Page 1

Nr. 11, November 2010, www.zuercherunternehmer.ch, Redaktion: Telefon 044 306 47 00

MARC-CHRISTIAN RIEBE Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstückswirtschaft, erste Berufserfahrung bei Allianz Immobilien München. Nach der Fachhochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Europäische Finanzwirtschaft und International Business Finance in Bremen und in Leeds. Danach arbeitete er bei Ernst & Young im Transaction Support bei Due Diligence und M&A Projekten. Marc-Christian Riebe, Chef & Gründer der Location Group: Es ist ein Job voller Überraschungen

Foto: zVg

5 Jahre Location Group: Standort matchentscheidend Die Unternehmen von Marc-Christian Riebe bringen Immobilienbesitzer von Liegenschaften an Top-Lagen mit nationalen und internationalen Einzelhändlern und Filialisten in Kontakt. Wir stellten dem Präsidenten der Location Group einige Fragen.

Interview: Peter Blattner Herr Riebe, schon Ihre Ausbildung – siehe Kasten – haben Sie im Immobilienbusiness absolviert, da war die Gründung Ihres Unternehmens eine logische Konsequenz. Hatten Sie zu beiden Seiten schon «heisse Drähte» oder mussten Sie bei null anfangen? Marc-Christian Riebe: Ganz richtig, ich habe bei null angefangen. Im

Herbst 2005 hatte ich mich entschieden nach zwei Jahren im Familienbetrieb meine Vision eines neuen Dienstleisters mit den Möglichkeiten der neuesten Technologien in die Tat umzusetzen. Damals hatte ich einen Gründungspartner, der das Kapital unter der Bedingung bereit stellte, dass ich dasselbe Geld auftreibe. Also ging ich von Bank zu Bank und gab meinen Business Plan ab. Schlussendlich nachdem ich alle Banken links und

rechts der Bahnhofstrasse durch hatte und nur noch die ZKB übrig blieb, gab ich dort am Schalter meine Visitenkarte ab und bat um den Anruf eines Kundenberaters. Und die Firma konnte gegründet werden. Mittlerweile sind daraus vier Unternehmen entstanden. Wie kommen Sie an die TopLagen heran? Indem wir viel Aufklärungsarbeit bei den Immobilieneigentümern

über das Potenzial ihrer Liegenschaften und entsprechendes Marketing betreiben. Wir hatten von Anfang an ein tolles Feedback der Medien, was uns sehr viel Aufmerksamkeit gebracht hatte. Einerseits war das zum Beispiel ein ganzseitiges Interview in der NZZ und gleichzeitig ein 10vor10 Beitrag auf SF1. Zuletzt wurden ich bei Eco und der Tagesschau interviewt, was ein toller Erfolg war.


2

NEWS

Nr. 11 – 2010

ZÜRICH NR. 1 BEI LADENMIETEN Wie einer Medieninformation der Location Group zu entnehmen ist, liegen die begehrtesten Einzelhandelsstandorte in der Schweiz. Mit 10 000 Franken pro Quadratmeter im Jahr ist die Zürcher Bahnhofstrasse aufgrund des starken Schweizer Frankens derzeit das teuerste Mietpflaster Europas und nach New York und Hongkong die Nummer 3 weltweit. Für die global erfolgreichsten Brands sind Zürich und Genf als Standorte unverzichtbar.

LOCATION GROUP – Standortberatung und –entwicklung für Retail-Immobilien – Location Luxury – Location Investment – ShopMatch.com Zürichs Ladenmieten an der Bahnhofstrasse sind die teuersten Europas.

Wer sind die Eigentümer dieser Immobilien? Private, Banken, Versicherungen . . .? Querbeet durch alles, von den Versicherungen angefangen, über die verschiedensten Banken, Coop und Migros, bis hin zu den privaten Eigentümern. Zürichs Parademeile ist die Bahnhofstrasse. Welches sind die höchsten m2-Preise?

lie den passenden Nutzer mit dem entsprechenden Potenzial.

so Gott bzw. die SBB will auch die Europaallee.

Sind Ablösesummen in Millionenhöhe vertretbar? Geht ohne solche Zahlungen gar nichts? Das kommt immer auf den Einzelfall und die heutige Miete an. Jeder Nutzer hat ein anderes Potenzial und eine andere Marge auf seinen Produkten. Deswegen kann man so

Sie sind national aber auch international tätig. Was ist Ihr teuerstes Revier? Von den USA, über Nord-, Mittelund Südeuropa bis nach Asien überall dort, wo es Ladenflächen an 1A-Lagen gibt. Morgen fliege ich z.B. nach Hong Kong und dann weiter nach Tokio, um dort im Kundenmandat 1A-Flächen zu akquirieren.

«Weitere Top-Lagen sind u.a.der Rennweg, die Strehl- und Storchengasse sowie das Limmatquai» Bei Neuvermietungen sind das mittlerweile über 10 000 Franken pro Quadratmeter. Dies ergibt sich mit dadurch, dass wir in Zürich und Genf weltweit die höchste Kaufkraft haben und somit viele Retailer hier global ihre besten Ergebnisse erzielen. Haben Sie schon Objekte wegen zu hoher Miete abgelehnt? Nein, denn es gibt für jede Immobi-

Unterscheidet sich der Marc-Christian Riebe europäische Detailhandelsetwas nicht verallgemeinern. Aber markt vom Schweizer Business? es gibt immer wieder Neuvermie- Ja, und zwar ganz deutlich auf der tungen bei denen kein Key Money einen Seite darin, dass hier die Preise 20 % teurer sind und auf der im Spiel ist. anderen Seite, dass die Ladenlokale hier viel kleiner sind, als dies im Welche weiteren Top-Lagen in europäischen Ausland der Fall ist. Zürich haben Sie noch im Auge? Ganz klar den Rennweg, die Strehlund Storchengasse, die Löwen- Was freut Sie an Ihrer strasse, das Limmatquai und die Tätigkeit? Niederdorfstrasse. Hoffentlich bald Ich stehe jeden Tag auf und erlebe auch z.B. die Nüschelerstrasse und etwas Neues, woran ich tags zuvor

noch nicht geglaubt bzw. gedacht hatte. Es ist ein Job voller Überraschungen. Was ärgert Sie bei Ihrer Tätigkeit? Wenn etwas nicht schnell genug vorwärts geht und man lange warten muss. Wie läuft der Verkehr mit Ämtern und Behörden? Dazu zähle ich mal die grossen Immobilienverwaltungen, die heute noch so arbeiten wie manche Ämter das vor 20 Jahren getan haben. Wie sehen Sie die Entwicklung in den kommenden zehn Jahren in Zürich und in der übrigen Schweiz? Die Schweiz und Zürich werden wohl noch lange eine Insel der Glückseeligkeit mitten in Europa bleiben.

Location Group, Usteristrasse 23, 8021 Zürich, Telefon 044 225 95 00, www.location.ch

Foto: zVg

– Location Retail


NEWS

Nr. 11 – 2010

3

Köpfe & Karrieren

Ivo Hoppler

NEUER PARTNER

ZUM CEO ERNANNT

Ivo Hoppler verstärkt im Consulting von PricewaterhouseCoopers Schweiz den Bereich Forensic. Der Jurist und ehemalige Staatsanwalt verstärkt eine Abteilung von 40 Personen, die neben der Beratung im Bereich Forensic auch Beratung in Governance, Risk & Compliance anbietet. Er verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität, Geldwäscherei und der internationalen Rechtshilfe. Der neue Partner von PwC Schweiz ist Certified Fraud Examiner und hat einen Masterabschluss in Economic Crime Investigation.

Adrian Escher, Gründungspartner und bisheriger VR-Vizepräsident sowie Deputy CEO von Kendris Private AG, übernahm die operative Führung als CEO. Escher war 1992 am Management Buy-Out der KPMG Fides Peat beteiligt und wurde mit 32 Jahren jüngster Partner. Als CEO von Kendris will er auf Qualität und Kontinuität setzen. Er setzt deshalb keine Wachstums- sondern Qualitätsziele, welche das Team in hoher Eigenverantwortung umsetzen kann Escher will auch in Zukunft eine effektive Wertschöpfung über hochwertige Dienstleistungen sicherstellen.

Adrian Escher

NEUER ACCOUNT MANAGER

Steve Callaert

Interxion (Schweiz) AG, ein führender europäischer Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation, hat Steve Callaert als neuen Account Manager für das Rechenzentrum in Glattbrugg verpflichtet. Seine Aufgabe wird sein, das Carrier-Portfolio von Interxion auszubauen und an der Produktentwicklung von massgeschneiderten Angeboten mitzuwirken. Der amerikanisch-schweizerische Doppelbürger verfügt über ein höheres Wirtschaftsdiplom der HWS Basel und betreute in seinen früheren Positionen die strategische Entwicklung des Corporate und Wholesale-Kundenportfolio.

NEUER MANAGING DIRECTOR SCHWEIZ Stefan Steger wurde von Korn/Ferry International zum neuen Managing Director Schweiz ernannt.Das weltweit führende Executive-SearchUnternehmen wird seinen Standort in Zürich zum europäischen Hauptsitz ausbauen. Während seiner bisherigen Karriere konnte sich Steger umfassendes Know-how in den Bereichen Executive Recruiting, Leadership Consulting, Senior Leadership Reviews und Effectiveness Analysis aneignen. Er war bei der Bank Austria in London tätig und als Notar. Stefan Steger spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Stefan Steger

NEU IM SALES&RELATIONSHIP MANAGEMENT

Dr. Alexander Bischoff

Fisch Asset Management komplettiert das Sales & Relationship Management-Team mit Dr. Alexander Bischoff. Er ist diplomierter Finanzanalytiker und Vermögensverwalter CIIA und verfügt über einen umfassenden Track-Rekord im Relationship Management. Zuvor war er bei TALOS Management Consultants in Zürich als Senior Business Analyst tätig. Seine Karriere begann er bei der Falcon Private Bank als Junior Relationship Manager. Fisch Asset Management zählt zu den weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Wandelanleihen.

MITTEILUNGEN FÜR DIESE RUBRIK Text und Foto (300 dpi) an: blattner@unternehmerzeitung.ch

Anzeige

Klimaneutral drucken – Verantwortung übernehmen

Nächste Ausgabe: Nr. 12 vom 15.12. 2010, Anzeigenschluss: 01.12. 2010

Swiss Businesspress SA, Köschenrütistr. 109, 8052 Zürich

Schmiedgasse 7 6431 Schwyz www.triner.ch

Tel. 041 819 08 10 Fax 041 819 08 53


4

KOMMUNIKATION

Aus Drei wird Eins! Neue Zeiten verlangen nach neuen Agenturen. Aus Drei wird Eins! Art & Work AG, Event Schweiz AG und Publicum pmi AG schliessen sich neu zu FBM Communications AG zusammen. Die neue Agentur für integrierte Kommunikation gehört zu 100 Prozent zur Freddy Burger Management Gruppe.

v.l.n.r. Die Mitglieder der Geschäftsleitung der FBM Gruppe: Freddy Burger, Inhaber der FBM Gruppe; Christoph Menti, Geschäftsführer Gastro- und Hotelmanagement; Carmen Schiltknecht, Managing Director FBM Communications AG; Angelo Stamera, Leiter Public Events & Theater Management; Thomas Helbling, CFO FBM Gruppe.

Carmen Schiltknecht Die Agenturen Art & Work, Event Schweiz und Publicum schliessen sich per sofort zu FBM Communications AG zusammen. Neu werden unter einem Dach alle Dienst-

leistungen und Disziplinen der integrierten Kommunikation angeboten: Von der Konzeption einer kreativen Kommunikationsstrategie über die wirksame Umsetzung bis zur effizienten Erfolgskontrolle. Durch die unmittelbare Nähe zur

Freddy Burger Management Gruppe mit ihren qualitativ hochstehenden Produkten der Unterhaltungsbranche und der Gastronomie wird vor allem die Live Kommunikation stark an Bedeutung gewinnen.

Bedürfnisse des Marktes Geschäftsführerin des neuen Unternehmens ist Carmen Schiltknecht, bisherige Inhaberin von Art & Work. Unter FBM Communications sind die Dienstleistungen Corporate Identity, Corporate Events


5

Nr. 11 – 2010

ÜBER DIE FREDDY BURGER MANAGEMENT GRUPPE Die FBM Unternehmensgruppe beschäftigt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den drei Kernbereichen FBM Entertainment, FBM Communications und FBM Gastronomie. Die Gruppe zeichnet sich seit über 40 Jahren dadurch aus, dass sie strategisch und konzeptionell vorgeht und «eine

gute Nase» für Trends im Veranstaltungsbereich hat. Die schlanke Organisation erlaubt schnelles Agieren und die langjährige Erfahrung sichert ein kompetentes Umsetzen. Mit der neu gegründeten FBM Communications AG schafft sich die FBM Gruppe ein weiteres Standbein im Markt.

Artist Booking Public Events Theater Management Merchandising Musikverlag

Markenstrategie Markenführung Corporate Identity Corporate Events Coaching

F B M G A S T R O N O MI E

Artist Management

F B M CO MMU N I CAT I O N S

F B M E N T E R T A I N ME N T

Finance | Legal | Taxes

Restaurants Nightlife Catering Convention Center

Public Relations

ÜBER DIE FBM COMMUNICATIONS AG Neu zur FBM Gruppe gehört ab dem 15. November 2010 die FBM Communications AG, die mit einem erfahrenen und kompetenten Mitarbeiterteam umfassende Kommunikationsdienstleistungen aus einer Hand anbietet. Die enge Zusammenarbeit mit

der FBM Gruppe eröffnet den Kunden erstklassige Möglichkeiten bei der Umsetzung von Massnahmen in der Live Kommunikation – von der Vorzugsbehandlung in erstklassigen Lokalitäten bis zum Sponsoring von internationalen Grossveranstaltungen.

DAS ANGEBOT DER FBM COMMUNICATIONS AG Markenstrategie, Markenführung, Corporate Identity, Corporate Communications, Corporate Design, Corporate Events, Coaching, Public Relations

KONTAKT

Fotos: zVg / Grafik: zVg

FBM Communications AG, Carmen Schiltknecht, Managing Director, Carmenstrasse 25, 8032 Zürich www.fbmcom.ch

und Public Relations zusammengefasst. Die volle Integration in die FBM Gruppe mit den Bereichen FBM Entertainment und FBM Gastronomie bringen weitere Synergien für die Kunden. Der Zusammenschluss der drei Agenturen

entspricht den Bedürfnissen des Marktes. Der heutige Kunde wünscht eine Adresse, die kompetent 360 ° Kommunikations-Dienstleistungen anbietet. Dafür sorgen die unterschiedlichen Stärken der drei Agenturen, die durch die langjährige Erfahrung im Live Marketing durch die Freddy Burger Management Gruppe auch personell ergänzt werden. Art & Work AG ist seit 16 Jahren ein kreatives Frauenteam, das mit Passion erfolgreich Kommunikation auf den Punkt bringt – von der Markenstrategie und -führung über Corporate Identity bis zum Coaching. Die Event Schweiz AG ist eine Generalunternehmung, er-

fahren in der Konzeption, Planung und Realisation von Anlässen jeder Grösse. Publicum pmi AG hat in den vergangenen 17 Jahren ein wertreiches Netzwerk aufgebaut und weiss, wie man Public Relations professionell um- und einsetzt. Mit der neuen Konstellation erreicht die FBM Communications AG das Ziel, umfassende Kommunikationsdienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Für einen reibungslosen Übergang sorgen die Tatsachen, dass Freddy Burger seit Jahren Partner der drei Agenturen ist und die neue Geschäftsführerin, Carmen Schiltknecht, als bisherige Inhaberin von Art & Work gleicher-

massen für Kontinuität und für neue Impulse sorgt. «Die Vorfreude unserer Mitarbeiter auf die neuen Möglichkeiten und Perspektiven, die sich durch die Integration ergeben, ist enorm», sagt Carmen Schiltknecht, «das werden unsere Kunden spüren!» Das neue Unternehmen übernimmt alle bestehenden Angestellten. «Wirtschaft braucht Leidenschaft, das heisst, Mitarbeiter, die ihre Arbeit lieben. Ich bin überzeugt, dass wir in unserer neuen Konstellation unsere Kunden noch besser und umfassender bedienen können», sagt die erfahrene Unternehmerin und ausgebildete PRBeraterin.


6

WIRTSCHAFT

Nr. 11 – 2010

Wirtschaftsforum Winterthur

Der Stadtpräsident von Winterthur, Ernst Wohlwend, wies in seiner Grussbotschaft auf die beeindruckende Entwicklung des Werk- und Denkplatzes dieser Stadt hin und trat auch auf die Faktoren ein, welche für die positive Entwicklung von Bedeutung sind. Wichtige Denkanstösse vermittelten die drei Impulsreferate. Den Reigen eröffnete der Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, Peter Spuhler, der die Entwicklung und die Strategie seiner Unternehmung darlegte. Die Produktion der Drehgestelle wird nicht ins Ausland verlegt sondern in Winterthur angesiedelt. Martin Wernli, Präsident Wärtsilä legte das Schwergewicht auf die Stärken der Forschung und Innovation in der Eulachstadt. Dazu gehörten auch Themen wie «Aktuelle Herausforderungen am Standort Winterthur aus Sicht eines internationalen Konzerns. BAK Basel Economics AG Geschäftsleitungsmitglied Thomas Schober gewährte Einblick in bestehende Strukturen des Werk- und Denkplatzes Winterthur und wagte auch einen Blick n die Zukunft: Das Wachstumspotenzial des Standorts Winterthur wird positiv bewertet.

Vier Paneldiskussionen Auch die vier Paneldiskussionen gehörten zu den Höhepunkten des Wirtschaftsforums. Die Teilnehmer konnten unter folgenden Themen auswählen: – Zusammenarbeit Hochschule – regionale Wirtschaft: Erfolgsfaktoren und Stolpersteine – Smart Metering – intelligentes Energiemanagement als Chance für Energieversorger und KMU? – Lebenskonzept Unternehmertum – die unbekannte tragende Säule der Gesellschaf – Potenzial China – wie man das Reich der Mitte für den geschäftlichen Erfolg nutzt Experten gaben Tipps und Ratschläge und es entwickelten sich angeregte Diskussionen. Interessante Kontakte liessen sich beim Networking-Apéro knüpfen. Das Wirtschaftsforum Winterthur 2010 der Standortförderung Region Winterthur und der ZHAW School of Management and Law wurde unterstützt von der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur HAW, vom KMU-Verband Winterthur und Umgebung und vom Technopark Winterthur. Als Hauptsponsor fungierte die Zürcher Kantonalbank sowie Sulzer, Probst Rechtsanwälte, Stadtwerk Winterthur und W6-Konsortium waren als Co-Sponsoren dabei. Foto: zVg

Rund 150 Wirtschaftsinteressierte nahmen am 26. Oktober 2010 am Wirtschaftsforum Winterthur im Technopark Winterthur teil, darunter viele prominente Unternehmer und Politiker.

www.standort-winterthur.ch Das Zunfthaus zur Schmiden an der Zürcher Marktgasse

Wiedereröffnung Zunfthaus zur Schmiden Nach umfassenden Renovationsarbeiten ist das Zunfthaus zur Schmiden an der Zürcher Marktgasse wieder geöffnet.

Begrüssung durch Ernst Wohlwend, Stadtpräsident von Winterthur.

Foto: zVg

Mit dem prächtigen spätgotischen Zunftsaal von 1520, der Zunft- und der Wasserstube stehen beeindruckende Räumlichkeiten für Firmen- und Privatanlässe mit zehn bis 300 Personen zur Verfügung. Das gastronomische Konzept der Pächterin SV Group setzt moderne Akzente, ohne die traditionellen

Wurzeln zu vernachlässigen. Marktfrische Produkte prägen die Küche, welche klassische Gerichte mit saisonalen Zutaten kombiniert. Unter dem Motto «Geselliges am Schmidentisch» werden sämtliche Gerichte auf Platten und in Schüsseln angerichtet und auf den Tisch gestellt. Die Gäste schöpfen selber. Neu führt ein Personenlift in die oberen Stockwerke.

www.schmiden.ch


AUSZEICHNUNG

Nr. 11 – 2010

7

Eisai human health care Preis Epilepsie 2010 Dieser Preis wird von der Schweizer Niederlassung des japanischen Pharmaunternehmens Eisai, der Eisai Pharma AG, Zürich verliehen. Ausgezeichnet wurde die AAE, Ahaus Altstätter Eisenbahn AG für die Integration von Epilepsie betroffener Mitarbeiter.

Klaus Fetscher, Leiter Sozialberatung im Schweizerischen EpilepsieZentrum Zürich, überprüft. Die ausgezeichnete Firma AAE – Ahaus Alstätter Eisenbahn AG ist ein führendes Unternehmen Europa für die Vermietung von Standard-Güterwagen und Schienentransport. AAE erbrachte über nahezu einem Jahrzehnt eine bemerkenswerte Integrationsleis-

Der Eisai human health care Preis wird seit 2009 als Anerkennungspreis für Personen, Unternehmen oder Institutionen vergeben, die sich in besonderer Weise um die Integration bzw. die Re-Integration von Menschen mit Epilepsie in das Berufsleben verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 10 000 Schweizer Franken dotiert. Darüber hinaus erhalten die ausgezeichneten Personen, Unternehmen oder Institutionen eine Urkunde. Die Preisübergabe vom 30. September 2010 erfolgte anlässlich der Veranstaltung «Achterbahn der Gefühle: Gelähmt vor Angst – von Euphorie ergriffen» der Schweizerischen Liga gegen Epilepsie zusammen mit dem Kantonsspital Aarau. Alle eingegangenen Nominierungen wurden von der Sozialberatung/Fachstelle Arbeit des Schweizerischen Epilepsie-Zentrums gesammelt und von einem Preisrichterkollegium unter Vorsitz von

Bedürfnissen und Traditionen von Bewohnern ausserhalb der City profitieren. Die City-Vereinigung forderte neben den drei Winterterminen auch den 2. Januar.

Foto: www.drehscheibe / toget

Daniel Leupi, der Vorsteher des Polizeidepartements gibt den Geschäften am 15. Mai, am 27. November und am 4. und 18. Dezember 2011 von 11 bis 18 Uhr Gelegenheit, ihre Türen offen zu halten. Mit dem 15. Mai sollen vor allem kleine Gewerbebetriebe von den

Human health care Preis Epilepsie 2012 Für 2012 können Anmeldungen per sofort erfolgen: klaus.fetscher@ swissepi.ch oder per Telefon 044 387 67 29 erfolgen.

Mit Check: René Ebner, Direktor Personal / Administration AAE mit Country Manager Eisai Bruno Pirovino.

Kein Sonntagsverkauf am Berchtoldstag 2011 dürfen die Zürcher Geschäfte an vier Sonntagen öffnen, aber nur drei Mal im Winter und nicht am 2. Januar, dem Berchtoldstag.

zügige Geste, mit deren Hilfe bereits in naher Zukunft etliche Personen in ihrer beruflichen Integration nachhaltig unterstützt werden können.

Foto: zVg

Von Dr. Franca Moramarco

tung für eine von Epilepsie betroffene Mitarbeiterin mit einer medikamentös schwer einstellbaren Epilepsieerkrankung und einer mehrmonatigen Rehabilitationszeit nach operativem Eingriff. Das Preisgeld im Wert von 10 000 Franken wurde von der Firma zur beruflichen Integration von Menschen mit Epilepsie an die Schweizerische Epilepsie-Stiftung weiter gespendet. Eine überaus gross-

Der «Päcklibus» an der Bahnhofstrasse / Ecke Rennweg.

Verein Arbeitskette 1994 startete der Verein, der Ausbildungsplätze für Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen anbietet. Vier Gastronomiebetriebe nehmen inzwischen teil, ein Modell mit Vorbildcharakter vor dem Hintergrund der laufenden 6. IV-Revision.

Betroffene Jugendliche sollen die Chance erhalten, eine fundierte Lehre zu absolvieren und den Einstieg in die freie Wirtschaft zu schaffen. Das gibt Menschen, die aus dem ersten Arbeitsmarkt gefallen sind, oder die noch in der Ausbildung stehen, wieder Hoffnung und eine feste Stelle. Der Verein Arbeitskette fungiert als Trägerschaft

der Gastronomiebetriebe Limmathof, Renggergut, Mediacampus und Brunegg und engagiert sich in der Entwicklung von weiteren Arbeitsintegrationsprojekten. Mit seinen vier Restaurants und den zwei Aussenstellen, der Kantine der Sozialversicherungsanstalt und der Kantine der Schule für Gestaltung und Mediendesign, bietet die Arbeitskette eine einzigartige Bandbreite von sozialen Integrationsstufen an. Mittlerweile werden über alle Betriebe hinweg 100 Arbeitsplätze in den Bereichen Service, Küche, Lingerie und Fahrdienst angeboten. Informationen erteilt gerne der Geschäftsführer des Vereins Arbeitskette, Alain L’Allemand unter Telefon 043 818 69 80 oder Mail: a.lallemand@arbeitskette.ch


8

NEWS

Nr. 11 – 2010

Klimaneutral – Zürich Tourismus Zürich Tourismus ist die erste klimaneutrale TourismusOrganisation der Schweiz und verschreibt sich der sozialen Nachhaltigkeit.

menden August. Von der Weiterbildung und gutem Wissensmanagement hängt die künftige Entwicklung des Tourismusstandortes entscheidend ab. Der Stadtrat hat dem Gemeinderat beantragt, Zürich Tou-

rismus weiterhin mit jährlich 1,2 Millionen Franken zu unterstützen. Das Geld ist zweckgebunden und entspricht 9,9 Prozent des Gesamtbudgets von Zürich Tourismus.Den Grossteil, 55.4 Prozent , steuern die

Zürcher Hoteliers mit der City Tax bei, diese wird beim Gast erhoben und fliesst direkt in die Marketingaktivitäten von Zürich Tourismus in über 15 in- und ausländischen Zielmärkten ein.

Foto: swissimage.ch

Die Weiterbildung Jugendlicher erfolgte bisher über die Vergabe von Praktikantenstellen. Ab 2013 werden drei Lehrstellenplätze bei Zürich Tourismus besetzt, ein erster «Stift» startet bereits im kom-

Nicht nur von einer Traumkulisse sondern auch von der Weiterbildung und gutem Wissensmanagement hängt die künftige Entwicklung des Tourismusstandortes ab.

Partnervertrag Swiss ICT Osec In Bezug auf das «Swiss ICT Forum» haben Osec und SwissICT einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Für Osec-CEO Daniel Küng ist dies ein wichtiger Schritt im Bestreben, der schweizerischen ICT-Branche international mehr Gewicht zu verleihen. Das «Swiss ICT Forum» findet jährlich statt und ist eine bedeutsame Veranstaltung für die schweizerische ICT-Landschaft. Sie ist Plattform für die Vergabe der «Swiss ICT Awards», mit denen herausragende Schweizer ICT-Unternehmen ausgezeichnet werden. Das Forum, das unter dem Motto «Informatik bewegt die Schweiz» steht, bietet

auch den Rahmen für das ICT Summit. Gleichzeitig bildet die diesjährige Durchführung den Auftakt zu den i-days 2010 (18. bis 20. November 2010) und eröffnet die permanente Informatik-Ausstellung ifactory im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Thomas Flatt, Präsident von SwissICT verspricht sich durch die Partnerschaft mit Osec mittel- und längerfristig konkrete Wachstumsimpulse für die ICT-Industrie. Dies dank der breiten Erfahrung der Osec bei der Exportunterstützung und der Förderung von ausländischen Investitionen in den Standort Schweiz. www.osec.ch, www.swissict.ch

SWISS ICT AWARDS Am diesjährigen ICT Forum erwarten die Gäste hochkarätige ICT Expertentalks und die grosse Gala zur Verleihung der Swiss ICT Awards. Trends der ICT-Industrie , Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft gemeinsam mit Experten beurteilen, das Forum bietet die ideale Plattform, auch zur Ehrung der Finalisten und Gewinner. Das ICT Forum ist der Treffpunkt für Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, der ICT-Branche und der ICT-Verbände. Beste Gelegenheit, sein persönliches Netzwerk auszubauen. Termin: 18. November 2010, ab 17.00 h im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.

EKZ/Eltop Das Innenarchitekturbüro Retailpartners AG, Wetzikon, hat den Auftrag, das bestehende Shopdesign der EKZ Eltop Filialgeschäfte zu überarbeiten. Bereits 21 Filialen präsentieren sich im neuen Kleid. Die Raumgestaltung überzeugt durch eine übersichtlich geordnete Elektro-Haushaltgeräte Ausstellung und den neuartigen Leuchtmittelschrank direkt hinter der Kasse. Die Filialen haben neu einen Beratungstisch für Kunden, welche sich einzelne Geräte näher anschauen möchten oder Auskünfte über die Energieangebote der EKZ einholen wollen. Neben der langjährigen Stammkundschaft sollen auch Neukunden den Weg zu Eltop finden.


NEWS

Nr. 11 – 2010

Neuer CEO im Startzentrum Der Verwaltungsrat des Startzentrums hat Gert Christen, Betriebsoec. FH und MBA per 1. Januar 2011 zum neuen CEO ernannt.

Gert Christen, CEO Startzentrum Zürich ab 1.1.2011.

den kritischen ersten fünf Jahren dank intensivem Coaching hoch zu halten. Die Internet-Plattform www.startfinance.ch hilft kapitalsuchenden Jungunternehmern in

Gaydoul Group übernimmt Mehrheit an Hanhart Durch den Ausbau ihrer Beteiligung an der Hanhart Group AG wird die Gaydoul Group AG Mehrheitsaktionärin. Die wichtigsten Minderheitsaktionäre bleiben die Matter Group AG sowie die Astraia Holding AG. Auch der neue CEO Thomas Morf hat sich an der Uhrenmarke finanziell beteiligt. Bis Mai 2010 war Thomas Morf CEO der Luzerner Uhrenmanufaktur Carl F. Bucherer. Er erklärt sein neues Engagement mit der faszinierenden Markengeschichte, der hohen technischen Kompetenz und dem grossen internationalen Potenzial des Uhrenherstellers Hanhart. Hanhart baut auf der Kompetenz der für hochpräzise und absolut zuverlässige Stoppuhren bekann-

KMUMonitor Zum zweiten Mal hat der ORGANISATOR in Zusammenarbeit mit gfs-zürich die Stimmung unter KMU mit einer repräsentativen Umfrage untersucht. 54 Prozent rechnen mit einer positiven Entwicklung ihres Unternehmens.

Foto: zVg

Christen wurde 1964 am Thunersee geboren und arbeitete nach Auslandaufenthalten in Europa, USA, Asien und Südamerika in Zürich. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Internationalisierung von Start-upUnternehmen mit Schwerpunkt ITC-Bereich. Er bekleidete Führungspositionen bei Nokia, Purple Labs und weiteren Firmen, u.a. auch in China und in Taiwan. Gegenwärtig ist er noch als Berater und Coach von Start-up-Firmen tätig. Ferner engagiert er sich als Dozent für Entrepreneurship an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Fachhochschule Bern. Die Genossenschaft Startzentrum wurde von Stadt und Kanton Zürich und der Privatwirtschaft gegründet. Als NPO verfolgt das Startzentrum das Ziel, die Überlebensquoten von Jungunternehmen in

9

ten deutschen Muttergesellschaft auf. Das Unternehmen wurde 1882 durch Johann Adolf Hanhart in Diessenhofen als Uhrengeschäft gegründet. 1924 wurde die erste bezahlbare mechanische Stoppuhr lanciert. Schon früh begann man in Gütenbach im Schwarzwald mit der Produktion von Armbanduhren, darunter der legendäre Fliegerchronograph «Kaliber 40» aus dem Jahre 1938. An der Baselworld 2009 präsentierte Hanhart eine neue, exklusive Kollektion mechanischer Zeitmesser unter dem Namen Primus. Heute sind die Produkte bei ausgesuchten Fachhändlern in vielen Ländern erhältlich.

www.hanhart.com

Kontakt zu Investoren zu treten. Die Tochtergesellschaft realisiert Seminare für Jungunternehmer. www.startzentrum.ch

Befragt wurden 502 KMU in der deutschsprachigen Schweiz. Die Umfrage zeigt die Bereitschaft dieser Unternehmen, zu investieren. Vor allem bei der EDV wollen 26 Prozent der Befragten über reine Ersatzinvestitionen hinausgehen. Der Aufschwung hat aber auch Kehrseiten, so sind Fachkräfte schwer zu finden, die Arbeitsbelastung nimmt zu. Weder bei den Preisen noch bei der Zahlungsmoral ist eine Besserung zu erkennen. Gute Nachrichten gibt es für Arbeitnehmer. Demnach versprechen 37 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Reallohnerhöhung und 44 Prozent zahlen immerhin einen Teuerungsausgleich.

Medizinaltechnologie in den Gesundheitsmärkten Asiens Ein Jahr nach der Umwandlung der Investmentgesellschaft in einen Aktienfonds blickt BB Medtech auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Das Engagement in China und Indien wird sukzessive erweitert. Der Fonds investiert weltweit in Aktien von mittel- und grosskapitalisierten Medtech-Unternehmen. Die Portfolio Manager überzeugten sich vor Ort vom Potenzial in China und Indien. Sie besuchten kotierte und private Unternehmen an ihrem Standort und diskutierten mit Regierungsvertetern und Akienanalysten. In China ist bis 2015 mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 18 bis 20 Prozent zu rechnen. China entwickelt sich damit zum Medtech-Eldorado für Investoren.

Wo es an der eigenen Innovationskraft fehlt, werden sich chinesische und indische Unternehmen auf dem amerikanischen und europäischen Markt durch Akquisitionen mit modernsten Technologien eindecken. In Indien ist der Gesundheitsmarkt in Städten gut entwickelt aber nur im oberen Gesellschaftsbereich. Wegen der fehlenden Sprachbarrieren ist er weitestgehend in den Händen multinationaler Konzerne. Über 1 000 Städte mit mehr als 500 000 Einwohner sind wenig erschlossen. Die medizinische Infrastruktur auf dem Land könnte von Privaten beschleunigt aufgebaut werden.

www.bellevue.ch


10

NEWS

Nr. 11 – 2010

Kapitalmarktkommunikation Als erste führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft trat KPMG Schweiz dem Verein «XBRL CH» bei, der die Verbreitung der gleichnamigen Computersprache bezweckt. Diese vereinfacht die Finanzberichterstattung und ermöglicht eine effizientere Kapitalmarktkommunikation. XBRL (eXtensible Business Reporting Language) dient dem technisch und inhaltlich standardisierten Austausch von Informationen im Bereich der Geschäfts- und Finanzberichterstattung. Die Vorteile liegen auf der Hand, XBRL ist weniger aufwändig und fehleranfällig als

Mobilfunkabo Orange Comfort

die klassischen, zum Teil manuell erstellten Finanzberichte. Unternehmensdaten lassen sich einfacher analysieren und vergleichen. Dies erhöht die Transparenz. Die Anwendung von XBRL steht in der Schweiz erst am Anfang. Zurzeit verlangen weder die Steuerbehörden noch Regulatoren wie die Schweizer Börse oder die FINMA die Anwendung dieses Standards. Schweizer Unternehmen, welche bei der US Securities and Exchange Commission registriert sind, müssen ihre Unternehmensdaten bis spätestens 2011 in XBRL übermitteln.

Das neue Abo, eine ideale Kombination zwischen Abo und PrePay hat eine tiefe Grundgebühr, ein inbegriffenes Kommunikationsguthaben und die Möglichkeit, die maximalen Ausgaben jeden Monat zu limitieren. Gleichzeitig besteht mit Orange Comfort die Möglichkeit, aufgebrauchte Kommunikationsguthaben wieder aufzubrauchen. Was übrig bleibt, wird auf den Folgemonat übertragen. Dazu offeriert Orange eine breite Auswahl an

günstigen Mobiltelefonen. Wer Orange Comfort im Online Shop bestellt, profitiert von einem speziellen Online-Rabatt. Die Grundgebühr für Orange Comfort 15 beträgt CHF 15.–, für Orange Comfort 35 CHF 35.– im Monat. Bei ersten Modell sind bis zu 25 Minuten Gesprächszeit oder 100 SMS, bei Modell 35 75 Minuten Gesprächszeit und 300 SMS inbegriffen. Der Minutentarif zu allen CH-Netzen beträgt CHF –.40, für SMS CHF –.10. www.orange.ch/comfort

www.kpmg.ch/XBRL

EKZ Solarstrombörse online Über die neue Plattform der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich können interessierte Produzenten den EKZ Solarstrom anbieten. Das unterstützt effiziente Anlagen und begünstigt vorteilhafte Einkaufspreise. Immer mehr Kunden der EKZ wollen einen Teil ihres Stromverbrauchs mit ökologisch produziertem Strom ergänzen, dem EKZ Naturstrom. Dank der steigenden Nachfrage können neue Produzen-

ten in die EKZ Solarstrombörse aufgenommen werden. Über eine interaktive Online-Auktion sucht der Energiedienstleister zusätzliche Solarstrom-Anbieter. Produzenten von Solarstrom können sich registrieren und für die erste Auktion bis zum 12. November ein Verkaufsangebot für ihren Solarstrom abgeben. Die Ausschreibung erfolgt periodisch gemäss dem jährlichen Absatz von EKZ Naturstrom. www.solarstrom.ch

Tiefe Grundgebühr und ein inbegriffenes Kommunikationsguthaben.

Foto: bilderbox.de

Email-Protection-Lösung Der norwegische IT-Security-Spezialist Norman hat den Funktionsumfang seiner E-Mail-Management-Lösung ausgeweitet.

EKZ Solarstrombörse: Über eine interaktive Online-Auktion sucht der Energiedienstleister zusätzliche Solarstrom-Anbieter.

Foto: bilderbox.de

Dazu gehören das erweiterte Sender Reputation System, ein PolicyManagement-Add- on und die vermehrte Nutzung des Quarantäne -Reports. NEP blockiert nicht nur Spam, Malware und Phising-Attacken bereits vor dem Eindringen in das Unternehmensnetz. Eine leistungsfähige SCA-Antispam-Engine ermöglicht auch eine Erkennungs-

rate von 98,6 Prozent bei einer Treffergenauigkeit von 99,99 Prozent. Beim Filter der E-Mail-Anhänge werden unerwünschte Dateiformate blockiert. Da die Angaben vom Format geprüft werden, werden versteckte oder umbenannte Erweiterungen ebenfalls entdeckt. Eine Auflistung der Dateiformate wird mitgeliefert und die zu blockierenden Files lassen sich individuell auf Netzwerk-, Domain- und Benutzerebene einstellen. www.norman.ch


EVENT

Nr. 11 – 2010

Stimmungsvoller Veranstaltungsort: Das Hotel Baur au Lac in Zürich.

11

Bilder: zVg

2. Zürcher Unternehmerball Bereits zum zweiten Mal in Folge organisiert der Pioneers’ Club (PCU) den Unternehmerball zur Förderung des Unternehmergeistes in festlichem Rahmen. Am 20. November 2010 wird im Hotel Baur au Lac dem Unternehmer als Antriebgebende Figur für gesellschaftlichen Fortschritt und Wohlstand Rechnung getragen.

2003 als Non-Profit-Organisation gegründet, um den Erfahrungsaustausch und Know-How-Transfer zwischen Start-ups untereinander sowie bereits etablierten Unternehmern zu ermöglichen und zu fördern, verkörpert der PCU ein wertvolles, internationales und branchenübergreifendes Netzwerk. Adrian Liggenstorfer, Gründer und Präsident der Organisation, kann sich über die positive Entwicklung des PCUs freuen, zählt er doch mittlerweile über 600 Pioniere, die stets an ihren Ideen, Produkten oder Businessmodellen feilen und das Netzwerk mit ihren Erfahrungen bereichern. Jene 600 Mitglieder sind es auch, die von den in der Regel exklusiven PCU-Events profitieren. Was bewegte den PCU dazu, den Unternehmerball als für Interessierte offene Plattform zu lancieren? Adrian Liggenstorfer gibt Antwort: «Vordergründig geht es um die gemeinsame Förderung des Unternehmergeistes. Der Unternehmer-

Konzept und stösst auf grosses Interesse. Schon mehrere Wochen vor dem Event waren alle Plätze vergeben», meint Mitorganisator Marc P. Bernegger. Die Gäste des diesjährigen Zürcher Unternehmerballs, zu denen Jungunternehmer ebenso gehören wie Persönlichkeiten aus der wirtschaftlichen und politischen Avantgarde, können sich schon jetzt auf ein Gala-Dinner, eine Party mit Live-Band, eine attraktive Tombola und Zeit für ausgiebiges Networking freuen.

BALLPROGRAMM 19.00 Apéro, Le Salon Français 19.40 Platzierung, Le Petit Palais und Baur au Lac Halle 20.00 Eröffnungsansprache, Adrian Liggenstorfer (Präsident PCU) und Key Note Speaker Giuseppe Scaglione (Gründer und Inhaber Radio 105, Radio Monte Carlo Swiss und Rock Nation) 20.15 Gala Dinner, Le Petit Palais und Halle Baur au Lac 21.30 Barbetrieb, Tombola, Networking, Le Petit Palais ab 22.00 Party mit Nina Gutknecht Band 23.00 Tombola-Verlosung 24.00 Mitternachtssnack (Selbstinkasso) bis 02.00 Barbetrieb und Party mit Nina Gutknecht Band Dresscode: Black Tie

figur als zentraler Antrieb des Fortschritts und Wohlstands muss in unserer Gesellschaft wieder vermehrt Beachtung geschenkt werden. Mit dem Unternehmerball

Der Event ist offen für sämtliche Interessierte.

Gründer Pioneers’ Club PCU: Adrian Liggenstorfer.

möchten wir diese Botschaft nach aussen tragen.» Die Plattform scheint anzukommen: «Wie sich am letztjährigen Ball gezeigt hat, funktioniert unser

Weitere Informationen: Pioneers’ Club, PCU, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Mail: ball@pcunetwork.com Anmeldung: www.unternehmerball.ch


12

WIRTSCHAFT

Immigranten sind immer besser qualifiziert.

Zuwanderung in den Zürcher Wirtschaftsraum Die Personenfreizügigkeit hat neue Immigrantinnen und Immigranten in die Schweiz und verstärkt in den Wirtschaftsraum Zürich gebracht. Die Debatte um das verträgliche oder notwendige Ausmass wird emotional geführt. Die Zürcher Kantonalbank hat eine Studie «Immigration 2030 – Szenarien für die Zürcher Wirtschaft und Gesellschaft» in Auftrag gegeben.

Von Peter Blattner Die Studie untersucht, wie sich die Zuwanderung in den Wirtschaftsraum entwickeln könnte und welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Beauftragt mit der Studie waren das Institut sotomo, das Büro BASS, Bern Fahrländer Partner Zürich und die Fachhochschule St. Gallen. Dabei wurden drei Szenarien festgelegt. Das Basis-Szenario entspricht dem erwarteten Trend, das Boom-Szenario geht davon aus, dass der Boom der letzten zehn Jahre anhält. Das KonvergenzSzenario steht für eine Angleichung

unter den europäischen Ländern, was die Zuwanderung abschwächen würde. Strukturwandel Der weit gefasste Wirtschaftsraum reicht bis in die Zentral- und Nordostschweiz und umfasst 14 Kantone und Halbkantone. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen Tiefqualifizierte aus dem Mittelmeerraum kamen, sind es heute hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Nord und West. Der Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft hält unvermindert an. Das verschlechtert die Chancen für Tiefqualifizierte aber

führt zu guten Chancen für Hochqualifizierte. Die Immigration ermöglicht den Pool der Hochqualifizierten zu erweitern. Die Zahl der Zuggewanderten, vorab aus Deutschland, hat sich trotz Finanzkrise kaum reduziert. Das wirft Fragen nach der Konkurrenzierung im Arbeits- und Wohnungsmarkt auf und ist zu einem politischen Thema geworden. Bevölkerungswachstum dank Zuwanderung Dank der Zuwanderung konnte die Arbeitsnachfrage der Zürcher Wirtschaft befriedigt werden. Sie bildet auch den Hauptgrund für das rela-

tiv starke Bevölkerungswachstum. Knapp zwei Drittel aller Ausländer über 25 Jahren aus den neuen Herkunftsländern arbeiten im Tertiärsektor. Viel häufiger als alle anderen Nationalitäten sind sie in den Berufsfeldern Wissenschaft und Technik anzutreffen. Überproportional sind sie Chefbeamte oder Geschäftsleitungsmitglieder. Man zählt sie aufgrund ihres Lebensstils zur urbanen Avantgarde. Diese Personen konzentrieren sich insbesondere in der Stadt Zürich, um den See und um Zug. Generell mischen sich die schweizerische und die ausländische Bevölkerung immer stärker.


Nr. 11 – 2010

Foto bilderbox.de

Immigration 2030 Der Wandel der Zuwanderung wird mehr oder weniger auch die Immigration 2030 prägen. Gemäss BasisSzenario wächst die Gesamtbevölkerung im Wirtschaftsraum Zürich bis 2030 um acht Prozent, bei den Ausländern um 13 Prozent. Die Erwerbsbevölkerung (15 bis 64 Jahre alt) nimmt um 24 Prozent zu, der Ausländeranteil um 28 Prozent.

Grösste ausländische Bevölkerungsgruppe bilden die Deutschen, gefolgt vom Raum Südeuropa sowie Westbalkan und Türkei, deren Zahlen rückläufig sind. Der Anteil der Hochqualifizierten soll sich auf 45 Prozent erhöhen. Im Boom-Szenario, das die starken Jahre vor der Bankenkrise fortführt, wächst die Gesamtbevölkerung bis 2030 um 18 Prozent (Ausländer 43 Prozent). Die Er werbsbevölkerung nimmt um 34 Prozent zu (64 Prozent). Das bedeutet, dass es drei mal mehr Deutsche als Personen aus den Räumen EU Süd oder Westbalkan und Türkei gäbe. Der Anteil der Hochqualifizierten steigt um 49 Prozent. Im Konvergenz-Szenario nimmt die Gesamtbevölkerung bis 2030 um ein Prozent ab, der Ausländeranteil schrumpft gar um 27 Prozent. Die Erwerbsbevölkerung wächst um zehn Prozent, hier sinkt die Zahl der Ausländer um 14 Prozent. Der Anteil der Hochqualifizierten steigt auf 39 Prozent, dies fast ausschliesslich aufgrund der Bildungsentwicklung in der schweizerischen Bevölkerung. Die neue Zuwanderung Als Migrationsmotivationen sind Jobangebote zu nennen, die hohe Lebensqualität aber auch private Beziehungen. Die wenigsten Hochqualifizierten sind völlig ungebunden, im Laufe der Zeit gewinnen beziehungsbedingte Überlegungen an Gewicht. Da in diesem Milieu oft

beide Partner eine Karriere verfolgen, sind Doppelkarrieremöglichkeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtige Rahmenbedingungen, um diese Leute bei der Stange zu halten. Integration der Immigrierten am Arbeitsplatz ist angesagt, denn die Betriebe wollen angesichts der Anfangsinvestitionen in neue Mitarbeitende keine weiterziehenden Nomaden. Gemäss OECD wird sich der Wettbewerb um Talente noch verschärfen. Auswirkungen Die Zuwanderung von Hochqualifizierten beschleunigt den Strukturwandel und erweitert das Wachstumspotenzial. Wieweit auch die Einheimischen gewinnen, hängt von den Verteilungseffekten im Arbeits- und Wohnungsmarkt ab. Entscheidend ist, ob die Zuwanderer komplementär Stellen besetzen oder ob sie direkt mit den Einheimischen konkurrenzieren. In diesem Fall steigt tendenziell die Arbeitslosigkeit und die Löhne der Einheimischen sinken. Die Zuwanderung hilft über die starken Rentnerjahrgänge der nächsten Zeit hinweg, die Altersleistungen der AHV mitzufinanzieren. Wandern Gutqualifizierte zu, entlastet dies Sozialwerke und Staats-Finanzen. Dies ist im Boom-Szenario 2030 noch stärker als im Basis-Szenario. Die neue Zuwanderung in die Zentren führt zu einem überproportionalen Anstieg der Wohnungspreise. Ein zunehmend grösserer Teil der

13

Bevölkerung wird sich diese Wohnregionen nicht mehr leisten können. Chancen und Herausforderungen Die Chancen liegen in einer erhöhten internationalen Konkurrenzfähigkeit. Es eröffnet sich die Option zu einer Metropolitanregion von europäischer Bedeutung heranzuwachsen. Die Einheimischen dürften auch von Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf profitieren. Die demografische Alterung wird gemildert, Sozialwerke und Steuerzahler entlastet. Auf dem Wohnungsmarkt droht eine Zersiedelung wenn nicht über eine raumplanerische Steuerung eine Verdichtung in den Zentren umgesetzt wird. Die Karrierechancen der Einheimischen geraten durch die internationale Konkurrenz unter Druck. Das kann Überfremdungsängste auslösen. Der Strukturwandel ist bei Vielen noch gar nicht angekommen. Die Immigration 2030 kann sich positiv auf Wirtschaft und Gesellschaft des Wirtschaftsraum auswirken. Man kann aber nicht nur die Chancen betonen, sondern muss auch die Herausforderungen meistern. Für die nötigen Rahmenbedingungen sind die Weichen heute zu stellen.

Studie bestellen: Die Studien sind in allen Filialen der Zürcher Kantonalbank erhältlich. Sie können auf www.zkb.ch/publikationen bestellt oder heruntergeladen werden.

Anzeige

MEHR ALS 400 MODELLVARIANTEN FÜR ALLE BERUFSGATTUNGEN

CITROËN NEMO

11 Modellvarianten: Variables Extenso®-Fahrerhaus ...

CITROËN BERLINGO

53 Modellvarianten: Variables Extenso®-Fahrerhaus, 4x4 ...

Bis zu

CITROËN JUMPY

91 Modellvarianten: Kastenwagen, Plattform-Kabine, 4x4 ...

31 % Rabatt

www.citroen.ch

CITROËN JUMPER

Mehr als 290 Modellvarianten: Kastenwagen, Pick-up mit Kabine, Chassis-Kabine, 4x4, Plattform-Kabine …

Angebote bis Angebote biszum zum30.November 31. Oktober2010 2010gültig. gültig.

Über die 400 Modellvarianten hinaus sind Hunderte von individuellen Aus-, Auf- und Umbauten erhältlich. Die Angebote gelten für alle zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober 2010 verkauften Fahrzeuge. Beispiel: Jumper Kastenwagen verblecht 30 L2H2 2.2 HDi 100, Fr. 38’310.–, -31 % Rabatt: Fr. 11’876.–, Endpreis Fr. 26’434.–. Alle Preisangaben verstehen sich ohne MwSt. Empfohlener Verkaufspreis. Auf Dauertiefpreise keine weiteren Vergünstigungen. Citroën behält sich das Recht vor, die technischen Daten, die Ausstattungen und die Preise ohne Vorankündigung zu ändern. Die angebotenen Nutzfahrzeuge sind für die geschäftliche oder berufliche Nutzung bestimmt. Die Angebote gelten ausschliesslich für Flottenkunden gemäss Citroën-Reglement, nur bei den an der Aktion beteiligten Händlern. Abbildungen nicht verbindlich.

Zürich - Citroën Zürich, Citroën (Suisse) SA, Badenerstrasse 415, Telefon 044 497 33 20 oder beim Citroën-Partner in Ihrer Region unter www.citroen-zuerich.ch


14

AUSBILDUNG

Nr. 11 – 2010

Berufsmesse ZĂźrich Vom 23. bis 27. November 2010 findet in der Messe ZĂźrich die sechste Berufsmesse ZĂźrich statt. Sie ist Treffpunkt fĂźr Berufsinformationen in der Grund- und Weiterbildung.

Jugendliche vor der Berufswahl kĂśnnen hier eine Vielzahl von Lehrberufen und Schulungsangeboten, die an der Messe vorgestellt werden, ausprobieren. Erwachsene finden Weiterbildungsangebote, die fĂźr die Karriere fĂśrderlich sind. Dazu gibt es kurze Forumsveranstaltungen zur Lehrstellensuche, der Berufswahl und der Laufbahngestaltung sowie der Bewerbung. Die Berufsmesse ZĂźrich wird vom Kantonalen Gewebeverband ZĂźrich und von der MCH Messe ZĂźrich veranstaltet. ErmĂśglicht wird sie durch die finanzielle UnterstĂźtzung der ZĂźrcher Kantonalbank, der Bildungs-

Fotos: MCH Messe Schweiz (ZĂźrich) AG

BERUFSMESSE ZĂœRICH 23.-27. November 2010, Messe ZĂźrich, ZĂźrich-Oerlikon, Hallen 1 und 2. Eintritt frei, www.berufsmessezuerich.ch

direktion des Kantons ZĂźrich und dem Bundesamt fĂźr Berufsbildung und Technologie. Es werden neue Tendenzen und Trends in der Berufs- und Weiter-

bildungslandschaft vorgestellt. Eltern und weiterbildungsinteressierte Erwachsene kĂśnnen im Forum auf sie zugeschnittene Kurzveranstaltungen besuchen wie

ÂŤEltern begleiten die Berufswahl kompetentÂť oder ÂŤWie sieht heute eine Bewerbung aus?ÂťHĂśhepunkte sind die Schweizer Berufsmeisterschaften der Elektroinstallateure sowie der Maler und Gipser. Die Medaillengewinner und -gewinnerinnen qualifizieren sich fĂźr die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaften WorldSkills 2011 in London.

Anzeige

!

tze

te etz

l

lä ie P

fre

ZĂźrich (WTC), Dienstag 16. November 2010

3. Zollsymposium Schweiz – EU

ng u r h ß f Aus e g i e fält mzßg g u s r t f o ä Gesch agerungen fßr s d n u s nl ung elei Wohn gen / MÜb 39 9 ckun 3 a p 1 r 0 e V 43

Tel. 04 zuege.ch rum e t s i .ch f n p i . w w e w w @blu 1 43 75 e g e u umz ax 044 37 r e t s i GmbH F pf zĂźge A ter Umolzstr. 188 h s i f P enh 46 ZĂźric toph Chris Schwand 80

Aus dem Inhalt: ( #$!#&$$  ( #!" '# ( !$!" !$ ( #! $"!"#! 

Veranstalter: School for International Business, 8006 ZĂźrich, Tel. 043 243 75 32 Online-Anmeldung unter %%%oder per E-Mail an mail@eiab.ch

Premium-Partner

Kooperationspartner

Veranstaltungspartner

Medienpartner

Business Network Switzerland

Interaktive LĂśsungen fĂźr Events

GroupConsulter

ÂŽ


NEWS

Nr. 11 – 2010

VZH News

IMPRESSUM

Die UnternehmerZeitung erscheint im Verlag SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich. www.unternehmerzeitung.ch info@unternehmerzeitung.ch Telefon 044 306 47 00 Fax 044 306 47 11

Wir zitieren Informationen aus den Mitteilungsblättern des Verbandes Zürcher Handelsfirmen VZH

In Kürze

Herausgeber Remo Kuhn, kuhn@swissnews.ch

VOREILIGE FRISTLOSE KÜNDIGUNG

Verlagsleitung Urs Huebscher, huebscher@unternehmerzeitung.ch

Foto: Bilderbox.de

Redaktion Peter Blattner, blattner@unternehmerzeitung.ch Stine Wetzel, wetzel@unternehmerzeitung.ch Rika Koch, koch@unternehmerzeitung.ch Layout und Produktion Nicole Collins, Manuel Jorquera und Bruno Strupler print@unternehmerzeitung.ch Anzeigen info@unternehmerzeitung.ch Telefon 044 306 47 00 Druckunterlagen www.swissbusinesspress.ch/ kundendaten Abonnements Der ZürcherUnternehmer liegt im Grossraum Zürich der Unternehmer Zeitung bei und kann nicht separat abonniert werden. Ein Jahresabonnement der Unternehmerzeitung kostet 40 Franken (10 Ausgaben), abo@unternehmerzeitung.ch

Druck Ringier Print, Adligenswil. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und Quellenangabe © Zürcher-Unternehmer. Im Verlag SWISS BUSINESSPRESS SA erscheinen ausserdem SWISS NEWS, The National English Journal, ATTIKA, das Zürcher Magazin, PAULICUISINE, das Gastronomie-Fachmagazin. Verlag und Redaktion übernehmen keine Haftung für nicht verlangtes Presse- und Bildmatrial. Die namentlich gezeichneten Beiträge stehen unter der Verantwortung ihres Verfassers und decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Redaktion.

Anzeige

Eine Heimat für Behinderte.

Barlohnauszahlung nie ohne Quittung.

Barlohnauszahlung Ein Arbeitgeber zahlte einem Arbeitnehmer den Lohn wöchentlich in bar aus, wobei für eine gewisse Zeit die Quittungen fehlten. Der Arbeitnehmer klagte in der Folge den entsprechenden Lohn ein. Das Arbeitsgericht verlangte vom Arbeitgeber den Nachweis,

Gratisinserat

dass er auch für die Zeit, in der keine Quittungen ausgestellt wurden, den Lohn bar bezahlt hatte. Da er diesen Beweis nicht erbringen konnte, hatte er die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen und die Klage des Arbeitnehmers wurde gut geheissen.

REALEXEKUTION VON KONKURRENZVERBOTEN Das Arbeitsgericht hielt einmal mehr fest, dass die Realexekution eines Konkurrenzverbotes, d.h. das Verbot, am neuen Ort tätig zu sein, nur in ausserordentlichen Fällen zulässig ist. Bei Fragen dazu gibt das Sekretariat VZH Auskunft.

Konkurrenzierung Ein Gebäudereiniger hatte sich während eines laufenden Arbeitsverhältnisses als selbständiger Unternehmer empfohlen und private Visitenkarten an Haushaltungen verteilt. Das war eine krasse Verletzung

der Treuepflicht gegenüber seinem Arbeitgeber, zumal er auch noch dessen Preise unterbot. Die vom Arbeitgeber deshalb ausgesprochene fristlose Entlassung wurde durch das Arbeitsgericht daher geschützt.

Provisionsanspruch Während einer Freistellungszeit hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf den gleichen Lohn, wie wenn er arbeiten würde. Das bedeutet, dass eine Provision für die fragliche Periode geschätzt werden

www.stiftung-waldheim.ch

Ein Arbeitnehmer hatte am 12. November fristlos gekündigt, weil er den Oktoberlohn noch nicht erhalten hatte. Da war unzulässig, da der Arbeitgeber erst wenige Tage in Verzug war und damit noch keine schwere Vertragsverletzung vorlag. Es bedürfte wiederholter verspäterer Lohnzahlungen, die trotz Mahnung anhalten.

muss. Grundsätzlich kann vom Durchschnitt der vergangenen 12 Monate ausgegangen werden, wobei allerdings Sonderfaktoren wie saisonale Schwankungen zu berücksichtigen sind.

Foto: Bilderbox.de

4. Jahrgang UnternehmerZeitung, 16. Jahrgang KMU-Manager

stiftung wa l d h e i m

15

RETENTIONSRECHT VON ARBEITNEHMERN Eine Arbeitsnehmerin retinierte einen Porsche, den ihr der Arbeitgeber zur Nutzung, auch für private Fahrten, überlassen hatte. Nachdem sie berechtigte und fällige Forderungen gegenüber ihrem Arbeitgeber hatte, wurde das Retentionsrecht geschützt. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass das fragliche Fahrzeug nur geleast war.

Verband Zürcher Handelsfirmen, Seegartenstrasse 2, 8008 Zürich, Tel. 044 211 40 58


Eine Marke der Daimler AG

Die eleganteste Visitenkarte für Ihr Geschäft. Auch für Klein- und Kleinstunternehmen: interessante Konditionen auf Firmenfahrzeuge. Bei Mercedes-Benz erhalten Sie schon ab dem ersten Fahrzeug einen Flottenrabatt. So fahren Sie zum Beispiel schon ab Fr. 44’988.– einen C 180 CGI BlueEFFICIENCY Kombi. Mit einem neuen Mercedes steigern Sie nicht nur Ihre und die Freude Ihrer Mitarbeiter, sondern Sie bieten allen auch mehr Sicherheit: dank serienmässigem C-Klasse Sicherheitspaket, unter anderem mit Kneebag für den Fahrer. Lassen Sie sich von einem Mercedes-Benz Partner beraten oder informieren Sie sich unter www.mercedes-benz.ch

Mercedes-Benz Automobil AG Zweigniederlassung Zürich-Nord, Hagenholzstrasse 111, 8050 Zürich, www.merbagretail.ch/zuerichnord C 180 CGI BlueEFFICIENCY Kombi, 115 kW/156 PS, 1’796 cm3, 5 Türen, Barkaufpreis Fr. 48’900.–, minus 8 % Nachlass (Miniflotte 1–7 Fahrzeuge). Bei Kombination mit Privatkundenaktionen wird der Flottenrabatt entsprechend angepasst. Angebot nur gültig für Unternehmen mit Handelsregister-Eintrag oder gültiger MWSt.-Nr.

Zuercher Unternehmer 11/2010  

Die Zürcher Splitausgabe der UnternehmerZeitung

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you