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WIR IN BERLIN •• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • ••

EINE ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG DER BERLINER ZEITUNG

Neue Einkaufstempel für die Stadt.

Zu wenige Wohnprojekte sind geplant. F OTO LI A

Der Berliner Mittelstand rechnet mit Wachstum.


2 I WIR IN BERLIN

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

IMAGO STOCK&PEOPLE

Berlin wird internationaler. Nicht nur Touristen kommen hierher und bewundern das neue Zentrum. Viele wollen in Berlin auch arbeiten und leben.

E D I T O R I A L

I N H A L T

Liebe Leserinnen, liebe Leser, manchmal steckt in einer schlechten Nachricht eine gute. Anfang des Jahres warnte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, dass in Berlin nur noch ein bisschen mehr als zwei Prozent der Mietwohnungen frei sind. Das ist ein Problem, weil knappes Gut höhere Preise bedeutet. Es bedeutet aber auch, das alle Anstrengungen der vergangenen Jahre, Berlin zu einer attraktiven Stadt zu machen, Früchte tragen. Vor knapp 25 Jahren verhinderte die Freude über den Fall der Mauer einen realistischen Blick auf die Entwicklung. Auf fünf bis sechs Millionen Einwohner sollte die Stadt wachsen, es wurden Großprojekte wie Olympia und, ja, auch der Großflughafen in Schönefeld angeschoben. Dann gingen im Ostteil Zehntausende Jobs verloren, im Westen zogen die Menschen ins Umland. Die Stadt schrumpfte und erstickte fast an Schulden. Das Schuldenproblem scheint der Senat einigermaßen im Griff zu haben, und beim Flughafen darf man hoffen, dass er fertig wird. Aber jenseits davon sieht es nicht schlecht aus. Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosenzahlen sinken. Es gibt aber auch noch andere Hinweise, die einem vielleicht nicht gleich auffallen: Die Tatsache etwa, dass der US-Kurznachrichtendienst Twitter die milliardenschwere Übernahme des Berliner Start-ups Soundcloud ernsthaft geprüft hat. Das Geschäft kam zwar nicht zustande, aber es zeigt, dass man im digitalen Zentrum der Welt auf das aufmerksam wird, was sich hier tut. Andere Berliner Start-ups stehen vor dem Gang

BERLINER ZEITUNG/MIKE FRÖHLING

Tobias Miller, Ressortleiter Wirtschaft der Berliner Zeitung

an die Börse. Die Zahl der Existenzgründungen ist hier hoch wie in keiner anderen Stadt. 90 000 Menschen sind in den vergangenen beiden Jahren nach Berlin gezogen. Die Stadt wird internationaler. Der Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof zeigt, dass die Berliner sich für ihre Stadt interessieren. Und er zeigt, dass sich die Politik ändern muss. Man kann nicht 4 700 Wohnungen auf dem Flugfeld als entscheidend für den Mietermarkt darstellen und zugleich städtische Gesellschaften Wohnungen verkaufen lassen. Der Senat ist mehr denn je gefordert, für die Stadt eine Perspektive zu entwickeln. Die Aussichten und Voraussetzungen sind gut, doch welches Ziel nimmt man sich vor? Warum wird Berlin nicht die Modellstadt für die Energiewende? Forschung und Firmen, die das können, gibt es hier. Wie könnte eine beispielhafte Bürgerbeteiligung bei Wohnungsbauprojekten, bei Straßenbau beim Nahverkehr aussehen? Im Prognos-Zukunftsatlas 2013 werden die Aussichten für Berlin als ein „ausgeglichener Chancen-Risiko-Mix“ beschrieben. Es ist also offen, ob es nach oben oder nach unten geht. Doug Saunders, Autor des Buchs „Arrival City“, schrieb in der Berliner Zeitung: „Der spannendste Abschnitt im Wachstum Berlins steht erst bevor.“ Er hat recht. Und Wir in Berlin sind mittendrin. Lernen Sie auf den nächsten Seiten Unternehmer und Unternehmen kennen, die unsere Stadt prägen und gestalten. Viel Spaß beim Entdecken wünscht Ihr Tobias Miller

Handel und Dienstleistungen Seiten 4 bis 6

Industrie und Handwerk Seiten 3, 7 bis 9 und 14

Banken und Finanzdienstleistungen Seiten 10 bis 12

Bauen und Wohnen Seiten 13 bis 19

IMPRESSUM Berliner Verlag GmbH Anzeigen: BVZ BM Vermarktung GmbH (Berlin Medien), Jens Kauerauf Redaktion: Peter Brock (verantwortlich), Angelika Giorgis Anzeigenverkauf: Karla Semmelmann, Tel. 030-23 27 53 24 sonderprojekte@berlinmedien.com Art Direction: Annette Tiedge, Jane Dulfaquar


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MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

IMAGO/CATHRIN BACH

Gute Nachrichten kommen aus den Berliner Unternehmen. Das Wirtschaftswachstum hält an, und die Stadt erreicht in diesem Jahr einen Beschäftigungsrekord.

Die Kraft des Mittelstands

Die Berliner Wirtschaft schlägt auch in diesem Jahr ein höheres Tempo an als der Rest der Bundesrepublik V ON M ATTHIAS L OKE

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xporte gewinnen an Schwung, mehr Investitionen sind geplant, der Beschäftigungsaufbau wird sich fortsetzen – es sind gute Nachrichten, die derzeit aus den Berliner Unternehmen kommen. Die Jahre, in denen das Wachstum der hauptstädtischen Wirtschaft weit hinter dem im Bund insgesamt zurückblieb, sind vorüber. Berlin hat aufgeholt und zieht vorbei: In diesem Jahr erwartet die Industrieund Handelskammer Berlin (IHK) ein Wirtschaftswachstum von etwas mehr als zwei Prozent in der Stadt. Für Deutschland insgesamt werden knapp zwei Prozent prognostiziert. Die Investitionsbank Berlin erwartet auch für das kommende Jahr eine dynamische Entwicklung: Sofern sich das internationale Konjunkturklima weiter aufhelle, sei auch 2015 eine Zunahme des Berliner Bruttoinlandsprodukts deutlich über Bundesniveau möglich. Die Quellen des Aufschwungs sind vielfältig. Sie speisen sich sowohl aus dem ungebremsten Zustrom von Touristen, dem Wachstum im breitgefächerten Dienstleistungsbereich, dem Platz von Berlin als Hotspot der Start-upSzene, als auch aus dem Wieder-

IMAGO

Die Kabelproduktion hat in Berlin eine lange Tradition.

erstarken des Verarbeitenden Gewerbes. Nur ein Beispiel: Im kommenden Jahr sollen mehr als 30 Millionen Übernachtungen in Berliner Hotels, Hostels und Pensionen erreicht werden. Im Jahr 2012 waren es erst 25 Millionen. Und der Effekt des Tourismus ist enorm: Im vergangenen Jahr ließen die Besucher – sowohl Hotel- wie Tagesgäste und Besucher bei Verwandten und Freunden – nach Berechnungen der dwif-Consulting GmbH mehr als zehn Milliarden

Euro an Kaufkraft in Berlin. Davon profitierten wiederum das Gastgewerbe, der Einzelhandel und weitere Dienstleistungsbereiche. Aber Berlin hat nicht nur im Tourismus eine Stütze. Die Stadt weist auch ein großes Potenzial in Wissenschaft und Forschung auf. Kürzlich weihte Bayer HealthCare an seinem hiesigen Standort nach San Francisco seinen zweiten Forschungs-Inkubator für junge LifeSciences-Unternehmen ein. Jungen Firmen im Bereich der Chemie-

und Biowissenschaften werden so geeignete Labor- und Büroinfrastrukturen angeboten. Am Wissenschafts- und Technologie-Standort Wista in Adlershof werden in vielen Bereichen Neuheiten kreiert, die weltweit Beachtung finden. In keiner anderen Stadt gibt es so viele Existenzgründungen wie in Berlin – und nicht nur aus der Not heraus, der Arbeitslosigkeit entkommen zu wollen. Von besonderer Bedeutung für Berlin sind neben einigen Großfirmen wie dem Technologiekon-

zern Siemens und dem Bahntechnik-Hersteller Bombardier aber die vielen Mittelständler, die oft wenig beachtet von der Öffentlichkeit Spitzenprodukte herstellen. So wie die Berliner PUK Werke KG, die Kabeltragsysteme und Unterflursysteme herstellen und mittlerweile ihre Produkte in alle Welt ausführen und selbst in der Türkei und in Polen Herstellungsstätten betreiben. Und Berlin hat UnternehmerPersönlichkeiten wie Tomislav Bucec, der 1997 die Druckerei Laserline in einer hart umkämpften Branche gründete und 2007 eine Millionen-Investition am neuen Standort in Wedding stemmte. Und der beste Effekt für Berlin: Die Beschäftigungschancen verbessern sich seit Jahren, die Zahl der Arbeitslosen nimmt ab. Auch wenn viele hochqualifizierte Fachleute und Wissenschaftler aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland hierher ziehen und einen durchaus großen Teil der neuen Arbeitsplätze besetzen. Dennoch: Seit 2006 steigt die Beschäftigung in der Hauptstadt schneller als im bundesweiten Durchschnitt. Und dieser Trend hält an. Im laufenden Jahr wird der Berliner Arbeitsmarkt einen neuen Beschäftigungsrekord erreichen.


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Touristen sind gute Kunden

Berlins Einzelhandel verzeichnete zuletzt ein deutliches Umsatzplus – dank der auswärtigen Besucher. Strukturwandel durch das Internet V ON I RIS B RENNBERGER

eben im Netz und nicht in den Läden vor Ort. Die höchsten Umsätze erzielt der Online-Handel sonntags, hat der HBB festgestellt. In seiner Bilanz 2013 ist deshalb von „nicht nachvollziehbaren Wettbewerbsverzerrungen“ die Rede. Das Internet und der InternetHandel stellen für die Unternehmen vor Ort eine Herausforderung dar, der sich kaum jemand entziehen kann. Busch-Petersen spricht von einer Zeitenwende, die radikale Veränderungen im Markt mit sich bringe und den Strukturwandel vorantreibe. In Berlin drückt sich das unter anderem auch dadurch aus, dass Online-Unternehmen eine immer größere Rolle spielen. Allein der Internet-Modehändler Zalando beschäftigt hier nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 2 000 Menschen. Der sogenannte interaktive Handel (Versand- und Internethandel) hatte 2013 einen Anteil von etwa 11 Prozent am Gesamtumsatz des Berliner Einzelhandels (bundesweit: ca. 7,6 Prozent). 2010 waren es in Berlin noch 4,4 Prozent gewesen.

E

s gibt fast nichts, was es nicht gibt in Berlin. Egal ob Luxusartikel oder Schnäppchen, ob Designerstücke oder Massenware, wer zum Shopping in die Stadt kommt, findet ein riesiges Angebot vor. Mehr als 60 Einkaufszentren gibt es, so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt. Berlin lockt mit seinen großen Einkaufsmeilen wie der Friedrichstraße oder dem Kurfürstendamm ebenso wie mit kleinen ungewöhnlichen Läden, die es oft erst noch zu entdecken gilt. Ständig kommen neue Adressen hinzu. So hat gerade erst das neue Bikini-Haus am Berliner Zoo eröffnet, als einzigartiges Einkaufszentrum für Mode und Design. Demnächst soll ein weiteres Shopping-Paradies seine Tore öffnen: die Mall of Berlin am Leipziger Platz mit 270 Läden auf 76 000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Das allein zeigt schon: Der Berliner Einzelhandel ist ständig im Wandel. Zugleich steht die Branche vor großen Herausforderungen, vor allem durch den InternetHandel und die neuen Formen der Kundenkommunikation.

Laden plus Online-Handel

Über Bundesdurchschnitt Die Bilanz des vergangenen Jahres kann sich aber durchaus sehen lassen. 2013 erwirtschaftete der Berliner Einzelhandel einen geschätzten Gesamtumsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Laut Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) war das ein Umsatzplus von nominal 7,4 Prozent (real 6,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Im deutschlandweiten Vergleich schneidet die Hauptstadt damit gut ab. Denn bundesweit verzeichneten die Einzelhandelsunternehmen im vorigen Jahr nur eine nominale Umsatzsteigerung von 1,1 Prozent (preisbereinigt sogar ein Minus von 0,4 Prozent). Die HBB-Jahresbilanz erfasst den Einzelhandel im engeren Sinn, inklusive Versand- und Internet-Handel, aber ohne KFZ, Tankstellen, Apotheken und Brennstoffhandel. Auch die Zahl der Beschäftigten im Berliner Einzelhandel ist gestiegen – laut HBB-Jahresbilanz um 7,2 Prozent. Sie lag 2013 bei fast 70 000 Beschäftigten. Wie viel Bewegung im Markt ist, zeigen die Gewerbemeldungen: 2013 wurden im Berliner Einzelhandel rund 4 600 Gewerbeanmeldungen verzeichnet, bei rund 4 900 Abmeldungen. Mittlerweile kommen auf jeden Berliner 1,48 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Gesamtverkaufsfläche wuchs im vorigen Jahr um

IMAGO/ENGELHARDT

Schöner shoppen in Berlin: Das Angebot ist riesig. Laut Handelsverband gibt es allein 22 000 Ladengeschäfte.

rund 80 000 Quadratmeter auf schätzungsweise 5,22 Millionen Quadratmeter. Das Umsatzplus verdankt der Einzelhandel unter anderem der Stabilisierung der Berliner Wirtschaft sowie dem Tourismusboom. 11,3 Millionen Gäste wurden 2013 in den Hotels und Herbergen gezählt – 4,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Sie buchten rund 27 Millionen Übernachtungen. Hinzu kamen die vielen nicht registrierten Besucher, die privat übernachteten. „Die Branche lebt in erheblichem Umfang von den Touristen“, sagt HBB-Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen. Auf die Besucher aus dem In- und Ausland entfielen im vorigen Jahr 26 Prozent des Gesamtumsatzes. In den CityLagen wurden teilweise sogar 40 bis 60 Prozent des Umsatzes dank der Touristen erwirtschaftet. Die Kunden von auswärts sind auch deshalb so wichtig, weil die Kaufkraft der Berliner 2013 zurück-

Umsatz im Berliner Einzelhandel in Milliarden Euro

12,5 12,2 12,4 12,7 13,2

14,2

2008 2009 2010 2011 2012 2013

Touristische- und Online-Umsatzanteile im Berliner Einzelhandel

im Jahr 2013, in Klammern 2010 Einzelhandel touristische ohne touristische Umsätze und Online-Umsätze 26 % (25%) 63 % (71%)

gesamt 14,2 Mrd. Euro

Umsätze Versand- und Internethandel 11 % (4%)

B L Z / K Ü H L ; Q . : H A N D E L S V E R B. B L N . - B R B G . E . V.

gegangen ist. Die DurchschnittsBruttogehälter sanken leicht (minus 0,3 Prozent), während die Verbraucherpreise stiegen (plus 2,2 Prozent). Die Abhängigkeit vom Tourismus befeuert wieder die alte Diskussion über Sonntagsöffnungen. Denn bei Touristen sind die verkaufsoffenen Sonntage sehr beliebt, wie der HBB betont. Bisher dürfen Läden in Berlin aber nur an zehn Sonntagen im Jahr öffnen, acht davon legt das Land fest. Für eine Touristenmetropole sei das zu wenig, sagt Nils Busch-Petersen. Er will eine erneute Debatte darüber, was rechtlich möglich ist. „Die Frage ist auch, was uns von der Gastronomie unterscheidet?“ Denn die darf sonntags öffnen. Doch nicht nur deshalb rüttelt der HBB an der jetzigen SonntagsRegelung. Noch wichtiger ist die Entwicklung durch den InternetHandel. Denn die Kunden können ja längst jederzeit einkaufen – nur

Um zu überleben, muss der stationäre Einzelhandel auf die veränderte Situation und die InternetKonkurrenz reagieren. So kann er auf seine eigenen Stärken bauen, auf Beratungsangebote und andere Serviceleistungen setzen, oder versuchen, mit Konzepten wie Erlebnisshopping zu punkten. Zugleich gilt es, die neuen technischen Möglichkeiten für den Verkauf, das Marketing und den Kontakt mit dem Kunden zu nutzen. Viele Unternehmen sind mittlerweile außer im stationären Handel auch im Online-Handel aktiv. Bei einer Stichprobenbefragung des HBB zum Jahreswechsel waren es bereits knapp ein Drittel der befragten Unternehmer in Berlin und Brandenburg. Was die Zukunftsaussichten betrifft, sind die Erwartungen der Unternehmen in der Region zwar nicht mehr ganz so positiv wie noch im vergangenen Jahr, heißt es beim HBB. In der Stichprobenbefragung schätzten nur noch 35 Prozent der Unternehmer ihre Geschäftslage als „gut“ ein – 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Doch immerhin 59 Prozent gaben an, die Lage sei „befriedigend“ (plus 12 Prozent). Sechs Prozent bezeichneten sie als schlecht. Insgesamt zeigten sich rund 85 Prozent davon überzeugt, dass ihre Umsätze in diesem Jahr gleich bleiben oder leicht wachsen werden.


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Surfen, schlendern und ein bisschen shoppen

Über einen Mangel an Einkaufszentren können sich die Berliner nicht beklagen – es werden dennoch immer mehr gebaut

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s gibt Dinge, die sind in Berlin im Überfluss vorhanden. Dazu gehören beispielsweise Hundehaufen, Touristen, Dönerbuden und City-Toiletten. In den vergangenen Jahren hat sich allerdings ein neues Segment dazugesellt: gigantische Einkaufszentren. Seien es die Gropius-Passagen in Neukölln, der Boulevard Berlin in Steglitz oder das Alexa in Mitte – in nahezu allen Bezirken sind in den vergangenen Jahren überdimensionale Shopping-Center entstanden, die ihren US-amerikanischen Vorbildern in nichts nachstehen. Doch das Ende der Fahnenstange scheint noch lange nicht erreicht. Am 3. April eröffnete das Bikini Berlin mit 17 000 Quadratmetern Fläche für Geschäfte und Restaurants am Breitscheidplatz. Von der 7 000 Quadratmeter großen Terrasse kann man sogar den Giraffen im direkt angrenzenden Zoo einen guten Tag wünschen. Bereits bei der Eröffnung wa-

BERLINER ZEITUNG/MATTHIAS GÜNTHER

Soll der City West zu neuem Glanz verhelfen: das luxuriöse Shopping-Center Bikini Berlin am Breitscheidplatz.

ren 85 Prozent der Ladenflächen vermietet. Während das Bikini Berlin der City West zu neuem Glanz verhilft, soll in der Stadtmitte ein neues Shoppingparadies für Eindruck sorgen: Am Leipziger Platz entsteht auf

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76 000 Quadratmetern Verkaufsfläche das „Mall of Berlin“. Zum Vergleich: Die Gropius-Passagen in Neukölln sind mit rund 100 000 Quadratmetern Mietfläche und über 160 Geschäften das bislang

größte Center in Berlin. Eigentlich sollte das „Mall of Berlin“ am 9. April eröffnen, aber wie es immer so ist mit Großprojekten in Berlin, verzögert sich die Fertigstellung – zunächst bis Ende Juli.

Währenddessen wird am Alexanderplatz die nächste Innovation geplant: Einkaufen mit dem Surfbrett unterm Arm, lautet die Devise. Das „Volt Berlin“ soll in den nächsten drei Jahren fertiggestellt werden und neue Energie in die Stadt bringen. Das Angebot richtet sich an die moderne, trendbewusste und internetaffine Zielgruppe, für die eine Shopping- und Freizeitwelt geschaffen werden soll. Besucher können dann in einem 15 Meter langen Wasserbecken auf einer künstlichen Welle surfen. Der gläserne Bau, der an aufeinander gestapelte Boxen erinnert, soll rund 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche für etwa 60 Geschäfte bieten und ein Hotel mit 160 Zimmern beherbergen. Sollte das „Volt Berlin“ in etwa drei Jahren tatsächlich eröffnen, wird es eine ernsthafte Konkurrenz für das Einkaufszentrum „Alexa“. Denn das steht gleich nebenan. (npri.)

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Die Gasag: Partner für die Stadt und ihre Bürger

Der Energiedienstleister Gasag ist in Berlin verwurzelt: Seit fast 170 Jahren hat sie hier ihren Unternehmenssitz und versorgt die Stadt zuverlässig mit Energie. Als eines der größten Wirtschaftsunternehmen der Hauptstadtregion engagiert sich die Gasag für Klimaschutz, Kultur, Sport und Wissenschaft. In ihrem Selbstverständnis sieht sie sich als Partner Berlins. Berlin kann sich auf die Gasag bei der Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele verlassen. Um 40 Prozent soll der Ausstoß der Treibhausgase in der Hauptstadt bis 2020 gegenüber dem von 1990 sinken. Erreichbar ist das nur, wenn die Berliner Unternehmen mitmachen. Als erstes Unternehmen überhaupt verpflichtete sich die Gasag 1998 mit der ersten Klimaschutzvereinbarung freiwillig zu Investitionen in den Klimaschutz. Inzwischen hat die Gasag die vierte Vereinbarung mit dem Land Berlin unterzeichnet. Das Ziel: Bis 2020 will die Gasag zwei Millionen Tonnen CO2 einsparen. Mehr als die Hälfte davon hat sie schon geschafft. Foto: Pacifico Grafik – Etienne Girardet

Darstellerinnen und Darsteller der Bühnenkunstschule Academy mit voller Energie bei der Sache

Verantwortung für die Stadt „Als prägender Energiedienstleister in der Region steht das Unternehmen in einer besonderen Verantwortung“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Gasag, Stefan Grützmacher, das Motiv für die Partnerschaft mit dem

Land Berlin. Er sehe die Gasag – unabhängig von den Eigentumsverhältnissen – in der Tradition kommunaler Versorger. Deshalb gehöre die Vernetzung mit den unterschiedlichsten Institutionen der Stadt zum Kern des Unternehmens und sei nicht zuletzt auch eine wesentliche Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg.

Gemeinsam den Klimaschutz voranbringen Die Gasag unterstützt – finanziell und mit ihrem Know-how – vielfältige Initiativen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen. So arbeitet sie beispielsweise beim Klimaschutzrat mit, der den Berliner Senat bei der Formulierung und Umsetzung der Klimapolitik berät. Finanziell unterstützt die Gasag unter anderem die Berliner Informationsstelle Klimaschutz. Im Rahmen der Kooperation NetzwerkE gibt sie ihre Erfahrungen aus Modellprojekten an andere Berliner Unternehmen weiter. Ziel des Unternehmensbündnisses aus Industrie, Energie- und Immobilienwirtschaft ist es, gemeinsam Innovationen in Sachen Energieeffizienz und erneuerbare Energie voranzubringen. Das Unternehmen als Bürger Die Gasag engagiert sich aber auch für Bildung, Sport und Kultur in der Hauptstadtregion. „Bürgerschaftliches Engagement ist für uns als Berliner Unternehmen selbstverständlich“, erklärt Grützmacher. Grundpfeiler des Gasag-Sponsoringkonzepts seien die Nachwuchsförderung und eine langfristige Zusammenarbeit mit den geförderten Projekten, wie dem „Berliner Kindertheaterpreis“ des GRIPS Theaters oder dem Projekt Academy. Die Bühnenkunstschule des Stadtteilzentrums Alte Feuerwache in Kreuzberg unterrichtet Jugendliche in Tanz, Theater und Gesang. Die Gasag erhielt für ihr Projekt Academy den Deutschen Kulturförderpreis des Bundesverbandes der

Deutschen Industrie. Ein weiterer Akzent liegt auf der Unterstützung von Künstlern, etwa durch den Gasag-Kunstpreis oder den Berliner Opernpreis. Aktuell werden im Kundenzentrum am Hackeschen Markt Arbeiten von Künstlern gezeigt, die ihren Arbeitsund Lebensmittelpunkt in Berlin haben. Als Hauptsponsor des Eishockeyclubs Eisbären Berlin fördert die Gasag nicht nur den erfolgreichen Spitzensport, sondern sie unterstützt auch den Eisbären Kids Club, der Kinder für den Eishockeysport begeistern will.

Die Gasag ist den Berlinern wichtig Insgesamt wendet die Gasag jedes Jahr rund 2,3 Millionen Euro für Spenden und Sponsoring auf. Einen noch höheren Stellenwert besitzen die Investitionen der Gasag: 2014 investiert sie knapp 100 Millionen Euro in den Erhalt und die Modernisierung des Berliner Erdgas-Netzes. Das löst eine erhebliche Wertschöpfung in anderen Betrieben aus und sichert Arbeitsplätze bei Lieferanten und Handwerkern in der Region. Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner messen der Gasag deshalb auch eine herausragende Bedeutung für die Stadt bei, wie eine aktuelle Untersuchung von TNS Infratest ergab. Wie Alba und Siemens wurde sie von der Mehrheit der Befragten als eines der wichtigsten Unternehmen der Stadt genannt. „Die Gasag, das ist die komplette Wertschöpfung“, fasst Stefan Grützmacher zusammen und weiter: „Berlin hat nur wenige große Unternehmen, die ihren Stammsitz in der Hauptstadt haben, dort Steuern zahlen, für Beschäftigung sorgen und sich engagieren: von Kultur und Sport bis hin zur Wissenschaft. Das ist weit mehr als nur Energieversorgung für die Region.“

Die Nähe macht’s.

Seit fast 170 Jahren Energie für unsere Stadt – zuverlässig, engagiert, erfahren. Denn nichts liegt uns näher als Berlin.

www.gasag.de


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Abschied von der Kette

Berlin ist ein gutes Pflaster für inhabergeführte Geschäfte

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b im Norden oder im Süden, im Osten oder Westen, ob in der Provinz oder in der Großstadt – fast überall bietet sich dem Betrachter ein ähnliches Bild: Den Kaffee trinkt man bei der großen amerikanischen Kette mit den grünen Buchstaben, den Hamburger isst man im Restaurant mit dem gelben M, die Klamotten shoppt man beim schwedischen Textilhersteller und seine Bücher kauft man einfach im Internet oder bei einer der bekannten Großbuchhandlungen. Nicht so in Berlin. Denn die Stadt kann sich mit einer hohen Dichte an inhabergeführten Geschäften brüsten. So wie zum Beispiel bei den Buchläden. Während im Rest des Landes seit vielen Jahren ein Buchladen nach dem anderen schließt, ist in Berlin in den vergangenen vier Jahren die Zahl der neu eröffneten, inhabergeführten Buchhandlungen sogar leicht gestiegen. Derzeit gibt

IMAGO/STEINACH

Ein großes Schaufenster für die Auslagen zieht potenzielle Kunden an.

es etwa 300 inhabergeführte Buchhandlungen in der Stadt, schätzt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Tendenz: gleichbleibend. Das allein sei schon eine sehr positive Meldung, sagt Detlef Bluhm vom Börsenverein. Etwa 6 000 Buchhandlungen gibt es der-

zeit insgesamt noch in Deutschland. Schätzungsweise 90 Prozent davon sind kleinere, inhabergeführte Geschäfte. Tendenz: rückläufig. Denn es sind nur etwa zehn Prozent der Läden , die mehr als zwei Drittel des gesamten Umsatzes aller Buchhandlungenerwirtschaften.

Grundsätzlich ist Berlin ein gutes Pflaster für alle inhabergeführten Geschäfte. Denn die Stadt ist trotz ihrer Größe kleinteilig organisiert. Das fördert vor allem die Ansiedlung von Einzelhändlern auf kleinen Flächen in den einzelnen Kiezen. Begünstigt werden Neu-

gründungen zudem durch die relativ geringen Investitionskosten: Ein Geschäft mit großen Schaufenstern, ein paar preiswerte Regale und vielleicht ein Tapeziertisch, auf dem man zum Beispiel die Bücher auslegen kann – das ist eigentlich schon fast alles, was der Gründer einer Buchhandlung braucht. Aber auch andere inhabergeführte Geschäfte haben in Berlin Erfolg. Es gibt zum Beispiel alteingesessene Uhrmacher oder Schuhmacher, Bäckereien, Gemüsehändler, Fleischereien oder den Tante-Emma-Laden an der Ecke. Genauso wie neu gegründete Spielzeug- oder Möbelgeschäfte, kleine Designer-Boutiquen oder Burger-Läden. Ein BerlinerKlassiker unter den inhabergeführten Geschäften ist aber wohl nach wie vor der Spätkauf. Mehr als 1 000 dieser kleinen Geschäfte gibt es im gesamten Stadtgebiet. (spa)

„Stillstand gibt es in unserer Branche nicht“ Die Modemesse PREMIUM bricht seit Jahren alle Rekorde und gehört zu den Leitmessen für High-Fashion – Gründerin Anita Tillmann will aber noch mehr

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Frau Tillmann, Sie sind 2003 mit einem mutigen Konzept gestartet. Alle Segmente gebündelt an einem Termin zu präsentieren, war bei anderen Modemessen nicht üblich. Warum haben Sie es dennoch gewagt? Um Berlin als internationalen Fashion Hot Spot zu etablieren, brauchten wir eine Innovation. Etwas, das es in den anderen Modestädten nicht gab. Traditionell zeigen diese die Damen- und Herrenkollektionen zu unterschiedlichen Terminen. In Berlin zeigen wir dem Modefachhändler als Erste in der Saison alle Modesegmente zur selben Zeit.

mich schon sehr darauf, die Fachbesucher mit den neuen Kollektionen zu begeistern. Laut Vorregistrierungen rechnen wir mit mindestens so vielen Besuchern, wie im Januar – wenn nicht sogar noch mehr. Dass wir immer weiter wachsen, liegt daran, dass wir stetig daran arbeiten, die PREMIUM für die Besucher zu verbessern. Stillstand ist etwas, was es in unserer Branche nicht gibt. Und das ist gut so.

LAURA DESCHNER

Damen- und Herrenmode, Denims, Sportswear, Accessoires und Schuhe – auf der PREMIUM Modemesse ist alles vereint.

S T A T I O N – B E R L I N 2005 erwarb Anita Tillmann den ehemaligen Dresdener Bahnhof und baute diesen zu einer der begehrtesten Veranstaltungs-Location der Hauptstadt aus, die rund ums Jahr vermietet ist. Neben der PREMIUM entwickelt sie mit ihrem Team immer wieder neue Messeformate wie die SEEK oder die BERLINER FAHRRAD SCHAU. Es hat sich ja auch gelohnt, Berlin ist inzwischen eine angesagte Modemetropole. Welchen Anteil hat denn die PREMIUM daran? Die PREMIUM und die Bread & Butter haben Berlin zu der Mode-

JU ER GE N S C HA B ES

ie PREMIUM startete 2003 mit 70 Kollektionen und 3 500 Besuchern. Mit 1 500 Kollektionen und um die 70 000 Besuchern hat sich die Fachmesse inzwischen als internationale Leitmesse für High-Fashion etabliert. Initiatorin des Messeformats ist Anita Tillmann, Inhaberin und Geschäftsführerin der PREMIUM Exhibitions, die durch ihre Initiative in Berlin nicht nur die PREMIUM zum Erfolg geführt, sondern auch Berlin als Modestadt wiederbelebt hat. 2007 initiierte Tillmann als Beraterin der IMG zudem die Fashion Week in Berlin, in deren Rahmen die PREMIUM vom 8. bis 10. Juli 2014 stattfindet.

hauptstadt gemacht, die sie heute ist. Ergänzend dazu hat die Fashion Week sehr gut dazu gepasst, weil sie sozusagen den „Glamour“ in die Hauptstadt bringt und über die Medien auch den Endverbraucher einbezieht.

Zwei Mal im Jahr, im Januar und Juli, findet dort die PREMIUM International Fashion Trade Show statt. In den restlichen Monaten wird das Gelände mit exklusiven Events und Veranstaltungen bespielt. „Eins können wir besonders gut: Alte, verstaubte Formate zeitgemäß umsetzen und emotionalisieren“, sagt Tillmann. Im Januar hat die PREMIUM zum wiederholten Mal alle Rekorde gebrochen, was erwarten Sie für die Veranstaltung im Juli? Inhaltlich zeigen wir das bisher beste Portfolio aus internationalen High-Fashion-Marken. Ich freue

Apropos Stillstand, haben Sie schon wieder neue Ideen für die Modebranche in Berlin? Es gibt viele Pläne. Zum einen arbeiten wir stetig an der Qualität der Marke PREMIUM. Ein Wunsch ist, dass eine Lobby für die Modebranche entsteht. Es muss mehr passieren, denn es gibt noch so viel Potenzial. Mit den Messen und der Fashion Week haben wir dem Ganzen einen Rahmen gegeben, jetzt müssen Politik und Wirtschaft aktiver werden und Chancen nutzen. Haben Sie auch manchmal Bedenken, dass Ihre Pläne nicht klappen könnten? Nein, hab ich nicht. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber für Unternehmer. Wen man sich nicht sicher ist, sollte man lieber die Finger davon lassen.


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Vorsichtig optimistisch

Zwischen Exportschlagern und Standortschließungen: Die Industrie ist noch auf Erholungskurs V ON M ATTHIAS L OKE

dustriestandort Schließungen von Unternehmen hinnehmen beziehungsweise starke Reduzierung von Kapazitäten und Personal. Andererseits gibt es in Berlin zahlreiche hervorragende Unternehmen wie das BMW-Motorradwerk, Mercedes-Benz in Marienfelde, Siemens, BSH, Procter & Gamble, Thales oder Continental und viele kleinere Unternehmen, die immer wieder mit Innovationen aufwarten. Gemessen am Umsatz hat die Berliner Industrie das Niveau der Jahre vor dem Ausbruch der Finanzkrise noch nicht wieder erreicht. 2008 gab es einen steilen Absturz, danach folgten große Schwankungen, ohne dass es einen entscheidenden Aufwärtsimpuls gab. Insbesondere die Absätze im Inland gingen in den Keller. Erst seit Mitte vergangenen Jahres zeigt der Trend wieder klar nach oben. Die Industrie belebt sich, aber der klare Wachstumstreiber, die Konjunkturlokomotive in der Hauptstadt ist der Dienstleistungsbereich, der sich auch auf den anhaltenden Tourismus-Boom stützen kann. Die Investitionsbank Berlin (IBB) konstatiert in ihrem aktuellen Konjunkturreport, dass sich im Gegensatz dazu die Geschäfte der hauptstädtischen Industriebetriebe im vergangenen Jahr „nicht ganz so erfolgreich entwickelten“. Es wird jedoch erwartet, dass sich der Wachstumstrend 2014 weiter verstärkt.

Z

u Beginn des Jahres konnte die in Pankow ansässige Stadler GmbH wieder einen schönen Auftrag vermelden. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG hat weitere 20 Stadtbahnen bei dem Bahntechnikhersteller in Berlin bestellt. Damit wurde die erste Option des Vertrages vom Frühjahr 2010 eingelöst. Diese ergänzen die bestehende Fahrzeugflotte der Stadtbahnen, die seit Herbst 2013 im Stadtgebiet von Stuttgart unterwegs sind. Die Auslieferung beginnt Mitte 2016. Darüber hinaus wurde ein Ersatzteilpaket vereinbart. Der Gesamtwert des Auftrages beträgt etwa 73 Millionen Euro. Produktion wird verlagert

Ebenfalls im ersten Quartal des Jahres gab es bei dem früheren Berliner Telekommunikationsausrüster Krone, der heutigen TE AMP GmbH, in Zehlendorf einen Vertragsabschluss. Diesmal aber nicht über neue Aufträge, sondern über die Abwicklung eines alten Industriestandortes: Unterzeichnet wurde der Sozialplan für rund 230 Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatzverloren haben. Der Standort wird geschlossen und die Produktion nach Tschechien verlagert. Die Mitarbeiter hatten lange dagegen gekämpft, aber mehr als ein vergleichsweise gut dotierter Sozialplan war nicht möglich. „Wer wie unsere Kollegen der ehemaligen Krone nach jetzt 20, 30 oder sogar 40 Jahren seinen Job los ist, der steht vor dem Nichts und fühlt sich trotz Abfindung alleingelassen“, sagte Betriebsratsvorsitzender Michael Wojtkowiak. „Die Kolleginnen und Kollegen bei Krone wollen eigentlich nur weiterarbeiten und nicht der Spielball von Konzerninteressen sein, die schon auf der Suche nach dem nächsten, noch billigeren Standort sind.“ Er war, wie viele Mitarbeiter, empört über die Strategie des amerikanischschweizerischen Unternehmens: „Man löscht nicht einfach ganze Standorte aus, bezahlt und zieht weiter.“ Stadler und Krone stehen sinnbildlich für die ganze Breite der Entwicklung der Berliner Industrie. Das Verarbeitende Gewerbe hat in den 90er-Jahren und auch noch nach der Jahrtausendwende eine teilweise schwere Durststrecke durchmachen müssen. Die Zahl der Beschäftigten ging beispielsweise bis 2007 nach unten und stieg erst 2011 wieder deutlich an. Immer wieder musste der In-

Schwache Absatzmärkte

IMAGO/RAINER WEISFLOG

Dieses Turbinenelement der Kraftwerkssparte Siemens Power Generation wird in Berlin gefertigt.

Umsätze Verarbeitendes Gewerbe in Milliarden Euro 2,3

Bruttowertschöpfung Verarbeitendes Gewerbe Veränd. zum Vorjahr

in %

10

2,2 2,1

5

2,0

0

1,9

Veränderung zum Vorjahr in Prozent Berlin Deutschland 5 4 3 2

Trend

1 0

–5

1,8 1,7

Arbeitnehmerentgelte

’05 ’06 ’07 ’08 ’09 ’10 ’11 ’12 ’13 ’14

B L Z / G A L A N T Y; Q . : I N V E S T I T I O N S B A N K B L N .

–10 ’92

–1 ’96

’00

’04

’08

’12

B L Z / G A L A N T Y; Q . : I N V E S T I T I O N S B A N K B L N .

–2 ’95 ’97 ’99 ’01 ’03 ’05 ’07 ’09 ’11 ’13 B L Z / G A L A N T Y; Q . : I N V E S T I T I O N S B A N K B L N .

Nach Ansicht der Konjunkturforscher haben Neustrukturierungen der Produktionsprozesse, die günstige Entwicklung bei den realen Lohnstückkosten und qualitativ hochwertige Produkte, wie zum Beispiel die weltweit nachgefragten Gasturbinen von Siemens dazu beigetragen, die Wettbewerbsposition der Berliner Unternehmen zu stärken. So habe der Anteil des industriellen Auslandsumsatzes im Durchschnitt des vergangenen Jahres deutlich über 50 Prozent und damit sogar über dem Bundesniveau gelegen. Dennoch, so merkt die IBB in ihrem Report an, könne sich die Berliner Industrie von der ausgeprägten Schwäche der wichtigen europäischen Absatzmärkte nicht gänzlich abkoppeln. Hier drückt die Finanzkrise in Europa und die Wachstumsschwäche in fast allen Euroländern auf die hauptstädtische Industrie durch. Fazit der IBB: „Der industrielle Ausblick für das laufende Jahr bleibt daher eher vorsichtig optimistisch.“


8 I WIR IN BERLIN

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Die meisten Start-ups kommen aus Berlin Die Hauptstadt bietet ideale Rahmenbedingungen für junge Unternehmen

A

lle Länder und Regionen sind darauf angewiesen, sich im Standort-Wettbewerb für Startups zu behaupten. Berlin hat dabei eine hervorragende Ausgangsposition. Viele namhafte Jungunternehmen der Informationstechnologie haben ihren Sitz in der Hauptstadt, was unter anderem an den vielen Fachkräften in der Region liegt: Mehr als 30 000 Studenten werden in den Universitäten der Hauptstadt in Fächern der Kreativwirtschaft ausgebildet. Diese bilden das Potenzial für die Gründung von zukünftigen Start-ups in Berlin. Laut Studien des Anbieters deutsche-startups.de verfügt Berlin über die meisten Start-ups in Deutschland –- auf den weiteren Plätzen folgen München, Hamburg und Köln. Die jungen Unternehmen in der Hauptstadt erhalten auch das meiste Geld. So flossen im April rund 41,8 Pro-

ARCHIV

Viele kreative Köpfe bilden das Potenzial für die Gründung von Start-ups in Berlin.

zent aller Start-up-Gelder nach Berlin. In den vergangenen Jahren hat sich in der Hauptstadt etwas entwickelt, das es sonst nur – wenn auch

viel größer – im kalifornischen Silicon Valley gibt: ein umfangreiches und ständig wachsendes Netzwerk, innerhalb dessen alle kooperieren, Erfahrungen austauschen

und sogar gegenseitig Mitarbeiter vermitteln. Ein Beispiel für ein rasant gewachsenes Unternehmen ist Delivery Hero mit seiner deutschen

Marke Lieferheld. Das Start-up betreibt eine Internetplattform zur Vermittlung von Kunden an Lieferdienste von Speisen. Bei einer Finanzierungsrunde unter Führung des amerikanischen Risikokapitalanbieters Insight Venture aus New York gelang es Delivery Hero Mitte Januar, fast 90 Millionen Dollar einzusammeln – eine der größten Kapitalkollekten in der Berliner Szene. Aber auch der eine oder andere Dämpfer bleibt in der schnelllebigen Szene nicht aus: Viele Start-up-Stars mussten schon bald nach ihrem Emporschießen wieder an neue Eigentümer verkauft werden, um nicht zahlungsunfähig zu werden. Oftmals fehlt ein valides Geschäftsmodell, um sich zu etablieren. Doch Neupositionierungen, Verkauf von Beteiligungen und die Konzentration aufs Wesentliche gehören zur Berliner InternetSzene genauso dazu wie der Erfolg. (npri.)

Jedes Stück ein Unikat Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin setzt auf wegweisendes Design

I

E N Z O

n bester Lage, zwischen Schloss Charlottenburg und Siegessäule erhebt sich der majestätische Ziegelbau. Das denkmalgeschützte Quartier der KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin. Im Jahr 1763 von Friedrich dem Großen gegründet, ist die KPM Berlin eine der ältesten und berühmtesten Manufakturen der Welt. Ihre handgefertigten Produkte gehören in künstlerischer und qualitativer Hinsicht zur Spitzenklasse. In Handwerkstechniken, die von Generation zu Generation zur Perfektion weiterentwickelt wurden, finden am Standort Berlin alle Schritte der Porzellanherstellung statt. Zeitlose Formen überzeugen In jeder Epoche haben herausragende Künstler und Designer die Porzellane der KPM Berlin gestaltet. Unter ihnen finden sich die großen Namen des Berliner Klassizismus wie Karl Friedrich Schinkel, Christian Daniel Rauch und Johann Gottfried Schadow. Noch heute erfreut sich das in dieser Zeit entstandene Service „Kurland“ großer Beliebtheit. Im 20. Jahrhundert schufen Gerhard Marcks, Trude Petri, Marguerite Friedlaender, Wolf Karnagel und Enzo Mari wegweisende Entwürfe. Als Ikone der Moderne gehört das im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfene Service

KPM

Das Service „Berlin“ hat Mari zusammen mit der Meisterwerkstatt entwickelt.

M A R I

Who is Enzo Mari? Enzo Mari und die Meisterwerkstatt der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin“ heißt die Ausstellung, die die Arbeit des berühmten Mailänder Designers an der KPM Berlin in den Mittelpunkt stellt. Unter Maris Einfluss verwandelte sich die traditionsreiche Berliner Manufaktur Mitte der Neunzigerjahre in eine Kreativschmiede. Als Höhepunkte der dreijährigen Schaffensperiode entstanden so bedeutende Entwürfe wie die „Mari Vasen“ und das inzwischen zum Designklassiker gewordene Tafelservice „Berlin“. Zu sehen ist die Ausstellung mit eindrucksvollen Exponaten und Informationen bis zum 22. November 2014, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr im KPM-Quartier. Montags freier Eintritt. www.kpm-berlin.com

„Urbino“ seit über 80 Jahren zu den Klassikern der KPM Berlin. Neben zeitlosen Formen prägen aufwendige Dekore den Stil der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Sie werden frei von Hand gemalt. Das heißt, dass jeder Maler die Gestaltung im Rahmen der Dekorvorgaben selbst bestimmt. Das gilt vor allem für die ungeheure Vielfalt der naturalistischen Blumenmalereien. So wird jedes Stück zum Unikat. Dafür bürgen der Reichsapfel neben dem kobaltblauen Zepter und die persönliche Signatur des Malers. Die Exklusivität lässt sich noch weiter steigern. Durch eine Individualisierung in Form von handgemalten Initialen, Widmungen, Logos oder Bildern. Farben, Schriftarten und Motive sind frei wählbar. Drei Grundprinzipien Seit 250 Jahren folgen alle Entwürfe der KPM Berlin drei Grundprinzipien: vollendete Proportionen, die auch nach Jahrzehnten noch zeitgemäß sind, raffinierte Texturen, deren Optik und Haptik fasziniert, und kunstvolle Dekore, die durch ihre Farbintensität und meisterhafte Ausführung begeistern. Nur so lässt sich eine Qualität garantieren, die dazu bestimmt ist, die Zeiten zu überdauern. Ganz im Sinne des Markenversprechens „Made to Stay – since 1763“.


WIR IN BERLIN I 9

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Gegen den Mangel

Der Fachkräftemangel in der Industrie trifft einige Branchen hart. Die duale Ausbildung bietet Karrierechancen und später guten Verdienst

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erlins Bevölkerung wächst wieder sichtbar. Das lässt fast vergessen, dass nach der Wende die Einwohnerzahl jahrelang sank. „Diese Bevölkerungsverluste haben eine Lücke gerissen“, sagt Simon Margraf von der Industrieund Handelskammer, IHK-Berlin. Hinzu kämen die Auswirkungen des demografischen Wandels bundesweit, sodass weniger Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Unternehmen, Verbände und die Politik sind gefordert. Denn beruflich Qualifizierte fehlen der Industrie derzeit in der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung, der Lebensmittelherstellung und -verarbeitung sowie in den Mathematik-, Biologie-, Chemie- und Physikberufen. Bei erster Berufsgruppe handelt es sich aber nicht etwa um Bergarbeiter, sondern um Glaser, Verfahrensmechaniker, Industriekeramiker oder Feinoptiker. Es fehlt aber auch an Köchen Bäckern,

Es fehlen viele gut Qualifizierte in der Stadt – auch Glaser.

Brauern, Müllern, an Fachkräften für Süßwaren- und Lebensmitteltechnik sowie Maschinen- und Anlagenführer. „Die aufgezeigten Engpässe werden sich in den nächsten fünf Jahren nur merklich verringern“, ergänzt Margraf. Identifizieren -- und prognostizieren

– lassen sich die betroffenen Branchen mithilfe des IHK-Fachkräftemonitors. Demnach gehören sogar das Gastgewerbe und beratende Dienstleistungen zu den Branchen mit dem größten Fachkräftebedarf. Von 75 000 fehlenden Fachkräften in der Berliner Wirtschaft entfallen

IMAGO/PEMAX

5 700 unbesetzte Stellen auf die Industrie, sieben Prozent aller offenen Stellen können aktuell nicht besetzt werden. Die Nachfrage in der Industrie richte sich zudem immer stärker an spezifische Fachkenntnisse. Auch der klassische „nine-to-five-job“ ist

keine Lösung: Eher profitieren Arbeitnehmer und Unternehmen von flexiblen Arbeitszeit-Lösungen. Den größten Fachkräftebedarf trifft um das Jahr 2025 übrigens den Sektor der öffentlichen Dienstleistungen. Erschwerend kommen die rückläufigen Bewerberzahlen bei der dualen Ausbildung hinzu, sodass Unternehmen zu Bewerbern geworden sind, um Jugendlichen diese praxisnahe Berufsausbildung schmackhaft zu machen. Margraf rät daher, Lehrer und Eltern sollten diese als Karriereoption für den Nachwuchs stärker in den Fokus rücken. Nicht für jeden jungen Menschen sei der akademische Weg der Königsweg. Eine duale Ausbildung in der Industrie biete Jugendlichen ein breites Spektrum an Berufen: mit guten Karrierechancen und überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten. (ibe.) www.fachkräfte-in-berlin.de; www.ihk-berlin.de

Wir bringen Deutschland auf die Schiene: Frank Teichler, Sven Aßmus und Mandy Meyer sind im Bombardier-Werk in Hennigsdorf bei Berlin beschäftigt. Die drei Mechatroniker arbeiten an der BOMBARDIER FLEXITY, einer der erfolgreichsten und modernsten Straßenbahnen der Welt. Diese kommt in Städten wie Berlin, Köln und Frankfurt am Main zum Einsatz – umweltfreundlich, geräuscharm und schnell. Bombardier Transportation, der weltweite Marktführer für Schienenverkehrstechnologie, beschäftigt allein in Deutschland über 9.000 Mitarbeiter an neun Standorten – Spitzentechnologie, die Deutschland bewegt. Erfahren Sie mehr unter: www.bombardier.com

Bombardier, The Evolution of Mobility und FLEXITY sind Marken der Bombardier Inc. oder ihrer Tochtergesellschaften.

WIR BEWEGEN DEUTSCHLAND.


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MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I VERLAGSBEILAGE

WIR IN BERLIN I 11

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I VERLAGSBEILAGE

Gute Geschäfte aus der zweiten Reihe

Als Finanzstandort steht Berlin zwar im Schatten von Frankfurt am Main. Dennoch ist er für Banken und Versicherer unerlässlich V ON S EBASTIAN W OLFF

nen Privatbanken, wie zum Beispiel die Weberbank sowie einige Vermögensverwalter, bei denen es sich nicht um Banken im eigentlichen Sinne handelt, die aber auch als Geldhäuser zu bezeichnen sind, da sie sich um die Geldanlage von gut betuchten Privatkunden sowie von Unternehmen und Institutionen kümmern. Von großer Bedeutung ist auch die Investitionsbank Berlin (IBB), die Förderbank des Landes Berlin. Sie bietet Finanzierungen vorrangig für kleine und mittlere Unternehmen an und trägt mit ihrer Wirtschaftsförderung zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Berlin bei. Besonders stark aufgestellt ist die IBB im Bereich der immobilienbezogenen Finanzierungen.

A

ls Finanzstandort spielt Berlin seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verglichen mit Frankfurt am Main oder München nur in der Zweiten Liga. Die wichtigsten Banken, wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die (inzwischen von der Commerzbank übernommene) Dresdner Bank siedelten ihre Zentralen in Westdeutschland an. Heute haben die beiden einzigen übrig gebliebenen deutschen Großbanken in Frankfurt am Main ihren Sitz. Zudem wird der überwiegende Teil des Börsenhandels in Deutschland an der Deutschen Börse in Frankfurt abgewickelt. München wiederum ist Sitz der HypoVereinsbank, ehemals wie die Frankfurter Großbanken ein DaxKonzern, heute Teil der italienischen Unicredit-Gruppe. Zudem sind die großen Versicherungskonzerne Allianz und Münchener Rück in München, deren Aktien ebenfalls im Dax gelistet sind, in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatet.

Unabhängig von Produkten

Zahlreiche Wettbewerber Und Berlin? Eine Großbank oder einen großen Versicherungskonzern hat die deutsche Hauptstadt nicht. Nach dem Mauerfall gab es den politischen Versuch, dies zu ändern: Mit aller Macht sollte das wiedervereinigte Berlin ein starkes Geldhaus bekommen, das mit den Frankfurter Großbanken konkurrieren sollte. Die Berliner Bank, die Berliner Sparkassen, der Immobilienfinanzierer BerlinHyp und verschiedene andere Institute wurden zur Bankgesellschaft Berlin fusioniert. Doch der Traum von der Berliner Großbank platzte schnell: Die Bankgesellschaft verstrickte sich in einen beispiellosen Immobilienskandal, häufte Milliardenverluste an und musste schließlich vom Land vor dem Untergang gerettet werden. Der negativ behaftete Name Bankgesellschaft verschwand von der Bildfläche. Im Jahr 2007 wurde der Konzern zur Landesbank Berlin (LBB) umfirmiert und zerschlagen. Auch der Markenname LBB ist mittlerweile praktisch wieder verschwunden. Nur noch als Dienstleister für die Sparkassen und im Kreditkartengeschäft spielt die LBB noch eine kleine Rolle. Als Marke ging die LBB in der Berliner Sparkasse auf, die inzwischen wieder zur Sparkassen-Gruppe gehört. Die Berliner Sparkasse betreibt rund 210 Vertriebsstellen

IMAGO/IMAGEBROKER

Seit 1685 wird in Berlin mit Wertpapieren gehandelt.

5 0 0 0 0 Im 19. und 20. Jahrhundert war Berlin die Drehscheibe für Kapital und der größte Handelsplatz für Aktien, Renten und Optionen in Deutschland. Als Folge des Zweiten Weltkriegs und der Teilung Deutschlands und Berlins verlagerte sich der zentrale Finanzplatz nach Westdeutschland, vor allem nach Frankfurt am Main und München.

und 1 200 Geldautomaten im Berliner Stadtgebiet. Die Berliner Bank wiederum ist heute Teil des Deutsche-Bank-Konzerns. Sie tritt aber weiter unter ihrem Markennamen auf und sieht sich als wichtiger Partner der Berliner Wirtschaft, Zwar spielt die deutsche Hauptstadt aufgrund ihrer Ge-

B E S C H Ä F T I G T E

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 lebt die große Tradition des Finanzplatzes Berlin – trotz des Debakels mit der Bankgesellschaft – wieder auf. Viele Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister aus dem In- und Ausland zieht es in die Hauptstadt. Rund 50 000 Menschen arbeiten in Berlin in der Branche.

schichte und der oben beschriebenen Entwicklung als Bankenstandort weiterhin nicht die erste Geige in der Bundesrepublik. Doch gute Geschäfte machen die Berliner Geldhäuser trotzdem. Denn natürlich sind die Frankfurter Großbanken in der Hauptstadt mit Niederlassungen und zahlreichen Filialen präsent. Zudem ist die

Mit der Bundesregierung zogen auch die Spitzenverbände des Finanzwesens nach Berlin, also der Bundesverband deutscher Banken (BdB) für die Privatbanken, der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ( BVR) und der Versicherungsverband (GDV).

Berliner Sparkasse – unabhängig von den wechselnden Eigentumsverhältnissen – hier sehr stark präsent. Auch die Berliner Volksbank spielt eine wichtige Rolle. Und die Deutsche-Bank-Töchter Postbank und Berliner Bank sind ebenfalls sehr erfolgreich am Markt aktiv. Hinzu kommen noch eine Reihe von kleinen, aber fei-

Nicht zuletzt ist Berlin auch Sitz eines Geldinstituts, das das Bankgeschäft in Deutschland ein bisschen revolutioniert hat: die Quirin-Bank. Diese erst vor wenigen Jahren gegründete Bank verzichtet bei der Geldanlage vollständig auf Provisionen und lebt ausschließlich von Gebühren, die sie von Kunden für ihre Beratungsleistung nimmt. Auf diese Weise will die Bank unabhängig von Produktanbietern bleiben. Das ermöglicht es ihr nach eigener Darstellung, die Kunden objektiver zu beraten und ihnen nur Produkte anzubieten, die tatsächlich für sie geeignet sind und nicht solche, die viel Provision einbringen. Und auch eine Wertpapierbörse hat die Hauptstadt. Die Börse Berlin, die schon im Jahr 1685 durch den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegründet wurde, ist heute eine von fünf sogenannten Regionalbörsen in Deutschland – neben den Börsen Hamburg-Hannover, München, Düsseldorf und Stuttgart. Da mittlerweile allerdings der größte Teil der Wertpapiertransaktionen in Deutschland über die an der Frankfurter Börse angesiedelte elektronische Handelsplattform Xetra abgewickelt wird, hat die Bedeutung der Börse Berlin, wie auch der übrigen Regionalbörsen, stark nachgelassen. Eine gewisse Rolle spielt die Börse Berlin noch für lokale Unternehmen. Zudem hat sie sich auf den Handel mit bestimmten ausländischen Aktien spezialisiert, die über keine andere Börse in Deutschland gehandelt werden können. Auch im Handel mit Investmentfondsanteilen ist die Börse Berlin heute gut positioniert.

IMAGO/TRAVEL-STOCK-IMAGE

Die Berliner Börse hat ihren Sitz im Ludwig-Erhard-Haus.

Handelsplatz mit langer Tradition Heute betreibt die Berliner Börse zwei Marktplätze unter ihrem Dach

W

enn in den Nachrichten die Börsenmeldungen auftauchen, dann geht es meistens um die Handelsplätze in New York, London oder Tokio. Oder um die Börse in Frankfurt am Main. Doch um das Parkett in Berlin geht es eher selten. Dabei hat die Stadt einen Handelsplatz mit langer Tradition. Die Börse wurde 1685 gegründet, die erste Börsensitzung fand allerdings erst im Feb-

ruar 1739 statt. Als Handelsplatz diente damals zunächst das Obergeschoss des ehemaligen Lusthauses im Lustgarten neben dem Berliner Dom. 1798 trat an die Stelle ein Neubau. Träger der Börse war zunächst die Vereinigte Börsenkorporation, später die Korporation der Kaufmannschaft. Im Jahr 1922 wurde in der Börse zum ersten Mal der Aktienindex des Statistischen Reichsamtes be-

rechnet, der auf dem durchschnittlichen Kursniveau von rund 300 repräsentativen Aktien beruhte. Aber auch die Berliner blieben vom berühmten Schwarzen Freitag am 13. Mai 1927 nicht verschont, und der Aktienindex brach um fast 32 Prozent ein. Ende 1926 wurden 917 Aktiengesellschaften gehandelt, bis 1943 sank die Zahl der gelisteten Unternehmen auf 450, 1945 lag der Handel komplett brach.

Heute betreibt die Börse zwei Marktplätze unter ihrem Dach. Der Skontoführerhandel – früher der klassische Parketthandel – wird über das sogenannte Xontro-System abgewickelt. Dort bietet die Börse Berlin einen Spezialmarkt für internationale Aktien und Anleihen. Zum Angebot gehören auch der börsliche Fondshandel sowie eine große Anzahl von ETFs, also Exchange-traded fund. Das sind In-

vestmentfonds, die an der Börse gehandelt werden. Unter der Marke Equiduct betreibt die Börse zudem den vollelektronischen Marktplatz ETS, der auf den paneuropäischen Handel von Wertpapieren ausgerichtet ist. Das Hauptaugenmerk von Equiduct liegt auf dem Handel mit europäischen Blue Chips. Der Großteil des Geschäfts wird in Frankreich, Großbritannien und den Benelux-Staaten erzielt. (spa.)

An der Seite der Berliner Unternehmen Die Deutsche Bank hat ihr Geschäft mit mittelständischen Kunden gebündelt – das Umfeld für Finanzierungen ist günstig

D

er Blick auf die Berliner Baustellen erinnert an das sprichwörtliche „halbe Glas Wasser“. Das sehen manche Betrachter bekanntlich halbvoll, andere dagegen halbleer. Im übertragenen Sinn heißt das: Baustellen bedeuten Lärm, Staub und Staus. Die positive Seite: Es geht etwas voran, neue Dinge nehmen Gestalt an. Gut vorangekommen und erfolgreich im Wettbewerb aufgestellt sind in jedem Fall die mittelständischen Unternehmen in der Hauptstadtregion. Die Deutsche Bank ist den Unternehmen in Berlin und Brandenburg ein zuverlässiger Partner. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung waren zunächst die schwierigen Jahre des Umbruchs gemeinsam zu meistern. Dann wurden neue Marktchancen erfolgreich erschlossen, häufig verbunden mit internationalem Wachstum. Attraktives Zinsniveau Für Unternehmer, die ihre geschäftlichen Vorhaben jetzt vorteilhaft finanzieren wollen, bietet das aktuell niedrige Zinsniveau attraktive Chancen. Für rentable Geschäftsvorhaben und Expansionspläne unserer Kunden sind ausreichend Mittel vorhanden. Ein individuell abgestimmtes Finanzierungskonzept ist von zentraler Bedeutung für die Realisierung strategischer Unternehmensziele. Mittelständische Unter-

HPP HENTRICH-PETSCHNIGG | VISUALISIERUNG HHVISION

Ein erster Eindruck vom künftigen Campus der Deutschen Bank an der Otto-Suhr-Allee.

R A U M

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A R B E I T S P L Ä T Z E

Berlin ist für die Deutsche Bank heute mit insgesamt fast 4 000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der weltweit fünftgrößte Standort. Mehr noch: Derzeit werden Weichen für die künftige Präsenz gestellt. So lässt die Bank an der Otto-Suhr-Allee eine moderne und zukunftsorientierte Arbeitsplatz-Infrastruktur entstehen.

Bauherr und Vermieter ist Art-Invest Real Estate. Bis Ende 2016 werden auf dem Campus unweit des Ernst-Reuter-Platzes verschiedene Liegenschaften aus dem Stadtgebiet räumlich zusammengefasst. So entsteht Raum für zusätzlich bis zu 2 500 Arbeitsplätzen aus verschiedenen Bereichen des Konzerns.

Frank Gilly, in der Geschäftsleitung der Deutschen Bank verantwortlich für die Firmenkunden in Berlin und Brandenburg.

nehmen brauchen eine Bank, die ihnen in allen Konjunkturphasen kompetent und zuverlässig zur Seite steht. Für den langfristigen Erfolg sollte sie eine Palette verschiedener Finanzierungsformen anbieten, von der Kreditlinie über das

Investitionsdarlehen bis hin zu alternativen Bausteinen wie zum Beispiel Leasing oder Forderungsverkäufe. Darüber hinaus sind auch staatliche Förderungsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Die Firmenkunden der Deutschen Bank profi-

tieren von umfassender Finanzierungskompetenz. Gleichzeitig können sie sich auf schnelle Entscheidungen, einfache Prozesse und einen festen Ansprechpartner vor Ort verlassen. Das geht weit über den Heimat-

markt hinaus: Verfügbar ist ein globales Netzwerk mit Filialen und eigenen lokalen Tochtergesellschaften der Deutschen Bank in über 70 Ländern. Gerade auch im internationalen Geschäft erleben wir gemeinsam mit unseren Kunden ein deutliches Wachstum – angefangen vom Zahlungsverkehr und dem klassischen Akkreditiv bis hin zur Begleitung beim Aufbau von Absatzgesellschaften und Produktionsstandorten im Ausland. Im Rahmen ihrer Marktoffensive hat die Deutsche Bank 2013 das Geschäft mit ihren bundesweit mehr als 900 000 mittelständischen Kunden gebündelt. Freiberufler, Familienunternehmen bis hin zu Aktiengesellschaften und Unternehmen des öffentlichen Sektors werden aus einer Hand bedient: bei Unternehmensfinanzierung und Zahlungsverkehr, Risikoabsicherung, Liquiditätsmanagement, Vermögensplanung und Vorsorge. Speziell in der Gründerhauptstadt Berlin empfiehlt sich die Deutsche Bank darüber hinaus als Ansprechpartner für Startup- Unternehmen, vor allem für solche mit ITbasierten Geschäftsmodellen. Zu diesem Zweck wurde ein spezielles Betreuerteam zusammengestellt, das an den Standorten Unter den Linden und „Q110 – Die Deutsche Bank der Zukunft“ jederzeit beratend zur Verfügung steht.


10 I WIR IN BERLIN

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I VERLAGSBEILAGE

WIR IN BERLIN I 11

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Gute Geschäfte aus der zweiten Reihe

Als Finanzstandort steht Berlin zwar im Schatten von Frankfurt am Main. Dennoch ist er für Banken und Versicherer unerlässlich V ON S EBASTIAN W OLFF

nen Privatbanken, wie zum Beispiel die Weberbank sowie einige Vermögensverwalter, bei denen es sich nicht um Banken im eigentlichen Sinne handelt, die aber auch als Geldhäuser zu bezeichnen sind, da sie sich um die Geldanlage von gut betuchten Privatkunden sowie von Unternehmen und Institutionen kümmern. Von großer Bedeutung ist auch die Investitionsbank Berlin (IBB), die Förderbank des Landes Berlin. Sie bietet Finanzierungen vorrangig für kleine und mittlere Unternehmen an und trägt mit ihrer Wirtschaftsförderung zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Berlin bei. Besonders stark aufgestellt ist die IBB im Bereich der immobilienbezogenen Finanzierungen.

A

ls Finanzstandort spielt Berlin seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verglichen mit Frankfurt am Main oder München nur in der Zweiten Liga. Die wichtigsten Banken, wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die (inzwischen von der Commerzbank übernommene) Dresdner Bank siedelten ihre Zentralen in Westdeutschland an. Heute haben die beiden einzigen übrig gebliebenen deutschen Großbanken in Frankfurt am Main ihren Sitz. Zudem wird der überwiegende Teil des Börsenhandels in Deutschland an der Deutschen Börse in Frankfurt abgewickelt. München wiederum ist Sitz der HypoVereinsbank, ehemals wie die Frankfurter Großbanken ein DaxKonzern, heute Teil der italienischen Unicredit-Gruppe. Zudem sind die großen Versicherungskonzerne Allianz und Münchener Rück in München, deren Aktien ebenfalls im Dax gelistet sind, in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatet.

Unabhängig von Produkten

Zahlreiche Wettbewerber Und Berlin? Eine Großbank oder einen großen Versicherungskonzern hat die deutsche Hauptstadt nicht. Nach dem Mauerfall gab es den politischen Versuch, dies zu ändern: Mit aller Macht sollte das wiedervereinigte Berlin ein starkes Geldhaus bekommen, das mit den Frankfurter Großbanken konkurrieren sollte. Die Berliner Bank, die Berliner Sparkassen, der Immobilienfinanzierer BerlinHyp und verschiedene andere Institute wurden zur Bankgesellschaft Berlin fusioniert. Doch der Traum von der Berliner Großbank platzte schnell: Die Bankgesellschaft verstrickte sich in einen beispiellosen Immobilienskandal, häufte Milliardenverluste an und musste schließlich vom Land vor dem Untergang gerettet werden. Der negativ behaftete Name Bankgesellschaft verschwand von der Bildfläche. Im Jahr 2007 wurde der Konzern zur Landesbank Berlin (LBB) umfirmiert und zerschlagen. Auch der Markenname LBB ist mittlerweile praktisch wieder verschwunden. Nur noch als Dienstleister für die Sparkassen und im Kreditkartengeschäft spielt die LBB noch eine kleine Rolle. Als Marke ging die LBB in der Berliner Sparkasse auf, die inzwischen wieder zur Sparkassen-Gruppe gehört. Die Berliner Sparkasse betreibt rund 210 Vertriebsstellen

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Seit 1685 wird in Berlin mit Wertpapieren gehandelt.

5 0 0 0 0 Im 19. und 20. Jahrhundert war Berlin die Drehscheibe für Kapital und der größte Handelsplatz für Aktien, Renten und Optionen in Deutschland. Als Folge des Zweiten Weltkriegs und der Teilung Deutschlands und Berlins verlagerte sich der zentrale Finanzplatz nach Westdeutschland, vor allem nach Frankfurt am Main und München.

und 1 200 Geldautomaten im Berliner Stadtgebiet. Die Berliner Bank wiederum ist heute Teil des Deutsche-Bank-Konzerns. Sie tritt aber weiter unter ihrem Markennamen auf und sieht sich als wichtiger Partner der Berliner Wirtschaft, Zwar spielt die deutsche Hauptstadt aufgrund ihrer Ge-

B E S C H Ä F T I G T E

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 lebt die große Tradition des Finanzplatzes Berlin – trotz des Debakels mit der Bankgesellschaft – wieder auf. Viele Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister aus dem In- und Ausland zieht es in die Hauptstadt. Rund 50 000 Menschen arbeiten in Berlin in der Branche.

schichte und der oben beschriebenen Entwicklung als Bankenstandort weiterhin nicht die erste Geige in der Bundesrepublik. Doch gute Geschäfte machen die Berliner Geldhäuser trotzdem. Denn natürlich sind die Frankfurter Großbanken in der Hauptstadt mit Niederlassungen und zahlreichen Filialen präsent. Zudem ist die

Mit der Bundesregierung zogen auch die Spitzenverbände des Finanzwesens nach Berlin, also der Bundesverband deutscher Banken (BdB) für die Privatbanken, der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ( BVR) und der Versicherungsverband (GDV).

Berliner Sparkasse – unabhängig von den wechselnden Eigentumsverhältnissen – hier sehr stark präsent. Auch die Berliner Volksbank spielt eine wichtige Rolle. Und die Deutsche-Bank-Töchter Postbank und Berliner Bank sind ebenfalls sehr erfolgreich am Markt aktiv. Hinzu kommen noch eine Reihe von kleinen, aber fei-

Nicht zuletzt ist Berlin auch Sitz eines Geldinstituts, das das Bankgeschäft in Deutschland ein bisschen revolutioniert hat: die Quirin-Bank. Diese erst vor wenigen Jahren gegründete Bank verzichtet bei der Geldanlage vollständig auf Provisionen und lebt ausschließlich von Gebühren, die sie von Kunden für ihre Beratungsleistung nimmt. Auf diese Weise will die Bank unabhängig von Produktanbietern bleiben. Das ermöglicht es ihr nach eigener Darstellung, die Kunden objektiver zu beraten und ihnen nur Produkte anzubieten, die tatsächlich für sie geeignet sind und nicht solche, die viel Provision einbringen. Und auch eine Wertpapierbörse hat die Hauptstadt. Die Börse Berlin, die schon im Jahr 1685 durch den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegründet wurde, ist heute eine von fünf sogenannten Regionalbörsen in Deutschland – neben den Börsen Hamburg-Hannover, München, Düsseldorf und Stuttgart. Da mittlerweile allerdings der größte Teil der Wertpapiertransaktionen in Deutschland über die an der Frankfurter Börse angesiedelte elektronische Handelsplattform Xetra abgewickelt wird, hat die Bedeutung der Börse Berlin, wie auch der übrigen Regionalbörsen, stark nachgelassen. Eine gewisse Rolle spielt die Börse Berlin noch für lokale Unternehmen. Zudem hat sie sich auf den Handel mit bestimmten ausländischen Aktien spezialisiert, die über keine andere Börse in Deutschland gehandelt werden können. Auch im Handel mit Investmentfondsanteilen ist die Börse Berlin heute gut positioniert.

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Die Berliner Börse hat ihren Sitz im Ludwig-Erhard-Haus.

Handelsplatz mit langer Tradition Heute betreibt die Berliner Börse zwei Marktplätze unter ihrem Dach

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enn in den Nachrichten die Börsenmeldungen auftauchen, dann geht es meistens um die Handelsplätze in New York, London oder Tokio. Oder um die Börse in Frankfurt am Main. Doch um das Parkett in Berlin geht es eher selten. Dabei hat die Stadt einen Handelsplatz mit langer Tradition. Die Börse wurde 1685 gegründet, die erste Börsensitzung fand allerdings erst im Feb-

ruar 1739 statt. Als Handelsplatz diente damals zunächst das Obergeschoss des ehemaligen Lusthauses im Lustgarten neben dem Berliner Dom. 1798 trat an die Stelle ein Neubau. Träger der Börse war zunächst die Vereinigte Börsenkorporation, später die Korporation der Kaufmannschaft. Im Jahr 1922 wurde in der Börse zum ersten Mal der Aktienindex des Statistischen Reichsamtes be-

rechnet, der auf dem durchschnittlichen Kursniveau von rund 300 repräsentativen Aktien beruhte. Aber auch die Berliner blieben vom berühmten Schwarzen Freitag am 13. Mai 1927 nicht verschont, und der Aktienindex brach um fast 32 Prozent ein. Ende 1926 wurden 917 Aktiengesellschaften gehandelt, bis 1943 sank die Zahl der gelisteten Unternehmen auf 450, 1945 lag der Handel komplett brach.

Heute betreibt die Börse zwei Marktplätze unter ihrem Dach. Der Skontoführerhandel – früher der klassische Parketthandel – wird über das sogenannte Xontro-System abgewickelt. Dort bietet die Börse Berlin einen Spezialmarkt für internationale Aktien und Anleihen. Zum Angebot gehören auch der börsliche Fondshandel sowie eine große Anzahl von ETFs, also Exchange-traded fund. Das sind In-

vestmentfonds, die an der Börse gehandelt werden. Unter der Marke Equiduct betreibt die Börse zudem den vollelektronischen Marktplatz ETS, der auf den paneuropäischen Handel von Wertpapieren ausgerichtet ist. Das Hauptaugenmerk von Equiduct liegt auf dem Handel mit europäischen Blue Chips. Der Großteil des Geschäfts wird in Frankreich, Großbritannien und den Benelux-Staaten erzielt. (spa.)

An der Seite der Berliner Unternehmen Die Deutsche Bank hat ihr Geschäft mit mittelständischen Kunden gebündelt – das Umfeld für Finanzierungen ist günstig

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er Blick auf die Berliner Baustellen erinnert an das sprichwörtliche „halbe Glas Wasser“. Das sehen manche Betrachter bekanntlich halbvoll, andere dagegen halbleer. Im übertragenen Sinn heißt das: Baustellen bedeuten Lärm, Staub und Staus. Die positive Seite: Es geht etwas voran, neue Dinge nehmen Gestalt an. Gut vorangekommen und erfolgreich im Wettbewerb aufgestellt sind in jedem Fall die mittelständischen Unternehmen in der Hauptstadtregion. Die Deutsche Bank ist den Unternehmen in Berlin und Brandenburg ein zuverlässiger Partner. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung waren zunächst die schwierigen Jahre des Umbruchs gemeinsam zu meistern. Dann wurden neue Marktchancen erfolgreich erschlossen, häufig verbunden mit internationalem Wachstum. Attraktives Zinsniveau Für Unternehmer, die ihre geschäftlichen Vorhaben jetzt vorteilhaft finanzieren wollen, bietet das aktuell niedrige Zinsniveau attraktive Chancen. Für rentable Geschäftsvorhaben und Expansionspläne unserer Kunden sind ausreichend Mittel vorhanden. Ein individuell abgestimmtes Finanzierungskonzept ist von zentraler Bedeutung für die Realisierung strategischer Unternehmensziele. Mittelständische Unter-

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Ein erster Eindruck vom künftigen Campus der Deutschen Bank an der Otto-Suhr-Allee.

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Berlin ist für die Deutsche Bank heute mit insgesamt fast 4 000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der weltweit fünftgrößte Standort. Mehr noch: Derzeit werden Weichen für die künftige Präsenz gestellt. So lässt die Bank an der Otto-Suhr-Allee eine moderne und zukunftsorientierte Arbeitsplatz-Infrastruktur entstehen.

Bauherr und Vermieter ist Art-Invest Real Estate. Bis Ende 2016 werden auf dem Campus unweit des Ernst-Reuter-Platzes verschiedene Liegenschaften aus dem Stadtgebiet räumlich zusammengefasst. So entsteht Raum für zusätzlich bis zu 2 500 Arbeitsplätzen aus verschiedenen Bereichen des Konzerns.

Frank Gilly, in der Geschäftsleitung der Deutschen Bank verantwortlich für die Firmenkunden in Berlin und Brandenburg.

nehmen brauchen eine Bank, die ihnen in allen Konjunkturphasen kompetent und zuverlässig zur Seite steht. Für den langfristigen Erfolg sollte sie eine Palette verschiedener Finanzierungsformen anbieten, von der Kreditlinie über das

Investitionsdarlehen bis hin zu alternativen Bausteinen wie zum Beispiel Leasing oder Forderungsverkäufe. Darüber hinaus sind auch staatliche Förderungsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Die Firmenkunden der Deutschen Bank profi-

tieren von umfassender Finanzierungskompetenz. Gleichzeitig können sie sich auf schnelle Entscheidungen, einfache Prozesse und einen festen Ansprechpartner vor Ort verlassen. Das geht weit über den Heimat-

markt hinaus: Verfügbar ist ein globales Netzwerk mit Filialen und eigenen lokalen Tochtergesellschaften der Deutschen Bank in über 70 Ländern. Gerade auch im internationalen Geschäft erleben wir gemeinsam mit unseren Kunden ein deutliches Wachstum – angefangen vom Zahlungsverkehr und dem klassischen Akkreditiv bis hin zur Begleitung beim Aufbau von Absatzgesellschaften und Produktionsstandorten im Ausland. Im Rahmen ihrer Marktoffensive hat die Deutsche Bank 2013 das Geschäft mit ihren bundesweit mehr als 900 000 mittelständischen Kunden gebündelt. Freiberufler, Familienunternehmen bis hin zu Aktiengesellschaften und Unternehmen des öffentlichen Sektors werden aus einer Hand bedient: bei Unternehmensfinanzierung und Zahlungsverkehr, Risikoabsicherung, Liquiditätsmanagement, Vermögensplanung und Vorsorge. Speziell in der Gründerhauptstadt Berlin empfiehlt sich die Deutsche Bank darüber hinaus als Ansprechpartner für Startup- Unternehmen, vor allem für solche mit ITbasierten Geschäftsmodellen. Zu diesem Zweck wurde ein spezielles Betreuerteam zusammengestellt, das an den Standorten Unter den Linden und „Q110 – Die Deutsche Bank der Zukunft“ jederzeit beratend zur Verfügung steht.


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KPMG AG

Tim Dümichen (links) und Marius Sternberg haben die Wichtigkeit der Start-ups für neue und traditionelle Geschäftsmodelle erkannt.

Smart Start Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft KPMG unterstützt Start-up-Unternehmen in ganz Deutschland

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PMG hat mit der Smart-StartInitiative vor etwa drei Jahren ein multidisziplinäres Team von Mitarbeitern geschaffen, das sich auf die Belange der aufstrebenden Start-up-Branche fokussiert. Wie es dazu kam, dass sich eine der führenden „Big Four“ Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften mit Start-ups beschäftigt, erklären Tim Dümichen, Partner im Bereich Tax, und Marius Sternberg, Director im Bereich Audit bei KPMG in Berlin. Passen Start-ups und KPMG überhaupt zusammen? Ja, auf jeden Fall. Wir sind immer auf der Suche nach innovativen Geschäftsmodellen. Startups haben frische und innovative Ansätze in Bezug auf die Geschäftsgestaltung. Außerdem ist uns bewusst, dass gerade ein Wandel der bestehenden Geschäftsmodelle stattfindet. Einige unserer größten Mandanten waren vor ein paar Jahren selbst noch Start-ups. Dies gilt nicht nur für deutsche Mandanten, sondern auch für international tätige Unternehmen. Die Welt der Start-ups fasziniert uns, und wir arbeiten sehr gern mit ihnen zusammen. Greifen Sie bei Anfragen eines Start-up-Unternehmens auf dieselben umfassenden Ressourcen von KPMG zurück wie sonst auch?

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K L A R H E I T

S O R G E N

KPMG International Cooperative (auch KPMG International) ist ein globales Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensbeziehungsweise Managementberatung. Der Name des Unternehmens geht zurück auf seine

Gründer Klynveld, Peat, Marwick und Goerdeler. Mit rund 155 000 Mitarbeitern in 155 Ländern und 23,42 Milliarden US-Dollar Umsatz (2013) gehört KPMG zu den Big Four unter den internationalen Prüfungsgesellschaften. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund 8 700 Mitarbeiter an 25 Standorten.

„Cutting through complexity“, so lautet das zentrale Versprechen der KPMG an seine Mandanten und Geschäftspartner: Mit dem Expertenwissen der Mitarbeiter will das Unternehmen in einer immer komplexeren Welt Klarheit liefern. Die Leistungen gliedern sich in drei Geschäftsbereiche: Audit, Tax und Advisory.

Mit unserem Smart-Start-Team steht uns ein kompaktes, motiviertes Team zur Seite, das intensiv mit Start-up-Unternehmen in ganz Deutschland zusammenarbeitet. Die Ressourcen des gesamten KPMG-Netzwerks werden nur eingesetzt, wenn dies notwendig und sinnvoll ist. Selbstverständlich haben wir jederzeit Zugriff auf dieses Netzwerk und die entsprechenden Ressourcen.

Das verlangte auch einen gewissen Grad an Vorstellungskraft, da dieser neue Geschäftsbereich viele unserer bekannten Methoden und Vorgehensweisen auf den Kopf stellte. Mittlerweile wird in der Firma die Wichtigkeit der Start-ups für neue und traditionelle Geschäftsmodelle nicht mehr infrage gestellt.

die bestmöglichen Leistungen abzuliefern.

War es schwierig, innerhalb von KPMG ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Start-up-Szene ein durchaus vielversprechendes Geschäftsfeld sein kann? Anfangs war es nicht leicht – es ist vergleichbar mit den Schwierigkeiten, die Start-ups beim Pitch bei potenziellen Investoren haben. Es ging darum, vorbereitet zu sein und die richtigen Ressourcen für ein Projekt zur Verfügung zu stellen.

Ist die Smart Start Initiative der KPMG in gewissem Maße Ihr eigenes Start-up? Man könnte es so betrachten, allerdings ist das, was wir tun, eher Intrapreneurship. Seit wir grünes Licht bekommen haben, analysieren wir regelmäßig unser Geschäftsmodell und messen unsere Leistung an unserem Erfolg und unseren Errungenschaften. Wie jedes andere Start-up arbeiten wir mit Geschäftsplänen und inspirieren unser Team immer wieder, um

Wenn ich als Gründer im Moment nicht von KPMG beraten werde, sollte ich das ändern? Auf jeden Fall. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es gerade am Beginn einer Firmengründung eine Menge Dinge gibt, die falsch laufen. Das führt meist zu unnötiger Mehrarbeit in der Zukunft. Wir unterstützen Gründer dabei, unnötigen Stress zu vermeiden. Wir haben schon mit so vielen gearbeitet, dass wir bereits in einem ersten Gespräch herausfinden können, an welcher Stelle noch etwas schiefgehen könnte. Ist KPMG eher der geeignete Ansprechpartner für sehr kleine Gründer mit internationalen Ambitionen? Während sich Firmen entwi-

ckeln und wachsen, werden die Themenbereiche immer komplexer. An dieser Stelle bringen wir unsere Erfahrung, Fachkenntnis und unsere globale Präsenz ein. Auf einmal befinden Sie sich in Verhandlungen mit internationalen Konzernen und haben es mit Steuergesetzen mehrerer Staaten zu tun. Wir glauben, dass es besser ist, einen Partner an der Seite zu haben, der sich auch international auskennt. Es lohnt sich auf jeden Fall, uns mal zu einem Kaffee zu treffen – unabhängig von der Phase, in der das Geschäft gerade steckt. Wir sind oft in Berlin-Mitte unterwegs und würden uns über ein Treffen freuen. Steht KPMG auf eine Art auch für ein Qualitätssiegel? Mit Sicherheit. Während des Investitionsprozesses schauen Investoren nicht nur auf die Idee und die Vision hinter dem Start-up, sondern auch darauf, dass das Geschäftsmodell keine hohen Risiken birgt und optimal positioniert ist. Ein Jahresabschluss, der von KPMG attestiert ist, schafft bei Investoren Vertrauen. Das Wissen, dass ein erfahrener KPMG-Mitarbeiter die Besonderheiten eines Geschäftsmodells kennt und den Prozess mit rechtlicher und steuerlicher Beratung begleitet hat, sichert die entsprechende Qualität für Investoren.


WIR IN BERLIN I 13

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Hier plant der Senat neue Wohnungen Stand 2013

*entfällt nach Volksentscheid Neubaubereiche 2 000 Wohnungen und mehr 1 000 bis unter 2 000 Wohnungen unter 1 000 Wohnungen

1 160 geplante Wohneinheiten Einzelstandorte über wiegend auf landeseigener Fläche über wiegend auf nichtlandeseigener Fläche Zahl der Wohneinheiten unter 250 WE (WE) innerhalb größerer 250 bis unter 500 WE Neubaustandor te 500 und mehr WE

Buch 3 200

Kurt-Schumacher-Damm/ Am Flughafensee 1 000 Wasserstadt Spandau 2 700

Stadtentwicklungsplan Wohnen – so heißt das Konzept des Senats für Wohnungsneubau in Berlin. Verzeichnet sind 25 große Standorte, die kurz- bis mittelfristig bebaut werden können. Außerdem enthält die Karte Areale, auf die mehr als 250 Wohnungen passen. Bis zum Jahr 2025 sollen insgesamt 137 000 Wohnungen neu errichtet werden.

Güterbhf. Pankow 800 Brunnenvier tel Mauerpark 900

3 000 Europacity/Lehr ter Str.

2 500 Historische Mitte/Alexanderplatz

Hellersdorf Wuhletal 1 100

Luisenstadt 2 000 2 400 Alt-Lichtenberg

Spreestadt Charlottenburg 800

Rummelsburger Bucht 700

S-Bahn-Ring Gleisdreieck 2 400

Karlshorst 1 600

Oberspree 4 400

Güterbhf. Wilmersdor f 800 Südkreuz 900 Ehem. Flughafen Tempelhof* 4 800 Mariendor fer/Tempelhofer Weg 1 100 Revaler Str./Boxhagener Str. 700 Lichter felde Süd 2 700

Köpenick Zentrum 2 700

Johannisthal/Adlershof 1 800

Dahmestadt 2 400 S-Bhf. Altglienicke 1 100

BERLINER ZEITUNG/RITA BÖTTCHER; QUELLE: SENATSVERWALTUNG FÜR STADTENTWICKLUNG

Nur Wohnungsbau light Berlin wächst, fast 250 000 Menschen ziehen in die Stadt. Doch es gibt zu wenige neue Projekte V ON U WE A ULICH

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erlin hat jetzt ein Luxusproblem, in der Hauptstadt steigt nach jahrelanger Stagnation die Einwohnerzahl wieder. Nach einer aktuellen Bevölkerungsprognose wird sie sich bis zum Jahr 2025 um 239 000 Personen erhöhen. Dann werden mehr als 3,7 Millionen Menschen in Berlin leben. Doch der Baugrund, um neue Einfamilienhaussiedlungen und Wohnungen zu bauen, wird knapp. Langfristig gibt es zwar genügend Areale in der Stadt, um den benötigten Neubau von Wohnungen zu realisieren, viele Flächen stehen aber nicht schnell genug zur Verfügung. Laut einer Expertise des Berliner Senats müssen bis 2025 etwa 137 000 Wohnungen neu gebaut werden. Kurzfristig könnten in den kommenden zwei Jahren aber nur Flächen für 28 000 Wohnungen aktiviert werden, heißt es im Stadtentwicklungsplan Wohnen der rotschwarzen Landesregierung. Rein

rechnerisch lässt sich der Bedarf also durchaus decken, weil aber in den nächsten Jahren besonders viele Wohnungen benötigt werden, könnte es dem Bericht zufolge „zu einer Verknappung der vorhandenen Wohnbauflächen kommen“ – insbesondere in der Innenstadt. Zwei Prozent Leerstand „Wir müssen uns dringend anstrengen, mit vielen Partnern Wohnungen zu bauen“, sagt Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. „Berlin wächst wieder. In den vergangenen drei Jahren sind 130 000 Menschen nach Berlin gezogen.“ Der Wohnungsleerstand betrage nur noch zwei Prozent. Wie Lütke Daldrup sagt, werden Wohnungen aller Art gebraucht, welche, die bezahlbar sind, die im mittleren Segment liegen, und welche für die, die mehr Geld im Portemonnaie haben. Luxuswohnungen mit Kaufpreisen ab 5 000 bis 6 000 Euro pro Quadratmeter bis

hinein in den fünfstelligen Bereich entstehen derzeit insbesondere in der historischen Berliner Mitte im Umfeld des Gendarmenmarktes und des Boulevards Unter den Linden sowie in der City West in der Nähe zum Kurfürstendamm. Pro Jahr werden in Berlin etwa 10 000 neue Wohnungen benötigt, etwa ein Drittel davon entfallen auf Ein- und Zweifamilienhäuser. Während zwischen 2001 und 2011 pro Jahr lediglich der Bau von etwa 5 000 neuen Wohnungen genehmigt wurde, waren es 2013 bereits 12 500 Wohnungen, die Zahl soll laut Staatssekretär Lütke Daldrup weiter steigen. „Der Markt ist sehr dynamisch.“ Um den Neubau von Wohnungen anzukurbeln, hat der Senat mit den zwölf Bezirken ein Bündnis verabredet, das noch vor der Sommerpause unterzeichnet werden soll. Fünf Millionen Euro hat das Berliner Abgeordnetenhaus bewilligt, damit in den Bauabteilungen der Bezirke neue Stellen geschaffen

werden, um Baupläne zu erarbeiten und Genehmigungen schneller zu erteilen. Zudem wird der Senat die Errichtung von jährlich 1 000 Wohnungen fördern, die Finanzierung erfolgt über einen eigens dafür eingerichteten Fonds mit einem Gesamtvolumen von 320 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Von dem Programm sollen vor allem die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen profitieren. Die Kaltmieten liegen in den geförderten Wohnungen zwischen 6 und 7,50 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt 25 große Standorte für den Wohnungsbau gibt es laut dem Stadtentwicklungsplan Wohnen in Berlin, an denen bis zu 48 000 Wohnungen errichtet werden können. Dazu gehören Areale wie der Alexanderplatz in Mitte, die Europacity am Hauptbahnhof, Flächen entlang der Spree sowie die Wasserstadt Spandau. Die größte Hoffnung hatte die Landesregierung auf das Tempelhofer Feld gesetzt, dort sollten fast 5 000 Woh-

nungen möglich sein. Nach dem erfolgreichen Volksentscheid gegen jegliche Bebauung am Rand des einstigen Flughafengeländes ist diese Planung nun hinfällig. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt führt auch dazu, dass sich in der Hauptstadt die Preise verteuern. So stiegen im vergangenen Jahr die Preise für Eigentumswohnungen im Schnitt von 150 000 auf 165 000 Euro. Eigenheime verteuerten sich von 310 000 auf 335 000 Euro. Im bundesweiten Vergleich der Großstätte ist Berlin damit immer noch preiswert. So liegt die Hauptstadt nach einer Studie „Wohnen in Deutschland“ von der Prognos AG in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbandes der Sparda-Banken im Ranking der Top-10-Metropolen weiter hinter München, Stuttgart, Hamburg und Köln. Die Eigentümerquote liegt in Berlin aber nur bei 16 Prozent, in anderen Großstädten meist um die 25 Prozent.


14 I WIR IN BERLIN

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Partner für den Mittelstand

Die Mietpreisbremse Vermieter und Makler wollen sich nicht kampflos dem neuen Gesetzesentwurf beugen

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ls Justizminister Heiko Maas im März seinen 40-seitigen Gesetzesentwurf zur sogenannten Mietpreisbremse vorlegte, war es ungefähr so, als hätte er eine Bombe gezündet. Über kaum einen anderen Gesetzesentwurf wurde in den vergangenen Monaten so heftig diskutiert. Makler in ganz Deutschland kritisieren den Entwurf mit harten Worten: Sie sprechen von Millionenverlusten und unzähligen gefährdeten Jobs. Vermieter wiederum drohen damit, jedes kleinste juristische Schlupfloch nutzen zu wollen. Mieterverbände freuen sich dagegen: Das Gesetz sei „längst überfällig und notwendig“, heißt es. Neubauten ausgenommen Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Vermieter in Gegenden mit „angespanntem Wohnungsmarkt“ von neuen Mietern nicht mehr als zehn Prozent davon verlangen dürfen, was im Mietspiegel der Region angegeben ist. Bisher war das anders: Wohnungseigentümer konnten den Preis bei Neuvermietungen selbst festlegen. Gerade in Großstädten wie Berlin hat das Folgen: Wenn eine Wohnung frei wurde, konnte der Vermieter von neuen Mietern theoretisch so viel verlangen, wie sie maximal bereit waren, auszugeben. Mit dem Entwurf sollen Mieter jedes Jahr 280 Millionen Euro sparen können. Justizminister Maas sieht aber auch Ausnahmen vor: Neubauten sollen von der Regelung ausgenommen werden – um Investoren den Anreiz nicht zu nehmen, neu zu bauen. Vermieter dürfen zudem immer den Preis nehmen, den der Vormieter auch bezahlt hat, selbst wenn er den Mietspiegel um mehr als zehn Prozent übersteigt. Und: Wenn Vermieter ihre Wohnung umfassend saniert haben, sollen sie in Zukunft von der Regelung ausgenommen sein und die Miete erhöhen dürfen, nach den Gesetzen, die auch jetzt schon gelten. Provision zahlen meist Vermieter Besonders empört reagieren Makler auf den Vorschlag. Der Grund: Laut Entwurf dürfen sie ihre Provision zukünftig ausschließlich Vermietern in Rechnung stellen, es sei denn, ihnen wird von Interessenten schriftlich ein Suchauftrag erteilt. „Bestellerprinzip“ nennt sich das neue Verfahren. In der Praxis bedeutet das: Ein Makler darf seine Provision nur von Mietern erhalten, wenn er ein Objekt vermittelt, das er extra für den Interessenten in seinen Bestand aufgenommen hat. Wenn der Interessent ablehnt,

darf der Makler von dem nächsten Kunden keine Provision mehr verlangen – schließlich gehört das Objekt nun zu seinem Bestand. Bei Verstößen sollen Bußgelder fällig werden. Makler in ganz Deutschland protestieren dagegen – so wie Michael Sawall. Er arbeitet seit 13 Jahren als selbstständiger Immobilienmakler in Berlin und befürchtet, dass die neuen Richtlinien viel Schaden verursachen können: „Dass dieses Gesetz Jobs kosten wird, liegt auf der Hand. Verwalter werden sich deutlich schwerer damit tun, Makler einen Vermietungsauftrag zu erteilen und das im Zweifel selber durchführen.“ Die Folge: Immobilienbüros bekämen weniger Aufträge, müssten Stellen einstreichen und sogar die Insolvenz befürchten. Der Immobilienverband Deutschland, der auch Makler vertritt, kündigt daher an, nichts unversucht zu lassen, dass die Klausel ersatzlos gestrichen wird. Nur so könne das Geschäftsmodell von Immobilienbüros langfristig erhalten bleiben. Suche nach Schlupflöchern Auch unter den Vermietern regt sich Widerstand: Einer Umfrage des Portals Immobilienscout24 zufolge, für die Hunderte Vermieter befragt wurden, wollen mehr als die Hälfte der Vermieter alle rechtlich möglichen Schlupflöcher nutzen. So sollen, wenn irgendwie möglich, zahlungskräftige Mieter stets bevorzugt werden. Außerdem wollen Vermieter häufiger Staffelmieten einsetzen oder sich über regelmäßige Abstandszahlungen den entgangenen Gewinn zurückholen. Marktbeobachter rechnen zudem damit, dass viele Wohnungseigentümer noch in diesem Jahr ihre Mieten erhöhen werden, um damit in die Ausnahmeregelung zu fallen, noch bevor das neue Gesetz überhaupt in Kraft getreten ist. Wer heute seine Mieter zur Kasse bittet, entgeht 2015 der Mietpreisbremse – schließlich müssen nach der Ausnahmeregelung die Mieten nicht nach unten korrigiert werden, wenn Vormieter bereit waren, den Preis zu zahlen. Nur jeder zehnte Vermieter gab bei der Umfrage an, geringere Mieteinnahmen durch das neue Gesetz in Kauf zu nehmen. Unterstützung bekommen Makler und Vermieter von der Union: Die will in den nächsten Monaten noch ausführlich prüfen, ob und inwiefern der Entwurf verändert wird. In Kraft tritt das neue Gesetz dann voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres. (jpa.)

GSG ist mit über 40 Gewerbehöfen der führende Gewerbeflächenanbieter Berlins

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erlin ist der Wirtschaftsstandort für Start-ups und Unternehmen der Creative Industries. Diese Unternehmen suchen Büroflächen in der Berliner Mitte, in alten Fabriketagen oder am Rand der Hauptstadt. Wichtig sind eine moderne technische Ausstattung und flexible Raumkonzepte mit großem Wachstumspotenzial. Die Gewerbsiedlungs-Gesellschaft (GSG) bietet all das: Trendige Fabriketagen in denkmalgeschützten Gewerbehöfen in Kreuzberg ebenso wie preisgünstige und variable Gewerbeflächen in den „econoparks berlin“. Hier bietet das Unternehmen, das in Bezug auf die Nebenkosten zu den günstigsten Anbietern zählt und provisionsfrei vermietet, neben einem sehr guten Preis-LeistungsVerhältnis einen umfangreichen Service, der von Ausbau-Service und Bonuscards über E-Mobility und Glasfasernetze mit Highspeed-Internet bis hin zu Kurierdiensten, Veranstaltungsräumen und Werbevitrinen reicht. Die GSG versteht sich als zuverlässiger Partner des Berliner Mittelstands, der sich für Start-up-Un-

GSG

Multifunktional nutzbare Fabriketagen im GSG-Hof, Schlesische Straße

E C O N O P A R K S

SDF

Die econoparks Berlin in der Plauener Straße sind der perfekte Standort für wirtschaftlich denkende Unternehmer. Kleine Mieten machen Zukunft planbar und Wachstum möglich.

ternehmen einsetzt, zum Beispiel als Premiumpartner beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg, aber eben auch durch die günstigen Standortbedingungen, die sie ihren Mietern bietet. Neuestes Projekt: Die größte Photovoltaikanlage (PV) Berlins auf 140 Dächern von 32 Gewerbehöfen, verteilt über acht Bezirke der Hauptstadt. Die 43 000 Quadratmeter große PV-Anlage ist in Kooperation mit mehreren Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg produziert und installiert worden. Sie wird jährlich 5 800 000 kWh Ökostrom erzeugen und damit bis zu 1 200 Gewerbemieter versorgen. Die CO2-Einsparung wird jährlich circa 5 000 Tonnen betragen – etwa so viel, wie rund 400 000 neu angepflanzte Bäume abspeichern würden. Die GSG setzt sich im Interesse ihrer Mieter seit drei Jahren aktiv für die Energiewende in Berlin ein. Im Rahmen dessen hat sie bereits sechs Blockheizkraftwerke gebaut, die jährlich etwa 1 000 Tonnen CO2 einsparen, sowie zwei eigenen Ladesäulen für E-Autos. Weitere sollen folgen.

Entwicklung und Bau aus einer Hand Kondor Wessels realisiert zukunftsorientierte Wohnkonzepte für Jung und Alt

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erantwortung für die Zukunft Berlins zu übernehmen, bedeutet für Kondor Wessels nicht nur, neuen Wohnraum zu schaffen, sondern damit auch vielfältige Lösungen für demografische Entwicklungen zu bieten. „Deshalb entwerfen wir sowohl Wohnkonzepte, die den steigenden Altersdurchschnitt berücksichtigen, als auch passende Angebote für die wachsende Gruppe junger Menschen mit mittlerem Einkommen in Berlin“, sagt Laurentius Hegeman, Geschäftsführer der Kondor Wessels Gruppe. Das mittelständische Unternehmen mit deutsch-niederländischer Unternehmenskultur realisiert Immobilienprojekte von der Projektplanung und -entwicklung bis hin zur Bauausführung komplett unter einem Dach. Die daraus resultierenden Synergien schaffen die Grundlage für vergleichsweise kostengünstige Wohnbauten besonderer Qualität. Davon zeugen derzeit fünfzehn Neubauprojekte in Berlin, sowohl in den Trendbezirken Friedrichshain, Pankow, Prenzlauer Berg, Weißensee und Adlershof als auch in den inzwischen wieder verstärkt

KONDOR WESSELS

Das Pflegeheim Haus Humboldt bietet altersgerechtes Wohnen in Tegel.

V I S I O N

KONDOR WESSELS

Komponistengärten: So soll das Gebäude einmal aussehen. Dieses Bauvorhaben ist Kondor Wessels erstes Wohnprojekt in Berlin-Weißensee.

nachgefragten Bezirken Charlottenburg und Spandau. Fortschrittliche Wohnkonzepte stehen für Kondor Wessels dabei im Fokus. Bestes Beispiel ist das Frauenwohnprojekt „ FLORAHOF“ in Pankow. Entwicklung und Bau des Neubauprojektes erfolgt hier in Zusammenarbeit mit dem Beginenwerk, deren Gründerinnen sich vom gemeinschaftlichen Wohnmodell der holländischen Beginenhöfe inspirieren ließen. Es entstehen 20 Eigentumswohnungen, die ausschließlich an Frauen verkauft werden, die Lust haben, in einer Hausgemeinschaft zu wohnen. Dem demografischen Wandel trägt das „Haus Humboldt“ Rechnung – ein Pflegeheim, das Kondor Wessels für die Johanniter in Tegel baute. Hier entstanden 31 altersgerechte Wohnungen und 117 Pflegeplätze sowie eine Kindertagesstätte. Starker Nachfrage erfreut sich aber auch das Projekt Komponistengärten in Weißensee. Die attraktiv gelegenen Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment wecken vor allem das Kaufinteresse junger Familien mit mittleren Einkommen.


WIR IN BERLIN I 15

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Der Energieausweis für Immobilien: eine Klasse für sich

Seit dem 1. Mai dieses Jahres müssen Immobilien einen Energieausweis haben. Was es für Bauherren und Käufer zu beachten gibt

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er sich seit Mai dieses Jahres für den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung entscheidet, muss seine Kunden genau über den Energiekennwerte des Objekts informieren. Grund dafür ist die EUEnergieeinsparverordnung. Darin finden Mieter und Käufer auf fünf Seiten Informationen zum jährlichen Energieverbrauch im Gebäude, zur Art des Heizens sowie Verbesserungsvorschläge darüber, wie das Haus noch sparsamer gemacht werden könnte. Doch aufgepasst: Zwischen zwei Arten müssen Verbraucher unterscheiden: Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis. Bei einem Bedarfsausweis wird der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes ermittelt. Dabei entscheiden zum Beispiel die Dämmung der Wände, die Heizungsanlage und Energiesparfenster darüber, wie viel Energie das Objekt frisst. Um das sicher festzustellen, muss ein Gutachter das

IMAGO STOCK&PEOPLE

Der Energieausweis gibt auch über die Schwachstellen des Hauses Auskunft.

Haus untersuchen. Das kostet: Ein Bedarfsausweis kann mit 500 Euro und mehr zu Buche schlagen. Dafür kann sich der Aufwand jedoch lohnen – schließlich sind die vom Gutachter ermittelten Daten vom individuellen Verbrauch der Bewohner unabhängig. So kann das Haus

am Markt einfacher mit anderen Immobilien verglichen werden. Anders beim Verbrauchsausweis. Darin steht die tatsächlich verbrauchte Energiemenge des Hauses. Verbrauchswerte zum Heizen und zur Warmwasserbereitung werden zur Berechnung benötigt, in

Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Gebäudenutzfläche. Bei nicht bewohnten Gebäuden müssen zudem Werte für Kühlung, Lüftung und die Beleuchtung in die Rechnung einfließen. Datengrundlage: Die letzten drei Heizkostenabrechnungen.

Welcher der beiden Ausweise für die Immobilie infrage kommt, bestimmt die Art und das Baujahr des Gebäudes. Bei Gewerbegebäuden dürfen die Besitzer grundsätzlich zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis wählen. Bei anderen können Besitzer nur den Bedarfsausweis bekommen. Mieter können nun anhand von Effizienzklassen ablesen, wie energiesparend ihre Bleibe ist. Von A+ bis H gibt es neun Klassen. In welche von ihnen ein Haus eingestuft wird, entscheidet der Verbrauch pro Quadratmeter. Doch Achtung: Anders als bei Fernsehern und Kühlschränken gilt bei dem Gebäudeausweis nicht, dass die höchste Klasse immer die erste Wahl ist. So gibt es heutzutage kaum Elektrogeräte, die unter A+ eingestuft werden. Bei Immobilien dagegen steht A+ für die wirklich sparsamste Variante: „Passivhäuser“, die so gut isoliert sind, dass sie gar keine Heizung benötigen. (jpa.)

Sicher wohnen und mehr ... Die Zufriedenheit der Mieter steht im Mittelpunkt des Handelns der FORTUNA Das ist das Motto der FORTUNA Wohnungsunternehmen eG – Wohnungsgenossenschaft und zugleich modernes Serviceunter­ nehmen – mit ca. 4.000 Woh­ nungen. Die Zufriedenheit der Mieter steht dabei im Mittelpunkt des Handelns der FORTUNA. Um diese zu erreichen, bietet das Wohnungsunternehmen gu­ tes, preiswertes und ökologisch verantwortbares Wohnen und gesellschaftliches Engagement durch intensive Nachbarschafts­ arbeit und Verlässlichkeit. Neben der Vermietung und Ver­ waltung der modernisierten Ge­ nossenschaftswohnungen bietet die FORTUNA ihren Mietern viele Serviceangebote. Die Wohnare­

ale – FORTUNA am Bürgerpark, am kiezPARK, am Springpfuhl­ park, am Schmeding, an der Charlottenstraße, am Citypark und FORTUNA am Hochzeits­ park – tragen nicht nur schöne Namen. Sie verfügen über aus­ gedehnte Wohninnenhöfe, Spiel­ und Sportplätze und Grünflächen und eine verkehrstechnisch gute Anbindung in die Innenstadt und in das Berliner Umland. Ob Fa­ milien, Studenten oder Senioren, die verschiedenen Wohnareale bieten für alle den passenden Wohnraum. Wohnen am kiezPARK Der Mittelpunkt dieses Wohn­ areals ist der vollkommen neu geschaffene kiezPARK, der mit

einem Obstgarten mit alten Obst­ sorten und einem Wasserspiel­ platz die Kleinen zum Spielen und Entdecken einlädt. Für die Mieter wird hier ein herrlicher Ausgleich zum stressigen Alltag geboten. Sie können am Teich oder unter der Pergola entspannen und die Ruhe zwischen duftenden Blumen und Kräutern genießen. In die­ sem Wohnareal finden Sie auch den Seniorenclub der FORTUNA mit vielen Angeboten speziell für die älteren Mitmenschen. An der nahe gelegenen Wuhle gibt es den Wuhletal­Wander­ weg und gleich nebenan die Gärten der Welt für erlebnisrei­ che und erholsame Spaziergän­ ge im Grünen. Hervorzuheben sind die besonders verkehrsgüns­ tige Anbindung dieses Wohn­ areals an die City und das na­ hegelegene Brandenburg, ein vielfältiges Angebot an Schulen und Kindergärten, ein Ärztehaus und breit gefächerte Einkaufs­ möglichkeiten. Wohnen am Citypark Das Wohnareal FORTUNA am Citypark befindet sich in der Nähe des alten Hohenschönhau­ sen und hat eine ausgezeichne­ te Infrastruktur: Nur fünf Minuten entfernt befinden sich mehrere Einkaufszentren, vom Supermarkt bis zum Baumarkt, ausreichend

Schulen und Kindereinrichtungen und in der City man ist prob­ lemlos in einer Viertelstunde. Für

und Angebote aus den Bereichen Sport, Kultur, Hilfe und Beratung, das NachbarschaftsZentrum mit

Sportbegeisterte gibt es hier auf­ grund der Nähe zur Sportschule ein großes Angebot an Fitness­ und Freizeitmöglichkeiten und Studenten finden bezahlbaren Wohnraum mit guter Anbindung zu den Berliner Universitäten und Hochschulen.

dem Club für junge Familien und den Seniorenclub. Der kiezPARK lädt zum Entspannen ein. Von den Anwohnern für Anwohner gestaltet, lässt sich hier gemein­ sam mit Nachbarn, Freunden und Bekannten auf 11.000 m² gärtnern, verweilen und die Frei­ zeit genießen.

Mit KIEZnet für eine gute Nachbarschaft Und FORTUNA bietet noch eini­ ges mehr: Auf KIEZnet, dem Por­ tal für gute Nachbarschaft, fin­ den Sie zahlreiche Informationen

Möchten auch Sie die Vorteile einer Genossenschaftswohnung nutzen, können Sie sich auf der Internetseite der FORTUNA ei­ nen Überblick verschaffen. Sie werden überrascht sein über die Vielfältigkeit der Angebote! Für mehr Informationen www.fortuna­eg.de


16 I WIR IN BERLIN

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Bauen und Wohnen als Prozess

Baugruppen sind eine große Herausforderung. Das fertige Eigenheim belohnt mit Individualität und Gemeinschaft V ON I RMGARD B ERNER

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as Wohnen in der Stadt, am besten mit Grünanbindung und kurzen Wegen zum Arbeitsplatz, mit Einrichtungen für Kinder und der Nähe zu Kulturangeboten ist so attraktiv wie nie. Ebenso der Wille, die Gestaltung des Eigenheims nach individuellen Bedürfnissen mitzubestimmen, auch in ökologischer und sozialer Sicht. Seit über zehn Jahren hat sich für diese Form des Bauens und Wohnens im urbanen Stadtraum das Modell der Baugruppen entwickelt und setzt sich weiter durch. Kein Wunder, denn diese Baugemeinschaften haben gegenüber dem Immobilienerwerb von Bauträgern einige Vorteile: Sie sind kostengünstiger. Denn wo der herkömmliche Bauträger die Planung, Grundstücksbeschaffung, Bauleistung und die dazugehörigen Risiken übernimmt, lässt er sich diese zu einem Festpreis auch gut bezahlen.

IMAGO/JÜRGEN HANEL

Nach individuellen Wünschen das gemeinschaftliche Wohnen gestalten.

„In der Regel beträgt dieser Auftragsaufschlag 15 bis 20 Prozent“, sagt Margit Renatus von Blaufisch Architekten. Das ist relativ viel mitbezahlte Leistung. Und entfällt,

wenn man in einer Baugruppe baut. Denn das Risiko und die Aufgaben des Bauherrn übernimmt die Baugruppe selbst, und kann also zu einem wesentlich reduzierteren Preis

ein Mehrfamiliengebäude erstellen. Somit ist die Baugruppe als eigener Bauherr nicht nur preisgünstiger, sondern sie hat von vornherein Einfluss auf die Auswahl der Beteiligten und die Gestaltung. Zudem kann sie sich eigene Ziele setzen: Neben Eigentum sind das meist die ökologische Ausrichtung und die Form des gemeinschaftlichen Wohnens bei hoher Individualität. Initiatoren für Baugruppen sind häufig Architekten oder Grundstückseigentümer, die Mitstreiter suchen, wie Familien, die den Zusammenschluss mit anderen Familien mit kleinen Kindern suchen, oder Singles, die sich einbringen möchten in eine Gemeinschaft, nicht mehr alleine wohnen wollen. Die Spanne reicht von 30- bis Mitte 60-Jährigen, die sich für ein Mehrfamilienhaus zusammentun. Es ist viel Gemeinschaftsarbeit nötig, und die vorausgehende Planungsphase ist äußerst intensiv. „Baugruppen sind ein Pro-

zess“, sagt Renatus, „man geht gemeinsam durch Dick und Dünn, wächst zusammen.“ Das ist nicht jedermanns Sache und kann zum Nachteil werden. Denn hohe Individualität in einer Gruppe durchzusetzen, ist mit großem Diskussionsbedarf verbunden. Es verschlingt viel Zeit und birgt Konfliktpotenzial. Als rechtliche Basis dient die GbR, im Gesellschaftervertrag wird das Gemeinschaftsleben geregelt und strukturiert. Es heißt also gut abzuwägen. Denn die Interessen der Menschen in Baugruppen seien breit gefächert: „Jede Wohnung sieht anders aus“, sagt Renatus, das treibe mitunter nicht nur Kosten und Bauzeiten in die Höhe, man unterschätze, „wie viele Unsicherheiten und Ängste in diesem Prozess mitspielen.“ Aber diese Menschen nehmen das auf sich, weil sie sich so umso mehr mit ihren eigenen vier Wände identifizieren. www.ak-berlin.de; wohnportal-berlin.de

Wohnen unter einem guten Stern

50 Jahre

Bauen

in Deutschland

NCC ist Deutschlands aktivster Projektentwickler im Wohnsegment. Das belegt eine Studie des Markforschungsinstitutes BulwienGesa, die NCC als aktivsten Entwickler im Haus- und Wohnungsbau ausweist. Bundesweit haben sich schon über 11.000 Familien mit NCC den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt. Aktuell entstehen zahlreiche Bauprojekte in der Metropolregion Berlin: zukunftssichere Lösungen, wertbeständig und nach strengen UmweltStandards – vom kostengünstigen Angbot für Familien bis zum Komfort-Wohnen in Top-Lagen. Ob am grünen Stadtrand gelegen oder mittendrin im Geschehen. Gut 30 Bauprojekte erfüllen fast jeden Wunsch von Investoren oder Erwerbern selbstgenutzen Wohneigentums, sei es die ruhig gelegene Stadtvilla mit unverbaubarem Blick in Falkensee, das Townhouse in Adlershof oder das komfortable Mehrfamilienhaus am Rande der Spandauer Altstadt. Unser wichtigstes Prinzip „Alles aus einer Hand“ heißt für NCC-Kunden: Ein Ansprechpartner für alles – bis zur Übergabe des schlüsselfertigen Zuhauses! Informieren Sie sich persönlich bei einem Besuch vor Ort in einem unserer Infobüros.

Infotelefon 0800 670 80 80 (kostenfrei) www.nccd.de/berlin


WIR IN BERLIN I 17

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Zusammen unter einem Dach Mehrgenerationenhäuser werden immer beliebter

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ie Familie sei die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche. Das sagte einmal der französisch-schweizerische Moralphilosoph und Dichter JeanJacques Rousseau. Doch die Zeiten, in denen mehrere Generationen einer Familie zusammen unter einem Dach lebten, sind längst vorbei. In mehr als 52 Prozent der Berliner Haushalte leben heute Singles. Damit ist Berlin Deutschlands Single-Hauptstadt Nummer eins. Doch die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Zusammengehörigkeit und Anschluss ist bei vielen Menschen geblieben – und vielleicht größer als jemals zuvor. Geben und nehmen Deshalb ziehen immer mehr Menschen in ein sogenanntes Mehrgenerationenhaus. Diese stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem

Stand. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern dabei ihren Namen und ist gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal jedes einzelnen Hauses: Jüngere helfen Älteren – und umgekehrt. Die verschiedenen Generationen sollen miteinander aktiv sein und sich für die Gemeinschaft vor Ort stark machen. Das Prinzip der früheren Großfamilie funktioniert also auch in der heutigen Gesellschaft: Das selbstverständliche Geben und Nehmen zwischen Menschen verschiedenen Alters wird in den Mehrgenerationenhäusern aktiviert. Jung und Alt profitieren von ihren unterschiedlichen Kompetenzen, Erfahrungen und Interessen. Der Standort des Hauses und dessen Erreichbarkeit sind wichtig für den Erfolg des Mehrgenerationenhauses. Der offene Treff bildet im Idealfall das Zentrum des Gebäudes. Rund 500 solcher Häuser gibt es bundesweit. In Berlin ste-

hen sie zum Beispiel in Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Moabit, Pankow oder Lichtenberg. 450 Anlaufstellen

DPA/FREDRIK VON ERICHSEN

Ein offener Treff gehört zu jedem Mehrgenerationenhaus.

I N F O R M A T I O N E N Die Internetseite des Bundesfamilienministeriums gibt einen Überblick über Mehrgenerationenhäuser, Ansprechpartner und Fördermittel. Broschüren

können kostenlos heruntergeladen werden: www.mehrgenerationenhaeuser.de Die Servicestelle Förderung im Bundesamt für Familie

und zivilgesellschaftliche Aufgaben ist Ansprechpartner für zuwendungsrechtliche und ESF-relevante Fragen. Tel. 0221-36 73-40 45, Mo–Fr 7.30–16 Uhr.

Im Jahr 2012 startete das Bundesfamilienministerium das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser II“. Darin entwickeln die 450 teilnehmenden Mehrgenerationenhäuser gemeinsam mit ihren Standortkommunen individuelle Lösungsansätze für das Zusammenleben. Durch das Aktionsprogramm kann jedes Mehrgenerationenhaus mit 40 000 Euro pro Jahr gefördert werden. Die Unterstützung stammt aus Bundesmitteln und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und steht für eine Dauer von maximal fünf Jahren zur Verfügung. Nach dieser Förderphase sollen die einzelnen Häuser sich durch Dienstleistungen wie Kinderbetreuung oder Sponsoren selbst finanzieren können. (spa.)

Baywobau Berlin setzt auf Toplagen Das Wohnungsbauunternehmen sorgt mit zahlreichen neuen Projekten für soliden Wohnraum in Berlin

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it großem Engagement trägt Baywobau Berlin dazu bei, dass hochwertiger Wohnraum das knappe Angebot erstklassiger Eigentumswohnungen in der Hauptstadt um solide und ästhetische Bauten ergänzt. Das Wohnungsbauunternehmen, dessen Qualitätsmanagement TÜV-zertifiziert ist, zählt zu den größten Anbietern Berlins. Das TÜV-Zertifikat gilt für den gesamten Bauprozess – von der Entwicklung über die Planung bis hin zum Verkauf, zur Übergabe und darüber hinaus. Einen Namen hat sich Baywobau Berlin durch die Entwicklung des Viktoria Quartiers in BerlinKreuzberg gemacht. Auf dem Gelände der ehemaligen SchultheissBrauerei entstand ein inzwischen angesagter Stadtteil mit urbanem Reiz und städtebaulicher Klasse. In mehreren Bauabschnitten wurden Hunderte Wohneinheiten in einem gekonnten Mix aus denkmalgeschütztem Altbaubestand und zeitgenössischen Neubauten realisiert. Letzter Bauabschnitt im Viktoria Quartier wird der Platanenhof sein. In bequem erreichbarer Lage am Eingang des Viertels entstehen 51 Neubauwohnungen. Der Baubeginn erfolgt noch in diesem Jahr. Zu den größten realisierten Bauten zählen außerdem die Ensembles Berliner Neue Mitte am Spittelmarkt mit 113 Eigentums-

BAYWOBAU

Die Kurfürsten-Logen neben der Schaubühne verbinden weltstädtisches Flair mit beschaulichem Kiezleben.

F L E X I B L E

A P P A R T E M E N T S

Palais Varnhagen: In Berlins historischer Mitte entsteht ein neues Stadtpalais nach den Entwürfen des britischen Architekten Sir David Chipperfield. Auf einem 1 700 Quadratmeter großen Grundstück an der Französischen Straße errichten die Entwickler Artprojekt und Baywobau 52 Appartements und Penthouses. wohnungen und Achilleion nahe der Schaubühne am Kurfürstendamm mit 47 Einheiten. Weitere hoch interessante Projekte befinden sich aktuell in der

Baubeginn im Sommer: Der Gebäudekomplex besitzt neben einer zentralen Lobby mit Concierge vier Foyers und Treppenhäuser. Im Erdgeschoss entstehen zwei Ladengeschäfte. Die Appartements sind so konzipiert, dass benachbarte Einheiten auch zu größeren Wohnungen zusammengelegt werden können. Verkaufsphase. Sie entstehen in Berliner Bestlagen sowie im Herzen Potsdams. In der historischen Innenstadt von Potsdam liegt das Ensemble des Brockesschen Pa-

lais. Hier wird das letzte noch erhaltene Bürgerpalais in neuem Glanz entstehen und um Neubauten ergänzt. Alle Gebäude entsprechen dem Standard eines KfW-Effizienz-

hauses 70 und verfügen über leistungsfähige Haustechnik und besonders gute Wärmeisolierung. Ein ganz besonderes Projekt ist außerdem das Palais Varnhagen in der Französischen Straße, für dessen Architektur der internationale Spitzenarchitekt David Chipperfield verantwortlich zeichnet. Zudem plant Baywobau Berlin direkt neben dem Technologiepark Adlershof den Isaac-Newton-Park. Als Bestandteil des neuen Quartiers „Wohnen am Campus“ werden 106 Eigentumswohnungen um einen großen gemeinsamen Innenhof errichtet. Entworfen von dem Berliner Architekten Stephan Höhne, greift das stilvolle Wohnensemble geschickt die offene Landschaft und das vorhandene Grün der unmittelbaren Umgebung auf. Mit dem Isaac-Newton-Park setzt Baywobau Berlin einen Akzent. Aktuell: Vor wenigen Tagen wurden erstmals die Kurfürsten-Logen präsentiert. Baywobau Berlin plant gemeinsam mit der Asset-Firmengruppe die Errichtung eines Wohnensembles nur wenige Schritte vom Kurfürstendamm in Berlin-Wilmersdorf. Die Kurfürsten-Logen verbinden weltstädtisches Flair mit beschaulichem Kiezleben. Der repräsentative Neubau in der Albrecht-Achilles-Straße ist direkt gegenüber der denkmalgeschützten Schaubühne gelegen.


18 I WIR IN BERLIN

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Eigentum statt Miete

Die Investition in eine Eigentumswohnung ist ein erkauftes Stück Sicherheit – lohnt sich aber nur unter bestimmten Umständen

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rgendwann kommt bei den meisten Menschen der Moment, in dem sie anfangen, von einer eigenen Wohnung oder sogar von einem kleinen Häuschen zu träumen. Meistens dann, wenn eine Familie gegründet werden soll, oder wenn der Vermieter schon wieder die Miete erhöht. Großstadtbewohner sind für solche Wünsche besonders anfällig. Die Gründe sind naheliegend: Tausende Menschen strömen in die Städte, der Wohnraum wird immer knapper, die Mieten steigen entsprechend. In Berlin ist der Trend besonders deutlich zu beobachten: In den vergangenen zwei Jahren ist die Hauptstadt um 100 000 Neuberliner angewachsen. Und wenn der aktuellen Bevölkerungsprognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Glauben geschenkt werden darf, wächst die Hauptstadt bis 2025 um weitere 250 000 Einwohner. Die Quote frei

stehender Wohnungen ist durch diese Tendenz in den vergangenen zehn Jahren von sechs auf zwei Prozent abgesunken. Immobilienexperten, beispielsweise beim Beratungsunternehmen Bulwiengesa, prognostizieren für 2014 einen Mietanstieg um fünf Prozent. Andere Prognosen rechnen sogar mit acht Prozent. Eigentlich genau die richtige Zeit, um sich von Mieterhöhungen und unerwarteten Kündigungen unabhängig zu machen. Natürlich hat diese Sicherheit auch Nachteile: Kaufwillige Mieter müssen zunächst über ein entsprechend hohes Eigenkapital verfügen. Experten der Zeitschrift Finanztest empfehlen, mindestens 25 Prozent des Kaufpreises mit Eigenkapital zu finanzieren. Zudem birgt ein Wohnungskauf diverse Risiken: An den eigenen vier Wänden muss immer etwas gemacht werden, und das kostet. Das investierte Kapital ist erst einmal nicht verfügbar, und

kosten, Müllentsorgung und anderen Betriebskosten dem Vermieter übrig bleibt. Nach Einschätzung der Finanztest-Experten gilt 20 hier als magische Grenze. Alles, was darunter fällt, ist günstig. Entspricht der Kaufpreis einer Wohnung mehr als 20 Nettokaltmieten, ist die Investition nicht mehr ratsam – zumindest nicht für Interessenten, die nicht Jahrzehnte darauf warten wollen, dass sich ihre Investition rentiert. In der Hauptstadt schwanken je nach Lage und Ausstattung der Wohnung die Miet- und Kaufpreise erheblich. In den allermeisten Fällen entspricht der Kaufpreis von Wohnungen derzeit 21 bis 30 Nettokaltmieten. Wen das entmutigt, dem sei ein Blick in das Berliner Umfeld geraten: In Potsdam lässt sich mit den eigenen vier Wänden schneller eine Rendite erwirtschaften. Hier liegt das Verhältnis von Nettokaltmieten und Kaufpreis zwischen 19 und 24. (jpa.)

BERLINER ZEITUNG/MATTHIAS GÜNTHER

Leerstand gibt es in der Stadt kaum noch.

bis sich die Investition rechnet, kann es dauern. Um abzuschätzen, ob sich der Schritt wirklich lohnt, sollten sich potenzielle Käufer eine wichtige

Frage stellen: „Wie viele Nettokaltmieten dauert es, um den Kaufpreis aufzuwenden?“ Der Begriff „Nettokaltmiete“ meint dabei den Betrag, der nach Abzug von Heiz-

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Modernes Wohnen: Wir realisieren hochwertige und energieeffiziente Eigentumswohnungen mit Garten, Balkon, Dachterrasse, Tiefgarage u.v.m. Provisionsfrei!


WIR IN BERLIN I 19

MITTWOCH, 11. JUNI 2014 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Fallstricke beim Wohnungskauf

Wohnungen sind ideale Kapitalanlagen, heißt es oft – solange Käufer nicht in eine der vielen Fallen tappen, die auf sie lauern

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on „sagenhaften Renditen“ schwärmen Vermittler gerne, von einer „lohnenden Investition in die Zukunft“ und von chancenreichen Möglichkeiten. Das Wichtigste vorweg: Experten sind sich einig, dass diese Einschätzungen korrekt sind. Aber, und das ist mindestens genauso wichtig, Käufer müssen unbedingt gefährliche Fallen umgehen – denn davon gibt es beim Kauf einer Wohnung viele. Sabine und Sven Lemke haben sich für 151 000 Euro in Britz eine Wohnung gekauft, 52 Quadratmeter, zwei Zimmer, sanierter Altbau. Der Vermittler versprach ihnen eine deutliche Wertsteigerung innerhalb der nächsten zehn Jahre. Die erste Mieterin war Juristin und maß die Wohnung aus. Das Ergebnis: 45 Quadratmeter. Das Ehepaar hatte mehr als 20 000 Euro zu viel bezahlt, für sieben Quadratmeter, die es gar nicht gab. Der Traum von einer sagenhaften Wertsteigerung gehörte zunächst der Vergan-

BERLINER ZEITUNG/MARKUS WÄCHTER

Gerade für sanierte Altbauwohnungen interessieren sich viele alte und neue Berliner.

genheit an. Dabei hatten sich die Lemkes die Wohnung genau angesehen – und damit den Hauptfehler beim Immobilienkauf schon vermieden. Für Jürgen Michael Schick, Experte für den Kauf von Eigentumswohnungen beim Immobilienverband Deutschland in Berlin

kommt direkt danach Fehler Nummer zwei: „Der Kauf ohne Sichtung der Unterlagen.“ Beides sollte grundsätzlich nicht ohne Experten gemacht werden. Gerade bei Neubauten, die bisher nur auf dem Papier existierten, sollte mit einem renommierten Bauträger zusam-

mengearbeitet werden, so Schick. Hätte sich das Ehepaar im Internet über seinen Bauträger informiert, wäre es auf diverse Foreneinträge von verärgerten Kunden gestoßen. Wer sich für einen solchen Kauf interessiert, sollte sich unbedingt über fertiggestellte Objekte des

Projektentwicklers informieren, so die Experten. Nur so könnte man Enttäuschungen vorbeugen. Diese Schwierigkeiten haben Käufer von gebrauchten Wohnungen nicht. Sie können sich die Räume genau ansehen, vorhandene Unterlagen prüfen und fragen, ob an der Immobilie Investitionen geplant sind. Protokolle von Eigentümerversammlungen geben darüber Auskunft. Wer die Wohnung seiner Träume gefunden hat, muss sie finanzieren. Von Vermittlern, die für eine Finanzierung ohne Eigenkapital werben, raten Fachanwälte für Immobilienrecht ab. Nach Empfehlung der Verbraucherzentralen sollte mindestens 20 Prozent Eigenkapital vorhanden sein, Finanztest rät sogar zu 25 Prozent. Viele Experten raten zudem zu einer Sondertilgungsmöglichkeit: Damit sind Käufer schnell schuldenfrei, und der Weg zur sorgenfreien Kapitalanlage ist frei. (jpa.)

OEHMCKE: seit über 100 Jahren im Immobiliengeschäft Ein fester Begriff für Zuverlässigkeit, Fachwissen und Erfahrung Die Firma Oehmcke Immobilien gehört zu den ältesten und bekanntesten Maklerfirmen, die in Berlin tätig sind. Das UnternehmenwirdheuteinvierterGenerationgeführt. Die erste Eintragung in das Maklerbuch der Firma erfolgte bereits vor über 100 Jahren am 4.7.1908 von Otto Friedrich Oehmcke, dem Gründer der Firma. Seit dem Jahre 1938 wurde das Unternehmen in schwierigen Zeiten sehr erfolgreich von Albert Oehmcke geführt. Seine Firmenphilosophie: „Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit“ wird auch von den heutigen Inhabern, Claus-Peter Oehmcke und Peter Rohscheid seit Jahrzehnten konsequent umgesetzt: Ein Team aus erfahrenen Immobilienkaufleuten steht unseren Auftraggebern in Adlershof und in der Firmenzentrale an der Grünauer Straße, nahe der Köpenicker Altstadt, zur Verfügung. Wir vermitteln vor allem Immobilien für den Privatbereich, darunter Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen. Außerdem kaufen und verkaufen wir Baugrundstücke, Miethäuser und Gewerbeimmobilien. Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit sind die Bundesländer Berlin und

Das beglaubigte Geschäftsbuch von Otto Friedrich Franz Oehmcke, 1908

Anzeige v. 16.11.1960 Berliner Zeitung

Brandenburg, traditionell aber auch die Ostseeküste im Norden Deutschlands. Zum einen kann unser Unternehmen auf die Erfahrungen von vier Generationen erfolgreicher Immobilienkaufleute zurückblicken, zum anderen haben sich diese Erfahrungen immer wieder den veränderten Zeiten gestellt. Mit Erfolg, wie wir heute sagen können. Den sicheren und ertragreichen Umgang mit den uns anvertrauten Immobilien garantieren wir durch ein modernes Know-How der Immobilienwirtschaft und durch ein Fachwissen, das ständig aus aktuellem Marktgeschehen gebildet wird. Wir bieten mit unseren Partnern seit Jahrzehnten einen umfassenden Service in allen Bereichen rund um die Immobilie, wie Beratung von Eigentümern und Kaufinteressenten, Verwaltung, Finanzierung und Wertgutachten. Die Oehmcke Hausverwaltung übernimmt die komplette Betreuung und Bewirtschaftung von Miethäusern, Eigentumswohnanlagen und Wohnungen. Seit 20 Jahren bildet die Firma IHK-geprüfte Fachkräfte für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft aus. Zurzeit absolviert wieder ein Abiturient äußerst erfolgreich seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Oehmcke Immobilien finden Sie in der Grünauer Straße 6 in 12557 Berlin, gegenüber vom Schloss Köpenick. Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da! Auskünfte unter 030 / 6 77 99 80, Sie finden uns auch unter www.oehmcke-immobilien.de

Hausverwaltung


Nordseeküste und Helgoland

BREMERHAVEN / WATTENMEER / SEEHUNDBÄNKE

Tage

Leistungen im Reisepreis  Fahrt im Komfortreisebus  4 x Ü / HP im Verwöhnhotel „Flair Hotel Peter“ in Wingst  alle Komfortzimmer sind mit Bad oder Du, WC, Telefon und TV  örtliche Reiseleitung  Programm laut Ausschreibung  Schifffahrt nach Helgoland  Schifffahrt zu den Seehundbänken  Fischprobierteller  flambiertes Wikinger-Essen  4-Gang-Fischmenü  Nordfriesisches Spezialitätenbuffet  Folkloreabend mit Live Musik  Begrüßungsdrink  Nutzung Kegelbahn

1. Tag: Anreise mit Mittagspause in Hamburg. Begrüßungsdrink zum Abendessen und Video,abend über das CuxDZ on im land und das Alte Land. Pers pro 2. Tag: Stadtrundfahrt Bremerhaven, Führung durch den alten Fischereihafen natürlich mit einem kleinen Fischprobierteller. Am Abend: Flambiertes Wikinger-Braten-Essen und Kegeln auf der hauseigenen Kegelbahn. 3. Tag: Geführte Wanderung am Wattenmeer. Besichtigung eines alten Krabbenkutterhafens. Erlebnisschifffahrt zu den Seehundbänken ab Cuxhaven. Am Abend: Traditionelles Fischmenü. 4. Tag: Tagesausflug mit dem Schiff zur Insel Helgoland, die einzige Hochseeinsel Deutschlands. Sie wird auch roter Fels genannt und bietet eine wunderbare Flora, Fauna und frische Nordseeluft. Am Abend: Großes Nordfriesisches Fischspezialitätenbuffet und Live Musik von der Waterkant. 5. Tag: Abschied vom schönen Norden.

5

8 € 38

06.07. - 10.07. 11.07. - 15.07. 17.09. - 21.09.

21.09. - 25.09. EZZ: € 14,- p.N.

Sterne „Rügen-Hotel“ in Sassnitz Föhn, SAT-TV und Telefon

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9 € 63 pro

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16.08. - 30.08. 30.08. - 13.09. 13.09. - 27.09.

EZ-Zuschlag: € 9,- p.N. Appartment-Zuschlag: € 8,- p.N. Zuschlag für Busfahrt: € 59,- p.P. (Berlin - Kolberg - Berlin) 14 x Mittagsessen: € 64,- p.P.

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5,-

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Kolberg Ihr 3*** Sterne Kurhotel „Nad Parseta“: Ihr Kurhotel verfügt über ein eigenes, modernes Behandlungszentrum mit deutschsprachiger Arztpraxis. In der eigenen Kur- und Wellnessabteilung werden die Kurbehandlung durchgeführt. Das Kurhotel „Nad Parseta“ befindet sich direkt im Zentrum von Kolberg, am linken Ufer des Parseta Flusses. Es liegt in der Nähe der Altstadt und der Fußgängerpassage, ca. 1 km vom Strand entfernt. Täglich kann man mit dem Pendelbus (kleine Gebühr) vom Haus bis zum Strand fahren. Der Linienbus hält direkt vor dem Hotel. Auf der Hotelterrasse mit Flussblick ist in der Sommerzeit ein gemütliches Café eingerichtet. Das 10-stöckige Kurhotel bietet: eigene Kurabteilung, Hallenbad, Sauna, Jacuzzi, Salzgrotte, Bar, Friseur uvm. Kurschwerpunkte: Stoffwechsel-, Kreislauf-, Atemwegs-, Haut-, Nerven-, Rheumaerkrankungen und Diabetes Mellitus.

Urlaub am Balaton

BADEPARADIES AM GOLDENEN UFER IN SIÓFOK

Am Balaton in Siófok 1. Tag: Anreise. Am Abend startet Ihre Urlaubsreise. 2. Tag: Ankunft am Balaton. Am Morgen erreichen Sie ihr Ziel. Das Frühstücksbuffet steht schon bereit. 2. bis 9. Tag: Badeurlaub. Ein wunderschöner Urlaub im Hotel zur individuellen Gestaltung wartet auf Sie. Ausflüge können an der Rezeption gebucht werden. 9. Tag: Abreise vom Hotel. Nach dem Abendessen fährt Sie unser Bus über Nacht nach Berlin zurück. 10. Tag: Ankunft. Am Morgen erreichen Sie Berlin. Abfahrt: Ostbahnhof und Fehrbelliner Platz Büro: Mo - Fr 09:00 - 18:00 Uhr Berliner Str. 126, 10713 Berlin-Wilmersdorf Marienkäfer Reisen GmbH

 3 x Frühstück vom Buffet  3 x Abendessen als Menü od. Buffet  Programm laut Ausschreibung  örtliche Reiseleitung bei allen Ausflügen und Stadtführungen

 Eintrittskarte der Sitzplatz-

 14 x Übernachtung im

Termine 2014 21.06. - 05.07. 05.07. - 19.07. 19.07. - 02.08. 02.08. - 16.08.

Leistungen im Reisepreis

 Fahrt im Komfortreisebus  3 x Übernachtungen im 3***

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ERHOLUNG AN DER POLNISCHEN OSTSEE

Kurhaus „Nad Parseta“ in Kolberg (Polen)  alle Zimmer mit Bad / Du, WC, Telefon, SAT-TV  14 x Halbpension als Buffet  alle Kurbehandlungen im Hotel  örtliche dt. Betreuung  1 ärztl. Beratungsgespräch  2 Kurbehandlungen pro Werktag  freier Eintritt Hotel-Hallenpool  Kofferservice Bus - Hotel - Bus  sehr oft Unterhaltungsabende

STÖRTEBEKER EPISODE 2014

Termine 2014

Kur in Kolberg Leistungen im Reisepreis

Störtebeker Festspiele auf Rügen SEERÄUBER KLAUS /

Leistungen im Reisepreis  Fahrt im Komfortreisebus  7 x Übernachtung im 4**** Sterne Hotel Magistern in Siófok  alle Zimmer mit Bad/Dusche, Minibar, Sat-TV, Telefon und Balkon  8 x Frühstücksbuffet  8 x Abendessen  Programm laut Ausschreibung  örtlicher Reiseleiter  freie Nutzung der hoteleigenen Einrichtungen, wie dem Wellness-Areal mit großem Schwimmbecken  Animationsprogramm Termine 2014 04.07. - 13.07. 11.07. - 20.07. EZ-Zuschlag: € 15,- pro Nacht

ge a T 4

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€ 34 pro

Pers

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1. Tag: Anreise. Auf dem Weg nach Sassnitz legen wir am bekannten „Karls Erdbeermarkt“ in Rövershagen eine Pause ein. 2. Tag: Rügen total. Der Weg führt zuerst nach Ralswiek am Großen Jasmunder Bodden. Vorbei am Park mit Schloss und der großen Freilichtbühne, auf der die Störtebeker Festspiele am Abend stattfinden, geht die Fahrt zum nördlichsten Punkt der Insel. Hier finden ganzjährig Ausstellungen, Vorträge, Theatervorstellungen und Vernissagen statt. Die ganze Anlage besteht aus vielen sehenswerten Gebäuden, die wohl bekanntesten sind die beiden Leuchttürme und der alte Peilturm. Nach etwas Freizeit sehen Sie die Kreidesteilküste am Königsstuhl und den Fährhafen Mukran. Abends Störtebeker Festspiele. 3. Tag: Rügens Bäderstraße. Zu Beginn des Ausfluges erkunden Sie mit unserem Reiseleiter Ihren Urlaubsort Sassnitz. Die wunderschöne Lage und das angenehme Klima machen Sassnitz für den Tourismus ebenso attraktiv wie ihre freundlichen Gastgeber. Zeit zum Bummeln. Über Sellin fahren wir nach Binz. 4. Tag: Rügen Süd. Heute heißt es Abschied nehmen.

kategorie Rang 1 für die Störtebeker Festspiele 2014  Eintritt in die Rügen-Therme

Termine 2014 27.06. - 30.06.

EZZ: € 20,- p.N. 20.07. - 23.07.

UNESCO-Stadt Krumau LIPNO-STAUSEE / BUDWEIS / TREBON / TELC / KRUMAU 1. Tag: Anreise nach Südböhmen. Anreise über Prag und Budweis nach Krumau. Nach dem Abendessen im Hotel ist noch Zeit für einen Abendspaziergang durch die Altstadt. 2. Tag: Krumau und Lipno. Die mittelalterliche Altstadt mit wunderschönen Renaissance-Häusern, die imposante Burg, Tschechiens zweitgrößte Burganlage und die Altstadt im gewundenen Lauf der Moldau wird auch Sie begeistern. Nachmittags unternehmen wir einen Ausflug zum Lipnostausee. Genießen Sie bei einer Schifffahrt Einblicke in die Natur Südböhmens. Zum Abendessen geht es dann in die ortsansässige Brauerei Eggenberg. 3. Tag: Trebon und Telc. Nach dem Frühstück starten Sie zu einer BöhmerwaldRundfahrt. Die mittelalterliche Stadt Třeboň (Wittingau) liegt in der typisch malerischen Landschaft Südböhmens. Wegen der unzähligen Wasserflächen ringsum wird sie treffend als „Stadt der Teiche“ bezeichnet. Weiter geht es nach Telč (Teltsch). Die Stadt hat einen der schönsten Marktplätze Tschechiens. Auf dem Rückweg sehen wir dann noch Jindrichuv Hradec. Abendessen im Katakombenkeller des Hotels. 4. Tag: Budweis & Schloss Hluboka. Heute führt uns unser Reiseleiter zuerst ins wunderschöne Budweis, anschließend Brauereibesichtigung und Bierprobe. Weiterfahrt zum tschechischen Neuschwanstein – dem märchenhaft anmutenden Schwarzenberg – Schloss Hluboka, dass wir besichtigen werden. Anschließend Rückfahrt nach Krumau. Das Highlight des heutigen Abends ist das mittelalterliche Dinner in Kostümen bei Kerzenlicht. 5. Tag: Heimreise. Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

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Krumau

Leistungen im Reisepreis

 Fahrt im Komfortreisebus  4 x Ü / F im 4**** Sterne Hotel Old Inn in Krumau

 Alle Zimmer mit Dusche/WC, Sat-TV und Telefon

 1 x Abendessen im Hotel  1 x Abendessen im Gewölbekellerrestaurant des Hotel Old Inn

 1 x Abendessen in der Brauereigaststätte Eggenberg

 1 x Abendessen „Mittelalterliches Dinner in Kostümen“

 Programm laut Ausschreibung  deutschspr. Reiseleitung für die Ausflüge  Eintritt Schloss Krumau  Schifffahrt auf dem Lipnostausee  Eintritt Schloss Hluboka  Eintritt Schloss Telc  Brauereibesichtigung in Budweis inkl. kleiner Probe

Termin 2014 07.07. - 11.07.

EZZ: € 14,- p.N.

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Info und AGB: www.marienkaefer-reisen.de

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