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osnabrück

www.stadtblatt-osnabrueck.de

„Am schönsten ist das Stöbern“ Von Schallplatten, Plattenspielern & ihren Fans

Rückkehr der alten Helden Retro-Action-Kino mit Arnold Schwarzenegger & Co.

Platz für Dunkles Mia. über Pausen, Pellkartoffeln und eine Pop-Show ohne LED

EINE STADT STEHT

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februar 2013

Leckere Teigwaren. Ihren Kuchen-Blog besuchen täglich rund 1.800 User. Was Shia Su im Netz präsentiert, ist getestet und schmeckt. Seite 5

Starke Stimme. Marie-Christine Haase ist Sängerin am Theater Osnabrück. Die junge Sopranistin wird gerade für ihre Rolle in „Orpheus“ gelobt. Seite 36

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leute

Kathrin Heinen – Volontärin Shia Su – Bloggerin Christian Vennemann – Ruderer

aufgefallen Getanzter Aufstand

10 interview

Titelstory. Yoga ist DER Trendsport der letzten Jahre. Gerade weil es viel mehr ist als Sport – Wellness, Fitness, Lebenseinstellung ... Seite 12

26 what’s Up

Platz für Dunkles. Mia.-Schlagzeuger Gunnar Spies erklärt uns die kommende Tour.

Dehnen lernen

34 nachtaktiv/events Abtanzen im Februar

Eine Stadt steht Kopf. Alle machen Yoga.

38 kunst

Kirche ist auch mein Bier. Evangelische Studenten diskutieren im Balou über Gott – und die Welt.

18 plattenspieler

„Am schönsten ist das Stöbern“. Die Community der Vinyl-Fans wächst.

20 kindgerecht

Das Beste für die Kleinsten. Am nifbe werden Forschung und Praxis einzigartig vernetzt.

22 umwelt

Hohes C. Die Sopranistin Marie-Christine Haase über Operetten und Traumrollen. 4000 durch 3. Die Gewinner des PiepenbrockKunstförderpreises.

40 kino

Rückkehr der alten Helden. Die neuen Filme von Schwarzenegger, Willis und Stallone.

44 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

47 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-28.2.2013

Bewahrung der Schöpfung. Eine Osnabrücker Kirchengemeinde sticht VW im Öko-Management aus.

64 kleinanzeigen

Null Toleranz. Mobbing an der Schule

66 klick

24 familiensache 25 küche

„Gulasch geht immer“. Ein Lob auf das Fleisch von Galloway-Rindern.

Geteilter Raum. Wir sind jedes Mal begeistert über die Gewinner des Piepenbrock-Kunstförderpreises. UniKunststudenten und ihre Werke Seite 38

intro

36 bühne

17 ortstermin

Fröhliche Kids. Seit fünf Jahren erforscht das nifbe die frühkindliche Bildung und Erziehung. Jetzt stehen die 0-3-jährigen im Fokus. Seite 20

Gastro & Nightlife-News

28 musik

„Sicher eine gute 2“. Seda Rass-Turgut über das Thema Integration in Osnabrück.

12 titel

TITELFOTO: JUDITH KANTNER

Warmer Sound. Nach wie vor erfreut sich die Schallplatte samt Plattenspieler großer Beliebtheit. Die Zahl der Fans und Nutzer wächst. Seite 18

Die bunte Wiese der Leserwünsche Wo: Mensa am Schloss Was geht ab: Drei Tage nach der Landtagswahl Wir fragen: Wer soll neuer Oberbürgermeister werden?

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anchmal habe ich das Gefühl, ganz Osnabrück macht Yoga. Fragt man jemanden aus dem eigenen sozialen Netzwerk, ob man nicht abends was zusammen machen will, kommt die Antwort: „Nee, kann nicht. Muss zum Yoga.“ Oder: „Nee, kann nicht. Komme gerade vom Yoga.“ Denn die körperlichen Übungen dieser indischen Lebensphilosophie sind ziemlich anstrengend. Ich spreche da aus Erfahrung. Als neugieriger Journalist habe ich mich vor einiger Zeit zur Yoga-Probestunde angemeldet – und hatte anschließend den Muskelkater meines Lebens. Obwohl ich mich als sportlichen Typ bezeichnen würde. Da wurden Dinge gedehnt, von deren Existenz ich bis dato keine Ahnung hatte. Wobei ich wohl mit falschem Ehrgeiz an die Sache rangegangen bin und als Debütant sogar langjährige Yogis ausstechen wollte. Meine sehr verständnisvolle Yoga-Lehrerin meinte später: „Du hast es etwas übertrieben.“ Mit dem Thema Yoga bin ich wohl durch, es sei denn, mir kommt in Indien oder beim Lesen von „Eat Pray Love“ noch die Erleuchtung. Aber Millionen andere Osnabrücker machen Yoga aus Leidenschaft. Der Beweis: Unsere Titelgeschichte ab Seite 12. Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 2.2013

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FOTO: MAX CIOLEK

leute

Die KUKUK ist da Kathrin Heinen arbeitet als Volontärin bei KAOS. Aber eine Chaotikerin ist sie nicht.

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as Chaos. Manche fürchten es. Manche sehnen es herbei, als Ursuppe, aus der Großes entsteht. Mit Chaos hat KAOS allerdings nichts zu tun – KAOS, sprich: „Kultur für Alle Osnabrück“, ist, ganz brav, ein e.V. Und trotzdem ist durch KAOS Großes entstanden – die KUKUK, sprich: „Kunst- und KulturUnterstützungs-Karte“, mit der finanziell Schwache für Osnabrücker Kulturveranstaltungen nur 1 Euro Eintritt bezahlen müssen. Entscheidender Kopf hinter KAOS, neben Musiker und Kommunikationsdesigner Max Ciolek, ist Kathrin Heinen. Als Gründungsmitglied einst im Vorstand des Vereins, macht sie seit August 2012 hier ein Volontariat. Sie ist es, die dafür sorgt, dass die Liste der kooperierenden Kulturveranstalter immer länger wird. 20 Adressen fasst sie mittlerweile, von der Lagerhalle und der Probebühne bis zum Euregio-Musikfestival und dem Piesberger Gesellschaftshaus. „Auf Seiten der Kulturver-

Vernagelungen aus den Köpfen! Kathrin Heinen zeigt die Buntheit der Kultur

Wer auf Ihren Schreibtisch zukommt, sieht Sie vor einer grünen Wand sitzen. Spiegelt das Ihr Denken wider? Nur bedingt. Umwelt und Natur liegen mir sehr am Herzen, ich bin z.B. Veganerin. Politisch betrachtet sind mir Die Grünen jedoch fremd, die haben sich einfach zu stark von ihren ursprünglichen Idealen entfernt. Für das Quasi So-Theater in Ibbenbüren haben Sie bei „Zwei wie Bonnie und Clyde“ Regie geführt, mit Auftrit-

Mein Osnabrück Christian Vennemann Ruderer & Pressesprecher des ORV

Hier wohne ich ... Im Herzen von Osna, gegenüber vom VfLShop! Der schönste Ort im Winter ist ... das Osnabrücker Umland bei einem Spaziergang und das Wohnzimmer meiner Eltern in Oldenburg. Sonntags bin ich gerne ... nach dem Training bei mir zuhause und schön faul. Rudern ist ein toller Sport, weil ... man mit Gleichgesinnten in der Natur Sport machen kann. Es sitzen sprichwörtlich alle im selben Boot, daher sind auch alle gleichberechtigt. Mir gefällt auch, dass alle Muskeln beansprucht werden und dass man sehr konzentriert sein muss. Während eines Rennens ist 4

STADTBLATT 2.2013

anstalter ist eine große Offenheit zu spüren. Fast alle, die ich kontaktiere, sind auf Anhieb von der Idee begeistert. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass viele verschiedene Menschen und Institutionen an einem Strang ziehen und so der sozialen Kälte in unserer Gesellschaft die Stirn bieten.“ Dass Kathrin Heinen bei Kulturveranstaltern so überzeugend ist, liegt nicht nur an der KAOS-Idee. Sie hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft studiert. Und sie hat Bühnenerfahrung – als Regieassistentin, Regisseurin. „Theaterarbeit ist spannend, klar. Man lernt eine Menge über sich und Andere. Aber letztlich fehlte mir ein gewisser Aspekt: das soziale Engagement.“ Ab Anfang Februar wird die KUKUK vergeben. „Das wird sicher superinteressant. All die Menschen kennenzulernen, die kommen, um sie sich abzuholen.“ Aber erstmal gehts drum, die KUKUK noch bekannter zu machen. Infostand im Rote-Kreuz-Laden, Artikel im „Rosenblatt“, Vortrag in der Frauenberatungsstelle... Und noch mehr Partner einzuwerben, die aus Idealismus auf Eintrittsgeld verzichten. Wer auf eine KUKUK Anrecht hat? Unter www.kukuk.de gibts alle Details. HARFF-PETER SCHÖNHERR

ten in verschiedenen Städten um Osnabrück herum. Keine berufliche Perspektive? Ich glaube nicht. Ich möchte eher im soziokulturellen Bereich bleiben. Im Organisatorischen, wie ich es bei KAOS mache. Erst im Vereinsvorstand, jetzt Volontärin. Hört sich nach einem Rückschritt an. Aber das täuscht? Das täuscht. Der Vorstand traf sich einmal im Monat. Jetzt bin ich jeden Tag hier.

es besonders angenehm, dass man die Gegner gut beobachten kann, wenn man in Führung liegt, da man beim Rudern nach hinten schaut. Hier gehe ich gerne essen ... Der „Giant Burger“ mit extra Käse und Bacon im bottled ist einfach nicht zu toppen! Aber das Gezeiten im Eversburger Bahnhof kann auch was. Und am besten feiern kann man ... in allen Clubs in Osna, aber 1-2 Haake im Glanz am Mittwoch sind schon `ne tolle Sache! Ein Geheimtipp in Osnabrück ist für mich ... Die Power Challenge im Osnabrücker Ruder-Verein, einfach eine coole Party mit netten Leuten. An Karneval verkleide ich mich als ... für dieses Jahr weiß ich’s noch nicht. Meine besten Kostüme aller Zeiten waren aber unbestritten der Roboter komplett mit Blink-LEDs und Antennen in der 5. Klasse und der Schneemann in der 2. Klasse. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


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FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Shia Su: „Cake Pops sind der neueste Hit“

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Fragen an ... Shia Su

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schreibt einen Kuchen-Blog

STADTBLATT: Seit wann gibt es Deinen Blog? SHIA SU: Seit März 2011. Am Anfang war das nur eine Rezepte-Datenbank. Daraus ist nach und nach der Blog entstanden. Zurzeit habe ich rund 1.800 Hits pro Tag. Das sind hauptsächlich Leute, die über Suchanfragen kommen oder andere Blogger. Und einmal am Tag schaut meine Mutter rein. (lacht) STADTBLATT: Was ist Dein Lieblingskuchen? SHIA SU: Das ändert sich ständig. Mein aktueller Lieblinskuchen ist meistens der, den ich gerade gebacken habe. Zuletzt war das ein Süßkartoffelkuchen. STADTBLATT: Und welcher Kuchen geht gar nicht? SHIA SU: Da kommt es für mich eher darauf an, wie der Kuchen gemacht ist. Ganz trockener Marmorkuchen ist nicht mein Ding, obwohl Marmorkuchen an sich sehr lecker ist – und angebrannt geht natürlich überhaupt nicht. STADTBLATT: Wie bist Du zum Backen gekommen? SHIA SU: Während meines Master-Studiums war ich ein Jahr in Tokio und da gab es einen Kochkurs. Da sind alle Studenten eigentlich nur hingegangen, weil der Kurs so unglaublich billig war: Für vier Euro umgerechnet gab es

ein Mittagessen, und zum Nachtisch immer einen Kuchen. Die Rezepte durfte man mitnehmen, und so habe ich angefangen, Kuchen nachzubacken. STADTBLATT: Bist Du eher eine ChaosBäckerin oder alles schön sauber? SHIA SU: Chaos-Bäckerin! Definitiv. Wenn ich backe, steht die ganze Küche voll und es sieht ziemlich wild aus. Ich suche dann manchmal ewig nach einer Zutat, und am Ende steht sie direkt vor meiner Nase. Ich backe meistens nachts und höre dabei TVSerien. STADTBLATT: Was machst Du, wenn Du nicht blogst? SHIA SU: Ich habe Soziologie studiert und bin seit einem Jahr fertig mit dem Studium. Zurzeit arbeite ich freiberuflich als Presse- und Öffentlichkeitsreferentin in der Kreistagsfraktion der Grünen. STADTBLATT: Seit Kurzem stellst Du nur noch vegane Rezepte online. Wieso? SHIA SU: Ich bin seit Kurzem Halb-Veganerin, das heißt, ich esse keine Eier und keiner tierischen Produkte. Auf Milchprodukte kann ich noch nicht verzichten. Also backe ich auch vegane Kuchen. Die meisten Kuchen gelingen auch sehr gut ohne Eier, als Ersatz kann man zum Beispiel Mineralwasser

zugeben oder etwas mehr Backpulver oder Stärke. STADTBLATT: Wo findest Du Deine Rezepte? SHIA SU: Ich suche mir die im Internet oder aus Backbüchern. Die Cake Pops stammen zum Beispiel von Bakerella, eine bekannte Kuchen-Bloggerin aus den USA. Was mir beim Nachbacken der Rezepte allerdings auffällt, ist, dass viele falsche Mengenangaben enthalten. Gerade bei Torten passen die Rezepte oft nicht. STADTBLATT: Erst der Blog, später ein eigenes Café? SHIA SU: Manchmal träume ich schon davon, mein eigenes kleines Café zu haben. Mit Gebäck, ganz gemütlich, irgendwo in der Innenstadt. Aber das steht momentan noch nicht an. Mein jetziger Job gefällt mit sehr gut. STADTBLATT: Gibt es in Osnabrück denn ein Café, das Du als Kuchen-Expertin empfehlen kannst? SHIA SU: Ich versuche, nicht mehr so oft auswärts zu essen, da ich auf Eier verzichten möchte. Aber hin und wieder teste ich aus Neugier etwas aus. Ein Tipp wäre das PollyEsther’s, die haben manchmal von einem Marktstand selbstgemachten Kuchen im Landfrauen-Stil. Sehr lecker! MARIO SCHWEGMANN

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aufgefallen

Christian Steiffen zum 50.: „Es stand einem Erfolg nichts im Weg“

Ich mache weiter Disco Bingo im Grand Hotel ist Kult. Christian Steiffen steht zum 50. Mal an der Bingomaschine. Das wird gefeiert! STADTBLATT: Was hast Du mit dem Bingobären gemein? CHRISTIAN STEIFFEN: STADTBLATT: Gut. Geben die Gäste Dir Spitznamen? CHRISTIAN STEIFFEN: Nein. Selbst wenn, ich war die ersten 36 Mal Disco Bingo selber so betrunken, dass ich mich nicht mehr dran erinnern kann. STADTBLATT: Wieso warst Du es seit dem 37. nicht mehr?

CHRISTIAN STEIFFEN: Es ging damals nicht mehr. Auf ärztlichen Rat. Und es war auch mal ganz spannend zu sehen, wie andere Spaß haben. STADTBLATT: Womit stößt Du auf das 50. Disco Bingo an? CHRISTIAN STEIFFEN: Die alte Cuba Libre-Tradition wird wieder heraufbeschworen. Vielleicht zwischendurch einen Wodka. STADTBLATT: Wie bereitest Du Dich auf

einen Disco Bingo-Abend vor? CHRISTIAN STEIFFEN: Ich versuche möglichst sehr intensiv zu vergessen, dass Disco Bingo ist, um frisch zu sein. STADTBLATT: Verstehe. CHRISTIAN STEIFFEN: 50. Disco Bingo, eine lange Zeit. Man ist die ganze Zeit am Sabbeln. Die ersten 36 Mal habe ich auch noch aufgelegt. Es sieht so leicht aus, es macht so viel Spaß, aber es ist harte Arbeit. Da denkt man

schon mal ans Aufgeben. Aber wir haben die Fünfzig jetzt erreicht und ich mache weiter. STADTBLATT: Hättest Du damals gedacht, dass Dir die Leute so die Bude einrennen und es einen Türsteher gibt? CHRISTIAN STEIFFEN: Ja selbstverständlich. Das Konzept stimmt, die Location stimmt, der Typ stimmt. Es stand einem Erfolg nichts im Weg. STADTBLATT: Hat mal jemand einen Preis gewonnen, auf den Du neidisch warst? CHRISTIAN STEIFFEN: Der original Christian Steiffen-Eierkocher ist sehr beliebt. Man konnte mal eine Christian Steiffen CD gewinnen. Die hätte ich gern gehabt. Ansonsten haben wir ja gar keine vernünftigen Preise. Zum Jubiläum gib es erstmalig vernünftige Preise und eine Discokugel. STADTBLATT: Du hattest nie das Gefühl, einen Preis wieder abnehmen zu wollen? CHRISTIAN STEIFFEN: Das würde mir nie einfallen. Es kam einmal vor, dass ein schon gewonnener Preis geklaut wurde. Das fand ich überhaupt nicht witzig. Ansonsten hat man eher den Eindruck, es handelt sich um eine Veranstaltung für den Weltfrieden. Wir singen alle zwischendurch. STADTBLATT: Hat Dich Disco Bingo persönlich verändert? CHRISTIAN STEIFFEN: Ich bin noch nachdenklicher geworden. Bei den Themen Glück, Alkohol und Jugend. INTERVIEW: JUDITH KANTNER

P 2.2., 50. Disco Bingo – Die Jubiläumsparty, Grand Hotel P 6.2., 51. Disco Bingo, Grand Hotel

Getanzter Aufstand One Billion Rising ist ein etwas anderer ValentinstagsTanz. Der V-Day lädt 1 Milliarde Frauen und Männer dazu ein. Auch in Osnabrück.

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Gemeinsam in Bewegung: Tanzen stärkt die Solidarität 6

STADTBLATT 2.2013

ede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt. Das ist Fakt. Gewalt an Frauen zu beenden, das ist Ziel der weltweiten Aktion One Billion Rising, die vom V-Day für den kommenden Valentinstag angesetzt ist. Erklärtes Ziel: „Ein globaler Streik. Eine Einladung zum Tanz. Ein Akt weltweiter Solidarität, eine Demonstration der Gemeinsamkeit.“ In über 180 Ländern, auf allen Kontinenten, in 31 deutschen Städten sind Veranstaltungen und Demonstrationen geplant. „In Großstädten gibt es teilweise mehrere Aktionen. Und jeden Tag kommen noch neue

dazu“, erklärt Martina Scholz, Kulturplanerin in der Lagerhalle. Auch in Osnabrück hat sich eine Gruppe gebildet, die Vorbereitungen für den großen Tanz trifft. Vorneweg Martina Scholz: „Eine Münchner Freundin hat mich bei Facebook auf die Aktion aufmerksam gemacht. Angesichts der Diskussion um die Förderung für das Frauenhaus habe ich gedacht, dass es Osnabrück gut zu Gesicht steht, dabei zu sein.“ Am Valentinstag, so also der Plan, wird getanzt. Wie genau das aussehen wird? Die Gruppe arbeitet dran. Eine Theaterpädagogin aus Lingen bereitet beispielsweise dafür mit einigen Frauen etwas vor. Außerdem ist eine Performance geplant. Der Rest bleibt Überraschung. Fest steht: Mittanzen erlaubt! Natürlich auch für Männer. JUDITH KANTNER P 14.2., zwischen 17.30 und 18.30 Uhr, Nikolaiort http://onebillionrisingosnabrueck.wordpress.com/ www.facebook.com/OneBillionRisingOsnabruck


sie + er

Karneval Von Nina Bartholomaeus und Mario Schwegmann

Aus meiner Sicht wird der Karneval – zumindest in Deutschland – überbewertet. Erstens: das Wetter. Bei uns ist es im Februar kalt – oder nass – oder beides. Folglich hat man als Frau beim Kostüm die Wahl zwischen sexy und warm. Beides zusammen geht nicht, und wenn man auch trocken bleiben will, bleibt man am besten gleich zu Hause. Der andere Grund: Die Musik. Man muss schon verdammt betrunken sein, um das auszuhalten. Und ich kann das nicht mal so lange ertragen, wie ich brauche, um den Pegel zu erreichen. Deshalb meide ich Karnevalsveranstaltungen so weit es geht, seit ich aus dem Alter von Prinzessinnenkostümen raus bin. Nur eins würde mich reizen: Rio. Da ist das Wetter besser, die Musik auch und die Getränke sowieso.

Ok, dann will ich mich mal outen: Ich mag Karnevalsmusik. Nicht alles, aber vieles. „10 nackte Friseusen“? Ein verdammter Hit. „Das rote Pferd“? Genialer Text. Und natürlich den Klassiker aller Narren: „Viva Colonia“. Da simmer dabei! Ich habe überhaupt kein Problem damit, mich auf das Niveau dieser Songs zu begeben und Spaß zu haben. Denn mal ehrlich: Wie sieht’s aus mit dem Spaß da draußen? So richtig witzig wird’s doch selten. In diesem Jahr Karneval gehe ich sogar wieder im Umzug mit. Aber in Damme – das ist eine Gemeinde in der Region, die glaubt, dass sie Mainz bzw. Köln ist. Da geht was. Und ich gehe als Astronaut. Die passende Musik dafür: „Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschitt, und bring’ die Liebe mit, von meinem Himmelsritt.“

Immobilien schaffen Werte

Nie war der Hausbau oder die Baufinanzierung so einfach und günstig wie heute. „Wer jetzt daran denkt, in den Kauf, das Bauen oder Modernisieren einer Immobilie zu investieren, sollte sich jetzt in einem unserer fünf ImmobilienCenter beraten lassen“, sagt Frederick Walker, Leiter der Filiale Nahne der Sparkasse Osnabrück. Für die meisten Deutschen sind die eigenen vier Wände der größte Traum: Mietfrei Wohnen, genug Platz für die Familie, bessere Lebensqualität, sein eigener Herr sein. Die Immobilie ist auch eine krisensichere Geldanlage. Walker: „Um sich den Traum vom Wohneigentum verwirklichen zu können, muss man kein Spitzenverdiener sein.“ Immobilien für den privaten Gebrauch sind eine Lebensentscheidung. Dabei kommt es vor allem auf gute Beratung an. „Die Sparkasse Osnabrück ist der größte Immobilienmakler in der Region. Außerdem können wir unsere Kunden rund um die Immobilie perfekt beraten“, betont Walker. „Zum Beispiel am 23. und 24.2. auf unserer Immobilienmesse ‚Bauen und Wohnen’.“


aufgefallen FOTO: JUDITH KANTNER

And the Winner is ... mach’s

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dir selbst

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Rita Gutendorf: Aufgehübschte Fahrradklingeln

Eigene Welt

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er Rita Gutendorfs Laden betritt, betritt eine ganz eigene Welt. In dem kleinen Geschäft an der Lerchenstraße gibt es viel zu gucken und zu staunen. Denn seine Inhaberin ist nicht nur selbst kreativ, sondern ergänzt regelmäßig ihr Sortiment durch DIY-Stücke von Kolleginnen und Kollegen. Aktuell gehören zu Gutendorfs Fremdangebot Handschmeichler aus Obst, fröhlich-bunte Cacheurs, also charmante Hüftschmeichler, und farbenfrohe Leggins einer argentinischen Regisseurin. Die trägt Gutendorf heute auch mal wieder selbst, dazu ClogsStiefel. Clogs gibt es bei ihr in verschiedensten Varianten. „Die bestelle ich bei einer kleinen Manufaktur an der Küste, oftmals direkt auf Wunsch“, sagt sie und zeigt ihre knallbunten Le-

dermuster. Bunt gemixt ist auch ihr Kleidungsstil, da sie seit Kindertagen gerne ihre Kleidung auf eine ganz eigene Art zusammenstellt – und meist ist mindestens eine Kleinigkeit davon selbstgemacht. Apropos: von ihr Handgefertigtes gibt es im Laden natürlich auch. Zum Beispiel gehäkelte Mützen, gefilzte Flaschenmäntel, Tassenwärmer, Kissen, Wärmflaschen, Nadelkissen, Karten, bemalte Steine und Fahrradklingeln sowie natürlich ihre Bilder. Denn damit fing alles an, mit dem Malen. Seit April 2009 betreibt sie nun ihren Laden. Und wenn gerade niemand vorne im Geschäft stöbert, ist Gutendorf im Hinterzimmer fleißig: „Ich mache aber eigentlich nichts so richtig in Serie. Deshalb wechsle auch immer wieder das Angebot.“ CLAUDIA SARRAZIN

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

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nsere Leserinnen und Leser haben das STADTBLATT-Cover 2012 gewählt. Vielen Dank für die viele Post. Mit einem sportlichen Vorsprung gewann die April-Ausgabe, was wahrscheinlich nicht zuletzt der Prominenz unseres Titelmodels Ug~ur Citak geschuldet ist. Er ist Türsteher in diversen Clubs der Stadt. So erreichten uns auch tolle Kommentare wie dieser: „Hey Ihr Lieben, mein Favorit war natürlich das Cover mit der Startnum-

mer 4 … Hab’ ich immer noch, da ich den Menschen persönlich kenne. Stand vor dem Illustriertenregal im Supermarkt und Ug~ur lächelt vom Cover, hab einen spontanen Lachanfall bekommen …Das Wochenende war gerettet ;o) LG Sabine“. Platz Nummer zwei erlangt die tierfreundliche Januar-Ausgabe, den Bronzeplatz belegt die Currywurst. Der Gewinner des Gutscheins im Wert von 300 Euro von Porta Möbel wird in der kommenden Ausgabe bekannt gegeben. JUDKA

2x2 Tickets für die 11 Freunde Lesereise am 22.2. im Lutherhaus

3x2 Tickets für Mia. am 1.3. im Ringlockschuppen Bielefeld

2x2 Scheiben Fleischkäse und 2x2 Rindersalami vom Galloway-Hof Becker

Die Redakteure Kirschneck und Köster zeigen noch einmal ihre Fußball-Multimedia-Show. Mit dabei, wie Andreas Möller es einmal formulierte, „vom Feeling her ein gutes Gefühl“. P Einsendeschluss: 15.2. STICHWORT: 11 FREUNDE

Mit ihrer Single „Fallschirm“ aus ihrem fünften Album „Tacheles“ rührten sie im Frühjahr 2012 erneut die Pop-Welt auf. Das Album lässt auch Platz für Dunkles. (s. Musik) P Einsendeschluss: 15.2. STICHWORT: MIA.

Die bescheidenen Galloway-Rinder brauchen nicht viel zum Leben: Gras und Heu von naturbelassenen Wiesen. Das Ergebnis ist bester Geschmack (s. Küche) P Einsendeschluss: 15.2. STICHWORT: GALLOWAY

STADTBLATT 2.2013


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Redlingerstraßee die coolst straße der stadt

Forget The Dead im Finale

Heiße Phase

Die Musikrichtung spielt keine Rolle. Ob Eigenkomposition oder gut gemachter Coversong – Hauptsache, es rockt. Noch bis zum 28.2. können sich Osnabrücker Bands für den Schülerbandcontest „schools on rock 9.0“ über die Homepage bewerben. Die sechs besten Bands schaffen es in die Finalrunde, die traditionell auf der Maiwoche ausgetragen wird. Die Gewinner des „schools on rock“-Award erwartet ein professionelles Band-Jahrescoaching. Außerdem wird eine Demo-CD im Osnabrücker Tonstudio „Mühle der Freundschaft“ aufgenommem. Und für alle, die nicht oben auf dem Siegertreppchen stehen: Es wird wieder eine „schools-on rock“-CD vom Plattenlabel timezone produziert. Darauf sind alle Bands, JUDKA die es in den Vorentscheid geschafft haben. Ab in den Proberaum! www.schools-on-rock.de

Berühren

Aus & vorbei

Im Januar eröffnete Svenja Rohde ihren exklusiven Second-Hand-Shop in der beliebten Szenemeile Redlingerstraße. Dort verkauft sie hochwertige Designerkleidung aus zweiter Hand. Als sie vor sechs Jahren nach Osnabrück kam, vermisste die Hamburgerin eine Shoppingmöglichkeit, wo sie ihre Lieblingslabels günstig, aber gut in Schuss bekommen kann. Kurz entschlossen setzte sie ihre Idee einfach selbst in die Tat um. Das Tolle ist, dass es bei diesem Konzept nur Gewinner gibt. Die Frauen, die sich von ihren gut erhaltenen Schätzen trennen, bringen die Sachen in Kommission und schaffen so wieder mehr Platz im Kleiderschrank. Grins, das wird die Männer freuen. Und die Kundinnen von Alsterschwan bekommen hochwertige Stücke zum ansprechenden Preis. Frisch gereinigt und gepflegt ... fast wie neu!

Alsterschwan, Redlingerstraße 2, Tel. 3354482

Fachpresse wird darüber engagiert berichten. STADTBLATT: Welche Hoffnungen verbinden sich für Sie mit dem Preis für Ihr Haus? Letztlich ist er ja nicht nur eine Profilschärfung, sondern auch ein Plus fürs Image. RALF WALDSCHMIDT: Wir sind dem Theaterverein für diesen Preis dankbar, weil er da ansetzt, wo wir stark und leistungsfähig sind. Und den größten Gewinn hat das Osnabrücker Publikum. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: JUDITH KANTNER

Das Theater Osnabrück lobt einen Dramatikerpreis aus. Drei Fragen an Intendant Ralf Waldschmidt STADTBLATT: Zeitgenössisches Drama. Viele assoziieren da: keine Einheit von Ort, Zeit und Handlung, wenig Kausalität, gesplittet in Einzelszenen, viel Monologe. Was macht die Preiswürdigkeit eines Dramas von heute aus? Dass es möglichst unklassisch ist? RALF WALDSCHMIDT: Ein Drama überzeugt mich dann, wenn es mich berührt und Authentizität spüren lässt. STADTBLATT: Der Preis ist mit 6.000 Euro ziemlich hoch datiert. Wie, glauben Sie, wird die Resonanz der Szene auf ihn sein – und von Publikationen wie „Theater heute“? RALF WALDSCHMIDT: Der Preis beinhaltet den Auftrag, das Stück zu vollenden. Dafür ist die Summe angemessen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Preis interessante Autorinnen und Autoren erreichen. Die

Ich will Designer-Kleider!

35 Jahre sind eine lange Zeit. 35 Jahre lang gab es an der Langen Straße 13 einen kleinen Aldi. Seit dem 26. Januar, 16 Uhr, ist das vorbei. Schade, klar. Aber heute muss eben alles groß sein, größer, am größten. 400 qm Verkaufsfläche sind einfach zu wenig – jeder jetztzeitliche Aldi hat doppelt soviel – mindestens. Frische Backwaren? Mehr Markenartikel? Nicht machbar. Ein Problem auch die Warenanlieferung – alles musste über den Kundeneingang rein, weil kein 40-Tonner Platz genug hatte, an die Hintertür zu rangieren. Parkplätze gab es nicht genug ... Nun heißt es also, längere Wege einzuplanen. Zum Aldi an der Martinistraße. Und die Bereinigung geht weiter. „Ähnliche schlechte Bedingungen plagen uns auch am Petersburger Wall.“, sagt die ALDI GmbH & Co. KG. „Diese Filiale wird seit 1983 betrieben und ist ebenfalls viel zu klein geworden.“ Der Plan: ein großer Neubau, irgendwo zwischen den beiden betagten Filialen. Verkehrtechnisch gut erreichbar. Mindestens 5.000 qm Grundstücksfläche. „Wir sind seit Jahren auf der Suche nach einem Ersatzobjekt in diesem Stadtteil.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

Genau mein Stil Extravagant, zauberhaft, irgendwie besonders und vor allem tragbar – diese Mode findet man seit zwanzig Jahren bei handsome neben der Katharinenkirche. Ein Schwerpunkt im Sortiment dieser Boutique: die große Auswahl an Kleidern für jeden Anlass. Kundinnen sind zudem von der intensiven und ehrlichen Beratung sehr angetan. Eine gute Basis, findet Nadja Sharif, die als ehemalige Mitarbeiterin den Modeladen nun übernommen hat. Zukünftig wird sie das bestehende Angebot erweitern und neue Label aus Frankreich, Belgien, England und auch Deutschland präsentieren. Besonders am Herzen liegt ihr der Newcomer Lusigusi aus Osnabrück. Nadja Sharif weiß den Standort Redlinger Straße sehr zu schätzen. Begeistert ist sie vor allem vom szenigen Flair dieser Straße, die sich in letzter Zeit so sagenhaft sympathisch entwickelt hat.

handsome, An der Katharinenkirche 10, Tel. 49397 STADTBLATT 2.2013

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interview

„Gute Stadt!“ Seda Rass-Turgut auf dem Akyürek-Platz

Sicher eine gute

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Seit März 2012 leitet Seda

P Rass-Turgut im Fachbereich

Stadtentwicklung und Integration der Stadt Osnabrück das „Team Integration“. Wir treffen uns auf dem Akyürek-Platz an der Iburger Straße. Seit 2008 erinnert er an Yilmaz Akyürek, Gastarbeiter der ersten Stunde, zwanzig Jahre lang Mitglied im Ausländerbeirat. Ein Platz, umgeben von Verkehrslärm, renovierungsbedürftigen Mehrfamilienhäusern, Wellblechschuppen, Autowrackteilen. Ein Platz, der wichtig ist für die Stadt. Ein Platz, der gastlicher sein könnte. Im Sommer findet hier manchmal ein interkulturelles Begegnungsfest statt. Heute ist es nur kalt hier, schlammig, klamm. Seda Rass-Turgut hat Kaffee mitgebracht.

INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTO JUDITH KANTNER

STADTBLATT: Akyürek. Ich vermute, nur 5 von 100 Osnabrückern wissen, was es mit dem Namen dieses Platzes auf sich hat. SEDA RASS-TURGUT: Das wäre schade. Aber das Thema Integration ist eben schwer in die Köpfe zu bringen. Natürlich werden oft diejenigen erreicht, die offen für das Thema sind. Die anderen mit ins Boot zu holen, ist eine Herausforderung für uns. STADTBLATT: Unter der großen Platane, haben Sie gesagt, als wir uns verabredet haben. Klingt, als seien Sie öfter hier. SEDA RASS-TURGUT: Sehr oft. Wir wohnen am Rosenplatz, unser Sohn ging in die Kita am Schölerberg, gleich dort drüben. So habe ich, neu in Osnabrück, den Platz kennengelernt: durchs tägliche Dranvorbeifahren. Dann ist mir das Schild aufgefallen, über Yilmaz Akyürek. Sehr ungewöhnlich, einen Platz nach einem ehemaligen türkischen Gastarbeiter zu benennen, beeindruckend, ein starkes Signal. Als ich das sah, dachte ich: Eine gute Stadt! Hätte ich damals gewusst, welchen Job ich heute mache ... STADTBLATT: Eine gute Stadt. Denken viele Migranten so, über Osnabrück? SEDA RASS-TURGUT: Die meisten. STADTBLATT: Sie haben in Aachen Politikwissenschaft und Sozialgeschichte studiert und sich dabei oft „wie eine Exotin“ gefühlt. SEDA RASS-TURGUT: Als ich anfing an der Universität, 1995, war ich fast die einzige Frau türkischer Herkunft im Studiengang. Aber das ist lange her. Das hat sich stark geändert. STADTBLATT: Osnabrück hält sich viel auf seine Integrationsleistung zugute, sein positives interkulturelles Klima. Wenn Sie dem Ist-Zustand eine Schulnote geben müssten, welche wäre das? SEDA RASS-TURGUT: In Sachen Toleranzgedanke, in-

terkulturelle Offenheit, sicher eine gute 2. In Sachen Teilhabe, strukturelle Integration, eher eine 3 minus. Da ist noch viel zu tun. Armut, Wohnsituation, Bildungsferne, Hemmschwellen bei Behörden. Wichtig ist auch das Selbstverständnis. Das Gefühl, nicht zwischen, sondern auf zwei Stühlen zu sitzen. Nehmen wir die Mehrsprachigkeit. Eigentlich ist sie ja ein Wettbewerbsvorteil. Wer Englisch spricht oder Französisch, betont sie gern. Wenn aber jemand Türkisch spricht, Arabisch, Russisch, verschweigt er das manchmal lieber. STADTBLATT: Integration. Bitte definieren Sie dieses Wort für uns. SEDA RASS-TURGUT: Positiver Umgang mit kultureller Vielfalt. Vielfalt nicht als Gefahr sehen, sondern als Chance, als Potenzial. Vor allem bezeichnet es keine Einbahnstraße, sondern einen Wechselprozess, der Einheimische ebenso einschließt wie Zugewanderte. STADTBLATT: 15.500 Ausländer leben in der Stadt, aus rund 140 Nationen. SEDA RASS-TURGUT: 9.400 davon erfüllen die Voraussetzung zur Einbürgerung. Wir starten gerade eine Kampagne, sie zu ermutigen, Osnabrücker zu werden. Bisher haben sie ja keine Bürgerrechte. Können nicht wählen, stehen bei der Jobvergabe hinten an. Insgesamt haben 38.000 Osnabrücker einen Migrationshintergrund. Das ist ein Viertel der Gesamtbevölkerung! Jedes dritte Kind! STADTBLATT: Und Migrant ist nicht gleich Migrant. SEDA RASS-TURGUT: Genau. Das Bild vieler Hiesiger ist ja noch immer stark von der Gastarbeiterära geprägt. Die Hochqualifizierten oder hier Sozialisierten nehmen viele gar nicht wahr. Und viele werden als Migranten gesehen, obwohl sie gar nicht migriert sind. Obwohl sie schon seit ihrer Geburt hier leben.

„Vielfalt nicht als Gefahr sehen, sondern als Chance, als Potenzial.“

STADTBLATT: Wer sich fragt, was Sie tun, stößt auf Begriffe wie Integrationsmanagement, Integrationscontrolling. Klingt technokratisch, menschenfern. Aber das täuscht, oder? SEDA RASS-TURGUT: Ja, das täuscht. Aber diese Begriffe sind schon sehr bewusst gewählt. Bei mir geht es um Strategieentwicklung zu Themen wie Wohnen und Bildung, um die Vernetzung von Akteuren, Koordinierung, Konzentrierung. Oft sind diese Tätigkeiten nicht so sichtbar, wie Reden, Repräsentationspflichten oder Einzelberatung von Betroffenen, die auch dazu gehören. STADTBLATT: Wie reagieren Sie auf die Thilo Sarrazins dieser Stadt, die jeden, dessen Vorväter nicht schon 1870/71 und 1914/18 unter deutscher Flagge mitmarschierten, der Kriminalität verdächtigen und der genetisch bedingten Dummheit, die von

Sozialschmarotzern reden und von Parallelgesellschaften, von Leitkultur, vom Verfall abendländischer Werte? SEDA RASS-TURGUT: Sehr ruhig, sehr sachlich. Sehr deutsch, könnte man vielleicht sagen. Früher war ich da viel emotionaler, aber das hat natürlich meist keinen Erfolg. Klar, es gibt Augenblicke, da schieße ich mit ziemlich spitzen Pfeilen, da greife ich zu Ironie, zu Sarkasmus. Aber das ist selten. Wenn ich sehe, da ist jemand absolut unbelehrbar, breche ich Gespräche auch schon mal ab. STADTBLATT: Wer die Interkulturellen Wochen besucht, das „Friedensstadt“ auf den Ortseingangsschildern liest, denkt ja, es ist alles eitel Sonnenschein ... SEDA RASS-TURGUT: Wenn das so wäre, gäbe es mein Team und mich nicht. Es gibt viele Informationslücken, viel Passivität, auch seitens der Zugewanderten. Natürlich wäre es gut, wenn es uns nicht zu geben bräuchte. Aber ich glaube nicht, dass es uns gelingt, uns arbeitslos zu machen. Zumindest nicht so schnell. STADTBLATT: „Islamophobie ist in Deutschland gesellschaftsfähig“, warnte die Neue Osnabrücker Zeitung Anfang Januar 2013, auch mit Blick auf rechtspopulistische Kommentare ihrer Leser. Alando-Palais-Betreiber Frederik Heede muss sich immer wieder gegen Vorwürfe verteidigen, seine Türpolitik sei rassistisch ... SEDA RASS-TURGUT: Ja, so etwas ist erschreckend. Nehmen wir das Problem mit den Nachtclubs – das Problem dort kenne ich übrigens aus meiner Jugend in Köln, schon damals hatten türkische Jungs Schwierigkeiten am Türsteher vorbeizukommen, die Mädchen übrigens weniger. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist das Gefühl der Zurückgesetztheit bei den Betroffenen – und dass so viele andere trotzdem hingehen. STADTBLATT: Wo werden die Schwerpunkte Ihrer Arbeit in den kommenden Jahren liegen? SEDA RASS-TURGUT: Im Ausbau einer Willkommens- und Anerkennungskultur. Ein WelcomeCenter wäre gut, das Behördengänge vereinfacht und alle Integrationsangebote vorstellt. Es wird interkulturelle Trainings geben, für die Beschäftigten der Stadtverwaltung, um Empathie zu wecken. STADTBLATT: Nochmal zum Rosenplatz. Manche sagen ja, das ist ein hartes Pflaster, reden gar von Ghetto. SEDA RASS-TURGUT: Es ist vielleicht nicht gerade die schönste Ecke, obwohl viele Jahre lang viel Geld reingesteckt worden ist, um das Quartier aufzuwerten. Es gibt viele Leerstände und wenig Aufenthaltsqualität. Aber es ist, für mich als Ex-Großstädterin, der einzige wirklich urbane Ort in der Stadt. Gerade durch seine Vielfalt. Meine Prognose? In ein paar Jahren ist er sehr begehrt! Studenten, Kreativwirtschaft ... STADTBLATT: Eine letzte Frage. Was denken Sie, wenn Sie die Slogans der Wahlplakate dort vorn an der Straße lesen: „Sicherheit geben“, „Weil wir anpacken“? Haben die viel mit der Wirklichkeit zu tun? SEDA RASS-TURGUT (lacht): Mal schauen, was nach der Wahl kommt. Am Thema Integration kommt keine Partei mehr vorbei! STADTBLATT 2.2013 11


titel

EINE STADT STEHT

KOPF Ommm. Yoga kann ein spiritueller Weg sein, um die Grenzen von Körper und Geist zu transzendieren und Yoga, wörtlich „Einheit“, zu erfahren

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Kerzen, Räucherstäbchen und ein inbrünstiges Om – dieses Image ist Geschichte. Yoga ist längst kein hipper Trend mehr, sondern im Alltag vieler Osnabrücker angekommen. Eine Kursstunde in der Woche gehört fast schon zum guten Ton. Unzählige Yoga-Lehrer bieten ihre Dienste an. Dabei ist es nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten.

Alles in Balance: Die Asana „Der Tänzer“ verbessert Körperhaltung, Gleichgewichtssinn und Konzentrationsfähigkeit

VON CLAUDIA SARRAZIN FOTOS JUDITH KANTNER

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ückenprobleme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Stress – die Gründe, einen Yogalehrer aufzusuchen sind vielfältig. Als Anfänger den richtigen zu finden, gestaltet sich hingegen knifflig – Google spuckt bei den Schlagwörtern „Osnabrück + Yoga + Kurs“ knapp 100.000 Ergebnisse aus. Wertvoll auf der Suche nach dem richtigen Yoga-Lehrer sind Tipps und Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Wer darauf nicht setzen kann, schaut am besten, welche Yoga-Richtung am ehesten passen könnte. „Das ist wie bei Autos: Die verschiedenen Richtungen sind vergleichbar mit einzelnen Automarken“, erklärt Yoga-Lehrer Jan Rautenberg ganz pragmatisch. Doch natürlich gibt es auch beim Yoga Klassiker und neue Fabrikate: Neben den bekannten, traditionellen Yoga-Richtungen, werden immer mehr neue Stile entwickelt – nicht gerade zur Freude derjenigen, die Yoga als eine Lebenshaltung, eine Lebensphilosophie oder ein ganzheitlich ausgerichtetes Gesundheitskonzept definieren. Gemeint sind Angebote wie Yogilates, eine Mischung aus Yoga und Pilates. Clubbing Yoga, oder auch Jivamuktis, ist eine Kombination der alten indischen Yogatradition mit modernem Lifestyle, beispielsweise Rockmusik. Guerilla Yoga nennt man Outdoor-Yoga-Sessions, die an ungewöhnlichen Orten starten. Seit Jahrhunderten erprobt und bewährt haben sich „Oldies“ wie Hatha-Yoga, ein zeitgemäßer Klassiker, der ursprünglich als Gegenpol zu den spirituellen Yoga-Stilen entstand. Ziel ist, das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist durch Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemtechniken) und Meditation wiederherzustellen.

„Yoga-Übungen gibt es für jeden, sie können den Bedürfnissen des Einzelnen angepasst werden und sowohl fordernd als auch sanft gestaltet sein“, weiß Hatha-Lehrerin Sabine Narup. Die ausgebil-

„Yoga ist mehr als nur Sport. Es ist eine Lebenshaltung.“ Manfred Stücklschwaiger dete Gesundheits- und Krankenschwester gibt Kurse unter anderem für Senioren und Blinde. Claudia Coers legt ihren Schwerpunkt im Hatha-Yoga auf die Grundlage der altindischen Ayurveda Medizin. „Yoga spricht mich ganzheitlich an – nicht nur körperlich, sondern auch meinen

Geist und meine Seele“, erklärt die Yoga-Lehrerin, die unter anderem Tagesseminare im Kloster Nette gibt. Brigitte Jung-Wilke unterrichtet mit Iyengar Yoga eine sehr körperbetonte, abgewandelte Form des Hatha-Yogas. Sie gibt auch Kurse für Schwangre. Dabei kommen Hilfsmittel wie Klötze, Gurte, Wände oder Stühle zu Einsatz, um einzelne Stellungen körpergerecht und länger gehalten zu können, wodurch die Wirkung erhöht wird. Neben dem Hatha-Yoga zählt auch das seit über 50 Jahren international verbreitete Sivananda Yoga zu den Klassikern. Es geht auf die Yoga-Meister Swami Sivananda zurück. Diese ganzheitliche Yoga-Form integriert alle bekannten Yoga-Systeme. Dazu gehören eine Anfangsentspannung, Atemübungen, Muskelaufbau, Dehnung, Konditionstraining – also der Sonnengruß, bestehend aus zwölf klassischen Grundübungen aus dem HathaSTADTBLATT 2.2013 13


titel Yoga ist nicht nur Entspannung. Es kann sehr schweißtreibend sein. Ohne Hilfsmittel, ohne Fitness-Studio, wie hier in der „Krähe“ (seitliche Variation)

Yoga –, Asanas, Endentspannungsübungen und eine Meditation. In Osnabrück kann man Sivananda Yoga bei Barbara Klodwig erlernen – neuerdings auch unter dem Motto „Rund & Gesund“ für alle übergewichtigen Teenager und Erwachsenen. Darüber hinaus kooperiert Barbara Klodwig auch mit Unternehmen, die mit „Business-Yoga“ bei ihren Angestellten punkten und deren Gesundheitsbilanz verbessern möchten. Für alle, die es entspannt mögen, empfiehlt sich Yoga Nidra – auch die glückliche Entspannung genannt. In Osnabrück bieten das Jan Rautenberg und Julia Rahe an. Jan Rautenberg ist einer von wenigen Yoga-Lehrern in Osnabrück. „Das Vorurteil, Yoga sei nur etwas für Frauen, stimmt nicht. Traditionell machen in Indien nur Männer Yoga“, stellt Jan Rautenberg klar, der auf dynamische Yoga-Stile setzt und in seinen Stunden Vinyasa-Flow Yoga einbringt. Julia Rahe möchte zusätzlich zu ihren HathaKursen Acro-Yoga in Osnabrück etablieren. Dabei handelt es sich Mischung aus Yoga und Akrobatik. Zu diesem Zweck sucht die junge Doktorandin derzeit Leute, die nach dem Vorbild von Jazz-Jams bei einem Yoga-Jam auf Spendenbasis mitmachen. Infos gibt es auf www.facebook.com/groups/AcroYogaOsna. Acro-Yoga ist übrigens nichts für Individual-Yogis, denn man braucht einen Partner: Einer liegt auf dem Rücken und balanciert dabei seinen Partner bäuchlings oder rücklings auf den Füßen. Die vielleicht fröhlichste Form von Yoga ist das Lach-Yoga. Man wärmt sich mit einem Hoho-Hahaha auf, bevor durch Atemübungen und leichte Dehn- und Streckübungen Körper, Geist und Seele in einen Zustand gebracht werden, in dem sich das Lachen verselbstständigt. Freunde des Lach-Yogas und alle, die es einmal ausprobieren möchten, sind 14 STADTBLATT 2.2013

Yoga im Alltag – drei Tipps P „Morgens zehn bis 30 Minuten früher aufstehen und ein paar Übungen vor dem Frühstück machen“, empiehlt Jan Rautenberg, der als Übung Tadasana vorschlägt: „Dabei steht man auf den Zehen und reckt die Arme hoch. „Die Übung weckt schön, weil man aufrecht steht und sich streckt.“ P Barbara Klodwig rät: täglich den Sonnengruß machen. „Morgens bringt er Schwung und abends löst er Blockaden. Und weil man ihn in 10-12 Minuten schafft, kann man das auch super hinbekommen.“ P Katja Fateh Wysotzki weiß von einer Schülerin, die Mantras, also kurze, formelhafte Wortfolgen, beim Radeln oder Bergsteigen nutzt, um sich zu motivieren. Ihr Fazit: „Yoga hilft im Alltag oft bei Kleinigkeiten.“

beim Lachclub Osnabrück richtig, der sich im Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße trifft. Yoga trainiert aber noch ganz andere, als die Lachmuskeln. Yoga-Lehrerin und -meisterin Sabine Joost gehörte früher zu denen die dachten: „Geh du mal zum Yoga, ich mache Sport!“ Das Vorurteil, Yoga sei nicht anstrengend, wird beim Ashtanga Vinyasa Yoga widerlegt. Ein gutes Workout: Dynamisch, schweißtreibend, schnörkellos und sehr effektiv. Gerade der körperliche Aspekt dieser Yogaform war es, der die Profitänzerin und heutige Yoga-Lehrerin BDY/EYU Claudia Dalmeyer anfangs besonders begeistert hat. Ähnlich erging es Yoga-Lehrer Manfred Stücklschwaiger: „Auch ich war zunächst vor allem davon beeindruckt, wie anstrengend diese Lehre ist.“ Nachdem er sich nun mit allen Aspekten des Yoga

intensiv auseinandergesetzt hat, ist Yoga für ihn mehr als nur Sport: Es ist eine Lebenshaltung. Claudia Dalmeyer ergänzt: „Ziel ist es, in die eigene Mitte zu kommen, mitten im Leben zu stehen und nicht herumgeschleudert zu werden.“ Wer beim Yoga jedoch nicht mit dem Herzen und dem Kopf dabei sei, mache diese Erfahrung nicht: Für den bliebe Yoga reine Gymnastik. Neben Ashtanga Vinyasa Yoga, zählt auch Kundalini Yoga zu der dynamischen Variante. Typisch dafür sind körperlich fordernde Übungen mit schnellen und langsamen Bewegungsabläufen. Diese werden mit Ruhephasen und Meditation, Mantras und Musik kombiniert. Eine weitere Besonderheit: Kundalini-Lehrer werden ermutigt, ein zweites Standbein zu haben. So soll die Unterrichtsqualität erhalten bleiben, weil man finanziell nicht vom Unterricht alleine abhängig ist. In Osnabrück lehrt unter anderem Diplom Psychologin und Psychotherapeutin Katja Fateh Wysotzki, die auch den Osnabrücker Yoga-Sommer (siehe Box) organisiert, diese sehr spirituelle Yogaform.

Einen herzlichen Dank an unser Model Julia Rahe, das für uns auf dem Titel Kopf steht. Wir haben im Shooting für die Innenbebilderung mit der Yogalehrerin ein kleines Rollenspiel veranstaltet. Es soll zeigen: Es gibt verschiedene Yoga-Richtungen. Von ruhig und spirituell bis dynamisch und akrobatisch. Jeder hat eine andere Vorstellung davon. Das Gute daran: Yoga ist für alle da!


yoga special Entspannt und ausgeglichen

Yogalehrerin Sabine Joost, seit 2012 Yoga Acharya (Yogameisterin), unterrichtet Yoga in der Ashtanga und Rishikesh (Sivananda) Tradition für Menschen im Alter von 3 bis 108. Die Übungen sind auf das jeweilige Alter abgestimmt, so dass jeder von den positiven Aspekten des Yoga profitieren kann. Ashtanga Yoga ist eine sehr fordernde Art des Körpertrainings, welches den Geist und das Energiesystemsystem anregt. Yoga in der Sivananda oder Rishikesh Tradition stärkt vorrangig die Rücken- und Nackenmuskulatur, entspannt die Gedanken und das Nervensystem und eignet sich somit hervorragend vorbeugend oder reduzierend für alle stressbedingten Beschwerden, Der Einstieg in regelmäßig stattfindende Kleingruppen ist jederzeit möglich. Traditionell wurde Yoga 1:1 gelehrt. Dies kann in Form von Einzelunterricht gebucht werden. Wöchentlich steht auch einmal Pranajamauntericht (Atemübungen zur Kontrolle des Geistes und der Emotionen) auf dem Plan. Die Möglichkeit, sich mit der Vedantalehre (die Lehre über das zufriedene Leben) auseinanderzusetzen, gibt es im Verein „Friends of Selfknowledge“, der sich in den Räumlichkeiten regelmäßig trifft. Im Oktober begleitet Sabine Joost, die übrigens auch Personal Training anbietet, eine 14tägige Yoga Reise nach Bhutan, „ins Land, wo das Glücklichsein im Grundgesetz verankert ist“.

Sabine Joost, Heger-Tor-Wall 1c, Tel: 0541 9587381, Mobil: 0173 2785805, www.sabine-joost.de

Yoga für alle! Wenn Du wissen möchtest, wie Yoga dem Körper wirklich gut tut und Du es nicht allein machen möchtest, dann buche doch einen Yogakurs in der Katholische FABI. Hier gibt es über 20 verschiedene Hatha-Yoga-Kurse, zu den verschiedensten Zeiten und für unterschiedliche Zielgruppen: für Erwachsene jeden Alters, für Kinder, für Eltern und Kinder, werdende Mütter oder Mütter mit Babys. Vom sportlich dynamischen AshtangaYoga zum traditionellen Hatha-Yoga sind 12 verschiedene KursleiterInnen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Kompetenzen aktiv und engagieren sich dafür, dass Osnabrücker durch Hatha-Yoga mehr Entspannung, Wohlbefinden und Vitalität für den Alltag finden.

FOTO: IOTAS/PHOTOCASE.COM

Lehrerin für Kundalini-Yoga ist auch ihre Kollegin Ela Brink. Ihr zweites Standbein: Sie vermietet ihren Schulungsraum „1raumenergie“ für Workshops, Seminare und Konzerte. In ihrem Unterricht machte Ela Brink eine interessante Entdeckung: „Das Problem der Leute ist nicht, sich aufzuraffen, sondern es sich zu erlauben, sich die Zeit für Yoga zu nehmen.“ Gerade Studenten hätten oftmals Angst, während der Yoga-Stunde auf der „Lernautobahn“ etwas zu verpassen. Deshalb beginnt Ela Brink ihre Yoga-Stunden oft mit ungewöhnlich langen Entspannungsphasen. Dazu passt der Eindruck, den Hatha-Lehrerin Claudia Coers hat: „Es herrscht bei vielen eine große Unsicherheit und zudem ein großes Bedürfnis nach Ausgleich und Ankommen – insbesondere in Zeiten, in denen Mobilität und Flexibilität allerorts gefordert werden.“ Katja Fateh Wysotzki liefert eine mögliche Erklärung, warum viele – trotz der Sehnsucht nach Ruhe und Wohlbefinden – zu spät etwas in diese Richtung unternehmen: „Wir sind heute gewohnt, überall Displays zu haben. Diese warnen uns, bevor etwas schief geht“, so die Yoga-Lehrerein. „Gleichzeitig haben wir verlernt, auf unserer inneres Display zu schauen und entsprechend zu handeln: Wir fahren mit leerem Tank und ohne Öl – merken es noch nicht einmal.“ Wer weiß, welche Yoga-Form zu einem passen könnte, legt am besten direkt los. „Doch da es ganz verschiedene Übungsstile gibt und die Lehrer ganz unterschiedlich arbeiten, besteht das Hauptproblem darin, den richtigen Lehrenden zu finden“, bringt Brigitte Jung-Wilke die nächste Herausforderung auf den Punkt. Julia Rahe rät: „Man sollte sich fragen, ob man sich auf den Lehrer als Person einlassen kann – und auch, ob man dessen Stimme als angenehm empfindet.“ Positiv beantworten sollten angehende Yogis auch folgende Fragen: Fühle ich mich nach der Stunde wohler als vorher? Waren die Anweisungen klar? Passt die Atmosphäre? Geht der Lehrer auf gesundheitliche Probleme ein, und ist er achtsam und respektvoll? Die meisten Osnabrücker Yoga-Lehrer empfehlen Anfängern, sich mehrere Kurse anzuschauen oder bei Schnupperstunden mitzumachen – solange dies nicht in dauerhaftes Yoga-Hopping und falschen Ehrgeiz ausartet. Hilfreich kann die Information sein, welche Ausbildung die in Frage kommenden Yoga-Lehrer bisher absolviert haben. „Yoga ist in der Gesellschaft angekommen. Mich stören schlecht ausgebildete und oberflächliche Lehrer, die meinen, nach einem Yoga-Kurs selbst unterrichten zu können“, stellt Brigitte Jung-Wilke klar. Eine fundierte Ausbildung ist nicht in Schnellkursen zu haben, sondern dauert mehrere Jahre. Diese bieten unter anderem der Berufsverband der Yoga-Lehrenden in Deutschland (BDY) und der Verein Yoga Vida an. Noch drei Tipps zum Schluss: Erstens sollten Anfänger tatsächlich auch mit einem Anfängerkurs beginnen. Alles andere endet schnell in Frustration. Zweitens werden Yogakurse oftmals von den Krankenkassen bezuschusst. Und drittens: Wer warme Socken mit zur Yogastunde nimmt, bekommt auch in den Entspannungsphasen keine kalten Füße.

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Katholische FABI, Tel. 0541 35868-0, www.kath-fabi-os.de STADTBLATT 2.2013 15


yoga special

A NZEIG E

YOGAMALA

„Yoga lässt sich kaum beschreiben – aber erfahren!“ Seit 4 Jahren teile ich diese Erfahrungen als Lehrerin für Kundalini Yoga und Kinderyoga. Mit der 1raumenergie – einem hellen, ruhigen und klaren Ort in der Liebigstrasse hat sich mir im Januar 2013 ein kleiner yogischer Traum Ela Brink erfüllt – ein Raum, nicht nur für „Kundalini Yoga Ela“ Yoga Erfahrungen. Die „1raumLehrerin für energie“ bietet auch Freiraum für Kundalini Yoga und Kinderyoga weitere Lehrende und ihr Tun im Rahmen von Kursen, Workshops, Lesungen und mehr... Darüber hinaus organisiere ich dort regelmäßig Mantra & Kirtan Konzerte und auch Gongmeditationen. Viel gute Energie in einem Raum.

Diese Yogaschule ist eine anerkannte Ausbildungsschule des Berufsverbandes für Yogaehrende (BDY). Deutschlandweit gibt es ca. 33 BDY-Ausbildungsschulen verschiedener YogaTraditionen, davon deutschlandweit vom 3 BDYzugelassene Ausbildungsschulen für die Tradition des Ashtanga Vinyasa Yoga. Yogamala ist nicht ohne Grund eine davon. Claudia Dalmeyer, Leiterin dieser Schule, lässt ihre mittlerweile über 20-jährige Yogaerfahrung in die Kurse, Workshops sowie die Ausbildungen einfliessen. Sie selber besucht ihre eigenen Lehrer regelmäßig um sich auf ihren Yogaweg stets weiter zu entwickeln. Die qualifizierten, erfahrenen Dozenten entsprechen ebenfalls den hohen Anforderungen des BDY. Alles in Allem bietet die Yogamala eine geballtes Angebot an Kompetenz, Erfahrung und Tradition um Jahrhunderte altes Wissen dieses dynamischen Yogastils in seiner Urform weiter zu geben, Schüler verantwortungsvoll zu unterrichten und werdende Yogalehrer auf ihren neuen Berufsweg praxisbezogen und optimal vor zu bereiten. Ein neue Ausbildungsgruppe startet im März 2012. Informationen zu Kursen, Workshops oder der BDY Ausbildung unter www.yoga-mala.de

Yoga Mala, Claudia Dalmeyer, Herderstraße 5, 49078 Osnabrück, Tel. 0170 9341939

1raumenergie, www.1raumenergie.de www.kundalini-yoga-ela.de

Und es hat Om gemacht Im Sommer hat Yoga in Osnabrück einen besonderen Stellenwert. Seit zwei Jahren trifft man sich zum Kollektiv-Yoga im Bürgerpark. Das funktioniert so: Jeder, der Lust hat, ob Anfänger oder mit langjähriger Erfahrung, kann am Osnabrücker Yoga Sommer teilnehmen. Mitzubringen sind bequeme Kleidung, eine Yoga-Matte, gerne etwas zu Trinken und die Offenheit, eine neue Erfahrung zu machen. Am Ende der Stunde spenden die Teilnehmer fünf Euro, die zu 100 Prozent einen guten Zweck zufließen. Der Osnabrücker Yoga Sommer wird organisiert von einem Zusammenschluss Osnabrücker Yogalehrer. Im letzten Jahr waren

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es zwölf. „Wir werden uns im Frühjahr treffen und Einladungen an weitere Yoga-Lehrer aussprechen, die in den letzten Jahren noch nicht dabei waren“, erklärt das bisherige Yoga SommerTeam. Dadurch, dass die verschiedenen Yoga-Lehrer sich abwechseln, kann man als Teilnehmer auch in die unterschiedlichsten YogaLehren hineinschnuppern – und vielleicht ja auch seinen neuen Yoga-Lehrer kennen lernen. JUDKA P Juni bis September, je nach Wetterlage freitags 17.30-19h www.facebook.com/YogaSommerOsnabrueck


ortstermin

Was ist Wahrheit? Trinken lockert die Zunge

Kirche ist auch mein Bier Wahrheit, und wenn ja, wie viele? In der Vorlesungszeit lädt die Evangelische Studierendengemeinde unter dem Titel „Seekers Chatroom“ zum philosophischspirituellen Plausch ins Balou. VON MARCO GAUSMANN FOTO MARCO GAUSMANN

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ls ich am bitterkalten Montagabend am Balou eintreffe, ist der Chatraum, der lange Tisch im Nichtraucherbereich (Podest) schon einigermaßen besetzt. Ein paar Biere, Colas, Apfelschorlen stehen schon auf dem Tisch, einige haben sich auch was zu essen bestellt. Das Seminar für die Lehramtsstudierenden der evangelischen Religion, das am frühen Abend stattgefunden hatte, ist kurzerhand in die Kneipe verlegt worden, und ein paar sind direkt sitzen geblieben. Gemütlich ist es, während sich vor dem Fenster im Schneetreiben die Radfahrer langlegen. Wir befinden uns beim monatlich von der Evangelischen Studierendengemeinde ausgerichteten „Seekers Chatroom“. Unter diesem Titel laden die beiden evangelischen Hochschulpastorinnen Ute Schneider-Smietana und Ulrike Wackerbarth in der Vorlesungszeit allmonatlich zum philosophischspirituellen Stammtisch ins Balou. „Meine Wahr-

heit. Deine Wahrheit. Was ist Wahrheit?“ lautet das Thema der Stunde. Puh, okay, darüber haben viele Philosophen schon gebrütet. Eine Frage, alt wie die Menschheit. Aristoteles machte sich Gedanken, Aquin und auch Adorno. Für manche ist sie irgendwo da draußen, für andere liegt sie im Rebensaft verborgen, und irgendwo soll man sie pachten können. Für die Salesch (Barbara) ist die Frage ebenso elementar wie für den Lesch (Harald). Alle fragen sich: Was ist die Wahrheit? Zu Startschuss wirft die Hochschulpastorin Ulrike Wackerbarth einen Satz in die Runde. „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben“. Klingt wie ein fernöstlicher Sinnspruch auf abendländischem Kühlschrankschmuck, wird gemeinhin aber dem französischen Schriftsteller André Gide zugeschrieben. Lebhaft ist die Diskussion, und gar nicht so religiös geprägt. Wahrheit ist für jeden Menschen etwas anderes, Wahrheit ist subjektiv, wird festgestellt. Darauf können sich die meisten einigen. Es gebe aber auch absolute Wahrheiten, in der Mathematik, der Prädikatenlogik, wendet einer ein. Wahrheit sei veränderlich, meint eine andere. Was für einen selbst noch vor fünf Jahren als Wahrheit gegolten haben könnte, könne aus heutiger Sicht möglicherweise falsch sein. Ein großer Haufen Fragen liegt nach zwei Stunden auf dem Tisch. „Meistens kommen Leute zwischen 20 und 30“, erzählt Pastorin Ute (es wird geduzt). Das könne aber je nach Thema variieren. Gelegentlich kämen auch mal Ältere vorbei. „Wie heißen nochmal die Leute im Alter über 50? Ich sage mal ‘Best Agers’“.

Wer sucht, der findet? Hochschulpastorin Ute Schneider-Smietana erklärt Seekers Chatroom – was soll das bedeuten? Ein Seeker ist ein Suchender, ein Chat ein Gespräch oder Plausch. Wir wollen hier in lockerer Atmosphäre Fragen zum christlichen Glauben und Christsein in der Welt stellen und gemeinsam nach Antworten suchen. Warum lädt die Evangelische Studierendengemeinde ausgerechnet in die Kneipe? Ich finde es wichtig, dass die esg auch dorthin geht, wo sich die Leute aufhalten. So schaffen wir Raum für Begegnungen, die sonst nicht zu Stande kämen. Wie religiös ist denn die heutige Studierendenschaft? Da gibt es tatsächlich ein breites Spektrum von Religiosität. Osnabrück ist eine multireligiöse Stadt und was die christlichen Kirchen angeht, sind hier sehr viele Konfessionen vertreten. Demnächst bietet die esg für bisher nicht getaufte Studierende einen Taufkurs an.

Vor eineinhalb Jahren rief sie das Projekt ins Leben, seit knapp drei Jahren arbeitet sie nun bei der Studierendengemeinde. Ihr ist wichtig, dass sich ihre Gemeinde dorthin bewegt, wo sich die Menschen auch aufhalten. Also in die Kneipe. „Es ist für viele sicherlich einfacher, den Fuß über die Schwelle des Balous zu setzen als über die eines Gemeindehauses.“ STADTBLATT 2.2013 17


FOTO: ELENATHEWISE/CANSTOCKPHOTO.DE

plattenspieler

Am schรถnsten ist das Stรถbern 18 STADTBLATT 2.2013


Peter Band: Musik-Manager mit Liebe zum Vinyl

Man kann natürlich mit Kopfhörer durch die Stadt laufen und MP3s hören. Aber Musik-Genießer schwören nach wie vor auf Vinyl. Eine Suche nach Schallplatten, Plattenspielern und ihren Osnabrücker Fans. VON MARIO SCHWEGMANN FOTO MARIO SCHWEGMANN

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on wegen Nische. Der Bundesverband Musikindustrie meldet Zuwachszahlen bei den Platten-Verkäufen. Eine Band wie Tocotronic bringt ihr neues Album „Wie wir leben wollen“ natürlich auch auf (Doppel-)Vinyl heraus. Ebenfalls Englands neuer Superstar Jake Bugg. Beide Alben bekommt man übrigens bei Shock Records – ohne Frage Osnabrücks Anlaufstelle Nr.1 für Menschen, die eine gute Schallplatte kaufen wollen. Der Kultshop am Fuße des Westerbergs könnte sich auch in Hamburg oder Berlin sehen lassen. Inhaber Hans-Dieter Herrmann („Beebee“) empfiehlt bei einer Zigarette gerne den heißesten Kram. Indie, Rock, Punk, HipHop, Funk & Soul, Techno, Spezielles, Aktuelles, 2nd-Hand – sein Laden ist gut bestückt. Wer nicht fündig wird, kann sein Glück im DJ Record Shop versuchen, wo vor

allem House und Artverwandtes gedealt wird. Auch der Media Markt führt, nach einer Abstinenz im Sortiment, wieder Platten. Die Entscheidung analog (Vinyl) statt digital (MP3s) zu hören, hat viele Gründe. Es kann das großzügige Cover der Schallplatte sein, es verknüpfen sich Erinnerungen mit alten Platten – aber vor allem ist es der Sound. Und das ist kein esoterischer Humbug, sondern Physik. Dass man zu Platten auch schöner tanzen kann als zu Laptop-Dateien, beweisen seit einige Zeit die Macher der Partyreihe „My Generation“ bzw. „Musicland“. Harald Keller und Gisbert Wegener legen vorzugsweise Vinyl auf. Harald Keller: „Der Nachteil – man hat einiges an Gewicht zu schleppen – wird wettgemacht durch einen vollen, warmen Klang.“ Gespielt wird Musik aus den Clubs und Diskotheken der 60er, 70er und frühen 80er. Also der Vinylära. Wer sich auch mal als Vinyl-DJ versuchen möchte: Im Big Buttinsky können Gäste ihre eigenen Platten mitbringen und selber auflegen. Oder sie schöpfen aus dem großen Vinyl-Fundus der Musik-Kneipe. Dirk Näpel vom Big Buttinsky: „Wir begrüßen es grundsätzlich, wenn Gäste oder Künstler uns ihre Platten vorstellen. Da so etwas immer wieder neue, interessante Impulse mit sich bringt.“ Vinyl findet natürlich in erster Linie in den eigenen vier Wänden statt. Manche Platten-Freunde haben zwanzig Alben, manche zweitausend. Auch Peter Band ist Vinylist. Der Geschäftsführer von Public Entertainment managed Acts wie Micky Krause oder Mirja Boes und sammelt seit seiner Jugend Platten. „Am schönsten ist das Stöbern“,

sagt er. „Die besten Platten findet man auf Flohmärkten, wenn Kinder die Sammlungen ihrer Eltern verhökern.“ Der Musik-Manager ist breit aufgestellt. In der Regalwand seines Büros steht Vinyl von u. a. den Bay City Rollers, AC/DC, The 5th Dimension, eine Originalaufnahme von „West Side Story“ (gekauft auf einem New Yorker Trödelmarkt) oder Earth Wind & Fire. Sein Faible sind rare Bootlegs wie „The Beatles in Hamburg“ oder Alben vom Label MPS. „Ein unvergleichlicher Sound!“ Apropos Sound. Eine Platte ist nix ohne ordentliche Anlage. Eine der Top-Adressen für Vinyl-Fans aus Stadt und Land ist das Hifi Spectrum am Arndtplatz. Hier gibt es das notwendige Equipment: Plattenspieler, Verstärker, Boxen ... Inhaber Lutz Friedrich führt ein Sortiment, das sowohl den Einsteiger bedient als auch den langjährigen Kenner. „Zurzeit verkaufe ich mehr Plattenspieler als CD-Player.“ Ein Trend, der sich für ihn schon länger abzeichnet. Bei den Plattenspielern ist die Debut-Linie des Herstellers Pro-Ject ein regelrechter Klassiker. „Ein Einstiegs-Modell mit hervorragenden Eigenschaften.“ Auch die Marke Phonar Music Hall macht tolle Plattenspieler. Und im High-End-Bereich kommt in Kürze die „Solid Machine“ von Wirth rein. 3.500 Euro kostet dieses – dank Riemenantrieb und einem Trägheitsmoment von einer 3/4-Tonne – perfekte schnurrende ‚Männerspielzeug’. Auf Wunsch macht Lutz Friedrich auch Hausbesuche und ermittelt im ‚Hifi-Raum’ des Kunden den optimalen individuellen Klang. Da ist dann der absolute Vinyl-Genuss garantiert. STADTBLATT 2.2013 19


kindgerecht

nifbe erforscht z.B. das Spielverhalten und die soziale Kompetenz von Kindern

Das BESTE für die Kleinsten Seit 2007 erforscht das nifbe die frühkindliche Entwicklung und Bildung. Davon profitieren Kindergärten und Grundschulen landesweit. In Zukunft kommen neue Bildungsschwerpunkte auf die Wissenschaftler und Pädagogen zu – ein wichtiges Thema sind die 0-3-Jährigen. VON MARIO SCHWEGMANN FOTOS ANGELA VON BRILL & NADINE VIEKER

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hristian Wulff hat zurzeit keinen leichten Stand. Doch eine Leistung des ehemaligen Bundespräsidenten wird im Rückblick von großer Bedeutung sein: Er setzte sich maßgeblich dafür ein, dass in Osnabrück das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung entstand. Kurz: nifbe. „Heute beneiden uns die anderen Bundesländer um diese einzigartige Einrichtung“, sagt Prof. Renate Zimmer. Die Sportwissenschaftlerin an der Uni Osnabrück ist Direktorin des nifbe und eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen auf dem Feld der frühkindlichen Bewegung und Psychomotorik. Mit ihrem Team stellt sie sich unter anderem die Frage: Wie kann man über Bewegung die Entwicklung eines Kindes unterstützen? Indem Bewegungsaktivitäten als Sprachanlässe genutzt werden, Raumbegriffe wie vorne, hinten, oben oder unten über

den Körper zu erfahren. „Bewegte Sprache“ nennen das die Wissenschaftler. Die Ergebnisse ihrer Forschung entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Erziehern vor Ort – in das Projekt „Bewegte Sprache“ waren über 50 Kindergärten in der Region Osnabrück involviert. Mit großem Erfolg für die Kids, deren Sprachkompetenz verbessert wurde. Dies ist eines von vielen Projekten des nifbe. Um das sich 2007 mehrere Städte Niedersachsens beworben haben, doch in Osnabrück war zum damaligen Zeitpunkt die frühkindliche Forschung bereits an der Uni etabliert – das nifbe wurde als Forschungsinstitut an der Uni Osnabrück angesiedelt. Inzwischen ist Osnabrück bundesweit führend auf dem Gebiet der frühkindlichen Bildung. Das belegen auch die Teilnehmerzahlen für den Kongress „Bewegte Kindheit“ Ende Februar (27.2.-2.3.) in der OsnabrückHalle. Über 3.000 Erzieherinnen und Pädagogen nehmen an der Veranstaltung teil. „Und


wir könnten noch mal tausend Anmeldungen entgegen nehmen“, so Prof. Zimmer. Wer sich viel bewegt, Ausgangspunkt des nifbe war die Frage: Wie lernt besser kann man in Niedersachsen eine bessere Forschung zum Thema frühkindliche Bildung erreichen? Daraus entwickelte sich der innovative Ansatz, dass es nicht reicht, zu forschen – die Forschungsergebnisse müssen auch in der Praxis, in den Kitas und Grundschulen, ankommen. Reinhard Sliwka, Geschäftsführer des nifbe: „Es gibt einen intensiven Transfer, der in beide Richtungen verläuft. Die Erkenntnisse aus der Wissenschaft kommen in die Praxis, und die Fragen und Anregungen, die in der täglichen praktischen Arbeit auftauchen, werden dem nifbe zugetragen.“ Die Koordinierungs- und Geschäftsstelle des nifbe hat seit dem letzten Sommer ein neues Zuhause, über der ebenfalls neu entstanden Campus-Kita am Wüstensee. Von hier aus wird das Institut gemanagt. Nach einer erfolgreichen Evaluation wird das nifbe bis 2015 weiter jährlich mit 5,5 Millionen Euro vom Land gefördert. Das Kuratorium bewilligt Projektgelder für Qualifizierungskonzepte der Regionalnetzwerke zu landesweiten Themenschwerpunkten. Rund 50 Mitarbeiter gehören zum nifbe-Team, das wie ein landesweites Netzwerk aufgebaut ist und sich in zwei große Bereiche aufteilt. Zum einen sind das vier ForProf. Claudia Solzbacher schungsstellen, geleitet von Professoren noch sehr wenig darüder Uni Osnabrück, die – parallel zu ihrer ber, wie Kinder unter drei Hochschul-Lehre – ehrenamtlich im nifbe arbeiten. Die Forschung teilt sich auf in: Entwicklung, Jahren miteinander spielen.“ Auch das SpielverLernen und Kultur (Prof. Heidi Keller), Bewegung halten in Alters-übergreifenden Gruppen (0-6 Jahund Psychomotorik (Prof. Renate Zimmer), Bega- re) soll untersucht werden, ebenso die soziale bungsförderung (Prof. Claudia Solzbacher, Prof. Ju- Kompetenz in diesen Gruppen. Wie gehen die ällius Kuhl) und Elementarpädagogik (Prof. Hilmar teren Kinder mit den jüngeren um? Spannende und wichtige Fragen. Nicht zuletzt eine HerausfordeHoffmann). Der zweite Arm des nifbe sind fünf regionale rung für die Erzieherinnen. Die Erforschung der frühkindlichen Entwicklung Netzwerke (Emden, Lüneburg, Hannover, Osnabrück, Hildesheim) im Flächenland Niedersachsen. und Bildung sieht Prof. Claudia Solzbacher auch Im Austausch mit Personen und Institutionen aus vor dem Hintergrund des demografischen Wander Region (u.a. Krippen, Kitas, Grundschulen) wird dels. „Wir haben immer weniger Kinder, die demkontinuierlich an der Verbesserung frühkindlicher nächst unsere Gesellschaft maßgeblich tragen Bildung gearbeitet. Ein wichtiges Instrument dabei müssen und diese wenigen müssen wir möglichst sind Fort- und Weiterbildungen, in denen Erziehe- optimal fördern und erziehen.“ Die renommierte rinnen und Pädagogen geschult werden und die Erziehungswissenschaftlerin leitet zusammen mit Forschungsergebnisse kennen lernen. Reinhard dem Psychologen Prof. Julius Kuhl die ForschungsSliwka: „Die täglichen Herausforderungen an die stelle Begabungsförderung. „Alle Kinder haben BeErzieherinnen sind immens. Sie machen eine tolle gabungen“, so Solzbacher. Es geht darum, darauf Arbeit. Und Erzieherinnen sind sehr stark daran in- aufmerksam zu machen, dass alle Kinder Ressourcen haben, an denen man anknüpfen muss, aber teressiert, sich weiter zu qualifizieren.“ Für die nächsten drei Jahre hat das Land Nieder- dass wir (Eltern, Familien, Gesellschaft) uns sehr sachen dem nifbe zwei Bildungsschwerpunkte mit angewöhnt haben, nur auf die Defizite der Kinder auf den Weg gegeben: die Gruppe der 0-3-Jährigen zu gucken – statt auf ihre Stärken. Prof. Solzbanoch intensiver zu erforschen sowie den Übergang cher: „Ziel der Forschung ist es, Instrumente und vom Kindergarten zur Grundschule, gerade im Hin- Verfahren zu entwickeln, um die Ressourcen von Kindern erkennen und fördern zu können.“ Lehrblick auf die Sprachförderung. Die ganz Kleinen stehen auch deshalb im Fokus, kräfte und Erzieher arbeiten in einigen dieser Proda zum 1. August 2013 der Rechtsanspruch auf jekte mit. Natürlich sind auch Eltern in den Prozess der ein Betreuungsangebot für unter Dreijährige in Kraft tritt. Das ist nicht nur eine logistische He- frühkindlichen Bildung involviert. Prof. Solzbacher: rausforderung für die Kommunen – auch eine pä- „Man sollte seine Kinder Kinder sein lassen und dagogische. Prof. Renate Zimmer: „Wir wissen nicht „bilden“ nach dem Motto: Höher, schneller,

„Wir haben immer weniger Kinder – und diese wenigen müssen wir möglichst optimal fördern und erziehen.“

weiter – hier Klavier-Unterricht, da Ballett. Aber es gibt Phasen in der kindlichen Entwicklung, in denen Kinder besonders empfänglich sind, zum Beispiel für das Erlernen einer Sprache oder früh begeistert werden können für naturwissenschaftliche Phänomene.“ Diese Momente gilt es zu nutzen. „Kinder wollen lernen. Man muss schon viel tun, damit sie nicht lernen wollen.“ Aber man muss den Boden für freudiges Lernen bereiten, eine ansprechende Umgebung schaffen und Kindern zeigen, dass es sich zum Beispiel mitunter auch lohnt. Frustrationen auszuhalten, um zum gewünschten Ziel zu kommen. In Zukunft geht es dem Team der Forschungsstelle Begabungsförderung weiterhin um die Frage: Wie wird Begabung in Leistung umgesetzt und wie können wir das optimieren – in Kita und Grundschule. Prof. Solzbacher: „Wir müssen im Auge behalten, dass bestimme Gruppen nicht durch ihr Elternhaus eine anregende Lernumgebung haben. Das muss man in Kita und Schule versuchen zu kompensieren. Förderunterricht aber auch „Forderunterricht“ gehören viel mehr in die Schule der Zukunft, die besser als heute versuchen muss, jedem Kind gerecht zu werden.“ Auch diesem Thema wird sich das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung annehmen. Und somit von Osnabrück aus Impulse geben, die bundesweit wahrgenommen werden. Im Sommer 2012 wurde das nifbe dafür im Rahmen der Initiative „Land der Ideen“ als ausgezeichneter Ort geehrt. Prof. Renate Zimmer: „Durch das nifbe ist sehr viel in Bewegung gekommen.“ STADTBLATT 2.2013 21


FOTO: JUDITH KANTNER

umwelt

Peter Kuhnt (2 .v. l.): „War schon aufwändig!“

„Schöpfung bewahren“ Wie eine Osnabrücker Kirchengemeinde VW beim „Eco- Management and Audit Scheme“ aussticht.

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s gibt Fragen, die wirken absurd. Zum Beispiel diese: Was hat die Ev.-luth. Margaretenkirche Voxtrup mit der Volkswagen Osnabrück GmbH gemeinsam? Aber was absurd wirkt, muss nicht absurd sein. Die kleine Gemeinde und der große Autobauer haben nämlich etwas gemeinsam: Sie gehören zu den 1250 Unternehmen und Organisationen in Deutschland, die ein Zertifikat des

„Eco- Management and Audit Scheme“ (EMAS) besitzen. EMAS ist das harte EU-Gegenstück zur weichen weltweiten UmweltmanagementNorm ISO 14001. Mehr noch: Nach EMAS zertifiziert ist in Osnabrück sonst niemand. Man gebe „in allen Bereichen kräftig Gas, so auch beim Umweltschutz“, lässt Ludger Teeken verlauten, Geschäftsführer der VW Osnabrück GmbH, die seit 2012 berechtigt ist, das EMAS-Logo zu führen. Klar, sich einer Umweltbetriebsprüfung zu unterziehen, ein Umweltmanagementsystem einzuführen, regelmäßig Umwelterklärungen abzugeben, alle paar Jahre Gutachter im Haus zu haben, Behördenchecks zuzulassen, mit der Öffent-

lichkeit einen aktiven Dialog zu führen über Wasserverbrauch, Emissionen, Abfallmengen, erfordert Engagement, echte Lernbereitschaft. Nur mit ein paar energieeffizienteren Produktionsrobotern ist es da nicht getan. Aber bei Firmen wie VW, als Autobauer ja nicht gerade ein Ökobetrieb (mehr noch: hat die Technologie für ein 3-Liter-Auto, produziert aber keine Serie...), zeigt sich eine Schwäche von EMAS. Wer seine Umweltleistungen nicht nachhaltig verbessert, hat bei EMAS zwar keine Chance. Umweltfreundlichkeit beweist das System aber nicht. Auch das Atomkraftwerk Isar ist EMAS-zertifiziert. Und die Urananreicherungsanlage Urenco in Gronau. Der BUND: „Wenn in den

GR Ü N E GES I C HT ER

Dr. Kathrin Knüppe

Dozentin am Institut für Umweltsystemforschung, Universität Osnabrück

22 STADTBLATT 2.2013

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt... weil ich ‚das‘ schützen und bewahren möchte wovon wir alle (über)leben. Eine meiner spannendsten Aktionen war... die Zusammenarbeit zum Thema nachhaltige Wasserbewirtschaftung mit Landwirten aus Süd-Afrika. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes... eine vegetarische Ernährung verfolgen. Die größten Umweltsünder sind für

AKWs Tschernobyl und Harrisburg und in den Chemieanlagen von Union Carbide in Bhopal und Ciba in Seveso der Müll sauber getrennt, Orchideen gepflegt und ein Umweltmangagement erstellt worden wäre, hätte einer Zertifizierung sicher nichts im Wege gestanden.“ Greenwashing? Ein VW-Konzernsprecher: „Diese Aussagen können wir absolut nicht nachvollziehen. Wir sind überzeugt, dass wir mit EMAS ein Verfahren anwenden, dass über die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben hinaus geht.“ Es kommt eben darauf an, wie weit der einzelne Zertifizierte gehen will. Die Margaretengemeinde, seit 2008 zertifiziert, geht auf ihrem „Weg zum systematischen Schöpfungshandeln“ vorbildlich weit. Peter Kuhnt, ihr Umweltmanagementbeauftragter, Kopf des ehrenamtlichen Umwelt-Teams, das hier auch schon das kircheninterne Umweltmanagementsystem „Der Grüne Hahn“ einführte, erzählt von neuen Fenstern und Heizkörpern, von Wärmedämmung und Wassereinsparung, Bodenentsiegelung und ÖkoReinigungsmitteln, Vorträgen und fair gehandeltem Kaffee, von Datenloggern, die Temperatur- und Feuchteverläufe überwachen. „Das war schon sehr aufwändig. Vor allem am Anfang, bis das Grundgerüst stand. Aber es hat sich gelohnt. Als nächstes steht eine Fotovoltaikanlage auf der Agenda.“ Der Erfolg ist tiefgreifend. Inwischen sind fast alle Gemeinden und Ämter des Kirchenkreises „Naturstrom“-Kunden. „Auch viele Gemeindeangehörige haben ihr Umweltbewusstsein geändert.“ Gas geben beim Umweltschutz? Klingt seltsam, zumal von einem Autobauer. Renate Jacob, Pastorin der Margaretenkirche, hat dagegen kein Glaubwürdigkeitsproblem, wenn sie „Bewahrung der Schöpfung“ sagt. Warten wir ab, wer Nummer 3 wird. HARFF-PETER SCHÖNHERR

So geht Umweltschutz

mich... jene Menschen, die die Vielfalt der Ökosysteme im großen Maßstab zerstören, z.B. das Roden der Regenwälder. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich... mehr Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil schaffen, sowie schärfere Sanktionen für industrielle Umweltbelastungen erheben. Mir gibt Hoffnung, dass... viele meiner Freunde und Kollegen mein Denken und meine Ansichten teilen.

Ich wünsche mir eine Welt... in der Worte tatsächlich Taten folgen lassen – vor allem im Bereich Politik und Wirtschaft darf Nachhaltigkeit keine leere Hülle darstellen sondern ein zukunftsweisendes Konzept. An meinem Job mag ich, dass... ich das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowohl an die Studierenden weitergebe, als auch aktiv Forschung auf diesem Gebiet vorantreibe. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Dominiert Weiß-Hellgrün bald die Recyclingplätze der Stadt?

Konkurrenz?

Altkleidersammlungen sind ja was Gutes. Solange Privatwirtschaftler nicht den Fuß in die Tür kriegen, denen es nur um den Profit geht und nicht um Mitmenschlichkeit und Recycling. Aber wenn erwiesene Gutmenschen, anerkannte Gemeinnützler, dabei auf der Strecke bleiben? Der Osnabrücker Service-Betrieb (OSB), stets rührig, macht es jetzt den Kollegen vom Landkreis nach und steigt ins Altkleidergeschäft ein. 30 Sammelstandorte für Altkleider, Textilien und Schuhe will er in Osnabrück einrichten. Bis 60.000 Euro könnte ihm das in 2013 bringen. Die gute Nachricht: Gewerbliche sind damit draußen – denn sammelt der kommunale Entsorgungsträger selbst, bootet das Kreislaufwirtschaftsgesetz sie aus. Die schlechte: Heilpädagogische Hilfe (HHO, 60 Container) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK, 40 Container) könnten bald auch draußen sein. Für beide Organisationen sind solche Sammlungen bisher eine unverzichtbare Einnahmequelle . Der OSB überlässt HHO und DRK 2013 zwar, was die Osnabrücker in seine Containern stecken, je zur Hälfte. Muss ab 2014 die Verwertung öffentlich ausgeschrieben werden, könnten jedoch beide aus dem Rennen sein. Dann sind OSB, DRK und HHO Konkurrenten. Wer da gewinnt? Es werden HARFF-PETER SCHÖNHERR Wetten angenommen.

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FOTO: OSB

FOT O: JUD ITH KAN TNE

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Braune Biotonnen an öffentlichen Plätzen? Haben wir da eine Neuerung verpasst? Ist ja bekanntlich rührig, der ServiceBetrieb. Straßen. Abfall. Grün... Gute Idee, dass die abgegessenen Äpfel der Passanten nun nicht mehr in den Restmüll wandern, sondern dahin, wo sie hingehören – zur Kompostierung auf den Piesberg... Aber von vorn: Da ist diese braune Tonne. Am Neumarkt. Vor dem Eingang der Hauptpost. Steht da schon ziemlich lange, direkt auf dem Bürgersteig. Neue, knallrote Hinweisschilder an den Griffen, was alles reingehört. Hat richtig Aufforderungscharakter: Leute, denkt ökologisch! Tag um Tag haben wir das beobachtet. Traurigerweise auch, dass sich offenbar nicht viele Passanten motivieren lassen – jedenfalls lag lange dick Schnee auf dem Deckel. Dann fror der Deckel zu. Und blieb zugefroren. Nichts tat sich. Schade. Liefern wir doch mal ein Lob ab, beim ServiceBetrieb, dachten wir uns. Und riefen an. Beim ServiceCenter. Reaktion: Häää? Tonne? Wo? Was wir denn hätten? Sei doch ganz normal. Hat schließlich jeder, so ein Ding, der keinen eigenen Kompost... Wir: Also kein neues Mülltrennungskonzept? Alles Zufall? Tonne herrenlos? Reaktion: Häää? Konzept? Neeneenee, haben wir da nicht hingestellt... Und dann wörtlich: „So verrückt sind wir noch nicht geworden!“ Was uns zu der Frage bringt: Was ist daran eigentlich so verHARFF-PETER SCHÖNHERR rückt? Nichts, oder?

Biotonne in der City? Zufall, aber gute Idee

Aufräumen!

Ob es wohl wieder so seltsame Dinge zu finden gibt wie beim letzten Mal? Da waren schließlich sogar ein paar aufgebrochene Tresore dabei... Wie dem auch sei: Am 20. Februar ist jedenfalls Schluss. Bis dahin muss sich entscheiden, wer am 2. Osnabrücker Stadtputztag teilnehmen will – der ist am 9. März und, so der ServiceBetrieb Straßen. Abfall. Grün, der ihn organisiert, ein „Baustein zu Umweltbildung, Umweltschutz und Stadtbildverbesserung“. 2.600 Freiwillige waren letztes Mal dabei, der Großteil Schüler und Kindergartenkinder. Gummihandschuhe an, blaue Beutel auf, los gings. Ein kleines Abenteuer. Und nützlich noch dazu. Müll allerorten. Tonne um Tonne kam zusammen. Von der plattgetretenen Coladose bis zum angefackelten Autoreifen. Das dürfte dieses Mal nicht anders sein. Rücksichtslose Wegwerfer gibt es ja leider genug. Ob es wohl wirklich stimmt, dass Zigarettenkippen fast die Hälfte aller weggeworfenen Gegenstände ausmachen, rein zahlenmäßig? Und Fastfood-Verpackungen ebenfalls fast die Hälfte, rein gewichtsmäßig? Finden wirs raus! HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Ob diese OSB- und Stadtwerke-Chefs wohl selber mitsammeln? STADTBLATT 2.2013 23


familiensache

Kufuna Kifaru – Nashörner zähmen

Kann man ein Nashorn zähmen? Kann man nicht. Deshalb bedeutet dieses afrikanische Sprichwort ja auch: hier wird etwas ganz Unmögliches möglich. Ein Stück mit Musik und Tanz über drei Menschen verschiedener Generationen, Denkweisen, Lebensorte und Kulturen. Sie alle versuchen, ein Nashorn zu zähmen, jeder auf seine ganz eigene Art. Mit dabei bei diesem Sinn-Bild vom Osnabrücker Musiktheater Lupe: ein alter Mann, eine Geschäftsfrau und ein junges afrikanisches Mädchen. „Lass die Finger davon, das hat noch nie geklappt!“, sagt der Alte. „Sollten wir mal durchrechnen!“, sagt die Frau. „Probieren wir´s doch einfach aus!“, sagt das Mädchen. P 9.2., Piesberger Gesellschaftshaus

Der kleine Hobbit

Wo findet man ihn nicht überall, den Bilbo Beutlin! Im Buch, im Film... Und jetzt eben auch auf der Bühne. Okay, das Figurentheater Winter zaubert natürlich keine Massenschlachten und weltgroßen Ur-Landschaften auf die Bühne. Aber diese Gigantomanie muss ja auch überhaupt nicht sein, um eine gute Geschichte zu erzählen. Ein paar Tischfiguren also, ein paar Balladen – und schon ist es da, das Abenteuer: Zwerge, Drachen, Schätze, Zaubersprüche. Wie wir es kennen von Tolkien. P 17.2., Lagerhalle

Christian Pradel

„Kriegt das M den Dreh, / wird daraus ein W, / bei H, I, O und X / passiert dagegen nix.“ Klingt lustig, aber das ist aus Pradels „Buchstabensuppe und Wortsalat“. Diesmal geht es um sein „Kleines Liederkarussell“. Aber gut, in diesem Mitmachspaß geht es ja auch um Buchstaben. Von O wie Ohrenbohren bis Z wie Zehendrehen. Eine Reise mit Mandoline, Akkordeon und Gitarre zu allen Sinnen – vom Pfannkuchen-Schmecken bis zum Nasengedicht. Das ist lustig, das lässt nachdenken, da geht’s um Känguruhs, um Flamingos. P 24.2., Lagerhalle 24 STADTBLATT 2.2013

FOTO: VERA HARTKE

Tipps für Kids

Teamwork! Schüler der Remarque-Realschule lernen, was wirklich zählt

Null Toleranz Mobbing in der Schule – viele Schüler zerbrechen daran. Aber es gibt Gegenwehr. Sie heißt MIT.

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aaawrrr“ hat die Hölle erlebt. Sie ist 14 und Opfer von Schul-Mobbing. „Ich habe sogar schon mit Tabletten versucht mich umzubringen“, schreibt sie auf www.juuuport.de, einer SelbstschutzPlattform von Jugendlichen für Jugendliche. 696 Besucher haben ihren Hilferuf angeklickt. Wie Raaawrrr geht es vielen. Jeder dritte Schüler, sagen Studien, wird zum Opfer von Mobbing. Systematische Schikanierung über Wochen und Monate, durch Gerüchte und Lügen, Schläge und Sachbeschädigungen, Drohungen und Diebstahl, Erpressung, soziale Isolation. Eine Folter, vielfach durch mehrere Täter gleichzeitig. Demütigender Machtmissbrauch, angestachelt durch den Beifall von Mitläufern. Gedeckt durch Wegseher, die froh sind, dass es sie so nicht selber trifft – aber jedes Wegsehen ist Mitschuld.

Jutta Sengpiel, Regionalbeauftragte für Prävention und Gesundheitsförderung der Niedersächsischen Schulbehörde: „Wir erleben immer wieder Schüler, die sagen, das ist unsere gesamte Schulzeit hindurch so gegangen. Erschreckend.“ Schuld ist die Dynamik der Gruppe, das Gesamtklima – nie das Opfer. Darum bringt ein TäterOpfer-Ausgleich meist auch nicht viel. Überindividuelle Intervention ist gefragt. Und Präventivarbeit. Viele Schulen sind da sehr offensiv. Sengpiel: „Früher hörte man ja oft: Mobbing? Gibts bei uns nicht... Heute präsentieren Schulen stolz ihre MITs.“ MIT steht für „Mobbing-Interventionsteam“. In Osnabrück hat das Ratsgymnasium eins, die Herman-NohlFörderschule, die Remarque-Realschule. Kernziel der Null-ToleranzStrategie der MIT-Ausbildung, 2007 entwickelt durch die Landesschulbehörde: Prävention durch eine „Schulkultur der Achtsamkeit, Anerkennung und Wertschätzung“. Ein nachhaltiger Eingriff in den Schulalltag, in pädagogische Grundsatzfragen. 200 niedersächsische Schulen haben bereits ein

Rundherum, es ist nicht schwer

Das ist ja mal ein lustiges Genre: Purzelkonzert. Bevor jetzt jemand glaubt, dass hier der Reihe nach alle Musiker von der Bühne fallen: die neue Konzertreihe, 30 Minuten kurz, erfunden von Generalmusikdirektor Andreas Hotz, ist für die Allerkleinsten gedacht, „mit ihren werdenden oder jungen Eltern“. Rundherum? Klar, es geht ums Tanzen. Wie bei Hänsel und Gretel in Humperdincks

solches Team. Und wer drinsitzt, Lehrer, Schulsozialarbeiter, hat viel zu tun. Sengpiel: „Es reicht ja nicht, in der Klasse Sonntagsreden zu halten, so jetzt vertragt euch mal. Oder zu sagen, okay, Soziales Lernen haben wir Freitag 6. Stunde.“ Vera Hartke, MIT Remarque-Realschule: „Da greift alles ineinander. Und das bringt wirklich was. Heute haben wir relativ wenige Mobbingfälle. Das war früher anders.“ Seit zwei Jahren hat die Schule ein MIT. Ein Instrument der MIT heißt „No blame approach“. Auch Thomas Bick, Mediationsbüro Osnabrück e.V., hat damit Erfahrung, als Lehrerfortbilder: „Kernziel ist die Bildung einer Unterstützungsgruppe für das Opfer, aus Schülern.“ Nur die Täter zu disziplinieren, griffe zu kurz. Jüngstes Hauptproblem: Cybermobbing. Bick: „Ist eben leichter, jemand per Tastatur zu diffamieren als von Angesicht zu Angesicht.“ Oft fehlt es Jugendlichen auch an Medienkompetenz. „Wer macht sich schon klar, was alles passieren kann, wenn ich jemandem mein Facebook-Passwort gebe?“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

gleichnamiger Oper. Aber auch Rumkrabbeln ist erlaubt. Beinchenstrampeln. Oder einfach bloß zuhören – und dabei in eine Decke kuscheln. Klarinette und Klavier – aufbereitet für Kids. Ist das nun Kunst? Oder musikalische Früherziehung? Egal. Hier werden Hemmschwellen abgebaut. Beim Konzert- und Opernpublikum der Zukunft. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Andreas Hotz

P 12.2., Theater am Domhof/ Oberes Foyer


küche

„Gulasch geht immer“

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GallowayGeschnetzeltes TIPP Rezepte für Ossobuco, Tafelspitz mit Meerrettichsauce oder Brasato gibt es auf www.gallowayhofbecker.de

Wohl bekomms! Georg Becker, mit Salami und Fleischkäse

äbe es unter Rindern Naturschutzgruppen, wären Galloways engagierte Mitglieder. Die genügsamen Tiere eignen sich hervorragend für die extensive Weidewirtschaft. Was das ist? Im Prinzip bedeutet es, dass die Rinder den ganzen Tag bei Wind und Wetter auf naturbelassenen und landschaftsgeschützten Grünflächen stehen, nichts als Gras und Heu fressen und mehr zum Leben nicht brauchen. Galloway-Fleisch ist qualitativ noch über dem Bio-Fleisch anzusiedeln, da kein (Bio-)Kraftfutter oder (Bio-)Maisilage verfüttert wird… Diese extensive Fütterung und Haltung macht die Tiere widerstandsfähig, ihr Fleisch fettarm, einzigartig im Geschmack! „Dadurch dass man die Wiesen nicht düngt und später mäht, ist die Artenvielfalt der Kräuter und Gräser sehr viel höher. Der Geschmack bleibt natürlich irgendwo“, erklärt Georg Becker vom Galloway-Hof Becker in Belm. Im Gegensatz zu Fleisch aus Intensivmast beinhaltet es gesunde gesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Georg Becker faszinieren die zotteligen Viecher seit 1985. Damals zogen die ersten beiden schottischen Robustrinder auf seinen Hof, um eine Fläche kahl zu halten. Dabei ist es nicht geblieben. „Irgendwann ist das ausgeartet“, konstatiert der gelernte Landwirt und Groß- und Einzelhandelskaufmann, der mittlerweile 110 Rinder hält und darüber hinaus noch viele mehr von Hobbyzüchtern aus der Region vermarktet. Natürlich ist ein Stück Galloway-Fleisch auf den ersten Blick teurer als Fleisch, das in kurzer Zeit hochgepowert wurde. „Das wiederum ist durch den hohen Wasseranteil geschmacklos und die Umweltbelastungen durch Medikamente, Pestizide und Dünger machen es für den Verbraucher unterm Strich teurer. Billigfleisch verleitet dazu, zu viel zu essen und zu viel wegzuschmeißen. Wenn man

gezielt und weniger Fleisch isst, kommt man mit dem gleichen Geld aus“, findet Georg Becker. Die Galloways landen wie normales Rindfleisch in den verschiedensten Variationen auf dem Teller. Georg Becker schwört auf Ossobuco. „Das ist eine gebratene Beinscheibe. Dafür würde ich alles andere stehen lassen. In Italien wird es mit Kalbsfleisch gemacht, aber wer einmal gesehen hat, wie Kälber gemästet werden, der isst kein Kalbsfleisch mehr.“ FOTOS: JUDITH KANTNER

Sind die niiiieedlich! Ja, das sind sie, die GallowayRinder. Ihr Fleisch ist zudem außergewöhnlich lecker und nahrhaft und macht sich als Ossobuco besonders gut auf dem Teller.

Massentierhaltung? Ist schlimm, klar. Diese Galloways haben es besser In seinem Hofladen und beim Wochenmarktstand bietet er neben italienischen Gerichten wie Vitello tonnato oder Brasato auch Regionales an. Darunter Stopsel, ein altes Osnabrücker Gericht. Früher kannte man es vom Schwein. Ein fettiges Arme-Leute-Essen. „Wir machen es mit magerem, gekochtem Rindfleisch, Haferund Gerstengrütze.“ In Osnabrück macht man es ursprünglich nur mit Gerstengrütze. Die Hafergrütze haben sich die Beckers vom Bremer Knipp abgeschaut. Stopsel sollte man mal probiert haben – und sich nicht vom Anblick abschrecken lassen: Eine graue Masse, fast breiig. Man brät es in der Pfanne und serviert dazu Brot oder Kartoffeln. Georg Becker empfiehlt Kartoffelbrei. Besonders beliebt seien Gehacktes, Rouladen, Geschnetzeltes und Braten. „Und Gulasch geht immer. Das ganze Jahr über. Herzhaft im Geschmack, kann nicht so viel schief gehen. Ideal für Einsteiger.“ Und wenn es mal schnell gehen soll empfiehlt Georg Becker Steaks. Für herzhafte Typen ein Rib-Eye-Steak. „Ein fantastisches Fleisch. Wenn man es nicht so rustikal möchte, ist ein Hüftsteak wunderbar. Und wenn man gar nichts falsch machen will, empfehle ich Rump-Steak. Nicht so kräftig wie ein Rib-Eye-Steak, aber auch nicht so flach im Geschmack wie eine Hüfte.“ JUDITH KANTNER STADTBLATT 2.2013 25


what’s up by Hedda Horch

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s tut sich zurzeit Einiges im gastronomischen Stadtbild. Die Altstadt ist (vorübergehend) um zwei Locations ärmer. Die Remise ist zu. Ob und wenn ja wann dort wieder der Bierhahn kräht, ist nicht abzusehen. Im Ratskeller herrscht bis voraussichtlich Mai umbaubedingte Pause. Danach übernimmt das Berliner Traditionsunternehmen Lutter und Wegner den gastronomischen Betrieb in dem historischen Gemäuer. Auch an vielen anderen gastronomischen Ecken ist Baustelle. Mehr verrät Hedda in der nächsten Ausgabe. Was die Nachbarn so treiben? Heddas Nase wird der Sache nachgehen. Vom 15. bis 24.2. herrschen die Westfalen im Gasthof Zum Freden in Bad Iburg. Zumindest kulinarisch. Mit Pumpernickel, dicken Bohnen, Stielmus, Kartoffelpfannkuchen, Kalbsleber und Schweinerücken vom Bent-

Westfälisch speisen im Gasthof zum Freden

theken-talk Wing Yin Tang, 28 Culina

Grünkohlzeit im vollen Gange heimer Schwein wird Hedda hier westfälisch genießen. Außerdem darf sie sich auf Herrencreme und Ziegenkäse aus Füchtorf freuen. „Wir liegen geografisch an der Grenze zu Westfalen. Unsere regionale Küche kommt immer sehr gut an“, erklärt Inhaber HeinzLudwig Eichholz. Ebenfalls im Gasthof zum Freden: Klaus Blenk liest am 8.2. zum Thema „Wohin die Liebe fällt“. Begleitet wird die Lesung von einem literarisch-köstlichen 3-Gang-Menü. In der Weinstube Joducus gibt es vom 19. bis 22.2. die „Syrische Woche“. Kredenzt wird ein 4-Gänge-Menü mit, na klar, syrischen Spezialitäten. Schon mal zum Vormerken: Vom 12. bis 15.3 verwöhnt das Joducus mit einem fourcours-menu – very british! Im Februar kommt der Tatort Engels ins Fernsehen. Im November war Moderatorin Heike Götz mit ihrer NDR„Landpartie“ in der Katharinenstraße zu Besuch. Grund war die Goldforelle, die Hans-Peter Engels aus Ostercappeln bezieht und demnächst auf seine

what’s new

Dabei seit? Juli 2009 Was trinkt man im Culina? Wir haben über 170 Cocktails im Angebot. Besonders beliebt ist die „Cocktail der Woche“Karte. Deine Thekenphilosophie? Man muss im Team arbeiten und mit Leib und Seele dabei sein. Nach der Arbeit? Fahr’ ich gerne mit meinem Mini. Autofahren ist Abschalten. Wenn Du einen Wunsch frei hättest? Hätte ich gern einen Strandurlaub. Sonne, Meer ... Welchen Promi würdest Du gern mal bedienen? George Clooney. Vielleicht könnte ich ihn davon überzeugen, einen unserer hauseigenen Cocktails zu trinken, anstatt Kaffee. Wo gehst Du privat aus? Dienstags ins

Karte setzen wird. „Die Forelle hat wirklich eine goldene Färbung, ein ganz hervorragendes regionales Produkt.“ Mehr dazu erklärt er am 24.2. um 20.15h im NDR. Für Hedda steht der Monat Februar traditionell im Zeichen des Kohls. Im Forsthaus Oesede gibt es ihn klassisch: Grünkohl mit Kasseler, Speck, Mettenden, Kohlwurst, Bratkartoffeln und Senf. Auf der Winterkarte hat Hedda auch einen irischen Kohlklassiker entdeckt: Irish Stew – einen Lamm-Eintopf mit verschiedenen Kohlsorten, Möhren und Kartoffeln in Majoransauce. Genau das Richtige für kalte Tage! Hedda ist großer Fan von kleinen Auszeiten. Bei Thalia kann sie nun im ersten Stock einen Kaffee trinken, dazu ihren Blick über den hektischen Einkaufstrubel in der Großen Straße schweifen lassen. Vielleicht findet sie hier auch ein hübsches Valentinstagsgeschenk. Romantisch kochen für zwei oder so? Zum Valentinstag lässt Hedda aber

Neo Cuisine

Ambiente: Das Restaurant ist eingebettet in ein Gesamtkonzept, das aus Club, Cocktailbar und Restaurant besteht. Der Neo Club eröffnet am 8./9.2. die Tanzflächen. Die mediterrane Küche der Cuisine lässt sich in einem schicken, nicht zu cleanen Erscheinungsbild genießen. Ab 23h findet eine Verwandlung in den Club-Modus statt: LEDs, DJ, keine Tischbedienung mehr ... Angebot: Reicht von Vorspeisen (ab 3,50 Euro) zu Hauptspeisen (bis 26,90 Euro): vegetarische, Fleisch-, Fisch- und Nudelgerichte. Am Herd stehen Jens Nüssing (ehemals Remise) und Igor Walter (ehemals Walhalla). Besonders zu empfehlen: Coq au Vin – geschmortes Huhn mit extra zartem Fleisch und der Loup de mer (Filet vom Wolfsbarsch). Säfte für die Cocktails werden frisch gepresst – von der Zitrone bis zur Traube. TEXT/FOTO: JUDITH KANTNER P Pagenstecher Staße 48, Mi-Sa ab 18h, So ab 17h www.neo-cc.de 26 STADTBLATT 2.2013

Romantisch wird’s am Valentinstag

Mondflug, donnerstags ins Alando, auf die Sneakers Time ins 5 Elements ... Im Job gelernt: Geduld haben. Das Osnabrücker Nachtleben? Ist abwechslungsreich. INTERVIEW/FOTO: JUDITH KANTNER

Der Tatort Engels im TV lieber andere für sich kochen. Ein Candle Light Dinner mit Rosen gibt es im gemütlichen Gewölbekeller im Hotel Westerkamp. Nach einem Proseccoempfang wird ein verführerisches 4-Gänge-Menü kredenzt, das mit Wildrahmsuppe mit Thymianklösschen und Morcheln beginnt und mit einem süßen Schokoladentiramisu ausklingt. „Zum Essen empfehle ich einen Sicilia Rosso oder einen Nero d’Avola“, sagt David Westerkamp. Kulinarisch die Zweisamkeit genießen kann Hedda auch im Steigenberger Hotel Remarque. Dort betören ein 3Gang-Valentins-Dinner inkl. Apéritif, 1 Glas Wein zu jedem Gang und Mineralwasser ihre Sinne. Eine weitere Möglichkeit, auf Wolke sieben zu schweben erwartet Hedda im Mojo. Die Jeanine Vahldiek Band spielt IndiePop zum Valentinstag mit Harfe und Percussion. Weniger romantisch, dafür gesellig lässt sich der Abend im Zeichen der Liebe im Alando verbringen: Bei der Valentinstagsparty gibt es bis 22.30 freien Eintritt inklusive Freigetränk.

Bis die Nächte ...


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musik

Mia.: Gunnar Spies (rechts) mit Mieze

Platz für Dunkles Um Mia. war es drei Jahre still. Über Pausen sprechen wir mit Schlagzeuger Gunnar Spies – sowie über Pellkartoffeln und eine PopShow ohne LED.

STADTBLATT: Bandauszeit bei Mia. – was hast Du während der Zeit gemacht? GUNNAR SPIES: Wir waren drei Jahre abwesend, hatten aber nur ein Jahr Pause. Da habe ich versucht, aus dem Ich-spiel’-in-einer-funktionierendenRock-band-Alltag rauszukommen und mich um meine gewachsene Familie zu kümmern. Es ging mir auch um Ruhe und Entschleunigung. Außerdem habe ich ein bisschen Musik gemacht mit anderen Menschen. So war das Jahr schnell rum. STADTBLATT: Du hast gerade von Entschleunigung gesprochen. Spiegelt sich die in eurem Album „Tacheles“ wider? GUNNAR SPIES: Ja, wobei das nicht die Absicht war. Es ist das erste Mia.-Album, auf dem es deutlich Platz für Dunkles gibt. Sonst haben wir uns bewusst sehr lebensbejahend gezeigt. 28 STADTBLATT 2.2013

Das Dunkle, Traurige, Melancholische haben wir uns in der Vergangenheit gar nicht gestattet. STADTBLATT: Wie erklärst Du Dir das? GUNNAR SPIES: Natürlich schaut man auf das was man macht mit anderen Augen, wenn man so eine Pause im Rücken hat. Mieze schreibt fast ausschließlich die Texte und sie war auch diejenige von uns, die am meisten Probleme mit dieser Pause hatte. Vielleicht kommt dieser dunkle Einfluss auch daher. STADTBLATT: Ihr habt schon den größten Teil der Tour hinter euch. Mit welcher Stimmung verlässt Du die Bühne? GUNNAR SPIES: Ich bin mit Adrenalin voll bis unters Kinn und bin happy. STADTBLATT: Was machst Du damit? GUNNAR SPIES: Ich bin immer der Erste, der unter der Dusche steht. Und um runterzukommen, gehe ich gern eine halbe Stunde spazieren. Wenn mir nicht nach Party ist, dann sitzt man zusammen und labert, kuckt sich YouTube-Filme an oder macht Musik auf dem Handy – bekloppte hoffentlich niemals erscheinende HipHop-Sessions. Manchmal hab ich auch einfach Bock zu pennen. STADTBLATT: Mit Mia. assoziiert man Zirkus, etwas Revue-artiges. Ist das bei dieser Show ähnlich?

GUNNAR SPIES: Wir sind eine Band, der die Show immer wichtig war. Mir gefällt, dass wir auf dieser Tour anfassbare Sachen auf der Bühne haben. Zum Beispiel macht Mieze, die eine starke Affinität zur Akrobatik hat, Sachen an sich drehenden Ringen. Ich hab keine Lust auf zwei große LED-Wände mit irgendwelchen Animationen. Nicht, dass ich ein totaler Technik-Anachronist wäre, aber wir starren genug auf Bildschirme. STADTBLATT: Mia. engagiert sich bei Greenpeace, Amnesty International, Schule mit Courage ... GUNNAR SPIES: Letztlich machen wir dann etwas, wenn wir gefragt werden. Uns kommt es natürlich entgegen, wenn das mit Musik zu tun hat. Ansonsten versuchen wir, über die sozialen Netzwerke ein bisschen Wind zu machen für etwas, wofür man Wind machen sollte. STADTBLATT: Du bist Familienpapa. Kochst Du häufig zuhause? GUNNAR SPIES: Ich koche fast jeden Tag. Ich bin derjenige, der kocht. STADTBLATT: Wo holst Du dir Inspiration dafür? GUNNAR SPIES: Ich habe lange genug als Koch gejobbt und daher ein großes Repertoire. Nach Sizilien fahren und jemandem in einem kleinen Laden

über die Schulter gucken, inspiriert mich. Klassische Kochbücher finde ich langweilig. Ich hab ein Buch vom Sänger von Franz Ferdinand, Alex Kapranos. Der hat übrigens auch als Koch gearbeitet. In seinem Buch „Sound Bites. Essen auf Tour mit Franz Ferdinand“ schreibt er über Orte und was es da zu essen gibt. Total interessant. STADTBLATT: Was wird bei euch gern gegessen? GUNNAR SPIES: Meine Kinder lieben, wie alle Kinder, Nudeln. Mein Leibgericht hab ich vor einer Stunde gegessen: Pellkartoffeln und Quark. Ich bin alleine zuhause, die Kinder sind in der Kita und ich hab eine gottverlassene Dose Quark im Kühlschrank gesehen, die gestern abgelaufen ist. Hier wird wenig weggeschmissen. STADTBLATT: Warst Du schon mal hier in der Gegend? GUNNAR SPIES: Mit Mia. schon des Öfteren in Osnabrück. Im Rosenhof, in der Halle Gartlage. In Bielefeld waren wir 2004 im Jugendzentrum Kamp. STADTBLATT: Das gibt es nicht mehr. GUNNAR SPIES: Oh schade. Das war ein schöner Laden. Scheiße, nicht gut. Gibt es Ersatz? Sauerei. So was regt mich auf. INTERVIEW: JUDITH KANTNER P 1.3., Bielefeld, Ringlockschuppen


Finale Die Saison der Meisterkonzerte geht zu Ende. Mit der wunderbaren Janine Jansen und dem einmaligen Albrecht Mayer.

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FOTO: FELIX BROEDE

an könnte mit David Garrett anfangen. Denn alles, was der deutsch-amerikanische Stargeiger ist, ist Janine Jansen nicht. Zum Glück. Sie spielt keine KlassikVersionen von Metallica-Songs, Nirvana oder Justin Timberlake. Sie sitzt auch nicht in jeder Talk-Show und spielt in jeder Talk-Show den bescheuerten „Hummelflug“. Sie macht auch keine Show mit Laserstrahlen und Bühneneffekten. Janine Jansen spielt – im Gegensatz zu Rieu, äh, Garrett – wundervoll auf der Geige. Eine Ausnahme-Violinistin. Die Holländerin wird weltweit von renommierten Orchestern als Solistin gebucht und ihre CD-Einspielungen sind ein Genuss, zum Beispiel ihre Interpretation von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Der Ton von Janine Jansen ist sanft, weich – fast schwebend. Vergleiche mit der großen Anne-Sophie Mutter liegen auf der Hand.

In der Friedensstadt wird Janine Jansen Mozart spielen, zwei Violinkonzerte (Nr.2 D-Dur, Nr. 5 A-Dur) sowie seine 1. Sinfonie. Begleitet wird die junge, bildhübsche Geigerin von der Academy of St. Martin in the Fields. Das in London beheimatete Orchester ist für sich alleine jeden Eintrittseuro wert. Osnabrück, da kommt WeltklasseKlassik auf dich zu! Zwei Wochen später geht die Meisterkonzerte-Saison 2012/13 mit Albrecht Mayer zu Ende. Der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker hat es wohl als Erster geschafft, seinem so schwer zu spielenden Instrument zu ungeahntem Ruhm zu verhelfen. Und die klassische Oboen-Literatur reicht ihm da schon lange nicht mehr aus. Albrecht Mayer lotet immer wieder Werke aus, die eigentlich für Gesang, Piano oder was weiß ich geschrieben wurden. Und zeigt dann einmal mehr, welch Wunder er an diesem „hohen und lauten Holz“ vollbringt. Begleitet wird er vom Zürcher Kammerorchester. Auf dem Programm stehen Vaughn Williams (Oboenkonzert a-Moll), Ravel (Tombeau de Couperin) und die romantischen „Lieder ohne Worte“ von Mendelssohn. MARIO SCHWEGMANN

P 6.2., OsnabrückHalle (Janine Jansen) P 22.2., OsnabrückHalle (Albrecht Mayer)

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An der Tanzbein-Theke „Zwei Stück Elektronische mit hohen Geschwindigkeiten bitte.“ – „Gerne. Da nehmen Sie am besten Captain Capa.“

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er das Januar-STADTBLATT aufmerksam durchstöbert hat, der dürfte es bemerkt haben: Captain Capa waren uns bereits dort eine prominente Vorschau inklusive Foto wert. Nun ist es bald soweit. Die garagenpunksozialisierten DiscoJünger bringen Tanzkultur, hochgestreckte Zeigefinger und Alarm. Seit

2010 sind Captain Capa Teil der verrückt-feierlaunigen Audiolith-Künstlerflotte. Das Label hat einen Rooster voller Acts, die niemals zusammen auf einem Festival spielen dürfen: „Egotronic“, „Frittenbude“, „Fuck Art, Let´s Dance!“, „ULTRNX“, „ClickClickDecker“, „Supershirt“ und so fort. Es droht Epilepsiegefahr und Elektrolyte-Mangel bis zur Ohnmacht. Das deckt keine Versicherung. Die beiden thüringer Natives Hannes „Ashi“ Naumann und Maik Biermann harmonieren wunderbar mit der Klanglandschaft eben aufgelisteter Acts und haben mit ihrem Brett aus Synthies, Popchören, Retro-AtariSounds und steilen Beats bereits einige Dancefloorpeitschen abgeliefert und mit ihrer aktuellen EP „Berlin

Fainting“ offensichtlich vor, dieses weiterhin zu tun. Die beiden selbsternannten Sandkastenfreunde sind damit auf dem besten Weg, sich neben Captain Hook, Captain Nemo und Captain Jack ebenfalls in die Liste berühmt-berüchtigter Kapitäne einzureihen. Müssten sie ein Poesie-Album ausfüllen, könnte dort stehen: „Humorvoll, neckisch und mit kleiner sympathischer Klatsche. Im Tourbus hören wir gerne Trash-Musik. Vorbilder: Justice und Digitalism. Lieblingsgetränk: Freibier.“ Davon verteilen sie auf ihren Konzerten gelegentlich von der Bühne aus, um williges Partyvolk anzulocken. Ein super Trick. Klappt immer. Als Lockstoff flimmert außerdem bereits seit einiger Zeit das Musikvi-

deo zur Single „Berlin Fainting“ durchs Netz. Feministinnen bitte jetzt kurz den imaginären Piepsknopf drücken: Da schaut so ein leckeres Teilchen mit riesigen Rehaugen und Lipgloss-Lippen mitten in die Kamera. Eine Versuchung, an der sich in der Hitze des Gefechts bestimmt so manch einer gerne die Finger verbrennen würde. Weitere Interpretationsbemühungen führten wahrscheinlich zu weit, aber wie wäre es statt dessen mit folgendem Vergleich: Captain Capa sind das heiße Teilchen und das Getümmel vor der Bühne herzlich dazu eingeladen, sich Finger sowie gerne auch weitere Extremitäten zu verbrennen. So nach dem Motto: Alles kann, nichts muss! PETER WILDE P 16.2., Glanz & Gloria

vorband des monats

Bretter für den Dancefloor: Captain Capa

Katharina Vogel. Support von Michy Reincke.

Dem Boom um junge männliche deutsche Songwriter könnte Katharina Vogel einen weiblichen folgen lassen. Die Hamburgerin hat ein bezauberndes Debütalbum aufgenommen („2 Minuten“). Gefühlvolle, ruhige Songs, die so auch von Philipp Poisel stammen könnten, wie das ergreifende „Ich verlieb mich heut ein letztes Mal in dich“. Und was für eine Stimme die schöne Frau hat – krass. OSCH P 21.2., Rosenhof

30 STADTBLATT 2.2013


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Befreundet mit Reinhard Mey: Haudegen

Die Letzten ihrer Art

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MUSIK GENIESSEN AUF HÖCHSTEM NIVEAU!

Haudegen sind die „Liedermacher mit den tätowierten Herzen“. Ihr Deutschrock predigt Respekt.

w

enn man sich Fotos von Hagen Stoll und Sven Gillert alias Haudegen ansieht, denkt man zunächst an eine leutselige Runde von gealterten Hooligans, die in ihrer Stammkneipe von vergangenen Schlachten erzählen. Mit ihrem Debüt „Schlicht und ergreifend“ knallten Haudegen in die Deutschrockszene und die Charts. Und viele fragten sich: Was ist das? Natürlich verhält sich alles etwas komplexer, als es zunächst scheint. Unter dem Namen Joe Rilla hat Stoll eine HipHop-Vergangenheit, der er aber irgendwann entwuchs. Und die Vorbilder im Deutschrock sind nicht die Onkelz, sondern Klaus Lage und Reinhard Mey. Letzteren kennt Hagen Stoll seit fast 20 Jahren. Kennen gelernt hat man sich in den Hansastudios, in denen Mey aufnahm und Stoll putzte. Stoll ist auf Meys Album „Flaschenpost“ zu hören, Mey revanchiert sich auf „En Garde“ bei „Tintenfass und Feder“. Die Texte von Haudegen erinnern noch leicht an Rapzeilen: „Das ist be-

dingungslos und ohne Kompromiss/ Nenn es Wahrhaftigkeit in Wort und Bild/Das ist für Menschen mit Ecken und Kanten/Mit denselben Gedanken“ heißt es beispielsweise bei „Wir rufen was ins Leben“. Der Gedanke dahinter: „Unser Antrieb ist der Respekt, den wir vor Menschen haben, die schwere Schicksale meistern.“ Haudegen-Songs sind so etwas wie tonnenschwere Tröstungen. Der Haudegenkosmos ist dabei ganz unironisch als große Familie angelegt. „Sei ohne Sorge“, kurz „SOS“, ist ein Hilfsprojekt der Band aus Berlin. Kürzlich kam das Studio Flügel & Schwert Tattoo Berlin hinzu, in dem sich Mitglieder der Haudegenfamilie von der Band tätowieren lassen können. Das mag altmodisch klingen, doch die Sehnsucht nach Dazugehörigkeit und Verständnis scheint dieser Tage nicht gerade weniger geworden zu sein. Vergleiche mit den Böhsen Onkelz stören Stoll und Gillert nicht. Sie zitieren einen Fan: „Die Onkelz gaben uns Hass, Haudegen geben uns Liebe.“ MALTE SCHIPPER P 9.2., Rosenhof

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musik

Persönlicher Triumph Für viele ist Moses Pelham das Zentrum des deutschen HipHop. Er selbst nutzt den Rap als Therapiemittel.

d

en musst du kennen, Alter, frag deinen Vater/Das is’ M Punkt Pelham, die Hartreim Saga“. Diese Zeile aus „Hooo“ von seinem neuen Album „Geteiltes Leid 3“ dürfte an alle adressiert sein, die ‚den Vadder’ nur als Beisitzer einer Castingshow kennen. Vor 14 Jahren veröffentlichte Pelham, vormals Rödelheim Hartreim Projekt, sein Solo-Debüt. Was sich beim Projekt andeutete, brach sich im Alleingang beeindruckend Bahn. Schutzlos ehrliche Berichte über das Innen- wie Außenleben eines jungen Mannes, der im wahrsten Sinne des Wortes leidet. Im zweiten Teil der Trilogie schienen Therapie und Gott die Wunden gelindert zu haben. „Geteiltes Leid 3“ ist nun der aufgeräumte Abschluss und ein persönlicher wie musikalischer Triumph. Pelham erkennt, dass er sein Leben lang

wird kämpfen mussen, schöpft dabei aber Kraft und Trost für sich und vor allem für andere. Er bescheinigt sich den „Enthusiasmus eines Kindes“, dessen Tracks „therapeutische Wirkung“ haben. Zwei der Herzstücke des Albums sind „Himmelfahrtskommando“ und bereits zitiertes „Hooo“. Ersteres ist ein auf der „Mensch“-Melodie von Herbert Grönemeyer aufgebautes Abschiedslied mit Cassandra Steen. Dem entgegengesetzt platzt „Hooo“ fast vor Selbstbewusstsein und Genugtuung. Mit dabei von Moses’ Telefonliste: Sido, Bushido, Kool Savas und Azad. Realer geht es nicht. Eine Neuentdeckung Pelhams ist Giuseppe von der Band Gastone, der auf zwei Songs so singt, dass man meint, da wäre Hagen Stoll von Haudegen am Werk. Die Hessen-Connecti-

Angekommen: Moses P. on geht weiter mit Ali Neander von den Rodgau Monotones, einem langjährigen Begleiter von Pelham. Die größte Überraschung des Albums dürfte der Auftritt vom ‚verlorenen Sohn’ Xavier Naidoo sein, der bei Pelhams Label 3p einst seine Karriere begann.

Pelham wird Songs von allen drei Alben performen und soll zum Schluss nochmal das Wort haben: „Und wenn’s nich’ hart is’, is’ es nich’ die tiefe große Quelle/Jetzt ändere deinen Status in ‘Ich liebe Moses Pelham’ - c’mon.“ MALTE SCHIPPER

P 9.2., Rosenhof

Rappende Juristen Ein HipHop-Abend mit den Lokalmatadoren von Perspektive Music und Moinsen Mafia – sowie den Pionieren des Deutschen Raps: Die Coolen Säue.

a

nfang der 90er ging’s los mit deutschsprachigem HipHop. Die Fantastischen Vier landeten ihren ersten Hit, „Die da“, und ein neues Genre war geboren. Auch wenn die Fantas heute am stärksten in Erinnerung sind, da immer noch aktiv und sehr erfolgreich,

Die Coolen Säue: HipHop-Legenden aus Köln 32 STADTBLATT 2.2013

waren zur gleichen Zeit auch andere Acts angesagt. Allen voran Fresh Familee, Advanced Chemistry – und eben Die Coolen Säue, abgekürzt DCS. Wem das jetzt nichts sagt, der checkt bitte mal auf YouTube einen ihrer alten Tracks, zum Beispiel „Ungesund und teuer“ oder „Pornorama“.

Das ist funky HipHop mit Groove, der auch heute auf Anhieb zündet. Dass Gentleman früher als Gast der Kölner mitgerappt hat, sagt weiteres über die Qualität der Coolen Säue. Inzwischen sind alle vier Mitglieder im ‚normalen’ Berufsleben angekommen: Sebastian Möllmann (Schivv) und Peer Bießmann (DJ PeerBee) arbeiten als Anwälte, die anderen beiden als Texter in einer Werbeagentur sowie im Bereich Marketing. Dass Die Coolen Säue es noch drauf haben, beweist ihr aktuelles Album „Silber“, erschienen 2012. Nach fast zehn Jahren Pause ein von der HipHop-Community gefeiertes Comeback. Zuvor spielen zwei lokale HipHopFormationen. Die Moinsen Mafia kommt aus Lingen und hat ihr letztes Werk auf dem Osnabrücker Label Timezone veröffentlicht. Die Jungs spielen einen flotten Beat und pimpen das Ganze auch mal mit Gitarren, was dann fast in Richtung Kraftklub geht. Und Perspektive Music sind sieben Typen aus Osnabrück und der Region. Sozusagen die Odd Future Wolf Gang des Nordens. Vielleicht kennt sie der eine oder die andere von der letzten Maiwoche. Was sie liefern: Straighten Party-Rap und viel Action auf der Bühne. MARIO SCHWEGMANN P 16.2., Ostbunker


Dispatch

AMERICAN ROOTS. „Entweder wissen die Leute alles über uns oder gar nichts,“ fasst Brad Corrigan, einer von drei Sängern und Multiinstrumentalisten von Dispatch, die Wahrnehmung der Band zusammen. Gegründet 1996, erspielte sich das Trio einen verschworenen Anhang. Zum Reunionkonzert 2004 kamen 110.000 Fans. Chad Urmston singt mittlerweile bei State Radio, doch Dispatch leben weiter. Im letzten Jahr erschien „Circles Around The Sun“. 3.2., Lingen, Alter Schlachthof

Äl Jawala

BALKAN BIG BEATS. Weltmusik-Mash-Up mit Balkanmelodien scheint weiterhin DAS Live-Thema zu sein. Dieses Quintett aus Freiburg hat seit 2000 mehr als 800 Konzerte gespielt, darunter mit Emir Kusturica und Shantels Bucovina Club. Passenderweise heißt Äl Jawala übersetzt so viel wie „die Reisenden“. Das neue Album, „The Ride“ tendiert etwas in Richtung Karibik. Reggae, Ska und Soul werden trotzdem nicht aus den Augen verloren. 15.2., Münster, Gleis 22

Maximilian Hecker

Esben And The Witch

Rock - The Ballet

The United Kingdom Ukulele Orchestra

NIGHTMARE POP. In den letzten Jahren hoben einige junge Bands düstere Sachen wie This Mortal Coil, Siouxsie And The Banshees oder Cocteau Twins wieder aufs aktuelle Tableau. Besonders frostig ging es auf „Violent Cries“, dem Debüt von Esben And The Witch, zu. Auch auf dem neuen Album, „Wash The Sins Not Only The Face“ gibt es Titel wie „When The Head Splits“ oder „Smashed To Pieces In The Still Of Night“. Kann aber auch britischer Humor sein. 16.2., Münster, Gleis 22

Rock Meets Classic 2013

ROCK MEETS CLASSIC. Bereits zum sechsten Mal treffen in Halle verdiente Rockstars auf symphonischen Orchestersound. Dieses Mal sind Paul Rodgers (Free, Bad Company, Queen + Paul Rodgers), Eric Brazilian (The Hooters), Steve Augeri (Journey), Chris Thompson (Manfred Mann’s Earth Band) sowie als very special guest Bonnie Tyler dabei. Begleitet werden die Künstler von der Mat Sinner Band und dem Bohemian Symphony Orchestra Prague. 22.2., Halle, Gerry Weber Stadion

BALLETT TRIFFT POP. Rasta Thomas hat eine erfolgreiche Ballettkarriere hinter sich und fragte sich, wie er eine eigene Tanzsprache für zeitgemäße Musik entwickeln könnte. Das Ergebnis heißt „Rock – The Ballet“ und vereint „das Beste von Baryshnikow, Bruce Lee und Michael Jackson“ (Entertainment Tonight). Damit waren die Bad Boys Of Dance schon erfolgreich in Asien, Australien und Europa unterwegs. 19.2., Bielefeld, Stadthalle

Tamikrest

POP. Seit Bernd Begemann wissen wir, dass Westfalen das Herzland Deutschlands ist. Maximilian Hecker aus Bünde brach seine Krankenpflegerausbildung ab, weil er Musiker werden musste. Und seine Karriere nahm einen unerwarteten Verlauf. Nach einer vom GoetheInstitut veranstalteten Welttournee verliebten sich Hecker und Asien ineinander. Bis dato gab es elf Tourneen durch den Kontinent. Dort ist Hecker ein absoluter Popstar. Und ein unwahrscheinlicher dazu: „Das Schlimmste ist, wenn das Publikum mitsingt. Das fühlt sich so an, als würde mein Kind entführt.“ Auch wenn er in seiner Heimat in Clubs spielt, fühlt sich Hecker öfters eher deplatziert auf der Bühne. So entwickelte sich auch die Musik in eine andere Richtung. Hecker saß mit Jogginghose und Mütze am Klavier, mehr war nicht. Das neue Album, „Mirage Of Bliss“, ist dagegen wieder poppiger geraten. Mitverantwortlich ist dafür Produzent Youth (Killing Joke). 16.2., Lingen, Alter Schlachthof

MUSIK UND COMEDY. Nach sehr erfolgreichen Europatourneen in den letzten beiden Jahren, kehrt das Ukulele-Orchester zurück. Im neuen Programm, „And The Uke Goes On“, werden Mozart, Beatles, Bach, Chick Corea und Rossini von Bariton-, Tenor-, Konzert- und Sopranukulelen in einen gezupftgesungenen Sound überführt. Musikalischer Leiter ist Peter Moss, BBC-Dirigent und Musiker. 21.2., Bielefeld, Ringlokschuppen

SAHARA SOUL. Tamikrest aus Mali gelten als „Zukunft der Tuareg-Musik“. Das Septett aus Kidal wuchs mit traditionellem Liedgut und Songs der Tuareg-Band Tinariwen auf. Auf einem schraddeligen Kassettenrekorder lernte man dann in der Wüste auch Bob Marley, Mark Knopfler, Pink Floyd und Jimi Hendrix kennen. Tamikrest, was übersetzt so viel wie „Zukunft“ bedeutet, entschieden sich in ihrer politisch schwierigen Situation für die Musik. Es ist Tamikrest ein Anliegen, auf die Situation der Tuareg und ihrer Heimat Azawad aufmerksam zu machen: Jugend ohne Zukunft, verlorene Kultur. Aber gerade auch auf die Liebe zu den unendlichen Weiten der Sahara und zum Leben. Traditionelle Trommeln, psychedelische Wah Wah-Gitarren, Mantrachöre, Keyboards und Geigen, vieles geht bei Tamikrest. Im letzten Jahr mussten Termine wegen Visa-Schwierigkeiten abgesagt werden. Hoffentlich läuft diesmal alles glatt. 23.2., Münster, Gleis 22

Parov Stelar Band

ELECTROSWING. Marcus Füderer aka Parov Stelar gilt zur Zeit als „Austria’s Most Wanted“. Der DJ und Produzent, der bis 2003 noch unter dem Namen Plasma fungierte, galt schnell als „Pionier des Electroswing“. Das neue Album, „The Princess“, geht mehr in Richtung Soul und findet derzeit weltweit großen Wiederhall. Jetzt also „King Of Electroswing“? Eher nicht: „Die meisten Monarchen sind irgendwann geköpft, erschossen oder vergiftet worden.“ 22.2., Bielefeld, Ringlokschuppen

John Cale

FAIRYTALE POP. Velvet Underground, The Stooges, Nick Drake, Happy Mondays, das Solo-Album „Paris 1919“. Eigentlich eine Menge Holz. Doch der agile Ästhet John Cale macht weiter: „Einen Song zu schreiben ist Eskapismus. Man nimmt sich frei, um sich nicht mit den Problemen des wahren Lebens stellen zu müssen.“ Das aktuelle Album, „Shifty Adventures In Nookie Wood“, ist so ein Fluchtort, der auch Lewis Carroll gefallen hätte. 24.2., Hannover, Capitol STADTBLATT 2.2013 33


events FOTO: MALTE SCHLAACK

nachtaktiv Abtanzen im Februar

Die wilden Achtziger

Die etwas andere 80er Party: Mehr zur „1983“ und was damals sonst noch so geschah, verrät Alexander „Schnalli“ Schröder. Was passiert auf der 1983-Party? Wir wollen uns von der Ballermann-80erParty abgrenzen, denn in diesem Jahrzehnt ist ganz viel geboren, was die Bands heute wieder versuchen nachzumachen. Egal ob NDW, Indie-Rock, Wave, Pop, Gothic oder Noise. Oben in der Bar wird es etwas „schräger“ zugehen mit Sachen aus den 80ern, die es eigentlich nie in eine Disco geschafft haben. Unten im Club gibt es Klassiker. In den ersten zwei Stunden werden nur Songs aus 1983 gespielt. Welche drei sind garantiert dabei? 1. DÖF „Codo“, 2. Peter Schilling „Major Tom“ und 3. David Bowie „Let’s Dance“. Ihr habt einen Gast-DJ geladen: Bibi von Shock Records. Wie kam es dazu?

Jeder, der den Bibi kennt, weiß: wenn jemand Ahnung von Musik in dieser Stadt hat, dann ist er es. Er hat Tausende Platten aus dieser Zeit und es wird mit Sicherheit einige Überraschungen in der Kneipe geben. Wahrscheinlich wird er alle fünf Minuten gefragt: „Sag mal, von wem ist denn das Stück?“ Was verbindest Du mit dem Jahr 1983? Ich persönlich war sechs, aber schon durch meinen Vater musikinteressiert. Man schaute „Formel 1“ und „Bananas“, nahm die besten Videos auf „Video 2000“ auf und es gab sehr schräge Radiosendungen, bei denen man mit dem Kassettenrekorder auf das passende Lied gewartet hat, um es dann auf Tape aufzunehmen. Papa kaufte sich einen roten Opel Manta und die Autos bekamen als Sonderaustattung einen Außenspiegel auf der Beifahrerseite ... INTERVIEW: JUDITH KANTNER

9.2., Bastard Club

dj des monats

34 STADTBLATT 2.2013

Fein gemacht Wenn Sportler sich in Schale schmeißen, dann steigt in Osnabrück die Nacht des Sports. Höhepunkt ist die Verleihung der „Leo Awards ‘12“.

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Sound Nomaden

Amtlicher Name: Tobias Kroschel Im Dienst: Seit vier Jahren mit einer eigenen Veranstaltung im Gleis22, Münster. Schon in Melbourne, London, Paris, Brüssel, Salzburg, München, Hamburg, Berlin uvm. gespielt. Highlight: Nach Australien eingeladen zu werden! Tollster Auftritt war auf dem Fusion Festival 2012 mit meinem Saxophonisten vor ca. 3.000 Menschen. Außerdem wurde ich bei den Electro Swing Awards 2012 als Best Electro Swing DJ Live-Act gewählt. Style: Mittlerweile hauptsächlich Electro Swing. 30er-Jahre Swing gemixt mit modernen Clubbeats. Ich baue eigene Tracks und Samples in meine DJ Sets. DJ Philosophie: Nur durch eigene Produktionen kann man sich von anderen abheben und seinen eigenen Stil entwickeln. Hier lege ich auf: Hauptsächlich auf Electro Swing Veranstaltungen. Viele Leute kommen im 20er-, 30er-Jahre Stil, es gibt oft Burlesque- oder Jonglage-Performances. Arbeitsgetränk: Club Mate, Bier. Und sonst so: Ich bin im Team des Musikblogs www.electro-swing.com, habe mein Dipl. in Landschaftsökologie gemacht, bin freiberuflich im Bereich Umweltbildung tätig und stolzer Vater einer achtzehn Monate alten Tochter.

Thorsten Pisker, Henning Hacker: Die Nacht des Sports konsequent weiterentwickelt ...

TOP 5 Parov Stelar – Booty Swing Jamie Berry – Out Of My Mind Johannes Brahms – Hungarian Dance No. 5 (Wolfgang Lohr Remix) Odjbox – Bakers Dozen Sound Nomaden – The Trumpet ALLTIME-FAVORITES Mr. Scruff – Get A Move On Louis Armstrong & Duke Ellington – It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing) JUDKA TERMINE P 15.2., Northern Greenhouse, Alex Skatehall

s ist ja immer wieder schön, wenn man für getane Arbeit Bestätigung erhält. Thorsten Pisker und Henning Hacker kennen das. Die beiden Idealisten sind die Macher hinter den „Leo Awards“. Dahinter verbirgt sich die Osnabrücker Nacht des Sports, die in den vergangenen drei Jahren im Kurhaus in Bad Rothenfelde stattfand. Mit dem wachsenden Erfolg des Top-Events haben sich die beiden Organisatoren jetzt für einen Umzug entschieden. Die begehrten Preise für die besten Sportler der Region werden erstmals in Osnabrück verliehen. Genauer gesagt im Alando Palais. „Mit dem Ortswechsel wollen wir die zentrale Lage erreichen. Wir haben von Berge bis Glandorf einen sehr großen Kreis und möchten so gewährleisten, dass alle zu den ‚Leo’s’ kommen können“, sagt Thorsten Pisker. Mit der lokalen Neuausrichtung gehen die beiden Sportler Hacker und Pisker konsequent in ihrer Entwicklung weiter. Dabei passiert alles mit Augenmaß, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Das ganze Jahr über sind die beiden Macher, die ihr Team in diesem Jahr mit Pia Gausmann erweitert haben, mit den Planungen beschäftigt. Motto dabei immer: „Sportler für Sportler“. Eine Kampagne mit bekannten Sportlern aus der Region wie VfL-Kicker David Pisot hat die Bekanntheit der Nacht des Sports noch einmal gesteigert, was sich auch sofort in den Zahlen beim Voting niedergeschlagen hat. Nach einer Nominierungsphase wurden in allen Kategorien fünf potenzielle Gewinner ausgewählt. Der Sieger in jeder Kategorie wurde dann aus einem Onlinevoting sowie den Stimmen einer Fachjury ermittelt. Wer es in diesem Jahr sein wird, bleibt bis zum großen Galaabend Anfang Februar natürlich streng geheim. Bei der Wahl des Programms setzt das Duo Pisker/Hacker auf eine Mischung aus Show, Sport und Unterhaltung. Moderiert wird der Abend wie in den Vorjahren vom eingespielten Duo Matthias Witte/Alina Wegener. Lutz von Rosenberg Lipinsky ist für die Comedy zuständig und mit den „Funky Gaga’s“ der SG Hankenberge/Wellendorf sowie dem Rope Skipping Team der TSG Burg Gretesch sorgen regionale Teams für die sportlichen Showeffekte. MALTE SCHLAACK P 2.2., Alando Palais www.nachtdessports-os.de.


Musik von da oben

Das Berliner Label „Für Records“ schickt zwei skandinavische Bands auf Tour. Forest And Crispian (Foto) kommen aus Malmö und erinnern entfernt an die Cardigans und sind echte Videokünstler. Where Did Nora Go ist das jüngste Projekt der dänischen Sängerin und Cellistin Astrid Nora. Die beiden Bands sind zugleich Premieren-Gäste der neuen Veranstaltungsreihe Nordlicht Klub. Ab sofort lädt das Glanz&Gloria einmal im Monat junge, noch unbekannte Bands aus dem Land der Elche, Seen und langen Winter auf die Bühne. Die Konzertreihe zieht durch viele deutsche Städte und hisst skandinavische Fahnen. Kuschlig wird’s. JUDKA P 16.2., Glanz&Gloria

FOTO: ELENA SCHOLZ

Studieren mit Berufserfahrung

Die Zentrale Studienberatung lädt Studieninteressierte mit Berufserfahrung ein, sich über die Perspektive Studium an den Osnabrücker Hochschulen zu informieren. Das gilt für Berufserfahrene mit und ohne Abitur. Auf dem „Perspektiventag 2013“ gibt es neben Infovorträgen zum Thema Studieneinstieg, Finanzierung und Arbeitsmarkt auch einen Informationsmarkt. Dort beantworten Mitarbeiter der Arbeitsagentur, der Hochschulen, der Volkshochschule und des Studentenwerks Fragen. Im Zentrum stehen dabei Themen wie das Fächerangebot der Osnabrücker HochMARS schulen, Lehramt an berufsbildenden Schulen… P 16.2., Aula der Hochschule Osnabrück

Kunst-Snack

Jeck is back

Die Psychologen sagen: Karneval ist gut für die Seele, weil man da für eine zeitlang mal kindisch sein darf. Die Kölner sagen sogar: An Karneval ist alles erlaubt. Also, auf zum Ossensamstag. Der Umzug beginnt um 14 Uhr an der Johanniskirche. Weitere Stationen sind: Johannisstraße, Neumarkt, Wittekindstraße, Möserstraße, Kleine Domsfreiheit bis zum Domhof. Es gibt einige Neuerungen beim Ossensamstag. Erstmals wird es eine Familienzone (Bereich Johanniskirche) geben, wo ausschließlich Familien mit Kindern Platz finden werden, um den Umzug in Ruhe zu genießen. „Mit der Familienzone unterstreichen wir unser Ziel, den Ossensamstag zu einem Event für die ganze Familie zu machen“, unterstreicht BOK-Geschäftsführer Christian Schäfer. Im ‚Jeckendorf’ wird eine große LED-Videowand aufgestellt, worauf der Umzug live übertragen wird. Nach dem Umzug geht es dann traditionell in der Altstadt feucht-fröhlich weiter, u.a. legt DJ Kalla Rakete in der Lagerhalle ab 16 Uhr auf der „Rucki Zucki“-Party auf. MARS P 9.2., Innenstadt

20 Minuten Mittagspause, und keine Lust auf Pizza? Dann ab in die Kunsthalle. Denn da gibt’s nicht nur was zu essen, sondern zugleich auch geistige Genüsse. Für 7 Euro pro Kopf führt Christel Schulte Kleingruppen durch die Ausstellung. STADTBLATT: Ein Appetithappen, im doppelten Sinne? CHRISTEL SCHULTE: Genau. Viele kommen später wieder – zu anderen Ausstellungen, zur großen Sonntagsführung ... Was wir bieten, ist locker, ist humorig, man kann Fragen stellen, rumgehen, es gibt Startinfos zum Künstler, zu den Werken, eine Einleitung ins große Thema Gegenwartskunst. Ein kleiner Impuls, der Appetit macht auf mehr. STADTBLATT: Was gibt’s zu essen? CHRISTEL SCHULTE: Einen Snack, an Stehtischen im Chor. Sandwiches, dazu Kaffee und Wasser. Ob Käse oder Wurst, kann man sich aussuchen. STADTBLATT: Und wer kommt da so? CHRISTEL SCHULTE: Bis jetzt meist Bürogemeinschaften aus der Umgebung. 5, 6 Leute, manchmal ein paar mehr. Man hat keinen Hunger auf was Großes, will aber mal raus, den Kopf freikriegen ... HPS Infos unter Tel. 0541/323-4575

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Marie-Christine Haase, Sopran: „Ich habe meinen eigenen Stil“

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

FOTO: MAREK KRUSZEWSKI

bühne

FOTO: JÖRG LANDSBERG

Begeistert das Publikum als Eurydike in „Orpheus in der Unterwelt“

Singt die Rolle der Adina in „Der Liebestrank“

Hohes C Oper, Operette, Musical – Marie-Christine Haase ist wandlungsfähig. Die Sängerin am Theater Osnabrück ist zurzeit in mehreren Produktionen zu erleben. Eine Sopranistin, die Mozart und Amy Winehouse mag.

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STADTBLATT: Sie bekommen tolle Kritiken für Ihre Eurydike in „Orpheus in der Unterwelt“. Was ist das für eine Frau? MARIE-CHRISTINE HAASE: Sie ist immer etwas ‚drüber’, sehr schrill und laut – und sie will sich von ihrem Mann scheiden lassen, der es in ihren Augen nicht mehr drauf hat. STADTBLATT: Wie äußert sich der Charakter im Gesang? MARIE-CHRISTINE HAASE: Das sind sehr hohe Koloraturen bei Eurydike, aber immer exakt und fest gesungen. STADTBLATT: „Orpheus“ ist eine Operette. Es gibt immer noch viele, die sagen, dass Operette nur Klamauk und altbacken sei. Was entgegnen sie denen? MARIE-CHRISTINE HAASE: Das finde ich überhaupt nicht. Der Regisseur Walter Sutcliffe hat aus unserer Version von „Orpheus“ ein sehr modernes Stück gemacht. Gerade für ein junges Publikum ist das Stück interessant. STADTBLATT: Mitte Januar hatte „Der Liebestrank“ Premiere, in dem Sie die Adina singen. Vor kurzem lief die Oper als Live-Übertragung aus der New Yorker Met im CineStar. Mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Was halten Sie von einer solchen Eventisierung? MARIE-CHRISTINE HAASE: Ich konnte an dem Tag leider nicht, sonst hätte

ich mir auch eine Karte geholt. Das ist eine tolle Idee, so teilzuhaben an der Oper. Wobei ich den Eintritt bei diesen Live-Übertragungen etwas zu teuer finde. STADTBLATT: Anna Netrebko ist die wohl populärste Sopranistin der Welt. Setzt man sich als junge Sängerin mit so einer Diva auseinander? MARIE-CHRISTINE HAASE: Ich höre mir das schon an, was und wie sie singt – aber es braucht ja niemand eine zweite Anna Netrebko. Ich habe meinen eigenen Stil und möchte den auch weiterentwickeln. STADTBLATT: Üben Sie täglich? MARIE-CHRISTINE HAASE: Während der Spielzeit ist das Pensum mit den Proben und Aufführungen gut abgedeckt, das sind täglich acht Stunden. Da ist die Stimme im Training. Ich besuche aber nach wie vor regelmäßig meine Professorin, bei der ich Gesang studiert habe, um mich permanent zu verbessern, mich weiter zu entwickeln. STADTBLATT: Der Winter ist eine fiese Zeit für die Stimme. Wie schützen Sie sich? MARIE-CHRISTINE HAASE: Ich habe zum Glück von Natur aus eine sehr gesunde Stimme und bin selten erkältet. Aber im Winter gehört natürlich immer ein Schal um den Hals; und Fahr-

rad fahren ist im Winter auch nicht optimal für die Stimme. STADTBLATT: Singen Sie zuhause auch mal einen Popsong? MARIE-CHRISTINE HAASE: Ja, ich mag Popmusik, und auch Musicals. Whitney Houston und Amy Winehouse sind zum Beispiel tolle Sängerinnen – sie haben beide eine einzigartige Stimme. Ich mag auch Abba und die Beatles, damit bin ich groß geworden. STADTBLATT: Gibt es eine Rolle, die Sie in Osnabrück gerne demnächst mal singen möchten? MARIE-CHRISTINE HAASE: Die Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“! Das ist für eine Koloratur-Sopranistin, wie ich es bin, ein Traum. Ich würde aber auch gerne stärker ins lyrische Fach gehen, da wäre eine Oper wie „Turandot“ toll. STADTBLATT: Ende April hat das Musical „Evita“ Premiere. Werden wir Sie da auch sehen und hören? MARIE-CHRISTINE HAASE: Ja, ich singe Peróns Geliebte. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P Orpheus in der Unterwelt, 9., 12., 23., 28.2., Theater am Domhof P Der Liebestrank, 15., 21., 26.2., Theater am Domhof P Evita, 27.4. (Premiere), Theater am Domhof


FOTO: UWE LEWANDOWSKI

Was ihr wollt

Was ihr wollt

SCHAUSPIEL Shakespeare also. Klassiker. Aber bevor jetzt wer denkt: oje, alter Hut: die „Montagsspieler“, die Amateurtheatergruppe der VHS, haben kräftig modernisiert. Das zentrale Komik-Element der mehr als 400 Jahre alten Ursprungsfassung bleibt allerdings: Frauenrollen werden von Männern gespielt. Ach ja: und Männerrollen von Frauen. Unter der Regie von Gerlinde Hegerfeld verlagert sich Shakespeares Schiffbruchs- und Liebesgeschichte allerdings in einen Chatroom, mit Avatar-Identitäten. Niemand ist, wer er zu sein scheint. Bleibt die Frage: hat Shakespeare „Was ihr wollt“ eigentlich selbst geschrieben? Oder doch eher Francis Bacon? Sir Walter Raleigh? HPS P 2.2., emma-theater

Die Räuber

SCHAUSPIEL Diese Namen! Amalia von Edelreich! Räuber Schufterle! Aber wie dem auch sei: Friedrich Schillers allererstes Drama, erst gar nicht für die Bühne konzipiert, und erst sogar ano-

nym veröffentlicht, hat seit 1781 nichts an Power verloren. Und niemand, der nicht wenigstens ein paar Dialogzeilen draus kennt. Zum Beispiel diese: „Dem Mann kann geholfen werden.“ Oder diese: „Ich fühle eine Armee in meiner Faust– Tod oder Freiheit!“ Oder diese: „Der Pöbel hört nie auf, Pöbel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln.“ Hier kommt sie also wieder mal, die Geschichte um Karl Moor, der zu Unrecht in Ungnade fällt – und eine Bande um sich sammelt, für den idealistischen Kampf um Rache und Freiheit. HPS P 2., (Premiere). 8., 10. 17., 20., 27.2., Theater am Domhof

jeder: Die Frauen, angeführt von Lysistrata, verweigern den Männern den Sex, wenn die nicht endlich mit diesem endlosen Krieg aufhören. Sie besetzen die Zentren der Macht, sagen NEIN – und haben Erfolg. Übrigens: Modernisierungen ist die (durchaus auch ernste) griechische Komödie gewohnt. Rolf Hochhuth hat eine NATOKomödie draus gemacht, Raketenbasen inklusive, Ralf König einen Homosexualitäts-Comic... Also: Athen gegen Sparta? Frauen gegen Männer! Make love, not war! HPS P 8. (Premiere), 14., 15., 20., 22., 27.2., emma-theater

Lysistrata

TANZTHEATER Und eine weitere Chance für Mauro de Candia, zu zeigen, dass man in Osnabrück nicht Nanine Linning heißen muss, um gutes Tanztheater zu machen. In de Candias zweitem Tanzabend geht es um religiöse Rituale und Gesten, in denen der Körper „zum Repräsentanten der Seele und der körperliche Ausdruck zu ihrem Sinn- und Spiegelbild“ wird.

SCHAUSPIEL Und noch ein Klassiker. Und weil’s um den Frieden geht bei Aristophanes, 411 v. Chr., passt’s natürlich perfekt zur Friedensstadt. Aber Vorsicht, ihr Antikenliebhaber dort draußen: Hier wird eine modernisierte Fassung gespielt, von Rebekka Kricheldorf perspektiviert bis in die Jetztzeit. Worum es geht, weiß trotzdem

Corpo d’anima

FOTO: CLEMENS BRAUN

Die Räuber

Lysistrata Eine Reise quer durch die Religionen und Kulturen. Zum Beispiel die Gebetshaltung in einer katholischen Kathedrale und einer islamischen Moschee: Was sind die Unterschiede? Wo liegen Gemeinsamkeiten? Eine Reise durch die Welt religiöser Bewegung. HPS P 16.2. (Premiere), emma-theater

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Praktiker, Osnabrück Hannoversche Straße Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst

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kunst sehenswert In Inga Marggrafs Gummibanduniversum

Jürgen Wietzke

Osnabrück, Kunst... Da gibt es Namen, die kommen spontan in den Sinn. Einer dieser Namen ist: Jürgen Wietzke. Der Mann ist für die Kunstszene der Stadt etwas, dass manche ein „Urgestein“ nennen würden. Hier zeigt er „Holzschnitte der besonderen ART“ – wobei die Großbuchstaben natürlich ihren Anspruch verkünden. P bis 6.4., Weinstube Joducus

4000 durch 3 Ruppe Koselleck

Mit Kunst BP zu Fall bringen? Seit seinem Urlaub 2001 am Strand von Julianadoorp, Niederlande, versucht der Münsteraner Künstler genau das. Und dann zerschlagen. 2001 sammelte er „aus ökosozialen Gründen“ am Meer eine Plastiktüte voller Ölreste. So fing seine Öl-Kunst an. Und wer bei ihm Kunst kauft, kann sicher sein – Kosseleck kauft dafür BP-Aktien. Irgendwann ist es dann aus mit BP. P 8.2. bis 3.3., BBK Kunst-Quartier

Zukunft der Vergangenheit

Wenn es um den Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung geht, geht es natürlich um? Genau: um aktuelle „wegweisende und innovative“ Baumaßnahmen aus ganz Deutschland. Der mit 15 000 Euro dotierte Preis wurde für Sanierung, Umbau und Erweiterung des 1950er-Wohnquartiers Altenhagener Weg in Hamburg vergeben. Hier zu sehen: die Dokumentation dazu. P 14.2. bis 11.3., martini 50 HPS

38 STADTBLATT 2.2013

Der Kunst einen Raum geben: Die PiepenbrockKunstförderpreise zeigen, Gesamtkunstwerke liegen im Trend.

k

unst, Förderung, Preis. Wer das bei Google eingibt, erzielt 2,5 Millionen Treffer. Ist ja nicht so, dass die Kunst nur darbt. Zumal hierzulande. Wie schrieb Thomas Steinfeld einst in der Süddeutschen? „Sind so satte Künstler!“ Irgendwo unter den 2,5 Millionen findet sich auch die 19. Ausgabe des Piepenbrock-Kunstförderpreises, verliehen Mitte Dezember 2012 an drei „herausragende“ Studierende des Fachgebietes Kunst der Uni Osnabrück: Tim Roßberg, Inga Marggraf und Isabel Sebeikat. Damit die Kunst an lauter Sattheit nicht noch krepiert, verteilt Piepenbrock unter ihnen magere 4.000 Euro. Nicht gerade ein Ruhmesblatt für eine Unternehmensgruppe, die 2011 einen Umsatz von 440 Millionen Euro auswies? Reine Fürsorge! Dutzende Nominierte, große Ausstellung, Rahmenprogramm mit Auktion, Café, Theater, Führungen... So wenig der Preis Piepenbrock wert ist, rein finanziell, so wichtig ist er für die Studierenden. Und er bildet ab, wohin der Weg geht: zum Mediamix, zur Rauminstallation.

Inga Marggrafs „RA U MSP IEL“Landschaft zum Beispiel. Gut, die Großbuchstaben und Leerstellen ihres Titels sind ein bisschen zu – verspielt. Aber der Raum selbst ist spannend. Ganz in Weiß und Transparenz, aus Papier und Plastik, eng auf eng durchzogen von Gummibändern. Eine Traumatmosphäre öffnet sich. Man bewegt sich wie durch einen Organismus, mit Zellgewebe, Nervensträngen. Tim Roßbergs begehbare Videoinstallation „Lightroom“ kann da nicht

Wenig Geld für viel Wirkung imagemäßig mithalten. Roßberg gibt sich zwar hochreflektiert; sein Konzeptpapier liest sich wie eine Doktorarbeit. Aber die schwarzweißen Quadrate, Rechtecke und Linien, die er zu rhythmisierter Musik über ein Labyrinth hintereinander geschachtelter Projektionsebenen laufen lässt, lassen kalt. Und der Sound ist schnell nur noch Krach. Viel zu viel Anspruch bei viel zu wenig Wirkung. Minimalismus, sagt Roßberg. Stimmt. Aber nicht immer ist weniger mehr. Ganz anders Brigitte Meyens „Sound-Space-Experience“, die leider keinen Preis bekommen hat. Spricht Roßberg lediglich von einer „spiritu-

ellen und emotionalen Dimension“ – Meyen erzeugt sie. Ein schmaler Gang nur für eine Person. Mit Radierungen, extremen Gefühlszuständen. Am Ende eine enge schwarze Kammer mit drei Monitoren. Augen öffnen und schließen sich, Haut zeigt sich, eine Hand. Schwerer Herzschlag ist zu hören, panisches Atmen, Geräusche zwischen Lachen und Weinen... Wir sind inmitten einer kollektiven Psyche. Stimmen sagen Sätze wie „Ich hasse den Egoismus.“ Stark. Stark auch Isabel Sebeikats Skulpturenensemble aus Gips, Acryl und Papier. Ein Raum, 3 mal 3 mal 3 Meter, beleuchtet von Baustrahlern. Darin, sehr abstrakt, schwarzweiße Figuren, wie zersprengt und zerfallen, wie zusammengesetzt und zusammengesogen. „Konstruktiv – dekonstruktiv“ sagt Isabel Sebeikat dazu, und das passt. Verändert der Betrachter auch nur um einen halben Schritt seine Position, ergibt sich ein völlig neuer Gesamteindruck: Raum und Skulpturen gehen immer neue Symbiosen ein. 4000 Euro? Gut, dazu kommen Ankäufe; mittlerweile ist die Piepenbrock-Niederlassung an der Hannoverschen Straße schon halb eine Galerie. Aber auch diese Ankäufe folgen dem Motto: Wenig Geld für viel Wirkung – imagemäßig. Warum das Plakat zur Ausstellung einen Nackten zeigte, Eimer auf dem Kopf, Strumpfband um den Schenkel, Klappleiter unterm Arm? Tja, äähh... HARFF-PETER SCHÖNHERR


kunst und ausstellungen Osnabrück

Bürgertreff Teutoburger Schule. Fakhara Latif: „Wasser und Wolke“, ab 21.9. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „TShirts, Tüten und Tenside - Die Austellung zur Nachhaltigen Chemie“, bis 15.3. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Otto Herrmann: Die Verdammten“, bis 21.4. P Ob „Die Verdammten“ wohl wieder einen Skandal heraufbeschwört, Herrmanns düsterer Zyklus über seine traumatischen Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs? Weil er angeblich die Deutsche Wehrmacht beleidigt? 50 Arbeiten aus den späten 40ern über die Entwürdigung des Menschen im Kriegsgeschehen. Stadtbibliothek. „Aesop – Leben und Fabeln“. 7.2.-13.4. P Ein Stück Literaturgeschichte kann auch ein Stück Kunstgeschichte sein. Die Wanderausstellung des Verlags „Libri Illustri“ zeigt ein Hauptwerk der deutschen Buchillustration des 15. Jahrhunderts: Faksimiles der Holzschnitte des 1476 erschienenen „Ulmer Aesop“: Fabeldichtung, mit Tieren als Handelnden, mit Pflanzen, Göttern.

Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „Aufklärung & Tradition Justus Möser: Politiker und Publizist“, bis 3.2.; „Alte Meister in Osnabrück“, Werke der Stüve-Sammlung, bis 26.5.; „Avantgarde in Osnabrück - Sammlung Philipp Nussbaum: Heinrich Assmann“, bis 28.4.; „Friedrich Vordemberge-Gildewart. Dialog mit dem Tischlerhandwerk“, bis 24.2. Galerie im Fenster der Uni Osnabrück. Leonie Glatz, bis Ende Feburar Hermann-Bonnus-Haus. Frank Jachmann, Öl- und Acrylbilder, bis auf weiteres Katholische Familienbildungsstätte. „Herzensangelegenheiten“, Helga Duwendag-Strecker und Dirk Bardelmeier, bis 12.2. Katholische Hochschulgemeinde. Meike Münck, bis 14.2. Kunsthalle Dominikanerkirche. Dimitris Tzamouranis: „Melancholie“,bis 24.3. Kunsthaus 57. Michael Ilger: „Die Kraft zu werden“, bis 6.2. Kunst-Quartier. Ruppe Koselleck, BP-Takeover, 8.2.-3.3. Martini 50. „Zukunft der Vergangenheit“. Wüstenrot-Gestaltungspreis, 14.2.-11.3. Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt. „Primaten wie wir“, bis 14.4.; „Charles Wilp“, bis auf weiteres Museum Industriekultur. „100 Jahre Fotografische Gesellschaft Osnabrück“, bis 19.2. OsnabrückHalle. Kunstmesse Impulse International. 16./17.2. Planen+Bauen. „Zwischenzeiten“ Arbeiten von Alois Thomas und Bernd Hildenbrand, bis 15.2.

Steigenberger Hotel Remarque. Uta Altendorf: „Farbträume leben“, bis Frühjahr Universitätsbibliothek: Daria Ivanov, bis Ende Februar Weinstube Joducus. Jürgen Wietzke, „Holzschnitt der besonderen ART“, bis 6.4.

Umgebung

BAD IBURG Alte Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Werner Kavermann, Karsten Michaelis, bis 13.7. BIELEFELD Kunsthalle. Dan Flavin: „Zeichnen“, bis 3.3. P Eigentlich kommt der amerikanische (Licht-)Künstler aus der Tradition des abstrakten Expressionismus. Bekannt ist er jedoch für seine Skulpturen aus Leuchtstoffröhren. Erstmals werden nun Zeichnungen gezeigt, die seine Verwurzelung in der Malerei belegen.

BRAMSCHE Tuchmacher Museum Bramsche. Barbara Habermann: „Rot ist mein Name“, bis 3.2.; „Bramscher Köpfe IV“, 15.2.-31.3. BREMEN Gerhard Marcks Haus. „Ornament und Obsession“ - Elmar Trenkwalder, bis 17.2. Kunsthalle. Friedensreich Hundertwasser: gegen den Strich. Werke 1949-1970, bis 17.2. DELMENHORST Städtische Galerie.Noriko Yamamoto: „Anweisung für die Welt“, bis 1.4.; Astrid Brandt: „Inwendig auswärts“, bis 1.4. EMDEN Kunsthalle. Emil Nolde, „Maler-Grafik und ,Ungemalte Bilder’“, bis 26.5. GRONAU Rock’n’Pop Museum. „Vom Winde verweht – Jimi Hendrix und das Fehmarn-Festival“, bis 3.3. HERFORD MARTa Herford. „Farbe bekennen. Was Kunst macht“, 2.2.-5.5. LINGEN Kunsthalle. Bernhard Schreiner „Old News, Old Debts“, bis 3.2. MÜNSTER Kunsthalle. „Private Kunstsammlungen Münster – Director’s Choice“, bis 24.2. Kunstmuseum Picasso. „Die Picassos aus Arles – Tagebuch eines Malers“, bis 28.4.; „Georges Braque – Von Göttern, Helden und Vogelzeichen“, bis 28.4.

P Vogelzeichen? Wer nicht weiß, was das ist, muss bei Braque nachschauen – der Vögel mochte. Zu sehen sind Radierungen, Holzschnitte, Lithografien und keramische Arbeiten. Anlaß: der 50. Todestag des Klassikers der Moderne. NORDHORN Städtische Galerie Nordhorn, Benjamin Bergmann: Kunstpreis der Stadt Nordhorn, bis 10.2.

OLDENBURG Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. „Kinderzeit – Kindheit von der Renaissance bis zur Moderne“, bis 12.5. ; „Mini, Mofa, Maobibel. Die sechziger Jahre in der Bundesrepublik“, bis 3.3. P Pilzkopf-Frisuren und Pop Art, Studentenunruhen und Winnetou-Filme – die 60er Jahre waren ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Gegensätze, die Pubertät der Republik halt. Die Objektauswahl reicht von Möbeln, Büchern, Produktdesign und Spielzeug über Mode, Musikinstrumente, Schlager, Comics, Flugblätter und Plakaten bis zu Film- und TV-Serien. WALLENHORST „Vergleichend Gleichzeitig“. Funktionsgrafiken, Plakate und Neujahrskarten von Anton Stankowski und Karl Duschek , bis 17.3. P Der eine schuf das Logo der Deutschen Bank, der andere prägte die Typografie der Olympischen Spiele 1974 in München – beide gehören zum Umfeld des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. STADTBLATT 2.2013 39


kino

Retro-Action-Kino pur: The Last Stand ...

... Shootout – Keine Gnade …

... Get the Gringo …

Rückkehr der alten Helden Älter, frecher, unverwüstlich: Die Action-Stars der 1980er und 1990er erobern die Leinwände zurück. Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Sylvester Stallone oder Mel Gibson – die Haudegen von einst lassen es noch mal richtig krachen.

d

er Schauspieler Eduardo Noriega sieht blendend aus, ist gerade 39 Jahre alt, spricht fließend englisch. Der Spanier mit Star-Qualitäten spielt eine tragende Rolle in dem neuen Action-Film „The Last Stand“. Aber nicht etwa den rühmlichen Helden, sondern den Halunken, den es zu zernichten gilt. Die Seite des Guten dagegen wird verkörpert von einem 65-jährigen zerknautschten Veteranen mit schwerem Akzent. Arnold Schwarzenegger ist zurück aus der Politik. Ende der Diplomatie, jetzt wird wieder Rabatz gemacht. 50 Millionen Dollar soll Schwarzeneggers Leinwand-Comeback gekostet haben. Viel Geld für einen Radaufilm mit einem alten Mann in der Hauptrolle. Ein geschäftliches Risiko, sollte man meinen. Doch schauen wir gut zwei Jahre zurück. Das von dem Deutschen Robert Schwentke inszenierte Agentenabenteuer „R.E.D. – Älter, härter, besser“ spielte allein in den USA in weniger als einer Woche die Gestehungskosten ein und wurde ein Welterfolg. Die Hauptakteure waren mit Ausnahme der 46-jährigen Mary-Louise Parker sämtlich im Rentenalter: Helen Mirren, John Malkovich, Morgan Freeman und Bruce Willis. Wen wundert, dass für den Sommer die Fortsetzung „R.E.D. 2“ angekündigt ist? Kein Einzelfall. 2010 trommelte der große Action-Tragöde Sylvester Stallone eine Handvoll Kollegen zusammen, gesellte mit Jason 40 STADTBLATT 2.2013

Statham einen allseits beliebten Jungspund dazu und schickte die versammelten Rabauken in eine krachende Zerstörungsorgie. Die bot handgemachte Action – Regisseur und Darsteller Stallone trug ernsthafte Blessuren davon –, aber auch die im Titel „The Expendables“ bereits angelegte Selbstironie, die vor allem, so die Dialoge beim Gipfeltreffen der Herren Stallone, Schwarzenegger und Willis, bei Genrekennern für viel Gelächter sorgte. Die Fortsetzung „The Expendables 2“ liegt bereits hinter uns, der dritte Teil wird vorbereitet. Hier lässt sich also ein Trend ausmachen, und der hat schlicht demographische Hintergründe. Zum einen sind die Fans dieser Sparte, die in den 1980ern aufkam, mit ihren Idolen gealtert, aber treu geblieben. Gleichzeitig verringerte sich in den USA die Zahl jugendlicher Kinogänger. Für die

ist das Kino nicht mehr das zentrale Medium, um Filme zu schauen, während Ältere ein gepflegtes Leinwandvergnügen mit großem Bild und fulminantem Raumklang durchaus noch zu schätzen wissen. Was lag näher, als abseits des üblichen, ebenso clever kalkulierten Arthouse-Repertoires aus Literaturverfilmungen, romantischen Komödien und Familiendramen robuste Genrefilme für die reifere Kundschaft zu produzieren? Und schon drängt das rüstige Pensionärskommando in die Kinos. In „The Last Stand“ stellt sich Arnold Schwarzenegger als Sheriff Ray Owens in einem Wüstenkaff einem soziopathischen Drogenbaron in den Weg, der in einer modizifierten Corvette Richtung Grenze rast. Unterstützung findet Owens nur bei ein paar

schrägen Gestalten wie „Jackass“-Star Johnny Knoxville. Als Owen durch eine geschlossene Tür bricht und lang hinschlägt, wird er gefragt: „How are you, sheriff?“ „Old“, ächzt Owens gequält, während er sich mühsam aufrafft. Auch Bruce Willis greift wieder zu schwerem Kaliber und pflügt sich als John McClane in „Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben“ durch die russische Unterwelt, wähnt er doch seinen Sohn Jack (Jai Courtney) in Gefahr, nicht ahnend, dass der für den CIA arbeitet und auch ein recht wehrhaftes Bürschchen geworden ist. Merke: Zum Alt-Star gehört ein jüngerer Partner, damit auch Teens und Twens ihre Identifikationsfigur bekommen. Mel Gibson hat in „Get the Gringo“ sogar einen sehr jungen Kompagnon: Ein zehnjähriger Knabe hilft ihm, in einem barbarischen mexikanischen Gefängnis zu überleben. Einer fehlt noch, doch gerade er mischt wieder ganz oben mit: Im März startet Sly Stallone mit „Shootout – Keine Gnade“ (früher „Bullet to the Head“). Mit deftiger Action, knackigen Onelinern, jungem sinoamerikanischem Partner und Sarah Shahi in der Rolle seiner Tochter. Denn merke zweitens: Anders als in den 1980ern bekommen im Retro-Action-Kino Frauen deutlich mehr Spielraum. Ist ja nicht so, dass die Zeiten stehen geblieben wären. HARALD KELLER

... Stirb langsam 5.

The Last Stand. R: Jee-woon Kim, D: Arnold Schwarzenegger, Forest Whitaker, Peter Storemare u. a. P ab 31.1., CineStar Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben. R: John Moore, D: Bruce Willis, Sebastian Koch, Patrick Stewart u. a. P ab 14.2., CineStar Get the Gringo. R: Adrian Grunberg, D: Mel Gibson, Kevin Hernandez, Peter Storemare u. a. P ab 28.2. Shootout – Keine Gnade. R: Walter Hill, D: Sylvester Stallone, Sung Kang, Christian Slater u. a. P ab 7.3.


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The Impossible

FLUTWELLE 26.12.2004. Es gilt als eins der stärksten Beben, das jemals gemessen wurde. Mit verheerenden Auswirkungen: Eine Tsunamiwelle überrollte die Küsten von 14 Ländern und riss ca. 230.000 Menschen in den Tod. So lauten die harten Fakten. Doch was passierte mit denjenigen, die die Katastrophe überlebten? Der Film erzählt die Geschichte der Überlebenden Maria Belon. Die Kamera bewegt sich auf Augenhöhe von Touristen, die die Flutwelle völlig unvorbereitet traf. Henry Bennett (Ewan McGregor)

und seine Frau Maria (Naomi Watts) planen einen erholsamen Urlaub mit ihren drei kleinen Söhnen. Doch innerhalb von Sekunden ist die tropische Poolidylle dahin und die Familienmitglieder auseinandergerissen. Mit eisernem Willen kämpft die Ärztin nicht nur ums Überleben, sondern gemeinsam mit ihrem ältesten Sohn auch darum, ihre Familie wiederzufinden. Angesichts der Zahl der Toten scheint das utopisch. HANNA VON BEHR E 2012. R: Juan Antonio Bayona. D: Naomi Watts, Ewan McGregor, Tom Holland u. a. P ab 31.1., Cinema Arthouse, CineStar

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Zero Dark Thirty

SPECIAL FORCES Mit „The Hurt Locker“ über ein Bombenräumkommando im Irak hat Regisseurin Kathryn Bigelow Filmgeschichte geschrieben. Für den Film gab es neben vielen anderen Auszeichnungen sechs Oscars. Bigelow ist es dabei als erster Frau überhaupt gelungen, in der langjährigen Geschichte der Acadamy Awards einen Regie-Oscar verliehen zu bekommen. Auch ihr neuester Film ist enorm preisverdächtig. Das zweieinhalbstündige Mammutwerk „Zero Dark Thirty“ handelt schließlich von nichts Geringerem als der zehn Jahre währenden Jagd auf Osama bin Laden, dem Drahtzieher von 9/11. Ähnlich wie bereits in „The Hurt Locker“, reduziert Bigelow auch diesen Militärfilm nicht auf eindimensionale Helden-Schwarzweißmalerei, sondern verleiht der dramatischen und natürlich auch mit einer ordentlichen Prise Action gewürzten Geschichte ihre notwendige Tiefe. Meisterhaft! FJ USA 2012. R: Kathryn Bigelow. D: Jessica Chastain, Kyle Chandler, Jason Clarke u.a. P ab 31.1., Cinema Arthouse, CineStar

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kino die platzanweiserin

Die Männer der Emden

Schweiger trifft Schweighöfer in „Kokowääh 2“ Schweiger und Schweighöfer – diese beiden Namen sind derzeit wohl die meist genannten, wenn es um deutsche Komödien geht. Nicht zuletzt deshalb, weil sowohl Til als auch Matthias nicht nur sehr fleißig, sondern auch sehr gut im Geschäft sind. 2007 spielte Schweighöfer in Schweigers Film „Keinohrhasen“ mit, der erfolgreichsten deutschen Produktion des Jahres. 2009 folgte die Fortsetzung „Zweiohrküken“, die nicht ganz so gut lief, beim Publikum aber besser ankam als bei den Kritikern.

Wie repariert man eine kaputte Familie? „3/Tres“ Humor auf niedrigem Niveau, kombiniert mit angestaubten Geschlechterklischees und alten Vorurteilen sowie einer eher dünnen Geschichte – das ist Schweigers Erfolgsrezept für Filme. Garniert wird das Ganze mit bekannten deutschen Schauspielern (nicht zuletzt ihm selbst) oder anderen Promis, die in Gastrollen auftreten. Finanziert wird es mit Product Placement. Nach diesem Schema arbeitet auch NeuProduzent und -Regisseur Schweighöfer. Ganz Schweigers Ziehsohn, versucht er bisher mit mittelmäßigem Erfolg, in dessen – zugegebenermaßen große – Fußstapfen zu treten. Lediglich einen Marketingdreh hat er bisher noch nicht ausprobiert: den zweiten Teil. Denn wenn ein Film gut läuft, bietet es sich ja an, zwei, drei Jahre später ein Sequel folgen zu lassen. Macht der Til gerade wieder mit Kokowä-

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äh 2 (ab 7.2. im Kino). Und, welche Überraschung: Matthias ist auch dabei, diesmal darf er sogar sich selber spielen. Im Patchworkfamilien-Experiment von Henri (Til Schweiger), Katharina (Jasmins Gerat) und Magadalena (Emma Schweiger) geht es turbulent weiter. Ein neues Baby sorgt dabei ebenso für Trubel wie die Tatsache, dass sowohl Magdalena als auch ihr Kuckucksvater Tristan verliebt sind. Wer neugierig ist: Previews für die Ladys mit Sektchen für lau gibt’s einen Tag vor dem Bundesstart im Cinestar und der Filmpassage. Für deutsche Filme einer ganz anderen Art steht dieser Name: Fatih Akin. Sein neuester Dokumentarfilm Müll im Garten Eden (17., 19., 20.2., Lagerhalle) beschäftigt sich mit dem Bau einer Mülldeponie in der Nähe des türkischen Städtchens Çamburnus. Umweltauflagen werden nicht eingehalten, Sickerwasser und Gestank bedrohen die Idylle im Teeanbaugebiet. Ambitioniert und voller Mitgefühl für die betroffenen Anwohner verfolgt Akin Bau und Inbetriebnahme der Halde.

Fatih Akin beobachtet den „Müll im Garten Eden“ Der Film wird zum ersten Mal in Osnabrück gezeigt, ebenso wie 3/Tres (12./13.2., Lagerhalle). In dieser Tragikomödie aus Uruguay präsentiert uns Regisseur Pablo Stoll Ward die drei Mitglieder einer kleinen Familie, die mit ihrem Leben unzufrieden sind und einen Neuanfang suchen. Zahnarzt Rodolfo hadert mit seinem Job und seiner neuen Beziehung. Seine Ex-Frau Graciela ist mit ihrem Beruf und der schwer kranken Tante, sowie der Erziehung der sechzehnjährigen Tochter Ana völlig überfordert. Aber vielleicht gibt es für die drei ja doch eine gemeinsame Zukunft? NINA BARTHOLOMAEUS

Frankenweenie

FEUER FREI Noch so eine wahre Geschichte. Zu Beginn sollte der Erste Weltkrieg nur ein paar Wochen dauern. Spätestens zu Weihnachten 1914 seien alle wieder zu Hause – denken auch die Matrosen der SMS Emden. Doch dann versinkt das Schiff vor den Kokosinseln. 50 Männer können mit viel Glück entkommen und treten eine abenteuerliche Flucht über das Meer und durch die Wüste an. Hunger, Durst und noch schlimmere Gefahren lauern unterwegs. Aber zwischen bröckelnden Militärstrukturen und einem gefährlichen Hinterhalt der Beduinen des Lawrence von Arabien darf natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht zu kurz kommen. So lässt Regisseur Berengar Pfahl („Shanghai Baby“) vor der historischen Kulisse des Ersten Weltkriegs seine Version dieser abenteuerlichen Fluchtgeschichte mit Herz und Schmerz und finanziellen Mitteln der auf TV-Schmalz getrimmten ARD FJ Degeto anreichern. D 2013. R: Berengar Pfahl. D: Ken Duken, Sibel Kekilli, Oliver Korittke u. a. P ab 31.1., CineStar

WUFFIS WIEDERKEHR Armer Victor. Beim Spielen verliert er seinen besten und einzigen Freund – Hund Sparky. Zum Glück trägt Victor den Nachnamen Frankenstein und hat in der Schule aufgepasst. Also erweckt er seinen kläffenden Kumpel kurzerhand wieder zum Leben. Dummerweise soll er aber schon bald auch die verstorbenen Tiere seiner Mitschüler wiederauferstehen lassen. Was natürlich ganz fürchterlich schief geht! Vor 29 Jahren verwirklichte der wunderbare Filmemacher Tim Burton diesen Stoff bereits als Kurzfilm. Nun erweckt er die Story als fantastischen Animationsfilm in Spielfilmlänge zu neuem Leben – und verbindet dabei traditionelle Handarbeit mit modernster 3D-Technik. Im Original konnte er dafür die Synchronstimmen von bekannten Schauspielern wie Martin Short und Winona Ryder gewinnen. Nun ja. Auch als Kinogänger freut man sich über baldige DVDFJ Veröffentlichungen. USA 2012. R: Tim Burton. Deutsche Sprecher: Niklas Münnighoff, Laura Maire, Jakob Riedl. P ab 24.1., Cinema Arthouse

Quellen des Lebens

The Master

EIGENWILLIG „Die Unberührbare“ war wohl künstlerisch wie kommerziell der größte Erfolg des Regisseurs Oskar Roehler, der als Drehbuchautor unter anderem mit Christoph Schlingensief zusammengearbeitet hat. „Die Unberührbare“ war ein persönlich gefärbter Film, er erzählte die tragische Lebensgeschichte der Schriftstellerin Gisela Elsner – Roehlers Mutter. In seiner neuesten Regiearbeit taucht diese Figur wieder auf, heißt hier Gisela Ellers (!) und wird von Lavinia Wilson verkörpert. Roehler weitet die Geschichte zum Ensemblestück und spannt den Bogen von den Nöten und Wirrungen der Nachkriegsjahre über den Wiederaufbau bis zur befreienden Entkrampfung durch die Jugendlichen der 60er. Manches wird verbrämt, manche Protagonisten wie Marcel Reich-Ranicki oder der Verleger Ledig-Rowohlt werden beim Namen genannt. Eine eigenwillige, oft etwas schräge Interpretation vergangener Ereignisse. H.K. D 2013. R: Oskar Roehler. D: Jürgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu, Wilson Gonzalez Ochsenknecht u. a. P ab 14.2., Cinema Arthouse

SEKTENVERDÄCHTIG Scientology oder nicht Scientology? „The Master“ musste bereits einige Spekulationen über sich ergehen lassen, die auf die Intention des Autors und Regisseurs anspielen. Doch auch wenn Paul Thomas Anderson vehement bestreitet, einen Film über Scientology gemacht zu haben, muss er sich dieser Kritik stellen. Denn schließlich hat er selbst den Namen L. Ron Hubbard und dessen Lehrbuch Dianetik ins Spiel gebracht und siedelt den Film exakt zum gleichen Zeitpunkt an, als sich die Sekte formierte. Der Zweite Weltkrieg ließ eine Reihe zerstörter Existenzen zurück, die auf der Suche nach einem neuen Sinn für ihr Leben waren. Unter ihnen ist auch der MarineVeteran Freddie (Joaquin Phoenix), der versucht seine Erlebnisse mit Alkohol und Frauen zu betäuben. Doch dann trifft er auf Lancaster Dodd (Philip Seymour Hoffman), der eine spirituelle Bewegung gegründet hat: The Cause ... HANNA VON BEHR USA 2012. R: Paul Thomas Anderson. D: Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams u.a. P ab 21.2., Cinema Arthouse


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Redaktionspraktikant Gangster Squad

DÜSTER Ende der 1940er Jahre ist Los Angeles fest in der Hand von Gangsterboss Mickey Cohen (Sean Penn). Aber nicht nur das organisierte Verbrechen tanzt nach seiner Pfeife. Auch Politik und Polizei stehen auf Cohens Gehaltsliste. Bis sich eine geheime Spezialeinheit der Polizei (u. a. Josh Brolin und Ryan Gosling) mit nicht weniger zimperlichen Mitteln dem Mob entgegenstellt. Wenig zimperlich geht es auch in Ruben Fleischers erstklassig besetztem Gangsterthriller über die Abwesenheit von Recht und Gesetz zu. Setzte Fleischer in seiner blutig-schrägen Horrorkomödie „Zombieland“ noch auf drastisch überzogene Komik, so gibt es hier nur noch wenig zu lachen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Stoff auf realen Vorfällen der US-amerikanischen Nachkriegszeit beruht, die der Reporter Paul Lieberman für die LA Times recherchiert und zusammengetragen hat. FJ

USA 2013. R: Ruben Fleischer. D: Sean Penn, Ryan Gosling, Josh Brolin u.a. P ab 24.1., Cinema Arthouse, CineStar

(m/w)

Parker

WHAMM Endlich Abwechslung! Nachdem Jason Statham in letzter Zeit gefühlt jeden Tag als Transporter auf wechselnden Sendern zu sehen war, ist er hier jetzt endlich in einer neuen Rolle: Parker, ein Dieb mit Prinzipien, die stark an Robin Hood erinnern („Nimm den Reichen“, „Tu nur denen weh, die es auch verdient haben“), handelt sich genau deswegen bei einem Coup Ärger mit seinen Kumpanen ein. Die beschließen kurzerhand, den Störenfried aus dem Weg zu räumen und lassen ihn scheinbar tot am Straßenrand zurück. Doch Parker überlebt und will seinen Anteil an der Beute – obwohl Mentor Hurley (Nick Nolte) dringend abrät – viel zu gefährlich! Also nimmt der Profi-Dieb eine neue Identität an, holt sich Hilfe bei der Schönen Leslie (Jennifer Lopez) und schwört Rache. Und die ist in diesem Fall wirklich Blutwurst... Statham-Fans kriegen, was sie erwarten: Action, Prügeleien, blaue Augen NB und gebrochene Knochen. USA 2013. R: Taylor Hackford. D: Jason Statham, Jennifer Lopez, Nick Nolte u.a. P ab 7.2., CineStar

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Warm Bodies

LECKER R (Nichloas Hoult) kann sich nur an den Anfangsbuchstaben seines Namens erinnern, alles andere über sein früheres Leben hat er vergessen. Denn er ist ein Zombie, so wie die meisten anderen Menschen auch. Kaum des Sprechens fähig wanken sie die meiste Zeit stöhnend herum, auf der Suche nach etwas Lebendigem, das sie essen können. R mag Gehirne besonders gern. Ob es daran liegt, dass er sich in Julie (Teresa Palmer) verliebt? Immerhin hat er nach dessen Selbstmord das Gehirn ihres Freundes verspeist... Konnte man das erwarten? Nach Vampiren und Werwölfen sollen jetzt untote Zombies der neueste Traum pubertierender Mädchen sein? Immerhin nimmt der Film sich selbst nicht ganz ernst. Die Horror-Drama-Romanze setzt nämlich auch auf schwarzen Humor, der den Kitsch etwas erträglicher macht. Twilight-Fans wird der blasse, aber sympathische Zombie gefallen. NB USA 2012. R: Jonathan Levine. D: Nicholas Hoult, Teresa Palmer, John Malkovich u.a. P ab 21.2., CineStar

Quartett

ALTERSVERRÜCKT Inspiriert ist die Seniorenresidenz Beecham House von der „Casa Verdi“ in Mailand, die Verdi sich zu Lebzeiten bauen ließ und nach seinem Tod als Altersheim stiftete. Wie in der Realität bietet sie auch im Film ehemaligen Opernstars ein Zuhause. Um für den finanziellen Erhalt des Anwesens zu sorgen, wird alljährlich ein großes Konzert gegeben. Als Jean (Maggie Smith) neu einzieht, wittern Cissy (Pauline Collins) und Wilf (Billy Connolly) die Chance, dieses Jahr eine sensationelle Gala daraus zu machen. Denn einst waren sie, Jean und Reginald (Tom Courtenay), deren Ex-Ehemann, ein glanzvolles Quartett. Doch dazu gilt es zunächst die beiden zu überzeugen, erneut gemeinsam eine Bühne zu betreten ... Dass Alter keine Grenzen kennt, zeigt auch Dustin Hoffman. Der zweifach oscarprämierte Schauspieler, präsentiert mit 75 Jahren seine erste Regiearbeit. HANNA VON BEHR

UK 2012. R: Dustin Hoffman. D: Maggie Smith, Tom Courtenay, Michael Gambon, Billy Connolly, u. a. P ab 24.2., Cinema Arthouse

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media Buch des Monats Subkultur Westberlin 1979-1989 Freizeit

Wolfgang Müller BERLIN-BIBEL Kaum ein Kenner und Mitgestalter kann diese heiße Phase in der Mauerstadt besser erzählen. Als Mitglied des genresprengenden Kunst-Musik-Projekts „Die tödliche Doris“ schrieb der „geniale Dilletant“ Müller höchst selbst alternativ-undergroundige Stadtgeschichte mit – und jetzt auf. Hilmar Hoffmanns Leitmotiv „Kultur für alle!“ (von allen) setzte man in der Kreuzberger Szene stante pede krachig in die Tat um – alles ist Kunst! Dort schuf man sich die eigene Infrastruktur aus Clubs und Kneipen, Kinos und Kulturzentren, Ateliers, Galerien, Studios und Läden, die heute noch immer den legendären Ruf des damals verkommenen Viertels begründen. Neben diesem prallvollen Geschichtenbuch und Sittengemälde der Sub nehmen sich Ansgar Oberholz’ Gastroerzählungen über die digitalen Bohèmians vom Rosenthaler Platz wie plörriger Latte macchiato aus. Müllers Berlin-Bibel – definitiv schon jetzt AB (m)ein Buch des Jahres! Philo Fine Arts, 24 EUR

Seitensprung Hans-Peter Schwarz „Helmut Kohl – Eine politische Biographie“. Es entsteht ein differenziertes Bild von Kohl als Machtmensch in Zeiten der Umbrüche: international mit Fortune, innenpolitisch mit Schwächen. DVA, 34,99 EUR Steven Naifeh/Gregory White Smith „Van Gogh. Sein Leben“. Das man über diesen großen Maler noch so viel Neues erfahren kann – unglaublich. Vor allem die Jahre als junger Mann, detektivisch recherchiert, erhellen den Blick auf Van Goghs Werk. S. Fischer, 34 EUR Duff McKagan „It’s So Easy“. Der ehemalige Bassist der Guns N’Roses blickt zurück. Das aber ungewohnt stilvoll für eine Autobiografie aus dem Bereich Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Beeindruckend ist seine Wandlung nach dem BandAus: Dem Tod knapp von der Schippe gesprungen, beginnt McKagan ein nachhaltiges Leben. Luftschacht, 24,90 MARS EUR

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Isch geh Schulhof

Philipp Möller BILDUNGSEXPERTE Glaubt man Philipp Möller, dann ist eine öffentliche Grundschule in Berlin ungefähr so etwas wie eine entmilitarisierte Zone. Survival of the fittest. Und da hinein muss – Philipp Möller. Der ist Diplom-Pädagoge, Jahrgang 80, selbst Vater, und war für zwei Jahre Aushilfs-Lehrer an, genau, einer Berliner Grundschule. Mit Kindern wie Raik, der ihn zur Weißglut reizt und lässig sagt: „Mich können Sie nicht versetzen. Die anderen Schulen wollen mich nicht!“ Auch die Androhung, ihn nach Hause zu schicken, fruchtet nicht: „Ok, ich freue mich schon auf meinen Computer.“ Die anderen Kids sind kaum besser. Ein normaler Dialog an dieser Grundschule geht so: „Ey, du Opfer, wo gehst du?“ „Isch geh bei Klo, du Bastard!“ Was Philipp Möller mit seinem Buch bezweckt, ist nicht ganz klar. Pädagogische Aufklärungsarbeit kann es nicht sein – dafür sind seine Schilderungen zu witzig. Erfolg auf Kosten der Kids? Passt auch nicht, dafür schimmert zu oft der Wunsch nach Veränderung durch. Was stimmt: Möller hat ein Thema entdeckt.

In Brasilien geht’s ohne Textilien

Andreas Wunn REISEFÜHRER 2014 findet in Brasilien die Fußball-WM statt. Dann soll Deutschland Weltmeister werden. Im wohl Fußball-verrücktesten Land der Erde. Und damit jeder spätestens im Sommer 2016 aber auch alles über Brasilien weiß, fährt die Veröffentlichungsmaschine schon mal an. Im vorliegenden Fall zum Glück im Guten. Andreas Wunn, Jahrgang 1975, leitet das ZDF-Studio in Rio de Janeiro und ist ausgewiesener Südamerika-Experte. In amüsanten Episoden schildert er sein Leben als Deutscher in Rio. An einem Tag steht zum Beispiel die erste Surfstunde an, an der Copacabana. An einem anderen wagt er sich unter die Fitness-Freaks am Strand und misst sich in Klimmzügen. Und natürlich wird Wunn auch in die hohe Kunst des richtigen Caípirinhas eingeweiht. Auch ein Besuch in den berüchtigten Favelas bleibt nicht ohne Folgen. Am Ende des Buches hat der Leser viele nette Brasilianer kennen gelernt und die Sympathiewerte – falls nicht eh schon da – für dieses Land steigen. Das Ticket zur WM wird gleich gebucht.

MARIO SCHWEGMANN

Bastei Lübbe, 8,99 EUR

Hans-Peter Siebenhaar GLOTZE & GEBÜHREN Heute schon empört? Derzeit gilt es als sehr chic, sich mit aller zur Verfügung stehenden Wut über das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufzuregen. So nun auch der Medienfachmann Hans-Peter Siebenhaar, der schon im Untertitel die „Wahrheit über das System ARD und ZDF“ in die Welt zu pfeifen verspricht. Das sieht dann so aus, dass er allerlei teilweise altbekannte Missstände „enthüllt“ und zu dem unüberlegten Kurzschluss gelangt, dass es doch auch ganz gut ohne Zwangsgebührenfernsehen ginge – auf freiwilliger Bezahlbasis. Leider wirkt seine Streitschrift trotz umfangreicher Kenntnisse über die deutsche Medienlandschaft wie ein Schnellschuss. Eine Stelle im Buch musste bereits geschwärzt werden, weil sie eine unwahre Behauptung vermittelte, die „leider erst nach der Drucklegung aufgefallen“ sei, wie es auf einem beigelegten Kärtchen heißt. Schade, eine differenzierte, ernsthafte und nicht von populistischen Vorurteilen geprägte Auseinandersetzung mit unserem Rundfunksystem würden wir wirklich gerne lesen. FJ Eichborn, 14,99 EUR

Anders Nilsen DENKENDE FINKEN Die 600-seitige Graphic Novel beginnt mit ein paar diskutierenden Finken. Anspruchsvoll wie ein Ethik-Grundkurs und wegen fehlender zeichnerischer Individualisierung kaum zu unterscheiden, stellen sie sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Für sowas hat die alte Frau in einer Hütte am Rande der Zivilisation keine Zeit; sie pflegt einen geistig behinderten Sohn. Sie stirbt. Eine Bombe fällt, ein Flugzeug stürzt ab. Es erscheinen weitere sprechende Tiere, zynische Raben zum Beispiel und eine müde Schlange. Vögel besuchen über eine Erdspalte das Totenreich, tote Vögel kehren zeitweilig zurück und diskutieren weiter über die letzten Fragen (leider). Es kommt zu Konflikten zwischen Aasfressern und Vegetariern. Das Buch ist das Richtige für Leute, die sich für Endzeit-Comics und Vögel und vorsokratische Philosophie interessieren. Die gibt es sicher. Ich persönlich wünsche dem tollen Zeichner Anders Nilsen, dass er mal einen Gang zurückschaltet oder einen pragmatischer veranlagten Texter findet.

MARIO SCHWEGMANN

Heyne, 8,99 EUR

Die Nimmersatten

Große Fragen

GEORGE WEBBER

Atrium Verlag, 39,95 EUR

Nachspielzeit

Timo Heinze NACHGETRETEN Er durchlief fast alle Jugendmannschaften des FC Bayern und galt als hoffnungsvolles Talent. Er spielte in verschiedenen DFB-Jugendmannschaften und mit Thomas Müller, Holger Badstuber und Mats Hummel. Doch der große Traum, als Fußball-Profi Millionen zu verdienen, wurde nicht wahr. Darüber hat Timo Heinze ein Buch geschrieben. Er berichtet, wie es ist, ein gescheiterter Fußballer zu sein. Er erzählt, wie er sich durch eine Verletzung und mentale Probleme erst in der 2. Mannschaft der Bayern, dann in Unterhaching immer mehr ins Abseits spielte, bis er seinen Traum beerdigte. Heinze fuhr anschließend nach Bali, um zur Ruhe zu kommen. Auch davon erzählt er. Den Reisebericht hätte er getrost weglassen können. Vielmehr hätte er Ross und Reiter nennen sollen, um damit mehr Butter bei die Fische zu geben. Wirklich gut ist das Buch, wenn Heinzes Begeisterung für den Fußball zutage tritt. Leseprobe? Zu Bali? Okay: „Mich beschleicht das unangenehme Gefühl, dass ich doch lieber im heimischen Deutschland hätte bleiben sollen.“ Ächz. BOBBY FISCHER Rowohlt, 8,99 EUR

GLEIS 22 – 25 Jahre Konzerte

David Skroblin/ Frank Dietrich CLUBGESCHICHTE „Lieblingsbands nach Münster holen“, das war vor 25 Jahren die Maxime der Gleis 22-Macher. Und sie ist es bis heute geblieben. Frank Dietrich und David Skroblin haben nach circa 2.000 Konzerten mit 4.000 Bands den Blick in die Archive gewagt und ein intimes Fotobuch mit Konzertaufnahmen aus dem Musikclub an der Hafenstraße zusammengestellt. Unterteilt in sechs Kapitel geht es mit Bands wie R.A.F.Gier oder Nagorny Karabach los. Dann begegnen dem Betrachter schon Motorpsycho oder Guided By Voices. Besonders schön: die ganz jungen Sterne und Jochen Distelmeyer in seiner Elvis-Phase. Das Besondere am Gleis 22 ist, dass alle im Team ehrenamtlich arbeiten und nach eigenem Gusto die Acts buchen können. Auch international hat der Club sich einen Namen gemacht, sodass Adam Green oder Bright Eyes gern (wieder)kamen. Im Anhang dieser sehenswerten Würdigung ein feiner Text von Nagel (Ex-Muff Potter) über sein „Wohnzimmer“ die Westfalentankstelle und Butt’s Bierstube. Herzlichen Glückwunsch! MALTE SCHIPPER Oktober Verlag, 17,50 EUR


hörbar

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT John Stephens „Emerald“. Als Kleinkinder wurden drei Geschwister, Kate, Michael und Emma, von ihren Eltern getrennt. In einem Waisenhaus erfahren sie, dass sie ein magisches Buch brauchen, um ihre Eltern wiederzufinden. Das SWR-2-Hörspiel wendet sich zwar an Heranwachsende, hat aber einen Harry-Potter-Touch. Sehr spannend! Geheimisse, finstere Schurken … DAV, 2 CDs, ca. 17 EUR

„Meister der Angst – Jack the Ripper“. Schauder! Patrick Bach und Frank Glaubrecht kehren als Sprecher ins Jahr 1888 zurück und jagen in London Jack the Ripper. Der Clou dieser Hörspielinszenierung: Sie basiert teilweise auf der grafischen Novelle „From Hell“ von Alan Moore. Düster! Ach ja: die Ritualmordspuren führen ins Königshaus. Random House Audio, 1 CD, ca. 10 EUR

sehbar

ID:A. Identität anonym. Eine Frau erwacht erinnerungslos in einem Fluss. Offenbar ist sie Dänin und in den Mord an einen niederländischen Politiker verwickelt. Zurück in Dänemark findet sie ihren Mann ... Vieles wirkt konstruiert, aber spannend ist es trotzdem. Ascot Elite HE, ca. 14 EUR Transit. Vier Gangster haben eine Tasche voller Geld, zwei Morde auf dem Gewissen – und überall Straßensperren. Antonio Negret heißt der Regisseur, ist Kolumbianer und ein Mann, den Actionfans im Auge behalten sollten. Spannend! Planet Media HE, ca. 12 EUR The Expendables 2. Nun fehlt nur noch Steven Seagal, dann wären alle 1980-er-Actionikonen dabei. Diesmal bekommen es die Söldner mit einem durchgeknallten Franzosen (van Damme rockt!) zu tun, der eine

spielbar

Nele Neuhaus „Böser Wolf“. Julia Nachtmann liest den dunklen Thriller aus der deutschen Provinz. Eine 16Jährige wird ermordet. Noch Wochen später stochert die Polizei im Dunkeln. Doch dann ergibt sich eine Spur zu einer TV-Journalistin, die sich offenbar mit einigen sehr mächtigen Leuten angelegt hat. Fall 6 für Bodenstein und Kirchhoff. HörbuchHamburg, 6 CDs, ca. 15 CHRISTIAN LUKAS EUR

ganze Region irgendwo in Osteuropa drangsaliert. Rutscht leider oft ins Comichafte ab. Splendid, ca. 15 EUR Crazy Horse. Der weltberühmte Pariser Strip-Club erlaubte Regisseur Frederick Wiseman einen Blick hinter die Kulissen. Ihm gelingt auf eine fast schon hypnotische Art zu erklären, warum solch ein Lokal zu den Sehenswürdigkeiten einer Weltstadt gehören kann. Gar nicht uninteressant ... Pierrot le Fou, ca. 13 EUR Motorway. Lo und Cheung sind Polizisten. Ihr Einsatzort: Die Straßen Hongkongs. Ihre Einheit: Die Invisible Squad. Als eine Bande in ihr Visier gerät, beginnt ein unbarmherziges Rennen. Andere Teilnehmer auf den Straßen ... Kollateralschäden ... Düsterer PS-Kracher, produziert von Johnny To. CHRISTIAN LUKAS Senator Film, ca. 13 EUR

Seit kurzem gibt es ein neues Online-Magazin über PC Spiele: Auf PC-Spieler.com findet man News und Informationen rund um aktuelle und kommende PC Spiele. Das Magazin vertritt dabei die Philosophie, dass besonders der Markt der Indie Spiele Beachtung finden muss. User werden hier Interviews mit den Köpfen der Branche, Reviews von Spiele-Neuerscheinungen und natürlich aktuelle Releasetermine finden. Chef-Redakteur Patrick Maak: „In der Vergangenheit sind immer mehr Spiele-Zeitschriften eingegangen, während sich der Markt der Online-Magazine nicht nennenswert erweitert hat. PC-Spieler.com will eine Anlaufstelle für alle Fans von PC Spielen bieten.“

DAVID WERKER Studenten Comedy

1.2. Rosenhof

HAUDEGEN

DeutschrockSchwergewichte

13.2. Rosenhof

STEAMING SATELLITES

70s-Rock – aber zeitgemäß

7.3. Kleine Freiheit

THE PETIT FOURS

Sexy Burlesque-Show

8.3. Rosenhof

CAPTAIN CAPA

ASS-DUR

13.2. Glanz & Gloria

8.+9.3. Lagerhalle

Elektro auf’m Dancefloor

NORDLICHT KLUB

Mit Where Did Nora Go und Forest & Crispian

16.2. Glanz&Gloria

11 FREUNDE LESEREISE

Mit Jens Kirschneck und Philipp Köster

22.2. Lutherhaus

DAS VOLLPLAYBACKTHEATER Das Horror-Schloss im Spessart

26.2. Rosenhof

DIE ORSONS

HipHop-Spaßtruppe

1.3. Rosenhof

Intelligentes Musikkabarett

IAMDYNAMITE

Harmoniegesänge mit Schlagzeug-Gewitter

8.3. Kleine Freiheit

SVEN RATZKE

Geniale Glamour-Diva

14.3. Rosenhof

PHILIP SIMON Der Niederländer redet Klartext

15.3. Lagerhalle

HEISSKALT

Deutschrock mit Pop-Appeal

16.3. Kleine Freiheit

YASMINE TOURIST

NORDLICHT KLUB

6.3. Glanz&Gloria

16.3. Glanz&Gloria

Junger, deutscher Indie-Rock

FORTSETZUNG FOLGT

Konzertreihe mit skandinavischen Bands

Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 2.2013 45


media cd des monats Leslie Clio

Selig

Magma ROCK. Die deutsche Musikpresse feiert dieser Tage ja das 20-jährige Jubiläum von Tocotronic. Und vergisst dabei eine Band, die auch ihr 20-Jähriges begeht und vielleicht sogar die besseren Songs geschrieben hat ... „Magma“ jedenfalls ist so jung, frisch und knackig, als würden hier 19-jährige Engländer ihr Britrock-Debüt einspielen. Apropos Briten: Produziert hat Steve Power, der bereits mit Blur und dem frühen Robbie Willams gearbeitet hat. Anspieltipps: „Ich lüge nie“ + „Wenn ich an dich denke“. Universal MARS

Gladys RETRO-POP. Die erste Single „Told You So“ lief im Radio zeitweise jede Stunde einmal. Ein toller Song, soulig, und ein wenig wie Lana Del Ray klingend. Im Januar trat die Hamburgerin beim Trend-BarometerFestival Eurosonic auf und die neue Single läuft im neuen Matthias Schweighöfer-Film. Mehr Promo geht kaum. Das sollte sich auszahlen, denn ihr Debüt ist ein tolles Album mit vielen 1960er-Pop-Klängen und genügend Indie-Charme, um nicht seicht zu sein. Universal ROGER

Betty Steeles

Apparat

Krieg und Frieden (Music For Theatre) ELECTROKLASSIK. Für dieses Album bekam Sascha Ring erstmal Hausaufgaben. Regisseur Sebastian Hartmann schickte den Electrotüftler mit Tolstois „Krieg und Frieden“ in Urlaub nach Thailand. Dort las Ring fünf Stunden und macht dann fünf Stunden Musik. Die Stücke wurden dann live auf der Theaterbühne performt, für dieses Album aber noch modifiziert. Spätromantische Kammermusik, abstrahierter Gospel und elekronische Field Recordings funktionieren auch ohne Werkkenntnis. Mute/Goodtogo CHROM

Prag

Premiere CINEPOP. Ja, die neue Band mit Nora Tschirner. Die steht allerdings nicht absolut im Vordergrund, wird ein Großteil der Songs doch von Erik Rautenschläger und Tom Krimi gesanglich übernommen. Für „Premiere“ ist wohl mal der Begriff „cineastischer Pop“ erfunden worden. Begleitet vom Tschechischen Filmorchester Prag gelingt manches. Insgesamt klingt das Album allerdings so, als wären Sven Regener und Superpunk in eine Musikalienhandlung eingebrochen. Tynska Records CHROM 46 STADTBLATT 2.2013

This Is Betty Steeles SONGWRITER-POP. Auf dem Cover hält sie eine türkisfarbene akustische Gitarre auf den Knien und hat eine gestrickte Mütze auf dem Kopf. So klingt das Album der Sängerin aus London auch: selbstgemacht, ein wenig verspielt, mit eigenem Kopf, aber nett. Die Gitarre kommt bei den Songs reichlich zum Einsatz, dazu Klavier, Glockenspiel, die eine oder andere Geige, ein wenig Blasmusik und ihr mädchenhafter Gesang. Das swingt wunderbar und hat eine Menge Charme. Edel ROGER

Jake Bugg

Jake Bugg SINGER-SONGWRITER. In England erschien bereits im Herbst das Debüt des 18-Jährigen, der der Welt den Glauben an den Gitarrensong (wieder)geben soll. Noel Gallagher mutmaßte: „Bob Dylan trifft Arctic Monkeys“, und liegt damit gar nicht so falsch. Bugg vereint in seinen fast altklugen Songs Dylan, Buddy Holly und Oasis mit einem scharf beobachtenden Storytelling. Einen so federnden Hit wie „Two Fingers“ hat man lange nicht mehr gehört. Und das ist nur einer von 14 Volltreffern. Mercury CHROM

Race Horses

Furniture POP. Zweites Album der walisischen Pophelden. Geschult an Queen, Denim und Luke Haines kommen Race Horses so schnell auf den Punkt, dass sie gefühlt drei Refrains in zwei Minuten unterbringen. Aufgenommen wurde „Furniture“ in einer Jugendherberge, die auch mit Discoabenden aufwartete. Besonders charmant: „Nobody’s Son“, dass so deutlich „Radio Gaga“ paraphrasiert, dass es schon wieder entwaffnend ist. Retromania? My arse! Ein kleines Wunderwerk. PIAS/Stolen Recordings CHROM

DEATH LETTERS „Common Prayers“. Zugegeben: Es nervt, ständig At the Drive-In zu erwähnen. Aber es warten einfach so viele auf eine Band, die deren Erbe antreten könnte. Und, hier ist diese Band – Death Letters. Was Duendo Ariza Lora und Victor Brandt runterbeten, ist poppy PostEmo-Hardcore der Spitzenklasse. Like it sehr! Redfield Records THE WOODEN SKY „Every Child A Daughter, Every Moon A Sun“. Introspektiver Folk aus Toronto. Sänger Gavin Gardiner besingt die Natur, testet Doo Wop und mag Queen. Auch wenn der Albumtitel etwas eso anmutet, ist das hier was für Fans von Conor Oberst und Bill Callahan. Geschmackvolles Cover included. Loose Music/Rough Trade LOCAL NATIVES „Hummingbird“. Local Natives sind so etwas wie die Brüder im Geiste der Fleet Foxes, nur mit mehr Schwerpunkt auf Wohlklang. Die leicht gewöhnungsbedürftige Stimme von Taylor Rice funktioniert in etwa wie ein kleiner Störsender, damit es nicht allzu perfekt wird. Pias Germany/Infectious Music LIEBE MINOU „Nur die guten Tasten“. So einen Sound von einer deutschen Künstlerin hat man lange nicht gehört. Die Songs von Minou Keks erinnern einen sofort an französische Chansons, an Edith Piaf oder auch an Patricia Kaas. Minou erzählt kleine Gesichten von der Liebe und den Widrigkeiten des Lebens. Schön. Sony Music TRIXIE WHITLEY „Fourth Corner“. Die Tochter der Psychedelic BluesLegende Chris Whitley war schon als großartige Sängerin bei Daniel Lanois’ „Black Dub“ aufgefallen. Hier ist die Musik ähnlich, athmosphärisch und dicht, aber die Songs sind weit weniger eingängig. Rough Trade TEENA MARIE „Beautiful“. Ein posthumes Album der einzigen weißen Sängerin, die vollen Respekt in der R&B-Szene verbuchen konnte. Mit stark emotional gefärbtem Gesang und einem eigenen Funk-Sound hat sie über die Jahre hervorragende Albem produziert. Dieses gehört dazu. Universal

Eels

Wonderful, Glorius POP. Mark „E“ Everett wirkt auf „Wonderful, Glorious“ irgendwie angriffslustig, aber auch skeptisch. Wie immer. Aber: „It’s easy not to care.“ Die 13 neuen Songs pendeln zwischen E’s patentierten Soundsignaturen rumpeliger Tom Waits-Blues und luzider Spieluhrmelodienpop. Und dazu diese Stimme, die sich um Lakonie bemüht, doch innen drin ein riesiges Herz hat und sich eine Kugel für die Freundin einfangen würde. Sehr schön und symbolisch auch das Cover: Eels unter Bombenbeschuss. E Works/Cooperative Music CHROM

The Virginmarys

King Of Conflict GRUNGE. Eine Band aus Manchester, die nach Seattle klingt? Coole Sache. The Virginmarys haben den Punch einer Jetzt-Band, sind mit dem Herzen aber auch verwurzelt in den frühen 90ern. Mudhoney, Nirvana, Pearl Jam. Und die Band wagt sich tatsächlich, in zahlreichen Songs ein Gitarrensolo zu spielen – das ist ja fast ausgestorben. Das Pendeln zwischen einem retrospektivem Grunge und aktuellem Geriffe á la Biffy Clyro macht die Virginmarys sehr reizvoll! Wie die Eagles of Death Metal. Cooking Vinyl MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Februar 2013

Jazz mit Soul

Nils Wülker

Um die deutsche Jazz-Szene muss man sich keine Sorgen machen. Ein Teil davon ist Nils Wülker. Der Trompeter nimmt sein gut zehn Jahren tolle Alben auf. Ein großer Einfluss für Wülker ist Miles Davis. Wie Davis, wagt er sich auch gerne in andere Genres vor, zum Funk oder Soul etwa. Sein aktuelles Album „Just Here Just Now“ ist allerdings lupenreiner Jazz. Unterstützt von einer erstklassigen Band, entwickelt Wülker eine melodische Qualität auf seinem Instrument, die ihn in die Nähe der ganz Großen rückt. P 21.2., Lagerhalle

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werwowas Freitag

1.

1

COMEDY

DAVID WERKER

Die Sache mit dem Studium dürfte immer schwerer werden. Denn eigentlich studiert David Werker Germanistik. Doch spätestens seit er vor kurzem den Deutschen Comedypreis als „Bester Newcomer“ erhalten hat, dürfte für die Wissenschaft kaum noch Zeit bleiben. Sein Erfolg? Werkers Auftritte sind erfrischend anders, StandUp-Spaß aus der Hüfte. Und der Jahrgang 1985er erreicht eine junge Zielgruppe, die zwischen Hörsaal und Club pendelt. Die Unistadt Osnabrück wird er also im Sturm erobern. > ROSENHOF

KONZERTE OSNABRÜCK Zaunpfahl & C.O.R. - Punk-

Rock, Bastard Club, 20.00

„The Rocky Horror Picture Show“, 23.00

tinsky, 21.00

Elina Duni Quartet - Jazz, Bunker Ulmenwall, 20.30

2.

ROCK

PETER PAN SPEEDROCK

Volldampf, Power. Adrenalin – die Hardrocker aus den Niederlanden sind eine alles aus dem Weg räumende Liveband. Das Trio lässt sich irgendwo zwischen den Ramones, Turbonegro und Motörhead einsortieren. Wer mal wieder abgehen will, bitte sehr! > BASTARD CLUB

Fieser Freitag Studentenfutter meets E-WG - Party-

RÉMI PANOSSIAN TRIO

Das französische Trio lädt sich noch gute Freunde ein, nämlich Nicole Johänntgen (Saxophon) und Frederik Köster (Trompete). Mit dem Stempel Jazz kommt man bei der fröhlichen Runde nicht weit. Auch Rock, Elektro und HipHop werden eingebaut. Das groovt, dazu kann man tanzen. > BLUE NOTE

48 STADTBLATT 2.2013

3.

MARKT

KUNSTHANDWERKERMARKT

Keramik, Malerei, Schmuckdesign, Glasbläser ... Über 150 Aussteller präsentieren sich auf dem Kunsthandwerkermarkt. Die Künstler zeigen ihr Handwerk direkt am Stand, auch ein Imker ist wieder dabei. Für Kinder gibt es einen Malwettbewerb sowie eine ganztägige Aufsicht. > HALLE GARTLAGE

klassiker und Elektro, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Der eingebildete Kranke -

Gastspiel Figurentheater Ambrella, Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Timo Wopp - Jonglierkabarett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Samstag

2 KONZERTE U-21 Bandcontest - Delacroix, Forget The Dead, Nightfall, Not Made, Unfames, St. Helens, JZ Ostbunker, 19.00

BIELEFELD

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Cheers in 10 - Rock & Metal & more, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Après Ski Party 2013 - Mickie Krause, Alando Palais, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Emo-Core und mehr, Hyde Park, 22.00 D-Effekt - Schwarz-mittelalterliche Veranstaltung, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00 Radioactive Rock - Rock, Kick Arse Rock, Ska, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet No. 52 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00

Water-Balancing, Schnuppermassage, Dampfsauna und Klangschalentherapie, Cabriosol im Schinkelbad, 20.0023.00

OSNABRÜCK

nies, Puffin’ Smoke, Thee Watsons, Haus der Jugend, 21.00

1Live – Die Tony Mono World Tour, Ringlokschuppen, 20.30

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Universum: Eine Nacht im Universum -

Band Stand Meeting - Men-

BIELEFELD

2.

QUAKENBRÜCK Paul Panzer - „Hart Backbord – Noch ist die Welt zu retten“, Comedy, Artland Arena, 20.00

Sebastian Witte & Der Neue Mond + Elektrogrill, Big But-

CLUBS&PARTY

JAZZ

Die Nacht der Musicals,

Stadthalle, 20.00

BRAMSCHE

MÜNSTER Killer Mike - „Tour 2013“, HipHop, Skaters Palace, 20.00 Two of a kind - Rock/Pop, SpecOps, 21.00

Der studierte Diplom-Kaufmann ist eines der größten Talente in der deutschen Kabarett/Comedy-Szene. Sein erstes Soloprogram „Passion“ verlässt altbekannte Comedy-Pfade und fordert die Besucher mit grenzenloser Ehrlichkeit und intelligenter Schärfe heraus. Wird angenommen! > LAGERHALLE

BIELEFELD

KINO

Gerry Weber Event Center, 19.00

TIMO WOPP

Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00

15.30 Uhr in Deutschland – Aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten“, Comedy, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

phon, Marije van Dujine Strobosch am Piano, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

Puhdys - Auf Akustik-Tour,

1.

Candle-Light-Schwimmen -

Songs und Meer...von Kurt Weill - Benno Berlin am Mikro-

HALLE

KABARETT

STADTBLATT präsentiert David Werker - „Morgens

Peter Pan Speedrock & Gäste - Rock and Roll, Bastard Der Film muss natürlich in einer Late-Night-Vorstellung laufen. Damit das Rock’n’Roll-Sex-GruselMusical gegen Mitternacht seinen Höhepunkt erreicht. Und Janet Weiss samt ihrem Verlobten Brad Majors kein Entkommen haben vor FrankN-Furter aus „transsexual Transsylvania“ ...

P

Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Rémi Panossian Trio feat. Nicole Johänntgen & Frederik Köster - Avantgarde, Rock

und Jazz, BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP Khalif ‘Wailin’ Walter Blues Band - Support: The Mitch Hill-

ford Front, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Good Old Boys, Forum, 21.00

KUNST

LÖHNE

OSNABRÜCK

talhalle, 19.30

Otto Hermann: Die Verdammten – Lithografien, ers-

MELLE

Lounge Express - Soul, Werre-

ter Tag der Ausstellung, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 10.00-13.00 u. 15.0017.00

KIDS

Gesang auf die Engel – Konzert der Bläserphilharmonie Osnabrück - Mit europäischer

Erstaufführung von David Maslankas „O Earth, O Stars“, St. Petri Kirche, 19.30 MINDEN

OSNABRÜCK Schlittschuhlaufen - Ausflug in die Eishalle, anschl. Essen im Mädchenzentrum, Mädchenzentrum Café Dauerwelle, ganztägig

Biboul Darouiche & Soleil Bantu, Jazzclub, 21.00

MÜNSTER MachOne, Skaters Palace, 20.00

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Erste Gesundheitstage im Schinkelbad - Zusammen mit

4. Osnabrücker Nacht des Sports - Ab 22.00 – 80er Jahre

der physiotherapeutischen Einrichtung „rehaaktiv-os“ bietet das Bad interessierten Besuchern Vorträge und Schnupperangebote rund um die Themen „Gesundheit“ und „Wohlbefinden“, Schinkelbad, 17.00-23.00

Party, Alando Palais, 18.30 Das 50. Disco Bingo – Die Jubiläumsparty. Mit Discokugel, den beliebtesten Preisen und Musik vom Plattenteller mit Schubacca, Grand Hotel, 19.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

Erothek 4,90 € 1 x rein 6,90 € rte Tageska

Erlebniskino

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 9.30 bis 22.00 Uhr · Do.-Fr. 9.30 bis 23.00 Uhr Sa. 9.30 bis 22.00 Uhr · So. 14.00 bis 21.00 Uhr Möserstraße 29 (neben der Hauptpost) 49074 Osnabrück · Telefon 0541/21468


Rock den Rosenhof, Rosen-

hof, 20.00 All mixed up..., The Whisky,

20.00 Balalaika Beats, Tiefen-

rausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Feel the Beat - Pop, Indie,

Alternative und Electronics, Hyde Park, 22.00 Beep-Bop-A-Bastard - Punk, Schweden Rock, Rockabilly & Rock’n’ Roll, Bastard Club, 23.00 Five Elements Club Nacht + Promo, Five Elements Club,

der physiotherapeutischen Einrichtung „rehaaktiv-os“ bietet das Bad interessierten Besuchern Vorträge und Schnupperangebote rund um die Themen „Gesundheit“ und „Wohlbefinden“, Schinkelbad, 11.00-18.00 4. Osnabrücker Nacht des Sports, Alando Palais, 18.00

BISSENDORF Winterball beim Schützenclub Hasetal, Gasthaus Wente,

Westerhausen, 20.00 Krimi à la carte, Schelenburg, 20.00

23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er-Jahre, Party-

Sonntag

Rock, Pop, Indie, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00

3

BIELEFELD SuperSamstag - Pop, Star Tracks, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Was ihr wollt - William Shakespeare, Gastspiel der VHS Montagsspieler, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Räuber - Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

KONZERTE OSNABRÜCK Gesang auf die Engel – Konzert der Bläserphilharmonie Osnabrück - Mit europäischer

Erstaufführung von David Maslankas „O Earth, O Stars“, Aula der Hochschule, 17.00

BIELEFELD

MÜNSTER David Bazan plays Pedro The Lion + Marco Z, Fachwerk Gie-

venbeck, 20.00 OSTERCAPPELN The Outside Track - Sound aus Irland, Gasthaus Linnenschmidt, 16.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00 Betreutes Singen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00

BÜHNE

schlingen, 21.00

satztermin, Wittekindhalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Camp 14 – Total Control Zone - Porträt eines Flüchtlings

SPORT OSNABRÜCK

Dr. med. Eckart von Hirschhausen - „Liebesbeweise“,

Wittekindhalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Camp 14 – Total Control Zone - Porträt eines Flüchtlings

aus einem nordkoreanischen Umerziehungslager, 18.00+20.15

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Mitteldeutscher FC - Basketball, Art-

land-Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Kinder-Museums-Club -

„Knochen, Steinzeit, Ausgrabung – was ist Archäologie?“, Felix-Nussbaum-Haus, Akzisehaus, 10.30-13.30

11.00

HAGEN

Tanzfreude - Eine Kinderballett-Matinee, Haus der Jugend, 15.30

Tristis anima mea - Deutsche Chormusik zur Passionszeit, Ehemalige Kirche, 19.00

LINGEN Dispatch, Alter Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK

MINDEN 7. Nordische Reihe: Himmerland / DK, Kulturzentrum BÜZ,

20.00

AMERICAN

BREAKFAST

Stadt Georgsmarienhütte Kulturabteilung Tel. 05401/850250 www.georgsmarienhuette.de

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Die Bläserphilharmonie Osnabrück – 60 Musiker unter der Leitung von Jens Schröder – spielt zeitgenössische Werke der Bläserliteratur. Ein Höhepunkt ist die europäische Erstaufführung von David Maslankas „O Earth, O Stars“ mit den Solisten Heide Sprecht (Querflöte) und Karsten Nagel (Cello).

P

20.00 Uhr, Rathaus

Dr. med. Eckart von Hirschhausen - „Liebesbeweise“, Zu-

Mother Africa - Circus der Sin-

WALLENHORST

Fr., 1. Februar 2013

WALLENHORST

HALLE ne, Gerry Weber Event Center, 19.30

„Jung? Attraktiv … und übrig!“, Kabarett

OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Die Ratten - Gerhart Hauptmann, Theater am Domhof, 19.30

aus einem nordkoreanischen Umerziehungslager, 18.00

Komm Mit Manns, Zwei-

Rena Schwarz

15.00

Kulturbüro Gronau

KIDS

und

OSNABRÜCK

rock'n'popmuseum Gronau

Die zweite Prinzessin - Ger-

trud Pigor, ab 4 J., emma-foyer, 11.00 Ein Paket für Hubert Schaufel - Ab vier J., Figurentheater,

Familienveranstaltung Oper mal anders - Car Maria von

Weber, „Der Freischütz“, ab fünf J., Lagerhalle Spitzboden, 19.30 KALKRIESE Familiensonntag - „Glücks-

bringer aus Kalkriese“, Museum Varusschlacht, 14.00+15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle Spitzbo-

den, 09.30-12.30 Oldtimertreffpunkt - Interes-

präsentieren:

21.02. 20.00 Uhr

05.03. 20.00 Uhr

21.03. 20.00 Uhr

OSNABRÜCK Lebensfreude – Körper, Geist und Seele - Para Vital

Kunsthandwerkermarkt -

Messe, Lutherhaus, 11.00-18.00 Erste Gesundheitstage im Schinkelbad - Zusammen mit

kultur, 10.00-18.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Über 150 Aussteller, Halle Gartlage, 11.00-18.00 P SIEHE TAGESTIPP

„Die Familie Popolski“(Bürgerhalle) Programm: „Get the Polka started“

Rap´n Hip Hop meets Soul´n Funk (Bürgerhalle)

18.00 Uhr

AUSSERDEM

Programm: „PINK is bjutiful“

27.04.

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

16.00

Cindy aus Marzahn (Bürgerhalle)

25. Jazzfest Gronau

20.00 Uhr

Ein Paket für Hubert Schaufel - Ab vier J., Figurentheater,

Reihe: Klangkosmos Weltmusik

25.04. 05.05.

sierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00

So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

„Alpcologne“ (Studio-Lounge)

07.06.

Max Herre & Flo Mega PUR - das Open-Air Festplatz an der Bürgerhalle

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 touristik@gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 2.2013 49


werwowas 7.

Lebensfreude – Körper, Geist und Seele - Para Vital

SHOW

Messe, Lutherhaus, 11.00-18.00

DIE NACHT DER MUSICALS

König der Löwen, Dirty Dancing, Tarzan, Sister Act – die erfolgreiche Musicalgala ist eine Reise durch die musikalischen Highlights bekannter Musicals. Spätestens, wenn dann zum „Mamma Mia“-Medley angesetzt wird, tanzen alle auf den Stühlen. Und danach versucht sich das ganze Publikum am „Time Warp“ aus der Rocky Horror Show. Brandneu dabei sind Songs aus der in New York und London gefeierten Produktion „Rock of Ages“, die vor Kurzem mit Tom Cruise im Kino lief. > OSNABRÜCKHALLE

Dienstag

5

Der andere Gottesdienst, Die Macht des Schicksals -

Mit Daniela Brendel, Jan Friedrich Eggers, Daniel Moon, Lutherkirche, 11.00 Erste Gesundheitstage im Schinkelbad - Zusammen mit

der physiotherapeutischen Einrichtung „rehaaktiv-os“ bietet das Bad interessierten Besuchern Vorträge und Schnupperangebote rund um die Themen „Gesundheit“ und „Wohlbefinden“, Schinkelbad, 11.00-18.00 Philosophisches Café - Was macht das Leben lebenswert?, BlueNote, 11.30 Einführungsmatinee zur Premiere von: Corpo d’Anima, Theater am Domhof, Obe-

res Foyer, 11.30 Kaffeehausrunde - Alterna-

KONZERTE OSNABRÜCK Open Stage Session - Open

stage für Musiker, Big Buttinsky, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

tiv: 13.30 Uhr Tuchmachermuseum Bramsche – Radtour zum Ackerbürgerhaus nach Vörden, 60km, ADFC Geschäftsstelle Alte Synagogenstraße, 12.00 Privater Büchermarkt, Lagerhalle, 14.30-17.00 Bilderschau - Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft zeigen ihre Fotos, Museum Industriekultur, 15.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

MÜNSTER

Shadowland - Tour 2013, MCC

Münsteraner Schallplatten & CD-Börse, MCC Halle

Münsterland, 11.00-17.00

BÜHNE OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Die Ratten - Gerhart Hauptmann, Theater am Domhof, 19.30 MÜNSTER Halle Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK

Montag 7.

INDUSTRIAL-ROCK

MAERZFELD

Nicht nur optisch erinnert die Band an Rammstein. Auch der Sound ähnelt dem bekannten Vorbild: harter Rock mit Einflüssen aus Metal und Industrial. Die Texte erzählen moderne Märchen mit einem Schuss Gothic, Gewalt und Sex. > ROSENHOF

8.

KABARETT

STORNO

Das Trio hat in den vergangenen sieben Jahren gezeigt, wie man selbst krisengeschüttelte Jahre und Ereignisse mit donnerndem Gelächter ausklingen lässt. „Storno – die Abrechnung 2012“ ist die satirische Jahresessenz von Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther. > AULA DER HOCHSCHULE

4 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00 Happy Jazz Society - DixieJazz, Balou, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00

KINO OSNABRÜCK

8.

FOLK

RAPALJE

Holländer, die irischen Folk spielen? Und wie! Das Quartett ist ein gern gesehener Gast in Osnabrück und die Konzerte sind immer voll. Berühmt ist der Vierer nicht nur für seine traditionellen Weisen, sondern auch für Auftritte im Kilt. Immer. > LAGERHALLE

50 STADTBLATT 2.2013

8.

KABARETT-POETRY

PATRICK SALMEN

Der Deutsche Meister im Poetry Slam (2010) kommt mit seinem Lese-Kabarett-Programm „Euphorie! Euphorie!“ Und das ist sehr, sehr witzig. Absurditäten des Lebens wie die Erzählung „Traktat eines Traktorfahrers“. Aufgelockert wird der Abend mit Literatur- und Geographierätseln. > HAUS DER JUGEND

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Lagerhalle: In ihrem Haus - Thriller von

François Ozon, 18.00+20.15

KIDS OSNABRÜCK Backaktion im Jugendtreff,

Jugendzentrum Westwerk, 17.00 FÜRSTENAU Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt, IGS, 11.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Trialog - Ressourcen- und Kompetenzorientierung in der psychiatrischen Diagnostik – eine Alternative zur „Geistesstörung“, Lagerhalle Raum 102, 19.00 Israel - Der Kibbuz und das Kibbuzleben, Haus der Jugend, 19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Das andere Brasilien - Die Lage traditioneller Völker und Gemeinschaften, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

BRAMSCHE Die letzten ihrer Art - Dia Multivisionsvortrag mit Roland Marske, Universum, 19.30

Mittwoch

6 KONZERTE OSNABRÜCK Examenskonzert Jonathan Fehst - „Caught Indie Act“,

„Lucidia“, Big Buttinsky, 20.00 3. Meisterkonzert: Janine Jansen (Violine & Leitung) -

Academy of St. Martin in the Fields, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD The Ten Tenors - Double Platinum Tour 2013, Rudolf-OetkerHalle, 20.00 Will and the People - Special Guest: Surfahs Foundation, Bunker Ulmenwall, 20.30

LEMFÖRDE Glin Amar – Folkmusik von vorgestern bis übermorgen, Rittersaal des Amtshofes, 20.00 LENGERICH Gempt Blues Session - The

Bluescasters & Special Guests, Gempt-Halle, 20.00 MÜNSTER Touchy Mob + Tellavision Singer/Songwriter Folk, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00 Die Nacht der halben Biere,

Tiefenrausch, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke,

Flaschenbier, Kickern für Lau, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Brave New World - Gastspiel der American Drama Group, Theater am Domhof, 16.00+20.00

IBBENBÜREN Mein Kampf - Nach George Tabori, Schauburg, 20.00 MÜNSTER Shadowland - Tour 2013, MCC

Halle Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady-Preview - „Koko-

Oper mal anders - Eine

Buddhismus in der modernen Gesellschaft - Einfüh-

wääh 2“, 19.45

musikalische Opernreise: La Traviata, Steinwerk Ledenhof, 19.30

rungsvortrag mit Wojtek Tracewski, Schloss Raum 11/211, 20.00

François Ozon, 18.00+20.15

Lagerhalle: In ihrem Haus - Thriller von


MINDEN Kulturzentrum BĂ&#x153;Z: Kino im BĂ&#x153;Z: Familienkino -

â&#x20AC;&#x17E;Anne liebt Philippâ&#x20AC;&#x153;, 10.00+15.00 Kino im BĂ&#x153;Z: Le Havre, 20.00

SPORT QUAKENBRĂ&#x153;CK Artland Dragons â&#x20AC;&#x201C; EWE Baskets Oldenburg - Basketball,

Artland-Arena, 19.30

KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Ein Paket fĂźr Hubert Schaufel - Ab vier J., Figurentheater,

16.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Exotische Welten daheim â&#x20AC;&#x201C; Werke von Peeters und Roelant Savery - I.R. der Werkge-

spräche 2012/13, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Osnabrßck singt - Die ganze Stadt singt live im Rudel, mit den Musikern Tobias Sudhoff und Gereon Homann, BlueNote, 20.00

Rock Me! â&#x20AC;&#x201C; Absturzgefahr -

Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Listeners Lounge, Big But-

7 KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Maerzfeld, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Markus Setzer Trio - Jazz, BlueNote, 20.30 Uni-Jazz Session, Unikeller, 21.00

American Golden Boys, Alando Palais, 21.30 Thursdayâ&#x20AC;&#x2122;s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BĂ&#x153;HNE

konzert, Aula der Ursulaschule, 18.00 Carniwhore & Disclaim Trash & Heavy Metal, Bastard Club, 20.00 Rapalje - Celtic Folk Music, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Andrea Bongers und Katie Freudenschuss - â&#x20AC;&#x17E;Schuh Mäd-

chen Reportâ&#x20AC;&#x153;, Comedy, Theatersaal Restrup, 20.00 Herbert Knebels Affentheater - â&#x20AC;&#x17E;Der Letzte macht dat

BIELEFELD

FILMSTARTS R Balkan Movie - Dokumentation R BB King: The Life of Riley Dokumentation R Cirque du Soleil: Traumwelten (3D) - Fantasy R Kokowääh 2 - KomÜdie P SIEHE KINO R Parker - Thriller P SIEHE KINO

Fracture Fest - The Hirsch Ef-

Aesop â&#x20AC;&#x201C; Leben und Fabeln -

sion, Gleis 22, 20.00

AusstellungserĂśffnung, Stadtbibliothek, 18.30

CLUBS&PARTY

KIDS

OSNABRĂ&#x153;CK Stammtisch - Punk & HardCore, Bastard Club, 19.00 Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Heidewitzka, Herr Kapitän Karneval feiern und tanzen mit DJ Kalla Rakete, Lagerhalle, 20.00

OSNABRĂ&#x153;CK

STEAKS!

Weiberfastnacht Hexenparty, Mädchenzentrum CafÊ Dau-

erwelle, 14.00-20.00 Zu Gast bei den Dampflokfreunden - FĂźhrung fĂźr Kinder

von acht bis zwĂślf J., Museum Industriekultur, 15.00+16.15 HĂśr zu, schau her, mach mit!

- â&#x20AC;&#x17E;Zauberfrei fĂźr Hermelineâ&#x20AC;&#x153;, Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek am Markt, ab drei J., Stadtbibliothek, 17.00 BERGE Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt, Haupt- und Realschule, 10.30

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Sonntagsspaziergang â&#x20AC;&#x17E;Bäume im Winterâ&#x20AC;&#x153;, Botanischer Garten der Universität, 11.00 DRK Blutspende, Grundschule Sutthausen, 16.00-19.30

Achmerstr. 2 ¡ Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Ă&#x2013;ffentliche Vorstandssitzung des ADFC OsnabrĂźck,

ADFC Geschäftsstelle Alte SynagogenstraĂ&#x;e, 19.00

Einlass: 20 Uhr â&#x20AC;&#x201C; Eintritt: 9 â&#x201A;Ź VORSCHAU Samstag Rock â&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122; Roll-/Surfrock-Konzert

02.03. THE JANCEE PORNICK CASINO, ELVIS PUMMEL, THE MONARKS Samstag

Hardcore-Konzert

23.03. HAVE IT ALL, AS I RISE, EVERY STRANGER LOOKS LIKE YOU, UNDUN

ten, St. Nikolaikirche, 20.00

fekt, City Light Thief, Amber, Artwon Artown Artnow, I Am The Bayonet, Bunker Ulmenwall, 19.00

Hip Hop Konzert

MOINSEN MAFIA, PERSPEKTIVE MUSIC

BAD ESSEN

KINO

OSNABRĂ&#x153;CK

Samstag

16.02. DCS (Die Coolen Säue),

Tribute Konzert, Rosenhof, 20.00 Liquid Lightning, Big Buttinsky, 21.00 Justus Frantz - Klaviersona-

LITERATUR

Einlass: 19 Uhr â&#x20AC;&#x201C; Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

Stahlzeit - Das Rammstein-

Licht ausâ&#x20AC;&#x153;, Stadttheater, 20.00

U-21 Bandcontest

THE DEAD, NIGHTFALL, NOT MADE, ST. HELENS UNFAMES

OSNABRĂ&#x153;CK Jugend musiziert - Abschluss-

BIPPEN

Samstag

02.02. DELACROIX, FORGET

KONZERTE

Sieg der SchĂśnheit - Georg

Bauchklang - Mouth Percus-

MAREDO ¡ DRY AGED BLACK ANGUS BISON ¡ WAGYU

8

OSNABRĂ&#x153;CK Philipp Telemann, Theater am Domhof, 19.30 Die Nacht der Musicals, OsnabrĂźckHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OststraĂ&#x;e 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Freitag

tinsky, 21.00

MĂ&#x153;NSTER

5 SORTEN

- Cristian GĂĄlvez, Infotainer, OsnabrĂźckHalle, 19.30

Weiberfastnacht - Mit den

HERFORD

Donnerstag

Neue OZ Wissensforum: PersĂśnlichkeit schafft Wirkung

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FĂ&#x153;R KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

DIEPHOLZ David & GĂśtz â&#x20AC;&#x201C; Die Showpianisten, Theater der Stadt,

20.00 LENGERICH Only Twice Night - Rock-PopClassic Programm, Gempt-Halle, 20.30

FEB

2008 2013

MINDEN Hamburg Blues Band - â&#x20AC;&#x17E;30th

Anniversary Tourâ&#x20AC;&#x153;, Kulturzentrum BĂ&#x153;Z, 20.00 MĂ&#x153;NSTER Schrei weiter! - â&#x20AC;&#x17E;Spin My Fa-

teâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Station Paradiseâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Wooly Antshakeâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Nancy Breathingâ&#x20AC;&#x153;, Sputnikhalle, 19.30

Fr 01.02. 21:00 Di 05.02. 19:30

Fr 08.02. 21:00

Cafe Caliente mit DJ Juan Pa

Do 14.02. 15:00

Vorlesewettbewerb

Konzert Saal Bocksmauer Dia â&#x20AC;&#x201C; Vortrag Kleiner Saal

Salsa Disco

des Deutschen Buchhandels 2012 / 2013 54. Stadtentscheid

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockinâ&#x20AC;&#x2122; Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 CafĂŠ Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 90er Jahre Party, Alando Palais, 22.00 RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00

Israel Der Kibbuz und das Kibbuzleben Referent: Assaf Zeevi, Jerusalem / Siegen

Traumahelikopter + Betasurfers - Garage Rock & Roll,

Weltraum Surf, Gleis 22, 20.00 Moses Pelham & Band â&#x20AC;&#x17E;Geteiltes Leid 3â&#x20AC;&#x153; Tour 2013, Jovel Music Hall, 20.00 P SIEHE MUSIK

Band Stand Meeting MENNIES, PUFFINâ&#x20AC;&#x2DC; SMOKE, THEE WATSONS

Mo 25.02. 19:30

Der Blaue Reiter Vorgeschichte, KĂźnstlerInnen und Wirkung einer expressionistischen Kunstrevolution. Referent: Klaus Kirmis

Dia â&#x20AC;&#x201C; Vortrag Kleiner Saal

Samstag 23.02., 19:30 Uhr

19. OsnabrĂźcker Blueslawine Christian Dozzler, Michael von Merwyk & Bluesoul, B.B. & The Blues Shacks, Jessy Martens and Band

!NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  < STADTBLATT 2.2013 51


werwowas Grand Opening Weekend pt. 1 - Tom Stil / Johnny Dash,

OSNABRÜCK

DJ Sam-One feat. Miss Jean Pearl, Neo Club & Cuisine, 22.00 3 Jahre Mosh Zone - Rock, MEtal, Classix, Bastard Club, 23.00 Mit 90 vor die Wand - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Die fliegende Superkiste Elektro, Kleine Freiheit, 23.00

I.R. von „Unerhört 2013“, Theater am Domhof, 16.45 Saunanacht - Ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 Candle-Light-Schwimmen Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00

BIELEFELD Fieser Freitag – Stars pres. Kele Okereke (Bloc Party) -

DJ Set und Roc Party, Ringlokschuppen, 22.30

9.

GITARRENKONZERT

DIABOLO

Das Gitarren-Ensemble Absaits (aus Hagen a.T.W.) präsentiert Gitarrenmusik und Gruselgeschichten rund um das Thema „Nacht & Nebel“. Es gibt u.a. Stücke von Hollywood-Komponist Hans Zimmer zu hören und schaurige Storys von Edgar Allan Poe. > BOTANISCHER GARTEN

9.

ROCK

STARMEN

Sie sind die einzige David Bowie Tribute-Band Deutschlands. Und spielen einen Querschnitt von Bowie-Songs aus über 40 Jahren – von „Space Oddity“ bis „Reality“. Der Auftritt kommt passend zum lang erwarten Comeback-Album Bowies, das im März erscheinen soll. > BASTARD CLUB

BÜHNE OSNABRÜCK Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Führung hinter die Kulissen -

OSNABRÜCK Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 19.00 Mittelaltermenü Helden – Sagen – Minnesang im Schatten der Iburg, Altes

1983 – Die etwas andere 80er Party - Indie, Pop, NDW,

Gasthaus Fischer-Eymann, 19.00

Sneakers Time, Five Elements

Samstag

Storno – Der satirische Jahresrückblick 2012 - Mit Tho-

9

mas Philipzen, Funke & Rüther, Aula der Hochschule, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

am Dom, 20.00 Moral - Von Ludwig Thoma,

Probebühne, 20.00

10.

SPORT

VFL - STUTTGARTER KICKERS

Die Hinrunde lief geradezu perfekt für den VfL. Jetzt gilt es, die Rückrunde genauso erfolgreich zu spielen. Gast sind heute die Stuttgarter Kickers. Der Traditionsverein hängt im Tabellenkeller fest – vielleicht wird’s besser mit dem neuen Trainer Gerd Dais? > OSNATEL ARENA

12.

KINO

3/TRES

Sehr elegant pendelt diese deutsch-südamerikanische Produktion zwischen Komödie und Drama. Zahnarzt und Fußballfan Rodolfo findet sein Leben fad und seine Ehe auch. Da kommt ihm der 16. Geburtstag seiner Tochter aus Ehe Nr.1 gerade recht ... > LAGERHALLE

SCHAUSPIEL

12. ICH WÜNSCH MIR EINS

Das Stück stammt von der jungen Dramatikerin Azar Mortazavi – einer Deutschen mit iranischen Wurzeln. Bereits mit 28 Jahren hat sie einige renommierte Theater-Auszeichnungen erhalten. Sie ist auch Teil des Künstlerkollektivs Little Black Fish, dessen kreativer Schwerpunkt das Thema Migration sit: als stetiger Wandel einer modernen Gesellschaft. In „Ich wünsch mir eins“ erzählt Mortazavi von Leila (Andrea Casabianchi). Eine Fremde in ihrem Land, die George (Thomas Kienast) kennen lernt – auch auch bei ihm keine Heimat findet. > EMMA-THEATER

BIPPEN Andrea Bongers und Katie Freudenschuss - „Schuh Mäd-

chen Report“, Comedy, Theatersaal Restrup, 20.00 TELGTE Frank Lüdecke - „Die Kunst

des Nehmens“, politisches Kabarett, Bürgerhaus, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Patrick Salmen - Lese-Kaba-

rett-Show des Poetry Slam Meisters, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KUNST

KONZERTE OSNABRÜCK Starmen - David-Bowie-Tribute, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Diabolo – ein schaurig-schönes Gitarrenkonzert - Gitarre-

nensemble „Absaits“ präsentiert Gitarrenmusik und Gruselgeschichten rund um das Thema „Nacht & Nebel“, Botanischer Garten, BohnenkampHaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Moses Pelham - Rap, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK Songs & Whispers - Ciaram Granger + Joyce The Librarian, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD The Home of Easy Credit Drone, Jazz, Experimental, Bunker Ulmenwall, 20.30

BRAMSCHE

Wave, Rock, Bastard Club, 23.00 Club, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 00er Disco, Rosenhof, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – 6 Jahre 80s/90s Eurodance, Ringlok-

schuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

BIELEFELD Philipp Weber - „Futter –

streng verdaulich“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 BRAMSCHE Requiem für Onkel Knut,

Hotel Idingshof, 19.30 IBBENBÜREN Mein Kampf - Nach George Tabori, Schauburg, 20.00

LITERATUR BAD IBURG Literarische Köstlichkeiten Lesung von Klaus Blenk zum Thema „Wohin die Liebe fällt“ und 3-Gänge-Menü. Reservierungen unter Tel. 05403 4050, Gasthof Zum Freden, 20.00

OSNABRÜCK

Taiga und Tigeryouth - Indie-

Eröffnung der temporären Filiale der Take-OverBP.com - Ruppe Koselleck be-

Konzert, Alte Webschule, 20.00

SPORT

MINDEN

OSNABRÜCK

Frank McComb & Band, Jazz-

treibt die feindliche Übernahme des BP-Konzerns, BBK KunstQuartier, 19.00

club, 21.00

DELMENHORST Noriko Yamamoto. Anweisung für die Welt und Astrid Brandt. Inwendig auswärts -

Killed Bananaman“, „Arterial“, „We Set The Sun“, „Scream Your Name“, „Writers“, Sputnikhalle, 19.00

Ausstellungseröffnung, Städtische Galerie, 20.00

CLUBS&PARTY

KIDS OSNABRÜCK Hallenfußball Turnier, Jugendzentrum Westwerk, 15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK DRK Blutspende, Osnabrück-

Halle, 10.30-15.00

52 STADTBLATT 2.2013

Grand Opening Weekend pt. 2 - Floan Funk, Dick Mon-

roe, Jimmy Deroy, Neo Club & Cuisine, 22.00

Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Die Letzte macht das Licht aus - Kirchenkabarett, Forum

la Rakete, Lagerhalle, 16.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Ü30-Party - Live on stage: Fabulous Music Factory, Alando Palais, 21.00 Dubstep LK 3 - Mit Prof. Dj. Peter In Pants und Dekan Ausoj R. Books, Hyde Park, 22.00

BAD IBURG

Die Räuber - Friedrich Schiller,

Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Rucki Zucki – Jetzt geht die Party richtig los! - mit DJ Kal-

MÜNSTER Sputtenmosh XIV - „Spider

OSNABRÜCK Ossensamstag-Party-NonStop - Mit DJ Mr. P.A?s, Balou,

12.00 Ossensamstag - der Osnabrücker Karnevalsumzug, Innenstadt, Ab 14.00 Ossen-Rock&Metal-Samstag - Metal experience...bis

zum bitteren Ende, The Whisky, 15.00

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00 Kufuna Kifaru – Nashörner zähmen - Eine Geschichte zwi-

schen Generationen und Kontinenten mit dem Musiktheater Lupe, für Jugendliche ab elf J. und für Erwachsene, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00 P SIEHE FAMILIENSACHE Tschick - Wolfgang Herrndorf,

für alle ab 14 J., emma-theater, 19.30


AUSSERDEM

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Radelspaß mit Doris und Meike - Auf welligen Neben-

Cinestar: Das Ballett des Bolschoi: Don Quichotte - Live-Übertra-

strecken wird der Teuto erreicht, ca. 40km, ADFC Geschäftsstelle Alte Synagogenstraße, 12.00

gung, 16.00

Soundtrack, Lutherhaus, 20.00 LENGERICH Messe KlasseKlima - Die

Messe rund ums Haus, GemptHalle, 10.00-18.00 Exklusiv aus dem Bol-

10 KONZERTE OSNABRÜCK Jugend musiziert - Abschluss-

konzert, AMEOS Klinikum Osnabrück, 11.00 Konzert Extra: Doktor Faustus - Mit Michal Majersky, Mar-

tin Schwartengräber, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 11.30 Benefizkonzert - Für den Förderverein der Musikschule: „Konfusion“-Bigband, Klarinettenchor „Sekunda Volta“ und das Cello-Ensemble, Bergkirche, 17.00 Evensong – Osnabrücker Abendlob, St. Katharinen,

18.00 PADERBORN Monsters of Liedermaching -

P schoi Theater in Moskau wird das Ballett „Don Quichote“ übertragen. Eine Form des Kino-Erlebnisses, die immer mehr Fans findet. Auch Dank brillanter HD-Qualität und Surround Sound.

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SV Stuttgarter Kickers - 3. Liga, osna-

OSNABRÜCK

Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00

BIELEFELD Gaby Köster - „Ein Schnupfen hätte auch gereicht – Die Lesetour!“, Ringlokschuppen, 20.00 IBBENBÜREN Die Nacht der Musicals, Bür-

gerhaus, 19.00

Blues Session, Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00

KINO Cinestar: CineSneak - Der Überra-

KIDS OSNABRÜCK

BIELEFELD

Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, ab 6 J., emma-theater, 09.30+11.30

Kinder-Karneval mit Randale - Rockmusik für Kinder,

Zweischlingen, 16.00 BIPPEN Der berühmte Seeräuberkapitän Jonathan Balthazar Knall - Kindertheater, Theater-

saal Restrup, 15.00

kultur, 10.00-18.00 DRK Blutspende, Hotel ibis,

10.30-14.30 OSNABRÜCK Second-Hand-Mode von Frauen für Frauen, Halle Gart-

lage, 11.00-17.00 Matinee - „Sammeln und

Staunen im 18. Jahrhundert“, Felix-Nussbaum-Haus, 11.30 OSNABRÜCK Niederländische Malerei und Nationalsozialismus - Dr. Eva

Berger, Kulturgeschichtliches Museum, 11.30 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf

Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15 KALKRIESE Fenster zur Archäologie - Ar-

chäologische Ausgrabungen einer germanischen Siedlung bei Kalkriese – Ergebnisse der Grabungssaison 2012, Vortrag, Museum Varusschlacht, 14.30

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: 3 / Tres - Tragikomödie aus

Südamerika über eine entzweite Familie, 18.00-20.15 P SIEHE TAGESTIPP

Westwer JUGENDZENTRUM

141

FEBRUAR 2013

KIDS OSNABRÜCK Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

für alle ab 8 J., emma-theater, 09.30+11.30 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 16.00

TERMINE Fr., 22.02.2013, 20 Uhr

Ska Punk

AUSSERDEM OSNABRÜCK Sternenhimmel im Februar,

CLUBS&PARTY

Der Regenbogenfisch, Plane-

Kulturfrühstück mit Bottle of Rain - Irish Folk, Life House,

OSNABRÜCK Die Räuber - Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE BÜHNE

Acoustic Blue Monday Jam -

tarium, 15.00+16.00

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

BÜHNE

OSNABRÜCK

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00 Betreutes Singen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00

KONZERTE

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

Montag

OSNABRÜCK

STEMWEDE-WEHDEM

WALLENHORST Matineekonzert - „Auftakt“, Franziska Rees, Violoncello und Julia Gorol, Klavier, Ruller Haus, 11.30

Messe rund ums Haus, GemptHalle, 10.00-18.00

tel-arena, 14.00 P SIEHE TAGESTIPP

„Schnaps & Kekse Tour“, Kulturwerkstatt, 20.30

11.00

Messe KlasseKlima - Die

11

The Sahara Sounds – Bilder, Musik, Worte - Fotos und

Sonntag

LENGERICH

Dienstag

12 KONZERTE

Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde -

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

meets

Mittwoch

13 KONZERTE OSNABRÜCK Jazz Invasion – die Jazz Session - Opening Act: Jazzperien-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ich wünsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Orpheus in der Unterwelt -

Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30

Live Act: P!JAY FEAT. PROP DYLAN & DJ 12FINGERDAN AK: 5 €

Mi., 13.03.2013, 20 Uhr

Indie Konzert

letzten unserer Art Tour 2013, Support: Alex Diehl, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK STADTBLATT präsentiert Captain Capa - Indie, Elektro-

trash, Glanz & Gloria, 21.30 BIELEFELD Volosi - Streicherdrive, Karpatenfeuer, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

writer, Comedy, SpecOps, 20.30

Sa., 02.03.2013, 20 Uhr

HIP HOP CONTEST

STADTBLATT präsentiert

Open Stage Session – Special Guest: Big Tennis -

Oile Lachpansen + Gitarenagrarökonom - Singer/Song-

VVK: 7 €, AK. 10 €

Haudegen - En Garde – Die

P SIEHE MUSIK

MÜNSTER

SKADIOLA + SEXTO SOL

ce, Big Buttinsky, 20.00

OSNABRÜCK

Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 20.00

EL BOSSO

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Flaschenbier, Kickern für Lau, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Die Ratten - Gerhart Hauptmann, Theater am Domhof, 19.30

EVERLAUNCH Warm up zur Number One Tour 2013 Support: Mennies VVk: 6 € AK: 9 €

Sa., 20.04.2013, 20 Uhr

RAPKÜCHE 5 FA H R T E N SKIFREIZEIT für JUGENDLICHE Österreich Tirol vom 15.–23.03.2013 ab 380 € Frühling in Amsterdam Familienfahrt am 13.4.2013

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STADTBLATT 2.2013 53


werwowas BRAMSCHE Tina Teubner - „Aus dem Tagebuch meines Mannes“, Kabarett, Universum, 20.00

Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00

KINO

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Listeners Lounge, Big But-

OSNABRÜCK Lagerhalle: 3 / Tres - Tragikomödie aus

Südamerika, 18.00-20.15 P SIEHE KINO

KIDS

BÜHNE

Jörg Albrecht - Lesung, Spec-

14.

TRAILERPARK

Hinter dem Bandnamen steht sowohl ein Label, als auch eine lustige Truppe von Rappern wie Pimpulsiv oder DNP. Im Herbst erschien ihr aktuelles Album „Crackstreet Boys 2“, mit dem sie auf Tour gehen. Spaß-HipHop mit deichkind’schen Elektro-Beats. > ROSENHOF

15.

KABARETT

ALFONS

Der Franzose und Wahl-Hamburger Emmanuel Peterfalvi stellt seinen Mitbürgern gerne Fragen wie „Sollten Heterosexuelle heiraten dürfen?“ Auf den ersten Blick banal, entlarvt der Mann mit dem Puschelmikro so fast immer gängige Klischees – oder Dummheit. > LAGERHALLE

OSNABRÜCK Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

für alle ab 8 J., emma-theater, 09.30+11.30 Der Wolf und die 7 Geißlein -

Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Sternenhimmel im Februar,

Planetarium, 19.30

Donnerstag

14 KONZERTE

16.

OSNABRÜCK

SONGWRITER

Jeanine Vahldiek Band -

MICHAEL WITTE

IndiePop zum Valentinstag mit Harfe und Percussion, Café Mojo, 20.00 Carolyne Mas - „Mission of Soul Tour 2013“, Lagerhalle, 20.00

Am 15. Februar erscheint das neue Album von Michael Witte, „Zirkushimmel“ (Timezone Records), und tags drauf stellt er das Werk in Osnabrück live vor. „Es steckt sehr viel von mir darin und gelegentlich auch mal ein geborgter Aufhänger“, sagt Michael Witte über seine Texte, in denen er einiges von sich preisgibt, ohne aufdringlich zu werden. Der Sänger und Gitarrist spielt, zusammen mit seiner Band, einen Mix aus Rock, Pop, Jazz, Country und Soul. Poetisch und vielseitig. > LUTHERHAUS

21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Ops, 20.30

MÜNSTER

OSNABRÜCK Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE HIDDENHAUSEN Alfons - Kabarett, Aula OlofPalme-Grundschule, 20.00

KINO FILMSTARTS R Battle of the Year - Drama R Celeste & Jesse Beziehungsstatus: Es ist kompliziert! - Komödie, Romanze R Die Zügellose - Drama R Ende der Schonzeit -

Drama R Quellen des Lebens - Familie, Drama P SIEHE KINO R Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben - Thriller, Action P SIEHE KINO

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

LITERATUR OSNABRÜCK Vorlesewettbewerb - Des Die gebürtige New Yorkerin hatte in den 80ern mit „Sittin’ In The Dark“ einen große Hit – das gut 15minütige Epos hat den Ausdruckstanz mitbegründet. Die Sängerin, Gitarristin und Pianistin wird auch mit Patti Smith verglichen sowie der „weibliche Bruce Springsteen“ genannt.

P

Joscho Stephan Trio - Gypsy

Swing, Lutherhaus, 20.00 Trailerpark, Rosenhof, 20.00

16.

COMEDY

SEKT & THE CITY

Nachdem sich Carrie Bradshaw und Anhang zur Ruhe gesetzt haben, müssen neue Damen ran. Meike Gottschalk, Tanja Haller, Vanessa Maurischat und Helena Marion Scholz lassen sich von der Wirtschaftskrise nicht unterkriegen und krempeln die Ärmel hoch. Eine ComedyRevue mit frechen Dialogen und noch frecheren Liedern. > LAGERHALLE

54 STADTBLATT 2.2013

16.

AUSSTELLUNG

IMPULSE INTERNATIONAL

Ein Jubiläum steht an: 15 Jahre Impulse International. Über 60 Künstlerinnen und Künstler sowie Galerien aus Deutschland, Spanien, Australien oder Italien freuen sich auf einen Dialog mit einem kunstinteressierten und kauffreudigem Publikum. > OSNABRÜCKHALLE

P SIEHE TAGESTIPP Rudy Rotta & Band, BlueNo-

te, 20.30 MINDEN Litha - Konzert zum Valentinstag, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Kicker Dyp - Der Kicker-Contest, Bastard Club, 19.00

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Gemeindesaal Margaretenkirche, 19.30 Valentinstag - Ein Tag zum Erholen und Relaxen für Verliebte, Nettebad, ganztägig

Valentinsparty, Alando Palais,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

LITERATUR

HIPHOP

tinsky, 21.00

Osnabrücker Bürgerforum für Voxtrup - Diskussion und

Deutschen Buchhandels 2012/2013, 54. Stadtentscheid, Haus der Jugend, 15.00 BISSENDORF Komische Liebesgedichte Gelesen von Nina Petri und Cristian Maintz, Schelenburg, 20.00

KIDS

Freitag

15 KONZERTE OSNABRÜCK VBT HipHop Battle Vol. 2 -

Dave Skillz, Inzoe, Ibee feat. Shaban & Beatceps Connection, Bastard Club, 20.00 Maxcel Bontempi & Montesas - Ska und Rockabilly, Kleine

Freiheit, 20.00 Mia Moth, Big Buttinsky, 21.00 Wishbone Ash - „Elegant Ste-

alth“ Tour 2013, Rosenhof, 21.00 LENGERICH Jazz Bistro – Karl Farrent und Band, Gempt-Halle, 20.00

MÜNSTER Äl Jawala - Balkan, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK Kommando zurück - „Vier ist Relativ“, „D-List“, Psychedelic Rock Spektakel, Sputnikhalle, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Punk & Rock Night, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Fridays Delight, Alando Palais, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Emo-Core und mehr, Hyde Park, 22.00 Kokolores – Aus Freude am Tanzen - Klangkarussell, Sa-

scha Braemer, Dick Monroe, Tom Stil, Johnny Dash, DJ Razn’B, Neo Club & Cuisine, 22.00

OSNABRÜCK T-Shirt batiken - Für Kinder von acht bis zwölf J., Museum Industriekultur, 15.30 Valentinsbasteln, Jugendzentrum Westwerk, 17.00

AUCH BEI REGEN

RAUCHEN! BEI UNS IM KAMINZIMMER

AUSSERDEM OSNABRÜCK One Billion Rising – Strike, Dance, Rise - „Weltweiter Auf-

stand der Frauen“, Kundgebung und Informationsstände gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen, Nikolaiort, 17.3018.30 P SIEHE TAGESTIPP

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


wow! presents by it tickles!, Five Elements Club, 23.00 Hot Sauce - Classic HipHop der 80er bis heute, Glanz & Gloria, 23.00 The Incredible Night, Kleine Freiheit, 23.00 Northern Greenhouse - Reggae, Dancehall, Worldbeat, HipHop, Electro-Swing, Moombahton, Dubstep, Skatehalle Osnabrück, 23.00

BIELEFELD

Samstag

16 Nordlicht Klub - Live: Where

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Erstes Unordentli-

ches Zimmertheater, 20.00 Henriette am Herd - Ju./Erw.,

Figurentheater, 20.00 Alfons - „Wiedersehen macht Freunde“, erheiternde Fragestunde, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Moral - Von Ludwig Thoma,

Probebühne, 20.00 BIELEFELD Martin Rütter - „Der Tut Nix! -

Tournee 2012/13“, Seidenstickerhalle, 20.00

Wilder Samstag für Kinder -

SuperSamstag – Cocktailnacht - Pop, Star Tracks, Hou-

BÜHNE

Donizetti, Theater am Domhof, 19.30

OSNABRÜCK

BIELEFELD

Salad Days & Minutes & Client - HardCore, Bastard

STADTBLATT präsentiert Did Nora Go, Forest & Crispian, Konzertreihe mit skandinavischen Bands, Glanz & Gloria, 20.00 P SIEHE EVENTS Hip Hop Konzert - DCS (Die Coolen Säue), Moinsen Mafia, Perspektive Music, JZ Ostbunker, 20.00 P SIEHE MUSIK Michael Witte & Band - CDRelease Konzert „Zirkushimmel“, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP White Eagle Jazz Band, BlueNote, 20.30 Herr Bösel & Family, Big Buttinsky, 21.00 Knutsch - die Live-Party-Band, Balou, 21.00

KIDS

Party, Bastard Club, 23.00 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Tanzen! - Hits aus 30 Jahren Pop-Geschichte, Lagerhalle, 23.00

OSNABRÜCK Club, 20.00

Der Liebestrank - Gaetano

Club, 22.30 Liquid Night Force - GOA-

KONZERTE

Fieser Freitag - EBM, Industrial, Gothic, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

OS-Gay-Night, Five Elements

secocktail, Ringlokschuppen, 22.30 BRAMSCHE Reggae-Party, Alte Webschu-

le, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ich wünsch mir eins - Azar

Mortazavi, emma-theater, 19.30 Corpo D’Anima - Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Erstes Unordentli-

ches Zimmertheater, 20.00 Sekt & The City - Comedy Revue, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Sarah Hakenberg – Struwwelpeter reloaded - Musik-

BIELEFELD

Kabarett, Zweischlingen, 21.00

Susanna and the magical Orchestra - Singer/Songwri-

HALLE Markus Maria Profitlich -

Jagen mit dem Wurfholz, Ab Altstadtbahnhof, 11.00-15.00 Schachturnier für Fortgeschrittene, Jugendzentrum

Westwerk, 13.00 Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Impulse International 2013 -

14.2.

15. Kunstmesse für Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, OsnabrückHalle, 17.0021.00 P SIEHE TAGESTIPP

15.2.

Mit dem Fahrrad auf Weltreise - Dia-Reisevortrag mit Pa-

21.2.

trick Pohl, Lagerhalle, 19.00

Sonntag

17

Hot Pepper Jazz Band, Jazz-

LINGEN

OSNABRÜCK

Jürgen Becker - Kabarett, The-

Konsession Big Band der Musik und Kunstschule Osnabrück trifft Karl Farrent, BlueNote, 20.30

LENGERICH Kabarett von und mit Uli Masuth - „Ein Mann packt

ein“, Gempt-Halle, 20.00

KUNST BRAMSCHE Bramscher Köpfe IV – Generationen - Ausstellungs-

eröffnung, Tuchmacher Museum, 19.00

Maximilian Hecker, Alter

Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK MINDEN

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Vitja (Ex Disposed To Mirth) & more!, Sputnikhalle, 19.00 Esben And The Witch + Thought Forms - Dark-Folk,

Gleis 22, 20.00

MELLE

CLUBS&PARTY

AUSSERDEM OSNABRÜCK Candle-Light-Schwimmen -

Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00 Rudelsingen Special - Gospelworkshop, Lutherhaus, 19.30 Reiseimpressionen aus Spitzbergen - Referent: Claus-

Peter Gödecke, Museum am Schölerberg, 20.00

Tretter möchte nicht dein Freund sein“, Comedy, Werretalhalle, 20.00

KINO

WALLENHORST

ken von Beate Freier-Bongaertz in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Melle, Alte Posthalterei, 15.00-18.00

Mathias Tretter - „Mathias

The Dizzy Gillespie Afro Cuban Experience feat. Machito Jr., Jazzclub, 21.00

HIDDENHAUSEN Peter Göbel - Ausstellungseröffnung, Galerie im Rathaus, 19.00 Objekte - Ausstellung mit Wer-

LÖHNE

Konzert mit dem Instrumental Musikverein Neuenkirchen, Sporthalle, 20.00

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Betreutes Singen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00 Glamour Night, Alando Palais, 22.00 Feel the Beat - Indie, Alternative, Hyde Park, 22.00 NEOlicious - Floan Funk, Nana K, DJ Sam-One, Neo Club & Cuisine, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00

Cinestar: Live aus der MET: Rigoletto -

Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York, 19.00

LITERATUR OSNABRÜCK Bettgeflüster – Liebe, Lust und Leidenschaft zum Valentinstag - Ein Abend mit lei-

denschaftlichen Geschichten, Musik und zarten, feinen Köstlichkeiten, Sabine Meyer, Steinwerk Ledenhof, 20.00

KONZERTE

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Räuber - Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Gut gegen Nordwind - nach

Trash-Theater, Forum, 20.00

grüße aus Deutschland“, Lesung, Ringlokschuppen, 20.00

SPORT

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Lagerhalle: Müll im Garten Eden - Doku-

land-Arena, 20.00

28.2.

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

So. 3. Februar, 16 Uhr

THE OUTSIDE TRACK Erfrischender neuer Sound aus Irland Vorschau

So. 10. März, 16 Uhr EIST EIST heißt „Hör zu“ So. 24. März, 16 Uhr SARAH MCQUAID „Eine Stimme so warm wie Torffeuer“

Drachenzeit in Bielefeld -

IBBENBÜREN Mein Kampf - Nach George Tabori, Schauburg, 20.00

Artland Dragons – LTi Giessen 46ers - Basketball, Art-

22.2.

BIELEFELD

Wladimir Kaminer - „Liebes-

QUAKENBRÜCK

16.2.

Timo Wopp Benno Berlin Weiberfastnacht Rapalje Patrick Salmen Ossensamstag Carolyne Mas Alfons Sekt & The City Tanzen! Grolsch Songnight Lüül & Band (17 Hippies) Club 30 Party Singer-/Song-Slam FINALE

dem E-Mail Roman von Daniel Glattauer. Gespielt vom ThieleNeumann-Theater. Ledenhof, Renaissancesaal, 20.00

BIELEFELD

15.00

16.2.

23.2.

DISSEN

ater, 20.00

8.2. 9.2.

Chinesischer Nationalcircus

LINGEN

7.2. 8.2.

CLOPPENBURG

IBBENBÜREN Mein Kampf - Nach George Tabori, Schauburg, 20.00

1.2.

Infoladen Mobilitätszentrum am Neumarkt, 10.00-13.00

„Stehaufmännchen“, Comedy, Gerry Weber Event Center, 19.30

Club, 20.00

1.2.

Aktionstag zum Thema GPS,

ter, Pop, Jazz, Bunker Ulmenwall, 20.30

– Programm Feng Shui Balance des Lebens, Stadthalle, 20.00

21. Feb 2013

mentation von Faith Akin über ein türkisches Dorf im Kampf gegen die Umweltkatastrophe, 18.00 P SIEHE KINO

KLEINANZEIGEN ONLINE AUFGEBEN www.stadtblatt-osnabrueck.de

KOSTENLOS!

STADTBLATT 2.2013 55


werwowas SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK

18.

ROCKKONZERT DER MUSIKSCHULE

Unter dem Titel „rock update.13“ spielen Rock- und Popbands der städtischen Musik- und Kunstschule. Mit dabei sind u.a. die Independent-Rocker St. Helens (Foto), die virtuosen Instrumentalisten von Breakout und die Schools-on-Rock Gewinner von 2011, Head under Water. > HAUS DER JUGEND

20.

PUNK UNPLUGGED

ACOUSTIC PUNK NIGHT 4

Die englischen Musikmedien feiern sie schon als den heißesten Act seit den Sex Pistols. Louise Distras ist cool und spielt eingängigen Punkrock – irgendwo zwischen The Clash und Joan Jett. Zweiter Künstler des Abend ist Wayne Lost Soul, der Billy Bragg des Punk. > SUBSTANZ

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

KIDS

15. Kunstmesse für Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, OsnabrückHalle, 11.0018.00 Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Kickern gratis, Big Buttinsky,

17.30 Tatort im Caliente - Tatort auf

Montag

56 STADTBLATT 2.2013

Drei Autoren, drei verschiedene Spielarten des Krimis. Martin Barkawitz liest aus seinem Hamburg-Krimi „Kehrwieder“, Beate Bößl aus ihrem Wirtschafts-Krimi „Tiefgefroren“ und Harald Keller lässt in Nordholland morden: „Ein schöner Tag für den Tod“. > STEINWERK LEDENHOF

19 Open Stage Session - Open

stage für Musiker, Big Buttinsky, 20.00 Evgeni Finkelstein - Klassisches Gitarrenspiel, Lutherhaus, 20.00 Stefan Gwildis - „Frei händig – Vier händig“, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Mostly Other People Do The Killing - Jazz, Bunker Ulmen-

wall, 21.00

18 KONZERTE OSNABRÜCK rock update 13 - Head Under Water, Jam Salad, Breakout, St.

OSNABRÜCK Naturkundlicher Reisebericht Namibia & Botswana -

Diavortrag von Dr. Volker Blüml, Museum am Schölerberg, 19.30 Ferne Welten – Fremdes Leben? +, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde -

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 NOZ Leserservice: Diavortrag Barfuß über die Alpen,

OsnabrückHalle, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

20

MÜNSTER

KONZERTE

Dead Ghosts + Brain Traps -

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

selandhalle, 11.00-18.00

SPANNUNG HOCH DREI

Dienstag

KALKRIESE

Kunsthandwerkermarkt, Ha-

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, für alle ab 14 J., emma-theater, 09.30+11.30 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Stencil Graffity, Jugendzentrum Westwerk, 17.00

AUSSERDEM

Garage Pop, Gleis 22, 20.00

WALLENHORST

21.

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15 Fenster zur Archäologie Vom Rostklumpen zum Prunkstück – Einblicke in die Restaurierung von Funden, Museum Varusschlacht, 14.30

Drei Musiker live. Der von den Färöern stammende Benjamin macht loungigen Pop-Funk-Jazz, die Sängerin und Schauspielerin Nadine Germann (Foto) interpretiert Lieder von Rio Reiser sowie Ton Steine Scherben und Tigeryouth schreibt deutschsprachige Songs, die an Tomte erinnern. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

OSNABRÜCK

Impulse International 2013 -

GROLSCH SONG NIGHT

OSNABRÜCK

KONZERTE

kultur, 10.00-18.00

21.

KINO

Familienfrühstück mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle Spitzbo-

den, 09.30-12.30

KRIMILESUNG

rausch, 20.00

OSNABRÜCK

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

SONGWRITER

Lagerhalle: Müll im Garten Eden - Doku-

OSNABRÜCK

Freunde der niederländischen Sprache: „Over een kleine mol, die will weten, wie er op zijn kop gepoept heeft“, Figurentheater, 15.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Der kleine Hobbit - Eine Geschichte aus der Zeit der alten Lieder für Abenteurer ab fünf J. Frei nach Tolkien, Lagerhalle Spitzboden, 15.30 P SIEHE FAMILIENSACHE Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM

Der Hamburger sitzt nicht gerne untätig herum – die „natural born Rampensau“ will live spielen. Nach einer großen Herbst-Tour mit der ganzen Band, folgt jetzt sein Projekt „Freihändig“. Nur begleitet vom Pianisten Tobias Neumann kommt Stefan Gwildis in dieser einmaligen Duo-Konstellation zu uns. Spielt aktuelle Songs und fast vergessene Perlen aus der Vergangenheit. Interessant wird zu hören sein, wie der Soul-Mann auch diesem Format seine samtweiche oder powervolle Stimme einhauchen wird. > ROSENHOF

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Würfel sind gefallen“, und Familienführung zur Varusschlacht, Museum Varusschlacht, 11.00+12.30

STEFAN GWILDIS

KINO

Der Kleine Maulwurf...auf Niederländisch - Für alle

Familienprogramm - „Die

19.

Vorhang Auf! - Alle dürfen auf die Bühne, Gempt-Halle, 20.00

vier J., Figurentheater, 11.00

KALKRIESE

SOUL

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00 6. Sinfoniekonzert - Mit Werken von Wagner, Henze und Zemlinsky, OsnabrückHalle, 20.00

LENGERICH

mentation von Faith Akin über ein türkisches Dorf im Kampf gegen die Umweltkatastrophe, 18.00+20.15 P SIEHE KINO

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

KONZERT

Helens, The Blackouts, The Louditions u.a., Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP

Max Raabe & Palast Orchester, MCC Halle Münsterland,

20.00

Jazz Invasion – die Jazz Session - Opening Act: Tibiey Pro-

ject, Big Buttinsky, 20.00 Das Michi Geri Quartett -

nen, Bastard Club, 19.00

Examenskonzert der Jazz-Saxophon Klasse, BlueNote, 20.30 Acoustic-Punk Night 4 - Wayne Lost Soul + Louise Distras, SubstAnZ, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

Rock, Pop und Becks - Mit

BIELEFELD

OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Anatevka - Jerry Bock, Theater am Domhof, 19.30 Sissi – Liebe, Macht und Leidenschaft, OsnabrückHalle,

20.00 BIELEFELD Rock The Ballet - Starring: Bad Boys of Dance, Stadthalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

Max Raabe & Palast Orchester, Stadthalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Flaschenbier, Kickern für Lau, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00


BÜHNE OSNABRÜCK Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Räuber - Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE TECKLENBURG

Michy Reincke - „Zwischen den Alben“ Tour 2013, Rosenhof, 20.00 Frank Wingold Trio - Dozentenjazz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, BlueNote, 20.30

BIELEFELD The United Kingdom Ukulele Orchestra - And the Uke

Wladimir Kaminer - „Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht.“, Kulturhaus, 20.00

goes on – directed by Peter Moss, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK

KINO

Gregorian – Epic Chants Tour, Stadthalle, 20.00

OSNABRÜCK

LINGEN

Lagerhalle: Müll im Garten Eden - Doku-

mentation von Faith Akin über ein türkisches Dorf im Kampf gegen die Umweltkatastrophe, 18.00+20.15 P SIEHE KINO MINDEN Kulturzentrum BÜZ: Kino im BÜZ: Familienkino -

„Liverpool Goalie“, 10.00+15.00 Kino im BÜZ: Der große Traum, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, für alle ab 14 J., emma-theater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab

vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stadtgespräche 2012/13 „Das Fräulein vom Amt – Schilderungen aus der Welt der Stöpselhexen“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Osnabrücker Bürgerforum für Sutthausen - Diskussion

und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Osnabrücker Werkstätten, 19.30 Dialog der Kulturen - Mit dem Fahrrad durch Japan, mit dem Bus durch Indien, eine fernöstliche Reise, Lagerhalle Raum 201, 20.00 Die wunderbare Welt der Sekten - Eine kleine Kulturge-

schichte der religiösen Bewegungen des Abendlandes, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

Stimmflut - A-Cappella-Event,

Theater, 20.00 MÜNSTER Dandylion - Soul von Marianne Sveen of Katzenjammer, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Liebestrank - Gaetano

Donizetti, Theater am Domhof, 19.30 HIDDENHAUSEN Fritz Eckenga - Kabarett, Kleinkunstbühne Olof-PalmeGrundschule, 20.00 IBBENBÜREN Mein Kampf - Nach George Tabori, Schauburg, 20.00 LÖHNE Mia Pittroff - „Mein Laminat,

die Sabine und ich“, Comedy, Werretalhalle, 20.00

Donnerstag

MÜNSTER

21

SpecOps, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Fred Raspail, Big Buttinsky, 20.00 18. Grolsch Songnight - Benjamin (FAR), Nadine Germann (München), Tigeryouth (OS), Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Improvisationstheater,

KINO FILMSTARTS R 3096 Tage - Drama R A Lady in Paris - Drama R Der Hypnotiseur - Thriller R Der Iran Job - Sport, Dokumentation R Les Misérables - Drama, Musical R The Master - Drama P SIEHE KINO R Warm Bodies - Horror, Romanze P SIEHE KINO

LITERATUR OSNABRÜCK Der Windreiter - Märchen und

Geschichten von der Ostsee bis zum Ural, Sabine Meyer, Stadtgalerie Café, 19.00 Martin Barkawitz, Harald Keller und Beate Bößl lesen -

Lüül & Band - Tourkoller –

Tour III, mit Musikern der „17 Hippies“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP 4. Meisterkonzert: Albrecht Mayer (Oboe) - Züricher Kam-

merorchester, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

Die Schriftsteller lesen aus ihren aktuellen Krimis, Steinwerk Ledenhof, 19.00

Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, ab 6 J., emma-theater, 09.30+11.30

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY Albrecht Mayer beendet

P die Reihe der Meister-

konzerte. Der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker gilt als Jahrhundert-Musiker und wird Werke von u.a. Rossini, Ravel und Mendelssohn-Bartholdy spielen. Begleitet vom renommierten Zürcher Kammerorchester. dire strats - A Tribute to Dire

Vortrag Arbeitssicherheit,

BIELEFELD

Kosmetik im Spannungsfeld der Chemie - Vortrag, Begleit-

programm zur DBU-Ausstellung „T-Shirts, Tüten und Tenside – Die Ausstellung zur Nachhaltigen Chemie“, Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30 Knigge Dinner Originell, Wal-

halla, 19.30

Klaviersolo und Sprecher mit Julia Habiger und Michael Prause - Bei Bettich-Pia-

Sputnikhalle, 19.00

OSNABRÜCK OsnabrückHalle, 15.00-17.00

IBBENBÜREN-LAGGENBECK

Ohrenfeindt - Vollgasrock,

Lieber Bauernsohn als Lehrerkind - Volker Surmann, Le-

OSNABRÜCK

Köpfe der Bluescompany, Töpferei Niehenke, 20.00

MÜNSTER

DISSEN

KIDS

Toscho und Mike - Die kahlen

no im Hause Musik-Produktiv, Musik-Produktiv, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP

sung, KuK-Haus, 19.30

HASBERGEN

Straits, Rosenhof, 21.00 Parov Stelar Band, Ringlok-

schuppen, 20.30 P SIEHE MUSIK Pothead, Forum, 21.00 HALLE The Original Rock meets Classic - Paul Rodgers, Eric Ba-

zilian, Steve Augeri, Chris Thompson, Bonnie Tyler, Gerry Weber Stadion, 19.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Poppnacht – der heißeste Freitag des Winters - Shows

We Are Sound - Techno, House & Elektro, Bastard Club, 23.00 Diskotiere - Disco, Funk, Elektro, Balkan, Glanz & Gloria, 23.00 Die große Freiheit Orchester Nacht, Kleine Freiheit, 23.00

BIELEFELD Fieser Freitag ElectroSwing-Aftershow-Party,

Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE In besserer Gesellschaft Nach Molières Komödie „Der Bürger als Edelmann“ mit dem Amateurtheater „Die Märchenhaften“, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 Corpo D’Anima - Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

& Animation, Alando Palais, 22.00 Candys, Five Elements Club, 22.00

Dein Leben in 65 Minuten Eine todtraurige Komödie von Albert Espinosa, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Rocknacht – Bandspecial: Hatebreed - Merchandise Ver-

Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen - Wenn du

losung, Rock, Metal, Numetal, Hardcore, Hyde Park, 22.00 Boom! Das Black Event Tom Stil, Johnny Dash, DJane Tereza, KayzeE, Sam-One, Neo Club & Cuisine, 22.00

geredet hättest, Desdemona...Theater von Christine Brückner mit Regina Neumann, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Moral - Von Ludwig Thoma, Probebühne, 20.00

Freitag

22 KONZERTE OSNABRÜCK Kotzreiz & Radio Dead Ones

Printmedien sind unsere Welt.

Grafik-Praktikant/ Trainee (m/w)

- PunkRock, Bastard Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

Ideal als Warm up für das Studium

Open Stage Session - Open

stage für Musiker, Big Buttinsky, 20.00 El Bosso meets Skadiola + Sexto Sol - Ska Punk, JZ West-

werk, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

1 . P L AT Z !

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Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

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BRAMSCHE

BIELEFELD

Massachusetts – Das Bee Gees Musical, Stadthalle,

Beatnasen Hip Hop Jam - Be-

16. Bielefelder Kabarettpreis

20.00 16. Bielefelder Kabarettpreis

DETMOLD

Bill Hurd, Dozy, Beaky, Mick & Tich, Middle Of The Road Original Sally Carr, Equals, Gerry Weber Event Center, 18.00

VECHTA

MINDEN

KUNST

Lutz Ulbrich aka Lüül ist eine deutsche Musiklegende. Bereits mit 15 gründet er die Berliner Kultband Agitation Free. Später lernt er dann Nico kennen, die Muse von Andy Warhol und Velvet Underground, und lebt mit ihr zusammen. Es folgt u.a. ein gemeinsames Konzert im New Yorker CGBG, zusammen mit John Cale. In den 90ern steigt er dann bei den 17 Hippies ein. Parallel dazu erscheinen seit Solo-Alben, die alles ausloten – von Folk bis Avantgarde. Seine Konzerte sind also ein Trip durch 40 Jahre Musikgeschichte. Inklusive weiterer Mitglieder der 17 Hippies. > LAGERHALLE

Bremer Shakespeare Company im Kulturforum - „Der

MINDEN

Kaufmann von Venedig“, Kulturforum Sankt Michael, 20.00

MÜNSTER

16. Künstler Salon - Pay, Food

Eskimo Callboy / The Browing, Sputnikhalle, 19.30 Tamikrest - Desert Blues, Gleis

or Play, Kulturzentrum BÜZ, 20.30

P SIEHE MUSIK

STADTBLATT präsentiert 11 Freunde – Lesereise - Jens Kirschneck und Philipp Köster lesen vor und zeigen Filme, Zusatztermin, Lutherhaus, 20.00

Vega - „Nero Tour“ 2013, HipHop, Skaters Palace, 20.00

BAD IBURG Lesung mit Musik-Improvisationen - Gedichte und Ge-

schichten vom Wein, Sophie Charlotte’s Cafe, 19.30

laufgala, Halle A des OSC, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt, emma-theater, 11.00 Engel mit nur einem Flügel Gastspiel Theater Töfte, ab acht J., Figurentheater, 20.00

EL BOSSO MEETS THE SKADIOLAS

El Bosso ist eine Legende der deutschen Ska-Szene und erhielt vor Jahren eine Einladung der Münsteraner Punkband The Radiolas zu einem gemeinsamen Song. Es entstand eine fruchtbare Freundschaft und eine monstermäßige Liveband. Im Vorprogramm: Sexto Sol (Foto) aus Kiel. Bei dem multinationalen Achter trifft Highspeed Latin Ska auf eine Portion (Punk-)Rock. > WESTWERK

22.

KOTZREIZ & RADIO DEAD ONES

Zwei Bands aus Berlin zu Gast in Osnabrück. Kotzreiz spielen Deutsch-Punk der direkten Sorte. Schlagzeuger Christopher ‘Baku’ Kohl kennt man auch als Drummer von Jennifer Rostock. Und die dänischen Radio Dead Ones verzapfen straighten Punk-Rock’n’Roll. > BASTARD CLUB

AUSSERDEM OSNABRÜCK Candle-Light-Schwimmen -

Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00 Krimi Dinner am Film-Set, Gasthaus Zu den Linden, 19.30

Samstag

23 KONZERTE OSNABRÜCK 19. Osnabrücker Blueslawine

- Christian Dozzler, Michael von Merwyk & Bluesoul, B.B. & The Blues Shacks, Jessy Martens and Band, Haus der Jugend, 19.30

23.

SCHAUSPIEL

WIR WAREN

Das Theater Osnabrück hält auch in der regulären Spielzeit an der „Spieltriebe“-Tradition fest und inszeniert an ungewöhnlichen Orten. In diesem Fall einem Hotel. In seinem Drama zeigt Autor William Pellier ein altes Ehepaar, das gemeinsam aus dem Leben scheiden will. > DOM HOTEL

58 STADTBLATT 2.2013

25.

SHOW

FLOW

Die „Night of the Dance“ ist ein Gütesiegel, hinter dem sich eine internationale Truppe von Spitzentänzern verbirgt. In der neuen Show „Flow“ werden Szenen aus u.a. „Stomp“, „Shadowland“ oder „Mamma Mia“ getanzt. Im Mittelpunkt steht eine spektakuläre „Riverdance“-Choreografie. > OSNABRÜCKHALLE

22, 20.00

OSNABRÜCK

Allegro – Die Suche nach dem Rhythmus - Rollkunst-

22.

Dinner Krimi: Mord au Chocolat, FIZZ, 19.30

San Glaser & Band, Jazzclub,

OSNABRÜCK

PUNKROCK

Mein Kampf - Nach George Tabori, Schauburg, 20.00

21.00

SPORT

SKA + REGGAE

Oldie Night - Rubettes feat.

LINGEN

LITERATUR LÜÜL & BAND

IBBENBÜREN

HALLE

Einzug mit Film, Performance und anschl. Party, Hangar 21, 17.00

22.

- Finale, Zweischlingen, 20.00

- Vorrunde, Zweischlingen, 20.00 Theatre Fragile - Offizieller

FOLK-POP

atCeps (OS), Lautmalerei (OS), Main Moe (B), Alte Webschule, 20.00

Grolsch’n Roll mit Isoptera & Dust on the Ground, Bastard

Club, 20.00 Gymnasium in der Wüste -

Big Band & mehr, BlueNote, 20.30 BIELEFELD The Cavern Beatles – Beatles Tribute, Stadthalle, 20.00 Tarfala Trio - Power Jazz, Bun-

ker Ulmenwall, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Ü40-Party - Live on stage: „Spotnicks“ und „The Creapers“, Alando Palais, 20.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 20.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Reggae Rotation, Big Buttinsky, 22.00 90er Jahre Party, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Der beste Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 NEOlicious - Basti M, DJ Busy B, Neo Club & Cuisine, 22.00 Depeche Mode - Pop & Wave Party, Rosenhof, 22.00 D.N.A. – Dark Noise Association - Industrial, EBM, Gothic,

Bastard Club, 23.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

23.00 Starclub - Party-Rock und -

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – Be invited 2.0 - Pop, Star Tracks, Beatz &

Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Ich wünsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30 In besserer Gesellschaft Nach Molières Komödie „Der Bürger als Edelmann“ mit dem Amateurtheater „Die Märchenhaften“, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30 Dein Leben in 65 Minuten Eine todtraurige Komödie von Albert Espinosa, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Zauber der Travestie - Die schrillste Nacht des Jahres, OsnabrückHalle, 20.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SV Babelsberg 03 - 3. Liga, osnatel-

arena, 14.00 Allegro – Die Suche nach dem Rhythmus - Rollkunst-

laufgala, Halle A des OSC, 14.30 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS OSNABRÜCK Rumpelstilzchen - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

KALKRIESE Nachts im Museum – wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt - Rollenspiel im Museum,

Museum Varusschlacht, 17.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 23. Immobilienmesse Bauen und Wohnen, Sparkasse Osna-

brück Wittekindstraße, 10.0017.00 Öffentliche Domführung, Diözesanmuseum, 12.10 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 BISSENDORF Dinner Kriminell, Schelen-

burg, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Flohmarkt von Frau zu Frau,

Grundschule am Harderberg, 14.00-17.00 HASBERGEN Hallentrödelmarkt, Festsaal Freizeitland, 08.00-17.00

Sonntag

24 KONZERTE MÜNSTER Adrian Crowley + Tammy Ingram - Folk, Fachwerk Gieven-

beck, 20.00


STEMWEDE-WEHDEM Guorio Hansdottir - Folksän-

gerin mit Trio von den FäröerInseln, Life House, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend,

Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tie-

fenrausch, 20.00 Betreutes Singen - Karaoke,

Big Buttinsky, 21.00

BÜHNE

Öffentliche Führung im Diözesanmuseum, Diözesanmu-

OSNABRÜCK

Ferne Welten – Fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Kalla Wefels VfL-Heimatabend - Kontrovers-komisch-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

kritische Gesprächsrunde über die Situation beim VfL Osnabrück, Lagerhalle, 20.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

OSNABRÜCK

HASBERGEN

Theaterstück Eisenheart -

Hallentrödelmarkt, Festsaal

Monolog mit Musik, im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt, St. Katharinen, 17.00 Anatevka - Jerry Bock, Theater am Domhof, 19.30 Matze Knop - „Platzhirsche“ – Tour 2013, Rosenhof, 20.00

SPORT OSNABRÜCK Allegro – Die Suche nach dem Rhythmus - Rollkunst-

laufgala, Halle A des OSC, 11.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Freizeitland, 11.00-18.00 LENGERICH Kunsthandwerkermarkt,

Gempt-Halle, 11.00-18.00

Montag

25

15.00

KONZERTE

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Perlen des IfM – Jazz’n’Classic live, Café Mojo, 20.00

Rumpelstilzchen - Ab vier J.,

Figurentheater, 11.00 Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Mit allen Sinnen und dem Unsinn - Christian Pradels

KINO

seum, 15.00

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt, emma-theater, 11.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK DRK Blutspende, Chr. Kinder-

hospital / Marienhospital, 10.00-16.00 Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg -

Kurzvortrag mit Übung zum Kennenlernen des Models der GfK, Lotter Str. 111, 19.00 Der Blaue Reiter - Vorgeschichte, KünstlerInnen und Wirkung einer expressionistischen Kunstrevolution, Vortrag, Haus der Jugend, 19.30 Prüfungsangst? – nein danke!, Lagerhalle Raum 201,

20.00

Dienstag

26

MÜNSTER

KONZERTE

Friska Viljor + Support, Sput-

OSNABRÜCK

nikhalle, 20.00

„Kleines Liederkarussel“ für Familien mit Kindern ab drei J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30

CLUBS&PARTY

P SIEHE FAMILIENSACHE

OSNABRÜCK

Das kleine 1x1 der Sterne,

Schall & Rausch, Trash, 19.00

CLUBS&PARTY

Planetarium, 16.00 Der Chronist der Winde -

Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 19.30 KALKRIESE Familienprogramm - „Alles

unter einem Dach“ und Familienführung zur Varusschlacht, Museum Varusschlacht, 11.00+12.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 23. Immobilienmesse Bauen und Wohnen, Sparkasse Osna-

brück Wittekindstraße, 10.0017.00 Bewegt mit Märchen - Radtour mit Einkehr in den Römerkrug Leeden, 30km, ADFC Geschäftsstelle Alte Synagogenstraße, 13.30

Da Musik Schoo, Tiefen-

OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

BÜHNE

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

Night of the Dance presents: Flow - Irish Step, Acrobatic,

Stunt, Dance, OsnabrückHalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Das Vollplaybacktheater – Abschiedstour, Jovel Music

Hall, 20.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

OSNABRÜCK Leonce und Lena - Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Der Liebestrank - Gaetano Donizetti, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

STADTBLATT präsentiert Vollplaybacktheater mit John Sinclair, Rosenhof, 20.00

Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner, Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

25. April bis 5. Mai 2013

für alle ab 8 J., emma-theater, 09.30+11.30 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

www.jazzfest.de

25.04.

Richard Galliano Tangaria New Quartet

20.00 Uhr

Piotr Rangno

26.04.

Al Jarreau

20.00 Uhr

27.04. 20.00 Uhr

28.04.

16.00 Uhr

02.05.

20.00 Uhr

03.05.

20.00 Uhr

04.05. 20.00 Uhr

Yobassa

Max Herre Flo Mega & The Ruffcats Götz Alsmann „Paris!“ Jethro Tull’s Ian Anderson (Thick as a Brick II)

Nacht der Nächte

(20 Bands „live“)

Jazz, Blues, Soul, Funk, Boogie, Swing, Balkan-Beat etc.)

Earth, Wind & Fire Experience feat. The Al Mc Kay All Stars

Mezzoforte

P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

gend, 14.00-18.00

14.30-16.30

BÜHNE

KIDS

Bunter Flohmarkt für Frauen und Kinder, Haus der JuFlohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle,

stage für Musiker, Big Buttinsky, 20.00

rausch, 20.00

OSNABRÜCK

25. JAZZFEST GRONAU

Open Stage Session - Open

05.05. Thomas Gerdiken & friends 11.00 Uhr

Lutz Eikelmann & friends

Tickets: www.eventim.de oder Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 · info@stadtmarketing-gronau.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 STADTBLATT 2.2013 59


werwowas 26.

LIVE-HÖRSPIEL

VOLLPLAYBACKTHEATER MIT JOHN SINCLAIR

Eigentlich wollten sie sich ja schon zur Ruhe gesetzt haben ... Doch die Fans verlangen eine Zugabe. Also gibt es vom Vollplaybacktheater (VPT) noch einige Zusatz-Shows in ausgewählten Orten, u.a. in Osnabrück! Das „John Sinclair“Programm ist eine Art Best-of der Live-Hörspieler, im typischen Mix aus Grusel, Krimi und Comic plus einer fetten Portion Geisterjäger. 15 Jahre beglückt das VPT die Republik mit Shows wie „Die drei ???? und der Super-Papagei“ – jetzt lässt das Underground-Theater es zum letzten Mal krachen. > ROSENHOF

AUSSERDEM

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Lysistrata - Rebekka Kricheldorf/Aristophanes, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Räuber - Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Impro-Open-Stage - Improvisationstheater, BlueNote, 20.30

Ferne Welten – Fremdes Leben? +, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Jan-Uwe Rogge - „Kinder brauchen Eltern, die (sich) Grenzen setzen“, Tipps des Familienberaters zur partnerschaftlichen Erziehung, Lagerhalle, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

für alle ab 8 J., emma-theater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Rumpelstilzchen - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Der bekannte Familien-

P berater kommt für zwei

Abende nach Osnabrück. Heute spricht Rogge zum Thema: „Kinder brauchen Eltern, die (sich) Grenzen setzen“. Morgen geht es dann in „Wut tut gut“ über den Umgang mit Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen. Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

26.

OPER

DER LIEBESTRANK

Gaetano Donizettis Oper erfreut sich großer Beliebtheit in letzter Zeit – Anna Netrebko hat das Stück oft gesungen und populär gemacht. Es ist eine amüsante Lovestory: Nemorino liebt Adina, doch die will nix von ihm wissen. Der Liebestrank von Dottore Dulcamara soll sie umstimmen ... > THEATER AM DOMHOF

28.

UNPLUGGED

SINGER/SONGWRITER SLAM FINALE

13 Nachwuchs-Songwriter aus den Vorrunden messen sich heute im Slam Finale. Jeder darf einen Song spielen, das Publikum entscheidet per Abstimmung – und die besten fünf dürfen noch mal einen Song performen. Moderator ist der Poetry-SlamMeister Andreas Weber. > LAGERHALLE

27 KONZERTE BRAMSCHE Jacques Berndorf & Christian Willisohn - „Nuttenbun-

ker“, Blues, Universum, 20.00 MÜNSTER Liquid Lightning + Fibre -

Alternative/Electronica, Indie, Sputnikhalle, 20.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - Studenten-

28.

JAZZ

JUGENDJAZZORCHESTER NRW

Manchmal haben Politiker richtig gute Ideen. Auf Anregung vom damaligen NRWMinisterpräsidenten Johannes Rau entstand 1975 das JugendJazzOrchester NRW. Inzwischen haben die Nachwuchs-Jazzer die halbe Welt betourt und mit Legenden wie Paul Kuhn zusammen gespielt. > BLUE NOTE

60 STADTBLATT 2.2013

28.

GOTHIC-ROCK

MONO INC.

Wer gerne Musik von Subway To Sally oder Unheilig hört, der wird mit Mono Inc. auch seinen Spaß haben. Die Hamburger mixen Rock und Gothic, singen aber auf Englisch – was mitunter auch an die guten alten Sisters of Mercy erinnert. > ROSENHOF

Sonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Punk-Kneipe - Dosenmucke, Flaschenbier, Kickern für Lau, SubstAnZ, 21.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

Mitschke, Von Dampfmaschine bis Christian Steiffen wird Musik aus Osnabrück aufgelegt, Big Buttinsky, 21.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30 Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 15.00+17.20 Leonce und Lena - Georg Büchner, emma-theater, 19.30

OSNABRÜCK

CLOPPENBURG

Osnabrücker Bürgerforum für Gartlage, Schinkel(Ost), Widukindland - Diskus-

sion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Aula Diesterwegschule, 19.30 Jan-Uwe Rogge - „Wut tut gut – Vom Umgang mit Aggressionen im Kindes- und Jugendalter“, Lagerhalle, 20.00 MINDEN

Mittwoch

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Listeners Lounge Special: myOSNAmusic - Mit Detlef

Multivisionsabend: Irland und Norwegen, Kulturzen-

trum BÜZ, 18.00+20.00

Donnerstag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Fagott-Konzert - „Querbeet durch die Fagottliteratur“, Musik- und Kunstschule, 19.30 Singer-Songwriter Slam 2012/2013 Finale - Die 12

besten Künstler der vier Vorrunden, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Epiphany Project - Weltmusik und Soul, Lutherhaus, 20.00 Mono Inc., Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP JugendJazzOrchester NRW, BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP DETMOLD Das WorldBrass Ensemble präsentiert: Concert in the Dark Part III - Synthese aus

Raum und Musik, Hangar 21, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr, The Whisky, 20.00

Dietmar Wischmeyer „Deutsche Helden – Tour 2013“, Stadthalle, 20.00

GREVEN Ingo Appelt - „Frauen sind

Göttinnen“, Comedy, Ballenlager, 20.00 MINDEN Floran Silbereisen – Frühlingsfest, Kampa-Halle, 19.30 16. Kabarett Festival: Christine Prayon - „Die Diplom-An-

imatöse“, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

KINO FILMSTARTS R Die Bestimmer – Kinder haften für ihre Eltern - Komödie R Drachenmädchen - Dokumentation R Get the Gringo - Action, Drama P SIEHE KINO R Gold – Du kannst mehr als Du denkst - Dokumentation R Hänsel & Gretel: hexenjäger (3D) - Thriller, Action R Invasion - Drama, Komödie R Nachtzug nach Lissabon Thriller, Romanze R Schuld sind immer die Anderen - Drama R Sightseers - Horror, Komödie R The Crime - Thriller, Drama

LITERATUR OSNABRÜCK Literaturspot - Klaus Wallendorf, Immer Ärger mit dem Cello, Theater am Domhof, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt, emma-theater, 11.00 Faustkeil & Co. - Für Kinder von acht bis zwölf J., Museum Industriekultur, 15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Dr. Armin Krenz: Beziehung schafft Bildung! - Ein Plädo-

yer für Bindungserlebnisse und gegen den Bildungswahn in der Frühpädagogik, Lagerhalle Spitzboden, 20.00


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D i esnaSbrütcka-Magazin – jeden Monat im Zeitschr Das O

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vorschau P BÜHNE 1.3. Rüdiger Hoffmann Cloppenburg, Stadthalle 5.3. Cindy aus Marzahn Gronau, Bürgerhalle 6.3. Dietmar Wischmeyer OS, Rosenhof 6.3. 4. Komische Nacht Osnabrück Don Clarke, Matthias Jung, Serhat Dogan, Thomas Müller, Der Tod, OS, BlueNote, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Grüner Jäger, Lagerhalle 7.3. 4. Komische Nacht Münster Don Clarke, Matthias Jung, Serhat Dogan, Thomas Müller, Der Tod, MS, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Cuba Nova, u.a. 8.3. Volker Pispers Rheine, Stadthalle 8.3. Ass-Dur OS, Lagerhalle 8.3. The Petits Fours Revue OS, Rosenhof 9.3. Jürgen Becker MS, Hörsaal 1 9.3. Ass-Dur OS, Lagerhalle 14.3. Sven Ratzke OS, Rosenhof 14.3. Ingo Oschmann OS, Lagerhalle 15.3. Philip Simon OS, Lagerhalle 16.3. Magic Andys fantastische Chemie-Show OS, Lagerhalle 17.3. Pfoten hoch – Die PuppenImpro-Show OS, Rosenhof 21.3. Der Familie Popolski Gronau, Bürgerhalle 22.3. Sebastian Krämer OS, Lagerhalle 22.3. Musical Night Live in Concert BI, Stadthalle 6.4. Alfons Bad Iburg, Gasthaus Tovar 7.4. Tilmann Waldthaler OS, Lagerhalle 9.4. All You Need Is Love – Beatles Musical OS, Rosenhof 13.4. Urban Priol BI, Stadthalle 13.4. Chinesischer Nationalcircus Feng Shui, Halle, Gerry Weber Event Center 18.4. Moritz Netenjakob OS, Lagerhalle 18.4. Mundstuhl OS, Rosenhof 18.4. Kristian Kokol OS, Lagerhalle Spitzboden 19.4. Caveman OS, Rosenhof

Heinz Strunk P Was soll man sagen? Er ist wohl ein Universalgenie. Ob er Leute verarscht (Studio Braun), Musik macht (u.a. mit Scooter), einen Roman schreibt („Fleisch ist mein Gemüse“) oder die legendäre Elektronik-Band Fraktus erfindet – Strunk is the man. Dieses Mal kommt er zur Lesung. „Junge rettet Freund aus Teich“ ist eine autiobiografisch gefärbte Kindheitserinnerung from Hamburg-Harburg. 22.5., Lagerhalle Tickets: www.lagerhalle-osnabrueck.de 62 STADTBLATT 2.2013

20.4. Atze Schröder BI, Seidensticker Halle 24.4. Piet Klocke Bramsche, Universum 3.5. Tiere streicheln Menschen OS, Lagerhalle 24.5. Uwe Steimle OS, Lagerhalle 2.6. Bodo Wartke MS, MCC Halle Münsterland 8.6. Wilfried Schmickler (+9.6.) OS, Lagerhalle 14.6. Mario Barth Hannover, TUI Arena 16.6. Dr. Stratmann BI, Stadthalle 4.9. Volker Pispers BI, Stadthalle 22.9. Otto Live BI, Stadthalle 11.10. Philip Simon Rheine, Stadthalle 11.10. Sebastian Pufpaff OS, Lagerhalle 12.10. Philip Simon MS, Aula am Aasee 17.10. Chris Tall OS, Rosenhof 18.10. Mario Barth (+19.10.) Gerry Weber Stadion 24.10. Springmaus – Improtheater OS, Rosenhof 28.10. Otto Live OS, OsnabrückHalle 6.11. Jan Weiler OS, Lagerhalle 6.11. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 7.11. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 7.11. Kurt Krömer BI, Ringlokschuppen 13.11. Lord of the Dance BI, Stadthalle 15.11. Serdar Somuncu BI, Stadthalle 29.11. Martin Rütter OS, OsnabrückHalle 29.11. Martin Rütter BI, Seidenstickerhalle 30.11. Johann König OS, OsnabrückHalle 4.12. Dr. med. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 6.12. Bodo Wartke BI, Stadthalle 13.12. Max Uthoff OS, Lagerhalle 20.12. Lisa Feller OS, Lagerhalle 6.2. Dieter Nuhr BI, Stadthalle

P LESUNGEN 24.3. Harry Rowohlt liest und erzählt Melle, Honerkamps N8 6.4. Slime Lesung OS, Rosenhof 7.4. Heinz Strunk MS, Gleis 22 22.5. Heinz Strunk OS, Lagerhalle

P KO N Z E R T E 1.3. 1.3. 1.3. 1.3.

Die Orsons OS, Rosenhof John Coffey OS, Bastard Club Mia. BI, Ringlokschuppen Sea & Air BI, Bunker Ulmenwall

Selig P Was für ein Start. Als Anfang der 90er die Kids in den USA zu Grunge ausflippen, kommt aus Hamburg eine Band, die es genauso drauf hat wie Nirvana oder Pearl Jam: Selig. Mit ihrem Charismasänger Jan Plewka und Gitarrengott Christian Neander. Ende der 90er dann die Auflösung, 2008 das Comeback – erfolgreicher denn je. Nun das neue Album „Magma“. Große Band! 20.3., Bielefeld, Ringlokschuppen Tickets: www.karten-online.de 1.3. John Doe Train Hasbergen, Töpferei Niehenke 1.3. Mark Gillespie & Band OS, Lagerhalle 2.3. Adoro – Live mit Orchester BI, Seidensticker Halle 2.3. Astrid North BI, Forum 2.3. Ballister BI, Bunker Ulmenwall 2.3. Hip Hop Contest OS, JZ Westwerk 2.3. Swingle Sisters OS, Lutherhaus 2.3. Nils Wülker Group Minden, Jazzclub 2.3. Rock’n’Roll Surfrock-Konzert The Jancee Pornick Casino, Elvis Pummel, The Monarks OS, JZ Ostbunker 3.3. Adoro – Live mit Orchester MS, MCC Halle Münsterland 3.3. Tina Dico OS, Rosenhof 3.3. Bigband Eighty Nine OS, BlueNote 4.3. Two Door Cinema Club MS, Skaters Palace 6.3. Firewater BI, Forum 6.3. Conny Ochs OS, Bastard Club 6.3. Acoustic Eidolon OS, Lutherhaus 6.3. Yasmine Tourist OS, Glanz & Gloria 7.3. Kristofer Aström BI, Heimat+Hafen 7.3. Steaming Satellites OS, Kleine Freiheit 7.3. Mrs. Greenbird Lingen, Alter Schlachthof 8.3. Salut Salon BI, Rudolf-Oetker-Halle 8.3. Iamdynamite OS, Kleine Freiheit 8.3. HopfSandKoke – Osnabrooklyn Electric Trio OS, Lutherhaus 8.3. Cellophane Suckers OS, Bastard Club 8.3. Iceage MS, Gleis 22 9.3. Medina OS, Rosenhof

9.3. Messer + Sailor Club Rangoon MS, Gleis 22 9.3. Southern Falvour Hasbergen, Töpferei Niehenke 10.3. Groove Onkels OS, Rosenhof 10.3. Frontier Ruckus MS, Fachwerk Gievenbeck 10.3. Eist Venne, Gasthaus Linnenschmidt 12.3. The Bloody Beetroots BI, Ringlokschuppen 12.3. Viza BI, Forum 12.3. Riverside OS, Rosenhof 13.3. Three Wise Men OS, BlueNote 13.3. Everlaunch OS, JZ Westwerk 14.3. Der Fall Böse OS, Bastard Club 14.3. Tocotronic MS, Jovel Music Hall 14.3. Boom Pam BI, Forum 14.3. Huldrelokkk OS, Lutherhaus 15.3. Summer Cem OS, Bastard Club 15.3. 1Live – Die Tony Mono World Tour Rheine, Stadthalle 15.3. Johannes Oerding MS, Jovel Music Hall 15.3. Still Collins OS, Rosenhof 15.3. Frank Muschalle Trio OS, Lutherhaus 16.3. Johannes Oerding OS, Rosenhof 16.3. Threshold OS, Bastard Club 16.3. Heisskalt OS, Kleine Freiheit 16.3. Max Mutzke Minden, Jazzclub 16.3. Hgich.T OS, Kleine Freiheit 18.3. Tiemo Hauer BI, Stereo 19.3. Dr. Ring Ding + Ska-Vaganza MS, Gleis 22 20.3. Harmful OS, Bastard Club 20.3. Seli BI, Ringlokschuppen 20.3. Nobunny + Bad Sports MS, Gleis 22 21.3. 22 Pistepirkko BI, Forum 21.3. Skip&Die MS, Gleis 22 22.3. Echoes OS, Rosenhof 22.3. Snowy White (+23.3.) Hasbergen, Töpferei Niehenke 22.3. Fard MS, Skaters Palace 23.3. Lakeside Inn MS, Gleis 22 23.3. Hardcore-Konzert - Have It All, As I Rise, Every Stranger Looks Like You, Undun, OS, JZ Ostbunker 24.3. Sarah McQuaid Venne, Gasthaus Linnenschmidt 26.3. Tim Neuhaus + The Cabinet MS, Gleis 22 28.3. Matt Gonzo Roehr OS, Rosenhof 28.3. Impo & The Tents OS, Bastard Club 28.3. Rhymes Galore Festival Genetikk, Sam, Olson, Weekend, Sorgenkind, Psaiko.Dino (Cro-DJ), OS, Lagerhalle 31.3. Grind Festival OS, Bastard Club 31.3. Sweety Glitter & The Sweethearts OS, Rosenhof 2.4. And You Will Know Us By The Trail Of Dead BI, Forum 4.4. Letzte Instanz OS, Rosenhof 5.4. Reggatta De Blanc OS, Rosenhof 5.4. Ralf Gauck OS, Lutherhaus 5.4. Mia. Lingen, Emslandhallen 6.4. Martin Breinschmid & Bernhard Ullrich OS, BlueNote 6.4. Men of North Country BI, Forum 6.4. Arkells MS, Gleis 22 7.4. Klaus Hoffmann OS, Rosenhof 7.4. Zucchini Sistaz MS, Fachwerk Gievenbeck 8.4. Santiano Cloppenburg, Stadthalle 10.4. Blackmail BI, Forum


25.4. 26.4. 26.4. 26.4. 26.4. 27.4. 28.4. 30.4. 2.5. 2.5. 3.5. 4.5.

Jazzfest Gronau P Dass man in Gronau schon immer in größeren Zusammenhängen denkt, beweist auch die Zusammenstellung der Künstler, die 2013 kommen. Max Herre (Foto) gemeinsam mit Flo Mega, Götz Alsmann mit seinem Programm „Paris!“, Jethro Tull’s Ian Anderson, der begnadete Sänger Al Jarreau oder die französische Jazz-Legende Richard Galliano – diese Mischung ist viel mehr als Jazz. Sie ist aufregend. 25.4.-5.5., Gronau, verschiedene Orte Tickets: www.kartenwerk.net

10.4. Klaus Hoffmann OS, Rosenhof 10.4. Livingston OS, Glanz & Gloria 11.4. Ulla Meinecke & Band OS, Rosenhof 11.4. Psychopunch, ‘77 & Supercharger OS, Bastard Club 11.4. Brasstronaut MS, Gleis 22 11.4. Popsalon Festival 4 (bis 13.4.) Cody, Cosmo Jarvis, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Frittenbude, Fuck Art Let’s Dance, Honig, Käptn Peng & die Tentakel von Delphi, Laing, Patrick Richardt, Retro Stefson, Robots don’t sleep, Sizaar, Sophie Hunger, Thomas Azier OS, Kleine Freiheit, Glanz & Gloria, Lagerhalle, Haus der Jugend 12.4. Emergenza Festival BI, Forum 13.4. Lena MS, Jovel Music Hall 13.4. Dr. Rattle and Mr. Jive Hasbergen, Töpferei Niehenke 13.4. Kollegah & Farid Bang MS, Skaters Palace 14.4. Eros Ramazzotti Halle, Gerry Weber Stadion 14.4. Perlen der Klavierliteratur von Mozart bis Gershwin OS, Lutherhaus 15.4. Bonaparte MS, Skaters Palace 16.4. 257ers OS, Bastard Club 16.4. Urban Cone MS, Gleis 22 16.4. Mrs. Greenbird OS, Rosenhof 17.4. The Australian Pink Floyd Show Hannover, AWD-Hall 17.4. Blumentopf OS, Rosenhof 17.4. Tom Lüneburger MS, Hot Jazz Club 17.4. Impo & The Tents MS, Gleis 22 18.4. Mustasch, Eat the Gun BI, Forum 19.4. Joe Cocker Halle, Gerry Weber Stadion

19.4. Nachtgeschrei OS, Bastard Club 19.4. Manfred Mann’s Earthband OS, Hyde Park 20.4. Hermann van Veen BI, Stadthalle 20.4. Rapküche 5 OS, JZ Westwerk 20.4. Amplifier OS, Kleine Freiheit 20.4. Die Lokalmatadore OS, Bastard Club 20.4. Laing MS, Skaters Palace 20.4. Rapküche 5 OS, JZ Westwerk 21.4. Jean-Michel Aweh OS, Rosenhof 24.4. Cough OS, Bastard Club 24.4. Title Fight MS, Sputnikhalle 25.4. Max Prosa BI, Forum 25.4. Riverboat Gamblers MS, Gleis 22 25.4. 25. Jazzfest Gronau (bis 5.5.) Richard Galliano, Al Jarreau, Götz Alsmann, Jethro Tull’s Ian Anderson, Max Herre, Flo Mega & The

Soundpark Open Air P Ach ja, der Sommer ... er rückt näher. Und damit die wunderbare Zeit der DraußenKonzerte. Endlich wird auch wieder im Ravensberger Park musiziert. Unter dem Titel Soundpark präsentiert sich im Sommer eine Veranstaltungsreihe, bei der mit Philipp Poisel (Foto) und Xavier Naidoo bereits zwei Highlights fix sind. Ein Songwriter-Juwel und der König des deutschen Soul-Pop. 20.6., Philipp Poisel 22.6., Xavier Naidoo Tickets: www.karten-online.de

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22.5. 23.5. 25.5. 27.5. 30.5. 30.5. 31.5. 1.6.

Ruffcats, Nacht der Nächte – 20 Bands live, Earth Wind & Fire Experience feat. The Al Mc Kay All Stars, Mezzoforte, Thomas Gerdiken, Lutz Eikelmann Gronau, Bürgerhalle Le Fly OS, Bastard Club Seita Bastard Club Johnossi MS, Skaters Palace Jean Michel Aweh Lingen, Emslandhallen Radio Havanna OS, Kleine Freiheit Max Herre & Flo Mega Gronau, Bürgerhalle Eric Fish & Friends OS, Rosenhof AC4 MS, Gleis 22 Echoes of Swing OS, BlueNote Stonewall Noise Orchestra OS, Bastard Club 999 OS, Bastard Club P!nk – The Truth About Love Tour 2013 Hannover, TUI Arena Rotfront BI, Forum The Movement OS, Bastard Club RAF 3.0 OS, Rosenhof Cult of Luna, The Ocean, Lo BI, Forum Love A MS, Gleis 22 Pennywise OS, Rosenhof Herrenmagazin OS, Kleine Freiheit 15. Venner Folkfrühling (-12.5.) Ostercappeln-Venne, Mühleninsel Levellers OS, Rosenhof No Means No BI, Forum La Minor MS, Gleis 22 Stahlmann OS, Bastard Club Wise Guys BI, Stadthalle Mike Oldfields Tubular Bells OS, Rosenhof Shoegazer-Festival Pt.2 I Like Trains, She Past Away, The Blue Angel Lounge, Featherlike, BI, Forum Ulla Meinecke Bramsche, Universum Mudhoney BI, Forum Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeiffen OS, Bastard Club Nick Waterhouse MS, Gleis 22 Prag OS, Rosenhof Asaf Avidan BI, Forum Bosstime OS, Rosenhof David Guetta Hannover, Expo Plaza

1.6. Klassik Open Air Philharmonisches Orchester Wolgograd, Osnabrücker Symphonieorchester, OS, Domhof 8.6. Fury In The Slaughterhouse Hannover, Expo-Plaza 12.6. Obtis MS, Gleis 22 20.6. Soundpark Open Air Philipp Poisel, Alin Coen Band, BI, Ravensberger Park 21.6. Peter Maffay und Tabaluga MS, Schlossplatz 21.6. Joe Satriani MS, Jovel Music Hall 22.6. David Garrett MS, Schlossplatz 22.6. Soundpark Open Air Xavier Naidoo & Quartett, BI, Ravensberger Park 3.7. Rihanna Hannover, TUI Arena 5.7. Elton John & Band Halle, Gerry Weber Stadion 13.7. Ina Müller Halle, Gerry Weber Stadion 20.7. Ina Müller Cloppenburg, Marktplatz vor der Roten Schule

Hurricane P Ein Klassiker der Festival-Saison. Es wird zwar immer größer, aber irgendwie schafft es Scheeßel, den familiären Touch zu bewahren. Liegt bestimmt am vielen Wald drumherum. Die ersten Bands sorgen ebenfalls für gute Laune: Queens of the Stone Age, Arctic Monkeys, Frittenbude, Marteria, Deichkind, The Gaslight Anthem und Stammgast Danko Jones (Foto), dessen irre Rockperformance immer wieder der Burner ist. 21.-23.6., Eichenring, Scheeßel Tickets: www.hurricane.de

27.7. Robbie Williams Hannover, AWD Arena 20.10. Die Puhdys OS, Rosenhof 23.10. NDR1 Niedersachsens Oldie Show Smokie, Middle Of The Road, Pussycat, Smashing Piccadillys, OS, OsnabrückHalle 26.10. 11 Jahre Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Stadion 15.11. Die Happy OS, Rosenhof 15.11. LaBrass Banda BI, Ringlokschuppen 22.11. Status Quo BI, Stadthalle 30.11. Katie Melua Lingen, Emslandarena 7.12. Torfrock OS, Rosenhof 15.12. Sarah Connor BI, Stadthalle

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Ich sag’s mal mit Humor: Christian Wulff.

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Kotzbrocken Schünemann ist doch jetzt frei oder nicht?

K.I.Z. - Maxim und Nico sind ja schon in Der Partei ...

Als repräsentative Witzfigur käme Philipp Rösler in Frage.

Obama. Er macht es in den USA ja auch ganz gut.

Philipp Mania, weil er die HTW+ friends Hochschulgruppe so gut im Griff hat. Haha.

Mein Mitbewohner, ein sehr fleißiger Student. Wirtschaftsrecht.

intern & interna

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xakt 409 Titelseiten haben wir in unserer Blattgeschichte herausgebracht. Aus den 12 Covern des vergangenen Jahres wählten unsere Leserinnen und Leser gerade ihr Lieblingsmotiv. Fast übersehen hätten wir dabei unseren 35. Geburtstag. Nix Rundes zwar, aber immerhin eine beeindruckende Bilderstrecke, auf die wir stolz sind. edakteurin Judith Kantner führte für den Vegan-Artikel im Januar-Heft viele, viele Interviews, zum Teil auch in den Redaktionsräumen. Was ihr erst im Nachhinein auffiel: Während der Recherchen lag das Magazin „Beef – Für Männer mit Geschmack“ auf ihrem Schreibtisch. Ups. m März spielt der Hamburger Songwriter Johannes Oerding im Rosenhof (16.3.). Redakteur Mario Schwegmann interviewte ihn Mitte Januar und – passend zur aktuellen Titelstory – kam das Gespräch auf das Thema Yoga. Johannes Oerding: „Ich bin viel zu unruhig für Yoga, aber unser Keyboarder macht sogar auf Tour jeden Tag eine Stunde Yoga! Dann rollt er seine Matte aus, während wir

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anderen ungesunde Dinge an der Bar trinken.“ Das ganze Oerding-Interview dann im März-STADTBLATT. u Besuch in der Backstube der Kuchen-Queen (siehe Leute): Da liegt es natürlich nahe, dass Redakteur Mario Schwegmann Kostproben der Bloggerin Shia Su mitbringt! Und, da Süßes in der Redaktion nicht von langer Haltbarkeitsdauer ist, waren Shia Sus kugelige Kreationen schnell verputzt. Ihr „Kuchen mit Stil“ – einfach fantastisch. Nachbacken! eit Mitte Dezember ist die App Osnabrück | Osnabrücker Land verfügbar. Mit stets aktuellen Daten von STADBLATT live sind auch wir auf der App in der Kategorie „Gastronomie“ vertreten. Welche Italiener sind in der Nähe? Wo gehe ich am Wochenende frühstücken? Wo bekomme ich am Freitag ein saftiges Steak? Außerdem gibt’s noch folgenden Funktionen: Standort-, Stichwort- und Kategoriensuche, Entfernungsangabe, Adresse und Kontaktdaten sowie Parkplätze in der Nähe.

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HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Judith Kantner, Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer FOTOGRAFEN: Judith Kantner AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plassmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schlaack, Malte Schipper, Bobby Fischer, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Jörg Ehrnsberger, Marco Gausmann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sophia Kränke ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2013 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das MÄRZ STADTBLATT erscheint am Mittwoch, den 27.2.2013 Redaktionsschluss Di. 12.2.2013


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Das Osnabrück Magazin, Februar 2013

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