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ZÜRCHER IMMO-MARKT

Lifestyle | Living | Design | People | Culture Einzelpreis chf 8.–

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2012 9. Jahrgang 04

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www.attika-magazin.ch

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

04/2012

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

Special-Edition

BEST OF ZÜRICH


kreaktiv


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EDITORIAL

… und zum Dritten… Liebe Leserin, lieber Leser Da ist sie – unsere dritte Sonderausgabe über die «Besten» aus unserem Lebensraum in Sachen Leidenschaft und Lebensart. Auch dieses mal haben wir über eine längere Periode recherchiert und die vorliegende Nummer kreiert. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an alle, die an dieser Special-Edition mitgewirkt haben. Es ist auch in diesem Jahr keine Hitparade und wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In meinen Augen gehören alle in dieser Ausgabe auftauchenden Personen und Unternehmen in ihrem Metier zu den «Besten». Es gibt noch unzählige spannende Themen, interessante Menschen mehr, über die wir berichten und die den Titel «Best of Zürich» für sich beanspruchen könnten. Mit der «Best of Zürich»-Ausgabe möchten wir Ihnen zeigen, dass anspruchsvolle Lebensart und Dienstleistung nicht nur monetäre oder elitäre Angelegenheiten sind, sondern das Ergebnis fantastischer Ideen und herausragender Talente. In der Rubrik «Best of People» stellen wir Ihnen wieder bekannte Protagonisten vor, aber auch unbekannte Menschen, die es unbedingt zu Bekanntheit bringen sollten. Sie alle erzählen von ihrer Passion.

Foto: Thomas Buchwalder

In den anderen Rubriken präsentieren wir Ihnen einen Querschnitt «der Besten» aus den Bereichen Wohnen, Kultur, Genuss, Freizeit und Lifestyle. Freuen Sie sich auf eine Reise an bekannte und unbekannte Orte in und um Zürich, besuchen Sie mit uns fesselnde Persönlichkeiten. Eine angenehme Lektüre und einen schönen Sommer wünscht Ihnen Urs Huebscher Verlags- und Redaktionsleitung

9. Jahrgang, Nr. 04/2012, www.attika-magazin.ch • VERLAG SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich, Tel. 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.swissbusinesspress.ch • HERAUSGEBER Remo Kuhn • VERLAGS- UND REDAKTIONSLEITUNG Urs Huebscher, huebscher@attika-magazin.ch • REDAKTION Stine Wetzel, wetzel@attika-magazin.ch • REDAKTIONELLE MITARBEITER Sabine Biedermann, Franco Brunner, Frank Ebinger, Claudia Marson, Moritz Micalef, Carina Scheuringer, Deborah Stucki • ANZEIGEN info@attika-magazin.ch, Tel. 044 306 47 00 • LAYOUT, BILD UND PRODUKTION Manuel Jorquera, Bruno Strupler und Nicole Collins • PRINTED BY Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern • Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion, und genauer Quellenangabe © attika gestattet. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Verantwortung übernommen. • attika ERSCHEINT 7x JÄHRLICH, Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.–, Jahres-Abo Fr. 56.– • ISSN 1661-8327 Follow us on 04 | 2012

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04/2012

INHALT

22

Best of People

63

Best of Culture

71

EDITORIAL

9

attika NEWS

12

BEST OF PEOPLE

22

BEST OF CULTURE

60

WETTBEWERB

68

BEST OF LIFESTYLE

70

BEST OF LIVING

114

BEST OF TRAVEL

127

VORSCHAU

130

Best of Lifestyle

Titelbild: Sanja Ivisic Die DJane Sanja gibt Gas: Sie jettet um die halbe Welt, um in den besten Clubs aufzulegen und ist auch als Model unterwegs. Sanja bedeutet auf Deutsch «Traum» – diesen zu leben, ist Sanja überglücklich.

114 Best of Living

Foto: Gianni Pisano Produktion: buero-buero.ch Hair & Make-up: Berry Erwanto Model: Sanja Ivisic

Fotos: zVg

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attika | NEWS Standort

Foto: zVg

Plakatwelle

Nachschau

Tanz in den Mai dette und der Rockband Pegasus schon mal auf die Festivalsaison 2012 einstimmen. Nach der Show ist vor der Show und so konnten die Veranstalter auf eine After-Party nicht verzichten. Auf die Ohren gab’s 80s und Disco.

Foto: zVg

Sihlcity wurde im Mai Fünf! Zum Geburtstag und weil die Unternehmensgeschichte bisher so erfolgreich verlief, gab es eine gediegene Fete. Auf dem Sihlcity Kalanderplatz konnte man sich mit dem Singer-Songwriter Marlon Rou-

Die Kampagne «…winterthur…» erreichte im April ein neue Phase. «Eine Bildungsstadt wie Zürich, nur persönlicher», sagte da der Nobelpreisträger für Chemie, Prof. Dr. Richard R. Ernst vom Plakat. «Ein Technologiestandort wie Zürich, nur mit mehr Power», Christian Hunziker, Unternehmer und Gewinner von be-

deutenden Nachhaltigkeitspreisen. Zu sehen waren die Aussagestarken in den Städten Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Winterthur sowie am Flughafen Zürich. Die Kampagne «…winterthur…» dauert noch bis 2013 und umfasst neben Plakaten elektronische Werbetafeln, Fahrzeugbeschriftungen sowie Tragtaschen. Zudem zieren seit dem 16. April die Aussagen zur Kulturstadt und zur FlughafenNähe die Lokomotive eines Thurbozugs.

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Schluss mit Grau «Die Idee ist, den nahen See mehr zu integrieren und eine einladende und gemütliche Atmosphäre zu kreieren», erklärt Raphael Otto, der für den neuen Look des Gastrobetriebs von Michel Péclard zuständig ist. Die Terrasse des Restaurants Kiosk an der

Strehlgasse 33, 8001 Zürich Telefon 044 211 36 88

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Zürcher Seepromenade lädt diese Saison mit gemütlichen Holzmöbeln zum Verweilen ein. Die Stühle und Tische sind aus gebrauchten Holzplanken von alten Fischerbooten aus Asien gefertigt. Auch das Innenleben des asymetrischen Glasbaus hat

ein Facelifting bekommen: Dunkles Eichholzparkett bedeckt den zuvor grauen Boden, Decke und Küche sind mit hell lasiertem Holz verkleidet. Alte Schiffslampen und Holzmöbel schaffen ein völlig neues Ambiente. «Einen Hauch von St. Tropez und Sylt», nennt es der innovative Gastronom. Neu ist auch die Küche im Kiosk. Statt italienischer Pizza wird’s asiatisch-indisch.

Foto: zVg

Design


Genuss

Das Wasser im Munde

Foto: zVg

Die Rive Gauche Terrasse, im Park des 5-Sterne-Hotels Baur au Lac, lockt wieder mit kulinarischen Highlights und coolen Drinks. Exklusiv für die neue Terrassensaison hat Barchef Patrick

Guy den erfrischenden «Rhubarb Panther»-Cocktail kreiert. Dieser Cocktail besticht durch seine frische, säuerliche Note aus Rhabarber und Limette zusammen mit dem feinen Geschmack von Vanille. Daneben Hauptgerichte wie Ceasarsalat, Gazpacho, Lachs Royal mit Zironen-Confit, Langustinenschwänze mit Ananas und Madras-Currysauce, Rindstatar, Birchermüsli, Toblerone-Schokoladenmousse sowie Sorbets und Eisspezialitäten. Die Speisekarte trägt die Handschrift der beiden Chefköche des Baur au Lac, Olivier Rais (Rive Gauche) und Laurent Eperon (Pavillon).

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HAUSER LIVING AG | Wolleraustrasse 31 | 8807 Freienbach am Zürichsee

Die Hafenanlage Lachen stand wieder im Zeichen der Piavera. An der dritten Ausgabe der Lifestyle-Ausstellung am Obersee zeigten 23 Aussteller, was sie an Neuheiten zu bieten haben: Rund ums luxuriöse Eigenheim, Interior Design, Gartengestaltung, Fahrzeuge, HiFi-Anlagen, aber auch Wein, Sportartikel, Wellness, Mode, Schmuck und

Exklusivität und Qualität – Gartenmöbel auf 7000 m2 in Freienbach SZ

Ausgestellt

Diamanten. Neben der Ausstellung gab es an der Piavera Feinstes aus Küche und Keller der Marina Lachen Betriebe. Zudem erwarteten den Besucher kulinarische Erlebniswelten von V-Zug und dem Seedamm Plaza mit den Restaurants Pur, Punto und Nippon Sun. Küchenchef Heinz Brassel und sein Team überraschten mit asiatischen Gaumenfreuden, zeigten Verblüffendes mit Stickstoff aus der Molekularküche und serviert leichte Fischgerichte aus nachhaltigem Fang sowie Leckerbissen aus Schweizer Premium Fleisch.

T +41 55 415 00 80 | F +41 55 415 00 89 | info@hauserliving.ch | www.hauserliving.ch

Foto: zVg

Nachschau

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Shopping

Adieu Kitty!

Foto: zVg

«Die jüngste Generation darf so stylisch gekleidet sein wie ihre Eltern», so das Credo des Online-Shops www.mimisvintage.com. Mimi’s Vintage ist ein Online-Store, der Second-Hand, neue Kleidung

und Accessoires für Babys und Kinder bis sechs Jahre verkauft. Im Vordergrund stehen Produkte von Marken, die sich durch einmaliges Design, hervorragende Qualität und Originalität von der herkömmlichen Baby- und Kindermode abheben. Hinter Mimi’s Vintage stehen Mutter und Tochter, Carine und Mia Marti: «Wir selektionieren jede Marke und jedes Produkt im Sinne unserer persönlichen Inspiration. Wir wollen uns abheben vom übersättigten Hello-KittyImage, das über Jahre die Babyund Kleinkinder-Mode prägte.»

Wettbewerb

Soundcheck Der Newcomer-Band-Wettbewerb «MyCokemusic Soundcheck» – geht wieder los. Junge Schweizer Nachwuchstalente bekommen die Chance, in die Fussstapfen von ehemaligen Siegern und heutigen Superstars wie 77 Bombay Street zu treten. In der Jury sitzen dieses Jahr Musiker und Produzent Seven, Sänger Caleb Kylander, sowie der Musikjournalist Niklaus Riegg. Sie wählen 25 Einzelinterpreten und Bands aus,

die an vier Live-Events wie etwa dem Argovia Fäscht – vor bis zu 60 000 Fans – gegeneinander antreten. Danach übernimmt das Publikum, stimmt für die Favoriten ab und ebnet ihnen den Weg ins Finale im kommenden November. Den Gewinnern winken 20 000 Franken Startkapital und professionelle Unterstützung durch die Experten des Musik-Labels «Gadget», die auch Stress und Baschi unter ihren Fittichen haben. Bewerben können sich Musiker aus allen Stilrichtungen ab sofort online auf www.mycokemusic.ch.

Foto: zVg

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Pink Apple Am 2. Mai war es so weit: Pink Apple, das grösste schwullesbische Filmfestival der Schweiz, feierte sein 15Jahre-Jubiläum und eröffnete mit «Noordzee, Texas» (B 2011) von Bavo Defurne im Arthouse Le Paris in Zürich. Der Eröffnungsfilm ist eine ebenso lakonische wie einfühlsame Coming-out-Geschichte, angesiedelt im Belgien der 60er-Jahre. Verträumte Bilder von einer märchenhaften Ästethik sind das Markenzeichen des belgi14 | attika

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schen Filmemachers, der am Eröffnungsabend zu Gast war. Insgesamt standen 23 Spielfilme, 17 Dokumentarfilme und rund 30 Kurzfilme auf dem Programm des 15. Pink Apple. – Aber Pink Apple ist nicht nur Kino, sondern v.a. Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen rund um die Homosexualität. Deshalb standen auch in diesem Jahr Podien und Vorträge auf dem Programm.

Foto: zVg

Nachschau


attika | NEWS Projekt

Eine multifunktionale Nutzung mit Polo und eine neue Betriebsgesellschaft sollen die Zukunft des Rennplatz Dielsdorf sichern. Der Rennverein Zßrich präsentierte an der 139. Generalversammlung seine Zukunftsvisionen bezßglich der Erneuerung und Erweiterung der Anlagen auf der Parkrennbahn in Dielsdorf. Der Schweizer Rennsport braucht Dielsdorf, so Hans-Peter Ess, einstim-

mig gewählter neuer Präsident des Rennvereins Zßrich. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage und dem anstehenden Renovationsbedarf ist eine Neuausrichtung der Pferderennbahn Dielsdorf unausweichlich. Das neue Konzept heisst Horse-Park Zßrich-Dielsdorf und erhielt von den Mitgliedern grßnes Licht zur Weiterbearbeitung.

Foto: bilderbox.de

Polo im Galopp

Bauen

Bestandsbau

Foto: zVg

Die Kreuzung Militärstrasse/ Langstrasse gehÜrt nicht unbedingt zum SchÜnsten, was Zßrich zu bieten hat. Dass dort dennoch gewohnt und gearbeitet werden soll, unterstreicht die Stiftung PWG mit einem Projekt zur Erneuerung und Erweiterung ihrer Liegenschaft an der Militärstrasse 115, die sie 2006 erworben haben, obgleich sie Jahrzehnte lang nicht fachgerecht unterhalten wurde. Den Projektwettbe-

werb entschieden Darlington Meier Architekten AG aus Zßrich fßr sich. Darlington Meier ßberzeugten, indem sie die zusätzliche Fläche im Anbau optimal an die bestehenden Grundrisse anzubinden plant. So entstehen ein Bßro im ersten Obergeschoss und darßber 17 Zimmer fßr das Jugendwohnnetz. Die erneuerten Wohn- und Gewerberäume werden Ende 2013 bezugsbereit sein. Anzeige

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Restaurant 04 | 2012

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attika | NEWS Culture

Culture

Touch it!

Foto: zVg

Bei den diesjährigen kostenlosen Stadt-Land-Rundgängen geht es im Kanton Zürich bunt her. So werden unter dem Leitmotiv «Farben, Formen und Oberflächen» noch bis zum 27. September die unterschiedlichsten Objekte aus mehreren Jahrhunderten vorgestellt. Die 14 Rundgänge

malen. Aber wer denkt sich heute diese ungewohnten Plastiken, Fotos und Videos aus? – Anmeldungen sind an kunstvermittlung@kunsthaus.ch zu richten. Die Teilnahmegebühren liegen zwischen zehn für einen zweistündigen Atelierbesuch und 240 Franken für einen mehrteiligen Block.

finden im Juni jeweils dienstags, im August und September jeweils donnerstags statt. Beginn ist um 17.30 Uhr. Eine Anmeldung ist lediglich bei der Führung am 12. Juni im Haus Sunnebüel, KüsnachtItschnach, (are.denkmalpflege@bd.zh.ch) und am 19. Juni im Freigut Zürich (roland.boehmer@bd.zh.ch) nötig. Das ausführliche Programm kann unter www.denkmalpflege.zh.ch heruntergeladen werden.

Foto: zVg

Noch bis zum 2. September lädt das Kunsthaus Zürich zur Sommerwerkstatt ein: Über 60 Workshops, Führungen, Exkursionen und Gespräche stehen unter dem Motto «Deftig Barock», dem Titel der gleichnamigen Ausstellung. Sound-Designer, Confiseure, der Sternekoch Antonio Colaianni und der Barocktänzer Bernhard Gertsch rühren mit Jung und Alt im Kochtopf der Kunst. Neben dem Sachverstand der Kunstvermittlerinnen ist die Kreativität und Spontaneität aller Teilnehmer gefragt. Die Reise führt von der Gegenwart zurück ins 17. Jahrhundert. Schon damals hatten die Menschen Lust, wilde Geschichten auf Leinwand zu

Foto: Cindy Sherman

Sommerwerkstatt

Unternehmen

Grundstein gelegt 1992 hatte die Amag die Garage Moderne der Familie Roos an der Zürcherstrasse übernommen. Heute ist die Amag Retail Winterthur ein beliebter Händler und Servicepartner für VW, Audi, Škoda, VW Nutzfahrzeuge und Porsche. Am Standort des ehemaligen Škoda-Betriebs wird künftig ein AudiStützpunkt sein. Ausserdem baut die Amag Automobilund Motoren AG ein neues Škoda Center, weiter stadt-

einwärts, unmittelbar an das neue Audi Center angrenzend, auf der Nachbarparzelle. «Mit dem neuen Audi Center und dem neuen Škoda Center werden ideale Voraussetzungen für eine noch bessere und umfassendere Präsenz der beiden Erfolgsmarken in der Region Winterthur geschaffen», sagt Urs Amacher, Geschäftsführer der Amag Retail Winterthur.

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Spricht für sich selbst:

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attika | NEWS Bauen

Acht Gebäude Culture

Foto: Ai Weiwei/ zVg

Kunst in der Stadt Die Stadt Zürich organisiert im Sommer zusammen mit privaten Unternehmen und Kunst-Institutionen in ZürichWest ein Kunstfestival: «Art and the City» präsentiert vom 9. Juni bis 23. September rund 30 Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Kurator Christoph Doswald macht so aus dem Quartier im Umbruch eine erlesene Freiluftgalerie. Ein mit

der ETH Zürich organisiertes Symposium zu aktuellen Themen der Kunst im öffentlichen Raum rundet das Kunstfestival ab. Das Ganze findet im Rahmen des städtischen Legislaturschwerpunkts «Kultur- und Kreativstadt Zürich» statt und soll insbesondere zum Ziel einer stärkeren Positionierung Zürichs im kulturellen Bereich beitragen.

«Für Implenia ist der Riedmühlepark ein Schlüsselprojekt», sagte René Zahnd, Konzernbereichsleiter des Bauund Dienstleistungsunternehmens, im Rahmen der Grundsteinlegung im April. Die Investitionssumme für die knapp 14 000 m2 Nutzfläche und dem Bauvolumen von 90 000 m3 beläuft sich auf 85 Millionen Franken. Der Dietlikoner Gemeindepräsident Kurt Schreiber freut sich über

das Projekt: «Der Riedmühlepark stellt für Dietlikon eine Aufwertung dar», so Schreiber. Alle acht Gebäude des Riedmühleparks werden einer der strengsten zurzeit in der Schweiz gültigen Energieverbrauchsvorschriften gerecht. Damit ist das Projekt die grösste Minergie-P-Siedlung im Zürcher Unterland. Die Siedlung wurde vom Zürcher Büro A.D.P. erdacht.

Nachschau

Design

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Am Morgen Kaffee mit Frühstück, mittags Lunch mit warmer Mahlzeit, Sandwiches, Focaccie oder Gehacktem und Hörnli. Im Sommer immer Salat, im Winter Suppe. Am späten Nachmittag mutiert das 0815 jeweils zum Afterwork-Treffpunkt.

Das Tattoo- und Piercing-Unternehmen 2nd Skin hat eine krude Idee: einen Tropfen Blut in Kristallphiolen bannen und als Schmuck immer bei sich tragen. Blutsbrüderschaft in der Postmoderne. Die Abnahme von Blut wird mittels einer automatischen Einmallanzette unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Der Schmuck-Anhänger «Perfect Secret» ist in verschiede-

Foto: zVg

Für Blutsbrüder

Foto:Roger Schmidt

Zehn Jahre Coffeebar, Take-away, Blind Dates, After-WorkDrinks, Chillout und Winebar. Das war Grund genug für das Team rund um Inhaber Mike Gut, das 0815 eine Woche lang, vom 7. bis zum 12. Mai, ausgiebig zu feiern. Satiriker Andreas Thiel trat auf, die Weinstars Leo Hillinger aus Österreich und Martina Pariente aus Spanien kamen zu Besuch, das neue Musiklabel «deepinggrooves» war dabei, die zwölfte 0815-CD wurde getauft. «Zehn Jahre sind in der Gastronomie eine Ewigkeit», sagt Mike Gut. Das Konzept, das dem 0815 zugrunde liegt, ist aufgegangen.

Foto: zVg

Ein Jahrzent

nen Materialien, Farben und Designs im Flagshipstore 2nd Skin Zürich erhältlich.


Nachschau

«Kreislauf 4+5» Raum für neue, überzeugende Ideen. «Bekannte Bekannte» wie Michèle Roten, Hannes Hug, Play Hunter, Rolf Vieli oder Monika Schärer führten zudem auf anderthalb- bis zweistündigen Touren zu ihren Lieblingsläden.

Ein Unternehmen der BSZ Genossenschaft

Foto: Kreislauf 4+5

Im Mai luden über 80 Designer, Atelier- und Ladenbesitzer aus Zürichs Kreisen 4 und 5 zum Rundgang durch ihr Quartier ein. Die sechste Auflage des «Kreislauf 4+5» setzt sich erneut zum Ziel, auf die lokale Kreativszene aufmerksam zu machen und Einblicke zu geben. Eingebettet in eine grossstädtische, heterogene Umgebung von ganz eigenem Charme ist in den Kreisen 4 und 5 in jüngster Zeit ein Design-Mikrokosmos entstanden. Tatsächlich hat das Quartier etwas zu bieten, das weder die Innenstädte noch die Einkaufszentren kennen: Die Weltläufigkeit des Langstrassenviertels inspiriert die hiesigen Designerinnen und Designer und gibt

Culture

Noch bis zum 16. Dezember präsentiert das Kunsthaus Zürich sechs Bronze-Plastiken und eine Terrakotta-Figur von Aristide Maillol, die in den vergangenen zwölf Monaten restauriert worden sind. Neben Auguste Rodin gilt Maillol als der bedeutendste französische Bildhauer der frühen Moderne. Aus dem Konvolut im Kunsthaus ragen zwei Skulpturen heraus, das eigenwillige «Monument à Cézanne» (1907), das als Schenkung von Werner und Nelly Bär in die Sammlung kam, und die lebensgrosse «Venus mit Halskette», die zwischen 1918 und 1929 entstand und eines der

Foto: 2012 ProLitteris, Zürich/ Aristide Maillol, Vénus au collier, 1918-1928

Bronze und Terrakotta

bekanntesten Werke des Künstlers ist. Die stehende Frauenfigur, in der sich Anmut mit sinnlicher Fülle verbindet, zeigt Maillol auf der Höhe seines Könnens.

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BEST OF PEOPLE | EVENTS

Yael Lilienfeld, Gregor Barth

«Precious Secrets» – Yael Lilienfeld, Las Serlas

Yael Lilienfeld, Bianca Bauer

Fotos: zVg

Racha Fajjari, Zoe Torinesi

Fotos: tilllate

Schweizer Fernsehpreis 2012

Leonardo Nigro, Stéphanie Berger

Premiere CIRCUS KNIE 2012

Franco Knie mit Ehefrau Claudia

Jürg und Raquel Marquard

Mathias Gnädinger mit Gattin Ursula

Fotos: tilllate

Michelle Hunziker

Edgard Bovier, Christine und Pepe Lienhard

Freddy Burger mit Carmen Schiltknecht

Energy Fashion Night 2012 Fotos: tilllate

Karolina Kurkova

Tanja La Croix

Sarah Meier und Noëmi Nadelmann

Melanie und Rudi Bindella


Sanja Ivisic

«Ich lebe meinen Traum» Die DJane Sanja gibt Gas: Sie jettet um die halbe Welt, um in den besten Clubs aufzulegen. Ihr Name heisst auf Deutsch «Traum» – diesen leben zu dürfen, ist sie überglücklich. Von Urs Huebscher

F

ür die in Kroatien geborene 29-Jährige war es immer ein Traum Musik zu machen. Diese Leidenschaft entdeckte sie schon sehr früh. Zuerst stand jedoch ihr Wirtschaftsstudium in Zürich im Vordergrund. Nach dessen Abschluss war es am 10. September 2010 so weit. Sanja Ivisic, alias DJane Sanja, feierte ihre Premiere am Mischpult im Zürcher Club Indochine. Danach ging es Schlag auf Schlag. Seither konzentriert sie sich mit grossem Erfolg auf die Musik und ist in Asien bereits eine grosse Nummer. Als Mitinhaberin der Model-Agentur Biba Model Management weiss sie aber auch, wie man sich in Szene setzt und dies macht sie auch gleich öfters selber. attika: Sanja Ivisic, wie kamen Sie nach Zürich? Sanja Ivisic: Ich bin im Bündnerland aufgewachsen, mein Studium führte mich jedoch nach Zürich. Inzwischen sind zehn Jahre in der Limmatstadt vergangen. Wie kamen Sie darauf DJane zu werden? Ich war schon immer Musik begeistert. Vor sechs Jahren machte ich selber etwas Musik, aber mehr als Hobby. Zu dieser Zeit habe ich neben dem Studium viel gearbeitet. Meine Konzentration galt aber immer meinem Studium, das ich erfolgreich mit allen dazugehörenden Titeln abgeschlossen habe. Die Musik ging mir aber nicht aus dem Kopf. Dann musste ich feststellen, dass es keine Frauen gibt an den DJPulten. Das ist eine Nische, dachte ich – gesagt, getan. Ein befreundeter Club-Besitzer gab mir die Möglichkeit, mein Talent der Öffentlichkeit zu zeigen. Ob ich das Talent habe, dass wusste ich damals noch nicht. Die Resonanz auf meinen ersten Gig war aber überwältigend und so konnte ich nicht mehr aufhören.

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Wie war denn der erste Auftritt? Ich war sehr nervös. Es war zwar eine Ehre für mich, aber der Druck war enorm. Umso glücklicher war ich, als das Eis beim Publikum gebrochen war. Wo sind Sie in den nächsten Monaten zu sehen? In bin stark ausgebucht und reise herum. Südfrankreich, London, Ibiza, Mailand, Portofino, Zürich stehen auf dem Programm und nach dem Sommer geht es bereits wieder nach Asien, die lieben mich scheinbar (lacht). Wann erscheint Ihre erste CD? Es gibt ein Projekt. Zuerst produziere ich, erst danach schaue ich, mit was für einem Label das Ganze realisiert werden kann. Ich will danach sagen können: Das ist mein Baby, meine Visitenkarte. Wie würden Sie Zürich beschreiben? Fashion, sexy, wild und schön. Es kommt sicher darauf an, wie man sich selber gerade fühlt. Wie würden Sie sich beschreiben? Fröhlich, offen und genau. Für was geben Sie viel Geld aus? Für Reisen. Ihr Lieblingsrestaurant in Zürich? Das Napoli, ein Italiener in der Nähe des Bahnhof Enge. Lieber Strand oder Schnee ? Ganz klar Strand. Was bringt Sie zum Ausrasten? Wenn ich angelogen werde, wenn Dinge nicht funktionieren und wenn man sich nicht an Abmachungen hält. Haben Sie ein Vorbild? Ja, mein Vater. Er verkörpert alles, was ich schätze. Was ist Ihnen an anderen Menschen wichtig? Herzlichkeit, Zuverlässigkeit. Wen würden Sie gerne mal kennen lernen? Menschen die mich bewegen, berühren, weiterbringen. Was ist für Sie ein guter Tag? Wenn ich zufrieden und glücklich bin.


BEST OF PEOPLE

Für mich ist es ein überwältigendes Gefühl zu sehen, wie die Leute mit dem Sound abgehen, den ich liebe und für sie spiele!

Foto: Gianni Pisano Produktion: buero-buero.ch Hair & MakeUp: Berry Erwanto

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BEST OF PEOPLE

Was würden Sie nie kochen? Was ich selber nicht gerne esse. Was essen Sie am liebsten? Ich habe gerne frische, unkomplizierte, ehrliche Gerichte. Das kann durchaus ein Teller Spaghetti al pomodoro crudo sein, gerne auch Saison-bedingte Gerichte wie Schmorgerichte im Winter. Je höher das Niveau, auf dem ich für Gäste koche, desto einfacher esse ich danach privat.

Fotos: zVg

Sie haben ehrliche Küche erwähnt… Für mich ist der Inbegriff einer ehrlichen Küche, dass sie frisch, saisonal und Eigengeschmack-bezogen ist. Ich verwende Meersalz, Pfeffer, Kräuter und Olivenöl. Das sind für mich die Komponenten, mit denen in einem Gericht der Eigengeschmack perfekt zur Geltung kommt.

Hausi Burgener

Kreativkoch à la carte

mit bis zu 30 Personen aus grösseren Firmen.

Wie sieht ein kulinarischer Höhenflug vom Foodartist aus? Das kann ich gar nicht definieren, weil ich immer auf der Suche nach etwas Neuem bin. Mein Ehrgeiz spornt mich an, für Gäste nicht zweimal das gleiche Menü zu kochen. Ich glaube, jeder Anlass ist immer ein persönlicher kulinarischer Höhenflug. Ich bin zufrieden und glücklich, wenn ich am Ende eines Anlasses selber mit meiner Leistung zufrieden bin.

Was unternehmen Sie mit privaten Personen? Diese buchen mich als Störkoch oder für Kochkurse, die privat zu Hause durchgeführt werden. Diese Kochkurse sind anspruchsvoller und arbeitsintensiver, weil die Teilnehmer alles selber vor- und zubereiteten müssen. Nach Besprechung der individuellen Wünsche des Kunden habe ich schon oft erlebt, dass diese inspirativen Gespräche zu neuen Kombinationen und Kreationen geführt haben.

Meerwolftranche auf Fenchel-Spinatgemüse.

Hausi Burgener ist nach zehn Jahren im Geschäft immer noch ein Geheimtipp. Beim passiven Assistieren in der Küche hat Hausi aus dem «Kochtopf» geplaudert. Von Claudia Marson attika: Sie sind seit 2002 Foodartist. Was ist das? Hausi Burgener: Ich kreiere in artistischer Selbstverständlichkeit alles, was beim Essen und Trinken höchsten Genuss verspricht. Mein Kerngeschäft ist das Catering von A bis Z: A für Apéro riche, über B für Business-Lunches, zu K wie Kochschule und S für Störkoch bis schliesslich zum Z für das Zusammenräumen. Ausserdem biete ich noch Kochevents an. Wer bucht solche Anlässe und für wie viele Personen eignen sich diese? Meine Kunden sind hauptsächlich KMU-Teams oder einzelne Abteilungen

Das klingt nach mediterraner Küche. Ja, das ist korrekt, es ist eine sogenannte «Crossover Küche», zwischen regionalen frischen Produkten mit einem Mittelmeereinschlag, die fettarm und ausgewogen ist, und asiatischen, orientalischen und arabischen Gewürzen.

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Fotos: zVg

BEST OF PEOPLE

Jane Goodall

Auf den Schimpansen gekommen 1977 gründete Jane Goodall das Jane Goodall Institut (JGI). Das JGI ist weltweit die führende Organisation zum Schutz von Schimpansen und ihren Lebensräumen. Das Institut treibt innovative Naturschutz- und Entwicklungsprojekte in Afrika voran. Von Deborah Stucki

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ane Goodall gehört zu den grossen Wissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die britische Schimpansenforscherin sowie Umweltschützerin begann ihre bahnbrechenden Studien über wilde Schimpansen in Gombe (Tansania) 1960 unter Anleitung des berühmten Paläoanthropologen Dr. Louis Leakey. Ihre Entdeckungen, darunter Werkzeugherstellung bei Schimpansen und langanhaltende «kriegsähnliche» Auseinandersetzungen zwischen benachbarten Gruppen, revolutionierten das Wissen über die grossen Menschenaffen. Sie führten zu einem Umdenken der Stellung des Menschen in der Natur und seiner Beziehung zu seinen nächsten lebenden natürlichen Verwandten. Goodall wurde vielfach ausge-

zeichnet und trägt über 30 Ehrendoktortitel. Im April 2002 ernannte Generalsekretär Kofi Annan sie zur UNOFriedensbotschafterin und 2004 wurde sie zur «Dame des Britischen Empire». 2006 erhielt sie die UNESCO-Goldmedaille und den französischen Ehrenlegion-Orden. Das Jane Goodall Institut Schweiz unterhält vor allem Projekte für den Schimpansenschutz in Uganda. In Uganda gibt es noch etwa 5000 Schimpansen und ist deshalb ein wichtiges Land für diese vom Aussterben bedrohte Menschenaffenart. Das JGI ist am Aufbau eines Korridors, der zwei Wälder miteinander verbinden wird. Einer dieser Wälder ist die Heimat einer kleinen Schimpansenpopulation, welche in Zukunft nicht überlebensfähig

sein wird, wenn sie nicht wieder den Zugang zu einem grösseren Wald mit einer Schimpansenpopulation von über 500 Tieren findet. In diesem Zusammenhang betreibt das JGI Schweiz auch wissenschaftliche Untersuchungen dieser Populationen. Dabei werden die verschiedenen Populationsgrössen berechnet. Dies geschieht mittels einer indirekten Zählmethode von Schimpansen, denn die Tiere sind sehr scheu und können deshalb nicht direkt beobachtet werden. Zusätzlich untersucht das Institut auch das Stresslevel einzelner Tiere. Dabei werden Haare aus den Schlafnestern der Schimpansen gesammelt und analysiert. Ein wichtiger Teil des Projektes ist die Miteinbindung der örtlichen Bevölkerung. Sowie ein Ausbildungszentrum für die Kinder der Region. Im Umweltunterricht erfahren sie, weshalb Schimpansen und der Wald wichtig ist für ihr eigenes Auskommen in den verschiedenen Gemeinden.

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Christian Jott Jenny

Die Geschichte von einem, der auszog

Von Moritz Micalef

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as treibt Christian Jott Jenny dazu, neben seinen internationalen Engagements als Opernsänger und Chansonier noch mehr zu machen? Etwa die wöchentlichen Konzerte als Gesellschaftstenor Leo Wundergut und die Leitung des Kultur-Produktionslabors «Amt für Ideen» in Zürich und Berlin. Oder die Planung und Leitung des Festival da Jazz in St. Moritz. Was ist die Motivation für ein solch enormes Arbeitspensum? Ist es wohlmöglich der Versuch, dem vor einigen Jahren mit dem Tod James Browns vakant gewordenen Titel als «hardest working man in showbiz», für sich in Anspruch zu nehmen? Oder liegt hier tatsächlich einer der seltenen Fälle vor, dass jemand einfach das tut, was er liebt? Tatsächlich ist Jenny einer dieser unruhigen Geister, die es nie lange an einem Ort hält. Geschweige denn, denen es gelingt, sich mit lediglich einem Projekt zu begnügen. Spätestens seit er im Jahr 2000 durch ein Stipendium an der Berliner «Hans Eisler Hochschule für Musik» ging, um klassischen Gesang zu studieren, bestimmt das Pendeln zwischen geografischen und kreativen Polen das Leben des 33-Jährigen. Am deutlichsten wird das an der Kunstfigur Leo Wunderguts, der an der Schnittstelle zwischen E-(wie «ernsthaft») und U-Musik (wie «unterhaltend») seit 2008 sein eigenes Genre etabliert hat. Hier trifft beissende Gesellschaftssatire auf hochklassige Chansons, die sich problemlos mit Operette und Oper 28 | attika

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zu einer Mischung vereint, welche die Konzerte Leo Wunderguts und seine JetSet-Singers zum dauerhaft ausverkauften Highlight der Schweizer Kulturszene macht. Dabei ist es immer wieder Jennys feines Gespür für die Brüche und Ungereimtheiten seiner Schweizer Heimat, die seinen Texten eine Schärfe und Treffsicherheit geben. Da aber eine Rolle ganz offensichtlich nicht ausreicht, um den Ansprüchen Jennys an Abwechslung, Spannung und Herausforderung zu befriedigen, hat er als Amtsvorsteher der Zürcher Kommunikations- und Eventagentur «Amt für Ideen» im Jahr 2008 das Festival da Jazz in St. Moritz gegründet. Was damals mit lediglich fünf Konzerten im legendären, von Gunter Sachs 1973 gegründeten Dracula Club begann, hat sich innerhalb von nur fünf Jahren zu einem der renommiertesten Treffpunkt internationaler Musik-Stars entwickelt. Christian Jott Jenny selbst sieht diese Entwicklung als geradezu logisch: «Schon während meines Studiums war mir relativ schnell klar, dass ich nicht nur ins klassische Opernfach gehöre; zumindest nicht ausschliesslich. Das Pendeln zwischen zwei so unterschiedlichen Städten wie Zürich und Berlin hat mir geholfen, meine unterschiedlichen Interessen nicht zu Gunsten einer einzigen Sache aufzugeben.»

D Foto: zVg

Der Zürcher Christian Jott Jenny stemmt nicht nur Europas spannendstes Jazz Festival in St. Moritz, sondern ist auch als «Leo Wundergut» und Opernsänger eine feste Grösse im internationalen Kulturbetrieb.


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Der neue BMW M5

Freude am Fahren

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«Das Schönste im Leben sind die Details» Er gehört zur siebten Generation der bekannten Zirkusfamilie. Gregory Knie über den «guten, alten Familienzirkus», kleine Freuden und die Lehren des Reisens. Von Stine Wetzel attika: Herr Knie, Sie haben Ihre frühe Kindheit in der Manege verbracht. Was hat Ihnen besonders gefallen? Gregory Knie: Der gute, alte Familienzirkus an sich hat mir Spass gemacht: alle zwei Tage weiterzuziehen, mit den vielen Kindern zu spielen, und mit Tieren aufzuwachsen. Fällt Ihnen etwas ein, das Sie nicht mochten? Dafür, dass ich mit vier Jahren schon angefangen habe zu arbeiten, war es eine wirklich schöne Zeit für mich. Ausser wenn ich verletzt war. Ich habe die Post gemacht auf zwei Ponys, da bin ich schon mal runtergefallen. Ich war aber nur, bis ich Sieben war, im Zirkus. Danach bin ich relativ normal aufgewachsen und habe die öffentliche Schule besucht. Als ich Zwölf war, sind wir nach Mallorca gezogen. Ein Knie zu sein, war für Sie trotzdem mit vielen Annehmlichkeiten verbunden. Mit Zehn lernten Sie Michael Jackson kennen, Sie lebten ein Jahrzehnt im Ausland und reisen viel. Es gibt sicher einige, die gerne mit Ihnen tauschen würden. Hat dieses Leben auch Schattenseiten? 30 | attika

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Ja, dass man erkannt wird. Die Schweizer sprechen mich zwar selten an, aber ich habe oft das Gefühl, beobachtet zu werden.

Wirtschaftsabschluss im Gepäck aus Miami wieder zurückgekehrt und haben zusammen mit Ihrem Vater den Salto Natale gegründet. Im letzten Jahr kam der erotische Zirkus «Ohlala» dazu. Die Reaktionen fielen relativ pikiert aus. Ich hatte damit gerechnet, dass die Reaktionen noch extremer sein würden. Wir wussten ja, dass Ohlala polarisiert. Deshalb machen wir es ja.

Sie sagten mal in einem Interview, dass Sie nichts auf materielle Dinge geben. Aus einer finanziell gut ausstaffierten Position heraus, lässt sich das leicht sagen. Welchen Stellenwert hat Geld? Geld macht mich frei. Wenn ich einen Flug nach Mallorca buchen will, muss ich nicht überlegen, ob ich die 350 Franken ausgeben kann. Übermässiges Geld stumpft aber ab. Ich habe einige Freunde, die wie gefangen sind in dieser materiellen Atmosphäre. Die schönsten Dinge im Leben sind die Details, aber wohlhabende Leute sehen die kleinen Freuden oft nicht mehr.

Also war die Show letztes Jahr zu brav? Man muss es vorsichtig angehen, wenn man etwas zum ersten Mal macht. Ausserdem müssen wir den populären Geschmack treffen, damit sich die Show finanziell selbst tragen kann. Dieses Jahr drehen wir auf. Aber keine Sorge: Ein Pornozirkus wird es nicht. Alles hat Stil, sonst könnten wir auch nicht dahinter stehen.

Was schützt Sie vor dieser Blindheit? Das Reisen tut mir in dieser Hinsicht gut. Ich bin zum Beispiel gerne in Thailand, weil die Leute dort immer ein Strahlen draufhaben. Das Leben dort ist so entspannt; du trägst Flipflops und findest das beste Essen auf den Strassen. Heisst das, Sie reisen nicht ins geschützte Resort? Nein, ich geniesse es auch mal, in einem Resort zu sein und eine Massage zu bekommen. Auf der anderen Seite habe ich aber auch kein Problem damit, mit einem Clochard auf der Strasse Mittag zu essen. Das ist der Geist unserer Familie, der mein Leben bestimmt: Die Knies haben schon mit Kings, aber genauso auch mit den Armen dieser Welt zusammengesessen. Nach zehnjähriger Zirkusauszeit sind Sie mit einem

Foto: zVg

Gregory Knie


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Olivia Hoffmann

Die Flora-Fee Denkt man an Floristik, dann sogleich auch ans Binden von Blumensträussen. Den Beweis, dass Floristik noch viel mehr ist, tritt Olivia Hoffmann mit ihren Arbeiten an. Sie verschafft verkannten Materialien den ganz grossen Auftritt. Von Stine Wetzel

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Foto: Stine Wetzel

in Tag in Unterengstringen, an dem das Wetter verrückt spielt. Die Wolken purzeln über den Himmel. Kirschen- und Lindenblüten wirbeln wie im Tanz über die nasse Strasse. In einer Minute regnet es, in der nächsten leuchtet die Sonne zwischen den dunklen Wolkenbergen hervor. «Wenn das so weiter geht, dann wandere ich aus», sagt Olivia Hoffmann und lacht. Auswandern wird sie

wohl kaum, leitet sie doch seit 2004 das Blumengeschäft des Gartencenters Hoffmann. Ihr Mann Ralph und dessen Bruder Michael sind die Inhaber des Gartencenters. Das Geschäft duftet süss, wie nur Blumen es können. An den Wänden hängen Bilder, die eigentlich Skulpturen sind: Schneckenhäuser zu einem Kranz drapiert, Schilf in Webstruktur geordnet. Federgebilde hängen von der

Decke. Durchs Dach, das von Glasbahnen unterbrochen ist, fällt Aprillicht ins 300 Quadratmeter grosse Geschäft. Ein bisschen fühlt man sich wie im Märchenwald: Hier stehen rustikale Möbel, darauf Herbstgehänge und Sommerpalmen, aus einem Topf wachsen Tentakeln, aus einem anderen Blätter, die wie Herzen geformt sind. Zusammen mit neun Mitarbeiterinnen und drei Auszubildenden hält Olivia Hoffmann das märchenhaft anmutende Geschäft in Schuss. Den Blumenstrauss zu binden, das überlässt die 34Jährige aber den anderen. Denn Olivia Hoffmann versteht sich in erster Linie als Floralgestalterin. Die Wandbilder, rote Bohnen zu einem wurzelartigen Gebilde gedreht, sind von ihr. «Bohnen, Samen und Blätter sehen für sich genommen unspektakulär aus», erklärt sie, «in der Masse entfalten sie aber eine beeindruckende Wirkung». Mit ihrer floralen Wand- und Raumgestaltung hat die zierliche Frau schon viel Wirbel um sich gemacht. Im März gewann sie das dritte Mal in Folge den Gold-Award der Gartenmesse Giardina. Olivia Hoffmann bleibt bescheiden. «Die Awards sind eine Anerkennung für meine Arbeit, aber ich bewerte sie nicht über. Das Gestalten steht im Mittelpunkt.» Aktuell experimentiert sie mit Apothekengläsern und Blüten für eine Installation in einem Ärztehaus. – Aber nur im Kopf, «ich habe nämlich das bildliche Auge». Sobald sie das Bild im Kopf zurechtgezimmert habe, könne sie im Atelier loslegen. Dort klebt sie die Naturstoffe auf, tüftelt an Formen, zeichnet die Titanzinkrahmen, die sie extra anfertigen lässt. Bilder im Kopf, die Arbeit im Atelier, Inspiration aus der Natur, einigermassen gepfefferte Preise – das klingt nach klassischem Kunstschaffen. Als Künstlerin will sich Olivia Hoffmann aber nicht verstanden wissen. «Ich mache keine Kunst, sondern Floralgestaltung.» Das ist deutlich. Dickauftragen ist nicht ihre Art. Insofern hat sie etwas von ihrer Lieblingsblume, dem Margaritli, das hinter den Farbtupfern Gerbera, Rose und Tulpe fast verschwindet. «Das ist ein Frühjahrsblüher, der für mich die Freude am Leben symbolisiert. Das Margaritli ist eher unscheinbar.» – Wirkt aber in aller Zartheit.

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Andreas Tröndle

Der Tanzprediger Er schafft, wovon wohl mancher Pfarrer nur träumt: Vor der Kirche stehen die Leute Schlange. Andreas Tröndle füllt mit seinen Fünf-Rhythmen-Tanzanlässen regelmässig die Citykirche «Offener St. Jakob» am Stauffacher. Von Urs Huebscher

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det. In der Schweiz findet die Mischung aus Tanz, Spiritualität und Geselligkeit besonders grossen Anklang. Der Tanzlehrer unterrichtet keine bestimmten Schritte, sondern führt viel mehr als DJ durch die zweistündige Tanzwave. Anfangs ertönen noch sanfte Klänge, die Tänzer liegen am Boden, Andreas Tröndle moderiert übers Mikro und bringt die Teilnehmer langsam in Bewegung. Eine halbe Stunde später bebt der Kirchenboden zu kraftvollen Beats unter den Füssen der Tanzenden. Für die einen ist es eine Art Barfussdisco, für die anderen eine Form von Meditation, Andreas Tröndle bezeichnet es als «Medizin fürs Herz». Dass ausgerechnet er eine Karriere als tanzender Prediger machen würde, wäre ihm als 16-jähriger Teenager kaum eingefallen, damals war er in einem katholischen Internat: «Die Tanzschule war Pflicht und für mich das Grauen. Ich war verschüchtert, hatte einen unkoordinierten Bewegungsdrang und bin mit meinen zwei linken Füssen auf denen der Mädchen rumgetrampelt. Das Schlimmste aber war, bei der Damenwahl in den Armen

des Tanzlehrers zu enden, weil ich meist alleine zurück blieb.» Entdeckt hatte Andreas Tröndle die Fünf Rhythmen zufällig über einen Flyer. «An diesem Workshop tanzte ich durch Himmel und Hölle. Es war wunderschön und zugleich verwirrend. Aber der Grundstein war unwiderruflich gelegt.» Nach der Verkopftheit seines Theologiestudiums war diese Form des Tanzes eine enorm befreiende Erfahrung: «Gott kann man eigentlich nicht mit dem Denken begreifen. Aber wer mal im Schweisse kopfloser Tanzekstase gebadet hat, weiss rein körperlich mehr von der unio mystica mit dem Göttlichen als mancher Priester.»

Fotos: zVg

us den Boxen dröhnt «Smoke on the Water», die Menge tanzt und jubelt, Andreas Tröndle animiert übers Kopfmikrofon: 120 Leute sind an diesem Abend in der Kirche. Sie haben sich bereits Wochen im Voraus übers Internet angemeldet, manche von ihnen sind extra aus Basel, Bern oder sogar Chur angereist. «Ich möchte niemanden mehr an der Türe abweisen – deswegen die Anmeldung», erklärt Veranstalter Andreas Tröndle. Ursprünglich Theologe gehört der 47-Jährige heute zu den erfolgreichsten Fünf-Rhythmen-Tanzlehrern der Schweiz. Neben regelmässigen Kursen und Workshops organisiert er jeden zweiten bis dritten Donnerstag «Kirche tanzt». Die 120 Plätze liessen sich ohne weiteres doppelt füllen. Sein Ziel hat er damit erreicht: «Den Ort, wo Menschen normalerweise Stille und Andacht suchen, für eine andere Form des Gebets öffnen: Im Tanz mit dem Körper.» Mit Kirche oder Religion haben die Fünf Rhythmen allerdings nichts tun. Die freie Tanzform wurde von der New Yorkerin Gabrielle Roth begrün-

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Irina Beller

Ballkönigin mit Biss Hochkarätige Diamanten, kostspielige Pelze und pompöse Ballroben: Irina Beller ist berühmt für ihre schillernden Auftritte. Die schöne Ukrainerin zeigt gerne, was sie hat und zieht damit mehr Aufmerksamkeit auf sich, als ihr manchmal lieb ist. Von Urs Huebscher

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Foto: Tobias Stahel

rina Beller (39) liebt das Rampenlicht. Bekannt wurde sie mit ihren glamourösen Auftritten auf sämtlichen Zürcher Bällen. An einem solchen hat sie auch ihren Gatten kennengelernt: «Das war vor etwa 16 Jahren, damals gab es noch den Modeball. Es war das Jahr, an dem Gianni Versace

erschossen wurde», erinnert sich Irina Beller an einen ihrer Lieblingsdesigner. Walter Beller (62) sass am Nebentisch und konnte die Augen nicht von der grossgewachsenen Schönen lassen. Schliesslich steckte er ihr Spieljetons und seine Visitenkarte zu, ein paar Monate später waren die beiden ein Paar,

seit dreizehn Jahren sind sie verheiratet. Irina Beller geniesst das luxuriöse Leben an der Seite ihres Mannes, der als Bauunternehmer, u.a. für Swiss Casinos, und mit Immobilien reich geworden ist. Er ist ein Selfmademan und kommt ursprünglich aus einfachen Verhältnissen. Irina Beller wuchs in Russland privilegiert auf und verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Ostdeutschland und Holland. Sie studierte Kunstgeschichte und arbeitete in ihrer Heimat als Filmkritikerin. Aber schon als kleines Mädchen wusste sie genau, was sie einmal werden wollte: «Braut». Das ist sie jetzt bereits zum dritten Mal, Gatte Nummer Zwei brachte sie vor bald zwanzig Jahren mit in die Schweiz. Mit Walter scheint es, hat sie den passenden Mann gefunden. Irina Beller macht keinen Hehl daraus, dass sie Schmuck liebt: Bereitwillig zählt sie auf, was ihren Hals, Arme, Hände und Ohren ziert: Cleef & Arpels, Bulgari, Tiffanys, Chopard, Hermès. Dabei muss man unvermittelt an den Film «Wie angelt man sich einen Millionär?» denken. Lauren Bacall alias Page träumt in einer Szene davon, wie sie in einem Juwelierladen steht und Diamantschmuck aussucht: «Ich nehme das, das und das!» Dabei bleibt sie so ungerührt, als ob sie Äpfel und Birnen einkauft. – Ein Mädchentraum den Irina Beller heute lebt. Kaum ein anderes Paar zeigt so offen, wie sehr es das gemeinsame Leben im unbeschwerten Luxus geniesst. Während die zürcherische High Society den Pelz lieber zwinglianisch nach Innen trägt, glitzert Irina Beller wie ein Paradiesvogel, der versehentlich im falschen Gehege gelandet ist. Seit die SF-Sendung «Reporter» mit dem Bericht über das Glamourpaar Rekordquoten erreicht hat, erhitzt der zur Schau gestellte Lifestyle der Bellers die Gemüter in der Schweiz. Demnächst wird auch RTL Exklusiv zu Besuch sein. Damit ist dann selbst für Frau Beller erstmal genug mit medialer Aufmerksamkeit. Für den Sommer wünscht sie sich mehr Ruhe: Erst wenn im Oktober die Ballsaison losgeht, darf man sich wieder auf ihre glitzernde Erscheinung freuen – oder auch nicht. 04 | 2012

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Familie Türler

Türler, das sind Uhren und Schmuck. – Und eine Familie. Ein Blick in die Familiengeschichte. Von Carina Scheuringer*

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ie Geschichte von Türler Uhren & Juwelen nimmt am 5. Februar 1883 ihren Anfang, als die Brüder César Alexandre und Jean Henri mit der Familientradition, der Winzerei, brechen, um eine Uhrenmanufaktur in Bienne zu gründen. Nach einigen Ausstellungen in Wien und Pforzheim beschliesst das Duo, mit Uhren und Schmuck auf den Einzelhandel zu setzen. Zur Jahrhundertwende folgt der nächste Meilenstein: Césars Sohn Arnold verlegt die Firma in die Handelsmetropole Zürich. In seinem ersten Laden auf dem Münsterhof statuiert Arnold eine neue Familientradition. Sein Urenkel Franz Jr. erzählt die Geschichte, die seit drei Generationen Bestand hat: «Als mein Grossvater geboren wurde, hatte sich mein Urgrossvater noch für keinen Namen entschieden. Er schaute auf den Schirmladen auf der gegenüberliegenden Strassenseite, der Franz hiess und war begeistert von dem Namen. Das war der Anfang von drei Generationen Franzen.» Franz Jr., der dritte Franz, ist sich sicher: Sollte er jemals einen Sohn bekommen, wird er ihn auch Franz nennen – sehr zum Gefallen seines Va-

ters. «Irgendwas ist an diesem Namen dran. Immer wenn ich einen Franz treffe, scheint er einen Vater zu haben, der auch Franz heisst», sagt der 33-Jährige. Während der Umzug nach Zürich, und auf den Paradaplatz, Arnolds grösste Errungenschaft war, leistet sein Enkel, der zweite Franz, einen ähnlich beachtlichen Beitrag zum Familienvermögen, indem er 1951 eine Zweigstelle im damals neuen Zürcher Flughafen eröffnet. Viele belächelten den jungen Unternehmer und die kleine Bude, die er während der Bauphase aufstellte, aber als der Flughafen das Tor zur Welt wurde, zahlten sich Franz’ Visionen aus. Neben dem gesteigerten Markenbewusstsein brachte der Laden ein zunehmend internationales Klientel, das vom hiesigen Techniker über einen japanischen Prinz bis hin zum Äthiopischen Kaiser reicht. «Unsere Standorte haben eine entscheidende Rolle für unseren Erfolg gespielt», stimmt Franz Sr., der Enkel von Arnold und der zweite Franz, zu. «Der Standort ist eine der Säulen, der unsere Unternehmung stützt, die anderen sind unsere Mitarbeiter und Partner. Wir

Fotos: Carina Scheuringer

Lebensphilosophie Uhr

kommen alle unter dem Dach Türler zusammen, leben und atmen die Türler-Kultur, alles mit einem Gedanken: unseren Kunden zufrieden zu stellen. Wir verkaufen nicht einfach Produkte, sondern Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Qualität und Langlebigkeit. Darum vertrauen uns auch die Kunden.» Stand es je zur Debatte, dass Franz Sr. in die Fussstapfen seiner Vorfahren tritt? «Ich wurde geboren, um ein Türler zu sein», sagt der CEO, mit der Überzeugung von jemandem, der nie an sich gezweifelt zu haben scheint. «Dieses Business war meine Bestimmung. Ich wurde nie gefragt, was ich machen möchte. Auch ich habe meinen Sohn nicht gefragt, was er möchte. Es war einfach so», er lächelt. «Aber Uhren sind faszinierende Dinge. Es gibt nichts Schöneres, nichts, was Langlebiger wäre. Zeig mir erst mal ein anderes Gerät, das vor 500 Jahren erschaffen wurde und noch heute läuft!»

* Der vorliegende Text ist ein Ausschnitt aus dem Porträt «A Way of Life» und erschien in SwissNews 3/2012. Übersetzt von Stine Wetzel.

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Yael Lilienfeld

Fotos: zVg

Kostbare Geheimnisse Yael Lilienfeld hat ihren Modeljob an den Nagel gehängt, um Schmuck zu designen. Ihr Schmucklabel Yael Jewelry konnte sie in den USA binnen eines Jahres etablieren, nun ist Yael in Europa auf Erfolgskurs.

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m als Model auf dem internationalen Parket Fuss zu fassen, zog es Yael bereits als junges Mädchen nach New York. Weil der Modeljob sie nicht erfüllte, begann die Wahl-New-Yorkerin, ihren eigenen Schmuck zu entwerfen und zu produzieren. Yael sieht Schmuck nicht nur als Mode-Statement, sondern als zeitlosen Wert, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ihre Fans und Freunde motivierten Yael, ihr eigens Label zu gründen, woraus die erste Kollektion «Precious Secrets» entstand. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. Die Stücke werden auf dem roten Teppich getragen und in Modezeitschriften, Filmen und Musikvideos gezeigt. Mittlerweile zählen zahlreiche Celebrities zu ihrer Kundschaft. Erstmals gibt es nun Yael Jewelry in der Schweiz zu kaufen – beim Juwelier La Serlas an der Bahnhofstrasse in Zürich. Die Halsketten von Yael tragen ein Gehmeinis in sich: Die Trägerin schliesst ihre geheime Botschaft im Innern des Anhängers ein. «Jeder hat ein Geheimnis. Ich wollte ein Stück kreieren, das Geheimnisse beschützt und es jeder Frau ermöglicht, diese Tag für Tag nahe am Herzen zu tragen,» sagt die Designerin. Bei der Kreation von «Sleeping Beauty» wurde Yael vom Märchen Dornröschen inspiriert. Die schlafende Schönheit ist der pinke Diamant, der im Herzen des Anhängers eingebettet ist. Dieser pinke Diamant ist sehr wertvoll, denn es gibt jedes Jahr nur wenige seiner Art. Das Design des Schmuckstücks symbolisiert mit seinen Verzierungen das verwachsene Schloss. Die Uhr, die im Innern versteckt, den pinken Diamanten umrahmt, steht für die Zeit, die «Sleeping Beauty» schläft.

Peter Wick

Ein Auge fürs Wetter MeteoNews-Chef Peter Wick produziert täglich dutzende Wettervorhersagen in seinem eigenen TV-Studio. Einige davon moderiert er auch gleich selber.

Kiki Maeder

Multitalent Sie tanzt auf vielen Bühnen, ist auf allen Medienkanälen präsent und heiss begehrt. In «Die kleine Niederdorfoper» überzeugte sie Regisseur Max Sieber, in «Pippi Langstrumpf» führte sie als sommersprossiger «Saugoof» eine grosse Röhre, in der Samstagabendsendung des Schweizer Fernsehens «Happy Day» macht sie seit

kurzem eine gute Figur, und noch bis 30. August ist sie zu sehen bei «Titanic – das Musical» bei den Thunerseespielen. 04 | 2012

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BEST OF PEOPLE

DJ Mr. Da-Nos

StreetParade-Mixer

Bruno Sauter

Jennifer Ann Gerber

Weinguru

Ex-Miss Puls 5 zurück und im November 2012 zeigen wiederum an der 59. Zürcher Weinausstellung auf zwölf Schiffen 4 500 Weine, was sie können.

Die ehemalige Miss Schweiz, hat die Tätigkeit als Account Manager Publishing bei der Kommunikations- und Wirtschaftsberatungsagentur Barino Consulting, Zollikon,

aufgenommen. Gerber hat einen Abschluss als PR-Fachfrau des Schweizerischen Public Relations Instituts (SPRI) und wird nun noch öfter in Zürich zu sehen sein.

Foto: www.tilllate.ch

Die Organisation der Expovina und der Zürcher Weinausstellung stellt ihn jedes Jahr vor neue Herausforderungen. Die 8. «Expovina Primavera» führte er wieder an ihren Ursprungsort in den

Foto: zVg

Foto: zVg

Er hat den Ruf, der attraktivste DJ der Schweiz zu sein. Und der Sympathischste. Roland Bunkus (31), der sich vor Jahren den Namen Mr. Da-Nos gab, ist der Liebling der Partyszene. Jedes Wochenende bringt er Tausende in der ganzen Schweiz zum Tanzen – von Genf bis St. Gallen. Der in Seuzach bei Winterthur aufgewachsene DJ und Produzent hat hart an seiner Karriere gearbeitet und kann jetzt die Früchte ernten. 28 Alben hat Roland Bunkus bisher auf den Markt gebracht und unzählige Hits in den Charts platzieren können. «Die Musik war schon immer meine Leidenschaft. Als kleiner Junge spielte ich Geige, dann hatte ich eine eigene Band. Schliesslich entdeckte ich die House-Musik.» Seinen DJ-Namen Da-Nos gab er sich wegen seiner zweiten Leidenschaft, dem Autotuning. Die Arbeit am DJ-Pult macht nur einen kleinen Prozentsatz seiner Arbeitszeit aus, die meiste Zeit verbringt er als Produzent im Studio. Seine Firma «Starhouse Productions» brummt. Dass er die diesjährige StreetParadeCD mixen darf, ist für ihn eine besondere Ehre.

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Ruf Lanz

Da isst jeder gern vegetarisch.


Ruf Lanz

BEST OF PEOPLE

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ie Schauspielerin und Sängerin sorgt immer wieder mit Kulturprojekten für Aufsehen: Zuletzt in Zürich mit «Bus 31». Mehrere Tage war Alexandra Prusa mit einem Team im Zürcher Bus 31 unterwegs und liess Menschen aus über 90 Nationen ihren Namen, ihre Herkunft sowie denselben Satz in ihrer jeweiligen Sprache sagen: «Ich bin kein Rassist.» Das Projekt will sie in anderen Städten auf der ganzen Welt weiterführen. «Als nächstes möchte ich in London, Madrid und Paris drehen. Es ist mein Beitrag zur modernen Völkerwanderung. Nun sind wir auf der Suche nach Partnern.» Man kennt ihr Gesicht aus dem Kino («Casino Royale») und TV («Der letzte Weynfeldt». Ein Gesicht, das man nicht so schnell vergisst. «In meinen Adern fliesst schweizerisches, deutsches, schwedisches, russisches und italienisches Blut», sagt Alexandra Prusa. Die Schauspielerin und Sängerin ist in einem Künstlerhaushalt in Florenz aufgewachsen und kam als Teenager in die Schweiz. Seit Jahren lebt sie im Zürcher Niederdorf, hat aber auch eine kleine Wohnung in Paris. «Ich bin ein unruhiger Geist und gerne an verschiedenen Orten», erklärt sie. Nebst der Schauspielerei ist Alexandra Prusa auch Tango-Tänzerin und -Sängerin.

Farah de Tomi, Irene Hafner

Frank Baumann

Doris Merz

Spassvogel

Mit Haut und Haar

Woche für Woche sorgt er für den Lacher des Tages mit seinen skurillen Entdeckungen auf Radio 24.

Seit Doris Merz 17 ist, ist sie Managing Director und Mitbesitzerin von PM Care Systems. Eigentlich kam sie wie die Jungfrau zum Kinde zu Paul Mitchell. Sie war in der Babypause und per Zufall wurde ihr das Angebot gemacht die Marke in der Schweiz einzuführen. John Paul Mitchell Systems ist eine amerikanische Firma mit einem grossen Family Spirit. Durch ihre Position hat Doris Merz natürlich einige Privilegien und konnte sich schon von verschiedenen Star-Figaros verwöhnen lassen. Wenn Vidal Sassoon

noch tätig wäre, würde sie sich gerne von ihm die Haare schneiden lassen.

Im Jahr 2004 startete Zone 4 Communications mit nur zwei Personen ihre junge Erfolgsgeschichte. Heute ist sie eine etablierte Zürcher Kommunikationsagentur, die in erster Linie im Bereich der Luxusartikel und des Lifestyles tätig ist. Kommunikation ist ihre Leidenschaft, die moderne Belowthe-line-Kommunikation ihr tschafter. Über die Jahre hat die Agentur überzeugt und sich einen Namen in der Schweiz erarbeitet.

Foto: zVg

Foto: Gianni Pisano

Die Unerschrockene

Agentur mit Herz

Fotos: zVg

Alexandra Prusa

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Peter Brogli

Der Berufsvagabund «Heute hier, morgen dort», das könnte das Lebensmotto von Peter Brogli sein. Weil er das Reisen zum Beruf gemacht hat. Er zeigt Menschen die Welt, die sie ohne ihn krankheits- oder altersbedingt wohl nicht sehen würden. attika hat den Reisebutler in seiner Homebase in Zürich Wiedikon besucht. Von Stine Wetzel

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Foto: David Adair

ie meisten reisen nur, um wieder heimzukehren», meinte einst Michel Eyquem de Montaigne, Bürgermeister von Bordeaux im 16. Jahrhundert. Für Peter Brogli gilt die entgegengesetzte Logik: Er kehrt eigentlich nur nach Zürich zurück, um wieder reisen zu gehen. Er sitzt im Sessel seiner Stube, im vierten Stock eines

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Wohnblocks in Wiedikon. Im Treppenhaus stehen Rollatoren, Gänseblümchen im Garten und der Blick geht hinaus auf den Üetliberg. «Es ist wirklich schön hier, aber es zieht mich trotzdem immer wieder weg. Reisen ist wie eine Sucht für mich», sagt der 54-Jährige. Unterwegs sein, sitzen und warten und gucken, einfach dabei sein auf der

ganzen Welt – das ist es, das Leben von Brogli. Vor ein paar Tagen sei er zurückgekehrt von der letzten Reise. Zwei Wochen lang sei er mit einem Mann, der aufgrund eines Erbfehlers im Rollstuhl sitzt, in einem Pickup 3000 Kilometer durch Thailand gefahren. – Es sind Abenteuer und die Prise Freiheit, die er seinen Kunden schenkt. Davor war er mit einem halbseitig gelähmten Mann, der früher mit seiner Frau in Phuket gelebt hat und heute als Witwer im Pflegeheim betreut wird, drei Wochen in dessen alten Heimat. Peter Brogli hat ihn durch die Strassen Phukets geschoben, ihm das Essen klein geschnitten, bei der Pflege geholfen, in der Nacht die Klimaanlage umgestellt. «Das ist das absolute Gegenteil von einem Bürojob 8 to 5», sagt Peter Brogli mit leuchtend-blauen Augen. «Man muss schon der Typ dafür sein, ganz im Dienste von jemandem zu stehen.» Das Dienen kennt Peter Brogli nur zugut. Er war früher Butler. Im klassischen Sinn. Und tatsächlich: Dank der stoischen Ruhe von jemandem, der die Welt gesehen hat, und seiner unglaublichen Geduld mit dem Leben würde man ihm wohl alles anvertrauen. «Als Butler hat man im Prinzip kein Privatleben», sagt er. Im Flur hängen Bilder. Eines von Newcomer-Model Bianca Gubser und der Modelmama Raquel Marquardt. «In ihrem Haus war ich auch mal Butler», lacht Peter Brogli wie ein Zehnjähriger. So spontan und ehrlich. – Es scheint ihm nichts auszumachen, dass in seinem Leben immer andere die Hauptrolle spielen. Vielleicht weil er ein «unglaublicher Beobachter» ist, wie er sagt. Es sind diese Erfahrungen als Butler, seine ungebändigte Lust am Reisen, das Quäntchen organisatorisches Talent und die Gelassenheit hinzunehmen, was kommen mag, die ihn zum Reisebutler prädestinieren. Und: er hat eine pflegerische Ausbildung. Wenn er nicht gerade Tore zur Welt öffnet, dann fährt er wohl gerade eine ältere Dame aus Deutschland zur Kur nach Salzburg. (Mit ihrem Auto, damit sie vor Ort selbstbestimmt agieren kann.) Oder er betreut Reisegruppen fürs Familienunternehmen Wirz Travel. – Ganz bestimmt aber wird er unterwegs sein.


BEST OF PEOPLE

Musikerin

Anwalt

Bice Curiger Der diesjährige, mit 50 000 Franken dotierte Kulturpreis ging an die Zürcher Kunsthistorikerin, Kuratorin, Autorin und Chefredaktorin Bice Curiger. Die 1948 in Zürich geborene Bice Curiger studierte an der Universität Zürich Kunstgeschichte, Volkskunde und Literaturkritik. 1984 war sie Mitbegründerin der Kunstzeitschrift «Parkett». Seit 1993 ist sie feste Kuratorin am Kunsthaus Zürich. Aktuell ist ihre Ausstellung «Deftig barock» zu sehen. Seit 2005 gibt Curiger zudem die Zeitschrift «Tate etc.» der Tate Gallery in London heraus.

Unternehmer

Der Zürcher führt mit seinem Unternehmerforum Schweiz seit Jahren erfolgreiche Seminare für Unternehmer durch.

Foto: zVg

Andrea Mathis

Valentin Landmann

Foto: zVg

Historikerin

Foto: zVg

Die Kulturförderkommission verlieh den Förderpreis 2012 an die 29-jährige Sängerin, Songwriterin, Komponistin und Musikerin Sophie Hunger. Sie gehört zu den vielseitigsten und talentiertesten jungen Musikerinnen der Schweiz. Als Emilie Jeanne-Sophie Welti in Bern geboren, lebt Hunger seit einigen Jahren in Zürich. Bekannt geworden ist sie mit den CDs «Monday’s Ghost» und «1983». Ihr musikalischer Stil pendelt zwischen Folk, Jazz, Rock und Chanson. Sophie Hunger trat mit ihrer Band in den letzten Jahren auch in Deutschland, Frankreich, England und Österreich auf. 2010 gewann sie den «Swiss Award» in der Kategorie «Show».

Foto: Caroline Minjolle

Sophie Hunger

Der wohl bekannteste Rechtsanwalt der Schweiz engagiert sich mit Herzblut für die Hells Angels, Sexarbeiterinnen, Bordellbetreiber und Politiker. Er schreibt die wahren Milieu-Geschichten in Büchern nieder. Sein Spezialgebiet ist Strafrecht.

Ex-Miss

Liza Andrea Kuster Als Model und Moderatorin im Nachhaltigkeitsbereich freut sich die frisch nach Zürich umgezogene Ex-Miss Earth Liza Andrea Kuster auf die bevorstehenden Projekte in diesem Bereich. Sie ist Jurymitglied für den wichtigen Nachhaltigkeitspreis «Prix Nature Swisscanto». Des Weiteren moderiert sie zusammen mit Susanne Hueber die erste «Biomillionenshow». Ganz nach dem Vorbild «Wer wird Millionär» wird Wissen abgefragt, jedoch nicht Allgemeinwissen, sondern Wissen über die Vielfalt der Natur. Im Herbst wird sie dann auch noch in einer Rolle im Film «Schweizer Missen Massaker» von Michael Steiner zu sehen sein.

Moderatorin

Sie hat ihren Moderatoren-Job souverän durchgezogen. Nun widmet sie sich Neuem. Wir sind gespannt.

Foto: zVg

Foto: zVg

Zoe Torinesi

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BEST OF PEOPLE

Tatjana Strobel

Die Menschenkennerin Vor fünf Jahren noch war sie im Kader der Kosmetikfirma Marionnaud. Heute ist Tatjana Strobel on Tour. Fernsehauftritte, Seminare und Vorträge füllen ihren Terminkalender. – Weil sie den Blick für Stirnfalten, Nadelstreifenanzüge und übereinandergeschlagene Beine hat. Von Stine Wetzel

Foto: Stefan Bruell

S

amstag, nahe dem Zürcher Kunsthaus: 16 Frauen und ein Mann sitzen im Obergeschoss des klassizistischen Palais an der Rämistrasse 124. Ein heller Saal, knarrende Dielen, vorne auf dem Podest hüpft Tatjana Strobel in Stilettos in die Luft, um die Sache mit den Happy Feet zu demons-

trieren. Sie hält gerade den Vortrag «Ich weiss, wie du fühlst. – Die geheimen Botschaften des Körpers», der auf ihrem gleichnamigen Buch basiert. Bereits ihr Erstling «Ich weiss, wer du bist – Das Geheimnis, Gesichter zu lesen» schlug beachtliche Wellen. Das Publikum im Lyceum Club,

ein Zusammenschluss für Frauen, weiss schon ganz gut bescheid. «Was heisst das wohl, wenn jemand grosse Pupillen hat?», fragt Tatjana Strobel und macht extra grosse Augen. «Dass jemand kurzsichtig ist», sagt eine Frau aus der ersten Reihe. Alle lachen. «Dass derjenige interessiert und offen ist», sagt eine Zweite. «Genau, grosse Pupillen sind ein Zeichen für Offenheit. Wusstet ihr, dass Pupillen bei Erregung auf das Siebenfache anwachsen können?» Tatjana Strobel grinst. «Schön wäre es, wenn bestimmte Körperteile das auch könnten, was?» «Cheerful» nennen die Engländer diese Art, die Tatjana Strobel an sich hat. Man könnte die 40-Jährige für eine Comedykünsterlin halten, wie sie da vorne eine Chef-Angestellten-Situation spielt und mit verstellter Stimme «Dem geb ich jetzt mal die Kuhle» hinterherschickt. (Es geht gerade um den Händedruck, der optimalerweise nicht kuhlig, sondern Handfläche in Handfläche für drei Sekunden ausgeführt wird.) Geheimnisse sind es keine, die sie Preis gibt. Körpersprache, Kleidungsstil und Mimik können durchaus intuitiv entschlüsselt werden. «Das stimmt», sagt Tatjana Strobel, «ich mache hier nichts Neues. Aber ich bringe diese Merkmale auf eine bewusst Ebene, weil wir verlernt haben, hinzugucken und uns gerne von Gesagtem täuschen lassen.» – Und das zieht. Alle wollen sensibilisiert werden fürs Subtile, so scheint es. Tatjana Strobel analysiert für Zeitschriften Sitzpositionen, gibt Flirttrainings und Tipps für Geschäftsverhandlungen. Gerade hat sie ein neues Buch in der Pipeline: «Ich weiss, wer zu dir passt» kommt im Herbst auf den Markt. Ganz schön viel, was Tatjana Strobel so über andere weiss – für manche beängstigend viel. Aeschbacher etwa fühlte sich ob seines Gastes etwas unwohl und tatsächlich attestierte Tatjana Strobel ihm neben viel Nettem auch Masslosigkeit. Oder Stefan Raab, der nichts von seinen unterbrochenen Stirnfalten hören wollte, die für schnelles Gelangweilt-Sein stehen. – Das Wissen um Wirkung macht aber auch aus Tatjana Strobel keinen Verhaltensroboter. Auch sie hat aus Nervosität feuchte Hände und vergisst die Sache mit der Haltung, wenn sie ins TV-Total-Studio einmarschiert. 04 | 2012

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DIE SCHÖNSTE ART ZU SCHALTEN: EDIZIOdue elegance. Die neue Designlinie EDIZIOdue elegance vereint wie keine andere, erlesene Materialien, harmonische Formen und hochwertige Verarbeitung zu einem einzigartigen Produkt. So wird der Umgang mit Elektrizität zum sinnlichen Erlebnis und schafft Freiräume, um Ihren ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei hilft Ihnen das neue Feller App «Mix&Match», mit dem Sie bequem an Ihrem PC, via iPhone oder dem iPad Ihren eigenen Wunschschalter gestalten. In Kombination mit dem intelligenten Bussystem KNX bedienen Sie so alle Ihre Gebäudefunktionen komfortabel einfach und vor allem stilvoll. Feller ist, wo Sie zuhause sind.

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BEST OF PEOPLE

Heiner und Rosamaria Kubny

Zweite Heimat Polar

Von Urs Huebscher

I

mmer wieder angetrieben von der Schönheit der Antarktis, ihrer Ruhe und ihrer wunderbaren Tierwelt, haben Kubnys ihre neue «Heimat» besucht. Dann ergab sich die Möglichkeit ihr Zürcher Unternehmen zu verkaufen und sich ganz ihrem Hobby zu widmen. So bereisen die beiden seit mehreren Jahren auch die nördliche Hemisphäre der Erde, sprich die Arktis. Völlig anders erleben sie diese Region. Wilde Landschaften wechseln sich ab mit blühender Tundra. Immer wieder begegnen sie Eisbären, Walrossen, Vögeln und Walen und haben regelmässig Kontakt mit den Einwohnern dieser kargen Regionen. Inzwischen gelten Heiner und Rosamaria Kubny als Polarspezialisten, denn sie haben die «Kühlschränke» unserer Erde bereits unzählige Male bereist – auf Expeditionen mit dem Flugzeug, auf Forschungs- und mit normalen Kreuzfahrtschiffen oder ganz einfach zu Fuss. Ihre Bilder erscheinen regelmässig in Magazinen rund um die Welt. Ihre eigene Zeitschrift «PolarNews» berichtet regelmässig über die Abenteuer und unter dessen Namen werden spezielle Leserexpeditionen für den Polarkreis durchgeführt. Kühle Gebiete sind die Leidenschaft der beiden. Sie waren da und können deshalb über diese abgelegenen Gegenden ausführlich berichten. Dank der jahrelangen Erfahrung und dem fundiertem Wissen werden Interessierte kompetent beraten. So kann jeder, der sich für diese Regionen interessiert, zum Beispiel zusammen mit Heiner und Rosamaria Kubny, dem Meeresbiologen Prof. Dr. David Senn, oder dem Filmproduzenten Dr. Ruedi Abbühl eine der letzten Naturparadiese dieser Welt – die Arktis

und Antarktis – bereisen. Nirgendwo ist die Natur unberührter und andersartiger. Da erlebt man die schöpferische Kraft der Natur noch in ihrer ganzen Unberührtheit und Schönheit. Oder man geht auf Reise mit Thomas Ulrich, einem der bekanntesten Bergführer und Expeditionsleiter. Eine Ski- oder Helikopter-Expedition in der Mitternachtssonne zum Nordpol? Kein Problem. Diese Expeditionen sprechen vor allem diejenigen an, die sich für campieren in Zelten und für Naturerlebnisse in der Wildnis begeistern können.

Wie wird gereist? Andere fahren mit Kreuzfahrt-Schiffen in kalte Gewässer und gucken von der Reling hinunter zu den Pinguinen oder zu den Eisbären, während im Hintergrund die Musik spielt und der Animator frohlockt. Kubnys Reisegruppen nicht. Diese gehen nahe ran. Schliesslich interessiert die Natur. Deshalb werden nur verhältnismässig kleine Expeditions-Schiffe mit maximal 110 Gästen angeboten. So umgeht man behördliche Beschränkungen bei Anlandungen in der Antarktis, nach denen höchstens 100 Besucher gleichzeitig an Land sein dürfen. Weil diese Schiffe eben kleiner sind, können sie im Gegensatz zu den

Fotos: zVg

Als Heiner und Rosamaria Kubny 1998 das erste Mal in die Region um den Südpol reisten, ahnten sie noch nicht, wie sehr diese Reise ihr Leben verändern würde.

grossen in die Buchten hineinfahren und Anker werfen, damit mit den Zodiacs an Land gegangen werden kann. Dort wird die Zeit genommen, die faszinierenden Landschaften, die Fauna und Flora zu erkunden und hautnah zu erleben. Auf den kleineren Schiffen hält sich das sogenannte Unterhaltungsangebot in einem entsprechend kleinen Rahmen. Die Polar-News-Gruppen interessieren sich mehr für wissenschaftlich fundierte Vorträge und bevorzugen eine unkomplizierte, familiäre Atmosphäre. Es ist den beiden ein Anliegen, dass ihre Gruppen nicht als Gaffer, sondern als Besucher die polaren Regionen bereisen.

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Sponsors

Media Partner


BEST OF PEOPLE

Fashion-Consulter

Marco Demont

Luisa Rossi

Die Zahlen sind beeindruckend: Auf www.internetTV.ch sind monatlich über eine Viertel Million Besucher und 700 000 Videos werden heruntergeladen. «Tendenz stark steigend,

Visuelles Flair, Sinn für Mode und Feingefühl: Das ist Luisa Rossi, unsere Stilkolumnistin. Sie ist das stadtbekannte Gesicht in Sachen Styling für die Frau. Sie erkennt auf den ersten Blick, wie sie die Persönlichkeit eines Menschen optimieren und hervorheben kann.

Fotos: zVg

Unternehmer

Moderator

Model

Rainer Salzgeber

Bianca Bauer

Der in Kloten wohnende und beliebte SF-Sportmoderator ist nach wie vor einer der «Besten» in seinem Metier und nie um einen Spruch verlegen. Sein Walliserdeutsch ist sein Markenzeichen.

Foto: SRF/Oskar Alessio

Web-TV ist definitiv die Zukunft», sagt Mitgründer und Geschäftsführer Marco Demont. Dass seine Zürcher Firma Ipmedia auf dem richtigen Weg ist, zeigte auch die Preisverleihung des renommierten World Media Festivals. Ipmedia gewann mit internetTV.ch gleich drei Mal Silber. Einmal in der Kategorie «Web-TV Information» für den von ihnen betriebenen und produzierten Channel airportTV.ch sowie in der Kategorie «Web-TV Infotainment» für arosaTV.ch. Zudem Silber als international bestes und innovativstes Produkt in der Kategorie «Web-Portale.»

Dank ihrem Ehrgeiz hat Bianca Bauer den Sprung von der TV-Contest-Gewinnerin (Supermodel 2008) zum erfolgreichen Model geschafft. Doch nicht nur das Modelbusiness hat es ihr angetan, sondern auch das Studieren. Die richtige Mischung macht’s und da ist die Kombination aus Wirtschaftsstudium und Modelalltag perfekt. Seit kurzem wohnt Bianca mit Liza Andrea Kuster, Miss Earth Schweiz 2010, in einer WG in Zürich.

Unternehmerin

Vanessa Bay Ihre 2005 gegründet Kommunikations-Agentur reitet auf der Erfolgswelle. Zahlreiche Top-Shots aus dem Touristik-Umfeld vertrauen der Zürcher Agentur, welche sich auf dieses Segment spezialisiert hat, ihre Pressearbeit an. Soeben eröffnete sie eine Niederlassung in Wien, um auch den österreichischen Markt abzudecken.

Unternehmer

Frank Ebinger Seit 21 Jahren hat er sein Herz dem spanischen Wein verschrieben. Die One-ManShow der ersten Stunde wuchs zu einem Handelshaus mit dem besten Portfolio spanischer Weine in der Schweiz an.

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DIE GENUSS-OASE AUF DEM ZÜRICHSEE Leinen los und ablegen – Entdeckungsreisen für Geniesser. «Smoke on the Water»-Rundfahrten für Cigarren Aficionados. Exklusive Gourmetanlässe mit kulinarischen Köstlichkeiten und erlesenen Weinen. Oder mieten Sie das Davidoff-Schiff für Ihren eigenen Genussanlass.

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BEST OF PEOPLE

Immobillien-Guru

Star-Fotograf

Künstlerin

Csaba von Zalan

Thomas Buchwalder

Marianne Cathomen

Zehn Jahre lang war er das Gesicht der ERA im Grossraum Zürich. Nun tritt er wieder als eigenes Unternehmen auf: Mit Tradition, Vision, Leidenschaft und Liebe vermarktet er Immobilien.

Beim Promi-Fotograf gibt sich die Prominenz aus der Mode-, Model-, Musik-, Politik-, Sport- und Medienszene die Klinke in die Hand. Für viele Promis ist ein Foto-Shooting in seinem Studio in Oberglatt eine Ehre. Auch für das attika Magazin rückt der sympathische Zürcher immer wieder Promis ins richtige Licht.

Image-Consulter

Clifford Lilley Foto: Urs Huebscher

Er zählt als selbstständiger Mode- und Imageberater zu den bekanntesten Stylisten der Schweiz. Aufgewachsen

Gastronom

Rolf Hiltl Der Erbe des ersten VegiRestaurants Europas hat den vegetarischen Gaumenfreuden zur Salonfähigkeit verholfen. Das Haus Hiltl feiert in diesem Jahr seinen 114. Geburtstag.

Sie drückt zur Zeit wieder die Schulbank mit dem Ziel, in der Kosmetikbranche Fuss zu fassen und erfüllt sich so einen alten Traum. Mariannes Beauty Farm kommt näher.

in Südafrika lebt er mittlerweile seit 28 Jahren im Zürcher Seefeld und ist nicht mehr von der Zürcher Mode-Szene wegzudenken. Als Image- und Stilberater sowie Personal-Shopper unterstützt er heute Prominente und weniger bekannte Persönlichkeiten beim Unterstreichen ihres individuellen Erscheinungsbildes. Er ist regelmässig Jurymitglied bei diversen Modeshows sowie Beauty-Events und arbeitet als Stylist für verschiedene TV-Stationen und Fotoproduktionen. Sein mit Jeroen von Rooijen herausgegebenes Buch «Der Dresscode» ist noch immer ein Renner.

Ex-Miss

Linda Fäh Sie begeisterte im vergangenen Winter das Publikum bei Salto Natale und moderiert die Sendung Polimag auf Star-TV. Weitere Projekte sind im Köcher – wir sind gespannt.

Unternehmer

Fotos: zVg/Tilllate

Michel P.G. Burckhardt Seit 21 Jahren organisiert er das grösste Golfturnier im Kanton Zürich, das Pro-AmZurich Open. In diesem Jahr findet das Turnier Ende August neu im Golf Club Breitenloo statt. 04 | 2012

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BEST OF PEOPLE

Unternehmerin

Unternehmer

Jubaira Bachmann

Jean Luc Bögli

Foto: Gianni Pisano

Missen-Mutter

Karina Berger Wenn jemand Experte in Sachen Miss Schweiz ist, dann Karina Berger. Seit 1994 steht sie für die Wahl im Einsatz. Nach dem TV-Aus für 2012 ist sie zuversichtlich, dass eine baldige Lösung für eine neue MissSchweiz-Wahl gefunden wird.

PR-Managerin

Unternehmer

Viviane Gall

Marc Christian Riebe

Marken sind ihre Passion. Mit ihrer glaubhaften und unprätentiösen Art hat sie sich mit ihrer jungen Firma in der Branche bewährt und betreut namhaften Kunden.

Fotos: zVg/Tilllate

Er hat das Souvenir vom Billigen-Kitsch-Objekt-Image befreit, besitzt sieben Souvenir-Shops in der Schweiz und beliefert fast jeden Laden der kleinen Mitbringsel mit seiner Ware.

Foto: Stine Wetzel

Von der Chefin bei MTV zur selbständigen Unternehmerin. Infolge der Auslagerung aller Aktivitäten von MTV ins Ausland fasste sie nach zwölf Jahren Tätigkeit bei VIVA/ MTV ihren Mut zusammen und entschied sich für die Selbstständigkeit. Seit Januar führt sie nun ihr eigenes Unternehmen und unterstützt als Strategy Consultant Firmen, Labels und Marken bei ihren Bestrebungen, massgeschneiderte Marketingund Kommunikationsstrategien für die meinungsbildende Zielgruppe (14 bis 39 Jahre) zu erarbeiten.

Aufgrund der Möglichkeiten der Standortentwicklungen neuer Retail- und Shoppingflächen sowie der weiteren Herausforderung Detailhandelsunternehmen international beratend bei deren Expansion zu begleiten, gründete er 2005 die Location Group. Heute ist seine Gruppe Europas führender Beratungs- und Vermarktungsspezialist für Einzelhandelsimmobilien und Expansionsstrategien. Praktisch sämtlichen Luxus-Labels hat er schon zu Top-Locations verholfen.

Unternehmer

Guisep Fry Seit mehr als 25 Jahren führt Giusep Fry das Hotel Uto Kulm. Er hat die 1839 begonnene Gastronomie- und Hoteltradition auf dem Üetliberg in die Neuzeit geführt und massgeblich geprägt. Heute gehören noch viele andere Betriebe zum Imperium des Bündners. Er beschäftigt alleine auf dem Zürcher Hausberg rund 115 Mitarbeiter und setzt gegen 18 Millionen Franken um.

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BEST OF PEOPLE

Sandra Marjanovic

Miss Zürich 2012 Die aus Volketswil stammende schwarzhaarige Schönheit überzeugte an der Wahl Publikum und Jury. Sie freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben als schönste Zürcherin in ihrem Amtsjahr. Von Urs Huebscher

Fotos: Pascal Heimlicher/ www.nativeemotions.com

D

ie am 28. Dezember geborene ist 176 cm gross und Sachbearbeiterin in der Immobilienbewirtschaftung. Ihr gewinnendes Äusseres wurde ihr in die Wiege gelegt. Dieses aber richtig zur Geltung zu bringen, das hat Sandra von ihrer Mutter gelernt, die als selbständige Kosmetikerin arbeitet. Sie ist alles andere als eine Schlafmütze. Dennoch achtet sie sehr darauf, dass sie sich täglich den verdienten Schönheitsschlaf von 7 bis 8 Stunden gönnt. Alles andere als zum Einschlafen ist es jedenfalls, mit ihr unterwegs zu sein. Denn die aktive 19Jährige hat ordentlich Energie. Vor allem, wenn’s in die Stadt geht. Dort denkt sie aber erst in zweiter Linie an Kleider, Schuhe und Taschen – sondern erstmal ans Essen. Schön, dass diese Leidenschaft bei Sandra nicht auf die Linie schlägt. Sondern ihr ordentlich Power für spannende Tage gibt. In Sandras Leben gibt es nichts Wichtigeres als ihre Familie. Denn diese nimmt einen ganz besonderen Platz in ihrem Herz ein. So wie auch ihre kleine Hündin und ihre Freunde, für die sie alles tun würde. Sogar auf ein gutes Essen verzichten. Die Zeit, welche sie nicht im Kreis ihrer Liebsten verbringt, nutzt die Zürcher Oberländerin, um sich fit zu halten – am liebsten beim Fitness oder beim Schwimmen. Es darf aber auch ruhig mal etwas gemütlicher zu und her gehen; zum Beispiel beim Spazieren oder Lesen.

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Erarta Galleries

Zwischen Krimsekt und Strassenunruhen

INFOS Erarta wurde 2005 gegr端ndet. Es gibt das Erarta Museum in St. Petersburg, die Erarta Galerien und den Erarta Fonds, der u.a. K端nstler-Stipendien verantwortet. Arno Herrmann ist der Galerie-Direktor in Z端rich, Gerbergasse 8.

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BEST OF CULTURE Richtig Russisch

Seit Februar hat Zürich ein Fenster mehr, durch das man nach Russland schauen kann: Erarta Galleries. – attika hat Dasha Varvarina, Executive International Coordinator und Tochter der Besitzerfamilie aus St. Petersburg, getroffen.

Wenn man Dasha so sieht, in ihrem grauen Kleid im Pariser Chic, und den Stilettos, die sie der Decke ein Stück näher bringen, fragt man sich, wo diese arme Kindheit herkommt. «Oh, verglichen zum Leben im Westen waren wir wohl arm, aber im Vergleich zu jeder anderen Familie in der USSR führten wir ein völlig normales Leben.» – Dass sich Normalitäten ändern können, beweist Dashas Familie. In ihren Galerien zeigt sie» Künstler, die in Russland schon zu Ruhm und Reichtum gekommen, international aber noch unbeachtet sind. Mit ihrem Fonds hingegen greift sie jenen unter die Arme, die «gar nichts haben und im Nirgendwo leben». Das Nirgendwo sei ein Dorf mit acht Häusern und einem Laden, der zwei Stunden in der Woche geöffnet hat. Diese Künstler aus dem Nirgendwo und jene mit Ruhm und Reichtum im Rucksack sind es, die Dasha der Welt zeigen möchte. Argumente dafür hat sie viele. – Weil die Künstler gut sind. Und russisch, richtig russisch. Es gibt diesen Schatten, der sich über alles legt. Der Schatten des totalitären Regimes. Diese Ost-Exotik sei international gefragt. «Es gibt jedoch Galerien, die ihre Künstler dazu auffordern, genau dieses mystische Russland zu inszenieren, um besser auf dem Markt verkaufen zu können», sagt Dasha und blickt auf den IWC-Laden auf der anderen Strassenseite. «Dieses Setting ist furchtbar. Leute sammeln diese vermeintliche russische Kunst, die gar nicht existiert, sondern nur für ihre Erwartungen geschaffen wurde.» Erarta will dagegen authentisch sein, die richtige russische Avantgarde fördern und die richtige traditionell-russische Kunst zeigen. Ihr Liebling in der Sammlung ist Vladimir Ovchinnikov. Er zählt zu den russischen Nonkonformisten, ist wohlbekannt als Regime-Aufrührer der Sechziger, ein alter Freund der Familie. – Unpolitisch ist fast nichts, was aus Russland kommt. Ausser Dasha, wenn sie gegen den Jetlag kämpft. Gefragt nach dem neuen alten Präsidenten verdreht sie die Augen: «Gosh, politic». Sie ist es leid. «Nur so viel: Kunst ist ein fantastisches Medium, um die persönlichen Gefühle auszudrücken und Systeme zu kritisieren.» Also schauen wir an die Wände der Galerie. Dort hängt Pyotr Gorbans «Demonstration» von 1982: Schlanke Schattengestalten. Ein graues Knäuel Gesichter. Erschrockene, wütende, resignierte. Das ist es wohl, das makellos authentische Russland.

Von Stine Wetzel

S

ie ist das, was man gemeinhin «makellos» nennt. Wäre da nicht dieser Blaue Fleck über dem Knie. Ansonsten: makellos. «Smile!», fordert Markus Senn, der Fotograf. Dasha Varvarina reckt das Porzellan-Gesicht Richtung Kamera und lächelt. Geduldig posiert sie, ändert den Gesichtsausdruck, als wäre sie ein Model. «Gosh, ich bin so müde. Heute früh bin ich aus New York gekommen», sagt Dasha und schlägt die Beine übereinander. Ihre Bewegungen sind geschäftstüchtig, genauso wie ihre Antworten. New York ist einer der Standorte der Erarta Galleries. Ebenso St. Petersburg und London. Ende des Jahres soll auch eine Galerie in Hongkong dazukommen. Zürich steht daneben ziemlich schief im Städtereigen. «Wenn du rumfragst, wo die Kunstszene derzeit hinschaut, wirst du Zürich und Hongkong als Antwort bekommen», erklärt Dasha in welterprobtem Englisch, warum die Wahl auf Zürich fiel. «Ich bin überzeugt davon, dass Zürich bald eine der bedeutendsten Städte für zeitgenössische Kunst sein wird.»

«Erarta», das ist die «era of art», die Ära der Kunst. Für Dasha bedeutet das: «in Empfindungen zu sprechen – Kunst ist Gefühl». Aktuell zeigt die russische Galerie in Zürich Alexandr Kosenkovs «Abschied von der alten Welt». «Die Bilder erinnern mich an die besten Sommer meiner Kindheit», erzählt die Junggaleristen. «Früher hatten wir nichts. Wir mussten das Bad mit acht Familien teilen. – Kein Witz.» Ferien von diesem beengten Leben machte Dasha in einem Garten in Evpatoria. Ein Ort an der Südküste der Ukraine, aus dem die Familie ihrer Mutter stammt. «Das war Freiheit für mich, man konnte dort machen, was man wollte. Kosenkovs Bilder symbolisieren dieses Gefühl für mich.» Alexandr Kosenkov seinerseits bezeichnet seine Bilder als «belebende Spinnerei». Mit leuchtenden Farben und einem Hang zur Umdimensionierung entrückt er die Realität in eine scheinbar sorglose Welt. – Eine Welt der Kindereien und Kindlichkeiten.

Fotos: Markus Senn

«Belebende Spinnerei»

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In diesem Paradies gibt’s keine Tiere.

V E G E TA R I A N R E S TA U R A N T

BAR

TA K E AWAY

C AT E R I N G

S E E F E L D S T R . 2 | T I B I T S I M N Z Z B I S T R O | FA L K E N S T R . 1 2 | B E I M O P E R N H A U S , Z Ü R I C H W W W. T I B I T S . C H | W W W .T I B I T S. C O . U K | A L S A P P

AU F FA C E B O O K


BEST OF CULTURE

Foto: Verein Street Parade Zürich

Street Parade 11.08. Es wird wieder bunt in Zürich! Die Outdoor-TechnoParty zappelt nun schon zum 21. Mal durch die Strassen.

Karl’s kühne Gassenschau

Live at Sunset 11. – 22.07.

Fotos: zVg

Karl’s kühne Gassenschau kann mit dem Spektakel FABRIKK noch ein weiteres Jahr in Winterthur auf die Bühne gehen. Alle, die Fabrikk noch nicht gesehen haben, haben erneut die Chance, Tickets zu ergattern.

Fotos: zVg

Seit 23.05.

Ein Line-up, das sich im Zürich Dolder sehen lassen kann: B. B. King, Caro Emerlad, Loreena McKennitt, Lady Antebellum, Elton John, Morcheeba, Alanis Morissette, Roxette, Katie Melua, Züri West, James Morrison.

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Zürich Openair

Foto: www.goodnews.ch

BEST OF CULTURE

23. – 26.08.

Fotos: zVg

Am Ende des Festival-Sommers steht noch mal ein Glanzlicht: Das Zürich Openair mit The Killers, Die Fantastischen Vier, Bloc Party, Maximo Park, Hot Chip, Tindersticks, Yann Tiersen, Mogwai u.v.m.

Cirque du Soleil

Madonna 18.08. Die Königin der Popmusik ist zurück – frischer, frecher und fulminanter denn je! Mit ihrer Performance am US-SuperBowl, hat sie gezeigt, dass sie noch immer auf dem Popthron sitzt. Ein paar Tage vorher veröffentlichte der amerikanische Superstar die Single «Give Me All Your Luvin» (mit Nicki Minaj und M.I.A.) aus ihrem, mit Spannung erwarteten neuen Longplayer, der den Titel «MDNA» trägt. Mit dem neuen Album geht Madonna nun auf Welttournee. Am 18. August tritt die Popikone mit einer gigantischen Show im Zürcher Stadion Letzigrund auf.

Ab 01.09.

Foto: Camirand

Cirque du Soleil kommt nach Zürich zurück – mit der von Kritikern aus aller Welt hochgelobten Show «Corteo». Ab dem 1. September spielt Corteo für kurze Zeit im weissen Grand Chapiteau im ehemaligen Hardturm-Stadion. Seit der WeltUraufführung im Jahr 2005 wurde Corteo in über 40 Städten in neun verschiedenen Ländern von über sieben Millionen Menschen besucht.

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BEST OF CULTURE

Festival da Jazz St.Moritz

Sommer-Festival entgegen den Standard Christian Jott Jenny hat etwas geschafft, das wohl die wenigsten für möglich gehalten hätten. Er hat im mondänen Winterkurort St. Moritz ein kleines, familiäres Sommer-Jazzfestival gegründet, etabliert und mittlerweile zu einer unverzichtbaren Marke entwickelt. Dieses Jahr feiert sein Festival da Jazz den fünften Geburtstag. Von Franco Brunner

E

igentlich ist es ja ökonomischer Wahnsinn, was wir hier betreiben», sagt der Zürcher Sänger, Entertainer und Jazzfestival-Veranstalter Christian Jott Jenny mit einem Schmunzeln. Tatsächlich widerspricht Jennys Engadiner Festival da Jazz wohl jeglichen scheinbar unumstösslichen Wirtschaftsgesetzen. Zum einen handelt es sich um einen Anlass, der im Sommer in einem typischen Winter-Tourismusort stattfindet – nämlich in St. Moritz. Zum anderen lautet das Festivalmotto nicht wie sonst üblich «the bigger the better», sondern vielmehr «small down», wie es Jenny ausdrückt. So konzertieren die eingeladenen Jazz-Grössen aus dem Inund Ausland nicht vor riesigen Publikumstribünen, sondern im familiären Ambiente eines für rund 150 Gäste Platz

bietenden Clubs. Gespielt werden während den Festivalwochen an die 50 Konzerte, die insgesamt von rund 5000 Gästen besucht werden. Und schlussendlich handelt es sich für einmal nicht um einen Anlass nur für die St. Moritzer Schickeria, sondern für «Leute wie du und ich», wie Jenny betont. Diesen ganz gewöhnlichen Leuten will Jenny im Sommer zwar kein eigentliches Jubiläumsprogramm vorsetzen, doch «einen draufsetzen» will der Festivalleiter zum Geburtstag seines «MusikKindes» schon. So sind zum Beispiel New-Jazz-Grössen wie Matt Bianco und Mezzoforte für die fünfte Festival-daJazz-Ausgabe schon fest gebucht.

Fotos: zVg

www.festivaldajazz.ch www.kulmhotel-stmoritz.ch

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g s: zV Foto

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Die neue Zürich-Version von NOMOS Glashütte zeitlos. Der Glashütter Strahlenschliff – ein Schliff, den Uhrmacher im Erzgebirge traditionell verwenden – schmückt nun das blaugoldene Zifferblatt dieser besonderen Herrenuhr. Ihr elegantes Edelstahlgehäuse mit all seinen logischen Drehungen wurde vom Zürcher Ausnahmegestalter Hannes Wettstein gezeichnet. Uhrwerk: Manufakturkaliber mit Automatikaufzug, schwarz vergoldet. Gehäuse: Edelstahl, achtteilig; Durchmesser 39,7 mm; gewölbtes Saphirglas; Saphirglasboden. Höhe 9,65 mm; sechsfach verschraubt Zifferblatt: galvanisiert, blaugold, mit Glashütter Strahlenschliff; Indexe aufgesetzt, rhodiniert. Zeiger: rhodiniert, facettiert. Wasserdicht bis 3 atm. Armband: Horween Shell Cordovan. www.nomos-glashuette.com 68 | attika

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Mittagessen bei Meta Hiltebrand, Meta’s Kutscherhalle, Zürich für 2 Personen (Menue Surprise) im Wert von CHF 220.– www.metas-kutscherhalle.ch

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g Fotos: zV

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Fotos: zVg

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Fotos: zVg

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Fotos: zVg

Mitgestalten und Gewinnen

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BEST OF LIFESTYLE | WETTBEWERB

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Über diesen Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, eine Barauszahlung der Preise findet nicht statt und der Rechtsweg bleibt ausgeschlossen. Mitarbeitende des Verlages Swiss Businesspress SA bleiben von der Teilnahme ausgeschlossen. Ihre Angaben dienen rein statistischen Zwecken und werden nicht an Dritte weitergeleitet.

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Fischer’s Fritz

Gastronom und Wirbelwind Zuckerwatte, frischer Fisch und edle Weine – damit lockt er die High Society auf den Campingplatz. Immer wieder überrascht und überzeugt Michel Péclard mit nicht ganz konventionellen Konzepten. Das macht ihn zu einem der schillerndsten Gastronomen auf dem Platz Zürich. Von Urs Huebscher

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BEST OF LIFESTYLE | GENUSS

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ürg Marquard lässt sich im Bentley hinchauffieren und Trudi Götz nimmt es in Kauf, mit ihren High-Heels zwischen den Holzplanken hängen zu bleiben: Im Fischer’s Fritz nimmt Zürichs Promi-Szene gerne auf einfachen Bänken Platz. Das Restaurant auf dem Campingplatz in Wollishofen direkt am See gehört zu den erfolgreichsten Konzepten von Michel Péclard. Die Pacht hat der innovative Gastronom mit dem vormaligen Betreiber bei einer durchzechten Nacht ausgehandelt, per Handschlag. Den Vertrag liess er gleich am nächsten Tag aufsetzen. «Anfangs hat keiner so richtig an dieses Projekt geglaubt, nicht mal meine Mitarbeiter. Einem Campingplatz haftet natürlich etwas Bünzliges an. Aber die Lage direkt am See ist einmalig und mit dem richtigen Konzept funktioniert’s», sagt Péclard. Der Erfolg gibt ihm Recht. Und es ist nicht etwa so, dass sich Péclard auf den Loorbeeren ausruhen würde.

Fotos: zVg

Im Keller nur Wein Für die neue Saison hat er sich bereits wieder einiges einfallen lassen: «Es gibt Zuckerwatte, Frozen Joghurt am Stengel und einen extrem coolen Kinderspielplatz mit einem alten Boot», erzählt er begeistert. Und auf den neuen Loungemöbeln direkt am Wasser kann man es sich so richtig gemütlich machen. Wer er sich leisten kann, tut das bei einem exklusiven Tropfen aus dem Weinkeller hinter dem Restaurant. Dort kann sich der Gast einen hochkarätigen Wein zu seinen frischen Fischknusperli aussuchen, vom raren Bordeaux bis zum amerikanischen «Hundred Acre» mit 97 bis 100 Parker Punkten. Die Idee dazu entstand, weil Michel Péclard von seinem Vater einige Flaschen raren Bordeaux bekommen hatte. Für den Rest sorgt die Weinkellerei Boucherville, 70 bis 100 Positionen mit Topweinen aus der ganzen Welt stehen zur Auswahl. Mit dabei ist auch ein Champagner mit grün leuchtendem Etikett. «Damit werden diesen Sommer bestimmt viele Partys gefeiert», lacht Péclard. Mit dem Weinkeller geht es ihm nicht in erster Linie ums Geld verdienen, dafür sei die Marche auf solche Spitzenweine nicht gross genug: «Es geht ums Erlebnis. Gerade Leute, die auch zu Hause besondere Weine stehen haben, kann man damit begeistern. Hier drinnen können auch kleine Events mit zehn bis zwölf Personen stattfinden.» Seine Inspirationen holt sich Michel Péclard auf Reisen: «Alle zwei bis drei Monate bin ich im Ausland, oft in Südfrankreich, London, New York oder Miami. Aber ich bin nicht der Typ, der mit einem Reiseführer durch eine Stadt geht. Ich halte die Augen offen. Mich interessiert, warum ein bestimmtes Lokal beliebt ist. Das liegt längst nicht nur am Essen. Gutes Essen bekommt man an vielen Orten. Aber um eine einmalige Atmosphäre zu schaffen, dafür braucht es mehr.» So

setzt Péclard bei der Gestaltung seiner Gastrobetriebe nicht auf architektonische Schlichtheit, sondern arbeitet mit Bühnenbildnern zusammen. Damit eckt er auch mal an, zuletzt beim Restaurant Kiosk, ebenfalls an bester Lage an der Seepromenande am Hafen Riesbach. Für die kommende Saison liess er den mit Architekturpreisen ausgezeichneten Glas-Pavillon einem Facelifting unterziehen. Mit viel Holz soll eine gemütlichere Atmosphäre geschaffen werden. Auf der Terrasse laden Stühle und Tische aus gebrauchten Holzplanken von alten Fischerbooten aus Asien zum Verweilen ein. Dieser Stilbruch ist nicht jedermanns Geschmack. Aber solche Risiken nimmt er auf sich: «Man kann es nicht allen recht machen.» Für den Erfolg braucht es letztendlich nicht nur unkonventionelle Ideen, man muss sie auch durchziehen und finanzieren können. In dieser Beziehung hat Péclard sein Leergeld bezahlt: «Vor ein paar Jahren bin ich mit ein paar Projekten haarscharf am Konkurs vorbei», erzählt er ganz offen. Er ist keiner, der ein Blatt vor den Mund nimmt. Das mag ob seines Hintergrunds erstaunen. Sein Vater war Vermögensverwalter und betreute «sehr reiche Leute aus Monaco», dem Onkel gehört das diskrete Juweliergeschäft Péclard an bester Lage beim Zürcher Paradeplatz, das inzwischen Michel Péclards Cousin übernommen hat. «Damit tanze ich als Gastronom ziemlich aus der Reihe. Aber ich liebe diesen Beruf, weil er so ZUR PERSON kreativ, lebendig und Aufgewachsen ist Michel Péabwechslungsreich ist.» clard (43) in Kilchberg ZH. Nach Sein grösster Traum der Sekundarschule absolvierte ist es, ein Hotel zu koner die Hotelfachschule in Luzipieren. «Die sind in der zern, wo er heute Buchhaltung Schweiz oft langweilig unterrichtet. Péclard ist Vater und zu kalt, man will mit von zwei Söhnen. Derzeit betreibt er sechs Gastrobetriebe, seiner Frau oder Geliebfast alle an bester Lage in Züten ja nicht in einem Derich. Den Kiosk und die Pumpsign-Kühlschrank überstation an der rechten Seepronachten», witzelt er. menade, das Fischers Fritz auf Langweilig wird es bei dem Campingplatz in WollishoMichel Péclard nie. Fast fen, das Café Péclard (ehemals täglich kommen bei ihm Schober) im Zürcher Niederdorf, das Coco am Paradeplatz Angebote auf den Tisch. und das Restaurant im Tierpark Bei dem Tempo nimmt Langenberg. Für seine kreatier sich bewusst kleine ven und unkonventionellen Auszeiten. Jeden morgen Konzepte wird er belohnt: Fürs schwimmt er im HallenFischers Fritz hat er die Ausbad Kilchberg seine Länzeichnung als bestes Outdoorgen. Ein Ritual, dass er Restaurant von Best of Swiss Gastro bekommen. nur ausnahmsweise ausfallen lässt. 04 | 2012

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BEST OF LIFESTYLE | GENUSS

Meta’s Kutscherhalle

«Cooking is my Life» Das Fernsehen hat sie als Köchin bekannt gemacht. 2011 hat die kesse Lady mit den orangen Haaren und der lavendelfarbenen Schürze an der Müllerstrasse das Restaurant Meta’s Kutscherhalle eröffnet. Hier zeigt sie, was sie drauf hat.

U

nd da sitze ich nun in «Meta’s Kutscherhalle» an der Müllerstrasse 31 mitten im Zürcher «Chreis Cheib». Meta Hiltebrand, wahrscheinlich die schrägste Köchin der Stadt, nicht nur, weil sie sich das Haar orange färbt, sondern weil sie nie ein Blatt vor den Mund nimmt, sagt, was sie denkt, frech und ungeschminkt. Und weil sie kocht, wie es ihr in den Kram passt und nicht, wie es der Gast erwartet. Das 32 Plätze fassende Restaurant ist stimmungsvoll eingerichtet und ohne Reservation geht hier gar nichts. Meta begrüsst mich und lässt mich einen Blick auf ihre Karte werfen. Sie ist in der «Kutscherhalle» allgegenwärtig. Die Küche ist «Meta’s Ebene», Speisen werden auf der Karte unter «Meta’s Teller», Getränke unter «Meta’s Gläser» aufgelistet. Auf der Karte stehen täglich frische Menüs, passend zur Saison und oft mit einem Hauch von méditerranée. Die offene Küche lässt einen Blick über Metas Schultern zu, die jedem Teller mit Leidenschaft ihre persönliche Note verpasst und serviert. Ich entscheide mich für das Menue Surprise. Ein 3Gang-Menü für unkomplizierte Geniesser, Schlemmer und Fans (so steht es auf der Speisekarte). Schliesslich will ich meinem Gaumen neue Freuden gönnen. Wie sich das jeden Tag zusammensetzt, bleibt Metas Geheimnis. «Take it or leave it», heisst das Motto. Die letzten Jahre hat Meta als TeleZüri-Köchin den Zuschauerinnen und Zuschauern ihre besten und schrägsten Rezeptideen verraten, wie ihre gebackene Tomatensuppe mit frischen Kräutern und Vanilleöl, die ich als Vorspeise serviert bekomme, schmeckt. Beim Warten auf den zweiten Gang schweifen meine Blicke über das Res-

taurant und zu den anderen Gästen. Bei fast allen entdecke ich die gleiche Reaktion: Grosses Staunen, wenn Meta mit den Tellern heranrauscht. Der Effekt ist fast wie im Fernsehen. Sie brutzelt wie gewohnt vor den Augen der Zuschauer, nur verrät sie keine Rezepte, sondern kocht für ihre Gäste. Meta meint deshalb auch: «In meiner Küche vermischt sich Spontanität mit Kreativität, neue Zutaten werden entdeckt und mit einer Prise Verrücktheit gewürzt. Bei mir entdeckt man Gelüste, die alle Sinne ansprechen. Weiter tue ich, was ich im Fernsehen immer gepredigt habe. Ich verwende nur frische Zutaten und koche sauber», so Meta weiter. Das Handwerk hat die 29-Jährige in gehobenen Restaurants wie dem Widder oder dem Château Mosimann gelernt. Mit 23 war sie Zürichs jüngste Küchenchefin. Rezepte saugt sie sich täglich aufs Neue aus den Fingern. Sie verwendet gerne geschmacksintensive Produkte und hasst Aromat. Ohne Olivenöl und Honig komme sie nicht aus. Honig brauche sie immer; für die Salatsauce, um das Fleisch zu marinieren und das Gemüse anzubraten, meint sie bei meinem Besuch. Bei meinem zweiten Gang ist mein Gaumen entzückt: MiesMuscheln an Bärlauchsauce. Ich habe grundsätzlich eine Abneigung gegen Muscheln – aber bei Meta habe ich diese genossen. Nicht mal am Meer habe ich so delikate Muscheln gegessen. Danach werde ich mit einem Argentinischen Rindsfiletmedaillon, gebraten mit Haselnüssen an Portweinsauce überrascht. Ich bin skeptisch – Fleisch gebraten an Haselnüssen? Doch auch hier überzeugt mich Metas mediterrane Küche, welche sie ohne viel Schnickschnack, aber mit viel Kreativität führt.

Foto: Tobias Stahel

Von Urs Huebscher

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Bärengässli

Mehr als Steak Das Restaurant Bärengasse im Credit-Suisse-Lichthof am Paradeplatz ist von der Lage her das Zentralste, was man sich vorstellen kann. Bekannt ist das Restaurant vor allem für sein argentinisches Fleisch und den ebenfalls argentinischen Wein. Beides kommt aus dem Hause Dieter Meiers, der Mitbesitzer des Restaurants ist. Von Urs Huebscher

D

«Der Name Dieter Meier hat natürlich schon mitgeholfen», meint er weiter, «aber wir haben auch einen guten Küchenchef, einen super Standort und zuletzt entscheidet das, was im Teller landet, über Erfolg oder Misserfolg. Weiter ist zu beobachten, dass sich im Kreis 1 ziemlich viel bewegt. Es haben einige neue Bars und Clubs eröffnet, mit welchen wir eine gute Zusammenarbeit pflegen. Die Gäste können beispielsweise bei uns zuerst schön essen und danach die Clubs besuchen, ohne anstehen zu müssen, da wir diese auf die entsprechenden Gästelisten setzen können.» Für Maeder ist es wichtig, dass das Bärengässli nicht als Steakhouse angeschaut wird. Die Küche kann mehr. So findet man auf der Karte auch ein Cordon Bleu, einen Fisch oder Zürcher Geschnetzeltes. Am Mittag sind vor allem Business-Lunchs angesagt. Für 30 Franken erhält man eine Suppe, einen Salat und ein Hauptgericht. Am Montag gibt es immer Wiener Schnitzel und am Mittwoch Rindfiletstroganoff mit Spätzle.

Diese beiden Tage sind so beliebt, dass man bereits zwei bis drei Wochen vorher reservieren muss, wenn man zum Mittagessen so etwas verzehren möchte. «Wenn wir das ändern würden», so Nico Maeder, «wäre das ein Politikum». «Seit einiger Zeit haben wir mit der Atelier-Bar eine Art Dépendance vom Restaurant Bärengasse hinter dem Paradeplatz. Hier kann man auch einen Drink geniessen, bis ein Tisch gleich nebenan frei wird », erzählt uns Maeder. Dieter Meier ist übrigens sehr oft hier anzutreffen. Er betreibt seit Jahren in der argentinischen Pampa eine Rinderzucht und in Mendoza, in den Anden, ein Weingut. Sowohl Fleisch als auch Wein werden unter der Marke «Ojo de Agua» verkauft. Das Fleisch hat einen hervorragenden Ruf und der Wein – Malbec, Cabernet und eine Cuvée von Malbec, Cabernet Sauvignon und Merlot – wird von Jahrgang zu Jahrgang besser. Mittlerweile hat er in Insiderkreisen fast Kultstatus erreicht.

Fotos: zVg

er Lichthof war früher eine riesige Bankschalter-Halle. Heute ist der Innenhof eine Art kleine Shopping Mall mit Geschäften, einem Reisebüro und dem Restaurant Bärengasse. Zwei Versuche, an dieser Lage ein Restaurant zu betreiben, sind gescheitert. Dieter Meier, Nico Maeder und Patrick Bruderer haben es geschafft hier ein tolles Restaurant mit tollem Essen zu betreiben, das tagtäglich gut besetzt ist. Maeder führt das Lokal seit drei Jahren und ist zufrieden mit dem Erreichten: «Wir sind von Montag bis Samstag ausgebucht. Die grossen Gastro-Betriebe aus Zürich wollten ja alle nichts von diesem Lokal wissen – aber wir haben es geschafft», meinte er stolz bei unserem Besuch. Er ist in der Zürcher Gastro-Szene kein Unbekannter. Seit mehr als 15 Jahren ist er in der Branche tätig, in die er als Quereinsteiger bei Planet Hollywood an der Bahnhofstrasse fand. Als Food Runner besserte er damals seinen Studentenlohn auf und blieb in der Branche hängen.

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Fotos: zVg

Restaurant Hofwiesen

«Ohne Herzblut geht’s nicht» Was sie anpackt, das schaffen nicht viele. Andrea Zimmermann führt alleine zwei Gastro-Betriebe. Dabei setzt die 40-jährige Powerfrau auf Traditionelles aus Spanien und Österreich und verfeinert die Speisen für hiesige Ansprüche. Ihr Erfolgsrezept ist die Liebe zum Beruf. Von Urs Huebscher

attika: In Ihrem neuen Restaurant Hofwiesen in Oerlikon servieren Sie österreichische Küche. Was ist ihr Bezug dazu? Andrea Zimmermann: Ich mag das Essen in Österreich sehr und habe mich immer gewundert, dass es hier nicht öfter serviert wird. Mit der Eröffnung des Gasthauses Hofwiesen habe ich jetzt die Gelegenheit dazu. Sind Knödel und Schnitzel nicht etwas deftig? Wir verfeinern die Rezepte und haben auch leichte Speisen wie Fisch auf der Karte. Den Kartoffelsalat machen wir ohne Mayonnaise an. Aber Knödel bleiben Knödel und ein Wiener Schnitzel wird in Butter gebraten. Allerdings liegt diese Art der Küche absolut im Trend. Die Gäste haben genug von zu viel Schnickschnack. Sie wollen eine schnörkellose und einfache Küche. Umso wichtiger ist es, dass die Produkte erstklassig sind. Und das ist bei uns garantiert. Darauf setze ich auch

bei den Schmankerl, kleine Köstlichkeiten, welche als Vorspeise genossen werden. Das gehört bei mir zum Konzept, wie mit den Tapas, die im Monte Primero serviert werden. Tapas fürs Züriberg-Publikum, passt das? Ja, absolut. Bei uns gibt es keine Vitrine, alles wird frisch zubereitet. Bis vor zwölf Jahren kannte ich Tapas gar nicht. Damals leitete ich zusammen mit einem Kollegen die neue Urania-Bar. Er ist ursprünglich aus Spanien und brachte den Vorschlag mit den Tapas. Nach einem Besuch in Barcelona liess ich mich überzeugen. Im Monte Primero haben wir ursprünglich zehn Tapas serviert, jetzt sind es 30. Das ist ein riesiger Aufwand, denn jedes Tapas ist ein eigenes Gericht und ob man z.B. 30 oder 200 Gramm Rindsfilet zubereitet, benötigt denselben, wenn nicht den grösseren Mitarbeiteraufwand. Natürlich ist das Publikum am Züriberg anspruchsvoll, darauf gehen wir auch ein.

Die Giesserei

Genuss aus einem Guss Ein Blick in die Geschichte lohnt sich. Bis 1996 wurden an der Birchstrasse 108 in Zürich-Oerlikon von Hand Metalllegierungen zu Armaturen verarbeitet, dann zügelte die ansässige Firma in einen Neubau. Das Industriegebäude stand leer, diente wilden Partys. 1997 hat Unternehmer Ursin Mirer mit einem Restaurationsbetrieb, der geschickt die industrielle Vergangenheit mit stilvoller Gegenwart kombiniert, begonnen. «Die Giesserei» verfolgt ein multifunktionales Gastrokonzept. Einerseits handelt es sich um ein À-la76 | attika

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carte-Restaurant für Lunch und Dinner sowie den ausgedehnten Sonntags-Brunch. Andererseits werden Bankette, Tagungen oder Hochzeiten arrangiert. Und dies alles im pitoresken Rahmen, den das alte Fabrikgebäude aus dem Jahr 1919 zu bieten hat. Der Gast soll in erster Linie geniessen, er steht denn auch stets im Mittelpunkt. Kulinarik ohne Grenzen – wie ein Blick auf die Speisekarte belegt. Zur Lunch-Zeit werden 3 x 3, d.h. drei Vorspeisen, drei

Hauptgänge und drei Desserts angeboten. Jeweils mit Fleisch, Fisch oder als vegetarisches Gericht.


BEST OF LIFESTYLE | GENUSS

Bäckerstrasse, Zürich

Nach gut acht Jahren ist das Don Leone in Zürich ein fester Wert geworden, wenn es um erstklassige italienische Küche und besten italienischen Wein geht. So ist es kein Wunder, dass Don-Leone-Besitzer Franco Napoli im Juli 2011 sein bereits drittes Lokal, das L’aperitivo del Don Leone, eröffnet hat. Der tägliche Besucheransturm in den drei Ristoranti ist so gross, dass er ein Vielfaches der eigentlichen Kapa-

Fotos: zVg

Don Leone

zität der Lokale übersteigt. Aber als guter und umtriebiger Patron lässt Franco Napoli natürlich keinen Gast

mit leerem Magen nach Hause gehen, egal wie voll sein Restaurant bereits ist.

Limmatstrasse, Zürich

Zürich

Mauri’s Ristorante La Rocca

Restaurant Pumpstation

Echte und unverfälschte Küche Italiens! Hier wird in stilvollem Ambiente mit leichten, aromenreichen und mediterranen Kreationen verwöhnt. Unbedingt probieren: «Tavolata» – essen wie bei Mama in Italien – alte Tische, rustikales Geschirr, der Holzkohlengrill und die Kochkunst des Chefs Maurizio Brocca garantieren einen unvergesslichen Abend. Fantasievolle Kreationen mit hausgemachter Pasta, marktfrischem Gemüse, erstklassigen Grilladen und ausgesuchten Fischspezialitäten werden zu einem Genuss für den Gaumen eines jeden Gastes.

Sommer in Zürich? Da kommt man buchstäblich nicht an der «Pumpstation» vorbei: Das gemütliche Café und Restaurant nahe des Bellevue-Platzes ist an Sommertagen immer randvoll besetzt. Grillmeister Baba weiss, was er macht. Unbedingt vorbeigehen und einen der besten Baked Potatos mit Sour Cream der Welt probieren!

Bleicherweg, Zürich

Coco Grill & Bar Das «Coco» ist ein schickes, originelles Restaurant im Herzen von Zürich. Machen Sie sich keine Sorgen, jeder muss den etwas zurückversetzten Eingang am Bleicherweg 1a in der Nähe des Paradeplatzes erst suchen... Doch der kleine Aufwand lohnt sich! Ein offener Grill dominiert das fantasievoll eingerichtete Lokal, dessen Feuer in der Coco-Küche den Ton angibt. Täglich wird jeweils ein Fleisch- und ein Fischgericht für Sie gegrillt, welches mit marktfrischen Gemüsen und Beilagen

serviert wird, und zwar in grossen Schüsseln direkt auf Ihrem Tisch. Ein Geheimtipp: Fragen Sie Gastgeber Marco Però, ob er Ihnen vielleicht einen Tisch im romantischen Weinkeller bereit halten könnte! 04 | 2012

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BEST OF LIFESTYLE | GENUSS

Seestrasse, Zürich

Fotos: zVg

Fischer’s Fritz Eine super Adresse für laue Sommerabende am Zürichsee. Fischer’s Fritz, das ist Zürich ohne Cüpli. Poloshirt statt Designer-Hemd. Ein Caming-Platz auf Stadtzürcher Boden. Michel Peclard hat hier eine weitere Marktlücke getroffen.

Langstrasse, Zürich

Napfgasse, Zürich

Tinto

Schober

Im alten Cabaret an der Langstrasse geniesst man authentische spanische Tapasküche. Ein grosszügiger Degustationsraum steht für Events zur Verfügung. Das Tinto ist für Weinfreaks kreiert, die das Besondere mit meditarranem Flair lieben Im À-la-carte-Restaurant kreiert der Chef jeden Abend ein inspirierendes Mehrgang-Menu mit Einflüssen aus der spanischen Highend-Gastronomie.

Die Boutique in der Napfgasse aus der vorletzten Jahrhundertwende hat eine lange Geschichte. 1874 kam sie in den Besitz ihres Namensgebers Theodor Schober. Zwei Generationen prägten den Familienbetrieb bis schliesslich die Erbengemeinschaft Schober die Konditorei an die Confiserie Teuscher verpachtete. Die stuckbesetzte Decke mit dem imposanten Leuchter, der dunkle Holzboden und all die assortierten Köstlichkeiten auf silbernen Etagères lassen einen innehalten.

Rüschlikon

Hotel Belvoir Nach einem Totalumbau und einer kompletten Neugestaltung wurde das Belvoir wieder eröffnet und zeichnet sich als Designhotel unter anderem durch die einzigartige Lage auf der steilen Hangkante sowie die einmalige Rundsicht über den Zürichsee aus! Für Entspannung sorgt das kleine, aber feine Belvoir Wellness, Gym & Beauty mit seinen beiden Highlights: dem Flosaldrom Schwebebad und dem Outdoor-Whirlpool auf dem Dach.

Langnau am Albis

Restaurant im Wildpark Langenberg Ein Gourmet-Restaurant, mitten in einem Tierpark? Zwar ist das Langenberg tagsüber auch Selbstbedienungsrestaurant für die vielen Parkbesucher, doch was die Köche im stimmungsvollen Ofen- und Jägerstübli für ihre Gäste zau-

bern, lässt nicht nur Tierfreunde dahinschmelzen: Tischgrills mit ausgesuchten Delikatessen, saisonale Wildspezialitäten oder einfach ein gutes «Chäsfondue» – Im Langenberg schmeckt alles irgendwie ein bisschen besser. 04 | 2012

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Kanzleistrasse, Zürich

Fotos: zVg

Caduff's Wine Loft

Neuhofstrasse, Lindau

Rössli Ihr Restaurant «Rössli» in Lindau bezeichnen Rolf und Christine als «ländliche Gemütlichkeit und Eleganz für Geniesser». Das mit 16-Punkten bei GM bewertete Restaurant, ein für die Gegend typischer Riegelbau, wurde abgerissen und komplett neu erstellt. Tische und Stühle sind aus dunklem Nussbaumholz, der Gast schlürft seinen Aperitif an einem Holztisch oder auf ei-

Seefeldstrasse, Zürich

Tibits Das vegetarische Fastfood-Lokal Tibits hat sich bestens positioniert. Das Ganze begann mit einem Wettbewerb, der Studenten zur Entwicklung eigener Geschäftsideen animierte. Da die drei Brüder Frei vegetarisch aufwuchsen, lag es nahe, sich in dieser Sparte zu versuchen. Zusammen mit Rolf Hiltl vom gleichnamigen vegetarischen Restaurant, dem ersten in Europa, stellten sie das Konzept fürs Tibits auf die Beine. Und es 80 | attika

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nem Sofa. Ein Blick in die Küche wird nicht verwehrt. Im Bistro sind die einfachen Gerichte zu haben. Sein ganzer Stolz ist der neue blaue Molteni-Herd, den er als «Rolls-Royce» bezeichnet. Auch Rolf Grob spart nicht mit Olivenöl. Unter seinen Gerichten fallen besonders der Bretonische Hummer auf Schwarzwurzeln, das Pot-au-feu mit Wolfsbarsch, aber auch das Zürcher Oberländer Weidelamm auf. Auch die Anhänger der vegetarischen Küche kommen auf ihre Kosten. Köstlich sein Ananas-Apfel-Strudel mit ClementinenMarmelade.

funktioniert bestens. Grossväter und deren Enkel bedienen sich am Salatbüffet. Manager schlürfen ihre Säfte, Sekretärinnen erlaben sich am Gemüsecurry. Das sind beileibe nicht nur Vegetarier, viele Menschen versuchen, ihren Fleischkonsum einzuschränken. Christian Frei ist der Rezept-Austüftler, er hat kürzlich ein neues Dessert kreiert und einen Take-Away-Stand installiert. Alle zwei Jahre wird der ganze Innenraum neu gestylt – von der britischen Designerin Tricia Guild.

Der bekannte Spitzenkoch, auch vielen Zuschauern aus dem Fernsehen (Menu Surprise, Montagabend auf SAT 1 Schweiz) bekannt, macht, was er will, sagt er. Dabei lächelt er leicht und verschränkt seine Arme. Der selbstbewusste Gastronom hat bei Gault-Millau 15 Punkte erkocht und arbeitet am liebsten mit Butter. Auch Olivenöl findet reichlich Verwendung. Er sucht frühmorgens auf dem Markt frische, saisonale Produkte aus und pflegt auch einen eigenen Kräutergarten. Caduff ist passionierter Jäger und schiesst sich seinen «Nachschub» gleich selber. Dazu hat er den «passenden» Weinkeller, nicht weniger als 2 222 Spitzenweine lagern direkt neben seinem privaten Schiessstand. Dort geht’s aber unblutig zu, er zielt lediglich auf kleine MetallHirsche.


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Üetliberg, Zürich

Der majestätische Blick über die Dächer Zürichs täuscht nicht: Auf dem Zürcher Hausberg (871 M.ü.M.) wird man königlich bewirtet und geniesst inmitten der unberührten Natur allen erdenklichen Komfort. Als beliebtes Ausflugsrestaurant und elegantes Hotel an exklusiver Lage bietet das Uto Kulm auch eine wunderbare Seminar-Location weit weg vom Alltagsstress, einen etablierten Veranstaltungsort für Events und einen begehrten Platz für Hochzeiten und Bankette. Oder nach einem kurzen Waldspaziergang und einer eindrücklichen Aussicht auf die Stadt Zürich und die Alpen werden die Gäste im Restaurant verwöhnt. Im Wintergarten La Bellezza geniesst man beispielsweise eine traumhafte Rundumsicht, auf der Rondo-Terrasse und im Mirasol eine romantische Abendstimmung. Täglich werden traditionelle Speisen, Zürcher Spezialitäten, Fisch- und Fleischgerichte sowie vegetarische

Fotos: zVg

Uto Kulm

Speisen, abgerundet mit saisonalen Köstlichkeiten serviert. Oder probieren Sie das Uto Kulm Schlemmermenü. Das dazugehörende Hotel ist übrigens die luxuriöseste Berghütte der Schweiz. In 55 Zimmern wartet Vier-Sterne-Komfort und eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt, den See und die Alpenkette. Seit mehr als 25 Jahren führt Giusep Fry das Uto Kulm. Er hat die 1839 begonnene Gastronomie- und Hoteltradition auf dem Üetliberg in die Neuzeit geführt und massgeblich geprägt.

In der Rüti, Uitikon Waldegg

Das Wochenende steht für Erholung. Wo kann man sich besser entspannen als in einem Pflanzenparadies. Das Giardino öffnet an verschiedenen Daten die Tür und gewährt den Gästen einen Einblick in die üppige Vegetation. Hier wird man von Gaumenfreuden der besonderen Art überrascht. Mit viel Liebe zum Detail, Leidenschaft, Qualität und Perfektion serviert man Köstlichkeiten, die den Abend inmitten tropischer Pflanzen unvergesslich machen. An den übrigen Tagen bleiben die Pforten zum Pflanzenparadies natürlich nicht geschlossen. Denn für den ganz persönlichen Anlass kann das Giardino Verde gemietet werden. Ob für einen Brunch, ein Mittag- oder Abendessen, eine Geburtstagsparty, ein Familienfest oder ein Nachtessen mit Freunden. Auch sehr gefragt: Die Pflanzen sind

Fotos: zVg

Giardino Verde

die besten Vorbilder für ein langes Zusammenleben. Seite an Seite leben und gedeihen sie seit Jahrzehnten in den tropischen Gewächshäusern des Giardino. So kann man die Harmonie dieses bezaubernden Ortes für den schönsten Tag im Leben nutzen. Gerne

organisiert man hier das gesamte Hochzeitsfest, von der Trauung in der einzigartigen Kapelle bis hin zum Abendessen, in einem Ambiente, das an Romantik und Schönheit kaum zu übertreffen ist.

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Clouds

Dem Himmel

so nah

Annette Gigon und Mike Guyer sind die hochgelobten Architekten. Antonio Colaianni und David Martinez Salvany: die hochgelobten Köche. Der Prime Tower: das derzeit höchste Gebäude der Schweiz. Ein Besuch im Alltag der Superlative. Von Stine Wetzel

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«E

r ist das unstrittige Wahrzeichen eines neuen Quartiers mit Ausstrahlung auf die ganze Stadt», hatte die Stadtpräsidentin Corine Mauch bei der Eröffnung des Prime Towers im Dezember gesagt. Und tatsächlich: Der achteckige Turm in Zürich West strahlt im Sonnenschein über alle Quartiere hinweg, als wäre er ein Leuchtturm in turbulenter See. Züge fahren mit einem Surren in den Bahnhof Hardbrücke ein und aus. Mit noch winterstarren Gesichtern steht eine Gruppe vor dem Hochhaus und raucht. In ihrem Rücken wirft die Fassade ihre Silhouette zurück. Es ist eine dieser modernen Gegenden, wo jeder Müllkübel, jeder Baum, gar jeder Hügel seinen festen Platz hat. Nur die schwarzen Federn, die auf dem Asphalt liegen, gehören nicht hierher. Eine Drehtür mit Schwung, Marmorwände, gedämpftes Gitarrengeschrammel aus den Boxen. Rock ist jetzt en vogue, Rock ist die neue Lounge-Musik. Im ersten Stock, auf dem Weg nach oben zur Gastronomie Clouds, gibt man Jacken und Mäntel ab. «Ich behalte die bei mir», sagt ein ergrauter Mann, seine Lederjacke im Klammergriff. Die Chromstahltüren des Fahrstuhls gehen zu. Dreissig Sekunden und man ist im 34. Stock. Die Zürcher Architekten Gigon und Guyer hät-


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Fotos: zVg

Am schönsten sind die Stimmungen: ein Sonnenuntergang oder nahende Gewitter.

Foto: Manuel Jorquera

Essen wie die Götter kann man an vielen Orten, nun kann man es aber auch auf Augenhöhe tun.

ten allen Grund beleidigt zu sein, wüssten sie, dass die Augenpaare die 120 Meter über Meer nur nach Aussicht abscannen. Farb- und Raumkonzept geraten beim Erstbesuch zur Nebensache. Spannender ist die Zürich-Miniatur. Und man beginnt zu verstehen, warum der Architekt des New Yorker «Bügeleisens», dem Flatiron Building, kein Fan von kleinen Plänen war: «Sie haben nicht den Zauber, das Blut der Menschen in Wallung zu bringen.» Hier oben, in der Bistro-Bar, stecken Schulkolleginnen an ihrem unterrichtsfreien Nachmittag die Köpfe zusammen, in der Hand eine Cola, ihr Leben zu Füssen. Nahe an der Glasfront sitzt ein zittriges Ehepaar bei Kaffee und Kuchen und lächelt selig. Nebenan Kollegen im Anzug, die noch schnell eine Präsentation durchgehen und innehalten, die Spielzeugautos verfolgen.

Mission C «Am schönsten sind die Stimmungen: ein Sonnenuntergang oder nahende Gewitter», sagt Magnasch Joos, Geschäftsführer des Clouds, und deutet auf den Himmel. Er ist der Mann, der die Fäden zusammenhält. Der, der «die kleinen Rädchen ausjustiert und zwei/ drei Grössere anzieht». Der Gastrobetrieb ist ein komplexes Gebilde: der Empfang im ersten, Bi-

stro-Bar, Lounge, Küche und Konferenzräume im 34. und das Fine-Dining-Restaurant im 35. Stock. Auf den Gängen fliegt das Clouds-Personal vorbei. Wie in geheimer Mission. Auf der runden Gürtelschnalle prangt das «C». «Vielleicht habe ich die Aussicht wieder gebraucht», meint der drahtige Bündner, der die Mission leitet. Nach acht Jahren Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ hat er eine neue Herausforderung gesucht. Und mit dem Denken in der Vertikalen gefunden. Es sind Entscheidungen, die zu fällen er hier ist. Mal am Empfang, in der Lounge, mal in der Küche. Ein Büro hat Magnasch Joos nicht. Er sei gerne mobil, gerne bei Mitarbeitern und Gästen. «Am Ball sein», nennt er das und man bekommt das Gefühl, dass er aus der Not eine Tugend macht. «Am liebsten bin ich zum allgemeinen Feierabenddrink im Bistro. Da pulsiert und lebt es», sagt der Mitdreissiger. Das Clouds ist posh. Und immer voll in jenen Stunden, von denen man sich Mystik verspricht. Dann nämlich, wenn der Tag im Dunkel verschwindet und die Stadt das Glitzern anfängt. Wundern tut sich Magnasch Joos nicht über den Andrang. Schliesslich stehen mit Antonio Colaianni und David Martinez Salvany 32 Gault-Millau-Punkte und ein Stern in der Küche. «Das Tatar ist grossartig. Ein Klassiker», erzählt Magnasch Joos, «sofern man nach wenigen Monaten schon von einem Klassiker sprechen kann». Er gestikuliert in Bögen und Schleifen. «Ich bin eben nahe an Italien aufgewachsen, da redet man viel mit den Händen.» Zur Einweihung, zu der Zürichs Haute Volée geladen war, hatte er verkündet: «Das soll der Leuchtturm von Zürich sein». Was aber macht das Clouds so herausragend? Ostentativ reckt der Geschäftsführer das Kinn nach vorne. «Gepflegtes Essen mit super Aussicht.» Auf das Gastrokonzept, das er mit Stoizismus durch die Zeiten zu bringen gedenkt, lässt er nichts kommen. Aber wer will auch über Probleme reden, wenn man auf eine ganze Stadt herabblicken kann, die ihrerseits heraufblickt. 04 | 2012

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Weintipp des Monats

Antidoto Die Weinregion Ribera del Duero erfüllt optimale Anbaubedingungen. Rund 84 Prozent der Weinberge sind mit Tempranillo bepflanzt, der bedeutendsten roten Traubensorte ganz Spaniens. Auf diesem Hochplateau, auf 900 Metern über dem Meer, reifen auch die Weinreben des Antidoto. Von Frank Ebinger, Casa del Vino, Zürich

I

n den Dörfern und Städten dieser Region scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Die ländliche Kultur und Architektur besticht durch Häuser mit arabischen Ziegeln, Lehmsteinen oder Kalksandsteinen. Zeit nehmen sich auch die Winzer Hernando und Sourdais für ihre Weinberge und für die Kreation des perfekten Tropfens: Bevor der Wein abgefüllt wird, lagert er zwölf Monate lang in französischen Fässern. Auf Hernando und Sourdais’ Besitz sind bis zu hundert Jahre alte Stöcke auf verschiedenen Mikroparzellen verteilt. Der Antidoto hat eine tiefdunkle Farbe und ein reifes Fruchtaroma. Seine Fülle macht ihn zu einem guten Begleiter von Fleischgerichten mit Saucen, typischem Wildgeflügel aus der Region und natürlich zu Pasta oder Bauernrösti mit Speck und Käse.

STECKBRIEF

Fotos: zVg

Bezeichnung Jahrgang Produzent Klassifikation Alkohol Vol % Inhalt in cl Traubensorten Land Vinifikation

Antídoto 2009 Hernando y Sourdais Tinto Cosecha 14 75 100 % Tinta Fina, Region Ribera del Duero 12 Monate in französischen Barricas. Dunkles Granatrot. In der Nase Aromen von Kirschen, Kräutern, schwarzer Schokolade, Heidelbeeren und Brombeeren. Am Gaumen ein weicher, eleganter Wein mit gut integrierter Säure. Rote Frucht, grüner Pfeffer, Süssholz, schön eingebundene Tannine. Ein fruchtiger, langanhaltender Abgang.

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mswimmobilien

scher Doppelbürger und in New York und Zürich aufgewachsen. Nach einer www.msw-immobilien.ch abgeschlossenen Hotelfachschule im Belvoirpark startete er im Jahr 2002 die erste 0815-Bar und eröffnete 2008 sein zweites Lokal im Seefeld. Der Sohn des Schweizer Wirtschaftspioniers Rainer E. Gut (ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Credit

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BEST OF LIFESTYLE

Fotos: zVg

Die kreativen Köpfe von AD.M.: Andreas Steiner und René Karrer.

Die klassischen AD.M-Features: verstärkter Kragen und markanter Schulterschnitt.

Mode AD.M

Von Männern, für Männer Vor einem Jahr haben die beiden Zürcher René Karrer und Andreas Steiner aus der eigenen Not eine LabelTugend gemacht: AD.M schenkt dem Mann modisch die Freiheit, sich uneingeschränkt zwischen Arbeit und Freizeit sowie Eleganz und Lockerheit zu bewegen. Von Urs Huebscher

P

ünktlich zum Frühlingsbeginn lancierte das Zürcher Modelabel AD.M seine zweite Kollektion seiner WorkLife-Polos. Der Name des Labels leitet sich von «Assorted Design. For Men» ab und ist eine Assoziation zum Archetypen Adam. Die erste Kollektion von AD.M, bestehend aus den Polos N° 1, N° 2, N° 3 und N° 4, war innert kürzester Zeit ausverkauft. Für die diesjährige Kollektion lassen die kreativen Köpfe hinter der Marke die Polos N° 1 bis N° 4 in einem komplett neuen Design erstrahlen. Zudem wurde die Kollektion um zwei weitere Modelle erweitert. Alle überraschen mit eigensinnigen Details und frischen, sommerlichen Farbvariationen, bleiben aber wie gewohnt klassisch, puristisch und männlich. Natürlich überzeugt auch diese Kollektion mit dem verstärkten Kragen und dem markanten Schulterschnitt, welche dem Mann das Tragen des Polos mit und ohne Jackett ermöglichen. Das Material ist bügelfrei und atmungsaktiv. Auch in

Oben: Die neuen No. 6 Polos. Rechts: Die limitierte Special Edition mit einem stilvollen Sommerschal sowie einer eleganten Pochette im selben Design.

dieser Kollektion gibt es wieder ein limitiertes Special-Edition-Polo aus 100 Prozent reiner Baumwolle. Passend zur Jahreszeit erscheint dieses mit einem stilvollen Sommerschal sowie einer eleganten Pochette im selben Design. Zur Lancierung der zweiten Kollektion schenkte sich AD.M an schönster Lage am Predigerplatz 18 in der Zürcher Altstadt einen eigenen Flagship Store. «Wir freuen uns ausserordentlich, dass wir nach zwei Jahren harter Arbeit endlich unseren ersten Store eröffnen konnten. Wie bei den Designs unserer Polos liessen wir uns auch beim Design des Stores von den Charakteristika und Bedürfnissen des modernen Mannes inspirieren: Es ist ein rudimentärer, funktionaler, kraftvoller und eleganter Ort», so Andreas Steiner, Managing Partner bei AD.M. 04 | 2012

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Ju

In den letzten 35 Jahren haben sich über 287’000 Kunden für Mitsubishi entschieden. Und sie sind damit gut gefahren. Mitsubishi – die Marke mit den 3 Diamanten im Logo – ist eine Marke wie gemacht für den anspruchsvollen Schweizer Markt. Mitsubishi steht für: Innovationen und umweltgerechte Spitzentechnologie mit hohem Kundennutzen, Allrad-Kompetenz sowie japanische TopQualität mit umfassender Garantie zu vorteilhaften Kundenpreisen. Eben «Genial bis ins Detail.»

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BEST OF LIFESTYLE

Fotos: zVg

Irene Grimm

Erfolgsstory CelluliteGuide

Mia Zeltner und Sebastiaan Vadasz

Concept Stores «From Zurich With Love» ist das Motto des Zürcher Concept Stores Townhouse. Die Auswahl ist klein aber fein: Die Objekte werden in Zürich designt und von kleinen Manufakturen handgefertigt.

Die am Zürichsee wohnhafte Irene Grimm lancierte vor einem Jahr einen Cellulite Guide, welcher das Geheimnis der Orangenhaut entschlüsselt. «Niemand konnte mir eine richtige Antwort auf die Frage geben, wo die Cellulite nun eigentlich herkommt», sagt die Beautyexpertin. Also begann sie zu recherchieren. – An allem schuld: der Darm. Mehr dazu im Buch.

Exklusive und sorgfältig ausgewählte Produkte machen den Store zum Hotspot, zu dem Moderedaktoren und Shopping-Freudige regelrecht pilgern.

Francesco Rossi

Taschen aus Zürich Nach absolvierter Ausbildung zum Hochbauzeichner und Innenarchitekt folgte er seiner Leidenschaft der Schneiderei und eröffnete ein Couture Atelier an der Strehlgasse 27 in der Zürcher Altstadt. Langsam entwickelte sich das Flair für feine Lederprodukte. Bei einem Auftrag für zwei Velokuriere kam Francesco Rossi die zündende Idee. Fortan entwarf er funktiona-

le, schlichte Taschen und Geldbörsen, Die Rossis-Tasche mit dem orangen, über-

sichtlichen Innenleben war geboren.

Dominik Risch

Massschuhe aus dem Netz Auch die neusten Modelle der Massschuhe «Risch Shoes» überzeugen durch ihr klassisch-modisches Flair. Dominik Risch, gelernter Massschuhmacher, entwickelte ein

perfektes System: Mit der Kombination aus modernster 3D-Scanning-Technologie und traditioneller italienischer Schuster-Kunst bietet er einen lebenslangen Service. 04 | 2012

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Wohnen am See

SEEPARK MÄNNEDORF

Hochwertig ausgebaute 2 ½ – bis 5 ½-Zimmer-Eigentumswohnungen. Beratung & Verkauf: Wohntraum GmbH, 8623 Wetzikon, Tel. +41 (0) 43 488 22 55, kontakt@wohntraum.ch www.seepark-maennedorf.ch


BEST OF LIFESTYLE

Gian Frey und James Dyer-Smith

Alexandra und Matthias Frei

Gestalten und entwickeln Die beiden gründeten 1999 die Goldschmiede Obsession. Als Spezialisten für aufwendig gestaltete Unikatschmuckstücke hat sich die Goldschmiede schnell einen

Namen in ganz Europa gemacht. Die Firma beschäftigt lediglich sechs Mitarbeiter, die mit Motivation und Obsession für Spitzenleistungen ans Werk gehen.

Das junge Zürcher DesignerDuo hat nun auch den SzeneTreffpunkt schlechthin, den Club «Zukunft» renoviert und mit einem Händchen für Feinheiten ein stillvolles Ambiente erschaffen. Weiter werden sie nach der Lancierung der «Collection1» Ende Oktober eine weitere Möbelkollektion auf den Markt bringen.

Fotos: zVg

Fotos: zVg

Club Zukunft

Bibiana Stoecklin / Gabrielle Mazurcak

Tatjana Koturic

Ein Fall für zwei

Mode als Leidenschaft

«Unsere Freundschaft und das gegenseitige Vertrauen sind die Grundlage unserer Zusammenarbeit», erzählen die beiden Teilhaberinnen von Modestrom. Die zwei Frauen haben eine Modeagentur aufgebaut und besitzen zwei Geschäfte im Zürcher Seefeld. Beide reisen viel und bringen immer wieder Trouvaillen mit.

Angetrieben durch ihre grosse Liebe zur Mode, erfüllte sie sich 2010 ihren langersehnten Wunsch und lancierte ihre eigene Kollektion «TATJANE». Ihre Inspiration holte sie sich auf Reisen. Die Kollektionen werden in limitierten Stücken produziert und sind online oder im Globus erhältlich.

Pascal König

Limmex rettet Menschenleben Die erste Notruf-Uhr – ein schweizerischer Technologie-Durchbruch einer jungen Zürcher Firma. Mit der Notruf-Uhr kann man per Knopfdruck Hilfe anfordern und mit vorab ausgewählten Personen sprechen. Dass die

Limmex-Technologie in eine elegante Uhr verpackt ist, ist kein Zufall: «Ein Notrufsystem muss unauffällig sein: Weder ein Juwelier noch ein älterer Mensch möchte dem Umfeld ersichtlich machen, dass er ein Notrufsystem

trägt. Mit einer Palette von zwölf eleganten Uhren haben wir diesem Umstand Rechnung getragen», erläutert Limmex-Geschäftsführer Pascal König. 04 | 2012

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ALTENDORF (SZ)

ZÜRICH (ZH)

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Da wo die Musik spielt

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UITIKON WALDEGG (ZH)

ZÜRICH (ZH)

Einfamilienhaus

Eigentumswohnungen mit Weitsicht Im trendigen Kreis 5 entsteht das Hochhaus Zölly mit 23 Etagen. 2.5 oder 3.5 Zimmerwohnungen ab 810`000.- CHF stehen noch zum Verkauf. Die einzigartigen Split - Level Grundrisse von bis zu 122 m2 sind kaum zu übertreffen. Die eimalige Sicht auf den Uetliberg, Limmattal, Hönggerberg oder Richtung See wird Sie überzeugen.

Ruhig und direkt am Waldrand von Uitikon liegt dieses erstklassige Einfamilienhaus. Mit seinen 6.5 Zimmern bietet es viel Platz für Familie und Freunde. Das Gästezimmer mit eigenem Eingang und Bad, 2 Innen- und 2 Aussenparkplätze sowie die ganztägige Besonnung, machen die Liegenschaft einzigartig.

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Fotos: zVg

BEST OF LIFESTYLE

Asandri

Jelmoli

Flo Bachofen

Zwanglose Eleganz

Haus der Düfte

Stil im Alltag

Alexandra Pfister und Stefan Wiedmer sind die Inhaber eines Designstudios, in dem sie seit über zwölf Jahren für internationale und nationale Unternehmen arbeiten. Mit sicherem Gespür für das Aussergewöhnliche verdichten die beiden ihre weltweiten Entdeckungen zu überzeugenden, innovativen Bekleidungskonzepten, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Mit der neuen Herbst/Winter-Kollektion 2012/13 sind Alexandra Pfister und Stefan Wiedmer kompromisslos ihren Weg gegangen, haben ihre persönliche Haltung in einen starken Look umgesetzt. Asandri ist in Zürich bei Weinberg oder Widder 7 erhältlich.

Das Parterre des Zürcher Traditionshauses ist ein Festival der Düfte. Der Sommer ist die Zeit der Farben, des Lichts und der Düfte. Wer Lust verspürt, neue Pflege-, Make-up- und Parfüm-Produkte auszuprobieren, ist in einer der schönsten Parfümerien der Schweiz gold-richtig.

Ihre aussergewöhnlichen Leder-Kollektionen und die langjährige Erfahrung, welche Florence Bachofen in diversen Mode- und Designhäusern gewann, begründen die internationale Aufmerksamkeit für ihr Label Flo Acessoires. Ihre Produkte sind in ausgewählten Geschäften erhältlich oder im eigenen Store im Zürcher Seefeld.

Karin Jenny

Nur das Beste für den Hund In stilvollem Ambiente bietet Karin Jenny eine reiche Auswahl an Produkten für Chihuahua, Mops und Yorkshire sowie auserlesene Stücke für Grosshunde in ihrer Hundeboutiqe Just4dogs in Erlenbach. Dazu zählen Hundetaschen, Geschirre, Näpfe oder Kleider. Ein Paradies für alle Kleinhunde-Besitzer.

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Fünf Jahre Die Wellness- und Fitnessoase in der Überbauung Sihlcity in Zürich Wiedkon hat nun schon fünf Jahre Bestand. Die asiatische Sauna- und Spa-Landschaft, die GastroLounge, der Fitness- und Behandlungsbereich ziehen seit Jahr und Tag Zürcher an. 04 | 2012

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Brandneu

Mit Akzent

Zürich ist ein Shopping-Highlight reicher. Der erste Flagshipstore des holländischen In-Labels Scotch & Soda findet man an der Rämistrasse 6. Auf über 250 Quadratmetern werden die Marken Scotch & Soda und Maison Scotch an-

geboten. Gründer des Scotch & Soda Flagshipstores sind Hans-Jörg Werffeli und Stelios Sterkoudis, die schon seit über 30 Jahren zusammenarbeiten und unter anderem das Modelabel Leonardo in der Schweiz vertreiben.

Im Leben wie auch in ihrem Bekleidungsgeschäft Day an der Zürcher Bahnhofstrasse setzen Monica und Bruno Bencivenga auf starke Wurzeln. Die beiden ehemaligen Navyboot-Verantwortlichen

übernahmen das 1916 gegründete Traditions-Haus 2010 und führen es mit grossem Erfolg. Ein Renner sind die hauseigenen DayTaschen in zahlreichen Varianten.

Möbel Frauenfelder

Zinniker AG

Modernes Wohngefühl

Schmucke 20 Jahre

Möbel Frauenfelder ist seit 1973 das grösste Einrichtungs-Haus im Norden von Zürich. In den Wohnausstellungen in Flaach und Bachenbülach werden auf über 10 000 m2 internationale Möbelprogramme gezeigt. Bestens ausgebildete Berater

helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Das Team rund um Johannes Maag lotet die Schmuckgrenzen immer wieder aus. Es entsteht, was Maag «Schmuck-Skulpturen» nennt. Bülach und Zollikon sind die beiden Standorte der funkelnden Firma, die 2012 ihr Zwanzigjähriges feiern darf.

Germaine Lingerie

Staatskellerei Zürich

Feine Stoffe

150 Jahre Weintradition

Seit 1988 findet man an der Strehlgasse 13 in der Zürcher Altstadt das feine LingerieFachgeschäft Germaine. Inhaberin Jacqueline Wohlgemuth war die erste in der Stadt, die exklusive Damenwäsche anbot, während andere noch hautfarbene Mie-

Was 1862 mit der Unterschrift von Dichter Gottfried Keller seinen Anfang nahm, prägt heute den Zürcher Rebbau mit: Die Staatskellerei Zürich vereint gekonnt Tradition und moderne Weinbauproduktion. Im Kellergewölbe nahe dem Kloster Rheinau

derwaren führten. Trotz des beschränkten Platzbedarfs findet die Kundschaft hier eine Riesenauswahl an Corsettiere, Nachtwäsche, Homewear und schönster Bademode.

werden Trauben aus über 26 Zürcher Gemeinden gekeltert. 04 | 2012

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Swiss Casinos Pf채ffikon-Z체richsee

Ein Hauch Las Vegas

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BEST OF LIFESTYLE

Hier rollt die kleine weisse Kugel im Roulette-Kessel. Da sitzen Herren am halbrunden Black-JackTisch. Mittenmang prickelt der Prosecco. Ein Besuch im Casino. pielen ist Experimentieren mit dem Zufall, fand der Schriftsteller Novalis. Der Reiz der alles verändernden Glückssträhne ist es, der die Menschen in die Spielbank lockt. Dem ist auch der russische Autor Dostojewski erlegen. Er liebte es, durch die Casinos Westeuropas zu streifen und versuchte, dem Glück auf die Schliche zu kommen. Wo das Vergnügen zwinkert Tritt man ein ins Casino am Zürichsee, eröffnet sich eine offene, bunte Welt. Aus jedem Winkel zwinkert, ganz Las-Vegas-Manier, das Vergnügen. Von der Decke funkeln überdimensionale Kristallleuchten – Spezialanfertigungen aus der nevadischen Casino-Stadt. Sie beleuchten das Treiben um die zwölf Spieltische, an denen man sein Glück mit Black Jack, Poker oder American Roulette versucht. Dabei meint man sich in der erhabenen Umgebung der Zürcher Oper. Die Gestaltung des Spielsaals geht auf die Kappe des Casino-Chefs Daniel Vogt. Das Motto Zürich war ihm ein Anliegen. Gleich neben der Oper streift man durch die Gassen der Zürcher Altstadt. Der mit fotorealistischen Wandmalereien und Objekten in Stadt-Ambiente getauchte Saal beherbergt 166 Spielautomaten, die an den Jackpot angeschlossen sind. Der Weg zu den modernen Automaten führt über einen Spannteppich, der der Altstadt-Pflästerung nachempfunden ist. Las Vegas hat den Pariser Eiffelturm und die Kanäle Venedigs; das Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee die Zürcher Bahnhofstrasse und den Paradeplatz – glänzende Illusion, für die es sich alleine schon lohnt das Casino im Hotel Seedamm Plaza zu besuchen und ein wenig in fantastischer Atmosphäre zu verweilen. Denn Spielzwang herrscht hier nicht. Wer aber doch etwas Spielluft schnuppern will, kann sich an einen Croupier oder Casinoassistenten wenden und sich das Spiel erklären lassen. An alle Erstbesucher wird die «Lucky Card» abgegeben, welche jeweils an den vier Folgebesuchen verschiedene Attraktionen erhalten. Das 2002 eröffnete Casino zaubert auch immer wieder Überraschungen aus dem Hut: Sweet Sunday Afternoon, Ladies Day, Knack den Tresor, Männerabend, Lucky Monday und glamouröse andere Events. Vom Spiel- und Entertainmentangebot werden alle möglichen Erwachsenen angezogen. Ein jeder kann sich im Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee 359 Tage im Jahr unbefangen ins Abenteuer Spielbank stürzen, sobald er 18 Jahre alt ist. www.swisscasinos.ch

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Ein Ticken geht um die Welt Zürich Weltzeit, Zürich blaugold und braungold von Nomos Glashütte.

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Mein Hobby: Schach Dieses schachbrettgemustere Vertigo-Swimwear von Eres ist eine Hommage an die klassisch-französischen Vichy-Karos.

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Passat Alltrack verbindet PW- und SUV-Welt Weit mehr als 15 Millionen wurden in den letzten knapp vier Jahrzehnten gebaut. Neben den Allroundqualitäten des auf allen Kontinenten angebotenen Passats ist es das grosse Spektrum der Varianten, das ihn so erfolgreich macht. Nun ergänzt Volkswagen die Baureihe um einen weiteren Spezialisten: den Passat Alltrack. ie neue Version wird generell als Kombi angeboten und schliesst die Lücke zwischen dem konventionellen Passat Variant und SUVs wie dem Tiguan. Hintergrund: Viele Autofahrer, die ihren Wagen als Zugfahrzeug oder im leichten Gelände einsetzen, wünschen sich einen vielseitigen, sportlichen und besonders geräumigen PW mit Nehmerqualitäten. Für dieses Klientel hat Volkswagen den Passat Alltrack entwickelt. Gegenüber dem bekannten Passat Variant zeichnet sich das neue Modell konzeptionell durch neue Stossfänger im SUV-Stil samt Radhaus und Schwellerverbreiterungen aus. Geländetaugliche Rampen- und Böschungswinkel und eine erhöhte Bodenfreiheit machen den Passat Alltrack abseits befestigter Pisten zur SUV-Alternative. Für den Passat Alltrack werden zwei aufgeladene Turbobenzin-Direktein-

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spritzer (TSI) mit 160 PS / 118 kW und 210 PS / 155 kW sowie zwei ebenfalls direkteinspritzende Turbodiesel (TDI) mit 140 PS / 103 kW und 170 PS / 125 kW zur Verfügung stehen.

Die beiden stärksten Alltrack-Versionen, der 170-PS-TDI und der 210-PSTSI, werden serienmässig mit dem permanenten Allradantrieb 4MOTION und Doppelkupplungsgetriebe (DSG) debütieren. Für den Passat Alltrack mit dem 140-PS-TDI und 160-PS-TSI wird Volkswagen den Allradantrieb optional im Programm haben. Wie effizient die Motoren des Passat Alltrack auch in Verbindung mit dem intelligent gesteuerten Allradantrieb 4MOTION arbeiten, verdeutlichen die zwei TDI: die 140-PS-Version begnügt sich im Schnitt mit 5,7 l / 100 km* (analog 150 g / km CO2*), die 170-PS-Version mit 5,8 l/100 km* (152 g/km CO2*). www.autowelt.amag.ch


Eleganz, die bewegt Das nach Cabrio und Coupé dritte Modell der BMW 6er Reihe – Gran Coupé – verkörpert Ästhetik, Sportlichkeit, Reisekomfort und luxuriöse Ausstattung in einer attraktiven Kombination. ie athletische Eleganz seines Designs macht das erste viertürige Coupé in der Geschichte der Marke zu etwas Besonderem. Kraftvolle Motoren und das hohe Niveau der Fahrwerkstechnik garantieren ein sportliches Fahrerlebnis. Ebenso zeichnet sich das 6er Gran Coupé durch eine exklusive Ausstat-

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tung, ein grosszügiges Raumangebot im Fond und eine für viertürige Coupés des Oberklasse-Segments aussergewöhnlich hohe Funktionalität aus. Serienmässig sorgen ein dritter Sitzplatz im Fond und umklappbare Rücksitzlehnen für Variabilität. Fahrdynamik, Laufkultur und Effizienz gewährleisten die verfügbaren

Motoren mit TwinPower Turbo Technologie. Im BMW 650i Gran Coupé wird erstmals ein neuer, jetzt 330 kW / 450 PS starker und noch effizienterer V8Motor eingesetzt. Er wird ebenso wie die Sechszylinder-Motoren im BMW 640i Gran Coupé und im BMW 640d Gran Coupé serienmässig mit einer Achtgang-Sport-Automatik sowie mit umfangreicher BMW EfficientDynamics Technologie kombiniert. Die Serienausstattung aller Modelle umfasst unter anderem den Fahrerlebnisschalter einschliesslich ECO PRO Mode und die Auto Start Stop Funktion. Zur Exklusivität des 6er Gran Coupé tragen die stilvolle und luxuriöse Gestaltung des Interieurs und die umfangreiche Serienausstattung einschliesslich Xenon-Licht, 2-ZonenKlimaautomatik, Lederausstattung und elektrisch einstellbare Sitze mit Memory-Funktion ebenso bei wie das Angebot an innovativen Optionen wie z.B. die Adaptiven LED-Scheinwerfer und das Bang & Olufsen High End Surround Sound System. Ebenfalls ab Markteinführung verfügbar: das M Sportpaket für das BMW 6er Gran Coupé und ein modellspezifisches Programm von BMW Individual. Das BMW 640d Gran Coupé spurtet in ebenfalls 5,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km / h und verbraucht zwischen 5,5 und 5,7 Litern je 100 Kilometer. www.titan.ch 04 | 2012

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BEST OF LIFESTYLE | AUTO


Mehr als 35 Jahre in der Schweiz

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In den letzten Jahren haben sich über 290 000 Kunden für einen Mitsubishi entschieden. Die Marke mit den drei Diamanten im Logo – ist eine Marke wie gemacht für den Schweizer Markt. Mitsubishi steht für Innovationen und Spitzentechnologie, Allrad-Kompetenz und japanische Top-Qualität.

City-Flitzer Colt Von der aktuellen 9. Colt Generation wurden bereits über 11 000 Fahrzeuge verkauft. Gründe für die Beliebtheit des Colt sind: Kompakte Abmessun-

gen, gutes Raumangebot, hohe Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit, geniales Preis-Leistungs-Verhältnis ab CHF 13 990.–.

Neuer Outlander Auf dem Genfer Automobilsalon präsentierte Mitsubishi als Weltpremiere den komplett neuen Outlander. Das Konzept der dritten Generation des erfolgreichen Mitsubishi Crossovesr passt perfekt in unsere Zeit: neue Designsprache, neues Interieur mit neuem Rücksitzkonzept (5 bis 7 Sitze), neue Komfortfeatures (z.B. 2-Zonen Klimaautomatik, neues Navigationssystem), schadstoffarme Motoren mit

Stopp-Start-Automatik. Grossen Wert haben die Ingenieure bei der Entwicklung des neuen Outlander auf die Umsetzung «grüner» Technologien gelegt. Hierzu zählen die ClearTec Benzin- und DID Dieselmotoren mit serienmässiger Stopp-Start-Automatik, Green Plastics und, basierend auf der Erfahrung mit dem Elektroauto iMiEV, zukünftige Plug-in Hybrid-Modelle.

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Über 1000 i-MiEV 100 % Elektrisch – 0 % CO2: nach diesem Motto lancierte Mitsubishi mit der i-MiEV Erstübergabe am 20.12.2010 an die BKW Bern ein neues Mobilitäts-Zeitalter. Schon nach etwas mehr als vier Monaten wurden über 100 Fahrzeuge des wendigen 4-Sitzers (plus Gepäckraum) an Schweizer Kunden ausgeliefert.

ASX Crossover Der Compact Crossover eroberte in nur einem Jahr seit der Lancierung die Herzen der Schweizer Kunden und ist das meistverkaufte Mitsubishi Modell. Die Gründe für den Erfolg sind: markantes und gefälliges Design, die richtige Grösse für den Schweizer Markt, 2WD und 4WD Antrieb, modernste ClearTec Benzin- und Dieselmotoren (117–150 PS) und vor allem ein geniales Preis-Leistungs-Verhältnis. In Europa werden zunächst zwei Motorvarianten angeboten: der 2.0-Liter MIVEC-Benziner (147 PS) oder der 2.2-Liter MIVEC DID Diesel (150 PS, ab 5.2 L/100 km). Beide Motorversionen sind mit 2WD Front- oder All Wheel Control 4x4-Antrieb lieferbar. Serienmässig bei allen Modellen ist die Stopp-Start-Automatik ASG sowie optional ein neuentwickeltes 6-GangAutomatikgetriebe. Ab 2013 wird für den neuen Outlander als dritte Motorisierung ein auf Elektroantrieb basierender Plug-In-Hybrid Antrieb (Mitsubishi Eigenentwicklung PHEV) erhältlich sein. www.garagezuerichnord.ch


BEST OF LIFESTYLE | AUTO

Aston Martin schärft den V8 Vantage

n der Spitze der kleinen Vantage-Truppe wurde die HypeVersion V12 Zagato positioniert, die im Lauf des Jahres in Produktion gehen soll. Im Mittelpunkt der Vantage-V8-Verbesserungen steht das optionale Sportshift-Automatik-Getriebe, das nun mit sieben Gängen arbeitet und statt der bisherigen Sechsgangversion eingebaut wird. Das manuell zu bedienende Sechsgangschaltgetriebe wird unverändert offeriert. Die neue Siebengangbox ist eine Spezialausführung für Aston Martin und verspricht schnellere und präzisere Gangwechsel und soll wegen der besseren Aufteilung der Übersetzungsverhältnisse für noch heftigere Fahrleistungen sorgen (in etwa 4,3 Sekunden bis 4,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h). Auch der 4,7-Liter-V8 mit 313 kW/426 PS sowie die Bremsen und die Lenkung wurden technisch revidiert. Alles mit dem Ziel, den Vantage-V8-Model-

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len ein noch rascher und exakter reagierendes Fahrverhalten zu verleihen. So spricht die neue Servolenkung direkter an und vermittelt dem Fahrer einen besseren Kontakt zu den Vorgängen, die sich zwischen Rad und Straße ereignen. Die Leistungsfähigkeit der Bremsen wurde erhöht und gleichzeitig das vom Pedal übertragene Gefühl für Weg und Druckpunkt verbessert. Der V8 Vantage ist ein in Handarbeit gefertigter Sportwagen, der mit herausragenden Fahrleistungen und der Wendigkeit eines Wiesels aufwartet. Auch das Einstiegsmodell in das exklusive Aston Martin- Sportwagenprogramm kommt im traditionellen Aston Martin-Look und zeichnet sich durch eine für diese Klasse ungewöhnlich hohe Alltagstauglichkeit aus. Das Ergebnis ist einer der aufregendsten Sportwagen der Welt. Von aussen betrachtet ist der V8 Vantage ein rassig gestylter Sportwagen, er ist aber vor allem unmittelbar

als ein Aston Martin identifizierbar. Das Interieur stellt eine Synthese aus traditioneller Handwerkskunst und markantem Avantgardestil dar. Nur die edelsten Materialien kommen hier zum Einsatz, während das komplett von Hand gefertigte Interieur der Bestimmung des V8 Vantage als hochkalibriger GT entspricht. Fahrer und Beifahrer sitzen tief und damit nahe am Schwerpunkt des Wagens, um die Reaktionen des Wagens auf die Befehle des Fahrers unmittelbar zu spüren – ein besonderes Erlebnis, das sonst nur Piloten von Rennwagen vorbehalten ist. Die Verbindung, die der Fahrer mit dem Auto eingeht, ist somit besonders innig, betont sportlich, und direkt. In seinem Wesen ist der Vantage ein Sportwagen mit einer klaren Bestimmung – ein Höchstmass an Fahrspass zu vermitteln – aber er ist auch eines der faszinierendsten Autos der Welt. www.aston-martin.ch 04 | 2012

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Aston Martin hat sein Vantage-Team überarbeitet und preislich festgezurrt. Die britischen Sportwagen mit dem Gänsehaut-V8 sind technisch und optisch weiter entwickelt worden, ohne ihren puristischen Auftritt zu verwässern.


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Der Wintergarten im Glßck Ein Wintergarten ist mehr als nur ein zusätzlicher Wohnraum. Er ist auch eine Oase der Ruhe und Entspannung, bietet mehr Freiraum und Lebensqualität sowie reizvolle Ausblicke in die Natur. Optimalen Sonnenschutz bietet die Wintergarten Aussenbeschattung von Schanz Rollladensysteme. Bevor die Wärme entstehen kann, werden die Sonnenstrahlen reflektiert. AluminiumRollladen fßr alle horizontalen, asymmetrischen und symmetrischen Wintergärten und Glasflächen. Die Rollladen-kästen werden farblich mit der Fassade des Hauses abgestimmt, passen sich der Bauform des Wintergartens an und geben einen dezenten und gelungenen Abschluss der Beschattung. In allen gewßnschten Positionen sorgt die Wintergarten Beschattung Wiga Star fßr eine interessante Variation der Architektur und bietet mit dem Select-Profil ein beeindruckendes Licht-und Schattenspiel. Lassen Sie sich die verschiedenen Formen, unendliche FarbmÜglichkeiten und die Technik fßr Ihren Wintergarten-Sonnen-schutz zeigen, oder bestellen Sie einfach und bequem unsere kostenlose Broschßre.

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BEST OF LIFESTYLE | AUTO

Allradauto des Jahres 2012 um elften Mal rief «AutoBild Allrad» im Januar und Februar zur Wahl der «Allradautos des Jahres» auf. Und mehr als 120 000 Leser von Europas meistverkaufter AllradZeitschrift beteiligten sich an der Abstimmung, bei der in zehn Kategorien 157 Fahrzeuge zur Wahl standen. In der ersten Kategorie («Geländewagen und SUV bis 25 000 Euro») wiederholte der Kia Sportage seinen Triumph aus dem Vorjahr und setzte sich souverän gegen 14 andere Modelle durch: Jede sechste Stimme (16,01 Prozent) ging an den kompakten Kia-SUV mit dem markanten Design. «Dieser Preis wird direkt von den Menschen vergeben, für die wir unsere Autos bauen. Deshalb sind wir darauf besonders stolz», sagt Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors. «Und die erneute Wahl des Sportage zum Allradauto des Jahres zeigt, dass dieser ganz eigenständige Kompakt-SUV die AutoBild-Allrad-Leser nicht nur als Newcomer überzeugt hat, sondern dass die Begeisterung

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für dieses Modell anhält – das macht auch die sehr starke Nachfrage deutlich. Wie alle Kia-Modelle verbindet der Sportage Topdesign mit höchster Sicherheit und einer Zuverlässigkeit, die durch die 7-Jahre-Herstellergarantie unterstrichen wird. Und sein grosser Erfolg beweist, dass die konsequente Qualitätsstrategie unserer Marke bei den Menschen ankommt.» Mit der dritten Modellgeneration des Sportage hat Kia eine grundlegende Richtungsänderung im Design und Konzept des beliebten KompaktSUV vollzogen. Der aktuelle Sportage ist länger und flacher als sein Vorgänger und verbindet die zentralen SUVMerkmale – grosse Bodenfreiheit, erhöhte Sitzposition und robuste Anmutung – mit einem grossstädtischen und betont sportlichen Auftreten. Für sein hochklassiges, markantes Design erhielt der Kia-SUV renommierte Preise: den «red dot award 2011» für Produktdesign, den «iF product design award 2011» und die Prämierung als «Winner» beim

Automotive Brand Contest 2011. Ausgezeichnet wurde er darüber hinaus beim europäischen Sicherheitstest Euro NCAP: Der Kia-Allradler bekam die Bestnote «5 Sterne» und erzielte zugleich die Höchstwertung aller 2010 getesteten Kompakt-SUVs. Der Kia Sportage wird mit fünf Motorisierungen (115 bis 184 PS) sowie dem neuen Allradsystem Dynamax angeboten. Die umweltfreundlichste Version – der Sportage 1.7 CRDi 2WD mit Start-Stopp-System – hat eine CO2-Emission von 135 Gramm pro Kilometer. Zur umfassenden Basisausstattung zählen Klimaanlage, Audiosystem, Bordcomputer, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, höhenverstellbarer Fahrersitz und 16-ZollLeichtmetallfelgen. Wie für alle in Europa neu zugelassenen Modelle gewährt Kia für den Sportage eine 7Jahre-Herstellergarantie.

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Zum zweiten Mal in Folge kürten die Leser der Zeitschrift «AutoBild Allrad» den Sportage zum Sieger in der Klasse «Geländewagen und SUV».


Wer schön sein will… … muss nicht leiden. Von Urs Huebscher

Sonnenscheinchen Bio Beauté by Nuxe für gesund-schöne Sonnenbräune. Im Fachhandel.

Kosmetikstudio im Handtaschenformat Der Rex Kara Face & Body Lifter bringt die Verjüngung mit einer Kombination aus Ultraschall, Galvanic und Infrarot per Knopfdruck. Im Fachhandel.

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Ozonblaues Duftwasser Diesel Fuel for Life L’Eau: frisch, rein und klar. Im Fachhandel

RundumPaket Die Bali-BalanceProdukte mit organischen Ölen sind erhältlich unter www.balibance.ch.


BEST OF LIFESTYLE | BEAUTY

Stressfrei Anti-Stress-Maske Cellcosmet. Im Fachhandel.

Für Rock’n’Roller «Only the Brave» so der Diesel-Duft für harte Kerle. Im Fachhandel.

Vitalisierend Zur neuen Pflegelinie von Burgerstein gehört neben Sun auch Skin und Hair&Nails. Im Fachhandel.

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Jetzt wird’s haarig Mit der neuen HaarpflegeLinie feiert Aesop seinen 25. Geburtstag. Im AesopShop, Oberdorfstrasse 2, Zürich.

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Feller AG

Die Avantgarde für Elektroinstallationstechnik Seit über hundert Jahren leistet die Feller AG in der Schweiz einen wichtigen Beitrag, damit die Elektrizität in den Haushalten und an den Arbeitsplätzen zuverlässig, sicher und energieeffizient gebraucht werden kann. Schalter und Steckdosen, aber auch Systeme für die Gebäudeautomation sind die wichtigsten Hilfsmittel, über die man Licht, Storen, Raumtemperatur, Zutrittssysteme oder Multimedia-Anlagen steuert. Bei aller Funktionalität beweist Feller stets auch ein gutes Gespür für zeitgemässes Design. ie Feller AG produziert seit 1909 in Horgen Elektroschalter und Steckdosen. Mit rund 450 Mitarbeitenden, davon rund 10% Lernende, zählt die Feller AG heute zu den renommierten Arbeitgebern der Region Zürichsee. Die hochwertigen Produkte (Swiss made) auf der einen, sowie zufriedene Kunden auf der anderen Seite ma-

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chen die Feller AG heute zum unbestrittenen Marktleader in der Elektroinstallationsbranche. Kerngeschäft der Feller AG ist die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Schaltern und Steckdosen, Fernbedienungen und Automatiksteuerungen von Storen- und Lichtanlagen sowie Steckdosen für die Kommunikationstechnik.


BEST OF LIFESTYLE | DESIGN

Designkompetenz seit über 100 Jahren Neben der seit Jahrzehnten populären Standard-Produktlinie, die zum Klassiker avancierte, hat Feller 1991 das Designsortiment EDIZIO in 12 Farbtönen lanciert und damit bei Schaltern und Steckdosen bewusst innenarchitektonische Akzente gesetzt. Der durchschlagende Erfolg dieser Idee wird seither durch das Folgesortiment EDIZIOdue fortgeführt. Als Designleader bei Schalter und Steckdosen macht sich Feller laufend Gedanken, welche Formen, Farben und Oberflächen langfristig zu den Trends im modernen Wohnbau und zu dessen Architektur passen. Das Resultat sind Produkte, die neue Massstäbe im Design und in der Funktion setzen.

Von der Natur inspiriert Seit jeher arbeiten Architekten in der Schweiz mit Rohstoffen, die zu unserem Land gehören. Holz, Sand, Stein und Beton sind die Bausteine, aus denen die zumeist puristische Architektur entsteht. Aber auch Glas und Stahl sind Elemente, welche die moderne Architektur prägen. Oft stehen so Alt und Neu in einer spannenden Symbiose nebeneinander. Inspiriert von dieser typischen Schweizer Architektur ist die neue EDIZIOdue Kollektion entstanden. Aufgeteilt in die Designgruppen EDIZIOdue colore, EDIZIOdue prestige und EDIZIOdue elegance. Klar stilvoll, hochwertig und manchmal auch ein bisschen unschweizerisch frech.

EDIZIOdue prestige – Macht Schmuckstücke Wenn Sie es gerne etwas exklusiver haben, kombinieren Sie Ihre Schalter, Steckdosen und weitere Funktionen mit den Abdeckrahmen der EDIZIOdue prestige Linie. 15 hochwertige Echtmaterialien wie Glas, Chromstahl, Messing, Aluminium, Stein, Eternit oder Holz geben Ihren Bedienelementen das gewisse Etwas.

EDIZIOdue elegance – Wenn nur das Beste gut genug ist Die Designlinie EDIZIOdue elegance verbindet wie keine andere, exklusives Design, edle Materialien und hochwertige Technologie. Die einzigartige Haptik erfreut bei jeder Berührung, und die Materialisierung fügt sich nahtlos in verschiedene Interieurs ein. EDIZIOdue elegance bringt so eine ganz neue, luxuriöse Dimension in die Steuerung von Licht, Storen, Klima und weiteren Funktionen. www.feller.ch

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EDIZIOdue colore – Die Basis guten Geschmacks 12 Kunststoff-Farben repräsentieren das Basissortiment EDIZIOdue colore. Angefangen beim klassischen Weiss über diverse Graustufen und erdige Farben bis hin zu frechen, selbstbewussten Farbtönen – alle auf der Basis des Farbsystems NCS (Natural Color System) definiert.


BassamFellows bei Wohnbedarf

Die Natur ist der Schlüssel

Der Tractor Stool ist in verschiedenen Grössen, Formen und Materialien erhältlich, auch als Barhocker.

Die begehrte, handgefertigte Kollektion der US-Shootingstars BassamFellows verbindet den Bauhaus-Stil mit modernem Design und beinhaltet Klassiker des 21. Jahrhunderts wie den Tractor Stool – eine Nachahmung des Stuhls eines Schweizer Traktors, welchen die Designer vor einigen Jahren an einem Wegrand im Tessin gefunden haben. Von Urs Huebscher 112 | attika

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ie sind die Shootingstars der internationalen DesignSzene: BassamFellows. Das Duo, bestehend aus Craig Bassam und Scott Fellows, gehört zur «A-Liga ihrer Zunft» – so die englische Zeitung «The Times». Sie haben sich dem klassischen Handwerk verschrieben, das die Schönheit des zeitgenössischen Wohnens hervorhebt. BassamFellows sind überzeugt: Die Natur ist der Schlüssel zum wahren Luxus und zeitgenössisches Design kann von ausserordentlicher Qualität sein. BassamFellows ist alles andere als Massen- oder Fliessbandware, jedes Stück wird von Hand gefertigt und erzählt eine eigene Geschichte. Grafisch perfekt gestaltet und organisch geformt, sorgen die Möbel für ein wohnliches Ambiente. Wohnbedarf hat die Exklusivrechte für die begehrte BassamFellows-Kollektion in der Schweiz erhalten. Vertrieben wird die Kollektion über die Schwestergesellschaft «wb form».

Die Fans der Marke Sowohl Craig Bassam als auch Scott Fellows sind starke Persönlichkeiten mit einem interessanten, beruflichen Hintergrund. Der Australier Bassam hat sich einen Namen als Architekt, Innenarchitekt, Möbel- und Produktedesigner gemacht. Der New Yorker Fellows sorgte unter anderem mit seinem Engagement als internationaler Marketingchef bei Ferragamo sowie Creative Director von Bally für Schlagzeilen. 2003 gründeten die beiden die Firma BassamFellows.


BEST OF LIFESTYLE | DESIGN

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Die erste Kollektion wurde im selben Jahr am Salone Internazionale del Mobile in Mailand gezeigt. Seither hat sich das Label weiterentwickelt und ist vom Geheimtipp zum Liebling der Design-Szene gereift. Bekannte Persönlichkeiten wie Rem Koolhaas, Sir Norman Foster, Philippe Starck und Agnes Grund gehören zu erklärten Fans und Sammlern von BassamFellows.

Die BassamFellows-Kollektion wird in den USA hergestellt – von Hand gefertigt, von best ausgebildeten Schreinern und Zimmermännern, die Nachhaltigkeit gross schreiben. Das Holz stammt von Wäldern aus der Region, die Möbel werden von Hand eingeölt. Für Craig Bassam und Scott Fellows stehen Design, Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit an höchster Stelle. «Wir wollen Produkte für die Ewigkeit machen – einerseits vom Design, andererseits von der Qualität her», sagt Fellows. Bassam gibt als Vorbild den US-amerikanischen Architekten Louis Kahn an. «Seine Planung und Klarheit, seine Liebe zum Handwerk und seinen Blick für die Details – damit hat er überwältigende Architektur für die Ewigkeit gemacht. Wir versuchen, dieselben Werte zusammen zu bringen in unserer Arbeit.» Jedes Stück der exklusiven BassamFellows-Kollektion ist modern und hat Seele. www.wbform.ch

Foto: zVg

Alles bestens

5 1) Die Schreibtische sind gnädig proportioniert. 2) Einladend, elegant und schrill ist die Linie der Polstermöbel. 3) Die Plank-Tische sind ursprünglich als Ergänzung zur Circular Table Series entstanden. 4) Einfach, solid und doch speziell ist der aus Walnuss, Teak oder Eschenholz hergestellte Mantis Chair. 5) Die Circular Table Series: Geplant für Haltbarkeit und Eleganz im Innen- und Aussenbereich. 04 | 2012

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Zürich-West

Fotos: zVg

Im Westen nichts Neues?

Einst von Fabrikhallen, Produktionsstätten und Bürogebäuden besiedelt, hat sich Zürichs Westen in den letzten 15 Jahren zum lebendigen Stadtteil gewandelt. Eine Erfolgsgeschichte von stadtplanerischer Vision und klugem Investment. Von Urs Huebscher

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och immer wirkt Zürich-West wie ein klassisches Industriequartier mit Fabrikgebäuden und Lagerhallen – zumindest aus der Vogelperspektive. Für den Fussgänger ergibt sich dagegen eine andere Optik: Der wohl dynamischste Stadtteil in der Schweiz beeindruckt mit einer hohen Nutzungsvielfalt, die von Büros über Gewerbe bis hin zu Schulen und Kulturbetrieben reicht. Und der Wandel ist noch nicht abgeschlossen. Bis 2015 sollen die Zahl der Arbeitsplätze um 40 Prozent und die Einwohnerzahl um über 100 Prozent wachsen. Das Quartier wird wegen seiner Landre114 | attika

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serven und seiner verkehrstechnisch idealen Lage zum Wachstumsmotor für die ganze Region.

Wohnen mit Weitblick Der 81 Meter hohe Mobimo Tower ist zum Leben erwacht. Die Eigentumswohnungen auf den obersten Stockwerken bieten ein absolut einmaliges Wohnerlebnis: Spektakuläre Weitsicht, urbane Lage, einen raffinierten Ausbau und die Annehmlichkeiten eines Luxushotels. Am allermeisten beeindruckt die Aussicht. Sie ist omnipräsent und atemberaubend: «Wer einmal einen Blick von hier oben auf Zürich werfen konnte, vergisst das nicht so schnell», sagt Marc Pointet. Er ist Projektmanager bei der börsenkotierten Schweizer Immobiliengesellschaft Mobimo und steht in einer der 53 Eigentumswohnungen des Mobimo Tower (180-324 m2 ab 3 Millionen Franken). Letzten Herbst sind die ersten Wohnungseigentümer in die obersten neun Stockwerke eingezogen. Einmalig sind nicht nur Ausbau und Setting der Wohnungen, sondern auch die Kombination von Wohnen und Hotel. Den Eigentümern steht (auch als fix buchbares Package) eine umfassende Infrastruktur zur Verfügung, vom Restaurant über die Konferenzräume bis zum kleinen, feinen Fitness- und Wellnesscenter. Und Service rund um die Uhr: «Ob ihnen nach gekühltem Champagner und raffinierten Häppchen ist oder sie Tickets für die Oper organisieren möchten, alles lässt sich im Handumdrehen herbeizaubern», sagt Marc Pointet. www.mobimotower.ch


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Grüne Lunge in Zürich-West Der Pfingstweidpark ist ein einmaliges Projekt für die Stadt. Geplant haben ihn die Landschaftsarchitektinnen Carola Antón und Dominique Ghiggi. Eine Oase in der Stadt, mit einer klassischen Parklandschaft im Zentrum, ein Rückzugsort für Natursuchende mit idyllischen Fleckchen unter Bäumen, aber auch mit Platz zum Spielen, einem Café und wilder Vegetation an den Rändern: Der geplante Park, mit dessen Auftrag sich der Gemeinderat voraussichtlich Ende 2012 befassen wird, soll für jeden Geschmack etwas bieten und damit zur Lebensqualität des neu entstehenden und alten Quartiers in Zürich-West beitragen. Im Mai 2010 wurde die Gestaltung des Areals, das in früheren Zeiten eine Weide war, auf die das Vieh an Pfingsten getrieben wurde, von der Stadt Zürich ausgeschrieben. «Das hat uns gereizt», sagt Carola Antón, «einen Ort, der früher Kulturlandschaft war, zu untersuchen und ihm eine neue Bedeutung im Stadtgefüge zu geben». Gesucht wurde von der Stadt der Entwurf eines Quartierparks, der einen Kontrast zur neuen Architektur in ZürichWest bilden soll, atmosphärisch und mit einem eigenen Klangraum. Er sollte einen Bezug zur Geschichte und dem Wandel des Ortes haben und auch für die Quartierbewohner zur Identifikation mit ihrem Wohnort beitragen. Dabei wurde das ganze Areal, das im Gesamten über etwa 18000 Quadratmeter verfügt, in zwei Zonen unterteilt: Zum einen die des eigentlichen Parks, zum anderen dessen nördliches Kopfende, auf das später ein Schulhaus gebaut werden soll. Zusammen mit dem Team von «Baumann Roserens Architekten» und der Ethnologin Flavia Caviezel entstand dann in wochenlanger

3 1) Der exklusive Ausbau lässt keine Wünsche offen. 2) Der direkte Blick von der Küche über die Stadtlandschaft ist atemberaubend. 3) Neues architektonisches Wahrzeichen in Zürich-West: Der Mobimo Tower.

Kleinarbeit das Projekt «WeidWest», wie sie ihren Park genannt haben. Mittendrin entstehen in den nächsten zwei Jahren drei Wohnbauten mit Studios, Lofts und Wohnungen. Mit den drei von Mobimo bis 2013 auf dem Areal neu erstellten Wohnbauten mit 144 Stockwerkeigentums- und 96 Mietwohnungen wird zumindest ein Teil der steigenden Nachfrage gedeckt. Wünscht man sich ein urbanes Wohngefühl mit einem etwas anderen, speziellen Grundriss, Innenleben und Ausblick? Insgesamt 39 verschiedene Wohnungstypen generiert die durchdachte Gestaltung der drei länglichen, siebengeschossigen Gebäude – bei welchen sowohl die äussere Hülle als auch das Innenleben aufregend und expressiv sind. Allen gemeinsam ist die zentrale Anordnung von Wohnraum und Küche und – je nach Ausrichtung – eine spektakuläre Aussicht auf Geleise oder Park. Die geschickte Platzierung der Fenster begünstigt einen optimalen Lichteinfall und verhindert uner04 | 2012

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BEST OF LIVING

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wünschte Einblicke. Im Gebäude A und B rangieren Studios und Wohnungen im Stockwerkeigentum zwischen CHF 410 000.– und CHF 1 460 000.– bei einer Grösse ab ca. 43 m2 bis ca. 120 m2. www.am-pfingstweidpark.ch 7

Blick über die Stadt Auf dem ehemaligen Hardturm-Areal wird gebaut. Die zweite Etappe des Projekts Hard Turm Park entsteht. Das 24geschossige Hochhaus wurde von Gmür & Geschwentner Architekten entworfen. In den unteren zehn Etagen entsteht das Sheraton Zürich Hotel. Es ist im 4 Sterne-Superior-Segment angesiedelt und verfügt über 196 Zimmer und Suiten, zudem über Konferenz und Tagungsräume, Restaurants sowie einen Fitnessbereich. In den Etagen elf bis 24 kommen 121 Eigentumswohnungen zu liegen, die sich bereits in der Vermarktung befinden. Bezug März 2014. Der Hard Turm Park ist ein gemeinsames Entwicklungsprojekt der Halter Unternehmungen und der Hardturm AG. Bis 2016 entstehen weitere Gebäude mit gemischter Nutzung und vielen Wohnungen. Abgerundet wird das Gesamtprojekt durch grosszügig bemessene Grünräume und Aussenplätze, Fuss- und Velowege zur Verbindung von Limmat und künftigem Pfingstweidpark, und der ausgezeichneten Anbindung 116 | attika

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4) Überbauung Pfingstweidpark: drei Wohnhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft zum Mobimo Tower und der Gleisanlage mit attraktiven Wohnungen. 5) Leben direkt am Puls des Geschehens und dennoch nahe einer ruhigen Grünoase. 6) Wohnflächen zwischen 60 und 240 Quadratmetern sind im Hard Turm Park erhältlich. 7) Die zweite Etappe am Hard Turm Park: Ein Hochhaus entsteht.

an den öffentlichen Verkehr: Die neue Tramlinie Zürich West hat zwei Haltestellen direkt am Hard Turm Park. Damit ist der Zürcher Hauptbahnhof in weniger als zehn Minuten erreichbar. Und der Autobahnanschluss liegt ohnehin in unmittelbarer Nähe. www.hardturmpark.ch

Fotos: zVg

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Im pulsierenden Stadtteil Zürich West entstehen grosszügige Wohnungen.

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Ausstellung Mühle Niederuster: Sonnenbergstrasse 11, 8610 Uster, Tel. 058 944 58 88 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12/13-18 Uhr und Sa 9-13 Uhr Ausstellung Brunau Zürich: Allmendstrasse 7, 8002 Zürich, Tel. 058 944 58 68 Öffnungszeiten: Mo-Fr 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung

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The Pearl, Zollikon

Welch Perle! Wohnraum in Zollikon ist äusserst begehrt, denn die steuergünstige Gemeinde an der Zürcher Goldküste vereint alle Annehmlichkeiten von Stadt und Land aufs Trefflichste. Die geradlinige, moderne Architektur von Pearl fügt sich harmonisch in die grüne Umgebung ein. Die grosszügige Parkanlage garantiert Privatsphäre. Fünf Häuser à je sieben Eigentumswohnungen: Die Grundrisse sind grosszügig gestaltet und erlauben eine variable Nutzung der einzelnen Räume. Die Wohnungen verfügen über grosse Loggien und Sitzplätze, die zum See hin ausgerichtet sind und direkt in die Wohnräume übergehen. www.the-pearl.ch

Alonda, Altendorf

Zusammenleben Dieses Projekt befindet sich in Altendorf SZ, am südlichen Ufer des oberen Zürichsees zwischen Lachen und Pfäffikon SZ. Altendorf bietet mit der S-Bahn eine direkte Verbindung nach Zürich. Alonda ist ein modernes Minergiestandard-Projekt, das aus vier Gebäuden besteht. Verschieden grosse Eigentumswohnungen erfüllen die Ansprüche an Wohnqualität, Raumgefühl und Stil. Ein Innenhof sowie ein gemeinsamen Aussenbereich bringen dem Zusammenleben zusätzlichen Raum für Entspannung und Begegnungen. Die exklusive 5 ½-Zimmer-Attikawohnung im Gebäude J ist eine der besonders schönen Einheiten der Überbauung. Sie bietet eine Wohnfläche von 243 m2, davon über 100 m2 den geräumigen Wohn- und Essbereich ausmachen. www.deRham-Sothebys.ch


BEST OF LIVING | IMMO-MARKT

Seepark, Männedorf

Modern im Dorf Die vier Gebäude vom «Seepark Männedorf» fügen sich harmonisch ins dörflich gewachsene Umfeld ein und setzen dabei trotzdem moderne Akzente. Die 22 Wohnungen überzeugen durch ihre hochstehende Qualität. Drei der Häuser liegen im Dreieck Langackerstrasse/Dorfgasse/Seestrasse, wobei jedes eine andere Orientierung zum See aufweist. Alle Wohnungen verfügen über einen grosszügigen Balkon, die meisten mit direkter Seesicht. Die Attikawohnungen verwöhnen mit sonnigen Terrassen und die Wohnungen im Parterre mit einem individuellen Gartenplatz samt dem weitläufigen Anstoss an den Gemeinschaftsgarten. Eine Tiefgarage bietet genug Platz für die Bewohner aller vier Häuser. www.wohntraum.ch

Schaffhauserhof, Glattbrugg

Residenz zum Geissberg, Zürich-Oberstrass

Bunter Mix

Mit Familie

Stadtwohnungen, Büros, Läden und ein Café bilden das neue Mikrozentrum in der mondänen Stadt Opfikon-Glattbrugg. Verkehrstechnisch optimal positioniert, erreicht man öffentliche Verkehrsmittel in Gehdistanz und die Anbindung zur A51 binnen einer Minute. Der Flughafen Kloten als Verkehrsportal in die Welt ist zudem auch Standort-Magnet für renommierte Unternehmungen. Preislich attraktive 4 ½-ZimmerEtagen- und Attikawohnungen sowie Gewerbeflächen zwischen 91 m2 und 117 m2 vom Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss. Bezug: Herbst 2013. www.belle-immo.ch

An der Zürcher Rigistrasse entsteht ein gediegenes Mehrfamilienhaus. Die Dominanz des asymmetrischen Fassadenbildes ermöglicht einerseits eine witterungsabhängige Nutzung der mediterran konzipierten Terrazzini. Anderseits verleiht der nicht symmetrische Verlauf der Innenwände den Wohnräumen einen Huch von Noblesse. Geplant sind eine 2 ½und 3 ½-Zimmer-Gartenloft sowie je zwei 3 ½- und 4 ½-Zimmer-Etagenwohnungen. Verkaufsstart: Winter 2012/2013. www.belle-immo.ch

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BEST OF LIVING | IMMO-MARKT

Seefeldpark Uster

Wohnpark Villa Frank, Zürichberg

Erholsam

Mondän

Die unmittelbare Nähe zum Greifensee und zum Strandbad Niederuster sowie die schöne Lage angrenzend an die Landwirtschaftszone sind nur einige Argumente. Die vielen unterschiedlichen Wohnungstypen und Grundrisse sind die Antwort der Projektplaner auf die typologischen Wünsche unterschiedlicher Käufergruppen wie Familien mit Kleinkindern, Ehepaare, Singles etc. In vier Mehrfamilienhäusern werden 3½-Zimmer als Garten-, Gartenmaisonette- und Etagenwohnungen angeboten. 4 ½ -Zimmer als Garten-, Etagen, Dach- und Dachmaisonettewohnungen. 5 ½-Zimmer als Etagen- und Dachmaisonette. Gerne Loft? Exklusiv wird eine einzige 155 m2, voluminöse Dachwohnung mit 3 ½-ZimmerGrundriss konzipiert. Offizieller Verkaufsstart: Juli 2012. www.belle-immo.ch

Im Villenquartier der Stadt Zürich, dem Zürichberg, entsteht an prominenter Lage Wohneigentum mit 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Grundrissen. Die hexagonale Formgebung der Fassade betont die beiden Wohnkörper auf kunstvolle Art und Weise und bietet Kontraste zu den natürlichen Formen in der parkähnlichen Umgebung. Der Innenbereich kombiniert schlichte Eleganz und Understatement mit funktionalen Planungsraffinessen wie En-suite-Nasszonen und zahlreichen Built-in-Schränken. Verkauft wird ausserdem die parzellenangrenzende Villa Frank. Das ursprüngliche Bauernwohnhaus der Familie Frank aus dem Jahre 1824 avancierte zu einem kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekt der Stadt Zürich. Verkaufsstart: Herbst 2012. www.belle-immo.ch

Im Oberdorf Fällanden

InsiderPark, Bahnhof Dübendorf

Am Hang

Überbaut

An spektakulärer Hanglage im Egglerquartier entwickelte sich eine Vision von lichtdurchfluteten Wohnräumen. Siebenundzwanzig Wohnungen in neuen Dreifamilienhäusern teilen sich die Traumsicht auf das Westufer des Greifensees. Geplant sind 4 ½- und 5 ½-Zimmer-Gartenwohnungen, 6 ½Zimmer-Terrassenwohnungen und 4 ½-Zimmer-Attikawohnungen. Verkaufsstart: Sommer 2012. www.belle-immo.ch

Wohnen und Arbeiten wird in Dübendorf leicht gemacht. Mit der Überbauung InsiderPark liegt alles nahe beieinander und ist «inside». So wohnt man in der Attikawohnung und holt sich am Morgen – bevor man im Sous-Sol auf die S-Bahn geht – seine Frühstücksbrötchen beim Bäcker, der sein Geschäft im Parterre hat. Start für die Erstvermietung der 2 ½bis 5 ½-Zimmer-Wohnungen sowie für die Gewerbeflächen im Erdgeschoss und in der Bahnhofpassage ist Anfang August 2012. Lage: Überlandstrasse Bahnhof Nord. Bezug: Frühling 2013. www.belle-immo.ch


Winterthur entdecken und lieben lernen «Winterthur hat sich gemacht», bestätigen die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, aber auch die Unternehmen und Gäste. Tatsächlich hat sich die sechstgrösste Schweizer Stadt in den vergangenen zehn Jahren sehr positiv entwickelt und besitzt heute eine grosse Anziehungskraft für Private, Unternehmen und Studierende. Eine Imagekampagne in der Deutschschweiz soll helfen, dass die zahlreichen Standortvorteile Winterthurs auch ausserhalb des Kantons Zürich vermehrt bekannt werden und damit die Aktivitäten der Standortförderung Region Winterthur unterstützen.

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BEST OF LIVING

ohnen oder arbeiten Sie in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen oder Winterthur? Oder sind Sie regelmässig am Flughafen Zürich anzutreffen? Bestimmt haben Sie dann in den vergangenen Monaten Werbeplakate in diesen Regionen entdeckt, auf welchen Botschafter Winterthurs mit einem Augenzwinkern Vergleiche zu Zürich herstellen und dabei unmissverständlich zum Schluss kommen, dass auch Winterthur viele Standortvorteile zu bieten habe. Diese Plakate sind Bestandteile einer Imagekampagne, welche die Projektpartner Stadt Winterthur, Winterthur Tourismus und Standortförderung Region Winterthur im Herbst 2011 lanciert haben. Sie vermittelt wichtige Standortvorteile Winterthurs und unterstützt somit in charmanter Weise auch die Arbeit der Standortförderung Region Winterthur. Ziel ist es, bis zum Ende der Kampagne im Jahr 2013 den Bekanntheitsgrad der «Eulachstadt» zu steigern und ihr Image positiv zu beeinflussen. Glücklicherweise ist es den Machern der Kampagne nicht allzu schwer gefallen, Standortvorteile zu finden. Winterthur zählt bei den Zielgruppen der Standortförderung Region Winterthur – Einwohnende, Unternehmen und Studierende – zu einer äusserst beliebten Stadt. Dies belegen auch zahlreiche Umfragen sowie die Entwicklung der Zahl jener Menschen, die hier leben, arbeiten oder studieren. Dank der Teilnahme spannender und bekannter Persönlichkeiten aus Winterthur können diverse Vorteile Winterthurs beworben werden.

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Eine Technologiestadt - nahe beim Flughafen Die Nähe zum Flughafen ist besonders für Geschäftsleute sehr wichtig. Was ausserhalb Winterthurs kaum bekannt ist: Der Weg von Winterthur zum Flughafen dauert nahezu gleich lange wie jener vom Zürcher Zentrum dorthin. Nach einer kurzen Bahn- oder Autofahrt von 10 bis 15 Minuten stehen Flüge in die ganze Welt bereit. Jeder Kontinent wird ab Zürich täglich bedient. Zahlreiche Unternehmen der Bereiche Maschinenbau, Mechatronik, Informations- und Telekommunikationstechnologie und Cleantech machen Winterthur zur Technologiestadt. Bis vor etwa 20 Jahren war die sechstgrösste Stadt


Foto: zVg

Schöne und gut erschlossene Wohnquartiere befinden sich inmitten grosszügiger Grünflächen – Winterthur wird nicht umsonst «Gartenstadt» genannt.

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BEST OF LIVING

Bildungsstadt mit reichem Kulturangebot Auch die Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitenden ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen. Mit den 7 000 Studierenden der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der grössten Mehrspartenfachhochschule der Schweiz, beherbergt Winterthur zahlreiche junge, gut ausgebildete Menschen, die bestens für den Berufseinstieg nach dem Studium vorbereitet sind. An der ZHAW werden zahlreiche Studiengänge, Weiterbildungen und auch internationale Masterkurse angeboten. Zu den weiteren Bildungsinstitutionen Winterthurs zählen etwa das Ausbildungszentrum Winterthur (azw, industriell gewerbliche Berufsausbildung), die Swissmem Kaderschule und Berufsbildung (Ausbildung in der Industrie) oder die Schweizerische Technische Fachschule Winterthur (Aus- und Weiterbildung für technische Berufe). Auch das breite und vielfältige Kulturangebot trägt viel zur Attraktivität von Winterthur bei. Die beiden Ausstellungen der gesammelten Werke von Oskar Reinhart, das Fotomuseum, das Technorama oder das Casinotheater zählen mit zu den bekanntesten Kulturinstitutionen der Schweiz. An den Afro-Pfingsten, dem Albanifest, den Winterthurer Musikfestwochen oder den Internationalen Kurzfilmtagen sind jährlich viele Besuchende aus dem In- und Ausland zu Gast.

Foto: zVg

INFOS Informationen zur Wohnregion Winterthur Maya Gadgil Leiterin Wohnortmarketing Standortförderung Region Winterthurur Im Hauptbahnhof, Postfach 8401 Winterthur Telefon: 052 267 67 97 office@standort-winterthur.ch www.standort-winterthur.ch

INFOS Die Standortförderung Region Winterthur: eine Erfolgsgeschichte Die Attraktivität Winterthurs ist in den vergangenen Jahren wieder gestiegen. Dieser Trend soll fortgesetzt werden. Daran arbeitet die Standortförderung Region Winterthur tatkräftig mit. Unternehmen achten sehr genau darauf, wo sie sich niederlassen. Sie möchten an ihrem Standort Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften, Kunden, Partnern und Netzwerken haben, von einer attraktiven Lage profitieren und wirtschaftsfreundliche Bedingungen vorfinden. Ähnliche Überlegungen haben vielleicht auch Sie als Privatperson angestellt, als Sie vor dem letzten Umzug standen. Sie haben Preise, Distanzen, Infrastruktur, Qualität der Wohnungen und Lebensqualität mehrerer Orte verglichen und sind zum Schluss gekommen, in Winterthur zu bleiben oder nach Winterthur zu ziehen. Die Standortqualität Winterthurs bietet ein grosses Potential, Ansiedlungen von Privatpersonen und Unternehmen zu realisieren. Die Standortförderung Region Winterthur hat den Auftrag, dieses Potential bestmöglich zu nutzen, um die Wirtschafts- und Wohnregion zu stärken und bekannt zu machen. Zu den Dienstleistungen des Vereins gehören neben Beratungen für ansiedlungsinteressierte sowie bereits ansässige Unternehmen und Privatpersonen auch die Unterstützung bei der Suche nach Wohnraum, gewerblichen Liegenschaften und Bauland. Er steht in Kontakt mit wichtigen Akteuren im Standortmanagement auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, um einen möglichst umfassenden Service zu bieten. Überregional bekannte Projekte, welche von der Standortförderung Region Winterthur bisher initiiert, organisiert oder unterstützt wurden, sind unter anderem der Heuberger Winterthur Jungunternehmerpreis, der Stellenschafferpreis Region Winterthur oder der Architekturpreis Region Winterthur. Auch die Lancierungen des Lehrlingsdorfes an der Winti Messe, des International Clubs Winterthur, der International School Winterthur sowie des Technoparks Winterthur hängen stark mit dem Engagement des als «Stadtmarketing Winterthur » gegründeten Vereins zusammen. Getragen wird die Standortförderung Region Winterthur durch die Jahresbeiträge ihrer Mitglieder. Zu diesen gehören die Stadt Winterthur, mehr als 20 umliegende Gemeinden, aber auch Unternehmen, Vereine, Verbände und interessierte Privatpersonen. Diese Finanzierungsart («public private partnership») hat sich seit mehr als 18 Jahren bewährt und ist im Schweizer Standortmanagement einmalig. Die Standortförderung Region Winterthur geniesst über die Kantonsgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Die breite Mitgliederbasis und ein kompetenter Vorstand ermöglichen dem Team, sich auch weiterhin professionell und mit voller Kraft für einen starken Wirtschaftsstandort und eine attraktive Wohnregion einzusetzen; zukünftig wird auch der Bildungsstandort Winterthur eine wesentliche Rolle bei den Aktivitäten des Vereins spielen.

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der Schweiz eine typische Industriestadt. Unternehmen wie Sulzer oder Rieter zählten zu weltbekannten Unternehmen. Eine Vielzahl der Arbeitsplätze wurde in der Maschinenbauindustrie angeboten. Das Wachstum des Dienstleistungssektors und die heute geringere Bedeutung des Industriesektors führten auch in Winterthur zu einer Verschiebung der Branchenstruktur. Trotzdem zählt die Stadt heute zu den letzten Maschinenbau-Zentren der Schweiz.

Lebensqualität Natürlich kann die Kampagne nicht für alle Eigenschaften werben, welche Winterthur zu einer lebenswerten, attraktiven Stadt für die genannten Zielgruppen machen. Neben interessanten Arbeitsplätzen und einem ausgezeichneten Bildungsangebot hat sie auch viel Lebensqualität vorzuweisen. Schöne und gut erschlossene Wohnquartiere befinden sich inmitten grosszügiger Grünflächen – Winterthur wird nicht umsonst «Gartenstadt» genannt. Sieben bewaldete Hügel rund um Winterthur bilden die grünen Lungen der Stadt und sind ein ideales Erholungsgebiet. Die verkehrsfreie Altstadt mit ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten sorgt für eine reizvolle Mischung aus grossstädtischen Annehmlichkeiten und kleinstädtischem Charme. Zu der attraktiven Wohnregion Winterthur zählt auch der grüne Gürtel mit über zwanzig Gemeinden, der sich um die «Eulachstadt» erstreckt. Sie sehen, Winterthur hat so einiges zu bieten. Wir laden Sie ein, die zahlreichen Facetten zu entdecken und unterstützen Sie gerne dabei!


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BEST OF TRAVEL

Burma

Ein Zürcher setzt auf Burma Die politische Öffnung kurbelt im asiatischen Staat den Tourismus an. Auch immer mehr Schweizer reisen nach Burma. Viele davon mit dem spezialisierten Veranstalter Tourasia aus Wallisellen ZH. Geschäftsführer Stephan Römer kennt das Land bestens und glaubt fest an seine Zukunft – politisch und touristisch.

Römer dabei nicht. Seit 1984 bereist er Burma regelmässig und behauptet von sich, das Land und seine Bewohner sehr gut zu kennen. In intensiven Kontakten mit Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten ist seine Überzeugung gereift, dass die Bewohner Burmas trotz langer politischer Unterdrückung vom Tourismus stets profitiert haben. Der gegenwärtige Öffnungsprozess ist für Burma-Kenner Römer sogar ein Katalysator für diesen positiven Effekt des Reisegeschäfts. «Von einer Demokratie sind wir in Burma zwar noch weit entfernt. Aber ich bin überzeugt, dass die Einkünfte aus dem Tourismus der Bevölkerung eine finanzielle Basis gegeben haben, um den aktuellen politischen Prozess überhaupt in Bewegung zu setzen.» Zu entdecken gibt es in Burma einiges. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören neben Rangun und der zweitgrössten Metropole Mandalay auch die alte Tempelstadt Bagan und der Inle-See. Zwischen Bagan und Mandalay verkehren auf dem IrrawaddyFluss Fähren und Luxusschiffe in allen Preisklassen. Eine einwöchige BurmaRundreise inklusive Flug ab Zürich ist für rund 2 500 Franken zu haben. Als Tipp empfiehlt der Insider Stephan Römer, eine mehrtägige Flusskreuzfahrt ins Programm zu integrieren.

Von Urs Huebscher

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trierte das Land 400 000 touristische Einreisen, doppelt so viele wie noch 2006. Auch hierzulande wird Burma entdeckt. Nach 4 100 im Jahr 2010 waren es im letzten Jahr 5 500 Schweizer, die das Land bereisten. Stephan Römer, Geschäftsleiter beim führenden AsienReiseveranstalter Tourasia aus Wallisellen ZH, rechnet heuer insgesamt mit 7 500 Burma-Reisenden aus der Schweiz. Ein guter Teil davon bucht bei Tourasia, wo man für das neue BoomZiel entsprechend die Werbetrommel rührt. Ein mulmiges Gefühl hat Stephan Fotos: zVg

nrecht» schrie die demokratisierte Welt ein halbes Jahrhundert lang und meinte damit die Willkür der Militärregierung in Burma. Zur Ikone des Widerstands gegen ein Regime, das auch in der Schweizer Bevölkerung viel Missmut hervorrief, wurde Aung San Suu Kyi. Die Führerin der demokratischen Opposition im südostasiatischen 54-Millionen-Einwohner-Staat wurde von den Militärs 15 Jahre lang unter Hausarrest gesetzt. Seit November 2010 ist sie frei und am 1. April dieses Jahres wurde sie ins burmesische Unterhaus gewählt. Im aktuellen Kinofilm «The Lady» wird ihr Leben erzählt. Mit dem politischen Tauwetter ist auch der Wirtschaft und dem Tourismus in Burma neues Leben eingehaucht worden. Im Jahr 2011 regis-

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BEST OF TRAVEL

Dominikanische Republik

Es geht auch anders Der Inbegriff des karibischen All-inclusive-Tourismus: die Dominikanische Republik. Dass die Insel aber viel mehr zu bieten hat, wissen die wenigsten. Der Zürcher Karibik-Experte Reto D. Rüfenacht leistet auf dem Gebiet des Individualtourismus Pionierarbeit. Von Urs Huebscher

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geln – davon allein 60 verschiedene Arten roter Flamingos – Skorpionen und Krokodilen lockt. Der See gilt als weltweit «grösstes Reservat für amerikanische Krokodile». Mehr als 400 von ihnen leben hier. Da das Klima sehr trocken ist, besteht die Vegetation überwiegend aus Kakteen. Die von Rüfenacht gegründete Agentur «Dom Rep Tours» vermittelt Gästen Boutique-Hotels anstelle grosser Bungalowanlagen und statt nur am Strand zu faulenzen, können sie Rundreisen und Mietwagen-Entdeckertouren machen. So zum Beispiel in den fast noch unentdeckten Südwesten des Landes. Vorbei an traumhaften Buchten und einsamen Stränden geht es die Küstenstrasse entlang. Auf dem Weg wird die Landschaft zunehmend karger und ist von Säulenkakteen und Agaven gesäumt. Dann wieder wechseln sich grosse Plantagen mit blühendem Zuckerrohr im fruchtbaren Schwemmland der Küstenebene durch Flussoasen ab. In Richtung Paraiso und Los Patos ziehen sich geschlossene Urwälder die Berghänge hinauf. Auch hier sind die

Tourismus-Querdenker: Reto D. Rüfenacht.

ersten Anzeichen für einen exklusiven Ökotourismus schon da. Oben im Wald versteckt liegt das kleine Casa Bonita Resort mit nur zwölf Zimmern. Toll für Honeymooner und Naturfreunde, die durch den Regenwald wandern und reiten. Reto D. Rüfenacht ist ein Tourismus-Querdenker. Der 51-Jährige agiert seit über 20 Jahren selbst in schwierigen Märkten erfolgreich und hat in den letzten Jahren ein Netz von Reiseagenturen in Zentralamerika und der Karibik aufgebaut. Darunter auch Dom Rep Tours, das vor allem auf individualisierbare Reiseangebote setzt. Vom Herzen der, zum Unesco Weltkulturerbe erklärten, Altstadt von Santo Domingo aus betreuen acht Mitarbeiter Gäste aus der Schweiz, Deutschland und Österreich am operativen Hauptsitz. Die meisten von ihnen sind Europäer.

Fotos: zVg

eist geistert in den Köpfen noch das schlechte Image der Insel umher: hermetisch abgeriegelte Hotelbunker und massenhaft Touristen, die sich betrinken. Doch wer sich hier aus den Hotelburgen heraustraut, der findet das Paradies. Die Dominikanische Republik verkörpert das Ideal von karibischen Badeferien mit Traumstränden, wogenden Palmen und Merengue-Musik und gleichzeitig ansehnliche Kolonialstädte, Fischerdörfer, über 30 Nationalparks und das höchste Gebirge der Karibik. Und so hat Rüfenacht mit Massentourismus, Charterflügen und All-inclusive-Hotels nichts am Hut. Lieber fördert er nachhaltige und authentische Angebote. Wie zum Beispiel Ökotouren zum Isla-Cabritos-Nationalpark in der Region Independencia. Der Park beherbergt den 200 km² grossen Enriquillo See. Dieser liegt 30 Meter unter dem Meeresspiegel und ist dreimal so salzig wie der Ozean. In seinem Zentrum befindet sich die Insel Cabritos, die mit einer Fauna von Leguanen, Vö-

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BEST OF TRAVEL

Südtirol

Nach allen Bauernregeln der Kunst Ferien auf dem Bauernhof gleich Übernachtungen im Heu, Kinderjauchzen und Familienidylle? Ja. Aber nicht nur. Zumindest nicht in Südtirol. Dort bietet ein Zusammenschluss von 1500 Bauernbetrieben unter der Marke «Roter Hahn» Lifestyle-Urlaub vom Feinsten an. Von Sabine Biedermann

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ch beginne den Tag mit Entspannungsübungen an der frischen Luft. Nach einem gemütlichen Frühstück, bei dem ich mich am üppigen Buffet mit hofeigenen Produkten nach Herzenslust bedient und zu dem ich viel Kräutertee und Saft getrunken habe, steht ein entspannendes und hautverfeinerndes Milchbad auf dem Programm. Sie werden es erraten haben: Ich wellnesse. Aber ich habe nicht etwa in einem der vielen spezialisierten Hotels eingecheckt. Sondern ich befinde mich in Südtirol, mitten im Abenteuer «Meine ersten Ferien auf dem Bauernhof». Das bedeutete aber nicht Ponystreicheln, Ziegenfüttern und Schlafen im pieksigen Stroh. Spätestens seit 1500 bäuerliche Betriebe von Südtirol unter der Marke «Roter Hahn» spezielle Qualitätsvorgaben erfüllen, sind diese Zeiten vorbei. Als Kernleistungen verpflichten sich die Mitglieder zu Gastfreundschaft, dem Anbieten hofeigener

Produkte und einer authentischen Atmosphäre.

Tradition hat Tradition Urlaub auf dem Bauernhof ist in Südtirol ein wichtiger Wirtschaftsfaktor; viele Bauern sind auf den Nebenerwerb angewiesen. Gleichzeitig ist es sanfter Tourismus im besten Sinn: Mit den Nebeneinkünften können die überschaubaren bäuerlichen Strukturen nachhaltig aufrechterhalten werden. Die Idee, sich als urbaner Mensch auf einem Bauernhof zu erholen, ist übrigens nicht neu: Schon Mitte des 19. Jahrhunderts floh das Bozener Bürgertum in den heissen Sommermonaten auf die hochgelegenen Bergbauernhöfe der Umgebung. Bis zu drei Monate verbrachte man als Städter damals in der Sommerfrische. «Roter Hahn» steht für Wellness und Wein, Schlemmen und Natur, Sport und Action – alles von hoher Qualität auf echten Bauernhöfen in schönster Lage,

mit komfortablen Zimmern oder Wohnungen, von einfach bis luxuriös. Fakes werden nicht geduldet: «Es muss immer ein lebendiger Bauernhof dahinterstehen», unterstreicht Monika von Payr vom Büro «Roter Hahn» in Bozen. www.roterhahn.it

ANREISETIPP Wer nicht mit dem eigenen Auto nach Südtirol reisen möchte, kann seit diesem Frühjahr die bequeme Linienverbindung von Eurobus nutzen. Die Fahrten werden jeden Sonntag durchgeführt und starten früh morgens an einem der insgesamt elf Einsteigeorte in der Deutschschweiz. Ankunft in Südtirol ist am frühen Nachmittag, wobei sechs Destinationen angefahren werden (Schlanders, Naturns, Rabland, Algund und Meran). Zurück geht’s Sonntagnachmittag mit Ankunft abends in der Schweiz. Die Retourfahrt kostet 180 Franken pro Person.

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Gemeinsam Herausforderungen meistern: Wir sind Teil davon.

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Hoch hinaus zu wollen, braucht ganz schön Mut. Beruhigend, dabei auf jemanden vertrauen zu können, der einen mit viel Erfahrung unterstützt.

attika_04_2012  

attika, das Zürcher Magazin berichtet 7x jährlich über Leben und Wohnen, Design, People, Lifestyle und Kultur im Wirtschaftsraum Zürich. Vom...