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P O S I T I O N E N Klassische Werbung ist tot.

AuĂ&#x;erdem: BUTTER. in Berlin

* Es lebe die klassische Werbung.

Spannungsfeld BUTTER.-Schule Gewinne, Gewinne, Gewinne!

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Und noch mehr Gewinne


DAS MÄRCHEN VOM TOD DER KLASSISCHEN WERBUNG.

Wie die Erfindungen von MP3, Peer-to-Peer oder auch BitTorrents – der neueste Clou im Netz – drauf und dran sind, der Musikindustrie den finanziellen Garaus zu machen, glauben immer mehr Experten, dass die steigende Bandbreite und die stetig wachsende Zahl von DSL-Anschlüssen über kurz oder lang auch die klassische Werbung in Fernsehen, Funk und Presse ablösen wird. Für Werbetreibende, aber viel mehr noch für Triebwerber stellt sich da natürlich

die Frage: Machen wir unsere Klassikagentur dicht, schmeißen alle Mitarbeiter raus und stellen Webmaster ein? Oder halten wir es wie die Anzeigenverkäufer in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts? Zu der Zeit, als der Fernseher den Siegeszug in deut-

bauen und damit das zu leisten, was Werbung in TV, Print und im Radio geleistet hat und auch weiterhin leisten wird. Denkt man an große Marken, hat man doch meist TV-Spots oder Anzeigenmotive im Kopf. Banner und Pop-ups werden vergleichsweise kaum wahrgenommen.

Wann haben Sie sich das letzte Mal über ein revolutionäres Internetbanner unterhalten? schen Wohnzimmern antrat. Und 30 Jahre später auch das Privatfernsehen. Was haben die Anzeigenverkäufer in diesen Zeiten gemacht? Nun, sie haben ihren Job gemacht und weiter Anzeigen verkauft. Denn wie man schon lange erkannt hat, konkurrieren Medien nicht untereinander – sie ergänzen sich. Das Internet als solches und isoliert betrachtet ist einfach nicht in der Lage, eine Marke aufzu-

Wann haben Sie sich das letzte Mal über ein revolutionäres Internetbanner unterhalten, wann das letzte Mal über ein witziges Pop-up gelacht oder sich so richtig über Informationen zu Penisverlängerung oder Glück in der Partner-

schaft gefreut? Oder um das Pferd noch einmal anders aufzuzäumen: Wieso produzieren eBay, monster.de und Konsorten TV-Spots für mehrere hunderttausend Euro und sind nicht zu geizig, diese auch noch zur Halbzeit der Champions-League-Finalrunde zu schalten? Von Anzeigen in Stern, Spiegel und Focus mal ganz zu schweigen. Und das, obwohl sie im Internet nicht nur weitaus preiswerter, sondern obendrein auch noch zielgruppenaffin werben könnten? Glauben Herr eBay und Herr Monster nicht an den Erfolg der Kommunikation via Internet? Oder ist es die Angst vor immer zuverlässiger werdenden Pop-up-Blockern? Eine verzwickte Situation, die entfernt mit dem Streit zwischen RTL und dem Hersteller der Fernsehfee, einem kleinen Kasten, der automatisch den Kanal wechselt, sobald Werbung ausgestrahlt wird, zu vergleichen ist. Fast fünf Jahre

lagen die Parteien im Rechtstreit, der in letzter Instanz zu Gunsten der Fernsehfee entschieden wurde. Seitdem – nunmehr seit über zwei Jahren – ist die Fernsehfee in ganz Deutschland erhältlich. Dass seit dieser Zeit weder weniger Fernsehwerbung geschaltet noch weniger Fernsehwerbung gesehen wird (amerikanische Studien belegen dies), kann man sich hingegen nur dadurch erklären, dass die Fernsehfee vollkommen auf klassische Werbung verzichtet. Oder kennen Sie einen Spot von der Fee? Dabei wäre es doch mal eine schöne Herausforderung, Werbung gegen Werbung zu machen, oder etwa nicht?

QUARTALSZITAT (ergibt nach vierzig Quartalen ca. vierzig Zitate)

„Ohne Werbung wäre ich heute Millionär.“

FLIEGT DOCH EINFACH. Mit einem Chairman auf Mallorca, einem Büro in Berlin und einer hungrigen Mitarbeiterschar, die monatlich gefüttert werden will, kommt man immer wieder in den Genuss von kostengünstigen Airlines. Und dann sitzt man da eng rum, hat die Tasche überm Kopf, die SZ auf dem Nachbarn und greift schließlich aus Höflichkeit doch lieber nach etwas Kleinerem – dem Bordmagazin. Wehe dem, der ein wenig Ablenkung erwartet und stattdessen in die feuchten Auswurfkommentare von Hunold, Wöhrl und anderen Multimillionären gerät, die sich dort über Gott und die Welt, vor allem aber die Lufthansa, Gewerkschaften, Lohnempfänger im Generellen und Eurokraten im Besonderen bitterund weinerlich beschweren, dass einem ganz blümerant vor Augen wird. Und wie bei einem schrecklichen Unfall kann man auch hier einfach nicht weggucken und denkt laut bei sich: Jungs, haltet doch einfach die Schnauze und fliegt. Dafür werdet ihr bezahlt und das könnt ihr ja auch ganz gut. Wenn ihr, Hunold, Wöhrl und andere Jammerlappen, nämlich Schule machtet, müssten wir uns demnächst auf der UNOX Suppe die detaillierten Auslassungen des Ochsenschwanzmanagements zum Weltmarktpreis chilenischer Premiumschwänze anlesen oder auf der Windel den Kommentar des Tages von Walter Pamper zur Lage der Wechselwindel im Spannungsfeld zwischen Ursula von der Leyen und Einzelkindvätern. Und das wollt ja noch nicht mal ihr selbst und ganz bestimmt nicht

Paul Getty, Milliardär Frank Stauss, Rolf Schrickel und Oliver Lehnen. PS: Und Frank Stauss möchte nächstes Mal von der dba bitte ein Glas Wasser und einen Tee, verzichtet dafür aber zum wiederholten Mal auf die Erdnüsse. Bei dem vorhandenen Erdnussplus stünden ihm rein rechnerisch sogar schon drei Wasser und zwei Tee zu, aber am Ende geht ja daran der ganze Laden...

DREI

ZWEI

Nicht erst seitdem BumbumBoris uns allen gezeigt hat, wie einfach auch Otto-NormalHansel ins Netz kommt, ist das Internet das zentrale Thema, wenn es um Revolution im Medienbereich geht.

EDITORIAL

„Und wenn sie nicht gestorben ist ...“


Hotshop für die Hauptstadt. Mit Michael Preuß (CD-Text) und Timm Holm (CD-Art) konnte BUTTER. ein kreatives Spitzenduo für das neu eröffnete Berliner Büro gewinnen. Und mit Klaus Wowereit und seiner Wahlkampagne auch gleich den Regierenden Bürgermeister als ersten Kunden. Ziemlich gute Voraussetzungen für den Start in der Hauptstadt, könnte man meinen. Und hätte damit auch noch Recht.

Michael Preuß, der vor seinem Wechsel zu BUTTER.Berlin als CD bei Jung von Matt arbeitete, begann seine Texterkarriere in Düsseldorf bei BMZ und Gramm, es folgten Meiré und Meiré sowie Heimat. Sein Partner auf der Art-Seite, Timm Holm, erfreute sich als freier AD bei Springer&Jacoby, Jung von Matt, ddb und Scholz&Friends großer Beliebtheit. Auch BUTTER. buchte ihn gleich komplett für den Bundestagswahlkampf 2005. Man kennt sich also. Und außerdem waren Holm und Preuß (Agenturname: Michael

Holm) auch schon einmal als freies Team zusammen in der Hauptstadt unterwegs. Die kennen sich also auch, wir kennen uns alle, und jetzt liegt es an Ihnen, uns auch noch kennen zu lernen. Auch wenn wir uns die alte Schildergießerei auf der Linienstraße 144 in BerlinMitte mit c/o Berlin – einer renommierten Galerie für Fotografen – teilen, so wohnt die Kreativität in dem denk-

BUTTER.Berlin in der Linienstraße 144 bei der Arbeit.

DÜSSELDORF HOLT SICH NEUEN TOP-CD. malgeschützten Gebäude nicht ganz allein. Denn, und wie sollte es anders sein, auch auf Beratungsseite haben wir einen alten Bekannten rekrutiert. Arne Grimm ist neuer Büroleiter und stand BUTTER. schon bei Klaus Wowereits Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus von Berlin im Jahre 2001 zur Seite. Darüber hinaus ist er als Kampagnenmanager und durch zahlreiche Auslandsaufenthalte, wie zum Beispiel als Senior Consultant der OSZE in Kosovo, mehr als nur kampferprobt.

Mit Stefan Fredebeul haben wir uns auch für Düsseldorf einen CD allererster Güte sichern können. Namhafte Agenturen wie DMB&B, LOWE&Partner, große Etats wie Burger King, Coca-Cola, Pizza Hut und Wrigleys sowie zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen ebneten ihm nicht nur den Weg zum Kreativdirektor bei BBDO (erst Berlin, dann Düsseldorf), sondern von dort aus auch direkt in die oberste Etage unserer Düsseldorfer Agentur. Und damit ein Stück weit weg von der Kö, Richtung richtiges Leben.

FÜNF

VIER

BUTTER.BERLIN STARTET MIT KREATIVEM SPITZENTEAM UND DEM REGIERENDEN BÜRGERMEISTER.


Irisch gute Spots.

Von Natur aus innovativ.

KERRYGOLD BEWIRBT BUTTER UND KÄSE MIT ZWEI NEUEN TV-SPOTS.

ZWEI NEUE ANZEIGEN RÜCKEN 3M-ERFINDUNGEN INS RECHTE LICHT.

SIEBEN

SECHS

Für beste Weidemilch stehen irische Kühe mit ihrem Namen.

Die Ruhe vor dem Sturm: sauberster Regen für beste Weidemilch.

Dass Irland neben bester Butter und bestem Käse auch noch eine ganze Menge mehr zu bieten hat, wurde einigen von uns erst beim Dreh der neuen Kerrygold-Spots klar. Zu den Vorzügen dieses Landes zählen neben dem üppigen Frühstück mit Baked Beans, Speck und einer Art in heißem Fett po-

chiertem Ei auch der wohl sauberste Regen der Welt. Dass man das Frühstück spätestens am dritten Morgen ausfallen lässt, um nicht am Cholesterin zu ersticken, und der Regen zwar am rechten Fleck, aber immer zur falschen Zeit aufkam, kann man dem Land nun wirklich nicht ankreiden.

In den Spots „Dreamjob“ und „Counting“ hingegen dominiert – auch wenn eine ganze Menge Arbeit dahintersteckt – irische Gemütlichkeit. Der irische Regen, das überdurchschnittlich intelligente Milchvieh und die sattgrünen Weiden in Kerry-County machen

nicht nur Butter und Käse, sondern auch den Job des Bauern mehr als schmackhaft. Dass die Spots auch dem geneigten Zuschauer schmecken, beweist der erste Platz im IMAS-Ranking (siehe S.12). Wenn wir nicht selbst gerade so einen guten Lauf hätten, könnte man auf die Erfolge, die 3M verzeichnet, durchaus neidisch sein. Solange wir allerdings die Kommunikation des MultitechnologieUnternehmens übernehmen, freuen wir uns über jede einzelne dieser Erfindungen.

Denn ganz gleich, ob ein Dach für das größte künstliche Pflanzenparadies, das Eden Project in Cornwall, oder Strom inmitten des größten natürlichen Pflanzenparadieses, dem Regenwald in Brasilien, gebraucht wird: Mit 3M steht Ihnen in nahezu jeder Situation ein patenter Partner zur Seite.


BUTTER.-BROT

Von Design und nicht sein. REINER MOLL REFERIERT ÜBER DIE INDIVIDUALITÄT DER MASSE.

Das Butterbrot, das bergische.

Wer’s deftig mag, kann auch noch Leberwurst aufs Vollkornbrot streichen.

Spannungsfeld großer Konfi: Wer hier Individualist ist und wer die Masse, muss wohl nicht mehr erklärt werden.

Wer die achte BUTTER.-Schule am 03.02.06 zum Thema „Strategisches Design im Spannungsfeld von Individualität und Masse“ besuchte, dem wurde schnell klar, dass ein Industriedesigner durchaus aussehen darf wie ein Künstler, seine Arbeitsprinzipien hingegen grundsätzlich andere sind. So geht es beim Industriedesign weniger um die Herstellung eines Unikates als vielmehr um die eines Massenartikels. Also eines Produktes, das sich mit modernen Produktionsverfahren

beliebig oft identisch reproduzieren lässt. Und genau hier entsteht das Spannungsfeld. Denn mit einem Produkt sowohl den Massenmarkt wie auch das wachsende Bedürfnis der

Gesellschaft nach Abgrenzung und Individualität zu befriedigen, scheinen zunächst zwei sich widersprechende Anforderungen zu sein. Doch genau da setzt modernes Industriedesign an: Komplexität und Reproduzierbarkeit so zu ver-

Bingo! Juniortexter Tim Nockemann zählt seit Februar zu den wenigen stolzen Besitzern eines limitierten Moll’schen DesignTopfuntersetzers.

einbaren, dass individuelle Bedürfnisse mit Mitteln der Massenproduktion befriedigt werden können. Der technologische Vorsprung an sich verliert damit zwar nicht unbedingt an Bedeutung, steht mit den Möglichkeiten der Individualisierung eines Produktes aber fast schon auf einer Stufe.

Dieser Trend zur Individualisierung macht beim bloßen Produktdesign aber noch lange nicht Halt, sondern dehnt sich immer weiter auch in den funktionalen Bereich aus. Beispielsweise beim Handymarkt, der mit immer mehr Diensten und Add-ons für die unterschiedlichsten Zielgruppen aufwartet.

Ein Konzept, das spätestens zu spüren bekommt, wer sich bei der Tür seines Audi A8 zwischen bis zu 100 verschiedenen Ausstattungsvarianten entscheiden muss, darf und das auch kann.

Es gilt also nach wie vor: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Nur wer keine Wahl hat, ist wirklich arm dran.

Mein Opa hat’s immer gerne gegessen. Der war aber auch Metzger... Ihre Debora Schiffer BUTTER.-Layouterin

Auch funktional: selbsterklärende Bilder.

NEUN

ACHT

Auf ein bergisches Butterbrot gehört vor allem eins: viel Butter. Diese wird von zwei Scheiben zusammengehalten, einer Scheibe Vollkornbrot und einer Scheibe Stuten, wahlweise mit oder ohne Rosinen.


BUTTER. kassiert Ticket.

Urlaub, von dem man spricht. HOLIDAY JACK WIRBT 2006 ZUM ERSTEN MAL AUCH IM TV.

den. Einzige Ernüchterung brachte ein Mann mit Paddel, der etwas über das Ziel hinausschoss und neben Wellen in den Pool auch jede Menge Wasser auf die rar gesäten Katalogdummys brachte. Dass sich die spontane Reise durchaus gelohnt hat, beweist neben positiven

Mit einer Kampagne zum neuen Tagesticket konnten wir uns im Pitch um den begehrten Teiletat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr gegen namhafte Mitbewerber durchsetzen.

Zuschriften auch die gute Platzierung im IMAS-Ranking – weit vor den Konkurrenten alltours und travelchannel.de.

So schnell, wie die Entscheidung für BUTTER. als betreuende Agentur gefallen ist, wurde auch die neue Kampagne auf die Strecke gebracht. Genauer gesagt sogar gleich auf mehrere Strecken: Denn die neuen Motive sind auf so gut wie allen S-, U- und Straßenbahnen im gesamten VRR sowie auf vielen Citylights an Haltestellen und in den Stadtkernen vieler Rhein-RuhrMetropolen zu sehen.

Unser Fazit: Machen Sie Ihren nächsten Urlaub doch mal mit Holiday Jack – aber warten Sie nicht, bis Beirut ins Programm aufgenommen wird.

Das anfänglich etwas mulmige Gefühl bei dem Gedanken, in Beirut zu drehen, war recht schnell verflogen und auch die sechs verschiedenen Sprachen am Set konnten niemanden aus der Ruhe bringen. Die Wolken brachen rechtzeitig zum Dreh auf, die Sonne zeigte sich von ihrer gönnerischen Seite und auch die libanesischen Statisten ließen sich mit Hilfe von Sonnenbrillen und Perücken ohne weiteres zu waschechten Europäern verklei-

ELF

Emanzipation pur: Früher Sammeln, heute Jagen.

BUTTER.-TOP-FIVE

ZEHN

Über einen spontanen Kurzurlaub konnten sich im vergangenen Jahr Klaus Holsen und Elmar Gerlach freuen. Neben einer erfolgreichen Präsentation des TVAuftrittes für den Reiseanbieter Holiday Jack gewannen die beiden auch noch einen Kurztrip ins schöne Beirut. Abreisetermin: 26.12.2005.

VRR FÄHRT KAMPAGNE ZUM NEUEN TAGESTICKET.

Diesmal: Wo haben BUTTER.-Mitarbeiter ihre Ostereier versteckt? 1 Unterm Weihnachtsbaum. Nie waren Geburt und Tod näher beieinander.

2 Im Huhn. Man glaubt gar nicht, wie viele da reingehen.

3 Meine Ostereier müssen sich vor niemandem verstecken. Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen.

4 In der Copy. Oder im Logo: EIZO.

Spätestens wenn Ihre Tochter die Landessprache beherrscht, sollten Sie über die Rückreise nachdenken.

5 In meiner mit Mett gefüllten Badewanne. Falscher Hase?

Einmal Tanken, den ganzen Tag fahren.


Preissteigerung bei BUTTER. KERRYGOLD. Das Gold der Grünen Insel bekommt Gold aus München. Um ganz genau zu sein, den ersten Platz im Ranking des Münchner Marktforschungsinstituts IMAS: eine ganz besonders wertvolle Auszeichnung, da sich das Ranking nach der Beliebtheit und der Merkfähigkeit in der Zielgruppe, also beim Zuschauer, richtet. Ein großer Erfolg für Kunde und Agentur, zu dem sich auch Geschäftsführer Frank Stauss als Gast in der Sendung „Medien& Marken“ auf n-tv äußerte.

Was auch immer Sie vorhaben: Die Salzgitter AG führt Sie zum Erfolg. So konnte die neue Imagekampagne der Salzgitter AG schon kurz nach Erscheinen gleich mehrfach punkten. Erst mit einer bronzenen Auszeichnung beim europe’s premier creative award (EPICA) in der Kategorie Industrial&Agricultural Products, dann schaffte sie es beim letztjährigen Eurobest auch noch auf die Shortliste in der Kategorie Business-to-Business.

Manchmal hilft brüllen eben doch. Jedenfalls wenn man Gefallen am ersten Platz im Ranking des Münchner Marktforschungsinstituts IMAS gefunden hat. Denn diesen erkämpfte sich neben den Kerrygold Kühen auch der brüllende Gorilla des Rechtsschutzversicherers ARAG.

Es gab noch mehr Zucker für den Affen: Die TV-Spielfilm Leser verliehen dem Gorilla den begehrten EDGAR-AWARD. Ein Publikumspreis, bei dem die Leser direkt für ihre aktuelle Lieblingswerbung stimmen.

Fünfmal erster Platz: (v.l.n.r.) Tobias Schiwek, Romeo Bay, Annika Enhold, Frank Dondit und Cornelia Peters.

DREIZEHN

ZWÖLF

SALZGITTER.

ARAG.


Der schönste Weg von B nach B.

BUTTER.S BENCHMARK

DER DEUTSCHE TIERSCHUTZBUND BIETET DER PELZINDUSTRIE DIE STIRN.

Diesmal: Über die zielgruppengerechte Platzierung von Werbeflächen.

FÜNFZEHN

VIERZEHN

EIZO ÜBERRASCHT MIT NEUEM BUSINESS-TO-BUSINESS-AUFTRITT.

Das Fell über die Ohren gezogen.

Dass EIZO der Gegenwart immer einen Schritt voraus ist, zeigen auch die neuen B-to-B-Anzeigen des HighEnd-Monitorherstellers. Während das verlockende Versprechen zweier neuer Arbeitsplätze, wenn auch auf ungewöhnliche Art und Weise, gehalten werden kann, reicht auch eine Doppelseite in der Computer Reseller News nicht aus, um EIZOs 24-Zoll Widescreen LCD in voller Pracht abbilden zu können. Pelz ist wieder in. Das beweisen nicht nur die Outfits der Supermodels auf den Laufstegen dieser Welt, sondern auch die vermehrt auftretenden Pelzerscheinungen in den Fußgängerzonen deutscher Metropolen. Mit einem im Look der Modefotografie gehaltenen Motiv startet der Deutsche Tierschutzbund eine groß angelegte Offensive gegen das wieder boomende Geschäft mit der Pelzmode. Hier wird auf den Punkt gebracht, was Pelzträger neben ihrem Pelz noch tragen: die Verantwortung für den qualvollen Tod tausender Tiere. Neben Großflächen und Anzeigen wurde dieses Motiv auch im Stern (50/2005) abgedruckt, wo sich unter anderem auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Wolfgang Apel zur neuen Lust am Pelz äußerte.

Gesehen in Hemer.


L’état c’est moi. ÜBER UND ÜBER ETATGEWINNE. Seit der letzten Ausgabe der Positionen ist nicht nur übermäßig viel Zeit ins Land gezogen – wir haben auch übermäßig viele Kunden an Land gezogen.

Aber auch DasÖrtliche wählte in einem hochkarätig besetzten Pitch BUTTER. als neue Agentur. Mit einer Komposition aus Funk, TV und Printauftritt konnten wir den Marketingkreis der DeTeMedien davon überzeugen, dass unsere Kreativagentur der rechte Platz für ein über alle Maßen bekanntes Produkt wie DasÖrtliche ist. Und last, but not least haben wir auch Katjes davon überzeugt, dass eine Marke wie Mövenpick zu uns passt wie Schokolade in den Kühlschrank oder der Löffel ins Birchermüesli. So haben wir jede Menge Grund, uns zu freuen und nie wieder nach Hause zu gehen. Schließlich haben wir in den Agenturräumlichkeiten jetzt alles, was man zum Leben braucht. Digitale Fernsehunterhaltung, High-Speed-Internet, ein Nummernverzeichnis der Extra-Klasse, und sollte es mal wieder etwas länger dauern, gibt es zum seelischen Ausgleich schon mal Kostproben der neuen Mövenpick-Schokolade. Und das macht schon einiges wieder wett.

45,6 % SPD. 110 % FREUDE. Mainz, 26. März 2006, 18:00 Uhr: Kristina Tophinke, Thomas Hugo, Dorota Czeczka, Christina Gumpert und Elmar Gerlach (v.l.n.r.).

Auch wenn der Wahlsieg von Kurt Beck für die SPD Rheinland-Pfalz vornehmlich auf Kurt Beck und sein hoch motiviertes Team zurückzuführen ist, hat sich der ein oder andere Wahlkämpfer von BUTTER. gerade zum Ende der Wahlkampfphase kräftig mitgefreut. Und ein wenig zum Erfolg beitragen konnten wir mit unserer viel gelobten Kampagne hoffentlich auch.

SIEBZEHN

SECHZEHN

Als Erstes hätten wir da ish und iesy, Kabelanbieter in NordrheinWestfalen bzw. Hessen. Wenn Sie also mal Fragen zu digitaler TV- und Hörfunkunterhaltung, High-Speed-Internet oder zum Telefonieren über die irrwitzigsten Kanäle haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an BUTTER. Oder besser noch an ish oder iesy. Je nach Bundesland.

Beck+BUTTER. = absolute Mehrheit.


AUF EINEN BLICK: KLEINE NEWS UND GROSSE KARRIEREN. +++ Wanted: Ein unscheinbar gekleideter Täter schockierte die Agentur. Der Tisch und, kaum zu glauben, auch beide Sitzbänke der Cafeteria wurden hinterrücks um fast einen halben Meter verschoben! Sachdienliche Hinweise zur Täterergreifung werden unter 0211-86797-0 angenommen.

+++ Standortvorteil BUTTER. BILD Düsseldorf hat nachgezählt und kommt in der Ausgabe vom 18.11.2005 auf zehn Gründe, warum Düsseldorf besser ist als der ewige Konkurrent Köln.

+++ BUTTER. platzt. Und zwar aus allen Nähten: Aufgrund neuer Etatgewinne mussten zusätzliche Büroräume her. Gefunden haben wir sie schräg gegenüber der Agentur. Sie sind wunderschön hell und schon bezogen. Nur eine Frage der Zeit, bis aus der Kronprinzenstraße die BUTTER.-Allee wird? +++ BUTTER. ist die Beste. Diese alte Weisheit bestätigte sich vor kurzem auch für BUTTER.Berlin: Neben Büromaterialien schickte die Düsseldorfer Mutter Kekse, Milch und andere Leckereien in das Hauptstadtbüro. Mittlerweile hat man allerdings auch einen Lieferanten in Berlin gefunden.

Wenn Männer Aquarien lieben. Das Machen einer Kampagne ist so ähnlich wie das Machen eines Schlagers: Keine Logik der Welt kann ihn zum Hit machen. Es gibt keine Gleichung für Intuition. Jaques Séguela, Mitbegründer der französischen Kreativagentur RSCG und viele Jahre lang mein Agenturpartner, hat mir mal einen hübschen Witz erzählt, mit dem er sich über den übertriebenen Glauben an die Logik der Marktforschung lustig machte.

Ein Mann trifft einen Ostfriesen. Sie kennen sich von früher. „Bist du noch in der Werbung?“, fragt der Ostfriese. „Nein“, sagt der Andere, „ich bin jetzt Dozent für Logik.“ „Logik“, sagt der Ostfriese, „wie lehrt man das?“ „Ganz einfach“, sagt der Andere, „liebst du Aquarien?“

Vor zehn Jahren fragte mich eine deutsche Stiftung, ob ich mir vorstellen könne, in Georgien Politikern Unterricht in Wahlkampf zu geben. Ich konnte; schließlich war ich jung und abenteuerlustig. Der Bürgerkrieg lag noch nicht lange zurück. Die Folgen: ständige Strom- und Wasserausfälle, die mir aber nichts ausmachten.

„Ja.“

Meine Vorliebe für Postkonfliktgesellschaften sprach sich schnell herum. Die folgenden Jahre reiste ich viel, vorrangig ins ehemalige Jugoslawien, beriet Politiker, Parteien, Parlamente und dergleichen. Überall dasselbe: zu wenig Wasser, zu wenig Strom. Langsam fing es an zu stören. 2004 ging ich sogar für sechs Monate nach Kosovo, als International Senior Consultant der OSZE. Schicker Titel, spannender Job, gutes Geld. Aber auch hier: wenig Wasser, wenig Strom. Noch lästiger. Vor allem weil Strom und Wasser immer zu ungleichen Zeiten verfügbar waren, so dass mein Elektroboiler kaum eine Chance hatte, warmes Wasser zu produzieren.

„Aber sicher doch.“

Ich beschloss, nun erwachsen, gesetzt und bequem zu werden. Mein größter Coup: Kontakte in höchste politische Kreise ausnutzend, erwirkte ich 2005 Neuwahlen, installierte hinter den Kulissen BUTTER. als Leadagentur der SPD und sorgte für ein akzeptables Ergebnis. Nun musste ich nur noch Frank Stauss nötigen, BUTTER.Berlin zu eröffnen und mich zum Büroleiter zu ernennen. Geschafft. Nun fahre ich abends nach getaner Arbeit zufrieden nach Hause und leg’ mich in die Badewanne. Mit Wasser. Ganz heiß.

„Darf ich Sie mal fragen, ob Sie wissen, was Logik ist?“

„Okay, wenn du Aquarien liebst, liebst du auch Fische.“ „Ja“, sagt der Ostfriese. „Also, wenn du Fische liebst, liebst du auch ganz bestimmt die Natur.“

„So, und weil du die Natur liebst, musst du auch Menschen lieben.“ „Na klar.“, sagt der Ostfriese. „... und wenn du Menschen liebst, liebst du auch Frauen. Das ist Logik: Du liebst Aquarien, also liebst du auch Frauen.“ Der Ostfriese ist schwer beeindruckt. Ein paar Tage später ist er bei seinem Chef zum Abendessen eingeladen. Er will Eindruck schinden.

Der Chef hat keine Ahnung. „Ich werde es Ihnen erklären“, sagt der Ostfriese. „Lieben Sie Aquarien?“ „Ich hasse Aquarien“, sagt der Chef. Der Ostfriese triumphierend: „Logisch, dann sind Sie schwul.“

NEUNZEHN

ACHTZEHN

+++ Sprachkurs KEUCO. Aus dem Effeff kann ein Teil unserer Mitarbeiter nun Wörter wie Dreilocharmatur oder SchlüterSchiene auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch und Russisch. Wir beneiden euch!

Arne Grimm, 36, Büroleiter BUTTER.Berlin, Kampagnenmanager, International Senior Consultant.

WERNERS WELT

BUTTER.-Flocken.


KRONPRINZENSTRASSE 87 40217 DÜSSELDORF FON FAX

0 2 1 1 0 2 1 1

8 6 7 9 7 8 6 7 9 7

0 0 8 6

c o n t a c t @ b u t t e r . d e

w w w . b u t t e r . d e MITGLIED IM GWA

[Title will be auto-generated]  

http://www.butter.de/fileadmin/agentur/positionen/butter_positionen_01_06.pdf

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