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B U SINES STAG DAS WIRTSCHAFTSFORUM FÜR FRAUEN

MIRIAM BAUMANN Inhaberin Läckerli Huus

MONIKA RIBAR Verwaltungsratspräsidentin SBB

∆ www.businesstag.li

MAI GOTH OLESEN CEO Mealsaver

SABINE ASGODOM Managementberaterin & Autorin

ERFOLGREICH VERNETZT – VERNETZT ERFOLGREICH! DIENSTAG, 30. MAI 2017, VADUZ – LIECHTENSTEIN

TAGUNGSUNTERLAGEN

Patronat

Hauptpartner

Eventpartner

Veranstalter

TINA WEIRATHER Skirennfahrerin und Vizeweltmeisterin


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18.05.16

21:48

Ihr Spezialist für Events und Kommunikation Projekte der Eventagentur Skunk AG: Unternehmertag, Finance Forum Liechtenstein, Businesstag für Frauen, Wirtschaftstagung Werdenberg, Entrepreneur Of The Year, LIM, EM-Meile Vaduz oder CEV Beachturnier Vaduz.

Als Veranstalter wünscht die Skunk AG allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen informativen und unterhaltsamen Businesstag 2017 2016!

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Mediation?

Boja 19 ist die beste Wahl für Ihre Firmenfeier in Liechtenstein. Sollen besondere Verdienste geehrt, ein Jubiläum gefeiert oder ein Teamevent veranstaltet werden? Weihnachtsfeier, Business Brunch, Lunch, Apéro oder ein exclusives Abendessen? Mit unserem Partner Michael Weninger von www.romio.li wird jede Feier ein Genuss. Bei gutem Wetter ist der grosszügige Garten eine geschätzte Erweiterung des Platzangebotes. Abseits der Hektik des Alltags ist die Boja 19 zu jeder Jahreszeit ein einzigartiger Ort der Ruhe und Kreativität. Schenken Sie ihren Mitarbeitern eine Firmenfeier in bezauberndem Ambiente!

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Arbeiten und Feiern mit Weitblick

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Nina Schwarzkopf-Hilti · T +423 373 79 60 · info@boja19.li · www.boja19.li


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HERZLICH WILLKOMMEN AM BUSINESSTAG 2017 BEGRÜSSUNG DER VERANSTALTER

Der Businesstag wird 10 Jahre jung und hat allen Grund zum Feiern. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2008 hat das Wirtschaftsforum für Frauen einen festen Platz in den Terminagenden: Egal ob Studentin, Angestellte, Managerin oder Unternehmerin – der Businesstag ist der zentrale Treffpunkt für wirtschaftsinteressierte Frauen und bietet eine optimale Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung. Am Businesstag treten jeweils bekannte Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft auf. Die Themen spannen einen breiten Bogen von Diversity, Vorbilder und Karrierewege über Leadership, Macht und Mut, aber auch Verantwortung und Nachhaltigkeit. Auch zum zehnjährigen Bestehen bieten wir Ihnen ein attraktives und abwechslungsreiches Programm. Neben den her-

vorragenden Referentinnen und Talkgästen gehört dazu neu auch die Verleihung des Businesstag-Awards, präsentiert von der Liechtensteinischen Landesbank. Trägerin dieser Tagung ist die Regierung des Fürstentums Liechtenstein, der wir für ihr langjähriges Engagement einen grossen Kranz winden. Wir bedanken uns ebenso herzlich bei unseren Hauptpartnern wie auch bei allen anderen Sponsoren und Wissenspartnern. Nicht vergessen möchten wir auch unsere Kooperations- und Dienstleistungspartner, die uns über diesen langen Zeitraum begleitet haben! Liebe Besucherinnen und Besucher: Wir freuen uns wieder sehr über Ihre Teilnahme am Businesstag 2017.

Nina Schwarzkopf-Hilti Boja 19

Markus Goop Eventagentur Skunk AG

Nina Schwarzkopf-Hilti Boja 19 ∆ www.boja19.li

Herzlich, im Namen des ganzen Businesstag-Teams

IMPRESSUM Herausgeber

Redaktion

Layout & Gestaltung

Verein Businesstag

Eventagentur Skunk AG, Vaduz

Ingraphics Est., Schaan

Markus Goop Eventagentur Skunk AG ∆ www.skunk.li


VERLEIHUNG DES BUSINESSTAGAWARD 2017

An der zehnten Ausgabe des Wirtschaftsforums für Frauen wird erstmals der Businesstag-Award an eine innovative Unternehmerin bzw. weibliche Führungspersönlichkeit verliehen. Eine fachkundige Jury hat in einem mehrstufigen Prozess die diesjährige Siegerin gekürt. Die Gewinnerin wird am diesjährigen Businesstag mit einer Siegerstatue von Swarovski ausgezeichnet. Der Award wird von der Liechtensteinischen Landesbank präsentiert.

DIE JURY NATALIE EPP Geschäftsleitungsmitglied Liechtensteinische Landesbank

TOBIAS WOLF Projektleiter am KMU-Institut der Universität St. Gallen

ELISABETH SELE Präsidentin Business Professional Women Rheintal

JÜRGEN BRÜCKER Rektor der Universität Liechtenstein

SINA REUBELT Studentin und Start-up-Gründerin

BRIGITTE HAAS Stellvertretende Geschäftsführerin der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer


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PROGRAMM AM BUSINESSTAG 2017 ERFOLGREICH VERNETZT – VERNETZT ERFOLGREICH!

16.00 UHR BEGRÜSSUNG MAURO PEDRAZZINI Regierungsrat

16.10 UHR M ONIKA RIBAR Verwaltungsratspräsidentin SBB

16.40 UHR TINA WEIRATHER Skirennfahrerin und Vizeweltmeisterin

WORKSHOPS Liechtensteinische Landesbank Frühpensionierung für Frauen – Heute schon vorsorgen? Aber sicher! Vaduzer Saal, 14.30 bis 15.30 Uhr Grand Resort Bad Ragaz Work-Life-Balance Grand Resort Bad Ragaz, 11.00 bis 12.00 Uhr,

17.00 UHR BUSINESSTAG-AWARD

anschliessend Businesslunch

 A uszeichnung präsentiert von der Liechtensteinischen Landesbank

Universität Liechtenstein

17.20 UHR ERFRISCHUNGSPAUSE 18.00 UHR MAI GOTH OLESEN Startup-Gründerin Mealsaver

Erfolgreich mit Kooperationen und Netzwerken Vaduzer Saal, 14.00 bis 15.30 Uhr Universität St. Gallen Spitzenleistung mit Spitzenteam Referenten: Clemens Holzer und Frank Halter Vaduzer Saal, 14.00 bis 15.30 Uhr

18.20 UHR MIRIAM BAUMANN Inhaberin Läckerli Huus

18.45 UHR SABINE ASGODOM Managementberaterin & Autorin

19.30 UHR NETZWERK-APÉRO

Herzog & Loibner Diamonds are forever Referent: Thomas Hainschwang Stein-Egerta Schaan, 13.30 bis 15.00 Uhr Kybun Swiss Natural Walking – Lebensqualität am Arbeitsplatz

Moderation: Monika Schärer

IMPRESSIONEN

Vaduzer Saal, 14.45 bis 15.30 Uhr


ES BRAUCHT DEN WILLEN

BEIDER GESCHLECHTER MIT MONIKA RIBAR SPRACH DOROTHEA VON WURMBRAND-STUPPACH

Monika Ribar ist eine der wenigen Frauen in der Chefetage einer grossen Schweizer Firma. Die Verwaltungsratspräsidentin der SBB spricht über ihren persönlichen Werdegang, die Voraussetzung für mehr Chefinnen und die Zukunft der Mobilität. Sie sind seit rund einem Jahr Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen? Ich befasse mich mit den Herausforderungen, die sich uns bezüglich der Mobilität stellen. Die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden ändern sich, neue Anbieter drängen in den Markt. Digitalisierung und Automatisierung eröffnen uns aber auch völlig neue Möglichkeiten. Die SBB setzt sich zum Ziel, diese Herausforderungen aktiv anzugehen. Sie will die Mobilität der Zukunft mitgestalten. Fokussieren Sie sich dabei auch auf Themen wie die Digitalisierung? Auf jeden Fall. Die Digitalisierung ist selbstverständlich ein zentrales Thema. Die Welt ändert sich derzeit rasanter als je zuvor. Die Digitalisierung hat alle unsere Lebenswelten erreicht. Die SBB ist offen gegenüber diesen Veränderungen und fördert die eigene Innovationskraft.

Denn das Innovationsmanagement ist der Schlüssel für Veränderungen im Mobilitätsmarkt. Neben der Digitalisierung im engeren Sinne sind es nämlich vor allem auch technische Innovationen für den Bahnbetrieb, die zentral für uns sind. Darum betreiben wir aktiv Forschung und investieren in die Automatisierung der Bahnproduktion. Gibt es dabei konkrete Pläne im Bereich der Digitalisierung, die vor allem dem Bahnkunden zugutekommen? Wir haben viele Ideen, an denen wir arbeiten. Zum Beispiel wollen wir für unsere Bahnkunden ein Tarifsystem entwickeln, das aus Kundensicht einfach, fair und transparent ist. In der Schweiz gibt es bereits Testmodelle von anderen Verkehrsunternehmen, die wir genau beobachten. Und wir haben zudem das System des direkten Verkehrs: man kann im Prinzip mit einem Ticket fast alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Deshalb ist es unser Ziel, ein Modell zu entwickeln, das für die ganze Schweiz gilt und allen ÖV-Kunden zugutekommt. Ich bin überzeugt davon, wir schaffen das. Welche Strategie verfolgen die SBB, um die Erträge zu steigern?

Zum einen durch eine bessere Auslastung der Züge: Wir haben heute insgesamt eine Auslastung der Verkehrsmittel, die nicht einmal 30 Prozent entspricht. Besonders in den Nebenverkehrszeiten sehen wir Verbesserungspotential: die Auslastung steigern und besser verteilen – von den Hauptverkehrszeiten zu den Nebenverkehrszeiten. Zum anderen wollen wir unsere Erträge steigern, indem wir zusätzliche Angebote schaffen. Wir tätigen momentan grosse Ausbauten in der Westschweiz. Wir gehen davon aus, dass diese Region in den nächsten Jahren überproportional wachsen wird. Ähnlich wie in Zürich wollen wir durch eine Verbesserung des Angebots die Menschen in der Romandie vom öffentlichen Verkehr überzeugen und Kunden dazugewinnen. Wo haben sie konkret Investitionen getätigt? Zwischen dem Bahnhof Lausanne und Genf entsteht Grossartiges. In der Region Lac Léman wird sehr viel aus- und umgebaut – die Bahnhöfe werden erneuert, Linien verstärkt und ausgebaut. Sogar über die Schweizer Grenze hinweg. So verbinden wir das Wirtschaftszentrum Genf mit einer neuen Bahnlinie direkt mit dem benachbarten Frankreich, wo


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es heute viel zu wenig öffentlichen Verkehr gibt. In welchen Bereichen müssen sich die SBB noch verbessern? Verbesserungspotential gibt es immer und überall. Grosses Potential sehe ich in neuem Rollmaterial. Die Kunden werden bald komfortable Doppelstock-Fernverkehrszüge haben, welche die Zentren der Schweiz verbinden. Sie werden mit modernsten Zügen von Stadler Rail durch den neuen Gotthard Basistunnel fahren. Verbessertes Rollmaterial ist etwas, das unser Kunde sieht und schätzt. Es kommt besonders auch Pendlern in den Hauptverkehrszeiten zugute, weil diese neuen Züge mehr Kapazitäten haben. Neben neuem Rollmaterial wollen wir uns aber auch im direkten Kundengeschäft verbessern. Wir müssen noch stärker auf den Kunden fokussieren und unseren Kundenservice stärken. Auch in der Bahn-Produktion sehe ich noch Verbesserungspotential. Durch die Nutzung neuer Technologien gibt es Möglichkeiten, unser System besser auszulasten und die Sicherheit zu erhöhen. Und zu guter Letzt müssen wir die Kosten noch besser in den Griff bekommen, den Anstieg der Gesamtsystemkosten der Bahn bremsen. Wir haben gegenüber unserem Eigner, dem Bund, eine grosse Verantwortung. Wir müssen mit den Geldern, die wir von Kunden, Bund und Kantonen erhalten, sorgsam und bewusst umgehen – auch dort sehe ich Verbesserungspotential. Was war bisher die grösste Lektion, die sie als Präsidentin des Verwaltungsrats der SBB gelernt haben? Das ist eine gute Frage. Ich musste erkennen, dass wir ein Unternehmen sind, das sehr viel mehr Stakeholder hat als ein «normales» Unternehmen. Ich bin auf der einen Seite mit der Verantwortung gegenüber dem Unternehmen konfrontiert, auf der anderen Seite aber auch gegenüber dem Staat, den Kantonen, der Bevölkerung, den Gewerkschaften, Verbänden und anderen Interessensgruppen. Die Zahl der Gruppen, die ein grosses Interesse an diesem

System Bahn haben und auch ein Mitspracherecht einfordern, ist viel grösser als ich dachte. Unsere Aufgabe liegt darin, dieser Situation gerecht zu werden. Wir stehen ständig mit verschiedensten Stakeholdern im Austausch. Sie sind eine der wenigen Frauen in Führungspositionen. Wie kann man den Anteil generell erhöhen? Für mich sollte das erste Ziel die verstärkte Positionierung von Frauen in der Geschäftsleitung sein. Denn dadurch werden auch potentielle Verwaltungsrätinnen hervorgebracht. Frauen in die Geschäftsleitung zu bringen sollte deshalb das grosse Thema sein. Es braucht hier aber den Willen von beiden Geschlechtern, von den Frauen und Männern. Eine Position in einer Geschäftsleitung bringt viele Aufgaben mit sich. Es gelten hohe Anforderungen, und eine solche Position ist immer auch ein Commitment. Frauen müssen wollen, in einem Unternehmen mehr Verantwortung zu übernehmen. Auf der anderen Seite müssen auch die Unternehmen ihren Willen verstärken, Frauen in führende Positionen zu bringen. Beispielsweise müssen sie junge Frauen motivieren und attraktive Möglichkeiten geschaffen werden, um Familie und Karriere gleichzeitig zuzulassen. Nur so erreichen wir, dass junge Frauen mehr Führungsverantwortung übernehmen. Sind sie für eine Frauenquote? Nein. Ich bin grundsätzlich gegen eine Quote. Aber ich setze mich zusammen mit anderen Verwaltungsratspräsidenten und Präsidentinnen dafür ein, dass in der Schweiz Unternehmen mehr Engagement zeigen. Dafür setzen wir unsere Kenntnisse und unser Netzwerk ein. Aber eine Quote ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Man kann nichts erzwingen, wenn potentielle Kandidatinnen nicht vorhanden sind. Wir müssen vielmehr dafür sorgen, dass sich solche Kandidatinnen mit den nötigen Qualifikationen überhaupt entwickeln können. Darin sehe ich unsere Aufgabe. Das braucht aber seine Zeit. Und es ist wichtig, dass

schlussendlich unsere Gesellschaft dahinter steht. Ist eine Lohntransparenz vielleicht auch eine Möglichkeit, die hier zielführend ist? Nein, zu diesem Thema bringt Lohntransparenz meiner Meinung nach nichts. Wir haben bereits eine relativ grosse Lohntransparenz. Und diese kann auch genau das Gegenteil bewirken. Ein Artikel von Finanz und Wirtschaft hat den Titel «So gut vernetzt ist Monika Ribar». Denken Sie, der Artikel wäre genauso erschienen, wenn Sie ein Mann wären? Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Das Vernetzungsthema ist für die Medien ein wichtiges Thema und es wird auch über gut vernetzte Männer in der Wirtschaft gesprochen, genauso wie über Frauen. Was wünschen Sie sich für die SBB? Für das laufende Jahr wünsche ich mir, dass wir den Weg der Strategieumsetzung in dem Sinne weiter so gehen können wie bisher und weitere Fortschritte erzielen. Ich wünsche mir auch, dass wir in der Frage der Fernverkehrskonzession eine gute Lösung für alle Unternehmen und für die Schweiz finden können. Und letztlich hoffe ich sehr, dass wir der Schweiz noch lange ein sicheres, bezahlbares und zuverlässiges ÖVSystem bieten können. © Wirtschaft regional

Monika Ribar ist Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Die Ostschweizerin gilt als bestvernetzte Managerin der Schweiz und verfügt über breite Erfahrung: Sie ist unter anderem Mitglied des Verwaltungsrats der Fluggesellschaft Lufthansa sowie des Bauzulieferers Sika. Ribar war insgesamt 23 Jahre für den Logistikkonzern Panalpina tätig und leitete von 2006 bis 2013 den Logistikkonzern mit über 14‘000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit.


Wir machen traditionelles Banking dynamisch. Mit unserer 360°-Vorsorgeberatung.

Bewährtes pflegen und Neues bewegen – nach dieser Devise handeln wir als traditionsreichstes Finanzinstitut in Liechtenstein. Auch beim wichtigen Thema Vorsorge. Mit LLB Kompass bieten wir Ihnen eine 360°-Vorsorgeberatung, die ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es zahlt sich aus, etwas Zeit in ein Gespräch mit uns zu investieren. Damit Sie für Ihre Zukunft perfekt vorbereitet sind. www.llb.li


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VIELE FRAUEN HABEN DAS ZEUG ZUR ALPHA-FRAU. LIECHTENSTEINISCHE LANDESBANK

Bei der Liechtensteinischen Landesbank wird das Prinzip von Fördern und Fordern wirklich gelebt. Wenn eine Frau Leistungsbereitschaft, Entschlossenheit, Eigenini­ tiative und Selbstmotivation zeigt und für eine neue Herausforderung bereit ist, kommt der nächste Schritt in der beruflichen Entwicklung. Unternehmen mit einer chancengleichen Unternehmensführung und familienfreundlicher Arbeitsgestaltung gehört die Zukunft. Sie sind besser auf die Erwartungen und Anforderungen junger Nachwuchskräfte an flexible Arbeitszeiten und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingestellt. Für eine Kultur der Vielfalt 42 Prozent der Mitarbeitenden der LLB sind weiblich und mit immer mehr Frauen mit ausgezeichneter Qualifikation kommt zurzeit einiges in Bewegung. Seit Juli 2016 ist mit Natalie Epp die erste Frau in der Gruppenleitung tätig. Im Verwaltungsrat sind von sieben Mitgliedern zwei Frauen. Das ist überdurchschnittlich. Verwaltungsrat und Management der LLB unterstützen die Kultur der Vielfalt. Wie gross das Interesse von Frauen an Berufslaufbahnen ist, zeigt sich darin, dass sich ihre Zahl auf dem Arbeitsmarkt in den letzten fünf Jahren deutlich erhöht hat. Dabei handelt es sich vor allem um gut ausgebildete Fachkräfte für Expertenstellen. Junge Frauen sind heutzutage so selbstverständlich berufstätig wie Männer und sie bleiben auch mit Familie berufsorientiert. Zugleich ist

es vermehrt der Fall, dass sich junge Männer stärker in ihre Familien einbringen wollen. Bei der LLB weiss man, dass sich Karriere und Kinder nicht ausschliessen müssen. Für Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben So können LLB-Mitarbeitende verschiedene Möglichkeiten zur stär­ keren Flexibilisierung von Arbeits­zeit und Arbeitsort nutzen. 80-Prozent-Teilzeitarbeit, auch bei Führungskräften, sowie Vaterschaftsurlaub gehören dazu. Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben in den verschiedenen Lebenssituationen sollen Teil des optimalen Arbeitsumfeldes werden. 2017 wird in Vaduz auch eine Kindertagesstätte (Kita) für die Kinder der Mitarbeitenden der Liechtensteiner Banken eröffnet. Die Karriereleiter ist keine Rolltreppe – auch für Männer nicht. Viele Frauen haben das Zeug zur Alpha-Frau. Wichtig ist es dabei, über den direkten Wirkungskreis hinauszuschauen und gezielt zu überlegen: Wer ist für meine weitere Entwicklung wichtig? Auf diese Menschen gilt es aktiv zuzugehen – online ebenso wie bei Netzwerktreffen und Fachveranstaltungen. Für Ihre Karriere Die Liechtensteinische Landesbank freut sich sehr, auch in diesem Jahr wieder Hauptsponsor des «Businesstag – Das Wirtschaftsforum für Frauen» zu sein und diese wichtige Plattform zu unterstützen. Ich wünsche Ihnen eine spannende Veranstaltung mit Vorträgen, die Sie

begeistern und von denen wir alle viel in unseren beruflichen sowie den privaten Alltag mitnehmen können. Für Ihre Karriere macht sich diese Investition auf jeden Fall bezahlt. Andrea Heutschi-Rhomberg Private Banking Schweiz

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ICH DACHTE,

DAS KANN ICH AUCH MIT MIRIAM BAUMANN SPRACH PATRICK STAHL

Miriam Baumann hat eine unternehmerische Herausforderung gesucht und 2007 die Traditionsbäckerei Läckerli Huus in der Nähe von Basel übernommen. Die Unternehmerin managt die Doppelbelastung mit Bravour und hat grosse Pläne für das Läckerli Huus. Sie haben 2007 das traditionsreiche Läckerli Huus übernommen. Was hat Sie an dieser Aufgabe gereizt? Das Läckerli Huus ist klein, aber fein. Das Unternehmen stellt grossartige Produkte her, ist gut aufgestellt und hat eine gute Grösse – mit Potenzial nach oben. Als ich damals auf der Suche nach einer unternehmerischen Herausforderung war, fiel mir der Entscheid für das Läckerli Huus relativ leicht. Es musste ein Unternehmen sein, dessen Geschäftsführung ich mir zutraute, bei dem ich etwas bewirken konnte und natürlich auch von dessen Produkten ich Fan war. Sie studierten Lebensmittelingenieurin und wurden später Produktionschefin beim Getränkehersteller Thurella. Was bewog Sie dazu, selbst unternehmerisch tätig zu werden?

In den verschiedenen Führungspositionen, in denen ich tätig war, habe ich viel gelernt, aber auch vieles gesehen, dass ich anders gemacht hätte. Irgendwann sagte ich mir: «Das kann ich auch.» Und dann ergab sich diese einmalige Gelegenheit beim Läckerli Huus. Als Sie das Unternehmen übernahmen, war das Erstaunen gross. Wie haben Sie die Gemüter beruhigen können? Das Erstaunen war vor allem in der Presse gross. Seit mittlerweile zehn Jahren führe ich nun das Läckerli Huus – meine Aufgabe war es stets, für die Zufriedenheit unserer Kunden zu sorgen und nicht die Medien zu beruhigen – aber das eine ergab dann wohl das andere. Sie übernahmen das Unternehmen mit damals zwei Produktionsorten und haben diese an einem neuen Standort zusammengeführt. Was gab den Ausschlag für diesen Entscheid? Unser Hauptsitz in Münchenstein war sehr alt und in den folgenden fünf bis zehn Jahren hätte sich sowieso eine Sanierung aufgedrängt –

die Bodenlast war ungenügend, wir mussten bei jeder Investition den Boden verstärken und zudem die Raumhöhe anheben, weil sie zu tief war. Darüber hinaus war der Bau energetisch ungenügend – wir hätten die gesamten Fenster austauschen müssen. Zudem entsprach das Gebäude natürlich nicht mehr den modernsten Anforderungen an eine Lebensmittel-Produktion aufgrund zu langer Wege und Aufteilung auf mehrere Gebäude. Wir haben uns dann für einen Neubau entschieden und dabei auch unsere kleine Caramel-Produktion integriert. Sie wollen das Läckerli Huus stetig ausbauen, um die steigenden Kosten aufzufangen. Wie gut gelingt Ihnen dies? Dies ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens. Die Kosten für Regulierungen, Abgaben, und so weiter steigen in allen Bereichen. Diese Ausgaben müssen wir über Wachstum auffangen. Wir sind auf gutem Wege, aber der Prozess ist wohl nie abgeschlossen. Wie stark wollen Sie im Ausland wachsen?


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Aktuell generieren wir zirka zehn Prozent unseres Umsatzes im Ausland – wir stecken punkto Export also noch in den Kinderschuhen. Unsere beiden Hauptexportmärkte Japan und Deutschland pflegen wir weiter, bleiben natürlich auch da in der Nische. Für die nächsten Jahre setzen wir unseren Fokus aber auf den Heimmarkt Schweiz. Dies tun wir, indem wir zum Beispiel mit unserem neuen Schokoladesortiment die Kundenbasis vergrössern. Was raten Sie anderen Frauen, die sich schwertun trotz guter Qualifikation Karriere zu machen? Nichts, das muss wohl jede für sich selber entscheiden. Entscheidet sich eine Frau für die Karriere, dann soll sie ihren Weg unbeirrt gehen, durch Leistung auffallen und sich nicht unter Wert verkaufen. Sie werden demnächst zum zweiten Mal Mutter. Wie managen Sie die Doppelbelastung als erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter? Mal besser, mal weniger gut. Mein Mann und ich haben uns gut organisiert und glücklicherweise ein gesundes und unkompliziertes Kind – das erleichtert einiges. Nicht jede Frau ist ihre eigene Chefin und hat dieselben Möglichkeiten wie Sie. Glauben Sie, dass Politik und Wirtschaft sich stärker für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen sollten?

Ich erlebe, gerade auch bei uns im Läckerli Huus mit einem Frauenanteil von 70 Prozent, dass bei Frauen oft das Karrieredenken in den Hintergrund rückt, sobald einmal Kinder da sind. Die Prioritäten werden dann meistens anders gesetzt – dies gilt es zu respektieren.

Entscheidet sich eine Frau für die Karriere, dann muss sie ihren Weg unbeirrt gehen.

Ihr Vater Christoph Blocher und ihre Schwester Magdalena Martullo-Blocher prägen die Schweizer Politik, während Sie Sie in der Öffentlichkeit eher zurückhaltend auftreten. Reizt Sie die Politik? Ich bin aktive Stimmbürgerin und setze mich via verschiedene Verbände für unsere Anliegen ein. Aber für Politik fehlt mir die Zeit – und ich bin dafür wohl auch zu egoistisch. Sie sind Mitaktionärin der EmsChemie in Domat/Ems. Wie stark engagieren Sie sich dort? Da ich dort einen Teil meines Vermögens angelegt habe, interessiere ich mich natürlich, wie sicher mein Geld dort ist beziehungsweise wie gut die Anlage rentiert. Diese Beurteilung nehme ich aber als normaler Aktionär vor – ich habe da kein «Ämtli».

Miriam Baumann ist Inhaberin und Geschäftsführerin des Süss- und Backwarenherstellers Läckerli Huus in Frenkendorf bei Basel. Die ETHLebensmittelingenieurin leitet seit 2007 das Traditionsunternehmen mit über 100-jähriger Geschichte und beschäftigt rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Baumann hat mittlerweile die bisherigen zwei Produktionsstandorte des Unternehmens in Frenkendorf zusammengeführt und fährt eine gelungene Expansionsstrategie.


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KIND UND KARRIERE IVOCLAR VIVADENT

Das Dentalunternehmen Ivoclar Vivadent gehört weltweit zu den führenden Anbietern ästhetischer Zahnfüllungen, Kronen, Brücken, Prothesen und zahntechnischer Geräte. Als Technologieführer sucht das Unternehmen die Besten der Besten. Um für diese Fachkräfte auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, erhöht das Unternehmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eröffnet im Januar 2018 eine Betriebs-Kita. Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das ist für viele junge Familien ein wichtiges Thema. Eine Umfrage bei Ivoclar Vivadent hat ergeben, dass rund ein Fünftel der Mitarbeitenden aktuell Bedarf an Kinderbetreuung haben. Christina Zeller, Initiantin des Projekts, sagt: «Wir rechnen damit, dass der Bedarf mittelfristig auf fünfzig Prozent steigen wird. Da wir viel in die Qualifikation unserer Mitarbeitenden investieren, sind wir auch daran interessiert, dass Mütter nach der Geburt ihres Kindes an den Arbeitsplatz zurückkehren, sofern sie das möchten.» Soziale Verantwortung wahrnehmen Studien belegen, dass Eltern, die ihre Kinder gut betreut wissen, flexibler sind im Job und mehr leisten. Mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden würden für mehr Familienfreundlichkeit sogar den Job wechseln. Das betrifft längst nicht nur junge Müt-

ter, sondern auch Väter wollen Job und Familie besser ausbalancieren. Deshalb habe das Unternehmen die Initiative ergriffen, so Christina Zeller: «Anstatt uns über den Fachkräftemangel zu beklagen, helfen wir jungen Familien mit einer Kita lieber, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Wir sehen darin auch eine Chance, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Das spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Motivation wider.» Flexible Arbeitszeiten Ivoclar Vivadent setzt zudem auf familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle. Davon profitieren sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeitenden gleichermassen. Die Beschäftigten erhalten die notwendige Flexibilität, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Dadurch kann Ivoclar Vivadent qualifizierte Mitarbeitende an sich binden, neue hinzugewinnen und Eltern in ganz besonderem Masse unterstützen.

Ivoclar Vivadent mit Haupt­sitz in Schaan, Liechtenstein, gehört weltweit zu den führenden Anbietern von innovativen Materialsystemen für qualitativ hochwertige dentale Anwendungen. Eine umfassende Produkt- und Systempalette, intensive Forschung und Ent­wicklung und ein klares Bekenntnis zur Aus- und Weiterbildung bilden die Grundlagen für den Unternehmenserfolg. Das Unternehmen mit eigenen Niederlassungen in 25 Ländern beschäftigt weltweit rund 3'500 Mitarbeitende. Weitere Informationen über Ivoclar Vivadent gibt es unter www.ivoclarvivadent.com.

∆ www.ivoclarvivadent.com


ICH MACHE DAS, WAS ICH

LIEBE

MIT MAI GOTH OLESEN SPRACH EKATERINA FELDMANN

Mai Goth Olesen hat sich lange mit dem Thema Lebensmittelverschwendung beschäftigt, bevor sie im September 2016 MealSaver gründete. Im Interview spricht sie über ihre Idee, ihre Zukunftsvision und ihre neu entdeckte Liebe zum vegetarischen Essen. Frau Olesen, Sie haben vor weniger als einem Jahr beschlossen, sich aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung zu engagieren. Wie funktioniert das Konzept von Meal-Saver? In Deutschland werden in der Gastronomie etwa 40 Prozent der Lebensmittel weggeschmissen! Da­rüber sind auch die Gastronomen unglücklich. Oft müssen sie am Ende des Tages übrig gebliebene Speisen entsorgen – obwohl sie noch frisch und essbar sind. Das MealSaver-Konzept: Wir liefern an Restaurants biologisch abbaubare Boxen. Diese werden mit überschüssigem Essen gefüllt und in der MealSaver-App angeboten. Die App-Nutzer können die Boxen direkt über die App kaufen und anschließend im Restaurant abholen. Eine Box kostet zwischen zwei und vier Euro. Das Ergebnis ist eine Win-Win-Situation: Die Gastronomen verdienen noch ein bisschen Geld, bekommen

neue Kunden und das überschüssige Essen kommt nicht in die Tonne. Die Kunden sparen Geld und können verschiedene Gerichte probieren. Wie sind Sie auf auf diese Idee gekommen? Ich will Lebensmittelrettung und Nachhaltigkeit zum Mainstream machen! Schon seit anderthalb Jahren habe ich mit dem Gedanken gespielt, etwas in diesem Bereich zu gründen. Ich bin in einer kleinen Stadt in Dänemark aufgewachsen. Dort haben wir in unserem eigenen Garten viel angepflanzt und ich weiss, wie lange

etwas zu initiieren, das sehr einfach funktioniert und mehr Menschen motiviert, Lebensmittel zu retten. Die MealSaver Boxen enthalten eine Portion Essen. Die Gerichte sind schon fertig gekocht. Super easy! Sind die Bedingungen zum Gründen in Berlin anders als in Dänemark? Der Gedanke, Lebensmittel zu retten ist hier verbreiteter als in Dänemark. Es gibt dort beispielsweise kein Foodsharing oder keine Verbände wie «Die Tafel». Wir haben mit dem Start-Up in Hamburg angefangen.

Ich will Lebensmittelrettung und Nachhaltigkeit zum Mainstream machen es dauert und wie viel Mühe es kostet bis eine Tomate essreif ist. Deshalb war ich schon immer vorsichtig damit, Lebensmittel wegzuschmeissen. Als ich in Kopenhagen Umweltingenieurwesen studiert habe, habe ich containert. Es wurde so viel Gutes weggeschmissen! Es war fast schon stressig, die Lebensmittel einzusammeln. Als ich nach Deutschland zog, habe ich Foodsharing gemacht. Basierend auf diesen Erfahrungen hatte ich die Vision,

Aber die Möglichkeiten in Berlin sind doch grössser. Hier haben wir zum Beispiel Unterstützung vom Social Impact Lab bekommen. Aber ich muss auch zugeben, dass es mir am Anfang schwer fiel, die deutsche Bürokratie zu verstehen. Wie gehen Sie mit solchen Herausforderungen um? Das Gute ist, dass ich grundsätzlich positiv eingestellt bin. Ich denke immer: Es geht, es geht, es geht!


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Gerade sind wir auf der Suche nach Investoren und natürlich mache ich mir Gedanken. Aber ich glaube, andere Leute würden im Vergleich grosse Angst haben. Sie sind Umweltingenieurin und hätten in der Industrie bestimmt einen sicheren und gut bezahlten Job bekommen können. Warum haben Sie ein Start-Up gegründet? Hatten Sie keine Angst vor dem Risiko? Ich habe in Dänemark schon einmal ein erfolgreiches Start-Up im Bildungsbereich gegründet und es war eine sehr gute Erfahrung. Für mich ist es sehr, sehr spannend, selbstständig zu sein. Ja, manchmal bin ich ein bisschen nervös. Als Gründerin trage ich nicht nur die Verantwortung für mich, sondern für alle im Team. Und ja, ich arbeite sehr viel. Manchmal 80 Stunden pro Woche. Für mich wirkt es aber nicht immer wie Arbeit, es ist vielmehr ein Life­ style. Meiner Meinung nach muss Arbeit nicht langweilig und strikt von anderen Lebensbereichen getrennt sein. Sie muss auch nicht hierarchisch organisiert sein. Ich mache das, was ich liebe und meine Mitarbeiter sind wie meine Freunde oder Familienmitglieder. Abwechselnd kocht im Büro jemand für das Team, wir gehen zusammen aus oder mal ein Bier trinken. Wenn ich doch einmal komplett abschalten muss, dann gehe ich zum Tanzen oder zum Yoga. Wie sieht die bisherige Bilanz von MealSaver aus? Ich habe das Gefühl, dass die Zeit für die Idee genau richtig ist. Die Menschen sind sehr offen für das Thema Nachhaltigkeit. Wir haben die App im November 2016 freigeschaltet und sind seitdem wahnsinnig gewachsen – als Team, aber auch, was unser Angebot angeht. Um in konkreten Zahlen zu sprechen. Mit Stand Januar 2017 haben wir allein in Berlin über 150 Restaurants mit an Bord.

Bisher konnten wir 2 540 Kilogramm Essen retten und 5 842 Kilogramm an CO2-Äquivalent einsparen. Wenn es so weitergeht, dann werden wir dieses Jahr etwa 100 000 Kilo Essen retten! Sie sprechen die Zukunft an. Wie soll es mit MealSaver weitergehen? Ich wünsche mir, dass es in spätestens zwei Jahren MealSaver überall in Deutschland gibt. Bisher sind wir nur Hamburg und Berlin. Aber viele Gastronomen rufen uns an und fragen, ob sie mitmachen können. In den nächsten zwei Monaten wird es MealSaver auch in Köln, Bochum, Düsseldorf, München, Frankfurt, Stuttgart und Leipzig geben. Vielleicht werden wir auch in andere Länder expandieren. Was ist eigentlich Ihr Lieblings­ essen? Ich esse sehr gerne vietnamesisch. Aber ich experimentiere zurzeit auch viel mit veganem und vegetarischem Essen. Ich bin ganz erstaunt, wie viel man da machen kann. Früher hätte ich nicht gedacht, dass man die Frikadelle weglassen oder eben eine vegetarische Frikadelle essen kann. Ich komme aus einer Familie, in der jeden Tag Fleisch gegessen wurde. In Dänemark essen wir noch ein bisschen wie die Wikinger – ohne Fleisch geht es nicht.

©Fielfalt: Fielfalt ist eine branchenübergreifende Community und ein Blogazine für Female Empowerment

Mai Goth Olesen ist Gründerin und CEO von Mealsaver. Die Umweltingenieurin aus Dänemark gründete das Start-up gemeinsam mit ihrem Partner in Berlin und hat sich dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung in Deutschland auf die Fahne geschrieben. Allein in Deutschland werden jährlich mehr als eine Million Tonnen an Lebensmittel weggeworfen. Mealsaver verfolgt die Idee, Restaurants eine Plattform zu bieten, übrig gebliebene Speisen vergünstigt anzubieten. Die Nutzer der App kommen so in den Genuss von frischen und preisgünstigen Speisen.


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2-Tages-Programm ohne Übernachtung CHF 465.– 3-Tages-Programm ohne Übernachtung CHF 895.– 5-Tages-Programm ohne Übernachtung CHF 1‘685.–

Neue Energie für den Alltag work-IT-out Days Das auf neuesten medizinischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Programm ist ideal für bewegungsorientierte Menschen oder jene, welche es werden wollen. Ein breit ausgebildetes und erfahrenes Bewegungs- und Fitnessteam begleitet Sie bei Ihrer persönlichen Zielerreichung. Dabei werden sowohl In- und Outdoor- als auch Wasseraktivitäten abwechslungsreich kombiniert.  Für Buchungen und weitere Informationen steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung unter reservation@resortragaz.ch

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GENDER DIVERSITY UND VEREINBARKEIT VON BERUF UND FREIZEIT. GRAND RESORT BAD RAGAZ

In der heutigen Zeit stellt sich einem Unternehmen nicht nur die Frage der Frauenförderung oder des Gender Diversity Managements in Form von Gleichberechtigung und Fairness, sondern die Frage nach einem Perspektivenwechsel: Es gilt den Menschen in seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten zu sehen und nicht als Frau oder Mann. Die Grand Resort Bad Ragaz Gruppe begrüsst in ihren Grand Hotels Gäste aus unterschiedlichsten Kulturen und mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Den oft schwer erfüllbaren Gästeerwartungen begegnet es mit einem diversifizierten Team von 777 Mitarbeitenden aus 42 Nationen in 60 unterschiedlichen Berufen – davon 62 % Frauen (im Kader liegt der Frauenteil bei 46 %). Dafür bietet das Tourismus- und Gesundheitsunternehmen nicht nur flexible Arbeitszeitmodelle, sondern auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und kämpft in der Region für die Schaffung einer Kindertagesstätte. So fördert es Frauen, die nach der Kinderpause wieder in den Beruf eintreten wollen. Mehr als die Hälfte der bisher 337 Absolventinnen und Absolventen der vor über fünf Jahren gegründete Academy of Hotel Excellence sind weiblich. Sie absolvierten Aus- und Weiterbildungen, die einen Wiedereinstieg oder eine berufliche Weiterentwicklung ermöglichen. Workshop: Work-Life-Balance Mit der Familiengründung stellt sich für Frauen wie für Männer die Frage nach der Vereinbarkeit von

Beruf und Familie. Gut ausbalanciert, das wäre das Ziel. Aber halt: Arbeit ist Leben, Leben ist Arbeit. Auch in unserer «Freizeit» müssen viele von uns arbeiten. Auch in unserem Arbeitskontext dürfen wir leben. Müssen? Wollen? Dürfen? Mit welcher Haltung gehen Sie an Ihre Arbeit, an Ihr Leben heran? Mit welchem Verhalten bestimmen Sie den Ausgleich zwischen Arbeitsleben, Familie, Freizeit? Im Rahmen seines Workshops «Work-Life-Balance» wird Dr. med. Joachim Leupold, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – orientiert an den «4 Säulen der Gesunderhaltung» – mit Ihnen eine Blit zlicht-Standor t-Bestimmung durchführen, und ganz im Sinne des Selbstmanagementansatzes mit Ihnen die Dinge bewusst machen, die Sie selbst schon längst wissen. Aber was machen Sie daraus? Und sollten Sie Ihre Auszeit im führenden

Wellbeing- & Medical Health Resort Europas verbringen wollen, um die vielfältigen Wellness- und Gesundheitsangebote des Grand Resort Bad Ragaz zu nutzen, dann wissen Sie warum: «Weil Sein hier herrlich ist!», wie schon Rainer Maria Rilke festgestellt hat.

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Die Skirennfahrerin und aktuelle Vizeweltmeisterin Tina Weirather ist in die Fussstapfen ihrer erfolgreichen Eltern getreten. Im Interview spricht Sie über Erfolg, Verletzungspech und das Leben nach der Sportkarriere. Frau Weirather, Sie haben Ihre bislang erfolgreichste Saison im Skirennsport mit dem Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G gekrönt. Wie fühlt sich dieser Triumph an? Es fühlt sich natürlich grossartig an. Es ist eine Art Belohnung für viel konstante Arbeit und Mühen, die man auf sich nimmt und natürlich eine Bestätigung, dass es das alles wert war. Sie hatten in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Haben Sie nie an sich selbst gezweifelt und erwägt, die Sportkarriere hinzuschmeissen? In so einer Zeit ist es wie wenn man in einer Gefühlsachterbahn sitzt – einmal ist man oben, voll motiviert und sehr stark und dann geht es wieder steil bergab und man muss mit Zweifeln kämpfen. Wenn man dann aber in sich hinein hört und sich fragt: «Was ist es, was ich am liebsten und voller Herzblut tue?» und dann die

Antwort «Skifahren» ist, dann kämpft man immer weiter. Wie haben Sie sich nach Rückschlägen stets wieder von Neuem motivieren können? Natürlich treibt mich die Liebe zum Skirennsport enorm an. Es ist aber auch wichtig, ein tolles Umfeld zu haben mit Trainern, Ärzten und Physiotherapeuten, Freunden und Familie. Das alles hilft sehr dabei, sich wieder zu fokussieren und Kraft zu tanken.

Weirather waren erfolgreiche Skifahrer. Wie stark haben Sie die Eltern zur Sportkarriere angespornt? Sie haben mich immer gefördert und unterstützt, mir aber auch immer die freie Wahl gelassen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Wie geht man damit um, wenn man in solche Fusstapfen treten soll? Ist der Erfolg der Eltern eine Bürde für die eigene Karriere? Mir war immer völlig klar, dass die sportlichen Erfolge meiner Eltern mit

Ich nutze die Zeit auf der Tour auch, um mir ein Netzwerk aufzubauen. Sie haben sehr früh alles auf eine Karte gesetzt und eine Sportkarriere angestrebt. War Ihnen damals bewusst, welches Risiko Sie damit eingehen, falls die Karriere nicht klappen sollte? Dieser Sport hat in unserer Familie ja eine gewisse Historie. Also habe ich sehr gut gewusst, was auf mich zukommt und das entsprechend einschätzen können. Die Sportkarriere ist Ihnen praktisch in die Wiege gelegt worden. Ihre Eltern Hanni Wenzel und Harti

meiner Karriere verglichen werden. Das belastet mich aber nicht. Sie hatten tolle und bewundernswerte Erfolge zu ihrer Zeit. Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt und gehe meinen eigenen Weg. Eine gute Selbstvermarktung ge­ hört heutzutage zu den wichtigsten Eigenschaften eines Profisportlers. Wie gehen Sie mit der Kommerzialisierung des Skisports um? Ich glaube nach wie vor, dass gemessen an dem Risiko, welches wir


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ICH ARBEITE AN MEINEM

NETZWERK

MIT TINA WEIRATHER SPRACH PATRICK STAHL

eingehen, die Möglichkeiten der Kommerzialisierung im Skisport zu gering sind. Gerade wenn man nicht ganz vorne an der Spitze mitfährt, hat man kaum Möglichkeiten auf lukrative Verträge. Natürlich ist die Spitze das Ziel und ich bin glücklich, diesen Sprung geschafft zu haben, aber es sollte für eine grössere Breite möglich sein, vom Sport zu leben. Was machen Sie abseits des Skizirkus? Wie erholen Sie sich von der anstrengenden Saison? Ein paar Tage Urlaub im Jahr tun einfach gut, um abzuschalten. Wenn dann noch ein Strand in der Nähe ist, dann ist das natürlich optimal. Aber ganz ohne Sport geht es mir nie. Zum Ausgleich betreibe ich aber andere Sportarten wie Golf, Biken, Inline skaten und ich liebe es, Motorrad zu fahren. Wie sieht Ihre weitere Karriereplanung in den kommenden Jahren aus? Die Olympischen Spiele im Februar kommenden Jahres in Pyeongchang sind sicher ein nächstes grosses Ziel. Ich will mich weiterent­wickeln, und es ist schön zu spüren, dass das immer noch möglich ist. Mit drei Disziplinen

ist es nicht einfach, überall konstant mithalten zu können. Aber ich fühle mich körperlich besser denn je und bin motiviert für die nächsten Aufgaben – Olympia, WM und Weltcup. Sie werden im Mai 28 Jahre alt, machen Sie sich schon manchmal Gedanken über die Zeit nach dem Skirennsport? Mein Fokus derzeit ist Skifahren. Aber es ist natürlich nicht zu verleugnen, dass man sich Gedanken zum «Leben danach» macht. Ich habe viele Interessen und ich nutze die Zeit auf der Tour nicht nur zum Performen, sondern auch um mir ein Netzwerk aufzubauen. Man lernt viele spannende Leute kennen, und ich bin immer neugierig und offen, meinen Horizont zu erweitern.

Tina Weirather ist Liechtensteins Aushängeschild im Skirennsport. Die Tochter von Hanni und Harti Weirather hat bisher sechs Weltcuprennen gewonnen und an der Ski-WM im Februar 2017 in Sankt Moritz sensationell die Silbermedaille im Super-G abgeräumt. Weirather hätte auch schon mehr Titel gewinnen können, wenn sie in ihrer Karriere nicht immer mit Verletzungen zu kämpfen gehabt hätte.


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FRAUEN BEI SWAROVSKI SWAROVSKI TRIESEN

Caroline Gemmi, Swarovski Triesen

Über 70 % der Mitarbeitenden von Swarovski sind Frauen, und auch die Kunden sind vor allem Frauen. Das Unternehmen ist bestrebt, Frauen und Männer am Arbeitsplatz, am Stellenmarkt und in der Gesellschaft gleichzustellen. Mit einer Fülle verschiedener Partnerschaften und Programme setzt sich Swarovski für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen ein und hat sich 2014 den UN-Grundsätzen zur Stärkung der Frauen in Unternehmen verpflichtet. Seit 2015 hat Swarovski eine globale Inclusion & Diversity Managerin, um Bewusstsein und Austausch zu fördern. Spannend dabei ist, die eigene Einstellung zu ergründen, zum Beispiel zu Arbeitszeitmodellen. 100 % Arbeitszeit sind heute überwiegend die Norm. Flexible Lösungen für verschiedene Lebenssituationen zu finden und umzusetzen, ist herausfordernd, aufwändig und führt raus aus der Komfortzone. Nicht alle sind bereit umzudenken, die Wertvorstellungen sind oft noch zu verschieden. Daran wird gearbeitet. Mit Verständnis und Entgegenkommen, mit zeitlicher wie räumlicher Flexibilität und einer offenen, positiven Einstellung – auf allen Seiten – können befriedigende und gewinnbringende Lösungen entstehen – für alle Seiten.

Caroline Gemmi, Director Order Fulfillment bei Swarovski Triesen, verheiratet, zwei Kinder und seit 20 Jahren bei Swarovski, bringt ihre Erfahrungen auf den Punkt: «Fasse Mut, für Dich neue Wege zu finden, die Dein Leben in Einklang bringen. Bringe dies aktiv zur Sprache, mach Dich dafür stark und gib nicht so schnell auf. Frauen sind oft zu bescheiden, oder haben hochfliegende Wünsche. Da hilft es, mal kurz in die Schuhe der anderen zu schlüpfen und Chancen die sich bieten zu ergreifen, Ziele zu verfolgen, auch in Männerrunden hartnäckig bleiben und zeigen, dass ich als Frau zu meiner Meinung stehe.» Swarovski Triesen (ca. 600 Mitarbeitende aus 40 Nationen) Mitarbeitende 62 % Frauen / 38 % Männer Teilzeitkräfte 18 %, 94 % davon sind Frauen Führungskräfte 24 % Frauen / 76 % Männer

UN Women’s Empowerment Principles (www.weprinciples.org) 1. Etablierung einer gleichstellungsfreundlichen Führungskultur. 2. Faire Behandlung aller Männer und Frauen im Erwerbsleben – Einhaltung und Förderung der Menschenrechte und der Nichtdiskriminierung. 3. Gewährleistung der Gesundheit, der Sicherheit und des Wohlergehens aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 4. Förderung der Bildung, der Ausbildung und der beruflichen Entwicklung von Frauen. 5. Förderung des Unternehmertums von Frauen, Stärkung ihrer Rolle im Beschaffungsmarkt, Respektierung ihrer Würde bei allen Marketingmassnahmen. 6. Förderung der Gleichstellung durch gemeinschaftliche Initiativen und Lobbyarbeit. 7. Messung und Veröffentlichung der Fortschritte im Bereich der Gleichstellung von Frau und Mann.

∆ www.swarovski.com


ZIELE VERFOLGT MAN LEICHTER, WENN MAN

SICH SELBST MAG MIT SABINE ASGODOM SPRACH MONIKA HÖNA

Sabine Asgodom ist Management-Trainerin, Bestseller-Autorin und Botschafterin für Lebensfreude. Sie spricht am Businesstag darüber, wie man Zufälle in Chancen verwandelt. Sie sprechen darüber, wie man Ziele erreicht. Haben Sie sich für 2017 etwas vorgenommen? Nein, weder zum neuen Jahr noch sonst irgendwann. Ich bin keine Planerin, sondern folge meinen Impulsen. Natürlich kann und muss ich mit meinen Vorträgen und Trainings mittelfristig planen, aber Vorsätze im Sinne von «Jetzt nehme ich ab» oder «Ich gehe regelmäßig joggen» sind nichts für mich. Ich denke eher, dass Dinge einfach geschehen. Glauben Sie an Schicksal? Nein, auch das nicht. Ich glaube, dass das Leben eine Aneinanderreihung unzähliger Zufälle ist. Angenommen, ich setze mich hin, um eine E-Mail zu schreiben, und genau in dem Moment ruft mich der Empfänger an, dann vermute ich dahinter keine himmlische Macht, die

diese zeitliche Übereinstimmung gesteuert hat. Das ist einfach Zufall. An den richtigen Augenblick glaube ich allerdings schon. Ereignisse, von denen man hinterher sagt: Wie ist es wieder passiert? Das hat einfach gut gepasst. Leider bleiben viele dieser Augenblicke ungenutzt. Haben Sie selbst so eine Chance verpasst? Schwer zu sagen, vielleicht ist man manchmal noch nicht reif dafür. Ich habe mich zum Beispiel vor 17 Jahren selbstständig gemacht, nachdem ich jahrelang als Journalistin angestellt war. Da haben viele gesagt, dass ich das schon viel früher hätte tun können. Ich denke, dass ich vorher noch nicht soweit war. Aber möglicherweise habe ich den Moment verpasst, wer weiss. Wie sieht es umgekehrt mit dem richtigen Augenblick aus? Einer der glücklichsten Zufälle meines Lebens hat sich vor knapp zehn Jahren ereignet. Damals habe ich einen Preis als Coach bekommen,

was auch der Süddeutschen Zeitung einen Bericht samt Foto wert war. Anschliessend bekam ich aber eine empörte Mail von einem Münchner Diplom-Psychologen, der sich darüber aufregte, dass eine Journalistin als Coach auf die Menschheit losgelassen wird. Darauf schrieb ich ihm eine freche Mail zurück: Ich hätte ihn immerhin in einem meiner Bücher erwähnt und würde zum Dank nun beschimpft. So ging das eine Weile hin und her, dann trafen wir uns auf einen Kaffee, und jetzt sind wir schon seit sieben Jahren verheiratet und haben nie aufgehört, miteinander zu reden. Einerlei, wo Sie auftreten – Sie wirken immer fröhlich und optimistisch. Ist das PR? Nein, ich kann nicht anders. Ich bin schon so auf die Welt gekommen. Allerdings habe ich es auch von klein auf weitertrainiert, weil ich einen extrem jähzornigen Vater hatte. Der hat meine drei Brüder sehr malträtiert. Ich war die Jüngste, und ich konnte ihn zum Lachen bringen. Wenn man


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merkt, dass diese Stärke das Leben leichter macht, baut man sie aus. Ist es in Zeiten wie diesen nicht schwierig, optimistisch in die Zukunft zu blicken? Niemand sagt, dass es leicht ist. Natürlich wird mein Optimismus angesichts der gegenwärtigen Weltsituation auf eine harte Probe gestellt, doch ich kann auch extrem gut verdrängen. Ich denke nicht den ganzen Tag an Berlin und den Weihnachtsmarkt. Wir werden in den nächsten Jahren bestimmt noch mehr Terror in Deutschland und Europa erleben. Aber soll ich mich jetzt schon fürchten? Die Oma einer Freundin von mir sagte immer: Kein Leid vor der Zeit. Was für ein kluger Spruch! Wenn wir uns nur noch zurückziehen, wäre das eine Katastrophe. Dann geben wir unser Leben auf. Vor vielen Menschen in vollen Sälen oder Hallen Vorträge halten – geht das ohne Lampenfieber?

wenn es um ein Kundengespräch geht. Als Coachin dagegen frage ich: Was ist Ihr Ansatz, wenn Sie mit einem Kunden reden? Worauf kommt es Ihnen an? Da wird viel mehr Wert darauf gelegt, die Stärken des Klienten herauszuarbeiten. Mach dein Ding! Nicht: Mach mein Ding! Sie schreiben auch Bücher, in denen es um Themen wie Selbstoptimierung, Erfolg und Lebenshilfe geht. Unter anderem raten Sie Ihren Lesern, sich selbst lieben zu lernen. Wie geht das? Man muss sich mit sich selbst versöhnen. Erkennen, wer man ist. Wenn ich das vor Publikum erkläre, sage ich oft: Ich werde in meinem Leben keine Claudia Schiffer mehr. Da lachen immer alle, wenn sie mich kleine Dicke da stehen sehen. Dann füge ich hinzu: Ich kriege einfach die 1,80 Meter nicht hin. Dann lachen sie noch mehr. Humor kommt immer gut an, aber ich will natürlich nicht nur einen Witz machen, sondern auch das Wichtige

Wir Frauen haben schon die SuperKritikerinnen in uns. Bei mir schon. Ich bin eine Rampensau, immer schon gewesen. Wenn ich auf einer Bühne stehe, bin ich ganz bei mir. Anfangs war ich schon noch ein bisschen aufgeregt, aber das hat sich schnell gelegt. Mit 24 wurde ich in den Betriebsrat gewählt und wusste, dass ich auf der nächsten Betriebsversammlung eine Rede halten musste. Zum Glück hatten wir in der Gewerkschaft einen begnadeten Rhetorik-Trainer. Der hat mich eine Woche lang geschult, danach konnte ich reden. Heute stehe ich in der Porsche-Arena in Stuttgart vor 3000 Leuten und bin einfach nur glücklich. Sie werden neben Ihren Vorträgen auch als Trainerin oder Coachin gebucht. Gibt es da einen Unterschied? Oh ja, einen gewaltigen. Als Trainerin sage ich: Das ist die richtige Methode, die üben wir jetzt – zum Beispiel,

rüberbringen. Wir leben in einer Welt der Selbstoptimierung – immer höher, schneller, weiter. Halbmarathon, Marathon, Ironman. Dabei hätten wir Menschen mit mehr Selbstakzeptanz viel nötiger. Menschen, die sich mögen, wie sie sind. Die nicht dauernd denken, sie müssten anders sein, besser Englisch können, mehr Verkaufstalent beweisen … Das bedeutet aber nicht, auf Ziele zu verzichten? Überhaupt nicht. Aber Ziele verfolgt man leichter, wenn man sich selbst mag und nicht ständig mit seinen Defiziten kämpft. Jeder hat solche Defizite. Ich zum Beispiel bin im Umgang mit Steuern nicht gut. Aber mit meiner Firma führt kein Weg daran vorbei. Zum Glück kann ich mir helfen lassen und muss es nicht selbst können. Es gibt aber Leute, die das hinterfragen: Warum kann ich das nicht? Bin ich zu blöd? Selbstversöhnung heisst, ich

höre mit solchen Fragen auf. Das hat viel mit positiver Psychologie zu tun, die mich begeistert. Der Grundsatz lautet: Stärken stärken und sich weniger um Schwächen kümmern. Ist das vor allem ein Frauen-Problem? Nicht nur, aber mehrheitlich. Wir Frauen haben schon die Super-Kritikerinnen in uns. Auch wenn ich meinen Seminarteilnehmerinnen nicht mehr so vehement die falsche Bescheidenheit auszureden versuche wie früher, sollen sie bei der Suche nach der viel zitierten Work-Life-Balance sich selbst nicht aus dem Auge verlieren. Zeit für sich selbst bleibt nämlich häufig auf der Strecke. Deshalb empfehle ich, Ego-Zeiten einzubauen, am besten in den Kalender eintragen. Angenommen, eine Freundin schlägt ein Treffen vor, ich habe aber keine Lust. Dann ist eine Absage viel einfacher, wenn eine Verabredung mit mir selbst auf dem Plan steht. Eines Ihrer meistverkauften Bücher heisst «12 Schlüssel zur Gelassenheit». Was gehört unbedingt dazu? Dankbarkeit zum Beispiel. Zu wissen, dass ich nicht alles alleine geschafft habe, sondern einen Erfolg auch anderen verdanke. Grosszügigkeit hilft auch: Ohne Neid akzeptieren, dass andere mehr haben als ich, vielleicht reicher, hübscher, jünger oder ruhiger sind. Und nicht zuletzt: neugierig bleiben, auf die Menschen, auf das Leben – das macht total gelassen! ©Südwest Presse

Sabine Asgodom ist Deutschlands Erfolgs-Coach und die bekannteste Rednerin zwischen Flensburg und Konstanz. Ihre These: Das Leben ist wie Tennisspielen. Wie das Leben für uns aufschlägt, das können wir nicht beeinflussen. Es kommt auf unsere Returns an. Sie coacht Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und der Unterhaltungsbranche und hat im Laufe ihrer Karriere 34 Bücher geschrieben zu Themen wie Selbstvermarktung, Gelassenheit und Lebenserfolg.


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PRAXISNAHE WEITERBILDUNG FÜR KMU-FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEITEN DR. FRANK A. HALTER, GL-MITGLIED DES KMU-HSG

Möchten Sie sich als unternehmerische KMU-Führungspersönlichkeit praxisnah weiterbilden? Das Schweizerische Institut für Klein- und Mittelunternehmen an der Universität St.Gallen bietet nicht nur Nachfolgerinnen, sondern auch Führungskräften in KMU und Familienunternehmen die Möglichkeit sich weiter­ zubilden. Seit über 60 Jahren setzen wir uns intensiv für die Belange von KMU und Familienunternehmen ein. Das Generieren von Wissen gehört zur ersten Kernaufgabe unseres Instituts. Die Diskussion und der tägliche Austausch von Erfahrungen mit unternehmerischen Persönlichkeiten

∆ www.kmu.unisg.ch/wb

sind Motivation und Garantie zugleich, um eine sehr hohe Anwendungs- und Umsetzungsorientierung sicher zu stellen. Wir setzen uns dafür ein, dass das vermittelte Wissen auch hinsichtlich Transfer in die eigene Praxis diskutiert wird. Wurde Ihre Lust auf eine praxisnahe KMU-Weiterbildung geweckt? Überzeugen Sie sich selbst. Gerne heissen wir Sie bei einem Info-Abend oder einem Schnupperbesuch willkommen. Wir freuen uns auf Sie! Mehr Informationen finden Sie unter www.kmu.unisg.ch/wb.


GENDER DIVERSITY UND WEITERBILDUNG Die Höhere Fachschule Rheintal kann aktuell eine Frauenquote von 50 % im Studiengang Maschinenbau Konstruktionstechnik vorweisen. Wie kommt das und was machen wir anders? Wir sind Vorbilder: Die Leitung der Höheren Fachschule Rheintal befindet sich ebenfalls in weiblicher Hand mit technischem Hintergrund. Weibliche Interessentinnen haben ein Rollenmodell und die Gewissheit, nicht die einzige Frau im Umfeld der technischen Weiterbildung zu sein. Wir sprechen Frauen direkt an: In unseren Marketingmassnahmen und Infoanlässen sprechen wir das Thema Gender Diversity direkt an. Wir holen weibliche wie männliche Teilnehmende situationsgerecht ab und thematisieren Diversity. In den Tansfer- und Vernetzungsmodulen der Studiengänge bringen Studentinnen und Studenten sich

∆ www.bzb-weiterbildung.ch

entsprechend ihrer fachlichen und persönlichen Stärken gewinnbringend ein. Wir leben Diversity: Uns ist es ein Anliegen natürliche Vielfalt zu fördern und wertzuschätzen anstatt künstliche Gleichheit zu erzeugen. Ein aktuelles Beispiel zur Einbindung von Gender Diversity ist die Veranstaltung «Wirtschaft im Grenzdreieck» für unser Studierenden der Höheren Fachschulen, die in diesem Jahr unter dem Motto «Frauen in Führungsfunktionen» steht. Dabei lernen die Studierenden Frauen kennen, die in der Region Unternehmen leiten. Im Juni ist eine Podiumsdiskussion auf dem Plan, wo die Einzigartigkeit weiblicher Führungsstile beleuchtet. Dabei werden Chancen und Risiken thematisiert, die Frauen und Männer in Führungsfunktionen unterscheiden.


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STARK DURCH VIELFALT «Diversity & Inclusion» ist für unser Geschäft ein wesentlicher Erfolgsfaktor: Vielfältige Sichtweisen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Talente unserer Teammitglieder machen uns stark, flexibel und innovativ. Für eine Karriere bei Hilti ist weder das Geschlecht, noch das Alter oder die Herkunft entscheidend – die Qualifikation und die Persönlichkeit stehen im Mittelpunkt. Bei Hilti sind Frauen ein wichtiger und selbstverständlicher Teil des Unternehmens. Um unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, wollen wir vermehrt die Potenziale von Frauen nutzen und den Frauenanteil im Unternehmen erhöhen. Chancengleichheit und die Geschlechtervielfalt sind zentrale Bausteine unserer «Diversity & Inclusion»-Initiative. Auch deshalb haben wir flexible Strukturen

∆ www.hilti.com

STARK DURCH VIELFALT «Diversity & Inclusion» heisst für uns, ein vielfältiges, integratives und von Chancengleichheit geprägtes Arbeitsumfeld zu schaffen, damit alle Mitarbeitenden ihr Potenzial ausschöpfen und weiterentwickeln können – unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht. Auch das macht uns bereit für die Zukunft.

www.hilti.group

hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort oder eine eigene Kindertagesstätte aufgebaut. Wir möchten hochqualifizierte Talente aus der ganzen Welt für uns gewinnen und ein inspirierendes Umfeld bieten, in dem sich alle weiterentwickeln können. Denn nur so wird unsere Mannschaft zu einem leistungsstarken globalen Team und zahlt auf den Erfolg unserer Unternehmensstrategie ein.


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SWISS NATURAL WALKING – EINZIGARTIGE GESUNDHEITSFÖRDERUNG, DIE IM BERUFSALLTAG MITLÄUFT

Hand aufs Herz – haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Tortur wir unseren Füssen jeden Tag und so auch bei der Arbeit zumuten? Viele Jahre lang tragen sie selbst den „gesündesten Zeitgenossen“ tausende von Schritte zuverlässig durch den Alltag. Dabei stehen, gehen, rennen, etc. wir auf ihnen. Unsere Füsse leisten Schwerstarbeit, jedoch wir sind uns dessen kaum bewusst. Und hier setzt Swiss Natural Walking mit der einzigartigen Gesundheitsförderung, die im Berufsalltag mitläuft, an. Nämlich mit einer Gesundheitsprävention, die sprichwörtlich von Fuss bis Kopf wirkt. Denn die Füsse sind der meistbeanspruchte Teil eines Körpers. Bestehend aus 26 Knochen, 27 Gelenken, 32 Muskeln und Sehnen, 107 Bändern und 1700 Nerven-Endigungen, machen sie zu einem ausgeklügelten Meisterwerk. Kaum ein anderes Körperteil wird von uns so sehr unterschätzt, damit verbringen wir durchschnittlich mindestens 8,5 Stunden täglich in Schuhen auf harten Böden und die Füsse sind dabei ständig unnatürlichen Bewegungen ausgesetzt. Die Folge ist, dass gemäss Studien mehr als 50% der Menschen im Minimum eine Fuss-Fehlstellung haben. Dies führt zu gravierenden, negativen körperlichen Auswirkungen wie Verspannungen, Gelenkbeschwerden, Müdigkeit, Kopfschmerzen, etc. und somit sind Füsse ein Spiegelbild unserer Gesundheit. Im Workshop vom 30. Mail 2017 von 14.45-15.30 Uhr, Vaduzer Saal, können Sie sich kostenlos einen Eindruck von Swiss Natural Walking – für mehr Lebensqualität während und nach der Arbeitszeit – verschaffen. Anmeldung unter www.businesstag.li.

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UNSERE DIENSTLEISTUNGSPARTNER

Sitewalk Est. Nutzen Sie bereits alle Möglichkeiten im Internet? Sitewalk hilft Ihnen, Ihren Kunden und Besuchern zu erklären was Sie tun, neue Kunden zu gewinnen, sich mit bestehenden Kunden auf den sozialen Medien zu verbinden, Zusatzgeschäfte zu generieren und modern aufzutreten. Websites von Sitewalk wachsen mit Ihrem Unternehmen mit und passen sich Ihren Bedürfnissen an. www.sitewalk.com

CONCORDIA – verlässlich, lebensnah und leistungsstark Die individuelle Beratung, genug Zeit für die Anliegen der Kundinnen und Kunden sowie Kompetenz und Fairness zeichnen den Kundenservice der CONCORDIA aus. Sie setzt sich sehr engagiert für eine gesunde Gesellschaft ein – unterstützt und fordert Ihr persönliches Wohlbefinden. Den Unternehmen bietet die CONCORDIA ein Konzept für die betriebliche Gesundheitsforderung und für Case-Management an. Ihr Ziel ist eine gesunde und erfolgreiche Zukunft der Gesellschaft! www.concordia.li

A. Beck AG Ihr Fach-Spezialist seit 1979 für Standard- und Sonderlösungen im Büro, Lager, Betrieb und Gastronomie. Wir begleiten Sie und Ihre Projekte vom Konzept bis zur Auslieferung und stehen Ihnen bezüglich Planungen und Beratungen, sowie bei Firmenumzügen gerne zur Verfügung. Unser Team, welches zusammen über 100 Jahre Erfahrung in der Einrichtungsbranche ausweisen kann, steht Ihnen mit ihrem Know-how gerne zur Seite. www.beck-ag.com

Goba Die Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur, ist eine kleine eigenständige Mineralwasserproduktion in Gontenbad im Kanton Appenzell. Goba ist weit über Appenzell hinaus bekannt. Ihre Produkte werden nicht nur regional, sondern schweizweit äusserst erfolgreich verkauft. Gabriela Manser führt den Betrieb seit 1999 in dritter Generation. Seither bringt die Goba AG ständig neue Produkte auf den Markt und steigert kontinuierlich ihre Produktion. www.goba-welt.ch

Läderach «Läderach – the chocolate family» steht seit 1962 für hochwertigste handgefertigte Schweizer Schokoladespezialitäten. Das Familienunternehmen mit rund 700 Beschäftigten hat seinen Stammsitz in Glarus. Seit September 2012 stellt Läderach in einer neu gebauten Produktionsstätte seine Schokoladenmasse selbst her und garantiert somit eine nachhaltige Qualität von der Kakaobohne bis zum Endprodukt. Läderach vertreibt die handwerklichen Premiumprodukte weltweit. www.laederach.com


UNSERE KOOPERATIONSPARTNER

Advance Women Advance ist ein Firmennetzwerk, welches die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen in der Schweiz aktiv fördert. Advance wurde 2013 von zehn in der Schweiz tätigen Firmen ins Leben gerufen: ABB, Cembra Money Bank, Credit Suisse, IKEA, McKinsey & Company, PwC, Sandoz, Siemens, SwissRe und Impact. Heute zählt Advance über 50 Firmen zu ihren Mitgliedern. Für talentierte Mitarbeiterinnen der Mitgliedsfirmen steht bei Advance ein ausführliches Programm zur Förderung ihrer Fähigkeiten zur Verfügung. Dazu gehören einerseits Workshops, welche die notwendigen Kernkompetenzen und Führungsqualitäten vermitteln, damit Frau die Karriereleiter leichter erklimmen kann. Andererseits ein exklusives Mentoringprogramm, welches Frauen mit hohem Potenzial mit Führungskräften der Mitgliedsfirmen unternehmensübergreifend zusammenbringt. Alle Unternehmen mit Sitz in der Schweiz und Liechtenstein können Advance beitreten. www.advance-women.ch

Arbeitgeberverband Sarganserland-Werdenberg (AGV) Der AGV Sarganserland-Werdenberg vertritt die Anliegen von über 210 Unternehmen und Institutionen mit mehr als 11‘000 Mitarbeitern. Wir setzen uns im Rahmen von Projekten für attraktive Standortbedingungen ein (z.B. Zusammenarbeit der Wirtschaft mit den Kindertagesstätten, neue Arztzeugnisse usw.) und pflegen auch regelmässige Kontakte zu Behörden, regionalen und überregionalen Institutionen sowie zu Nachbarverbänden. Darüber hinaus bieten wir den Mitgliedern Gelegenheit zur Pflege des Unternehmernetzwerks und zur Information über Arbeitgeberfragen. www.agv-sw.ch

BPW Club Rheintal – viel mehr als ein Netzwerk Der Business and Professional Women (BPW) Club Rheintal ist Teil des schweiz- und weltweit bedeutendsten Verbandes berufstätiger Frauen. Das starke Netzwerk der BPW unterstützt Frauen und bringt sie mit gezielter Förderung auf ihrem Berufs- und Karriereweg wie auch in der persönlichen Entwicklung weiter. Die Mitglieder von BPW sind zum einen Frauen in verantwortungsvollen Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zum anderen aber ebenso Frauen, die am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen. BPW sind in allen Branchen und Sparten vertreten, generationenverbindend, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer politischen oder religiösen Ausrichtung. BPW setzen sich ein für Gleichstellung und Chancengleichheit, Forderung und Interessensvertretung von berufstätigen Frauen. BPW Switzerland gehören rund 2500 Frauen in 41 lokalen Clubs an. Der Club Rheintal wurde im Jahr 2000 gegründet. Als einziger grenzüberschreitender Club vereint er Mitglieder aus Liechtenstein und der Schweiz. Das Einzugsgebiet der Mitglieder ist das Rheintal, vom Bodensee über Liechtenstein bis nach Graubünden. www.bpw-rheintal.ch


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Erwachsenenbildung Stein Egerta Die Erwachsenenbildung Stein Egerta Anstalt (EBA) bietet seit über dreissig Jahren Fort- und Weiterbildung in Liechtenstein und der Region an. In den letzten Jahren wurde die berufliche Weiterbildung laufend ausgebaut. Diese umfasst nebst einem öffentlichen Weiterbildungsprogramm auch massgeschneiderte Angebote für regionale Institutionen, Unternehmen und Organisationen. Die EBA tritt für ein ganzheitliches, forderndes Lernen ein und leistet einen Beitrag zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung von Erwachsenen. Sinn- und nutzenstiftende Lernerfahrungen für Frauen und Männer stehen im Zentrum. Die EBA bietet mit ihrem einmaligen Seminarzentrum lustvolles und ungestörtes Lernen. www.steinegerta.li

LANV – Liechtensteinischer ArbeitnehmerInnenverband Der LANV ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Liechtenstein. Als parteipolitisch und konfessionell unabhängige Gewerkschaft vertreten wir alle Branchen und Berufe. Der LANV setzt sich ein für faire Löhne, soziale Sicherheit, verbesserte Arbeitsbedingungen, Gesamtarbeitsvertrage sowie für die Gleichbehandlung am Arbeitsplatz. Die Dienstleistungen für Mitglieder umfassen Rechtschutzversicherung im Arbeitsrecht, Information und Beratung in allen Fragen rund um das Thema Arbeit, Unterstützung bei der Durchsetzung von Rechten bei offenen Lohnforderungen, Kündigung, Ferienanspruch sowie Hilfestellung bei Mobbing. Eine Mitgliedschaft lohnt sich. Der Mitgliederbeitrag ist lohnabhängig. www.lanv.li

Liechtensteinische Industrie-und Handelskammer (LIHK) Die Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer (LIHK) vertritt als Arbeitgeberverband die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen. Sie setzt sich für eine prosperierende Wirtschaft und den sozialen Frieden im Land ein. Die LIHK leistet einen aktiven Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und arbeitet bei der Entwicklung von Zukunfts­ chancen für Liechtenstein mit. www.lihk.li

Wirtschaftskammer Liechtenstein Die Wirtschaftskammer Liechtenstein vertritt die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder gegenüber politischen Institutionen, Behörden, Verbänden, Vereinigungen und der Öffentlichkeit. Als übergeordnetes Ziel haben wir uns gesetzt, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gewerbetreibenden in Liechtenstein zu optimieren und die Erbringung von verschiedenen unternehmerischen Dienstleistungen für Mitglieder zu gewährleisten. www.wirtschaftskammer.li

Medienpartner Wirtschaft regional Die wöchentliche Wirtschaftszeitung Wirtschaft regional befasst sich mit Wirtschaftsthemen mit regionaler Ausrichtung und hat eine Auflage von rund 17‘000 Exemplaren. Wirtschaft regional erscheint im Verlag der Vaduzer Medienhaus AG. Das Vaduzer Medienhaus ist ein modernes Medienunternehmen, das verschiedene Produkte professionell konzipiert und auf den Markt bringt. Im Medienhaus arbeiten über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. www.wirtschaftregional.li


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WAND DER MÖGLICHKEITEN VERNETZT ERFOLGREICH – ERFOLGREICH VERNETZT! GETREU DEM MOTTO DES BUSINESSTAG 2017 KÖNNEN DIE TEILNEHMERINNEN IHRE WÜNSCHE, ANREGUNGEN UND MÖGLICHKEITEN ZUR STÄRKEREN VERNETZUNG HINTERLASSEN – UM MITEINANDER UND VONEINANDER ZU LERNEN!


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Businesstag 2017 - Tagungsunterlagen  

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