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Ausgabe 05 | Juli/August 2011

Einzelpreis chf 8.–

ZÜRCHER IMMO-MARKT

8. Jahrgang

9

771661 832002

05

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

SPECIAL

BEST OF ZÜRICH


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the fine art of living Ein GlĂźcksfall an schĂśnster Lage mit Seezugang

Information und Verkauf: TRUST Immobilien Rosengartenstrasse 2 8805 Richterswil www.trustimmobilien.ch Kontaktperson: Walter Leuthold Telefon +41 (0)44 787 33 22 leuthold@trustimmobilien.ch www.aquamarin-richterswil.ch


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Stilvoller Ausblick über den Zürichsee – exklusive Terrassenwohnungen mit Seesicht Die Verbindung von Individualität mit Exklusivität Am Seeufer in Richterswil, mit einem traumhaften Panorama und an wunderbarer Lage inmitten einer Landwirtschaftszone, erstrecken sich die sieben Einheiten der Überbauung Aquamarin. Die exklusiven 4½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen verfügen über einen privaten Zugang zum See. Die grossen Fensterfronten bieten Weitblick über den unteren Zürichsee bis zum Schloss von Rapperswil und verbinden das Blau des Sees mit einem aussergewöhnlichen Blick ins Grüne der umgebenden Wiesen. Gleichzeitig bleibt die Privatsphäre im Inneren gewahrt. Zum jetzigen Zeitpunkt können noch sehr weitgehende individuelle Wünsche angebracht und realisiert werden.

In jede Richtung bestens verbunden Nur wenig westlich des Zentrums von Richterswil gelegen, ist Aquamarin verkehrsmässig äusserst komfortabel angeschlossen. Der nahe Autobahnanschluss und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr garantieren direkte Verbindungen Richtung Zürich und Zug.

Der geschützte Richterswiler Dorfkern lädt zum Flanieren ein Aufgrund der atemberaubenden Lage, insbesondere aber auch wegen dem prachtvollen Dorfkern, gilt Richterswil als die schönste Gemeinde am Zürichsee. Die Verschmelzung einer modernen Infrastruktur mit dem vielfältigen Einkaufs- und Freizeitangebot runden das perfekte Wohngefühl in idyllischer Umgebung ab.


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SCHIFF

DIE GENUSS-OASE AUF DEM ZÜRICHSEE Leinen los und ablegen – Entdeckungsreisen für Geniesser. «Smoke on the Water»-Rundfahrten für Cigarren Aficionados. Exklusive Gourmetanlässe mit kulinarischen Köstlichkeiten und erlesenen Weinen. Oder mieten Sie das Davidoff-Schiff für Ihren eigenen Genussanlass.

Eventkalender 2011 und weitere Infos unter www.davidoff-schiff.ch


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EDITORIAL

Die Crème de la Crème Liebe Leserin, lieber Leser Eine Sonderausgabe über die «Besten» aus unserem Lebensraum in Sachen Leidenschaft und Lebensart? Zugegeben, die Idee ist nicht neu. Schon im vergangenen Sommer haben wir eine «Best of»-Ausgabe realisiert. In diesem Jahr sind wir einen Schritt weiter gegangen, haben inhaltlich und gestalterisch neue Wege beschritten. Die vorliegende Ausgabe haben wir mit Passion kreiert. Es ist keine Hitparade und wir erheben auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In unseren Augen gehören alle in dieser Ausgabe auftauchenden Personen und Unternehmen in ihrem Metier zu den «Besten». Es gibt noch unzählige spannende Themen, interessante Menschen mehr, die den Titel «Best of» im «Millionen-Zürich» für sich beanspruchen könnten. Mit der «Best of Zürich»-Ausgabe möchten wir zeigen, dass anspruchsvolle Lebensart und Dienstleistungen nicht nur monetäre oder elitäre Angelegenheiten sind, sondern das Ergebnis fantastischer Ideen und herausragender Talente. Das Ergebnis von Wissen, Stil, Attitüde und einer oft berührenden Leidenschaft der Protagonisten. Einige von ihnen kommen in der Rubrik «Best of People» zu Wort. Wir lassen sie reden. Unbekannte Menschen, die man kennenlernen möchte. Bekannte Menschen, über die man spricht. Sie alle erzählen von sich und ihrer Passion.

Foto: Thomas Buchwalder

In den anderen Rubriken präsentieren wir Ihnen einen Querschnitt aus den Bereichen Wohnen, Kultur, Gastronomie, Geld, Freizeit, Lifestyle. Freuen Sie sich auf eine Reise an bekannte und unbekannte Orte in und um Zürich, besuchen Sie mit uns fesselnde Persönlichkeiten und geniessen Sie den Sommer. Viel Lesevergnügen wünscht Ihnen Urs Huebscher Verlags- und Redaktionsleitung

8. Jahrgang, Nr. 05/2011, www.attika-magazin.ch • VERLAG SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich, Tel. 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.swissbusinesspress.ch • HERAUSGEBER Remo Kuhn • VERLAGS- UND REDAKTIONSLEITUNG Urs Huebscher (uh), huebscher@attika-magazin.ch • REDAKTION Stine Wetzel, wetzel@attika-magazin.ch • REDAKTIONELLE MITARBEITER DIESER AUSGABE Peter Blattner, Julia Brülhart, Eduard Frauenfelder, Claude A. Ginesta, Severine Götz (sg), Fritz Kaiser, Andrea Kurz, Martin Loosli, Christian Rauser, Deborah Stucki, Jörg Zeuner • ANZEIGEN info@attika-magazin.ch, Tel. 044 306 47 00 • LAYOUT, BILD UND PRODUKTION Manuel Jorquera, Bruno Strupler und Nicole Collins • PRINTED BY Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern • Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion, und genauer Quellenangabe © attika gestattet. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Verantwortung übernommen. • attika ERSCHEINT 8x JÄHRLICH, Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.–, Jahres-Abo Fr. 56.– • ISSN 1661-8327 Follow us on

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Spielen? Swiss Casinos! Im Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee ist der Eintritt frei. Wir sind täglich von 12 bis 3 Uhr für Sie da, am Donnerstag, Freitag und Samstag sogar bis 4 Uhr. Ab 18 Jahren, mit einem amtlichen Ausweis und gepflegter Kleidung sind Sie dabei.

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20

INHALT

Best of People

44 79

EDITORIAL

7

attika NEWS

10

BEST OF PEOPLE

20

BEST OF LIFESTYLE

44

BEST OF CULTURE

79

BEST OF AGENDA

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BEST OF TRAVEL

82

BEST OF LIVING

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Best of Lifestyle

Best of Culture

130

VORSCHAU

82 Best of Travel

Titelbild: Miriam Rickli

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Best of Living

Sie ist schon jetzt unsere Newcomerin des Jahres. Miriam Rickli ist begeisterte Wettermoderatorin und hat auf Tele Top ihre eigene Sendung: Für «Usflug» ist sie wöchentlich unterwegs und stürzt sich regelmässig in Action-Abenteuer. – Da mussten wir sie natürlich nicht lange bitten, mit dem Motorboot über den Zürichsee zu heizen und für uns zu posieren. Foto: Thomas Buchwalder www.thomasbuchwalder.ch

Fotos: siehe einzelne Beiträge

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Design

Vorhang auf

Mit Schliff

Foto: www.theater.winterthur.ch

Kultur

Thomas Guglielmetti ist der neue Name hinter dem Theater Winterthur. Letzten Herbst wurde er aus 65 Bewerbern herausgepickt. Nun tritt er die Nachfolge Gian Gianottis als Programmleiter am grössten Gastspieltheater der Schweiz an. Jüngst gab Guglielmetti den Plan für die bevorstehende Spielzeit bekannt. Die Auswahl der Produktionen ist – ganz Tra-

dition – international, aber stärker auf das Publikum ausgerichtet. Nicht einzelne Highlights stehen im Zentrum, sondern die kontinuierliche Weiterentwicklung eines gleichermassen künstlerisch anspruchsvollen und unterhaltenden Programms. Am 3. September wird die Saison mit einem Theaterfest für die ganze Familie eingeläutet.

Mit seiner Vorstellung von klaren und kompromisslosen Formen war der Architekt Adolf Loos seiner Zeit weit voraus. Er gilt zu Recht als Vorreiter der Moderne in der mitteleuropäischen Architektur. Auch dem postmodernen Haushalt hat er etwas hinterlassen: Das 1931 von ihm kurz vor seinem Tod entworfene und durch die Wiener Glasmanufaktur Lobmeyr ge-

fertigte Becherservice, das zunächst für die Wiener «American Bar» gedacht war. Auch heute wird das Service noch bei Lobmeyr handgefertigt und hat mittlerweile einen Kultstatus erreicht. In Zürich findet man die Originale mit dem feinen, seidenmatt polierten BrillantschliffBoden an der Spiegelgasse 22 bei «limited stock».

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Cashmere Foto: zVg

Class. Tradition. Style.

Dabei gewesen

Bahnhofstrasse 12 Zürich

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attika war dabei, als die Emil Frey AG Garage Zürich-Nord der neuen Miss Zürich Cleo Heuss ihren Flitzer übergab.

Foto: zVg

People


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attika | News Eröffnung

Fotos: zVg

Sport mal Skandinavisch Zermatt hat einen, Luzern und Genf auch. Nun zählt ebenso die Stadt Zürich zu den zwölf Schweizer Standorten der Peak Performance. An der Niederdorfstrasse, direkt beim Central, verkauft die schwedische Marke, die der begeisterte Skifahrer und Designliebhaber Stefan Engström 1986 gegründet hat,

auf rund 130 Quadratmetern Ladenfläche, verteilt auf zwei Stockwerken, Outdoor- und Casualbekleidung. Obgleich die Pforten schon geöffnet sind, hat man es mit dem Feiern nicht eilig: Das offizielles Opening findet erst im Herbst, pünktlich zum Launch der Herbst- und Winterkollektion, statt.

Design

Lederwaren, insbesondere Handtaschen, sind das Leben von Claudia Eicke. In ihrer Diplomarbeit an der Zürcher Hochschule der Künste setzte sie sich mit Trends und der Geschichte der Handtaschen auseinander. Nun hat sich die Jungdesignerin an die Praxis gewagt. Unter dem im Sommer 2010 gegründeten Label «envoyage» stellt sie nun ihre erste Taschenkollektion vor. Das Herzstück der Kollektion

Foto: zVg

Tragbar

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ist der Weekender mit Tunnelfach, in dem Weinflasche oder Schuhe verstaut werden können.

Viva Italia – Cucina tradizionale ! Bei uns erleben Sie die wahre Italianità mit typischen Spezialitäten wie ausgezeichneten Pizzas, frischen Teigwaren, erlesenen Fleisch- und Fischgerichten sowie feinen Dolci. Und das 7 Tage in der Woche! «Buon appetito!»

Design

Meeresgetier : to Fo

Ristorante FRASCATI Zürich, Bellerivestrasse 2, Telefon 043 / 443 06 06

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Ein Krebs mit roten Robinen. Tropische Fische und Seepferdchen mit Diamanten, blauen Saphiren und anderen Edelsteinen. Ein Schnitz Wassermelone oder ein saftiger Apfel. – Zum Sommerstart hält sich die Meister Silber AG an entsprechende Sujets: Meerestiere und Früchte. Die Schmuckstücke kommen aus Italien vom Hersteller Pippo Perez.

Ristorante Pizzeria MOLINO Zürich, Limmatquai 16 Telefon 044 / 261 01 17 Zürich, Stauffacherstrasse 31 Telefon 044 / 240 20 40 Uster, Poststrasse 20 Telefon 044 / 940 18 48 Winterthur, Marktgasse 45 Telefon 052 / 213 02 27 Wallisellen, Glattzentrum Telefon 044 / 830 65 36

Zusammengestellt von Urs Huebscher und Stine Wetzel

Dietikon, Badenerstrasse 21 Telefon 044 / 740 14 18 www.molino.ch

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Musik

Jet-SetEroberung tritt an der Energy 2011 in Zürich. Während 15 Minuten werden ihre Housebeats live vom Violinisten Valentin Akçag begleitet. Auch ein gemeinsamer neuer Song soll extra für die grösste Party während der Streetparade produziert werden und an diesem Abend zum ersten Mal live zu hören sein.

Foto: zVg

Musik, Strand, Prominenz und Party. Vier Attribute, die die beiden Mittelmeerinseln Marbella und Ibiza miteinander verbindet. Mitten drin: die Schweizer DJane Tanja La Croix. Auf beiden Partyinseln wird das ehemalige Model die Partysaison eröffnen. Sie bekommt die Ehre, an der legendären Opening Party des zum Kultlabel gewordenen Nikki Beach in Marbella aufzulegen. Am 13. August 2011 hat Tanja La Croix einen besonderen AufAnzeige

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attika | News Location Gastronomie

Design

Mode des Orients

Zukunft am See

Eine Perle für Kreativität

In zwanzig Bahnminuten von der Zürcher City aus und zehn Gehminuten durch das Naturschutzgebiet Frauenwinkel erreichen unzählige Seminarbesucher das Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ. Das 1998 eröffnete Seminar- und Kongresshotel hat sich mittlerweile zum grössten unabhängigen Kongresszentrum der Schweiz entwickelt. Nach der Neugestaltung der ge-

samten Gastronomie und dem Bau des EventDome als zeitlich befristete Veranstaltungslocation 2005, soll jetzt eine Erweiterung des Ausbildungs-, Büro-, Event- und Hotelangebotes folgen. Diese Massnahmen sollen die Geschäftsidee der Mantelnutzung mit Hotel, Seminar und Kongress, Gastronomie, Business Center und Casino auch für die Zukunft sichern.

Kosmetik

BeadBox, der Anbieter von Perlen für selbstgestalteten Schmuck, wird 20. Anlässlich des runden Geburtstags lancieren die Gründer Regula und Kurt Stettler eine erste Schmuckkollektion, die in Zusammenarbeit mit den Designern Heiner Wiedemann, Marlis Candinas und Sandra Kuratle entstand. Damit wird die ursprüngliche Idee von BeadBox, Material zum Selbst-Kreieren bereitzustellen, modifiziert. 1991 wurde der erste Laden an der Zürcher Kirchgasse (heute Oberdorfstrasse 22) eröffnet. Bald darauf avancierte das Ladenlokal zum Tipp für Kreative. Ab 1997 kamen nach und nach acht weitere Filialen in der Schweiz hinzu. 2009 wurde das Ganze mit der Aufschaltung des Online-Shops www.e-beadbox.ch getoppt. Beadbox hat also mehr als einen Grund zum Feiern.

Wenn die Haut Falten wirft und sich in Runzeln legt, kann man mehr als zuschauen. Der Forscher und Arzt Jacques Proust hat sich Zeit seines Lebens mit der Hautalterung beschäftigt und präsentiert nun, als Mitbegründer und wissenschaftlicher Direktor der Schweizer Laboratoires Genolier, ein AntiAging-Cosmeceutical für Sie und Ihn. Die Pflegelinie Nescens wirkt sämtlichen Mechanismen, die für die alterungsbedingte Hautalterung verantwortlich ist, entgegen. Zu bekommen sind die Produkte in der Zürcher Privatklinik Bethanien.

Foto: Jolanda Flubacher Derungs, Sebastian Derungs

Die Zeit anhalten

Foto: zVg

Foto: Femi9

Ein Hauch Arabien erreicht Zürich: Vor einigen Wochen eröffnete das Modelabel «Femi9» im Zürcher Seefeld den ersten Flagshipstore Europas. 2001 machte das Label seine ersten BoutiqueSchritte in der Saudi-Arabischen Hauptstadt Riad, inzwischen sind 49 Läden in Saudi Arabien, Syrien, Ägypten und Bahrain dazugekommen. Für das Model Racha Fajjari war Femi9 Liebe auf den ersten Blick. Im März war sie für die neue Kampagne des Labels beim zehntägigen Fotoshooting auf den Malediven. «Das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Brands hat mich sofort begeistert. Das Label bietet eine unglaubliche Vielfalt und wird zu fairen Preisen verkauft. Ich wollte es unbedingt in die Schweiz bringen, weil das mittlere Preissegment vor allem in Zürich selten bedient wird», so das 26jährige Model. – Racha Fajjari kehrt durch den Deal mit dem Label zu ihren arabischen Wurzeln zurück, denn ihr Vater ist Tunesier, ihre Mutter Marokkanerin.

Foto: zVg

Design

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In diesem Paradies gibt’s keine Tiere.

V E G E TA R I A N R E S TA U R A N T

BAR

TA K E AWAY

C AT E R I N G

S E E F E L D S T R . 2 | T I B I T S I M N Z Z B I S T R O | FA L K E N S T R . 1 2 | B E I M O P E R N H A U S , Z Ü R I C H W W W. T I B I T S . C H | W W W .T I B I T S. C O . U K | A L S A P P

AU F FA C E B O O K


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attika | News Gastronomie

ErĂśffnung

In der Zuckerbäckerei

Feuerträume

Caffè Caredda Napoli. Es ist aber nicht nur Konditorei sondern auch Kaffeehaus und Bar. Neben Sßssigkeiten werden auch Antipasti und Primi (Vorspeisen) angeboten. Altstädter dßrfte es freuen, zu hÜren, dass sonntags aus der Mßnstergasse 30 frisches Brot von der Bäckerei Bertschi duftet. Fßr Nachtschwärmer bietet das Caffè am Freitag und Samstag jeweils bis zwei Uhr Sßsses und Salziges.

Foto: zVg

Die Konditorei Caredda an der Josefstrasse ist seit 1999 ein Geheimtipp fßr neapolitanische Patisserie. Der Italiener zaubert die sßssen Versuchungen täglich an der Josefstrasse nach alten neapolitanischen Rezepten, zum Teil von seiner Mama, und verwendet ausschliesslich Mehl, das er aus Neapel importieren lässt. Jetzt expandiert der 50-jährige Paolo Caredda: Die Casa Bar im Niederdorf wird neu zum

Foto: Lorenz Cugini

Seit einem halben Jahrhundert ist Rßegg der Inbegriff fßr innovative, stilvolle und technisch ausgereifte CheminÊes und Öfen. Die Firma hat als Erste verglaste CheminÊes hergestellt, die ersten effizienten Geräte mit Panoramasicht auf das Feuer entwickelt und im Bereich der

Vermeidung von Emissionen einen Meilenstein gesetzt. Wer auf der Suche nach besonderen CheminÊes ist, wird in der Ausstellung des neuen Rßegg Studios in Hinwil fßndig. Auf ßber 300 m2 werden gesunde und umweltfreundliche Feuerträume gezeigt. Anzeige

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Restaurant

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CASA DEL VINO

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attika | News Event

Golfer prädestinierten Mitsubishi ASX und Outlander. Anschliessend war eine GolfClinic mit der aktuell führenden Schweizer Profigolferin, Caroline Rominger, sowie der mehrfachen Schweizer Amateur-Meisterin, Sheila Gut-Lee, angesagt. Nach

einem gemütlichen Pastaplausch überraschte der Golf-Ausrüster Golfers Paradise mit einem PoloshirtGeschenk für alle Anwesenden. Weitere Präsente durften wir und die Montres CIMIER AG überreichen.

Fotos: zVg

Es war einmal ein Golftag

Die Emil Frey AG Garage Zürich Nord lud zusammen mit Mitsubishi zu einem Golftag nach Winterberg ein. Wir waren als Medienpartner dabei, als Mitsubishi Schweiz die neuesten Modelle der Mitsubishi Palette präsentierte – darunter die beiden für

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Miriam Rickli

Mit der Lizenz zum Wettern Sie ist ausgebildete Staatsanwaltsgehilfin, präsentiert das Wetter im Fernsehen, Radio und Internet und moderiert wöchentlich die Sendung «Usflug» bei Tele Top. In einer inoffiziellen Hitparade wird sie als attraktivste Wetterkönigin der Schweiz gehandelt. Wir sprachen mit der sympathischen Newcomerin. Von Urs Huebscher

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BEST OF PEOPLE

attika: Wer ist Miriam Rickli? Miriam Rickli: Ich bin ein vielseitiger Mensch. Darum ist meine aktuelle Sendung «Usflug» das perfekte Format für mich, da ich mich darin Woche für Woche entfalten kann. Ich entscheide, was wir machen und was nicht. Für die Sendung stürze ich mich in zahlreiche Abenteuer. Auch im Privatleben liebe ich Sport, Action und Adrenalinkicks. Seit ich in Zürich wohne, brauche ich als Ausgleich die Natur und auch die Berge. So fahre ich wöchentlich mit dem Fahrrad oder den Inline-Skates einmal um den Greifensee. Ich bin aber auch sehr viel in den Bergen, beispielsweise mit dem Mountainbike. Kürzlich war ich ein Wochenende auf einer Alp: Wandern, Melken und alles, was dazugehört. Ihr Werdegang? Ich bin behütet auf dem Land aufgewachsen und habe praktisch nichts mitbekommen von Zürich. Ich bin ausgebildete Staatsanwaltsgehilfin und arbeitete fünf Jahre in diesem Beruf. Als ich an den Miss Schweiz-Wahlen teilgenommen habe, habe ich mir eigentlich gar nicht viel dabei gedacht. Ich landete auf dem sechsten Platz, kam mit den Medien in Kontakt und bin so auf diese «Schiene» geraten. Damals habe ich erwähnt, dass ich gerne als Moderatorin arbeiten würde. Kurz darauf hat sich Peter Wick von MeteoNews gemeldet und so nahm alles seinen Lauf. Ich stellte mich der Herausforderung als Moderatorin. Mittlerweile moderiere ich bei diversen Fernseh- und Radiosendungen (Anm. d. Red.: Tele Top, Tele 1, TVO, Tele M1, Star-TV, Radio Energy und Radio Top). Ihre Zukunftspläne? Da habe ich schon Ideen. Mich würde zum Beispiel die Schauspielerei reizen. Eine kleine Rolle in einem Film wäre toll. Und ich würde gerne die Sendung «SF unterwegs» oder «Fernweh» moderieren.

Starfotograf Thomas Buchwalder setzte Miriam Rickli exklusiv für uns ins richtige Licht.

Foto: Thomas Buchwalder

Sie arbeiten aber auch als Model, oder? Ja, das mache ich auch ab und zu. Die Vielseitigkeit macht meinen Beruf aus. Das macht Spass. Was war in Ihrer Sendung «Usflug» bisher das grösste Abenteuer? Alles, was Action beinhaltet. In guter Erinnerung sind mir mein Fallschirmsprung und die Fahrt auf der Bobbahn St. Moritz geblieben. Ich habe schon extrem vieles ausprobiert, aber es gibt noch mehr, was ich machen will. Daher bin ich froh, dass ich die redaktionelle Arbeit selber mache. So wird es mir nie langweilig. Was wollten Sie als kleines Mädchen werden? Waldkindergärtnerin. Ich liebe eben die Natur. Hat sich Ihr Leben, seit Sie im TV präsent sind, verändert? Ich als Person habe mich sicher nicht verändert. Meine Freunde sind immer noch meine Freunde. Es gibt aber zahlreiche positive Nebeneffekte wie Kleider- oder Autosponsoring, die sicher in gewissem Mass Einfluss auf mein tägliches Leben haben.

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Wenn man Sie als VIP bezeichnet, stört Sie das? Ich selber zähle mich überhaupt nicht zu den VIPs. Für mich ist beispielsweise Roger Federer ein VIP. Umso mehr staune ich manchmal, wenn ich erkannt werde, dass mein Gegenüber völlig nervös ist.

Ich selber zähle mich überhaupt nicht zu den VIPs.

Gibt es einen Prominenten, den Sie gerne kennenlernen möchten? Roger Federer. Er hat so viel erreicht und ist auf dem Boden geblieben.

Fotos: Thomas Buchwalder

Was macht Sie besonders stolz? Dass ich ein Landei bin, darauf bin ich eigentlich stolz. Mir gefällt, wie ich aufgewachsen bin. Seit ich in Zürich wohne, muss ich feststellen, dass die Wertvorstellungen hier ganz anders sind als auf dem Land. Welche Rolle spielt Geld in Ihrem Alltag? Geld braucht man, darauf fixiert bin ich aber nicht. Ich brauche keinen Luxus, um es schön zu haben. Ich gehe auch gerne mal campieren. Haben Sie Vorbilder? Ja, meine Mutter. Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben? Auf jeden Fall Gesundheit. Ihr Lieblingsessen? Sushi. Wenn Sie nicht arbeiten... Geniesse ich das Leben. Ihre Macke? Ich bin ein richtiger Zwirbel.

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Für unsere Kunden nehmen wir uns viel Zeit. Am liebsten ein paar Jahrzehnte. Beste Anlageberatung dank ausgeprägtem Kundenverständnis. Wer Kunden erfolgreich durch alle Lebensphasen begleiten will, braucht Zeit für die Beratung. Denn nur wer die aktuelle Lebenssituation aus sämtlichen Perspektiven beleuchtet und die individuellen Bedürfnisse umfassend versteht, kann vorausschauend denken und die Zukunftspläne eines Kunden berücksichtigen. Wir freuen uns auf Ihren ersten Anruf, auch wenn der wahrscheinlich nur ein paar Minuten dauert. Tel. +41 (0)58 205 25 25 oder www.claridenleu.com


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Pascal Kaufmann

Viel Hirn aus

ZÜRICH Das junge Unternehmen Starmind ist auf dem besten Weg, zur führenden Online-Handelsplattform für Know-how zu werden. Pascal Kaufmann (32), CEO und Hirnforscher, über kluge Köpfe aus aller Welt und seinen grossen Traum.

Es war schon immer mein Traum, mit tausend Hirnen gleichzeitig zu denken. Pascal Kaufmann, Starmind-CEO

Von Urs Huebscher attika: Herr Kaufmann, Sie waren einer der Ersten, der lebendige Hirne mit Maschinen verbunden hat. Wie kam es dazu? Pascal Kaufmann: Zufällig erfuhr ich während meines Biologiestudiums an der ETH Zürich von einem Projekt an der Northwestern University in der Nähe von Chicago. Es sollten lebendige Hirne von Fischen mit mobilen Robotern verbunden werden, mit dem Ziel Information direkt zwischen Gehirn und Maschine austauschen zu können. Ich bewarb mich sofort für ein Auslandsemester und mit etwas Glück bekam ich dann die Zusage, das Team vor Ort unterstützen zu können. Dies war mein erster Kontakt mit Cyborg Technology. Damals ahnte ich noch nicht, wohin diese Forschung mich führen wird. Wie entstand daraus die Idee für Starmind? Wenn man an der Schnittstelle zwischen Hirnforschung, Computer- und Materialwissenschaften arbeitet, wird schnell klar, dass es eine Unmenge von bereits existierendem Wissen gibt. Um überhaupt etwas zur Spitzenforschung beitragen zu können, müsste man sich dieses Wissen mühsam aneignen. Dazu fehlte mir die Geduld aber auch das Interesse an gewissen Fächern. Warum nicht jemanden das Mathematik-Problem lösen lassen, der das lieber und besser macht als ich? Die Idee war geboren, ein Netzwerk zu schaffen, in welchem Wissen online ausgetauscht und gehandelt werden kann, und zwar weltweit. Im Sommer 2010 gründete ich zusammen mit Marc Vontobel die Starmind International AG mit dem Ziel, Wissen von Experten weltweit zu kartografieren und nutzbar zu machen.

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Welche klugen Köpfe sprechen Sie an? Besonders kreative Denker, brillante Forscher, aber auch erfolgreiche Unternehmer, Verkäufer, Designer, Studierende – kurz, jeder Mensch, der über eine besondere Fertigkeit oder über Wissen verfügt, soll für Starmind-Mitglieder ansprechbar werden. Es war schon immer mein Traum, mit tausend Hirnen gleichzeitig zu denken. Sie bezeichnen Starmind als «die erste globale Know-howFirma». Wie funktioniert die genau? Starmind verbindet die reale mit der virtuellen Welt. Starmind-Mitglieder werden Teil einer virtuellen Firma. Mitglieder machen Karriere, indem sie reale Fragen stellen und beantworten. Know-how-Träger müssen sich beweisen, aber mit der Zeit geniessen sie immer mehr Privilegien. Je höher auf der Karriereleiter, desto mehr Ansehen und Gewicht bekommt das Mitglied. Interessant ist das fürs Prestige aber auch fürs Konto. Das Starmind-Mitglied verdient nicht nur an seinen korrekten Lösungen, sondern wird auf Partner-Stufe auch finanziell am Erfolg der Firma beteiligt. So kann man neben dem Studium Erfahrungen sammeln und mit 18 Jahren bereits zum Top-Management gehören. Virtuelle und reale Welten verschmelzen so in der Know-how-Firma. Gibt es ähnliche Portale wie Starmind? Was macht Starmind besonders? Es gibt hunderte Frage-Antwort-Online-Portale, allein in der Schweiz finden sich etwa ein Dutzend davon. Auch Google und Wikipedia gehören dazu. Oftmals fragen Firmen nach Ideen von Kunden, suchen nach Produktoptimierungen oder


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BEST OF PEOPLE

möchten Marketing betreiben. Dabei ist die Qualität und Herkunft des Knowhows meist unklar, ebenso die Motivation, mitzumachen. Auf Starmind können Lösungen so übermittelt werden, dass nur der Fragensteller diese sieht und verwenden kann. Wie garantieren Sie Qualität? Starmind ist exklusiv und nur auf Einladung zugänglich, was die hohe Qualität unterstreicht. Starmind unterhält Kooperationen mit führenden Universitäten und Hochschulen. Mit dem Anschluss der grössten Universität Deutschlands zu Beginn April 2011 konnte ein weiterer grosser Talentpool erschlossen werden. Die erfolgreichsten Mitglieder stammen aus den USA, Indien, England, Deutschland und der Schweiz.

Foto: zV g

Foto: zVg

Wie wird man ein Starmind-Mitglied? Starmind kann jeder nutzen, der eingeladen wird, einer Partnerorganisation angehört oder sich auf Starmind.com bewirbt. Schnittstellen zu Firmen pilotieren wir aktuell. Werden wir eines Tages nur noch denken lassen? Ich bin überzeugt davon, dass sich immer mehr Firmen und Individualpersonen auf Kernkompetenzen fokussieren müssen, da sich 99.9 Prozent allen Wissens und aller Erfahrungen ausserhalb des Gehirns bzw. der Firma befindet. Starmind erlaubt es, auf die Denkleistung von abertausenden Menschen weltweit zuzugreifen. Wir sind dabei, den Handel mit Know-how immer weiter zu optimieren und zu vereinfachen. Letztendlich möchte ich dazu beitragen, dass jeder das machen kann, was er gerne macht und am besten kann.

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Giusep Fry

Der Uetliberg-König Kaum ein Zürcher macht so viel von sich reden wie der Uto-Kulm-Besitzer Giusep Fry. Er beschäftigt 115 Mitarbeiter und setzt rund 18 Millionen Franken auf dem Zürcher Hausberg um.

Foto: zVg

Von Urs Huebscher

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BEST OF PEOPLE

attika: Herr Fry, wann haben Sie als Bündner zum ersten Mal vom Zürcher Hausberg gehört? Giusep Fry: Da war ich 24 Jahre alt und auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Ich schaltete ein Stelleninserat in einem Hotelmagazin und pries meine Kenntnisse als Junggastronom an. Ein Unternehmen mit Sitz auf dem Uetliberg meldete sich. Es klappte mit der Anstellung und so wurde ich 1983 Geschäftsführer des Uto Kulm. Warum kauften Sie 1999 Uto Kulm? 1998 fusionierten die Bankgesellschaft, die damalige Besitzerin des Uetliberg-Betriebs und der Bankverein zur heutigen UBS. Ich sah damals die Zukunft des Uto Kulm gefährdet und unterbreitete der UBS ein Kaufangebot. Nachdem die Stadt Zürich vom Vorverkaufsrecht keinen Gebrauch machen wollte, erhielt ich den Kredit und bin seither Besitzer des 26 000 Quadratmeter grossen Areals. Sie gehören zu den bekanntesten Gastronomen in der Region Zürich. Worauf führen Sie Ihren Erfolg zurück? Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, kenne das Potential der Region und weiss, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Dieser Erfolg hat Ihnen auch Neider eingebracht, wie gehen Sie damit um? Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Ich kann darüber nicht viel sagen. Vom Unternehmerischen her habe ich wohl vieles richtig gemacht. Über 280 000 Gäste im Jahr besuchen den Gastrobetrieb auf dem Uetliberg. Ihr Viersternhotel Uto Kulm hat 55 Zimmer, es finden viele Hochzeiten und Seminare statt. Wie gross ist Ihr «Einzugsgebiet»? 90 Prozent unserer Gäste kommen vor allem aus Zürich und der Region. Hin und wider haben wir auch internationale Gäste.

Foto: zVg Fotos: Farah de Tomi

Vom 23. bis 28. August findet auf dem Uetliberg das Oktoberfest statt. Gibt es nicht schon genug solcher Anlässe wie beispielsweise im HB oder auf dem Bauschänzli? Das ist eine berechtigte Frage. Seit zwei Jahren führen wir dieses Oktoberfest durch. Unser Angebot ist sicherlich ähnlich wie das der anderen, aber so lange die Leute kommen... Wer ist denn eigentlich der typische Besucher des Uetlibergs? Tagesausflügler, Sonnenanbeter, alle möglichen Leute. Man-

che kommen jeden Tag hinauf, andere jedes Wochenende, wieder andere mindestens einmal pro Monat, bei denen gehört das einfach zum Jahresprogramm. Ihre Weinkarte haut einen buchstäblich aus den Socken, Ihr Keller muss ein Vermögen wert sein. Wie rechnet sich das? Ach, das ist alles so entstanden. 1985 fing ich an, bei einer Firma guten Wein einzukaufen. Ein paar Flaschen hier, ein paar Flaschen da. So ist der Weinkeller gewachsen. Hätte ich damals gewusst, was das alles bedeutet, dann hätte ich wahrscheinlich von bestimmten Jahrgängen 120 Flaschen gekauft und nicht nur zwölf. Welche Ideen möchten Sie noch auf dem Uetliberg umsetzen? Da gäbe es noch viel. Zum Beipspiel eine Ganzjahresrodelbahn, einen Tunnel direkt zu uns oder eine Luftseilbahn. Aber das sind Ideen, die sich kaum verwirklichen lassen bei der politischen Lage. Wie ist der Stand der Dinge heute? Seit dem 12. Januar 2011 ist das Uto Kulm nicht mehr in der Landwirtschaftszone, sondern in der Naherholungszone. Gestaltungsplan und Nutzungskonzept befinden sich nun in der Endphase und werden voraussichtlich im kommenden Herbst unterschrieben sein. Dass Sie Unternehmertum vor das Gesetz stellen, stösst Ihren Gegnern sauer auf. Missgunst ist eine typisch schweizerische Eigenschaft. Seit Jahren kämpfen wir mit den Behörden über jede Kleinigkeit. Schauen Sie, ich könnte ab morgen den Aussichtsturm mit einem «Kässeli» versehen und Eintritt verlangen, er gehört nämlich zum Privateigentum. Ich lasse die Besucher kostenlos meine Toiletten im Hotel benützen, aber das alles wird von der Öffentlichkeit nicht goutiert. Es ist wahrscheinlich den meisten nicht bewusst, dass dies alles eine Grosszügigkeit unsererseits ist, welche wir uns zum Glück leisten können. Eigentlich könnten wir ab morgen Geld dafür verlangen. Ich könnte das Privatgelände umzäunen, dann wäre alles verschlossen. Mal schauen, was passieren würde. Oder stellen Sie sich vor, es kommt einer daher und kauft das Uto Kulm, macht eine Privatresidenz daraus. Alles wäre zu und eingeschlossen. Das sind Tatsachen, die einmal genannt werden müssen. Vielleicht sollte ich einfach mal eine Woche schliessen und schauen, was passiert, wenn ich auf meinen Privatbesitz poche. Viele glauben nämlich zu Unrecht, das Uto-Kulm-Areal gehöre der Öffentlichkeit.

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alpenglühn öffnet aug und herz alpenglühn / der optiker am rüdenplatz / nägelihof 1 / 8001 zürich dienstag bis freitag 9.30 bis 18.30 / donnerstag bis 20.00 / samstag 9.30 bis 16.30 telefon 044 251 55 51 / laden@alpengluehn.ch / www.alpengluehn.ch


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BEST OF PEOPLE

Angela Martini

Schönster Exportschlager Mit ihren Traummassen 90-60-90 ist Angela Martini das derzeit international erfolgreichste Schweizer Model. Ihre Fotos sind in Hochglanzmagazinen wie «US Weekly» und «Cosmopolitan» zu sehen. Seit sie ein kleines Mädchen war, hat sie davon geträumt, Model zu werden.

attika: Angela Martini, beschreiben Sie sich mal! Angela Martini: Ich bin eine gesellige und zielstrebige Frau. Manchmal auch ein bisschen verträumt. Familie und Freunde spielen eine zentrale Rolle in meinem Leben. Sie sind in Zürich aufgewachsen. Wie haben Sie Ihre Kindheit erlebt? Ich wuchs in Albanien auf. Als ich neun Jahre alt war, zogen wir in die Schweiz. Am Anfang war es schwer für mich. Alles war neu, ich sprach kein Deutsch und vermisste meine Freunde in Albanien. Aber ich lebte mich schnell ein. Sie zählen zu den sechs schönsten Frauen der Welt. Wie hat die Miss Universe-Wahl Ihre Karriere beeinflusst? Ich entschied mich zwei Wochen vor der Wahl, als Miss Albanien teilzunehmen. Es war eine tolle Erfahrung. Die gute Platzierung an der Universe-Wahl steigerte meinen Bekanntheitsgrad international. Sie haben schon vor der Miss Universe-Wahl erfolgreich als internationales Model gearbeitet. Wie kam Ihre Modelkarriere ins Rollen? Meine Modelkarriere startete in Zürich. Ich bewarb mich für den Elite Model Look Wettbewerb. Obwohl ich nicht gewann und enttäuscht darüber war, konnte ich kurze Zeit später bei Option Model einen Vertrag unterschreiben. Ich träumte jedoch schon lange davon, in New York als Model durchzustarten und wollte diesen Traum unbedingt

verwirklichen. Ich flog nach Miami, buchte ein Hotel für eine Nacht und stellte mich am nächsten Tag ohne Termin bei einer Agentur vor. Bis dahin habe ich überhaupt nicht an ein Arbeitsvisum gedacht... Ich konnte trotzdem am selben Tag meinen Vertrag unterschreiben und in ein ModelApartment ziehen. Vier Monate später zog ich nach New York. Als Model sind Sie viel unterwegs. Wo gefällt es Ihnen am besten? Ich fühle mich überall wohl. Mir gefällt es, jede Woche in einer anderen Stadt zu sein und neue Leute zu treffen. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich ein Model werden wollte. Vielleicht ist aber trotz allem New York meine Lieblingsstadt.

Fotos: zVg

Von Urs Huebscher

Kürzlich haben Sie eine eigene Firma, The Martini Corporation, gegründet und bringen im Sommer 2012 eine Bikini-Linie raus. Wieso wollen Sie in die Modebranche einsteigen? Ich habe oft Bikini-Shootings. Manchmal passt mir das Unterteil, aber das Oberteil nicht und umgekehrt. Deshalb kam mir die Idee, eigene Bikini-Designs zu entwerfen, die man beliebig zusammenstellen kann. Und zum Schluss: Werden Sie irgendwann nach Zürich zurückkehren? Ja, sicherlich. Ich liebe Zürich. Sofern es meine Agenda zulässt, bin ich einmal pro Monat in Zürich um meine Familie und Freunde zu besuchen oder um hier zu arbeiten.

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BEST OF PEOPLE

Urs Böhler

Schmucke Millionen Die Geschichte von Les Millionnaires begann vor 27 Jahren auf dem Zürcher Rosenhofmarkt, als der damals arbeitslose Typograf Urs Böhler und die gelernte Optikerin Francine Garzotto als junges Paar ihren selbsthergestellten Schmuck verkauften. nicht nur wegen der Diskretion, sondern auch wegen der familiären Atmosphäre im Geschäft zu uns. Wir machen auch den Verkauf und zwar mit Herzblut, schliesslich sind es Stücke, die oft in tage- bis wochenlanger Arbeit entstanden sind.» Das neueste Projekt von Les Millionnaires ist die eigene Uhrenkollektion, die im November 2010 zum ersten Mal im Kunsthaus Zürich präsentiert wurde. Der Anlass mit 1000 geladenen Gästen war ein voller Erfolg, die Uhren auf der Stelle ausverkauft. «In die Uhren haben wir unser ganzes Fachwissen, unsere Leidenschaft und auch unser Geld investiert. Damit möchten wir jetzt die Welt erobern», sagt Urs Böhler und schmunzelt. Am 23. Juni 2011 wurde eine weitere neue Uhren-Kollektion namens POSEIDON präsentiert. Für die Uhren sind zuvor übrigens zahlreiche Vor-Reservierungen eingegangen. (sg)

Foto: zVg

Die Ketten, Armbänder und Ringe in neuem Design waren dermassen gefragt, dass die beiden ihren ersten Laden in der Badenerstrasse eröffneten. Als die Böhlers an einem warmen Sommerabend bei einem Glas Wein auf ihrem Balkon sassen und sich ihre Zukunft ausmalten, scherzten sie, dass sie eines Tages Millionäre sein werden – und tauften daraufhin ihren Laden «Comme Les Millionnaires». Danach zogen die Böhlers mit Freund und Partner Ernst Baumann, einem gelernten Goldschmied, in die Bahnhofstrasse 44, wo sich das Geschäft noch immer befindet. Aus «Comme Les Millionnaires» wurde «Les Millionnaires». Der Stil von Les Millionnaires ist fern von aktuellen Mode- und Schmucktrends; grosse Schmuckkonzerne lassen das Trio kalt. «Ein weiterer Faktor unseres Erfolges ist, dass wir nicht über unsere Kundschaft sprechen. Unsere Kunden kommen aber

Foto: www.caviarposh.com

Bianca Gubser

Fashion, Fashion, Fashion Sie ist schön, stammt aus gutem Hause und könnte ihr Leben in Saus und Braus geniessen. Doch Bianca Gubser will mehr. Die Tochter des ehemaligen Models Raquel Marquard modelt und studiert in London Fashion-Business. Für Shootings und Werbespots fliegt die Zürcherin um die ganze Welt. Ihren ersten Auftrag als Model hatte sie als Vierjährige für Penaten-Creme. Heute wirbt sie für internationale Marken wie «Triumph» und «La Perla». In einem Jahr will sie ihr Studium abschliessen und danach für ein oder zwei Jahre nach Amerika gehen. In den USA hofft die 22-Jährige einen Praktikumsplatz zu ergattern, der sie ihrem grossen Traum, dem eigenen Label, näher bringt. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg; vorerst posiert die Zürcher Schönheit noch für andere Designer. Erst kürzlich stand sie für die Schweizer Marke «Caviar Posh» vor der Linse. (uh)

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Der Touareg Value. Bereits für 69’000 Franken*. Stilvoll wie ein Sportwagen auf Asphalt. Souverän wie ein Offroader im Gelände. Raffiniert wie eine Limousine beim Komfort: Der Touareg Value überzeugt auf der ganzen Linie. Dank des permanenten Allradantriebs 4Motion bewältigt er jede Unterlage. Im Sommer kühlt die Klimaanlage “Climatronic” heisse Köpfe und im Winter weisen Nebelscheinwerfer mit statischem Kurvenlicht den Weg durch kalte Nebelwände. Zudem begeistert der Touareg Value mit Extras wie Metallic- oder Perleffekt-Lackierung, einer per Fernentriegelung umklappbaren Rücksitzlehne und einer schwarzen Dachreling. Erleben und testen Sie das Sondermodell Touareg Value gleich bei uns, wo es bereits für 69’000 Franken* Ihnen gehört. Erst wenn ein Auto Innovationen allen zugänglich macht, ist es: Das Auto.

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Foto: zVg

BEST OF PEOPLE

ist eine unkomplizierte Küche für ein aktives Publikum. Joggen gehen und einen Burger essen, das schliesst sich ja nicht aus. Also nichts mit Low-Carb-Küche? Natürlich gibt es auch verschiedene Salate und Suppen. Aber ich halte nichts von Hungerhaken-Küche. Die Leute sollen sich normal ernähren und Freude am Essen haben. Ich esse selber sehr gerne und koche so, wie es mir schmeckt. Das ist mein Erfolgsrezept.

Carlos Leal assistiert Françoise Wicki bei einem Koch-Event.

Françoise Wicki

«Wie es mir schmeckt» Sie ist eine der wenigen Gault-Millau-Köchinnen in der Schweiz: Françoise Wicki. Die Schnupperlehre absolvierte sie beim Grandseigneur der feinen Küche, Anton Mosimann. Ihre ersten 14 Punkte heimste sie bereits als 29-Jährige ein. Seit zweieinhalb Jahren kocht sie im Zürcher Helvetia. Von Urs Huebscher

attika: Im Helvetia kochen Sie eher einfach. Vermissen Sie die 5-SterneKüche nicht? Françoise Wicki: Nein. Natürlich schätze ich die Zeit, die ich in hochklassigen Küchen verbracht habe. Die lockere Atmosphäre im Helvetia ist mir aber lieber. Das Publikum ist entspannt und will einfach etwas Gutes essen. Auf simple und marktfrische Küche setze ich auch fürs nächste Projekt: Im

September eröffnen wir gegenüber der Helvti im ehemaligen Bubu ein neues Lokal: Helvti-Diner. Was wird aufgetischt? Eigentlich alles, was wir beim FastFood mögen – nur mit frischen und hochwertigen Produkten: Sandwiches, Burger, Bagels und Pasta. Zum Frühstück gibt’s Waffeln, Pancakes und Milchshakes, zum Dessert Donats. Es

Sie haben Ihre ersten Erfahrungen beim Leibkoch Ihrer Majestät gemacht. Wie sind Sie zum Praktikum bei Anton Mosimann gekommen? Ich bewarb mich einfach und dank Vitamin B kam ich zum Vorstellungsgespräch. Damals war ich 21. Um die Profis herum habe ich enorm viel gelernt. Zwei Jahre später fing ich die Lehre im Davoserhof an. Meine Sporen habe ich bei Hilda Veraguth abverdient. Eine strenge Schule, aber das gehört dazu. Wie sind Sie zu Ihren ersten GaultMillau-Punkten gekommen? Da war etwas Glück dabei. Während dem WEF machte eine Journalistin ein Interview mit Anton Mosimann, er brachte sie mit ins Ammann’s, wo ich arbeitete. Er lobte meine Kochkünste, das kam in die Zeitung und so wurde Gault Millau aufmerksam. Sie bekochen nicht nur prominente Gäste, Sie stehen auch mit ihnen in der Küche. Kürzlich mit Schauspieler Carlos Leal... Ja, das war ein Event in der Showküche aus Silestone von Cosentino. Carlos ist mir beim Kochen zur Hand gegangen. Was er als Koch nicht drauf hat, macht er mit seinem Charme wett (lacht). Wenn Sie eine eigene TVKochsendung hätten, wie würden Sie die gestalten? In der Welt herumreisen und ganz andere Küchen und Kulturen kennenlernen. Aber auch in der Schweiz gibt es viel zu entdecken an Spezialitäten, guten Beizen und Köchen.

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Foto: zVg

BEST OF PEOPLE

Foto: zVg

Andrea Vetsch Alex Leuzinger und Miriam Vazquez

Ein Händchen für Architektur Das Jahr 2002: Alex Leuzinger und Miriam Vazquez gründen das Architekturbüro «Studioforma», welches direkt am Helvetiaplatz im Zürcher Kreis 4 liegt. Mittlerweile beschäftigen die beiden 15 Mitarbeiter. Ihre Steckenpferde: die Bereiche «architecture», Um- und Neubauten im High-End-Segment mit Renovationen im Bereich der Denkmalpflege, und «retail», Design von Markenwelten in Form von Shop-Architektur. Neu dazu gekommen ist die Arbeit an Möbeln: Im Frühjahr 2011 lancierte Studioforma eine eigene Möbellinie. Für die erste Kollektion entwarfen die Architekten unter anderem Stühle, Tische, Lampen und Sideboards und gaben den Objekten Namen wie «Cueva», «Tuera» oder «Faro». Alex Leuzinger: «Wir haben die Möbel nach Dörfern in Spanien benannt, da wir uns 1996 auf einer ETHStudienreise in Barcelona kennengelernt haben.» Die Idee, eine eigene Möbellinie zu designen, entstand bei der intensiven Arbeit an den gewerblichen Inneneinrichtungen. Ein weiteres Projekt, das die beiden Architekten soeben abschlossen,

ist die Renovation des Herrschaftshauses «Untere Mühle» aus dem 13. Jahrhundert in Meilen. «Die Voraussetzung für diese Restaurierung war vor allem der sorgfältige Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz. Wir wollten so viel wie möglich erhalten und die Baumassnahmen auf wenige Bereiche konzentrieren», so Miriam Vazquez. Und was ist das Highlight des Hauses? Alex Leuzinger: «Für die Treppe haben wir einen Kronleuchter aus fast 4 000 Swarovski-Kristallen herstellen lassen, welcher über die ganzen drei Etagen hinweg reicht.» Über die grösste Herausforderung der Restauration erzählt Miriam Vazquez: «Während der Umbauphase kamen immer wieder historische Bauelement zum Vorschein. Dazu gehörte ein alter Tonplattenboden aus dem 17. Jahrhundert oder eine Decke, die im Stil des Ess-Saals der Zunft zur Zimmerleuten gehalten war.» (sg)

Ein Herz für Hunde Nach einem Shooting im deutschen Playboy wurde sie über Nacht, vor allem in der Schweiz, zu einer medialen Persönlichkeit. Danach stand sie für diverse Schweizer Firmen vor der Kamera. Andrea Vetsch kann aber mehr als posieren. Mit 21 Jahren kaufte sie sich ihre erste Deutsche Schäferhündin. Ihre langjährigen Erfahrungen als Hundehalterin und das Wichtigste aus der bewährten Fachliteratur hat sie in einem Buch festgehalten. Private Fotos mit den eigenen Hunden verleihen dem Geschriebenen eine persönliche Note. «Das Praxishandbuch für Ersthundehalter» ist ein geeigneter Leitfaden für alle Neulinge in Sachen Vierbeiner. ErsteHilfe-Tipps, Ernährungsgrundlagen sowie die Thematisierung der rechtlichen Situation in der Schweiz machen das Buch aber auch zum praktischen Nachschlagewerk für erfahrene Hundehalter. Zurzeit widmet sich Andrea Vetsch dem Studium für Hundewissenschaften sowie Verhaltensberatung und modelt nebenher. (uh)

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Foto: www.tilllate.ch

BEST OF PEOPLE

In den vergangenen Jahren liessen sich unter anderem Grössen wie Kevin Costner, Kofi Anan, Britney Spears und unzählige andere von Buchwalder ablichten. Unser Bild zeigt ihn mit Liliane Matthäus, die aus Deutschland für ein Fotoshooting nach Oberglatt angereist war.

Thomas Buchwalder

Der Star-Fotograf Seit sechs Jahren geniesst er das Privileg der ersten Fotosession mit der jeweils neu gewählten Miss Schweiz. Bei Thomas Buchwalder gibt sich die Prominenz aus der Mode-, Model-, Musik-, Politik-, Sport- und Medienszene die Klinke in die Hand. Von Urs Huebscher Als er – der in Medienberichten als «Starfotograf», «Shootingstar», «rastloser Perfektionist» oder «Durchstarter» auftaucht – vor vier Jahren, seine Nova Studios in Oberglatt eröffnete, war das der Promi-Sendung «Glanz und Gloria» des Schweizer Fernsehens einen ausführlichen Bericht wert. Thomas Buchwalder wurde darin von illustren Gästen, die auch bereits seine Kunden waren, mit Komplimenten für sein fo-

tografisches und menschliches Gespür überhäuft. Er hingegen äussert sich zurückhaltend, ernsthaft und bescheiden. Er spricht vom Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Gleichzeitig räumt Buchwalder ein, dass aus einer Chance nur etwas Beständiges werden kann, wenn auch die Leistung stimmt. Und diese scheint bei Thomas Buchwalder zu stimmen. Das beweist seine rasante Karriere. Sie verläuft nur in eine Richtung, nämlich aufwärts, hin zum Status eines der meist-

gebuchten Fotografen im Land, der heute selber zur Schweizer Prominenz zählt. Kreativität, subtile Lichtführung und handwerkliche Perfektion sind die Markenzeichen der Arbeiten von Thomas Buchwalder, der die Realität durch eine glamouröse Künstlichkeit überhöht. Dazu kommt seine offene, gewinnende Art, die Menschenkenntnis und Sozialkompetenz verrät. Diese Eigenschaften prädestinieren ihn zur Arbeit in der Welt der Reichen, Schönen und Prominenten. Hier bewegt er sich mitten in einem speziellen, mondänen Umfeld, zu dem er jedoch professionelle Distanz hält. Neben dem Können und Gespür, Menschen adäquat ins beste Licht zu setzen, hat Thomas Buchwalder auch ein besonderes Flair für den Hightech- und Lifestyle-Charakter von Objekten. Fotografisch perfekt, in der für ihn charakteristischen Handschrift, die auf Kreativität und einem sicheren Gefühl für Ästhetik gründet, nimmt er die vor die Linse.

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Freude am Fahren


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BEST OF PEOPLE

Maurice Mobetie

Von der Knastzelle zur Luxussuite Foto: Alexandra Pauli

Zum ersten Mal spricht Geschäftsmann und Szenekenner Maurice «Momo» Mobetie über sein Leben, seinen In-Club Flamingo an der Limmatstrasse und über Werte, die für ihn im Leben zählen. Von Julia Brühlhart

attika: Herr Mobetie, seit 2007 sind Sie Besitzer des Flamingos. Was hat Sie dazu bewogen, diesen Club zu übernehmen? Maurice Mobetie: Die legendäre Geschichte des Clubs. Es ist einer der wenigen Clubs schweizweit, der sich nach 30 Jahren immer noch behauptet. Zudem war ich hingerissen vom heimeligen Flair, welches das Flamingo versprüht. Wie schaffen Sie es, internationale Topstars wie Jay Z, 50 Cent, Beyoncé oder Enrique Iglesias in Ihren Club zu holen? Durch meine jahrelange Erfahrung in der Urban-Szene habe ich viele Freundschaften zu internationalen Künstlern und deren Managern aufbauen können und geniesse ihr Vertrauen. Verraten Sie uns, wie sich die Prominenten in Ihrem Club amüsieren? Die Topacts wissen, wie sie den Luxus zu leben haben. Meine stilvoll eingerichtete Zino-Platinum-Lounge lädt die Crème de la Crème der Gäste ein, genüsslich Zigarren zu rauchen. Natürlich vergnügen sich die Künstler neben den Zigarren auch mit qualitativ hochwertigen Getränken und namhaften Champagnern. Mal ehrlich, hat man in diesen Kreisen und in Ihrer Position wahre Freunde? Es ist nicht leicht, in diesem Business

wahre Freunde zu finden. Doch ich gehöre zu den Wenigen, die dieses Glück haben. Wie lebt es sich in der Welt der Superreichen? Ich lebe nicht darin, aber sie ist ein stetiger Begleiter meiner beruflichen Tätigkeit. Das Flamingo hat viele Mitstreiter, wie schaffen Sie es, dass Ihr Club aus der Masse herausragt? Das Ambiente ist sehr sexy. Da die Konkurrenz nicht schläft, möchte ich aber auf diese Frage nicht zu detailliert eingehen. Ausser: Der Erfolg des Flamingos bestätigt, dass wir wissen wie’s geht (lacht). Ein viel beschäftigter Geschäftsmann wie Sie ist sicher oft am Ende seiner Nerven. Wo holen Sie sich Ihre Motivation her? Den Antrieb, den Alltag zu meistern, bekomme ich hauptsächlich durch meinen Sohn Malcolm, sowie durch meine Familie und Freunde. Kennen Sie Ihre Grenzen? Haben Sie diese schon mal überschritten? Ja, die kenne ich gut... Ich habe in der Vergangenheit meine Grenzen definitiv überschritten und musste dementsprechend die Konsequenzen tragen und den Knast von Innen erleben! Doch ich habe mir gesagt: «Was mich nicht umbringt, macht mich stark!» und nun sitze ich vor Ihnen und kann dazu stehen.

Ohne die Unterstützung, Loyalität und Ideen meiner Crew, wäre das Flamingo nicht das, was es heute ist.

Was haben Sie denn verbrochen? In meiner Jugend habe ich durch meinen Leichtsinn das Gesetz missachtet. Wie beschäftigt man sich auf neun Quadratmetern? Ich hatte viiiieeel Zeit, darüber nachzudenken, was in meinem Leben bisher schief gelaufen ist. Zudem habe ich versucht, mich körperlich und vital fit zu halten. Mit Sport und Lesen konnte ich die Langeweile bekämpfen. Welche Lehren haben Sie aus dieser Zeit gezogen? Dass ehrliche Arbeit und Fleiss einem einen geregelten Berufsalltag ermöglichen, was ich nun auch sehr schätze. Illegale Geschäfte zu machen, führen nicht zum angesehenen Erfolg, sondern befördern einen direkt in den Knast.

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Fascinating time. Finaltag, Loch 18, Schlag zum Eagle ...

Weitere Zürcher Protagonisten Zirkusdirektoren

Rolf und Gregory Knie

Foto: zVg

Vater und Sohn lieben die Manege. Das zeigen sie in diesem Jahr einmal mehr mit dem erotischen Zirkusformat «Oh la la» und dem altbewährten «Salto Natale».

Unternehmer

Daniel Caro

Foto: zVg

Mit der Gründung der Firma Globalwine 1998 hat der Zürcher ein goldenes Händchen bewiesen. Die Wahl des richtigen Tropfens zum Anstossen auf den Erfolg dürfte ihm wahrlich schwer fallen.

Foto: zVg

www.cimier.com CIMIER Uhren erhalten Sie im ausgewählten Fachhandel oder in der CIMIER Boutique Zürich.

Autorin

Adriana Tripa

Fiona Hefti

Sie hat die ganz Grossen vor der Linse. Ihr Fotostudio Loox ist eine Zürcher Institution, die schon Roger Federer von Innen gesehen hat. Aber auch als Hair- und Make-up-Artistin hat sie sich einen Namen gemacht.

Sie ist das Jelmoli- und Schulthess-Gesicht, ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder – eine der sympathischsten Ex-Missen.

Foto: tilllate.ch

Caroline Rominger Ladies European Tour Golf Professional trägt die BIRDIE LADY

Fotografin


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Sängerin

Investorin

Marianne Cathomen

Carolina Müller-Möhl

Sie steht schon seit Kindertagen auf der Bühne, landete 2001 den Grand-PrixSieg. Nun ihr Comeback, «Ich bin wieder da» so die musikalische Kampfansage.

Die Präsidentin der MüllerMöhl Group ist vor allem deshalb in unseren Köpfen, weil sie ihre Stimme für eine progressive Bildungspolitik und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhebt.

Foto: zVg

Produzentin

Moderator

Claudia Lässer

Rainer Maria Salzgeber Der in Kloten wohnende und beliebte SF-Sportmoderator ist nie um einen Spruch verlegen. Sein Walliserdeutsch ist sein Markenzeichen.

Foto: SRF/ Oscar Alessio

Zu behaupten, sie sei eine Produzentin, ist unschicklich verkürzt, tritt sie doch auch als Moderatorin, Programmleiterin und Model auf. Zudem geht die AidsSpenden-Gala «Artist Charity Night» auf ihre Kappe.

Foto: zVg

Foto: Lena Thuering

BEST OF PEOPLE

Moderatorin

Giada Ilardo

Zoe Torinesi

Sweet 16 und schon hat sie sich selbständig gemacht. Und zwar nachhaltig. Mit Ende 20 gehört ihr das grösste Tattoo- und Piercing-Studio der Schweiz (Giahi).

Auf Tele Züri gibt sie uns in «Freakish» Tipps zu Lifestyle und Nachtleben. Die ItaloSchweizerin schwingt aber auch gerne den Kochlöffel, sowohl privat als auch auf 3+ in «Öisi Chuchi».

Unternehmer

Patrick Liotard-Vogt

Jean-Luc Bögli

Der Tausendsasa hat in unzähligen Unternehmungen seine Finger drin: The World’s Finest Clubs-Kreditkarte, im Desinfektionsmittel Silkmed, im Social Network A Small World.

Er hat das Souvenir vom Billigen-Kitsch-Objekt-Image befreit, besitzt sieben Souvenir-Shops und beliefert fast jeden Laden der kleinen Schweiz-Mitbringsel mit seiner Ware.

Foto: Stine Wetzel

Unternehmer

Foto: Elijah E. Castson

Foto: zVg

Foto: zVg

Unternehmerin

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BEST OF PEOPLE Foto: Lena Thuering

Sportlerin

Nachdem sie 2007 und 2008 EM-Zweite wurde und mit Verletzungen zu kämpfen hatte, gelang ihr das Undenkbare: Die Zürcher Eisprinzessin konnte ihre Karriere mit EM-Gold besiegeln.

Musiker

Bligg Marco Bliggensdorfer, der polarisierende Rapper, der aus der Reihe tanzt – eben nicht «0815», sondern «0816» (Album 2008) oder auch «Bart aber herzlich» (aktuelles Album).

Foto: zVg

Sarah Meier

Foto: zVg

Politikerin

Corine Mauch

Rolf Hiltl Foto: zVg

Der Erbe des ersten VegiRestaurants Europas hat den vegetarischen Gaumenfreuden zur Salonfähigkeit verholfen.

Fo to: zV g

Die Stadtpräsidentin steht für ein weltoffenes Zürich, bekleidet sie doch als erste Frau und homosexuelle Politikerin das Stapi-Amt.

Gastronom

Model

Die 18-Jährige ist die aktuelle Miss Zürich. Als Halbghanaerin repräsentiert sie die multikulturelle Seite der Limmatstadt.

Cleo Heuss

Satiriker

Viktor Giacobbo

Foto: zVg

Der Satiriker der Nation, der im Jahre 2000 das Winterthurer Casinotheater initiiert hat und seit 2008 die SatireLate-Night-Sendung Giacobbo/Müller moderiert.

Der Präsident des Zürcher Stadtclubs hat den FCZ in den vergangenen Jahren souverän durch Hochs und Tiefs geführt.

Foto: zVg

Viviane Gall

Sportler

Jan Hauser Marken sind ihre Passion. Mit ihrer glaubhaften und unprätentiösen Art hat sie sich in der PR-Branche bewährt.

Foto: zVg

Ancillo Canepa

PR-Managerin

Foto: zVg

FussballPräsident

Der 26-jährige Spitzencurler wurde 2010 Olympiadritter. Ausserdem gehört ihm die grösste Gartenmöbel-Ausstellung der Schweiz.

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Zürich

EIN TEURES In der Limmatstadt bringen die jüngsten Neuvermietungen an der Bahnhofstrasse die Luxusmeile zwischen Bally und Paradeplatz mit einer Spitzenmiete von über 10 000 Franken pro Quadratmeter im Jahr unter die Top 3 der weltweit teuersten Einkaufsstrassen. Dass das Fluktuationen nach sich zieht, liegt auf der Hand. Von Urs Huebscher

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iner der Gründe hierfür ist, dass die Einzelhändler ihre höchsten Quadratmeterumsätze weltweit erzielen. Ein Umsatz von 50 000 Franken pro Quadratmeter ist keine Seltenheit. Damit zählt die Bahnhofstrasse nach der Fifth Avenue in New York und dem Causeway Bay in Hongkong zu den weltweit teuersten Einzelhandelsstandorten. Die Bahnhofstrasse und ihre Seitenstrassen sind in den vergangenen Jahren folglich aufgrund überdurchschnittlich vieler Wechsel in den Mietverhältnissen aufgefallen. Langjährige Mieter ziehen in günstigere Lokalitäten um oder stellen den Betrieb gar ein. Es herrscht eine grosse Nachfrage nach Toppositionen, denn der Besucherandrang ist riesig: Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Globus frequentieren beispielsweise mehr als 100 000 Passanten pro Tag. Am Hauptbahnhof sind es mehr als 340 000 Personen pro Tag.

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Foto: Zürich Tourismus

aber lukratives Pflaster

Mietverträge gegen Schlüsselgeld Der vorzeitige Auszug aus einer Lokalität wird oft mit einem Schlüsselgeld, dem sogenannten «Key Money», versüsst. Beispielsweise erhielt das Teppichhaus Vidal für den vorzeitigen Auszug ein Key Money von 3,8 Millionen Franken von der Swatch Gruppe für das Geschäft an der Bahnhofstrasse. Heute residiert die Uhrenmarke Breguet auf drei Etagen und 420 Quadratmetern in den Lokalitäten. Das Luxuslabel Hermès eröffnete letzten Herbst am Paradeplatz seine Boutique. Zuvor wurde Meister Silber vorzeitig aus dem Vertrag gelöst und im ehemaligen Mövenpick-Restaurant gegenüber bietet Hackett London jetzt seine Männerbekleidung an. An diesem Standort entwickelte sich quasi eine Auktion an den Höchstbietenden. Aus Fachkreisen war zu hören, dass viele Interessenten aufgrund der Miethöhe nicht mehr mitbieten konnten. Auf der


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BEST OF LIFESTYLE

anderen Strassenseite eröffnete das britischen Luxusschuh-Label Jimmy Choo in der ehemaligen Saint Phil-Boutique. Eine Premiere wagte die Modekette Bernie’s, die erstmals seit 40 Jahren ein Geschäft an der Bahnhofstrasse auf 500 m2 eröffnete, direkt neben dem alteingesessenen Geschäft Landolt-Arbenz. Der Mietvetrag wurde im Bieterverfahren zur Höchstmiete ausgeschrieben. Das Bally-Haus hat den Club Saint Germain aus bekannten Gründen verloren, Unternehmer Carl Hirschmann hatte genug vom Nachtleben und auch der asiatische Wellness-Tempel musste nach nicht einmal einem Jahr Betriebszeit aufgrund der hohen Miete die Segel streichen, sodass an der Bahnhofstrasse 66 neue Mieter einziehen konnten. Das Restaurant Balthasar zog nach drei Jahrzehnten Betriebszeit gegen ein Key Money, das mehrere Millionen Franken gewesen sein soll, aus.

Weltweite Rekordumsätze In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Angebotsmieten bei Neuvermietungen mehr als verdoppelt. Bezahlten die Detailhändler um die Jahrtausendwende noch rund 5 000 Franken, sind es heute über 10 000 Franken pro Quadratmeter im Jahr. Je nach Branche und Grösse des Geschäfts werden von den hier ansässigen Geschäften Umsätze von 20 000 bis teilweise weit über 50 000 Franken pro Quadratmeter im Jahr erzielt.

Pelikanstrasse/ Gessnerallee Hier öffnete die Boutique Roma gegenüber dem Luxusschuhlabel J.M. Weston ihre Pforten. Gegenüber dem In-Restaurant Kaufleuten startete das Elektro-Sportauto Tesla den ersten Schweizer Store. Fünf Kandidaten haben sich per

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BEST OF LIFESTYLE

Fotos: Zürich Tourismus

Ende 2010 für die Konzession des Stadtzürcher Casinos beworben. Die Swiss Casinos Group möchte den Betrieb im ehemaligen Ober-Geschäftshaus an der Gessnerallee eröffnen. Bei diesem Projekt sollen 80 Millionen Franken investiert werden, wobei 250 neue Arbeitsplätze entstehen könnten. Weitere Kandidaten liebäugeln mit dem Du-PontGebäude am Beatenplatz, mit der Alten Börse oder dem Einkaufscenter Sihlcity.

Mit der Nutzung der Bögen unter dem Eisenbahnviadukt im Kreis 5 gelang es, das Quartier zu beleben und seine Attraktivität durch einen gelungenen Angebotsmix zu steigern. Das Herzstück der Anlage stellt die erste Markthalle der Stadt dar, wie das Restaurant im hinteren Teil ist sie sechs Tage die Woche das ganze Jahr über geöffnet. Bauern und Lebensmittelhändler aus der Umgebung bieten ihre Waren an.

Umbauten und Rekordumsätze Rennweg Die wegen der Fusion mit der Bank Parisbas freiwerdenden Büroraume der Fortis Bank übernahm die Bank Wegelin. Für eine Zwischenzeit von zwei Jahren belegt Big Secret, das zur BIG-Modissa Gruppe gehört, ein Wäschegeschäft, ihm folgt in zwei Jahren das deutsche Socken- und Modelabel Burlington. Am Rennweg flanieren täglich 30 000 Personen, an Samstagen gar 50 000, das ist somit die zweithöchst frequentierte Einkaufsstrasse Zürichs, welche aufgrund der Verkehrsberuhigung eine klare Aufwertung erhielt. Die höchsten Mieten betragen hier mittlerweile 4 000 Franken pro Jahr und Quadratmeter. Innerhalb der letzten fünf Jahre fanden 15 Mieterwechsel statt.

Rechtes Limmatufer und Viaduktbögen Am Limmatquai kapitulierte Büro Waser vor den hohen Mietkosten und machte Outdoor by SportXX von Migros Platz. Insider vermuten, dass Waser dem Key Money-Angebot nicht standhalten konnte. An der Niederdorfstrasse folgt auf das Schuhgeschäft Bernie’s die Bijouterie Pieces, sie betreibt auch das Damenmodegeschäft Only und das Herrengeschäft Jack & Jones. An der Ecke Mühlegasse bietet anstatt Geox nun Ecco seine Schuhe an. Das ehemalige Gran Café wurde umgebaut und heisst jetzt «Gran Café Motta». An der Ecke Marktgasse folgt Guess auf das Buchgeschäft Orell Füssli. Der Club Hey an der Rämistrasse zügelte nach Oerlikon und überlässt seine Geschäftsfläche Scotch & Soda. Nebenan eröffnete Vapiano das zweite Zürcher Pizza & Pasta Restaurant.

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40 Millionen Franken steckte Jelmoli in den Umbau auf sechs Etagen. Charles Vögele baute seinen Flagship an der Sihlstrasse vollständig um. Schild, gegenüber von Globus, vergrösserte seinen Flagship Store auf über 2 000 m2. Neu am Löwenplatz ist das Reisebüro l-tur zu finden, an der Usteristrasse ist das Kartell-Einrichtungsgeschäft domiziliert. Die Zürcher Globus-Filiale gehört noch immer zu den umsatzstärksten Department Stores weltweit, erwirtschaftet sie doch einen Umsatz von 180 Millionen Franken oder 24 000 Franken pro Quadratmeter. Das Traditionshaus Jelmoli verkaufte 2010 weniger als im Vorjahr und erreichte einen Umsatz von gut 134 Millionen. Weit abgeschlagen, liegt Manor mit 105 Millionen Umsatz. Hier ist auch nicht sicher, ob der Mietvertrag ab 2015 erneuert wird, da die Eigentümerin Alternativen prüfen lässt.

Einen Blick auf Standorte wirft die RetailINFOS Marktstudie, für die die Location Group verantwortlich ist. Den Grundstein für die Location Gruppe wurde im Dezember 2005 durch Marc-Christian Riebe gelegt und in der Folge zu einem internationalen Retail Consulting Unternehmen auf- und ausgebaut. Die Idee? Detailhandelsunternehmen international bei deren Expansion auf der Grundlage von Standortentwicklungen neuer Retailund Shoppingflächen beratend zu begleiten. www.location.ch


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Immer für Sie in Bewegung !

Spurensuche auf Mallorca – Ihre Spezialistin für mallorquinische Weine.

Kerstin Künzle, Gründerin der MAVINO AG

Räffelstrasse 25 | 8045 Zürich | Tel. 043 277 08 34 | www.mavino.ch | info@mavino.ch


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7 Kontinente mehr als 80 Länder über 400 Destinationen

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Foto: Frank Müller

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BEST OF LIFESTYLE

Rössli Lindau

Spitzengastronomie auf dem Lande «Ländliche Gemütlichkeit und Eleganz für Geniesser», so bezeichnen Rolf und Christine Grob das, was ihr Restaurant im Dorfkern von Lindau ausmacht. Das mit 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete «Rössli» ist komplett abgerissen und wieder neu aufgebaut worden. Von Urs Huebscher Das Rössli ist sein ganzer Stolz: Pächter Rolf Grob.

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Krone gemacht hat. Besonders stolz ist er auf den neuen, blauen Molteni-Herd, den er als «Rolls-Royce» der Küchengeräte bezeichnet. «In der ganzen Schweiz gibt es nur etwa zwei bis drei Köche, die mit solchen Herden arbeiten», sagt Grob.

Ein Blick auf die Karte Viel Olivenöl und mediterrane sowie auch regionale Gerichte prägen die Küche von Rolf Grob, der es sich nicht nehmen lässt, «den Gerichten meine Handschrift zu verpassen». Schaut man auf die Vorspeisen, sticht eine Tauben-Consommé mit Entenleber-Trüffel-Pralinen oder der Bretonische Hummer auf einem Beet von Schwarzwurzeln und Lauch ins Auge. Beim Fisch fällt das Pot-au-feu mit Wolfsbarsch und Saibling auf, gekocht in

einem Safran-Muschelsud mit Ravioli. Auch bei Fleisch und Geflügel verarbeitet Grob nur erstklassige Produkte wie das Charolais-Rind oder das Zürcher Oberländer Weidelamm. Anhänger der vegetarischen Küche sind mit einem Pfannkuchen mit schwarzer TrüffelPesto bestens bedient. Den Ananas-Apfel-Strudel auf einem Beet von Clementinen-Marmelade kann man sich als warme Süssspeise im Munde zergehen lassen. Und natürlich gibt es auch eine beachtliche Käseauswahl. Der Sommelier hat den Weinkeller voll heimischer und internationaler Proveniencen und für die rauchenden Gäste wurde ein Fumoir eingerichtet. Für alle kulinarischen Segen ist gesorgt. In Sommertagen lockt eine grosse Terrasse zum Verweilen und Geniessen. www.roessli-lindau.com Das 16 Gault-Millau-Punkte-Restaurant Rössli befindet sich mitten im Zentrum des schmucken Dorfes Lindau.

Foto: zVg

Foto: zVg

as Riegelhaus erstrahlt nach der Rekonstruktion in neuem Glanz. Die Räume sind von gediegener Gemütlichkeit und zeitloser Eleganz geprägt. Im Innern des Hauses ist die gesamte Infrastruktur neu entstanden. Auch sind in den oberen Geschossen vier Wohnungen mit Dreieinhalb- bis Fünfeinhalb-Zimmern realisiert worden. Rund 4,5 Millionen Franken hat Besitzer Max H. Höhn in den Neubau investiert. «Der Gast soll spüren, dass er willkommen ist», sagt Grob. Insgesamt sieht das Innere nun heller, grosszügiger und frischer aus. Tische und Stühle sind in allen Räumen in dunklem Nussbaumholz gehalten. Der Eingangsbereich ist offen und von aussen her durch die Glastüren sichtbar. Dort kann der Gast an einem hohen Holztisch oder auf einem Sofa Platz nehmen und einen Kaffee trinken oder den Apéro einnehmen. Und wenn er will, kann er auch einen Blick in die Küche werfen. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er begibt sich direkt in die Küche – «Das ist jederzeit erlaubt», sagt Grob – oder er setzt sich in das ebenfalls neu gestaltete Dorf-Bistro, das 24 Leuten Platz bietet und in dem auch einfachere Gerichte zu haben sind. Die Gäste können dort die Köche bei ihrer Arbeit durch ein grosses Fenster beobachten. «Die Küche ist das Herzstück der Gastronomie», sagt Rolf Grob, der seit 1995 im Rössli wirtet und seine Lehre als Koch in der Winterthurer

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Mavino

statt Wettkampf Kerstin Künzle lebt auf der spanischen Insel Mallorca und hat deren Weine entdeckt. Sie gründete 2006 Mavino. Wir unterhielten uns mit der Wein spezialistin über die sonnenver wöhnte Insel, deren Weinanbau bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. in die Zeit der Karthager zurückgeht. Von Peter Blattner

attika: Frau Künzle, wann begannen Mallorca und der Wein Ihr Leben zu beeinflussen? Kerstin Künzle: Das war im Jahr 2002, als ich meinen Mann kennen lernte. Er hatte einen Monat vor unserer Bekanntschaft ein Haus auf der Insel gekauft. So kam ich immer wie-

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der in den Genuss der tollen Weine und stellte fest, dass diese in der Schweiz nicht vertreten sind. Ich fuhr also mit meinem alten Saab und 70 Flaschen Wein im Kofferraum von Mallorca in die Schweiz und organisierte eine Degustationsrunde für bekannte Gastronomen, Weinkenner und Journa-


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Fotos: zVg

BEST OF LIFESTYLE

ich mich mit meiner Firma Mavino 2009 der Globalwine AG in Zürich anschliessen konnte. Die Insel verfügt über gute Böden, reichlich Sonnentage und auf den Weingütern werden vor allem Qualitätsweine hergestellt. Was unterscheidet mallorquinische Weine von denen auf dem spanischen Festland? Im Gegensatz zu den grossen Weinen auf dem Festland bereiten mallorquinische Weine bereits jung sehr viel Trinkvergnügen. Sie sind aromatisch und verfügen über eine eher weiche Textur, was den Konsumenten entgegen kommt. Ob sie jedoch mit der Lagerfähigkeit eines grossen Riojas mithalten können, bezweifle ich. Aber die Weingeschichte Mallorcas wird momentan um ein Kapitel bereichert, wir werden sehen. Was würden Sie als absolute Spezialitäten bezeichnen? Weine aus autochtonen Rebsorten wie beim Rotwein Callet und Mantonegro und im Weissweinbereich der Prensal Blanc. Die grossen Weine werden aus diesen Traubensorten hergestellt, deren Herkunft übrigens nicht bekannt ist. Hier muss man einfach zwei Namen nennen: Miquel Gelabert von der gleichnamigen Bodega und Miquel Angel von der Bodega An Negra. Nach welchen Kriterien suchen Sie Ihre Weine zusammen? Inzwischen kenne und arbeite ich mit den meisten guten Weingütern vor Ort. Alles, was ich über diese Weine weiss, habe ich von den Produzenten gelernt. Auch heute noch lasse ich mich gerne von ihnen beraten, bin aber auch froh, wenn meine Kritik angenommen wird. Man muss wissen, dass 70 bis 80 Prozent der Produktion auf der Insel konsumiert wird und somit herrscht nicht wirklich ein grosser Druck. Es geht den meisten Menschen hier vor allem darum, anerkannt zu werden. So ist es eine Mischung aus Qualitätsdenken und den Erfahrungen vom Markt. Wie kann sich der mallorquinische Wein gegenüber der grossen, nicht nur europäischen Konkurrenz behaupten? Das wurde ich schon mal gefragt und wissen Sie was? Ich weiss es nicht. Es interessiert mich auch nicht so sehr, denn was wir hier machen, hat mehr mit Passion als mit einem Wettkampf zu tun. Gibt es Möglichkeiten, Weine aus Mallorca in der Schweiz zu degustieren? Ja, ich bin jedes Jahr auf der Expovina, Schiff Stadt Zürich, mit allen mallorquinischen Weinen vertreten. Viele dieser Weine werden inzwischen auch bei renommierten Fachhändlern angeboten.

listen. Mein Glück war, dass die renommierten Weinimporteure Mallorca völlig ausser Acht liessen und lange nicht merkten, wie gut die Weine geworden sind. Da ich auf Mallorca lebe, musste ich aber eine Lösung finden, die ganze Logistik in der Schweiz aufzuziehen. Darum bin ich froh, dass

Warum sollte man Wein aus Mallorca probieren? Ein Argument ist die Neugierde, die einen dazu bringen kann, einmal über das unsägliche Image vom kleinen Ballermann hinweg zu sehen und eigenständige, mediterrane Weine mit wenig Geschichte und viel Zukunft zu trinken. Ein weiteres Argument ist die Lust auf Neues aus der Weinwelt, was glücklicherweise bei den Schweizer Weinfreunden sehr ausgeprägt ist. www.mavino.ch

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«paradis des innocents»

MODISCH Unschuldig sind Stefanie Samadelli und Simone Klemm, die Macherinnen von «paradis des innocents», an ihrem Erfolg keineswegs. Sie leben ihre Vision: Hochwertige Mode, gefertigt in der Schweiz, für einen individuellen Stil. Von Urs Huebscher

attika: Sie sind mit Ihrer Mode seit 20 Jahren erfolgreich, was ist Ihre Philosophie? Simone Klemm: Wir folgen unserer Vision. Wir machen Kleider, die die Individualität und Schönheit der Frau unterstreichen. Zugleich soll man sich darin wohl fühlen. Je schlichter der Stil, umso präziser muss der Schnitt sein. Die Proportionen müssen genau stimmen. Und die einzelnen Stücke können immer wieder neu kombiniert werden. Das gibt eine gewisse Freiheit und steigert die Wertigkeit.

Fotos: zVg

Wie hat sich Ihre Mode in den zwei Jahrzehnten verändert? Stefania Samadelli: Damals wurden Kleider nicht so eng ge-

Die Designerinnen legen Wert auf Exklusivität, pro Kollektion entstehen nur 20 bis 30 Stücke, produziert wird fast ausschliesslich in der Schweiz.

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tragen. Darum ist ein guter Schnitt heute noch wichtiger. Grundsätzlich sind wir unserer Linie treu geblieben. Heute macht die Masse die Trends aber viel stärker mit. Der Trend ist Mainstream, weil er von den grossen Ladenketten direkt ab dem Laufsteg günstig runterkopiert wird. Auch der Jugendwahn ist stärker: Die Mütter sind gleich angezogen wie ihre Töchter. Wie gehen Sie mit der Schnelllebigkeit und der Konkurrenz um? Stefania Samadelli: Heute sind die Bedingungen viel schwieriger. Wir müssen uns klar von der Massenproduktion abhe-


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BEST OF LIFESTYLE

Stefania Samadelli und Simone Klemm gründeten 1991 «paradis des innocents».

ben. Wir bieten einen einzigarten Stil, der nicht aufgesetzt ist. Eigentlich machen wir genau das, was wir selber gerne tragen. Wir machen Mode für Frauen, die auf Qualität setzen und etwas Eigenes wollen. Sie produzieren fast ausschliesslich in der Schweiz... Simone Klemm: Das hat sich von Anfang an so eingespielt. Zunächst wegen der kleinen Menge, die wir produzieren, und augrund der kurzen Wege. Und hier arbeiten wir mit kleinen Ateliers, die mit ihrer Arbeitsweise zu uns passen. Wir haben immer bewusst gewählt, mit wem wir zusammenarbeiten. Wir legen Wert auf gutes Handwerk und Qualität und wollen wissen, wo etwas herkommt. Heute treffen wir mit dieser Ideologie den Nerv der Zeit. Was für Kundinnen kommen zu Ihnen? Stefania Samadelli: Das ist sehr unterschiedlich. Man würde nicht unbedingt denken, dass sie am gleichen Ort einkaufen. Die Handschrift unserer Kleider ist zwar eindeutig, aber je

Wir machen genau die Mode, die wir selber gerne tragen.

nachdem, wer sie trägt, wirken sie anders. Unsere Kundinnen sind treu, sie schätzen die gute Beratung. Auf Wunsch kann man einzelne Stücke gegen einen Aufpreis individuell fertigen lassen. Das Atelier ist gleich über dem Geschäft. Letztendlich bieten wir eine gute Qualität zu einem fairen Preis. Bei uns bezahlt man das, was man bekommt. Und nicht fürs Marketing und die Werbung. Wie viel muss man für ein Outfit berappen? Simone Klemm: Ein Hosenanzug kostet etwa 1 200, ein ganzes Outfit 1 500 Franken. Eine Hose gibt es für 300, einen Blazer um die 700 Franken. Natürlich gibt es auch günstigere Stücke. Wir haben diverse Accessoires, Gürtel, Taschen und Schuhe von Marken, die wir gezielt auswählen und teilweise exklusiv in Zürich vertreten. www.paradisdesinnocents.ch

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BEST OF LIFESTYLE

Alpenglühn

Der etwas andere Optiker Mit einem weitsichtigen Konzept hat sich das kleine Zürcher Optikergeschäft «Alpenglühn» etabliert. Die beiden Inhaber, Kai Müller und Markus Moser, setzen auf Unkonventionalität und Extravaganz. Von Fritz Kaiser

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von damals gilt im Wortlaut noch heute, es hat offensichtlich den Schritt vom blossen Marketingversprechen zur gelebten Firmenkultur geschafft.

Mut zum Kleinen Müller und Moser, zwei gewöhnliche Namen, schafften es mit (un-)ausgefallenem Brillendesign schnell, sich zu etablieren. Sie nahmen neben Klassikern wie Alain Mikli oder Chanel auch vermehrt hoffnungsvolle Jungdesigner ins Sortiment auf, etwa das inzwischen renommierte Berliner Label «ic!». Dem Versuch, zu expandieren, haben Müller und Moser bewusst widerstanden. «Wir waren schon immer am Rüdenplatz und werden es auch bleiben, wir sind in diesem Quartier verwurzelt», so Kai Müller. Die Lokalität in der Ecke des

20 Marken, 1000 Modelle Vorbei an einem Ausstellungsraum mit kleinem Werkplatz gelangt man über eine Treppe hinab in einen langgezogenen, gewölbten Keller. Hier finden Liebhaberinnen und Liebhaber schöner Brillendesigns in einer unaufdringlichen, stilvoll gehaltenen Atmosphäre über 20 Marken und rund 1000 Modelle. Von Klassikern wie Starck Eyes über Newcomer wie Rolf und Reiz bis hin zu ein paar populäreren Marken, darunter auch Adidas. Die Beratung ist kompetent, unkompliziert und das Personal geschult im Umgang mit Geschmacksnuancen und individuellen Bedürfnissen einer anspruchsvollen Kundschaft. Man wähnt sich hier nicht wie in einem grossen Brillen-Gemischtwarenladen, sondern viel mehr in einer kleinen Optiker-Boutique. Eine Boutique geschaffen von zwei Optikern, die auf die Frage, was sie rückblickend in ihrem Leben anders machen würden, sehr wahrscheinlich antworteten: Gar nichts. Wozu auch? www.alpengluehn.ch

Fotos: zVg

ls die beiden Optiker Kai Müller und Markus Moser vor 15 Jahren beschlossen, sich vom bereits verteilten Kuchen des Zürcher Optikermarktes auch ein Stück abzuschneiden, war dies nicht tollkühn, aber mutig. Als «Junge Wilde» und «Wilde Junge» wurden sie damals von der Lokalpresse betitelt, und Skeptiker bezweifelten, dass Alpenglühn in einem Markt, der von alteingesessenen Optiker-Geschäften dominiert wurde, Erfolg haben wird. «Wir wollten unkonventionelle, ausgefallene Brillen mit reifem Designanspruch in einem persönlichen und warmen Ambiente bieten», so Kai Müller zur ursprünglichen Geschäftsidee, «zusammen mit Leidenschaft, Fachkompetenz, Persönlichkeit und Herzlichkeit». Das Credo

lauschigen Platzes widerspiegelt den Stellenwert, den sich das Geschäft im Zürcher Optikermarkt erarbeitet hat: Alpenglühn ist ein Nischenplayer im oberen Preissegment. Klein, persönlich und exklusiv.

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BEST OF LIFESTYLE

Ganz Boats

Standing Ovations Ganz Boats ist die einzige verbliebende Werft in der Stadt Zürich, die eigene Motorboote baut. Mathias Ganz ging mit seinem jungen, innovativen Team bewusst neue Wege und entwickelte zeitgemässe Lösungen für die Anforde rungen an Motorboote.

Foto: Thomas Buchwalder

Von Urs Huebscher

Keine der bisher gebauten Ovation gleicht der anderen. Eine Ovation wird von Mathias Ganz und seinem Team ganz nach individuellen Wünschen gefertigt.

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Seit 1989 werden auf dem Werftgelände im Tiefenbrunnen Schiffe gebaut, wobei die Werft auf eine Erfahrung aus vierzig Jahren Bootsbau zurückgreifen kann. In den letzten fünf Jahren erfolgte, bedingt durch den Generationswechsel, ein dynamischer Um- und Aufschwung. Mathias Ganz, Geschäftsführer und Gründer von Ganz Boats, entwickelt neue, innovative Motorboote. Nach der erfolgreichen Markteinführung der Ovation 6.8 vor drei Jahren hatte vor nicht allzu langer Zeit die Ovation 6.0 Premiere – ein Sportboot, das ebenso wie das erste Modell schiffsbauerisches Handwerk und bewährte Schweizer Qualität mit visionärer Technik und einem zeitlosen und zugleich modernen Design verbindet. «Nach einer beeindruckenden Vorstellung unserer Ovation 6.8 auf der «Boot», der grössten Bootsmesse in Deutschland, war es damals eine besondere Freude, unser Schweizer Motorboot auch national in unserer Hauptstadt auf der Suissenautic in Bern zu zeigen», so Mathias Ganz.

Alles aus einer Hand Beratung, Manufaktur und Bootsplätze sowie jeglichen Service rund ums Boot wird bei Ganz Boats geboten. Das Team organisiert und der Bootsbesitzer kümmert sich nur noch ums vergnügliche Wohlbefinden an einem entspannten Sommertag auf dem Wasser. Hier findet man keine Motorboote von der Stange – jedes Boot wird individuell gebaut. Zusammen mit den Kunden wird das Traumboot nach dessen Vorstellungen und Wünschen entwickelt. Ob Motorisierung, Farbe, Sonderausstattung oder liebevolle Details – Unzähliges ist möglich, um den persönlichen Stil des zukünftigen Besitzers mit aufzunehmen. Die dynamischen und erfahrenen Bootsbauer finden

Die Ovation 6.8 überzeugt durch ihr klares, puritisches Design, das neue Akzente bei den Motorbooten setzt.

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Fotos: Ganz Boats

BEST OF LIFESTYLE

Die Ovation bietet das Maximum für Herz und Verstand. Dieses Boot ist so stilvoll-elegant wie es funktionell ist. Modernste innovative Entwicklung gepaart mit traditioneller Qualität. Eine wachsende Freundschaft und Wertbestand über Jahre hinweg.

die Lösungen zu den gegebenen Herausforderungen und verlassen auch gerne mal ausgetretene Pfade, um höchsten Ansprüchen mit frischer Innovation zu begegnen. Für die Ganz Boats-Kunden stehen Hallenbootsplätze in der Werft direkt am Zürichsee zur Verfügung. Mit exklusivem Ein- und Auswasserungsservice sowie ständiger Wartung und Pflege, ist das Boot in besten Händen. Auf Wunsch vermittelt man gerne Bootsplätze an allen Schweizer Seen und in vielen europäischen Ländern.


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ZURICHOPEN 2011 11. UND 12. JULI, GOLF & COUNTRY CLUB SCHÖNENBERG


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BEST OF LIFESTYLE

Die Ovation 6.0 ist ein stilvolles, sehr wendiges und leicht zu manövrierendes Sportboot. Ideal zum entspannten Sonnenbaden, zum aktiven Wassersport oder als Tender zu grösseren Yachten. Ihr offenes Deck-Layout bietet maximale Bewegungsfreiheit in der Bootsklasse bis sechs Meter. Über die Badeleiter kommt man auf Höhe der Wasserlinie bequem ins Boot und über einen Durchgang zum Cockpit weiter über einen seitlichen Treppenaufgang ohne Barrieren zum Bug. Dort befindet sich eine vollwertige Liegefläche für zwei Personen. Die Ovation 6.0 ist ebenso formvollendet und innovativ wie die grössere Ovation 6.8. Schon in der Basisausstattung ist das gesamte Cockpit mit massivem Teakholz beplankt. Wie bei der grossen Schwester findet man hochwertige und edle Details, zum Beispiel ein Holzlenkrad mit polierten Chromspeichen oder versenkbare Design-Gläserhalter sowie stilvolle klappbare Klampen. Ausreichend grosse Stauräume für Wasserski, Wakeboard, Sonnenschirm, Rettungsmaterial und vieles mehr befinden sich unter der Liegefläche, unter dem Cockpit und unter der Sitzbank. Darüber hinaus ist eine ganze Reihe von Zusatzoptionen erhältlich.

Foto: Thomas Buchwalder

Das Einzigartige an der Ovation ist, dass sie die Parameter Ergonomie, Dynamik, Effizienz und Emotion bis zum Maximum ausreizt. Sie bietet ihrem Besitzer ein absolut einmaliges Design, dazu atemberaubende Fahreigenschaften und ein grosszügiges und vielseitiges Decklayout.

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Foto: Ganz Boats

Visionäre Technik

Die Ovation begeistert nicht nur durch ihre klaren Linien, sondern auch durch herausragende Fahreigenschaften.

Der Renner Dank eines Deck-Faceliftings bietet die Ovation 6.8 Liebhabern von innovativen und einzigartigen Motorbooten komfortable Liegeflächen. Mit einer hydraulischen Heckklappe sowie einem breiten Durchgang vorbei an den Liegeflächen bis hin zum bequemen Stufenaufgang zum Vorderdeck meistert dieses aussergewöhnliche Motorbootkonzept alle Bedürfnisse eines abwechslungsreichen und entspannten Sommertages auf dem Wasser. Traditionelle Werte wie die schiffsbauerische Handwerkskunst und bewährte Schweizer Qualität gepaart mit visionärer Innovation liessen dieses Motorboot entstehen. Bei der Motorisierung der Ovation 6.8 kann man zwischen Diesel-, Benzin- oder Hybridantrieben mit 200 bis 400 PS wählen, besonders beliebt ist der VW 3,0 Turbodiesel. Weitere Modelle der Ovation sind bereits in der Entstehungsphase. Konstrukteure, Designer und visionäre Bootsbauer entwickeln derzeit eine neun Meter lange Ovation mit vollwertiger Kabine, sanitären Einrichtungen und Pantry sowie eine Ovation 5.5, bei der bereits der Prototyp kurz vor der Fertigstellung steht. Die ersten Testfahrten, der etwas kürzeren Version, die mit einem Aussenborder bestückt sein wird, sind bereits erfolgt. www.ganzboats.ch


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St. Gallerstrasse 25 | 8645 Rapperswil-Jona Telefon 055 212 25 17 | www.cecilemode.ch


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wachsen für den DOMINUS

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BEST OF LIFESTYLE

Caviar Posh

Für den roten

Teppich Was mit Polo-Shirts begann, hat sich für den chicen Abendanlass gemausert. Caviar Posh wirft zwei neue Kollektionen in die Modewelt: Die New pure silk Collection – Kleider aus reiner Seide, stets gewagt und körperbetont – und die Pure gold Collection – flexibler Goldschmuck.

Fotos: zVg

Von Stine Wetzel

Entzückender Rücken: Das Open Back Dress in sapphire blue mit integriertem Schmuck.

Goldmariechen: Goldschmuck, dessen einzelne Elemente aus 18k Weiss- oder Gelbgold sich erweitern und beliebig kombinieren lassen. Getragen als Armband zu einem Empfang, anderntags als Collier zu einem Red-CarpetEvent. So hat Frau immer den passenden Schmuck bereit. www.caviarposh.com

Klassisch im Kleinen Schwarzen: Cocktail Dress.

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Tibits

wie Vegetarisch Was unter dem ominösen Titel «Projekt V» begann, ist zu einem gesunden Konzept gereift. Die Marschrichtung ist so simpel wie pointiert: Die Frei-Brüder und Rolf Hiltl machen im vegetarischen Fastfood-Lokal Tibits alles genauso, wie sie es selber mögen.

Von Stine Wetzel «Wenn Schlachthöfe Glasfenster hätten, wäre jeder Mensch Vegetarier», meinte Paul McCartney. Ihn selbst bekehrte ein Fisch, zappelnd am Haken: Als der Fisch die Kiemen bläht und das bärtige Maul auf- und zuschnappt, begreift der Beatle, dass dem Fisch «das Leben genauso lieb ist wie ihm selbst». So will es die Anekdote. Ganz so pathetisch war die kulinarische Kehrtwende bei den Frei-Brüdern nicht. Reto Frei sass mit seinen Brüdern um den Esstisch. In der Mitte ein Poulet. Dass Zerren und Ziehen seiner Brüder am knusprig braunen Hühnerleib hat den damals siebenjährigen Reto dermassen abgeschreckt, dass er entschied, künftig auf Fleisch zu verzichten. «Ich war froh, dass Reto das Fleisch nicht mehr mochte. So habe ich das Schenkeli bekommen», sagt Daniel und grinst. Christian und er sind erst später Vegetarier geworden. «Aus ethischen Gründen. Kein Tier soll sterben, um uns zu ernähren.»

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Es ist Mittag. Dreissig Jahre später. Die Frei-Brüder sind dem Esstisch der italienischen Mamma entwachsen. Trotzdem sitzen sie hin und wieder am selben Tisch. An einem TibitsTisch. Ihrem Tibits-Tisch. Hier klappert Besteck, dort Geschirr. Mittagsgemurmel verschluckt den Beat der Musik. Das Buffet leuchtet. Orange der Melonen-Tofu-Salat, Rot der Reissalat, Gelb der Quinoa-Salat. «Quinoa mit Curry und Cranberry ist derzeit mein Favorit», erzählt Reto. Mit dem Strohhalm zieht er Achten durch den grasgrünen Saft. «Green Power» heisst die Mischung in seinem Glas. Aus Apfel, Fenchel, Zitrone und Dinkelgras. Gesund klingt das. Und sonderbar. Die Tibits-Rezepte sind so kreativ, dass dem Fernsehkoch Tim Mälzer «die Ohren wackeln».

Echte Kerle essen Steak Oft im Leben sind es Zufälle, aus denen Grosses erwächst. Wäre der damalige ETH-Student Reto 1998 nicht zur Vorlesung gegangen, die er eigentlich sausen lassen wollte...


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Fotos: zVg

BEST OF LIFESTYLE

Dann hätte er nicht vom Wettbewerb Wind bekommen, der Studenten zur Entwicklung von eigenen Geschäftsideen motiviert. Lange mussten er und seine Brüder nicht überlegen. 1998, da galt noch die – inzwischen in die Provinz verdrängte, aber dort sich hartnäckig haltende – Meinung, dass man ohne Fleisch im Grunde nichts gegessen habe. Da musste man sich als Vegetarier im Restaurant noch mit den Beilagen abspeisen lassen. «Wir wurden als Weichspüler belächelt, echte Kerle essen Steak», erinnert sich Daniel. Das 1898 in der Sihlstrasse aufgegangene vegetarische Restaurant Hiltl hatte zwar Bestand, war aber nach wie vor der Sonderling in der Zürcher Gastronomielandschaft. Mit dem Projekt V wollten es die Frei-Brüder beweisen: Vegetarisches Essen, das ist mehr als Rübli und Erbsen auf dem Teller. In den Medien und der Öffentlichkeit kam ihr Gedankenspiel an. Rolf Hiltl wurde auf die drei Brüder aufmerksam und unterstützte das Projekt. Denn Gastronomie, das war Neuland für den Lehrer Christian (48), den Ingenieur Reto (37) und den Betriebswirt Daniel (42). Mit der Hilfe Hiltls und grossen Ambitionen zündete die Vegi-Fast-Food-Idee mit der Jahrtausendwende. – Und wie. Heute geht der Grossvater mit seinem Enkel ans Salatbuffet. Schlürfen Manager im Anzug Tutti Frutti und Co. Säfte mit In-Getränk-Potenzial. Hunderte sitzen hier täglich auf Hockern und Stühlen. Vegetarier sind die Wenigsten. «Vegetarisches Essen ist Mainstream geworden. Viele sind dazu bereit, nicht mehr jeden Tag Fleisch zu essen», sagt Daniel. Das Erfolgsrezept? «Wir machen eigentlich alles so, wie wir es selber mögen: schnell, freundlich und lecker», so Reto.

Tapetenwechsel Für Rezepte scheinen die Brüder ein Händchen zu haben. Jeder auf seine Art. Christian ist der Kreative des Trios. Er küm-

mert sich um die Feinheiten, ums Sinnliche. Daniel ist für die betriebswirtschaftliche Führung zuständig. Reto fürs Logistische. Langweilig wird es keinem der Drei. Ständig schicken sie neue Ideen in die Pipeline: Eine Mitgliederkarte, ein neuer Dessert, ein Take-away-Stand. Das ist Tapetenwechsel. – Der ist übrigens institutionalisiert. Alle zwei Jahre kommt die britische Designerin Tricia Guild, natürlich Vegetarierin, zum Zug. Die mintgrüne Retrotapete verschwindet. An ihrer Stelle blinzeln rote Muster von den Wänden und aus den Vorhängen. Ob das gefällt, merken die Frei-Brüder schnell. Reto nimmt den letzten Schluck Green Power: «Nahe dran bleiben, ist uns wichtig. Nur so kommen wir an die Inputs der Gäste.» Und nur so merken sie, ob eine ihrer Ideen fruchtet. Und ob es mal wieder Zeit ist für eine Neuerung. Vom Penthouse aus, weit weg, ginge das kaum. Das Konzept scheint rundum aufzugehen, elf Jahre Tibits geben Recht. Und – obgleich über Zahlen nicht geredet wird – scheint das vegetarische Fast-Food einiges abzuwerfen, schliesslich keimen bereits neue Lokale. Luzern, Lausanne und St.Gallen sind im Gespräch. Nur der richtige Standort für die Saat muss noch gefunden werden. Eines ist sicher: Den Blick in den Schlachthof kann man sich sparen, um Vegetarier zu werden. Ein Blick aufs TibitsBuffet reicht auch. Der Namensvater des Tibits ist das englische INFOS Wort für Häppchen, «titbits». Der Name ist Programm, denn die kleinen Leckerbissen kann man sich zu seinem Wunschmenü zusammenstellen. Mittlerweile gibt es sechs Tibits-Lokale. Neu ist das NZZ Bistro by Tibits. Die ausgefallenen, leckeren Gerichte kann man, dank dem «tibits at home»-Kochbuch und der Tibits-App, auch am eigenen Herd zubereiten. www.tibits.ch

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Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee

Ein Hauch Las Vegas Hier rollt die kleine weisse Kugel im Roulette-Kessel. Da sitzen Herren am halbrunden Black-JackTisch. Dort blinken und läuten die Glücksspielautomaten. Ein Besuch im Casino.

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pielen ist Experimentieren mit dem Zufall, fand der Schriftsteller Novalis. Der Reiz der alles verändernden Glückssträhne ist es, der die Menschen in die

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Spielbank lockt. Dem ist auch der russische Autor Dostojewski erlegen. Er liebte es, durch die Casinos Westeuropas zu streifen und versuchte, dem Glück auf die Schliche zu kommen. Wo das Vergnügen zwinkert Tritt man ein ins Casino am Zürichsee, eröffnet sich eine offene, bunte Welt. Aus jedem Winkel zwinkert, ganz Las-Vegas-Manier, das Vergnügen. Von der Decke funkeln überdimensionale Kristallleuchten – Spezialanfertigungen aus der nevadischen Casino-Stadt. Sie beleuchten das Treiben um die zwölf Spieltische, an denen man sein Glück mit Black Jack, Poker oder American Roulette versucht. Dabei meint man sich in der erhabenen Umgebung der Zürcher Oper.


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BEST OF LIFESTYLE

Pfäffikon-Zürichsee 359 Tage im Jahr unbefangen ins Abenteuer Casino stürzen, sobald er 18 Jahre alt ist. www.swisscasinos.ch

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Gleich neben der Oper streift man durch die Gassen der Zürcher Altstadt. Der mit fotorealistischen Wandmalereien und Objekten in Stadt-Ambiente getauchte Saal beherbergt 165 Spielautomaten, die an den Jackpot angeschlossen sind. Der Weg zu den modernen Automaten führt über einen Spannteppich, der der Altstadt-Pflästerung nachempfunden ist. Las Vegas hat den Pariser Eiffelturm und die Kanäle Venedigs; das Swiss Casinos PfäffikonZürichsee die Zürcher Bahnhofstrasse und den Paradeplatz – glänzende Illusion, für die es sich alleine schon lohnt das Casino im Hotel Seedamm Plaza zu besuchen und ein wenig in fantastischer Atmosphäre zu verweilen. Denn Spielzwang herrscht hier nicht. Wer aber doch etwas Spielluft schnuppern will, kann sich an einen Croupier oder Casinoassistenten wenden und sich das Spiel erklären lassen. Das 2002 eröffnete Casino zaubert auch immer wieder Überraschungen aus dem Hut: Sweet Sunday Afternoon, Ladies Day, Knack den Tresor, Männerabend, Ladies Night, Lucky Monday und spannende andere Events. Vom Spielund Entertainmentangebot werden alle möglichen Erwachsenen angezogen. Ein jeder kann sich im Swiss Casinos

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Möbel Frauenfelder

Von der Dorf-Sattlerei zum Vor 80 Jahren hat sich Sattlermeister Eduard Frauenfelder selbständig gemacht. Der Kleinbetrieb wuchs langsam. Pferdegeschirre und andere Lederarbeiten für die Bauern waren das Tagesgeschäft. Durch die Mechanisierung in der Landwirtschaft wurde das Angebot laufend ausgebaut und den neuen Verhältnissen angepasst. Von Eduard Frauenfelder

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BEST OF LIFESTYLE

Einrichtungshaus

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o wurde das Anfertigen von Möbeln, Polstermöbeln und Matratzen zur tragenden Säule des Betriebes. Mit dem Anspruch der Kundschaft und der Vergrösserung des Handel-Angebotes waren auch bauliche Massnahmen notwendig. Nach der Aufgabe der Landwirtschaft, die nebenher noch betrieben wurde, erfolgte in mehreren Etappen die bauliche Erweiterung in Flaach. Ausstellungsräume wurden notwendig. 1973 erfolgte die Eröffnung der Filiale in Bülach und 1985 konnte das eigene Ausstellungsgebäude in Bachenbülach an der Autobahn bezogen werden. 2005 dann die Erweiterung zum heutigen Wohn-Erlebnis-Haus. Heute ist Möbel Frauenfelder das grösste Einrichtungshaus im Norden von Zürich. In den Wohnausstellungen in Flaach und Bachenbülach zeigt Möbel Frauenfelder auf über 10 000 m2 internationale Möbelprogramme sowie die wichtigsten Schweizer Produkte. Alle Einrichtungen sind wohnfertig dekoriert und ausgestellt. Die Kunden können sich deshalb ihre Möbel in perfekter Umgebung aussuchen. Gut ausgebildete Wohnberaterinnen und Wohnberater stehen den Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Nicht nur Beratung in der Ausstellung auch Bemusterungen und Beratung zu Hause sind selbstverständlich unverbindlich. Ergänzend

Bequem sitzt die Geschäftsleitung auf dem Ausstellungssofa.

zu den Möbel-Programmen zeigt Möbel Frauenfelder Teppiche sowie Vorhänge. Letztere werden im eigenen Atelier konfektioniert. Dank internationalen Einkaufskooperationen sind die Angebote preislich konkurrenzfähig. Die eigene Auslieferung mit mehreren Camions sorgt für termingerechte Belieferung. Ausgebildete Schreiner montieren die gewählte Einrichtung fachgerecht und sorgfältig. Damit die neuen Möbel ohne Probleme den richtigen Platz finden, nimmt das Möbelhaus die alten Teile zur Entsorgung zurück.

Fotos: Alan Carmichael

Modernes Wohngefühl Neu zeigt Möbel Frauenfelder in einer Sonderschau das bewährte Box-Spring-System «Schramm». In reiner Handarbeit entstehen Matratzen-Unikate, die Statur und Gewohnheiten bis ins kleinste Detail berücksichtigen. Gute Schuhe und ein gutes Bett sind Dinge, die im Leben wirklich zählen! Ganz neu zeigt Möbel Frauenfelder als erstes Möbelhaus die neue Wohnkollektion «DAUPHIN HOME». Das Konzept modernen Wohngefühls vereint das Credo dynamischer Entwicklungen mit handwerklicher Qualität. Das Ergebnis sind Wohnwelten, die unaufdringlich und flexibel jeder Lebenssituation gerecht werden. Möbel, deren klare Strukturen dem Auge Halt geben und deren erlesene Holzoberflächen Wärme ausstrahlen. Das Leben entscheidet darüber, was ein Möbel können muss. Vom mobilen Beistelltisch über das formschöne Sideboard mit eleganter Glasplatte bis hin zum konsequent gestalteten Esstisch kreiert DAUPHIN HOME Möbel mit System. Denn nur Möbel fürs Leben sind Möbel für Menschen. Eine weitere starke Kompetenz zeichnet Möbel Frauenfelder aus: Matratzen und Bettinhalte – alles Schweizer Qualitätsprodukte wie Riposa, Bico und Hüsler-Nest – können getestet werden. Bestens ausgebildete Berater helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. www.frauenfelder.ch

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Casa del Vino

Eine Erfol Vor 20 Jahren hat Frank Ebinger sein Herz dem spanischen Wein verschrieben. Die One-Man-Show der ersten Stunde wuchs zu einem Handelshaus mit dem besten Portfolio spanischer Weine in der Schweiz heran.

SPECIAL Für attika-Leser gibt es den Spitzenwein Clos d’Agon Tinto 2008 mit 20 Prozent Jubiläumsrabatt. Das Angebot gilt noch bis zum 31. Dezember 2011.

1991 trifft Frank Ebinger die Entscheidung, im Haus des Weins ausschliesslich spanische Weine zu vermarkten. Drei Jahre später bekommt die Weinhandlung den Zusatznamen Casa del Vino. An der Sihlfeldstrasse 130 halten grosse Weine Einzug. Zum zehnjährigen Jubiläum wird die Firma in Casa del Vino Ebinger SA umbenannt. – Soweit die markanten Stationen. In den vergangenen 19 Jahren ist es Frank Ebinger gelungen, die Stars des spanischen Weinbusiness, Telmo Rodriguez, Peter Sisseck, Alvaro Palacios und Mariano Garcia, zu gewinnen. Zusammen mit seinem 13köpfigen Team präsentiert er nun den Spitzenwein Clos d`Agon Tinto 2008.

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BEST OF LIFESTYLE

gsstory

Weinkritiker René Gabriel über den Spitzenwein

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Clos d’ Agon Tinto 2008, das ist ein sattes Purpur mit rubin-farbigem Rand. Er weckt Assoziationen an Rauch, Lakritze, Holundersaft, Cassis, dicht mit viel Würze. Samtener Gaumen, Maul- und Waldbeeren und eine Würze anzeigend, die teils vom Terroir stammt, aber auch klar auf die Aromenkomponenten vom eigenwilligen, aber sehr gelungenen Blend hinweisen. Es sind da 32 Prozent samtige Cabernet Franc drin. 32 Prozent würzige Syrah. Zwölf Prozent Kraft verleihende Cabernet Sauvignon, elf Prozent pfeffrige Petit Verdot. Power und Finesse, dieser Tropfen.

www.casadelvino.ch

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Titan AG

Eine Nasenlänge voraus Die Titan AG ist ein renommiertes Autohaus,direkt beim Stadion Letzigrund in Zürich, und gehört zu den führenden BMW-, MINI- und SAAB-Vertretungen in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt über 80 Mitarbeitende.

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In den hellen und geräumigen Ausstellungen, die an der Badenerstrasse 458, 501, 527 und am Letzigraben 15 unmittelbar beim Stadion Letzigrund positioniert sind, versammelt sich die ganze BMW-, MINI- und SAAB-Palette. Für eine unverbindliche Probefahrt steht die grösste Vorführwagen-Flotte auf dem Platz Zürich zur Verfügung. Auch ein Gebrauchtwagen-Center wartet mit über 150 Occasionen auf. Besonders stolz ist die Titan AG auf ihre modernst ausgestattete Werkstatt und das kompetente Team von Fachspezialisten. Zu den weiteren Dienstleistungen gehören eine Carosserie, die Malerei und ein breites Zubehörsortiment. Kurz gesagt, Titan AG versteht sich als Generalunternehmer rund ums Auto. Marco C. Grava ist der CEO des Autohauses mit dem klanghaften Namen. Der 46-Jährige begleitet die Titan AG seit bald einem Jahrzehnt als Geschäftsführer. Die Markt-


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BEST OF LIFESTYLE

INTERVIEW Herr Grava, warum lohnt es sich zur Titan AG zu kommen? Marco C. Grava: Unsere Kunden schätzen vor allem die persönliche Betreuung durch unsere langjährigen Mitarbeitenden. Obwohl wir ein Grossunternehmen sind, erlebt man bei uns ein familiäres Ambiente. Persönliche Beziehungen zu unseren Kunden sind uns extrem wichtig! Was ist besonders hervorzuheben? Wir verfügen stets über eine sehr grosse Auswahl an sofort verfügbaren Neuwagen. Dadurch entfällt ein langes Warten auf den neuen Traumwagen und ermöglicht uns, praktisch jedes Modell in verschiedenen Varianten zu präsentieren. Nicht selten ist darunter natürlich auch ein Schnäppchen zu finden. Lassen Sie sich überraschen...

stellung als absatzstärkster BMW-Konzessionär in der Schweiz, bestätigt die konsequente Verfolgung einer konsequenten Vision, nämlich das Premium-Autohaus mit der höchsten Kundenzufriedenheit, auch nach dem Autokauf, zu bleiben. «Dafür muss das Team konstant Höchstleistungen zeigen, die Mitarbeiter sind zentral für den Erfolg», kommentiert der Harley Davidson- und Zigarrenliebhaber. Konstanz bedeutet aber nicht, stur den Status quo zu halten. Vorwärts gehen, bevor man abfällt, so die Devise. Das weiss auch Grava, der kürzlich den Executive MBA an der Universität Zürich abschloss. Auch privat schaut er sich nach Neuem um. Entdeckt hat er dabei kürzlich den Golfsport. «Mal schauen, ob es zur neuen Leidenschaft wird», lacht der umtriebige Grava. www.titan.ch

Was macht den Erfolg der Titan AG aus? Wir haben hervorragende Produkte und nehmen die Interessen und Anliegen der Kundschaft sehr ernst. Dadurch optimieren wir die Dienstleistungen ständig. Unsere Mitarbeitenden werden laufend gefördert, geschult und motiviert. So gelingt es uns, den Erwartungen unserer Kunden immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

Titan AG Zürich Badenerstrasse 527 8048 Zürich Tel. 044 404 77 77 Fax 044 404 77 78 info@titan.ch www.titan.ch

Neuwagen – Gebrauchtwagen – Service – Zubehör – Carrosserie 05/2011

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Rocco Sperti (3. v. links) und sein motiviertes Carrosserie-Team

Was darf der Kunde vom Schnellservice erwarten? Trotz Werkstattaufenthalt schnellst möglichst wieder auf der Strasse zu sein. Und die Wartezeit in angenehmer Atmosphäre verbringen, bei einem Kaffee, mit Tageszeitungen oder dem Internet. In unserer Aufenthalts-Lounge kann die Wartezeit effizient genutzt werden, dank WiFi-Anschluss. Und wer Einkäufe erledigen muss, kann das im nahen Einkaufszentrum Letzipark tun.


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BEST OF LIFESTYLE

Golf Cabriolet

Charaktervoll und alltagstauglich Die sehnlichst erwartete Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte; das neue Golf Cabriolet ist da: als Viersitzer, mit umfangreicher Motorenpalette und, dank optimiertem Stoffverdeck, wohltuend leise.

Für extra Fahrgenuss Das neue Golf Cabriolet ist ein vollwertiger Viersitzer – und damit ein bequemes Alltagsauto. Die Komfortsitze vorn schenken Ihnen das gute Gefühl von Geborgenheit, während die elegante Mittelkonsole mit ihrem ge-

schlossenen Ablagefach genug Raum für zahlreiche Kleinigkeiten bietet. Die optionale Klimaanlage «Climatronic» steigert via Zwei-Zonen-Temperaturregelung Ihren Fahrgenuss. Für die hinteren Gäste beginnt der Fahrgenuss mit «Easy Entry». Diese Hilfe vermittelt Komfort schon beim Einsteigen. Für mehr Freiheit Das Softtop ist vollautomatisch: In unter zehn Sekunden haben Sie es geöffnet – bei einer Fahrt von bis zu 30 km/h. Die modernen Fahrlichtsysteme schauen voraus: dank optionaler Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenfahr- und LED-Tagfahrlicht und dem optionalen Fahrlichtassistenten. Die verschiedenen Ausstattungspakete machen das neue Golf Cabriolet für In-

dividualisten besonders interessant: Performance-Paket, Design & StylePaket, Komfort- und Technikpaket lassen keine Wünsche offen. Für sauberen Fahrspass Die BlueMotion-Technology ermöglicht ein besonders sparsames und emissionsarmes Fahren. Hohe Durchzugskraft und niedrigen Verbrauch leisten die TSI- und TDI-Motoren, damit der Fahrspass nicht zu kurz kommt. Möglich wird das bei TSI-Motoren durch eine innovative Kombination aus Benzin-Direkteinspritzung und intelligenter Aufladetechnik. Die TDI-Motoren schaffen ihre Effizienz und Kraftentfaltung mit modernster Common-Rail-Technologie. www.autowelt.amag.ch

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Die klare Linie fällt ins Auge. Sie gibt dem neuen Golf Cabriolet charaktervolle Züge und unterstreicht seine sportlich-lässige Persönlichkeit. Moderne LED-Rückleuchten setzen gekonnt Schlusspunkte. Mittels Reduktion auf das Wesentliche, frei von überflüssigen und rein dekorativen Elementen, bürgt das Design des Golf Cabriolet einmal mehr für Langzeitqualität – es schafft also die Voraussetzungen für den nächsten Klassiker unter den kompakten Cabriolets.


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BEST OF LIFESTYLE

Mitsubishi i-MiEV

100 Prozent elektrisch mweltfreundliche Fahrzeuge, die gleichzeitig Fahrspass und hohe Sicherheit vermitteln, so lautet das Ziel, das sich Mitsubishi Motors gesetzt hat. Mit dem i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) hat der Hersteller, auf der Basis des in Japan beliebten Stadtautos «i», ein revolutionäres und umweltfreundliches Elektro-Fahrzeug zur Serienreife entwickelt. Der i-MiEV ist ein Auto voller innovativer Technologien mit einer Normreichweite von 150 km und einer Höchstgeschindigkeit vpn 130 km/h. Die Schweiz hatte das Privileg, als erster deutschsprachiger Markt die Mitsubishi i-MiEV Elektro-Fahrzeuge im Flottentest 2009/10 erproben zu können.

U

Die vier Innovationen Erstens: Bei der «Rear-midship»-Bauweise wird der Antrieb unmittelbar vor der Hinterachse eingebaut, was einen langen Radstand ermöglicht. Resultat:

grosszügiger Innenraum für vier Personen und ein Kofferraumvolumen im Heck mit genügend Stauraum. Die unter dem Fahrzeugboden eingebauten Batterien führen zu einem tieferen Schwerpunkt (minus 75 mm) und erhöhen dadurch Stabilität und Fahrdynamik. Zweitens: Im Mitsubishi i-MiEV kommen Lithium-Ionen-Batteriepakete mit hoher Energiedichte zum Einsatz. Vier Zellen bilden ein Modul, 22 Module mit total 88 Zellen das kompakte und stabile Batteriepaket mit einem Gewicht von rund 220 kg (Nettogewicht Batterie ohne Rack 160 kg). Drittens: Hocheffiziente Elektromotoren sind kompakter als Benzinmotoren und erreichen ein hohes Drehmoment bereits ab Startdrehzahlen. Der kleine, leichte, hocheffiziente Elektromotor des i-MiEV hat enorme Power (49 kW/67 PS) und ein Drehmoment von 180 Nm. Das Resultat: eine erstaunlich schnelle und stufenlose

Beschleunigung bei extremer Laufruhe. Viertens: Der Stadtflitzer verfügt über zwei Batterieladesysteme. Das Heimladesystem für 230 V/10 A dient zum Laden der Batterie an der normalen Steckdose über den an der rechten Fahrzeugseite angebrachten Heimladestecker (Dauer acht Stunden). Das Schnellladesystem mit dem Stecker an der linken Fahrzeugseite dient dem zeitsparenden Laden unterwegs in ca. 30 Minuten (sobald die entsprechende «Quick Charger» Infrastruktur verfügbar sein wird). Car of the Year Japan Der Mitsubishi i-MiEV wurde in Japan zum Auto des Jahres gekürt und fand Aufnahme in der «Hall of Fame». Im Rahmen der Tokyo International Motorshow erhielt der Mitsubishi CityFlitzer die begehrte Auszeichnung in der Kategorie «Fortschrittlichste Technologie», ausschlaggebend war der Einsatz der Lithium-Ionen-Batterie-Technik in einem vollwertigen, vierplätzigen und alltagstauglichen Elektroauto. www.garagezuerichnord.ch

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Er ist das erste serienreife Elektro-Auto eines Grossserien herstellers: der i-MiEV – der innovative City Car von Mitsubishi Motors mit keinerlei Emissionen.


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BEST OF CULTURE

Landesmuseum Zürich

Foto: Volker Hagendorf

Der Liedermacher der Nation

Mani Matter war 36 Jahre alt, als er 1972 bei einem Autounfall ums Leben kam. In Vergessenheit gerieten weder er noch seine Lieder. Am 4. August wäre der Berner Chansonnier 75 Jahre alt geworden – eine Hommage des Landes museums Zürich. Von Stine Wetzel

E

skimo. Ir Ysebahn. Bim Coiffeur. Är isch vom Amt ufbotte gsi. – Alles Ohrwürmer, die auf die Kappe von Hans Peter Matter gehen. Ohrwürmer, in die der Liedermacher den Alltag der kleinen Leute packte und ihn gross werden liess. Mani Matter war aber nicht nur ein Liedermacher, er feilte auch als Lyriker an seinen Versen, war Anwalt und blieb vielen als politisch engagierter Intellektueller im Gedächtnis. Ja-

cob Stickelberger, der in den 1960er Jahren mit Mani Matter musizierte, beschreibt seinen Freund gegenüber dem Tagblatt der Stadt Zürich als doppelten Mani Matter: «Zum einen war er Chansonnier, zum anderen Staatsrechtler und Oberassistent, am Tag an der Uni und abends auf und hinter der Bühne.» In der Ausstellung mit dem übersachlichen Titel «Mani Matter (1936 – 1972)» setzt sich das Landesmuseum

Zürich noch bis zum 18. September mit den Facetten des früh verstorbenen Berners auseinander. Wie Flicken zu einem Quilt werden Liedtexte, Briefe, Fotografien, Notenblätter und die eine oder andere Kuriosität aus dem Nachlass zu einem Eindruck des Matter-Lebens und -Werks verwoben. Der Faden, der alles zusammenhält, ist melodiös und in aller Besucherohren. www.manimatter.landesmuesum.ch

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BEST OF AGENDA

Bühne

Musik

Zürcher Theater Spektakel

18.08. – 04.09.2011 men der darstellenden Künste. Schauplatz für die rund 30 Acts des Kulturfestes ist die Landiwiese, die Rote Fabrik und die Werft. www.theaterspektakel.ch

Foto: ZTS/ Christian Altorfer

Foto: Verein Street Parade ZÜRICH

1980 als internationales Treffen freier Theater gegründet, ist das Zürcher Theater Spektakel heute eines der wichtigsten europäischen Festivals für zeitgenössische For-

Street Parade Zürich

13.08.2011 Die Love Mobiles rollen zum 20. Geburtstag der Street Parade unter dem Motto «20 Years Love, Freedom, Tolerance & Respect» ums Zürcher Seefeld. Auf den sieben

Bühnen entlang der Route stehen u.a. Carl Cox, Paul van Dyk, Fedde Le Grand, Martin Solveig, Boy George und Round Table Knights. www.streetparade.com

Stromereien

03.08. – 12.08.2011 Räumen. Das Festival richtet sich an zufällige Passanten, Quartierbewohner, Touristen, Badegäste und Kunstinteressierte. www.stromereien.ch

Foto: Thomas Gerstendörfer

Jedes zweite Jahr präsentiert das Performance Festival Zürich stromereien ein dichtes Programm situativer Performance-Projekte in öffentlichen und halböffentlichen

36. Winterthurer Musikfestwochen Die Winterthurer Altstadt wird wieder ordentlich gerockt. Mit dabei sind u.a. Mama Rosin, Hot Water Music, Swiss Jazz Orchestra & Friends, The Darkness, Iron

and Wine und Deus. Die illustren Hauptspielorte sind der Graben, Kirchplatz und die Steinberggasse. www.musikfestwochen.ch

Foto: Robert Alexander

17.08. – 28.08.2011

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Delphi Reisen

Herzblut für

Delphi Reisen in Horgen gewinnt seit Jahren Awards der Reisebranche in der Kategorie Kreuzfahrten. Die 1971 gegründete Firma vertritt seit vielen Jahren bekannte Reedereien wie Holland America Line, Silversea, Star Clippers oder Lüftner im Schweizer Markt. Wir sprachen mit Inhaber Willy Noser über das Cruise-Business. Von Urs Huebscher

E

inst definierten sich spezialisierte Cruise-Agenturen über ihre exklusiven General Sales Agency-Mandate. Mit der Vertriebsöffnung durch die Reedereien ist dies heute weitgehend Vergangenheit – mit wenigen Ausnahmen wie Delphi Reisen. Willy Noser, der das Unternehmen vor zehn Jahren übernommen hat, vertritt zahlreiche Anbieter und deren Interessen exklusiv im Markt. Wichtigste Partner sind dabei die Reiseveranstalter und -büros. Delphi tritt aber als Prioritätspartner von anderen Reedereien auf. Jahr für Jahr können Willy Noser und sein Team den Travel Star Award der Schweizer Reisebranche in der Kategorie Kreuzfahrt-Reedereien für seine Vertretungen in Empfang nehmen. attika: Herr Noser, Delphi feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Was hat Sie vor zehn Jahren dazu bewogen, das Unternehmen zu übernehmen? Willy Noser: Schiffe haben mich schon immer fasziniert. Ich

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Foto: Alan Carmichael

KREUZFAHRTEN

war jahrelang bei Imholz Reisen auch für den Einkauf von solchen Angeboten zuständig. Damals war ich vor allem in Griechenland tätig, was mir natürlich sehr viele Kontakte brachte. Zudem habe ich immer wieder auf Kreuzfahrtschiffen Ferien gemacht. Als Imholz Reisen verkauft wurde, war ich bald fünfzig und ich beschloss, noch einmal etwas Neues anzufangen. 2001 habe ich Delphi erworben. Das Unternehmen stand idealer Weise gerade zum Verkauf. Wie unterscheidet sich Delphi von anderen KreuzfahrtenAnbietern und Reisebüros? Primär sind wir ja die Vertretung von verschiedenen Reedereien im Markt. Das heisst: Die Schweizer Reiseveranstalter kaufen uns die Dienstleistungen bzw. die Kabinenplätze ab. Unser Hauptgeschäft ist die Vertretung verschiedener Kreuzfahrtengesellschaften und die Weitergabe ihrer Angebote an den Handel. Wir übernehmen bei einer Buchung dann alle Formalitäten der Reisenden im Auftrag des Schiffes. Kann ich als Privatperson auch direkt bei Ihnen eine Reise buchen? Ja, das kann man. Primär verkaufen wir unsere Dienstleistungen aber über Reisebüros und Veranstalter, die alles kompetent anbieten. Wie viele Personen beschäftigen Sie? Acht Personen. Alles langjährige Mitarbeiter, die alle Schiffe von A bis Z kennen. Man darf nicht vergessen: Kreuzfahrten sind eine komplexe Angelegenheit. Es ist enorm wichtig, dass das Wissen katalysiert wird. Schliesslich soll die Reise ja zu einer Traumreise werden.


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BEST OF TRAVEL

Foto: zVg

Werden denn heute überhaupt noch Kreuzfahrten im Reisebüro gebucht? Eine Kreuzfahrt ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Die persönliche Beratung im Reisebüro ist wichtig. Einfach nur eine Reise buchen, kann man schnell. Aber wenn es kompliziert wird, wie beispielsweise mit Kombinationen, einem Flug nach Miami, Transfers, Mietwagen, Hotel, dann ist Beratung Gold wert. Bieten Sie auch Flussreisen an? Ja, damals als ich Delphi Reisen übernommen habe, war das Attentat in den USA und wir hatten unzählige Annullationen, vor allem für Kreuzfahrten nach Florida. Also musste ich diese irgendwie abfedern. Ich habe ein FlusskreuzfahrtenProgramm mit der österreichischen Reederei Lüftner auf den Markt gebracht. Diese Zusammenarbeit war so erfolgreich, dass die Partnerschaft Jahr für Jahr ausgebaut werden konnte. Wer ist der typische Flusskreuzfahrten-Reisende? Die meisten Teilnehmer sind 50 Jahre und älter. Bei einer Adventskreuzfahrt ist das Durchschnittsalter meistens noch etwas höher. Eine Flusskreuzfahrt ist aus meiner Sicht etwas vom Schönsten. Man sieht beispielsweise auf einer DonauReise in einer Woche drei Hauptstädte und kann Ausflüge, vor allem auch kultureller Natur, unternehmen. Jedes Jahr gibt es neue, noch grössere Schiffe. Für denjenigen, der eine Kreuzfahrt machen will, ist das Angebot unübersichtlich. Was empfehlen Sie? Genau hier kommt eben wieder die Beratungsstärke des Reisebüros zur Geltung. Ein Beispiel: Sie wollen sich im Juli eine Wo-

DELPHI REISEN VERTRITT: Holland America Line Die Reederei besitzt 15 moderne Schiffe und fährt alle Kontinente an. Besonders beliebt sind die Alaskafahrten oder Panamakreuzfahrten. Silversea Luxuriöse Schiffe mit aussergewöhnlichen Routen. Unterbringung nur in Suiten und exklusivster Service zu Alles-Inklusive-Preisen. Star Clippers Eine Segelkreuzfahrt mit einem Grosssegler ist ein romantisches Abenteuer und zugleich eine unvergessliche Reise für die Sinne. Louis Cruise Lines Die führende Reederei für Kreuzfahrten ab Athen im östlichen Mittelmeer oder ab Genua ins westliche Mittelmeer. Iberojet Cruceros Kreuzfahrten im westlichen und östlichen Mittelmeer in typisch südländischer Atmosphäre. Costa Delphi Reisen bietet seit Jahren mit grossem Erfolg die Transatlantiküberquerungen von Italien in die Karibik, Südamerika oder nach Florida an. Deilmann Die MS Deutschland. Das Traumschiff, der Klassiker. Kreuzfahrtentradition, wie sie sein sollte. Lüftner Traditionsreiche Kreuzfahrten auf den schönsten Wasserstrassen Europas. www.delphitravel.ch

che erholen, dann schickt ein guter Reiseberater Sie bestimmt nicht auf ein Familienschiff, das voller Kinder ist.

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Bali Style Villas

WO DRACHEN

den Regen vertreiben Karin Vogt stand auf der Karriereleiter. Dann kletterte sie runter – eine goldrichtige Entscheidung. Heute ist sie Teilzeit-Balinesin, knattert in den Sommermonaten mit dem Motorbike über die Insel. Und öffnet Touristen das Tor ins Urlaubsparadies. Von Stine Wetzel

Die offene Bauweise der Villen sind ein dickes Plus: Nirgends sonst kann man im Sessel sitzen und die Hand nach Palmenblättern ausstrecken.

S

ie war Managerin bei einer grossen Kaffeehauskette. Für die ebnete Karin Vogt den Markteintritt in Kontinentaleuropa. Dann, Mitte 2003, die Umstrukturierung im Unternehmen. «Ich bekam das Angebot, für die Firma in den USA zu arbeiten.» Dort hatte sie bereits fünf Jahre verbracht, sich als eines der unzähligen Zahnräder in der Maschine gedreht. «Investieren, investieren», klingt es aus jeder Ecke. Investieren fand auch Karin Vogt okay, aber zur Abwechslung mal ins eigene Leben. Fünf Monate Asien, sich treiben lassen, so ihr Plan. – Daraus geworden sind anderthalb Jahre, in der ihr eine Insel das Herz aufgemacht und sie einen neuen Weg gefunden hat.

Eine Idee wird geboren «Ich bin durch Asien gereist. Bali hat es mir besonders angetan», erzählt die gebürtige Zürcherin. «Das einfache Leben und die Gelassenheit der Balinesen hat mich fasziniert. Was morgen sein wird, ist unwesentlich, der Moment zählt. Die Leute haben sehr wenig, aber trotzdem strahlen sie.» Das scheint abgefärbt zu haben: Strahlen, das tut auch Karin Vogt, wenn sie von der indonesischen Insel spricht. – Von dem Ort, wo Drachen am Horizont flattern, um den Regen zu vertreiben. Wo Leute mit Reisigbesen vor der Haustür kehren und alles in allem unbekümmert sind. Panisch flitzen nur die Geckos in der Dämmerung aus den Ecken.

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«2004 hat sich ein Freund von mir in einer Privatvilla eingemietet. Das war mein grosses Glück. Ich habe ihn dort besucht und realisiert, dass es eine Alternative zu Hotels und Bungalow-Cottages gibt.» Von da an ging alles ganz schnell. Die Idee war genial wie nahe liegend – und nicht neu. Schweizer, Deutsche, Australier, Engländer, Amerikaner, sie alle bauen Villen auf der Insel, nutzen ihr Feriendomizil aber nur einige Wochen im Jahr. Die tropische Architektur, die offene Bauweise, bringt es mit sich, dass das Objekt das ganze Jahr über gepflegt werden muss. «Das Ferienhaus im Tessin schliesse ich ab, wenn ich gehe. Wenn ich wiederkomme, gehe ich einmal mit dem Staubsauger durch und fertig. Auf Bali lassen sich die Häuser aber nicht rundherum verriegeln und das feuchte Klima kriecht sowieso durch jede Ritze.» Daher werden die Privatvillen ganzjährlich von Personal betreut. Das kostet nicht wenig. «So ist der Mietmarkt auf Bali entstanden, die Eigentümer wissen ihre Häuser gerne belebt, und kriegen so die Kosten wieder rein.» Darin sah auch die Zürcherin ihre Chance. «Auf Bali gibt es schon Agenturen, die Privatvillen vermitteln. Aber in der Schweiz ist das ein Nischenprodukt.» Im Januar 2005 gründete Karin Vogt die Firma «Bali Style Villas». Rund 20 luxuriöse Privatvillen, die im balinesischen Stil erbaut und eingerichtet sind, werden unter diesem Namen auf der ganzen Insel vermietet. Vermietet an Urlaubshungrige, die nicht mit den Touristenströmen


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Fotos: zVg

BEST OF TRAVEL

Karin Vogt, Inhaberin von Bali Style Villas, engagiert sich im Verein Zukunft für Kinder.

schwimmen möchten. «Vor allem für Paare und Familien, die Privatsphäre suchen, ist die zu mietende Villa ein Glücksfall: Sie haben ausreichend Platz und einen selbstbestimmten Tagesablauf. Auch für geschäftlich Vielreisende sind die Villen etwas, weil der sonst so austauschbare Luxus hier ein ganz anderes Gesicht hat», erklärt Karin Vogt die Vorzüge der Villavariante. Das Besondere ist die Nähe zur Natur. Nirgends sonst kann man im Sessel sitzen und die Hand nach Palmenblättern ausstrecken. Oder ungefiltert das Zirpen und Zischen des Urwalds hören.

Die andere Seite der Medaille Wenn die westliche Zivilisation die Flecken der Erde, die sich noch in Ursprünglichkeit ergehen, für ihre Erholung okkupiert, ist das einerseits eine gute Einkommensmöglichkeit für die Einheimischen. Andererseits bringt diese Welle auch Probleme mit sich. Früher warfen die Balinesen ihre Palmblattschale in die Ecke und sie ist verrottet. Heute liegt das Plastik, das mit den westlichen Urlaubern auf die Insel kam, im Graben. Plötzlich wird die Abfallentsorgung ein Thema, überhaupt: Infrastruktur. Das ist eine Seite des Paradieses, die den Touristen verschlossen bleibt. Die sehen die üppigen Reisfelder, den dichten Urwald und die Silhouette eines vulkanischen Berglandes. Dass dahinter, im Nordosten der Insel, extreme Trockenheit herrscht, die Menschen in ärmli-

chen Verhältnissen leben und die Kindersterblichkeit horrend hoch ist, das sehen Touristen nicht. Aber Karin Vogt. Daher engagiert sie sich in Hilfsprojekten, sitzt im Vorstand des Vereins «Zukunft für Kinder». Der Verein möchte die Lebensumstände in der Region Muntigunung im Nordosten nachhaltig verbessern. Einen wichtigen Schritt hat der Verein schon gemacht; in elf der 35 Dörfer wurde die Wasserversorgung sichergestellt. Über jedem weiteren Schritt schwebt das Credo des Vereins: Hilfe zur Selbsthilfe. Für Karin Vogt ist diese Arbeit berührend: «Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, auf Bali das Business mit den Villen aufzuziehen. Mit dem Hilfswerk kann ich der Insel und den hier lebenden Menschen nun etwas zurückgeben.» Bali Style Villas vermietet 20 bis 25 Villen INFOS samt Fünf-Sterne-Service, zu dem das Hauspersonal genauso zählt wie ein Koch und ein Fahrer. Die grossangelegten Objekte können für mehrere Wochen aber auch nur für wenige Tage gebucht werden. Die tropischen Ferien in der eigenen Villa sind ein erschwinglicher Luxus. Im Gegensatz zum Hotel zahlt der Gast nur die effektiven Kosten und keine zusätzlichen Steuern und Servicegebühren. www.balistylevillas.com www.zukunft-fuer-kinder.ch

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Maerki Baumann & Co. AG

Tradition und Wandel

Hauptsitz Maerki Baumann & Co. AG im «Haus zum Schiff», Zürich.

Wie schafft es eine kleinere Privatbank, dem aktuellen Umbruch im Private Banking zu begegnen und sich als eine der führenden Banken im deutschsprachigen Raum zu positionieren? Ein Porträt über ein traditionsreiches und zugleich innovatives Unternehmen in Familienbesitz. Von Andrea Kurz Die traditionsreiche Zürcher Privatbank Maerki Baumann & Co. AG wurde 1932 gegründet und befindet sich zu über 90 Prozent im Besitz der Familie Syz. Die innovative Bank konzentriert sich auf die Anlageberatung und Vermögensverwaltung für Privatkunden sowie auf die Betreuung unabhängiger Vermögensverwalter. Sie verfügt über eine solide Eigenkapitalbasis und verwaltet Vermögen in der Höhe von über sechs Milliarden Schweizer Franken. Gegenüber den Wettbewerbern differenziert sich Maerki Baumann & Co. AG als nicht-börsenkotiertes Familienun-

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ternehmen, das keine unangemessenen Risiken einzugehen braucht. Die Bank legt grossen Wert auf eine persönliche Kundenbetreuung sowie individuelle Anlagelösungen. Transparenz in Bezug auf die erbrachten Dienstleistungen und Preise sind dabei eine Selbstverständlichkeit. Die auf Sicherheit bedachte Anlagephilosophie und der Verzicht auf eigene Produkte ermöglichen eine unabhängige Beratung. Die solide Eigenkapitalbasis der Bank unterstreicht die Unternehmensführung entlang der Maxime «Sicherheit vor Rendite». Maerki Baumann & Co. AG bekennt sich aus Überzeugung zum Finanzplatz Schweiz und zur Tradition des Schweizer Private Bankings. Das Unternehmen hat sich aber


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BEST OF MONEY

auch frühzeitig mit den jüngsten Trends und Entwicklungen im Private Banking auseinandergesetzt. Die veränderten Rahmenbedingungen unterstreichen die Notwendigkeit, das Geschäftsmodell laufend weiterzuentwickeln. In diesem Sinne fühlt sich die Bank Tradition und Wandel gleichermassen verpflichtet.

Auswirkungen der Finanzkrise

Fotos: zVg

Trotz erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung waren auch die vergangenen Monate fortan geprägt von den Ausläufern der Finanzkrise. Diese hat auf dem Finanzplatz Schweiz tiefe Spuren hinterlassen. Gerade im Private Banking haben Elemente wie Vertrauen, Transparenz und Sicherheit an Bedeutung hinzugewonnen. Getrieben von einer zu hohen Staatsverschuldung und mit Blick auf zusätzliches fiskalisches Potenzial haben zudem mehrere Industrienationen politischen Druck auf die Schweiz ausgeübt. Im Zentrum der Kritik stand zumeist das Schweizer Bankkundengeheimnis, dem im Private Banking grosse Bedeutung beigemessen wird. Die Schweiz hat auf politischer Ebene Bereitschaft für Lösungen signalisiert, welche eine anonymisierte Abführung von Steuern an den ausländischen Fiskus bzw. eine Regularisierung unversteuerter «Altgelder» ermöglichen. Damit soll der Schutz der Privatsphäre des Kunden – der schweizerischen Rechtstradition entsprechend – auch in Zukunft gewährleistet werden. Die Erfahrungen aus der Finanzkrise haben zu einer weiteren Intensivierung der Finanzmarktregulierung beigetragen. Die härtere Gangart der schweizerischen Finanzmarktaufsicht schlägt sich vor allem in zusätzlichen Anforderungen im Bereich der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung nieder.

Umbruch im Private Banking Diese Entwicklungen sind allerdings nicht primär als Form der Krisenbewältigung zu verstehen. Vielmehr handelt es sich um den Beginn eines Strukturwandels, der aufgrund der mangelnden Bereitschaft vieler Banken, den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, längst überfällig war. Der Widerstand der Bankbranche gegen die Tendenz zur Überregulierung ist zwar angebracht, wird aber nichts daran rühren, dass sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändert haben. Anspruchsvollere Kundenbedürfnisse, zunehmende Transparenz, grössere Produktvielfalt, steuerliche Aspekte und erhöhte regulatorische Komplexität bei gleichzeitigem Margenzerfall prägen die neue Realität im Private Banking. Hinzu kommen steigende Kosten zur Erschliessung von Spezialistenwissen oder zur Etablierung moderner Informatiklösungen als besondere Herausforderung.

Etablierung innovativer Geschäftsmodelle Die Banken sind angehalten, ihre Geschäftsmodelle kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen. Gerade agile kleinere Institute wie Maerki Baumann & Co. AG haben dabei die Chance, sich als innovative Finanzdienstleister zu behaupten. Um dem drohenden Konsolidierungsdruck zu entrinnen, müssen sie aber vom klassischen Bankenmodell

Dr. Stephan A. Zwahlen, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung der Maerki Baumann & Co. AG.

Abstand nehmen, indem sie sich auf einzelne Teile der Wertschöpfungskette beschränken. Für Maerki Baumann & Co. AG bedeutet dies die exklusive Konzentration auf eine unabhängige Anlageberatung und Vermögensverwaltung. Das bankinterne Know-how, das in den vergangenen zwei Jahren massiv ausgebaut wurde, wird über externe Spezialisten ergänzt. Hoch standardisierte Abläufe im Wertpapierhandel, in der Verarbeitung, im Zahlungsverkehr oder beim Betrieb der Informatikstruktur wurden ferner an eine Partnerbank ausgelagert.

Auszeichnung Maerki Baumann & Co. AG wurde vom deutschen Magazin «Elite Report der Vermögensverwalter» 2011 erneut mit der Höchstnote «summa cum laude» ausgezeichnet und gehört damit zu den renommiertesten Privatbanken im deutschsprachigen Europa. Mit der Sicherung eines begehrten Spitzenplatzes rangiert sie zudem unter den besten Schweizer Banken. Die Auszeichnung dürfte Maerki Baumann & Co. AG darin bestärken, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen. www.maerki-baumann.ch

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VP Bank

Kollektive

Immobilienanlagen Das Anlagespektrum für kollektive Immobilienanlagen ist vielfältig. Alle Anlagevehikel haben ihre Vor- und Nachteile. Für die richtige Lösung entscheidend ist das persönliche Rendite-/Risikoprofil des Anlegers – ein Überblick.

Vor- und Nachteile ImmobilienAktiengesellschaften Börsenliquidität Diversifikation Geringere Korrelation mit Aktienmärkten Besteuerung im Produkt

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uf dem internationalen Parkett haben sich börsengehandelte Immobilien-Beteiligungsgesellschaften und steuerbefreite «Real Estate Investment Trusts» (REITs) etabliert. In der Schweiz und in Deutschland sind zudem herkömmliche Immobilienfonds weit verbreitet. Zwecks Diversifikation werden auf all diese Anlageformen auch Dachfonds oder Exchange-Traded Funds (ETFs) angeboten. Vor der Anlage in eine kollektive Immobilienanlage gilt es grundsätzlich Folgendes zu prüfen:

+ + – –

sein. Tendenziell weisen Beteiligungsgesellschaften einen höheren Fremdkapitalanteil aus als Immobilienfonds. Bei den grössten Schweizer Gesellschaften Swiss Prime Site, PSP Swiss Property, Allreal, Mobimo und Intershop beträgt das Fremdkapital zwischen 47 und 61 Prozent der Bilanzsumme. Die genannten Unternehmen erwirtschaften derzeit eine Bruttorendite von 5 Prozent auf ihren Liegenschaften, die Ausschüttungsrendite für den Investor beträgt 4.3 Prozent.

REITs Immobilien-Beteiligungsgesellschaften – Art der Immobilien (Wohn-, Gewerbe- und Spezialimmobilien oder gemischt) – Geographische Diversifikation in verschiedenen Immobilienmärkten – Bilanz- und Ertragsqualität – Strategie und Umsetzungsqualität des Managements Da sich einige Gesellschaften auf Nischen spezialisiert haben, können sowohl Ertragschancen als auch Risiken beträchtlich

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REITs sind eine Sonderform von Immobilien-Beteiligungsgesellschaften. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf Unternehmensebene steuerbefreit sind. Im Gegenzug müssen REITs den grössten Teil ihrer Erträge ausschütten. REITs waren ursprünglich in angelsächsischen Ländern weit verbreitet, in den letzten Jahren sind aber Brasilien, Indien, Mexiko und weitere Märkte dazugekommen. Für den Schweizer Investor sind daher bei REITs zusätzlich politische Risiken und Währungsrisiken zu berücksichtigen.


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BEST OF MONEY

REITs

Dachfonds & ETF’

Geschlossene Immobilienfonds (Schweiz)

Offene Immobilienfonds (Deutschland)

+ + –

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+ + + –

– + + –

+

Foto: Manuel Jorquera / Grafiken: zVg

Dachfonds & ETFs Dachfonds bzw. ETFs haben eine erhöhte Diversifikation über mehrere Immobilienaktien, REITs oder Fonds. Der Nachteil dieser Anlageform liegt darin, dass neben den Verwaltungsgebühren der Anlagen Gebühren des ETFs in der Grössenordnung von 0.2 bis 0.4 Prozent anfallen. Neben Produkten mit Fokus Heimmarkt Schweiz sind an der Schweizer Börse auch ETFs mit globalem Fokus gelistet.

Immobilienfonds Während es sich bei den Schweizer Immobilienfonds um geschlossene Fonds handelt, sind in Deutschland offene Fonds mit grossen Volumen in Umlauf. Der grösste Unterschied liegt im Liquiditätsrisiko: Verkauft ein Investor seine Anteile an einem geschlossenen Fonds, hat dies keine Auswirkung auf die Liquidität des Fonds. Geld fliesst lediglich zwischen Käufer und Verkäufer des Fonds. Je nach Angebot und Nachfrage resultiert daraus ein Auf- oder Abschlag zum Nettoinventarwert. Aktuell liegt der durchschnittliche Aufschlag von

Schweizer Immobilienfonds bei stolzen 20 Prozent zum buchhalterischen Wert. Verkauft ein Investor seine Beteiligung aber an einen offenen Fonds, gibt der Anleger seine Beteiligung dem Fonds zurück. Geld fliesst zwischen Fonds und Anleger. Reichen die Barmittel des Fonds nicht aus, muss er Immobilien veräussern. Da während der Finanzkrise Veräusserungen sehr schwierig waren, respektive die Preise unter den Buchwerten lagen, mussten viele offene Fonds die Rücknahme von Anteilen aussetzen – teilweise bis heute. Der deutsche Gesetzgeber hat nun reagiert. Im Februar 2011 hat der Deutsche Bundestag das «Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts» verabschiedet. Konstruktionsfehler bei den offenen Immobilienfonds sind damit behoben. Für welche Produktlösung sich der Anleger entscheidet, hängt somit nicht nur von der Einschätzung der Immobilienmärkte und der Qualität des Vehikels ab. Zusätzlich sind Aspekte wie Liquidität, Diversifikation, Korrelation mit Aktienmärkten, Steuern und Gebühren zu berücksichtigen. Ein Beratungsgespräch mit dem Kundenberater ist in jedem Fall empfehlenswert, um auch bei den kollektiven Immobilienanlagen das geeignete Produkt zu finden.

Über den Autor INFOS Dr. Jörg Zeuner ist Chief Economist der VP Bank Gruppe. Dort leitet er das Research und die Produktselektion und ist Vorsitzender des Anlageausschusses. Bis zu seinem Wechsel zur VP Bank war Dr. Jörg Zeuner Senior Economist beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D. C., wo er bis heute als Berater tätig ist. Dr. Jörg Zeuner erhielt den Master in Economics von der Universität Glasgow und erlangte seine Promotion an der Universität Würzburg. Er ist als Wirtschaftsdozent an Universitäten in der Schweiz und in Deutschland tätig. joerg.zeuner@vpbank.com Über das Unternehmen Die VP Bank wurde 1956 gegründet und gehört mit über 700 Mitarbeitenden zu den grössten Banken Liechtensteins. Heute ist sie neben Vaduz und Zürich an weiteren sechs Standorten weltweit vertreten. Die VP Bank bietet massgeschneiderte Vermögensverwaltung und Anlageberatung für Privatpersonen und Intermediäre. Aufgrund der gelebten offenen Architektur profitieren die Kunden von einer unabhängigen Beratung: Empfohlen werden sowohl Produkte und Dienstleistungen führender Finanzinstitute als auch bankeigene Investmentlösungen. Die VP Bank ist an der Schweizer Börse SIX kotiert und hat von Standard & Poor’s ein «A-»-Rating erhalten. www.vpbank.com

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Geheime Gärten Die schönsten Dinge der Welt sind meist verborgen. So auch die Wonnegärten Zürichs. Sie verstecken sich in einer Nebengasse, in einem Winkel der Altstadt, hinter dicken Mauern. Ein Buch öffnet Gatter und lugt durch Hecken in private Zufluchtsorte.

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Foto: Gaston Wicky

BEST OF LIVING

INFOS «Die geheimen Gärten von Zürich» – Traumhafte Refugien in der Stadt und am See Andreas Honegger Gebunden, 23 x 30 cm 176 Seiten mit ca. 190 Fotos von Gaston Wicky ISBN 978-3-421-03799-2

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Inspirierende Gartenideen erwarten Sie in unserem Garten-Center

Den Tag geniessen ... in blühender Umgebung! Wir helfen Ihnen, den Garten, die Terrasse oder den Balkon in ein kleines Paradies zu verwandeln. Im neuen Garten-Center Meier in Dürnten erwartet Sie eine inspirierende Vielfalt an Blumen, Stauden, Rosen, Gehölzen und Sträuchern. Dazu geschmackvolle Accessoires, eine kreative Floristik, prächtige Zimmerpflanzen, exklusive Gartenmöbel und natürlich Meiers kompetente Fachberatung - das alles auf über 20‘000 m2. Unser kreatives Team freut sich auf Ihre individuellen Wünsche.

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Jetzt neu in Dürnten an der A53 – zwischen Rapperswil und Hinwil


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BEST OF LIVING

Uetliberg

Hoch hinaus... Der Uetliberg ist, 871 Meter über Meer, nach wie vor ein beliebter Aussichtspunkt.

Ist die Sicht klar, kann man den Blick über die Walliser- und Berneralpen bis zum Säntis, über den Zürichsee und das Häusermeer der Stadt schweifen lassen. Auf den unzähligen Auf- und

Abstiegen des Hausbergs kreuzen sich die Wege von Touristen, Wanderern und Mountainbikern. Highlight in diesem Sommer: Das Schlemmer-Kino am Berg vom 21. Juli bis 21. August.

Foto: zVg

Foto: zVg

Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU)

... mit der Uetlibergbahn Wo sich Berge aus der Landschaft erheben, gibt es auch immer Menschen, die hinauf wollen, um runter zu gucken. Der Zürcher Arzt und Naturforscher Salomon Schinz schildert dramatisch in «Die Reise auf den Üetliberg im Junius 1774» die Strapazen ei-

nes solchen Aufstiegs. Was einst den Sportlichen vorbehalten war, ist in Zeiten von Seilbahnen, Liften und Co. massentauglich geworden. So führt auf den Zürcher Hausberg schon seit 1875 die Uetlibergbahn, seit 1923 elektrifiziert.

Foto: zVg

Zoo Zürich

Tierisch beäugt 1925 fanden sich in Zürich Zoo-Fans zur Tiergarten-Gesellschaft zusammen und erwarben die Liegenschaft Säntisblick – der vorgesehene Standort des Zoos. Einige Jahre und Spatenstiche später, am 7. September 1929, wurde der Zoo bei der All-

mend Fluntern eröffnet. Seither erblicken immer wieder neue Tiere das Licht der Limmatstadt. Jüngst waren es Mongolische Wölfe. Die kleinen Strolche wurden am 7. April im Zoo Zürich geboren und ihr Heranwachsen wird von Jung und Alt beobachtet. Aber auch die Tiere lassen die Passanten nicht aus den Augen. Da fragt sich, wer wen beäugt.

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Artemano

DER ESPRIT ferner Länder Das Team von Artemano hat in diesem Jahr gleich zwei Gründe zum Feiern. Zum einen das zehnjährige Bestehen. Zum anderen die Neueröffnung des dritten Ladens an der Birmensdorferstrasse in Zürich. Von Deborah Stucki

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BEST OF LIVING

Yves Schildknecht eröffnete im Jahr 2001 seinen ersten Artemano-Laden im thurgauischen Sirnach. Mit seinem exotischen Möbelhaus landete er einen absoluten Volltreffer. Aus der Modebranche kommend, war es Yves Schildknecht von Beginn an wichtig, die wunderschönen Rohmaterialien aus Asien und Indien durch hochbegabte Handwerker vor Ort fertigen zu lassen. In Form und Finish sollten diese jedoch den Räumen, dem Lifestyle-Empfinden und Geschmack hierzulande angepasst werden. So entstand ein Stil, der in der Kulinarik als «Fusion» bezeichnet wird. East meets West. Auch heute reist das Artemano-Team, auf der Suche nach Speziellem für seine anspruchsvolle Kundschaft, in die entlegensten Winkel der Erde. «Viele unserer Möbel entdecken wir, wenn wir irgendwo auf der Welt unterwegs sind», so Lukas Stohler, Geschäftsführer Artemano Sirnach/ Zürich. Aus Alt mach Neu, so lautet die Devise von Artemano. Für die Herstellung der exklusiven Möbel verwenden die Hersteller vor Ort mehrheitlich recyceltes Holz. Das Ergebnis: moderne Unikate mit antikem Charme. Keines gleicht dem anderen, das macht die Schönheit von handgefertigten Produkten aus. Neben dem Verkauf und der Veredelung von Naturholz-Möbeln stattet Artemano auch Restaurants, Clubs, Bars und Geschäfte in der ganzen Schweiz aus und setzt damit neue Massstäbe in der Symbiose von Highclass-Design und ökologischen Materialen. Herr Schildknecht, wie kamen Sie auf die Idee zu Artemano? Mich hat immer interessiert, wie Trends entstehen. Was bewegt die Leute, sich so oder so zu kleiden, einzurichten, an diesen oder jenen Orten auszugehen? Das Wissen darüber habe ich mir in meiner 25-jährigen Karriere in der Modebranche angeeignet. Und immer wieder habe ich festgestellt, dass hiesige Trends aus einer Mischung unserer Schweizer Wurzeln und der Faszination für Fremdländisches entstehen. Selten adaptieren wir nur die Ideen oder Lebensweisen aus dem Ausland. Nachhaltig werden die Ideen erst, wenn sie unserer Kultur angepasst werden: in Bezug auf Einrichtung, Kleidung, Essen und Lifestyle. Als mich vor zehn Jahren ein Freund fragte, ob ich mit ihm einen Container Möbel aus Indien importieren und vertreiben wolle, wusste ich sofort: Das ist meine neue Aufgabe. Die Möbelbranche war bis dahin eher konservativ und ich sah das Potenzial, das progressive Denken der Modewelt in der eher konservativen Einrichtungswelt umzusetzen. Verbunden mit meinem Enthusiasmus und der Liebe, ferne Länder zu bereisen, entstand Artemano. Wie haben Sie diese Idee umgesetzt? Sehr gemächlich. Zunächst habe ich Artemano neben meiner Mode-Agentur nur als Hobby betrieben. Wir haben einen Container nach dem anderen importiert und von unserem 2000 Quadratmeter grossen Hauptgeschäft aus in Sirnach an

Private verkauft. Zudem nutzten wir unsere Kontakte zur Gastronomie und richteten verschiedene Betriebe ein. Als wir sahen, wie gut unser Konzept anlief und wie gross die Nachfrage nach trendigen Möbeln aus fernen Ländern – auf unsere Bedürfnisse angepasst – ist, investierten wir in neue Standorte. So entstand unter anderem auch unsere Tochterfirma in Kanada. Auch dauerte es nicht lange, bis Schweizer Händler an unsere Tür klopften und unser Produkt vertreiben wollten. Heute findet man Artemano in unseren Filialen in Sirnach, Zürich und Dietikon sowie in ausgewählten Einrichtungsgeschäften in der Schweiz. Zudem richten wir Gastro- und Detailhandelsgeschäfte ein. Was unterscheidet Artemano von anderen «AsienImporteuren»? Wir importieren nicht nur. Jedes einzelne Produkt wird von uns sorgfältig ausgesucht oder wir lassen unsere eigenen Designs herstellen. Die Kunst ist es, ein Produkt mit dem Charme ferner Länder zu fertigen, dabei aber den hohen Anforderungen in der Schweiz gerecht zu werden. In Bezug auf Qualität, Design und Preis. Wie verbinden Sie dieses Credo mit dem Öko-Gedanken? Rodung, Kinderarbeit, Ausbeutung – Punkte, auf die der heutige Konsument wert legt? Das sind wichtige Aspekte, die sie da anschneiden. Als Naturliebhaber und Philanthrop habe ich bereits vor zehn Jahren bei meinen Lieferanten diese Punkte angeführt. Und obschon ich dazumal auf taube Ohren gestossen bin, hat sich unser Engagement gelohnt. Dafür besuche ich jeden einzelnen Produktionsbetrieb und vergewissere mich, dass die Standards eingehalten werden. Was die Abholzung anbelangt: Wir haben über die Jahre in den verschiedenen Ländern Organisationen mit aufgebaut, die landesweit aus Abbruchhäusern Hölzer einkaufen, mit denen wir unsere Möbel herstellen. Zudem verleihen diese Hölzer unseren Möbeln den trendigen Used-Look. Ist dieser Trend nicht nur eine Zeiterscheinung? Ich bin davon überzeugt, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil: Die Leute reisen heute viel häufiger als früher und nehmen Eindrücke und Sehnsüchte aus fernen Ländern mit. Es gibt in unserer Welt unendlich viele kreative Quellen, die sich hervorragend mit unserem Leben vereinbaren lassen. Die Kunst ist, diese «Fusion» in unser tägliches Leben zu integrieren. Dieses Bedürfnis wird in Zukunft noch stärker werden, denke ich. Ein ähnliches Phänomen kennen wir beim Essen: Die Verschmelzung der ausländischen mit der schweizerischen Küche. Verschiedene Kochstile werden nach unserem Gusto etwas abgeändert. Genau dies versuchen wir mit unserem Einrichtungsstil bei Artemano umzusetzen. www.artemano.com

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Tipp für die Terrasse

Oasen im verdichteten Raum

Träumen auch Sie von einer Terrasse, die stimmungsvoll, wechselhaft, in allen Jahreszeiten attraktiv und trotzdem pflegeleicht ist? Beginnen Sie jetzt im Sommer mit der Planung. So können Sie bereits in der nächsten Gartensaison in Ihrer Wohlfühloase sitzen.

In der heutigen Zeit, in der sich der Trend zu verdichtetem Bauen an attraktiven Lagen verstärkt hat, wird es immer wichtiger, sich bereits beim Bau oder Kauf einer Liegenschaft Gedanken zu machen, wie die Terrasse eingerichtet werden könnte. Neben Gartenmöbeln, Ablagen, sowie Boxen sind dies selbstverständlich Pflanzen. Wie soll aus einer stark exponierten Fläche, welche eine Terrasse nun mal ist, sonst eine Oase werden? Pflanzen fungieren als Sichtschutz, als Windfang, als Raumteiler, als Naschmöglichkeit, als Gestaltungselement, als Blütenträger, als Duftspender oder auch einfach als Hausbaum zum Wohlfühlen. Vor allem in den aktuellen Sommermonaten sorgen Pflanzen auch für Schatten auf der Terrasse. Ähnlich wie im Garten, so ist auch auf einer Terrasse oder einem Dach die Gestaltung mit Pflanzen ein elementarer Bestandteil.

Wie gehe ich vor? Von Christian Rauser 96 attika

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Zuerst einmal zeichnen Sie in einem bestehenden oder aus-


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BEST OF LIVING

Naturstein (einfachere Reinigung)? Zudem planen Sie genügend Platz ein, auf welchem Sie Gefässe mit Pflanzen positionieren können. Gerade bei vorhandenen Terrassen bietet sich die Möglichkeit, bestehende Bodenplatten teilweise mit Holz oder Kies zu überdecken. Dies verändert die Optik und die Gemütlichkeit ohne Umbauarbeiten.

Foto: zVg

Die neue Freiheit Bepflanzungen werden auf Terrassen oder Dachgärten in Gefässe gesetzt. Zum Beispiel in die Q-Line-Gefässe aus robustem Polyester. Sie stehen für eine grosse Auswahl an Formen und Farben. Die Variante, Pflanzgefässe in zentimetergenauen Längen für kleine Nischen zu verwenden, oder auch angepasste Gefässhöhen entlang einer Brüstung einzuplanen, eröffnet Ihnen viel Freiheit. Bei der Verwendung von Pflanzgefässen besteht bei der Auswahl der Pflanzen kaum Einschränkung. Ob Rosen, Stauden, Gräser, Gehölze, Bonsai oder Hausbäume: der Verwirklichung der Wünsche sind kaum Grenzen gesetzt. Durch Verwendung von Spezialgefässen können Sie unter Umständen sogar rhizombildenden Bambus auf die Terrasse holen. Unsere Empfehlung bei der Verwendung von Pflanzen geht klar dahin, sich nicht davon beeinflussen zu lassen, dass sich der Ort nicht im Garten, sondern auf einer Terrasse, also auf einer unterbauten Freifläche befindet. Viel entscheidender dafür, ob eine Pflanze passt, sind die Witterungsbedingungen und -einflüsse. Diese Faktoren schränken die Verwendung eher ein, als dies die Grösse, der Typ oder die Art an sich je machen könnten. Schauen Sie, welche Pflanzen Ihnen gefallen und informieren Sie sich, welche Pflanzen dem vorgesehenen Standort gerecht werden.

Im Sommer planen

Pflanzen fungieren als Sichtschutz, Windfang, Raumteiler, Gestaltungselement... gemessenen Grundriss die genauen Längen, Masse, Tragfähigkeiten und Flächen der Terrasse, sowie die wichtigsten Zugänge und Fenster ein. Ebenso wichtig ist, herauszufinden, in welche Richtung die Terrasse ausgerichtet ist. Abschliessend werden noch die genauen Masse von Gartenmöbeln und weiteren Ausstattungsgegenständen benötigt. Sobald alle Vorarbeiten erledigt sind, geht es an die Ermittlung von freien Räumen und deren Gestaltung. Wie wird der Boden ausgeführt? Soll es einen Holzrost geben (weniger Hitzeabstrahlung), oder doch lieber Bodenplatten aus

Als ebenfalls wichtiger, jedoch häufig vernachlässigter Punkt ist der Zeitaufwand bei einer Terrassenplanung zu beachten. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für die Planung der persönlichen grünen Oase: In der Sommerzeit stehen die meisten Stauden und Gehölze in Laub und voller Blüte. Terrassenbesitzer finden jetzt in Gartencentern die richtige Inspiration oder die zündende Idee für Ihr Projekt: Ein eindrucksvolles Baumschul-, Stauden- und Rosensortiment. Exklusive Gartenmöbel, praktisches Terrassenzubehör und eine kompetente Fachberatung. Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung. Die Realisierung ist meist mit einigem Zeitaufwand verbunden. «Im Sommer planen, im Herbst oder Frühjahr ausführen», rät Christoph Zürcher, Leiter Gartengestaltung bei der Ernst Meier AG. So können Sie bereits in der nächsten Gartensaison in einer Wohlfühloase sitzen. www.meier-ag.ch

TIPP

Nur Pflanzen mit genügend Wurzelvolumen sind pflegeleicht und robust. Daher nie bei der Gefässgrösse sparen, eher bei der Anzahl der Gefässe.

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Fluidum

Sofa, Bett und

Tisch

Friedemann Ramacher auf seinem ersten Sofaentwurf von 1999, dem Lizard-Sofa.

Er vereint Schweizer Rationalität mit kosmopolitischer Eleganz: Friedemann Ramacher designt und produziert seit 15 Jahren die Möbellinie «Fluidum». Seine Sofas, Betten und Tische stehen in der UNO in New York und in der Schweizer Botschaft in Tokyo. Von Urs Huebscher attika: Herr Ramacher, wie sind Sie mit Ihren Möbeln bis in die UNO nach New York gekommen? Friedemann Ramacher: Mein Design gefällt den Architekten. Sie sind ausschlaggebend für solche Entscheidungen. Die Einrichtung der UNO war ein Geschenk der Eidgenossenschaft anlässlich ihres UNO-Beitritts. Dass hier nicht ein Sessel von einer der grossen bekannten Marken ausgewählt wurde, sondern ein Möbel einer jungen Schweizer Firma, war mutig und erfüllt mich noch heute mit grossem Stolz. Italienische Polstermöbel sind berühmt für ihr Design. Wie hebt sich Fluidum davon ab? Im Vergleich sind wir sicher nicht so modisch und auf den

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ersten Blick weniger auffallend. Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch die aussergewöhnlich eleganten und schlichten Proportionen, welche das Design von Fluidum so einzigartig machen. Mir ist es wichtig, dass meine Möbel langfristig Freude machen. Nicht nur mit hoher Materialqualität, sondern auch mit einem zeitlosen Design. Ausserdem müssen ein Sofa oder ein Bett bequem sein. Ich denke, dass die grossen Marken die Wichtigkeit des Komforts immer noch unterschätzen. Es ist nicht schwer, coole Möbel zu entwerfen. Die Kunst ist es, ein Sofa zu schaffen, das nicht nur atemberaubend schön, sondern auch ergonomisch ist. Das ist mein Anspruch. Wie sind Sie zum Möbel-Design gekommen? Das war schon immer meine Leidenschaft. Ursprünglich habe ich Architektur studiert, aber abgebrochen. Dann war ich in Werbung und PR tätig. Die Leidenschaft für Design blieb und ich fing an, für mich selber Möbel zu entwerfen und zu bauen. Anfangs war es ein Bett. Einige meiner Freunde waren begeistert und wollten dasselbe. Also fand ich jemanden, der es für mich produziert. Schliesslich kam das Bett in die Ausstellung eines Möbelhauses. Mit Erfolg. Ein Jahr später fing ich an, auch Sofas zu entwerfen und zu produzieren. 2001 folgte der erste Grossauftrag für Hofmann La Roche. Das war eine Superreferenz und zog weitere Projekte nach sich. Womit erklären Sie Ihren Erfolg, vom Design einmal abgesehen? Ich entwerfe selber und weiss genau, wie meine Möbel produziert werden. Ich kenne jedes Detail. Mich interessiert


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BEST OF LIVING

Bei Fluidum Interiors in Zürich-West gibt es nicht nur Sofas, Betten und Tische, sondern auch alles andere zum Wohnen.

auch, wie andere Designer und Möbelfirmen arbeiten. In den letzten 15 Jahren war ich an den unterschiedlichsten Projekten beteiligt. Dadurch habe ich eine hohe Kompetenz, die sich über die Jahre entwickelt hat. Auch ist es wichtig, herauszuspüren, was der Kunde will. So ist das neue Bett «King» entstanden. Ich mag schlichte und grazile Betten. Mir fiel aber auf, wie viele Leute zu Hause monströse und protzige Polsterbetten stehen haben, weil sie den Komfort von dicken Matratzen, aufwendigen Lattenrosten und einer höheren Liegefläche schätzen. King ist meine Antwort für diese Kunden. Es ist ein schlankes elegantes Polsterbett, das alle diese Komfortansprüche erfüllt und in eine moderne Inneneinrichtung passt. Sie haben seit zwei Jahren ein eigenes Ladengeschäft... Ja, der direkte Austausch mit dem Endverbraucher ist mir sehr wichtig. Niemand kennt die Produkte von Fluidum so gut wie ich. Diese Kompetenz wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Es macht mir wirklich Spass, meine Produkte selber zu verkaufen. Schön ist auch die Vielschichtigkeit unserer Kunden: Zum Beispiel die junge Architekturstudentin, welche sich voller Freude ein vergünstigtes Ausstellungs-

Fotos: zVg

Die Kunst ist es, ein Sofa zu schaffen, das nicht nur atemberaubend schön, sondern auch ergonomisch ist.

Dreissig Bird-Sessel von Fluidum stehen im Hauptquartier der UNO in New York.

stück ergattern konnte. Das frisch pensionierte Ehepaar, welches auf der Suche nach einem richtig bequemen Sofa ist. Oder die vielen Kunden, welche für komplette Einrichtungen zu uns kommen. Bei Fluidum Interiors bieten wir neben meinen eigenen Sofas, Betten und Tischen alles an, was es zum Wohnen braucht: Lampen, Schränke, Regale, Sideboards, Teppiche, Vorhänge, Gartenmöbel, Bettwaren, etc. Wir zeigen hier neben bekannten Kollektionen auch bewusst Produkte von jungen Designern, die nicht überall zu sehen sind. www.fluidum.ch

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Das linke Zürichseeufer

Von der Pfnüsel- zur

SILBERKÜSTE An der «Pfnüselküste» sind Immobilienbesitzer immer erkältet. Das könnte man meinen, wenn man den Immobilienmarkt am linken Seeufer nicht kennt. Es spricht vieles für die Silberküste.

Fotos: zVg

Von Claude A. Ginesta


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BEST OF LIVING

D

ie Nähe zur Zürcher City, die moderate Steuerbelastung und die eindrückliche Seesicht tragen zur Attraktivität des Immobilienmarktes am ganzen linken Zürichseeufer bei. In den letzten Jahren ist insbesondere mit dem Westring, der Autobahnverbindung nach Luzern sowie dem Eisenbahntunnel Zimmerberg (im Jahre 2003) eine hervorragende Verkehrserschliessung für das linke Seeufer gelungen. Die Gemeinden des Bezirks Horgen haben in den letzten Jahren stark an Attraktivität gewonnen. Das gestiegene Selbstbewusstsein der Region zeigt sich auch im neuen Übernamen, der sich im Volksmund breit gemacht hat: «Silber-» oder «Platinküste» anstelle von «Pfnüselküste». Mit Platinküste ist vor allem die an den Zürichsee grenzende Region des Kantons Schwyz gemeint, welche nach Richterswil beginnt.

Das Preisniveau beider Seeseiten Banken und Immobilienbewertungsunternehmen weisen schon seit einigen Jahren darauf hin, dass sich das Preisniveau am linken und rechten Seeufer synchron erhöht und praktisch gleiche Land- und Wohnungspreise aufweist. Kilchberg hat sein Pendant in Zollikon gefunden, Rüschlikon in Küsnacht, Horgen in Meilen... Besonders in den Gemeinden Kilchberg und Rüschlikon wurden einige grosse Transaktionen beobachtet, welche Landwerte von 4 000 bis 6 000 Franken pro Quadratmeter Bauland aufwiesen. Auch die Preise für Eigentumswohnungen sind in diesen beiden Gemeinden bereits auf Höchstwerte von 15 000 bis 17 000 Franken pro Quadratmeter, ja in Einzelfällen bei Toplagen sogar über 20 000 Franken gestiegen. Unglaubliche Preisentwicklungen haben auch Oberrieden und Horgen gemacht. Diese Gemeinden hatten lange Zeit Mühe, die 2 000 Franken pro Quadratmeter Preisgrenze für Bauland zu durchbrechen. Inzwischen werden an guten Lagen bereits 2 200 bis 3 000 Franken pro Quadratmeter bezahlt. Eine rege Bautätigkeit ist in Horgen, Wädenswil und Richterswil zu verzeichnen. Hier hat man noch am ehesten die Chance, zu vergleichsweise günstigeren Konditionen Wohneigentum zu erwerben. Allerdings sind in diesen Gemeinden die Steuern etwas höher als in citynahen Gemeinden.

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Das Nonplusultra Auch eine Markterhebung vom IAZI (Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien) bestätigt, dass die Preise in Kilchberg am höchsten und auch am stärksten angestiegen sind (um 42 Prozent innert fünf Jahren). Die benachbarte Gemeinde Rüschlikon ist bereits zwölf Prozent günstiger und hatte «nur» ein Wachstum von 31 bis 35 Prozent bei Eigentumswohnungen. Im Bezirkshauptort Horgen liegt das Preisniveau rund ein Drittel tiefer. Richterswil bildet mit rund 40

Prozent tieferem Preisniveau das Ende der Preisskala, anschliessend gehen die Preise an der Platinküste wieder sehr stark nach oben. Dies ist sicher der grösste Unterschied zur Goldküste, hier sind die Landpreise günstiger, je weiter weg man sich von Zürich bewegt. Zum Vergleich: Im Kanton Zürich beträgt der durchschnittliche Preisanstieg innerhalb von fünf Jahren nur rund 20 Prozent. Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Gemeinden lassen sich im Wesentlichen auf drei Einflussgrössen zurückführen: Die Entfernung zur Zürcher City, die Steuerbelastung und die Sicht auf den Zürichsee. Eine zentrumsnahe Wohnlage mit Seesicht und Ruhe ist das Nonplusultra, für das ein Käufer tief in die Tasche greift. Eine Untersuchung des Statistischen Amtes des Kantons Zürich hat gezeigt, dass eine Verkürzung der Fahrzeit zum Zentrum der Stadt Zürich von elf auf zehn Minuten den Grundstückpreis um 3,8 Prozent erhöht. Diese Zahl ist mit Vorsicht zu geniessen, zu viele andere Faktoren wie Ausnützung, Steuersituation, Immissionen, Ausrichtung nach SüdWesten u.ä. beeinflussen den Immobilienwert stärker. Die gleiche Studie vom Statistischen Amt hat ergeben, dass um zehn Prozent niedrigere Steuern den Baulandpreis um 2,5 Prozent erhöhen. Weil attraktive Wohnlagen gute Steuerzahler anziehen, können sich diese Gemeinden tiefere Steuersätze leisten, was deren Attraktivität weiter erhöht. So überrascht es nicht, dass die vier steuergünstigsten Gemeinden im Bezirk – Rüschlikon, Thalwil, Oberrieden und Kilchberg – die höchsten Immobilienpreise aufweisen.

Der Preistreiber Seesicht Schliesslich hat die Seesicht erheblichen Einfluss auf das Preisniveau. Dabei gilt es für das linke Seeufer zu ergänzen, dass der Anblick des Zürichsees von der Silberküste wie auch der Platinküste einiges imposanter wirkt als vom rechten Ufer. Der See öffnet sich und wirkt für den Betrachter grösser und breiter. Zudem ist der Anblick auf die am Abend gelb glänzende Goldküste eindrücklich. Der Wert der Seesicht ist nicht in Zahlen quantifizierbar. Sicher kann festgestellt werden, dass hohe Liebhaberpreise insbesondere für Liegenschaften an guten Lagen mit attraktiver Seesicht bezahlt werden. In den Gemeinden Bäch, Freienbach, Wollerau, Pfäffikon sowie den Nachbarn Altendorf und Feusisberg spielen die Preise schon seit einigen Jahren verrückt. Der Hauptgrund ist die sehr tiefe Steuersituation, sowohl für Private wie auch für Gesellschaften. In diesen Regionen beginnen die Preise für Wohnungen bei rund 10 000 Franken pro Quadratmeter und steigen bei absoluten Liebhaberobjekten an besten Lagen auch schon mal auf 25 000 Franken. Gleiches gilt für Landpreise, wo auch schon mal gleich hohe Landpreise in Wollerau wie im teuren Kilchberg bezahlt werden.

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BEST OF LIVING

Das seltene Gut Einfamilienhaus Egal, ob Silber- oder Goldküste: Eine Entwicklung, welche sich an beiden Seeufern feststellen lässt, sind die Preisschübe bei den freistehenden und einseitig angebauten Einfamilienhäusern. Ältere Einfamilienhäuser werden oftmals aufgrund der seit 1995 vorhandenen Verdichtungsmöglichkeiten abgerissen und mit Mehrfamilienhäusern (im Stockwerkeigentum) überbaut. Viele Aspekte sprechen dafür, dass das Einfamilienhaus anlagetechnisch zum werthaltigsten Gut in der Zukunft gehört. Es sollte mögliche Marktabschwünge relativ unbeschädigt überstehen dürfen. Der Eigentumswohnungsmarkt ist durch starke Neubauproduktion im Gleichgewicht. Hier könnte die Entwicklung in Zukunft weniger dynamisch als bei Einfamilienhäusern aussehen, obschon die

Der Eigentumswohnungsmarkt ist durch starke Neubauproduktion im Gleichgewicht. Demografieentwicklung eine zunehmende Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen voraussagt. Eine spürbar geringere Nachfrage verzeichnen im Moment ältere Reihenmittelhäuser und Dachmaisonettewohnungen. Diese sind etwas aus der Mode gekommen, stellen jedoch attraktive Kaufgelegenheiten für Käufer mit reduziertem Kaufbudget dar. Anzeige

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BEST OF LIVING

Foto: bilderbox.de

ZKB-Tipp

Die Hypothekarmodelle Die Hypothekarzinsen befinden sich seit längerer Zeit auf sehr tiefem Niveau. Wie lange werden die Hypothekarzinsen noch auf diesem Stand verharren? Und welches Hypothekarmodell ist in der momentanen Marktsituation ratsam?

Empfehlung

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erglichen mit dem Jahresanfang sind die kurzfristigen wie auch die mittel- bis langfristigen Zinssätze leicht angestiegen. Für Eigenheimbesitzer präsentiert sich die Situation jedoch nach wie vor vielversprechend. Trotz der Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 7. April unterliess es die Schweizerische Nationalbank (SNB) an ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung von Mitte März, den Eindruck einer baldigen Zinserhöhung zu erwecken. Einiges spricht aber dafür, dass die SNB mit einem Zinsschritt im September folgen wird. Welches Hypothekarmodell sich in der momentanen Lage am besten eignet, hängt allerdings nicht nur vom Zinsniveau ab. Entscheidend sind immer auch die individuelle Situation, die Risikofähigkeit und -bereitschaft sowie die Flexibilität des Hypothekarnehmers.

Budgetsicherheit bei Festhypothek Für Eigenheimbesitzer, die Budgetsicherheit gross schreiben, bietet die klassische Festhypothek eine zuverlässige Kalkulationsmöglichkeit. Einmal abgeschlossen, bleibt der Zinssatz während der vereinbarten Laufzeit unverändert. Je nach Finanzinstitut werden Laufzeiten von zwei bis 15 Jahren

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Ausleihungen kurzfristiger Gelder zwischen den Banken. Da sich der Zinssatz einer Libor Hypothek vergleichsweise rasch ändern kann, wird sie in der Regel mit einer fixierten Zinsobergrenze angeboten. Für diese Absicherung des Zinsrisikos ist eine zusätzliche Prämie zu zahlen. Bei gewissen Finanzinstituten lässt sich alternativ vereinbaren, auf vorgegebene Zeitpunkte hin von einer Libor Hypothek in eine Festhypothek zu wechseln.

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angeboten. Das aktuelle Zinsniveau ermöglicht derzeit den Abschluss von Festhypotheken zu attraktiven Konditionen. Die meisten Banken bieten auch Zinssatzfixierungen für künftige Hypothekargeschäfte an. Das heisst, bis zu zwei Jahren vor dem effektiven Fälligkeitstermin einer noch laufenden Hypothek können Zinssätze für die Anschlussfinanzierung fixiert werden.

Anpassung bei variablen Hypotheken Der Zinssatz einer klassischen variablen Hypothek richtet sich nach dem Geld- und Kapitalmarkt und passt sich den Marktveränderungen an. Demzufolge lässt sich von sinkenden Zinsen profitieren. Allerdings ist eine zuverlässige Budgetkalkulation bei diesem Produkt nicht möglich.

Für Eigenheimbesitzer, denen Budgetsicherheit wichtig ist und die langfristig von tiefen Zinsen profitieren möchten, ist derzeit der Abschluss einer mittelbis langfristigen Festhypothek zu empfehlen. In Anbetracht der tiefen Zinssätze am Geldmarkt bietet eine Libor Hypothek für Eigenheimbesitzer mit Risikoneigung eine interessante Variante. Dabei gilt es jedoch, die Zinsentwicklung intensiv zu verfolgen, um den geeigneten Zeitpunkt für einen Wechsel in eine Festhypothek nicht zu verpassen. Foto: zVg

Geldmarktangebote attraktiv In Phasen sinkender oder gleichbleibender Zinsen ist die Libor Hypothek eine besonders interessante Finanzierungsform. Bei diesem Modell setzt sich der Zinssatz aus einem Basiszinssatz, dem LIBOR (London Interbank Offered Rate), sowie einer individuellen Kundenmarge zusammen. Der LIBOR wird täglich von den wichtigsten Platzbanken in London fixiert und bezeichnet den aktuellen Zinssatz für

MARTIN LOOSLI Leiter Produktmanagement Bilanz- & Geldverkehrsgeschäft, Zürcher Kantonalbank


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BEST OF LIVING

Richterswil, Siedlung Aquamarin

In unmittelbarer Nähe zum See entstehen in Richterswil 27 Eigentumswohnungen mit 2 ½ - bis 5 ½ -Zimmern – inklusive Aussicht von Rapperswil bis Zürich.

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er eine Wohnung am Ufer des Zürichsees sucht, braucht in aller Regel viel Geduld. Wohnraum am See ist ein rares Gut und entsprechend begehrt sind die seltenen Objekte, die überhaupt zum Verkauf angeboten werden. Auf einem der letzten freien Grundstücke in unmittelbarer Nähe zum See werden nun in Richterswil gleich 27 exklusive Eigentumswohnungen entstehen. Die zukünftigen Eigentümer von Aquamarin erhalten einen privaten Bahnübergang, der sie mit dem Seeuferweg Richterswil – Wädenswil verbindet und den direkten Seezugang ermöglicht. Nachdem die Baubewilligung vor kurzem in Rechtskraft getreten ist, steht die Realisierung bevor. Der Wohnpark «Aquamarin» liegt eingebettet in die Landwirtschaftszone an der Gemeindegrenze zu Wädenswil und wird aus sieben architektonischen

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Einheiten bestehen. An drei Bauten auf dem oberen Plateau mit einer Passage für Gewerberäume schliessen seeseitig vier Terrassenhäuser an. Jede der insgesamt 27 Wohnungen ist zum See hin orientiert, verfügt über eine Terrasse oder einen Garten, viel Privatsphäre sowie einen traumhaften Ausblick von Rapperswil bis nach Zürich. Der abgestufte Terrassenbau fügt die Siedlung organisch in die Landschaft ein und sorgt zusammen mit einer Schallschutzverbauung entlang der Bahnlinie für einen wirksamen Immissionsschutz. Gestaltung und Innenausbau der Wohnungen können zum jetzigen Zeitpunkt individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der künftigen Bewohner abgestimmt werden. Die Kaufpreise liegen je nach Grösse und Lage der Wohnungen zwischen CHF 530 000 und CHF 2,7 Millionen. www.aquamarin-richterswil.ch

Fotos: zVg

Stilvoller Ausblick


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BEST OF LIVING

Hard Turm Park, Zürich

Auf dem ehemaligen Hardturm-Areal wird gebaut: Am 12. Mai wurde der Spatenstich für die zweite Etappe des Projekts Hard Turm Park vorgenommen; ein Hochhaus entsteht. Das 24-geschossige Hochhaus wurde von Gmür & Geschwentner Architekten AG entworfen. In den unteren zehn Etagen entsteht das Sheraton Zürich Hotel. Es ist im 4-Sterne-SuperiorSegment angesiedelt und verfügt über 196 Zimmer und Suiten, zudem über Konferenz- und Tagungsräume, Restaurants sowie einen Wellness- und Fitnessbereich. In den Etagen elf bis 24 kommen 121 Eigentumswohnungen zu liegen, die sich bereits in der Vermarktung befinden. Bezug ist im Frühling 2014. Die vielseitigen Grundrisse sprechen ein urbanes Publikum an, welches den Blick über Zürich schätzt, sei es in Richtung Altstadt und See oder in Richtung Uetliberg und Limmattal. Der Hard Turm Park ist ein gemeinsames Entwicklungsprojekt der Halter Unternehmungen und der Hardturm AG. Bis 2015 entstehen weitere

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Gebäude mit gemischter Nutzung und vielen attraktiven Wohnungen. Die erste Etappe, eine Hofrandbebauung mit einem 25hours Hotel, 120 Mietwohnungen, Kinderkrippe und -garten sowie Einkaufs- und Verpflegungsangeboten ist im Bau bereits weiter fortgeschritten. Für Fertigstellung und Bezug wird es voraussichtlich im Herbst 2012 soweit sein. Für die Architektur verantwortlich ist das Büro ADP Architekten. Eine dritte Etappe befindet sich in Planung. Abgerundet wird das Gesamtprojekt durch grosszügig bemessene Grünräume und Aussenplätze, Fuss- und Velowege zur Verbindung von Limmat und künftigem Pfingstweidpark, und der ausgezeichneten Anbindung an den öffentlichen Verkehr: Ab Dezember 2011 verkehrt die neue Tramlinie Zürich West mit zwei Haltestellen di-

Fotos: zVg

Blick über die Stadt

rekt am Hard Turm Park. Damit ist der Zürcher Hauptbahnhof in weniger als zehn Minuten erreichbar. Und der Autobahnanschluss liegt ohnehin in unmittelbarer Nähe. www.hardturmpark.ch


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10 luxuriöse Wohnungen mit vielen architektonischen Finessen. www.adlis-hill.ch

2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen mit traumhafter Aussicht auf den Zürichsee. www.wohnpark-kaepfnach.ch

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WIESENSTRASSE FREIENBACH

An sonniger und ruhiger Lage: 3½- und 4½-ZimmerWohnungen in Tann (Rüti ZH), Bezug Sept./Dez. 2011. www.vista-verde.ch

Schöne Überbauung mit klarer, zeitgemässer Architektur in der steuergünstigen Gemeinde Freienbach. www.wiesenstrasse.ch

W I B E R G 2 A LT E N D O R F

ALPENBLICKSTRASSE LACHEN

Modernes Büro- und Wohnhaus mit 4 Dachwohnungen und Büroräumlichkeiten im Stockwerkeigentum. www.wiberg2.ch

28 Eigentumswohnungen an bester, zentraler und ruhiger Lage am oberen Zürichsee. www.alpenblickstrasse.ch

Letzte Attikawohnung

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BEST OF LIVING Am Bächli, Fehraltorf

Weite und Freiraum

Foto: zVg

Die fünf Mehrfamilienhäuser «Am Bächli» liegen, wie es der Name verrät, direkt an einem Naturbach, der die Grundstücke von der Landwirtschaftszone trennt. Die terrassenartige Anordnung der von Obstbäumen geprägten Gemeinschaftsflächen und Privatgärten, primär jedoch die überdurchschnittlich hohen Gebäudeabstände, vermitteln ein Gefühl von Weite und Freiraum. 3 ½- und 4 ½-Zimmer-Wohnungen ab CHF 585 000.–. Bezugsbereit: Sommer 2012. www.belle-immo.ch

Seefeldpark, Uster

Foto: zVg

Nahe am See

GREENWELL, Zürich

Am Fusse des Berges

Wohnen im Seefeldpark bedeutet Wohnen mit Freizeitcharakter. Die unmittelbare Nähe zum Greifensee und zum Strandbad Niederuster sowie die schöne Lage angrenzend an die Landwirtschaftszone sind nur einige Argumente. Die vielen unterschiedlichen Wohnungstypen und Grundrisse sind die Antwort der Projektplaner auf die typologischen Wünsche unterschiedlicher Käufergruppen wie Familien mit Kleinkindern, Ehepaare, Singles etc. In vier Mehrfamilienhäusern werden 3½-Zimmer als Garten-, Gartenmaisonette-, Etagen-, Dach- und Dachmaisonettewohnungen, 4 ½-Zimmer als Garten- und Etagenwohnungen sowie 5 ½-Zimmer als Garten-, Etagen- und Dachmaisonette-Wohnungen angeboten. Verkaufsstart: Herbst 2011. www.belle-immo.ch

Foto: zVg

Licht und Wärme sind Essenzen eines gesunden und heiteren Lebens. In den zweigeschossigen Terrassenwohnungen am Fusse des Uetlibergs entfaltet sich ein harmonisches und komfortables Wohngefühl. Das lichtdurchflutete Raumkonzept der Wohnungen «GREENWELL» lassen die Bewohner sich wohlfühlen. Ausgiebigen Genuss im Freien bieten die 60 m2 grosse Terrasse sowie ein Sitzplatz mit Pflanzbereich, beide mit unverbauter Sicht auf die Stadt Zürich. 4 ½-Zimmer-Maisonette-Terrassenwohnungen ab CHF 1 480 000.–. Bezugsbereit: Frühjahr 2012. www.belle-immo.ch Anzeige

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BEST OF LIVING Projekt: Schatzacher, Dübendorf-Gfenn

Schatzsuche in Dübendorf

Foto: bilderbox.de

In Dübendorf Gfenn, an der Überlandstrasse entsteht die zukunftsorientierte Wohnüberbauung Schatzacher mit vier Mehrfamilienhäusern. Diese werden zur Südseite hin hervorragend in das angrenzende Wohnquartier eingebettet und verleihen durch ihre offenen und grosszügigen Grünflächen viel Lebensqualität. Der freie Blick auf den Zürichberg und die Pfannenstielkette machen das Objekt mit seiner guten Besonnung zu einem Ort des Wohlbefindens. Die 2 ½- bis 4 ½-Zimmer Garten-, Geschoss-, und Attikawohnungen im Minergie-P-Standard und einer Erdsondenheizung, überzeugen durch ihre interessanten Grundrisse und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die gewählte Gebäudeform schafft Schutz gegen Norden und verleiht Ruhe und Entspannung im Süden. Sichern Sie sich bereits heute einen Informationsvorsprung und mailen Sie Ihre Kontaktangaben mit Vorname, Name, Adresse und einer E-Mailadresse an stefanie.huber@fruehimmo.ch. www.fruehimmo.ch

Projekt: Hamilton-view, Glattpark

Eine Stadt entsteht

Foto: bilderbox.de

Auf einer Fläche von 670 000 m2 entsteht in Opfikon-Glattbrugg zwischen der Stadt Zürich und dem Flughafen Kloten der neue Stadtteil Glattpark. Dieser präsentiert sich durch seine Nähe zur Stadt Zürich und dem Naherholungsgebiet vor der Haustüre als attraktiver Wohnort. An bester Lage, direkt am Glattpark-See erstellen wir die Wohnüberbauung Hamilton-view. Verwirklichen Sie hier Ihren ganz persönlichen Lebenstraum und profitieren Sie von einem vielfältigen Angebot an bester Lage. Die Projekthomepage www.hamilton-view.ch wird in Kürze aufgeschaltet. www.fruehimmo.ch

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La differenza

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Foto: zVg

BEST OF LIVING

Sinfonie, Wülflingen

Hier steckt Musik drin Individuelles Wohnen mit vollem Genuss! Am Terrassenweg in Winterthur-Wülflingen entstehen an sonniger Hanglage traumhafte 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Eigentumswohnungen (66 m2 – 138 m2) ab CHF 375 000.–. Die Wohnungen zeichnen sich durch einen hochwertigen Ausbaustandard aus. Verleihen Sie den raffinierten Grundrissen Ihre ganz persönliche Note. Das Projekt verbindet die Vorteile des stadtnahen Wohnens und die Nähe zur

Natur. Das Freibad, diverse Spielplätze und Kindergärten befinden sich in unmittelbarer Gehdistanz. Auf unserer Projekthomepage www.sinfonie-wülflingen.ch finden Sie immer die aktuellsten Informationen wie Baubeginn, Wohnungspreise, Grundrisspläne und Baubeschrieb. Herr Sandro Piccirilli freut sich auf Ihren Anruf (Tel. 043 233 41 45). www.fruehimmo.ch

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BEST OF LIVING Albatros, Unterengstringen

Foto: zVg

An der oberen Hönggerstrasse, gegenüber des Dahlienparkes entsteht die Wohn- und Gewerbeüberbauung Albatros. Gute Verkehrsanbindungen, eine schöne ländliche Umgebung und ein attraktiver Steuerfuss sind nur einige der Vorteile dieses Standortes. Alle 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Eigentumswohnungen (80 m2 – 143 m2) ab CHF 575 000.– verfügen durch ihre moderne Architektur über einen grosszügigen Wohn-/ Essbereich und überzeugen durch ein erstklassiges Raumkonzept. Informieren Sie sich auf der Homepage www.albatros-unterengstringen.ch über den aktuellen Stand des Projektes und überzeugen Sie sich selbst von der Attraktivität dieser Überbauung. Der Verkauf ist bereits gestartet. www.fruehimmo.ch

Foto: zVg

Nur Fliegen ist schöner

Greifensee, Im Hof

Villa mit hauseigenem Park Über die einladende Vorfahrt erreichen Sie diese herrliche Villa (452 m2 Wohnfläche) mit eigenem Park. Durch ein prachtvolles Eingangstor gelangen Sie in die grosszügige, lichtdurchflutete Eingangshalle. Geniessen Sie im nach Süden ausgerichteten Wohnzimmer gemütliche Abende am Kamin. In der exklusiv eingerichteten Küche mit hochwertigen Geräten, Kochinsel und eigenem Cheminée wird Kochen zum Genuss. Im Obergeschoss befinden sich zwei zauberhafte Schlafzimmer mit Ankleide, welche je über ein eigenes luxuriöses, in hellem Marmor gehaltenes Bad verfügen. Das dritte Zimmer im Erdgeschoss mit Einbaumöbeln und

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schönstem Holz ist ein zusätzliches Plus. Im herrlichen hauseigenen Park sorgen viele Bäume, ein geheizter OutdoorPool, eine Pergola und mehrere, teilweise gedeckte Sitzplätze für Ruhe und Erholung pur (Grundstücksfläche 3 576 m2). Ihren eigenen Wellnessbereich mit grossartigem, von Marmor umgebenem Whirlpool und eine hauseigene Sauna finden Sie im Untergeschoss dieser einzigartigen Villa. In der Garage ist zudem Platz für sechs Autos. Dank einer Ausbaureserve können Sie diese Villa auf Wunsch noch weiter aus- oder anbauen. Bezug: Nach Vereinbarung – Herr Roger Ehrler freut sich auf Ihren Anruf (Tel. 044 864 44 66). www.fruehimmo.ch


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BEST OF LIVING

Riedmühlepark, Dietlikon

Mit Weitblick

Fotos: zVg

An attraktiver Wohnlage in Dietlikon entstehen 76 neue Eigentumswohnungen in sechs Häusern. Der Riedmühlepark liegt unmittelbar neben der unverbaubaren Landwirtschaftszone und ist nur wenige Minuten vom Dorfzentrum und dem Bahnhof entfernt. Die Realisierung des Projekts erfolgt in zwei Etappen bis Sommer bzw. Ende 2013. Der Baubeginn ist für Winter 2011 vorgesehen. Bis anhin gibt es in Dietlikon kaum Eigentumswohnungen, obwohl die Nachfrage durchaus vorhanden ist. Das Projekt Riedmühlepark schliesst nun diese Lücke. Auf dem Areal zwischen Riedmühlestrasse, Altbach und Landwirtschaftszone werden in zwei Etappen bis 2013 insgesamt 76 neue Eigentumswohnungen gebaut. Die qualitativ hochwertigen Woh-

nungen mit 2 ½-, 3 ½-, 4 ½oder 5 ½-Zimmern verfügen über äusserst attraktive Grundrisse. Die Wohnungen haben praktisch von jedem Zimmer aus Zugang zu Balkon, Terrasse oder Garten. Zwischen den Gebäuden finden sich parkähnliche Grün- und Spielflächen. Dazu kommen die Naturumgebung, der mit Pappeln gesäumte Altbach und der unverbaubare Weitblick. Der Riedmühlepark wird nach Minergie-P®-Standard realisiert. Alle Komponenten wie Dämmung, Wärmeerzeugung, Lüftung/Lufterneuerung sind konsequent auf dieses Ziel ausgerichtet. Neben Wohnkomfort und Bauqualität überzeugt die Überbauung auch durch ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis. Die Baubewilligung liegt vor. In einer ersten Bauetappe sind bis Sommer 2013 drei sechsgeschossige Gebäude (zwei Punkthäuser und ein Langhaus) mit 43 Wohnungen geplant. Die zweite Etappe mit weiteren 33 Wohnungen wird voraussichtlich Ende 2013 bezugsbereit sein. Bauherrschaft und Projektentwicklung übernimmt die Implenia Development AG mit Sitz in Dietlikon. Für die Architektur verantwortlich ist A.D.P. Walter Ramseier AG, Zürich. Verkauf über Kuoni Mueller & Partner Residential AG, Christian Haupt. www.riedmuehlepark.ch

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Die Baumesse. Wo man schaut, bevor man baut.

Parallelmesse Patronat

Quelle: marty häuser Š

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Presenting Partner


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BEST OF LIVING

In die Stadt geguckt

Foto: zVg

Wohn-News

In den Garten gestellt harz-Tischplatte kann sogar die Farbe ausgewählt werden. Die hochwertigen Kunststoffe sind präzise verarbeitet und nach ISO-Normen für Qualität und Umwelt zertifiziert. – Für uns top!

Foto: zVg

Den Feierabend im Garten an der eigenen Bar geniessen... Bei ABA Garden gibt es Tische, Stühle und Hocker für den grünen Aussenbereich. Die Tischplatte wird aus den Materialien Holz, Glas oder Kunstharz – je nach Wunsch – gefertigt. Bei der Glas und Kunst-

Die hauptberufliche Rechtsanwältin Tonia Luisa Villiger streift gerne mit der Kamera durch Zürich. Was sie dabei entdeckt, ist in einem Buch mit dem fantastischen Titel «Tausendundeine Stadt Zürich» auf Papier gebracht. Seite für Seite entblättert die Stadt ihre Facetten. Ein Graffiti beim Jugendkulturhaus Dynamo. Surfer-Demo in der Limmat. Das Zürichsee-Dampfschiff im Regen. Frankie B., der Coiffeurmeister am Rindermarkt, trinkt sein Feierabend-Bier. Erker, verziert, verwittert. Männer im Anzug spielen auf dem Lindenhof Schach. – Momentaufnahmen einer Stadt, die mehr kann, als Touristen brav ihre Schokoladen-Seite zu zeigen. Auf 192 Seiten präsentiert dieses Buch Zürich. Von innen, von aussen, auf Abwegen. ISBN 978-3-280-05308-9

www.aba-garden.ch

Foto: zVg

In das Bett gesunken

Das Bettmodell «iuno» kommt ohne Schnörkel aus, ist deshalb aber nicht weniger kunstvoll. Der Entwurf stammt vom Tessiner Designer Nicola Turrini.

Es wird auf Wunschmass und in elf verschiedenen Holzarten gefertigt. Das Bett ist für fast alle handelsüblichen Roste und Matratzen geeignet. Selbst

sehr hohe Komfortmatratzen finden darin Platz. – Schlicht und schön, finden wir. Na dann, gute Nacht! www.tossa.ch

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Attraktive Wohnregion mit hoher Lebensqualität

Winterthur erwartet Sie! Winterthur bietet nicht nur eine schweizweit einmalige kulturelle Vielfalt, praxisnahe Ausbildungen und zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Die Einwohnerinnen und Einwohner lieben ihre Stadt auch wegen des attraktiven, aber dennoch preiswerten Wohnraums und der hohen Lebensqualität.

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ie Wohnregion Winterthur ist die Wohnalternative im Grossraum Zürich geworden! Wer hier das Wohnangebot genauer unter die Lupe nimmt, findet eine erstaunliche Vielfalt an Wohnformen und Wohnqualitäten vor. Häuser und Wohnungen widerspiegeln, wie sich die Stadt entwickelt hat: Romantische Altstadthäuser, herrschaftliche Villen mit grosszügigen Parkanlagen, urbane Überbauungen auf ehemaligen Industriearealen, nachhaltig konzipierte Siedlungen in den Quartieren. Trotz des dynamischen Wachstums ist Winterthur eine lebenswerte Stadt. Das be-

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weisen die vielen Grünflächen und alten Baumbestände, die neu erstellten Parkanlagen sowie die mehrfach preisgekrönten Plätze. Egal, in welchem Stadtteil Sie wohnen: Durch die überschaubare Grösse Winterthurs bleibt das Zentrum stets in kurzer Zeit erreichbar. Preise unter Zürcher Niveau Stadt und Region Winterthur haben sich in den letzten Jahren sehr erfreulich entwickelt. Der stetige Anstieg der Wohnbevölkerung bestätigt die Attraktivität der Wohnre-


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gion. Auch das Wohnangebot hat laufend zugenommen, zahlreiche Wohnimmobilien wurden 2010 erbaut oder befinden sich zurzeit in Planung. Als Gründe für diesen positiven Trend werden in diversen Berichten und Studien unter anderem die hervorragende Infrastruktur, die weiterhin fairen Miet- und Kaufpreise, das breite Wohnangebot, die gute Erreichbarkeit, aber auch die hohe Lebensqualität angegeben. Die Wohnregion Winterthur ist somit dank spannender Wohnangebote in Verbindung mit hoher Lebensqualität und attraktiven Preisen – die Durchschnittspreise von Mietwohnungen als auch von Eigenheimen liegen deutlich unter denjenigen der Stadt Zürich – zur Wohnalternative im Grossraum Zürich geworden. Sie wissen die Vorzüge von Winterthur zu schätzen, möchten aber lieber in einer ländlichen Umgebung leben? Auch dies bietet die Wohnregion: Die umliegenden Gemeinden sind in bildschöne Landschaften eingebettet und bestechen mit Charme und Tradition. Wo Lebensqualität zu Hause ist Die idyllische Lage der Stadt zwischen sieben bewaldeten Hügeln erlaubt es, einzigartige Terrassenhäuser im gehobenen Segment anzubieten. Sie befinden sich meist am Stadtrand, nahe an Wäldern oder Naherholungsgebieten und zeichnen sich dank ihrer Hanglage durch eine atemberaubende Sicht teilweise bis in die Berge aus. Auf dem Stadtgebiet entstehen derzeit neue Terrassenhäuser, wel-

che zwischen 2012 und 2014 bezugsbereit sein werden. Wenn Sie Wohnen mit Genuss verbinden, gehören vielleicht auch Sie zu den Käufern! Wie vielfältig das Wohnangebot in Winterthur ist, verdeutlicht folgendes Beispiel: Attraktive Wohnungen werden nicht nur am Stadtrand gebaut, sondern auch zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Eine entsprechende Liegenschaft wird momentan erstellt. Sie wird nach ihrer Fertigstellung im Jahre 2013 Etagenwohnungen, Maisonettes und Ateliers anbieten können. In Winterthur wird neu auch das Dienstleistungskonzept «Wohnen mit Service» angeboten. Angepasst an heutige Lebensformen stehen unter anderem den Bewohnerinnen und Bewohnern der obengenannten Überbauung ein Concierge und diverse Dienstleistungen wie zum Beispiel die Entgegennahme von Lieferungen zur Verfügung. «Wohnen mit Service» werden auch Mieter in der Überbauung Rosenberg für sich in Anspruch nehmen können, die ebenso von der unmittel baren Nähe zum Autobahnanschluss Winterthur Ohringen profitieren. Die zahlreichen Läden im selben Gebäude komplex laden ausserdem zu einem attraktiven Shoppingerlebnis ein. Weitere komfortable Miet- und Eigentumswohnungen entstehen in der ganzen Wohnregion Winterthur. Sie befinden sich an der Peripherie, mitten im Grünen oder zentral im Stadtzentrum. Dass in Winterthur an attraktiver Lage gewohnt werden kann, zeigt auch das Beispiel des neuen Eulachparks, an dessen Rand eine Wohnoase mit

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Publireportage

Fotos: Standortförderung Region Winterthur, Stefan Kubli

BEST OF LIVING


Fotos: Karl’s kühne Gassenschau, Hanspeter Schneider, Standortförderung Region Winterthur

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stilvollen und hochwertigen Wohnungen entstanden ist. Der Park besticht durch vielseitige Nutzungen wie Spiel, Bewegung, Picknicken und Ausruhen. Die Eulach, der Winterthurer Stadtfluss, fliesst mitten durch die Anlage und verleiht ihr ihren Namen. Mit seiner Gestaltung und vielfältigen Ausrüstung profitieren alle Winterthurerinnen und Winterthurer vom Eulachpark. Wo das Leben lebenswerter ist Die Stadt und Region Winterthur bietet so vielfältige Freizeitmöglichkeiten an, dass die Einwohnerinnen und Einwohner bei der Wahl ihres Programms oft die Qual der Wahl haben: Rund 420 000 Quadratmeter öffentliche Grünanlagen befinden sich in der Stadt mit dem grössten Waldanteil der Schweiz. Sportfreunde kommen auf den Golfplätzen, auf den Beach-Volleyball-Anlagen, auf den Vita Parcours in den Wäldern oder auf den zahlreichen Fahrrad- und BladeRouten in der ganzen Wohnregion Winterthur voll auf ihre Kosten.175 Kilometer Radwege durchziehen die Stadt und machen Winterthur zur Velostadt. In einem heissen Sommer dürfen aber auch Abkühlungsmöglichkeiten nicht fehlen. Insgesamt fünf städtische Freibäder – die meisten davon wurden in den vergangenen Jahren renoviert – laden dazu ein, besucht zu werden. Das wohl schönste ist das Freibad Wolfensberg, welches sich an einer etwas erhöhten Lage und übrigens ganz in der Nähe der Überbauung Rosenberg befindet.

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Jenen, die es vorziehen, in Naturwasser zu baden, empfehlen wir, an die nahe gelegenen Seen zu fahren. Der Bodensee, der Zürichsee, der Pfäffikersee und der Greifensee sind in einer halben Stunde von Winterthur aus zu erreichen. In der Stadt und Region selber sind es die Flüsse, die im Sommer zu beliebten Freizeitdestinationen werden. Die Eulach und die Töss offerieren Wasserfreunden idyllische Plätzchen an mehreren Orten in der ganzen Wohnregion. Im Sommer versprüht die Altstadt mit ihren Brunnen und Gartenbeizen ein mediterranes Ambiente. Cafés und Restaurants laden zur Stärkung ein und auch die vielen lauschigen Plätze, Sitzbänke und schönen Parkanlagen sind in der warmen Jahreszeit beliebte Orte, um gemütliche Stunden zu verbringen. Wo Langeweile unbekannt ist Winterthur bietet auch in diesem Sommer zahlreiche Veranstaltungen an, die mitunter auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Das 2. Skulpturen Symposium gibt wertvolle Impulse für die Auseinandersetzung mit aktuellen Kunstschaffenden – und dies im Freien! In einer schönen Parkanlage finden die Besucherinnen und Besucher eine breite Palette von ausgestellten dreidimensionalen Werken vor. «Karl’s kühne Gassenschau» gastiert mit ihrem neuesten Spektakel «FABRIKK» in diesem Sommer wieder exklusiv in Winterthur. Das Stück handelt von Heimat, Identitätsverlust und Schokoladenträumen. Mitte


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Fotos: Stefan Kubli, Standortförderung Region Winterthur

BEST OF LIVING

Events in und um Winterthur 28.05.–28.08.2011 Biennale Skulpturen Symposium (www.skulpturen-winterthur.ch) 15.06.–15.10.2011 Spektakel «FABRIKK» von Karl’s kühne Gassenschau (www.fabrikk.ch) 16.07.2011 SF bi de Lüt – Live aus Winterthur! (www.sendungen.sf.tv/sf-bi-de-luet-live) 17.08. –28.08.2011 36. Winterthurer Musikfestwochen (www.musikfestwochen.ch) Aug. – Sep. 2011 Dorffeste in vier Winterthurer Stadtkreisen 03.09.2011 Freundschaftsspiel FC Winterthur – FC St. Pauli (www.fcwinterthur.ch) www.kultur.winterthur.ch www.winterthur-tourismus.ch www.standort-winterthur.ch

INFORMATIONEN ZUR WOHNREGION WINTERTHUR

Maya Gadgil Leiterin Wohnortmarketing Standortförderung Region Winterthur Im Hauptbahnhof, Postfach 8401 Winterthur Telefon: 052 2676797 office@standort-winterthur.ch www.standort-winterthur.ch

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Attraktive Stadt, attraktiv gelegen Ein weiteres grosses Plus der Stadt und Region Winterthur ist ihre ideale Lage. Wer häufig unterwegs ist, hat mit der Stadt einen zentralen Ausgangspunkt. In weniger als 20 Minuten ist man mitten in der City von Zürich oder am Flughafen Zürich, von wo täglich alle fünf Kontinente angeflogen werden. Die deutsche, französische und die österreichische Grenze sind in weniger als einer Stunde erreichbar. Eine Stadt, 23 Gemeinden, unzählige Möglichkeiten: Viel Spass beim Entdecken der Wohnregion Winterthur. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

WEITERE INFORMATIONEN

…winterthur…

Juli wird das Schweizer Fernsehen seine beliebte Sendung «SF bi dä Lüt» live aus Winterthur ausstrahlen. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, dem Event in der historischen Altstadt beizuwohnen. Wenn das Ende des Sommers naht, dreht Winterthur nochmals richtig auf: Dann vibriert die Altstadt im Takt der Musikfestwochen. Während zwölf Tagen wird in den Gassen aktuelle Musik und Kleinkunst zelebriert. In vier Stadtkreisen, die für ihren Dorfcharakter bekannt sind, finden im Spätsommer Dorffeste statt. Und Fussballfreunde machen sich anfangs September ein Bild davon, ob der lokale FC Winterthur dem Hamburger Traditionsverein FC St. Pauli auf der Schützenwiese in einem Freundschaftsspiel Paroli bieten kann.


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attika 06/ 2011 erscheint am 29. August

Foto: zVg

VORSCHAU

Lifestyle

40 Jahre Cécile

Foto: zVg

Foto: zVg

Cécile Boccù, Corinne Gähwiler und ihr kleines Mode-Geschäft sind ein Phänomen. Seit 40 Jahren fällt unweigerlich ihr Name, wenn von Mode in der Schweiz die Rede ist. Sie geniessen das Vertrauen der halben Schweizer Prominenz. Ein Rück- und Ausblick.

Living

Lifestyle

Zürcher Märkte

Bauen und Modernisieren

Wo es die besten Gemüse, Früchte, Fische, Fleischwaren, Käse und mehr gibt . Die Reportage.

Neue Küchen, neue Bäder, neue Häuser. Die aktuellen Trends des Marktes, Innovationen für Bauherren.

WIR DANKEN FÜR DEN PARTNERSCHAFTLICHEN AUSTAUSCH:

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