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TREFFEN & TALKEN

Bohnen unter Feuer Intensive Aromen, einzigartiger Geschmack – Kaffee aus frisch gerösteten Bohnen ist mit nichts zu vergleichen. Eine Handröstung bei niedriger Temperatur und langer Röstzeit macht ihn unverwechselbar. „Ein guter Kaffee“, so Yll Qirezi, „bereitet Freude“. Der Mit-Inhaber des Barösta beschäftigt sich seit gut 20 Jahren mit dem Thema Kaffee. Früher als gelernter Systemgastronom, heute als Chef einer Kaffeebar. „Jeder Kaffee, der bei uns zubereitet wird, ist einzigartig.“ Yll Qirezi bezieht die Bohnen für seine Kaffee-Spezialitäten von einem Freund und Kaffee-Experten aus Hamburg. Die Bohnen stammen aus Costa Rica, dem Hochland Äthiopiens oder von Kleinbauern in Kenia – alles ausgewählte Produkte. Demnächst werden die Bohnen auch in Osnabrück geröstet. Der Barösta-Chef hat eine „Probat“ aus Emmerich, einer der besten Kaffeeröster weltweit, angeschafft und in der Kaffeebar stehen. Das restaurierte Unikat wird bald an einem zweiten Standort zum Einsatz kommen und den Kaffee für das Barösta rösten. „In einem traditionellen Röstverfahren, bei 180-240 Grad, je nach Bohne“. Das schmeckt ein Kaffeetrinker – vor allem, wenn er sonst die Großanbieter-Kaffees kennt, deren Bohnen bei 4.000 Grad schockgeröstet werden. Sehr beliebt im Barösta ist der „Redlinger No.1“. Ein Filterkaffee aus drei

Christina Woltering: Setzt auf individuelle Mischungen einer Privatrösterei in Münster

Yll Qirezi: Bietet eine hauseigene Röstung an

verschiedenen kenianischen Bohnen. Man kann ihn vor Ort genießen oder in der 250g-Packung mit nach Hause nehmen. Der Cappuccino ist ebenfalls ein Highlight, oder wie Yll Qirezi ihn nennt, der „Flat White“. Eine Zubereitungsart des Cappuccinos, die in Hamburg schon längst ein großer Trend ist und auch in Osnabrück immer mehr Fans findet. Das Besondere am „Flat White“ ist der feine Mikromilchschaum – so kommen mehr Geschmacksknospen mit dem Schaum in Berühung. Ein einzigartiger Geschmack. Auch im Lieblingskaffee hat der Kaffee einen Ehrenplatz im Angebot. Zum Einsatz kommen sorgfältig per Hand geröstete Kaffees aus einer Privatrösterei. Christina Woltering, die Chefin des Hauses, arbeitet hierfür mit der Roestbar in Münster zusammen. Deren Betreiber ist Mitglied der deutschen Röstergilde. Bei der Röstung wird unter anderem auf eine schonende Röstung ge-

achtet und auf eine intensive Auswahl der Bohnen. Die Sorten, die es dann im Lieblingskaffee gibt, stammen zum Beispiel aus Nicaragua oder Brasilien. Auf der Getränkekarte stehen sie dann als Cafe Crema, Latte Macchiatto im Glas oder Espresso Macchiato. Die Gäste des Lieblingskaffee können gerne verschiedene Sorten probieren. Christine Woltering: „Manche Kaffeetrinker mögen lieber ein mildes Aroma, andere ein kräftiges – jede Röstung hat ihren unverwechselbaren Geschmack.“ Auch hier kann man sich den frisch gerösteten Kaffee in einer 250g-Packung mit nach Hause nehmen. Etwa den „Lieblingskaffee“ oder den „Weihnachtskaffee“, dessen Bohne von einer kleinen Plantage in El Salvador kommt. Und was mag die Expertin selbst gerne für einen Kaffee? „Ich trinke jeden Morgen einen Cappuccino. Dann kann der Tag kommen!“ MARIO SCHWEGMANN

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STADTBLATT live Winter 2013/2014  

Der Gastronomie- und Restaurantführer für Osnabrück und Umgebung.

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