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Ein Tag in Berlin


Unser Berlin.

Herzlich, schnoddrig, einmalig. Berlin ist einzigartig. Hier trifft alles aufeinander und jeder auf jeden: Glanz und Macken, Herz und Schnauze, Hertha und Union, Studenten und Rentner, Kreative und Handwerker, Singles und Familien. Berlin ist zu einer weltweit geachteten Metropole des Miteinanders gewachsen, zu einer toleranten und weltoffenen Stadt.

Obwohl Berlin nie eine reiche Stadt war, konnten wir viele neue ­­­ Kita- und Studienplätze schaffen, haben das Schulsystem gerechter gemacht, neue Jobs geschaffen und Neugründern den Weg geebnet. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Berlinerinnen und Berliner sind wir heute Spitzenreiter im Beschäftigungswachstum und Deutschlands Investitionsstandort Nr. 1. Bei allen Erfolgen achten wir darauf, dass wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Zusammenhalt Hand in Hand gehen. Wir sorgen für Wachstum, Mieterschutz, Mindestlöhne und bessere Bildungschancen in unserer Stadt. Berlin ist aber reich an Ideen, reich an Kreativität, reich an zupackenden, hart arbeitenden Menschen aus aller Welt, reich an Humor und reich an einer einzigartigen Kultur.

Das muss auch so bleiben. Und dafür werde ich mit voller Kraft weiterkämpfen.

Herzlichst Ihr

Klaus Wowereit


7.24 Uhr Lukas zur Kita. Mit dem Fahrrad, an Mamas oder Papas Hand, im Auto, auf den Schultern. Lachend, munter oder verschlafen, unter Protest oder mit dem Lieblingsteddy oder -hasen im Arm – der Berliner Morgen ist fest in Kinderhand.

Platz da: Die zukünftigen Ärztinnen und Astronautinnen, Feuerwehrmänner und Journalisten, Popstars und Fotografen, Tischler und Topmodels, Nobelpreisträger und Nachtwächter sind auf dem Weg.

Denn während ihre Eltern zur Arbeit eilen, stehen wichtige Dinge auf dem Termin­plan: Malen zum Beispiel, Spiele und Sprach­ erziehung.

Kinder sind die Zukunft dieser Stadt. Deshalb haben wir auch in den letzten Jahren über 16.000 neue Kitaplätze geschaffen, deshalb ist der Kitabesuch gebührenfrei und deshalb werden wir auch weiterhin alles dafür tun, dass alle Kinder und Familien, egal woher sie stammen, in Berlin zu Hause sind.

16.000 neue Kitaplätze und drei gebührenfreie Kitajahre Über 500 Millionen Euro wurden in den letzten drei Jahren in Schulen investiert


9.45 Uhr Schulbesuch in Spandau. Cool, cooler, Berliner Kids. Bevor die angesagten Designer sich an ihre Entwürfe setzen, sollten sie sich vielleicht auf Berliner Schulhöfen umschauen: Jeans und Leggings, High Heels und Turnschuhe, Punk und Rock’n’Roll, hip und spießig, Krawatten und Flipflops. Hier wird das Kopftuch farblich passend zum Nagellack getragen, hier werden die Ohrringe auch mal selbst gebastelt und hier hängen die Hosen tiefer als beim Rest der Republik.

Hier passiert auch sonst viel: Bildungsreformen und Sanierungen, Investitionen und Integrationsprogramme – alles Maßnahmen, die wir in den letzten Jahren erarbeitet haben und die jetzt ihre Wirkung entfalten. Für gute und sichere Schulen, für engagierte Lehrerinnen und Lehrer, für Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Einkommen oder Herkunft ihrer Eltern. Für ein Studium ohne Gebühren für Studenten und Studentinnen aus ganz Deutschland und aus der ganzen Welt.

70 % der Grundschüler besuchen eine Ganztagsschule 7.000 zusätzliche Plätze für Studienanfänger Zugang zum Abitur an jeder Schule


10.32 Uhr Jürgen auf Arbeit. Wer feiern kann, kann auch arbeiten. Berlin schläft nicht. Das liegt nicht nur daran, dass es hier immer etwas zu feiern gibt, sondern vor allem daran, dass hier rund um die Uhr Menschen arbeiten.

Hier wird immer gebohrt und gehämmert geflickt und gepflastert, geschweißt und gebaut.

Für immer mehr neue Radwege zum Beispiel, für immer mehr sanierte Stadtbäder und Sportanlagen, für immer mehr neue Aufzüge in U-Bahnhöfen, für immer mehr neue ­ Straßen und für immer weniger Flughäfen.

Über 100.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit um 39 % Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit um 40 % Mindestlohn im Vergabegesetz für Berlin


12.07 Uhr Kim schwimmt. Eintauchen, abtauchen, durchatmen. Wasserratten und Sonnenanbeter, Jogger und Skater, Marathonläufer und Feierabendathleten. Hier findet jeder seinen ganz eigenen Sportplatz. Im Tiergarten und im ­Mauerpark, im Stadtbad und am Badeschiff, im Freibad und am Wannsee, im FEZ in der Wuhlheide und im Görli.

In den letzten Jahren haben wir über 130 Bäder und Sportanlagen saniert, damit ganz Berlin weiter schwimmt und läuft, radelt, grillt und chillt.

43 Bäder saniert 90 Sportanlagen saniert 90 % der Berlinerinnen und Berliner leben ­ gern in Berlin


13.20 Uhr Unternehmensbesuch. Innovativ sind wir sowieso. In Berlin-Adlershof zum Beispiel – einem der 15 größten Technologieparks der Welt.

Biotech und Modemesse, Solarunternehmen und Nachrichtenagenturen, Pharmakonzerne und Kommunikationsfirmen, Energietechnik und Tourismus.

Überall legt Berlin etwas zu, kämpft sich bis zu den vordersten Reihen – deutschlandweit. Und damit all die innovativen und kreativen Produkte ihren Weg in die ganze Welt finden, bekommen wir auch einen neuen Flughafen. Einen, der zu Berlin passt: weltoffen, inter­ national und erfolgreich.

Berlin ist Deutschlands Investitionsstandort Nr. 1 Über 40.000 Arbeitsplätze in der Green Economy 29.500 zusätzliche Arbeitsplätze im Gesundheitssektor


14.48 Uhr Steffi und Maja schreiben ihre Präsentation. Stadt der Denker. Künstler und Programmierer, Grafiker und Autoren, Werber und Architekten, Modedesigner und PR-Experten treffen sich auf einen Kaffee oder Latte macchiato mit Laptop, um über ihre Projekte zu sprechen.

Vor ein paar Jahren wurde gelacht, als es hieß, Berlin setze auf die Kreativwirtschaft, heute schaut ganz Deutschland auf unsere Projekte und wir sind zur Hauptstadt der Kreativen geworden – die Branche boomt mit hunderten neu gegründeten Unternehmen und vielen tausend neuen Arbeitsplätzen. Da kann man schon den einen oder anderen Latte macchiato ­ darauf trinken.

129.000 mehr Beschäftigte in der Dienstleistungsbranche 847 neu angesiedelte Unternehmen


18.52 Uhr Hakan fährt nach Hause. Feieraaamd! Mein Kiez, mein Block, meine City, meine Stadt, mein Zuhause.

Nach Hause kommen: in Lichtenberg und Wilmersdorf, Spandau und Mitte, Pankow und Kreuzkölln, Reinickendorf und Charlottenburg.

Und wir wollen dafür sorgen, dass unsere Stadt ein liebens- und lebenswertes Zuhause mit guten, bezahlbaren Wohnungen für alle bleibt, unabhängig davon, woher man kommt und wie man unterwegs ist: mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, zu Fuß oder mit den Öffentlichen.

100 km neue Radwege gebaut 270.000 landeseigene Wohnungen


20.52 Uhr Feng-Li isst Currywurst. Wo geht’s denn hier zum ...? Die ganze Welt schreibt über Berlins Kultur, Gast­ freundschaft, Weltoffenheit, über die Museen, Opern, Theater, Restaurants und Cafés – und 20 Millionen Menschen lasen es, kauften sich ein Ticket und kamen 2010 nach Berlin.

Da können London, Paris und New York sich schon mal warm anziehen.

Und all diese Menschen sind wichtig für uns und für unsere Stadt. Weil sie mit uns gemeinsam Berlin weiterbringen, neue Impulse, neue Ideen und neue Freunde mitbringen. Und viele tausend neue Arbeitsplätze schaffen.

Deshalb sagen wir: Hallo, Welt, willkommen in Berlin.

Über 20 Millionen Übernachtungen im Jahr 2010 Über neun Millionen Berlin-Besucher im Jahr 2010 180 Museen, 284 Kinos, 150 Theater, 430 Galerien


3.43 Uhr Timo tanzt. Alle miteinander. Über Berlin kursieren die wildesten Gerüchte.

Man hört von Berlin-Fans aus ganz Deutschland und aller Welt, die hierherkommen und dann nie wieder wegwollen, weil sie sich ver­ lieben – in eine Frau, einen Mann, in die Stadt.

Aber mal ehrlich, so geht es uns doch allen. Wir meckern gern, aber wir lieben unsere Stadt.

Nach einer Nacht hinter einer Tür, auf der kein Name steht, in einer Bar, die noch keiner kennt, fährt man Unter den Linden dem Sonnenaufgang entgegen und lächelt leise vor sich hin:

Berlin, ick liebe Dir.

80.000 junge Menschen sind 2009 nach Berlin gezogen 190 Nationen, eine Stadt, ein Lebensgefühl


Viel geschafft und noch viel vor ...

Wählen gehen.

Für gute Arbeit und wachsende Wirtschaft

Am 18. September 2011 wird in Berlin gewählt. Es geht um viel.

Für uns ist Arbeit nicht einfach ein Mittel zum Broterwerb. Wir kämpfen für Beschäftigung für alle in Berlin. Alle Berlinerinnen und Berliner sollen am Aufstieg unserer Stadt teilhaben. Deshalb wollen wir Berlin zur Hauptstadt der Zukunftsindustrien machen und weiter als Wissenschafts- und Technologiestandort fördern. Und das schafft gute und

Es geht um Berlins Zukunft. Wir kämpfen dafür, dass wir weiterhin als die führende politische Kraft Berlins unsere Stadt prägen. Wir sind die Berlin-Partei.

sichere Arbeitsplätze.

Wir bitten alle Berlinerinnen und Berliner herzlich, zur Wahl zu gehen: Für gute Bildung und sozialen Zusammenhalt Sie bestimmen die Zukunft Berlins! Gute Bildung ist und bleibt einer der Schwerpunkte unserer Politik. Alle Berliner Kinder, Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden, Studentinnen und Studenten sollen die besten Bildungschancen erhalten. Wir machen weiter gute Politik für Gleichstellung, Stadt­ entwicklung, Kultur und Integration, gegen Gewalt und Kriminalität. Wir machen eine Politik, die Berlin versteht. Wir treten an für ein Berlin des neuen Miteinanders.


Herausgeber Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Landesverband Berlin Kurt-Schumacher-Haus MĂźllerstraĂ&#x;e 163 13353 Berlin

Konzept und Gestaltung BUTTER. GmbH


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