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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

Ein beschissen schöner Platz Neumarkt: Über Leben in der Stadt-Mitte

Schatz gehoben „Alte Meister“ im Museum

Jetzt wird aufgeräumt Ende der Freiheit am Alten Güterbahnhof

Salz der Erde Weniger Gift für die Bäume

Saulecker! Alles außer Fleisch – Veganerglück in Osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 408 1/2013 € 2,00


januar 2013

Reingehört. Thorsten Peistrup und Jan Eickmann moderieren auf osradio die Sendung „Execute“. Bürgerrundfunk mit Ecken und Kanten. Seite 5

Unbeugam. Bernd Begemann ist für Fans der „größte Entertainer Deutschlands“. Der LiedermacherRock’n’Roller gibt im Interview alles. Seite28

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Titelstory. Rund 2000 Veganer gibt es in Osnabrück – und die Zahl steigt. Der Verzicht auf tierische Produkte macht glücklich. Seite12

leute

26 what’s up

Hi! Spencer – „Rock in der Region“-Gewinner Thorsten Peistrup & Jan Eickmann – osradio-Moderatoren Arsentij Pawlow – Künstler

28 musik

aufgefallen

34 clubbing/events

Bessere Solos. Musiker sollten auf der Slackline trainieren.

10 interview Unmögliches möglich machen. Kristina Engel und Benjamin Knispel über ihre Online-Community für behinderte Menschen.

12 titel Saulecker! Veganerglück in Osnabrück.

16 handhabungstechnik OS, Robot. Besuch im Labor.

18 ortstermin Jetzt wird aufgeräumt. Am Güterbahnhof entsteht ein Gemeinde-Zentrum.

20 neumarkt Ein beschissen schöner Platz. Reportage..

22 umwelt Salz der Erde. Winterzeit ist Umweltverschmutzzeit. TITELFOTO: JUDITH KANTNER

Ausgezeichnet. Kristina Engel und Benjamin Knispel betreiben eine preisgekrönte Online-Community für Menschen mit Behinderung. Seite 10

24 familiensache Kleiner Pieks – alles gut? Über den Hype, sich impfen zu lassen.

25 küche Mmmmmh Mittagessen. Tipps für einen leckeren Arbeits-Snack.

Gastro & Nightlife-News „Alles scheiß Verbrecher!“ Interview mit dem Entertainer Bernd Begemann. Abtanzen im Januar

36 bühne Arbeit ist das halbe Leben. German Musical Academy spielt Musical-Hit „In Arbeit“.

38 kunst Schatz gehoben. Die „Alten Meister“ der Stüve-Sammlung.

40 kino Django gegen den Ku-Klux-Klan. Der neue Film von Quentin Tarantino.

44 media CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

47 wer wo was Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 24.12.2012.–31.1.2013

62 vorschau Programmhighlights der nächsten Monate

64 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

Unglaublich. Am Güterbahnhof entsteht ein Zentrum der freikirchlichen Gemeinde „Lebensquelle“. Gleich gegenüber der Kleinen Freiheit. Seite 18

Fleißig. Die German Musical Academy und das Institut für Musik bringen das Musical „In Arbeit“ auf die Bühne. Seite 36

intro Gute Vorsätze

e

s ist eine interessante Aussage, die Joris Marks da in unserer Titelstory preisgibt: „Ich habe mehr Energie zur Verfügung und fühle mich wesentlich besser.“ Der Doktorant an der Hochschule Osnabrück und Mitglied des Improtheaters Improteus ist seit zweieinhalb Jahren Veganer. Veganer meiden alle Produkte tierischer Herkunft. Neben einer rein pflanzlichen Ernährung achten sie auch bei Kleidung, Kosmetik und Medikamenten darauf, die Ausbeutung von Tieren zu vermeiden. Ron Meyer, Gründer der facebook-Gruppe „Vegan in Osnabrück“, schätzt, dass es in Osnabrück inzwischen rund 2.000 Veganer gibt. Und die Zahl steigt. Ron Meyer: „Veganismus ist nicht nur ein Hype, sondern ein stetiger Trend“. Dem sich unsere Redakteurin Judith Kantner gewidmet hat – sie selbst ist Vegetarierin. Und auch ich denke angesichts von Massentierhaltung über eine Reduzierung meines Fleischkonsums in 2013 nach. Zum Schluss, liebe STADTBLATT-Leserin und -Leser, noch ein Kultur-Tipp. Verpassen Sie nicht die noch bis zum 27. Januar zu sehende Installation von Nikola Dicke an der Außenfassade des Felix-Nussbaum-Hauses! Eines der beeindruckendsten Kunstwerke, das in Osnabrück je zu sehen war.

66 klick Wahl zum STADTBLATT-Cover des Jahres 2012

Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 1.2013

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leute Warum bist Du Sänger geworden? (lacht) Ich kann nichts anderes. Nee, unser Musiklehrer suchte mal einen Sänger, und da haben alle in der Klasse gesagt: ‚Das muss Sven machen!’ Welche Musik hörst Du? Ich mag gerne Joga Club, wir kennen uns gut. Auch Thees Uhlmann ist cool. Außerdem bin ich ein Fan von Classic Rock, vor allem von Elton John und Mark Knopfler. Irgendwelche Wünsche für Hi! Spencer? Toll wäre es, mal auf einem größeren Festival zu spielen. Das Hurricane wäre genial.

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Leidenschaftlicher Poprock: Hi! Spencer

Einstimmig gewonnen Sowohl die Jury als auch das Publikum war begeistert. Hi! Spencer sind die frisch gekürten Sieger des BandWettbewerbs „Rock in der Region“.

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as gibt es sehr selten beim „Rock in der Region“-Finale, dass sich Publikum und Jury absolut einig sind. Doch bei Hi! Spencer war die Sache klar. Die Band aus Hagen a.T.W./Kloster Oesede spielt einen knackigen Mix aus Rock und Pop mit deutschen Texten. Und nicht nur bei ihrem Hit „Herr Schlüter“, den einige in der ersten Reihe komplett mitsangen, ging im Haus der Jugend die Post ab. Hi! Spencer gibt es seit gut einem Jahr. Ins Leben gerufen wurde der Fünfer als Abiband am Gymnasium Oesede. „Das war vor allem Partymucke“,

sagt Sänger Sven Bensmann. Bekannte Rock- und Popsongs. Die Krönung war dann ein Auftritt auf dem Abiball 2012 im Alando Palais. Kurz danach hat die Band angefangen, eigene Songs zu schreiben. „Wir wollten diese neue Herausforderung“, sagt Sven Bensmann. „Wir gehen total darin auf, unsere eigene Musik zu machen.“ Geprobt wird auf einem alten Bauernhof „am Arsch der Welt“, in Hankenberge. Da stören Hi! Spencer niemanden und können sieben Tage die Woche üben. Auch sonst sind die fünf Freunde meistens gemeinsam unterwegs. Ihren Bandnamen haben sie üb-

rigens, wer hätte es gedacht, der TVSerie „Hallo Spencer“ entlehnt. Dafür, dass die Band erst ein gutes Jahr existiert, war ihr Auftritt beim „Rock in der Region“-Finale sehr professionell. Vergleiche mit Jupiter Jones, Madsen und Bosse kursierten. Hi! Spencer erzählen Geschichten aus dem Leben. Der schon erwähnte „Herr Schlüter“ ist ein ätzender Nachbar, „Peter Pan“ thematisiert das zu schnelle Erwachsen werden und „Lass mich glauben“ ist ein Liebeslied, dass sofort im Radio laufen könnte. Zwischen Clueso und Silbermond. Durch den Final-Sieg darf sich die Band aus dem Südkreis jetzt auf 1000 Euro Bandförderung vom Landkreis Osnabrück freuen. Hinzu kommen ein Auftritt auf dem nächsten Talge Open Air sowie dem Schlossinnenhof-Festival. Letzteres hat der Uni-AStA spontan obendrauf gepackt. Hi! Spencer wollen weiter an ihren Songs feilen und im Sommer ist eine erste CD geplant. Ansonsten machen die Um-die-18-Jährigen das, was man so nach dem Abi macht: Ausbildung, Soziales Jahr, demnächst ein Studium. Sven Bensmann: „Am schönsten ist es natürlich, mit den Jungs Musik zu machen. Wir haben einfach Spaß. Und freuen uns, dass auch andere Spaß an uns haben.“ MARIO SCHWEGMANN

Mein Osnabrück Arsentij Pawlow Maler

Hier wohne ich ... am Westerberg. Hier ist mein Atelier ... in der Nobbenburgerstraße, neben der Feuerwehrwache. Als Ausgleich zum Malen ... Kaffee. Ein tolles Kunstwerk im öffentlichen Raum der Stadt ist ... das EW-Gebäude vor dem Umbau. Hier esse ich gerne ... im Le Feu, Rosendahls. Wenn mich auswärtige Freunde besuchen, gehen wir ... in den Grünen Jäger. Das finde ich an Osnabrück doof ... Es gibt keinen großen Fluss hier. 4

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Das finde ich an Osnabrück schön ... Katharinenviertel. Ein Geheimtipp für unsere Leser? Der Abflussbach der Schoellerfabrik bei Vollmond. Sieht wie ein Milchfluss aus. Den letzten Kinofilm habe ich im ... Cinema Arthaus gesehen. „Sherlock Holmes“ Teil 2. Meine nächste Ausstellung ist ... im Frühling in der Galerie schwarz/weiss. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


DIE WERBEREI.DE

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Fragen an ... Thorsten Peistrup & Jan Eickmann Moderatoren von „Execute“ auf osradio

STADTBLATT: Ihr moderiert immer zu zweit, warum? THORSTEN PEISTRUP: Weil wir alleine nicht funktionieren, die Dynamik als Duo ist einfach stärker. Zudem kennen wir uns seit 25 Jahren und sind die besten Freunde. Wir ergänzen uns perfekt, einer legt den Ball auf den Elfmeterpunkt und der andere verwandelt (fast immer). STADTBLATT: „Execute“ gibt es seit 2008. Wer es nicht kennt, was macht ihr so? JAN EICKMANN: Wir versuchen, alle Facetten der Popkultur zu bedienen. Und wir wollen Musik spielen, die man bei den Formatsendern sonst nicht hört. Wir sind beide große 1LIVE-Fans, „Plan B“ und „Klubbing“, das sind Sendungen, an denen wir uns orientieren. STADTBLATT: Mal ganz konkret. Was legt ihr derzeit auf? THORSTEN PEISTRUP: Ich steh momentan total auf Frittenbude und ElektroSachen wie Paul und Fritz Kalkbrenner. Radiohead und Morrissey gehen auch immer. JAN EICKMANN: Mir ist besonders die Atmosphäre der Musik wichtig, als Bands würde ich da Coldplay, Daft Punkt, Snow Patrol und Phoenix nennen. STADTBLATT: Ihr macht ab und zu Themenschwerpunkte, zum Beispiel zur Oscar-Verleihung im Februar. Was sonst? JAN EICKMANN: Wir haben uns auch

vom Themenspektrum her keine Grenzen gesetzt, wir können genauso gut über eine Kunstausstellung im Nussbaum-Haus berichten wie über die Pommesbude im Hafen. Dafür ist die gesamte Populärkultur einfach zu vielfältig, als dass man sie beschränken sollte. Wir haben aber feste Rubriken, etwa den „Classic Track“. Da erzählen wir dann die Geschichte von Songs wie „Live Forever“ von Oasis. STADTBLATT: Was bedeutet der Name der Sendung? THORSTEN PEISTRUP: Den haben wir aus der Serie „Lost“. Wir waren große „Lost“-Fans als die Serie anfing. Da gab es eine Phase, wo ein Typ im Bunker saß und alle paar Tage am PC eine Zahlenfolge eingeben musste und anschließend die Execute-Taste gedrückt hat – damit die Welt nicht untergeht. STADTBLATT: Ihr macht Bürgerrundfunk. Was bedeutet das für euch? JAN EICKMANN: Ganz praktisch heißt das, dass wir unsere eigene Redaktion sind und von osradio das Equipment nutzen. Uns ist aber auch klar, dass wir keine Gegenveranstaltung zum etablierten Radio sind. Aber wir haben schon beide einen dezent missionarischen Ansporn, den Zuhörern gute Musik zu präsentieren. STADTBLATT: Wieso Radio? Gab’s da ein Schlüsselerlebnis? THORSTEN PEISTRUP: Bei mir war die Initialzündung das Doppelprogramm-

Schema sonntags auf NDR2: erst der „Reißwolf“, eine Satire-Sendung, dann „Hits mit Willem“. Aber die schönste Radiosendung ist für mich „Der einsamste DJ der Welt“, mit Mike Litt am Heiligabend auf 1LIVE. STADTBLATT: Und was sagt die andere Hälfte vom Dynamischen Duo? JAN EICKMANN: Ich habe schon mit neun Jahren am Radio gesessen und Sendungen herausgesucht, vor allem auf BFBS und dem WDR. Seitdem höre ich gezielt Radio. Immer noch gerne BFBS oder WDR. STADTBLATT: Wie bereitet ihr euch auf die Live-Sendung vor? JAN EICKMANN: Sehr akribisch. Wir treffen uns am Wochenende vorher bei Thorsten und überlegen uns ein Konzept. Trotzdem ist dann alles in der Live-Sendung zu hundert Prozent improvisiert. STADTBLATT: Ihr ladet auch gerne mal einen Gast ein? THORSTEN PEISTRUP: Ja, in der ersten Sendung war Conny Dachs – wir haben aber nur über Musik geredet. Ein sehr netter Interviewgast war auch Erik Langer, der Gitarrist von Kettcar. MARIO SCHWEGMANN

Einschalten! „Execute“ läuft alle vier Wochen montags von 21-22h auf osradio (104,8 MHz). Die nächste reguläre Sendung ist am 28.1. Als Bonbon gibt es am 31.12. ein zweistündiges SylvesterSpecial von 21-23h. www.facebook.com/executeosradio

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FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Thorsten Peistrup & Jan Eickmann: „Wir sind mediengeil“

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FOTO: JUDITH KANTNER

aufgefallen

Bessere Solos

Lena Kaisersberger empfiehlt Musikern als Ausgleich die Slackline. Dazu hat die Studentin eine Pilotstudie erstellt.

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inmal im Jahr vergibt die Hochschule Osnabrück an die besten Studierenden die StudyUp-Awards – für herausragende Abschlussarbeiten und gesellschaftliches Engagement. Einen Award erhält Lena Kaisersberger für ihre Pilotstudie: „Der Einsatz der Slackline zur Verbesserung der Sensomotorik von Musikern“. Sensomotorik ist die Fähigkeit, Bewegungen aufgrund von Sinnesrückmeldungen unmittelbar steuern und kontrollieren zu können. Die gelernte und studierte Ergotherapeutin arbeit zurzeit in einem Forschungsprojekt an der Hochschule und möchte in den nächsten Jahren den Master in Neurowissenschaften machen. STADTBLATT: Wie sind Sie auf die Idee zur Ihrer Pilotstudie gekommen? LENA KAISERSBERGER: Wenn das Wetter es zulässt, steh ich selber gerne auf der Slackline. Das Laufen darauf und die Tricks sehen immer total einfach aus, doch der Sport ist sehr anspruchsvoll und stellt hohe Herausforderungen sowohl an den Körper, als auch an die Konzentration. Als Ergotherapeutin überlegt man auch immer, welcher therapeutische Effekt dahinter stecken könnte. So entstand der erste Gedanke für die Bachelorarbeit. Professor Zalpour hat mich auf die Idee gebracht, Musiker als Zielgruppe der Studie zu definieren.

STADTBLATT: Warum lässt sich die (Senso-)Motorik gerade durch Slackline verbessern? LENA KAISERSBERGER: Durch die instabile Unterstützungsfläche wird vom „Slackliner“ vor allem Koordinationsund Gleichgewichtsfähigkeit verlangt. Durch die Bewegungen der Line sind ständige Ausgleichsbewegungen erforderlich, welche schnell und gezielt eingeleitet werden müssen, um nicht zu fallen. Neben den koordinativen Anforderungen werden vor allem Ansprüche an die konditionellen Fähigkeiten gestellt. Zusätzlich besitzt die Slackline einen besonders hohen Aufforderungs- und Motivationscharakter. STADTBLATT: Und das hilft dem Gitarristen genauso wie dem Schlagzeuger? LENA KAISERSBERGER: Ich denke, das gilt nicht nur für alle Musiker, sondern auch für viele Menschen in anderen Berufen. Durch gezieltes Training von Bewegungen, Koordination und Reaktion kann die Sensomotorik verbessert werden. Für Musiker ist das besonders wichtig, da ein Großteil an Beschwerden am Bewegungsapparat leidet, welche oft in einem kausalen Zusammenhang mit dem Musizieren stehen. Musiker werden im Alltag durch stundenlanges Üben häufig nur sehr einseitig belastet und sind extremen physischen Stressoren ausgesetzt. MARIO SCHWEGMANN

Lena Kaisersberger: Slacklinetraining tut Musikern gut

Studierende der Kunstgeschichte leben eine zeitlang zusammen mit originalen zeitgenössischen Kunstwerken.

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Lisa Marie Beck studiert an der Uni Osnabrück Kunstgeschichte und Philosphie. In Kürze macht sie ihren Bachelor. Und sie nimmt teil an dem Studienprojekt „Chambres D’Ètudes“, Studierzimmer. Dahinter verbirgt sich ein außergewöhnliches Ausstellungsformat, das zugleich den Auftakt bildet des Friedrich-Vordemberge-Gildewart-Jahres (50. Todestag des in Osnabrück geborenen Malers). Bei den „Chambres D’Ètudes“ ziehen 17 Werke der Essener Künstlerin Anne Berlit in sieben Wohnungen von 6

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Kunstgeschichts-Studenten ein. Seit Mitte November und noch bis Mitte Januar sind die Kunstwerke Teil des Alltags der Studenten, zum Teil eigens für die „Studierzimmer“ konzipiert. Die Idee entstand während einer Projektarbeit der Studierenden mit der Osnabrücker Kunsthistorikerin Prof. Helen Koriath. Lisa Marie Beck: „Wir haben vorab Anne Berlit in ihrem Atelier in Essen besucht. Danach kam sie nach Osnabrück und hat sich die Wohnungen angeschaut und mit uns diskutiert, was wir uns für den Raum vorstellen könnten. Später haben wir die Werke selber aufgestellt, ganz professionell. Das war toll, Kunst einmal so live zu erleben“. In der Wohnung von Lisa Marie Beck hängt nun in der Küche das Gemälde „Befreiung“ und im Flur ein sogenannter Code, eine räumliche Installation namens „Reigen“. Lisa Marie Beck: „Viele die das jetzt sehen, meinen,

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Außergewöhnliche Aktion

Lisa Marie Beck und Rafik Halabi: Kunst in der Küche dass es immer hier hing“. Die Studentin möchte die Werke nicht missen. Auch ihr Kommilitone Rafik Halabi nimmt an der Aktion teil, in seiner Wohnung hängen ebenfalls zwei Gemälde und eine Installation, die konkret Bezug nimmt zum Raum.

Die privaten „Chambres D’Ètudes“ sind für Besucher geöffnet – Führungen können über das Felix-NussbaumHaus vereinbart werden, wo die Kunstgeschichts-Studenten parallel einen Medienraum eingerichtet haben, der das Projekt erklärt. MARIO SCHWEGMANN


sie + er

Haustiere Von Nina Bartholomaeus und Mario Schwegmann

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT Hallo, ich bin Nina. Ich darf die Nachfolge von Maren antreten und euch meine weibliche Sicht auf die Welt darlegen. Und jetzt zu den Haustieren. Als Kind findet man Haustiere toll. Meine Geschwister und ich hatten so ziemlich jedes Haustier, das man sich vorstellen kann. Meine Schwester ließ bei ihrem Auszug vor nunmehr 12 Jahren sogar ihre Katze zurück. Ich bewundere meine Mutter dafür, dass sie Kathi bis heute Asyl gewährt. Denn seit ich nicht mehr zu Hause wohne, bin ich echt pingelig geworden, und der Geruch eines nassen Hundes ist nicht das, was ich mir unter Gemütlichkeit vorstelle. Deshalb sind Haustiere für mich momentan kein Thema. Und sollte es mal akut werden, werde ich für Fische plädieren. Die haben kein Fell, machen keinen Lärm ...

Willkommen, liebe Nina! Schön, dass wir beiden jetzt „Sie + Er“ machen. Und dir, langjährige Gefährtin Maren, alles Gute für deine neuen beruflichen Aufgaben in Hamburg. Damit auch zu den Haustieren. Was mich jede Woche auf’s Neue wundert ist, wie man in der Stadt wohnen kann und sich trotzdem einen RIESIGEN Hund hält? Da gibt es Menschen in der Wüste, am Westerberg oder im Katharinenviertel, die lassen ihren RIESIGEN Hund morgens erstmal koten. Am liebsten auf öffentlichen Plätzen. Sauerei. Ich überlege mir dann jedes Mal, die Sache auf die Spitze zu treiben. Warum hole ich mir eigentlich kein Pferd? Stelle es in den Garten und reite dann morgens zur Arbeit? Vielleicht hat der Zoo auch noch einen Elefanten über? Ich will gleich mal anrufen.

KOOL SAVAS

MARKUS KREBS

4.1. Rosenhof

31.1. Rosenhof

Fragt: Warum rappst Du?

IN ARBEIT

Das neue Musical der GMA

Die Hochzeit: Manche sagen, es sei der schönste Tag im Leben. Und dafür ist ihnen kein Aufwand zu gering. Kirchenglocken, Festreden, blumenstreuende Kinder. Wer seiner Hochzeit den perfekten Schliff verleihen will, für den ist die Messe „Verliebt Verlobt Verheiratet“ ein Pflichttermin. Weddingplaner, Gastronomen und Caterer sind vor Ort. Es geht um Schmuck und Dessous, Tanzkurse und Frisurenstyling. Es geht um Hochzeitstorten, Hochzeitsfahrzeuge, Hochzeitsmusik. Es gibt Brautmodenschauen. Fotografen und Floristen stellen sich vor. Und natürlich DJs und Bands. Sabine Ruthemeyer, EventService / Projektleitung: „Die sind sogar live zu hören, auf mehreren Bühnen.“ Das Highlight: die Wahl zum „Brautpaar des Jahres“. Paare, die für 2013 einen Hochzeitstermin gebucht haben, können sich bis 31.12.2012 bewerben, mit einem gemeinsamen Lieblingsfoto, einer romantischen Liebesgeschichte oder einem originellen Heiratsantrag. Der Gewinn für das Siegerpaar: eine Traumhochzeit. Die Messe richtet sich aber nicht nur an Frischverliebte, Frischverlobte. Auch Silberhochzeitspaare werden fündig. Sabine Ruthemeyer: „Das ist wirklich sehr, sehr breit gefächert.“ JE 12./13.1., OsnabrückHalle

TORPUS & THE ART DIRECTORS

u.a. 5., 9. + 18.1. emma theater

Indie-Folk-Newcomer

MACH ONE

CAPTAIN CAPA

BerlinKreuzberg-Rap

12.1. Bastard Club

KAT FRANKIE

Songwriter-Juwel

18.1. Kleine Freiheit

TOBIAS KRUMBRIEGEL Ein Prinz solo

20.1. Rosenhof

Ein Ring, sie zu binden ...

Gewinner des „RTL Comedy Grand Prix“

TV NOIR

Mit Enno Bunger + Me And My Drummer

24.1. Haus der Jugend

PLEWKA SINGT RIO REISER Keine Macht für ...

25.1. Rosenhof

31.1. Kleine Freiheit

Elektro auf’m Dancefloor

13.2. Glanz & Gloria

HAUDEGEN

DeutschrockSchwergewichte

13.2. Rosenhof

DAS VOLLPLAYBACKTHEATER Das Horror-Schloss im Spessart

26.2. Rosenhof

DIE ORSONS

HipHop-Spaßtruppe

1.3. Rosenhof

STEAMING SATELLITES

70s-Rock – aber zeitgemäß

7.3. Kleine Freiheit

11 FREUNDE LESEREISE

THE PETIT FOURS

26.1. Haus der Jugend

8.3. Rosenhof

Mit Jens Kirschneck und Philipp Köster

FORTSETZUNG FOLGT

Sexy BurlesqueShow

Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 1.2013

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FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen

mach’s

dir selbst

Durch den Wolf gedreht Judith Beyer: Neue Decken aus alten Stoffen

Je älter, um so besser i

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„Lustiges aus Mett“ nennt Bernd Lagemann seine allwöchentlichen Fleischkunstwerke im Gasthaus Kingston in Bersenbrück. STADTBLATT: Jeden Sonntag eine Mettskulptur. Wie viele Kilo kommen da pro Jahr zusammen? BERND LAGEMANN: Moment. 625 Gramm mal 52... Ja, ich habs: 325 Kilo. STADTBLATT: Ihr Kermett ist richtig berühmt geworden ... BERND LAGEMANN: Der wurde auf Facebook ein paar Millionen Mal gesehen. Die BILD-Zeitung kam. Das Frühstücksfernsehen. STADTBLATT: Passt ja. Wie sind Sie drauf gekommen?

n der Küche der alten Wohnung haben sie sich schon gut gemacht, doch ins neue Kinderzimmer der Tochter passen sie mindestens genauso gut: Die Gardinen aus alter Bettwäsche mit zierlichen Blümchen, mit dem selbst angenähten rot-weißen Karorand und hübschen Flicken. Die mussten sein, da die Bezüge nicht nur ein nostalgisches Muster ziert, sie sind auch echt alt. Und der Zahn der Zeit hatte schon ein wenig daran genagt. Kein Problem für Judith Beyer, sie steht auf den Charme vergangener Zeiten und ist super kreativ. „Ich habe schon immer viel gebastelt und fand selber machen gut.” Ob Malen, Zeichnen oder Töpfern – sie ist stets neu-

gierig und probiert vieles aus. „Aber ich brauche den schnellen Erfolg.” Langes Herumsuchen ist ihr Ding nicht. „Ich bewundere Leute, die mit ganz viel Konzentration, Disziplin und Sorgfalt arbeiten, zum Beispiel bei Patchworkdecken.” Die näht sie auch, aber aus etwas großzügiger bemessenen Stoffteilen. So kommen die Muster besonders gut zur Geltung. Auch dabei setzt sie natürlich auf alt Bewährtes: „Den blaugründigen Stoff mit den altmodischen Mustern beispielsweise, den habe ich von einem Sperrmüll-Sessel“, verrät sie. Wer sich für ihre Decken interessiert, wird demnächst bei „Schöngeist Dekoration“ fündig. CLAUDIA SARRAZIN

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

BERND LAGEMANN: Durch einen Großmarktprospekt. Das stand ein Mettschwein drin. Witzig, haben wir uns gesagt, das machen wir auch. STADTBLATT: Und? Wird immer alles aufgegessen? BERND LAGEMANN: Komplett. STADTBLATT: Was gabs letzten Sonntag? BERND LAGEMANN: Die Biene Maya. Wegen den Mayas halt, dem Weltuntergang. Henkersmahlzeit. 12 Tage noch. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

2 x 2 Freikarten Willy Astor am 24.1. in der OsnabrückHalle

2 x 2 Freikarten Abdelkarim am 24.1. im Rosenhof

1 x 2 Polly’s Deluxe Frühstück im PollyEsther’s

Vom Poetry-Slam-Rap „Meine Taube heißt Joachim“ bis zum Dada-Song „Missouri Missouri“ – Willy Astor liefert jede Menge „Nachlachende Frohstoffe – ein echt witziger Wörtersee auf Flegelstufe 8“. STICHWORT: WILLY ASTOR P Einsendeschluss: 11.1.

Der witzige Marokkaner aus Bielefeld und WahlBochumer erzählt aus seinem Leben, das er mit seinem Freund Ali meistert. Und das befindet sich bekanntlich „Zwischen Ghetto und Germanen“. STICHWORT: ABDELKARIM P Einsendeschluss: 11.1.

Romantisches Frühstück gefällig? Oder einfach mal mit der besten Freundin ausgiebig quatschen und schlemmen? Dann viel Spaß beim üppigen Frühstück mit Prosecco ohne Ende für zwei Personen im erweiterten PollyEsther’s (s. What’s up). STICHWORT: FRÜHSTÜCK P Einsendeschluss: 11.1.

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Wahlkampf ist nicht alles

Sicherheit und Risiko

Im Vorfeld der Landtagswahl kommen einige Polit-Promis nach OsnabrĂźck. Ein paar touristische Tipps fĂźr ihre knappe Freizeit.

Partei: CDU

PROMIS: Angela Merkel & David McAllister TERMIN: 16.1., OsnabrĂźckHalle TIPP: Unsere Bundeskanzlerin ist auch Diplom-Physikerin. Also ab zur Uni! Morgens um 8 Uhr hält Prof. Wollschläger seine Vorlesung zur „Experimentalphysik“. Der Ministerpräsident geht zu den Anglisten. Praktischweise gibt es um 10 Uhr das Seminar „Democracy“.

Partei: SPD

PROMIS: Stephan Weil, Olaf Scholz, Boris Pistorius TERMIN: 8.1., OsnabrĂźckHalle (geplant!) TIPP: Spitzenkandidat Weil ist Fan von Hannover 96. OB Pistorius muss ihn mitnehmen zum Training des Drittliga-Spitzenreiters VfL OsnabrĂźck.

Partei: BĂźndnis 90/ Die GrĂźnen

PROMIS: JĂźrgen Trittin TERMIN: 17.1., Lagerhalle TIPP: Als DJ Dosenpfand hat er so manche GrĂźnen-Party gerockt. In OsnabrĂźck kann er abends auf der „Astra Nacht“ der Kleinen Freiheit auflegen.

Partei: FDP

PROMIS: Dr. Philipp RÜsler, Rainer Brßderle, Dr. Stefan Birkner TERMIN: 10.1., Solarlux, Bissendorf TIPP: Die drei Liberalen sind allesamt Brillenträger. Da ist ein Besuch beim Optiker-Einzelhandel in der City fällig.

Partei: Die Linke

PROMIS: Sahra Wagenknecht TERMIN: 9.1. Haus Rahenkamp (Meller Landstr. 106) TIPP: Die stellvertretende Vorsitzende muss natĂźrlich eine AuffĂźhrung des Kindertheaters OSKAR besuchen. Vormittags läuft im emma-foyer: „Die zweite Prinzessin“.

Partei: Piraten

PROMIS: Dr. Michael Berndt TERMIN: 8.1., Lagerhalle TIPP: Der Kandidat ist als Pirat natßrlich mit allen Wassern gewaschen – beste Voraussetzung fßr einen freien Fall durch die Nettebad-Rutsch Sloop. MARS

Kunst

OsnabrĂźck

›› Die Nacht ‚‚ Ausschnitt, Öl auf Leinwand, 270 x 390 cm, 2010

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DUO-Spezial? Ein Blick, und die Sache ist klar: Es geht um ein Angebot der Sparkasse OsnabrĂźck – einer Kombination aus Festanlage mit interessanten Zinsen und einem zum jeweiligen Risikotyp passenden Deka Investmentfonds. Dieses Paket hatte es schon einmal im Sommer gegeben. Frederick Walker, Leiter der Sparkassenfiliale Nahne: „Weil zahlreiche Kunden immer wieder danach gefragt haben, bringen wir jetzt wieder eine attraktive Variante auf den Markt.“ GiroLive Premium-Kunden haben besonders groĂ&#x;e Vorteile: Das DekaBank Depot zur Verwaltung der Investmentfonds ist kostenfrei – und zusätzlich der Zins fĂźr die Festgeldanlage noch attraktiver. „Wir beraten unsere Kunden wirklich individuell und bedĂźrfnisorientiert“, so Walker. „Deshalb fĂźhren wir auch regelmäĂ&#x;ige und kostenlose Finanz-Check-Gespräche durch, bei denen die gesamte finanzielle Situation des Kunden gemeinsam analysiert wird.“ Kleine Zugabe: eine SilbermĂźnze. www.sparkasse-osnabrueck.de/angebot.

Eine fĂźr alle

Mit dem Ende des Jahres endet auch das althergebrachte GebĂźhreneinzugssystem des Ăśffentlich-rechtlichen Rundfunks. In Zukunft werden keine GEZ-SchnĂźffler mehr mit zweifelhaften Methoden um die Häuser schleichen, um festzustellen, ob die Bewohner auch wirklich kein TV-Gerät besitzen. Die schlechte Nachricht: ab 2013 muss jeder die nun „ARD ZDF Deutschlandradio Rundfunkbeitrag“ genannte GebĂźhr entrichten. Egal, ob in der Wohnung ein Rundfunkgerät steht, 20 oder gar keins. Allerdings ist die GebĂźhr dann nur noch ein mal pro Wohnung zu entrichten. An dem monatlichen Beitrag in HĂśhe von 17,98 Euro pro Monat ändert sich nichts. Achtung – wer sich ab Januar drĂźckt und erwischt wird, muss nun damit rechnen, rĂźckwirkend zur Kasse gebeten zu werden. Die Ausrede, kein FJ Gerät besessen zu haben, zieht nach Jahresende nicht mehr! http://www.rundfunkbeitrag.de/



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Halle


interview

Unmรถgliches mรถglich

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Kristina Engel und Benjamin

P Knispel kennen sich seit über

zehn Jahren. Zusammen haben sie das Projekt ungehindert.com ins Leben gerufen. Eine Lifestyle-Plattform von und für Menschen mit Körperbehinderung. Kristina Engel ist selbst im Rollstuhl unterwegs und Benjamin Knispel seit Jahren ihr Assistent. Wir trafen die beiden im Schimpansenhaus des Zoo Osnabrück.

INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN FOTO MARIO SCHWEGMANN

Auf einer gemeinsamen Lanzarote-Reise entstand die Idee zu ungehindert.com. Damit soll ein interaktives Werkzeug entstehen, das die soziale Selbstorganisation erleichtert. Indem die Community ihre positiven Erfahrungen auf Reisen, beim Sport oder im Nachtleben öffentlich teilt. So entsteht eine ‚Landkarte', die zeigt, wie und vor allem wo man trotz Behinderung barrierefreies Leben genießen kann. Dafür erhalten Kristina Engel und Benjamin Knispel den Titel „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2012". Bundesweit werden damit kulturelle und kreative Geschäftsideen von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. STADTBLATT: Ist der Osnabrücker Zoo gut geeignet

für Rollstuhlfahrer?

BENJAMIN KNISPEL: Ich habe vor Kurzen eine GmbH gegründet und bin dort geschäftsführender Gesellschafter. Diese GmbH ist an ein Netzwerk von Kreativen gekoppelt, mit denen ich oft Projekte gemeinsam umsetze, u. a. ungehindert.com. Das Netzwerk culture.diction ist ein Zusammenschluss von Kreativen aus den Bereichen Kultur-, Medien- und Veranstaltungsmanagement, visuelle Kommunikation und IT. Als Experten begleiten wir Organisationen von der ersten Beratung über die Auswahl des passenden Kommunikationsinstruments bis hin zur visuellen und technischen Umsetzung. Ich pendle also zwischen Berlin und Osnabrück. STADTBLATT: Was für eine Behinderung haben Sie, Frau Engel? KRISTINA ENGEL: Eine spinale Muskelatrophie, besser bekannt als Muskelschwund, eine fortschreitende Erkrankung. Seit meinem siebten Lebensjahr sitze ich im Rollstuhl. Da ich inzwischen weitestgehend bewegungsunfähig bin, habe ich eine Rund-um-die-Uhr-Assistenz. Früher war das ein reiner Zivi-Job, heute beschäftige ich ein Team von plus/minus zehn Leuten: drei Festangestellte sowie Studenten und Menschen, die wie Benjamin neben ihrem regulären Beruf mit einigen Stunden im Monat bei mir hängen geblieben sind. Gerade ist eine Wochenend-Stelle vakant – vielleicht hat ein STADTBLATT-Leser Interesse?

„Briten gehen ganz unverkrampft mit behinderten Menschen um. Dort bin ich die ‚lady with the wheelchair’, nicht ‚der Rolli’.“

KRISTINA ENGEL: Ja, in den letzten Jahren hat sich

Kristina Engel

beim Zoo viel getan in Sachen Barrierefreiheit, das ist deutlich spürbar. Ich bin gerne hier. Da ich in der Nähe wohne, habe ich eine Jahreskarte. STADTBLATT: Und Osnabrück im Ganzen? KRISTINA ENGEL: Ach, über die Jahre habe ich mir meine Geschäfte, Clubs, Cafés etc. zusammengesucht, in denen ich mich ganz selbstverständlich bewege. Hervorheben könnte ich das Cinema-Arthouse und das Hasetor-Kino. Dort gibt es gute Rollstuhlfahrer-Plätze – nicht in der ersten Reihe, wo man einen steifen Nacken bekommt. Vorbildlich ist auch der Rosenhof in seiner Hilfsbereitschaft. Oder das Theater. STADTBLATT: Wie haben Sie sich kennengelernt? BENJAMIN KNISPEL: Ein Freund von mir hat seinen Zivildienst bei Kristina gemacht und mir von ihr erzählt – dass sie gut drauf sei. Und dass sie viel reise. Da ich einen Job suchte und auch gerne reise, passte das. Inzwischen bin ich seit über zehn Jahren ein Assistent von Kristina. Heutzutage steht bei unseren Treffen, die aufgrund meines Berufs nun rarer gesät sind, aber weniger der Job als unsere Freundschaft im Vordergrund. STADTBLATT: Was machen Sie beruflich? KRISTINA ENGEL: Ich bin Lektorin beim Intro-Magazin. Und das schon seit den Anfangstagen. Der Herausgeber Matthias Hörstmann ist ein Freund von mir.

STADTBLATT: Aber Ihre Krankheit ist kein Hinderungsgrund für große Reisen? KRISTINA ENGEL: Nein. Ich reise leidenschaftlich gerne. Benjamin und ich waren schon gemeinsam auf den Kanaren oder Madeira, in Island und New York. STADTBLATT: New York mit dem Rollstuhl? Das klingt nach einer Herausforderung. KRISTINA ENGEL: Eigentlich gar nicht. Die Amerikaner sind sehr gut eingestellt auf Menschen mit Behinderung. Dadurch, dass die USA viele Kriege führen, haben sie auch viele behinderte Veteranen. Mit Behinderung Nord-Amerika zu bereisen ist sehr komfortabel. Momentan ist mein liebstes Reiseziel aber das UK. STADTBLATT: Und wieso? KRISTINA ENGEL: Briten gehen ganz unverkrampft mit behinderten Menschen um. Dort bin ich die „lady with the wheelchair“, nicht „der Rolli“. Klingt anders, nicht wahr? In Deutschland sind die Menschen sehr vorsichtig im Umgang mit Behinderten, alles muss politisch korrekt sein. Das könnte gerne lockerer sein! Ich lache gerne mal über derbe Behinderten-Witze. STADTBLATT: Mit dem Rollstuhl durch die Welt. Da gibt’s doch sicher die eine oder andere Anekdote? BENJAMIN KNISPEL: Ich erinnere mich noch gut an

unseren Besuch auf Madeira. Wir wollten WhaleWatching machen und mussten dafür auf einen Katamaran. Doch die Leute wussten zunächst nicht, wie sie das bewerkstelligen sollten. Wir haben dann rumexperimentiert – und dann ging es. Das war ein tolles Erlebnis, das mir zeigt, was alles möglich ist, wenn man will. STADTBLATT: Entstand so auch die Idee zu ungehindert.com? BENJAMIN KNISPEL: Das war auf Lanzarote: Wir wollten eine grottenartige Lava-Landschaft besuchen. Normalerweise sind solche Natur-Spektakel schwer zugänglich, rund um diesen Ort führte aber ein sehr gut befestigter Weg, der Einblicke zuließ. Da standen wir also am Meer und dachten: Davon müssten mehr gehbehinderte Menschen erfahren. Das war die Initialzündung. KRISTINA ENGEL: Die Idee zu einem Reiseführer für behinderte Menschen stand schon häufiger mal im Raum, da Individual-Reiseführer dazu keine Angaben machen. Wen aber interessieren die speziellen Tipps der Kristina E.? Eine Plattform, auf der eine ganze Community ihre Erfahrungen weitergibt, macht durchaus mehr Sinn. BENJAMIN KNISPEL: Ein Kollege von culture.diction entdeckte dann den Kreativpiloten-Wettbewerb und schlug vor, unsere Idee einzureichen – zwei Tage vor Ende der Bewerbungsfrist. Also haben wir das gemacht. Und wurden kurz darauf zum Auswahlgespräch eingeladen, von dem die Juroren des Wettbewerbs begeistert waren. STADTBLATT: Und jetzt gibt es sogar einen Preis. BENJAMIN KNISPEL: Das ist wirklich toll, weil so aus unserer Idee ein konkretes Projekt wird, das immer mehr an Kontur gewinnt. Bei den Kreativpiloten werden ja auch Ideen ausgezeichnet – nicht nur fertige Produkte. STADTBLATT: Was genau soll ungehindert.com erreichen? BENJAMIN KNISPEL: Nach und nach soll eine Plattform entstehen, die u. a. eine Weltkarte enthält, auf der interaktiv Orte eingegeben werden, an denen Menschen mit einer körperlichen Behinderung etwas Schönes erleben können. Im Moment entsteht gerade eine Vorab-Seite für eine erste Kampagne, die auf die später folgende Plattform aufmerksam machen soll. KRISTINA ENGEL: Die Community soll langsam wachsen: Interessierte können uns jetzt in einem ersten Schritt Briefe oder Mails mit ihren Sehnsüchten schicken. Eine Freundin von mir möchte zum Beispiel gerne mal tauchen. Das Problem ist aber, dass ihr herkömmliche Anzüge aufgrund der Behinderung nicht passen. Wir hoffen bei solchen Problemen auf Tipps von Community-Mitgliedern. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass wir selbst schon Unmögliches möglich gemacht haben. Das wird bei anderen nicht anders sein. STADTBLATT: Das alles passiert aber nicht so nebenbei, oder? BENJAMIN KNISPEL: Nein. Für die Programmierung der Seite benötigen wir ca. 200.000 Euro. Das Geld wollen wir jetzt einwerben und reden dafür mit diversen Einrichtungen wie Stiftungen, Spendern, Sponsoren und Unternehmen, für die das Thema Mobilität sehr wichtig ist – genauso wie für unsere Zielgruppe. STADTBLATT 1.2013 11


titel Ernährungsexpertin Marianne Bert-Meller: Hauptsache vollwertig!

Marianne Bert-Meller ganzheitliche Ernährungsberaterin & Entspannungspädagogin, www.ernaehrungsberatung-os.de

Saulecker!

Manche Menschen sind auch fleischlos glücklich. Als Veganer meiden sie alle Produkte tierischer Herkunft. Neben einer rein pflanzlichen Ernährung achten sie auch bei Kleidung, Kosmetik und Medikamenten darauf, die Ausbeutung von Tieren zu vermeiden. Alles außer Fleisch – Veganerglück in Osnabrück. VON JUDITH KANTNER | FOTOS JUDITH KANTNER

Ernähren sich Veganer gesünder als Fleischesser? Einfach auf Fleisch zu verzichten, ist im Sinne einer gesunden Ernährung durchaus mit Vorsicht zu genießen. Ernährungsberaterin Marianne BertMeller sagt, warum. STADTBLATT: Ist vegane Ernährung gesund oder

ungesund? MARIANNE BERT-MELLER: Das kann man pauschal

nicht beantworten. Oftmals ist es eine Lebenseinstellung. Veganer trinken meist weniger Alkohol, rauchen seltener und sind generell gesundheitsbewusst. Es ist wichtig, auf den eigenen Körper zu hören. STADTBLATT: Man sagt, dass Veganern häufig Vitamin B12 fehle. 12 STADTBLATT 1.2013

MARIANNE BERT-MELLER: Das ist tatsächlich ein Handicap, da es fast nur in tierischen Produkten enthalten ist. Allerdings braucht man Vitamin B12 nicht täglich, da der Körper es für ca. fünf Jahre speichert. Man sollte sich in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen und gegebenenfalls auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. STADTBLATT: Wie äußern sich Mangelerscheinungen? MARIANNE BERT-MELLER: Mich suchte eine junge Frau mit Haarausfall auf, die sich seit Jahren vegan, aber nicht vollwertig ernährte. Solange man sich leistungsstark fühlt, ist alles in Ordnung. Fängt man jedoch an zu kränkeln, sieht man blass und müde aus, sollte man etwas dagegen tun.

STADTBLATT: Finden Sie es verantwortungsvoll,

Kinder vegan zu ernähren? MARIANNE BERT-MELLER: Das ist eine schwierige

Frage. Ich würde eher davon abraten. Kinder brauchen Vitamin B12 und D zum Knochenaufbau. Vitamin D wird zwar auch von der Sonne gebildet, ist jedoch nur in wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. In Pilzen zum Beispiel. Kleine Kinder mögen diese aber meistens nicht. STADTBLATT: Ihr Fazit – vegane Ernährung ja oder nein? MARIANNE BERT-MELLER: Wenn man sich vollwertig ernährt und erwachsen ist, ja. Einfach nur auf Fleisch zu verzichten und sich von Süßigkeiten zu ernähren, wie es die sogenannten „PuddingVeganer“ machen, ist jedoch ungesund. Man muss sich damit auseinandersetzen.


Wie vegan ist Osnabrück? Vor wenigen Jahren ernteten Vegetarier mitleidige oder gar skeptische Blicke. Mittlerweile ist es salonfähig, mehr oder weniger auf Fleisch zu verzichten. Immer mehr Restaurants bieten vegetarische Speisen an. Doch nun stößt man vermehrt auf die konsequentere Variante: den Veganismus. In Osnabrück gibt es zwischen 1.500-2.000 Veganer. Diese Einschätzung stammt von Ron Meyer, Gründer der facebook-Gruppe „Vegan in Osnabrück“, die über 200 Mitglieder zählt. Und es werden mehr. „Veganismus ist nicht nur ein Hype, sondern ein stetiger Trend“, ist er überzeugt. Bei facebook bespricht man gemeinsame (Protest-)Aktionen, aber auch Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten für Veganer in und um Osnabrück. „Eine sehr hilfreiche Community“, sagt er, „die insbesondere Einsteigern viele wertvolle Tipps gibt.“

Ein weiterer Hotspot für Veganer – neben der „Hochschulinitiative für Tierrechte Osnabrück“ – ist das selbstverwaltete Jugendzentrum SubstAnZ. In unregelmäßigen Abständen kocht man in der Frankenstraße gemeinsam vegetarisch/vegan in der sogenannten Volksküche.

Was unterscheidet Veganer von Fleisch essenden Menschen? Zunächst einmal eine grundsätzliche Lebenseinstellung. „Würden alle Menschen auf tierische Nahrungsmittel verzichten, könnte der Welthunger besiegt werden.“ Oder: „In Ländern, in denen keine Kuhmilch getrunken wird, kennt man das Wort Osteoporose gar nicht. Kuhmilch entzieht dem Körper Kalzium.“ Das sind Argumente, die beispielsweise Ron Meyer, Sibel E. und Myrella Schuckmann anbringen, wenn es um Veganismus geht.

Sibel E. ist konsequent und ernährt ihre kleine Tochter ebenfalls vegan. „Sie ist sehr aufgeweckt und gesund. Ich schreibe ihr das nicht vor. Jeder Mensch weiß, was ihm gut tut“, findet die junge Mutter, die ihrer Tochter im Supermarkt jedoch auch keinen Fruchtzwerg ausschlägt, wenn sie ihn will. Meist mag sie ihn aber dann doch nicht. „Ich lebe ganz normal. Da hat die Armbanduhr nur eben kein Lederband.“

„Ich habe mehr Energie zur Verfügung und fühle mich wesentlich besser.“ Joris Marks

Joris Marks, 27 Vegan seit: 2,5 Jahren Leibgericht: Warmer Couscous-Salat Doktorand an der Hochschule Osnabrück

Veganer machen sich Gedanken über die Welt, achten auf ihre Umwelt, auf die Produkte, die sie konsumieren. „Wir sind quasi gegen alles, was schlecht für Tiere ist. Wir geben den stimmlosen Geschöpfen unserer Stimme. Denn wir sind Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will“, philosophiert Ron Meyer. Klingt kompliziert?

Sind Veganer komplizierte, verbohrte, intolerante und humorlose Weltverbesserer?

Harmonie zwischen Pflanze, Tier und Mensch auch auf Joris Marks’ Oberarm

Klischees haben ja meistens einen wahren Kern. Humor ist jedenfalls etwas, das Veganern nicht unbedingt nachgesagt wird. Veganer haben auch nicht viel zu lachen, schließlich haben sie sich intensiv mit vielen Dingen auseinandergesetzt, die die meisten Menschen verdrängen – nicht ohne Grund. Aber Klischees sind eben auch dazu da, widerlegt zu werden. „Ich binde nicht jedem gleich auf die Nase, dass ich Veganer bin und ich sehe es nicht als meine Aufgabe, andere zu missionieren“, sagt Joris Marks, der seit vielen Jahren Mitglied der Improtheatergruppe Improteus ist. „Ich nehme es als Tatsache hin, dass Vieles in der Welt ungerecht ist. Aber ich kann für mich meine eigene Lebensweise wählen und so in möglichst großem Einklang mit meiner Umwelt leben. Jeder muss selbst wissen, wie er handelt.“ Norbert Löscher ist ein Veganer mit großer Erfahrung. Er hat bereits zwölf fleischfreie Jahre hinter sich und zählt damit fast zu den alten Hasen. Lange Haare, dunkle Klamotten – der Student kommt aus der Antifa-Bewegung, in der es zum guten Ton gehört, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Mittlerweile, so sagt er, sei das alles schon eher eine Gewohnheit, aber Gesellschaftskritik schwinge natürlich immer noch mit. Der leidenschaftliche Radfahrer repariert in der „Schaltzentrale“ auf dem Wochenmarkt nebenberuflich Fahrräder. Er findet: „Wenn es interessiert, rede ich gern über Veganismus, aber ich dränge mich nicht auf.“ STADTBLATT 1.2013 13


titel Wie hat man sich ein Leben ohne Frühstücksei eigentlich genau vorzustellen? Veganer verzichten zumeist radikal auf tierische Nahrungsmittel, Produkte oder Medikamente mit geringen tierischen Inhaltsstoffen. Daunen, Pelze und Seide sind folglich tabu. Und es kommen nur tierversuchsfreie Kosmetika ins Bad. Die Küche bleibt natürlich grundsätzlich fleischfrei. Trotzdem kochen Veganer ziemlich gerne. „Das ist gesund und entlastet den Geldbeutel, selbst wenn man frische Produkte in Bioqualität verwendet“, sagt Ron Meyer. In erster Linie verwenden sie Produkte wie Soja Chuks, Tofu oder Seitan für ihre veganen „Fleischgerichte“. „Manche schmecken wie Schuhsohle, aber richtig gewürzt sind sie durchaus lecker“, bestätigt Ron Meyer, der früher leidenschaftlicher Fleischesser war. „Viele Menschen verstehen nicht, warum wir den Fleischgeschmack imitieren. Fleisch schmeckt mir ja und ich bin wahrscheinlich der einzige Veganer, der kein Gemüse mag.“ Eine vegane Lebensweise ist nicht nur eine Ernährungsfrage. „Ich mache Ashtanga-Yoga, fahre fast ausschließlich Fahrrad, fliege nicht, habe kein Handy. Letzten Sommer bin ich mit dem Rad aus meiner Heimat Belgien nach Osnabrück geradelt“,

sagt Joris Marks, der zudem keinen Alkohol trinkt und auch nicht raucht. „Ich habe mehr Energie zur Verfügung und fühle mich wesentlich besser und freier.“

„Veganismus ist nicht nur ein Hype, sondern ein stetiger Trend.“ Ron Meyer

Diese Lebensphilosophie wird als „straight edge“ bezeichnet. Und sie drückt sich in dem Tattoo auf seinem Oberarm aus: Die „xxx“ sagen soviel wie „Don’t smoke. Don’t drink. Don’t fuck“, was hier einen allzu häufigen Wechsel der Geschlechtspartner meint. „Ein Baum, ein Hirsch und ein Mensch bilden eine Einheit. Für mich ein Ausdruck dafür, dass ich in größtmöglicher Einheit mit Umwelt und Natur lebe“, erläutert Joris Marks, der

gemeinsam mit einem Freund manchmal als Aktmodell an der Osnabrücker Uni arbeitet. Apropos Model. Irgendwie haben ungewöhnlich viele Veganer Modelqualitäten, wie wir im Rahmen unserer letzten Titelgeschichte feststellten konnten. Und sie sehen erheblich jünger aus, als sie sind. Das wiederum wirft eine neue Frage auf: Ernähren sich Veganer gesünder? Unser Interview mit der Ernährungsberaterin Marianne Bert-Meller gibt Antworten.

Wo kaufen Veganer ein? Vegane Produkte wie Sojadrinks (dürfen in Deutschland nicht „Milch“ genannt werden) oder Fleischersatz-Produkte gibt es mittlerweile auch in zahlreichenDiscountern und Supermärkten. Vieles kann man in Asia- und Bio-Läden bekommen. In Sachen Kosmetik greift Sibel E. z. B. gern auf tierversuchsfreie Balea- und viele Alnatura-Produkte aus dem dm-Drogeriemarkt zurück. Ob Bio oder nicht, gehört zur individuellen Lebensphilosophie. Viele Veganer bestellen Lebensmittel und Kosmetika im Internet. Betreiberin des „ersten bio-veganen Onlineshops ohne Palmöl, der aktiv für Tiere und Natur handelt“ ist Myrella Schuckmann.

Myrella Schuckmann, 28 Vegan seit: 5 Jahren

Leibgericht: Spaghetti Arrabiata Vertreibt in ihrem Online Shop veganese.de Bio-/vegane/ fair trade Produkte

Sibel E., 30

Vegan seit: 4 Jahren Leibgericht: Dal mit Reis Arbeitet als Dipl- Betriebswirtin

Veganer sind besser zu Vögeln: Myrella Schuckmann, Sibel E. und Ron Meyer

14 STADTBLATT 1.2013

Ron Meyer, 32

Vegan seit: 2 Jahren Leibgericht: Currywurst und Burger Arbeitet im Online Marketing


Verrückt nach Fahrrädern: Norbert Löscher in der Schaltzentrale auf dem Wochenmarkt

Norbert Löscher, 28

Vegan seit: 9 Jahren, seit 12 Jahren Vegetarier Leibgericht: Geschnetzeltes aus Seitan mit Tomaten Student mit einem Nebenjob in der Fahrradwerkstatt Schaltzentrale

www.veganese.de ging am 1.11.2011 (Welt-Vegan-Tag) in Eigenregie online. Dort lebt Myrella Schuckmann ihre Leidenschaft für gesunde, natürliche und ursprüngliche Lebensmittel aus. Palmöl, so erklärt sie, ist ein billiges Öl, das mittlerweile in jedem 2. Produkt, wie z.B. Kosmetika, Lebens- und Reinigungsmitteln enthalten sei. „Für die Gewinnung stirbt nicht nur eine Vielzahl an Tieren, sondern auf die Dauer gesehen auch der Mensch.“

„Ich lebe ganz normal. Da hat die Armbanduhr nur eben kein Lederband.“ Sibel E.

Wo gehen Veganer essen? In einigen deutschen Städten gibt es bereits vegane Restaurants. Die gibt es in Osnabrück zwar nicht, jedoch eine Vielzahl an Möglichkeiten: In fast jeder Pizzeria kann man Pizza (ohne Käse) oder Pasta bestellen. Die meisten indischen Gerichte sind traditionell vegetarisch oder vegan und werden auch im „Ashoka“ serviert. Im „Dönerladen“,

bei „Arabesque“ oder im „Bistro de la Cameleer“ gibt es Falafel. Die Knoblauchsauce ist natürlich tabu. Im „Subway“ isst man vegane Sandwiches, im „Bob’s“ Hot Dogs. Auch traditionsbewusste Betriebe wie das „Kartoffelhaus“ bieten vegane Alternativen. Für Joris Marks tauscht man hier in der Küche gerne die Sahnesauce im vegetarischen Auflauf gegen Kokosmilch ein. Zum Naschen finden man bei „Fontanella“ oder auch im „Schlecks“ veganes Eis. „Unsere Waffeln sind vegan. Die kann man sich mit veganer Zartbitterschokolade einstreichen lassen. Neben veganen Fruchteissorten haben wir seit neuestem sogar veganes Vanilleeis“, berichtet Florian Stisser vom „Schlecks“. Vegane Studenten haben’s besonders gut. Sie werden in der Mensa mit wechselnden vegetarischen/veganen Gerichten und Eintöpfen versorgt. Außerdem gibt es immer eine Salatbar, Schälchen mit Gemüse und natürlich Pommes. „Letztlich bekommt man so ziemlich überall irgendwas Veganes. Zur Not fragt man eben mal nach“, bestätigt Myrella Schuckmann. Im Netz www.facebook.com/groups/VeganinOsnabrueck Kontakt zur Hochschulinitiative: tierrechtsinios@web.de http://www.youtube.com/watch?v=zjPjj6FYbzE http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Cholesterin.html http://www.themenportal.de/nachrichten/vegane-ernaehrung-macht-schlank-und-gesund-92253 http://www.pcrm.org/health/diets/vegdiets/frequentlyasked-questions-about-nutrition#RecommendVegDiet)))

Leckere Inspirationen Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge Attila Hildmann Ein 31-jähriger Berliner mit einem Wahnsinnswunder-Body erklärt, wie man sich gesund ernährt, genießt und dabei auch noch abspeckt. Das Buch soll den „Grundstein für ein gesundes Leben legen“ und beinhaltet viele Fitnesstipps und geklaute Lebensweisheiten („Don’t waste your life!“ oder „Dein Leben ist ein Game – drück auf PLAY“). Sowas haben schon viele vor dem umstrittenen deutsch-türkischen Vorzeige-Veganer versucht. Eines steht fest: Der Rezeptteil macht richtig Lust aufs Nachkochen. Mit Mini-Crunch-Pancakes mit Himbeer-Joghurt-Eis in den Tag starten? Eine Mini-Schoko-Kaffee-Torte zu Belohnung? Her damit! Becker Joest Volk Verlag, 29,95 EUR Greenbox Tim Mälzer Es ist zwar kein rein veganes Buch, aber eine Anleitung für ziemlich hippe fleischlose Gerichte mit Wumms vom KultKoch. Es gibt schnelle und würzige Speisen mit Gemüse, Tofu, Hülsenfrüchten, Kräutern, Pilzen, Reis, Kernen und Co., von denen sich Veganer sicher inspirieren lassen können. Regelrechte Aromabomben sind die Gewürzpasten und Bröselmischungen. Das informativ-witzige Lesebuch von einem bekennenden Fleisch-Liebhaber macht, nicht zuletzt durch das frische Layout, richtig Lust auf vegetarisch (vegan) kochen. Mosaik Verlag, 19,99 EUR

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handhabungstechnik

OS, Robot

Sie werkeln in Industriehallen rund um den Globus, sind als staubsaugende Haushaltshilfe im Einsatz und bringen demnächst in Krankenhäusern die Schmutzwäsche in den Keller. EinBesuch im Roboterlabor. VON MARCO GAUSMANN | FOTO: JUDITH KANTNER

d

em ingenieurwissenschaftlich in der Regel ja eher weniger bewanderten Publikum dürften Roboter bisher vor allem in der Science-Fiction-Literatur begegnen, und dort dann eher als unheilbringendes Schreckgespenst: Vor fast zweihundert Jahren ließ E.T.A. Hoffmann seinen Protagonisten sich ob der Erkenntnis, dass seine Geliebte zahnradbetrieben ist, in die Tiefe stürzen. Der Blade Runner dagegen wusste das schon vorher, doch auch hier bleibt das Verderben nicht aus. An Bord der alienverseuchten Nostromo will der mit profitorientierten Konzerninstruktionen gespeiste Roboter der einsamen Kämpferin Ripley

an den Kragen, und im Los Angeles der 80er RoboArni der Cafébedienung Sarah Connor. In der Realität entwickeln die Maschinen freilich weder Mord- noch andere Gelüste. Als ein „programmierbares Mehrzweck-Handhabungsgerät“ wird ein Roboter vom Branchenverband Robotic Industries Association definiert – die Dinger sind erstmal Werkzeuge. „Für mich ist ein Roboter erstmal nichts anderes als beispielsweise ein Hammer“, meint Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa, der seit viereinhalb Jahren an der Hochschule in Sachen Robotertechnik forscht und lehrt. Sein gerade abgeschlossenes Forschungsprojekt: Die Handhabung der Roboter mit Hilfe von in einer Datenbank abgelegten vorgefertigten Programmschnipseln zu vereinfachen. „Häufig möchten sich auch kleine Unternehmen einen Roboter anschaffen, haben aber kein in der Roboterprogrammierung ausgebildetes Personal.“ Ein Test beweist, dass es funktioniert. Der Professor ließ Studierende im Rahmen eines Projekts einen Roboter einen Smiley mit Klebstoff zeichnen. Das Ergebnis nach fünf Stunden: Als Smiley ist das Werk zwar erkennbar, doch ist der Kleber ungleichmäßig aufgetragen und nach dem Absetzen zog der noch Roboter einige Klebstofffäden mit sich. Unter Zuhilfenahme der Datenbank dagegen kann sich das Ergebnis schon nach einer halben Stunde sehen lassen: Der Smiley wurde ziemlich originalgetreu reproduziert. Derweil tüfteln die Master-Studenten Dennis Markus und Arne Simon im Labor für Handhabungstechnik und Robotik am Campus Westerberg der Osnabrücker Hochschule vor Computerterminals an der korrekten Programmierung der eindrucks-

vollen Maschinen. Vier Industrieroboter und ein Transportsystem dominieren die ansonsten mit Computern, Kabeln und Röhren vollgestopfte Halle. Über das Transportsystem, in Fachkreisen Warenförderer genannt, gelangen die einzelnen Werkstücke auf kleinen, quadratischen Platten zu den Robotern. „Jeder dieser Warenträger ist mit einem programmierbarem Chip versehen, und unter dem Transportsystem befinden sich Geräte, die diese Chips auslesen und beschreiben können“, erklärt Markus. „Wenn jetzt zum Beispiel einer der Roboter etwas fehlerhaft macht, wird der Chip anders programmiert als wenn er die Arbeit korrekt ausgeführt hat, und das Werkstück nimmt auf dem Transportsystem dann einen anderen Weg.“ Auf ihren Bildschirmen sehen die beiden eine abstrakte Darstellung des ganzen Systems und können direkt auf jedes Detail Einfluss nehmen. „Genau genommen war das System ja schon da, bevor wir hier angefangen haben. Aber wenn man daran arbeitet, findet man doch noch häufig Fehler oder nicht so elegant gelöste Sachen. So wird das dann von einer zur nächsten Studentengeneration stetig weiterentwickelt.“ Einen dezidierten Robotik-Studiengang gibt es in Osnabrück aber nicht. „Roboter beinhalten von allem etwas, zum Beispiel dem klassischen Maschinenbau, der Elektrotechnik, und der Informatik“, erklärt Professor Rokossa. Doch das Lernen an den Maschinen darf ruhig spielerisch von statten gehen. Jüngst gewann ein interdisziplinäres Studierenden-Team von Hochschule und Uni den Sonderpreis beim SICK Robot Day – der „Ball Collector 3000“ getaufte Roboter brillierte beim Robo-Billard. Professor Dirk Rokossa, (l.) Studierende an der Hochschule Osnabrück: „Erstmal nichts anderes als ein Hammer“


verliebt verlobt verheiratet Messe für Hochzeiten und andere Feste

Sa. + So. 12. +13.01.2013 11:00 –18:00 Uhr

www.hochzeitsmesse-osnabrueck.de www.osnabrueckhalle.de

BRAUTPAAR 2013 präsentiert von Veranstalter: Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH


ortstermin Hier werden demnächst die wahren Güter abgefertigt

Happy? Aus der Traum

Der Güterbahnhof? Lange war er schön wild. Alternativ, kulturexperimentell, exzessiv feierfreudig. Jetzt zieht hier eine Gemeinde ein. Die nennt sich „Lebensquelle“. VON: HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTOS: JUDITH KANTNER

h

appy Dayzz. So steht es auf dem schwarzen Bus der „Kleinen Freiheit“. Aber so richtig glücklich am alten Güterbahnhof ist im Moment wohl niemand. Die Sozial- und ÖkoAktivisten des „Freiraums Petersburg“ nicht, auf deren Ortseingangsschild tapfer „Stattstaat“ steht und „Alternatives Viertel“. Die Discos und Clubs nicht, Richtung Ringlokschuppen – auch ihr Schicksal ist offen. Die Künstler nicht, die aus ihren Ateliers mussten. Das Theater am Güterbahnhof nicht, dass hier jetzt nicht mehr proben und spielen darf. Nicht zu vergessen die Stadt, der jetzt schon zum zweiten Mal die Chance durch die Lappen gegangen ist, das Areal selbst zu kaufen. Nur einer ist wahrscheinlich froh: Gott, der Herr. Denn das ehemalige Bahngelände, seit 2010 in der Hand privater Investoren, 22,8 Hektar groß, gehört jetzt der Zion GmbH aus Georgsmarienhütte. Die steht der stark expansiven freikirchlichen Gemeinde „Lebensquelle“ nahe, 2001 im Schinkel gegründet. Und jetzt ist die „Lebensquelle“ Besitzerin der früheren Güterabfertigung. Ein riesiger Hallenkom-

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Jetzt wird aufgeräumt

plex. Eine Kirche mit 1.000 Plätzen soll hier entstehen, verkündet Pastor Eduard Ochs, eine Sonntagsschule, ein Seelsorgezentrum... Ob sich das mit den Stattstaatlern verträgt? All den Bands, die dort proben? Ihrem Container-Gemeinschaftsgarten? Mit dem nächtlichen Konzertund Partybetrieb? Wo andere Lebendigkeit sehen, wenn sie sich umschauen, sieht Ochs Verwahrlosung: „Jetzt wird erstmal aufgeräumt.“ Dutzende Helfer der „Lebensquelle“ haben vor der Güterabfertigung alle Bäume gefällt, alle Sträucher gerodet. Auch heute sind wieder ein paar Arbeiter hier, mitten im Schneetreiben. Einer von ihnen steht auf der Leiter, irgendwas an der Regenrinne reparieren. Äußern wollen sie sich nicht. Einer holt schnell ein Handy raus. Den Pastor anrufen. Celal Yilmaz vom Mabin-Gastroservice, derzeit noch Mieter eines Teils der Hallen, die jetzt der „Lebensquelle“ gehören, ist da offener: „Ja, auch wir müssen hier raus. Und das bald, haben wir gehört.“ Gerade lädt ein Kunde 180 Kilo Käse auf, in gewaltigen Blöcken. Vielleicht baue man jetzt, irgendwo anders. Man müsse mal sehen. Yilmaz schaut sich in seiner Halle um. Tomaten, Öl, Thunfischdosen. Die Tür zum Kühlraum geht auf. Es wird noch kälter, als es hier ohnehin schon ist. „War für uns sowieso nur eine Übergangslösung. Sehen Sie sich das Gebäude doch an. Hat ja niemand was dran gemacht.“ Wie die neuen Besitzer auf ihn wirken? Yilmaz lächelt. „War ganz okay. Viel Kontakt hatten wir nicht.“ Warum die „Lebensquelle“ sich ausgerechnet

am Bahnhof ansiedelt? Ochs: „Die Stadt hat uns auf dieses Gebäude aufmerksam gemacht.“ Zufall? Bestimmt Fügung. Denn: „Gott gab uns (...) mehrmals Offenbarungen, dass die Gemeinde im Zentrum der Stadt gebaut werden soll.“ So verkündet die „Lebensquelle“ auf ihrer Website. Da geht es auch ums Geld. Und um Gottes Segen. Und darum, dass beides offenbar viel miteinander zu tun hat. Gott habe „viele Möglichkeiten, um sein Werk in Osnabrück zu finanzieren“. Ob die beiden, die gerade irgendwas an der Regenrinne reparieren, mitten im Schneetreiben, wohl wissen, dass Gott jeden, der sich an „diesem christlichen Projekt“ beteiligt, „reichlich segnen“ wird? Bestimmt. Der Segen sei übrigens vierfach: Gesundheitlich. Seelisch. In „der Salbung“. Und: „finanziell“. Glauben zahlt sich also aus. Vor allem die Zion GmbH kann sich auf einen fetten Profit freuen. Es gibt zwar noch keinen Bebauungsplan. Aber alles spricht für einen Mix aus Büros, Dienstleistungen, Gewerbe. Das Schneetreiben wird dichter. Ganz hinten, wo nur noch Gleise kommen, am Ende der endlos langen Hallen, verschwimmt alles zu einem seligen Wunderland. Wer sehen will, wie sich die Gemeinde die Zukunft hier vorstellt, findet unter www.lebensquelle-os.de Konzeptbilder. Demnächst werden hier dann die wahren Güter abgefertigt. Und der Happy Dayzz-Bus? Der musste schon weg. Anweisung von Zion. Auch der Stellwerkstrand ist Geschichte. Zaun weg, Palmen weg, aus. Rest in peace. HARFF-PETER SCHÖNHERR


WAS FÜR EINE FLASCHE! ES GROLSCHT in diesen Läden: Hyde Park Bottled Grüner Jäger Polly Esther‘s Lagerhalle Unikeller Oxmox Trash Balou Sonnendeck Kleine Freiheit Countdown Tiefenrausch Rambazambar Danceclub Glanz & Gloria Five Elements 8 1/2 Bastard Club

www.grolsch.de


neumarkt

EIN BESCHISSEN SCHÖNER PLATZ Der Neumarkt. Seit Jahrzehnten eine große unfertige Gegend mitten in der Stadt. Tag für Tag saugt sie tausende von Menschen auf. Hier soll richtig was passieren, wird immer wieder gesagt. Ein jeder weiß: Hässlichkeit verkauft sich schlecht. Und die gibt es hier genug. Ein Stimmungsbild. VON: HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTOS: JUDITH KANTNER, HARFF-PETER SCHÖNHERR

e

s gibt Orte, die verändern dich. Ohne dass du es spürst. Dein Blick wird starrer, dein Schritt schneller. Schnell weg hier, denkst du, das tut mir nicht gut. Jede Stadt hat Orte wie diese. Auch unsere. Der unwirtlichste, grau, dreckig, laut: der Neumarkt. „Skandalös!“, sagt Reinhard Coppenrath. „Es tut weh, das zu sehen!“ Es blitzt in seinen Augen. Vor den Fenstern seiner Konditorei eine hässliche Szene: Stadtstreicher mit Hunden, Junkies – gehetzte Menschen mit entgleisten Gesichtern. Coppenrath: „Ich erlebe das jetzt schon seit Jahrzehnten. Hier geht alles vor die Hunde. Wird systematisch kaputtgemacht, durch Profitgier, durch Besitztumskämpfe auf dem Rücken der Stadt, der Bürger.“ Draußen zersplittert eine Schnapspulle am Bordstein. Coppenrath: „Allein dieses soziale Elend!“ Es ist Montag, kurz nach Mittag. Vor dem Land-

20 STADTBLATT 1.2013

gericht schieben sich Busse durch die Menschenmassen. Ein Mann im Mantel, untersetzt, Aktenstapel unterm Arm, drängt ein Schulkind beiseite: „Kann ich mal durch da?“ Das Kind strauchelt. Es fällt fast gegen eine alte Frau. Die hält ängstlich Ausschau: „Haben Sie die Bahnhofsmission gesehen? Die Umsteigehelfer? Ich komm doch sonst nicht durch ...“ Ihre Hand zittert; an ihrem Rollator hängen drei Einkaufsnetze. Gleich daneben tritt ein Betrunkener immer wieder gegen einen Mülleimer. „Scheiße!“, brüllt er. „Scheiße! Scheiße! Scheiße!“ Sein Kumpan spuckt eine Kippe in die Büsche: „Alles gut, Mann, komm runter.“ Autos hupen. Es stinkt nach Abgasen. Der Neumarkt. Seit Jahrzehnten die größte offene Wunde der Stadt. Umbaupläne, Gutachten, Bürgerbefragungen, Investorengespräche, Machbarkeitsstudien. Der größte Zankapfel: das geplante Einkaufszentrum. Große Worte, unendliche Reden in Ratssitzungen. Wieder und wieder. Aber passiert ist nichts. Fast 27.000 Autos jeden Tag. Bis zu 145 Busse pro Stunde. Viel marode Bausubstanz. Kaum Grün. Hier eine Spielothek, da ein Callshop. Leerstände. Vor dem größten, früher mal Wöhrl, haust manchmal ein Penner. Heute ist es eine Frau um die 40, unter ihrem Schlafsack Styroporplatten. Sie erzählt von Überfällen, von Ungerechtigkeit. Die Polizei hat Kameras auf dem Neumarkt. Mit Aufzeichnungsfunktion. Auch Private rüsten sich mit Überwachungstechnik aus – das VGH-Haus zum Beispiel. Taximotoren im Leerlauf, Elektro-

Heiko Bressler, Cup&Cups: „Autos komplett runter! Üppig begrünen ...“

smog von Antennenmasten, Rettungswagenbesatzungen räumen Drogenkollabierte von den Bürgersteigen. Alex, Praktikant in der „Sportarena“, steht bei den Boxsäcken. Gleich vor der großen Schiebetür zum Neumarkttunnel, der von hier drinnen wie eine dunkle Höhle wirkt. Kunden kommen hier kaum mehr herein. Alex: „Ekelig. Viel Vandalismus. Und es stinkt. Wird ja auch ständig reingepinkelt.“ Stimmt, da hinten steht gerade wieder einer. Grüngelbe Lache, der Boden dampft, klebt. Hier unten zeigt der Neumarkt sein schlimmstes Gesicht. Rausgebrochene Deckenverkleidungen, freiliegende Kabelstränge, Kotzflecken, besudelte Schaufensterscheiben, besprayte Wände mit „Fuck!“ und „Zombie Walk“, stillstehende Rolltreppen. Vor dem Cola- und Mars-Automat stehen vier Typen, wortlos. Beobachten. Warten. Fummeln an ihren Smartphones. Wer an ihnen vorbeikommt, weicht aus. Heiko Bressler, Inhaber des Cup&Cups, kennt das alles. Er ist am Neumarkt aufgewachsen. Damals, als es hier noch Straßenbahnschienen gab. Und weil er es leid ist, das Warten auf Besserung, hat er einen Leserbrief geschrieben, mit Kopie an den Oberbürgermeister. Und dann geschah, womit er nie gerechnet hätte: „Es kam eine Einladung ins Rathaus. Zwei Stunden habe ich mit Pistorius zusammengesessen.“ Gebracht hat es nicht viel. „Der Mann ist eben Politiker, durch und durch. Hatte auf alles glatte Antworten. Warum dies nicht geht


und jenes. Richtig ran kam man an den nicht.“ Was am Neumarkt geschehen müsste? „Autos komplett runter. Üppig begrünen. Ein großzügiger, freier, urbaner, lebenswerter Platz für Märkte, für Demos ...“ Über der Konditorei Coppenrath sind schicke Banner zu sehen: Hier entstehe das „Hasehaus“. Eine „TOP-Adresse“. Ein Wunschtraum wie das neue Einkaufszentrum, das vielleicht auch nie kommt? Immerhin, der Neumarkt soll jetzt zweispurig werden, Busspuren bekommen, breite Radwege und mehr Fußgängerquerungen. Sechs Bushaltestellen sind vor dem Ex-Wöhrl-Haus geplant. Dafür kommen dann die vor dem Landgericht weg. Das sei „die richtige Richtung“, sagt Marco Hörmeyer von den Stadtwerken Osnabrück, mache den Neumarkt „kompakter“, verkürze die Umsteigewege. Aber eine reine Verkehrsreform kann den Platz nicht sanieren. Reinhard Coppenrath, der viele Bürger hinter sich weiß, darunter weite Teile der Kaufmannschaft: „Das ist doch nur Stückwerk, wie immer. Das ändert doch nichts an der Gesamtsituation. An den abgewrackten Gebäuden. Am drastisch gesunkenen Niveau der Geschäfte.“ Flair zurückgewinnen müsse der Platz, wieder zum Flanieren einladen, zum Verweilen. Antonius Fahnemann, Präsident des Landgerichts, auf dessen Freitreppe Kids die Zeit totschlagen, die eigentlich in der Schule sein müssten, sieht das genauso: „So geht es nicht mehr weiter. Die Situation ist völlig desolat. Man kann nur hoffen, dass der Neumarkt durch die geplanten Neubauten endlich wieder seinen ursprünglichen Platzcharakter erhält.“ Auch Sophia B. (Name von der Redaktion geän-

dert), VfL-Fanshop, hat das Elend jeden Tag vor Augen. Besonders das Schicksal des Tunnels ärgert sie. „Schade, was aus dem geworden ist. Als Jugendliche haben wir uns da oft getroffen. War im Sommer schön kühl. Und bei Regen stand man geschützt ...“ 21 Geschäfte gab es da unten mal. Dann begann sein Niedergang. Dichtgemacht, für schweres Geld wiedereröffnet, teilgeschlossen ... „Gern geh’ ich da nicht mehr runter. Man kann wirklich Angst kriegen, dass einem da einer was über die Mütze haut.“

„Ekelig. Viel Vandalismus. Und es stinkt. Wird ja auch ständig reingepinkelt.“ Alex Vor Musik Bössmann ist eine Viertelstunde später Meike V. (Name von der Redaktion geändert) unterwegs. Sie kommt von der Uni, Wirtschaftsund Sozialgeographie, gleich auf der anderen Straßenseite. „Fast hätte ich meine Bachelorarbeit über den Neumarkt geschrieben“, erzählt sie. Sie kennt den Platz aber nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht. Sie ist Pendlerin, nimmt hier jeden Tag den Bus. „Hier ist so dringlicher Handlungsbedarf, so lange schon. Und letztlich ist alles immer nur schlimmer geworden.“ Sie warnt. Vor Imageund Funktionsverfall, Ramsch-Läden und Verödung. Wie der Neumarkt sich aufwerten ließe?

„Freiraum für Gastronomie und zum Relaxen.“ Auch sie hält die Schließung des Tunnels für einen Fehler: „Besser wäre, ihn bis in die Johannisstraße zu erweitern, Galeria Kaufhof oder das geplante Einkaufscenter mit anzubinden. Es gibt ja viele Städte, die zeigen, dass so was funktioniert. Hannover, Saarbrücken ...“ Gut, es gibt Hoffnungsschimmer. Bressler übernimmt Anfang 2013 den Leerstand Musik Produktiv. Das City-Hotel Meyer hinterm Landgericht hat 2011 komplett renoviert. Und nur homogen grau und verelendet ist der Platz ja auch nicht. Es gibt Nuancen. Starke Nuancen. Klare Brüche, starke Spaltungen. Gut, da ist die Winzlings-Wechselstube mit ihrem verpanzerten Schalter, vorn in der migrantischen Zone Richtung Johannisstraße. Aber da ist auch die Lührmann Osnabrück GmbH & Co. KG, Neumarkt 9 - 10, ein extrem gut positionierter Anbieter, konzentriert auf die Vermarktung „der besten Einzelhandelsimmobilien und Ladenlokale in den frequenz- und umsatzstärksten Lagen deutscher Innenstädte und Fußgängerzonen“. Da ist der Hartz IV-Empfänger, unterwegs Richtung Ein-Euro-Shop. Aber da ist auch die Dame, unterwegs zu Leysieffer. Und sie alle leiden darunter, dass es hier nicht weitergeht. Jeder auf seine Art. Sicher ist: Neue Pläne müssen her. Ganzheitlich. Nachhaltig. Schnell. Und durchgesetzt werden. Ein Stadtgespräch? Zwei Teenager vor Subway: „Wieso?“ Ein Straßenkehrer vor dem Dönerladen unter der kotzgrünen Fliesenfassade Ecke Johannisstraße: „Passiert doch eh nichts!“ Auch Coppenrath winkt ab: „Das will doch kein Mensch mehr hören. Aber das ist das Schlimmste: Lethargie.“ STADTBLATT 1.2013 21


umwelt

Nekrose: halb tot durch Salz

FOTO: JUDITH KANTNER

Viel hilft viel? Viel schadet.

Salz der Erde

Es ist wieder soweit: Tausende Tonnen Streusalzlösung sickern ins Erdreich der Stadt, spülen durch unsere Abwasserkanäle. Winterzeit ist Umweltverschmutzungszeit.

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rinnert sich noch jemand an den Winter vor zwei Jahren? Da machte sich Panik breit unter den Autofahrern der Stadt: Streusalzvorrat aufgebraucht! Und kein Ersatz zu kriegen! Damals wurde alles auf die Fahrbahnen gekippt, was der Winterdienst des Osnabrücker ServiceBetriebs (OSB) gerade zur Hand hatte: Splitt, Sand… Eine Katastrophe. Moment. Eine Katastrophe? Im Gegenteil. Zumindest für die Umwelt. Denn wäre genug Salz dagewesen im Ausnahmewinter 2009/2010, wären 6000 Tonnen Salzlösung auf den 300 Kilometer Hauptverkehrsstraßen gelandet, auf denen in Osnabrück Salz

eingesetzt wird – im Durchschnitt sind es 1.200 Tonnen pro Winter. Tausende? Tonnen? Pro Winter? Auf dem Ei oder in der Suppe mag Salz eine gute Sache sein. Auf der Straße jedoch ist es Gift. Gottlob ist es zumindest für Bürgersteige verboten – wer da dennoch Salz nimmt, riskiert ein Bußgeld. Auch Radwege sind grüne Zonen: da kommt Splitt zum Einsatz. Aber für den Autoverkehr ist offenbar kein Baum, kein Strauch, kein Bodendecker zu schade. Und das Grundwasser auch nicht. Verkehrssicherungspflicht nennt sich das. Holger Oldekamp, NABU Osnabrück, hält ein Hainbuchenblatt hoch.

Gepflückt im Juni. Es ist braun, fleckig verfärbt. Nekrose. Wertlos für den Baum. „Die Auswirkungen zeigen sich meist erst im Sommer. Es gibt Stadtbäume, da ist fast die halbe Krone betroffen. Eindeutig Schädigungen durch Streusalz.“ Frank Bludau, Leiter der Grünflächenunterhaltung im OSB: „Wir rechnen damit, dass wir durch diese Schädigungen in den kommenden Jahren 50 bis 60 Bäume verlieren.“ In Geld: 165.000 Euro Schaden. Und das ist nur der Baumwert. Die Neupflanzung kommt noch dazu, der gesamtökologische Verlust. Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt: „Besorgniserregend. Das poten-

GR Ü N E GES I C HT ER

Christiane Wessel Leiterin Waldkindergarten Osnabrück

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Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, weil ... ich eine persönlich enge Beziehung zur Natur habe. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... und ist!: Die kleinen Dinge wahrzunehmen, z.B. Asseln und Tausendfüßler von Kindern entdecken zu lassen. Einen Stein hochheben und das Leben darunter zu erforschen. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... Achtung vor der Natur zu

ziert sich von Jahr zu Jahr. Jeden Winter kommt ja wieder neues Salz dazu.“ Was also tun? Dass es so nicht weitergeht, ist der Stadt klar. Und sie überlegt nicht allein. Auch der NABU sitzt mit am Tisch. Zeit für eine Aufklärungskampagne. 100.000 Info-Flyer sind entstanden, für alle Haushalte der Stadt. Hauptappell an den Autofahrer: Witterungsangepasst fahren. Gerdts: „Winter ist halt Winter, da muss man mit Einschränkungen rechnen.“ Pause. Dann: „Wir müssen einfach unser Anspruchsdenken runterschrauben. Radikal. Generell. Wenn wir von unserer Umwelt noch was retten wollen.“ Hauptappell an den Hausbesitzer und Mieter mit Gehwegräumpflicht: Abstumpfendes Streumaterial wie Sand nehmen. Selbst Baumärkte und Discounter haben das erkannt: Max Bahr bietet Eifel-Lava an, Aldi Blähton, sogar mit Blauem Umweltengel. Tschack, tschack, tschack... Der Streudienst fährt Schritttempo. Steigungsstrecke Richtung Ziegenbrink. Salz, Salz, Salz. Gegen einen halben Zentimeter Schnee. Und einen Hauch von einem Hauch Eis. In Weltgegenden, in denen es öfter mal schneit, hätte das einen Lachanfall zur Folge. Aber hierzulande? Spricht man über salzresistentere Gehölze, pumpt mit dem „Treelife“-Hochdruckgerät Luft und Wasser in den Boden. Winter? Schnee? Wer mit der Natur kämpft, hat schon verloren. HARFF-PETER SCHÖNHERR

So geht Umweltschutz

haben, sie zu schätzen und mit den Ressourcen bewusst umzugehen. Die größten Umweltsünder sind für mich ... die Massentierhaltung und deren Folgen. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich ...mich über jeden Waldkindergarten freuen, weil die Kinder dort eine enge Beziehung zur Natur aufbauen und lernen, respektvoll Verantwortung zu übernehmen. Mir gibt Hoffnung, dass ... ich jeden

Tag sehe, wie die Kinder die Natur als Lebensraum für Pflanzen und Tiere entdecken, als ein Ökosystem, das sie ermutigt zum Forschen und Fragen. Ich wünsche mir eine Welt ... in der es allen Menschen wichtig ist, achtsam mit der Natur umzugehen. Ich arbeite gern mit Kindern im Wald, weil ... sie die Natur bewundern und lieben lernen ... Nur was man liebt, wird man auch schützen! INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


„Fast absurd“ Die UN-Klimakonferenz in Doha, Katar, war nur substanzloses Gerede. Aber die Osnabrücker NGO-Aktivisten schlugen sich gut. Mit dem Weltklima geht’s den Bach runter und keinen scheint’s zu kümmern. Zumindest auf Regierungsebene. „Da machte sich bei den Jugendlichen schon Enttäuschung breit“, sagt Dr. Tobias Romberg, Betreuer der Klimabotschafter von Youthinkgreen an der Ursulaschule. Mit Solveig Degen, 15, und Judith Gebbe, 18, war er „in der heißen Phase“ an den Golf geflogen. Ihr Hauptziel: eine Pressekonferenz mit Bundesumweltminister Peter Altmaier. „Leider kam Altmaier erst, als unsere Zeit schon halb rum war. In absoluter Hektik, Schweiß auf der Stirn.“ Aber immerhin kam er. Das Handgelenksbändchen von Youthinkgreen hat er allerdings schnell wieder abgemacht. Romberg: „Haben wir nicht verstanden. Was ist denn das für ein Signal? Aber seine gesamte Perfomance in Doha war ja nicht gerade die beste.“ Trotzdem war Doha für die Osnabrücker Aktivisten kein Misserfolg. Mit Kollegen aus Namibia, Brasilien, Indien und Ägypten haben sie auf dem Markt von Doha aus Müll einen „Tree of hope“ gebaut. Seine Blätter: 500 Forderungen an die Entscheidungsträger, von Menschen aus 60 Staaten. Doha? Ein „fast absurder Ort für eine solche Konferenz“, sagt Romberg. Das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt, der höchste CO2-Ausstoß pro Kopf... Der Lerneffekt: Nicht Regierungsvertreter sind die Entscheider, wenn es um globale Umweltziele geht. Sondern wir alle. Menschen wie Solveig Degen, wie Judith Gebbe.

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HARFF-PETER SCHÖNHERR

Claudia Grabowski-Hüsing (r.), Leiterin der Grünen Schule, mit Prominenz und Schulkindern: Grün macht lustig

Frage & Schreibe

Redaktionspraktikant (m/w) gesucht

1000 qm

Im Botanischen Garten entsteht eine neue „Agrobiodiversitätsfläche“. Ein Mittel, Nahrungspflanzen kennen zu lernen. Die Grüne Schule des Botanischen Gartens ist eine gute Sache. Umweltbildung zum Anfassen. Am dritten Sonntag im Januar fängt mit „Schokolade in aller Munde“ das neue Jahresprogramm an. Es geht um den Kakaobaum; und natürlich wird auch gekostet. Apropos kosten: Was gut ist, kostet meist auch Geld. Und Geld ist bei der Grünen Schule ein Problem. Als sie ihre Arbeit aufnahm, 1993, lief viel als Ehrenamt. Da ist man natürlich für Förderer dankbar. Die Frage ist, ob das immer zusammenpasst. Seit 2009 fördert ausgerechnet ein Stahlwerk das, was wir „Bezug zur Natur“ nennen. Okay, nicht

das Stahlwerk selbst. Aber die gleichnamige Stiftung. Mit 98.850 Euro hat sie jüngst erneut der Grünen Schule unter die Arme gegriffen – für das Drei-Jahres-Projekt „Botanik in aller Munde – Naturerlebnisse für Kinder mit allen Sinnen“. Nett, klar. Aber ist das nun Greenwashing? Immerhin ist Stahlwerksinhaber Jürgen Großmann entschiedener AKW-Befürworter. Und ein Stahlwerk ist nicht gerade ein Ökobetrieb... Claudia Grabowski-Hüsing, Leiterin der Grünen Schule: „Nein, da kamen noch keine Fragen.“ Freuen wir uns also auf 1000 qm neuer Pflanzfläche, im Namen guter Ernährung: „Die Saatgutbestellung läuft gerade.“ Und hoffen wir, dass hier die richtige Saat aufgeht. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Ideal als Warm up für Studium oder Job. Bedingung: Talent und Engagement Dauer: bis zu sechs Monaten Zeitraum: nach Absprache Kurzbewerbung (gerne mit Arbeitsproben) an:

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Tipps für Kids

FOTO: JUDITH KANTNER

familiensache

Die Nachtigall

Sophia, die Klangsammlerin

Eine Klangsammlerin? Was das wohl sein mag? Wer das wissen will, sollte den Studierenden des Studienprofils „Elementare Musikpädagogik“ des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück zuhören. „Sophia“ ist ein musikalisches Schauspiel für die ganze Familie. Und man sitzt nicht einfach nur davor und sieht zu. Es geht ums Mitmachen in dieser Geschichte um ein paar kleine Feldmäuse, die sich bibbernd auf den Frühling freuen, auf eine Sonne, die wirklich wärmt, auf die Rückkehr der Blumen. P 26.1., Institut für Musik, Caprivistraße 1, Raum 129

Oh, wie schön ist Panama

Ist? Natürlich? Von? Janosch, klar. Und hat natürlich mit der Tigerente zu tun. Und mit Tiger und Bär. Die wissen: „Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!“ Wie der Maulwurf und die Ratte in „Der Wind in den Weiden“ leben sie in einem Haus am Fluss. Dann beginnt die Sache mit der Kiste, die nach Bananen riecht. Die Sache mit der Suche nach Panama – das große Abenteuer. Es spielt das Hamburger Theater Mär, erklärtermaßen ein „Theater für Kinder und ihre Erwachsenen“. Da sind Klassiker zuhause: Die kleine Raupe Nimmersatt. Und die Hasen aus „Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab“. HPS P 27.1., Lagerhalle 24 STADTBLATT 1.2013

Kleiner Pieks – alles gut? Impfbefürworter sehen Impfkritiker als Wirrköpfe. Impfkritiker sagen: Impfen ist ein Geschäft mit der Angst.

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aum auf der Welt, droht auch schon die Spritze. Kombinationsstoff, siebenfach. Feuer frei gegen Hepatitis, Diphtherie, Keuchhusten, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung... Geht ja nicht anders, sagen sich die meisten. Schützt mein Kind vor Krankheiten, schützt andere vor Ansteckung, verhindert Epidemien... Wie es uns die Ständige Impfkommission (STIKO) aus Berlin vorbetet. Impfen? Ein Akt sozialer Verantwortung, wird uns suggeriert. Nicht impfen? Vernunftloses Sektierertum! Auch auf einem Bus der Stadtwerke Osnabrück wird geworben: „Komm mit! Lass dich impfen!“ Amtsarzt Dr. Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes von Stadt und Landkreis: „Wir haben einen erfreulich hohen

Tiptop

Ob wohl alle Ratsmitglieder der rotgrünen Zählgemeinschaft wissen, was ein Slip ‘n Slide ist? Ein Bounce Hypnotizer? Ein Tiptop? Oder ein Boomerang? Müssten sie eigentlich. Immerhin sind SPD und Grüne ja angetreten, „Trendsport auch im vereinsunabhängigen Sport zu sichern“. Durch „entsprechende Freiflächen“. Ausdrücklich auch für die Basketball-Variante Streetball. Erster Schritt: eine Streetballanlage am Großspielplatz Lerchenstraße.

Durchimpfungsgrad.“ Bojara: „Es gibt viele Hinweise dafür, dass Impfungen sehr sinnvoll sind.“ Aber für eine Impfpflicht ist er nicht: „Das muss eine freie Entscheidung bleiben.“ Zumindest darin ist er sich mit der Fraktion der Impfkritiker einig. Deren Hauptargumente: Es gibt Nebenwirkungen. Geimpfte Kinder sind nicht gesünder als ungeimpfte. In der Kindheit durchgemachte Kinderkrankheiten schützen vor schweren Erkrankungen im Erwachsenenalter. Die Unterdrückung akuter führt zur Zunahme chronischer Erkrankungen. Unabhängige Impfstudien gebe es kaum, nur von Impfstoffherstellern... Jutta Karsch, Heilpraktikerin im Helianthus-Zentrum in Belm-Vehrte: „Belastbare Belege, dass Impfungen wirklich schützen, gibt es nicht. Wie will man das auch herausfinden? Werde ich nun nur wegen der Impfung nicht krank oder wäre ich vielleicht auch ohne sie nicht krank geworden?“ Wie dann der Rückgang vieler Krankheiten zu erklären ist? „Das hat viele Gründe, nicht nur das Impfen. Gesündere Nahrung, verbesserte Hygiene.“

Und da hängen nicht einfach nur ein paar Körbe. Sie hängen an einer von Studenten der Hochschule Osnabrück entwickelten, gegossenen und lackierten Skulptur. Und drunter ist Kunststoff, damit man sich nicht so weh tut bei Moves wie dem Slip ‘n Slide. Denn da rollt und dreht sich der Spieler bekanntlich auf den Boden, während er dribbelt. Alles vom Feinsten also. Aber warum ist die Eröffnung ausgerechnet im Winter? HARFF-PETER SCHÖNHERR

Viele ihrer Patienten sind Impfskeptiker, vor allem, wenn es um Kinder geht. Ein Trend: Einzelimpfstoffe gegen ausgewählte Krankheiten. „Das sind Eltern, die sich sehr intensiv informieren. Sie wissen: Jeder Infekt dient der Schulung des Immunsystems. Ein Kind, dass ein starkes Immunsystem hat, braucht keine Impfungen.“ Die Ansteckung über multiresistente Krankheitskeime, die wir uns in den Kliniken heranzüchten, sei „tausendfach gefährlicher“. Mehr noch: Je flächendeckender der Kampf gegen schädliche Keime, desto größere Gefahren durch Resistenzen. Ein Glaubenskrieg? Transparency International, kürzlich: Die Mehrzahl der derzeit 16 Mitglieder der STIKO habe „intensive Kontakte, darunter auch bezahlte Tätigkeiten, zu Herstellern von Impfstoffen“. Wissenschaft, Behördenmacht und das Profitstreben der Pharmaindustrie gehen hier eine Symbiose ein. Karsch: „Impfen ist ein Geschäft mit der Angst.“ Kategorisch abraten würde sie dennoch nie: „Ich sage immer: Ich selbst würde es nicht tun.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: JUDITH KANTNER

Erst 8, und dann um 8 noch nicht im Bett, sondern im Theater? Klar, warum nicht. Wenns der Kunsterziehung dient... Diesmal steht eine Reise nach China an. Zurück in eine Zeit, als es da noch eine Monarchie gab. Aber eigentlich erzählt das Kunstmärchen von H.C. Andersen ja eine Geschichte, die überall und jederzeit spielen könnte – eine Geschichte über wahre Werte und falsche, eine Geschichte über die Wahl zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen. P 18.1., Figurentheater Alte Fuhrhalterei


küche Wetten, in 10 Minuten ist das ein leckeres Mittagessen?

Mmmmh Mittagessen!

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erufstätige ernähren sich mittags oft von Brötchen oder Bratwurst, Pommes rotweiß. Ohne viel Aufwand kann man aber auch mit einem selbstgemachten Mittagessen die Kollegen neidisch machen. Und das ist gar nicht so schwer, spart meist sogar Zeit und Geld. Der Weg zum Bäcker oder Imbiss um die Ecke ist länger als der Gang in die Büroküche. In der Mikrowelle lassen sich Gerichte aufwärmen oder sogar kochen. Die Vorbereitung zu Hause dauert gerade mal 10 bis 15 Minuten. „Man kann morgens eine große Pellkartoffel kochen. Die wärmt man sich in der Mikrowelle auf, macht ein bisschen Quark mit Lachs, Kochschinken, Sonnenblumenkernen oder Krabben dazu, vielleicht ein bisschen Salat dabei, fertig. In der Gastronomie werden die Kartoffeln auch vorgekocht“, erklärt Kraut&Rüben-Betreiberin Karola Naubereit, die übrigens im Dezember ihren kleinen Bio-Eckladen in der Rehmstraße/Lange Straße geschlossen hat. Sie hat sich nun in ihrer neuen Großküche auf dem ehemaligen Kasernengelände Am Limberg auf Catering und Gemeinschaftsverpflegung spezialisiert. Als Expertin in Sachen Mittagessen, sprudelt Karola Naubereit förmlich vor lauter kreativen Ideen. „Blätterteig mit Gemüsefüllung ist fix gemacht“, schwärmt sie. Dazu brät man eine Tiefkühl-Gemüsemischung in der Pfanne an, ein bisschen Crème Fraîche, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe. Rein in die Tasche, aufbacken und in der Firma aufwärmen. „Wenn man eine Mikrowelle mit Backfunktion hat, kann man die Rohlinge auch direkt auf der Arbeit aufbacken.“

Andere Idee: Man kauft einen kleinen Eimer mit Reibekuchenteig und brät die Masse weg. Man kann variieren und mal Rosinen, mal Schinken, Kräuter, Möhren oder Blumenkohl dazugeben. Die friert man ein, taut sie in der Mikrowelle auf. „Ein süßes oder pikantes Dressing dazu und ein frischer Tomatensalat. Lecker!“ Nudel- oder Reisgerichte sind heutzutage in 10 bis 15 Minuten zubereitet. „Für ein Reisgericht würde ich einen Beutel Reis aufkochen. Nebenbei brät man ein bisschen Hühnerfleisch an, gibt Tiefkühlmöhren rein, Gemüsebrühe.“ Oder eine Gemüsefrikadelle: Gemüse pürieren, saure Sahne, Paniermehl, Ei, Parmesan verkneten und braten. Für ein Käseschnitzel verrührt man geraspelten Käse, gewürfeltes Gemüse, Eier, Haferflocken, Muskat und Pfeffer und brät das in der Pfanne. Oder man wählt die tierische Alternative: Ein Putenschnitzel. „Das sind alles Dinge, die ich morgens, während ich im Bad bin, nebenbei kochen kann. Wenn man immer ein bisschen Tiefkühlgemüse da hat, ist ein Essen blitzartig fertig. Und es schmeckt anders, als wenn ich essen gehe, weil man das Essen nach seinem individuellen Geschmack zubereiten kann.“ Einfach von Kochbüchern inspirieren lassen. Für die schnelle, einfache Küche eignen sich besonders Studentenkochbücher. Und für alle, die lieber gar nichts vorbereiten: Man kann auch frisch in der Mikrowelle kochen. Mit speziellen Töpfen oder Dampf-Gar-Beuteln. Einfach Gemüse, Fisch oder Fleisch und Gewürze in den Beutel oder den Topf geben, schließen und in der Mikrowelle erhitzen. Und das geht sogar auf der Arbeit. JUDITH KANTNER

FOTO: JUDITH KANTNER

Die Mittagspause ist meist kurz. Da sind kreative Ideen für eine ausgewogene und leckere Mahlzeit gefragt. Karola Naubereit gibt Inspirationen.

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er kennt das nicht. Man trifft zufällig einen guten Bekannten in der Stadt und will noch schnell etwas essen oder trinken gehen. Bleibt nur die Frage: Wohin? Kein Problem: STADTBLATT live goes App. Die kostenlose App „Osnabrück | Osnabrücker Land“ zeigt in der Kategorie „Gastronomie“ beispielsweise an, welche Italiener sich in der Nähe befinden. Aber auch andere gastronomische Fragen werden beantwortet. Wo gehe ich am Wochenende mit meiner Familie frühstücken? Wo bekomme ich am Freitag ein saftiges Steak? Außerdem gibt’s noch folgenden Funktionen: Standort-, Stichwort- und Kategoriensuche, Entfernungsangabe, Adresse und Kontaktdaten sowie Parkplätze in der Nähe. Mit stets aktuellen Daten von STADTBLATT live sind dem Ausgehen keine Grenzen mehr gesetzt. Realisiert wurde die App vom Medienhaus Neue OZ in Kooperation

Appsolute live! Unser Gastro-Wissen ist jetzt auch Teil einer App mit der Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH, dem Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. und dem Landkreis Osnabrück. Gibt’s zum Gratis-Download im App Store. Bald auch für Android Smartphones verfügbar! Apropos STADTBLATT live. Die neue Ausgabe des kostenlosen Gastronomieführers ist erschienen. Neben dem beliebten Adress-Listing gibt es folgende Themen: Hühnchen & Co., Delikates in Pink, knusprige Flammkuchen und Brunchen für Langschläfer. STADTBLATT live liegt ab sofort überall dort aus, wo es lecker ist. STADTBLATT

live NR. 44 | WINTER 2012

ESSEN UND TRINKEN IN OSNABRÜCK

Kostenlos!

Delikates in Pink Rote Bete – kreativ und köstlich zubereitet

Knuspriger Fladen

Nicht verpennen!

Flammkuchen – die hauchdünne Spezialität

Da flieg ich drauf Hühnchen & Co. – immer ein Genuss

Miro Bauhaus, 28 Kinokneipe 8 1/2

Dabei seit? 2004. Welchen Drink empfiehlst Du nach einem Horrorstreifen? Ron Zacapa. Welchen nach einer Romanze? Rhabarberschorle. Popkorn oder Chips? Popkorn, auch wenn der Geruch mich immer an Arbeit erinnern wird. Nach der Arbeit? Meistens ins Bett, gerne auch feiern. Wenn Du einen Wunsch frei hättest? Drei Monate durch Kuba reisen. Dein Arbeitsausgleich? Zum Kopf freikriegen Schuhe anziehen, in den Wald, einfach laufen. Oder Glotze an und Dexter gucken. Welchen Promi hättest Du gern mal am Brett? Moritz Bleibtreu. Der war sogar schon mal hier. Bei dem Song kommt gute Laune auf?

„Landungsbrücken“ von Kettcar. Ich komme aus Hamburg ... Wo gehst Du privat aus? Glanz, Freiheit oder auf ein Bier mit Kollegen auf die Garbo Dachterrasse. Das Osnabrücker Nachtleben ... hat sich gut entwickelt. Es fehlen vielleicht die Alternativen, aber ich treffe immer Bekannte. Ist doch auch schön. INTERVIEW/ FOTO: JUDITH KANTNER

Brunchen – Leckeres für Langschläfer

EN ADRESS GASTRODT & LAND IN STA adtblatt-live.de www.st

Zum Blättern: STADTBLATT live ist raus

what’s new

Das Familiecafé

theken-talk

AMBIENTE: Die beiden Betreiberinnen Mariya Kurska und Jana Losová haben selbst die Pinsel in die Hand genommen und mit viel Liebe zum Detail ihr eigenes Café eröffnet. In dem kleinen Raum im Landhausstil gibt es eine Holztheke und Sitzgruppen mit Korbstühlen zum reinmümmeln. Im hinteren Raum befindet sich das Kinderzimmer. ANGEBOT: Man kann frühstücken (von „Süß und Klein“ bis zum „Liebesfrühstück für 2“) oder selbstgebackenen Kuchen genießen. Außerdem gibt’s selbst zubereitete Speisen für Kinder (ohne Geschmacksverstärker), eine Mittagssuppe ... BESONDERS ZU EMPFEHLEN: Kinderbetreuung durch die zertifizierte Tagesmutter Jana Losová. Gerne auch spontan. TEXT/FOTO: JUDITH KANTNER P Dielinger Straße 28,Mo-Sa 9-19h

Das Weihnachtsgeschäft ist für Gastronomen ein Ausnahmezustand: Stress bis unter die Kochmütze. Und als wäre der reguläre Weihnachtsbetrieb nicht schon nervig genug, irgendwie gibt es momentan immer mehr Gäste, die Tische reservieren und dann nicht erscheinen. Das beklagen zumindest sehr viele Gastronomen, mit denen Hedda in letzter Zeit ins Gespräch gekommen ist. Hedda will dem Ärger an dieser Stelle mal ein wenig Luft machen. Also: Immer schön absagen, wenn man eine Reservierung kurzfristig nicht mehr wahrnehmen kann. Oder auch, wenn man nur noch mit fünf anstatt der angekündigten zehn Leute erscheint. Da freuen sich die Gastronomen und auch die Gäste, die kurzfristig doch noch einen Platz im Restaurant erhaschen konnten und so einen tollen Abend haben. Das PollyEsther’s hat angebaut. Im ersten Stock gibt es einen neuen Nichtraucher-Raum. Außerdem stehen in einem alten Bauernschrank leckere Dinge für den Heimverzehr der Linie „PolyEster’s Spezial“: Ein halbtrockener Weißwein, eine eigene Espresso-Mischung sowie selbstgemachte, saisonal wechselnde Marmeladen. Apropos Essen: Im Polly’s gibt es freitags bis samstags jetzt auch hausgemachte Kuchen. Die Einrich-

Angebaut: Mehr Platz im PollyEsther’s

FOTO: JUDITH KANTNER

FOTO: JUDITH KANTNER

what’s up by Hedda Horch

Nervig: Gastronomen schimpfen über schlechte Manieren tung ist originell – so wie man es vom Polly’s gewohnt ist: Gemütliche Sessel, Sofa und Stühle machen Lust auf chillige Abende. Es darf auch getanzt werden: Zwei-dreimal im Monat legt ein DJ auf. Der neue Raum öffnet samstags bis freitags ab 19 Uhr, am Samstag ist er ganztägig geöffnet. „Außerdem werden wir hier ab dem 19.1. Fußball-Bundesliga, Champions League usw. übertragen“, erzählt Betreiber Hendrik Vogelsang. Drei Shortys zur Schluss: 1. Ist das Herrengedeck wieder angesagt? Seit einiger Zeit wird die Kombination Pils und Schnaps nun schon donnerstags im Hyde Park serviert. Ab Januar auch im Unikeller dienstags ab 20h. Prost! 2. Schon mal vorab. Im Februar wird Jörg Radloff, Betreiber vom geselligen Kartoffelhaus in der Altstadt, in der Blumenhalle am Blumenhaller Weg das gastronomische Ruder übernehmen. 3. Noch ein bisschen was zum Gucken: Auf www.os-original.de wurden in sieben Kategorien die TOP 20 gewählt. Sieger in der Sparte „Gastronomie“? Der Hyde Park. Is’ doch mal was. Herzlichen Glückwunsch.

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

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Wir wünschen Allen ein „kulinarisches Jahr 2013“! Fr. 11.1. + 18.1.2013 ab 18.00 Uhr

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Festlicher Mittagstisch mit Auswahlkarte jeweils von 11-15 Uhr Neujahr

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3,80 – 4,20 € Osnabrück Hegertor-Viertel

tägl. Ab 17.30 Uhr und Telefon 0541/23914

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Feiertags-Opening Heiligabend ab 22.00 Uhr 1. und 2. Weihnachtstag ab 19.00 Uhr Silvester und Neujahr geschlossen

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musik Ein unglaublicher Trip: Bernd Begemann

„Alles scheiß

Verbrecher!“ Entertainer Bernd Begemann über 25 Jahre Songs, faule Musiker und Remarque.

Stadtblatt: Wird Dein Solo-Konzert ein Querschnitt durch die Jahre? Bernd Begemann: Ich spiele alte Lieder immer so, als wären sie jetzt gerade passiert. Ich habe immer versucht, diese Zeitebenen zu verwischen. Die Hauptaufgabe eines Entertainers besteht darin, dem Publikum Dinge zu vergegenwärtigen, und ein dreißig 28 STADTBLATT 1.2013

Jahre altes Lied so zu singen, als würde es einem gerade durch den Kopf gehen. Ich vermische extrem alte und extrem neue Lieder. Dadurch kann man etwas Komplettes erreichen. Stadtblatt: Wie war es, für die Kompilation „Der brennende Junge“ alte Songs zu durchforsten? Bernd Begemann: Die Songs hat zu 80 Prozent Carsten Friedrichs zusammengestellt, aber die Bonus-CD mit Raritäten habe ich komplett allein gemacht. Da bin ich fast wahnsinnig geworden. Wer mal alte Briefe von sich selbst durchgelesen hat, weiß, dass das eine brutale Erfahrung ist. Man sieht die ganzen Wege, die man nicht gegangen ist. Bei alten Tonaufnahmen

trifft es einen noch härter. Ich habe Proberäume gerochen, gehört, wie es in den Treppenhäusern gehallt hat. Ein unglaublicher Trip, der mich wirklich durchgeschüttelt hat. Stadtblatt: Deine frühere Band hieß Die Antwort, die jetzige Die Befreiung. Bernd Begemann: Die Namen sind halb ironisch gemeint, aber eben nur halb. Ich habe das Bedürfnis, etwas Konstruktives zu machen. Es gibt Musiker, die meinen, dass es reicht, ein paar Fragen zu stellen. Ihr faulen Säcke! Ich bezahle euch. Denkt doch wenigstens mal drüber nach und stellt mir keine scheiß Fragen! Stadtblatt: Wie siehst Du hierzulande die aktuelle Musikszene?

Bernd Begemann: Es ist eine bipolare Szenerie: Elektronische Tanzmusik und melancholische Singer-Songwriter. 99 Prozent der Singer-Songwriter singen davon, dass jemand gemein zu ihnen war. Ich kann das nicht glauben. Alle waren gut zu ihnen. Das Schicksal hat sie in Mitteleuropa aufwachsen lassen. Sie mussten nie Hunger leiden und hatten nie richtige Probleme. Aber die Leute lieben das, wenn sie was von diesem Opferstigma abhaben können. Guck Dir Frei.Wild an: Das sind Südtiroler, die über sich als deutsche unterdrückte Minderheit singen. Ich würde sagen: Nein, du bist ein weißer, privilegierter Mitteleuropäer. Du bist kein Opfer, du bist ein Nutznießer. Wir sollten damit klarkommen, Nutznießer zu sein, dass wir völlig unverdientermaßen alle Wohltaten der Welt einsammeln können. Stadtblatt: Welche Musiker magst Du? Bernd Begemann: Bei Funny van Dannen gibt es zum Beispiel eine völlig andere Perspektive. Das war immer eine sehr lebendige Austauschsache. Ich habe mich früher praktisch mit nichts einigen können, zum Beispiel auch nicht mit Jochen Distelmeyer, der in meiner Nachbarschaft wohnte. Fruchtbar war für uns beide, dass wir uns über Sachen gestritten haben. Meine Lieblings-Liveband ist Superpunk. Man geht dahin und merkt, die haben das Herz auf dem richtigen Fleck. Die neue Band, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, ist auch prima. Da ist einfach so viel Liebe drin. Wirklich toll ist auch Die Höchste Eisenbahn. Stadtblatt: Ich halte Deine Texte für eine Mischung aus kritischer Direktheit und Empathie. Bernd Begemann: Das ist eine sehr schmeichelhafte Beschreibung. Diese Art von Ambivalenz ist das Höchste, was ein Künstler erreichen kann. Das ist unsere Existenz. Sie ist beklagenswert, sie ist endlich. Aber dann muss man sie feiern, weil es so viele Möglichkeiten gibt, so viele Freuden zu erforschen gibt. Was sollen Leute erreichen, die sagen: ‘Es gibt keine Hoffnung’? Was sind das für Menschen? Das sind Verbrecher, immer schon gewesen. Früher waren es irgendwelche Pfaffen, die unser Geld und unseren Gehorsam wollten, jetzt sind es uninspirierte Künstler, die uns in ihren traurigen Scheiß mit reinziehen wollen. Alles scheiß Verbrecher, nicht zuhören, nicht respektieren!! (lacht) Stadtblatt: Hast Du eine Verbindung zu Osnabrück? Bernd Begemann: Ich bin in Bad Salzuflen, Ostwestfalen, geboren. Wir Westfalen sind das Herzland Deutschlands, hier ist die lebendige Mitte des Landes. Es ist cool, mal wieder in der Erich-Maria Remarque-Stadt zu sein. Auch ein depressiver Säufer, aber was für tolle Bücher hat der geschrieben! INTERVIEW: MALTE SCHIPPER

P 18.1., Lagerhalle


Erfolgreiche Reihe Ja, ja – Kult sagt sich so schnell. Aber die TV Noir Konzerte sind’s. Dieses Mal mit Enno Bunger und Me And My Drummer.

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n der an lustigen Bandnamen nicht armen Musikgeschichte können sich Me And My Drummer durchaus sehen lassen. Vor allem ist die Hierarchie auf Anhieb klar: Sängerin Charlotte Brandi zuerst, die auch Synthesizer spielt, – und eben ihr Schlagzeuger Matze Pröllochs, der auch die Percussions bedient. Ein Berliner Duo, das aber von dem Referenz-Duo White Stripes herrlich weit entfernt ist. Stattdessen erinnert ihr Elektro-Beat-Pop an Portishead, The XX oder Kate Bush. Und als Me And My Drummer jüngst im Vorprogramm von Boy aufgetreten sind, sah

Links Me, rechts And My Drummer

der Hauptact ganz schön alt aus. Hört man von denen, die da waren. Zweite Band des Abends sind Enno Bunger. Eigentlich auch ein lustiger Name, wobei der Ostfriese Enno Bunger wirklich so heißt. Er singt und spielt Keyboards. Zur Band gehören auch noch Bernd Frikke (Bass) sowie Nils Dietrich (Schlagzeug). Eigentlich ist Enno Bunger ein Songwriter und Vergleiche mit Phillip Poisel oder Gisbert zu Knyphausen stehen bei Songs wie „Regen“ oder „Ich möchte noch bleiben, die Nacht ist noch jung“ schon mal im Raum. Doch die Anfang20er mögen ebenso den Pop-Ansatz, daher geht’s auch in Richtung Keane oder Coldplay. Aktuell sammeln die bekennenden Platten-Fans Geld, um eine Vinyl-Auflage ihres aktuellen Albums „Wir sind vorbei“ pressen zu lassen. Wem das gefällt, der kann das Vinyl-Werk verbindlich auf der Bunger-Homepage vorbestellen und so zum Erfolg der Aktion beitragen. MARIO SCHWEGMANN P 24.1. Haus der Jugend


musik

Macht Träume wahr: Jan Plewka

Übersollerfüller Wer Jan Plewka sagt, der muss auch Selig sagen. Aber auch mit Rio Reiser geht Jan Plewka wunderbar zusammen. Eine Hommage.

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enschen haben oft große Träume. Die größten Träumer unter ihnen sind die Musiker, die Schauspieler und die Künstler, so sagt man gern. Als Kinder dürfen die das. Aber irgendwann ist es soweit. Dann heißt es: Sieh der Realität ins Gesicht mit seinem fiesen schadenfrohen Grinsen und höre, was sie dir zu sagen hat: „Hör auf zu träumen und mach was Anständiges aus deinem Leben!“ Das möchte aber niemand gerne hören. Man kann sich schön vorstellen, wie sich Jan Plewka in diesem Moment wie ein Kind einfach die Ohren zuhielt und laut „lalala“ gebrüllt hat. Vielleicht war aber auch von Anfang

30 STADTBLATT 1.2013

an klar, dass für ihn nicht gilt, was für so viele desillusionierte Träumer die bittere Pille der Wahrheit ist. Denn er hat sie sich alle erfüllt. Er war Synchronsprecher und Schülerbandanführer. Als Bub gastierte er in der Sesamstraße; sein Kickstarter für eine steile Allround-Karriere? Er spielte Theater und Film, komponierte zu einem Meilenstein des deutschen Kinos den Soundtrack: „Knockin’ on Heaven’s Door“. Mit seiner Band Selig wusste er schon Anfang der 90er, dass auf Deutsch singen cool ist und machte der neuen „Neuen Deutschen Welle“ vor, wie es richtig geht. Ob die Beiträge zu den Bravo Hits Nummer 66 und 67 auch unter die Kategorie „cool“ fallen, sei mal dahingestellt. Aber damals konnte man es sich eigentlich kaum leisten, keinen Bravo-Hit zu haben. Nach einigen erfolgreichen Bandjahren nahm er sich mit Frau und Kind eine Auszeit in den Weiten skandinavischer Wälder. Es folgt die Rückkehr mit diversen Bands, Projekten und 2008 schließlich die Selig-Reunion, von der sich so viele die Rettung vor den zahllosen lauwarmen Aufgüssen

deutschsprachiger (Rock-)Musik erhofften. Kurzum: Jan Plewka ist ein Macher-Typ. Und wenn der Spruch nicht so unfassbar abgelutscht wäre mit so einem riesen Bart, dann würde man sagen: Der Mann lebt seine Träume. Vorausgesetzt, er ist damals tatsächlich mit diesen Zielen angetreten und wollte nicht in Wirklichkeit viel lieber Lokomotivführer werden. Und um weiter fleißig an seinem ei-

genen Denkmal zu meißeln, ging Jan Plewka 2005 auf musikalische Wurzelsuche und tourt seitdem immer wieder erfolgreich mit seinen Interpretationen von Rio Reiser-Klassikern durch die Republik. Um sicher zu gehen, müsste man ihn fragen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach hat er sich auch damit wieder einen kleinen Traum erfüllt. PETER WILDE P 25.1., Rosenhof

vorband des monats Hanne Kolstø. Support von Veto.

Die Norwegerin ist so ziemlich das Spektakulärste, was das Königreich derzeit auffahren kann. Die hyperaktive Sängerin, Songwriterin und Keyboardin mixt Casio-mäßige ElektroBeats mit TripHop und großem Gitarren-Pop. Als würde Björk einen Song von Depeche Mode covern. Oder Florence + the Machine einen Song von PJ Harvey. Eine absolut inspirierende (und wohl auch leicht durchgeknallte) Künstlerin. OSCH P 30.1., Münster, Gleis 22


Darum rappen sie Mit seiner „Warum rappst Du?“-Tour kommt Kool Savas mit Freunden zum Rap-Jam. Schnell Karten sichern!

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er Auftritt scheint eine große Sache zu werden. Aufgrund der hohen Kartennachfrage wird das Konzert in den Hyde Park verlegt. Bereits im Frühjahr zog der „King of Rap“ Kool Savas unter anderem mit Die Orsons und Laas Unltd. durch Deutschland. Das Motto: „Es wird geil, es wird Rap, es wird HipHop. Jeder Tourstop wird eine Jam wie früher.“ Laas Unltd. ist auch bei „Warum rappst Du?“ dabei, des weiteren kommen DCVDNS, Architekt und Montez. Die Jam mündet dann in ein ausgedehntes Solo-Set von Kool Savas. Geboren als Savas Yurderi gilt der Rapper als Begründer und Wegweiser des deutschen HipHop. Los ging es mit 2002 mit seinem Debüt „Der beste Tag meines Lebens“. „Mit dem ersten Al-

King of Rap: Kool Savas

STAG 10.01. DONNER

ABBA MANIA

bum schlug ich mein erstes Basislager auf. Danach bin ich weiter in Richtung Gipfel geklettert“, sagt Kool Savas über dieser Zeit. Und er lernte: „Strebsamkeit zahlt sich aus.“ Es folgten diverse Veröffentlichungen, unter anderem mit Azad und Eko Fresh. Letzterer war bis zum großen Streit Mitglied der von Kool Savas gegründeten Optik Crew. Auf dem eigenen Label kamen dann „Tot oder lebendig“ und „Aura“ heraus, das Savas die erste Nummer Eins in Deutschland brachte und ein Jahr später als LiveVersion erschien. Zuletzt sorgte das Projekt Xavas für Aufsehen. Zusammen mit Xavier Naidoo, der bereits auf früheren Aufnahmen von Savas gesungen hatte, entstand das Hitalbum „Gespaltene Persönlichkeit“. Mit „Schau nicht mehr zurück“ gewannen Xavas den Bundesvision Song Contest. Dass er für den „King of Rap“ gehalten wird, sieht Kool Savas als legitim an. Andererseits hat er sich weiterentwickelt: „Wenn ich mir einen neuen Titel geben würde, dann nicht mehr ‚King of Rap’. Ich will auf das reduziert werden, was ich bin: Savas. Auch ohne das Kool.“

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25.01. FREITAG AS KUHN & BAND DIETER THOM 26.01. SAMSTAG

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musik

Fast ohne Kabel

Suchen die akustische Magie: Two Hearts In Ten Bands

Bei der Fête De L’Unpluggedique verwandelt sich das Haus der Jugend in das größte (und vielleicht auch gemütlichste) Wohnzimmer der Stadt.

a

E-Gitarre, her mit der akustischen. Und Cajón statt Schlagzeug. Nach dem großen Erfolg der Open-Air-Rocklounge auf der letzten Kulturnacht hat es das Musikbüro Osnabrück daher erneut geschafft, einige Bands und Musiker aus der Region weitgehend ohne Kabel auf die Bühne zu bringen. Und zwar: Box In The Attic, Christina Fiebig, Fabian von Wegen, Follow The Leaves, Komparse, Pretty Mary K. und Two Hearts in Ten Bands. Box In The Attic leben von der Präsenz und Power ihrer Frontfrau Caro. Bissiger Funk trifft auf warmen Soul, verspielter Pop auf Reggae und Blues – um nicht von den gelegentlichen Ausflügen zum HipHop, Ska oder Dance zu sprechen. Auch inhaltlich geht es um Ausbrüche! Großes Thema

FOTO: MARKUS WUSTMANN

ls der Musikfernsehen-Sender MTV Ende der 80er etwas auf der Stelle trat, musste etwas Neues her. Der Groschen fiel, als Bon Jovi im Rahmen der MTV Video Music Awards 1989 ihre Hits „Living On A Prayer“ und „Dead Or Alive“ nicht in Bandbesetzung spielten, sondern nur mit Akustikgitarre und Gesang. Daraus entstand das Format MTV Unplugged, das in den Folgejahren legendäre Auftritte verbuchte (u.a. von Eric Clapton, Nirvana oder Die Ärzte) und bis heute großen Bands als Abwechslung zur Tour gilt. Unplugged – das ist aber nicht nur etwas für Oasis oder Die Fantastischen Vier in ihrer Balver Höhle, das Format des (nahezu) reduzierten Konzerts reizt auch lokale Bands. Weg mit der

der Band: Brüche. Einbrüche, Abbrüche und zuweilen auch Knochenbrüche. Mit Percussion, Kontrabass und Westerngitarre entsteht ein wilder Sound mit einem Hauch Jazz. Und das Quintett Two Hearts In Ten Bands um die Zwillingsschwestern Sarah und Sina Steinbrecher spielt mit großer Leichtigkeit und Authentizität große, mitreißende Rocksongs mit

Popappeal und Punkseele. Was 2010 als Duo begann, entwickelt sich 2011 zu einer Band. „Sich ohne Blicke verstehen, weil man gerade fühlt, was die andere denkt“, so umschreibt die charismatische Frontfrau Sarah ihr Verhältnis zu ihrer Schwester. Diese Magie überträgt sich auf die ganze Band. MARIO SCHWEGMANN

P 19.1., Haus der Jugend

Alleine ein König Die Prinzen sind eine furchtbare Band. Aber was ihr Sänger Sebastian Krumbiegel solo am Piano macht, ist große Klasse.

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s war Anfang der 90er. Da tauchte plötzlich eine A-Capella-Formation auf, deren Hauptsänger grellorange und grellblonde Haare hatten. Die Prinzen. Und Die Prinzen sprangen so hyperaktiv durch die Gegend wie Wolfgang Lippert bei seinem „Wetten, dass ...“-Debüt. Und sangen grausame Lieder: „Alles nur geklaut“, „Millionär“, „Küssen

verboten“ ... Später hießen die Hits dann „Olli Kahn“, „Frauen sind die neuen Männer“ oder „Be cool speak German“. Ein dunkles Kapitel deutscher Popmusik. Doch man ahnte, dass zumindest ein Prinz nicht komplett verloren ist. Sebastian Krumbiegel gab immer mal wieder launige Interviews oder auch ganz engagierte, etwa in der Sache „Laut gegen Nazis“. Zudem war er phänotypisch alles andere als ein Popstar, mit seinem Bauchansatz und dem unverhohlenen Leipziger Akzent. Dafür hatte der Tenor – geschult im strengen Thomanerchor Leipzigs – immer schon die markanteste Stimme der Prinzen. Die Soloalben, die er seit 1999

Klavierspieler des Jahres: Sebastian Krumbiegel

in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht, sind geschmackvoller als alles von seiner ‚Hauptband’. Doch mit dem aktuellen Werk „Solo am Piano“ erreicht Krumbiegel eine neue Ebene. Dank dieser Reduzierung, Stimme + Klavier, kann er alle Facetten seines Timbre aussingen. Euphorie, Melancholie, Leidenschaft, Ruhe und Sturm. Zwischendurch covert er Rio Reiser und Lindenberg und sogar dem alten Rühmann-Schlager „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“ kann Krumbiegel neue Facetten abgewinnen. Dass er ein exquisiter Pianist ist, sei hier nur vollständigkeitshalber erwähnt. MARIO SCHWEGMANN P 20.1., Rosenhof

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Voca People

Hauskonzert Ostbunker

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Eloy

METALLICA-TRIBUTE. Jedes Jahr gibt Europas erfolgreichste Metallica-Tributeband ein Konzert im Rosenhof. Bereits seit 1996 sind Stefan Fieker, Arne Mattick, Timo Werner und Thomas Witthake aus Osnabrück on tour und haben schon mit Größen wie Guns N’Roses, Saxon und Korn gespielt. Als Vorbands sind Diesel Hooker aus der Region und Criminal Judge aus Belgien dabei. Danach: „Rock den Rosenhof“-Aftershowparty. P 5.1., Rosenhof

STIMMWUNDER. Die Geschichte der Voca People erinnert ein wenig an die Fernsehserie „Alf“. Fünf Männer und drei Frauen vom Planeten Voca müssen mit ihrem Raumschiff auf der Erde notlanden. Die benötigte Energie gewinnen sie durch Musik. Gesang, Beatbox und Comedy, Musik von Mozart über ABBA bis Michael Jackson, alles ohne Instrumente. Damit begeisterten die Voca People schon Menschen in Brasilien. P 11.1., 12.1., 13.1., Münster, Messe und Congress Centrum Halle Münsterland

GARAGE ROCK. Wenn eine Band aus einem Geschwisterpaar besteht, dass mit Gesang und Schlagzeug auskommt, ist man schnell bei The White Stripes. Und die sind tatsächlich Freunde und Fans von Alex White und ihrem Bruder Francis Scott White. Alex hatte ihre erste Band bereits mit 13 und gilt als Gitarren-Wunderkind. Zusammen mit Francis kreiert sie einen Sound zwischen Soul, Blues und Punk. Wer echt rothaarig ist, kann ihrem Club „Red Panthers“ beitreten. P 15.1., Münster, Gleis 22

WELTMUSIK. Für den Ghanaer entsteht Weltmusik, wenn er seine eigenen Erfahrungen als Musiker in verschiedenen Kulturkreisen mit den traditionellen Wurzeln seiner Heimat mischt und somit eine neue Klangwelt erschafft. Dazu werden zum Beispiel Cora (afrikanische Harfe), Mbira (Daumenklavier) und Balafon (afrikanisches Xylophon mit Kürbissen als Resonanzkörper) eingesetzt. Im ersten Teil gibt es Musik und Tanz aus Ghana, im zweiten Afro-Beat. P 19.1., Lutherhaus

Dieter Thomas Kuhn & Band

Wolf Maahn

SCHLAGER. Mitte der Neunziger gebar das sogenannte „Schlagerrevival“ zwei Superstars: Guildo Horn und Dieter Thomas Kuhn. Und das Phänomen scheint die Zeit zu überdauern. Gerade spielte Kuhn mit seiner Band mal eben vor 16.000 Fans in der Berliner Waldbühne. Damit auch in der Winterzeit die Warmherzigkeit regiert, kommt der Sänger traditionell auf Clubtour, diesmal unter dem Motto: „Hier ist das Leben“. Was es ausmacht? Zuhören! P 25.1., Bielefeld, Ringlokschuppen

BUNKER-BANDS. Schöne Tradition im Ostbunker. Beim Hauskonzert stellen sich die aktuell im Bunker probenden Bands vor. Zur Zeit scheint Metal in verschiedenen Ausformungen das Ding zu sein. Dieses Jahr dabei: Nightfall (Metal/Rock, früher The Joker Child), Vineta (Melodic Pagan Metal für die Götter in Asgaard), When You Scream (Melodic Death Metal), Dear Insanity (Metal/Rock) und Elephant Roadkill (Noiserock, früher Better Than Mustang). P 14.1., Ostbunker

Cold Specks

DOOM SOUL. Hinter Cold Specks steckt die kanadische Singer-Songwriterin und Gitarristin Al Spx. Das ist natürlich ein Pseudonym, denn ihre sehr frommen Eltern aus einem Vorort von Toronto können mit der Musik der Tochter nicht allzuviel anfangen. Im Dezember erschien das Debüt „I Predict A Graceful Expulsion“, dass sich mit den Zweifeln der Künstlerin an Gott und Religion beschäftigt. Ihre Band steuert Cello, Klavier, Schlagzeug und Saxofon bei. P 14.1., Münster, Gleis 22

PROGROCK. Was „Sellling England By The Pound“ für Genesis oder „Aqualung“ für Jethro Tull waren, war „Ocean“ für Eloy. Die Band um Sänger und Gitarrist Frank Bornemann zementierte mit diesem Album 1977 ihren Ruf als eine der erfolgreichsten ProgRock-Bands Europas. Zunächst spielten Eloy, gegründet 1969, psychedelischen Krautrock. Eines Abends kam die Erleuchtung: Ein Freund lud zu Plattenhören und Joint. Auf dem Teller: „Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Zum 40jährigen Bandjubiläum 2009 gab es einige Festivalauftritte. Bestärkt wurde Frank Bornemann dadurch, dass er im Internet entdeckte, welche Wertschätzung die Band weltweit genießt. Ausgerechnet im Iran sind Eloy neben Pink Floyd und Camel die beliebteste Rockband. Und Bornemann verspürt good vibrations: „Ich habe gerade wieder ganz starke Schwingungen zu relativ altem Material. Wir spielen ja auch Sachen von früher, weil wir wissen, dass viele Fans daran hängen.“ P 24.1., Bielefeld, Ringlokschuppen

POWER COOKIES. 30 Jahre ist Wolf Maahn nun auch schon dabei. In den 80ern brachte der Linkshänder-Gitarrist den Rhythm & Blues in den Deutschen Rock. Im August erschien „Lieder vom Rande der Galaxis – Solo Live“ mit Mitschnitten von Songs aus Maahns Karriere, plus dem neuen „Nothing But A Heartache“. Großer Fan ist Rolling Stone-Kritiker Arne Willander: „Nie enttäuscht hat Wolf Maahn, der als viriler Gefühlsmagier unbeirrt Songs singt, die eigentlich Kitsch sein müssten. Stundenlang könnte ich seinem nöligen Maunzen zuhören.“ Und Maahn ist auch Vorreiter in Sachen „unplugged“. 1993 erschien mit „Direkt ins Blut“ das erste deutschsprachige Album dieses Genres. Maahn selbst über das neue Programm: „Wir erleben etwas Großartiges zusammen auf einem kleinen blauen Planeten in einem Seitenarm der Milchstraße. Mögen diese Aufnahmen neue Power Cookies für Eure Seelen sein.“ Und nochmal Willander: „Charisma.“ P 26.1., Rosenhof

The Ghost Inside/Deez Nuts

METALCORE. Double-Headliner-Tour zweier Metalcorebands. The Ghost Inside aus Los Angeles gelten zur Zeit als eine der aufregendsten und authentischsten Vertreter des Genres. Das im Mai erschienene Album „Get What You Give“ kam beim renommierten Epitaph-Label von Bad Religion-Gitarrist Brett Gurewitz raus. Deez Nuts sind die Erfindung von JJ Peters, der in dieser Form seit 2008 augenzwinkernden Party Hardcore macht. P 27.1., Münster, Skaters Palace STADTBLATT 1.2013 33


nachtaktiv Abtanzen im Januar

Das knallt

Zwei richtig gute Sausen zum Einstieg ins neue Jahr Der Bastard Club wird sechs. Am 19.1. rappelt es in der Bude. Mehr dazu verrät Alexander (Schnalli) Schröder. Wie feiert ihr den? Wir feiern Geburtstag mit zehn Kisten Freibier, diversen DJs und Ivy’s Karaokekiste. Mit welchem Getränk wird angestoßen, was trinkt man so bei euch? Seit einigen Monaten läuft bei uns am besten der „Pfeffi“. Das ist der Kultschnaps aus dem Osten. Bekommt man in Berlin in jeder Szene-Kneipe, in Osna nur bei uns. Ein Blick zurück: Was war das beste Konzert im letzten Jahr? ich würde sagen das Red Fang-Konzert im Februar. Als wir sie gebucht hatten, haben wir mit 30, 40 Leuten gerechnet. Am Ende war es dann ausverkauft und es herrschte eine Bombenstimmung.

events

Welche drei Songs werden heute Abend definitiv gespielt? Erstens: Motörhead „Ace Of Spades“, zweitens Dusty Springfield „Son Of A Preacher Man“ und drittens „Wires“ von Red Fang. Dumme Jungs gibts am 18.1. im Glanz&Gloria. Die zwei Produzenten aus Berlin sind ein ganz besonderes Juwel hinter den Plattentellern. Ihr harter und kompromissloser Sound ließ bereits Clubs auf der ganzen Welt erzittern. Sie haben 2012 Festivals wie das Southside oder Hurricane bespielt, und das mit grandiosem Erfolg. „Ausrasten am Abend – Blaue Flecken am Morgen“ – so die Ansage des herrlich extrovertierten Techno-Duos Jungs aka David Bwooi und Senior Carlos. Das wird die Bassboxen im Glanz&Gloria bis an ihre Grenzen bringen.

dj des monats Kid Vincent Amtlicher Name: Vincent Linnert Die Fakten: Ich habe mit zwölf Jahren angefangen in der Musikbox in Minden aufzulegen. Mein Vater ist Veranstaltungstechniker. Daher bin ich mit Veranstaltungen aufgewachsen. Dein Style: Ich lege zurzeit hauptsächlich Black vs. House auf. Deine DJ-Philosophie? Jeder Track nur ein Mal am Abend! Dieser muss dann am besten zu der jeweiligen Stimmung passen. Also kein „Kannst Du das nochmal spielen?“ Hier legst Du auf: Beim Nachtseminar im Sonnendeck – Die Studentenparty am Dienstag in Osnabrück! Außerdem bei den Abipartys im Green Mark, bei den Clubsounds im Roxy Rheine und im Enchilada Gronau. TOP 5 Marteria & Yasha & Miss Platnum – Lila Wolken Macklemore – Thrift Shop Tujamo – There It Is! Calvin Harris ft. Florence Welch – Sweet Nothing SHM – Don’t You Worry Child 34 STADTBLATT 1.2013

ALLTIME-FAVORITES Freundeskreis – Mit Dir Armand Van Helden – My My My www.KidVincent.de TERMINE P 4.1., Abiparty, Green Mark P 8.1., Nachtseminar, Sonnendeck P 15.1., Nachtseminar, Sonnendeck P 18.1., Abiparty, Green Mark P 22.1., Nachtseminar, Sonnendeck P 25.1., Abiparty, Green Mark P 29.1., Nachtseminar, Sonnendeck

Tod oder lebendig

Andreas Weber, SlamModerator: Es gilt das gesprochene Wort

Der Dead or Alive Poetry Slam wird eine großartige Show, verspricht Moderator Andreas. STADTBLATT: Wie läuft so ein Dead or Alive Poetry Slam eigentlich ab? ANDREAS WEBER: Es gibt vier Schauspieler und vier Slam Poeten, die gegeneinander antreten. Die vier toten Dichter werden von den Schauspielern gesprochen. Sie versuchen in die Rolle reinzuschlüpfen. Das können sie auch mit Kostümen machen. Und so tritt jeweils ein toter Dichter gegen einen lebenden Dichter an. Jeder hat maximal sieben Minuten Zeit. Das Publikum entscheidet dann, welchen Beitrag es besser fand. STADTBLATT: Wer hat die Veranstaltung erfunden? ANDREAS WEBER: Diese Dead or Live-Geschichten gibt es schon ein bisschen länger. Im Schauspielhaus Hamburg zum Beispiel, ursprünglich aus dem Volkstheater München. Im letzten Jahr gab es den ersten im emma-theater. STADTBLATT: Wer hat beim letzten Mal gewonnen, die lebenden oder die toten Dicher? ANDREAS WEBER: Die Lebenden. Das lag jetzt nicht unbedingt daran, dass die Toten so schlecht sind. Ich glaube, beim letzten Mal haben die Schauspieler gemerkt, dass mehr dazu gehört, als nur den Text auswendig zu lernen. Wir laden natürlich auch ziemliche Hochkaräter

aus der Slam-Szene ein, die in ihrer Performance sehr gut sind. STADTBLATT: Du bist selber Slammer und übernimmst die Moderation. Bist Du ein bisschen parteiisch? ANDREAS WEBER: Nein, ich lese auch sehr gerne tote Dichter. Die Schauspieler studieren ihre Sachen in diesem Jahr mit Dramaturgin Anja Sackarendt ein. Sie sind sehr leidenschaftlich dabei. Ich denke, es wird eine großartige Show. STADTBLATT: Kam beim letzten Mal das typische Slam-Publikum aus der Lagerhalle? ANDREAS WEBER: Das Schöne ist, dass wir eine Mischung haben, aus Theater- und Slam-Publikum. Eine schöne Bereicherung. STADTBLATT: Warum zieht die Veranstaltung aus dem emma ins große Haus? Es hätte ja auch ein „Rückspiel“ in der Lagerhalle geben können. ANDREAS WEBER: Wir waren letztes Jahr schon Tage vorher ausverkauft und diese Theateratmosphäre gehört schon dazu. STADTBLATT: Die Schauspieler haben dann aber doch einen Heimvorteil. ANDREAS WEBER: Dann müssen sie ihn auch nutzen. INTERVIEW: JUDITH KANTNER

P 12.1., Theater am Domhof


Laut, leise, laut

Ganz große Töne spuckt das Pop-und Rockfestival der Hochschule Osnabrück. Die Mischung? Bunt. Pop, Rock, Funk, Latin, Blues, Soul, Hip Hop, Fusion, Metal oder Singer-Songwriter. Unter den angehenden Profimusikern des Studienprofils Popularmusik vom Institut für Musik befinden

sich verschiedenen Rockbands, der POP-Chor und Rhythmus-Gruppen. Vielleicht ist ja der Robbie Williams von morgen dabei? Tipp: Das Doppel-Ticket für beide Abende der JUDKA Pop!Stage 8 sichern! P 22./23.1., Lagerhalle

Einatmen, ausatmen, einatmen

Entspannung zur kalten Jahreszeit? Dann ist LomaSauna genau das Richtige. Jeden zweiten Freitag im Monat gibt es ein Verwöhnprogramm im Nettebad. Die Loma-Sauna öffnet bis 2h nachts. Außerdem kann man sich ab 19h durch das Genießer-Buffet schlemmen. Ab 22.30h besteht die Möglichkeit zum textilfreien Schwimmen oder zur Aqua-Fitness im Freizeitbad. Um Mitternacht verwöhnt der „Spezial-Birkenreisigaufguss“ alle Sinne. So lässt sich’s leben. JUDKA P 11.1., Nettebad

Rauf, runter, rauf

Beim Klimmzugwettbewerb des ORV können sich starke Männer- und Frauenarme an der Stange beweisen. Die Regeln bei der 17. Power Challenge sind streng: Nur korrekte Klimmzüge werden gewertet. Das Kinn muss über die Stange. Die Arme werden gestreckt. Kein Schwungholen aus dem Körper. Ab Runde zehn ist nicht mehr die Kleiderordnung frei, sondern der Oberkörper. Als Hilfsmittel sind lediglich Lappen/Schwämme, Handschuhe oder Talkumpuder erlaubt, kein Harz. Neu in diesem Jahr ist der Shuttle-Service für den Hin- und Rückweg ab Kamp/Nikolaiort. (Hinfahrt: 19:40 bis JUDKA 22h alle 20 Minuten, Rückfahrt ab 1:40h). P 11.1., Osnabrücker Ruder-Verein

STADTBLATT 1.2013 35


bühne

Arbeit ist das halbe Leben Der eine hat welche. Der andere nicht. Doch wer welche hat, ist nicht unbedingt mit ihr zufrieden. Der BroadwayHit „In Arbeit“ ist ein desillusionierendes Musical über die Welt der Arbeit. Aufgeführt durch die German Musical Academy.

36 STADTBLATT 1.2013

a

rbeit ist ein sehr bedeutsamer Teil der menschlichen Existenz. Doch welche Bedeutung hat Arbeit in unserem Leben? Was macht sie mit uns? Ist Arbeit positiv oder eher negativ besetzt? Diese Fragen möchte das neue Musical „In Arbeit“ beantworten – ein Stück über Frust, Sehnsüchte und Fremdbestimmung. „In Arbeit“ wurde von der German Musical Academy (GMA) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musik der Hochschule Osnabrück (IfM) erarbeitet. Zugrunde liegt das sehr erfolgreiche Musical „Working“ des preisgekrönten Musical- und Filmmusikkomponisten Stephen Schwartz, das sich kritisch mit dem Thema Arbeit aus-

einandersetzt. Es basiert auf dem Buch des bekannten amerikanischen Schriftstellers und Radiojournalisten Louis Terkel, den das ganze Land „Studs“ nannte. In seiner täglichen Radiosendung ging es ihm um die Nöte, Probleme und Sorgen, aber auch die Vergnügungen und Feste der einfachen Leute. Berührungsängste hatte der beliebte Reporter nicht, weder gegenüber Professoren noch vor dem Boulevard. 1978 kam am Broadway dann das Musical „Working“ – Arbeit – heraus. Das Libretto hatte Studs Terkel geschrieben, für jede der 40 Einzelrollen: „Wenn Sie über Arbeit reden, geht es um mehr als nur den Job: Sie sprechen zugleich über die tägliche Suche nach

Sinn und Bedeutung wie übers tägliche Brotverdienen“, erzählte er im Deutschlandradio Kultur. In dem Musical geht es um Stahl und Supermärkte, um Parkplatzwächter und Lehrer, Paketboten und Hausfrauen, Truckdriver und Feuerwehrleute, Putzfrauen ... Arbeit? Für die meisten von ihnen ist ihr Beruf alles andere als eine Berufung. Martin WesselsBehrens, Inhaber der German Musical Academy und musikalischer Leiter des Musicals, hat „Working“ ins Deutsche übertragen. Die Regie führt Sascha Wienhausen, der seit 2009 die Professur für Pop und Musical an der Hochschule Osnabrück hat. Das Bühnenbild wurde von ihm und den Werkstätten des Osnabrücker Theaters erarbeitet. Es gibt viele unterschiedliche Menschen, die unterschiedliche Arbeitsplätze haben – und nicht alle sind glücklich mit ihrer Stelle. Mit der Arbeit sind viele Träume verbunden. Oft passiert es, dass man voller Hoffnung einen bestimmten Berufsweg einschlägt und einige Jahre später feststellen muss, dass sich die eigenen Träume nicht erfüllt haben. Es gelingt nicht immer, die Arbeit in eine befriedigende Lebensplanung zu integrieren. Auch darauf geht das Musical ein. Anstelle einer durchgehenden Handlung erwarten den Theaterbesucher ein Opening, in dem alle Darsteller gemeinsam singen. Anschließend folgen verschiedene revueartig miteinander verknüpfte Szenen, die auf real geführten Interviews zum Thema Arbeit beruhen. Es werden zwar die unterschiedlichsten Berufsgruppen präsentiert – für ein Lied hat eine Darstellerin eine Prostituierte interviewt – doch es gibt immer wieder Berührungspunkte: In einem Lied kommen beispielsweise die vielen Menschen zu Wort, die mit einem bestimmten Bürogebäude zu tun haben. Der Architekt ist stolz darauf, das Gebäude erschaffen zu haben. Die Angestellten einer Firma verbringen viel Zeit in dem Gebäude. Viele verschiedene Gefühle gegenüber der Arbeit vermischen sich, u. a. Stolz und Erschöpfung, Stichwort Burn out. Zu hören sein werden Studenten des Studienprofils Musical der Hochschule Osnabrück, begleitet vom Instrumentalensemble des Instituts für Musik. Die Studenten, die das Musical neben ihrem Studium erarbeiten, haben sehr viel Zeit in Proben investiert und sind sehr engagiert. Martin Wessels-Behrens betont, dass alle Studenten eine professionelle Ausbildung erhielten und angehende Profis seien. Wenn man die Stimmen der jungen Menschen hört, besteht kein Zweifel daran. „In Arbeit“ ist bereits die dritte Musicalproduktion der jungen Talente. NICOLE PREHN

P 30.12. (Premiere), 5., 9. 18.1., 7., 9.3., emma-theater


Frank Lüdecke

Moral

Frank Lüdecke

KABARETT Eine Skyline, davor ein etwas derangierter Anzugträger. Das riecht nach Börse, nach Geldhai Gekko, nach fetten Geschäften mit noch fetteren Risiken. Passt ja auch. Lüdeckes Programm heißt schließlich „Die Kunst des Nehmens“. Und natürlich, wir sind in einem politischen Kabarett. Es geht also um Ethik. Um die üblen Folgen des Egoismus. Und um die Gegenwelt allderer, sich abkoppeln von der Welt der Gewinnmaximierung, sei es nun freiwillig – wie Jesus – oder unfreiwillig – wie der Hartz IV-Empfänger um die Ecke. HPS P 11.1., Lagerhalle

Moral

SCHAUSPIEL Wer auf der Website der Probebühne auf diesen Stücktitel klickt, landet als erstes bei dem Satz: „Wir befinden uns im Wahljahr!“ Okay, das ist ja schon mal sprechend. Wahl und Moral passen also nicht zusammen, soll das wohl heißen? Obwohl:

zumindest reimen tut sich’s ja gut ... Nein, die Sache ist die: Ludwig Thoma nimmt uns mit hinein in eine Sonntagsgesellschaft. Bei einem Reichstags-Kandidaten der Liberal-Konservativen (das Stück ist schon etwas älter). Und das ist ein Piranha-Becken – nicht zuletzt, als es um eine Kurtisane und selbsternannte Sittlichkeitswächter geht. HPS P 11., 25.1., Probebühne

Abdelkarim

COMEDY Das legendäre NDR-Format „Zwischen Hamburg und Haiti“ gibt es noch. Aber ob „Zwischen Ghetto und Germanen“ damit was zu tun hat? Doch, hat’s. Denn im Prinzip kommt ja auch Abdelkarim von weither, aus Marokko. Na ja, eigentlich aus Bielefeld. Auf jeden Fall hat er das, was Gutmenschen einen „Migrationshintergrund“ nennen. Kabarettistische Stand-up-Comedy erwartet uns. HPS P 24.1., Rosenhof

Tatort: Mord

Tatwort: Mord

IMPROTHEATER Ist Osnabrück nun ein gefährliches Pflaster? Oder ist das alles nur Panikmache? Auf diese brennende Frage wird es im Zimmertheater zwar keine Antwort geben, an diesem „mordsmäßig improvisierten“ Abend. Aber was macht das schon? Geht schließlich nicht um einen Beitrag zur regionalen Kriminalanalyse, sondern um ein paar gute Lacher. Osnabrück also. Alles scheint unauffällig wie immer. Doch dann passiert es, wie man es von Edgar Wallace kennt: ein Schrei, ein Mord. Plötzlich ist der Alltag kein Alltag mehr. HPS P 27.1., Erstes unordentliches Zimmertheater

Abdelkarim

GUTSCHEIN 1 Kursstunde nach Wahl ✃ Flamenco umba

Z klass. Ballett Lindy Hop

Jazz Dance Stepp HipHop Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 1.2012 37


kunst FOTO: JUDITH KANTNER

sehenswert

Melpomene

Da sind sie wieder, die Skurrealisten, mit ihrer Jahressausstellung. Wer außer Hinrich van Hülsen, einer der Hausherrn hier, ist noch in dieser Gruppe? Axel Gundrum, Thomas Bühler, Thomas Johannsmeier, Robert Meyer ... Mittlerweile zählen sie zu einer der traditionsreichsten Künstlergemeinschaften vor Ort. P bis 20.1., Galerie Letsah

Friedrich VordembergeGildewart

Dialog mit dem Tischlerhandwerk: VG ist eben nicht nur designgeschichtlich wichtig. Die Wiege seiner Kunst stand in der väterlichen Tischlerwerkstatt. Außerdem war VG selbst Tischler. Und wer sich Fotos seiner Tischplatten ansieht, mit ihren Intarsien, fühlt sich an seine Bilder erinnert ... P bis 24.2., Felix Nussbaum-Haus

Otto Herrmann

Ob „Die Verdammten“ wohl wieder einen Skandal heraufbeschwört, Herrmanns düsterer Zyklus über seine traumatischen Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs? Weil er angeblich die Deutsche Wehrmacht beleidigt? 50 Arbeiten aus den späten 40ern über die Entwürdigung des Menschen im Kriegsgeschehen. P 31.1.-21.4., Erich Maria Remarque-Friedenszentrum 38 STADTBLATT 1.2013

Schatz gehoben

Im großbürgerlichen Wohnzimmer fühlen sich alte Meister besonders wohl

Das Kulturgeschichtliche Museum öffnet sein Depot und zeigt „Alte Meister“: eine Reihe Perlen aus der Sammlung Gustav Stüve.

zeigt werden. Die Würdigung des von Fauvismus und Expressionismus beeinflussten Werkes – Assmann starb 1915 im Alter von 25 Jahren an der Ostfront – steht noch aus. „Stüve ist einer, der sehr traditionell gesammelt hat“, erläutert Heese, „mit Phillip Nussbaum haben wir einen Repräsentanten des jüdischen Bürgertums, der sehr moderne Kunst gesammelt hat ... Diesen Gegensatz der beiden Sammlertypen wollen wir zeigen“.

n

ichts gegen Nussbaum – aber die Stüve-Sammlung ist, was den Marktwert angeht, kostbarer. Ein Museum für Remarque – aber kein Platz für die Präsentation dieser Bilder. Da sind die Proportionen doch etwas in Schieflage. Jahrzehntelang verstaubten sie im Depot. Restaurierungen finden kaum statt. Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen, da hat das Museum seine Aufgaben nicht richtig ernst genommen. Seit einigen Jahren sind zumindest Teile der Gemälde ausgestellt, in einer der Wohnung Stüves nachempfundenen Hängung. Jetzt endlich sind alle 70 Werke für ein paar Monate zu sehen, hauptsächlich niederländische und flämische Meister des 16. und 17. Jahrhunderts, aber auch einzelne italienische und deutsche Bilder. Seestücke, Stillleben, Historienbilder, Landschaften, Allegorien, Portraits, bäuerliche Szenen. Gesammelt hat sie der Osnabrücker Regierungspräsident Gustav Stüve, der die Werke vor 100 Jahren dem hiesigen Museumsverein, dessen Vorsitzender er auch war, vermachte. Darüber hinaus erwarb er auf Grund seiner Freundschaft mit dem berühmten Ber-

liner Museumsdirektor Wilhelm von Bode zahlreiche Leihgaben aus den preußischen Gemäldesammlungen für Osnabrück. Er war ein Repräsentant eines Bürgertums, das sich der Bildung und Kultur seiner Nation verpflichtet fühlte. „Stüve ist eine spannende Figur“, so der Kurator Thorsten Heese vom Kulturgeschichtlichen Museum, „es ist die Zeit der Professionalisierung des Museums.“ Das bürgerliche Museum als Institution entsteht im Zuge der Französischen Revolution, als der Louvre für das Volk geöffnet wird. So auch in Osnabrück. „Stüves Stiftung hat dem Makel des Museums, dass es keine Kunst hatte, abgeholfen. Er wäre frei gewesen, sie zu verkaufen oder etwas anderes zu sammeln, aber das passt im Grunde in das Bild eines tradierten Bürgertums, alte Meister zu sammeln.“ Ein solches der Öffentlichkeit gegenüber verantwortliches bürgerliches Milieu gibt es nicht mehr. Heute lassen sich die reichen Sammler mit öffentlichen Geldern Paläste bauen für ihre oft wenig gehaltvollen Schätze. Das dient dann nicht selten der Selbstbespiegelung. Etwas von dem alten Ethos spürt man noch bei Phillip Nussbaum, dem Vater von Felix, der Zeitgenossen gesammelt hat. So auch den Osnabrücker Heinrich Assmann, dessen Gemälde, die Nussbaum 1929 dem Osnabrücker Museum schenkte, in einer kleinen Ausstellung ebenfalls ge-

„Stüve ist eine spannende Figur“ Kurator Thorsten Heese Also genießen wir die Werke, im Mai werden viele von ihnen wieder im Depot landen. Ergänzt wird die Ausstellung durch eigene Bestände, vor allem Grafiken und Zeichnungen, wiederum aus dem Barock. Hervorragende Blätter von Rubens, Rembrandt, van Dyck, aber auch von Dürer. Begleitend gibt es eine Vortragsreihe, das Werkverzeichnis der Stüvesammlung ist in Arbeit. GÜNTHER FRANK P26.12., 6.1., 16h, öffentliche Führung durch „Alte Meister in Osnabrück“ P bis 26.5., Alte Meister in Osnabrück, Kulturgeschichtliches Museum P bis 28.4., Avantgarde in Osnabrück – Sammlung Philipp Nussbaum: Heinrich Assmann, Kulturgeschichtliches Museum


kunst und ausstellungen Osnabrück Bürgertreff Teutoburger Schule. Fakhara Latif: „Wasser und Wolke“, ab 21.9. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „TShirts, Tüten und Tenside – Die Austellung zur Nachhaltigen Chemie“, bis 15.3. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „‘Jud Süß’ – Geschichte(n) einer Figur“, bis 27.1.; „Otto Herrmann: Die Verdammten“, 31.1. bis 21.4. Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „Inside Out“, Licht-Projektion von Nikola Dicke, bis 27.1.; Lydia Goldblatt: „Still here“, bis 27.1.; „Aufklärung & Tradition – Justus Möser: Politiker und Publizist“, bis 3.2.; „Alte Meister in Osnabrück“, Werke der Stüve-Sammlung, bis 26.5.; „Vorort. Begangene Geschichte“, bis 27.1.; „Avantgarde in Osnabrück – Sammlung Philipp Nussbaum: Heinrich Assmann“, bis 28.4.; „Friedrich Vordemberge-Gildewart. Dialog mit dem Tischlerhandwerk“, bis 24.2. Galerie im Fenster. Leonie Glatz, bis Ende Feburar Galerie in der Mensa am Schlossgarten. Franziska Finke, bis 21.1. Galerie Letsah. Melpomene, bis 20.1. Galerie schwarz | weiß. „overview 12“, von Helle Jetzig bis Thomas Reissig, bis 31.12. Gedenkstätte Gestapokeller. „Vorort. Begangene Geschichte“, bis 27.1.

Hermann-Bonnus-Haus. Frank Jachmann: Öl- und Acrylbilder, bis auf weiteres P Das ist ja mal mutig. Da macht jemand Kunst und sagt ganz offen: Ich bin Auftragsmaler. Jachmann malt nach Vorlagen. Und er malt nach Beschreibungen. Das hört sich dann so an: „Sie teilen mir mit, was gemalt werden soll und bestimmen die Grundfarben selber. (Nur Stilleben)“. Aber es gibt eben auch eigenes von Jachmann. Und das ist hier zu sehen. Katholische Hochschulgemeinde. Meike Münck, bis 14.2. Kunsthalle Osnabrück. Dimitris Tzamouranis: „Melancholie“,bis 24.3. P STADTBLATT: Sie gehen in Ihren Bildern sehr ins Detail. DIMITRIS TZAMOURANIS: Ich brauche diese Sorgfalt – nicht nur als technische Sorgfalt – um meinem Begriff der realistischen Malerei treu zu bleiben. Nur so lässt sich für mich die Kom-

GREVEN Flughafen Münster Osnabrück. „Die Sprache der Natur“: Bernhard Möller, bis 31.12. GRONAU Rock’n’Pop Museum. „Vom Winde verweht – Jimi Hendrix und das Fehmarn-Festival“, bis 3.3. P Fehmarn? Klingt nach Urlaub, Familienfahrt Richtung Dänemark. Aber nein, hier geht es um den Mann, der einst die US-Nationalhymne so legendär verzerrt hat, dass es uns heute schwerfällt, uns ans staatstragende Original zu erinnern. Eine Multimedialschau zum Fehmarner Love & Peace Festival im Jahr 1970, dem letzten Bühnenauftritt von Hendrix. Auch das Festival selbst war das Letzte: Zoff zwischen allen Beteiligten, Rockerbande inklusíve. Finanzielle Katastrophe. Veranstalterbüro in Flammen.

plexität der Welt verstehen, nur so kann ich malen. Ich weiß, viele sagen, realistische Malerei ist nicht mehr zeitgemäß. Aber warum? Es gibt viele Wege, sich unsere Existenz begreiflich zu machen. Realismus ist einer davon. Das ganze Interview finden sie in der Dezember-Ausgabe des STADTBLATTS, nachzulesen im Netz unter issuu. Kunsthaus 57. Michael Ilger: „Die Kraft zu werden“,bis 6.2. Kunst-Quartier. What’s new. Henriette Burckhardt: Malerei, Monika Hamann: Skulptur / Plastik, Kerstin Hehmann: Fotografie, Gerda Wantia: Malerei / Objekte, Paul Wood: Holzskulptur, bis 29.12. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Primaten wie wir“, 13.1. bis 14.4.; „Charles Wilp“, bis auf weiteres Museum Industriekultur. „100 Jahre Fotografische Gesellschaft Osnabrück“, bis 19.2. Planen+Bauen. „Zwischenzeiten“: Alois Thomas und Bernd Hildenbrand, bis 15.2. Polizeidirektion. „Vorort. Begangene Geschichte“, bis 27.1. Rathaus. „Hinter’m Rathaus versteckt – und entdeckt“. Münzfund aus dem 18. Jahrhundert in der Ratsschatzkammer, bis 6.1. Stadtgalerie. „Leit(d)bilder“ COOP II. Kunstprojekt mit Teilnehmern des KunstContainers der Heilpädagogischen Hilfe, bis 27.1. Steigenberger Hotel Remarque. Uta Altendorf: „Farbträume leben“, bis Frühjahr 2013 Unikeller. „Jesus Cartoons“ von Stefan Baumgarten, Volker Dornemann, Steffen Elbing, Fuchskind, Dagmar Gosejakob, Michael Holtschulte, Olga Hopfauf, André Lammert, Denis Metz, mil, Frank Zimmermann, bis 14.1. Universitätsbibliothek: Daria Ivanov, bis Ende Februar Villa Schlikker. „Vorort. Begangene Geschichte“, bis 27.1. Weinstube Joducus. „Es ist nicht alles Bahnhof“, Arbeiten von Friedel Kantaut, bis 4.1.

Umgebung BAD ESSEN Rathausgalerie. „Durcheinander“ Fotografien von Yasemin Akinci und Luisa Dahmen (Kunstschule Bad Essen), bis 13.1. Schafstall. Lutz Hellmuth – Figuren, Stelen, Säulen, bis 13.1. BAD IBURG Alte Hofapotheke. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Werner Kavermann, Karsten Michaelis, bis 13.7. Stadthaus. Barbara Wölfkes, bis 31.12. BELM Rathausgalerie. Fabian Müller, bis 22.1. BERSENBRÜCK Heilpädagogische Hilfe. „Kunstwerkstatt – Die Erste“, bis 31.1. Museum des Landkreises Osnabrück. „20 Jahre Keramik im Museum des Landkreises Osnabrück“ u.a. mit Arbeiten von Stefan Donhauser, Monika Herbst, Bernd Niehenke, Volker- Johannes Trieb, Antje Wiewinner, bis 12.1. BIELEFELD Kunsthalle. Dan Flavin: „Zeichnen“, ab 16.12. Kunstverein. „Schaubilder“, bis 27.1. BISSENDORF Antiquitäten Fachwerkstatt Fark. Sprachlos – Fotoausstellung, bis 28.12. Solarlux Forum. Adventsausstellung, ab 27.10. BRAMSCHE Tuchmacher Museum Bramsche. Barbara Habermann: „Rot ist mein Name“, bis 3.2. BREMEN Gerhard Marcks Haus. „Ornament und Obsession“ – Elmar Trenkwalder, bis 17.2. Kunsthalle Bremen. Friedensreich Hundertwasser: gegen den Strich. Werke 19491970, bis 17.2. DELMENHORST Städtische Galerie. Fiona Ackerman: „Expeditions Through The Mirror“, bis 9.1.; „The Old Boy’s Club“, „The Garden Of Genders“, bis 20.1. EMDEN Kunsthalle. „Künstlerkinder“, bis 20.1.

HASBERGEN-OHRBECK Gedenkstätte Augustaschacht. „Vorort. Begangene Geschichte“, bis 27.1. HERFORD MARTa Herford. „Enigma“ – Olav Christopher Jensen, bis 6.1. ; „Gute Aussichten. Junge deutsche Fotografie 2012/2013“, bis 20.1. LINGEN Kunsthalle. „Old News, New Debts“, Bernhard Schreiner, bis 27.1.; Jacqueline Doven: „Eclipse“, bis 27.1. MÜNSTER Galerie Steinrötter. Fiona Ackerman: „Expeditions through the Mirror“, bis 9.1. Kunsthalle. „Private Kunstsammlungen Münster – Director’s Choice“, bis 24.2. Kunstmuseum Picasso. „Marc Chagall und die Bibel“, bis 13.1. NORDHORN Städtische Galerie Nordhorn, Benjamin Bergmann: Kunstpreis der Stadt Nordhorn, bis 10.2. OLDENBURG Horst-Janssen-Museum. Paul Wunderlich: „Zwischen Provokation und Poesie“, bis 6.1. Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. „Ballrausch und Farbenpracht“Ida Gerhardi in Paris“, bis 30.12.; „Mini, Mofa, Maobibel. Die sechziger Jahre in der Bundesrepublik“, bis 3.3. STADTBLATT 1.2013 39


kino Tarantinos „Django Unchained“: Verschnitt aus Italowestern und Blaxploitation-Movie

Django gegen den Ku-Klux-Klan Achtung, Querschläger: Quentin Tarantino schickt Jamie Foxx und Christoph Waltz auf Rassistenjagd. „Django Unchained“ heißt das Abenteuer, mit dem der Regisseur den Western wieder funky macht.

e

igentlich ist der Western seit langem in die Großstadt abgewandert. Aus den Saloons wurden Clubs, Autos ersetzten die Pferde, breite Avenuen die Trails der Viehtreiber. Die Zeiten scheinen vorbei, in denen ein Westernheld mit dem seltsamen Namen Django zum Inbegriff von Coolness und sogar zur Popikone werden konnte. Demgegenüber hatte Franco Nero, der 1966 in der Rolle des Django für Furore sorgte, hernach einige Mühe, dieses Image wieder abzustreifen. Jetzt wird man den mittlerweile 71Jährigen ehrenhalber noch einmal in einem Film sehen, der den Namen Django im Titel führt: „Django Unchained“ heißt das Werk mehrdeutig, und wenn es darum geht, einen entfesselten Django zu entwerfen, kommt ei-

40 STADTBLATT 1.2013

gentlich kaum jemand anderes in Frage als der hingebungsvolle B-FilmVerehrer Quentin Tarantino. Mit seinem jüngsten Opus liefert Tarantino einen Verschnitt von zweien seiner bevorzugten Genres: dem Italowestern und dem BlaxploitationMovie. Christoph Waltz in der Rolle des Kopfgeldjägers Dr. King Schultz verspricht dem Sklaven Django (Jamie Foxx) die Freiheit, wenn der ihn bei der Erfüllung eines Auftrages unterstützt. Aus den Partnern werden Freunde, folglich steht Schultz seinem Gefährten zur Seite, als der nach allerlei Umwegen die Frau seines Herzens ausfindig machen kann, die auf die berüchtigte Plantage „Candyland“ verschleppt wurde. Hier herrscht mit Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) ein übler, mit dem Ku-Klux-Klan paktierender Menschenschinder. Erneut verrührt Tarantino Versatzstücke diverser Genre zu einem süffigen Cocktail und streut dabei entsprechende Verweise ein. Im Rollennamen „Broomhilda von Shaft“ steckt der Titel eines epochalen Erfolges des afroamerikanischen Kinos: „Shaft“. Franco Nero spielt eine Gastrolle, der Soundtrack zitiert Filmmusiken des Argentiniers Luis Bacalov, der in den

1960ern emsig für das italienische Kino komponierte. Manches Detail entpuppt sich als Anspielung für Kenner. Die Figur der Schauspielerin Amber Tamblyn trägt den Rollennamen „Daughter of a Son of a Gunfighter“. Der Witz: Ambers Vater Russ Tamblyn hatte einst die Hauptrolle in dem Western „Son of a Gunfighter“ inne. Nicht zuletzt wird der Western durch Tarantino wieder funky, ähnlich wie Anfang der 1970er, als mit Filmen wie „The Legend of Nigger Charley“ plötzlich schwarze Revolverhelden die Leinwand eroberten. Vorher sah man Afroamerikaner im Western zumeist nur als Diener, Kindermädchen, Farmarbeiter. Jetzt kam ein Film mit dem maskulinen schwarzen Football-Star Fred Williamson in der Hauptrolle und der aufregenden Werbezeile: „Somebody warn the West. Nigger Charley ain’t running no more.“ Zur Zeit der Sklaverei und auch danach noch hatten weiße Kopfgeldjäger Jagd auf entflohene oder befreite Leibeigene gemacht. Im Kino wurde nun der Spieß umgedreht, die Unterdrückten schossen zurück, ein Reflex auch des damaligen Zeitgeistes, als sich Teile der schwarzen Bürgerrechtsbewegung radikalisierten.

Diesen Filmen erweist Tarantino Reverenz, ebenso wie dem Kollegen Sergio Corbucci, der mit „Django“ und „Leichen pflastern seinen Weg“ gleich zwei einflussreiche Westernklassiker inszenierte. Merkmal des Italowestern sind sonnendurchglühte, staubige Landschaften, was daher rührt, dass die meisten dieser Filme rund um das spanische Almeria gedreht wurden. Für „Leichen pflastern seinen Weg“ aber wählte Corbucci ein ganz anderes Exterieur: Er ließ seinen stummen Revolverhelden Silence (Jean-Louis Trintignant) durch eine klirrend kalte winterliche Gebirgslandschaft stapfen. Ähnliche Bildfolgen in „Django Unchained“ wirken beinahe zitathaft. Tarantino mischt die Stilmittel neu, gibt ihnen seinen eigenen Touch, darunter eine Prise galligen Humors, für den in „Django Unchained“ vor allem Christoph Waltz zuständig ist. Er darf hier zugleich böse sein und Gutes tun. Das nach „Inglourious Basterds“ zweite Engagement unter Tarantinos Regie muss ihm einen Heidenspaß bereitet haben. HARALD KELLER USA 2012. R: Quentin Tarantino. D: Samuel L. Jackson, Kerry Washington, Jonah Hill, James Remar, Don Johnson, Bruce Dern, Zoe Bell u. a. P ab 17.1., Cinema Arthouse, CineStar


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kino der platzanweiser

„For Ellen“ verändert einen Rockmusiker „Der Film ist Geschäft. Aber fragen Sie einen Geschäftsmann, ob es nicht eine Kunst ist, seinen Laden über die Runden zu bringen. Voilà!“ René Clair Neulich begab sich ein kleines Clübchen cinephiler Connaisseure – manche Redakteure leben im Glauben, dass die Leser bei solchen, vom Aussterben bedrohten Fremdwörtern die Lektüre abbrechen, aber Sie, wertes Publikum, geben doch nicht vorschnell auf? – ins Kino und musste dort im Pulk ein wenig auf den Einlass war-

„Red Dawn“ wehrt Nordkoreaner ab ten. Vereinzelt wurde leis gemurrt; ehe aber ein blutiger Aufstand ausbrach, wurde den Lichtspielfreunden aufgetan. Als nach Filmende langsam Helligkeit eintrat, glichen die Reihen einer Müllhalde – Trinkbecher, ausgekipptes Popcorn, leere Verpackungen aller Art. Eine ganze Equipe wackerer Mitarbeiter hob an, bestmöglich für Ordnung zu sorgen, aber das braucht natürlich seine Zeit. Und so kommen Verspätungen zustande. Denen man ganz einfach vorbeugen kann: indem man seinen Müll selbst hinausträgt. Sonderbar, dass man solche Selbstverständlichkeiten eigens ansprechen muss. Da wundert es kaum noch, dass manche Kinobetreiber ihre Besucher unterschätzen und ihnen ungern Filme zum Mitdenken zumuten. In diesem Sinne emp-

fiehlt sich in diesem Monat „Red Dawn“ (ab 27.12. im Kino), das Remake des gleichnamigen Opus aus dem Jahr 1984. Damals fochten Nachwuchs-Stars wie Patrick Swayze, Charlie Sheen und Jennifer Grey gegen finstere Russen, die sich erfrecht hatten, die USA zu erobern: Armee und Luftwaffe versagen, aber die durch Football und Cheerleading gestählten Teenager geben den Eindringlingen Saures. Der Russe fällt als Feindbild inzwischen aus, denn er ist zu einem guten Geschäftspartner geworden. Also zogen die Produzenten der Neuauflage die Chinesen als Invasionsmacht heran. Laut US-Medien war der Film bereits größtenteils im Kasten, als jemandem auffiel, dass sich in China ja auch eine Menge Kinokarten absetzen lassen. Freilich nicht mit diesem Plot. Nun aber zeigte sich das grenzenlose Geschick der Illusionsmaschinerie Hollywood: Man nahm sich die Szenen noch einmal vor und verwandelte die Chinesen per Nachsynchronisation und Bildbearbeitung kurzerhand in Nordkoreaner. Voilà!

Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

TIERISCH Pi Patel wächst relativ unbekümmert in der südindischen Stadt Pondicherry auf, wo seine Eltern einen Zoo betreiben. Bei dem Versuch, nach Kanada überzusiedeln, gerät der Frachter mit zahlreichen Tieren an Bord in ein schweres Unwetter und sinkt. Für Pi beginnt eine beschwerliche wie abenteuerliche Reise im Rettungsboot, das er sich mit einem ausgewachsenen und ziemlich hungrigen Königstiger teilen muss. Frei nach Yann Martels Bestseller übt sich

Regisseur Ang Lee, der in „Tiger & Dragon“ schon einmal die Raubkatze im Titel führte, erstmals in 3-D-Technik. Für die Rolle des Pi standen vom Kind bis zum Erwachsenen insgesamt vier Darsteller vor den Kameras. Den Löwenanteil dabei hatte Suraj Sharma, der die jugendliche Titelfigur verkörpert. Gemein – eigentlich wollte sein Bruder die Rolle haben. Suraj hatte ihn lediglich zum CastFJ ing begleitet. USA 2012. R: Ang Lee. D: Suraj Sharma, Irrfan Khan, Adil Hussain u. a. P ab 26.12., Cinema Arthouse, CineStar

„11 Freundinnen“ spielen Fußball Zur Ehrenrettung Koreas seien hier noch zwei Filme intelligenteren Gehalts erwähnt. Die gebürtige Südkoreanerin Sunghyung Cho landete 2006 einen Hit mit der Wacken-Dokumentation „Full Metal Village“. Nun befasst sie sich in „11 Freundinnen“ (ab 3.1. im Kino) mit den Fußballerinnen der Nationalelf und deren Vorbereitungen auf die WM 2011. Chos in den USA tätige Kollegin So Yong Kim liefert mit „For Ellen“ (ab 3.1.) ein tragikomisches und zum Glück nicht „warmherzig“-dümmliches Familiendrama um einen abgewrackten Rockmusiker, der nach der Scheidung sein Leben umstülpt und das Verhältnis zu seiner Tochter zu verbessern sucht.

Ludwig II

PRÄCHTIG Was wären Deutschlands Schlösser ohne Ludwig II.? Aber nicht nur wegen Neuschwanstein und ähnlichen Exzessen seiner Bauwut hat es der allzu feinsinnige „Märchenkönig“ zur Legende unter den ollen Monarchen gebracht. Schließlich ist da auch noch die Sache mit seinem unrühmlichen Abgang in den Starnberger See. Bis heute ein gefundenes Fressen für allerlei Spekulationen. In der fiktionalisierten Biografie von Marie Noelle und Peter Sehr (Buch und Regie) sind Sabin Tambrea als jüngerer und Sebastian Schipper als älterer „Kini“ auf der Gratwanderung zwischen Kunst, Genie und Wahn zu sehen. Darüber hinaus glänzt das opulent ausgestattete Kostümdrama bis in die kleinsten Nebenrollen mit großen Namen. Edgar Selge mimt Richard Wagner. Und Hannah Herzsprung darf tatsächlich ein wenig in Romy Schneiders Fußstapfen wandeln und Kaiserin Elisabeth spielen. „Sissi“!

HARALD KELLER

FJ

D 2012. R: Marie Noelle & Peter Sehr. D: Sabin Tambrea, Sebastian Schipper, Uwe Ochsenknecht u. a. P ab 26.12., Cinema Arthouse 42 STADTBLATT 1.2013


The Sessions

BENACHTEILIGT Mark O’Brien (John Hawkes) ist Mitte 30, erfolgreicher Journalist und doch führt er ein Leben, das keineswegs mit dem anderer Männer seines Alters vergleichbar ist. Als Kind erkrankte er an Polio, seither braucht er fast kontinuierliche Unterstützung beim Atmen, ein Umstand, der eine gewisse Isolation mit sich brachte. Er ist Jungfrau und hat sich zum Ziel gesetzt das zu ändern. Sein Therapeut rät ihm, eine Sextherapeutin aufzusuchen. Doch damit hadert er. Erst Gespräche mit einem mitfühlenden Pfarrer (William H. Macy) überzeugen ihn, dass sein Handeln möglicherweise nicht grundlegend falsch ist, wenn er sich auf die Arbeit mit Cheryl (Helen Hunt) einlässt. Der Film basiert auf einem Artikel, in dem der Journalist Mark O’Brien seine eigenen Erfahrungen beschrieb. Regisseur Ben Lewin, der ebenfalls an den Folgen von Polio zu leiden hat, setzt die Geschichte behutsam um.

Jack Reacher

BLUTIG Eigentlich scheint der Fall klar zu sein. Die fünf Toten in einer Kleinstadt von Indiana können nur auf das Konto des Scharfschützen Barr gehen, der bereits während des Golfkrieges Amok lief, aber aus politischen Gründen ungestraft davonkam. Was den Ex-Militärschnüffler Jack Reacher (Tom Cruise) wurmt, der Barr gerne hinter Gitter gebracht hätte. Umso erstaunlicher, dass Barr nun ausgerechnet zur Aufklärung des ominösen Falles nach Reacher ruft. Der sticht in ein Wespennest, dessen Waben weit in die Vergangenheit reichen und einen ehemaligen sowjetischen Gefangenen (Werner Herzog) auf den Plan rufen. Ja, ist denn wieder Kalter Krieg...? Regisseur Christopher McQuarrie, der für sein Drehbuch zu „Die üblichen Verdächtigen“ einst den Oscar bekam, projiziert nun erstmals die Romanserienfigur des Jack Reacher aus der Feder von Lee Child auf die Leinwand.

Silver Linings

VERRÜCKT Ein manisch-depressiver ExEhemann, der gerade aus der Psychiatrie entlassen wurde und eine depressive Witwe, die sich selbst als Schlampe bezeichnet. Sie will mit ihm schlafen, er will nur seine Ex-Frau zurück: Die beiden Hauptcharaktere von „Silver Linings“, Pat Solitano (Bradley Cooper) und Tiffany Maxwell (Jennifer Lawrence) erwecken nicht unbedingt den Eindruck einer romantischen Liebesgeschichte. Gerade wieder auf freiem Fuß, kann Pat an nichts anderes denken, als seine Ex zurückzuerobern, der er sich laut einstweiliger Verfügung jedoch nicht mehr nähern darf. Tiffany, die gerade ihren Mann und ihren Job verloren hat und mindestens genauso neurotisch ist wie Pat, fühlt sich zu diesem hingezogen. Um ihm näher zu kommen, schließt sie einen Pakt: Sie hilft ihm seine Frau zurückzugewinnen, wenn er an einem Tanzwettbewerb mit ihr teilnimmt.

Der Geschmack von Rost und Knochen

HANNA VON BEHR

FJ

KIM RUNGE

USA 2012. R: Ben Lewin. D: John Hawkes, Helen Hunt, William H. Macy P ab 3.1., Cinema Arthouse

USA 2012. R: Christopher McQuarrie. D: Tom Cruise, Rosamund Pike, Werner Herzog u. a. P ab 3.1., CineStar

USA 2012 R: David O. Russell. D: Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Robert De Niro, Chris Tucker u. a. P ab 3.1., Cinema Arthouse

VÄTERLICH Liebesgeschichte? Charakterstudie? Ganz klar wird nicht, worauf der Film eigentlich hinaus will. Aber vermutlich ist genau das der Punkt, der den Reiz ausmacht. Das Zusammentreffen der Protagonisten scheint von allen eher ungewollt und doch arrangieren sie sich und finden irgendwie zueinander. Völlig unerwartet steht Ali (Matthias Schoenaerts) mit seinem 5-jährigen Sohn allein da. Beide kennen sich kaum. Er sucht Hilfe bei seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) in Südfrankreich, die ihm einen Job als Türsteher vermittelt und ihnen beiden Unterschlupf gibt. Dort trifft er nach einer Schlägerei am Club, in dem er arbeitet, auf Stéphanie (Marion Cotillard). Sie ist abweisend, dennoch lässt sie sich von ihm nach Hause fahren, weil sie verletzt ist. Erst einige Zeit später kreuzen sich ihre Wege erneut, sie hatte in der Zwischenzeit einen HANNA VON BEHR schweren Unfall ... F, B 2012. R: Jacques Audiard. D: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure, Corinne Masiero P ab 10.1., Cinema Arthouse

Schlussmacher

Movie 43

Flight

Lincoln

ENDGÜLTIG Zum Teufel mit all den Partnerschaftsbörsen, Dating-Agenturen und sonstigen Beutelschneidern an einsamen Herzen. Die Zukunft gehört den Trennungsagenturen! Es ist schließlich ziemlich uncool und auch verdammt anstrengend, sich eigenhändig und höchstpersönlich von seiner oder seinem Liebsten zu trennen. All das Gezeter, Gejammer und Geschrei – nein danke. Diese Aufgabe übernimmt gegen entsprechende Bezahlung zum Beispiel der professionelle Berliner „Schlussmacher“ Paul (Matthias Schweighöfer). Als der jedoch einen scheinbar ganz normalen Auftrag erledigt, klebt ihm fortan Trennungsopfer Toto (Milan Peschel) wie eine Klette am Rockzipfel und bringt Pauls Leben komplett durcheinander... Nach seinem doch etwas wackeligen Regie-Debüt „What a Man“ (2011) darf man gespannt sein, ob Ausnahmeschauspieler Schweighöfer als Regisseur dazugelernt hat. FJ D 2012. R: Matthias Schweighöfer. D: Matthias Schweighöfer, Milan Peschel, Catherine de Léan u.a. P ab 10.1., Cinema Arthouse, CineStar

SCHRÄG Man nehme sich eine ganze Armada an hochkarätigen Regisseuren, füge ein unglaubliches Aufgebot an berühmten Schauspielern hinzu, mische eine gute Portion Kraftausdrücke und schrägen Humor unter und begebe sich dann mit der Mischung ganz weit unterhalb die Gürtellinie. Genau das ist das Rezept des vollkommen durchgeknallten „Movie 43“. Im Grunde genommen ist der Film eine Aneinanderreihung mehrerer Sketche, die durch den halbherzigen Versuch einer rahmengebenden Geschichte lose zusammengehalten werden. Zu sehen sind unter anderem Bobby Cannavale als kettenrauchender Superman, Gerard Butler als garstiger Gnom oder Chris Pratt und Anna Faris als Paar auf dem Weg in die sexuelle Perversion. Nichts an dem Film macht Sinn und eine glaubwürdige Story sucht man vergebens. Trotzdem ist das entstandene Werk urkomisch. KIM RUNGE USA 2012 R: Peter Farrelly, Steve Carr, Steven Brill, Elizabeth Banks, u.a. D: Halle Berry, Hugh Jackmann, Emma Stone, Kate Winslet, u. a. P ab 24.1., CineStar

HELDENHAFT Zwölf Jahre nach Castaway kehrt Robert Zemeckis zum Realfilm zurück. Zwischenzeitlich hatte er mit wechselndem Erfolg an der Weiterentwicklung des computeranimierten Films gearbeitet, und vor allem die Motion-Capture-Methode revolutioniert (Der Polarexpress). Jetzt widmet er sich wieder dem menschlichen Schicksal, und ähnlich wie bei Tom Hanks als modernem Robinson, ist auch sein aktueller Held eine Charakterstudie wert. Eine klare Aufteilung in schwarz und weiß, gut und böse ist unmöglich, immer gibt es beides nebeneinander. So auch bei Whip Whitaker (Denzel Washington), einem alkohol- und drogenabhängigen Piloten, der mit einem genialen Flugmanöver vielen Passagieren das Leben rettet. Die Presse ernennt ihn – natürlich ohne von seiner Sucht zu wissen – zum Helden, doch Whip fühlt sich alles andere als wohl in dieser Rolle und muss sich endlich seinen Problemen stellen. NB USA 2012. R: Robert Zemeckis. D: Denzel Washington, John Goodman, Don Cheadle u. a. P ab 24.1., CineStar

HISTORISCH 1994 erhielt Steven Spielbergs Film Schindlers Liste sieben Oscars. 2013 könnte er es wieder mit einer dramatischen Aufarbeitung eines historischen Stoffes auf die Nominierungslisten schaffen. Diesmal widmet er sich Präsident Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis). Der will 1865 die Sklaverei abschaffen. Doch gleichzeitig tobt im Land der Bürgerkrieg und es scheint als gäbe es bei einer Abschaffung der Sklaverei keinen Weg zum Frieden. Doch Lincoln will beides – und dafür sind ihm (fast) alle Mittel recht. Wie schon Schindlers Liste ist auch Lincoln akribisch recherchiert und wenn auch nicht in schwarzweiß, so doch sparsam ausgeleuchtet gedreht. Wieder setzt sich Spielberg mit der historischen Realität auseinander, ohne die Interessen Hollywoods außer acht zu lassen. Liam Neeson sollte eigentlich auch hier die Hauptrolle spielen, sagte aber ab, da er sich zu alt für die Rolle fühlte. NB USA 2012 R: Steven Spielberg. D: Daniel Day-Lewis, Sally Field, David Strathairn u. a. P ab 24.1., CineStar STADTBLATT 1.2013 43


media Buch des Monats David Safier

Muh! TIERISCHE REISE Schnell die Story erzählt, damit wir zu wesentlich interessanteren Aspekten dieser Neuerscheinung kommen. Also: Die ostfriesische Kuh Lolle hängt durch, da ihr Macker (Stier Champion) sie betrogen hat und ihr Bauer seinen Hof verticken will. Deshalb reist Lolle mit zwei Freundinnen nach Indien – da werden Kühe ja als heilig verehrt. Aber nun zu dem versprochenen viel Interessanterem. Zu Autor David Safier. Der Jahrgang 1966-iger hat sich in den letzten Jahren zum wohl erfolgreichsten Autor Deutschlands hochgeschrieben. Aber kaum einer kennt ihn. Dabei wohnt er mit Frau und zwei Kindern quasi um die Ecke, in Bremen. Ach, würden die öffentlich-rechtlichen Talkshows doch Safier einladen statt Precht. Der Hanseat hätte was zu erzählen, hat David Safier doch u.a. eine Stiftung am Start, die weltweit große und kleine Bildungsprojekte unterstützt. Derzeit den Bau einer Schule in Nepal. Spenden kann man online über Safier’s Website (davidsafier.de).

Ein ehrliches Angebot

Frode Grytten ESPRESSO UND NESCAFE Im ersten Teil dieses amüsanten norwegischen Romans entführt ein Konkurs gegangener Möbelhändler den Ikea-Gründer Ingwar Kamprad. Das liest sich, als würde Wilhelm Genazino eine Tatort-Folge konzipieren. So was ist in Deutschland undenkbar, dachte ich, hier klagt doch jede Schwiegermutter, wenn sie sich in einem Roman wiedererkennt. Teil zwei geht um den Sohn jenes Möbelhändlers, der als linker Geschichtslehrer in einem Provinzstädtchen beginnt, später einer der reichsten Spekulanten des Landes wird und nach dem Börsencrash eine dritte Karriere als Bankräuber beginnt. Der Erzählstil ist etwas anders, man könnte meinen, es sind ein paar Leute in der alten Stammkneipe, die sich seine neusten Eskapaden zuraunen. In der norwegischen Ausgabe gibt es noch einen dritten Teil, aber der wurde, da offenbar zu politisch, nicht ins Deutsche übersetzt. Schade, denkst du beim Lesen, denn dies ist mal ein lesenswerter Gegenwarts-Roman. Intelligent, kritisch, lustig, historisch unterfüttert.

MARIO SCHWEGMANN

Kindler, 16,95 EUR

Seitensprung William Faulkner „Als ich im Sterben lag“. Der unvergessliche Roman über die Fahrt zum Friedhof unter bäuerlichen Verhältnissen, erzählt von allen Beteiligten (und sogar der Leiche) in einer funkelnden Neuübersetzung. Rowohlt, 19,95 EUR Yang Jisheng „Grabstein“. Drei Millionen Hungertote aufgrund einer schrecklichen Kombination aus einer Zerstörung der ländlichen Lebensgrundlagen und einem politischen System der Angst. Standardwerk wie Solschnenizyns „Archipel Gulag“ für die damalige Sowjetunion. S. Fischer, 28 EUR James Joyce „Ein Porträt des Künstlers als junger Mann“. Vor seinen legendären Großromanen, die beim Leser ein geisteswissenschaftliches Studium voraussetzen, schrieb Joyce diese Kindheits- und Jugendgeschichte in einem Gleichgewicht von äußerer und innerer Handlung. Immer wieder leGW senswert. Manesse, 24,95 EUR

44 STADTBLATT 1.2013

GEORGE WEBBER

Nagel & Kimche, 19,90 EUR

Die Landkarte des Himmels

Felix J. Palma AUSSERIRDISCH Alles nur geklaut? Bei Felix J. Palma hätte zu Guttenberg lernen können, wie aus einem Plagiat eine Hommage wird. Palmas neuem Roman „Die Landkarte des Himmels“ liegen zwei fremde Erzählungen zu Grunde. „Who Goes there“ von John W. Campbell jr. und „Kampf der Welten“ von H.G. Wells. Mit viel Liebe zum Detail modifiziert er beide Geschichten und verbindet sie zu einem homogenen Ganzen. Wie auch schon im Vorgänger „Die Landkarte der Zeit“ kommt H.G. Wells als Figur in der Erzählung vor. Im Vorgänger noch eine kleine Nebenfigur, wird Wells in diesem Band zu einem der Protagonisten. Die beiden genannten Erzählungen sind beide bereits mehrfach verfilmt worden. Beide abermals zu bearbeiten war ein Wagnis, an dem Palma grandios hätte scheitern können. Doch obwohl der Autor hier und da ein wenig zu geschwätzig ist, ist ihm das Projekt dennoch gelungen. Elegant und spannend erzählt und mit genügend neuem Input, dass der genreaffine Leser seinen Spass hat.

Ein kaltes Grab – Tatort Köln

Yvonne Kronberger KINDESMORD Warum vermisst keiner den Säugling, dessen Leichnam in einem alten Grab gefunden wird? Wie kommt es, dass die stadtbekannte Radiomoderatorin noch vor der Polizei am Fundort ist? Was soll die Blüte neben den Säuglingsleiche? Ist es Zufall, dass kurz danach der nächste tote Säugling aufgefunden wird? Oder treibt ein Serientäter sein schreckliches Unwesen in Köln? Ohne langes Vorgeplänkel springt der Krimi direkt hinein in die Geschichte und zieht den Leser in seinen Bann.Unerwünschte Kinder, Adoption, Abtreibung, Vorwürfe Anderer und mögliche Gewissensbisse im Nachhinein – es ist kein profanes, sondern ein heikles und aktuelles Thema, dass Kronberger als Rahmen für ihren zweiten Krimi wählt. Die Wahl-Kölnerin beschert dem Leser ein Wiedersehen mit den zwei Kommissarinnen Thalbach und Drewitz, die bereits in ihrem Debüt „Schattenmann“ knallhart ermittelten und dabei doch so herrlich menschelten. Da kommen nicht nur Kölnfans, sondern auch Krimiliebhaber auf ihre Kosten – hoffen wir auf einen weiteren Fall des Kommissarinnenduos! NANCY PLASSMANN leoprello, 9,90 EUR

Bruno Chef de police

Martin Walker PASTETE UND HAKENKREUZ Guter Rotwein und allerlei köstliche heimische oder ausländische Spezialitäten sind die Passion von Bruno – Polizeichef des kleinen französischen Dorfes Saint Denis. Der nebenberufliche Rugby- und Tennistrainer und begehrte Single versteht es, das Leben zu genießen. Ein Mord an einem algerischen Einwanderer durchbricht die Idylle der Kleinstadt und seinen Berufsalltag, der für gewöhnlich auch aus kleinen Delikten und Nachbarschafts-Fehden besteht. Ein algerischer Einwanderer, der noch dazu das Ehrenkreuz trägt, weil er für Frankreich gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg ins Feld gezogen ist, wird erstochen in seiner Wohnung aufgefunden. Alles deutet auf einen rechtsradikalen Hintergrund hin und so schalten sich auch die übergeordneten Ämter aus Paris sofort ein. Ortsund Menschenkenntnis sind aber auf Brunos Seite! Er deckt ein lang zurückliegendes Verbrechen auf… und verliebt sich auch noch ganz nebenbei. Walker schafft Atmosphäre und legt einen stimmigen Krimi vor!

RALF GOTTHARDT

Kindler, 24,95 EUR, Hörbuch 29,95 EUR

NANCY PLASSMANN

Diogenes, 10,90 EUR

Das Phantom des Alexander Wolf

Gaito Gasdanow WEISSE PFERDE Die Konstruktion ist toll: Der Erzähler hat als junger Mann im russischen Bürgerkrieg einen Mann erschossen. Später, im Pariser Exil, erfährt er, sein Gegner hat nicht nur überlebt, sondern auch eine Erzählung darüber geschrieben. Der Held liest das Buch, befragt dessen Verleger. Dann öffnet sich der Roman. Er geht jetzt um träumerische Liebesgeschichten – schöne Frauen zwischen zwei Freunden – zum Schluss gibt es das Duell vom Anfang noch einmal. Es gibt auch ein paar existentialistische Debatten, die sicher zeitgemäß waren, sich heute aber etwas länglich lesen. Die verdiente Übersetzerin Rosemarie Tietze vergleicht im Nachwort Gaito Gasdanow mit Vladimir Nabokov. Stilistisch und biographisch mag das stimmen, aber hinzu kommt ein gewisser TrashFaktor. Das Buch ist spannend und aberwitzig wie ein Film der Coen-Brüder. Man sieht einmal mehr, dass es nicht richtig wäre, ältere Romane (1947) als unwichtig abzutun, zumal wenn sie zuvor im deutschen Sprachraum noch gar nicht angekommen waren. GEORGE WEBBER Hanser, 17,90 EUR

Ich hatte die Zeit meines Lebens

Hannah Pilarczyk (Hg.) FILMGESCHICHTE Bei manchen Büchern denkt man: Warum hat das vorher noch keiner gemacht? Warum zum Beispiel hat sich noch nie jemand angemessen wissenschaftlich damit auseinandergesetzt, warum der Kinofilm „Dirty Dancing“ so populär wurde? Doch diese Lücke ist nun geschlossen. Die Journalistin Hannah Pilarczyk (Spiegel online) hat eine Reihe namhafter Autoren gebeten, den Kultfilm aus dem Jahr 1987 zu verorten. David Kleingers etwa stellt den Film in eine Reihe mit anderen US-amerikanischen Coming-ofAge-Werken, Caspar Battegay klärt die jüdische Identität in „Dirty Dancing“, Christine Kirchhoff fragt sich, warum man den Film immer und immer wieder guckt, und die Herausgeberin selbst nimmt sich die beiden Hauptfiguren Baby und Johnny zur Brust. Bei dieser „Filmographie“ tauchen so interessante Personen auf wie die damalige Co-Produzentin Eleanor Bergstein, die als junges Mädchen ihre Ferien in den Ressorts der Catskill Mountains verbrachte. Dem Vorbild von Kellerman’s. MARIO SCHWEGMANN Verbrecher Verlag, 15 EUR


hĂśrbar

â&#x20AC;&#x17E;Die Abenteuer des Sherlock Holmes, Folge 3â&#x20AC;&#x153;. Im Londoner Hafenviertel verschwindet der angesehene Gentleman Neville St. Clair spurlos. Und im Rahmen seiner Recherche trifft Dr. Watson Holmes in einer OpiumhĂśhle. â&#x20AC;&#x17E;Der Mann mit der entstellten Lippeâ&#x20AC;&#x153; gehĂśrt zu den unbekannten HolmesFällen, wahrscheinlich, da klar wird: Holmes ist drogensĂźchtig! der hĂśrverlag, 2 CDs, ca. 10 EUR

â&#x20AC;&#x17E;Dr. Jekyll & Mr. Hydeâ&#x20AC;&#x153;. Fette HĂśrspielneuinszenierung des bekannten Stoffes, dessen Handlung von 1886 ins Jahr der Ripper-Morde 1888 verlegt wurde. Zufall? Das wird hier nicht verraten. Die Atmosphäre, die allein durchs HĂśren entsteht, ist erstaunlich, sämtliche Darsteller sind bekannte Synchronsprecher. Das ist Kino fĂźr die Ohren. Also: 2 Seelen in der Brust? Random House Audio, 1 CD, ca. 10 EUR

Anita Augustin â&#x20AC;&#x17E;Der Zwerg reinigt den Kittelâ&#x20AC;&#x153;. Vier alte Damen, ein Toter, der Ruhestand ist die HĂślle. Mechthild GroĂ&#x;mann, die Frau mit der Marlboro-Teer-Stimme, ist die ideale Erzählerin dieser bĂśsen Geschichte. Man merkt schnell, die Autorin der Vorlage ist Ă&#x2013;sterreicherin: So morbide traut sich hier niemand, eine KomĂśdie zu schreiben. HĂśrbuch Hamburg, 4 CDs, ca. 19 EUR

Unsere Region schläft nicht R 3ILVESTE H C LI Z T Ă&#x160; ZUS HR ÂŞ5   ÂŞ UM

CHRISTIAN LUKAS

Der NachtBus fĂźr hellwache Nachthelden.

sehbar

Queen â&#x20AC;&#x201C; Live In Budapest. Nicht nur fĂźr Fans ist das Konzert von 1986 eines der besten aller Zeiten. Queen auf ihrem absoluten HĂśhepunkt, mit einem genialen Freddie Mercury, der die Massen im Griff hat. Dazu ihre einzigartige Hitliste. Universal, ca. 12 EUR Grabbers. Monster belagern eine Kleinstadt auf einer irischen Insel. Dorfpolizist Oâ&#x20AC;&#x2122;Shea jedoch entdeckt ihre Schwachstelle: Sie reagieren allergisch auf Alkohol. Wer sie besiegen will, muss also hackedicht in den Kampf ziehen! Klingt albern, ist es aber nicht. Ascot Elite HE, ca. 13 EUR The Raid. Eine Eliteeinheit der Polizei soll ein heruntergekommenes Hochhaus erstĂźrmen und einen Gangsterboss verhaften. Doch auf dem Weg nach oben lockt der sie in eine Falle. Allein Polizist Rama

sÂŞ !TTRAKTIV FEXIBELÂŞUNDÂŞAKTIVÂŞFĂ RÂŞ3IEÂŞUNTERWEGSÂŞ

steht nach dem Angriff noch aufrecht. Und denkt nicht daran, einfach zu flĂźchten. Der beste B-Actionfilm seit Jahren. Koch Media, ca. 13 EUR Prometheus. An sich ist Ridley Scotts RĂźckkehr ins Alien-Universum enttäuschend. Die Vorgeschichte ist allerdings interessant, da sie den Monsterfilmen einen Ăźberraschend philosophischen Ă&#x153;berbau verpasst. Bedauerlicherweise bietet der Film Inhalt fĂźr drei Stunden, dauert aber nur zwei, weshalb Ideen angerissen, aber nie vertieft werden. 20th Century Fox HE, ca. 15 EUR

sÂŞ 6IELEÂŞAUSGESCHLAFENEÂŞ!KTIONENÂŞZUÂŞBESONDERENÂŞ!NLĂ&#x160;SSEN sÂŞ 3PANNENDERÂŞUNDÂŞINFORMATIVERÂŞ)NTERNET !UFTRITT WWWNACHTBUSCOM

Wir sehen uns. Sicher im NachtBus.

INFO-LINE: 05 41 / 2002-2211

MUSIK GENIESSEN AUF HĂ&#x2013;CHSTEM NIVEAU!

Charming Sound

Mad Dogs â&#x20AC;&#x201C; Staffel 1. Baxter, Rick, Woody und Quinn besuchen ihren alten Freund Alvo auf Mallorca. Der ist reich geworden, scheint ein tolles Leben zu fĂźhren. Kurz darauf wird Alvo ermordet. Briten machen gutes Fernsehen, eine zweite Staffel der finsteren, aber auch schwarzhumorigen Reihe wurde bereits produziert. CHRISTIAN LUKAS Polyband, ca. 18 EUR

spielbar

Während im Kino nach einem Jahrzehnt Wartezeit der Hobbit die Kinosäle erobert, hat Warner Interactive nach Ăźber fĂźnf Jahren endlich die Ebenen von Rohan freigegeben. Im Herr-der-Ringe-Online-Addon â&#x20AC;&#x17E;Die Reiter von Rohanâ&#x20AC;&#x153; hat Entwickler Turbine nach den eher enttäuschenden DĂźsterwald- und Isengart-Erweiterungen an die Genialität des MoriaAdd-ons angeknĂźpft. Neben den dynamischen Quests, zehn weiteren Erfahrungsstufen und den Kampfgruppen motivieren vor allem die neuen Reitfähigkeiten. Fehlt nur noch das Endgame, das in KĂźrze in Form von kostenlosen Uploads nachgereicht wird. In digitaler Form wird â&#x20AC;&#x17E;Die Reiter von Rohanâ&#x20AC;&#x153; fĂźr 38 EUR (Standard-), 47 EUR (Helden-) und 65 EUR (Legendäre Edition) angeboten. THOMAS HART

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media cd des monats Medina

Supermutant

FRVR DEUTSCHPOP Die Mönchengladbacher spielten gerade mit Nagel in der Kleinen Freiheit. Nach der EP „Lichterloh“ (2009) erscheint nun das Debüt. Musikalisch docken Supermutant bei Turbostaat und Kettcar an, sind in der Auslegung aber deutlich poporientierter. Die Texte von Yann Thönnessen gehen mal mehr mal weniger chiffriert der modernen Lebensproblematik nach, inklusive Bewußtseinstörungen. Der Albumtitel (sprich „Forever“) ruft dagegen zum „totalen Leben“ auf. Comude/Zeitstrafe CHROM

Forever 2.0 DANCEFLOOR Gute Clubmusik zu schreiben, das ist mindestens so schwer wie eine gute Ballade auf’s Papier zu bringen. Aber Medina hat den Bogen raus. Was der dänische Superstar hier macht, ist ganz schön hot. Die Beats sind knackig, aber nie leblos auf Autotune. Und die Songs bauen sich ungewöhnlich raffiniert auf, für dieses Genre. Vergleiche mit Lady Gaga darf man gerne raushauen. Wobei Medina erfreulicherweise nicht immer direkt auf die Zwölf geht! Wow. EMI MARS

Producers

Villagers

{Awayland} GEHOBENES SONGWRITING Nach seinem Debüt „Becoming A Jackal“ verfiel Conor O’Brien in eine Sinnkrise. Gelangweilt vom klassischen SingerSongwriter-Ansatz vertiefte er sich in Instrumentalmusik. Die Texte auf „{Awayland}“ sollen der Musik dienen. In Berlin sog O’Brien Flying Lotus und Caribou auf. Songstruktur und Sound haben sich bei den Villagers nicht grundsätzlich verändert, man erlaubt sich aber einige Haken. Und man merkt mal wieder, wie sehr man die Eels vermisst. Domino CHROM

Green Day

¡Tre! PUNKROCK Es ist also vollbracht. Mit „¡Tre!“ komplettieren Green Day ihre Trilogie. Allein dieses Unternehmen reicht aber nicht aus, um Musikgeschichte zu schreiben. Leider fehlt dem Dreier das gewisse Etwas, vor allem der vorliegende Schluss-Teil ist doch arg nah dran am Punkrock-Klischee. Green Day spielen so, als wäre nach „Dookie“ nicht ein Jahr vergangen. Allerdings sind die Songs nicht so gut wie früher. Und zu einem Track namens „Sex, Drugs & Violence“ muss man nichts sagen, oder? Warner MARS 46 STADTBLATT 1.2013

Made In Basing Street PROGPOP Vier soignierte Herren bündeln die Kräfte. Trevor Horn ist unter anderem für Frankie Goes To Hollywood und t.A.T.u. verantwortlich, Stephen Lipson war seine rechte Hand. Schlagwerker Ash Soan (Del Amitri, Squeeze) hat zuletzt bei Adele geklöppelt. Herzstück der Geschichte ist Sänger Lol Crème (10cc, Godley & Crème). Wer mit dem neuen Robbie-Album nichts anfangen kann: bitte sehr, denn Crèmes Stimme ist so nah dran, wie es nur geht. IMG/Big Lake/Rough Trade CHROM

The Game

Jesus Piece RAP Der US-amerikansche HipHop ist ein merkwürdiges Business. Einerseits gibt es innovative Ansätze wie die Odd Future-Community oder zuletzt Frank Ocean. Andererseits Alben wie „Jesus Piece“. Größtenteils produziert von Dr. Der, der es wie immer drauf hat – aber hier 90er-Beats raushaut, als würde Eminem auf „Keep Their Heads Ringin’“ steil gehen. The Game macht das Retro-Erlebnis perfekt, indem er über Gangs, Gott, Drogen, seinen ermordeten Bruder Jevon und massenhaft „Motherf***er“ rappt. Universal Music MARS

The Script

#3 POP Die irische Band um Frontmann Danny O`Doghouse legt ein charttaugliches Album vor, das irgendwie in der seltsamen Tradition der typischen „TilSchweiger-Bands“ á la One Rpublic steht. Soll heißen: Auf Albumlänge wird hier dem geneigten Hörer ein leicht verdaulicher Mix aus allen Zutaten kredenzt, die den heutigen Formatradiopop bis an die Grenze der akustischen Strapazierfähigkeit treiben. Nette, alltagstaugliche Songs, die keinem wehtun, aber auch nicht lange im Gehör bleiben. TP EPIC

ROLANDO VILLAZÓN „Villazón Verdi“. Auch wenn wir uns auf diesen Seiten selten der Klassik widmen – wenn der mexikanische Star-Tenor Verdi singt, ist das eine Erwähnung wert. Bei berühmten Arien aus „Rigoletto“ oder „Ein Maskenball“ geht einem das Herz auf. Und die Stimme Villazóns lernt man sogar als Pop-Only-Hörer zu schätzen. Universal Music SAMPLER „Fetenhits Silvester 2012“. Allen Kurzentschlossenen, die das Jahresfinale tanzend verbringen wollen, sind diese drei CDs empfohlen. Aktuelle Hits, Rock-Klassiker, Neue Deutsche Welle und zum Anstoßen um 24 Uhr Abba’s „Happy New Year“. PS: Funktioniert auch bei anderen Feten. Nur dann ohne Abba. Universal Music C2C „Tetr4“. Französisches Kulturgut ist kostbar. Das wissen wir seit Daft Punk, Justice oder David Guetta. In ihrer Heimat ist man bereits verrückt nach C2C. Das liegt an der speziellen musikalischen Mischung der DJCrew, die sich als extrem vielschichtig erweist. HipHop trifft auf House, Reggae und Funk auf Weltmusik? Universal Music JOE COCKER „Fire It Up“. In einem Interview monierte Cocker jüngst, das Publikum wolle nur „Joe, den Popsänger“, er würde aber gern ein Blues-Album aufnehmen und sehe sich nur als Fußnote der Musikgeschichte. „Fire It Up“ (Album Nummer 23!) ist Joe der Popsänger auf gewohntem, also bestem Niveau. Columbia SevenOne Music THE BRYAN FERRY ORCHESTRA „The Jazz Age“. Nach den 30ern („As Time Goes By“) widmet sich der Roxy Music-Sänger den roaring twenties. Ferry-Songs der letzten vier Jahrzehnte wie „Slave To Love“ oder „Avalon“ erscheinen hier als instrumentale Dixieland Jazz-Nummern unter der Ägide von Pianist und Wegbegleiter Colin Good. BMG Rights EVA CASSIDY „The Best Of Eva Cassidy“. Neue Sammlung mit 20 Songs der 1996 früh verstorbenen Sängerin aus Washington, D.C. 2001 spielte die BBC „Over The Rainbow“. Am Ende verkaufte sich Cassidys Album „Songbird“ eine Million Mal. „The Best Of Eva Cassidy“ besteht teils aus Studio-, teils aus Liveaufnahmen. Blix Street Records/Rough Trade

Moses Pelham

Geteiltes Leid 3 RAP Vor 14 Jahren erschien wie aus dem Nichts der Monolith „Geteiltes Leid“. Der Name war Programm: Schonungslos bellte der Rödelheimer den Hörern die Untiefen seiner Seele entgegen. 2004 folgte der innerlich wie äußerlich unausgegeorene zweite Teil. Der letzte Teil der Trilogie ist der Sieg, persönlich wie musikalisch, und mit Xavier Naidoo. „Geteiltes Leid 3“ beweist: Moses Pelham war und ist die Herzkammer des deutschen Rap. Say Hooo! 3p/Sony Music CHROM

The Avett Brothers

The Carpenter FOLK Was die Kings Of Leon für den US-Rock sind, das sind die Avett Brothers für den US-Folk. Geschult an Dylan und Guthrie, führen sie dieses traditionsreiche Genre zu frischen Weiden. Scott und Seth Avett mit ihrem ‚Ehrenbruder’, Bassist Bob Crawford. Sie klingen wie eine Band aus Nashville, die aber auch New York und Seattle gesehen hat. Der Folk ist eben noch tieftraurig, country-esk – im nächsten Song rockig, impulsiv. Produzent ist wie beim Vorgänger Rick Rubin. Universal Music MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

Januar 2013

Vom Songwriting zum Pop

Vergleiche finden Musiker meistens nicht so toll. Aber wenn Kat Frankie mit PJ Harvey und Annie Lennox (Eurythmics) in eine Runde geworfen wird, dann kann sich das hören lassen. Die australische Wahl-Berlinerin war lange Zeit ein Tipp in der Songwriter-Szene – ihr letztes Album „Please Don’t Give Me What I Want“ macht aber einen großen Schritt in Richtung Pop. Verspielt, rhythmisch, intensiv. „Ich möchte, dass meine Platten so klingen wie in meinem Kopf. Und das kann niemand für mich übernehmen, das kann ich nur alleine“, sagt sie. Und wird es live beweisen. P 19.1. Kleine Freiheit

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie

FOTO: VERONIKA NICKLAUS

Kat Frankie


werwowas | dezember 2012 Montag

24 CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 X-Mas bei Schnallenbergers

- After-Eltern-Feiern mit Getränkespecials, Bastard Club, 22.00 Süßer die Glocken nie klingen - Rock, Pop, Elektro, Alter-

native, Indie, Hyde Park, 22.00 Das Fest nach dem Fest,

Alando Palais, 23.00

25.

Weihnachten im Tiefenrausch, Tiefenrausch, 23.00

BLUES

BLUES COMPANY

„Rock Around The Christmas Tree“ heißt es seit einigen Jahren bei der Blues Company. Ab dem 1. Weihnachtstag spielen sie an drei Tagen hintereinander ihre größten Hits. Die ersten beiden Abende sind elektrisch und als Verstärkung sind die BC Horns (Jürgen „Big Jay“ Wieching + Uwe Nolopp) dabei. Am dritten Tag wird die Company akustisch. Und natürlich wird auch der ein oder andere Weihnachtshit angestimmt. > BLUE NOTE

BIELEFELD Montag Heilig Abend – Rabimmel Rabammel Rabumm - Die Bescherung nach

der Bescherung, ChristmasPop, Ringlokschuppen, 23.00

KINO

Von wegen „Sex and the City“ oder „Desperate Housewives“ – jetzt kommen vier Frauen in den besten Jahren. Weiblich, 45 plus und sehr lustig. Am Frankfurter Flughafen treffen die Karrierefrau, die Hausfrau, die Vornehme und die Dauerverlobte aufeinander. > OSNABRÜCKHALLE

ROCK

CUSTARD PIES

Led Zeppelin sind derzeit schwer angesagt. Vor kurzem ist eine DVD sowie ein Live-Album zu ihrem legendären Londoner Konzert von 2007 erschienen. Custard Pies aus Münster covern die Hits von Led Zep originalgetreu – von „Whole Lotta Love“ bis „Stairway To Heaven“. > LAGERHALLE

KONZERTE OSNABRÜCK Open Stage Session - Open

BlueNote, 20.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit

Die Band aus der Region stellt ihr neues Album „DrehMomente“ vor, plus altbekannte Hits. Der Sound? Eingängiger Alternative Rock, vereinzelte Pop-Ansätze und ein bisschen Artrock. Das brachte Charmana schon Vergleiche ein von Pearl Jam bis Kansas. > BIG BUTTINSKY

48 STADTBLATT 1.2013

29. BOPPIN’ B

Lange bevor Sasha als Dick Brave dem 50er-Rock’n’Roll sowie dem Rockabilly zu neuem Ruhm verhalf, haben Boppin’B schon ihre Tollen geschwungen. Ein echtes Händchen haben die Unterfranken für Cover-Versionen, von „Wind of Change“ bis „Pack die Badehose ein“. Support: Mr. Cracker. > ROSENHOF

KONZERTE

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00 KNKF - Elektro, Kleine Freiheit, 21.00 Jingle Bells – Die Party - Live: „Starlight Excess“, Alando Palais, 22.00 90er Jahre X-Mas Party, Hyde Park, 22.00 X-Mas Os-Gay Night, Five Elements Club, 22.30 Heimspiel - Indie, Rock, Pop, Glanz & Gloria, 23.00

OSNABRÜCK Der kleine Ritter Trenk -

Kirsten Bole, ab 6 J., Theater am Domhof, 11.00 Die 3 Weihnachtssternchen, Planetarium, 15.00+16.00

AUSSERDEM Auf die feine englische Art Teestunde im Café am Westerberg, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 15.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Donnerstag

OSNABRÜCK Festgottesdienst und Konzert - Messe B-Dur von Franz

Schubert, D324 – JohannisChor Osnabrück, Solisten und Mitglieder des Osnabrücker Symphonieorchesters, St. Johann, 18.15 Neaera & Gäste - MetalCore, Bastard Club, 20.00 Klangkonzert – KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll,

Blues Company – Rock Around The Christmas Tree,

P SIEHE TAGESTIPP

ROCK’N’ROLL

26

KIDS

Blues Company – Rock Around The Christmas Tree,

29. CHARMANA

Mittwoch

ger Gesellschaftshaus, 20.00

25

KIDS

OSNABRÜCK

Nacht im Universum, 23.00

stage für Musiker, Big Buttinsky, 20.00

ROCK

OSNABRÜCK Anatevka - Jerry Bock, Theater am Domhof, 19.30

Tango-Weihnachtskonzert mit TangoEmoción, Piesber-

Dienstag 28.

BÜHNE

Gertrudenkirche, 20.00

Schauburg, 10.00

HEISSE ZEITEN

Ringlokschuppen, 22.30

Universum: Das Leben des Brian - Eine

Der kleine Wassermann,

MUSICAL

Dienstag – Christmas Pop vs. Depeche Mode Party,

BRAMSCHE

IBBENBÜREN

27.

BIELEFELD

BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP

27 KONZERTE OSNABRÜCK Ein Abend in der Pianobar Theo Pötter spielt und singt am Flügel, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 19.00 Klangkonzert – KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll,

Gertrudenkirche, 20.00 Thursday Blue Monday Jam Blues Session, Lagerhalle, 20.00

SCHÜTTORF 19. Schüttorf Rocks – Indoor Festival - Gilf, the redphones,

Blues Company – Rock Around The Christmas Tree,

Stepmother, Memories of Fake, My Own Hostage, Crank Situation, No Mercy, Kick Indicator, UJZ Komplex, 19.00

BlueNote, 20.30

CLUBS&PARTY

Rocky Votolato, Prinz Pi, Slime, Ringlokschuppen, 20.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Die Nacht der halben Biere,

Tiefenrausch, 20.00 Christmas School Party,

Alando Palais, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Ratten - Gerhart Hauptmann, Theater am Domhof, 19.30 Magic of the Dance - Tanzshow, OsnabrückHalle, 20.00

BIELEFELD Willkommen zu Hause Indoor-Festival - Casper,

Matt Walsh Blues Trio & Gast, Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30

KINO FILMSTARTS R Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger - Abenteuer, Drama R Ludwig II - Drama, Historie

Thursday’s - Guitars, Dark,

Electronics, Hyde Park, 22.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

Erothek 4,90 € 1 x rein 6,90 € rte Tageska

Erlebniskino

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 9.30 bis 22.00 Uhr · Do.-Fr. 9.30 bis 23.00 Uhr Sa. 9.30 bis 22.00 Uhr · So. 14.00 bis 21.00 Uhr Möserstraße 29 (neben der Hauptpost) 49074 Osnabrück · Telefon 0541/21468


BÜHNE OSNABRÜCK Sieg der Schönheit - Georg

Philipp Telemann, Theater am Domhof, 19.30 Heiße Zeiten – Wechseljahre

- Ein musikalisches Hormonical von Tilmann von Blomberg, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP LINGEN Buddy In Concert -

Rock’n’Roll-Show, Theater, 20.00

KINO FILMSTARTS R Alexandre Ajas Maniac Thriller, Horror R Breathing Earth - Dokumentation R Die Vampirschwestern Komödie R Red Dawn - Action R Searching for Sugar Man Dokumentation R Weil ich schöner bin Drama

MÜNSTER Rasco (The Voice Of Cali Agents) - HipHop, Hot Jazz

Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Punk & Rock Night, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Desperados Rebels Night, Alando Palais, 22.00 Rocknacht – Bandspecial: Best of 2012 - Merchandise

Verlosung, Rock, Metal, Numetal, Emo(Core), Hyde Park, 22.00 Diskotiere - Disco, Funk, Soul, Glanz & Gloria, 23.00 Kleine Freiheit All-Stars Indie, Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00

ball, Artland-Arena, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Regenbogenfische, Plane-

tarium, 15.00 Ferien für den Weihnachtsmann - Ab fünf J., Figuren-

Jazz Smells: Klaus Fey, David Jehn & Wolfgang Ekholt,

MÜNSTER Speed – die neue Holiday on Ice Show - 15 Vorstellungen

theater, 16.00

OSNABRÜCK

IBBENBÜREN

Das kleine 1x1 der Sterne,

CLUBS&PARTY

Club, 23.00

Planetarium, 15.00

Pop, Kleine Freiheit, 23.00

Ferien für den Weihnachtsmann - Ab fünf J., Figuren-

BIELEFELD

AUSSERDEM

theater, 16.00

OSNABRÜCK

TECKLENBURG

Uferlos Stammtisch - Für schwule und bisexuelle Männer, Planeta Sol, 20.00

König Drosselbart - Figuren-

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Freitag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Donots – Jahresabschlusskonzert 2012, Rosenhof, 19.30 Papillon und Tafkat, Bastard Club, 20.00 Custard Pies - A Tribute to Led Zeppelin, support: Rolling Thunder, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Russische Chanson Stars in Deutschland - Alle russischen

Chanson Stars auf einer Bühne, OsnabrückHalle, 20.00 BIELEFELD Subway To Sally / Die Apokalyptischen Reiter - Eisheili-

ge Nacht 2012, Ringlokschuppen, 20.00

theater, Kulturhaus, 16.00

AUSSERDEM

BÜHNE BIELEFELD Erwin Grosche - „Warm-

duscherreport Vol. 2“, Skurriles Kabarett, Zweischlingen, 21.00

Thiele unternimmt einen Spaziergang durch die Wiener Kaffeehausliteratur, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 15.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

KIDS OSNABRÜCK Ferien für den Weihnachtsmann - Ab fünf J., Figuren-

theater, 16.00

29 KONZERTE OSNABRÜCK CharMana, Big Buttinsky, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

DCS (DIE COOLEN SÄUE) MOINSEN MAFIA PERSPEKTIVE MUSIC

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Kulturbüro Gronau und

Lars der Eisbär, Planetarium,

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

18.01. 20.00 Uhr

21.02. 20.00 Uhr

05.03. 20.00 Uhr

16.00 Stoff der Sterne, Planetarium,

17.00 IBBENBÜREN Der kleine Wassermann,

Samstag

Samstag 16.02. HIP HOP KONZERT:

- Pop, Star Tracks, Electronic Escalation, Ringlokschuppen, 22.30

47. Osnabrücker-Börse -

Vorwiegend heiter – Ein Wiener Nachmittag - Helmut

02.02. U-21 BANDCONTEST

SuperSamstag – Eskalation

OSNABRÜCK Großtauschtag, Briefmarken und Münzen, OsnabrückHalle, 08.00

VORSCHAU Samstag

Starclub - Party-Rock und -

Schauburg, 16.00

Der kleine Wassermann,

EINLASS: 20 UHR – EINTRITT 5 €

Hot Jazz Club, 21.00

KIDS

OSNABRÜCK Der Geizige - PeterLicht nach Molière, emma-theater, 19.30

HAUSKONZERT: DEAR INSANITY ELEPHANT ROADKILL NIGHTFALL – VINETA WHEN YOU SCREAM

Radau gegen HIV - „End of Green“ & „Godex“, Dark Rock, Gothic Rock, Sputnikhalle, 20.00

4 Jahre – F**k me now and love me later, Five Elements

QUAKENBRÜCK

Samstag

12.01.

MÜNSTER

vom 28.12.-06.01.2013, MCC Halle Münsterland, 19.00

BÜHNE

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

BIELEFELD The Busters - Special Guest Dr. Ring Ding Soundsystem, Forum, 21.00

OSNABRÜCK Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 20.00 Balalaika Beats, Tiefenrausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Last Saturday of 2012 - Das Alando sagt „Danke schön!“, Alando Palais, 22.00 Reggae Rotation, Big Buttinsky, 22.00 Inventurparty - Getränkespecials, Rock, Pop, Indie, Electronics, Hyde Park, 22.00

SPORT Artland Dragons – NY Phantoms Braunschweig - Basket-

Rockmare after Christmas „The Spirit of Desire“, „Rosencrantz“, „Day to Resist“, Lagerhalle, 20.00 Boppin B + Mr. Cracker, Rosenhof, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

21.03. 20.00 Uhr

Schauburg, 16.00 TECKLENBURG König Drosselbart - Figurentheater, Kulturhaus, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 16.30 EisGolf für Jedermann, 19.00 EisGolf-Turnier von Hülsmann & Tegeler, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Herbert Knebel (Aula, Gymnasium) Programm: „Ich glaub´ich geh´kaputt!“

„Alpcologne“ (Studio-Lounge) Reihe: Klangkosmos Weltmusik

Cindy aus Marzahn (Bürgerhalle) (. . . das neue Programm . . .)

„Die Familie Popolski“(Bürgerhalle) Programm: „Get the Polka started“

25.04. 05.05.

25. Jazzfest Gronau

27.04.

Rap´n Hip Hop meets Soul´n Funk (Bürgerhalle)

20.00 Uhr

Max Herre & Flo Mega

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 touristik@gronau.de · www.ticketonline.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT 1.2013 49


werwowas / dezember 2012

Silvesterpartys von A bis Z Discomania, Silvester Deluxe oder entspanntes Lounging – hier feiert Osnabrück ins neue Jahr. Alle Angaben ohne Gewähr.

Alando Palais

Kleine Freiheit

Parks

Pottgraben 60, ab 21h Die Silvesterparty mit den TOP-Partybands Skydogs sowie Route66. Diverse DJs heizen der tanzenden Meute auf sechs Areas mit Oldies, Charts, Black und lockerer Housemusik ein. Außerdem begeistert der Prosecco-Empfang bis 23h, ein außergewöhnliches Klangfeuerwerk über der Hase und der leckere Mitternachtsberliner.

Hamburger Straße 22,ab 22h Silvester in Freiheit wird diesmal getreu dem Motto „Silvesterglück in Osna-brück“ gefeiert! Neben der explosiven Tanzmusik auf zwei Floors, sorgen Feuerwerk, Sekt und Berliner zu Mitternacht auf Kosten des Hauses für ausgelassene Stimmung.

Parkstraße 40, ab 21h Der Jahreswechsel und zugleich die letzte Party im Parks wird gefeiert mit dem Rundum-sorglosPaket. Darin enthalten: eine gut sortierte Getränkeauswahl (Cocktails, Prosecco, Longdrinkts etc.), Currywurst und beste Partymusik.

VVK: 8,- Euro | AK 12,- Euro | Ticket-Hotline 7607780 www.kleinefreiheit.info

VVK 24 Euro Eintritt (plus 29 Euro Galabüfett im EssTheater) | Ticket-Hotline 6001110 www.alandopalais.de

VVK 59,- Euro (inkl. Getränke) Ticket-Hotline 58049508 | www.parks-os.de

5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

5N Nachtbus N7, Schnatgang, Hoffmeyerplatz

5N Nachtbus N9, Stresemannplatz

Kuckuck (Kesselhaus)

PollyEsther’s

Bastard Club

Neulandtrasse 12,, ab 21h Der Lausbuben Silvester Bash wird gefeiert mit guter Musik und einer guten Anlage. Dan Sir, Tom Stil, Christopher Nobel, Intensive und Robin Schulz sorgen für feinsten Elektro zwischen Deep House und Tech House.

Domhof 7c, ab 19h Silvester Special mit allen Cocktails zum Happy Hour-Preis all night long.

5N Nachtbus N8, Theater

AK Eintritt frei (Mindestverzehr 20,- Euro) | www.lausbuben-komplizen.de

Weidenstraße 2, ab 19 h Mit einem leckeren iberischen Büfett (ab 20 h) kann der Abend beginnen. DJ Tom Stil sorgen für den passenden Soundtrack ins neue Jahr. Ab 23h ist der Eintritt frei!

Buersche Straße 8, ab 22h Beatstreet Silvester Special auf 2 Areas mit den Residents The Dopeboy & DJ G-Rebel und Hannovers Finest DJ KID CUT. Draußen findet die Aktion „Böller statt Brot“ statt, schön viel Licht, Rauch und Peng Peng. Dazu gibts reichlich Kurze for free! VVK 7,- Euro AK 9,- Euro | www.beatstreet.eu

Lagerhalle

5N Nachtbus N1, Alte Poststraße

Big Buttinsky Johannisstraße 112, ab 19h Ein extra-terrestrisches Silvester-Special. Die Jazz Invasion und eine Kiste Begrüßungssekt gibt’s gratis! 21.45-23.45 Uhr: Filmvorführung „E.T. – Der Außerirdische“ auf Beamer-Leinwand. Nach dem Jahreswechsel party- und festtauglicher Jazz im Live- und Konserven-Mix. Eintritt frei/ Pay-After-Kollekte

5N Nachtbus N64, N4, Salzmarkt

Extrablatt Jürgensort 4, ab 19h Silvesterparty mit toller Musik, Begrüßungscocktail, großem Silvester-galabüfett und einem ausgewählten Getränkeangebot inklusive. Zu Mitternacht gibt’s Häppchen und ein tolles Feuerwerk. VVK + AK 59,90 Euro | Ticket-Hotline 260639

Blue Note

5N Nachtbus N1-9, Kamp Promenade

Erich-Maria-Remarque-Ring 16, ab 21.30h Silvester-Party mit DJ Voco. Auf der Dachterrasse steht ein beheiztes Raucherzelt mit eigener Theke. Um Mitternacht gibt es Prosecco und eine kleine Stärkung for free (solange der Vorrat reicht).

Five Elements

VVK 15,- Euro | Ticket-Hotline 600650 www.cinema-arthouse.de

Hamburger Straße 22, ab 23.00h Zur Five Elements Silvester Party gibt es Charts, RnB, House (Mixed Music) für Füße, Ohren, Beine und Gemüt. Und für den Durst einen Neujahrssekt für alle Gäste. VVK 8,- Euro, AK 12,- Euro www.five-elements-os.de

5N Nachtbus N1, N5, N7, Berliner Platz

5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

Café & Bar Celona

Glanz&Gloria

Nikolaiort 6, ab 19h Große Silvesterparty mit DJ, Mitternachts-Prosecco und Cocktail-Happy Hour die ganze Nacht. Eintritt frei! www.cafe-bar-celona.de

5N Nachtbus N1-N9, Kamp Promenade

Restaurant Caliente Rolandsmauer 13-15, ab 19h Das leckere karibische Büfett wird um 20h eröffnet. Ab 23h steigt die zündende Silvesterparty mit DJ Gustav. Er sorgt für Hits aus dem Jahr 2012 und dem Besten von gestern, heute und morgen für gute Stimmung.

Neuer Graben 40, ab 22h Glänzende Silvesternacht! Mit Frei-Sekt um Mitternacht. Die DJs zünden die Musikrakete auf zwei Floors. Passend zu Mitternacht wird ein spektakuläres Feuerwerk gezündet. VVK 8,- Euro AK 12,- Euro | Ticket-Hotline 7607780 | www.glanzundgloria.biz

5N Nachtbus N6, Universität, OsnabrückHalle

Heimlich

VVK 34,90 Euro (inkl. Büfett), www.cafe-caliente.de

Vitihof 4/5, ab 21h Wie man im Heimlich Sivester feiert? Der Name ist Programm. Nur so viel sei verraten: Die Drinks sind verführerisch und der DJ auch.

5N Nachtbus N1, N3, Heger Tor

Ticket-Hotline 7607780 www.heimlich.biz

emma-theater Lotter Straße 6, ab 23h Die Silvester-Lotter-Party! Mit viel Theater, leckeren Kleinigkeiten und Drinks. 9,- Euro an der Theaterkasse Ticket-Hotline 0541/7600076 www.theater-osnabrueck.de

5N Nachtbus N1, N3, Heger Tor 50 STADTBLATT 1.2013

5N Nachtbus N5, N8, Hasetor

Hotel Westerkamp Bremer Straße 120, 18h Beim festlichen Candlelight-Dinner kann man sich mit ausgesuchten Speisen in beste Neujahr-Stimmung bringen. Um Reservierungen wird gebeten. Ticket-Hotline 97770 | www.westerkamp.de

5N Nachtbus N7, Gartlager Weg

Rolandsmauer 26, ab 18.30h Silvesterparty 2011 mit Live-Musik von der Funky Monks, Disco bis zum Sonnenaufgang mit DJ sash:mob & DJ Floyd Pepper, warmen Büfett und Sekt- & Cocktailbar. Für einen guten Party-Start sorgt ein Begrüßungs-Drink. VVK 32,50 Euro (15,- Euro ohne Büfett) AK 17,- Euro | Ticket-Hotline 338740 www.lagerhalle-osnabrueck.de

5N Nachtbus N1, N3, Heger Tor

Mondflug Karlstr. 51, ab 22h Silvester ist „The Final Trip“ mit House, Charts, Elektro, Soul ... Eine Stärkung geben Flying Tapas von der neuen Tapas-Bar Tapas Marinos. Los geht’s! VVK 12,- Euro, AK 15,- Euro

5N Nachtbus N5, Nonnenpfad Nachtbus N1, N5, N7, Berliner Platz

Neo Club+Cuisine Pagenstecherstraße 48, ab 20h Erst Essen, dann feiern. Nach einem französischmediterranen 3-Gänge-Menü wird stilvoll ins neue Jahr gefeiert. Es gibt ein großes Feuerwerk und viele Überraschungen. VVK 79,- Euro (inkl. 3-Gänge-Menü) AK Eintritt frei (Mindestverzehr 20,- Euro) Ticket-Hotline 0157 81977878 oder reservierung@neo-cc.de

5N Nachtbus N1, Sedanplatz

OsnabrückHalle Schlosswall 1-9, ab 18.30h Mit der Band Simply Colour während des Dinners. Eine kleine Pause zwischendurch kann man sich an der Center-Theke, der Cocktail-Lounge, am Snack-Büfett und an der Whisky-Kaffee-Bar gönnen. Gala-Menü ab 18.30h Gala-Büfett ab 19.30h Party ab 21.30h VVK Party-Ticket 21,- Euro oder kulinarisches Ticket Dinner & Dance 49,- Euro (Gala-Büfett) oder 69,- Euro (5-Gänge-Gala-Menü) – alle Preise zzgl. Gebühren. Ticket-Hotline 349024 www.osnabrueckhalle.de

5N Nachtbus N6, Universität, OsnabrückHalle

Portobar

VVK 40,- Euro | Ticket-Hotline 96384333 www.porto-bar.de

5N Nachtbus N9, Uhlandstraße

Rosenhof Rosenplatz 23, ab 22h Ein Jahresausklang im Zeichen der 90er. Mit Begrüßungsdrink, großem Feuerwerk und Sekt zum Jahreswechsel ist gute Laune auf der 90er Jahre Special Party vorprogrammiert. Für das leibliche Wohl sorgen Snacks und Fingerfood. VVK 10,- Euro| Ticket-Hotline 9614629 www.rosenhof-os.de

5N Nachtbus N4, N6, Rosenplatz

SonderBar Lohstraße 21, ab 21h Heute wird gefeiert. Mit Getränkespecials wird zum Jahreswechsel stilecht angestoßen. Eintritt frei!

5N Nachtbus N8, Vitihof

Sonnendeck Lohstraße 22, ab 21h Neben dem, was die Theke sowieso zu bieten hat, gibt es spezielle Silvester-cocktails. Um 0 Uhr gibt es einen Mitternachtssnack vom Flammkuchenhaus Le Feu. DJ FDK sorgt für musikalische Unterhaltung und gute Laune! VVK 59,- Euro inkl. Getränke | Ticket-Hotline 24440 | www.sonnendeck-os.com

5N Nachtbus N8, Vitihof

Steigenberger Hotel Remarque Natruper-Tor-Wall 1, ab 18h Der Jahreswechsel versprüht Zirkus-Atmosphäre. Einen unvergesslichen Jahreswechsel hat man beim ausgelassenen Tanz in der Manege.! Es gibt wahlweise ein 4- oder 7-Gänge-Menü. VVK ab 129,- Euro | Ticket-Hotline 6096669 www.osnabrueck.steigenberger.de

5N Nachtbus N1, Rissmüllerplatz

Tapas Marinos Heger Straße 35, ab 20h Die Silvesterparty über dem Restaurant Almani am Heger Tor wird gefeiert mit Tapas, Fingerfood und einem Feuerwerk auf dem Heger Tor, VVK 49,- Euro inkl. Getränke | Ticket-Hotline 99 89 78 28 | www.almani.de

5N Nachtbus N1, N3, Heger Tor


Sonntag

Montag

30 31

Silvester, Heimlich, 21.00

Getränkespecials zum Jahreswechsel, SonderBar, 21.00 Spezielle Silvestercocktails,

Sonnendeck, 21.00 Silvester-Party mit DJ Coco,

BlueNote, 21.30

KONZERTE

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK

Mondflug, 22.00

Weltklassik am Klavier â&#x20AC;&#x201C; Hummelflug & Pastorale -

Silvester Party - 00er + 90er Jahre Special, Rosenhof, 22.00 Silvesterparty, emma-theater, Foyer, 23.00 Silvester Party, Five Elements Club, 23.00 Glänzende Silvesternacht Rock, Pop, Indie, Glanz & Gloria, 23.00

OsnabrĂźcker KammermusikDuett â&#x20AC;&#x201C; Suadade, Diakonie

Wohnstift am Westerberg, 16.00 Rocknacht - â&#x20AC;&#x17E;M.A.V.T.â&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Into the Wildâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Where are the good moose?â&#x20AC;&#x153;, Lagerhalle, 20.30 MĂ&#x153;NSTER After Church Club: Philâ&#x20AC;&#x2122;s Groove Box, Hot Jazz Club,

15.00 Jahres-Abschluss-Session mit der Hot Jazz Club-All Star Band, Hot Jazz Club,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rockâ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;Roll, Tiefenrausch, 20.00 Betreutes Singen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00

BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Ein Sommernachtstraum -

William Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30

Johannes Friedemann Knoll: Beethoven, Liszt, Rimski-Korsakow, Ameos Klinikum, 17.00 Jazz Invasion â&#x20AC;&#x201C; Extra-Terrestrisches Silvester Special -

Jazz Session, FilmvorfĂźhrung â&#x20AC;&#x17E;E.T. â&#x20AC;&#x201C; Der AuĂ&#x;erirdischeâ&#x20AC;&#x153;, Big Buttinsky, 19.00 Beat Street präsentiert: Bye2012/Hello2013 - Tanz-

musik, Feuerwerk, Bastard Club, 22.00 Silvester â&#x20AC;&#x201C; Orgelkonzert, St. Marien, 22.30 LINGEN

Silvesterparty 2012 - Live

theater, 16.00 IBBENBĂ&#x153;REN Der kleine Wassermann,

Schauburg, 16.00

AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Aktive Erlebnistouren am Piesberg und Ăźber 3 OsnabrĂźcker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt, 13.00-18.00 Ă&#x153;berraschungstour zum Jahresabschluss - RĂźckkehr

vor Einbruch der Dunkelheit, Treffpunkt ADFC Geschäftsstelle, 13.30 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf GroĂ&#x;bildleinwand, CafĂŠ Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf GroĂ&#x;bildleinwand, Grand Hotel, 20.15 GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE GMHĂźtte on Ice - 16.30 â&#x20AC;&#x17E;Dinner for Oneâ&#x20AC;&#x153;, 17.30 EisstockschieĂ&#x;en, Halbfinale, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

OSNABRĂ&#x153;CK Herrengedeck, Unikeller, 19.00

KIDS

Montag â&#x20AC;&#x201C; Silvester Party -

AUSSERDEM

QUAKENBRĂ&#x153;CK

ater am Domhof, 15.00

OSNABRĂ&#x153;CK Neujahrskickern, Bastard

Club, 19.00 Kickern fĂźr lau, Unikeller,

19.00 GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE GMHĂźtte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Silvesterparty, Artland-

Arena, 20.00

BĂ&#x153;HNE

Musik: â&#x20AC;&#x17E;Funky Monksâ&#x20AC;&#x153;, Disco, warmes BĂźfett, Sekt & Cocktailbar, Lagerhalle, 18.30 Silvesterparty - Die Party: Movie-Hits mit den Leinwandhelden feat. Katja Kutz und Bernd BĂśhne, Charts, Oldies & Partyclassics mit DJ Dirk (Showdisco Starlight) (Einlass 21.00), Dinner & Dance, Erst genieĂ&#x;en, dann feiern! Gala-Buffet im Dining Room im 1. OG, Beginn 19.30, 5-Gang-Gala-MenĂź im Restaurant SpeiseZimmer, Beginn 18.30, OsnabrĂźckHalle, 18.30 Silvesterparty - Mit DJ und Mitternachtsprosecco, CafĂŠ & Bar Celona, 19.00 Silvesterparty und Buffet Musik von DJ Gustav & Dancehits 2012, Anm. 0541 760 89 960, Caliente, 19.00 Silvesterparty - Mit SilvestergalabĂźfett, Extrablatt, 19.00 Silvester Special - Cocktailspecials all night long, PollyEstherâ&#x20AC;&#x2122;s, 19.00 Silvester - Mit iberischem BĂźfett, Portobar, 19.00 Manege Frei zum Silvesterball - Der Jahreswechsel ver-

sprĂźht Zirkus-Atmosphäre, Steigenberger Hotel Remarque, 20.00 Alando Silvester Party - Live: â&#x20AC;&#x17E;Skydogsâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Route 66â&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Thirty Toesâ&#x20AC;&#x153;, Alando Palais, 21.00

Ein Ehepaar ezählt einen Witz - Silvestergala des thiele-

neumann-theaters mit 3-GangMenĂź, Lagerhalle Spitzboden, 19.30 BIELEFELD Der Nussknacker: Bolschoi Staatsballett Belarus, Stadt-

halle, 19.00

KINO BRAMSCHE Universum: Die Feuerzangenbowle - Mit

selbst zubereiteter Bowle, 18.00

LITERATUR OSNABRĂ&#x153;CK Die lange Erzählnacht zu Silvester: Ein Himmel voller Märchen - Sabine Meyer,

Steinwerk Ledenhof, 20.00

SPORT OSNABRĂ&#x153;CK 33. OTB Silvesterlauf, OTB-

04.1. 08.1. 09.1. 10.1. 11.1. 12.1. 12.1. 18.1. 19.1. 19.1. 22.1. 24.1. 24.1. 25.1.

Improteus Rudelsingen Ensemble Six Poetry Slam Frank LĂźdecke Club 30 Party im Theater OsnabrĂźck

Dead or Alive Poetry Slam Bernd Begemann solo My Generation-Party RatzFatz.reich Pop!Stage 8 (auch 23.1.) Malediva in ÂťPyjamaParty!ÂŤ 17. Grolsch Songnight Volkmar Staub & Florian Schroeder

Tel. 0541-338740 ¡ lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

2

www.lagerhalle-osnabrueck.de

KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK The 12 Tenors, OsnabrĂźckHalle, 20.00 LENGERICH Gempt Blues Session,

Gempt-Halle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRĂ&#x153;CK Studentenseminar - Geträn-

ke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Diverse Bierspezi-

alitäten, Unikeller, 19.00 Disco Bingo mit Christian Steiffen, Grand Hotel, 20.00

  

P SIEHE TAGESTIPP



  



Die Nacht der halben Biere,

Tiefenrausch, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie,

Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00





 

BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Das Ding - Philipp LĂśhle, emma-theater, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

Center, Ab 11.20

KINO

AUSSERDEM

OSNABRĂ&#x153;CK

GMHĂźtte on Ice, Eislaufbahn

Lagerhalle: Solange ich lebe â&#x20AC;&#x201C; Jab Tak Hai Jaan - Bollywood-Melodra-

in Oesede, 08.00-21.00

ma, 19.30

GEORGSMARIENHĂ&#x153;TTE

3. + 3 1. Jan.

Mittwoch

OSNABRĂ&#x153;CK Jaques Offenbach, Theater am Domhof, 15.00+19.00 Ein bisschen Frieden - Songdrama von Dominik Stosik, emma-theater, 17.00+20.00

Ein KĂźnstler! t! Ein Instrumen Ein Song! st! Du entscheide

Kultur & Kommunikation am Heger Tor

Orpheus in der Unterwelt -

CLUBS&PARTY

OSNABRĂ&#x153;CK

Ferien fĂźr den Weihnachtsmann - Ab fĂźnf J., Figuren-

CLUBS&PARTY

Casablanca â&#x20AC;&#x201C; Die Silvester Gala, Zweischlingen, 21.00

Silvesterfeier - Mit der Partyband â&#x20AC;&#x17E;Finityâ&#x20AC;&#x153;, Gempt-Halle, 19.00

OSNABRĂ&#x153;CK

Planetarium, 15.00+16.00

P SIEHE TAGESTIPP

Der kleine Ritter Trenk - The-

Querschnitt aus Operette, Muscial und Klassik, Theater, 18.00

Silvester 2012 - Buffet, Konzert & Party â&#x20AC;&#x201C; Live: Orange Moon (Funk, Soul & Pop), Hot Jazz Club, 18.00 SilvesterglĂźck - Feuerwerk, Sekt und Berliner, Kleine Freiheit, 22.00

Konzert zum Neujahrstag 2013, OsnabrĂźckHalle, 17.00

e

3. + 4. Vorrund

OSNABRĂ&#x153;CK

OSNABRĂ&#x153;CK

80s/90s Silvester-Special, Silvester-Houseparty, Ringlokschuppen, 22.30

Slam

KONZERTE

BIELEFELD

Silvesterkonzert - Mit einem

KIDS Das kleine 1x1 der Sterne,

The Final Trip â&#x20AC;&#x201C; Silvesterparty - House, Charts, Elektro,

LENGERICH

MĂ&#x153;NSTER

1

sorglos-Paket: Cocktails, Prosecco, Longdrinks, Parks, 21.00

KONZERTE

SingerSongwriter

Dienstag

Jahreswechsel und letzte Party im Parks - Rundum-

STADTBLATT 1.2013 51


werwowas / januar 2013 KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Sternenhimmel im Januar,

Planetarium, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Donnerstag 1.

KLASSIK

NEUJAHRSKONZERT

Zum ersten Mal wird Osnabrücks neuer Generalmusikdirektor Andreas Hotz (Foto) den Jahresstart dirigieren. Das heutige Programm konnten die Konzertgänger vorab selbst bestimmen. Conferencier ist traditionell Klaus Wallendorf (Berliner Philharmoniker). > OSNABRÜCKHALLE

2.

3

REMMIDEMMI

DISCO BINGO

Es ist der erste Mittwoch im Monat – es ist Disco Bingo! Moderator und Schlagergott Christian Steiffen wird wie immer phantastische Preise raushauen. Und mit seinen amüsanten Kommentaren und Show-Einlagen für Kurzweil sorgen. > GRAND HOTEL

KONZERTE OSNABRÜCK Singer-Songwriter Slam 2012/2013 - 3. Vorrunde,

Lagerhalle, 20.00 Uni-Jazz Session, Unikeller,

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, für alle ab 14 J., emma-theater, 09.30+11.30 Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

KINO FILMSTARTS R 11 Freundinnen - Sport, Dokumentation P SIEHE KINO R Jack Reacher - Thriller R München in Indien - Dokumentation R Paradies: Liebe - Drama R Silver Linings - Komödie R The Loneliest Planet Thriller R The Sessions – Wenn Worte berühren - Drama

6.

LIEDERABEND/SCHAUSPIEL

EIN BISSCHEN FRIEDEN

Nein, hier geht es nicht um den gleichnamigen Trällerbeitrag von 1982. Aber um eine Art Liederabend geht es schon. Den veranstalten Soldaten in einer „Anstalt für entmilitarisierende Maßnahmen“, als Therapie. Aber ob sie dadurch wirklich ihr Trauma loswerden? > EMMA-THEATER

52 STADTBLATT 1.2013

8.

TANZ

INCANTO

Zauber? Magie? Mauro de Candias zweiteiliger Tanzabend ist eine Reise in eine surreale Welt. Die Tänzer bewegen sich zunächst an der Grenze zwischen Bewusstem und Unterbewusstem. Im zweiten Teil wird das traditionelle Ballettvokabular ins Burleske verlagert. > EMMA-THEATER

STADTBLATT präsentiert Kool Savas - „Warum rappst du? Xmas Tour 2013“ feat. Laas Unitd., DCVDNS, Architekt, Montez, Hyde Park, 20.00 P SIEHE MUSIK Band Stand Meeting - St. Helens, Unfames, Unknown State, Haus der Jugend, 21.00 MÜNSTER 24. Internationales Jazzfestival Münster - Mattia Cigalini

„Bad Romance“, Julia Hülsmann Trio & Tom Arthurs, Edmar Castaneda Trio, Billy Martin’s Wicked Knee, Theater, Großes Haus, Ab 18.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

Für Musical-Freunde ist es jedes Jahr ein Höhepunkt, wenn die German Musical Academy ihre jüngste Produktion vorstellt. In diesem Jahr zusammen mit dem Institut für Musik. Gezeigt wird „In Arbeit“ von Stephen Schwartz. Das Musical aus den späten 70ern zeigt Arbeiter in ihrem Alltag – als wäre man in einem Song von Bruce Springsteen. Es gibt den Lehrer, den Feuerwehrmann, die Kellnerin ... und natürlich auch eine Love Story und tolle Songs wie „Traffic Jam“ oder „Just A Housewife“. > EMMA THEATER

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

IN ARBEIT

KONZERTE

CLUBS&PARTY

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

5.

4

21.00

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Kniffel of Death 2013 - Contest, Bastard Club, 20.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00

MUSICAL

Freitag

Dance into the night... - Mit DJ, Sonnendeck, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 All mixed up..., The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 D-Effekt - Schwarz-mittelalterliche Veranstaltung, Bastard Club, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00 Cudo Rebellica - Balkan, Beat, Elektro, Swing, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Funk, Kleine Freiheit, 23.00 Tanzen! - Hits aus 30 Jahren Pop-Geschichte, Lagerhalle, 23.00

BIELEFELD Fieser Freitag Umsonst & Drinnen - Electro-Floor meets

Rock-Floor, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Incanto - Mauro de Candia, emma-theater, 19.30 Ein Sommernachtstraum -

William Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Improteus - Improvisationstheater, Lagerhalle, 20.00

sen oder Schwämmen werfen kann, ein Schiedsrichter mitspielt, Spieler nach und nach ausscheiden, bis der Maestro gekürt werden kann und, und, und ... Alles ist möglich beim Improvisationstheater Improteus. Schwanensee - Das Russische Nationalballett aus Moskau, OsnabrückHalle, 20.00

LINGEN Musical Night in Concert 2013, Theater, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Candle-Light-Schwimmen -

Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 19.00 Überraschungstag der Citygemeinschaft Oesede, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Samstag

5 KONZERTE OSNABRÜCK Von der Bachstadt in die Friedensstadt - Motetten mit

der Leipziger Kantorei, Kleine Kirche am Dom, 20.00 Nutellica, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK LENGERICH Neujahrskonzert - Chorge-

meinschaft Lengerich e.V., Orchester Osnabrücker Musikfreunde, Chorgemeinschaft St. Martini Münster, Gempt-Halle, 18.00 MELLE Very Klezmer - Giora Feidmann & Gitanes Blondes, Martinikirche Buer, 17.00

MINDEN Greg Copeland & The Soul Gang, Jazzclub, 21.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00

AUSSERDEM GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Je nach Art der Vorstel-

P lung kann es passieren, dass das Publikum mitspielt, es (je nach Gefallen) mit Ro-

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


MÜNSTER 24. Internationales Jazzfestival Münster - Irene Aranda

Duo, Bernstein/Fowlkes/Rojas, Play Ellington and Monk, Theater, Kleines Haus, Ab 14.30 24. Internationales Jazzfestival Münster - Reut Regev R

Time, Klaus Paier/Asja Valcic Duo, Frederik Köster – Die Verwandlung, Yaron Herman Piano Solo, Enrico Rava: „Rava on the Dance Floor“, Theater, Großes Haus, Ab 17.30

CLUBS&PARTY

Sehnsucht nach Schottland

Augen im All, Planetarium,

- Dia-Multi-Visions-Show, Lagerhalle, 15.00

17.00

Australien – ein Jahr Auszeit

- Dia-Multi-Visions-Show, Lagerhalle, 17.30 Kanada - Dia-Multi-VisionsShow, Lagerhalle, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 19.00 Eisstockschießen, Finale, Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Sonntag

6

OSNABRÜCK Get on the floor - Mit DJ, Son-

nendeck, 18.00 Wechselstrom, Grand Hotel,

19.00 Rock & Metal & more..., The

Whisky, 20.00 Balalaika Beats, Tiefen-

rausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rock den Rosenhof, Rosen-

hof, 22.00 Rubthedubduck, Bastard

Club, 23.00 Five Elements Club Nacht,

Five Elements Club, 23.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – Welcome 2013 - Pop, Star Tracks, House,

Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert In Arbeit - Gastspiel der German Musical Academy, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Anatevka - Jerry Bock, Theater

KONZERTE MÜNSTER 24. Internationales Jazzfestival Münster - Familien-Kon-

zert: Mit der Bigband durch Amerika, Deep Schrott, Enrico Rava/Giovanni Guidi Duo, Theater, Kleines Haus, Ab 10.30 24. Internationales Jazzfestival Münster - Josexto Goie-

Aribe – La Orquestra Jamalandruki, Andreas Schaerers Hildegard lernt Fliegen, Shauli Einav Quintet, Francesco Baerzatti – Tinissima Quartet: Monk’n’Roll, Theater, Großes Haus, Ab 16.00

QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Phoenix Hagen - Basketball, Artland-

Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Knolle und der Baggerführer

- Ab vier Jahren, Figurentheater, 16.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Krippenradtour nach Köln -

Kombinierte Bahn-/Radtour, ADFC, Treffpunkt Eingang Hbf, 08.10

OSNABRÜCK

Lagerhalle: Die lange Nacht der Shocking Shorts - 10 Kurzfilme

„Kampf ums Licht: Epiphyten, Lianen und Kletterpflanzen“, Botanischer Garten der Universität, 11.00 Einführungsmatinee zur Premiere von: Der Liebestrank, Theater am Domhof,

Oberes Foyer, 11.30 Bilderschau - Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft zeigen ihre Fotos, Museum Industriekultur, 15.00 Tango Tanzclub, BlueNote, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - 19.00 Abtauen der Eisbahn..., Eislaufbahn in Oesede, 08.00-21.00

Montag

7 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Life House, 19.30

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

KIDS

EW-Gebäude: Eins, zwei, drei, 20.00

- Ab vier Jahren, Figurentheater, 11.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Der kleine Rabe Socke - Das Kinodebüt des frechen Vogels, empfohlen ab sechs J., Lagerhalle, 15.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

MÜNSTER Gleis 22: Searching for Sugar Man: Rodriguez - Dokumentarfilm,

21.00

KIDS OSNABRÜCK Der Chronist der Winde -

Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30

Fr., 22.02.2013, 20 Uhr

Ska Punk

Hall, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Nachtseminar - Studipreise und DJ, Sonnendeck, 18.00 Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Incanto - Mauro de Candia, emma-theater, 19.30

KINO

EL BOSSO meets

SKADIOLA + SEXTO SOL VVK: 7 €, AK. 10 €

Sa., 02.03.2013, 20 Uhr

HIP HOP CONTEST Live Act: P!JAY FEAT. PROP DYLAN & DJ 12FINGERDAN AK: 5 €

Mi., 13.03.2013, 20 Uhr

Indie Konzert

OSNABRÜCK EW-Gebäude: The Grey, 20.00

Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, ab 6 J., emma-theater, 09.30+11.30 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 16.00

OSNABRÜCK

AK: 4 €

The Voice Of Germany, AWD-

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Newcomer

FREE FALLIN LOW CARB

HANNOVER

5. Sinfoniekonzert 2012/2013 - Webern, Hinde-

LITERATUR

Knolle und der Baggerführer

8

KIDS

KINO

OSNABRÜCK

TERMINE

KONZERTE

141

JANUAR 2013

Sa., 19.01.2013, 20 Uhr

OSNABRÜCK mith, Beethoven, OsnabrückHalle, 11.00 Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

Westwer JUGENDZENTRUM

Dienstag

KONZERTE

rausch, 20.00

Dirk Bernemann – Autorenlesung - „Asoziales Wohnen“,

umsdiskussion zu den Landtagswahlen 2013, Lagerhalle, 18.00

kultur, 10.00-18.00

der schockierenden Art, 18.00

STEMWEDE-WEHDEM

Was Menschen mit Beeinträchtigung bewegt - Podi-

Sonntagsspaziergang -

Orpheus in der Unterwelt -

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

OSNABRÜCK

KINO

SPORT

AUSSERDEM

BÜHNE

schmack der mittleren Reife“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

Classic meets Pop, Stadthalle,

20.00

Schlachten und Kriege“ – Wie haben Römer und Germanen gewohnt?, Museum Varusschlacht, 14.00 und 15.30

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

Johannes Flöck - „Der Ge-

BIELEFELD

Familiensonntag - „Nicht nur

CLUBS&PARTY

Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 15.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00 Ein bisschen Frieden - Songdrama von Dominik Stosik, emma-theater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

KALKRIESE

AUSSERDEM

AUSSERDEM OSNABRÜCK Justus Möser contra Friedrich II. – Über die deutsche Sprache und Literatur - Vor-

trag: Magdalena Emser, Kulturgeschichtliches Museum, 18.00 Politik trifft auf Pflege - Der Runde Tisch Pflege hat anlässlich der Landtagswahl Kandidat/innen aus Stadt und Land zur Auseinandersetzung über die Wirklichkeit der Pflege in Niedersachsen eingeladen, Haus der Jugend, 19.30 Rudelsingen, Lagerhalle, 19.30 Sternenhimmel im Januar, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Keine Angst vor der Energiewende - Infoveranstaltung mit

Dr. Michael Berndt, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Kickerturnier, Unikeller, 20.00

EVERLAUNCH Warm up zur Number One Tour 2013 + special Guest VVk: 6 € AK: 9 €

Sa., 20.04.2013, 20 Uhr

RAPKÜCHE 5 FA H R T E N SKIFREIZEIT für JUGENDLICHE Österreich Tirol vom 15.3. – 23.3.2013 ab 380 €

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STADTBLATT 1.2013 53


werwowas / januar 2013 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Sahra Wagenknecht, Haus

Rahenkamp, 19.00

BRAMSCHE Dia Multivisionsvortrag -

„Kanada“ mit Roland Marske, Universum, 19.30

Mittwoch

11.

ROCK

GROLSCH ‘N ROLL

Wie immer spielen auf der Party auch zwei Live-Bands. Im Januar sind das Callin Tommy aus Braunschweig und die Lokalmatadoren von Turbine Weststadt (Foto). Die machen druckvollen Garagenrock mit deutschen Texten und hitverdächtigen Refrains. > BASTARD CLUB

12.

METAL

I SAW THE DEEP

Hinter der One-Man-Show aus den Niederlanden verbirgt sich namentlich Darrell Laclé, der sich mit seiner Gitarre auf einem Barhocker einfindet und aus seinem neuen Album „Astronavigation“ vorspielt. Was uns erwartet? Vielleicht ein Reisebericht. Er war 2011 in Istanbul, Toronto, London und hat die Niagara Fälle gesehen. > THE WHISKY

9 KONZERTE OSNABRÜCK Ensemble Six - In Erinnerung an die Comedian Harmonists, Lagerhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, Unikeller, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 STADTBLATT präsentiert In Arbeit - Gastspiel der Ger-

12.

SONGWRITER

SONGS&WHISPERS

Red Sail (Foto) ist eine dreiköpfige Alternative-Band aus Dublin. In ihren Liedern kombinieren sie elektronische Einflüsse mit einem eher traditionellen Songwriting, geprägt von einfachen Klavier- und Gitarrenklängen mit harmonischem Gesang. Einflüsse: Arcade Fire, The National oder Laura Marling. Und Rein sind ein belgisches Singer/Songwriter-Duo. Intime Folksongs auf einer handgefertigten Gitarre kombiniert mit Gesang. Lieder, die an einen jungen Leonard Cohen, Bob Dylan oder Nick Drake erinnern. > BIG BUTTINSKY

man Musical Academy, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30 Baumann & Clausen - „Im Himmel ist der Teufel los“, Comedy, Rosenhof, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Knolle und der Baggerführer

- Ab vier Jahren, Figurentheater, 16.00 Die zweite Prinzessin - Gertrud Pigor, emma-theater, 09.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00

AUSSERDEM

Donnerstag

10 KONZERTE OSNABRÜCK Olde Yorke & Benaeth the Wheel - Old School, Bastard

Club, 20.00 Rose Hip, BlueNote, 20.30

BIELEFELD JazzSession, Bunker Ulmenwall, 21.00 GRONAU Clubkonzert mit Lou Dynia,

rock’n’popmuseum, 20.00 MINDEN Allison Burnside Express -

Blues, Jazzclub, 20.30 MÜNSTER Bobby Long - „Wild Wood“

Tour 2013, Support: Joe Summers, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

12.

BIG BAND

THE ROY FRANK ORCHESTRA

Als Tenorsaxophonist lässt er bei Max Raabe & Palast Orchester die 20er- und 30erJahre wieder aufleben. Als Roy Frank feiert er mit seinem Roy Frank Orchestra die 50er, 60er- und 70er- Jahre, also die Ära der großen Unterhaltungsshows und „Straßenfeger“ wie „Dalli Dalli“ oder „EWG“. > HAUS DER JUGEND

54 STADTBLATT 1.2013

15.

LESUNG

JENNY ERPENBECK

Zuletzt erschien von ihr der Roman „Aller Tage Abend“, der für den Deutschen Buchpreis 2012 nominiert war. Darin wirft sie einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Ein intensives Zusammenspiel von familiären und persönlichen Verstrickungen. > BLUE NOTE

der Werkgespräche 2012/13, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Offene Hochschule - Antwort auf den demografischen Wandel und Chance zur Qualifikation, Information & Diskussion mit der Nds. Ministerin für Wissenschaft und Kultur Prof. Dr. Johanna Wanka, Lagerhalle, 18.30

OSNABRÜCK Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 21.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage mit musikalischer Begleitung und Sektempfang, Diakonie Wohnstift

am Westerberg, 17.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – Bayer 04 Leverkusen II - Testspiel, Trai-

ningsgelände Illoshöhe, 15.00

KIDS OSNABRÜCK Der Chronist der Winde Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30 Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

theater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Heute Kunststoff – morgen Biokunststoff: Was leisten Biokunststoffe?, Zentrum für

Umweltkommunikation, 18.30 Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, Grünen-EU-Abge-

ordneter Jan Philipp Albrecht, FABI Große Rosenstr. 18, 18.30 BISSENDORF Dr. Philipp Rösler, Rainer Brüderle und Dr. Stefan Birkner, Solarlux, 19.00

Freitag

OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30

11

BIELEFELD Abba Mania - The 40th Anniversary Tour 2013, Ringlokschuppen, 20.30

KINO FILMSTARTS R Bela Kiss - Thriller, Horror, Mystery R Der Geschmack von Rost und Knochen - Drama R Hannah Arendt - Biografie

KONZERTE OSNABRÜCK Grolsch’n’Roll – Turbine Weststadt & Callin Tommy,

Bastard Club, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Klaus Bastert und seine Serena-Jazzband, Hotel Ibis,

20.00 BERSENBRÜCK Till-Jazz, Gasthaus, 20.00 BIELEFELD Bobby Long - „Wild Wood“ Tour 2013, Support: Joe Summers, Verve, 20.00 Rechenzentrum, Bunker Ulmenwall, 20.30 LENGERICH Jazz Bistro – The Moon,

Diavortrag: Welterbe an der Ostsee - „Eine Reise in die

Hansestadt Stralsund“, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 19.00

LITERATUR

BÜHNE

OSNABRÜCK Paarweise – Gemälde von Jan van Kessel und Dirck de Qade van Ravensteyn - I.R.

R No Place on Earth - Dokumentation R Ritter Rost - Abenteuer, Familie, Animation R Schlussmacher - Komödie R Zero Dark 30 - Thriller

Gempt-Halle, 20.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

MINDEN Magic Boogie Show mit Vito,

Kulturzentrum BÜZ, 20.00


MÜNSTER Vocal People – A-cappella und Beatbox, MCC Halle

Münsterland, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Dance into the night... - Mit DJ, Sonnendeck, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 90er Trash Party - Balkan, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 Is This It - Pop, Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Trust In Bass - dnb, dubstep, Unikeller, 23.00

BIELEFELD

Saunanacht - Ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 Candle-Light-Schwimmen Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00

Samstag

12 KONZERTE

Jud Süß – Geschichte(n) einer Figur - Lesung, Felix-Nuss-

baum-Haus, 19.00

SPORT OSNABRÜCK

Der Rapper kommt aus

wöhnlichen Ecke, aus BerlinKreuzberg. Auch die gesellschaftskritischen Texte von Mach One drehen sich oft um Berlin. ansonsten ist der Mann in der Szene um K.I.Z., Frauenarzt und MC Bogy zu verorten. The Roy Frank Orchestra -

Neujahrskonzert „Von Rimini nach Reykjavik“, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Ostbunker Hauskonzert Dear Insanity, Elephant Roadkill, Nightfall, Vineta, When You Scream, JZ Ostbunker, 20.00 P SIEHE MUSIK Songs & Whispers - Red Sail (IRL), Rein (BE), Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP I Saw The Deep - Rock, The Whisky, 21.30 P SIEHE TAGESTIPP DISSEN

17. Power Challenge - Der

Jazz Connection, Jazz Club,

Klimmzugwettbewerb beim ORV, Osnabrücker Ruder-Verein, 20.00

MINDEN

20.00

Krimidinner am Film-Set,

rausch, 20.00

Busch Atter, 19.30

Lauschangriff, Trash, 20.00 Club 30 Party - Der beste Mix

Stille & bewegte Meditation, Lagerhalle Raum

aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Metal Experience, The Whisky, 22.00 Sneakers Time, Five Elements Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – 80s/90s Eurodance - Pop, 80s/90s,

OSNABRÜCK

BIELEFELD Das Phantom der Oper,

Stadthalle, 20.00 René Steinberg - „Wer lacht,

zeigt Zähne“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 LINGEN Sinatra Tribute Band & Max Neissendorfer, Kulturforum

St. Michael, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Dead Or Alive - Poetry Slam, Theater am Domhof, 19.30

SPORT QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Eisbären Bremerhaven - Basketball,

Artland-Arena, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Der Regenbogenfisch, Plane-

Natürlich Steinreich! – Vivaz-Training - Info-Abend,

Good Morning Fire Eater + Feed The Ghost, Gleis 22,

Lagerhalle Raum 201, 19.00

21.00

Festliche Kornmühle - Kammerorchester pro musica Osnabrück, Tuchmacher Museum, 19.30

MELLE Orgel trifft – Violine, Gesang, Orgel – ein harmonischer Dreiklang - I.R. des Jubi-

läums „300 Jahre Klausing-Orgel“ mit Christiane Gagelmann (Barockvioline), Max Ciolek (Gesang) und Stephan Lutermann (Orgel), St. Matthäuskirche, 17.13 MÜNSTER Skinny Lister - Folk-Pop, Fach-

AUSSERDEM lage, 08.00-16.00 Lost in Cyberspace - Schrei-

ben gegen Krieg im Zeitalter digitaler Medien, Tagung, Volkshochschule, Ab 09.30 Offenes Tanztraining - Für alle ab 16 J., Treffpunkt Bühnenpforte, 09.45 Aktionstag Funzel oder Leuchte? - Mit Lichtcheck und

Fahrradcodierung, ADFC, Mobilitätszentrum am Neumarkt, 10.00-13.00

OSNABRÜCK Die zweite Prinzessin - Ger-

trud Pigor, emma-theater, 11.00 Der Wolf und die 7 Geißlein Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00 Augen im All, Planetarium, 17.00

Familiensonntag - „Stein für

Stein – ein römisches Mosaik entsteht“, Museum Varusschlacht, 11.00 und 12.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle Spitzbo-

den, 09.30-12.30 Lost in Cyberspace - Schrei-

ben gegen Krieg im Zeitalter digitaler Medien, Tagung, Volkshochschule, Ab 09.30 Primaten wie wir - Ausstellung über Menschenaffen, erster Tag der Ausstellung, Museum am Schölerberg, 10.00-18.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

lage, 11.00-17.00 verliebt-verlobt-verheiratet

- Messe für Hochzeiten und andere Feste, OsnabrückHalle, 11.00-18.00

P SIEHE AUFGEFALLEN Wanderspaß mit Doris und Meike - Ca. 8 km, ADFC, ADFC

werk Gievenbeck, 16.00

Infoladen, 12.15 Bunter Flohmarkt für Frauen und Kinder, Haus der Ju-

Münsterland, 18.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

Die Macht des Schicksals Guiseppe Verdi, Theater am Domhof, 15.00 Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle Spitzboden: Süßes Gift – Hilfe als Geschäft - Dokumentation über

gend, 14.00-18.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderbekleidung, Lager-

halle, 14.30-16.30 Schnupperkurs Salsa, Tanz-

sporthalle des OSC, Voxtrup, 18.30 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Montag

14 KONZERTE

KUNST

Die New York Gospel Stars,

Die Kunst ist eine Vision Vernissage von und mit Marek Lessing mit live Lesung + Musik, Kulturzentrum BÜZ, 11.00

Cold Specks - Singer-/Song-

writerin, Gleis 22, 21.00

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude: Young Adult, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, ab 6 J., emma-theater, 09.30+11.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Madrid/Kastilien - Kulturgeschichtlicher Bilder-Vortrag, Haus der Jugend, 19.30 Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Nabucco, Steinwerk Ledenhof, 19.30

Dienstag

15 KONZERTE OSNABRÜCK Entspannendes und Anregendes aus vergangenen Zeiten - Theo Pötter spielt und

singt am Klavier, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 18.30 Kunst Raum Klang - Musik für Violine und Viola, Kunsthalle Osnabrück in der Dominikanerkirche, 19.00 Per aspera ad astra - Sinfonieorchester und Chor Osnabrück, Psalmenkantaten, Aula im Schloss, 20.00 BIELEFELD

Wirkungen der Entwicklungshilfe, 18.00

MINDEN

MÜNSTER

kultur, 10.00-18.00 Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Vocal People – A-cappella und Beatbox, MCC Halle

OSNABRÜCK

Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00

MÜNSTER

Münsterland, 20.00 P SIEHE MUSIK

BRAMSCHE

BÜHNE

Der Chronist der Winde Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30

Vocal People – A-cappella und Beatbox, MCC Halle

OSNABRÜCK

tarium, 15.00

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

ben gegen Krieg im Zeitalter digitaler Medien, Tagung, Volkshochschule, Ab 15.00

KONZERTE

Der Wolf und die 7 Geißlein -

OSNABRÜCK

Lost in Cyberspace - Schrei-

13 14.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Sonntag

Domhof, 10.45 Mortazavi, emma-theater, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

KIDS

KALKRIESE

Christkindelmesse des schlesischen Komponisten Ignaz Reimann, St. Johann,

club, 21.00

AUSSERDEM

205, 20.00

Der Liebestrank – öffentliche Probe, Theater am

KIDS

ce of Sleep, First Blossom In Spring, Disdain Of Murderer, Icarus Downfall, Indigestion, Sputnikhalle, 19.00

6. Solarlux Hallenfestival,

Balalaika Beats, Tiefen-

Jon Cowherd Mercy Band feat. John Patitucci, Brian Blade & Steve Cardenas, Jazz-

Hear my Words Vol. II - Scien-

- Messe für Hochzeiten und andere Feste, OsnabrückHalle, 11.00-18.00 P SIEHE AUFGEFALLEN Halle SV-Hellern, Ab 13.00

Ich wünsch mir eins - Azar

P einer HipHop-unge-

verliebt-verlobt-verheiratet

19.00

BÜHNE

Krise mit Luise – Das 20 Jährige - Ju./Erw., danach Jubi-

OSNABRÜCK

18.00 Wechselstrom, Grand Hotel,

STADTBLATT präsentiert Mach One & Gäste - HipHop, Bastard Club, 20.00

OSNABRÜCK

LITERATUR

Verfunkt nochmal und zugegroovt - Mit DJ, Sonnendeck,

House, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE

Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Frank Lüdecke - „Die Kunst des Nehmens“, politisches Kabarett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE Moral - Von Ludwig Thoma, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE Rosenhof Winterland - Vintage Area, The Beat, C.Our.age, Rosenhof, 21.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Fieser Freitag - EBM/Industrial, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

läumsfeier mit Live-Musik, Figurentheater, 19.00 Incanto - Mauro de Candia, emma-theater, 19.30

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Lutherkirche, 20.00 BERSENBRÜCK Every 2nd Friday Jazz – Holger Till - Jazz & More, Gasthaus

Kingston, 20.00

Westfalenpreisträgerkonzert - Frederik Köster & Die

Verwandlung, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER White Mystery + Support -

Chanson, Gleis 22, 21.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Nachtseminar - Studipreise und DJ, Sonnendeck, 18.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 19.00 STADTBLATT 1.2013 55


werwowas / januar 2013 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tie-

fenrausch, 20.00

BÜHNE

BIELEFELD Sima Bina & Ensemble - Lie-

der aus Khorasan, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Die Ratten - Gerhart Hauptmann, Theater am Domhof, 19.30

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

Chinesischer Nationalcircus

17. MEIK BERGER

Die humoristische Abrechnung des Jahres 2012 von und mit Meik Berger. Die Medien, die Politik und das tägliche Leben werden von dem Kabarettisten in einem Zeitraffer durch die letzten 12 Monate aufs Korn genommen. > HAUS DER JUGEND

KLEZMER

18. ALPENKLEZMERGLÜHEN

Ein Konzert mit Andrea Pancur und Ilya Shneyveys sowie als Gast Lorin Sklamberg. Gemeinsam vernetzen sie uralte „bajuwarische“ Lieder mit alten jiddischen Weisen und bringen so längst vergessene Volkskultur zu neuem Leben. > FELIX-NUSSBAUM-HAUS

KONZERTE

LENGERICH

Note, 20.30

KINO

arbeit mit der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, Unikeller, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

KIDS

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 Ich wünsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30

OSNABRÜCK EW-Gebäude: Kochen ist Chefsache, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK

Der Regenbogenfisch, Plane-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, Unikeller, 19.00 Eine Vogelkolonie in Bad Essen - Vortrag von Dr. Birgit ten

Thoren, Museum am Schölerberg, 19.30 Die Macht der Sterne, Planetarium, 19.30 Führt Entwicklungshilfe zur Entmündigung? - Diskussion

S.O.S.-KALATION

Zum dritten mal findet das Benefizkonzert „S.O.S.kalation“ statt, dessen Erlös vollständig an den Sozialfonds für Osnabrücker Studenten (S.O.S. e.V.) geht, der finanziell in Not geratene Menschen (oft aus dem Ausland) dabei unterstützt, studieren gehen zu können.War es in den Vorjahren eine Mischung aus Rock- und Popprogramm, wird es beim „S.O.S.kalation goes Folk“ akustisch zugehen. Live dabei sind u.a. die Kilkenny Band und North And About. > BASTARD CLUB

Simin Tander: Wagma, Blue-

CLUBS&PARTY

tarium, 16.00

18.

OSNABRÜCK

die Bühne, Gempt-Halle, 20.00

Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend - Lesung in Zusammen-

KONZERT

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle Spitzboden: Süßes Gift – Hilfe als Geschäft - Dokumentation über

Wirkungen der Entwicklungshilfe, 18.00+20.15

SPORT

UNI JAZZ NACHT

Ein Abend im Zeichen des Jazz. Dabei sind Timeless Duke – das ElingtonProjekt unter der Leitung von Joachim Raffel (Foto). Aber auch die Uni Big Band, das Percussion Ensemble Drum-Experiences und Öt Hétfõ. Das ist Ungarisch und bedeutet „fünf Montage“. Auweia! Zum Glück ist jetzt erstmal Wochenende. > BLUE NOTE

56 STADTBLATT 1.2013

20.

SCHALLPLATTENBÖRSE

Das neue Jahr geht für die Musikfans in der Region gleich gut los – mit der Schallplatten- & CD- Börse. Über 30 Aussteller aus dem In- und Ausland bieten dann ein riesiges Angebot an Tonträgern jeder Art und Stilrichtung an. > OSNABRÜCKHALLE

Instrument und One Hour Light, Forum, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Kicker Dyp - Der Kicker-Contest, Bastard Club, 19.00 Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt, emma-theater, 11.00 Leonce und Lena - Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Meik Berger - Betaversion – Die humoristische Abrechnung des Jahres 2012, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Das Phantom der Oper,

BÜZ, 20.00

für alle ab 8 J., emma-theater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00

KINO

NOZ Leserservice: Diavortrag (3D-Technik), Osna-

Der Wolf und die 7 Geißlein Ab vier J., Figurentheater, 16.00

Mittwoch

19.

BIELEFELD

Das Geschenk des weissen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

TONTRÄGER

Pop!Session, Unikeller, 21.00

im Rahmen der Reihe „Entwicklungspolitik gescheitert? 30 Jahre Dritte Welt Debatte“, Volkshochschule, 19.30-22.00 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Schlagzeug solo? - Studierende mit dem Hauptfach Schlagzeug laden zu einem Abend mit Werken von John Beck, Manu Delago, Billy Joel, Manfred Menke u.a. ein, Gartenhaus des Instituts für Musik, 20.00

OSNABRÜCK VfL Osnabrück – Fortuna Köln - Testspiel, osnatel-Arena,

14.00

KIDS OSNABRÜCK

brückHalle, 20.00

JAZZ

17

– Programm Feng Shui Balance des Lebens, OsnabrückHalle, 20.00 Vorhang Auf! - Alle dürfen auf KABARETT

Donnerstag

16

AUSSERDEM

STADTBLATT präsentiert Buddy Ogün - Comedy, Rosen-

hof, 20.00 MINDEN 16. Kabarett Festival: Christoph Sieber, Kulturzentrum

FILMSTARTS R Das Lied des Lebens - Dokumentation R Das schlafende Mädchen - Drama R Die Nacht der Giraffe Drama

OSNABRÜCK Stadtgespräche 2012/13 „Zwischen Aufklärung und Tradition – Justus Möser (1720– 1794)“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Die Religion eines Naturvolkes zwischen Winnetou, Esoterik und Vermarktung - Vor-

OSNABRÜCK

trag im Rahmen von „Dialog der Kulturen/Dialog der Religionen“, Lagerhalle Raum 201, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

2. Semestervortragsabend der Bläser, Gartenhaus des In-

Angela Merkel & David McAllister, OsnabrückHalle,

stitus für Musik, 19.30

n.n.

KONZERTE

OsnabrückHalle, 20.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


R Django Unchained - Western P SIEHE KINO R Mavericks - Drama, Sport, Biografie R The Place Beyond the Pines - Thriller, Drama

KIDS OSNABRÜCK Lasertechnologie vom Feinsten - Für Kinder von acht bis

zwölf J., Museum Industriekultur, 15.00 Tatort Piesberg! - Es gilt an diesem Nachmittag einen „tierischen Mordfall“ aufzuklären, für Kinder von sechs bis zwölf J., Museum Industriekultur, 15.30

Hin und Becks - Mit dem DJ-

Team DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Monsters of Deutschrock, The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 D.N.A. – Dark Noise Association - Industrial, EBM, Gothic,

Bastard Club, 23.00 WOW presents by it tickles, Five Elements Club, 23.00 Dumme Jungs - Indie, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00 Swing-Ska-La-Bim - Rockabilly, Swing, Ska, Kleine Freiheit, 23.00

BIELEFELD

theater, 16.00

Fieser Freitag – Tanzbärlin: Die Hauptstadt tanzt in Bielefeld, Ringlokschuppen, 22.30

AUSSERDEM

BÜHNE

OSNABRÜCK Jürgen Trittin - Chancen für Niedersachsen, Infovortrag, Lagerhalle, 19.00

OSNABRÜCK rock update 13 - Head Under Water, Jam Salad, Breakout, St. Helens, The Blackouts, The Louditions u.a., Haus der Jugend, 19.00

Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

Neue OZ Wissensforum: No risk – no hope - Sabine Asgo-

dom, OsnabrückHalle, 19.30 Jürgen Trittin, Lagerhale, n.n.

Freitag

18 KONZERTE OSNABRÜCK Jugend musiziert - Unter dem

Motto: „Work in progress“ stellen Schülerinnen und Schüler ihr Programm vor, mit dabei sind Gäste aus den Klarinettenund Querflötenklassen, Musikund Kunstschule, 18.00 S.O.S.–Kalation BenefizKonzert - Sonor Teutonicus,

Mr. Hurley & Die Pulveraffen, North & About, Kilkenny Band, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Alpenklezmerglühen - Mit Andrea Pancur und Ilya Shneyveys sowie Lorin Sklamberg, Felix-Nussbaum-Haus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP The Talks & Bad Nenndorf Boys - Ska und Rockabilly, Klei-

STADTBLATT präsentiert In Arbeit - Gastspiel der German Musical Academy, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Ratten - Gerhart Haupt-

mann, Theater am Domhof, 19.30 Dein Leben in 65 Minuten Eine todtraurige Komödie von Albert Espinosa, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Nächstes Jahr – gleiche Zeit

- Romantische Komödie von Bernard Slade mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 BIELEFELD Wladimir Kaminer, Ringlok-

schuppen, 20.30 GRONAU Herbert Knebel - „Ich glaub’

ich geh’ kaputt!“, Aula Gymansium, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Die zweite Prinzessin - Ger-

trud Pigor, emma-theater, 09.30 Die Nachtigall - Ab acht J., Gastspiel, Figurentheater, 20.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

ne Freiheit, 20.00 Bernd Begemann - Solo 2013,

Lagerhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK STADTBLATT präsentiert

AUSSERDEM OSNABRÜCK Candle-Light-Schwimmen -

Samstag

19 KONZERTE OSNABRÜCK Uni Jazz Nacht - Jazzer des Instituts für Musik, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Fête de l’unpluggedique -

Pretty Mary K, Tina Fiebig, Komparse, Fabian Wege, Box in the Attic, Follow the Leaves, Two Hearts in Ten Bands, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE MUSIK Adjiri Odametey - Brücken-

schlag zwischen Rhythmen und Melodien der Welt, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Bielefelder Nacht der Chöre,

Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 Hélène Labarrière Quartet,

Bunker Ulmenwall, 20.30 Big Balls - AC/DC Tribute, Zweischlingen, 21.00 BRAMSCHE Mr. Cracker + support - „Ka-

nada“ mit Roland Marske, Alte Webschule Bramsche, 20.00

BIELEFELD SuperSamstag - Pop, Star

Tracks, Beatz & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30 LENGERICH Irish Folk, Gempt-Halle, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Kamera läuft - Dinner-ActTheater, Gasthaus „Zu den Linden“, 19.30 Der Liebestrank - Gaetano Donizetti, Theater am Domhof, 19.30 Dein Leben in 65 Minuten Eine todtraurige Komödie von Albert Espinosa, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 MINDEN Bülent Ceylan - „Wilde Krea-

türken“, Kampa Halle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Live aus der MET: Maria Stuarda - Live-Übertragung aus

der Metropolitan Opera New York, 19.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

MINDEN

KIDS

Jimmy Reiter Band - Blues,

OSNABRÜCK

Jazzclub, 21.00 MÜNSTER Neck Fracture Vol. 1 - Supre-

me Carnage, Invictum, Despise & Conquer, Draupnir, Enrage, Sputnikhalle, 19.30 Kat Frankie - Indie-Folk, Gleis 22, 21.00

Eiskalte Zeiten - Ab fünf J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00

Sonntag

20 des IfM und der GMA präsentieren Highlights aus der Welt des Musicals, Stadtgalerie Café, 18.30 Sebastian Krumbiegel am Piano, Rosenhof, 20.00

BIELEFELD The Big Chris Barber Band & Mr. Acker Bilk & His Paramount Jazzband, Rudolf-Oet-

ker-Halle, 18.00 METTINGEN Don Kosaken Chor Serge Jaroff, Bürgerzentrum, 17.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Incanto - Mauro de Candia, emma-theater, 19.30 Ein Sommernachtstraum -

William Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

KIDS

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

1. Osnabrücker Eiswette -

Verfunkt nochmal und zugegroovt - Mit DJ, Sonnendeck,

18.00 Wechselstrom, Grand Hotel,

19.00 All mixed up..., The Whisky,

20.00 Balalaika Beats, Tiefen-

rausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 My Generation - Party mit

AUSSERDEM Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

Musical Factory - Studierende

Der Chronist der Winde -

Anschließend Livemusik von Chris Rehers, Cafe Bistro am Rubbenbruchsee, 15.00 Krimidinner am Film-Set, Gasthaus Zu den Linden, 19.30 RatzFatz.reich - Die Improwette, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

Familiensonntag - „Stein für Stein – ein römisches Mosaik entsteht“, Museum Varusschlacht, 11.00 und 12.30

OSNABRÜCK

STEMWEDE-WEHDEM Nobody Knows - FunFolk und Polka, Life House, 20.00

OSNABRÜCK

KALKRIESE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

lage, 08.00-16.00

Werner der Zauberer, Zwei-

schlingen, 16.00

KONZERTE

AUSSERDEM Hallenflohmarkt, Halle Gart-

BIELEFELD

Henning Mankell, ab 10 J., emma-theater, 11.00 Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Pick Pick Picknick - Ein Theaterstück für zwei Hühner ab vier J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00 Augen im All, Planetarium, 17.00

kultur, 10.00-18.00 CD & Schallplattenbörse,

OsnabrückHalle, 11.00-17.00 P SIEHE TAGESTIPP Die Sammlung Gustav Stüve – Genese und Bedeutung -

Dr. Thorsten Heese, Kulturgeschichtliches Museum, 11.30 Bilderschau - Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft zeigen ihre Fotos, Museum Industriekultur, 15.00 Tango Tanzclub, BlueNote, 17.00 Landtagswahl Nds. 2013 Ergebnisse & Infos auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 18.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Montag

21 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

GRONAU Alpcologne - Klangkosmos Weltmusik, Studio-Lounge, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

rausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Geizige - PeterLicht nach Molière, emma-theater, 19.30

Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 19.00 Edle Steine – Ihre symbolische Bedeutung im Mittelalter und der Beginn ihrer wissenschaftlichen Erforschung, Vortrag, Museum am Schölerberg, 20.00

22.30

Jam Session, Jazzclub, 21.00

BAD IBURG

Mixtape - Pop, Indie, Rock,

CLUBS&PARTY

Mittelaltermenü Helden – Sagen – Minnesang im Schatten der Iburg - Info

Starclub - Party-Rock und -

AUSSERDEM

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00

Tanz mit – bleib fit!, OsnabrückHalle, 14.00-18.00

Kat Frankie, Glanz & Gloria,

21.30 DETMOLD Klangkosmos Weltmusik – Daud Khan -

Afghanistan/Deutschland, Aula der Alten Schule, 20.00 MINDEN

OSNABRÜCK Dance into the night... - Mit

DJ, Sonnendeck, 18.00

05403 40466, Altes Gasthaus Fischer-Eymann, 19.00

Kultpotenzial für jung gebliebene Musikfans, Lagerhalle, 21.00

KINO

6 Jahre Bastard Club – Die Fete, Bastard Club, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof,

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

22.00 Gay-Night, Five Elements Club,

Glanz & Gloria, 23.00

OSNABRÜCK

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude: Dark Shadows, 20.00

OSNABRÜCK

STADTBLATT 1.2013 57


werwowas / januar 2013 Dienstag

22 KONZERTE OSNABRÜCK POP!Stage 2013, Lagerhalle,

20.00

P SIEHE TAGESTIPP

POP!Stage 22.

KONZERT

POP!STAGE

Mit einem spannenden, überraschenden und hochwertigen Mix aus Pop, Rock, Funk, Latin, Blues, Soul, Hip Hop, Fusion, Metal oder Singer-Songwriter bietet die POP!Stage, das Popfestival der Hochschule, ein volles Programm für jeden Geschmack. Gleich an zwei Abenden präsentieren sich die angehenden Profimusiker des bundesweit renommierten Studienprofils Popularmusik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Von verschiedenen Rockbands über den POP-Chor bis hin zu mitreißenden Rhythmus-Gruppen. > LAGERHALLE

Di., 22. Januar 20.00 Uhr Mi., 23. Januar 20.00 Uhr

Lagerhalle Eintritt: AK 6-€, ermäßigt 4-€ Doppelticket für beide Abende: 10-€, ermäßigt 7-€

Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Mittwoch

23 KONZERTE OSNABRÜCK POP!Stage 2013, Lagerhalle,

20.00 Schmidtbauer Pollina Kälberer - Süden Tour 2013,

Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Sounds of the City – Oceanview, Moe’s Kitchen & Hey Miracle, Bunker Ulmenwall,

20.30 MÜNSTER

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Nachtseminar - Studipreise und DJ, Sonnendeck, 18.00 Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Herrengedeck - Pils & Schnaps-Special, Unikeller, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

24.

KABARETT

WILLY ASTOR

„Nachlassende Rohstoffe“, so der Titel des Oral-Apostels Willy Astor. Der gebürtige Müncher ist so etwas wie die Blaupause für den späteren Michael Mittermaier. Und Gitarren spielen kann er auch – sogar die Hymne des FC Bayern, „Stern des Südens“, stammt von Astor. > OSNBRÜCKHALLE

24.

SONGWRITER

GROLSCH SONGNIGHT

Zu Gast auf der Song Night sind diesen Monat Paul Fogarty (AUS), Nils Brunkhorst (Berlin) und Sudden Flow (Herford). Nils Brunkhorst ist eigentlich Schauspieler, und das recht erfolgreich – zahlreiche Film- und Fernsehauftritte plastern seinen Weg (u.a. „Verbotene Liebe“, „GZSZ“, „Sturm der Liebe“). > LAGERHALLE SPITZBODEN

BÜHNE OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Die Ratten - Gerhart Hauptmann, Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude: King of Devil’s Island, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Gustave Flaubert: Madame Bovary - Elisabeth Edl gibt Ein-

blicke in ihre Übersetzerwerkstatt, in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

24.

COMEDY

ABDELKARIM

„Ich war in Berlin mit nem Freund, mit Ali, in der Pizzeria. Wir wollten indisch essen. Mit Glückskeksen und so. Volles Programm.“ So klingt es wenn der Marokkaner aus Bielefeld aus seinem Leben erzählt. Ein Leben „Zwischen Ghetto und Germanen“. s. Verlosung! > ROSENHOF

58 STADTBLATT 1.2013

26.

LESUNG

11 FREUNDE LESEREISE

Die 11Freunde-Redakteure Philipp Köster und Jens Kirschneck bereisen mit Texten und Filmen im Gepäck das Land. Temporeich und immer auf Rasenhöhe erzählen die beiden freundlichen Fußballfanatiker von Telefonaten mit Lothar Matthäus oder verregneten Auswärtsfahrten nach Rostock. > HAUS DER JUGEND

METTINGEN Joachim Król - Lesung „Gefährliche Geliebte“ von Haruki Murakamis, Bürgerzentrum, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, Unikeller, 19.00 Das Nationale Naturerbe Vortrag von Dr. Uwe Fuellhaas, Museum am Schölerberg, 19.30

TV Noir Konzerte #8 - Enno Bunger und Me And My Drummer, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, Unikeller, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Leonce und Lena - Georg Büchner, emma-theater, 19.30 Der Liebestrank - Gaetano Donizetti, Theater am Domhof, 19.30

BIELEFELD Night Wash - Stand-Up Comedy, Zweischlingen, 20.30 IBBENBÜREN Rick Kavanian - „Egostrip“, Comedy, Schauburg, 20.00 LINGEN Willy Astor - „Nachlachende Frohstoffe“, Comedy, Theater, 20.00

KINO MINDEN Kulturzentrum BÜZ: Kino im BÜZ: Familienkino -

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Eversburg und Hafen -

Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, JZ Westwerk, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Donnerstag

24 KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert TV Noir Konzerte #8 - Enno

Bunger und Me And My Drummer, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE MUSIK 17. Grolsch Songnight - Paul Fogarty (AUS), Nils Brunkhorst (Berlin) und Sudden Flow (Herford), Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Best of LaLeLu - A cappella comedy, Lutherhaus, 20.00

Sie können gut singen.

P Sie sehen gut aus. Sie

sind urkomisch. Und sie brauchen kein einziges Instrument, um musikalisch das Haus zu rocken: LaLeLu, die ultimative a-cappella-Sensation aus Hamburg! Ein Mix aus Gesang, Satire, Parodie, Pop und Klassik. Greenhouse Jazzband

, BlueNote, 20.30 BIELEFELD Eloy - Tour 2013, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK GrooveSession, Bunker Ulmenwall, 21.00 Amusement Parks on Fire, All Eyes West, Forum, 21.00

NEU: BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

„Leon und die magischen Worte“, 10.00+15.00 Kino im BÜZ: Wintertochter, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Eiskalte Zeiten - Ab fünf J.,

Figurentheater, 16.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Astra Sause - Astra im Angebot, Trash, 19.00 Rock Me! – Absturzgefahr Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Das Ding - Philipp Löhle, emma-theater, 19.30 Ein Sommernachtstraum William Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 Malediva - „Pyjama Party“, „Das beste schwule Ehepaar live“, Lagerhalle, 20.00 STADTBLATT präsentiert Willy Astor - „Nachlachende Frohstoffe“, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Abdelkarim - „Zwischen Ghetto und Germanen“, Comedy, Rosenhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KINO FILMSTARTS R Flight - Thriller, Drama R Frankenweenie 3D - Horror, Komödie, Zeichentrick R Gangster Squad - Thriller R House at the End of the Street - Thriller, Horror R Hyde Park am Hudson Drama, Historie R Lincoln - Drama, Biografie R Movie 43 - Komödie R Quartett - Drama, Komödie R The Watermen - Thriller, Horror R Blank City - Dokumentation

Undun + Isolation + Hangin Tough, Bastard Club, 20.00 Klub Konzert Serie - Junge

Willy Astor - „Nachlachende Frohstoffe“, Comedy, Aula am Aasee, 20.00

Bands aus Osnabrück & Region: „St. Helens“, Alternative/Postrock, GZ Lerchenstraße, 20.00

AUSSERDEM

STADTBLATT präsentiert Jan Plewka singt Rio Reiser,

Rosenhof, 21.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK

- Schlager, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK ETHS, AgME, Mir zur Feier, Forum, 20.30 DIEPHOLZ The Cavern Beatles – Beatles Tribute, Theater, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Dance into the night... - Mit

DJ, Sonnendeck, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Immer richtig, Tiefenrausch, 20.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Tanztrupp: Tornado - „Bloc Party-Sepcial“, Bastard Club, 22.00

Beat The Brat - Disco, Balkan,

Funk, Soul, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock, Rock, Rock, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD

19.30 KALKRIESE

Samstag

26 KONZERTE OSNABRÜCK Stefan Mönkemeyer - Fingerstyle-Gitarre, Lutherhaus, 20.00 Wolf Maahn - Solo, Rosenhof, 20.00 P SIEHE MUSIK

Für Kinder:

Musikalisches Schauspiel zum Mitmachen

Sa. 26. Januar 16.00 Uhr „Sophia, die Klangsammlerin“ Caprivistraße 1, Raum 129 Eintritt frei

BIELEFELD Lisbeth Quartett, Bunker

Ulmenwall, 20.30 HASBERGEN Ombre de Luci, Töpferei Niehenke, 20.00

OSNABRÜCK

22.30

MINDEN

BÜHNE

7. Nordische Reihe: Juuri & Juuri - Neue Folkmusik aus

OSNABRÜCK Wir waren - William Pellier, Dom-Hotel, 19.30 Ich wünsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30 Der Liebestrank - Gaetano Donizetti, Theater am Domhof, 19.30

Finnland, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Jacob Karlzon 3 - Jazz, Jazzclub, 21.00

OSNABRÜCK Tansania...dort, wo das Leben beginnt und Carneval die Venezia - Beamervortrag

i.R. der Ausstellung 100 Jahre fotografische Gesellschaft Osnabrück, Museum Industriekultur, 19.00 Dinner Kriminell – Der Restauranttester, Romantikhotel

Walhalla, 19.30

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Erstes Unordentli-

ches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw.,

Figurentheater, 20.00 Volkmar Staub & Florian Schroeder - „Zugabe“ – Der

Freitag

25

kabarettistische Jahresrückblick, Lagerhalle, 20.00 Moral - Von Ludwig Thoma, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE HASBERGEN Frank oder die Kunst, einen Hut zu tragen - Schauspiel-

KONZERTE

Revue über das Leben und Werk des Frank Sinatra, Restaurant am Kachelofen, 18.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

BÜHNE OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 Die Macht des Schicksals Guiseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30 Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Erstes Unordentli-

ches Zimmertheater, 20.00 BIELEFELD Storno – Der satirische Jahresrückblick 2012 - Mit Tho-

Kulturforum St. Michael, 20.00 MÜNSTER Sebastian Pufpaff, Aula am

Aasee, 20.00 STEMWEDE-WEHDEM Onkel Fisch – Action-Kabarett - „Auswandern gilt nicht!“,

Life House, 20.00

OSNABRÜCK Lagerhalle: Fraktus - Dokumödie über das

letzte Kapitel der elektronischen Musikgeschichte, 18.00+20.15

LITERATUR OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert 11 Freunde – Lesereise - Jens

Kirschneck und Philipp Köster lesen vor und zeigen Filme, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – Karlsruher SC - 3. Liga, osnatel-arena,

OSNABRÜCK Get on the floor - Mit DJ, Son-

14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

nendeck, 18.00

KIDS

Wechselstrom, Grand Hotel,

OSNABRÜCK

19.00 Rock Karaoke, The Whisky,

20.00 Balalaika Beats, Tiefen-

rausch, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Lotter-Party, emma-theater,

22.30 Wir machen lauter - Tech,

House & Elekto-Party, Bastard Club, 23.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

23.00

27 MÜNSTER

Galaabend – 30 Jahre Studioprogramm - Kleinkunst,

Der blaue Ritter - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00 Sophia, die Klangsammlerin

- Musikalisches Schauspiel für Kinder ab vier J., entwickelt von Studierenden des Studienprofils „Elementare Musikpädagogik“, Institut für Musik, 16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE BRAMSCHE Skandal in der Manege - Kin-

derkultur Bühnenzauber, Alte Webschule Bramsche, 15.00

Spitzboden, 15.30 P SIEHE FAMILIENSACHE KALKRIESE Familiensonntag - „Stein für Stein – ein römisches Mosaik entsteht“, Museum Varusschlacht, 11.00 und 12.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle Spitzbo-

den, 09.30-12.30

Sonntag

LINGEN

Die Heiterkeit + Tulp - Pop,

CLUBS&PARTY

17.00

17.00

MÜNSTER Gleis 22, 21.00

Nachts im Museum – wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt, Museum Varusschlacht,

mas Philipzen, Funke & Rüther, Ringlokschuppen, 20.00 Käthe Lachmann - „Ich werd’ nicht mehr – ich bin ja schon“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

KINO

KIDS

AUSSERDEM

Dinner Kriminell – Der Restauranttester, Busch Atter,

Star Tracks, Full House, Ringlokschuppen, 22.30

LENGERICH Gregorianika, Gempt-Halle, 20.00

theater, 16.00

CVJM Katharinenviertel, 11.0016.00

Be Invited! Party 2.0 - Pop,

Fieser Freitag – Dieter Thomas Kuhn Aftershow-Party meets Team Rhythmus Gymnastik, Ringlokschuppen,

Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

Bücherflohmart im CVJM,

BIELEFELD

Candys – Glow in the dark Vol. 3, Five Elements Club,

22.00

OSNABRÜCK

Entspannungsmusik und Kerzenschein, Moskaubad, 19.0022.00

Ablaye Cissoko & Volker Goetze Duo - Weltnacht im Dieter Thomas Kuhn & Band

AUSSERDEM

Candle-Light-Schwimmen -

BIELEFELD SO2, Amerikahaus SO2, 20.00

We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Golden Dayz - Hiphop, Funbreaks, Roots, Unikeller, 23.00

KONZERTE LENGERICH Gempt Soireen, Gempt-Halle,

The Ghost Inside & Deez Nutz - Metalcore, Skaters

Palace, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Chips, Bex & Rock’n’Roll, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Orpheus in der Unterwelt Jacques Offenbach, Theater am Domhof, 15.00 Ich wünsch mir eins - Azar Mortazavi, emma-theater, 19.30 Tatwort: Mord, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Das Ballet des Bolshoi: La Bayadère - Live-Übertragung,

16.00 Lagerhalle: Wenn es regnet, sind wir glücklich - Animierte Fotodo-

Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Bücherflohmart im CVJM,

CVJM Katharinenviertel, 11.0016.00 Eisbärentour - 43 km, ca. 15 km/h, Geschäftsstelle ADFC Alte Synagogenstraße, 11.30 Einführungsmatinee zur Premiere von: Die Räuber,

Theater am Domhof, Oberes Foyer, 11.30 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Montag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Jazz!Nights der Hochschule

- Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Jazz!Nights Jazz in allen Facetten Mo. 28. bis Mi. 30.1. jeweils 20.00 Uhr

Blue Note, Osnabrück Eintritt: VvK 12€ AK: 15€ Studierende 7,50€

kumentation über ein Kunstprojekt im kenianischen Hochland, 11.30 Fraktus - Dokumödie über das letzte Kapitel der elektronischen Musikgeschichte, 18.00

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

SPORT

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

Schall & Rausch, Trash, 19.00 Da Musik Schoo, Tiefen-

15.00

KIDS OSNABRÜCK Der blaue Ritter - Ab vier J.,

Figurentheater, 11.00 Oh, wie schön ist Panama -

Die bekannte Geschichte von Janosch in der die Tigerente das erste Mal auftaucht. Für Kinder ab drei J., Lagerhalle

rausch, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude: Der unsichtbare Dritte, 20.00

STADTBLATT 1.2013 59


werwowas / januar 2013 LITERATUR

MÜNSTER

OSNABRÜCK Literaturspot - Lesung mit Musik zu Hanns Eisler, Theater am Domhof, Orchesterstudio, 20.00

Elektro-Indierock, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

AUSSERDEM

28.

KONZERT

JAZZNIGHTS

Die vielseitigen Ensembles zeigen zum Semesterabschluss ihr Können und präsentieren Jazz in all seinen Facetten. Mit Swing, BeBop, Contemporary Jazz, Vocal-Jazz, Big-Band Jazz ist diese Konzertreihe in ihrer stilistischen Vielfalt und Qualität einzigartig in der Region! > BLUE NOTE

29.

THEATER

DORIAN GRAY

1891 erschien in London Oscar Wildes einziger Roman. Vor Augen hatte der Schriftsteller das Ende des Jahrhunderts – und man erwartete nichts weniger als den Untergang der Sitten. So entwirft er auch seinen Dorian Gray – ein Mann, der immer maßloser wird, doch statt seiner altert nur ein Portrait von ihm. > EMMA-THEATER

P get für diese Perle des

Treffen in der Halbzeit - Treffen der Theatergruppen des Theater Hautnah, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 19.00 Baltikum - Länderkundlicher und kulturgeschichtlicher Bildervortrag, Haus der Jugend, 19.30

jungen deutschen Independent-Films bei rund 500 Euro gelegen haben. Regisseur Axel Ranisch erzählt eine tragikomische Familiengeschichte: Der Sohn pflegt seine demenzkranke Mutter – und verliebt sich in ihren Pfleger.

Dienstag

29 OSNABRÜCK Jazz!Nights der Hochschule

- Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 Tristis anima mea - Deutsche Chormusik zur Passionszeit, Kleine Kirche am Dom, 20.00

CLUBS&PARTY

SONGWRITER

GÖTZ WIDMANN

Das Motto lautet: „Wunschkonzert“. Das Publikum bestimmt das Programm. Auf seiner Tour zur neuen CD/DVD „Götz Widmann live“ lässt der große Meister der Rock’n’Roll-Poesie, der Liedermacher unter den Songwritern, seine Zuschauer entscheiden, welche Lieder aus seinem nahezu unerschöpflichen Repertoire er spielt (natürlich auch Titel seines früheren Duos Joint Venture). Wer mitwünschen will, schickt einfach eine Mail mit dem entsprechenden Song an goetz@goetzwidmann.de > ROSENHOF

OSNABRÜCK Nachtseminar - Studipreise und DJ, Sonnendeck, 18.00 Kicker Dyp - Der Kicker-Contest, Bastard Club, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Ed’s & Nino’s Groovebox, Tiefenrausch, 20.00

BÜHNE

EW-Gebäude: Anonymus, 20.00 Einige behaupten ja nach wie vor, dass Shakespeare seine Dramen nicht selbst verfasst hat. Auch Regisseur Roland Emmerich ist von diesem Stoff fasziniert und verlagert seinen Film in das England um 1600. Mit einem genial aufspielenden Rhys Ifans als Shakespeares Widersacher Edward de Vere.

P

Der australischer Songwriter hat sich bereits in jungen Jahren vom talentierten Youngster zu einem Musiker und Entertainer höchsten Ranges entwickelt. Seine Musik vermengt rockige Klänge mit einprägsamen Melodien und bewegt sich im Grenzbereich zwischen Rock, Folk und Soul. > LUTHERHAUS

60 STADTBLATT 1.2013

COMEDY

MARKUS KREBS

Der Gewinner des „RTL Comedy Grand Prix“ präsentiert sein Programm „Literatur unter Betäubung“. Zuvor war er Mitglied einer Wohngemeinschaft, Hooligan und Hartz-IV-Empfänger. Der Mann aus dem Ruhrpott kann also wat erzählen. > ROSENHOF

te erwarten kleine und große Überraschungen, Schlagzeugschule école de batterie, 16.00 Kukuk mal – Kukuk ist da Präsentationsveranstaltung von KAOS e.V. Kultur für alle: die Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 19.30 Leichen im Keller: Wie Deutschland internationale Kriegsverbrecher unterstützt - Diskussion im Rahmen

der Reihe „Entwicklungspolitik gescheitert? 30 Jahre Dritte Welt Debatte“, Volkshochschule, 19.30-22.00 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Mittwoch

30 Jazz!Nights der Hochschule

OSNABRÜCK

31.

Die Schlagzeugschule feiert ihren 8. Geburtstag - Die Gäs-

BIELEFELD

KINO

JAIMI FAULKNER

OSNABRÜCK

KONZERTE

Stadthalle, 20.00

FOLK

AUSSERDEM

OSNABRÜCK Dorian Gray - Oscar Wilde, emma-theater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Shadowland - Tour 2013,

31.

Angeblich soll das Bud-

OSNABRÜCK

KONZERTE

30.

Veto + Hanne Kolsto -

Lagerhalle: Dicke Mädchen - Tragikomö-

die über zwei merkwürdige Männer und eine Mutter, 18.00+20.15

OSNABRÜCK - Alle Facetten des Jazz an drei Abenden, BlueNote, 20.00 Götz Widmann, Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Singer/Songwriter Slam,

Bunker Ulmenwall, 20.30

AUCH BEI REGEN

RAUCHEN! BEI UNS IM KAMINZIMMER

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Die Nacht der halben Biere, Tiefenrausch, 20.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Soundtrack meines Lebens - Mit Maria Goldmann,

Valentin Braun, Theater am Domhof, Oberes Foyer, 20.00 BIELEFELD Shadowland - Tour 2013,

Stadthalle, 20.00 BRAMSCHE Bon Timbre - A-CappellaShow „Bereit“, Universum, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Dicke Mädchen - Tragikomö-

die über zwei merkwürdige Männer und eine Mutter, 18.00+20.15 R For Ellen - Drama P SIEHE KINO

KIDS OSNABRÜCK Der blaue Ritter - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Darum/Gretesch/Lüstringen - Diskussion und Ge-

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Gemeindehaus der Petruskirche, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 21.00

Donnerstag

31 KONZERTE

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK Singer-Songwriter Slan 2012/2013 - 4. Vorrunde,

Lagerhalle, 20.00


! n e k c e d t adt neu en schriftenhandel.

Jaimi Faulkner - Songwriter, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Simply Colour in Concert Christina Hindersmann und Frank Winkels, BlueNote, 20.30

DiOesnaSbrütck-Magazin – jeden Monat im Zeit

STADTBLATT präsentiert Torpus & The Art Directors -

„From lost home to hope“, Kleine Freiheit, 21.00

Das

DETMOLD Schönen Gruß vom Blues! mit Dieter Kropp und Gästen

- Jimmy Reiter, Aula der Alten Schule, 20.00 MÜNSTER

12 Ausgaben zum Preis von 10!

King Automatic - Ein-MannOrchester, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY

STADTBLATTJahresabo

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tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Das Ding - Philipp Löhle, emma-theater, 19.30 Ein Sommernachtstraum -

William Shakespeare, Theater am Domhof, 19.30 STADTBLATT präsentiert Markus Krebs - „Literatur un-

ter Betäubung“, Comedy, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP HANNOVER Bülent Ceylan - „Wilde Krea-

türken“, TUI Arena, 20.00 MÜNSTER Schwanensee - Das Russische Staatsballett, MCC Halle Münsterland, 20.00

KINO FILMSTARTS R Corridor - Thriller, Mystery R Die Männer der Emden Abenteuer, Drama R Fünf Freunde 2 - Abenteuer, Familie R No! - Drama R The Impossible - Action, Drama R The Last Stand - Action R Vergiss mein nicht Drama, Dokumentation R Willkommen in der Bretagne - Komödie R Zimmer 205 – Traust Du dich rein? - Thriller, Horror R Mama - Thriller, Horror

LITERATUR DISSEN

KIDS OSNABRÜCK Wasser und Dampf - Wie

funktioniert Wasserdampf? Für Kinder von acht bis zwölf J., Museum Industriekultur, 15.30

FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

Dennis Gastmann - „Mit 80.000 Fragen um die Welt“, Jazz-Club, 20.00

T T A L B T STAD OSNABRÜ

CK

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vorschau P BÜHNE 1.2. David Werker OS, Rosenhof 1.2. Timo Wopp OS, Lagerhalle 1.2. Paul Panzer Quakenbrück, Artland Arena 1.2. Die Nacht der Musicals BI, Stadthalle 2.2. Dr. med. Eckart von Hirschhausen Wallenhorst, Wittekindhalle 2.2. Komm Mit Manns BI, Zweischlingen 2.2. Mother Africa Gerry Weber Event Center 7.2. Die Nacht der Musicals OS, OsnabrückHalle 8.2. Storno – Der satirische Jahresrückblick 2012 OS, Aula der Hochschule 10.2. Gaby Köster BI, Ringlokschuppen 15.2. Martin Rütter BI, Seidenstickerhalle 15.2. Alfons OS, Lagerhalle 15.2. Chinesischer Nationalcircus Cloppenburg, Stadthalle 16.2. Jürgen Becker Lingen, Theater 16.2. Markus Maria Profitlich Halle, Gerry Weber Event Center 19.2. Rock The Ballet BI, Stadthalle 19.2. Sissi – Liebe, Macht und Leidenschaft OS, OsnabrückHalle 22.2. Massachusetts – Das Bee Gees Musical BI, Stadthalle 24.2. Matze Knop OS, Rosenhof 25.2. Night of the Dance presents: Flow OS, OsnabrückHalle 25.2. Das Vollplaybacktheater MS, Jovel Music Hall 26.2. Vollplaybacktheater mit John Sinclair OS, Rosenhof

Captain Capa

P Muss man ja keinem mehr verklickern, dass tanzbare Elektro-Tunes der große Bringer sind. Aber dass Captain Capa sich in diesem Feld ganz derbe ins Zeug legen, kann sich durchaus noch stärker rumsprechen. Die beiden Thüringer gehen ab, als wären sie die Mitte aus Metronomy, Boys Noize und Daft Punk. Checkt ihre Single „Berlin Fainting“! 16.2., Glanz & Gloria Tickets: www.kartenwerk.net

28.2. Dietmar Wischmeyer Cloppenburg, Stadthalle 1.3. Rüdiger Hoffmann Cloppenburg, Stadthalle 5.3. Cindy aus Marzahn Gronau, Bürgerhalle 6.3. Dietmar Wischmeyer OS, Rosenhof 8.3. Volker Pispers Rheine, Stadthalle 8.3. Ass-Dur OS, Lagerhalle 8.3. The Petits Fours Revue OS, Rosenhof 9.3. Jürgen Becker MS, Hörsaal 1 9.3. Ass-Dur OS, Lagerhalle 14.3. Sven Ratzke OS, Rosenhof 15.3. Philip Simon OS, Lagerhalle 17.3. Pfoten hoch – Die PuppenImpro-Show OS, Rosenhof 21.3. Der Familie Popolski Gronau, Bürgerhalle 22.3. Sebastian Krämer OS, Lagerhalle 22.3. Musical Night Live in Concert BI, Stadthalle 9.4. All You Need Is Love – Das Beatles Musical OS, Rosenhof 13.4. Urban Priol BI, Stadthalle

Mia.

P Es ist nur eine Theorie, aber ... Je cooler die T-Shirts einer Band, desto besser die Kapelle. Man sehe sich nur mal die alten Fummel von Led Zeppelin oder The Who an! Aber auch Mia. beweisen Style – und Haltung. Das „Mia. Silhouette Shirt Schwarz“ zeigt Sängerin Mieze nicht nur im von der Bühne ragenden Reifen, es leuchtet auch im Dunkeln und ist zu 100% organisch sowie aus fairem Handel. 1.3., Bielefeld, Ringlokschuppen Tickets: www.karten-online.de

18.4. Moritz Netenjakob OS, Lagerhalle 18.4. Mundstuhl OS, Rosenhof 18.4. Kristian Kokol OS, Lagerhalle Spitzboden 19.4. Caveman OS, Rosenhof 24.4. Piet Klocke Bramsche, Universum 2.6. Bodo Wartke MCC Halle Münsterland 22.9. Otto Live BI, Stadthalle 11.10. Philip Simon Rheine, Stadthalle 12.10. Philip Simon MS, Aula am Aasee 28.10. Otto Live OS, OsnabrückHalle 6.11. Kurt Krömer OS,Osnabrück 7.11. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 13.11. Lord of the Dance BI, Stadthalle 21.11. Horst Lichter OS, OsnabrückHalle 29.11. Martin Rütter OS, OsnabrückHalle

P LESUNGEN 8.2. Patrick Salmen OS, Lagerhalle 22.5. Heinz Strunk OS, Lagerhalle 6.11. Jan Weiler OS, Lagerhalle

P KO N Z E R T E 1.2. 1Live – Die Tony Mono World Tour BI, Ringlokschuppen 1.2. Elina Duni Quartet BI, Bunker Ulmenwall 1.2. Zaunpfahl OS, Bastard Club 1.2. Puhdys Halle, Gerry Weber Event Center 2.2. Good Old Boys BI, Forum 2.2. Rémi Panossian Trio feat. Nicole Johänntgen & Frederik Köster OS, BlueNote 2.2. Biboul Darouiche & Soleil Bantu Minden, Jazzclub 2.2. Peter Pan Speedrock OS, Bastard Club 62 STADTBLATT 1.2013

3.2. Dispatch Lingen, Alter Schlachthof 6.2. 3. Meisterkonzert: Janine Jansen (Violine & Leitung) - Academy of St. Martin in the Fields, OS, OsnabrückHalle 6.2. Touchy Mob + Tellavision MS, Gleis 22 7.2. Maerzfeld OS, Rosenhof 7.2. Bauchklang MS, Gleis 22 8.2. Rapalje OS, Lagerhalle 8.2. Stahlzeit -OS, Rosenhof 8.2. Intöxicated OS, Bastard Club 9.2. Starmen OS, Bastard Club 9.2. Home of Easy Credit BI, Bunker Ulmenwall 9.2. Frank McComb & Band Minden, Jazzclub 9.2. Moses Pelham OS, Rosenhof 10.2. Monsters of Liedermaching Paderborn, Kulturwerkstatt 13.2. Captain Capa OS, Glanz & Gloria 13.2. Haudegen OS, Rosenhof 14.2. Trailerpark OS, Rosenhof 15.2. Wishbone Ash OS, Rosenhof 15.2. Äl Jawala MS, Gleis 22 15.2. VBT HipHop Battle OS, Bastard Club 16.2. Susanna BI, Bunker Ulmenwall 16.2. Esben And The Witch MS, Gleis 22 16.2. White Eagle Jazz Band OS, BlueNote 16.2. The Dizzy Gillespie Afro Cuban Experience feat. Machito Jr. Minden, Jazzclub 16.2. Client -OS, Bastard Club 17.2. Konsession Big Band der Musik und Kunstschule Osnabrück trifft Karl Farrent OS, BlueNote 19.2. Mostly Other People Do The Killing BI, Bunker Ulmenwall 19.2. Dead Ghosts MS, Gleis 22 19.2. Stefan Gwildis OS, Rosenhof 19.2. Max Raabe & Palast Orchester MS, MCC Halle Münsterland 20.2. Max Raabe & Palast Orchester BI, Stadthalle 20.2. Das Michi Geri Quartett OS, BlueNote 21.2. Gregorian BI, Stadthalle 21.2. The United Kingdom Ukulele Orchestra BI, Ringlokschuppen 21.2. Dandylion MS, Gleis 22 21.2. Michy Reincke OS, Rosenhof 22.2. 4. Meisterkonzert: Albrecht Mayer (Oboe) - Züricher Kammerorchester, OS, OsnabrückHalle 22.2. dire strats OS, Rosenhof 22.2. Pothead BI, Forum 22.2. Kotzreiz & Radio Dead Ones OS, Bastard Club 22.2. Parov Stelar BI, Ringlokschuppen 22.2. El Bosso meets Skadiola + Sexto Sol - Ska Punk, OS, JZ Westwerk 22.2. Blues Company Hasbergen, Töpferei Niehenke 22.2. The Original Rock meets Classic Paul Rodgers, Eric Bazilian, Steve Augeri, Chris Thompson, Bonnie Tyler, Halle, Gerry Weber Stadion 23.2. Tarfala Trio BI, Bunker Ulmenwall 23.2. Tamikrest MS, Gleis 22 23.2. Oldie Night - Rubettes feat. Bill Hurd, Dozy, Beaky, Mick & Tich, Middle Of The Road Original Sally Carr, Equals, Halle, Gerry Weber Event Center 28.2. Mono Inc. OS, Rosenhof 28.2. JugendJazzOrchester NRW OS, BlueNote


FOTO: NINA STILLER

Harmful

P Seit 20 Jahren bereits existiert dieses großartige Hardcore-Trio. In der Zeit hat Schlagzeuger Flo zwar noch eine andere Band hochgefahren (Sportfreunde Stiller), aber wer sich den Free-Download „Like A Dog“ reinpfeift, schnallt, wo er wirklich hingehört. Harmful werden im Januar ihr neues Album „Sick And Tired Of Being Sick And Tired“ veröffentlichen – das wird grooooß! 20.3., Bastard Club Tickets: www.bastardclub.de 1.3. 1.3. 1.3. 1.3. 1.3. 2.3. 2.3. 2.3. 2.3. 3.3. 3.3. 3.3. 4.3. 6.3. 6.3. 7.3. 7.3. 7.3. 8.3. 8.3. 9.3. 9.3. 9.3. 10.3. 11.3.

12.3.

Die Orsons OS, Rosenhof John Coffey OS, Bastard Club Mia BI, Ringlokschuppen Sea & Air BI, Bunker Ulmenwall John Doe Train Hasbergen, Töpferei Niehenke Adoro BI, Seidensticker Halle Astrid North BI, Forum Ballister BI, Bunker Ulmenwall Hip Hop Contest OS, JZ Westwerk Adoro MS, MCC Halle Münsterland Tina Dico OS, Rosenhof Bigband Eighty Nine OS, BlueNote Two Door Cinema Club MS, Skaters Palace Firewater BI, Forum Conny Ochs OS, Bastard Club Kristofer Aström BI, Heimat+Hafen Steaming Satellites OS, Kleine Freiheit Mrs. Greenbird Lingen, Alter Schlachthof Salut Salon BI, Rudolf-Oetker-Halle Iamdynamite OS, Kleine Freiheit Medina OS, Rosenhof Messer MS, Gleis 22 Southern Falvour Hasbergen, Töpferei Niehenke Groove Onkels OS, Rosenhof Posalon 4 Das Clubfestival u.a. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Laing, Frittenbude, Retro Stefson, Sophie Hunger, Sizaar, Turboweekend, Cody OS, Glanz & Gloria, Kleine Freiheit, Lagerhalle, Haus der Jugend The Bloody Beetroots BI, Ringlokschuppen

12.3. 12.3. 13.3. 14.3. 14.3. 14.3. 15.3. 15.3. 15.3. 15.3. 16.3. 16.3. 18.3. 20.3. 20.3. 20.3. 21.3.

Viza BI, Forum Riverside OS, Rosenhof Three Wise Men OS, BlueNote Der Fall Böse OS, Bastard Club Tocotronic MS, Jovel Music Hall Boom Pam BI, Forum Summer Cem OS, Bastard Club 1Live – Die Tony Mono World Tour Rheine, Stadthalle Johannes Oerding MS, Jovel Music Hall Still Collins OS, Rosenhof Johannes Oerding OS, Rosenhof Threshold OS, Bastard Club Tiemo Hauer & Band BI, Stereo Harmful OS, Bastard Club Selig BI, Ringlokschuppen Nobunny + Bad Sports MS, Gleis 22 22 Pistepirkko BI, Forum

Katie Melua

P Ein Weltstar kommt in die Region. Zur Einweihung der neuen Emslandhallen. Katie Melua ist ein Phänomen: Sie spielt sowohl in der ehrwürdigen Royal Albert Hall zusammen mit einem Orchester, als auch auf dem schlammigen englischen Festival Glastonbury. Und alle sind verliebt in diese Stimme. Und in ihre Musik, die Pop, Chanson und modernen Folk vereint. Special Guest wird Bosse sein, mit einer akustischen Solo-Show. 30.11., Lingen, Emslandarena Tickets: www.nordwest-ticket.de

21.3. Skip&Die MS, Gleis 22 22.3. Echoes OS, Rosenhof 26.3. Tim Neuhaus + The Cabinet MS, Gleis 22 28.3. Matt Gonzo Roehr OS, Rosenhof 28.3. Impo & The Tents OS, Bastard Club 31.3. Grind Festival OS, Bastard Club 2.4. And You Will Know Us By The Trail Of Dead BI, Forum 4.4. Letzte Instanz OS, Rosenhof 5.4. Reggatta De BlancOS, Rosenhof 6.4. Martin Breinschmid & Bernhard Ullrich OS, BlueNote 6.4. Men of North Country BI, Forum 6.4. Arkells MS, Gleis 22 7.4. Klaus Hoffmann OS, Rosenhof 10.4. Blackmail BI, Forum 11.4. Ulla Meinecke & Band OS, Rosenhof 12.4. Emergenza Festival BI, Forum 13.4. Lena MS, Jovel Music Hall 13.4. Dr. Rattle and Mr. Jive Hasbergen, Töpferei Niehenke 15.4. Bonaparte MS, Skaters Palace 16.4. 257ers OS, Bastard Club 16.4. Urban Cone MS, Gleis 22 16.4. Mrs. Greenbird OS, Rosenhof 17.4. Blumentopf OS, Rosenhof 18.4. Mustasch BI, Forum 19.4. Joe Cocker Gerry-Weber-Stadion 19.4. Nachtgeschrei OS, Bastard Club 20.4. Hermann van Veen BI, Stadthalle 20.4. Rapküche 5 OS, JZ Westwerk 24.4. Cough OS, Bastard Club 24.4. Title Fight MS, Sputnikhalle 25.4. Max Prosa BI, Forum 25.4. Riverboat Gamblers MS, Gleis 22 25.4. 25. Jazzfest Gronau (bis 5.4.) Gronau, Bürgerhalle u.a. 27.4. Max Herre & Flo Mega Gronau, Bürgerhalle 28.4. Eric Fish & Friends OS, Rosenhof 30.4. AC4 MS, Gleis 22 2.5. Echoes of Swing OS, BlueNote 2.5. Stonewall Noise Orchestra OS, Bastard Club 3.5. 999 OS, Bastard Club 4.5. P!nk Hannover, TUI Arena 4.5. Rotfront BI, Forum 4.5. The Movement OS, Bastard Club 7.5. Cult of Luna, The Ocean, Lo BI, Forum 8.5. Love A + Ton und Kleister MS, Gleis 22 10.5. Levellers + North Alone OS, Rosenhof

11.5. La Minor MS, Gleis 22 17.5. Shoegazer-Festival Pt.2 - I Like Trains, She Past Away, The Blue Angel Lounge, Featherlike, BI, Forum 22.5. Ulla Meinecke Bramsche, Universum 25.5. A Tribute to Simon & Garfunkel Diepholz, Theater der Stadt 30.5. Prag OS, Rosenhof 1.6. David Guetta Hannover, Expo Plaza 8.6. Fury In The Slaughterhouse Hannover, Expo-Plaza 16.6. Blue Wonder Jazzband OS, BlueNote 21.6. Peter Maffay und Tabaluga MS, Schlossplatz 21.6. Joe Satriani MS, Jovel Music Hall 21.6. David Garrett Hannover, Sportpark 22.6. David Garrett MS, Schlossplatz 22.6. Peter Maffay Hannover, Sportpark 3.7. Rihanna Hannover, TUI Arena 5.7. Elton John & Band Halle, Gerry-Weber-Stadion

Prag

P Jetzt macht sie auch noch Musik – könnte man sagen. Dabei hat Nora Tschirner schon Songs zusammen mit Olli Schulz geschrieben. Prag ist nun ihr erste eigene Band. Tschirner singt, spielt Gitarre und andere Instrumente, zur Band gehören noch Erik Lautenschläger (der auch singt) und Tom Krimi. Die drei machen romantischen Pop in Chanson-Nähe. Die erste Single könnte besser nicht heißen: „Sophie Marceau“. 30.5., Rosenhof Tickets: www.rosenhof-os.de

13.7. Ina Müller Halle, Gerry Weber Stadion 20.7. Ina Müller Cloppenburg, Marktplatz vor der Roten Schule 27.7. Robbie Williams Hannover, AWD Arena 20.10. Die Puhdys OS, Rosenhof 23.10. NDR1 Niedersachsens Oldie Show - Smokie, Middle Of The Road, Pussycat, Smashing Piccadillys, OS, OsnabrückHalle 26.10. 11 Jahre Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Stadion 22.11. Status Quo BI, Stadthalle 30.11. Katie Melua Lingen, Emslandarena

P EVENTS 2.2. 4. Osnabrücker Nacht des Sports OS, Alando Palais 20.3. Hans Klok - „The Houdini Experience“, BI, Stadthalle STADTBLATT 1.2013 63


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A FĂźr die ehrenamtliche Betreuung von Haftgefangenen benĂśtigen wir Sachspenden in Form von Tabak, Schokolade, Kaffee, Tee oder anderen Lebensmitteln, die wir an bedĂźrftige Inhaftierte weitergeben. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. JES-OsnabrĂźck, MĂśserstr. 56, Tel. 0541/28913 Aâ&#x20AC;&#x17E;Der Mensch wird am Du zum ichâ&#x20AC;&#x153; (M. Buber). Engagieren Sie sich ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Informationen zu Ausbildungskursen und Mitarbeit erhalten Sie bei: Telefonseelsorge OsnabrĂźck, Postfach 4112, 49031 OsnabrĂźck ASpiritueller Lese- und Gesprächskreis. Religionsunabhängig, Religionen Ăźbergreifend, offene Gruppe, Infos unter Tel: 0541/6004376 AZen-Meditation- in der Tradition des japanischen Rinzai-Zen. Donnerstags 19.45 Uhr, Rehmstr. 16, OsnabrĂźck (Ecke Lange Str.) Infos unter Tel: 0541/9989599 und 0541/4095980 Kanonenweg. Anmeldung: Tel: 75049381

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Jobs ACoach hat Donnerstags noch Termine frei. Tel. 0162/1024403 ALieber Leser, wir suchen jemanden, der gut kochen kann und das öfter die Woche für uns macht. Tel. 0541/801197, E-Mail: heinz_bruening@web.de AAssistenz bei Rollstuhlfahrerin. Aktive, musik&kultur-begeisterte, reisefreudige Rollstuhlfahrerin, Mitte 40, wohnhaft in Osnabrück, bietet im Rahmen einer Rund-um-die-Uhr-Assistenz Nebenjob (vorrangig an Wochenenden). Das Team besteht aus ca. zehn Assistenten zwischen Anfang 20 und Mitte 40. Attraktive Arbeitszeiten: variable Blockschichten, Stundenumfang nach Absprache - ideal für Freischaffende, Studenten und Auszubildende. Stundenlohn: Euro 10,50. Die Aufgaben umfassen alles, was zum Leben dazugehört: Pflege, Haushalt, Begleitung im Beruf & unterwegs. Erforderlich sind: Führerschein (PKW ist vorhanden) & ausreichend Kraft, um ca. 55 kg heben zu können. Ach ja, ganz wichtig: Pflegeerfahrungen sind NICHT erforderlich. Interessiert? Dann schick doch eine Mail an assistenz49@gmx.net.

Sports&Fun AFitnesstrainer sucht für sonntags eine Gruppe für kostenloses Training in der Natur am Schölerberg. Treffpunkt Grundschule am Schölerberg Jellinghausstr. 24 um 10 Uhr. Bewegung hält fit! E-Mail: brice.ipanga@gmx.de

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Mann sucht Frau ANeues Jahr, neues Glück! Möchtest Du dieses Jahr auch mit einer neuen Beziehung voll durchstarten? Bist Du umgänglich, treu, warmherzig, zuverlässig und möchtest Zweisamkeit genießen? Bist Du (w) um die 40 Jahre jung? Dann melde Dich, vielleicht stimmt ja die Chemie! E-Mail: spiegeleimitbrot@web.de ABist du älter als 33 und abenteuerlustig? Fühlst du dich in der Natur wohler als im Shoppingrausch? Suchst du Vertrauen, Verbindlichkeit und keine Denkverbote? Kannst du mit Humor und Sport etwas anfangen? Wenn du auf alles mit ja antworten würdest, warum sind wir uns noch nicht begegnet? Ich, fast 180 cm groß und ungebunden, würde mich über deine Zuschrift freuen. E-Mail: sweetfreedom@gmx.de

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Cover des Jahres

IMPRESSUM

Aus guter Tradition sind im ersten Heft des neuen Jahres unsere Leserinnen und Leser an der Reihe. Wir mĂśchten wissen: Welches der zwĂślf STADTBLATT-Cover in 2012 war das beste? Welches hat den Nagel auf den Kopf getroffen? Womit haben wir begeistert oder Ăźberrascht? Von den kleinen Tierfreunden im Januar bis zu den sexy Studenten im Dezember â&#x20AC;&#x201C; es lohnt sich zu mailen oder zu schreiben, welches der Lieblingstitel des vergangenen Jahres war. Unter allen Einsendern verlosen wir einen Gutschein im Wert von 300 Euro von Porta MĂśbel. Mit diesem netten Zuschuss lässt sich das Zuhause bestimmt wunderbar aufhĂźbschen.

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So bequem kann man mitmachen!

Einfach eine Mail mit der Nummer des Lieblingscovers an: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de oder eine Postkarte an: STADTBLATT OsnabrĂźck, Stichwort Titelbild, MĂśserstr. 27, 49074 OsnabrĂźck Einsendeschluss: Freitag, der 18.1. Der Rechtsweg ist ausgeschlosssen. Wir wĂźnschen viel GlĂźck! Die STADTBLATT OsnabrĂźck-Redaktion

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STADTBLATT osnabrĂźck

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ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 â&#x201A;Ź im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- â&#x201A;Ź Studentenabo 17,- â&#x201A;Ź zu Ăźberweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank OsnabrĂźck (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäĂ&#x;ig IVW-geprĂźft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) Das FEBRUAR STADTBLATT erscheint am Mittwoch, den 30.1.2013 Redaktionsschluss Di. 15.1.2013


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STADTBLATT 2013.01  

Das Osnabrück Magazin, Januar 2013

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Das Osnabrück Magazin, Januar 2013

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