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quartier BERLIN - BRANDENBURG

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In Marzahn-Hellersdorf sank w Wohnen w laut BBU der Wohnuhngsleerstand auf zwei Prozent

„Mariengrün“ – in den nächsten fünf Jahren entwickelt die degewo ein grünes, naturnahes Quartier für Jung und Alt, Familien und Singles.

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Es lebe der Rand! Der Speckgürtel Berlins kombiniert vielfach Citynähe und grünen Freizeitwert.

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n Berlin wird es langsam eng: In den beliebten Bezirken wie Schöneberg, Mitte, Wilmersdorf oder Prenzlauer Berg eine Wohnung oder ein Haus zu bekommen basiert auf Glück, Geld oder Hartnäckigkeit. Der Wohnungsleerstand in Berlin ist auf den tiefsten Stand seit rund 20 Jahren. Ein Umstand, der die Randlagen in den Fokus rücken lässt. Die Berliner Wohnungsunternehmen beabsichtigen dort in den kommenden Jahren 18 000 Wohnungen zu bauen. Seit 1995 durchleuchtet der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) als größter Branchenverband den Berliner Mietwohnungsmarkt. Allein in Marzahn-Hellersdorf fiel demnach der Leerstand von 14,5 Prozent auf zwei Prozent, so der aktuelle Bericht des BBU. „Das sind die niedrigsten Werte, die wir seit Begin der Messungen jemals erfasst haben“, betont BBUGeschäftsführerin Maren Kern. Ursache hierfür ist der drastische Wachstumskurs der Hauptstadt. „Berlin ist in den letzten Jahren gewachsen: Wir haben einen Zuzug von 100 000 Einwohnern im Jahr 2012 und 2013, und der Bedarf an Wohnraum ist dadurch gestiegen“, so Kern. Um die Nachfrage zu entspannen, wollen private Investoren, Projektentwickler und Wohnungsgesellschaften möglichst rasch neu bauen. Ein Plus an Lebensqualität. Die äußeren Bezirke von Berlin und auch der weitere Speckgürtel locken mit Grünflächen, Wasserlagen und einer guten Infrastruktur. Wer

sich also für eine Randlage entscheidet, erleidet damit keinen Verlust an Lebens- und Wohnqualität. „Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße“, so beschrieb schon in den 1920er Jahren der Dichter Kurt Tucholsky die Wohnnbedürfnisse der Berliner. Außerhalb der City finden sich für jeden Geschmack und auch für jedes Budget lohnende Angebote – sowohl zur Miete als auch zum Kauf. Dabei spielen Konzepte für Mehrgenerationenwohnen oder energieeffizientes Wohnen eine immer größere Rolle.

An Leerstand ist auch im Speckgürtel kaum noch zu denken In Weißensee entstehen aktuell die „Komponistengärten“. Nur eine Viertelstunde von Berlin Mitte und nur wenige 100 Meter von dem Ruhepol und Namensgeber des Stadtteils, vom Weißen See entfernt, entsteht ein elegantes, aus sechs Häusern bestehendes Wohnensemble im Stile des modernen Klassizismus. Auf dem über 4 000 Quadratmeter großen Grundstück in dem Quartier Meyerbeer-/Gürtelstraße und Gounodstraße entsteht ein Ensemble aus sechs drei- bis sechsstöckigen Häusern mit insgesamt 93 hochwertig ausgestatteten Eigentumswohnungen. Die Preise bewegen sich je nach Ausstattung und Lage im Objekt zwischen 2 600 bis 3 750 Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen

zwei bis fünf Zimmern und 59 bis 140 Quadratmeter. Das nahezu abgeschlossene Bauvorhaben der Projektentwickler Kondor Wessels wird den südlichen Stadtteil von Weißensee bereichern. Hier zeigt sich der besondere Reiz einer großstädtischen Randlage, denn die fußläufig erreichbare Berliner Allee und der See sorgen für einen ideale Lage, die Wohnen, Einkauf und Nahversorgung und Erholung verbindet. Viel Grünfläche.„Der Stadt so nah – der Natur noch näher“ – der Wahlspruch für das Neubauensemble „Westendpark“ an der Tharauer Allee im Westend beschreibt den Reiz des Wohnens an den Randlagen der City. Morgens zum Wachwerden durch den Grunewald, am Nachmittag an den Stößensee und am Abend mit dem Fahrrad in in die Waldbühne – die Bewohner leben dort, wo andere ihre Freizeit verbringen. Wer allerdings in die Großstadt eintauchen möchte, braucht gerade mal zehn Minuten mit dem Auto bis zur City-West. Bis zum Zoologischen Garten sind es mit der SBahn ab Pichelsberg 15 Minuten. Für den Alltag gibt es dennoch gleich um die Ecke Supermärkte, Bäcker, Kindergärten. Schulen und Ärzte sind nur wenige Minuten entfernt. Der Projektentwickler Buwog-meermann bietet in 70 bis 210 Quadratmeter große Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern an. Der Grundquadratmeterpreis liegt dort bei rund 3 878 Euro. Wen es noch weiter in die Peripherie zieht, der findet lohnende

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