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Wirtschaft

SPEZIAL | Anzeigen-Sonderveröffentlichung | 29. November 2016

AUS DEM INHALT Runder Tisch BILD: BENJAMIN PRITZKULEIT

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Foschung und Innovation – dafür steht Berlin. Entsprechend spannend war der Austausch der regionalen Vertreter am Runden Tisch. Doch entwickelt sich die Hauptstadtregion auch zukünftig in die richtige Richtung? Spannende Fragen wie diese, erörterten die Teilnehmer.

Eine starke Branche: Health BILD: THINKSTOCK/ISTOCK/ POGONICI

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Es ist Zeit für Neues

Im Bereich Gesundheitswirtschaft ist unsere Region deutschlandweit Spitze. Ein Leuchtturm in Sachen Forschung: die Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Vorsprung E-Mobilität BILD: DAIMLER AG

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Die Hauptstadtregion ist das größte Praxislabor für Elektromobilität in Deutschland – ein Vorsprung, den Unternehmen und Politik halten wollen.

Autonomes Fahren BILD: BOSCH

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Wird die Technik irgendwann das Steuer ganz übernehmen? Noch können sich das viele Verbraucher in Umfragen nicht vorstellen – aber Forscher sind zuversichtlich, dass so die Zukunft aussieht.

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Ideen von heute schaffen die Arbeitsplätze von morgen. Wie entwickeln sich zukunfts- und marktfähige Neuentwicklungen in Berlin? Und welche Stellschrauben gibt es, das schöpferische Potenzial der Hauptstadtregion voll auszuschöpfen?

B

erlin ist im Bundesvergleich die innovativste Stadt. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der INGDiBa-Bank hervor. „In der Hauptstadt wohnen nicht nur besonders viele junge Leute, auch das Ausbildungsniveau der Menschen ist überdurchschnittlich hoch“, heißt es dort. Und: „Hinzu kommen die höchste Beschäftigungsquote im Hochtechnologiesektor und eine starke Gründerszene.“ Die Studie des niederländischen Unternehmens vergleicht die augenblickliche Innovationskraft der Bundesländer. Sie ist ein wichtiger Faktor für langfristiges Wachstum. Neue Produkte, Dienstleistungen und verbesserte Verfahren sichern die internationale Wettbewerbsfähigkeit und bilden die Grundlage für neue Arbeitsplätze. Letzteres zeigt unter anderem die Studie des „Deutschen Startup Monitors 2016“. Demnach ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl bei jungen und disruptiven Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren durchschnittlich in Berlin um drei Mitarbeiter auf nunmehr 28,1 Mitarbeiter gestiegen.

Außerdem: Die Studie ING-DiBA-Bank zeigt, dass sich die Lösungen von morgen bereits heute positiv auswirken. So belegt die Hauptstadt beim BIP-Wachstum den Spitzenplatz. Die Spreemetropole ist in etwa doppelt so innovativ wie beispielsweise Hessen, das eine fast doppelt so große Bevölkerung und ein mehr als doppelt so großes Bruttoinlandsprodukt hat. Ein ähnlich positives Bild zeichnet eine Studie der Technologiestiftung Berlin. „Wenn es um die Innovationskraft geht, hängt Berlin die bundesweite Wirtschaft ab. Während im Bundesdurchschnitt die Umsätze mit Produktneuheiten sinken, steigern Berliner Unternehmen ihren Umsatz mit Innovationen um 2,5 Prozent“, sagt Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer im Geleitwort der Studie. 12,2 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten die Berliner Unternehmen 2014 mit Neu-

entwicklungen. Das waren 16,3 Prozent des gesamten Umsatzes. Damit lag der Anteil erstmals deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 15,5 Prozent. BERLIN SETZT SICH DURCH. „Berliner Unternehmen waren in der Vergangenheit erfolgreicher in der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen und erzielten höhere Erträge mit Produktneuheiten als Unternehmen in der deutschen Wirtschaft insgesamt“, sagt Dr. Julian Kahl von der Technologiestiftung Berlin. „Mit einer sich dynamisch entwickelnden Gründerszene sowie einem hohen Anteil von kleinen und jungen Unternehmen ist die Berliner Wirtschaft gut positioniert, um den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen“, sagt er. Spitzenreiter in Berlin ist die Elektroindustrie einschließlich Messtechnik und Optik: 77 Prozent der Unternehmen arbeiteten an Innovationen, 72 Prozent führten ein neues Produkt ein. Auch in der Softwarebranche sieht es gut aus mit einer Quote von 68 Prozent. Aber auch in den Bereichen Forschung und Entwicklung (66 Prozent), im Bereich Energie/Wasser/Entsorgung (52 Prozent) und bei Nahrung/Getränken/Tabak liegen die Berliner Unternehmen bundesweit vorne. „Ein Grund für die gestiegene Innovationskraft ist unter anderem eine gute Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft“, sagt Dr. Kahl. Im Bundesvergleich unterhielten Berliner Unternehmen mehr Forschungs- und Entwicklungskooperationen (Berlin: 28 Prozent; Deutschland: 23 Prozent). Zudem kooperierten vergleichsweise mehr Berliner Unternehmen mit Universitäten (Berlin: 19 Prozent; Deutschland: 15 Prozent) und öffentlichen Forschungsinstitutionen (Berlin: 13 Prozent; Deutschland: acht Prozent). „Berlin bietet durch die drei Universitätsstandorte, Max-Planck-Institute, die Kliniken und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin weitreichende For-

Wirtschaft Berlin Spezial - Forschung Innovation  
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