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DIENSTAG, 24. APRIL 2012 I VERLAGSBEILAGE

Ein Balanceakt In einem Mehrgenerationenhaus wird gemeinsam gelebt und gemeinsam entschieden – und manchmal auch gestritten

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aike Vogel sagt, sie hatte Angst vor dieser Kleinfamilie: Vor Vater, Mutter, Kind – allein, in irgendeiner VierZimmer-Wohnung, irgendwo in Berlin. Die 34-Jährige wollte, dass etwas passiert: Sie wollte mehr Leben um sich herum, mehr Trubel, mehr Gemeinschaft – mehr Menschen. Nach langer Suche stieß sie auf das Wohnprojekt „Alt-Stralau 21“ – ein Mehrgenerationenhaus, auf der idyllischen Halbinsel Stralau gelegen, mit großen Balkonen und weitläufigem Garten, direkt an der Spree. 55 Menschen leben dort, darunter rund 20 Kinder und neun Senioren. Die Alterspanne reicht vom Neugeborenen bis zur 74-Jährigen, der ältesten Bewohnerin des Hauses. „Und nicht zu vergessen, wir haben einen Hund und mehrere Katzen“, sagt Vogel. der Garten ist tatsächlich ein Punkt, über den am meisten gestritten wird“, sagt Heidemarie Cramer. Seit das Haus vor rund drei Jahren fertiggestellt wurde, wohnt die 69-Jährige hier im Erdgeschoss. Sie weiß, das Zusammenleben in einem Mehrgenerationenhaus ist ein ständiger Lernprozess – gerade auch für Senioren. „Man muss zuhören lernen. Und man muss ein hohes Maß an Anpas-

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Hier ist immer was los: Mehrgenerationenhaus auf der Halbinsel Stralau.

sungsfähigkeit mitbringen“, sagt Heidemarie Cramer. Dabei verwechselten manche Senioren ein Mehrgenerationenhaus mit einem Pflegeheim oder betreutem Wohnen. „Natürlich kümmert man sich gegenseitig umeinander“, sagt die 69-Jährige. Aber eine Pflegeleistung könne man von den Mitbewohnern im Haus nicht erwarten. Dafür leistet die Hausgemeinschaft aber etwas

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Gebaut wurde das Haus von einem Investor. Das ist einmalig in Berlin. „Wir sind im Prinzip ganz normale Mieter“, sagt Kira Gedik. Die 34Jährige sitzt im Vorstand des Mietervereins. Einmal im Monat treffen sich alle Hausbewohner. Dann wird diskutiert – zum Beispiel über den Garten und die Gartenarbeit. „Man mag es nicht glauben, aber

Kein Familienersatz Dennoch: „Wer hier einen Ersatz für die Familie sucht, wird wahrscheinlich enttäuscht werden“, sagt Kira Gedik. So ein Generationenhaus sei immer eine Gratwanderung. Es gehe um die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz. „Wir sitzen natürlich nicht die ganze Zeit aufeinander“, sagt Gedik. Jeder hat seine Wohnung, jede ist anders geschnitten. Im Erdgeschoss gibt es eine Gemeinschaftswohnung. Sie wird von der Haugemeinschaft finanziert. Natürlich gebe es auch Unstimmigkeiten, manchmal Streit. „Da geht es meist um persönliche Interessen“, sagt Maike Vogel. Zum Beispiel, wie der Garten gestaltet werden soll und wie oft man Rasen mäht. „Wer in so einer Gemeinschaft leben will, muss akzeptieren, dass es immer auch Konflikte gibt“, sagt Kira Gedik – und dass die ausgetragen werden. (spa.)

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Ständiger Lernprozess

anderes, viel Wichtigeres: Hier muss sich niemand einsam fühlen. Die Kinder spielen im Garten, man feiert gemeinsam Geburtstag, teilt sich ein Auto, kocht zusammen oder grillt. „Gerade für Kinder sei diese Art des Zusammenlebens von Vorteil“, sagt Maike Vogel.

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DIENSTAG, 24. APRIL 2012 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Wer gut hört, lebt aktiver und zufriedener HörPartner bietet individuelle und maßgeschneiderte Lösungen für besseres Hören

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as hat unser Gehör damit zu tun, wie wohl wir uns in unserer Haut fühlen? Eine ganze Menge. Das hat die Studie „Hören ist Leben“ herausgefunden: Wer gut hört, lebt aktiver, gesünder und zufriedener. 78 Prozent der befragten Menschen mit einem Hörverlust gaben an, dass sich ihre Lebensqualität durch ein Hörgerät deutlich verbessert habe. Für gutes Hören sorgt in Berlin und Brandenburg der Hörgeräte-Akustiker HörPartner. Seit 1992 bieten die Experten kompetente und individuelle Beratung. Einfühlungsvermögen, Professionalität und Geduld sind weitere Eigenschaften, die das Team von HörPartner so herausragend machen. Die Experten sorgen für individuelle und maßgeschneiderte Hörlösungen – die nicht immer teuer sein müssen. Vom Gerät ohne private Zuzahlung bis hin zum nahezu unsichtbaren High-End-Hörsystem ist alles möglich. Auch das Testen im Alltag wird Kunden ermöglicht. Die Hörsysteme werden in den 32 Fachgeschäften, die jeweils von Meistern der Hörakustik geführt werden, sorgfältig ausgesucht. Die Kundenwünsche sowie die Art und Form der Hörschwäche spielen dabei eine große Rolle. Bei der Hörge-

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Alles auf einen Blick Neue Broschüre für pflegende Angehörige mit vielen Adressen

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ehr als 100 000 Berliner haben eine Pflegestufe. Rund drei Viertel werden zu Hause versorgt – von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn. Die Regionale Arbeitsgemeinschaft Alten- und Angehörigenberatung Berlin (RAGA) hat eine Info-Broschüre herausgegeben. Sie enthält Adressen und Kontaktdaten von Pflegeheimen, Gesprächsgruppen für Angehörige, einen Überblick über Betreuungsangebote und Beratungsstellen. Der Ratgeber ist kostenlos erhältlich. Er liegt an vielen Stellen im Gesundheits- und Pflegebereich aus. Man ihn bestellen unter Tel. 030/29 37 14 00. IMPRESSUM Berliner Verlag GmbH Anzeigenleitung: Mathias Forkel Redaktion: Peter Brock (verantwortlich), Angelika Giorgis Art Direction: Jane Dulfaquar, Anette Tiedge Grafik: Rita Böttcher, Isabella Galanty, Anja Kühl Layout: Martin Langkabel Anzeigenverkauf: Renate Werk, Tel. 030/23 27 53 15 eh-dl@berliner-verlag.de

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DIENSTAG, 24. APRIL 2012 I VERLAGSBEILAGE

Richtige Ernährung und ein bisschen train

Gerade wenn man älter wird, sollte man auf seinen Körper achten – ihn fit und gelenkig halten und nicht zu dick w

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s gibt das Sprichwort, man sei nur so alt, wie man sich fühlt. Doch wirklich gut fühlt man sich nur dann, wenn man gesund und fit ist. Regelmäßige Bewegung verhindert nicht nur den Abbau von Muskelmasse. Der Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit werden durch Sport ebenso gefördert. Idealerweise sollten sich bereits die sogenannten „Best Ager“ – zwischen vierzig und fünfzig Jahren – regelmäßig sportlich betätigen. Doch selbst für Menschen jenseits der siebzig gibt es keinen Grund, nicht noch mit Sport oder Konditionstraining anzufangen. Eile mit Weile Das Herz, die Lungen und die Muskeln sind bis ins hohe Alter trainierbar. Auch chronisch Kranke können durch leichte Übungen ihr Wohlsein verbessern. Für ältere Menschen, die sich sportlich betätigen wollen, gilt aber: Eile mit Weile. Denn oft

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Während es für manche ausreicht, in ruhigen Momenten ein gutes Buch zu lesen, einen Spaziergang in der Natur zu machen oder einfach still aus dem Fenster zu blicken, brauchen andere gezieltes Training, um entspannen zu können. Volkshochschulen bieten oft gezielt Kurse für Senioren an. Zum Beispiel Atemtraining, progressive Muskelentspannung oder Yoga.

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bestehen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Diabetes. Viele Formen von Sport im Alter lassen sich in den Alltag integrieren: Gymnastikübungen zu Hause fördern die Beweglichkeit, regelmäßiges Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen verbessern die Kondition. Wer vor allem die Muskelkraft trainieren will, sollte es mit einem Fitnessstudio probieren. Wer Ausdauersport treiben oder Mannschaftssportarten ausprobieren möchte, ist im Verein gut aufgehoben. Doch nicht nur auf die Bewegung kommt es an. Auch die Ernährung spielt für das Wohlbefinden eine große Rolle. Gerade Senioren sollten auf eine ausgewogene Ernährung achten – und vor allem den Spaß am Essen nicht verlieren. Wer sich falsch oder zu wenig ernährt, dem droht eine Mangelernährung. Die Folgen sind zum Beispiel Muskelschwund. (spa.)

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Radfahren ist gut für die Gesundheit. Schon zehn Minuten lockeres Radeln täglich reichen aus, um die Muskeln zu kräftigen und die Durchblutung zu verbessern. Wer doppelt so lange in die Pedale tritt, stärkt das Herz und das Immunsystem. Es wird die Ausdauer verbessert und der Stoffwechsel wird angeregt. Zudem ist Radeln gelenkschonend.

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Ob Tischtennis, Kegeln oder Gymnastik – in Berlin und Brandenburg gibt es ein großes Angebot an Sportmöglichkeiten speziell für Senioren. Denn Sport ist nicht nur wichtig für die Gesundheit – er macht vor allem Spaß. „Morgens täglich zehn Minuten Gymnastik und tagsüber einen strammen Spaziergang ist der beste Garant dafür, dass Sie lange fit bleiben“, sagt Professor Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

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Einen umfassenden Überblick über die Sportangebote für Senioren in Berlin und Brandenburg bieten: Landessportbund Berlin Jesse-Owens-Allee 2, Charlottenburg, Tel. 030/300 02-127 www.lsb-berlin.net Landessportbund Brandenburg Schopenhauerstraße 34, 14467 Potsdam, Tel. 03321/971 98-0 www.lsb-brandenburg.de

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Immer mehr Fitnessstudios bieten Kurse für älteren Menschen an. Dabei gibt es mittlerweile auch speziell zugeschnittene Angebote zum Beispiel für Senioren mit Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose oder Diabetes. Das Fitnessprogramm kann dabei helfen, schmerzfreier, selbstbewusster und länger eigenständig zu leben.

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DIENSTAG, 24. APRIL 2012 I VERLAGSBEILAGE

nieren – so klappt es mit dem langen Leben

werden lassen. Sein Leben muss man dafür nicht umstellen – allerdings lohnt es sich, ein paar Tipps zu beachten T R I N K E N

R I C H T I G E R

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Wenn ältere Menschen verwirrt erscheinen oder unter Schwäche leiden, kann das die Folge eines Flüssigkeitsmangels sein. „Viele Senioren trinken zu wenig, denn das Durstempfinden lässt im Alter nach“, sagt die Ökotrophologin Nicole Wehner. Rund zwei Liter sollte man pro Tag trinken. Dabei muss es nicht immer Wasser sein, es gehen auch Tee und Säfte.

L I E B E R

G E N U G Mit steigender Lebenserwartung gewinnt auch das Thema Ernährung immer mehr an Bedeutung. Denn wer sich falsch oder zu wenig ernährt, läuft Gefahr, seine Selbstständigkeit im Alltagsleben zu verlieren. Mangelernäherung im Alter erhöht das Risiko der Pflegebedürftigkeit: Wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Energie, Eiweiß und Nährstof-

E S S E N

Eine abwechslungsreiche Ernährung sollte auch für Senioren ein wichtiges Thema sein. „Der Energiebedarf wird im Alter zwar geringer, aber der Nährstoffbedarf bleibt gleich“, sagt Ricarda Holtorf, Ernährungswissenschaftlerin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Senioren sollte unter anderem viele Vollkornprodukte essen. Die Expertin empfiehlt, Lebensmittel eher in kleinen Mengen einzukaufen. So sinke das Risiko, dass die Sachen zu Hause liegen und schlecht werden. Zwar muss man dann öfter in den Supermarkt, aber dadurch bleibe man in Bewegung und komme unter Leute. Ältere Menschen sollten sich auch nicht davor scheuen, im Supermarkt das Personal um Hilfe zu bitten, um beispielsweise Produkte aus schlecht zu erreichenden Regalfächern zu holen.

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Wenn Menschen weniger Kalorien durch das Essen zu sich nehmen, verbessert sich ihre Gedächtnisleistung. Das haben Wissenschaftler der Universität Münster in einer Studie herausgefunden. Zurückzuführen ist der Effekt vermutlich auf eine Abnahme des Insulinspiegels zum Beispiel während einer Fastenzeit, sowie auf eine Dämpfung von Entzündungsprozessen im Körper. Beides kann sich positiv auf das Erinnerungsvermögen

fen versorgt, drohen langfristig Muskelabbau und Schwächezustände. Das kann zu Stürzen und Knochenbrüchen führen. Im Falle einer Verletzung oder Erkrankung stellt eine abgebaute Muskulatur eine weitere Gefahr da. Denn der Körper braucht für die Immunabwehr und die Wundheilung große Mengen an Stickstoff, die er im Muskelgewebe abbaut.

auswirken. Die Einnahme von ungesättigten Fettsäuren zeigte hingegen keine Auswirkung. An der Studie der Wissenschaftler nahmen 50 Senioren teil – alle gesund und im Durchschnitt 60 Jahre alt. Die Forscher teilten die Probanden in drei Gruppen ein, wobei sie eine Gruppen auf Diät setzten: Die Teilnehmer bekamen 30 Prozent weniger Kalorien als üblich. Sie nahmen dadurch nicht nur ab, sie konnten sich auch Wörter besser merken.

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„So macht man auch auf diese Probleme aufmerksam“, erklärt Ricarda Holtorf. Wer schlecht zu Fuß ist, kann sich die Lebensmittel auch nach Hause liefern lassen. In vielen Supermärkten gibt es diesen Service.

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Im Alter verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse im Körper. Vitamin B hält diese Prozesse in Gang – und stärkt zudem die Nerven. Enthalten ist Vitamin B in Getreideprodukten wie zum Beispiel Vollkornbrot – aber auch in Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Für den Stoffwechsel ebenfalls wichtig ist Kalium. Der Mineralstoff ist in Obst und Gemüse enthalten.

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DIENSTAG, 24. APRIL 2012 I VERLAGSBEILAGE

Urlaub für alle Wenn Demenzkranke mit ihren Angehörigen in den Urlaub fahren, erfordert das eine gute Organisation und viel Geduld

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ahrt noch mal in den Urlaub, bevor es nicht mehr geht“ – dieser Rat sei oft zu hören, wenn ein Mensch die Diagnose Demenz gestellt bekommt, sagt Anke Schück vom Caritasverband. Doch so eine Reise kann auch ihre Tücken haben, je nachdem wie weit die Demenz bereits fortgeschritten ist: Gedächtnis- und Orientierungsstörungen gehören zu der Krankheit dazu und führen zu Situationen, die wenig Erholung aufkommen lassen. Gerade bei Ortswechseln zeigen sich diese Beeinträchtigungen bei den erkrankten Menschen. „Wenn nur leichtere Orientierungs- und Gedächtnisstörungen vorliegen, und die Einschränkungen noch kompensiert werden können, dann kann eine individuell organisierte Reise

funktionieren“, sagt Swen Staack, Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Berlin. Staack leitete 2004 ein Modellprojekt in Schleswig-Holstein, seither gibt es dort regelmäßige Reisen für Demenzkranke und ihre Angehörigen. „In der Regel braucht es ein, zwei Tage Eingewöhnungszeit, dann aber kann Entspannung eintreten.“ Bei den Reise-Anbietern gibt es eine Reihe von Konzepten: Mancher Anbieter achtet darauf, dass die Mahlzeiten von Demenzkranken und Angehörigen getrennt eingenommen werden, damit die Angehörigen auch einmal in Ruhe essen können. Andere sagen: Wir essen bewusst zusammen – dadurch könnten alle besser voneinander lernen. (dpa)

Keine Experimente Die klassische Altersvorsorge ist nach wie vor gefragt

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ute Nachrichten für die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland: Diese erwartet ab Juli eine Rentenerhöhung. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass ab Juli die Altersbezüge im Westen um 2,18 Prozent steigen und im Osten um 2,26 Prozent. Bei 1 000 Euro Rente bedeutet das umgerechnet ein Plus von 22 Euro. Grund für den Aufschlag sind vor allem die im Boomjahr 2011 gestiegenen Löhne – und die gleichzeitig gesunkene Arbeitslosigkeit. Dadurch ist die Rentenkasse so voll wie schon lange nicht mehr. Ende Februar lagen dort noch rund 23 Milliarden Euro – gut fünf Milliarden mehr als noch im Januar 2011. Die Deutschen sind konservativ

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Aber nicht jeder will sich auf die staatliche Rente verlassen. Die private Altersvorsorge gehört mittlerweile zum guten Ton. Dabei zählen die Lebensversicherung, die betriebliche Rente sowie die Riester-Rente nach wie vor zu den Favoriten der Bundesbürger. Nach einer aktuellen Erhebung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) haben rund 38 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 18 und 65 Jahren eine Lebensversicherung, 34 Prozent eine betriebliche Altersvorsorge und 33 Prozent eine Riester-Rente. Andere Möglichkeiten wie Aktienfonds oder Banksparpläne folgen weit abgeschlagen. Beinahe zwei

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Drittel der Bundesbürger zahlen dabei monatliche Beiträge von zwei bis acht Prozent ihres Bruttoeinkommens. Im Schnitt liege der Beitrag bei rund 105 Euro. Dieser sei, ungeachtet der Finanzkrise nahezu konstant geblieben, so das DIA. Beliebte Lebensversicherung Die Lebensversicherung bleibt nach wie vor eine der klassischen Säulen der Altersvorsorge – und das trotz derzeit sinkender Renditen. Allein im vergangenen Jahr schlossen die Deutschen Neuverträge mit einer Beitragssumme von rund 174 Milliarden Euro ab. Das sind immerhin rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Das gebe es sonst nur, wenn „wieder irgendwelche steuerlichen Verschlechterungen drohen“, erklärt Maximilian Zimmerer, der Lebensversicherungsexperte des Gesamtverbands der deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV).

Die richtige Altersvorsorge ist ein komplexes Thema. Es gibt zahlreiche gesetzliche Bestimmungen und Anforderungen, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. Wie viel Vorsorge braucht man? Welche Vorsorge ist sinnvoll? Wer vor diesen Fragen steht, sollte zunächst eine Bestandsaufnahme seiner aktuellen Situation machen: Welche Form der Vorsorge besteht schon und welche Beiträge stehen überhaupt zur Verfügung. Als gesetzlich Rentenversicherter, der schon mindestens fünf Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kann man die voraussichtliche Rentenhöhe an den jährlichen Renteninformationen ablesen. Mit Bedacht investieren Zudem gilt: Je länger man mit dem Beginn der eigenen Altersvorsorge wartet, desto mehr muss man später an Beiträgen aufwenden. Für ein Endkapital von 100 000 Euro muss ein 20-Jähriger beispielsweise bis zu seinem 65. Lebensjahr monatlich 50,81 Euro einzahlen. Bevor man in die Zukunft investiert, sollte man sich auch für die Gegenwart entsprechend absichern. Dazu gehören eine Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie unter Umständen eine Risikolebensversicherung, die die Familie absichert. Vor jedem Vertragsabschluss sollte man sich informieren und vergleichen. (spa.)


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DIENSTAG, 24. APRIL 2012 I ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Ab in die Kur – schön und preiswert

Gesundes Gratisfrühstück Das Park Center Treptow lädt zum ersten Mal zu einem Seniorenfrühstück ein

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in leckeres Frühstück, das auch noch gesund ist? Kein Problem. Das Park Center in Treptow lädt zum ersten Mal zu einem Seniorenfrühstück ein. Im Erdgeschoss des Einkaufszentrums kann dann nach Herzenslust geschlemmt werden – aber gesund. Das Frühstück steht ganz im Zeichen des Frühlings. Auf der Speisekarte stehen daher zum Beispiel verschiedene Sorten von Kräuterquark. Ob herzhaft oder süß, ob mit Bärlauch, Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie – für jeden Besucher ist sicher etwas dabei. Nebenbei gibt es auch noch kleine Vorträge, in denen man etwas über die Wirkungsweise und Heilkraft bestimmter Kräuter erfahren kann. Zudem gibt es noch Rezepte für einfache aber schmackhafte Früchtedrinks. Mit dem Seniorenfrühstück will das Park Center ein Angebot speziell für Senioren schaffen. Und zwar eines, bei dem jeder mitmachen kann, ohne Hemmungen haben zu müssen. Das Anliegen der Veranstaltung soll es sein, mit einer Fülle bunter Themen ins Gespräch zu kommen – beim gemeinsamen und gesunden Gratisfrühstück. Nette Gespräche und Musik Eingeladen zu dem unterhaltsamen Treffen ist auch der Sänger Alfred Aulich. Schon in seiner Berufszeit trat der studierte Chemie- und Biologielehrer als Hobbymusiker auf. Bekannt wurde er beispielsweise als „singender Weihnachtsmann“ auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Losgelassen hat ihn die Sangesleidenschaft bis heute nicht. Auch mit seinen mittlerweile 81 Jahren tritt Alfred Aulich noch mit diversen Chören auf, ist regelmäßig Gast beim Künstlerstammtisch „Musik und Herz“ und qualifizierte sich jüngst bei der Talentshow „Grand Prix 50+ – Goldener Herbst“ für die Endausscheidung. Alfred Aulich ist ein Paradebeispiel für Energie und Lebensfreude im Alter. Im Gespräch mit Gastgeberin und Autorin Sylvia Hahnisch (Theo Tintenklecks) verrät Alfred Aulich einige seiner „Powertricks“ und wird das Frühstückspublikum mit Klassikern von „Griechischer Wein“ bis „La Paloma“ begeistern. Das Park Center Treptow freut sich auf zahlreiche Besucher am Sonnabend, 28. April 2012 von 10 Uhr bis 11.30 Uhr zum Frühstück.

Kururlaub – aber richtig. Die DESLA Touristik ist ein Experte in Sachen Kur und Wellness

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er Philosoph Arthur Schopenhauer sagte einmal: „Neun Zehntel unseres Glücks beruhen allein auf der Gesundheit.“ Doch sowohl das Glück als auch die Gesundheit kommen nicht von ungefähr. Wer gesund sein will – und vor allem auch gesundbleiben möchte, muss dafür etwas tun: Prävention und persönliche Vorsorge heißen die Schlagwörter. Ein kompetenter Partner in Sachen Gesundheit ist dabei die DESLA Touristik. Seit mehr als 13 Jahren ist das Reise-Unternehmen auf Kur- und Wellnessreisen nach Tschechien, Polen und in die Slowakei spezialisiert. Auf dem Programm stehen dabei ausgewählte Kurorte und Kurbäder mit Tradition, gepflegtem

Ambiente und hohem Erholungsfaktor: Wie zum Beispiel Marienbad in Tschechien. Es ist der jüngste westböhmische Kurort, Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet. Oder Franzensbad, das über 24 Quellen mit kohlensäurehaltigem und mineraliengesättigtem Wasser verfügt. Auch Kolberg, der größte Kurort an der polnischen Ostseeküste lädt zur Erholung ein. Die Stadt gehört zu den ältesten Heilbädern Polens. Für den Monat Mai kann man eine Kurwoche mit Halbpension schon ab 195 Euro buchen. Die zwei Wochen Kur-Aufenthalt in Kolberg gibt es bereits ab 359 Euro. Die Mitarbeiter der DESLA Touristik verfügen allesamt über jahrelange Erfahrung: Sie wissen, was

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Die Ostseeküste ist ein perfekter Ort, um sich richtig zu erholen.

ihre Kunden wünschen und welche Ansprüche sie haben. Die Mitarbeiter kennen die meisten Kurorte aus eigenen Besuchen. Bei der Aus-

wahl der Orte und Einrichtungen stehen die Erwartungen und Wünsche der Kunden im Mittelpunkt. So beträgt zum Beispiel die Reisepreisanzahlung nur zehn Prozent. Die DESLA Touristik zeichnet sich nicht nur durch kompetente und individuelle Beratung aus, sondern auch durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dafür verzichtet das Unternehmen auf eine aufgeblähte Werbung sowie auf ein kostenintensives Vertriebsnetz: Gebucht werden die Reisen direkt bei DESLA Touristik. DESLA Touristik, Alexanderstraße 7, im ehemaligen Haus des Reisens, Tel. 030/24 72 75 11, www.desla-kuren.de

Neues Sprachgefühl Eine logopädische Therapie kann dabei helfen, wieder Sprechen und Schlucken zu lernen

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ahlreiche ältere Menschen mit neurologischen Erkrankungen leiden an Stimm-, Sprach- und Schluckstörungen. „Nicht immer ist ihnen bekannt, dass eine logopädische Therapie ihre Lebensqualität deutlich verbessern kann“, sagt die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie, Christiane Hoffschildt. Gemeint sind damit beispielsweise die bis zu 280 000 Menschen, die in Deutschland an

Morbus Parkinson leiden. „Die meisten Parkinson-Patienten haben Probleme beim Sprechen“, so Hoffschildt. Die Stimme sei stark reduziert, monoton und rau, die Artikulation ungenau. Zudem leiden ältere Menschen mit neurologischen Erkrankungen an Schluckstörungen. Mit Hilfe logopädischer Therapie könne es den Patienten gelingen, ihre Probleme beim Sprechen und Schlucken zu verbessern. (spa.)

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Neues DOMICIL Pflegeheim wurde am Bersarinplatz in Friedrichshain eröffnet

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er Bersarinplatz in Friedrichshain ist endlich wieder vollständig – die letzte Baulücke ist geschlossen. An ihrer Stelle wurde vor kurzem das neue DOMICIL Seniorenpflegeheim eröffnet – für zukünftig 197 pflegebedürftige Senioren. In rund 14 Monaten Bauzeit entstand ein hochmodernes Haus, das neuesten Pflegestandards gerecht wird. Zukunftsorientiertes Denken und Umweltverträglichkeit spielten bei dem Bauvorhaben eine wichtige Rolle. Das Haus wurde so zum Beispiel mit einem umweltfreundlichen Blockheizkraftwerk ausgestattet. In der Gebäudefassade wurden zudem Nistkästen für die dort ansässigen Mauersegler berücksichtigt.

Mehr als 85 Prozent der Zimmer sind Einzelzimmer. Alle Zimmer verfügen über ein behindertengerechtes Bad und modernste Sicherheits- und Notrufsysteme. Durch die Größe der Zimmer haben die Bewohner die Möglichkeit, ihre eigenen Möbel mitzubringen – um sich so in ihrem neuen Umfeld wohlzufühlen. „Wir haben ein Seniorenpflegeheim eröffnet, das den zukünftigen Bewohnern ein Zuhause bietet, ohne auf eine professionelle Betreuung verzichten zu müssen“, sagt Herbert Müller, Geschäftsführer der DOMICIL Unternehmensgruppe. Ein weiteres Schmuckstück ist der weitläufige, parkähnliche Garten mit altem Baumbestand, Wasserspiel und Kräutergarten.

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Wir freuen uns auf Sie! DOMICIL-Seniorenpflegeheim Am Frankfurter Tor GmbH Weidenweg 44–46 | 10249 Berlin Tel: 0 30 / 81 61 61 - 0 Friedrichshain@domicil-seniorenresidenzen.de | www.domicil-seniorenresidenzen.de


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Auf die richtige Ausstattung kommt es an Viele Senioren schrecken vor dem Umgang mit Handy und Computer zurück – allerdings ohne Grund. Es gibt benutzerfreundliche Modelle

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u kleine Knöpfe, zu komplizierte Bedienungsmenüs – so etwas macht Handynutzern zu schaffen. Aber gerade für Ältere ist es wichtig, dass Telefone benutzerfreundlich gestaltet sind. Wenn es um die Bedürfnisse älterer Menschen bei Mobil- und Festnetztelefonen geht, ist Schnickschnack unerwünscht. „Die meisten haben das Handy nur dabei, um im Notfall Hilfe holen zu können“, sagt Wirtschaftswissenschaftlerin Nicola Bilstein. Ihrer Erfahrung nach wollen nur wenige Senioren ständig erreichbar sein. Doch was macht ein Telefon speziell für Senioren aus? „Beim Handy sollten die Tasten groß und das Display sollte gut lesbar sein“, fasst Bilstein zusammen. Die ersten Modelle erinnerten mehr an „Sanitätshausware“ als an Handys. „Aber die klobigen Dinger gibt es nicht mehr – oder nur sehr vereinzelt“, erklärt Bilstein. Gerade für Senioren spielt die Klangqualität eine große Rolle: „Wichtig ist, dass man den anderen akustisch gut versteht“, sagt

Bilstein. Wer schlechter hört, sollte darauf schauen, dass Lautsprecher und Klingelton laut genug sind. Hörgeräteträger müssen zusätzlich auf die Kompatibilität des Telefons achten. Sinnvoll kann oft auch ein zusätzliches optisches Signal für Anrufe sein. Bei anderen Funktionen scheiden sich die Geister. „Der eine möchte eine Notruffunktion. Der andere sagt, das kommt mir nicht ins Haus“, sagt der Handyexperte Markus Eckstein. Viele für Senioren gedachte Handys haben einen Notrufknopf. Wird dieser gedrückt, wählt das Handy meist mehrere Nummern nacheinander an, bis jemand abnimmt. Dann schaltet das Handy automatisch auf Freisprechen. Geht hingegen ein Anrufbeantworter ran, stoppen manche Handys den Notruf. Handy-Käufer sollten sich aber allein von großen Tasten nicht blenden lassen: Knackpunkt ist die Menüführung. Denn einige sogenannte Seniorenhandys segeln unter falscher Flagge. „Die haben nur größere Tasten, aber keine ein-

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Verkehrte Welt? Nein, immer mehr Senioren nutzen Computer.

fache Benutzerführung“, kritisiert Eckstein. Denn nicht jeder Hersteller entwickelt einfache Menüstrukturen. Der Tipp des Experten: Das Handy in die Hand nehmen und ausprobieren. So spürt man auch, ob der Druckpunkt der Tasten oder die Verarbeitung stimmen. Computer für Senioren Immer mehr ältere Menschen nutzen zudem Computer. Auch dabei sollte es nicht einfach irgendein Gerät sein: Der Rechner sollte leicht bedienbar sein und die Darstellung auf dem Bildschirm darf nicht zu klein sein. Doch passende Geräte muss man im Handel immer noch mit der Lupe suchen. Und wenn ein Anwender doch ein Gerät finden sollte, ist dieses in den meisten Fällen schlechter ausgestattet als ein normaler PC. Dafür ist der Computer aber deutlich teurer – und in vielen Fällen nicht leichter zu bedienen. Viele Experten sind daher der Meinung, Senioren könnten besser mit einem ganz normalen Computer und einem für ihre Zwecke optimierten Betriebssystem arbeiten. „Über das Center für erleichterte Bedienung können zahlreiche Einstellungen angepasst werden, die besonders älteren Anwendern den Umgang mit Windows vereinfachen“, erklärt Silvia Hasselbach, Fachlektorin bei Microsoft Press. Um den Umgang mit dem Computer zu lernen oder zu trainieren, gibt es spezielle Literatur. Vor dem Kauf sollte man aber prüfen, ob Aufbau und Sprache den Vorstellungen entsprechen. (dpa)

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