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STADTBLATT OSNABRÜCK

H 1573 FEBRUAR 2012 Nr. 397 € 1,80

www.stadtblatt-osnabrueck.de

n e ß i e b n A Zum Leckere Lebensmittel aus Osnabrücker Landen

WER WO WAS KINO | MUSIK | BÜHNE | KUNST | PARTYS | CAMPUS | SPORT Dancing QueenžNanine Linnings letztes Osnabrücker Tanzstück „Voice Over“ Parallelwelt Armut im Alltag – wo Härtefälle Hilfe bekommen


„EIN ENERGIESPARKÖNIG HAT SEIN REICH VON ÜBERALL IM GRIFF.” Smarter wohnen mit RWE SmartHome: Dass intelligente System vernetzt per Funk Wärme, Licht, Hausgeräte te und vieles mehr. Und mit dem Smartphone lässt es sich sogar von on unterwegs steuern. Das Starterpaket gibt’s jetzt auf rwe.de/smarthome marthome Die Energiesteuerung fürs Zuhause.

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TITELFOTO:JUDITH KANTNER

intro

Ringe für’s Leben

Qualität zahlt sich aus: Lebensmittel aus Osnabrücker Landen schmecken gut

Viel Lärm g war Osnabrück seit Kriegsende

So oft wie in den letzten Wochen

nicht mehr in den Medien. Die Sache Wulff beschert der Stadt eine nie dagewesene Öffentlichkeit. Eine clevere PR-Agentur könnte – ähnlich wie bei der Glücks-Kampagne – daraus Profit schlagen und mit Kurzurlauben in Osnabrück werben. Inklusive einer Wulff-Tour: hier hat er studiert, da ist er zur Schule gegangen, das ist sein Lieblings-Italiener. Verantwortlich für die überwältigende Berichterstattung sind „die Medien“, von denen man derzeit wieder oft liest und hört. Sie durchleuchten Wulffs Vorleben akribisch – von der BILD-Zeitung bis zum ARD-Magazin „Fakt“, das einen Osnabrücker CDUStammtisch um Expertenmeinung bittet. Als Osnabrücker Journalist verfolgt man die „Affäre Wulff“ daher mit doppeltem Interesse: 1. Als Wähler und Bürger möchte man wissen, ob der Bundespräsident gegen Gesetze verstößt. 2. Als Journalist bildet man sich eine fachliche Meinung, ob die Artikel, Polittalks und Beiträge noch dem Zweck dienen oder l’art pour l’art sind. Eine (Medien-)Machtdemonstration. Und heimlich denkt man

sich: Warum geht die deutsche Presse nicht genauso energisch, ausführlich und über Monate gegen die „Terrorzelle Zwickau“ vor? Erschreckend auch die zunehmende Relativität vieler Beiträge. Das heißt: Frage ich drei Wulff-Gegner aus Großburgwedel, dann steht die Kommune gerade vor dem Nervenzusammenbruch. Frage ich drei Wulff-Sympathisanten, ist alles in Butter. Auch der Verweis auf das Grundgesetz, Artikel 5 (1) („Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“) rechtfertigt nicht jede Dreckschleuder. Vielleicht noch mal Artikel 1 (1) lesen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Bis bald Mario Schwegmann

Cover des Jahres 2011 Wie die Wahl unter unseren Leserinnen und Lesern ausgegangen ist und wer den Gutschein im Wert von 150 Euro von Clip gewonnen hat, steht auf Seite 18.

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inhalt

FEBRUAR 2012

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GRÜNES EVENT PARTY IM GEWÄCHSHAUS

themen 6 LEUTE Baris Özel & Max Krämer – Party-Macher Into The Wild – „Rock in der Region“-Gewinner Lasse Thorwesten – Stadtlook René Herring – Mein Osnabrück

8 WHAT’S UP Gastro & Nightlife-News

10 CLUBBING Abtanzdates im Februar TITEL

12 ZUM ANBEISSEN! Marmelade, Brot, Eierlikör ... Leckere Lebensmittel aus der Region.

16 AUFGEFALLEN Gefliest oder gekachelt. Christian Steiffen sucht den schönsten Partykeller.

20 KLUFT WIRD GRÖSSER In Osnabrück wächst die Zahl der Geringverdiener.

22 WAS IMAME WISSEN

24 MESSESPECIAL Messen 2012 – Jahresüberblick über kommende Events

„Konsens statt Gericht“. Interview mit dem AStA-Mediator Maximilian Gessner.

27 SPORTSCHAU Auf Leben und Tod. Trainingsbesuch bei Osnabrücks KendoKampfkünstlern.

28 ORTSTERMIN Das Epizentrum. Im „.space“ dehnt sich die Kreativwirtschaft aus.

BITTE BEACHTEN!

Die STADTBLATT-Verlosungen stehen auf Seite 18.

56 BUCH Tipps, Lesungen & Hörbücher

58 BÜHNE Geschossen und gesoffen. Die Probebühne zeigt schwarzen Humor im „Jailhouse Blues“.

60 KUNST Nicht hier, nicht dort. Das Nussbaum-Haus widmet sich verstärkt zeitgenössischer Kunst.

service

61 MEDIEN Vom Tischler zum Kunst-Star. Eine Video-Dokumentation über Friedrich Vordemberge-Gildewart.

62 KINO Magie der bewegten Bilder. Martin Scorsese verlegt „Hugo Cabret“ ins Paris der 1930er Jahre.

66 KLICK Wann: 21.1. Wo: Theater am Güterbahnhof Was geht ab: Videoinstallation und Happening zum Thema Liebes-Beziehungen Wir fragen: Bist Du auch beziehungslos?

29 WER WO WAS Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-29.2.

45 KLEINANZEIGEN Die bunte Wiese der Leserwünsche

kultur

Mit ihrer Islamischen Religionspädagogik ist die Uni bundesweit vorne.

48 MUSIK

Körperlichehandlungsmusiktheater. Tanztheater-Chefin Nanine Linning über ihre letzte Osnabrücker Produktion

WEISSE LAPTOPS KREATIVWIRTSCHAFT IM .SPACE

26 CAMPUSLEBEN

MÜSSEN

23 OSNABRÜCK? KLEIN!

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SCHWARZE MASKE KENDO-GRUPPE DES OSC

„Irgendwas geht immer“. Interview mit Songwriter Max Prosa.

54 HÖRTEST Deichkind, Kettcar, Twiggy

IN JEDEM STADTBLATT 17 Sie & Er 30 Das lohnt sich 40 Kids & Co 42 Kunst & Ausstellungen 44 Vorschau 50 Pauken & Trompeten 52 Musik in Kürze 59 Theater in Kürze 60 Kunst in Kürze 61 DVD-Tipps 61 Spieltipps 63 Der Platzanweiser 64 Filme in Kürze 66 Impressum

werwowas NACHSCHLAG

Termine nach Redaktionsschluss ausverkauft · abgesagt neu im Vorverkauf und mehr unter

www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT≈2.2012

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leute

10 Fragen an ...

Baris Özel und Max Krämer Die Studenten laden zum Tanz im Gewächshaus.

g „Dschungelcamp“ im Fernse-

70 Bambuspflanzen fürs grüne Event

FOTO: JUDITH KANTNER

STADTBLATT: Guckt ihr das

hen? BARIS ÖZEL/MAX KRÄMER: Neee. STADTBLATT: Aber ihr wart schon mal im Dschungel? BARIS ÖZEL: Wir beide haben uns zwei Urlaubsemester genommen und sind zusammen genau ein Jahr gereist. Australien, Indonesien, Malaysia, Thailand, Istanbul ... Unterwegs haben wir Partys mit Lagerfeuer an einsamen Stränden oder mitten im Dschungel gefeiert. Mit unserem Event „Northern Greenhouse“ möchten wir dieses Gefühl nach Deutschland transportieren. STADTBLATT: Wieso heißt das so? BARIS ÖZEL: Es ist eine Anspielung auf das schlechte Wetter in Norddeutschland. Auch im kalten Norden sollen die Menschen in der Natur feiern können. STADTBLATT: Wie geht das? MAX KRÄMER: Empfangen wird das Publikum im Innenhof: wärmende Lagerfeuer, umringt von Pflanzen, ein separates Soundsystem mit Livemusik per Loopstation und später mit entspannten Beats. Im beleuchteten Kassenhäuschen freestylen Musiker. Durch einen Tunnel gelangt man in den strahlenden Innenraum: Wände aus glühendem Bambus und mächtige, schwebende Lampions, die den Himmel in einem satten Rot erstrahlen lassen. Wir verwenden lediglich zwei Farben: Die Komplementärfarben Grün und Rot. Aus der dunkel ge-

stadtlook Lasse Thorwesten, 22, studiert Sozialwissenschaften Mein Stil: Ich trage gerne recht schlichte Sachen, egal ob eher sportlich oder elegant. Schwarz, Weiß und Grau. T-Shirt: Schwarz mit Motiv. Sweatshirt-Jacke: Eine typische Kapuzenjacke. Jacke: Schwarze Trainingsjacke von Adidas. Immer gut im Alltag zu gebrauchen.

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STADTBLATT≈2.2012

Hose: Esprit Jeans. Gürtel: Ein schwarzer StandardGürtel. Ich brauche keine fette Schnalle. Schuhe: Graue Chucks von Converse. Der typische Studentenschuh. Lieblingsaccessoire: Meine Uhr. Ohne Uhr fühle ich mich nackt. TEXT/FOTO: LENA DUVENDACK

haltenen Lounge blickt man durch eine Glasfassade in die Skatehalle. Hier befinden sich versetzt gehangene Lampions, die als Projektionsfläche für Landschaftsbilder genutzt werden, die den Besucher noch weiter in die Tiefen des tropischen Regenwaldes entführen ... STADTBLATT: Klingt abgefahren. Ihr beide habt solche Events schon öfter veranstaltet. Was geht da ab? BARIS ÖZEL: Wir kommen aus Osterholz-Scharmbeck, nahe Bremen. Früher haben wir kleine, interne Partys mit 30 Leuten, ein paar Boxen und einer kleinen Theke gefeiert. Das hat sich gesteigert. Zur letzten Party kamen 2000 Menschen. Mit weniger Leuten macht’s aber mehr Spaß. Das Mimmis hat die perfekte Größe. Werbung machen wir ausschließlich über Facebook. Trotzdem kamen zu den ersten beiden Veranstaltungen in Osnabrück um die 300 Leute. Uns hat nur unruhig gemacht, dass die alle so spät kamen. Das ist ein Osnabrücker Phänomen. STADTBLATT: Ändert das doch mal. Das nervt ja nicht nur euch. MAX KRÄMER: Das haben wir vor. STADTBLATT: Wo bekommt ihr so viele Pflanzen her? MAX KRÄMER: Das war gar nicht so einfach und wir suchen auch noch nach weiteren Möglichkeiten. Eine Gärtnerei aus dem Umland leiht uns 70 Bambuspflanzen. Die holen wir mit einem Transporter. Das ist kein Problem, weil es sehr robuste Pflanzen sind. Deswegen sind sie ja geeignet. STADTBLATT: Was trinkt man am besten zwischen Bambus? MAX KRÄMER: Dünger. Das ist ein selbst gemixter Kurzer mit der Farbe Grün. STADTBLATT: Und wie tanzt man dazu? BARIS ÖZEL: Unsere DJs spielen Reggae, Worldbeats, Balkanbeats, Dubstep, Hip Hop ... STADTBLATT: Habt ihr noch weitere Projekte in Planung? BARIS ÖZEL: Im Sommer wollen wir richtig durchdrehen und das Konzept auf den Außenbereich ausbauen. Langfristig hat unser Konzept vielleicht auch Potential in anderen Städten. INTERVIEW: JUDITH KANTNER 3.2., Mimmis


FOTO: SWANTJE HEHMANN

So-Kumneth Sim von Into The Wild: „Halftime-Rhythmus, der auf die Fresse geht“

Wüstenrock aus Osnabrück Im Dezember holte die Osnabrücker Band Into The Wild den ersten Preis beim Rock in der RegionFestival. Jetzt nimmt die Sache fahrt auf. Für Felix Kranke (Gesang), SoSim (Leadgitarre), Lee Frederick (Rhythmusgitarre), Niklas Giese (Bass) und Julian Srothmann (Schlagzeug) war es in dieser Besetzung erst der sechste Auftritt. Und dann gleich vor 500 Leuten im ausverkauften Haus der Jugend. „Erst hinterher wird mir klar, wie vielen Leuten unsere Musik ins Ohr gedrungen sein muss,“ sagt So-Kumneth Sim, der die Band 2010 mit Niklas Giese gründete. Der Bandname der Stoner-Rocker bezieht sich nicht in erster Linie auf den gleichnamigen Film von Sean Penn. „Sich musikalisch kreativ zu betätigen, bedeutet Freiheit. Und zum Migrationshintergrund zweier Mitglieder passt er auch“, meint Sim. Bei Into The Wild treffen Metal-Riffs auf Blues.

g Kumneth

„Häufig spielen wir im HalftimeRhythmus, der auf die Fresse geht. Es kommt aber auch mal eine Geige zum Vorschein“, erklärt Sim, der klassisch an Klavier und Geige ausgebildet ist. Die schnellen Finger kommen den außergewöhnlichen Soli der Gitarren zu pass. Bereits im Februar 2011 siegten die 17-19-Jährigen beim „U21“-Conest im Ostbunker und bekamen die Möglichkeit, im Tonstudio DocMaKlang aufzunehmen. Und was passiert mit dem neuen Preisgeld? „T-Shirts drucken, fehlendes Equipment kaufen und eventuell noch mal etwas in Richtung CD-Produktion.“ Der Sieg bei Rock in der Region trägt bereits weitere Früchte. Am 1.Februar eröffnen Into The Wild im Bastard Club für Red Fang aus den USA. Sim, der

Welches Ziel habt ihr? Nicht nur in Osnabrück und Umgebung spielen. Was machst Du, wenn Du nicht bei Into The Wild spielst? Ich komponiere Stücke für Klavier und Geige und produziere Trance-Songs. Sonstige Interessen? Biochemie und Neurobiologie. Denkt man gar nicht von einem Typen in einer Rockband, oder?

gerade sein Abitur am Ratsgymnasium macht, sieht sich nicht als Sprecher der Band, kann aber zusammenfassen: „Wir sind ein Haufen von Leuten, die Musik machen wollen, die uns selbst gefällt.“ Und anscheinend nicht nur ihnen. MALTE SCHIPPER

Der Karneval in Osnabrück...

mein osnabrück René Herring, 34, Stadtprinz der Session 2011/2012 Dieses Jahr...

...wird der Karneval für mich unvergesslich werden. Hier lebe ich: in der Wüste Mein Lieblingsplatz in Osnabrück...

ist der Marktplatz Hauptberuflich bin ich:

Sparkassenfachwirt

ist vielfältig und erlebenswert. Ich bin Stadtprinz, weil...

für mich und meine Prinzessin Ann-Kathrin der Karneval in Osnabrück der Schlüssel zum Glück ist. Und weil es für uns beide ein lang gehegter Traum war, Stadtprinzenpaar zu sein. Am 18.2. werde ich...

mir den neuen Ossensamstag vom Stadtprinzenwagen aus anschauen und den Stadtschlüssel erhalten. TEXT: LENA DUVENDACK STADTBLATT≈2.2012

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what’s up by Hedda Horch

FOTO: YUROK ALEKSANDROVICH/FOTOLIA.DE

FOTO: THOMBY/PHOTOCASE.COM

Soul Train in der Remise

Dass die Remise eine gute Adresfür eine ausgezeichnete Küche und tolle Drinks ist, weiß Hedda schon lange. Doch was passiert, wenn es dazu noch tolle Musik gibt? Dann laden Stephan Stohl und sein Team zum Soul Train Club. Ab sofort gibt es nämlich jeden Freitag leckere DJs, Nachtspeisen und Cocktailangebote. Ein entspannte Fahrt im Nachtzug in ungezwungener Atmosphäre ist ganz nach Heddas Geschmack. Abfahrt ist um 23 Uhr. Bitte einsteigen und genießen! Der Februar steht ganz im Zeichen von Krimis mit kulinarischem Mordsprogramm. Das DinnerActTheater tourt mit einem mörderischen Spiel. Die Februar-Termine für den Krimi à la carte sind leider schon ausgebucht. Außer dieser: 3.2., Kolpinghaus Georgsmarienhütte. Wenn man sich beeilt, könnte man aber noch einen begehrten Platz beim „Dinner Kriminell – der Restauranttester“ ergattern. Am 18.2. im Schloss Gesmold/ Orangenhaus oder am 24.2. im Romantik Hotel Walhalla. Dabei handelt es sich um einen Leckerbissen des “Die Drei ???” Autors André Marx. Hoffentlich werden Hedda ihre Fingerabdrücke auf der

g se

Mörderisch lecker: Dinner Kriminell

Salatgabel nicht zum Verhängnis, aber von diesem 3-Gänge-Menü kann sie einfach nicht die Finger lassen: Serviert werden eine Restaurantchefin, die hoch hinaus will, einen undurchsichtigen Gourmetkritiker, ein Koch mit tötlichen Rezepten, eine singende Kellnerin und ein hinterhältiger Mord. Zum Hauptgang gibt es exquisite Ermittlungen, saftige Drohungen und ein paar gut durchgebratene Intrigen an einer Beilage aus Liebe, Hass und Eifersucht. Und zum Dessert ein bisschen Süßes, ein bisschen Saures und ein überraschendes Sahnehäubchen!

„Doggy Bag“ im Wein Cabinet

what’s new

Dran denken: 14.2. Valentinstag

Knifflig ist auch die Frage, wie Hedda den Valentinstag verbringt. Es gibt jedenfalls eine romantische Auswahl an verlockenden Alternativen. Im Hotel Westerkamp wird nicht nur für frisch Verliebte ein romantisches Candle-light-Dinner im Gewölbekeller kredenzt. Eine weitere kulinarische Liebeserklärung gibt es im Steigenberger Hotel Remarque. Für alle Liebenden hat Küchenchef Jürgen Kloester ein kulinarisches Valentinstags-Dinner zusammengestellt. Den Alltag vergessen und romantische Stunden in Zweisamkeit bei Kerzenschein und einem 3-Gang-Valentins-Dinner genießen. Auch im Gasthof zum Freden kann Hedda sich bei einem ValentinsMenü verwöhnen lassen. Romantische Stunden verspricht das kulinarische Programm: Nach einem Rosé Sekt und einem kleinen Appetit-Anreger aus der Küche werden RicottaRote-Bete-Törtchen mit gebratenem Langostinos auf frischem Wildkräutersalaten im Knusperkörbchen und einem Duett von Landhahnpiccata und Involtinis vom Ochsenrücken, Ratatouille-Tarte und Thymian Zuc-

chini Püree kredenzt. Den Abschluss macht die „Verführung zur Leidenschaft“ ... Auch ohne Begleitung können sich die Ladys auf ein Glas Sekt und eine kleine Überraschung im Hollywood Casino freuen. Im Wein Cabinet gibt es ab sofort die „Doggy-Bag“. Sie besteht aus einem Rezept, einem entsprechend begleitenden Wein sowie eventuellen Spezialzutaten, die schwer zu finden sind, zu einem Vorzugspreis. Beim Rezept handelt es sich aber nicht um irgendein Rezept. Jean-François Pelletier vom Wein Cabinet: „Ich werde dieses Jahr regelmäßig einen Küchenchef aus unserer Stadt bitten ein Rezept zu schreiben“. Ein RundumSorglos-Paket für zu Hause sozusagen. Bestens versorgt wird Hedda auch im Casa Cavallo an der Wersener Straße. Am 26.2. findet dort eine Schnecken-Genießerrunde statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Bis die Nächte...

thekentalk

Ein renoviertes Zinnober

Carina Stärker, 25 Bastard Club

Ambiente: In der ersten Januarhälfte waren die Handwerker im Zinnober. Der Anlass: „Der portugiesische Feinkosthänder von nebenan hat seine Türen geschlossen. Wir wurden gefragt, ob wir die Räumlichkeiten übernehmen wollen“, erklärt Markus Seifert vom Zinnober. Am meisten ins Auge sticht die gemütliche Raucherlounge, die sich nun abgetrennt in der Lounge befindet. Die kleinen runden LEDTische verleihen dem alten Gewölbe einen modernen Touch. Im Restaurant hat man nun die Möglichkeit, einen Blick in die neue Küche zu erhaschen. Außerdem wurden die Toilettenanlagen (mit einem Behinderten-WC) im mediterranen Stil

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STADTBLATT≈2.2012

komplett neu gestaltet und vergrößert. Angebot: Das Speise- und Getränkeangebot sowie das gesamte Konzept bleibt beim Alten. Besonders zu empfehlen: Auch Nichtraucher können jetzt im Loungebereich entspannen! Johannisstraße 37-38, Mo-Sa ab 9.30h, So geschlossen TEXT/ FOTO: JUDITH KANTNER

Wie nennen Dich die Gäste? Carrie (van Beckvoort). Ist mein Künstlername. Mache 50er-Jahre Pin-up Fotos. Was trinkt man im Bastard? Pfefferminzschnaps „Pfeffi“, Astra und Grolsch. Auf der Arbeit hörst Du am liebsten ... wenn Gäste sagen: Geil, wir kommen wieder. Oder wenn ältere Gäste aus ihrem Leben erzählen. Bühnenbauer zum Beispiel. Der coolste Mensch, den Du je am Tresen hattest? Thomas Hagen, Spitzname Andy, mein bester Freund mit Entertainerqualitäten. Nach der Arbeit? Kann ich nicht sofort

schlafen. Letztens hab ich Staub gewischt. Welchen Promi würdest Du gern mal bedienen? Ha, der kommt sogar am 4.2.: Rod Gonzales von den Ärzten. Ich bin so aufgeregt ... Dein Arbeitsausgleich? Eigentlich ist mein Job mein Hobby und Ausgleich von der Uni. Das Osnabrücker Nachtleben ... find ich durchwachsen und ausbaufähig. Am Monatsanfang ist übrigens mehr los als am Ende. INTERVIEW/ FOTO: JUDITH KANTNER


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

ANZEIGEN

Restaurant · Café · Lounge · Weinkontor Do., 9.2.2012 Jazz-Session, 20 Uhr Do., 16.2.2012

3.2.–12.2.2012

Spanische Wochen Wenn es draußen noch kalt ist, lassen wir die Sonne in unser Restaurant. Dazu empfehlen wir ausgesuchte spanische Weine.

ty Weiberfastnachts-Par 12 Sa., 18.2.20 Ossensamstags-Party

14.2.2012

Valentinstag Überraschen Sie Ihren Partner mit einem romantischen 3-Gänge-Menü inklusive Aperitif und Wein!* Pro Person 29,80 €

Wir garantieren Ihnen einen köstlichen Start in den Tag! Von 10.00 bis 14.00 Uhr* Preis pro Person 23,50 € *um Reservierung wird gebeten.

Merkmal und Philosophie ist unsere „Rote Tafel“

My kitchen my rules Hier wird gekocht, auf was wir Lust haben.

seit 1974

lässige Gemütlichkeit drinnen (und bald auch wieder draußen)

ZWIEBEL

Mo.–Fr. 9.30–24.00 Uhr Sa. 09.30–01.00 Uhr So. 14.00–23.00 Uhr

Der Kneipen-Treff am Heger Tor Osnabrück

Johannisstr. 37-38 · 49074 Osnabrück Tel. 0541 5806077

Heger Straße 34 · Osnabrück · Tel. 0541 23673 Montag bis Samstag ab 18 Uhr

Grüner Jäger

Dienstag, 14.2.2012

Das ValentinsMenü

1. + 2. Bundesliga sowie Champions League auf 4 Großbildleinwänden Mo.: GROLSCH-TAG, Flasche 2,50 €

Adolfstr. 40 · OS (Ecke Katharinenstr.) Tel. 0541 6687319 www.tatort-engels.de Di.–Sa. ab 18 Uhr

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Bei Wind und Wetter überdachter Biergarten Mo-Do 11.00-1.00 / Fr+Sa 11.00-2.00 / So 14.30-2.00

An der Katharinenkirche 1 · Tel 0541 27360

Bardinghaushof · Georgsmarienhütte Telefon 05401 35434 www.forsthaus-oesede.de FOTO: JUAN CARLOS DE LA CALLE VELEZ/ISTOCKPHOTO.COM

26.2.2012

Sonntagsbrunch

Bewährtes Konzept mit neuem Anstrich

live Online!

STADTBLATT

ESSEN UND TRINKEN IN OSNABRÜCK

American Breakfast jeden Sonntag – all inclusive – 15 € Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen · Tel. 0 54 04 9 83 83

14.02.2012 – Valentinstag

Romantisches Candle-Light-Dinner im Gewölbekeller um Reservierung wird gebeten

täglich ab 11 Uhr geöffnet bremer straße 120 osnabrück tel: 0541 9777-0 www.westerkamp.de

News, Trendberichte, Interviews und vieles mehr über das kulinarische Osnabrück. Und natürlich das umfangreiche Adresslisting mit Restaurants, Bistros, Cafés, Kneipen, Bars & Lounges.

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tzt au n NEU: Jrae ntempfehlunge u Restau ertungen. und Bew

hen! Mitmac


what’s up Clubbing

DJ Denyo

DJ Heidi

Was in einer Scheune bei Melle begann, hat sich zum Indie-Monopol gemausert. Die INTRO wird 20 Jahre alt! Grund genug für eine richtige Geburtstagssause in der Heimat. Ohne Geburtstagstorte, dafür mit den Sternen und den Senkrechtstartern vom Kraftclub. Nach den Konzerten legen Überraschungs-DJs das Beste aus 20 Jahren INTRO auf. Wo sollte die Feier steigen, wenn nicht in der Indie-Aushängeschild-Location Kleine Freiheit? Termin: am 4.2.

s

drauf! „Genregrenzen gibt es nicht, in England heißt so was Bass Music“ – gut, dann sind wir sehr gespannt auf diese Bass Music! Fühlt euch ganz Tarzan oder Jane! Into the wild geht es am 11.2. auf der Original Dschungelcamp-Party. Zum Glück im Alando, da gibt es nicht so viele wilde Tiere und Ekelaufgaben. Aber man kann ja drüber sprechen. Geladen sind nämlich auch Überraschungsgäste aus Australien ...

s

Ein elektronisches Gesamtkunst-

4 werk gibt es am 4.2. im Unikeller.

DJ Heidi kommt ins Mondflug! Auch

4 wenn die blonde Schönheit optisch

Im Anschluss an das Barcamp +kultur wird auf der Version weiterdiskutiert ohne zu reden. Geladen sind unter anderem die Country-Rocker The Blueberry Blossom Brothers und Mr. Mueck, Resident DJ im Düsseldorfer Salon des Amateurs. Wie das klingt? Perkussiv und hypnotisch, inspiriert von Afro-Trommeln und Sufi-Musik, mit minimalem Techno und HouseWurzeln.

Heidi Klum fast Konkurrenz macht, liegen ihre besonderen Fähigkeiten im Beat. In einer kanadischen Kleinstadt vor den Toren Detroits verbringt auch Heidi Van den Amstel ihre Jugend. In ihrem Terminkalender stehen im Februar Städtenamen wie Zürich, Hamburg, München, Peru, Belfast, Wien und am 17.2. auch Osnabrück!

In die Hölle geht’s am 11.2. für alle, die im The Whisky feiern! Aber natürlich nur musikalisch mit dem Lied „Highway to hell“ und vielen weiteren der Band AC/DC. Das RockNight Spezial präsentiert ein „through the years“ mit der kanadischen Erfolgsband. Mehr als 200 Millionen verkaufte Alben täuschen nicht, keine Frage, AC/DC ist Kult!

Ob hier auch grüne Männchen tanzen? Hyde Park in Space! Das wird eine lange Reise. Bis ins All! Die total abgedrehte Weltraumparty eben. Mit Space-Deko, Light-Show und Großbildleinwand. Musikalisch geht es mit Dupstep, Elektro, Party, Pop und Rock durchs All. Ob Mr. Spock am 18.2. eingeladen ist?

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Am 11.2. bringt die Trust in Bass

s

4 Vorzeigeparty in der Kleinen Frei-

und Dubstep zum Beben. Es wird noch besser, noch lauter, mit dem Special Guest Guy Andrews gibt es einen musikalischen Leckerbissen aus London oben

heit, wenn es um dicke Beats geht. Gespielt werden Trueskool und Rap. „Realshit“ à la carte gibt es auch am 24.2. zur 36. Ausgabe. DJ Denyo, Ex-Beginner, N-Joy- und VOX-Moderator legt ganz fetten Scheiß auf und bringt die Hütte doppelt zum Beben!

ROCK/POP Gitarren und Hits

M FUNKY Black Music, HipHop

1 HOUSY House, Chill Out, Techno 4 STAR-DJ n SEXY Singles, Gay & Lesbian | ELEGANT Bälle, Galas 10 STADTBLATT≈2.2012

Am 25.2. tagen Tanzvestiten im Sonnendeck. Was genau man sich darunter vorzustellen hat, weiß Andreas Groschek aka DJ Paul. Wie lange bist Du eigentlich schon im Sonnendeck? Seid März 2001 (erst war das noch der Cafe Wintergarten). Wie feiern Tanzvestiten? Die Musik ist breit gefächert und richtet sich nach dem Publikum. Im Endeffekt geht es immer darum, dass die Gäste Spaß haben und ordentlich das Tanzbein schwingen. Dazu zählt, dass wir DJs uns mit aktueller Musik auseinander setzen und viele Charts Tracks spielen.  Drei Songs, die an dem Abend gespielt werden ? Solange sie tanzbar sind, werden immer die Top 20-30 der aktuellen Charts gespielt! Der Drink des Abends? Entscheidet bei uns der Tanzvestit selbst – ob ein Cocktail von unseren Jungs an der Cocktail-Theke, eine Cola oder ein Becks. Gibt’s die Tanzvestiten jetzt öfter? Die Party läuft bis auf eine Ausnahme immer freitags im Sonnendeck (und auch nur da!) wenn ich auflege, also ungefähr einmal im Monat.

s

Beatstreet ist seit zwei Jahren die

4 den Unikeller mit Drum and Bass

s

Mr. Mueck

Am 25.2 wird es im Five Elements mal wieder wild! F**k me now & love me later ist eine ganz andere Art die Nacht zum Tage zu machen. Highlights sind unter anderem die LED-Shows der Lightartists. Coole Drinks und groovige Housebeats werden, ganz wie es sich für einen perfekten Abend gehört, auch nicht fehlen. Die Explosion im Mittelpunkt!

1

DJ Paul

Star-DJ Toni Rios wurde bekannt

4 durch seine Auftritte im legendä-

ren Frankfurter Club Omen. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten DJs der Frankfurter Musikszene. Und das nicht umsonst: Wo Toni ist, da wird abgegangen und zwar zu Elektro, wie er im Buche steht. Trifft sich gut, dass Toni gerade dabei ist, überall auf der ganzen Welt aufzulegen, denn so bekommt das Stellwerk am 25.2. auch wir etwas von dem Stimmungstalent ab.

dj des monats

DJ Tinitus F Gefallen am Knöpfedrücken fand Jan Harengerd bei seiner Arbeit in der Qlisse und im Mondflug. Learning by doing zahlt sich eben aus. Schnell wurde er ein fester DJ der Studyparty im Mondflug. Zu denen reiste er anfangs mit sechs CDKoffern, ist mittlerweile aber nur noch digital unterwegs. Ein Highlight seiner Turntablelaufbahn: Zusammen mit Denyo & Mad (Beginner) an den Reglern zu stehen. Sein Statement: „Ein DJ ist keine Jukebox“. Tipp: „Einfach mal das Hirn auf dem Dancefloor abschalten, dem Beat zuhören und lostanzen!“ TOP 5 > Fritz Kalkbrenner – WES (Original Mix) > Christian Alvarez – Ghetto Boy (Original Mix) > Monkey Safari – Fat Papa (Original Mix) > Michael Calfan – Resurrection (Axwell’s Cut) > Volta Bureau – Alley Cat ALLTIME FAVORITES > Stardust – Music Sound Better with You > Earth, Wind and Fire – September TERMINE 7.2. Studyparty, Mondflug 21.2. Studyparty, Mondflug 25.2. Tinitus meets Mick Moore, Mondflug


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Wir stehen nicht auf einen einzigen Sieger. Deshalb gibt es im Grolsch Proberaum regelmäßig fette Preise zu gewinnen: Fotoshooting, Merchandising-Pakete, Coaching Days, Radio-Interviews und große Bühnenauftritte! Band kostenlos anmelden, dem nationalen Publikum präsentieren, Aktionen mitmachen und Gewinne abstauben – rock it! JETZT MITMACHEN UNTER:

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titel Jacobs Hofkäserei: Eierlikör, Tilsiter, Nudeln & Co. – Christa Jacobs und ihre Schätze

Meyerhof-Laden: Anne Meyer-Schreibers Bio-Produkte

12 STADTBLATT≈2.2012


Zum Anbeißen! 49 Prozent der Deutschen legen beim Einkauf Wert auf regionale Produkte. Was ist eigentlich typisch für die Osnabrücker Region? Schafskäse, Peccorino, Nudeln, Urmeersalz, Eierlikör, Pastrami oder Johannisbeermost klingen nicht sehr heimisch. Sind sie aber. Die Region zaubert eine leckere Vielfalt direkt auf den Teller. TEXT UND FOTOS JUDITH KANTNER

Skandale, Dumpingpreise und unappetit-

g liche Details soweit die Gabel reicht. Na-

menlose Produkte im Supermarkt oder Discounter kaufen kann jeder. Zeit für einen Blick vor die eigene Haustür. Was und vor allem wo gibt es eigentlich Gutes aus der Region? Wirft man einen Blick auf den Osnabrücker Wochenmarkt oder in die Hofläden in und um Osnabrück, wird schnell klar: Osnabrück ist ein kulinarisches Schlaraffenland! Am eindrücklichsten kommt man zu dieser Erkenntnis bei einem Bummel über den Osnabrücker Wochenmarkt. Eine Achterbahnfahrt der Sinne: Große Wurstketten und Stücke Fleisch liegen in den Verkaufswagen. Es gibt selbstgemachte Käsespezialitäten, frisches Obst und Gemüse, Kräuter und Gewürze, Säfte, Marmeladen, frischen Fisch, hausgemachte Pasta, Honig, duftendes Brot ... Bleiben wir kurz stehen am Stand der Vollkorn- und Dinkelbäckerei Volkmann aus Bad Rothenfelde. Osnabrücker Landbrot wird hier geboten. „Es gibt verschiedene Sorten. Eine Vereinigung von regionalen Bäckern hat aus regionalen Produkten eine Brotschiene entwickelt. Dazu gehören das Roggen-Vollkorn mit hauseigenem Sauerteig und das Vollwert-JoggingBrot“, verrät Wochenmarktverkäuferin Anja Engbert. Während Ernährungsministerin Ilse Aigner aktuell ein Konzept zu einem freiwilligen „Regionalfenster“ auf Lebensmittelverpackungen propagiert, um die Herkunft von Produkten transparenter zu machen, hat man beim Schnack mit den Direktvermarktern auf dem Wochenmarkt keinen Zweifel an der Herkunft der Produkte. Zum Beispiel, wenn man Christa Jacobs von der Hofkäserei Jacobs zuhört. „Beim Schichtkäse stellen wir eine Goudaund eine Tilsiter-Art her. Diese Käseherstellung ist auch schon vom ‘Feinschmecker’ ausgezeichnet worden“, erzählt sie nicht ganz ohne Stolz. Zu Recht. Sie ist eben eine Frau vom Fach. „Tilsiter wird in Hofkäserein nicht so oft hergestellt, weil die Pflege sehr aufwändig ist. Das ist eine Naturrinde, die eine bestimmte Luftfeuchtigkeit haben muss...“ Aber auch andere Produkte sind am Stand der Hofkäserei zu finden. Frischkäse, Quark, Sahneschichtkäse, Joghurt in Gläsern, Butter und Buttermilch, Sahne, Schmand und sogar selbstgemachter Eierlikör!

Frisch aus dem Ofen der Bäckerei Volkmann: Osnabrücker Landbrot

„Wir haben eine Hühnerfreilandhaltung. Aus den Eiern stellen wir neben Nudeln aus Hartweizengries oder Dinkelvollkorn auch Eierlikör her. Der wird sehr gern getrunken. Auch von jüngeren Leuten. Zu jeder Jahreszeit, zum Nachtisch, Kuchen, Eis, im Waffelbecher mit Schokolade ...“ Apropos süß. Leckere Marmelade und Anni Albers lachen einem am Stand vom Obsthof Albers aus Bad Essen an. Ungefähr 20 Marmeladensorten gibt es hier. Dazu Apfelsaft, Sirup, Jo-

Osnabrück ist ein kulinarisches Schlaraffenland! hannisbeermost, Apfelchips und Honig (selbstgemacht, denn ihr Mann ist außerdem Imker). „Im Herbst haben wir eine mobile Apfelpresse bei uns auf dem Hof und davon wird dann ein bis zweimal Apfelsaft gepresst. Den Most lassen wir aber in einer Mosterei machen“, verrät die fröhliche ältere Dame. Und noch etwas verrät sie: Während Kinder sofort zu ihrer selbstgemachten Erdbeermarmelade greifen, stehen Männer eher auf Herzhaftes: Sauerkirsche oder Quitte. Als Osnabrücker ist man gut beraten, auf einem der vielen Wochenmärkte regionale Köst-

lichkeiten zu ergattern. Oder man bestellt bei den Gemüsegärtnern in Kalkriese, die einen Lieferservice anbieten. Man bekommt frische, gesunde Bio-Produkte von verschiedenen Produzenten aus der Region direkt vor die Haustür. Eine gute Adresse für regionale Produkte ist auch der Naturkostladen Kraut & Rüben. Hier gibt es Apfelsaft von der Apfelmosterei Pues in Hagen a.TW., Fleisch und Kartoffeln vom BioHof Wieligmann aus Westerkappeln, Eier vom Biolandhof Niederwahrenbrock in Hopsten, Hühnchen von Bauer Padeffke vom Hof Hauswörmann in Osnabrück ... „Alles, was wir regional kriegen können, nehmen wir nicht woanders her. Das führt so weit, dass wir momentan gar kein Biobrot mehr haben, weil wir das Brot vom Bäcker nebenan nehmen. Der hat zwar kein Biomehl, aber er ist ein echter Handwerker. Das ziehen wir dann vor. Und wenn wir mal einen Dinkel-Rhabarber-Kuchen brauchen, dann backt er uns den auch. So etwas ist uns lieber als industriell gebackenes Biobrot“, erklärt Inhaberin Karola Naubereit. Ortswechsel. Es geht raus aufs Land. Die Produkte, über die wir hier sprechen, wachsen schließlich nicht am Neumarkt. Die Eier, wie sie beispielsweise im Naturkostladen Kathrinchen zu finden sind, stammen vom Biolandhof Meyerhof in Belm. Dort gibt es einen Bio-Hofladen, in dem es noch viel mehr Köstlichkeiten zu bestaunen gibt. F STADTBLATT≈2.2012

13


titel

Süßes vom Obsthof Albers gibt es auf dem Wochenmarkt

Wie sieht so ein Laden von innen aus? Gleich vorn erwartet einen ein Brotregal mit Gebäck, eine Fleisch- und Käsetheke (mit Schafgouda oder sechs Monate gereiften Peccorino vom Biolandhof Dicken Eiche in Schledehausen, echte Delikatessen!). Es gibt frisches Obst und Gemüse und eigentlich alles, was man zum Leben braucht. Sogar eine kleine Kosmetikabteilung. „Wir haben viele regionale Naturkosmetikfirmen. Wilms in Bad Essen, Alva aus Bissendorf, Apeiron in Wallenhorst. Aber auch die Biobetriebe Lebensbaum (Kaffee, Tee, Kräuter und Gewürze) und Allos (Naturkost), beide aus bzw. aus der Nähe von Diepholz, sind einer der ersten Biobetriebe überhaupt“, fachsimpelt Anne Meyer-Schreiber vom Meyerhof. Weitere Regionalhelden sind die Säfte der Firma Lammersiek aus Bad Essen. „Wir haben ei-

Gut vernetzt

Burkhard Preckel, Geschäftsführer der Gemüsegärtner, über die Region und ihre Bio-Produkte. Was ist „typisch Osnabrücker Land“? Kleinstrukturierte Vielseitigkeit, zumindest bei den Biobauern. Man findet hier kleinteilige und sehr gemischt aufgestellte Betriebe, was auch mit den ökologischen Richtlinien zusammenhängt. Als kleiner Betrieb muss man sehr vielseitig sein und Nischenprodukte herstellen. Wir hatten beispielsweise einen Anruf von ALDI Nord. Die wollten wissen, wo sie Biomöhren herbekommen können. Sie bräuchten täglich zwischen 20 und 30 Tonnen. Dann habe ich gesagt, dass sie das in dieser Region nicht finden werden. Generell sind in Deutschland diese großen Mengen nicht abzugreifen, deswegen kommen auch ganz

14 STADTBLATT≈2.2012

ne Kooperation mit anderen Biohöfen, in der wir unsere Bioäpfel dort im Lohnmostverfahren zu Saft verarbeiten lassen.“ Ebenfalls aus Bad Essen stammt die Bad Essener Thermalsole. Gourmets würzen regional. Es gibt ganz unterschiedliche Sorten „Sal Vital“. Salzspray, Flüssigsalz ... Das Bad Essener Ursalz, ein 220 Millionen Jahre altes Urmeerwasser, wurde übrigens schon ausgezeichnet. Und man findet es auch in Supermärkten wie beispielsweise im Allfrisch in der Krahnstraße. Aber natürlich werden auf dem Meyerhof nicht nur regionale Produkte angeboten, sondern auch welche vom Großhändler. „Das Grundproblem bei regionalen Produkten ist ja, wie man regional definiert. Unser Großhändler sitzt in der Nähe von Oldenburg und regional bedeutet bei ihm ein Radius von 150 Kilometer. Al-

viele Biomöhren aus Holland, Spanien oder Italien. Das sind Agrarländer, die sich für den boomenden deutschen Bio-Markt gut gerüstet haben. Wieso baut man die Betriebe hier nicht aus? Verbände wie Bioland, Demeter und Naturland haben viel strengere Richtlinien als die EU. Beispielweise sind Teilumstellungen eines Betriebes nicht erlaubt. Gibt es Produkte, die für die Region typisch sind? Wir haben alle Bodenarten: Schweren Boden, Sandboden, Hanglagen, auch ganz nasse Flächen, auf denen Dauergrünland ist. Es ist die Vielseitigkeit die typisch ist für diese Region und das spiegelt sich in der Produktvielfalt wider. Darum werden wir auch beneidet. Von Anfang an gab gibt es eine gute Zusammenarbeit der Betriebe untereinander. Wir haben ein richtiges Netzwerk, wo wir die Produkte hin- und hertauschen, so dass alle Hofläden das gleiche Sortiment anbieten können und alle davon profitieren.

le anderen Produkte werden bei uns aber entsprechend gekennzeichnet, um die Transparenz zu gewährleisten, so dass der Kunde selbst entscheiden kann. Tomaten wachsen hier im Winter eben nicht.“ Der Hofladen birgt viele Schätze. Vor allem die eigenen. Getreide in großen und in kleinen Säcken, Eier, man begegnet im Kühlfach einem Hasen von der letzten Jagd, Suppenhühnern, Rindfleisch. Eine bekannte Spezialität: selbst gemachte Nudeln. Die gibt es in verschiedenen Formen, mit Weizen- oder Dinkelmehl, mit Ei, ohne Ei und sogar in bunt („Bunte Mischung“). Die Reise geht weiter. Osnabrücker Spezialitäten. Was hat es mit dem ominösen Stopsel auf sich? Angeblich eine Osnabrücker Spezialität. Wo gibt es das und wie schmeckt das? Fündig wird man beispielsweise auf dem Galloway-Hof Becker in Belm, wo die haarigen und hübsch anzuschauenden Rinder auf der Weide grasen. Hier im Hofladen und auch auf dem Wochenmarktstand gibt es tatsächlich noch Stopsel. „Stopsel ist bei uns Gersten- und Hafergrütze und feines, mageres Rindfleisch. Früher kam da alles rein und hatte einen schlechten Ruf, weil es so fettig war. Da wurde einfach alles mit Gerstengrütze verwertet. Dieses Gericht hat überall einen anderen Namen. In Bremen heißt es zum Beispiel Knipp. Dort wird es mit Hafergrütze gemacht. Das gefiel uns auch sehr gut und deshalb machen wir eine Mischung aus beidem“, erklärt Georg Becker vom Galloway-Hof. Das ehemalige fettige und sehnige Arme-LeuteEssen hat sich ganz schön gemausert. Und wie man Stopsel isst, erklärt der Fachmann auch: „Man drückt es leicht in der Pfanne platt und lässt es an den Seiten kross anbraten. Ich esse es am liebsten mit Kartoffelbrei. Es schmeckt aber auch zu Brot, zu Brat- oder Salzkartoffeln.“ Aber hier gibt es nicht nur traditionelle Produkte. Zu den Spezialitäten des Hofes zählen Vitello Tonnato (gekochtes Rindfleisch mit einer Thunfischsoße) und Pastrami. „Das bekommt man hier sonst eher nicht. Pastrami ist gepökelte Ochsenbrust in einer Kräuterkruste gegart. Das Gericht kommt aus den USA. Es handelt sich um schmale, lange Fleischstreifen. In die wickeln wir Oliven, eingelegte Auberginen oder im Sommer auch gekochten Spargel.“ Holzpieks durch und ab auf den Vorspeiseteller! Osnabrück besitzt zwar einen Hafen, aber schwimmen hier eigentlich auch Fische? Fündig wird man in Hagen, aber auch beim Forellenhof Nettetal. Fischzucht, Verarbeitung, Räucherei und Verkauf. Es ist eine andere Welt, in die man eintaucht, wenn man sich auf die Suche nach regionalen Produkten begibt. Irgendwie ist hier alles ohne Plastik und Kommerz. Das war nur ein kleiner Ausflug in die Welt der regionalen Produkte. Es gibt noch viel mehr zu entdecken, aber der Tag geht zuende. Zeit für ein Feierabendbier. Ein selbstgebrautes gibt es übrigens in der Hausbrauerei Rampendahl. Und vielleicht gibt es morgen zum Frühstück ein Brötchen aus der Bäckerei Läer. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?


aufgefallen

Wenn der Zufall Regie führt

Geht in den Untergrund: Christian Steiffen

...finden die richtigen Bücher zu den richtigen Leuten. Und die richtigen Leute zueinander. So geschehen bei einem neuen Osnabrücker Theaterprojekt. „Es ist halt ein Experiment“,

g sagt Cathrin Kriewen, wenn sie

das Theaterprojekt beschreibt, das die 24-Jährige zusammen mit zwei Freundinnen aus der Taufe gehoben hat. Der Zufall führte die theaterinteressierte Studentin der Erziehungswissenschaften und Philosophie in die Bibliothek der Hochschule in Lingen und dort geradewegs zu „Spieltrieb“ von Juli Zeh. Genauer gesagt, zur Bühnenfassung des Romans, den Cathrin Kriewen schon „vor ganz vielen Jahren“ gelesen hatte, der ihr aber immer noch im Kopf herumspukte. Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen, in dem fleißig Werbung gemacht wurde – erfolgreich, denn Anfang Januar traf sich die neue Theatergruppe, die so brandneu ist, dass sie noch gar keinen Namen hat, zum allerersten Mal. Sie besteht aus etwa einem Dutzend junger Leute, alle zwischen 16 und 27, von denen die meisten zwar keine große Bühnenerfahrung haben, dafür aber umso mehr Experimentierfreude und Engagement. „Eine bunt gemischte, lebendige Truppe“, findet Cathrin Kriewen, denn es meldeten sich nicht nur Studenten, sondern auch Schüler

Schlagergott Christian Steiffen sucht den besten Partykeller der Region. Zu gewinnen gibt es ein Konzert plus Disco Bingo. Die Toten Hosen sind schon

g durch die Wohnzimmer der Re-

publik getourt. Auch Gunter Gabriel spielt überall, wenn die Kohle stimmt. Aber das gab es noch nicht: Schlager im Partykeller. Doch der Partyarchäologe Christian Steiffen wird das jetzt ändern und versunkene Schätze heben. Haben Sie einen Partykeller? Oder Deine Eltern oder Großeltern? Freunde oder Bekannte? Dann her damit! Einfach eine kurze Beschreibung des heimischen Partykellers sowie der eigenen Person (Alter, Beruf, Hobbys, Lieblingstier) an Christian Steiffen. Foto wäre auch schön, muss aber nicht. Der „Gott of Schlager“ wird aus allen Einsendungen eine Vorauswahl treffen und die Glücklichen dann persönlich mit seiner Kamera besuchen und eine kurze Dokumentation des Partybiotops erstellen. Später wird eine Jury aus hochkarätigen Partyexperten (unter der Lei16 STADTBLATT≈2.2012

tung von Christian Steiffen) dann einer Sieger bestimmen. Wie die Kellerdisco aussieht, ist wumpe: Ob Haifischbar im Stil der 50er Jahre, Neonröhren aus den 80ern oder ein PVC-Dancefloor – alles geht. Nur cool muss es sein. Und in Osnabrück oder dem Osnabrücker Land. Der Gewinner gewinnt ein Steiffen-Gratis-Konzert mit einer Runde seines berühmten Disco Bingos. Und natürlich die beliebte Messingplakette „Schönster Partykeller Osnabrücks“. Getränke bringt der Getränke-Schröder. Einsendungen bitte an: Christian Steiffen, Stichwort „Partykeller“, Postfach 3980, 49027 Osnabrück oder christian@christiansteiffen.de. Einsendeschluss ist der 29. Februar. Tipp: Die letzten Bewerbungen können auch persönlich beim Christian Steiffen Konzert am 29.2. (Schaltjahr!) im Big Buttinsky abgegeben werden. MARIO SCHWEGMANN

FOTO: JUDITH KANTNER

Gefliest oder gekachelt

und Berufstätige, zum Beispiel Erzieher. Organisatorischer Grundsatz: Basisdemokratie. Cathrin Kriewen ist es wichtig zu betonen, dass es keinen „Chef“ gibt, der alles bestimmt. Stattdessen kommt jeder gleichberechtigt zu Wort, so dass die Fähigkeiten aller gebündelt werden. Und worum geht es nun in „Spieltrieb“? „Um Ada und Alev. Sie nennen sich ‚die Urenkel der Nihilisten’, das heißt, sie können noch nicht einmal mehr an nichts glauben. Dieser Regellosigkeit entfliehen die beiden in ein konkretes ‚Spiel’ mit selbst gesetzten Regeln, indem Ada ihren Lehrer erst verführt und die beiden ihn dann mit Fotos erpressen“, fasst Cathrin Kriewen zusammen. An was glauben wir eigentlich? Diese Frage sucht die Gruppe bei der Umsetzung des Stückes zu beantworten. Neugierig? Die Aufführung ist für Mitte Mai geplant. Und wer nicht so lange warten will, kann gerne bei den Proben im Haus der Jugend vorbeischauen. Montagabend, ab 19 Uhr. Willkommen ist jeder, egal, ob er eine Rolle auf oder hinter der Bühne übernehmen möchte!

Theater kann Berge versetzen. Und welche erzeugen.

CHRISTINA LOTTER


sie + er

Sie & Er: Vorbilder Von Maren Gäbel und Mario Schwegmann

F Die Helden unserer Jugend sind die Deppen von heute. David Hasselhoff zum Beispiel – der einzige Posterboy in meinem Zimmer – ist spätestens seit dem Burger-Absturz unten durch. Boris Becker, dessen Wimbledon-Sieg meine Tagträume von einer Profikarriere im Tennissport befeuerte, hat sich mit Samenraub, Sandy Meyer-WĂślden und merkwĂźrdigen Werbepartnern deklassiert. Lothar Matthäus? Hätte als WeltfuĂ&#x;baller in die Geschichte eingehen kĂśnnen, wenn seine Frauengeschichten nicht die Klatschpresse regieren wĂźrden. In den KĂśpfen wird er hängenbleiben als ein Liebestrottel, der seiner vierten Frau die Jungfräulichkeit geraubt – und neue BrĂźste geschenkt hat. Leider ist es allzu menschlich, dass die Idole von frĂźher uns irgendwann enttäuschen: Kylie mutiert zur Botox-Puppe, Arnie zum Sperminator. Wer seine Helden bis in alle Ewigkeit verklären will, muss sich fiktive suchen. Pippi Langstrumpf, Winnetou oder Bernd das Brot.

meine Baustelle Einfach machen Zum dritten Mal findet das Barcamp +kultur statt. Und ein Kultur-Verein wird auch gegrĂźndet.

Den ersten Februar-Samstag sollten sich Kulturschaffende und Kreative frei halten – dann wird das Haus der Jugend zum place to be. Das OsnabrĂźcker Kulturnetzwerk „+kultur“ lädt zum Barcamp. Eine Plattform fĂźr kreativen Austausch, ein Mix aus Tagung und offenen Workshops, bei denen Ablauf und Inhalte gemeinsam entwickelt werden. Organisator Holger Schwetter: „Als Startpunkt haben wir uns in diesem Jahr das Motto „Einfach machen“ gegeben. Wir hoffen auf spannende Beiträge zu Projekten und Ideen, aber auch andere Themen sind willkommen. Es hängt wie immer alles von den Leuten ab, die kommen. Gerade das macht es ja so spannend.“ Die Teilnehmer, das haben die ersten Barcamps gezeigt, sind in irgendeiner Form kulturell aktiv: KĂźnstler, Veranstalter, Musiker, Selbstständige, aber auch Vertreter aus Museen, Firmen oder Initiativen machen mit. Alle suchen den Wissens- und Ideenaustausch, um OsnabrĂźcks Kultur voran zu bringen. Schwerpunkt beim anstehenden Barcamp: die Arten und Weisen, wie Kultur gesehen und wie sie gemacht wird. Im Anschluss des kreativen Tages

FOTO: CYDONNA/PHOTOCASE.COM

F Ich hatte meistens zwei Sorten von Helden, vor allen in den Adoleszenz-Jahren 12 bis 17. Zuerst die coolen Typen aus der Nachbarschaft oder ältere SchĂźler. Die spielten in Bands, rauchten Selbstgedrehte, hĂśrten Cosmic Psychos und hatten scharfe Freundinnen. Das hat man auch in die Tat umgesetzt. Dann waren da Rockstars, allen voran: Bryan Adams. Ja, ich oute mich – ich bin ein riesenriesengroĂ&#x;er Bryan Adams-Fan (und werde, by the way, im März zu seinem KĂśln-Konzert fahren). Von B.A. hing ein Poster Ăźber meinem Bett! Die Schuhe, die er darauf anhat, habe ich versucht nachzukaufen. Problem: Adams ist Kanadier und das exakt gleiche Modell konnte ich nie auftreiben. Auch das Hemd, das er auf dem Poster trägt, habe ich in ähnlicher Form besessen. Heute hĂśre ich „nur“ noch seine Platten. Kauft euch das Album „Cuts Like A Knife“! Genial!! Aber der allergrĂśĂ&#x;te Held fĂźr mich war immer mein Opa. Das Leben lieben, jeden Tag, trotz Widrigkeiten – keiner konnte das so wie er.

g

Gesucht: Kreative Ideen

gibt es gemeinsames Abendessen sowie ein BĂźhnenkulturprogramm. Wer danach feiern und weiterdiskutieren will, geht zur „Konzert plus Party“ in den Unikeller (ab 23 Uhr). Im Vorfeld des Barcamp wird der Verein „K Quadrat“ gegrĂźndet. Auf dem Hintergrund der sich intensiv entwickelnden Kreativwirtschaft, will der Verein die Kräfte bĂźndeln und sich gezielt fĂźr die Belange der OsnabrĂźcker Kreativen einsetzen. Um so die Interessen gegenĂźber Wirtschaft und Politik vertreten. Gut 100 Interessenten wollen sich dem Verein anschlieĂ&#x;en, aus allen Teilbereichen der Kreativwirtschaft (Musik, Kunst, Software/Games, Film ...). Zu den Vorstandsmitgliedern gehĂśren u.a. Holger Schwetter (werk.statt), Peter Hayers (Rechtsanwalt) sowie Julia Amelung und Wolf C. Goetz vom .space, wo auch der Vereinssitz sein wird. Der Verein „K Quadrat“ wird auf dem Barcamp vorgestellt. MARIO SCHWEGMANN

Unsere Region schläft nicht

Der NachtBus fĂźr hellwache Nachthelden. sÂŞ sÂŞ sÂŞ ÂŞ

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Wir sehen uns. Sicher im NachtBus.

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FOTO: LOOK.CLOSER/PHOTOCASE.COM

aufgefallen

Armes Schwein? Armes Huhn!

Kalter Schauer Laut BUND-Studie trägt jedes zweite Hähnchen in deutschen Supermärkten antibiotikaresistente Keime. Tobias Demircioglu, Greenpeace Osnabrück, über die Blindheit der Verbraucher.

g lich ist es, dass wir uns von der

STADTBLATT: Wie wahrschein-

Fakt ist: Hähnchenmastanlagen sprießen aus dem Boden wie das Wildkraut im Sommer. Auch im Raum Osnabrück sind Mastanlagen von über 80.000 Hähnchen geplant. Der vorbeugende Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung ist doch Alltag. Ein weiteres Problem ist die Belastung der Umwelt durch den Transport der Tiere nach Ablauf der Mastzeit. Die Fahrzeuge sind hochgradig mit Ausscheidungen und Bakterien kontaminiert. Es fanden sich erhöhte Konzentrationen dieser Bakterien in PKWs, die hinter den Transportern fuhren. STADTBLATT: Die meisten Konsumenten denken nicht darüber nach, ob es vertretbar ist, wie sie sich ernähren?

Massentierhaltung verabschieden? TOBIAS DEMIRCIOGLU: Das Grundproblem ist, dass wir zuviel Fleisch essen und das es unbedingt billig sein muss. Es kann nicht angehen, dass die Verbraucher in den Supermärkten und Discountern für einen Kilo Hähnchenfleisch nicht mal drei Euro zahlen müssen. Da stimmt doch was nicht! Schlimm genug schon, dass die Tiere

eine unvorstellbare Qual während der Mast erleiden. Hähnchenmastanlagen sind zudem eine erhebliche Quelle für Bakterien wie Staphylokokken, Endotoxine sowie für Schimmelpilze, die mit der Stallabluft in die Umgebung abgegeben werden. STADTBLATT: Was antworten Sie einem Landwirt, der sagt, das sei doch alles Panikmache? TOBIAS DEMIRCIOGLU: Ich weiß nicht, ob man weinen oder lachen sollte?!

verlosungen

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Georgstraße 14, 49074 Osnabrück

TOBIAS DEMIRCIOGLU: Das stimmt leider. Wenn ich so an der Kasse stehe, geht mir ein kalter Schauer den Rücken runter. Solange die Verpackung glückliche Tiere auf einer Wiese zeigt und das Produkt auch noch zum Schnäppchenpreis zu haben ist, greifen natürlich die Verbraucher zu. STADTBLATT: Was tun Sie, wenn Sie Lust auf Geflügelfleisch haben? Ab zum Biohof? Oder sind Sie Vegetarier? TOBIAS DEMIRCIOGLU: Mir ist schon lange der Appetit auf Fleisch vergangen. Ich bin und bleibe mit Freude Vegetarier. Ich möchte jedem empfehlen: Wenn es unbedingt Fleisch sein muss, dann doch bitte regional und biologisch erzeugt. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Handarbeit gewinnt

2 x 2 Karten Max Prosa

2 x 2 Karten Prinz Pi

1 x 1 Gesund-Paket

Sein großes Vorbild ist Bob Dylan, mit dessen Album „Blonde on Blonde“ Max Prosa musikalisch sozialisiert wurde. Jüngst ist der Berliner innerhalb seiner Stadt umgezogen, wohnt nun in Neukölln. Das Leben dort, die vielen Künstler – all das inspiriert ihn zu seinen Songs. Live: 23.2., Kleine Freiheit. F Einsendeschluss: 13.2.

Ein Rebell ist er. Aber wieso eigentlich, gibt’s dafür einen Grund? Vielleicht wird Prinz Pi persönlich diese Frage innerhalb seiner „Rebell ohne Grund“Tour klären und das hier in Osnabrück. Seid dabei und gewinnt Tickets für das Konzert am 24.2. im Rosenhof. F Einsendeschluss: 13.2.

Leckeres Essen aus der Region – darum geht’s in unserer Titelstory. Schon lange dabei sind Die Gemüsegärtner aus Kalkriese. Für einen STADTBLATT-Leser stellen sie einen bunten Gemüsekorb zusammen. Tipp: Gesunde Gemüsegerichte gibt es u. a. auf der Seite www.chefkoch.de. F Einsendeschluss: 13.2.

18 STADTBLATT≈2.2012

F Das beliebteste STADTBLATT-Cover in 2011: unser September-Titel „Mach’s dir selbst“. Über Osnabrücker, die für sich den Trend zur Handarbeit entdeckt haben. Häkeln, nähen, imkern - und auf dem Cover Studentin Gloria Sophie Wille, die in allen Lebenslagen häkelt. Den zweiten Platz teilen sich das JuniCover (Thema: Rad fahren) und das Oktober-Cover (Thema: Punks). Auch auf dem dritten Platz eine Doppelbesetzung: August (50 berühmte Ex-Osnabrücker) und November (Gewalt im Nachtleben). Wir bedanken uns bei allen Lesern, die an der Cover-Wahl teilgenommen haben. Unter allen Einsendungen hatten wir einen 150-Euro-Gutschein bei Clip verlost – darüber kann sich Annika Smoes freuen. MARS


Videos gesucht F Wer die Hansastraße stadteinwärts fährt, dem ist der große rote Schriftzug längst aufgefallen: Session Music ist jetzt auch in Osnabrück. E-Gitarren, akustische Gitarren, Bässe, Verstärker, Effektgeräte, Zubehör – Saitenrocker sind hier richtig. Roman Balzer, Filialleiter: „Demnächst wird das Angebot erweitert um Equipment für DJs, PAs und Lichtanlagen.“ Im Vorfeld der Frankfurter Musikmesse 24.3.) richtet Session Music zudem einen Videowettbewerb aus. Bands und Einzelmusiker aller Stilrichtungen können bis zum 15. Februar ihr kreativstes, schrägstes oder lustig-

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT

stes Musikvideo auf www.session.de hochladen. Zu gewinnen gibt es u.a. Apple iPads sowie Session-Gutscheine und die Musiker werden von Session Music promotet. Wer für die Videos votet, kann auch gewinnen, etwa lukrative Festivaltickets. MARS

DAF

HELLSONGS

Tanz den Mussolini! 3.2. Rosenhof

Metal mal anders 15.2. Glanz & Gloria

20 JAHRE INTRO

GLASPERLENSPIEL

Live: Die Sterne + Kraftklub 4.2. Kleine Freiheit

Lovepop 16.2. Glanz & Gloria

Starker Schmuck

FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

F Wie Körperschmuck und Menschenrechte zusammen passen? Die Ausstellung „Adornments for Justice“ zeigt es eindrucksvoll. Anlässlich des 60. Jahrestages der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ im Jahr 2008, entschied sich das Manchester Jeweller’s Network (MJN) dazu, die Kampagne „Adornments for Justice“ zu starten. Jeder der elf Mitglieder des MJN beschäftigte sich mit einem Artikel der Menschenrechte. Die Resultate fallen kreativ aus und stimmen nachdenklich: Individuelle und teils sehr persönliche Schmuckstücke, hier in einer Fotoausstellung. Chinas Herrschaft über Tibet, Entscheidungsfreiheit, Frauenwahlrecht, Sklaverei, Hunger, Zugang zu Medikamenten ... Das sind Themen und Problematiken, die hier schmuckvoll in Szene gesetzt werden. Ganz starke Bilder! JN 3.2. - 1.4., Felix-Nussbaum-Haus/ Kulturgeschichtliches Museum

VIKTORIA TOLSTOY So schön kann Jazz sein 4.2. Lagerhalle

TV NOIR We Invented Paris & Moritz Krämer 17.2. Glanz & Gloria

MARTIN AND JAMES

FATIH CEVIKKOLLU

Britpop 4.2. Rosenhof

Comedy 17.2. Lagerhalle

PHILIPP SIMON Junges Politkabarett 4.2. Lagerhalle

STATION 17 Freistil-Elektro-Hop 18.2. Kleine Freiheit

Nie mehr Miete F Sein eigener Herr sein, um 23 Uhr noch laut Mando Diao hören, ein Garten ... Das Eigenheim ist greifbar nah – dank einem historischen Niedrigzins. „Wer sich mit dem Gedanken trägt, in den Kauf, das Bauen oder Modernisieren einer Immobilie zu investieren, sollte sich jetzt beraten lassen“, sagt Mechthild Heermeyer, Leiterin der Filiale Hellern der Sparkasse Osnabrück. Und ergänzt: „Um sich den Traum vom Wohneigentum verwirklichen zu können, muss man kein Spitzenverdiener sein.“ Die Sparkasse Osnabrück – größter Immobilienmakler der Region – hat aus dem LBS-Bausparen und der Sparkassen-Baufinanzierung jetzt das „Angebot des Monats“ Februar gemacht: Hausfinanzierung zu Top-Zinsen. Wer dabei ist, hat die Chance auf eine Flugreisen-Verlosung nach Paris, Wien und Barcelona oder ein 2000-Euro-Guthaben für den Bausparvertrag. Und schon mal vormerken: Am 10. und 11. März findet die Sparkassen-Immobilienmesse „Bauen und Wohnen“ statt. MARS

THE BLANKS Die Band aus „Scrubs“ 9.2. Rosenhof

ARI HEST Begeisterte als Boy-Support 11.2. Glanz & Gloria

SPACEMAN SPIFF & BAND Noch so’n toller Songwriter 14.2. Glanz & Gloria

FORTSETZUNG FOLGT

MAX PROSA Cool wie Bob Dylan 23.2. Kleine Freiheit

PRINZ PI Reimt wie kein Zweiter 24.2. Rosenhof

KURT KRÖMER Berliner Schnauze 28.2. Osnabrück Halle

Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT≈2.2012 19


Die Kluft wird größer Armut. Sie nimmt zu, auch in Osnabrück. Einzige wirklich positive Beobachtung: Auch das ehrenamtliche Engagement hat zugenommen. Ein Streifzug durch eine Parallelwelt. VON HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTO (AUFMACHER) ROGER WITTE

Es gibt Stadtteile, die haben zwei Gesich-

g ter. Auf den ersten Blick scheint hier die

Welt in Ordnung. Hübsche Vorgärten, Autos frisch aus der Waschstraße. Doch wer genau hinsieht, sieht das Verborgene, das Versteckte. Sieht die Armut, die Existenzangst, die Not. Lüstringen ist ein solcher Stadtteil. Äußerlich wirkt er bürgerlich. Aber es ist da, das zweite Gesicht. „Eine schmerzvolle Erkenntnis“, sagt Jörg Christian Lindemann, Diakon der evangelischlutherischen Petrusgemeinde. Er leitet das Projekt „Jedes Kind braucht einen Engel“: SecondHand-Laden für Spielsachen, Kinder- und Schwangerschaftsbekleidung – Geringverdiener bekommen 66 Prozent Rabatt. Ferienbetreuung.

Familiensprechstunden. Hausaufgabenhilfe mit Mittagessen – 20 Plätze gibt es, die Warteliste ist lang. Ohne Ehrenamtliche ginge das alles nicht. 65 „Engel“ sind es zur Zeit. Und die machen beim Helfen keine Unterschiede – auch Muslime kaufen hier, bringen ihre Kinder. Auch Nichtreligiöse. Lindemann ist Realist. Und ein Kämpfer. An den Winter 2010 erinnert er sich besonders gut. „Da kamen Kids zu uns, bei Schnee und Eis, bei 10 Grad unter Null, die hatten nur Turnschuhe.“ Lindemann ging los. Zum Fachhandel vor Ort. Drei Tage später waren die Schuhe beisammen. Als Spende. „Es läuft was schief in unserer Gesellschaft.“ Lindemanns Blick ist intensiv. „Die

Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Armut vererbt sich wie Reichtum. Und wer ganz unten ist, ist zunehmend isoliert. Das müssen wir aufbrechen.“ Obwohl erst Ende Oktober 2011 gegründet, hat sein Sozialer Laden schon 15 Kunden am Tag. Und kein Tag vergeht, ohne dass jemand kommt, der Sachen zum Verkaufen spendet. Alles ist hell, freundlich, offen. Es gibt eine Spielecke, es gibt Kaffee. Kein „Ghettoladen“, das ist Lindemann wichtig. Sicher, die Entsolidarisierung der Gesellschaft wächst. Aber Lindemanns Engel sind eine Ausnahme. Armut. Heinrich Funke, Arbeitslosenselbsthilfe e.V. (ASH), schockt erst mal mit einer Zahl:

Jede Menge Anlaufpunkte: Das Hilfebedürfnis steigt.


22.000 Osnabrücker sind von ihr betroffen. Die Tendenz? Verfestigung bei den Erwachsenen, Anstieg bei Jugendlichen und Kindern. Funke: „Jedes vierte Kind in Osnabrück ist von Armut bedroht. Im Landesvergleich ein sehr hoher Wert. Absolut beängstigend.“ Die Gründe? Eine gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklung – der Fluch des Neoliberalismus. Funke, auch er ein Kämpfer: „Armut ist politisch gewollt. Die wirtschaftliche Absicherung des Einzelnen wird kontinuierlich schlechter. Eine sozial gerechte Umverteilung könnte das Problem aus der Welt schaffen. Aber es gibt nur eine Umverteilung – die von unten nach oben.“ Alle Haushaltstitel wachsen, nur der Sozialbereich schrumpft. Funke: „Bis Anfang der 90er war ich stolz auf unser Sozialsystem. Heute bin ich es nicht mehr. Es gibt offenbar keine Schmerzgrenze mehr nach unten.“ Stadtteile, in denen das besonders zutage tritt: Schinkel, Fledder, Haste, Eversburg. Hier leben die meisten Hartz-IV-Bezieher. Kaum soziokulturelle Teilhabe. Schlechte Ernährung. Höhere Krankheitsraten. Erodierendes Selbstwertgefühl. Die ASH, eine Einrichtung für Erwerbslose, für sozial Benachteiligte, schreibt sich seit 1980 Armutsprävention und sozialen Ausgleich auf die Fahnen – Sozialberatung, Beschäftigungsprojekte, stadteilbezogene Arbeitslosenarbeit. Auch an der Osnabrücker Sozialkonferenz (OSK) arbeitet sie mit, die 2002 angetreten ist, „eine Lobby derer zu sein, die keine Lobby haben“ – Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen, soziales Engagement zu wecken, die Verteilung von Arm und Reich in der Region zu beleuchten. Mitte November 2011 war ihre 19. Konferenz. Krankenkassen machen mit, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Bildungsvereinigungen. Soziales Engagement? Funke, seit 1988 bei der ASH: „Das hat es immer gegeben. Aber der Bedarf ist gestiegen. Armutsverhältnisse wie heute waren vor 30 Jahren nicht vorstellbar.“ Die Angebote der sozialen Einrichtungen sind einem permanenten Wandel unterworfen. Einzige wirklich positive Beobachtung: Ehrenamtliches Engagement hat zugenommen – und die Zusammenarbeit funktioniert. Dutzende Adressen listet allein das „Soziale Handbuch“ der Stadt – Kleiderkammern, Gebrauchtmöbellager, Sozialberatungszentren, Kinderkantinen für günstiges Mittagessen. Eine Parallelwelt, von der der Nichtbedürftige selten etwas mitbekommt. Unverzichtbar für viele: 500 Obdachlose und Bedürftige kamen Heiligabend 2011 in die Wärmestube im Franziskanerkloster. Tausende Bedürftige pro Woche versorgen die 300 Helfer der Osnabrücker Tafel mit Essen – sieben Außenstellen werden beliefert, Hunderte Kinder an 17 Osnabrücker Schulen bekommen so jeden Tag Frühstückspakete oder Mittagessen. Die Liste der Engagierten ist lang, von der Caritas bis zur Arbeiterwohlfahrt. Der städtische Fachbereich Soziales und Gesundheit gibt an Geringverdiener den Osnabrück-Pass aus, und dessen Liste von Ermäßigungen ist lang – vom

„Armut ist politisch gewollt. Die wirtschaftliche Absicherung des Einzelnen wird kontinuierlich schlechter.“ Heinrich Funke, Arbeitslosenselbsthilfe e.V. (ASH)

Na, was gefällt Dir? Soziales Kaufhaus „Jedes Kind braucht einen Engel“, Lüstringen.

Copy-Shop bis zum VfL. Die Osnabrücker Wirtschaftsjunioren unterstützen mit ihrem Förderverein „OsnaBRÜCKE“ soziale Projekte, die Bürgerstiftung hilft, der Lions- ebenso wie der Harley-Davidson-Club. Aber alldas kann die Not nur punktuell lindern, nicht auf Dauer beseitigen. Zu viele, deren Stundenlohn so gering ist, dass er zum Leben nicht reicht. Zu viele mittellose Alleinerziehende wie Anette S., die im Sozialen Kaufhaus der Möwe gGmbH gerade eine Jacke anprobiert: „Ein Segen. Ich wüßte nicht, wie ich sonst über die Runden käme.“ Thomas Schulke, Betriebsleiter der Möwe gGmbH, die Langzeitarbeitslose für die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vorbereitet: „Man hat manchmal Angst, dass die Politik diese Menschen aus den Augen verliert.“ Auch die Möwe hat den Abbau von Fördermitteln zu spüren bekommen: früher wurde sie zu 85 Prozent durch Fördermittel finanziert, heute nur noch zu 25. 1.200 qm groß ist ihr Verkaufsbereich: Kleidung, Spielzeug, Möbel, Fahrräder, Hausrat, Bücher. Waschbecken sind zu haben und Heizungsarmaturen, Matratzen, ganze Küchen, in einer Ecke steht sogar ein Surfbrett. Das meiste ist Second-Hand-Ware, aber auch 2. Wahl ist darunter. Günstige Einkaufsmöglichkeiten, die zugleich Arbeitsplätze schaffen – und der Nachhaltigkeit dienen. Aus bis zu 10 Wohnungen pro Tag holt ein Teil der 180 Möwe-Mitarbeiter

Verwertbares ab und arbeitet es auf. Sie leisten Umzugshilfe, führen Malerarbeiten aus, bestücken Außenstellen wie „Jonathans und Annas Laden“. 1983 gegründet, ist die Möwe der Klassiker unter den Sozialen Kaufhäusern der Stadt. 2008 kam in Belm das „Fundus“ hinzu. Armen trotz seines Namens wenig hilfreich dürfte dagegen das Projekt „Sozialer Funke“ sein, mit dem Studierende des Masterstudiengangs „Management in Non-Profit-Organisationen“ der Hochschule Osnabrück Ende 2011 den Gründerwettbewerb „Herausforderung Unternehmertum“ gewannen. Sie entwickeln eine Internetplattform, die Hilfesuchende und Hilfswillige zusammenbringt. Nur: wer wenig zum Leben hat, hat meist auch keinen PC. Zielgenauer: Der „Osnabrücker Kulturpass“, dessen Einführung Sänger, Kulturmanager und Kommunikationsdesigner Max Ciolek betreibt. Er soll die Teilhabe sozial Schwacher an Kultur verbessern. Ciolek: „Es gibt nicht nur mehr Arme, sondern diese werden auch immer ärmer und können sich deshalb Kultur schlicht und einfach nicht mehr leisten.“ Freikartenkontingente, Tickets für 1 Euro... Am 1. Februar soll dazu der „Kultur für Alle Osnabrück e.V.“ gegründet werden. Wer mitmachen will: 19.30 Uhr, Oberes Foyer, Theater Osnabrück. 1 Euro-Kultur? Vielleicht boomt sie ja schon bald wie die 1-Euro-Shops. STADTBLATT≈2.2012

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Was Imame wissen müssen Das Leben junger Muslime in Deutschland ist nicht unbedingt rosig. Um ihnen besser Rat und Orientierung geben zu können, kümmert sich die Universität Osnabrück um die Weiterbildung islamischer Religionslehrer, muslimischer Seelsorger und Imame. VON LENA DUVENDACK | FOTO LENA DUVENDACK

Keine Shisha auf dem Tisch, keine Teppiche Sitzkissen auf dem Fußboden. Stattdessen wirkt hier alles sehr zweckmäßig. Irgendwie nüchtern, ja fast schon schlicht. Ganz normale Büros halt, wie sie überall in xbeliebigen Bildungseinrichtungen und Verwaltungen zu finden sind. Vorlesungen und Seminare finden auch nicht in einer Moschee statt. Sondern im Schloss, im Juridicum und anderen Gebäuden auf dem innerstädtischen Campus. Seit dem Herbst 2007 wird an der Universität Osnabrück am Zentrum für Interkulturelle Is-

g oder

lamstudien (ZIIS) das Fach Islamische Religionspädagogik gelehrt. Studierende bzw. Absolventen des Lehramts bereiten sich hier in vier Semestern auf das Schulfach „Islamischer Religionsunterricht“ vor. Das soll ab Herbst 2012 in Niedersaschsen eingeführt werden. Auf dem Lehrplan: Religionspädagogik, Didaktik und Arabisch, interreligiöse und interkulturelle Studien. Auch Safa Mroue und Hilal Uygun arbeiten am neuen Islam in Deutschland. Die beiden jungen Frauen sind an Grundschulen in Hannover und Bochum beschäftigt und studieren neben-

bei – freitags und samstags – Islamische Religionspädagogik. Eine Doppelbelastung. „Man fährt nach der Schule schnell nach Hause, zieht sich um und setzt sich dann in den Zug nach Osnabrück, um dort am Seminar teilzunehmen“, erzählt Safa Mroue. Vollzeitstelle, Hausarbeiten für die Uni, Familie – das fordert. „Aber wir werden ja auch gefördert und die Lehre hier ist sehr interessant“, sagt Hilal Uygun. „Ich nehme diesen Weg sehr gerne in Kauf, aufgrund der Dozenten.“ Und diese genießen in der Community durchweg einen guten Der Islam ist nicht Ruf. Wie beispielweise der ZIISgleich Orient. Chef Professor Bülent Ucar und Rauf Ceylan sein Kollege, der Religionswissenschafter Professor Rauf Ceylan. 2010 kam ein neues Angebot hinzu: ein zweisemestriges Weiterbildungsprogramm für Imame und das seelsorgerische Betreuungspersonal in Moscheen. Es hat Modellcharakter. Auf dem Lehrplan: Geschichte, Politik, Recht, Deutsch. Pionierarbeit. Ein Ansatz, der bundesweit so einmalig ist, dass die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ihn zu einem der „365 Orte im Land der Ideen“ labelt. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Christian Wulff. Mit seinem türkischen Amtskollegen Abdullah Gül kam er 2011 dann auch beim Zentrum für Interkulturelle Islamstudien auf Besuch. Mit dabei: die niedersächsische Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan. Özkan war es dann auch, von der die ersten 30 Absolventen ihre Abschlusszertifikate erhielten – in der Mehrzahl Männer, aber auch sieben Frauen. Auch für sie war das Programm nicht einfach – auch sie haben nebenbei ihren normalen Beruf. Zum zweiten Kurs traten 28 Studierende an. Bülent Ucar: „Das Interesse ist ungebrochen.“ So groß, dass es inzwischen sogar schon Wartelisten gibt. Integrationsministerin Özkan: „Für die gesellschaftliche Integration gläubiger Muslime ist die Ausbildung von Imamen in Deutschland ein wichtiger Schritt.“ Apropos Schritt: Schritt 3 ist für das kommende Wintersemester geplant – ein Bachelorstudiengang für die Ausbildung von Islamischen Theologen und Imamen. Eines der vier bundesdeutschen Zentren für Islamische Theologie wird dann an der Universität Osnabrück entstehen. Und wie sieht so eine Imam-Weiterbildung aus? Wie ein ganz normales Studium jedenfalls nicht. Maximal zwölf Veranstaltungen werden besucht. Es gibt unter anderem Veranstaltungen zur Koran-Interpretation und zum islamischen Recht. Wie Safa Mroue und Hilal Uygun kommen auch die in Osnabrück ausgebildeten Imame und Seelsorgerinnen aus allen Teilen Deutschlands. Und ihre kulturellen Hintergründe sind vielfältig. Arabisch, türkisch, bosnisch, pakistanisch. Wie Rauf Ceylan erklärt: „Der Islam ist nicht gleich Orient. Das größte islamische Land ist zum Beispiel Indonesien. Das hat eine ganz andere Kultur.“


Osnabrück? Klein! Treffen im Schneidersaal: Nanine Linning, die Tanzchefin des Theaters Osnabrück, folgt Holger Schultze nach Heidelberg. Hier zieht sie ein Resümee ihrer Osnabrücker Zeit. INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTO JUDITH KANTNER

STADTBLATT: Die örtliche Presse verabschiedet Sie als „umjubelten Publikumsliebling“. NANINE LINNING: (lacht) STADTBLATT: Wie wirkt eine solch hymnenhafte Wortwahl auf Sie? NANINE LINNING: Es tut immer weh, ein Publikum hinter sich zu lassen. Gemeinsam mit diesem Publikum haben wir viel erreicht. Die Tänzer und ich haben das sehr genossen. STADTBLATT: Gemeinsam? Sie meinen... NANINE LINNING: ... dass beides einander bedingt. Ich bin kein Choreograph, dem es genug ist, nur für sich selbst zu arbeiten. Ich arbeite für ein Publikum. Ein möglichst breites Publikum. STADTBLATT: Leontien Wiering, die Direktorin der Tanzschule Amsterdam, hat genau das über Sie gesagt: Sie ist Avantgarde, und zugleich spricht sie ein breites Publikum an. Ist das nicht ein Spagat, der manchmal wehtut? NANINE LINNING: Es ist eine Verschmelzung. Und ich denke, sie gelingt uns. STADTBLATT: Sie sprechen von „meinem Konzept, der Tanzoper“. NANINE LINNING: Nehmen wir eine typische Oper. Da gibt es ja oft noch heute diese kleinen Tanzszenen. Ein Fest wird gefeiert, irgendwann kommen ein paar Tänzer, tanzen ein paar Minuten und sind dann wieder weg. Für mich ist das fast eine Beleidigung. Für beide Sparten. Ein Tänzer besitzt das Potenzial, mit der Sprache seines Körpers eine völlig neue Welt zu erschaffen. Magie, Poesie... Viel zu groß, um nur als Beiwerk einer Oper zu dienen. Die Oper andererseits kann den Tanz inspirieren. Daher verschmelze ich beide Sparten. Ich bin kein Choreograph, der dienen muss. Ich entwickle ein neues, eigenständiges Kunstwerk. STADTBLATT: Sicher auch für das Opernpersonal eine Herausforderung. NANINE LINNING: Am inter-

Ob die Ohren wohl halten? Nanine Linning legt Hand an für die Kostüme zu „Voice Over“. Premiere ist am 11.2., Theater Domhof

essantesten ist es bei den Sängern. Klar, sie können sehr gut singen, da sind sie hochspezialisiert, und oft haben sie auch Schauspielerfahrung. Aber meist haben sie wenig Gefühl für den eigenen Körper. Was bei mir neu entsteht, ist schwer zu beschreiben. Vielleicht: ein gesungenes Körperlichehandlungsmusiktheater. Eine körpermusikalische Bilderwelt. STADTBLATT: Sie gehen in der Saison 2012/2013 nach Heidelberg. Aber gleichzeitig behalten Sie, wie Sie es auch schon während Ihrer Zeit in Osnabrück getan haben, Ihre Amsterdamer Tanzkompagnie bei. NANINE LINNING: 15 Jahre lang habe ich mit meiner Kompagnie in Amsterdam viel aufgebaut. Viel Publikum. Viele Stücke erarbeitet. Dass ich irgendwo ein Tanztheaterensemble leite, heißt nicht, dass ich dafür alles andere hinter mir lasse. STADTBLATT: Sie betrachten Ihre Arbeit als eine Universalsprache. Aber Ihre Sprache ist universal, ohne dabei an Komplexität einzubüßen. Was Sie zeigen, ist ja oft sehr abstrakt, sehr symbolistisch. NANINE LINNING: Ich möchte gern dem Publikum eine Erfahrung geben, die in ihren eigenen Körper geht, unter ihre Haut, emotional ist. Es ist weniger wichtig, das man alles versteht. Das liebe ich, das ist das Ziel. STADTBLATT: Traumsequenzen, märchenhafte Züge. Ganz anders als wenn ich zum Beispiel einen Brecht sehe. Das ist ethisch und politisch agitativ. Da weiß ich ganz klar, was mir das mitteilen soll. NANINE LINNING: Beim Tanz ist das vieldimensional. Als wir Kinder waren, haben wir im Grunde nichts anderes getan – wir haben Bilder gemalt, die Dinge zeigten, die gar nicht möglich waren. Ich weiß nicht warum,

aber man verliert das mit der Zeit. Drängt das weg. STADTBLATT: Traurigerweise. NANINE LINNING: Deswegen reagieren viele Leute so stark auf meine Arbeit. STADTBLATT: Voice Over, Ihre letzte Osnabrücker Produktion, beschwört ein Ende. NANINE LINNING: Die Welt verändert sich ungeheuer schnell. Die Krisen sind ungeheuer groß. Politisch, ökonomisch, ökologisch. Mich interessiert unser Umgang damit. Wir wollen immer alles schneller, billiger und besser. Das ruiniert unser Leben auf lange Sicht. STADTBLATT: Es soll immer alles wachsen. NANINE LINNING: Genau. Und ich selbst bin nicht besser als alle anderen. Ich fliege auch alle paar Wochen durch die Welt. Ich habe auch 2 iPhones und einen Mac. Wir alle sind Teil des Problems. Aber wir alle, als Masse, sind auch Teil der Lösung – nur die Masse kann die Sache drehen. Die Frage ist, wer die Macht hat auf der Welt. Wer ist am Ende verantwortlich? Wir alle. Deshalb mache ich ein Stück darüber. STADTBLATT: Wenn jemand Sie fragt, wie Osnabrück ist? Was würden Sie ganz spontan sagen? NANINE LINNING: Klein. STADTBLATT: Was hat Sie am meisten berührt in dieser Zeit? NANINE LINNING: Es war für mich unglaublich schön, hier zu arbeiten, aber auch schwer, hier zu leben. Ich bin es gewohnt, in Städten wie New York und London zu sein. Ich bin viel weggegangen. Drei, vier Tage ein bisschen atmen in Paris, in Berlin. Ich habe in Osnabrück nie die anderen Naninen gefunden, Leute, die ein bisschen denken und sind wie ich.


Messen 2012

Treffen, talken, testen, Deals klarmachen – Publikumsmessen mit ihrem Angebot an Produktpräsentationen, Vorträgen und Workshops gelten mittlerweile als gern besuchte Events. Von Energie und Immobilien über Lifestyle und Gesundheit bis hin zu Recruiting und Jobmessen sind viele attraktive Sujets dabei. Mit „Messen 2012“ geben wir einen Überblick, welches Messethema wann und wo gespielt wird.

JANUAR

Reise und Freizeit 27.-29.1. FMO

FEBRUAR

para vital – Messe für Lebensfreude und Spiritualität 12.2. Lutherhaus

IMPULSE international 18./19.2. OsnabrückHalle " siehe Anzeige

horizon – Messe für Studium und Abiturientenausbildung 25./26.2. Münster " siehe Anzeige

MÄRZ

fit + vital Gesundheitsmesse 3./4.3. OsnabrückHalle " siehe Anzeige

Passion Sports Convention Bremen 2012 – Messe für Fun- und Extremsportler 10./11.3. Bremen

Immobilienmesse 11./12.3. Sparkasse Osnabrück " siehe Anzeige

Die Energiemesse 24./25.3. ZUK – Zentrum für Umweltkommunikation/DBU

APRIL

DeMO – DesignMesse 1.4. Haus der Jugend

Wirtschaft plus – Business-Kontakt-Messe 18./19.4. Mercedes Benz Beresa Osnabrück

Perspektive Umweltberufe 27./28.4. ZUK – Zentrum für Umweltkommunikation/DBU

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my way – Messe für Lifestyle und Genuss 27.-29.4. Gerry Weber Event & Convention Center Halle

MAI

Terraxotica Germany 13.5. Halle Gartlage

JULI

Play it! – Kinder- und Familienfestival 14./15.7. Hochschule Osnabrück

SEPTEMBER

Gesundheitstage Bad Laer 7.-9.9. Gesundheitszentrum Bad Laer

Job Messe Osnabrück 8./9.9. Autohaus Walkenhorst

EinzigARTig IMPULSE international –von Malerei bis Design 14 Jahre Kunstmesse IMPULSE international, das sind 14 Jahre einer besonderen Form der Kommunikation zwischen Kunstschaffenden und Publikum. Die Konzeption, bildenden Künstlern eine Plattform zu bieten, um sich direkt dem Publikum zu stellen, hat sich bewährt. Die Messe zählt zu den bunten Mosaiksteinen, die Osnabrück als facettenreiche Kultur- und Friedensstadt auszeichnen. Bei der Vernissage wird ein mit 1.000 Euro dotierter Kunstpreis verliehen und zum ersten Mal findet eine Kunst-Auktion statt. Eine Sonderschau präsentiert den international renommierten Aquarellkünstler Bernhard Vogel. 18./19.2. OsnabrückHalle www.osnabrueckhalle.de

Nadel und Faden 14.-16.9. OsnabrückHalle " siehe Anzeige

ABI ZUKUNFT Osnabrück 21.9. Ursulaschule

kinderzeit 2012 22./23.9. OsnabrückHalle " siehe Anzeige

OKTOBER

Immobilienmesse Osnabrück 6./7.10. Auto Weller

Terraxotica Germany 7.10. Halle Gartlage

CHANCE Firmenkontaktmesse 24./25.10. Hochschule Osnabrück

NOVEMBER

Musik Produktiv Messe 3./4.11. Ibbenbüren " siehe Anzeige

Auf in die Zukunft Horizon – die Bildungsmesse Nach der Schule stehen viele Abiturienten vor der großen Frage: „Was nun?“ Die Optionen scheinen fast grenzenlos: Studium, Ausbildung, Ausland… Bei der Horizon informieren mehr als 80 Aussteller über das Studium an Universitäten und Fachhochschulen, über duale Studiengänge, unterschiedliche Ausbildungs- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie über Praktika und Jobmöglichkeiten im In- und Ausland, z.B. in den Niederlanden. Aber auch wer erst einmal eine Auszeit nehmen möchte, um zu reisen und neue Sprachen zu lernen, findet hier kompetente Ansprechpartner. 25./26.2., 10.00 bis 16.00 Uhr, Eintritt frei Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland, Münster www.horizon-messe.de/muenster.


Gesund leben

Vom Keller bis zum Dach

Neuer Stoff

Fit und Vital! – Osnabrücker Gesundheitsmesse Gesundheit ist ein hohes Gut. Wer sie pflegt, hat mehr vom Leben. Hier gibt es Hintergrundinformationen zu allen gesundheitsrelevanten Themen. Fachreferenten stehen für Fragen zur Verfügung. Verschiedene Workshops laden zum Mitmachen ein. Als neuer MessePartner konnte das Osnabrücker RückenNetzWerk gewonnen werden. Aber auch alte Bekannte – wie das Gesundheitszentrum Bad Laer – sind wieder mit von der Partie. Der Besuch der Ausstellung ist für jeden empfehlenswert, der seine Gesundheit erhalten bzw. wiederherstellen möchte. Die Hochschule Osnabrück hat erneut die ideelle Trägerschaft übernommen. 3./4.3. OsnabrückHalle www.haug-ausstellungen.de

Bauen & Wohnen – Experten zum Immobilienkauf „In der Regel ist eine Immobilie frei von großen Preisschwankungen und daher als Kapitalanlage vor allem für sicherheitsorientierte Anleger geeignet“, so der Immobilien-Experte der Sparkasse Osnabrück, Siegfried Ketteler. Die Fachleute der Sparkasse informieren über Finanzierungsmöglichkeiten für das persönliche Traumhaus. Neben dem Sparkassen-ImmobilienCenter stellen auch Bauträger und Kommunen ihre Projekte vor. Nicht wegzudenken ist das Thema „Energiesparen“: für Neubauten genauso wie Altimmobilien. Ein Vortragsprogramm sowie eine Kinderbetreuung rund das Angebot ab. 10./11.3. Sparkasse Osnabrück www.sparkasse-osnabrueck.de

NADEL UND FADEN – textile Kunst und Handarbeit 120 international renommierte Textilkünstler, Designer, Buchautoren und ausgesuchte Fachgeschäfte geben sich zum 18. Mal ein Stelldichein und präsentieren die ganze Bandbreite des Textilen mit neuesten Trends und Entwicklungen. Sonderschauen, Wettbewerbe, Workshops und Modenschauen runden das Angebot ab und haben die Messe zur jährlichen „Pilgerstätte“ für Textilfans aus Deutschland und den Nachbarländern gemacht. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass diese erfolgreiche Messe in der drittgrößten Stadt Niedersachsens stattfindet“, sagt der Bürgermeister der Stadt Osnabrück, Herr Burkhard Jasper. 14.-16.9. OsnabrückHalle www.osnabrueckhalle.de

Rund um Kind & Kegel

Größter Musik-Shop der Welt!

kinderzeit 12 – Messe für Eltern und Kinder Bei der Messe kinderzeit 12 bieten zahlreiche Aussteller bei freiem Eintritt vielfältige Informationen sowie Beratung zu unterschiedlichen Themen. Das Angebot erstreckt sich von Shopping, Freizeit, Sport und Lifestyle über Bildung und Betreuung bis zu Gesundheit und Ernährung. Bühnenshows, Workshops, Vorträge und Mitmachaktionen runden den Besuch ab. Die Kleinen werden durch ein ganzheitliches Spiel- und Spaßangebot bestens unterhalten und beschäftigt, sodass sich die Eltern in Ruhe professionelle Informationen oder fachlich fundierte Beratung einholen bzw. ganz dem Angebot der Aussteller widmen können. 22./23.9. OsnabrückHalle www.osnabrueckhalle.de

Musik Produktiv – umschauen, testen, einkaufen Neuheiten, Trends sowie Schnäppchen und SonderDeals für Musiker und Musikinteressierte auf mehr als 7.000 qm. Das Ganze umrahmt mit viel Live-Musik, tollen Workshops und der ein oder anderen Überraschung. Auf der größten Musikmesse in Norddeutschland zeigen alljährlich rund 150 Aussteller Produkte rund um das Musikmachen. Hier trifft man Produktspezialisten, sodass keine Fragen offen bleiben. Über 100 Workshops, Sessions, Autogrammstunden und Produktpräsentationen auf mehreren Bühnen umrahmen eine perfekte Messe, die im Gegensatz zu vielen anderen ausschließlich auf Endkunden ausgerichtet ist. 2.-4.11. Ibbenbüren/Laggenbeck www.musik-produktiv-messe.de STADTBLATT≈2.2012

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FOTO: WWW.PHOTOCASE.DE/S11

campusleben

Für die Mappe F Angehende Kunst-Studenten brauchen eine Mappe. Darin enthalten sind jüngere Arbeitsproben, die einen Nachweis liefern sollen vom eigenen kreativen Potenzial. Gesichtet wird das dann von Professoren. Viele Kunststudenten in spe nehmen sich viel vor für die Mappe, stei-

gen vielleicht sogar extra in neue Materialien ein, wechseln vom Pop zum Expressionismus usw. Damit das nicht in Panik ausartet, bietet die „Galerie schwarz weiss“ einen Mappenvorbereitungskurs für Bildende Kunst/Kunst Lehramt an: „be prepared“. Unter der Leitung des Künstlers, Kunsthistorikers und Kunstpädagogen Sebastian Osterhaus, der seine langjährige Erfahrung aus Theorie und Praxis mitbringt. Wie hat meine Mappe auszusehen und wie präsentiere ich meine Arbeiten am sinnvollsten? Solche und ähnliche Fragen werden geklärt. Ein Mappenberatungskurs, der auf die individuellen Fragestellungen und persönliche Themenfelder Bezug nimmt und Anleitungen, Ideen sowie theoretische als auch handwerkliche Kenntnisse vermittelt. Kursstart ist am 2.2. (ab fünf Teilnehmer). Anmeldung unter: www.galerie-schwarz-weiss.de. MARS

Für Filmfans F Zum Ende des Wintersemester zeigt die „Initiative Unifilm“ zwei Perlen des Kinos: Hitchcocks „Im Schatten des Zweifels“ und den fast noch taufrischen Blockbuster „The Social Network“. Alfed Hitchcock soll seinen Film von 1943 als eines seiner besten Werke gelobt haben. Das Drehbuch schrieb der mehrfach PulitzerGewinner Thornton Wilder, gedreht wurde unter erschwerten Bedingungen während des Zweiten Weltkriegs. Die Story ist, wie immer bei Hitchcock, tricky: Ein junges Mädchen kommt langsam dahinter, dass ihr lieber Onkel heimlich Witwen ermordet - und auch der eigenen Nichte nichts Gutes will ... Das Finale im Zug ist hochspannend. Hitchcock-Fan David Fincher weiß auch, wie man seine Zuschauer fesselt. Ob in „Fight Club“, „Panic Room“ oder „The Social Network“ - es geht im um die Beweggründe (und Abgründe)

des menschlichen Handels. In diesem Fall um die Erfolgsstory des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg. Beide Filme laufen im Original mit Untertitel. MARS 6.2., Im Schatten des Zweifels 7.2., The Social Network, Hörsaal 15/E10 (EW-Gebäude)

„Konsens statt Gericht“ Streit mit dem Vermieter? Konflikt mit dem Prof? Ab sofort bietet der Wirtschaftsmediator Maximilian Geßner seine Dienste im Uni-AStA an. STADTBLATT: Liegt einem das

MAXIMILIAN GESSNER: Bevor ich 2010

MAXIMILIAN GESSNER: Kann gut sein. Ich war in der Schule Klassensprecher, Jahrgangssprecher und stellvertretender Schulsprecher – mich haben Konflikte schon immer interessiert. Das war auch der Grund, warum ich ein Jura-Studium begonnen habe. STADTBLATT: Und wann wurde die Mediation professionell?

an die Uni Osnabrück gewechselt bin, habe ich in Bayreuth Jura studiert, und da wurde „Erfolgreich verhandeln – Mediation“ als Schlüsselqualifikations-Lehrgang angeboten. Das fand ich sehr spannend, denn nicht jedes Problem ist ja gleich ein Rechtsproblem. Später habe ich eine Ausbildung zum Wirtschafts-Mediator in Hamburg absolviert. STADTBLATT: Was genau ist Mediation?

MAXIMILIAN GESSNER: Ein Verfahren zur freiwilligen, außergerichtlichen Streitbeilegung. Die beiden StreitParteien erarbeiten dabei selbstständig eine für beide Seiten akzeptable Lösung. Der Mediator leitet und strukturiert das Verfahren, ist neutral und bestimmt keine Lösung. Er hilft dabei, Lösungen zu finden. STADTBLATT: Also sucht er einen Kompromiss? MAXIMILIAN GESSNER: Nein, den KonFOTO: MARIO SCHWEGMANN

g Konfliktlösen in den Genen?

sens! Angenommen ein Paar streitet sich, weil sie ins Kino möchte und er ins Theater. Der Konsens ist: Donnerstag Kino, Samstag Theater. Beide Parteien sollen glücklich sein. STADTBLATT: Und wer kann in die AStA-Beratung kommen? MAXIMILIAN GESSNER: Jeder, der einen Konflikt oder Streitfall lösen möchte. Wobei ich Konflikte im familiären Bereich nicht bearbeite, dafür gibt es therapeutische Anlaufstellen. Ein klassischer Konflikt ist der zwischen einem Studenten und einem Vermieter oder Arbeitgeber. Aber auch zwischen Lehrenden und Studenten können Konflikte entstehen. STADTBLATT: Wie sind die Erfolgsaussichten? MAXIMILIAN GESSNER: Gut! Es gibt Statistiken, die besagen, dass etwa 80 Prozent aller Mediationen erfolgreich abgeschlossen werden. Am Ende unterzeichnen die beiden Parteien eine Vereinbarung mit den formulierten Ergebnissen. Die Vorteile einer Mediation im AStA: es ist kostenlos, diskret, schnell und direkt. STADTBLATT: Da braucht man als Mediator sicher einen kühlen Kopf? MAXIMILIAN GESSNER: Das ist von Vorteil. Ich würde mich schon als ausgeglichen beschreiben. Aber ganz wichtig ist auch die Neutralität – und der Spaß an der Aufgabe. Ich mache das ehrenamtlich neben dem Studium. Für einen angehenden Juristen gibt es keine bessere Ausbildung! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

„Ganz wichtig ist die Neutralität!“

26 STADTBLATT≈2.2012

Sprechstunde: Jeden zweiten Montag im Monat, 11-13 Uhr, Uni-AStA


sportschau

Gays und Freunde

court des OSC, immer donnerstags um 20 Uhr. Außerdem organisieren die Queerschiesser alle drei Jahre ein Kleinfeldturnier im Rahmen von „Gay in May“ und nehmen circa zwei Mal im Jahr an international besetzten Turnieren teil, zum Beispiel in Hamburg oder Berlin. Wer mitkicken möchte – egal, ob gay oder hetero – kann sich unter www.queerschiesser.de schlau machen oder eine Mail an queerschiesser@web.de schiMARS cken.

Gute Karten

im Pott sind als beim ‚normalen’ Poker. Das heißt: 15.000 Chips Startstack, Blinds 20 Minuten, 15 Euro Startgeld. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, geht einfach mal hin und schaut sich die Sache vor Ort an. Pokern ist eigentlich kinderleicht. Interessant wird es, wenn das Zocken (Pokerface) ins Spiel kommt oder die Mathekönner sich systematisch einen Vorteil erspielen. Anmeldung unter www.poker MARS freaks-owl.de. 3. + 17.2., Unikeller (ab 19 Uhr)

F Im Februar veranstalten die Pokerfreaks OWL zwei Deepstack-Pokerturniere im Unikeller. Im Topf sind Sachpreise. Ist ja auch wieder schwer angesagt zu pokern, nachdem der 22-jährige Pius Heinz im letzten Herbst die Poker-WM in Las Vegas gewonnen hat – als erster Deutscher. Da kommt weder Boris Becker noch Stefan Raab mit. Im Unikeller wird die zuletzt immer beliebtere Variante Deepstack gespielt, bei der (grob gesagt) mehr Chips

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

F Seit gut zehn Jahren gibt es die Queerschiesser. Ein bunter Haufen (nicht nur) schwuler Fußballer und Fußballerinnen – jeder ist willkommen und Neuzugänge erwünscht. Die einen haben schon im regulären Verein gespielt oder tun es noch, andere sind erst durch die Queerschiesser zum Fußball gekommen. Dachverein ist der Rainbow Funsports Osnabrück. Im Winter wird in der Rückerthalle trainiert, im Sommer auf dem Soccer-

Schnelligkeit und Präzision – im Kendo entscheidet der Angriff

Auf Leben und Tod Mit dem Schwert kämpfen wie ein japanischer Samurai – Kendo ist wohl die spektakulärste aller Kampfkünste. Ein Besuch beim Training. Eversburg, Landwehrstraße. In

g der ehemaligen Briten-Kaserne

hat der OSC eine Kampfsporthalle eingerichtet. Irgendwie genau der richtige Ort für so etwas. Vor dem Kendo-Training sind die Boxer in der Halle und beenden klitschnass ihre Session. Neugierig begutachten sie die Nachfolger: Kendo-Sportler tragen einen dunkelblauen, bogenlangen Kampfanzug, ähnlich einem Kimono. Sehr elegant, sehr würdevoll.

Gut zehn Kendo-Schüler sind heute beim Training unter der Leitung von Meister Karsten Kömpe, zu Hochzeiten kommen 30. Kathrin Grosse ist eine der wenigen Frauen in der Kendogruppe des OSC und begeistert: „Kendo ist ein Kampfsport, bei dem Frauen auf einem Level mit Männern kämpfen. Denn es geht beim Kendo um Schnelligkeit und Technik, weniger um Kraft.“ Nach einigen Aufwärmübungen

und dem Stretching des später so wichtigen Oberkörpers geht’s los. Alle Schüler nehmen ihr Shinai in die Hand, ein Bambus-Schwert aus vier Lamellen, mit dem man sich ein bisschen wie ein Jedi-Ritter fühlt. Im Ursprungsland Japan wäre das vor 150 Jahren ein echtes, scharfes Schwert gewesen – und jeder Treffer tödlich. Das ist Geschichte, heute wird bis in die WM-Turniere hinein mit einem Bambus-Schwert gekämpft.

Karsten Kömpe gibt ein Kommando und die Truppe übt einen Schlag auf den Kopf des Gegners. In einem Höllentempo, dabei ist es irre laut, denn jeder Hieb wird mit einem lauten Kampfschrei begleitet. Damit wären wir auch schon beim großen Geheimnis des Kendo: Angriff (Schritt nach vorne), Schlag und Schrei müssen exakt gleichzeitig passieren – wer zögert, verliert. Und das Tempo wird noch schneller. Jetzt werden Angriffe auf den Bauch und die Arme simuliert. Der Schweiß fließt. Danach geht es über zum paarweisen Training. Verschiedene Techniken und Finten werden trainiert, Karsten Kömpe gibt Tipps und korrigiert. Jens Bergjohann ist schon lange dabei. Der Landschaftsgärtner hat seine KendoLeidenschaft während eines Praktikums in Japan entdeckt. „Es ist diese Samurai-Tradition, die Kendo so faszinierend macht. Die ganze Etikette des Sports. Außerdem ist es der perfekte Stressabbau, man ist immer auf 180!“ Wobei Karsten Kömpe seine Schüler zu Beginn und Ende des Training mit einer Meditation wieder erdet. Am Ende steht der Freikampf auf dem Programm. Zuvor ziehen sich alle den Kopfschutz über, eine Art Helm, wie ihn auch Fechter tragen. Dann geht die Luzie richtig ab. Vollkontakt! Blitzschnelle Angriffe, spektakuläre Sprünge, raffinierte Techniken – eine faszinierende Action. Nach 15 Minuten ist Schluss und eine letzte Schwert-Übung, zur Konzentration, beendet das Training, das dienstags und freitags Abends stattfindet. Die noch junge Kendo-Gruppe des OSC ist definitiv eine Bereicherung für das Sportleben Osnabrücks. Ein großer Hauch japanischer SamuraiTradition weht durch Eversburg. MARIO SCHWEGMANN STADTBLATT≈2.2012 27


FOTOS: MARIO SCHWEGMANN

ortstermin

Thekentalk: An der .space-Bar trifft man sich auf eine Cola

Das Epizentrum Seit gut einem Jahr existiert das .space in der Georgstraße. Hier wird Kreativität gelebt – und zwischendurch eine Runde gekickert. Am besten erlebt man das .spa-

g ce an einem Dienstagmorgen.

Dann gibt es das offene Frühstück in der Lounge. Bei Brötchen, Nutella und Milchkaffee werden Aufträge diskutiert, Kontakte geknüpft oder die nächsten Projekte entwickelt. Ein Hotspot für Osnabrücks Kreative, egal ob Mieter im .space oder interessierter Gast. Denn Coworking ist hier eine Maxime: Nicht alleine am PC daddeln, sondern sich mit Gleichgesinnten austauschen, Impulse aufnehmen und abgeben – ein reales kreatives Netzwerk. Die Idee zum .space hatte Wolf C. Goertz, der – in Berlin oder Hamburg gibt es das schon lange – in Osnabrück einen Coworking-Ort etablieren wollte. Einen Freiraum für Krea-

tive, mit Büros, Konferenzräumen und einer Bibliothek. Inzwischen arbeiten rund 30 Mieter im .space. Software-Entwickler, Künstler, Texter, Starts-Ups, Studenten, die ihre BAArbeit schreiben, ein Architekt, ein HipHop-Verlag ... Oder die Kommunikations-Designerin Sandra Aumüller: „Der Austausch mit den anderen, die lockere Atmosphäre hier – ich fühle mich sehr wohl im .space“. Auch Oberbürgermeister Boris Pistorius war schon zu Gast und begeistert. Wolf C. Goertz: „Ich habe noch tolle Fotos von seinem Besuch.“ Nach dem Frühstück verteilt sich der Kreativ-Pool auf die diversen Büros. Es wird am Mac gearbeitet, mit Kunden telefoniert oder auf dem Flur entstehen schon die nächsten Gesprä-

Kultur@Space Die öffentlichen Kultur-Veranstaltungen im .space sind mittlerweile ein Geheimtipp der Osnabrücker Szene. Etwa die Swing-Abende des Pianisten Juri Artamonov. Jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr, und am ersten Monats-Mittwoch kommt ein exklusiver Gast - zum Beispiel eine Jazz-Band aus Moskau. Dann gibt es

che. Wer wie lange im .space ist, entscheidet jeder selbst, es gibt verschiedene Miet-Modelle: einen Tag, zehn Tage oder monatlich. Wolf C. Goertz: „Man kann rund um die Uhr arbeiten oder für ein paar Stunden. Je nachdem, was gerade ansteht.“ Janik Schlarmann möchte zukünftig gerne öfter kommen: der 20-Jährige will

wechselnde Kunst-Ausstellungen im „.space“: Gerade bauen Kunst-Studenten der Uni im Keller eine aufwändige Holz-Installation auf (ab März zu sehen). Und ganz neu ist „Future Shorts“, das erste globale „Pop Up“-Filmfestival. Pro Quartal werden prämierte Kurzfilme (u.a. vom Sundance-Festival) gezeigt (mehr unter www.futureshorts.com).

Kameramann werden und erhält im .space erste Jobs. Doch zur Kreativität gehört auch der Freiraum – und da ist das .space ganz weit vorne. In der großzügigen und lichtdurchfluteten Lounge steht ein Kicker, etwas weiter ist die Bar (Wolf C. Goertz: „Hier triftt man sich zwischendurch auf einen Cappuccino oder eine Cola“), im Innenhof steht ein Grill sowie ein StadtTeilAuto zwecks CarSharing und auch ein lustiges Indoor-Golfturnier wurde schon durchgezogen. Wolf C. Goertz: „30 Löcher!“ Und wer etwas Entspannung braucht, geht zum Kundalini Yoga von Ela Brink, auch sie ein .space-Resident. Also einfach mal auf ein NutellaBrötchen zum Frühstück kommen. Jeden Dienstag ab halb zehn. Georgstraße 18. MARIO SCHWEGMANN

28 STADTBLATT≈2.2012


februar 2012

werwowas

Der Veranstaltungskalender für Osnabrück und Umgebung

Fatih Çevikkollu Quatscht im neuen Programm mit Gott

17.2., Lagerhalle

Das lohnt sich ................... Seite 30 Kids & Co ............................ Seite 40 Kunst & Ausstellungen .... Seite 42 Vorschau ........................... Seite 44


das lohnt sich KONZERTE

Martin & James

Ari Hest

Tanja Ries

Mckinley Black

F Die Liste der Bands, für die Martin Kelly und James O`Neill bereits eröffnen durften, spricht für sich: Razorlight, Stereophonics, Simly Red, Amy Macdonald, Milow ... Doch das Songwriter-Duo aus Glasgow ist eigentlich viel zu schade für den Vorband-Part. Ihre Songs und ihre Stimmen brauchen eh keine Konkurrenz zu fürchten – Pop, Folk und ein Hauch Alternative Rock vom Leckersten. Das erinnert mal an Travis oder Turin Brakes, aber auch Großpopper wie Coldplay oder U2 kann man aus den eingängigen Melodien heraushören. Dabei teilen Martin & James alles fein sauber untereinander auf: beide singen, beiden spielen Gitarre. Ihre schottische Heimat haben sie inzwischen gegen Berlin getauscht. 4.2. Rosenhof

F Im letzten Oktober waren Boy zu Gast im Haus der Jugend. Hammerkonzert. Auch wegen Ari Hest, der im Vorprogramm spielte und so manches Mädel verzauberte. Dass da ein Mega-SuperGeheimtipp auf der Bühne steht, haben nur echte Cracks gewusst. Dabei ist Ari Hest seit seiner Kindheit im Pop-Business. Der gebürtige New Yorker stammt aus der gleichen Bronx-Ecke wie Ella Fitzgerald und John F. Kennedy und trat mit elf Jahren erstmals bei einem Songwriter-Wettbewerb nachhaltig in Erscheinung. Seitdem folgten mehre Alben, diverse EPs und Online-Dinger, Auftritte im US-TV und US-Radio und so weiter. Doch der ganz große Erfolg steht noch aus. Aber für den sorgt schon seine Fan-Community. 11.2. Glanz & Gloria

F Sie rührt in vielen Töpfen. Tanja Ries ist Wünscheerfüllerin, macht Jugendarbeit, arbeitet als Moderatorin – aber vor allem ist sie eine der herausragenden Chanson-Sängerinnen im Lande. Und Pop kann sie auch. Poetische Lieder über Liebe und Sehnsucht sind ihre Stärke. Die Stimme engelsgleich, die Songs auch mal mit viel Rhythmus, das erinnert an Tori Amos genauso wie an Björk. „Ich möchte Töne“ lautet ihr aktuelles Programm: eine musikalische Schatzkiste jenseits von Plattitüden. Begleitet wird sie dabei von Florian Grupp (Tasten) und Peter Erles (Cello). Auch der ein oder andere Tango klingt durch die Chansons hindurch. Eine spannende Künstlerin. Ihr Leben? „Sich freuen über das was zu einem kommt.“ 11.2. Lagerhalle

F Die Acoustic Music-Szene hat in Osnabrück seit Jahren ihre Fans. Songwriter, die auch noch sahne Gitarre spielen? Her damit! Mckinley Black ist genau so ein Fall. Ihre Songs stehen auf solidem Grund: Blues, Soul, Rock, Country. Dazu kommt ihr gefühlvoller, unprätentiöser Gesang. Ein tolle Kombination. Dabei sah es zwischenzeitlich gar nicht nach Musikkarriere aus. Die US-Amerikanerin Mckinley Black, geboren und aufgewachsen am Cape Cod, landete nach einem Musikstudium zunächst im Sekretariat eines Krankenkauses. Dann starb ihre Mutter und das Leben bekam einen Dreh: Mckinley Black zog nach Europa. Erst Zürich, dann Amsterdam und nun Berlin. 17.2. Lutherhaus

Noch mehr Konzerte ab Seite 48

BÜHNE

Philipp Simon

Eure Mütter

Hello I’m Johnny Cash

Kurt Krömer

F Nach der „Abschiedstournee“ ist „Ende der Schonzeit“ sein zweites Soloprogramm. Die Rede ist von dem Niederländer Philipp Simon, der sein Programm vor allem durch Konfrontationen mit holländischer Lebensweisheit auszeichnet. Seine Freude an der Sinnlosigkeit politischer Debatten, der Sinnlosigkeit tagtäglicher Handlungen findet sich nicht zuletzt in seinen Shows wieder. Auch persönlich stellt er sich die Frage „Wie verrückt ist wahnsinnig“, der er auf dem Weg des Wahnsinns im Leben auf den Grund geht. Der Hobbyphilosoph und Lebemensch nimmt sein Publikum an die Hand und führt es durch seine ganz eigene Welt: Verrückte, lustige, stille und auch traurige Momente. 4.2. OsnabrückHalle

F Das sind nach wie vor Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weidmann. Von dem Ergebnis der Wahl zum „Sexiest Man on Earth alive“, bei der sie eine klare Verbesserung zum Vorjahr erzielten, beflügelt, konzipierte das Trio sein viertes Programm. „Ohne Scheiß: Schoko-Eis“ ist nicht nur ein witziger Reim, sondern viel mehr ein gleichermaßen originelles und einzigartiges Programm, in dem die drei, wie gewohnt, auf ihre ganz eigene, unwiderstehliche charmante Art und Weise bestechen und ihr Publikum fesseln. Fans können sich auf eingängige Songs, ungewöhnliche Sketche und halsbrecherische Tanzeinlagen freuen. Am besten stellt man sich das Ganze „wahnsinnig geil und tierisch lustig vor“, so die drei Stuttgarter. 13.2. OsnabrückHalle

F So begrüßte er sein Publikum, sobald er zur Gitarre griff und die Bühne betrat. Jeder kennt seine Lieder, sein Leben wurde verfilmt und „seine Stimme schien aus dem Mittelpunkt der Erde zu kommen“, schwärmte Bob Dylan. Keine Frage, Johnny Cash gilt als einer der einflussreichsten Gestalten der amerikanischen Musik- und Popkultur. Als „Man in Black“ wurde er zur lebenden Legende, dessen Leben eine Achterbahnfahrt zwischen Weltruhm und Drogenabsturz war. Fans aller Altersklassen trauerten, als er starb. In dem Musical „Hello I’m Johnny Cash“ lässt Gunter Gabriel den Unvergessenen wieder aufleben Helen Schneider spielt June Carter-Cash. 23.2. OsnabrückHalle

F Mit seiner Tournee „Der nackte Wahnsinn“ garantiert er seinem Publikum totale Begeisterung und Sitze, die unter Strom stehen werden. Der Name ist Programm: Direkter Kontakt mit dem Publikum, ohne Schnickschnack. „Ruff uff die Bühne und dann mal gucken watt kommt“ – schon diese Sicht des frisch gekürten Grimme-Preisträgers auf sein eigenes Programm lässt seine Zuschauer viel erwarten. Aber nix da! Erwartet werden darf nichts, denn das Programm ergibt sich durch Krömers Spontanität auf der Bühne ganz von selbst. Und auf die kann man sich immer verlassen – der Dialog des Berliners mit seinem Publikum produziert Pointen und Slapstickbrüller. 28.2. OsnabrückHalle

Noch mehr Theater, Kabarett & Comedy ab Seite 58 30 STADTBLATT≈2.2012


KINO

The Artist F „The Artist“ ist ein Stummfilm in Schwarzweiß. Für viele Grund genug, ihn zu meiden. Aber: Auch Action-Filme haben wenig Dialog und viel Musik, sind also Beinahe-Stummfilme. Und Schwarzweiß bedeutet eigentlich monochrom. Viele Regisseure reduzieren bei ihren Filmen die Farbe, geben ihnen mal bläuliche, mal rötliche Tönungen. Was zählt, ist die Geschichte. „The Artist“ spielt in der Phase des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm. Die Karriere des wenig sprachgewandten Action-Stars George Valentin ist vorbei, die der von ihm geförderten Tänzerin Peppy Miller beginnt. Miller hat Valentins Beistand nicht vergessen, der aber ist zu stolz, nun seinerseits Hilfe anzunehmen. ab 26.1., Cinema Arthouse

The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten F Nachdem seine Frau Elizabeth einen schweren Bootsunfall hatte und nun im Koma liegt, muss sich ihr Gatte Matt King (George Clooney) voll und ganz sämtlichen Familienangelegenheiten widmen. Keine einfache Aufgabe, auch nicht auf Hawaii. Vor allem die 17-jährige Tochter Alexandra (Shailene Woodley) fährt alle schweren Geschütze einer zünftigen Spätpubertät auf. Dass Elizabeth vor ihrem Unfall eine Affäre hatte, vereinfacht die Sache für den Familienvater auch nicht gerade. Kurzentschlossen macht er sich mit seinen zwei Töchtern per Boot auf den Weg zu seinem Nebenbuhler. ab 26.1. , Cinema Arthouse, CineStar

Dame, König, As, Spion

Der Junge mit dem Fahrrad

F Nach einem völlig aus dem Ruder gelaufenen Einsatz in Budapest ist sich der nun ehemalige Geheimdienstchef „Control“ (John Hurt) sicher, dass einer seiner Männer ein Maulwurf ist. Um Klarheit zu gewinnen, wird Top-Agent George Smiley (Gary Oldman) reaktiviert. Gemeinsam mit seinem jungen Kollegen Peter Guillam (Benedict Cumberbatch) werden die eigenen Reihen durchleuchtet. Die Romanvorlage zu diesem raffinierten Thriller aus der Zeit des Kalten Krieges stammt natürlich von John le Carré, der einst selber im Namen der Krone herumschnüffelte. Mit Cumberbatch („Sherlock“) konnte einer der talentiertesten jüngeren Schauspieler Großbritanniens engagiert werden. ab 2.2., CineStar, Cinema Arthouse

F Ein Vater verlässt seinen Sohn. Einfach so. Er stiehlt sich aus der Verantwortung, bringt den Zwölfjährigen in einem Kinderheim unter, nur für einen Monat ... Doch statt nach vier Wochen wiederzukommen, packt er klammheimlich seine Sachen, zieht um und verkauft auch noch Cyrils Fahrrad. Cyril ist fassungslos, verzweifelt und vor allem: Wütend. Trotzdem will er nicht wahrhaben, dass sein Vater nicht wiederkommen wird, und so büxt er aus dem Heim aus und macht sich auf die Suche. Dabei gerät er durch Zufall an die Friseurin Samantha (Cécile de France), die ihn über die Wochenenden als Pflegekind aufnimmt und ihm bei der Suche nach seinem Vater helfen will. ab 9.2.

Noch mehr Kino ab Seite 62

AUSSERDEM

Lagerbordelle – Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern F Die Ausstellung bricht ein jahrzehntelanges Tabu. Es gab sie seit 1942, auf Weisung von Heinrich Himmler, Reichsführer SS: Bordelle, in denen weibliche KZ-Häftlinge gezwungen wurden, männlichen KZ-Häftlingen zu Willen zu sein. „Sonderbauten“ wurden sie genannt. Der Bordell-Besuch war eine Prämie – dazu gedacht, die Produktivität der Zwangsarbeiter zu steigern. Oswald Pohl, Chef des SS-WirtschaftsVerwaltungshauptamtes, 1943: Man müsse sich „das Wohlergehen der Häftlinge angelegen sein lassen“, schließ-

lich trügen sie dazu bei, „dass das deutsche Volk einen großen Sieg erringt“. Bis 1945 waren mindestens 200 Frauen, zumeist Insassen der KZ Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau, Opfer dieser sexuellen Gewalt. Zum Leid der KZ-Haft kam das Leid der Sexsklaverei. Selbst die SS sprach nicht gern darüber: Das SS-Wirtschaftsverwaltungs-Hauptamt wies 1943 an, bei Lagerbesichtigungen die Bordelle nicht zu zeigen. Zweites Tabu: die Krematorien. Nach 1945 lange dasselbe Bild: Bei Führungen durch die KZ-Gedenkstätten wurden die Bordelle nicht erwähnt. Zehn dieser „Sonderbauten“ gab es im Lagersystem der NSUnrechtsherrschaft – einer der menschenverachtendsten Auswüchse der industriell organisierten Ausbeutung und Ermordung von Millionen Menschen. Die Wanderausstellung „Lagerbordelle“ der Gedenkstätte Ravensbrück, 2007 erstmalig gezeigt, arbeitet diese Tabuzone auf. Durch rund 150 Dokumente, Themenmappen, Hörstationen, Texttafeln, Fotos. Nicht schockhaft, aber harter Stoff. Wie ein solches Lagerbordell aussah? Ein Fotoalbum der Buchenwalder Lager-SS zeigt es: rustikal, über dem Bett das Bild eines Schäferhundes, Blumentöpfe, Holzmöbel. Deutsche Gemütlichkeit eben. bis 15.4., Erich Maria RemarqueFriedenszentrum

CLUBBING WAS GEHT AM WOCHENENDE?

Freitag, 3.2.

Freitag, 17.2.

Glanz & Gloria R Radioactive Rock Alando Palais R Original Aprés Ski Hits 2012 Hyde Park R Rocknacht Stellwerk R Electrolove

Kleine Freiheit R Swing Ska La Bim Glanz & Gloria R Mixtape Hyde Park R Rocknacht Alando Palais R Bagger Fasching

Samstag, 4.2.

Innenstadt R Ossensamstag Unikeller R Outta Babylon Big Buttinsky R Betreutes Singen Bastard Club R Duesendisko

Kleine Freiheit R 20 Jahre Intro Special emma-theater R Lotter Party Alando Palais R 80er Jahre Party Bastard Club R Elektronischer Schabernack

Freitag, 10.2. Haus der Jugend R Café Caliente Glanz & Gloria R 90er Jahre Party Alando Palais R Tanzstelle Hyde Park R Rabennacht

Samstag, 11.2. Glanz & Gloria R We Say Dance The Whisky R Rocknight Spezial: AC/DC Alando Palais R Original Dschungelcamp Party Unikeller R Trust In Bass

Samstag, 18.2.

Freitag, 24.2. Alando Palais R Insider Single Party Glanz & Gloria R Diskotiere Five Elements R Candy Club Bastard Club R Headful Of Rock

Samstag, 25.2. Kleine Freiheit R Starclub Five Elements R F**k Me Now And Love Me Later Unikeller R Rockit Club Rosenhof R Depeche Mode & Wave Party

STADTBLATT 2.2012 31


werwowas 1.2.

2.2.

Das Ende ist nahe! Dabei hat das Jahr doch gerade erst begonnen. Die neue Cartoonausstellung stellt fest: 2012 wird die Welt untergehen. Das kann trotzdem sehr komisch sein. > Unikeller

MI

Zu Gast beim Poetry Slam special: Marian Heuser. Der Wahlmünsteraner slamt Briefe an Herrn Oettinger und über Hunger. Kreativer Künstlernamenvorschlag: Slamarian. > Lagerhalle

MINDEN Cindy aus Marzahn - Comedy, Kampa Halle, 20.00

1

f KINO

f KONZERTE OSNABRÜCK Red Fang & Into The Wild - Rock, Stoner, Bastard Club, 20.00 BIELEFELD VNV Nation - Futurepop, Ringlokschuppen, 20.00 Siehe Musik

P

Mas Shake + Thee Pounders Rock, Bunker Ulmenwall, 21.00 MÜNSTER Singer-Songwriter Slam - U.a. mit: Hanna Meyerholz, Goldfeld, Simon Willemsen, Sputnikhalle, 20.00 You Say France & I Whistle Indie-Pop, Cuba Nova, 21.00

f PARTY MÜNSTER Disco Pigs & Minipigs - Elektronische Tanzmusik und NeoSwing, Balkan Beats und Global Breaks, Eule, 22.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Disco Bingo mit Christian Steiffen, 20.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

OSNABRÜCK Cinestar: Movies to Meet: Sex on the Beach, 19.30 Siehe Kino

P

Lagerhalle: Aber das Leben geht weiter Dokumentarfilm über vertriebene polnische und deutsche Frauen, 18.00

f KIDS OSNABRÜCK In 80 Tagen um die Welt - Ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Knolle und der Baggerführer Ab 4 J., Figurentheater, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Fledder, Schölerberg - Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Gemeindesaal Lutherkirche, 19.30 Sternenhimmel im Februar, Planetarium, 19.30 Initiative zur Verbesserung der Teilhabe sozial Schwacher an der Osnabrücker Kultur - Informationsveranstaltung, Theater am Domhof Oberes Foyer, 19.30

DO

2

f BÜHNE

f KONZERTE

OSNABRÜCK Aproposkalypse - Ekat Cordes, Premiere, emma-theater, 19.30

OSNABRÜCK Trailerpark - „Wir ham die Nase noch nicht voll!“-Tour 2012, HipHop, Bastard Club, 20.00

Erothek 4,90 € 1 x rein 6,90 € rte Tageska

3.2.

Erlebniskino

Festival Francaise du Chanson Teil 1 - Phillippe Crab, Jean-Daniel Botta und Antoine Loyer, Café Mojo, 20.00 Singer/Songwriter Night mit Robert Carl Blank, Lutherhaus, 20.00 Uni Jazz-Session - Opener: „Johnny und der Schwarzmarkt“, Unikeller, 21.00

RSex on the Beach - Komödie

P Siehe Kino RSommer auf dem Land - Komödie RUnderworld Awakening Action, Horror, Fantasy RWest is West - Komödie RZettl - Komödie

P Siehe Kino

BIELEFELD The Blanks, Ringlokschuppen, 20.00

f LITERATUR

GEORGSMARIENHÜTTE The Very Best of Black Gospel, Peter und Paulkirche, 19.30

OSNABRÜCK Brehms Tierland – Abenteuerlesung in Wort und Bild, Renaissancesaal Ledenhof, 19.30

f PARTY OSNABRÜCK BooMBoxx – Die Beat Bar - HipHop, Funk&Soul, Bastard Club, 22.00

f CLUBS OSNABRÜCK Alando Palais Weekend Start & Schneckenpass-Party, 21.30 Grand Hotel Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, 19.00 Kleine Freiheit Astra Nacht Indie, Pop, 23.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Der Koch, der Maler und der Barbier des Präsidenten - Ceridwen Dovey, emma-theater, 19.30 Il Barbiere di Siviglia - Komische Oper von Gioacchino Rossini, Theater am Domhof, 19.30 Poetry Slam Special: Marian Heuser & guest, Lagerhalle, 21.00 Siehe Foto

f KUNST OSNABRÜCK Adornments for Justice - Eröffnung der Ausstellung zum Thema Menschenrechte duch eine der Künstlerinnen des Jeweller’s Network aus Manchester, Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum, 19.00

f KIDS OSNABRÜCK Der Chronist der Winde - Henning Mankell für alle ab 10 Jahren, emma-theater, 09.30+11.30

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Viva Terrarium – Tiere im Glaskasten - Buchkunst-Ausstellung in der Stadtbibliothek, Stadtbibliothek am Markt, 10.00-18.00 Uferlos Stammtisch - Für schwule und bisexuelle Männer, Planeta Sol, 20.00

P

BIELEFELD Das Vollplaybacktheater - Die drei ??? und die schwarze Katze, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

f KINO FILMSTARTS RDame, König, As, Spion - Thriller, Action Siehe Das lohnt sich

P

RDie Summe meiner einzelnen Teile - Drama Siehe Kino

P

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 9.30 bis 22.00 Uhr · Do.-Fr. 9.30 bis 23.00 Uhr Sa. 9.30 bis 22.00 Uhr · So. 14.00 bis 21.00 Uhr

REin Sommer in Haifa - Drama RFernes Land - Drama RMoneyball – Die Kunst zu gewinnen - Drama, Sport Siehe Kino

Möserstraße 29 (neben der Hauptpost) 49074 Osnabrück · Telefon 0541/21468

RMy Reincarnation - Dokumentation

32 STADTBLATT≈2.2012

Die Battlefield Band macht „Scottish tradition reloaded“ – der wohl passendste Begriff, für eine Traditionsband, die seit 40 Jahren im Amt ist und sich immer wieder verjüngt. > Gasthof Linnenschmidt, Venne

P

FR

3

f KONZERTE OSNABRÜCK Etecc + Devariem + In Signum - 3 Mal Metal, Bastard Club, 19.30 Festival Francaise du Chanson Teil 2 - Phillippe Crab, Jean-Daniel Botta und Antoine Loyer, Café Mojo, 20.00 Urbane Ufer - Tango-Ensemble – von Piazzolla bis zu zeitgenössischen Werken, Lagerhalle, 20.00 Gumboo Beats im Lokalteil Blues, Funk, Soul aus den 60ern und 70ern, Lutherhaus, 20.00

Die Lokalhelden North And About geben die CD-Release zu „Me, My Guitar & You“. Da sind die wichtigsten drei versammelt. Vorband „Die Barhocker“ – da kann bequem sitzen bleiben. > The Whisky

STADTBLATT präsentiert DAF, Rosenhof, 20.00 North & About CD Release - „Me, My Guitar & You“, Vorband: „Die Barhocker“, The Whisky, 20.00 Siehe Foto

P

Someday Jacob & Band - IndieSongwriting, Pop, Big Buttinsky, 21.00 Band Stand Meeting - Brooks, Die Gewinner des heutigen Abends, Somewhere in Lahaina, Haus der Jugend, 21.00 Siehe Foto

P

BAD IBURG Jazz in der Schlossmühle „Greenhouse Jazzband“, Oldtime, Schlossmühle, 19.30 BIELEFELD Huntsville, Bunker Ulmenwall, 19.00 Huntsville + Jaruzelski - Rock, Bunker Ulmenwall, 20.30 LINGEN Blackmail - Indie, Alter Schlachthof, 21.00 MÜNSTER The Sounds, Skaters Palace, 20.00 The Prymates – Record Release & Beni Feldmann - Rock, Bluesrock & Singer-Songwriter, Sputnikhalle, 20.00 Jessy Martens & Band - Blues & Soul, Hot Jazz Club, 21.00 VENNE Battlefield Band - „Scottish tradition reloaded“, Gasthof Linnenschmidt, 20.00 Siehe Foto

P

f PARTY OSNABRÜCK MotownParty, BlueNote, 21.30 Electrolove mit Bebetta (Tresor) & ennix, Stellwerk, 22.00 D-Effekt - Schwarz-mittelalterliche Veranstaltung, Bastard Club, 23.00

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Beatstreet No. 35 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 Northern Greenhouse - Botanisches Flair und entspannte Beats, Mimmis, 23.00

P Siehe Leute BIELEFELD Mono Berlin-Party, Forum, 23.00 MÜNSTER Fieber Tanzparty und Elektrikfieber - Indie, House, Minimal, Deep, Eule, 22.00 Firetrain - Reggae Party, Gleis 22, 23.00 What The F*nk - Funk, Rap, Breaks & Soul, Hot Jazz Club, 23.00 Jovel Nightfever, Jovel Music Hall, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Alando Palais Original Après-Ski Hits 2012 on Tour - Mickie Krause & seine Skihaserl, 22.00 Glanz & Gloria Radioactive Rock Rock, Wave, Indie vs. Rockabilly, 23.00 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park Rocknacht - Rock, Metal, Emo-Core und mehr, 22.00 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ FDK, 18.00 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen Fieser Freitag - EBM, Industrial, Rock, GastDJ: Craft von K.I.Z., 22.30 MÜNSTER Fusion Club Monopark mit Andre Galluzi, 23.00 Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 SpecOps Phono Phono - Von Dubstep bis Electronica, 20.00 Sputnikhalle Datscha & Sputnik Rock - Balkan Beats, E-Swing, Rock, 23.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Premiere, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 QUAKENBRÜCK Die Nacht der Musicals - Musicalgala, Artland Arena, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

TELGTE David & Götz – Die Showpianisten - Mitreißende Show-Konzerte an zwei Flügeln, Bürgerhaus, 20.00


4.2.

FEB

2008 2011

Konzert Saal Bocksmauer

Band Stand Meeting

Fr 03.02. 21:00

BROOKS, DIE GEWINNER DES HEUTIGEN ABENDS, SOMEWHERE IN LAHAINA

Videofreunde-HdJ präsentieren Kurzdokumentation: Auf dem Band Stand Meeting spielt die SurfAkustik-Band Somewhere in Lahaina (Foto). Die Jungs tragen Flip-Flops und haben Kerzen auf der Bßhne. Pure Sßdsee-Romantik. > Haus der Jugend

Na endlich! Oberarzt Rod Gonzales kommt mit Verspätung. Zwar nicht mit seinem ÄrzteTeam, dafßr mit seiner Band !Mas Shake! Cooler 60s Beat!. > Bastard Club

Di 07.02. 19:00

Friedrich Vor o demberge-Gildewart

Videodokumentation

Di 07.02. 20:00

Abgefahren: Von o ganz unt u en bis ganz oben!

Dia – Vortrag o Kl. Saal

Multivisueller Bilderevent von der Arktis bis in die Antarktis

CafĂŠ Caliente

Fr 10.02. 21:00

f KINO BRAMSCHE Universum: The Rocky Horror Picture Show - Eine Nacht im Universum, 23.00

f LITERATUR IBBENBĂœREN Andy StrauĂ&#x; - „Uhrmacher“, Lesung, JKZ Scheune, 20.00

f KUNST OSNABRĂœCK Zum politischen: Klaus Staeck, Jens Raddatz - ErĂśffnung der Ausstellung, Kunst-Quartier des BBK, 19.00

f KIDS OSNABRĂœCK In 80 Tagen um die Welt - Ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30

f AUSSERDEM OSNABRĂœCK Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00 Candle-Light-Schwimmen, Moskaubad, 19.00-21.00 Sachpreis-Deepstack-Pokerturnier, Unikeller, 19.30 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik und Waterbalancing, Schnuppermassage, Dampfsauna, Klangschalentherapie, Cabriosol, 20.00-23.00 GEORGSMARIENHĂœTTE Krimi Ă la carte - SpaĂ&#x;, Spannung & Genuss, Kolpinghaus, 18.00

SA

4

f KONZERTE OSNABRĂœCK !Mas Shake! + Joga Club - Der Oberarzt Rod Gonzales, Bastard Club, 20.00 Siehe Musik

P

STADTBLATT präsentiert 20 Jahre Intro: Die Sterne & Kraftklub, Kleine Freiheit, 20.00 Siehe Musik

P

STADTBLATT präsentiert Viktoria Tolstoy - Jazz, Lagerhalle, 20.00 Siehe Musik

P

Steve Hicks & Lynn Goulbourn Fingerstyle-Gitarrenspiel, Lutherhaus, 20.00 STADTBLATT präsentiert Martin und James - Britpop, Rosenhof, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

BIELEFELD A Pale Horse Named Death Members of Life Of Agony / Type-O-Negative, Forum, 21.00 MELLE The CCR Revival Band, Kulturwerkstatt Buer e.V., 20.30 MINDEN Nils Gessinger Band, Jazz Club, 21.00 MĂœNSTER Zodiac, Tank 86 & Support Rock, Instrumental, Sputnikhalle, 20.00 Lisa Bassenge - Jazz & Pop, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRĂœCK Einer fĂźr alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 Trashparty Zombie vs. Trash Mit Razzmatazz (Funk), substAnZ, 21.00 80er Jahre Party - Getränkespecials, Alando Palais, 22.00 Piraten-Party - Ă–ffentliche Party der Piratenpartei, Big Buttinsky, 22.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 22.00 My House Is Your House - House Music, Stellwerk, 22.00 Lotter Party, emma-theater, 22.30 Elektronischer Schabernack Elektro & Minimal & DubStep, Bastard Club, 23.00 Round about 25 Party, Five Elements Club, 23.00 Version - Technoparty mit DJ Fresh Meat, Unikeller, 23.00 BIELEFELD 80s Hair Metal-Party, Forum, 00.00 I Punk’d that Party feat. Tongebung, JZ Kamp, 22.00 Magnus Party, Hechelei, 22.30 MĂœNSTER Metro on Tour, Jovel Music Hall, 21.00 Tempocopter und Sabbath Cauldron - Gitarrenlastige Indieklassiker und Metal, Eule, 22.00 Infectious - Indie, Pop, Beats, Rock, Gleis 22, 23.00 90er Rock Party - im Sputnikcafe: High Fidelity, der MĂźcke und der Kai mit Rock, Crossover, Pop, Sputnikhalle, 23.00

f CLUBS OSNABRĂœCK Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00

Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Hyde Park Feel the Beat - Pop, Indie, Alternative und Electronics, 22.00 Kleine Freiheit Starclub – 20 Jahre Intro Special - PartyRock und -Pop, 23.00 Sonnendeck Get on the floor Mit DJ Mittwoch, 18.00 The Whisky All mixed up... - PartyNight, 20.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00

Di 14.02. 16:30 Mi 15.02. 16:30 Do 16.02. 16:30

DER RĂ„UBER HOTZENPLOTZ

Puppenspiel

Fr 17.02. 20:30

TV Noir Konzerte

Konzert

Kammerpuppenspiele enspiele Bieleffeld e

WE INVENTEDD PARIS A und MORITZ KRĂ„MER

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BIELEFELD Ringlokschuppen SuperSamstag - Pop, 60s-90s, Fiesta de Semesta, 22.30 MĂ&#x153;NSTER Heaven M.I.B. Day â&#x20AC;&#x201C; Dokkerâ&#x20AC;&#x2122;s Birthday Edition, 23.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00

f BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Pension SchĂśller - Wilhelm Jacoby, Carl Laufs, emma-theater, 19.30 Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Der Bau - SolostĂźck nach einer Erzählung von Franz Kafka, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

 Ă&#x152;  Ă&#x152;'   Eine Produktion der German Musical Academy Eine Veranstalter: German Musical Academy Ver

!!NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  < NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  <

OststraĂ&#x;e 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Samstag BANDCONTEST 11.02. U-21 Dust On The Ground

Free Fallinâ&#x20AC;&#x2122; ¡ Not Made Halfway Decent Never To Loud Paradise For Blind Static Noise Where Are The Good Moose

STADTBLATT präsentiert Philip Simon - Comedy, Lagerhalle, 20.00

P Siehe Das lohnt sich BIELEFELD Volker Pispers, Stadthalle, 20.00 Die Komm Mit Mann!s - 60er Jahre Soul Show, Zweischlingen, 21.00 BIPPEN/RESTRUP Dirty Old Stories From A Dirty Old Man - Nach Charles Bukowski, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00 MELLE Danke, Loriot - Hommage an Vicco von BĂźlow, WaldbĂźhne, 20.30

f LITERATUR BRAMSCHE Hyde Park Revue - Lesung & Party, Alte Webschule, 20.00

f SPORT OSNABRĂ&#x153;CK VfL OsnabrĂźck â&#x20AC;&#x201C; Rot-WeiĂ&#x; Erfurt - 3. Liga, osnatel Arena, 14.00 Bundesliga auf GroĂ&#x;bildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga - auf GroĂ&#x;bildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

Salsa Disco

Mit DJ Juan Pa

Einlass: 19.00 Uhr ¡ Eintritt: 5 â&#x201A;Ź

Samstag

Black Metal Konzert:

25.02. UNDER THAT SPELL WANDAR ¡ HAYSER Einlass: 19.00 Uhr ¡ Eintritt: 9 â&#x201A;Ź

VORSCHAU MĂ&#x201E;RZ Samstag

03.03. Samstag

17.03. Samstag

24.03.

THE JANCEE PORNICK CASINO ANTONIO GARCIA Y LOS ROQUEROS NIKA REVOLT DISTANCE IN EMBRACE UMO-BANDCONTEST in Zusammenarbeit mit der Umweltorientierten Musikschule OsnabrĂźck

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FĂ&#x153;R KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATTâ&#x2030;&#x2C6;2.2012 33


werwowas 5.2.

6.2.

Ein Bummel über den Kunsthandwerkermarkt wirkt inspirierend. 150 Aussteller zeigen einen Mix aus Kunst und echtem Handwerk: Malerei, Schmuck, Imker, Drechsler ... > Halle Gartlage

QUAKENBRÜCK Artland Dragons – EWE Baskets Oldenburg - Basketball, Artland Arena, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Rumpelstilzchen - Ab 4 J., Figurentheater, 16.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM

SO

„I lie a lot“ , dieses entwaffnende Geständnis trifft Dan Freeman. Keine Lüge ist, dass seine Musik an Radiohead oder Jeff Buckley erinnert. > Café Mojo

5

barcamp unkonferenz, Haus der Jugend, 10.00-18.00 Informationstag für Studieninteressierte - „Studieren ohne Abitur“, Schlossaula, 13.0017.45 Orchideen, Planetarium, 17.00 Krimi à la carte - Spaß, Spannung & Genuss, Romantik Hotel Walhalla, 18.00 Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00

Messe: KlasseKlima - Schwerpunkt auf energiesparende Produkte und Baustoffe sowie die energetische Sanierung von Wohneigentum, GemptHalle, 10.00-18.00

P

f KONZERTE OSNABRÜCK

f CLUBS

Messe in c-Moll (KV 427) - Wolfgang Amadeus Mozart, Kammerchor der Universität, St. Marien, 19.00 Schlosskonzert mit dem Duo Stuber-Kusnezow - Lieder von Mahler, Schubert, Hindemith, Schloss Iburg, 18.00 BERSENBRÜCK A Tribute to ABBA - Eine Hommage an ABBA, live gespielt und gesungen, Aula des Gymnasiums, 19.30 BIELEFELD Tim Bendzko & Band - „Du warst noch nie hier Tour 2012“, Ringlokschuppen, 20.00 BRAMSCHE Vogter Quartett, Konzertscheune Kloster Malgarten, 11.00

LENGERICH

Mission - Indie Doppel aus Schweden/Dänemark, Gleis 22, 21.00 Siehe Musik STEMWEDE-WEHDEM Der Singende Tresen - „Sperrstundenmusik“, Chanson, Satire, Blues, Jazz und Klezmer, Life House, 19.30

BAD IBURG

OSNABRÜCK

7.2.

LINGEN Max Raabe – Übers Meer - Das Solo-Konzert, Theater, 18.00 MÜNSTER I Break Horses + Alcoholic Faith

Fr. 3. Februar, 20.00 Uhr

BATTLEFIELD BAND Scottish tradition reloaded Gasthof Linnenschmidt, Venne

OSNABRÜCK Bastard Club Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klönen, 19.00 Big Buttinsky Betreutes Singen Karaoke, 21.00 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Jazz Café mit Manfred Wex, 15.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Spring Awakening – The Musical - Gastspiel der German Musical Academy, emma-theater, 15.00+19.30 Musical E Tanz Revue - BallettSchule, Haus der Jugend, 16.00 Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 19.30 Der Kontrabass - Von Patrick Süskind mit Helmut Thiele, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 LINGEN Theater-Kompagnie Stuttgart „Was Ihr wollt“, Kulturforum Sankt Michael, 20.00 MINDEN 15. Kabarett-Festival: Henning Venske - „Jahresrückblick“, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Dreiviertelmond - Tragikomödie mit Elmar Wepper, 18.00

f LITERATUR Vorschau Sa. 10. März, 20.00 Uhr

SHOCKWAVE RIDERS Electric Folk Gasthof Linnenschmidt, Venne

OSNABRÜCK Blatt & Anders mit Uwe Neubauer - „Ein Kind unserer Zeit“ von Ödon von Horváth, substAnZ, 17.00

Was passiert, wenn ein schlecht gelaunter Taxifahrer, dessen Frau ihn verlassen hat, auf ein sechsjähriges Mädchen trifft, das kein Wort Deutsch spricht? Dreiviertelmond. > Lagerhalle

P

Ob alles so einfach ist wie es klingt? Besser, man geht vorher zur Einführung im Oberen Foyer, bevor der Vorhang aufgeht zu Simplicius Simplicissimus. > Theater am Domhof

f SPORT

f KONZERTE

OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga live - Auf Großbildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

OSNABRÜCK Happy Jazz Society, Balou, 20.00 Dan Freeman & The Serious - Experimenteller IndieRock, Café Mojo, 20.00 Siehe Foto

f KIDS

Blue Monday Jam - Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, 20.00 Oh! Pears - Freejazz, Afrikanische Rhythmen, Big Buttinsky, 21.00

OSNABRÜCK Rumpelstilzchen - Ab 4 J., Figurentheater, 11.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Augen im All, Planetarium, 17.00 GRONAU Rock’n’popKIDS, rock’n’popmuseum, 15.00 KALKRIESE Ausgezeichnet! Mutig wie ein Löwe - Familienprogramm, mit Punzstift und Metallfolie werden prächtige Ehrenabzeichen mit Löwenköpfen gestaltet, Museum Kalkriese, 14.0017.00 Siehe Kids & Co.

P

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Kunsthandwerkermarkt, Halle Gartlage, 10.00-18.00 Siehe Foto

P

Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide Wetterfeste Kleidung und Erfrischungsgetränk sollten mitgebracht werden, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle, 14.30-16.30 Tango Media Luna - Tango Tanzclub, BlueNote, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15 LENGERICH Messe: KlasseKlima - siehe gestern, Gempt-Halle, 10.0018.00

f KUNST OSNABRÜCK Transit - Multimedia-Installation von Gabriele Undine Meyer im Dialog mit dem Werk Felix Nussbaums, Felix-NussbaumHaus, 10.00-18.00 Siehe Kunst

34 STADTBLATT≈2.2012

8.2.

MO

6

Food Coop – Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft für biologisches und veganes Essen, substAnZ, 19.00 Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Tannhäuser, Steinwerk Ledenhof, 19.30

P

BAD IBURG Live-Musik mit Rudolf Engelbrecht, Dörenberg Klinik, 18.30 BRAMSCHE Takarabune A-Cappella - Jazz, Pop, Japanese Oldies und populäre Japanese Folksongs, Universum, 20.00 MÜNSTER Four Year Strong, This Time Next Year, A Loss For Words - Rock, Sputnikhalle, 20.00 Monday Night Session - Groove Music mit Gereon Homann, Hot Jazz Club, 21.00

f CLUBS OSNABRÜCK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Öffentliche Probe zu Voice Over - Von Nanine Linning, Theater am Domhof, 18.30 Aproposkalypse - Ekat Cordes, emma-theater, 19.30

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überraschungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Universität EW-Gebäude: Im Schatten des Zweifels - Initiative Uni-Film, 20.00

f LITERATUR BIELEFELD Patrick Salmen - Lesung, Bunker Ulmenwall, 20.30

f KIDS OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt für alle ab 14 Jahren, emma-theater, 11.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00

DI

7

f KONZERTE OSNABRÜCK Der Rose Pilgerfahrt - Robert Schumann, Ausführende: Solistenensemble des IfM, Universitätschor, Aula im Schloss, 19.30 Vollmondkonzert - Die „Perlen des IfM“, Klassik und Jazz, Café Mojo, 20.00 Open Stage Session - Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 21.00 EMSDETTEN Bluesnight Band feat. Frank Goldwasser, Stroetmanns Fabrik, 20.30

f PARTY OSNABRÜCK Highschool vs. Hauptschool Punk, HC, PostPunk, Alles!, Bastard Club, 19.00

f CLUBS OSNABRÜCK Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 18.00 substAnZ Cafe Resistance – Offener antifaschistischer Treff, 19.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, 19.00 Unikeller Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Night of the Dance - Die Tanzshow der Weltmeister, OsnabrückHalle, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Dreiviertelmond - Tragikomödie mit Elmar Wepper, 18.00+20.15

P Siehe Foto


9.2.

Ko n zer t e · Fes t i va l s · Wo r ks hop s · Thea ter

Zu Gast auf der 9. Grolsch Songnight: Muriel Zoe. Aufbrechen, unterwegs sein, ankommen – sind ihre Themen. In den Zwischenwelten der Melancholie. > Lagerhalle

Universität EW-Gebäude: The Social Network - Initiative Uni-Film, 20.00

f KIDS

Auch hierzulande gibt es Blueskünstler, die außerhalb Europas für Furore sorgen können. Der Beweis ist Andreas Arlt. Heute zu Gast auf der Bluesnight. > Blue Note

Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f BÜHNE

f AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Friedrich Vordemberge-Gildewart, Haus der Jugend, 19.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde - Eintritt frei, Café Caliente, 20.00 Abgefahren: von ganz unten bis ganz oben! - Multivisueller Bilderevent von der Arktis bis in die Antarktis, Haus der Jugend, 20.00

Aproposkalypse - Ekat Cordes, emma-theater, 19.30

MINDEN Multivisionsabend - 18.00: Faszination Asien: Thailand, 20.00: Faszination Europa: Irland, Kulturzentrum BÜZ, 18.00+20.00

MI

8

f KONZERTE OSNABRÜCK Musikrausch Wettbewerb 4.0 Songcontest zum Ossensamstag, Lagerhalle, 18.00 LINGEN Sexteto Major - Tangoorchester, Theater an der Wilhelmshöhe, 20.00 MÜNSTER Supershirt + We Are Enfant Terrible - Electroclash und Alkopop, Cuba Nova, 21.00 Latin & Salsa Jam - Mit Grupo Vacila & DJ Juan Pa, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK Black Point - 80s/90s New Wave, Gothic & EBM-Classix, Bastard Club, 19.00 Unilicious – Die StudentenParty, Five Elements Club, 23.00

Simplicius Simplicissimus - Karl Amadeus Hartmann, Premiere, Theater am Domhof, 19.30

P

Siehe Foto

MELLE Danke, Loriot - Hommage an Vicco von Bülow, Waldbühne, 20.30

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady: Für immer Liebe, 19.45

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Wir bauen einen Nistkasten Kinder von 8-12 J., Museum Industriekultur, 15.30 Rumpelstilzchen - Ab 4 J., Figurentheater, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Eversburg, Hafen - Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Jugendzentrum Westwerk, 19.30

9

f KONZERTE OSNABRÜCK Ella M. - Traditional Folk, Café Mojo, 20.00 D-A-D - „Bullet Monks“, „Nitrovolt“, Rock’n’Roll, Lagerhalle, 20.00 Siehe Musik

P

9. Grolsch Songnight - Mit: Luca, MC Hansen und Muriel Zoe, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Siehe Foto

P

STADTBLATT präsentiert The Blanks, Rosenhof, 20.00 Siehe Foto

P

Bluesnight Band feat. Frank Goldwasser, BlueNote, 20.30 Siehe Foto

P

BIELEFELD Marshall und Alexander, Stadthalle, 20.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

OSNABRÜCK Beep-Bop-A-Bastard Rock’n’Roll, Punk, Oi, Scand.Rock, Bastard Club, 19.00

P

RBlack Gold - Abenteuer, Drama

f LITERATUR OSNABRÜCK Was verstehst du schon von Frauen? - Von Heiligen und Huren. Frauengestalten bei Remarque, Lesung und Vortrag mit Musik aus den 20er und 30er Jahren, Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum, 19.30 Unterwegs mit Grimmelshausen - Ein literarischer Stationenweg mit Thomas Schneider, Lortzinghaus, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Minimaus wartet auf den Winter - Ab 2 J., Figurentheater, 16.00

02.02.2012 Robert Carl Blank Singer/Songwriter Night (20 Uhr) 03.02.2012 Gumboo Beats Funk.Soul.Blues (20 Uhr) 17.02.2012 McKinley Black tolle Stimme, tolle Songs (20 Uhr) 01.03.2012 Jens Kommnick Celtic Fingerstyle Guitar (20 Uhr) 08.03.2012 Marius Peter Trio Jazz aus Osnabrück (20 Uhr) 09.03.2012 Cate’s Leila (20 Uhr) stimmungsvoller Songwriter-Pop 10.03.2012 Brooks Robertson Funky Fingerstyle aus den USA (20 Uhr) 17.03.2012 Milli & die Monkophoniques (20 h) ein Abend rund um Thelonius Monk Jahnstraße 1 49080 Osnabrück Tel.: 05 41- 200 18 31

w w w. l u t h e r h a u s . i n f o

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Uferlos Stammtisch - Für schwule und bisexuelle Männer, Planeta Sol, 20.00

FR

f CLUBS OSNABRÜCK Alando Palais Weekend Start & Schneckenpass-Party, 21.30 Grand Hotel Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, 19.00 Kleine Freiheit Astra Nacht Indie, Pop, 23.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00

OSNABRÜCK Pension Schöller - Wilhelm Jacoby, Carl Laufs, emma-theater, 19.30 LINGEN Tina Teubner - „Aus dem Tagebuch meines Mannes“, Kabarett, Professorenhaus, 20.00

f KINO FILMSTARTS RDer Junge mit dem Fahrrad Drama Siehe Das lohnt sich

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

RHugo Cabret - Abenteuer, Familie, Fantasy RIn Darkness - Drama Siehe Kino

Cate’s Leila

f PARTY

f BÜHNE

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00

DO

The Blanks kennt man aus der wahnwitzigen Serie Scrubs! Ob ihre A Capella Show live und in Farbe genauso überdurchschnittlich witzig ist? > Rosenhof

P

RDie Unsichtbare - Drama RFür immer Liebe - Drama, Romanze

10

f KONZERTE OSNABRÜCK Max & The Vicious Turtle + Where Are The Good Moose? + Static.Noise + Hobo at the Railroadstation - Alternative Rock, Rock, GZ Ziegenbrink, 19.00 Svetlana Kundish und Stefan Foidl - Sopranistin und Pianist, Felix-Nussbaum-Haus, 20.00 Dire Strats - Coverband, Rosenhof, 20.00 Forget The Dead - Support: Like An Ocean’s Tide, Pay-AfterKonzert, Metalcore, Big Buttinsky, 21.00 Siehe Foto

P

BIELEFELD Jingo de Lunch, JZ Kamp, 20.00 Udo Jürgens, Seidensticker Halle, 20.00 Blackmail - Indie, Forum, 21.00 MÜNSTER Ina Müller - Tournee 2011/12, MCC Halle Münsterland, 20.00 In Morpheus’ Arms & Ysma - Progressive Rock, Sputnikhalle, 20.00 Teddy Conetti – 30 Jahre Jubiläums-Show - Rockabilly + Hillbilly, Gleis 22, 21.00

2 · 20.00 Uhr 12 Februar 201 23. F

r Slam writerSinger/Songw 02.2. 03.2. 04.2. 04.2. 09.2. 09.2. 10.2. 11.2. 16.2. 17.2. 24.2. 25.2. 25.2.

LIVE

iall peccia Poetry Slam spe Tango-Konzert Konzerte y oy Victoria Tolsto Kabarett Philip Simon Kino .D. D.A htt igh nig Grolsch-Songn Party Hi Dad u.v.m.! Tanja Ries Max Uthoff Fatih Cevikkollu ´s Fidan n´s Esra Dalfidan Rapalje Kämmer & Rübhausen

l agerhalle

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de STADTBLATT≈2.2012 35


werwowas 10.2.

11.2.

Wie man schnell den Tod vergisst, können die Jungs von Forget The Dead sicherlich erklären. Bevorzugt im rauen Tonfall. Zum Release-Konzert gibt’s Metalcore. > Big Buttinsky

Home Is Africa - Ben Bönnigers Drum’n’Bass Band, Hot Jazz Club, 21.00 STEMWEDE-WEHDEM The Mitch Hillford Front - Soulful blues at it’s best, Life House, 20.00

f PARTY OSNABRÜCK Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Weird Encounters - PsyTrance & Goa Party, Bastard Club, 22.00 Electrolove – Deeplove - Luna Tom, ennix, Stellwerk, 22.00 Kult 90 – 90er Jahre Party, Five Elements Club, 23.00 90er Jahre Party - 90er, Glanz & Gloria, 23.00 Die fliegende Superkiste Elektro, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Burn Baby Burn-Party - Von AlternativeRock über Ska bis Punk, Forum, 00.00 MÜNSTER Festivalfieber (Indie) und Festivalfieber (Electronic) - Festivalsimulation, Eule, 22.00 Dance Project, Jovel Music Hall, 23.00 Shark Attack vs Best of both Worlds - Der harte Freitag im Monat und Gothic Metal, Wave, Darkrock, Electro, Sputnikhalle, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Alando Palais TanZstelle Getränkespecials, 21.30 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, 23.00 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ Mittwoch, 18.00 The Whisky Rock & Metal & more..., 20.00 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen Fieser Freitag - EBM, Industrial, Rock, 22.30 Stereo Students Pop meets Bashment - Superindependentpop und Dancehall, 23.00 MÜNSTER Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 Hot Jazz Club Soulfinger - Funk, Soul, Disco & Breaks, 23.00

36 STADTBLATT≈2.2012

12.2.

Wir verdanken dem Grandseigneur des deutschen Humors die Knollnasen-Männer, LottoPapst Erwin Lindemann und das Jodeldiplom. Die Meller Waldbühne sagt Danke, Loriot!. > Festsaal Melle

f BÜHNE OSNABRÜCK Sechs Tanzstunden in sechs Wochen - Richard Alfieri, emma-theater, 19.30 Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 19.30 Lebe Deinen Traum - Schultheateraufführung, Käthe-KollwitzSchule, 20.00 Hi Dad! - Caveman für Fortgeschrittene, Comedy, Lagerhalle, 20.00 Frauen und Technik – Bohren to be wild - Mit dem Créme Double, Kabarett-EntertainmentProgramm, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

P Siehe Bühne Jailhouse Blues - Stück von Jörg Graser, Premiere, Probebühne, 20.00

P Siehe Bühne MELLE Danke, Loriot - Hommage an Vicco von Bülow, Waldbühne, 20.30

f LITERATUR OSNABRÜCK Wortkreative - Osnabrücker Schreibgruppe stellt eigene Texte vor, Stadtgalerie Café, 19.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Tag der Kinderhospizarbeit - Ein Aktionstag für Familien gestaltet vom Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück, Vorplatz der Johanniskirche, 14.00-18.00 Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00 Saunanacht - Nordischer Winter in der Loma-Sauna, ab 19.00 Buffet für Genießer, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua-Fitness, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Lomasauna im Nettebad, 19.00-02.00 Candle-Light-Schwimmen, Moskaubad, 19.00-21.00 Musikalisches Oberitalien Wort-, Ton- und Bildvortrag, Atelier Trieb, 19.30 Deutsch-italienischer Gesprächskreis - Akademisches Auslandsamt der Universität, Cup & Cino, 19.30 BAD IBURG Krimi à la carte - Spaß, Spannung & Genuss, Schlossmühle, 18.00

SA

11

f KONZERTE OSNABRÜCK U 21 – Bandcontest, Ostbunker, 19.00 STADTBLATT präsentiert Ari Hest - Singer-/Songwriter, Glanz & Gloria, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

Tanja Ries - Leiterin vom Chansonfest Berlin, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

3. Meisterkonzert: Fazil Say Philharmonisches Orchester Gran Canaria, Pedro Halffter (Dirigent), OsnabrückHalle, 20.00 Songs & Whispers - Fred Raspail, Zen Elephant, Big Buttinsky, 21.00 Cantina - Latin-Rock aus Osnabrück, Pay-After-Konzert, Big Buttinsky, 22.30 BIELEFELD OWL-Reggae Meeting, JZ Kamp, 20.00 Ulrike Haage - Piano, Bunker Ulmenwall, 20.30 DISSEN Jolly Jazz Fools, Jazz Club, 20.00 MINDEN Bima Caribbean Jazz, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER Monsters of Rap 2012 - „Winter Edition“, Live: Dilated Peoples, Jedi Mind Tricks, Lords of the Underground, Das Efx, The Doppelgangaz, Skaters Palace, 19.30 The Driftwood Fairytales - Punkrock, SpecOps, 20.00 Silent Radio + special guest Alternative-Folk Duo, Sputnikhalle, 20.00 The Dynamics - Soul, Ska, Reggae, Funk und Rock, Gleis 22, 21.00 Late Night Jazz Moods: Nikola Materne & Bossa Nova, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 Original Dschungelcamp-Party, Alando Palais, 22.00 Kla/Tex Techno Event - 2 Floors, Stellwerk, 22.00 D.N.A. – Dark Noise Association Industrial, EBM, Gothic, Bastard Club, 23.00

„Lieber Orangenhaut als gar kein Profil“ ist so ein typischer Ina Müller Spruch, der auf sie selbst nicht zutrifft. Profil hat sie – und den Leuten gefällt’s sie wie sie ist: ausverkauft. > OsnabrückHalle

Sneakers Time - Mit DJ Boomroot und DJ Isl, Five Elements Club, 23.00 mein Zuhause ... meine Party Pres. von OS-Radio, Rosenhof, 23.00 Trust in Bass - D’n’B, Dubstep, Unikeller, 23.00 BIELEFELD Electronic Lounge, Forum, 23.00 Tequila-Party meets Waldmeister 2012 & Shake That Monkey - Disko Total, Pop, Gitarre, Mash Ups, Oldschool & House, Stereo, 23.00 MÜNSTER Tempocopter und Smiths/CureParty - Gitarrenlastige Indieklassiker, Eule, 22.00 Jovel Generation FSK 30, Jovel Music Hall, 22.00 Electric Ballroom Special mit 2 Floors - Alternative-Rock, Indie, Metal, im Cafe: „Gegenlicht Party“: Batcave, Wave, Industrial, Gothic Rock, Sputnikhalle, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Hyde Park Feel the Beat - Pop, Indie, Alternative und Electronics, 22.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Sonnendeck Get on the floor Mit DJ 4T, 18.00 The Whisky RockNight Spezial: AC/DC – Through the years, 21.30 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00

Die unendlichen Weiten des spirituellen Kosmos offenbart die Messe Para Vital. Das Motto der spirituellen Messe: „Eine Begegnung mit Dir Selbst“. Solang es keine Geister sind ... > Lutherhaus

beziehungstauglichen Partners“, Comedy, Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Die Rückkehr der Shaolin, Stadthalle, 19.00 Käthe Lachmann - „Ich bin nur noch hier, weil du auf mir liegst!“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 HIDDENHAUSEN Michael Sens - Kabarett, OlofPalme-Gesamtschule, 20.00 MELLE Danke, Loriot - Hommage an Vicco von Bülow, Waldbühne, 20.30 Siehe Foto

P

MÜNSTER Horst Evers - „Großer Bahnhof“, Kabarett, Hörsaal 1, 20.00

f SPORT OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga live - Auf Großbildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Mimona, Jakob und der Fuchs Ab 4 J., Figurentheater, 16.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00

BIELEFELD Ringlokschuppen SuperSamstag – 90s Eurodance - Pop, House, Electro, Minimal, 22.30

MINDEN 15. Künstler-Salon - Pay, Food or Play mit Martina und Martin, Kulturzentrum BÜZ, 20.30

MÜNSTER Heaven Full House Night, 23.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00 SpecOps Elektrolyse - Elektro/ Techno/Experimental, 22.00

SCHLEDEHAUSEN Krimi à la carte - Spanung & Genuss, Schelenburg, 18.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Voice Over - Von Nanine Linning, Premiere, Theater am Domhof, 19.30 Siehe Artikel

P

Frauen und Technik – Bohren to be wild - Mit dem Créme Double, Kabarett-EntertainmentProgramm, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Siehe Bühne

P

Cavewoman - „Praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines

SO

12

Christian Joppich am Cembalo und Clavichord - Werke von Sweelinck, Schildt, Scheidemann, Scheidt u.a., St. Johann, 19.00 Chanson-Abend - Studierende des Instituts für Musikwissenschaft, Lagerhalle, 19.30 Ina Müller - Tournee 2011/12, OsnabrückHalle, 20.00 Siehe Foto

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BIELEFELD Spaceman Spiff - Singer/Songwriter, Bunker Ulmenwall, 20.30 GRONAU The Cavern Beatles - Beatles Tribute Band, Aula Werner-vonSiemens-Gymnasium, 20.00 Siehe Musik

P

MÜNSTER Reel Big Fish, The JB Conspiracy, Orange als Main - Rock, Sputnikhalle, 20.00

f CLUBS OSNABRÜCK Bastard Club Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klönen, 19.00 Big Buttinsky Betreutes Singen Karaoke, 21.00 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Smokey Music mit Ronald Lechtenberg, 15.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 15.00 Die kleine Meerjungfrau - German Musical Academy, Haus der Jugend, 16.00 Siehe Bühne

P

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

f KONZERTE OSNABRÜCK 3. Kammerkonzert, Theater am Domhof Orchesterstudio, 11.30 Herzlichen Glückwünsch zum Geburtstag, lieber Jan - Nicole Goedereis-Buller, Moderation und Christian Joppich, Cembalo, St. Johann, 16.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


13.2.

14.2.

KulturbĂźro Gronau und

rock'n'popmuseum Gronau präsentieren:

02.02. 20.00 Uhr

11.02. 20.00 Uhr Ob Stella Roin das Zeug hat, harte Männer zum Weinen zu bringen? Auf jeden Fall kÜnnen Männer ihre Liebste zu ihrem Konzert entfßhren. Ist doch Valentinstag! > CafÊ Mojo

f SPORT

Jazz et Litera, Theater am Domhof Oberes Foyer, 20.00

f BĂ&#x153;HNE

OSNABRĂ&#x153;CK Bundesliga auf GroĂ&#x;bildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga live - Auf GroĂ&#x;bildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

MĂ&#x153;NSTER Monday Night Session - Ulli Stemmeler Band, Hot Jazz Club, 21.00

OSNABRĂ&#x153;CK Voice Over - Von Nanine Linning, Premiere, Theater am Domhof, 19.30

f KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Mimona, Jakob und der Fuchs Ab 4 J., Figurentheater, 11.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Der Zauberlehrling - TheaterstĂźck ab 5 J., Lagerhalle, 15.30 Siehe Kids & Co.

P

Augen im All, Planetarium, 17.00 BRAMSCHE Archäologie fßr Kinder - Familienprogramm, Museum Kalkriese, 11.00-13.00

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK FamilienfrĂźhstĂźck - Mit Kinderspielraum und Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.3012.30 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und Ăźber 3 OsnabrĂźcker Berge mit dem Audio Guide Wetterfeste Kleidung und Erfrischungsgetränk sollten mitgebracht werden, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Para Vital â&#x20AC;&#x201C; Die Spirituelle Messe - â&#x20AC;&#x17E;Eine Begegnung mit Dir Selbstâ&#x20AC;&#x153;, Lutherhaus, 11.0019.00 Siehe Foto

P

Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 BettgeflĂźster â&#x20AC;&#x201C; Liebe, Lust und Leidenschaft zum Valentinstag - Ein Abend mit leidenschaftlichen Geschichten, Musik und zarten, feinen KĂśstlichkeiten, Vereinshaus Deutsche Scholle, 19.00 Tatort im Caliente - Tatort auf GroĂ&#x;bildleinwand, CafĂŠ Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf GroĂ&#x;bildleinwand, Grand Hotel, 20.15

MO

13

f KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK acoustic Blue Monday Jam Treffpunkt fĂźr alle 12-Takter, Lagerhalle, 20.00 Siehe Foto

P

f CLUBS OSNABRĂ&#x153;CK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

f BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Eure MĂźtter - â&#x20AC;&#x17E;Ohne Scheiss: Schoko Eis!â&#x20AC;&#x153;, Comedy, OsnabrĂźckHalle, 20.00

P Siehe Das lohnt sich f KINO OSNABRĂ&#x153;CK Cinestar: CineSneak, 20.00

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00

P Siehe Artikel MINDEN Eure MĂźtter - â&#x20AC;&#x17E;Ohne Scheiss: Schoko Eis!â&#x20AC;&#x153;, Comedy, Stadttheater, 20.00 MĂ&#x153;NSTER Cindy aus Marzahn - Comedy, MCC Halle MĂźnsterland, 20.00

f KINO OSNABRĂ&#x153;CK Lagerhalle: Melancholia - Lars von Trier Filmvision vom Ende der Welt, 18.00+20.30

10.03. 19.00 01.00 Uhr

Programm: â&#x20AC;&#x17E;Ochottochottâ&#x20AC;&#x153;

â&#x20AC;&#x17E;Storno 2011â&#x20AC;&#x153;

Der kabarettistische JahresrĂźckblick

â&#x20AC;&#x17E;Nachtansichtenâ&#x20AC;&#x153;

14

f KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Stella Roin - Soul, CafĂŠ Mojo, 20.00

26.04. 06.05.

24. Jazzfest Gronau

12.05.

â&#x20AC;&#x17E;Frau Jahnke hat eingeladen, ... ma´ gucken, wer kommt!â&#x20AC;&#x153; (Comedy-Kabarett) Aula

20.00 Uhr

22.05. 20.00 Uhr

RĂźdiger Hoffmann (BĂźrgerhalle) Programm: â&#x20AC;&#x17E;... obwohl ...â&#x20AC;&#x153;

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 touristik@gronau.de ¡ www.eventim.de Info: Kulturbßro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480

f LITERATUR BIELEFELD Torsun (Egotronic) & Kulla, JZ Kamp, 20.00 MĂ&#x153;NSTER Krawehl! â&#x20AC;&#x201C; die LesebĂźhne LesebĂźhne, SpecOps, 20.30

OSNABRĂ&#x153;CK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 Der Räuber Hotzenplotz - Kammerpuppenspiele Bielefeld, Haus der Jugend, 16.30

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK ALMA +, Planetarium, 17.00

Kreativnacht mit Open Stage, Lutherhaus, 20.30 Open Stage Session - Open stage, Big Buttinsky, 21.00

Diavortrag Finnland - Klaus-Peter Kappest, OsnabrßckHalle, 20.00 Ein Tag zum Erholen und Relaxen fßr Verliebte, Lomasauna im Nettebad, ganztägig

STADTBLATT präsentiert Spaceman Spiff & Band - Singer/Songwriter, Glanz & Gloria, 21.00

BAD IBURG Dia-Vortrag: GrĂśnland â&#x20AC;&#x201C; Zauber der Arktis - Themenjahr Dänemark, DĂśrenberg-Klinik, 19.00

P Siehe Foto

P Siehe Musik f CLUBS OSNABRĂ&#x153;CK Bastard Club Campus Club Indie, Pop, Alternative, 19.00 Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 18.00 substAnZ Queerkneipe, 19.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks, 19.00 Unikeller Kickern fĂźr lau, 19.00 Kicker-Turnier, 19.30

(... die Nacht der

Gronauer Museen, Galerien, Kirchen ...)

f KIDS

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f KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK The Rooftop Runners - Experimental Pop, CafĂŠ Mojo, 20.00

Sa, 25.02. KulturSamstag   

www.facebook.com/stadtblatt

Wenn es montags keinen Blue Monday Jam gibt, ist Feiertag oder es gibt den acoustic Blue Monday Jam Heute zu Gast: Big Jay McNeely (Foto) und Adam Hall. > Lagerhalle

Die Bullemänner (Aula)

     

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STADTBLATTâ&#x2030;&#x2C6;2.2012 37


werwowas 15.2.

16.2.

„Inzwischen ist das Härteste und Mutigste im Metal, sanft zu spielen“, findet Kalle Karlson. Er ist Gitarrist des Schweden-Trios Hellsongs. Die können auch Iron Maiden und AC/DC! > Glanz&Gloria

STADTBLATT präsentiert Hellsongs - „Long Live Lounge“ Tour 2012, Lounge Metal, Glanz & Gloria, 21.00

P Siehe Musik BIELEFELD Suden Aika - Runolaulu aus Finnland, Chorkunst, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 MÜNSTER Thee Oops + Support - Punk Rock / Früh-HC, Gleis 22, 21.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Der Koch, der Maler und der Barbier des Präsidenten - Ceridwen Dovey, emma-theater, 19.30 BIELEFELD Eure Mütter - „Schieb du Sau! – Extra“, Comedy, Ringlokschuppen, 20.00 Poetry Slam, Bunker Ulmenwall, 20.30

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Melancholia - Lars von Trier Filmvision vom Ende der Welt, 18.00+20.30

f SPORT OSNABRÜCK Kicker-Dyp - Der Kicker-Contest im Bastard Club, Bastard Club, 20.00 QUAKENBRÜCK Artland Dragons – LTi Giessen 46ers - Basketball, Artland Arena, 19.30

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Mimona, Jakob und der Fuchs Ab 4 J., Figurentheater, 16.00 Der Räuber Hotzenplotz - Kammerpuppenspiele Bielefeld, Haus der Jugend, 16.30

38 STADTBLATT≈2.2012

17.2.

Das Glasperlenspiel ist nicht nur ein Roman von Hermann Hesse, sondern auch eine Band, die mit ihrer Single „Echt“ für einen lästigen Radioohrwuhrm sorgt. > Glanz&Gloria

f AUSSERDEM

f CLUBS

OSNABRÜCK Die (Lebens-)Philosophie der Lakota-Indianer - Vortrag im Rahmen von „Dialog der Kulturen/Dialog der Religionen“, Lagerhalle 201, 20.00

OSNABRÜCK Grand Hotel Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, 19.00 Kleine Freiheit Astra Nacht Indie, Pop, 23.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00 Zwiebel Weiberfastnachtsparty, 20.00

DO

16

f KONZERTE OSNABRÜCK Integrity + Rot In Hell - HardCore, Bastard Club, 20.00 Siehe Foto

P

Maerzfeld, Rosenhof, 20.00 Olivia Trummer, BlueNote, 20.30 STADTBLATT präsentiert Glasperlenspiel - Tourmotto: „Beweg dich mit mir“ Tour 2012, Glanz & Gloria, 21.00 Siehe Foto

P

Cold Karma Circus - Alternativer Pop-Rock, Unikeller, 21.00 BIELEFELD Tom Lüneburger - Singer/Songwriter, Bunker Ulmenwall, 21.00 DETMOLD Schönen Gruß vom Blues – Mit Dieter Kropp und Gästen, Aula der Alten Schule am Wall, 20.00 MINDEN Udo Jürgens - Der ganz normale Wahnsinn, Kampa Halle, 20.00 MÜNSTER Firefox AK + Slove - Indie-Pop, Gleis 22, 21.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

STADTBLATT f PARTY OSNABRÜCK Heidewitzka, Herr Kapitän - Karneval mit DJ Kalla Rakete, Lagerhalle, 20.00 Weiberfastnacht, Sonnendeck, 20.00 Weiberfastnacht - Mit Original American Golden Boys, Alando Palais, 21.30 BrettamBrett - Death, Grind, Trash-Metal-DJ, Bastard Club, 22.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Max Uthoff - „Oben bleiben“, Politisches Kabarett, Lagerhalle, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Kaberett Sechsimalter - „Das Klimakterium schlägt zurück“, Forsthaus Oesede, 20.00 MÜNSTER Das Vollplaybacktheater - Die drei ??? und die schwarze Katze, MCC Halle Münsterland, 20.00 Improvisationsthater - „Glutamat“, SpecOps, 20.00

Für die einen ist es „Geschrei“ und für andere „das Größte aus dieser Musikszene“ – es rappelt im Karton und zwar in Form der heimlichen Erfinder des Metal-Cores: Integrity. > Bastard Club

FR

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f KONZERTE OSNABRÜCK Dawn of Disease + Hate Embraced + Nailed To Obscurity + Islay - Death Metal/Core, Bastard Club, 20.00 Pluto’s Dixie Delight, Hotel IBIS, 20.00 Singer/Songwriter Night mit Mckinley Black, Lutherhaus, 20.00

P Siehe Das lohnt sich Stahlzeit, Rosenhof, 20.00 STADTBLATT präsentiert TV Noir Konzerte mit We Invented Paris & Moritz Krämer, Haus der Jugend, 21.30

P Siehe Foto BAD IBURG Musik der 70er mit der Gruppe Discord, Dörenberg Klinik, 19.00

RESTRUP-BIPPEN Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie - Kleinkunst, Musik und Poesie, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

DETMOLD Niall & Cillian Vallely - Klangkosmos Weltmusik (Irland), Aula der Alten Schule am Wall, 20.00

f KINO

MINDEN Jam Session, Jazz Club, 21.00

FILMSTARTS RDas gibt Ärger - Action, Komödie Siehe Kino

MÜNSTER Irieh Miah & The Massive Vibes Reggae & Ska, Hot Jazz Club, 21.00

RDer Ruf der Wale - Abenteuer, Familie, Drama RDie Thomaner - Dokumentation RDon 2 – The King is back! - Action RExtrem laut und unglaublich nah - Abenteuer, Drama RFetih 1453 - Drama, Kriegsfilm RGefährten - Familie, Drama Siehe Kino

f PARTY

P

P

RYoko - Drama Siehe Kids & Co.

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f KIDS OSNABRÜCK Der Räuber Hotzenplotz - Kammerpuppenspiele Bielefeld, Haus der Jugend, 16.30

OSNABRÜCK Tanz in den Ossensamstag - DJ Paul, Sonnendeck, 20.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 BaggerFasching - Getränkespecials, Alando Palais, 22.00

AUCH BEI REGEN

RAUCHEN! BEI UNS IM KAMINZIMMER

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Deutsch-Russischer Abend, Stadtgalerie Café, 19.00 Uferlos Stammtisch - Für schwule und bisexuelle Männer, Planeta Sol, 20.00

Plötzlich das helle LICHT und dann NICHTS. In „FATIH unser“ stellt sich der Comedian Fatih Çevikkollu all die Fragen, die man sich immer erst stellt, wenn es zu spät ist. > Lagerhalle

Mosh Zone - HardRock, Heavy Metal & Trash Metal-Classix, Bastard Club, 22.00 Soundboutique pres. Butch, Stellwerk, 22.00 MINDEN 30’ Dancing Tanzparty, Kulturzentrum BÜZ, 21.30 MÜNSTER Kräutertempel - Weltmusik zum Feiern und Tanzen, Gleis 22, 21.00 Gymnasium Wolbeck presents Hangover 3 - U18-Party, Sputnikhalle, 21.00 Dubspecial und Fieber-Tanzparty - Dubspecial und Indie, Eule, 22.00 Feel Like Jumping - Rocksteady, Early Reggae & Dancehall Classics, Hot Jazz Club, 23.00 Remember Friday Deluxe, Jovel Music Hall, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Mixtape - Pop, Indie, Rock, 80s, 23.00 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park Rocknacht - Rock, Metal, Emo-Core und mehr, 22.00 Kleine Freiheit Swing-Ska-LaBim - Rockabilly, Swing, Ska, 23.00 The Whisky Classic Rock Night, 21.30 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen SuperFreitag 80s, Pop & Wave, Rock, 22.30 MÜNSTER Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 SpecOps Schall und Rausch - Dirty old School, Rap & HipHop, Electrofunk, Urbanreggae u.m., 22.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Männer & Frauen! (passen einfach nicht zusammen) Sketchshow, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 19.30 Storno 2011 – Die Abrechnung Kabarettistischer Jahresrückblick, Aula der Hochschule, 20.00 Siehe Bühne

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Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

STADTBLATT präsentiert Fatih Cevikkolu - „Fatih Unser! – Erlösung leicht gemacht“, Comedy, Lagerhalle, 20.00 Siehe Foto

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Kleine Eheverbrechen - Theatermischung aus Krimi & Liebesspiel mit Regina Neumann & Helmut Thiele, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 Jailhouse Blues - Stück von Jörg Graser, Probebühne, 20.00

P Siehe Bühne f LITERATUR OSNABRÜCK Sesam öffne dich - Märchen aus dem Orient mit Sabine Meyer, Stadtgalerie Café, 19.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00 Candle-Light-Schwimmen, Moskaubad, 19.00-21.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 19.00 Whisky Verkostung, Remise, 19.00-22.00 Sachpreis-Deepstack-Pokerturnier, Unikeller, 19.30

SA

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f KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Station 17 - Rock Classics, Indiepop, HipHop, Electro, Kleine Freiheit, 20.00

P Siehe Musik BRAMSCHE Christian Steiffen - „Gott of Schlager“, Gasthof Alte Post, 21.00 MINDEN Nice Brazil - Brazil- und LatinJazz, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER The Handshake Affair, Malcolm Rivers, But We Try It, 5ft High And Rising - Rock, Sputnikhalle, 19.30 Tiemo Hauer & Band + Kids Of Adelaide - Deep House, Jazz, Funk, Soul, Gleis 22, 20.00 Fard - Invictus Tour 2012, Skaters Palace, 20.00 Brute Force & Ignorance - Blue & Rock (A Tribute To Rory Gallagher), Hot Jazz Club, 21.00 SCHÜTTORF Wohnraumhelden und Kapelle Petra - Pop/Rock, UJZ Komplex, 20.00


18.2.

19.2.

Westwer JUGENDZENTRUM

141

FEBRUAR 2012 TERMINE Sa., 03.03.2012, 20 Uhr

FESTIVAL GALA GALORE 9 Die Bühne der charmanten Reihe TV Noir teilen sich Moritz Krämer (Foto) und We Invited Paris. Träumen, lachen, Augen schließen und genießen! > Haus der Jugend

f PARTY OSNABRÜCK Ossensamstags-Party - DJ Pedro, Balou, 12.00 Ossensamstag, Innenstadt, 14.00 Rucki Zucki – Jetzt geht die Party richtig los! - Abtanzen nach dem Umzug zum Nulltarif mit DJ Kalla Rakete, Lagerhalle, 16.00 Ossensamstagparty Zwiebel, 20.00 Ossensamstag, Sonnendeck, 20.00 Ü30-Party, Alando Palais, 21.00 Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 Duesendisko - Pop, Punk, Alternative & HC, Bastard Club, 22.00 Hyde Park in Space! Die total abgedrehte Weltraumparty Getränkespecials, Space-Deko, Großbildleinwand: Dubstep, Electronic, Party, Pop, Rock, Hyde Park, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 Call It House, Stellwerk, 22.00 OS-Gay-Night Christmas Special, Five Elements Club, 22.30 Outta Babylon - Reggae, (Future-)Dancehall mit Singin Gold, Ephraim Juda und Fedupfaction live!, Unikeller, 23.00 BIELEFELD Welthaus - „Transculture-Festival“, Hechelei, 19.00 R! - Guitar beats Pop, Forum, 23.00 MÜNSTER Tempocopter - Gitarrenlastige Indieklassiker, Eule, 22.00 Millenium Party, Jovel Music Hall, 22.00 Electrofixx - Vintage EBM & DarkElectro der 80er und 90er, Triptychon, 22.00 Masquerade Carnival, Heaven, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Big Buttinsky Betreutes Singen Karaoke, 21.00 Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 The Whisky Ossen-Rock&MetalSamstag - Metal Experience, 15.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00 BIELEFELD Ringlokschuppen SuperSamstag - Pop, Star Tracks, Eventknecht Nighttalk, 22.30

Eine Distel tut weh. Das Berliner Kabarett-Theater spielt das Programm „Blonde Republik Deutschland – Neu verfönt!“ – klingt schmerzhaft gut. > Gymnasium, Bad Iburg

MÜNSTER Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00 Sputnikhalle Indie vs. Rock - Im Cafe: Rock Area, 23.00

Present is a ticking Present vom Theater am Güterbahnhof dreht sich ums Leben. Leben im Hier und Jetzt oder seinen Zielen hinterher jagen? > Theater am Güterbahnhof

Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00 MELLE Dinner Kriminell – Der Restauranttester, Schloss Gesmold/Orangenhaus, 20.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Die kleine Meerjungfrau - German Musical Academy, Haus der Jugend, 18.00 Siehe Bühne

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Männer & Frauen! (passen einfach nicht zusammen) Sketchshow, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 19.30 BAD IBURG Berliner Kabarett Distel: Blonde Republik Deutschland – Neu verfönt! - „Euroland – abgebrannt?“, Aula des Gymnasiums, 19.30 Siehe Foto

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BIELEFELD Moses W. – „Er, Sie, Ex“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 BRAMSCHE Dinner Krimi: Bei Verlobung: Mord!, Hotel Idingshof, 19.30 HIDDENHAUSEN Herr Holm - Kabarett, Olof-Palme-Gesamtschule, 20.00

f LITERATUR BRAMSCHE Joachim Ringelnatz - Literarischer Abend mit Ludger Hellmann über das Leben und Werk des Sprach-Artisten Joachim Ringelnatz, Tuchmacher Museum, 18.00

f SPORT OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga live - Auf Großbildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00 Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, Frei nach den Gebrüdern Grimm, ab 6 J., emmatheater, 17.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Impulse international - 14. Kunstmesse für Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, OsnabrückHalle, 17.00-21.00 ALMA, Planetarium, 17.00

SO

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f KONZERTE OSNABRÜCK East meets West: Hürkan Ayvazoglu, Ismail Türker, Ameos Klinikum, 17.00 BIELEFELD Youngblood Rookie Session, Bunker Ulmenwall, 15.00 LINGEN Lingener Jazzfrühshoppen mit Dixieland und Swing - „The Hot Dogs“, Professorenhaus, 11.00 MÜNSTER Panama Picture & Pennyfly Suitcase & tba - Post Rock, Indie, Progressive, Sputnikhalle, 20.00 STEMWEDE-WEHDEM Kulturfrühstück mit Ouwe Akustische Ohrwürmer und Akustik Jethro Tull , Life House, 11.00

f PARTY MÜNSTER Carneval Latino - Musik- und Tanzgruppen sorgen für Unterhaltung im Zeichen des Landes Puerto Rico, Kinderhaus-Bürgerhaus, 18.00

f CLUBS OSNABRÜCK Bastard Club Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klönen, 19.00 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Sunday Grooves mit Gereon Homann & Friends, 15.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Einführungsmatinee zur Premiere: Aida, Theater am Domhof Oberes Foyer, 11.30 Die kleine Meerjungfrau - German Musical Academy, Haus der Jugend, 16.00 Siehe Bühne

P

Fegefeuer - Sofi Oksanen, emma-theater, 19.30 Der Graf von Luxemburg - Operette von Franz Lehár, Theater am Domhof, 19.30 Present is a ticking Present Krimikomödie, Theater am Güterbahnhof, 21.00

P Siehe Foto f LITERATUR OSNABRÜCK

mit

NACHTTIERHAUS FNESSNEY ZOOOOOOO – BATTLE BOSSA NOVA u. a. AK: 6 €

Fr., 16.03.2012, 20 Uhr

SKATOONES + special guests

Blatt & Anders: Predigt aus der Gesellschaft des Spektakels Szenische Lesung nach Guy Debord, substAnZ, 17.00

f SPORT OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 15.00

f KIDS

VVK 7 €, AK 10 € VVK bei Shock Records, Kartenwerk, Westwerk, cts ticketservice

OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Augen im All, Planetarium, 17.00 BRAMSCHE Mit Kind & Kegel: Spinn mit! Themenführung mit anschließender Mit-Mach-Aktion, Tuchmacher Museum, 14.00-16.00 Stein für Stein - Programm für Kinder von 10-16 J., aus vielen kleinen Steinchen wird ein Mühlespiel gelegt, Museum Kalkriese, 14.00-17.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide Wetterfeste Kleidung und Erfrischungsgetränk sollten mitgebracht werden, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Impulse international - 14. Kunstmesse für Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, OsnabrückHalle, 11.00-18.00 Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 Tango es caminar - Tango Tanzclub, BlueNote, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

Fr., 20.04.2012, 20 Uhr

Comedy-Poetry-Live Music

WORTSPIEL – Die erste Partie u. a. mit SULAIMAN MASOMI

+ special guests aus Comedy & Musik VVK Start ab März 2012 begrenzte Ticketzahl

FA H R T E N 26.02.2012

Klimahaus Bremerhaven – Familienfahrt 23.-31.03.2012

Skifreizeit Österreich Osterferien 2012

31.03.2012

Amsterdam – Familienfahrt Anmeldungen für alle Fahrten ab sofort möglich soweit noch Plätze frei!

BRAMSCHE Ergebnisse der Grabungssaison 2011 - Vortrag von Dr. Susanne Wilbers-Rost und Dr. Achim Rost, Museum Kalkriese, 14.00 MÜNSTER

Atterstraße 36 · OS Telefon 131838 · Fax 131561 jz-westwerk141@osnabrueck.de www.westwerk141.de

Vegan Brunch, SpecOps, 11.0015.00

STADTBLATT≈2.2012 39


werwowas 20.2.

21.2.

kids & co

Der Zauberlehrling

F Na, was stellt ihr euch vor, wenn ihr Ausgezeichnet! Mutig wie ein Löwe (5.2., Varusschlacht im Osnabrücker Land) hört? Na? Keine Idee? Das ist ein Familiensonntag im Museum und Park Kalkriese. Die römischen Legionäre trugen nämlich Zierscheiben aus Metall auf der Brust. Und genauso aussehen könnt ihr auch! Mit Punzstift und Metallfolie baut ihr euch hier römische Ehrenabzeichen nach.

Kleiner starker Panda

F Und jetzt eine Preisfrage: Erkennt ihr diese Ballade? „O du Ausgeburt der Hölle! / Soll das ganze Haus ersaufen? / Seh ich über jede Schwelle / doch schon Wasserströme laufen. / Ein verruchter Besen, / der nicht hören will!“ Und so weiter? Genau Der Zauberlehrling (12.2., Lagerhalle) von Goethe. Hier seht ihr sie in einer clownesken Fassung des Theaters Mika & Rino. Da ist Rino der Lehrling – und gerät natürlich ganz schön in Schwierigkeiten ... F Was meint ihr wohl, was Yoko (ab 16.2. im Kino) ist? Ein weißes Wesen aus Fell, das gern gefrorene Fischstäbchen ißt. Ach ja, es stammt aus dem Himalaya, könnte also durchaus mit dem Yeti verwandt sein ... Plötzlich steht es in Pias Welt. Und der Großwildjäger Thor Van Sneider ist hinter ihm her. Außerdem Zoodirektor Kellermann. Ob es Pia gelingt, Yoko zu retten? F Tanztheater. Klar, kennt man. Freilichttheater. Klar, auch. Aber Kartontheater? Was ist DAS denn? Wenn ihr euch das auch gerade fragt, dann kommt zum Piesberger Kartontheater (22.2., Museum Industriekultur) und sehts euch an. Besser gesagt: macht

40 STADTBLATT≈2.2012

Yoko

Für die German Musical Academy ist der Frühling jetzt schon da. Spring awaking ist das Musical nach dem Kult-Drama von Frank Wedekind. > emma-Theater

mit! Das Tolle: Vom Bühnenbild bis zur Premiere dauert das Ganze nur einen Nachmittag lang. F China. Hier leben, wisst ihr ja, die Pandas. Doch ihr Überleben ist gefährdet, denn sie fressen gern Bambus und der wird knapp, denn die Menschen holzen immer mehr Wälder ab. Und es kommt noch schlimmer: Ein Damm soll gebaut werden, der das ganze Panda-Land überflutet! Aber noch ist Hoffnung. Welche, das seht ihr in Kleiner starker Panda (ab 23.2. im Kino). F Viele Leute haben ja was gegen Mäuse. Und in Alex und die gelbe Maus (26.2., Lagerhalle) geht es, wie der Name schon sagt, um ... Klar: um Alex, die Maus, auf die alle immer mit Panik reagieren. Eines Tages steht sie im Kinderzimmer einer anderen Maus gegenüber – Willa. Die ist gelb, hat Räder und eine Kurbel im Rücken. Die beiden freunden sich an.

MO

20 DI 21

f KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, 20.00 MÜNSTER

P

f PARTY

OSNABRÜCK Komm Se Ran - Platten mitbringen, selber auflegen...Alles ist erlaubt!, Bastard Club, 20.00

HERFORD Rosenmontagsparty, Stereo, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

MÜNSTER SpecOps Pro Evolution Soccer Turnier - Spiel auf großer Leinwand, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Kohlhaas - Marco Baliani, Remo Rostagno, Frei nach Heinrich von Kleist, Graf Stauffenberg Gymnasium, 11.30 Spring Awakening – The Musical - Gastspiel der German Musical Academy, emma-theater, 19.30

P Siehe Foto f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak, 20.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK

Weitere Tipps & Termine im Internet unter www.kinderkultur-os.de

OSNABRÜCK Jazz Live, Grand Hotel, 19.00 Open Stage Session - Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 21.00 Siehe Foto

f PARTY

Ringlokschuppen Rosenmontags-Karnevalsparty - U18Party, 16.00-22.00

F Und nochmal Theater. Clownstheater! In Die drei Schminkfarben des Clowns (26.2., Erstes unordentliches Zimmertheater) erfahrt ihr, wie der Clown zu seinen Schminkfarben kam. Denn das sind nicht einfach irgendwelche Farben. Früher, das wisst ihr vielleicht, da war der Clown noch kein Clown, sondern ein Narr. Und früher, da ... Aber das müsst ihr selber sehen!

f KONZERTE

Monday Night Session - Jazz mit Manfred Wex & Band, Hot Jazz Club, 21.00

BIELEFELD

Alex und die gelbe Maus

Heute ist Bühne frei. Zur Open Stage Session kann kommen wer will, um sich in Ekstase zu spielen oder zu hören. Immer wieder schön und überraschend! > Big Buttinsky

Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Kalla Wefels Osnabrücker Heimatabend - „Das Osnabrücker Nachtleben“, Lagerhalle, 20.00

MÜNSTER Sit back and recline - Trueschool Hip-Hop and original Breaks, SpecOps, 21.00 Pop is the Heavenly Option und Passionate Introverts - Indiepop und Lo-Fi, Noise-Pop, Eule, 22.00

Warschau im Wandel - Dia-Vortrag von Jan Szurmant, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

MI

22

f KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Moss - Support: Awkward I, Glanz & Gloria, 21.30 Siehe Foto

P

BIELEFELD Soundz of the City - Nachwuchsmusik, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER Astronautalis + Bleubird - HipHop, Gleis 22, 21.00 Max Prosa - „Die Phantasie wird siegen“ Tour 2012, Sputnikhalle, 21.00

f CLUBS

f PARTY

OSNABRÜCK Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 18.00 substAnZ Cafe Resistance – Offener antifaschistischer Treff, 19.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, 19.00 Unikeller Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, 19.00

OSNABRÜCK Scheisse...der Chef legt auf! Pop, Punk, Stoner Rock, Schrott, Bastard Club, 20.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Sechs Tanzstunden in sechs Wochen - Richard Alfieri, emma-theater, 19.30 LINGEN Frieda & Anneliese - „Das letzte Hemd“, Comedy, Emslandhallen, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, Frei nach den Gebrüdern Grimm, ab 6 J., emmatheater, 09.30+11.30 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Aproposkalypse - Ekat Cordes, emma-theater, 19.30 Der Graf von Luxemburg - Operette von Franz Lehár, Theater am Domhof, 19.30 Das Vollplaybacktheater - Die drei ??? und die schwarze Katze, OsnabrückHalle, 20.00 Siehe Foto

P

f AUSSERDEM

f KINO

OSNABRÜCK ALMA +, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde - Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

OSNABRÜCK Cinestar: CineMen: Ghost Rider: Spirit of Vengeance in 3D, 20.00


22.2.

23.2.

Spannend wird es im Vollplaybacktheater Die drei ??? und die schwarze Katze! Weil das Hörspiel „nur“ sechs Schauspieler hat und über 40 Rollen, die es zu spielen gibt! > OsnabrückHalle

Letztes Jahr auf dem Haldern Pop, Reeperbahnfestival, Appletreegarden, BootBooHook oder St. Gallen Open Air gewesen? Nein? Nicht so schlimm. Moss war da. > Glanz&Gloria

Lagerhalle: Atmen - Regiedebüt des österreichischen Schauspielers Karl Markovich, 18.00+20.15

STADTBLATT präsentiert Max Prosa, Kleine Freiheit, 21.00 Siehe Musik

f KIDS

BIELEFELD Groove Session, Bunker Ulmenwall, 21.00

OSNABRÜCK Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, Frei nach den Gebrüdern Grimm, ab 6 J., emmatheater, 09.30+11.30 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Vorhang auf für das Piesberger Kartontheater - Kinder von 8-12 J., Museum Industriekultur, 15.30 Siehe Kids & Co.

P

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Darum/Gretesch/Lüstringen Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Gemeindehaus Petruskirche, 19.30

DO

23

f KONZERTE OSNABRÜCK Singer-Songwriter 2011/2012 Slam Finale, Lagerhalle, 20.00 Neil Taylor, Rosenhof, 20.00 Siehe Foto

P

Jens Heisterhagens Rasselbande, BlueNote, 20.30

P

Hemd“, Ringlokschuppen, 20.00 15. Bielefelder Kabarettpreis 2012 - Vorrunde, Zweischlingen, 20.00

f KINO

MÜNSTER TV Noir Konzert mit: We Invented Paris & Moritz Krämer, Sputnikhalle, 21.00

FILMSTARTS RKleiner starker Panda - Familie, Komödie, Animation Siehe Kids & Co.

f PARTY

RSafe House - Thriller RSen Kimsin - Drama RVivan las Antipodas - Dokumentation RYoung Adult - Drama, Komödie Siehe Kino

OSNABRÜCK Beep-Bop-A-Bastard Rock’n’Roll, Punk, Oi, Scand.Rock, Bastard Club, 19.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Kleine Freiheit, 23.00

P

P

Was haben Tina Turner, Heather Nova, Morrissey, Peter Gabriel, Chris de Burgh und Robbie Williams (kreisch!) gemeinsam? Sie engagierten alle den Gitarristen Neil Taylor. > Rosenhof

Industriekultur: Treffpunkt KM Europa Metal AG, 15.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Warum Frauen doch einparken können – und woher die Vorurteile dagegen stammen Vortrag des Frauen-Berufsnetzwerk Business and Professional Women, Katholische Familienbildungsstätte, 19.00 Psychisch krank? Was ist das? Vortrag, Stadtgalerie Café, 19.00 Uferlos Stammtisch - Für schwule und bisexuelle Männer, Planeta Sol, 20.00

RGhost Rider: Spirit of Vengeance - Thriller, Action RGlück - Drama, Krimi Siehe Kino

P

f CLUBS OSNABRÜCK Alando Palais Weekend Start & Schneckenpass-Party, 21.30 Grand Hotel Hotellounge - Becks Sonderpreise, 19.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Pension Schöller - Wilhelm Jacoby, Carl Laufs, emma-theater, 19.30 Hello, I’m Johnny Cash - Mit Helen Schneider und Gunter Gabriel, OsnabrückHalle, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

Der Soundtrack meines Lebens Mit Magdalena Helmig, Alexander Jaschik, Theater am Domhof Oberes Foyer, 20.00 BIELEFELD Frieda & Anneliese - „Das Letzte

f LITERATUR OSNABRÜCK Unterwegs mit Grimmelshausen - Ein literarischer Stationenweg mit Thomas Schneider, Konferenzsaal der NOZ, 19.30 BAD IBURG Der Mensch in seinem Widerspruch - Texte zum Nach- und Weiterdenken – nicht ganz humorfrei, Café Sophie Charlottes, 19.30

f KIDS OSNABRÜCK Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, Frei nach den Gebrüdern Grimm, ab 6 J., emmatheater, 09.30+11.30 Wie werden eigentlich Dachrinnen und Wasserrohre gemacht? - Besichtigung bei KME für Kinder von 8-12 J., Museum

24.2.

FR

24

f KONZERTE OSNABRÜCK Grober Knüppel & Gäste - Punk, Bastard Club, 20.00 Siehe Foto

P

Whyy - Rock, Café Mojo, 20.00 Esra Dalfidan’s Fidan - Jazz Music with turkish elements, Lagerhalle, 20.00 Siehe Musik

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Open Stage Session - Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 21.00 STADTBLATT präsentiert Prinz Pi - „Rebell Ohne Grund Tour“, Support: Herr von Grau, Rosenhof, 21.00 Siehe Musik

P

Wie es klingt, wenn einem der Hintern von einem Groben Knüppel versohlt wird? Nach Hardcore, Punk und Metal aus Duisburg. Fühlt sich aber gut an! > Bastard Club

BIELEFELD Shift - Improvisationsmusik, Bunker Ulmenwall, 20.30 Pothead - Stonerrock, Forum, 21.00 LINGEN Salut Salon - Um alles in der Welt, Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk, Theater an der Wilhelmshöhe, 20.00 MÜNSTER XXX Mosh - For all this Blood–shed, Icarus’ Downfall, Bitter Twisted Memory, End is forecer, Dethroned in Ruins – Metalcore, Deathcore, Sputnikhalle, 19.30 Schandmaul - Special Guest: Burn, Jovel Music Hall, 20.00 Rotterdam Ska Jazz Foundation - Ska & Jazz, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Ohne Motto Party, The Whisky, 21.30 Headful of Rock - Rock, Metal & Crossover, Bastard Club, 22.00 Electrolove – Homebase Spezial - Frederick Klein, ennix, Stellwerk, 22.00 Candy Club, Five Elements Club, 23.00 Beatstreet No. 36 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD House of Good Party, Bunker Ulmenwall, 23.00 MINDEN unbedingt tanzbar - Jazz bis Latin, Kulturzentrum BÜZ, 21.30 MÜNSTER Soundnomaden Party - ElectroSwing & Global Beats, Gleis 22, 21.00

Fieber Tanzparty und Elektrikfieber - Indie, House, Minimal, Deep, Eule, 22.00 Komm in’ Bus - Deephouse, Dubstep, Dubtechno, SpecOps, 22.00 Swingmania - Electro-SwingParty, Hot Jazz Club, 23.00 Golden Friday, Jovel Music Hall, 23.00 Rock-et - Rockparty, Sputnikhalle, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Alando Palais Insider Single Party, 22.00 Glanz & Gloria Diskotiere - Deep, Northern, Boogie, 23.00 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park Rocknacht – Bandspecial: Rammstein die 2te - Merchandise Verlosung, Rock, Metal, Numetal, Emo(Core) und Rammstein, 22.00 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ 4T, 18.00 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen Fieser Freitag - EBM Industrial, rockOtronic, 22.30 Stereo Students Pop feat. Elektronika & Nhan Solo Superindependentpop, Elektronika, Wald: Waldmeister Vorrunde, 23.00 MÜNSTER Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00

werwowas NACHSCHLAG

Osnabrück Hegertor-Viertel

Termine nach Redaktionsschluss ausverkauft · abgesagt neu im Vorverkauf und mehr unter

www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT≈2.2012 41


werwowas 25.2.

kunst & ausstellungen

Scorpions – Rock You Like A Hurricane, Rock’n’Popmuseum Gronau OSNABRÜCK

Emotions – Fotografie von Michael Stange, Rathausgalerie Wallenhorst

Unikeller. „Das Ende ist nahe!“ Cartoons u.a. von Steffen Elbing, bis 13.2. Akzisehaus. „What we see – Bilder, StimUrsulaschule. „Graffiti, schreiben: Schrift“, men, Repräsentation. Zur Kritik einer anbis März thropometrischen Sammlung aus dem südVilla Schlikker. „Momente ohne Maske – lichen Afrika“, bis 12.2. Karnevalszenen aus Köln und Osnabrück“, AMEOS Klinikum. „Menschen, Tiere, SensaFotos von Ibo Minssen und Lev Silber, tionen“, bis 27.7. 16.2. bis 13.5. Carl-Sonnenschein-Haus. „See(h)bilder“ von Anne Grunge-Dirkers, bis April Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum UMGEBUNG für Umweltkommunikation. „T-Shirts, Tüten und Tenside - Die Austellung zur Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Nachhaltigen Chemie“, bis Mitte März Münster. Ann Veronica Janssens, bis 12.2. Diözesanmuseum. „Kreuz Wege PositioDörenbergklinik, Bad Iburg. Acrylarbeiten nen“ – Kreuz- und Kreuzigungsdarstellunvon Barbara Wölfkes, bis 28.2. gen, 28.2. bis 17.5. Flughafen Münster Osnabrück. Nikolaus Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Schuck „Kunst hebt ab“, bis 29.2. „Lagerbordelle – Sex-Zwangsarbeit in NSForsthaus Oesede, GM-Hütte. Acryl und Konzentrationslagern“, bis 15.4. Aquarell auf Leinwand von Dietrich Heuser, Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtlibis 15.3. ches Museum. „Jeroen Krabbe: Der UnterGerhard-Marcks-Haus Bremen. „Der Haken gang des Abraham Reiss“, bis 26.2.; „Ansich- der Bildhauerei“, Alfred Haberpointner, ten zum Menschsein“, Malerei von Axel Gun- bis 26.2. drum, bis 18.3.; „Transit“, Multimedia-Instal- Horst-Janssen-Museum Oldenburg. Das lationen von Gabriele Undine Meyer, 5.2. bis Drama um Mann und Weib. Grafische Zyklen 15.4., Adornments for Justice“ Körpervon Max Klinger“, bis 19.2. schmuck zum Thema Menschenrechte vom Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten. Manchester Jeweller’s Network, „Gesichter der Einwanderung 3.2. bis 1.4. im Revier“, Fotoporträts von Galerie im Fenster/Universität. Nevin Toy-Unkel und Dirk Vogel, Malerei von Nils Klokkers, bis bis 1.4. 10.2. Kunsthalle Bielefeld. Carl StrüGalerie im Joducus. Ulrike Hördwe „Reise in unbekannte Weller, seit 8.1. ten“, 5.2. bis 13.5. Galerie im Studentenwerk – Kunsthalle Bremen. Mensa im Schlossgarten. „Aus„Edvard Munch – Rätsel hinter gewählte Siebdrucke aus den der Leinwand“, bis 26.2. Beständen der universitätseiKunsthalle Lingen. Michael genen Sammlung“, bis auf weiBeutler, bis 20.2. Susanne Heitmann, teres Kunstmuseum Picasso MünGalerie schwarz | weiß ster. „Von Chillida bis Chagall“, Galerie Letsah. „Lieblingsbilder“ von Georg Wiese, 25.2. bis bis 22.4. 25.3. Landesmuseum für Kunst und KulturgeGalerie Moser. „Peter Gaymann“, „Berhard schichte Oldenburg. „Jugendstil im TaVogel“, bis auf weiteres schenformat“, 5.2. bis 29.5. Galerie schwarz | weiß. Susanne Heitmann: MARTa Herford. „Asche und Gold“, bis 22.4. „Zwischen Zeit“, bis 11.3. Museum des Landkreises Osnabrück, BerKunsthalle Dominikanerkirche. „Zwischen senbrück. „24 Stunden einer Geisha. Japaniden Zeiten“, von Miriam Vlaming bis Hermische Farbholzschnitte“, bis Juli ne Anthoine, bis 25.3. Rathausgalerie Wallenhorst. „Emotions“. Museum am Schölerberg – Natur und UmFotos von Michael Stange, bis 29.2. welt. „Dinosaurier, Säbelzahnkatze und Rock’n’Popmuseum Gronau. „Scorpions – Co.“, bis 11.3. Rock You Like A Hurricane“, bis 12.8. Museum Industriekultur. „Alle bauen mit Sprengel Museum Hannover. „A Return to LEGO – die Sammlung Jörg Tiesmeyer“, Painting“. Ilya Kabakov, bis 29.4. bis 3.4. Städtische Galerie Delmenhorst. Benjamin OsnabrückHalle. IMPULSE international – Badock; Fritz Stuckenberg, bis 5.2.; „Tiefe Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design, Blicke. Meisterwerke der Druckgrafik“, 18. und 19.2. 18.2. bis 15.4. Praxis Stefan Schilling. „Von Bakterien, Städtische Galerie Nordhorn. Michaela Viren und Verbandsmaterial“, Arbeiten von Melian, bis 12.2. Maria Burghardt und Oda Pankoke, bis 10.2. Tuchmacher Museum Bramsche. „VerStadtbibliothek. Dorothea Huber: „Viva Terknüpft“. Textilkunst der Gruppe 4fach, rarium – Tiere im Glaskasten“, 2.2. bis 10.3.; bis 5.2. „Vertigo“, von Regina Kelaita, EMAF ArtBox, Von der Heydt-Museum Wuppertal. bis 17.3. „DEAD_Lines. Der Tod in Kunst, Medien, Stadtgalerie. „Entblößt!“, von Pia Klüver, Alltag“, bis 14.2. bis 26.2. Wilhelm Busch Deutsches Museum für KariUni-Bibliothek. Druckgrafik/Radierung von katur und Zeichenkunst, Hannover. NikoDaria Ivanov, bis 10.2. laus Heidelbach „Bilder & Bücher“, bis 4.3.

42 STADTBLATT≈2.2012

Ganz hart wird es auf dem Black Metal Konzert. Dort bietet die Band Under that Spell (Foto) nämlich weitaus mehr als nur lautes Geschrei. Außerdem dabei: Wandar und Hayser. > Ostbunker

f BÜHNE OSNABRÜCK Der Koch, der Maler und der Barbier des Präsidenten - Ceridwen Dovey, emma-theater, 19.30 Simplicius Simplicissimus - Karl Amadeus Hartmann, Theater am Domhof, 19.30 Struwwelpeter unzensiert Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Jailhouse Blues - Stück von Jörg Graser, Probebühne, 20.00 Siehe Bühne

P

BIELEFELD Frieda & Anneliese – Zusatztermin - „Das Letzte Hemd“, Ringlokschuppen, 20.00 15. Bielefelder Kabarettpreis 2012 - Vorrunde, Zweischlingen, 20.00 TELGTE String of Pearls - „Alles Gute“, Komödiantische Musikrevue, Bürgerhaus, 20.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Vorlesewettbewerb - Des deutschen Buchhandels 2011/2012, 53. Stadtentscheid, Haus der Jugend, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Der Chronist der Winde - Henning Mankell für alle ab 10 Jahren, emma-theater, 09.30+11.30

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00 Candle-Light-Schwimmen, Moskaubad, 19.00-21.00 Whisky Verkostung, Remise, 19.00-22.00 Mother Jones - Frauenkulturverein, Stadtgalerie Café, 19.00 Dinner Kriminell – Der Restauranttester, Romantik Hotel Walhalla, 20.00

SA

25

f KONZERTE OSNABRÜCK Weltklassik am Klavier – Marina Baranova spielt Schumann, Ameos Klinikum, 17.00

„Der Blues hat viele Farben“, sagen die Daltons. Und diese Behauptung wurde kurzerhand zum Konzept gemacht. Ein Mix aus Blues, Soul und zahlreiche wiederentdeckte Leckerbissen. > Balou

STADTBLATT präsentiert Locas in Love - Indie, Glanz & Gloria, 20.00 Siehe Musik

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Rapalje - Celtic Folk Music, Lagerhalle, 20.00 Black Metal Konzert - „Under That Spell“, „Wandar“, „Hayser“, Ostbunker, 20.00 Siehe Foto

P

Belraux - Support: Torben Müller-Wille, Pay-After-Konzert, Post-Rock/Elekto, Big Buttinsky, 21.00 One Mosh In Paris + I Fight With Mr Right - Postcore und Metalcore, substAnZ, 21.00 24 Jahre Balou - Mit: „The Dalton Brothers Blues Gang“, „Der Blues hat viele Farben...“, Balou, 21.30 Siehe Foto

P

BIELEFELD Der Familie Popolski - „Get The Polka Started“, Das neue Programm, Ringlokschuppen, 20.00 MINDEN Mario Adler Quartett - GypsySwing, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Thorbjörn Risager Band, Jazz Club, 21.00 Thorbjørn Risager Band - Blues, R&B, Rock, Soul und Jazz, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER Salut Salon - „Ein Haifisch im Aquarium“, Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk, MCC Halle Münsterland, 20.00 Bauchklang + Active Child Mouth Percussion und Human Beatboxing, Gleis 22, 21.00 Teddy Conetti Trio - Rockabilly & Country, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK Ü40-Party - Mit Chris Thompson & Mads Eriksen Band sowie Route 66, Alando Palais, 20.00 Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 No. 1 Hit Party - Number One Hits von Früher bis heute, Getränkespecial, Hyde Park, 22.00 Depeche Mode Pop & Wave Party, Rosenhof, 22.00 Osnabeatz pres. Toni Rios, Stellwerk, 22.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club, 23.00 Rockit Club - Rock, Pop, Startracks bis zum Morgengrauen, Unikeller, 23.00 BIELEFELD Stereo Freundeskreis Party meets Waldmeister - Wald: Waldmeister Vorrunde: „Limelight Fire“, „Snäke Plissken“, „Felix Muster“, „Last Days Of Summer“, Stereo, 23.00

MÜNSTER Atomic Sushi Party - Raw Funk, Sweet Soul, HipHop, Drum & Bass, Gleis 22, 21.00 Tempocopter und Eklekt-O-Pura - Indieklassiker, Eule, 22.00 Schlager Nacht, Jovel Music Hall, 22.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Sonnendeck Tanzvestiten - DJ Paul, 18.00 The Whisky All mixed up... - PartyNight, 20.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00 BIELEFELD Forum Himmel und Erde, 23.00 Ringlokschuppen SuperSamstag – Be Invited Party - Pop, Star Tracks, 22.30 MÜNSTER Heaven Full House Night, 23.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night, 23.00 Sputnikhalle Ü30 Alternative, Einlass ab 28 J., 23.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Die kleine Meerjungfrau - German Musical Academy, Haus der Jugend, 16.00

P Siehe Bühne Mario Buletta - Kabarett, Stadtgalerie Café, 19.30 Voice Over - Von Nanine Linning, Theater am Domhof, 19.30 Entrez! – Zimmer zu vermieten Clowntheater für Erwachsene, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

P Siehe Bühne 5 SORTEN

STEAKS!

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Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


26.2.

27.2.

Zwischen den Zeiten bewegten sich vier Künstler aus Deutschland und Frankreich. Postkarten haben sie nicht geschrieben. Dafür gibt’s Gemälde und Installationen. > Kunsthalle Dominikanerkirche

Kämmer & Rübhausen - „Plan B – Zeit zu handeln“, Kabarett, Lagerhalle, 20.00 BIELEFELD 15. Bielefelder Kabarettpreis 2012 - Finale, Zweischlingen, 20.00 BRAMSCHE Denken Sie außerhalb der Box Christoph Michalski & Elke L. Sell, Zauberkünstler, Alte Webschule, 20.00 MÜNSTER Wolfgang Trepper - „Dinner for Du – Ich glaubs ja nicht“, Hörsaal 1, 20.00 STEMWEDE-WEHDEM Theater Esprit - „Schlampe, Witwe, Mörderin...“, Life House, 20.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Unterwegs mit Grimmelshausen - Ein literarischer Stationenweg mit Thomas Schneider, Ursulaschule, 18.00 SCHÜTTORF Erwin Grosche – Der Eisgenussverstärker – Trostbilder und Glücksmomente - Literarische Kleinkunst und absurde Poesie, UJZ Komplex, 20.00

f KUNST OSNABRÜCK Georg Wiese - „Lieblingsbilder“, Ausstellungseröffnung, Galerie Letsah, 18.00

Montag ist? Na? Richtig, Blue Monday Jam. Ist ja sonst nicht viel los. Das musikalische Meet and Great in der Stadt für alle 12-Takter und Leute, die es werden wollen. > Lagerhalle

BRAMSCHE Nachts im Museum – wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt Rollenspiel in der Ausstellung zur Varusschlacht, Museum Kalkriese, 17.00

SO

26

f KONZERTE OSNABRÜCK All You Need Is Love! - Das Beatles-Musical, OsnabrückHalle, 19.00 MÜNSTER Loney Dear - Indie-Pop, Gleis 22, 21.00

f CLUBS OSNABRÜCK Bastard Club Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klönen, 19.00 Big Buttinsky Betreutes Singen Karaoke, 21.00 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Gonzales Trio, 15.00

f SPORT

f BÜHNE

OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga live - Auf Großbildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

OSNABRÜCK Die kleine Meerjungfrau - German Musical Academy, Haus der Jugend, 14.00+18.00 Siehe Bühne

QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Ratiopharm Ulm - Basketball, Artland Arena, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Dornröschen - Ab 4 J., Figurentheater, 16.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 16.00

28.2.

P

Eine Stille für Frau Schirakesch Theresia Walser, emma-theater, 19.30 Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 MÜNSTER Placebotheater - Impro-Abend, Hot Jazz Club, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Die drei Schminkfarben des Cowns - Clowntheater für Kinder ab 5 J., Erstes unordentliches Zimmertheater, 11.00

P Siehe Kids & Co. Dornröschen - Ab 4 J., Figurentheater, 11.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Alex & die gelbe Maus - Mäusegeschichte für Kinder ab 3 J., Lagerhalle, 15.30

P Siehe Kids & Co. BRAMSCHE Kindertheater: Größer als der Mond - Figurentheater nach einer Fabel von Rafik Schami, Tuchmacher Museum, 15.00 Geschichte erzählen – Geschichte erleben - Familienprogramm, Die Geschichte um eine geheimnisvolle Schatztruhe führt auf eine Reise in die Vergangenheit, von 6-10 J., Museum Kalkriese, 14.0017.00

DISSEN Wolfgang Meluhn und Matthias Poltrock - Sparring – ein Malduell, KuK-Haus, 15.00

f AUSSERDEM

f SPORT

OSNABRÜCK ALMA, Planetarium, 17.00 Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Schön schaurig – Geschichten, Planetarium, 20.00

OSNABRÜCK Bundesliga auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 15.00 1. Bundesliga live - Auf Großbildleinwand in HD, Lagerhalle, 15.00

MÜNSTER Kerretta + Leatherface - Punk, Gleis 22, 21.00 Monday Night Session - Funk & Groove Jazz mit Higher Ground, Hot Jazz Club, 21.00

f CLUBS OSNABRÜCK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Extra zu Fegefeuer, Theater am Domhof Oberes Foyer, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak, 20.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Disco on Ice, Eissportcenter, 19.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER Münsteraner Schallplatten- & CD-Börse, Stadthalle MünsterHiltrup, 11.00-17.00

f KUNST

MÜNSTER Dodo-Disko – Disko für Kinder, SpecOps, 14.30-17.00

Bertholt Brecht hatte ein ganz eigenes Weltbild. Galileo Galilei auch. Beide fließen irgendwie zusammen im Stück Leben des Galilei. > Theater am Domhof

f AUSSERDEM Familienfrühstück - Mit Kinderspielraum und Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.3012.30 Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide Wetterfeste Kleidung und Erfrischungsgetränk sollten mitgebracht werden, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, Grand Hotel, 20.15

MO

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f KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, 20.00

P

Siehe Foto

29.2.

DI

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f KONZERTE OSNABRÜCK Open Stage Session - Open stage, Big Buttinsky, 21.00

f PARTY MÜNSTER Pop is the heavenly Option und Groove Dystopia - Indiepop und elektronische Musik, Eule, 22.00

Leben des Galilei - Bertolt Brecht, Theater am Domhof, 19.30 Siehe Foto

P

STADTBLATT präsentiert Kurt Krömer - „Der nackte Wahnsinn“, OsnabrückHalle, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Don 2 – The King is back - Bollywood-Action-Thriller, 20.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Blatt & Anders: Spaß und Politik, substAnZ, 17.00 BRAMSCHE Baba Jaga und Aschenputtel Märchen zwischen den Kulturen, Volkshochschule, 19.30

f SPORT QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Karsiyaka Bonn - Basketball, Artland Arena, 19.30

f KIDS OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Budget Café, Stadtgalerie Café, 18.00 Sternenhimmel im März, Planetarium, 19.30 BAD IBURG Dia-Vortrag: USA Wolkenkratzer und Siedlerland, Dörenberg Klinik, 19.00

f CLUBS OSNABRÜCK Bastard Club Campus Club Indie, Pop, Alternative, 19.00 Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 18.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks, 19.00 Unikeller Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Kohlhaas - Marco Baliani, Remo Rostagno, Frei nach Heinrich von Kleist, Graf Stauffenberg Gymnasium, 11.30 Aproposkalypse - Ekat Cordes, emma-theater, 19.30

„Ich hab Dir den Mond gekauft“ oder „Ich fühl mich Disco“. Genau, so kann es nur aus den Boxen schallen, wenn Christian Steiffen ins Mikro raunt. > Big Buttinsky

MI

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f KONZERTE OSNABRÜCK Christian Steiffen & das Haseland Orchester - „Gott of Schlager“, Pay-After-Konzert, Big Buttinsky, 21.00 Siehe Foto

P

BIELEFELD Singer/Songwriter Slam, Bunker Ulmenwall, 20.30 LINGEN dEUS - Spec. Guest: Dear Reader – 20 Jahre Intro, Alter

Schlachthof, 20.00

P Siehe Musik f PARTY OSNABRÜCK Jura Studenten Abschluss Party, Five Elements Club, 23.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT. KAUFEN! f CLUBS OSNABRÜCK Bastard Club Einfach Kneipe - Kickern, Klönen, Musik von der Lasernadel, 19.00 Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar, 19.00 Unikeller Fassnacht, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Dr. Eckart von Hirschhausen Kabarett, OsnabrückHalle, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineScream: Devil Inside, 23.00 Lagerhalle: Don 2 – The King is back - Bollywood-Action-Thriller, 20.00

f LITERATUR MÜNSTER KaffeeSatz Poetry Slam Nr. 5, Sputnikhalle, 20.30

f KIDS OSNABRÜCK Der gestiefelte Kater - Thomas Freyer, Frei nach den Gebrüdern Grimm, ab 6 J., emmatheater, 09.30+11.30 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Dornröschen - Ab 4 J., Figurentheater, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Sternenhimmel im März, Planetarium, 19.30

STADTBLATT≈2.2012 43


vorschau 21.3.

25.3.

30.4.

22.9.

Phillip Boa

Jonathan Jeremiah

Judas Priest

Coldplay

Seine Texte schwanken zwischen Größenwahnsinn und Selbstzweifel, sind oft persönlich, aber nie eindimensional. Boa lehnt es ab, artfremde Unterstützung in Form von Werbung und Sponsoring zu erhalten, denn „Kunst ist Kunst“, findet er. Ob Boas cinematische Musik und bildhafte Lyrik seiner Haltung entsprechen und es sich dabei wirklich um Kunst handelt?

„Ein Ausnahmetalent“ nennt ihn die The Sun. „Elegant und zeitlos“ meint The Guardian. Die Presse in Großbritannien eroberte er im Sturm: Jonathan Jeremiah. Der das Publikum mit seiner Musik, in der stets ein Hauch von Melancholie mitweht, begeistert. Spätestens die Aussage der bekannten Londoner Zeitung The Mirror, Jeremiah sei ein Newcomer mit großer Zukunft, dürfte sehr neugierig machen.

40 Jahre trugen sie ihren ganz besonderen Metal-Sound in alle Winkel des Planeten. Nun geben sie allen Fans letzte Gelegenheit, Zeuge der unglaublichen Erfahrung zu werden, Judas Priest live zu sehen! Die letzte WeltTournee der Metal-Götter bietet noch einmal Heavy Metal mit allem, was dazugehört: Laser, Lightshow, Motorräder und Höllenfeuer! Im Vorprogramm spielen Thin Lizzy.

„2012 wird ein großes Konzertjahr für Hannover“, versprechen die Geschäftsführer von Hannover Concerts. Und sie sollen recht behalten, denn zu den Höhepunkten der Veranstaltungen gehören Coldplay, was gleichzeitig einen Garant für eine grandiose Show bedeutet. Nicht nur für Fans ist dieses Konzert der erfolgreichen Engländer ein Muss.

4a Tickets: www.adticket.de 4< 21.3., Bastard Club

f

BÜHNE

8.3. Hello, I’m Johnny Cash BI, Rudolf-Oetker-Halle 11.3. Nicolai Friedrich BI, Ringlokschuppen 16.3. Abba Mania MS, MCC Halle Münsterland 12.4. Das Vollplaybacktheater BI, Rudolf-Oetker-Halle 14.4. Das Vollplaybacktheater MS, MCC Halle Münsterland 18.4. Sissi, Das Musical BI, Stadthalle

f

KABARETT/COMEDY

1.3. Dr. Eckart von Hirschhausen BI, Stadthalle 3.3. Gernsehclub OS, Rosenhof 7.3. Die Buschtrommel Bramsche, Universum 10.3. Frieda & Anneliese OS, OsnabrückHalle 14.3. Horst Schroth OS, Lagerhalle 20.3. Oliver Pocher BI, Rudolf-Oetker-Halle 22.3. Oliver Polak OS, Lagerhalle 24.3. Hans Liberg BI, Rudolf-Oetker-Halle 24.3. Fritz Eckenga OS, Lagerhalle 28.3. Bodo Wartke MS, Halle Münsterland 12.4. Markus Krebs OS, Rosenhof 17.4. Jürgen Becker BI, Stadthalle 18.4. Matze Knop BI, Ringlokschuppen 20.4. Atze Schröder Minden, Kampa Halle 20.4. Bodo Wartke BI, Rudolf-Oetker-Halle 21.4. Atze Schröder BI, Seidensticker Halle 22.4. Atze Schröder BI, Seidensticker Halle 26.4. Wolfgang Trepper OS, Lagerhalle 27.4. Bastian Sick Lingen, Theater 27.4. Sedar Somuncu BI, Stadthalle 3.5. Markus Krebs BI, Bürgerhaus 4.5. Bülent Ceylan Nordhorn, Euregium 6.5. Abdelkarim OS, Rosenhof 9.5. Edmaier/Maurischat Bramsche, Universum 10.5. Bülent Ceylan MS, MCC Halle Münsterland 10.5. David Werker BI, Ringlokschuppen 10.5. Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle 11.5. Markus Krebs Telgte, Bürgerhaus 19.5. Hagen Rether BI, Stadthalle 19.5. Paul Panzer Minden, Kampa Halle 23.5. Rüdiger Hoffmann OS, OsnabrückHalle 24.5. David Werker OS, Rosenhof 25.5. Mirja Boes BI, Stadthalle 27.5. Emil Steinberger OS, Theater am Domhof 31.5. Winfried Schmickler Bramsche, Universum 21.9. Nils Heinrich OS, Lagerhalle 21.9. Bülent Ceylan BI, Stadthalle 13.10. Michael Hatzius MS, Aula am Aasee 16.10. René Marik BI, Stadthalle 18.10. Lisa Feller OS, Lagerhalle

44 STADTBLATT≈2.2012

4a Tickets: www.stratmann-konzerte.de 4< 25.3., Bielefeld, Ringlokschuppen

20.11. 22.11. 6.12. 7.12.

Ulan & Bator OS, Lagerhalle Baumann & Clausen OS, Rosenhof Ganz Schön Feist (+3.11.) OS, Lagerhalle Martin Rütter Quakenbrück, Artland Arena Martin Rütter OS, OsnabrückHalle Martin Rütter Minden, Kampa Halle Dieter Nuhr BI, Stadthalle Paul Panzer BI, Stadthalle

f

LESUNGEN

19.10. 26.10. 2.11. 13.11.

Nagel OS, Lagerhalle Stefan Schwarz OS, Lagerhalle Frank Schulz OS, Lagerhalle Oliver Korritke & Michael Nast MS, Aula am Aasee 31.3. Oliver Korritke & Michael Nast OS, Haus der Jugend 2.3. 23.3. 30.3. 30.3.

f 1.3. 3.3. 4.3. 18.3. 20.3. 23.3. 23.3. 30.3. 13.4. 19.4. 21.4. 24.4. 29.4. 15.5. 22.9.

f

POP Abba Mania Halle, Gerry Weber Stadion Ina Müller BI, Stadthalle Ina Müller Minden, Kampa-Halle Casper OS, Hyde Park Andreas Bourani BI, Ringlokschuppen Dick Brave & The Backbeats MS, Jovel Music Hall Funny van Dannen OS, Rosenhof Scooter BI, Stadthalle Nina Hagen OS, Rosenhof Marlon Roudette BI, Ringlokschuppen Funny van Dannen BI, JZ Kamp Johannes Oerding MS, Jovel Music Hall Katja Ebstein OS, Rosenhof Wolfgang Niedecken & BAP MS, Jovel Music Hall Coldplay Hannover, AWD Arena

ROCK/ALTERNATIVE

Columbian Neckties MS, Gleis 22 Deichkind BI, Ringlokschuppen Echoes OS, Rosenhof H.O.A. Society BI, Forum Gala Galore 9 OS, JZ Westwerk Wefring/The Greenbaums BI, Forum Team Me + Uno Møller MS, Gleis 22 Die Gruppe Sport OS, Glanz & Gloria Die Türen + Elektrogrill MS, Gleis 22 Wirtz BI, JZ Kamp Peter Licht OS, Lagerhalle Kettcar BI, Ringlokschuppen Austin Lucas MS, Gleis 22 Gisbert zu Knyphausen BI, Forum Johnny Winter MS, Jovel Music Hall The Subways MS, Skaters Palace Zebrahead & Itchy Poopzkid OS, Lagerhalle 13.3. The Woggles MS, Gleis 22 1.3. 2.3. 2.3. 2.3. 3.3. 3.3. 3.3. 3.3. 8.3. 9.3. 9.3. 10.3. 10.3. 11.3. 11.3. 12.3. 13.3.

4a Tickets: www.eventim.de 4< 30.4., Münster, Halle Münsterland

14.3. 16.3. 16.3. 16.3. 17.3. 17.3. 20.3. 21.3. 21.3. 22.3. 22.3. 23.3. 24.3. 24.3. 29.3. 30.3. 31.3. 31.3. 31.3. 4.4. 5.4. 5.4. 5.4. 6.4. 11.4. 11.4. 12.4.

13.4. 18.4. 18.4. 19.4. 19.4. 19.4. 19.4. 21.4. 21.4. 24.4. 25.4. 25.4. 27.4. 29.4. 30.4. 5.5. 9.5. 12.5. 23.5. 25.5. 29.5. 20.6. 30.6.

The Subways BI, Ringlokschuppen Feindrehstar BI, Forum Luxuslärm OS, Rosenhof Skatoons OS, JZ Westwerk Black Space Riders MS, Gleis 22 Graveyard OS, Bastard Club Sick Sick Sinners MS, Gleis 22 Phillip Boa & The Voodoo Club OS, Bastard Club Auletta BI, JZ Kamp Crippled Black Phoenix MS, Gleis 22 Florian Ostertag MS, Sputnikhalle Die Skeptiker BI, Forum Spermbirds MS, Gleis 22 Gilf OS, Bastard Club Rising OS, Bastard Club War From A Harlots Mouth MS, Sputnikhalle Moop Mama MS, Gleis 22 Imaginary Cities OS, Kleine Freiheit First Take OS, Lagerhalle Animals as Leaders BI, JZ Kamp BaBa ZuLa BI, JZ Kamp C.O.R. OS, Bastard Club Terry Hoax OS, Rosenhof When You Scream OS, Bastard Club Rocky Votolato MS, Gleis 22 Ski King OS, Bastard Club Popsalon OS.3 – Alin Coen & Band, Jack Beauregard, Captain Capa, Rocky Votolato u.a. (bis 14.4.) OS, diverse Kissin Dynamite OS, Bastard Club Frau Potz OS, Bastard Club Karma to Burn OS, Kleine Freiheit The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle Broilers OS, Rosenhof Hanson Brothers MS, Gleis 22 Uriah Heep & Nazareth MS, Jovel Music Hall Hanson Brothers BI, Forum 5Bugs MS, Sputnikhalle Anti-Flag OS, Kleine Freiheit Animals as Leaders OS, Kleine Freiheit Brat Farrar MS, Gleis 22 The Brew MS, Skaters Palace Sonic Avenues MS, Gleis 22 Kärbholz & 9MM OS, Bastard Club Green Beats & Friends OS, Lagerhalle Ten Years After & Guest OS, Lagerhalle Die Apokalyptischen Reiter OS, Hyde Park Ian Anderson’s Jethro Tull BI, Rudolf-Oetker-Halle Blumentopf MS, Skaters Palace The Brains OS, Bastard Club The Pusher OS, Lagerhalle Unheilig Meppen, MEP-Arena

4a Tickets: www.hannover-concerts.de 4< 22.9., AWD Arena Hannover

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HIPHOP/BLACK/REGGAE

3.3. Talib Kweli MS, Skaters Palace 9.3. Haftbefehl OS, Rosenhof 10.3. Flo Mega & The Ruffcats MS, Skaters Palace 11.3. Fard BI, JZ Kamp 17.3. Prinz Pi Lingen, Alter Schlachthof 22.3. RAF 3.0 OS, Bastard Club 23.3. Culcha Candela BI, Ringlokschuppen 31.3. K.I.Z. Herford, X 3.4. Samy Deluxe OS, Rosenhof 7.4. Fler & Silla OS, Bastard Club 13.4. Kakkmaddafakka Lingen, Alter Schlachthof 14.4. Favorite MS, Skaters Palace 30.11. Seeed MS, MCC Halle Münsterland

f

JAZZ/BLUES/FOLK

4.3. Simon & Jan OS, Rosenhof 8.3. Roger Cicero & Big Band MS, Halle Münsterland 9.3. Cate’s Leila OS, Lutherhaus 9.3. The Bar at Buena Vista BI, Rudolf-Oetker-Halle 11.3. Axel Prahl und sein Inselorchester MS, MCC Halle Münsterland 13.3. Hubert von Goisern BI, Ringlokschuppen 13.3. Del Castillo OS, Rosenhof 16.3. Kristofer Aström Lingen, Alter Schlachthof 16.3. Stephan Sulke OS, Lagerhalle 17.3. Malia Minden, Jazz Club 20.3. Roger Cicero & Big Band BI, Stadthalle 21.3. Cassandra Steen OS, Rosenhof 23.3. Gitte Hænning & Band Bad Iburg, Gymnasium 25.3. Eric Fish OS, Rosenhof 29.3. Loreena McKennitt MS, MCC Halle Münsterland 29.3. Thees Uhlmann & Band OS, Rosenhof 12.4. Wallis Bird und Aidan BI, Forum 14.4. Wallis Bird & Band + Aidan MS, Gleis 22 19.4. Rotfront BI, Forum 21.4. Dota & Die Stadtpiraten OS, Kleine Freiheit 26.4. Heiner Schmitz – Frederik Köster: Odyssey OS, BlueNote 29.4. Tab Two OS, Rosenhof 4.5. Niels Frevert MS, Sputnikhalle 5.5. 17. Euregio Musikfestival: Till Brönner & Band OS, OsnabrückHalle 13.5. Celtic Woman Halle, Gerry Weber Stadion 27.10.10 Jahre B & W Rhythm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Stadion 8.11. Götz Alsmann & Band MS, MCC Halle Münsterland


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46 STADTBLATTâ&#x2030;&#x2C6;2.2012



  

 

schlechtem Gewissen â&#x20AC;&#x17E;Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren fĂźr Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenĂźber den zuständigen BehĂśrden, Dritten oder auch der Presse.â&#x20AC;&#x153; www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a. FRomatisches Gruppenhaus in Ihrer Nähe www.hof-lebherz.de FHerzblutgärtnerin mĂśchte Gärtner/innenstammtisch grĂźnden. E-Mail: zeitenwende.08@gmx.de FSuche erwachsenen â&#x20AC;&#x17E;MitschĂźlerâ&#x20AC;&#x153; bzw. â&#x20AC;&#x17E;MitschĂźlerinâ&#x20AC;&#x153; fĂźr Unterricht auf der AltblockflĂśte (Anfänger/ -in oder zum Auffri-

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musik

„Irgendwas geht immer“ Nichts gegen Tim Bendzko oder Philipp Poisel – aber Max Prosa ist vielleicht noch cooler. Sein Debütalbum ist spitzen Neo-Songwriter-Folk. Auf YouTube gibt es eine Live-

g Version seines Songs „Im Stil-

wir haben uns sehr gefreut, dass wir dort spielen durften. STADTBLATT: Ist es da wirklich so klein, wie es aussieht? MAX PROSA: Noch viel kleiner! Eine ganz urige Hamburger Kneipe, aber kaum Platz für eine Band. STADTBLATT: Zurzeit gibt es viele junge Songwriter mit deutschen Texten. Clueso, Philipp Poisel, Tim Bendzko ... Siehst Du dich in dieser Reihe? MAX PROSA: Wenn man sich die Veröffentlichungen anguckt, dann könnte man schon sagen, dass junge deutsche Songwriter zurzeit in Mode sind – aber für mich persönlich bedeutet das nichts. Ich mache das schon sehr, sehr lange: Songs mit deutschen Texten. Und jetzt kommt eben mein erstes Album raus.

len“. Und auch am Monitor kommt noch die Kraft und die Poesie seiner Musik voller Wucht rüber. Max Prosa hat das, was wenige haben: Charisma. Die Locken tief im Gesicht, Halstuch, weißes Hemd, buddelt er sich hinein in seine akustische Gitarre, immer tiefer den Text durchdringend, während die Band sich in einen Flow spielt. Seine Mitstreiter, die Max Prosa „Gemeinschaft der freien musikalischen Liebe“ nennt. Vielleicht ist Max Prosa so etwas wie ein Hippie 2.0. Ein Freidenker, ein Kreativer, ein Suchender. Aufgewachsen in Berlin, Abi mit 17, frühe Liebe zum Folkrock, erste Schritte im Berliner Untergrund, Credibility als Straßenmusiker. Dann die Bekanntschaft mit Clueso, der ihn als Vorband mitnimmt. Jetzt – mit 22 Jahren – das erste Album: „Die Phantasie wird siegen“. Persönliche Texte und Songs, die von Max Prosas Akustikgitarre getragen werden, die Band setzt dazu warme Pop Ups. Es geht um das manchmal einsame Leben in Berlin („Abgründe der Stadt“), um Liebe („Visionen von Marie“) und Sehnsucht („Flügel“). Um große Gefühle. Gründe genug, um Max Prosa zu seinem Werk zu befragen. STADTBLATT: Die Art wie Du singst, der Sound Deiner Band – das erinnert an Bob Dylan. MAX PROSA: Seine Platte „Blonde on Blonde“ war ein musikalisches Schlüsselerlebnis für mich. So nachlässig und kunstvoll zugleich ist danach niemand mehr mit Sprache umgegangen. Mit dem Gefühl der Platte kann ich mich total identifizieren, das habe ich sicherlich für meine Musik übernommen. STADTBLATT: Dein Debütalbum heißt „Die Phanatasie wird siegen“. Warum? MAX PROSA: Ich habe den Titel gewählt, weil das für mich lange Zeit eine Art Leitspruch war. Es war nicht immer klar, ob ich wirklich das machen kann, was ich wollte: Musik. Und diese Ungewissheit lässt sich ganz gut mit viel Phantasie besiegen – man muss sich etwas einfallen lassen, dann klappt es schon. STADTBLATT: Dein Auftritt bei „Inas Nacht“ war ein ziemlicher Erfolg. Hat Ina Müller Dich angerufen und gesagt: Komm!“? MAX PROSA: (lacht) Mag Bob Dylan und Neukölln: Max Prosa Nein, das war jemand aus ihrem Team. Aber 48 STADTBLATT≈2.2012

STADTBLATT: Stimmt es, dass Du mal Physik und Philosophie studiert und beides abgebrochen hast? MAX PROSA: Ja, ich habe erst ein Jahr Physik und danach Philosophie studiert. Physik, weil ich sehr früh mit der Schule fertig war und nicht recht wusste, was ich machen sollte. Und da ich in Physik und Mathe immer gut war, habe ich – wie aus Reflex – Physik studiert. Während des PhysikStudiums habe ich aber schnell gemerkt, dass ich was ganz anderes studieren will, nicht dieses logische Denken. Dann bin ich in eine WG nach Neukölln gezogen und habe mit Philosophie angefangen. Aber das war auch eher ein Vorwand, eigentlich habe ich dann richtig intensiv Musik gemacht.

STADTBLATT: Neukölln? Ist das nicht voll der Problemkiez? MAX PROSA: Ich bin im behüteten Charlottenburg aufgewachsen und wollte mal was anderes von Berlin sehen. Die Leute in Neukölln haben einen ganz anderen Lebensentwurf, das hat mir sehr viel Freiheit gegeben, mir gut getan. Und es leben sehr viele Künstler dort. Inzwischen wird Neukölln zu einem HippsterViertel, fast so etwas wie Prenzlauer Berg. STADTBLATT: Du bist zum ersten Mal in Osnabrück. Kennst Du die Stadt? MAX PROSA: Leider nicht, ist irgendwo bei Bielefeld, oder? MARIO SCHWEGMANN

23.2., Kleine Freiheit


Einzigartig Station 17 sind nicht das, was man eine ganz normale Band nennen würde. Dafür ist ihre Musik zu besonders. Und sowieso: Was ist schon normal?

nun, dass hier Menschen gemeinsam Musik erschaffen, die nicht alle gleich sind (was so formuliert die ganze Trivialität dieser Tatsache offenbart), oder hebt man es als besonderes Merkmal explizit hervor? Es gibt im Medienrecht eine Richtlinie die besagt, es sei unzulässig bei der Berichterstattung von Delikten explizit auf die ethnische Herkunft der Täter hinzuweisen, wenn diese nicht untrennbar mit der Tat in Beziehung steht und die Erwähnung somit zum Verständnis beiträgt. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Der musikalischen Output von Station 17 soll hier keinesfalls mit einem kriminellen Akt verglichen werden. Höchstens kriminell gut! Aber mit dem eben skizzierten Kodex will ich es auch halten und mich auf das entscheidende beschränken: die Musik. Mein Einstieg ist der HipHop-Vor-

zeigesong „Regenbogen“, eine Kollaboration von Station 17 und Fettes Brot. Eine von vielen, die auf dem Album „Goldstein Variationen“ zustande kamen und sich wie der Walk of Fame der deutschen Musiklandschaft lesen: Stereo Total, Michael Rother, The Robocop Kraus, Ted Gaier (Die Goldenen Zitronen), Guildo Horn usw. Kurzum: Ein (Elektro)-Album für Genießer. Das neueste Stück Musik findet ihr im geistigen Plattenladen eures Vertrauens vielleicht unter der Rubrik „Krautrock“ zwischen verstaubten Can- und Yes-Platten. Es heißt „Fieber“ und ist etwa so entstanden: Zwei Wochen, ein komplett mikrofonierter Raum und alles, was an Instrumenten oder Vergleichbarem so rein passte. Dann Tür zu und jeder darf mal – was jetzt beliebiger klingt als das großartige Endprodukt. „Fieber“ ist eine waschechte Momentaufnahme aus intuitiven Jamsessions, die bei aller Improvisation

Eine große Jamsession: Station 17

ein kompaktes Album abgeben. Gitarrist und Bassist Peter Tiedeken beschreibt den Ansatz von Station 17 so: „Es geht nur um die einzelnen Künstler und wie die Gruppe die Stärken der einzelnen Mitglieder nutzt. Wir sind eine heterogene Gruppe, die unterschiedlicher in den Geschmäckern kaum sein könnte. Das erzeugt eine Vielzahl an Klangfarben und Nuancen, die man in anderen Bands wohl niemals findet.“

The Voice of Schweden Viktoria Tolstoy mixt elegant Jazz mit Funk. Und zollt jetzt ihrem großen Vorbild Herbie Hancock Tribut. Auf ihrer Homepage findet sich ein Ein-

g trag vom Oktober 2011, der das Ge-

heimnis von Viktoria Tolstoy gut und sehr poetisch trifft: „Sie kam aus dem Norden, doch ihre Stimme war so warm, ihre Augen funkelten wie Sterne und ihre Lächeln war so charmant. Ein Blick in ihre Augen und ich schwöre, ich war verloren auf den ersten Blick.“ Durchaus nachvollziehbar, was „M“ da gepostet hat. Viktoria Tolstoy sieht nicht nur bezaubernd aus, sie verfügt auch über eine phantastische Stimme. In Skandinavien gilt die Schwedin als „Jazz-Queen“. Ihr Debütalbum erschien 1994, zeitweise war sie beim legendären Jazz-Label „Blue Note“ unter Vertrag. Esbjörn Svensson hat sie schon produziert, und die letzten Alben entstanden unter der Regie ihres väterlichen Freundes Nils Landgren. Auch das aktuelle Werk, „Letter To Herbie“, mit dem sie nach Osnabrück kommt. Es ist eine Hommage an Herbie Hancock. Der 1940 in Chicago geborene Keyboarder und Komponist gehörte in den 60ern zum Quintett von Miles Davis und schrieb später als Solokünstler Songs, die heute zum Re-

pertoire jeder guten Jazzband gehören: „Maiden Voyage“, „Speak Like A Child“ oder das oft gecoverte „Canteloupe Island“. Hancock mixte Modern Jazz gerne mit Funk und Soul – er bewunderte Sly & The Family Stone. Diesen Schnittmengen-Sound trifft Viktoria Tolstoy auch auf „Letters To Herbie“. Während „Trust Me“ herrlich sanfter Lounge-Jazz ist und ihre Stimme sich irgendwo zwischen Sade und Erykah Badu bewegt, ist „I Thought It Was You“ ein funkiger Groove und man meint, Jamiroquai zu hören. „Chemical Residue“ ist wiederum eine Piano-Ballade, in der sie ihre ganze Gesangsvielfalt ausspielen kann. Begleitet wird Viktoria Tolstoy von einer erstklassigen Band aus schwedischen Jazz- und Popmusikern, in der Besetzung Schlagzeug, Bass, Gitarre und Piano. Und ja, es stimmt: ihr Ur-Ur-Großvater war der russische Schriftsteller Leo Tolstoi.

Als Vorgeschmack sind auch die Fotos auf Facebook zu empfehlen. Schöne intime Einblicke in diese besondere Band. Und wer sich doch am vielleicht bemüht politisch korrekten Anfang stört: Einige Bandmitglieder von Station 17 sind Menschen mit Behinderung. So, jetzt ist es raus. PETER WILDE

18.2., Kleine Freiheit

Da würde auch Xavier buzzern: Viktoria Tolstoy

FOTO: JÖRG GROSSE GELDERMANN

Diese Band manövriert mich in

g ein Dilemma! Verschweigt man

MARIO SCHWEGMANN

4.2., Lagerhalle

STADTBLATT≈2.2012 49


musik

Lieder über Liebe

pauken & trompeten

Mit „Rebell ohne Grund“ ist Prinz Pi für das beste DeutschrapAlbum des vergangenen Jahres verantwortlich. Das an überragenden Deutsch-

g rap-Veröffentlichungen wahr-

Svetlana Kundish

Vogler Quartett

F Mit dem Vogler Quartett (5.2. Kloster Malgarten, Bramsche) gastiert eines der ganz großen deutschen Streichquartette im Osnabrücker Land. Auf dem Programm stehen Stücke von Haydn, Dvorák und Schulhoff. Seit mehr als 25 Jahren musizieren die „Voglers“ derart erfolgreich, dass sie Einladungen genauso aus Südamerika wie aus dem asiatischen Raum erhalten. Im März steht eine elftägige Tournee nach Nordamerika an, die ihre Fortsetzung im November mit fünf Konzerten in Spanien findet.

Fazil Say

Der Kammerchor der Universität (5.2., Marienkirche) präsentiert mit Mozarts Messe in c-Moll KV 427 eine Perle der Kirchenmusik. Das im Wechsel von vierbis achtstimmigen Chören, Ensembleund Solosätzen als Kantatenmesse angelegte Werk ist unvollendet geblieben. Es erklingt die Ergänzung des Fragmentes von Alois Schmitt. Das Duo Stuber-Kusnezow (5.2., Rittersaal) bestreitet das 4. Kammerkonzert der Iburger Schlosskonzertreihe. Auf dem Programm stehen u. a. Gabriel Fauré, Schubert, Paul Hindemiths „Lieder mit Klavier op 18“ und Gustav Mahler. Die in der Ukraine geborene, in Israel aufgewachsene und heute in Wien lebende Sopranistin Svetlana Kundish (10.2.) tritt im Felix-Nussbaum-Haus auf. Begleitet wird sie vom Pianisten Stefan Foidl. Kundish kombiniert das jiddische Lied-Repertoire ihrer Vorfahren aus Osteuropa mit Songs ihrer Kindheit auf Ladino und Hebräisch. Modern und temperamentvoll kommt das 4. Meisterkonzert daher. Das Philharmonische Orchester Gran Canaria begleitet den türkischen Pianisten Fazil Say (11.2., OsnabrückHalle). Der

50 STADTBLATT≈2.2012

Solist wird neben der „Rhapsody in Blue“ von Gershwin auch Ravels Klavierkonzert G-Dur spielen. Mit Manuel de Fallas „Dreispitz“ hat das Orchester natürlich auch ein Werk im Gepäck, das von spanischem Temperament durchsetzt ist. Ganz der innovativen Musik des 19. Jahrhunderts widmet sich das 3. Kammerkonzert von Mitgliedern des Osnabrücker Symphonieorchesters, bei dem sich ein ungewöhnliches Quartett – eher wohl Trio mit Horn – zum Musizieren trifft (12.2., Theater am Domhof). Die Violinistin Mandy Wichate, der Klarinettist Michael Gäbel, die Hornistin Sandra Nagel und der Pianist Christopher Wasmuth spielen Werke von Brahms und Reinecke. Robert Schumanns Musik ist Thema des „Weltklassik-Konzerts“ im Treffpunkt für Kunst und Kultur. Die junge ukrainische Pianistin Marina Baranova (25.2., Ameos-Klinikum) widmet sich auch erfolgreich so leidenschaftlicher Musik wie Schumanns Faschingsschwank, seiner fis-moll-Sonate oder den symphonischen Etüden.

CD-TIPP Beethoven ist sein Schlüssel zum Erfolg: Der junge Nachwuchskünstler Alexej Gorlatch, 23, gewann mit Beethovens 3. Klavierkonzert das Finale des anspruchsvollen ARD-Musikwettbewerbs mit. Dem Osnabrücker Publikum stellte er zudem als Gewinner des Osnabrücker Musikpreises im 5. Sinfoniekonzert am 29./30.1. in der OsnabrückHalle Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 vor. Von 2002 bis 2007 studierte er bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Sein Musikstil gilt als tollkühn und wagemutig. NAXOS hat nun unter seinem Label BRKlassik das Glanzstück seines Erfolgs in München sowie eine Beethoven Sonate mit Gorlatch eingespielt. DAVID NASSE

lich nicht arme Jahr 2011 hatte mit „Rebell ohne Grund“ sein Highlight. Auch Prinz Pi ist zufrieden: „Es ist mein mit Abstand rundestes und in sich geschlossenstes Album.“ Jeder Song ist eine Liebeserklärung, ob an eine verstorbene Freundin, alte Freunde oder die Jugend von heute. Dabei beschreibt und analysiert der Zehlendorfer gesellschaftliche Umstände, ernsthaft, ironisch und mit Empathie. Außergewöhnlich ist „Drei +++ für Deutschland“, in dem sich Pi des Themas „Deutsche Soldaten in Afghanistan“ annimmt. Hat man so hierzulande selten in einem Song gehört. Er selbst sieht sein Schaffen als eine moderne Form der Schriftstellerei: „Heute nehme ich das Format von Rapsongs, weil ich damit die Menschen erreiche. Das ist für mich die zeitgenössische Kunstform.“ Der Albumtitel bezieht sich auf den Originaltitel des James Dean-Films „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ („Rebel Without A Cause“). Zum einen sieht Prinz Pi in Deutschland keinen wirklichen Anlaß für Rebellion: „Eigentlich hat keiner, der hier lebt, einen Grund, sich zu beschweren.“ Zum anderen geht es wie im Film darum, dass junge Menschen ihre Stimme erheben und sich ausleben wollen. Das ist besonders bei „Generation Porno“ der Fall. Hier wird der hedonistische Lifestyle mit Alkohol, Sex und Drogen gefeiert. „Die Jugendlichen von heute wachsen ja unter groteskeren Um-

Orientiert sich an James Dean: Prinz Pi

ständen auf als noch vor zehn oder zwanzig Jahren“, meint der 32-jährige. Stilistisch hat Prinz Pi eine enorme Entwicklung durchgemacht. Geisterte er in jungen Jahren noch als Prinz Porno durch die Berliner Mixtape-Szene, wartet „Rebell ohne Grund“ mit Gitarre, Schlagzeug und warmen Beats auf. Einen Schritt weiter geht er auf seinem im Dezember erschienenen Album „Hallo Musik“. Fans konnten per Voting ihre Lieblingstracks aussuchen, die Pi dann mit eigener Band in neuer, akustischer Form aufnahm. So etwas wie „Prinz Pi Unplugged“. Dort sieht er sich in guter Gesellschaft: „Es gibt im Moment sehr viele Leute, die einfach als gute Musiker wahrgenommen werden. KIZ, Kraftklub, Casper oder Materia sind für mich gute Musiker, die halt rappen anstatt zu singen.“ MALTE SCHIPPER

24.2., Rosenhof


OS-Powerpop: Therapiezentrum

Nächstes Level Neue Songs, neues Album, neues Image â&#x20AC;&#x201C; Therapiezentrum und North And About spielen sich nach vorne. Die viele Arbeit sieht man ihnen

g gar nicht an. Gianna, Dominik

und Florian von Therapiezentrum wirken fit und tatkräftig. Dabei sind sie gerade schwer mit dem Nachfolger ihres DebĂźtalbums â&#x20AC;&#x17E;Mit Risiken und Nebenwirkungenâ&#x20AC;&#x153; beschäftigt. Den nehmen sie mit Matthias LohmĂśller als Haupt- und Fabio Trentini als CoProduzenten auf. VerĂśffentlicht wird auf dem Label Timezone. Matthias LohmĂśller dĂźrfte diversen OsnabrĂźckern ein Begriff sein, ist er doch der Besitzer des Tonstudius â&#x20AC;&#x17E;DocMaklangâ&#x20AC;&#x153;. Bei ihm waren unter anderem schon Nezzer, Kerstin Freking, Boozed und Therapiezentrum mit ihrem Erstling. Auch Fabio Trentini kann auf eine lange Liste an Referenzen zurĂźckblicken, so hat er schon mit den Guano Apes, den Donots und Subway To Sally gearbeitet. FĂźr â&#x20AC;&#x17E;Mit Risiken und Nebenwirkungenâ&#x20AC;&#x153; gab es nach vier Jahren Bandhistorie natĂźrlich einen Batzen an Material. â&#x20AC;&#x17E;Das erste Album war ein Sammelsurium aus den vier Jahrenâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Gianna. Beim Nachfolger sah das anders aus. â&#x20AC;&#x17E;Nachdem man das erste Album rausgebracht hat, ist der Druck da, nach anderthalb Jahren das zweite zu verĂśffentlichenâ&#x20AC;&#x153;, sagt Matthias LohmĂśller. Die Songtexte schreibt Sängerin Gianna, die Musik die ganze Band. Das neue Album soll zeigen, dass Therapiezentrum nun gereifter klingen. Gianna: â&#x20AC;&#x17E;Wir sind ja sowohl als Menschen, als auch an den Instrumenten gewachsen.â&#x20AC;&#x153; Und es soll helfen, endlich den Status der SchĂźlerband, der ihnen seit dem Sieg bei â&#x20AC;&#x17E;Schools On Rockâ&#x20AC;&#x153; 2007 anhaftet, hinter sich zu lassen. North And About haben die Arbeitsphase bereits hinter sich. Aufgenommen haben sie â&#x20AC;&#x17E;Me, My Guitar & Youâ&#x20AC;&#x153; ab Mai 2011 im Tonstudio â&#x20AC;&#x17E;MĂźhle der Freundschaftâ&#x20AC;&#x153; in Bad Iburg. Dort wurden schon Philipp Boa und Tito und Tarantula produziert. In Zusammenarbeit mit Martin Schmeing (Angefahrene Schulkinder) entstand

OS-Folk: North And About

das elf Songs starke Folkalbum, welches teilweise stark an Chuck Ragan oder The Gaslight Anthem zu Zeiten ihres Erstlings erinnert. Auf dem Album finden sich zudem einige Gastmusiker, so hat neben Martin Schmeing am Keyboard etwa Viviane Helms (Viviane Kudo) einige Gesangsparts, und Hardy Belafonte, besser bekannt als Hardy Schwetter aka Christian Steiffen, spielt Mundharmonika und Harfe. â&#x20AC;&#x17E;Wir sind da hingegangen und dachten, wir bräuchten so fĂźnf Tageâ&#x20AC;&#x153;, sagt Sänger Manuel Sieg. Im Endeffekt hat es ein halbes Jahr gedauert, bis das Ding im Kasten war. â&#x20AC;&#x17E;Anfang Dezember haben wir alles abgeschlossen.â&#x20AC;&#x153; Neben der Musik sind alle vier berufstätig und haben teilweise auch Familie, somit konnten sie nicht tagelang im Studio sitzen. Anfang Februar steht nun die CDRelease-Party von North And About an. Danach: Konzerte, Konzerte, Konzerte. Ein zweites Video und neue Songs. Auch Therapiezentrum haben Lust darauf, ihre neuen Songs live zu spielen. Somit bietet sich schon bald die Gelegenheit, die Qualität der beiden Bands live mitzuleben. LENA DUVENDACK

North and About: 3.2., The Whisky

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STADTBLATTâ&#x2030;&#x2C6;2.2012 51


musik/konzerttipps 2012 könnte ihr Jahr werden: Kraftklub

ELECTRONIC DANCE

SHOEGAZE POP

F Das irisch-englische Duo interessiert sich für das Aufeinanderprallen moderner und alter europäischer Kulturen. Im Spannungsfeld Electronic Dance, Underground Club Culture, Industrial und Klassik wird das Feld zwischen Technologie und Mythologie beackert. In den USA standen Ron Harris und Mark Jackson bereits mit Mitgliedern der Industrial-Ikonen Front 242 auf der Bühne. 1.2., Bielefeld, Ringlokschuppen

F My Bloody Valentine-Gitarrenwänden, analogen Synthies und der feenhaften Simme von Sängerin Maria Lindén begegnet man auf dem I Break Horses-Debüt „Hearts“. Den Bandnamen hat sich das schwedische Duo augenscheinlich beim großen Bill Callahan ausgeliehen. Im Vorprogramm präsentieren die Alcoholic Faith Mission aus Dänemark/Brooklyn ihr neues Album, „Ask Me This“. 5.2., Münster, Gleis 22k

BEAT FROM BERLIN F Im Dezemberheft gab es das Interview mit Rod González, doch leider musste der Auftritt von ¡Más Shake! verschoben werden. Jetzt wird nachgeholt. Zusammen mit Michell Gutiérrez Gómez (Bass, Gesang), Tomás Fuentes (Schlagzeug) und Katy del Carmen (Orgel, Backings) bringt der Ärzte-Bassist dem hiesigen Publikum 60er-Beatmusik aus Uruguay, Peru und Argentinien näher. Oder wie sie selbst ausrufen: „The South American Beat Inva-

sion from Berlin!“ Besonders am Herzen liegt der Band das musikalische Erbe der Los Shakers. Die galten in ihrer Heimat Uruguay als „Beatles from Rio de Plata“. Rod stieß vor einigen Jahren auf einer Südamerikareise auf die Musik und forschte weiter. Das vorläufige Ergebnis ist die Single „Break It All“ mit dem Titelsong und vier weiteren Stücken. Die damaligen Musiker kamen nicht bis Europa, doch das holen ¡Mas Shake! jetzt quasi persönlich nach. 4.2., Bastard Club (Nachholkonzert)

ROCK’N’ROLL

TRIBUTE

F Die Band, die früher einmal Disneyland After Dark hieß, ist in ihrer Heimat Dänemark eine feste Größe im Rock’n’Roll. 1989 wurden D-A-D mit dem Album „No Fuel Left For The Pilgrims“ auch international bekannt. Das neue Album trägt den Namen „DIC.NII.LAN.DAFT.ERD.ARK“, eine kleine, codierte Retourkutsche Richtung Disney-Konzern, der ihnen ehedem den Namen verbot. 9.2., Lagerhalle

F Die Tribute-Band The Cavern Beatles hat die Segnungen von ganz oben bereits bekommen. Bei ihrem Auftritt beim „Concert For George“ sang Paul McCartney in der Loge laut mit. Benannt nach dem Liverpooler Club, in dem für die Beatles alles anfing, bringen die Cavern Beatles eine authentische Show der Jahre zwischen 1963 und 1966 auf die Bühne. 12.2., Gronau, Aula Werner von Siemens Gymnasium

VNV Nation

Musik und so Das „Intro“-Magazin wird 20. Exklusive Konzerte mit Kraftklub oder dEUS verkünden die frohe Botschaft. Bereits seit November steigen in

g der deutschen Clubszene die

Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag der „Intro“, die ihre Wurzeln in Osnabrück hat. Jetzt ist die alte Heimat dran. In der Kleinen Freiheit gastieren Die Sterne und Kraftklub. Auch Die Sterne feiern ihr 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass erschien gerade das Mini-Album „Für Anfänger“ mit Neueinspielungen älterer Songs und zwei Coverversionen. „Es sind Stücke, die wir im Liveprogramm oft spielen. Wir arbeiten daran, dass sich auch nachfolgende Generationen noch für unsere Musik interessieren“, erklärt Frank Spilker. Anfang 2013 soll dann ein neues Sterne-Album kommen. Nach Osnabrück VORBAND DES MONATS:

Herr von Grau Support von Prinz Pi.

F Rap-Duo aus Berlin, schon länger dabei, aber noch voll indie. Aber so gut! Benny rappt, Kraatz macht die Beats – kennen gelernt haben sich die beiden in Berlins Punkschuppen SO36. Das mag kein Zufall gewesen sein, denn ihr knarziger Elektro-Drum’n’Bass-Rap hat durchaus Punk-Attitüde. Vor allem haben Herr von Grau aber etwas zu erzählen – kein Gangster-Bitch-Kram, sondern echte Geschichten aus dem Leben. MARS 24.2., Rosenhof

52 STADTBLATT≈2.2012

kommen sie im Intro-Paket mit Kraftklub. Kraftklub stehen noch am Anfang. Gerade ist das Debüt „Mit K“ erschienen. Mission der Chemnitzer: Indierock und Deutschrap zu einem aufregenden Genre aufbauen. Konzerte mit Casper, Fettes Brot und den Beatsteaks, Airplay auf EinsLive und die Teilnahme am Bundesvision Song Contest sorgten schnell für wachsende Bekanntheit. Tipp für Konzertgänger: „Fans können nach dem Konzert immer zum Merchandise-Stand kommen und sagen, wo es die besten Partys gibt.“ Der zweite Intro-Event findet in Lingen statt. Auch bei dEUS steht in diesen Tagen die 20. Die Belgier sind eine fantastische Liveband und haben mit „Worst Case Scenario“ (1994) einen Indie-Meilenstein gesetzt. „Suds & Soda“ oder „Hotel Lounge“ sind längst Klassiker. Auf dem neuen Album, „Keep You Close“, singt der große Greg Dulli (Afghan Whigs, Twilight Singers) mit. dEUS-Sänger Tom Barman über „Keep You Close“: „Mein Ziel war es immer, dass dEUS ein Gefühl von Wärme vermittelt. Aus dieser Richtung kommt auch das neue Album.“ Zuvor spielen Dear Reader, bestehend aus der Südafrikanerin und Wahlberlinerin Cherie MacNeil und ihrer internatioanlen Band. Gitarrenpop mit einem gewissen Twist und bezaubernder Stimme. Bei beiden Veranstaltungen wird dem Publikum durch ein visualisiertes „20 Jahre-Set“ von DJ Supermarkt die Geschichte des Magazins noch einmal vor Augen geführt. MALTE SCHIPPER

4.2., Kleine Freiheit (Die Sterne, Kraftklub) 29.2., Lingen, Alter Schlachthof (dEUS, Dear Reader)

¡Más Shake!

D-A-D

I Break Horses

The Cavern Beatles


GERMAN NOISEROCK F „Die Tradition, in der wir uns sehen, speist sich aus Fugazi, Cheap Trick, Hannah Arendt und daraus, die Welt zu beobachten – und Dinge, die man dann als wahr erkennt, zu Songs zu machen.“ Besser als Björn Sonnenberg selbst kann man Locas In Love wohl kaum erklären. Für das vierte Album, „Lemming“, begab sich die Band auf „große Abenteuerreise mit Musik“ nach Glasgow, wo man mit Paul Savage (Delgados) aufnahm. Zurück in Köln stand

man mit den noch nicht fertigen Mixes vor verschlossener Bandraumtür. Doch das hielt Locas In Love nicht auf, und „Lemming“ kam zum Glück doch noch heraus. Trotz teils englischer Titel gibt es hier deutsche Texte. Locas In Love sind eine besondere Band. Und sie „glauben, dass unsere Konzerte im Bestfall ziemlich gut sind“. Bitte nicht verpassen! Übrigens: Zu 75 Prozent sind LIL auch Karpatenhund – es fehlt nur noch Sängerin und PlayboyModel Claire Oelkers. 25.2., Glanz & Gloria

SINGER-SONGWRITER

ALL THAT JAZZ

F Hinter Spaceman Spiff steckt der 25jährige Wahlhamburger Hannes Wittmer. 2009 veröffentlichte der Liedermacher sein Debüt „Bodenangst“. Es folgte ein Hörbuch und eine Lesereise mit Finn-Ole Heinrich unter dem Titel „Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf“. Das aktuelle Album heißt „ ... und im fenster immer noch wetter“, das nicht nur Freunden von ClickClickDecker gefallen dürfte. 14.2., Glanz & Gloria

F Die in Solingen geborene Türkin hat in Amsterdam ihre musikalische Heimat gefunden. 2006 gewann sie den wichtigsten holländischen Jazz-Preis. Mit ihrer Band Fidan spielt Dalfidan zeitgenössischen Jazz mit Elementen aus der türkischen Folklore. In ihren Texten wechselt sie zwischen Englisch und Türkisch, nachzuhören auch auf dem aktuellen Album „Counter Point.“ 24.2., Lagerhalle

Locas In Love

Spacemann Spiff & Band

Esra Dalfidan’s Fidan

24. JAZZFEST GRONAU 26. April bis 6. Mai 2012

26.04.

www.jazzfest.de Tommy Emmanuel

20.00 Uhr

(support: Joe Robinson)

27.04. WDR Big Band

20.00 Uhr

feat. Randy

28.04.

Marcus Miller

20.00 Uhr

Brecker & Chris Potter

(support: The Collision)

29.04.

Avishai Cohen 03.05. Raphael Gualazzi & Band 20.00 Uhr Nicola Conte Jazzcombo 16.00 Uhr

04.05.

20.00 Uhr FOLK POP MEETS HEAVY METAL

FOLK-POP

F 2010 war für die schwedische Folkpopband mit Vorliebe für Heavy Metal-Cover ein schweres Jahr. Kurz vor Beginn der geplanten Tour erlitt Sängerin Siri Bergnéhr einen Schlaganfall. Man beschloss, ein letztes Konzert mit dem alten Line-up zu spielen. Ergebnis: Das Live-Album „Long Live Lounge“. Mit My Engström-Renman (Gesang) und David Bäck (Klavier) geht es jetzt wieder auf Tour. 15.2., Glanz & Gloria

F Vorsicht, das könnte Herzen brechen! Denn was der schwedische Songwriter Emil Svanangen in seine Lieder packt, handelt von der Liebe, von großen Gefühlen, von der Sehnsucht und vom Leben, das manchmal ganz schön merkwürdig ist. Kuschelig und warm verpackt in einen sich langsam auftürmenden Indie-FolkPop. So Ausfahrt: Badly Drawn Boy, Neil Young. Hingehen! Unbedingt. 26.2., Münster, Gleis 22

Hellsongs

Loney Dear

Georgie Fame & The Blue Flames sowie „Kneipen-Nacht“ mit

20 Bands 05.05. Klaus Doldinger's Passport feat. 20.00 Uhr Joy Denalane & Max Mutzke

(support: Juli Fabian & Zoohacker feat. Peter Sarik)

06.05. Deep River Quartet 11.00 Uhr The Maryland Jazzband of Cologne Tickets: www.eventim.de oder Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 · touristik@gronau.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT≈2.2012 53


hörtest TRANCECORE

Enter Shikari

hörenswert AUDRA MAE & THE ALMIGHTY SOUND „Audra Mae & The Almighty Sound“. Mit neuer Band nimmt es die Sängerin aus Oklahoma mit Adele, Amy und Beth Ditto auf. Knackiger Soul-Blues! Side One Dummy Records JONAS & THE MASSIVE ATTRACTION „Big Slice“. Besserer Stadionrock aus Kanada. So Richtung 3 Doors Down und Nickelback. Big Slice Records HOWLER „America Give Up“. Punk-Pop, der die Nähe zu den Ramones nicht eine Sekunde leugnen kann. Trotz großem Vorbild cool. Rough Trade/Beggars Group THE BIG PINK „Future This“. Knüpfen an ihren 2008er-Hit „To Young Too Love“ an: Elektro-Pop zwischen MGMT, Depeche Mode und The Killers. 4AD/Beggars Group KOJATO „All about jazz“. Groovender Afro-Jazz, produziert von Bahama-SoulClub-Chef Oliver Belz. Der mischt hier Fela Kuti-Sounds und Lounge-Beschallung. BuYu-Records SCHWARZKAFFEE „In the Machine“. Funk mit kräftigem Bläsersatz aus Leipzig. Nicht unbedingt trendy, aber gut inszeniert, perfekt gespielt mit hörbarem Jazz-Hintergrund. Transport Music/Broken Silence CHRISTINA LUX FEAT. REENTKO „Playground“. Die Singer/Songwriterin, die meist solo mit Gitarre zu hören ist, hier mal mit Gastmusikern. Das hat Atmosphäre und viel Soul. Prudence/Rough Trade ALEXANDER MARCUS „Glanz & Gloria“. Konzept-Album über den Osnabrücker Club. Spaß! Soundtrack zum im März kommenden Film über den Mann zwischen Schlager und Minimal Electro. Kontor Records FIELD MUSIC „Plumb“. Die Brüder Peter und David Brewis floaten wieder in space: Experimentelle Minimalmusik für sureale Filme. Memphis Inustries/Indigo DIONNE BROMFIELD „Good For The Soul“. Die Engländerin wird schon als neue Amy Winehouse gefeiert – ihr New Soul ist groovegeil. Sony Music ERRORS „Have Some Faith In Magic“. Die Schotten sind dabei, ihren ursprünglichen Post-Rock zum Pop zu switchen. Geile Gitarrenarbeit. Rock Action/Pias

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54 STADTBLATT≈2.2012

A Flash Flood Of Colour F Wenn nicht erst Januar wäre, würde ich sagen, dass „A Flash Flood of Colour“ das beste Album des Jahres wird. Da aber in den kommenden Monaten noch einige andere Alben releast werden, sage ich jetzt nur: das ist das beste Album, welches Enter Shikari bislang gemacht haben! Es vereint den jugendlichen Esprit vom Erstling mit der verbesserten Technik und der gesteigerten Politisierung von „Common Dreads“. In elf Songs erfahren wir, untermalt mit dem Enter Shikari-typischen Soundgemisch aus Hardcore, Trance, Metal, Electro, Dubstep und Indie, wie Sänger und Mastermind Rou Reynolds diese Welt sieht, was nicht stimmt und warum es jetzt geändert werden muss. Nie hat Sozialkritik so zum Tanzen angeregt DUVE wie auf diesem Album. Ambush Reality/PIAS/Rough Trade INDIEPOP

Kettcar Zwischen den Runden F Hier dominieren die dreiminütigen Popsongs, und die Gitarren wurden nach der AcousticTour 2009 ziemlich reduziert. Sänger Marcus Wiebusch wird jetzt überwiegend von Streichern begleitet. Das führt dazu, dass einige der zwölf Songs melodietechnisch so seicht geraten sind wie ein Pur-Song, andererseits bringt es uns auch einen der schönsten traurigen Kettcarsongs aller Zeiten („Zurück aus Ohlsdorf“). Weiter bieten uns die Nordlichter mit „Rettung“ das so ziemlich originellste und unkitschigste Liebeslied der deutschsprachigen Musik und das tolle „Der apokalyptische Reiter und das besorgte Pferd“, welches an vorangegangene Perlen wie „Ausgetrunken“ erinnert. DUVE Grand Hotel van Cleef DEUTSCHPOP

Toni Kater Sie fiel vom Himmel F The woman who fell to earth. 2004 war Toni Kater die erste Künstlerin auf dem 2raumwohnung-Label itsounds. „Wo bist Du“ vom Debüt „Gegen die Zeit“ und „Liebe ist“ vom Nachfolger „Futter“ waren geneigten Radiohörern schnell ein Begriff. Warum die lange Pause? Kater studierte zu Ende und arbeitete an einer Fabelsammlung, die in diesem Jahr unter dem lustigen Namen „Graf Rudi“ veröffentlicht wurde. „Sie fiel vom

cd des monats ELEKTRO-RAP

Deichkind Befehl Von Ganz Unten F Man könnte sich jetzt aufhalten mit diesem und jenem, etwas von den derben Shows der Band quatschen, die Jahrhundert-Single „Remmidemmi“ droppen - oder gleich zur Sache kommen: „Befehl Von Ganz Unten“ ist so was von ein Meilenstein, Burner, Oberhammer von einem Album! Ein ganz ganz großes Ding. Und noch größer. Elektro-Rap in Perfektion, mal mehr Elektro, mal mehr Rap. Und jeder Song ein Überüberhit. „Bück Dich Hoch“: was für eine funkige Mitgröhl-Single! „Partnerlook“: da gehen einem die Elektrodüsen! „99 Bierkanister“: Techno-Rock-Rap und Jay-ZHommage. „Leider Geil“: Text des Jahres und leider sehr geil! „Die Rote Kiste“: Punkrock-HipHop feat. Slime. Alter, Alter, da brennt die Neonröhre durch. MARS Universal

Himmel“ merkt man schnell an, dass hier ein geschmackssicherer Avantgardist die Finger im Spiel hat. Einstürzende Neubauten-Schlagzeuger Rudi Moser hat ein paar Bleche aus dem Bandkeller mitgebracht und schafft es als Produzent, die Stücke Katers durch zurückhaltendes, aber pointiertes Eingreifen in Struktur und Sound zur großen Entfaltung zu bringen. So gerät zum Beispiel „Krass“ trotz seines zweifelhaften Titels zu einem Synthiestreicher-umschwärmten Gesamtkunstwerk, das den selbstreferentiell-inhaltslosen Deutschpop der Frida Golds dieses Landes ganz weit hinter sich lässt. CHROM Solaris Empire NORWEGISCHER WAHNSINN

Kaizers Orchestra Violeta Violeta Vol II F In Norwegen ist was los. Motorpsycho machen eine Jazzrockoper, Kaizers Orchestra veröffentlichen den zweiten Teil ihrer Trilogie „Violeta“. Seit dem Debüt „Ompa Til Du Dor“ hat das Orchester vernünftige Menschen so weit gebracht, nach der Live-Missionierung mit seligem Gesichtsausdruck nur noch norwegischen Dialekt zu sprechen. Dabei scheint zunächst Vorsicht geboten: Ölfässer, Zirkusatmosphäre, Gauklertum. Eine Konzeptalbum-Trilogie über eine Frau, die durch Träume Kontakt zu ihrer Tochter (Violeta) aufnehmen kann, sieben Eimer mit

Tränen, epische Dramen. Und dann ist man ganz schnell ebenso verloren. Zehn Songs, die auch ohne Textverständnis funktionieren, eine unbändige, ehrliche Leidenschaft und eine norwegische Rapeinlage. Fantastisk, pojkarna! CHROM Stickman/Petroleum/Rough Trade HIPHOP

The Roots Undun F Eigentlich haben sie zur Zeit einen festen Job: von Montag bis Freitag sind sie die LiveBand in der NBCShow „Late Night with Jimmy Fallon“. Nach Alben mit Betty Wright und John Legend nun wieder ein eigenes (Songs 157 bis 170 – man nummeriert ja durch) und das auch noch mit Anspruch. Ein Konzeptalbum, quasi eine Filmmusik ohne Film, die Geschichte eines Street-Kids, in der Rückblende Stationen seines Lebens betrachtend. Es beginnt mit einem „flat“-EKG, und dann gibt’s jede Menge Text und dazu der Roots-typische, nicht am Computer gebaute, relaxte aber kräftige HipHop-Sound. Das wird am Ende ziemlich extrem (u.a mit Sufjan Stevens), hat aber auch erstaunlich softe Momente und sogar einige gut ins Ohr gehende Melodien. ROGER Absolut Überzeugend. Universal SONGWRITER

Max Prosa Die Phantasie wird siegen F Rio Reiser? Kaum hat „Abgründe der Stadt“, der erste Songs auf Prosas Debütalbum, begonnen, meint man, den Sänger der Ton Steine Scherben zu hören. Bob Dylan? „Visionen von Marie“ könnten auch „Visions of Johanna“ heißen. Aber auch wenn die Vorbilder offen darliegen – Max Prosa ist Max Prosa. Songwriter-NeoFolk, Eisberg-mäßig: Unter der Oberfläche geht’s richtig ab. Seine Texte sind deep, die Songs spartanisch – ideal. Im Februar live in Osnabrück! MARS

Text und Ton/Sony

WHISKEY-FOLK

North And About Me, My Guitar & You F Nur für den Fall, dass es jemand noch nicht weiß – North And About sind eine Osnabrücker Folkband, die schon diverse Konzerte gespielt hat. Sowohl in Osnabrück als auch in Städten wie Hamburg oder Cuxhaven. Jetzt haben sie ihr erstes Album


fertiggestellt und damit lassen sich Songs wie „Drank The Night Away“ oder „One More Shot Of Liquor“ endlich auch zu Hause genießen. Die Musik ist eine Mischung aus Folk, Rock, Country und Singer-Songwriting und erinnert an Chuck Ragan, Bob Dylan, Flogging Molly und teilweise an die großen Pogues. Besonders toll ist die Stimme von Sänger Manuel Sieg, die klingt, als hätte er jahrelang Whiskey und Zigaretten en Masse konsumiert. DUVE

Country Bumpkin Records

MINIMAL

Dapayk & Padberg Sweet Nothings F Da ist es wieder, das Modelallroundtalent. Allerdings ist hier nicht die Rede von Heidi Klum und ihrem Monsterunternehmen, sondern von Eva Padberg. Ist Frau Padberg bis vor Kurzem eher durch Auftritte auf Fashionshows, im Fernsehen und Kino, seit Neuestem aber auch durch ihr Konkurrenzformat „Das perfekte Model“ aufgefallen, so kommt jetzt der neueste Streich – ein Musikalbum. Welches aber nicht das erste ist. Dapayk & Padberg, Eva Padberg und ihr Ehemann Niklas Worgt, haben schon 2005 und 2009 jeweils ein Album rausgebracht. „Sweet Nothings“ ist gespickt mit wabernden Elektro- und Minimal Techno-Sounds, abwechselnd singen Eva oder ihr Mann. Nichts Neues, aber ihre Stimme ist DUVE ganz ok. Stil vor Talent ROCKOPER

Motorpsycho The Death Defying Unicorn F Das todesverachtende Einhorn? Eine norwegische Jazz-Rock-Oper? Motorpsycho ganz wo anders? Fragen über Fragen stellen sich beim Erst-

kontakt mit diesem Doppel-Album. Also: Die Dope-Rocker taten sich 2009 mit dem Trondheimer Jazzorchester und dem Jazz-Keyboarder Stale Storlokken zusammen. Komplettiert durch ein Streicheroktett um den Meistergeiger Ola Kvernberg wurde ein zweistündiges Instrumentalwerk aufgeführt. Danach wurde das Material in ein Doppelalbum mit Songstrukturen und Gesang überführt. Wie es sich für eine Rockoper gehört, wechseln sich kurze Stücke mit viertelstündigen Eskapaden ab. Wer es bis zum Schluss schafft, wird mit einer Reise durch The Who’s „Tommy“, Jazz, Grunge und dem ganz normalen Motorpsycho-Wahnsinn belohnt. CHROM Stickman Records/Soulfood

spezialmusik KLASSIK

Andrea Bocelli Concerto One Night in Central Park F Es ist eine der spektakulärsten Venues auf der Welt, der Central Park im Herzen von New York. Seit Simon & Garfunkel hier 1981 ihr legendäres Konzert gespielt haben, finden sporadisch immer wieder Auftritte großer Künstler statt. Am 15. September 2011 war Andrea Bocelli derjenige welche. Der italienische Star-Tenor singt sich, in Begleitung der New Yorker Philharmoniker, durch die großen Arien der Opernliteratur (u. a. „La Donna È Mobile“, „Nessun Dorma“) und wechselt zwischendurch kurz zum Pop („The Prayer“, feat. Celine Dion). Ein Highlight ist das Duett mit Alt-Swinger Tony Bennett gemeinsam geben die beiden ein „New York New York“, das umhaut. MARS

Universal

KÜSTENPOP

Vierkanttretlager Die Natur greift an F Mit diesem Namen stehen die jungen Husumer nur unweit hinter ostzonensuppenwürfelmachenkrebs in der Liste der sperrigsten Bandnamen. Sei’s drum, denn „Die Natur greift an“ ist eines der interessantesten Alben des noch jungen Jahres. Das Label Unter Schafen Records von Virginia Jetzt!Sänger Nino Skrotzki sollte jeder unter die Lupe nehmen, der etwas für Bands mit Leidenschaft und Popverständnis übrig hat. Zurück zu „Die Natur greift an“. Max Richard Leßmann singt Texte über junge Männer an der Küste. Das maritime Umfeld dient dabei als Chiffre für Gefühlszustände, die auch Menschen in anderen Gegenden kennen dürften. Vielleicht ist das Album so etwas wie der Soundtrack zu Jan Brandts Coming-of-Age-Roman „Gegen die Welt“. Auf jeden Fall macht Casper bei „Hooligans“ mit. CHROM Unter Schafen Records POP

res ist so überirdisch romantisch, dass nah am Wasser Gebaute ordentlich Taschentücher benötigen. MARS EMI INDIE

Diagrams Black Light F Noch frisch ist die Überraschung, wie oft das Debütalbum von James Blake auf Platz 1 diverser Album-Jahresrückblicke stand. Wer sich da bestätigt sah, hat für 2012 gleich wieder was zum lieb haben: „Black Light“. Auch ein Debüt, aber von Diagrams. Das ist die neue Band des ehemaligen Tunng-CoFrontman Sam Genders. Nach einer kleinen Schaffens- und Lebenskrise ist der Engländer nun zurück. Rollt den Neo-Folk-Pop-Teppich aus, breitet einen fluffigen Minimal-Elektro’n’FunkMantel aus und singt wie Peter Gabriel anno 1985. Das ist ganz schön schön. Und zu „Night All Night“ will man am liebsten ausdrucksstark tanzen – spät im Club, wenn nur noch zehn Leute on the floor sind. MARS Full Time Hobby/Rough Trade

Twiggy Romantically Yours F Dass Twiggy überhaupt Musik macht bzw. zauberhaft singt, war bis zum Rezensenten noch nicht durchgedrungen. Das einzige bekannte Bild: eine dürres Model mit riesigen Augen aus den 1960ern, Blaupause für etliche spätere Laufsteggrazien. Doch Twiggy hat schon in den 70ern Alben aufgenommen. Und nach langer Pause nun „Romantically Yours“, eine handverlesene Sammlung alter und junger Popklassiker und Easy-Listening-Standards aus dem Great American Songbook wie „Blue Moon“ und „My Funny Valentine“. Doch am schönsten gelingen ihr „Only Love Can Break Your Heart“ (Neil Young) und Bryan Adams’ „Heaven“. Letzte-

ELEKTRO-DANCE

Skrillex Bangarang F Wenn eine EP für fünf Grammys nominiert ist, dann ist was im Busch. Der 24-jährige ElektroNerd Skrillex ist aktuell der Dancefloor-Hype schlechthin. Nach Remixen für u. a. Lady Gaga und Bruno Mars gibt es jetzt den Vorboten auf das Album. Und „Bangarang“ packt einen sofort. Technoider Elektro, Dancebeats und Dubsteps, als hätten sich The Prodigy eine fette Dröhnung Black Eyed Peas feat. Daft Punk reingezogen. So tanzt man 2012! Wer den Hype live sehen will – Skrillex kommt zu „Rock am MARS Ring“. Universal

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Der Anschlusszug kann leider nicht warten

Einmal durch die Hölle und zurück

Red Hot Chili Peppers

1Q84. Buch 3

Lutz Schumacher/Mark Spörrle F „Liebe Juristen der Deutschen Bahn“ – damit beginnen die beiden Autoren ihr Vorwort zum Nachfolger des Bestsellers „Senk ju vor träwelling“. Und das mit gutem Grund, denn der Bahn hat der Erfolg des Vorgängers gar nicht gefallen, sie sah darin ja auch herrlich lächerlich aus. Also weisen Lutz Schumacher und Mark Spörrle die Rechtsgelehrten der Bahn darauf hin, dass hier Satire im Spiel ist. Beruhend auf Fakten. Und die sind mal wieder haarsträubend! Wie bei Sandra H. aus Hamburg, die abends um 22 Uhr mit einem IC von Münster nach Hause fahren wollte. Doch der Zug hatte 80 Minuten Verspätung. Also lässt sie sich das quittieren, übernachtet in Münster und nimmt morgens den Zug nach Hamburg. Doch die Bahn erstattet nicht, wie angekündigt, das Hotel. Begründung: Der Zug am nächsten Morgen fuhr ja pünktlich!! Jeder Leser ergänzt da bitte seine eigenen Bahn-Merkwürdigkeiten.

Josh Bazell F Tote – angeblich von einem Ungeheuer gerissen – an einem See in Minnesota: Mord, eine Werbemaßnahme, um den Tourismus zu fördern, oder tatsächlich ein Wesen aus der Urzeit? Pietro – Ex-Killer und Schiffsarzt – und Paläontologin Violet begeben sich für einen Milliardär auf Expedition. Nebenbei holt Pietro seine Vergangenheit ein, entwickelt sich knisternde Spannung zwischen den beiden Protagonisten und werden bissige Diskussionen über Logik, Glaube, die Klimapolitik der USA und den Weltuntergang geführt. Dieses ist nun der zweite Krimi des Arztes aus Brooklyn und Barcelona. Bazell arbeitet mit sehr vielen Fußnoten und überrascht mit tatsächlich interessantem Anhang und Quellenangaben am Ende. Ein wenig wirkt es, als hätte ein Lektor ihm befohlen, den Text zu kürzen und Bazell hätte seine Inhalte so gerettet. Schade, sie hätten das Buch besser, wenn auch länger gemacht. NANCY PLASSMANN S. Fischer, 18,95 EUR, Hörbuch: Der Hörverlag, 24,99 EUR

mit Brendan Mullen F Neben der 2005 erschienen Autobiografie („Scar Tissue“) von RHCPSänger Anthony Kiedis ist dieser Mix aus Bildband und Biografie das beste Werk zur Historie der Chili Peppers. Brendan Mullen, Clubbesitzer aus L.A., war ein enger Freund der Band, dem von Flea persönlich das erste Demotape in die Hand gedrückt wurde. 2009 verstarb Mullen; auf dem neuen Album der Red Hot Chili Peppers haben sie ihm einen Song gewidmet („Brendan’s Death Song“). In dem Buch erinnert sich Mullen an die Phasen ihrer Karriere, zudem kommen alle Bandmitglieder ausführlich zu Wort. Vor allem von Ausnahmegitarrist und Hauptsongwriter John Frusciante erfährt man so endlich mal mehr. Dazu zahlreiche exklusive Fotos. Das Bild auf Seite 15 dürfte für Gesprächsstoff sorgen – ist doch hier deutlich mehr von dem zu sehen, was die „Abbey Road“-EP noch knapp verhüllt. Da das Buch die Peppers-Kommentare in Dialogform abdruckt, kommt es einem wie ein Theaterstück vor. Cool!

Haruki Murakami F Der erste Teil des 1984 spielenden Romans begann als Satire auf den Literaturbetrieb. Ein noch nicht durchgesetzter Autor sollte im Auftrag des Verlags das Manuskript einer Debütantin umschreiben. Es entstand ein Bestseller, der aber weniger fiktiv ausfiel als gedacht. Die zweite Hauptperson war eine feministische Killerin, seine Jugendliebe. In der Fortsetzung befinden sich die Hauptpersonen immer noch in der Parallelwelt mit den zwei Monden, beschattet von einem Detektiv, verfolgt von einer Sekte und belauert von Fabelwesen mit unklaren Absichten. Die mittlerweile schwangere Killerin hält sich versteckt, der Autor ist bei seinem sterbenden Vater. Im Grunde passiert auf den ersten 400 Seiten recht wenig. Dann knallts aber umso heftiger. Ich glaube, was Murakami hier vorschwebte, war eine vieldeutige, traumverlorene Szenerie. Vermutlich wollte er auch das Lebensgefühl der 80er treffen. Wer sich darauf einläßt, wird viel Freude haben.

MARIO SCHWEGMANN

Goldmann, 9,99 EUR

buch des monats Das Scheißleben... Andreas Altmann F Wenn man nicht wüsste, dass es sich um einen autobiographischen Bericht handelt, könnte man es glatt für eine Horrorstory von Stephen King halten. Altmanns Kindheit und Jugend war ein Martyrium. Die ganze Familie, allen voran seine Mutter und Andreas, wird vom Vater tyrannisiert. Freude, Liebe oder Zärtlichkeit gab es bei den Altmanns nicht, jedenfalls nicht, wenn der Vater im Haus ist. Irgendwann verläßt auch noch die Mutter, psychisch völlig zerrüttet, die Familie. Zum Glück verfällt Altmann nicht in einen mitleidheischenden sentimentalen Tonfall, sondern bedient sich eines literarischen Duktus. Die Katharsis des Schreibens hat sich in große Literatur verwandelt. So ist dem Autor ein bewegender Aufruf zum Widerstand gelungen. Zudem verdammt er den Vater nicht einfach, sondern versucht zu verstehen, wie aus ihm die Bestie geworden ist, die die eigene Familie quält. RALF GOTTHARDT Piper, 19,99 EUR

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im seitensprung Wolfgang Hilbig, Eine Übertragung. Kafkaesker Kriminalroman um einen unerwünschten Schriftsteller, der im Ostknast, in einer leerstehenden Wohnung und an ähnlich anheimelnden Orten spielt. Gleichzeitig Genreliteratur und, wie immer bei Hilbig, poetische Selbstbefragung. S. Fischer, 22,95 EUR Italo Svevo, Zenos Gewissen. Ettore Schmitz war ein erfolgreicher Kaufmann und ein wenig erfolgreicher Autor. Als er James Joyce als Englischlehrer engagierte und dieser sich für sein Frühwerk begeisterte, schrieb er in angeblich nur 14 Tagen diesen Roman. Manesse, 24,95 EUR Wallace Stevens, Hellwach, am Rande des Schlafs. So groß wie William Carlos Williams und in Deutschland kaum bekannt: der amerikanische Dichter Wallace Stevens (1879-1955). Diese schöne, zweisprachige Ausgabe (deutsche Fassungen von Hans Magnus Enzensberger, Durs Grünbein, u.a.) sollte das ändern. Hanser, 24,90 EUR GW

MARIO SCHWEGMANN

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GEORGE WEBBER

DuMont Buchverlag, 24 EUR

zum anhören

auf literatour

Anke Engelke & Bastian Pastewka, Unser schönes Deutschland. Großartig! Die beiden Top-Comedians schlüpfen in die Rollen ihrer VolksmusikZwillinge und reisen durchs teutonische Volksmusikland. Auf der Suche nach Kunst, Kultur und fettigem Essen. Schräg, witzig, eine Mördergaudi! Argon Hörbuch, 3CDs, ca. 17 EUR Charles Dickens, Die große Hörspieledition. Richtig aufwendig produziertes Klassiker-Kino für die Ohren: „Große Erwartungen“, „David Copperfield“ und „Oliver Twist“ aus den Jahren 1980 bis 2006. der hörverlag, 9 CDs, ca. 30 EUR H.P. Lovecraft, Pickmans Modell. Die fruchterregenden Gemälde des Richard Pickman schockieren die konservative Bostoner Kunstwelt. Allein der Kunstfreund Henry Thurber fühlt sich seltsam angezogen. Düster, geheimnisvoll, verstörend. Auf den Punkt inszenierter Grusel. Titania Medien, 1 CD, ca. 10 EUR CHRISTIAN LUKAS

Poetry Slam Special. Marian Heuser & guest. 2.2., Lagerhalle „Fremde Zeit - Unsere Zeit“. Volker Issmer stellt sein neues Buch vor. 31.1., Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum „Brehms Tierland“. Abenteuer in Wort und Bild. 2.2., Ledenhof, Renaissancesaal Uwe Neubauer „Ein Kind unserer Zeit“ über Ödön von Horváth, 5.2., SubstAnZ „Was verstehst du schon von Frauen? Von Heiligen und Huren. Frauengestalten bei Remarque“ Lesung mit Lioba Meyer und Hannah Bennhold. 9.2., Erich-MariaRemarque-Friedenszentrum „Unterwegs mit Grimmelshausen“ mit Thomas Schneider, 9.2., Lortzinghaus „Wir sind alle anders!“, Osnabrücker Schreibgruppe „WortKreative“ plus Bissendorfer Schreibgruppe „Schriftrolle“, 10.2., Stadtgaleriecafé „Sesam öffne dich“. Märchen mit Sabine Meyer, 17.2., Stadtgaleriecafé „Predigt aus der Gesellschaft des Spektakels – Szenische Lesung“ nach Guy Debord, 19.2., SubstAnZ „Unterwegs mit Grimmelshausen“ mit Thomas Schneider, 23.2., Neue OZ Vorlesewettbewerb des Buchhandels. 53. Stadtentscheid, 24.2., Haus der Jugend „Unterwegs mit Grimmelshausen“ mit Thomas Schneider, 25.2., Ursulaschule Spaß und Politik. 28.2., SubstAnZ


TOUGHER TYP

GRAUSAM

Outlaw

Das Skript

Lee Child F Jack Reacher, früher bei der Militärpolizei, jetzt auf ständiger Reise, sein einziges Gepäck sein Ausweis, eine faltbare Zahnbürste und seine Bankkarte. Irgendwo in den Weiten Amerikas will er einen Kaffee trinken, in einem Kaff das bezeichnenderweise Despair heißt, aber ein paar Hilfssheriffs verweisen ihn gleich wieder der Stadt. Ein Fehler, denn Reacher ist niemand, dem man einfach so Vorschriften machen kann. Als er dann bei seinem nächsten nächtlichen Besuch in Despair eine Leiche findet, die am nächsten Tag verschwunden ist und von der offiziell niemand gehört haben will, ist ihm klar, dass hier jemand versucht, etwas zu verbergen. Reacher kehrt nach Despair zurück, um auf eigene Faust herauszufinden, was es mit dem Toten auf sich hat. Ein spannender Roman. Wer nicht genug von Lee Child bekommt – auf Englisch gibt es noch drei neue, nicht übersetzte Stories um Jack Reacher. JÖRG EHRNSBERGER Blanvalet, 19,99 EUR

Arno Strobel F Tja, das lässt tief blicken. In Strobels Psychothriller werden Botschaften verschickt, geschrieben auf Menschenhaut. Der Verdächtige: ein Autor, der einen Roman über einen Mörder geschrieben hat, der Frauen Hautstücke vom Körper schneidet, um darauf den Anfang seines Romans zu schreiben, der von Verlagen abgelehnt worden ist. Roman im Roman im Roman also. Komplizierte Sache. Oder ist es vielleicht doch ganz einfach? Denn wer auf Strobels Website geht, liest da? Na, was wohl? Über die Vorgeschichte zu Strobels Papstwahl-Thriller „Magus“? Eben: erst hatte es Absagen gehagelt. Schreibt sich Strobel hier also ein Trauma von der Seele? Egal. Strobel holt auf jeden Fall die Ekelkeule raus. „Wenn Bestseller Angst machen“ nennt er das kokettierend. Allerdings: Angst? Nein, Angst macht „Das Skript“ nicht. Zornig höchstens. Denn Strobels Sprache ist so beiläufig, das es schmerzt. Vielleicht ist er ein guter IT-Mann. Aber vom Schreiben sollte er die Finger lassen. HARFF-PETER SCHÖNHERR Fischer, 8,99 EUR

ZUVIEL ABGESCHWEIFT

SOZIAL GERECHT?

Das Labyrinth der träumenden Bücher

Herr aller Dinge

Walter Moers F Hildegunst von Mythenmetz, Zamoniens allerbester Erzähler aus der Lindwurmfeste, hat ein literarisches Stilmittel entwickelt: Die Mythenmetzsche Abschweifung. Was in vorhergegangenen Büchern noch gut funktioniert und tatsächlich Spannung aufbaut, da der Leser sich fragt, wann denn endlich, bitte, bitte, die Geschichte weitergeht, wird dies als Stilmittel mal überstrapaziert. Zu viel Abschweifung, zu wenig Handlung. Ein Teil des Buchs wiederholt noch einmal die Handlung von „Stadt der träumenden Bücher“, wenn auch als beschriebenes Puppenspiel. Wer den Vorgänger kennt, langweilt sich, wer den Vorgänger nicht kennt, wird sich nur wundern. Mythenmetz selbst erkennt am Anfang des Romans, dass er in einer Schaffenskrise steckte, aber erkennt nicht, dass er da trotz aller Abschweifungen schwerlich wieder rauskommt. Das erste Buch von Moers, das ich nicht fertig lesen JÖRG EHRNSBERGER konnte. Albrecht Knaus Verlag, 24,99 EUR

Andreas Eschbach F Passend zur großen Zeit der Krise, entwickelt ein kleiner Junge eine Idee, wie sich das Problem von Arm und Reich lösen lässt. Hiroshi, der Sohn einer japanischen Hausangestellten, lernt die Tochter des französischen Botschafters in Japan kennen und erlebt so diesen sozialen Unterschied hautnah. Jahre später treffen die beiden sich wieder und Hiroshi beginnt seine Idee zu verwirklichen. Fast gelingt es, aber es gibt technische Schwierigkeiten, die das Projekt vorerst stoppen. Doch nach kurzer Zeit wird Hiroshi als Experte benötigt, denn eine andere Macht scheint die gleiche Idee gehabt, sie aber wesentlich weiter entwickelt zu haben. Eschbach wird zu Recht mit Michael Crichton vergleichen, denn seine Geschichten spielen immer an den Grenzbereichen des technisch Denkbaren. Spannend geschrieben, theoretisch möglich und dabei große Fragen der Menschheit bewegend.

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bühne

Alec hinter Gittern, mit Sandy, seinem „letzten Wunsch“

Geschossen und gesoffen Schwarz und schnell: Die Probebühne zeigt mit Jörg Grasers Komödie „Jailhouse Blues“ einmal mehr, dass Vollbluttheater ihr liegt. Reinhard Duhme macht ein Ver-

g sprechen: „Es geht um die To-

desstrafe in Texas. Und da fällt jedem erstmal die Kinnlade runter, der das hört.“ Duhme muss es wissen. Er ist der Regisseur. Dennoch ist „Jailhouse Blues“ schon in den Proben ein ganz großer Spaß gewesen, und „wird es für das Publikum bestimmt auch“, ist sich das Ensemble sicher. Darum geht es: Die Todeszelle. In „Desertstone“, Texas. In der sitzt Alec und wartet. Zwei Stunden noch, dann ist für ihn Schluss. Alec sitzt wegen Mordes. Aber ein Mörder ist er nicht. Ist halt schlecht, wenn eine Pflichtverteidigerin zu viel säuft. Alec sitzt also und wartet. Wie es sich gehört, kommt der Pfarrer noch mal vorbei. Wie es sich nicht gehört, giert der Gefängniswärter nach seiner Henkersmahlzeit. Und dann ist da noch der Sheriff. Sein Deal: Er erfüllt Alec einen letzten Wunsch, wenn der ihm sämtliche ungelösten Mordfälle der letzten Jahre gesteht. Alec hat nichts zu verlieren, aber tatsächlich einen Wunsch: Ein letztes Wiederse58 STADTBLATT≈2.2012

hen mit seiner großen Liebe, der Bluessängerin Sandy. Es ist ordentlich was los auf der Bühne. Es wird geschossen und gesoffen, gesungen und getanzt. Der Chef des Ganzen: Reinhard Duhme, Gründungsmitglied des Ensembles. Ursprünglich war Duhme hier Schauspieler. Aber inzwischen hat er schon sechs Stücke inszeniert. „Wenn ich ein Stück zehnmal und mehr lese, und meine Frau dann noch sagt, das musst du machen, dann mache ich es“, so Duhme. So war es auch mit „Jailhouse Blues“ von Jörg Graser, 1999 in Wiesbaden uraufgeführt. Duhme: „schwarzer Humor pur“. Kurz vor den Sommerferien 2011 begann das Team der Probebühne mit der Arbeit. Duhme: „Wobei man die Ferien noch abziehen muss, also eigentlich fünf, sechs Monate.“ Das Besondere am Stück: Die gesamte Handlung spielt in einem Szenenbild, und es gibt nur sechs Personen. „Das ist vom Autor sehr schön arrangiert. Jeder hat seinen Auftritt, seine Szene“, so Jens Steutermann, der den Sheriff spielt. Dennoch fügt

sich alles zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Eine Herausforderung sei es gewesen, eine Szene mit der Sängerin Sandy, in der sie mit einem Wohnmobil unterwegs ist, in das Kammerspiel zu integrieren. „Das ist mit einer Filmeinspielung grandios gelöst worden“, so Steutermann. Wirkt fast wie ein Videoclip für einen Song, wobei die gesamte Musik der Osnabrücker Inszenierung von Patrick Pagendarm kommt. „Fertige Songs gibt es im Stück so nicht, nur Textvorgaben“, verrät Steutermann. „Und Patricks Leistungen sind deshalb nicht zu unterschätzen!“ Von Mai 2012 bis zu den Sommerferien steht dann ein anderes, neues Stück auf dem Programm: „Liebelei“, inszeniert von Hans Jürgen Meyer. Und wer es im Frühjahr nicht geschafft hat, „Jailhouse Blues“ zu sehen, bekommt nach den Sommerferien noch mal Gelegenheit dazu. CLAUDIA SARRAZIN 10. (Premiere), 17., 24.2., Probebühne

Todesstrafe und Komödie – geht das? Ja, meint Jens Steutermann, der in „Jailhouse Blues“ den Sheriff spielt. STADTBLATT: Wie passen die Todesstrafe und eine Komödie zusammen? JENS STEUTERMANN: Als ich das Thema zum ersten Mal hörte, habe ich auch geschluckt. Doch Graser schafft es, trotz seiner Übersteigerungen nie das ernste Thema vergessen zu lassen. STADTBLATT: Warum passt das Stück zur Probebühne? JENS STEUTERMANN: Es steht sehr in der Tradition der Probebühne, schwierige gesellschaftspolitische Stücke aufzuführen. STADTBLATT: Was ist der Sheriff für ein Typ? JENS STEUTERMANN: Eine komische Figur und ein unverbesserlicher Macho und Raubein, der der guten alten Zeit nachträumt. Er tut so, als sei er der Chef im Ring und merkt, dass er in letzter Konsequenz nicht das Sagen hat. Doch was nicht in sein (Selbst-) Bild passt, blendet er einfach aus. STADTBLATT: Warum sollte ich mir das Stück ansehen? JENS STEUTERMANN: Es ist gute Unterhaltung  und schon ein Spektakel, aber eines, das zum Nachdenken anregt. CLAUDIA SARRAZIN


Die Nr. 1 für Ihr Moped. Ab 01.03.2012 fällig: die neue Mopedversicherung. Frauen und Technik

Frauen und Technik – Bohren to be wild F Klingt ja ein bisschen seltsam, dieser Titel. Aber es ist ja immer ein bisschen seltsam, was uns Créme Double (Die Tupperparty) auftischt. Eine der Kernfragen des Stücks: „Was passiert, wenn Lara Croft auf Clara Soft trifft?“ Ja, was? Auf jeden Fall trifft Kabarett auf Schauspiel. Und Tanz auf Musik. Und der Unterton ist, wie immer, ziemlich ironisch. Ein Abend, der nicht nur die Frage klärt, ob Frauen und Technik zwei Welten sind, die nichts miteinander verbindet, sondern auch Antworten auf bohrende Rätsel gibt wie dieses: Warum darf der Staubsauger nicht im Rudel leben? Bleibt die Frage, ob Männer hier nicht besser wegbleiben sollten. Unsinn, sagt das Osnabrücker Trio: „Immerhin sind endlich die zwei Hauptinteressen des Mannes vereint in einem Programm: Frauen und Technik!“ HPS 10. (Premiere), 11.2., Piesberger Gesellschaftshaus

Die kleine Meerjungfrau F H.C. Andersen? Ja, das Musical der German Musical Academy nimmt sich den großen Dänen zum Vorbild, der hierzulande immer noch gern auf seine 156 Märchen reduziert wird. Obwohl er Dramen schrieb, Romane, Novellen, Reisebücher, Gedichte, Opernlibretti ... – was man eben so tat, um im Biedermeier als vollwertiger Dichter zu gelten. Worum es geht? Klar: um die kleine Meerjungfrau, die die Nähe zur Welt der Menschen sucht. Es kommt, wie es kommen muss: ein Prinz stürzt ins Meer, die Meerjungfrau rettet ihn vor dem Ertrinken, die große Liebe bricht an ... H.C. Andersen? Nein, doch nicht. Jedenfalls nicht nur. Denn das Original ist doppelbödiger. Und nicht nur ein fröhliches Vergnügen. HPS 12., 18., 19., 25., 26.2., Haus der Jugend

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Entrez!

Storno 2011 F Makaber, sagen manche. Launig, sagen andere, chilischarf, hart, komisch und bitterböse. Wieder andere sagen es so: Pointen prasseln. Oder: Die Zwerchfelle hängen in Fetzen. Storno 2011 sind Harald Funke, Jochen Rüther und Thomas Philipzen. Und in ihrem kabarettistischen Jahresrückblick, wie immer so schräg wie hochpolitisch, geht es richtig zur Sache. Philipzen: „An Steilvorlagen herrscht wahrlich kein Mangel.“ Fukushima und die FDP, Wulff, gestürzte Diktatoren. Und auch der Terror kommt natürlich nicht zu kurz. Oder wie es die drei Abrechner ausdrücken: Der Oberterrorist hat Ladenschluss. HPS 17.2., Hochschule, Aula

Entrez! – Zimmer zu vermieten F Ein kleines Fenster, ein kleines Zimmer. Eine Malerleiter, offenbar wird hier gerade renoviert. Und dann kommt Robert Eisele rein, alias Robert Agusto, der neue Mieter, und die Clownerie beginnt. Eisele, der es gern klein mag, weil klein einfach intimer ist. Wenn er nicht, wie hier, auf einer kleinen Bühne steht, baut er gern sein kleines dunkelblaues Pagodenzelt auf – und davor steht dann ein Kassenhäuschen, das noch kleiner ist als klein. Clowntheater? Selten zu sehen – also hin! Großer Abend. HPS 25.2., Erstes Unordentliches Zimmertheater

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www.tanzforum-os.de Storno 2011 STADTBLATT≈2.2012 59


kunst sehenswert Maria Burghardt/Oda Pankoke F In der Schau „Von Bakterien, Viren und Verbandsmaterial“ beweisen zwei Textilstudierende der Universität Sinn für Skurrilität – Bakterienkulturen als Filzschmuck etwa oder Bandagen mit Reißverschluss und Häkelei. bis 10.2., Praxis Schilling, Hakenstraße

Pia Klüver F „Entblößt“. Ziemlich passend, der Ausstellungstitel. Denn Bildhauerin Pia Klüver, Preisträgerin des PiepenbrockKunstförderpreises 2011, zeigt körperplastische Arbeiten – und eine biografisch inszenierte Rauminstallation. Äußere wie innere Nacktheit also. bis 26.2., Stadtgalerie

Ob auf dem Eintrittsticket wohl „Entry“ steht?

Nicht hier, nicht dort Das Nussbaum-Haus lernt aus seinen Fehlern und reformiert sich: Gabriele Undine Meyers multimedialer Transit markiert die Wende. Transit. Wer je „Casablanca“ ge-

g sehen hat, das Exilanten-MeloRegina Kelaita F „Vertigo“. Nein, hier geht es nicht um den gleichnamigen Spielfilm von Alfred Hitchcock. Es geht um eine zweiminütige DVD der niederländischen Fotografin und Videokünstlerin Regina Kelaita. Die hat sich mit der Kamera aus dem Fenster gelehnt. bis 17.3., EMAF ArtBox, Stadtbibliothek

Dorothea Huber F Hubers Mikro-Museum „Viva Terrarium – Tiere im Glaskasten“ geht auf „Brehms Tierland“ zurück. Was zu sehen ist? Tiere im Glaskasten. Plus Zeichnungen. Plus Bilder. 2.2. bis 10.3., Stadtbibliothek

dram, in dem sich Humphrey Bogart und Ingrid Bergman am Ende auf einem marokkanischen Flugfeld Lebewohl sagen, weiß, was das ist: Ein Zwischenzustand der Unsicherheit, der existenziellen Bedrohung. Eine Zwischenzone, in der Hoffnung und Verzweiflung sich die Waage halten. In „Casablanca“ geht es um Visa. Wer eines hat, kann ins neutrale Lissabon fliehen, wer keines bekommt, muss in Französisch-Nordafrika bleiben – und damit in Reichweite der Deutschen Wehrmacht. Gerecht geht es dabei nicht zu. Für einen kurzen Augenblick läßt auch Meyers „Transit“ den Besucher spüren, wie es ist, heimatlos zu sein. Jeder Besucher er-

hält an der Kasse das Faksimile eines Passes. Und in diesen Pass hinein einen Stempel. Ob dort dann „Entry“ steht oder „No Entry“, ist Zufall. Meyers Multimedia-Installationen markieren den Auftakt einer neuen Ausstellungsreihe. Zeitgenössische Künstler setzen sich in ihr mit dem Werk Nussbaums auseinander. Ausgehend vom Holocaust inszeniert Meyer einen Brückenschlag in die Jetztzeit: Nationalismus, zeigt sie, ist ein Problem des Immer und Überall. Millionen von Flüchtlingen irren von Niemandsland zu Niemandsland. Wer glaubt, unsere Welt wachse zusammen, zu mehr Offenheit für alle, erliegt einer Illusion. Meyer stellt nicht das erste Mal im Nussbaum-Haus aus – 2004 war sie

Klaus Staeck / Jens Raddatz

F Das ist ja mal ein schöner Ausstellungstitel: „Lieblingsbilder“. Bevor Fragen kommen: Damit meint Wiese natürlich seine eigenen. Und er macht noch was Ungewöhnliches: Zur Eröffnung lässt er nicht reden, er redet selbst. 25.2.-25.3., Galerie Letsah HPS

F Der Mann ist eine Legende, seit Anfang der 60er „unterwegs in Sachen Kunst und Politik“: Klaus Staeck, einer der großen antikonservativen Agitatoren im Lande, satirisch, ironisch, zynisch, schonungslos. Über 40 Mal haben sich Zensur-Juristen vergeblich an ihm die Zähne ausgebissen – sicher auch, weil Staeck selbst Jurist ist. Ein Kämpfer, der Mann. Hier von ihm zu sehen: 10 Plakat-Motive der letzten Jahrzehnte, ergänzt um Aktuelles wie „Auf großer Fahrt“. Und der Klassiker „Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?“, Staecks Dürer-Zitat von 1971. „Eine Staeck-Ausstellung ohne dieses Plakat?“ Jens Raddatz, BBK-Vorsitzender und in Sachen politischer Kunst seit jeher Staecks brother in arms, lacht. „Sowas gibts einfach nicht!“ Er kennt Staeck seit seiner Magisterarbeit. Die Legende nach Osnabrück zu holen? Raddatz: „Sehr problemlos. Er hatte sofort Lust drauf.“ Raddatz steuert Arbeiten zum „angeblich so neuen Phänomen des Rechtsterrorismus“ bei. Thematische Überschneidungen sind also vermieden. Zweiter Unterschied zu Staeck: Während Staeck seine Plakate und Postkarten in hohen Auflagen an die Front schickt, kultiviert Raddatz das Unikat. Raddatz, voller Vorfreude: „Das wird echt spannend.“ Mal sehen, ob sich auch die örtliche CDU und FDP reintraut.

Weitere Ausstellungen siehe Seite 42

3.2. bis 14.4., Kunst-Quartier, BBK Osnabrück

Georg Wiese

HARFF-PETER SCHÖNHERR

60 STADTBLATT≈2.2012

mit einer Installation an der Jubiläumsausstellung „Zeit im Blick“ beteiligt. Aber diesmal beherrschen ihre suggestiven Welten zentrale Teile des Baus. Multiassoziative Räume, im Kern Video und Fotografie, die bewegen, die berühren. Gewiss, Wechselausstellungen sind im Nussbaum-Haus nichts Neues. Und Bezüge dieser Wechselausstellungen zu Nussbaum auch nicht. Aber bisher waren sie eher Beiwerk. Und manch Nussbaum-Bezug war ziemlich herbeikonstruiert. Meyer ist also wirklich eine Vorreiterin: der Gast als Hauptperson, in optischer Dominanz, in inhaltlicher Emanzipation. Das tut gut. Denn nur auf Nussbaum konzentriert, könnte das Nussbaum-Haus nicht bestehen. Transit? Genaugenommen sind wir alle in einem Zwischenzustand. Unausgesetzt. Denn was ist das Leben, wenn nicht Veränderung? HARFF-PETER SCHÖNHERR

6.2.-15.4., Felix-Nussbaum-Haus


FOTO: DAVID MISSAL

medien

Videofreunde auf Spurensuche: Jonas Hüsges, Lena Perkmeyer und Marius Schott (v.l.)

Vom Tischler zum Kunst-Star Der Künstler als junger Mann: Die Videofreunde im Haus der Jugend haben eine Kurzdokumentation über Friedrich Vordemberge-Gildewart gedreht. Nein. Das antworten die meis-

g ten Osnabrücker. Viele kennen

ihren eigenen ‚Sohn’ nicht mehr – wissen keine Antwort auf die Frage, wer Friedrich Vordemberge-Gildewart war. Damit das künftig besser läuft, bekommt der Osnabrücker Künstler jetzt sein eigenes Video-Portrait: Die Osnabrücker Videofreunde haben im Laufe des letzten Jahres eine Kurzdokumentation über ihn gedreht. Der Titel ist dabei Programm: „von millimetern und geraden“ erzählt von einem jungen Künstler mit Tischlerausbildung. „Unsere Idee war, den Künstler als jungen Menschen darzustellen. Wir wollten ihn nicht kunsthistorisch abhandeln“, erzählt Jonas Hüsges. Der 17-Jährige ist seit mehr als sieben Jahren bei den Videofreunden und hat auch dieses Mal das Projekt von Anfang bis Ende begleitet. Im Juni 2011 ist es endlich soweit: Die Osnabrücker Videofreunde klingeln am Haus der Vordemberge-Gildewart Initiative in Osnabrück. „Unsere Grundidee war, den ganzen Film an zwei Interviews aufzuziehen“, sagt Jonas Hüsges. Im Geburtshaus von Vordemberge-Gildewart führen die Videofreunde das erste Interview – mit dem Gründer der VG-Initiative Dr. Siegfried Hoffmann. „Aus diesem Interview haben wir die interessantesten Aspekte herausgenommen“,

erzählt Hüsges. „Wir haben uns dann damit beschäftigt, wie es dieser Junge schafft, aus dem familiären Betrieb auszubrechen und in die Kunstszene zu gehen.“ Wie er das geschafft hat, weiß auch Kunstprofessor und Experte Dietrich Helms aus Hamburg. Deshalb gab es für die Jugendlichen eine ‚echte’ Recherchereise nach Hamburg: „Für uns als Gruppe war das auch sehr unterhaltsam“, erinnert sich Sozialpädagoge Marius Schott. Er betreut die zehn Jugendlichen. Als die Jungfilmer wieder zurück sind, merken sie: „Wir haben ein Riesen-Interview.“ Für die Videofreunde stellt sich jetzt die Frage: „Was ist für uns Jugendliche interessant?“ Ganz persönlich beantworten die Jungfilmer diese Frage: „Relativ viele Aspekte, die dieser Mensch durchlebt hat, betreffen uns auch in ähnlicher Form“, weiß Jonas Hüsges. „Diese Überlegungen: Wo geht man hin nach der Schule? Was macht man jetzt?“ Wie Vordemberge-Gildewart vor knapp 100 Jahren, befindet sich auch die Videogruppe genau jetzt an einem Wendepunkt: „Das war eine Art Abschlussprojekt“, erzählt Jonas Hüsges mit einem bisschen Wehmut, „so langsam löst sich die Gruppe auf. DAVID MISSAL Der alte Kern geht.“ 7.2., Premiere, Haus der Jugend

dvd-tipps Altitude – Tödliche Höhe. Fünf Tweens auf dem Weg zu einem Konzert. Ein Roadtrip. Irgendwie: Wären sie nicht in einem Kleinflugzeug unterwegs. Mit dem geraten sie nicht nur in einen Sturm – in diesem Sturm ist auch noch etwas, das gar nicht existieren dürfte. Richtig spannender Horrorthriller aus Kanada. EuroVision, ca. 12 EUR Piranha. Kleine urzeitliche Piranhas fressen feiernde Studenten. Und zwar viele davon. Ein Film, der aussieht wie einer aus den 80ern, voller pubertärer Sexphantasien, Party und herber Zoten – aber so spannend, dass man vergisst, dass er nur das Remake eines 34 Jahre alten B-Horrors ist. Studiocanal, ca. 15 EUR Koyaanisqatsi. 1982 entstand der Bilderreigen ohne offensichtliche Handlung. Straßenschluchten, Häuser, Menschen. Wild montiert zur dröhnenden Musik von Philip Glass. Doch wer sich drauf einlässt, bekommt ei-

nen der bemerkenswertesten Filme zum Thema Zivilisation, Wohlstand, Ausbeutung zu sehen. Koch Media, ca. 11 EUR Super 8. JJ Abrams wandelt auf den Spuren seines Produzenten Steven Spielberg. Mittlerer Westen der USA, Ende der 1970er. Kinder drehen ihren eigenen Zombiefilm. Da entgleist ein Zug. Und ihre Kamera läuft. Irgendwo zwischen „E.T“, den „Goonies“ und „Akte X“ angesiedelter, fantasievoller Jugendfilm. Paramount HE, ca. 15 EUR Kill the Boss. Der Film für alle genervten Angestellten. Nick ist fleißig, aber sein Vorgesetzter ist unerträglich. Dale leidet unter seiner Chefin, die ihn ins Bett kriegen will. Und Kurts Boss verseucht die Umwelt. Keine Frage: die Chefs müssen weg. Doch Buchhalter sind halt keine Killer. Schwarzhumorig. Warner HV, ca. 10 EUR

spieltipps BILDSCHIRM

TISCHPLATTE

Tolkien erfand zwar nicht die Orks, zeichnet aber durch „Der Herr der Ringe“ verantwortlich für deren Skizzierung als hirn- und kulturlose humanoide, aber äußerst brutale und hässliche Spezies. Für diese kann nur eines gelten: „Orcs Must Die!“ (Robot Entertainment, 14 EUR). Ohne schlechtes Gewissen gilt es, die krummbeinigen und übelriechenden Zeitgenossen Level für Level von Portalen fernzuhalten, in denen sie in unsere eigene, von guten Menschen bevölkerte Welt einzudringen versuchen. Bevor der eigene Held selbst Hand zum Genozid anlegt, baut er Fallen an strategisch günstig gelegenen Engpässen und platziert Bogenschützen auf unerreichbare Zinnen. Dadurch erhält das Gemetzel eine gewisse taktische Tiefe.

Als Terry Pratchett 1983 „The Colour of Magic“ veröffentlichte, konnte er kaum ahnen, dass seine gigantische Schildkröte Groß-A’Tuin noch 29 Jahre und 39 Romane später die Scheibenwelt mit ihrer Hauptstadt Ankh-Morpork durch den Weltraum tragen würde. Theaterstücke, Verfilmungen, Hör-, Rollen- und Computerspiele nutzten das satirische Werk des Engländers als Plot. Nun hat sich mit Kosmos ein Brettspielverlag der wundersamen Fantasy-Welt angenommen. Mit über 100 Charakteren, die sie als Karten ausspielen, versuchen die 2-4 Spieler sich Vorteile bei der Kontrolle der auf dem Spielbrett stimmungsvoll dargestellten Hauptstadt zu verschaffen und ärgern dabei immer wieder ihre Mitspieler. Der Humor steht bei „Scheibenwelt – Ankh-Morpork“ (ca. 30 EUR) im Vordergrund und begeistert vor allem Fans der Serie. THOMAS HART STADTBLATT≈2.2012 61


kino

Magie der bewegten Bilder In Hugo Cabret trifft Jungstar Chloë Moretz auf Altmeister Martin Scorsese. Eine Begegnung, die uns auf den Pariser Bahnhof Montparnasse führt. Und die zeigt, dass Alter manchmal nebensächlich ist. Hugo Cabret (Asa Butterfield): Die Bahnhofsuhr ist sein Zuhause

Nicht nur eine zauberhafte Gesondern auch eine Hommage an die Anfänge des Films, die geprägt waren von Visionären mit Begeisterung an technischen Tüfteleien: Martin Scorsese nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise. Angesiedelt im Paris der 1930er Jahre steht im Zentrum des Geschehens ein kleiner Junge namens Hugo Cabret (Asa Butterfield). Nach dem Tod seines Vaters wird er von seinem Onkel aufgenommen, der für die Instandhaltung der Uhren im Pariser Bahnhof Montparnasse zuständig ist. Doch der Onkel ist eher dem Alkohol als seinem Neffen zugeneigt, so dass Hugo auf sich allein gestellt ist. Während der Junge sich tagsüber mit kleinen Diebereien über Wasser hält, findet er nachts hinter einer riesigen Uhr Unterschlupf. Ziellos ist sein Leben dennoch nicht, denn sein Vater (Jude Law) hat ihm einen Roboter hinterlassen, den er zu reparieren versucht. Angetrieben von der Vorstellung, dass ihm sein Vater damit eine geheime Botschaft hinterlassen wollte, stiehlt er sich nach und nach die fehlenden Teile zusammen. Immer wie-

g schichte,

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der auf der Flucht vor dem tollpatschigen Bahnhofspolizisten (Sacha Baron Cohen), kommt es Hugo zugute, dass er schnellstens gelernt hat, sich in dem labyrinthartigen Bahnhof zurechtzufinden. Als er auf die gleichaltrige Isabelle (Chloë Moretz) trifft, findet er jemanden, der seine Leidenschaft für Geheimnisse teilt. Nichts ganz zu unrecht vermuten sie eines hinter ihrem Patenonkel Georges Méliès (Ben Kingsley), denn dieser steht zwar tagein tagaus in seinem kleinen Spielzeugladen im Bahnhof, erzählt jedoch nie von seiner Vergangenheit ... Der Name Méliès ist vielleicht nicht jedem so geläufig wie der der Brüder Lumière, die häufig als Begründer des Films verstanden werden. Georges Méliès gilt als Erfinder der Stop-Motion-Technik und schuf den ersten Science-Fiction-Film: „Die Reise zum Mond“, die er in Anlehnung an Jules Vernes Roman 1902 verwirklichte. Nun taucht er auch in „Hugo Cabret“ auf. Dank seines Erfindergeistes war es ihm möglich, einen Projektor, den er in England erstanden hatte, zu

einer Kamera umzubauen, so dass er eigene Filme produzieren konnte. Als Theaterbesitzer zeigte er sie seinem Publikum bereits kurze Zeit nachdem die Brüder Lumière ihren ersten Film unter Ausschluss der Öffentlichkeit präsentiert hatten. In den 15 Jahren, die er erfolgreich dem Filmemachen widmete, entstanden mit seiner Produktionsfirma Star Film über 500 Filme, von denen heute noch ca. 250 erhalten sind. Ob man sich dank seines Patenkindes in hohem Alter wieder an Méliès als Filmemacher erinnerte oder ob einige seiner Filme eher zufällig in die Hände von Journalisten fielen, ist Spekulation. Jedoch ist die Schauspielerin, die dieses Patenkind darstellt, eine genaueren Betrachtung wert. Die Rolle der Isabelle scheint für sie ungewöhnlich kindgerecht. Denn obwohl sie gerade erst 14 Jahre alt ist, hat sie mit Rollen auf sich aufmerksam gemacht, die anders sind. In „Kick-Ass“ zeigte Chloë Moretz an der Seite von Nicolas Cage als Hit-Girl unglaublich coole Kampfkünste. Was zunächst als gängige Teenie-Komödie startete, wandelte sich schnell zu blutiger, bildgewalti-

ger Action. Der Trailer, in dem sie in recht kaltblütigen Kampfszenen gezeigt wird, wurde in den USA indiziert. Neben diversen Auftritten in TVSerien wie „My Name is Earl“, „30 Rock“ oder „The Guardian“ war sie zuletzt in „Let me in“ zu sehen. Die Neuverfilmung des schwedischen Horrorstreifens ist eher leise und hintergründig. Chloë Moretz spielt darin ein Vampirmädchen, das unter Menschen lebt. Sie ist zart und zerbrechlich. Und mit minimalsten Gesten versteht sie es, das abgrundtief Böse aus sich herauszuholen und diabolisch zu agieren. Sie übertreibt nicht, sondern wirkt fast zaghaft und ist dabei gleichzeitig unglaublich souverän. Charmant und liebenswert ist sie in der Rolle als Isabelle, die mit Hugo Cabret gemeinsam versucht, dessen Geheimnis zu lüften und damit das Publikum vortrefflichst verzaubert. HANNA VON BEHR USA 2011. R: Martin Scorsese. D: Chloë Moretz, Asa Butterfield, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen u. a. ab 9.2., Cinema Arthouse, CineStar


Und weg isser

die platzanweiserin

Der dänisch-amerikanische Regisseur Nicolas Winding Refn bringt die Coolness ins Kino zurück: Eigentlich ist Drive ein reines B-Movie. Aber höllisch gut gemacht. Das Adjektiv „cool“ wird ent-

g schieden überstrapaziert. Be-

sinnen wir uns kurz darauf, was es eigentlich sagen will. Auf Charaktereigenschaften bezogen meint es Selbstbeherrschung, Besonnenheit, vor allem: Haltung. Nachdem das geklärt ist: Nicolas Winding Refn, der Regisseur von „Drive“, ist wirklich ein cooler Hund. Die Nerven muss man erst einmal haben, einen Film über einen Flucht- und Rennfahrer zu drehen und auf all diese lächerlichen Computereffekte zu verzichten, die die jüngste Generation von Action-Filmen so spektakulär und zugleich fürchterlich langweilig machen. Gerade mal 15 Millionen Dollar soll „Drive“ gekostet haben. Das reicht bei einem JerryBruckheimer-Film just für die Werbung. „Drive“ erzählt von einem namenlosen, wortkargen Stuntman, der sich nebenbei als Fahrer für Raubüberfälle verdingt. Einziger Vertrauter des Einzelgängers ist ein Werkstattbesitzer, der ihn mit den nötigen Fahrzeugen versorgt. Als sich „der Fahrer“ mit seiner zarten Nachbarin Irene und deren Sohn anfreundet, ist der Grundstein zum Konflikt gelegt. Auch nachdem Irenes Ehemann aus dem Gefängnis entlassen wird, bleibt „der Fahrer“ ein loyaler Freund. Plötzlich ist die Mafia im Spiel, Irene und der Junge geraten

in Gefahr, „der Fahrer“ greift ein. All das erzählt Refn äußerst reduziert, mit einem Minimum an Dialog und einer scheinbar simplen, aber gekonnten Bildsprache. Coolness ist, wenn auf der Leinwand ein Bankraub vonstatten geht, der Regisseur aber nur den wartenden „Fahrer“ zeigt. Der hat eine eiserne Regel: Er wartet nur fünf Minuten, dann gibt er Gas. Als Zuschauer kriegt man Herzklopfen, während „der Fahrer“ ungerührt im Radio eine Sportübertragung sucht, die sich bald als bedeutsam erweisen wird. Coolness ist auch, wenn Refn seine Autojagden nicht durch Computereffekte und wilde Schnitte anheizt. „Der Fahrer“ rast nicht; damit würde er ja die Polizei und die über L.A. kreisenden Hubschrauber der TV-Sender auf sich aufmerksam machen. Statt Geschwindigkeit ist Geschick gefragt. Das gilt auch für diesen Film, der in seiner ökonomischen und gerade deshalb hochgradig spannenden Machart an den frühen Tarantino, die Coen-Brüder, den jungen John Carpenter erinnert. Eigentlich ist „Drive“ ein reines B-Movie. Aber H.K. höllisch gut gemacht. USA 2011. R: Nicolas Winding Refn D: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Albert Brooks, Ron Perlman u. a. ab 26.1., Cinema Arthouse

Für immer Liebe

F Für mich ist der Valentinstag seit jeher ein Phänomen: Wieso soll ich einen einzigen Tag im Jahr dem Menschen widmen, den ich liebe? Denn heißt es dann nicht, dass ich das die restlichen 364 Tage nicht tue? Nach einigem Weihnachtskitsch und Romanzen wie „New Year’s Eve“ sind es erstaunlich wenig Filme, die im Februar starten, bei denen es sich ausschließlich um Liebe oder gar den Valentinstag dreht. – Randnotiz: Dafür laufen umso mehr gute Thriller an ... Doch ein paar lassen sich finden. Mit einem Glas Prosecco dürfen weibliche Romantikfans auf die ewige Liebe anstoßen, wenn es im Rahmen der Reihe CineLady Für immer Liebe (Vorpremiere 8.2., ab 9.2., CineStar) heißt. Paige (Rachel McAdams) verliert nach einem schweren Unfall ihr Gedächtnis. Die fehlenden Jahre in ihrer Erinnerung beinhalten auch ihren Ehemann Leo (Channing Tatum). Er ist ihr völlig fremd. Doch zu seinem Leid unternimmt sie zunächst nichts, um ihn wieder kennenzulernen, sondern flüchtet sich in ihre Vergangenheit. Erst nach und nach schaffen die beiden es, die unvermittelt aufgetretenen Barrieren zu überwinden Ähnlich wie diese Geschichte basiert auch Der Ruf der Wale (ab 16.2., CineStar) auf einer wahren Begebenheit. Die Rettung von drei im Eis eingeschlossenen Grauwalen wird zum Staatsakt und bietet den Rahmen für eine weitere Liebesgeschichte. Ken Kwapis besetzte die Hauptrollen mit John Krasinski und Drew Barrymore. Er ist Lokaljournalist, sie Tierschützerin. Die zunächst aussichtslose Lage und

Black Gold

der Kampf gegen alle Widrigkeiten schweißt sie unweigerlich zusammen. Und dann machen Sowjetunion und USA einen undenkbaren Schritt: Gemeinsam setzen sie sich für die Rettung der Grauwale ein und trotzen damit sämtlichen Fehden des Kalten Krieges. Ein Stück Abenteuergeist bringt JeanJacques Annauds Black Gold (ab 9.2., CineStar). Das Plakat erinnert an „Lawrence von Arabien“. Und auch Handlung und Charaktere lassen ähnliche Assoziationen zu, mit kriegerischen Auseinandersetzungen, strategischer Heirat und Wüstenkulisse in Tunesien und Katar. Die Besetzung ist mit Freida Pinto, Antonio Banderas, Mark Strong, der zeitgleich auch in „Dame, König, As, Spion“ (ab 2.2. CineStar, Cinema Arthouse) zu sehen ist, sehr international geprägt. Die Protagonisten dieser Filme zeigen unterschiedlichste Facetten von Liebe oder Partnerschaft. Während sich die einen aufgrund ihrer Gefühle ewige Liebe schwören, dient die Vermählung bei anderen eher als Mittel zum Schlichten eines schwelenden Konflikts. Würde für dieses Paar der Valentinstag eine Rolle spielen? Wahrscheinlich eher nicht ... Ich vermute, dass es ein gewöhnlicher Dienstag wird, der sich grau und regnerisch ankündigt, wie es sich für Februar gehört. Ein perfekter Tag halt, um im Kino zu sitzen und in andere Gefilde abzuschweifen. Nachsatz: Schenke ich meinem Rechtschreibprogramm Glauben, gibt es den Valentinstag übrigens gar nicht ... HANNA VON BEHR

Der Ruf der Wale Wortkarger Fahrer: Ryan Gosling in „Drive“ STADTBLATT≈2.2012 63


kino

Ein riskanter Plan

Ein riskanter Plan F Die Polizeipsychologin Lydia Anderson (Elizabeth Banks) wird zu einem potenziellen Selbstmordversuch gerufen. Ein junger Mann (Sam Worthington) steht hoch über den Straßenschluchten auf dem Sims eines Hotelzimmers. Andersons Aufgabe besteht darin, ihn vom Springen abzuhalten. Wir Kinozuschauer werden ihre Bemühungen über lange Strecken des von dem früheren Dokumentarfilmer Asger Leth inszenierten Films begleiten. Wir werden aber auch peu á peu mehr erfahren über Nick Cassidy, der offenbar aus lauter Verzweiflung den Freitod sucht. Er war im Gefängnis, nutzte einen Freigang zur Flucht und will in Wahrheit nur eines: Seine Unschuld beweisen. Sein Bruder (Jamie Bell) ist ihm dabei eine wertvolle Hilfe, und er muss einen Einbruch begehen. Nick kommt die Aufgabe zu, die Aufmerksamkeit der Beteiligten auf sich zu lenken. Was seinen Aufenthalt auf dem schmalen Fensterbrett nicht minder gefährlich und die Angelegenheit fürs Publikum ausgesprochen spannend H.K. macht ... USA 2012. R: Asger Leth. D: Ed Harris, Edward Burns, Kyra Sedgwick, William Sadler u. a. ab 26.1., CineStar

Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Zettl – Unschlagbar charakterlos

Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

F Was vor einem Vierteljahrhundert Schmierenreporter Baby Schimmerlos in der grandiosen TV-Satire „Kir Royal“ von Helmut Dietl war, ist heute Max Zettl (Bully Herbig) in „Zettl“. Zwar spielt die Handlung nun nicht mehr in der Bussi-Bussi-Gesellschaft von München, sondern in Berlin. Und auch das Klatschblatt von einst muss heute einer schmierigen Online-Klitsche weichen. Aber ansonsten ist bei der ehrenwerten Gesellschaft und ihrem Tanz ums Goldene Kalb im Wechselschritt von Politik, Prominenz und Presse alles beim Alten geblieben. Wenn auch glanzloser, wie das ganz echte und total wirkliche Leben zwischen RTL und BildZeitung tagtäglich beweist. Warum jedoch Regisseur und Co-Autor Dietl, der für „Kir Royal“ noch hochkarätige Verstärkung von Schriftsteller Patrick Süskind erhielt, nun ausgerechnet auf den farblosen Benjamin von Stuckrad-Barre am Drehbuch setzt, ist kaum nachvollziehbar. Vielleicht hängt das einfach auch nur mit einer gewissen Spezlwirtschaft zusammen? FJ

F Weil der talentierte Baseballspieler Billy Beane (Brad Pitt) die in ihn gesteckten Hoffnungen kaum erfüllen konnte, landet er als Manager bei einer zweitklassigen und unterfinanzierten kalifornischen Mannschaft. Gegen alle Widerstände setzt er ein völlig neues System durch, das auf Theorien des Wirtschaftswissenschaftlers Bill James beruht. Mit Hilfe eines ehrgeizigen Yale-Absolventen werden am Computer Erfolgsmodelle errechnet, die tatsächlich zum Sieg führen und das Baseballspiel für immer verändern sollen. Basierend auf Michael Lewis’ gleichnamiger Buchvorlage nach einer wahren Begebenheit, ist „Moneyball“ weitaus mehr als nur ein weiteres biografisches Sportlerdrama. Dafür bürgen schon Darsteller wie Brad Pitt und auch Philip Seymor Hoffman, der bereits als genialer Schriftsteller für Regisseur Bennett Miller in dessen Meisterwerk über Truman Capote brillierte. Hier mimt Hoffman nun einen Vertreter der alten Baseball-Schule, der sich durch die neuen Methoden der beiden jüngeren Schnösel persönlich beleidigt fühlt.

D 2011. R: Helmut Dietl. D: Michael Herbig, Senta Berger, Götz George u.a. ab 2.2., Cinema Arthouse

FJ

USA 2011. R: Bennet Miller. D: Brad Pitt, Philip Seymour Hoffman, Jonah Hill u.a. ab 2.2., Cinema Arthouse

Die Summe meiner einzelnen Teile

Zettl – Unschlagbar charakterlos

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F Hans Weingartners neuer Film befasst sich mit einem so aktuellen wie dem Regisseur vertrauten Thema. Schließlichging es schon in seinem Diplomfilm „Das weiße Rauschen“ (2001) für die Kunsthochschule für Medien in Köln um das Thema psychische Störungen, und Weingartner selbst hat unter anderem Neurowissenschaften studiert. Er weiß so, worum es geht, wenn er hier die Geschichte des jungen erfolgreichen Mathematikers Martin Blunt (Peter Schneider) erzählt, der nach einem

Burnout ein halbes Jahr in der geschlossenen Psychiatrie verbringt, um dann festzustellen, dass er Job und Freundin verloren hat. Blunt verabschiedet sich also von seinem alten Leben, das ihn krank gemacht hat - und lebt erst auf der Straße, dann in einer Hütte im Wald. Doch das System, dem er zu entfliehen sucht, holt ihn immer wieder ein. NB

D 2011. R: Hans Weingartner. D: Peter Schneider, Henrike von Kiuck, Timur Massold u. a. ab 2.2.

Sex on the Beach F „Zwei Wochen Sonne, Meer, Saufen, Sex und Strand. Und Saufen. Und Sex.“ Das ist es, was Neil, Simon, Jay und Will nach ihrem Schulabschluss auf Kreta zu tun planen. Aber wie das nun mal so ist: Das Leben lässt sich nicht immer planen, erst recht nicht als spätpubertierende 18-Jährige. Dementsprechend stellt sich das Hotel vor Ort als schon etwas heruntergekommene Absteige heraus und auch die Damenwelt reagiert zunächst eher zurückhaltend. Zu allem Überfluss wird Simon auch noch von seinem Liebeskummer eingeholt, vor dem er doch eigentlich in diesen Urlaub geflüchtet war. Als dann aber ein Mädelsquartett auftaucht, scheint das Schicksal doch wieder auf der Seite der vier Antihelden zu stehen... Der Film, der in England einen fulminanten Start hinlegte und vier Wochen lang den ersten Platz der KinoCharts besetzte, basiert auf der britischen Serie „The Inbetweeners“, die die Freuden und Nöte von vier typischen Vorstadt-Teenagern thematisierte und weltweit ausgestrahlt CHRISTINA LOTTER wurde. GB 2011. R: Ben Palmer. D: Simon Bird, James Buckley, Blake Harrison, Joe Thomas u.a. ab 2.2., CineStar 1.2., Vorpremiere Movies to Meet, CineStar


Gefährten

Gefährten F Das wunderschöne Märchen von Steven Spielberg erzählt in beeindruckenden Bildern wie der Hengst Joey den Ersten Weltkrieg erlebt. Als Joey von Farmer Peter ersteigert wird, sollte ihm eine Zukunft als Arbeitstier auf dem Hof bevorstehen, doch keiner schafft es, das störrische Tier abzurichten. Nur dem jungen Sohn des Farmers (Jeremy Irvine) gelingt es mit viel Geduld, den widerspenstigen Hengst zu zähmen. Er baut eine innige Freundschaft zu ihm auf, die abrupt auseinander gerissen wird, als der Weltkrieg beginnt und der Vater das Pferd an die britische Armee verkauft. So beginnt Joey’s Odyssee durch die Wirren des Weltkrieges und auch der junge Albert schreibt sich schließlich für die Armee ein. Entstanden ist das Kriegsepos nach einer Romanvorlage von Michael Morpurgo. In Gesprächen mit Kriegsveteranen brachte er in Erfahrung, dass Millionen von Pferden nicht aus dem Krieg zurückkehrten und beschloss einen Roman aus Sicht eines dieser Pferde zu KIM RUNGE schreiben. USA 2011 R: Steven Spielberg. D: Jeremy Irvine, Peter Mullan, Emily Watson u.a. ab 16.2. CineStar

Das gibt Ärger F Der britische Geheimdienst kommt mit einem James Bond aus, eine große Nation wie die USA braucht natürlich mindestens zwei solcher Typen mit der Lizenz zu töten. Die beiden Spitzenagenten haben denn auch schon diverse Kerben in ihren Revolvern. Sie sind gute Kollegen und sogar beste Freunde, die normalerweise bereit wären, für den jeweils anderen das Leben zu riskieren. Das ändert sich, als sie, anfangs ohne es zu wissen, um dieselbe Frau buhlen. Fortan versucht jeder, den anderen auszustechen. Und dabei kommt alles zum Einsatz, was die moderne Überwachungs- und Waffentechnik zu bieten hat. Das Drehbuch zu diesem Film

Das gibt Ärger

wanderte seit Jahren durch Hollywood, bis es bei Regisseur McG ankam, der mit viel Witz und Tempo stilistisch an seine Action-Farce „Drei Engel für Charlie“ anschließt. Neben Hauptdarstellerin Reese Witherspoon fungiert Will Smith als Produzent, der offenbar nicht vor der Kamera zu sehen sein wird. Aber Überraschungen lassen sich nicht ausschließen - noch einen Monat vor Bundesstart sparte der Verleih mit Informationen. Eines aber ist sicher: Til Schweiger steht auf der Besetzungsliste. H.K. USA 2012. R: McG. D: Chris Pine, Tom Hardy, Til Schweiger, Angela Bassett, Laura Vandervoort u. a. ab 16.2., CineStar

Glück F Im August 2009 wurde das erste Buch des Anwalts und Strafverteidigers Ferdinand von Schirach veröffentlicht. Die Sammlung von literarisch aufgearbeiteten Gerichtsfällen trägt den Titel „Verbrechen“ und blieb

SOUNDTRACK DES MONATS

Drive F Filme, in denen schnelle Autos eine (oder sogar die Haupt-) Rolle spielen, haben eine lange Tradition. Und erstaunlicherweise gibt es in dieser Reihe auch herausragende Soundtracks, etwa Lalo Schifrins „Bullitt“ oder „Nur noch 60 Sekunden“. „Drive“ macht da keine schlechtere Figur. Komponiert wurde der technoide 80er-Disco-RockScore von Cliff Martinez. Cineasten kennen ihn als Musikzulieferer für Steven Soderbergh (u.a. für „Sex, Lügen und Video“, „Contagion“), Rockfans als einstigen und sehr kurzzeitgen Drummer der Red Hot Chili Peppers. Der Mann hat’s drauf. MARS Lakeshore Records

Glück

54 Wochen lang in der Bestsellerliste des Spiegels vertreten. Jetzt hat Doris Dörrie das Drehbuch zur Erzählung „Glück“ geschrieben und verfilmt. Darin geht es um die junge Prostituierte Irina (Alba Rohrwacher), einen Kriegsflüchtling, die in Berlin den obdachlosen Punk Kale (Vinzenz Kiefer) kennen und lieben lernt. Die beiden schaffen es, eine gemeinsame Wohnung zu mieten und sich ein bescheidenes Glück aufzubauen. Doch dann stirbt einer von Irinas Freiern in der gemeinsamen Wohnung und die junge Frau flüchtet voll Angst. Doch Kalle beschließt, um sein neues Leben zu kämpfen. NB D 2011. R: Doris Dörrie. D: Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Andrea Sawatzki u. a ab 23.2., Cinema Arthouse

In Darkness – Eine wahre Geschichte F „In Darkness“ ist die wahre Geschichte des polnischen Kanalarbeiters Leopold Socha (Robert Wieckiewicz), der 1943 eine Gruppe jüdischer Flüchtlinge vor den Nazis rettete. Als der zwielichtige Gelegenheitsdieb Socha die Juden entdeckt, die offensichtlich versuchen aus dem Ghetto zu fliehen, wittert er zunächst ein lukratives Geschäft. Er versteckt die Gruppe in der Kanalisation und fordert als Gegenleistung ein Kopfgeld von ihnen. Mit der Zeit regt sich jedoch sein Gewissen und er beginnt Mitgefühl für die verfolgten Menschen zu entwickeln. Als die Kanalisation überflutet zu werden droht, wächst er beim Versuch den Juden zu helfen über sich selbst hinaus. Die Regisseurin griff bereits mit „Hitlerjunge Salomon“ das Thema Holocaust auf und hat mit „In Darkness“ gute Chancen auf den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. KIM RUNGE Polen / Kanada /D 2010. R: Agnieszka Holland. D: Robert Wieckiewicz, Benno Fürmann, Herbert Knaup, Maria Schrader u. a. ab 23.2.

In Darkness

WEITERE KINO-PREMIEREN Siehe „Das lohnt sich“ im Veranstaltungskalender Dame König As Spion, ab 2.2., CineStar, Cinema Arthouse The Artist, ab 26.1., Cinema Arthouse The Descendents – Familie und andere Angelegenheiten, ab 26.1., Cinema Arthouse, CineStar Der Junge mit dem Fahrrad, ab 9.2.

FILM AB CINEMA ARTHOUSE Fünf Freunde, ab 26.1. CINESTAR Fünf Freunde, ab 26.1. Underworld 4: Awakening, ab 2.2. Für immer Liebe, 8.2. (Vorpremiere CineLady) Black Gold, ab 9.2. Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung, ab 9.2. Yoko, ab 16.2. Ghost Rider 2: Spirit of Venegeance (3D), 22.2. (Vorpremiere CineMen) Kleiner starker Panda, ab 23.2. Safe House, ab 23.2. Devil Inside, 29.2. (Vorpremiere CineScream) LAGERHALLE Aber das Leben geht weiter, 1.2. Dreiviertelmond, 5., 7.2. Melancholia, 14./15.2. Atmen, 22.2. Don 2 - The King is back, 28./29.2. UNIFILM Im Schatten des Zweifels, 6.2. Wunschfilm, 7.2. Anschl. Spielpause bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen im April ELSE LICHTSPIELE BRUCHMÜHLEN B. MELLE Anonymus, 1.2. Der Gott des Gemetzels, 5., 8.2. Ziemlich beste Freunde, 9.2.

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klick WANN: 21.1.2012 WO: Theater am Güterbahnhof WAS GEHT AB: Videoinstallation und Happening zum Thema Liebe, Beziehung(slosigkeit) WIR FRAGEN: Bist Du auch beziehungslos? INTERVIEWS/ FOTOS: JUDITH KANTNER

IMPRESSUM

STADTBLATT OSNABRÜCK

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH

Georgstraße 14 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 24602 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de Seit ein paar Tagen nicht mehr.

Nein, weil ich mich gewappnet fühle, mit allen in Beziehung zu treten.

Kommt drauf an. Zu Katzen hab ich keine Beziehung, zu Hunden schon.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH

REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Judith Kantner, Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte, Lena Duvendack

PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer

FOTOGRAFEN: Judith Kantner

AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE:

Absolut beziehungslos. Habe auch keine Beziehung zu Richy Müller, auch wenn meine Stimme so klingt.

Ich bin glücklich verwoben im Beziehungschaos.

Wie man sieht nicht.

Hedda Horch, Harald Keller, David Nasse, Frank Jürgens, Thomas Hart, Nancy Plassmann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Maren Gäbel, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schlaack, Malte Schipper, Daniel Missal, Christina Lotter, Julia Niemann, Kim Runge, Peter Wilde, Nina Bartholomaeus, Jörg Ehrnsberger NamentlichgekennzeichneteArtikelgebendie Meinungdes Verfasserswieder, nichtunbedingt die der Redaktion.Abdruck, auchauszugsweise,nur nach AbsprachemitdemVerlag.

GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier, Sophia Kränke

ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 26 vom 1.1.2011

ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10

VERTRIEB:

Ich bin nicht beziehungslos, Nein, wir sind total verstrickt. sondern fassungslos, was die Liebe mit mir macht.

Der Grund für meine Beziehungslosigkeit ist eine Affäre mit meiner Arbeit.

Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet

DRUCK: STEINBACHER DRUCK, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen.

intern&interna

BANKVERBINDUNG: F Sängerin als Model. Für unser aktuelles Titelbild konnten wir Gianna Niemeyer begeistern, die Sängerin der Osnabrücker Band Therapienzentrum. Mehr über den Powerpop ihrer Band im Musikteil auf Seite 51. F Frettchen als Model. In der Haustier-Story „Verrückte Freundschaften“ der Januar-Ausgabe waren auch Jessica Aufenfehns Frettchen zu sehen. Sogar aufs Titelblatt haben sie es geschafft. Danach kam eine Mail ihrer Besitzerin: „Ich bin immer noch platt, wie viele Leute mich wegen dem Stadtblatt schon angesprochen bzw. die Ausgabe gekauft haben, weil sie mich und die Fretts auf dem Titelbild erkannt haben, voll lustig!“ Tja, so wird man berühmt. F Willkommen, Julia Niemann! Das ist unsere neue

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(Schul-)Praktikantin. Sie kommt von der IGS Fürstenau und ist für zwei Wochen bei uns. „Ich hab mich immer schon fürs Schreiben interessiert“, erzählt sie. „Und ich les das Stadtblatt ziemlich oft. Da dachte ich mir: Fragst du mal an.“ Gute Idee. F Und dann war da noch Michael Henseler, Aurich-Extum. „Moin“,schrieb er, „als Ex-Osnabrücker im ostfriesischen Exil plane ich ein langes Wochenende alte Heimat am Monatsende. Wie hilfreich wäre nun das gute alte Stadtblatt zum Stöbern im reichhaltigen Kulturangebot!“ Wir schickten ein Exemplar der Januarausgabe los. Antwort: „Hallo und vielen Dank für die prompte Lieferung, die uns bei der Wochenendplanung schon jetzt sehr hilfreich war.“ Danke fürs Lob!

Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25)

ABO: Preis des Einzelheftes 1,80 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 19,- € Studentenabo 15,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

DAS MÄRZ-STADTBLATT ERSCHEINT AM MITTWOCH, DEN 29.2.2012 REDAKTIONSSCHLUSS DI. 14.2.2012


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STADTBLATT 2012.02  

Das Osnabrück Magazin, Februar 2012

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