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osnabrück

www.stadtblatt-osnabrueck.de

OB-Wahl 2013 Die Kandidaten – Episode 1 „Anzug? Niemals!“ Kabarettist Kalla Wefel

Haare hin und her Disco-Ausstellung „The Beat Goes On“ – Plattenauflegen gestern und heute

Wegschauen oder hinsehen? Sozialgeograf Malte Steinbrink erforscht den Slumtourismus

Arschgeweih ist out Tattoo-Trends von Jers

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juni 2013

Hautnah. Tätowierer Jers spricht über Trends. Das ‚Arschgeweih’ und Tribals sind megaout – im Kommen sind Schrift, Blumen und viel Farbe. Seite 5.

Unzensiert. Kalla Wefel möchte der nächste OB werden. Der Kabarettist will dann die Hälfte seines Gehalts spenden. Start unserer OB-Serie. Seite 16.

Zeitlos. Eröffnung der Ausstellung „The Beat goes on ...“ über Mode, Musik und Clubkultur in Osnabrück und der Region. Wir baten zwei DJs zum Interview. Seite 20.

ort Mein Lickebs belinliegs bteste Osnabrü l Wohnvierte

Beweglich. Osnabrück ist auf dem Weg zur „KinderBewegungsstadt“. Unter diesem Slogan sollen 3-17 järige zu mehr Aktivität animiert werden. Seite 24.

4 leute Thomas Elbel – Science-Fiction-Autor Karina Payne – Mitarbeiterin Goldrush & Rosenhof Jers – Tätowierer

6 aufgefallen Ungewöhnlicher Spielort. Der Theater-Jugendclub zu Gast im Botanischen Garten.

10 interview Wegschauen oder hinsehen? Sozialgeograph Malte Steinbrink erforscht den Slumtourismus.

12 titel Mein Lieblingsort. Populäre Stadtteile und ihre Bewohner.

16 OB-Wahl 2013 „Anzug? Niemals“. Kabarettist Kalla Wefel kandidiert als Oberbürgermeister.

18 ortstermin Risikobereitschaft nimmt zu. Besuch bei der Aids-Hilfe.

20 Haare hin und her Zwei DJs über 40 Jahre Clubkultur.

TITELFOTO: JUDITH KANTNER

22 umwelt Ohne Liebe droht der Tod. Osnabrücks Imker sind zufrieden mit ihren Bienen.

24 familiensache Bratpfanne raus! Kinder-Bewegungsstadt.

25 küche Das kühlt. Coole Drinks wie die SommerGiersch-Bowle.

Titelstory. Es gibt Stadtteile, die sind besonders beliebt. Aufgrund ihrer Lage, der Menschen dort oder der Atmosphäre. Wie es sich in einem Hot Spot lebt – Seite 12.

Meinungsstark. Mit dem „Kunst-Quartier“ mischt der BBK in der Ausstellungsszene mit. Sein Vorsitzender Jens Raddatz redet gerne Tacheles. Seite 38.

26 what’s up Gastro & Nightlife-News

28 musik Der die das. Zum Hurricane Festival empfehlen wir The-Bands.

34 nachtaktiv/events Abtanzen im Juni

36 bühne Kein normales Musical. Vier Studenten inszenieren einen Off-Broadway-Liebesreigen.

38 kunst Keine Krankenkasse. Der Bund Bildender Künstler und sein Vorsitzender Jens Raddatz.

40 kino Die Kugel des Todes. Ryan Gosling rast durch „The Place Beyond The Pines“.

44 media CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

47 wer wo was Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-30.6.2013

64 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

66 klick Wann 28.4.2013 Wo: Five Elements Was geht ab: DeMO4 – Designmesse Osnabrück Wir fragen: Dein bestes Stück?

intro Einzigartig

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m STADTBLATT erzählen wir jeden Monat auch die Geschichten der Menschen dieser Stadt. Was gibt es Faszinierenderes! Deshalb möchte ich unseren Leserinnen und Lesern das Interview mit Dr. Malte Steinbrink (Seite 10) ans Herz legen. Der Sozialgeograph (Uni Osnabrück) forscht zum Thema Slumtourismus. Inzwischen eine feste Größe im touristischen Mainstream: Man wird morgens mit dem Kleinbus abgeholt und dann geht es ab in die Slums. Vor kurzem war Malte Steinbrink für längere Zeit in Afrika. Sein Eindruck: „Ich sehe eine Tendenz zur Romantisierung und damit der Entpolitisierung von Armut.“ Auch Rosalie Becker, Hannah Noack, Christian Bindert und Marcel Kaiser müssen Sie kennen lernen. Die vier Musical-Studenten bringen – komplett in Eigenregie – ein Off-Broadway-Musical auf die Bühne des Hauses der Jugend: „I Love You, You’re Perfect, Now Change“. Mehr dazu auf Seite 36. Zum Schluss eine Osnabrückerin, deren Namen STADTBLATT-Leser sehr gut kennen: Judith Kantner. Unsere liebe Kollegin und Redakteurin verlässt das STADTBLATT nach genau zehn Jahren und geht zu einer renommierten PR-Agentur. Ihre Leidenschaft für den Magazin-Journalismus werden wir vermissen. Bis bald Mario Schwegmann

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FOTO: MARIO SCHWEGMANN

leute

‚Science-Fiction-Prof’ Thomas Elbel: Wie sieht die Zukunft aus?

Inspiriert vom „Blade Runner“ Thomas Elbel ist Professor an der Hochschule Osnabrück und schreibt erfolgreiche Science-FictionRomane. Immer dann, wenn sein 20 Monate alter Sohn schläft.

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m März ist der neue, zweite Roman von Thomas Elbel erschienen: „Elysion“ (siehe Besprechung Seite 44). Er spielt im Jahr 2135. Die 17-jährige Cooper muss sich in einer feindlichen Welt durchschlagen, auf der Suche nach einer besonderen Droge, die außergewöhnliche Kräfte verleiht. Thomas Elbel: „Mich faszinieren am Science-FictionRoman besonders die Settings, die Orte der Handlung. In ‚Elysion’ gibt es zum Beispiel einen Dschungel, der sich in die Städte reingefressen hat.“

Thomas Elbel schreibt dystopische Science-Fiction-Romane – die Zukunft ist kein guter Ort. Doch als er mit seinem ersten Manuskript bei seinem heutigen Verlag Piper ankam, lehnte der ab. „An Science Fiction wagen sich nur wenige Verlage heran, das ist ein Männerthema. Doch die meisten Bücher werden von Frauen gekauft.“ Aber dann kam der große Erfolg der „Tribute von Panem“ (mit einer weiblichen Hauptfigur) und plötzlich waren dystopische SF-Romane auch bei Leserinnen angesagt. Jetzt wollte Piper genau so einen Roman: Im September 2011 erschien dort Thomas Elbels Debüt „Asylon“ als E-Book. Und vor wenigen Wochen Roman Nr. 2. Die Zeit zum Schreiben muss sich Thomas Elbel gut organisieren. Denn er ist Schriftsteller – und Professor.

Wieso Science Fiction? Ich habe natürlich auch „Herr der Ringe“ gelesen, doch am meisten inspiriert hat mich der Film „Blade Runner“ und die Bücher von Philip K. Dick, der dafür die Vorlage geliefert hat – so etwas wollte ich auch schreiben. E-Book oder gedrucktes Buch? Ich mag beides: das E-Book im Urlaub, das haptische Buch auf der Couch. Der E-Book-Markt wird zukünftig noch viel größer werden, in den USA ist das schon heute so. Wie sieht der Schreib-Prozess aus? Zuerst überlege ich mir einen Plot und schreibe die Handlung grob auf – das dauert drei, vier Monate. Und dann schreibe ich am Laptop so fünf, sechs Stunden am Tag – je nach Zeitbudget.

Der Jurist lehrt an der Hochschule Osnabrück Öffentliches Recht im Studiengang Öffentliche Verwaltung. Noch pendelt er dafür zwei Mal die Woche von Berlin nach Osnabrück, aber im nächsten Jahr soll der Umzug samt Familie erfolgen. Und sein 20 Monate alter Sohn hält ihn auch auf Trab: „Am besten kann ich schreiben, wenn er schläft“, sagt der ‚Science-FictionProf’ und lacht. Auch seine Studenten kennen die Romane: „Vor ein paar Wochen kam tatsächlich ein Student, der von mir zwei Exemplare von ‚Elysion’ signiert haben wollte.“ Überhaupt ist die Leserbindung heute das A und O, sagt Thomas Elbel. „Da spielt sich ganz viel im Internet ab, in den sozialen Netzwerken und auf Buch-Portalen. Man muss als Autor auch mal mit dem Leser kommunizieren.“ Das Ergebnis ist dann zum Beispiel der Loveleybooks-Leserpreis 2011 in der Kategorie Fantasie/Science Fiction. Und zum Schluss unseres Termins versteckt sich Thomas Elbel gerne hinter einem Baum auf den Terrassen des Hochschul-Campus, der auch etwas Futuristisches ausstrahlt. MARIO SCHWEGMANN

Mein Osnabrück Karina Payne Mitarbeiterin Goldrush Productions & Rosenhof Ich wohne ... jetzt seit ca. 2,5 Jahren in der Bauernschaft Düstrup. Mein Elternhaus steht im Rosenplatzviertel und ich habe bis dahin ebenfalls in dem Viertel gewohnt. Hier kaufe ich gerne ein ... da habe ich keinen besonderen Favoriten. Ich kaufe gerne auch Vintage und oft auch auswärts, zum Beispiel in Amsterdam. Lebensmittel gerne regional vom Markt oder bei unserem Edeka in Lüstringen, der vieles Regionales/Saisonales sehr gut sortiert anbietet. Am Wochenende bin ich gerne ... Na klar: im Rosenhof. Mein zweites Zuhause. Eine Veranstaltung im Rosenhof, auf die ich mich im Juni freue ... ist das Konzert mit Sir Bob Geldof am 4

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19.6., und natürlich unsere „Rock den Rosenhof“-Party am 1.6. Im Sommer bin ich gerne ... auf meiner Terrasse und im Garten. Ein Geheimtipp in Osnabrück ist für mich ... der Bürgerpark zum Laufen und Entspannen. Die kleine Stehpizzeria Calabria am Ende der Meller Straße – dort wird mit viel Liebe die Pizza superlecker von den Jungs gezaubert. Die liefern übrigens auch ins Haus! Das finde ich an Osnabrück doof ... der viele wilde Müll. Und die Ignoranz und das Desinteresse der vielen Zugezogenen gegenüber unserer schönen kleinen Stadt. INTERVIEW/FOTO: MARIO SCHWEGMANN


Jers, Tätowierer

STADTBLATT: Seit ein paar Monaten gibt es in Osnabrück eine neue TattooAdresse: Jers Tattoos. Wie lautet eure Philosophie? JERS: Wir sind drei Tätowierer: Joe, Frink und ich. Wir wollen unseren Kunden individuelle Tattoos stechen, nach ihren Wünschen und Ideen. Dabei ist uns das Beratungsgespräch sehr wichtig. Wir kooperieren zudem mit der Fotodesignerin Carolin Stangenberg, die hier ein separates Studio betreibt. Carolin fotografiert unter anderem unsere Kunden mit ihren frischen Tattoos. STADTBLATT: Was für Leute kommen zu euch? JERS: Total unterschiedlich – von der Krankenschwester bis zum Anwalt, vom Dackdecker bis zur Studentin. Es kommen auch Eltern mit ihren Kids. Unsere Hauptzielgruppe sind aber sicherlich die 18-28-Jährigen. STADTBLATT: Lässt sich noch jemand ein ‚Arschgeweih’ stechen? JERS: Nein, das ist total out. Wir haben im Schaufenster ein Schild hängen, auf dem steht: „Keine Macht dem Arschgeweih!“ Auch Tribals sind out. STADTBLATT: Wie läuft so ein Beratungsgespräch ab? JERS: Für mich als Tätowierer ist es wichtig, die Person kennen zu lernen und daraus ein persönliches Tattoo zu entwickeln. Denn vielleicht mag man das Motiv eines Tattoos in zehn Jahren nicht mehr leiden, aber die Idee hinter FOTO: MARIO SCHWEGMANN

DIE WERBEREI.DE

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Fragen an ... dem Tattoo – wenn es mit der eigenen Geschichte zu tun hat – die hat Bestand. Wir hatten zum Beispiel vor kurzem eine 17-Jährige mit ihrem Vater hier, die sich eine Erinnerung an ihre Mutter hat stechen lassen. STADTBLATT: Hast Du das Tätowieren richtig gelernt? JERS: Der Beruf des Tätowierers ist ja kein Ausbildungsberuf, sondern ein künstlerischer Beruf, daher gibt es auch keine IHK-Prüfungen oder ähnliches. Ich habe schon immer gezeichnet, Graffitis gemacht und auch Tattoos für andere Tätowierer entworfen. Dann hat vor anderthalb Jahren mein Cousin ein Tattoo-Studio eröffnet und mir gesagt: ‚Versuch’s auch mal!’ Die ersten Tattoos habe ich noch auf Schweinehaut geübt, frisch vom Metzger. Dann die ersten Kunden – und alle waren begeistert. Als Tätowierer lebt man von Mund-zu-Mund-Propaganda. STADTBLATT: Gibt es Stellen am Körper, die schwierig zu tätowieren sind? JERS: Einfach sind Arme und Beine. Schwieriger wird es bei der Brust oder überhaupt bei weichem Gewebe. Letztlich kommt es auf den Hauttyp an. STADTBLATT: Wie lange dauert eine Tattoo-Sitzung? JERS: Das hängt vom Motiv ab. Aber länger als vier Stunden tätowieren wir nicht – dann ist die Konzentration weg. Wir hatten allerdings auch schon Kunden mit Zeitdruck hier, wo wir zu

dritt tätowiert haben. Das ist dann ein ganz besonderer Service. STADTBLATT: Welche Motive sind aktuell angesagt? JERS: Schrift, auch längere Passagen. Dann mehr Farbe, das hat auch damit zu tun, dass Tätowier-Farbe immer brillanter wird und die Farbe länger leuchtet. Mädels machen viele ästhetische Sachen wie Blumen, Federn, Schrift, ich nenne das „Lady-Tattoos“. STADTBLATT: Gibt es Kunden, die zu euch kommen und sich noch nicht ganz sicher sind, ob ein Tattoo das Richtige ist? JERS: Klar, dann nehmen wir uns besonders viel Zeit für das Gespräch, fragen nach den Gründen für das Tattoo. Erst, wenn wir überzeugt sind, machen wir das Tattoo. Wir überreden hier niemanden! Die Kunden sollen sich wohl fühlen. 90 Prozent der Kunden kommen wieder, da man eine persönliche Bindung zueinander aufbaut – das Vertrauen und der Support meiner Kunden macht mich unglaublich stolz. STADTBLATT: Wie viele Tattoos hast Du? JERS: Neun. Mein erstes Tattoo war das Logo meiner Band X-Sidaz. Ich mache auch Musik. Eigentlich wollte ich mal hauptberuflich Musiker werden und nebenbei tätowieren ... Jetzt ists genau andersherum (lacht). INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN

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aufgefallen

Haben Lust auf Theater: Amigos Bandidos

Ungewöhnlicher Spielort Der Jugendclub Amigos Bandidos des Theater Osnabrück zeigt sein neues Stück „Europa – Play Or Lose“ im Botanischen Garten. Theaterpädagoge Dietz-Ulrich von Czettritz verrät mehr.

STADTBLATT: Wo genau findet das Stück im Botanischen Garten statt? VON CZETTRITZ: Vor einem Jahr hat die Bohnenkamp-Stiftung ein Haus im Botanischen Garten errichtet, in dem neben der Grünen Schule auch ein großer Vortragsraum der Universität untergebracht ist. Dieser Ort wird der Hauptspielort sein. Dennoch möchten wir die Außenanlagen des Gartens nicht ignorieren, sondern gerade wegen seiner Besonderheiten in das Stück in-

volvieren. Daher wird die Eröffnung, das europäische Gesellschaftsspiel, im Garten beginnen. STADTBLATT: Welches theaterpädagogische Ziel wird mit dem Jugendclub Amigos Bandidos verfolgt? VON CZETTRITZ: Das Ziel ist der Weg, der Weg hin zu einer gemeinsamen Produktion, einem gemeinsamen ästhetischen Prozess mit den Jugendlichen zum Thema Europa. Ihre eigene Haltung zu dem Thema soll dabei he-

rausgearbeitet werden. Die Jugendlichen sollen erfahren, dass sie Themen haben und dass es sich lohnt, über diese Themen zu berichten. Sie sollen erfahren, als Ensemble zu agieren und sich gegenseitig zu unterstützen. STADTBLATT: Wie setzt sich der Jugendclub zusammen? VON CZETTRITZ: Die beiden Jugendclubs setzen sich aus Jugendlichen aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück zusammen. Sie sind geschlechtsheterogen und in der Altersspanne von 14 bis 21 Jahren. Der Jugendclub Amigos Bandidos soll vor allem Jugendlichen aus bildungschwächeren Familien ansprechen. Jugendliche, die vermutlich nichts mit der Hochkultur Theater zu tun haben möchten. Mitglied kann jeder werden, es gibt keine Voraussetzungen, bis auf die Lust am Theater und Zuverlässigkeit. In den ersten zwei Monaten der Spielzeit können alle Interessierten sich ausprobieren, bevor konkret an einem Stück gearbeitet wird. STADTBLATT: Zur Jugendkultur gehört auch Musik. Wird es etwas in dieser Richtung geben? VON CZETTRITZ: Als ich die Gruppe zu Beginn der Spielzeit kennen gelernt habe, war klar, die Jugendlichen brauchen viel musikalische und tänzerische Elemente im Stück. Daher arbeiten wir viel mit Musik und vor allem mit selbstentwickelten Rapeinlagen zu den verschiedensten Melodien und Beats. MARIO SCHWEGMANN P 8., 11., 15.6., Botanischer Garten

Ankommen Frank Otte löst Wolfgang Griesert als Stadtbaurat ab. Erste Eindrücke vom neuen Mann.

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s ist ja schon komisch, dieses Bäumchen-wechseldich. Der eine, Wolfgang Griesert, noch Osnabrücks Stadtbaurat, geht. Und will Osnabrücks neuer Oberbürgermeister werden. Der andere, Frank Otte, noch Erster Bürgermeister in Leinfelden-Echterdingen, kommt. Und wird Osnabrücks neuer Stadtbaurat. Hoffen wir, dass dann wieder ein wenig Ruhe einkehrt an Osnabrücks dramatisch ausgedünnter Verwaltungsspitze. Architekt Otte, in Leinfelden-Echterdingen als Leiter der Technischen Verwaltung auch Baudezernent, geht „mit sehr positivem Gefühl“ an seine neue Aufgabe – obwohl es im Vorfeld seiner Wahl zermürbende Grabenkämpfe gab – politisch, rechtlich, organisatorisch. Mitte Juni wird er in Osnabrück seinen Job antreten. Und er sieht ihn als „ganz besonderes Geschenk“. Denn es ist eine Heimkehr – Otte ist Osnabrücker. Was er als erstes tun wird, an seinem

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ersten Arbeitstag? „Da habe ich wohl gar nicht so viel Auswahl. Das Sekretariat hat mir signalisiert, dass die ersten Wochen schon völlig mit Terminen zugepackt sind.“ Wichtig ist ihm, „schnell vom Zuhörer zum Akteur zu werden“. Denn zu tun gibt es viel. Stichwort Güterbahnhof. Otte bedauert, dass die Stadt „nicht reingrätschen konnte“, als er an die Zion GmbH ging. Denn so bleibt nur die Chance, indirekt mitzugestalten, über die Neufassung des Bebauungsplans. „Ideal wäre es, wäre er heute im Besitz der Stadt!“ Die bisherige kulturelle Nutzung des Areals, nicht zuletzt durch den Freiraum Petersburg, findet er erhaltenswert: „Das hat Charme. Ein Ausweis von Urbanität.“ Stichwort neue Wohngebiete. Flächenfraß liegt Otte nicht: „Ganz ohne wird es nicht gehen. Es gibt ja immer Menschen, die wünschen sich das klassische freistehende Einfamilienhaus im Grünen. Aber Schwerpunkt muss eher auf Nachverdichtung liegen.“

Frank Otte (Mitte): Schlägt er auch in Osnabrück Brücken? Otte ist vorsichtig. Verständlicherweise. Zum Thema Neumarkt will er noch nicht viel sagen. Auch zur Westumgehung hält er sich zurück. Es gibt ja demnächst eine Bürgerbefragung. Hat Otte eine Generallinie, eine städtebauliche Vision? „Eine gesunde Mischung“ sei wichtig. „Aus dem Erhalt des Bestandes und der Ergänzung mit Neuem.“ Sanierung sei gut. Aber man dürfe dadurch „keine Museen erzeugen“. Und dann zieht er Perspektiven.

„Das Verständnis von Stadt wird sich verändern. Auch durch den demographischen Wandel. Viele, die vor Jahren auf der grünen Wiese gebaut oder gekauft haben, ziehen jetzt ins Urbane zurück.“ Ihr Wunsch? Lebensqualität. Und die hat nicht nur mit kurzen Wegen zu Supermarkt, Arzt und Theater zu tun. Auch mit weniger Verkehr ... Viel zu tun für Frank Otte. Lassen wir ihn erst einmal ankommen. HARFF-PETER SCHÖNHERR


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Eis Von Nina Bartholomaeus und Mario Schwegmann

8. JUNI BIS 13. OKTOBER 2013

Jippie, endlich wieder Eiszeit! Darauf warte ich jedes Jahr noch genauso ungeduldig wie ein kleines Kind. Nur mein Geschmack hat sich im Laufe der Jahre geändert. Damaliges Highlight war BumBum, total künstliches Erdbeer- und Vanilleeis mit roter (!) Fettglasur. Der Stiel war ein Kaugummi, das immer gefroren war, wo es im Eis gesteckt hatte. Heute graut es mir davor, und fertig gekauftes Eis wandert fast nur noch in den Kaffee oder Milchshake. Am besten ist schließlich immer noch das hausgemachte Eis vom Italiener. Der hat auch jedes Jahr neue Sorten, damit es nicht langweilig wird. Meine Favoriten von früher (Lakritz und Marzipan) sind zwar nicht mehr dabei, aber dafür steht Holunder-Mascarpone jetzt ganz oben auf meiner Schleckliste. Lecker!

Also zum Thema Eis muss ich mal eines sagen: Ich bin enttäuscht. Und zwar von meinen männlichen Artgenossen. Es fährt (cruist) überhaupt niemand mehr im offenen BMW-Cabrio an den Eisdielen dieser Stadt vorbei. Wo sind sie hin, die Kerle in Lederjacke, Feinripp und Goldkette? Fahren die jetzt die Öko-Supermärkte ab? Da reden alle vom Untergang der Kultur durch digitale Spielereien, aber was wirklich schmerzt, ist das Fehlen der Eisdielen-Machos! Überhaupt scheint mir die Eisdiele (heute heißt es ja Eiscafé) kein guter Ort mehr zum Flirten zu sein. Dabei gibt es doch keine schönere Annäherung an die Damen als den Satz: „Na, Lust auf einen Bananen-Split?“

Venner Straße 69 | 49565 Bramsche-Kalkriese | www.kalkriese-varusschlacht.de

FOTO: JUDITH KANTNER

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Ferienpass

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Yoga für alle

Zusammen im Einklang

Die Yogalehrenden aus Stadt und Land Osnabrück laden auch in diesem Jahr von Juni bis September zum 3. Yoga Sommer Osnabrück ein. Immer freitags von 17.30-19 Uhr auf der großen Wiese im Bürgerpark. Der Yogaunterricht auf Spendenbasis ermöglicht ein Kennenlernen unterschiedlicher Stile und Traditionen. Der Erlös der Initiative kommt Osnabrücker Organisationen, wie dem Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück und terre des hommes, zugute, sowie einem südindischen Bildungsprojekt. OSCH facebook.com/yogasommerosnabrueck

Verkauf und Anmeldung ab 6. Juni

27. Juni bis 7. August

2013

Erhältlich: In den im in den Filialen der

Ferienpasszentren Bürgeramt Sparkasse Osnabrück Volksbank Osnabrück Commerzbank Osnabrück

Große Eröffnungsfeier am 27. Juni von 10 – 13 Uhr auf dem Marktplatz

Mit den Groove Onkels, stäx rhythm clown und Frank und seine Freunde

QR-Code Link zum Ferienpass

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FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen Für Mädchen alles in Rosa: Judith Schäfer

Anfang Juni wird das 1. Osnabrücker Jugendparlament gewählt. Hier können sich junge Menschen mit ihren Interessen Gehör verschaffen.

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mach’s

dir selbst

Schmitti’s Welt Sie ist der Kopf hinter zwei Kinderserien, von der Fee bis zur Prinzessin: Judith Schäfer.

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rinzessin Paula, Fienchen die Fee mit Fräulein Fisch, die dicken Dinos, der kleine Astronaut sowie Sir Henry und Monsieur Tintié – das ist Judith Schäfers Welt. Die Industrie-Design-Studentin entwickelt und produziert zwei Kinderserien. Bisher gibt es Malunterlagen, Sticker, eine ganze Reihe bunter Buttons – auch mit Regenbögen, Wolken, Eulen, Blumen, Raketen... „Wenn ich selbst einen Button trage, sind das meistens Regenbögen oder Punkte.“ Die meisten Mädchen bevorzugen natürlich Prinzessin oder Fee. Diese Motivreihen sind vornehmlich in Pink und Rosa gehalten und laufen bei Schäfer unter dem Lable „Märchenmädchen“. Alles was Jungs gefällt, fasst Schäfer unter „Schmitti’s Welt“ zusammen. „Schmitti ist mein Spitz-

Verlosung

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Starke Stimmen

name. Ich weiß auch nicht warum.“ Ihre ersten Kindersachen entwarf und produzierte Schäfer für die Kinder von Freunden und die Nichten ihres Freundes. Die kamen so gut an, dass sich die Sache stetig weiter entwickelte. Dabei kommt ihr zu Gute, dass sie Mediengestalterin. Ein Grafik- oder Kommunikationsdesignstudium kam für sie nicht in Frage. „Ich wollte etwas Neues kennen lernen, mehr mit den Händen machen und vielleicht auch etwas experimenteller arbeiten“, so Schäfer. „Schmitti’s Welt“ und „Märchenmädchen“ sind für sie derzeit ein Hobby. „Das mache ich aus Spaß, zeichne ein bisschen und freue mich, wenn es jemandem gefällt“, erklärt sie bescheiden. CLAUDIA SARRAZIN

www.facebook.com/schmittiswelt

ndlich. Es ist soweit. Am 7./8. Juni geht es zur Wahlurne. 33 Köpfe stark wird das Jugendparlament sein. Gewählt für zwei Jahre. Und es ist kein Papiertiger. Es hat Rede- und Antragsrecht im Jugendhilfeausschuss. Beschließt es was, sind die politischen Fachausschüsse verpflichtet, sich damit zu beschäftigen. Da müssen sich die Stadtrats-Politiker anstrengen. Sonst sehen sie in Jugendfragen bald alt aus. Wer wissen will, wer sich zur Wahl stellt, findet unter www.jugendparlament-os.de Antworten. Da stellen sich alle Kandidaten vor. Die jüngsten sind 14, die ältesten 18. Es gibt welche mit Anzug und Krawatte, andere haben sich fürs T-Shirt entschieden. Celal Cakar, 17, trägt Anzug. Wofür er sich im Parlament einsetzen würde? Für die „Inklusion von Jugendlichen verschiedener Kulturen, egal ob im Schulalltag oder anderswo“. Hava Avincsal, 16, kommt ein bisschen freakiger rüber. Sie hat, sagt sie, „eine künstlerische Ader“. Klassen- und Schülersprecher sind dabei, Buslotsen und Umweltschützer, Aktivisten von Stadtteiltreffs, von Kinderhilfs- und Gemeindeprojekten. FairTrade ist ein Thema, Gerechtigkeit, Mediation, das Turbo-Abi. Es geht um den Ausbau des Fahrradwegenetzes, günstigere Busfahrkarten, und um „Plätze, an denen man sich treffen kann“.

Nur die Hälfte kommt durch: Kandidatenkür Engagement teilt sich mit, Ernst, Zielstrebigkeit. Einige haben sehr, sehr klare Ziele, andere lassen sich (und würden uns) eher überraschen. Aber man merkt: Wer immer hier gewählt wird, betrachtet das nicht als Spielerei. Hoffen wir, dass den Politprofis im Ratshaus das bewusst ist. Denn da kommt was auf sie zu. Emma Möhlenkamp, 15: „Ich möchte mich für eine stärkere politische Einbindung von Jugendlichen einsetzen, da ich finde, dass ihre Meinung häufig außer Acht gelassen wird.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

2 x 2 Karten für Young Rebel Set am 20.6. in der Kleinen Freiheit

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Thees Uhlmanns Lieblingsband fährt großes Gerät auf: drei Gitarren, Schlagzeug, Bass, Klavier, Mandoline und Mundharmonika. Und natürlich die Stimme von Matt Chipchase. Wunderbar! P Einsendeschluss: 14.6.2013 STICHWORT: YOUNG REBEL SET

Alles, nur kein Arschgeweih. Jers Tattoos in der Lohstraße (s. Leute S. 5) ist eine neue Adresse für coole Tattoos mit künstlerischem Anspruch. Das Tattoo-Trio Jers, Joe und Frink sticht individuelle Sachen nach eigenen Wünschen und Ideen. Und zwar für jeden. P Einsendeschluss: 14.6.2013 STICHWORT: TATTOO

Passend zum Underberg-Musikwettbwerb (s. Aufgefallen) gibt es das schmackhafte Underberg Grill-Set: Ein kultiger Bargurt, das Grillbuch von Johann Lafer inklusive einer 5er Faltschachtel Underberg, eine Grillschürze, ein Grillzubehörkoffer und drei Underberg Kräuterkisten. Lecker! P Einsendeschluss: 14.6.2013 STICHWORT: GRILLEN

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Goldgrube

Werbejingle mit Ohrwurm-Garantie: „Komm doch mit auf den Underberg“ begeistert seit den 1970er Jahren die Fernsehzuschauer. Im Internet kursieren unzählige Coverversionen. Jetzt soll der Klassiker vom Niederrhein zu neuen Ehren kommen. Ab sofort sucht Deutschlands bekannter Kräuterdigestif-Hersteller Musiktalente, die dem Underberg-Jingle ihre ganz persönliche Note verleihen. Ganz egal, ob als Schlager-, Rapoder Heavy Metal-Version, als Solo, Duett oder mit dem ganzen Chor. Underberg gibt zwei Songtexte vor, welche die Musiker einfach nutzen können. Selbstverständlich können die Interpretationen auch komplett als instrumentale Version gestaltet werden. Der Lohn für die Mühe: viele schmackhafte Preise wie beispielsweise der Hauptgewinn: Ein Drei-Tages-Trip nach Berlin inklusive eines Besuches der Underberg Betriebsstätte und eines Drei-Gänge-Menüs bei Zwei-SterneKoch Christian Lohse im „Restaurant FiJUDKA schers Fritz“. P www.underberg.com/musikwettbewerb

FOTO: JUDITH KANTNER

Prost!

OS-Kiosk. Das ist doch mal ein Statement. Kein Geschnörkel, kein krampfiges Wortspiel. Klarer Name. Schon mal ein Pluspunkt. Und dann die Öffnungszeiten: Sieben Tage die Woche, von ziemlich früh bis sehr, sehr spät. Pluspunkt Nummer 2. Wer also noch schnell was zu trinken braucht, ein paar Süßigkeiten, was zu lesen ... Seit Mitte April ist der Newcomer am Start, in der Johannisstraße 36. Faid Akyüz: „Läuft super. Gerade am Wochenenden oder Feiertagen ist es hier immer voll.“ Kein Wunder, denn Konkurrenz hat der kleine Laden dann kaum. Und wenn alles so gut weitergeht, kommt vielleicht schon bald die Expansion. Akyüz: „Wir denken über einen zweiten OS-Kiosk nach – am Neumarkt.“ Die Angebotspalette ist bunt: ein paar Aktenordner und Stifte, ein paar Kisten und Regalböden Bier und Wein, ein bisschen Eis, ein bisschen Handyzubehör, ein bisschen Tabak. Wer sein Gold loswerden will, kann es hier abwiegen lassen. Und dann ist da noch die Sache mit dem „Erziehungsauftrag“ – ganz groß auf facebook beworben. Den gibt es hier sogar gratis. Den Vordruck also, den Eltern einem Ersatz-Erziehungsberechtigten ausfüllen müssen, wenn ihr Unter-18-Sprößling feiern gehen will. Bleibt nur die Frage, warum man ausgerechnet Sonntags Nachts feststellt, dass man nichts HochproHPS zentiges mehr hat – und ein paar Gramm Zahnkrone zuviel. Mysterium.

Handys, Snickers, Zahnkrone: „Läuft super!“

Flaschen auf!

Wie war das doch gleich? 788.423.000.017,16 Taler hortet Dagobert Duck in seinem Geldspeicher. Ganz so viele „Herforder Taler“ müssen für die Kronkorken-Aktion „Jeder Taler zählt!“ der Herforder Brauerei nicht zusammen kommen. Aber die Jagd auf Gewinne und Prämien (bis zum 30.6.2013) lohnt sich trotzdem. Für ganze Freundeskreise. Den drei Erstplatzierten winkt eine WG-Ausstattung mit Ledersofa, Flachbildfernseher und 15 Kisten Herforder Pils für die Siegesfeier. Die Aufgabe: Bis zum Ende des Aktionszeitraumes sind möglichst viele „Herforder Taler“ an die Herforder Brauerei zu senden. Die kommen auf ein virtuelles Gruppenkonto (auf www.herforder.de kann man jederzeit ablesen, welche Teams aktuell die Nase vorn haben). Eine vierte WG-Ausstattung lässt sich über die Facebook-Seite der Herforder Brauerei gewinnen – wer das Gewinnspiel teilt und mindestens zwei seiner Mitbewohner zum Mitmachen bewegt, wandert mit seiner Gruppe in den Lostopf.

6 Freunde sollt ihr sein. Minimum. Gemeinsam unterwegs mit 6 bis 12 Freunden. Das Gruppe & Spar-Spezial. Buchbar ab 27. Mai bis 31. Juli. Reisen ab 27. Mai bis 31. August. Für nur 49 Euro p. P. hin und zurück in der 2. Klasse. In allen Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn. Reservierung inklusive. Nur solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen überall, wo es Fahrkarten gibt, und unter www.bahn.de/gruppeundspar

Die Bahn macht mobil.


interview

Bilderbuchafrika: Slumtourismus-Forscher Malte Steinbrink in Sichtweite des Takamanda-Landes

Wegschauen oder hinsehen?


Gerade aus Namibia zurück:

P Slumtourismus-Forscher Dr.

Malte Steinbrink, Sozialgeograph an der Uni Osnabrück. Wir haben ihn ins Afrika des Zoos eingeladen, um darüber zu reden, was über eine Million Menschen pro Jahr dazu bringt, geführte Touren durch Slumgebiete zu buchen. Voyeurismus?

INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTO MAIK REISHAUS

STADTBLATT: Jeder Siebte, so die UN, lebt in einem

Slum. Aber ist Slum der korrekte Begriff? MALTE STEINBRINK: Er fasst viel zu grob Siedlungs-

formen zusammen, die sich nach z. B. Rechtsstatus oder dem Grad der sozialen Ausgrenzung extrem unterscheiden. STADTBLATT: Das Slumming erlebt einen Boom? MALTE STEINBRINK: Ja, mittlerweile ist das fast ein touristischer Mainstream, eine feste Größe im Städtetourismus im Globalen Süden. STADTBLATT: Was treibt Touristen in die Slums? MALTE STEINBRINK: Man könnte das als „social bungee jumping“ deuten, als ein Ausloten der globalen sozialen Fallhöhe. Aber der „sozialvoyeuristische Thrill“ reicht nicht aus, das Phänomen zu erklären. Es geht auch um Erfahrung und Herstellung kultureller Differenz und eigener Identität: Im Urlaub will man ja eine Distanz zum Alltag herstellen. Und der Slum verspricht dieses Differenzerlebnis, er gilt als ultimativer Ort des Anderen und zugleich als besonders „authentisch anders“, jenseits der touristischen Inszenierung. STADTBLATT: Die Armut garantiert Authentizität? MALTE STEINBRINK: Wellblech, Gestank, Pest – das ist echt! Anders als in den Zentren der Metropolen, die sich immer mehr anzugleichen scheinen, meint man, im Slum noch die kulturellen Unterschiede erleben zu können. Man sucht nach dem Lokalen in der globalisierten Welt. Nach Orten der Ferne im globalen Dorf. STADTBLATT: Wie läuft ein solcher Besuch ab? MALTE STEINBRINK: Nehmen wir Kapstadt. Man wird morgens im Kleinbus abgeholt. Erst geht’s zum Apartheidsmuseum im District Six und dann meist in die Townships Langa, Gugulethu, Khayelitsha. Neben Märkten, auf denen man Kunsthandwerk kaufen kann und Kneipen, in denen man selbstgebrautes Maisbier gemeinsam mit „locals“ aus einem Blecheimer trinken kann, werden auch Privathäuser besichtigt. Die Teilnehmer besuchen meist auch einen Sangoma, einen traditionellen Heiler, mit einer Angebotspalette vom Penis Enlargement bis zum Haarausfall. Oft steht eine Tanz- und Musikvorführung auf dem Programm. Am Straßenstand werden „Walkie Talkies“ angeboten, gegrillte Füße und Köpfe von Hühnern – oder „Smileys“, gekochte Ziegenköpfe. Wenn ein Tourist konsumiert, gilt er in der Gruppe als besonders mutig. Fast immer steht ein Abstecher zu einer sozialen Einrichtung für Kinder auf dem Programm. Kinder spielen generell eine große

Rolle. Sie sind das häufigste Fotomotiv. Nach 3-4 Stunden geht’s zurück ins Hotel. STADTBLATT: Denken die Besucher nach der Tour anders als vorher? MALTE STEINBRINK: Erwartungen vor der Tour sind oft einseitig geprägt von Assoziationen wie Dreck, Elend und Gewalt. Teilweise fühlen sich die Touristen auch unsicher, weil sie nicht wissen, wie sie mit den erwarteten Mitleidschüben oder auch dem Ekel umgehen werden und moralische Zweifel haben, ob es sich ziemt „arme Leute zu gucken“. Nach der Tour sind aber viele richtig beseelt und berichten von intensiven Positiverlebnissen. Sie sind beeindruckt von der Gemeinschaftlichkeit, der Entschleunigung, der Lebendigkeit und Buntheit! STADTBLATT: Man denkt: arm, aber glücklich. MALTE STEINBRINK: Ich sehe eine Tendenz zur Romantisierung und damit der Entpolitisierung von Armut. Die Selektion dessen, was in diesen Gebieten gezeigt wird und die Art, wie es präsentiert wird, führt leicht dazu, dass die Slums nicht als Folge weltwirtschaftlicher Ungleichheit gesehen werden, sondern als Ausdruck einer Lebensweise, einer kulturellen Eigenart. Allzu leicht werden so postkoloniale Klischees reproduziert. Townships werden dann als Orte des echten „schwarzafrikanischen“ Lebens präsentiert, Favelas als Orte der echten brasilianischen Exotik, Slums in Mumbai als Orte der echten indischen Emsigkeit und so weiter. Die Verknüpfung von Exotisierung und dem Versprechen einer „reality tour“ sehe ich skeptisch. Andererseits ist es angesichts des medial kommunizierten SlumHorrors durchaus angebracht, zu zeigen, dass in diesen Gebieten ganz alltäglichen Aktivitäten nachgegangen wird. Ist wegschauen besser?

... eine Tendenz zur Romantisierung und damit der Entpolitisierung ... STADTBLATT: Wieviel daran ist Voyeurismus? MALTE STEINBRINK: Ja, die Vergleiche mit Zoobe-

such oder Menschen-Safari sind weit verbreitet. Aber ich habe kaum Hinweise, dass die Touristen von den Bewohnern als Glotzer wahrgenommen werden. Den meisten ist deren Anwesenheit recht egal. Manche entwickeln auch Stolz auf ihr Viertel, weil sich jemand von außen zu interessieren scheint. Anders ist es, wenn in die unmittelbare Privatsphäre eingedrungen wird oder beim hemmungslosen Fotografieren. Viel interessanter als die Frage, ob sich Slumtourismus ziemt, finde ich die Frage, warum sich da viele so einig sind, dass es sich nicht gehört, Armut zu betrachten. STADTBLATT: Wie reagiert die Branche auf den Vorwurf, ihre Angebote seien anrüchig? MALTE STEINBRINK: Es gibt drei Respektabilisierungsstrategien. Erstens: „Kultur“. Der Tourist soll sich als Kulturreisender fühlen und als Botschafter interkultureller Verständigung. Zweitens: „Hilfe“. Der Tourist soll sich als Entwicklungshelfer fühlen. Es werden z.B. Möglichkeiten zum Spenden oder zum lokalen Konsum gegeben, oder der Anbieter wirbt damit, dass ein Teil der Erlöse in Kinderprojekte fließt. Drittens: „Wahrheit“. Es wird explizit damit geworben, den „wahren“ Slum, jenseits der

Stereotypen, zu zeigen. Der Tourist soll sich als aufgeklärter Bildungsreisender fühlen, der hinter die Kulissen schaut. STADTBLATT: Was war Ihre skurrilste Slumtour? MALTE STEINBRINK: Nehmen wir das Township Katutura in Windhuk, Namibia. Ein deutscher Anbieter dort nennt sich Bwana Tucke-Tucke – eine kolonialgeprägte bis rassistische Namensgebung, finde ich: Bwana heißt auf Swahili Herr, Tucke-Tucke ist eine Lautmalerei für seine Offroader, die wohl andeuten soll, wie kindisch Afrikaner sind. Er bietet Touren in offenen Landrovern aus den 60ern an. Einer der Wagen hat hinten ein Wasserbecken, damit die Touristen während der Tour ihre Beine kühlend einen Drink nehmen können. Dieser Anbieter fährt gezielt in besonders arme Bereiche der Siedlung, lockt dort Kinder mit Eiswürfeln auf den Wagen, damit die Touristen etwas zum Knipsen und Knuddeln haben. Er wirbt mit dem Slogan: „Näher kann man Afrika nicht kommen!“ Das ist skurril. Aber es gibt auch Anna. Sie kommt aus Katutura und bietet Radtouren an. Da sehen die Touris dann aus wie Aliens: seltsame Helme, rosa Fahrräder, grelle Warnwesten. Die Bewohner dachten erst, das seien Rennen, wunderten sich über die müde Geschwindigkeit und feuerten an. Die Touris sind die Attraktion – das finde ich lustig! STADTBLATT: Viele Städte sind sicher nicht glücklich über diesen Fokus? MALTE STEINBRINK: In Rio de Janeiro etwa führten die Touren vor allem nach Rocinha, der größten Favela der Stadt. Es ging vor allem um Drogenhandel und Kriminalität, die mit Sturmgewehren bewaffneten Jugendlichen waren dabei besonderer Nervenkitzel und Hauptattraktion. Die Stadtpolitik war wenig begeistert. STADTBLATT: Inzwischen nutzt die Stadt den Favelatourismus für eine Kampagne vor der WM 2014 und Olympia 2016? MALTE STEINBRINK: Rund 1.000 Favelas gibt es in der Stadt, viele sind in der Hand von Drogenbanden. 100, die nahe der Austragungsstätten liegen, sollen bis 2016 „befriedet“ sein. Erst kämmt das PolizeiSondereinsatzkommando BOPE alles durch. Dann kommen die Touristen. Sie werden gezielt zu Infrastrukturprojekten und neu eingerichteten Polizeistationen kutschiert. Der Staat setzt sich so als Kümmerer in Szene. Anstelle von Gewalt und Elend stehen nun Capoeira, Samba und Fußball im Mittelpunkt. Es geht darum, die zentral gelegenen Favelas anschlussfähig zu machen an das zuckerhutgesüßte Festivalimage. STADTBLATT: Ein Potemkinsches Dorf? MALTE STEINBRINK: Letztlich geht es auch um knallharte Interessen der Immobilienwirtschaft. Durch die „Befriedung“ ermöglicht der Staat den Zugriff des formellen Bodenmarktes auf Gebiete, die bisher als No-Go-Areas für Investoren galten. Die Folgen sind ein sprunghafter Anstieg der Mieten und die Verdrängung der Bewohner in randstädtische Favelas, die nicht „befriedet“ sind. Profitieren tun andere, nicht die Armen! STADTBLATT: Ist Slumtourismus nicht gefährlich? MALTE STEINBRINK: Nö! Ich bin dreimal mit vorgehaltener Waffe überfallen worden, aber nie im Slum. Einmal war das in Delmenhorst – ich wohnte da, ich war ein „Local“. STADTBLATT 6.2013 11


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Mein

Lieblingsort Osnabrücks beliebteste Wohnviertel

Osnabrück hat viele Gesichter. Und was noch viel besser ist: Die Stadt bietet für jeden Typ den perfekten Stadtteil. Vier angesagte Viertel und ihre Bewohner. TEXT & FOTOS JUDITH KANTNER

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s ist der älteste Teil der Stadt, konsequenterweise Altstadt genannt und eigentlich gar kein Stadtteil. Die Altstadt ist Teil der Innenstadt. Hier tummeln sich Touristengruppen mit Digicams. Die Motive: Historische Bauwerke wie das Heger Tor, das Rathaus des Westfälischen Friedens, das im letzten Jahr seinen 500. Geburtstag feierte, die noch viel älteren Steinwerke oder auch das ehemalige Dominikanerkloster (jetzt Kunsthalle) aus dem 13. Jahrhundert. Genau hinter diesen heiligen Hallen befinden wir uns jetzt. Besser gesagt dahinter: Im Biergarten vom Kartoffelhaus. Gastwirt Jörg Radloff steht in kurzer Hose und Turnschuhen auf dem Kopfsteinpflaster. In der Hand hält er einen Gartenschlauch. Damit gießt er die Blumen auf den Tischen und Fensterbänken seines Lokals in der Altstadt. Hin und wieder kommt ein Nachbar vorbei. „Kleine Abkühlung gefällig, Michael?“ Michael Reinelt wohnt mit seiner Frau Jutta Püschel direkt über dem Kartoffelhaus und ist mit ihr auf dem Weg zum Wochenmarkt. Die drei albern ein bisschen herum, schließlich landet man beim Thema Nachbarschaftstreffen. Vor einem Jahr, im Sommer 2012, fand das erste statt, im Winter gab es Treffen Nummer zwei, jetzt stehen die Planungen für das nächste Sommertreffen an. „Es kommen immer mehr Leute dazu, es hat einen gewissen Schneeballeffekt“, erklärt der Gastwirt. Die Treffen gestalten sich ziemlich entspannt und es wird viel gelacht, wenn ein bunter Haufen Nachbarn zusammentrifft, darunter Roman Partikewitsch, Frontsänger der Sofaband. „Es kommen viele Pärchen, aber auch Junggesellen oder ein 72-jähriger Rentner.“ Die Altstadt beheimatet sehr unterschiedliche Menschen, nur die klassische Familie mit Kind ist selten. „Die ziehen eher weg, kaufen oder bauen sich am Stadtrand ein Häuschen“, sind sich die drei Nachbarn einig. Jörg Radloff wohnt seit vier

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Jahren fast neben seinem Kartoffelhaus. Praktisch. „Ich mag es hier. Man erreicht alles zu Fuß und kann sich an der Architektur einfach nicht satt sehen. Das ist was anderes als bei Neubaugebieten.“ In der Altstadt hat man ein bisschen das Gefühl, im Urlaub zu sein. Besonders samstags tummeln sich hier viele Menschen aus anderen Stadtteilen, flanieren über den Wochenmarkt, trinken hinterher noch einen Espresso auf dem Marktplatz. Abends jedoch, wenn die Restaurants schließen, kann es in der Altstadt still werden. „Das wird hier langsam ein Museum. In anderen Städten wie im Münsteraner Kuhviertel, ist die Kneipen-Kultur von der Stadt besser gepflegt worden“, findet Jörg Radloff. Immerhin gehen viele Studenten im Bermudadreieck feiern. „Ich gehe am Wochenende gern mal ins Heimlich auf einen Drink“, sagt Jörg Radloff und rollt seinen Gartenschlauch wieder ein. Er will noch in die Altstädter Bücherstuben, ein paar Zeitschriften kaufen. Ortswechsel. Es ist 1. Mai. Endlich Sonne, endlich ein paar Grad wärmer, denken sich die vielen Menschen, die auf dem Willy-Brandt-Platz chillen. Manche stellen den Grill auf. Zwei Mädels teilen sich eine Decke. Fakhara Latif hat Stift und Block in der Hand und malt. Ihre Mitbewohnerin und Jurastudentin Medea Frede ist vertieft in schwere Bücher. Vorbereitungen auf die Examensarbeit. So konzentriert sitzen die beiden hier schon seit Stunden, waren dabei als um 11 Uhr der Startschuss für das erste „Training im Park“ 2013 fiel. Dabei handelt es sich um eine Initiative, bei der sich Menschen vom Teenager bis zum Rentner zusammenfinden, um einmal die Woche an der frischen Luft gemeinsam Sport zu machen. „Ich habe im letzten Jahr auch schon daran teilgenommen. Das macht richtig Spaß“, erzählt Medea. Fakhara ist eher der kreative Typ. Allein im letzten Jahr hatte sie vier Ausstellungen in Osnabrück. Sie war die erste Nicht-Kunststudentin,

die in der Mensa am Schloss eine eigene Ausstellung hatte. Die beiden Mädels haben die perfekte Wohnung: Zwei gleichgroße WG-Zimmer, große Küche, günstig, zentral gelegen. „Um glücklich zu sein, muss man die Wüste nicht verlassen. Man kann hier wunderbar joggen am Pappelsee und nach Sutthausen, es gibt Supermärkte, nur zum Shoppen muss man hier raus. Und zum Feiern, aber wir liegen strategisch klug zwischen Glanz&Gloria und Kleiner Freiheit“, erklärt Medea, die sich außerdem zum Tatort- und Fussball-Rudelkucken oder einfach auf ein Feierabendbier gern ins Grand Hotel begibt. Ausgehmöglichkeiten in der Wüste sind begrenzt. Es gibt noch die Portobar und ein paar Restaurants, das war’s. „Schade auch, dass das parks geschlossen hat. Da bin ich zweimal mit meiner ehemaligen Band aufgetreten.“ Medea ist seit vier Jahren ein absolutes Wüstenkind. Nach ihrem Examen im kommenden Frühjahr möchte sie gern die Welt bereisen. Aber danach kann sich gut vorstellen, zurück zu kommen: „Ich komme zwar nicht aus Osnabrück, aber ich habe mich noch nie so zuhause gefühlt wie hier.“ Das verwundert nicht. Viele Menschen, die einmal in die Wüste gezogen sind, trennen sich nur ungern von ihr. Besonders für Studenten ist die Wüste ein interessantes Viertel. „Man hat es nicht weit zur Uni, hier sind die Wohnungen einigermaßen günstig, es wohnen viele Kommilitonen im Viertel und dementsprechend gibt es viele WG-Partys“, schwärmt die Studentin und ihre Mitbewohnerin ergänzt: „Und günstige Pizza gibt es montags bei Mama Leone.“ Erneuter Ortswechsel. Es ist Wochenende. Die sechsjährige Anouk spielt mit ihrer kleinen Schwester Nieke (anderthalb Jahre) im Garten. Gerade hat es noch geregnet. Da musste der ausgebaute Dachboden, mittlerweile Anouks Zimmer, als Spielweise für die beiden Mädels herhalten. F


Ein Altstädter Urgestein: Gastronom Jörg Radloff

Chillen in der Wüste: Medea Frede (l.) und Fakhara Latif auf dem Willy-Brandt-Platz


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Ideal für Familien: Die Klicks leben auf dem Sonnenhügel

EINE STADT IM WANDEL Osnabrück wächst. Zumindest in den letzten zwei Jahren. Die Bevölkerungszahl der Bewohner mit Hauptwohnung stieg auf 158.408 (2012) an. Im Vorjahr waren es fast 1.300 weniger. Auch in Liebesdingen stehen die Zahlen gut: 2010 gab es 823 Eheschließungen, 2012 immerhin 1.006. Die Zahl der Scheidungen hingegen sank von 613 (2010) auf 573 (2012). Die Wüste ist nicht nur ein beliebter Stadtteil bei Studenten, sondern zugleich das Viertel mit den meisten Einwohnern (14.110), gefolgt von Schölerberg (13.935) und Schinkel (13.390) - Stand 31.12.2012. Die 23 Osnabrücker Stadtteile sind im Wandel. Zunächst konnten durch den Abzug der Britischen Streitkräfte völlig neue Wohnviertel wie der Sonnenhügel entstehen. Die Weststadt, die auch das Katharinenviertel umfasst, ist bald für eine ganz andere Zielgruppe attraktiv. „Mitte West“ heißt das Areal. Auf 13.000 Quadratmetern entsteht ein hochwertiger Mix aus Büro- und Geschäftsgebäuden, Wohnungen, Ateliers und Lofts - mit stolzen Miet- bzw. Kaufpreisen. Es bleibt spannend ... 14 STADTBLATT 6.2012

Langweilig wird’s da jedenfalls nicht. Es gibt Spielgeräte satt: Schaukel, Hängematte, Klettertrapez, Schaukelpferd (mit Fell!), ein Hängesitz, Hüpfmatratzen, viele Kisten mit Spielsachen und sogar ein Bett für die Oma. Die kommt jeden Freitag, um auf ihre beiden Enkelkinder aufzupassen, damit Zora, die Mutter der beiden, arbeiten gehen oder mit ihrem Mann etwas unternehmen kann. Aber von vorn. Wir befinden uns auf dem Grundstück der jungen Familie Klick. Zora und Christoph haben im Dezember 2011 geheiratet. Drei Monate zuvor bezogen sie mit Anouk und Mischlingshund Jo ein ehemaliges Briten-Reihenhaus auf dem Sonnenhügel. „Viel Zeit zum Renovieren blieb uns nicht. Zora war mit Nieke schwanger. Das Gröbste haben wir in den drei Monaten vor dem Einzug renoviert. Da kam einiges zusammen“, erklärt der Hausherr. Nach dem Einzug wurde noch der Dachboden ausgebaut, im nächsten Sommer steht vielleicht ein neuer Außenputz an. „Es gibt noch viel zu tun.“ Zurück im Garten. Anouk und Nieke machen ein Picknick mit Omas selbstgebackenen Keksen aus dem Weckglas. Danach wird gerutscht mit Opa Gerd, der heute zu Besuch ist. „Hier wohnen hauptsächlich junge Familien oder junge Paare“, erklärt Christoph. Demnächst

steht der erste gemeinsame Urlaub mit ihren Nachbarn an und zur nächsten Einweihungsparty in der Nachbarschaft gab es auch schon eine Einladung. Ergotherapeutin Zora fühlt sich hier pudelwohl. Gerne geht sie mit den Kindern ans Regenauffangbecken neben dem Nettebad. Dort gibt es Enten, Gänse und Ziegen zu bestaunen. „Hier leben jede Menge Nachbarskinder. Zusammen spielen sie vor der Tür oder auf dem Bürgersteig. Hier gibt es wenig Verkehr, das ist toll.“ Ihr Mann ist ähnlich begeistert vom Leben auf dem Sonnenhügel. „Es ist ein komplett neues Viertel entstanden, wo vorher ein weißer Fleck auf der Landkarte war. Die Bewohner finden sich erst. Alles ist neu, aber nicht kahl, sondern schon bewachsen: altes Kopfsteinpflaster, große Bäume. Das ist schöner als in einer Neubausiedlung.“ Die alten Baumbestände sind nicht nur schön, sondern auch praktisch: Ein Freund hat der Familie ein großes Baumhaus gezimmert. Den Sonnenhüglern fehlt es eigentlich an nichts. Es gibt genügend Einkaufsmöglichkeiten. Und wenn mal die Milch aus ist, klingeln die Klicks bei den Nachbarn. Der Bücherbus hält dienstags an der Albert-Schweitzer-Schule, in der Anouk die erste Klasse besucht, es gibt den Wochenmarkt


ebenfalls an der Lerchenstraße. „Vielleicht fehlen die Ausgehmöglichkeiten, aber bis in die Stadt ist es ja nicht weit.“ Vom Sonnenhügel in die Weststadt. Sie beheimatet viele Grün-Wähler. Zwei davon sitzen draußen am Tisch vorm Café Mojo, (das ab dem 5.6. Café Augusta heißt. Sie trinken Kaffee bzw. Espresso: Moritz Fuhrhop (genannt Mo), 32, feiberuflicher Musiker, seit 12 Jahren Bewohner des Katharinenviertels. Und Arne Bense, 32, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Osnabrück, Katharinenviertel-Exiler und ebenfalls Musiker. Er wirkt unter anderem bei der Gruppe etango mit. Außerdem produziert er mit dem stadtbekannten DJ Tom Stil unter dem Namen „Stil & Bense“ zurzeit sehr erfolgreich Deep House, „eine entspannte und momentan ziemlich angesagte House-Variante. Am 8.6. haben wir unsere Release-Party im Kuckuck.“ Auch sein Kollege Mo ist musikalisch aktiv, hat sich dem Blues und Rock verschrieben. In diesem Zusammenhang spielt Mo in der Hendrik Freischlader- und in der Jimmy Reiter-Band, einer der gefragtesten deutschen Blues-Combos. Gelegentlich greift er auch in Osnabrück beim Blue Monday in der Lagerhalle zu seiner Hammond Orgel. Kreative Menschen wie Mo und Arne scheinen sich im Katharinenviertel wohl zu fühlen. Auch das Künstlerpaar Jakob und Manila Bartnik wohnt hier. Oder Manfred Blieffert, stellvertretender Leiter der Musik- und Kunstschule. Oder Jan-Hendrik Kramer von der Klanglounge. „Oder Karim McLeod, der alte Schotte mit seinem Dudelsack“, lacht Mo. Hier zu wohnen muss man sich aber leisten können. Studenten haben fast keine Chance mehr, eine bezahlbare WG zu ergattern. Aber noch ist das Preisniveau nicht wie auf dem Westerberg. „Das Katharinenviertel ist nicht schick. Hier wohnen viele junge Pärchen. Alt und jung verstehen sich super, eine gute Mischung“, erklärt Mo. Die beiden Freunde kennen sich schon von Kindesbeinen, teilten sich die Schulbank in Petershagen und sind durch Zufall im selben Viertel gelandet. „Hier ist es grün, man kennt jeden, wie in einem Dorf. Ich altes Landkind mag das“, erzählt Mo. Arne Bense ist vor ein kurzem mit seiner Freundin nach Bissendorf gezogen – nach knapp zehn Jahren Katharinenviertel. „Manchmal bereue ich das, aber ich brauchte nach meiner Promotion einen klaren Schnitt,“ erklärt er und nimmt einen Schluck von seinem Espresso. An den Tisch gesellt sich Martina Lohmann. Die ehemalige Katharinenviertlerin hat ihre perfekte Eigentumswohnung an der Rheiner Landstraße gefunden. „Ist aber nur eben hier die Straße runter. Zum Glück nicht weit weg“, schmunzelt sie und isst einen Löffel Suppe. „Ich finde hier ja keine Wohnung“, sagt Nadine Hirth und gesellt sich ebenfalls dazu. Wir unterhalten uns weiter über Entschleunigung im Katharinenviertel, darüber, wie man hier die Zeit vergisst, weil man immer wieder Bekannte trifft, ins Quatschen kommt, sobald man das Haus verlässt. Viele Fahrradfahrer fahren vorbei, manche winken, grüßen oder halten kurz an. Man bestellt noch einen Kaffee und noch einen und ja: Irgendwie scheint die Zeit hier wirklich stehen zu bleiben ...

Beliebt bei Kreativen: Arne Bense (l.) und Moritz Fuhrhop im Katharinenviertel

STADTBLATT 6.2012 15


wahlkampf

„Anzug? Niemals!“

hl a W OB 13 20 aten ndid D i e Ka s o d e I i Ep

Die OB-Bewerbung des Kabarettisten und Musikers Kalla Wefel ist kein Witz. Mit unbequemen Ideen sorgt der Quereinsteiger für Aufsehen. VON MARIO SCHWEGMANN | FOTO JUDITH KANTNER

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in Montagnachmittag Anfang Mai. Wir treffen uns mit Kalla Wefel vor der Lagerhalle. Gefühlt ist es in der Sonne 30 Grad warm – schnell eine schattige Außengastro ansteuern. Doch die Joe Enochs Sportsbar um die Ecke macht erst um 17 Uhr auf. Kalla Wefel: „Gibt’s doch gar nicht.“ Also weiter durch die schöne Altstadt, von der Kalla Wefel schwärmt: „Wenn ich Gäste hier durchführe, sind die immer total begeistert.“ Angekommen am Stadtgalerie Café stehen dort verlockende Bänke im Schatten, aber hier herrscht Ruhetag. Kalla Wefel: „Unglaublich. Montags ist in Osnabrück nix los – das kommt in mein nächstes Programm!“ Schließlich hat doch noch etwas auf und das Gespräch wird draußen vor dem Café Läer fortgesetzt. Kalla Wefel bestellt einen Kaffee und kaum hat er einen Schluck getrunken, wird er das erste Mal freundlich gegrüßt. „Ich kenne halt viele Osnabrücker, auch durch meine Heimatabende.“ Und kaum hat er das gesagt, wird er wieder gegrüßt – von Sozialdemokrat Dr. Martin Schwanholz, Mitglied im Deutschen Bundestag, der die Krahnstraße entlang geht.

„Machen wir den Neumarkt zum grünen Central Park der Stadt“ Aber zur Sache. Kalla Wefel will Osnabrücks nächster Oberbürgermeister werden. Warum? „Ich habe eine klare Message: Ich will die Wahrheit deutlicher machen. Welche Interessen werden durch die Politik eigentlich vertreten? Die der Bürger oder die von irgendwelchen Lobbys? Dieser ganze Parteienklüngel in Osnabrück, dieses Postengeschacher, das ist furchtbar! Das Volk wird doch überhaupt nicht gefragt. Wenn ich OB werde, spende ich die Hälfte meines Gehalts für alleinerziehende Mütter und Väter – das sind arme Schweine, die brauchen das Geld. Und die Gehälter in der obersten Verwaltung werden auch gekürzt, soweit ich das beeinflussen kann. Die Posten werden zukünftig nach Qualifikation besetzt, nicht nach Parteibuch.“ Und er stellt klar: „Meine Kandidatur ist definitiv kein Witz!“ Dass seine Kandidatur nicht ernst genommen wird, darüber regt sich Kalla Wefel auf. „Wir haben 16 STADTBLATT 6.2013

Kalla Wefel, Lagerhalle: Seine zweite Heimat und Schauplatz legendärer Heimatabende

in Deutschland einen Wirtschaftsminister namens Philipp Rösler und Familienministerin Kristina Schröder – das ist ein Witz! Vielleicht werden sich einige noch wundern über die Stimmen, die ich bekomme.“ Doch einen Anzug wird er als OB nicht tragen. „Niemals! Diese Vorgaben vom sogenannten Establishment sind eine Katastrophe. Wer mich nicht sehen will, soll zuhause bleiben.“ Kalla Wefel ist gebürtiger Osnabrücker, der Vater war Arzt. Der Sohn dagegen Rock’n’Roller: „Ich bin von jeder Schule geflogen: vier Gymnasien, eine Berufsschule, Völker Schule – später habe ich in Hamburg mein Abi mit 1,0 an der Abendschule gemacht.“ Rund dreißig Jahre lebte Kalla Wefel in Hamburg, war dort erfolgreich Teil der Musikszene mit seiner Band Oktober, die auch international auf Tour war. Und in Hamburg entdeckt Henning Venske sein kabarettistisches Talent, es folgen später ausverkaufte Programme im Schmidts Tivoli sowie ein legendärer achtstündiger Auftritt in Hannover. Seit zehn Jahren lebt Kalla Wefel wieder an der Hase, in der „befreiten“ Dodesheide wie er in Anspielung auf die Briten-Konversion witzelt. Er ist Kabarettist, macht Musik, schreibt Bücher, Texte – und seine „Heimatabende“ in der Lagerhalle haben Kultstatus, etwa wenn der Fußballfan über den VfL spricht. „Ich mache aber auch ernste Themen. Im November gibt es jedes Jahr einen ‚Heimatabend’ zu den Stolpersteinen.“ Dann erklärt Wefel weitere Eckpunkte seines Wahlprogramms. „Mit mir als OB gibt es keine Westumgehung. Und der Neumarkt wird zur

Wiese! Das will jeder Osnabrücker, den man fragt – und nicht so ein gigantisches Einkaufszentrum. Machen wir den Neumarkt zum grünen Central Park der Stadt!“ Die Subventionen für das Theater Osnabrück will er streichen. Das Geld können andere besser gebrauchen. Den Slogan der Friedensstadt findet er aufgesetzt. „Ich fordere eine Städtepartnerschaft mit Pjöngjang. Seitdem ich das zum ersten Mal gesagt habe, gibt es dort nachweislich keine Atombombentests mehr. Das ist Frieden!“ Bis zur OB-Wahl am 22. September will Kalla Wefel die Osnabrücker Bürger noch mit einigen Aktionen überraschen, die er aber nicht verrät. Dann ist der Kaffee getrunken, weitere Leute wurden (teilweise am Tisch mit Handschlag) begrüßt und es geht zurück zur Lagerhalle. Fotoshooting. Mit dem nächsten OB?

Sechs bis September Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Amtsinhaber Boris Pistorius, finden am 22.9.13 die Wahlen zum neuen Oberbürgermeister/in der Stadt Osnabrück statt. Parallel zur Bundestagswahl. Bis zum September stellen wir in sechs Portraits die sechs Osnabrücker vor, die bislang ihre Kandidatur angekündigt haben (Stand 23.5.13) – in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge. Kalla Wefel, parteilos, Christian Steiffen, parteilos, Robert Seidler, FDP, Thomas Klein, B’90/Die Grünen, Wolfgang Griesert, CDU, und Birgit Bornemann, SPD.


Bahnhof? e

in Montagnachmittag Anfang Mai. Wir treffen uns mit Kalla Wefel vor der Lagerhalle. Gefühlt ist es in der Sonne 30 Grad warm – schnell eine schattige Außengastro ansteuern. Doch die Joe Enochs Sportsbar um die Ecke macht erst um 17 Uhr auf. Kalla Wefel: „Gibt’s doch gar nicht.“ Also weiter durch die schöne Altstadt, von der Kalla Wefel schwärmt: „Wenn ich Gäste hier durchführe, sind die immer total begeistert.“ Angekommen am Stadtgalerie Café stehen dort verlockende Bänke im Schatten, aber hier herrscht Ruhetag. Kalla Wefel: „Unglaublich. Montags ist in Osnabrück nix los – das kommt in mein nächstes Programm!“ Schließlich hat doch noch etwas auf und das Gespräch wird draußen vor dem Café Läer fortgesetzt. Kalla Wefel bestellt einen Kaffee und kaum hat er einen Schluck getrunken, wird er das erste Mal freundlich gegrüßt. „Ich kenne halt viele Osnabrücker, auch durch meine Heimatabende.“ Und kaum hat er das gesagt, wird er wieder gegrüßt – von Sozialdemokrat Dr. Martin Schwanholz, Mitglied im Deutschen Bundestag, der die Krahnstraße entlang geht. Aber zur Sache. Kalla Wefel will Osnabrücks

nächster Oberbürgermeister werden. Warum? „Ich habe eine klare Message: Ich will die Wahrheit deutlicher machen. Welche Interessen werden durch die Politik eigentlich vertreten? Die der Bürger oder die von irgendwelchen Lobbys? Dieser ganze Parteienklüngel in Osnabrück, dieses Postengeschacher, das ist furchtbar! Das Volk wird doch überhaupt nicht gefragt. Wenn ich OB werde, spende ich die Hälfte meines Gehalts für alleinerziehende Mütter und Väter – das sind arme Schweine, die brauchen das Geld. Und die Gehälter in der obersten Verwaltung werden auch gekürzt, soweit ich das beeinflussen kann. Die Posten werden zukünftig nach Qualifikation besetzt, nicht nach Parteibuch.“ Und er stellt klar: „Meine Kandidatur ist definitiv kein Witz!“ Dass seine Kandidatur nicht ernst genommen wird, darüber regt sich Kalla Wefel auf. „Wir haben in Deutschland einen Wirtschaftsminister namens Philipp Rösler und Familienministerin Kristina Schröder – das ist ein Witz! Vielleicht werden sich einige noch wundern über die Stimmen, die ich bekomme.“ Doch einen Anzug wird er als OB nicht tragen. „Niemals! Diese Vorgaben vom sogenannten Establishment sind eine Katastrophe. Wer

mich nicht sehen will, soll zuhause bleiben.“ Kalla Wefel ist gebürtiger Osnabrücker, der Vater war Arzt. Der Sohn dagegen Rock’n’Roller: „Ich bin von jeder Schule geflogen: vier Gymnasien, eine Berufsschule, Völker Schule – später habe ich in Hamburg mein Abi mit 1,0 an der Abendschule gemacht.“ Rund dreißig Jahre lebte Kalla Wefel in Hamburg, war dort erfolgreich Teil der Musikszene mit seiner Band Oktober, die auch international auf Tour war. Und in Hamburg entdeckt Henning Venske sein kabarettistisches Talent, es folgen später ausverkaufte Programme im Schmidts Tivoli sowie ein legendärer achtstündiger Auftritt in Hannover. Seit zehn Jahren lebt Kalla Wefel wieder an der Hase, in der „befreiten“ Dodesheide wie er in Anspielung auf die Briten-Konversion witzelt. Er ist Kabarettist, macht Musik, schreibt Bücher, Texte – und seine „Heimatabende“ in der Lagerhalle haben Kultstatus, etwa wenn der Fußballfan über den VfL spricht. „Ich mache aber auch ernste Themen. Im November gibt es jedes Jahr einen ‚Heimatabend’ zu den Stolpersteinen.“


ortstermin

Infos und Beratung: Aidshilfe Osnabrück

Risikobereitschaft nimmt zu Aids? Lange verdrängt und vergessen. Dass diese Sichtweise so falsch wie gefährlich ist, zeigt unser Ortstermin bei der Aids-Hilfe Osnabrück.

d

ie hellen Räumlichkeiten an der Möserstraße 44 wirken beim Betreten überhaupt nicht wie eine Beratungsstelle für eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten, die es gibt. Nur die Plakate an der Wand und die zahlreichen Broschüren zum Thema HIV lassen den Besucher ahnen, womit es Diplom-Sozialpädagoge Karl-Heinz Haarmann und seine Mitarbeiter täglich zu tun haben. Doch nicht nur die lange als „Homosexuellen und Fixerkrankheit“ verschriene Infektion stellt die Beratungsstelle vor immer neue Herausforderungen. In den letzten Jahren haben vor allem sexuell übertragbare Krankheiten (STI) wie Chlamydien, Syphilis oder Tripper zugenommen. Einen Grund sieht Karl-Heinz Haarmann zum einen in der Risikobereitschaft der Leute, zum anderen an der mangelhaften Aufklärung. Auch spielen, wie eigentlich immer schon, Verhaltensweisen wie Promiskuität (häufig wechselnde Sexualpartner) eine große Rolle. Neben den Schnelltests zu den unterschiedlichsten Krankheiten, steht die Aids-Hilfe den Betroffenen vor allem beratend zur Seite. Wenn ein ‚positiver’ Krankheitsbefund vorliegt, so kann und wird die Aids Hilfe auch mit der Infektionsambulanz am Klinikum Osnabrück/Standort Natruper Holz Kontakt aufnehmen. Am Natruper Holz und in den Räumlichkeiten der Möserstraße richtet man mehrmals pro Woche ein Frühstück aus, bei dem Betroffene zusammen-

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kommen und sich austauschen können. Ein wichtiger Baustein – und die Erkenntnis, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen. Im vertraulichen Gespräch werden Risikofaktoren ermittelt und es wird versucht, diese zu eliminieren. Dazu gehören zum Beispiel Angebote wie die Ausgabe von sauberen Spritzen an Drogenabhängige. Gleichwohl verweist Karl-Heinz Haarmann darauf, dass die Aids-Hilfe zwar das ‚Besteck’ an die Menschen ausgibt, ein Konsumieren der illegalen Substanzen in ihren Räumen aber untersagt ist. Ein weiterer Baustein sind die präventiven Beratungen, etwa in Schulen ab der 8. Jahrgangsstufe. Hier bietet die Einrichtung neben Weitergabe von Infomaterialien auch Dinge wie Elternabende, Projekttage und Fortbildung für Lehrer an. Karl-Heinz Haarmann wirkt, wenn er einem gegenüber sitzt, wie jemand, den nichts aus der Fassung bringen kann. Doch bei einem Thema sind Autor und Sozialpädagoge gleichsam wütend. Wie Aids immer noch als „Schwulenkrankheit“ abgestempelt wird und vor allem, wie homosexuelle Menschen in unser Gesellschaft immer noch diskriminiert werden, sollte eigentlich in die graue Vorzeit verbannt werden. Doch, und auch da war man sich einig, was soll man von einer Gesellschaft erwarten, die eine Debatte über homosexuelle Gleichstellung führt, die so dermaßen verkrampft ist, das sie in dieser Form niemals ins Ziel führen wird? THORSTEN PEISTRUP

„Sex mit Verantwortung“ Karl-Heinz Haarmann über die Präventionsarbeit der Aids-Hilfe.

STADTBLATT: Welches Klientel beansprucht die AidsHilfe? Gibt es spezielle Gesellschaftsschichten ? KARL-HEINZ HAARMANN: Das lässt sich nicht genau abstecken. Mann kann eigentlich sagen, dass es den oder die typische Betroffene nicht gibt. Das Klientel zieht sich durch alle Milieus und sozialen Schichten. STADTBLATT: Was ist die Hauptmotivation ihrer Arbeit? KARL-HEINZ HAARMANN: Wir wollen den Menschen motivieren, seine Sexualität verantwortungsbewusst zu leben. Wir wollen beraten, vorbeugen und helfen. Wir wollen auch Jugendliche stärken, sich und andere zu schützen und Verantwortung zu übernehmen. STADTBLATT: Gibt es seitens der Betroffenen eine große Hemmschwelle, die Angebote anzunehmen? KARL-HEINZ HAARMANN: Grundsätzlich, vor allem beim ‚ersten Mal’ schon. Was wir aber merken ist ein gesteigerter Zulauf, durch die Möglichkeit sich auch online beraten zu lassen. In diesem Falle helfen uns die sogenannten neuen Medien enorm.


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clubkultur Mario Schoo, Ernst Siebrecht (v.l.): In 40 Jahren hat sich auf der Tanzfläche und am DJ-Pult gar nicht so viel verändert

Haare hin und her Von 70er-Jahre Disco über Dancefloor bis Saturday Night Fever: „The Beat Goes On. Der Sound. Der Style.“ bringt Osnabrücker Disco- und Clubgeschichte ins Museum. Plattenauflegen gestern und heute – zwei DJs im Dialog. TEXT UND FOTO BOBBY FISCHER

20 STADTBLATT 6.2013

STADTBLATT: Ernst, wie hast Du die Leute damals zum Tanzen gebracht? ERNST SIEBRECHT: Ich habe intuitiv auf die Stimmung geschaut. Wenn das etwas flau gewesen ist, habe ich die entsprechenden Platten gespielt, also Jimi Hendrix, Deep Purple, The Who, Edgar Broughton Band oder die Beach Boys – also bekannte Sachen. Daneben habe ich auch viel David Bowie gespielt, das war damals Underground, kaum aber kommerzielle Bands wie die Beatles oder die Stones. STADTBLATT: Mario, wie ist das heute bei Dir? MARIO SCHOO: Ich lege häufig in einer Lounge auf.

Da kann man fast spielen, was man will. Man muss die Leute nur unterhalten. Auf Partys muss man zu gewissen Uhrzeiten auflegen und sich die Zeit mit anderen DJs teilen. Es kommt drauf an, wann man auflegt. Zu Anfang sollte man was Warmes auflegen, was die Leute zum Tanzen anregt. Ich lege viel Deep House, Avantgarde Disco und obskure elektronische Sachen auf. Das ist in Osnabrück immer so eine Sache. Das kennen die Leute nicht. Das zu spielen, was die Leute kennen, wäre mir zu einfach. Ich will als Vinyl-Sammler den Leuten was vorspielen, was ihnen neu ist, zum Beispiel No Wave aus den Achtzigern.


hin und her schütteln. Lange Haare waren ja damals normal. ERNST SIEBRECHT: Auf jeden Fall. Ich habe das Ohr STADTBLATT: Gibt es heute einen Verhaltenskodex immer auf der Schiene gehabt und die neuen Saauf der Tanzfläche? chen, die aus England oder den USA rüMARIO SCHOO: Neue Stilarten wären ber geschwappt sind, sofort im spannend. Das meiste wird aber Plattenladen bei Rohlfing bezusammen geschustert, wie Die DJs stellt. zum Beispiel Garage, eine Ernst Siebrecht, 60, ist doppelt so Art reduzierter STADTBLATT: Wie lange hat alt wie Mario Schoo. Beide sind DJs, beiDrum’n’Bass. Als Dubsdamals ein DJ-Set gedaude legen Vinyl auf. Während Siebrecht Ende tep aufkam, war auffälert? der 1960er/Anfang der 1970er in Clubs und Dislig, dass die Leute ERNST SIEBRECHT: Ich bin kotheken wie dem Ocambo Club am Herrennicht wussten, wie sie um 22 Uhr angefangen teichswall, dem TC 13 in der Bocksmauer oder sich dazu bewegen und habe in der Regel bis der Ponderosa in Bruchmühlen auflegte, ist sollen. Sie waren ziem4 Uhr durchgemacht. Schoo im Tiefenrausch, im Unikeller oder lich verdutzt. Sie haben Meistens war ich dabei alam 15.6. beim Fairytale Open Air im geguckt, was die andeleine. Schlossinnenhof aktiv. ren Leute machen und haMARIO SCHOO: Normalerweiben sich gefragt, wie sie sich se sind es mit anderen DJs zwei dazu bewegen können oder ob bis drei Stunden. Wenn ich sehe, sie sich überhaupt dazu bewegen dass die Leute das brauchen, dann gebe dürfen. In der Regel ist es aber völlig frei. ich Gas. Haben sie sich schon verausgabt, fahre ich runter. Ich gucke halt auf die Stimmung. STADTBLATT: Wie viele Platten hast Du zu Deinen ERNST SIEBRECHT(lacht): Das hat sich in den ver- Sets mitgeschleppt? gangenen 40 Jahren nicht geändert. ERNST SIEBRECHT: 100 kamen locker zusammen. STADTBLATT: Hast Du damals Anmoderationen ge- MARIO SCHOO: Ich bin der Typ, der eher zu viel als macht? zu wenig mitnimmt. Ich habe einen Koffer, in den 60 bis 70 Platten passen, aber den stopfe ich immer so voll, dass es meistens 80 sind. STADTBLATT: Ist ein Laptop ein Vorteil für einen DJ? Man sieht sie gern am Wochenende Da passen auch eine Million Platten rein. Sportlich moderne Herren ERNST SIEBRECHT: Heute würde ich mir die Sachen mit heißem Blick als mp3 auf CD brennen. MARIO SCHOO: Ich sammle Vinyl. Es ist für mich Sie zerren frisch gestrichene Damen Historie mit anderen Möglichkeiten. Da bin ich Auf die Tanzflächen der Republik mehr in der gesellschaftlichen Geschichte. Auf M&F, Die Ärzte Plattenbörsen oder im Plattenladen kommt man mit den Leuten eher ins Gespräch. So kommt man schneller zu guter Musik. Im Netz nach Musik zu ERNST SIEBRECHT: Ja, wir haben so Scherze ge- suchen, finde ich total anstrengend. macht, um das Publikum zu animieren. Zum Bei- STADTBLATT: Welche Partydrogen gab es früher, spiel bei Arthur Browns Stück „Fire“, wo im Refrain welche gibt es heute? einfach nur „Fire“ gesungen wird. Ich habe die Mu- ERNST SIEBRECHT: Ich persönlich habe ein einziges sik dann runter gedreht und die Leute haben Mal Shit geraucht. Das hat mir überhaupt nicht „Welthölzer“ gerufen. Dazu habe ich als Überlei- gefallen. Bei den Gästen war Haschischkonsum tung etwas über die Stücke und die Bands erzählt. normal. STADTBLATT: Viele DJs mussten früher was erzählen, weil sie nicht das Equipment hatten, um die Lieder ineinander übergehen zu lassen. Auf Dauer sind ERNST SIEBRECHT: Ich hatte zwei Dual-Plattenspieler, ein Mikrofon und einen Kopfhörer, mit denen zwei Plattenspieler und ich vorhören konnte. Dann habe ich die Platte an ein Mischpult aufregender der richtigen Stelle festgehalten und konnte die als fünf Gitarrensaiten. Musik so im richtigen Augenblick starten. Dazu Neil Tennant, Pet Shop Boys hatte ich ein Mischpult mit zwei Reglern. Also konnte ich schon damals die Musik ineinander mischen und überleiten. MARIO SCHOO: Es gibt DJs, die heutzutage Modera- MARIO SCHOO: Gras und Haschisch ist heute auch tionen anbieten. Das ist nicht so wie im Radio, son- dabei. Die Leute gehen nach draußen und schmeidern dient zur Animation. Es gibt aber auch DJs, ßen sich eine an. die – ähnlich wie bei den MCs – ihre Musik mit ERNST SIEBRECHT: Das wurde damals nicht geWörtern begleiten. Das ist zum Beispiel beim macht. Die haben im Laden geraucht. Das roch so Drum’n’Bass oder Reggae gang und gäbe. süß ... Später kam LSD dazu im Ocambo Club am Herrenteichswall. Das war einer der friedlichsten STADTBLATT: Wie haben die Leute früher getanzt? ERNST SIEBRECHT: Tanzen kann man das nicht nen- Clubs in Osnabrück. Es gab keinen Ärger mit der nen (lacht). Das waren eher unkontrollierte Zu- Polizei. Gegenüber vom Dom war ein Club, da war ckungen. Abhotten war angesagt, also die Haare jeden Abend Keilerei. STADTBLATT: Hast Du das auch als Deine Aufgabe

angesehen?

Musik & Mode, Sound & Style

Jugend will tanzen, rebellieren, anders sein. Das gilt nicht nur für die Jugend von heute. Das war auch schon in den vergangenen sechs Jahrzehnten so. Die Doppel-Ausstellung „The Beat goes on. Der Sound. Der Style.“ wirft einen Blick zurück auf Clubs, Diskotheken und Tanzsäle, Stile und Macher in der Region. Absicht der beiden Ausstellungsmacher Reiner Wolf und Harald Keller ist es, die internationalen und bundesweiten Entwicklungen im Bereich von Popmusik und Jugendkultur aufzuzeigen und ihre regionalen Erscheinungsformen zu dokumentieren. Bei der Forschung zeigte sich recht schnell, dass die Osnabrücker Jugendlichen meist auf der Höhe der Zeit waren. Der legendäre Song des amerikanischen Popduos Sonny & Cher lieferte den Titel nicht nur für die Ausstellung, sondern auch für das umfangreiche Katalogbuch (Isensee Verlag, 24,90 EUR). Fachkundige Autorinnen und Autoren liefern in spannenden und zugleich unterhaltsamen Textbeiträgen vertiefende Informationen. Eine kleine Auswahl: Wie beurteilte die Presse 1959 die Leistung eines 12-jährigen Jazz-Schlagzeugers namens Udo Lindenberg? Hendrix oder Heintje – was hörten die Jugendlichen in den 1960er Jahren wirklich? Welche Folgen hatte die Beat-Welle in Deutschland? Wann entstand die erste Diskothek Deutschlands? Woher bezogen die Jugendlichen in den 1960ern modische Kleidung? Welchen Schwierigkeiten begegneten junge Musiker, die in den 1970ern eigene Rockoder Popmusik spielen wollten? Ein abwechslungsreiches Begleitprogramm rundet das Angebot in den beiden Ausstellungshäusern ab. Die Schauplätze der Jugendbewegung in Osnabrück P 2.6.-6.10., Museum Industriekultur www.industriekultur-museumos.de Die textile Seite der Jugendkultur P 7.6.-8.9., Tuchmacher Museum Bramsche www.tuchmachermuseum.de

STADTBLATT 6.2013 21


FOTO: JUDITH KANTNER

umwelt

Ohne Liebe droht der Tod

Stephan Gohmann: „Bienensterben? Nicht hier bei uns!“

Alle reden vom Bienensterben. Also haben wir nachgefragt : Fliegt auch in Osnabrück bald niemand mehr Pollen und Nektar an?

b

ei Karel Gott ist die Bienenwelt ja noch in Ordnung: „Wenn ich an einem schönen Tag / Durch eine Blumenwiese geh / Und kleine Bienen fliegen seh...“ Klar, Maja, das herzige Zeichentrickinsekt. Das gerät zwar auch ab und zu mal in Gefahr, aber am Ende ist natürlich immer alles gut.

Die Realität sieht anders aus. Denn was die 750.000 Honigbienenvölker erleben, die es bundesweit gibt, betreut von rund 95.000 Imkern, bezeichnet die aktuelle Greenpeace-Studie „Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa“ als „besorgniserregend“. Es gibt zwar eine Bienenschutzverordnung. Aber die ist zu lasch, sagen viele Imker. Und um Wildbienen kümmert sie sich erst gar nicht. Allein die Honigbiene. Die Biodiversität ihrer Lebensräume schwindet: Industrielle Monokultur-Agrarlandschaften führen zu einseitiger Ernährung. Hinzu kommen genveränderte Pflanzen. Parasiten wie die Varroamilbe. Unregelmäßigere Wetterereignis-

se als Folgen des Klimawandels. Stress durch Mobilfunk-Elektrosmog. Luftverschmutzung. Unkrautbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel. 453 Imker sind in Stadt und Landkreis Osnabrück registriert, rechnet Veterinärdienstler Dr. Günter Fischer vor, mit derzeit 2996 Völkern. Herrscht auch hier das große Sterben? Stephan Gohmann, Zuchtwart der Imker-Fachvereinigung Osnabrück: „Es gibt Verluste, klar. Manches Volk kommt nicht über den Winter. Aber das war immer schon so. Mit dem Bienensterben hat das nichts zu tun. Das sind meist individuelle Fehler.“ Gohmann setzt auf „vernünftige Völkerführung“: naturnahe Haltung, viel Zuwendung, keine Antibiotika. Warum in

GR Ü N E GES I C HT ER

Judith Wiechmann, Aktivistin der Tierschutzorganisation PETA 22 STADTBLATT 6.2013

Ich engagiere mich für Natur, Umwelt (und Tierschutz), indem... ich auf tierische Produkte verzichte und an Protestaktionen gegen die Ausbeutung von Tieren teilnehme. Eine meiner spannendsten Aktionen ist... es immer wieder, über die Hunderettung.com Tiere aus spanischen Tötungsstationen zu retten und bei ihrer Vermittlung zu helfen. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich

den USA Imker bis zu 80 Prozent ihrer Bienen verlieren – pro Jahr? „Da rächt sich, dass das oft Massenbetriebe sind. Die reisen mit Tausenden von Völkern durchs Land. Zwischen Kälte und Wärme hin und her. Von Monokultur zu Monokultur. Sehen nur auf Ertrag und Profit. Intensiv um die Tiere kümmern die sich nicht.“ So zeigt es auch „More than Honey“, Markus Imhoofs Bienensterben-Dokumentarfilm von 2012. Gohmanns Völker stehen zuhause im Garten, in der Stadt. Das ist ihr Vorteil: „In der Stadt werden nicht so viele Chemikalien ausgebracht wie auf Landwirtschaftsflächen.“ Gohmann ist Hobbyimker. Wie 80 Prozent der deutschen Imker. Nur wenige haben mehr als 20 Völker. Viele dagegen weniger als fünf. Wie Uli Schubert. Auch bei ihm stehen „die Beuten“, seine Stöcke also, im Garten, in der Stadt. Das heißt: Im Moment hat er gar kein Volk. „Beide letzten Winter kaputtgegangen. Hat aber nichts mit dem Bienensterben zu tun.“ Gohmann und Schubert verkörpern das „urban beekeeping“. Schubert: „Da muss schon viel Liebe drinsein, sonst wird das nichts.“ Entwarnung also? Dr. Werner von der Ohe, Institut für Bienenkunde, Celle: „Wirklich gravierende Probleme hatten wir in der Region Osnabrück noch nie. Sehr versierte Imker dort. Und jedes Jahr werden es mehr, mit mehr Völkern.“ In Nordamerika, ja, da sehe es düster aus. In China. Teils auch in Italien, Frankreich, Österreich... Also kein Völkerkollaps in Deutschland? Falsch. Allein im Winter 2009/ 2010 starben 200.000 Völker. Und Manfred Hederer, Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes, selbst schon mit „Bergen von Bienenleichen“ konfrontiert, nimmt kein Blatt vor den Mund. Was er vom „Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ hält, Mitte April 2013 von der Bundesregierung verabschiedet? „Zahnloser Papier-Tiger!“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

So geht Umweltschutz

als erstes.... dass ein Verzicht auf tierische Produkte notwendig ist, um Klima, Tiere und Menschen zu schützen. Denn die Herstellung tierischer Produkte ist einer der wesentlichsten Faktoren der Klima- und Umweltzerstörung. Einer der größten Umweltsünder ist für mich... der Betreiber von Mastanlagen in der Intensivtierhaltung. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich...

mit gutem Beispiel voran gehen und Rad statt teurem Auto fahren. Mir gibt Hoffnung... dass die vegane Ernährung gerade „in aller Munde“ ist. Ich wünsche mir eine Welt, in der... jedes Geschöpf respektiert und mit Mitgefühl behandelt wird. Tiere sind für mich... Lebewesen, die genauso fühlen und lieben können wie Menschen. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


Baumeister, Jäger, Chemiker

Innenstadt und Naturnähe? Das beißt sich meistens. Zu den Schulen, für die ihre beengte Citylage ein besonderer Nachteil ist, wenn es drum geht, Schülern die Nähe zur Natur zu vermitteln, gehört das Gymnasium Carolinum. Natürlich kann man ein bisschen tricksen. Durch Ableger am Stadtrand. Schulleiter Helmut Brandebusemeyer: „Da ist unser experimenteller Gemüse-,Kaisergarten’. Und unser selbstgepflanzter Wald draußen in Belm-Powe. Aber das ist natürlich weit weg.” Oder man holt die Natur zu sich ins Haus. Wie Mitte Juni durch die Ausstellung „Faszination Ameisen” der Stiftung Zukunft Wald, im Rahmen der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung”. Lebendes Waldameisenvolk, Tier- und Pflanzenpräparate, Bestimmungsbeispiele unter Lupen... Zwei Klassenzimmer werden hier zum Lern-Wald. Von der Schwarzspechthöhle bis zur Glasvitrine mit Wespen, Hornissen, Hummeln. Brandebusemeyer: „Es gibt Führungen für unsere eigenen Schüler. Und wir haben die Grundschulen der Stadt eingeladen. Alle Termine waren unglaublich schnell ausgebucht. Macht schon Hoffnung, dieses Interesse für die Natur.” Aber auch alle anderen können sich faszinieren lassen. Beim Tag der offenen Tür. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Tiere gucken: So wird die Schule zum Wald

P 16.6., Gymnasium Carolinum

Tinkerbelle

HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: PONSULAK KUNSUB/123RF.COM

Erweiterungsflächen für Friedhöfe? Viele davon werden nicht mehr gebraucht. Das liegt am Boom der Friedwälder, am Trend zur Platz sparenden, kostengünstigen Urnenbestattung. Auch auf drei Seiten des Friedhofs Eversburg werden so Flächen frei – für Wohnraum. Im Zuge ihres Antrags zur Änderung des Bebauungsplans (B-Plan Nr. 38) haben SPD und Grüne nun eine Öko-Initiative gestartet: „Als Klimaschutzkommune wollen wir, dass die neuen Häuser dort verbindlich als Passivhäuser oder wenn möglich sogar Plusenergiehäuser gebaut werden“, so Heiko Panzer, SPD, und Volker Bajus, Grüne. Eine Siedlung für Gutmenschen, auch jenseits der energetischen Optimierung: Autofreie Zonen. Intergenerationales Bauen. Und, statt Flächenfraß durch freistehende Einfamilienhäuser, „verdichtete und urbanere Nutzungen“ – Mehrfamilien- und Stadthäuser. Jens Meier, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen: „Diese Energiestandards sind für Neubauten in unseren Augen generell nicht verhandelbar.“ Dann, lachend: „Natürlich täte dem Bebauungsplan dann auch ein anderer Name gut. ‚Friedhof’ ist ja sicher ein bisschen abschreckend...“ Aber soweit ist es noch nicht. Erstmal muss die Brachfläche auf Biotope untersucht werden. Magerrasenflächen hat der städtischen Fachbereich Umwelt hier kartiert. Wie später der Slogan für die Vermarktung lauten könnte? Vielleicht so: „Hier haben Sie Ihre Ruhe!“

Drei süße Sachen „Wenn die Bienen verschwinden“, soll Albert Einstein gesagt haben, „hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“ Okay, das stimmt vielleicht nicht ganz. Weder hat Einstein es gesagt. Noch ist es biologisch korrekt. Aber Sorgen muss man sich um die Bienen (s. S. 22) schon machen. Zum Glück haben wir die „Osnabrücker Evopfade“. Da drehen sich im Juni gleich drei Veranstaltungen um das nützliche Insekt. Nummer 1: Die „Honigtour nach Haltern in Belm“ von BUND und ADFC (2.6.). Eine Fahrradexkursion plus Führung durch die Imkerei und Streuobstwiese Fischer. Nummer 2: Die Bienentod-Doku Bedrohte Art: Die Biene „More than Honey“ (16.6.) im Cinema Arthouse. Anschließend lassen sich Ernst Liening-Ewert und Ansgar Erpenbeck vom „Imkerverein Osnabrück und Umgebung“ mit Fragen löchern – und vielleicht kommt sogar Regisseur Markus Imhoof vorbei. Nummer 3: Das „Honigfest“ des BUND (23.6.) im naturnahen Pfarrgarten der Domgemeinde St. Petrus – auch dort stehen Bienenstöcke. Das Einstein-Zitat ist falsch? Dies hier ist richtig: „Auf dem Land leiden die Bienen Hunger, manche Völker sterben mitten im Sommer“, sagt Imker-Präsident Manfred Hederer. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Auf dem Domplatz!

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Ruhige Ecke


familiensache Tipps für Kids

Zu Besuch bei der Bienenkönigin An diesem Nachmittag dreht sich alles ums Thema Bienen (siehe auch S. 22) . Wie leben sie? Warum wäre die Natur – und wären wir Menschen – ohne sie ganz schön aufgeschmissen? Auf dieser „Reise in die Welt der Bienen“ geht’s raus auf die Wiese. Und vielleicht bekommt ihr – natürlich gut eingepackt in Schutzkleidung, denn Bienenstachel sind nicht ohne – sogar die Königin zu sehen. Mitten im Gewimmel ihres Stocks. P 1.6., Technisch-ökologischer Lernort Nackte Mühle

Bratpfanne raus! Kids, die nur dumpf vor dem Rechner hocken? Die KinderBewegungsstadt (KiBS) Osnabrück zeigt, dass es auch anders geht.

a Tag der offenen Tür In der Musik&Kunstschule stehen die Türen zwar eigentlich immer offen. Aber an diesem Tag eben ganz besonders. Ein Fest für die ganze Familie – aus Anlass des 30-jährigen Bestehens. Kunstaktionen, Theater, Instrumenteninfos, Leckeres für Gaumen und Magen... Highlight: ein Kinderkonzert von Ludwig Voges. P22.6., Musik&Kunstschule

m Anfang stand eine Erfahrung. Eine erschreckende Erfahrung. PD Dr. Martin Engelhardt hat sie gemacht, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Klinikum Osnabrück. Manche seiner Patienten konnte er nicht operieren. Weil sie zuviel Übergewicht hatten. Sie hätten nicht auf den Operationstisch gepasst. Adipositas. Fettleibigkeit. Dagegen muss man was tun, dachte er. Und was tut man am besten, um zu verhindern, dass Erwachsene fettleibig sind? Man verhindert die Fettleibigkeit von Kindern. Sorgt für eine „aktive, bewegte Kindheit“. Prof. Dr. Renate Zimmer sah das genauso, Sportwissenschaftlerin an der Uni Osnabrück und Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung. Die Bürgerstiftung Osnabrück stieß hinzu. Und geboren war die Initiative Kinder-Bewegungsstadt (KiBS) Osnabrück. Das war Anfang 2012.

40 Jahre Ferienpass School’s-Out-Pool-Party So. Geschafft. Sechs Wochen lang keine Hausaufgaben mehr, keine Klausuren, keine nervigen Lehrer. Das schreit nach einer Party! Und diese hier soll, sagen die Macher, sogar „die coolste des Jahres” sein! Mal sehen, was die Disco hergibt! Immerhin sind 8.000 Watt am Start. Moment: Watt? Wird Lautstärke nicht eigentlich in Dezibel... Egal. HPS Wer Musikwünsche hat ... P27.6., Nettebad 24 STADTBLATT 6.2013

40 Jahre? Respekt. Dann sind die ersten Kids, die damals dabei waren, in den Anfangstagen des Passes, heute ja fast schon an der Verrentungsgrenze! Klar, dass die Eröffnung diesmal was ganz Besonderes sein muss. Ein großes Familienfest mit Musik (Groove Onkels, siehe Foto), mit Frank (und seinen Freunden, natürlich), mit Mitmachaktionen... Organisatorin Svenja Eickhoff: „Das wird ein superbuntes Programm.“ Wie viele Kids in vier Jahr-

Inzwischen ist viel passiert. Viel Vernetzungsarbeit – mit Schulen, Kindergärten, Krankenkassen, Vereinen, den Familienbildungsstätten. 1600 Besucher kamen letzten Sommer zum Bewegungsfest „SpielZEIT“ auf den Sportplatz an der Jahnstraße. Die Zielgruppe beginnt beim Baby, ja beim Ungeborenen. Und der Fokus liegt nicht zuletzt auf den sozial Schwächeren. Derzeit arbeitet Projektleiterin Anja Wege an einem „Bewegungskompass“: „Viele wissen gar nicht, wo überall in der Stadt es schöne Spielplätze gibt, Inlinerstrecken, Gelegenheiten zum Bolzen. Unser Kompass wird all diese Informationen bündeln. Vom Schwimmbad bis zur Fahrradtour. Als Ideengeber für Kinder. Als Ideengeber für Eltern.“ Eine Broschüre. Vielleicht wird später mal eine App daraus. Zwei von drei Kids sind pro Tag nur eine Stunde in Bewegung. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren sind übergewichtig. Keine gute Bilanz. Die „Kinder-Bewegungsstadt“ tritt an, gegenzusteuern. Langfristig soll ganz Osnabrück in Aktion treten. Dezentrale Bewegungsfeste, überall in den Stadtteilen. Aus-

Bunte Bewegung. Was sind dagegen Shooter wie Call of Duty oder Medal of Honor?

bau niedrigschwelliger Angebote wie der „KiBS-Ballspiele“ – in Zusammenarbeit mit der Ballschule Osnabrück bietet die „Bewegungsstadt“ bis Juli jeden Freitag ein kostenloses Ballspielprogramm am Bergerskamp an... Bewegungslosigkeit? Ausflüchte gibt es nicht. Kleine Wohnung, wenig Geld, schlechtes Wetter? Anja Wege: „Man kann auch auf kleinstem Raum was Spannendes machen. Und ganz umsonst. Man braucht nur ein bisschen Fantasie.“ Dann erzählt sie von Zeitungspapier-Rutschbahnen und Bratpfannen-Tischtennis. Hört sich lustig an. Da möchte man am liebsten gleich anfangen. Bewegung? Gut, im Grunde zielt KiBS auf körperliche Aktivität. Aber der Begriff passt auch im übertragenen Sinn. Schließlich entsteht hier ein Kollektiv, das den gesellschaftlichen Wandel will. Also noch ein weiteres Label für Osnabrück? Nach der Friedensstadt, der Blueshauptstadt, der... Ja. Und vielleicht ist es das beste von allen. HARFF-PETER SCHÖNHERR

www.kibs-os.de P 22.6., SpielZEIT, Sportplatz Jahnstraße

zehnten betreut wurden? Das verliert sich für immer im Dunkel der Geschichte, denn in den Anfangsjahren wurde nicht mitgezählt. Aber zurück zu den Anfängen gibt es ja nicht nur den Weg der Statistik: „Wir planen eine Ehemaligenparty”, erzählt Svenja Eickhoff. „Da kann man auf alten Fotos schauen, wen man so alles erkennt.” Schon mal vormerken? Haus der Jugend, irgendwann am Ende der Ferien. HARFF-PETER SCHÖNHERR P 27.6., Marktplatz


küche

Im Sommer ist eine Abkühlung immer gut. Aber es geht auch abwechslungsreicher als Apfelschorle. Coole Getränke können so aufregend sein!

FOTO: JUDITH KANTNER

Das kühlt! Coole Kombi: Matthias Habeck schwört auf Prosecco mit Wassereis

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rüher, als Kind, war er vielleicht das Highlight des Tages: Der Griff in die große, schwere Gefriertruhe. Die kalte Luft dampfte und dann leuchteten sie einem zwischen all der anderen Tiefkühlkost entgegen: Sechs kleine Tupper-Eislollys. Deckel ab und losgeschleckt. Wie glücklich einen doch 100 ml gefrorener Orangensaft machen konnten. Mit dem Alter wachsen die Ansprüche. Eine coole und gesunde Erfrischung ist auch diese Variante: Tiefkühlerdbeeren mit Joghurt und etwas Zucker in den Mixer und im Glasschälchen servieren. Schnell gemacht und ganz ohne Eismaschine. Aber es muss ja nicht immer Eis sein. An heißen Tagen ist vor allem eines wichtig: Viel trinken. Man sollte im Sommer auf zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag kommen. Die gesündeste Variante, den Flüssigkeitsspeicher aufzufüllen, ist Wasser. Das klingt zunächst relativ unspektakulär. Ein paar Blätter frische Minze oder ein Spritzer Zitrone verleihen dem geschmacksneutralem Getränk eine frische Note. Aber auch in Form von Melone, Gurke oder Salat (beinhalten alle mehr als 95 Prozent Wasser) lässt sich viel Flüssigkeit als cooler Snack verspeisen. Auch duftender Kuchen lässt sich erfrischend aufpimpen. Zum Beispiel Muffins. Wenn man sie vor dem Servieren längs halbiert und auf die Hälften je eine Kugel Eis, etwas geschlagene Sahne und Schokostreusel gibt. Auch erfrischend: eine SommerGiersch-Bowle (s. Box), empfohlen vom mobilen Cateringservice Velo Culinaria, der sich auf regionale, saisonale, möglichst Bio-Küche spezialisiert hat. „Unser Sommer-Getränk schlechthin! Super erfrischend und etwas außergewöhnlich. Die Zutaten können bei einem Spaziergang gesammelt werden – nur auf Verschmutzungen wie Abgase und Tierpipi achten“, erklären die beiden Mietköchinnen und ÖkotrophologieStudentinnen Lea Schaller und Theresa Elsässer. Wenn der heiße Tag schließlich ausklingt, dürfen coole Drinks auch ein bisschen beschwipst sein. Matthias Habeck, genannt Toby, Stylist und

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Diplom-Colorist vom Team der BajacHairgroup, schwört auf Wassereis. „Das gibt es in dieser Saison sogar mit Erdbeergeschmack. Schade nur, dass es das blaue nicht mehr gibt. Ich könnte es im Sommer den ganzen Tag essen“, schwärmt der Haarspezialist. Abends kann der Riegel Wassereis auch in zwei Hälften geteilt werden und in einem Glas Prosecco landen. Das ersetzt die Eiswürfel, sieht stylisch aus und gibt dem Prosecco eine

süße Note. „Mein Favorit ist die Sorte Zitrone. Schmeckt schön frisch“, schwärmt Toby. Seine Team-Kollegin Beatrix Temme hat auch einen Tipp für einen lauen Sommerabend parat: „Limoncello Likör mit Prosecco. Ich gebe noch eine Limettenscheibe dazu. Schmeckt schön frisch, ich liebe es. Natürlich kann man anstelle von Prosecco auch Champagner nehmen. Da gibt es keine Grenzen nach oben …“

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JUDITH KANTNER STADTBLATT 6.2013 25


what’s up by Hedda Horch

FOTO: JUDITH KANTNER

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edda wäre fast vom Barhocker gefallen: Der Gasthof Zu den Linden schließt. „Im Juni sind wir noch eingeschränkt da. Von Montag bis Mittwoch bleibt geschlossen“, erklärt Geschäftsführer und Chefkoch Christoph Trienen. Kleiner Trost: Wenn die Temperaturen im Juni kontinuierlich über 20 Grad steigen, wird noch mal der Biergarten eröffnet. Wohin die kulinarische Reise für die Familie Trienen geht? In den Schwarzwald. Sie übernimmt ein kleines Hotel in der Stadt Waldkirch (ca. 10 Kilometer entfernt von Freiburg). Für den Gasthof im Schinkel sucht man einen neuen Pächter. Am 28.6. wird dort aber noch mal das ganz große Besteck auf-

Eiskalter Genuss im Eiscafé L’italiano

what’s new

Ratskeller Ambiente: Gutbürgerlich, gehoben, genau so, wie man sich einen Ratskeller eben vorstellt. Das Restaurant wurde komplett entkernt. Jetzt verbreiten Eichendielen, Messinglampen und Holzelemente Wohlfühlatmosphäre. Angebot: Hält für jeden etwas bereit. Für den kleinen Hunger gibt es kleine Gerichte wie Wurstsalat, Salate oder Suppen. Neben einem vegetarischen Angebot, genießt man hier die Lutter & Wegner Klassiker, Fischgerichte, Desserts und Käse. Außerdem darf man auf wechselnde und saisonale Tagesgerichte gespannt sein, aber auch einfach auf ein Bier oder einen Wein reinschauen. Besonders zu empfehlen: „Mein persönliches Leibgericht ist die grobe Bratwurst mit Fasskraut, Kartoffelpüree und Schmelzzwiebeln oder das Wiener Schnitzel“, verrät Geschäftsführer Josef Laggner. Favorit von Betriebsleiter Uwe Steinhauer: „Der Sauerbraten ist ausgezeichnet.“ TEXT/ FOTO: JUDITH KANTNER P tägl. ab 11h (keine Ruhetage), Markt 30, Tel. 99899733, www.l-w-osnabrueck.de 26 STADTBLATT 6.2013

theken-talk Abilio Cardoso, 38 Portobar Funktion hier: Geschäftsführer. Was trinkt man in der Portobar? Viel Wein. Deine Thekenphilosophie? Muss Spaß machen. Welchen Gegenstand aus der Portobar würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen? Wodka und Red Bull. Wenn Du einen Wunsch frei hättest? Na, die einsame Insel ... Was machst Du nach der Arbeit? Wer mich kennt, glaubt mir nicht, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich nach Hause gehe. Dein Arbeitsgetränk No. 1? Kartoffel. Kennt eigentlich jeder, der in Osnabrück unterwegs ist. Während der Arbeit ... habe ich viel Stress. So gönnst Du Dir eine Pause? Mit einer Zigarette. Das Osnabrücker Nachtleben ... besitzt gute Clubs.

Nach einem kleinen Probelauf am 1.5. eröffnet am 1.6. das Landhaus Halen. Nach zwei Jahren Pause wird das Traditionshaus nun unter der kulinarischen Feder von Tomy Gerke, der über 20 Jahre die Bissendorfer Kultkneipe Lindenhöhe betrieb, wiedereröffnet. Was sich sonst im kulinarischen Osnabrück tut, die besten Tipps und Adressen, Interviews und Reportagen gibt es ab Mitte Juni im neuen STADTBLATT live. Der Tag der offenen Tür anlässlich 20 Jahre Kunsthalle (s. Event S. 34) beginnt mit einem Open-Air-Kulturfrühstück. Die Picknickdecke kann Hedda am 16.6. zu Hause lassen, für Bänke und Heißgetränke ist gesorgt. Vielleicht bringt Hedda neben ein paar Brötchen und ihrem weltberühmtenHolunderblütengelee ja noch ein paar kühle, selbstgemachte Drinks mit. Anleitung dazu gibt es auf Seite 25. Hedda freut sich auf einen Abend mit ihren Freunden des guten Geschmacks beim Dîner en blanc. Der kulinarische „Weiße–Tafel– Flash–Mob“ beruht auf einer Privatinitiative. Es treffen sich Menschen, die einen Sinn für schöne Dinge haben, etwas abenteuerlustig sind und gerne mit Freunden tafeln! Termin ist am 15.6. um 19.20 h (der Treffpunkt

FOTO: JUDITH KANTNER

Schade: Der Gasthof zu den Linden schließt

gefahren: beim Degustationsmenü zusammen mit Köchen aus der Region, der Weinhandlung Riemann und dem Wein Cabinet. „Da machen wir noch mal einen richtig schönen Abend für unsere Gäste“, verspricht der Küchenchef. Im Unikeller gibt es Käsekuchen aus dem Pinneken. Naja so ähnlich. TripleK nennt sich der süße Drink, der mittwochs bis 24 Uhr für einen Euro über den Tresen geht. „Der „KäsekuchenKurze“ ist ein Likör-43-RhabarbersaftMix“, erklärt Basti Werkmeister vom Unikeller. Das Eiscafé L’italiano hat eröffnet. Im ehemaligen Schmelzpunkt an der Johanniskirche wird beim Kauf eines Mitnehm-Eises nun gebuzzert. So kann man sich 5, 10 oder sogar 100 Prozent des Kaufpreises erspielen. Geschmacklich haben Hedda die Sorten Haselnuss (mit vielen leckeren Nusstückchen) und Oreo (mit dem gleichnamigen Keks) überzeugt.

Wenn ich kein Gastronom wäre, wäre ich ... Surfer. Welchen Promi würdest Du gern mal bedienen? Ich habe schon viele kennen gelernt. Für mich sind eher alle Gäste wie Promis. INTERVIEW/ FOTO: JUDITH KANTNER

Ausgelassen feiern auf der Stallwachenparty im Steigenberger Hotel Remarque wird ca. zwei Stunden vor der Veranstaltung bei facebook bekannt gegeben). Heddas Urlaub ist schon viel zu lange her. Deshalb schon mal zum Vorfreuen: Am 13.7. gibt es eine Stallwachenparty im Steigenberger Hotel Remarque. Da kommen Urlaubsgefühle auf: Duftende Speisen vom Holzkohlegrill, dazu knackige Salate und süße Desserts, angesagte Drinks von der Bar unter freiem Himmel und Musik von DJ Daniel Hoffstädt. Das verspricht ein ausgelassener Abend in ungezwungener Atmosphäre zu werden! Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung lohnt sich trotzdem. Heddas Tipp: Unter allen angemeldeten Gästen werden drei Übernachtungen inklusive Frühstück in einem der Steigenberger Hotels & Resorts verlost!

Bis die Nächte ... Picknickkorb gepackt für das Open-Air-Kulturfrühstück


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musik

Der die das Über 100 Bands spielen auf dem Hurricane Festival. Doch welche muss ich sehen? Wir empfehlen Bands mit einem The vor dem Namen.

erste Sahne ist, u. a. mit Nicole Fiorentino am Bass, die früher bei Veruca Salt gespielt hat. Doch eines muss man Billy

The Smashing Pumpkins Es gibt unendlich viele Geschichten und Gerüchte über Billy Corgan, den Sänger, Gitarristen, Hauptsongwriter und egomanen Frontmann der Smashing Pumpkins. Der Mann ist eben eine Reizfigur – man mag ihn (und seine Musik) oder man findet ihn (und die Musik) furchtbar. Dass er die Bandmitglieder um ihn herum häufig austauscht, macht ihn nicht sympathischer. Wobei die aktuelle Besetzung 28 STADTBLATT 6.2013

The Vaccines

Corgan (und seiner Band) lassen: Live sind sie episch. Die Miterfinder des Grunge (ihr Debütalbum „Gish“ erschein drei Monate VOR „Nevermind“) zelebrieren in ihren Konzerten einen Soundwall, angeführt von Corgans Gitarrenspiel. Apropos Wall: Hoffentlich bringen die Smashing Pumpkins die Lichtshow ihrer aktuellen US-Tour mit nach Scheeßel. Die wurde designt von den Machern der legendären Pink-Floyd-Tour „The Wall“!

Tyler, The Creator

The Vaccines Eigentlich können die vier jungen Londoner sich nach dem 6. Juli zur Ruhe setzen. Denn 1. haben sie dann auf dem Hurricane gespielt, und 2. sind sie am 6.7. eine der Vorbands bei den Rolling Stones, wenn diese im Londoner Hyde Park wohl endgültig ihre Weltkarriere beenden werden. Eine passende Umgebung für The Vaccines, die sich in etwa so anhören, als würde Bob Dylan einen Song von den Arctic Monkeys covern. Da ist viel zeitgenössische Britrock-Lässigkeit im Spiel, aber eben auch eine Referenz an die späten krachigeren 60er (Kinks, Faces, The Who). Zentrales Thema ihrer Songs


Die Wucht des Grunge: The Smashing Pumpkins

ist die Frage: Wie werde ich erwachsen, ohne uncool zu werden? Hits wie „Teenage Icon“ oder „Post Break-Up Sex“ beantworten das.

Tyler, The Creator Das von ihm angeführte Kollektiv Odd Future (u.a. Frank Ocean, Syd Tha Kyd) will die Rap-Welt neu vermessen. Die Gang aus Los Angeles ist inzwischen DAS große Ding im US-HipHop, samt eigenem Platten-Label und SneakerShops (in Berlin hat 2012 die erste deutsche Dependance eröffnet). Live wird Tyler, The Creator in der Regel von vier bis sechs Odd-Future-Leuten begleitet. Und so erinnert ihre Performance an den Wu Tang Clan, wobei die Beats funkiger sind, die Rhymes schneller und überhaupt alles aufgedrehter. Wer zu Deichkind geht, sollte auch den Tyler gucken. Und möglicherweise kommt es beim Hurricane Festival sogar zu einem kleinen Eklat, denn Tegan and Sara spielen ebenfalls in Scheeßel und über

die US-Songwriter-Schwestern soll Tyler mal getwittert haben: „If Tegan and Sara need some hard dick, hit me up.“

The Stanfields Auf ihrer Homepage verkünden sie ganz stolz, dass sie „für zwei der größten Festivals in Europa“ gebucht worden sind, Hurricane und Southside.

The Family Rain

Und das kam so, weil Stephan ThanThe Stanfields scheidt, Festival-Booker von FKP Scorpio (Veranstalter des Hurricane), die Band in ihrer kanadischen Heimat gesehen hat und begeistert war. Was leicht nachzuvollziehen ist. Denn The Stanfields spielen das, was jedes gute Festival braucht: Rock’n’Roll. Unkompliziert, schnörkellos, geradlinig. Eine modernere Version von AC/DC. Sänger Jon Landry bringt es auf den Punkt: „Wir sind Leute, die hart arbeiten und hart spielen, und wir sind absolut bodenständig.“ Danko Jones, ebenfalls zu Gast auf dem Hurricane, kriegt ernsthafte Konkurrenz.

The Family Rain Jede Wette: Der Auftritt von The Family Rain wird eines der Highlights beim diesjährigen Hurricane. Ihr brillant-schnodderiger Garagen-Blues erinnert im ersten Moment an die White Stripes, beim zweiten Hören kommt aber auch

die Wucht von Led Zeppelin durch oder der Erfindungsreichtum der späten Beatles. The Family Rain sind tatsächlich eine Familie, denn Ollie Walter, William Walter und Timothy Walter sind Brüder. Und kommen aus dem schönen südenglischen Badeort Bath. Seit 2011 ist die Band am Start und gleich die erste Single – „Trust Me ... I’m A Genius“ – hat die britische Musikpresse in heftige Erregung versetzt. Von Hype wollen die Brüder aber nix wissen, sie gehen einfach raus und spielen. Vor allem die verzerrten FuzzGitarren-Riffs von Frontmann Ollie sind ein Genuss, der Andrew Stockdale (Wolfmother) auch gerne eingefallen wäre. MARIO SCHWEGMANN P 20.-22.6., Scheeßel, Eichenring STADTBLATT 6.2013 29


musik Anführer einer neuen Songwriter-Generation: Pilipp Poisel

Besser denn je: Bryan Adams

Drei coole Typen Beim Soundpark Open Air spielen Philipp Poisel, Bryan Adams und Xavier Naidoo. Das Wochenende ist gefixt.

d

Als Jurymitglied von „The Voice of Germany“ hat Xavier Naidoo sich viele neue Fans gemacht. Die alten Fans lieben ihn seit seinem ersten Hit „Freisein“ von 1997.

30 STADTBLATT 6.2013

ie Bielefelder kriegen es hin: Mitten in der City, im schönen Ravensberger Park, veranstalten sie ein großes dreitägiges Open Air. Da werden wir Osnabrücker natürlich den Trip nach NRW antreten, um einen der populärsten jungen Songwriter zu sehen (Philipp Poisel), den besten Live-Rocker des Globus zu erleben (Bryan Adams) oder die schönste Stimme im deutschen SoulPop zu genießen (Xavier Naidoo). Der Ravensberger Park liegt mitten in Bielefeld, zugleich grüne Lunge der Stadt und kulturelles Zentrum, u.a. mit der Hechelei und dem Historischen Museum. Zum Park gehört auch eine Rasenfläche für Großveranstaltungen, die Heimat des Soundpark. Osnabrücker reisen ganz bequem mit dem Zug an, der Hauptbahnhof ist 15 Gehminuten vom Veranstaltungsgelände entfernt. Den Anfang des dreitägigen Open Airs macht Philipp Poisel. Entdeckt wurde Poisel von Herbert Grönemeyer, der ihn für sein Label Grönland unter Vertrag nahm. 2008 dann das Debütalbum „Wo fängt dein Himmel an?“ – die gleichnamige Single wurde zu einer Hymne seiner Generation, der um die 20-Jährigen. Philipp Poisel

ist dabei das absolute Gegenteil von einem Star: Fast scheu geht er seinen Weg durch’s Musikbusiness – aber live blüht er auf. Dann wird der stille Liedermacher zu einem Beschwörer der großen Gefühle. Also Wunderkerzen einpacken. Auch Xavier Naidoo legt sein ganzes Herz in die eigenen Songs, ob in „Sie sieht mich nicht“, „Führ mich ans Licht“ oder dem Soundtrack des Sommermärchens 2006, „Dieser Weg“. Ein regelrechter Kanon der deutschen Popmusik. Gesungen von einer unvergleichlichen Stimme, die selbst „The Voice“-Widersachern wie The BossHoss ein großes Lob entlockt.

Zwischen den beiden deutschen Stars kommt Bryan Adams nach Bielefeld. Der in London lebende Kanadier und inzwischen zweifache Vater ist zurzeit in bestechender Form. Er scheint jeden Auftritt zu genießen und holt alles aus sich und seiner Band (an dieser Stelle sei sein brillanter Gitarrist Keith Scott erwähnt) heraus. Viele halten ja Bruce Springsteen und die E Street Band für das Maß aller Live-Dinge ... Doch wenn ein cooler Typ wie Bryan Adams seine Hits „Run To You“, „Heaven“ oder „Cuts Like A Knife“ spielt, dann wackelt der Thron vom Boss. Gewaltig. MARIO SCHWEGMANN

P 20.6., Philipp Poisel, Bielefeld, Ravensberger Park (Support: Alin Coen Band) P 21.6., Bryan Adams, Bielefeld, Ravensberger Park (Support: Racoon) P 22.6., Xavier Naidoo, Bielefeld, Ravensberger Park

vorband des monats The Plea. Support von Jim Kroft. Die Band aus Irland ist zuhause eine große Nummer und war in Deutschland bereits auf Tour mit Snow Patrol. Der Sound: Britpop mit großen Melodien und der tollen Stimme von Sänger/Gitarrist Denny Doherty. Das erinnert an The Verve, The Rifles oder an ältere Semester wie die Stones. Sehr wahrscheinlich werden The Plea nicht mehr lange irgendwo „Vorband des Monats“ sein – OSCH sondern Hauptact. P 1.6., Glanz & Gloria


Mehr Arsch in der Hose als Mumford & Sons? Young Rebel Set!

RMIN V GREENYER TAG ERSATZTE 09.06. SONN ETROOTS LIVE + DJ JAKO

BLOODY BEG 06.07. SAMSTA HT ANTHEM THE GASLIG OCH 02.10. MITTW

9. JUNI ETROOTS BLOODYGRBE EENYER + DJ JAKOV

POHLMANNG 05.10. SAMSTA FAKKA KAKKMADDA

STAG 17.10. DONNER + DADDY RINGS

GENTLEMANG 20.10. SONNTA LESLIE CLIO

G 27.10. SONNTA ON AND BAND STEVEN WILS H OC TTW MI . 30.10

FAUN

STAG 31.10. DONNER ANN & BAND THEES UHLMSTAG ER 07.11. DONN

6. JULI

ANTHEM THE GASLIGHT

ER KURT KRÖM 08.11. FREITAG KER ER W D DAVI 15.11. FREITAG NDA LA BRASS BA G 17.11. SONNTA N VNV NATIO STAG 21.11. DONNER S

17. OKTOBER GENTLEMAN

Schöne und kräftige Aromen Es tummelt sich so Einiges auf der Folkpop-Autobahn Richtung Hall Of Fame. Links angetäuscht, rechts überholen: Young Rebel Set. Die Engländer sind nicht zum ersten Mal in Osnabrück.

w

usste von euch jemand, dass „Transatlanticism“ von Death Cab For Cutie bei Grand Hotel van Cleef erschienen ist? Ich wusste das nicht! Und John K. Samson von den großartigen Weakerthans dort veröffentlicht? Wie da noch einen drauf setzen? Und nun erfahre ich, dass die Leute von GHvC (in diesem Fall: Thees Uhlmann himself) auch noch Young Rebel Set entdeckt haben und dafür sorgten, dass diese Band aus dem beschaulichen englischen Örtchen namens Stockton-On-Tees bereits nach ihrer ersten EP-Veröffentlichung in Vinyl-Kleinstauflage einen Run auf Onlineversand und Vorverkaufsstellen dieses Landes auslöste; oder wo die Leute halt sonst so ihre Tickets besorgen. Die Scheibe ist vergriffen und selbst bei Ebay nicht aufzustöbern. Das Ding scheint keiner mehr ohne Androhung von Gewalt heraus zu rücken. Etwa drei Jahre sind nunmehr verstrichen, in denen sich Young Rebel Set quasi in ihrem eigenen Windschatten und dank der Veröffentlichung ihres Fulltime-Debütalbums „Curse Our Love“

(2011) zielstrebig und mit erstaunlicher Leichtigkeit an die vorderen Plätze heran gesaugt haben. Da cruisen nach wie vor breitspurig die Mumford & Sons herum, die schnell aber trügerisch zum Vergleich einladen. Der taugt höchstens auf einen ersten benebelten Blick. Die grobe Richtung stimmt („Measure Of A Man“, „Billy Died“), aber was die Gebrüder Evans & Parmley zusammen mit Sänger Matty Chipchase da mit ihren Instrumenten und Stimmen machen ist oftmals flotter (im Sinne von Beats per Minute und Arsch in den Drums), auf eine erfrischende Weise abwechslungsreicher und am Ende doch offener gegenüber den Geschwister-Genres, die da wären: Singer/ Songwriter, Indie, vielleicht etwas Country und – ja tatsächlich: einer Prise Punk. Mithin also ähnliche Zutaten, aber bei Young Rebel Set eher Richtung buntes Gemüse heiß angebraten und durch den Wok geschwenkt, die Mumford & Sons hingegen vielleicht ein Ratatouille; stundenlang eingeköchelt und auf seine schönsten und kräftigsten Aromen reduziert. Wer mit diesem Küchen-Vergleich wenig anfangen kann, dem wird eigentlich nur Folgendes übrig bleiben: Raus in die Freiheit, Young Rebel Set selbst anschauen. Die Gelegenheit klopft an. Und muss auf das Offensichtliche hingewiesen werden? Besorgt euch rechtzeitig Karten, Freunde! PETER WILDE P 13.6., Kleine Freiheit

GS +DADDY RIN

JUPITER JONE 22.11. FREITAG ISCHMEYER DIETMAR WG 23.11. SAMSTA OERDING & BAND JOHANNES 29.11. FREITAG + A LIFE [DIVIDED] EISBRECHER 06.12. FREITAG

MONO INC. SALLY, ERSTAG SUBWAY TO 26.12. DONN NACHT MIT:I, LORD OF THE LOST EISHEILIGE AA RD NI, LO KOORPIKL 24.01. FREITAGKAMINER IR WLADIM 07.03. FREITAG POPOLSKI DER FAMILIEG 16.03. SONNTA AS KUHN & BAND 5 444 DIETER THOM 0 & 0521 - 55 R BE O R: 0521 - 66 10 TE 31. OKT UN TS KE ND TIC ANN & BA THEES UHLM 88 0 ELD | 0521 - 55 73 E 11 | 33609 BIELEF RINGLOKSCHUPPEN STADTHEIDER STRASS M/ .CO OK BO ACE WWW.F

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musik Zwölf Jahre nach seiner letzten Solo-Veröffentlichung kommt Bob Geldof mit einem neuen Album auf Tour.

b

eim Namen Bob Geldof denken die meisten an den Weltverbesserer und BonoKumpel. Natürlich hat Sir Bob mit Live Aid, Live 8 und anderen Projekten viel für die Verbesserung des Planeten getan, doch tief innen drin ist er in erster Linie Musiker. In den 80ern gab er mit den Boomtown Rats und dem oft missverstandenen „I Don’t Like Mondays“ die irische Antwort auf Punk. Danach war er immer wieder als Solokünstler aktiv. Das letzte musikalische Zeichen, „Sex, Age & Death“ ist allerdings schon zwölf Jahre her. Eine lange Zeit im Musikgeschäft. Nun erschien im Februar „How To Compose Popular Songs That Sell“. Der Titel ist typische Geldof-Ironie: „Ich beschäftige mich nicht mit den Charts, sie interessieren mich nicht im geringsten!“ Vielmehr war es ein innerer Prozess, der ihn zum Schreiben zurückbrachte: „Es ist ein Impuls, der zur

Notwendigkeit wird und in Katharsis endet. Man merkt einfach, dass etwas in einem vorgeht.“ Die Songs auf „How To Compose...“ sind einfach gehalten, changieren zumeist zwischen Country und Folk. Popmusik bezeichnet Geldof als seine einzige Mögichkeit, sich von sich selbst und der Welt ein Bild zu machen. Natürlich kommt dann auch der politische Aspekt hinzu: „Die Hauptaufgabe eines Künstlers ist es, auszudrücken, was die Gesellschaft denkt, bevor die Gesellschaft merkt, dass sie es denkt.“ Geldof ist weiter wütend auf die Ungerechtigkeiten der Welt, schimpft auf die aktuelle Popkultur, und hat doch die Hoffnung nicht verloren: „Vielleicht kommt es durch die fürchterlichen wirtschaftlichen Umstände dazu, dass neue Bands auftauchen, die wieder Lebendigkeit in die Musik bringen.“ Auf „How To Sell...“ meldet sich Geldof nach langer Zeit also mal wieder musikalisch zu Wort, und das auf eine sehr persönliche Art und Weise: „Das Album ist eine selbstadressierte Postkarte meiner Psyche. Ich verstehe sie erst, wenn ich sie lese.“ P 19.6., Rosenhof

FOTO: SCARLET PAGE

Kritischer Weltverbesserer

„Nelson Mandela der Popmusik“: Bob Geldof

Märchenhaftes am Schloss Auch in diesem Jahr veranstaltet der AStA der Uni Osnabrück ein Open Air mit interessanten Bands. Das Fairytale Festival.

d

ass der AStA nicht nur für soziale und hochschulpolitische Themen zuständig ist, sieht man jährlich am Open Air im Schlossinnenhof. Seit letztem Jahr

trägt die Veranstaltung den Namen Fairytale Festival. Bis zu 1000 Besucher zieht das Programm aus Livebands, Gastro-Angeboten und weiteren Attraktionen an. Für das Zusammengehörigkeitsgefühl sorgt die Organisation: „Das Festival lebt vom ehrenamtlichen Engagement der zahlreichen Helfer und Helferinnen aus Fachschaften und Initiativen“, berichten die Veranstalter. Und das Musikprogramm kann sich sehr gut sehen lassen.

Ein Höhepunkt dürfte der Auftritt des popkulturellen Rätsels Hans Unstern sein. Vom vollbärtigen Einsiedler wandelte er sich zum glattrasierten Dandy mit blauen Haaren. Auf seinem aktuellen Album, „The Great Hans Unstern Swindle“, verwischen die Grenzen zwischen Song und Gedicht. Celan, Falco, John Cage und Die Goldenen Zitronen treten zutage. Bei Unstern geht es um Hüllen und Masken, vorgebliche Inhalte, Projektionsflächen, Momente

Bringen ihr neues Album mit: Großstadtgeflüster

zwischen Allmachtsphantasie und Verletzlichkeitserkenntnis. Musikalisch so etwas wie die Äquivalenz zu einem Rainald-Goetz-Roman. Auch das Bersarin Quartett erschafft seine eigene Welt. Der Münsteraner Thomas Bücker gilt zur Zeit als einer der talentiertesten Ambient/Elektronik-Künstler. Er kreiert einen Sound zwischen fiktiven Soundtracks und Neoklassik. Auf dem Album „II“ gibt es orchestrale Stücke mit Titeln wie „Perlen, Honig oder Untergang“ oder „Einsame wandeln still im Sternensaal“, letzteres ist ein Zitat des Dichters Georg Trakl. Das Bersarin Quartett braucht keine Texte, um Geschichten zu erzählen. Live wird Bücker von Benjamin Kövener und Patrick Brakowsky unterstützt. Zur Entwicklung des Festivals meinen die Macher: „Auch wenn sich die Veranstaltung mit den Jahren gewandelt hat, ist sie ihrem grundsätzlichen Ziel immer treu geblieben: den Osnabrücker Studierenden und allen anderen Interessierten eine einzigartige Open Air-Veranstaltung vor attraktiver Kulisse zu bieten“. 2013 werden dafür auch noch Montreal, Großstadtgeflüster, Sexto Sol, Duesenjaeger, A Tale Of Amity und Hi! Spencer sorgen. Und das alles bei freiem Eintritt. MALTE SCHIPPER

P 15.6., Schlossinnenhof 32 STADTBLATT 6.2013


konzerttipps

Útidúr KAMMERPOP Die achtköpfige Gruppe aus Island begeistert mit mittsommernächtlichem Kammerpop, teils in Englisch, teils in Isländisch dargeboten. Aufgenommen wurde ihr Debüt „This Mess We’ve Made“ im Sundlaugin Studio von Sigur Rós, das bekanntermaßen ein umgebauter Swimmingpool ist. Eine kanadische Kritikerin meinte nach einem Konzert: „Ihr unschlagbares Charisma und der betörende Sound machen es leicht, sich in alle acht Musiker zu verlieben.“ 5.6., Münster, Gleis 22

AStA Sommerfestival Paderborn OPEN AIR Das Sommerfestival des AStA Paderborn ist das größte Campusfestival Deutschlands. Mit Acts wie Kraftklub (Foto), Dendemann, Martin Jondo oder MC Fitti, dem nächsten großen Ding aus Friedrichshain, kann eigentlich nichts anbrennen. Dazu kommen Disco Ensemble, Massendefekt, OK Kid, Ohrbooten, Grossstadtgeflüster, Abby und Claire. Auf der L’UniCo-Bühne spielen regionale Bands. 6.6., Paderborn, Uni Paderborn

Fraktus

Bloody Beetroots

SPINAL TAP IN TECHNO Hier wird das letzte Kapitel der Musikgeschichte aufgeschlagen. Bernd Wand, Dirk „Dickie“ Eberhard und Meinard Gnom aus Brunsbüttel haben 1978 den Techno erfunden (oder geben es zumindest vor!). Das haben bloß viele vergessen, und Fraktus sich zerstritten. Jetzt treten sie wieder zusammen auf, zur Weiterbringung der menschlichen Entwicklung. Zuvor den unmenschlich komischen Fraktus-Film der Studio Braun-Leute gucken. 7.6., Münster, Skaters Palace

ELECTROPUNK Sir Bob Cornelius Rifo aka Bloody Beetroots ist ein Hans Dampf in allen Gassen: Produzieren, Auflegen, Filme, Kunst, Manifeste schreiben und dazu eine Spidermanmaske tragen. Sein Werk beschäftigt sich mit Sci-Fantasy-Anarchismus, der Resistenza und Baudelaire. Rifo: „Ich benutze multidisziplinäre Aktionsformen, um die Menschen zu befreien. Musik muss gefühlt werden, nichts anderes.“ Musikalisch gründet das auf der Energie des Punk. 9.6., Bielefeld, Ringlokschuppen

Hot Jazz Club-Bühne Hafenfest

Abifestival Lingen

OPEN AIR Auch in diesem Jahr stellt der Hot Jazz Club Münster eine der drei Bühnen auf dem Hafenfest in Münster. Am Freitag eröffnen The Senior Allstars mit improvisiertem Dub sowie Big Daddy Wilson, der seine Bluessongs auch schon auf der Maiwoche vorstellte. Jazz und Pop spielt die Niederländerin San Glaser (Foto) mit ihrer Band am Samstag. Darauf folgen die Magic M’s featuring Morina Miconnet. Die „Groovemaschinen“ schließen sich hier mit der Singer-Songwritern zusammen, präsentieren eigene Songs, Cover und Improvisationen. Die Münsteraner Spaß-Brass-Section Home To Paris sind eine feste Livegröße zwischen Ska, Funk, Balkan und Jazz. Astrid North sang früher bei Cultured Pearls und brachte gerade ihr Solo-Debüt „North“ heraus. Am Sonntag gibt es bei Coco’s Orange Latin Soul Grooves. Skullduggery aus Berlin nennen ihren Sound „Suicidal Swing“ bzw. „Evil Blues“. Zum Abschluss spielt die Big Band der Westfälischen Schulen für Musik. 31.5.-2.6., Münster, Hafen

UMSONST UND DRAUSSEN Seit 1981 wird im Schatten des alten AKW in Lingen das Abifestival gefeiert. Mittlerweile kommen bis zu 10.000 Leute. Die Orsons haben zuletzt mit ihrem Space-Pop-Piraten-Rap am großen Rad gedreht, waren mit Herbert Grönemeyer und Kool Savas auf Tour. Eine der interessantesten Acts dürften Abby sein. Die Band wurde auf dem „Midem Cannes“ von Michael Dixon (u.a. James Blunt) entdeckt und gleich in die Kensaltown Studios in London eingeladen. Immer wieder empfehlenswert: Trümmer (Foto). Paul Pötsch, Tammo Kasper und Maximilian Fenski wollen beweisen: „Hamburg ist nicht tot.“ Schnell war man auf dem SPEX-Cover, musikalisch zwischen Blumfeld und Stooges. Weiter bislang bestätigt: Out Of Practise (Rock aus Meppen), Razz (Alternative Indie aus Schöninghsdorf) und Supermutant (Elektropop aus Mönchengladbach). Und wie immer: umsonst und draußen. 14.+ 15.6., Lingen, Altes AKW

Joe Satriani

Prong

Beginner Soundsystem 2.0

FUSION ROCK Satriani ist eine lebende Legende. Er brachte Leuten wie Kirk Hammett oder Tom Morello das Spielen bei und gilt als Säulenheiliger des Fusion Rock, Stichwort Legato und Tapping. Kürzlich war er mit der All Star-Band Chickenfoot (Sammy Hagar, Michael Anthony, Chad Smith) überaus erfolgreich auch in Deutschland unterwegs. „Unstoppable Momentum“ ist sein neues Solo-Album: „Ich wollte die stärkste Melodie und das stärkste Riff!“ Joe Satriani ist in allen Bereich ein Innovator der E-Gitarre. Für den japanischen Gitarrenbauer Ibanez entwickelt er seit langem innovative E-Gitarren, deren Konstruktion erst seine typischen High-Speed-Soli möglich machen. Wie das Model JS2400 mit – sage und schreibe – 24 Bünden. Als Vergleich: Das ist ungefähr so, als wenn ein Tennisschläger den Durchmesser eines Billy-Regals hätte. Auch gut: Seine Gitarrenstunden im Netz, foreverjoe.com. 21.6., Münster, Jovel

METAL Die Band um Tommy Victor aus Los Angeles genießt in der Szene höchste Achtung. Die brutalen, stählernen Riffs beeindruckten unter anderem Pantera und White Zombie. Mit dem Album „Cleansing“ („Snap Your Finger, Snap Your Neck“) feierten Prong Mitte der 90er Erfolge, doch auf längere Sicht waren sie nichts für die Massen. Letztes Jahr erschien mit „Carved In Stone“ ein neues Album. Roher, kompromissloser, brutaler Metal. What you see is what you get. 30.6., Münster, Sputnikhalle

FEIERBARE MUSIK Ob und wie es mit den Beginnern weitergeht, steht in den Sternen. In der Zwischenzeit vergnügen sich Denyo und DJ MAD mit dem Beginner Soundsystem 2.0. Ohne Rücksicht auf Genres oder Konventionen werden hier HipHop-Classics, Funk, Reggae, Pop und Electro verwoben. Denyo und MAD verstecken sich nicht hinter ihren Decks, sondern hosten und rappen an vorderster Front. Ihr Versprechen: Die beste Nacht des Jahres! 15.6., Münster, Carpe Noctem STADTBLATT 6.2013 33


events

Karaoke im Big Buttinsky

YVONNE GOULBIER, THE GAME, 2002, FOTO: JÜRGEN BRINKMANN

nachtaktiv Abtanzen im Mai

Tennisbälle soweit das Auge reicht von Yvonne Goulbier

Einfach mehr davon! Es nimmt kein Ende. Warum Karaoke so angesagt ist und das Angebot im Big Buttinsky erweitert wird, verrät der Doerk vom Verein Erlbeg. Im Juni wird bei euch noch mehr gesungen ... Es wird aufgrund der großen Beliebtheit von „Betreutes Singen – Karaoke mit Flehr“ einen zusätzlichen Karaoke-Samstag geben. Bislang war der Termin 1x im Monat samstags. Das Besondere und Neue daran? Immer am ersten Samstag ist die „Karaoke All Star Band“ mit von der Partie, vorrangig bestehend aus IfM-Musikstudenten und Absolventen. Also Karaoke mit Live-Band! Wie hat man sich das vorzustellen? Die Band bietet zum einen ein musikalisches Repertoire an, aus dem sich Karaoke-Sängerinnen und -Sänger etwas wünschen können zum gemeinsamen Auftritt auf der Bühne. Darüber hinaus kann man

sich als Gesangstalent bei der Band für einen eigenen Auftritt mit einem Wunschtitel „außer der Reihe“ bewerben, den die Band dann bis zum nächsten Mal einstudiert. Bewerben kann man sich entweder in Anwesenheit der Band mit einer Gesangsperformance zum Playback des Wunschtitels oder mit einem Video, das an irgendeinem Karaoke-Termin ohne Band oder auch zuhause aufgenommen wurde. Wieso war es Zeit für noch mehr Karaoke? Die Idee verknüpft den bei den Gästen aufgekommenen Wunsch nach einem zweiten Karaoke-Samstag im Monat mit dem zentralen Buttinskyschen Anliegen: Dass (ehemalige) Musikstudenten mit ihrem (zukünftigen) Beruf regelmäßige, bezahlte Arbeitsgelegenheiten erhalten. INTERVIEW: JUDKA

P 1.6., 9.6., Big Buttinsky

djane des monats Anni Clarion Amtlicher Name: Annika Schütte Dabei seit? März 2012 Wie bist Du dazu gekommen? Durch großes Musikinteresse, einen Kumpel, der bereits DJ war und Eigenmotivation. Dein Musik-Stil? Indie Pop, Elektro und Alternative. Deine Stamm-Locations? Ich lege in der Kleinen Freiheit bei der Astra Nacht und noch häufiger im Glanz&Gloria auf, wenn es heißt: Endlich Wochenende! Deine DJ-Philosophie? Kein Stillstand. Wo würdest Du gern mal auflegen? Einen bestimmten Club kann ich nicht direkt nennen, allerdings würde ich gerne eine eigene Partyreihe mit entwickeln. Bei diesem Song brennt das Haus? Parov Stelar – The Invisible Girl! Osnabrück ist eine DJ-Männerdomäne – warum? Ich glaube auf diese Frage gibt es nicht DIE Antwort. Jeglicher Versuch würde nur in Vorurteilen und Schubladendenken enden. Legen Frauen anders auf als Männer? Nein. Allgemein gibt es Unterschiede zwischen DJs, 34 STADTBLATT 6.2013

aber das hat nichts damit zu tun, ob man männlich oder weiblich ist. INTERVIEW: JUDKA

TOP 5 Everything Everything – Kemosabe Foals – My Number Anthony Hamilton & Elayna Boynton – Freedom (Kool & Kabul Edit) Austra – Home Portugal. The Man – Evil Friends Alltime Favorites The Cure – Lovecats Hot Chip – Over And Over

Blick zurück nach vorn Die Kunsthalle wird 20 und ihr Freundeskreis 10 Jahre alt. Was war, was ist, verrät Hiltrud Schäfer, „Freunde der Kunsthalle“. STADTBLATT: Wieso wurde der Freundesreis der Kunsthalle gegründet? HILTRUD SCHÄFER: Weil wir Liebhaber zeitgenössischer Kunst sind und die Kunsthalle unterstützen wollen, ihr enormes Potential besser zu entfalten. Die Kunsthalle hat ein geringes Budget und wenig Personal. Wir unterstützen die Kunsthalle finanziell und ideell in ihrer Funktion als bedeutender und außergewöhnlicher Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. STADTBLATT: Wie genau wird 10 Jahre Freunde und 20 Jahre Kunsthalle gefeiert? HILTRUD SCHÄFER: Eigentlich feiern wir ein dreiteiliges Jubiläum, denn auch die von der Kunsthalle mit geleitete Stadtgalerie wird 20 Jahre alt. Am Samstag wird es ab 18 Uhr in der Kunsthalle selbst und ab 19 Uhr auf dem Platz davor ein attraktives Programm geben mit Performances und einer Ausstellung zur Historie der Kunsthalle sowie der Stadtgalerie, Führungen, Live-Musik, Open-Air-Gastro ...! Am Sonntag gibt es einen Tag der offenen Tür, der um 10 Uhr mit einem Open-AirFrühstück auf dem Platz vor der Kunsthalle beginnt. Tische und Bänke stehen zur Verfügung, die Picknickdecke kann zu Hause bleiben. STADTBLATT: Worauf freuen Sie sich besonders? HILTRUD SCHÄFER: André Lindhorst, Leiter der Kunsthalle, und ich wer-

den am Samstagabend in zwei DiaVorträgen 20 Jahre in 20 Bildern für die Kunsthalle und 10 Jahre in 10 Bildern für die Freunde abschreiten. STADTBLATT: Was war die für Sie beeindruckendste Ausstellung? HILTRUD SCHÄFER: Die Installation von Yvonne Goulbier, die zig-tausend Tischtennisbälle in die verdunkelte Kirche gekippt und diese dann mit Schwarzlicht beleuchtet hat: das war ein unglaubliches Bild, das sich den Besuchern bot! Aber es gab ja viele spannende und mutige Ausstellungen, wie beispielsweise die von Klaus Berends „Ihr seid das Salz der Erde“, in der die Inselregierung von Teneriffa der Kunsthalle 15 Tonnen Meersalz zur Verfügung gestellt und nach Deutschland hat transportieren lassen. Und dann natürlich „Fresh Air Smells Funny“ mit den bedeutendsten Streetart- und Graffitikünstlern weltweit! STADTBLATT: Noch in diesem Jahr gibt es einen personellen Wechsel in der Kunsthalle. Was wünschen Sie sich für eine Nachfolge für André Lindhorst? HILTRUD SCHÄFER: Wir wünschen uns eine Leitungspersönlichkeit, die das weiter entwickelt, was André Lindhorst bereits aufgebaut hat: mit einem innovativen und ambitionierten Ausstellungsprogramm regional und überregional Akzente zu setzen. Eine Persönlichkeit, die die Vernetzung mit der nationalen und internationalen Kunst-/Galerie-/Sammlerszene weiter voranbringt, die die Kunsthalle mit einem Programm zeitgenössischer Kunst als Forum für Kunstschaffende und Kunstinteressierte weiter entwickelt. INTERVIEW JUDITH KANTNER P 15./ 16.6., Kunsthalle Osnabrück


Schön gesagt

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Bei einem Spaziergang durch das Heger-Tor-Viertel fehlen heute garantiert nicht die Worte. Im Gegenteil. Das Wort wird gefeiert in Form des Familien-Kulturfestes „Auf ein Wort“. Mit Poetry Slammern, Märchenerzählern, Liedermachern, Druck- und sonstigen Künstlern, die sich der Aneinanderreihung von Buchstaben widmen. Außerdem gibt es Book Slams (das sind Buchvorstellungen im Schnelldurchgang) und Prominente lesen aus ihren Lieblingsbüchern (u.a. drei Kandidaten für die nächste Oberbürgermeisterwahl). Schmökern und stöbern lässt sich auf dem Gebrauchtbüchermarkt. Klaus Terbrack von Fokus e.V.: „Neu im Programm sind Aktionen rund um den Zweitspracherwerb von Kindern, mit Sprachspielen wie „Lieblingswort“ oder „Silben- und Wörterolympiade“, die von „DaZNet“ angeboten werden. DaZNet ist ein Netzwerk von Schulen, die sich besonders beim Thema „Deutsch als Zweitspache“ engagieren. Darüber freuen wir uns beJUDITH KANTNER sonders.“ P 22.6., Heger-Tor-Viertel

Schön gefahren

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Was man schon immer über Fahrräder wissen wollte, aber nicht zu testen wagte, kann man auf den RadSommer-Tagen, die auf dem Platz zwischen Dom und Theater stattfinden, ausprobieren. Wie wäre es mit einer Probetour auf dem Radsimulator, einem Geschicklichkeitstest auf dem Radparcours der Deutschen Sporthochschule Köln oder mit einem gründlichen Check des eigenen Fahrrads? Kinder begeben sich auf den Laufrad- und Rollerparcours und wer möchte, hält Ausschau nach dem freundlichsten Blitzer der Stadt. Wer denen über den Weg fährt, kann nur gewinnen. Also: Auf den Sattel – fertig – los! Bei den Osnabrücker RadSommer-Tagen steht das Ausprobieren im Mittelpunkt. Sie finden statt im Rahmen der Kampagne „Osnabrück sattelt auf“. Weitere Infos auf der Homepage. P 14./15.6., Dom- und Theatervorplatz www.osnabrueck-sattelt-auf.de

Acoustic-Polybeat: Sudden Flow

Schön hoflich

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Innenhöfe gibt es wie Sand am Meer. Wenn sie sich jedoch in der Altstadt befinden und in ihnen noch Musik, Theater und Kleinkunst geboten wird, hat das Charme. Das „Kleine Fest in den Höfen“ funktioniert so: Um 19.30h startet in den teilnehmenden Innenhöfen jeweils der erste 30-minütige Beitrag. Nach einer 20-minütigen Pause wird er wiederholt, so dass man bequem in den nächsten Innenhof wechseln kann. Der Eintritt ist frei, eine Spende in „Pay after“-Manier erbeten! Zum Programm: Im Innenhof von Froggy gibt es Märchenhaftes von Sabine Meyer. Friedrich der Zauberer ist zu Besuch im Hof des Vordemberge-Gildewart-Hauses. Helumt Thiele spielt Theater im Innenhof des Stadtgalerie Café und Musikalisches bieten die Höfe der Superintendentur Osnabrück, vom Haus der Jugend und der Lagerhalle. Für jeden etwas dabei! JUDITH KANTNER

P 7.6., Heger-Tor-Viertel

STADTBLATT 6.2013 35


bühne 40 Rollen in zwei Stunden: Christian Bindert, Marcel Kaiser, Hannah Noack und Rosalie Becker (v.l.)

Kein normales Musical In Eigenregie bringen vier Musical-Studenten den Off-Broadway-Erfolg „I Love You, You’re Perfect, Now Change“ auf die Bühne. Es geht um Liebe – und Sex.

r

osalie Becker, Hannah Noack, Christian Bindert und Marcel Kaiser haben sich richtig was vorgenommen. Die vier studieren am Institut für Musik (IfM) den Studiengang Musical und sind am Ende ihres dritten von vier Jahren – nun steht die Gesangsprüfung an. Doch statt im Institut zwei Professoren vorzusingen, wollen sie in die Öffent-

36 STADTBLATT 6.2013

lichkeit. Also haben sie beschlossen, ein Musical auf die Beine zu stellen und an zwei Abenden im Haus der Jugend aufzuführen. Ihre Wahl fiel auf „I Love You, You’re Perfect, Now Change“ von Jimmy Roberts (Musik) und Joe DiPietro (Text). Ein Musical mit Comedy-Elementen, das am New Yorker Off-Broadway ein Sensationserfolg war und jetzt auch in Deutschland populär wird. Für Osnabrück ist es eine Premiere. Christian Bindert: „Das ist definitiv kein typisches Mainstream-Musical – eigentlich eine zugespitzte Komödie. Romantisch, erotisch, witzig.“ Und, ganz wichtig, es ist ein Musical für vier Darsteller. Wobei jeder der angehenden Musical-Darsteller gleich zehn Rollen übernehmen muss. „I Love You, You’re Perfect, Now Change“ ist ein Stück über die Liebe und Beziehungen in all ihren Stadien und Facetten – vom Anfang bis zum Ende. Ein heißer Flirt, das erste Date,

der erste Sex, die Hochzeit, das junge Paar, das alte Paar ... Rosalie Becker: „Auch aktuelle Phänomene wie Speed Dating oder Partnerbösen werden auf den Arm genommen.“ Jede Szene stellt eine neue Person vor. In einem Mix aus Gesang und Schauspiel. Musikalisch begleitet werden die vier Studenten vom IfM-Musical-Korrepetitor Martin Wessels-Behrens am Klavier. Rosalie Becker, Hannah Noack, Christian Bindert und Marcel Kaiser könnten es auch etwas einfacher haben. Aber so lernen sie das ganze Business kennen. „Wir betreiben einen ziemlichen Aufwand für unsere Gesangsprüfung“, sagt Rosalie Becker und lacht. Als Erstes mussten sie die Rechte am Stück vom betreffenden Verlag erwerben, dann werden es bis zur Premiere gut ein halbes Jahr Proben sein (neben Studium und anderen Engagements, z.B. am Theater Osnabrück) und jetzt auf der Zielgraden werden Flyer von ihnen gedruckt und

Sponsoren angeworben. Zwei ausverkaufte Abende sind da zu wünschen. Karten für das Musical gibt es im Haus der Jugend, in der TouristInformation (Bierstraße) oder per Mail (tickets@nowchange.de). Die aktuellsten News zur Produktion erfährt man auf ihrer Facebook-Seite (facebook.com/perfectnowchange). Bis zu ihrem endgültigen MusicalAbschluss am IfM ist es noch ein Jahr. Und dann? Rosalie Becker: „Dann bewerben wir uns bei den deutschen Theatern. Als Musical-Darsteller ist man sehr flexibel einsetzbar.“ Auch eine große Musical-Produktion wie „Rocky“ oder „Mamma Mia!“ wäre ein Ziel. „Das ist sicher der Traum von jedem Musical-Darsteller, einmal dort mitzuwirken“, sagt Christian Bindert. Aber jetzt erfüllen die vier sich erstmal einen anderen Traum und der heißt: „I Love You, You’re Perfect, Now Change“. MARIO SCHWEGMANN P 26. + 27.6., Haus der Jugend


Tanzgala

Steinwalzer

Steinwalzer

Incomplete Harmony

CROSSOVER Untertitel: Versteckte Erzählungen vom Piesberg. Genre: Ortsbespielung. Mittel: Schauspiel, VideoInstallation, Musik, Tanztheater. Regie: Katrin Orth, Musiktheater Lupe. Genau, das passt. Passt genau hierher. Inszenierungen wie diese sind ja schon Klassiker hier oben am Berg. Es geht um eine Festgesellschaft, zusammengekommen für ein Firmenjubiläum. Und dann beginnt sie, die Reise in die Vergangenheit. Und es ist eine düstere Vergangenheit: die Zeit der 1940er Jahre. Wie war das damals, hier oben am Piesberg? Wer Zeitzeugen fragt, bekommt verstörende Antworten. Eine Reise an Originalschauplätze. HPS P 1. (Premiere), 6., 7., 8., 13., 14,, 15.6., Piesberger Gesellschaftshaus

TANZTHEATER Stille. Was löst sie in uns aus? Diese Frage hat sich der taiwanesische Tänzer und Choreograf ShangChi Sun für seine Arbeit mit dem Tanzensemble des Theaters gestellt. In „Incomplete Harmony“ will er Tänzer davon „befreien“, sich zur Musik zu bewegen. „Ich liebe die Stille. Sie bringt mich zum Fantasieren und Träumen. Wenn ich an Stille denke, entwerfe ich unterbewusst schwarze und weiße Bilder. Als ich klein war, spielte meine Mutter in Stummfilmen. Ich musste auf einer Bank sitzen und auf sie warten bis sie ihre Arbeit beendet hatte. Da gab es viel Wartezeit und für meinen Geist und meine Sinne viel an Eindrücken zu verarbeiten. Alles war lebendig für mich.“ Ob wir einen komplett lautlosen Abend erleben? HPS P 1. (Premiere), 6., 8., 11., 16.6., emmatheater

Incomplete Harmony

The Importance of Being Earnest SCHAUSPIEL Tja, das ist schon ein Kreuz, den Titel dieses Oscar WildeKlassikers zu übersetzen. Ernst sein ist alles. Ernst ist das Leben. Wie wichtig es ist, Ernst zu sein. Die Kunst, ernst zu sein. Die Bedeutung, Ernst zu sein. Keine Hochzeit ohne Ernst. Und so weiter. Und so weiter. Ernst als Name, Ernst als Eigenschaft... Aber damit

hat die Osnabrücker Theatergruppe Ostensibles ja kein Problem. Da ist ja alles englischsprachig. Da ist sie also wieder, die unsterbliche Verwechslungsgeschichte um die englischen (Nicht-)Gentlemen Algernon und Jack. Jack, der sich immer als sein Bruder Ernest ausgibt, wenn er in der Stadt ist, verliebt sich in Algernons Cousine Gwendolen... HPS P 7., 8., 11., 12.6., Haus der Jugend

Letzte Runde SCHAUSPIEL Lutz Hübner ist einer der fleißigsten Dramatiker unserer Tage. „Tränen der Heimat“, „Ausnahmezustand“, „Frau Müller muss weg“... „Letzte Runde“, 1995 entstanden, ist seine zweite Arbeit. Was wir in diesen 90 unterbrechungslosen Minuten erleben? Wir lernen Hannes kennen, den Kneipenwirt. Der einsam ist und schwul, der elegischen Jazz liebt und von vergangener Liebe träumt. Bei Hannes sammeln sich seltsame Menschen. Menschen auf dem Weg in den Tod. Und doch suchen sie bei ihm nach ein bisschen letztem Leben, nach ein bisschen letztem Kick. Unter diese Hoffnungsverlorenen gerät Belly, ein ziemlich runtergekommener Entertainer und Verführer. Ein Stück über kleine Kämpfe ums kleine Glück. Ein Stück über den Kampf gegen das finale Ende. HPS P 7., 14., 21.6., Probebühne

Tanzgala BALLETT/TANZTHEATER Ob es nun wirklich die erste Tanzgala in Osnabrück ist, wie angekündigt, sei dahingestellt. Aber dass sich hier wirklich Weltklasse zeigt, steht außer Frage. Nederlands Dans Theater II mit Déjà Vu von Hans van Manen! Stuttgarter Ballett! Ballett des Staatstheaters Wiesbaden! Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg! Bayerisches Staatsballett II! Whow. Duett. Solo. Solo. Duett. Und dazu Mauro de Candias Dance Company Theater Osnabrück, mit Ausschnitten aus eigenen Stücken. Sowas sieht man nicht oft in der Stadt. Und garantiert so nie wieder. HPS P 14.6., Theater am Domhof

Letzte Runde

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kunst FOTO: ELENA SCHOLZ

FOTO: JUDITH KANTNER

sehenswert

Ismail Uluocak Ein Reiter auf einem blauen Pferd. Eine Frau mit Kopfschmuck. „Seine Werke sind sehr unterschiedlich“, heißt es über die Ausstellung „kreuzundquer“ des türkischen Künstlers Ismail Uluocak, „doch sie tragen alle die gleiche Handschrift: Sie hinterlassen einen warmen und positiven Eindruck.“ Aha. P bis 28.6.,Institut für Islamische Theologie (IIT) der Universität, Kamp 46/47, Raum 51/218

Bereit fürs nächste Politikum: Jens Raddatz vor dem (Haupt)-Quartier des BBK

Keine Krankenkasse Anke Dusche Worum es in ihrer Schau „Wege/Flut“ geht? „Buchstaben, Zahlen und Zeichen, die doch eigentlich Informationen übermitteln, werden in meinen Bildern unter dem Thema ‘Flut’ zum geordneten Bildelement im ästhetischen Umfeld.“ Aha. P bis 26.8., Stadtgalerie

Der Bund Bildender Künstler ist wiederauferstanden. Einer, der ihm zu neuer Bedeutung verhilft: Vorsitzender Jens Raddatz, jetzt im dritten Amtsjahr.

e

Schöne Landschaft Bedrohte Natur Altmeisterliche Landschaften? 60 davon sind hier zu sehen: Dorfidyllen, malerische Wälder, pittoreske Ruinen, Hirtenszenen. Alles aus den Magazinen der SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin. Und dann kommt der Bruch: 40 zeitgenössische Arbeiten. Ein Dialog, auf der Suche nach ZeitübergreifenHPS dem. P ab 9.6., Kunsthalle Osnabrück 38 STADTBLATT 6.2013

s gibt Namen, die klingen plötzlich grau. Dem Bund Bildender Künstler (BBK) Osnabrück ist das passiert. Verschlafen, hieß es lange, ältlich, kraftlos, bieder. Ohne Vision, hieß es, ohne Mission, immer dieselbe selbstbespiegelnde Kunst von immer denselben selbstbespiegelnden Künstlern. Schwer, sich von einem solchen Niedergang zu erholen. Aber manchmal gelingt er eben doch, der Wiederaufstieg aus der Asche, wie beim mythischen Vogel Phönix. 2004 übernahm Renate Michalick den Vorsitz, und die dahinsiechende Bezirksgruppe, mit 60 Jahren Bestand immerhin eine der ältesten Deutschlands, gewann Profil zurück. 2010 folgte Jens Raddatz, und seither läuft der Motor auf Hochtouren. Mit Motoren kennt Raddatz sich aus. Wenn er gerade nichts für den BBK zu tun hat, für seinen Job an der Uni Osnabrück, im Fach Kunst/Kunstpädagogik, für seine Dissertation, für

sein Grafikatelier, für seine eigene freie Kunst, die von der RAF-Stern-Erklärung bis zur Kontra-Hartz IVMarktplatzbeschriftung reicht, schraubt er an seiner 15 Jahre alten 1200er Yamaha. BBK? „Garantiert keine Krankenkasse!“, lacht Raddatz. Mehr, könnte man hinzufügen. Allein letztes Jahr waren acht Ausstellungen in der seit Michalicks Neuaufbruch bestehenden BBK-Galerie „Kunst-Quartier“ zu sehen – fast 2800 Besucher kamen. Der palästinensische Künstler Shadi Al Hareem war als Artist in Residence zu Gast. Vorträge fanden statt, Foren, offene Ateliers, eine Lesung für die russische Punkband Pussy Riot. Die Mitgliederzahl stieg von 37 auf 43. Der Internetauftritt verzeichnete durchschnittlich 78 Sessions pro Tag. Besonders sprechend: Unter dem Titel „Zum Politischen“ ging Jens Raddatz mit dem legendären Satiriker Klaus Staeck eine Symbiose ein. Teil der provokant gesellschaftskritischen Doppelschau: Raddatz’ Abreißblock rechter Propagandisten, von Rudolf Hess bis KarlHeinz Hoffmann. Ratsch, weg damit. Drauftreten erlaubt. Das Politische. Wer den wiederauferstandenen BBK beschreiben will, muss es auf der Rechnung haben. Und wer einen Blick für Kleidung hat, für Farbsymbolik, braucht Raddatz nur kurz anzusehen, existenzialistisches, guerrillero-anarcho-mäßiges Schwarz, und das Signal ist klar: „Ich seh mich schon deutlich links der Mit-

te.“ Nur in seinen Socken ist heute ein bisschen Weiß – der Jolly Roger, Totenkopf und gekreuzte Knochen: „Wegen der Kunst-Piration!“ Reine Dekorativität? Damit kann Raddatz nichts anfangen. „Bildende Kunst ist Freiraum, Korrektiv, Veränderung“, sagt er. „Humus , Pflanzstock und Dünger.“ Und dass einen Denkfehler macht, wer sie zur Kreativwirtschaft zählt. Leidenschaft teilt sich mit. Widerspruchsgeist. Raddatz setzt Sprenglöcher. Gegen den Beton in den Köpfen. Wer mit ihm über gesellschaftliche Fehlentwicklungen diskutiert, ist danach besser informiert als nach 100 Stunden Nachrichtenfeatures. „Ich bin nicht total vergrämt. Aber es gibt schon vieles, das mich zornig macht, wütend.“ Auch in Osnabrück. Deshalb hat Raddatz jetzt einen Offenen Brief geschrieben. Über die problematische Situation der Kunst im Öffentlichen Raum. Eine Anklage. Und darüber, wie fatal es wäre, hätte die Kunsthalle künftig keinen eigenen Leiter mehr. „Rückfall in die Provinz!“ Ob das Kunst-Quartier des BBK schon zur „dritten Kraft“ hinter der Stadtgalerie geworden ist? Zur zweiten, vor ihr. Vielleicht nicht gemessen an der Zahl der Besucher. Aber gemessen an den Augen, die sie öffnet. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P Aktuelle Ausstellung: „Fotografien von Ari Nahor, Malerei von Henriette Burkart“, bis 18.6., BBK-Kunst-Quartier


kunst und ausstellungen Ameos Klinikum. „Ameos Kunstpreis 2012“, bis 21.6. Bürgertreff Teutoburger Schule. Fakhara Latif: „Wasser und Wolke“, bis 21.9. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Frühjahr 2015 Diakonie Wohnstift Westerberg. Bernd Rüsel „Ausblicke-Einblicke“ – figürliche Malerei auf Holz, ab 16.5. Diözesanmuseum. „Kicker, Kult und Co.“, bis 3.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Remarque und die Kunst“, bis 4.8. Forum am Dom. „Gesichter mit Geschichten“, Porträts von Franz Josef Langer und Lev Silber, bis 16.6. Galerie Entwicklungsraum. „Parallelwelten“ Arbeiten von Claudia Wycisk, bis 23.6. Galerie im Fenster. Henning Bekermann, bis auf weiteres Galerie in der Mensa am Schlossgarten. Kai Jobusch, bis auf weiteres Galerie Letsah. Hendrik Spiess „Between the lines“, bis 23.6. Galerie Schwarz/Weiss. Eva Preckwinkel und Robert Stieve, bis 16.6.

Musik- und Kunstschule. Ole Grabowski „Mixed Media – Malerei zwischen Acrylfarbe, Buntstift und Kreide“, bis 26.6. Piepenbrock Service Center. „100 Jahre Piepenbrock“, bis Ende 2013 Piesberger Gesellschaftshaus. Lupo Pinto „Am laufenden Meter“, bis 25.8. Planen + Bauen. „Vier im Kontrast“. Jelena Reinert, Sylvia Lüdtke, Monika Hamann, Paul Wood, bis 21.9. Stadtbibliothek. „Verbrannte Dichter“, Autorenporträts von Joachim Smarsly, bis 8.6. Stadtgalerie. Anke Dusche: „Wege/Flut“, 1.6. bis 26.8. Steigenberger Hotel Remarque. „Tanz uns Leben“, Malerei und Lyrik von Erika Rauschning, bis 31.7. Ursulaschule.“Früchte, Skizzen und Studien“, bis auf weiteres

EMDEN Kunsthalle. „Wenn Wünsche wahr werden“, 1.6. bis 8.9.

PAPENBURG Ethnologisches Museum. „Indianische Moderne. Kunst aus Nordamerika“, bis 4.8.

GRONAU Rock’n’Pop Museum. „ShePOP – Frauen.Macht.Musik!“, bis 8.9.

QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Druckfrisch aus Quakenbrück“, bis 8.9.

HERFORD MARTa Herford. „Nutzflächen OWL3“, 16.6. bis 18.8.; „Visionen. Atmosphären der Veränderung“ bis 8.9.

WALLENHORST Ruller Haus. Ausstellung handschriftlicher Bibeln des früheren Klosters Rulle, bis auf weiteres

P Schon mal von der Herforder Vision gehört? Nein? 11. Jahrhundert. Die älteste bekannte Marienerscheinung nördlich der Alpen. Das genaue Jahr ist nicht klar, aber an einem 19. Juni soll einem Schäfer die Jungfrau Maria erschienen sein. Ein Vorfall, der hier Anlass gibt für einen Kunstblick auf „seherisches Denken“.

WESTERKAPPELN Draiflessen Collection. „Mythos Chanel“, bis 7.7.

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OSNABRÜCK

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. Malerei von Reinhard Scholtissek, bis 21.7. BAD IBURG Alte Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Werner Kavermann, Karsten Michaelis, bis 13.7.

LINGEN Kunsthalle. Jan Paul Evers: „Momentum ignition“, bis 28.7.; Rebecca Morris: „Southafternoon“, bis 28.7.

P Eva Preckwinkel und Robert Stieve? Das sind nicht einfach nur zwei Künstler, die oft gemeinsam ausstellen. Hier haben wir es mit einem echten Künstlerpaar zu tun! Klassische Bildhauerei in Stein und Holz trifft auf Bilder einer „Sammlerin“ – die historische Textilien integrieren, Familienalben-Fotos... Institut für islamische Theologie. Ismail Uluocak, bis 28.6. Katharinenkirche. „Darwin meets Business“, bis August Katholische Hochschulgemeinde. Maria Schechinger „(K)ein Kinderspiel“, bis 14.7. Kreishaus. „Lebens(t)raum Russland“. Fotos von Clemens Pickel und Ottmar Steffan”, bis auf weiteres; „Augenstier und Rosenfrosch, von heiter bis dramatisch, die Lust am Fabulieren“: Mirjam Rückert, bis auf weiteres Kunsthalle Osnabrück. „Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst“, 9.6. bis 13.10. Kunst-Quartier. „Fotografien von Ari Nahor, Malerei von Henriette Burkart“, bis 18.6. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Charles Wilp“, bis auf weiteres; „Schatzkammer Osnabrücker Bergland“, bis 5.1.2014

BRAMSCHE Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese. „Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum“, 8.6. bis 13.10. BIELEFELD Kunsthalle. „Schönheit und Geheimnis. Der deutsche Symbolismus“; bis 7.7. Kunstverein. „Neue Bescheidenheit. Architektur in Zeiten der Verknappung“, bis 21.7. BREMEN Gerhard Marcks Haus. „Marcks befragen: Clarissa Dietrich und Gunther Gerlach“, bis 2.6.; Eveline van Duyl „Denkinseln“, bis 2.6.; „Michelangelo schultern. Last, Kraft, Bild in Skulptur und Fotografie“, 16.6. bis 29.9. Weserburg. Gerd Rohling „Inside-Outside“, bis 30.6.; „Kaboom! Comic in der Kunst“, 15.6. bis 6.10.

MELLE Alte Posthalterei. Radierungen und Bilder von Christoph Meckel und Wilfried Bohne, bis 20.6. Stammes Art. Skulpturengarten-Atelierausstellung „Die 15.“, bis 2.6. Skulpturengarten Marggraf. „35 Jahre Peter Marggraf“, 3., 8., 9.6. MELLE OLDENDORF/OSTENWALDE Orangerie Gut Ostenwalde. „Kein Ort – nirgends“, Fotos von Maria Otte, bis 23.6. MÜNSTER Kunstmuseum Picasso. „Was ich Picasso schon immer sagen wollte“, bis 1.9.; „Willy Ronis – Eine Retrospektive“, bis 1.9. Galerie Steinrötter. Katharina Arndt „Losing Control“, bis 22.6. Kunsthalle. Jürgen Stollhans, 8.6. bis 8.9. NORDHORN Kanzlei Weßling und Kambach. Hendrik Spiess „What you can’t let behind“, bis 21.6.

DELMENHORST Städtische Galerie. „Poesia”, bis 9.6.

OESEDE Forsthaus. Robert Meyer, bis auf weiteres

DISSEN Kunst- und Kulturverein. „Schrott trifft Erotik“, „Zeichnungen und Gemälde, Jasper Jaspersen & Schrottkunst, Amador“, bis 9.6.

OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Arno Schmidt. „Fotografien“, bis 17.7.

V-G 2013 Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Höhepunkt ist eine V-G-Retrospektive von Juni bis Oktober in Osnabrück. www.vordemberge-gildewart.de OSNABRÜCK Akzisehaus. „Wer ist VordembergeGildewart?“, bis 31.10. Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „nichts ... und alles“. Retrospektive zum Werk Friedrich Vordemberge-Gildewarts, 16.6. bis 6.10. Galerie & Bistro KunstGenuss. Informel verso Informel – Grafiken u. a. von Jo Niemeyer, bis 28.7. UMGEBUNG BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig”. Die Künstlergruppe Systhema, 20.6. bis Sommer 2014 BERSENBRÜCK Museum des Landkreises. „Gegen den Strom und mit dem Wind“, bis 30.6.

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kino Vom Draufgänger zum Vater: Ryan Gosling als bankausraubender Motorradakrobat Luke

Die Kugel des Todes ... ... kennt kein Entkommen! Ein Bankräuber mit besten Absichten: In „The Place Beyond The Pines“ schwingt sich Ryan Gosling aufs Motorrad und rast durch ein packendes Action- und intensives Familiendrama.

v

or zwei Jahren gab Ryan Gosling in „Drive“ eine Glanzvorstellung als wortkarger Stuntman, der sich nach Feierabend als Fluchtfahrer verdingt. Eine bewusst karg gehaltene Schilderung eines einfachen, nach festen Regeln strukturierten Lebens, das erst durch die zögerlich entwickelte Zuneigung zu einer Frau einen Wandel erfährt. Eine kurze Zusammenfassung von Goslings aktuellem Film „The Place Beyond The Pines“ liest sich, als habe Regisseur Derek Cianfrance „Drive“ noch einmal neu interpretieren wollen. Trotz der neuerlichen Mitwirkung Ryan Goslings – der Eindruck täuscht.

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Die Idee zu diesem Film ist älter als „Drive“. Und sie geht weit über dessen Plot hinaus. Luke (Ryan Gosling) ist Akrobat in einem Motorradzirkus, seine waghalsigen Kunststücke vollführt er in der „Kugel des Todes“. In Schenectady – der Name stammt aus der Sprache der Mohawk und bedeutet sinngemäß „hinter den Pinienwäldern“ – trifft er auf Romina (Eva Mendes), mit der er während eines früheren Gastspiels eine Affäre hatte. Erst jetzt erfährt Luke, dass er Vater eines Sohnes ist. Unter dem Eindruck dieser Nachricht will er sein unstetes Leben ändern und mit Romina eine Familie gründen. Doch die ist längst anderweitig liiert, und obwohl ihre Gefühle eigentlich Luke gehören, hält sie an den bestehenden Verhältnissen fest. Sie weiß, dass Luke selbst bei bestem Willen weder zum Vater noch zum Ernährer taugt. Luke vermag Romina nicht zurück zu gewinnen, will aber zumindest finanziell zum Wohl seines Sohnes Jason beitragen. Den Job als Motorradartist gibt er auf, zugunsten eines nicht minder gefährlichen Tätigkeitsfeldes: Gemeinsam mit dem ebenfalls motorradbegeisterten Robin raubt er

Banken aus. Ihr Kniff: Sie fliehen nach vollbrachter Tat zunächst auf ihren Motorrädern, verstecken die dann aber auf geschlossenen Lastwagen. Eine Handlungsidee, die auf den Hauptdarsteller Ryan Gosling zurückgeht. Zwangsläufig kommt Luke mit der Polizei in Konflikt, fatal verläuft die Begegnung mit dem Polizeineuling Avery Cross (Bradley Cooper). Im weiteren Verlauf verlagert sich der Fokus des Films auf diesen Avery, der eine rasante Karriere macht und es bis zum Staatsanwalt bringt. Zum Nachteil seiner Familie und insbesondere seines Sohnes AJ. Jahre später entdecken AJ und Lukes gleichaltriger Sohn Jason, dass die Geschichten ihrer Familien miteinander verknüpft sind ... Mit „The Place Beyond The Pines“ legt der Regisseur Derek Cianfrance seinen bislang aufwändigsten und teuersten Spielfilm vor, eine Geschichte generationenübergreifenden Ausmaßes, in der packende Action-Szenen und intensives Familiendrama ineinandergreifen. Ein gewagtes Unternehmen in einer Zeit, in der im Kino eher das Spektakel mit gradliniger Handlung reüssiert, während komplexere Erzählungen dem Fernsehen überlassen bleiben.

Nach Meinung vieler Kritiker ist Cianfrance das Kunststück gelungen, rasantes Genrekino und melodramatische Inhalte gekonnt zu fusionieren. Schon 2006 hatten Cianfrance und sein Hauptdarsteller Ryan Gosling, die sich übrigens frappierend ähnlich sehen, die Ausgangsidee bei einem Tischgespräch diskutiert. 2010 drehten sie zunächst mit kleinem Budget das mehrfach preisgekrönte Ehedrama „Blue Valentine“, ehe Cianfrance auf das frühere Projekt zurückkam, das sicher nicht leicht zu finanzieren gewesen sein dürfte. Entstanden ist ein Film abseits gängiger Schemata, auch handwerklich von eigener Art. Gedreht wurde klassisch auf 35-mm-Film statt mit Digitaltechnik, das gibt dem Film eine besondere visuelle Note. Ein kunstvoller Schnitt und eine sorgfältig ausgewählte musikalische Untermalung runden das ästhetische Konzept ab und unterstützen die Leistung des Schauspielerensembles, in dem erfahrene Stars auf viel versprechende Nachwuchskräfte treffen. HARALD KELLER USA 2012. R: Derek Cianfrance. D: Ryan Gosling, Bradley Cooper, Eva Mendes, Ray Liotta, Rose Byrne u. a. P ab 13.6., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage.de


Die wilde Zeit

Gambit – Der Masterplan

HOMMAGE Paris 1971. Die wilden Mai-Kundgebungen liegen drei Jahre zurück. Aber revolutionäre Utopien wirken in den Köpfen des Schülers Gilles (Clément Métayer) und seiner Freunde noch gehörig nach. Da plant man schon mal nächtliche Schulbesuche, um Parolen an die Mauern zu sprühen. Als bei einem der nächtlichen Ausflüge ein Wachmann durch einen Molotow-Cocktail schwer verletzt wird, zieht es die Gruppe vor, ein Weilchen in Italien unterzutauchen. Um dort Party zu machen und einfach eine wilde Zeit zu erleben. Ganz nebenbei trifft Gilles, der noch nicht weiß, ob er Maler oder Filmemacher werden will, eine Entscheidung. Olivier Assayas’ („Carlos – Der Schakal“) Film über die Perspektivlosigkeit nach 1968 ist gleichzeitig eine Verbeugung vor dem französischen Autor und Filmemacher FJ Guy Debord, der mächtigen Einfluss auf den Werdegang von Assayas hatte. F 2012. R: Olivier Assayas. D: Clément Métayer, Lola Créton, Dolores Chaplin u. a. P ab 30.5., Cinema Arthouse, CineStar

KUNST-COUP Um sich an seinem widerlichen Boss Shahbandar (Alan Rickman) zu rächen, plant Kunstkurator Harry Deane (Colin Firth), seinem Peiniger einen gefälschten Monet unterzujubeln. Geschickt fädelt er den Coup mit Hilfe einer texanischen Rodeoreiterin (Cameron Diaz) ein. Aber dann gerät die eigentlich sichere Sache allmählich aus dem Ruder. Nicht genug damit, dass Shahbandar sich mehr für die Rodeoreiterin als für den Monet zu interessieren scheint. Der Betrug droht auch noch vor-

schnell aufzufliegen. Das Drehbuch für diese Neufassung eines 1967 gedrehten und in Deutschland unter dem Titel „Das Mädchen aus der Cherry Bar“ in die Kinos gekommenen Films schrieben die wahnwitzigen Autoren Ethan und Joel Coen („Burn After Reading“). Als Regisseur dieser wendungsreichen Gaunerkomödie zeichnet Michael Hoffman („Ein russischer Sommer“) verantFJ wortlich. USA 2012. R: Michael Hoffman. D: Colin Firth, Cameron Diaz, Alan Rickman u.a. Pab 20.6., Cinema Arthouse, CineStar

SCHÖNE LANDSCHAFT – BEDROHTE NATUR Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Landschaftsbilder aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

Kunst

Osnabrück

Jacob Van der Croos (Den Haag 1623/1637- 1699 Amsterdam) Landschaft mit Blick auf Schloss Huis ten Bosch bei Den Haag 1656 Öl auf Holz 47x66cm

Justus de Verwer, „Segelschiffe auf leicht bewegter See vor der Küste“, 17 Jhd., Ausschnitt

Moritz Schleime, „Abschied ohne Ende“, 2010, © Wendt+Friedmann, Berlin

9. Juni – 13. Oktober 2013 | Kunsthalle Osnabrück Hasemauer 1, 49074 Osnabrück w w w. o s n a b r u e c k . d e / k u n s t h a l l e

Halle


kino die platzanweiserin

Einfach umgebracht: „Jeder hat einen Plan“ Endlich ist der Sommer da! Die Natur erstrahlt in all ihren Farben, die Sonne scheint mit voller Kraft und bei gutem Wetter strömen die Menschen scharenweise in die Parks und Cafés der Stadt. In den Kinos erwartet uns hingegen keine sommerlich leichte Kost. Die kommenden Filme sind düster bis dramatisch.

Einfach geklaut: „Der Dieb der Worte“ In „Der Dieb der Worte“ (ab 23.5., Cinema Arthouse) spielt Bradley Cooper den begabten, aber erfolglosen Autor Rory Jansen, der eines Tages einen folgenschweren Schritt wagt. Er findet das Manuskript eines Kriegsromans aus den 40er Jahren und beschließt, es unter seinem Namen zu veröffentlichen. Zunächst schwelgt er im Erfolg des Buches, doch nach und nach wird er von seiner Lüge eingeholt. Der alternde Autor des Manuskripts (Jeremy Irons) taucht auf und Rory wird klar, dass auch der Diebstahl von Worten nicht ungestraft bleibt. Das Besondere an der Geschichte: Sowohl Rory als auch der wahre Autor sind rein fiktiv und lediglich Protagonisten eines weiteren Buches. Dessen Autor Clay Hammond (Dennis Quaid) lässt sich derweil von einer schönen Studentin (Olivia Wilde) verführen. Eine äußerst interessante, verschachtelte Story. Noch mehr Spannung hat der argentinische Film „Jeder hat einen Plan“(ab 23.5., Cinema Arthouse) zu bieten, der Viggo Mortensen in einer Doppelrolle zeigt. Er spielt die Zwillingsbrüder Pedro und Augustín. Pedro ist an Lungenkrebs erkrankt, lebt in einer argentinischen

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Sumpfgegend und verdient sein Geld mit zwielichtigen Geschäften. Als er eines Tages einen Mord begeht, sucht er bei seinem Bruder in Buenos Aires Unterschlupf. Augustín führt ein Leben wie aus dem Bilderbuch. Er ist mit einer schönen Frau verheiratet und arbeitet erfolgreich als Kinderarzt. Dennoch ist er völlig unzufrieden. Anstatt Pedro zu helfen, ertränkt er ihn, nimmt seine Identität an und reist zurück in ihre alte Heimat. Dort erwartet ihn ein Netz aus Lügen und Gewalt, das Pedro ihm hinterlassen hat. Das Regiedebüt von Ana Piterbarg ist eine gelungene Mischung aus Drama und Thriller. Das wohl überzeugendste Drama kommt jedoch aus Rumänien und läuft unter dem unprätentiösen Namen „Mutter und Sohn“ (ab 23.5., Cinema Arthouse) an. Barbu (Bogdan Dumitrache) überfährt bei einem waghalsigen Überholmanöver einen Jungen. Jetzt droht ihm eine Gefängnisstrafe. Seine Mutter Cornelia (Luminita Gheorghiu) stammt aus der rumänischen Oberschicht und glaubt, mit Geld alles regeln zu können. Um ihrem Sohn zu helfen, versucht sie daher mit allen Mitteln eine polizeiliche Ermittlung zu verhindern. Dabei schreckt sie auch vor Bestechung und Erpressung nicht zurück und versucht Zeugen zu Falschaussagen zu drängen. Der Film zeigt nicht nur die gestörte Beziehung zwischen Mutter und Sohn, sondern geht ebenso auf die Probleme der rumänischen Gesellschaft ein, die noch immer in der Schwebe zwischen Moderne und alten autokratischen Strukturen verharrt.

Einfach bestochen: „Mutter und Sohn“ Wem nicht nach Drama zu Mute ist, der kann sich in die Lagerhalle flüchten. Hier gibt es mit „Sightseers“ (28./29.5.) schwarzen britischen Humor vom Feinsten. Alternativ kann man in Ruhe auf die Open-Air Kino Saison warten. KIM RUNGE

The Big Wedding

To the Wonder

NÄRRISCH Gefühltermaßen vergeht kein Monat ohne Hochzeitskomödie. Das Bedürfnis nach dieser Art von mehr oder minder heiterem Lügenmärchen scheint unstillbar. Mit der fatalen Folge, dass die Filmindustrie wie am Fließband produziert. „The Big Wedding“ ist als Komödie gedacht, aber realiter ein Trauerspiel, wird doch die Handlung des adaptierten Schweizer Films „Wie eine richtige Familie“ – der Ähnlichkeiten mit Ang Lees „Das Hochzeitsbankett“ aufwies – auf beschämende Weise vulgarisiert: Ein adoptierter Vietnamese hat viele Jahre lang seiner leiblichen Mutter harmonische Familienverhältnisse vorgegaukelt, damit sie sich nicht sorgt. Als er heiraten möchte, kündigt die Mutter ihren Besuch an. Und die dysfunktionale Familie muss für ein paar Tage heile Welt spielen ... In der Hollywood-Version wird aus dieser Geschichte der pure Klamauk. H. K. USA 2013. R: Justin Zackham. D: Robert De Niro, Diane Keaton, Amanda Seyfried, Katherine Heigl, Susan Sarandon, Robin Williams, Topher Grace u. a. Pab 30.5., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

KITSCH Die positiven Kritiken übertrumpfen sich gegenseitig mit Lobgesängen auf diesen Film. Liegt es am Namen des Regisseurs und Drehbuchautors? Terrence Malick, bekannt durch seine langjährig andauernden, durchkomponierten Produktionen, hat sein bisher autobiografischstes Werk – u.a. drehte er in seinem Heimatort – entgegen seiner üblichen Art in nur einem Jahr fertig gestellt. Er setzt auf Bildgewalt und schöne Darsteller, kurz Kitsch. Leider. Die Sinnsuche seiner Charaktere wird nur oberflächlich berührt und bleibt an Klischees haften: Paris die Stadt der Liebe – die ukrainische alleinerziehende Mutter, die ihr Leben aufgibt, um einem Mann in die USA zu folgen – die plötzlich wieder auftauchende Jugendliebe – der Pater, der an seinem Glauben zweifelt und Trost spendet... Doch vielleicht bedarf es manchmal solcher Filme, um über die Liebe nachzudenken.

Das wundersame Leben des Timothy Green

Seelen

SÜSS Wie war das noch mal mit dem Kinder machen? Nachdem sie schon alles versucht haben, vergraben Cindy und Jim Green (Jennifer Garner und Joel Edgerton) alle ihre aufgeschriebenen Wünsche an das Wunschkind in einer Box im Garten. Natürlich staunen die beiden nicht schlecht, als nach einem heftigen Sturm ein Junge vor ihnen steht und sich als ihr Sohn Timothy (CJ Adams) vorstellt. Nicht nur das. Wachsen da etwa Blätter aus seinen Armen und Beinen? Auch scheint der Kleine die gesamte Umgebung irgendwie verzaubern zu können. Derlei naiv anmutende, märchenhafte Elemente können natürlich nur aus dem Hause Disney stammen. Vollkommen wahr ist hingegen die Tatsache, dass der kleine Hauptdarsteller CJ Adams für Drehbuchautor und Regisseur Peter Hedges seit dem gemeinsamen Film „Dan – Mitten im Leben!“ (2007) kein Unbekannter mehr ist. FJ USA 2012. R: Peter Hedges. D: Jennifer Garner, Joel Edgerton, CJ Adams u. a. Pab 6.6., Cinema Arthouse, CineStar

HANNA VON BEHR

USA 2012. R: Terrence Malick. D: Ben Affleck, Rachel McAdams, Olga Kurylenko, Javier Bardem u. a. Pab 30.5., Cinema Arthouse, CineStar

HERZSCHMERZ Nachdem sämtliche Twilight-Romane im Kino verwurstet sind, folgt hiermit eine weitere Verfilmung eines Buches von Stephenie Meyer. Statt mit Vampiren dürfen sich die jugendlichen Liebenden hier mit Aliens herumschlagen. Die haben nämlich die Erde besetzt und sich als Parasiten in fast allen Menschen niedergelassen. Zwei der wenigen noch Gesunden sind Melanie (Saoirse Ronan) und Jared (Max Irons). Doch ihr Glück währt nicht lang: Melanie wird von einer Seele in Besitz genommen und droht, ihre Erinnerungen und ihre Persönlichkeit zu verlieren. Allein die Liebe zu Jared lässt sie gegen den Außerirdischen in ihrem Körper kämpfen. Nur blöd, dass die Seele sich daraufhin ebenfalls in Jared verliebt... Kein Kommentar zur altbekannten Story, aber mit Saoirse Ronan, die zum Beispiel in „In meinem Himmel“ überzeugte und Jeremy Irons’ Sohn Max ist die Besetzung allemal überzeugend. NB USA 2013. R: Andrew Niccol. D: Saoirse Ronan, Jake Abel, Diane Kruger u. a. Pab 13.6., CineStar


Die Nr. 1 für meinen Unfallschutz. Weil Unfälle überall lauern.

Play-Off

After Earth

SPORTLICH Der israelische Basketball-Trainer Max Stoller (Danny Houston) ist ein gefeierter Nationalheld und erfreut sich in ganz Israel großer Beliebtheit. Dann beginnt er die deutsche Nationalmannschaft zu trainieren und bringt sein Land gegen sich auf. 1982 nimmt Stoller den Job in seiner alten Heimat an und versucht die erfolglosen Deutschen auf internationales Niveau zu bringen. Zunächst redet er sich ein, dass es allein um den Sport gehe, doch nach und nach holt ihn seine Vergangenheit ein. Auch die Medien wittern eine tieferliegende Geschichte und bedrängen Stoller. Durch die Weigerung deutsch zu sprechen und seine ungewöhnlichen Trainingsmethoden stößt er zudem in der Mannschaft auf Widerstand. Nur mit der Türkin Deniz (Amira Casar) und ihrer Tochter Sema (Selen Savas) versteht sich Stoller auf Anhieb und versucht schließlich gemeinsam mit ihnen seine VergangenKIM RUNGE heit aufzuarbeiten. Israel 2011 R: Eran Riklis. D: Danny Houston, Amira Casar, Max Riemelt, u. a. Pab 30.5., Cinema Arthouse

ENDZEIT Tausend Jahre, nachdem sich die Natur der Erde im wahrsten Sinne des Wortes gegen die Menschheit verschworen hatte und gerade einmal 750.000 Individuen die Chance bekamen, in Weltraum-Archen zu überleben, stürzen ein Vater und sein Sohn (Papa Will und Sohn Jaden Smith) über diesem menschenfeindlichen Planeten ab. Für den Zögling des schwer verletzten Vaters beginnt ein abenteuerlicher Überlebenskampf gegen seltsame Wesen und monströse Menschenfresser auf fremdem, unwirtlichem Terrain. Natürlich dräuen hier auch noch ein paar ganz und gar undurchsichtige Geheimnisse. Schließlich führte mal wieder M. Night Shyamalan Regie, der nach seinem Achtungserfolg „The Sixth Sense“ ein Faible für verschwurbelte Erzählmuster entwickelte. Aber die Tatsache, dass die Story dieser Familienproduktion aus dem Hause von Will Smith stammt, lässt hoffen.

Besonders günstig für alle unter 30!

FJ

USA 2013. R: M. Night Shyamalan. D: Will Smith, Jaden Smith, Isabelle Fuhrman u. a. Pab 6.6., CineStar

VERSICHERUNGSBÜRO

WELLMANN e.K. Olympus Has Fallen

Promised Land

BLEILASTIG Patriotisch, durchschaubar und dadurch leider fürchterlich langweilig. Während andere Actionfilme einen Hauch von Ironie mit sich bringen, ist dieser Film humorlos – er scheint sich selbst ernst zu nehmen. Auch die eher mittelmäßigen Actionszenen können da leider nichts herausreißen. Agent Mike Banning (Gerard Butler) ist nicht nur Bodyguard des Präsidenten (Aaron Eckhart), sondern auch guter Freund der Familie. Als jedoch die Ehefrau bei einem Anschlag ums Leben kommt, gerät er in Missgunst und wird versetzt. Doch dann verübt Nordkorea einen Anschlag auf das Weiße Haus, bei dem Präsident, Vizepräsident und einige Mitglieder des Kabinetts als Geiseln genommen werden. Das Motiv ist unklar. Doch bedeutet das Überleben des Präsidenten auch gleichzeitig die Rettung der USA...

ENERGIEWENDE Matt Damon macht mehr aus seinem Dasein als Hollywood-Star als andere und das auf honorige Weise. Er produziert Dokumentarfilme, verhilft dem Nachwuchs in seiner TV-Serie „Project Greenlight“ zu Aufmerksamkeit und schreibt nebenbei noch Drehbücher für Spielfilme. Zum Beispiel für „Promised Land“, eine spannende Geschichte mit aktuellem Bezug. Unter der Regie Gus Van Sants spielen Damon und Frances McDormand zwei Vertreter eines Energieunternehmens, das auf die Ländereien einfacher Landwirte aus ist, um dort per Fracking-Verfahren Erdgas zu fördern. Eine äußerst umstrittene Technik, weil die Risiken gar nicht abschätzbar sind. Ein Umweltaktivist, verkörpert von dem ebenfalls am Skript beteiligten John Krasinski, tritt dem Vorhaben entgegen. Doch die Farmer leiden Not, und die Energieriesen locken mit dem großen Geld ... H. K. USA 2012. R: Gus Van Sant. D: Matt Damon, Frances McDormand, Hal Holbrook, Titus Welliver u. a. Pab 20.6., Cinema Arthouse, CineStar

HANNA VON BEHR

USA 2012. R: Antoine Fuqua. D: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman u. a. Pab 13.6., CineStar

Lieneschweg 83 49076 Osnabrück Tel. 0541 46366 Fax 0541 434333 wellmann@vgh.de www.vgh.de/lothar.wellmann

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media Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt

Buch des Monats Die Frau, die Töne sehen konnte V.S. Ramachandran FASZINIEREND Phantomschmerzen, die mit einem Spiegel kuriert werden. Eine Frau, die Töne sehen kann. Ein Koma-Patient, der auf ein klingelndes Telefon reagiert, aber ansonsten nicht ansprechbar ist. Patrick, der einen Phantomzwilling sieht, den es nicht gibt oder Ali, der felsenfest davon überzeugt ist, dass es ihn nicht gibt. Diese und viele weitere spannende Fälle aus seiner Praxis schildert der bekannte Neurologe V.S. Ramachandran in seinem neuesten Buch. Neben den kuriosen Fällen bekommt der interessierte Laie einen gut verständlichen Einblick in die Physiologie des menschlichen Gehirns. Der Autor schildert hier nicht einfach nur seine ungewöhnlichsten Fälle, sondern versucht Antworten auf die großen Fragen der Neurologie zu gewinnen: Gibt es ihn, den freien Willen? Was ist das Selbst, was unser Bewusstsein? Wie entstehen Gefühle? Das wahrscheinlich kenntnissreichste populärwissenschaftliche Buch zum Thema. Unbedingt lesenswert. Rowohlt, 24,95 EUR

RALF GOTTHARDT

Chris Ware SUPERMANN IST TOT Jimmy Corrigan ist ein linkischer Mittdreißiger, ein lethargischer, verträumter Büromensch. Freunde hat er nicht, Frauenbekanntschaften nur in seiner Fantasie, dafür telefoniert er täglich mit seiner Mutter. Ein neurotischer Durchschnittsmann, halb ewiges Kind, halb frühzeitig vergreist, jemand, der mit seiner vaterlosen Kindheit nicht fertig wird. Die Handlung dieser außergewöhnlichen Graphic Novel setzt ein, als Jimmys Vater erstmals einen Brief schreibt. Jimmy besucht ihn und lernt jemanden kennen, der ebenfalls seltsam wirkt, dabei aber mehr in sich zu ruhen scheint und gar nicht schüchtern wirkt. Er hat eine schwarze Adoptivtochter aus einer zweiten, offenbar glücklicheren Ehe. Jimmys Großvater lebt ebenfalls noch, und eine Zeitlang springt die Geschichte ziemlich wild durch die letzten 100 Jahre amerikanischer Geschichte. Der Vater, den man nun besser versteht, stirbt bei einem Verkehrsunfall. Und die Mutter lernt im Pflegeheim einen neuen Mann kennen. Reprodukt, 39 EUR

Sommer in Maine

Seitensprung Will Wiles „Die nachhaltige Pflege von Holzböden“. Im selben Verlag ist „Der Hundertjährige ...“ erschienen – gut möglich also, dass auch diese schräge Story um einen Typen, der auf die DesignerWohnung seines besten Kumpels mehr schlecht als recht aufpasst, ein Bestseller wird. Carl’s Books, 14,99 EUR Susanne Falk „Schöne Tage in Weimar“. Das Goethe-SchillerDenkmal in Weimar kennt man. Aber nicht dessen Erschaffer: Ernst Reitschel. Susanne Falk, Urururuenkelin des Bildhauers, erzählt in ihrem amüsanten Roman eine charmante Pointe der Geschichte. Kindler, 19,95 EUR. Anna Wilde „Wirklich alles über Männer“. Als Mitarbeiterin einer Online-Partneragentur hat die Autorin alles über Männer gelernt und gibt ihre Tipps jetzt an die Damenwelt weiter. Wie frau ihren Traumprinzen findet und sich trotz Cellulite sexy findet – in diesem Buch steht’s drin! Rütten & LoeMARIO SCHWEGMANN ning, 12,99 EUR

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GEORGE WEBBER

J. Courtney Sullivan FRAUENROMAN? Ach, wir Leser sind doch manchmal einfach gestrickt. Da heißt ein Buch „Sommer in ...“ und schon möchten wir es lesen, am besten im Urlaub, am Meer. Dieses „Sommer in ...“ führt uns nach Maine, in den Badeort Cape Neddick. Hier hat die Familie Kelleher seit Ewigkeiten ein Strandhaus und hier kommen diesen Sommer die vier Frauen der Familie zusammen: Patriarchin Alice, Tochter Kathleen, Enkeltochter Maggie und Schwiegertochter Ann Marie. Drei Generationen von Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – der Psychologe würde sagen: dysfunktionale Familie. Jede Dame trägt ein Problem mit sich herum, mal größer, mal kleiner, in einem Fall sogar tragisch. In vielen Gesprächen lernen sie einander besser kennen. Auch die kleinen Geheimnisse. Die in New York lebende Autorin J. Courtney Sullivan macht daraus zum Glück kein schweres Familien-Drama, sondern einen warmherzigen und oft witzigen Roman. „Sommer in Maine“ erinnert an die wunderbare Rita Mae Brown („Die Sandburg“). Deuticke, 19,90 EUR

MARIO SCHWEGMANN

So fühlt sich Leben an Hagen Stoll STRASSENFIGHT „One day, it will all make sense“ – Stolls Buch ist nicht die Geschichte seiner Band „Haudegen“ – es ist die Geschichte davor. Kommunismus, Platte, Mauerfall, Graffiti, Rap, Türsteher, Putzjobs, Drogen, Kleinkriminalität oder doch mehr. Der Sänger hat in seiner Jugend alles mitgenommen. Manchmal erscheint es einem, als könnten diese Stories gar nicht alle in ein Leben passen! Tun sie doch! Ganz nebenbei ist Stolls Buch ein Stück Zeitgeschichte. Bildlich dargestellt am Stadtteil Marzahn – vom begehrten und hochmodernen Wohnsitz der DDR bis hin zur Wahrnehmung als verhassten Plattenbau und Sinnbild des Kommunismus, Hochburg von Selbstmördern und eingenommen von Neonazis! Brutal und wieder schockierend kommen dem Leser auch diese, gern verdrängten Zeiten der späten 90er wieder in Erinnerung als in vielen Straßen Kämpfe zwischen Rechts und Links an der Tagesordnung waren und Fremdenfeindlichkeit als Ventil verwandt wurde. Stoll hat ein Buch geschaffen, das sich nicht nur für Liebhaber seiner Band „Haudegen“ lohnt. NANCY PLASSMANN

Heyne, 12,99 EUR

Öl Upton Sinclair SINCLAIRS KOMMUNE Ein lebhafter Roman über die Anfänge der US-amerikanischen Ölindustrie, inszeniert als Vater-SohnGeschichte. Der Vater ist ein SelfmadeMann, fortschrittsgläubig aber nicht skrupellos, der Sohn ein junger Idealist, der sich über seine Freundschaft mit einer Farmerfamilie allmählich politisiert. Der Roman behält die Untersicht des Heranwachsenden lange bei. Bunny fragt seinen Vater nach allem, und der erklärt es ihm – und uns – geduldig. Dabei verlassen wir allmählich die Pionierphase, in der zwar auch schon Arbeiter darbten und Beamte bestochen wurden, und gehen in die große Politik – vom militanten Kampf gegen die Gewerkschaftsbewegung bis zum Präsidentschaftswahlkampf. Derweil bewegt sich der Junge im Spannungsfeld von Sozialreformismus und Hollywood-Schickeria. Von den beiden Brüdern aus der Farmersfamilie wird einer ein Sektenprediger, während der andere als kommunistischer Märtyrer stirbt. Erst nach dem Tod seines Vaters übernimmt Bunny Verantwortung. Völlig zurecht erscheint dieser Roman in einer KlassikReihe. GW Manesse Verlag, 34,95 EUR

Elysion Thomas Elbel MASSAKER Bizarre Killer, unterirdische Bunker, brechende Knochen: Dieser düstere Endzeitthriller des in Osnabrück lehrenden Professors für Öffentliches Recht (siehe Leute Seite 4) erfordert Durchhaltewillen. Wir schreiben das Jahr 2135. Drogen-Teenie Cooper kämpft sich durch eine Welt aus Verfall, Wahn und Ekel. Eine Welt namenloser Angst, in der MG-Salven Beine wegrasieren und Handgranaten Gesichter zurücklassen, die „nur noch aus dem Kinn und der unteren Zahnreihe“ bestehen. Monster streifen durch die Wälder, üble Clanbosse, ein Ex-Captain der Special Forces. Lippenlose Münder grinsen. Wo einst Augen waren, klaffen blutige Höhlen. Es geht um Camouflageklamotten, Falltüren und verkohltes Fleisch. Es geht um Panikräume, runtergekommene PickUps und hautlose Leiber. Es geht um Häuserkampf, Strahlenschäden und Schüsse ins Rückgrat. Draufballern, bis keiner mehr steht. Ein Buch für alle, die großkalibrige Wummen mögen, Elektrozäune und den Geruch von Napalm am Morgen. Wie heißt es so schön bei den Navy Seals? Improvise, adapt, overcome! HARFF-PETER SCHÖNHERR Piper, 9,99 EUR

Die Nöte des wahren Polizisten Roberto Bolaño FRAGMENT Prof. Amalfitano, ein linker Literaturwissenschaftler aus Chile, lebt nach dem Tod seiner Frau Rosa mit seiner Tochter in Barcelona. Sein Coming out und Beziehungen zu Studenten sorgen an der Uni für einen Skandal, sodass Vater und Tochter nach Mexiko auswandern, ins Nirgendwo der Grenzstadt Santa Teresa. Hier liest Amalfitano die „imaginären Romane“ des Schriftstellers J.G. Arcimboldi und verliebt sich in den Kunstfälscher Castillo, während Polizeichef Negrete ihn und Rosa längst scheinbar grundlos beschattet. Dieser Roman stammt aus dem Nachlass Bolaños und ist Fragment geblieben. Der erfahrenen Bolaño-Leser wird viele Figuren und Themen wiederfinden, die er aus früheren Romanen des Autors kennt. Obwohl Fragment geblieben, ist der Roman sehr komplex und originell. In einem Brief aus dem Jahre 1995 hat Bolaño verraten, was es mit dem Titel auf sich hat: „Der Polizist ist der Leser, der vergeblich versucht, Ordnung in diesen vermaledeiten Roman zu bringen.“ Vermaledeit? Mir fallen nur positive Adjektive ein. RALF GOTTHARDT Hanser, 21,90 EUR, Kindle Edition 16,99 EUR


hörbar

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT Dorian Hunter 21 „Dämonen-Killer“. Eine Handyaufnahme scheint einen Fall von Dämonenbesessenheit zu dokumentieren. Und die Besessenheit, mit der die Macher dieser Horrorserie Top-Stimmen (u. a. Jürgen Prochnow) ins Studio holen und ihre Filme für die Ohren umsetzen ... Das ist einfach bemerkenswert! Universal, ca. 8 EUR

John Sinclair 83 „Ein Leben unter Toten“. Die schottische Lady Sarah Goldwyn lädt zum Fest der Toten, wobei ein Fall von Dämonenbesessenheit Geisterjäger Sinclair auf den Plan ruft, der vor Ort einen gewissen Dorian Hunter kennen lernt... Tatsächlich, Dorian Hunter 21 und John Sinclair 83 – bilden ein Crossover! Allerdings funktionieren die Geschichten auch alleine .Lübbe Audio, ca. 8 EUR

„Bunte Liga – 50 Jahre Bundesliga“. Skandale, Titel, Tränen, Torheiten, tragische Momente. Das von NDR 2 zusammengestellte Feature auf zwei CDs lässt ein halbes Jahrhundert Bundesliga unter anderem anhand von Originaltönen Revue passieren. Sicher kein Titel für die Massen, sehr wohl aber für knallharte Fußballfans. Der Hörverlag, ca. 15 EUR

JIM KROFT Emotionaler Rock ’n’ Roll

1.6. Glanz&Gloria

ALEXANDER KNAPPE

Mutiger Songwriter

5.6. Lagerhalle

Caprica. 58 Jahren vor den Geschehnissen der Serie „Battlestar Galactica“ angesiedelt, wird die Vorgeschichte erzählt. Zwar wurde „Caprica“ nach einer Staffel eingestellt, durch einen Kunstgriff kommt die Serie dennoch zu einem Ende, das direkt auf „Battlestar Galactica“ verweist. Ansehnlich. Universal HE, ca. 28 EUR Die Nacht der Creeps. Viele Jahre war nur eine geschnittene Fassung des 80er Horrorcollegehumorspektakels erhältlich, jetzt gibt es die ungeschnittene Langfassung. Man nehme eine frühe Teeniekomödie, mixe sie mit Außerirdischen aus den 50ern und mit Zombies. Ein vergnüglicher DVD-Abend winkt ... Winkler Film, ca. 13 EUR Lewis – Der OxfordKrimi, Staffel 5. Etwas spröde sind die Fälle des schlauen Kommissars aus der berühmten Universitätsstadt ja, aber wer auf Morde in der britischen Ober-

Schwedischer Indie-Rock

25.9. Rosenhof

FAYZEN

Deutscher Songwriter

26.9. Glanz&Gloria

CHRISTIAN LUKAS

BOB GELDOF sehbar

SHOUT OUT LOUDS

schicht abfährt und ein Faible für klassische englische Architektur hat, ist bei dieser Krimiserie gut aufgehoben. Gediegen. edel:motion, ca. 20 EUR Homeland, Staffel 1. Ist Soldat Nicholas Brody ein Held oder ein Terrorist? Als Psychogramm einer verunsicherten Gesellschaft zwingt die Serie zum Nachdenken. Wie lässt sich ein Kampf gegen den Terror führen, wenn die Mittel, die gegen den Terror eingesetzt werden, die Grenzen zum Terror überschreiten? 20th Century Fox HE, ca. 30 EUR Person of Interest, Staffel 1. Eigentlich soll Harold Finchs Supercomputer Terroristen aufspüren, spuckt aber nur Normalbürger aus. Diese werden es in Zukunft mit einem Verbrechen zu tun bekommen. Als Opfer oder Täter? Nicht immer perfekte, aber dennoch abgefahrene Serienkost. Warner HV, ca. 32 EUR CHRISTIAN LUKAS

Live-Aid-Initiator und Ex-Boomtown Rats-Sänger

PATRICK RICHARDT

Singer/ Songwriter

19.6. Rosenhof

5.10. Kleine Freiheit

YOUNG REBEL SET

SASCHA KORF

Britisches KonzertPhänomen

Improvisationsgenie

9.10. Rosenhof

20.6. Kleine Freiheit

LAITH AL-DEEN Schmuse-Pop mit Soul

12.7. Rosenhof

BRAND NEW Melodischer Emo-Punk Rock

22.8., Kleine Freiheit

HUNDREDS

Melodie trifft Stimme trifft Elektro

4.9. Lagerhalle

SEBASTIAN PUFFPAFF Kabarett

11.10. Lagerhalle

PRINZ PI

Berliner Rapper

13.10. Rosenhof

SVEN RATZKE

Geniale Glamour-Diva

16.10. Rosenhof

spielbar

Vom Buch zum Game: Im Jahr 2034 hat ein Atomkrieg die Welt in eine postapokalyptische Ödnis verwandelt. In Moskau haben die ehemaligen Bewohner der Stadt in den Tunneln der Metro eine neue Heimat gefunden. In den Katakomben kämpfen sie um ihr Überleben und wehren sich gegen Horden von grausamen Mutanten, die die wenigen verbleibenden bewohnbaren Gebiete an sich zu reißen. Während der Kampf wütet, suchen sie auch nach einer vernichtenden Waffe, die ihr Schlüssel zum Sieg sein könnte. Ein Bürgerkrieg ist unausweichlich. In dieser dunklen Zeit schlüpfen die Spieler in die Rolle Artyoms und werden zum letzten Licht der gesamten Menschheit. Die Geschichte von Metro: Last Light (Koch Media, ab 49,99 EUR) wurde von Dmitri Gluchowski verfasst, dem Autor des Romans „Metro 2033“. Seine beiden Metro-Romane wurden weltweit mehr als 2 Millionen mal verkauft. „Metro 2035“ erscheint noch dieses Jahr.

TV NOIR

Mit Kashmir und Chapeau Claque

19.9. Haus d. Jugend

FORTSETZUNG FOLGT

MATTHIAS BRANDT

„Psycho“-Lesung

20.10. Theater am Domhof Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 6.2013 45


media cd des monats Savages

Deerhunter Monomania INDIE-POP Mal eine Frage: In den Credits zum Auftaktsong „Neon Junkyard“ steht, dass Sänger Bradford Cox neben der akustischen Gitarre auch eine „Fog Machine“ spielt – wie, bitte schön, klingt eine Nebelmaschine? Wer das rauszuhören vermagt, schickt bitte eine Mal mit der genauen Zeitangabe an die STADTBLATT-Redaktion, Stichwort „Luchs“. Ansonsten machen die fünf New Yorker erneut herrlich neben der Spur schrabbelnden Wave-Pop. 4AD/Beggars Group/ Indigo MARS

Silence Yourself POSTPUNK Kraft und Groove – diese hoch gehandelte Newcomerband aus England hat reichlich davon. Sängerin Jehnny Beth klingt hymnisch wie Siouxie in den 1980ern, die Drums sind straight und unfiligran, die Gitarre macht vor allem Krach, liebt das Feedback und es gibt Hall. Jede Menge Hall. Die Songs werden getragen von den Bassläufen von Bassistin Ayse Hassan. Wuchtig, laut, ungeduldig und immer etwas zu schnell. Emotional muss nicht soft und leise sein. Musik zum Dampf ablassen – das funktioniert im Club und garantiert auch auf den großen Festivalbühnen (u. a. Glastonbury und Roskilde). Herausragend. Matador/Indigo ROGER

Neodisco

Primal Scream More Light SPACEROCK In den letzten Jahren spielten Primal Scream des öfteren ihren Meilenstein „Screamadelica“ live. Das wirkt sich nun aus. Waren die letzten Veröffentlichungen durchwirkt von Hi- Energy-Rock’n’Roll und unbedingter Wut gegen das System, kommt „More Light“ entspannter daher. Stones und Velvet Underground scheinen wieder mehr durch, ohne dass die Kritik an den Verhältnissen verlorengeht. Am Schluss eine originäre Ballade. First International/Ignition CHROM

Kind Cudi Indicud HIPHOP Ah, das sieht man doch gleich am Cover, was los ist: Ein loderndes Feuer (Benzin?) und der gute alte „Parental Advisory“-Sticker, der vor jugendgefährdendem Inhalt warnt. Astrein. Und dann ist es auch noch das neue, dritte Album von Kid Cudi, den die HipHop-Community für den Allergrößten hält – der neue Dr. Dre, mindestens. Im Vergleich mit anderen HipHop-Hipstern (A$AP Rocky, Tyler, Frank Ocean ...) ist Cudi definitiv eine andere Liga. Dunkler, gefährlicher. Universal Music MARS 46 STADTBLATT 6.2013

Queens Of The Stone Age „... Like Clockwork“ ROCK Josh Homme kann nur gute Platten aufnehmen. Die aktuellen Songs der Queens sind ein weiterer Schritt in Richtung Legende. Angefangen bei dem psychedelischen Blues-Wahnsinn „Keep Your Eyes Peeled“, dem ungewohnt harmonischen „I Sat By The Ocean“ oder der Mini-Stoner-Oper „Fairweather Friends“, die sich nach den Namensvettern Queen sowie Bowie anhört. Als Album-Gäste sind u.a. Dave Grohl, Alex Turner (Artic Monkeys) und – ! – Sir Elton John dabei. 4AD/Rough Trade/Matador/XL Recordings MARS

Jonas & The Massive Attraction

Krawalle und Liebe POSTHIPHOP Drei junge Männer aus der Steiermark um die 20 verblüffen mit einem ausgefeilten, abwechslungsreichen und textlich famosen Debüt. Nikolaus Nöhrer, sein Bruder Georg und Sebastian Hofer machen mit Neodisco so etwas wie elektronischen PopstHipHop mit Popappeal. Haftbefehl meets Käptn Peng. In den Songs geht es um Romy Schneider, Marko Arnautovic und den zur Zeit in HipHop-Kreisen allgegenwärtigen Delorean („Zurück in die Zukunft“). Sony

Live Out Loud ROCK Es gibt ein Genre, in dem man sich schnell die Finger verbrennen kann: Hardrock. Vor allem dann, wenn man ihn auch noch als Stadionversion anlegt. Nickelback sind so eine Band, die es nicht können. Aber diese Kanadier hier haben es drauf: Sänger Jonas Tomalty und seine massive Attraktion schaffen es, ihre Songs hard rocken zu lassen, ohne peinlich oder größenwahnsinnig zu werden. Big Slice Records/H’Art

CHROM

MARS

IDLE CLASS „The Drama’s Done“. Die Punkrocker aus Münster sind gerade dabei, Karriere zu machen. Wir drücken die Daumen. Ihr Debüt macht jedenfalls richtig Spaß: Flotte, Melodie-selige Ohrwürmer, die an Sum 41 und Billy Talent erinnern. Hoffentlich sehen wir sie bald mal live in Osnabrück. Black Star Foundation/Cargo SAMPLER „America 2“. Das französische Mode- und Musiklabel Kitsuné veröffentlicht den zweiten Teil der erfolgreichen „America“-Compilation. Mit von der entspannten Elektrotanz-Partie sind u. a. Theophilus London, Gigamesh und viele weitere US-amerikanische Künstler. In der STADTBLATT-Redaktion war der Sampler sehr gefragt. Kitsune LASSE MATTHIESSEN „Carry Me Down“. Zweites Album des dänischen Singer-Songwriters mit Wohnsitz Berlin. Zusammen mit der isländischen Sängerin Halla Nordfjörd zog sich Matthiessen für die Aufnahmen in eine Holzhütte an der Südküste Norwegens zurück. Minimalistische Lieder über Existentielles. Solaris Empire/Broken Silence HOUNDMOUTH „From The Hills Below The City“. Blues? Soul? CountryFolk? Das Quartett aus Indiana klingt mal nach Neil Young, dann nach den Dixie Chicks. Weil: Die Songs teilen sich Matt Myers und Katie Troupin gesangstechnisch auf. Sehr sehr schön, sehr american(a). Rough Trade/ Beggars Group/Indigo SAMPLER „Germany’s Next Topmodel – The Best Catwalk Hits 2013“. Die jährliche Compilation zu Heidi Klums Laufsteg-Drama hat sich zu einer der besten Dance-Playlists in der Galaxis entwickelt. Rihanna, C2C, Emeli Sande, Major Lazer, Haim, Abby, Ellie Goulding ... Es darf getanzt werden. Universal Music EFFI „Closer“. Thomas Petritsch alias Effi konnte beim vorletzten Popsalon mit seinem leicht verschrobenen Elektropop punkten. „Closer“, das zweite Album des Österreichers nach dem Debüt „Astronaut“, ist ein halbstündiges kleines Wunderwerk mit gestopften Trompeten, Pop, Tropicalia, Samples und Loops. Stimmlich eine Wucht. Arcadia/Broken Silence

Brixtonboogie Crossing Borders BLUESPOP Diese Bande nennt sich Blueskollektiv und die Mundharmonika ist schon beim ersten Song am Start. Aber das klingt schlimmer als es ist. Denn diese „grenzüberschreitende“ Musikmischung spielt zwar mit bluestypischen Sounds und Accessoires wie Harmonica und Bottleneck-Gitarre, aber die Dancefloor-Herkunft der Macher ist unüberhörbar. Das hat was von Electro-Swing mit anderen Zutaten. Authentisch ist das sicher nicht – aber wen stört das, wenn eine gute Pop-Mischung rauskommt. Warner Music ROGER

Vampire Weekend Modern Vampires Of The City FUNK-POP The City - das ist New York, die Heimat von Vampire Weekend. Und wie die sich verändert hat, zeigt schon das Foto auf dem Cover, ein Bild aus der New York Times von 1966. Doch musikalisch sind Vampire Weekend nicht rückwärtsgewandt: Ihr nach vielen Seiten offener Rhythm’n’Pop lotet immer wieder neue Regionen aus. Fans der ersten beiden Alben werden die typischen Afro-Beats wiederfinden, teilweise knackig verzerrt wie in „Diane Young“ oder „Finger Back“. Rough Trade/Beggars Group/Indigo MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

juni 2013

Umsonst & draußen

Schloga Open Air Wer an diesem Wochenende nicht beim Hurricane Festival ist, der geht ganz einfach in den Schlossgarten. Da gibt’s es nämlich auch spitzen Livemusik. So werden zwei Acts aus unseren Partnerstädten auftreten: Jamie Joseph (Motown-Soul aus Derby) und Mind Game (Dark Pop aus Angers). Dazu noch Rockiges von Massendefekt, Bitter und Turbine Weststadt (Foto). Im Anschluss geht’s im Unikeller weiter mit der „Schloga Open Air Hip Hop Aftershow Sause“. Live dabei sind X-Sidaz (mit Band) und Sahis aus einer weiteren Partnerstadt, Çanakkale. P 22.6., Schlossgarten (ab 16:30 Uhr), Unikeller (ab 22 Uhr)

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Samstag

1 KONZERTE OSNABRÜCK Klassik Open Air - Öffentliche

Probe, Vor dem Theater am Domhof, 10.00

IBBENBÜREN Open Stage, JKZ Scheune, 20.00 MÜNSTER Hafenfest – San Glaser, Magic M’s, Home to Paris & Astrid North, Hafen, Hot Jazz

Club-Bühne, 15.00 P SIEHE MUSIK

ches Zimmertheater, 20.00

Sleep, Any Given Day, To The Rats And Wolves, We Are Cecile, April Uprising, Voting Winner, Sputnikhalle, 18.30

Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg - Ei-

Thee Spivs + Grizzly Adams Band - Punk Rock, Gleis 22,

20.00

CLUBS&PARTY

1.

Tango-Freunde können sich auf einen besonderen Abend freuen. Mit Musik, Tanz und Geschichten vom Rio de la Plata. Das Trio Central (Buenos Aires/Berlin) wird Tangos auf Bandoneon, Klavier und Kontrabass spielen. Bereichert werden die Stücke durch Geschichten von und über dem Tango aus Buenos Aires. Tänzerisch wird das Trio begleitetet von Franca Iari und Chiche Nunez (bekannt aus der Show „Tango Obsession“). Später legen DJ Olli und Don Carlos Goiach auf. > HAUS DER JUGEND

Anfang des Jahres waren die Osnabrücker Sinfoniker als erstes deutsches Orchester zu einem Gastspiel in Wolgograd – in Gedenken an die schrecklichen Angriffe auf Stalingrad vor 70 Jahren. Jetzt kommt das Wolgograd Symphonische Akademische Orchester für ein Gastkonzert zu uns.

P

Hotel Bossa Nova, BlueNote,

20.00 P SIEHE TAGESTIPP Tango Argentino Konzert und Show - Tanz und Ge-

schichten vom Rio de la Plata, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

1.

BRITPOP

JIM KROFT

Der gebürtige Schotte wohnt schon seit einigen Jahren in Berlin, wo er an seiner Version von Popmusik arbeitet. Beats à la Dr. Dre haben genauso Platz wie ein Klavier. Das klingt dann mal nach Travis, nach Maroon 5 oder auch nach Justin Timberlake. Cool! > GLANZ & GLORIA

1.

JAZZ-POP

HOTEL BOSSA NOVA

Die Band um Sängerin Liza da Costa war schon öfter zu Gast in Osnabrück und stellt jetzt ihr neues Album „Na Meia Luz“ vor. Genau diese richtige Musik für den nahenden Sommer: Lounge-Jazz mit silistischen Finessen und viel brasilianischem Bossa Nova. > BLUE NOTE

STADTBLATT präsentiert Jim Kroft - Lunatic Lullabies Tour 2013, Support: The Plea, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP WS Klassen musizieren mit Gitarre nach dem Guitar Colour System, Lutherhaus,

20.00

Urs Leimgruber – Jaques Dernierre – Barre Phillips -

Experimental Jazz, Bunker Ulmenwall, 20.30 The Golden Edge - Indie Rock, Stereo, 23.00 BRAMSCHE

Ein Musikmagazin hat mal bezüglich Orange Goblin die rhetorische Frage in den Raum gestellt: „Gibt es eine bessere Musik, um sich zu betrinken?“ Die Londoner um Sänger Ben Ward bedienen sich bei Black Sabbath genauso wie bei AC/DC oder Motörhead. > BASTARD CLUB

48 STADTBLATT 6.2013

2.

MUSICAL

Beatnasen Hip Hop Jam -

EVITA

P.O. Near & Dizazta, Bravour, Dramadigs, Schaufel und Spaten, HipHop, Alte Webschule, 19.00 Chorkonzert, St. Martinskirche, 19.30

Die Hauptrolle der Eva Perón, genannt Evita, spielt und singt Susann Venn, die seit dieser Spielzeit fest am Theater Osnabrück ist. Andrew Lloyd Webber hat mit seinem Musical nicht nur eine Episode aus Argentniens Geschichte vertont – auch das Leben einer außergewöhnlichen Frau. > THEATER AM DOMHOF

Kult 90 – Die 90er Jahre Party, Five Elements Club,

23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er-Jahre, Party-

Rock, Pop, Indie, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00 SuperSamstag – Biergarten

BIELEFELD

ORANGE GOBLIN

- Hard-Tech & Elektro-Party, Bastard Club, 22.00 Feel the Beat - Pop, Indie, Alternative und Electronics, Hyde Park, 22.00 Tanzen! - Hits aus 30 Jahren Pop, Lagerhalle, 22.00

BIELEFELD

Trio, Jazz Lips, The Three Tenors of Swing, Engelbert Wrobel’s Swing Society, Schloss, 15.0023.00

2.

3 Jahre – Wir machen lauter

van Beethoven, Sinfonie Nr. 9, Elena Firsova, Erwartung op. 126, Philharmonusches Orchester Wolgograd, Osnabrücker Symphonieorchester, Domhof, 20.30 6. Bad Iburger Jazz-Festival am Schloss - Jörg Hegemann

STONER-ROCK

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 20.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Summer Lounge Party, Alando Palais, 22.00

Klassik Open Air - Ludwig

BAD IBURG

HANNOVER David Guetta, Expo Plaza, 20.00

musik nach Motiven aus dem Film, Berufsschulzentrum Westerberg, 20.00

Sputtenmosh XV - Science of

wer auf Tour ist 2013, Skaters Palace, 20.00 The Late Call, Eule, 21.30

TANGO ARGENTINO

Bandits – wenn ich ein Vöglein wär! - Theater mit Live-

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Erstes Unordentli-

Haftbefehl - Chabos wissen,

KONZERT & TANZ

Werkstattbühne 2013, Veranstaltungszentrum des IfM, 19.30

- Pop, Star Tracks, House, Ringlokschuppen, 22.30 RIESTE

KINO MELLE-NEUENKIRCHEN Hof Seidel-Lott: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2013 - „Wer früher

stirbt, ist länger tot“, um 20.00 Uhr Historische Sutthof (Ortsgeschichte, Dorfbegehung, Reitvorführung), 22.00

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Jetzt geht’s los! Straßenkultur rund um den Wochenmarkt

Samstag, 1.6. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

LITERATUR OSNABRÜCK La vita é qui! – Das Leben ist hier! - Lesung mit Margherita

Carbonaro in deutscher und italienischer Sprache, Lagerhalle, 19.00

KUNST OSNABRÜCK Wege/Flut - Malerei von Anke Dusche, Stadtgalerie Café, 18.00

SPORT OSNABRÜCK DFB Pokal-Finale auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Mallorca-Party, Alfsee

StrandArena, 21.00

20.00

BÜHNE

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Incomplete Harmony -

Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE CDU-Spezial: Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am

Domhof, 19.30

ne Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Kinder-Museums-Club - „Das

liebe Geld“, Felix-NussbaumHaus, Akzisehaus, 10.30-13.30 Zu Besuch bei der Bienenkönigin, Treffpunkt Nackte Müh-

le, 14.00-17.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Erothek 4,90 € 1 x rein 6,90 € rte Tageska

Erlebniskino

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 9.30 bis 22.00 Uhr · Do.-Fr. 9.30 bis 23.00 Uhr Sa. 9.30 bis 22.00 Uhr · So. 14.00 bis 21.00 Uhr Möserstraße 29 (neben der Hauptpost) 49074 Osnabrück · Telefon 0541/21468


Hexe Hillary geht in die Oper

HAGEN

- Peter Lund, ab sechs J., Theater am Domhof, Oberes Foyer, 15.00

Euregio Musikfestival – Kirill Soldatov und Tatiana Liakh - Trompete, Klavier, Ehem.

Kirche, 18.00 MELLE Das Vokale Werk - Konzert mit der Kinderkantorei St. Matthäus, St. Matthäuskirche, 17.00

Diese Inszenierung im Kindertheater hat sich auch bei den Erwachsenen zum Geheimtipp gemausert. Einfach köstlich, wenn die kleine Hexe Hillary zwei Karten für die Oper gewinnt und nichts davon versteht. Also zaubert sie sich Hexe/Sängerin Maria Bellacanta an ihre Seite ...

P

Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 18.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00

GFL2. Insgesamt vier amerikanische Neuzugänge unterstützen das Team. Einer von ihnen ist Brett Williams – der 22-jährige Running Back spielte zuletzt am Kenyon College im US Bundesstaat Ohio.

Samstag

KIDS

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Hafenfest – Coco’s Orange, Skullduggery Swing & WFSM, Hafen, Hot Jazz Club-

Planetarium, 15.00+16.00

Bühne, 15.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00 Mosh Zone - Heavy, Trash, Speed Metal & Rock Klassiker, Bastard Club, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Einführungsmatinee zur Premiere – Drei Einakter,

MELLE

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

15.00

Einlass: 20 Uhr – Eintritt: 5 €

TECKLENBURG

Sommer in der Stadt

Bodo Wartke - Klavierkaba-

rett, MCC Halle Münsterland, 20.00

AUSSERDEM

Tänzerin kassiert für sozial benachteiligte Kinder, Reno, 14.00-15.00

KINO

Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

18. Bad Rothenfelder Salzmarkt - 20.00-23.00 Uhr „The

Beat“, Beat, Twist & Rock’n’Roll der 60er, 70er, und 80er Jahre, Brunnenplatz und Altes Gradierwerk, ganztägig BISSENDORF Krimi á la carte - DinnerAct Theater, Schelenburg, 20.00

Jubiläum der SPD, 10.30

SPORT OSNABRÜCK ASC Tigers – Bonn Gamecocks - Football, Zentrale

Sportanlage Atter, 15.00

Melle tischt auf - In der Ge-

nussmeile auf dem Rathausplatz, Rathausplatz, 13.00

KONZERTE OSNABRÜCK Russische Sinfonik - Wolgograder Symphonisches Akademisches Orchester, Aula der Universität, 18.00 Werkstattbühne 2013, Veranstaltungszentrum des IfM, 19.30 Orange Goblin & VuMM - Metal, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

auf dem Hasefriedhof

Die Osnabrücker American Footballer starten in ihre zweite Saison in der

P

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

von 9 bis 16 Uhr

SCHINKELMARKT

FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

OSNABRÜCK

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

tour, 70km, Treffpunkt ADFC, 10.00 P SIEHE UMWELT Sonntagsspaziergang - „Raffinesse und Einfallsreichtum im Pflanzenreich“, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Vier Stationen zum Glück auf! - Der Kultur- und Land-

schaftspark Piesberg, Fossilienexpedition „Abenteuer Piesberg“ und Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 11.00-18.00 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 Zauber des Fernrohrs, Planetarium, 16.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Flohmarkt mit Rahmenprogramm

OSTBUNKER

Sonntag, 2.6. Hasefriedhof, 16.00 Uhr

Freitag

30.06.

Standgebühr: 1 €

Kulturspaziergang & Konzert

Biene Maja & Co. – Die BUND Honigbienentour - Fahrrad-

Sonntag

2

NEUES LEBEN ZWISCHEN ALTEN GRÄBERN

Industriekultur, 10.00-18.00 Unbekannter Piesberg Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00

MELLE

Special Guests from Tweer

DOUBLE MAMA BLACK FLEYTA & Local Support

Isabel Edvardson zum Tag des Aufrundens - Die Profi-

Universum: Wenn Du etwas verändern willst - Film zum 150 jährigen

Konzert: Schloga Open Air Warm Up

stück, Waldbühne, 16.00

MÜNSTER

BAD ROTHENFELDE

Freitag

21.06.

Das Dschungelbuch - Kinder-

tesch, Ab 12.00

BRAMSCHE

Einlass: 20 Uhr – Eintritt: 5 €

BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - „Ein feuriges Erlebnis“, Museum Varusschlacht, 14.00+15.30

Flohmarkt, Sportpark Gre-

Osnabrücker Samstag – Straßenkultur rund um den Wochenmarkt, Innenstadt,

UNFAMES DEAD PUNK SOCIETY

Kindermusical – Königin Esther, St. Marien, 16.00

11.00-14.00

leyball-Turnier für Auszubildende verschiedener Osnabrücker Unternehmen, Nettebad, 10.00

Punkrock-Konzert

08.06. DER DICKE POLIZIST

Das kleine 1x1 der Sterne,

Theater am Domhof, Oberes Foyer, 11.30 Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP Winterreise - Elfriede Jelinek, emma-theater, 19.30

Nettebad-Azubi-Cup - Vol-

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort, Grand Hotel, 20.15

Kulturbüro Gronau und

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

07.06. 18.00 Uhr

26.09. 20.00 Uhr

28.09. 20.00 Uhr

06.10. 20.00 Uhr

25.10. 20.00 Uhr

16.01. 20.00 Uhr

PUR - das Open-Air Festplatz an der Bürgerhalle

„DietutniX“ (Aula) ... das neue Programm ...

Horst Lichter (Bürgerhalle) Programm: „Jetzt kocht er auch noch!“

Dr. Stratmann (Aula) Programm: „Dat Schönste“ Abschiedstournee

Ralf Schmitz (Bürgerhalle) Programm: „Schmitzpiepe“

„Mnozil Brass“ (Bürgerhalle) ... die hohe Schule der Blasmusik ...

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 6.2013 49


werwowas BAD ROTHENFELDE 18. Bad Rothenfelder Salzmarkt, Brunnenplatz und Altes

Gradierwerk, ganztägig GEORGSMARIENHÜTTE 25 Jahre Waldbühne Kloster Oesede - Kinder- und Famili-

enprogramm, öffentliche Proben, Musik, Waldbühne Kloster Oesede, 14.00 LENGERICH Münster Classics - Über 150 Fahrzeuge aus den Kategorien Motorrad, PKW, LKW & Bus bis Bj. 1973, Gempthalle, 11.30

seine seltsamen Vorstellungen vom Leben und der Liebe – und zeigt ihm auch, wie man mit Voodoo-Tricks Frauen rumkriegt. FOTO: MARIJAN MURAT

5. Seine Songs heißen „Weiß du noch was Liebe ist“, „Fallen“ oder „Wenn du lachst“ – der neuen Stimme unter den deutschen Songwritern geht um um Gefühle. Die setzt Alexander Knappe in flotten Popsongs frei. Für Fans von Johannes Oerding oder Tim Bednzko. > LAGERHALLE ALEXANDER KNAPPE

7.

LESUNG UND MEHR

6. Acht der besten deutschen Slam Poeten rocken gemeinsam einen Abend, u.a. Florian Cieslik, Adrße Herrmann, Rene Sydow, Andy Strauß und Thomas Jurisch (Foto) – der Dresdener mixt Poetry Slam mit Kabarett und hat zahlreiche „unnütze Talente“, wie er sagt. > LAGERHALLE POETRY SLAM ALLSTARS

OSNABRÜCK Kindermusical – Königin Esther, St. Marien, 18.00

4

nussmeile auf dem Rathausplatz, Rathausplatz, 13.00

Montag

3

THE WISHING WELL

Eigentlich stammt die Band aus Australien, aber in den letzten Jahren ist Europa ihre zuhause geworden, wo sie unermüdlich touren und eine große Fangemeinde haben. The Wishing Well spielen einen Mix aus Folk, Rock und Pop und sehen sich selbst in der Tradition von Musikern wie Peter Gabriel und Bruce Springsteen, aber auch von Bands wie den Waterboys oder der Dave Matthews Band. Ein Highlight ist sicher auch ihr dreistimmiger Gesang – die Melodien sitzen einfach. > LUTHERHAUS

KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Ses-

sion, Lagerhalle, 20.00 MÜNSTER Monday Night Session -

Groove Music mit „Magic M’s“, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Open Stage Session, Big But-

tinsky, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE

50 STADTBLATT 6.2013

Utidur + Punch Drunk Poets

- Folk-Pop, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Shotwoch Mittwoch -

Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 An die Flaschen mit Triple K

Zimmertheater, 20.00

KINO

BÜHNE

LITERATUR

Lagerhalle: The Lady – Ein geteiltes Herz - Film- und Informations-

OSNABRÜCK

veranstaltung zur Menschenrechtssituation in Myanmar (in Kooperation mit Amnesty International), 19.30

Anscheinend ist die Pu-

P bertät gerade wieder ein großtes Thema in der Gegenwartsliteratur. Heinz Strunk hat sich an seine Hamburger Kindheit und Jugend erinnert und Torsten Schulz lässt seinen Heranwachsenden in „Nilowsky“ in Berlin auf eben jenen Nilowsky treffen. Der erfahrene, etwas mysteriöse Mann weiht den Youngster in

OSNABRÜCK Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30

GEORGSMARIENHÜTTE Heiße Ecke, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

KIDS

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

i.R. von „Echt Cool“, der 7. Osnabrücker Buch und Lesewochen für Kinder, Heinz-Fitschen-Haus, 13.45 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

OSNABRÜCK

Drei Bands an einem Abend. Big Daddy Wilson hat eine Soulstimme wie sie souliger nicht sein könnte. Das Bonedry Rhythm and Soul Orchestra spielt bekannte Funk-, Soul- und Bluesklassiker und Pulp Funktion machen tanzbaren Funk. > GZ ZIEGENBRINK

MÜNSTER

Ruller Haus: Montagskino – Midnight in Paris, 20.00

AUSSERDEM FUNK- SOUL & BLUESNACHT

bis unendlich Tour 2013, Lagerhalle, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

WALLENHORST

Leben – Kosmische Geschichte, Planetarium, 19.30

8.

STADTBLATT präsentiert Alexander Knappe - Zweimal

Improvisorium – Offene Probe, Erstes Unordentliches

Lesung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

Unglaublich, aber wahr: Einen Monat vor den Anschlägen auf das World Trade Center schrieb Thea Dorn – in New York! – diesen Monolog. Über eine verzweifelte Frau, die eine Bombe bei sich trägt und einen Selbstmordanschlag plant. Schauspielerin Maria Goldmann wagt sich an diesen intensiven Kraftakt. > EMMA-THEATER

kalna, Dom, 20.15

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Torsten Schulz: Nilowsky -

BOMBSONG

ge, Bastard Club, 20.00 3. Domorgelmusik - Iveta Ap-

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

OSNABRÜCK

8.

Musik, 19.30 Thee Spivs - Beat-Punk-Gara-

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Night of the Profs, Five Elements Club, 22.00 Night of the Profs - Pop, Mainstream, Indie, Kleine Freiheit, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

OSNABRÜCK

OPEN AIR

Podium Klassik, Institut für

OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 Ich wünsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30

KINO

THEATER

KONZERTE OSNABRÜCK

Dienstag

Melle tischt auf - In der Ge-

FOLK

5

KIDS

MELLE POP

Mittwoch

Zauber des Fernrohrs, Plane-

tarium, 16.00 Entspannung im Alltag – so geht’s - Nina Herrmann, Ent-

spannungspädagogin, Vortrag, Bagel’s Café, 19.00 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Anton macht’s klar - Lesung

TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Dt.-Frz. Begegnungsabend -

Aktuelle Projekte, Infos & frz. Musik, Lagerhalle Spitzboden, 19.00


Donnerstag

6 KONZERTE OSNABRĂœCK Jazz-Gesangsabend mit Studierenden der Klasse von Simin Tander, Achteinhalb,

20.00 Bloodlights - Rock/Ex-Glueci-

fer, Bastard Club, 20.00 Bluesin’ the Groove feat. Adam Hall, BlueNote, 20.30 Uni-Jazz Session, Unikeller,

21.00

The Wishing Well - Folk, Pop,

KINO FILMSTARTS R After Earth - Science-Fiction P SIEHE KINO R Before Midnight - Drama, Romanze R Clara und das Geheimnis des Bären - Familie, Abenteuer R Das wundersame Leben von Timothy Green - Drama, Fantasy P SIEHE KINO R Der Letzte Exorzismus 2 Thriller, Horror R Ihr werdet euch noch wundern - Drama R Max Beckmann - Dokumentation R Snich – Ein riskanter Deal - Thriller, Action

LITERATUR

PADERBORN 24. AStA Sommerfestival -

Kraftklub, Dendemann, Ohrbooten, MC Fitti, GroĂ&#x;stadtgeflĂźster, Martin Jondo, Abby, OK Kid, Claire, Disco Ensemble, Massendefekt u.a., Festivalgelände, ganztägig P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BĂœHNE OSNABRĂœCK Incomplete Harmony -

Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 P SIEHE BĂœHNE Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg - Ei-

ne Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BĂœHNE

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO ¡ DRY AGED BLACK ANGUS BISON ¡ WAGYU

OSNABRĂœCK Extra: Felix Krull - „Was soll

der Unsinn?“ – Briefe, Notizen und Kurioses von und Ăźber Thomas Mann, mit Thomas Schneider, Theater am Domhof, 20.00

KIDS OSNABRĂœCK HexenkĂźche - Hexen und Hexer aufgepasst - Festes

Schuhwerk und je nach Wetter geeignete Kleidung anziehen, Museum Industriekultur, 15.30

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Genuss-Tour, Ein Bus-drei Stationen-fĂźnf Gänge, Stei-

genberger Hotel Remarque, 17.30 Informationsveranstaltung Ă„rzte ohne Grenzen, Lager-

halle Spitzboden, 19.00 Poetry Slam Allstars - AndrĂŠ

Herrmann, Thomas Jurisch, Florian Cieslik, Andy StrauĂ&#x;, Rene Sydow, Marian Heuser, Micha El Goehre, Achim Leufker, Moderation: Andreas Weber, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Letzte Runde - Von Lutz HĂźbner, ProbebĂźhne, 20.00

GEORGSMARIENHĂœTTE HeiĂ&#x;e Ecke, WaldbĂźhne Kloster Oesede, 19.30

Samuel Blaser Trio feat. Marc Ducret, Bunker Ulmen-

KINO

wall, 20.30

BRAMSCHE

GRONAU Pur, Festplatz an der BĂźrgerhalle, 18.00

Universum: Eine Nacht im Universum – Ladies’ Night - Film wird noch

HASBERGEN Pottbäckers - Plattdeutsch fßr die Welt, TÜpferei Niehenke, 20.00

bekannt gegeben, 23.00

LENGERICH Jazz Bistro - Stings & Wind, Ken PehmĂśller und Band, Gempthalle, 19.30 MĂœNSTER Madison Affair & More Bands, Sputnikhalle, 19.30 Fraktus - Techno, Skaters

LITERATUR OSNABRĂœCK Der Märchenkoffer – Geschichten aus dem Abenteuerland - Mit der Erzählerin Sa-

bine Meyer i.R. von „Echt Cool“, der 7. OsnabrĂźcker Buch und Lesewochen fĂźr Kinder, GZ Ziegenbrink, 15.00

Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

Feierabendtour - Radtour, je

OSNABRĂœCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Dance into the night..., Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Nuller Jahre Party, Alando Palais, 22.00 Eskalation - House, Neo Club & Cuisine, 22.00 We Are Sound - Techno, House & Elektro, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00 Radioactive Rock - Kick Arse Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 57 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00

OSNABRĂœCK nach Witterung und Laune mit Picknick oder Einkehr, 2030km, Treffpunkt ADFC, 17.30 Kleines Fest in den HĂśfen des Heger Tor Viertels - BĂźh-

ne, Musik, Theater, Kleinkunst mit Sabine Meyer, Helmut Thiele, Piet Buslay, Sudden Flow, Zwei-Mann-Kapelle, Friedrich der Zauberer, Morina Miconnet & Phil on Sofa, Heger Tor Viertel, Ab 19.30

P SIEHE EVENTS

taktveranstaltung „Ausbildung 49“, Berufsorientierungsmesse fĂźr SchĂźlerInnen der Region, Handwerkskammer, ganztägig

thic/Wave, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

8

Cocktailparty, Happy Hour,

7

OSNABRĂœCK

KONZERTE

Schmutzstaffel + Hangin Tough - HardCore, Punk,

Bastard Club, 20.00 Tango of Yiddish - Konzert mit Karten Troyke, Trio Scho und Jan Hermerschmidt, FelixNussbaum-Haus, 20.00

Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 09.30+11.30 The Importance Of Being Ernest - Ostensibles – Osnabrß-

ck’s English Theatre, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BĂœHNE Dein Leben in 65 Minuten KomĂśdie, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg - Ei-

ne Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BĂœHNE

mit „Big Daddy Wilson“, „Bonedry Rhythm and Soul Orchestra“ und „Pulp Funktion“. Einlass: 19:00 Uhr AK: 12,00 EUR | VVK: 10,00 EUR

4B+VOJr6IS

,BSJCJL0QFO"JS Die rauschende Salsa-Party mit Live-Musik von „TomaSon“ (Salsa, Merengue, Latin). Einlass: 20:00 Uhr AK: 10,00 EUR | VVK: 8,00 EUR

Samstag

Alfsee StrandArena, 21.00

BĂœHNE

Funk- Soul- & Blues Nacht

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00 Karriere durch Lehre?! - Auftaktveranstaltung „Ausbildung 49“, Berufsorientierungsmesse fĂźr SchĂźlerInnen der Region, Handwerkskammer, ganztägig

RIESTE

Freitag

4B+VOJr6IS

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

BIELEFELD Fieser Freitag - EBM/Go-

Highlights 2013

P SIEHE BĂœHNE

BIELEFELD

Karriere durch Lehre?! - Auf-

OSNABRĂœCK Heat + Incus - Stoner Rock, Bastard Club, 20.00

Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Rock, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Band Stand Meeting - 777 – Triple Seven, Frau Schmitz, Dog Threat, Haus der Jugend, 21.00

KONZERTE OSNABRĂœCK OsnabrĂźcker Samstag – Dixie in the Streets - Swing mit

„New Orleans Quartett“, „Sidewalk“, „Hot Jazz Trio“, Innenstadt, Ab 11.00 Funk-, Soul- & Blues-Nacht Open Air mit Big Daddy Wilson, Bonedry Rhythm and Soul Orchestra und Pulp Funktion, GZ Ziegenbrink, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP Swing Abend, Koch International Spedition, 19.00 Der Dicke Polizist & Unfames - Punkrock, JZ Ostbunker,

20.00

4B"VHVTUr6IS

3FHHBF4VNNFS/JHIU Ein Abend, der postive Vibes verspricht. Mit der „Boomrush Backup Band“, „Black Dillinger“ u.v.a. Einlass: 20:00 Uhr AK: 10,00 EUR | VVK: 8,00 EUR

XXX[JFHFOCSJOLEF )BVTXÕSNBOOTXFH 0TOBCSÛDL 5FM H[[JFHFOCSJOL!PTOBCSVFDLEF


werwowas Dirks & Wirtz - Gitarren-Duo,

Lutherhaus, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Öffentliche Probe: Drei Einakter - Paul Hindemith, Thea-

ter am Domhof, 10.45

Wenn Gitarren-Legende Ralph Towner über sie sagt: „Ein wundervolles Duo“, dann ist das ein Adelsschlag. Reentko Dirks und Daniel Nikolas Wirtz verbinden konzertante Musik mit Flamenco, Jazz oder Tango Nuevo. Neben eigenen Stücken spielen sie auch Werke von Chick Corea, Sting oder Astor Piazzolla.

P

9.

THEATER

GUT GEGEN NORDWIND

Zum letzten Mal spielen Regine Neumann und Helmut Thiele diesen witzigen und geistreichen Liebesdialog nach dem Roman von Daniel Glattauer. Zwischen Emmi und Leo entsteht zufällig eine Mail-Freundschaft – aber reicht es für mehr? > LAGERHALLE SPITZBODEN

10.

METAL

BLACK COBRA

Wie viel Wucht ein Duo entfalten kann, wissen wir nicht erst seit den White Stripes. Rafa Martinez (Schlagzeug) und Jason Landrian (Gitarre + Gesang) rütteln mit ihrem Sludge Metal an den Mauern jedes Clubs. Die Mischung aus Hardcore, Prog und Speed Metal ist aber nicht nur derbe, manches klingt wie die frühen Metallica. > BASTARD CLUB

BAD ESSEN Grill’n und Chill’n 2013 - Leif Marcussen, Razzmatazz, Kilkenny Band, Mennies – Irish Folk/Funk, Trio, 18.30

Europa – Play or Lose! Jugendclub Amigos Bandidos, Botanischer Garten, 19.30 Incomplete Harmony Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

ck’s English Theatre, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Wilfried Schmickler - „Ich weiß es doch auch nicht“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00

7. Ibbenbürener Chortreffen,

Innenstadt, 11.00 MÜNSTER Serpaint Saints und Insane Mind - Trash Metal, Death Me-

tal, Sputnikhalle, 19.30

JAZZ

13. GIANNA JATHO

Die angehende Sängerin gibt ihr Examenskonzert im Fach Jazzgesang. Das Konzert ist gleichzeitig künstlerische Abschlussprüfung ihres Studiums und öffentliches Konzert. Und sie kommt nicht alleine: Mit der Bigband des IfM singt Gianna Jotha modern arrangierte Jazzstandards. Mit Pianist Stefan Nagler gibt’s modernen sanften Jazz. Und mit ihrer Band Noleta & The Beast spielt sie elektronisch angehauchten Jazz-Pop. Das Bühnenbild entwirft Inga Marggraf, Preisträgerin des Piepenbrock Kunst Förderpreis 2012. > HAUS DER JUGEND

Als Osnabrücker Erstaufführung gibt’s diese rabenschwarze Komödie. Der Patriarch und Unternehmer August Manzl (Hans-Michael Rehberg) ist todkrank, will aber nicht qualvoll sterben. Sein Plan: Welches seiner Kinder es schafft, ihn umzubringern, erbt alles! > LAGERHALLE

WALLENHORST Klangkonzert - KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 All mixed up..., The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Ü30-Party - Live on stage: United Four, Thirty Toes, Alando Palais, 21.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Neo Gentlemen Club - „My Moustache!“ – Casino Nights Special, Neo Club & Cuisine, 22.00 Sneakers Time, Five Elements Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Disco, Rosenhof, 23.00 Trust In Bass - dnb, dubstep, Unikeller, 23.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Familienflohmarkt mit Rahmenprogramm, JZ Ostbunker,

09.00-16.00 1. Osnabrücker Tweed Run Kult-Fahrradtour aus London kommt nach Osnabrück, fünf Meilen durch die Osnabrücker Innenstadt, Marktplatz, 12.00 P SIEHE EVENTS

Museum Varusschlacht, 16.00 MÜNSTER Er ist einer der ganz Gro-

P ßen im deutschen Kaba-

rett. In seinem neuen Programm möchte er ja gerne helfen, aber selbst Schmicker kann sich nicht über alles aufregen. Trotz seines BurnOver-Syndroms. Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg -

Eine Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Bombsong - Thea Dorn, em-

ma-theater/Treppe, 21.30 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Impro 005 - Improvisationstheater, Zweischlingen, 21.00

KINO BELM Meyerhof: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2013 - „Schultze

gets the Blues“, 20.00 Uhr LiveMusik (Zydeco), 22.00

LITERATUR MELLE Der Märchenbaum - Märchen

und Geschichten mit Sabine Meyer, Bio-Café Historisches Orangenhaus, 19.00

SPORT HALLE

BIELEFELD

21. Gerry Weber Open - ATP-

SuperSamstag – 80s, 90s Eurodance - Pop, 80s/90s,

Rasenturnier, angekündigt u.a. Roger Federer, Rafael Nadal, Tommy Haas, Phillipp Kohlschreiber sowie „Tennistainment“ auf der Showbühne (Nick Howard, Lena, Glasperlenspiel, BossHoss) bis 16.06., Gerry Weber Stadion, ganztägig

Electronic Escalation, Ringlokschuppen, 22.30 RIESTE Cocktailparty, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 21.00

52 STADTBLATT 6.2013

Samstag, 8.6. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

Neue Sonderausstellung: Gladiatoren – Tod und Triumph im Colosseum,

Expo-Plaza, 20.00

Die Theatergruppe „Die Bühnenläufer“ spielt Erich Kästners tragikomische Satire „Die Schule der Diktatoren“. In einer fiktiven Diktatur haben vier Männer die Macht an sich gerissen. Die eigentliche Diktatorin ist schon lange tot – und wird von Doppelgängerinnen ersetzt. > VHS THEATERSAAL

Swing bringt Schwung

BRAMSCHE-KALKRIESE

IBBENBÜREN

11. LEG IHN UM!

Dixie on the Streets

Young Chinese Dogs - Singer-

Fury In The Slaughterhouse,

KINO

OSNABRÜCKER SAMSTAG

BIELEFELD

HANNOVER

10. DIE SCHULE DER DIKTATOREN

in der Stadt

The Importance Of Being Ernest - Ostensibles – Osnabrü-

Songwriter, Stereo, 23.00

THEATER

Sommer

Elevator DJ Flohmarkt, Ele-

vator, 10.00.17.00

Sonntag

9 KONZERTE OSNABRÜCK Musica Academica – SaitenSprünge - Liebeserklärungen

an die Geige, Aula der Universität, 11.00 Jazzfrühschoppen, Koch International Spedition, 11.00 Euregio Musikfestival – Tatiana Liakh - Klavier, Stein-

werk St. Katharinen, 16.00 Sonntagskonzert auf dem Gertrudenberg - MusikMacht-

Tanz, Ameos Klinikum, 17.00 Konzert für Orgel und Posaunen, St. Marien, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ein Sommernachtstraum -

Gastspiel Ballettschule Escano, Theater am Domhof, 11.00 Winterreise - Elfriede Jelinek, emma-theater, 19.30 Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull - Thomas

Mann, Theater am Domhof, 19.30


Wilfried Schmickler - „Ich weiß es doch auch nicht“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00 Gut gegen Nordwind - Moderne digitale Love-Story nach dem email-Roman von Daniel Glattauer, Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Schloss, 20.00

Montag

10

Kreativnacht mit Open Stage, Lutherhaus, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Rock, Pop und Becks, Trash,

19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox,

Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

IBBENBÜREN Mirja Boes - „Ich doch nicht!“, Comedy, Bürgerhaus, 20.00

KONZERTE

KINO

Black Cobra + Bison B.C. + Arabrot - Noise/Sludge,

OSNABRÜCK

Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BÜHNE

acoustic Blue Monday Jam -

Europa – Play or Lose! Jugendclub Amigos Bandidos, Botanischer Garten, 19.30 P SIEHE AUFGEFALLEN Incomplete Harmony Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Cinestar: Movies-to-Meet Preview: Seelen, 20.00

OSNABRÜCK

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

KUNST

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Funk, Soul & Jazz mit BePhunk, Hot Jazz Club, 21.00

Schöne Landschaft – Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössicher Kunst - Landschaftsbilder

aus der SQR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Ausstellungseröffnung, Kunsthalle Osnabrück, 11.30

Monday Night Session -

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

OSNABRÜCK

The Importance Of Being Ernest - Ostensibles – Osnabrü-

ck’s English Theatre, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30

KIDS

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

Das kleine 1x1 der Sterne,

OSNABRÜCK

KINO

Schule der Diktatoren - „Die

OSNABRÜCK

Bühnenläufer“, Laienschauspielgruppe des Osnabrücker Theaters, in Kooperation mit der VHS, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

Lagerhalle Spitzboden: Atomic Africa - Die „strahlen-

Planetarium, 15.00+16.00 Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 18.00 MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm, 20.00

Teuto total – Die Sportliche

KIDS

- Radtour, 80km, Treffpunkt ADFC, 09.00

OSNABRÜCK

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00

Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 11.00

AUSSERDEM

Treffen der US Car Klassik Fahrzeuge, Museum Industrie-

OSNABRÜCK

kultur, 10.00-13.00

musikalische Opernreise: Die Meistersinger von Nürnberg, Steinwerk Ledenhof, 19.30 Faszination Ameisen - Ausstellung i.R. der UNESCO-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, Gymnasium Carolinum, ganztägig

3berge E-Bike Tour durch die Industriekulturlandschaft am Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00 Sonntagsspaziergang -

„Wenn Wasser rar wird...“, 15.00 Uhr „Von Teichlinsen und Lotusblumen“, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Stadtteilfest Eversburg Streetgames – Ein Stadtteil in Bewegung, Stadtteilflohmarkt, JZ Westwerk, 13.00-18.00 Flowmarkt - Flohmarkt für Jugendliche, Werkstatt der Musik & Kunstschule, 13.00-17.00 Bunter Flohmarkt für Frauen und Kinder, Haus der Ju-

de Zukunft“ des schwarzen Kontinents, Film & Diskussion, 19.00 Lagerhalle: Leg ihn um! – Ein Familienfest - Komödie um einen Patri-

archen und seine Erben, 18.00+20.15 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK 365 Pinguine - Aktionstag i.R. von „Echt Cool“, der 7. Osnabrücker Buch und Lesewochen für Kinder, GZ Ziegenbrink, 15.00-17.00 Orchideen, Planetarium, 18.00 Leben – Kosmische Geschichte, Planetarium, 19.30

Oper mal anders - Eine

Dienstag

11

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, Unikeller, 20.00 Zwischen Hans Küng und Joseph Ratzinger? - Vortrag,

Universität Institut für Katholische Theologie, 20.00

TERMINE

12 OSNABRÜCK 4. Domorgelmusik - AnnaVictoria Baltrusch, Dom, 19.00

MÜNSTER Obtis + Messer - Indie/Punk +

Post Punk, Gleis 22, 20.00 Latin & Salsa Jam - Grupo Vacila & DJ Juan Pa, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Kicker Dyp - Der Kicker-Contest, Bastard Club, 19.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 An die Flaschen mit Triple K

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Fachschaftsparty der Fachschaft 7 - Indie, Pop, Rock,

Kleine Freiheit, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie,

Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK

ck’s English Theatre, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE BÜHNE

und Frieden, Gerhard Schröder, Ernst-Ulrich von Weizäcker, Aula der Universität, 19.00 Salsa-Schnupperstunde -

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

gend, 14.00-18.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Leg ihn um! – Ein Familienfest - Komödie um einen Patri-

archen und seine Erben, 18.00+20.15

LITERATUR

So., 9.6.2013, 13.00–18.00 Uhr

Stadtteilfest Eversburg

STREETGAMES – EIN STADTTEIL IN BEWEGUNG u.a. mit Human Kicker, Unterwasserlabyrinth, Torwandschiessen, Dschungelcamp, Live Musik u.v.m Fr., 26.7.2013, 17.00 Uhr

MaxiMalMcee RAP CONTEST Outdoor: Grillaktion, Film, Tanzperformance Indoor: Rap Contest und Showcases AK: 4 €

So., 11.8.2013, 8.00 Uhr

GROSSER WALD- & FAMILIENFLOHMARKT Standgebühr: 5 €

Fr., 31.8.2013, 14.00 Uhr

Konzertfahrt

DIE TOTEN HOSEN Der Krach der Republik-Tour 2013 Support: Special Guest + The Living End + The Computers Busfahrt & Ticket 50 €

FA H R T E N 25.7.2013

Amsterdam Total

Lesung mit Titus Dittmann -

29.7. – 1.8.2013

„Brett für die Welt“, Skatehall, 16.00

Segeln, Surfen, Sonnenbaden am Dümmer

KONZERTE

rin Sabine Meyer, Treffpunkt vor dem Rathaus, 15.30

OSNABRÜCK Open Stage Session, Big But-

OSNABRÜCK

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Tatort - Der Krimi auf Groß-

tinsky, 20.00

Abenteuer Planeten, Plane-

bildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Kinderspielsachen & Kinderkleidung Gelände E-Center Eversburg

OSNABRÜCK

Die verlorene Märchenschatztruhe - Mit der Erzähle-

Medien.Kunst.Musik - Audiovisuelle Studioproduktionen und Live-Elektronik, Studierende des IfM, Musiksaal im

STADTTEILFLOHMARKT

KONZERTE

OSNABRÜCK

Osnabrücker Friedensgespräche 2013 - Energiepolitik

JUNI 2013

So., 9.6.2013, 13.00-18.00 Uhr

The Importance Of Being Ernest - Ostensibles – Osnabrü-

Zauber des Fernrohrs, Plane-

141

Mittwoch

AUSSERDEM tarium, 16.00

Westwer JUGENDZENTRUM

KIDS tarium, 15.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Die Aquanauten - Gerhard

Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 18.00

Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

STADTBLATT 6.2013 53


werwowas TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Neues Leben zwischen alten Gräbern – Führung und Klezmer Konzert, Johannisfried-

hof, 19.00+20.15 100% Erneuerbare - Vortrag

von Prof. Olav Hohmeyer aus Flensburg, Kreishaus Schölerberg, 19.00 Osnabrücker Bürgerforum für die Innenstadt - Diskus-

14.

POPHITS

JOHN DOE TRAIN

Das Trio aus drei ehemaligen DocMoralez-Mitgliedern covert Rock- und Pophits der 60er und 70er. Sachen wie „Locomotive Breath“, „Proud Mary“, „Sweet Home Alabama“ oder „A Hard Days Night“. Zwischdurch auch mal einen Schlager („Schuld war nur der Bossa Nova“). > TÖPFEREI NIEHENKE

15.

KUNST + PROGRAMM

OFFENE TÜREN

Die Kunsthalle feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Neben einem Tag der offenen Tür am Sonntag gibt es heute auf dem Platz vor der Kunsthalle ein attraktives Programm mit Performances zu ihrer Geschichte, Führungen, Open-Air-Gastro und Live-Musik der Klezmer- und Weltmusikgruppe A Glezele Vayn.. > KUNSTHALLE OSNABRÜCK

sion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Rathaus, 19.30

Donnerstag

13 KONZERTE OSNABRÜCK Examenskonzert Jazzgesang - Unterstützt durch die

Bigband des IfM, Stefan Nagler, Noleta & The Beast, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Jazz-Guitar Nights - Mit Zhi-

SONGWRITER

15. SONGS & WHISPERS

Im Rahmen der Reihe spielen diesen Monat der englische Songwriter Matt Woosey – ein Gitarrentalent mit Folk und Blues im Blut – sowie das deutsch-madagassische Projekt Raoky (Foto), bei denen westlicher Pop auf afrikanische Rhythmen trifft. > BIG BUTTINSKY

KONZERT

15. BLUES FOR ILAWA

Die Dalton Brothers Blues Gang gibt ein Benefizkonzert für ein deutschpolnisches Partnerschaftsprojekt, das Spenden sammelt, um medizinische Geräte für die JVA Ilawa in Polen zu erwerben. Der Gefängnisarzt der JVA wird an diesem Abend als Gast mit den Dalton Brothers auftreten! > BLUE NOTE

15.

KONZERT

AUF EIN WORT

Die „Musical-Concerts“ sind eine Veranstaltungsreihe, bei der ein renommierter Star der Musical-Szene nicht nur bekannte Musical-Songs singt, sondern auf der Bühne auch aus seinem Leben erzählt – in einem Interview mit dem Kultur-Journalisten Dominik Lapp. Zu Gast ist dieses Mal der Tenor Christian Alexander Müller (u.a. „Das Phantom der Oper“, Wien), begleitet von Tom Bitterlich am Flügel sowie drei weiteren Musical-Sängern/innen. > LAGERHALLE

han Xu, Christina Zurhausen, Dino Wurtinger, Axel Zajac, Carlo Tiedge, Simon Braun, Big Buttinsky, 21.00 Pop!Session, Unikeller, 21.00 GRONAU Clubkonzert mit Bernadette La Hengst - Pop- und Elektro-

pop, rock’n’popmuseum, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 00.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Sommerfest der Fachschaften Jura und Wirtschaftswissenschaften, Five Ele-

ments Club, 23.00

BÜHNE

ne Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Fünf Chor-Formationen

KINO

P aus der Region lassen

FILMSTARTS R Berberian Sound Studio Horror, Thriller R Die Jungfrau, die Kopten und ich - Dokumentation R Fuck the Forest - Dokumentation R The Purge – Die Säuberung - Thriller, Horror R Oben ist es still - Drama R Olympus has fallen – Die Welt in Gefahr - Thriller, Action P SIEHE KINO

ihre geübten Stimmbänder schwingen: Pocodela Musica, Der grüne Bereich, Half A Minute, Die Tontauben und der reine Frauenchor Chornette Kirsch, dessen Repertoire von Gospel über Jazz und Pop bis zum Kitsch reicht. Wenn du es wüsstest, was träumen heißt – ein romantischer Liederabend – Natalia Atamanchuck und Akiko Inagawa - Lieder von Schu-

bert, Strauss, Debussy, Rachmaninov, Lutherhaus, 20.00

R Orania - Dokumentation R Seelen - Thriller, Science Fiction P SIEHE KINO R Tango libre - Drama R The Place Beyond the Pines - Thriller, Drama P SIEHE KINO

Natalia Atamanchuk

P (Sopran) und Akiko In-

KIDS OSNABRÜCK Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 18.00

Freitag

14 KONZERTE OSNABRÜCK Studiokonzert, Vortragssaal des Instituts für Musik, 19.30 Watch Out Stampede + Bloodwork + 5 Feet High & Rising + Pressure Recall -

Metal Core, Bastard Club, 20.00

agawa (Piano) geben einen romantischen Liederabend mit dem Motto: „Wenn du es wüsstest, was träumen heißt“. Theatergänger kennen Atamanchuk von den Städtischen Bühnen, wo sie in der Vergangenheit zahlreiche Sopran-Partien gesungen hat.

BIELEFELD Die Blockflöte des Todes,

Bunker Ulmenwall, 20.30 HASBERGEN John Doe Train - Internationa-

le Lieblingslieder, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MINDEN Sommer Open Air – Light up the Night - Driftwood Fairyta-

les, Stevie to the Noise, Luftpost, Incognito Music (DJ Team), Campus, 18.00

Chor in Concert 2013 - Fünf

MÜNSTER

Formationen aus der Region: Chornetto Kirsch, Pocodela Musica, Der grüne Bereich, half a minute, Die Tontauben, Lagerhalle, 20.00

Ricky C Quartet + Support 77er Punk Rock, Gleis 22, 20.00 Big Rig Festival - HipHop, Dubstep, Reggae & Dancehall, Techno & Elektro, Sputnikhalle, ganztägig

DAVON TRÄUMT AMERIKA:

BIER GARTEN

OSNABRÜCK

SAMTGEMEINDE ARTLAND Musiksommer Artland 2013 – Electric Light Orchestra,

Hof Sickmann Badbergen-Langen, 20.00

CLUBS&PARTY

Ich wünsch mir eins - Azar

Mortazavi, emma-theater, 19.30 Schule der Diktatoren - „Die Bühnenläufer“, Laienschauspielgruppe des Osnabrücker Theaters, in Kooperation mit der VHS, Volkshochschule, 19.30

54 STADTBLATT 6.2013

Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg - Ei-

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Monsters of Deutschrock, The Whisky, 20.00


Immer richtig, Tiefenrausch,

20.00

AUSSERDEM

Die Fliegende Superkiste,

OSNABRÜCK

Kleine Freiheit, 00.30

Vom Klassenzimmer ins Nettebad - Edutainment-Was-

Café Caliente - Salsa Disco,

Haus der Jugend, 21.00 Dance into the night..., Son-

nendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 90er Jahre Party, Alando

Palais, 22.00 80er Jahre Party, Alando

Palais, 22.00 Headful of Rock - Rock, Metal

& Crossover, Bastard Club, 23.00 Mit 90 vor die Wand - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 BIELEFELD Freitag – Umsonst & Drinnen, Ringlokschuppen, 22.30

RIESTE Cocktailparty, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kein Schöner Land - Liedprojekt Rosenplatz, emma-theater, 19.30 Tanzgala - Bayerisches Staatsballett, NDT II, Stuttgarter Ballett, Ballett am Rhein, Ballett des Staatstheaters Wiesbaden, Dance Company Theater Osnabrück, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Dein Leben in 65 Minuten -

Komödie, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg - Ei-

ne Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE Letzte Runde - Von Lutz Hüb-

ner, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE HANNOVER Mario Barth - „Männer sind schuld, sagen die Frauen“, Comedy, TUI Arena, 20.00

KINO GEHRDE Hof Groneick: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2013 - „Das

Schwein von Gaza“, 20.00 Uhr Pitch & Putt, Grundbegriffe, 22.15

KIDS OSNABRÜCK Der Chronist der Winde -

Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30 Das magische Baumhaus Lesung mit Karola und HansBernd Burger i.R. von „Echt Cool“, der 7. Osnabrücker Buch und Lesewochen für Kinder, Treffpunkt GZ Ziegenbrink, 15.00-17.00 Käpt’n Blaubär – Coole Lügengeschichten im Zoo - Le-

senacht für Kids im Zoo i.R. von „Echt Cool“, der 7. Osnabrücker Buch und Lesewochen für Kinder, Zoo, 21.30-23.30

sertag für die Klassen 5 & 6, Nettebad, 09.00-12.00 Osnabrücker RadSommerTage - Radsimulator, Radpar-

cours, Fahrradcheck u.a., Domvorplatz, 14.00-17.00 P SIEHE EVENTS Faszination für TechnikFans – Die neuen Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Gesellige Fahrradtour - 2030km, je nach Wetter, Treffpunkt ADFC, 17.30 Saunanacht - Ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 Das Leben feiern – im Rhythmus der Natur: Sommersonnenwendfest - „Ein

rotes Fest“, so viel Rot wie möglich (Kleidung, Essen...), Treffpunkt Nackte Mühle, 19.00-23.00

Techno & Elektro, Sputnikhalle, ganztägig SAMTGEMEINDE ARTLAND Musiksommer Artland 2013 – Die Prinzen, Hof Sickmann

Badbergen-Langen, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Oh My! - House, Neo Club & Cuisine, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 OS-Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Tanzen! Spezial! - Think Global – Dance Local, Lagerhalle, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Fairytale Festival Aftershowparty, Skatehall, 23.00 Outta Babylon - Reggae,

Dancehall, Unikeller, 23.00

Samstag

15 KONZERTE OSNABRÜCK Bundesweiter Tag der Musik am Osnabrücker Samstag -

Die städtische Musik- und Kunstschule präsentiert zusammen mit FOKUS ein Konzertprogramm auf Open Air-Bühnen, Innenstadt, Ab 10.30 Fairytale Festival 2013 Montreal, Großstadtgeflüster, The Great Hans Swindle, Bersarin Quartett, Postrap Spezial mit: Soda, Son Kas, Misanthrop, Duesenjaeger, Sexto Sol, A tale of amity, Hi!Spencer, Schlossinnenhof, 14.00 P SIEHE MUSIK Grolsch’n’Roll - 2 Live-Bands, Bastard Club, 19.00 Dalton Brothers Blues Gang & Guests, BlueNote, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Christian Alexander Müller „Auf ein Wort“, Musical-Konzert & Interviews mit dem „Phantom der Oper“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Songs & Whispers - Matt Woosey, Raoky, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD Sister Dew - Rock, Stereo, 23.00 MÜNSTER December Peals + BlackBoxRed - Punk’n’Roll, Gleis 22,

20.00 Big Rig Festival - HipHop, Dubstep, Reggae & Dancehall,

BIELEFELD SuperSamstag – Beach Party Pt.1 - Pop, Star Tracks,

KINO OSTERCAPPELN Kirchplatz: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2013 - „Das Haus

auf Korsika“, 20.00 Uhr Ortsrundgang mit Dorfgeheimnissen, 22.15

SPORT OSNABRÜCK Deutschland – Tschechische Republik - A2-Herren Basket-

ballnationalmannschaft, Sportzentrum des OSC, 19.00

Die deutsche A2-Natio-

P nalmannschaft der Basketball-Herren spielt gegen die Tschechische Republik. Ein Spiel zur Vorbereitung auf die Weltspiele der Studenten im russischen Kasachstan (Juli). In Osnabrück werden die deutschen A2Herren ein kleines Trainingslager absolvieren.

Beatz & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

KIDS

RIESTE

OSNABRÜCK

Lounge-Party, Alfsee Strand-

Arena, 21.00 Jubiläum der Kunsthalle & ihrer Freunde

Tag & Abend der Offenen Türen Sa., 15.6. & So., 16.6. Kunsthalle Osnabrück Abendprogramm Sa. ab 18.00 Uhr, Tag der Offenen Türen So. ab 10.00 Uhr

Das Pop- und Rockfestival für Osnabrück

Abenteuer mit Papa - Ab

acht J., Treffpunkt Nackte Mühle, 14.00-21.00

Alexander Knappe 6.6. Poetry Slam Allstars 7.6. Kleines Fest in den Höfen 8.+9.6. Wilfried Schmickler 14.6. Chor in Concert 20.6. Level 6 21.6. Mathew James White 22.6. La Piazza.abruzzese 28.6. Rudelsingen 29.6. Club 30 Party 5.6.

1.6. | 15.6.

TANZEN!

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

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Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Tag der Musik Straßenkultur in der Innenstadt

Samstag, 15.6. Innenstadt, ab 10.30 Uhr

BÜHNE OSNABRÜCK Europa – Play or Lose! - Ju-

gendclub Amigos Bandidos, Botanischer Garten, 19.30 P SIEHE AUFGEFALLEN Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30 Schule der Diktatoren - „Die Bühnenläufer“, Laienschauspielgruppe des Osnabrücker Theaters, in Kooperation mit der VHS, Volkshochschule, 19.30 Steinwalzer – Versteckte Erzählungen vom Piesberg - Ei-

ne Ortsbespielung mit Schauspiel, Video-Installation, Musik und Tanztheater (Musiktheater Lupe), Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE BÜHNE BIELEFELD HG Butzko - „Herrschaftszeiten“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Tag der offenen Tür, buw Hol-

ding GmbH, 10.00-16.00 Osnabrücker RadSommerTage - Radsimulator, Radpar-

cours, Fahrradcheck u.a., Domvorplatz, 10.00-17.00 P SIEHE EVENTS Zuhören, Zuschauen, Mitmachen und Ausprobieren -

Didgeridoo-Workshop, Musikund Kunstschule, 10.00-13.00 Grillen und Klönen in Bad Rothenfelde - Radtour ins

südliche Osnabrücker Land, 70km, Anm. 05424 5138, Treffpunkt ADFC, 11.00 Jubiläum der Kunsthalle & ihrer Freunde - Abend der of-

fenen Türen zum 20-jährigen Bestehen mit Peformances, Führungen, Live-Musik, Open Air Gastro, Kunsthalle Osnabrück, 18.00 P SIEHE EVENTS

Die ersten 1.000 Tage … entscheiden über die Zukunft eines Kindes. Mehr als zwei Millionen Kleinkinder sterben jährlich an den Folgen von Unterernährung. Schon die Mangelernährung der Mutter während der Schwangerschaft schwächt das Immunsystem des Kindes. Kleinkinder, denen in den ersten Monaten wichtige Nährstoffe fehlen, sind anfälliger für Durchfall, Lungenentzündung und Malaria. terre des hommes schützt das Leben von Müttern und Kleinkindern. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit – mit Ihrer Spende! Weitere Informationen unter Telefon 0541/7101-128

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werwowas Erster Zoo-Lauf mit John McGurk - Fun-Lauf zugunsten

von Kinderprojekten, Zoo, 18.00 3. Diner en blanc, Innenstadt (s. What’s Up), 19.20 BISSENDORF Dinner Kriminell - DinnerAct

Theater, Schelenburg, 20.00 TECKLENBURG Wildkräuterwanderung -

Kneipp-Verein, Treffpunkt Marktplatz, 14.30

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00+16.00 Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 18.00 GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00

17.

LESUNG

PETRA ANWAR & JOHN VON DÜFFEL

Petra Anwar ist Palliativmedizinerin für die Organisation Home Care in Berlin. In ihrem Buch „Geschichten vom Sterben“, das sie zusammen mit dem Schriftsteller John von Düffel („Houwelandt“) verfasst hat, erzählt sie zwölf wahre Geschichten vom Sterben zuhause. > BLUE NOTE

19.

LESUNG

MONIKA ZEINER

Ihr Debütroman „Die Ordnung der Sterne über Como“ führt den Berliner Pianisten Tom Holler zurück nach Italien. Zurück an die Orte einer alten Liebe, einer verdrängten Dreiecksbeziehung. Begleitet wird Monika Zeiner – die auch in der Band Marinafon singt – vom Pianisten Andreas Hirche. > BLUE NOTE

16 KONZERTE OSNABRÜCK 1. Sommer Jazz-Frühschoppen - „Blue Wonder Jazzband“,

Café-Terrasse des Modehauses L+T, 11.00 Sommerkonzert des Posaunenchores - Werke von Trau-

gott Fünfgeld, Jürgen Pfiester und Carsten Zündorf, St. Marien, 18.00 MÜNSTER deine Freunde - HipHop, Pop, Elektro, Bürgerhaus Kinderhaus, 20.00

SAMTGEMEINDE ARTLAND EVENT

20. GARTENLUST & LANDVERGNÜGEN Es ist eines der bekanntesten deutschen Gartenfestivals – und das in der Region Osnabrück. 200 Aussteller, ein vielfältiges Gastronomie-Angebot und das Ganze in einem der wohl schönsten und größten Privatgärten zwischen Husum und Freiburg. > SCHLOSS IPPENBURG

POP

20. LEVEL 6

Sie sind keine gewöhnliche Band. Die Mitglieder von Level 6 sind Patienten der Forensischen Psychiatrie des Ameos Klinikum, die aufgrund einer psychischen Krankheit straffällig geworden sind und stationär untergebracht werden. Ihre Musik kann man mit Freestyle-Pop mit deutschen Texten umschreiben. > LAGERHALLE

Musiksommer Artland 2013 – Chorforum & 4-Takter, Hof

Sickmann Badbergen-Langen, 11.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ein Sommernachtstraum -

Gastspiel Ballettschule Escano, Theater am Domhof, 11.00 Incomplete Harmony Shang-Chi Sun, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Bombsong - Thea Dorn, emma-theater/Treppe, 21.30

BIELEFELD Dr. Stratmann, Stadthalle,

20.

FOLK-ROCK

YOUNG REBEL SET

Wer gerne Rock mit einem deutlichen Folk-Einschlag hört, wem Mumford & Sons aber zu behäbig sind, der geht bitte zu Young Rebel Set. Die Band aus Newcastle geht den Folk-Rock wesentlich zackiger an. Sänger Matty Chipchase hat eine Stimme, als wäre er im Pub groß geworden und seine Band begleitet ihn mit schwungvollen Rhythmen zwischen den Pogues und den Kooks. Das neue Album wird zum Konzert sicher fertig sein. > KLEINE FREIHEIT

56 STADTBLATT 6.2013

stück, Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Spielzeugmarkt, Halle Gart-

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Monday Night Session Jazz mit Manfred Wex & Band, Hot Jazz Club, 21.00

kultur, 10.00-18.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Museum

Industriekultur, 10.00-18.00 Unbekannter Piesberg Wanderung ca. drei Std., Museum Industriekultur, 10.00 Audi und Youngtimerstammtisch, Museum

MÜNSTER

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

Industriekultur, 10.00-13.00

CLUBS&PARTY

Zuhören, Zuschauen, Mitmachen und Ausprobieren -

OSNABRÜCK

Didgeridoo-Workshop, Musikund Kunstschule, 10.00-13.00 Sonntagsspaziergang „Wasser als Quelle allen Lebens“, 14.00-17.00 Uhr DreiBerge-Familiensonntag mit Aktionen und Angeboten für Kinder rund um das Thema „Wasser im Pflanzenreich“, Botanischer Garten der Universität, 11.00+15.00 Tag der offenen Tür, Gymnasium Carolinum, 11.00-17.00 Trödelmarkt, Parkplatz Kaufland Hellern, 11.00-18.00 Offener Sonntag, Zentrum für Umweltkommunikation, 13.00-17.00 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 15. VfL-Heimatabend - „Quo

bringt die Zukunft? Darüber diskutieren u.a. VfL-Präsident Prof. Christian Kröger und VfL-Ehrenmitglied Reinhard Coppenrath mit Gastgeber Kalla Wefel beim legendären VfL-Heimatabend .

Nussbaum-Haus, 10.00-18.00

17 OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

nichts...und alles. Der DeStijl-Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart, Felix-

Montag

nen Tür zum 20-jährigen Bestehen mit Kulturfrühstück, Kunsthalle Osnabrück, 10.00

P den Lilaweißen? Was

OSNABRÜCK

Stadthalle Münster-Hiltrup, 11.00-16.00

KONZERTE

LITERATUR

KUNST

Schallplatten- & CD-Börse,

lage, 08.00-16.00

vadis, VfL?“, Diskussionsrunde, Lagerhalle, 20.00

meyer, Lesung mit Thomas Kienast und Martin Schwartengräber, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 20.00

MÜNSTER

Jubiläum der Kunsthalle & ihrer Freunde - Tag der offe-

20.00

Ich war kein Held - Hans Cal-

nen Türen zum 20-jährigen Bestehen mit Peformances, Führungen, Live-Musik, Open Air Gastro, Kunsthalle Osnabrüclk, ganztägig P SIEHE EVENTS

MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

Sonntag

Jubiläum der Kunsthalle & ihrer Freunde - Tag der offe-

Wohin geht die Reise bei

Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Petra Anwar und John von Düffel: Geschichten vom Sterben - Lesung in Zu-

sammenarbeit mit der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Dienstag

18 KONZERTE OSNABRÜCK Open Stage Session, Big But-

tinsky, 20.00


OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00 Uni Liga Finalparty, Five Elements Club, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 Die Räuber - Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT präsentiert Bob Geldof, Rosenhof, 20.00

P SIEHE MUSIK 5. Domorgelmusik - Christian

Schmitt, Dom, 20.15 HANNOVER Bryan Adams, Gilde Parkbühne, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Sommerfest der Fachschaft Psychologie - Flunkyball-Tur-

nier, Grillen und Bier zu StudiPreisen, Unikeller, 20.00 An die Flaschen mit Triple K

KIDS OSNABRÜCK Leben – Kosmische Geschichte, Planetarium, 19.30

GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 09.30 SAMTGEMEINDE ARTLAND Angstmän - Kammerpspiel für alle ab acht Jahren, i.R. des Musiksommer Artland, Hof Sickmann Badbergen-Langen, 09.00 und 11.00

- Flaschenbierspecial, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kein Schöner Land - Liedprojekt Rosenplatz, emma-theater, 19.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Lagerhalle: Beethoven in Stalingrad – Eine Konzertreise - Videodo-

Zauber des Fernrohrs, Plane-

kumentation, 20.30

AUSSERDEM tarium, 16.00 Salsa-Schnupperstunde -

KIDS

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

OSNABRÜCK

Mittwoch

19

Der Chronist der Winde Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30 Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 11.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 15.00

TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

16.00

KONZERTE

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como, Blue-

Osnabrücker Bürgerforum für Darum, Gretesch, Lüstringen - Diskussion und Ge-

Note, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

NEU: BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, SSB Seniorenzentrum, 19.30 Dialog der Kulturen - Was ist Spiritualität und wie wird sie erfahren?, Lagerhalle Raum 201, 20.00

Donnerstag

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

20

KONZERTE

ACT ION SOMMer S PASS

OSNABRÜCK Young Rebel Set, Kleine Frei-

heit, 20.00

P SIEHE MUSIK Level 6 - Die Band, die sich im AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie gründete, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD Soundpark Open Air – Philipp Poisel - Support: Alin Coen

Band, Ravensberger Park, 19.00

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Punk & HC-Stammtisch,

Bastard Club, 19.00 Hotellounge - Mit Becks

Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE

Veranstaltungsprogramm für Jugendliche

Sommer 2013

Foto: giftgruenl/Photocase.com

CLUBS&PARTY

www.action-sommer-spass.de

OSNABRÜCK Cyankali für Gaddafi - Ju-

gendclub Mania, emma-theater, 19.30 Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30

KINO FILMSTARTS R Confession - Drama R Die mit dem Bauch tanzen - Dokumentation R Die Monster Uni 3D Familie, Komödie, Animation R Gambit – Der Masterplan - Komödie, Krimi P SIEHE KINO R Man of Steel 3D - Action, Abenteuer R Promised Land - Drama P SIEHE KINO

Sommer 2013

Emil

UND DIE DETEKTIVE Erich Kästner

DAS MUSICAL von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg

Musik: Martin Lingnau · Songtexte: Sigrid Andersson · Buch: Edith Jeske

Waldbühne Kloster Oesede

G E O R G S M A R I E N H Ü T T E

www.waldbuehne-kloster-oesede.com

R The Blue Umbrella - Komödie, Animation R The Sapphires - Drama, Komödie, Musical

LITERATUR OSNABRÜCK Koffergeschichten - Lesung

von Sabina Ortland i.R. von „Kreuzundquer – Kunstausstellung am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück“, Institut für Islamische Theologie, 18.30 Neues Leben zwischen alten Gräbern – Märchen mit Musik - Mit der Erzählerin Ute

Link, Querflöte Georgi Gürov, Kapelle des Hasefriedhofs, 19.30 STADTBLATT 6.2013 57


werwowas KIDS OSNABRÜCK Der gestiefelte Kater - Tho-

mas Freyer, ab sechs J., emmatheater, 09.30+11.30 Die Aquanauten - Gerhard Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 11.00 Im neuen Depot - Für Kinder von acht bis zwölf J., Museum Industriekultur, 15.00 Das geheime Leben der Insekten - Festes Schuhwerk und

je nach Wetter geeignete Kleidung anziehen, Museum Industriekultur, 15.30 SONGWRITER

21. MATHEW JAMES WHITE

Der Songwriter aus Neuseeland braucht nur seine Gitarre und seine Stimme. In seinen Songs erzählt er von Geschichten, die er unterwegs erlebt - poetisch, lebensnah, humorvoll. Bei gutem Wetter findet das Konzert im Rahmen der Reihe „Street Beats“ im Biergarten vor der Lagerhalle statt. Bei Regen im Foyer. > LAGERHALLE/BIERGARTEN

CROSSOVER

23. SOULFLY

Schnell zugreifen: Max Cavalera, Ex-Frontmann von Sepultura, wird mit seiner Band Soulfly eine intime Clubshow spielen. Mit vielen alten Hits. Seine drei Söhne sind auch dabei, verteilt auf die beiden Vorbands Incite und Lody Kong – wo Max auch mitmischen wird. > BASTARD CLUB

AUSSERDEM

Die US-Band hat sich formiert, um den Thrash Metal am Leben zu halten, diese schnelle, harte Gangart des Heavy Metal. Mit Sänger Rob Dukes (Exodus) und Bassist Rob Moschetti (Ex-Pro Pain) sind regelrechte Metal-Promis mit an Bord. Zweiter Headliner des Abend ist die legendäre US-Thrash-Band Heathen. > BASTARD CLUB

Forum Gesundheit mit neuen Themen - Schilddrüsen-

Schloga Open Air Warm Up Double Mama, Black Fleyta, Special Guests from Tweer & Local Support, Rock’n’ Roll/Bluesrock, JZ Ostbunker, 19.00 Summer Cem & KC Rebell HipHop, Bastard Club, 20.00 Mathew James White - Songwriter, Lagerhalle Biergarten, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

GUNTER GABRIEL

Er liebt es, an besonderen Orten aufzutreten. Im Rahmen seiner quasi ewig währenden „Wohnzimmer-Tour“ gastiert Gunter Gabriel in ausgewählten Betrieben der Kette Cafe & Bar Celona. Auch Osnabrück ist dabei. Der alte Fahrensmann wird natürlich die Klassiker seiner Frühphase spielen („Hey Boss, ich brauch` mehr Geld“), aber auch seine Interpretationen von zeitgenössischen Pop- und Rockhits wie „Haus am See“ (Peter Fox) oder Radioheads „Creep“. Ein dritter Block werden Songs aus der Revue „Hello I’m Johnny Cash“ sein. > CAFÉ & BAR CELONA

58 STADTBLATT 6.2013

BIELEFELD Freitag – Depeche Mode Party - Depeche Mode, Rock,

Cocktailparty, Happy Hour,

BÜHNE OSNABRÜCK Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30 Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE SAMTGEMEINDE ARTLAND Musiksommer Artland 2013 – Dreigroschenoper - Nach

Bertold Brecht, Hof Sickmann Badbergen-Langen, 20.00

KINO BERSENBRÜCK Hasemühle: Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2013 - „Saint Jac-

ques – Pilgern auf Französisch“, 20.00 Uhr geführter Spaziergang rund um das ehemalige Zisterzienserkloster Bersenbrück, 22.15

LITERATUR HASBERGEN Der Schatz der Hüggelzwerge - Das Buch von Birgit Dit-

22 KONZERTE OSNABRÜCK Schloga Open Air - Jamie Joseph, Mind Game, Bitter, Turbine Weststadt, Massendefekt, Schlossgarten, 16.30 Karibik-Open-Air - Mit TomaSon, GZ Ziegenbrink, 19.00 UniJazzNacht, BlueNote, 20.00 Schloga Open Air HipHop Aftershow Sause - Live: X-Si-

daz mit Band, Sahis, Unikeller, 22.00 BIELEFELD Schafe + Wölfe - HipHop, Ste-

reo, 23.00 DISSEN Woodhouse Jazzband, Jazz-

Club im Bahnhof, 20.00 HANNOVER Peter Maffay, Sportpark, 20.00 MELLE Orgelfestwoche - „Das Jahr 1713“, Collage aus Musik, Texten, Szenen aus dem Geburtsjahr der Orgel, St. Matthäuskirche, 20.00

MÜNSTER Home To Paris + Bukahara Balkan Brass, Gypsy-Ska, Gleis 22, 20.00 David Garrett - Crossover Programm mit Orchester und Band, Schlossplatz, 20.00 Halasan Bazar - Folk, Eule, 21.00

RIESTE

19.30 P SIEHE MUSIK

KIDS

SAMTGEMEINDE ARTLAND

HANNOVER David Garrett, Sportpark, 20.00

Eltern-Kind Mittsommer – Angeln am Teich im Nettetal

Soundpark Open Air – Bryan Adams, Ravensberger Park,

27.

Five Elements Club, 23.00 Hot Sauce - Classic HipHop der 80er bis heute, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 58 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00

Samstag

trich, gelesen von der Osnabrücker Märchenfrau Rita Schimschack mit Puppenspiel und Musik, Töpferei Niehenke, 18.00

BIELEFELD

COUNTRY

Cuisine, 22.00 WOW presents by itTickles,

Alfsee StrandArena, 21.00

OSNABRÜCK

Heute noch in Osnabrück – morgen schon in Berlin, Hamburg oder London. Die angehende Profimusiker des bundesweit renommierten Studienprofils Popularmusi (Institut für Musik) zeigen an zwei Abenden, was sie drauf haben. Vom Popchor bis zur Rockband ist alles dabei. > LAGERHALLE

Kokolores – Aus Freude am Tanzen - Elektro, Neo Club &

penburg, 11.00-19.00 P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE

27. GENERATION KILL

Fridays Tequila Party, Alando

RIESTE

OSTERCAPPELN

Innenstadt, ganztägig

Palais, 22.00

Sommerfestival Gartenlust & Landvergnügen, Schloss Ip-

21 25. POP!STAGE

Winzerfest, Staelscher Hof,

ky, 21.30

Ringlokschuppen, 22.30

knoten, Dr. Martin Gerdes, St. Raphael Krankenhaus, 19.00

METAL

RHEINE

Classic Rock Night, The Whis-

BAD ESSEN

Freitag

POP

MotownParty, BlueNote,

21.30

MÜNSTER Joe Satriani & Band - World

Tour 2013, Jovel Music Hall, 20.00 P SIEHE MUSIK Peter Maffay und Band -

„Extratour“, Gast: Laith AlDeen, Schlossplatz, 20.00 Reverie & Rosencrantz, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Dance into the night..., Sonnendeck, 21.00

OSNABRÜCK

Live am Lift: Quiet Storm -

Anschl. Party, Alfsee StrandArena, 21.00

Musiksommer Artland 2013 – Pasadena Roof Orchestra,

- Ab zehn J., Treffpunkt Nackte Mühle, 17.00-00.00

Hof Sickmann Badbergen-Langen, 20.00

GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 09.30

CLUBS&PARTY

AUSSERDEM OSNABRÜCK Feierabendtour - Radtour, je

nach Witterung und Laune mit Picknick oder Einkehr, 2030km, Treffpunkt ADFC, 17.30 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15 Auf dem Weg zum Glück Märchenwanderung durch die Stadt, mit Sabine Meyer, Treffpunkt Schlossinnenhof, 20.30

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 00.30 Party der Aktion 72 Stunden, Rosenhof, 21.00 Get on the floor, Sonnendeck,

21.00 Alando Club Nacht, Alando

Palais, 22.00

BAD ESSEN

Lotter-Party, emma-theater,

Sommerfestival Gartenlust & Landvergnügen, Schloss Ip-

22.30

penburg, 11.00-19.00

We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00


Golden Dayz - Hiphop, Funkbreaks, Roots, Unikeller, 23.00

BIELEFELD SuperSamstag - Pop, Star

Tracks, House + Electro, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 19.30 Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30

Sonntag

23 KONZERTE OSNABRÜCK A la française – Französische Meisterwerke für Bläser - Tubistenquartett zu Gast

BIELEFELD Suse & Fritzi - „Stutenbissig Richtung Wechseljahre“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

bei der Bläserphilharmonie Osnabrück, Aula der Hochschule, 11.00

TECKLENBURG

KIDS OSNABRÜCK Purzelkonzert - Träumerle, für Kleinkinder, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 11.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Happy-Familiy Kinderfest „Monster Uni“, Cinestar, ganztägig GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 16.00

MÜNSTER

BBS & Friends Party, Alando

Monday Night Session -

Palais, 21.00

Funk, Soul & Groove Jazz mit Higher Ground’s Instrumentals, Hot Jazz Club, 21.00

Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Open Windows - Junge Chore-

TECKLENBURG

ografen, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 19.30

Sonntakte – Klaviermusik der Romantik, Musik- und

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

KINO

Der Schuh des Manitu - Das

Kunstschule, 11.00

15.00

Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

OSNABRÜCK

3. Schlosskonzert – Haydn aufgeklärt, Aula der Univer-

AUSSERDEM

sität, 18.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

SPORT

Maximum Cavalera Fest – Soulfly & Gäste - Metal,

OSNABRÜCK

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRÜCK ASC Tigers – Troisdorf Jets -

Football, Zentrale Sportanlage Atter, 15.00

KIDS OSNABRÜCK Kinder-Bewegungsfest SpielZeit 2013, Sportzentrum

am Jahnplatz, 14.00-18.00

P SIEHE FAMILIENSACHE Die Aquanauten - Gerhard

Müller-Hornbach, ab zehn J., Kaserne Eversburg, 18.00 La Piazza.abruzzese - Eine italienische Begegnung, Musik, Tanz und Kulinarisches für die ganze „famiglia“, Lagerhalle, 18.00

Sommer

Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP IBBENBÜREN Stanke ohne Strom - Unplug-

ged Konzert von Rock- und Popsongs über Comedy bis hin zu bekannten Musicalmelodien, Schauburg, 19.00 MELLE Orgel trifft... - Wiederholung

des beliebtesten Konzertes seit 2009, zu Gast: Anton Kryukov, Stephan Lutermann, St. Matthäuskirche, 18.00 SAMTGEMEINDE ARTLAND Gipsy Devils Orchestra & Paul Gulda - Roma Rhapsody - I.R. des Musiksommer Art-

land, Hof Sickmann BadbergenLangen, 17.00

in der Stadt

Musiksommer Artland 2013 – Tim Fischer, Hof Sickmann

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Badbergen-Langen, 20.00

Auf ein Wort

CLUBS&PARTY

Familien-Kulturfest rund um das „Wort“

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Samstag, 22.6. Heger Tor Viertel ab 11.00 Uhr

AUSSERDEM

Scheiße...der Chef legt auf! -

Metal, Stoner, HardCore, Punk, Bastard Club, 20.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

OSNABRÜCK

lage, 08.00-16.00 Osnabrücker Samstag – Auf ein Wort - Familien-Kulturfest

rund um das „Wort“, Heger Tor Viertel, Ab 11.00 P SIEHE EVENTS Tag der offenen Tür, Musik-

und Kunstschule, Ab 14.00 P SIEHE FAMILIENSACHE Brochterbecker Landpartie -

Radtour, 40km, Treffpunkt ADFC, 15.00 Führung: Verständigung ohne Worte - I.R. von „Unerhört

2013“, Zoo, 16.30 BAD ESSEN Sommerfestival Gartenlust & Landvergnügen, Schloss Ip-

penburg, 11.00-19.00

Kalif Storch auf deutsch - Ab

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang - „Ge-

fährliche Schönheiten“, Botanischer Garten der Universität, 11.00

Kulturradeln – Alte Alexander Kirche und Lechtinger Mühle - Radtour, 40km, Treff-

punkt ADFC, 14.30 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf

Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15 BAD ESSEN Sommerfestival Gartenlust & Landvergnügen, Schloss Ip-

penburg, 11.00-19.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie Was der Boden freigibt – Moderne Methoden der Grabungstechnik und Restaurierung, Museum Varusschlacht, 14.30

fünf J., Figurentheater, 11.00 Morir – Ein Augenblick vor dem Sterben - Theater der Ge-

nerationen, emma-theater, 19.30 Schnupper CDU-Spezial Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull - Thomas

Mann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK

Montag

24

LITERATUR

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Begrüßung des Sommers Lesung zum Thema „Erde“, Klang- und Sinnesgarten des Museums am Schölerberg, 11.00

The Burning Hell - Kanadi-

scher Theater-Folk-Rock, Café Augusta, 20.00 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Über 20 Ensembles des

P Studienprofils Jazz (In-

stitut für Musik) zeigen zum Semesterabschluss an drei Abenden ihr Können und präsentieren Jazz in all seinen Facetten. Genreübergreifend mit Rock- und Popelementen, BeBop, Contemporary Jazz, Swing, Big Band Jazz - muss man sehen!

JAZZ!Nights Di., 25. Juni Mi., 26 Juni Do., 27. Juni

Blue Note, 20.00 Uhr Eintritt jeweils 5 €

Anm. 0541 7600163, emmatheater, 08.30-13.00

stück, Waldbühne, 10.00

POP!Stage Di., 25. Juni Mi., 26. Juni

Lagerhalle, 20.00 Uhr Eintritt: 6/4 € Doppelticket: 10/7 €

KONZERTE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Escape The Fate - Post-Hard-

Concert Remarquable, Stei-

genberger Hotel Remarque, 19.23 Open Stage Session, Big Buttinsky, 20.00 Pop!Stage 9 (1) - Pop- und Rockfestival für Osnabrück, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Jazz!Festival - Semesterabschlusskonzerte des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück, BlueNote, 20.00

nerationen, emma-theater, 19.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Anm. 0541 7600163, emmatheater, 08.30-13.00 GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 09.30 MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 10.00

OSNABRÜCK

Dienstag

25

Morir – Ein Augenblick vor dem Sterben - Theater der Ge-

AUSSERDEM

MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

OSNABRÜCK Der Morgen - Schulkonzert 1.4. Klasse, Theater am Domhof, 11.00

31. Schüler-Theatertreffen -

31. Schüler-Theatertreffen -

Leonardo da Vinci. Bewegende Erfindungen - Eröff-

nung der neuen Ausstellung, Museum Industriekultur, 11.00 Philosophisches Café - Wurzeln der Toleranz, BlueNote, 11.30 Piesberg-Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30

BÜHNE

CLUBS&PARTY

core, Skaters Palace, 20.00

CLUBS&PARTY

Zauber des Fernrohrs, Plane-

tarium, 16.00 Sternenhimmel im Juli,

Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde -

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

26

OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

KONZERTE

nen, Bastard Club, 19.00

OSNABRÜCK

Rock, Pop und Becks, Trash,

Pop!Stage 9 (2) - Pop- und

19.00

Rockfestival für Osnabrück, Lagerhalle, 20.00 Jazz!Festival - Semesterabschlusskonzerte des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück, BlueNote, 20.00

Ed’s & Nino’s Groovebox,

Tiefenrausch, 20.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 20.00

DieToten Hosen DerKrach DerRepublik + THE LIVING END & THE COMPUTERS

31/08/13 Minden Weserufer Tickets unter www.dth.de sowie an den bekannten VVK-Stellen Infos unter www.crunchtime.de

STADTBLATT 6.2013 59


werwowas FOTO: STEFAN NOLTE

SHOW

27. HORROR-CIRCUS

Nichts für schwache Nerven! Ende Juni kommt der Horror-Circus mit seinem Gruselpalast nach Osnabrück. Die Zuschauer tauchen schon im Zelt in die gruselige Atmosphäre ein – und dann wartet auf sie die Begegnung mit Zombies, Geistern, Dämonen, Hexen, Teufel, Exorzisten und Vampiren. Auch Kult-Schlachter Garry Latz treibt sein Unwesen und natürlich Horror-Clown Jason. Ach, hatten wir den elektrischen Stuhl und die Motorsägen erwähnt? > AN DER HALLE GARTLAGE

MELLE Sommerliche Orgelkonzerte Melle, St. Matthäuskirche,

20.15

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Shotwoch Mittwoch Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 An die Flaschen mit Triple K, Unikeller, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Morir – Ein Augenblick vor dem Sterben - Theater der Ge-

nerationen, emma-theater, 19.30 Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30 I love you, you’re perfect, now change - Musicalkomö-

die, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE BÜHNE

SPORT OSNABRÜCK SSB Inline-Night, Innenstadt,

abends

Donnerstag

27 KONZERTE OSNABRÜCK Heathen & Generation Kill + Dust Bolt - Metal, Bastard

Club, 20.00 Gunter Gabriel – Songs, Storys, Sessions - Gunter Gabriel

erzählt und singt aus seinem Leben, Cafe & Bar Celona, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Jazz!Festival - Semesterabschlusskonzerte des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück, BlueNote, 20.00

BRAMSCHE The Beat - Auftaktkonzert Sommerkulturprogramm, Kirchplatz, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Astra Nacht - Indie, Pop, GeHEAVY METAL

28. SAXON

Je älter sie werden, desto beliebter: Die letzten beiden Studioalben der englischen Metal-Urgesteine um Sänger „Biff“ Byford landeten in den deutschen Top20-Charts. Im Vorprogramm spielen Godsized und AC Angry, die ihre Einflüsse bei Motörhead und Danko Jones ansiedeln. > HALLE GARTLAGE

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

STONER-ROCK

29. RED FANG

Osnabrücks Stoner-Community (und die ist nicht klein) darf sich auf einen lukrativen Gast aus den USA freuen. Bereits für ihr Debütalbum haben Red Fang 2011 großes Lob erhalten, auch der Nachfolger – „Murder The Mountains“ – muss sich hinter großen Namen wie den Queens Of The Stone Age nicht verstecken! > BASTARD CLUB

Zum Start in die Som-

P merferien geht die 1. Inline Night des Sommers um den Wall. Es gibt verschiedene Routen – mit bis zu 15 Kilometern Strecke. Jeder kann mitmachen und das Erlebnis genießen über die von der Polizei abgesperrten Straßen zu düsen.

BÜHNE OSNABRÜCK Kein Schöner Land - Liedpro-

jekt Rosenplatz, emma-theater, 19.30 Die Mittagsfrau - Julia Franck, Theater am Domhof, 19.30 Horror Circus – Er will doch nur spielen!, Halle Gartlage,

20.00

KIDS OSNABRÜCK 31. Schüler-Theatertreffen Anm. 0541 7600163, emmatheater, 08.30-13.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 15.00

GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30 TECKLENBURG KLEINKUNST

29. BELGISCHER ABEND

Reihe „Unsere europäischen Nachbarn“ – heute steht Belgien im Mittelpunkt. Der berühmte Chocolatier Jean-Philippe Darcis wird live Schoko-Verführungen herstellen, Comiczeichner Francois Walthery stellt aus, Manfred Pomorin gibt ein Hercule-Poirot-Double (Foto) und es gibt belgische Waffeln und belgisches Bier. > LUTHERHAUS

60 STADTBLATT 6.2013

KLASSIK

29. JEMEONG LEE

Der Osnabrücker Musik-Student (IfM) ist auf dem Weg, ein Meister an der Marimba zu werden. Das Ziel von Jemeong Lee ist, später weltweit klassische Konzerte zu geben. Genießen wir seine Virtuosität so lange er noch in der Stadt ist. > ACHTEINHALB

Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

10.00+16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Neues Leben zwischen alten Gräbern - Vortrag über J.F.A.

Lodtmann von Thomas Vogtherr, Hasefriedhof Kapelle, 19.00 Sternenhimmel im Juli, Planetarium, 19.30

P SIEHE TAGESTIPP I love you, you’re perfect, now change - Musicalkomö-

die, Haus der Jugend, 20.00

P SIEHE BÜHNE

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Exhibition: Munch - Zwei

Ausstellungen des Malers, OmU, 20.00 FILMSTARTS R Englisch für Anfänger Familie, Drama, Komödie R King Ping – Tippen Tappen Tödchen - Komödie, Krimi R Laurence Anyways Drama, Romanze R The Grandmaster - Action, Drama, Biografie R World War Z 3D - Action, Horror, Science-Fiction R Papadopoulos & Söhne Drama, Komödie

KIDS OSNABRÜCK School’s-Out-Pool-Party Mit dem Zephyrus-Disco-Team, Nettebad, 19.00-22.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 40 Jahre Ferienpass - Mit den

Groove Onkels, Marktplatz vor dem Rathaus, 10.00-13.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

Freitag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Mach doch selber! - Bring

deine Platten mit & leg bei uns auf, Bastard Club, 20.00 Saxon, Halle Gartlage, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Dance into the night..., Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Fridays Delight, Alando Palais, 22.00 Candys, Five Elements Club, 22.00 Diskotiere - Disko, Funk, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 Kapelle, Kapelle – Die große Freiheit Orchesternacht -

Indie,, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Freitag – FH Modenschau Aftershow Party, Ringlok-

schuppen, 22.30 RIESTE Cocktailparty, Happy Hour,

Alfsee StrandArena, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kein Schöner Land - Liedpro-

jekt Rosenplatz, emma-theater, 19.30 Drei Einakter - Paul Hindemith, Theater am Domhof, 19.30 norway.today - Ein Theaterstück von Igor Bauersima, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00


Reggae, HipHop, Techno, Unikeller, 23.00

MÜNSTER

20.00+23.00 P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD

nikhalle, 20.30 P SIEHE MUSIK

Desperados-Party, Alfsee

TECKLENBURG Bettina Aust und Robert Aust - Klarinette und Klavier,

TECKLENBURG

StrandArena, 21.00

Wasserschloss Haus Marck, 16.00

Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

BÜHNE

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Winterreise - Elfriede Jelinek, emma-theater, 19.30 Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30 Die Frist, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Faszination für TechnikFans – Die neuen Windkraftanlagen auf dem Piesberg,

Museum Industriekultur, 15.30 Rudelsingen, Lagerhalle, 19.30

Samstag

29 KONZERTE OSNABRÜCK Solokonzert für Marimba mit Jemeong Lee, Achtein-

halb, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Red Fang + Isoptera - Rock,

Bastard Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Agatha Shot - Rock’n’Roll,

Stereo, 23.00 BRAMSCHE Orgelsommerkonzert mit Eva Gronemann, St. Martins-

kirche, 18.00 Honkey Tom - Sommerkultur-

programm, Kirchplatz, 20.00

Horror Circus – Er will doch nur spielen!, Halle Gartlage,

20.00+23.00 P SIEHE TAGESTIPP

18.00

ler! Ein Fischstäbchen packt aus“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 GEORGSMARIENHÜTTE Ein Sommernachtstraum, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30 MELLE Ladykillers, Waldbühne, 20.00

TECKLENBURG Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 20.00

Sommer in der Stadt

OSNABRÜCKER SAMSTAG

Es war einmal … Der Märchenhafte Osnabrücker Samstag

Samstag, 29.6. Innenstadt, ab 11.00 Uhr

AUSSERDEM OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

lage, 08.00-16.00

Club, 22.00 ky, 22.00 Club 30 Party - Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Metal Experience, The Whisky, 22.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Fruits of the Loops - Trust in Bass, Outta Babylon, Golden Days, Version – Drum and Bass,

ografen, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 11.30

Barbara Ruscher - „Panierfeh-

The Mahones + Plattrock -

Reggae Rotation, Big Buttins-

Open Windows - Junge Chore-

Horror Circus – Er will doch nur spielen!, Halle Gartlage,

Indie, Pop, HipHop, Gleis 22, 20.00

Tanztrupp: Tornado – Reload Festival Special, Bastard

OSNABRÜCK

BIELEFELD

MÜNSTER

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Get on the floor, Sonnendeck, 21.00 Insider Single Party, Alando Palais, 22.00

BÜHNE

Hallenflohmarkt, Halle GartOsnabrücker Samstag – Es war einmal..., Innenstadt,

Ab 11.00 Belgischer Abend, Luther-

haus, 17.00-20.00

P SIEHE TAGESTIPP

Sonntag

30 KONZERTE OSNABRÜCK Wüstensand - Orientalisch inspirierte Musik, Bürgertreff der ASH in der ehem. Teutoburger Schule, 15.30 Neues Leben zwischen alten Gräbern – Legno con passione - Blockflötenquartett, Hase-

friedhof Kapelle, 16.00

Das Osnabrück-Magazin – jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 19.30 Operngala, Theater am Domhof, 19.30 Die Frist, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

TECKLENBURG Der Schuh des Manitu - Das Wildwest-Musical, Freilichtbühne, 19.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00+16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Emil und die Detektive, Waldbühne Kloster Oesede, 16.00 MELLE Das Dschungelbuch - Kinder-

stück, Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Pippi Langstrumpf – Das Familienmusical, Freilichtbühne,

15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Sommerspaß am Teuto – Bad Iburger Landpartie -

Radtour, 60km, Treffpunkt ADFC, 10.00 Sonntagsspaziergang „Pflanzen in der Mythologie“, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Trödelmarkt, Parkplatz Adler Modemarkt Lotte, 11.00-18.00 Familienkulturfest, Hasefriedhof, 15.00-19.00

12 Ausgaben zum

RIESTE

tt-osnab la tb d ta .s w w w ! Preis von 10

Swing, Ringlokschuppen, 22.30

DIE STADT NEU ENTDECKEN!

O B A S E R JAH

GEORGSMARIENHÜTTE Ein Sommernachtstraum, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30

SuperSamstag – Be Invited Party 2.0 - Pop, StarTracks,

Prong & Guest - Rock, Sput-

rueck.de

Horror Circus – Er will doch nur spielen!, Halle Gartlage,

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Sonder-Heimatabend -

„Freie Kultur oder Kirchenkultur? – Der alte Güterbahnhof auf dem Abstellgleis?“, Lagerhalle, 20.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15 RIESTE Trödelmarkt am Alfsee, Alf-

see, 11.00-18.00

T T A L B T D STA OS

NABRÜCK

ww w. st ad

tb la tt -o sn

ab ru ec k. de


vorschau BÜHNE 21.3. Matthias Egersdörfer OS, Lagerhalle 6.7. Aydin Isik BI, Zweischlingen 13.7. Martin Zingsheim BI, Zweischlingen 20.7. Christoph Brüske BI, Zweischlingen 4.9. Volker Pispers BI, Stadthalle 20.9. Mirja Boes OS, OsnabrückHalle 20.9. Kay Ray OS, Rosenhof 20.9. Stephan Sulke OS, Lagerhalle

Olaf Schubert

P Der Freidenker und Betroffenheitslyriker kommt mit seinem neuen Programm „So!“ in die renovierte OsnabrückHalle. Dass Olaf Schubert ein Großer der Comedy-Szene ist, zeigt er zurzeit fast wöchentlich als Experte für fast alles in der „Heute Show“. Sein Programm reicht von politischen Spitzen bis zu Dada-Popsongs. 7.3.2014, OsnabrückHalle Tickets: www.osnabrueckhalle.de 21.9. Matthias Deutschmann OS, Lagerhalle 21.9. Showtime OS, Lagerhalle 22.9. Otto Live BI, Stadthalle 22.9. Marlene Jaschke OS, OsnabrückHalle 26.9. DietutniX Gronau, Aula 6.10. Dr. Stratmann Gronau, Aula 9.10. Sascha Korf OS, Rosenhof 11.10. Philip Simon Rheine, Stadthalle 11.10. Sebastian Pufpaff OS, Lagerhalle 12.10. Philip Simon Aula am Aasee 12.10. Hubert Burghardt OS, Lagerhalle 16.10. Sven Ratzke OS, Lagerhalle 17.10. Chris Tall OS, Rosenhof 17.10. Wise Guys OS, OsnabrückHalle 18.10. Mario Barth Halle, Gerry Weber Stadion 19.10. Mario Barth Halle, Gerry Weber Stadion 24.10. Springmaus – Improtheater OS, Rosenhof 25.10. Ralf Schmitz Gronau, Bürgerhalle 27.10. Kaya Yanar BI, Stadthalle 28.10. Otto Live OS, OsnabrückHalle 31.10. Meret Becker & Buddy Sacher OS, Lagerhalle 1.11. 24. Osnabrücker Kabarettfestival (bis 6.11.) OS, Lagerhalle 1.11. Horst Schroth OS, Lagerhalle 2.11. Hagen Rether OS, OsnabrückHalle 6.11. Jan Weiler OS, Lagerhalle 6.11. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 62 STADTBLATT 6.2013

7.11. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 7.11. Kurt Krömer BI, Ringlokschuppen 7.11. Lioba Albus OS, Lagerhalle 9.11. Gernot Hassknecht OS, Rosenhof 9.11. Christoph Tiemann OS, Lagerhalle 10.11. Canned Heat OS, Rosenhof 12.11. Der Tod OS, Rosenhof 13.11. Lord of the Dance BI, Stadthalle 13.11. Henning Venske & Kai Magnus Sting OS, Lagerhalle 15.11. Serdar Somuncu BI, Stadthalle 15.11. Richard Rogler OS, Lagerhalle 16.11. Barbara Kuster OS, Lagerhalle 21.11. Detlev Wutschik & Matthias Brodowy OS, Lagerhalle 23.11. Luise Kinseher OS, Lagerhalle 27.11. Dietmar Wischmeyer Paderborn, Kulturwerkstatt 29.11. Martin Rütter OS, OsnabrückHalle 29.11. Martin Rütter BI, Seidenstickerhalle 29.11. Simone Solga OS, Lagerhalle 30.11. Johann König OS, OsnabrückHalle 30.11. Ruth Schiffer OS, Lagerhalle 1.12. Matze Knop Paderborn, Paderhalle 4.12. Dr. med. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 5.12. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 5.12. Arnulf Rating OS, Lagerhalle 6.12. Bodo Wartke BI, Stadthalle 6.12. DietutniX OS, Lagerhalle 7.12. Ingo Börchers OS, Lagerhalle 13.12. Max Uthoff OS, Lagerhalle 20.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 29.12. Ehrlich Brothers BI, Stadthalle 31.12. Das Phantom der Oper BI, Stadthalle 10.1. Bauer & Becher OS, Lagerhalle 11.1. Josef Hader OS, Lagerhalle 12.1. Paul Panzer BI, Stadthalle 22.1. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle 23.1. Fatih Cevikkollu OS, Lagerhalle 23.1. Markus Krebs OS, Rosenhof

Nick Oliveri’s Mondo Generator

P Kyuss, Dwarves, Queens Of The Stone Age, Mondo Generator – in all diesen Bands spielte bzw. spielt Nick Oliveri. Der US-amerikanische Bassist ist ohne Frage einer der Mitbegründer allen wüsten Rocks. Auch als Gast-Bassist ist er gefragt, ob bei Motörhead oder für Slash. Ein Highlight im Osnabrücker KonzertSommer! 6.8., Bastard Club Tickets: www.bastardclub.de

24.1. Ehrlich Brothers OS, OsnabrückHalle 26.1. Nico Semsrott OS, Lagerhalle 5.2. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 6.2. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 9.2. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 13.2. David Werker OS, Lagerhalle 22.2. Michael Hatzius MS, Aula am Aasee 23.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 19.3. Thriller Live BI, Stadthalle 22.3. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 25.3. Die drei ??? BI, Seidensticker Halle 28.3. Caveman OS, Rosenhof 5.4. Frau Jahnke hat eingeladen – ma’ gucken wer kommt OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance BI, Stadthalle

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Créme Double - Die Tupperparty

P Diese Kabarett-Revue hat längst Kultstatus. Da bleibt kein Auge trocken, wenn Kathrin Orth und Tine Schock über Plastiktöpfe und das wahre Leben herziehen. Über Körper-Kult und Mobbing, unerfüllte Wünsche und verzweifelte Sehnsüchte. Eine schräge Show frei nach dem Motto: Tuppertöpfe lassen sich umtauschen, das Leben nicht. 13.9. Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de

1.7. Negative Approach OS, Bastard Club 3.7. Rihanna Hannover, TUI Arena 3.7. Mission Of Burma MS, Gleis 22 3.7. Bob Wayne OS, Bastard Club 4.7. Thy Art is Murder OS, Bastard Club 12.7. Laith Al Deen OS, Rosenhof 13.7. Pinback MS, Gleis 22 14.7. Trionfo di Marte OS, St. Marien 16.7. Valient Thor OS, Bastard Club 20.7. 1. Sinti Musik Festival OS, Marktplatz 20.7. Biohazard OS, Bastard Club 21.7. Torche OS, Bastard Club 24.7. Tito & Tarantula OS, Kleine Freiheit 26.7. MaxiMalMcee Rap Contest OS, JZ Westwerk 27.7. Robbie Williams Hannover, AWD Arena

29.7. The Cavern Beatles Gronau, Werner von Siemens Gymnasium 30.7. Down by Law OS, Bastard Club 6.8. Nick Oliveri OS, Bastard Club 8.8. Napalm Death OS, Bastard Club 13.8. The Bronx + Special Guest MS, Skaters Palace 15.8. Evergreen Terrace OS, Bastard Club 21.8. The Brains OS, Bastard Club 22.8. Brand New OS, Kleine Freiheit 23.8. UK Subs MS, Gleis 22 24.8. Manhattan Skyline OS, Lagerhalle 31.8. Die Toten Hosen Minden, Weserufer

Hundreds

P Eva und Philipp Milner kommen aus Hamburg, sind Geschwister und basteln seit ihrer Jugend gemeinsam an Songs. Verträumter, leicht melancholischer Synthi-Pop. Ein bisschen Wave, ein bisschen Elektro – wie Björk, nur luftiger. Wie Portishead, nur verspielter. Tipp: Im Online-Shop auf ihrer Homepage gibt es sehr stylishe Shirts für Sie + Ihn. 4.9., Lagerhalle Tickets: www.kartenwerk.net

2.9. 1. Sinfoniekonzert OS, OsnabrückHalle 3.9. Hex Dispensers MS, Gleis 22 4.9. Hundreds OS, Lagerhalle 6.9. Lord of the Lost OS, Bastard Club 7.9. Forgetters MS, Gleis 22 8.9. Ken Stringfellow + Tim Neuhaus + The Late Call MS, Fachwerk Gievenbeck 13.9. Captain Planet OS, Bastard Club 19.9. TV Noir Konzert: Kashmir & Chapeau Claque OS, Haus der Jugend 20.9. Motorjesus OS, Bastard Club 23.9. Achim Reichel OS, Rosenhof


24.9. Shannon & The Clams MS, Gleis 22 25.9. Shout Out Louds OS, Rosenhof 26.9. ASP & Special Guest OS, Halle Gartlage 26.9. Motorama + Cody MS, Gleis 22 26.9. Fayzen OS, Glanz & Gloria 27.9. Hellsongs BI, Bunker Ulmenwall 27.9. Physical Graffiti OS, Rosenhof 28.9. Megaloh MS, Skaters Palace 28.9. Powerwolf OS, Rosenhof 28.9. Lescop MS, Gleis 22 1.10. New Model Army MS, Jovel Music Hall 2.10. Grave Digger & Guest OS, Rosenhof 2.10. Station 17 MS, Gleis 22 3.10. Children of Bodom OS, Halle Gartlage 4.10. Schiller Live 2013 OS, OsnabrückHalle 4.10. Hannes Wader OS, Rosenhof 4.10. December Peals OS, Bastard Club 5.10. Feine Sahne Fischfilet + Findus MS, Gleis 22 5.10. Patrick Richardt OS, Kleine Freiheit 8.10. Max Raabe und das Palast Orchester OS, OsnabrückHalle 11.10. Inga Rumpf & BAP-Band MS, Jovel Music Hall 13.10. Prinz Pi OS, Rosenhof 14.10. Pohlmann MS, Jovel Music Hall 15.10. Caro Emerald BI, Stadthalle 16.10. Maite Kelly OS, Rosenhof 16.10. Torpus & The Art Directors MS, Gleis 22 17.10. Slaughterfest mit Onslaught, Exumer u.a. OS, Bastard Club 18.10. Oldie Marathon mit Smokie, The Tremeloes, Middle of the Road, Chris Andrews, Pussycat BI, Stadthalle 18.10. Oldiemarathon BI, Stadthalle 18.10. Doro & Guest MS, Jovel Music Hall 18.10. Das Niveau OS, Bastard Club 19.10. Milking the Goatmachine OS, Bastard Club

Beatrice Egli

P Die junge Schweizerin hat gerade das Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ 2013 gewonnen. Und sie hat definitiv das Zeug dazu, mehr zu sein als ein One-Hit-Wunder. Bereits 2007 hat Beatrice Egli mit 19 Jahren das Schweizer Finale des „Grand Prix der Volksmusik“ gewonnen. Ihre großen Vorbilder sind Helene Fischer und Andrea Berg. Dass die beiden Schlagerstars mittlerweile selber bekennende Fans von Beatrice Egli sind, spricht Bände ... 17.11., Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os.de

Eric Burdon & The Animals

P Ohne Eric Burdon und seine tierische Band gäbe es keinen Britrock, keine Blur, keine Kooks, keine Artic Monkeys. Die Wucht dieser Bands hat sogar die Rolling Stones und die Beatles beeinflusst – man höre nur mal wieder ihren wild lospreschenden Klassiker „We Gotta Get Out Of This Place“. Selbst „The House Of The Rising Sun“ ist unbeschreiblich, wenn man intensiv der Stimme von Eric Burdon lauscht, dieser lebenden Legende. 18.11., Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os.de

19.10. Linda Hesse BI, Ringlokschuppen 19.10. Die Heiterkeit & Chuckamuck OS, Glanz & Gloria 20.10. Die Puhdys OS, Rosenhof 20.10. Leslie Clio BI, Ringlokschuppen 20.10. Psycho: Eine musikalische Lesung - Matthias Brandt, OS, Theater am Domhof 23.10. NDR1 Oldie Show OS, OsnabrückHalle 25.10. Hellsongs OS, Kleine Freiheit 25.10. Okta Logue OS, Bastard Club 26.10. 11 Jahre Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Stadion 27.10. Steven Wilson BI, Ringlokschuppen 30.10. Faun BI, Ringlokschuppen 30.10. Anneke van Giersbergen Support: Minora, OS, Kleine Freiheit 31.10. Adorned Brood OS, Bastard Club 31.10. Annihilator OS, Lagerhalle 2.11. The Movement OS, Bastard Club 2.11. Midge Ure OS, Rosenhof 2.11. Adya Classic BI, Stadthalle 5.11. 1. Meisterkonzert: Kit Armstrong (Klavier) OS, OsnabrückHalle 6.11. Red Hot Chilli Pipers OS, Rosenhof 7.11. Tom Lüneburger MS, Sputnikhalle 7.11. Der Bomber der Herzen: DCVDNS OS, Kleine Freiheiten 7.11. Klaus Lage OS, Rosenhof 8.11. End Of Green OS, Rosenhof 8.11. Turbostaat OS, Kleine Freiheit 9.11. Mammoth Mammoth OS, Bastard Club 9.11. Prinz Pi MS, Skaters Palace 11.11. Patricia Kaas MS, MCC Halle Münsterland 12.11. Schmidt OS, Lagerhalle 14.11. Thees Uhlmann OS, Rosenhof

15.11. Die Happy und Gäste OS, Rosenhof 15.11. LaBrass Banda BI, Ringlokschuppen 15.11. Tom Lüneburger OS, Rosenhof 16.11. Tonbandgerät BI, Falkendom 17.11. Beatrice Egli OS, Rosenhof 21.11. Sophie Hunger OS, Rosenhof 22.11. Status Quo & Uriah Heep BI, Stadthalle 22.11. Salut Salon OS, OsnabrückHalle 22.11. Ok Kid OS, Kleine Freiheit 23.11. Johannes Oerding OS, Rosenhof 23.11. Tommy Schneller Band OS, BlueNote 23.11. Erik Cohen + special guest MS, Skaters Palace 24.11. Medina OS, Rosenhof 25.11. Terry Hoax OS, Rosenhof 27.11. Tex – Der Prophet MS, Sputnikhalle 28.11. Tex OS, Haus der Jugend

Anneke van Giersbergen

P Die niederländische Sängerin und Gitarristin kennen einige vielleicht noch von ihrer früheren Band, The Gathering. Inzwischen ist sie schon länger solo unterwegs. Ihre akustischen Songs sind mal Indiepop, dann Blues, Jazz oder Folk. Logisch, dass sie bei dieser Bandbreite als Einflüsse u.a. Prince, Ella Fitzgerald und Radiohead-Frontmann Thom Yorke nennt. 30.10., Kleine Freiheit Tickets: www.kartenwerk.net

28.11. Amorphis OS, Hyde Park 30.11. Katie Melua Lingen, Emslandarena 30.11. Silverstein + special guest MS, Skaters Palace 1.12. RAF 3.0 OS, Rosenhof 6.12. Turbostaat MS, Sputnikhalle 7.12. Torfrock OS, Rosenhof 13.12. Fiddler’s Green OS, Rosenhof 15.12. Sarah Connor BI, Stadthalle 26.12. Abba Unplugged – Tribute Show BI, Stadthalle 27.12. Green Boys BI, Stadthalle 11.1. Ina Müller BI, Stadthalle 16.1. Mnozil Brass Gronau, Bürgerhalle 6.2. Luxuslärm OS, Rosenhof 7.2. Tim Bendzko & Band MS, MCC Halle Münsterland 9.2. Matthias Brodowy OS, Rosenhof 15.2. Tim Bendzko & Band Lingen, Emsland Arena 19.2. Santiano Cloppenburg, Stadthalle 28.2. Stahlzeit OS, Rosenhof

7.3. Der Familie Popolski BI, Ringlokschuppen 22.3. The Australian Pink Floyd Show Lingen, Emsland-Halle 12.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle

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ADialog der Kulturen – Dialog der Religionen: am 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201. Infos bei Dag & Ayse Önel-Naundorf, Tel: 6004376, E-Mail: naundorf@osnanet.de AFreiwilliger Dienst in der Fachklinik Nettetal: Drogenabhängige Männer begleiten bei ihren Freizeit- und Sportaktivitäten, Einkäufe, Fahrdienste u. a. abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem freundlichen Team. Wenn Du einen Fßhrerschein B besitzt und drogenfrei lebst, bewerbe Dich bei der Fachklinik Nettetal, Tel: 0541/67243

 

   

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erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de Diese Kette. Sie ist aus Birkenholz. Vorher wird die gezeichnet und ausgelasert. Ich habe Produktdesign studiert.

Meine Schlüsselanhänger. Die kann man individuell gestalten und es hängt mein Logo dran. Ich bin seit einem halben Jahr im Geschäft.

Mein Joker. Heißt so, weil auf dem Würfel sechs Sechsen sind.

Das ist meine Lieblingsjacke! Diese recycelte Tasche war früher eine Jacke. Man kann sie auch zur Clutch zusammenfalten.

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Ich mache auch Papeterie und Taschen, aber alle wollen nur Stempel. Am besten läuft der hüpfende Hase.

Ganz neu und noch nicht online erhältlich!

Notizbücher aus alten Jugendbüchern. Der Mantel und die letzte Seite sind original.

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eil sich runde Zahlen in einer Bilanz ganz gut machen, verkünden wir sie einmal an dieser Stelle: Kürzlich haben wir den 1.000 Daumen auf facebook bekommen! Das freut uns und ist uns selbstverständlich ein Dankeschön wert. Der Leser mit der Nr. 1.000 erhält ein Gratis-Jahresabo. Viel Spaß damit. Für allen anderen heißt es weiter machen, damit wir weiter wachsen können: www.facebook.com/stadtblatt a sage noch einer, es gebe keine Zufälle! Judith Kantner und Harff-Peter Schönherr gingen auf Recherche. Unabhängig voneinander. Zu verschiedenen Themen (Titelgeschichte dieser Ausgabe und Coolness-Trainings für Jugendliche) trafen sie verschiedene Gesprächspartner. Und was passierte? Sie liefen sich beide im Soulfood-Cafe Mojo über den Weg. Zur gleichen Zeit, Nachbartische.

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66 STADTBLATT 6.2013

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s ist an der Zeit, wieder einmal Abschied zu nehmen. Redakteurin, Autorin und Fotografin Judith Kantner geht beruflich neue Wege. Nach gut zehn Jahren STADTBLATT wird sie zukünftig das Team einer PR-Agentur verstärken. Bereits seit 2003 bereicherte und prägte Judith mit ihren schier unerschöpflichen Ideen, den kleinen und großen Geschichten sowie den beeindruckenden Bilderstrecken – bis hin zu Titelseiten – das Heft. Und nun? Keine Salatschälchen mehr in der Küche, keine Teeblätter mehr im Ausguss, kein Flurfunk mehr über veganes Leben oder Yoga-Übungen ... Was bleibt, ist Dankeschön zu sagen für alles – und die Erinnerung an eine fabelhaft spannende Zeit. Ihre neugierige und zuweilen wild entschlossene Art wird uns fehlen! Auf Wiedersehen, Judith. Wir wünschen viel Glück.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Judith Kantner, Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer FOTOGRAFEN: Judith Kantner, Maik Reishaus AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plaßmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Thorsten Peistrup Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2013 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das JULI STADTBLATT erscheint am Freitag, den 28.6.2013 Redaktionsschluss Do. 13.6.2013


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Stallwachenparty 13. Juli 2013 Ab sofort: Eintritt frei Beginn: 19.00 Uhr Was Sie erwartet? Eine Terrasse bunt geschmückt mit Lampions und Kerzen. Eine Vielfalt an warmen und kalten Speisen zu sommerlichen Preisen. Eine große Auswahl an Cocktails und Musik, die Ihre Füße nicht still stehen lässt. Anmeldung erwünscht: Tel. +49 541 6096-669 Unter allen angemeldeten Gästen verlosen wir drei Gutscheine für eine Übernachtung inkl. Frühstück, in einem der Steigenberger Hotels & Resorts.


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Stadtblatt 2013.06  

Das Osnabrück Magazin, Juni 2013

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