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70. Jahrgang | Nr. 01 196| 07./09. | 23./24.August2013 August 2014 68.

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Bauen  Wohnen

Lärmfaktor Großraum Ein Büro kann anstrengend sein ‒ und sogar die Leistung schwächen. Was Mediziner dazu sagen und was Angestellten zusteht.

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ür viele Mediziner ist Bürolärm keine Lappalie. „Ich halte die Höhe des Schadens für unterschätzt“, sagt der Mediziner und Psychologe Markus Meis vom Hörzentrum der Universität Oldenburg. Die Leistungsfähigkeit könne durch Bürolärm um fünf bis zehn Prozent sinken. Größter Störenfried: Gespräche von Kollegen. Lärm ist ein Stressfaktor. Der Blutdruck kann steigen, es kann zu Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen kommen, zu Muskelverspannungen, zu Empfindlichkeiten im Magen- und Darmbereich oder zu Schlafstörungen. Bis zum Burn-out gehe es aber nicht, sagt der Betriebsarzt.

Ausreichend Platz im Büro ist für das Lärmempfinden sehr entscheidend. Eine Verdoppelung des Abstands bedeutet eine Halbierung des Schalls, so Experten. Je enger Schreibtische gestellt würden, desto größer werde die Belästigung. Der rechtliche Anspruch eines Büroangestellten auf Platz hat sich verringert – von früher zwölf auf heute rund acht Quadratmeter. Dass der Schallpegel im Büro nicht über 55 Dezibel steigen soll, sei aus der Verordnung für Arbeitsstätten inzwischen gestrichen worden. Ein Zwiespalt. Denn: Technische Geräte wie Drucker und Computer sind leiser als früher. Und feste Grenzwerte machen die Sache nicht einfacher. Unterneh-

mern wird folgende Kalkulation empfohlen: Die Gebäudekosten für Arbeitgeber bertragen rund fünf bis zehn Prozent, die Lohnkosten aber liegen oft bei 80 Prozent. Wer seine Mitarbeiter eng setzt, riskiert ihre Gesundheit und ihre Leistungsfähigkeit. Für Markus Meis liegen die Fehler schon bei der Planung. Es gehe nicht nur um Beratung und Technik, sondern um die Einbeziehung der Mitarbeiter. Nachbesserungen seien oft teurer und hätten weniger Effekt. Aber durch Kombilösungen aus schallschluckenden Teppichen, Decken, Wänden, Möbeln und Pflanzen lasse sich Lärm erheblich reduzieren. (DPA)

Störenfried Nummer eins im Büro: die Gespräche der Kollegen. Bild: thinkstock.de

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