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BUSINESS DAS LIFESTYLE-MAGAZIN DER

UNTERNEHMER

ZEITUNG

P O RT R A I T: M I S S E A RT H 2 0 1 0

LIZA ANDREA KUSTER MISS MIT BISS

R E P O RTA G E

RETAIL-STANDORTVERGLEICH EINMAL UM DIE GANZE WELT

B U S I N E S S - TA L K : E m a n u e l P r o b s t , P a s c a l K a u f m a n n


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INHALT

R E P O RTA G E 4 Einmal um die ganze Welt- Der Retail-Vergleich 12 NEWS B U S I N E S S - TA L K 1 6 Liza Andrea Kuster – Miss mit Biss 1 9 Emanuel Probst, JURA CEO 2 1 Pascal Kaufmann von Starmind LIFESTYLE 2 4 100 Jahre Uhrenmanufaktur EBEL

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T R AV E L 2 8 Finnair – Auf dem Weg nach Asien 3 2 Von Solothurn nach Hongkong – Das Grand Hotel

Mandarin Oriental

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Liza Andrea Kuster war Miss Earth 2010 und setzt sich weiterhin für humanitäre Zwecke ein.

Foto Titelbild: Maurizio Moutanj / zVg

IMPRESSUM Business Class 3/11 Das Lifestyle-Magazin erscheint vier Mal jährlich zusammen mit der UnternehmerZeitung im Verlag Swiss Businesspress SA, Köschenrütistrasse 109, 8052 Zürich, Telefon 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.businessclassmagazin.ch, info@businessclassmagazin.ch Herausgeber: Remo Kuhn, kuhn@swissnews.ch Verlags- und Redaktionsleitung: Urs Huebscher, huebscher@unternehmerzeitung.ch Redaktion: Birthe Grautmann, grautmann@unternehmerzeitung.ch Layout und Produktion: Bruno Strupler, print@unternehmerzeitung.ch Druck: Rankwoog Print GmbH, Zofingen 3. Jahrgang BusinessClass: 17. Jahrgang, UnternehmerZeitung, Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und genauer Quellenangabe UnternehmerZeitung/BusinessClass gestattet. Für unverlangt eingesandtes Textund Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Im Verlag SWISS BUSINESSPRESS SA erscheinen ausserdem VR-Praxis, das Schweizer Magazin für Verwaltungsräte, SWISS NEWS, The international Magazine of Switzerland ATTIKA, das Zürcher Magazin, PAULI-CUISINE, das Gastronomie-Fachmagazin.

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EINMAL UM DIE GANZE WELT

D E R R E TA I L - S TA N D O R T V E R G L E I C H

Die Atmosph채re der Weltst채dte ist gepr채gt von Innovation, Luxus und stetigem Wandel.

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VON BIRTHE GRAUTMANN

Retailer wie Konsumenten zieht es in die grossen Metropolen der Welt. Hier steht die Zeit nie still und die Städte zeigen sich von den unterschiedlichsten Seiten. So wird beispielsweise London stets von royalem Flair dominiert und dennoch zieht die britische Hauptstadt Menschen mit individuellem Charakter an. Hier findet der extravagante Lebenskünstler genauso seinen Platz wie der traditionelle Banker. Die Atmosphäre der Weltmetropolen, wie New York, London oder Tokio ist geprägt von Innovation, Luxus und stetigem Wandel. Marc-Christian Riebe von der Location Group jettet regelmässig um die Welt, um die begehrtesten Pflaster der Welt genauer zu betrachten und Retailer an den besten Locations zu platzieren. Mit Hilfe von Location TV und der RetailMarktstudie der Location Group hat BusinessClass Fakten für sieben Weltstädte in Bezug auf Shopping, Mieten, Schlüsselgelder und Lohn- und Preisniveau sowie Binnenkaufkraft zusammengestellt. ZÜRICH – DIE SPITZENREITERIN

Zu einem grossen Teil ist es der Bahnhofstrasse zu verdanken, dass Zürich unter den drei teuersten Einzelhandelsstandorten der Welt rangiert – hinter New York City und Hong Kong. Zwischen Bally Capitol und Paradeplatz betragen die Mieten über 12 000 Franken pro Quadratmeter und Jahr, wobei aber auch Umsätze von 50 000 Franken pro Quadratmeter jährlich keine Seltenheit sind. Auf der Bahnhofstrasse flanieren täglich über 100 000 Passanten und ziehen an luxuriösen Geschäften wie Bulgari, Cartier, Chanel, Jimmy Choo, Hackett London, Hermès und Prada vorbei. Neben diesen «zugezogenen» Luxusboutiquen sind aber auch alteingesessene Schweizer Unternehmen an der prominentesten Einkaufsstrasse der Schweiz ansässig. Die Chronometrie Beyer verkauft hier schon seit sieben Generationen hochwertige Zeitmesser und kann seit Juli 2011 mit einer Patek-Philippe-Boutique aufwarten, neben Genf die Einzige 3 l 2011

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in der Schweiz. Aber auch die gut frequentierten Seitenstrassen der Bahnhofstrasse machen Zürich zu einem Mekka für Designer und Shopaholics. So findet sich beispielsweise in der Bärengasse die vergrösserte Boutique von Paul & Shark, Agent Provocateur sowie das französische Modelabel Zadig & Voltaire. Im Rennweg kann man unter anderem American Apparel, Kiehl’s, Lacoste, McGregor, Starbucks und Thomas Sabo besuchen. An der Storchengasse und am Weinplatz findet man die Geschäfte von Tom Ford, Prada, Miu Miu, Dolce und Gabbana sowie acht weitere Multibrand-Boutiquen von Trois Pommes, die allesamt von Trudie Götz betrieben werden. Dass Zürich ein beliebtes und teures Pflaster ist, zeigt sich nicht nur darin, dass sich Umsätze in der Weltspitze befinden, sondern auch die Mieten am Höchsten sind. Aber Zürich hat nicht nur bei den Einzelhandelsstandorten die Nase vorn, auch das Lohnniveau des Zürchers liegt weltweit an der Nummer eins, deutlich über dem der anderen Weltstädte. Beschäftigte in Zürich verdienen netto mehr als jeder andere auf der Welt und die ausserordentlich hohen Bruttolöhne gepaart mit der vergleichsweise niedrigen Abgabenlast sind besonders arbeitnehmerfreundlich. Das sehr gute Lohnniveau schlägt sich in der Binnenkaufkraft nieder und auch hier liegt Zürich auf dem ersten Platz. Dem Zürcher bleiben daher nach Abzügen die meisten Güter. Betrachtet man nun das Preisniveau, so gehört Zürich zu den teuersten Städten für Damengarderobe. Für Herrenbekleidung liegt Zürich nur auf dem vierten Platz. BERLIN – KONKURRENT FÜR DÜSSELDORFER K Ö N I G S A L L E E U N D F R A N K F U RT E R Z E I L

Deutschland ist für europäische Einzelhändler zum führenden Expansionsziel geworden. Gründe dafür sind das starke Wirtschaftswachstum und die bisher vergleichsweise geringe Internationalisierung des Marktes. Stabile Umsätze machen Deutschland trotz Finanzkrise attraktiv. Es gibt zahlreiche interessante Handelsstandorte, obwohl der Wettbewerb in Deutschland bereits sehr ausgeprägt ist. Expandieren wollen dabei nicht nur internationale, sondern auch nationale Einzelhändler. In Berlin zahlt man die höchsten Mieten für Einzelhandelsstandorte in der Tauentzienstrasse und am Kurfürstendamm. Der Quadratmeter pro Jahr kostet hier circa 3500 Franken. An diesen Luxusmeilen kann man beispielsweise im KaDeWe und am Ku’damm die Shops von Hermès besuchen, die in diesem Sommer vergrössert wurden. Auch Bally hat einen Store am Kurfürstendamm, genauso wie der amerikanische Outdoorgigant The North Face. In der Tauentzienstrasse kann man ebenfalls seit kurzem Monsoon Accessorize besuchen. Das britische Unternehmen hat bereits 1000 Läden in 60 Ländern und erwirtschaftet rund eine Mrd. Franken. Dieser Shop ist sogar der erste Monsoon-Shop überhaupt in Berlin und das gleich an einem der besten Standorte, die die deutsche Haupstadt zu bieten hat. Der Laden wird nämlich von dem angesagten spanischen Label Desigual und vom dänischen Unternehmen Vero Moda flankiert. Es ist kaum zu glauben, dass sich Monsoon ganz normal beim Vermieter beworben hat und kein Schlüsselgeld geflossen ist. Beliebt ist auch die Friedrichsstrasse. Hier eröffnete All Saints Spitalfields seinen zweiten Shop, denn bereits 2009

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Der Flagship-Store von Superdry auf der Berliner Friedrichsstrasse.

hatte das Unternehmen in der Rosenthaler Strasse eine Verkaufsfläche von 650 Quadratmetern auf drei Etagen eröffnet. Ebenso eröffneten auf der Friedrichsstrasse der FlagshipStore von Superdry sowie der von 7for all mankind. Auf der ehemaligen Appelrath&Cüpper Fläche hat im September 2011 der erste deutsche Bershka Store eröffnet und wurde von den Kunden frenetisch gefeiert. Bei den Einzelhandelsspitzenmieten ist Berlin national weit hinter Spitzenreiter München, Düsseldorf und Frankfurt auf dem sechsten Platz. International ist nur München im Ranking der Location Group verzeichnet und ist dort hinter Sydney an zehnter Stelle. Vom Lohnniveau rangiert die deutsche Hauptstadt auf dem 22. Platz, aber noch vor Paris und Mailand. Stellt man dies in Bezug zur Binnenkaufkraft, so ist es doch erstaunlich, dass Berlin dort den zwölften Rang belegt. Das Berliner Preisniveau ist im internationalen Vergleich human, hier liegt die Hauptstadt auf dem 36. Rang. M A I L A N D – D I E I TA L I E N I S C H E M O D E M E T R O P O L E

In Mailand findet man die besten und teuersten Geschäfte am Corso Vittorio Emanuele, an der Piazza del Duomo, an der Piazza San Babila, am Corso Venezia, der Via Torino und der Via Montenapoleone. Hier geben sich Labels wie Gap, zudem auch Banana Republic, Old Navy, Piperlime und Athleta gehören, Burberry Brit, Cacharel, Dolce & Gabbana, Dior, Jimmy Choo, Mango, Prada, Versace und Zara die Ehre. Am Piazza San Babila eröffnete im vergangenen Jahr der erste eigenständige Zara Home Store sowie Guess auf 420 Quadratmetern und zwei Etagen. Genauso eröffnet Coin, ein italienischer Warenhauskonzern, an der Galleria del Corso einen Store auf sieben Etagen und 3600 Quadatmetern, um den Konsumenten Bekleidung, Accessoires, Kosmetik, Hightech-Produkte und Lebensmittel aus dem Luxussegment zu bieten. Treffpunkt für alle Schuhfetischisten ist der weltweit grösste Geox-Laden an der Via Torino. Der Shop bietet zudem auch einen atemberaubenden Anblick, denn die Aussenfassade ist mit einer Skulptur aus hunderten von gold3 l 2011


Bershka unter den Arkaden an der Corso Vittorio Emanuele (Mitte). Das «Maison» von Loius Vuitton an der New Bond Street (rechts).

bronze- und kupferfarbenen Edelmetallplatten bedeckt. Diese werden durch Motoren ständig in Bewegung gehalten und sorgen für einen permanenten Luftaustausch. Bei Geox atmet somit nicht nur der Schuh, sondern auch ihr grösster Store. Die interessantesten Nachrichten kommen von der Piazza del Duomo; hier bot die italienische Investmentgesellschaft Sorgente Group dem Kaufhaus La Rinascente für ihre wichtigste Filiale 480 Mio. Euro. Bedingung war laut Location Group, dass der kommerzielle Betrieb von neuen Akteuren übernommen würde. Wie die Presse mitteilte, steckte die Familie Borletti dahinter, die sich als Miteigentümerin mehr operative Kontrolle wünschte. Betrachtet man nun Mailand im internationalen Vergleich, so befindet sich die italienische Modemetropole bei den Einzelhandelsmieten auf dem siebten Platz. Die Durchschnittsmiete auf der teuersten Strasse, der Via Montenapoleone beträgt im Jahr circa 8000 Franken pro Quadratmeter. Was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass der Mailänder im Schnitt gerade einmal die Hälfte vom Einkommen eines Zürchers verdient. Beim Lohnniveau liegt Mailand nämlich auf dem 26. Platz. Ähnlich verhält es sich bei der Binnenkaufkraft, auch hier belegt Mailand nur den 27. Platz. Mailand scheint daher eher ein repräsentatives Pflaster für die Luxus-Labels zu sein, aber nicht grosser Absatzmarkt. Erstaunlich ist, dass das Preisniveau hinter Berlin liegt. So kann man abgesehen von Luxusgütern in Mailand günstig einkaufen. « L U X U RY- L O N D O N »

London will mit seinem noblen Stadtteil Mayfair Städte wie Paris, Mailand, New York City und Tokio im Luxus-Shopping toppen. Dazu startete die New West End Company (NWEC), die für das Marketing rund um die Bond Street, Jermyn Street, Oxford Street und Regent Street zuständig ist, die Kampagne «Luxury-London». Die NWEC repräsentiert rund 600 Einzelhändler, von denen 300 Luxus-Stores an der Bond-Street angesiedelt sind. Hier soll in naher Zukunft der 3 l 2011

Verkehr noch stärker reduziert werden, um auch die Möglichkeit für Entertainment-Zonen zu schaffen. Diese Zonen sollen Raum für Strassen-Fashion-Shows bieten, um die Präsentation der Mode noch vielfältiger gestalten zu können. Mayfair lässt für Shopper keinen Wunsch offen, denn die Liste der Luxus-Labels ist lang und wächst beständig. So wird Victoria’s Secret 2012 eine Boutique auf 1500 Quadratmetern an der Ecke Brooke Street und New Bond Street eröffnen. Des Weiteren lassen sich zum Beispiel die Shops von Calvin Klein, Canali, Emporio Armani, Gilly Hicks, Hermès, Miu Miu und Tory Burch besuchen. Natürlich darf auch Louis Vuitton in dem noblen Stadtviertel nicht fehlen. Louis Vuitton hat hier mehr als nur ein Geschäft errichtet. In dem «Maison» kann die luxusgewöhnte Kundschaft die Stücke des Designers in einem glamourösen Ambiente erleben. Die Fassade und die imposante Verkaufsfläche von 1500 Quadratmetern wurde von dem New Yorker Stararchitekt Peter Maroni entworfen. Die Plätze an der Bond Street sind so begehrt, dass es oft zu Bietergefechten kommt. Als der Juwelier Asprey 2010 seinen Laden neben Bulgari und Boucheron, gegenüber von Patek Philippe räumte, überboten sich fünf Luxusketten gegenseitig, um den Standort zu ergattern. Zuschlag erhielt letztendlich Piaget. Für eine Jahresmiete von 7345 Euro pro Quadratmeter. Aber auch die anderen Strassen wie die Mount Street, James Street und Regent Street beheimaten edle Stores wie den von Carolina Herrera, Gant oder True Religion. Im Stadtteil Knightsbridge, in dem das vornehme und berühmte Kaufhaus Harrods liegt, hat die Modekette TopShop einen grossen Flagship-Store auf 1300 Quadratmetern eröffnet. Unweit entfernt findet man den zweiten Luxury Department Store Harvey Nichols bei der Sloane Street. Im internationalen Vergleich der teuersten Einzelhandelsstandorte liegt London auf dem fünften Platz. Hier kostet der Quadratmeter pro Jahr durchschnittlich 9263 Franken. Somit nicht unwesentlich weniger als auf der Bahnhofstrasse in Zürich. Dagegen befindet sich die britische Hauptstadt beim Lohnniveau lediglich auf dem 20.

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Alessandro Gassman

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Platz, aber immer noch vor Städten wie Paris, Amsterdam, Wien und Berlin. Dieses Ergebnis schlägt sich auch im Ranking der Binnenkaufkraft nieder, denn auch hier rangiert London nur an 16. Stelle. Mit dem zehnten Platz liegt London beim Preisniveau im oberen Feld. NEW YORK CITY – «THE BIG APPLE»

Was wäre der «Big Apple» ohne seinen Namensvetter? An der teuersten Prachtstrasse in New York City, der 5thAvenue, befindet sich ein Apple-Store der Extraklasse. Hier gelangt der Kunde durch einen würfelförmigen Glasüberbau in den unterirdisch liegenden Laden. Dieser spezielle Store wird mittlerweile öfter fotografiert als die Freiheitsstatue und liegt bei den Apple Cube an der 5th Avenue in New York. Abercrombie & Fitch in Tokio. angesagtesten Touristenattraktionen auf dem fünften Platz. Mit seinen rund 500 Mio. Dollar Umsatz jährlich liegt der Apple-Store hier mit Abstand ganz Squares lohnen sich. Hier können Konsumenten nochmals vorne. bei Forever 21 einkaufen, aber auch den Flagship von DisDie 5thAvenue beheimatet natürlich wie alle Luxus-Einney besuchen. Burberry, Chopard, Hermès, Lanvin, Longkaufsmeilen, die grossen Designer, Juweliere und Uhrenherchamp, Ralph Lauren, Swarovski, und die Schweizer Uhrensteller, wie Louis Vuitton, Gucci, Omega, Escada, Armani marken Hublot und Vacheron Constantin sowie viele andere und Bottega Veneta. Aber auch Modelabels wie Abercrommehr sind zwischen der 57-ten und 69-ten Strasse gelegen. bie & Fitch, Hollister, Zara, Forever 21 und bald auch Uniqlo Der Stadtteil Soho in dem der Broadway, die Prince sind hier vertreten. Forever 21 hat seine Retailfläche im japaStreet, die Greene Street und Grand Street liegen bietet dem nischen High-End-Department-Store Takashimaya, der von Besucher eine Vielfalt an Shopping-Möglichkeiten mit gerinThor Equities für 142 Mio. Dollar gekauft wurde. gerem Preisniveau. Hier haben die Labels Adidas, Billabong, Grosse Summen fliessen auch beim japanischen ModeVictoria’s Secret, American Eagle, Kenneth Cole und La Perla konzern Fast Retailing, für die Filiale von Uniqlo zahlt er ihre Stores. jährlich 20 Mio. Dollar Miete. Neben der Filiale auf der 5th Beim internationalen Vergleich des Lohnniveaus liegt Avenue hat Uniqlo eine weitere auf der ehemaligen VerNew York dennoch trotz dieser unglaublichen Mieten und kaufsfläche des Herrenausstatters Brooks Brothers. Fast Schlüsselgelder nur auf dem fünften Platz und wird neben Retailing zahlte für diesen Standort 46 Mio. Dollar. Nebenan Spitzenreiterin Zürich auch von Kopenhagen, Genf und befindet sich Hollister, der zu Abercrombie & Fitch gehört. Oslo überholt. Die Binnenkaufkraft steht aber dann wieder Zara steigerte danach den Preis der Retailfläche des NBA im Verhältnis zum Lohnniveau, denn hier befindet sich New Stores mit 324 Millionen Dollar im gleichen Gebäude und York an der achten Stelle. Dies korreliert wiederum mit dem die Ausmietung sowie den Ausbau des Geschäfts von weitesechsten Platz in der Kategorie Preisniveau. ren 76 Millionen Dollar. TOKIO – IM LAND DER AUFGEHENDEN Dass an der 5thAvenue in anderen Dimensionen gerechSONNE UND PREISE... net wird, zeigt ein interessantes Beispiel. 1976 verkaufte die Gerade das Preisniveau ist in Japans Hauptstadt sehr hoch. Familie Tishman das berühmte Gebäude 666 für 80 Mio. Tokio rangiert auf dem vierten Platz und ist damit Oslo, Dollar. Im Jahr 2000 kaufte sie es zusammen mit dem RockeZürich und Genf dicht auf den Fersen. Die durchschnittliche feller Center für 518 Mio. Dollar zurück, um es dann 2007 für Einzelhandelsmiete beträgt hier pro Jahr und Quadratmeter 1,8 Mrd. Dollar an die Familie Kushner zu verkaufen. Dabei circa 9770 Franken und das, obwohl Tokio bei Lohnniveau wurden die Retailflächen zu Stockwerkeigentum umgewanund Binnenkaufkraft auf dem 17. und 22. Platz liegt. Das delt. So verwundert es auch nicht, dass die teuersten Retail hohe Preisniveau ist auch auf die zahlreichen namhaften Locations in den USA sind, auf der 5th Avenue kostet der Designer und Unternehmen zurückzuführen, die sich in den Quadratmeter circa 22 000 Franken Miete pro Jahr. Das ist Stadtteilen Ginza, Harajuku, Aoyama und Shibuya etabliert verglichen mit der Bahnhofstrasse mehr als das Doppelte. haben und sich in exklusiver Nachbarschaft von Louis VuitAuch der Besuch der Madison Avenue und des Times 3 l 2011

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RANGE ROVER EVOQUE

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ton, Piaget, Prada und Salvatore Ferragamo befinden. Labels in diesen Stadtteilen sind zum Beispiel Abercrombie & Fitch, Forever 21, Nike und Top Shop. Forever 21 besitzt in Tokio sogar mehrere Shops. Der Grösste befindet sich in Shibuya und hat eine Retailfläche von 4200 Quadratmetern, die sich über sechs Etagen erstreckt. In Aoyama kann man seit Dezember 2010 einen Marc Jacobs-Store auf drei Etagen besuchen, der unmittelbar neben Cartier und Prada liegt. Gegenüber hat Moncler anfangs September sein erstes Geschäft in Japan auf 150 Quadratmetern eröffnet. Polo Ralph Lauren betreibt in Harajuku den ersten Rugby-Shop für Damen und Herren ausserhalb der USA, obwohl es gerade einmal elf solcher Stores in den USA gibt. Der Stellenwert der asiatischen Metropole ist somit sehr hoch. Auch den Konkurrenten Ralph Laurens, Tommy Hilfiger, zieht es nach Tokio. Er plant für März 2012 die Eröffnung seines grössten Flagship-Stores in Asien. Auf dem Omotesando soll der populäre Collegestil von Tommy Hilfiger die Japaner auf drei Etagen und 1017 Quadratmetern in seinen Bann ziehen. In den Omotesando Hills hat bereits Michael Cors gegenüber von Emporio Armani die erste japanische Boutique eröffnet. American Eagle möchte ebenfalls nach Tokio und vertraut dabei auf den japanischen Franchisenehmer Sumikin Bussan Corporation. Geplant ist der Store für Frühjahr 2012. AUFSTREBENDES PEKING

Marc-Christian Riebe hat den Blick für die besten Locations: Von Peking (oben) bis Zürich (rechts).

D I E L O C AT I O N G R O U P Marc-Christian Riebe ist Gründer, CEO und Präsident der Location Group. Riebe ist in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen und beendete im Alter von 22 Jahren die Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Danach sammelte er ein Jahr lang Berufserfahrung bei Allianz Immobilien in München. Nach dem Erwerb der Fachhochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg studier-

Obwohl Peking sich in den Statistiken zu den teuersten Retail Locations, dem Lohn- und Preisniveau und der Binnenkaufkraft nicht unter den ersten 50 befindet, entwickelt sich die Hauptstadt der Volksrepublik Chinas auch im Bereich Einzelhandel rasant weiter. 2013 möchte beispielsweise die französische Kaufhausgruppe Galeries Lafayette nach Peking expandieren. Sie planen bei guter Nachfrage sogar, 15 weitere Kaufhäuser in chinesischen Städten zu eröffnen. Das erste Galerie Lafayette soll mit 18 000 Quadratmetern ein Konsumtempel werden. Damit würde es nach dem Stammhaus in Paris das zweit3 l 2011

te Riebe Europäische Finanzwirtschaft und International Business Finance, in Bremen und in Leeds (England). Anschliessend arbeitete er drei Jahre lang bei Ernst & Young in Frankfurt im Transaction Support bei Due Diligence und M&A Projekten, gefolgt von eineinhalb interimistischen Jahren im Familien betrieb. Aufgrund der Möglichkeiten der Standortentwicklungen neuer Retail- und Shop-

pingflächen sowie der weiteren Herausforderung Detailhandelsunternehmen international beratend bei deren Expansion zu begleiten, wurde im Jahr 2005 die Location Group gegründet. In den vergangenen Jahren wurde die Gruppe mit grossem Erfolg zu dem führenden Beratungs- und Vermarktungsspezialisten für Einzelhandelsimmobilien und Expansionsstrategien aus gebaut.

grösste Lafayette-Kaufhaus der Welt werden. Erwarteter Umsatz beträgt circa 40 bis 50 Mio. Euro. Auch die Schweizer Uhrenmarke Hublot expandierte nach Peking. Die Boutique liegt an der Luxusmeile Wangfujing Street im Oriental Plaza, einem der besten und florierendsten Einkaufszentren Pekings. Auch Gucci hat einen Bijouterie-Store in Peking eröffnet. Europäische und US-Labels wie Prada, Ferragamo und Tom Ford planen noch viele Boutiquen in China zu eröffnen.

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NEWS

RANGE ROVER EVOQUE

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«EIN TEIL MEINER GAGE GEHT AN EIN KARITATIVES PROJEKT» Liza Andrea Kuster

VON URS HUEBSCHER

Schön sein, ein grosses Herz haben, umweltbewusst leben – eine Miss Earth muss so einige Voraussetzungen erfüllen. Abgesehen von ihrem attraktiven, exotischen Aussehen, überzeugt Liza Andrea Kuster mit ihrem gewinnenden Charme, Humor, der grossen Authentizität und dem fundiertem Wissen über Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt. Sie vertritt Werte wie Ehrlichkeit und Achtsamkeit und verfügt über grosses Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Mitmenschen, Partnern und der Umwelt. «SCHÖNHEIT FÜR EINEN GUTEN ZWECK»

Foto:cameleonpictures.ch

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In ihrer einjährigen Weltreise nach der Banklehre mit Maturabschluss, besuchte sie über 30 Länder und startete danach ein Studium in «International Management» in der Nordwestschweiz und den Philippinen. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Beruf «Model». Zurück in der Schweiz meldete sie sich schliesslich bei der Miss Earth Schweiz Wahl an. 3 l 2011


auf die Philippinen «hautnah» erlebt hat, für sie ein negatives Erlebnis. Nun ist es ihre Mission, den Armen dieser Welt zu helfen. Zusätzlich engagiert sich die Halb-Philippinerin für ältere Menschen und möchte ihre Mitmenschen auch für Umweltfragen sensibilisieren, da es ein Teil ihrer Lebensphilosophie ist. DAS ENGAGEMENT BLEIBT

Ihre Kompromisslosigkeit im humanitären Bereich will Liza Andrea aber auch nach ihrem Miss-Jahr weiterverfolgen: «Meine philippinische Mama Bituin stammt aus armen Verhältnissen. Sie nahm mich und meinen Bruder schon als Kinder mit in Waisenhäuser, um Essen zu verteilen. So hatte ich schon vor meiner Wahl viele Projekte, die ich auch in Zukunft nicht aus den Augen lassen werde», sagt die ehemalige Miss Earth. Liza Andrea Kuster kann für Kampagnen, Moderationen, Präsentationen, Events oder als Testimonial gebucht werden. Bei jedem Auftrag wird ein Teil ihrer Gage gespendet. KUSTERS LEBENSPHILOSOPHIE

Ihre Philosophie ist es, als Model ein Produkt ins beste Licht zu stellen, zu moderieren, sprachgewandt auf etwas aufmerksam zu machen und ihre Wertehaltung als Botschafterin zu vertreten. «Dies ist mein Leben», sagt Liza Andrea Kuster. «Ich bin ein Glückspilz: Ich habe genug zu Essen, bin gesund, kann frei über mich selber entscheiden und habe eine gute Schulausbildung. Dies ist nicht selbstverständlich, deshalb möchte ich mein Glück teilen und mich für eine faire, nachhaltige und saubere Welt einsetzen. Dies mache ich, indem immer ein Teil meiner Gage an ein karitatives Projekt weitergeht!» Kurz gesagt: Wenn man Liza Andrea Kuster für Werbeund PR- Einsätze oder als Moderatorin bucht, wird das Produkt, die Marke oder ein besonderes Event mit ihrem grossen Engagement in Szene gesetzt und zudem, dies ist das Aussergewöhnliche, wird ein Teil der Gage an ein Hilfsprojekt weitergegeben. Die Philosophie der Miss Earth Wahlen entspricht ihr zutiefst. Die Teilnehmerinnen werden laut der Organisation «aufgrund der Bemühungen im Bereich der humanitären Hilfe und auf dem Gebiet des Umweltschutzes» bewertet. In dieser Disziplin war Liza Andrea Kuster im vergangenen Jahr besser als jede Miss Earth Helvetiens zuvor. Seit ihrer Kindheit hilft Liza Andrea Kuster bei karitativen Einsätzen mit und setzt sich aktiv für Umwelt und Soziales ein. In ihrem Amtsjahr als Miss Earth Schweiz konnte Sie über 50.000 Franken Spendengelder sammeln, indem sie für Werbekampagnen und -Spots von zahlreichen internationalen Firmen vor der Kamera stand. Die gesammelten Spendengelder gingen an das Rote Kreuz. Kuster kann von ihrem Amtsjahr nur Gutes berichten. Wenn man sie nach den Höhepunkten ihres Jahres als Miss Earth fragt, kann sie sich nicht festlegen. Es gab unzählige Highlights für die ehemalige Miss Earth. Durch ihre Kontaktfreudigkeit konnte sie an allen Anlässen interessante Geschäftsbeziehungen knüpfen und wurde vielfach auch selbst aktiv und besuchte Firmen. Jedoch war die Armut, die Kuster bei Reisen nach Vietnam und 3 l 2011

UND DIE NEUEN PROJEKTE?

Im Sommer machte Liza Andrea Kuster den FernsehAbend so richtig heiss. Als Camp-Köchin der SF-Hüttenbauer sorgte die Miss Earth Schweiz 2010 für die Würze beim Schweizer Fernsehen. Erst recht, seit sie den TVZuschauern am Mittwochabend beim Baden in der kalten Thur ihren perfekten Körper im Bikini präsentierte. Nun ist sie als Model und als Moderatorin tätig, da es sie glücklich macht, verschiedenen Menschen zu begegnen und laufend etwas Neues dazu zu lernen. Als Model, Moderatorin, Botschafterin und Testimonial sieht Liza Andrea die Möglichkeit, Brücken zwischen Menschen und Themen zu schlagen. Ihr neuestes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Cornèrcard und South Pole Carbon, denn sie ist das neue Gesicht und Klimabotschafterin der im Oktober lancierten Neuheit - die «Climate Credit Card». Durch Kusters Einsatz für Nachhaltigkeit und Umweltprojekte, ist sie für Cornèrcard und South Pole Carbon die perfekte Besetzung. www.lizaandreakuster.ch

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ERFOLGREICHER WANDEL E M A N U E L P R O B S T, C E O J U R A

INTERVIEW URS HUEBSCHER

JURA hat sich vom Gemischtwarenladen zum Spezialist für Kaffee-Vollautomaten entwickelt. Wie ist Ihnen dieser Wandel gelungen? Durch einen radikalen Strategie- und Strukturenwechsel. Vor 20 Jahren begannen wir uns konsequent auf Vollautomaten und den Aufbau internationaler Wachstumsmärkte zu konzentrieren. Wir fanden einen Produktionspartner, der diesen Weg gemeinsam mit uns beschritt. Heute ist JURA ganz klar fokussiert, in rund 50 Ländern tätig und erwirtschaftet gut 85 Prozent des Umsatzes ausserhalb der Schweiz. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren? Wir sind in einem weltweit wachsenden, ungesättigten Markt tätig. In fünf Jahren werden wir dank unseren starken Kernmärkten (Deutschland, Schweiz, Österreich) und Wachstumsmärkten wie den USA, Russland, Frankreich, China oder Australien über eine halbe Milliarde Franken Umsatz machen und natürlich weiter mit Innovationen begeistern.

Mit dem exklusiven Kaffeevollautomaten will JURA CEO Emanuel Probst das Super-Premium-Segment nach oben erweitern. Foto: zVg

anderen Produktlinien. Sie laden die Marke mit Werten wie Perfektion, Präzision und Professionalität auf.

Mit Roger Federer als Testimonial haben Sie einen Image-Coup gelandet. Hat sich die Zusammenarbeit auch schon wirtschaftlich für Sie gerechnet? Roger Federer verkörpert perfekt die Kernwerte von JURA: Schweizer Herkunft, Präzision, Leistung und die Passion für Exzellenz. Er ist authentisch, bescheiden und absolut glaubhaft. Mit der «Weltmarke» Federer als Markenbotschafter ist es uns gelungen, die Aura der Marke zu stärken, sie verstärkt zu emotionalisieren und die Markenbekanntheit signifikant zu steigern.

Sie sagen die Maschine bringt Barista-Qualität nach Hause. Was heisst das konkret? Die Lust auf Kaffeespezialitäten ist ein globales Phänomen. Überall in Ballungsgebieten entstehen trendige Kaffee-Bars. Die Spezialitäten, die der Barista dort mit Erfahrung, Können und Fingerspitzengefühl zubereitet, bringt unsere GIGA 5 nach Hause. Auf Knopfdruck. Immer aus frischen Bohnen zubereitet, frisch gemahlen, frisch extrahiert, auf Wunsch mit Milch und Milchschaum veredelt.

Mit der GIGA 5 – sie kostet 4250 Franken – erweitern Sie das Super-Premium-Segment nach oben und positionieren Ihr Unternehmen entsprechend. Welche Strategie steckt dahinter? Die GIGA 5 untermauert unseren Anspruch als Innovationsleader. Sie richtet sich an eine Kundschaft, die auf der Suche nach dem Besten ist und gerne in so ein Produkt investiert. Wie in der Autoindustrie haben visionäre, innovative Produkte im Top-Segment auch einen positiven Einfluss auf die

Sie setzen gemäss eigenen Angaben auf Professionalität, Präzision und Perfektion. Wie setzt man solch hohe Anforderungen in der täglichen Arbeit um? JURA ist weltweit der einzige pure player im VollautomatenBusiness. Wir setzen uns täglich ausschliesslich mit unserem Kerngebiet auseinander. Kaffee ist ein unglaublich spannendes, faszinierendes Thema. Der konsequente, präzise Fokus macht uns zu Spezialisten, die ultimativ das perfekte Kaffeeresultat, die einfachste Bedienung und das schönste Design anstreben.

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Traceon AG Ruchstuckstrasse 21, 8306 Brüttisellen Tel. 044 400 44 48, www.traceon.ch

Zielsetzung: Die Performance der Verkaufsteams zu steigern Die Gesellschaft BTS ist spezialisiert auf « Textilien mit Souvenircharakter » und offeriert die Produkte ihrer eigenen Marken wie Swiss Military (Uhren, Textilien, Reisegepäck), Alpine Club und Edelweiss-Shop. Ihr spektakuläres Wachstum stützt sich auf ihre 6 Geschäfte an erstklassigen Standorten (Flughafen Zürich, Shopville in Zürich, Autobahnraststätte Würenlos, …) und auf die 400 Geschäfte, die sie in der Schweiz beliefert. BTS beschäftigt heute mehr als 60 Angestellte.

«Wir haben die Produktivität um 35% gesteigert» Herr Bögli, was macht heute den Erfolg Ihres Unternehmens aus?

Jean-Luc Bögli Gründer und CEO

Im Verlauf der letzten 10 Jahre haben wir eine Produktpalette an Souvenirartikeln in einer starken Markenumgebung entwickelt, die die Schweiz symbolisieren. Einer der kritischen Punkte ist der Vertrieb gewesen, da wir gerne die Vermarktung direkt in erstklassigen Verkaufsstellen betreiben wollten und diese schwer zu bekommen waren. Heute besteht die Herausforderung für BTS darin, ihr Wachstum durch die Suche nach neuen Fachhändlern in der Schweiz und auf internationaler Ebene weiter auszubauen. Daraus resultiert der hohe Stellenwert unserer Verkaufsteams. Warum wurde eine Lösung mit telematischem Leitsystem für Ihre Verkaufsteams installiert? In erster Linie peilen wir Fachhändler an, die an touristischen Orten ihren Standort haben, woraus sich für unsere Verkaufsteams die Notwendigkeit zahlreicher Reisen innerhalb der ganzen Schweiz ergibt. Als Gegengewicht zu dieser großen Unabhängigkeit benötigten wir ein Management-Tool zur Kontrolle.

Die Vorteile des Traceon-Systems für Sie.

Wie benutzen Sie die Traceon-Lösung? Regelmäßig nehme ich die täglichen Tätigkeitsberichte zur Hand, um zu sehen, was wirklich passiert: Beginn des Tages, die tatsächlich bei potentiellen Kunden und Kunden verbrachte Zeit, Reisemanagement zur Vermeidung unnötiger Hinund Rückfahrten. Wie hoch schätzen Sie Ihre Gewinne mit der Traceon-Lösung? Ich habe den nötigen Zeitbedarf unserer Verkaufsteams und die mit der Kundschaft verbrachte Zeit berechnet. Mit der Traceon-Lösung haben wir unsere Produktivität um 35% erhöht. Application Partner of:

Warum haben Sie sich für die Traceon-Lösung entschieden? Wir haben eine schnelle Studie über die existierenden Anwendungen realisiert. Zwei Kriterien haben zur Wahl von Traceon geführt: die Verlässlichkeit und die Einfachheit in der Anwendung.

Was Ihnen die Traceon-Lösung bringt Die Traceon-Lösung stellt Ihnen alle notwendige Transparenz zur Optimierung des Managements Ihrer Verkaufsteams zur Verfügung:

• Anfang und Ende Arbeitszeit • Anzahl der Kundenbesuche pro Kunde in einem bestimmten Zeitraum • Tatsächlich pro Kunde verbrachte Zeit • $Q]DKOGHUJHIDKUHQHQ.LORPHWHU EHUXÀLFKSULYDW

Traceon AG, Ruchstuckstrasse 21, 8306 Brüttisellen, Tel. 044 400 44 48, www.traceon.ch


VIEL HIRN AUS ZÜRICH PA S C A L K A U F M A N N

Das junge Unternehmen Starmind ist auf dem besten Weg, zur führenden Online- Handelsplattform für Know-how zu werden. Pascal Kaufmann (32), CEO und Hirnforscher, über kluge Köpfe aus aller Welt und seinen grossen Traum.

INTERVIEW URS HUEBSCHER

BusinessClass: Herr Kaufmann, Sie waren einer der Ersten, der lebendige Hirne mit Maschinen verbunden hat. Wie kam es dazu? Pascal Kaufmann: Zufällig er fuhr ich während meines Biologiestudiums an der ETH Zürich von einem Projekt an der Northwestern University in der Nähe von Chicago. Es sollten lebendige Hirne von Fischen mit mobilen Robotern verbunden werden, mit dem Ziel Information direkt zwischen Gehirn und Maschine austauschen zu können. Ich bewarb mich sofort für ein Auslandsemester und bekam mit etwas Glück die Zusage, das Team vor Ort unterstützen zu können. Dies war mein erster Kontakt mit Cyborg Technology. Damals ahnte ich noch nicht, wohin diese Forschung mich führen wird. Wie entstand daraus die Idee für Starmind? Wenn man an der Schnittstelle zwischen Hirnforschung, Computer- und Materialwissenschaften arbeitet, wird schnell klar, dass es eine Unmenge von bereits existierendem Wissen gibt. Um überhaupt etwas zur Spitzenforschung beitragen zu können, müsste man sich dieses Wissen mühsam aneignen. Dazu fehlten mir die Geduld und das Interesse an gewissen Fächern. Warum nicht jemanden das Mathematik-Problem lösen lassen, der das lieber und besser macht? Die Idee war geboren, ein Netzwerk zu schaffen, in welchem Wissen online ausgetauscht und gehandelt werden kann, und zwar weltweit. Im Sommer 2010 gründete ich zusammen mit Marc Vontobel die Starmind International AG mit dem Ziel, Wissen von Experten weltweit zu kartografieren und nutzbar zu machen. Welche klugen Köpfe sprechen Sie an? Besonders kreative Denker, brillante Forscher, aber auch erfolgreiche Unternehmer, Verkäufer, Designer, Studierende – kurz, jeden Menschen, der über eine besondere Fertigkeit oder über Wissen verfügt. Es war schon immer mein Traum, mit tausend Hirnen gleichzeitig zu denken. 3 l 2011

« E S WA R S C H O N I M M E R M E I N T R A U M , M I T TA U S E N D HIRNEN GLEICHZEITIG ZU DENKEN» Pascal Kaufmann, Starmind-CEO

Sie bezeichnen Starmind als «die erste globale Know-how-Firma». Wie funktioniert die genau? Starmind verbindet die reale mit der virtuellen Welt. Starmind-Mitglieder werden Teil einer virtuellen Firma. Mitglieder machen Karriere, indem sie reale Fragen stellen und beantworten. Know-how-Träger müssen sich beweisen, aber mit der Zeit geniessen sie immer mehr Privilegien. Mit dem Erklimmen der Karriereleiter bekommt das Mitglied mehr Ansehen und Gewicht. Interessant ist das fürs Prestige aber auch fürs Konto. Das Starmind-Mitglied verdient nicht nur an seinen korrekten Lösungen, sondern wird auch auf Partner-Stufe finanziell am Erfolg der Firma beteiligt. So kann man neben dem Studium Erfahrungen sammeln und mit 18 Jahren bereits zum Top-Management gehören. Wie garantieren Sie Qualität? Starmind ist exklusiv und nur auf Einladung zugänglich, was die hohe Qualität unterstreicht. Starmind unterhält Kooperationen mit führenden Universitäten und Hochschulen. Mit dem Anschluss der grössten Universität Deutschlands zu Beginn April 2011 konnte ein weiterer grosser Talentpool erschlossen werden. Die erfolgreichsten Mitglieder stammen aus den USA, Indien, England, Deutschland und der Schweiz.

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Fotos: zVg

ERLEBNISWELT PRIVATE BANKING VP BANK GRUPPE

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Service, Beratungs- und Dienstleistungsqualität werden erst im Laufe einer intensiven Kundenbeziehung erlebbar. Doch woher soll der Kunde wissen, was ihn erwartet? Mit der Marke werden Werte kommuniziert, die das Unternehmen hochhält. Sie weckt Emotionen, bietet Orientierungshilfe und schafft langfristige Bindungen. Ein simples Logo und ein paar flotte Werbesprüche reichen jedoch nicht aus, um sich erfolgreich zu positionieren. EMOTIONEN SCHÜREN Unverwechselbarkeit wird durch emotionale und immaterielle Werte erzeugt. Die Kunden sollen wann immer möglich das Gefühl haben, sich in einer einzigartigen Umgebung zu befinden. Das beginnt im Empfangsbereich, äussert sich im Verhalten der Gesprächspartner, zeigt sich in allen Dokumenten und manifestiert sich in frischen, auffälligen Aktionen. Eine starke Marke beeinflusst massgeblich, welchem Bankinstitut der suchende Kunde die Chance für ein persönliches Erstgespräch gibt. Gleichzeitig werden bestehende Kunden

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stärker an die Bank gebunden, wenn sie die Einstellung und Wertorientierung eines Unternehmens verstehen und sich damit identifizieren können. WOHLFÜHLOASEN SCHAFFEN Die VP Bank Gruppe hat im Jahr 2003 ein umfangreiches Rebranding vorgenommen. Das Resultat ist ein offener, eigenständiger und unverwechselbarer Mix. In der Umsetzung werden gezielt immer wieder unterschiedliche Akzente gesetzt, wobei sich die Handschrift jederzeit klar erkennen lässt. Die Empfangshallen wurden in Wohlfühloasen verwandelt. Weiche, geschwungene Formen in warmen Erdtönen prägen beispielsweise die Empfangshalle der VP Bank in Vaduz. Der architektonische Ausdruck erinnert an eine stilsichere, elegante Lobby ähnlich einem Luxushotel. Auch die Räumlichkeiten der VP Bank in Zürich sind geprägt von einer eleganten Verbindung exklusiver Materialien, einer individuellen Formgebung sowie einer sanften Beleuchtung. Neue Wege beschreitet die VP Bank auch mit den kreativen Image-Inseraten – diese erscheinen farbig, frisch und aus3 l 2011


sergewöhnlich. Damit wird dem Kunden einerseits Inspiration und Innovation vermittelt, gleichzeitig aber auch Qualität und Exklusivität ausgestrahlt. Die Kunden sollen sich persönlich angesprochen fühlen und sowohl durch architektonische, gestalterische als auch kon zeptionelle Leistungen begeistert werden. Dass in dieser Kom bination auch Service und Leistung stimmen müssen, steht ausser Frage. Nur das macht letztlich eine Marke empfehlenswert. VP Bank (Schweiz) AG Marc Wallach, Mitglied der Geschäftsleitung Tel. 044 226 24 00, marc.wallach@vpbank.com

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DER AUTOR Marc Wallach ist Mitglied der Geschäftsleitung der VP Bank (Schweiz) AG in Zürich. Als Leiter Private Banking Clients und Intermediaries ist er für den weiteren Ausbau des Marktes Schweiz verantwortlich. Bis zu seinem Wechsel zur VP Bank war Marc Wallach in der Assekuranz und bei einer internationalen Grossbank in Zürich tätig. In dieser Zeit führte er erfolgreich Fronteinheiten mit Wachstums- und Akquisationsaufgaben. Berufsbegleitend absolvierte Marc Wallach die Ausbildung zum eidg. dipl. Verkaufsleiter sowie das Diplomstudium zum Executive Master of Finance.

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ELEGANZ U N D E R S TAT E M E N T EBEL, DAS 100-JÄHRIGE JUBILÄUM

VON URS HUEBSCHER

Die besten Kreationen entstehen aus einer Liebesgeschichte. Das war auch bei EBEL der Fall. Die ersten «Architekten der Zeit», die das Unternehmen am 15. Juli 1911 gründeten, waren Lebenspartner, die ihre persönliche Verbindung durch dieses berufliche Bündnis ausweiteten. Der Name, den Eugène Blum und Alice Lévy für ihr in La Chaux-deFonds, einem der wichtigsten Zentren der Schweizer Uhrmacherkunst, ansässigen Unternehmen wählten, symbolisiert die Verschmelzung ihrer Persönlichkeiten: EBEL ist ein Akronym für «Eugène Blum Et Lévy». Mit besonderer Aufmerksamkeit für Details liessen Sie bei allen ihren Kollektionen äusserste Sorgfalt walten: von femininen Schmuckmodellen und Haute Joaillerie Kreationen bis hin zu Herrenuhren, die allmählich ihr Schattendasein in den Westentaschen beendeten und elegant am Handgelenk getragen wurden. Dank der vereinten Leidenschaft und Energie von Alice und Eugène Blum verfügte EBEL über eine beachtliche Dynamik und eine außergewöhnliche Kapazität bei der Kreation eleganter und zuverlässiger Uhren – eine beständige Leistung, die der Marke unweigerlich eine Reihe von Auszeichnungen eintrug. Bereits im Jahre 1914 wurde die Marke bei der Schweizerischen Landesausstellung in Bern für ihre patentierten Ringuhren mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Und für die 1925 bei der Weltausstellung für Kunstgewerbe und Industriedesign in Paris präsentierten Haute Joaillerie Modelle erhielt EBEL das «Diplôme commémoratif de Grand Prix». AUF ERFOLGSKURS

Im Jahr 1929 stieg Charles Blum, der Sohn der Gründer, in das Unternehmen ein und präsentierte bei der ersten Basler Uhren- und Schmuckmesse 1930 stolz eine umfangreiche Kollektion. Sie war die Krönung seiner Bemühungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Marke. Gleich-

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EBEL – «DIE ARCHITEKTEN DER ZEIT» Der Zeit Form geben, ihr Körper und Seele schenken, sie mit unvergänglichen Werten ausstatten. Seit 1911 setzt EBEL unauslöschliche Spuren in der Geschichte der Zeit. EBEL-Uhren sind ein Inbegriff von Perfektion und Leidenschaft für gutes Design. Sie wecken ungebrochene Faszination für traditionelle Fertigkeiten und grenzenlose Begeisterung für ästhetische Eleganz. Es sind zeitlose, bleibende Inkarnationen der Zeit, die ihr eigentliches Rohmaterial bildet. Jede EBEL-Uhr ist von einer einzigartigen, künstlerischen Handschrift durchdrungen, ähnlich der der besten Architekten. Von einem schöpferischen Geist, der unermüdlich nach absoluter Schönheit und Perfek-

tion strebt und Know-how und Talent honoriert. Die Marke EBEL, 1911 von Eugène Blum und Alice Lévy in La Chaux-de-Fonds gegründet, hat ihren Ruf auf soliden Werten aufgebaut. In ihren Kreationen verbinden sich klassische Eleganz und skulpturale Formen mit der Leidenschaft für Qualitätsarbeit und meisterhafte Uhrmacherkunst. Auch heute, da EBEL sein hundertjähriges Bestehen feiern kann, haben diese ursprünglichen Werte unverändert Bestand. Im Lauf der Jahrzehnte wurden die Kollektionen immer wieder neu interpretiert und um hauseigene Uhrwerke und neue Modelle bereichert. So entstanden vier zeitgemäße und innovative Linien: BELUGA, BRASILIA, EBEL CLASSIC und 1911.

Seit 1911 führt der Esprit von Eugène Blum und Alice Lévy die Marke immer wieder auf neue Höhen, wobei die einmalige Kombination aus Eleganz und Expertise, Design und technischer Präzision stets fortgeführt wurde. Der 2011 Kampagne leiht Gisele Bündchen ihr Gesicht. Fotos: www.ebel.com

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www.expovina.ch

58. Zürcher Wein-Ausstellung 3. – 17. November 2011, 12 Schiffe am Bürkliplatz Zürich. Über 4000 Weine, Degustation, Wein-Forum, Restaurants

Long Beach Mauritius

An einem der schönsten Strände der Insel wurde im April 2011 die neue Fünf-Sterne-Anlage Long Beach eröffnet. Nomen est Omen – ein 700 Meter langer und 30 Meter breiter Abschnitt gehört zum Resort. Das neuartige Hotel-Konzept vereint kontrastreiches, urbanes Lebensgefühl und entspanntes Strandleben. Golfer profitieren vom einem einmaligen Angebot: 50% Reduktion auf den Hotelpreis im Standard- und Superiorzimmer plus vor Ort 25% Reduktion auf alle SPA-Behandlungen. (Gültig zwischen 01.05. – 30.06.11, min. 7 Nächte, min. 4 Runden Golf gebucht, nicht kumulierbar mit anderen Angeboten)

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Let’s go Tours, Vorstadt 33, 8201 Schaffhausen, Telefon 052 624 10 77, tours@letsgo.ch, www.letsgo.ch TTS steht für höchste Qualität in der Reisebranche. Die TTS-Gruppe ist eine Vereinigung unabhängiger Reiseunternehmen in der ganzen Schweiz. Sie erfüllen alle strenge Aufnahmekriterien. Die TTS-Reiseveranstalter bieten bei ihren weltweiten Angeboten eine hohe Fachkompetenz.

Qualität auf Reisen.


zeitig richtete er eine Produktionsanlage für Uhrwerke ein, die an andere weltberühmte Marken verkauft wurden. Kompromisslose Qualität wurde bereits damals als Schlüssel zum Erfolg in diesem anspruchsvollen Metier gesehen. Im Jahre 1935 verwendete EBEL als erster Schweizer Uhrenhersteller das Western Electric System. Diese Erfindung, der Vorläufer des Vibrographen, war das erste Instrument zur Messung der Genauigkeit von Uhrwerken. Mit dem gleichen Streben nach Perfektion, das der hochtalentierte Uhrmacher Marcel Reuche so entscheidend förderte, engagierte sich EBEL für die Einführung der «Contrôle Technique des Montres» (CTM) im Jahr 1957 – eine Reihe strenger Kontrollen zur weltweiten Garantie der Schweizer Uhrmacherpräzision. Die Marke befand sich endgültig auf dem Weg zu internationalem Erfolg, als PierreAlain Blum seine Karriere in den USA aufgab, um dem Ruf seines Vaters Charles Blum an die Spitze des Unternehmens zu folgen. Seine starke Persönlichkeit und sein visionärer Geist brachten der Marke internationale Anerkennung und festigten das weltweite Vertiebsnetz. Zwischen 1970 und 1988 stieg die Anzahl der Mitarbeiter von 40 auf 700.

spezielle Kaliber, wie das 1995 für die Kollektion 1911 eingeführte Kaliber 137. R U N D U M E N G A G I E RT

Auszeichnung von 1914 für die Uhrenmanufaktur EBEL.

Das weltweite Ansehen und die Präsenz von EBEL wurden durch das Engagement der Marke im Sport durch Sponsoring großer Veranstaltungen wie dem Davis Cup und der Golfmeisterschaft European Masters Swiss Open weiter gefestigt. Die Namen vieler großer Champions, wie z.B. Stefan Edberg, André Agassi, Boris Becker, Colin Montgomerie, Bernhard Langer und Greg Norman, sind mit dem Namen EBEL verbunden. EBEL sicherte sich auch die Unterstützung von Berühmtheiten des Show-Business wie John Malkovitch, Dennis Hopper und Madonna und beteiligte sich in Kooperation mit talentierten Künstlern wie Barbara Hendricks und Leonard Bernstein an Schirmherrschaft-Projekten und etablierte sich so nach und nach in künstlerischen und kulturellen Kreisen. DER NAME STEHT FÜR QUALITÄT

Seitdem hat die Marke EBEL ihr Potential stets ausgeschöpft Die alte Fabrik der Manufaktur EBEL. und ihr Ansehen und ihre Expertise weiter ausgebaut. Die einzigartigen Designs, auf denen der Erfolg der Marke gründet, wurden aktualisiert und das Angebot durch innovative Modelle erweitert. Es wurden neue, hauseigene Uhrwerke entwickelt, welche die über die Jahre erworbenen Kenntnisse und Expertise bei der Herstellung mechanischer Uhren verewigen. Das Damenmodell Brasilia. Es ist kein Zufall, dass EBEL heute auch den Beinamen «die Architekten der Zeit» trägt. An der Schnittstelle von Kunst und Technik, Ingenieurswissen und ZEITLOSE KLASSIKER handwerklicher Fertigkeit ist Mit der Einführung des Sport die Architektur eine unerClassic Modells im Jahre 1977 schöpfliche Inspirationsquelle erfüllte Pierre-Alain Blum sein Eines der ersten EBEL beim Streben nach beständigen Ziel, moderne und gleichzeitig Modelle. Linien, absoluter Harmonie zeitlose Uhren zu schaffen. und unvergleichlicher KreativiSein berühmtes, nahtlos ins Gehäuse übergehendes Wellentät. EBEL ist sich der praktiarmband ist ein charakteristisches Designmerkmal, das noch schen Funktion und der NotDie Squelette, das neueste immer untrennbar mit der Marke EBEL verbunden ist. Es wendigkeit der Sicherstellung EBEL Herrenmodell. folgten eine Reihe unverkennbarer Modelle, darunter im der Langlebigkeit der kreierten Jahr 1982 der Sport Chronograph, 1983 der Chronograph mit Modelle deutlich bewusst. ewigem Kalender, 1985 die Beluga und ein Jahr später die Doch dank der architektonischen Bestrebungen der Marke Kollektion 1911. Nach zehnjähriger Vorherrschaft der Quarzbieten die Uhren von EBEL weit mehr als reine FunktionaliTechnik war die Zeit gekommen, mechanischen Uhren zu tät. Jedes Detail, jedes Stückchen Edelmetall und jeder Edelihrem rechtmäßigen Platz in der modernen Uhrmacherwelt stein von EBEL-Uhren werden mit dem gleichen Anspruch zu verhelfen. «Die Architekten der Zeit» beschlossen, wieder auf uneingeschränkte Perfektion entwickelt und gefertigt. mechanische Uhrwerke zu verwenden und entwickelten Wie bereits in den vergangenen hundert Jahren. 3 l 2011

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AUF DEM

WEG

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ASIEN

FINNAIR BAUT WEITER AUS

Die Finnair-Lounge am Flughafen Helsinki-Vantaa.

VON URS HUEBSCHER

Finnair ist eine der ältesten Fluglinien der Welt und bis heute mehrheitlich im Staatsbesitz. Das Letzteres auch so bleibt, daran ist den Finnen viel gelegen, denn nur so sei auch die Entscheidungsgewalt und Flexibilität weiterhin gewährleistet, wie es bei Finnair heisst. Diesen Eigenschaften ist es dann wohl auch zu verdanken, dass Finnair heute ein in finanzieller Hinsicht gesundes Unternehmen ist und mit einer ganz klaren Zielrichtung auftritt – und diese heisst Asien. KLEINER, FEINER FLUGHAFEN

«Wenn Sie auf die Weltkarte schauen, dann stellen Sie schnell fest, dass Helsinki direkt auf dem Weg von Europa nach Asien liegt», sagt Kimmo Rautiainen, Sales Director

Finnair hat eine klare Zielrichtung: Asien.

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AUF GRÜNEN SPUREN

Fotos: zVg

Schweiz, Österreich und Slowenien. «Dadurch kann Finnair auf dieser Strecke die kürzesten Verbindungen anbieten.» Besonders Geschäftsreisenden auf dem Weg Richtung Fernost soll deshalb der Turnaround in der finnischen Hauptstadt schmackhaft gemacht werden. Das oberste Ziel ist es, diese Geschäftsreisenden bequem, schnell und sicher in den nächsten Flieger steigen zu lassen. Dank kurzer Distanzen, die am kleinen aber feinen Flughafen Helsinki-Vantaa zurückzulegen sind, ist dies auch problemlos möglich. Die kurzen Wege sind auch ganz klar der Vorteil des HelsinkiVantaa Airports gegenüber anderen, wesentlich grösseren Flughäfen in Europa und verschaffen Reisenden mit Finnair einen deutlichen Zeitvorteil. Grossen Konkurrenten wie etwa Emirates oder Qatar Airways steht Finnair selbstbewusst gegenüber. «Wir bieten ein

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Finnair-Reisende zwischen Amsterdam und Helsinki tragen neuerdings auch aktiv zum Umweltschutz bei. Finnair betreibt auf dieser Strecke nämlich seit Juli dieses Jahres den weltweit längsten Linienflug mit Biotreibstoff. Dabei wird dem Flugbenzin ein Anteil von 50 Prozent Biotreibstoff aus recyceltem Pflanzenöl beigemischt. Finnair bietet zunächst drei Flüge pro Woche von Amsterdam nach Helsinki mit dem umweltfreundlichen Treibstoff. Das finnische Unternehmen und der niederländische Biokraftstofflieferant SkyNRG arbeiten auf diesem Gebiet eng zusammen und SkyNRG betankt die Finnair-Maschinen am Flughafen Schiphol. Diese Massnahme wird als grosse Chance für mehr Nachhaltigkeit im Flugverkehr gesehen, da sich so langfristig bis zu

80 Prozent der Emissionen der Luftfahrtbranche reduzieren lassen. 95 Prozent der Emissionen werden während eines Flugs durch die Triebwerke verursacht. Mit dem Einsatz von Biokraftstoffen möchte Finnair diesen Ausstoss von Emissionen nun weiter senken. Für den Flugbetrieb nutzt die Airline nur jene Ressourcen, die sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig sind. So muss beispielsweise der Anbau von Biomasse zur Kraftstoffherstellung deutlich zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen, darf nicht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion gehen und weder Abholzung noch den Abbau der biologischen Vielfalt nach sich ziehen.

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Wartezeiten können mit einem Besuch im Finnair-Spa zur Entspannung genutzt werden.

Qualitätsprodukt an und sind ein verlässlicher Partner», sagt Kimmo Rautiainen. «Weil wir eine kleine Fluggesellschaft sind, können wir zudem schnell und flexibel auf Veränderungen am Markt reagieren. Das ist sicherlich ein Vorteil gegenüber mächtigen Konkurrenten, vor allem auch in den Quellmärkten Schweiz und Österreich.» GESCHÄFTSMETROPOLEN

Grosses Potenzial sieht man bei Finnair daher auch in den attraktiven Geschäftsdestinationen China und Japan. Chongqing etwa, eine chinesische Millionenmetropole, welche Finnair ab 2012 als eine von wenigen Fluglinien aus Europa direkt anfliegt. Chongqing bildet das Zentrum einer besonders industrialisierten Region Chinas und ihre Lage am Knotenpunkt der Wasserstrassen aus Ostchina sowie der Handelsrouten aus Tibet und Myanmar verleiht der Hafenstadt eine grosse wirtschaftliche Potenz. Im Zeichen der deutlich wachsenden wirtschaftlichen Relevanz Chinas bilden die Flugverbindungen von Finnair in diese und weitere chinesische Metropolen ein praktisches Angebot. Nachdem die Japan-Katastrophe auch starke Auswirkungen auf das Fluggeschäft von Finnair hatte, beginnt sich der Geschäftsreisebereich in Metropolen wie Osaka und Tokio zusehends wieder zu erholen. Eine erfreuliche Entwicklung für Schweizer Geschäftsreisende, da die japanischen Metropolen mit Finnair bequem zu erreichen sind und gerade diese Destinationen zahlreiche Möglichkeiten bieten, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und mit Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu treten. Auf engstem Raum finden sich etwa in Tokio hervorragend qualifizierte Fachleute, Universitäten und Forschungsinstitute sowie Unternehmen mit zukunftsweisenden Technologien, die Japans Industrie kräftige Impulse verleihen. Es werden in Tokio zudem auch

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A S I AT I S C H E D E S T I N AT I O N E N Zurzeit bedient Finnair zehn asiatische Destinationen: Singapur, Bangkok, Seoul, Peking, Shanghai, Hongkong, Nagoya, Osaka, Tokio und Delhi. Es stehen jede Woche 74 Abflüge auf dem Flugplan. Alle Destinationen werden täglich angeflogen, ausser Hongkong zwölfmal und Delhi sechsmal pro Woche. 2012 kommt Chongquing mit vier wöchentlichen Frequenzen hinzu. Bis 2020 soll das Flugangebot nach Asien gar verdoppelt werden. www.finnair.ch

die asienweit facettenreichsten Messen abgehalten, die vielfältige Geschäftsmöglichkeiten bieten. T U R N A R O U N D I M S PA

Obwohl die Distanzen beim Umsteigen am Flughafen Helsinki-Vantaa sehr kurz sind, gibt es einen guten Grund vielleicht doch erst den übernächsten Anschlussflug zu nehmen. Finnair hält seit Neuestem nämlich eine elegante Lounge mit Spa-Bereich bereit. Die Wartezeit auf den Anschlussflug gestaltet sich in Helsinki seither besonders angenehm. Auf über 600 Quadratmetern wird ein entspannendes Wellnessund Komfort-Programm angeboten – mit Blick aufs Rollfeld. Im Spa gibt es, wie könnte es anders sein, eine finnische Sauna. Auch eine Fichtensauna, ein Steinbad, ein Dampfbad und ein Mineralwasser-Pool stehen zur Verfügung. Wer wie die Finnen gerne mal eine Abkühlung mag, für den findet sich ein Kaltwasserbecken, in dem das Wasser wie ein Gebirgsbach über gerundete Steine in ein Becken sprudelt. Entwickelt wurde das Spa der Finnair-Lounge vom Österreicher Paul Haslauer, einem der Vorreiter der internationalen Spaund Wellnessbranche. 3 l 2011


Die Magie von Weihnachten erleben 17.11.2011– 31.12.2011 Zßrich-Oerlikon | Offene Rennbahn

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VON SOLOTHURN NACH

HONGKONG M A N D A R I N O R I E N TA L

Die Skyline von Hongkong mit Blick auf das Mandarin Oriental.

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VON URS HUEBSCHER

Hongkong ist eine junge, dynamische, aufregende und rasch wachsende Stadt. Das zeigt sich unter anderem darin, dass das legendäre Luxushotel Mandarin Oriental zwar das älteste noch existierende Fünfsternehaus im Stadtteil Central ist, dem Finanz- und Geschäftszentrum der ehemaligen britischen Kronkolonie an Chinas Südspitze. Aber eröffnet wurde es erst 1963. Trotz 25 Stockwerken wirkt es vor der Kulisse des zackigen, vom japanischen Stararchitekten I.M. Pei entworfenen Gebäudes der Bank of China und des postmodernen Hauptsitzes der Grossbank HSBC, der nachts wie ein Weihnachtsbaum in wechselnden Farben leuchtet und vom nicht weniger berühmten Briten Norman Foster stammt, klein. Der Eindruck der geringen Grösse ändert sich sofort, wenn man das Haus betritt. Im Mandarin ist alles elegant, diskret und grosszügig – luxuriös; also auf höchstem Standard gehalten von einer mehrhundertköpfigen Equipe unter Generaldirektor Jonas Schürmann. VON DER PROVINZ IN DIE MEGACITY

Fotos: zVg

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Der joviale, gleichzeitig elegante 48-jährige Schürmann hat eine steile Karriere hingelegt, die einst mit einer Kellnerlehre in Balsthal im Kanton Solothurn begann und ihn später unter anderem nach Bangkok, Macao, Malaysia und bereits einmal nach Hongkong führte. Dort war er im Hotel Peninsula tätig, der anderen traditionellen Ikone der Hongkonger Hotellerie, in Kowloon gelegen, auf der andern Seite des Meeresarms, der die Insel mit dem Stadtteil Central vom Festland trennt. Das Peninsula wurde 1928 eröffnet und ist mithin viel älter als das Mandarin. Zudem gibt man sich, mit mehreren grünen Rolls-Royces in der Auffahrt, mondäner. Wer schon beide Hotels bewohnt hat, weiss allerdings, dass das vor kurzem sehr aufwändig renovierte Mandarin mit seinen grosszügigen, raffiniert beleuchteten Zimmern und den opulent ausgestatteten Bädern mehr vom Komfort des 21. Jahrhunderts zu bieten hat. Hongkong ist eine Stadt, in der die Männer Geschäfte tätigen und die Frauen shoppen – oder umgekehrt. Dass es auch eine Urlaubsdestination sein könnte, kommt den wenigsten in den Sinn. Dabei bietet die ehemalige Kolonie, die seit 1997 zur Volksrepublik China gehört, jedoch auto-

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nom ist, fast alles, was ein anspruchsvoller Tourist begehren darf. Schon das Mandarin Oriental selber ist ein Mikrokosmos. «Manchmal verlasse ich das Haus für einige Tage nicht», erzählt Jonas Schürmann, und das ist auch nicht nötig. M-BAR – DER TREFFPUNKT

Drei Bars gibt es hier, unter anderem die M-Bar im 25. Stock, von der aus man den Blick über die nächtliche Stadt und ihre illuminierten Wolkenkratzer schweifen lassen kann. Hier trifft man auf die junge Hongkonger Gesellschaft, eine bunte Mischung aus Asiaten und Europäern. Da die Umgangssprache Englisch ist, hat man auch keinerlei Verständigungsprobleme. (Das ändert sich, sobald man sich in ein Taxi setzt: Hongkongs Fahrer sind berüchtigt dafür, im Englischunterricht nicht aufgepasst zu haben. Wenn man sich an der Rezeption das Ziel in Chinesisch auf einen Zettel notieren lässt, erleichtert man sich damit das Touristenleben.) Oder The Chinnery, ein klassischer britischer Club (der bis vor ein paar Jahren keine Damen einliess; doch inzwischen haben sich die Zeiten auch hier geändert), in dem typisches britisches Pub Food auf sehr hohem Niveau serviert wird. Daneben finden sich zwei mit Michelin-Sternen geschmückte Restaurants, das «Pierre» (zwei Sterne) und der

stutzte Zehennägel sowie garantiert keinen Quadratzentimeter Hornhaut mehr. Wer das Hotel verlassen will, kann das auch an den übelsten Monsun-Tagen, wenn es regnet und sich die Stadt wie eine einzige, grosse Sauna anfühlt, trockenen Fusses tun: Die Wolkenkratzer in Central sind durch ein raffiniertes System von gedeckten (und teilweise sogar klimatisierten) Fussgängerbrücken miteinander verbunden. So lohnt es sich, vom Mandarin hinüber ins Princes Building zu wechseln und dort Oscar’s, den besten Schneider der Stadt, aufzusuchen. Seine Massanzüge sind so perfekt gearbeitet, dass auch das geübte Auge keinen Unterschied zu fünf- oder zehnmal teurerer Bekleidung aus der Londoner Savile Row, aus Mailand oder Wien ausmachen kann. AUSFLUG IN DIE WILDE SCHÖNHEIT

Aber man muss auch ganz raus. Hongkong ist einfach zu spannend, um nur in den Hotels und Einkaufszentren rumzulümmeln. So drängt sich unbedingt eine Fahrt auf den Peak auf, den Hügel in der Mitte der Hongkong-Insel. Zwar nennt man das Gefährt, das einen nach oben bringt, «Tram». In Wirklichkeit handelt es sich allerdings um eine Zahnradbahn mit beachtlicher, fast Schwindel erregender Steigung, und man ist beruhigt, wenn man feststellt, dass sie einst von

Generaldirektor Jonas Schürmann. Von der M-Bar aus hat man einen unbeschreiblichen Blick. Der «Krug Room» des Mandarin (rechts).

«Mandarin Grill» (ein Stern), und ein vorzügliches chinesisches Lokal, Man Wah, im 25. Stock. Den absoluten kulinarischen Höhepunkt allerdings kann man an einem Ort erleben, der sich diskret hinter der Küche versteckt: Im «Krug Room», in welchem maximal ein Dutzend Personen an einem einzigen, grossen Tisch dinieren können, läuft die Küchenbrigade unter dem deutschen Küchenchef Uwe Opocensky zu Höchstleistungen auf: Begleitet von passenden Champagnern aus dem Hause Krug, werden hier erlesenste Speisenfolgen zelebriert. Allein die Dessert-Symphonie des Neuenburger Chefpâtissiers Yves Matthey, der schon über 30 Jahre im Mandarin Oriental seine Künste demonstriert, ist eine Reise nach Hongkong wert. STERNE ALL OVER

Aber auch sonst braucht Jonas Schürmann, und mit ihm der Gast, das Hotel nicht zu verlassen: Es gibt einen Swimming Pool im obersten Stock, einen neuen Spa-Bereich und einen Barber-Shop im Art-déco-Stil, in dem der Gentleman sich die Haare schneiden und sich vor allem auch die Füsse pflegen lässt. Wer unter die scharfen Messer von Ben, dem Fusspfleger, kommt, leidet zwar nicht, hat aber danach perfekt ge-

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von Roll in Thun gefertigt worden ist. Abends fördert ein Apero in einem der Terrassenrestaurants in Stanley, auf der Rückseite der Insel am Pazifik gelegen, allfällige romantische Gefühle. Und dann drängt sich auf jeden Fall ein Besuch der Insel Lantau auf. Sie hat zwar einiges von ihrer wilden Schönheit eingebüsst, seit hier der neue internationale Flughafen von Hongkong gebaut und per sechsspuriger Autobahn mit dem Zentrum verbunden wurde. Und das ist bestimmt das bemerkenswerteste an Hongkong: Es ist nur 1100 Quadratkilometer gross, zwei Drittel der Fläche des Kantons Zürich, und hat sage und schreibe sieben Millionen Einwohner. Aber man findet hier tatsächlich noch malerische Fischerdörfer, intakte Wälder und gelbsandige, lauschige Strände, die nicht überlaufen sind. Wenn Jonas Schürmann, dem begeisterten und begnadeten Hotelier, für einmal die Decken seines Hotels auf den Kopf fallen, setzt er mit der Fähre nach Lantau über und tobt sich dort mit dem Fahrrad aus: die steilen Hügel rauf und auf der andern Seite wieder runter. Und tankt so auf für den nächsten, langen Tag und die nächsten anspruchsvollen Gäste. 3 l 2011


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In den letzten Monaten hat sich der Wert des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro massiv erhöht. Rund 25 Prozent verlor der Euro in den letzten zwei Jahren gegenüber dem Schweizer Franken. Dadurch sind Reisen in Euro-schwache Länder so günstig wie lange nicht mehr. Trotzdem bezahlen Schweizer Kunden oftmals massiv höhere Preise als Kunden in Euro-Ländern. Die Preise vieler Schweizer Tour Operators gelten nämlich jeweils bis zum Auslaufen der aktuellen Kataloge. Kunden vom Online-Reisebüro travel.ch haben hier einen klaren Vorteil: bei der Buchung von Städtereisen und Hotels werden die Kursvorteile eins zu eins in Echtzeit an die Kunden weitergegeben. Als Referenz dient jeweils der aktuelle Wochenkurs. Möglich macht dies das hauseigene Buchungssystem,

an dem die Hotels und Airlines direkt angeschlossen sind. Roland Zeller, Geschäftsführer von travel.ch, erklärt: «Wir kaufen die Reise-Bausteine jeweils zum Buchungszeitpunkt zum tagesaktuellen Euro- und Dollar-Kurs. So kann der Kunde direkt von einem günstigen Wechselkurs profitieren.» Für den Kunden selbst werden die Kosten jeweils erst 30 Tage nach der Buchung fällig. travel.ch bietet seinen Kunden einen umfassenden Preisvergleich aller wichtigen Airlines und von über 50 000 Hotels weltweit. Die Kunden können ein Pauschalarrangement buchen oder ihre Reise auch problemlos individuell zusammenstellen. Auf kompetente Beratung müssen die Kunden dennoch nicht verzichten: Ansprechpartner am Schweizer Hauptsitz in Zürich betreuen die Buchenden telefonisch und bieten die gesamte Abwicklung aus einer Hand.

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nes Business-Class-Oberdeck mit 86 Sitzen. Hinter den Suiten im Unterdeck befindet sich die Economy Class mit neu 311 Sitzen (bisher 399). Singapore Airlines bietet seinen Fluggästen damit höchsten Komfort.

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CARREISE DELUXE AT T R A K T I V F Ü R J E D E A L T E R S K L A S S E

Der Anspruch an Reisen steigt, auch im Carreisen-Segment. Komfort und Luxus sind den Reiseunternehmen heute alles andere als fremd. Dafür sorgen Premium-Flotten wie sie etwa in der Eurobus-Gruppe von Car Rouge betrieben werden.

VON URS HUEBSCHER

Busreisen haben ein neues Image. Dafür sorgen neue Angebote mit komfortableren Fahrzeugen und attraktiveren Routen. Davon angezogen wird eine Kundschaft, welche das Reisen im Bus bisher eher gescheut hat. Für sie waren zuvor die Vorstellungen von enger Bestuhlung, unruhigen Nachtfahrten und schalem Kaffee wohl zu lebhaft. Busreisen kamen für sie deshalb nicht in Frage. Doch das hat sich geändert und das Reisen in Bussen der neuen Luxusklasse hat mit den negativen Bildern nichts mehr zu tun. Grosszügige Innenräume, modernste Elektronik sowie der Duft von frischem Kaffee sind es vielmehr, die für ein wesentlich angenehmeres Reiseerlebnis sorgen. Experten erwarten nun sogar ein Wachstum des Luxussegments im Reisebus-Business. NEUE FLOTTE

Beim Schweizer Reiseveranstalter Eurobus wird dieses Luxussegment von der Premium-Linie Car Rouge abgedeckt. Car Rouge hat als Veranstalter von exklusiven Busreisen vor wenigen Monaten erst vier neue Busse der Marke Setra in die Flotte integriert. In Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen hat der Hersteller Setra die Fahrzeuge speziell für die Bedürfnisse von Rundreisen konzipiert. Doch was genau machen in den neuen Bussen die Premiumleistungen aus? Bei Car Rouge verfügen sie zum Beispiel über 33 breite und komfortable Fauteuils in einer zwei plus eins Bestuhlung: auf einer Seite des Cars gibt es eine Reihe mit jeweils zwei Sitzen, auf der anderen Seite eine Reihe mit Einzelsitzen. Besonders allein Reisende schätzen diese Einzelplätze sehr. Um dem Gefühl, in einem engen Fahrraum reisen zu müssen, entgegen zu wirken, gibt es in den neuen Bussen ein

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durchgehendes Glasdach. Der Himmel rückt damit gleich ein Stückchen näher. Der Innenraum verfügt zudem über eine Höhe von 2,10 Metern, man kann also problemlos aufrecht stehen. Drei Achsen und weniger als 70 Dezibel Motorengeräusche sorgen dafür, dass die Fahrt möglichst ruhig verläuft. Auch eine angenehme Nachtruhe sollte somit während einer langen Fahrt möglich sein. B A B Y- B O O M E R I M K O M M E N

Bei Car Rouge ist man zuversichtlich, mit dem PremiumAngebot nachhaltig den Geschmack der Busreisenden zu treffen. «Wir stellen fest, dass vor allem die Baby-Boomer sehr viel reisen», sagt Thomas Jenzer, Leiter Pauschalreisen in der Eurobus-Gruppe. «Diese Generation der 45 bis 60-jährigen verfügt heute über mehr freie Zeit und die nötigen finanziellen Mittel um zu Reisen. Aber auch ältere Menschen reisen noch immer gerne im Bus, da sie häufig nicht mehr selbst fahren und auch nicht fliegen möchten.» Die demographische Entwicklung spricht also für den Trend zu Luxusreisen im Bus. Es wird immer mehr ältere Leute geben, die gesundheitlich noch fit sind und über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um Reisen der gehobenen Klasse zu buchen. «Flugreisen sind zudem oft beschwerlich, die verschärften Sicherheitsvorkehrungen belastend. Das fällt bei Busreisen weg. Man findet sich zehn Minuten vor der Abreise am Busterminal ein. Dazu kommt der gestiegene Komfort wie eben derjenige unserer Premium-Flotte Car Rouge», fügt Thomas Jenzer an. WA C H S E N D E R L U X U S B E R E I C H

Vor allem für die neu dazu gewonnene Klientel müssen nun die entsprechenden Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Allein 3 l 2011


Der neue Car Rouge mit Glasdach. Die zwei plus eins Bestuhlung ist besonders f端r allein Reisende attraktiv.

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Fotos: zVg

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Ob zum Beispiel nach Italien, Spanien oder Portugal das Angebot der Eurobus-Gruppe ist gross.

gramm. Im Vergleich dazu im Jahr 2010 sind laut Car sind es bei einer Bahnreise Tourisme Suisse, der Fach24 Kilogramm, mit dem gruppe des NutzfahrzeugAuto 86 und im Flugzeug verbands Astag in der sogar 115 Kilogramm. Mit Schweiz etwa 100 neue Reieinem Kilogramm CO2 legt secars in Betrieb genommen der Flugpassagier gerade worden. Davon gehören 40 mal 2,7 Kilometer zurück, Prozent zur Luxuskategorie. der Busreisende hingegen Für ein solches Gefährt 31,4 Kilometer. Bei Eurobus müssen die Unternehmer in und Car Rouge haben die der Regel mindestens Passagiere nun sogar die 600 000 Franken hinblättern. Möglichkeit, direkt bei der Gemäss weiteren Angaben Buchung ihren CO2-Vervon Car Tourisme Suisse brauch über einen Beitrag befördern die Schweizer an die Stiftung My Climate Unternehmen pro Jahr siezu kompensieren und damit ben Millionen Passagiere. vollständig klimaneutral zu Die Tendenz dazu ist leicht reisen. Wer dies tun möchte, steigend. Acht neue Cars findet auf der Webseite des werden von der EurobusThomas Jenzer; Leiter Pauschalreisen der Eurobus-Gruppe. Car-Unternehmens bei jeder Gruppe durchschnittlich pro Reise den entsprechenden Jahr gekauft, ein Drittel Kompensationsbetrag. davon im Luxusbereich. Wohin die Reise gehen soll, dieses Spektrum bleibt bei Eurobus besitzt insgesamt 64 Reisecars, wovon rund ein Eurobus aber weiterhin sehr breit. «Unsere wöchentlichen LiDrittel zu diesem Luxussegment gehört. nienstrecken nach Tirol und Südtirol sind zum Beispiel sehr GRÜNES REISEN gut gebucht», sagt Thomas Jenzer. «Mit Car Rouge fahren unDamit der Schutz der Natur aber kein Luxus ist, wird er bei sere Kundinnen und Kunden gerne ans Nordkap oder nach Car Rouge ganz einfach zur Selbstverständlichkeit gemacht. Spanien und Portugal. Aber auch klassische Destinationen Neuste Studien belegen sogar, dass der Reisebus das wie Italien sind nach wie vor sehr beliebt.» Jetzt wohl erst umweltfreundlichste Reisetransportmittel überhaupt ist. Ein recht, wird die Reise dahin schon ein wahres Vergnügen. Beispiel: Auf einer Strecke von 500 Kilometer beträgt der www.car-rouge.ch CO2-Ausstoss pro Passagier bei einer Busreise 16 Kilo-

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