel von Carmen Geiss zeigen eine fürsorgliche Mutter, die vor der Geburt ihrer beiden Töchter schreckliche Fehlgeburten hatte. Eine weltoffene, herzliche und zugleich bodenständige Frau. Echte Überraschung. MARIO SCHWEGMANN Heyne, 9,99 EUR

Männerschweigen Eva Ehley SCHICKI-MICKI-MORD Eine rothaarige, hübsch im Strandkorb drapierte Leiche und eine verschwundene, ebenfalls rothaarige Ehefrau – höchst ähnlich, aber nicht identisch ... und das alles zur besten Urlaubszeit auf Sylt. Da bröckelt die Fassade der High Society. Verbindungen zum Prostitutionsgeschäft der Insel machen dies nicht besser und drohen am Image der Insel zu kratzen. Privatdetektive, Journalisten, unantastbare Politiker und vor allem viele schweigende Männer, machen es den drei Ermittlern nicht leicht. Es ist bereits der dritte Fall, den Ehley Sven Winterberg, Silja Blanck und Bastian Kreutzer lösen lässt. Die unterschiedlichen Blickwinkel der drei, aber auch das Beziehungschaos zwischen Bastian und Silja und die ewige Frage, wie verschieden Frauen und Männer nun wirklich denken und sind, bilden den Rahmen dieses spannend geschriebenen Krimis. „Nach Engel sterben“ und „Frauen Lügen“ ist dieses nun also der neueste Sylt-Krimi der auch bereits einmal für den Agatha Christie Preis nominierten Berlinerin und Sylt-Kennerin. NANCY PLASSMANN

S. Fischer, 9,99 EUR

Depeche Mode Monument Dennis Burmeister & Sascha Lange MEISTERWERK Gäbe es im Bereich der Literatur ein Pendant zum Film-Oscar – dieses Buch würde ihn in mindestens zehn Kategorien bekommen! Was die beiden Autoren Dennis Burmeister und Sascha Lange hier geleistet haben, grenzt an ein Wunder. In akribischer Kleinarbeit haben sie alle (!) Konzerte von Depeche Mode sowie alle (!) Platten, von der schrägsten Japan B-Seite bis zum Sammler-Vinyl, gelistet. Nebenbei erzählen sie noch die Geschichte der englischen Band. Die beiden Autoren sind ausgewiesene DM-Experten und sammeln seit über 20 Jahren Memorabilia ihrer Lieblinge – Dennis Burmeister besitzt u.a. auch Raritäten wie das erste Promotape von Depeche Mode aus dem Jahr 1980, mit dem sich die Band damals erfolglos bei Plattenfirmen beworben hat. Überhaupt sind die Fotos, Playlists, Sticker, Plakate aus den frühen 80ern am schärfsten. Kurzum: Das 400 Seiten starke Epos in Vinyl-großem Format ist ein Erlebnis – für Buchfans genauso wie für die weltweite Depeche Mode-Community. MARIO SCHWEGMANN

Blumenbar, 49,90 EUR

Kick it, Walaa! Das Mädchen das über Grenzen geht Noemi Schneider ABSURDE FUSSBALLWELT Noemi Schneider ist Journalistin, Filmemacherin und Künstlerin. Über eine Mitarbeit im Auslandsstudio der ARD in Tel Aviv hat sie die Fußballerin Walaa kennen gelernt. Sie ist Palästinenserin mit einem israelischen Pass und hat für beide Nationalteams gespielt. Wer nun denkt: Das ist absurd, kennt die Verhältnisse im Nahen Osten nicht. Dort müssen Länderspiele verschoben werden, weil die israelischen Besatzer Grenzen nicht öffnen. Über diesen alltäglichen Wahnsinn hat Schneider ein lesenswertes Buch geschrieben, das durch die lebendige und lebensnahe Sprache der Autorin profitiert. Das einzige Manko des Buchs ist, dass Noemi Schneider zuviel belanglose Dinge beschreibt. Wo es das beste Hummus in Israel gibt, gehört wohl eher in einen Reiseführer. Ansonsten ist die Geschichte der Grenzgängerin Walaa interessant erzählt. Ein kompliziertes Leben. Man liest Sätze wie: „Habt ihr Deutschen denn nichts Besseres zu tun, als euch mit dem Nahostkonflikt zu beschäftigen?“ BOBBY FISCHER Knaur Verlag, 16,99 Euro


hörbar

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT Michael Ende „Die unendliche Geschichte“. Bastians Reise ins Land Phantasien wurde inzwischen mehrfach verfilmt und vertont, doch erst jetzt liegt erstmalig eine ungekürzte Hörbuchfassung vor. Gert Heidenreich, der schon den „Herrn der Ringe“ intonierte, gibt einen überraschend ernsten Vorleser. Silberfisch, ca. 29,99 EUR

Stefan Scheich „Blutwurstblues“. „Der letzte Bulle“ – als gelesener Krimi? Funktioniert. Der Autor ist schließlich auch Autor der Serie. Der Tod eines Taubenzüchters ruft Mick Brisgau auf den Plan. Humorvoll, ein bisschen hintergründig, originell. Gelesen von Ruhpottkind Peter Jordan. Hörbuch Hamburg, ca. 20 EUR

Boy Lornsen „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt 1-3“. Dietmar Bär liest den Kinderbuchklassiker in drei Teilen. ROB 344-66/IIIa, auch Robbi genannt, und Jungerfinder Tobbi begeben sich mit dem Fliewatüüt auf eine große Abenteuerreise. Das ist in seinem positiven Glauben an die Technik heute rührend. Silberfisch, 3 Teile, je ca. 12,99 EUR CHRISTIAN LUKAS

sehbar Und nebenbei das große Glück. JazzPianist Sacha ist ein Lebemann, der Verantwortung wie der Teufel das Weihwasser meidet. Dann stolpert Charlotte, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, in sein Leben. Gad Elmaleh und Sophie Marceau sind so sympathisch, dass man dem Film einfach mögen muss. Senator, ca. 13 EUR Real Humans. Im Schweden der Zukunft hat man im Haus nicht nur eine Kaffeemaschine und einen Toaster, sondern auch einen Hubot, einen Androiden für den Hausputz. Bei Familie Engman heißt er Mimi und hat ein Geheimnis. Großartige Golem-Interpretation mit allerlei überraschenden Wendungen. Entertainment One, ca. 23 EUR Dark Beach – Insel des Grauens. Der perfekte Urlaub für Harry und Beth auf einer Insel im Great Barrier Reef. Zehn Tage im Paradies. Allein. Hundert Meilen entfernt von der

LAITH AL-DEEN Schmuse-Pop mit Soul

CHRISTIAN LUKAS

Singer/ Songwriter

12.7. Rosenhof

5.10. Kleine Freiheit

TITO & TARANTULA

SASCHA KORF

Heißer Wüstenrock

24.7. Kleine Freiheit

BRAND NEW Zivilisation. Es stören allein die fremden Fußspuren im Sand ... Netter Horrorthriller ohne störende Effekthascherei. Sunfilm Entertainment, ca. 10 EUR The Bay. Barry Levinson (Oscar für „Rain Man“) wandelt auf Horrorpfaden im FoundFootage-Stil. Menschen in einer kleinen Stadt werden von einem Virus befallen. Eine junge Journalistin bringt eine Reportage, die den Ausbruch der Seuche, aber auch das Versagen der Behörden dokumentiert. Sehenswert. Koch Media, ca. 13 EUR Inspektor Banks – Erste Staffel. East Yorkshire. Ein ungewöhnlicher Spielort einer britischen Krimiserie. Inspektor Banks arbeitet korrekt und ist ein harter Hund. Wenn es um Mord geht, kennt er kein Pardon. Hauptdarsteller Stephen Tomkinson ist saustark; die Serie könnte allerdings flotter sein. Polyband, ca. 23 EUR

PATRICK RICHARDT

Melodischer Emo-Punk-Rock

Improvisationsgenie

9.10. Rosenhof

ABBY

Berliner Indierocker

22.8. Kleine Freiheit

10.10. Kleine Freiheit

HUNDREDS

SEBASTIAN PUFFPAFF

Melodie trifft Stimme trifft Elektro

4.9. Lagerhalle

TV NOIR

Mit Kashmir und Chapeau Claque

Kabarett

11.10. Lagerhalle

PRINZ PI

Berliner Rapper

19.9. Haus d. Jugend

13.10. Rosenhof

SHOUT OUT LOUDS

WIRE

Schwedischer Indie-Rock

Wave-Punk-Legende

15.10. Kleine Freiheit

25.9. Rosenhof

FAYZEN

SVEN RATZKE

26.9. Glanz&Gloria

16.10. Rosenhof

Deutscher Songwriter

Geniale Glamour-Diva

spielbar

Futuristische Technologie trifft auf H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos! 2048 wird eine Handvoll brillanter junger Menschen dazu auserkoren, am „Magtech“Ausbildungsprogramm für interstellare Erkundung teilzunehmen. Was als die Chance des Lebens beginnt, verwandelt sich schon bald in einen Alptraum aus Wahnsinn und Grauen von kosmischen Ausmaßen. Magrunner (Focus Home Interactive, 19,99 EUR), wird aus der Ego-Perspektive gespielt. Spieler übernehmen die Rolle von Dax Ward. Er muss Ausbildungsmodule absolvieren, dynamische Rätsel. Bei diesem futuristischen Abenteuer werden Reflexe und graue Zellen auf die Probe gestellt: Zusammen mit seinem Mentor Gamaji und seinem Roboter-Begleiter Newton muss sich Dax bald dem unerwarteten Grauen einer uralten, bösen Macht aus einer fremdartigen Welt stellen.

JONATHAN KLUTH

Songwriter-Talent

28.9. Glanz & Gloria

FORTSETZUNG FOLGT

DIE HEITERKEIT & CHUCKAMUCK Frauen-Pop & Garagenpunk

19.10. Glanz&Gloria Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 7.2013 39


media cd des monats Thundercat

Editors The Weight Of Your Love DARK POP. Nach den synthielastigen letzten Alben und dem Weggang von Chris Urbanowicz zog es die Editors nach Nashville. Springsteen und Killers klingen durch. Vielmehr ist „The Weight Of Your Love“ jedoch ein kohärentes 80er-Jahre-Song-Album mit einer Portion Zeitgeist. Tom Smith klingt noch immer wie Ian Curtis, der Sound wie „Street Fighting Years“ oder „Rattle And Hum“. „Bird Of Prey“ setzt dann mit Kirchenglocken und Kinderchor einen erhabenen Schlusspunkt. PIAS/Rough Trade CHROM

The Kyteman Orchestra The Kyteman Orchestra SYMPHONIC POP. Eine Band, die in Live Formation mit insgesamt 38 (!) Mitgliedern auftritt, die Songs von teilweise acht Minuten Länge spielt, kann das was sein? Und ob, wie The Kyteman Orchestra auf ihrem Debüt eindrucksvoll unter Beweis stellen. Musik, die Herz und Hirn fordert, die komplex ist und so erfrischend anders als manch billig auf Erfolg kalkulierter Schrott. Nenne es Sympohnic Pop, nenne es eklektizistisch, ich nenne es einfach famos. Und über das Cover lohnt es sich, mal nachzudenken. Kytopia TP

Pet Shop Boys Electric TECHNO-POP. Eigentlich sagt der Albumtitel ja alles – die Boys lassen es knarzen. Neil Tennant und Chris Lowe haben die Dancefloors dieser Welt im Visier und machen ein Album, das so am Stück auf jeder Ibiza-Party nachts um drei laufen könnte. Die Frage ist nur: Warum singt Tennant eigentlich noch? Die Beats, die Melodien, die Spannungsbögen der Tracks ... So nah dran am puren Elektro/Techno/House waren die Engländer nie. Für Einsteiger in das PSB-Werk ein optimales Album. X2/Kobalt/Rough Trade MARS 40 STADTBLATT 7.2013

Apocalypse ELEKTRO-ROCK-FUNK-SOUL-JAZZ. Hinter dem Künstlernamen Thundercat steht der US-Sänger, Songwriter und vor allem Bassist Stephen Bruner. Der hat die vier Saiten schon für so unterschiedliche Acts wie Erykah Badu, Snoop Dogg, Red Hot Chili Peppers oder Suicidal Tendencies gespielt. Der Mann hat’s also drauf. Für sein Soloalbum hat er sich bei einem Mix aus Elektro-Beats, 70s Soul und – im Ansatz – Free Jazz eingependelt. So zusammengewürfelt das zunächst klingt, so stimmig ist das Ergebnis. Das hätte Prince zu „Sign The Times“-Zeiten gefallen. Und Sly Stone zu jeder Zeit. Brainfeeder/Ninja Tunes/Rough Trade MARS

Ohrbooten

Joachim Deutschland

Alles Für Alle Bis Alles Alle Ist REGGAE-DANCEHALL-HIPHOP. Wow! Die Berliner Band legt hier eines der Album-Highlights des Jahres hin. Des Sommers sowieso. Wem Seeed irgendwie zu berechenbar geworden sind, der holt sich bitte „Alles ...“. Die Ohrbooten schaffen eine ganz neue Mischung von Elektro-Beats, HipHop und Reggae. „Bestie Bass“ könnte auch von Deichkind sein, „Krise“ ist Reggae pur und „Models“ der beste Text, der je über den Schönheitswahn geschrieben wurde. Das ist ein Album für den Sommer. Odyssey/BMG MARS

Der neue Deutschland DEUTSCHROCK. Ein Hit mit „Marie“, diverser Ärger und 2009 die Einweisung in die Psychiatrie. Das ist der alte Joachim Deutschland. Der neue beschäftigt sich auf seinem vierten Album mit seiner Vergangenheit, findet aber auch Worte für die neue Hoffnung. Das Popverständnis der Ärzte, die Naivität von Trio und ein Sänger, der hörbar wieder voll da ist. „Direkt ins Blut“ ist eine völlig unpeinliche Powerrock-Hymne, die neben den Punkpop-Stücken zeigt, dass Deutschland auch eine Balladenstimme hat. Rough Trade CHROM

ALICE IN CHAINS „The Devil Put Dinosaurs Here“. Als wäre es 1992 – die Grunge-Götter spielen den Sound von Seattle. Das ist OK bis spannend („Pretty Done“, „Stone“). Doch noch besser sind Alice in Chains, wenn sie statt Grunge den Rockanteil erhöhen, zu hören in „Low Ceiling“. Universal Music VANESSA PARADIS „Love Songs“. Gleich ein ganzes Doppel-Album widmet die französische Ikone dem größten aller Themen. Und holt sich dafür Unterstützung bei Benjamin Biolay und Carl Barât (The Libertines). Ergebnis: Chanson-Pop mit sinnlichen Texten. Jetzt müsste Madame Paradis nur noch auf Tour kommen… Universal Music BLACK SABBATH „13“. Schon geil, mal wieder acht-minütge Metal-Epen vorgesetzt zu bekommen und Ozzy singt dazu wie in alten Zeiten. Doch mehr als solide ist das Comeback-Album nicht – kein Song für die Ewigkeit dabei. Und Brad Wilk (Rage Against The Machine) am Schlagzeug macht auch nicht den Unterschied. Universal SIGUR RÓS „Kveikur“. Selten hatte der Abgang eines Bandmitglieds soviel Einfluss auf den Sound wie der von Tastenmann Kjartan Sveinsson. Auf „Kveikur“ loten die Isländer die Möglichkeiten zwischen Bass und Schlagzeug aus, gehen zeitweise in Richtung Industrial, vergessen aber auch nicht die engelsgleichen Melodien, für die sie bislang standen. XL/Beggars Group SAVOIR ADORE „Our Nature“. Bei diesen Lieblingen der Brooklyner Szene liegt es in den Genen. Deidre Muros Vater ist Elektronik-Komponist, Paul Hammer der Sohn von Soundtrackmogul Jan Hammer. Auf ihrem vierten Album gibt es melodietrunkenen „Fantasy Rock“ mit lieblichem Duettgesang. Neuauflage von 2012 mit Bonustracks. Nettwerk GAMMA RAY „Master Of Confusion“. Die Band um Kai Hansen (Helloween) bietet zwei neue Studiotracks, zwei Coverversionen (Holocaust, Sweet) sowie sieben Live-Tracks, die nicht mehr auf die Live-DVD „Skeletons & Majesties“ gepasst haben, zum Preis eines Minialbums. Ende des Jahres neues Album. earMUSIC/Edel

Quadron Avalanche ELECTRONIC-SOUL. Dieses dänische Duo hat prominente Fans: Jay-Z, TrendProducer Mark Ronson und Kendrick Lamar, der hier auf einem Song als Gast zu hören ist. Und Sängerin Coco O. ist auf dem „The Great Gatsby“-Soundtrack mit einem Song dabei. Seitdem sie in die USA übergesiedelt sind, läuft es ziemlich gut für sie und ihren musikalischen Partner Robin Hannibal. „Avalanche“ ist eine Mischung aus locker dahingroovenden 1980er-SoulKlängen, elektronischen Beats und einem Tupfer Latin-House. Sony ROGER

Dean Blunt The Redeemer FUTURE BLUES. „The Redeemer“ ist der Nachfolger von „The Narcissist II“ aus dem Vorjahr. Der Londoner Dean Blunt arbeitet des weiteren zusammen mit Inga Copeland als Hype Williams. Die Songs auf „The Redeemer“ verbinden sich zu einem großen Ganzen. Verhangener TripHop, field recordings und die Grandezza von Michael NymanSoundtracks finden zueinander, der Labelname ist eine Anspielung auf den Kerouac/Burroughs-Roman. Platte des Monats in der SPEX. Hippos In Tanks/Rough CHROM Trade

Großstadtgeflüster Oh, ein Reh! DEUTSCHPOP. Das vierte Album, der Band aus Berlin, die laut Presseinfo klingt, „als ob ein paar Hippies beim gemeinsamen Musizieren einen 9 Volt Block geraucht hätten“, bedient diese typischen Berlin-Klischees, die man so langsam leid ist. Unterm Strich bleibt ein Album, das versucht mit den Zutaten von NDW, Elektro, Post-Punk und Pop ein Festmahl zu kochen, das teilweise nett schmeckt, aber dann auch genauso Hunger macht auf andere, schlicht clevere Popmusik. Hier wäre weniger mehr gewesen! Four Music TP


werwowas

juli 2013

Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Kultur im Innenhof

Piet Klocke

Auch in diesem Sommer können sich Freunde der humoristischsatirischen Künste auf die Comedy- und Kabarett-Abende im Innenhof des Haus der Jugend freuen. Den Anfang macht Piet Klocke, der aus seinem aktuellen Buch liest: „Kann ich hier mal eine Sache zu Ende !?“. Schräge Geschichten, dadaeske Behauptungen, unrecherchierte Erkenntnisse. Apropos schräg: Piet Klocke hat früher mal in einer Punk-Jazz-Band gespielt, eine zeitlang in Amsterdam gelebt und Philosophie studiert – außerdem hatte er früher langes, lockiges Haar. P 10.7., Haus der Jugend (bei schlechtem Wetter im Saal)

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas MÜNSTER

Montag

- Musikhochschule Münster, Fachbereich Popularmusik, Hot Jazz Club, 20.00

1

OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln,

OSNABRÜCK Negative Approach + Disclaim - HardCore, Bastard Club,

20.00 Blue Monday Jam - Blues SesKLEINKUNST

CIE

Drei Frauen, drei Tänzerinnen, die aus der Berliner Tango-Szene kommen. Sie zeigen das Tanz-Theater-Stück „zu Hoch zu Weit zu Tief“ – über Liebe, Tod und Lebensmut. Start der Open Air StraßentheaterReihe „Theateracker“. > KASTANIENGARTEN AM PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

3.

ROCK’N’ROLL

BOB WAYNE & THE OUTLAW CARNIES

Den Amerikaner einzuordnen ist so schwer, wie Fische fangen ohne Angel. Country, Folk, Rock’nRoll, Bluesgrass – der Mann kann und macht alles. Im Vorprogramm spielt eine der dienstältesten Punkbands der Stadt, Trozkys. > BASTARD CLUB

sion, Lagerhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

KINO Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Nachtzug nach Lissabon, 20.30 Universität Erweiterungsgebäude: Unifilm – Life of Pi, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Oper mal anders - Eine

JAZZ

JASPER BLOM QUARTETT FEAT. DICK OATTS

Er gilt als einer der wichtigsten Saxofonisten der niederländischen Jazz-Szene. Sein Stil: Energetischer Hardbop bis hin zur freien Improvisation. Zu seinem Quartett gehört auch der nicht weniger berühmte US-Saxofonist Dick Oatts. Ein wahres Highlight für Jazzfans. > BLUE NOTE

5.

SONGWRITERIN

TINA SONA

Sie ist die Gewinnerin des Singer/Songwriter Slams 2013 der Lagerhalle. In ihrer Heimat ist die gebürtige Lettin bereits durch erfolgreiche Auftritte bei Blues- und Jazz-Festivals bekannt. Nun startet sie bei uns durch. Im Februar hat sie den Songwriter-Slam alleine am Klavier gewonnen, jetzt kommt sie mit ihrer neu formierten Band. Charmanter Soul mit einem Schuss Pop und Rock. > LAGERHALLE, BIERGARTEN

4.

LESUNG

musikalische Opernreise: Klassik am Klavier, Steinwerk Ledenhof, 19.30

POETRY SLAM

Nach wie vor immer ein Highlight: Ambitionierte Autoren entern die Bühne und lesen aus ihren unveröffentlichten Texten. Und alles ist dabei, von Popliteratur bis zum Rilke-Imitat. Wer mitmachen will, kann sich bis eine Stunde vor Beginn in der Lagerhalle anmelden. > LAGERHALLE

Klönen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

Dienstag

2

OSNABRÜCK Filmpassage: Man of Steel - In englisch-

sprachiger Originalversion, 21.00

tinsky, 20.00 Schloss, 20.00 Osnabrücker Orgelsommer 1,

St. Katharinen, Carsten Zündorf, 20.15 P SIEHE MUSIK

Gesang und Gitarre, Hanseplatz, 15.30 HALLE Mark Knopfler - An Evening With „Mr. Dire Straits“ And Band, Gerry Weber Stadion, 19.30 P SIEHE MUSIK

20.30

MELLE

Lagerhalle: Paradies Hoffnung - Ab-

schlussfilm von Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie, 18.00+20.15 P SIEHE KINO Universität Erweiterungsgebäude: Unifilm – Der Vorname,

Sommerliches Orgelkonzert – Joachim Meyer, Petrikirche,

20.15 MÜNSTER Mission Of Burma + White Crane - Post-Punk, Gleis 22,

20.00

P SIEHE MUSIK

20.00

Rob Moir, SpecOps, 20.30

KIDS

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Leben – Kosmische Geschichte, Planetarium, 19.30

Studentenseminar - Geträn-

AUSSERDEM

Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Shotwoch Mittwoch -

Bode i.R. der Ringvorlesung „Gesichter des Konzils“, Universität Erweiterungsgebäude, 18.00 Die homöopathische Reiseapotheke - Kerstin Niehoff,

Heilpraktikerin, Vortrag, Bagel’s Café, 19.00 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00

Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 An die Flaschen mit Triple K

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Feierabend, Neo Club & Cuisine, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Cie. 21/12 mit zuhochzuweitzutief - Tanz-Theater über Lie-

be, Tod und Lebensmut, Kastaniengarten am Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Horror Circus - Artistik-Show mit Zombies, Geistern und Vampiren, Halle Gartlage, 20.00 Noch bis zum 7. Juli gas-

Erlebniskino

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 9.30 bis 22.00 Uhr · Do.-Fr. 9.30 bis 23.00 Uhr Sa. 9.30 bis 22.00 Uhr · So. 14.00 bis 21.00 Uhr Möserstraße 29 (neben der Hauptpost) 49074 Osnabrück · Telefon 0541/21468

42 STADTBLATT 7.2013

P SIEHE TAGESTIPP

HANNOVER Rihanna, TUI Arena, 20.00

Erothek 4,90 € 1 x rein 6,90 € rte Tageska

Jasper Blom Quartett feat. Dick Oatts, BlueNote, 20.30

Innenhof der Domschule: Open Air Kino: 7 Psychos,

In der Spur des Konzils - Ein zuversichtlicher Blick nach vorn - Bischof Dr. Franz-Josef

Ensemble für zeitgenössische Musik, Musiksaal im

n’Roll, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Iburger SommerKulturGenuss: Dirk van Steenoven -

tarium, 16.00

Open Stage Session, Big But-

Bob Wayne & The Outlaw Carnies + Trotzkys - Country’-

BAD IBURG

Zauber des Fernrohrs, Plane-

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE Ein Sommernachtstraum, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

OSNABRÜCK

KONZERTE

KONZERTE

BÜHNE

KINO

OSNABRÜCK

3.

3

CLUBS&PARTY

KONZERTE

3.

Mittwoch

Semester-Abschlusskonzert

P tiert die erschreckend

unterhaltsame Hardcore-Artistik-Show in Osnabrück. Zombies, Geister oder Vampire sorgen für eine ganz andere Art von Circus-Entertainment voller Nervenkitzel.


KINO

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Horror Circus - Artistik-Show mit Zombies, Geistern und Vampiren, Halle Gartlage, 20.00

Cinestar: CineLady-Preview - „Taffe

Mädels“, 19.45 Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Das hält kein Jahr, 20.30 Lagerhalle: Paradies Hoffnung - Ab-

schlussfilm von Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie, 18.00+20.15 P SIEHE KINO

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Action-Sommer-Spaß Urban Housefitters - Möbel aus Pa-

letten und Co., GZ Ziegenbrink, 14.00-18.00 BAD ROTHENFELDE Tag der offenen Tür - Am 04.07. ist der erste offizielle Badetag, carpesol SpaTherme, ganztägig

Donnerstag

4 KONZERTE OSNABRÜCK Thy Art is Murder + Hate Embraced + A.T.W.B.B. - Death-

KINO OSNABRÜCK

Sommerkulturprogramm: Georg Schroeter & Marc Breitfelder, Kirchplatz St.

OSNABRÜCK Innenhof der Domschule: Open Air Kino: World War Z,

20.30

„Feeling“, An der Johanniskirche, 19.45 Tina Sona & Band - „Sun’s risin’“, die Gewinnerin des Singer-/Songwriter-Slams 2012/2013 live, Biergarten vor der Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

P SIEHE KINO

BELM

AUSSERDEM

Belmer Kultursommer 2013

OSNABRÜCK

LITERATUR OSNABRÜCK Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS BRAMSCHE-KALKRIESE Kinderprogram in der Gladiatorenausstellung, Museum

Varusschlacht, 12.00 IBBENBÜREN Die kleine Hexe, Schauburg, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Action-Sommer-Spaß Urban Housefitters - Möbel aus Pa-

letten und Co., GZ Ziegenbrink, 14.00-18.00

Osnabrücker Friedensgespräche 2013 - Verständigung

mit dem Iran – aber wie?, Dr. Navid Kermani, Parastou Forouhar, Ulrich Tilgner, Prof. Reinhold Mokrosch, Rathaus, 19.00 BRAMSCHE-KALKRIESE

Martinskirche, 19.30

CLUBS&PARTY

im Gasthaus Varusschlacht, Museum Varusschlacht, 18.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 HS Party, Alando Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

KINO

Johannisstraßenfest -

Cena Libera – am Abend vor dem Kampf - Gladiatorenmahl

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

FILMSTARTS R First Position - Dokumentation R Fliegende Liebende Komödie, Romanze P SIEHE KINO R His & Hers - Dokumentation R Ich – Einfach unverbesserlich 2 (3D) - Komödie, Animation R Layla Fourie - Thriller R Taffe Mädels - Action, Komödie P SIEHE KINO

Marktplatz, Ab 16.00 P SIEHE WHAT’S UP

BRAMSCHE

TECKLENBURG

OSNABRÜCK

Kai Strauss Band feat. Jeffrey Amankwa, BlueNote,

21.00

KONZERTE

Horror Circus - Artistik-Show mit Zombies, Geistern und Vampiren, Halle Gartlage, 20.00+23.00

Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Oh Boy, 20.30

25. WeinSommer Rheinland-Pfalz in Osnabrück,

Uni-Jazz Session, Unikeller,

5

GREVEN-RECKENFELD Die Schöne und das Biest, Freilichtbühne, 09.30

Core, Bastard Club, 20.00 20.30 P SIEHE MUSIK

Freitag

- „The Blues Riders“ (Blues), Marktplatz, 18.00-22.00 HALLE Elton John & Band - Greatest

schiedenen DJs, GZ Lerchenstraße, 16.00-21.00 Marktplatz, Ab 16.00 P SIEHE WHAT’S UP

Vainstream Rockfest Opening Night - Unearth, Your De-

3. Yoga Sommer – Yoga am Freitag, Bürgerpark, 17.30-

Sommersause mit Mickie Krause, Alando Palais, 22.00 My Boyfriend is not in Town -

Club Tunes, Neo Club & Cuisine, 22.00 D-Effekt - Gothic, Wave, Rock & Indie, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00 Cudo Rebellica - Balkan, Beat, Elektro, Swing, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 59 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Fieser Freitag - EBM/Go-

19.00 Feierabendtour - Radtour, je

nach Witterung und Laune mit Picknick oder Einkehr, 2030km, Treffpunkt ADFC, 17.30

VVK: 6 €, AK: 9 €

So., 11.8.2013, 8.00 Uhr

GROSSER WALD- & FAMILIENFLOHMARKT

Samstag

6

Standgebühr: 5 €

Mi., 2.10.2013, 20.00 Uhr

Stoner Konzert

GLOWSUN & GRANDLOOM VVK: 7 €, AK: 10 €

KONZERTE OSNABRÜCK Johannisstraßenfest - „Mr. G

and His Billy Boys“, An der Johanniskirche, 19.45 Dying From The Inside MetalCore, The Whisky, 20.00 BIELEFELD The Gaslight Anthem, Ring-

lokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK Spielraum - Pop, Stereo, 23.00 BRAMSCHE

RIESTE

MÜNSTER

Cocktailparty, Happy Hour,

Vainstream Rockfest - In Flames, Parkway Drive, A Day To Remember, Boy Sets Fire, Asking Alexandria, Anti-Flag, Calljon, Jennifer Rostock, Sondaschule, Agnostic Front, The Ghost Inside, All That Remains, H20, Deez Nuts, 7 Seconds, Stri-

OSNABRÜCK Die Frist, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

on stage: ARCHITEKT + guests Outdoor & Indoor Event

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00

Bramscher Orgelsommer,

BÜHNE

RAP CONTEST

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

thic/Wave, Ringlokschuppen, 22.30

Alfsee StrandArena, 21.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

letten und Co., GZ Ziegenbrink, 14.00-18.00

MÜNSTER

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock a Go Go, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Dance into the night..., Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30

MaxiMalMcee

Action-Sommer-Spaß Urban Housefitters - Möbel aus Pa-

25. WeinSommer Rheinland-Pfalz in Osnabrück,

CLUBS&PARTY

TERMINE Fr., 26.7.2013, 17.00 Uhr

Bad Essener Nacht – 18. intern. Bad Essener Abendlauf, Ortsmitte, 18.30

MINDEN

mise, Bane, Skaters Palace, 20.00 The Pharcyde - „Bizarre Ride II The Pharcyde“, HipHop, Carpe Noctem, 22.00 P SIEHE MUSIK

JULI 2013

BAD ESSEN

Action-Sommer-Spaß Beats und Bratwürstchen - Mit ver-

nes“, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

141

SPORT

Hits Live 2013, Gerry Weber Stadion, 20.00 P SIEHE MUSIK Minden Heroes - „Rare To-

Westwer JUGENDZENTRUM

St. Martinskirche, 18.00

Fr./Sa. 18./19.10.2013, 20.00 Uhr

HipHop Festival

RAPKÜCHE 6 u.a. mit JAW, UMSE, REC-Z, DAS W. Fr., 25.10.2013, 20.00 Uhr

Comedy-Poetry-Live Music

WORTSPIEL Die 4. Partie FA H R T E N 25.7.2013

Amsterdam Total Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 7.2013 43


werwowas ke Anywhere, The Devil Wears Prada, Clutch, Erik Cohen, Neaera, Unearth, Your Demise, Bane, Am Hawerkamp, Ab 10.00

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Beachparty / Study-outparty - Party der Fachschaft WiSo

der Hochschule Osnabrück, Five Elements Club, 14.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Sol y Vida – die Sommerparty, Alando Palais, 22.00 WiSo Beachparty, Five Ele-

6.

SOZIALES

NACHT DER SOLIDARITÄT

Bundesweit wird heute im Rahmen eines Aktionsbündnisses auf das Thema Aids aufmerksam gemacht. Die „Nacht der Solidarität“ steht unter dem Motto: Solidarität für Menschen mit HIV und Aids. In Osnabrück lädt die Aids-Hilfe Osnabrück auf den Nikolaiort, wo gemeinsam mit allen Interessierten und Passanten eine große Lichterschleife entstehen soll. Musikalisch unterstützt wird die Aktion von der Osnabrücker Samba-Gruppe Escola des Samba. > NIKOLAIORT

ments Club, 22.00 NeoLishes, Neo Club & Cuisine, 22.00

Ein wirklich besonderer Rahmen für den Kulturspaziergang. Vorbei an atmosphärisch faszinierenden Plätzen des Hasefriedhofs mit der Klezmer-Band Chwaske. Und ihrem Klarinetten-Virtuosen Lothar Henkenjohann. > HASEFRIEDHOF

anlage Atter, 15.00 RIESTE Wakeboard Niedersachsencup - anschl. Mallorca-Party,

Alfsee StrandArena, 19.00

KIDS IBBENBÜREN Die kleine Hexe, Schauburg, 16.00

AUSSERDEM Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Telgter Wallfahrt 2013 -

55km, Ab St. Joseph, 09.00 Osnabrücker Samstag – Gute Stimmung - Musikalisches

Sommer

Programm: A-cappella Ensemble, Comedy Trommler vom Groove Orchester „Go!“, Straßenfest zu Vordemberge-Gildewart im Heger Tor Viertel, Innenstadt, Ab 11.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCKER SAMSTAG

25. WeinSommer Rheinland-Pfalz in Osnabrück,

Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 6.7. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

BÜHNE OSNABRÜCK Horror Circus - Artistik-Show mit Zombies, Geistern und Vampiren, Halle Gartlage, 20.00+23.00

BAD BENTHEIM Heiße Ecke, Freilichtbühne,

20.30

Marktplatz, Ab 14.00 P SIEHE WHAT’S UP Nacht der Solidarität – Lichterschleife - Aids-Hilfe-Osna-

brück e.V. – Solidarität – Für Menschen mit HIV und Aids, Nikolaiort, Ab 19.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD ESSEN Tag der offenen Tür mit Kunsthandwerkermarkt,

Atelier Der kleine Troll, 10.0018.00 MELLE Internationales Schnauferltreffen - Anschl.Schnauferl-

Wanderfahrt vom 08.-10.07., Automuseum, ganztägig

BIELEFELD

Sonntag

Aydin Isik - „Wahl oder Qual“,

Kabarett, Zweischlingen, 21.00

7

Die Schöne und das Biest,

Freilichtbühne, 20.30 MELLE Ladykillers, Waldbühne, 20.00

TECKLENBURG

8.

BLUE MONDAY JAM

Der letzte Blues-Jam vor der Sommerpause. Wie immer trifft sich hier die Blues-Szene der Stadt. Eine eingespielte Band bildet das Fundament und ansonsten steht jedem Blues-Mucker oder -Sänger die Bühne offen. Let’s go! > LAGERHALLE

44 STADTBLATT 7.2013

9.

OPEN AIR KINO

ARGO

Ben Affleck (Regie + Hauptrolle) hat für seinen Politthriller den diesjährigen Oscar als „Bester Film“ abgeräumt. Die Handlung beruht auf einer wahren Story: Um aus der Botschaft in Teheran flüchten zu können, geben sich sechs US-Diplomaten als Filmteam aus. > DOMSCHULE

OSNABRÜCK Horror Circus - Artistik-Show mit Zombies, Geistern und Vampiren, Halle Gartlage, 18.00 GREVEN-RECKENFELD Die Schöne und das Biest, Freilichtbühne, 16.00 TECKLENBURG Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 19.00

Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

KINO

KINO

P SIEHE KINO Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Ziemlich beste Freunde, 20.30

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – offizielle Saisoneröffnung, osnatel-

arena, noch nicht terminiert

KIDS OSNABRÜCK Kinderfest, Restaurant BuschAtter, 11.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - „Auf den Spuren von Römern und Germanen“, Museum Varusschlacht, 14.00+15.30 MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 16.00

P SIEHE FAMILIENSACHE TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

15.00

P SIEHE FAMILIENSACHE

GREVEN-RECKENFELD

KONZERT

BÜHNE

Cinestar: Movies-to-Meet Preview: Systemfehler: Wenn Inge tanzt, 17.15

Gute STIMMung KULTURSPAZIERGANG AUF DEM HASEFRIEDHOF

ASC Tigers – Hamburg Huskies - Football, Zentrale Sport-

OSNABRÜCK

in der Stadt

Im Rahmen der „Osnabrücker Samstage“ machen heute tolle Stimmen tolle Stimmung und streifen dabei durch die Innenstadt. Mit dabei sind der A-Capella-Popchor Männersache, die Folkgruppe Glin Amar (Foto) und die Comedy-Trommler vom Groove Orchester „GO!“. > INNENSTADT

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

OSNABRÜCK

Tracks, House & TechHouse, Ringlokschuppen, 22.30

KLEZMER-KONZERT

SPORT

CLUBS&PARTY

lage, 08.00-16.00

SuperSamstag - Pop, Star

7.

brück, ganztägig

Brass For Partnership - Sommerliche Bläsermusik, Stadtkirche, 17.00

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

BIELEFELD

GUTE STIMMUNG

Meller Sommer 2013 – Kunstausstellung Farbenergie und Brücken zu Vordemberge-Gildewart, Schloss Königs-

TECKLENBURG

OSNABRÜCK

Mit den Unikeller DJs, Unikeller, 23.00

STRASSENMUSIK

MELLE

00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Grill & Chill im Biergarten -

6.

KUNST

KONZERTE

DAVON TRÄUMT AMERIKA:

BIER GARTEN

OSNABRÜCK Jazz-Frühschoppen mit JazzKammerGut, Hotel Ibis,

11.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Innenhof der Domschule:

After Church Club - Live-Mu-

Open Air Kino: Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger, 20.30

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


in der Stadt

Internationales Schnauferltreffen - Anschließend

NEUES LEBEN ZWISCHEN ALTEN GRÄBERN

Schnauferl-Wanderfahrt vom 08.-10.07., Automuseum, ganztägig

Kulturspaziergang & Konzert

Montag

auf dem Hasefriedhof Klezmerkonzert mit Chwaske

8

Sonntag, 7.7.

AUSSERDEM OSNABRÜCK vent in Ostwestfalen mit Fahrradmesse, Infoständen, Fun Park, Show-Bühne, Ab Radstation am Hbf, 09.00 Kulturflohmarkt - Osnabrücker Dampflokfreude, präsentiert wird u.a. eine in Aufarbeitung befindliche Dampflok, Zechenbahnhof Piesberg, 09.0017.00 Oldtimertreffpunkt - Benzingespräche und Erfahrungsaustausch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang „Mensch und Pflanze“, eine wechselvolle Beziehung, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Vier Stationen zum Glück auf! - Der Kultur- und Land-

schaftspark Piesberg, Fossilienexpedition „Abenteuer Piesberg“ und Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 11.00-18.00 25. WeinSommer Rheinland-Pfalz in Osnabrück,

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Osnabrück per Drahtesel -

Sommerabendfahrradausflug, Ab Katholische Hochschulgemeinde, 20.45 BAD ESSEN Tag der offenen Tür mit Kunsthandwerkermarkt,

Atelier Der kleine Troll, 11.0017.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie Was der Boden freigibt – Moderne Methoden der Grabungstechnik und Restaurierung, Museum Varusschlacht, 14.30

chiger Originalversion, 21.00 Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Argo, 20.30

P SIEHE TAGESTIPP

acoustic Blue Monday Jam -

Blues Session, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Jesus liebt mich, 20.30 Universität Erweiterungsgebäude: Unifilm – Eine Dame verschwindet, 20.00

HALLE

ams, en 150 Te en Wir such 2 Person s au d en besteh se): ro at M d n u (Kapitän e skaubad.d www.mo

MÜNSTER Inger-Marie Mahlke liest „Rechnung offen“, SpecOps, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00 HAGEN Ferienspaßaktion - „Arbeiten mit Ton für Kinder und Jugendliche“, Töpferei Niehenke, 10.00-12.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stoff der Sterne, Planetarium,

19.30 Kicker-DYP-Finale, Unikeller,

ACT ION S OMMer 10 9 S PASS

AUSSERDEM

Deutschlands größte Grillshow mit Johann Lafer und Horst Lichter, Gerry Weber

19.30

Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Stadion, 20.00

Mittwoch

Dienstag

Johannisstraßenfest - Familienprogramm mit Little Crying Monsters, Showfrisieren, HipHop- und Rock’n’Roll-Tanz, Zumba-Special und verschiedenen Bands, An der Johanniskirche, 14.00 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00

ke“, Hasefriedhof, 16.00 P SIEHE TAGESTIPP

Filmpassage: World War Z - In englischspra-

Universität Erweiterungsgebäude: Unifilm – Abraham Lincoln Vampirjäger, 20.00

KONZERTE

Marktplatz, Ab 12.00 P SIEHE WHAT’S UP

Kulturspaziergang auf dem Hasefriedhof & Klezmer Konzert - Die Gruppe „Chwas-

KINO OSNABRÜCK

Hasefriedhof, 16.00 Uhr

1000 Räder Bünde - Rade-

Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

KONZERTE

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Hollywood hilft: Tricks - Komödie um einen neurotischen Gauner, Lagerhalle, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

Marina Abramovic: The Artist is Present - Doku-Porträt

der Performance-Künstlerin, Lagerhalle, 18.00+20.15 Carmina Burana - Sinfonieorchester und Universitätschor, Aula der Hochschule, 20.00 Open Stage Session, Big Buttinsky, 20.00 Osnabrücker Orgelsommer 2, Dominique Sauer, St. Marien,

Carmina Burana - Sinfonieor-

chester und Universitätschor, Aula der Hochschule, 20.00 Jazz Invasion – Jazz Session,

Big Buttinsky, 20.00

20.15

Sommerliches Orgelkonzert – Matthias Giesen, St. Mat-

P SIEHE MUSIK

thäuskirche, 20.15

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00

Veranstaltungsprogramm für Jugendliche

MELLE

MÜNSTER Burn - Wave-Rock, Café Sputnik, 20.15 Latin & Salsa Jam - Grupo Vacila & DJ Juan Pa, Hot Jazz Club, 21.00

Foto: giftgruenl/Photocase.com

Sommer

MELLE

Sommer 2013 www.action-sommer-spass.de

STADTBLATT 7.2013 45


werwowas CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Kicker Dyp - Der Kicker-Contest, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 An die Flaschen mit Triple K

10.

KINO

TRICKS

Die Ärzte des Ameos Klinikums Osnabrück möchten mit dem Projekt „Hollywood hilft“das Thema „Leben mit psychischen Erkrankungen“ in einem unterhaltsamen Kontext der Öffentlichkeit zugänglich machen. Cage spielt in „Tricks“ einen Betrüger, der unter Zwangsstörungen leidet. > LAGERHALLE

12.

SONGWRITER

MARIE KATZER & NOTMADE

Marie Katzer schreibt ihre Songs, wenn sie entweder traurig oder vollkommen glücklich ist. Damit schaffte sie es beim Songwriterslam 2013 auf Platz 3. Und NotMade spielen eine fetzige Mischung aus Pop, Rock und Punk mit Ohrwurmfaktor. > LAGERHALLE, BIERGARTEN

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Feierabend, Neo Club & Cuisine, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

TECKLENBURG

KIDS

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

OSNABRÜCK

16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Planetarium, 15.00

AUSSERDEM RIESTE Piratentag am Alfsee, Marktplatz am Alfsee, Ab 10.00

Donnerstag

11

RIESTE

KONZERTE

Cocktailabend, Happy Hour,

BRAMSCHE

Alfsee StrandArena, 20.00

Sommerkulturprogramm: Take4, Kirchplatz St. Martins-

Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

Piet Klocke „Kann ich hier mal eine Sache zu Ende!?“ – Lesung

Mittwoch, 10.7. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

BÜHNE OSNABRÜCK PasParTour - Masken- und Objekttheater, Kastaniengarten am Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Uniparty, Alando Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Das Leben ist nichts für Feiglinge, 20.30

BUSTER KEATON – DIE DREI ZEITALTER

Es ist ein Klassiker unter den Open-Air-Veranstaltungen des Osnabrücker Sommers – die Stummfilm-Komödie mit Live-Musik unter der Leitung von Axel Goldbeck & Die Slapsticker. In diesem Jahr kämpft sich Buster Keaton durch drei Zeitalter: die Steinzeit, das antike Rom und das Amerika der Prohibition. Ab 20 Uhr gibt es zur Einstimmung auf den Abend ein musikalisches Vorprogramm mit Live-Musik. > MARKTPLATZ

Zwei Stücke stehen auf dem Programm des Straßentheaters Paspartout. „Kul Gong“ ist ein quirlig-komisches Masken- und Objekttheater mit China-Bezug. Und „Der verspielte Geist“ eine Mischung aus Hypnose und Mentalmagie.

P

KINO OSNABRÜCK Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Kokowääh 2,

20.30

LITERATUR OSNABRÜCK

12.

POP

LAITH AL DEEN

Es ist seine Stimme. Die irgendwo zwischen Pop und Soul liegt. Laith Al Deen ist neben Xavier Naidoo einer besten Sänger in dieser Lage und steht für anspruchsvolle Radiohits wie „Dein Lied“ oder „Bilder von Dir“. > ROSENHOF

46 STADTBLATT 7.2013

13.

LIVE-MUSIK-MARATHON

KNEIP(P)-TOUR

12 Bands in 12 Kneipen – das gibt es auf diesem einmaligen Live-MusikAbend zu hören. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Shuttlebus eingesetzt, der allen Besuchern den kostenlosen Transport zu den Lokalen zwischen dem Casablanca und dem Red Lion am alten Bahnhof bietet. > BAD IBURG

Kultur im Innenhof: Piet Klocke - „Kann ich hier mal ei-

ne Sache zu Ende!?“ – Lesung, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE WERWOWAS-TITEL

KIDS

FILMSTARTS R An Ihrer Stelle – Fill the Void - Drama R Das Glück der großen Dinge - Drama, Komödie P SIEHE KINO R Die Unfassbaren – Now You See Me - Thriller P SIEHE KINO R Ein Freitag in Barcelona Komödie R Systemfehler – Wenn Inge tanzt - Komödie P SIEHE KINO R The Call – Leg nicht auf! Thriler R Unplugged: Leben Guaia Guaia - Dokumentation R 7 Tage Havanna - Drama P SIEHE KINO R Adieu Paris - Drama R We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks - Dokumentation P SIEHE KINO

AUSSERDEM OSNABRÜCK Liebe leicht gemacht - Der Coaching Abend, la Coquette, 19.30

RIESTE Familienshow Glücksmomente, Marktplatz am Alfsee,

Ab 19.00

Freitag

12 KONZERTE OSNABRÜCK Marie Katzer & Not Made - 2 x live: Songwriting & eine Mischung aus Pop/Rock und Punk, Biergarten vor der Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT präsentiert Laith Al Deen - Live Acoustic

2013, Rosenhof, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BELM Belmer Kultursommer 2013

- „Just for Fun“ (Oldies), Marktplatz, 18.00-22.00 MÜNSTER Doppeleffekt & Panta Lux & Lokomotor - Alternative Pop,

Pop/Rock, Ghost Pop, Café Sputnik, 19.30 RIESTE The Piano Man – Klaus Porath, Marktplatz am Alfsee, Ab

19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

SPORT OSNABRÜCK

Abenteuer Planeten, Plane-

Action-Sommer-Spaß Fußballturnier um den Limberg Cup, Bolzplatz am Bierbaums-

tarium, 15.00

weg, 15.00

OSNABRÜCK

IBBENBÜREN Die kleine Hexe, Schauburg, 16.00

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

12.

BRAMSCHE-KALKRIESE Kinderprogramm - „Glücksbringer aus Kalkriese“, Museum Varusschlacht, 12.00

kirche, 19.30

KINO STUMMFILM LIVE

Das kleine 1x1 der Sterne,

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Rockinâ&#x20AC;&#x2122; Trash - Mit Dosenbier,

3. Yoga Sommer â&#x20AC;&#x201C; Yoga am Freitag, BĂźrgerpark, 17.30-

HALLE

Trash, 19.00 Immer richtig, Tiefenrausch,

19.00 Pasta Party - Stärkung am

CafĂŠ Caliente - Salsa Disco,

Vorabend der Windrichtungstour, ADFC Geschäftsstelle, 18.00 Saunanacht - Ab 19.00 BĂźfett fĂźr GenieĂ&#x;er, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht â&#x20AC;&#x17E;Spezial-Birkenreisigaufgussâ&#x20AC;&#x153;, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00

Tour + Baskery, Gerry Weber Stadion, 19.45

OSNABRĂ&#x153;CK

20.00

MINDEN

theater mit â&#x20AC;&#x17E;Improteusâ&#x20AC;&#x153;, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Haus der Jugend, 21.00 Dance into the night..., Son-

nendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Classic Rock Night, The Whis-

ky, 21.30 Passion White, Alando Palais,

22.00 I love House, Five Elements

Club, 22.00 My Day is Friday, Neo Club &

Cuisine, 22.00 90er Trash Party - 90er, Pop,

Glanz & Gloria, 23.00 Is this it! - Indie, Kleine Freiheit, 23.00

Stummfilm mit Livemusik â&#x20AC;&#x201C; Mokik unterwegs! - Buster

Keaton â&#x20AC;&#x17E;Die drei Zeitalterâ&#x20AC;&#x153;, Axel Goldbeck & Die Slapsticker, Marktplatz vor der Marienkirche, 22.00 P SIEHE TAGESTIPP MĂ&#x153;NSTER

RIESTE

Sommernachtflohmarkt auf der Promenade, Promenade,

Cocktailparty, Happy Hour,

20.00

Alfsee StrandArena, 21.00

Samstag

BĂ&#x153;HNE MĂ&#x153;NSTER Nickelodeon - Comedy,

Schlossgarten, 20.30 TECKLENBURG Der Schuh des Manitu - Das

Wildwest-Musical, FreilichtbĂźhne, 20.00

Samstag, 2.11.

13 KONZERTE

OsnabrĂźckHalle, 20.00 Uhr

OSNABRĂ&#x153;CK

Tickets: www.fokus-os.de oder im FOKUS-BĂźro

SemesterabschlussmatinĂŠe

Hagen Rether Liebe

- Kammerchor der Universität, Schlossaula, 11.00 Songs & Whispers - Ben Riddle, The Fallen Stars, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE MUSIK BAD IBURG 6. Kneip(p)â&#x20AC;&#x2122;n-Tour - Casa-

KINO OSNABRĂ&#x153;CK Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Man of Steel,

20.30

Sommer in der Stadt MOKIK UNTERWEGS

Stummfilm mit Livemusik Buster Keaton â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x17E;Die drei Zeitalterâ&#x20AC;&#x153;

Freitag, 12.7. Marktplatz vor der Marienkirche Vorprogramm: 20.00 Uhr, Film: ca. 22.00 Uhr

KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Action-Sommer-SpaĂ&#x; Graffiti-Contest - Ab 15 J., JZ Ost-

bunker, 15.00-20.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Faszination fĂźr TechnikFans â&#x20AC;&#x201C; Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30

blanca: Spanischer Abend mit Musik und Tanz, Restaurant Zeus: Die Partykapelle, Insel Iburg: Bottle of Rain (Irish Folk), Kikis Milchbar: Wollies Oldies, Fischer Eymann: Die Blosewinds (Shanty), Restaurant Fromme: Hangover (Party), Sophie Charlotte: Bossa Brasil, Carpe Diem: Swamping Galley (Rock), Weinkeller: 3erlei (Dinner Jazz), SchlossmĂźhle: C.C.Rider, Jagdschloss Freundenthal: Meyer, es rockt..., Red Lion: C.Our.Ageâ&#x20AC;&#x201C; Band (Soul, Blues), Vom Red Lion bis zum Casablanca, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD ZWISCHENAHN Stefan Gwildis - â&#x20AC;&#x17E;frei händig â&#x20AC;&#x201C; akustischâ&#x20AC;&#x153;, Park der Gärten, 19.00 BIELEFELD Patient Patient - Disco & Party-Musik live, Stereo, 23.00

Ina MĂźller - Live und DrauĂ&#x;en

32. Jazz Summer Night -

Osaka Monaurail, Soneros De Verdad mit special Guest Roberto Blanco, Marktplatz, 18.00 P SIEHE MUSIK MĂ&#x153;NSTER Pinback + Support - Indie-

Martin Zingsheim - â&#x20AC;&#x17E;Opus

Meinsâ&#x20AC;&#x153;, Kabarett und Musik, Zweischlingen, 21.00 MELLE

NEUENKIRCHEN

Piet Klocke - Comedy,

18. Neuenkirchener Open Air

- Best Kept Secret, The Fous, Tonbandgerät, BlockflÜte des Todes, Black Blitz, Fire In Fairyland, Festivalgelände, ganztägig

MĂ&#x153;NSTER Schlossgarten, 20.30 TECKLENBURG Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, FreilichtbĂźhne, 20.00

RHEINE

KINO

2. Bluesfestival auf dem Thie, Auf dem Thie, 18.00

OSNABRĂ&#x153;CK

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Punk & HC-Stammtisch,

Innenhof der Domschule: Open Air Kino: Die Monster Uni, 20.30

Bastard Club, 19.00

SPORT

Wechselstrom, Grand Hotel,

FĂ&#x153;RSTENAU

19.00 Stallwachenparty, Steigen-

berger Hotel Remarque, 19.00 Endlich Urlaub! - Mit Getränke-SpaĂ&#x; zum â&#x20AC;&#x17E;Alles muss raus!â&#x20AC;&#x153;-Preis, anschl. Tanzen!, Lagerhalle, 20.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Ă&#x153;30-Party, Alando Palais, 21.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Kitchen Club feat. The Tune Brothers, Neo Club & Cuisine,

22.00 Sneakers Time, Five Elements

Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und -

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Disco, Rosenhof, 23.00 Grill & Chill im Biergarten -

Mit den Unikeller DJs, Unikeller, 23.00 BIELEFELD

Die Gewinnerin des Singer-/Songwriter-Slams 2012/2013

Freitag 5. Juli

ab 20.00 Uhr

Eintritt frei (willig)

Biergarten vor der Lagerhalle (bei Regen im Foyer) 4.7. 12.7. 13.7.

Poetry Slam Marie Katzer & Not Made Endlich Urlaub!! GetränkespaĂ&#x; Kino-Trailer-Quiz Tanzen!

14.7.-05.8.

Wir sommern!

Tough Mudder â&#x20AC;&#x201C; Extrem Hindernis- und Ausdauerlauf,

Fursten Forest, ganztägig

KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Action-Sommer-SpaĂ&#x; Graffiti-Contest - Ab 15 J., JZ Ost-

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 ¡ lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

bunker, 15.00-20.00



IBBENBĂ&#x153;REN

    

Die kleine Hexe, Schauburg,

16.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Windrichtungstour â&#x20AC;&#x201C; die Zweite - Richtung Ostsee, 250

km, RĂźckkehr am 14.07., ADFC Geschäftsstelle, 07.00 Hallenflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 OsnabrĂźcker Samstag â&#x20AC;&#x201C; Bunte Hunde - StraĂ&#x;enkultur

rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt, u.a. der KĂźnstler Bartel Meyer mit seinen lebenden Statuen, Innenstadt, 11.00

    

SuperSamstag â&#x20AC;&#x201C; 80s / 90s Eurodance - Pop, 80s/90s Eu-

rodance, Beatz & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

  

RIESTE Karaoke Party, Alfsee Strand-

Arena, 21.00

Sommer

Bramscher Orgelsommer, St.

OSNABRĂ&#x153;CKER SAMSTAG

Frotheim Open Air - Supermutant, City Light Thief, Fjort, Nora Yeux, Havarii, Diane Parkerâ&#x20AC;&#x2122;s Little Accidents, The Drongos, Brooks, Yellow Fingers, Hof Riechmann, ganztägig

BIELEFELD

Ladykillers, WaldbĂźhne, 20.00

in der Stadt

ESPELKAMP

Improteus - Improvisations-

Pop, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

BRAMSCHE Martinskirche, 18.00

BĂ&#x153;HNE

Bunte Hunde StraĂ&#x;enkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 13.7. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

Drei ungewÜhnliche Angebote hält heute der Osnabrßcker Samstag bereit. Bartel Meyer wird mit seinen ungewÜhnlichen lebenden Statuen vor dem Theater fßr Aufmerksamkeit sorgen. Unterwegs durch die City sind auch der Liedermacher Gßnter Gall und das Marimba-Duo Tilman Muth & Alexander Morgenstern.

P

              

    

STADTBLATT 7.2013 47


werwowas Sonntag

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

OSTERCAPPELN

14 KONZERTE OSNABRÜCK Trionfo di Marte, St. Marien,

20.00 BRAMSCHE HEAVY METAL

16. VALIENT THORR

Seit Jahren geistert die US-Band als Geheimtipp durch die Metal-Szene. Man war u.a. Vorband von Größen wie Motörhead, Joan Jett oder den Eagles Of Death Metal. Liegt sicher daran, weil Valient Thorr schön breit aufgestellt sind – vom Stoner Rock bis zum klassichen Metal à la Iron Maiden. > BASTARD CLUB

17.

THEATER

17. NAKED LUNCH

Die beiden Theater-Improvisateure Lloyd und Harold nennen sich Naked Lunch und spielen die Realsatire „Herbert Faulhaber“. Der ist ein Büromensch und als solcher tätig beim Bundesamt für ungewöhnliche Maßnahmen und Bürgerbelustigung. > KASTANIENGARTEN AM PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

COMEDY

Sommerkulturprogramm: Juici Tones, Gasthaus Bei der

Becke, 11.00

Montag

15

Der Schuh des Manitu - Das

Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 19.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – Werder Bremen - Saisonvorbereitung, os-

natel-arena, noch nicht terminiert FÜRSTENAU Tough Mudder – Extrem Hindernis- und Ausdauerlauf,

Mann mit Gitarre, Terrasse im Alfsee Piazza, 19.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK

15.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Zwei Bands aus Schweden versüßen uns den Sommer. Troubled Horse (Foto) sind heiß gehandelte Garagen-Hardrocker, die sich an alten Helden wie MC5 genauso orientieren wie an aktuellen Riffmonstern. Und Horisont stehen in der Tradition des heftigeren 1970s-Rocks. > KLEINE FREIHEIT

48 STADTBLATT 7.2013

Sie treten in aufwändigen Piratenkostümen auf und singen von Seeräubern, Abenteuern in der Karibik und Schätzen. Drei Gesangsstimmen, dazu Gitarre, Flöte, Akkordeon und Trommeln, sie nennen es „Grog’n’Roll“ – ein Mix aus Motörhead und Disney-Filmen. > MÜHLENGARTEN DER WINDMÜHLE

KINO

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Dienstag

16 KONZERTE OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Valient Thorr + Whooly Antshake - Rock, Bastard

Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Open Stage Session, Big But-

kultur, 10.00-18.00

tinsky, 20.00

Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

Osnabrücker Orgelsommer 3, Arne Hatje, Dom, 20.15

kultur, 10.00-13.00

P SIEHE MUSIK

Kinoflohmarkt, BlueNote,

11.00-15.00 Sonntagsspaziergang „Heilpflanzen im Garten“, wie sie blühen, schmecken und wirken, Botanischer Garten der Universität, 11.00

17

hof, 17.00+20.00

AUSSERDEM Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Mittwoch

Dein Leben in 65 Minuten – Zimmertheater goes Hasefriedhof - Komödie, Hasefried-

Das Dschungelbuch - Kinder-

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

dervortrag des früheren Zoodirektors in Kooperation mit KulturErleben e.V., Diakonie Wohnstift am Westerberg, 19.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

OSNABRÜCK

KIDS

TECKLENBURG

Von der Menagerie zur Arche – Lebensraum Zoo - Lichtbil-

BÜHNE

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

stück, Waldbühne, 16.00

OSNABRÜCK

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

OSNABRÜCK

P SIEHE FAMILIENSACHE

Der Regenbogenfisch, Plane-

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

Fursten Forest, ganztägig

MELLE

MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

TECKLENBURG

19.

KIDS tarium, 16.00

Planetarium, 15.00+16.00

TROUBLED HORSE + HORISONT

sprachiger Originalversion, 21.00

Siegfried Langemeyer - Ein

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00 Hazmat Modine - American Roots Music, Hot Jazz Club, 20.00 P SIEHE MUSIK

Das kleine 1x1 der Sterne,

17.

Filmpassage: Now You See Me - In englisch-

RIESTE

BÜHNE

FOLK-ROCK

OSNABRÜCK

After Church Club - Live-Mu-

OSNABRÜCK

HARDROCK

KINO

KONZERTE

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

Die beiden Brüder Willi und Peter Podewitz haben schon Comedy gemacht, da hat Mario Barth noch Bravo gelesen. Von sich sagen sie, das sie „autoritäte Unterhaltung“ machen. Ihr Humor ist schwarz, bissig und anarchisch und voller Sprachwitz. Das neue „Die schon mal gesehen?“ ist eine Abenteuerreise, u.a. trauern sie über aussterbende Berufe wie den des Phantombildhauers. Oder sie stellen Fragen wie: Wohin mit dem alten Adel? > HAUS DER JUGEND, INNENHOF

Parkplatz Mühleninsel, Venne, 10.00

MÜNSTER

CLUBS&PARTY

PODEWITZ

Moorige Wasserbetten – Schwingrasen im Venner Moor - Exkursion des Nabu, Ab

Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 Beep-Bop-A-Bastard Rock’n’Roll, Punk, Country & Scand, Bastard Club, 22.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00

KONZERTE OSNABRÜCK Jazz Invasion – Jazz Session,

Big Buttinsky, 20.00 Troubled Horse & Horison

Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG SommerKulturGenuss: Rudolf Engelbrecht, Hanseplatz,

15.30 MELLE Sommerliches Orgelkonzert - Daniel Skibbe, Petrikirche,

20.15

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 An die Flaschen mit Triple K

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Feierabend, Neo Club & Cuisine, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00


RIESTE Cocktailabend, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 20.00

Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

Podewitz „Die schon mal gesehen?“

Mittwoch, 17.7. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

BÜHNE OSNABRÜCK Kultur im Innenhof: Podewitz - „Die schon mal gese-

hen?“, Comedy, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Naked Lunch - Alltagskomik,

Körperausdruck, Improvisationen, Kastaniengarten am Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP GREVEN-RECKENFELD Die Schöne und das Biest, Freilichtbühne, 09.30+16.00

KIDS OSNABRÜCK Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 15.00 TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE GREVEN-RECKENFELD Die Schöne und das Biest, Freilichtbühne, 20.30

KINO OSNABRÜCK R Jackie – Wer braucht schon seine Mutter - Drama, Komödie R Just The Wind - Drama R Kindsköpfe 2 - Komödie R Mr. Morgan’s Last Love Drama, Komödie R Only God Forgives - Thriller P SIEHE KINO R Pacific Rim (3D) - Action, Science Fiction P SIEHE KINO R Paulette - Drama, Komödie R The East - Thriller

18 KONZERTE BELM Belmer Kultursommer 2013 Duo Stumpf & Harpspieler Hobo Daub, Gasthaus Lecon,

Sommerkulturprogramm: Juicy Fruits, Kirchplatz St.

Martinskirche, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00

Rock, Rock/Indie, Café Sputnik, 20.00 Sophia & Benni - Eine Geige, eine Gitarre, SpecOps, 20.30 WALLENHORST Mr. Hurley & Die Pulveraffen,

Mühlengarten der Windmühle, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00

Club, 20.00

Das kleine 1x1 der Sterne,

Monsters of Deutschrock,

Planetarium, 15.00

The Whisky, 20.00

IBBENBÜREN Die kleine Hexe, Schauburg, 16.00

Immer richtig, Tiefenrausch,

AUSSERDEM RIESTE Familienshow Glücksmomente, Marktplatz am Alfsee,

20.00 Dance into the night..., Son-

nendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 90er Jahre Party, Alando

Palais, 22.00 Kokolores – Aus Freude am Tanzen - Elektro, Neo Club &

Cuisine, 22.00

Freitag

19 KONZERTE BELM Belmer Kultursommer 2013

Wow, Five Elements Club,

23.00 Hot Sauce - Classic HipHop, Glanz & Gloria, 23.00 Swing Ska La Bim - Rockabilly, Ska, Kleine Freiheit, 23.00

BIELEFELD Freitag – Neonsplash die Zweite - House, Ringlok-

schuppen, 22.30 RIESTE Cocktailparty, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 21.00

- West Side Connection (Classic Rock), Marktplatz, 18.00-22.00

BÜHNE

BERSENBRÜCK-TALGE Talge Open Air - Taiga, December Peals, Dirty Deeds, Festivalgelände, 20.30 P SIEHE MUSIK

TECKLENBURG

18.00-22.00 BRAMSCHE

Three for Three: Goodbrand, Suvent, Indigo - Rock/Pop,

Kniffel of Death Weekend Special - Contest, Bastard

OSNABRÜCK

Donnerstag

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Ab 19.00

Lerchenstraße, 15.00-18.00

8. Serengeti Festival - Skunk Anansie, Suicidal Tendencies, Balkan Beat Box, The Black Seeds, Karamelo Santo, Strike Anywhere, Montreal, Watsky, Eskimo Callboy, His Statue Falls, Templeton Pek, Scherf & Band, The Esprits, Schloss Holte-Stukenbrock, ganztägig

KIDS

AUSSERDEM Deckenflohmarkt im Ferienpass - Flohmarkt für Kinder, GZ

BIELEFELD

NEU: BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Unbekannter Piesberg Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00 3. Yoga Sommer – Yoga am Freitag, Bürgerpark, 17.30-

19.00 OSNABRÜCK Feierabendtour, auch für Liegeradler - Radtour, je nach

Witterung und Laune mit Picknick oder Einkehr, 20-30km, Treffpunkt ADFC, 17.30 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

BAD IBURG Weinfest, Hanseplatz, ganztägig STADTBLATT 7.2013 49


werwowas BRAMSCHE

RIESTE

OSNABRÜCK

Kreativangebot: Pimp your Jeans - Begleitprogramm zur

Wasserskishow bei der StrandArena - Anschl. Live

Schnalliville Festival Sunday Matinee - Torche, Iron

Ausstellung „The Beat Goes On“, Tuchmacher Museum, 10.00-12.00

Musik mit Rocktools, Alfsee StrandArena, 19.00

Walrus, Mantar, Doc Idiot, Bastard Club, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP

RIESTE Offener Tanzabend mit der Tanzschule Chriss, Marktplatz

am Alfsee, Ab 19.00

Samstag

20.

MUSICAL

DANCING QUEEN

Seit 40 Jahren sind sie wohl die Kultband überhaupt – denn egal wie alt man auch ist, die Songs von ABBA ziehen jeden in ihren Bann. Direkt aus der Musical-Hauptstadt London kommt die Erfolgsshow „Dancing Queen“. Durch die Kostümwechsel und natürlich alle Hits wird eine perfekte ABBA-Show zu sehen sein. > FREILICHTBÜHNE BORGHOLZHAUSEN

21.

STONER METAL

TORCHE

Schon im letzten Jahr haben Torche in Osnabrück derbe abgeräumt. Jetzt kommen sie erneut zu uns mit ihrem Mix aus Metal und Stoner Rock. Im Vorfeld spielen schon ab 15 Uhr Doc Idiot (StonerProg), Mantar (Doom) und Iron Walrus (Noise), bei denen einige DamfmaschineMitglieder dabei sind. > BASTARD CLUB

20 KONZERTE

24.

THEATER

JEFF HESS & ANDI STEIL

Eine Mafiabeerdigung läuft aus dem Ruder. Plötzlich geht alles schief. Wer sind diese Herren in Nadelstreifen? Wer ist gut und wer ist böse? „Serious Lee Funny“ ist ein filmisches Erlebnis mit Live-Soundtrack gestaltet von Jeff Hess und Andi Steil. > KASTANIENGARTEN AM PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

50 STADTBLATT 7.2013

24.

BÜHNE

BAD IBURG Iburger SommerKulturGenuss: Hot Jazz Trio, Handwer-

kerbrunnen, 15.30 BIELEFELD 8. Serengeti Festival - Seeed, Bosse, Kettcar, Die Orsons, Action Bronson, Disco Ensemble, Triggerfinger, Hoffmaestro, Monsters of Liedermaching (Pt.2), Adept, Dope D.O.D., Gasmac Gilmore, Schloss HolteStukenbrock, ganztägig

MÜNSTER

BIELEFELD

After Church Club - Live-Mu-

Christoph Brüske - „So schön

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

MELLE Ladykillers, Waldbühne, 20.00

TECKLENBURG Der Schuh des Manitu Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Tanztrupp: Tornado - Rock, Metal & Alternative, Bastard Club, 20.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

KIDS OSNABRÜCK

SPORT

Das kleine 1x1 der Sterne,

8. Serengeti Festival - Broi-

OSNABRÜCK

Planetarium, 15.00+16.00

lers, Irie Révoltés, Danko Jones, Itchy Poopzkid, Funeral For A Friend, The Creepshow, Wirtz, Grossstadtgeflüster, Mega! Mega!, Valient Thorr, Radio Havanna, Monsters of Liedermaching, Schloss Holte-Stukenbrock, ganztägig

ASC Tigers – Lübeck Cougars

AUSSERDEM

GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

OSNABRÜCK

LOHNE

St. Martinskirche, 18.00 CLOPPENBURG Ina Müller - Live und Draußen Tour + Baskery, Marktplatz vor der Roten Schule, 19.45 Pur, Stadthalle, 20.00

CLUBS&PARTY

Mimi Crie ist eine erfundene Frau, über die Mimi Crie ihre Songs schreiben. Interessante Idee. Lieder wie „Rot lackierte Nägel“, „Millionär“ oder „Kinderwahn“ erzählen aus dem Leben dieser Frau. Hinter der Idee stecken Rike, Hajo, Flo und Jonas. Und ihre Musik bezeichnen die vier als Chansonpop. > HAUS DER JUGEND, INNENHOF

Samstag, 20.7. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

BERSENBRÜCK-TALGE Talge Open Air - Hi! Spencer, Smokey Bastard, Cyrcus, Festivalgelände, 19.00 P SIEHE MUSIK

Bramscher Orgelsommer,

MIMI CRIE

Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

BORGHOLZHAUSEN Dancing Queen - ABBA-Show, Freilichtbühne, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BRAMSCHE

CHANSON-POP

KulturCocktail

Schnalliville Festival - Biohazard, Undun, Beneath The Wheel, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK

23.00

Damit wir nicht ins Sommerloch fallen, beehrt uns Tito Larriva mit seinen Tarantulas. Die erlangten Ruhm durch ihre Rolle im Kinofilm „From Dusk Till Dawn“, als Hausband der Titty Twister Bar. Die Wurzeln der Band und die des Chefs liegen im mexikanischen Mariachi, im Wüstenrock, im Punk, im Blues ... Und die Songs – samt Orgel, Wah-Wah und Gitarrensolo – scheinen immer aus einer geheimnisvollen, eher düsteren Ecke zu kommen. > KLEINE FREIHEIT

OSNABRÜCKER SAMSTAG

OSNABRÜCK

Cannon Club - Pop, Stereo,

24. TITO & TARANTULA

in der Stadt

kann Krise sein“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

BIELEFELD

ROCK

Sommer

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 All mixed up..., The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 NeoLishes, Neo Club & Cuisine, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag Holiday Pop

- Pop, Star Tracks, House + Electro, Ringlokschuppen, 22.30

- Football, Zentrale Sportanlage Atter, 15.00

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Radtour entlang der Wümme von Bremen bis Fischerhude - Radtour des KulturErle-

Simba König der Löwen,

Freilichtbühne, 16.00 MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 16.00

ben e.V., Ab Hbf per Bahn bis Bremen, 08.10

P SIEHE FAMILIENSACHE

Osnabrücker SommerCon 2013 - Rollenspieltage, Haus

TECKLENBURG

der Jugend, 10.00-18.00

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

Osnabrücker Samstag – Kultur-Cocktail - Straßenkultur

rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt mit Rudi’s Slide & Washboard Band, die Pianistin Daria Bergen und die Violinistin Franziska Schreiben vom „Duo del Pace“, Klezmer mit „Chawske“ u.a., Innenstadt, 11.00 BAD IBURG Weinfest, Hanseplatz, ganztägig TECKLENBURG Lama-Trekking - Spaziergang durch den Kurpark mit Lamas und Alpakas, Treffpunkt Waldfreibad, 10.00

15.00

P SIEHE FAMILIENSACHE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Osnabrücker SommerCon 2013 - Rollenspieltage, Haus

der Jugend, 10.00-18.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00

Sonntag

Audi und Youngtimerstammtisch, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00

21 KONZERTE

Sonntagsspaziergang - „Fin-

gerhut ruft Hummel“, Blütenökologie, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz SBZentralmarkt Atter, 11.00-18.00 Unterwegs mit Eva – Hagener Landpartie - Radtour,

50km, Treffpunkt ADFC, 11.00


BlueNote-Tango Tanzclub,

20.00

BlueNote, 16.00

Nachtseminar - Getränke-

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

specials, Sonnendeck, 21.00

BAD IBURG Weinfest, Hanseplatz, ganztägig

Montag

22

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Pacific Rim - In englischspra-

chiger Originalversion, 21.00 P SIEHE KINO

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 16.00

BÜHNE

Jugend, 19.00 Jeff Hess & Andi Steil mit Serious Lee Funny - Filmi-

sches (Mafia-)Erlebnis mit Live Soundtrack, Kastaniengarten am Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Planetarium, 19.30

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

Salsa-Schnupperstunde -

TECKLENBURG

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineBeats: Springsteen and I (Doku), 20.00 CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Dienstag

Mittwoch

24 KONZERTE

23 KONZERTE

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Tito & Tarantula, Kleine Frei-

heit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Open Stage Session, Big But-

kirche, 20.15

tinsky, 20.00 Osnabrücker Orgelsommer 4, Gerhard Luchterhand, St. Jo-

hann, 20.15 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln,

Klönen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller,

CLUBS&PARTY

PRO STEAKTEST

OSNABRÜCK Führung durch den Botanischen Garten - Deutscher

Frauenring e.V., Botanischer Garten, 15.30 Neues Leben zwischen alten Gräbern - Führung und Vor-

trag: „Osnabrücker Persönlichkeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, Hasefriedhof Kapelle, 19.00 Sternenhimmel im August, Planetarium, 19.30 Astrid Lindgren Tag am Alfsee, Marktplatz am Alfsee, Ab

10.00

Donnerstag

25

An die Flaschen mit Triple K

BRAMSCHE

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

Sommerkulturprogramm: High nees, Kirchplatz St.

Cocktailabend, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 20.00

Sommer in der Stadt

Mimi Crie Chansonpop

Mittwoch, 24.7. Innenhof Haus der Jugend 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

präsentieren:

26.09. 20.00 Uhr

28.09. 20.00 Uhr

02.10. 20.00 Uhr

06.10. 20.00 Uhr

25.10. 20.00 Uhr

29.11. 20.00 Uhr

„DietutniX“ (Aula) ... das neue Programm ...

Horst Lichter (Bürgerhalle) Programm: „Jetzt kocht er auch noch!“

„Rudelsingen“ (rock´n´popmuseum) - Karaoke mit Allen -

Dr. Stratmann (Aula) Programm: „Dat Schönste“ Abschiedstournee

Ralf Schmitz (Bürgerhalle) Programm: „Schmitzpiepe“

4. Gronauer Poetry Slam - der Wettstreit der Dichter - (rock´n´popmuseum)

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480

RIESTE

Gasthaus Lecon, 18.00-22.00

KULTUR IM INNENHOF

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

AUSSERDEM

OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00

RIESTE

1 . P L AT Z !

16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

MELLE Sommerliches Orgelkonzert – Irénée Peyrot, St. Matthäus-

rock'n'popmuseum Gronau

P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY

Sternenhimmel im August,

und

Kultur im Innenhof: Mimi Crie - Chansonpop, Haus der

GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

AUSSERDEM

Kulturbüro Gronau

OSNABRÜCK

KONZERTE BELM Belmer Kultursommer 2013 Farmhouse Blues Band,

DieToten Hosen DerKrach DerRepublik

+ DONOTS + THE LIVING END + THE COMPUTERS

31/08/13 Minden Weserufer Tickets unter www.dth.de sowie an den bekannten VVK-Stellen Infos unter www.crunchtime.de

Martinskirche, 19.30 RHEINE EmsFestival - „Inspired“, „Si-

mon & Garfunkel Revival Band“, Emsbühnen, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 STADTBLATT 7.2013 51


werwowas Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE BRAMSCHE-KALKRIESE Tribun Thumelicus, Abgesandter des Kaisers - Einper-

sonenstück, Museum Varusschlacht, 17.00

KINO OSNABRÜCK

26.

HARDCORE

BRUTALITY WILL PREVAIL

26.

BÜDCHENFEST

Gestern ist das beliebte Fest oben auf dem Westerberg gestartet. Heute spielen die Women In Rock, die auch 2013 auf der Maiwoche waren. Am Samstag gibt es Live-Musik von Kingsize (Foto), am Sonntag ein Kinderfest mit Frank & seinen Freunden sowie einer Jazzband. > BÜDCHEN AM WESTERBERG

FOTO: MANFRED POLLERT

Der Name spricht Bände: Die jungen Engländer machen ein ordentliches Pfund Hardcore auf, dass einem die Birkenstocks wegfliegen. Zuvor sorgen Abyss Of Insanity dafür, dass jeder weiß, wie Doom Metal klingt. > BASTARD CLUB

EVENT

Cinestar: Live aus Bayreuth: Der fliegende Holländer - Übertra-

gung auf Kinoleinwand, 17.00 OSNABRÜCK R 21 & Over - Komödie R Drei Stunden - Romanze R La grande bellezza Drama, Komödie R The Company You Keep – Die Akte Grant - Thriller R Wolverine: Weg des Kriegers (3D) - Action

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Mitmach-Programm - „ArchäOmobil – Forschungsstation Bauwagen“, Museum Varusschlacht, 12.00

AUSSERDEM

STRASSENKULTUR

27. HAST DU TÖNE?

Zwei Musik-Acts bestreiten heute den „Osnabrücker Samstag“. Viviane Kudo (Foto) steht für anspruchsvolle akustische Songs zwischen Pop, Jazz und Folk. Und das Kozma Orkestar – mit Ramona Kozma am Akkordeon – spielt vom Klezmer und Balkan inspirierte Tanzmusik. > INNENSTADT

HIPHOP

27. DAMION DAVIS

Das Ein-Mann-Livegewitter, der Mensch gewordene Abriss, kehrt zurück, um von den Brettern, die die Welt bedeuten, wieder in die Crowd zu springen. Nach Kinofilmen (u.a. „Blutzbrüdaz“ mit Sido), Touren mit dem Goetheinstitut, Rockprojekten und Elternzeit lässt er wieder den Schweiß tropfen! Vorband: Reimebude. > BASTARD CLUB

DIEPHOLZ Appletree Garden Festival -

Brns, dena, Efteklang, Ewert And The Two Dragons, Fanfario, Fenster, Fuck Art, Generationals, Honig, Jacco Gardner, Kakkmaddafakka, Let’s Dance, Mighty Oaks, Mikhael Paskalev, Rangleklods, Roosevelt, Say Yes Dog, The Fog Joggers, When Saints Go Machine u.a., Festivalgelände, ganztägig RHEINE EmsFestival - Popchor „Voices“, „SahneMixx“, Emsbühnen, 20.00

TECKLENBURG Düte Rockt - Sgt. Tenpenny, Into the Wild, Die Sackratten, Palace, Mr. Magicfire, Dirty Deeds, Festivalgelände an der Düte, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Wild Style – Black meets House, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNo-

te, 21.30 Nuller Jahre Party, Alando

- Fassanstich, anschl. Musik von „First Take“, Büdchen am Westerberg, 18.00 P SIEHE WHAT’S UP Planungstreffen des NABU Osnabrück, Museum am Schö-

lerberg, 19.30 RIESTE Familienshow Glücksmomente, Marktplatz am Alfsee,

MADBALL

Palais, 22.00 Candys Beachparty, Five Ele-

ments Club, 22.00 Boom! Blackmusic to the Fullest, Neo Club & Cuisine,

Freitag

OSNABRÜCK

19.00 Büdchenfest am Westerberg

- Musik von „Women in Rock“, Büdchen am Westerberg, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD ROTHENFELDE Die Reblaus – Das 12. Bad Rothenfelder Winzerfest,

Konzertgarten, ganztägig BIELEFELD Sparrenburgfest - Mittelalterfest, Sparrenburg, ganztägig

BRAMSCHE Kreativangebot: Pimp your Jeans - Begleitprogramm zur

Ausstellung „The Beat Goes On“, Tuchmacher Museum, 10.00-12.00 P SIEHE AUFGEFALLEN BRAMSCHE-KALKRIESE Gladiatorenschule Ars Dimicandi, Museum Varusschlacht,

11.00+13.00+15.00

Samstag

27 OSNABRÜCK

town, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock-Party, Kleine Freiheit, 23.00

Damion Davis + Reimbude,

BIELEFELD Burgwave, Rock, Anno Domini Mittelalter-Rock, Ringlokschuppen, 22.30 Cocktailparty, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK norway.today - Ein Theaterstück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 TECKLENBURG

20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Freilichtbühne, 20.00

BELM

3. Yoga Sommer – Yoga am Freitag, Bürgerpark, 17.30-

KONZERTE

Brutality Will Prevail + Abyss Of Insanity, Bastard Club,

BAD ROTHENFELDE Jazz-Festival - Magnolia Jazzband, Charly & the Jivemates, Bahnhof Dissen/Bad Rothenfelde, Ab 17.00

Museum Industriekultur, 15.30 MaxiMalMcee Rap Contest Outdoor: Grillaktion, Film, Tanzperformance, JZ Westwerk, 17.00

22.00

RIESTE

26

Faszination für TechnikFans – Die Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Diskotiere - Soul, Funk, Mo-

Fieser Freitag – Burgwave -

KONZERTE

52 STADTBLATT 7.2013

OSNABRÜCK

pingplatz Waldwinkel, 20.00

Büdchenfest am Westerberg

HARDCORE

Eine Supergroup des US-Hardcore rollt da an, die man mindestens in einem Atemzug nennen muss mit Sick Of It All oder Agnostic Front. Als Vorband agieren I The Unlord – gut gemachter Old School Death Metal aus deutschen Landen. > BASTARD CLUB

USSERDEM

Sommerkulturprogramm: The Changing Names, Cam-

OSNABRÜCK

Ab 19.00

29.

BRAMSCHE

Der Graf von Monte Christo,

LITERATUR MÜNSTER Poetry Slam Allstars,

Schlossgarten, 20.00

SPORT

Belmer Kultursommer 2013

WALLENHORST

- Doc Moralez and his shitkickin’ Hot Borrito Show (Schlager und Rock’n’Roll), Marktplatz, 18.00-22.00

19. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren, Kreuzung Schmiede-

kamp/Im Alten Dorf, Ab 18.00

Bastard Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BAD ROTHENFELDE Jazz-Festival - Dixie Company, Route 88 – Boogielicious, King of Swing Orchestra, Bahnhof Dissen/Bad Rothenfelde, ab 14.00 BIELEFELD Chester - Pop, Stereo, 23.00 BRAMSCHE Bramscher Orgelsommer, St.

Martinskirche, 18.00 HANNOVER Robbie Williams, AWD Arena,

19.00

P SIEHE MUSIK HAREN (EMS) Sommer Klassik Open Air 2013 - Verdi: Nabucco, Mühlen-

museum, 20.00 RHEINE EmsFestival - Familienprogramm, Theatergruppen, „Die Bremer Stadtmusikanten“, 20.00 Uhr „Women in Rock Revue“, Emsbühnen, 11.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00


Ü40 Party, Koch International Spedition, 20.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00

Büdchenfest am Westerberg

- Musik von „Kingsize“, Büdchen am Westerberg, 19.00 P SIEHE EVENTS BAD ESSEN Das etwas andere Hafenfest, Freibad, 12.00

BAD ROTHENFELDE

AUSSERDEM

KUNST

KINO

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Sommer Atelier – Holz-FilzStein-Farbe, Kloster Malgar-

Filmpassage: The Wolverine - In englisch-

kultur, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang - „In

Reggae Rotation, Big Buttins-

Konzertgarten, ganztägig

einer Stunde um die Welt“, allgemeine Gartenführung, Botanischer Garten der Universität, 11.00

ky, 22.00

BRAMSCHE-KALKRIESE

Büdchenfest am Westerberg

Cirque a Minuit, Neo Club &

Gladiatorenschule Ars Dimicandi, Museum Varusschlacht,

- Kinderfest mit Frank, ab 13.00 Uhr Musik mit der „La Palma Jazzband“, Büdchen am Westerberg, 11.00 P SIEHE WHAT’S UP

Die völlig verrückte AlandoSommerparty, Alando Palais,

22.00

Cuisine, 22.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

Die Reblaus – Das 12. Bad Rothenfelder Winzerfest,

11.00+13.00+15.00

23.00

RIESTE

We Say Dance! - Pop, Rock,

Travestieshow mit Miss Liss,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

Marktplatz am Alfsee, Ab 19.00

Grill & Chill im Biergarten -

TECKLENBURG Mittelalterliches Burgfest,

Campingplatz Regenbogen, ganztägig

Sonntag

BIELEFELD SuperSamstag – Be Invited! 2.0 - Pop, StarTracks, Electronic

Escalation, Ringlokschuppen, 22.30 RIESTE Gogo-Party, Alfsee StrandAre-

na, 21.00

Sommer

Eppendorfer Landpartie – Unterwegs zum Bischofshof

- Radtour, 60km, Treffpunkt ADFC, 11.00 Piesberg-Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

Mit den Unikeller DJs, Unikeller, 23.00

28

ten, ganztägig

BAD ESSEN Das etwas andere Hafenfest, Freibad, 13.00

30

OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

RIESTE

sprachiger Originalversion, 21.00

tarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stoff der Sterne, Planetarium,

19.30 Salsa-Schnupperstunde -

KONZERTE OSNABRÜCK Down By Law + Empty Veins

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

- Punk, Bastard Club, 20.00 Open Stage Session, Big Buttinsky, 20.00

Mittwoch

31

20.15 P SIEHE MUSIK

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

Die Reblaus – Das 12. Bad Rothenfelder Winzerfest,

Konzertgarten, ganztägig

KONZERTE

KAUFEN!

BIELEFELD

MELLE

Sparrenburgfest - Mittelal-

Cocktailabend, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 20.00

Sommer in der Stadt KULTUR IM INNENHOF

Cloozy Haber „Zirkus im Gehirn“

Mittwoch, 31.7. Innenhof Haus der Jugend

Osnabrücker Orgelsommer 5, Wiltrud Fuchs, Bergkirche,

BAD ROTHENFELDE

An die Flaschen mit Triple K

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Feierabend, Neo Club & Cuisine, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

KIDS

Dienstag

Die Nacht der halben Biere,

Tiefenrausch, 20.00

20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr Bei schlechtem Wetter im Saal

BÜHNE OSNABRÜCK Kultur im Innenhof: Cloozy Haber - „Zirkus im Gehirn“, Co-

medy, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE BÜHNE

KIDS OSNABRÜCK

KONZERTE

terfest, Sparrenburg, ganztägig

in der Stadt

Sommerliches Orgelkonzert – Wandelkonzert, St. Mat-

MÜNSTER

BRAMSCHE-KALKRIESE

thäuskirche u. Petrikirche, 20.15

tarium, 15.00

OSNABRÜCKER SAMSTAG

After Church Club - Live-Mu-

sik, Kaffee und Kuchen, Hot Jazz Club, 15.00

Gladiatorenschule Ars Dimicandi, Museum Varusschlacht,

CLUBS&PARTY

CLUBS&PARTY

11.00+13.00+15.00

OSNABRÜCK

RHEINE

TECKLENBURG

Rock, Pop und Becks - Mit

EmsFestival - „Sweethearts“, „Ted Herold“, Emsbühnen, 14.30

GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Campingplatz Regenbogen, ganztägig

Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 27.7. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

BÜHNE OSNABRÜCK norway.today - Ein Theaterstück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 MELLE Ladykillers, Waldbühne, 20.00

TECKLENBURG Der Graf von Monte Christo,

Mittelalterliches Burgfest,

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

KUNST BISSENDORF LandArt Schledehausen,

Keramikatelier Feuerland Schledehausen, ganztägig

Montag

29 KONZERTE OSNABRÜCK

Freilichtbühne, 20.00

SPORT

Madball + I The Unlord,

KUNST

WALLENHORST

Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BISSENDORF LandArt Schledehausen, Keramikatelier Feuerland Schledehausen, ganztägig

SPORT

19. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren, Kreuzung Schmiede-

kamp/Im Alten Dorf, 10.00

KIDS

CLUBS&PARTY

19. Internationale Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren, Kreuzung Schmiede-

Planetarium, 15.00+16.00

OSNABRÜCK

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Samstag – Hast Du Töne? - Straßenkul-

tur rund um den Wochenmarkt und in der Altstadt mit Viviane Kudo, dem Kozma Orkestar u.a., Innenstadt, 11.00 P SIEHE TAGESTIPP

Simba König der Löwen,

MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

KINO OSNABRÜCK

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

15.00

16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Die Stadt neu entdecken! Jahresabo für.sta2dtbl0att-o€snabrueck.de www

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

TECKLENBURG

P SIEHE FAMILIENSACHE

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

von Siemens Gymnasium, 20.00

Das kleine 1x1 der Sterne,

Freilichtbühne, 16.00

TECKLENBURG

The Cavern Beatles, Werner

OSNABRÜCK

kamp/Im Alten Dorf, 10.00+16.00

OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00

GRONAU

WALLENHORST

LOHNE

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00

FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

Hast Du Töne?

Abenteuer Planeten, Plane-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Das Osnabrück-Magazin – jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

STADTBLATT OSNABRÜ

CK

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STADTBLATT 7.2013 53


vorschau BÜHNE 21.3. Matthias Egersdörfer OS, Lagerhalle 24.8. Stephan Bauer BI, Zweischlingen 4.9. Volker Pispers BI, Stadthalle 20.9. Mirja Boes OS, OsnabrückHalle 20.9. Kay Ray OS, Rosenhof 21.9. Matthias Deutschmann OS, Lagerhalle 21.9. Showtime OS, Lagerhalle 22.9. Otto Live BI, Stadthalle 22.9. Marlene Jaschke OS, OsnabrückHalle 26.9. DietutniX Gronau, Aula 6.10. Dr. Stratmann Gronau, Aula 9.10. Sascha Korf OS, Rosenhof 11.10. Philip Simon Rheine, Stadthalle 11.10. Sebastian Pufpaff OS, Lagerhalle 12.10. Philip Simon MS, Aula am Aasee 12.10. Hubert Burghardt OS, Lagerhalle 16.10. Sven Ratzke OS, Lagerhalle 17.10. Chris Tall OS, Rosenhof 17.10. Wise Guys OS, OsnabrückHalle 18.10. Mario Barth (+19.10.) Halle, Gerry Weber Stadion

Stephan Sulke

P Er war immer ein Einzelgänger in der deutschen Sänger-Landschaft. Aber das sind ja oft die interessantesten Typen. Das ausgerechnet das eher witzige Lied „Uschi“ sein größter Hit wird, verzerrt etwas das Bild von Stephan Sulke. Eigentlich ein nachdenklicher Mann, der sich immer wieder gegen das schnelllebige Musikbusiness gestellt hat. Und natürlich tolle Musik geschrieben hat, etwa den wunderbaren Liebes-Chanson „Lotte“. 20.9., Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de

25.10. 27.10. 28.10. 31.10. 1.11. 2.11. 6.11. 6.11. 7.11. 7.11. 7.11. 9.11. 9.11. 12.11. 13.11. 13.11. 15.11.

Ralf Schmitz Gronau, Bürgerhalle Kaya Yanar BI, Stadthalle Otto Live OS, OsnabrückHalle Meret Becker & Buddy Sacher OS, Lagerhalle Horst Schroth OS, Lagerhalle Hagen Rether OS, OsnabrückHalle Jan Weiler OS, Lagerhalle Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland Kurt Krömer BI, Ringlokschuppen Lioba Albus OS, Lagerhalle Gernot Hassknecht OS, Rosenhof Christoph Tiemann OS, Lagerhalle Der Tod OS, Rosenhof Lord of the Dance BI, Stadthalle Henning Venske & Kai Magnus Sting OS, Lagerhalle Serdar Somuncu BI, Stadthalle

54 STADTBLATT 7.2013

15.11. Richard Rogler OS, Lagerhalle 16.11. Barbara Kuster OS, Lagerhalle 21.11. Detlev Wutschik & Matthias Brodowy OS, Lagerhalle 23.11. Luise Kinseher OS, Lagerhalle 29.11. Martin Rütter BI, Seidenstickerhalle 29.11. Michael Mittermeier Hannover, Swiss Life Hall 29.11. Simone Solga OS, Lagerhalle 30.11. Johann König OS, OsnabrückHalle 30.11. Ruth Schiffer OS, Lagerhalle 4.12. Dr. med. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 5.12. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 5.12. Arnulf Rating OS, Lagerhalle 6.12. Bodo Wartke BI, Stadthalle 6.12. DietutniX OS, Lagerhalle 7.12. Ingo Börchers OS, Lagerhalle 13.12. Max Uthoff OS, Lagerhalle 20.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 29.12. Ehrlich Brothers BI, Stadthalle 31.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 10.1. Bauer & Becher OS, Lagerhalle 11.1. Josef Hader OS, Lagerhalle 12.1. Paul Panzer BI, Stadthalle 23.1. Fatih Cevikkollu OS, Lagerhalle 24.1. Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle 26.1. Nico Semsrott OS, Lagerhalle 5.2. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 6.2. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 9.2. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 13.2. David Werker OS, Lagerhalle 23.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 19.3. Thriller Live BI, Stadthalle 28.3. Caveman OS, Rosenhof 5.4. Frau Jahnke hat eingeladen – ma’ gucken wer kommt OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance – Das Original BI, Stadthalle

LESUNGEN 12.9. Heinz Strunk BI, Forum 20.10. Psycho: Eine musikalische Lesung - Matthias Brandt, OS, Theater am Domhof 22.1. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle

Vista Chino

P Osnabrück ist ja eine bekannte Hochburg für Stoner-Rock-Fans. Denen steht jetzt was Großes ins Haus. Vista Chino sind aus der Band Kyuss bzw. Kyuss Lives! entstanden. Sänger John Garcia, Gitarrist Bruno Fevery, Bassist Nick Oliveri und Schlagzeuger Brant Bjork sind die neue Heavy-Rock-Supergroup. Das Debütalbum erscheint im Herbst. 27.10., Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os,de

Glasperlenspiel

P Das Duo ist auf dem Weg, eine der TopBands im deutschen Pop zu werden. Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg schreiben schön bombastische Songs, die Elemente aus Elektro, House und Disco mit einer frechen Attitüde verbinden. Im Mai ist ihr neues, zweites Album „Grenzenlos“ erschienen, über das Carolin Niemczyk sagt: „Es ist noch intensiver geworden und erzählt unsere Geschichten.“ 22.10. Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os,de

KO N Z E R T E 2.8. 52 Rockwell OS, Bastard Club 4.8. Funeral For A Friend MS, Skaters Palace 6.8. Nick Oliveri OS, Bastard Club 8.8. Napalm Death OS, Bastard Club 10.8. Gruppe 80 OS, Bastard Club 13.8. The Bronx + Special Guest MS, Skaters Palace 15.8. Evergreen Terrace OS, Bastard Club 16.8. Schools-In-Party mit Maxim OS, Rosenhof 21.8. The Brains OS, Bastard Club 22.8. Brand New OS, Kleine Freiheit 23.8. UK Subs MS, Gleis 22 24.8. Manhattan Skyline OS, Lagerhalle 30.8. Paul Fogarty OS, Lagerhalle 31.8. Die Toten Hosen Minden, Weserufer 3.9. Hex Dispensers MS, Gleis 22 4.9. Hundreds OS, Lagerhalle 4.9. Flying Eyes & Golden Animals BI, Forum 5.9. Grand Jam! Mitch Hillford & the Mitch Hillford Front OS, BlueNote 6.9. Lord of the Lost OS, Bastard Club 7.9. Forgetters MS, Gleis 22 11.9. Muso + Dream Koala MS, Gleis 22 13.9. Captain Planet OS, Bastard Club 14.9. Sea + Air OS, Kleine Freiheit 18.9. Jonas Alaska BI, Forum 18.9. A Place To Bury Strangers MS, Gleis 22 19.9. TV Noir Konzert: Kashmir & Chapeau Claque OS, Haus der Jugend 19.9. Denis Gäbel’s Neon Sounds feat. Antonio Faraò OS, BlueNote 20.9. Stephan Sulke OS, Lagerhalle 20.9. Ladi6 MS, Hot Jazz Club 22.9. Blitzkrieg OS, Bastard Club 23.9. Achim Reichel OS, Rosenhof 24.9. Shannon & The Clams MS, Gleis 22

24.9. Me and My Drummer OS, Kleine Freiheit 25.9. Shout Out Louds OS, Rosenhof 25.9. The Wedding Present MS, Gleis 22 26.9. ASP & Special Guest OS, Halle Gartlage 26.9. Motorama + Cody MS, Gleis 22 26.9. Fayzen OS, Glanz & Gloria 26.9. The Story So Far OS, Bastard Club 27.9. Hellsongs BI, Bunker Ulmenwall 27.9. Physical Graffiti OS, Rosenhof 28.9. Megaloh MS, Skaters Palace 28.9. Powerwolf OS, Rosenhof 28.9. Lescop MS, Gleis 22 28.9. Blues Company feat. The Fab BC Horns & the Soul Sistaz OS, BlueNote 28.9. Jonathan Kluth OS, Glanz & Gloria 29.9. Roger Cicero & Big Band OS, OsnabrückHalle 1.10. New Model Army MS, Jovel Music Hall 2.10. Grave Digger OS, Rosenhof 2.10. Station 17 MS, Gleis 22 3.10. Children of Bodom OS, Halle Gartlage 4.10. Schiller OS, OsnabrückHalle 4.10. Hannes Wader OS, Rosenhof 4.10. December Peals OS, Bastard Club 5.10. Feine Sahne Fischfilet + Findus MS, Gleis 22 5.10. Patrick Richardt OS, Kleine Freiheit 8.10. Max Raabe und das Palast Orchester OS, OsnabrückHalle 8.10. Natural Child MS, Gleis 22 9.10. Martin Jondo OS, Kleine Freiheit 9.10. Kadavar BI, Forum 9.10. Mc Fitti OS, Bastard Club 10.10.Abby OS, Kleine Freiheit 11.10. Inga Rumpf & BAP-Band MS, Jovel Music Hall 12.10. Mc Fitti MS, Skaters Palace 13.10. Prinz Pi OS, Rosenhof 14.10. Pohlmann MS, Jovel Music Hall 15.10. Caro Emerald BI, Stadthalle 15.10. Wire OS, Kleine Freiheit 16.10. Maite Kelly OS, Rosenhof 16.10. Torpus & The Art Directors MS, Gleis 22 16.10. Isabell Schmidt OS, Kleine Freiheit 17.10. Slaughterfest mit Onslaught, Exumer u.a. OS, Bastard Club 17.10. Poets Of The Fall BI, Forum 18.10. Oldiemarathon BI, Stadthalle 18.10. Doro & Guest MS, Jovel Music Hall


open-air 18.10. HipHop Festival Rapküche 6 (+19.10.) - Jaw, Umse, Rec-Z, Das W. u.a., OS, JZ Westwerk 18.10. Bob Dylan Hannover, Swiss Life Hall 19.10. Milking The Goatmachine OS, Bastard Club 19.10. Linda Hesse BI, Ringlokschuppen 19.10. Die Heiterkeit & Chuckamuck OS, Glanz & Gloria 19.10. The Brew UK MS, Sputnikhalle 20.10. Die Puhdys OS, Rosenhof 20.10. Leslie Clio BI, Ringlokschuppen 22.10. Maxim MS, Skaters Palace 22.10. Glasperlenspiel OS, Rosenhof 23.10. NDR1 Oldie Show OS, OsnabrückHalle 24.10. Varg + Nachtblut OS, Bastard Club 24.10. Weekend MS, Skaters Palace 25.10. Hellsongs OS, Kleine Freiheit 25.10. Okta Logue OS, Bastard Club

7.11. 8.11. 8.11. 9.11. 9.11. 10.11. 11.11. 12.11. 12.11. 14.11. 15.11. 15.11. 16.11. 16.11. 17.11. 18.11. 21.11. 22.11. 22.11. 22.11. 22.11. 23.11. 23.11. 23.11. 24.11. 24.11. 25.11. 27.11.

Abby

P Vier Berliner, die herzerwärmenden IndiePop spielen. Mit Tempo, mit Leidenschaft, mit Style. Abby waren schon Support für Bodi Bill oder Trail Of Dead – auch keine schlechte Ansage. Und ihr Debütalbum haben sie in den legendären Londoner Abbey Road Studios aufgenommen – noch so ein Highlight. Mal schauen, was die Hauptstädter bei uns reißen ... 10.10. Kleine Freiheit Tickets: www.kartenwerk.net

25.10. Funeral For A Friend BI, Forum 25.10. The Eclectic Moniker MS, Gleis 22 26.10. 11 Jahre Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Stadion 26.10. Trailerpark & Alligatoah MS, Skaters Palace 27.10. Steven Wilson BI, Ringlokschuppen 27.10. Vista Chino OS, Rosenhof 27.10. U.D.O. OS, Rosenhof 30.10. Faun BI, Ringlokschuppen 30.10. Anneke van Giersbergen OS, Kleine Freiheit 30.10. Friska Viljor BI, Forum 31.10. Adorned Brood OS, Bastard Club 31.10. Annihilator OS, Lagerhalle 1.11. Tocotronic BI, Forum 2.11. The Movement OS, Bastard Club 2.11. Midge Ure OS, Rosenhof 2.11. RAF 3.0 MS, Skaters Palace 5.11. 1. Meisterkonzert: Kit Armstrong (Klavier) OS, OsnabrückHalle 6.11. Red Hot Chilli Pipers OS, Rosenhof 6.11. Great Elk BI, Forum 7.11. Tom Lüneburger MS, Sputnikhalle 7.11. Der Bomber der Herzen: DCVDNS OS, Kleine Freiheiten

28.11. 28.11. 29.11. 30.11. 1.12. 6.12. 6.12. 7.12. 13.12. 15.12. 26.12. 26.12. 27.12. 28.12. 29.12. 29.12. 11.1. 6.2. 7.2. 9.2. 9.2. 15.2. 19.2. 26.2. 28.2. 7.3. 19.3. 22.3.

Klaus Lage OS, Rosenhof Sonic Seducer OS, Rosenhof Turbostaat OS, Kleine Freiheit Prinz Pi MS, Skaters Palace Amon Amarth OS, Hyde Park Canned Heat OS, Rosenhof Patricia Kaas MS, MCC Halle Münsterland Schmidt OS, Lagerhalle The Sounds MS, Skaters Palace Thees Uhlmann OS, Rosenhof LaBrass Banda BI, Ringlokschuppen Tom Lüneburger OS, Rosenhof Tonbandgerät BI, Falkendom Stoppok Solo OS, Rosenhof Beatrice Egli OS, Rosenhof Eric Burdon & The Animals OS, Rosenhof Sophie Hunger OS, Rosenhof Status Quo & Uriah Heep BI, Stadthalle Salut Salon OS, OsnabrückHalle Ok Kid OS, Kleine Freiheit Fiddlers Green BI, Forum Johannes Oerding OS, Rosenhof Tommy Schneller Band OS, BlueNote Erik Cohen + special guest MS, Skaters Palace Medina OS, Rosenhof Phosphorescent MS, Gleis 22 Terry Hoax OS, Rosenhof Tex – Der Prophet MS, Sputnikhalle Tex OS, Haus der Jugend Amorphis OS, Hyde Park Wingenfelder OS, Rosenhof Katie Melua Lingen, Emslandarena RAF 3.0 OS, Rosenhof Turbostaat MS, Sputnikhalle Phillip Boa And The Voodooclub BI, Forum Torfrock OS, Rosenhof Fiddler’s Green OS, Rosenhof Sarah Connor BI, Stadthalle Abba Unplugged – Tribute Show BI, Stadthalle Die Kassierer OS, Rosenhof Green Boys BI, Stadthalle HGICH.T OS, Kleine Freiheit Corvus Corax OS, Lagerhalle The Busters BI, Forum Ina Müller BI, Stadthalle Luxuslärm OS, Rosenhof Tim Bendzko & Band MS, MCC Halle Münsterland Matthias Brodowy OS, Rosenhof Simple Minds BI, Ringlokschuppen Tim Bendzko & Band Lingen, Emsland Arena Santiano Cloppenburg, Stadthalle Tim Bendzko & Band Hannover, Swiss Life Hall Stahlzeit OS, Rosenhof Der Familie Popolski BI, Ringlokschuppen Die Happy OS, Rosenhof The Australian Pink Floyd Show Lingen, Emsland-Halle 12.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle

präsentiert von:

3.7. Mark Knopfler - An Evening With „Mr. Dire Straits“ And Band, Halle, Gerry Weber Stadion 5.7. Elton John & Band - Greatest Hits Live 2013, Halle, Gerry Weber Stadion 5.7. 11. Reload Festival (bis 7.7.) - A Traitor like Judas, At The Gates, Betontod, Between the Buried an Me, Caliban, Crutch, Dampfmaschine, Donots, Emil Bulls, Gasmac Gilmore, Hatebreed, Kadavar, Massendefekt, Monsters of Liedermaching, Motörhead, Red Fang, Sick Of It All, Skindred, Slime, The Gaslight Anthem, The Sword u.a., Sulingen, Festivalgelände 6.7. Vainstream Rockfest - In Flames, Parkway Drive, A Day To Remember, Boy Sets Fire, Asking Alexandria, Anti-Flag, Calljon, Jennifer Rostock, Sondaschule, Agnostic Front, The Ghost Inside, All That Remains, H20, Deez Nuts, 7 Seconds, Strike Anywhere, The Devil Wears Prada, Clutch, Erik Cohen, Neaera, Unearth, Your Demise, Bane, MS, Am Hawerkamp 12.7. Boot Boo Hook Festival (bis 14.7.) - Maximo Park, The Thermals, Lukas Graham, Kadavar, Leander, We Were Promised Jetpacks, Andreas Dorau, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Die Höchste Eisenbahn, Herrenmagazin, Jack Beauregard, Fuck Art Let’s Dance, Jacco Gardner, Torpus & The Art Directors, Hannover, Kronsbergpark 13.7. Ina Müller - Live und Draussen Tour + Baskery, Halle, Gerry Weber Stadion 13.7. 2. Bluesfestival auf dem Thie (+14.7.) Rheine, Auf dem Thie 13.7. Stean Gwildis - „frei händig – akustisch“, Bad Zwischenahn, Park der Gärten 13.7. 18. Neuenkirchener Open Air Best Kept Secret, The Fous, Tonbandgerät, Blockflöte des Todes, Black Blitz, Fire In Fairyland, Neuenkirchen, Festivalgelände 13.7. 32. Jazz Summer Night - Osaka Monaurail, Soneros De Verdad mit special Guest Roberto Blanco, Minden, Marktplatz 13.7. Frotheim Open Air - Supermutant, City Light Thief, Fjort, Nora Yeux, Havarii, Diane Parker’s Little Accidents, The Drongos, Brooks, Yellow Fingers, Espelkamp, Hof Riechmann 19.7. 8. Serengeti Festival (bis 21.7.) Seeed, Broilers, Eskimo Callboy, Funeral For A Friend, Hoffmaestro, Kettcar, Monsters Of Liedermaching, Triggerfinger, Wirtz, Skunk Anansie, Bosse, Danko Jones, Irie Révoltés, Karamelo Santo, Großstadtgeflüster, The Black Seeds, Montreal u.a., BI, Schloss HolteStukenbrock 19.7. Talge Open Air (+20.7.) - Taiga, December Peals, Dirty Deeds, Hi! Spencer, Smokey Bastard, Cyrcus, Bersenbrück-Talge, Festivalgelände 20.7. Ina Müller - Live und Draußen Tour + Baskery, Cloppenburg, Marktplatz vor der Roten Schule 20.7. Pur Cloppenburg, Stadthalle

25.7. 16. Omas Teich Festival (bis 27.7.) - Millencolin, Bloodhound Gang, Blaudzun, Jupiter Jones, Love A, Herrenmagazin, Captain Planet, Torche, Tim Vantol, Razz, Fall Out Boy, Thees Uhlmann & Band, Bonaparte, The Joy Formidable, Japandroids, MC Fitti, Egotronic, Supershirt, Torche, Heisskalt, John Coffey, Findus, Who Killed Frank? u.a., Großefehn, Festivalgelände 26.7. Appletree Garden Festival (+27.7.) - Brns, dena, Efteklang, Ewert And The Two Dragons, Fanfario, Fenster, Fuck Art, Generationals, Honig, Jacco Gardner, Kakkmaddafakka, Let’s Dance, Mighty Oaks, Mikhael Paskalev, Rangleklods, Roosevelt, Say Yes Dog, The Fog Joggers, When Saints Go Machine u.a., Diepholz, Festivalgelände 26.7. Düte Rockt - Sgt. Tenpenny, Into the Wild, Die Sackratten, Palace, Mr. Magicfire, Dirty Deeds, Tecklenburg, Festivalgelände an der Düte 2.8. Parklichter Open Air - Tim Bendzko, Frida Gold, Mobilée, Sea+Air, Elif, Abby, OK Kid, Chakuza, Maxim und Sam, Bad Oeyenhausen, Kurpark 8.8. Haldern Pop Festival 2013 (bis 10.8.) - Alabama Shakes, Bear’s Den, Buke And Gase, Dan Croll, JaPanik!, Kettcar, Käptn Peng & Die Tentakel Von Delphi, Lubomyr Melnyk, Peter Broderick, Sophie Hunger, The Strypes, Tom Odell, We Were Promised Jetpacks u.a., Rees-Haldern, Festivalgelände 9.8. Unheilig MS, Schlossplatz 10.8. Cro - Open Air Tour 2013, MS, Schlossplatz 10.8. Reggae Summer Night OS, GZ Ziegenbrink 16.8. 37. Stemweder Open Air Festival (+17.8.) - SDP, Eläkeläiset, The Casualties, Doktor Krapula, Gasmac Gilmore, The Hirsch Effekt, Ingenious Rascals, Razzmattaz u.a., Stemwede-Wehdem, Ilweder Wäldchen 17.8. 4. Rock Nacht Bad Essen - Fischer-Z, Echoes (A Tribute to Pink Floyd), Vintage Area, Bad Essen, Kirchplatz 18.8. Rock im Pott Stadionfestival System Of A Down, Volbeat, Tenacious D u.a., Gelsenkirchen, Veltins Arena 30.8. Portside Open Air Concert – Lukas Graham MS, Hafen 31.8. Rock am Schloss - Razz, Mr. Irish Bastard, Fabian von Wegen u.a., Fürstenau, Schloss 31.8. Portside Open Air Concert – Jupiter Jones MS, Hafen 31.8. Rock bei Kurt - Nutellica, High Voltage, Mr. G and his Billy Boys, High Proof, Awake, Atomic Peat, Spin My Fate, Summerymind, Diesel Hooker, Melle, Festivalgelände Gesmold 31.8. Die Toten Hosen - Donots, The Living End, The Computers, Minden, Weserufer 1.9. Portside Open Air Concert – Selig + Blackmail MS, Hafen 7.9. Rock am Ziegenbrink - Swamphead, Area 24 u.a, OS, GZ Ziegenbrink STADTBLATT 7.2013 55


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schon einige Jahre dabei, deshalb wäre es schön, wenn Du Erfahrungen in Coverbands mitbringen würdest und vieleicht auch die Songs der 80s selber auf dem Dancefloor erlebt hast. Auf jeden Fall solltest Du Interesse an den 80s haben, da hier am Anfang ein Schwerpunkt sein wird. Melde Dich, wir freuen uns drauf... Tel. 01573/7462244, E-Mail: arndkrueger@web.de

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Diplom-Kauffrau Hille Gruse, Leiterin des Gründungszentrums, informiert gebührenfrei jeweils am 04.07. und 23.07.2013 aktuell und kompakt exklusiv für Frauen zum Thema „Unternehmensgründung“. Gefördert aus dem Europäischem Sozialfonds und vom Land Niedersachsen (FIFA). Ort: BUS GmbH in der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland Anmeldung unter: Tel.: 0541/6929748

A Für die ehrenamtliche Betreuung von Haftgefangenen benötigen wir Sachspenden in Form von Tabak, Schokolade, Kaffee, Tee oder anderen Lebensmitteln, die wir an bedürftige Inhaftierte weitergeben. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. JES-Osnabrück, Möserstr. 56, Tel. 0541/28913 A„Der Mensch wird am Du zum ich“ (M. Buber). Engagieren Sie sich ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Informationen zu Ausbildungskursen und Mitarbeit erhalten Sie bei: Telefonseelsorge Osnabrück, Postfach 4112, 49031 Osnabrück ASpiritueller Lese- und Gesprächskreis. Religionsunabhängig, Religionen übergreifend, offene Gruppe, Infos unter Tel: 0541/6004376 AZen-Meditation- in der Tradition des japanischen Rinzai-Zen. Donnerstags 19.45 Uhr, Rehmstr. 16, Osnabrück (Ecke Lange Str.) Infos unter Tel: 0541/9989599 und 0541/4095980 Kanonenweg. Anmeldung: Tel: 75049381 ADialog der Kulturen – Dialog der Religionen: am 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201. Infos bei Dag & Ayse Önel-Naundorf, Tel: 6004376, E-Mail: naundorf@osnanet.de AFreiwilliger Dienst in der Fachklinik Nettetal:Drogenabhängige Männer begleiten bei ihren Freizeit- und Sportaktivitäten, Einkäufe, Fahrdienste u.a. abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem freundlichen Team. Wenn Du einen Führerschein B besitzt und drogenfrei lebst, bewerbe Dich bei der Fachklinik Nettetal, Tel: 0541/67243 ASaving Earth. Weltweite Gedenkminuten für den Planeten Erde am 5. eines jeden Monats,



19.00 Uhr Ortszeit. Örtlichkeit Osnabrück: große Wiese im Bürgerpark (vom Parkplatz Veilchenstrasse zentral in den Park gehen). Nähere Informationen unter www.savingearth.info AHandeln tut Not – AITA – Die Schuldnerhilfe Osnabrück e.V. – Nach Maßgabe des Beratungshilfegesetzes bietet der gemeinnützige Verein AITA überschuldeten Mitbürgerinnen und Mitbürgern kostenlos eine umfassende Beratung in allen Fragen der Finanzen bis hin zur Begleitung im Rahmen der Privatinsolvenz. Der Verein versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Beratungsstellen. Die Berater des Vereins stehen Ihnen für Terminabsprachen unter Tel. 0541/3327450 gerne zur Verfügung AWhistleblower-Info für Menschen mit schlechtem Gewissen Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a. AKampfkunstschule für Workshops und Seminare in Osnabrück unterzuvermieten. Mit Dusche, WC, Boxsäcken. Boden mit Matten ausgelegt. www.zak-os.de AKulturell interessierte Menschen rund um die 30 für gemeinsame Freizeitaktivitäten gesucht. Bin m., 33, und arbeite im soz. Bereich mit Kindern. Meine Interessen sind u. a. Musik, Theater und Spiritualität/Religion. Außerdem bin ich gern in der Natur und mag Sport. Freue mich, nette neue Leute kennenzulernen! E-Mail: kultur-in-os@freenet.de ASing! Vocalcoaching. GesangsunterrichtVocal Coaching-Stimmbildung für alle modernen Stile. Singe Deine Lieblingssongs mit Piano/Playback Begleitung! Probestunde und Infos: E-Mail: info@anjaklein.de und Tel. 0160/5986790 ag

ANTIK & WEIN jevodenn10Sabimsst14 Uhr preiswert, OS - Liebigstr. 31 www.antikladen-os.de ANeuer Popchor sucht Sänger/innen! Wenn Du Popularmusik magst, also Pop, Jazz, Latin etc. und unter professioneller Leitung singen willst, melde Dich! Chorerfahrung erwünscht. Tel. 0160/5986790 AWir, berufstätiges Paar Mitte 30, möchten gern Freud und Leid unseres Kleingartens teilen. Die Details würden wir gerne mit euch zusammen überlegen. Der Garten liegt an der Limberger Straße/Nähe Moskaubad und hat keinen Strom und kein fließend Wasser! E-Mail: gruene.wueste@gmx.de ALiegerad fahren in Osnabrück und Umgebung! Wir (m/w, 41 J.) sind begeisterte Liegeradler und suchen Gleichgesinnte für gemeinsame Liegerad-Touren, Fachsimpeleien und Ideenaustausch. Zusammen macht es einfach viel mehr Spaß! E-Mail: liegerad-os@gmx.de AAlleinerziehende mit drei Jungs (9, 12, 15) sucht Gleichgesinnte zwecks gemeinsamer Freizeit-/Urlaubsgestaltung. Tel. 0151/10268868 ABlockflötenunterricht – Schnupperstunden für Kleine und Große – gebührenfrei: 21.8. in OS-Wüste/ 22.8. in OS-Voxtrup, je auch Nähe


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Hermann Ehlers Str. 45 · 49082 Osnabrück Tel. 0541-8141023 www.praegnant-diebuchbinder.de

Iburger Str., Anmeldung und weitere Infos: Tel. 0541/33238938 oder 0177/8522112 bzw. E-Mail: M.Nelkowski@web.de ARaum in der Wüste gesucht: Für privaten Musikunterricht suche ich einen preisgünstigen Raum in Osnabrück-Wüste, möglichst nahe am Schulzentrum, für einen Tag in der Woche (mittwochs), ab Beginn des neuen Schuljahres (ab August). Tel. 0541/ 33238938 oder 0177/8522112

Workshops ATräumendes Meer – Kreative Schreibwerkstatt mit Gregor Bohnensack in der Volkshochschule OS. Di.-Do., 2.-4. Juli, 11.0016.00 Uhr. 3 Termine, 65 €/ 42 €. Anmeldung: www.vhs-os.de Tel. 0541/3232243. Das Angebot richtet sich an alle, die über Traumreisen und Reiseträume schreiben wollen. Kreative Schreibspiele und Beispiele aus der Reiseliteratur helfen, Sehnsuchtsorte zu finden. Eine besondere Rolle soll dabei das Meer spielen. Gregor Bohnensack leitet seit vielen Jahren Schreibwerkstätten und ist 2010 mit einem Förderpreis der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit ausgezeichnet worden. AGratis – Qi Gong Anfängerkurs Du möchtest Qi Gong kennenlernen? Perfekt, dann gibt es für dich das passende Angebot: 4 Abende Die fünf Übungen des Wudang Qi Gong gratis ausprobieren! Beginn Montag, der 1. Juli von 17.3018.15 Uhr. Ort: DerKursraum, Osnabrück, Dielingerstr. 12a Voranmeldungen bitte unter Tel. 0541/3349316 oder E-Mail: qigongaktuell@ googlemail.com

Korrektur und Lektorat wissenschaftlicher Texte Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Einheitlichkeit und Formulierung. Dr. Anette Nagel und Petra Oerke GbR Bierstr. 8/9, 49074 OS Tel. (05 41) 20 23 90 11 www.contexta.de

AGewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg: Nächstes Einführungs-Tagesseminar in OS: 3.8.13. Mehr Infos + weitere Veranstaltungen: www.gewaltfrei-osnabrück.de bzw. Tel. 0541/33238938 o. 0177/8522112

Reiselust ASegeln in den schönsten Revieren der Welt. Zu jeder Jahreszeit, auch ohne Segelkenntnisse. www.arkadia-segelreisen.de, Tel. 040/28050823 AHallo Leute, ich bin Student, 24, und will diesen Sommer unbedingt ans Meer. Ich möchte am 19. Juli einen Campingurlaub in Kroatien (Rabac, Campingplatz Marina) machen (wahrscheinlich 10 Tage). Wer hat Lust mitzukommen? Habe mir ein Angebot im Internet heraus gesucht, bei dem die Busfahrt hin und zurück nur 180 € kostet. Suche nette Leute, die Lust auf einen entspannten Urlaub haben, mit viel Natur, baden, relaxen und kulturellen Bereicherungen. Big Party wird s da nicht geben, wenn dann gemütliche Runden. E-Mail: kroatien.2013@gmx.de

BERUFSUNFÄHIGKEIT Wie sichern Sie sich am besten ab? Wir stellen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vor!

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Sports and fun ARollstuhl Hallen-Sport in Osnabrück! Wir haben zwei Mal in der Woche eine kleine Sporthalle zur Verfügung und möchten uns bei verschiedenen Sportarten austoben. Wer Lust hat bekommt hier Info: luvcraft@me.com ALiegerad fahren in Osnabrück und Umgebung! Wir (m/w, 41 J.) sind begeisterte Liegeradler und suchen Gleichgesinnte für gemeinsame Liegerad-Touren, Fachsimpeleien und Ideenaustausch. Zusammen macht es einfach viel mehr Spaß! E-Mail: liegerados@gmx.de

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Frau sucht Mann APfingstmontag. Nettebad, ca 18 Uhr. Du, aus Bad Essen, wolltest mich retten… was sich aber als mieser Scherz herausstellte. Du bist die erste Frau, die ich mit einer Mütze im Nettebad gesehen habe, außerdem hast du ein schönes Tattoo über der Hüfte. Ich würde dich gerne wiedersehen. wenn du Zeit und Interesse hast melde dich unter: E-Mail yumenoshima@ gmx.de

Mann sucht Frau AIch 47/176/84 (Single) will noch etwas abnehmen. Und laufen gehen ist auf Dauer langweilig allein. Vielleicht gibt es ja Alternativen... O:-) Wer meldet sich zum Kalorien verbrennen??? E-Mail: stefan66@ok.de AMann mit Grill sucht Frau mit Kohle! Bist Du (w., ab 35 J.) treu, warmherzig, zuverlässig, umgänglich, verreist gern, magst die Zweisamkeit und bist Du offen für eine neue Beziehung? Dann melde Dich, zu verlieren gibt es nichts. E-Mail: wosteckstdudenn@web.de

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STADTBLATT 7.2013 57


klick Wann: 15.6.2013 Wo: Schlossinnenhof Was geht ab: Fairytale Festival Wir fragen: Was ist Dein Lieblingsmärchen?

IMPRESSUM INTERVIEWS/FOTOS: MARCO GAUSMANN

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erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de Ich hätte jetzt fast gesagt, Susi und Strolch.

Ein aktuelles Märchen für Erwachsene: Der Sternwanderer. Die bringen sich alle gegenseitig um, die Prinzen.

Brüderchen und Schwesterchen.

Seven Waters Trilogy. Es geht um eine Familie irischer Magier, die gegen das Böse kämpft.

Rotkäppchen. Wegen des bösen Wolfs. Zwerg Nase, ein politisches Märchen.

Die Raupe Nimmersatt. Zählt das als Märchen?

Mein Lieblingsmärchen: Hirsedieb.

Ich mag keine Märchen, die sind mir zu brutal.

intern & interna

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ür das Foto-Shooting zum Titelbild konnten wir auf spontane Hilfe zurückgreifen. Bedanken möchten wir uns daher bei Katja Calic vom Handelsverband Osnabrück-Emsland e.V. für die Bereitstellung der Location, bei L+T für die aufblasbare Palme aus der Deko-Abteilung (anstrengend, ohne Blasebalg!) und natürlich bei unserem Model Hannah Maria Noack, Musical-Studentin am Institut für Musik. as STADTBLATT-Autoren so alles auf die Beine stellen! Beziehungsweise: Welch spannende Leute so alles für uns schreiben! Lust auf eine Ausstellung? Einblicke in 60 Jahre Musik- und Modegeschichte geben bis nach den Ferien das Museum Industriekultur und das Tuchmacher Museum Bramsche: „The beat goes on. Der Sound. Der Style.“ Eine der Köpfe dahinter: unser Autor Harald Keller. it dem Rad zur Arbeit. Unser großes Thema diesmal unter „Umwelt“ (s.S. 20). Da stellt sich natürlich die Frage, wie’s bei uns selber aussieht. Kollege Roger Witte,

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58 STADTBLATT 7.2013

über jeden Zweifel erhaben, fährt AUSSCHIESSLICH Rad. Seit 30 Jahren. Daniel Rüffer ist Radfahrer. Mario Schwegmann auch. Ex-Kollegin Judith Kantner kam mit dem Rad, nahm so ihre Termine wahr. Und Umwelt-Redakteur HarffPeter Schönherr selbst? Geht meistens zu Fuß. nd jetzt noch schnell ein Blick auf die Kaffeebecher in unserem Küchenschrank. Der persönlichste: gehört unserem Chef Andreas Bekemeier. Mit Fotos drauf. Von Sohnemann Paul. Wird nur mit der Hand gewaschen. Ein roter Traktor spielt da eine Rolle, Mühlenfest, Lechtingen: „War schweinekalt an dem Tag.“ Den hässlichsten: hat unser Grafik-Chef Roger Witte hier entsorgt, ein Liebhaber guten Designs. Eine völlig verschnörkelte Katastrophe. Trinkt niemand draus. Der mysteriöseste: ist seit einiger Zeit verschwunden. Eine CSI-Promo-Tasse, wo sich draußen wie von Zauberhand Schrift und Dekor änderte, wenn heißer Kaffee reinkam. Kaputtgegangen? Kriminelle Energie? Wir ermitteln!

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Judith Kantner, Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer FOTOGRAFEN: Judith Kantner, Maik Reishaus AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Marco Gausmann, Katja Brunkhorst, Lena Heckmann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2013 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das AUGUST STADTBLATT erscheint am Dienstag, den 30.7.2013 Redaktionsschluss Do. 11.7.2013


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Stadtblatt 2013.07  

Das Osnabrück Magazin, Juli 2013

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