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STADTBLATT OSNABRÜCK

H 1573 OKTOBER 2011 Nr. 393 € 1,80

www.stadtblatt-osnabrueck.de

NEVER MIND THE KLEINSTADTGLÜCK HIER IST

WER WO WAS KINO | MUSIK | BÜHNE | KUNST | PARTYS | CAMPUS | SPORT Rein in die TonnežContainern – Lebensmittel aus dem Müll Keine Grenzen Morgenland Festival – von Elektro bis zur türkischen Sinfonie


intro

Immer noch da: Punks in Osnabrück

Hey Ho Let’s Go! g sich der Osnabrücker Punk-Com-

Unsere Titelgeschichte widmet

Sind männliche Punks anders drauf als weibliche?

munity. Ein Kenner der Szene ist Uwe Jasper, Sozialpädagoge im Ostbunker. Seit Jahrzehnten ist das JZ ein wichtiger Ort für die Stadtpunks.

Im Prinzip verhält es sich so wie bei dem ‚Normalbürger‘, nur vielleicht eine Spur schriller: Manch ein männlicher Punk neigt, besonders unter Alkoholeinfluss, zu Provokationen, die Mädels eher zum Streitschlichten.

Punks genießen nicht den allerbesten Ruf. Woran liegt das eigentlich?

Sie waren immer unbequem, nicht angepasst, eine Spur zu laut, favorisierten andere Lebensentwürfe, trugen ein schrilles Outfit und wenn sie sich an belebten und beliebten Orten wie dem Schlossgarten zusammenrotteten, machte der normale Bürger lieber einen Bogen um sie. Punk entstand Mitte der 1970er. Was denken die Punks von heute?

Punk scheint in erster Linie eine Lebenseinstellung zu sein. Anders als die anderen zu sein, gegen den Mainstream, unangepasst und unabhängig, sein eigenes Ding machen – was gelegentlich, heute eher weniger als früher, auch durch die Art der Kleidung dokumentiert wird. Viele von ihnen sind mittlerweile auch in die Jahre gekommen und gehen ganz normalen Berufen nach oder haben zumindest feste Jobs oder auch Familien.

Im Ostbunker finden regelmäßig Punkkonzerte statt, gibt’s da einen Tipp?

Ende Oktober machen wir die „Tequila Girls“, eine Folkpunkband aus Stockholm/Schweden und Ende November/Anfang Dezember soll es die dritte Auflage vom „Punk-Klassentreffen“ geben, auf der Bühne stehen dann Osnabrücker Urgesteine der Punkbewegung. Hören Sie privat Punk?

Die Klassiker von den Ramones über Iggy Pop bis zu den Toten Hosen habe ich natürlich im Schrank und die werden immer mal wieder gern gehört. Im letzten Jahr habe ich mit meiner Tochter das Green Day-Konzert in Hannover besucht und zwar auf meinen Wunsch! Bis bald Mario Schwegmann

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IHR E SA U BE R E VE R B I N DU N G

DIE LINIE ZWISCHEN MARIENHOSPITAL UND NEUMARKT. www.facebook.com/ichfahrstrom


inhalt

FOTO: CHRISTINA LOTTER

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

OKTOBER 2011

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ERFORSCHEN KARMANN-ARBEITSLOSE CARMEN THAMM & VIVIEN BARLEN

themen 6 LEUTE Carmen Thamm & Vivien Barlen – Sozialwissenschaftlerinnen Michael Woltering – SportreisenExperte Friederike Ankele – Morgenland Festival-Team Alexander Neupert – Stadtlook

8 WHAT’S UP Gastro & Nightlife-News

10 CLUBBING Abtanzdates im Oktober TITEL

12 NEVER MIND

THE KLEINSTADTGLÜCK Hier ist Punk aus Osnabrück. Ein Streifzug durch die neonbunte Community.

16 AUFGEFALLEN Bewegung am Wasser. Der Hafen wird zum Kreativort.

20 KEINE GRENZEN Klassik, Jazz und Elektro auf dem Morgenland Festival.

22 REIN IN DIE TONNE Was andere wegwerfen, essen sie zum Abendbrot: Containern.

24 SPONTAN UND NACHHALTIG

Ziele und Wünsche der Freien Kulturträger.

27

STARTEN IN DIE 1. BUNDESLIGA OKE PANTHERS

26 CAMPUSLEBEN „An das Studium gehe ich zuversichtlich ran“. Erstsemester Jannis Stuckenberg hat keine Sorge vor überfüllten Hörsälen.

27 SPORTSCHAU Absolute Spitze. Die OKE Panthers starten in die Erste BasketballBundesliga.

28 ORTSTERMIN Rot Gelb Grün. 40 Jahre Gesamtschule Schinkel – ein Konzept, das Schülern und Lehrern gefällt.

service 29 WER WO WAS

28

LERNEN KANN SPASS MACHEN 40 JAHRE GESAMTSCHULE SCHINKEL

BITTE BEACHTEN!

Die STADTBLATT-Verlosungen stehen auf Seite 18.

62 BUCH Tipps, Lesungen & Hörbücher

64 BÜHNE Von Drahtseilen, Kopftüchern und Containern. Ein Wochenende auf den „Spieltrieben“.

66 KUNST Geniestreich. Skulpturen und Zeichnungen von Markus Lüpertz in der Kunsthalle.

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.10.2011

48 KLEINANZEIGEN Die bunte Wiese der Leserwünsche

kultur 52 MUSIK „Spaß & Bass“. Tanzen bis zum Abwinken? Der Oktober hat die Bands dafür!

60 HÖRTEST Rosenstolz, Superheavy, Ya-Ha

67 MEDIEN Alles Gute für’s Tier. Thekla Vennebusch & Viviane Musch betreiben ein Pressebüro für Tiergesundheit.

68 KINO Kreuzung zwischen Ost und West. Das „Unabhängige FilmFest“ widmet sich dem Thema „Unterwegs“.

74 KLICK Wann: 17.09.2011 WO: Domhof WAS GEHT AB: 3. Altstadtlauf der Kreishandwerkerschaft WIR FRAGEN: Was ist Deine Ausrede, nicht mitzulaufen, sondern nur zuzugucken?

IN JEDEM STADTBLATT 17 Sie & Er 30 Das lohnt sich 42 Kids & Co 44 Kunst & Ausstellungen 47 Vorschau 58 Pauken & Trompeten 58 Musik in Kürze 65 Bühne in Kürze 66 Kunst in Kürze 67 Spieltipps 67 DVD-Tipps 70 Der Platzanweiser 70 Filme in Kürze 74 Impressum

werwowas NACHSCHLAG

Termine nach Redaktionsschluss ausverkauft · abgesagt neu im Vorverkauf und mehr unter

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leute

10 Fragen an ...

Carmen Thamm und Vivien Barlen Die Studentinnen der Sozialwissenschaften erforschten die Arbeitslosen von Karmann.

g arbeit heißt „Die Arbeitslosen

STADTBLATT: Eure Forschungs-

Vivien Barlen (v.), Carmen Thamm (h.): Auf der Suche nach der richtigen Theorie

nicht. Die dürfte aber auch das Günstigste an meinem Outfit sein. Schuhe: Das sind sehr schöne Schuhe von der sehr unterschätzten Marke Capwave. Die sind aus dem Schuhladen in der Deutschpassage, der jetzt zugemacht hat. Armband: Das ist ein Freundschaftsband aus der Bravo. Das hat mir meine Freundin geschenkt, sie trägt ihres aber gar nicht.

daraus vier Haltungstypen für den Umgang mit Arbeitslosigkeit: Ungebrochen, resigniert, verzweifelt, apathisch. Am Anfang wollten wir eigentlich schon zeigen, dass das auf heute übertragbar ist. STADTBLATT: Habt ihr die vier Typen unter den „Karmännern“ wiedergefunden? CARMEN THAMM: Wir hatten eher Zwischentypen, die sich nicht eindeutig zuordnen ließen. VIVIEN BARLEN: Das Interessante ist, inwiefern die anderen Lebensumstände, der soziale Kontext, eigene Wertvorstellungen, den Umgang mit Arbeitslosigkeit auch beeinflussen. Einem Probanden ging es sogar besser als vorher, da er mehr Zeit für sein ehrenamtliches Engagement hatte. STADTBLATT: Also ist die MarienthalStudie zu vereinfachend? VIVIEN BARLEN: Ja, denn sie lässt diesen individuellen Kontext und seine Auswirkungen auf das Erleben von Arbeitslosigkeit außen vor. STADTBLATT: Sind eure Ergebnisse auf Arbeitslose im Allgemeinen übertragbar? CARMEN THAMM/VIVIEN BARLEN: Klar, definitiv. CARMEN THAMM: Es geht um Identität und Selbstbewusstsein: Kann man das nur aus der Arbeit oder auch aus anderen Dingen schöpfen? Das ist das Problem unserer Arbeitsgesellschaft: Alle haben die Ansicht, dass man arbeiten muss. VIVIEN BARLEN: Und wenn man es nicht tut, suggerieren die Medien, man ist ein „fauler Sack“ oder übt „spätrömische Dekadenz“ aus! STADTBLATT: Was sagen die Arbeitslosen selbst zu eurer Studie? VIVIEN BARLEN: Im Juli haben wir sie ihnen zugeschickt ... CARMEN THAMM: Aber bisher noch keine Rückmeldungen bekommen. STADTBLATT: Stichwort „für’s Leben lernen“: Was nehmt ihr mit? VIVIEN BARLEN: Zum Beispiel, dass man in Interviews immer eine gewisse Neutralität bewahren sollte, auch wenn es schwer fällt ... Aber andererseits muss man auch ein Vertrauensverhältnis aufbauen, damit man ins Gespräch kommt. STADTBLATT: Was macht ihr jetzt? VIVIEN BARLEN: Erst mal den Master Sozialwissenschaften abschließen... CARMEN THAMM: … und dann mal schauen ...

TEXT & FOTO: LENA DUVENDACK

INTERVIEW/FOTO: CHRISTINA LOTTER

von Karmann“ – wie geht es ihnen? VIVIEN BARLEN: Durchwachsen. Einige kommen schlecht zurecht, anderen geht es relativ gut trotz Arbeitslosigkeit. STADTBLATT: Wie seid ihr an sie herangekommen? CARMEN THAMM: Glücklicherweise kennen wir jemanden aus dem Betriebsrat von Karmann – man kann sich ja nicht vor die Agentur für Arbeit stellen und sagen „Hallo, wer ist hier von Karmann? Wir möchten euch interviewen!“ VIVIEN BARLEN: So kam dann der Kontakt zu den Arbeitslosen zustande. Wir haben sie angeschrieben und gefragt, ob sie Interesse hätten, teilzunehmen. STADTBLATT: Wie ging es weiter? CARMEN THAMM: Von den circa 30Leuten, die wir kontaktiert haben, bekamen wir sieben Rückmeldungen. VIVIEN BARLEN: Die haben wir dann zu Hause besucht und interviewt. STADTBLATT: Mit welchen Erwartungen? VIVIEN BARLEN: Ein vorgefertigtes Ergebnis hatten wir eigentlich nicht im Kopf ... CARMEN THAMM: Aber wir wollten schon nach „Marienthal“ gehen. VIVIEN BARLEN: „Die Arbeitslosen von Marienthal“, ein Klassiker der Arbeitslosenforschung von 1933. CARMEN THAMM: Dort beobachtete eine Forschergruppe monatelang ein Dorf mit einer hohen Anzahl arbeitsloser Einwohner und entwickelte

stadtlook Alexander Neupert, 30, Dozent für Sozialphilosophie Mein Stil: Post-Indie-Punk. Brille: Die ist von Apollo Optik. Die ist ein bisschen enttäuschend, weil sie für die angesagten Nerdbrillen zu klein ist. Dafür hatte ich sie schon vor zwei Jahren. T-Shirt: Das habe ich in Reykjavik gekauft und das Bild stellt Island dar. Das Schöne ist, dass niemand erkennt, das das Island ist. Hose: Die ist von Schrader, dem Secondhand-Laden. Sieht man aber

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Zwischen Ski und CIA Michael Woltering gibt Sporturlaubern, aber auch Angela Merkel ein Dach über dem Kopf. Ursprünglich wollte er einen

g harmlosen Job, studierte Sozio-

logie und Sport auf Lehramt in Köln und Münster. Mittlerweile führt er ein recht abenteuerliches Leben: Michael Woltering ist einer von drei „Kopfüber“-Köpfen, Gastronom und Familienvater. Aber von vorn: Nach dem ersten Staatsexamen machen Michael Woltering und Kommilitone Matthias Rothe eine Ausbildung zum Reisverkehrskaufmann, danach sich selbstständig in Sachen Sportreisen. Die haben sie während des Studiums hobbymäßig organisiert, um günstig in die Schneewelt zu gelangen. Karoline Kropatscheck macht das Team komplett und zusammen führt man den „Kopfüber“-Store, eine gleichnamige Sportreise- und eine Eventagentur, sowie verschiedene Läden wie den frisch eröffneten „Bench.Store“ an der Kamp Promenade. Soweit so gut. Und wieso gibt er Angela Merkel ein Dach über dem Kopf? Michael Woltering veranstaltet schwerpunktmäßig Sportreisen in angemieteten Hotels und Appartementhäusern. Eines dieser Hotels befindet sich in Davos und ist zufällig auch die alljährliche Tagungsstätte des Weltwirtschaftsforums (WEF). „Ich habe das Hotel seit ein paar Jahren zur Zwischenmiete und wusste

mein osnabrück Friederike Ankele, 32 Mitorganisatorin des Morgenland Festivals Osnabrück Meine Erwartungen an das diesjährige Festival: Viele Zuhörer, keine Katastrophen, massenhaft schöne Musik. Mein persönlicher Höhepunkt dieses Jahr ... ist das Jivan Gasparyan Ensemble in der Kunsthalle Dominikanerkirche. Toller Raum, beeindruckende Musik. Im Anschluss dann zur Party in die Lagerhalle mit der türkisch-deutschen DJane IPEK. Das Morgenland-Festival bedeutet für

Michael Woltering: Einer von drei „Kopfüber“-Köpfen

zur Vertragsunterzeichnung gar nicht, dass dort das WEF tagt.“ Wenn das der Fall ist, wird die ganze Stadt umzäunt und ein riesiges SiSki oder Snowboard? Früher bin ich Ski gefahren, dann eine Zeit lang Snowboard und jetzt wieder überwiegend Ski. Ein genereller Trend. Mein letztes Skierlebnis ... dauerte nur einen Tag und endete mit einem Kreuzbandriss. Mein Arbeitsausgleich: Ich bin ein Familienmensch, spiele Fußball, Squash und Tennis.

cherheitsaufgebot aufgefahren. „Ohne Akkreditierung kommt man gar nicht mehr in die Stadt.“

mich ... eine Menge Stress, der mit einer noch größeren Menge Freude bewältigt wird. Ich kann mir keine schönere Arbeit vorstellen. Osnabrück braucht das Morgenland Festival, weil ... Frieden kein Etikett ist, sondern kontinuierlich vermittelt werden muss. Wie so vieles gelingt dies am besten durch Musik. Wenn ich nicht für das Morgenland Festival unterwegs bin, mache ich... mir eine Flasche Wein auf und es mir bequem. Privat höre ich ... derzeit Madeleine Peyroux rauf und runter. Immer gut: Radiohead, Peter Licht und der alte Herr Bach. Ich wohne ... am schönsten Ort in Osna-

Wenn nicht gerade die High Society aus Wirtschaft, Kultur und Politik in seinen Häusern gastiert, nächtigen dort Familien, Gruppen und Alleinreisende. „Wir bieten Sportlern, überwiegend Wintersportlern, aber auch Wanderern, ein unverbindliches Rahmenprogramm. In unseren Sportclubs (so nennen wir die Hotels) herrscht eine familiäre Atmosphäre und gibt es nicht den Komfort wie in normalen Hotels. Beispielsweise werden die Zimmer nicht täglich geputzt. Das macht sich natürlich auch im Preisniveau bemerkbar.“ Seit neustem betreibt der Familienvater mit Frau Christina übrigens das neue Lieblingskaffee (s. What’s new). Also doch nicht nur auf Piste. JUDITH KANTNER

brück: einem Hof im Nettetal. Den besten Döner in Osnabrück gibt es ... als fleischfreie Esserin kann ich dazu nichts sagen. Immer wieder gern esse ich das Haloumi-Sandwich im Bistro de la Cameleer. Aus meiner bisherigen Arbeit für das Morgenland Festival besonders in Erinnerung geblieben ist mir ... in der jüngsten Zeit das Morgenland im Morgenland: Unser Gastspiel mit dem Morgenland Chamber Orchestra auf dem Troja Festival in Canakkale. INTERVIEW: CHRISTINA LOTTER FOTO: FRIEDERIKE ANKELE STADTBLATT≈10.2011

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what’s up by Hedda Horch

Kaffeemesse im Museum Industriekultur

Einen Tag ohne Kaffee können

g sich viele Menschen nicht vor-

stellen. Er ist nach Erdöl der wichtigste Exportrohstoff der Welt und in Deutschland das beliebteste Getränk. Sich von einer äthiopischen Kaffeezeremonie verzaubern lassen oder ein Kaffeeseminar besuchen? Das kann man auf der Kaffeemesse am 2.10. im Museum Industriekultur erleben, die im Rahmen der Ausstellung „Dufte Bohne. Vom Kaffee machen in Osnabrück“ (noch bis 9.10.) stattfindet. Der Einzelhandel macht Hedda in diesem Monat gleich zwei Mal glücklich: Er lädt am 2.10. zum Verkausoffenen Sonntag und am 15.10. zum festlichen Moonlight-Shopping bis 22h inklusive Feuerwerk ein. Da Hedda vom Shoppen Hunger bekommt, genießt sie am 2.10. im Romantik Hotel Walhalla das reichhaltige „Ernte Dank“ Mittagsmenü. Und wenn sie schon mal in der Altstadt ist, bleibt sie gleich den ganzen Abend dort mit Live-Musik und leckeren Drinks. Davon gibt es nämlich reichlich in allen teilnehmenden Kneipen: Die Altstadtwirte laden zum Altstadt Live! Damit Hedda vor ihren Gästen angeben kann, nimmt sie am 9.10. am Kurs Kochen wie die Profis teil. Speise-

Original Tiroler Alpenbummler im Remarque

Zimmer-Chefkoch Uwe Steinhauer lädt zum Gorumet-Kochkurs! Ebenfalls dort gibt es am 12.10. einen schmackhaften Diavortrag mit exklusivem 5-Gang-Menü: Kunst trifft Genuss: Deutschlands Osten – Europas Mitte. Alle Jahre wieder ... Das Steigenberger Hotel Remarque feiert bereits zum vierten Mal am 14. und 15.10. ein zünftiges Oktoberfest. Hedda wird sich in ihr neues Dirndl schmeißen und wieder auf den Tischen tanzen, wenn es heißt: „O’Zapft is!“ Musikalisches Highlight an beiden Tagen sind die Original Tiroler Alpenbummler aus dem Alpbachtal, die diesen Abend zu einer echten „Gaudi“ machen. Ab 19 Uhr wird im Festzelt auf Tischen und Bänken gefeiert. Ein guter Krimi lässt sich am besten zusammen mit einem köstlichen

Crown Pizza von Pizza Hut

what’s new

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Essen verdauen. Das DinnerAct-Theater geht am 21.10. während eines 4Gang-Menüs auf Mörderjagd im Restaurant Schlossmühle am Bad Iburger Charlottensee. Krimi und Dinner II: Das DinnerKrimi kommt am 26.11. in den Idingshof nach Bramsche. Die spannende Kriminalkomödie „Bei Verlobung: Mord!“ wird von einem ausgesuchten 4-Gang-Menü umrahmt. Eine kulinarische Entdeckung hat Hedda bei Pizza Hut gemacht. Die Crown Pizza ist nicht nur originell in Form, sondern besitzt zudem einen köstlichen Frischkäse im Rand. Ein wahrhaft königlicher Genuss! Apropos Pizza Hut: Ein Klick auf den neuen Facebook Account (ab 6.10. online!), lohnt sich, denn hier ist Freundschaft noch was wert. Die ersten 30.000 Fans erhalten als Dankeschön einen Gutschein über 5 Euro, der in den Pizza Hut Restaurants und Express-Filialen eingelöst werden kann. Wer schnell ist, profitiert sogar doppelt, denn unter den neuen Fans werden zusätzlich noch weitere attraktive Gutscheine verlost. Zur gleichen Zeit wird die Homepage des PizzaSpezialisten rundum erneuert und präsentiert sich nun im neuen Design.

Ein Klick lohnt sich: www-pizzahut.de Bei Hedda ist wieder Westfälisches Sammelfieber ausgebrochen. Für 125 Aktions-Kronkorken, die sich auf allen Herforder Aktions-Pilsflaschen befinden, kassiert Hedda eines der begehrten Editions-Gläser 2011. Da schmeckt das Herforder noch viel besser! Die Aktion läuft nur noch bis zum 28.10.! Noch mehr Neuigkeiten von der Gerstensaftfront: Grolsch ruft zu einem neuen Wettkampf für die GrolschWG 2012 auf. Jeden Monat eine coole Aktion, jeden Monat gleiche Chancen für alle – das ist die neue Grolsch-WG. Ab sofort können sich reale und virtuelle WGs anmelden und gewinnen. Mehr dazu unter www.grolschwg.de. In Kooperation mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) zeichnet das Bündnis für Familie gastronomische Betriebe aus, die besonders kinder- und familienfreundlich sind. Neu in der Riege der ausgezeichneten Lokale: Das Restaurant von L + T!

Bis die Nächte...

thekentalk

Lieblingskaffee

Svenja Groppe, 25

Ambiente: Ein stimmiger Stilmix mit Liebe zum Detail: Antikmöbel treffen auf helles freundliches Mobiliar mit skandinavischem Touch. Kinder sind bestens versorgt: Spielecke, Kindertheke, Wickeltisch ... Ein perfekter Ort zum Seele baumeln lassen. Angebot: Hat sich komplett den Themen Bio/Fairtrade/Nachhaltigkeit/Regional verschrieben – ein Paradies für Genießer und das Gegenteil von Fastfood. Das beginnt beim Kaffee, der von der traditionellen Roestbar in Münster stammt, geht über das frische Gemüse von den Gemüsegärtnern bis zum Bio-Brot von der Bäckerei Läer und warmen Mahlzeiten vom Bio-Imbiss Kraut & Rüben. Alles frisch!

Grand Hotel

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Herforder Editions-Gläser 2011

Besonders zu empfehlen: Alle Produkte vom Kerzenständer über Besteck, Möbel, Tassen und Kaffee sind käuflich für den privaten Haushalt. Die kulinarischen To go-Varianten haben tolle Namen wie „Mitgehkaffee“, „Mitgehsuppe“ und „Mitgehkuchen“ (Suppe und Kuchen im Weckglas). Domhof 4c, Mo-Fr 9-18h, Sa 9-18h, So geschlossen TEXT/FOTO: JUDITH KANTNER

Dein Lieblingsplatz im Grand Hotel? An einem Stehtisch an der Bar. Der Geheimtipp auf der Karte? Ganz neu: Kombucha mit Aperol. Wann ist hier am meisten los? Zum DiscoBingo einmal im Monat jeden ersten Mittwoch. Wie sind die Gäste im Grand Hotel so drauf? Alle sind ziemlich cool, locker und nett. Welchen Promi würdest du gerne mal bedienen? Golden Kanine, eine schwedische Indie-Rock/Pop-Band. Deine Thekenphilosophie? Nett und freundlich bleiben und sich durch nichts

und niemanden aus der Ruhe bringen lassen. Nach Feierabend ... gibts noch ein Feierabendbier und dann gehen wir oft noch ins Glanz&Gloria oder in die Kleine Freiheit. Das Grand Hotel in drei Worten? Wohnzimmeratmosphäre, gute Musik und nette Gäste. In welchem Hotel hast du zuletzt übernachtet? In Mai in Istanbul. Da war ich auf Studienreise. TEXT/FOTO: CHRISTINA LOTTER


what’s up Clubbing

HAPPY BIRTHDAY ALLE MITEINANDER! Der Oktober ist der Monat, in dem die Blätter fallen und die Clublandschaft zu neuem Leben erwacht. Kein Wunder, dass so viele Clubs Geburtstag haben. Wir sagen: Shake hands an alle. 1.10. – DJ Mittwoch und Kollegen liefern den musikalischen Rahmen zu 6 Jahre Sonnendeck! Es wird bunt, laut und natürlich feucht fröhlich! Mit schwarzem Sambuca, heißen Tänzern und vielen Überraschungen. 1.10. – Der Unikeller ist sozusagen die Großmutter der Schankund Tanzwirtschaften und feiert sein 34-jähriges Jubiläum. Das Warm-Up gestaltet DJ-round-table und Freibier, danach übernehmen die Altmeister Tom Bullmann und Tom Beiermann das DJ-Pult. 15.10. – Die Kleine Freiheit wird allmählich groß. Die vergangenen 6 Jahre am Alten Güterbahnhof werden gefeiert mit 200 Liter Freibier und Party

I punk’d that Party

auf zwei Floors. An den Schaltern der Macht: Das K.O.-DJ-Team und 2manyDisplays! 21.10. – Zum 11. Geburtstag gibt es eine große Party im Alando. Live dabei: GaGa Glamorous – Lady Gaga Tribute Show! Außerdem werden köstliche Leckereien und viele Überraschungen verteilt. Es gilt der Prinzenpass! 22.10. – Der Rosenhof feiert seinen 7. Geburtstag mit einem LiveAct: Flo Mega & The Ruffcats. Danach steigt ein rauschendes Fest mit DJane Kirsten und den Rosenhof All-Stars! Alle Jahre wieder: Törtchen und Begrüßungsdrink am Eingang! 29.10. – Es ist zwar kein Club im eigentlichen Sinne, aber dafür eine feste Institution im Unikeller. Die DJs Tom Bullman und Tom Beiermann stehen heute zum 100. Mal und dazu seit 15 Jahren an den Reglern des TomTomClubs. Das sollte betanzt werden!

Kleine Freiheit

FOTO: ROBERT NEUMANN/FOTOLIA.COM

Flo Mega & The Ruffcats

Euer Vormieter, Schnalli, hat die Räume verlassen, weil es zu kalt war, eingefrorene Toiletten ... Wir arbeiten dran.

Die Party zum Buch HYDE PARK-Memories – Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)! Am 14.10. berauschen Film- und Fotoprojektion, Lesebeiträge und spontane Einfälle von Martin Barkawitz, Harald Keller, Gisbert Wegener, Reiner Wolf in der Kulturwerkstatt Buer. Danach werden tanzbare musikalische Erinnerungen geweckt!

s

Die Studenteninitiative Weitblick gibt ihre erste Benefizparty am 20.10. im Glanz & Gloria. Der Erlös geht an das Projekt „To Ligado“. „Dort wird für Übernachmittags- und Hausaufgabenbetreuung der Kinder aus den ärmsten Vierteln Brasiliens (Favelas) gesorgt. Durch Aktionen, wie Partys, Flohmärkte, Waffelverkauf etc., wollen wir dieses Projekt fördern“, erklärt Amelie Buskotte, 1. Vorsitzende Weitblick Osnabrück. Ein verdammt guter Grund zum Feiern!

s

brauchten, haben wir uns überlegt, alle einzuladen und den Eintritt einfach weg zu lassen. Als ersten Act begrüßen wir ein paar schräge alte Kollegen aus Herford die auf den Namen Hanne & Lore hören und in Berlin und anderen Dörfern ziemlich angesagt sind. Irgendwer hat auch an der Deko rumgefummelt und am Sound gedreht und damit die DJs nicht immer umkippen, haben wir deren Pult behämmern lassen.

dj des monats

Am 21.10. ist eine fette Nummer im 4 Rosenhof auf der I punk’d that ParDas Mimmis zieht von der Petersburg in den Ex-Bastard Club in der Alex Skate Hall. Mehr dazu von Nico Stisser vom Mimmis e.V. Wer ist das Mimmis? Der Name unseres Kulturvereins. Die Buchstaben M-I-M-MI-S stehen für Müßiggang, Inspiration, Meinungsbildung, Menschlichkeit, Interaktion & Synergie. Wir sind eine Plattform für Menschen, die sich kreativ auslassen wollen und Spaß am Miteinander haben. Von der Siebdruckwerkstatt bis zum CrossGolf, von der Party bis zum

s

s

ROCK/POP Gitarren und Hits

M FUNKY Black Music, HipHop

1 HOUSY House, Chill Out, Techno 4 STAR-DJ n SEXY Singles, Gay & Lesbian | ELEGANT Bälle, Galas 10 STADTBLATT≈10.2011

Hörspielabend im Dunkeln ist hier alles drin. Ist Mimmis auch ein Club? Eigentlich waren wir nur ein Haufen privater Freunde, die sich getroffen haben. Wir gründeten den Verein, um uns rechtlich des Vorwurfes zu erwehren, wir würden öffentliche Veranstaltungen machen. Ob wir jetzt nur für Mitglieder sind oder öffentlichen Betrieb anbieten, klären wir aktuell mit unseren Helfern im Behördendschungel. Euer Programm? Samstags ist Party und Mittwoch von Mittag bis Mitternacht „Open Office“. Donnerstags gibt es Cathletics ab dem frühen Abend (Jonglage, Tischtennis, Murmeln, Minigolf, Brettspiele und alles worauf die Leute Lust haben). Einmal im Monat ist TauschRauschBasar. Jeder bringt mit was er will und nimmt mit was er braucht. Ein Zirkus/Varieté-Programm ist auch in Arbeit. Wie feiert ihr eure Eröffnung? Am 1. und 2.10. gibt es Livebands, DJs, Streetart und hoffentlich jede Menge Rahmenprogramm.

ty am Start. Loo & Placido kreierten bereits ein Mash-Up für Madonnas 2008er Welt-Tour „Sticky & Sweaty“. Das Duo mischt überraschende Versatzstücke alter und aktueller Hits zu neuen Tracks, peppt alles Live-Elementen auf. Unterstützung gibt es von den Lokalhelden des Stammtisch Mortale. Ein inspirierender Abend! Am 21.10. startet die neue Partyreihe Lausbuben im Mondflug. Ab jetzt heißt es jeden Freitag: Seifenblasen, Konfetti und Trubel olé. Mehr dazu von Jan Harengerd. Wie gestaltet ihr in Zukunft euren Freitag? Die Musik, eine Mischung aus Tech & Deep-House, soll der absolute Mittelpunkt sein und wird unterstützt von einer bunten Welt aus Deko, Kunst, sowie ausgeflippten Lausbuben & Rotzgören. Kein Abend wird wie der andere. Musikalisch holen wir uns Unterstützung von internationalen Künstlern wie Hanne & Lore, Solomun, M.in, und Daniel Bortz. Was geht zur Premiere am 21.10.? Da wir das Wechselgeld für andere Sachen

1

RockRainer F Das sind sieben Musiker aus Freiburg/Berlin, die in variablen Zusammensetzungen (vom klassischen HipHop-Set mit 2 MCs und 1 DJ bis zur kompletten Liveband) jede Bude in einen Actionfilm verwandeln. Seit 2005 wurden bereits über 250 Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum gerockrainert (u.a. zusammen mit Deichkind, Seeed, Turntablerockers, Samy Deluxe, RAG, Blumentopf ...). Ihre Devise: „Es gibt nur noch drei Dinge: DANCE, DANCE, DANCE!“ The Field – Looping State Of Mind Typ Turbo – E Moi Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Household Goods Kreissäge – Kreissäge (erscheint erst in zwei Monaten) Tomas Tulpe – Ich Tanz Auf Dich Deichkind – Limit Adam Green – No Legs 8.10., Elektrorummel, Rosenhof


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STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT

ROTFRONT: EMIGRANTSKI ... Polka-Rap mit Berliner Schnauze 1.10. Kleine Freiheit

TALKING TO TURTLES Lo-Fi-Pop 1.10. Glanz & Gloria

OSNABRÜCK FNET! F Ö E G H C I L G TÄ :00 Uhr ONTAGS ab 18 SP E C IA L: M Y STUntritDt EfürNStudTenStePn nuArR1,-T€ Ei

:00 MSTAGS ab 19 EITAGS und SA FR L: IA C E SP

Musik, Spiel &

Sp

9.00 – 12.30 Uhr 14.30 – 22.00 Uhr Vehrter Landstraße 4 - 6 · 49088 Osnabrück Fon (05 41)17215 · www.eissportcenter.de

FINK Songwriter-Ikone 17.10. Rosenhof

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Wüstenrock feat. Ex-QOTSA-Mitglied 7.10. Westwerk

NICK HOWARD Süß und talentiert 8.10. Glanz & Gloria

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E DISCO OGSNabIC 14:30 Uhr NNTA SP E C IA L: SO FAMILasYs füPr diAeRganzTeYFamilie

Die Anarchos des HipHop 14.10. Hyde Park

BLACKMAIL

KAKKMADDAFAKKA

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K.I.Z.

MAIKE ROSA VOGEL Diese Stimme! Diese Lieder! 9.10. Glanz & Gloria

Krasser als Deichkind! 22.10. Rosenhof

FRIDA GOLD Sexy Elektro-Pop 24.10. Rosenhof

ILIKETRAINS Sie mögen Herbst-Pop? 27.10. Kleine Freiheit

BOY

DJ EXEL. PAULY

Hamburger New Folk 12.10. Haus der Jugend

House + Elektro vom Fettes Brot-DJ 28.10. Rosenhof

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf unserer Homepage


TITELSTORY

PR f端r die Community: Plakatwand im SubstAnZ.


Never mind the Kleinstadtglück - Hier ist Punk aus Osnabrück Was heißt es eigentlich, Punk zu sein? Die Meinungen hierüber sind ebenso bunt wie die Haare mancher der Befragten. Um der Sache auf den Grund zu gehen, schwinge ich mich aufs Rad und mache mich auf einen STREIFZUG durch die Stadt. Dabei stellt sich heraus: Auch in Osnabrück hat die Alltagskultur den Punk längst absorbiert. Irgendwie sind doch alle ein bisschen Punk. TEXT & FOTOS MARCO GAUSMANN

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en ersten Punk treffe ich im Osnabrücker Schlossgarten, seit jeher beliebter Treffpunkt für Iroträger. „Hui, das is ja noch voll supermarktfrisch“, freut sich Lumpi und zieht sich erstmal den ersten Halben des Wochenendes aus dem Rucksack. Mit Rumasseln und sich mit Junk vollzudröhnen habe Punk nichts zu tun - tun, was man will, das Maul aufmachen, wenn einem etwas nicht passt, nicht nur konsumieren, sondern mal was selber machen, das heißt Punk für ihn. Provozieren kann Punk seiner Meinung nach aber nicht mehr – Punks gehören einfach zum Stadtbild dazu, außerdem gebe es heute alles in jeder Form und Farbe. Wie wolle man da noch herausstechen? Viele werden sich noch erinnern: Im letzten Sommer tobte in Osnabrück eine Debatte um den „H&M-Wasserspender“, die Osnabrück sogar mal wieder in die überregionale Presse brachte. Anders als zum Beispiel am Hamburger Hauptbahnhof rieselte hier jedoch kein KlassikKitsch, sondern Leitungswasser; die Ambition aber war die gleiche: dem auf den OttonormalKonsumenten möglicherweise kaufrauschhemmend wirkenden Punker den Aufenthalt so unangenehm wie möglich zu gestalten. Schon nach wenigen Tagen musste die Immobiliengesellschaft den Hahn auf Druck der Stadt und der Öffentlichkeit zudrehen – auch im konservativen Osnabrück gilt der Punk längst als gesellschaftfähig.

„Also, was das Ordnungsamt macht, finde ich eigentlich ganz gut“, gibt Lumpi zu Protokoll. Schließlich wolle auch er auf der Wiese im Schlossgarten keinen Müll oder leere Flaschen rumliegen haben, wenn er sich dort gemütlich niederlassen möchte. „Ich habe Verständnis dafür, dass hier jemand nach dem Rechten sieht.“ Sozius Motz, der gerade von einem Nickerchen auf dem Rasen erwacht ist, sieht das freilich anders: „Die sagen, dass ich meine Hunde an die Leine nehmen muss, zweimal musste ich auch schon Strafe bezahlen.“ Interessantes Duo, die beiden. Denn Motz macht genau das, was Lumpis Meinung nach kein Punk ist: Rumasseln, Schnorren, Platte machen. Motz ist Straßenpunk. Ein paar Straßen weiter treffe ich Margot, eine junge Punkerin (in Fachkreisen lautet die Bezeichnung für weibliche Punks auch „Punkette“). Sie studiert Germanistik und Kunst an der Uni, und da das ihren Tatdrang längst noch nicht befriedigt, kommt ab Oktober Musik und Textiles Gestalten hinzu. „Na ja, Punk ist ja auch, sich die Klamotten selber zu machen, da kann ich in Zukunft das Praktische mit dem Nützlichen verbinden.“ In der Tat spielt der Do-it-yourself-Gedanke nach wie vor eine große Rolle im Punk. Das, was Kritiker gern als Legitimationsstrategie für Kreativerzeugnisse von schlechter Qualität halten, ist letztlich das, was den Punk im Inneren zusammenhält. Auch wenn vor allem der

Jungpunk von heute seine seltsam zusammengeschusterte Kleidung bereits industriell vorverschlissen aus Mailorder-Katalogen wie „Impact“ oder „Nixgut“ bezieht, wird das Dilettantische dann doch bevorzugt. Ob auf den Bauwagenplätzen der Stadt, bei Plattenlabels wie „Hardware Records“ oder „Hockdruck-Musick“ bis hin zur Punkkneipe und zahllosen von Freunden der Schrabbelmusik organisierten Konzerten im selbstverwalteten Zentrum „SubstAnZ“ – selbst ist der Punk. „Mit 14 hatte ich auf einmal irgendwie das dringende Bedürfnis, die Haare bunt zu tragen“, erzählt Margot. „Das Aussehen und die Klamotten dienen einem als Jugendlichen als Mittel zur Abgrenzung, das ist ja bei allen Jugendkulturen so.“ Als Jugendliche war sie überzeugt, Punk sei das Mittel der Wahl, um langfristig jung und cool zu bleiben. Mittlerweile hat sie eine andere Definition vom Punk-Sein: „Punk ist die Verkörperung der Überzeugung von der freien Selbstentfaltung.“ Obwohl sie eigentlich ja auch gar keine Punkerin sei. Oder doch? Kommt drauf an. „Man wird als Grünhaarige natürlich auch schnell in eine Schublade einsortiert“, sagt Margot. An Schubladen glaubt sie aber nicht, auch das sei Punk. „Hier in Osnabrück erlebe ich es schon das ein oder andere Mal, dass Leute sagen, wie sieht die denn aus, wie läuft die Jugend denn heutzutage rum.“ Dass die ‚Erfindung’ des Punks nunmehr 35 Jahre zurückliegt, scheint an manchen vorbeigegangen zu sein. F

„Punk hängt für mich untrennbar mit Politik zusammen, Punk ist links.“ KALLE STADTBLATT≈10.2011

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TITELSTORY

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í˘ą Punker Lumpi macht sich einen schĂśnen Tag im Schlossgarten. í˘˛ Punks mĂśgen schräge Muster: Margot am Ledenhof. í˘ł Vom Kaufhauspunk zum Bastard Clubberer: Schnalli. í˘´ Die wohl dienstälteste Punkband OsnabrĂźcks: Hirnsäule. í˘ľ Das ist unser Zuhaus: Bauwagenplatz Gartlage. í˘ś Wir waren im SubstAnZ: Die Bands verewigen sich entweder auf dem Tresen oder auf dem Klo.


„Mit 14 hatte ich auf einmal irgendwie das dringende Bedürfnis, die Haare bunt zu tragen.“ ‚PUNKETTE’ MARGOT und an noch manche Punkperle zu sehen. Uwe Jasper, das Pädagogen-Urgestein mit dem markanten Schnäuzer im Bunker, holt dicke Leitz-Ordner aus der Mottenkiste. „Los ging es 1984 mit den Osnabrücker Bands Pattex, Dilirium und dem Ausschwitzer Mädchen Orchester (sic!)“. Frontsänger von Pattex war Michael G. Konrad alias Conny Dachs, den einige vielleicht aus Filmen wie „Anonyme Nymphomaninnen: Vorname genügt...“ kennen, bei Delirium war „Skalp“-Mitherausgeber Karloff mit am Start. Auf einige Shows ist Jasper ganz besonders stolz: „Hier, 25.10.1991, Punkkonzert Green Day und S.a.n.e., Eintritt 8 Mark“. Wer den Bunker betritt, atmet Musikgeschichte.

E

s wird Abend, Arbeitsbeginn für Alexander ‚Schnalli’ Schröder, der schon viele Konzerte im Ostbunker veranstaltet hat. Vor vier Jahren machte der gelernte „Kaufhaus-Punk“ (Plattenabteilung im Kaufhof) dann sein Hobby zum Beruf und übernahm die Kneipe in der Alex Skate Hall, den Bastard Club. Seit einem Jahr ist er jetzt an der Buerschen Straße heimisch. „Eigentlich kommen hier ja alle Musikrichtungen, deswegen auch Bastard Club – eben ein Bastard aus allen Stilen.“ Der Fokus liegt dann aber doch auf Musik, bei der es zur Sache geht. „Seitdem ich den Bastard Club betreibe, haben hier jetzt schon gut 1000 Bands gespielt.“ Punk ist für ihn der tägliche Arschtritt, der ihn daran erinnert, kein Spießer zu werden. Und das kann auch durchaus arbeitsreich sein: „Ich muss morgens früh raus und mache dann die Büroarbeit, und nachmittags geht’s in den Club.“ Wenn dann noch Zeit ist, mit der eigenen Band Dampfmaschine auf Tour. Und D.I.Y.? „Klar, aus der Ecke komme ich auch. Find ich gut, dass die das beim SubstAnZ jetzt zum Laufen gekriegt haben.“ Das SubstAnZ ist ein selbstverwaltetes Kulturzentrum, das seit zwei Jahren in der Frankenstraße unweit des Hauptbahnhofs heimisch geworden ist. Kalle kümmert sich dort mit seinen Freundinnen und Freunden um die „Punk Kneipe“ und veranstaltet Konzerte, ehrenamtlich, versteht sich. „Punk hängt für mich un-

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FOTO: JASMIN ABIT

Auch in Osnabrück hielt der Punk Mitte der 70er Jahre schnell Einzug. Nachdem in den USA laute, rumpelnde und von einer eher nihilistischen Weltanschauung geprägte Bands wie The Stooges oder auch die Ramones wachsende Popularität genossen, schwappte die Welle über Großbritannien schnell rüber in die BRD. Der Legende nach war der erste Punk Deutschlands Jäki Hildisch aka Jäki Eldorado, zumindest der erste urkundlich erwähnte: Auf einem StoogesKonzert 1977 in Berlin entsteht eine nett anzuschauende Fotografie, auf welcher Hildisch zu sehen ist – Iggy Pops Oberschenkel ableckend. Das war Punk, und der Spiegel titelte seinerzeit: „Kultur aus den Slums: brutal und häßlich“. Wer aber Osnabrücks erster Punk war, bleibt unbekannt. Beliebter Treffpunkt jedenfalls war zunächst der gerade frisch eröffnete „Hyde Park“ an der Rheiner Landstraße, auch wenn der Laden von Anfang an sämtliche Jugendkulturen anzog. Einer, der sich intensiv mit dem Laden und auch mit den frühen Punks in Osnabrück auseinandergesetzt hat, ist Reiner Wolf, der just gemeinsam mit STADTBLATT-Autor Harald Keller den Schmöker „‘Hyde Park’-Memories: Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ herausgebracht hat. „Es gab ein Konzert, was wohl für viele Jugendliche zu der Zeit den Ausschlag gegeben hat zu sagen: Jetzt werde ich Punk. Das war das Hyde-Park-Konzert von The Damned ‘77.“ Einer, der damals dabei war, ist ein Mann, der sich Boris Karloff nennt. In den 80ern fing er an, das „Skalp“-Fanzine mit herauszugeben und spielte und spielt bis heute in diversen Bands. „Man wusste ja auch gar nicht, was Punk ist. Daher haben sich die meisten irgendwie verkleidet, so wie man dachte, dass ein Punk aussehen muss.“ Die Punkbands ohne Rang, aber mit Namen gaben sich in den folgenden Jahren die Klinke in die Hand. Legendär wurde auch ein Konzert der Hamburger Politpunk-Band Slime 1983. Ungefähr zur gleichen Zeit öffnete im Schinkel der Ostbunker seine Pforten, eine Adresse, um die man in Sachen Punk in Osnabrück nicht herumkommt. Der in Zeiten des nicht ganz tausendjährigen Reiches erbaute sechsstöckige Betonklotz wird seit den 70ern als Jugendzentrum genutzt, und schnell kamen junge Punks ganz im Sinne der Do-it-yourself-Idee (D.I.Y.) auf den Gedanken, hier selber Konzerte zu veranstalten – Beschwerden der Nachbarschaft waren dank meterdicker Wände kaum zu befürchten. Im Konzertraum zeugen die zahllosen an die Wand gekleisterten Konzertplakate von glorreichen Zeiten, und auch heute gibt es ab

trennbar mit Politik zusammen, Punk ist links.“ Hervorgegangen ist das Projekt „SubstAnZ“ aus der Hausbesetzerszene in Osnabrück. Und die hat eine lange Tradition, wie Kalle anhand zahlreicher Zeitungsausschnitte, Bilder und Dokumente zeigt. Im Vordergrund stand dabei die Forderung an die Stadt, ein ungenutztes Gebäude für ein Autonomes Zentrum zur Verfügung zu stellen. Als Provisorium gab es dann zumindest das „AZ Wagenplatz“ am Fürstenauer Weg unweit des jetzigen Hyde-Park-Standorts. In einem 2002 für 1000 Euro gebraucht erstandenen (Mini-)Zirkuszelt konnte der Punk dann stilecht über die Europalettenbühne gehen. Der damaligen CDU/FDP-Mehrheit im Verwaltungsausschuss der Stadt war das aber wohl ein bisschen zu viel Punk. So wurde 2003 die Räumung des „AZ Wagenplatz“ beschlossen und nach langem Hin und Her (inklusive Oberverwaltungsgericht) ein Jahr später auch mit Planierraupe und Polizei durchgeführt, das AZ musste zurück ins ‚Exil’. Konsequenterweise ließen die nächsten Hausbesetzungen nicht lange auf sich warten. Das jetzige Haus ist jedoch via Trägerverein FraZ e.V. „ganz normal gemietet“, und auch auf die Einhaltung des Baurechts wird fein Acht gegeben, die Veranstaltungen sind eigentlich „nur für Mitglieder“. Was dem Ambiente keinen Abbruch tut. Zu fortgeschrittener Stunde tritt die aktuell wohl dienstälteste Punkband Osnabrücks auf die zehn Zentimeter hohe Bühne: Hirnsäule. Der Laden ist gut gefüllt, das Durchschnittsalter des Publikums irgendwo zwischen 16 und 46, das ganz bewusst preisgünstig ausgeschenkte Flaschenbier fließt in Strömen die Kehlen hinab, das ist auch ein Stück Soziale Revolution. Auch Motz ist da und erntet für eine spontane dadaistische Interpretation eines Hirnsäule-Einminüters Szenenapplaus und ermahnende Blicke der Band. Tief im Punk wohnt dann aber wohl doch der Wunsch nach ein bisschen Liebe und Frieden, auch wenn sich die nachfolgende Party „20 Years of Hate“ nennt: Am textsichersten zeigt sich die Meute nämlich bei deren Interpretation von Ralph Siegels Schlager-Grand-Prix-Erfolg. STADTBLATT≈10.2011

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aufgefallen

Bewegung am Wasser ENTWURF: HOFMANN/EITING/HERZOG/KROL

Der Hafen könnte sich in den kommenden Jahren zu einem Kreativort entwickeln. Der Anfang dafür ist gemacht. Anfang Juli. In der ehemaligen

g Winkelhausenkaserne am Ha-

Zukunftsmusik: Planungsskizze für den Hafen in 20 Jahren

Erste Schritte zur kreativen Nutzung sind getan. Im Juli wurde die ehemalige Heeresverpflegungsanstalt (Ecke Römereschstraße/Elbestraße) vorgestellt. Fünf Gebäude, 8.000 Quadratmeter Fläche. Eigentümer sind die Stadtwerke, die Vermarktung übernimmt die Wirtschaftsförderung (WFO). Gesucht wird ein Investor bzw. Generalpächter, der 10 bis 15 Nutzern ein neues Zuhause ermöglicht. Kreative mit Interesse an einer Hafen-Nutzung können sich beim Fachbereich Stadt-

FOTO: JUDITH KANTNER

fen findet eine Veranstaltung zum Thema „Kreativräume“ statt. Es geht um die Frage, ob der Osnabrücker Hafen zukünftig ein kreativer Hot Spot der Stadt werden kann. Mit Räumen für Künstler, junge Unternehmer, Bands, für eine neue Disco ... OB Pistorius hält die Begrüßungsrede, es gibt ein Podiumsgespräch, alle Besucherplätze sind gefüllt. Das Interesse am Standort ist groß. Eingebettet ist der Termin in das Feld der Kreativwirtschaft, die sich in Osnabrück zunehmend etabliert. Patricia Mersinger, Leiterin des Referates für Stadtentwicklung und Integration: „Im Rahmen unserer Gespräche zum Stadtentwicklungskonzept Wissen und Kreativität wurde deutlich, dass viele Kreative Räume suchen. Die Stadt hat deshalb das Thema aufgegriffen und in Kooperation mit der werk.statt eine Veranstaltung zu Kreativräumen gemacht.“ Den Hafen sehen die Experten als „Industriestandort mit Kreativpotenzial“. Die alten Speichergebäude, die Verbindung zum Piesberg, die Nähe zum Wasser.

Christopher Nimz: Macht das Europäische Musikfestival YEAH! bekannt in Stadt und Land

Klassik rockt! Diese Erkenntnis jedem Aufgeschlossenen nahe zu bringen, ist die Aufgabe des „Neuen“ Christopher Nimz.

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entwicklung und Integration (0541/323-2391) melden. Wie das neue Kreativzentrum aussehen könnte, darüber hat sich Prof. Thomas Hofmann (Industrial Design/HS Osnabrück) mit einer Gruppe Studenten Gedanken gemacht. Hofmann: „Das vorgestellte Konzept verbindet in hohem Maße öffentliche, halböffentliche sowie privatwirtschaftliche Interessen der Kreativen. Kreativität und was damit gemeint sein kann, wird Bürgerinnen und Bürgern häufig nicht nahe ge-

bracht, dies wollen wir durch unser Konzept ändern.“ Dem Hafen traut Hofmann zu, in den kommenden Jahren aus einem ‚Dornröschenschlaf’ zu erwachen. „Er hat das Potential zu einem neuen Markenzeichen Osnabrücks zu werden – was natürlich auch nach außen wirken wird. Der Hafen wird sich massiv wandeln, er wird zu einem lebendigen Teil Osnabrücks werden, ohne als künstlich oder gewollt wahrgenommen zu werden.“

Es ist wieder einmal so weit:

mit von der Partie ist, das alles gibt es in einem ausführlichen Bericht über das vom 13. bis zum 20.11. stattfindende YEAH! im nächsten Heft. Fip sagt über YEAH! übrigens: „Eine gute Sache, davon war ich schon überzeugt, als ich das erste Mal von der Idee gehört habe!“ Zurück zu Christopher Nimz, einem studierten Posaunisten: Wie sah eigentlich sein Weg zur klassischen Musik aus? „Der ergab sich ganz am Anfang eher zufällig“, erzählt der 30-Jährige, und zwar über den Posaunenchor seines Heimatdorfes, dem er zusammen mit einem Freund beitrat. Von da ging es über Musikschulunterricht und die gymnasiale Big Band bis ins Niedersächsische Jugendsinfonieorchester. Bis heute ist das ehemalige Mitglied einer Punk-/Rockband aber auch anderen Musikrichtungen gegenüber sehr offen: Im heimischen CD-Player landet neben Bruckner und Mahler – „bis auf Elektro“ – eigentlich alles. Mit der Organisation des YEAH!s steht Christopher Nimz nun mal nicht auf, sondern neben der Bühne. Was er dort macht? Und wo die Bühne steht? Fortsetzung folgt ...

g Pünktlich zum Start des Win-

tersemesters sieht man in Osnabrücks Straßen vermehrt Umzugswagen. Einer davon gehört dieses Jahr Christopher Nimz. Allerdings ist er keiner von den vielen Erstis an Uni oder HS. Seine Aufgabe liegt vielmehr darin, sich um YEAH! zu kümmern. Noch nie von YEAH! gehört? Keine Sorge, genau das ist Christopher Nimz’s Job, für den er im September seinen Schreibtisch im Büro der Bürgerberatung in der Bierstraße bezog. Fürs erste nur so viel: Beim „Young EARopean Award“, kurz YEAH!, geht es um klassische Musik. Halt, jetzt nicht gleich weiterblättern! Im Rahmen eines mehrtägigen Festivals geht es nämlich nicht nur darum, herkömmliche Grenzen zwischen Klassik und anderen Genres zu sprengen, sondern auch um neue Wege, Menschen Zugang zur klassischen Musik zu vermitteln – hauptsächlich Kindern und Jugendlichen, eigentlich aber allen Neugierigen. Wie das genau aussieht, welche Rolle dabei Europa und Berlin spielen, und warum der Osnabrücker AltOB Hans-Jürgen Fip samt Stahlwerksstiftung Georgsmarienhütte

MARIO SCHWEGMANN

CHRISTINA LOTTER


sie + er

Sie & Er: Werte

15. Oktober 2011

FFrauen sagen ja oft: „Es kommt auf die inneren Werte an“ – und meinen damit nicht selten das gut gefüllte Portemonnaie in seiner Jeanstasche. Man(n) mag uns in dieser Beziehung berechnend schimpfen – aber hey, es liegt in den weiblichen Urzeit-Genen, sich einen Versorger anzulachen! Ihr Männer seid doch auch nicht besser. Von wegen: der Charakter zählt. Wären die Kerle wirklich an den inneren Werten einer Frau interessiert, würden sie Röntgenbilder als Wi...vorlage benutzen. Okay, vielleicht wollte mein Kollege auf etwas anderes hinaus, als er das Thema „Werte“ vorschlug. Etwas mit Tiefgang und ethischem Anspruch. Eine Benimmregel-Diskussion beispielsweise. Lieber Mario, das ist zu viel verlangt. Zu meiner Schulzeit wurde in „Werte und Normen“ nur gebastelt.

bis 22 Uhr

FJe älter ich werde (und ich bin bald 100), umso klarer wird mir, dass Zeit einfach der geilste Wert ist. Also Zeit zu haben. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, entwickeln sich daraus alle anderen guten Sachen wie von selbst. Zeit für Freunde, Zeit für den Aufbau eines Ikea-Regals, Zeit für Liebe, Zeit, um in Ruhe mal wieder alle BruceSpringsteen-Alben bis „Born in the USA“ nacheinander zu hören. Das Leben ist schön, wenn man für alles genug Zeit hat. Hat man nur (fast) nie. Das hat schon John Lennon gewusst, der mal sang, das das Leben genau das ist, was sich ereignet, während man Pläne für tausend andere Dinge macht. Bevor ich auch noch Mick Jagger zitiere (z.B. mit „Time is on my side ...“), möchte ich noch etwas zum „Werte und Normen“-Schulfach sagen. Das gehört abgeschafft – die Schüler sollten dafür eine frei verfügbare (Zeit-)Stunde erhalten.

Abschlussevent an der

HASE ab 22 Uhr

meine Baustelle Ich, der Robot!

HISTORIC HIGHLIGHTS OF GERMANY

Maschinen auf dem Vormarsch: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz hat eine Außenstelle an der Universität Osnabrück.

Stanislaw Lem, der futurologi-

g sche Visionär, hat viele Antihel-

den entwickelt. Einer von ihnen ist Raumschiffpilot Pirx. Trifft Pirx auf Roboter, die menschliches Verhalten simulieren, wird es meist philosophisch. Lem, spürt man, ist mit zunehmendem Alter zunehmend skeptisch, ob jeder technologische Fortschritt wirklich ein Fortschritt ist. Roboter, die eine menschenähnliche Intelligenz nachbilden, evolutionär bewährte Bewegungsmuster, Computer also, die eigenständig Probleme bearbeiten, gibt es nicht nur in der Science Fiction-Literatur. Es gibt sie auch in Osnabrück. Denn das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das weltweit größte seiner Art, ist jetzt auch an der Universität Osnabrück vertreten. Angedockt an das Institut für Informatik – mit einer Außenstelle des DFKI Robotics Innovation Center Bremen. Uni-Präsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger, selbst profiliert im Fachgebiet Künstliche Intelligenz: „Die Entwicklung und der Ausbau des wissenschaftlichen Umfeldes mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist ein strategisches Kernziel der Universität.“

Es geht um Software für industrielle Auftraggeber. Um mobile Robotersysteme, die komplexe Aufgaben lösen können. Ein Beispiel: selbstfahrende Erntemaschinen, ausgerüstet mit Sensoren, die jede Situationsänderung registrieren, die beim Abernten eines Getreidefelds entstehen. Zweifel kommen angesichts dieser Zukunftstechnologie auf. Können Menschen nicht seit Jahrtausenden ihre Äcker bestellen? Ganz ohne Computer? Es spare Zeit, heißt es, und Maschinenkosten. Aber ist Entschleunigung und (Hand-)Arbeit in der Natur etwas Schlechtes? Möglicherweise sind Arbeitsplätze und überliefertes Wissen gefährdet. Nichts gegen Maschinen, die dem Menschen gefährliche oder monotone Tätigkeiten abnehmen. Aber ist es notwendig, dass Roboter unser Getreide ernten müssen? Lem mag durchaus Recht haben mit seinen Ansichten. Nicht jeder Fortschritt hat nur gute Seiten. Darüber sollte man auch sprechen.

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HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT≈10.2011 17


aufgefallen

Besiegelte Sache Es gibt Brote, die möchte man

g essen, so wie sie sind. Ganz oh-

ne irgendwas drauf. Den EmmerSchrotling zum Beispiel – leicht süß schmeckt er, nach Akazienhonig und Walnuss, und sein Duft ist halb Lindenblüte, halb Vanille. Oder dieses Dinkelbrot mit Amaranth. Wo es so was Leckeres gibt? In der Steinofenbäcker-Filiale an der Johannisstraße. Ein kleines Lädchen ganz in Gelb. Die Zentrale ist in Ibbenbüren, 2.200 qm große Produktion, über 100 Mitarbeiter, 150 Artikel täglich. Ungewohnte Zutaten wie der Kamut-Weizen sind hier Alltag. Klar ist: Wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Im Ökoladen ebenso wie beim Discounter. Es gibt viele, denen reicht es, wenn ihr Brot das EU-BioLogo trägt oder das deutsche Bio-Siegel, denn dahinter steckt die EG-ÖkoVerordnung, und die ist ja schon ganz gut: Keine Geschmacksverstärker, künstlichen Aromen und Farbstoffe, keine konservierende Strahlung, keine gentechnische Manipulation, kein Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln. Aber es gibt auch viele, die wollen mehr: Anbauverbände wie Bioland und Demeter haben weit strengere Richtlinien. Steinofenbäcker-Brot gibt es übrigens nicht nur an der Johannisstraße, sondern auch in den zwei Osna-

verlosungen

brücker Filialen des Münsteraner SuperBioMarktes. Und bei Naturkost Kathrinchen im Katharinenviertel. Und bei Kraut & Rüben in der Wüste. Und auf Anton Schreibers Bioland-Meyerhof in Belm – bis zu 15 Sorten Brot warten hier auf gesundheits- und umweltbewußte Kunden. Auch ein „Meyerhofbrot“ aus selbstangebautem Getreide ist dabei, das kommt aus der Bäckerei Steuwer am Belmer Kirchplatz gleich nebenan. Besonderer Renner bei Schreiber: das Buttermilch-Schwarzbrot vom Biolandhof Brummer-Bange in Ankum. Aber auch der Biolandhof Dicke Eiche aus Schledehausen liefert an. Und die Osnabrücker Bäckerei Läer. Einer der Partner ist Wolf Josts „Iburgshof“, fast ein Nachbar. Getreideaufbereiter Jost sieht sich als „Bindeglied zwischen Backstube und dem nahegelegenen Getreidefeld“. Auch Jost ist Bioland-Bauer. Gutes Biobrot zu finden ist also gar nicht schwer. Wer gern auf den Wochenmarkt geht – dreimal die Woche ist die Bio-Backstube Wieruper Hof aus Menslage in der Stadt. Wer nicht gern draußen kauft: selbst unweit des Neumarkts gibt es einen Bioladen: Ambrosia & Nektar beziehen Brot, wie teils auch das Kathrinchen, von der Biobackstube Ahaus. Wer beim Einkaufen gern zuhause

bleibt: einfach Bäckerei Knuf in Voltlage anrufen – den Bio-Brot-Lieferservice für das Osnabrücker Land. Und wer nicht einfach nur einkaufen will, sondern gleichzeitig noch ins Maislabyrinth, zu den Hühnern oder ins Heu: auch der Hofladen Hauswörmann an der Sutthauser Straße (Hoffest am 29./30.10.) hat ein klei-

nes Sortiment Wieruper Bioland-Brot im Angebot. Ein Universum, in dem jeder jeden kennt: Einer der Partnerläden der Steinofenbäckerei ist zum Beispiel die Dicke Eiche, die gleichzeitig mit dem Meyerhof in Belm ... Gutes Netzwerk. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Georgstraße 14, 49074 Osnabrück

3 x 2 Kinofreikarten ...

3 x 2 Meet & Greet mit YA-HA

... + Überraschungspaket „Lauras Stern und die Traummonster“. Ab dem 13.10. erleben Laura und ihre Freunde ein spannendes Abenteuer! Ein großartiger Animationsfilm mit den Stimmen von Oliver Kalkofe, Désirée Nick, Ralf Schmitz, Markus Maria Profitlich u. a. F Einsendeschluss 9.10.

Die Band um Sängerin und Filmemacherin Janna Wonders und BlumentopfRapper Flo Schuster kombiniert starke Melodien und deutsche Texte auf ihrem Debütalbum „Immer & Überall“. Ihr trefft Ya-Ha exklusiv am 19.10. im Bastard Club! F Einsendeschluss 14.10.

18 STADTBLATT≈10.2011

Unser täglich Bio-Brot: Hier bei Ambrosia & Nektar aus der Biobackstube Ahaus

2 x 2 RosenhofGeburtstagsparty Der Rosenhof feiert seinen 7. Geburtstag am 22.10. mit Live-Act Flo Mega & The Ruffcats. Danach gibt’s eine dicke Party und für unsere Gewinner ein extra großes Stück von der Geburtstagstorte. F Einsendeschluss 18.10.

Auf Achse F Ein Heck- und zwei Seitenfenster. Sechs Dachluken. Gut ausgeleuchtete Regale. Vollklimatisiert. Mehr als 4.000 Medien. 35 Haltestellen im Stadtgebiet. Als Besonderheit: einen Lift für den Zustieg gehbehinderter Menschen. Der neue Bücherbus der Stadtbibliothek Osnabrück ist seit kurzen auf Achse. Das rollende Angebot reicht für Erwachsene von Unterhaltungsromanen bis hin zu kontrovers diskutierten Titeln. Kinder (bis elf Jahre) bekommen hier allerlei Bebildertes sowie Lernhilfen (für Deutsch und Mathematik). Außerdem gibt’s Zeitschriften, Hörbücher, Wii-Spiele (für Kinder) und SpielfilmDVDs.

FOTO: JUDITH KANTNER

Bio ist nicht gleich Bio. Auch nicht beim Brot. Wo gibt’s die geprüfte Öko-Version aus echtem Schrot und Korn? Und wer stellt sie her?


Mach mit! F Es ist das älteste schwul/lesbische Festival in Deutschland und findet im nächsten Jahr zum 34. Mal in Folge statt! Mit seinen vielfältigen Veranstaltungen zählt Gay in May zu den bekanntesten Kulturereignissen der Stadt. Wer sich gern engagiert, ist beim Vorbereitungsteam für das Festival 2012 willkommen. Das Engagement ist durchaus gewinnbringend. Das Team beschäftigt sich nicht nur mit spannenden Themen, sondern ermöglicht, andere engagierte Schwule und Lesben kennen zu lernen oder mit interessanten Menschen, die für Gay in May-Veranstaltungen eingeladen werden, in Kontakt zu kommen. Die Webseite informiert u. a. über das vergangene Festival und über die Vorbereitungstreffen (nächster Termin: 6.10.2011, voraussichtlich in der Lagerhalle). Außerdem werden Vorschläge für den Rosa Courage-Preisträger 2012 entgegengenommen. Geehrt werden Persönlichkeiten, die sich maßgeblich für die Belange von Lesben und Schwulen einsetzen. www.gayinmay.de

Note: Eins F Fünf Banken aus Osnabrück testete das unabhängige Münchner Institut für Vermögensaufbau (IVA) im FOCUS MONEY CityContest auf ihre Beratungsqualität. Eine hatte die Nase vorn: Die Volksbank Osnabrück eG erzielte die Note 1,7 und ist damit nicht nur die beste Bank Osnabrücks, sondern auch bundesweit ganz vorne mit dabei. Mit Testkäufern, die angeblich auf der Suche nach einer neuen Hausbank waren, überprüfte das IVA anhand von 101 Kriterien den Service der Banken. Ganzheitliche, individuelle Beratung, Vor- und Nachbetreuung, Unterlagen: Alles tiptop. Wie da der Vorsatz für 2012 lautet, dürfte ja wohl klar sein: „Selbstverständlich wollen wir unsere Spitzenposition behaupten“, lautet die Zielvorgabe von Vorstandsmitglied Udo Herz. CHRISTINA LOTTER

Rutschen? Fliegen! F Baustelle Nettebad: Der Rutschenturm wird aufgestockt. Es geht hinauf auf eine Höhe von 18 Metern. Von da aus befördert einen die neue „SuperLoop“-Rutsche wieder in die Tiefe – und wie: auf den ersten fünf Metern der insgesamt 94 Meter langen Rutsche beträgt das Gefälle rund 85 Grad und ähnelt somit mehr dem freien Fall als einer gemütlichen Rutschpartie. „Nur fliegen ist schöner!“, findet Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle. Aber das ist noch nicht alles: Ein High Speed-Kreisel kommt auch noch dazu. Und wer sich nicht rein traut, kann zugucken, denn die Röhre wird teilweise transparent sein. Erste „Flüge“ sollen noch vor Weihnachten möglich sein. Bis dahin ist hoffentlich auch ein cooler Name gefunden, den die Stadtwerke in bewährter Manier von der Zusammenarbeit mit den OScommunity-Usern erhoffen. CHRISTINA LOTTER

FOTO: JUDITH KANTNER

Müll & mehr F Bei den Wörtern „grün“ und „nachhaltig“ denkt man schon lange nicht mehr an Jutebeutel, an die sich nur Hippies mit Dreadlocks trauen. Green unlimited verkauft Recycling Design und nachhaltige Produkte in der Marienstraße 2. Die Ausstellung „Recycling Design. Das zweite Leben im Heger-Tor-Viertel“, ist gewissermaßen Schuld an der Neueröffnung. „Die ist richtig gut angekommen. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Ein Ladenlokal in der Altstadt wurde frei und ich habe meine Freundin Daniela Fußhöller mit ins Boot geholt“, sagt Valérie Schwindt-Kleveman von der Galerie écart. Das Angebot umfaßt z.B. Möbel aus Altholz, handgefilzte Taschen und Portmonees aus alten Fahrradschläuchen, Lampen aus Antikglas, recyceltes Geschirr, sowie stylische Taschen mit Solarmodul, an das man Handy oder mp3-Player anschließen kann. So macht Müllsammeln und -verwertung Spaß! JK www.greenunlimited.de


Keine Grenzen Das Morgenland Festival holt die Kultur des Nahen und Mittleren Ostens nach Osnabrück. Der Soundtrack in diesem Jahr: von Elektro bis zur türkischen Sinfonie. VON MARIO SCHWEGMANN

Eine Blockflöte? Ja, ungefähr so sieht der

g Duduk aus. Das armenische Nationalin-

strument scheint auf den ersten Blick nicht so cool zu sein wie eine Gibson Les Paul – es sei denn, Jivan Gasparjan spielt auf dem Instrument. Gasparjan ist DER Duduk-Virtuose schlechthin, weltweit gefeiert. Und auch mit über 80 noch gesegnet mit flinken Fingern und einer ausgefeilten Atemtechnik. Populär wurde Jivan Gasparjan samt seiner Flöte im Zuge des Scorsese-Films „Die letzte Versuchung Christi“ (1988). Die Filmmusik zu dem Jesus-Epos steuerte Peter Gabriel bei, der dafür mit Künstlern aus Afrika und dem Nahen Osten zusammenarbeitete. Darunter Youssou N’Dour und Gasparjan. Gemeinsam ebnete man der sogenannten Weltmusik den Weg in die Charts. Der Filmmusik ist Gasparjan später treu geblieben, auch in „The Crow“ oder „Gladiator“ erklingt sein Duduk. Für „Gladiator“-Komponist Hans Zimmer ist Gasparjan seitdem gar einer der „größten Musiker der Welt“. Auch in die Popwelt unternahm der Armenier Ausflüge: Brian May (Queen), Sting und Annie Lennox (Eurythmics) haben mit ihm gearbeitet. Die Klassikwelt kennt seine Soloalben oder Einspielungen mit renommierten Ensembles wie dem Kronos Quartet. Und sein Enkel, Jivan Gaspar20 STADTBLATT≈10.2011

jan Jr., setzt die Tradition des Großvaters fort, er spielt unter anderem Duduk in der Band Visa, die wiederum vor kurzem Vorband war für den armenischen Rockstar Serj Tankian (System Of A Down). Beim Morgenland Festival spielen Gasparjan Senior und Junior als Kopf eines Duduk-Quartetts im intimen Rahmen der Kunsthalle Dominikanerkirche. Vorher ist Jivan Gasparjan Solist im Eröffnungskonzert, begleitet vom syrischen Trio Hewar und dem festivaleigenen Morgenland Chamber Orchestra (MCO). Das MCO ist ein heißer Tipp. 2009 gegründet, gestaltet es seitdem das Eröffnungskonzert des Festivals mit wechselnden Solisten, in den letzten Jahren zum Beispiel aus Aserbaidschan, Syrien und dem Iran. In diesem Jahr besteht das Orchester aus gut 20 syrischen, iranischen, kurdischen, armenischen und deutschen Musikern. Die Leitung hat der iranische Dirigent und Komponist Nader Mashayekhi. Geprobt wird in Osnabrück, meistens in der Zeit vor dem Festival. Im August gab das MCO sein erstes internationales Gastspiel, in Çanakkale, der türkischen Partnerstadt Osnabrücks. Stefan Mertin, Cellist der Osnabrücker Sinfoniker und seit Beginn Teil des MCO: „Das Besondere an dem Orchester ist die Vielfalt der Kulturen, dadurch

entsteht etwas völlig Neues.“ Das Çanakkale-Konzert ist Teil des diesjährigen Schwerpunkts des Morgenland Festivals, dem musikalischen Austausch mit der Türkei. Die Brücke von Almanya nach Anatolien schlägt auch DJ Ipek Ipekcioglu, mit Balkan-Beats und Elektro in der Lagerhalle. Ethno Dancing! Auf diesem Feld hat sich die Berliner DJane einen Namen gemacht, war bei der „Berlinale“ an den Turntables und rockt einmal monatlich als Resident den legendären Kreuzberger Club „SO36“. Wenn sie nicht gerade auswärts auflegt, in New York, Kairo oder Stockholm. Als Berlin Mitte der 90er zum Mekka der Clubkultur wird, ist DJ Ipek mit dabei. Und fügt dem Großstadtsound eine orientale Note hinzu. Ihr „Eklektik BerlinIstan“ ist ein Mix aus: Mittlerem-Osten-Folk-Elektro-Fusion, Anatolian & Oriental Dub, Minimals, Gypsy Funk, Break Beats, Pop und Berliner Luft. Jemand nannte die extrovertierte DJane mal „Zeremonienmeisterin der transkulturellen Völkerverständigung“. Abseits ihrer Musik engagiert sich die studierte Sozialpädagogin und türkischstämmige Deutsche für Migranten und Homosexuelle. Sarrazin hätte seine Freude. Bemerkenswert auch das von ihr betreute ‚postmigrantische’ Künstlernetzwerk „Kanakwood“, das prominente


„Lady Gaga ist überall“ Ein Highlight des Morgenland Festivals: die Auftritte des syrischen Weltklasse-Klarinettisten Kinan Azmeh. Der in New York lebt und arbeitet.

STADTBLATT: Wann kann man Sie auf dem

g Morgenland Festival erleben?

KINAN AZMEH: Ich werde zwei Konzerte in Osnabrück spielen. Zuerst das Eröffnungskonzert, zusammen mit meinem Ensemble Hewar, und Jivan Gasparian wird bei einigen Stücken zu uns stoßen. In der zweiten Hälfte des Eröffnungskonzerts werde ich als Solist mit dem Morgenland Chamber Orchestra spielen. Das andere Konzert – ein „Concerto Recitativo“ – ist meiner Arbeit als Komponist, Improvisateur und klassischer Musiker gewidmet. STADTBLATT: Sie leben als Syrer in New York. Wie fühlt sich das an? KINAN AZMEH: Ich kam nach New York in der Woche vor 9/11, die Zeit danach war sehr hart für viele Menschen aus dem Ausland. Aber heute ist New York eine Stadt, die demjenigen viel anbietet, der eine künstlerische und intellektuelle Herausforderung sucht – und das Leben an sich als Abenteuer begreift. Aber mein Zuhause bleibt Damaskus, und ich versuche viel von dem, was ich in New York tue, mit meinen Leuten daheim zu teilen. STADTBLATT: Syrien ist derzeit Teil des „Arabischen Frühlings“. Sind Sie auch hoffnungsvoll? KINAN AZMEH: Ja, wir werden gerade Zeuge einer riesigen Umstrukturierung, wie unsere Gesellschaft funktioniert und wie die Menschen Ver-

Unterstützer wie Fatih Akin auf seiner Seite hat. Sowie die migrantische Initiative „Kanak Attak“, in Anlehnung an Feridun Zaimoglus Roman. Und last but not least: „Gayhane“. Jeden letzten Samstag im Monat tanzen im „SO36“ Berliner Lesben und Schwule zu HomoOriental-Dancefloor, einem Bauchtanz-Beat-Event mit Kultstatus. Das Morgenland Festival darf sich auf einiges gefasst machen. Den Türkei-Schwerpunkt reflektiert auch das Abschlusskonzert in der OsnabrückHalle. Das Orchester und Ballett der Stadt Izmir spielt vor allem Werke türkischer Komponisten. Das Hauptwerk des Abends, „Yanyana“, entstand in enger Zusammenarbeit des türkischstämmigen Musikers Ismail Türker mit seinem Kollegen Eckhardt Günther. Beide Musiker leben und arbeiten in Osnabrück. Das Werk bearbeitet frei Motive der türkischen Volksmusik. Seda Ayvazoglu, Tänzerin und Choreographin aus Izmir, hat zu dem Werk eine Choreographie erarbeitet, die sie mit Tänzern der Izmir State Opera & Ballet zeigen wird. Das Werk wird im Rahmen des Festivals uraufgeführt.

Hört auch Lady Gaga: Kinan Azmeh

antwortung übernehmen wollen für den Aufbau ihres eigenen Landes. STADTBLATT: Hört die Jugend Syriens internationalen Pop? KINAN AZMEH: Ich bin in den 80ern groß geworden und da haben wir viel Pop gehört: Michael Jackson, Madonna, Europe, die Scorpions. Wer heute in einen Plattenladen in Damaskus geht,

wird sich wundern, wie abwechslungsreich das Angebot ist. Und, ja, auch Syrien ist erobert worden von Lady Gaga! STADTBLATT: Kann Musik zum politischen Frieden beitragen? KINAN AZMEH: Man sollte der Musik nicht die Last aufbürden, die Welt zu verändern – obwohl auch ich mich in diesen Gedanken verlieben könnte. Musik kann inspirieren, motivieren und Menschen bewegen. Es macht mich glücklich zu wissen, wenn ich einen Menschen im Publikum berührt habe mit meiner Musik. In diesem Sinne hat Musik eine unglaubliche Kraft. Und dann hätte ich noch den persönlichen Vorschlag: Dass jeder Politiker eine musikalische Grundausbildung erhält. Damit Politiker die Sprache der Musik verstehen. STADTBLATT: Sie waren schon 2010 in Osnabrück. Wie gefällt Ihnen die Stadt? KINAN AZMEH: Ich habe mich wie zuhause gefühlt, als ich im letzten Jahr „artist in residence“ beim Morgenland Festival war. Es ist für mich eine große Freude, meine Musik jetzt wieder in das Land zu bringen, aus dem so viele Giganten der klassischen Musik stammen – und ich mag den deutschen Kaffee, das Brot und die Bratwurst! 7.10., St. Marien 11.10., Schlossaula der Universität

Großstadtsound mit orientalischer Note: DJ Ipek Ipekcioglu, „Zeremonienmeisterin der transkulturellen Völkerverständigung“““

7.-11.10., Lagerhalle, OsnabrückHalle, Dom St. Peter u. a. Orte www.morgenland-festival.com STADTBLATT≈10.2011

21


Rein in die Tonne „Das ist wie Weihnachten: Man weiß nie, was einen erwartet!“, sagt Peter S., der sich von Lebensmitteln aus dem Müll ernährt. Nachts geht er regelmäßig auf Tour zum Containern: Einsammeln, was andere wegwerfen. VON CHRISTINA LOTTER

Kürzlich lief die Dokumentation „Taste the

g Waste“ im Kino. Sie handelte vom Essen.

Das lässt an „We feed the World“ denken. Doch in „Taste the Waste“ geht es nicht um die Herstellung von Lebensmitteln, sondern um ihre Entsorgung. Tomate zu blass, Kartoffel zu klein? Ab in den Müll. Da landen auch unzählige Lebensmittel aus Supermarktregalen – nur, weil sie einen kleinen braunen Fleck haben oder das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist. Davon abgesehen sind diese Nahrungsmittel grundsätzlich in keinem schlechten Zustand –

kein Wunder, dass es „Mülltaucher“ oder „Containerer“ gibt, die sich nächtens an diesem reichlich gedeckten Gratis-Büfett bedienen. Auch in Osnabrück gibt es genug Supermärkte mit gut gefüllten Müllcontainern. Peter S. (Name durch die Redaktion geändert) weiß, wo sie stehen. Seit drei Jahren ist der Student oft nachts zu ihnen unterwegs. Begonnen hat alles mit Internetforen und Bekannten. Ein Vorteil: Geldersparnis. „Einen gefüllten Kühlschrank zu haben, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen, hat schon etwas für sich.“

So politisch wie einige seiner „Kollegen“ sieht sich der 27-Jährige nicht: „Ich bin kein Sozialrevoluzzer. Dass ich containere, ist kein politisches Statement gegen die Wegwerfgesellschaft, denn Containern findet ja nachts statt, ohne Öffentlichkeit. Es ist eher eine Art Hobby.“ Ein anderer Beweggrund: Armut. Auf seinen Streifzügen sind Peter S. schon einige Male ältere Menschen begegnet, „so um die 50, 60, vielleicht auch schon im Rentenalter, in eher ärmlichen Klamotten“, die sehr zurückhaltend reagierten auf ihn, der es nicht zwingend nötig hat, containern zu gehen. Andererseits: Es ist genug für alle da. Ein Problem: Immer öfter sind die Mülltonnen mit Schlössern versperrt. „Früher“, so ein Supermarkt-Leiter, der lieber ungenannt bleibt, „war es gang und gäbe, dass die Leute hier den Müll durchwühlen.“ So weit wie einige Mitglieder der OnlineCommunity, die Tipps zum Aufbrechen der Schlösser austauschen, würde Peter S. jedoch nie gehen. Er achtet darauf, alles so zurückzulassen, wie er es vorgefunden hat und macht „nichts, bei dem man sich als Einbrecher fühlt“. Aber mit Gefühlen ist das ja so eine Sache. Rechtsanwalt Joe Thérond: „Das ist eigentlich Diebstahl, weil die Sachen ja weiterhin im Besitz des Supermarktes sind. Und der Eigentümer einer Sache hat auch das Recht, deren Verwertung zu bestimmen. Es kommt natürlich auch darauf an, wo die Container stehen. Wenn ein Zaun überwunden oder ein Schloss geknackt wird, ist das ganz klar Hausfriedensbruch.“ Und wofür das Risiko? „Manchmal reichen ein oder zwei Märkte für drei richtig volle Tüten!“, so Peter S. Außergewöhnlichste Beute: 11 Flaschen Olivenöl. Generell findet man vor allem Obst, Gemüse, Knabberkrams und Milchprodukte. Nach Weihnachten und Ostern auch Unmengen Nikoläuse und Schokohasen. Letztens lagen da sieben Gläser Honig. „Da wird es wohl demnächst öfter mal Honigbrot in der WG geben.“ Und wie gehen seine Mitbewohner damit um? „Mittlerweile bin ich der einzige, der ab und zu containert. Früher sind wir aber auch mal zu zweit oder zu dritt losgezogen“, erzählt Peter S. Dann berichtet er von der leichten Skepsis, die seine Mitbewohner mitunter befällt, gerade im Hinblick auf mögliche Krankheiten. Da kann er sie aber beruhigen: „Ich hatte noch nie eine Lebensmittelvergiftung. Zumindest nicht von Containertem.“ Verdorbene Lebensmittel bleiben liegen. Und was lässt sich aus den gefundenen Nahrungsmitteln Leckeres zubereiten? „Am besten Pizza und Obstsalat. Pizza kann man ja mit so ziemlich allem belegen und für einen Obstsalat muss man nur die braunen Stellen wegschneiden.“

Die verwendeten Fotos stammen aus dem sehr empfehlenswerten Film „Taste the Waste“. www.taste-the-waste-de

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Höchste Zeit, mal rauszukommen. Mit der BahnCard für Studenten. ohnen!n w i e r f t ie m r 1 Ja h inne einen vo nst, und gew e. eng du woh ahn.de/bud Zeig uns, wie eisen: w w w.b Pr en tiv ak tr vielen at

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Populärer Poetry Slam – dank Freier Kulturträger

Spontan und nachhaltig Die Einführung des „Kultureuro“ in der Lagerhalle ließ aufhorchen. Programmvielfalt und Budget sind eine knifflige Gleichung. Die Freien Kulturträger der Stadt sind auf Eigenleistung angewiesen. VON MARIO SCHWEGMANN

Einer von rund 20 Freien Kulturträgern Os-

g nabrücks ist das Unabhängige FilmFest

(12.-16.10.). Erstmals fand es 1986 statt. Doch die Tradition ist kein Selbstläufer – jedes Jahr gilt es, das Filmfest neu zu finanzieren. Birgit Müller, Osnabrücker Filmforum e.V./Unabhängiges Filmfest Osnabrück: „Es kostet viel Zeit, das Geld zu akquirieren und jedes Jahr neue Anträge zu stellen.“ Mit der Stadt hat das FilmFest einen Dreijahresvertrag in Höhe von 19.500 Euro (ca. 18 Prozent des Gesamtetats). Etwa gleich hoch liegt der Anteil der Eigenmittel (u.a. Eintrittseinnahmen), den Restetat holt man jährlich neu über Projektanträge rein: Förderer aus dem Kultur- und Bildungsbereich, mit Summen von 700 bis 15.000 Euro. Trotzdem fehlt Geld, seitdem 2004 die niedersächsische Filmfördergesellschaft nordmedia als bis dahin größter Förderer ausgestiegen ist. Zwei Teilzeitstellen wurden zu Werkverträgen, der Katalog erscheint reduziert, die ehrenamtliche Arbeit steigt. Doch Freie Kulturschaffende sind tough und das Filmfest ist eines der ältesten Festivals seiner Art in Niedersachsen. Engagiertes Weltkino, die „Förderung der Toleranz in der Gesellschaft und zwischen den Nationen“. Dieser Ansatz birgt die Möglichkeit auf Kultur-Projektmittel von der Stadt Osnabrück. Die fördert freie Kulturträger, Initiativen sowie Einzelpersonen nach einem Kriterienkatalog. 50.000 Euro jährlich sind im Topf, zwei Mal pro Jahr können Anträge gestellt werden. Förderwürdig sind Projekte, die sich etwa mit Prozessen in der Stadtgesellschaft auseinander setzen, innovative Formen der Kunst zeigen, 24 STADTBLATT≈10.2011

Nachwuchskünstler fördern oder zum interkulturellen Dialog einladen. Darüber hinaus gibt es von der Stadt für zahlreiche Träger (u.a. EMAF, FOKUS, Probebühne) institutionelle Förderungen. Der Projektmitteltopf birgt allerdings Nachteile, so Lioba Meyer, Sprecherin des „Vereins der freien Kulturträger Osnabrück“ (VKO). Die ehemalige Osnabrücker Bürgermeisterin (Grüne) und Buchautorin würde es begrüßen, wenn das Geld schneller fließt. „Aktualität wird schwierig, wenn man an die Gelder im Zuschusstopf nur heran kommt, wenn man ein halbes Jahr vorher einen Antrag stellt. Aber gerade Aktualität ist ein Merkmal der freien Initiativen.“ Man müsse auf Ereignisse wie in Nordafrika zeitnah reagieren, etwa mit einer Vortragsreihe. Die Konsequenz daraus, so Meyer, könnte ein städtischer „Topf für spontane Kulturfinanzierung“ sein. Für kleinere Projekte, für Initiativen, unbürokratisch. Viele Innovationen in der städtischen Kulturpolitik kommen aus der Szene der Freien Träger: Filmfest, EMAF, Morgenland Festival. Oder, um ein aktuelles Beispiel zu geben, der Poetry Slam in der Lagerhalle. Der Dichter-Wettsttreit wird dort lange gepflegt. Was nun dazu führt, dass die Landesausscheidungen Niedersachsen/Bremen 2012 in Osnabrück stattfinden werden. Ein Erfolg, der ins Land ausstrahlt. Und die Diskussion über kulturelle „Leuchtturm“-Großprojekte obsolet macht. Vielmehr, unterhält man sich mit Osnabrückern und Gästen, schätzen die das dezentrale, vielfältige Kulturangebot. Die Probebühne in der Neustadt, das Gesell-

schaftshaus in Pye, das Figurentheater und die Lagerhalle in der Altstadt. „Damit das in Zukunft weiter so ist, muss die freie Kultur gepflegt werden“, mahnt Klaus Thorwesten, VKO-Vorsitzender und Geschäftsführer der Lagerhalle. „Da muss zumindest eine Kostenanpassung stattfinden. Wenn ich mir die Lagerhalle ansehe, dann sind wir nach etlichen Sparrunden und Kostensteigerungen vom Etat her auf dem Stand von 1999.“ Strukturelle Defizite, die mit Lohnverzicht oder unbezahlter Arbeit kompensiert werden. Doch die Grenzen sind erreicht – der „Kultureuro“ der Lagerhalle deutet das an. Besucher zahlen seit kurzem auf alle Eintrittskarten (Ausnahme: Karten für Kinder) einen Zuschlag von einem Euro. Klaus Thorwesten: „Um die Finanzierung auf solide Füße zu stellen und Angebote erhalten zu können.“ Von der Politik wünschen sich die Kulturarbeiter daher Planungssicherheit. Thorwesten: „Verträge von fünf Jahren mit fest zugesicherten Zuschüssen“, und keine überfallartigen Kürzungsdiskussionen wie Ende 2009. „Viele Mittel von öffentlichen Stiftungen oder Sponsoren werden auch schon durch städtische Vorhaben abgeschöpft, da haben oft freie Kulturträger das Nachsehen“. Lioba Meyer ergänzt: „Das sind Gelder, die nur einmal fließen. Eine Absprache wäre hier nötig.“ Birgit Müller, abschließend: „Es wäre doch ein tolles Ziel, wenn die Verwaltung strukturelle Maßnahmen in Zukunft mit den Akteuren der jeweiligen Kultureinrichtung auf Augenhöhe beredet. Und dass man vielleicht Projekte nicht tausend Mal erklären muss, sondern dass es auch einmal reicht.“


MAINSTREAM? NEIN DANKE! ES GROLSCHT in diesen L채den: 8 1/2 Gr체ner J채ger Hyde Park Polly Esthers Bastard Club Bottled Oxmox Sonnendeck Trash Unikeller Lagerhalle Tiefenrausch Balou Countdown Five Elements Glanz & Gloria Kleine Freiheit

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FOTO: LUXUZ/WWW.PHOTOCASE.COM

campusleben

Alles easy

CHRISTINA LOTTER

Erstmal feiern F Eigentlich paradox: Aber an deutschen Hochschulen wird das Wintersemester traditionell mit diversen ErstsemesterPartys eingeweiht. Die Freude über die geglückte Einschreibung, der Auszug bei Mama und Papa – das muss gefeiert werden. Und natürlich will man die Kommilitonen beschnuppern, Kontakte zu erfahrenen Semestern knüpfen und den einen oder anderen Flirt auf den Weg bringen. Die „Party der Fachschaft Literatur“ (10.10., Glanz & Gloria) bietet dafür Gelegenheit. Geisteswissenschaftler handeln stets nach dem Prinzip: mens sana in corpore sano, also wer studieren will, der muss auch vorher feiern. Die neue Single der Chili Peppers, Beats vom Kalkbrenner, Rihanna aus den Charts, da geht was. Und studienspezifische Gespräche sind auch erlaubt, aber bitte passend zum Kontext, also Popliteratur. Einen Tag später

(11.10.) gibt’s an gleicher Stelle die „WiWi Party“. Und parallel dazu im Bastard Club die „Ersti & Fachschaftsparty“ (11.10.). Ein Klassiker in der Eröffnungswoche ist die „Große Erstsemesterparty“ im Alando Palais (13.10.). Wer die komplette Tour durchzieht, bekommt dafür die ersten vier Credit Points. MARS

FOTO: DAVID MISSAL

F Wer zur Zeit auf Mitbewohnersuche ist, sollte problemlos fündig werden – das zeigt ein Blick auf das Schwarze Brett der Uni. Und wie sieht es auf Seiten der Wohnungssuchenden aus? Ursula Rosen-

stock, Leiterin der Abteilung Studentisches Wohnen vom Studentenwerk Osnabrück, erwartete eigentlich für Mitte September „die Leute mit der Panik in den Augen“, also die, die schon Ende September an der Hochschule anfangen oder erst durch das Nachrückverfahren an der Universität angenommen wurden und noch ohne Bleibe sind. Stattdessen: Relative Ruhe. Natürlich eine erhöhte Nachfrage aufgrund der doppelten AbiturJahrgänge in Bayern und NRW sowie des Wegfalls von Wehrpflicht und Zivildienst, aber eben „kein Notstand“. Zu verdanken ist das auch den Osnabrücker Privatleuten: Ein Aufruf habe genügt, und sie hätten bereitwillig und in großer Zahl ihre freien Wohnungen und Zimmer der privaten Wohnraumvermittlung des Studentenwerks gemeldet, eine Ergänzung zu den gut ausgelasteten Wohnheimen.

Neu auf dem Campus: Jannis Stuckenberg

„An das Studium gehe ich zuversichtlich ran“ Jannis Stuckenberg hat gerade sein Abi an der Angelaschule gemacht – und das in 12 Jahren als einer der ersten G8ler. Jetzt beginnt der 18-Jährige sein Studium an der Hochschule.

g verfahrenstechnik, was ist das

STADTBLATT: Du studierst Bio-

denn? JANNIS STUCKENBERG: Da geht es viel um Lebensmittel oder auch Agrarwissenschaften. Man bedient zum Beispiel in Biogasanlagen alle möglichen Dinge oder nimmt im Labor Proben von Lebensmitteln. STADTBLATT: Und warum gerade dieser Studiengang? JANNIS STUCKENBERG: Ich wollte schon immer im Labor forschen. Und 26 STADTBLATT≈10.2011

der Studiengang entspricht genau meinen Vorstellungen und Lieblingsfächern: Chemie und Bio. Außerdem ist es von mir bis zur Hochschule in Haste nicht weit, gerade mal drei Kilometer. Das hat sich einfach angeboten. STADTBLATT: Gibt es noch irgendwelche besonders tollen Angebote in Deinem Studiengang? JANNIS STUCKENBERG: Auf dem Weg zwischen Haste und Lechtingen werden jetzt neue Labore gebaut – extra

für diesen Studiengang. Da will ich unbedingt Kurse belegen. STADTBLATT: Hast Du irgendwelche Ängste vor Deinem Studium? JANNIS STUCKENBERG: Die Mathe-Anforderungen sind schon nicht ohne. Ich hoffe halt, dass es nicht zu viel Theorie und Mathematik wird, die da auf mich zukommt. Sonst gehe ich sehr zuversichtlich ans Studium. STADTBLATT: Nun gab es aber den ersten Abitur-Doppeljahrgang und die Wehrpflicht wurde abgeschafft. Hast

Du Sorgen wegen voller Hörsäle? JANNIS STUCKENBERG: Das habe ich nicht so – diesen Studiengang bietet die Hochschule dieses Jahr das erste Mal an. Deshalb nehmen auch nur so 40 bis 50 Studenten an dem Studiengang teil, das ist überschaubar. Da gibt’s Hörsäle, die weitaus voller sind. STADTBLATT: Was hast Du für einen Abschluss nach dem Studium? JANNIS STUCKENBERG: Hier in Osnabrück kann man nur den BachelorStudiengang machen. Wer den Master nachlegen will, muss dann die Hochschule wechseln. STADTBLATT: Was hältst Du vom Bachelor-Master-System? JANNIS STUCKENBERG: Das alte System kenne ich ja nicht. Was wir bislang erzählt bekommen haben, hörte sich gut an: Es gibt diese Credit-Points, die man sammeln muss. Ich glaube schon, dass das ein ganz gutes System ist. Dadurch wird auch der Wechsel zwischen den einzelnen Hochschulen einfacher. STADTBLATT: Aber Angst vor Stress durch dieses System hast Du keine? JANNIS STUCKENBERG: Man hat uns schon gesagt, dass man gerade zu den Prüfungen mehr Stress hat als sonst im Semester. Aber danach kommen natürlich auch wieder Zeiten, wo es etwas entspannter wird. Wenn man sich einigermaßen zum Lernen motivieren kann, sollte das gut klappen. STADTBLATT: Und wenn Du es dann geschafft hast, was willst Du nach dem Studium machen? JANNIS STUCKENBERG: Ich würde gerne in der Lebensmittelindustrie im Labor einen Job finden. Dort versucht man dann, Proben zu analysieren oder Lebensmittel neu zu entwickeln. Ich gucke zum Beispiel, wie der neue Käse besonders gut schmeckt oder wie man den besonders haltbar machen kann. INTERVIEW: DAVID MISSAL


sportschau Friedliche Kampfkunst F Wer hätte das gedacht? Osnabrück besitzt, neben Münster, die älteste Aikido Schule Deutschlands. Seit eineinhalb Jahren leitet Karl-Heinz Fuß das Aikido Dojo im denkmalgeschützten Industriegebäude in der Liebigstraße 25. STADTBLATT: Ist Aikido ein teures Hobby? KARL-HEINZ FUSS: Man zahlt lediglich einen monatlichen Beitrag. Studenten der Osnabrücker Hochschulen können mittwochs sogar kostenlos teilnehmen. Die

Ausrüstung besteht lediglich aus einem Gi (Judoanzug) und Badelatschen. STADTBLATT: Was genau ist Aikido? KARL-HEINZ FUSS: Es ist eine Weiterentwicklung der japanischen Kampfkunst. Typisch sind kreisrunde und spiralförmige Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird. STADTBLATT: Ist jemand, der einen Selbstverteidigungskurs machen will, hier richtig? KARL-HEINZ FUSS: Die Kunst der Selbstverteidigung kann man nicht in ein paar Wochen erlernen. Man lernt keine „Tricks“, wie man schnell jemanden umhaut. Aikido ist rein defensiv, es werden keine Angrifftechniken gelehrt und es gibt keine Wettkämpfe. JUDITH KANTNER

www.aikido-os.de

Rudelgucken F Seit dem ‚Sommermärchen’ 2006 ist es hipp, den DFB-Herren beim Kicken zuzuschauen. In geselliger Runde. Den passenden Anlass dafür liefern die beiden letzten Spiele der Deutschen in der EMQualifikation, nächsten Sommer wird in Polen und der Ukraine der Titel angepeilt. Bislang sind Jogis Jungs ungeschlagen in der Quali, jetzt müssen noch zwei Siege her gegen die Türkei (7.10.) und gegen Belgien (11.10.). Die wohl schwersten

Gegner in der Gruppe. Die Türkei kann die Altintop-Zwillings auf Feld schicken und wird von Trainer-As Guus Hiddink gecoacht, Belgien hat Daniel van Buyten (Bayern München) und den neuen StürmerStar Romelu Lukaku (Chelsea). Doch wir sind ja auch nicht ohne: Özil, Kroos und Götze übertrumpfen sich an genialen Pässen und vorne macht Supermario Gomez die Dinger rein. Das Ganze live auf Großbildleinwand, zum Beispiel in der LaMARS gerhalle, top!

Absolute Spitze FOTO: OKE PANTHERS/SCHUBERT

Mit dem Aufstieg in die 1. Damen Basketball-Bundesliga sind die OKE Panthers Osnabrücks höchstklassigstes Team. Interview mit dem neuen Coach Peter Kortmann.

g einiges von der Basketballwelt

STADTBLATT: Sie haben schon

gesehen. Ihr persönliches Highlight? PETER KORTMANN: Oh, viele ... Ich war zwei Jahre in der ersten Liga in Luxemburg, dann natürlich mein Engagement als Nationaltrainer im Iran, ein Job in der zweiten Liga in Berlin oder die hauptamtliche Tätigkeit als Nachwuchskoordinator in Paderborn, verbunden mit der Deutschen Meisterschaft der U18-Jungs. STADTBLATT: Jetzt sind Sie Trainer der OKE Panthers. Ihre ersten Eindrücke von Stadt und Verein? PETER KORTMANN: Die Stadt macht, so weit ich das beurteilen kann, einen sehr netten Eindruck. Ich habe noch nicht so viel gesehen, außer der Fußgängerzone und dem Markt. Ansonsten verbringe ich viel Zeit in der Halle und der neuen Wohnung. Im Verein habe ich natürlich schon alles gesehen, alles sehr gut strukturiert und organisiert. Viele fleißige Hände, die mit anpacken – man kann hier gut arbeiten. STADTBLATT: Sie sind bei den Panthers nicht ‚nur’ als Headcoach engagiert. PETER KORTMANN: Neben der U13, die ich mit einer Spielerin betreue, kümmere ich mich auch um diverse Schul-AGs. Außerdem arbeite ich viel mit den weiteren Trainern, habe darüber hinaus noch Bürozeiten, in denen Organisatorisches erledigt wird. Eine umfangreiche Aufgabe. STADTBLATT: Würden Sie sich lieber auf das Coaching der Frauen beschränken? PETER KORTMANN: Es ist Teil meines Vertrages und ich bin es auch gar

Der Trainer und seine Korbjägerinnen

nicht anders gewohnt. Im Damenbereich ist es so, dass man sehr viel bei der Jugend mitarbeiten muss, um die eigenen Nachwuchskräfte zu fördern. Von daher sehe ich es als meine Pflicht an, mich um diesen Bereich selbst zu kümmern. Ich mache es aber auch gerne. STADTBLATT: Und bei der Mannschaft ist alles klar zum Saisonstart? PETER KORTMANN: Wir haben komplett umbauen müssen, weil von der letzten Saison relativ wenig übrig geblieben ist. Das liegt vor allem daran, dass die Qualität der Amerikanerinnen nicht gereicht hätte – eine große

Umstrukturierung war deshalb nötig. Am Anfang haben wir das als großes Problem angesehen. Jetzt muss ich allerdings sagen, dass sich die Gruppe erstaunlich schnell zusammengefunden hat, die Charaktere scheinen enorm gut zu passen. Sportlich haben wir schon einen guten Schritt gemacht, wir hatten in der Auswahl der Spielerinnen ein glückliches Händchen. STADTBLATT: Was ist sportlich drin, als Aufsteiger in die erste Liga? PETER KORTMANN: Ich denke, dass wir auf jeden Fall konkurrenzfähig sind. Wir haben eine Mannschaft, mit der

wir den Ligaerhalt erreichen können. Wenn wir in die Playoffs (mindestens Platz acht, Anm. d. Red.) kommen sollten – mit einem Auge schielen wir in diese Richtung – dann wäre das sicherlich das I-Tüpfelchen. Wir nehmen das dann gerne mit, es ist aber nicht zwingend erforderlich. Das klare Ziel ist der Klassenerhalt! MALTE SCHIPPER

Die ersten Heimspiele: 16.10., OKE Panthers : evo New Basket Oberhausen, OSC Halle A 30.10., OKE Panthers : Rhein-MainBaskets, OSC Halle A STADTBLATT≈10.2011 27


FOTOS: HARFF-PETER SCHÖNHERR

ortstermin

Gruppenbild mit Schule: Malin Fecke, Eva Hinternesch und Anja Klinge vor der Brecht-Wand

Rot Gelb Grün Vor 40 Jahren war sie ein Experiment. Heute hat sie Vorbildcharakter. Die Gesamtschule Schinkel zeigt, wie eine Schule sein muss, die nicht stresst und nervt. Das „Metropolis“ sieht ein biss-

g chen mitgenommen aus. Die

Plüschpolster seiner Klappsitze sind ausgeblichen, und auch seine Leinwand hat schon bessere Tage erlebt. Aber gerade das macht seinen Reiz aus. „Die Schüler lieben es“, erzählt Jens Ahaus, Fachbereichsleiter Ganztag und Freizeit. Heute steht hier ein Beamer für Lehrfilme, früher war es das Stadtteilkino. „Aber das ist schon ein paar Jahrtzehnte her.“ Ein paar Jahrzehnte. Gutes Stichwort: 2011 wird die Gesamtschule Schinkel (GSS) 40 Jahre alt. Gegründet im selben Jahr, in dem Willy Brandt den Friedensnobelpreis bekam? Eine Verpflichtung. Das fängt schon am Eingang an, mit einem Brecht-Zitat, es bedeckt die ganze Wand: „Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben...“ Konsequent: die GSS ist UNESCO-Projekt-Schule – interkulturelle Verständigung, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Umweltschutz. Und die GSS ist nicht einfach nur ein Lernort. Ahaus: „Wir sehen sie als unseren Lebensraum.“ Und dann erzählt er. Vom Bioessen in der Mensa. Vom Billardraum. Davon, dass hier alles mit Ökostrom läuft. Davon, dass hier fast niemand ohne Abschluss geht. Von den über 60 Arbeitsgemeinschaften, vom Poetry Slam bis zum Tai Chi. „Die Zufriedenheit mit der Schule ist schon sehr, sehr hoch.“ 28 STADTBLATT≈10.2011

Höhepunkt des aufs ganze Jahr verteilten Jubiläums war der September: erst Fest der Nationen, dann Festakt, dann Fete. Wir treffen Malin Fecke, Eva Hinternesch und Anja Klinge. Alle drei stehen kurz vor dem Abitur. „Ich fühl mich hier frei!“, sagt Eva. „Das Miteinander ist einfach gut, die Atmosphäre.“ Das findet auch Malin: „Das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist sehr entspannt. Mir gefällt die Offenheit hier. Gegenüber anderen Menschen. Gegenüber der Welt.“ Anja lobt die innovative Pädagogik: „Man kann hier ganz viel selbst entscheiden.“ 1.650 Schüler aus 35 Nationen lernen hier. Und die Nachfrage ist groß.

Jedes Jahr übersteigt die Zahl der Anmeldungen weit die Zahl der offenen Plätze. Schulleiterin Hildegard Grewe: „Viele finden es ideal, dass wir schulzweigübergreifende Stammklassen haben, dass die Durchlässigkeit zwischen dem Gymnasial-, dem Realschul- und dem Hauptschulzweig so hoch ist.“ In den 90ern gab es hier mal einen Tag der Offenen Tür. Motto: „Bei uns geht alles drunter und drüber!“ Ahaus: „Das sollte heißen: Hier wird es nie langweilig. Und das wird es auch nicht.“ Nein, wie andere Schulen ist diese Schule wirklich nicht. Unterrichtet wird nicht im 45-, sondern im 90-Minuten-Takt. Es gibt keine Pausenklingel. Zu Dutzenden stehen Tischten-

nisplatten in den Gängen. Es gibt Ruheräume zum Entspannen, Meditation inklusive. Große Pause. Trotz der enormen Schülerzahl ist es ruhig auf den Fluren, entspannt. Ob das auch an den neuen Schulfarben liegt? Grün für Harmonie, Hoffnung, Lebenskraft? Gelb für Heiterkeit, Freude? Rot für Vitalität, Leidenschaft? Auf jeden Fall passen sie gut zu all der Kunst an den Wänden. „Ein guter Lehrer hat nur eine Sorge“, sagt André Gide, „zu lehren, wie man ohne ihn auskomme.“ Hier heißt das auch EVA: Eigenverantwortliches Arbeiten. Eigene Fragen formulieren, eigene Antworten finden. Lernen fürs HARFF-PETER SCHÖNHERR Leben.

Anders lernen ... Jens Ahaus, Fachbereich Ganztag/Freizeit, zu einer Schule, die nicht ist wie andere Schulen.

Jens Ahaus im Schulkino „Metropolis“

STADTBLATT: Gesamtschulen. Was sagen Sie einem Konservativen, der in ihnen eine Bedrohung der Elitenförderung sieht? JENS AHAUS: Das gemeinsames Lernen von Starken und Schwachen auch die Starken fördert. Denn man lernt etwas doppelt so intensiv, wenn man es nicht nur für sich selbst lernt, sondern auch dafür, es Schwächeren erklären zu können. STADTBLATT: 60 AGs, vom Kajakfahren

bis zur Zirkusschule, vom Marionettenbau bis Chinesisch. Impulse für die persönliche Entwicklung? JENS AHAUS: Genau. Viele Schüler bieten übrigens später eigene AGs an. STADTBLATT: Mit welchem Gefühl gehen Sie morgens in die Schule? JENS AHAUS: Mit viel, viel Freude. Jeder Tag hier ist anders. Ich glaube, in einer Schule, in der immer alles gleich ist, hätte ich ziemlich Probleme.


oktober 2011

werwowas

Der Veranstaltungskalender f端r Osnabr端ck und Umgebung

Frida Gold Die Zukunft des deutschen Pop?

FOTO: ROBERT WUNSCH

24.10., Rosenhof

Das lohnt sich ................... Seite 30 Kids & Co ............................ Seite 42 Kunst & Ausstellungen .... Seite 44 Vorschau ........................... Seite 47


das lohnt sich KONZERTE

Helene Blum & Harald Haugaard Quartet F Blum gilt als größtes Vokaltalent Dänemarks, Haugaard ist ein Folkgeiger mit Weltniveau, der als Teil des Duos Haugaard & Høirup einer der bekanntesten Musiker Dänemarks ist. Beide haben ihre Wurzeln in dänischer Folklore und Tanzmusik. Haugaard wuchs auf Fünen mit den Akkordeonliedern seines Großvaters auf und auch Blum kam bereits als Kind mit traditioneller Musik in Berührung. Alte Songs und Balladen dienen so als Basis für kontemporäre Singer-Songwriter-Musik. Helene Blum besticht dabei durch ihre glockenklare Stimme, während Harald Haugaard seine Fiddle zuweilen wie eine Rockgitarre spielt. 5.10., Lutherhaus

Muffalo

Tankard

F Mit „Muffalo“ beschreibt der Amerikaner im Slang eine voluminöse Frau. Diesen schicken Namen wählte die Quasi-Supergroup vor acht Jahren. So lange hat es gedauert, bis das Debüt „Love Songs & Battle Hymns“ vollbracht war. Spiritus Rector ist Sänger und Gitarrist Derek Meyer, der zuvor bei Mondo Generator war. Drummer Gene Trautman trommelte sowohl bei QOTSA als auch bei den Eagles Of Death Metal. Am Bass steht Dean Gunderson, früher bei Jack O’Fire. Etwas überraschend stieß dann noch Brett Nelson von der Indie-Legende Built To Spill hinzu.Ein Album, dass den Stoner Rock nicht verleugnet, aber auch vor Glam und Pop nicht zurückschreckt. 7.10., Westwerk

F Der Bastard Club nennt es „Kult-Metal“. Und das dürfte bei der Frankfurter Thrash-Institution Tankard wohl zutreffen. Bereits seit 1982 trägt der „Äppelwoi-Act“ seinen Alcoholic Metal auf die Bühnen. Und das mit Attributen, die in Metalkreisen zumindest nicht an prominentester Stelle stehen: Humor und Selbstironie. Ihre fünfstündige LiveDVD trägt den Titel „Fat, Ugly And Still (A)live“. Dort gibt es auch jede Menge Material abseits der Bühne. Live ist man gefragt wie lange nicht mehr, 2010 kam das Album „Vol(l)ume 14“ und im Sommer wurde der üppige Backkatalog der Eintracht-Fans neu aufgelegt. Ach ja, Tankard heißt übrigens Bierkrug. Wer hätt’s gedacht. 14.10., Bastard Club

Lagerhalle Singer/Songwriter Slam 2011/12 F Die Lagerhalle lädt zur ersten Vorrunde des Slams. Mitmachen kann jeder – vom Talent bis zum arrivierten Liedermacher. Einzige Bedingung: Solovortrag, akustische Gitarre, Eigenkomposition. Maximal treten zehn Singer/Songwriter mit je einem Song auf. Wie beim beliebten Poetry Slam obliegt es dem Publikum, mit Jurytafeln die Künstler mit bis zu zehn Punkten zu bewerten. Nach der Pause bekommen die fünf Bestbewerteten die Möglichkeit, einen zweiten Song zu spielen. Die weiteren Vorrunden finden am 17.11., 1.12. und 5.1. statt. Am 23.2. steigt dann das große Finale. 20.10., Lagerhalle

Noch mehr Konzerte ab Seite 52

BÜHNE

FOTO: SUSANNE SCHLEYER

Judith Schalansky F Jeder durchläuft sie, jeder erinnert sich mit Grauen und Wehmut zurück: die Schulzeit. Manche gehen ihr ganzes Leben lang zur Schule, so wie die Biologielehrerin Inge Lohmark in Judith Schalanskys Roman „Der Hals der Giraffe“. Die Protagonistin ist mit Leib und Seele Biologin, ihr Gott heißt Darwin und das höchste Naturgesetz ist die Anpassung. Blöd nur, dass alle sich dem Lauf der Natur widersetzen, so zum Beispiel ihre Tochter, von der in absehbarer Zeit nicht mit Enkelkindern zu rechnen ist. Und dann offensichtlich auch noch sie selbst, als da diese Neuntklässerin in ihrem Gefühlsleben auftaucht ... Die Protagonistin versucht ihr Weltbild zu retten. 4.10., Blue Note

The Fuck Hornisschen Orchestra F Solche Bandnamen können bei Kompromissen rauskommen: Der eine wollte „The Fuck“, der andere „Hornisschen“, wie eine kleine Hornisse. Der eine, das ist Julius Fischer, der andere Christian Meyer. Weil sie sich 2009 nicht auf einen Namen einigen konnten, schmissen sie beide Vorschläge zusammen, noch ein „Orchestra“ hinten dran, und fertig war „The Fuck Hornisschen Orchestra“. Hinter dem Namen steckt Musik, die Gesang und Rap mit Gitarre und schrägen Songwriter-Sounds vereint. Für die Qualität der selbstironischen Texte sorgt der Ursprung der beiden, der in der Poetry Slam-Szene liegt. 6.10., Lagerhalle

Urban Priol

Malediva

F Ja, der Mann heißt wirklich Urban Priol – kein Künstlername, erst recht kein englischer. Passend zum außergewöhnlichen Namen: Die knallbunt gemusterten Hemden und die Igelfrisur mit den abstehenden Haaren. Im Moment ist er mit seinem aktuellen Programm „Wie im Film“ unterwegs, mit dem er so ziemlich alles auf die Schippe nimmt, was durch die Schlagzeilen geistert. Politisches Kabarett von einem, der sich mitunter in diesem Land „wie im falschen Film“ fühlt. Lieblingsziele seiner mitunter vor Hohn und Spott triefenden Wortgeschütze: Angie, Guido und der ganze Rest. 21.10., OsnabrückHalle

F „Die fetten Jahre“ sind nicht vorbei, sie kommen erst noch. Und zwar in die Lagerhalle, in Gestalt des 7. Bühnenprogramms von Tetta Müller und Lo Malinke in Begleitung von Florian Ludewig, zusammen Malediva. Die Rahmenhandlung: Das schwule Paar, bestehend aus Müller und Malinke, hat sich Gäste ins heimische Wohnzimmer eingeladen. Eigentlich will man sich von seiner besten Seite zeigen. Sie versprechen: „Erst wenn die Gäste gegangen sind, werden wir fortfahren uns zu streiten.“ Aber ob ihnen das gelingt? Irgendwo zwischen Kabarett und Chanson, Songwriter und Pop, Sarkasmus und Ernst, Klischee und Wahrheit changieren ihre Lieder und Texte. 29.10., Lagerhalle

Noch mehr Theater, Kabarett & Comedy ab Seite 64 30 STADTBLATT≈10.2011


KINO

Love Life – Liebe trifft Leben

Wunderkinder

Restless

Die Haut in der ich wohne

F Den Blödwitz „Kommt eine Frau beim Arzt“ kennt man also auch in den Niederlanden. So lautet der Originaltitel dieser Bestsellerverfilmung, die bei unseren Nachbarn für Kassenrekorde sorgte. Das überrascht zunächst angesichts des Themas dieses Films, der aus der Warte eines jungen Ehemannes erzählt, wie seine Frau an Krebs erkrankt. Er ist ihr ein fürsorglicher Partner in dieser schweren Zeit, kompensiert aber die seelische Belastung durch flüchtige Affären. Regisseur Reinout Oerlemans ist es gelungen, den Montagecharakter des Romans, der unter anderem aus Songzitaten besteht, bildlich zu übersetzen. Sein Film ist frech, schnell, auf gallige Weise witzig. ab 29.9., Cinema Arthouse

F Ukraine, 1941. Larissa und Abrascha werden als Wunderkinder gepriesen, virtuos beherrschen sie ihre Instrumente Klavier und Geige. Hanna, Tochter deutscher Eltern, ist so begeistert, dass sie unbedingt mit den beiden musizieren möchte. Nach einiger Skepsis werden die drei dicke Freunde – doch dann kommt ihnen Hitlers Angriff auf die Sowjetunion dazwischen: Zuerst sind Hanna und ihre Familie in Gefahr, als jedoch deutsche Soldaten in der Ukraine stehen, wird es für Larissa und Abrascha, beide jüdischer Herkunft, brenzlig. Ein Film über die Kraft der Musik. Bemerkenswert: Die Kinderdarsteller, die ihre Instrumente tatsächlich selbst spielen. ab 6.10.

F Die 19-jährige Maria Wasikowska fand weithin Aufmerksamkeit, als sie in der US-TV-Serie „In Treatment“ neben Gabriel Byrne brillierte. Seither hat ihre Karriere einen kräftigen Aufschwung genommen. In „Restless“ stand sie unter der Regie Gus Van Sants („Good Will Hunting“) für eine von Hollywood-Konventionen abweichende Geschichte vor der Kamera. Der halbwüchsige Enoch (Henry Hopper, Sohn von Dennis Hopper) hat beide Eltern verloren und sich zu einem Sonderling mit morbiden Neigungen entwickelt. Er plaudert mit einem toten Kamikaze-Piloten und nimmt gerne an Beerdigungen teil. Als ihm bei einer dieser Gelegenheiten der Rauswurf droht, springt Annabelle ihm zur Seite. ab 20.10.

F Zwölf Jahre nach dem tödlichen Unfall seiner Gattin ist Schönheitschirurg Robert Ledgard (Antonio Banderas) endlich der Durchbruch gelungen. Die Züchtung einer künstlichen, extrem widerstandsfähigen Haut, die seine Frau einst hätte retten können. Jetzt braucht Ledgard nur noch ein menschliches Versuchskaninchen, das er komplett neu einzukleiden gedenkt. Nach einer Romanvorlage von Thierry Jonquet schuf Oscar-Preisträger Pedro Almodóvar ein nicht nur visuell verstörendes Werk, für das er erneut Kameramann José Luis Alcaine verpflichten konnte. Natürlich verzichtet Almodovár nicht auf allerlei schräge Momente und Figuren. Achten Sie auf den Tigermann. ab 20.10.

Noch mehr Kino ab Seite 68

AUSSERDEM

CLUBBING WAS GEHT AM WOCHENENDE?

Samstag, 1.10.

Samstag, 15.10.

Sonnendeck R 6 Jahre Sonnendeck Mondflug R 8 Jahre Mondflug Bastard Club R Hertzmusik

Kleine Freiheit R Geburtstag – 6 Jahre Kleine Freiheit Unikeller R Outta Babylon Five Elements R OS Gay Night

Sonntag, 2.10.

DeMO Hört man das Wort Messe, denkt man gleich an Schlipsträger und Hochglanzbroschüren. Das geht auch anders. Auf der „1. DesignMesseOsnabrueck“ geht der Besucher auf eine originelle Entdeckungsreise. Jenseits von Mainstream und Massenprodukten, stellen hier kreative Menschen ihre handgemachten Unikate zur Schau. Und nicht nur das. Man kann sie auch noch kaufen. Schmuck, Taschen, Kunst, Kleidung, Lampen, Möbel ... Die Messe trägt das Motto „Von Individualisten für Individualisten“. Die Idee hatte das Künstlerduo Steve McGuire und Katrin Lazaruk, das auch den schnuckeligen Selfmade-Laden „madeinosnabrueck“ in der Redlingerstraße betreibt. Steve McGuire: „Wir fanden es spannend, mit neuen Kreati-

Glanz & Gloria R The Golden Age (80er Party) Hyde Park R DDR nOSTalgie Party Kleine Freiheit R Starclub ven in Kontakt zu kommen und sahen es auch als Herausforderung an, so etwas in Osna auf die Beine zu stellen. Wir meinen, unsere Stadt hat sowas verdient.“ Die Aussteller hinter den rund 55 Messeständen kommen aus der Region Osnabrück, aber zum Teil auch aus dem Ruhrgebiet, Köln, Leipzig oder Hamburg. „Wir haben beispielsweise eine tolle Schmuck- und Hutdesignerin aus Oberhausen, die bezaubernden Kopfschmuck macht!“ Aber auch Lokalmatadore in Sachen Kunst und Fotografie, wie Sabine Künzel oder Barbara Klodwig, präsentieren sich auf der etwas anderen Messe. Unkonventionell ist auch die Musik, für die die Tiefenrausch-Resident-DJs Eike und Garagenpeter verantwortlich sind. 2.10., Haus der Jugend

Freitag, 7.10. Blue Note R Motown Party Alando Palais R Der Abend des Supertalents Glanz & Gloria R Radioactive Rock vs. Rockabilly

Samstag, 8.10. Lagerhalle R Morgenland Festival Party Rosenhof R Elektrorummel Unikeller R Trust in Bass

Freitag, 14.10. Haus der Jugend R Café Caliente Kleine Freiheit R Die fliegende Superkiste Bastard Club R Headful of Rock

Freitag, 21.10. Glanz & Gloria R Mixtape Hyde Park R Rocknacht Alando Palais R Alando-Geburtstagsparty

Samstag, 22.10. Five Elements R Studio 54 Rosenhof R Happy Birthday Rosenhof Unikeller R Version

Freitag, 28.10. Alando Palais R Halloween Party emma-Foyer R Lotter Party Five Elements R Candy Club Rosenhof R DJ .exel Pauly (Fettes Brot)

Samstag, 29.10. Lagerhalle R Tanzen! Hyde Park R Halloween! Die Party des Grauens Unikeller R 100. Tom Tom Club Mondflug R Studyparty

STADTBLATT 10.2011 31


werwowas 1.10.

2.10.

Eine Schraube locker? Hier bekommst Du eine neue! Europas größter Musiker-Flohmarkt lädt zum Feilschen. Gebrauchte Musikinstrumente und Zubehör, sowie Band-Equipment aller Art. > Musik Produktiv, Ibbenbüren-Laggenbeck

SA

Vom WG-Zimmer in Friedrichshain direkt ins legendäre AVAST!-Studio in Seattle. Talking To Turtles berichten von ihrem USA-Abenteuer in ihrem neuen Album „Oh, The Good Life“. > Glanz&Gloria

MINDEN

1

6. Nordische Reihe: Hal & Nicolaj - Dänisch-Schottisches FolkDuo, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Susan Weinert Global Players Fusion- und Akustik-Jazz, Jazz Club, 21.00

f KONZERTE

MÜNSTER

OSNABRÜCK Silla & Gäste - HipHop, Bastard Club, 20.00 ReCartney - The Beatles & Paul McCartney Tribute-Band, Lagerhalle, 20.00 Pogo Punk Party - The Restarts, Rigg Agnew, Dreadful Children, Razor Smiles, substAnZ, 20.30 Krügers Randgruppe - Schlagerpunk & Krautreggae, Big Buttinsky, 21.00 STADTBLATT präsentiert Talking To Turtles - Rock, Support: Kid Dakota, Glanz & Gloria, 21.00

P Siehe Musik STADTBLATT präsentiert RotFront: Emigrantski Raggamuffin Kollektiv - Ska, Reggae, Dancehall, Kleine Freiheit, 21.00

P Siehe Musik

Hidden Orchestra + The Amply Fires - Elektronik und Jazz treffen Post-Rock, Gleis 22, 20.00 Wise Guys 2011, MCC Halle Münsterland, 20.00 Bless the Fall & Pierce the Veil & Motionless in White, Sputnikhalle, 20.00 Crackerjack - Funk, Soul & Latin, Hot Jazz Club, 21.00 PADERBORN Honky Tonk Festival - Rockfestival mit 26 Livebands auf 23 Bühnen u.a. Monkey Moon, Ohrenfeindt, Oli P., verschiedene, 18.00 STEMWEDE-WEHDEM Stemwede rockt weiter! - Alternative-Rock mit Lake Cisco, Lotte Pritzel, Convince The Beast To Rock, Life House, 20.30

f PARTY OSNABRÜCK

BIELEFELD Pablo Miró - Weltnacht Festival Reihe, Welthaus, 20.30 Urlaub in Polen und Eat the Gun, Forum, 21.00 CLOPPENBURG Hamburg Blues Band feat. Arthur Brown, Gaststätte Bebop, 22.00 LINGEN Old Merrytale Jazzband, Kulturforum St. Michael, 20.00 MELLE Kuwe Jazz-Fest - 5 Jazz Formationen aus der Region: Duo Latinocco, The Blue Garden Bigband, Jaywalk, Thomas Kreimer Quintett, In Fusion, Kulturwerkstatt Buer e.V., 17.00

6 Jahre Sonnendeck - DJ Mittwoch, Sonnendeck, 20.00 Ü30-Party, Alando Palais, 21.00 Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 Round about 25 Party, Five Elements Club, 23.00 BIELEFELD Magnus Party, Hechelei, 22.30 Burn Baby Burn-Party - Von Alternative Rock über Ska bis Punk, Forum, 23.00 MÜNSTER Depeche Mode-Party - 80s, Indie, Wave, Electro und viel Depeche, Triptychon, 22.00 SCHÜTTORF Mega Night - 5 Areas – 5 Acts, Index, 22.00

Erothek 4,90 € 1 x rein 6,90 € rte Tageska

Erlebniskino

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 9.30 bis 22.00 Uhr · Do.-Fr. 9.30 bis 23.00 Uhr Sa. 9.30 bis 22.00 Uhr · So. 14.00 bis 21.00 Uhr Möserstraße 29 (neben der Hauptpost) 49074 Osnabrück · Telefon 0541/21468

32 STADTBLATT≈10.2011

Ingo Oschmann kann nicht nur zaubern, sondern auch improvisieren und ist Profi in Sachen Stand Up Comedy. Die Devise der Stimmungskanone aus Bielefeld: „Lachen ohne Reue“! > Rosenhof

Kaffee ist mehr als ein Wachmacher. Kaffee ist ein Lebensgefühl, dessen vielseitige Facetten auf der Kaffeemesse Dufte Bohne präsentiert werden. Eine dufte Sache. > Museum Industriekultur

f CLUBS

f KINO

f KONZERTE

OSNABRÜCK

MINDEN Kulturzentrum BÜZ: Stummfilm mit Stimme im Theatercafé, 15.00+16.00+17.00

OSNABRÜCK Osnabrücker Chöre 2011, OsnabrückHalle, 17.00 Fly with me to Malibu - I.R. von Altstadt live, Joe Enochs Sportsbar, 20.00

Bastard Club Hertzmusik Elektro, Techno & Drum’n Bass, div. DJ’s, 23.00 Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Hyde Park Feel the Beat - Pop, Indie, Alternative und Electronics, 22.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Mondflug 8 Jahre Mondflug - 8 DJs, Specials, 22.00 Onkel Tony StudiTime 80er, 21.30 Stellwerk Da Boogeys Night - Sugar Fly, der Grieche, Cannibal Cut, 23.00 The Whisky Rock & Metal & more..., 20.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00 BIELEFELD Ringlokschuppen SuperSamstag - Pop, 60-90s, House, Electro, Minimal, 22.30 Stereo Disko Total trifft Elekronika - Indiepop, Rock & Radio, Elektronika, Waldbühne: Sunday Chocolate Club, 23.00 HERFORDER X Dark Society - EBM, GothicRock, Industrial, 22.00 MÜNSTER Amp Tempocopter und We Funk You - Gitarrenlastige Indieklassiker und Straight Funk, 23.00 Gogo Roseclub 90er Party, 22.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00 Jovel Music Hall Jovel Generation FSK 30, 22.00 SpecOps Voodoovoodoo - Electric Boogaloo, Mash Ups, Funk Re Edits, 20.00 Sputnikhalle 90er Rock Party Cross Over, Rock, Alternative, Grunge der 90er, 23.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Groupie - Von Arnold Wesker, emma-theater, 19.30 Top Dogs - Eine Satire von Urs Widmer, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

TECKLENBURG Kulturhaus: Once - Irischer Musikfilm i.R. vom Münsterland Festial part 6 – Die Besten aus Europas Nordwesten, 20.00

f KUNST BAD ROTHENFELDE Leuchtende Bilder auf tropfnassem Schwarzdorn – lichtsicht - Eröffnung der 3. ProjektionsBiennale mit einer Performance des Medienkünstlers Klaus Obermeier, überdimensionale Bildwelten auf 11.000 Quadratmeter Projektionsfläche, Bühne am Neuen Gradierwerk, 19.30

f SPORT OSNABRÜCK ADAC Motorrad-Trial - Zweiradartisten, Piesberg Firma Cemex, 09.00 VfL Osnabrück – Chemnitzer FC 3. Liga, osnatel Arena, 14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Dicke Freunde - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Großflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 ZuFuß – Eine theatralischmusikalische Führung - Mit dem Improtheater Emscherblut, Piesberger Gesellschaftshaus, 18.30 Saturday Night Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 IBBENBÜREN-LAGGENBECK Europas größter Musiker Flohmarkt, Musik Produktiv, 08.00 Siehe Foto

P

BIELEFELD Heino Trusheim - „Höhepunkt – live!“, Kabarett/Comedy, Zweischlingen, 21.00 IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 20.00

SO

2

STADTBLATT präsentiert Blackmail - Indierock, Kleine Freiheit, 20.00 Wonderland Guitar Night - Eric Lugosch, Peter Kroll-Plöger, John Goldie, Lutherhaus, 20.00 K’s Life - I.R. von Altstadt live, Olle Use, 20.00 North & About - I.R. von Altstadt live, Peitsche, 20.00 Thirty Toes - I.R. von Altstadt live, Plan B, 20.00 Piano Pete - I.R. von Altstadt live, Schmales Handtuch, 20.00 feinHerb - I.R. von Altstadt live, Sonderbar, 20.00 The Bootleg Doors & The Whisky Hausband, The Whisky, 20.45 Groovin’ Goblins & Insolvent Insomniacs, Big Buttinsky, 21.00 The Dizzy Dudes - I.R. von Altstadt live, Lagerhalle, 21.00 BAD ESSEN ReCartney - The Beatles & Paul McCartney Tribute-Band, Höger’s Hotel, 19.00 BIELEFELD Cassandra Steen - Singer/Songwriterin, Support: Matteo Capreoli, Ringlokschuppen, 20.00 Jack Beauregard - Electropop, Bunker Ulmenwall, 20.30 Jahcoustix - Pop, JZ Kamp, 21.00 GEORGSMARIENHÜTTE MusicaViva 2011 - The Beatles Revival Band – The Beatles Story (50 Jahre Beatles), MBNBauhalle, 20.00 HANNOVER 25. Niedersächsische Musiktage - „Wer hat an der Uhr gedreht“, Abschlusskonzert mit Nils Landgren Quartet, NDR Landesfunkhaus, 19.00 LENGERICH Busy bee Big Band trifft Gesang, Gempt-Halle, 17.00 MÜNSTER Königsklasse 2011 - Torch, Too Strong, Stieber Twins, Tefla & Jaleel, Toni L u.a., Skaters Palace, 15.00 Herman Dune - Indie Folk Fühlgut Pop, Gleis 22, 20.00

NDW & 80er Party, Rosenhof, 23.00 BIELEFELD Dynablaster-Party, Forum, 23.00 HERFORD Safari – Techno-House & Electro Festival on 4 Areas, X, 22.00 MÜNSTER Tanz in die Einheit - Rock-Crossover, Gogo Roseclub, 22.00 Black Forces Domain - Metal, Gothic & more, Sputnikhalle & Triptychon, 22.00 Gold Soundz und Pop - Oldschool-Indie 77-99 und Pop, Amp, 23.00 7 Jahre Monopark - Mit Dominik Eulberg, Florian Meindl, Dan Sir, Cutmaster Jay & Khetama u.a., Club Favela, 23.00 Grandmaster Flash - „The Godfather of HipHop“, Heaven, 23.00 SCHÜTTORF We love Music, Index, 22.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria The Golden Age 80er Party, 23.00 Grand Hotel Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, 20.15 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Onkel Tony Deutsche Top 100, 21.00 Stellwerk Kla/Tex Techno Event Ascion, Nicetry, Dumani u.a., 23.00 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 BIELEFELD Ringlokschuppen Sneakers & Pumps - Dresscode zwischen gepflegter Sportlichkeit und Eleganz, 22.30 Stereo Tanz die Gurke! - Mit dem „Lions And Paperplanes DJ Team“, Support: David Gonzales, Waldbühne: Lake Cisco, 23.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

f PARTY OSNABRÜCK Sunday Night Party, Alando Palais, 22.00 DDR nOSTalgie Party - Die Party zum Tag der Deutschen Einheit, Hyde Park, 22.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


3.10.

21-23 Uhr: Ab 21 Uhr:

Wenn die Zapfhähne keine Pause machen und es jede Menge Live-Musik gibt (z.B. Dizzy Dudes, Lagerhalle s. Foto), dann laden die Altstadtwirte zum Event Altstadt LIVE!. > Altstadt, diverse Kneipen

MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club U.S.B. – Ulli Stemmeler Band, 15.00 SpecOps Home is where good music läuft - Veganer Kuchen, Kaffee und Musik, 16.00-22.00

Markus Lüpertz ist ein exzentrischer Künstler. Ein echter Malerfürst, der mit seiner Kunst und seinem extravaganten Lebensstil aneckt. > Kunsthalle

Dicke Freunde - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 11.00 Gute Nacht mein Bär - Poetisches Schauspiel für Kinder von 2–5 J., Lagerhalle, 11.00+16.00 Happy Family-Kinderfest mit Wickie auf großer Fahrt, Cinestar, 13.30-16.30 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Buddhistisches Vereinstreffen, Halle Gartlage, 09.00-17.00 1. Design Messe Osnabrück - 55 Designer, Künstler, Kreative präsentieren ihre Produkte, Haus der Jugend, 10.00-20.00 Siehe Das lohnt sich

P

f BÜHNE OSNABRÜCK Wenn die Sonne immer noch so schön scheint - Frank Abt/Dirk Schneider, emma-theater, 19.30 Tod einer Hündin - Antikenprojekt nach Euripides, Theater am Domhof, 19.30 Siehe Bühne

P

Ingo Oschmann, Rosenhof, 20.00 Siehe Foto

P

f KUNST OSNABRÜCK Markus Lüpertz – Sagenhaft Malerentgegnungen in Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen, neue Ausstellung in der Kunsthalle, Kunsthalle Dominikanerkirche, 10.00-18.00 Siehe Kunst

P

MELLE-RIEMSLOH Herbstausstellung im Skulpturengarten und Atelier - Holzbildhauerei, Atelier Marggraf, 11.00-18.00

f SPORT OSNABRÜCK ADAC Motorrad-Trial - Zweiradartisten, Piesberg Firma Cemex, 09.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00 Handwerker laufen für die Kindertafel - 3,3 Kilometer langer Rundkurs nicht nur für Handwerker, Start: Vor dem Osnabrücker Dom, 17.00

Oldtimertreffpunkt - Interessierte sind mit oder ohne Oldtimer zu Benzingesprächen und Erfahrungsaustausch willkommen, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Fahrten mit der Feldbahn, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Unbekannter Piesberg - Führung durch den Piesberg, Museum Industriekultur, 10.00 Erntedank - „Die Fülle des Herbstes entdecken“, SonntagsSpaziergang, Botanischer Garten, 11.00 Kaffeewelt - Eine genussvolle Kaffeemesse rund um die „Dufte Bohne“, Haseschachtgebäude, 11.00-18.00 Verkaufsoffener Sonntag, Innenstadt, 13.00-18.00 Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 8. Entenrennen - 3000 Quietsche-Enten zugunsten gemeinnütziger Einrichtungen im Rennen auf der Hase, Georgstraße, 15.30-17.00 Stammtisch des Safer-SexTeams, Café Larimar, 17.00 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 Tango Media Luna - Tango-Tanzclub, BlueNote, 18.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15

MO

3

f KIDS

f KONZERTE

OSNABRÜCK Familienfrühstück, Lagerhalle, 09.30-12.30

GEORGSMARIENHÜTTE MusicaViva 2011 - Ludwig Güttler, Leipziger Bach-Collegium,

Alle Cocktails

3.50

15-18 Uhr:+

St.-Peter-und-Paul-Kirche, 18.00 GÜTERSLOH Nils Landgren Quartet, Theater, 20.00

1 Getränk / Speise +

1 Stück Torte 1.20 1 Stück Kuchen 0.80

LINGEN Hannes Wader - Liedermacher, Theater an der Wilhelmshöhe, 20.00 MÜNSTER Monday Night Session - Groove Music mit Gereon Homann & Band, Hot Jazz Club, 21.00

f CLUBS OSNABRÜCK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00 MÜNSTER SpecOps Tischtennisturnier SpecsCup, 20.00

Mi: Alle Kurzen 1.00 Fr: Alle Klaren 1.00 Sa: Alle Whisky 1.50

- selbstgebacken -

2 Groß-Leinwände 3 Groß-Fernseher Bundesliga DFB - Pokal Europa - League Champions - League

Die.+Mi.

0,4 l Warsteiner Premium 2.70 0,4 l Frankenheim Alt 2.70 0,5 l König Ludwig Weissbier 3.20 hell und dunkel

f BÜHNE

Kulturbüro Gronau

MÜNSTER Cindy aus Marzahn - „Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd“, MCC Halle Münsterland, 20.00

und

rock'n'popmuseum Gronau

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak, 20.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Literatursalon mit Herrmann Cropp - „Jack London“, Big Buttinsky, 21.00

präsentieren:

06.10. 20.00 Uhr

13.10. 20.00 Uhr

f KUNST MELLE-RIEMSLOH Herbstausstellung im Skulpturengarten und Atelier - Holzbildhauerei, Atelier Marggraf, 11.00-18.00

f SPORT OSNABRÜCK Besuch des Rosarium Bad Rothenfelde - Radtour ca. 65km, ADFC-Infoladen, 09.00 OSC-Mavericks Doppel Tischfußball-Turnierserie 2011, Haus der Jugend, 19.00 MÜNSTER Das Jedermann-Rennen - Für Radsportfans, Fahren wie die Profis – über 60, 110 oder 140 Kilometer, Start: Innenstadt, Ab 08.30

f KIDS OSNABRÜCK Dicke Freunde - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 15.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

03.12. 20.00 Uhr

28.01. 20.00 Uhr

02.02. 20.00 Uhr

11.02. 20.00 Uhr

Paul Panzer (Bürgerhalle) Neues Programm: „Hart Backbord“

Max Mutzke & Band (Galakonzert) (rock´n´popmuseum)

Bernd Stelter (Bürgerhalle) Programm: „Mundwinkel hoch“

Jürgen Becker (Aula Gymnasium) Neues Programm: „Der Künstler ist anwesend“

Die Bullemänner

(Aula Gymnasium)

Programm: „Ochottochott“

„Storno 2011” (Aula Gymnasium) Der kabarettistische Jahresrückblick

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 touristik@gronau.de · www.ticketonline.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480 STADTBLATT≈10.2011 33


werwowas 4.10.

Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt schlagen sich Wörter wie Tennisbälle zu. Der Name des Matches: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – Die Weltgeschichte ist eine Lüge“. > OsnabrückHalle

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Spielzeugmarkt, Halle Gartlage, 11.00-17.00 Europa sieht Deutschland: Polen und Deutsche in zwei Jahrzehnten neuer Freiheit - Festvortrag zum Tag der Deutschen Einheit, Kreishaus, 11.00 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Lesbenstammtisch Osnabrück, Café Larimar, 20.00 LENGERICH Kunsthandwerkermarkt, Gempt-Halle, 11.00 OSNABRÜCK-ATTER Trödelmarkt, SB-Zentralmarkt, 11.00-18.00

DI

4

f KONZERTE OSNABRÜCK Barn Burner & Gäste - Rock, Bastard Club, 20.00 Stephen Greenman-Ensemble Traditionelle synagogale jiddi-

Was finden wir heutzutage eigentlich noch richtig schockierend? Na? Klar: Die lange Nacht der Shocking Shorts. Zehn Kurzfilme, die richtig schocken! > Lagerhalle

sche Musik, Felix-NussbaumHaus, 20.00 Vocal Night - Vocal Jazz, Achteinhalb, 21.00 Open Stage Session - Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 21.00 EMSDETTEN Bluesnight Band feat. Pamela O’Neil, Stroetsmanns Fabrik, 20.30

f PARTY MÜNSTER RIP Night Party - Rock-crossover-alternative & classix, Gogo Roseclub, 22.00

f CLUBS OSNABRÜCK Bastard Club Highschool vs. Hauptschool - Punk, HC, Krach, Pop, Alles!, 22.00 Grand Hotel Gutes & Böses - DJ Knalltee mit HipHop – dazu: Martini-Specials, 19.00 Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 20.00 Tiefenrausch Ed’s & Nino’s Groovebox, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, 19.00 Unikeller Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, 19.00 BIELEFELD Bunker Ulmenwall unscheinBar – mit Soulkiss - ClubBar, 20.30

MÜNSTER Hot Jazz Club Wex am Dienstag Straight Ahead, 21.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Roger Willemsen & Dieter Hildebrandt, OsnabrückHalle, 20.00

P

Siehe Foto

BIELEFELD Helge Schneider - „Buxe voll!“, Stadthalle, 20.00 IBBENBÜREN Jetzt reicht’s aber... - Kabarettduo „mitGift“, Alte Sparkasse, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Die lange Nacht der Shocking Shorts - Zehn Kurzfilme der schockierenden Art, 20.00

P Siehe Foto f LITERATUR OSNABRÜCK Judith Schalansky - „Der Hals der Giraffe“, BlueNote, 20.30

P Siehe Das lohnt sich f KIDS OSNABRÜCK Räuber Hotzenplotz - Puppenspiel, Haus der Jugend, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM

So. 23. Oktober 20 Uhr

OSNABRÜCK Die Macht der Sterne, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde - Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

HULDRELOKKK (Skandinavien) Vorschau: Fr. 4. November CHRIS PROCTOR (USA) Do. 17. November VÄSEN (Schweden)

MI

5

f KONZERTE OSNABRÜCK Helene Blum & Harald Haugaard Quartet - Folk aus Dänemark, Lutherhaus, 20.00

P Siehe Das lohnt sich MusicaViva 2011 - Hannelore Hoger – Lesung, Siegfried Gerlich – Klavier, NOZ Medienzentrum, 20.00

34 STADTBLATT≈10.2011

5.10.

6.10.

Eine Rockband aus den Norwegischen Bergen mit komischem Namen und einem ungewöhnlichen Stilmix aus Rap, Funk, Disko, Jazz, Rock, Pop ... Kakkamaddafakka > Kleine Freiheit

Aus Schweden kommen nicht nur Möbelstücke. Bei der 5. Grolsch Songnight spielt die Singer/Songwriterin Annika Fehling leidenschaftlich gut. > Lagerhalle

STADTBLATT präsentiert Kakkamaddafakka, Kleine Freiheit, 21.00

P Siehe Foto MÜNSTER

MINDEN Kulturzentrum BÜZ: Kino im BÜZ - „Kleine Wunder in Athen“ (Akadimia Platonos), 20.00

The Monsters + Urban Jr. - TrashA-Billy aus Bern, Gleis 22, 20.00 Julian Dawson - Singer/Songwriter, Hot Jazz Club, 20.00 6. Singer- Songwriter Slam Münster - 8 Songwriter treten gegeneinander an, Sputnikcafé, 20.30

f KIDS

f CLUBS

f AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Bastard Club Black Point 80’s/90’s New Wave, Gothic & EBM Classix, 19.00 Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Disco Bingo mit Christian Steiffen, 20.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

Über Eifersucht, wahre Meisterschaft und die Kunst der Spurensuche. Tizian und die Renaissancemalerei - Vortrag, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Faszination Jakobsweg - Lichtbildervortrag auf Großleinwand, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 19.00 Osnabrücker Bürgerforum für Sutthausen - Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Pfarrheim St. Maria, 19.30

OSNABRÜCK Dicke Freunde - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00 Räuber Hotzenplotz - Puppenspiel, Haus der Jugend, 16.00

MÜNSTER Amp Disco Pigs & Pop - Rave & Elektro, Pop & Indiepop, 23.00 SpecOps Frei in der Stadt Elektronisch-akustische Tanzund Listening-Musik, 20.00

f BÜHNE

DO

6

P

Siehe Bühne

Die 2. Komische Nacht Osnabrück - Der Comedy Marathon im BlueNote, Café & Bar Celona, Extrablatt, Grüner Jäger, Sonnendeck, Lagerhalle mit: Sebastian Schnoy, Chin Meyer, Timo Wopp, Nagelritz, Keirut Wenzel und Cloozy Haber, verschiedene, Ab 19.30

P

Siehe Bühne

BIELEFELD Die Stereotypen - Improtheater, JZ Kamp, 20.00 IBBENBÜREN Jetzt reicht’s aber... - Kabarettduo „mitGift“, Alte Sparkasse, 20.00

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, 19.00 Hyde Park Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, 22.00 Sonnendeck Start Smart Happy Hour - Cocktailspecials, 20.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Bodyshape – Extras Inclusive Live Musik und Tanztheater, emma-theater, 19.30 Siehe Bühne

P

The Fuck Hornisschen Orchestra - Comedy, Lagerhalle, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

GRONAU Paul Panzer - „Hart Backbord“, Comedy, Bürgerhalle, 20.00 LINGEN Bernd Regenauer - „Alles eine Frage der Antwort“, Comedy, Professorenhaus, 20.00

f KINO FILMSTARTS RFright Night - Horror Siehe Kino

P

OSNABRÜCK

RJohnny English – Jetzt erst recht! - Komödie RKein Mittel gegen Liebe Drama, Romanze Siehe Kino

Grolsch Songnight - Singer/Songwriter: Tom Ripphahn, Annika Fehling, Tish Hinojosa, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

RMelancholia - Science Fiction, Drama Siehe Kino

OSNABRÜCK Drahtseilakrobaten - Peca Stefan, emma-theater, 19.30

Astra Nacht - Indie, Alternative und Pop; mit Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

f KONZERTE

P Siehe Foto Soundcheck Open Stage, Onkel Tony, 20.00 Bluesnight Band feat. Pamela O’Neil, BlueNote, 20.30 El Pantano - Stoner Rock, Unikeller, 21.00 MÜNSTER Lena Malmborg - Singer/Songwriter, Hot Jazz Club, 20.00

P P

RTuesday, After Christmas Drama

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

f PARTY OSNABRÜCK

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady – Vorpremiere „Kein Mittel gegen Liebe“, 19.45

Beep-Bop-A-Bastard Rock’n’Roll, Punk, Oi, Scand.Rock, Bastard Club, 19.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando Palais, 21.30

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


7.10.

)&. 2011 2008

Fr 6B<76< 20:00

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Konzert

20:00 Uhr:>+/$+Ă&#x152; .#)(?Ă&#x152; 21:30 Uhr:>   ? Mi 12.10. -So 16.10. Beim ErĂśffnungskonzert des Morgenland Festivals spielt der legendäre armenische Dudukvirtuose Jivan Gasparyan, der auch schon mit Sting und Peter Gabriel zusammenarbeitete. > Marienkirche

Das Haus der Jugend verwandelt sich heute in ein Funk-Haus. Den funky Funkgipfel â&#x20AC;&#x201C; Lokalfunk leiten die Lokalhelden PULP funkTION (Foto) und das Funkorchester. > Haus der Jugend, Saal

Fr 7:<76< 21:00

P

f LITERATUR BIELEFELD Hellmuth Opitz - Musik: Mo-Fi Radio, Bunker Ulmenwall, 20.30 HASBERGEN Tina Schick - â&#x20AC;&#x17E;OsnabrĂźcker Fenstersturzâ&#x20AC;&#x153;, Lesung, TĂśpferei Niehenke, 20.00

f KIDS OSNABRĂ&#x153;CK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt fĂźr alle ab 14 Jahren, emma-theater, 11.00 KALKRIESE Spurensuche: Ein Kriminalfall aus der Steinzeit - Kleine und groĂ&#x;e Detektive begeben sich bei der FamilienfĂźhrung druch die Sonderausstellung â&#x20AC;&#x17E;Steinzeit-Massaker.Tatort Talheimâ&#x20AC;&#x153; auf Spurensuche, Museum Kalkriese, 14.00-17.00

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Die schĂśnsten deutschen BĂźcher 2010 - Ausgewählt von der Stiftung Buchkunst, Frankfurt â&#x20AC;&#x201C; Erster Tag der Ausstellung, Stadtbibliothek am Markt, 10.00-18.00 Gay in May Vorbereitungstreffen - Aktiv oder Passiv? Gay in May sucht Mitstreiter/innen, Lagerhalle, 19.00 Uferlos Stammtisch, CafĂŠ Larimar, 20.00 BRAMSCHE Zwischen Tradition und Lärmbelästigung - Zur Geschichte OsnabrĂźcker SchĂźtzenvereine, Vortrag, Tuchmacher Museum, 19.00

FR

7

f KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK Morgenland Festival OsnabrĂźck 2011 - ErĂśffnungskonzert mit dem syrischen Trio Hewar, dem armenischen Dudukvirtuosen Jivan Gasparyan und dem festivaleigenen Morgenland Chamber Orchestra, Marienkirche, 18.00 Siehe Foto

P

Mina Maze - Melodischer Pop, CafĂŠ Mojo, 20.00

Funkgipfel â&#x20AC;&#x201C; Lokalfunk - â&#x20AC;&#x17E;PULP funkTIONâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Funkorchesterâ&#x20AC;&#x153;, Haus der Jugend, 20.00

P Siehe Foto STADTBLATT präsentiert Muffalo - Stoner Rock mit ehem. Mitgliedern von QOTSA & Mondo Generator & Eagles of Death Metal, Support: Into the Wild, JZ Westwerk, 20.00

P Siehe Das lohnt sich Lowfield - RomantikRock, Big Buttinsky, 21.00 Band Stand Meeting - November Palace, Fred Gordon, Free Fallinâ&#x20AC;&#x2122;, Haus der Jugend, 21.00 BIELEFELD The Thing, Paul Hubweber & DJ Sniff, Bunker Ulmenwall, 20.30 BRAMSCHE Christina Lux - Stellt ihre neue CD â&#x20AC;&#x17E;Playgroundâ&#x20AC;&#x153; vor, Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00 LOHNE Meisterkonzert - SaisonerĂśffnung mit dem Arcadia String Quartet, Aula Gymnasium, 20.00 MELLE-WELLINGHOLZHAUSEN Boogie-Woogie-Blues-Night I.R. des Meller Kulturherbstes, Fachwerk 1775, 20.00 MĂ&#x153;NSTER Shubangei & The Maxons - Funk, Soul & HipHop (CD Release), Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRĂ&#x153;CK MotownParty, BlueNote, 21.30 Der Abend des Supertalents Internationale Artisten zu Gast, Alando Palais, 22.00 Weird Encounters - Goa, TechnoTanzabend, div. DJs, Bastard Club, 23.00 Beatstreet No. 30 - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 MINDEN Studio 44 â&#x20AC;&#x201C; Tanzparty - Oktoberfest, Kulturzentrum BĂ&#x153;Z, 20.44 MĂ&#x153;NSTER

Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park Rocknacht - Rock, Metal, Emo-Core und mehr, 22.00 Onkel Tony StudiTime, 21.30 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ FDK, 20.00 Stellwerk Electrolove â&#x20AC;&#x201C; Homebase - Frank Kruse, ennix, 23.00 The Whisky Classic Rock Night, 21.30 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00

HERFORDER

Amp Fieber-Tanzparty und Elektrikfieber - Indie, Elekto, 23.00 Gogo Roseclub Navigaytion - Die andere Party, 22.00 Heaven Thank God itâ&#x20AC;&#x2122;s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 Hot Jazz Club What The F*unk Funk, Rap, Breaks & Soul, 23.00 Jovel Music Hall Dance Projekt Musik-Special: House Beats, 23.00

f BĂ&#x153;HNE OSNABRĂ&#x153;CK Bodyshape â&#x20AC;&#x201C; Extras Inclusive Live Musik und Tanztheater, emma-theater, 19.30

P Siehe BĂźhne Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 Der Lampenschirm - KomĂśdie von Curt Goetz, ProbebĂźhne, 20.00 BIELEFELD

SCHĂ&#x153;TTORF

HIDDENHAUSEN

Deutschland sucht den Superstar â&#x20AC;&#x201C; Das Casting, Index, 22.00

Andreas Etienne - â&#x20AC;&#x17E;Der geleitete Mannâ&#x20AC;&#x153;, Kabarett, Olof-PalmeGesamtschule, 20.00

Glanz & Gloria Radioactive Rock vs. Rockabilly - Punkrock, Wave, Indie vs. Rockabilly, 23.00

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Konzert

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Lesung

Sa 29.10. 20:00

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Konzert

Samstag, 08.10. 16:00

Style Is A Message 2011 Breakdance-Wettbewerb

!NĂ&#x152;! Ă&#x152;AĂ&#x152;JĂ&#x152;DĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;:D6B:Ă&#x152;) Â&#x2018; Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;.IĂ&#x152;989=:7Ă&#x152;BCĂ&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;<   =<Ă&#x152;Ă&#x2020;Ă&#x152;  V  <

MĂ&#x153;NSTER

Ersti Party der Fachschaft Sozialwesen, Sputnikhalle, 22.00 Firetrain - Reggae Party, Gleis 22, 23.00

OSNABRĂ&#x153;CK

Salsa Disco

X Get It Up! - Party, Charts, Hits, 21.00

BaBa ZuLa, JZ Kamp, 20.00 Olaf Schubert - â&#x20AC;&#x17E;Meine Kämpfeâ&#x20AC;&#x153;, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 WundertĂźte - Es gilt: â&#x20AC;&#x17E;Perform your own trash!â&#x20AC;&#x153;, Forum, 21.00

f CLUBS

~Ă&#x152;  

BIELEFELD Ringlokschuppen FieserFreitag EBM, Rock, Deep Inside, 22.30 Stereo Students Pop pres. Golden Era - Superindependentpop und Adult HipHop, 23.00

Filmfest

Mit Dj Juan Pa (MS) Mi 19.10. 20:00

RWunderkinder - Drama Siehe Das lohnt sich

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HOLLAGE Strategie der Schmetterlinge Ensemble Bouquet, Theaterschiff Lyra, 20.00 IBBENBĂ&#x153;REN

WER WO WAS â&#x20AC;&#x201C; wie werde ich meinen Termin los? F Teilen Sie uns bitte gut lesbar mit: Datum ¡ Ort ¡ Uhrzeit ¡ Art ¡ Titel ¡ Interpreten, Bands, Referenten etc. ¡ kurzer InhaltŞ¡ Kontakt fĂźr RĂźckfragen Fotos sind gerne gesehen F Und ab die Post per E-Mail: werwowas@ stadtblatt-osnabrueck.de per Briefpost: GeorgstraĂ&#x;e 14 49074 OsnabrĂźck per Nachtbriefkasten: GeorgstraĂ&#x;e 14 per Fax: 0541 24602 oder last minute per Telefon: 0541 357870

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Sa. 15.10. KulturSamstag    

 

     

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HeiĂ&#x;e Ecke, Schauburg, 20.00

STADTBLATTâ&#x2030;&#x2C6;10.2011 35


werwowas 8.10.

9.10.

La Luz del Ritmo ist ein Kunstwerk aus Licht, Tanz und Beats. Auf der 3. Projektions-Biennale lichtsicht sorgt die Band Etango für Musik, die von Visuals und Tänzern untermalt wird. > Kurhaus Bad Rothenfelde

f KINO BRAMSCHE Universum: Eine Nacht im Universum „The Wall“, 21.00

Bindungsangst – Liebe auf dem Prüfstand - Vortrag, Lagerhalle Raum 201, 19.30

f LITERATUR OSNABRÜCK Aus allem schwemmt die Zeit uns fort... - Lesung mit Claus Weidner, Atelier Trieb, 19.30 BAD IBURG Öffentliche Lesung - „Prophezeiung“ von Sven Böttcher, gelesen von Heikko Deutschmann, Hallenbad am Hagenberg, 20.00

f KUNST OSNABRÜCK Lachen im Keller - Cartoon und Comic-Ausstellungsserie von und mit Steffen Elbing, Unikeller, 20.00

f SPORT OSNABRÜCK Türkei – Deutschland - EM-Qualifikation auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 20.30

f KIDS OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt für alle ab 14 Jahren, emma-theater, 11.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Lichterfahrt mit dem Osnabrücker Nachtwächterexpress, Zechenbahnhof Piesberg, 17.45 Chartbreaker Party, Eissportcenter, 19.00-22.00

Lust auf einen Abend mit Live-Musik von The Police, Led Zeppelin, Beatles, U2, Red Hot Chili Peppers, Clash oder Ramones? Die Fats Meyer Revival Band kann sie alle! > Zwiebel

SA

8

BAD ROTHENFELDE La Luz del Ritmo - Beats, Licht, Tanz – Multimediale Neolonga mit Live-Visuals und Videoprojektionen (Volker Marschhausen), Live-Musik und Showtanzpaaren i.R. der 3. lichtsicht-Biennale, Kurhaus, 19.30 Siehe Foto

P

f KONZERTE OSNABRÜCK Morgenland Festival Osnabrück 2011 - Aufführung des Oratoriums „Yunus Emre“ von Ahmed Adnan Saygun mit dem Izmir State Opera Orchestra und dem Osnabrücker Jugendchor, Dom St. Petrus, 19.00 mundArt – Chorkonzert - Freie Chöre aus der Region, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Rock Rainer - Electro-Pop, Rosenhof, 20.00 Fats Meyer Revival Band - Rock & Pop Cover, Zwiebel, 20.00 Siehe Foto

P

Betreutes SIngen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00 Live on Stage - Bands werden per Aushang bekannt gegeben, Onkel Tony, 21.00 Attila The Stockbrokers Barnstormer - Renaissance-Punk, substAnZ, 21.00 STADTBLATT präsentiert Nick Howard - Singer/Songwriter, Support: Ashley Hicklin, Glanz & Gloria, 21.30 Siehe Musik

P

Morgenland Festival Osnabrück 2011 - Dudukvirtuose Jivan Gasparyan und sein DudukQuartett, Kunsthalle Dominikanerkirche, 22.00

DISSEN Vestre Jazzvoerk, Jazz-Club, 20.00 HALLE James Blunt - Some Kind of Trouble Tournee 2011, Gerry Weber Stadion, 19.30 Siehe Musik

P

HERFORD Knorkator - Mission Ü77 – Tour 2011, X, 20.00 LINGEN Samian, Off With Their Heads, Alter Schlachthof, 20.00 MINDEN Florian Poser’s Brazilian Experience - Latin-Jazz, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER A Night of Fear Pt. 6 - „Billy the Kid“, „Fallbrawl“, „Copykill“, „Forty Winters“, „Paid in Pain“ & mehr, Sputnikhalle, 17.30 F.R. - „Willkommen zu Hause“Tour, Skaters Palace, 19.45 Till Hoheneder - Altobellis & Friends play The Rolling Stones, Hot Jazz Club, 21.00 SCHÜTTORF Hanged, Drawn and Quartered Tour II - New World Depression, Dead Head Down, Grown Cold, Gilf und Support, UJZ Komplex, 20.00 STEMWEDE-WEHDEM Reliquiae - Mittelalter-Folk, Life House, 20.30

Der Chronist der Winde ist ein Roman von Henning Mankell. Die Geschichte des afrikanischen Straßenjungen Nelio kommt jetzt auf die Bühne. Und das begeistert nicht nur junge Leute. > emma-theater

WALLENHORST Liszt feiert Geburtstag – das Ruller Haus auch! - Studierende der Klavierklasse des IfM, Ruller Haus, 20.00

f PARTY OSNABRÜCK Ü40-Party - Mit Chris Thompson & Mads Eriksen Band sowie Route 66, Alando Palais, 20.00 Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 1 Jahr Easy Ragga Dance - Party mit Live-Act: D-Flame, Bastard Club, 21.00 Castell-Party - Party in Anlehnung an die Discothek aus den 80ern, Treibhaus, 21.00 Paranoid - Mit DJ Raphales & Alex, The Whisky, 21.30 Weidmanns Heil! Ich glaub, ich steh im Wald - Bullenreiten, Deko, Großbildleinwand, Hyde Park, 22.00 Morgenland Festival-Party - DJ Ipek Ipekcioglu, Balkan/Elektro, Lagerhalle, 22.00 Elektrorummel - Live: RockRainer, DJs: DJ Sweatynoisy, DJ Fab, Rosenhof, 22.00 Sneakers Time - Mit DJ Boomroot und DJ Isl, Five Elements Club, 23.00 Trust in Bass - D’n’B, Dubstep, Unikeller, 23.00 BIELEFELD Tequila Party feat. Back to the Oldschool - Pop, Gitarre, Party und Mash Ups, HipHop, Waldbühne: The Working Class Bastards, Stereo, 23.00 MÜNSTER Electric Ballroom Special mit 2 Floors - Alternative-Rock, Indie, Metal und Batcave, Wave, Industrial, Gothic Rock, Sputnikhalle, 23.00

Maike Rosa Vogel hat viele Fans. Einer davon ist Element of Crime-Sänger Sven Regener. Der sagt: „Sie ein Talent zu nennen, wäre lächerlich. Sie ist über diesen Status längst hinaus.“ > Glanz&Gloria

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Mondflug Studyparty, 22.00 Sonnendeck Get on the floor... Mit DJ 4T, 20.00 Stellwerk Call It House – die verflixte 7. Edition - Surprise Act, Marcello, Lonely Boy, 23.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00 BIELEFELD Forum Electronic Lounge, 23.00 Ringlokschuppen SuperSamstag - Pop, 60-90s, HipHop, 22.30 MÜNSTER Amp Tempocopter und High Voltage - Gitarrenlastige Indieklassiker und 70er, 90er Gitarrengrooves, 23.00 Gogo Roseclub Auditorium Unterricht der Musikgeschichte, 22.00 Heaven Full House Night, 23.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00 Jovel Music Hall Back to the 90s, 22.00 SpecOps Elektrolyse Elektro/Deep House/Techno/Minimal/Experimental, 22.00 SCHÜTTORF Index Hauptsache Index - Party in allen Areas, Index Summercamp Finale, 22.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Eine Stille für Frau Schirakesch,

emma-theater, 19.30 Siehe Bühne

P

Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Wette sich, wer kann... - RatzFatz.reich – die Improwette, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 BIELEFELD Sebastian 23 - „Dem Schicksal ein Schnittchen schmieren“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 BISSENDORF Knigge Dinner Originell - Achtung (k)ein BenimmKurs, Wasserschloss Schelenburg, 20.00 HOLLAGE Strategie der Schmetterlinge Ensemble Bouquet, Theaterschiff Lyra, 20.00 IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 20.00 MÜNSTER Kaya Yanar - Live & unzensiert, MCC Halle Münsterland, 20.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Aus dem hohen Norden - Märchen und Geschichten aus nordischen Ländern, Sabine Meyer, Steinwerk Ledenhof, 20.00

f SPORT OSNABRÜCK Südseeträume – Unterwegs zur Varustherme - Radtour 2x21km, ADFC-Infoladen, 13.15

f KIDS OSNABRÜCK Freunde – nach Helme Heine - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00

werwowas NACHSCHLAG

Osnabrück Hegertor-Viertel

36 STADTBLATT≈10.2011

Termine nach Redaktionsschluss ausverkauft · abgesagt neu im Vorverkauf und mehr unter

www.stadtblatt-osnabrueck.de


10.10.

0. Sa. 29.1

Drei Jugendliche foltern einen 16-Jährigen stundelang zu Tode. Der Kick beschäftigt sich mit dem Phänomen jugendlicher Gewaltbereitschaft und hinterlässt dabei Bilder, die nicht leicht zu verdauen sind. > emma-theater

P Siehe Kids & Co. f AUSSERDEM OSNABRÜCK Style Is A Message 2011 - Breakdance-Wettbewerb, Haus der Jugend, 16.00 Saturday Night Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 18. Immobilienmesse Osnabrück - Zwei Messetage rund um Bauen, Kaufen, Mieten, Renovieren, Finanzieren, energetisch optimieren, Auto Weller, ganztägig BAD IBURG 1. Bad Iburger Highland Games I.R. von „Welcome Großbritannien & Irland“, Schlosswiese, 10.00 IBBENBÜREN Ibbenbürener Kartoffelfest Tolle Knolle 2011, Neumarkt, 11.00-18.00

SO

9

f KONZERTE OSNABRÜCK Nazarethschüler vom Barenboim Said Conservatory - Musizieren als Teil des Morgenlandfestivals, Ameos Klinikum, 11.00 Konzert mit Schülern aus Nazareth, AMEOS Klinikum, 12.00 Morgenland Festival Osnabrück 2011 - Izmir State Opera & Ballet Orchestra, OsnabrückHalle, 19.00 Exhumed & Caphalic Carnage & Fleshworks, Bastard Club, 19.30 Kammerchor an St. Johann und Musica Alta Ripa - Anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre St. Johann, St. Johann, 20.00 STADTBLATT präsentiert Maike Rosa Vogel - „Unvollkommen“ Tour, Liedermacherin, Glanz & Gloria, 20.30 Siehe Foto

P

MELLE Brian Auger & The Trinity, Kulturwerkstatt Buer e.V., 20.00 MÜNSTER Luke Leighfield + Jose Vanders Piano-Power-Pop, Fachwerk Gievenbeck, 16.00

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, 20.15 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Sidi & Banda – Bossa Nova do Brasil, 15.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Ophelias Schattentheater mit dem duo pianowerte, Gemeindesaal St. Marien, 17.00 Eine Stille für Frau Schirakesch, emma-theater, 19.30

P Siehe Bühne Tod einer Hündin - Antikenprojekt nach Euripides, Theater am Domhof, 19.30

P Siehe Bühne HANNOVER Kaya Yanar - All Inclusive!, AWDHall, 20.00 RESTRUP-BIPPEN Die Buschtrommeln - Kabarett, Theatersaal, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: André Rieu – Konzert aus Maastricht 2011, 19.30 Lagerhalle: Ein Tick anders - Komödie um ein Tourette-Mädchen, 18.00

P Siehe Foto MÜNSTER SpecOps: Kurzfilme: Die Kurzfilmlieblinge des Filmfestivalteams „Warm-Up“ zum Filmfestival Münster 2011, 18.30

Yassin Musharbash ist aufgewachsen in Bad Iburg und mittlerweile „Spiegel online“-Redakteur. In seinem Kriminalroman „Radikal“ geht es um Terror. Ein Politiker gerät in die Fänge von Fanatikern. > Blue Note

f SPORT OSNABRÜCK 2. Osnabrücker Pflücktour Radtour ca. 50 km, ADFC-Infoladen, 10.00

f KIDS OSNABRÜCK Der Chronist der Winde - Henning Mankell für alle ab 10 Jahren, emma-theater, 11.00 Siehe Foto

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Freunde – nach Helme Heine - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 11.00 Siehe Kids & Co.

IBBENBÜREN Ibbenbürener Kartoffelfest Tolle Knolle 2011, Neumarkt, 11.00-18.00 KALKRIESE Gewalt und Krieg im prähistorischen Europa – War die Gesellschaft unserer Ahnen brutaler als die heutige? - Vortrag i.R. der neuen Sonderausstellung „Steinzeit-Massaker.Tatort Talheim“, Museum Kalkriese, 14.00 MÜNSTER Film & Comic/DVD Börse, MCC Halle Münsterland Messehalle Nord, 11.00-16.00

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Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00 Vorpremiere - „Lauras Stern und die Traummonster“, Cinestar, 19.45 Siehe Kids & Co.

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f AUSSERDEM OSNABRÜCK Naturpark und Colossal mit dem Rad - Tour zu 7 Colossal-Kunstwerken sowie zu Naturdenkmälern, Abfahrt am Heger Tor, 10.00-18.00 Internationale Reptilienbörse Terraxotica-Germany, Halle Gartlage, 10.00-15.00 Treffen der US-Car-Klassik-Fahrzeuge, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Radtour: Die Industriekulturlandschaft am Piesberg mit dem Rad entdecken, Museum Industriekultur, 10.00 Kürbisgewächse - „Pflanzenvielfalt zu Halloween“, SonntagsSpaziergang mit anschließendem „Kürbis-Tag“ in den Gewächshäusern , Botanischer Garten, 11.00 Osnabrücker CD- & Schallplatten-Börse, OsnabrückHalle, 11.00-17.00 Flohmarkt des Mütterzentrums, Haus der Jugend, 14.00 Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle, 14.30-16.30 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 18. Immobilienmesse Osnabrück - Zwei Messetage rund um Bauen, Kaufen, Mieten, Renovieren, Finanzieren, energetisch optimieren, Auto Weller, ganztägig Herbst im Moskau - Neben bäuerlichen Hofläden kann jeder auf dem Flohmarkt kaufen und anbieten, Moskaubad, ganztägig

MALEDIVA

»DIE FETTEN JAHRE«

22. Osnabrücker

KABARETT FESTIVAL

L AGERHALLE Kultur & Kommunikation am Heger Tor

MO

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Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

f KONZERTE OSNABRÜCK Acoustic Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Biergarten-Special, Lagerhalle, 21.00

Ko n zer t e · Fes t i va l s · Wo r ks hop s · Thea ter

GÜTERSLOH International Skoda Allstar Band, Theater, 20.00 MÜNSTER Monday Night Session - Funk, Soul & Jazz mit „FUNKschaltung“, Hot Jazz Club, 21.00

Blame Sally

f PARTY OSNABRÜCK Party der Fachschaft Literatur Pop, Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 21.00

05.10.2011 Helene Blum & Harald Haugaard Quartet (20 Uhr) Schönster Folk aus Dänemark

f CLUBS

13.10.2011 Michael Fix & Adam Rafferty Uptown New York trifft auf Outback Australien (20 Uhr)

OSNABRÜCK Trash Schall & Rausch, 19.00 MÜNSTER SpecOps Shoeshine Swing Salon - Hot Jazz, New Hep Swing, 20.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: André Rieu – Konzert aus Maastricht 2011, 17.00 CineSneak - Der Überraschungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Yassin Musharbash - „Radikal“, BlueNote, 20.30 Siehe Foto

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20.10.2011 Blame Sally (20 Uhr) Folkrock aus den Staaten 21.10.2011 Funkbar (20 Uhr) Funk and Soul aus Osnabrück 22.10.2011 Itamar Erez (20 Uhr) Worldmusic aus Israel 27.10.2011 Pierre Bensusan (20 Uhr) Der Magier der akustischen Gitarre 28.10.2011 Matt Walsh & Christian Bleiming CD Release “MC Shuffle” (20 Uhr) Jahnstraße 1 49080 Osnabrück Tel.: 05 41- 200 18 31

w w w. l u t h e r h a u s . i n f o STADTBLATT≈10.2011 37


werwowas 11.10.

12.10.

13.10.

Wenn Du was kannst, dann zeig es doch auf der Kreativnacht! Egal ob Poet, Gitarrist oder Stand Up Comedy – Bühne frei für alle Künstler! > Lutherhaus

Fünf Tage Kino non stop! Das Unabhängige FilmFest Osnabrück eröffnet mit dem finnischen Road Movie „Helden des Polarkreises“ von Dome Karukoski. > Lagerhalle

Nörgelkopp Richard Rogler ist gut drauf. Jedenfalls sorgt der Großmeister des Kabaretts durch seinen scharfen Blick auf das menschliche Dasein für „Stimmung“! > Kurhaus Bad Rothenfelde

LENGERICH Jutta Speidel und Bruno Maccallini - „Zwei Esel auf Sardinien – ein deutsch-italienisches Abenteuer“, Gempt-Halle, 19.30

f KIDS OSNABRÜCK Der Kick - Andres Veiel/Gesine Schmidt für alle ab 14 Jahren, emma-theater, 11.00

P Siehe Foto f AUSSERDEM OSNABRÜCK Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Lesbenstammtisch Osnabrück, Café Larimar, 20.00 HASBERGEN Weibsbilder – Fee, Hexe oder Königin - Die Frauen im Märchen, Vortrag von Sabine Meyer, Mütterzentrum, 19.30

DI

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f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Gutes & Böses - DJ Knalltee mit HipHop – dazu: Martini-Specials, 19.00 Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 20.00 Tiefenrausch Ed’s & Nino’s Groovebox, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, 19.00 Unikeller Kicker-Turnier, 19.30 BIELEFELD Bunker Ulmenwall unscheinBar – mit Silkship - ClubBar, 20.30 MÜNSTER Gogo Roseclub RIP Night Party Rock-crossover-alternative & classix, 22.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: Vorpremiere - „Atemlos“, 17.30 Lagerhalle: Ein Tick anders - Komödie um ein Tourette-Mädchen, 18.00+20.15

f LITERATUR

Architecture in Helsinki Elektro, Pop, Dancefloor, Gleis 22, 20.00 Brian Auger’s Trinity - Soul, Rock & Jazz, Hot Jazz Club, 20.00 TV Noir Konzert mit Tex & Florian Ostertag & Vinghee Hausband, Sputnikcafé, 20.00

f PARTY OSNABRÜCK WiWi Party - Pop, Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 21.00 Ersti & Fachschafts-Party, Bastard Club, 23.00

38 STADTBLATT≈10.2011

STADTBLATT präsentiert Boy - Filigran-Pop, Haus der Jugend, 20.00 Siehe Musik

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Regensburger Domspatzen - Anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre St. Johann, St. Johann, 20.00 Lowry und Steve Waitt & The Mansisters, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Performing Pop: Kerstin Grether & Mesut Monroe, Bunker Ulmenwall, 20.30 Casper - Pop, JZ Kamp, 21.00 BRAMSCHE Fünf vor der Ehe - A Cappella Konzert, Universum, 20.00 A Cappella Konzert - „Fünf vor der Ehe“, Universum, 20.00 HANNOVER Bob Geldof, Theater am Aegi, 20.00

f PARTY

f SPORT

MÜNSTER

OSNABRÜCK

f KIDS

OSNABRÜCK

Philip Catherine meets the Nordwest Bigband, BlueNote, 20.30 Open Stage Session - Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 21.00

f KONZERTE

Deutschland – Belgien - EM-Qualifikation auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 20.30

f KONZERTE

P Siehe Foto

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MÜNSTER The Big Recording Concert - Hanna Meyerholz, Ruben Grimm & Toni Tequila, Morina Naive und Phil on Sofa – Alle Einnahmen gehen in die Produktion der einzelnen LPs, Sputnikcafé, 20.00 Latin & Salsa Jam - Mit Grupo Vacila & DJ Juan Pa, Hot Jazz Club, 21.00

MÜNSTER Krawehl! – die Lesebühne Lesebühne, SpecOps, 20.30

Eine Reise um die Welt - Schulkonzert, OsnabrückHalle, 10.00+11.30 Gama Bomb & Sworn Amongst, Bastard Club, 20.00 Kreativnacht mit Open Stage, Lutherhaus, 20.00

MI

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Schulkonzert – Eine Reise um die Welt - Musikalische Weltreise für SchülerInnen der Klassen 1-4, OsnabrückHalle, 10.00+11.30 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Osnabrücker Bürgerforum für Nahne - Diskussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu div. Themen, Pfarr- und Jugendheim St. Ansgar, 19.30 Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben - Vortrag und Diskussion, Volkshochschule, 19.30 Salsa-Schnupperstunde - Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

OSNABRÜCK BooMBoxx – Die Beat Bar - ErstiRalley Special, Bastard Club, 20.00 Fullmoonparty mit Livemusik, Café Mojo, 20.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00 MÜNSTER Amp Disco Pigs & Pop - Rave & Elektro, Pop & Indiepop, 23.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Tom Gerhardt - „Nackt und in Farbe“, Rosenhof, 20.00 IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 20.00

UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Lagerhalle Filmtheater Hasetor Haus der Jugend 12. bis 16. Okt. 2011

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineMen – Vorpremiere - „Wie ausgewechselt“, 20.00 Lagerhalle: Europe Unlimited - Helden des Polarkreises, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, Eröffnung, 19.30

P Siehe Kino Kurzfilmwettbewerb - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 22.00

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Freunde – nach Helme Heine - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00

P Siehe Kids & Co. f AUSSERDEM OSNABRÜCK Semestereröffnung - Universität Osnabrück, OsnabrückHalle, 09.20 Zeitzeugen-Gesprächskreis „NS-Propaganda – Kino, Rundfunk, Plakat“, Villa Schlikker, 10.30 Tischsitten und Benimmregeln im Osnabrück des 18. Jahrhunderts - Vortrag, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Die Zukunft der Demokratie in Arabien - Vortrag, Volkshochschule, 19.30 Entspanntes und erfolgreiches Arbeiten in den privaten vier Wänden - Vortrag, Volkshochschule, 19.30

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Was dabei rauskommt, wenn sich New York mit dem Outback kreuzt? Ein ziemlich eigener Groove. Der New Yorker Jazz-Gitarrist Adam Rafferty trifft auf den Australier Michael Fix. > Lutherhaus

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f KONZERTE OSNABRÜCK Eine Reise um die Welt - Schulkonzert, OsnabrückHalle, 10.00 Findus & Gäste - Rock, Bastard Club, 20.00 Michael Fix und Adam Rafferty Downtown New York trifft Outback Australien, Lutherhaus, 20.00

P Siehe Foto Soundcheck Open Stage, Onkel Tony, 20.00 Julia Neigel - Neigelneu, Rosenhof, 20.00 Rod Mason and his Hot Five, BlueNote, 20.30 BIELEFELD Phil Minton: Der wilde ungezähmte Chor, Bunker Ulmenwall, 21.00 Guru Guru - KrautRock, Forum, 21.00 Casper Zusatzkonzert - Pop, JZ Kamp, 21.00 Dota und die Stadtpiraten - Bossa Nova Taschen-Swing, Stereo, 23.00 GRONAU Max Mutzke & Band - Galakonzert, rock’n’popmuseum, 20.00

P Siehe Foto HANNOVER Roxette - „Back With Their Greatest Hits“, TUI Arena, 20.00 LINGEN Jupiter Jones - „Konvoi“-Tour 2011, Alter Schlachthof, 20.00 MÜNSTER The Revival Tour - Brian Fallon, Dan Andriano, Chuck Ragan, Dave Hause, Skaters Palace, 20.00 Stern Fucking Zeit - „Apocalyptic Chipcore und Screamo-Shit“, SpecOps, 20.30 Bobby Long - Singer/Songwriter, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK Große Erstsemesterparty Getränkespecials, Alando Palais, 21.30

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Hotellounge - Becks Sonderpreise, 19.00

Hyde Park Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, 22.00 Kleine Freiheit Astra Nacht Indie, Alternative und Pop; mit Getränkespecial, 23.00 Sonnendeck Start Smart Happy Hour - Cocktailspecials, 20.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00 MÜNSTER SpecOps Listen with open ears & mind - Experimental, Drone, Doom, 20.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Der Soundtrack meines Lebens, Theater am Domhof Oberes Foyer, 20.00 BAD ROTHENFELDE Richard Rogler - „Stimmung“, Kabarett i.R. der 3. LichtsichtBiennale, Kurhaus, 20.00 Siehe Foto

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BRAMSCHE Daphne de Luxe – Ladies Night Comedy, Hotel Idingshof, 19.00

UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Lagerhalle Filmtheater Hasetor Haus der Jugend 12. bis 16. Okt. 2011

f KINO OSNABRÜCK Filmtheater Hasetor: Europe Unlimited - Amador, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Europe Unlimited - Belgrad Radio Taxi, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 22.30 Haus der Jugend: Wettbewerb Filmpreis für Kinderrechte - Pequenas voces, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 11.30 Wettbewerb Filmpreis für Kinderrechte - The Boy Mir, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 15.00 Wettbewerb Filmpreis für Zivilcourage - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Wettbewerb Friedensfilmpreis - Illégal, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 20.00 Lagerhalle: Wettbewerb Friedensfilmpreis - Vaterlandsverräter, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Europe Unlimited - Tyrannosaur, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 20.00


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Westwer JUGENDZENTRUM

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OKTOBER 2011 TERMINE Fr., 07.10.2011, 20 Uhr

STONER ROCK with Ex-/Members of QOTSA, Mützenträger, Eurovision Song Contest ... Klingelt’s? Genau, die Rede ist von Max Mutzke. Mittlerweile erschien Album Nr.4. > Rock ‘n’ Popmuseum Gronau

Kurzfilmwettbewerb - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 22.00 SCHÜTTORF UJZ Komplex: Das Ende ist mein Anfang Filmclub, 20.00 FILMSTARTS RApollo 18 - Thriller, Science Fiction, Horror RAtemlos – Gefährliche Wahrheit - Thriller, Action RDem Himmel ganz nah - Dokumentation RDie Liebesfälscher - Drama RDreiviertelmond - Drama, Komödie

P Siehe Kino

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Elternunterhalt – Wann müssen Kinder für ihre Eltern zahlen? - Vortrag, Volkshochschule, 18.00 Uferlos Stammtisch, Café Larimar, 20.00 WALLENHORST Effektive und wertschätzende Kommunikation nach Marshall Rosenberg - Potentielle Konflikte in friedliche Gespräche umwandeln, Infoveranstaltung und Kurzvortrag, LEB Osnabrück, 18.30

RLauras Stern und die Traummonster - Abenteuer, Kinderfilm, Zeichentrick

P Siehe Kids & Co. RRestless - Drama

P Siehe Kino RTyrannosaur - Drama RWeltrevolution – Drahdiwaberl - Musik, Dokumentation RWie ausgewechselt - Komödie

f LITERATUR BAD IBURG Krimilesung - Mit dem Osnabrücker Autoren Heinrich-Stefan Noelke, Café Sophie Charlotte’s, 19.30

f KIDS OSNABRÜCK Schulkonzert – Eine Reise um die Welt - Musikalische Weltreise für SchülerInnen der Klassen 1-4, OsnabrückHalle, 10.00 Das 60. Steckenpferdreiten 1400 Grundschüler reiten auf Steckenpferden bis zum Rathaus, um aus der Hand des Bürgermeisters süße Brezeln zu erhalten, St. Johann, 17.00

P Siehe Kids & Co. 1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

Sie sind jung, sie sind rebellisch und zeigen das in ihrer alternativen Hardcoremusik. Day to Resist (Foto) beim Rock am Brink neben drei weiteren Lokalbands. > Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink

FR

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f KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert K.I.Z. - „Urlaub fürs Gehirn“ Tour 2011, Hyde Park, 19.00

P Siehe Musik Tankard & Intöxicated, Bastard Club, 19.30

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Siehe Das lohnt sich

Semestervortragsabend der Holzbläser, Institut für Musik, 19.30 Lutz Drenkwitz - Countrybluespunkrock, Café Mojo, 20.00 Miriam Sharoni, Stephan Zelck und Werner Lamm - Operetten- und Musicalarien sowie jiddische Theatersongs, FelixNussbaum-Haus, 20.00 Rock am Brink - Die Roten Hosen, Die Zeitzeugen, Workingclass Children, Day to Resist – in Kooperation mit dem Musikbüro Osnabrück e.V., GZ Ziegenbrink, 20.00

P Siehe Foto Emil Bulls, Rosenhof, 20.00 Arne Hatje an der Orgel zum Stummfilm - „Der Golem, wie er in die Welt kam“, anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre St. Johann in Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen Filmfest Osnabrück, St. Johann, 20.00

P Siehe Foto

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

MusicaViva 2011 - Abschlusskonzert „Officium Novum“, Jan Garbarek, The Hilliard Ensemble London, St. Marien, 20.00 Santana Groove Band - Santana Tribute Band, Big Buttinsky, 21.00

Das Unabhängige FilmFest zieht sich zurück in heilige Gemäuer. Arne Hatje bedient die Orgel zum Stummfilm „Der Golem ...“ aus dem Jahr 1920. > St. Johann

BIELEFELD Alphaville - „Catching Rays On Giant - Tour 2011“, Ringlokschuppen, 20.00 Julian Dawson, Bunker Ulmenwall, 20.30 DETMOLD Klangkosmos Weltmusik - Karecye Fotso (Kamerun), Aula der Alten Schule am Wall, 20.00 EMSDETTEN Bushido - Live 2011, EMS-Halle, 20.00 HALLE Roxette - „Back With Their Greatest Hits“, Gerry Weber Stadion, 19.00 Siehe Musik

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MÜNSTER Los Vigilantes + The Anomalys + JC Satan - Garage Punk-Rock auf Spanisch, Gleis 22, 20.00 Return of The Machine - „Rocketchief“, „Damniam“, „Mentago“, Sputnikcafé, 20.00 Jack Beauregard - Electropop, Amp, 20.30 Lou Canova - Funk & Soul, Hot Jazz Club, 21.00 STEMWEDE-WEHDEM Kristin Shey - Akustik, Blues und Soul, Life House, 20.00

f PARTY OSNABRÜCK Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Eichensohn & Davenstedt - DJs, Alando Palais, 22.00 Headful of Rock - Rock, Metal & Crossover, Bastard Club, 22.00 Kult 90 – 90er Jahre Party, Five Elements Club, 23.00 Die fliegende Superkiste Elektro, Kleine Freiheit, 23.00 HERFORD Pop Up Special - Promo-Party, X, 22.00 MÜNSTER Shark Attack & Ceremony of Opposites - Gothic, Wave, EBM, Punk, 80s, Indie, Rock, Sputnikhalle, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Mit 90 vor die Wand - Pop, Indie, 90er, 23.00 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park RabenNacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, 23.00 Onkel Tony GG, 21.30 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ Paul, 20.00 Stellwerk Soundboutique pres. Gaiser - Gaiser, Ryan Stephens, ennix, u.a., 23.00 The Whisky All mixed up... - PartyNight, 20.00

Mondo Generator & Eagles of Death Metal

Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen SuperFreitag 80s/90s, Pop, Rock, 22.30 Stereo Students Pop vs. Bashment - Superindependentpop, Dancehall Reggae & Beats, 23.00 MÜNSTER Gogo Roseclub Crossing Over Rock-crossover-alternative & classix, 22.00 Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 Hot Jazz Club Soulfinger - Funk, Soul, Disco & Breaks, 23.00 Jovel Music Hall Jovel Nightfever, 23.00 SpecOps Phono Phono - Von Dubstep bis Electronica, 20.00

MUFFALO (USA) support: INTO THE WILD NEVER TOO LOUD (OS) VVK 7 € + Gebühr, AK: 10 €

Fr., 28.10.2011, 20 Uhr

Faust auf’s Auge Festival 4 mit

SAMAVAYO

SCHÜTTORF Index Black Music Festival - On Stage: Mr. Pimp my Ride Xzibit, 22.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Wiener Bonbons - 25 Jahre thiele-neumann-theater in Osnabrück, Steigenberger Hotel Remarque, 18.30 Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 20.00 Der Lampenschirm - Komödie von Curt Goetz, Probebühne, 20.00 BIELEFELD Ganz Schön Feist & Muttis Kinder - Comedy, Rudolf-OetkerHalle, 20.00

UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Lagerhalle Filmtheater Hasetor Haus der Jugend 12. bis 16. Okt. 2011

f KINO OSNABRÜCK Filmtheater Hasetor: Wettbewerb Filmpreis für Kinderrechte - Street Kids United, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 11.30 Vistas Latinas - Tambien La Lluvia, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 20.00

NIKA REVOLT VVK 7 € + Gebühr, AK: 10 €

VORSCHAU KONZERTE Sa., 19.11.2011, 20 Uhr

ROCK IN DER REGION 2011 Vorausscheidung Osnabrück AK: 4 €

FA H R T E N 16.10.2011

Science Center Bremen 18.10.2011

Aquadrom Enschede 27.10.2011

Halloween Movie Park Bottrop 09.12.2011

Skihalle Bottrop 23.-31.3.2012

Skifreizeit Österreich Osterferien 2012 Anmeldungen für alle Fahrten ab sofort möglich soweit noch Plätze frei!

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werwowas 15.10.

16.10.

Bei Vollmond können viele Menschen nicht schlafen. Beim Moonlightshopping verhält es sich ähnlich. Bis 22 Uhr ist Shoppen angesagt! > Diverse Geschäfte, Innenstadt

Es wird gefeilscht, gefeiert und gelacht: Gaukler und Spielmannsleute belustigen das Publikum und Marktschreier bieten ihre Ware an. Wo? Mittelalterliches Spectaculum! > Zoo

Haus der Jugend: Preisverleihung Jugendmedienpreis - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 15.00 Wettbewerb Filmpreis für Kinderrechte - Los colores de la montana, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Lagerhalle: Wettbewerb Friedensfilmpreis - Morgen, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Wettbewerb Friedensfilmpreis - Incendies, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 20.00 Kurzfilmwettbewerb - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 22.30

My Glorious - Independent, Big Buttinsky, 21.00

f KIDS

MÜNSTER Station 17 - Rock Classics, Indiepop, HipHop, Electro, Gleis 22, 20.00 Late Night Jazz Moods: Jürgen Bleibel Trio feat. Herb Geller & Wolfgang Bleibel, Hot Jazz Club, 21.00 Random Axe, Sean Price, Black Milk, Guilty Simpson - HipHop, Skaters Palace, 21.00 Adolar, Amp, 21.30

OSNABRÜCK Biken am Dirtpark – Tricks vom Profi, Dirtpark (Nähe Eishalle), 15.30-17.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Faszination für Technik-Fans – Die neuen Windkraftanlagen am Piesberg, Museum Industriekultur, 14.00 Chartbreaker Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 status.design zweitausendelf Semesterarbeiten des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Osnabrück, Eröffnung, martini50, 19.00 Musik für Sitar und indische Märchen - Mit Norbert Ammermann, Planetarium, 19.30 MELLE Hyde Park Memories - Multimedia Revue, Kulturwerkstatt Buer e.V., 20.30 WALLENHORST Osnabrücker Baustilkunde - Diavortrag auf Großleinwand, Wabe-Zentrum, 19.30

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f KONZERTE

BIELEFELD Kneipenkult Allstars, Bunker Ulmenwall, 20.30 LINGEN Unsere Lieblinge - Rockband, Orchester, A-Capella-Group in einem, ausgestattet nur mit Kontrabass und Schlagzeug, Kulturforum St. Michael, 20.00 MINDEN Hiss - Balkan-Blues & Quetschen-Ska, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Deborah J. Carter & Band feat. Luizao Paiva - Jazz, Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK Da geht die Gaudi - Restemeier lädt zum Oktoberfest, Autohaus Restemeier, 18.00 Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 Jägermeister sucht den Dance Box Hero - Promo-Party, Alando Palais, 22.00 Gimme! Gimme! - Indie, Rock & Alternative-Classix, Bastard Club, 22.00 OS-Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Geburtstag – 6 Jahre Kleine Freiheit - 200 Liter Freibier, Party auf 2 Floors, KO DJ Team, 2manyDisplays, Kleine Freiheit, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00

17.10.

Fegefeuer - Sofi Oksanen, emma-theater, 19.30 Il Barbiere di Siviglia - Komische Oper von Gioacchino Rossini, Theater am Domhof, 19.30 Werkstattaufführung - Ju./Erw., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 20.00

f LITERATUR

Betreutes SIngen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00

OSNABRÜCK Aus allem schwemmt die Zeit uns fort... - Lesung mit Claus Weidner, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

BIELEFELD Käthe Lachmann - „Ich bin nur noch hier, weil du auf mir liegst!“, Comedy, Zweischlingen, 21.00

f KUNST

BIELEFELD Youngblood Rookie Session, Bunker Ulmenwall, 15.00 Jupiter Jones - „Konvoi“-Tour 2011, Ringlokschuppen, 20.00 Phil Minton & Audrey Chen, Bunker Ulmenwall, 20.30

BIELEFELD

IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 20.00

Forum R! - Guitar beats Pop, 23.00 Ringlokschuppen SuperSamstag - Pop, Best of 2000-2009, House, Electro, 22.30 Stereo Disko Total pres. Glutamant Modenschau und Aftershowparty - Pop, Gitarre, Real House, Funky Breaks, Waldbühne: In Golden Tears, 20.00

BISSENDORF Krimi à la carte - DinnerAct Theater, Wasserschloss Schelenburg, 20.00

MELLE-WELLINGHOLZHAUSEN Klingelt’s endlich? und Wer nichts weiß, muss alles glauben - Kabarett i.R. des Meller Kulturherbstes, Fachwerk 1775, 20.00 SCHÜTTORF Richard Rogler - „Stimmung“, Kabarett, UJZ Komplex, 20.00

HERFORD X After Midnight - EBM, Mittelalter, Goth-Rock, Wave, Metal, Getränkespecials, 22.00 MÜNSTER Amp Tempocopter und Zwei moshen - einer bangt - Gitarrenlastige Indieklassiker, Metal, Hardcore, Alternative, 23.00 Gogo Roseclub RockCity - Klassiker & Raritäten ‘64 – ‘07, 22.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00 Jovel Music Hall Wild Mixed Music, 22.00 Sputnikhalle Indie vs. Rock, 23.00

MÜNSTER Electrofixx-Party - EBM & Dark Electro der 80er und 90er, Triptychon, 22.00 Substream Party - Indie Pop, Hip Hop, Electro, Gleis 22, 23.00 Phil Fuldner - Sowie die DJs Cutmaster Jay und Nils Liebich, Heaven, 23.00 SCHÜTTORF Hauptsache Index - Party in allen Areas, Index, 22.00

Klangkonzert - Es musiziert das KlangDuo Jörg Kerll und Hilmar Hajek, Gertrudenkirche, 20.00 1. Meisterkonzert: Sabine Meyer - NDR Radiophilharmonie, OsnabrückHalle, 20.00

f CLUBS

f BÜHNE

OSNABRÜCK Glanz & Gloria We Say Dance! Pop, Rock, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00

OSNABRÜCK

40 STADTBLATT≈10.2011

Das Ex-Urban Creep-Mitglied Chris Letcher studiert Filmmusik in London. Sein Soloalbum reiht die „Sunday Times“ in die „albums of decade“ ein. Heute zu Gast bei Songs&Whispers! > Big Buttinsky

Hyde Park Feel the Beat - Pop, Indie, Alternative und Electronics, 22.00 Mondflug Studyparty, 22.00 Onkel Tony Europop 80/90, 21.00 Rosenhof 90er Jahre Party, 22.00 Sonnendeck Get on the floor... Mit DJ Mittwoch, 20.00 Stellwerk My House Is Your House - Mr. Jixxx, Marcello, lonely boy, 23.00 The Whisky Rockabilly Rumble, 20.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00

OSNABRÜCK Zack Zack und Vanna Inget Punk, Bastard Club, 19.00 Siehe Foto

P

Als sich Bobby Kimball (EX-TOTO) und der Schotte Ian Cussick zum ersten Mal begegneten, um die Wiederauflage von „Stairway to Heaven“ zu singen, entsteht Purist Magic. > Rosenhof

Wiener Bonbons - 25 Jahre thiele-neumann-theater in Osnabrück, Steigenberger Hotel Remarque, 18.30

UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Lagerhalle Filmtheater Hasetor Haus der Jugend 12. bis 16. Okt. 2011

f KINO OSNABRÜCK Filmtheater Hasetor: Wettbewerb Friedensfilmpreis - Nach der Stille, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Wettbewerb Friedensfilmpreis - Der Albaner, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 22.30 Haus der Jugend: Europe Unlimited - Über uns das All, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Vistas Latinas - Karen Ilora en un bus, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 20.00 Lagerhalle Spitzboden: Panel: Der neue lateinamerikanische Film - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 15.00 Lagerhalle: Vistas Latinas - Novena, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 17.30 Europe Unlimited - 72 Days, 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 20.00 Kurzfilmwettbewerb - 26. Unabhängiges Filmfest Osnabrück, 22.30

TECKLENBURG Licht und Schatten - Ausstellung im Torhaus Legge, Torhaus Legge, 14.00-18.00

f SPORT OSNABRÜCK Get ready to race - Bobby CarRennen durch die Black HoleRöhrenrutsche, Nettebad, 11.00 Fichtenflitzer - Mountainbiketour durch das Wiehengebirge ca. 50 km, ADFC-Infoladen, 13.15 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00 BIELEFELD Circus Karibu - 30 Kinder und Jugendliche aus Bielefeld und Umgebung bringen ihre Begeisterung für Zirkus auf die Bühne, Theaterlabor 6, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Großflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Mittelalterliches Spectaculum Über 20 Händler, Handwerker, Künstler und Spaßvögel, Zoo, 10.30-23.00 Saturday Night Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Moonlight-Shopping - Mit anschließendem Feuerwerk auf dem Marktplatz, Innenstadt, Bis 22.00 Siehe Foto

P

Fagott-Forum, Institut für Musik, ganztägig

SO

16

f KONZERTE OSNABRÜCK Bobby Kimball und Ian Cussick Ex-Sänger von TOTO, Rosenhof, 20.00 Siehe Foto

P

LENGERICH Bistro-Jazz, Gempt-Halle, 19.30 MÜNSTER Joey Cape + Tony Sly + Jon Snodgrass + Brian Wahlstrom Punkrock, Gleis 22, 20.00 John Lee Hooker jr. - Blues, Soul & Rock, Hot Jazz Club, 20.00 We Butter the Bread with Butter - „Der Tag an dem die Welt unterging!“, Sputnikhalle, 20.00

f PARTY OSNABRÜCK Da geht die Gaudi - Restemeier lädt zum Oktoberfest, Autohaus Restemeier, 11.00 Play Games – Der Spieleabend Kickern, Kniffeln & Klönen, Bastard Club, 20.00

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, 20.15 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Jazz Café mit Manfred Wex, 15.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Theater im Glanz&Gloria, Glanz & Gloria, 18.00 Groupie - Von Arnold Wesker, emma-theater, 19.30 Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 MINDEN 15. Kabarett Festival - Sebastian Pufpaff: „Warum!“, Kulturzentrum BÜZ, 20.00

UNABHÄNGIGES FILMFEST OSNABRÜCK Lagerhalle Filmtheater Hasetor Haus der Jugend 12. bis 16. Okt. 2011


18.10.

19.10.

Bei ihren wahnwitzigen Konzerten haben die Musiker von Motorpsycho schon mehr als einen Zahn verloren. Mal sehen, was ihnen beim Konzert zum Album â&#x20AC;&#x17E;Heavy Metal Fruitâ&#x20AC;&#x153; zustĂśĂ&#x;t ... > Rosenhof

f KINO OSNABRĂ&#x153;CK Filmtheater Hasetor: Vistas Latinas - El hombre de al lado, 26. Unabhängiges Filmfest OsnabrĂźck, 15.00 Europe Unlimited - Le gamin au vĂŠlo, 26. Unabhängiges Filmfest OsnabrĂźck, 17.30 Lagerhalle: Wettbewerb Friedensfilmpreis - Pink Saries, 26. Unabhängiges Filmfest OsnabrĂźck, 15.00 Vistas Latinas - Kahlschlag, 26. Unabhängiges Filmfest OsnabrĂźck, 17.30 Preisverleihung & Best of Shorts - 26. Unabhängiges Filmfest OsnabrĂźck, 20.00

f SPORT OSNABRĂ&#x153;CK Ockermarkt in Hilter - Radtour ca. 60 km, ADFC-Infoladen, 10.00 1. Bundesliga live auf GroĂ&#x;bildleinwand, Lagerhalle, 15.00 OKE Panthers vs. Oberhausen Damen-Basketball Bundesliga, Schlosswallhalle, 16.00

f KIDS OSNABRĂ&#x153;CK FamilienfrĂźhstĂźck, Lagerhalle, 09.30-12.30 Oh, wie schĂśn ist Panama - Theater fĂźr Kinder ab 3 J., Lagerhalle, 11.00+16.00 Siehe Kids & Co.

P

BIELEFELD Circus Karibu - 30 Kinder und Jugendliche aus Bielefeld und Umgebung bringen ihre Begeisterung fĂźr Zirkus auf die BĂźhne, Theaterlabor 6, 16.00 Lieselotte Quetschkommode auf Abenteuerreise, Zweischlingen, 16.00 BRAMSCHE Mit Kind und Kegel â&#x20AC;&#x201C; Familien ins Museum - â&#x20AC;&#x17E;Den Fälschern auf der Spurâ&#x20AC;&#x153;, Mit-Mach-Krimi fĂźr Familien rund um das Siegel der Tuchmacher, Tuchmacher Museum, 14.00-16.00 LENGERICH Der kleine Kerl vom anderen Stern - Kindermusical, GemptHalle, 16.30

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK GroĂ&#x;flohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Fahrten mit der Feldbahn, Museum Industriekultur, 10.00-18.00 Unbekannter Piesberg - FĂźhrung durch den Piesberg, Museum Industriekultur, 10.00

Ă&#x153;ber Franz Kafkas letztes Lebensjahr und seine letzte groĂ&#x;e Liebe schreibt Michael KumpfmĂźller in seinem tragisch-schĂśnen Liebesroman â&#x20AC;&#x17E;Die Herrlichkeit des Lebensâ&#x20AC;&#x153;. > Blue Note

Mittelalterliches Spectaculum Ă&#x153;ber 20 Händler, Handwerker, KĂźnstler und SpaĂ&#x;vĂśgel, Zoo, 10.30-21.00

P Siehe Foto Kunsthandwerkermarkt, OsnabrĂźckHalle, 11.00-18.00 Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 tango es caminar - Tango Tanzclub, BlueNote, 18.00 Kalla Wefels OsnabrĂźcker Heimatabend - Die OsnabrĂźck-Anthologie, Autorinnen und Autoren lesen OsnabrĂźcker Geschichten, Lagerhalle, 20.00 Tatort im Caliente - Tatort auf GroĂ&#x;bildleinwand, CafĂŠ Caliente, 20.15 MĂ&#x153;NSTER Vegan Brunch, SpecOps, 11.0015.00

MO

17

MĂ&#x153;NSTER SpecOps Pro Evolution Soccer Turnier - Spiel auf groĂ&#x;er Leinwand, 19.00

MĂ&#x153;NSTER Sit back and recline - Trueschool Hip-Hop and original Breaks, SpecOps, 21.00

f BĂ&#x153;HNE

f CLUBS

BIELEFELD Die Stereotypen & Gäste Special - Improtheater, mit Patti Stiles/Australien, JZ Kamp, 20.00

OSNABRĂ&#x153;CK Grand Hotel Gutes & BĂśses - DJ Knalltee mit HipHop â&#x20AC;&#x201C; dazu: Martini-Specials, 19.00 Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 20.00 Tiefenrausch Edâ&#x20AC;&#x2122;s & Ninoâ&#x20AC;&#x2122;s Groovebox, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, 19.00 Unikeller Kickern fĂźr lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, 19.00 BIELEFELD Bunker Ulmenwall unscheinBar â&#x20AC;&#x201C; mit Soulkiss - ClubBar, 20.30 MĂ&#x153;NSTER Gogo Roseclub RIP Night Party Rock-crossover-alternative & classix, 22.00

HANNOVER Helge Schneider - â&#x20AC;&#x17E;Buxe voll!â&#x20AC;&#x153;, AWD-Hall, 20.00

f KINO OSNABRĂ&#x153;CK Cinestar: CineSneak, 20.00 Universität EW-Gebäude: Der kleine Nick - Initiative UniFilm, 20.00

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Lesbenstammtisch OsnabrĂźck, CafĂŠ Larimar, 20.00

f KONZERTE OSNABRĂ&#x153;CK STADTBLATT präsentiert Fink - Perfect Darkness Tour 2011, Songwriter, Rosenhof, 20.00

P Siehe Musik Markus Setzer Trio - Jazzkonzert, BlueNote, 20.30 Songs & Whispers - Chris Letcher, Aaron Gilmartin, Big Buttinsky, 21.00

P Siehe Foto

DI

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STADTBLATT präsentiert Motorpsycho, Rosenhof, 20.00

P Siehe Foto

MĂ&#x153;NSTER Monday Night Session - Be Bop, Cool Jazz & Swing mit Manfred Wex & Band, Hot Jazz Club, 21.00

MĂ&#x153;NSTER Impericon Never Say Die! Tour 2011 - â&#x20AC;&#x17E;Suicide Silenceâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Emmureâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Deep Nutzâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;The Word Aliveâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Oceanoâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;He Human Abstractâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Vannaâ&#x20AC;&#x153;, Sputnikhalle, 18.30 Kakkmaddafakka - Indie, Funk, Afrobeat und Disco, Gleis 22, 20.00 Start Music Newcomer Stage Coffee Break â&#x20AC;&#x201C; SchĂźlerband Musikschule MĂźnster e.V., Hot Jazz Club, 20.00 Klee - Tour 2011, Pop, Jovel Music Hall, 20.00

STADTBLATT

OSNABRĂ&#x153;CK Il Barbiere di Siviglia - Komische Oper von Gioacchino Rossini, Theater am Domhof, 19.30 IBBENBĂ&#x153;REN HeiĂ&#x;e Ecke, Schauburg, 20.00 LENGERICH Vorhand Auf - Jeder kann auf der BĂźhne etwas darstellen, Gempt-Halle, 20.00

f KINO OSNABRĂ&#x153;CK Universität EW-Gebäude: Das Ende war mein Anfang Initiative Uni-Film, 20.00

f LITERATUR OSNABRĂ&#x153;CK Michael KumpfmĂźller - â&#x20AC;&#x17E;Die Herrlichkeit des Lebensâ&#x20AC;&#x153;, BlueNote, 20.30 Siehe Foto

P

f AUSSERDEM OSNABRĂ&#x153;CK Die Macht der Sterne, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde - Eintritt frei, CafĂŠ Caliente, 20.00 Voodoo. Leben mit GĂśttern und Heilern in Benin - Mediashow, Lagerhalle, 20.00 Reise nach Masuren - Diavortrag mit Christine und JĂźrgen Reimer, OsnabrĂźckHalle, 20.00

MI

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f KONZERTE

OSNABRĂ&#x153;CK Ya-Ha - Janna Wonders und Flo Schuster, Bastard Club, 20.00 Mark Gillespie & Tom Drost - Real to reel Tour 2011, Haus der Jugend, 20.00 Siehe Foto

P

BIELEFELD Exprompt - Virtuose Klangkunst aus Russland, Rudolf-OetkerHalle, 20.00 HANNOVER George Michael - Symphonica: The Orchestral Tour, TUI Arena Hannover, 20.00 MĂ&#x153;NSTER Ja, Panik + Bo Candy & his Broken Hearts - Indiepop, Gleis 22, 20.00 Siehe Musik

P

King Mo - Blues, Rock, Hot Jazz Club, 20.00

f CLUBS OSNABRĂ&#x153;CK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

OSNABRĂ&#x153;CK

Open Stage Session - Open stage fĂźr Musiker, Big Buttinsky, 21.00

Heute ist Annahmeschluss fĂźr Kleinanzeigen

f BĂ&#x153;HNE

Mark Gillespie und Tom Drost haben sich bei verschiedenen StraĂ&#x;enmusik-Festivals zufällig getroffen und spontane â&#x20AC;&#x17E;Street-Sessionsâ&#x20AC;&#x153; gespielt. Das machen sie auch auf der BĂźhne! > Haus der Jugend

f KONZERTE

Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt fĂźr alle 12-Takter. Eintritt frei, Lagerhalle, 21.00

ACHTUNG!

Seit 9/11 hat sich die Welt verändert. In einem Rechercheprojekt wurden Osnabrßcker zu ihren Erfahrungen befragt. Die Textbasis von Wenn die Sonne immer noch so schÜn scheint. > emma-theater

f CLUBS

f PARTY

OSNABRĂ&#x153;CK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

OSNABRĂ&#x153;CK Highschool vs. Hauptschool Punk, HC, PostPunk, Alles!, Bastard Club, 22.00

   

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STADTBLATTâ&#x2030;&#x2C6;10.2011 41


werwowas 20.10.

21.10.

Dass Harry Rowohlt nicht nur als Chlochard in der Lindenstraße abhängen kann, stellt das vollbärtige Wortgenie immer wieder in seinen Lesungen unter Beweis! > Haus der Jugend

Mit ihrer Gospel/Motown-Musik überzeugte Lisa Doby schon Weltstars wie Ray Charles, Patricia Kaas, Lucky Peterson oder Paul Young. Sie verpflichteten sie als Vorband. > Lagerhalle

FOTO: STADT OSNABRÜCK, BETTINA MECKEL

kids & co

Das Steckenpferdreiten

Freunde zu haben ist was Schönes. Und der dicke Waldemar, Franz von Hahn und Johnny Mauser sind Freunde. Die besten Freunde. Die allerbesten. Hier steht ihr, was das Theater Hille Puppille aus Helme Heines Klassiker „Freunde“ (8., 9., 12.10., Figurentheater Alte Fuhrhalterei) macht.

Lauras Stern

1648. Westfälischer Friedensschluss. Das Steckenpferdreiten (13.10., Innenstadt, Rathaus) symbolisiert den Ritt der Friedensboten, die 1648 die vom Osnabrücker Rathaus ausgehende Friedensbotschaft in alle Landesteile getragen haben sollen. Alle Viertklässler ziehen dann mit selbst gebastelten Steckenpferden durch die Stadt. Auch das reine Zuschauen lohnt! Musikprogramm, Feuerwerk ... Tommy fühlt sich vor den Augen der Spielkameraden von seiner Schwester Laura im Stich gelassen. Und jetzt ist auch noch sein Beschütz-mich-Hund verschwunden. Angeblich waren es Traummonster. Was tun? Laura bittet ihren Stern um Hilfe ... Das dritte Zeichentrick-Abenteuer nach Peter Baumgarts Kinderbuchklassikern trägt den Titel „Lauras Stern und die Traummonster“ (ab 13.10., Cinema Arthouse).

wie alles anfing mit den dreien. In „Oh, wie schön ist Panama“ (16.10. Lagerhalle) angelt der Bär eine Holzkiste aus dem Fluss. Auf der steht „Panama“. Und sie duftet so herrlich nach Bananen – und nach Abenteuer. Also ziehen die drei los. Ob er wohl fliegt? Tja, Glückssache. Besonders bei einem gekauften. Aber wer weiß, wie man einen eigenen bauen kann, dem reicht schon ein kleiner Windhauch, und er ist oben. Die Rede ist natürlich vom „Drachenbau“ (19.10., Museum Industriekultur). Bei diesem Workshop lernt ihr, wie ihr euch einen schönen, bunten, schnellen, ausdauernden Drachen macht. Ihr wisst, was Komplizen sind, oder? Aber keine Angst, in „Mutig, mutig“ (30.10., Lagerhalle) geht’s nicht kriminell zu. Es geht um Mutproben zwischen Maus, Frosch, Spatz und Schnecke. Denn die langweilen sich an ihrem Teich. Und da kommt der Frosch auf eine Idee. Ein Wettkampf! Geschichte nach dem Bilderbuch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer – für alle ab 4 Jahren.

Mutig, mutig

Wenn es heißt „FMO birthday tour“ hat nicht der Flughafen Münster/Osnabrück Geburtstag. Hier ist eine Geburtstagsführung am FMO gemeint. Für euch. Ihr ladet 10 bis 15 Gäste ein, und dann geht’s los – 90 Minuten lang – Check-in, Personenkontrolle ... Höhepunkt: Bei der Vorfeld-Rundfahrt im Bus könnt ihr die Abfertigung der Flugzeuge hautnah mitverfolgen.

Oh, wie schön ist Panama

Na? Tiger? Und Bär? Und diese kleine gelbschwarz gestreifte Holzente mit Rädern? Klar, Janosch. Heute erlebt ihr,

42 STADTBLATT≈10.2011

Weitere Tipps & Termine im Internet unter www.kinderkultur-os.de

f BÜHNE

f PARTY

OSNABRÜCK Wenn die Sonne immer noch so schön scheint - Frank Abt/Dirk Schneider, emma-theater, 19.30 Siehe Foto

OSNABRÜCK Party-Studenteninitiative Weitblick - Pop, Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 21.00

BIELEFELD Poetry Slam, Bunker Ulmenwall, 20.30 Night Wash - Stand Up Comedy, Zweischlingen, 20.30

OSNABRÜCK Alando Palais Weekend Start & Schneckenpass-Party, 21.30 Grand Hotel Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, 19.00 Hyde Park Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, 22.00 Sonnendeck Start Smart Happy Hour - Cocktailspecials, 20.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00

P

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Fair Game - Polit-Thriller, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Drachenbau - 8-12 J., Museum Industriekultur, 15.30 Siehe Kids & Co.

P

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Klassik!Podium - Studierende stellen sich vor, Institut für Musik, 19.30 Religion und Angst: Fürchte dich nicht – Die Kunst der Ent-Ängstigung - I.R. des GesprächsForums „Dialog der Kulturen / Dialog der Religionen“, Lagerhalle Raum 102, 19.30

DO

20

f KONZERTE OSNABRÜCK Singer-Songwriter Slam 2011/2012 - 1. Vorrunde, Lagerhalle, 20.00 Siehe Das lohnt sich

P

Blame Sally - Folkrock aus den Staaten, Lutherhaus, 20.00 Soundcheck Open Stage, Onkel Tony, 20.00 Susan Weinert – Global Players Trio - Jazzkonzert, BlueNote, 20.30 Pop!Session - Studenten des IfM zeigen funky und groovy Klassiker und Aktuelles, Unikeller, 21.00 MÜNSTER Isbells - Folk, Gleis 22, 20.00 Steve Gibbons Band - Blues, Rock, Hot Jazz Club, 20.00

f CLUBS

f BÜHNE OSNABRÜCK Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 BAD ROTHENFELDE Charlies Tante - Komödie, Kurhaus, 20.00 MÜNSTER Improvisationsthater - „Glutamat“, SpecOps, 20.00

f KINO FILMSTARTS RBad o Meh – Wind und Nebel Drama RBerliner Philharmoniker in Singapur - Musik, Dokumentation, Konzert RCharlotte Rampling – The Look - Biografie, Dokumentation RCirkus Columbia - Drama RContagion - Thriller

P Siehe Kino RDer Fürsorger oder das Geld der Anderen! - Drama, Komödie

AUCH BEI REGEN

RAUCHEN! BEI UNS IM KAMINZIMMER

RDie Haut in der ich wohne Thriller, Drama Siehe Das lohnt sich

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RFootloose - Musik, Drama, Romanze RPachakutec – Zeit des Wandels - Dokumentation RUrban Explorer - Thriller, Horror RVaterlandsverräter - Dokumentation RWeekend - Drama RWintertochter - Familie, Komödie, Fantasy

f LITERATUR OSNABRÜCK Harry Rowohlt - Lesung, Haus der Jugend, 20.00 Siehe Foto

P

BIELEFELD Karl Lippegaus - „John Coltrane“, Bunker Ulmenwall, 20.30 GÜTERSLOH Benedict Wells - Lesung aus: „Fast genial“, Buchhandlung Markus, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Erde, Wasser, Luft und Feuer– Ziegel - 8-12 J., Museum Industriekultur, 10.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 KALKRIESE Familienführung durch die Sonderausstellung - „Steinzeit-Massaker.Tatort Talheim“, Museum Kalkriese, 12.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Technikgeschichte – Brücke zwischen vergangenen und gegenwärtigen Technologien - Vortrag, Museum Industriekultur, 19.00 Uferlos Stammtisch, Café Larimar, 20.00 Brasilien: neue Großmacht – alte Probleme? - Vortrag, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 BRAMSCHE ...gleich so tüchtig aiß andere seyn... - Die Bramscher Tuchmacher zwischen Tradition und Fortschritt, Tuchmacher Museum, 19.00

FR Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

21

f KONZERTE OSNABRÜCK


22.10.

Die belgischen Musiker Fernant Zeste und Tiny Legs Tim frönen dem Blues. Wir sind gespannt, wie die Belgier ihre Saiten und Bänder im Bluesrhythmus zum Schwingen bringen! > Cafe Mojo

Tiny Legs Tim & Fernant Zeste Roots Country und Blues, Café Mojo, 20.00

P Siehe Foto Lisa Doby & Band - American Singer/Songwriter , Lagerhalle, 20.00

P Siehe Foto Funkbar im Lokalteil - Funk und Soul aus Osnabrück, Lutherhaus, 20.00 North and About - Support: Kleinheld, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Annett Louisan - Deutscher Chanson, Stadthalle, 20.00 Johannes Steiners Die Resonanz & Jessica Laurie, Bunker Ulmenwall, 20.30 Die Resonanz & Jessica Laurie, Bunker Ulmenwall, 20.30 Showbread & Holding on Hope Hardcore, Forum, 21.00 CLOPPENBURG The Black Pony - Teenie-Band, „Crush-Tour“, Stadthalle, 17.00 MINDEN Jam Session, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER Your Gig Revival Festivalspecial – Bandcontest - Die Bands spielen um einen Slot auf einem Fesival von your gig 2012, Sputnikhalle, 20.00 Injuvik - Electro, Jazz, Soul, Dubstep, SpecOps, 20.30 Ben Galliers - Singer/Songwriter, Hot Jazz Club, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK MotownParty, BlueNote, 21.30 Alando-Geburtstagsparty zum 11. Jahrestag - Special Guest: GaGa Glamorous – Lady Gaga Tribute Show, Alando Palais, 22.00 Lausbuben Opening feat. Tom’s bday - Hanne & Lore (monaberry), Dan Sir & Tom Stil (residents), Mondflug, 22.00 I punk’d that Party feat. Loo & Placido, Rosenhof, 22.00 BIELEFELD PC 69 - Gothic, Wave, EBM, Hechelei, 22.00 14. Bielefelder Oktoberfest, Seidensticker Halle, ganztägig MINDEN 30’ Dancing Tanzparty – 80er Jahre, Kulturzentrum BÜZ, 21.30 MÜNSTER Kräutertempel - Weltmusik zum Feiern und Tanzen, Gleis 22, 21.00 Schools-out-Party, Jovel Music Hall, 22.00 Rock-et - Rockparty, Sputnikhalle, 23.00

23.10.

In Israel mag zwar politisch nicht alles in bester Ordnung sein, dafür ist es die Welt, wenn man die Musik vom israelischen Komponisten, Pianisten und Gitarristen Itamar Erez hört. > Lutherhaus

Hinter der Blockflöte des Todes verbirgt sich Singer/Songwriter Matthias Schrei, der sein intelligentes, absurdes und amüsantes Album „Wenn Blicke flöten können“ präsentiert. > Glanz&Gloria

f CLUBS

f AUSSERDEM

f PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Chartbreaker Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Die Leipziger jubelten nach jedem Satz - Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, Wort-, Ton und Bildvortrag, Atelier Trieb, 19.30

OSNABRÜCK Verfunkt nochmal und zugegroovt - DJ Paul, Sonnendeck, 20.00 Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 After Workout – Die Sportlerparty, Alando Palais, 22.00 Club 30 Party - Der beste Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Happy Birthday Rosenhof - Der Rosenhof wird 7 Jahre alt, Rosenhof, 22.00 Studio 54, Five Elements Club, 23.00 Version - Elektro, Deephouse, Minimal, Getränkespecials, Unikeller, 23.00

Glanz & Gloria Mixtape - Pop, Indie, Rock, 23.00 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park Rocknacht – Bandspecial: Korn - Roch, Metal, Numetal, Emo(Core) – dieses Mal mit Korn Verlosungen, 22.00 Onkel Tony StudiTime, 21.30 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ Mittwoch, 20.00 Stellwerk Electrolove - Santé, Frank Kruse, ennix, 23.00 The Whisky Classic Rock Night, 21.30 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen FieserFreitag EBM, Rock, Deep Inside, 22.30 Stereo Students Pop feat. Maximal Digital - Superindependentpop, New Rave, Electro, 23.00 HERFORD X Push It - Party, Charts, Black Music, 21.00 MÜNSTER Gogo Roseclub Funky Soul Garden - Funk/Soul, 22.00 Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 Hot Jazz Club Feel Like Jumping Rocksteady, Early Reggae & Dancehall Classics, 23.00 SpecOps Schall und Rausch - Dirty old School, Rap & HipHop, Electrofunk, Urbanreggae u.m., 22.00

BAD IBURG Krimi à la carte - Spaß, Spannung & Genuss, Schlossmühle, 19.00

SA

22

IBBENBÜREN Sebastian Pufpaff - „Warum“, Kabarett, Bürgerhaus, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00

BIELEFELD

BIELEFELD

Heiße Ecke, Schauburg, 20.00

ASP + Lahannya, Ringlokschuppen, 20.00

f LITERATUR

LINGEN

MELLE/GESMOLD

Der Chor + Stefan Lex - Galakonzert, Theater an der Wilhelmshöhe, 15.00

f CLUBS

f SPORT

OSNABRÜCK Glanz & Gloria We Say Dance! Indie, Pop, Elektro, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Hyde Park 90er Jahre Party, 22.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Mondflug Studyparty, 22.00 Onkel Tony GG, 21.30 Stellwerk Housemasters - James MD., Marcello, lonely boy, 23.00 The Whisky All mixed up... - PartyNight, 20.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00

OSNABRÜCK

P

Siehe Foto

STADTBLATT präsentiert Flo Mega & The Ruffcats - Soul, Rosenhof, 20.00

P Siehe Musik Heiko Ahrend - Bluegrass/Country-Geiger, Töpferei Niehenke, 20.00 Mother Jane, Big Buttinsky, 21.00

LINGEN Status Quo - Special Guest: The Hooters, Emslandhalle, 19.30 MINDEN Pee Wee Ellis Assembly - Funk und Jazz, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER Dreadnut Inc. + Bonfyah - Reggae, Gleis 22, 20.00 Doppelkonzert: Dickes B! & Jona:s - Hip Hop, Funk & Reggae, Hot Jazz Club, 21.00 RHEINE Sunrise Avenue - „Out of Style“, Stadthalle, 20.00

BIELEFELD Ringlokschuppen SuperSamstag - Pop, House, Electro, Minimal, 22.30 Stereo Disko Total auf der Kellerparty - Pop, Gitarre, Party, Mash Ups, Disco Clash & Good Looking Music mit A-min und Kenny Bopp, Waldbühne: Nadine Fingerhut, 23.00 MÜNSTER Amp Tempocopter und High Voltage - Gitarrenlastige Indieklassiker und 70er, 90er Gitarrengrooves, 23.00 Gogo Roseclub Die 00-Jahre Party, 22.00 Heaven We love MS! - Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00

f KONZERTE

IBBENBÜREN

STADTBLATT präsentiert Blockflöte des Todes - Indie-Pop, Glanz & Gloria, 20.00 Itamar Erez - Weltmusik aus Israel, Lutherhaus, 20.00

23

OSNABRÜCK

Märchenteppich – Märchen aus aller Welt - Sabine Meyer, BioCafé Historisches Orangenhaus, 19.00

P

SO

Mia Pittroff - „Mein Laminat, die Sabine und ich!“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

SCHÜTTORF Grand Slam Vol. 4 – The Release Party - Mit Plastik Funk (Ministry of Sound), Index, 22.00

BRAMSCHE Martin Stadtfeld - Internationaler Arbeitskreis für Musik e.V., Kloster Malgarten, 20.00

Besuch der alten Dame - Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt, Aula des Gymnasiums, 19.30

Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Knigge Dinner Originell - Achtung (k)ein BenimmKurs, Walhalla, 19.30

MÜNSTER From Seoul to Soul - Funk, Soul, Breaks, Drum and Bass, Gleis 22, 23.00

Groupie - Von Arnold Wesker, emma-theater, 19.30 Urban Priol - „Wie im Film“, Kabarett, OsnabrückHalle, 20.00

P Siehe Das lohnt sich

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Grolsch’n Roll - El Schlong und Big Balls Cowgirl, Bastard Club, 20.00

Siehe Foto

Wein & Olive - Die lange Nacht der Sauna, den Herbst genießen bei Wein und Oliven sowohl in der Saunagastronomie als auch in speziellen Aufgüssen und Wellnessanwendungen, Lomasauna im Nettebad, 19.00-01.00

f BÜHNE

f KONZERTE

OSNABRÜCK

BERSENBRÜCK

Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00 Jovel Music Hall Disco Classics, 22.00 Sputnikhalle, Sputnikcafe Ü30 Alternative - Indie und Alternative, 23.00

BIELEFELD PC 69 - Gothic, Wave, EBM, Hechelei, 22.00 I punk’d that Party feat. Loo & Placido, JZ Kamp, 22.00

BAD ESSEN Honky Tonk Kneipenfestival - Live Musik in acht Lokalen, Rock’n’Roll, verschiedene, 21.00

f BÜHNE

Schnäppchen sind was Tolles. Besonders für Frauen. Beim privaten Bücherflohmarkt machen auch die Herren der Schöpfung erfolgreiche Grabbeltisch-Erfahrungen. > Lagerhalle

Wissenstour zum Thema Energie und Nachhaltigkeit - Radtour: Besuch regenerativer Energieanlagen in und um Melle, ADFC-Infoladen, 11.30 VfL Osnabrück – FC Carl Zeiss Jena - 3. Liga, osnatel Arena, 14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

f KIDS

Betreutes SIngen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00

MÜNSTER Christian Kjellvander - Americana-Folk, Fachwerk Gievenbeck, 16.00 Slim Jim Phantom - Rockabilly & Rock’n’Roll, Gleis 22, 20.00 Flashguns + Pony Empire - 2x Indie, Amp, 21.00

f PARTY MÜNSTER SpecOps Arcade - Sonic trifft auf Mario, gefragt sind flinke Finger an den Kontrollern, SpecOps, 20.00 UK-Fieber und Dubspecial - Fieber-Tanzparty und Elektrikfieber, Dubstep & UK Funky, Amp, 23.30

OSNABRÜCK Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab 4 J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Großflohmarkt, Halle Gartlage, 08.00-16.00 Große Modenschau in der Kamp-Promenade, Laufsteg vor dem Eiscafe Toscani, 14.00+15.00+17.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 Saturday Night Party, Eissportcenter, 19.00-22.00

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, 20.15 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Sunday Grooves mit Gereon Homann, 15.00 Sputnikcafé Münster Jazz Metal Fest - „Panzerballett“ & „Counter-World Experience“, 20.00

f BÜHNE IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 18.00

STADTBLATT≈10.2011 43


werwowas kunst & ausstellungen

Daniel Pesta, Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum

Steinzeit-Massaker. Tatort Thalheim, Museum und Park Kalkriese – Varusschlacht im Osnabrücker Land

OSNABRÜCK

Stadtbibliothek. EMAF ArtBox: „Music For One Apartement And Six Drummers“, bis 4.10.; „Die schönsten Bücher 2010“, 6.10.5.11. Stadtgalerie. Stephanus Heidacker: „Erster Kontakt“, bis 6.11. Steigenberger Hotel Remarque. „Goldspuren auf Sylt“, bis 3.12. Unikeller. „Lachen im Keller“. Comic-Kunst mit Olga Hopfauf, Steffen Elbing, 7.10. bis 7.11. Zoo Osnabrück. „United Buddy Bears – The Minis“, bis Oktober

Akzisehaus. „In die Wüste gebaut“. Zur 1000-jährigen Geschichte der Johanniskirche, bis 13.11. AMEOS Klinikum. „Auf Augenhöhe Teil 2“, bis 26.10.; „Farben in uns und um uns herum – Ingrid Deventer und Monika Hoffmann, bis 8.1.2012; „Menschen, Tiere, Sensationen“, bis 27.7.2012 Bischof-Lilje. Altenzentrum. „Naturschönheiten von Osnabrück und der Laga Bad Essen“ Fotografie von Herbert Sommerfeld, bis 31.12. Carl-Sonnenschein-Haus. Malerei von Bettina Hellmann, bis 12.11. UMGEBUNG Diözesanmuseum/Forum am Dom. „Typisch Bischof. Detmar von Osnabrück und die Atelier Peter Marggraf. Herbstausstellung, Gründung des Stiftes St. Johann“, bis 30.10. 2.,3.10. Entwicklungsraum. Vernon Trent: „Seance“, Daniel-Pöppelmann-Haus Herford. „Die Subis 4.10. che“ - der frühe Horst Janssen, bis 27.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Galerie Hamm, Bissendorf. Ruth Stahl, bis „Jene wahre Hölle. Hiroshima – Nagasaki 8.10. 1945“, bis 21.11. Horst-Janssen-Museum Oldenburg. Horst Felix-Nussbaum-Haus/KulturgeschichtliJanssens Frühwerk, bis 27.11. ches Museum. „In die Wüste gebaut“, bis Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten. 13.11.; „Levitation“, Werke von Daniel Pesta, „Die diffamierten Idole“, bis 30.10. bis 27.11. Kulturhof Westerbeck, Westerkappeln. „Die Forum am Dom. Anna Pellet, Susanne SteBildhauer aus Simbabwe“ bis 3.10. ats, Marat A. Ivanov: „Stummer Schrei“, bis Kunsthalle Bielefeld. „Picasso 1905 in Pa16.10. ris“, bis 15.1.2012 Galerie écart. Eva Preckwinkel „Männer Kunsthalle Bremen. „Edvard Munch – Rätsel Träume – Frauen Themen“: Malerei, Objekte, hinter der Leinwand“, 15.10.-26.2.2012 Druckgrafik, bis 8.10. Kunsthalle Emden. „25 Jahre! Sammlung Galerie im Studentenwerk – Mensa im Henri Nannen“, 8.10.-29.1.2012 Schlossgarten. Malerei von Ronja Patzer, Kunstmuseum Picasso Münster. „Who is bis 25.10. Who. Die Avantgarde der Galerie Letsah. Robert 50er bis 70er Jahre“, bis Meyer: „Oh, der Mensch“, 9.10. bis 9.10.; Zeichnungen, Kunstverein Bielefeld. Collagen und Übermalun„Beyond Gestaltung“, bis gen von Wilfried Bohne, 6.11. 29.10.-27.11. Landesmuseum für Kunst Galerie Moser. „Peter Gayund Kulturgeschichte Olmann“, „Berhard Vogel“, denburg. „Der zweite Aufbis auf weiteres bruch in die Moderne. ExAnna Pellet, Forum am Dom Galerie schwarz | weiß. pressionismus – BauStephan Kaluza „Schwein sagt (Ein Dialog zu haus – Neue Sachlichkeit“, bis 29.1.2012 Schumann)“, bis 9.10. MARTa Herford. „Jetzt. Zeitempfinden und Galerie Vordemberge-Gildewart. „KunstGegenwartsdesign“, bis 6.11.; „Kraftwerk städte, Kirchen und Schlösser am südwestDepot“, 8.10. bis 8.1.2012 lichen Rand Europas“, Fotos von Gertrud Museum und Park Kalkriese - Varusschlacht Hendriks, bis auf weiteres im Osnabrücker Land. „COLOSSAL Art Fact Kunsthalle Dominikanerkirche. Markus LüFiction“, bis Ende 2011 (sowie an anderen pertz: „Sagenhaft“, bis 23.11. Orten in der Region); „Steinzeit-Massaker. Kunst-Quartier. Annie Fischer, Angelika Tatort Thalheim“, bis 8.1.2012 Klemme: „Von innen nach außen“, bis 5.11. NRW-Forum Kultur und Wirtschaft DüsselLutherhaus. Ramona Schulz, Rainer M. dorf. „Frontline“, bis 8.1.2012 Brieskorn: „Blickwechsel“, bis 28.10. Rathausgalerie Belm. „Bunte Vielfalt“, bis Martini | 50 forum für architektur & design. Ende Januar 2012 „TECU Architecture Award 2010“, bis 2.10.; Salinen, Bad Rothenfelde. Lichtsicht – 3. „status.design zweitausendelf“. SemesterProjektions-Biennale, 1.10.-8.1.2012 arbeiten des Studiengangs Industrial DeSchafstall Bad Essen. Bernd Rüsel: „Rüsels sign der Hochschule Osnabrück“, 14.-30.10. Tierleben“, bis 3.10. Museum am Schölerberg – Natur und UmStädtische Galerie Delmenhorst. „Olav welt. „Dinosaurier, Säbelzahnkatze und Christopher Jenssen. Das kleine Haus“, bis Co.“, bis 11.3.2012 20.11. Museum Industriekultur. „Dufte Bohne Tuchmacher Museum Bramsche. „BramVom Kaffee machen in Osnabrück“, bis 9.10. scher Rot & Grüner Rock 425 Jahre TuchNils-Stensen-Kliniken, Brustzentrum. Armachergilde und Schützengesellschaft“, bis beiten von Gabriela Toennes, bis Ende 2011 30.10. Piesberger Gesellschaftshaus. „Häutungen Wilhelm Busch Deutsches Museum für Kariin Stahl. Die fünf Stadien der Dampflok 41 katur und Zeichenkunst, Hannover. „Test 052“, Fotos, bis 22.12. The West!“, bis 28.11.

44 STADTBLATT≈10.2011

FOTO: JÖRG LANDSBERG

24.10.

25.10.

Tja, was muss man da noch sagen? Es ist wieder mal soweit für den Blue Monday Jam! Und das ist? Na? Okay, jetzt alle: „Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter!“ > Lagerhalle

In der Liebe ist es meistens nicht so einfach und wenn man Minna von Barnhelm heißt, schon mal gar nicht. Der Lessing-Klassiker ist immer noch aktuell. > Theater am Domhof

f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Barfuß auf Nacktschnecken Film um zwei ungleiche Schwestern, 18.00

f SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Nettebad-Spieleparty - Fun und Action für Kinder im Alter von 6-12 Jahren, Nettebad, 14.0018.00 Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab 4 J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 15.00 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Das Dschungelbuch - Rudyard Kipling, Theater am Domhof, 17.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 Privater Bücherflohmarkt, Lagerhalle, 14.30-17.00 Siehe Foto

P

Kino-Flohmarkt - Filmplakate und andere Kino-Werbemittel, Lagerhalle Spitzboden, 14.3016.30 Piesberger-Busrundfahrt, Museum Industriekultur, 14.30 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 Tatort im Caliente - Tatort auf Großbildleinwand, Café Caliente, 20.15 KALKRIESE Menschenopfer: Vom Kult der Grausamkeit - Vortrag i.R. der neuen Sonderausstellung „Steinzeit-Massaker.Tatort Talheim“, Museum Kalkriese, 14.00

MO

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f KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Frida Gold - Pop, Rosenhof, 20.00

Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter. Eintritt frei, Lagerhalle, 21.00 MÜNSTER Brit Floyd - The Pink Floyd Tribute Show - Greatest Hits – World Tour 2011, Halle Münsterland, 20.00 Monday Night Session - Groove Jazz mit Christoph Kopp & Band, Hot Jazz Club, 21.00

f CLUBS OSNABRÜCK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak, 20.00 Universität EW-Gebäude: The Kids are all right - Initiative Uni-Film, 20.00 FILMSTARTS RAls der Weihnachtsmann vom Himmel fiel - Familie, Komödie, Fantasy

f LITERATUR MÜNSTER Tomas Espedal - Lesung, SpecOps, 19.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Oper mal anders - Eine musikalische Opernreise: Lohengrin, Steinwerk Ledenhof, 19.30 Lesbenstammtisch Osnabrück, Café Larimar, 20.00

DI

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f KONZERTE OSNABRÜCK Kollegah & Favorite - HipHop, Bastard Club, 20.00 JazzSession - In Zusammenarbeit mit dem IfM der Hochschule Osnabrück, Achteinhalb, 21.00 Open Stage Session - Open stage für Musiker, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Clueso & Band - Tour 2011, Pop, Stadthalle/Ausstellungshalle, 20.00

MÜNSTER The Liminanas + Gaz Gaz - Garage Pop, Gleis 22, 20.00 Wohnraumhelden - Rock & Pop, Hot Jazz Club, 20.00 Tim Vantol - Mit Gitarre ausgerüstet, SpecOps, 20.30

f PARTY OSNABRÜCK Campus Club - Indie, Pop, Alternative, Bastard Club, 19.00

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Gutes & Böses - DJ Knalltee mit HipHop – dazu: Martini-Specials, 19.00 Sonnendeck Nachtseminar - Studipreise und DJ, 20.00 Tiefenrausch Ed’s & Nino’s Groovebox, 20.00 Trash Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, 19.00 Unikeller Kickern für lau - Gratis Kickern auf Turniertisch, 19.00 BIELEFELD Bunker Ulmenwall unscheinBar – mit Birol Altinok Quartett ClubBar, 20.30

f BÜHNE OSNABRÜCK Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 Siehe Foto

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f KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Barfuß auf Nacktschnecken Film um zwei ungleiche Schwestern, 18.00+20.15 Universität EW-Gebäude: The King’s Speech - Initiative Uni-Film: In 80 Filmen um die Welt, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Frauen on Top - Tagung, OsnabrückHalle, 13.30 Idee und Realität Europas - Festvortrag anlässlich des Bestehens der Osnabrücker Friedensgespräche – Prof. Dr. Roman Herzog, OsnabrückHalle, 19.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 19.30 Salsa-Schnupperstunde - Eintritt frei, Café Caliente, 20.00


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26.10.

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Das ist ja wohl der beste Tour-Name, den der Godfather der deutschen Liedermacher sich je ausgedacht hat: Reinhard Mey geht auf (Vorsicht, Wortspiel!) Mairegen-Tour! > OsnabrückHalle

Wenn ein Sankt Otten auf ein Bersarin Quartett stößt, könnte man meinen, dass hier Kirchenmusik gespielt wird. Fehlanzeige. Hier gibt es elektronische Musik aus OS und MS. > Uni-Kunstgebäude

Matt Walsh & Christian Bleiming haben sich dem Blues verschrieben. Klassiker und Eigenkompositionen stellen sie auf ihrem ersten gemeinsamen Album „MC Shuffle“ vor. > Lutherhaus

MI

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f KONZERTE OSNABRÜCK Cyanide Pills - Punk, Bastard Club, 20.00 Triozean - Acoustic Jazz/Pop, Café Mojo, 20.00 Reinhard Mey - Mairegen-Tournee 2011, OsnabrückHalle, 20.00 Siehe Foto

P

BIELEFELD Soundz of the City - Nachwuchsmusik, Bunker Ulmenwall, 20.30

f PARTY OSNABRÜCK Uni Royal – die Studentenparty, Five Elements Club, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro & Getränkespecials, 23.00 Grand Hotel Hotel Mama - Studenten-Sonderpreise, 19.00 substAnZ Punkkneipe, 21.00 Tiefenrausch Die Nacht der halben Biere, 20.00 Trash Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, 19.00 Unikeller Fassnacht - Diverse Bierspezialitäten, 19.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Fegefeuer - Sofi Oksanen, emma-theater, 19.30 Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 Improvisationstheater - ImproOpen-Stage mit Improvisorium, BlueNote, 20.30 MÜNSTER Kurt Krömer - „Der nackte Wahnsinn“, Halle Münsterland, 20.00

f LITERATUR MÜNSTER KaffeeSatz Poetry Slam Nr. 4, Sputnikcafe, 20.30

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat - Ab 4 J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Wilhelm Genazino: Istanbul Zwischen Orient und Okzident, Lagerhalle, 20.00

DO

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f KONZERTE OSNABRÜCK The Accüsed - Splatterrock, Bastard Club, 20.00 Pierre Bensusan - Magier der akustischen Gitarre, Lutherhaus, 20.00 Soundcheck Open Stage, Onkel Tony, 20.00 Katharina Maschmeyer Quartet feat. Frederik Köster - Dozentenjazz, BlueNote, 20.30 STADTBLATT präsentiert iLiketrains - Support: Nihiling, Kleine Freiheit, 21.00

P

Siehe Musik

Sankt Otten und Bersarin Quartett, Uni-Kunstgebäude, 21.00

P Siehe Foto BIELEFELD Samy Deluxe & Tsunami Band SchwarzWeiss Tour 2011, Ringlokschuppen, 20.30 GrooveSession - JazzSession, Bunker Ulmenwall, 21.00 LINGEN Thees Uhlmann & Band - Gäste: Imaginery Cities & Montana, Rock, Alter Schlachthof, 20.00

P Siehe Musik MÜNSTER 22-Pistepirkko + Richmond Fontaine + Mirel Wagner - Psychedelic und Electronica treffen auf Alternative-Country, Gleis 22, 20.00 Anna Depenbusch - Pop, Jazz, Chanson, Hot Jazz Club, 20.00 Broilers - „Welcome to Santa Muerte“ – Tour 2011, Skaters Palace, 20.00

f CLUBS

f KIDS

OSNABRÜCK Bastard Club Scheisse...der Chef legt auf! - Pop, Punk, Stoner, 22.00 Grand Hotel Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, 19.00 Hyde Park Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, 22.00 Kleine Freiheit Astra Nacht Indie, Alternative und Pop; mit Getränkespecial, 23.00 Sonnendeck Start Smart Happy Hour - Cocktailspecials, 20.00 Tiefenrausch Garagenpeters Garagenlounge, 20.00 Trash Freundeskreis, 19.00

OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00

f BÜHNE

BAD IBURG Schottland - Hochland, Moore, Whisky, Kilt – Diavortrag, Restaurant Engels im Jagdschlösschen, 19.30

OSNABRÜCK Tod einer Hündin - Antikenprojekt nach Euripides, Theater am Domhof, 19.30 Siehe Bühne

Halloweenparty - Monster, Mumien, Mutationen, Alando Palais, 21.30

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Uferlos Stammtisch, Café Larimar, 20.00 Dicht dran! Niedersächsischer Salon der Poeten - Mit acht Poeten und dem Frieder Schenck Sextett, Lagerhalle, 20.00

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f KINO FILMSTARTS RBrand - Drama RDie Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn - Abenteuer, Animation REine ganz heiße Nummer - Komödie RHotel Lux - Komödie RI’m not a f**king Princess - Familie, Drama RKiller Elite - Thriller, Action RNachtmeerfahrten - Dokumentation ROver Your Cities Grass Will Grow - Dokumentation RPoliezei - Drama RSing! Inge, Sing! Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg - Dokumentation RThe Future - Drama RUnderwater Love – A Pink Musical - Drama, Musical, Fantasy

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

f PARTY OSNABRÜCK

KALKRIESE Familienführung durch die Sonderausstellung - „Steinzeit-Massaker.Tatort Talheim“, Museum Kalkriese, 12.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

FR

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f KONZERTE OSNABRÜCK Hämatom - Punk & Metal, Bastard Club, 20.00 Faust aufs Auge Festival 4 Samavayo, Nika Revolt u.a., JZ Westwerk, 20.00 Siehe Foto

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Matt Walsh und Christian Bleiming - CD-Release „MC Shuffle“, Lutherhaus, 20.00 Siehe Foto

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Tequila Girls - Folk-Punk aus Schweden, Ostbunker, 21.00 Funky Monks - Funk-Cover, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Jamaram, JZ Kamp, 20.00 Milow - „From North to South 2011“, Support: Marion Roudette, Stadthalle, 20.00 Seltaebs - Bielefelder Rockszene, Theater am Alten Markt, 20.00 Laksa, Bunker Ulmenwall, 20.30 BÜNDE Big Balls – a tribute to Bon Scott – unplugged-, Dolbi, 20.00 MÜNSTER Trailerpark - Pimpulsive, DNP, Sudden & Alligatoah – Tour: „Peppnosedays 2011“ – HipHop, Skaters Palace, 20.00 Vinghee in Concert - Jazz, Funk & Pop, Hot Jazz Club, 21.00 Mono Inc. - Rock, Sputnikhalle, 21.00

Voll mit der Faust auf´s Auge treffen Samavayo aus Berlin mit ihrer Musik bei der vierten Auflage des gleichnamigen Festivals. It’s gotta rock! Fucking rock! > Westwerk

Soundnomaden Party - ElectroSwing & Global Beats, Gleis 22, 23.00

f PARTY OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert DJ exel. Pauly - House + Elektro vom Fettes Brot-DJ, Rosenhof, 21.00 Siehe Musik

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Halloweenparty Teil Zwei - Promo-Party, Alando Palais, 21.30 BallroomBlitzParty - Tanzclub mit DJ Martin, BlueNote, 21.30 Mosh Zone - Rock, Trash & Metal Classix, Bastard Club, 22.00 Lausbuben Album Release Tour Beatamines (mbf/traum schallplatten) Dan Sir & Tom Stil, Mondflug, 22.00 Lotter Party, emma-foyer, 22.30 Candy Club, Five Elements Club, 23.00 Die große Freiheit Orchester Nacht - Indie, Rock, Kleine Freiheit, 23.00 BIELEFELD Sljivovica-Party - Mit DJ Doe, Forum, 23.00 MÜNSTER SpecOps Allstars #3 - Wechselnde DJs, SpecOps, 20.00 Electro Swing Party, Hot Jazz Club, 23.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT. KAUFEN! f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria Diskotiere - Rock, Indie, Alternative, Soul, 23.00 Grand Hotel Hin und Becks - Mit dem DJ-Team DreiEckenEinElfer, 19.00 Hyde Park Rocknacht Classix Rock, Metal, Hard’n’Heavy, 22.00 Onkel Tony StudiTime, 21.30 Sonnendeck Dance into the night... - Mit DJ 4T, 20.00 Stellwerk Stellwerk hat euch lieb! - Special Electrolove inkl. Mix-CDs, Verlosungen, Getränke-Specials, uvm., 23.00 The Whisky Classic Rock Night, 21.30 Tiefenrausch Immer richtig, 20.00 Trash Rocking Trash - Mit Dosenbier, 19.00 BIELEFELD Ringlokschuppen FieserFreitag EBM, Rock, Anno Domini meets Metal, 22.30

Stereo Students Pop vs. Drum meets Bass - Superindependentpop, Drum’n’Bass, 23.00 MÜNSTER Amp Nordfieber und Perpetuum Mobile special bei Elektrikfieber - Tanzparty-Special mit Schwerpunkt auf skandinavischem Indie, 23.00 Gogo Roseclub Tanz der Vampire - Gothic/Wave, Mittelalter, 22.00 Heaven Thank God it’s Heaven Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 Jovel Music Hall Golden Friday, 22.00 Sputnikhalle Rock-et - Rockparty, 23.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Tod einer Hündin - Antikenprojekt nach Euripides, Theater am Domhof, 19.30 Siehe Bühne

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Struwwelpeter unzensiert Ju./Erw., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 20.00 Reigen Traum - 25 Jahre thieleneumann-theater, ein Theaterabend nach Arthur Schnitzler, Lagerhalle, 20.00 Siehe Bühne

P

HOLLAGE Zwei wie Bonnie & Clyde - Ensemble Bouquet, Theaterschiff Lyra, 19.30 Siehe Bühne

P

IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 18.00

f LITERATUR OSNABRÜCK Liebe: Praktisch geht fast alles! - Perlen der Hoch- und Schundliteratur, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

f KIDS OSNABRÜCK Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Biken am Dirtpark – Tricks vom Profi, Dirtpark (Nähe Eishalle), 15.30-17.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gartlage, 14.00 Siehe Foto

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Faszination für Technik-Fans – Die neuen Windkraftanlagen am Piesberg, Museum Industriekultur, 14.00 Chartbreaker Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 19.00

STADTBLATT≈10.2011 45


werwowas 28.10.

29.10.

30.10.

31.10.

Liebesapfel, Zuckerwatte und eine rauschende Karussellfahrt. Das gibt es auf dem Herbstjahrmarkt. Noch bis zum 6.11. kann man nostalgischen Gefühle schaukeln. > Halle Gartlage

Die „Zeit“ titelte jüngst: „Die Band Haudegen lehrt Deutschland vom Osten aus das Fürchten.“ Mit ihrem Debütalbum sind die beiden Ostberliner auf „Komm mir nich uff die Tour“. > Kleine Freiheit

Zungenbrecher gefällig? Bitte 3 Mal schnell hintereinander: Reiner Kröhnert: „Kröhnerts Krönung“. Wach? Beim gleichnamigen Kabarett wird kein kalter Kaffee serviert! > Lagerhalle

Church of the Blue Nun ist eine paneuropäische Singer/Songwriter-Formation. Mit dabei ist auch Robin van Velzen (neuer Bassist bei Robocop Kraus). Klingt ungewöhnlich gut! > Café Mojo

SA

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f KONZERTE OSNABRÜCK Internationale Marktmatinée VII - Musik in St. Marien, St. Marien, 12.15 STADTBLATT präsentiert Haudegen - „Komm mir nich uff die Tour“, Rock, Kleine Freiheit, 19.00

P Siehe Foto Smear Campaign – Record Release Party - Some Are More Equal + GoodBye Fairground, HC/Old School, Bastard Club, 20.00 The Pretty Things, Haus der Jugend, 20.00 Southside Johnny - Rock’n’Roll und Rhythm & Blues, Rosenhof, 20.00

P Siehe Musik Stahlband - Weltmusik und KrautX, Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Status Quo - Special Guest: The Hooters, Stadthalle, 19.30 Rock’n’Roll Halloween 2011, JZ Kamp, 20.00 BRAMSCHE Rock in der Region 2011 - Vorentscheid Bramsche, Alte Webschule, 20.00 GÜTERSLOH Big Balls – a tribute to Bon Scott – unplugged-, Weberei, 20.00 HALLE 9. Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival - Crazy Chris Kramer & Band, Jessy Martens & Band, Julian Sas Band, Gail Duncan & Word Up Band, Gerry Weber Event & Concvention Center, 18.00

P Siehe Musik MELLE Colin Wilkie & Klaus Weiland Folk, Kulturwerkstatt Buer e.V., 20.30 MINDEN Victor Bailey Group - Funk-Jazz, Jazz Club, 21.00 MÜNSTER Helgi Jonsson & Band Singer/Songwriter, Gleis 22, 20.00 Sundrup & Band - Folk, Rock & Pop, Hot Jazz Club, 21.00 Elzhi of Slum Village & Live Band - HipHop, Skaters Palace, 21.00

46 STADTBLATT≈10.2011

f PARTY OSNABRÜCK Einer für alle - Verzehrspecials, Alpenmax, 21.00 Uni Royal auf der Halloweenparty - Getränkespecials für Studierende, Alando Palais, 21.30 F**k Me Now And Love Me Later Flashin’ Disco Sounds, Five Elements Club, 22.00 Halloween! Die Party des Grauens - Grusel-Schocker auf Großbildleinwand, Hexencocktail im Angebot, Hyde Park, 22.00 100. TomTom Club - Rock, Pop, 90er, Unikeller, 22.00 Tanzen! - DJ Sascha & DJ Bajo, Lagerhalle, 23.00

Minna von Barnhelm - Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof Orchesterstudio, 19.30 Hommage an Frida Kahlo - Ein Gastspiel des „Theater Anderswo“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Malediva - „Die Fetten Jahre“, Boulevardkomödie – Kabarettfestival, Lagerhalle, 20.00

P Siehe Das lohnt sich BIELEFELD Schwarze Grütze - „Bühnenarrest“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00 IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 18.00

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f KONZERTE OSNABRÜCK Roger Tristao Adao - Musik von Mozart, Sor, Albéniz u.a., Lutherhaus, 18.00 René Kollo und Claudia Hirschberger, OsnabrückHalle, 19.30 Betreutes SIngen - Karaoke, Big Buttinsky, 21.00

BIELEFELD SuperSamstag Be Invited! - Pop, House, Electro, Getränkespecials, Ringlokschuppen, 22.30 Herzenslust - Party der Aids Hilfe Bielefeld e.V., Forum, 23.00

f LITERATUR

BIELEFELD 6. Nordische Reihe - Konzert mit Ditte Fromseie, Forum, 20.00

OSNABRÜCK Liebe: Praktisch geht fast alles! - Perlen der Hoch- und Schundliteratur, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

CLOPPENBURG 15 Jahre German Tenors – Die Jubiläumstournee, Stadthalle, 18.00

MÜNSTER 80er Party, Jovel Music Hall, 22.00 Komm in’ Bus - Deephouse, Dubstep, Dubtechno, SpecOps, 22.00

f KUNST

RIESTE Beach-Bar Party - Alles muss raus!, Alfsee Strandarena, 20.00

f CLUBS OSNABRÜCK Glanz & Gloria We Say Dance! Indie, Pop, Elektro, 23.00 Grand Hotel Wechselstrom, 19.00 Kleine Freiheit Starclub - PartyRock und -Pop, 23.00 Mondflug Studyparty, 22.00 Onkel Tony GG, 21.30 Sonnendeck Get on the floor... Mit DJ 4T, 20.00 Stellwerk House Arrest - DPrinz, Danilove, Dr. Funk, Marcello, 23.00 The Whisky Rock & Metal & more..., 20.00 Tiefenrausch Balalaika Beats, 20.00 Trash Lauschangriff, 20.00 MÜNSTER Heaven Monkey Club - Funk, Soul, Discoclassics und House, 23.00 Hot Jazz Club Urban Dance Night: Dancefloor Classics & Nu Beats, 23.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Drahtseilakrobaten - Peca Stefan, emma-theater, 19.30

P Siehe Bühne

OSNABRÜCK Wilfried Bohne – Zeichnungen, Collagen und Übermalungen Ausstellungseröffnung, Galerie Letsah, 18.00

f SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

f KIDS OSNABRÜCK Der Wolf und die 7 Geißlein - Ab 4J., Figurentheater Alte Fuhrhalterei, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK 11. Regionale Bücherbörse für das Osnabrücker Land, Kreishaus, 10.00-15.00 Herbstjahrmarkt, Halle Gartlage, 14.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 Saturday Night Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 BISSENDORF Dinner Kriminell – Der Restauranttester, Schelenburg, 20.00 TECKLENBURG Halloween auf dem Marktplatz, Historischer Marktplatz, 15.00 Drachenfest in Kooperation mit dem Drachenverein Höhenwahn, Regenbogen Camp, ganztägig

f PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend Kickern, Kniffeln, Klönen, Bastard Club, 20.00

f CLUBS OSNABRÜCK Grand Hotel Tatort - Der Krimi auf Großbildleinwand, 20.15 Tiefenrausch Chips, Bex & Rock’n’Roll, 20.00 Trash Mixology - Cocktailabend, 18.00 MÜNSTER Hot Jazz Club After Church Club Smokey Music mit Ronald Lechtenberg, 15.00 SpecOps Shoeshine Swing Salon - Hot Jazz, New Hep Swing, 20.00

f BÜHNE OSNABRÜCK Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Reiner Kröhnert - Kröhnerts Krönung, Kabarettfestival, Lagerhalle, 20.00

P Siehe Foto IBBENBÜREN Heiße Ecke, Schauburg, 18.00 MÜNSTER Placebo Improtheater, Hot Jazz Club, 20.00

f SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

OKE Panthers vs. Rhein-MainBaskets - Damen-Basketball Bundesliga, Schlosswallhalle, 16.00

f KIDS OSNABRÜCK Familienfrühstück, Lagerhalle, 09.30-12.30 Das kl. 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00+16.00

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Philosophisches Café, BlueNote, 11.30 Herbstjahrmarkt, Halle Gartlage, 14.00 Family Party, Eissportcenter, 14.30-19.00 Kosmische Evolution, Planetarium, 17.00 KALKRIESE Das Mädchen aus dem Uchter Moor – Einblicke in das Leben einer jungen Frau die als Moorleiche Moora bekannt wurde - Vortrag i.R. der neuen Sonderausstellung „SteinzeitMassaker.Tatort Talheim“, Museum Kalkriese, 14.00 OSNABRÜCK-ATTER Trödelmarkt, SB-Zentralmarkt, 11.00-18.00 TECKLENBURG Drachenfest in Kooperation mit dem Drachenverein Höhenwahn, Regenbogen Camp, ganztägig

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f KONZERTE OSNABRÜCK Vomitory + Prostitute Disfigurement - Death-Metal-Nacht, Bastard Club, 20.00 Church of the Blue Nun feat. Maekkelae’s Trashlounge Melancholischer Pop, Café Mojo, 20.00 Siehe Foto

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STADTBLATT präsentiert Friska Viljor - Support: William the Contractor, Lagerhalle, 20.00 Siehe Musik

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2. Sinfoniekonzert - Theater Osnabrück, OsnabrückHalle, 20.00 Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter. Eintritt frei, Lagerhalle Spitzboden, 21.00

BIELEFELD Rock’n’Roll Halloween 2011, JZ Kamp, 20.00 LENGERICH Blue Night @ Gempt mit SahneM!XX - Live-Konzert mit After-Show-Party, Gempt-Halle, 10.30-17.00 MÜNSTER Helloween 11 - „Leichenwetter“, „Mystigma“, „Do not Dream“, Sputnikhalle, 20.00 Monday Night Session - Blues, Soul & Funk mit MJM Band, Hot Jazz Club, 21.00 Casper - Pop, Skaters Palace, 21.00

f PARTY OSNABRÜCK Halloween-Finale - Bloody Cocktails, Alando Palais, 22.00 BIELEFELD Halloween meets Depeche Mode Party, Ringlokschuppen, 22.30 Electronic Lounge-Helloween Special, Forum, 23.00 MÜNSTER Halloweenparty - Special Deko und Getränkespecial, Gogo Roseclub, 22.00 Halloween Special, Heaven, 23.00 Gothic Halloween - Die schwarze Party des Jahres, Sputnikhalle, 23.00

f CLUBS OSNABRÜCK Tiefenrausch Da Musik Schoo, 20.00 Trash Schall & Rausch, 19.00

f KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak, 20.00 Universität EW-Gebäude: Frau ohne Gewissen - Initiative Uni-Film, 20.00

f LITERATUR HERFORD Astrid Rosenfeld - „Adams Erbe“, Elsbach-Haus, 19.00

f KIDS OSNABRÜCK In 80 Tagen um die Welt - Ab 10 J., emma-theater, 09.30+11.30

f AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Halle Gartlage, 14.00 Students Party, Eissportcenter, 19.00-22.00 Lesbenstammtisch Osnabrück, Café Larimar, 20.00


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DJ exel. Paul y

musik

Spaß & Bass

mehr eine humorige Persiflage dessen. Und die Gruppe ist sogar politisch engagiert. Nicht nur, dass sie zu Anti-Nazi-Demos aufrufen, nein, die Der Oktober wird ein guter Monat für Freunde tanzbarer Rapper Maxim und Nico waren sogar Beats: Gleich vier Acts, die sich ultimative Tanzbarkeit auf die Spitzenkandidaten der PARTEI bei die Fahnen geschrieben haben, kommen nach Osnabrück. den Wahlen zum Berliner Senat in Friedrichshain-Kreuzberg im September. Der kryptische Bandname steht Los geht’s direkt am Monats- bei den Konzerten tatsächlich auf der übrigens für „Kannibalen in Zivil“; im anfang mit dem Rotfront Emi- Bühne stehen, ist ungewiss, schwankt Umlauf sind jedoch auch die Namen grantski Raggamuffin Kollektiv, das die Besetzung doch irgendwo zwi- „Künstler im Zuchthaus“, „Kriegsverdem einen oder der anderen sicherlich schen sieben und fünfzehn – aus aller brecher in Zwangsjacken“ oder auch noch vom Stemweder Open Air in gu- Herren Länder. So bleiben manche In- „Kapitalismus ist Zauberhaft“ – Punk. ter Erinnerung geblieben ist. Die halte der neben englischen und deut- Gerade im Sommer haben K.I.Z. ihr schen auch russischen und ungari- neuestes Album „Urlaub fürs Gehirn“ schen Texte vielen wohl verschlossen. fertiggestellt, welches glatt auf Platz Bei der Zeile „Everyone here drinks vier der deutschen Albumcharts einwodka and beer“ bleibt das dann aber gestiegen ist. Irgendwo zwischen wohl eben dieser AusHGich.T und Eisenpimmel, sage geschuldet. nur als HipHop. Weiter geht es zwei Weiter geht unser KonzertWochen später und marathon. Flo Mega & The zwei Level derber: Die Ruffcats präsentieren euch Berliner Prollrapper wunderbar-kitschigen Soul. K.I.Z. von K.I.Z. geben sich So richtigen Soul, mit richtig mal wieder die Ehre. So dicker Band. „Er liebt die groß wie viele sagen ist Frauen, er lebt den Blues“, saGruppe um den Ukrainer Yuriy Gurz- die Hauptstadt dann gen seine Vertrauten. Gerade hy, der zuvor schon in der Berliner wohl doch nicht, haben Flo Mega & The RuffClubszene als zweite Hälfte der le- scheint es doch auch Flo Mega cats ihren Debüt-Langspieler gendären „Russendisko“ an der Seite hier jeder mit jedem zu „Die wirklich wahren Dinge“ des Bestseller-Autoren Wladimir Ka- treiben – K.I.Z.-DJ Craft lässt nämlich im Kasten und touren sich jetzt in miner zu einiger Bekanntheit gelang- auch beim oben genannten Rotfront- Deutschland und Österreich den te, mixt so ziemlich alles, was die Plat- Kollektiv gerne mal das Vinyl rotie- Arsch ab. Eigentlich kommt Flo Mega tenkiste hergibt: Klezmer, Ska, Dan- ren. Für diejenigen, die noch nie et- vom HipHop, womit er es in seiner cehall, Soul und HipHop lauten die was von K.I.Z. gehört haben: Hier gibt Heimat Bremen zum Local Hero bevorzugten Ingredienzien. Das sich es deftigen HipHop mit noch deftigebrachte. Das enge Korso was herumspricht, ist keine Frage, ren Texten, die fast ausnahmslos sett der Szene-Geund so mauserte sich die Gruppe unter die Gürtellinie zielen: „Wir pflogenheiten schnell zur Haus- und Hofband des sind der Grund, dass deutscher war dann aber berühmten Café Burger in Berlin-Mit- HipHop peinlich ist“, texten K.I.Z. nichts für eite. Wie viele selbsterkennend. Tumben Trash á nen QuerdenLeute jetzt la Sido gibt’s hier aber nicht, vielker wie Flo

g

Mega – so wandte er sich dem Funk und Soul zu. Der künstlerische Durchbruch gelang, als er dann auf die Ruffcats traf. Die eckige norddeutsche Zunge zerfließt plötzlich wie Butter. Soul auf Deutsch: Es geht doch. Mit DJ exel. Pauly schließen wir den Spaß-und-Beats-Oktober. Viele kennen ihn vermutlich schon von den großen Festivalbühnen Europas, ist er doch seit über zehn Jahren als Plattendreher mit Fettes Brot unterwegs – sowohl live wie auch als Studio-Produzent und Beat-Schmied. Fettes Brot pausieren jetzt erstmal, doch exel. Pauly kann nicht stillhalten und ist auch in den Clubs erfolgreich unterwegs. Vor allem durch entspannt-tanzbare Remixes und Mashups macht er von sich reden. Die Herbstlethargie MARCO GAUSMANN muss warten! Rotfront Emigrantski Raggamuffin Kollektiv, 1.10. Kleine Freiheit K.I.Z., 14.10. Hyde Park Flo Mega & The Ruffcats, 22.10. Rosenhof DJ exel. Pauly, 28.10. Rosenhof

Berlins heißester Export: das Rotfront Emigrantski Raggamuffin Kollektiv

52 STADTBLATT≈10.2011


Hat mit Amy Winehouse gearbeitet: Fink

Berliner Sonnenaufgänge Fin Greenall aus Brighton ist erfolgreicher Elektro-Produzent, DJ und Songschreiber. In seiner Band Fink wagt er sich selbst ans Mikro.

g Vorbereitung der Konzerte?

STADTBLATT: Wie steht es um die

FIN GREENALL: Ich war gerade in Deutschland und habe ein bisschen Promoarbeit gemacht. Und: â&#x20AC;&#x17E;I just got the vibe!â&#x20AC;&#x153; Ich dachte, verdammt, dieses Album wird das deutsche Album. Das habe ich ganz stark gespĂźrt. Ich kann die Konzerte kaum erwarten. STADTBLATT: Ein Song auf dem neuen Album heiĂ&#x;t â&#x20AC;&#x17E;Berlin Sunriseâ&#x20AC;&#x153;. Bist Du Ăśfter in Deutschland? FIN GREENALL: Sehr oft. Ich komme seit den frĂźhen 90ern nach Berlin und habe mitbekommen, wie schĂśn sich die Stadt verändert hat. Ich mag das ganze Land, aber Berlin bei Sonnenaufgang an einem warmen Morgen ist zweifellos eines der schĂśnsten Erlebnisse der Welt. STADTBLATT: Was kannst Du zum neuen Album sagen? FIN GREENALL: Wir haben schon drei Alben gemacht. Wir Ăźberlegten: Was kĂśnnen wir eigentlich richtig gut? Das Ergebnis ist â&#x20AC;&#x17E;Perfect Darknessâ&#x20AC;&#x153;. Das Konzept lautet: Drei Typen in einem Raum machen Musik. Die meisten Songs sind live aufgenommen. STADTBLATT: Was hat Dich bewogen, Deine Songs selbst zu singen? FIN GREENALL: Die Zusammenarbeit mit Amy Winehouse hat mich stark inspiriert. Sie ist eine fantastische Sängerin und auch eine gute Komponistin (das Interview fand vor dem

Tod von Amy Winehouse statt; d. Red.) Ich machte gerade eine schwierige Phase durch. Dann sang sie einfach auf meine TripHop-Sachen. Das machte meine Songs so viel grĂśĂ&#x;er und besser. Das inspirierte mich dazu, es selbst mit dem Singen zu probieren. STADTBLATT: Hat es sich komisch angefĂźhlt, plĂśtzlich als Sänger im Mittelpunkt zu stehen? FIN GREENALL: Ja, und es fĂźhlt sich immer noch komisch an. Es ist nun mal so, dass man von hunderten oder tausenden Leuten eine Stunde lang angestarrt wird. Aber irgendwann lernt man, das auszublenden. Wir werden nicht mehr nervĂśs, wir spĂźren Aufregung. Das hält uns musikalisch fit. STADTBLATT: Wie wĂźrdest Du den Sound von Fink beschreiben? FIN GREENALL: Keine Ahnung. Folk, Soul, Indie und Dubstep sind drin. Aber es ist einfach Musik, darauf kommt es an. Wir sind nur zu dritt auf der BĂźhne. Da mĂźssen wir viel Musik spielen, um die LĂźcken zu schlieĂ&#x;en. STADTBLATT: Was kĂśnnen wir vom Konzert erwarten? FIN GREENALL: Wir werden uns einfach fĂźr euch die Seele aus dem Leib spielen. Und wir haben eine fantastische Light-Show dabei. INTERVIEW: MALTE SCHIPPER

17.10., Rosenhof

  



 

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musik

Aufbruch zum Neuanfang Das deutsch-schweizerische Duo Boy verzaubert mit ruhigem Folkpop.

Die nahe liegenden Wortspie-

g le zu dem Faktum, dass es sich

bei Boy um ein weibliches Duo handelt, sind alle gemacht. An Valeska Steiner aus Zürich und Sonja Glass aus Hamburg kommt man zur Zeit kaum vorbei. Zunächst spielten sie bei „TV Noir“, jüngst waren sie zu Gast bei Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt. Dort durfte man Romy Haag musikalisch begleiten. Aber auch der eigene

Song „Drive Darling“ kam zum Vortrag. Der stammt vom Debüt „Mutual Friends“ und verhandelt den Abschied Steiners von ihrer Schweizer Heimat. Überhaupt geht es textlich auf dem Album hauptsächlich um Aufbruch und Neuanfänge. In Hamburg lernte Steiner die Bassistin Glass bei einem „Popkurs“ genannten Musikertreff kennen und schätzen. Erfahrungen als Sängerin

hatte Valeska Steiner bereits in der Band Silvester gesammelt, in der auch Naima Husseini (siehe „Hörtest“) Mitglied war. Sandra Glass spielte als Live-Bassistin unter anderem bei Kim Frank und aktuell bei Bosse. Als Boy spielen die Damen ruhigen, aber intensiven Folkpop mit englischen Texten. Dass Valeska Steiner mit 16 von einem Freund Alben von Juliana Hatfield und Shawn Colvin zugesteckt bekam, hört man dabei durchaus. Aufgenommen wurde in einem abgelegenen Haus im Berliner Grunewald. Statt hauptstadthektisch ging es da eher beschaulich zu: „Manchmal sind wir um einen See in der Nähe spazieren gegangen.“ Für das Schlagwerk wurden verschiedene Drummer engagiert, der prominenteste dürfte Thomas Hedlund von Phoenix sein.

Dass „Mutual Friends“ dann bei einem Label untergekommen ist, ist einerseits ein großes Glück, war andererseits aber nicht immer sicher. Nicht jeder Labelmanager mochte mit dem Folkpop von Boy etwas anfangen. „Wir waren schon so weit, dass wir uns überlegt haben, das Album in Eigenregie zu veröffentlichen. Ab diesem Zeitpunkt haben wir uns völlig entspannt – und es kam doch noch jemand auf uns zu“, erinnert sich Sonja. Der jemand war Herbert Grönemeyer, der Boy bei seinem Grönland-Label unter Vertrag nahm. Das bestärkte Valeska Steiner in ihrer Haltung: „Ich bin der Meinung, es lohnt sich, Mut zu zeigen. Wer will schon die zehnte deutsche Version von Lady Gaga?“ MALTE SCHIPPER

12.10., Haus der Jugend

Gefällt Herbert Grönemeyer: Boy

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Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival

2011

Samstag, 29. Oktober 2011 GERRY WEBER Event & Convention Center

Halle/Westfalen

www.bw-blues-festival.de

Einlass: 17 Uhr Konzertbeginn: 18 Uhr

„Crazy“ Chris Kramer & Band Jessy Martens & Band Julian Sas Band Gail Duncan & Word Up Band Ticketservice dankt seinen Partnern:

www.gerryweber-world.de

Hotline 05201 / 81 80


musik Liebt seine deutschen Fans: James Blunt

Falsches Thema Pop-Star James Blunt wohnt auf Ibiza. Aber über die Mittelmeerperle war im Interview nichts aus ihm rauszubekommen.

g über Ibiza sprechen, Deinen

STADTBLATT: Hi, können wir

Wohnsitz? JAMES BLUNT: Ja, OK, ein bisschen ... Eigentlich wollte ich über meine neue Musik reden. STADTBLATT: Also Ibiza. Was ist so toll an der Insel? JAMES BLUNT: Ibiza ist mein Zuhause, aber in London ist mein Büro. London ist sehr inspirierend. Ich war jetzt gerade ein gutes Jahr in London im Studio, um mein neues Album „Some Kind Of Trouble“ aufzunehmen. STADTBLATT: Ibiza soll im Oktober so schön sein? JAMES BLUNT: Ja, super. Im Oktober startet meine Tournee in Frankreich. Danach komme ich zu euch nach Deutschland, darauf freue ich mich schon. Das wird eine große Produktion, fantastisch, voller Energie! Live unterstützen mich sechs Musiker, also nicht nur ein Mann mit seiner Gitarre. STADTBLATT: Magst Du einen Strand auf Ibiza besonders? JAMES BLUNT: Weißt Du, wir sind ständig auf Tournee, überall in der Welt. So viele Städte, und jede ist anders. Aber am liebsten bin ich doch in Deutschland – ein großartiges Publikum! Ein Höhepunkt auf der Tournee, wir werden immer so herzlich empfangen. STADTBLATT: Also gut. Ich mag Deinen neuen Song „I’ll Be Your Man“. Da heißt es: „So baby come over from the end of the sofa“. Eine typische Paar-Situation? JAMES BLUNT: Ja, ist doch süß. Ist ganz unschuldig gemeint. STADTBLATT: Schreibst Du auch Songs auf Tour? JAMES BLUNT: Selten. Während einer Tournee liegt der Fokus vor allem auf

den Songs, zum Beispiel von meinem neuen Album „Some Kind Of Trouble“. STADTBLATT: Magst Du noch „You’re Beautiful“ spielen, oder nervt das? JAMES BLUNT: Ich gebe dem Publikum, was es möchte – und dazu gehören meine bekanntesten Songs in der Originalversion. STADTBLATT: OK, das waren alle Fragen. JAMES BLUNT: (auf deutsch) Vielen Dank, danke scheen. Tschüß! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

8.10., Halle, Gerry-Weber-Stadion

VORBAND DES MONATS:

Imaginary Cities und Monta. Support von Thees Uhlmann & Band. F Das Debüt „Temporary Resident“ des kanadischen Duos Imaginary Cities (Foto) hält Thees Uhlmann höchstselbst für einen Klassiker. Deshalb erscheint es auch auf seinem Label. Vor allem die Soulstimme von Sängerin Marti Sarbit hat es ihm angetan. Für die Musik ist Rusty Matyas zuständig, der dem WeakerthansDunstkreis entstammt. Live ist man zu fünft. Hinter Monta steckt Tobias Kuhn, der früher Sänger der Band Miles war und das Uhlmann-Album produziert hat. Kuhn kommt allein mit seiner akustischen Gitarre. 27.10., Lingen, Alter Schlachthof

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Praktiker, Osnabrück Hannoversche Straße Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Parkplatz E-Center, Melle

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Julian Sas: Hat’s drauf wie Jimi Hendrix

Oh happy day Vier Acts an einem Tag. Das Bowers & Wilkins Rhythm’n’Blues Festival entwickelt sich im Laufe des Abends zur Party. Am „Stormy Monday“ kann

g man grandios scheitern. Dieser

Blues-Klassiker wurde schon so oft und so großartig eingespielt, dass Nachwuchs-Sänger gerne die Finger davon lassen. Anders Jessy Martens.

Die attraktive Hamburgerin haucht dem Song Leidenschaft ein, mit einem Hauch Erotik. Nachzusehen auf YouTube. Jessy Martens nimmt sich genauso erfrischend der Evergreens ihres Genres an, wie sie mit ihrer

Band eigene Stücke schreibt. Auch Toscho Todorovic (Blues Company) ist ein Fan – „das Mädel ist Oberklasse“ lautet sein Kommentar zu Jessy Martens. „Crazy“ Chris Kramer legt sich ebenfalls mit einem Blues-Klassiker an: der Mundharmonika. Und das seit bald 20 Jahren. Der Autodidakt stand schon mit 18 Jahren auf der Bühne ... Bis heute sind über 1000 Konzerte hinzukommen, unter anderem war er Vorband so legendärer

Acts wie Canned Heat und den Blues Brothers. Begleitet wird er von einer Band, die vom Blues gerne mal Richtung Rock’n’Roll schwenkt und mit dem ehemaligen Klaus-Lage-Bassisten Martin Engelien einen weiteren Top-Mucker verzeichnet. In der Liga ist auch Julian Sas zu verorten. Der niederländische Gitarrist und Sänger gehört zur europäischen Spitze. Sein Stil erinnert an Jimi Hendrix und Rory Gallagher, ein Mix aus Rock und Blues. Dazu schier unglaubliche Soli. Und im Konzert fällt auch immer der ein oder andere Klassiker von Hendrix oder Gallagher. Den Abschluss der langen Bluesnacht bestreitet Gail Duncan & Word Up Band. Die in Frankfurt lebende US-Amerikanerin trägt nicht umsonst den Titel „Goddess of Soul“. Ihre Stimme röhrt wie die von Tina Turner, prickelt wie die von Gloria Estefan und schnurrt wie die von Lisa Stansfield. Zusammen mit ihrer Band serviert sie allerfeinste Hits aus Pop, Soul, Funk und RnB. Darunter „All Night Long“, „Ain’t Nobody“, „I Will Survive“, „Let’s Get Loud“ oder „Dancing Queen“. Da dürfte um Mitternacht aus dem Blues-Festival eine große Party werden. MARIO SCHWEGMANN

29.10., Halle/Westfalen, Gerry Weber Event & Convention Center


FOTO: STEFAN STRECK

musik pauken & trompeten

QUIET POP

STADIONROCK

F War der Erstling des deutschen Duos noch ein Lo-Fi-Pop-Wohnzimmer-Projekt, geht es auf dem neuen Album, „Oh, The Good Life“, in Richtung Bandkosmos. Und das Wohnzimmer wurde für ein Studio in Seattle eingetauscht. Aber trotz der Hinzunahme von Kontrabass, Querflöte und verzerrten Gitarren geht das Understatement bei Claudia Göhler und Florian Sievers nicht verloren. 1.10., Glanz&Gloria

F Als sie 1983 ihren ersten Auftritt in einem schäbigen L.A.-Club spielten, hätten die Red Hot Chili Peppers wahrscheinlich nicht damit gerechnet, 28 Jahre später in einer deutschen Mega-Halle mit VIP-Logen aufzutreten. Dazwischen liegt ein langer Weg und die Metamorphose vom Fun-Funk-Projekt zur großen und großartigen Stadionrockband. Vorband: Femi Kuti & The Positive Force 9.10., Hamburg, o2 World

BLUESROCK

SENSATION

F Einziges Konzert des US-Ausnahmegitarristen in Norddeutschland. Erstmalig wird Bonamassa, der auch Mitglied der Supergroup Black Country Communion ist, mit seiner Band Stücke von seinem neuen Album „Dust Bowl“ vorstellen. „In meinen Dreißigern finde ich mehr Gefallen daran, Stories zu erzählen. Also habe ich Geschichten aufgenommen, die ich schon lange mit mir herumtrage.“ 12.10., Bremen, Pier 2

F Auch wenn es schon oft gesagt wurde: Ja, Panik sind die zur Zeit wichtigste, beste und auch lustigste (halb-)deutschsprachige Band. Und wer, wenn nicht Andreas Spechtl, soll bitte das große FalcoErbe antreten? Bereits zum dritten Mal arbeiten sich die Österreicher im Gleis am Verständnis von der „Blaupause Rockband“ ab. Im Vorprogramm: Bo Candy And His Broken Hearts. 19.10., Münster, Gleis 22

SINGER-SONGWRITER-POP

Zehntausenden Leuten. Es folgen eigene Touren. Heute ist der Engländer mit seinem ruhigen Singer-Songwriter-Pop immens erfolgreich und musikalischer Stammgast in angesagten US-Serien. Auch auf dem neuen Album, „When The Lights Go Up“, kommt der McCartney-Fan mit nicht viel mehr als Stimme, akustischer Gitarre und Klavier aus. Für Fans von Jason Mraz oder Jack Johnson. Auch sein neues Album „When The Lights Go Up“ lohnt sich. 8.10., Glanz&Gloria

Talking To Turtles

Musica Alta Ripa

F Geballte musikalische Höhepunkte bietet St. Johann im zu Ende gehenden Jubiläumsjahr. Den Anfang macht der Kammerchor St. Johann mit dem AlteMusik-Ensemble Musica Alta Ripa (9.10.). In diesem Konzert werden Werke von Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz, Matthias Weckmann, Johann Rosenmüller u. a. aufgeführt. Den Schlusspunkt setzt eine Kooperation von St. Johann und Unabhängigem FilmFest (14.10.). Arne Hatje spielt an der Orgel von St. Johann zum Stummfilm „Der Golem, wie er in die Welt kam“ aus dem Jahr 1920. Das Festival MusicaViva endet mit einem Konzert der Spitzenklasse. „Officium“ kehrt zurück – ein Konzert, das Kultstatus erreicht hat. Hunderttausende Zuhörer in der ganzen Welt, mehr als 2 Millionen verkaufter CDs. Mit Officium Novum (14.10., St. Marien). gibt es nun die Fortsetzung. Was

Martin Stadtfeld

das Festival von Martin Stadtfeld (22.10., Konzertscheune). Im Kloster Malgarten wird er neben drei Werkzyklen von Bach auch die sechs „Moments Musicaux“ op. 16 von Sergej Rachmaninoff spielen. Nur einen Tag später tritt Olga Scheps in der Konzertscheune des Klosters auf (23.10.). Sie präsentiert ein russisches Programm mit Werken von Tschaikowsky, Glinka, Rachmaninoff und Prokofjeff. Bei einem Klavierfestival dieser Art darf Ragna Schirmer natürlich nicht fehlen (29.10.). Sie wird ein spannendes Programm mit Werken von Bach, Busoni Franz Liszt spielen. Kommt die Sprache auf Michael Korstick, geizt die Fachpresse nicht mit Superlativen. Im Rahmen des Klavierherbstes spielt er zwei Sonaten von Schubert, eine Sonate von Beethoven sowie ein Werk von Charles Koechlin (30.10.). Der junge Cellist Gabriel Schwabe (31.10., OsnabrückHalle) ist Solist des 2. Sinfoniekonzerts mit Werken von Mozart und Tschaikowskij sowie eines Werks von Dvorak.

CD-TIPP

Jan Garbarek/Hilliard Ensemble

die Sänger des Hilliard Ensembles zu Gehör bringen, ist so perfekt, dass es schon eines so großen Musikers wie des norwegischen Starsaxophonisten Jan Garbarek bedarf, um der Schönheit des Gesangs eine fünfte Stimme zu schenken. Nun sind sie wieder da, die Meisterkonzerte. Und dann auch noch mit geballter Prominenz. Die Starklarinettistin Sabine Meyer (15.10., OsnabrückHalle) interpretiert Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur. Die Entdeckung Herbert von Karajans wird diesmal von der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung des legendären Cellisten Heinrich Schiff begleitet. Der zweite Malgartener Klavierherbst (22.10.-5.11.) versammelt fünf exzellente Pianisten: Martin Stadtfeld, Olga Scheps, Ragna Schirmer, Michael Korstick und Bernd Glemser. Eröffnet wird

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Es ist unglaublich: Im Alter von rund 70 Jahren spielt der weltberühmteste Oboist noch immer mit einer Kraft und Sanftheit sein Soloinstrument, die ihresgleichen suchen. Und er hat seine neueste Hommage an Johann Sebastian Bach eingespielt. Unter dem Titel „Ich hatte viel Bekümmernis“ (ECM New Series) nach der gleichnamigen BachKantate stellt Heinz Holliger gemeinsam mit der Camerata Bern bekannte Cembalokonzerte und Kantaten in neuer bzw. wiederhergestellter Besetzung vor. Literatur, die ursprünglich für Soloinstrumente komponiert wurde, ging häufig durch die Praxis der eigenen Umarbeitung zu Chor-, Cembalooder Orgelwerken verloren. So finden wir auf dieser CD wunderbare Konzerte des Leipziger Thomaskantors für Oboe und für Oboe d’amore. Einfach genial! DAVID NASSE

Joe Bonamassa & Band

Nick Howard

F Der Klassiker: Junger, englischer Musiker verlässt seine Heimat in Richtung New York mit nichts als einer Gitarre, einem Koffer und einer Menge Ehrgeiz. Tagesjobs, Nachtjobs, dazwischen kleine Shows und Songs aufnehmen. So war es auch bei Nick Howard aus Brighton. Mit der Veröffentlichung des Albums „Something To Talk About“ nimmt die Sache Fahrt auf. Als Support von Bands wie Sunrise Avenue oder Lifehouse spielt Howard bald vor

Red Hot Chili Peppers

Ja, Panik


MELO-POP

SOLOALBUM

F „Melodramatic Popular Music“, so beschreibt die Band aus Leeds ihren Stil. I Like Trains sind Verfechter des Konzept-Albums. Bevorzugte Thematik: historische Tragödien aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit einem Funken Hoffnung. Auch auf dem aktuellen Album, „He Who Saw The Deep“, gibt Sänger Guy Bannister den sonoren Beobachter des menschlichen Scheiterns. 27.10., Kleine Freiheit

F Thees Uhlmann trägt das Herz auf der Zunge. Klingt abgeschmackt, stimmt aber, und funktioniert hier ganz wunderbar. Auf seinem „Solo“-Album geht der TomteSänger musikalisch etwas mehr in Richtung USA, Abfahrt Springsteen. Textlich ist es unverkennbar Uhlmann, aber mit Trend zum straighteren Storytelling. Mit zwei tollen Vorbands (siehe Vorband(s) des Monats). 27.10., Lingen, Alter Schlachthof

POP-HITS

F Wie auch immer man damals zu ihnen stand, eines steht fest: Ohne Roxette sind die 90er musikalisch nicht denkbar. „The Look“, „Listen To Your Heart“, „Joyride“, „It Must Have Been Love“, wirklich jeder mit zwei funktionierenden Ohren kennt diese Klassiker. Nur ABBA haben als schwedische Band noch mehr Platten verkauft. 2011 sollte nun das große Roxette-Jahr werden. Im Februar kam mit „Charm School“ nach zehnjähriger, krankheitsbe-

dingter Pause das erste neue Album seit „Room Service“ heraus. Es wurde natürlich auch wieder sofort ein Bestseller. Zur Feier ihres 25jährigen Bestehens bespielen Marie Frederiksonn und Per Gessle nun die größten Hallen Deutschlands. Dazu passend gibt es eine exklusive TourEdition des „Hits“-Albums mit 37 Musikvideos und zwei Dokumentationen auf einer Bonus-DVD. Enjoy the joyride! Apropros Ride: Roxette spielen auch in Ischgl, für Wintersportler. 14.10., Halle, Gerry Weber Stadion

ROCK’N’ROLL

SCANDINAVIAN ROCK

F Als Southside Johnny & The Asbury Jukes spielte er unter anderem mit Little Steven, Springsteen ist ein langjähriger Weggefährte. Bei Southside Johnny geht es um reinen Rock’n’Roll und Blues. Das ist auch auf dem aktuellen Album „Pills And Ammo“ nicht anders. Seit 2003 gibt der Mann aus New Jersey jährlich jeweils ein exklusives Deutschlandkonzert, mit Vorliebe in der Osnabrücker Gegend. 29.10., Rosenhof

F Joakim Sveningsson und Daniel Johansson sind in der Osnabrücker Konzertszene alte Bekannte. Im März erschien das neue Album „The Beginning Of The Beginning Of The End“. „Statt fröhliche Musik zu traurigen Texten und umgekehrt, haben wir jetzt die Melancholie der Texte mit trauriger Musik verstärkt – und umgekehrt,“ sagen Friska Viljor. Mit tanzbarem schwedischen Pop-Appeal. 31.10., Lagerhalle

I Like Trains

Roxette

Southside Johnny

Thees Uhlmann & Band

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hörtest SATTE GROOVES

hörenswert ALICE COOPER „Welcome 2 My Nightmare“. Wenn Cooper seinen Shockmetal zugunsten echtem Rock („Ghouls Gone Wild“) verlässt, blitzt die alte Klasse auf. Universal SPANK ROCK „Everything Is Boring & Everyone Is A F-Ing Liar“. Party-ElektroRap aus Baltimore. Produziert von Boys Noize, mit Santigold und Mark Ronson als Gästen! Boys Noize/Word and Sound CANDICE NIGHT „Reflections“. Die Frau von Richie Blackmore ist hier näher am Pop einer LeAnn Rimes als am Celtic Folk. Tolle Stimme! Minstrel Hall/Soulfood DRAHTSEILAKT „Fall oder tanz“. Reamonn-Gitarrist Uwe Bossert macht mit der Sängerin Nora Grisu poetischen Pop. Songs wie „Zauberberg“ oder „Schneewittchen“ deuten das an. Achtung Music/Rough Trade EMIL BULLS „Oceanic“. Deftiger Emo der langgedienten Alternative-Recken. „The Saddest Man ...“ ist ein Hit im Linkin-Park-Stil! Drakkar/Sony SAMPLER „Aufgelegt. Subkultur“. Das Osnabrücker Timezone-Label zeigt seine Schätze: Indie-Pop, Rock, Lautes, Kritisches + Lokalhelden wie Nezzer, Von Korf und Joga Club. Timezone THE DYNAMICS „180000 Miles & Counting“. Gute Laune Reggae-Dub-SoulBand aus Frankreich mit vielen Coverversionen (u.a. „Walk On The Wild Side“). ROACHFORD „Addictive“. Der britische Sänger macht genau damit weiter, womit er in den 1990ern erfolgreich war: wohlklingender Pop-Soul. India Media FLIMMERFRÜHSTÜCK „In allen meinen Liedern“. Neue Band aus Leipzig. Frischer Pop, tolle Texte („Charlie Parker Platten hören“). Universal MISSISS „Sissita’s Soul Tango“. Merkwürdige Mischung: Tangoklänge mit Soulgesang. Schönes Konzept, klingt bei der österreichischen Sängerin mit Producer aus Buenos Aires aber ziemlich emotionslos – und das geht für beide Richtungen nicht. Alive MARIACHI EL BRONX „Biography 2011“. Merkwürdige Mischung II: Mexikanische Mariachi Klänge plus Akustik-Punk. Mit viel Energie und komischen Trompeten irgendwo zwischen Blag Flag und Los Lobos. PIAS/Rough Trade BETH HART & JOE BONAMASSA „Don’t Explain“. Power-Blues-Rock mit Soulstimme, zehn Coversongs und zurückhaltender Gitarrenakrobatik. Provogue MARC CARROLL „In Silence“. Zwölf Songs umfassende Retrospektive, bevor demnächst das neue Album kommt. Irish Folk, Punk und Pop. One Little Indian LAAS UNLTD. „Blackbook“. Viertes Album des Rappers, der schon bei Kool Savas und Sido dabei war.Bohemian Grove/Groove Attack

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Nneka

cd des monats

Soul Is Heavy F Von einem Geheimtipp kann man bei ihr wahrlich nicht mehr sprechen. Die in Hamburg lebende, aus Nigeria stammende Sängerin war in den letzten Jahren in der Show von David Lettermann, Support für Lenny Kravitz und The Roots, trat beim Lollapalooza-Festival auf und hatte mit „Heartbeat“ europaweit einen Hit. Ihr drittes Album ist der nächste Schritt Richtung Spitze. Ein unglaublicher Flow aus Reggae, Dub und Soul, wobei Letzteres Nneka überhaupt nicht schwer fällt – die Ballade „Do You Love Me Now“ ist gesanglich auf Badu-Niveau. Ansonsten ist das Tempo: flott. Vor allem ihre Reggae-Roots brechen sich immer wieder Bahn, und wenn Ms. Dynamite und Blac Thought (The Roots) als Gäste dazukommen, wird sogar MARS gerappt. Four Music/Sony Music NEW ROCK

POPHYMNEN

Rosenstolz Wir sind am Leben F Nein, man kann wirklich nicht sagen, dass diese Zeilen von jemandem geschrieben werden, der sich in der Vergangenheit zu den Rosenstolz-Bewunderern zählte. Aber Dinge können sich ändern. Das neue Album ist ganz großer Pop, der international jedem Vergleich standhält. Man ist versucht, in die Songs etwas hinein zu deuten ... vom Burnout Peter Plates. Möglich, dass Spuren davon zu finden sind, in jedem Fall hat dieses Album die zentrale Botschaft, dass das Leben (jedes) einzigartig ist, und wir darauf achten müssen, etwas Tolles damit anstellen können. AnNa R. nimmt man diese Texte ab, ihre Stimme ist souverän. Und wer bei „Wir küssen Amok“ nicht mit einer Träne kämpfen muss, der hat lange nichts mehr gefühlt. MARS Universal

Iceage New Brigade F Erste Assoziation zu „Iceage“? Klar: Mammut Manni, Faultier Sid und Säbelzahntiger Diego aus dem gleichnamigen Kino-Kassenschlager. Seitdem steht „Iceage“ vor allem für: Niedlich, putzig, harmlos. Bis nach Dänemark ist das anscheinend noch nicht durchgedrungen, sonst würden „Iceage“ wohl kaum unter diesem Namen auftreten – wo sich die 18- und 19-jährigen Jungs auf ihrem gerade mal halbstündigen Erstling „New Brigade“ doch so bemühen, rotzfrech, wütend und gegen alles zu sein. Man nehme eine Prise britische Rockbands der frühen 60er, mische sie mit ein bisschen No-Future-Attitüde und füge einen großen Schuss Mando Diao und Arctic Monkeys hinzu. Das Ergebnis: Ganz nett. Aber eben nichts Neues.CL XL Recordings/Beggars Group INDIE

dEUS Keep You Close F „Das beste dEUSAlbum, das wir je gemacht haben“, lautet das Urteil von Frontmann Tom Barman. Begründung: Es ist – von den bisher fünf Alben und drei EPs – das dritte in Folge mit konstanter Besetzung. Aber auch wer von den belgischen Indie-/Alternative-Musikern bisher nichts gehört hat, kann bestätigen: Nach anfänglichem (kurzem)

Fremdeln lässt einen „Keep You Close“ so schnell nicht mehr los. Eingängig, aber vielschichtig, so dass es auch beim zehnten Mal Hören noch etwas Neues zu entdecken gibt. Mitunter melancholisch und düster, aber tanzbar, dank der treibenden Rhythmen. Manchmal Geigen und epische Chöre, die sich unaufgeregt in den Hintergrund einfügen. In den Texten: Ein bisschen Wut, dazu Resignation, aber insgesamt trotzdem nie komplett düster. Alles in sich stimmig. Hellster Lichtblick: „Ghosts“. CL Play It Again Sam 80ER REVIVAL

Tony Bennett Duets II F Wie oft mag Tony Bennett im Laufe seiner über 60-jährigen Karriere die klassische Jazz-Ballade „Body & Soul“ gesungen haben? Für die Fortsetzung seines erfolgreichen „Duets“-Albums hat er den Song zusammen mit Amy Winehouse aufgenommen. Ihre letzte Aufnahme und damit ein riesengroßes Medienereignis, das den mittlerweile 85-jährigen allerletzten der klassischen amerikanischen Crooner noch einmal ganz groß rausbringt. Der Song, eingespielt mit großem Orchester, ist eigentlich nicht wirklich spektakulär. Tony Bennett singt swingend und routiniert, aber Amy Winehouse beeindruckt mit einer Performance, die gefühlvoll, ei-

genwillig und brillant ist (die StudioSession gibt’s auch auf YouTube). Die anderen Songs des Albums versinken trotz illustrer Gesangspartner (u. a. Lady Gaga, Mariah Carey, Norah Jones, Aretha Franklin, Michael Bublé, John Mayer) im zuckrigen Wohlklang des Orchesters. Das das auch anders geht, hat Tony Bennett mit seiner MTV-unplugged Aufnahme in den 1990ern bewiesen: KlassikerTipp! ROGER Sony Music POP

Naima Husseini Naima Husseini F Die Hamburgerin hat früher mit Valeska Steiner von Boy bei Silvester gesungen, Kunst studiert, und sich dann wieder für die Musik entschieden. Zuhause hat sie ihre Lieder zu experimentellen Soundcollagen eingesungen, die sich als Loopschleifen und Samples auf dem Album wiederfinden. Zunächst klingt es etwas unauffällig. Die Produktion von Olaf Opal knastert und knistert zwar etwas, ist insgesamt aber doch relativ straight geworden. Nach und nach hört man unter die Oberfläche. „Oben ist Unten“ oder „Au Revoir Tristesse“ sind intelligente Popsongs, die wenig mit der Aufdringlichkeit von Frida Gold und Konsorten zu tun haben. Zum CHROM Glück! Universal ARTPOP

Baby Dee Baby Dee Goes Down To Amsterdam F Hinter der Veröffentlichung dieses Live-Doppelalbums liegt ein langer Weg. Genau wie hinter der Sängerin und Performancekünstlerin Baby Dee. Lange Jahre war sie im eher absurden Straßentheater und auf Bühnen New Yorker Gay-Cabaret-Clubs zu Hause. Über den befreundeten Antony Hegarty (Antony and The Johnsons) gerieten erste Baby Dee-Songs an den Musiker und Universalgelehrten David Tibet (Current 93), der diese auf seinem Label veröffentlichte. Die Basis des Materials auf dem LiveAlbum entstammt einer Soloaufnahme von 2004, die in einer minimalen Auflage erschien. Allerdings fühlte sich die Transgender-Künstlerin von den eigenen Songs überfordert. Dann kam Maxim Holst, ebenfalls aus der Hegarty-Künstlerfamilie, und nahm sich der Sache an. Das Ergebnis ist der Mitschnitt aus dem Amsterdam „Bimhuis“: Kunstlied und Artpop, Klaus Nomi und Bach, Palestrina und CHROM Mundharmonika. Tin Angel


WORLD MUSIC ROCK

Superheavy Superheavy F 2012 steht bei den Rolling Stones ihr 50-jähriges Bandjubiläum an. MĂśglicherweise hatte deren Frontmann Mick Jagger davor dringend eine VerjĂźngungskur nĂśtig, bevor es eventuell mit Keith, Ronnie und Charlie noch mal auf Welttournee geht. Die nĂśtige Frische holt er sich bei Superheavy, einem Allstar-Projekt, dem neben Jagger noch folgende Personen angehĂśren: Joss Stone, Dave Stewart (Eurythmics), der indische Soundtrack-Komponist A.R. Rahmann (â&#x20AC;&#x17E;Slumdog Millionaireâ&#x20AC;&#x153;) und Bob Marleys Sohn Damian Marley. Die Idee dazu stammt von Jagger/Stewart, die Songs mit allen Beteiligten entstanden während einer einwĂśchigen Session in Los Angeles. Doch der Mix aus Rock, Reggae und indischen Beats ist gewagt â&#x20AC;&#x201C; und passt selten zusammen. Beste Songs: â&#x20AC;&#x17E;Miracle Workerâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;I Canâ&#x20AC;&#x2122;t Take It MARS No Moreâ&#x20AC;&#x153;. Universal 80ER POP

Ya-Ha Immer & Ă&#x153;berall F Es ist nicht so, dass man jetzt sehnsĂźchtig auf einen neuen ElektroAct warten wĂźrde ... Aber wenn so etwas um die Ecke knattert! Ya-Ha, das sind Sängerin Janna Wonders, die auch als Filmemacherin arbeitet, und Flo Schuster von Blumentopf. Der hier aber nicht rappt, sondern die Synthesizer mit den richtigen Beats und Loops fĂźttert. Dazu kommen noch Gitarre + Bass. Die Fahrtrichtung: 80er, New Wave, NDW. Songs wie â&#x20AC;&#x17E;Robotermädchenâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Totales Chaosâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;Ă&#x153;berdosis Duâ&#x20AC;&#x153; erinnern soundtechnisch zwar an Ideal, DĂ&#x2013;F oder die frĂźhe Nena, sind aber letztlich ganz im Hier & Jetzt. Knackige Zeitgeist-Tanzmusik. Ă&#x153;ber Beziehungen und die Wirrnisse des modernen Lebens. Tipp: Ya-Ha live in OsnabrĂźck am 19.10., Bastard OSCH Club. Four Music DEUTSCHSOULFUNK

Flo Mega Die wirklich wahren Dinge F Soulmusik und deutsche Sprache, das ist so eine Sache. Flo Mega, der Kßnstlername des Bremer Sängers Floria Bosum, ist schon mal reichlich Üde, stammt aber wohl noch aus dessen HipHop-Sozialisation in den

90ern. Seine Musik bezeichnet er als â&#x20AC;&#x17E;deutschsprachigen Soul ohne nuschelnden Singsangâ&#x20AC;&#x153;. Und dann meint man schon beim dritten Song Herbert GrĂśnemeyer zu vernehmen. Wie gesagt, ist so eine Sache. Flo Megas Backingband, The Ruffcats, spielen handwerklich hochwertig, doch der Funke mag irgendwie nicht Ăźberspringen. Da fehlt was. Style? Witz? Lockerheit vielleicht? Mit â&#x20AC;&#x17E;ZurĂźckâ&#x20AC;&#x153; nimmt Flo Mega an Raabs Bundesvision Songcontest teil. Eine gute Wahl, denn die Motown-Ballade ist der untypischste und beste Song auf â&#x20AC;&#x17E;Die wirklich wahren Dingeâ&#x20AC;&#x153;. CHROM Four Music/Sony SLOWPOP

Idaho You Were A Dick F Idaho sind so etwas wie die ewige UndergroundBand. Und das mit voller Absicht. Ein Plattendeal erschien Jeff Martin und John Barry aus L.A. bei der GrĂźndung 1992 als eher hinderlich fĂźr ihr Schaffen. â&#x20AC;&#x17E;You Were A Dickâ&#x20AC;&#x153; erscheint auf dem eigenen Label. Ă&#x153;ber die Jahre wurde aus der Band ein reines Aufnahmeprojekt von Jeff Martin. In den letzten Jahren beschäftigte er sich immer mehr mit Filmmusik, was sich auch auf das letzte Album â&#x20AC;&#x17E;The Lone Gunmanâ&#x20AC;&#x153; niederschlug. â&#x20AC;&#x17E;You Were A Dickâ&#x20AC;&#x153; geht wieder mehr in Richtung Anfänge, mit seinen teils kar-

spezialmusik

gen SongentwĂźrfen, die aber durch die Idaho-typische Tenorgitarre ausgestaltet werden. Lediglich bei â&#x20AC;&#x17E;Up The Hillâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;The Setting Sunâ&#x20AC;&#x153; geht es etwas komprimierter zur Sache. FĂźr den einen oder anderen Hintergrundgesang wurde Eleni Mandell eingeladen. Wie sagt man? Ein Grower. CHROM Idahomusic/Talitres

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ROCK OHNE SAFT

Udo Lindenberg MTV Unplugged â&#x20AC;&#x201C; Live aus dem Hotel Atlantic (Doppelzimmer Edition) F Die UnpluggedReihe von MTV hat schon einiges gesehen, HĂśhen und Tiefen. Im Fall von Lindenberg geht die Kurve leider nach unten. Das Werk klingt, als ob ein alter Rocker mal unplugged spielen wollte. Geradezu kitschig geraten ihm einige Songs in der abgespeckten Version, und schon gar nicht gelingt es Lindenberg, auch nur einem Song eine neue Nuance hinzuzufĂźgen â&#x20AC;&#x201C; wie es etwa Clapton mit â&#x20AC;&#x17E;Laylaâ&#x20AC;&#x153; gemacht hat, Nirvana mit â&#x20AC;&#x17E;Pollyâ&#x20AC;&#x153; oder, um einen deutschen KĂźnstler der Unplugged-Reihe zu nennen, Die Ă&#x201E;rzte mit â&#x20AC;&#x17E;Schrei nach Liebeâ&#x20AC;&#x153;. Auch die Gäste bleiben blass: Jan Delay imitiert seinen Ă&#x153;bervater, Clueso singt wie Clueso halt singt, Max Herre rappt am Ziel vorbei. Da hilft im Booklet auch kein Fan-Vorwort von Stuckrad-Barre. Lediglich als Stefan Raab sich fĂźr u.a. â&#x20AC;&#x17E;Jonny Controlettiâ&#x20AC;&#x153; ans Schlagzeug setzt, MARS geht etwas die Post ab. Starwatch/Warner

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POP-PUNK

The Subways POP

Carlos Baute Amartebien F Seit den Heroes del Silencio hat es kein spanischer KĂźnstler mehr richtig in Deutschland geschafft (Enrique Iglesias zählen wir mal nicht). Carlos Baute wäre es zu wĂźnschen, dies zu durchbrechen. In Spanien ist er schon ein groĂ&#x;er Star, stand wochenlang auf Platz 1 der Charts, wird Millionen Mal auf YouTube geklickt. Sein Pop ist genau den Tick anders, dass man gerne dranbleibt. Songs wie â&#x20AC;&#x17E;Todo Se Olvidaâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;Cuando Tu No Estasâ&#x20AC;&#x153; zeigen einen Sänger, der die leidenschaftliche Ader seiner Heimat mit Stadionrefrains sowie zarten Liebesliedern vereinen kann. Und zum Schluss kommt sogar ein Schuss Funk ins Spiel: â&#x20AC;&#x17E;Ni Bien Ni Mal ...â&#x20AC;&#x153; ist ein verspäteter Sommerhit. MARS EMI

Money And Celebrity F Sie sind zwar erst Mitte 20, aber schon alte Hasen im Business. 2005 erschien ihr DebĂźt â&#x20AC;&#x17E;Young For Eternityâ&#x20AC;&#x153;, dass sie konzerttechnisch auch noch OsnabrĂźck fĂźhrte. Seitdem hat sich das Londoner Trio zu einem groĂ&#x;en Act gemausert. Denn Billy Lunn (Gesang), Josh Morgan (Drums) und Bassistin Charlotte Cooper kennen eine Formel, die nach wie vor funktioniert: Pop + Punk. Die neue Single â&#x20AC;&#x17E;We Donâ&#x20AC;&#x2122;t Need Money To Have A Good Timeâ&#x20AC;&#x153; bringt das lehrbuchhaft auf den Punkt. Rotzfreche Gitarren, ein gehetzter Beat und dann im Refrain der Mitsing-Slogan, der einen sofort beim ersten HĂśren erwischt. So geht das weiter auf â&#x20AC;&#x17E;Money And Celebrityâ&#x20AC;&#x153;, jeder Song ist fĂźr sich ein Hit. Wer mal auf iTunes oder so reinhĂśren mĂśchte: â&#x20AC;&#x17E;Like I Love Youâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;Popdeathâ&#x20AC;&#x153; lassen euch baff MARS zurĂźck! Warner

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buch WIE EIN TARANTINO-FILM

UNWIDERSTEHLICH

ZU KÜHL

DER WEG NACH OBEN

Nächte in Babylon

Madame Hemingway

Alles Land

Dein Name

Daniel Depp F Ziehen wir das Pferd von hinten auf und fangen mit dem Verlag an. Carl’s Books geht in diesem Bücherherbst erstmals an den Start. Die Neugründung aus der Random House Gruppe hat sich ganz bewusst für ein Dasein als Paperback-Verlag entschieden, will für „erzählerischen Anspruch und hohe Verkäuflichkeit“ stehen. Vier Titel erscheinen im ersten Katalog, darunter der Schweden-Bestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Sowie der neue Krimi von Johnny Depps Halbbruder Daniel Depp. Erneut muss der ruppig-charmante Privatdetektiv David Spandau einen kniffligen Fall zwischen diversen Flaschen Whiskey lösen. Von seiner Hometown L.A. führt es ihn zum Filmfestival in Cannes – als Bodyguard von Oscar-Preisträgerin und Jury-Mitglied Anna Mayhew. Die erhält mit Blut geschriebene VerehrerBriefe und findet das gar nicht lustig.

Paul McLain F „Je mehr deiner Geschlechtsgenossinnen ich kennenlerne, desto höher schätze ich dich“, schrieb Ernest Hemingway 1940, zu diesem Zeitpunkt in der dritten seiner vier Ehen, an seine erste Frau Hadley. In Chicago hatten sie sich kennengelernt und gingen gemeinsam ins Paris der 20er Jahre. Der junge Kriegsrückkehrer Ernest, traumatisiert und doch voller Ideen und Ziele, und Hadley, einige Jahre älter und bodenständiger, bilden das perfekte Paar. Sie werden Teil der schillernden intellektuellen Pariser Gesellschaft. Während Ernest den ersten literarischen Erfolg erntet, beginnen Hadley Selbstzweifel zu plagen, ob die Erdung und der Rückhalt, die sie ihrem Mann bietet, dauerhaft gegen die Verführungen ihrer Konkurrentinnen schützen werden. McLain schafft es, den Leser mit zu reißen, in die von ihr erspürte und erdachte Gefühlswelt der Hemingways: Ja, so könnte es tatsächlich gewesen sein! Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte!

Jo Lendle F Im Winter 1930 fand er im grönländischen Eis den Tod; bis heute ist sein Tagebuch ebenso verschollen wie sein letzter Begleiter: Alfred Wegener, als Polarforscher eine Legende, liebte Expeditionen ins Ungewisse. Lendle hat über ihn einen Roman geschrieben, der behauptet, ein Abenteuerroman zu sein. Lendle bemüht sich, Kälte und Einsamkeit so genau zu beschreiben wie er kann. Und den Wissenschaftler Wegener. Und den Ehemann Wegener. Gründlichkeit nennt man das wohl. Aber mehr Fokussierung hätte gut getan. Auf Sturm und Fels, Robben und Schlittenhunde, berstende Gletscher und brüllende See, auf das, was der extreme Norden mit einem Menschen macht, der nur unzureichend auf ihn vorbereitet ist. Lendle aber bleibt zu akademisch, zu distanziert. Ein solches Buch darf man nicht am Schreibtisch schreiben. Man muss selber dort draußen sein. Den Wind spüren und die Mystik der Weite, die Härte des Geworfenseins auf sich selbst.

Navid Kermani F Nachrufe auf bedeutende Zeitgenossen, Friedrich Hölderlins Werke und Briefe sowie die unveröffentlichten Memoiren seines iranischen Großvaters, auf diesen Fundamenten baut Navid Kermani seinen Lebensroman. Eine Chronologie laufender Ereignisse, ein ausuferndes intellektuelles Tagebuch, getippt auf dem Laptop, den der fast noch junge Autor, im Nebenberuf Reporter für große Tageszeitungen und Mitglied der Islamkonferenz, immer dabei hat.Mich erinnert das Verfahren an die Versuche Stuckradt-Barres, die Entstehung der eigenen (medialen) Persönlichkeit in manischen Mitschriften zu begleiten und zu steuern. Allerdings ist Kermani klüger und hat auch mehr zu erzählen. Der Musikgeschmack ist gediegener, der Humor menschenfreundlicher. Auffällig ist sein ungebrochenes Verhältnis zu väterlichen Autoritäten, und er ist reflektiert genug, die historischen Gründe für diesen Karrierevorteil zu benennen. Hat auch etwas von einem GW Politiker-Buch.

MARIO SCHWEGMANN

Carl’s Books, 14,99 EUR

buch des monats Ruß Feridun Zaimoglu F Nachdem seine Frau ermordet worden ist, bricht für den Arzt Renz eine Welt zusammen. Er wird Alkoholiker und hängt seinen Beruf an den Nagel. Als sich eines Tages ein Mann bei ihm meldet und anbietet, den Mörder seiner Frau zu finden und zu töten, weiß Renz zuerst nicht, was er davon halten soll. Man lässt ihm allerdings keine Wahl, sondern zwingt ihn mitzumachen. Der Hauptschauplatz ist ein Kiosk in Duisburg. Genauso wie Renz seine Frau abhanden gekommen ist, ist Duisburg der Bergbau abhanden gekommen. Die Sehnsucht nach der Vergangenheit liegt wie Ruß auf den Seelen der Menschen. Virtuos verwandelt Zaimoglu dieses Szenario in atemlose Sprache, treibt den Plot voran bis zum wirklich unerwarteten Ende. Der Autor schafft es, eine Balance zu halten zwischen poetischen Momentaufnahmen und verstörender Krimispannung. RALF GOTTHARDT

Kiepenheuer & Witsch, 18,90 EUR

62 STADTBLATT≈10.2011

NANCY PLASSMANN

HARFF-PETER SCHÖNHERR

DVA, 19,99 EUR

Aufbau Verlag, 19,99 EUR

im seitensprung

Hanser, 34,90 EUR

zum anhören

auf literatour

Katja Kullmann, „Echtleben“. Ihr Bestseller „Generation Ally“ brachte sie nach ganz oben. Dann folgte der jähe Absturz auf Hartz IV. Eine bestürzende Betrachtung über das derzeit gehätschelte kreative Prekariat oder wie verschärfte Flexibilisierung das Leben versaut. Eichborn, 17,95 EUR Anja Reschke, „Die Unbequemen“. Was der SPIEGEL für Print, ist „Panorama“ fürs Fernsehen – ein „Sturmgeschütz der Demokratie“. Ihr „junges Gesicht“ plaudert aus 50 Jahren Magazingeschichte. Viel Fleiß, wenig Enthüllendes, eine seichte Moderation durch den Polit-Journalismus der Republik. Redline Verlag, 19,99 EUR Julia Albrecht/Corinna Ponto, „Patentöchter“. Ein ergreifender Briefwechsel! Zwei Frauen, deren Lebenslinien durch den RAF-Terrorismus verbunden sind, bewegen sich offen und gefühlvoll aufeinander zu. Dass sich Kinder der Opfer und Täter so beeindruckend begegnen können... Kiepenheuer & Witsch, 18,99 EUR

Heinrich von Kleist „Die große Dramenbox“. Öffentlichrechtliche Hörspiele aus einer Zeit, da die Öffentlichen tatsächlich einen Bildungsauftrag verfolgten. Also vor 50 Jahren. Der geneigte Bildungsbürger wird es mögen. DAV, 9 CDs, ca. 30 EUR Felix Wegener „Nichtschwimmer“ Eine witzige, humorvolle, manchmal sarkastische Geschichte über männliche Unfruchtbarkeit (!). Michael Kessler ist für ein Buch dieser Thematik allerdings auch die beste Stimme im Lande. Echt ungewöhnlich. HörbuchHamburg, 3 CDs, ca. 15 EUR Tom Rob Smith „Agent 6“. Mitten im Kalten Krieg wird eine sowjetische Schulrektorin in New York ermordet. Ihr Mann nimmt die Aufklärung selbst in die Hand, nicht ahnend, dass er dazu Jahre benötigen wird. Auch wenn der Story die Puste ausgeht: Der Ton der Zeit ist gut getroffen. der hörverlag, 8 CDs, ca. 23 EUR

AB

CHRISTIAN LUKAS

Judith Schalansky liest aus „Der Hals der Giraffe“. 4.10., BlueNote „Aus allem schwemmt die Zeit uns fort“. Claus Weidner rezitiert Lyrik, Gedichte, Geschichten und Balladen. 7.10., Atelier Trieb; 15.10. Erstes Unordentliches Zimmertheater Sabine Meyer erzählt „Märchen und Geschichten aus dem Norden“. 8.10., Steinwerk Ledenhof Yassin Musharbash, umkreist in seinem Politthriller „Radikal“ Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Terrorismus. 10.10., BlueNote Kalla Wefels Osnabrücker Heimatabend: „Die Osnabrück Anthologie“. 16.10., Lagerhalle Michael Kumpfmüller liest aus „Die Herrlichkeit des Lebens“ 18.10., BlueNote „Ein Wort gibt das andere“. Die Literarische Gruppe Osnabrück stellt ihre neue Textanthologie vor. 19.10., Forum am Dom Harry Rowohlt, liest! Ach was – er „donnert und dröhnt, zwitschert und flüstert“. 20.10., Haus der Jugend Wilhelm Genazino: Istanbul. Ein ambitioniertes Reiseliteratur-Projekt 26.10., Lagerhalle Dicht dran! Niedersächsischer Salon der Poeten. 27.10., Lagerhalle „Liebe: Praktisch geht fast alles!“ ist ein bunter Abend von Thomas Mann bis Arztroman 28., 29.10., Lagerhalle


SINGLE-EXPERIMENT

TÖDLICHE TREUE

Zwölf Monate, siebzehn Kerle und ein Happy End

Der Führer war wieder viel zu human, viel zu gefühlvoll

Juli Rautenberg F Wie finde ich den Mann fürs Leben? Oder zumindest den Mann für den nächsten Lebensabschnitt? Flirt am Arbeitsplatz, Verkuppeln lassen – von den eigenen Eltern oder doch der besten Freundin, Speeddating, Sport, Internetportale, Hund leihen und ausführen, Exfreunde kontaktieren und reaktivieren, Singlereise buchen oder doch die Stadt mit Kontaktanzeigen pflastern... Insgesamt 12 Strategien geht Juli an, um den Richtigen zu finden. Jeden Monat stellt sie sich einem neuen Motto und bloggt darüber im Internet. Über Begegnungen mit Männern, die nicht aufhören zu reden, Männern, die sich nicht melden, Männern, die eigentlich noch der Ex gehören. Dieses Buch ist die Zusammenfassung ihrer Blogs. Das erscheint einem beim Lesen teilweise voyeuristisch, da ist zum Teil Fremdschämen angesagt, das ist bisweilen aber auch wirklich unterhaltsam und zum Schmunzeln. Leichte Kost für mal eben zwischendurch.

Sönke Neitzel/Harald Welzer F Viel zu human also? Zumindest denkt das Heinz Arno Vorberger, Unteroffizier der Luftwaffe. Es ist August 1943, Vorberger ist in US-Kriegsgefangenschaft und redet über die Bombardierung von London. Zu früh abgebrochen, findet er, zu wenig Härte. Aussagen wie diese finden sich häufig in den Gesprächen deutscher Gefangener, die britische und amerikanische Nachrichtendienste im Zweiten Weltkrieg abgehört haben, um Informationen über den Feind zu gewinnen. Ein Wissenschaftlerteam hat jetzt 150.000 Seiten Protokolle ausgewertet. Mit erschütterndem Ergebnis. Was dachten deutsche Soldaten über den Krieg, über Hitler, über Völkermord, über Gehorsam? Auch Dinge wie diese: „Ich mache es ja, es ist ja Befehl, aber Blödsinn ist es.“ Sehr differenziert, dieses Buch. Und sehr sperrig – viel Historiker-Analyse, viel Sozialpsychologie. Kriegsjunkies, die nur auf O-Ton-Thrill stehen, sind hier falsch. Gottlob.

NANCY PLASSMANN

HARFF-PETER SCHÖNHERR

Eichborn, EUR 12,95

green unlimited Recycling Design & nachhaltige Produkte Seit dem 22.09. in der Altstadt von Di. bis Fr.: 11.00 bis 13.00 Uhr 15.00 bis 18.00 Uhr Samstags: 11.00 bis 16.00 Uhr ab Nov. und Dez.: Samstags bis 18.00 Uhr

green unlimited Marienstr. 2 49074 Osnabrück H. M. Fußhöller und Valérie Schwindt-Kleveman mailbox@greenunlimited.de . www.greenunlimited.de Tel. : 0541-440 910 40 Fax: 0541-673 460 54

S. Fischer, 12,99 EUR

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SPECIAL

Deutscher Buchpreis 2011: Die Shortlist Es gibt in Deutschland unzählige Buchpreise, und einige sind besser dotiert als der Deutsche Buchpreis – doch keiner verschafft der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur mehr Aufmerksamkeit. Am 10. Oktober wird der Deutsche Buchpreis 2011 verliehen. Auf der finalen Shortlist stehen sechs Autoren. Bekannte Namen, Newcomer und ein spätberufener Debütant: Eugen Ruge. Er hat mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ (Rowohlt, 19,95 EUR) einen epochalen Familienroman geschrieben, der ca. die Zeit von 1950 bis heute umfasst und – aufgrund seines naturwissenschaftlichen Tons – an Kehlmanns ‚Weltvermessung’ erinnert. Angelika Klüssendorf gibt ihrem Roman den schlichten Titel „Das Mädchen“ (Kiepenheuer & Witsch, 18,99 EUR). Die Geschichte einer schwierigen Kindheit, vor DDR-Hintergrund. Ähnlich sperrig: „Die Schmerzmacherin“ (S. Fischer, 19,95 EUR) von Marlene Streeruwitz. Metaphern am Fließband, überladene Natur, Stakkato-Sätze, blasse Figuren – hier könnte die Jury sich von der artifiziellen Prosa blenden lassen. Besser: „Blumenberg“ (Suhrkamp, 21,90 EUR), Sibylle Lewitscharoff. Ein magisch-realistischer Text über einen Philosophen, der plötzlich einen Löwen zum Mitbewohner hat. Kafkaesk, würdiger Gewinner. Wie es dagegen Michael Buselmeiers „Wunsiedel“ (Das Wunderhorn, 18,90 EUR) unter die letzten Sechs geschafft hat, dürfte ein Rätsel bleiben. Und damit zum Werk, das den Deutschen Buchpreis 2011 gewinnen sollte, ja, muss! „Gegen die Welt“ (DuMont, 18,99 EUR) von Jan Brandt. Ein 1000-Seiten-Epos um einen ostfriesischen Außenseiter. Ein Coming-of-age-Roman von unendlicher Sprachlust . Junge Literatur, vital, poppig, Dialogstark, mitreißend.

FRISCHE BRISESE AUS KALKRIE Wir bringen knackiges Gemüse, frisches Obst, Naturkost und mehr direkt zu Ihnen ins Haus! Die gesunde Vielfalt der Bioland Produkte, einfach online bestellen. Probieren Sie es aus!

PÖMPS Falsche Fuffziger – Eine musikalische Zeitreise in die 50er Jahre

Sa., 8. Oktober 2011, 20 Uhr Rathaus, Saal Niedersachsen

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GODEWIND Mal heiter, beschwingt, mal melancholisch, mal rockig

Sa., 29. Oktober 2011, 20 Uhr Rathaus, Saal Niedersachsen

Stadt Georgsmarienhütte Kulturabteilung Tel. 05401/850250 www.georgsmarienhuette.de

MARIO SCHWEGMANN STADTBLATT≈10.2011 63


kunst

F Digitalfotografie? Ein Trend, der bei Trent nicht angekommen ist. Er fotografiert analog, teils noch mit einer Rollei 35, einer Legende aus den 60ern. Hier hält er eine „Seance“ ab. Und so ist das Ganze teils ziemlich dunkel und verschwommen. bis 4.10., Entwicklungsraum

Wenn „Sagenhaft. Malerentgegnungen in Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen“ läuft, kann sich Osnabrück glücklich schätzen. Gewidmet ist sie dem bedeutendsten zeitgenössichen deutschen Künstler Markus Lüpertz.

Robert Meyer F Es gibt sie noch, die Gruppe Melpomene. Und Robert Meyer ist eines ihrer Urgesteine. Der Schriftsteller Alfred Cordes über ihre gesellschaftskritische Mischung: „Die letzte Rettungsinsel der Vernunft gegen den unerbittlichen Strom der Beliebigkeit.“ bis 9.10., Galerie Letsah

Annie Fischer/ Angelika Klemme F Dem BBK haben es seit langem künstlerische Duette angetan. Auch die Schau „Von innen nach außen“ ist ein solches. Osnabrück (Kenmme) trifft auf Stade-Cuxhaven (Fischer), Objekte treffen auf multimediale Flächenkunst. Da ist dann ein Stück Rasen aus Metall zu sehen ... bis 5.11., BBK-Kunstquartier

Stephanus Heidacker F Den Magischen Realismus gibt es nicht nur in der Literatur. Wer die Schau „Erster Kontakt“ sieht, Malerei, Zeichnungen, figürliche Arbeiten zum Thema Mensch, merkt das schnell. Was genau Heidackers Protagonisten erleben? Mystik herrscht, Geheimnis. bis 6.11., Stadtgalerie

45 aus 1034 F Jedes Jahr prämiert die Frankfurter Stiftung Buchkunst die „Schönsten Deutschen Bücher“. 1034 Kandidaten gab es diesmal, 45 blieben übrig. Vier Tage Arbeit für die Jury: Gestaltung, technische Verarbeitung ... Ob’s wirklich die schönsten sind? bis 5.11., Stadtbibliothek HPS

„Sagenhaft!“ Natürlich wissen

g wir nicht, ob das viele denken,

nachdem sie „Sagenhaft“ gesehen haben. Aber stellen wir es uns ruhig mal einen Augenblick lang vor. Gut. Dann kommt jetzt die Frage: Woran könnte es liegen? Allein an der schieren Größe – fast Überlebensgröße – dieses Namens? Ein solch exzentrischer Titan der Gegenwartskunst in Osnabrück? Respekt! Könnte es an der Egomanie der Selbstinszenierung dieses „freien Geistes“, wie Lüpertz sich selbst sieht, liegen? „Wenn ich mich als Genie bezeichnet habe, dann bin ich ein Genie.“ Oder an den Skandalen, die manche seiner Monumentalskulpturen ausgelöst haben, bis hin zu Entrüstungssturm und Zerstörung? An der Skurrilität der Biografie des neoexpressionistischen „Malerfürsten“, der für Moden und Trends so unanfällig ist wie ein Vulkanausbruch für einen Regenschauer? Welch anderer Künstler war schon in der Französischen Fremdenle-

FOTOS: COURTESY GALERIE MICHAEL WERNER, BERLIN, KÖLN & NEW YORK, MARKUS LÜPERTZ CLITUNNO,1990, SKULPTUR-BRONZE BEMALT

Vernon Trent

Geniestreich

FOTO: HERKULES KOPF, 2011, RADIERUNG AQUARELLIERT

sehenswert

Markus Lüpertz: Ich bin ein Genie!

gion – und ist erfolgreich aus ihr desertiert? Monumental. Das ist eines der Worte, die zu Lüpertz in den Sinn kommen. Doch die Größe, die „Sagenhaft“ zeigt, liegt eher im Kleinen. Einzelne Holzschnitte, wie der verstörend zweideutig sanftgewaltvolle „Jüngling mit Taube“, entwickeln mit ihren mehr als 2 m Höhe auch rein von den Abmessungen her raumsprengende Imposanz. Aber das Gros der Tournee-Ausstellung, ihre Zeichnungen, die meisten ihrer Kaltnadelradierungen, ihre Bronzeskulpturen, ist so kleinformatig, wie es sich von einer „Revue von Entwurfsstadien“ erwarten lässt. Ja, Entwürfe. Aber keine Sorge, hier ist nicht nur Zweitrangiges zu sehen. Ähnliche Motive, variiert über verschiedene Gattungen und Werkstoffe – „Sagenhaft“ gewährt Einblick in Entwicklungsprozesse. Warum die Schau „Sagenhaft“ heißt? Nein, das

ist – auch wenn Lüpertz Lüpertz ist – kein Eigenlob. Titel wie „Daphne“, „Aphrodite“, „Merkur“, „Parsifal“, „Venus“ und „Die drei Grazien“ zeigen: Es geht um Sage und Mythos, um Götter und Helden. Aber auch wer nicht weiß, dass Clitumnus ein mediterraner Flussgott ist, versteht, um was es hier geht: um die Vereinbarkeit von Realismus und Abstraktion, um archaische Kraft, um Werden und Vergehen, um das Spielerische im Verein mit der Tragik. Harte Entblößungen. Kollektive Seelenzustände. So sieht sie also aus, die Klassische Moderne von heute. Nach Stationen in Aschaffenburg und Klagenfurt kommt „Sagenhaft“ zu uns, danach geht es weiter nach München und Oldenburg. Skandale wird es dabei schwerlich geben. Doch ob Lüpertz am Ende besser verstanden wird? Der Katalogtext jedenfalls erfordert mindestens einen DoktortiHARFF-PETER SCHÖNHERR tel. 2.10.-8.1.2012, Kunsthalle Dominikanerkirche

Lichtsicht F Lichtblicke wie diesen? Gibt es sonst selten, selbst in Weltstädten. Ein mittleres Wunder also, dass es dem sonst eher unauffälligen Örtchen Bad Rothenfelde alle zwei Jahre gelingt, spektakulär zum Forum der internationalen Projektionskunst zu werden. Okay, manchmal geht es eher um die Schauwerte als um den Inhalt. Aber die Projektionsflächen sind in ihrer Größe so einzigartig wie in ihrer Reflektionseigenschaft: Gradierwände von bis zu 13 Metern Höhe und insgesamt über einem Kilometer Länge – eisen- und kalkverkrusteter Schwarzdorn, tröpfelnde Lake, Salzwassernebel. Gigantisch. Herausfordernd. Zum Vergleich: Die größte Breite, mit der die russische Gruppe AES+F bisher gearbeitet hatte, betrug 54 Meter. Jetzt strahlt sie ihr „Feast of Trimalchio“ auf 412 Meter Breite ab. Allein dafür stehen 25 Hochleistungsbeamer zur Verfügung – 2009 waren es auf der gesamten Biennale nur 17. Wo sind wir also, wenn Klaus Obermaier in seiner interaktiven Videoinstallation „Dancing House“ den Besucher auffordert, das Kurmittelhaus zu rocken? In der Provinz. Und doch zugleich am Nabel der Welt. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Weitere Ausstellungen siehe Seite 44

66 STADTBLATT≈10.2011

Mioon: With Or Without You

1.10.-8.1.2012, Bad Rothenfelde, Gradierwerke/Kurpark


FOTO: JUDITH KANTNER

medien dvd-tipps Thor. Der Göttersohn wird auf die Erde verbannt, da er in seinem Leichtsinn fast einen Krieg mit einem alten Feind angezettelt hätte. Wer Kenneth Branagh als Regisseur anheuert, weiß, dass am Ende Shakespeare herauskommt. Große Effekte, ein Held mit Seele und großes Drama. Paramount HE, ca. 15 EUR

Tierfreundliches PR-Team: Viviane Musch und Thekla Vennebusch

Alles Gute für’s Tier So bleibt der Hund gesund – tierische Themen stehen bei Thekla Vennebusch und Viviane Musch im Mittelpunkt ihres Jobs. An der Tür eines Eckhauses im

g Katharinenviertel steht „Venne-

busch & Musch GmbH Pressebüro für Tiergesundheit und -ernährung“. Drinnen arbeiten eine Handvoll Frauen, oft in Begleitung ihrer Hunde. Doch was machen sie genau? „Die meisten denken wahrscheinlich, da sitzen so ein paar Mädels und die tüddeln irgendwas rund ums Tier“, erklärt Thekla Vennebusch. „So richtig können sich nur wenige etwas unter dem vorstellen, was wir machen. Sind ganz überrascht, wenn sie erfahren, dass wir für die marktführenden Tierfutterhersteller wie Pedigree und Whiskas sowie Pharmakonzerne arbeiten ...“. Vennebusch ist Tierärztin und hat nach einer Redaktionsausbildung beim Gong Verlag in einer Hamburger PR-Agentur gearbeitet. Die hatte ebenfalls tierische Themen im Fokus. Als ihr Chef sich in den Ruhestand verabschiedete, konnte Vennebusch große Kunden übernehmen. Das ist jetzt über zwölf Jahre her. „Nach Osnabrück kam ich der Liebe wegen. Wir haben ja keine regionalen Kunden, wir agieren deutschlandweit.“ So war der Umzug von der Elbe an die Hase kein Problem. Seit einem Jahr ist auch Viviane Musch Mitinhaberin der Agentur. Sie hat bereits während des Studiums hier gearbeitet. „Ich habe Kunst und

Germanistik auf Lehramt studiert und damals einen Nebenjob gesucht“, so Musch. „Seitdem mache ich diesen PR-Job – mit wachsender Begeisterung.“ Nach Ende der Studienzeit fragte Vennebusch sie: Willst Du nicht bleiben und Partnerin werden? „Ich habe den Wechsel vom Lehramt in die PR keinen Tag bereut“, so Musch. Die Agentur im Katharinenviertel ist bundesweit die einzige, die sich auf das Thema Tiergesundheit und Tierernährung spezialisiert hat. So ist sie in einer sehr komfortablen Lage. „Auch andere große Agenturen buchen uns oft als Spezialisten dazu, weil sie unser Fachwissen zu schätzen gelernt haben.“ Zum Angebot der tierfreundlichen PR-Frauen gehören neben klassischer Pressearbeit auch die Strategische Beratung, Corporate Publishing sowie Veranstaltungsorganisation. Alles nur rund ums Thema Tier. Im März 2010 zog die Agentur ins Katharinenviertel. „Wir wollten nicht in einen großen Bürokomplex, aber es war schwierig, passende kleine, gewerbliche Räume zu finden“, berichtet Vennebusch. Und Musch ergänzt: „Hier ist der Funke schnell übergesprungen. Wir haben nette Vermieter, tolle Nachbarn und fühlen uns sehr wohl.“ CLAUDIA SARRAZIN

Fertile Ground. Nach einer Fehlgeburt verfällt Emily in Depressionen. Ihr Mann Nate überredet sie, aufs Land zu ziehen. Nur: im Haus seiner Familie hat es viele seltsame Todesfälle gegeben. Vom Budget her ein C-Horrorfilm, der vom Spiel der Charaktere lebt und belegt: Anständiger Horror braucht kein Gekröse. Senator HE, ca. 13 EUR Unknown Identity. Wissenschaftler Martin Harris hat einen Unfall in Berlin. Als aus dem Koma erwacht, behauptet ein anderer Mann, er zu sein ... Abgesehen von einigen Logiklöchern ein durchweg spannender

Thriller mit gelungener Auflösung. Hauptrolle: Liam Neeson. Studiocanal, ca. 15 EUR Gantz – Spiel um dein Leben. Als die ehemaligen Schulfreunde Kei und Kato bei einem Unfall ums Leben kommen, erwachen sie in einem seltsamen Krieg, in dem sie ein Wesen namens Gantz in Einsätze gegen außerirdische Invasoren schickt. Bizarrer, aber faszinierender SciFi-Thriller aus Japan. Sunfilm Entertainment, ca. 15 EUR Tolldreiste Kerle in rasselnden Raketen. Zirkuskönig PT Barnum muss sich nach einem finanziellen Malheur absetzen. Um seinen Ruf wieder herzustellen, plant er ein Abenteuer mit einem deutschen Wissenschaftler, der ihm eine Mondrakete baut. Harmloser, charmanter Sonntagnachmittagspaß von 1967 mit Gert Fröbe. Koch Media, ca. 13 EUR CHRISTIAN LUKAS

spieltipps BILDSCHIRM

TISCHPLATTE

Diktatoren haben es nicht leicht. Im eigenen Volk verhasst, von der Weltgemeinschaft verfolgt, leiden sie unter Nachwuchsproblemen. Kalypso bietet mit „Tropico 4“ (ca. 40 EUR) Hobbydiktatoren die Möglichkeit, ein günstiges Talentscreening zu veranstalten. In dem gelungenen Mix aus Aufbauspiel, Politik und Wirtschaft werden die Spieler beim Aufbau einer Bananenrepublik in der Karibik ständig vor Spiel entscheidende Fragen gestellt. Es könnte alles so schön sein – wären da nicht diese Wahlen. Dass man es dem Volk recht machen muss, damit es keine Revolution vom Zaune bricht, trübt einem wahren Potentaten die Freude, erhöht aber deutlich den Spielspaß.

Der Kalif hat zur Verschönerung des Landes aufgerufen. 2-4 Spieler kommen in „Asara“ (Ravensburger, ca. 30 EUR) dieser Bitte nach, indem sie Türme bauen. Um die ausliegenden Turmteile zu erwerben legen sie Einkäufer in Form von Handkarten auf den Baumärkten ab. Die Turmteile haben verschiedene Farben und Funktionen sowie unterschiedliche Wertigkeiten. Wenn genügend Turmteile gekauft wurden, können sie gebaut werden. Wer am Ende der vier Spieljahre durch den Bau der Türme die meisten Prestigepunkte sammelt, gewinnt. Gefordert ist also das Gespür, zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu bauen. Die Spielregeln sind einfach, das Material ansprechend und die Spieldauer von einer Stunde dem leichten taktischen System angemessen. THOMAS HART STADTBLATT≈10.2011 67


kino

Kreuzung zwischen Ost und West Das Saallicht erlischt, die Vorstellung beginnt. Das Unabhängige FilmFest Osnabrück steht dieses Mal unter dem Motto „Unterwegs“. Der Balkan ist das neue Skandi-

g navien. Zumindest im Kinobe-

Der Balkan im Umbruch: „Wenn das Samenkorn nicht stirbt“

Der Wasserkrieg von Cochabamba: „También la lluvia“

Finnisches Roadmovie: „Helden des Polarkreises“ Birgit Müller, Holger Tepe: „Extrem starke Osteuropäer im Programm“

reich. Vor einigen Jahren gelangte eine ganze Welle skandinavischer Filme in deutsche Kinos, von den dänischen Dogma-Dramen bis hin zu schrulligen schwedischen Komödien. Dem voraus gegangen waren Erfolge auf diversen renommierten Filmfestivals. So ähnlich geschieht es nun auch mit dem Filmschaffen der Balkanländer. Der junge bosnische Regisseur Danis Tanovic wurde für „No Man’s Land“ preisgekrönt, drehte danach in Frankreich und Hollywood und bringt in diesem Monat sein aktuelles Werk „Cirkus Columbia“ (ab 20.10.) in deutsche Kinos. Weltweit belobigt wurde auch die rumänische Dreiecksgeschichte „Tuesday After Christmas“ (ab 6.10.) von Radu Muntean. Wer in Sachen Filmkunst mitreden will, muss den Blick gen Osten richten. Gelegenheit dazu gibt das anstehende Unabhängige FilmFest Osnabrück, das osteuropäischen Regisseuren insbesondere mit der Sektion „Europe Unlimited“ ein Forum bietet. Der Schwerpunkt entstand ursprünglich aus Anlass der Osterweiterung der Europäischen Gemeinschaft. „Wir wollten einen ost-westeuropäischen Dialog schaffen“, erläutert Mitorganisatorin Birgit Müller. Die gesellschaftlichen Umbrüche in den östlichen Ländern halten an; Autoren und Regisseure finden hier weiterhin eine Fülle an packenden Themen, was die Vielzahl herausragender Filme erklärt. Auch das Osnabrücker Festivalteam konnte sich davon überzeugen: „In diesem Jahr gibt es extrem starke Osteuropäer im Programm. Wir hätten, glaube ich, das komplette Europa-Programm mit osteuropäischen Filmen bestücken können“, so Müller. Meisterlich zeigt sich zum Beispiel der rumänisch-serbische Beitrag „Wenn das Samenkorn nicht stirbt“, der auf schier atemberaubende Weise tragische Ereignisse mit aberwitziger Komik verknüpft und dabei auch noch die politischen Verhältnisse einbezieht. Aber das Unabhängige FilmFest führt noch in andere Winkel die-

ser Welt. Das diesjährige Motto lautet „Unterwegs“, und passend dazu wurde als Eröffnungsfilm „Helden des Polarkreises“ ausgewählt, ein finnisches Roadmovie mit abenteuerlichen Wendungen. Ausgelöst werden sie durch die Unfähigkeit des Helden, rechtzeitig vor Ladenschluss einen Digitalempfänger zu beschaffen, damit seine Liebste abends „Titanic“ schauen kann. Weil er auch sonst zu nichts nutze ist, stellt sie ihn vor die Wahl: Entweder er bringt ihr bis zum Morgengrauen eine Digi-Box, oder sie wird ihn verlassen. Damit beginnt, was mit dem für die internationale Vermarktung gewählten Titel trefflich umschrieben wurde: eine „Lappland Odyssee“. Immer für Entdeckungen gut ist die Sektion „Vistas Latinas“, die Beispiele des aktuellen lateinamerikanischen Filmschaffens vorstellt. Nicht von ungefähr wurden in den letzten Jahren viele südamerikanische Schauspieler und Regisseure nach Hollywood gerufen. Der Mexikaner Gael Garcia Bernal beispielsweise ist in diesem Monat sowohl in der USTragikomödie „Kein Mittel gegen Liebe“ zu sehen wie auch auf dem Filmfest in dem sehenswerten Beitrag „También la lluvia“. Dessen Regisseurin Icíar Bollain wird eventuell zur Aufführung anwesend sein. Das Skript zu der internationalen Koproduktion schrieb ihr Lebensgefährte, der Brite Paul Laverty. Vom Dokumentar- bis zum – für Kinder nicht geeigneten – Animationsfilm reicht das Spektrum in der Festivalsparte „Generation Zukunft“. Normalerweise eine Sektion, so Birgit Müller, die im Vorfeld sehr viel Recherche erfordert. In diesem Jahr aber war das Angebot an thematisch passenden Filmen überraschend groß. Keine leichte Aufgabe für die Jury, unter den sämtlich hochwertigen Beiträgen den Träger des „Filmpreises für Kinderrechte“ zu ermitteln. Das Festival endet am 16.10. um 20 Uhr in der Lagerhalle mit der Verleihung der Filmpreise und dem Kurzfilmprogramm „Best of Shorts“. HARALD KELLER

12.-16.10., Unabhängiges FilmFest

Osnabrück Lagerhalle, Haus der Jugend, Filmtheater Hasetor www.filmfest-osnabrueck.de


Pensionswirtin Mary Surrat (Robin Wright): Beherbergte den Lincoln-Mörder John Wilkes Booth

Schuldig oder nicht schuldig? Amerikanische Bürgerkriegsgeschichte als Justizdrama und Thriller: Die Lincoln Verschwörung stellt die hochaktuelle Frage, ob nicht auch Terrorverdächtige Rechte haben. Robert Redford führt Regie. Wer gerne über die vermeintlich

g so dummen und historisch völ-

lig unterbelichteten US-Amerikaner die Nase rümpft, kann sich ja mal aus dem Stegreif am amerikanischen Bürgerkrieg versuchen. Stichwörter und Namen wie Konföderation, Union oder halt Abraham Lincoln, die jedes US-amerikanische Schulkind ohne Zögern mit Inhalten anreichern kann,

dürften hier selbst bei manchen Geschichtsstudenten das große Stottern auslösen. Welches Stück am Karfreitag des Jahres 1865 im Ford’s Theatre von Washington, D.C. gespielt wurde, braucht man hierzulande niemanden mehr zu fragen. Aber der ein oder andere Europäer mag sich vielleicht daran erinnern, dass genau zu dieser Zeit

Kanjo Také, »Invision«, Still, 2011, 25-kanalige Videoinstallation

sicht sicht licht licht lichtsicht

an jenem Ort Präsident Lincoln von einem Schauspieler angeschossen wurde und an den Folgen dieses Attentats starb. Stoff genug für zahlreiche Filme. Nun kommt Robert Redfords geschulter Blick auf dieses einschneidende historische Ereignis auch auf deutsche Leinwände. Inszeniert als Mischung aus Gerichtsfilm und Thriller, verfolgt Regisseur Redford hier hinter der historischen Kulisse von 1865 das Schicksal von Mary Surrat (Robin Wright). Diese hatte einst in ihrer Pension neben anderen Verschwörern gegen Lincoln auch dessen Mörder John Wilkes Booth beherbergt, weswegen sie der Kollaboration angeklagt wurde. Während die grölende Öffentlichkeit die Mutter dreier Kinder gar nicht schnell genug am Galgen baumeln se-

hen kann, versucht sich der junge Anwalt Frederick Aiken (James McAvoy) an ihrer Verteidigung. Bei der Wahrheitssuche stolpert er über allerlei Ungereimtheiten. Und über die wieder hochaktuelle Frage, ob nicht doch auch Terrorverdächtige Rechte haben. Hauptdarstellerin Robin Wright, nach all dem Scheidungs-Hickhack von Ex-Ehemann Sean nun ohne Zweitname Penn, ist in ihrer undurchsichtig angelegten Rolle als scheinbare Verschwörerin kaum wiederzuerkennen. Aschfahl und regungslos wirkt sie auf eine beinahe schon gespenstische Weise gleichzeitig hart und zerbrechlich. FJ USA 2011. R: Robert Redford. D: Robin Wright, James McAvoy, Kevin Kline u. a. ab 29.9.

3. Projektions-Biennale Bad Rothenfelde 1. Oktober 2011 8. Januar 2012

www.lichtsicht-biennale.de

STADTBLATT≈10.2011 69


kino der platzanweiser

Kein Mittel gegen Liebe

„Firmen steigen normalerweise nicht ins Filmgeschäft ein, weil sie es gut finden oder weil sie Filme mögen, sondern weil sie die Filme für ihre anderen Geschäftszweige brauchen.“ Bill Mechanic Beim Blick auf das Geschäftsfeld Kino sticht ein aparter Widerspruch ins Auge. Die Filmverwerter buhlen insbesondere um das gebildete, weil besonders solvente Publikum. Und doch begegnet man ihm in der Werbung mit einer Sprache, die zur Frage führt, ob der Zuschauer für dumm verkauft werden soll. Als „wunderbar anstrengend“ wurde kürzlich ein Film gelobt, bei einem anderen galt als Verkaufsargument genau das Gegenteil: „wunderbar leicht erzählt“. Mit einem „berauschenden Epos“ möchte man den Kinogänger offenbar in die Sucht treiben, und wenn ein Film als „eine selbstironische Persiflage“ angekündigt wird, dann ist der Nonsens komplett, weil sich die Ironie einer Persiflage immer auf einen bereits bestehenden Gegenstand richtet. Somit kann sie a priori nicht „selbstironisch“ sein. Manch einer hat beinahe aufgegeben, vom Kino intelligente Unterhaltung zu erwarten. Beim Blick aufs Oktoberangebot aber muss man einräumen: Nicht nur die kreativen Kräfte, auch die Geschäftemacher trauen sich mal was. Bemerkenswert zum Beispiel, dass gleich drei Spielfilme, die durchaus in die unterhaltende Sparte fallen, eine Krebserkrankung zum Thema haben. Der Holländer Reinout Oerlemans hat sich für sein Regiedebüt „Love Life –

Love Life – Liebe trifft Leben

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Liebe trifft Leben“ (ab 29.9., Cinema Arthouse) einen Erfolgsroman seines Landsmanns Raymond van de Klundert alias Kluun als Vorlage auserkoren. Oerlemans war ursprünglich Schauspieler und wurde mit seiner Rolle im niederländischen Vorbild der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannt. Später wechselte er zur Produktion und stellt mit seiner Firma neben anspruchsvollen Filmen Rate-, Spiel- und Realityshows her – all das, worüber bildschirmferne Schichten gern die Nase rümpfen. Auch in Hollywood wagte man sich an das Thema Krebs, spart den möglichen Tod nicht aus, wählt aber in „Kein Mittel gegen Liebe“ (ab 6.10.) eine ausgesprochen romantisierende Darstellung. Kate Hudson spielt die Hauptrolle, ihr Partner ist Gael García Bernal, der im Oktober zudem im Rahmen des Unabhängigen FilmFests in „Tambien la lluvia“ zu sehen sein wird (14.10., Hasetor).

Restless

Der absehbare Krebstod der Protagonistin bestimmt ebenfalls das Geschehen in „Restless“ (ab 20.10.). Analog zu „Kein Mittel gegen Liebe“ gibt es im Skript des Autors Jason Lew ein übernatürliches Moment – dort tritt Gott in Erscheinung, hier ein verstorbener Kamikaze-Pilot – aber Lew und auch Regisseur Gus Van Sant mixen einen kräftigen Schuss schwarzen Humor ins Geschehen, das entfernt an den Klassiker „Harold & Maude“ erinnert. Woody Allen übrigens genügte ein Satz, um alles Nötige über den Tod zu sagen: „Ich bin absolut dagegen.“ HARALD KELLER

John Carpenter’s The Ward – Die Station

4 Tage im Mai F Die deutsche Ostseeküste im Mai 1945, wenige Tage vor Kriegsende: ein sowjetischer Hauptmann(Aleksei Guskov), besetzt mit seinen Leuten, die ihn nur „den Drachen“ nennen, ein Waisenhaus am Meer. Nur wenige hundert Meter entfernt lagert eine deutsche Wehrmachtseinheit, die ihnen zahlenmäßig um ein vielfaches überlegen ist. Doch beide Parteien sind kriegsmüde, die Deutschen wollen nur noch nach Dänemark übersetzen und sich dort ergeben. Lediglich der 13-jährige Peter (Pavel Wenzel) glaubt noch an den Endsieg und nutzt seine Funktion als Dolmetscher, um die beiden Parteien gegeneinander aufzuhetzen. Dabei haben die längst erkannt, dass der Krieg vorbei ist... Der russische Schauspieler Aleksei Guskov hörte 2005 im Radio von der wahren Geschichte und begann, sie für die Leinwand aufarbeiten zu lassen. NB D 2011. R: Achim von Borries. D: Pavel Wenzel, Aleksei Guskov, Angelina Häntsch u. a. ab 29.9., Cinema Arthouse

John Carpenter’s The Ward – Die Station F Zehn lange Jahre hat man nichts Neues mehr von John Carpenter im Kino sehen können. Immerhin zu zwei Episoden für die TV-Reihe „Masters of Horrors“ ließ sich der Altmeister des Horrorfilms noch bewegen. Aber ansonsten genoss der heute 63jährige Regisseur weitgehend seinen Ruhestand, werkelte allenfalls noch hier und da an ein paar Drehbüchern mit. Vergangenes Jahr muss dem Schöpfer solch genialer Klassiker wie „Assault – Anschlag bei Nacht“ (1976) oder „Halloween“ (1978) aber die Decke auf den Kopf gefallen sein. Das Ergebnis ist sein neuester Spielfilm „John Carpenter’s The Ward – Die Station“. Ohne genau zu wissen,

wieso, wird die junge Kristen (Amber Heard) in eine psychiatrische Anstalt gesperrt. Nach und nach verschwinden ihre Mitpatientinnen unter der Fuchtel eines ominösen Arztes. Aber ganz offensichtlich verbirgt sich in den unheimlichen Gemäuern ein noch viel grausameres Geheimnis. Da bleibt Altmeister Carpenter ganz der Alte. FJ USA 2010. R: John Carpenter. D: Amber Heard, Danielle Panabaker, Jared Harris u. a. ab 29.9.

Der große Crash – Margin Call F Starbesetzter Wirtschaftsthriller. Als Leiter der Stelle Risikomanagement einer großen Bank wird Eric Dale (Stanley Tucci) nach 19 Jahren von einem Tag auf den anderen entlassen. Doch bevor er seinen Arbeitsplatz verlässt, spielt er seinem jungen Kollegen Peter Sullivan (Zachary Quinto) Zahlen zu, die auf eine bevorstehende Katastrophe im Konzern hindeuten, und bringt damit einen Stein ins Rollen, der die ganze Welt betreffen soll. Basis für den Debütfilm von J.C. Chandor bietet die Weltwirtschaftskrise 2008, ausgelöst durch Spekulationen mit wertlosen Papieren. Der Film versucht nicht die komplexen Ursachen zu entwirren, sondern im Vordergrund stehen viel mehr die Köpfe, die zwischen Skrupellosigkeit und Gewissen hadern, sich einerseits dem Unternehmen verpflichtet fühlen und andererseits die Folgen für den gesamten Markt absehen können. Auch wenn der Ausgang bekannt ist, bietet der Zeitfaktor, dass alles in einer Nacht geklärt werden muss, Spannung. HANNA VON BEHR USA 2010. R: J.C.Chandor. D: Kevin Spacey, Paul Bettany, Stanley Tucci, Zachary Quinto, Demi Moore u. a. ab 29.9.


Fright Night

Kein Mittel gegen Liebe F Marley Corbett (Kate Hudson) ist eine selbstbewusste, junge Frau, die ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie ist erfolgreich im Beruf, feiert ausgelassene Partys, hat zahlreiche Affären und einen Haufen Schuhe im Schrank. Nur an die große Liebe glaubt sie nicht und lässt sich auf keine Beziehung ein. Stattdessen hat sie ihren schwulen Freund und eine überdimensionale Bulldogge, die ihr in schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Erst als ihr die Schreckensdiagnose Krebs gestellt wird, ändert sich alles schlagartig. Marley überdenkt ihr bisheriges Leben und erkennt, dass ihr etwas fehlt, Spaß und beruflicher Erfolg reichen ihr nicht mehr. Als sich Marley und ihr schüchterner Arzt Dr. Goldstein (Gael Garcia Bernal) langsam näher kommen, fürchtet sie mehr noch als das nahende Ende den Kontrollverlust über ihre Gefühle, bis sie erkennt, dass ihr genau das gefehlt hatte. KIM RUNGE USA 2011, R: Nicole Kassel. D: Kate Hudson, Gael Garcia Bernal, u. a. 5.10., CineLady-Vorpremiere, CineStar ab 6.10., CineStar

Melancholia F Das Ende der Welt steht bevor, denn die Erde droht mit einem anderen Planeten zu kollidieren. Und auch wenn Wissenschaftler wie John (K. Sutherland) zu belegen versuchen, dass es kein Unglück geben wird, so prägt die Angst vor dem nahenden Ende alle. Doch die Frage ist nicht so sehr nach dem Wann und Ob, sondern vielmehr wer reagiert wie. Während Justine (K. Dunst) immer ruhiger wird, sich das Ereignis fast herbeisehnt, wird ihre Schwester Claire (C. Gainsbourg) zum seelischen Wrack. Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes war Charlotte Rampling gleich mit zwei Filmen vertreten. In „Melancholia“ mimt sie die Mutter der Schwestern Justine und

4 Tage im Mai

Claire. Sie ist von ihrem Mann (J. Hurt) geschieden und so verbittert, dass sie bei der Hochzeit ihrer Tochter eine Rede darüber zum Besten gibt, wie wenig sie von der Ehe hält. Das Porträt „The Look“ wirft einen Blick auf die ausdrucksstarke, ungewöhnliche Frau, die hinter solchen Rollen steht. HANNA VON BEHR DK/S/F/D 2011. R: Lars von Trier. D: Charlotte Rampling, Kirsten Dunst, John Hurt, Kiefer Sutherland, u.a. ab 6.10., Cinema Arthouse

Fright Night F Tom Holland hat es nie in die Oberliga geschafft, aber wir verdanken dem Schauspieler, Autor und Regisseur mindestens zwei tolle Filme: „Chucky, die Mörderpuppe“ und „Fright Night“. Holland versteht es vortrefflich, schauerliche Geschichten mit dunklem Humor zu versetzen. „Fright Night“ entstand 1985, 1989 gab es eine Fortsetzung. Und jetzt das Remake von Craig Gillespie, der den Stoff modernisiert und um die dritte Dimension bereichert hat, die Tugenden des Originals aber wahrt. Charley Brewster (Anton Yelchin) ist ein beliebter Bursche; mit Stubenhockerkram wie Vampirromanen und dergleichen will er nichts zu schaffen haben. Anders Ed, eher ein Außenseitertyp, der Charley mit seiner Erkenntnis behelligt, dass es Vampire wirklich gibt. Und dann gerät auch Charley ins Grübeln, denn da ist dieser neue Nachbar, der so charmant, aber auch bedrohlich wirkt und starkes Interesse an Charleys alleinerziehender Mutter entwickelt. Ein Vampirjäger muss her. Der allerdings erweist sich als egozentrischer Fatzke ... Chris Sarandon, der im Originalfilm den Vampir verkörperte, ist hier in einer H.K . Gastrolle zu sehen. USA 2011. R: Craig Gillespie. D: Colin Farrell, Toni Collette, u. a. ab 6.10.

Stadtgespräch auf westfälisch!

Herrliches

Her forder. STADTBLATT≈10.2011 71


kino

Wie ausgewechselt

Dreiviertelmond F Drei Jahre nach „Kirschblüten-Hanami“ spielt Elmar Wepper wieder einen einsamen Eigenbrötler, der sich mit einer anderen Kultur auseinandersetzt. Der Taxifahrer Hartmut Mackowiak (Wepper) ist mürrisch, meistens schlecht gelaunt und in seinem beschaulichen Leben allzu festgefahren. Das ändert sich, als ihn erst seine Frau nach 30 Jahren Ehe wegen eines Anderen verlässt, und dann auch noch das kleine türkische Mädchen Hayat (Mercan Türköglü) in seinem Taxi strandet. Wie zu erwarten, prallen zwei Welten aufeinander, aber das süße Kind schafft es doch, den alten Griesgram aus der Reserve zu locken. Die Geschichte an sich ist zwar nicht neu, aber Hintergrundstory und Stimmung passen. Die großen Namen von Hauptdarsteller und Regisseur halten, was sie versprechen. Wer Wepper in den „Kirschblüten“ mochte, dem wird auch dieser Film gefalNB len. D 2011. R: Christain Zübert. D: Elmar Wepper, Mercan Türköglü, Ivan Anderson u. a. ab 13.10.

Atemlos – Gefährliche Wahrheit

Locker-witzig, im Stil von „Hangover“ inszeniert, zeigt dieser Film einen neuen Aspekt des bekannten Motivs. NB

USA 2011. R: David Dobkin. D: Ryan Reynolds, Jason Bateman, Leslie Mann u. a. 12.10., CineMen-Vorpremiere, CineStar ab 13.10., CineStar

Atemlos – Gefährliche Wahrheit F Nachdem er als Werwolf Jacob Black in der Twillight-Saga seinen Durchbruch schaffte, spielt Taylor Lautner in dem düsteren Thriller „Atmelos – Gefährliche Wahrheit“ seine erste Hauptrolle, zusammen mit namhaften Schauspielern wie Alfred Molina und Sigourney Weaver. Die Handlung des Films dreht sich um den Teenager Nathan Harper, der ein gewöhnliches Kleinstadtleben führt, bis er zufällig auf einer Website für vermisste Kinder sein Foto findet. Nathan muss erkennen, dass sein bisheriges Leben eine Lüge gewesen ist und die Menschen, mit denen er ge-

SOUNDTRACK DES MONATS

Wie ausgewechselt

Whip it (Roller Girl)

F „Ich wünschte, ich hätte dein Leben!“ – Mit diesem Ausspruch der beiden ehemaligen Highschool-Freunde Dave (Jason Bateman) und Mitch (Ryan Reynolds) nimmt das Unheil in dieser Bodyswitch-Komödie von David Dobkin („Shanghai Knights“, „Die Hochzeitscrasher“) seinen Lauf. Denn an Morgen nach dieser gemeinsam durchzechten Nacht wacht jeder im Körper des anderen auf. Mitch, einst sorgloser Single mit wechselnden Bettgeschichten, sieht sich Frau und Kindern gegenüber, während der eher schüchterne Dave Bekanntschaft mit der Intimrasur seines Freundes machen muss. Das ist zwar nicht gerade gehobener Humor, aber auch nicht so unterirdisch wie man befürchten könnte.

F Regisseurin Drew Barrymore ist ein großer Musikfan, das hat sie mehrfach geäußert. Ihren guten Geschmack beweist sie hier. Girl-Power und Punkrock sind dabei die beiden Leitthemen. Peaches elektronifiziert mit „Boys Wanne Be Her“, The Go! Team sind wie immer übergut („Doing It Right“), Little Joy spielen das schmissige „Unattainable“. Dazwischen das auf die Hauptfigur zutreffende „Sheena Is A Punk Rocker“ (Ramones) und „Jolene“ von Dolly Parton, die zwischen all den Indie-Größen interessant und stimmig platziert ist. MARS Warner

72 STADTBLATT≈10.2011

Dreiviertelmond

lebt hat, nicht seine wahren Eltern sind. Während die Fassade seiner heilen Familienwelt bröckelt, tauchen plötzlich Regierungsbeamte auf, die versuchen Nathan zu entführen, doch es gelingt ihm zu fliehen. Zusammen mit seiner Nachbarin Karen (Lily Collins) – der einzigen Person, der er noch vertrauen kann – macht er sich auf die Suche nach seiner wahren Identität und eine Verfolgungsjagd beginnt. KIM RUNGE USA, 2011. R: John Singleton. D: Taylor Lautner, Lily Collins, Alfred Molina, Sigourney Weaver u.a. 11.10., Vorpremiere CineStar ab 13.10., CineStar

Contagion F Hände waschen nicht vergessen! Ein neuer, seltsamer Krankheitserreger bedroht die Menschheit. Die Ansteckungsgefahr ist extrem hoch. Eine einfache Berührung genügt. Der Griff an den Rolltreppenhandlauf, die Entgegennahme der Kreditkarte und natürlich ein höflicher Händedruck. Tödlich. Als sei das alles noch nicht genug, kontaminiert auch noch ein Blogger (Jude Law) die ohnehin aufgebrachten Massen mit seinen kruden Theorien, was für zusätzliche Tote sorgt ...Nanu, ein Katastrophenfilm von Produzent und Regisseur Steven Soderbergh („Ocean’s Eleven“, „Der Informant“)? Damit hat nun wirklich niemand gerechnet. Aber allein schon die zahlreichen Stars, deren Figuren hier schon mal frühzeitig das Zeitliche segnen und mit geöffnetem Schädel in der Pathologie landen können, sind einen Blick wert. Aber vermutlich wird der Film zumindest bei der Internet-Gemeinde scheitern, weil er sich despektierlich an Bloggern abarbeitet. „Bloggen ist nicht schreiben“, heißt es an einer Stelle. „Das ist nur wie Graffiti mit InterFJ punktion.“ USA 2011. R: Steven Soderbergh. D: Matt Damon, Gwyneth Paltrow, u. a. ab 20.10.

WEITERE KINO-PREMIEREN Siehe „Das lohnt sich“ im Veranstaltungskalender Love Life – Liebe trifft leben, ab 29.9., Cinema Arthouse Wunderkinder, ab 6.10. Die Haut in der ich wohne, ab 20.10. Restless, ab 20.10.

FILM AB CINEMA ARTHOUSE Wicki auf großer Fahrt, ab 29.9. Johnny English – Jetzt erst recht, ab 6.10. CINESTAR Wicki auf großer Fahrt, ab 29.9.; mit Kinderfest, 2.10. Lauras Stern und die Traummonster, 9.10., Vorpremiere André Rieu – Konzert aus Maastricht 2011, 9., 10.10. LAGERHALLE Die lange Nacht der Shocking Shorts, 4.10. Ein Tick anders, 9., 11.10. Unabhängiges FilmFest Osnabrück, 12.-16.10. Fair Game, 19.10. Barfuß auf Nacktschnecken, 23., 25.10. UNIFILM Der kleine Nick, 17.10. Das Ende war mein Anfang, 18.10. The Kids are all right, 24.10. Frau ohne Gewissen, 31.10. UNIVERSUM BRAMSCHE The Wall, 7.10. ELSE LICHTSPIELE BRUCHMÜHLEN B. MELLE Die Frau, die singt, 5.10. Eine Insel namens Udo, 12.10. Mr. Nice, 19.10. Alles koscher!, 26.10.


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Weil wir bis 14h gearbeitet haben und jetzt auch nur zufällig hier vorbeigekommen sind.

Weil ich nicht trainiert habe.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH

REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Judith Kantner, Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte

PROGRAMMREDAKTION: Daniel Rüffer

FOTOGRAFEN: Judith Kantner

AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE:

Weil ich mir den Fuß verknackst Weil wir der Fahrdienst sind für das habe. Und selbst wenn nicht: Ich Ensemble 3 der Jugendmusikschule kann nicht laufen, ich finde einfach Hagen, in dem unsere Söhne mitspielen. keinen Rhythmus.

Weil ich Fotos machen muss.

Hedda Horch, Harald Keller, David Nasse, Frank Jürgens, Thomas Hart, Jörg Ehrnsberger, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel Rüffer, Maren Gäbel, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Malte Schlaack, Malte Schipper, Bobby Fischer, Lena Duvendack, Marco Gausmann, Kim Runge, Peter Wilde, Nina Bartholomaeus NamentlichgekennzeichneteArtikelgebendie Meinungdes Verfasserswieder, nichtunbedingt die der Redaktion.Abdruck, auchauszugsweise,nur nach AbsprachemitdemVerlag.

GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier, Sophia Kränke

ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 26 vom 1.1.2011

ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: City-Medien Verlagsgesellschaft mbH, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10

VERTRIEB:

Weil ich hier einen Streckenposten habe.

Weil wir gerade erst vor zwei Wochen hierher gezogen sind.

Weil ich eigentlich gar keine Zeit habe, aber meinem Freund seelischen Beistand leiste.

intern&interna

Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet

DRUCK: STEINBACHER DRUCK, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen.

BANKVERBINDUNG: F Ganz schön fix. Kaum war das September-Heft erschienen, meldete sich das Büro von Guido Halfter. Der parteilose Landratskandidat mit Brille ließ anfragen, ob wir unseren Beitrag für seine Homepage freigeben würden. Seiner Bitte sind wir gerne nachgekommen. Der eigensinnige Kandidat erzielte mit 15,1 Prozent der Stimmen einen beachtlichen dritten Platz. F Nicht aufgepasst und einen falschen Termin platziert. Es ist blanker Unsinn, dass Roger Cicero am 23.3.2012 in der OsnabrückHalle auftritt, wie wir in der letzten Ausgabe schrieben. Ein sicherer Tipp in solchen Fällen: Einfach die neu gestaltete Homepage der OsnabrückHalle absurfen: www.osnabrueckhalle.de – das ist eine noch zuverlässigere Quelle.

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F Stricken, stricken und nochmals stricken! Unser Cover im September traf den Nerv der Zeit: kreative Maschen verschönerten die Kulturnacht, „Nadel und Faden“ punktet mit Strick- und Häkelkunst, innocent Smoothies startete jüngst eine Häkel-PR-Aktion, das Biokost-Magazin „Schrot und Korn“ berichtete über Öko-Strick und Münchner Guerilla-Strickerinnen saßen incognito bei Tietjen und Hirschhausen in der Talkshow ... F Das ging ja schneller als erwartet: Schon kurz nach der Auslieferung war das Buch „HYDE PARK-Memories – Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ im Osnabrücker Buchhandel vergriffen. Nach Angaben des Oktober Verlages soll die zweite Auflage spätestens zur Frankfurter Buchmesse erscheinen.

Kto. Nr. 311 376 000 Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25)

ABO: Preis des Einzelheftes 1,80 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 19,- € Studentenabo 15,- € zu überweisen auf das Konto 311 376 001 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ 265 900 25) Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäßig IVW-geprüft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

DAS NOVEMBER-STADTBLATT ERSCHEINT AM FREITAG, DEN 28.10.2011 REDAKTIONSSCHLUSS DO. 13.10.2011


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7. bis 11. Oktober 2011

www.morgenland-festival.com

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STADTBLATT 2011.10