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Einzelpreis chf 8.–

ZÜRCHER IMMO-MARKT

Ausgabe 08 | Dezember 2011

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

08/2011

8. Jahrgang

PEOPLE

Jubaira Bachmann

9

771661 832002

08

NEWS Wohnen Events Culture

CHRISTMAS-SPECIAL Backen mit Meta Hiltebrand Geschenk-Ideen


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EDITORIAL

Frohes Fest!

Foto: Thomas Buchwalder

Liebe Leserin, lieber Leser Der farbenprächtige Herbst ist zu Ende und nach dem Umstellen der Uhr auf die Winterzeit ist es wieder früher dunkel. Es ist jedes Jahr für mich eine merkwürdige Zeit. Auf der einen Seite werden die Tage kürzer und man spürt einen natürlichen Drang, die Dinge langsamer anzugehen oder gar wie die Bären in Winterschlaf zu verfallen. Auf der anderen Seite aber erinnert uns der Kalender daran, dass Weihnachten vor der Tür steht – ein Datum, das bei den meisten Menschen nicht Besinnlichkeit, sondern Hektik auslöst. Werde ich es dieses Jahr auch schaffen, alle Geschenke rechtzeitig einzukaufen? Ich weiss ja gar nicht, was ich meinen Liebsten schenken soll! Ob wir wohl wieder zu den Schwiegereltern müssen? Diesmal will ich aber nicht wieder an allen Tagen von morgens bis abends in der Küche stehen! Es ist schon merkwürdig: Ausgerechnet an Weihnachten müssen wir oft Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. Diese lästigen Verpflichtungen! Jedes herannahende Weihnachten gibt uns erneut die Chance, es anders zu machen. Rechtzeitig über Geschenke nachzudenken. Das Weihnachtsmenü etwas bescheidener ausfallen zu lassen. Vielleicht muss das Geschenk für die Liebsten gar nicht so opulent ausfallen, der Festschmaus nicht das Menü im Restaurant toppen und die Familie nicht wie eine Aktionärsversammlung mit der Giesskanne warm abgeduscht werden. Wahrscheinlich ist weniger mehr. Die Weihnachtsbeleuchtungen tauchen jetzt die Schauplätze der Zürcher Adventszeit in verschiedene Lichtstimmungen. Geniessen Sie Zürich von seiner schönsten Seite und kaufen Sie nebenbei die schönsten Geschenke. Zahlreiche Tipps und Anregungen finden Sie dazu ab Seite 34. Besinnliche Festtage und viel Lesevergnügen wünscht Ihnen Urs Huebscher Verlags- und Redaktionsleitung 8. Jahrgang, Nr. 08/2011, www.attika-magazin.ch • VERLAG SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich, Tel. 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.swissbusinesspress.ch • HERAUSGEBER Remo Kuhn • VERLAGS- UND REDAKTIONSLEITUNG Urs Huebscher (uh), huebscher@attika-magazin.ch • REDAKTION Stine Wetzel, wetzel@attika-magazin.ch • REDAKTIONELLE MITARBEITER DIESER AUSGABE Martin Loosli, Jörg Zeuner, Dr. Stephan A. Zwahlen • ANZEIGEN info@attika-magazin.ch, Tel. 044 306 47 00 • LAYOUT, BILD UND PRODUKTION Manuel Jorquera, Bruno Strupler und Nicole Collins • PRINTED BY Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern • Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion, und genauer Quellenangabe © attika gestattet. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Verantwortung übernommen. • attika ERSCHEINT 7x JÄHRLICH, Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.–, Jahres-Abo Fr. 56.– • ISSN 1661-8327 Follow us on

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Ein Hole-in-one gelingt, wenn Vorbereitung, Technik und Ausrüstung optimal aufeinander abgestimmt sind – sowohl beim Golfen als auch bei Ihren Finanzen. Wir freuen uns auf Sie. Ihre VP Bank.

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26

37

«Queen of Music»

39

AIDS-Charity-Event

Christmas-Agenda

INHALT

EDITORIAL

5

attika NEWS

8

PEOPLE 26

Jubaira Bachmann – «Queen of Music»

CULTURE

32

AGENDA

39

LIFESTYLE

42

42

Weihnachtsmenü von und mit Meta Hiltebrand Das Fest der Geschenke

46

Weihnachtsmenü

LIVING 64

Nichts ist – ohne Licht

46

ZÜRCHER IMMO-MARKT

79

VORSCHAU

82

Das Fest der Geschenke

Titelbild: Jubaira Bachmann Die 33-Jährige mit philippinischen Wurzeln war die erste Schweizer Moderatorin auf MTV. Heute ist sie Sender-Chefin von MTV Schweiz.

64

Nichts ist – ohne Licht

Foto: Thomas Buchwalder www.thomasbuchwalder.ch

Fotos: zVg

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Foto: zVg

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Shop

Hin und weg

Foto: zVg

«Willst du etwas gelten, mach dich selten», so das Sprichwort, das sich immer mehr Labels zu Herzen nehmen. «Pop-up-Store» heisst das Konzept. Ein Laden, der nur für wenige Tage, Wochen oder Monate geöffnet ist, bevor er wieder ins Nirgendwo verschwindet. Karin Birchler und Christian Bäumle, Inhaber des Shuala Concept Store an der Josefstrasse, springen auf die Welle auf und bringen ihre Auswahl an Gadgets, Mode und Dekor kleiner Labels und Designer in die Zürcher Altstadt: Sechs Monate lang wird ihr Zweitladen in der Weite Gasse 9 sein.

Event

Gespendet Das Jubiläumsfest anlässlich des 40-jährigen Bestehens

von Cécile Mode war ein voller Erfolg. Christa Rigozzi und Sven Epiney begleiteten die Gäste durch den schillernden Abend und präsentierten eine Verlosung, an der die rund 600 Gäste rege teilnahmen. Der Erlös aus dem Losverkauf

kann sich dann auch sehen lassen, betrug er doch am Ende des Abends über 10 000 Franken. Cécile Mode legte weitere 10 000 Franken oben drauf und übergab das Geld dem Behinderten-Wohnheim Höfli in Wangen SZ.

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Zusammengestellt von Urs Huebscher und Stine Wetzel

Essen

Bei uns erleben Sie die wahre Italianità mit typischen Spezialitäten wie ausgezeichneten Pizzas, frischen Teigwaren, erlesenen Fleisch- und Fischgerichten sowie feinen Dolci. Und das 7 Tage in der Woche! «Buon appetito!» Ristorante FRASCATI Zürich, Bellerivestrasse 2, Telefon 043 / 443 06 06 Ristorante Pizzeria MOLINO Zürich, Limmatquai 16 Telefon 044 / 261 01 17 Zürich, Stauffacherstrasse 31 Telefon 044 / 240 20 40 Uster, Poststrasse 20 Telefon 044 / 940 18 48 Winterthur, Marktgasse 45 Telefon 052 / 213 02 27 Wallisellen, Glattzentrum Telefon 044 / 830 65 36 Dietikon, Badenerstrasse 21 Telefon 044 / 740 14 18 www.molino.ch

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Was auf den Tisch kommt Mit der Eröffnung des Renaissance Zürich Tower Hotels ist das gastronomische Angebot im Trend-Quartier in ZürichWest um eine Adresse reicher: dem Equinox Restaurant. Das Restaurant bittet gleichsam weltoffene und genuss-orientierte Entdecker, Gourmets sowie ein urbanes Publikum zu Tisch. Die junge Küchencrew um Executive Chef Mark Thommen integriert regionale Produkte von innovativen Herstellern in eine moderne und frische internationale Restaurantküche. Thommen kündigt diese wie folgt an: «Wir wollen unsere Gäste überraschen und den Equinox-Touch sehen und schmecken lassen, in-

dem wir bei den Gerichten spezielle Produkte und Zutaten sowie erfrischende Kombinationen und Präsentationen einbauen.» Na dann, wohl bekomm’s!

Foto: Mobimo Tower

Viva Italia – Cucina tradizionale !


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attika | News Auszeichnung

Ritter der Kunst Foto: zVg

Am 01. Dezember darf sich der Direktor des Museums für Gestaltung Zürich über eine besondere Ehrung freuen, denn der französische Kulturminister Frédéric Mitterand hat ihn zum «Chevalier dans l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Christian

Trinken

Im Rahmen der Charity-Aktion «Das Grosse Stricken» der Innocent Smoothies nahmen dieses Jahr auch Schweizer Modedesigner die Stricknadeln in die Hand und strickten kleine Mützen, die seit November die Smoothie-Flaschen in den Coop-Filialen schmücken. Mit dabei waren Eliane Diethelm und Joanna Skoczylas von Little Black Dress, Katka und Zuzka Griesbach vom Taschenlabel Griesbach, Hutdesigner Ra-

phael Blechschmied, Guya Marini und Carmen D’Apollonio von Ikou Tschüss und Sabine Portenier sowie Evelyne Roth vom Thuner Modelabel Portenier Roth. Die Aktion stammt, wie auch Innocent, aus Grossbritannien, von wo aus es einen europäischen Siegeszug antrat. In der Schweiz findet die Benefizaktion zum dritten Mal statt. Letztes Jahr sind über 45 000 Mützchen entstanden.

Foto: Umberto Romito

Gestrickt eingefädelt

Brändle bekommt an der Vernissage zur Ausstellung «Parfum – Verpackte Verführung» im Museum Bellerive – auch ein Haus des Museums für Gestaltung Zürich – den damit verbundenen Verdienstorden überreicht. Der 1957 gestiftete Orden der Künste und Literatur sei, laut Pressemitteilung, eine der höchsten kulturellen Auszeichnungen Frankreichs und wird an Personen verliehen, «die sich auf aussergewöhnliche Weise durch ihr Wirken im künstlerischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Stärkung der Ausstrahlungskraft der Kultur in Frankreich sowie weltweit verdient gemacht haben». Anzeige

Cashmere

Unternehmen

Class. Tradition. Style.

Golfzeit sich Molinari daher als Markenbotschafter ausgeguckt. Geschäftsführer Martin Bärtsch möchte mit diesem Zug die Präsenz der Uhrenmarke im Golfsport stärken und die Landesgrenzen deutlich überschreiten.

Foto: zVg

Edoardo Molinari ist Profi im Golfspielen. Seit fünf Jahren holt der Italiener beachtliche Tourresultate. Hohe Leistungsansprüche, Präzision und Kontinuität stehen für seine Karriere. Der Schweizer Uhrenhersteller Cimier hat

Bahnhofstrasse 12 Zürich

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Projekt

Foto: zVg

Den Dickhäutern

Event

Winter Wonderland Schnee und Eiseskälte verwundern Ende November niemanden. Selbige Meldung im Oktober aber durchaus. Die Schwedische Sportmarke Peak Performance hatte vergangenen Monat den Winter schon mal ins Zürcher Niederdorf geholt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums feierte

der General Store in Zürich seine offizielle Eröffnung und die kommende Wintersaison. Mit rund 600 m3 Kunstschnee und einer Eisbar wurden die Gäste, darunter Annina Frey, Christian Franzoso, Bianca Bauer und der Peak Performance Botschafter Marco Büchel, empfangen.

Rund 400 000 Besucher pro Saison streicheln die neugierigen Afrikanischen Zwergziegen, beobachten die Südamerikanischen Seelöwen und reiten auf den wankenden Kamelen. Der Knie Kinderzoo in Rapperswil am Oberen Zürichsee ist ein Erlebnis durch und durch. Nun steht der Zoo vor dem grössten Projekt seiner fast 50-jährigen Geschichte: einem neu-

en, über 6 500 Quadratmetern grossen Elefantenpark. Die tonnenschweren Dickhäuter sollen auf dem heutigen Fussballplatz, der zwischen der Giraffen- und Trampeltieranlage liegt, ihr neues Zuhause bekommen. Neben dem Elefantenpark wird auch ein neues Restaurant aus dem Boden gestampft werden.

Foto: bilderbox.de

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Kultur

Objekte sind Zeitzeugen. Sie belegen historische Ereignisse und zeichnen die Bedeutung kultureller Errungenschaften nach. Das Landesmuseum Zürich gibt mit einer immensen Sammlung Objekte Einblicke in die Geschichte der Schweiz. Neu ist die monatliche Gratisführung «Die Schweiz. Geschichte und Kultur», die simultan von einem Gebärdensprachdolmetscher übersetzt wird. Das neue Angebot für Gehörlose und Hörende gleichermassen wurde in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gehörlosen-

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Foto: Schweizerisches Nationalmuseum

In Gebärde und Wort

verband und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) lanciert. Die Führungen finden jeweils am ersten Mittwoch im Monat zwischen 18 und 19.15 Uhr statt.


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attika | News ErĂśffnung

ErĂśffnung

Allroundtalente Ein Kleid, das man immer tragen kĂśnnte, eine Bluse, die immer schmeichelt, ein Blazer, der definitiv immer passt. Kleid, Bluse, Blazer sind Allroundtalente. Und die sind bitter nĂśtig, will man nicht mit dem BĂźrooutfit des Tages vĂśllig underdressed am Abend antanzen. Die beiden Businessfrauen Brigitte

Foto: zVg

Bibiana Stoecklin-Bruderer und Gabrielle Mazurczak sind Freundinnen. Zusammen haben sie eine Modeagentur aufgebaut und soeben ihren zweiten Laden Modestrom Nr. 110 in der Zßrcher Seefeldstrasse erÜffnet. Unsere Freundschaft und das gegenseitige Vertrauen sind die Grundlage unserer Zusammenarbeit, so die beiden Teilhaberinnen von Modestrom. In ihrem Laden findet man Teile von Modelabels, die man kaum sonst in die Hände bekommt.

Foto: zVg

Ein Fall fĂźr Zwei

Design

Auszeichnung

Die besten Nachteulen Awards spriessen aus dem Boden wie Pilze. Im letzten Jahr hat sich auch fĂźr das Schweizer Nachtleben ein Awardpilz durchs Moos gedrĂźckt. Ende Oktober wurde nun schon der zweite Swiss Nightlife Award in zwĂślf Kategorien verliehen. Freuen durften sich u.a. Remandy als Best House DJ, das Mascotte als Best Club und Tanja La Croix bekam den DJ Publikumspreis.

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Sharif Hamza ist Modefotograf, die Absolute Mode Edition eine limitierte Flasche Wodka. Eine Kampagne fßhrt beide zusammen. Das Flaschendesign inspirierte den Fotografen dazu, Model Shannan Click im Innern einer lebensgrossen, aus Einwegspiegeln gefertigten Flasche zu platzieren. Die SchÜne konnte in jedem Winkel nur ihr Spiegelbild sehen, während der Fotograf abdrßckte und dieses Bild hinterliess. Mit der LimitedEdition-Kampagne soll Mode und die Modefotografie als Kunstform ins Scheinwerferlicht gerßckt werden.

E: DR ES SCOD SUAL SM ART CA

BAR | LOUNGE | EVENT

Lino

Weber Robi Piano The Fine Art of Soul Jazz

The Voice of Soul and Swing

Offen: Mo–Do 08.00–01.30 ¡ Fr/Sa 08.00–02.30 ¡ So Ruhetag

Mi, Do, Sa LIVE MUSIC

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Vg

Eine Flasche macht sich chic

Bodmer und Maja Zulauf kÜnnen davon ein Lied singen und grßndeten das Modelabel Net-Affaire und den dazugehÜrigen Onlineshop www.net-affaire.com. Ihre Kollektion beweist, dass Eleganz und Lässigkeit nur ein paar Handgriffe trennen. – Zu guter Letzt wird aus dem Lied eine Hymne.

Gedeckte Dachterrasse mit SMOKERS LOUNGE

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Foto: zVg

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Wohnen

Fotos: zVg

Wo ist Walter?

Unternehmen

Das Ticken vorm Abflug mals erst im Bau. Franz Türler sen. wollte jedoch nicht so lange warten, denn er erkannte schon früh die Möglichkeiten dieses neuen Geschäftsstandortes. So richtete er bereits zwei Jahre früher in einem Baracken-Provisorium die erste Verkaufsstelle des

Foto: zVg

Foto: zVg

Wer heute die modernen und weitläufigen Hallen des Flughafens Zürich benutzt, kann es sich kaum vorstellen: Im Jahre 1951 standen den Flugpassagieren in Kloten nur einige Holzbaracken zur Verfügung. Das neue Flughafengebäude war da-

Hauses Türler am entstehenden Flughafen ein. Heute ist Türler Uhren und Juwelen mit vier Geschäften am Flughafen vertreten.

Walter ist in der Stadt. Und zwar mit Möbeln und Accessoires im Industriechic. Unkonventionalität ist Programm, so verwundert es nicht, den Vintageladen an der Geroldstrasse 15 – im Nacken den Containerturm von Freitag und die Fassade des Giganten Prime Tower – zu finden. Walter hat sich dem Konträren verschrieben, bereitet Altes, Ausgedientes auf zu Neuem. So ist dann auch der Name, Walter, zu verstehen: In Zeiten, in denen auf Krampf versucht wird, der Normalität ein Schnippchen zu schlagen (extravagante Namen und extravagante Möbel zu finden), kommt das Gewöhnliche als das eigentlich Aussergewöhnliche heraus.

Eröffnung

Faszination Fliegen Die neue Zuschauerterrasse am Flughafen Zürich ist fertig. Nicht nur die startenden und landenden Flugzeuge können beobachtet werden, man bekommt noch viel mehr mit vom Fluggeschehen. Da wäre ein begehbarer Vorfeldturm, von dem aus die Flugzeuge aus der Nähe beäugt werden können. Da wäre ein Minia-

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turflugplatz, ein Spielplatz für Kinder. Da wären mediale Ferngläser, sogenannte «Airport Scopes», mit denen Tower, Linienflugzeuge u.ä. anvisiert und weitere Informationen aus der virtuellen Welt bezogen werden können. Zugänglich ist die neue Terrasse ab dem 01. Dezember über dem Check-in 2.

Unternehmen

Eine gute Mischung Die Mischung macht’s: Fachwissen von Food- und RetailSpezialisten ergänzt mit vielfältiger Erfahrung von Profis für integrierte Kommunikation – das ist das Resultat der verstärkten Zusammenarbeit von Culinea, Spezial-Agentur für Food & Retail, und Branding House, Adresse für

ganzheitliche Markenarbeit. Beide sind unter dem ehrwürdigen Dach der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) untergebracht. Das Cross-Media-Netzwerk nutzt effizient und spartenübergreifend ihr Know-how. Ein gutes Rezept für methodische Markenarbeit.


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attika | News

to Fo

Eröffnung

Von oben bis unten Im rechten Licht Nach fünf Monaten des Umbaus wurde das Elektrofachgeschäft der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) Ende Oktober wiedereröffnet. EKZ Eltop berät Kunden nicht nur fürs richtige, sondern auch fürs energieeffiziente Licht Zuhause. Zur Wiedereröffnung war dann auch mal drauf, was drin ist: Zum Auftakt hüllte Lichtkünstler Gerry Hofstetter den Hauptsitz der EKZ an der Dreikönigstrasse 18 in leuchtende Atmosphäre.

Auf zwei Etagen und insgesamt 450 Quadratmetern zeigt der norditaliensche Hersteller Boffi alles, was er in petto hat: Küchen, Bäder, Ankleidesysteme, Raumteiler und Accessoires. Der Showroom ging letzten

Monat in Zürich-Wollishofen auf und zeigt die aktuelle Kollektion als Installationen oder Ausstellungen. Präsentiert werden die guten Stücke zudem in moderner Architektur mit Blick auf den Zürichsee.

Fotos: zVg

Eröffnung

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Hybrid,

Der erste der mit Adrenalin fährt.

Rocking the Hybrid. Der neue Touareg. Der neue Touareg Hybrid verbindet innovative Technologie mit zeitgemässem Nutzen und wurde durch das Automagazin OFF ROAD mit dem renommierten OFF ROAD Eco Award 2011 ausgezeichnet. Ausgestattet mit optionalen Technologien wie der dynamischen Fernlichtregulierung “Dynamic Light Assist”, dem Spurhalteassistenten “Lane Assist” oder der Distanzregelung ACC nimmt der neue Touareg seinem Fahrer viele Dinge ab, die das Fahren anstrengend machen können. Schliesslich soll Sie nichts davon ablenken, hinter dem Steuer eines Autos zu sitzen, dessen aussergewöhnlich leistungsstarker und umweltschonender Hybrid*-Antrieb jede Strecke in ein unvergessliches Abenteuer verwandelt.

* Touareg, V6 FSI Hybrid, 333 PS (245 kW) und 46 PS (34.4 kW), Treibstoff-Normverbrauch gesamt: 8.2 l/100 km. CO2-Ausstoss: 193 g/km. CO2-Mittelwert aller in der Schweiz angebotenen Fahrzeugmodelle: 188 g/km. Energieeffizienz-Kategorie: B. Bereits für Fr. 109’700.–.

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Musik

Country Helvetia

Foto: Roshan Adhihetty

«C.H.» heisst das musikalische Trio. Die Initialen stehen für «Country Helvetia» und deuten an, dass hier zwei Welten zusammenkommen. Reto Burrell, Nori Rickenbacher und Kisha machen Countrymusik, die von ihrem Gusto

her den USA entsprungen scheint, aber der Mundart verbunden bleibt. Wer neugierig auf die Cover und Eigenkompositionen geworden ist, sollte mal ins Album «Country Helvetia» reinhören.

Eröffnung

Ein bisschen Österreich oder sich in die Loungen lümmeln. Auch Raucher und Raucherin müssen nicht draussen bleiben. Der Fumoirbereich ist mit einer Bar ausgestattet.

Foto: zVg

In Zürich gibt es eine neue Ausgehadresse: die Mausefalle, Uraniastrasse 40. Umgeben von Alpenchic und österreichischem Flair kann man hier zu Schlagern schunkeln

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SIE IST DA! Foto: zVg

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Mode

Einzelstücke Stockware, das sind Einzelstücke, die übrig bleiben, wenn die Kollektion geht. Da es die Accessoires, Schmuckund Fashionstücke dennoch wert sind, Liebhaber zu finden und getragen zu werden, sorgt ein Designer-Lagerverkauf dafür, dass sie doch noch an den Mann und die

Frau kommen. Interessierte können vom 01. bis 23. Dezember im Pop-up-Store an der Kalkbreitestrasse 59 in Zürich zu erschwinglichen Preisen nach Lieblingsstücken suchen. Hinter dem ersten Designer Stock stecken Mirca Maffi und Andrea Maurer, die 18 Zürcher Designer wie Little Black Dress, Kazu und Atame mit in die Riege geholt haben.

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EVENTS | News

Fotos: zVg

19. TRAVEL STAR Award An den «Oscars» der Schweizer Reisebranche, gab es viele strahlende Sieger. Mit insgesamt 18 Awards (7 Gold, 3 Silber, 8 Bronze) war Kuoni (inkl. Tochtergesellschaften) der Ab-

räumer des Abends, gefolgt von Hotelplan und deren Töchter (4 Gold, 7 Silber, 2 Bronze) sowie den spezialisierten Reiseveranstaltern der TTS-Gruppe (2 Gold, 6 Silber, 2

Little Big City Kürzlich verwandelte BIG die Tanzfläche des Plaza Klubs in einen Laufsteg. Über 350 geladene Gäste verfolgten die energiegeladene Modeschau des Zürcher Fashionstores. Neben den Designs von BIG wurden Etoile Isabel Marant, Manoush, Pomandère, Odd Molly, Maison Scotch und vieles mehr gezeigt.Tanzeinlagen und Live-Band rundeten die Show ab.Vom Welcomedrink bis hin zum krönenden Abschluss der Fashionshow

Fotos: zVg

Karl Lagerfeld, Mathias Rastorfer.

wurde den Gästen Unterhaltung vom Feinsten geboten. «Als einer der wenigen verbleibenden Independent Fashion Stores bedanken wir uns mit diesem Happening bei unseren treuen Kunden, die uns über all die Jahre begleitet haben. Dank den starken und selbstbewussten Fashionistas und trendbewussten Männern in dieser Stadt ist und bleibt BIG eine Zürcher Institution», so Pascal Kaeser, BIG Verkaufsleiter. Die Models – unter ihnen

Bronze). Die Besten der Branche wurden mittels Befragung von 721 Schweizer Reisebüros ermittelt. Insgesamt wurden 31 Gold Awards in 20 Kategorien sowie Diplome in Silber

und Bronze verliehen. Durch den Abend führten TV- und Radio-Moderator Röbi Koller und Ex-Miss-Schweiz Tanja Gutmann, unterstützt von ShowActs. Gastgeberin war TRAVEL INSIDE, die führende Schweizer Fachzeitung für Touristik. Fotos: zVg

Anouk Manser, Melanie Alexander und Burim Jusufi – präsentierten individuelle und überraschende Outfits.

Galerie Gmurzynska – «REBELS» Karl Lagerfeld liess es sich nicht nehmen «seinen Stand», den er für die Ausstellung «REBELS» der Galerie Gmurzynska aus Zürich entworfen hatte, bei der FIAC 2011 zu eröffnen. Der Titel der Ausstellung und die gezeigten Werke inspirierten Karl Lagerfeld zu

dem Design des Standes (der 2. für die FIAC), der einen Dialog mit den rebellischen Kunstwerken entstehen liess. Die Ausstellung, kuratiert von Isabelle Bscher, vereinte verschiedene Künstler und Stile, die verschiedene Arten künstlerischer Rebel-

lionen des letzten Jahrhunderts verkörpern. Der Designer und Künstler Karl Lagerfeld freute sich besonders, dass mit seinen ausgestellten impressionistisch anmutenden Blumenfotografien auch einige seiner eigenen Werke gezeigt wurden.

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EVENTS | News

Christian Louboutin.

Paco Roncero.

Grey Goose Winterball Der diesjährige Grey Goose Winterball in London war voller Highlights: Paco Roncero vom legendären Restaurant elBulli kreierte exklusive Menüs und der

französische Schuh-Designer Christian Louboutin designte eine Cocktail-Bar, welche an die Elton John AIDS Foundation unter den Gästen versteigert wurde. Fotos: zVg

Lilly und Boris Becker.

Tali Lennox.

Elton John, Shirley Bassey. Fotos: zVg

Tamara Ecclestone. Fotos: zVg

Philomena Lüscher.

30 Jahre Philomena

Miriam Rickli.

Création Philomène steht seit 30 Jahren für kreative und qualitativ hochwertige Schweizer Strick-Couture. Zum Jubiläum hat sich die Designerin Philomena Lüscher einmal mehr viel Neues und Überraschendes einfallen lassen. Kürzlich war Modeschau. Präsentiert wurden die neue Kollektion und die exklusiven Schweizer AlpakaModelle an der mit vielen Höhepunkten gespickten Show. Als prominente Models liefen die Sängerin Paloma Würth und die TV-Moderatorin Miriam Rickli auf dem Laufsteg.

Campari-Kalender 2012 Kürzlich wurde in Mailand der neue Campari-Kalender 2012 präsentiert. Ende des nächsten Jahres soll eine Zeit des Wandels beginnen. Zumindest wenn es nach dem Urvolk der Mayas geht, deren Prophezeiung nach, die Welt am 21. Dezember 2012 aufhört, in ihrer jetziMilla Jovovich.

gen Form zu existieren. In der 13.Ausgabe seines weltberühmten Kalenders präsentiert Campari eine furchtlose, energiegeladene Milla Jovovich im Zentrum mystischer, düsterer Szenarien. Einmal mehr sind eindrucksvolle, surreale Bilderwelten entstanden.


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EVENTS | News

Ashley Balmer, Jessica Haag, Julia Flückiger und Michelle Koch.

Zoe Torinesi und Miguel Camero.

«Promis an den Herd», Jelmoli

Kispi-Ball, Baur au Lac Fotos: www.tilllate.ch

Anna Maier und Olivia Fischer.

Ronja Furrer.

Fotos: www.tilllate.ch

Micha Schärer.

Walter Andreas Müller und Baschi. Katja Stauber und Florian Inhauser.

Model Dinner & Party, Club Diagonal Fotos: www.tilllate.ch

Gianni Zanetti, Guido Fluri und Marcel Furrer (Stiftungsrat Guido Fluri-Stiftung).

Irina De Giorgi.

Liza Andrea Kuster.

60 Jahre Türler am Airport

Fotos: Urs Huebscher

Isabel Florido.

Elmar Ledergerber.

Marco Conte und Ljuba Manz.

Andreas Schmid, Franz Türler jun., Renée und Franz Türler.

Thomas Kern.

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EVENTS | News

Uhrmacherkunst Les Ambassadeurs Zürich lud zur exklusiven Ausstellung «Die aussergewöhnlichsten Uhren des Jahres 2011» ein. Der Blick auf die weltweit re-

Premiere Salto Natale

nommiertesten Uhren, die für den Grand Prix d’Horlogerie nominiert wurden, liess das Herz jedes Uhrenfans höher schlagen. Fotos: zVg

«Herzblut» heisst das neue Programm von Salto Natale. Gerade war Premiere. Linda Fäh bestand ihre Feuerprobe als Sängerin und das Duo Fullhouse lieferte ein fulminantes Feuerwerk allerbester Komik. Salto Natale ist noch bis zum 01. Januar 2012

in Zürich-Kloten, Parkplatz Holberg zu sehen.Vorstellungen: jeweils Dienstag bis Sonntag. Zusätzliche Vorstellungen zwischen Weihnachten und Neujahr.Vorverkauf: Salto Natale Ticket Service: Tel.: 0900 66 77 88 www.saltonatale.ch Fotos: zVg

Amanda Ammann, Jennifer Ann Gerber, Anita Buri, Linda Fäh

Julia Flückiger, Alina Buchschacher und Ashley Balmer. Amanda Ammann, Jennifer A. Gerber, Anita Buri, Linda Fäh. Irina De Giorgi und Liza Andrea Kuster.

Auto Zürich 2011

Fotos: www.tilllate.ch

Fotos: www.tilllate.ch

Alina Buchschacher.

Peter Pfändler und Christina Surer.

Freddy Nock mit Partnerin Ximena

Linda Fäh, Nadine Vinzens, Jennifer Ann Gerber. 08/2011

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Die Magie von Weihnachten erleben 17.11.2011– 31.12.2011 Zßrich-Oerlikon | Offene Rennbahn

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EVENTS | News

Christoph Mörgeli und Dominik «Dodo» Jud.

Arnold Meyer.

Jubaira Bachmann und Harun Dogan.

Die 200 prominentesten Zürcher im «Who is Who» Fotos: www.tilllate.ch

In der Kategorie Entertainment hat sich Sänger Bligg gehalten. Mit gewetzten Messern posiert Gourmet-Köchin Meta Hiltebrand in der Rubrik Gastronomie. Im Bereich Hochfinanz stösst man auf Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand. In der Rubrik Kommunikation machte Zürich Tourismus Direktorin Marlis Ackermann mit dem Slogan «World Class. Swiss Made» von sich reden. Für

manch ein entzücktes «Ohlala» sorgte Knie-Sprössling Gregory mit seinem Erotikzirkus – dafür gab’s einen Platz in der Rubrik Lifestyle.

Catherine Bloch und Ernesto Graf.

Nicolas und Kiki Maeder.

Andrea Vetsch.

Lancia Notte Italiana, Garage Zürich Nord Fotos: Urs Huebscher

Ein Abend ganz im Zeichen der südländischen Lebensfreude: Musik, Unterhaltung und kulinarische Köst-

lichkeiten anlässlich der Marken-Lancierung von Lancia bei der Garage Zürich Nord.

Vier Missen auf einen Blick: Alina Buchschacher, Miss Schweiz; Cleo Heuss, Miss Zürich; Irina De Giorgi, Miss Earth Schweiz und Stefanie Dettling, Miss Handicap.

Luca Volonte und Alessandro Gallo sorgten für musikalische Unterhaltung.

Visagisten und Coiffeure stylten vor Ort die Damen.

Für kulinarische Höhenflüge sorgte Tutti i Gusti Beverage and Food Catering.

Egon Hürlimann ist begeistert vom Risotto.

Gelungener Abend für GaragenDirektor Chris Reutlinger.

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Foto: www.christiandietric

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PEOPLE | Interview

Jubaira Bachmann

«QUEEN OF MUSIC» Seit Jahren ist sie das Gesicht von MTV und VIVA. Die 33Jährige mit philippinischen Wurzeln ist aus dem Musikfernsehen nicht mehr wegzudenken. – Und doch wird ab nächstem Jahr alles anders.

ich eine Consulting-Firma im Bereich Musik, Entertainment und Lifestyle gründen. Sie bleiben dem Musik-Business also treu. Was ist Ihr bisheriger Karriere-Höhepunkt? In jedem Stadium hatte ich bisher einen Höhepunkt. Ich darf mich glücklich schätzen, dass es immer wieder eine Stufe höher ging. Als ich damals für Swizz Music Television als Moderatorin und Redaktorin begann, war es ein Höhepunkt für mich, für CNN eine Sendung über das Montreux Jazz Festival zu moderieren. Ein weiterer Meilenstein war sicherlich, als ich Music-Chefin wurde oder vor drei Jahren zur SenderChefin befördert wurde.

Von Urs Huebscher

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eit ihrem ersten Auftritt am Bildschirm 1999 ist Jubaira Bachmann bei MTV/VIVA nicht mehr wegzudenken. Sie leitete die VIVA Charts Redaktion und ist für einen grossen Teil der In-HouseProduktionen verantwortlich. 2007 übernahm sie das Musik-Management und wurde Head Of Music von VIVA Schweiz. Seit drei Jahren ist sie Sender-Chefin von MTV Schweiz. Vor kurzem feierte sie ihr elfjähriges Jubiläum. Ein Zwölftes wird es nicht geben, denn MTV wird ab nächstem Jahr in der Schweiz nur noch eine Verkaufsabteilung haben. attika: Frau Bachmann, soeben erfuhren wir von den Veränderungen. Was bedeutet das für Ihre berufliche Karriere? Jubaira Bachmann: Bis Ende 2011 bleibe ich Sender-Chefin und werde auch noch bis Mitte 2012 «Brandneu» weiter moderieren. Dann werde

Welche Person ist für Sie ein persönliches Vorbild? Meine beste Freundin Katarina. Ich bewundere Tag für Tag, wie super sie mein Patenkind Liam erzieht. Beruflich bewundere ich Shawn Corey Carter, besser bekannt als Jay-Z, wegen seines «Rags to riches»-Aufstiegs in der Musikindustrie. Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben? Dass ich so sein kann, wie ich bin, und Menschen, die mir nahe stehen, bei mir habe. Dafür würde ich alles aufgeben. Wie würden Sie sich beschreiben? Jubaira Bachmann: Ehrgeizig, streng, aber fair. Was bringt Sie zum Ausrasten? Wenn ich zehnmal etwas sagen muss, bis mein Gegenüber es begriffen hat, dann kann ich schon ausrasten. Oder bei Unwahrheiten, wenn man mir ins Gesicht lügt. Dann kann ich ungemütlich werden. Mein Spitzname war «The Dragoness», als ich noch als Chef-Redaktorin bei diversen Music-Magazinen tätig war. Das spricht für sich, hat jedoch zwei süsse «s» dran... Was ist Ihnen an anderen Menschen besonders wichtig? Ehrlichkeit, diese belohne ich auch mit Loyalität.

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Haben Sie manchmal das Gefühl, etwas verpasst zu haben im bisherigen Leben? Nicht einen Tag. Ich würde alles wieder genauso machen. Spüren Sie Ihre philippinischen Wurzeln noch? Ja klar, es sind halt schon zwei verschiedene Kulturen. Die Philippinen sind nach wie vor ein Drittwelt-Land. Aber ich bin stolz auf meine Wurzeln. Jedes Mal, wenn ich dort bin, öffnet es einem die Augen und relativiert alles gegenüber der Schweiz. Ohne diese Wurzeln wäre ich nicht ich. Aber es ist ein Teil von mir, und wenn ich auf die Philippinen reise, um meine Verwandten zu besuchen, ist es so, als würde ich nach Hause kommen. Öffnet die Bekanntheit Tür und Tor zu bestimmten Dingen? Ja, auf jeden Fall, wenn es nicht so wäre, würde ich lügen. Für eine gewisse Bekanntheit werden Türen geöffnet. Die Frage ist, was man mit der offenen Türe macht und ob man sie offen behalten kann. Da gehören der Mensch und sein Können dazu, um dies zu erreichen. Ich hatte jetzt mein elfjähriges Jubiläum und habe soviel Leute gesehen, die gekommen und gegangen sind... Ich glaube viele Schweizer Promis machen den Fehler, zu glauben, wenn sie etwas erreicht haben, dass sie nichts mehr tun müssen. Welche Rolle spielt Geld in Ihrem Alltag? Ich bin eine Frau und brauche ein 15-Quadratmeter-KleiderZimmer. Ich habe eine Schwäche für Schuhe, Taschen und vieles mehr. Man will sich das einfach leisten. Ist aber schon auch Mittel zum Zweck. Aber nicht: «Koste es, was es wolle.» Ich pflege einfach einen gewissen Lebensstandard. Wofür geben Sie viel Geld aus? Wie gesagt, ich habe einen Tick für Schuhe und Taschen. Auch wenn es oberflächlich ist. Das ist einfach mein Tick und dazu stehe ich. Aber auch für mein Gottenkind gebe ich sehr viel aus. Was bedeutet für Sie Glück? Mit mir selber zufrieden zu sein. Dass ich nicht vom Weg abkomme und man sich selber nicht verliert.

Was gefällt Ihnen an Ihrer aktuellen Arbeit? Die Vielseitigkeit. Dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Die Kombination aus Musik-Schaffen und Musik-Leben. Und dass ich in einem professionellen Umfeld kreativ sein kann. Was würden Sie als Ihren grössten beruflichen Erfolg bezeichnen? Dass ich Sender-Chefin wurde und wir ein Superjahr hinter uns haben. Wie viele Stunden arbeiten Sie durchschnittlich pro Tag? Zehn bis zwölf Stunden. An welchem Ort können Sie am besten arbeiten, und warum? Am liebsten zu Hause zwischen 7 und 11 Uhr, denn da bin ich am effizientesten. Wann und was für Musik hören Sie persönlich? Irgendwas läuft immer! Ich höre ständig Musik, morgens beim Aufstehen, im Auto, bei der Arbeit – ohne geht es einfach nicht. Das Genre reicht von HipHop über Disco bis hin zu Soul. Wann bereitet Ihnen Ihre Berufstätigkeit Bauchschmerzen? Nach zehn Kaffees und einer endlosen Sitzung. Worüber ärgern Sie sich immer wieder im beruflichen Alltag? Ich ärgere mich über unnötige Fragen. Und ich spare mir dann unnötige Antworten. Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten an Ihren Mitarbeitenden? Ihren Sarkasmus! Welche Netzwerke nutzen und pflegen Sie beruflich? MTV Networks, Smallworld, Facebook und Twitter. Was stört Sie am meisten als Schweizer Staatsbürgerin? Dass ich nicht mehr rauchen kann, wo ich möchte.

Wo treffe ich Jubaira privat? Ich wohne ja mitten im «Chreis Cheib». Fühle mich aber sehr wohl in diesem Umfeld mit all den Bars und Clubs. Beispielsweise habe ich den Plausch am Volkshaus, aber auch am Apartement 22 etc... Ich verkehre in zahlreichen Lokalen.

Ihre grösste Tugend? Rauchen.

Wie verwöhnen Sie sich kulinarisch? Verwöhnen heisst für mich: Kalorien ignorieren. Also zu essen, was ich mag. Ich kann nicht leben ohne Fleisch! Wenn man mir Fleisch wegnimmt, werde ich sauer...

Ihr Lieblingsbuch? Der Pate 1.

Welche Ausbildung würden Sie nachholen, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten? Ich wollte gerne Geschichte studieren, durfte aber nicht. Mein Vater hielt die Vergangenheit nun einmal nicht für zukunftsträchtig.

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Ihr grösstes Laster? Rauchen.

Ihr Lieblingsfilm? Ebenfalls «Der Pate 1» von Francis Ford Coppola. Ich liebe kriminalistische Filme. Was kaufen Sie selber ein – und wo tun Sie dies? Gemüse etc. kaufe ich immer freitags auf dem Wochenmarkt beim Helvetiaplatz ein.


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PEOPLE | Interview

Welches persönliche Ziel möchten Sie noch erreichen? Zwei Zimmer mit Schuhen und Taschen füllen. Nein, im Ernst, es wäre schön irgendwann mal eine Familie zu gründen. Aber das hat noch Zeit.

Foto: Thomas Buchwalder

Wäre Zürich eine Person, wie würden Sie diese charakterisieren? Zürich ist aufregend mit vielen verschiedenen Charakteren, welche sehr schnell wechseln – fast schon ein wenig schizophren, aber sympathisch. Und herzig, weil sie so kompakt ist. Können Sie unerkannt auf die Strasse gehen? Ja sicher, ich bin ja keine Jennifer Lopez. Wie gehen Sie damit um, dass private Angelegenheiten durch die Medien in die Öffentlichkeit getragen werden? Die Presse macht eben ihren Job und man muss sich halt finden. Es ist irgendwie auch ein Geben und Nehmen. Man muss nur miteinander reden. Was ist für Sie ein guter Tag? Ein Tag, an dem ich den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein, Soul und einer Zigarette geniessen kann. Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? An der Spitze meines eigenen Unternehmens oder als Mami und Ehefrau. Oder beides! Mal schauen...

Meine grösste Tugend und mein grösstes Laster: Rauchen.

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Foto: zVg

PEOPLE | Interview

PERSÖNLICH Jubaira Bachmann war die erste Schweizer Moderatorin auf MTV. HipHop faszinierte die Erfolgsfrau schon früh. So erlangte sie im Verlauf ihrer Karriere den Ruf der «Swiss Queen Of HipHop». Der Startschuss für ihren Einstieg in die Musikwelt fiel 1997, als sie das Luzerner Magazin «more» mitbegründete. Bis 2005 war Jubaira Bachmann Initiantin und Chefredaktorin bei verschiedenen Magazinen wie etwa «HipHop.ch», «Word Magazin» oder «CHAPTER». 2005 wurde sie Produzentin der «VIVA Chart Show» und der Show «Jubaira», um später den Posten als MTV Schweiz-Musikchefin und dann den Chefsessel von MTV Schweiz zu übernehmen. Das Know-how der Pro-JuventuteBotschafterin und Musik-Expertin war auch auf anderen Kanälen gefragt: So gab sie ein Gastspiel auf dem Sender 3+ als Jurymitglied bei der Castingshow «Superstar». Die MTV Networks Schweiz AG sendet Musik-, Entertainment- und LifestyleTV-Formate und betreibt den eigenen Kindersender Nickelodeon. Die Tochter des US-Konzerns Viacom wurde 2009 gegründet, und beschäftigt in der Schweiz derzeit noch 24 Mitarbeiter.

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Dem Strom vorausfahren. Der Audi Q5 hybrid quattro. Audi hat den 2.0 TFSI-Motor mit einem leistungsstarken Elektromotor kombiniert. Entstanden ist der Audi Q5 hybrid quattro, der durch geringen Verbrauch und kraftvolle Beschleunigung überzeugt. Für eine dynamische und effiziente Fahrperformance ist der erste Serien-Voll-Hybrid von Audi ausserdem mit permanentem Allradantrieb ausgestattet. Rüsten Sie sich für die Zukunft und erleben Sie den nächsten grossen Schritt zur emissionsfreien Elektromobilität – jetzt bei uns! Audi Q5 2.0 TFSI hybrid quattro, 180 kW (245 PS), 1984 cm3. Normverbrauch gesamt 6,9 l/100 km. CO2-Emissionen: 159 g/km (188 g/km: Durchschnitt aller Neuwagenmodelle). Energieeffizienzkategorie A.

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CULTURE

Wünsche und Weihnachten

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ach dem Erfolg vom vergangenen Jahr – 32 000 Besucher sassen insgesamt im Zelt – findet die Artistenshow «Swiss Christmas» erneut statt. Live-Musik, Schauspielkunst und eine Multimediashow sorgen für ein Erlebnis voller Energie, Emotionen und Weihnachtsstimmung. Das neue Programm ist während sechs Wochen auf der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon zu sehen. Dreissig Akrobaten aus fünf Nationen erzählen artistisch die zauberhafte Geschichte einer jungen Frau, die einem künstlerischen Traum nacheifert. Der Regisseur Peter Zobel fügt dabei Showelemente an einem Handlungsstrang so zusammen, dass eine Geschichte entsteht, die wie in einem Film abläuft. «Das ist wohl auch das», so der ehemalige Fernsehregisseur Zobel, «was Swiss Christmas von anderen Zirkusshows unterscheidet. Bei uns spielen alle Akteure in einer einzigen Geschichte mit. Dafür bedienen wir uns Elementen des Theaters und des Musicals.» Die

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Schweizer Schauspielerin Isabel Florido spielt die Hauptrolle in der Show, während die stimmgewaltige Fabienne Louves für die musikalische Unterhaltung sorgt. Der Hitproduzent Roman Camenzind hatte im vergangenen Jahr eigens für Swiss Christmas den Song «Wiehnachtsgschänk» komponiert und übernimmt die musikalische Leitung der gesamten Show.

Klatschen erzeugt Energie Beim neuen Spektakel ist auch die Interaktion zwischen Darstellern bzw. Artisten mit der meterlangen LED-Leinwand zentral, auf welcher zum Beispiel von einem Artisten ein virtueller Weihnachtsbaum geschmückt wird. Dieses Jahr wird zudem mit dem Thema «Energie» für Spannung im doppelten Sinne gesorgt. Einige Figuren in der Show werden darüber wachen, dass während der gesamten Vorstellung sinnvoll mit Energie gehaushaltet wird. Selbst das Publikum wird seinen Teil mit Klatschen beitragen können.

Fotos: zVg

Kaum hatte Swiss Christmas letzten Winter ausgespielt, verkündeten die Organisatoren, die Show werde mit Sicherheit in die zweite Runde gehen. Nun ist es so weit: Bis zum 31. Dezember wird die Offene Rennbahn vor Weihnachtsstimmung sprühen.

Zobel zur Umsetzung seines Konzeptes: «Wir zeigen, wie sich auch unter Sparzwängen die Phantasie durchsetzt und werden neben dem klassischen Showlicht stellenweise mit sparsam eingesetzten Lichtquellen eine überraschend poetische und weihnachtliche Atmosphäre erzeugen.» www.swisschristmas.com

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LIFESTYLE | Christmas

Goldene Perlen Kaviar ist besonders zu Weihnachten und Neujahr heiss begehrt. Das sympathische Familienunternehmen ZwyerCaviar aus dem appenzellischen Teufen hat das grösste Sortiment der goldenen Perlen – und es setzt stark auf Nachhaltigkeit.

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«Es muss nicht immer Kaviar sein…» So hiess ein Roman des bekannten österreichischen Schriftstellers Johannes Mario Simmel im Jahr 1960. Dass Kaviar kein Alltagsprodukt ist, ist klar. Kaviar ist ein Luxusgut, das sich rühmen darf, seit Jahrhunderten unverändert hergestellt und angepriesen zu werden, während andere dem Zeitgeist folgen und sich wandeln müssen. Die «Speise der Götter» ist auch heutzutage noch ein grosser Genuss. Das Familienunternehmen ZwyerCaviar gibt als erste Marke überhaupt dem Kaviar ein Gesicht. Die Geschwister Simone, Alexander und Roger Zwyer haben die Delikatesse als innovatives Lifestyleprodukt positioniert. Von der art- und umweltgerechten Störzucht bis zur stilvollen Verpackung – ohne jedoch den Blick auf Historie und Tradition zu verlieren. 2006 starteten sie mit ZwyerCaviar. Heute ist das Produkt aus dem Appenzell weltweit heiss begehrt. Naturgetreuer Kaviar Die Störfarm am Rio Negro in Uruguay, wo der Grossteil des Kaviars herstammt, wurde nach Prinzipien der organischen Lebensmittelproduktion aufgebaut. Neu stammt ein Teil des Kaviars von einer kleinen aber feinen Boutiquezucht im Norden Italiens. Das Unternehmen ZwyerCaviar setzt sich aktiv mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Ansprüchen auseinander. «Im Zentrum steht das Ziel, den besten Kaviar naturgetreu herzustellen», sagt Alexander Zwyer. «Dabei wird jedoch ganz klar auf Qualität und nicht auf Quantität gesetzt.» Als Mit-

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glied der «World Sturgeon Conservation Society» unterstützt das Unternehmen das Kultivieren von neuen Störpopulationen zur Erhaltung der Spezies und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Wiederbelebung der weltweiten Störbestände.

ZwyerCaviar kann ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Der für Kaviar verwendete Rogen macht 15 Prozent des Körpergewichts eines Störs aus – der Rest wird in Gänze wiederverwertet, vom Fleisch über die Haut bis zu den Knochen. www.zwyercaviar.com

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CULTURE

Bühne und Benefiz

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Am Samstag, dem 03. Dezember, veranstaltet tribute2life einen Benefiz-Event im Zürcher The Dolder Grand. Der Netto-Erlös geht an die Charity-Partnerin Aids-Hilfe Schweiz.

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oderiert wird die Party von der aus den deutschen Medien bekannten Sonya Kraus («Talk Talk Talk») und Marco Fritsche, dem Schweizer Moderator und Journalist. Die New Yorker Partyqueen Susanne Bartsch und das Model Amanda Lepore sowie nationale und internationale Acts gehen für den guten Zweck auf die Bühne. Der AIDS-CharityEvent ist das Herz der Aktion von tribute2life und steht im Zeichen der Offenheit, der Toleranz und des Kampfs gegen die Krankheit AIDS. Mit der bewusst fröhlichen und lebensbejahenden Veranstaltung werden Spenden für Projekte der Aids-Hilfe Schweiz gesammelt.

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& Femi9 und Athos de Oliveira machen den Abend rund. Karten sind bereits bei Starticket erhältlich.

Breite Unterstützung Die Benefizveranstaltung wird von verschiedenen Organisationen, Partnern und Sponsoren getragen. Zahlreiche Schweizer Persönlichkeiten wie Shawne Fielding, Marco Fritsche, Anisch & The PowerDanceGroup sind mit dabei. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Sie findet im Foyer und in der Bar des The Dolder Grand statt. Gäste mit VIP-Ticket können sich zudem in der VIP-Area aufhalten und einen Apéro Riche geniessen. Acts wie Nubya & Michael von der Heide, DJ Tatana, Mousse T, Tom Novy, Ralph Good oder Jan Fischer sowie zwei Fashion Performances by Racha Fajjari

Verleihung des Sensai-Kanebo Awards Am Charity-Event wird darüber hinaus der Sensai-Kanebo Award, gestiftet von Kanebo, verliehen. Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder Einrichtungen, die sich in besonderer Weise im Kampf gegen HIV und AIDS engagieren, werden nominiert. Der Preis ist mit 5 000 Franken dotiert und dient dem Preisträger zur Unterstützung weiterer Projekte. Die Abstimmung erfolgt per Telefon- und SMS-Voting durch die Öffentlichkeit. www.starticket.ch

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Michael Ferber

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Was Sie über Geldanlage wissen sollten

Buchverlag Neue Zürcher Zeitung

Ein Wegweiser der «Neuen Zürcher Zeitung» für Privatanleger

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AGENDA | Christmas

BÜHNE

AUSGEFALLENES Adventsbrunch – Weihnachtliche Rundfahrt

15. – 17.12.2011

04.12.2012

Das Trio «Malediva» aus Deutschland inszeniert einen Mix aus Improvisationsmoderation, Ping-Pong-Dialogen und Chansons. Im Weihnachtsspecial erwärmen sie, begleitet vom Piano, eher unkonventionell die Herzen der Zuschauer in Tiefenbrunnen: mit Kunstschnee, einer Salsaversion von «Oh Tannenbaum» und einer verqueren Weihnachtsgeschichte. www.millers-studio.ch

Am zweiten Advent kann man im Salonwagen von Prestige Continental Express brunchen. Die rund dreistündige Rundfahrt vom Zürcher Hauptbahnhof aus bietet einen idealen Einstieg in die besinnliche Weihnachtszeit. www.sbb.ch

Foto: Robert Recker

Lebkuchen – das Weihnachtsspecial

MUSIK Amazing Grace

Foto: zVg

Im Dunkelrestaurant «blindekuh» wird neben einem DreiGang-Menü eingängiger Gospel serviert. Christina Jaccard zeigt, welch Lebendigkeit

und emotionale Kraft der Gospel in sich trägt und macht den Konzertabend zum wahren Weihnachtserlebnis. www.blindekuh.ch

Foto: bilderbox.de

13. & 14.12.2011

Fonduetram

MANEGE Der Nussknacker

Salto Natale – Herzblut

06.12.2012

Bis 01.01.2012

Das Ballett in zwei Akten des russischen Komponisten Tschaikowsky wird vom Kiew Staatsballett aufgeführt. Die Geschichte stammt von E. T. A. Hoffmann: Drosselmeyer schenkt seiner Patennichte am Weihnachtsabend einen Nussknacker. Das Mädchen beginnt von einer Schlacht zwischen Spielzeugsoldaten, die von selbigem Nussknacker angeführt werden, und dem Heer des Mäusekönigs zu träumen... www.kongresshaus.ch

Der Winterzirkus kommt von Herzen – und geht zu Herzen. Die Mitwirkenden stammen

wieder aus aller Herren Länder. Zu sehen ist das bunte Spektakel auf dem Parkplatz Holberg in Zürich Kloten. www.saltonatale.ch

Genau das Richtige, um sich in Adventsstimmung zu bringen: Draussen ziehen die Lichter der Stadt vorbei, während man bei einer zweistündigen Stadtrundfahrt am Welcome-Drink nippt, den Bündner Vorspeisenteller leert und im Walliser Fondue à discrétion rührt. – Bis man, Dessert und Kaffee im Bauch, wieder selbst Teil des Stadttreibens wird. www.vbz.ch

Foto: 2011 Stadt Zürich

Foto: zVg

Täglich, ausser dienstags

Weihnachtsmarkt-Express

Foto: Circus Salto Natale

09. – 11.12. 2011 oder 16. – 18.12.2011 Eine Reise zum grössten Weihnachtmarkt Europas: Nach Stuttgart im PremiumClass-Bus von Car Rouge. www.eurobus.ch

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AGENDA

Theater

Ausstellung

Foto: zVg

Foto: Paul Senn

Foto: zVg

Ds Hippigschpängschtli und der guldig Schlüssel

Verdingkinder reden

Art in the Park VIII

Bis 01.04.2012

Bis 20.01.2012

18.12.2011 & 15.01.2012

Ehemalige Verding- und Heimkinder berichten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit düsteren Erfahrungen. Im Zentrum der Ausstellung stehen dann auch Hördokumente aus 300 Interviews. Zu sehen und hören ist das Ganze in der Nähe des Helvetiaplatzes im Zürcher Schulhaus Kern, in der Kernstrasse 45. www.verdingkinderreden.ch

26 Bronze-Skulpturen zieren den Park des Zürcher FünfSterne-Hotels Baur au Lac. Diese stammen vom Bildhauer Igor Ustinov, Sohn des Oscar-Preisträgers Sir Peter

Ustinov. Initiatorin und Förderin der Ausstellung ist Gigi Kracht, die Gattin des Baur-au-Lac-Besitzers Andrea Kracht. www.baraulac.ch

Musik

Et je me souviens

03.12.2011 Das Jahr hatte für die 28jährige Luisa Splett viele Glanzpunkte: Konzerte in Russland, England, Belgien und eine Konzertreise in Südamerika. Die Schweizer Pianistin macht nun Halt in heimischen Gefilden und wird die Tonhalle Zürich mit fliegenden Fingern auf den 88 Tasten zum Klingen bringen. www.billettkasse.ch

Annette Gigon/ Mike Guyer

Der kleine schwarze Niederdorf-Hecht

Die Ausstellung in der Haupthalle der ETH Zürich bietet einen filmischen Zugang zur Arbeit von Gigon/Guyer Architekten. Anette Gigon und Mike Guyer haben das gemeinsame Büro 1989 gegründet und mit Bauten wie dem Prime Tower auf sich aufmerksam gemacht. In der Ausstellung werden rund 30 ihrer Gebäude filmisch im täglichen Treiben eingefangen. www.ausstellungen.gta.arch. ethz.ch

«Ein Liederabend mit viel Theater», so die Ankündigung des Stücks zum 100. Geburtstag des Schweizer Komponisten Paul Burkhard. – Von und mit Sänger Leo Wundergut (im Bild) und dem Kur und Bad Orchester im Theater Rigiblick. tickets@theater-rigiblick.ch

Foto: Thies Wachter

04., 06., 07., 17. & 18.12.2011

Foto: zVg

Foto: Matthias Heyde

09.12.2011 – 26.01.2012

Life is a Morning

11. & 12.12.2011 Zur Feier ihrer zwanzigjährigen Erfolgsgeschichte präsentiert die First Lady des Gospel Esther Marrow gemeinsam mit einigen der weltweit besten Gospel-Stimmen ihre aufwendig inszenierte Jubiläumsshow. Die Formation The Harlem Gospel Singers wird im Kongresshaus Zürich zu sehen sein. www.theharlemgospelsingers.ch

Foto: zVg

Mehr als zwanzig Jahre ist es her, seit das Lied «Ds Hippigschpängschtli» von Peter Reber erstmals auftauchte und danach durch alle musikalischen Welten geisterte. – Das Musical für die ganze Familie, nach einer Geschichte und der Musik von Peter Reber im Casinotheater Winterthur. www.kindermusicals.ch

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Von Experimenten, Schokolade und Weihnachten 42 attika

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Fotos: zVg

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LIFESTYLE | Christmas

Die Zürcher Köchin Meta Hiltebrand ist der Shootingstar der Szene. Die 28Jährige führt ein eigenes Restaurant und ist bekannt für ihre frische, innovative Küche. Exklusiv für attika präsentiert sie ein leckeres Weihnachtsmenü mit CaotinaSchokoladen-Pulver. Von Urs Huebscher attika: Sie sind bekannt für ungewöhnliche Rezepte. Hier präsentieren Sie uns z.B. Crevetten und Lachs mit CaotinaSchokoladenpulver. Wie gut passt das? Meta Hiltebrand: Ob es passt, muss jeder selber entscheiden. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich habe in der Küche meines Restaurants mit Schokoladenpulver experimentiert und fand es super cool. So cool, dass ich es meinen Gästen im Restaurant zum Probieren gab. Und dann machte ich das Rezept fertig. Weisse Schokolade hat den Geschmack von Vanille, die ja klassischerweise perfekt zu Crevetten passt. Sie kochen gerne mit Honig und Schokolade. Weshalb? Ich liebe den Kontrast von süss und salzig. Der Honig ersetzt mit seiner eigenen Note den Zucker, sodass er in seinem Geschmack erkennbar ist, zugleich aber auch einen süssen Begleiter darstellt. Die Schokolade ist klassisch für Süssspeisen gedacht. Aber warum nicht Schoggimarroni-Eis machen oder mal ein Stück Fleisch damit marinieren? Ich liebe das Experimentieren und entdecke so immer wieder neue Geschmackswelten. Sie sind seit Kurzem Botschafterin von Caotina. Haben Sie schon vorher mit Caotina gekocht und gebacken? Ja! Ich liebe Caotina bereits seit meiner Kindheit. Damals habe ich mir als Snack immer ein Butterbrot mit Caotina-Pulver gemacht. Noch heute ist das mein Lieblingssnack. Zudem mache ich schon seit längerer Zeit ein Schokoladen-Risotto mit Caotina-Pulver. Das kommt bei den Gästen unglaublich gut an. Woher holen Sie sich Ihre Inspiration für neue Rezepte? Ich bin ein intuitiver Mensch und schüttle Ideen aus dem Ärmel. Ich liebe es, mit verschiedenen Produkten zu arbeiten. Wenn ich ein neues Produkt in die Hände kriege, kommen die Ideen von alleine. Ich setze diese dann zuerst einmal im stillen Kämmerlein um und teste sie dann an meinen Gästen. So weiss ich ziemlich schnell, was allgemein gut ankommt oder was nur in meinem Kopf Spass macht und schmeckt.

Inspirationen hole ich mir überall und jederzeit. Wenn ich mit meinem Mini durch die Gegend flitze, beim Einkaufen oder beim Spazieren. Wer die Umgebung aktiv wahrnimmt, sieht mehr als der, der sie als selbstverständlich betrachtet. Bald ist Weihnachten – für viele Leute auch ein grosser Stress. Was raten Sie den Gastgebern, damit sie entspannt ihre Gäste empfangen können? Entspannt ist es, ehrlich gesagt, nie, wenn man für viele Gäste kocht. Ausser man bestellt einen Starkoch. Dieser übernimmt dann die Arbeit und die Gastgeber können entspannt geniessen. Ansonsten ist eine perfekte Vorbereitung das A und O. Und das, was man kocht, sollte man gut können. Experimentieren für viele Gäste ist zu waghalsig. Also lieber zu Klassikern greifen und damit richtig punkten. Haben Sie noch einen Tipp fürs gelungene Weihnachtsessen? Das Wichtigste ist das Zusammensein. Und nicht der Geschenkberg oder das teure Essen. Also lieber etwas Zeit haben für die Familie und Freunde als ein aufwändiges Gekoche. Toll finde ich, wenn alle zusammen kochen oder jeder einen Gang mitbringt. So muss und kann jeder etwas beitragen und mit Stolz sein eigenes Rezept präsentieren. Was soll man zu Ihren Gerichten trinken? Ich liebe Champagner oder auch Prosecco. Gerne gespritzt mit Apérol. Danach ein guter Tropfen Wein. Da bevorzuge ich den Minimum von Rafael Cambra – den habe ich auch im Restaurant auf der Karte. Wie feiern Sie persönlich Weihnachten und Neujahr? Im Kreise der Familie essen alle zusammen bei einem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum bei meiner Mutter. Das ist Tradition. Was ich an Silvester mache, weiss ich noch nicht. Eventuell habe ich mein Restaurant offen und feiere mit meinen Gästen. Oder ich unternehme etwas Romantisches mit einem Freund. Kochen Sie auch privat oder lassen Sie sich lieber einladen? Eingeladen werde ich sehr selten, das liegt wohl an meinem Beruf. Viele Freunde haben Angst, sich zu blamieren. Das verstehe ich und freue mich umso mehr auf einen einfachen Spaghetti-Abend oder ein Fondue am Kamin. Gutes Essen muss nicht immer kompliziert sein.

INFOS Während Meta Hiltebrand die Kochschule besuchte, kochte sie sich im Vier-Sterne-Hotel Rigihof und Restaurant Bauhaus in Zürich hoch. Später arbeitet sie im Château Mosimann und im Hotel Restaurant Widder, bevor sie die Küchen des VIP-Clubs Haute und dem Restaurant Monte Primero in Zürich erklomm. Einem grossen Publikum bekannt wurde Meta Hiltebrand als TV-Köchin auf Tele Züri und weiteren Lokalsendern. Seit März 2011 führt die Kochbuch-Autorin ihr Restaurant «Meta’s Kutscherhalle» in Zürich. 2011 hat sie ein Kochbuch auf den Markt gebracht: «Meta kocht». www.metas-kutscherhalle.ch; www.caotina.ch

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VORSPEISE

ZWEITE VORSPEISE

Gebratene Riesencrevetten auf Caotina-Dörrtomatenrisotto

Caotina-Surfin-Weissweinsuppe mit Caotina-Blanc-Randenchips

Zutaten

Von M. Hiltebrand und S. Käser

1 3 EL 10 Stk. 250 g 1 dl 6 dl 50 g 5–8 EL 12 1 EL

Zwiebel Olivenöl abgetrocknete Dörrtomaten Risotto Reis Weisswein oder Prosecco Gemüsebrühe Gruyère gerieben Caotina Blanc grosse Riesencrevetten mit Kopf und Schale Caotina Surfin etwas geschlagener Vollrahm Petersilie für die Deko Olivenöl Salz und Pfeffer

Zutaten 3 EL 1 1 1 Stk. 50 g 4 dl 3 dl 2 dl 2 Stk. 3–5 EL

Olivenöl grosse Zwiebel Karotte Sellerie, ca. 50–80 g Caotina-Surfin-Pulver Weisswein Gemüsebouillon Vollrahm Randen Caotina Blanc Salz und Pfeffer Backpapier

Zubereitung

Zubereitung

Zwiebel hacken und Dörrtomaten in Streifen schneiden. Für den Risotto Zwiebeln in Olivenöl andämpfen, dazu die Dörrtomaten geben und den Reis kurz mitdünsten. Mit dem Wein ablöschen, einkochen lassen. Nach und nach Bouillon dazu giessen, unter häufigem Rühren al dente kochen. Zuletzt die Caotina Blanc dazu geben und mit Gruyère und dem geschlagenen Rahm ergänzen. Zuletzt etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch die gehackte Petersilie kurz vor dem Servieren dazu geben. Riesencrevetten in der Mitte schälen, sodass der Kopf und der Schwanz dran bleiben, mit Salz und Pfeffer würzen und das Caotina-Surfin-Pulver zum Marinieren benutzen. Nun bei mittlerer Hitze in Olivenöl anbraten bis der Kopf orange/rosa ist. Den Risotto auf einem Pastateller anrichten und die Crevetten darauf legen, mit einem Zweig Petersilie dekorieren.

Zwiebel, Karotte und Sellerie in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl andünsten. Mit Weisswein ablöschen und Gemüsebouillon dazu geben. Das Gemüse ca. 15 Min. lang weich kochen (je nach Grösse der geschnittenen Gemüsesorten). Mit dem Stabmixer pürieren und passieren. Die Suppe mit dem Vollrahm aufkochen, Caotina Surfin dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls vorhanden, die Randen mit einer Aufschnittmaschine zu Carpaccio schneiden. Ansonsten kann das auch mit einem Sparschäler gemacht werden. Die Randenchips in Caotina wenden (bestäuben) und auf ein Backpapier legen, ohne dass sie sich berühren. Im Ofen bei 70 Grad ca. 3–4 Stunden trocknen (je nach Ofen). Zur Unterstützung eine Holzkelle in die Ofentür klemmen. Die Suppe in einen Suppenteller geben und die Randenchips dazu geben. Sofort geniessen, damit die Chips nicht weich werden.

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LIFESTYLE | Christmas

HAUPTGANG Lachstranche im Pergament gebacken auf KürbisZwiebel-Gemüse an Safran-Caotinablanc-Sauce

Zutaten 4 Stk. 4 400 g 2 1 1 EL 1 dl 1 dl 1 dl 4–6 EL 1 Prise

Backpapier weiss Tranchen Lachs à ca. 140–160 g Kürbis netto rote Zwiebeln Schuss Weisswein Honig Weisswein Gemüsebrühe Vollrahm Caotina Blanc Safranfäden oder -pulver Olivenöl Salz und Pfeffer Beilage: Brot oder Salzkartoffeln (kochendes Salzwasser, kleine Kartoffeln 15 Min. köcheln lassen und dazu servieren)

Zubereitung Mit dem Backpapier kleine Schiffli formen und mit einer Schnur zusammenbinden. Kürbis und Zwiebeln in Streifen schneiden, mit Olivenöl, Honig, Weisswein, Salz und Pfeffer in einer Schüssel marinieren. Das Gemüse in die Pergament-Schiffli füllen und die Lachstranche drauf legen. Für 12 Min. in der Mitte des Ofens bei 180 Grad backen. Währenddessen machen wir die Sauce: Weisswein und Gemüsebouillon aufkochen, kurz köcheln lassen, dann den Vollrahm und die Safranfäden dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt Caotina Blanc dazu geben. Die Menge richtet sich nach der gewünschten Dicke der Sauce. Die Schiffli aus dem Ofen nehmen und die Sauce darüber geben.

DESSERT Apfel-Caotina-Mandel-Kekse

Zutaten: 150 g 150 g 80 g 150 g 15 g 65 g 2–3 50 g

Butter Zucker Mehl Eiweiss Honig gemahlene Mandeln Äpfel (Boskop oder Gala) Caotina Noir

Zubereitung: Butter in einer Pfanne erwärmen, bis sie eine leicht bräunliche Farbe bekommt und leicht nussig schmeckt. Pfanne zur Seite ziehen und den Zucker dazu geben. Mandeln und Weissmehl in eine Schüssel geben. Zur ausgekühlten Butter den Honig und das Eiweiss geben. Die Eiweiss-Butter-Masse zum Mehl-Mandel-Gemisch geben und mit einem Schwingbesen vermischen, bis es einen schönen Teig gibt. Die Masse in Silikonförmchen, Muffinbleche oder kleine Kokotten füllen (ca. 2cm dick). Die Äpfel in kleine Schnitze schneiden (an die Grösse der Backformen anpassen). Die Schnitze in Caotina Noir wenden und in den Teig stecken, bis man sie zur Hälfte noch sehen kann. Bei 180 Grad für 20 Min. backen. Nach Wunsch vor dem Servieren noch etwas Puderzucker drüber streuen.

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Das Fest der Geschenke e

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Als Fest der Besinnlichkeit ging Weihnachten ins kollektive Gedächtnis ein. Als Fest der Geschenke kommt Weihnachten aus der heutigen Konsumkultur heraus. Zur Bedeutung des Schenkens.

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Von Stine Wetzel

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ir machen uns ein gemeinsames Weihnachtsgeschenk, Peg! Ich kaufe mir eine Knarre und du bekommst die Kugel», sagt Al Bundy in «Eine schrecklich nette Familie» zu seiner schrecklich netten Frau. Von Besinnlichkeit kann nicht die Rede sein. Nicht nur weil ein verschrobener Ami-Serien-Vater einen jenseitigen Humor hat. (Aber auch.) Der Soziologe Helmuth Berking erklärt in seinem Buch «Schenken – Zur Anthropologie des Gebens» Weihnachten zum «unbestrittenen Höhepunkt bürgerlicher Schenkkultur». Weihnachten ist das Konsumereignis des Jahres, der Dezember ist vollgestopft mit Geschenken. Wie ein riesengrosser, aus den Nähten platzender Samichlaussack. Wohin das Advent getrübte Auge auch schaut, im Buchladen, in der Schmuckboutique, im Warenhaus türmen sich potenzielle Geschenke. Die Geschäfte stellen sogar Aushilfen ein, um den erworbenen Gaben die gehörige Verpackung zu verpassen.

Wie du mir, so ich dir Aber wozu das alles? Weil das gegenseitige Schenken zu Weihnachten ein ungeschriebenes Gesetz ist. Selbst Abmachungen wie «In diesem Jahr schenken wir uns aber nichts» verschwinden wie ein Schmorapfel im Leib der Weihnachtsgans. Der Weihnachtsbaum, gehüllt in Glimmer und Leuchten, scheint nach einem Geschenk zu verlangen. – Wer «Weihnachtsbaum» sagt, muss auch «Geschenk» sagen. Der Begriff «Schenken» stammt aus dem Mittelalter und bedeutet soviel wie «schräg halten». Gebraucht wurde er zunächst im Sinne von «ein Getränk ausschenken» – ein Zeichen der Ehrerbietung und Wertschätzung. Später setzte sich der Begriff als «unentgeltliches Überreichen» durch. Mit dem Aufkommen des Bürgertums nimmt die Schenkkultur, wie wir sie kennen, ihren Ausgang: Das Geschenk ist Ausdruck der Beziehung zwischen Geber und Beschenktem. Perlenohrringe, Rasenmäher, das Guiness-Buch der Rekorde, sie alle sollen sagen: «Ich mag dich (noch).» Frank Adloff und Steffen Maus schreiben in «Vom Geben und Nehmen: zur Soziologie der Reziprozität»: «Der Gabentausch hat vor allem die Funktion, soziale Beziehungen aufzunehmen oder zu bekräftigen.»

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Das Geschenk ist ein liebevoll verpacktes Paradox. Schenken ist zwar freiwillig, besitzt aber verpflichtenden Charakter. Sitzt Al Bundy unter dem Weihnachtsbaum, um ihn herum das zerfetzte Geschenkpapier mit Rentieren darauf, den gravierten Zippo in Händen, aber ohne Geschenk für Peg, ergibt das ein nicht auszuhaltendes Ungleichgewicht. Nicht-Schenken ist Nicht-Erwidern. Die leeren Hände sprechen eine deutliche Sprache. «Verletzung der Gegenseitigkeitsnorm» nennen das die Soziologen.

Das Geschenk als hohle Nuss Weihnachten zwingt also zumindest in der Familie und unter guten Freunden zum Schenken. Was man schenkt, darüber kann man sich den Kopf zerbrechen. Angemessen muss es sein; passend zu Anlass und zur Person. Ein Kinderspiel ist das Schenken also nicht. Wie ernst gar, weiss ein jeder, der für seine Ringelsocken ein knappes Danke geerntet und den Rest des Weihnachtsabends in ein versteinertes Gesicht geblickt hat. Theodor W. Adorno verkündete in den Vierziger Jahren in seinem inzwischen zum philosophischen Klassiker avancierten Buch «Minima moralia», dass der Mensch das Schenken verlernt hat. «Wirkliches Schenken hatte sein Glück in der Imagination des Glücks des Beschenkten. Es heisst, wählen, Zeit aufwenden, auf seinen Weg gehen, den anderen als Subjekt denken: das Gegenteil von Vergesslichkeit. Eben dazu ist kaum einer fähig.» Der Vorwurf von Austauschbarkeit liegt in der Luft. Und das Unvermögen sich in jemanden einzudenken. Dieser Fingerzeig Adornos deutet auf alle hohlen Nüsse auf dem bunten Weihnachtsteller. Diese auszusortieren, sollte – dem pessimistischen Adorno zum Trotz – im Grunde kein blindes Unterfangen bleiben. Es gilt, sich aufs Wesentliche, den Anderen besinnen. Im Folgenden gibt attika ein wenig Hilfestellung.


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LIFESTYLE | Christmas

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Schenken heisst, einem anderen etwas geben, was man am liebsten selbst behalten möchte. Selma Lagerlöf Für Kuschelige Plaid und Kissen «Victor» von Fly.

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LIFESTYLE | Christmas

Es bleibt einem im Leben nur das, was man verschenkt hat.

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LIFESTYLE | Christmas

Ein Geschenk ist genauso viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.

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LIFESTYLE | Christmas

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Perlencollier aus Südsee-Kulturperlen von Türler Uhren und Juwelen.

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Ring aus Weissgold – schwarz rhodiniert mit einem Lightbrown Diamanten 4,14 Karat von sueños.

www.tuerler.ch

www.suenos.ch

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Harry Winston Avenue C Large Rectangular in 18 Karat Weissgold und 40 Diamanten.

Harry Winston Histoire de Tourbillon 2.

www.lesambassadeurs.ch

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Blancpain X Fathoms – die Uhr mit allen Superlativen.

Audemars Piguet Tourbillon Chronograph Royal Oak Offshore repräsentiert die beispiellose Synthese.

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Breitling Bentley Barnato Racing Ausnahmechronograph, benannt nach den so genannten Bentley Boys, dem Rennstall Bentley Barnato Racing.

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Armbanduhr mit diamantbesetzter Lßnette, Gehäuse aus 18 Karat Rotgold, wasserdicht bis 50 Meter. Perlmuttzifferblatt mit 9 Diamantindexen. CORUM-Automatikwerk.

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LIFESTYLE | Christmas

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Jaeger-LeCoultre Duomètre à Quantième Lunaire.

Freak Diavolo von Ulysse Nardin Eine Weiterentwicklung der legendären Freak, welche die Uhrenwelt revolutionierte. www.lesambassadeurs.ch

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Cimier BIGMatic Limitierte Edition.

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www.cimier.ch

Louis Erard Excellence Regulateur Reserve de Marche, eine neue Uhrenfamilie mit sieben Stahlmodellen, von denen es auch Rotgoldvarianten gibt, fünf davon für die Herren, zwei für die Damen. Das Spitzenmodell ist der Regulator mit Gangreserveanzeige.

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La Vie en Rose Louis Erard mit Roségold. www.montres-louiserard.ch

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Opus Eleven von Harry Winston Ein Werk mit nie dagewesener Technologie und Baukunst. www.lesambassadeurs.ch

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Audemars Piguet Jules Audemars Automatik – betont schlicht und aristokratisch.

Zenith Hertitage El Primero Eine Ode an die zeitgenössische Weiblichkeit.

Zenith El Primero Striking 10th Das erste mechanische Uhrwerk, welches die 1/10-Sekunde genauestens misst und anzeigt. Zusammengestellt von Urs Huebscher

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www.montres-louiserard.ch

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Héritage von Louis Erard Klassischer Auftritt, Nüchternheit und traditionelle mechanische Uhrmacherei.

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Besuch in einer

Schatzkammer Die Schleife löst sich. Der Deckel der Schatulle wird hoch gedrückt. Augen fangen das Glänzen an. Im Herzen der Schatulle sitzt ein Schmuckstück im Samt. – Solche Freuden stellt sich Herr Maag vor, wenn er die kleinen und grossen Schätze über das Glas der Theke schiebt. Von Stine Wetzel 58 attika

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ollikon, die Kirchturmuhr schlägt die volle Stunde. Kurz nach Mittag sind die Strassen wie leer gefegt. Strassen, die in ihrer Enge eher Wege sind, schlängeln sich den Hügel hinauf. Im Rücken schieben sich Nebelschwaden über den Zürichsee, während man Absatz für Absatz erklimmt und sich dem roten Kreuz, dem Zielort Zinniker AG, auf der zerknitterten Karte nähert. Die Tür geht auf. Johannes Maag, im Nadelstreifenanzug und mit Okularbügel um den Kopf, lässt einen in die Schatzkammer ein. Hinter ihm lächelt George Clooney von der Wand. Aus den Vitrinen funkelt es. Ringe beäugen aus blauen Steinen oder Aquamarinen das Geschehen im Verkaufsladen. Man nimmt Platz. Die Pendel der Wanduhren schaukeln im Sekundentakt.

Das Rad neu erfinden Das Uhren- und Schmuckfachgeschäft Zinniker existiert seit 35 Jahren, seit 20 Jahren unter der Leitung von Johannes Maag. Der Uhrmachermeister und Schmuckdesigner hat das Handwerk selbst bei Zinniker gelernt. «Im Mai 1992 habe ich


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LIFESTYLE | Porträt

Ein Kunde hat sie uns geschenkt, weil er fand, dass das zu uns passt.» An der Wand gegenüber prangt noch ein Zeugnis des persönlichen Gustos: «Cultured Pearls» aus Japan. Zu einem Fächer aufgespannte Muscheln und Perlen. Von einer Kundin, die Angst hatte, dass das Bild bei ihren Erben Verschütt ginge. – Geschenke sind die kleinen Freuden im Leben. Das wissen alle, vor und hinter der Theke. Und was empfehlen Sie als Weihnachtsgeschenk, Herr Maag? Er denkt nach und geht zur Vitrine. Der Brillant auf dem Goldclip an seinem Revers funkelt in der Bewegung kurz auf. Eine Corum, das wäre etwas. Er selbst hat eine am Handgelenk. «Eine Uhr ist das Herrenschmuckstück schlechthin, wird aber auch gerne von Frauen getragen.» Johannes Maag schliesst die Vitrine auf und holt behutsam die «Golden Bridge» heraus. Das Uhrwerk ist ausnahmslos auf der Brücke montiert und von allen Seiten einsehbar. Langsam versteht man, was Maag gemeint hat, als er sagte, dass man das Rad zwar nicht neu erfinden kann, die Erscheinung aber schon. www.zinniker-ag.ch

DER GESCHENKTIPP 1) Corum Golden Bridge Automatic – Automatischer Aufzug und grosszügig dimensioniertes Rot- oder Weissgoldgehäuse. 2) Corum Admiral’s Cup 46 Chrono Diver – Aus Titan. Wasserdicht bis 300 Meter.

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Foto: Stine Wetzel

mein Lehrgeschäft übernommen», erzählt Maag. Mittlerweile hat der 52-Jährige 15 Mitarbeiter, die sich auf das Stammgeschäft in Bülach und den Standort Zollikon verteilen. Unter ihnen ist auch seine Frau. – Heute allerdings ist er fast alleine im Geschäft. Hinter der halboffenen Schiebetür hantiert nur der Uhrmachermeister in der Werkstatt. Für die Arbeit hat er die Hemdsärmel hochgekrempelt. Warum Schmuck, Herr Maag? In einer flüchtigen Bewegung streicht er sich eine blonde Strähne aus der Stirn. «Schmuck – und damit meine ich auch Uhren – fasziniert mich, weil es keine Grenzen für Einfälle gibt. Man kann das Rad zwar nicht neu erfinden, aber es gibt immer wieder Entwürfe, die noch nie gesehen wurden.» Vor allem Edelsteine und deren unzählige Farbvarianten haben es Johannes Maag angetan. Jahraus, jahrein wird verkauft, was in den Vitrinen funkelt. Da werden Spezialwünsche in der Werkstatt mit ruhiger Hand zu Leben erweckt, da wird repariert und restauriert, was die Kunden in ihren Erbschaften finden. Geht es auf Weihnachten zu, merken das alle. «Schmuck und Uhren sind prädestinierte Weihnachtsgeschenke», sagt Johannes Maag. Und das nicht zuletzt, weil die Goldpreise gestiegen sind. «Edelmetall ist eine Wertanlage. Das ist nicht wie bei Aktien, die ihren Wert verlieren», so Maag. Was in der Adventszeit auch zum Tagesgeschäft gehört, sind «Spezialwünsche, für die wir unsere Fühler ausstrecken». Z.B. für limitierte Uhren. Weihnachtszeit ist eben die schönste Zeit – auch für die kreativen Köpfe von Zinniker. Der Weihnachtsapéro steht am 08. Dezember in Zollikon an – ein Anlass, an dem die Eigenkreationen ihre Bühne bekommen und sich die Designer Monate vorher den Kopf für Gedankenblitze freizuhalten versuchen.

Funkelnde Freuden

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Fotos: zVg

Es klingelt. Herein kommt eine ältere Frau mit einem Päckchen unterm Arm. Sie wickelt es aus und stellt eine Silberdose auf den Tisch. Der Schlüssel sei verloren gegangen und weil Standuhren doch auch oft abschliessbar sind, habe sie gedacht, man könne ihr bei Zinniker weiterhelfen. Das kann Johannes Maag. Vielleicht. Er setzt die Uhrmacherlupe wieder vors Auge und wirft einen fachmännischen Blick auf das Schloss der Dose. Zufällig hat sein Schwager die grösste Schlüsselsammlung Europas. «Wir schauen mal, ob wir da irgendwo fündig werden.» Skurril sind die Anliegen der Kunden manchmal, aber es sind eben Herzensangelegenheiten und die finden bei Johannes Maag und seiner Crew Gehör. Geld ist dabei natürlich nicht unwesentlich. Aber ob es 50 Franken sind oder 50 000, spiele nur eine untergeordnete Rolle. «Das Persönliche ist viel wichtiger», betont der Inhaber. Damit mag er Recht haben. An der Wand hängt neben EthikCodex und Uhrmachermeister-Diplom von 1986 eine Aktie der Pacific Pearl Company. «Die ist aus dem 19. Jahrhundert.

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Während des Zusammenbaus erfahren wir viele spannende Details über die Fertigungstechniken in der Uhrmacherei.

Ein Traum wird wahr… Eine eigene Uhr bauen? Ein Unikat mit eigenen Händen fertigen und erst noch in bester Schweizer Qualität? Cimier machts möglich. Von Urs Huebscher

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atch Academy», so der Name der Uhr-MacherNächte, die Cimier mehrmals im Monat anbietet. Der fünfstündige Abend kostet 1150 Franken inklusive einer Petit Seconde Uhr oder 1500 Franken inklusive des Modells Nuit et Jour und gibt dem Uhren-Fan die einmalige Möglichkeit, etwas über die Schweizer Uhrenindustrie zu erfahren und zugleich seine eigene, personalisierte Uhr zu bauen.

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Bau dir ein «Meisterstück» Als mir als grosser Uhrenfan die Möglichkeit angeboten wurde, mit meinen eigenen Händen eine solche Uhr zu bauen zögerte ich keine Sekunde und sagte zu. Der Termin rückte näher und bei meiner Ankunft am Hauptsitz in Baar, werden wir Teilnehmer dieses Abends freundlich von der Marketing-Chefin Leonie Lepri und dem restlichen CimierTeam begrüsst. Der Firmensitz von Cimier ist eher nüchtern gehalten – weiss und hell. Die Räumlichkeiten sehen genau so aus, wie man es von einer modernen Uhrenfirma erwartet. Direkt hinter dem verglasten Meeting-Zimmer und dem Uhrenkontrollbereich warten zwölf Werkbänke auf uns. Ein grosser Bildschirm zeigt die Bau-Komponenten die auf uns warten. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Sollen wir uns doch aus zahlreichen Fassungen, Lederarmbändern und verschiedenen Zeigern für eine Variante entschieden. Zudem ist auf dem Gehäuseboden ist auch noch eine Gravur gefragt. Ich entscheide mich für eine moderne, nicht alltägliche Version in Edelstahl-Rose-PVD.


Foto: Urs Huebscher

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LIFESTYLE | Reportage

25 Einzelteile werden an der Watch-Academy zusammengebaut.

Stilvoll zu jeder Sekunde. Unsere fertige Petit Seconde in einem speziellen und persönlichen Design.

Ein Blick in die Vergangenheit Die Marke Cimier geht auf das Jahr 1925 zurück und war bis 1985 ein Familienbetrieb. Das Unternehmen war schon in seinen frühen Jahren sehr erfolgreich. Die florierenden 1950er Jahre waren der Höhepunkt: 500 Arbeiter produzierten zusammen über 5000 Uhren pro Tag. Dann kamen die 1980er Jahre. Quartz wurde en vogue. Die kostspielige Entscheidung, die Produktion auszulagern, und Familienstreitereien zwangen das Unternehmen in die Knie. Bis 2003 liegt Cimier in tiefem Schlummer. Dann trat Martin Bärtsch auf den Plan und entschied, die Marke neu auf den Markt zu bringen. Seitdem entwerfen er und sein Team innovative und bezahlbare Uhren. Im September 2010 realisiert Cimier eine Idee, um die Marke weiterzubringen: Die Watch Academy. Diese erlaubt potenziellen Käufern selbst Hand an ihre künftige Uhr anzulegen. Alle Termine im 2011 waren restlos ausgebucht, sogar eine Warteliste musste man einführen. Aufgrund des grossen Erfolges werden die Abende auch im 2012 durchgeführt, bereits stehen die künftigen Termine fest.

Das Ticken der Petit Seconde In weisse Leinenkittel gehüllt, setzen wir Teilnehmer – darunter ein Mann der die Watch Academy zum Geburtstag von seiner Liebsten geschenkt bekam – an die Werkbänke. Ge-

spannt und nervös warten wir auf die ersten Anweisungen. Uhrmacher Eugster meint lächelnd: «Ich hoffe, wir sind in 14 Stunden fertig» und fährt fort indem er uns warnt: «Berührt ja nichts mit den nackten Fingern.» Der Aufruf ist kein Witz, schliesslich arbeiten wir ja im Uhreninnern und ist der letzte Platz, an dem wir Hautfett, Staub, Haare oder Fingerabdrücke hinterlassen wollen. Damit wir sauber arbeiten können, bekommen wir passende Fingerüberzüge. Wir bauen also eine Petite Seconde Uhr. Von der kleinen Sekunde bei zehn und der Krone bei vier Uhr dominiert und spielt dieses facettenreiche Handaufzugsmodell gekonnt mit der Asymetrie. Das Herz dieser Uhr schlägt mit einem Unitas-6497-1-Kaliber. Mit ihrer repräsentativen Grösse legt sie sich elegant ums Handgelenk. Der Sichtboden im meisterhaft verarbeiteten Gehäuse erlaubt tiefe Einblicke in das geschichtsträchtige Uhrwerk. Mit den Miniatur-Werkzeugen eines Uhrmachers wie Schraubenzieher und hauchdünner Pinzette, untersuchen wir die 25 Teile, die wir zusammenbauen sollen. Das Gehäuse mit der Hauptfeder wurde bereits vorbereitet, um zwei weitere Stunden Arbeit zu sparen. Meine Handgriffe, die ich mache, sind schon komisch genug. Entsprechend gut kann ich mir vorstellen, dass alles, was noch komplexer ist, nur mit professionellem Können bewerkstelligt werden kann. i-Phone-Geräte an unseren Arbeitsplätzen erklären mit einer Slideshow alle Schritte und detaillierte Diagramme bei jeder Station helfen uns, weiterzukommen. Das Cimier-Team hilft mit seinen ruhigen Händen aus und versichert sich mit Zwischenkontrollen, das alles korrekt eingebaut wird. Schliesslich folgt nach über vier Stunden die Schlusskontrolle und ich habe es tatsächlich geschafft. Ein Wunder ist geschehen. Alle meine Teile sind zusammengebaut und wie ein Wunder tickt meine personalisierte Petit Seconde aus der Masterart Collection an meinem Handgelenk.

INFOS Seit 2003 führt Martin Bärtsch und sein Team ausgewiesener Uhrenspezialisten die Tradition von CIMIER fort. Die wichtigsten Merkmale einer Cimier von heute sind die erstklassige Verarbeitung, das aussergewöhnliche Design und ein bezahlbarer Preis. Im Cimier-Atelier in Baar werden die exklusiven Zeitmesser nicht nur designt und entwickelt, sondern auch in feinster Handarbeit gefertigt. Heute exportiert CIMIER seine Uhren in über 17 Länder und hat im Jahr 2009 den ersten Flagship Store am Zürcher Limmatquai eröffnet. www.cimier.ch

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LIFESTYLE | Auto

Kraft und Effizienz Der neue Audi Q5 Hybrid Quattro vereint die Fahrleistungen eines Sechszylinders mit dem Verbrauch eines Vierzylinders. Der permanente Allradantrieb Quattro und ein agiles Fahrwerk bilden ein überlegenes Technik-Paket. er sportlichste Hybrid-SUV auf dem Markt legt bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von konstant 60 km/h etwa drei Kilometer lokal emissionsfrei zurück oder fährt rein elektrisch bis zu 100 km/h schnell. Das perfekte Auto für einen aktiven Lebensstil – er ist effizient, dynamisch, geräumig, multifunktionell und komfortabel.

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Proportionen Der Audi Q5 Hybrid Quattro ist 4,63 Meter lang und 1,90 Meter breit, aber nur 1,63 Meter hoch, er weist die sportlichsten Proportionen in seinem Umfeld auf. Auch mit seinem cW-Wert von nur 0,32 setzt er eine Bestmarke in seiner Klasse. Das Design ist elegant und skulpturhaft – typisch für Audi, die führende Marke auf diesem Gebiet. Äusserlich gibt sich der Q5 Hybrid Quattro durch seitliche, beziehungsweise am Heck angebrachte Hybrid-Schriftzüge, den hochglänzend schwarz lackierten Singleframe-Grill, 19 Zoll Felgen im Zehn-Arm-Turbinen-Design und Chromblenden an den Endrohren zu erkennen. Der Radstand von 2,81 Meter sorgt für gross-

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zügige Platzverhältnisse an Bord. Die Sitze sind ergonomisch geformt und flexibel konzipiert. Die Lehnen der Fondsitze lassen sich in der Neigung verstellen und besonders bequem umlegen. Sicherheitsausstattung Die Karosserie des Audi Q5 hybrid quattro besteht aus einem grossen Anteil hoch- und höchstfester StahlKomponenten. Sie senken das Gewicht, zugleich verbessern sie die Crashsicherheit ebenso wie die Steifigkeit und das Schwingungsverhalten. Das Cockpit orientiert sich zum Fahrer hin, seine Bedienung ist intuitiv verständlich. Das neue Anzeigekonzept mit dem Powermeter zeigt dem Fahrer, auf einer Skala von null bis 100 Prozent, die Gesamtleistung des Systems an. Parallel dazu zeigt der grosse MMI-Monitor die Betriebszustände an. Fahrwerk Auch das Fahrwerk unterstreicht den dynamischen Charakter des Audi Q5 Hybrid Quattro. Der Hybrid-SUV fährt sich sportlich-präzise, unerschütter-

lich stabil und zugleich komfortabel. Der Wechsel zwischen elektrischem und konventionellem Antrieb erfolgt unbemerkt. Sein Stabilisierungssystem ESP bringt neue Funktionen mit, die der Wettbewerb nicht zu bieten hat. So erkennt das ESP beispielsweise über einen Sensor, wenn ein Dachträger montiert ist. Audi stattet seinen neuen Performance-SUV grosszügig aus – unter anderem sind die Klimaautomatik, der Bordcomputer in Farbe und die MMI Navigation plus mit Energieflussanzeige sowie dem Audi Soundsystem Serie. Die Assistenzsysteme Auf Wunsch stattet Audi den Q5 Hybrid Quattro mit Hightech-Systemen aus der Oberklasse aus. Die Einparkhilfe unterstützt beim Rangieren mit einer Rückfahrkamera, der Audi lane assist hilft beim Halten der Spur, der Audi side assist warnt vor möglichen Gefahren beim Spurwechsel. Auch die weiteren Ausstattungen dokumentieren den Performance-Status des Audi Q5. Dazu gehören der Komfortschlüssel für den schlüssellosen Zugang, ein grosses Panoramaglasdach, eine Dreizonen-Komfort-Klimaautomatik, Sonnenschutz-Rollos für die hinteren Seitenscheiben und das dynamische Kurvenlicht. Der Fernlichtassistent schaltet automatisch zwischen Fernund Abblendlicht um. Die vorderen Sitze lassen sich elektrisch einstellen, beheizen und kühlen. www.autowelt.amag.ch


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LIFESTYLE | Auto

Begegnung zweier Welten Es sind die ersten Modelle, die aus der Fusion zwischen Lancia und Chrysler hervorgegangen sind: der Lancia Thema und der Voyager. Die besten Elemente zweier Welten sind hier zusammengekommen.

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Lancia Thema Der Thema positioniert sich im besonders stark umkämpften Segment der Limousinen der Oberklasse. Den Salon auf vier Rädern machen ausgesuchte Materialien wie Leder für die Sitze aus. Die neusten infotelematischen Technologien samt Navigation werden auf einem grossen Farbbildschirm angezeigt. Das Glasschiebedach (das grösste seines Segments) stellt eine weitere Referenz seiner Art dar. Den Lancia Thema gibt es in den Ausführungen Platinum und Executive. Die Platinum-Version verfügt über das Navigationssystem mit Bluetooth-und USB-Anschluss für den iPod, ausserdem belüftete Ledersitze

vorne und beheizbare Sitze hinten. Sicherheit wird grossgeschrieben mit dem Fussgängerschutzsystem, dem Remote-Keyless-Entry-System, einer Rückfahrkamera sowie dem Totwinkel-Warnsystem. Die Ausstattung der Executive-Modelle wird ergänzt durch die «Cross Path Detection»-Vorrichtung, welche Kollisionen bei niedriger Geschwindigkeit vorbeugt sowie durch das Smartbeam™-System, das den Lichtstrahl der Bi-Xenon-Scheinwerfer bei Gegenverkehr reguliert. Diese authentische Luxuslimousine mit Hinterradantrieb verfügt über eine Antriebstechnik, die ihren Ambitionen mehr als gerecht wird. Der äusserst flexible Motor zeichnet sich ausserdem durch einen vorteilhaften Verbrauch aus, denn er begnügt sich mit durchschnittlich 7,1 l/100 km (CO2-Emissionen 185 g/km). Lancia Voyager Der Voyager war der erste moderne Van, er verfügt über beeindruckende Dimensionen, ist aber dennoch nicht weniger wendig und aus-

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it den zwei Modellen beweist Lancia, dass die Verbindung von zwei geographisch voneinander entfernten Welten, deren DNA sich jedoch gleicht, möglich ist. Lancia ist somit gleich ein doppelter Volltreffer geglückt. Ob es sich um die Luxuslimousine Thema oder den imposanten MPV Voyager handelt: Die amerikanische Linie wurde durch die Verwendung von italienischem Design für die Ausstattung veredelt. Und der kraftvolle Benzin- oder Dieselmotor zeichnet sich durch ökologische Effizienz aus.

serordentlich bequem. Der Fahrgastraum bietet Platz für sieben Personen und ist dank der Liebe zum Detail bei der Ausführung äusserst komfortabel. Für Unterhaltung sorgt ein Multimediasystem zum Abspielen von DVDs und Videospielen. Zur weiteren Ausstattung gehören eine perfektionierte Schallisolierung und eine Drei-ZonenKlimaautomatik. Die Sitze der beiden hinteren Reihen können im Handumdrehen in den Fussboden versenkt werden, wodurch ein Ladevolumen von 3 912 dm3 entsteht. Die aktive und passive Sicherheit zeigt sich in innovativen technologischen Lösungen wie den mehrstufigen Airbags, die nicht nur bei den Vordersitzen vorhanden sind, sondern auch seitlich bei allen Sitzreihen. Zur serienmässigen Ausstattung gehören ausserdem die elektronische Stabilitätskontrolle mit Bremsassistenten, Traktionskontrolle, integrierter Fussgängerschutz «Active Pedestrian Protection», TotwinkelWarnsystem, aktive Kopfstützen sowie sensorgesteuerte Scheibenwischer. www.garagezuerichnord.ch

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Nichts ist – ohne Licht Nichts ist, wie es scheint. Nach diesem Prinzip funktioniert das Phänomen Licht. Zum einen illuminiert und beleuchtet, zum anderen verschleiert und schmeichelt es. Von Urs Huebscher

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LIVING | Wohnen

Das Geheimnis von schönem Licht im Wohnraum 1) Licht bedeutet Leben. Wer abends spazieren geht, kennt das Gefühl, das ein Blick in die Fenster verschiedener Wohnungen im Innersten weckt. Dort, wo es warm und gemütlich leuchtet, möchte man am liebsten mal reinschauen und an der schönen Stimmung teilhaben; sie verspricht Lebensfreude, Genuss und Geborgenheit. 2) Jeder Raum bietet Möglichkeiten, ihn in einen Ort der Entspannung zu verzaubern. Das Geheimnis hinter schönem Licht steckt primär in optimal ausgeleuchteten Räumen mit

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Licht und Schatten bestimmen in hohem Masse die Atmosphäre und Ergonomie in Räumen. mehreren Lichtquellen. Das Licht scheint mal von oben, mal von unten, mal direkt, mal indirekt. Wenn der Raum optimal ausgeleuchtet ist, fühlt sich der Mensch auf Anhieb wohl. 3) Geradezu magische Effekte schafft indirektes Licht, vor allem auf farbigen Wänden. Aber auch Tischlampen oder Stehleuchten können wahre Lichtwunder bewirken und unbeachtete Nischen angenehm ausleuchten. 4) Wer baut, hat die Chance, durch eine von Anfang an überlegte Lampenwahl einen Rahmen zu setzen, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Einrichtung zieht und somit Ruhe schafft. Lampen sind letztlich auch eine Frage des Geschmacks und dieser ist so mannigfaltig wie die Architektur selbst. Eine schöne Lampe erfreut den Betrachter auch tagsüber, denn sie ist ein dekoratives Element, das die Einrichtung stark mitprägt. 5) Wunderschön handgefertigte Lüster eines italienischen Herstellers nach Auftrag veredelt und mit Glas- oder Swarovski-Kristallen dekoriert. Die Auswahl an märchenhaften Kronleuchtern reicht bei Blankenbyl for Living vom eleganten, schlichten Kristall-Leuchter über phantasievoll dekorierte Lüster bis hin zu funkelnden Prachtexemplaren mit mehreren «Kerzenflammen» und Durchmesser von über 200 cm. 6) Auch im gepflegten Gäste-WC und in Badezimmern sind dekorative Lampen nebst schön gerahmten Spiegeln nicht mehr wegzudenken. Sie schaffen ein wohnliches Ambiente und bringen Lebensfreude in kleinste Raumverhältnisse.

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Fotos: www.blankenbyl.ch

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ie Tage sind kürzer, das Tageslicht nimmt ab. Sich am Arbeitsplatz bei passender Beleuchtung wohlfühlen, nach Hause kommen, den Tag beschliessen, Freizeit geniessen – das ist ein Wunschtraum, den Sie sich erfüllen sollten. Von hell und klar über wohlig gedämpft bis zu nachtbeleuchtet sollte man sich in jedem Raum wohlfühlen. Das A und O für diesen Prozess ist das richtige Know-how. Sie können sich nicht vorstellen, wie Ihr Wohnzimmer richtig in Szene gesetzt werden muss? Der Lichtberater findet eine für Ihre Bedürfnisse und Ihr Wohnambiente passende Lösung. Lichtplanung hat nichts zu tun mit Lampe kaufen, Lampe aufhängen. Lichtplanung heisst sprechen, denken, fühlen, spüren. Und so wird jedes Lichtkonzept zum Raumkonzept, bleibt individuell und ist die Massbekleidung des Raumes. Licht und Schatten bestimmen in hohem Masse die Atmosphäre und Ergonomie in Räumen. So stellen sich z.B. in Wohnräumen ganz andere Anforderungen an die Beleuchtung als an einem Arbeitsplatz. Für eine passende Beleuchtung sind verschiedene Faktoren von Bedeutung; Lichtstärke, Lichtverteilung, Farbtemperatur und damit die richtige Wahl von Leuchte und Leuchtmittel sowie deren Platzierung. Leider wird dieser Tatsache bei Bauvorhaben oft zu wenig Bedeutung beigemessen und häufig dem Laien überlassen. Wir haben uns beim weit über Zürich hinaus bekannten Spezialisten für spezielles Licht umgeschaut. Seine Spezialitäten sind handgefertigte Lüster und Lampen. Ich spreche von Blankenbyl in Pfäffikon ZH. Blankenbyl setzt auf kreative und flexible Hersteller mit formschönen Leuchten zu fairen Preisen. Hier seine Tipps.


Achtung Sturzgefahr: nicht zur Nachahmung empfohlen.

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F端r weniger Stress: Nur noch alle 15 Jahre wechseln. Die neue Energiesparlampe von Coop Oecoplan mit 15 Jahren Lebensdauer und 80% weniger Stromverbrauch: Wer sie jetzt reinschraubt, spart im Handumdrehen viel Geld und tut der Umwelt erst noch etwas Gutes. www.coop.ch/oecoplan

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7) Wandlampen wird bei der Bauplanung oft zu wenig Bedeutung beigemessen, was den späteren Anschluss meist kostspielig macht. Der Beleuchtungseffekt einer Wandlampe ist jedoch unvergleichlich schön. Denn das Licht erhellt die Decke und scheint indirekt in den Raum zurück. Eine Wohlfühlatmosphäre wird mit diesem Prinzip erzielt. Die meisten Lampen leuchten von der Decke hinab auf den Boden, wobei die Decke selbst in einem diffusen Licht versinkt. Eine schöne Wandlampe ist nicht nur ein edler Wandschmuck, sondern durchbricht auch das eintönige Beleuchtungsmuster. 8) Plafonieren oder Deckenlampen können einen schmalen oder kleinen Raum effektvoll ausleuchten und erzielen eine einzigartige Wirkung, wenn sie gruppiert oder durchgehend eingesetzt werden. Als indirekte Beleuchtung sind Plafonieren sehr dekorativ, vor allem auf farbigen Wänden. Die Auswahl an Deckenleuchten reicht von formschönen, schlichten Modellen mit Opalglas über Murano-Lampen bis hin zu verspielten kristallbehangenen Schönheiten.

Fotos: www.blankenbyl.ch

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9) Tischleuchten und Stehlampen erhellen den Raum punktuell und schaffen durch ihr dezentes Licht eine einladende, gemütliche Atmosphäre – ob einzeln oder als Paar, im Eingangsbereich, neben dem Sofa oder im Schlafzimmer. Sehr beliebt sind Stehleuchten mit Lesearm. 10) Ein schöner Kristalllüster ist die Krönung jeder Einrichtung. Wo er hängt, erstrahlt der Raum in festlichem Glanz. Die meisten Kronleuchter bei Blankenbyl sind aus handgeformtem Eisen, versilbert, vergoldet, patiniert oder in zarten Farbtönen erhältlich – ganz nach Kundenwunsch.

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Mehr Zürich? Ja, bitte! Living. Design. People. Lifestyle. Culture.

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LIVING | Wohnen

11) Immer beliebter sind längliche Kronleuchter, welche mit ihren schwenkbaren Spots das Licht auf langen Tischen optimal ausrichten lassen. Durch integrierte GU9 Spots, wird das kunstvolle Dekor dieser handgefertigten Lüster auch von innen indirekt beleuchtet, was schöne Lichteffekte ergibt. 12) Die meisten WohnästhetInnen entscheiden sich trotz Mehrpreis für echten Swarovski-Behang – welcher dank tiefem Euro-Kurs zur Zeit günstiger denn je ist. Da herkömmliche Kronleuchter primär nur die Decke anleuchten, ist das Licht auf dem Tisch oft etwas diffus. Bei Blankenbyl sind fast alle Kronleuchter mit einem integrierten Halogenspot erhältlich, welcher die Schönheit eines Holztisches und die frischen Farben der Speisen optimal zur Geltung bringt. Ein freudiger Blickfang ist auch die Dreier- oder Viererkombination der kleinen, handgefertigten «Glockenlampe mit Swarovski-Kristallen». Durch die integrierten GU10 Halogenspots erscheint alles, was auf Tisch und Teller kommt im schönsten Licht.

INFOS Blankenbyl for Living berät auch vor Ort. Am einfachsten ist es jedoch, wenn der Kunde mit Fotos seiner Räumlichkeiten ins Geschäft nach Pfäffikon ZH kommt, sich durch die vielen Möglichkeiten inspirieren und gleichzeitig beraten lässt. Sämtliche Lampen in der Ausstellung können zur Probe mit nach Hause genommen werden. Grosse Lüster präsentiert der firmeneigene kostenlose Probehängeservice, welcher auch über die Kantonsgrenze hinaus von Kunden sehr geschätzt wird. Für eine umfassende Beratung empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung. www.blankenbyl.ch

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EKZ INFORMIERT Ein neues Energiebewusstsein kommt auf. Wir wissen, dass unsere Ressourcen nicht unerschöpflich sind. Steigende Energiepreise beschäftigen uns. Verbrauchsarme Haushaltgeräte und LED-Leuchten mit minimalem Stromverbrauch setzen sich durch. Die LED-Technik hat das Licht revolutioniert. Doch manche sehen beim Stichwort LED bis heute das kalte Licht der frühen Anfänge oder die einst noch recht klobigen Leuchtmittel, die für ästhetische Designerleuchten nicht geeignet waren. Das ist Vergangenheit: Aktuelle LEDLeuchten spenden warmes Licht, sind unauffällig und haben Eigenschaften, die perfekt in unsere Zeit passen. Heutige LED-Leuchten kommen als vielgestaltige Objekte der Wohnkultur daher. Von herkömmlichen Leuchten unterscheiden sie sich durch ihren äusserst bescheidenen Stromverbrauch und die markant längere Lebensdauer. Praktisch alle namhaften Leuchten-Hersteller bieten inzwischen LED-Designerleuchten an, die den Alltag mit warmem, wohnlichem Schein erleuchten. Sogar echte Klassiker, oft seit vielen Jahren beliebt, gibt es neu auch in stromsparender LED-Ausführung. Höchste Zeit also, sich in aller Ruhe selbst ein Bild zu machen. Energiesparen, Lifestyle und Ästhetik lassen sich mit der LED-Technologie von heute wunderbar unter einen Hut bringen. Von LED zu OLED. Auch im Leuchten-Bereich entsteht in schneller Folge Neues. So hat der Begriff LED bereits eine Erweiterung erfahren. OLED bedeutet «Organic Light Emitting Diode», oder zu Deutsch «organische Leuchtdiode». Das ist eine hauchdünne, organische Flächenlichtquelle, die sich wie eine Folie biegen lässt. Mit OLED tun sich also interessante neue Gestaltungsmöglichkeiten auf, etwa für kreative Leuchten, die zugleich Skulptur und Leuchte sind, in der grossflächigen Raumbeleuchtung und wohl noch in vielem mehr, das uns die Zukunft bringen wird. www.ekz.ch

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Fotos: www.blankenbyl.ch

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Bachenbülach An der AutobahnAusfahrt Bülach-Süd, Tel. 044 860 58 58 Flaach Hauptstraße 19 Tel. 052 305 30 60

 

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LIVING | Schlafen

Ein Bett für himmlische Nächte Es gibt viele bequeme Betten. Doch wer bei Möbel Frauenfelder in einem Schramm-Bett probeliegt, wird feststellen, dass es noch bequemer geht. Das mehrfach verstellbare Zwei-Matratzen-Boxspring-System bietet allerhöchsten Schlafkomfort. und einen Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Umso wichtiger ist es, dass die Schlafstätte bequem und optimal an die Bedürfnisse ihres Benutzers angepasst ist.

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Studio bei Möbel Frauenfelder Höchsten Schlafkomfort bieten Betten aus dem Hause Schramm. Das Familienunternehmen setzt seit über 85 Jahren auf absolute Qualität. Ihr Aushängeschild ist das bewährte ZweiMatratzen-Boxspring-System. An beiden Standorten hat das Möbel-Fachgeschäft ein Schramm-Studio eingerichtet, in dem die Besucherinnen und Besucher Probeliegen und sich von dem nicht zu übertreffenden Liegekomfort der Schramm-Schlaftechnik überzeugen können. «Wer einmal auf einer Schramm-Matratze liegt, möchte nicht so schnell wieder aufstehen», sagt Rolf Müller-Frauenfelder, Geschäftsleiter bei Möbel Frauenfelder.

Alles reine Handarbeit Das Zwei-Matratzen-System von Schramm besteht aus einer elastischen, flexiblen Obermatratze und einer stützenden Untermatratze. In diesen Federkernmatratzen kommen Federn zum Einsatz, die nach dem Winden hoch erhitzt wurden und dadurch äusserst stabil sind. «Danach werden die Federn entmagnetisiert, damit der Schläfer keiner magnetischen Strahlung ausgesetzt ist», erklärt Rolf Müller. Jede einzelne Zylinderfeder wird von Hand in eine eigene Tasche eingenäht. So kann sie fast unabhängig von der nächsten Feder reagieren und sich exakt den Konturen und Bewegungen des Körpers anpassen. Zudem kommen im Schulterbereich andere Federn zum Einsatz als im Becken- oder Beinbereich. So schmiegt sich die Matzratze auch bei Seitenlage dem Körper an, stützt ihn und macht das Liegen zum reinsten Wellness-Erlebnis. Dicke Polsterun-

gen aus Schafschurwolle und Seide tragen das Ihre zum wohligen Schlafkomfort bei. Je nach Geschlecht, Gewicht, Gewichtsverteilung und Gewohnheit des Schlafenden werden Schramm-Matratzen individuell auf ihren Besitzer abgestimmt. Da durch das Federsystem ständig Luft zirkuliert, bietet das Schramm-Bettsystem ein optimales Schlafklima. Feuchtigkeit kann entweichen und es bildet sich keine Staunässe. Die Nähte werden nicht wie üblich verklebt, sondern mit einer speziellen Technik von Hand geheftet und sind dadurch luftdurchlässig und äusserst langlebig. Für eine optimale Liegeposition sorgt auch die verstellbare Untermatratze, die nach Wunsch manuell oder mit Fernbedienung angepasst werden kann. Grosse Auswahl an Stoffen Schramm-Betten gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Kopfteile, Blendenformen, Schabracken und Füsse können individuell zusammengestellt werden. Eine grosse Auswahl an Stoffen ermöglicht es, das Bett an die Umgebung anzupassen. «Aber natürlich kann man die Matratzen auch in bestehende Bettgestelle einpassen», erklärt Rolf Müller.

MÖBEL FRAUENFELDER Filiale Bachenbülach Telefon 044 860 58 58 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9 bis 18.30 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr, Do Abendverkauf bis 20 Uhr

Das Schramm-Bettsystem ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Rolf Müller-Frauenfelder berät gemeinsam mit seinem Team die Kundschaft.

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Publireportage

Foto: Karin Steiner

Filiale Flaach Telefon 052 305 30 60 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr, Mi Abendverkauf bis 20 Uhr www.frauenfelder.ch


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Eine Bank, die sich auf die neuen Rahmenbedingungen eingestellt hat: Maerki Baumann & Co. AG – Hauptsitz im «Haus zum Schiff», Zürich.

Zäsur im Private Banking Weshalb stehen die Schweizer Banken gesellschaftlich wie politisch unter Druck? Und welche Herausforderungen müssen sie bewältigen, um weiterhin bestehen zu können? Agile und zukunftsorientierte (Privat-)Banken haben die Weichen bereits gestellt. Von Dr. Stephan A. Zwahlen, Stv. CEO

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Keine andere Industrie stand während der vergangenen Jahre so stark unter Beschuss wie die Bankenbranche. In der kontrovers geführten Debatte über das Geschäftsgebaren der Banken melden sich Kunden, Banker und Regulatoren, aber auch Politiker, Berater und Wissenschaftler zu Wort. Der vielfach geäusserte Unmut mag – gerade angesichts der erneut aufgeflammten Finanzkrise und deren Auswirkungen auf breite Kreise der Bevölkerung – nicht erstaunen. Die Verwerfungen an den Finanzmärkten haben grosse Verunsicherung ausgelöst, Kunden und Aktionären massive


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LIVING | Geld

Verluste beschert, Arbeitsplätze gefährdet und eine Reduktion von Steuereinnahmen bewirkt. Die Ausläufer der Finanzkrise sind aber nicht alleinige Ursache für den viel zitierten Vertrauensverlust gegenüber den Banken. So dürfte die heftige Fundamentalkritik ebenso von teils fragwürdigen Geschäftspraktiken oder ausufernden Vergütungsmodellen getrieben sein. Solche Missstände haben zu einer zunehmenden Entfremdung der Bankenbranche von der Gesellschaft beigetragen.

Neue Realitäten

Fotos: zVg

Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit für einen fundamentalen Strukturwandel in der Bankenbranche. Anspruchsvollere Kundenbedürfnisse, politischer Druck, erhöhte regulatorische Komplexität und intensiverer Wettbewerb verändern auch die Rahmenbedingungen im Schweizer Private Banking. Auf Kundenseite schlagen sich diese namentlich in zusätzlichen Anforderungen in Bezug auf die Dienstleistungspalette, Servicequalität, Transparenz und Sicherheit nieder. Hinzu kommt eine kritischere Einstellung vieler Kunden gegenüber der Wertschöpfung der Banken. Schliesslich lässt sich eine Intensivierung von Regulierung und Aufsicht feststellen, so etwa in den Bereichen der Eigenkapitalanforderungen oder der Anlegerschutzbestimmungen. Die Aufforderung der Schweizerischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FINMA), wonach im grenzüberschreitenden Geschäft die regulatorischen Vorgaben des jeweiligen Domizillandes einzuhalten seien, bedeutet für das Schweizer Private Banking einen Paradigmenwechsel. Doch auch im inländischen Geschäft ist eine Annäherung an die aufsichtsrechtlichen Gegebenheiten in der Europäischen Union oder den USA nur noch eine Frage der Zeit.

Marktstrukturen im Umbruch Die neuen Realitäten im Private Banking haben wesentlichen Einfluss auf die Marktstrukturen in der Bankenbranche. Der Fokus vieler Banken wird sich in Richtung Schweizer Geschäft verschieben, was in einem Verdrängungswettbewerb münden dürfte. Auch die internationale Wettbewerbsintensität nimmt zu, da Schweizer Banken künftig mit den lokalen ausländischen Banken konkurrieren. Im Zuge dessen wird der Druck auf die Margen steigen. Das Kosteneinsparungspotenzial der Banken bleibt hingegen, aufgrund der notwendigen Investitionen in Personal, Fachkompetenzen oder ITSysteme, beschränkt. Mit Blick auf das Problem der «kritischen Grösse» schwebt über den kleineren und mittelgrossen Banken das Damoklesschwert der Marktkonsolidierung als vermeintlich einziger Ausweg, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Ar-

gumentation greift allerdings zu kurz, da sie oft losgelöst vom angewandten Geschäftsmodell der jeweiligen Bank vorgebracht wird. Denn vor allem Privatbanken, welche alle Dienstleistungen von der Anlageberatung und Vermögensverwaltung über den Handel, die Wertschriftenverarbeitung, den Zahlungsverkehr und das IT-Management selber erbringen, sehen sich mit steigenden Fixkosten konfrontiert.

Bewältigung der Veränderung Das veränderte Umfeld im Private Banking birgt gerade für agile Privatbanken die Möglichkeit zur Etablierung neuartiger, kundenorientierter Geschäftsmodelle. Insofern kann die beschränkte Grösse eines Unternehmens auch ein wesentlicher Vorteil sein. Die mit der Transformation der Geschäftsmodelle verbundenen Veränderungen bedeuten jedoch eine enorme unternehmerische Herausforderung. Im Zuge der Neuausrichtung empfiehlt es sich zwar alles zu hinterfragen, aber nicht unbedingt alles zu verändern. So gilt es beispielsweise noch verstärkt auf die Vorteile des Schweizer Finanzplatzes wie die internationale Beratungskompetenz, Stabilität oder Rechtssicherheit zu bauen und die klassischen Schweizer Tugenden wie Dienstleistungsorientierung, Zuverlässigkeit und Bescheidenheit weiter zu pflegen. Inhaltlich geht es darum, ein modernes Private Banking mit Fokus auf den Bedürfnissen der Kunden anzubieten, welches den «Best Practices» im Markt standhält. Privatbanken haben gute Chancen, auch in Zukunft im Markt zu bestehen, wenn sie sich mit dem beschriebenen Strukturwandel frühzeitig auseinandersetzen und die nötige Offenheit zeigen, sich von den bisherigen Branchengegebenheiten zu lösen. Stellen sie ferner vermehrt den Kunden und die Geschäftsethik ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit, schaffen sie gute Voraussetzungen dafür, das Vertrauen der Kunden und die Akzeptanz der Gesellschaft zurückzugewinnen.

DAS PRAXISBEISPIEL Die Zürcher Privatbank Maerki Baumann & Co. AG konzentriert sich seit Jahren auf ihre Kernkompetenzen in der Anlageberatung und Vermögensverwaltung. Sie lagert jene Bereiche aus, in denen sie aus Sicht des Kunden kaum einen eigenen Mehrwert zu generieren vermag. Die Abwicklung hoch standardisierter Abläufe hat sie deshalb an eine spezialisierte Partnerbank ausgelagert. Ferner hat sie frühzeitig damit begonnen, die nötigen Fachkompetenzen – so etwa zur Verwaltung deklarierter Kundengelder – aufzubauen. Das bankinterne Know-how wird dabei um ein externes Spezialisten-Netzwerk ergänzt. Gegenüber den Wettbewerbern differenziert sich Maerki Baumann & Co. AG als nicht-börsenkotiertes Familienunternehmen, das keine Risiken zur Generierung übertriebener Renditen eingeht. Die Kapitalbasis der Bank übertrifft die regulatorischen Mindestanforderungen um mehr als das Doppelte. Die auf Sicherheit bedachte Anlagephilosophie und der Verzicht auf eigene Produkte ermöglichen eine unabhängige Kundenbetreuung. Darüber hinaus legt die Bank grossen Wert auf Transparenz bei ihren Dienstleistungen und Preisen.

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Die Bauwirtschaft läuft auf Hochtouren.

Trends im Wohnungsbau Die nach wie vor rekordtiefen Hypothekarzinsen bescheren der Bauindustrie prall gefüllte Auftragsbücher. Dabei sind drei Trends zu beobachten, die für die Nachhaltigkeit und Wiederverkaufbarkeit der zahlreich neu gebauten Häuser entscheidend sind. Von Rolf Jermann 74 attika

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ie heimischen Baufirmen können sich zurzeit nicht beklagen. Während die restliche Industrie – allen voran die Exportwirtschaft – noch immer unter dem starken Franken leidet, läuft die Wohnraumproduktion auf Hochtouren. Bereits jetzt befindet sich die Zahl neu erstellter Wohnungen nur noch knapp unter den Höchstwerten der Jahre 2007/08.

Grosse Nachfrage, kleines Angebot Die Nachfrage nach Wohnobjekten ist sehr gross. Dank rekordtiefen Hypothekarzinsen ist der Kauf gegenüber der Miete besonders attraktiv, da die Schuldzinsen deutlich günstiger sind als die Mieten und die finanzielle Belastung beim Erwerb von Wohneigentum somit für immer mehr Mieter tragbar wird. Und der Verkauf von Neubauten stellt kein Problem dar, da das Angebot trotz hoher Bautätigkeit weiterhin knapp ist. Diese Anreizlage dürfte weiter anhalten, auch


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LIVING | Geld

wenn aufgrund der steigenden Nachfrage die Preise in die Höhe getrieben werden. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird wahrscheinlich diesen Preisanstieg bis auf Weiteres nicht stoppen können. Da momentan die Gefahr einer Inflation eher gering ist, wird sich die SNB in den kommenden Monaten weiter auf die Verteidigung des Frankenkurses konzentrieren und damit die Zinsen tief halten. Der Absatzmarkt dürfte der Bauwirtschaft vorerst also kein Kopfzerbrechen bereiten. Trotzdem: wer neu baut oder umbaut, sollte auch an die Zukunft und damit an die Nachhaltigkeit und die Werterhaltung des Objektes denken. Drei Trends beeinflussen die Bauwirtschaft nachhaltig: Sicherheit, Energie und Komfort.

steigert werden soll. Bei Neubauten wird daher heute oft ein beträchtlicher Betrag in Wohlfühloasen wie wellnessähnliche Badgestaltung, grosszügige Wohnzimmer und moderne Küchen investiert. Aber auch die Wahl der passenden Lage ist hier mitentscheidend. Heute sind Wohnobjekte fernab von Strassenlärm und mit schönen Aussichten gefragt.

Fazit Wer sich mit dem Gedanken eines Erwerbs von Wohneigentum trägt, kann jetzt von extrem tiefen Zinsen profitieren. Dennoch sollte zumindest geprüft werden, mit wie viel Aufwand den vorerwähnten Bedürfnissen bei einem späteren Umbau oder einer Modernisierung des Wohnobjekts Rechnung getragen werden kann. In jedem Fall wird es wichtiger, sich aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung so viele Optionen wie möglich offen zu halten. Bei der Finanzierung sollte trotz derzeit rekordtiefen Zinsen in der Tragbarkeitsrechnung ein Zinssatz von vier bis fünf Prozent eingesetzt werden. Damit wird die Investition auch bei steigenden Zinsen noch Freude bereiten, denn die Tragbarkeit ist damit auch bei höheren Zinsen gesichert. Hier gilt die Devise: Das Haus wird für ein Leben gebaut, die Tragbarkeit sollte für eine Generation ausgerichtet sein.

Sicherheit

Foto: bilderbox.de

Das Bedürfnis nach Sicherheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden beschleunigte in den vergangenen Jahren die Entwicklung von Produkten, die diesem Verlangen entsprachen, ohne dass die Wohnungen in Hochsicherheitstrakts verwandelt wurden. Denn egal, ob Alarmanlagen jeglicher Art und Finesse, modernste Schliessanlagen, Videoüberwachung, Fernbedienungen von Strom, Heizung und Gas, Verglasungen mit Sicherheitsmodulen, der anspruchsvolle Mieter beziehungsweise Eigentümer erwartet hier einen immer höheren Grundstandard.

Energie Nicht nur Hauseigentümer, sondern inzwischen auch die Politik fördert und fordert immer mehr alternative Energiequellen. Herkömmliche Energieträger wie Öl und Strom werden dabei hinterfragt und durch alternative Energiequellen ersetzt. Auf den ersten Blick sind diese Alternativen tendenziell immer noch zu teuer. Vor dem Hintergrund, dass die Nutzungsdauer solcher Installationen 20 Jahre und mehr beträgt, sollte zur künftigen Werterhaltung des Objektes die Nutzung von alternativen Energien aber bereits heute geprüft werden. Es ist damit zu rechnen, dass Liegenschaften, die heute mit traditionellen Energiequellen gebaut werden, bereits in zehn Jahren eine durchaus beachtliche Wertminderung erfahren könnten.

Komfort Grosszügig, hell, leicht zugänglich und mit modernsten Apparaturen ausgestattet, sind nur einige Attribute, mit denen im Innern des Hauses das Wohlbefinden der Bewohner ge-

INFOS Über den Autor Rolf Jermann ist Leiter Firmenkunden und Kredite der VP Bank in Vaduz. Dort ist er für das gruppenweite Kreditgeschäft verantwortlich. Bis zu seinem Wechsel zur VP Bank arbeitete er bei der Credit Suisse in St. Gallen, Zürich und Toronto sowie bei der St. Galler Kantonalbank, wo er im nationalen und internationalen Kreditgeschäft tätig war. Rolf Jermann ist eidg. dipl. Bankfachmann und hat sich an der Swiss Banking School sowie an der University of Toronto im Spezialgebiet International Banking and Finance weitergebildet. Kontakt: rolf.jermann@vpbank.com Über das Unternehmen Die VP Bank wurde 1956 gegründet und gehört mit über 700 Mitarbeitenden zu den grössten Banken Liechtensteins. Heute ist sie neben Vaduz und Zürich an weiteren sechs Standorten weltweit vertreten. Die VP Bank bietet massgeschneiderte Vermögensverwaltung und Anlageberatung für Privatpersonen und Intermediäre. Aufgrund der gelebten offenen Architektur profitieren die Kunden von einer unabhängigen Beratung: Empfohlen werden sowohl Produkte und Dienstleistungen führender Finanzinstitute als auch bankeigene Investmentlösungen. Die VP Bank ist an der Schweizer Börse SIX kotiert und hat von Standard & Poor’s ein «A-»-Rating erhalten. www.vpbank.com.

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Foto: bilderbox.de

LIVING | Zürcher Immo-Markt

ZKB-Tipp

Die eigenen vier Wände Der Erwerb von Wohneigentum ist nach wie vor ein weit verbreiteter Wunsch. Damit der Traum nicht zum Albtraum wird, braucht es vor allem eine sorgfältige Planung. Von Martin Loosli

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or dem ersten Blick in die Zeitung oder auf Internetseiten sollten Eigenheiminteressenten abwägen, welche Form von Wohneigentum für sie geeignet ist. Das frei stehende Haus mit Umschwung ist die wohl beliebteste Wohnform. Es bietet grösstmögliche Unabhängigkeit und ist darum in der Anschaffung eher teuer. Einen ähnlichen Komfort ermöglichen das Doppelhaus und das Reihen-Einfamilienhaus. Sie sind jedoch u.a. wegen geringerem Landbedarf günstiger zu erwerben. Immer beliebter wird die Eigentumswohnung. Sie ist in der Regel die erschwinglichste Wohnform, da die Besitzer die Kosten für Land und Infrastruktur wie auch den Unterhaltsaufwand teilen.

Die Finanzierung Um sich eine Vorstellung zu verschaf-

fen, was die Finanzierung eines Eigenheims kosten darf, gilt es, zwei Faustregeln zu beachten. Regel Nummer eins: Die Banken finanzieren Wohneigentum meist zu höchstens 80 Prozent. Für den Rest müssen eigene Mittel aus Ersparnissen, verpfändeten Wertschriften oder Vorsorgegeldern der 2. und 3. Säule aufgebracht werden. Die zweite Faustregel besagt, dass die jährlichen Kosten für das Eigenheim nicht mehr als 35 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollten. Dazu zählen nebst den Hypothekarzinsen auch der Unterhalt und die Nebenkosten sowie die Amortisationskosten der Hypothek.

Versicherungen und Steuern Wohneigentum und Eigentümer sollten gegen unterschiedlichste Risiken versichert sein. Im Kanton Zürich ist der Abschluss einer Gebäudeversicherung

obligatorisch. Besitzer einer Eigentumswohnung bezahlen die Prämien für Gebäudehaftpflicht- und Gebäudeversicherung anteilsmässig. Nebst den Gebäudeversicherungen gilt es etwa eine Privathaftpflicht- oder eine Rechtschutzversicherung abzuschliessen. Für den Bau eines Eigenheims ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung erforderlich, die vor Kosten für Personen und Sachschäden bewahrt, die Dritten während der Bautätigkeit zugefügt wurden. Damit die Hypothekarzinsen bei einem Erwerbsausfall infolge Krankheit, Unfall oder Tod bezahlt werden können, empfiehlt es sich, auch gegen diese Risiken eine Versicherung abzuschliessen. Ein Eigenheim hat schliesslich direkte Auswirkungen auf die Steuerrechnung. Es unterliegt der Einkommensund Vermögenssteuer. Als Einkommen ist der durch das Steueramt festgelegte Eigenmietwert zu deklarieren. Von diesem können die Schuldzinsen für die Hypothek und die Unterhaltskosten abgezogen werden. Als Vermögen ist in der Steuererklärung der Vermögenssteuerwert des Eigenheims aufzuführen. Er wird vom Gemeindesteueramt festgesetzt und liegt in der Regel deutlich unter dem effektiven Wert des Eigenheims. Im Gegenzug können die Hypothekarschulden in Abzug gebracht werden.

Foto: zVg

MARTIN LOOSLI Der Autor Martin Loosli ist Leiter Produktmanagement Bilanz- & Geldverkehrsgeschäft bei der Zürcher Kantonalbank.

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LIVING | Zürcher Immo-Markt

Fotos: zVg

Urbanes Wohnen am Park Bevorzugen Sie ein Leben direkt am Puls des Geschehens und dennoch nahe einer ruhigen Grünoase? Wünschen Sie sich einen urbanen Lebensraum mit aussergewöhnlichen Wohnungen? Mittendrin im aufstre benden, ehemaligen Industriegebiet ZürichWest entstehen in den nächsten zwei Jahren drei Wohnbauten mit attraktiven Studios, Lofts und Wohnungen. Unkonventionell Im Gleichschritt mit den ca. 30 000 neuen Arbeitsplätzen, welche in Zürichs aufstrebendem Stadtgebiet seit Mitte der neunziger Jahre – meist in umgenutzten Industriebauten – entstehen, wächst auch das Bedürfnis nach nahegelegenem Wohnraum. Mit den drei von Mobimo bis 2013 auf dem Pfingstweidareal neu erstellten Wohnbauten mit 144 Stockwerkeigentumsund 96 Mietwohnungen wird zumindest ein Teil der steigenden Nachfrage auf äusserst attraktive Weise gedeckt. Wünschen Sie sich ein urbanes Wohngefühl mit einem etwas anderen, speziellen Grundriss, Innenleben und Ausblick? Insgesamt 39 verschiedene Wohnungstypen generiert die durchdachte Gestaltung der drei länglichen, siebengeschossigen Gebäude – bei

welchen sowohl die äussere Hülle als auch das Innenleben aufregend und expressiv sind. Allen gemeinsam ist die zentrale Anordnung von Wohnraum und Küche und – je nach Ausrichtung – eine spektakuläre Aussicht auf Geleise oder Park. Die geschickte Placierung der Fenster begünstigt einen optimalen Lichteinfall und verhindert unerwünschte Einblicke. Im Gebäude A und B rangieren Studios und Wohnungen im Stockwerkeigentum zwischen CHF 410 000 und CHF 1 460 000 bei einer Grösse ab ca. 43 m² bis ca. 120 m². Tiefgaragenplätze stehen zur Verfügung, und weder Stau noch Parkplatzprobleme kennt, wer sich von der neuen Tramlinie direkt vors Haus bringen lässt (Haltestelle Technopark). Machen Sie sich ein genaueres Bild von Ihrer Traumwohnung, und besuchen

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Privilegierte Lage Inmitten des Stadtgeschehens einen weitläufigen Park vor der Haustüre zu finden – «Am Pfingstweidpark» macht dieses Privileg möglich. Wo früher das Vieh weidete, liegt künftig eine als willkommenen Kontrast zur alten – neuen Architektur in Zürich West erschaffene Oase der Erholung mit einem Lieblingsplätzchen für jedermann. Begrenzt von den Bahngeleisen und der Pfingstweidstrasse einerseits und den modernisierten Bauten des Maagund Coop-Areals andererseits öffnet sich das Mobimo-Baufeld gegen Westen zur ca. 20 000 m² grossen Fläche des Parks Pfingstweid. In der nahen und weiteren Umgebung sind Büround Gewerbeflächen, Hotels und Wohnungen sowie diverse Shops für den Alltag und natürlich eine bunte Palette an Bars, Cafés und Restaurants vorhanden.

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LIVING | Zürcher Immo-Markt 1 Projektankündigung Schatzacher,

Dübendorf-Gfenn

Schatz für die Zukunft

Foto: zVg

In Dübendorf-Gfenn entsteht die Wohnüberbauung Schatzacker mit 56 Eigentumswohnungen, verteilt auf vier Mehrfamilienhäuser. Transparente, klare Architektur und ein durchdachtes Farbkonzept der Aussenfassade sorgen für eine harmonische Einbettung in die Natur. Die 3 ½- bis 4 ½-Zimmer-Wohnungen als Garten-, Geschoss-, und Attikaobjekte im Minergie-Standard und einer Erdsondenheizung überzeugen durch ihre Grundrisse. Verpassen Sie keinen Schritt und mailen Sie Ihre Kontaktangaben mit Vorname, Name und E-Mailadresse an sarah.boll@fruehimmo.ch. www.frühimmo.ch

2 Sinfonie, Wülflingen

Foto: zVg

Wohnen für Geniesser Am Terrassenweg in Winterthur-Wülflingen entstehen an sonniger Hanglage 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Eigentumswohnungen (66 m2 –138 m2) ab CHF 375 000.-. Die Wohnungen zeichnen sich durch einen hochwertigen Ausbaustandard aus. Das Projekt verbindet die Vorteile des stadtnahen Wohnens und die Nähe zur Natur. Zudem können Sie dem Grundriss Ihre ganz persönliche Note verleihen. Auf der Projekthomepage www.sinfonie-wülflingen.ch finden Sie aktuelle Informationen zum Baubeginn, zu Wohnungspreisen und Grundrissplänen. Sandro Piccirilli freut sich auf Ihren Anruf (Tel. 043 233 41 45). www.frühimmo.ch

3 Projektankündigung Corner, Winterthur

Urbanes Wohnen

Foto: zVg

An zentraler Lage, an der Neuwiesenstrasse in Winterthur, werden Eigentumswohnungen, Mietwohnungen und Gewerbeflächen erstellt. Es erwartet Sie eine schlichte und moderne Architektur mit attraktiven Grundrissen. Detailangaben zum Projekt wie definitiver Baubeginn, Wohnungspreise, Grundrisspläne und Baubeschrieb werden laufend auf der Projekthomepage www.corner-winterthur.ch publiziert. Verkaufsstart: Voraussichtlich Winter 2011. www.frühimmo.ch

4 Albatros, Unterengstringen

Foto: zVg

Ländlich An der oberen Hönggerstrasse entsteht die Wohn- und Gewerbeüberbauung Albatros. Gute Verkehrsanbindungen, ländliche Umgebung und ein attraktiver Steuerfuss sind nur einige Vorteile dieses Standortes. Alle 2 ½- bis 4 ½-ZimmerEigentumswohnungen (80 m2–143 m2) ab CHF 600 000.– verfügen über einen grosszügigen Wohn-/Essbereich. Auf der Projekthomepage www.albatros-unterengstringen.ch finden Sie stets aktualisierte Informationen zum Projekt. Bei Interesse nimmt Claudia Hoefliger Ihren Anruf entgegen (Tel. 043 233 41 57). www.frühimmo.ch

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attika 01/2012 erscheint am 24. Januar

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