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ZÜRCHER IMMO-MARKT

Lifestyle | Living | Design | People | Culture

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2012 9. Jahrgang 02

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www.attika-magazin.ch

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

LET´S PLAY GOLF Faszinierender Sport

BRANDNEU 2012 Mode-Trends Neue Ticker Auto-Premieren

ZÜRCHER EINZELHANDEL Rekordmieten und Schlüsselgelder Outdoor-Special

ERLEBNIS TERRASSE NEUE AUSSENWELTEN

TAMARA MARITZ I MICHEL BURCKHARDT I HELENE FISCHER I FAWAZ GRUOSI


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EDITORIAL

Gefragtes Zürich... 12-109-ZN

Als attraktives Expansionsziel gilt die Stadt Zürich. Ungebremst ist der Drang europäischer Luxusmarken in die Limmatstadt. Die Suche nach den besten Einzelhandelsflächen ist weiterhin in vollem Gange. Liegenschaften an 1ALagen sind mehr als rar und erfreuen sich aufgrund der ungebrochenen Nachfrage vieler Retailer grösster Beliebtheit. Diese Situation führt in der Stadt zu steigenden Mieten, ganz zur Freude der Besitzer und Entwickler. – Zum Leid jedoch des lokalen Gewerbes, welches oft das Nachsehen hat.

Foto: Thomas Buchwalder

Geschäfte, die an der Bahnhofstrasse keinen Platz finden, weichen zunehmend auch auf Seitenstrassen wie Bärengasse oder Poststrasse aus. Eine weitere interessante Entwicklung ist im Niederdorf zu beobachten: Dort findet eine zunehmende Filialisierung statt. Man darf davon ausgehen, dass dort immer mehr Restaurants und Nachtclubs ihre Segel streichen werden, da sie die geforderten Mietzinse nicht mehr bezahlen können und sich so die Lokalitäten öffnen müssen für weitere internationale Markengeschäfte. Zürich ist und bleibt also auch in Zukunft ein Anziehungsmagnet für internationale Labels. Bleibt nur die Frage, wann es zu viel des Guten ist. Die Bahnhofstrasse ist ja schon länger eine Uhren- und Modestrasse. Erfahren Sie mehr über die neue Studie der Location Group ab Seite 38. Schöne Gärten und Terrassen erleben wir ganz in unserer Nähe. Der Blick in die vielen Privatgärten begeistert mich stets aufs Neue. Ob verwunschen oder klassisch, ländlich oder modern, ob grosszügige Terrasse oder behaglicher Balkon – die Möglichkeiten zur Gestaltung erscheinen fast unerschöpflich. Die passenden Möbel vollenden jedes Gartenbild. Sie geben uns das Gefühl, draussen, im Grünen, zu Hause zu sein. Lassen Sie sich inspirieren vom OutdoorSpecial ab Seite 79. Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen Urs Huebscher Verlags- und Redaktionsleitung

9. Jahrgang, Nr. 02/2012, www.attika-magazin.ch • VERLAG SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich, Tel. 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.swissbusinesspress.ch • HERAUSGEBER Remo Kuhn • VERLAGS- UND REDAKTIONSLEITUNG Urs Huebscher, huebscher@attika-magazin.ch • REDAKTION Stine Wetzel, wetzel@attika-magazin.ch • REDAKTIONELLE MITARBEITER Frank Ebinger, Clifford Lilley, Urs Rey, Luisa Rossi • ANZEIGEN info@attika-magazin.ch, Tel. 044 306 47 00 • LAYOUT, BILD UND PRODUKTION Manuel Jorquera, Bruno Strupler und Nicole Collins • PRINTED BY Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern • Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion, und genauer Quellenangabe © attika gestattet. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Verantwortung übernommen. • attika ERSCHEINT 7x JÄHRLICH, Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.–, Jahres-Abo Fr. 56.– • ISSN 1661-8327 Follow us on 02 | 2012

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Retail-Marktstudie 2012 4. Ausgabe

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Chronik: 10 Jahre Bahnhofstrasse Die Zürcher Bahnhofstrasse im Rückblick der Neuzugänge und Wechsel der vergangenen 10 Jahre Key Moneys 14 Millionen Pfund in London, 24 Millionen Euro in Mailand und 50 Millionen Dollar in New York Expansionsstragien Victoria's Secret kommt nach Europa, Salvatore Ferragomo auf Expansionskurs, Christian Louboutin mit globalem Roll-out Investmentmarkt Höchster Nachfrage der letzten 20 Jahre und bisher nicht bekannte Mietsteigerungspotenziale Internationale Premiere Erstmals wurden 850 Einzelhändler, 600 Einkaufsstrassen und 450 Shopping Center weltweit untersucht

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02/2012

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Tamara Maritz

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Culture

INHALT

EDITORIAL

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attika NEWS

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PEOPLE Tamara Maritz – Das neue Gesicht Michel P.G. Burckhardt – Der «Seebueb»

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AGENDA

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CULTURE

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LIVING Zürcher Einzelhandel – Rekordmieten und Schlüsselgelder Schlafen im Sudhaus Outdoor-Special

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LIFESTYLE

Living

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Fashion-News

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Helene Fischer – «Für einen Tag» Luisa Rossis Stilkolumne Fashion-News Clifford Lilleys Stilkolumne Fawaz Gruosi – Der Alchemist der Uhrmacherei Faszination Golf

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ZÜRCHER IMMO-MARKT

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VORSCHAU

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Helene Fischer

Titelbild: Tamara Maritz Sie wurde zur schönsten Studentin der Schweiz und damit zum Gesicht des asiaspas gekürt. Die Pharmaziestudentin ist aber keineswegs neu im Modelbusiness.

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Outdoor-Special

Foto: Andreas Gemperle/ Photoworkers.ch

Fotos: zVg

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Event

Shopping

Das Schönheitsei Sonnenstrahlen kitzeln die Natur grün. Die Krokusse fangen das Blühen an. Frühling und Ostern kommen anspaziert. Zur Einstimmung hat die Kosmetikfirma Babor eine Special Edition auf den Markt gebracht. Zugegeben – dieses Osterei zu verstecken, wird schwierig. Aber dazu ist es auch zu schön. Ganz Schönheitsei verbirgt es frühlingsbunt verpackt 14 Ampullen für eine 14-Tage-PflegeKur. Damit man hinterher, wie aus dem Ei gepellt, der Sonne entgegenblinzeln kann.

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ein, dass alle zu ihren Rechten kommen und die Zivilcourage steigt. Die im letzten Jahr eingeführte Zurich Pride Week findet dieses Jahr vom 8. Juni bis 17. Juni statt. Der genaue Eventplan wird ab Mai auf der Websei-

te des Festivals aufgeschaltet sein. Das Open Air Zurich Pride Festival geht vom 15. Juni bis 17. Juni 2012 über die Bühne. Die Parade füllt traditionell wieder am Samstag, 16. Juni, die Strassen.

Zusammengestellt von Urs Huebscher und Stine Wetzel

Auszeichnung

Der Oscar des Designs In einer Reihe mit Apple und BMW steht nun auch ein Bündner Unternehmen. Mit der frei stehenden Holzwanne «Ocean Sailor» hat Bagno Sasso nämlich den Designpreis «GOOD DESIGN» 2011 des «Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design» gewonnen. Diese Auszeichnung ist ein weltweit Anzeige

Spricht für sich selbst:

Foto: zVg

So lautet das Motto der Zurich Pride 2012. Die Realität, das sind neben Erfolgen wie dem Partnerschaftsgesetz in der Schweiz und dem Adoptionsgesetz gleichgeschlechtlicher Paare in einigen europäischen Ländern nach wie vor Tabus und gesellschaftliche Inakzeptanz. Mit dem Fokus auf die Menschenrechte setzt sich dieses Jahr das Zurich Pride Festival zusammen mit den nationalen Dachorganisationen Pink Cross und LOS dafür

Eröffnung

Doppeltes Wow

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anerkanntes Qualitätssiegel für herausragendes Produktdesign und Architektur. Entscheidungskriterien sind unter anderem Innovation, Form, Material, Nutzwert sowie Ästhetik des Produktes. Die Wanne fiel der Jury neben ihrer eleganten Form durch das Streifenmuster auf. Die spezielle Holzstruktur des «Alpi Makassar» verleiht der Wanne einen eigenen Charakter. Mit der Auszeichnung setzt das Unternehmen seine Erfolgsstory fort, denn im Jahr 2007 hatte Bagno Sasso bereits den red dot design award gewonnen.

Was haben Möbel und Schmuck gemeinsam? Eigentlich nicht viel, es sei denn, man schaut sich die Möbel von Wow Props und den Schmuck von Mirca Maffi an: Die Freude am Materialmix ist ihnen ebenso gemein wie der Ansatz, aus Gebrauchtem, etwas Neues zu kreieren. «Solides Handwerk mit einer Prise Extravaganz und viel Herzblut», nennen sie das, was sie tun. Nun eröffnen sie am 24. März an der Kalkbreitestrasse 59 in Zürich 3 (zwölf bis 18 Uhr) einen gemeinsamen Laden.

Foto: Janine Rickenmann

Foto: zVg

«Welcome to Reality»


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attika | NEWS Event

Kunst

Anzahl der Mitglieder in der Zürcher Kunstgesellschaft erreicht zudem mit 21 650 Personen einen Höchststand (Vorjahr 19 631). Beigetragen zum guten Ergebnis haben insbesondere die letzten Wochen der Ausstellung «Picasso» (83 000 Besucher) sowie die Präsentationen «Franz Gertsch» und «Miró, Monet, Matisse. The Nahmad Collection» mit 67 000 bzw. 87 000 Eintritten.

Bilanz gezogen Das Programm 2011 hat dem Kunsthaus Zürich sein zweitbestes Besucherergebnis in zehn Jahren beschert. Gezählt wurden mehr als 350 000 Eintritte, die jedoch die Bilanz von 2010 mit 419 000 Eintritten nicht toppen können. Trotzdem zieht man eine positive Bilanz. Die

Nach Paris, New York, Tokyo, Moskau, Shanghai und vielen weiteren Städten kommt die Show «Salon du Chocolat» endlich in die Heimat der Schokolade. Vom Freitag, 30. März, bis Sonntag, 1. April, wird es in der Halle 3 der Messe Zürich in Oerlikon schokoladig: Auf 4500 m2 werden Chocolatiers, Pâtissiers und viele weitere Schokoladen-Experten aus der ganzen Schweiz präsent sein. Am Donnerstag, 29. März, macht die Fashion Show den Auftakt. Schweizer

Foto: zVg

Foto: Anita Affentranger

Schokoladig

Designerinnen und Designer kreieren in Zusammenarbeit mit lokalen Chocolatiers Abendkleider aus Schokolade zum Thema «Oper». Ausserdem präsentieren Chocolatiers und Pâtissiers ihre (fast) geheimen Rezepte und es gibt Vorträge sowie Workshops für Kinder. Anzeige

Statistik

Die Bevölkerung der Stadt Winterthur nimmt weiter zu. Das hat die Bevölkerungsstatistik 2011 gezeigt. Ende letzten Jahres waren 105 088 Personen in Winterthur gemeldet, das sind 1830 oder 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Den grössten Zuwachs bekam der Stadtkreis Oberwinterthur mit einem Plus von 583 Einwohnenden gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von Wülflingen (+414), der Stadt Winterthur (+333), Veltheim (+251), Töss (+193) und Seen (+103). Im Kreis Mattenbach war die Zahl rückläufig (-47). Die deutschen Staatsangehörigen stellen neu knapp den stärksten ausländischen Bevölkerungsanteil mit 19 Prozent. Im Vergleich dazu machen die Italiener 18,4 Prozent aus.

Foto: swiss-image.ch/ Frederic Meyer

Mehr und mehr und mehr

Der Ausländeranteil der Gesamtbevölkerung lag Ende 2011 bei 23,3 Prozent (Vorjahr 23,2 Prozent). Mehr Da-

ten zur Bevölkerungsstruktur sind online unter www.stadt.winterthur.ch (News) einsehbar.

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fugenlose Wand- und Bodenbeläge

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attika | NEWS Kultur

Mit der Ausstellung «Stadtmodell Revisited» belebt das Museum Lindengut ein 200-jähriges Stadtmodell aus der Gegenwart heraus. Als erste zeigen Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Rychenberg seit dem 28. Januar ihre Sicht auf Winterthur und führen in einem virtuel-

len Spaziergang durch die Stadt von 1812. Dabei liegt die eine oder andere Überraschung am Wegrand: Aus Sicht einer Finnin haben die Altstadthäuser Winterthurs erstaunlich viele Fenster. Oder aber, dass das erste Hallenbad der Schweiz in Winterthur war.

Foto: zVg

Schüler für die Stadt

Kunst

Rekordzahl

Foto: Museum Lindengut 2012

Vor über sechs Jahren, mit der photo 05, hatte alles begonnen. Mit der Idee, Fotografen ihre liebsten Bilder des Jahres zeigen zu lassen und einer Fabrikhalle, der Maag Event Hall. Mittlerweile sind wir bei der photo 12 angelangt. Inzwischen hat sie sich

als grösste Werkschau für Schweizer Fotografie etabliert. Daher ist der Besucherrekord kein Wunder, sondern logische Konsequenz. 16 500 Foto-Fans schauten sich die Top-Bilder des Jahres 2011 von 125 Fotografen an. Wer die Werkschau verpasst hat, muss nicht auf die nächste photo warten, sondern kann sich den erstmalig gedruckten Katalog (ISBN 978-3-03303275-0) besorgen. Anzeige

Eröffnung

Hinter den Industriemauern

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Zürich darf sich ab sofort eine Event-Location mehr in die Stadtkarte zeichnen: den Güterbahnhof an der Hohlstrasse 150. Vier moderne und multifunktionale Event-Hallen zwischen 500 und 1500 m2 (Gesamtfläche 4500 m2) warten auf Anlässe aller Art. Die Hal-

len im ehemaligen SBB Güterbahnhof sind mit moderner Technik, Ambientebeleuchtung und einem komplett installierten Bühnensetup ausgestattet. Partner in technischen Belangen ist die Habegger AG, in kulinarischen ist es Hiltl Catering.

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Foto: zVg

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attika | NEWS Beauty

Museumsgänger

Mit weniger mehr

Unternehmen

Frau Ästhetik Das Team des Schönheitsinstituts «swissestetix» bekommt Verstärkung: In den Praxen in Zollikon und Rapperswil wird künftig Frau Dr. Viktoria Schendl Hand anlegen. Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe wird verantwortlich für Brustkorrekturen und Intimchirurgie sein.

Shopping

Im vergangenen Jahr zählten die Winterthurer Museen insgesamt eine halbe Million (2010: 476 062) Besucherinnen und Besucher. Rund 50 Prozent davon gingen ins Swiss Science Center Technorama. Mit knapp 55 000 Personen hat das Fotomuseum Winterthur – u.a. dank der Ausstellung «Ai Weiwei – Interlacing» – ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Die Vil-

Wenn der Schuh drückt

Shopping

Die digitale Marktstrasse

Wer schön sein will, muss leiden. Hin und wieder stimmt das wohl. Aber eine Pause darf man sich trotzdem mal gönnen: High-Heels aus, No Heels an. Die faltbaren Ballerinas sind die Schuhidee eines Schweizer Unternehmens, das dem Gezeter Abhilfe schaffen will, wenn der Schuh drückt. Die No Heels gibt es zusammen mit einer Tragtasche, in der die zwackenden High-Heels eingesackt werden, bei Globus.

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Der Zürcher Diego Bally kennt die unzähligen Kaufmöglichkeiten im Internet. Aber die immensen Optionen haben einen Haken: Sie sind unübersichtlich. Deshalb hat Diego Bally eine

Foto: zVg

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la Flora war von Ende Mai bis Mitte November infolge Sanierungsmassnahmen geschlossen. Während dieser Zeit wurden die Werke der Privatsammlung Arthur und Hedy Hahnloser in der Fondation de l’Hermitage gezeigt. 78 548 Personen haben die Ausstellung in den vier Monaten in Lausanne besucht.

Und zwar mehr Lebensqualität. Denn das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie Training (IHHT), bei dem die Sauerstoffzufuhr reduziert wird, hilft gegen Stress, Ermüdung, Gewichtsprobleme und Immunschwäche. Es aktiviert den Stoffwechsel, steigert die Zellerneuerung und erhöht so Leistungsfähigkeit und allgemeines Wohlbefinden. Wer das Ganzkörpertraining, bei dem man auf einer Wellness-Liege mit einer Atemmaske ruht, ausprobieren möchte, kann das bei der CellWell Technologies GmbH an der Seestrasse 45 in Zürich-Enge tun.

Foto: zVg

Foto :

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Foto: swiss-image.ch/ Frederic Meyer

Kultur

Online-Marktstrasse gegründet: www.postante.ch. Einziehen dürfen Kleinund Kleinstanbieter, die Qualitätswahre – mit regionalem Charakter, handwerklich anspruchsvoll und

nachhaltig – gewährleisten. Mit seiner Online-Handelsplattform für die «Kleinen» möchte er den Hegemonieanspruch der Grossverteiler und grossen Handelshäuser ankratzen.


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attika | NEWS Eröffnung

Köstlichkeiten. Am Mittag ergänzen drei Sushi-Variationen und drei asiatische Tagesmenüs das Angebot. Farbliche Akzente in der Dekoration setzt das Thema der Pflaumenblüte. Sie steht in der chinesischen Tradition für Reinheit und Bescheidenheit und ist ein klassischer Vorbote des Frühlings.

Asiatische Gaumenfreuden

Kiefer: LY´S PRIME DINE

Fotos: Christian Dancker, usgang.ch

Drei Freunde, drei Welten, drei Erlebnisse: LY’S ASIA vereint mit Take Away, Restaurant und Prime Dine drei Restaurantkonzepte an einem Ort. So kosmopolitisch, wie die moderne Architekturlandschaft rund um den benachbarten Prime Tower, ist auch das Menü – chinesische, thailändische und japanische Einflüsse finden sich auf der Speisekarte. Nach einer Einweihung in Etappen eröffnete nun auch der letzte Teil – der Bereich für gehobene chinesische Spezialitäten, passend situiert im oberen Stock. Rund 200 Gäste, darunter Sven Epiney, Christa Ri-

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gozzi oder Renzo Blumenthal, liessen sich bei der Einweihungsfeier vom asiatischen Flair verzaubern. Auch die Sängerinnnen Lys Assia, Nubya oder Zazou Mall gaben sich als Fans der asiatischen Küche zu erkennen.

Bambus: LY´S TAKE AWAY In der chinesischen Kultur fest verankert sind die «drei Freunde»: Darstellungen von Bambus, Pflaume und Kiefer in Kunst, Literatur und zahlreichen Alltagsbereichen. Da das Trio seine Blätter oder Nadeln auch im Winter nicht verliert, dient es als Symbol für langes Leben, für Stand-

haftigkeit und starken Willen. Mit einem einladenden, grünen Interieur und einem täglich wechselnden, frischen Angebot steht der Take Away von LY’S ASIA ganz im Zeichen des Bambus. Köche aus China, Thailand, Malaysia und Japan zaubern hier täglich acht frische Mittags-Menüs für das Buffet. Nebst diesen Gerichten stehen weitere Menüs bereit, welche online vorbestellbar sind.

(Winter-)Pflaume: LY´S RESTAURANT Im Restaurant geht die Gourmetreise weiter – hier setzt LY’S ASIA auf eine breite Auswahl an panasiatischen

Edel geht es im dritten Teil des asiatischen RestaurantTrios zu und her: Im Prime Dine dominieren klassischchinesische Farbtöne. Von der oberen Etage aus lässt es sich entspannt auf das Treiben im Restaurant darunter blicken, abgeschirmt von einer Glastrennwand. Angeboten werden hier chinesische Gerichte der Spitzenklasse. In der Inneneinrichtung

spielt das Symbol der Kiefer die Hauptrolle. Die Erlebniswelt des Prime Dine begeistert beim romantischen Têteà-Tête genauso wie beim geschäftlichen Abendessen.


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Projekt

Das Projekt Limmattalbahn hat einen Meilenstein erreicht. Ende Dezember 2011 schloss die Limmattalbahn AG das Vorprojekt ab: Die Linienführung, Haltestellen sowie eine aktualisierte Aufwandschätzung sind nun klar. Die Infrastrukturkosten für die Limmattalbahn werden sich auf 670 Millionen Franken belaufen. Darin sind Strassenanpassungen, Velound Fussgängerverbindungen, Platzgestaltungen sowie Werkleitungsverlegungen enthalten. Der Aufwand liegt im bisher geschätzten Rahmen und ist mit den Kosten ähnlicher Schienenprojekte vergleichbar. Gemäss Stre-

Bauen

Braukultur

Foto: zVg

33 Jahre nach der Schliessung der Brauerei Uster wird in der Geschichte des Areals der ehemaligen Brauerei Uster ein neues Kapitel aufgeschlagen. Auf den 185 m2 neu geschaffener Produktionsfläche braut die Braukultur AG ab März das bereits im Handel erhältliche Usterbräu Original, Oberländerbräu und Goldküstenbräu. Gären

Foto: zVg

Eine neue Agglo-Linie

ckenlänge übernimmt der Kanton Zürich rund drei Viertel und der Kanton Aargau einen Viertel der Investitionskosten. Auf über 90 Prozent der Strecke wird die Limmattalbahn losgelöst vom Strassenverkehr auf einem eigenen Trassee fahren. Die wichtigsten Massnahmen sind die Unterführung zum Bahnhof Killwangen, ein Strassentunnel in der Überlandstrasse sowie der Doppelspurausbau der BDWM in Dietikon. Seit dem 1. März arbeitet die Limmattalbahn AG nun die Ergebnisse aus dem Vorprojekt detailliert aus.

und reifen wird der Gerstensaft im angrenzenden Felsenkeller, der 1934 gebaut und im letzten Jahr renoviert wurde. Ende Dezember waren diese Arbeiten und die räumlichen Anpassungen im Produktionsraum abgeschlossen. Am 10. Januar starteten dann die Installationsarbeiten der Brau- und Abfüllanlagen. Nach einer Reifephase von vier bis sechs Wochen kann das erste Bier voraussichtlich im April diesen Jahres abgefüllt werden.

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Neueröffnung

Foto: zVg

Am Feuer

Essen

Gut gestartet Valerie und Hitsch Leu sind den Zürchern bestens bekannt. Ihr Grillroom Lamm & Leu lockt neu in Arosa mit gutem Fleisch in angesagtem Ambiente. Damit ist der 70er-Jahre-Grillroom zurück. Aufgetischt werden Blackmoran Angus Beef aus Irland, Dry Aged Swiss Grand Cru Gourmet Beef, Meyer’s

Natural Angus Beef aus den USA und Isländisches Lamm. Diese ausgewählten Fleischstücke werden im für den Gast gut sichtbaren Reifekühlschrank am Knochen zu fantastischen Leckerbissen. Nach dem Essen verwandelt sich das Lamm & Leu in eine Musiklounge: Coole, dem Ambiente entsprechende Musik verführt dazu, noch eine Flasche Wein zu trinken, sich einen Longdrink zu gönnen.

Unmittelbar neben dem Restaurant «Die Giesserei» in Oerlikon, an der Birchstrasse 106, eröffnete die Möbelkollektionsfirma Mr. Maxim Ende Februar einen neuen Showroom mit einer angegliederten Lounge und Boutique. Besonders sind die 300 m2 aufgrund ihrer Geschichte: In der ehemaligen Werkstatt mit hohen Räumen kommen sowohl Klassiker als auch Neuheiten der

eigenen Kollektion und Exponate von Emmemobili zur Geltung. Die Lounge lädt ein, sich in einem Lehnsessel rund um eine grosse Feuerstelle niederzulassen und in Gedanken oder eine Lektüre zu versinken, die Flammen im Cheminee zu beobachten und die Ruhe abseits des nahen Grossstadtgeschehens zu geniessen. Zu mieten sind die Räume auch noch.

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Cashmere Foto: zVg

Class. Tradition. Style.

Unternehmen

Nightlife

Bahnhofstrasse 12 Zürich 18 | attika

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Der Zürcher Nightlife-Spot St. Germain hat den Besitzer gewechselt. Die Fortuna Gruppe hat im Februar die Lokalität des ehemaligen Clubs St. Germain übernommen. Das Unternehmen betreibt bereits das Jade, welches Nightlife und gehobene Gastronomie vereint, und den Club Amber in Zürich. Nach den Umbauarbeiten wurde das Bijoux zwischen Bahnhofstrasse und Rennweg als Club «Privé»

soeben wiedereröffnet. «Wir sind stolz auf diese neue Perle in unserem Portfolio», so Fabian Gruber, Creative Director der Fortuna Gruppe. «Das ehemalige St. Germain ergänzt unser bestehendes Angebot im Zentrum von Zürich ideal. Unser Ziel ist es auch hier, Unterhaltung auf einem exklusiven Niveau zu bieten – für Gäste, die Clubbing in einem edlen Ambiente schätzen.»


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Foto: zVg

attika | NEWS

Design

Die Zeit in der Sanduhr Andrea Vetsch

Nadine Vinzens

Film

Der Missen-Horror Kontraproduktion und Regisseur Michael Steiner drehen eine HorrorkomĂśdie: Jasmin gewinnt die Krone der Miss ZĂźrich lediglich, weil die eigentliche Siegerin der Wahl bei einem Unfall ums Leben kommt. Im Missencamp auf einer einsamen Insel wird klar, dass ein MĂśrder sein unheimliches Spiel mit den Kandidatinnen treibt. Der Drehstart war Ende Januar in Thailand. Jetzt wird in ZĂźrich weitergedreht. Der Film wird von einer Tochtergesellschaft

der Constantin Film Schweiz produziert. Das Drehbuch stammt von Michael Sauter und Michael Steiner. Die Hauptrollen sind mit Meryl Valerie und Patrick Rapold besetzt. Die Missen werden dargestellt von Lisa Maria Bärenbold, Silvia Medina, Jennifer Hurschler, Lisa Brßhlmann, Anne Meyer, Alexandra Wagener, Sabrina Meier, Sira Topic, Bianca Bauer und Nadine Vinzens, Liza Andrea Kuster, Andrea Vetsch. Geplanter Kinostart ist Herbst 2012.

Fotos: zVg

Als Grossuhr ziert die Partime des Grafikdesigners Andy Mossner schon seit mehreren Jahren zahlreiche Schauplätze: Vom Technopark-Gebäude bis zum Zßrcher Turbinenplatz. Partime ist nun auch als Armbanduhr erhältlich. Dem unverwechselbaren Sanduhr-Prinzip, das die Zeit als Bild anzeigt, ist Mossner dabei treu geblieben. Minute fßr Minute vergrÜssert sich die weisse Fläche nach links und rßckt Stunde fßr Stunde weiter nach oben vor, während der blaue Bereich der LED-Anzeige kleiner und kleiner wird. Dank diesem einfachen Prinzip wird die Zeit fassbar, ähnlich wie bei einer Sanduhr. Die erste Partime Armbanduhr gibt’s jetzt in einer limitierten Auflage fßr CHF 498.–

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attika | 19


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Foto: zVg

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Unternehmen

Foto: Urs Huebscher

Verantwortung des Einzelnen

Bereits zum siebten mal lud das von Markus Hoppler in zweiter Generation gefĂźhrte Familienunternehmen Hoppler AG (Dienstleistungen rund um den Tank) zum Immobrunch nach Uitikon Waldegg ein. Die Energiewende war das grosse Thema. Die Hoffnung laute Geothermie. Mit Technik alleine sei es aber nicht getan. Vor allem im Wohnbereich hat der Benutzer mit seinem Verhalten und Lebensgewohn20 | attika

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heiten einen entscheidenden Einfluss auf den Energieverbrauch. Die Fachstelle Nachhaltiges Bauen der Stadt Zßrich hat das Sparpotiential im Wohnbereich analysiert. Umweltnaturwissenschafter Paul Knßsel bekräftigte in seinen Ausfßhrungen die Auswirkungen des individuellen Verhaltens. Unser Bild: (v.l.n.r.) Referent Dr. Markus Eberhard, Inhabener Markus Hoppler und Referent Paul Knßsel.


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Bauen

Shoppen bis zum Umfallen aufwändigen Farb- und Materialkonzept und den geschwungenen Formen im Innen- und Aussenraum geht auf die Kappe des Zürcher Architekturbüros Holzer Kobler Architekturen.

Foto: zVg

INSIDE Volketswil heisst das neue Shopping- und Businesscenter, das mitten im Einkaufsquartier von Volketswil im Herbst 2014 eingeweiht werden soll. In der rund 5500 m2 grossen Shoppingerlebniswelt auf drei Etagen sollen unter anderem Anbieter aus den Bereichen Mode und Gastronomie Einzug halten. In den beiden obersten Etagen sind 1600 m2 Büro- und Dienstleistungsflächen geplant. Bauherrin ist die Imufin AG, Volketswil, vertreten durch die Immobilienentwicklerin Beat Odinga AG aus Uster. Die Kombination aus dem

Vorschau

Erst seit dreieinhalb Jahren auf dem Markt, hat die Werbeagentur «admotion» aus Lachen am Obersee namhafte Kunden an Land gezogen. Patrick Mächler (Beratung) und Pascal Kurmann (Grafic Design) starteten 2008 mit ihrer Agentur und konnten mit dem Seedamm Plaza, wo Mächler das Marketing und die Administration geleitet hatte, gleich einen grossen Hotelbetrieb als Kunde überzeugen. Es folgten zahlreiche andere Häuser wie das Hotel Belvoir Rüschlikon, die Eventlocation Giardino Verde Uitikon, das Restaurant Belcanto Zürich etc. Der

Foto: zVg

Ein grosser Fang

neueste Fang: Das Gesamtmandat für das 50-Jahr-Jubiläum des Knies Kinderzoos. Neu darf admotion auch die komplette Gestaltung der Tournee 2012 vom Circus Knie übernehmen. Stets am Start die (mittlerweile) fünf Macher: Pascal Kurmann, Thomas Schibli, Patrick Mächler, Colette Güntensperger und Zane Millar (v.ln.r.).

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greifen aktuelle Themen rund um Hausbau, Wohnen und Garten auf und liefern wertvolle Informationen für bestehende und zukünftige Eigenheimbesitzer. Wieder dabei sind der NAB-Marktplatz und die Sonderschau «Energie», welche dem grossen Informationsbedürfnis nach neutraler Beratung für zukunftsweisende Energielösungen gerecht wird.

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Foto: zVg

Energiezukunft


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Statistik

Städte im Vergleich Foto: Zürich Tourismus/ swiss-image.ch

Bereits zum fünften Mal erscheint der Städtevergleich aus den Bevölkerungsbefragungen verschiedener Deutschschweizer Städte. Auch Winterthur und Zürich sind darin erfasst. 77 Prozent aller Befragten leben gerne in Winterthur und Zürich. Insbesondere die hohe Lebensqualität wird herausgehoben (Winterthur: 84 Prozent, Zürich: 87 Prozent). Zwei von fünf Zürchern sind ausgesprochen zufrieden mit dem öffentlichen Verkehr, mit dem kul-

turellen Angebot und der Lage am See. Auch in punkto Sauberkeit loben 87 Prozent der befragten Zürcher ihre Stadt. Probleme sehen sowohl die Zürcher als auch die Winterthurer realisti-

scherweise in der Wohnungsknappheit. Einer von fünf Befragten ist sich der bedenklichen Leerwohnungsziffer bewusst. Schwerer noch scheinen aber die Probleme «Verkehr», «Dreck/

Vandalismus» und «Kriminalität» zu wiegen. Ganz und gar nicht zufrieden sind die Befragten mit dem jeweiligen Parkplatzangebot in der Innenstadt.

Beauty

Foto: zVg

Ein Händchen fürs Haar Reto Holzer, geboren 1977, ist im Wallis aufgewachsen. Nach der Lehre zum Coiffeur hat er den grossen Hairstylisten dieser Welt über die Schulter geschaut.

Ein Faible für neue Trends, hat Reto Holzer nun einen eigenen Salon im Zürcher Seefeld eröffnet. Bei der simplen Eleganz im lichtdurchfluteten Interieur mit

raffiniertem Farbdesign kann man gar nicht anders, als sich wohlzufühlen. Die freundliche Art aller Hairstylisten unterstreicht dieses Feeling. In die Hände nehmen die übrigens nur Aveda-Produkte auf rein pflanzlicher Basis. Anzeige

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22 | attika

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Tänk an Tank!


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attika | NEWS Fashion

Die Achtziger sind zurßck. In der nächsten Saison sind es Aqua-TÜne, die angesagt sind. Im Schrank hängt romantischer Vintage der Mutter. Mal ehrlich: Auf dem Weg ins Bßro, zum Kindergarten oder Flughafen, immer in Eile, keine Zeit, stellen wir immergleiche Outfits zusammen. Die in Zßrich wohnhafte Berlinerin Helena Knarse kennt das Gefßhl der Ohnmacht vor dem Kleiderschrank. Daher hat sie Fashion Fräulein ins Leben gerufen: die Modeberaterin mit Spezialisierung auf Stilberatung, Kleiderschrank-Organisation und individuellem Personal Shopping. Es geht

Foto: zVg

Modemärchen

nicht darum, einem Ideal zu entsprechen oder jedem Trend hinterher zu rennen, sondern darum, seinen eigenen Stil zu finden, in dem

man sich rundherum wohl fĂźhltÂť, meint die Modeberaterin, die Design an der University of the Arts in London studiert hat. Wer Nachhilfe oder

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attika | NEWS Event

Willkommenslicht «Tü est meis surrir», steht da im Eingang auf rätoromanisch. «Du bist mein Licht», auf Deutsch. Für den neuerstellten Wohnungsbau «Secret Garden» an der Manessestrasse in Zürich hat die italienische Künstlerin Chiara Dynys eine Lichtinstallation geschaffen, die aus den Eingangsbereichen Willkommens- und Abschiedsportale macht. Die achtteilige Arbeit «Give me your light», in Zusammenarbeit mit art agency, der Zürcher Agentur für Kunstvermittlung, konzipiert und in Auftrag des Immobilienunternehmens Mobimo realisiert, wurde Anfang Februar eingeweiht. Die Eintretenden werden von grossen, geschwungenen Neon-Schriften in verschiedenen leuchtenden Farben empfangen. «Die Kunst ist für die Bewohnerinnen und Bewohner. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Mobimo auch die ästhetischen Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter ernst nimmt», meint Gianni Scinta, verantwortlicher Projektleiter von «Secret Garden» bei Mobimo.

Show, die auf einem Luxusliner spielt. Die Produktion auf Broadway-Niveau hat seit der

Foto: zVg

Kunst

Das Musical «Ich war noch niemals in New York» mit den Songs von Udo Jürgens kommt im Herbst erstmals in die Schweiz. «Ich habe das Musical von Anfang an begleitet, deshalb liegt viel von meinem Herzblut darin. Ich bin unheimlich glücklich und froh über den Erfolg des Stückes und freue mich sehr, dass es bald in Zürich zu sehen sein wir», so der Sänger über die

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Unternehmen

SIE IST DA!

Von Nickelodeon zu 3+ Zurzeit verantwortet er noch von Berlin aus die kommerziellen Belange der Nickelodeon Sendergruppe in ganz Nordeuropa. Ab dem 1. April aber wird er in der Schweiz zum Zuge kommen: Er wird Chief Operating Officer beim Privatsender 3+. Senderchef Dominik Kaiser: «Wir haben über einen internationalen Headhunter sorgfältig nach einem deutschsprachigen COO mit fundierter TV-Erfahrung gesucht. Ich freue mich, dass wir mit Roger Elsener einen Schweizer verpflichten konnten, der mit dem Fernsehmarkt bestens vertraut ist.»

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Über den Atlantik

Premiere im Dezember 2007 bereits mehr als zwei Millionen Besucher in Hamburg, Stuttgart, Wien und Tokyo angelockt. Ab dem 1. November darf sich auch Zürich (Theater 11) in diese Riege einreihen.

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attika | NEWS Unternehmen

Foto: Urs Huebscher

Verstärkung Andrea Oberdabernig (links) und Marina Schill (rechts) werden zukünftig im Team um Michel P.G. Burckhardt die Events der etablierten Zürcher Agentur «Burckhardt’s Events» unterstützen. Es sei ihnen eine grosse Ehre, u.a. bei Turnieren wie dem ZurichOpen

mit dabei zu sein und zum Erfolg der Veranstaltungen beizutragen. «Die Burckhardt’s Events AG gehört zu den renommiertesten Agenturen der Schweiz und wir freuen uns, auch ein Teil davon zu sein», so die beiden engagierten Frauen weiter.

Sport

Alle Jahre wieder Unser Bild entstand anlässlich des kürzlich stattgefundenen Anlasses vor dem neuen Subaru WRX STI 2011 Special Edition F1 Sauber.

Foto: Urs Huebscher

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Tamara Maritz

DAS NEUE GESICHT Die schönste Studentin der Schweiz darf sich über eine Full-Time-Mitgliedschaft in der Wellness-Oase asiaspa mitten in der Stadt freuen. Im Gegenzug lächelt sie jetzt auf den Zürcher Trams als Gesicht des asiaspas. Von Urs Huebscher

S

eit 2007 sucht students.ch in jedem Herbstsemester die schönsten Studentinnen der Schweiz. Via Online-Voting und einem Casting mit prominenter Jury (Karina Berger, Luca Ruch, Scout Model Agentur und Oliver Diggelmann von students.ch) werden die schönsten Studentinnen ausgewählt, die dann ein Kalender- und ein Bikini-Shooting absolvieren. Tamara Maritz wurde bei der neuesten Wahl zur Siegerin gekürt. Die Pharmaziestudentin ist bereits als Model tätig. attika: Tamara Maritz, was haben Sie, was die anderen Finalistinnen nicht hatten? Tamara Maritz: Keine Ahnung, unter den zwölf Finalistinnen waren auch zwei Asiatinnen. Ich dachte eher, dass eine von ihnen das Rennen machen wird, da die Siegerin ja eben das Gesicht vom asiaspa werden sollte. Ich lag aber schon beim Online-Voting vorne und kann mir vorstellen, dass meine eher asiatischen Augen ausschlaggebend waren. Wie ging denn die Wahl vonstatten? Zu Beginn waren wir 120 Kandidatinnen. Dann fand zuerst das Online-Voting statt, danach wählte die Fachjury 50 Damen aus. Diese mussten sich einem Casting unterziehen und so blieben zuletzt zwölf Studentinnen übrig. Wir wurden für den Campusgirls-Kalender 2012 fotografiert. Danach gab es erneut ein Online-Voting und dieses habe ich dann für mich entschieden. Es war keine Präsenz auf dem Laufsteg gefordert, nur die Fotos waren zuletzt ausschlaggebend. Warum haben Sie sich für die Wahl beworben? Ich habe etwas im Internet über ein Model gesucht und bin dabei auf die Students-Seite gestossen. Dort war auch das Anmeldeformular hinterlegt. Die schönen Bilder der bisherigen Teilnehmerinnen haben mich überzeugt und so dachte ich, ein Versuch kann nicht schaden.

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Wer sind Sie? Ich arbeite zurzeit als Model und nebenbei noch in der Migros. Das Studium habe ich erstmal unterbrochen. Im Sommer werde ich dieses jedoch wieder aufnehmen. Ich bin in einer Grossfamilie aufgewachsen und eher ein Landei. Und wie würden Sie sich beschreiben? Ich bin eine sehr offene Person, habe keine Probleme Leute anzusprechen, bin fröhlich und spontan. Wann rasten Sie aus? Wenn ich einer Person etwas erzähle und die Person versteht mich überhaupt nicht. Haben Sie ein Vorbild? Ja, meine beste Freundin. Sie ist sehr selbständig, verwirklicht ihre geplanten Ziele immer und weiss sich in jeder Situation zu helfen. Ich bin da eher zurückhaltend. Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben? Meine Familie, die steht immer hinter mir, das ist sehr wichtig im Modelbusiness. Aber auch mein Freundeskreis, den ich mittlerweile etwas aussortieren musste, ist mir wichtig. Was ist Ihnen an anderen Personen wichtig? Ich erwarte, dass sie auch für mich da sind, wenn ich sie brauche. Wie ich für sie. Das konkrete Miteinanderreden sagt mir viel, auf Oberflächlichkeit kann ich gut verzichten. Wofür geben Sie viel Geld aus? Viel Geld gebe ich nicht aus, aber Kleider sind meine Leidenschaft. Was bedeutet für Sie Glück? Ich bin ja jetzt erst dabei, mein Leben aufzugleisen und glaube, dass ich erst später sagen kann, was wirkliches Glück war. Zurzeit bin ich aber glücklich mit dem, was ich mache. Wäre Zürich eine Person, wie würden Sie diese beschreiben? Hektisch, sehr hektisch, die Leute sind einfach immer im Stress. Zum Beispiel am Hauptbahnhof. Steht man mal links auf der Rolltreppe, wird man einfach angerempelt. Wie geht es weiter in nächster Zeit? An erster Stelle steht mein Studium, dann kommt das Modeln. Geniessen Sie die Mitgliedschaft im asiaspa? Klar, ich lasse mich dort von den asiatischen Zeremonien jedes Mal verzaubern.


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Wenn ich am Abend sagen kann: Wow, heute habe ich was geleistet, war es ein guter Tag f端r mich.

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PEOPLE | INTERVIEW

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Landesmuseum Zürich.

otidienne regione Kultur politique vita quotidiana Wirtschaft ritratto suisse Politik art commenti cultur olitique vita quotidiana Wirtschaft ritratto suisse Politik art commenti culture economia Pressefotografie actualités cultura chaft ritratto suisse Politik art commenti culture economiaPressefotografie actualités cultura Aktualität spor art commenti culture economia Pressefotografie actualités cultura Aktualität sport Hinterg und politica Spor onomiaPressefotografie actualités cultura Aktualität sport Hintergrund politica Sport photo de presse ar ités cultura Aktualität sport Hintergrund politica Sport photo de presse arte Porträt opinions fotografie gior grund politica Sport photo de presse ar rträt opinions fotografie giornalistiche Inland portrait attualità Region co resse arte Porträt opinions foto afie giornalistiche Inland portrait attualità Region commenti Alltag économie spor afie giornalistiche Inland po rait attualità Region commenti Alltag économie sport Umwelt région confederazione K ortrait attualità Region commenti Alltag économie sport Umwelt région confederazione Kunst vie quotidienne regione enti Alltag économie sport Umwelt région confederazione Kunst vie quotidienne regione Kultur politique vita quotidiana Wi l é i f d i K h f i i

c’est la vie

Pressebilder seit 1940 11.01.– 22.04.2012 Landesmuseum Zürich | Museumstrasse 2, 8001 Zürich Di–So 10.00–17.00 | Do 10.00–19.00 | www.cestlavie.landesmuseum.ch


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PEOPLE | INTERVIEW

Der «Seebueb» Er ist der Mann neben und auf dem Green: Michel P.G. Burckhardt. Seit 21 Jahren organisiert er das Pro-Am-Golfturnier ZurichOpen. Und trifft immer wieder auf Berühmtheiten.

attika: Herr Burckhardt, Sie sind als Banker zum Sportsponsoring und dann vom Sportsponsoring zur Sportorganisation gekommen. Heute führen Sie die Agentur Burckhardt’s Events. War der Weg wirklich so linear oder hatte der Zufall mitgespielt? Michel P.G. Burckhardt: Zufälle gibt es nicht im Leben. Begonnen hat alles mit der WRWR 1985/1986 (Segelregatta Withbread Round the World Race, Anm. d. Red.). Als Besitzer der Yacht war ich an den Events dabei, bzw. war mit der Agentur Heinz Heimann SA, Genf & Zürich auch aktiv in der Vorbereitung und Durchführung involviert. Wie hatten Sie Pierre Fehlmann, den Skipper, kennengelernt? Wir haben uns in Monte Carlo getroffen. Ich wurde Aktionär und VR der Werft Decision SA, welche die Maxi Yacht gebaut hat. Dann entschied ich, die Finanzierung vollständig zu übernehmen. Was haben Sie, abgesehen von der monetären Seite, mitbekommen von der Weltumseglung? Ich war, so oft ich konnte, an Bord. Auch bei anderen Regatten wie z. B. Cowes, Newport R.I., Nioulargue, Palma. In diesem Rahmen haben Sie auch mal Lady Di getroffen. Worüber haben Sie gesprochen? Wir haben uns sehr offen unterhalten können. Sie war eine aufgeschlossene und fröhliche Person. Sie wollte wissen, wie es bei der Weltumsegelung war und auch die Geschichte erfahren, wie ich Besitzer der Maxi wurde. In Ihrem Business trifft man wohl öfter auf Berühmtheiten?

Foto: Urs Huebscher

Von Stine Wetzel

Ja, vor allem in der Zeit der Maxi hatte ich das Glück, viele Prominente zu treffen. Persönlichkeiten, denen man sonst kaum begegnen kann, oder denen man nie so nahe kommen würde: Blaublütige, VIPs aus dem Show-Business oder aus der Opernwelt, Dirigenten und auch ranghohe Politiker. Glaubt man der Bilanz, entspricht das Handicap etwa der wöchentlichen Stunden, die im Büro verbracht werden. Was haben Sie für ein Handicap? Das ist ein alter Spruch, der sicher für gewisse Personen zutrifft. Nimmt man diese Bilanz-Rangliste, sind es aber nur Personen der vorderen Ränge, die mehr Zeit im Büro als auf dem Golfplatz verbringen. Ich spiele ein 4,9. Ihr Vater war Gründer des ZurichOpen-Austragungsclubs, dem Golf & Country Club Schönenberg. Sind Sie also schon als Kind mit Golfen in Berührung gekommen? Ja, mein Vater war bei der Gründung dabei und über 14 Jahre als Vize Präsident im Vorstand. Ich war Junior und eine Zeit auch als Junioren Captain aktiv. Später war ich einer der Gründer des Golf Clubs Bodensee-Weissensberg. Dort begann auch das ZurichOpen, welches zuerst SKA Pro Am und später ErlenOpen hiess, bevor es 2001 in Schönenberg in ZurichOpen umbenannt wurde.

Wie sind Sie in Basel aufgewachsen? Ich bin zwar Bürger von Basel, habe aber nie dort gelebt. Ich bin «en Seebueb», der in Rueschlikon, Oberrieden, Richterswil, Zürich, Kuesnacht und Herrliberg gewohnt hat. Welche berufliche Laufbahn haben Sie sich als Kind erträumt? Ehrlich gesagt, weiss ich nicht mehr, was ich als Kind werden wollte. Rechtsanwalt war mal eine Idee – doch genau weiss ich es nicht mehr. Ist auch gut so! Sie sagten in einem früheren Interview, Golf sei wie ein Virus. Wo auf der Welt hat Sie dieser Virus schon überall hingeführt? Und was hat Sie am meisten beeindruckt? Golfplätze sind immer an sehr schönen Orten – trotzdem reise ich auch oft ohne die Golfschläger. Gespielt habe ich aber u.a. schon in Hawaii, Südafrika, Uruguay, Florida, Marokko, Teneriffa, Thailand, Philippinen, Hong Kong, England, Schottland, Irland, Italien, Spanien, Portugal. Haben Sie auch einen Lieblingsplatz in Zürich? Mein Büro! Nein, Spass beiseite. In Zürich gibt es so viele schöne Orte. Das Seebecken, die Bahnhofstrasse, das Limmatquai – alles schöne Flecken unserer Stadt. 02 | 2012

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PEOPLE | EVENTS

Luisa Rossi mit Schwester

Fotos: www.tilllate.ch

Eröffnung - LY’S ASIA, Zürich Michelle Koch, Ashley Balmer und Jessica Haag

Nico Maeder mit Schwester Kiki und Thomas Russenberger

Fotos: www.tilllate.ch

Fotos:www.tilllate.ch

SwissAward, Hallenstadion, Zürich

TinkaBelle

Anna Maier mit Urs Bruggisser

FIFA Ballon d’Or, Kongresshaus Zürich

Steffi Buchli & Olivier Martinez

Shakira und Pelé

Gregory Knie & Linda Fäh

G. Marchese, K. Berger und T. Russenberger

Franz Beckenbauer, Sepp Blatter, Shakira und Sir Alex Ferguson

Christine Köhli, Pepe Lienhard mit Tochter Nina

Beni Thurnheer

Art on Ice - Premiere, Hallenstadion, Zürich-Oerlikon Fotos: www.tilllate.ch

Stéphane Lambiel

Matthias Müller und Miriam Rickli

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Mick Hucknall (Simply Red)

Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder

Sarah Meier

Zusammengestellt von Urs Huebscher


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Foto: Christoph Schöch

PEOPLE | EVENTS

Home of Laureus Sport for Good, Lech, Arlberg

Anders Sundt Jensen (Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars), Stefan Blöcher (Laureus Botschafter), Axel Pfefferkorn (General Manager Hotel Aurelio, Christa Kinshofer

Kürzlich fand zum siebten Mal der «Weiße Ring», das längste Skirennen der Welt, in Lech Zürs am Arlberg statt. Zahlreiche Promis wie Boris Becker, Jens Lehmann, Katrin Gutensohn, u.v.a. reisten für den guten Zweck an den Arlberg. Für das Hotel Aurelio & Spa – direkt an der Zieleinfahrt des herausfordernden Skirennens gelegen – der perfekte Anlass, um sein soziales Engagement unter Beweis zu stellen. Als Anerkennung dafür, erklärte Laureus-Geschäftsführerin Stefanie Möllenkamp das Hotel Aurelio zum offiziellen «Home of Laureus Sport for Good».

(Laureus Botschafterin), Stefanie Möllenkamp (Geschäftsführerin Laureus Stiftung).

Eröffnung Ly’s Asia Restaurant, Prime Site, Zürich Fotos: www.tilllate.com

Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH), Genf Fotos: zVg

Boris und Lilly Becker. Eva Herzigova.

Adriana Lima.

Alain und Melanie Sutter.

Luisa und Angela Rossi.

Ashley Balmer, Jessica Haag, Kerstin Cook, Cleo Heuss, Michelle Koch.

Zazou Mall.

Sven Spiney und Christa Rigozzi.

Helen Swedin und Luis Figo.

Cate Blanchet.

Marco Fritsche und Leap Choeun Ly.

Lancierung Dealini, Schmucklerski, Zürich Fotos: www.tilllate.com

Xenia Tchoumitcheva und Patrick Liotard

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DJ Mr. Da-Nos mit Begleitung


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CASA DEL VINO

PETER SISSECK S U P E R S TA R .

C A S A D E L V I N O E b i n g e r S A S i h l f e l d s t r a s s e 13 0 | 8 0 4 0 Z 端 r i c h | + 41 4 4 2 9 5 9 0 6 0 | w w w. c a s a d e l v i n o . c h


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AGENDA

ABBA Jetzt! Foto: Sabine Burger

28.03. Die musikalisch-kabarettistische Antwort auf die schwedischen Popgötter liefert das Trio Nest, Friedrich und Paeffgen mit dem Programm «ABBA jetzt!» – einem Ritt durch alle musikalischen Genres: Hip-Hop, Flamenco, Heavy Metal... www.casinotheater.ch

Die Zauberflöte für Kinder

18.03., 01.04. & 15.04. Die letzte Oper Mozarts entzückt Kinder durch ihre Märchenhaftigkeit. Die auf rund 70 Minuten gekürzte Version der «Zauberflöte» ist für Kinder ab fünf Jahre gedacht. Der Vogelfänger Papageno führt durch das Stück. Mit ihm erleben die Kinder die spannenden Abenteuer des Prinzen Tamino. www.opernhaus.ch

Jean-Luc Cramatte

Foto: zVg

Musik Laura Pausini

Foto: zVg

10.04.

Dieter Meier

17.03.

Foto: zVg

Tausendsassa Dieter Meier schlägt ein neues musikalisches Kapitel auf. Sein neues Projekt heisst «Out of Chaos». Begleitet wird der Sänger von einer Band, in der kein geringerer als Nick-Cave-and-theBad-Seeds-Drummer Thomas Wydler den Takt angibt. www.kaufleuten.ch

Musical Rocks

28.03.

Bruce Springsteen

Das Musical-Powerpaket mit rockigem Sound und Lichtshow: die Hits aus Tanz der Vampire, We Will Rock You, Dirty Dancing, Lion King, Mamma Mia, Grease, Hair, Elisabeth und vielen mehr. www.theater11.ch

09.06.

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sollte man sich aber schon heute im Kalender notieren: Der US-Rocker Bruce Springsteen wird Zürich die Ehre geben. Barack Obama sagte bei seiner Vereidigung: «Ich bin der Präsident, aber er ist der Boss.» – Mehr Worte bedarf es wohl nicht. www.ticketcorner.ch

Foto: Jean-Luc Cramatte

Foto: zVg

Bühne

Laura Pausini, das ist wahrhaft Bella Italia. Die italienische Pop-Queen geht mit ihrer neuen CD auf Europatournee und macht dabei auch in Zürich Halt. Was schon auf Platte nach viel Gefühl klingt, ist live eine wahre Wucht! www.ticketcorner.ch

Ausstellung

Bis 28.05. Der Westschweizer Fotograf Jean-Luc Cramatte durchleuchtet in der Ausstellung «Inventar» mit einem kritischen aber ebenso humorvollen Auge gegenwärtige Normalität. Das Unscheinbare und oft Übersehene des Alltags steht dabei im Zentrum. www.fotostiftung.ch

Neue Malerei aus der Sammlung I Bis 19.08. Die Werkgruppe aus der Sammlung des Museums ist eine Auswahl der Ankäufe, die in den letzten Jahren getätigt wurden und Malerinnen wie Malern der mittleren Generation aus der Schweiz und aus Deutschland galten. Ihnen allen gemein ist die Vermittlung von der Sinnlichkeit des Mediums. www.kmw.ch

Helen Mirra

Bis 06.05. Helen Mirra beschäftigt sich in «gehend (Field Recordings 1–3)» mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Auf ihren je 30-tägigen Wanderungen durch die Umgebung von Zürich, Bonn und Berlin

sammelte die New Yorkerin im Stundentakt Objekte am Wegesrand, bepinselte sie mit Tinte und machte einen Abdruck davon auf Leinenstoffe. www.hauskonstruktiv.ch

Foto: zVg

Juni scheint zwar noch eine Weile hin. Dieses Konzert

Bild: Helen Mirra, Field Recordings, 7 x eine Stunde, ausserhalb Zürichs (Waldemme), 3 Juli.


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CULTURE

In der Ausstellung «C’est la vie. Pressebilder seit 1940» zeigt das Landesmuseum Zürich bis zum 22. April jüngere Schweizer Geschichte aus dem Blickwinkel der Pressefotografen und beleuchtet, wie sich die Pressefotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum aktuellen Bildjournalismus entwickelt hat.

Fotos, die das Leben macht Ankunft von Alexander Solschenizyn in Zürich, 15.2.1974.

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ihre jeweilige Lebenswelt, ihre Arbeit, ihre Freizeit stehen, eine Chronik der Schweiz, in der 70 Jahre Erinnerung wachgerüttelt wird, die Presseereignisse Miss-Schweiz-Wahl und die Reise eines Bundesrats in dem Heimatkanton des Bundespräsidenten sowie die Pressefotografie gestern und heute. Ausserdem: Sechs Ereignis-Dossiers über das Leben im Zweiten Weltkrieg, den Ausbau des Privatverkehrs, die Jurafrage, die Einführung des Frauenstimmrechts, die Rezession in den 1970er Jahren und die offene Drogenszene. Abgerundet wird die Ausstellung mit einem Vergleich der Titelseiten Schweizerischer Tageszeitungen zwischen 1947 und 2003 und einem Who is who? – unterschiedliche Prominente aus 70 Jahren Pressefotografie, die nicht mehr, aber auch nicht weniger, eine Hassliebe verbindet. www.cestlavie.landesmuseum.ch

Jakob «Köbi» Kuhn, ehem. Schweizer Fussballer und Nationaltrainer, um 1976.

Fotos: Schweizerisches Nationalmuseum

olitische Ereignisse, Episoden des Alltags, unvergessliche Augenblicke, Schnappschüsse von bekannten Persönlichkeiten und Porträts von Alltagshelden. – Das sind die Jahrzehnte, die zum gegenwärtigen Bildjournalismus geführt haben. Die Ausstellung gibt Einblick in das mehrere Millionen Bilder umfassende Fotoarchiv zweier Pressebildagenturen, das 2006 in die Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums überging. Da der Schwerpunkt der Fotosammlung bislang auf der privaten Fotografie lag, wird mit diesen Beständen die Sammlung ergänzt. Gegliedert ist die Ausstellung in neun Themenbereiche. Zum Beispiel jener über Fotoreportagen, die bis 1960 in illustrierten Zeitschriften das wichtigste Gefäss waren, um die Welt ins Zuhause der Leserinnen und Leser zu bringen. Weitere Themen sind Menschen, die für

Denise Biellmann, erfolgreichste Schweizer Eiskunstläuferin, um 1980.

Schwimmunterricht für Schulklassen im Seebad Wollishofen, Zürich, 1943. 02 | 2012

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Rekordmieten und Schl端sselgelder Teures aber lukratives Pflaster: die Z端rcher Bahnhofstrasse.

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LIVING | REPORT

D

ie letzte Neuvermietung mit 12 500 Franken pro Quadratmeter Verkaufsfläche im Jahr untermauert, dass das Umsatzpotential an der Bahnhofstrasse immer mehr internationale Brands anlockt. Zahlreiche Studien unterstreichen die in Zürich weltweit höchste Kaufkraft und das damit verbundene Nettoeinkommen. Gerade Juweliere und Uhrenhersteller haben für ein Ladenlokal zwischen Paradeplatz und dem Bally Capitol das notwendige Budget, weil Zürich für sie aufgrund der global höchsten Kaufkraft unter den Top 3 der lukrativsten Pflaster liegt. Das Umsatzpotenzial an der Bahnhofstrasse beträgt gerade für Juweliere mehr als 100 000 Franken pro Quadratmeter und geht beispielsweise bei Apple bis zu 225 000 Franken pro Quadratmeter im Jahr. Auf der 1,4 Kilometer langen Einkaufsmeile befinden sich 140 Geschäftsflächen mit einem Filialisierungsgrad von 87 Prozent. Das bedeutet, dass nur noch 13 Prozent aller Flächen individuell genutzt werden. Täglich frequentieren hier mehr als 100 000 Menschen. Am Zürcher Hauptbahnhof sind dies täglich mehr als 400 000 Reisende. Nach Fertigstellung der Durchmesserlinie nach Oerlikon 2014 werden mit dem unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse über 500 000 Menschen täglich erwartet. Zudem entstehen hier auf 2 800 Quadratmetern 37 neue Ladenflächen!

Die Zürcher haben weltweit am meisten Geld für Konsum in der Tasche. Die Limmatstadt steht für internationale Brands bei Expansionplänen an vorderster Front. Ent sprechend gross ist die Nachfrage nach TopLocations, was unweigerlich zu horrenden Mieten für den Einzelhandel führt.

Kleiner Manor und Goldesel Apple Store Von Urs Huebscher

Ab dem Jahr 2016 wird es aller Wahrscheinlichkeit nach kein Manor-Warenhaus mehr an der Bahnhofstrasse geben, da die Eigentümerin Swiss Life schon seit zwei Jahren neue Nutzungskonzepte evaluiert. Mit einem Umsatz von nur 105 Millionen Franken, respektive 9 900 Franken pro Quadratmeter im Jahr, ist es für Manor nicht möglich, eine Miete von mehr als 15 Millionen Franken zu bezahlen. Es ist davon auszugehen, dass bei einer Aufteilung der Immobilien mit einer Verkaufsfläche von weit mehr als 20 Millionen Franken Mietertrag erwirtschaftet werden. Ein Vergleich: Nachbar Globus setzt auf 7 500 Quadratmetern Verkaufsfläche über 180 Millionen Franken um, was einer Quadratmeterleistung von 24 000 Franken entspricht. Apples Vorzeigeladen hingegen ist eine wahre Goldgrube: 95 Millionen Franken Umsatz soll der Laden 2010 an der Bahnhofstrasse generiert und damit Wachstumsraten von über 200 Prozent gezeigt haben. Die Quadratmeterproduktivität der mittlerweile etwas über 400 Mitarbeiter beträgt damit mehr als das Fünfzehnfache eines durchschnittlichen Handelsbetriebs an dieser Lage.

Fotos: www.location.ch

Mit Key Money zu lukrativen Ladenflächen Die zur Richemont-Gruppe gehörende Uhrenmarke Piaget erkaufte sich im vergangenen Jahr den Mietvertrag für das 130 Quadratmeter grosse Ladenlokal der Blumen Krämer von der Bank Julius Bär und zahlt dort den neuen Spitzenmietzins, das Key Money eingerechnet, von 12 500 Franken pro Quadratmeter im Jahr. In den vergangenen zehn Jahren wurden an der Bahnhofstrasse so viele Neuzugänge internationaler Filialisten wie nie zuvor verzeichnet. Angefangen gegenüber der Nationalbank mit dem ehemaligen DKNYGeschäft und späteren Outlet von Trudie Götz, wo nun Kunst verkauft wird, dem Besitzerwechsel bei Alfred Day, 02 | 2012

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Wechsel Bahnhofstrasse Zurich 2002 – 2012

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der EFG Bank, welche nun im ehemaligen Stuker Auktionshaus ihre Kunden empfängt, dem im Juni 2003 von Trudie GÜtz, auf dem ehemaligen Trois Pommes- und Leonard-Flächen auf 700 Quadratmetern erÜffneten Prada-Flaggschiff, Tommy Hilfiger, die 2005 Moda Parade auf rund 500 Quadratmetern ersetzten etc. Die Swatch Group bezahlte im Jahr 2009 ein Key Money im siebenstelligen Bereich fßr ein Laden40 | attika

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lokal am Paradeplatz und erÜffnete die erste Blancpain-Boutique der Schweiz. Auf der anderen Seite des Paradeplatzes hat Hacket London MÜvenpick ersetzt, weil der Gastronomiebetrieb die geforderte Miete von rund 800 000 Franken nicht mehr erwirtschaften konnte. Fßr die elf Ladenflächen im neuen Lichthof der Credit Suisse gab es ßber 300 Bewerbungen! Auch hier war klar: Wer genug zahlen konnte, bekam

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LIVING | REPORT

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Foto: zVg

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den Zuschlag. Bereits im Jahr 2002 kaufte die Marionaud Parfßmerie, die Optikerin Nicole Diem fßr rund eine Million Franken nach 24 Jahren an der Bahnhofstrasse aus ihrem Mietvertrag. Oder Burberry gewann 2005 den Bieterkampf um das ehemalige Louis Vuitton-Geschäft, welches damals den zweitbesten Quadratmeterumsatz weltweit verzeichnete, und zahlte den damaligen Rekordbetrag von 4,5 Millionen

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Franken. Kaum jemand vermag sich noch an das Traditionsgeschäft Rosenthal zu erinnern, welches Cartier im Jahr 2008 fßr mehr als eine Million Franken den Mietvertrag ßberliess. An der Bahnhofstrasse erÜffnete das Lingerie-Label Fogal mit 90 Quadratmetern im Erdgeschoss auf doppelter Fläche. Navyboot, die Fogal Platz machten, konnten das Geschäft beim Department Store Jelmoli auf rund 120 02 | 2012

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LIVING | REPORT

Quadratmeter vergrössern und tauschten das zweite Geschäft am Limmatquai mit dem Vormieter Kuoni. Auch hier wurde über die Abstandssumme Stillschweigen vereinbart.

Liberale Mietpolitik Dass es auch anders geht, zeigen die Eigentümer der beiden Liegenschaften, in denen die Geschäfte Götte Optik und Yves Rocher eingemietet sind. Man hätte die Mietzinse gut und gerne verfünffachen können, doch war es der Besitzerfamilie wichtig, die Tradition der Liegenschaften beizubehalten. So kann beispielsweise das seit den Zwanzigerjahren bestehende Optikergeschäft auch die nächsten zehn Jahre fest mit einem Laden an der Bahnhofstrasse rechnen. Der Rennweg ist nach der Bahnhofstrasse die zweitstärkste Strasse. Mit rund 30 000 frequentierten Passanten pro Tag unter der Woche und bis zu 50 000 Menschen an Samstagen hat sich die Verkehrsberuhigung bezahlt gemacht. Dies zeigt sich auch an den 16 Neuzugängen der vergangenen sechs Jahre. Mit 4 000 Franken Miete pro Quadratmeter Ladenfläche untermauert der Rennweg seine starke Position parallel zur Bahnhofstrasse. In der Bäckerei Kleiner an der Kuttelgasse kann man in der Zwischenzeit keine Brote mehr kaufen sondern Schuhe. Auf 70 Quadratmetern findet man hier Schuhe der Marke Lele PyP.

Die Newcomer

INFOS

Das Shopping Center Raily City im Zürcher Hauptbahnhof macht sehr gute Umsätze dank vieler Pendler.

Die Location Group Markstudie untersucht jährlich die Trends und Entwicklungen des weltweiten Einzelhandels. Die komplette Studie ist für CHF 750.- erhältlich bei www.location.ch

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Passantenfrequenzen der Zürcher Innenstadt (pro Tag in 1000).

Fotos: www.location.ch

Ende letzten Jahres eröffnete der französische Schuhdesigner Christian Louboutin sein erstes Flaggschiff im deutsprachigen Raum in Zürich. Dies ist die zweite Schweizer Boutique, welche an der Wühre direkt am Ufer der Limmat, unweit der Storchengasse gelegen ist. Über die Ablösesumme schweigen Christian Louboutin und die Boutique Manuele Jaquet. Dreissig Meter entfernt übernahm vor wenigen Wochen der englische Taschen- und Accessoirespezialist Mulberry die Boutique von Trois Pommes auf zwei Etagen, mit einer Verkaufsfläche von 150 Quadratmetern. Trudie Götz gab das Ladenlokal zwei Jahre vor Beendigung der regulären Mietlaufzeit an den Frankfurter Liegenschaftseigentümer zurück, wo drei Jahre zuvor fast das deutsche Luxuslabel Escada eingezogen wäre, sich dann aber wieder vom Vertrag zurückzog. Schlussendlich wurde die Storchengasse am Weinplatz kürzlich durch das italienische Schmucklabel Pomellato bereichert. Geführt wird das Geschäft vom Juwelier Zett Meyer und misst rund 80 Quadratmeter Verkaufsfläche. In wenigen Monaten wird die australische Kosmetik-Marke Aesop das zweite Zürcher Geschäft rechter Hand von Agent Provocateur eröffnen, das holländische Modelabel Scotch & Soda eröffnet an der Rämistrasse sein erstes Schweizer Geschäft und weitere Modegeschäfte wie Moncler oder Brunello Cucinetti wollen nach Zürich kommen.

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Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

14 – 20 Uhr 14 – 21 Uhr 12 – 21 Uhr 10 – 18 Uhr

wohnmesse.ch

Ganz Yachting Season Opening Ausstellung exklusiver Motorboote und luxuriöser Sportwagen in einem kunstvollen Rahmen vom 23. bis 25. März 2012 an der Bellerivestrasse 264, Zürich. Mehr Informationen unter www.ganzboats.ch.


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LIVING | NEWS

Schlafen im Sudhaus Letzten Winter titelten wir «Baden in der Brauerei», als auf dem Areal der einstigen Hürlimann-Brauerei das Thermalbad & Spa Zürich aufging. Nun gesellt sich ein Hotel dazu.

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achdem 1997 die Türen verriegelt wurden und das Maschinen- und Sudhaus der Hürlimann-Brauerei Jahre im Dämmer lag, wuchs im neuen Jahrtausend in den Gewölben in Zürich-Enge eine Badeoase heran. Letzten Winter gingen die Türen dann wieder auf. Statt in Bierfässern brodelt es seither in den Bassins des Thermalbads & Spa Zürich. Während aber Erholungshungrige auf dem Dach der Anlage den Kopf aus dem dampfenden Panoramabad reckten, um über die Kirchtürme zu gucken, werkelten nebenan die Arbeiter weiter. Auf Geheiss der Betreiberin Turicum Hotel Management AG, die bereits das Holiday Inn in Zürich führt,

und nach Plänen der Architekten Margrit Althammer und René Hochuli und der Innenarchitektin Ushi Tamboriello entstand an der Brandschenkestrasse 152 ein Hotel. Am 1. März war es dann soweit: Das B2 Boutique Hotel öffnete seine Türen. Dahinter befinden sich im ehemaligen Maschinen- und Sudhaus 51 Zimmer und eine Suite. Im ehemaligen Kühlschiff haben sich acht zweigeschossige Suiten auf je 55 Quadratmetern breit gemacht. Die 130-jährige Brauereigeschichte steckt nach wie vor im Gemäuer. So hat man die KühlschiffLamellen – ganz Industrie-Chic – erhalten. Aber nicht nur die Industriegeschichte macht dieses Hotel besonders.

Fotos: zVg

Von Stine Wetzel

Im Herzen sitzt den Räumen nämlich eine elf Meter hohe Bibliothek. Während man mit den Fingern über Buchrücken streicht, sich eines der 33 000 Bücher eines ehemaligen Antiquariats herauszieht und den Kopf in andere Welten steckt, erinnert nur der Blick durch die riesigen Bogenfenster ans Hier und Jetzt.

INFOS HOTELS WITH A BOOKMARK B2 ist Mitglied der Hotelgruppe «Hotels with a Bookmark» – eine Auszeichnung für Hotels, die ihre Eigenständigkeit bewahren und die sich durch lokale Verankerung, hohe Qualität und Unverwechselbarkeit auszeichnen. www.b2boutiquehotels.ch

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«Für einen Tag» So heisst das aktuelle Studio album, welches soeben mit Gold und Platin überzogen wurde. Am 31. Oktober wird der Star am deutschsprachigen Schlager- und Unterhaltungshimmel erneut das Zürcher Hallenstadion füllen. attika hat Helene Fischer bei einer Stippvisite in Zürich getroffen.

Foto: EMI Music

Von Urs Huebscher

Es bleibt keine Zeit für Shopping und Sightseeing. Das ist der Preis einer Traumkarriere.

Foto: zVg

Das Singen sei das Angenehmste an ihrem Job. Interviews gehörten auch dazu, dennoch: auf der Bühne stehen, sei das Grösste. Dann sei alles weg, was eine erschöpfende Last sein kann, so Helene Fischer bei unserem Treffen.

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un ist sie endgültig bei den Grossen der Showbranche angekommen: Kürzlich wurde ihr die Goldene Kamera verliehen. Europas grösste TV-Programmzeitschrift kürte die Sängerin bei der 47. Verleihung des renommierten Preises in der Kategorie «Beste Musik National». Tags zuvor erhielt sie von ihrer Plattenfirma gleich mehrere Auszeichnungen, allen voran: Platin (200 000 verkaufte Einheiten) für ihre aktuelle CD «Für einen Tag», sowie Gold (25 000 verkaufte Einheiten) für die DVD «Live – Helene Fischer – zum ersten Mal mit Band und Orchester». Erfolgsmeldung auf Erfolgsmeldung, Superlativ auf Superlativ – die Künstlerbiographie von Helene Fischer sucht nicht nur im deutschsprachigen Raum ihresgleichen. Binnen weniger Jahre hat die junge Sängerin den Weg von der verheissungsvollen Nachwuchsbegabung zum Ausnahmestar der hiesigen Unterhaltungsszene zurückgelegt, ist von einem Triumph zum nächsten geeilt und macht dennoch keine Anstalten, sich auf den Lorbeeren ausruhen zu wollen. Ganz im Gegenteil, sie sucht jetzt nach den beeindruckenden Einleitungskapiteln ihrer Bilderbuchkarriere nach neuen Herausforderungen, setzt sich höhere Ziele, weil sie ihren Beruf liebt und den Fans immer wieder etwas Neues bieten möchte. attika: Helene Fischer, Sie sind wieder einmal kurz in der Schweiz, dieses Mal geben Sie kein Konzert. Was führt Sie nach Zürich? Helene Fischer: Ich bin auf Promotion-Tour für mein aktuelles Album. Dabei gebe ich zahlreiche Interviews, bin Gast bei verschiedenen Shows im Fernsehen und gebe Autogrammstunden. Auch in Genf waren wir kurz in der Sendung von Alain Morisod beim Westschweizer Fernsehen und dann bekam ich auch noch Gold für mein aktuelles Album hier in der Schweiz. Westschweiz? Hört man dort deutschsprachige Musik? Ja, erstaunlicherweise. Ich war schon zum zweiten Mal in dieser Sendung. Dieses mal freuten sich die Leute im Studio enorm und haben sogar meine Lieder mitgesungen, was mich sehr erstaunt hat. Zumal ich zwei Titel gesungen habe, die keine Single-Auskoppelungen sind. Wissen Sie eigentlich, wie viele Fans Sie in der Schweiz haben? Das kann ich so nicht abschätzen, nicht mal in Deutschland kann ich das. Ich sehe es nur daran, dass auf einmal alle Autogramme wollen. Zuerst beobachten die Leute mich, dann sprechen sie mich an. Das kannte ich vorher nicht. Bei der Autogrammstunde, die ich hier gab, waren so viele Leute, wie noch nie. Dann natürlich anhand der Verkaufszahlen und Chartplatzierungen. Diese sprechen auch in der Schweiz für sich und so hören doch einige Schweizer meine Musik. Hatten Sie dieses Mal Gelegenheit, Zürich ein wenig anzuschauen? Nein, leider nicht. Meine Termine sind zugepackt. Aber Job ist Job. Auch wenn ich in Deutschland unterwegs bin, ist es so. Es bleibt keine Zeit für Shopping und Sightseeing. Das ist der Preis einer Traumkarriere. Aber letzten Sommer war ich mal hier und ging alleine spazieren. Zürich gefällt mir.

Sie werden mit Preisen geradezu überhäuft. Können Sie sich Ihren Erfolg erklären? Ich glaube, es ist mir gelungen auch Menschen für das Genre Schlager zu gewinnen, die bislang Berührungsängste damit hatten. Es ist selbst für mich ein Phänomen. Wir haben etwas mit meinem Team geschaffen, was alle Grenzen gesprengt hat. Wir konnten die Schlagerskeptiker mit unseren Shows überzeugen. Sie sahen, dass da alles drin ist: vom Schlager über Pop, Musical und gar russische Lieder. Dann wurden sie Fans. Das mit den CDs ist so kontinuierlich gewachsen, die Leute kaufen sich eine CD nach dem Konzert oder haben zuerst eine CD gekauft und kommen dann ans Konzert. Mein Publikum ist sehr unterschiedlich, alle Generationen sind vertreten. Von ganz jung bis ins hohe Alter. Alles ist dabei. Ist es richtig, dass Sie demnächst in eine Schauspielerrolle schlüpfen? Ja, ich gebe mein Schauspiel-Debüt an Board des legendären ZDF «Traumschiffs». Ich spiele eine Reiseleiterin. Die Dreharbeiten sind gerade vorbei, ausgestrahlt werden die Folgen des «Traumschiffs» Ende des Jahres. Sie haben mit Ihren Tourneen in den letzten zwei Jahren, die von über 400 000 Menschen besucht wurden, neue Massstäbe in der deutschen Live-Branche gesetzt. Jetzt sind die Erwartungen Ihres Publikums entsprechend hoch. Wir werden zum ersten Mal mit einer eigenen Bühne reisen, deren Funktionalität noch spektakulärere Bühnenszenen und Verwandlungen ermöglicht. Die Konzertbesucher haben natürlich eine Erwartungshaltung. Da ist es wichtig, nicht zu viel in die Show reinpacken zu wollen. Man will ja schliesslich die pure Helene. Ich freue mich jetzt schon riesig, wieder mit meiner Band und meinen Tänzern auftreten zu können und mit aussergewöhnlichen Programmpunkten, die noch nicht verraten werden, meine Fans zu überraschen. Worüber haben Sie sich im vergangenen Jahr am meisten gefreut? Dass es jetzt eine Puppe von mir gibt im Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett. 02 | 2012

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Foto: EMI Music

LIFESTYLE | MUSIC


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Foto: zVg

LIFESTYLE | FASHION

Luisa Rossis Stilkolumne Der Frühling kündigt sich an, wenn in den Boutiquen die dicken Wollpullover verbannt werden, um flatterigen Shirts und luftigen Blusen in zarten Pastelltönen Platz zu machen. Jetzt ist die Zeit gekommen, den Kleiderschrank zu entrümpeln, damit es Platz für die neuen Trendteile gibt.

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n dieser Saison ist die Auswahl besonders gross. Nebst zarten Sorbetnuancen schmücken intensive, knallige Farben die Schaufenster und Auslagen der Boutiquen. Die Modemutigen und Farbenfrohen unter uns finden bestimmt genügend Inspiration, um bonbonbunte Akzente zu setzen. Akzente setzt das modebewusste Fräulein diesen Sommer auch mit gera-

den und eleganten Formen, wie man sie aus den 60er Jahren kennt. Die britische Modedesignerin Mary Quant prägte diese Zeit und bescherte der Damenwelt den damals revolutionären Minirock. Twiggy, das allererste Kultmodel, lange vor Kate Moss, machte den Mary-Quant-Look zum Markenzeichen einer ganzen Generation. Aber aufgepasst: Den Retro-Look umzusetzen, ist nicht ganz einfach. Am besten kauft man gleich ein gesamtes Outfit, inklusive Schuhe. Denn, mixt man den Retro-Look mit dem bestehenden Casual-Look, wird es problematisch. Die neue It-Länge eines Rocks beträgt neuerdings genau einen Meter und endet an der Wadenmitte. Wichtig: Stilgerecht kniehohe Stiefel mit hohen Blockabsatz und schlichten Rolli dazu kombinieren. News gibt es auch von der Jeansfront. Die heissgeliebte Skin-

ny-Röhre bleibt. Neu sind Exemplare mit weitem, bodenlangem Bein für den Cool-Glam-Look à la Jane Birkin. Für den Wow-Faktor die Bluse reinstecken und Plateau-Sandalen anziehen. Die Hose muss unbedingt bis zum Boden reichen. Endlosbeine sind garantiert! Beim Shoppen nicht vergessen an Beachwear zu denken, herrschen erst mal sommerliche Temperaturen, sind die schönsten Bikinis schon weg. Ich habe elegante, schwarze, trägerlose Modelle gesehen, kombiniert man die schlichten Bikinis mit einem auffälligen goldenen Armreif, ist der glamouröse Auftritt garantiert. Toll sind auch die raffiniert geschnittenen Badeanzüge im Diva-Look. Beim Kauf unbedingt auf beste Qualität achten. Sparen kann man bei der Unterwäsche. Wieder aus dem Fashion-Exil entlassen, ist der schneeweisse Anzug. Das letzte Mal in den Neunzigern hip, feiert er nun ein Riesencomeback. Der Trend funktioniert bei jeder Frau, am besten mit den richtigen Accessoires. Zum Beispiel in Kombination mit den gerade aktuellen und sehr eleganten «Sky Heels» in himmlischen Frühlingsfarben. Dank dem Plateau an den Ballen, kann man trotz Schwindel erregender Höhe, (fast) ganz normal darin gehen. Ich hab’s ausprobiert! Zugegeben, ein eleganter Mann an meiner Seite, hat mich galant an Stolpersteinchen vorbeigeführt. Eleganz ist übrigens das Stichwort schlecht hin, was die Männermode betrifft. Sei es figurbetont oder ganz lässig entspannt. Dazu gehört tadelloses Benehmen, wie Damen die Autotüre aufhalten oder aus dem Mantel helfen. Ansonsten sind die Herren der Schöpfung auch dieses Frühjahr wieder als Seebären unterwegs. Der MarineLook ist nach wie vor beliebt und angesagt. Lustige Streifenshirts in frischen Farben sind überall zu finden. Neu ist, dass auch Männer lebhafte Akzente setzen dürfen, ob in Gelb, Orange oder Rot, erlaubt ist alles. Die Basisgarderobe bleibt jedoch dezent und neutral in Nuancen aus Khaki und Dunkelblau. Wichtiger als der Look ist beim attraktiven Mann der Blick. Verwegen und sexy lässt er Frauen erschaudern… 02 | 2012

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Mode-Trends 2012 F端r die kommende Sommermode gibt es mindestens vier neue Trends f端r Damen: Cut outs, High Heels, die R端ckkehr der 1990er sowie grosse, grafische Muster und Designs. Zusammengestellt von Urs Huebscher

Frauen lieben sexy KonturenStilettos und 100 Prozent italienische Qualit辰t. Solche Schuhe erhalten in der Regel einen lobenswerten Must-Have-Status. Unser Bild: Pas-Plattform Sandale. Foto: www.desienashoes.com

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LIFESTYLE | FASHION

1) Die neue Sonnenbrillenkollektion des erst kürzlich in Chicago ausgezeichneten Schweizer Labels STRADA DEL SOLE präsentiert sich bunt und extravagant. Die exklusive Neuheit gibt es in drei Farben und zwei Modellen weltweit als Limited Edition.

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Foto: www.stradadelsole.ch

2) Lap Top Dance aus der Serie «Dresscode» – Der GG&L Klassiker im sommerlichen Millefleurs-Look.

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Foto: www.george-gina-lucy.com

3) Madame – Shape, die richtige Tasche für den Sommer in der City. Foto: www.flo-accessoires.com

4) «Charm Bomb» aus der Serie «LeNy Chic(k)» – Gewaschenes Leder trifft auf glänzendes Nylon in wilden Farben. Foto: www.george-gina-lucy.com

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Mit dem passenden Blazer gestärkt in den Tag – das Motto der neuen TATJANE Kollektion. Erneut wurden schöne Naturmaterialien verarbeitet und durch ausgewählte, stilvolle Futterstoffe individuell ergänzt. Die tolle Passformen, die klaren Linien, hochwertige Materialien und die einzigartigen Details unterstreichen die Stärke und Weiblichkeit der Frauen zugleich. Ganz für die Wow-Women von heute. Foto: www.tatjane.ch

Hochwertige Materialien und ein angenehmes Tragegefühl, kombiniert mit einer sexy anspruchsvollen Optik und einem Hauch von Romantik: Jin PlateauPumps. Foto: www.desienashoes.com

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Die neue Marke De Siena steht für luxuriöse Damenschuhe, 100% made in Italy. Sie versprühen einen einzigartigen sexy und mondänen Look. Die erste Kollektion beinhaltet sechs verschiedene Modelle in 13 Farben und ist bei www.desienashoes.com erhältlich. Das auffälligste Merkmal dieser eleganten High Heels sind die glänzenden 13cm-Absätze, welche dank feinster Verarbeitung maximalen Tragekomfort versprechen. Foto: www.desienashoes.com

Kein Look wird von unten bis oben durchgespielt, alles dreht sich um die perfekte Kombination mit Strickjacken. Foto: www.cecilemode.ch

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LIFESTYLE | FASHION

Im Zentrum stehen bei Stills Styles in neuen losen und entspannten Formen, die mit mehr Weite spielen. Das sieht besonders dann gut aus, wenn die Materialien leicht und fliessend sind. Schlichte, zarte, feminine Modelle in einer gedämpften Farbpalette – Stills pur. Leichte, feine Maschen sorgen für feminine Optik Foto: www.cecilemode.ch

Ein magischer Ort, eine zentrale Lage und ein besonderes Modell: den perfekten Cocktail als Hintergrund um ein Märchen wahr werden zu lassen. Diese Stimmung ist für De Siena eine Sammlung von High-End-Luxus-Schuhen. Lika Minamoto, berühmte orientalische Schauspielerin (vor kurzem Hauptfigur des Kenzo Flower Parfums) wurde in der aktuellen Kollektion fotografiert. Unser Bild: Pas PythonHaut-Plattform Sandale. Foto: www.desienashoes.com

Mit der neuen Kollektion bringt Gottex, das leidenschaftliche Feuer des Orients in Form von eleganten und doch sexy Bikinis und Badeanzügen in gewohnt hoher Qualität direkt nach Zürich. Extravagante Muster, kräftige Farben und betont weibliche Schnitte verwandeln jede Frau in eine sinnliche Schönheit aus 1001 Nacht. Erhältlich bei Germaine Lingerie Fine.

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St. Gallerstrasse 25 | 8645 Rapperswil-Jona Telefon 055 212 25 17 | www.cecilemode.ch


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LIFESTYLE | FASHION

Eine Prise Feminität schwingt immer mit. Luisa Cerano richtet den Fokus auf die Taille und bringt moderne Safari-Impressionen. Foto: www.cecilemode.ch

Rox-Plattform Peep Toe von De Siena. Foto: www.desienashoes.com

Ultraleicht müssen die Mäntel im Sommer sein. Lässigkeit und Sportlichkeit sowie Alltagstauglichkeit stehen ganz oben auf der Hitliste. Foto: www.cecilemode.ch

Black & White wird bei Airfield in Szene gesetzt. Prägnante TwoTone Zebra Prints und aufwändige Details verleihen den klaren Schnitten einen femininen Touch. Foto: www.cecilemode.ch

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Leben im Garten 14.–18. März 2012 Messe Zürich | www.giardina.ch

Inspirationen für Gartenträume Mittwoch, Donnerstag 9 bis 20 Uhr Samstag, Sonntag 9 bis 18 Uhr GiardinaFRIDAY: 9 bis 22 Uhr www.giardina.ch/FRIDAY

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LIFESTYLE | FASHION

Das Zürcher Fashion-Label «Net-Affaire.com» und der gleichnamige Onlineshop stehen für urbane Mode-Basics für die moderne Frau. Die Kollektion beinhaltet ausgewählte Lieblingsteile, die multifunktional einsetzbar und beliebig kombinierbar sind. Diese Stylingwunder passen immer und werden den unterschiedlichsten Situationen gerecht. Nicht nur den ganzen Tag sondern auch am Abend, wenn es in die Oper oder ins neueste Trendlokal geht. Fotos: www.net-Affaire.com

Der Safari-Look von Airfield in allen Variationen erobert in diesem Sommer auch die City. Die Kombination von Khaki zu Olive – mit Acid Yellow als Akzentfarbe – beweist absolutes Trendgespür.

Komfort bleibt selbstverständlich. Entsprechend locker fallen die Silhouetten bei Blacky Dress aus. Foto: www.cecilemode.ch

Foto: www.cecilemode.ch

Kleider sind die Protagonisten des kommenden Sommers. Die Weiblichkeit steht klar im Vordergrund bei Blacky Dress. Foto: www.cecilemode.ch

Dezent gepflegte Animals im legeren Safafi – Look. Luisa Cerano beweist sich als stilsicher und entspannt. Foto: www.cecilemode.ch

Luisa Cerano sorgt für den Farbtupfer in den Outfits. Foto: www.cecilemode.ch

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Armbanduhr mit diamantbesetzter Lßnette, Gehäuse aus 18 Karat Rotgold, wasserdicht bis 50 Meter. Perlmuttzifferblatt mit 9 Diamantindexen. CORUM-Automatikwerk.

"UCHHOLZSTRASSEs:OLLIKONsWWWZINNIKER AGCH


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Fotos: zVg

LIFESTYLE | FASHION

Clifford Lilleys Stilkolumne

Die Textzeilen des Ohrwurms «Summertime» aus der Oper «Porgy and Bess» von George Gershwin bringen den Männer-Look des Sommers wohl am besten auf den Punkt: «Summertime/ and the Living is easy/ Fish are jumping/ and the Cotton is high».

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orneweg haben wir Prada – die Marke, die sich «And the Livin’ is easy» scheinbar zum Motto gemacht hat. Spielerisch trotzt das Label dem wirtschaftlichen Klima, ja, überhaupt der Wirklichkeit, so als wären die Geflogenheiten der Mode indiskutabel. Das Zauberwort ist wahrhaftig «easy», wie die Farbenpracht der Kollektion zeigt: von Hawaii-Print-Shirts über mehrfarbige Over-sized-Shorts und clownesken Prints bis hin zu flippigen Comic-Charakteren. Meiner Erfahrung nach verlangen Männer vor allem nach bequemer Kleidung in unaufgeregtem Stil. Erstens

muss sich das Material aussergewöhnlich leicht anfühlen, Baumwolle spielt hier eine grosse Rolle – egal ob smarter Sommeranzug oder freches Casual-Jacket. Keine Frage spricht dieser Look Bände von Bequemlichkeit und fühlt sich auch noch so an. Der sportliche Modetyp greift gerne nach Basics wie dem Navy Blazer, farbigen Baumwoll-Chinos und einem offenen Hemd. Die Schuhe sind leicht und nicht selten stecken Manns Füsse in der Slipper-Version. Diesen Sommer braucht Mann auf jeden Fall auch einen sandfarbenen Trench-Coat, eine übergrosse, männliche Lederta-

sche und eine Tom-Ford-Sonnenbrille. – Damit bringt Mann mehr als die Fische aus dem Gershwin-Song zum Springen. So, Männer, nur zu: Greift in die Tiefen eures Kleiderschranks und holt die guten alten Achtziger-Shirts hervor. – Je ausgetragener und bunter, desto besser. Tragt sie nur bitte nicht zum Anzug. Zum Schluss soll noch gesagt sein: Trends kommen und gehen, Style aber bleibt. Es wird immer jene geben, die sich behaupten. Ganz «It Ain’t Necessarily so» – ebenso ein Song aus der Gershwin-Oper. 02 | 2012

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Eine Geschichte von Stil und Qualität D Wer bei Day an der Bahnhofstrasse in Zürich hinein spaziert, spürt jenen Hauch von Tradition und zeitloser Eleganz, der sich wie ein roter Faden durch Stil und Einrichtung des Geschäfts zieht. 60 | attika

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as Sortiment wird geschmackvoll und mit einer Prise Understatement angeboten. Diese zurückhaltende Art wohnt dem Laden seit jeher inne und wird von seiner Kundschaft stets geschätzt. Day blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich heute immer noch sehen lassen kann. Wo altehrwürdige Sessel zum Verweilen einladen, locken Kaschmirschätze auf antiken Holztischen. Im Schaufenster finden sich edle Gehstöcke mit modischen Schals und Accessoires auf eine Day-eigene Art inszeniert, die Passanten unterschiedlichster Jahrgänge ansprechen mag. Day begreift sich heute noch als generationsübergreifende Institution für Menschen mit hohem Anspruch an klassische Mode. Eltern gehen hier mit ihren Kindern einkaufen, und werden auch gemeinsam fündig. Bis heute ist das Zür-


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Fotos: zVg

LIFESTYLE | PORTRÄT

cher Traditionsgeschäft in vielerlei Hinsicht Familiensache geblieben. Im Jahre 1916 legte Couturier Ernest Jacquet 1916 den Grundstein zum Hause Day. Er gründete das Kleidergeschäft an der Bahnhofstrasse 45, und verlegte es später an die Bahnhofstrasse 12, dem jetzigen Geschäftssitz des Ladens. 1935 erwarb Jacquets Mitarbeiter Alfred Day den Laden und liess diesen fortan unter seinem Namen firmieren. 75 Jahre lang, über drei Generationen wurde «Day» als Familienunternehmen geführt. Schliesslich erwarb 2010 die Familie Bencivenga das Modehaus, um die Geschichte des Unternehmens gemäss dem Gründercredo «Class. Tradition. Style» fortzuführen. Kontinuität wird bei Day bewusst kultiviert und kunstfertig in den Zeitgeist überführt. So soll zum einen das ursprüngliche Ambiente des Ladens erhalten bleiben. Darauf sind die neuen Ladeninhaber bedacht, denn Kunden, die seit Jahrzehnten bei Day ein und aus gehen, sollen sich schliesslich weiterhin wohl fühlen. Gleichsam aber wird das Flair des Ladens mit viel Fingerspitzengefühl zeitgerecht interpretiert und neu umgesetzt. Mit den neuen Eigentümern ist allmählich mehr Farbe in das Sortiment gekommen, was für bunte Tupfer und mehr Frische in der Innen- und Schaufenstereinrichtung von Day sorgt. Ausgewählte Label, die mit der Tradition sowie dem Anspruch von Day an Stil und Qualität im Gleichklang sind, werden weiterhin geführt. Seit der Übernahme durch die Familie Bencivenga wird jedoch stärker auf Bekleidung und Accessoires der Eigenmarke Day und die Erweiterung dieser Palette gesetzt. In dem Geschäft können sich nun Dame und Herr von Kopf bis Fuss ausstatten lassen. Kaschmir gilt nach wie vor als eine der Kernkompetenzen von Day, die ebenfalls in der kleinen aber feinen Day-Babykollektion, die seit Neuestem das Angebot ergänzt, zum Tragen kommt.

Klassiker So einige Stücke von Day haben sich im Laufe der Zeit zu wahren Liebhaberobjekten entwickelt, die für den einmaligen Charakter der Marke sprechen. Der geschulte Blick jener, die subtile Eleganz und Originalität gleichermassen suchen, bleibt an diesen Klassikern leicht haften. Selbstverständlich bleiben sie Teil des Ladensortiments, so wie der Leder-Helm der Kollektion «Linea Tricolore», der stilsichere Cruiser raffiniert in Szene setzt, wenn sie sich bei der Vergnügungstour um den See in die Kurven legen. Ähnlich wird es den Cabrio-Fahrern ergehen, die sich mit der DayLedermütze in retro-schicker Aufmachung getrost den Wind an den Ohren vorbei wehen lassen können und dabei immer noch eine gute Figur machen ... ein Grund mehr, um dem Frühling entgegen zu fiebern. Derweil lassen die in einer italienischen Manufaktur handgefertigten Schirme von Day beinahe Freude über den Regen aufkommen. Gut möglich, dass jene, für die ein Schirm bisher nur als funktionales Objekt zum Schutz vor Regen galt, beim Anblick dieser Accessoires umdenken. Jeder Schirm von Day ist aufgrund der individuell verarbeiteten Griffe mit teilweise naturbelassener Holzstruktur ein Unikat. Umso wertvoller erscheinen diese, wenn der Käufer erfährt, dass das Holz für die Griffe noch eigenhändig vom Hersteller im Wald ausgesucht und gesammelt wird. Day erweitert seine erlesene Palette an nützlich-schönen Dingen laufend und ruft so auch immer wieder neue Klassiker ins Leben. Entsprechend wurde die Pochette als liebenswertes Stilelement an der Brusttasche des Herrn von Day neu interpretiert und erhielt als Kreditkartenetui einen praktischen Zusatznutzen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Pochette aus Seide und Leder bereitet keinerlei Faltmühe, denn sie gerät nie aus der Form. www.day.ch 02 | 2012

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Der Alchemist der

UHRMACHEREI

Fawaz Gruosi war schon immer erfinderisch. Weder Gemmologe noch Designer, verdankt er seinen Erfolg seiner Leidenschaft und Neugier und ohne Zweifel seinem echten kreativen Talent. Nun sind seine Edelst체cke auch in Z체rich erh채ltlich. Von Urs Huebscher

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LIFESTYLE | DESIGN

1 1) & 2) Die Uhren- und Schmuckkollektionen von De Grisogono enthüllen mit jedem Stück die kühne Leidenschaft ihres Schöpfers.

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3) Bis heute ein Wunderwerk: die Meccanico dG.

4) Modell Instrumento Novantatre S12 in gebürstetem schwarzen rhodinierten 18 Karat Weissgold mit 614 Smaragden, schwarzes Zifferblatt mit 95 Smaragden, dunkelgrünem Galuchat Gurt mit einer geschwärzten 18K Weissgold mit 318 Smaragden gesetzten Schnalle.

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ichts deutete darauf hin, dass Fawaz Gruosi, Präsident und Gründer der Firma De Grisogono, zu einem der begehrtesten Uhrmacher und Juwelier seiner Generation werden sollte. Geboren am 8. August 1952, verbrachte er seine Kindheit in Florenz mit seiner Mutter. Angetrieben von der Notwendigkeit, einen Job zu finden und aus Interesse an Schönheit und Kunst im Allgemeinen, verliess er die Schule mit 18 Jahren, um als Verkäufer bei einem berühmten Florentiner Juwelier zu arbeiten. 1993, ohne jegliche kommerzielle Strategie, gründete er De Grisogono mit zwei Mitarbeitern. Mit Sitz in Genf bot Fawaz Gruosi seinen Kunden exklusive Kunstgegenstände und begann, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und kostbare Schmuckstücke zu zaubern.

Kreatives Talent

Fotos: www.degrisogono.com

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Auf ähnliche Weise hat Gruosi, der weder das Handwerk des Goldschmieds, noch des Uhrmachers gelernt hat, die Branche immer wieder mit Coups überrascht. So hat er dem schwarzen Diamanten einen glanzvollen Auftritt verschafft, das Leder des Rochens für Armbänder neu entdeckt und Gold nicht golden, sondern braun glänzen lassen. Angetrieben von einem kontinuierlichen Drang, Trends, ohne Furcht aufzustöbern, entdeckte er den schwarzen Diamanten 1996, welchen Juweliere seit Jahrzehnten vernachlässigt hatten. Gruosi war von diesem schwarzen Stein fasziniert. Er entschied sich, diese Steine zu finden und eine einzigartige Schmuckkollektion zu machen. Diese wurde mit stürmischem Beifall gefeiert. Nur drei Jahre nach dessen Einführung explodierte der Pro-Karat-Preis der schwarzen Diamanten regelrecht auf dem Edelstein-Markt – ein beispielloses Ereignis! Schwarze Diamanten waren vorher bestenfalls zum Schleifmedium verarbeitet worden, eine Tatsache, welche die Konkurrenz als erste Reaktion auf den unverschämten Newcomer gerne vor den Medien betonte. «Entsprechend günstig waren die Steine damals zu haben», sagt Gruosi lachend. Heute schmücken sie Halsketten, Ohrringe, Ringe und Armbänder. Ermutigt durch seinen unerwarteten Erfolg, be-

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kam Gruosi Vertrauen zu seiner Intuition. Seine Schmuckkreationen – zu erkennen unter Tausenden – verführen die Kunden und überrascht die Experten immer wieder aufs Neue.

Ein Mann mit Passionen Im Jahr 2000 wollte sich Fawaz Gruosi in die Welt der Uhrmacherei begeben und präsentierte seine allererste Uhr an der Baselworld. Er nannte sie Instrumento N° Uno. Es war nur der erste in einer Reihe von Erfolgen. Dank seinem Ideenreichtum konnte De Grisogono mittlerweile mehr als 20 Uhren-Kollektionen präsentieren. Ein Meisterwerk der Uhrmacherkunst gelang ihm mit der Schaffung der Meccanico dG. Sie war weltweit die erste Uhr mit einer mechanischen Digitalanzeige sowie einem analogen Gesicht, dabei ein erstaunlich komplexer Mechanismus in einem sehr modernen Design. All diese Erfindungen sind Zeugnis seiner unersättlichen Inspiration. «Ich war schon immer erfinderisch», meint er bei unserem Gespräch. «Ich vermeide modische Spielereien, spiele mit den Trends, schwimme manchmal gegen den Strom, höre nur auf meine Inspiration. Alles, was ich um mich herum sehe, in der Natur oder in Alltagsgegenständen, ist eine Quelle der Inspiration», gesteht er. «Ich bin froh, dass meine Produkte nun endlich auch in Zürich erhältlich sind. Zürich und die Bahnhofstrasse sind für uns wichtig. Dank unserem exklusiven Partner Las Serlas können wir nun auch die Wünsche der Zürcher erfüllen.» Aber zurück zu den Uhren. Damit die Meccanico dG eine brauchbare Zusatzfunktion hat, bekam das Zifferblatt eine analoge Anzeige verpasst, die unabhängig vom Digitaldisplay in der unteren Hälfte verstellt werden kann. So kann die Uhr auch eine zweite Zeitzone anzeigen. Entsprechend der Mechanik, die drinsteckt, ist die «Meccanico» voluminös ausgefallen. «Wir haben es geschafft», sagt Fawaz Gruosi laut lachend, «651 Komponenten für eine einzige Komplikation zu verbauen»! Damit hält die «Meccanico» den fünften Platz unter den kompliziertesten Armbanduhren der Welt. Das schlägt sich im Preis von rund 320 000 Franken nieder. 02 | 2012

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BRANDNEU News von der Baselworld Gegen 100 000 Besucher reisen jeweils aus allen Kontinenten nach Basel, um die aktuellen Trends und die neuesten Kreationen zu entdecken. 1800 Unternehmen zeigen ihre Neuheiten und Innovationen. Wir haben uns auf der Messe umgeschaut und zeigen Ihnen einige Höhepunkte. Von Urs Huebscher

1) MILUS – Tirion TriRetrograde Seconds Stahl mit Gold. Milus zeigt ihr Erfolgsmodell in einer neuen Bicolor-Ausführung, die schwarzen Stahl subtil mit Rotgold kombiniert. Ein stilvoller Rahmen für die spektakuläre Show auf dem Zifferblatt.

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2) FREDERIQUE CONSTANT – Limited Edition Zur Feier der 24. Auflage des Carrera Panamericana Autorennens in einer limitierten Auflage von 1888 Stück. Die Kollektion ist voll und ganz von der magischen Welt der Oldtimer inspiriert.

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3) RAYMOND WEIL – Maestro Wie eine gewichtige Note ihren Platz auf den Notenlinien findet, hat die neue maestro Datumzeiger ihren viel beachteten Auftritt in der emblematischen Kollektion des musikbegeisterten Uhrmachers. Die Kollektion maestro symbolisiert gleichzeitig die tiefe Verbundenheit der Gründer- und Eigentümerfamilie des Hauses.

4) MAURICE LACROIX – Masterpiece Lune Rétrograde Die in Stahl geschnittene Lune Rétrograde ist eine Fortsetzung der MasterpieceLinie mit einem vollständig im Haus gefertigten Automatikkaliber.

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5) MAURICE LACROIX – Masterpiece Roue Carrée Seconde Or Rose Die neue Masterpiece ruht auf einer schwarz-braun behandelten Werkplatte, sodass der Kontrast die hypnotische Wirkung des eckigen Rades noch unterstreicht. Kontrastreich auch die Geometrie aus Linien und Kurven. 6) HARRY WINSTON – Histoire de Tourbillon 3 Dies ist der dritte Akt der Histoire de Tourbillon, und er führt die visionäre Kollektion fort. Die Uhr fesselt, ja hypnotisiert den Blick mit den unendlichen Windungen ihres sich ständig drehenden Werkes im Gehäuse aus Weissgold und Zalium®. 7) HUBLOT – Big Bang Boa Bang Nach dem phänomenalen Erfolg der Big Bang Leopard setzt Hublot nun auf Schlangenlook. Wie auch die anderen Kollektion des Hauses verbindet die Big Bang Boa Bang kraftvoll-dynamisches Design mit einer ganz eigenen Bildwelt, dem «Jungle Touch». 8) BULGARI – Papillon Voyageur Die neue Daniel Roth Papillon Voyageur ist eine exklusive Kreation der Haute Horlogerie mit einer für alle Globetrotter unabdingbaren Komplikation: die zweite Zeitzone. Die Ortszeit erscheint in einer 24-Stunden-Anzeige im vertikalen Fenster bei der 12. Die zweite Zeitzone wird über einen Skelettzeiger aus der Mitte angezeigt, der sich, ebenfalls in 24 Stunden, über eine guillochierte Scheibe dreht.

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LIFESTYLE | DESIGN

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9) BLANCPAIN – Villeret Collection 2012 schenkt Blancpain der Collection Villeret eine echte Neuheit mit retrograder kleiner Sekunde, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Dabei bleiben die reinen Linien gewahrt, auch wenn die Marke ihrer klassischsten Kollektion erstmals ein lackiertes Flinkerzifferblatt beschert. Mehrere Schichten durchscheinenden Lacks verleihen dem Zifferblatt unvergleichliche Tiefe. 10) DEWITT – Twenty8-Eight Skeleton Hier kommt die dritte Interpretation des Tourbillons Twenty-8-Eight! Das Kaliber DW8028 ist das erste Manufakturwerk des Hauses, ein echtes Schmuckstück aus Stahl und Gelbgold. 11) CORUM Admiral’s Cup Legend 38 Mystery Moon Ein Perlmuttzifferblatt, das sich um sich selbst dreht und dabei Mond und Sonne bewegt – das ist der meisterliche Clou der neuen Admiral’s Cup für die Damen: Legend 38 Mystery Moon von Corum.

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12) PIERRE DEROCHE – TNT Royal Retro Sapphire Transparenz heisst das Zauberwort, das Werk enthüllt seine Geheimnisse ein wenig mehr und unterstreicht dabei die besondere Originalität dieser spektakulären Komplikation. Saphir und Titan sind Materialien, die sich durch besondere Härte auszeichnen. 13) MAURICE LACROIX – Pontos Die Kollektion Pontos verbindet mit Bravour Schweizer Uhrmachertradition, technische Meisterschaft und modernes Design. Sie verankert den Lauf der Zeit in einem modernen Rahmen und dies mit der ihr gebührenden mechanischen Präzision.

14) BULGARI – Serpenti Die Serpenti von Bulgari hat seit Jahren ihre Spuren in der Welt von Schmuck und Uhren hinterlassen. Dieses Wunderwerk unter den Uhren entfaltet seine durchscheinenden rosa-gold Spuren zweimal um das Handgelenk mit insgesamt 385 Edelsteinen.

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15) CARL F. BUCHERER Patravi TravelTec FourX Eine Uhr, drei Zeitzonen, vier Materialien. Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst auf einem erstaunlich kleinen Massstab. 16) DE GRISOGONO – Tondo Tourbillion Gioiello Die neuste Kreation des Hauses, die Tondo Tourbillon Gioiello, hüllt ihr neues exklusives mechanisches Uhrwerk mit einem dezentriert bei 8 Uhr angeordneten Tourbillon in ein blendendweisses diamantenes Kleid. Die Marke interpretiert erstmals diese grosse Komplikation in einem Zeitmesser für die Frau, und zwar als Vorankündigung einer Trilogie, zu der auch Versionen mit schwarzen und braunen Diamanten gehören. 17) HANHART – Pioneer Stealth 1882 Für seinen 130. Geburtstag, präsentiert die Pioneer Stealth 1882 in zwei Versionen. Dieser neue Zeitmesser ist ein würdiger Nachfolger des legendären Fliegerchronographen der 1930er Jahre. 18) Alpina – Heritage Pilot Bei Alpina ist man stolz diese von dem Design der original Alpina Pilotenuhren aus den 1920er und 1930er Jahren inspirierte Neuinterpretation einzuführen. Einige Designdetails stimmen beinahe vollständig mit dem Originalzeitmesser aus den Alpina Archiven überein: das Taschenuhrwerk mit Handaufzug, das aufklappbare Gehäuse sowie das handapplizierte Markenlogo und die handapplizierten Indexe auf dem Zifferblatt.

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LIFESTYLE | GENUSS

Weintipp des Monats: Viña Bujanda In Rioja Alavesa und Rijoa Alta erstrecken sich auf 120 Hektaren die Parzellen der Bodega Viña Bujanda. Das ist auch der Name einer der fünf Marken, welche die Familien Martinez Bujanda betreiben.

Von Frank Ebinger, Casa del Vino, Zürich

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Fotos: zVg

ede Bodega unterscheidet sich massiv von den anderen, aber eines haben alle gemeinsam: Die Herstellung von Qualitätsweinen der eigenen, in privilegierten Gebieten liegenden Rebstöcke. Dafür legen die Familienangehörigen auch selbst Hand an. Die Reben regelmässig zu mustern, lernte sie Urgrossvater Joaquin Martinez Bujanda., der 1889 mit der Gründung seiner ersten Bodega den Grundstein für die Weindynastie legte. Rioja gehört zu den wichtigsten Weinbaugebieten ganz Europas und ist

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mit 63 500 Hektaren Fläche in der Form eines Gipfelis in den Autonomieregionen. Ein Fluss namens Ebro durchquert es und teilt das Land in die Gebiete Rioja Alta, Rioja Baja und Rioja Alavesa. Von den 20 000 Winzern haben sich die meisten der Tempranillo-Traube verschrieben (zu Deutsch «kleine Frühe») – sie macht den reinrassigen Rioja aus. Je nach Standort der Parzellen ist der Boden der Rioja-Gebiete lehmig, kalkhaltig und rötlich gefärbt. Jedes dieser Merkmale hat Einfluss auf den Geschmack des Weines. Sand, Schluff und Lehm ermöglichen nämlich, dass die Rebe sich wenig nährt, die Weinbeeren klein bleiben und sich das Aroma darin konzentriert. Während die Rioja-Flaschen ein Verschnitt von Garnacha- und Tempranillo-Beeren sind, kommen alle Vina Bujanda-Weine nur mit dem Saft der Tempranillo-Traube aus – und zwar nur mit dem der eigenen Trauben. Sie erzeugen einen langlebigen Wein mit fruchtiger Note.

STECKBRIEF Bezeichnung Viña Bujanda Jahrgang 2007 Produzent Viña Bujanda Klassifikation Tinto Crianza Alkohol Vol % 13.5 Inhalt in cl 75 Traubensorten 100 % Tempranillo Land Spanien, Region Rioja DOCa Vinifikation 12 Monate in 70 %igen amerikanischen und 30 %igen französischen Barricas. Purpurrote Farbe. In der Nase Brombeere, Heidelbeere, Tabak, leicht balsamische Noten. Am Gaumen ein breiter, frischer und seidiger Wein mit viel Frucht, vollmundig, schön strukturiert und einem langen, vollen, fruchtigen Finale.


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LIFESTYLE | FITNESS

Jedem sein eigenes Fitnessstudio

ndlich ist man beim Training unabhängig von Öffnungszeiten und Stundenplänen und kann lästigen Anfahrtszeiten aus dem Weg gehen. Newmoove ist international das erste, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Fitness-Studio im Internet und lässt sich leicht von zu Hause aus bedienen. Ob vor dem Computer oder dem TV, es ist jedem selbst überlassen, wo und wann er trainieren möchte. Das gesamte Kursprogramm ist nach unterschiedlichen Kurslängen (5, 15, 30, 60 Minuten) und Schwierigkeitsstufen strukturiert und ermöglicht jedem, sein Training in den Alltag zu integrieren. Endlich kann man sich auch unbeobachtet an Neues wagen, denn in jeder Kurskategorie gibt es Einsteigerkurse, die genau erklärt werden und im angemessenen Tempo ablaufen. Wöchentlich kommen neue Kurse mit internationalen Toptrainern hinzu und sorgen so für Abwechslung. Ein weiteres Highlight sind die Tanzund Fatburningkurse, die gezielt den Bauch, die Beine und den Po trainieren. Ex-Miss Schweiz, Anita Buri, ist begeistert von Newmoove: «Ich kann zu jeder Tageszeit selbständig zu Hau-

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se trainieren. Es ist eine völlig neue Art sich fit zu halten.» Ihr geht es wie vielen anderen: Oft nimmt man sich etliche Trainingsziele vor und hält sie dann doch nicht ein. Dabei liegt das Problem nicht einmal im Zeitaufwand, sondern im Überwinden des «inneren Schweinehunds». Mit Hilfe integrierter Motivationsmethoden wird dieses Problem angegangen. Am Ende jedes absolvierten Kurses erhält man Bonuspunkte, mit denen man im Shop zu vergünstigten Konditionen einkaufen kann. Ab einer bestimmten Anzahl Punkte gibt es gewisse Services sogar kostenlos. Für Kunden, die ganz spezielle Trainingsziele haben, bietet Newmoove zusätzlich die Möglichkeit, aus mehreren Personal Coaches auszuwählen und sich einen auf die Bedürfnisse massgeschneiderten Fitnessplan erstellen zu lassen. Immer mehr Nutzer wünschen sich effektive Problemzonentrainings, die sich kurzfristig umsetzen lassen. Hat man mal eine Frage, reicht eine kurze Mail an den Trainer, der innert 24h eine Antwort gibt. Der Erinnerungsservice bietet jedem die Möglichkeit, die Kurse in

seinen Kalender einzutragen und sich per Mail oder auch per SMS an die geplanten Trainingseinheiten erinnern zu lassen. Viele Kurse beginnen unter anderem mit der Auswahl des Trainingsortes und ermöglichen es, die geeignete Atmosphäre für sein Training zu schaffen. Man entscheidet also selbst, ob man am karibischen Strand, in den Sanddünen der Sahara oder am Steg eines kristallklaren Waldsees trainieren möchte und kann dies bei jeder Trainingseinheit erneut auswählen. Die einfache Navigation auf der Seite ermöglichen es jedem Nutzer schnell zum gewünschten Kurs zu gelangen. Während einer Woche können alle Services und Kurse gratis getestet werden. Danach ist man schon ab einem Mitgliedsbeitrag von 9.90 Franken pro Monat dabei und kann flexibel vor dem Notebook, PC oder vorm Fernseher trainieren. www.newmoove.ch 02 | 2012

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Newmoove, der neue internationale Fitnesstrend, bietet 250 Kurse von Yoga über Pilates und Body Shape bis hin zu Age Fitness und Schwanger fit. Für Leute, die keine Zeit und Lust haben, ins Fitnessstudio zu gehen oder nicht immer mit derselben DVD trainieren wollen, ist Newmoove eine attraktive Lösung. Das findet auch Ex-Miss Schweiz Anita Buri.


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LIFESTYLE | NEWS

Season Opening Ausstellung und Probefahrten mit individuellen Design-Motorbooten und Premium-Sportwagen – das ist das exklusive Programm am 23. März von 16 bis 20 Uhr und am 24. und 25. März von zehn bis 18 Uhr in der Bellerivestrasse 264 in Zürich.

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Fotos: zVg

nd wieder heisst es «Fazination pur – rund um und auf dem Zürichsee». Das innovative Werft-Team von Ganz Boats hat sich dieses Jahr wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Zusammen mit starken Partnern wie der Krähenmann Autocenter AG, Mostes (Italienische Sportboote), Louis Roederer Champagne und Kunst von Forcolors erwartet die Besucher volles Programm

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an allen drei Tagen. Nach der Begrüssung an der Champagner-Bar gibt es viel zu erleben: Es werden die neuesten Modelle von Ganz Boats, Cobalt Boats und Mostes gezeigt. Als Highlight gibt es das aktuelle Rennboot der Weltmeister-Familie Mostes mit einem V12 Lamborghini Motor und 700 PS aus der Endurance-Klasse zu bestaunen, was man nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Ebenso wie bei den Motorbooten werden auch Test-Drives mit Sportwagen von u.a. Maserati angeboten. Die künstlerische Ausgestaltung der WerftLocation übernimmt Forcolors – Martina Huber zeigt eindrucksvolle Lichtbilder aus ihrer aktuellen Serie. Unvergessliche Stunden mit Individualität auf höchstem Niveau warten auf die Besucher.

INFOS ÜBER GANZ BOATS Ganz Boats baut als heute einzig verbliebene Stadtzürcher Werft eigene Motorboote. Seit 1989 werden auf dem Werftgelände am Tiefenbrunnen Schiffe gebaut. Die Erfahrung aus fast 40 Jahren Bootsbau erfuhr in den letzten sechs Jahren aufgrund eines Generationswechsels einen dynamischen Um- und Aufschwung. Mathias Ganz, Geschäftsführer, Gründer und Entwickler von Ganz Boats begann zusammen mit einem jungen, innovativengagierten Team Motorboote zu bauen. Ganz bewusst ging man von Anfang an neue Wege und entwickelte zeitgemässe Lösungen für die heutigen Anforderungen an moderne und einzigartige Motorboote. Nach der erfolgreichen Markteinführung der OVATION6.8 vor über drei Jahren konnte 2011 die Markteinführung der neuen sportlichen OVATION6.0 gefeiert werden. Ein Sportboot, das ebenso wie die grössere Schwester, schiffsbauerisches Handwerk und bewährte Schweizer Qualität mit visionärer innovativer Technik und einem zeitlosen und zugleich modernen Design verbindet. Und die Entwicklung geht weiter: Ende 2011 wurde bereits mit der Konstruktion und dem Design der zukünftigen noch grösseren Ovation8.8 begonnen. www.ganzboats.ch, www.ganzyachting.ch


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MESSE FÜR

WOHNEN, HAUS UND GARTEN 29. MÄRZ – 1. APRIL 2012

EULACHHALLEN WINTERTHUR

DO 14 – 20 Uhr l FR 14 – 21 Uhr l SA 12 – 21 Uhr l SO 10 – 18 Uhr WOHGA-WINTERTHUR.CH

Ausstellung Mühle Niederuster: Sonnenbergstrasse 11, 8610 Uster, Tel. 058 944 58 88 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12/13-18 Uhr und Sa 9-13 Uhr Ausstellung Brunau Zürich: Allmendstrasse 7, 8002 Zürich, Tel. 058 944 58 68 Öffnungszeiten: Mo-Fr 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung

Lösung, Leistung, Leidenschaft - seit 150 Jahren. www.lenzlinger150.ch Lenzlinger Söhne AG, Grossrietstrasse 7, 8606 Nänikon/Uster, Tel. 058 944 58 58, pt@lenzlinger.ch


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Audi

News aus Genf

Toyota

Wie keine andere Messe steht der Automobilsalon f端r Studien, Exoten, Supersportler und Kleinserienmodelle. Ein Neuheiten-Querschnitt.

Volkswagen

Von Urs Huebscher Fotos: zVg

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LIFESTYLE | AUTO

Audi Audi RS4 Avant: Audis Kombi-Kanone kehrt zurück. Als Premiere gibt es den Audi A3, Audi RS5 Cabrio, den neuen Allroad Quattro und die Studie Sportback.

Ford Mondeo angriffslustig, Kuga grimmig. Ford präsentierte den neuen Mondeo, der 2013 kommen wird, und die zweite Generation des Kompakt-SUV Kuga, dessen Verkaufsstart ebenfalls für nächstes Jahr angesetzt ist.

Toyota

Ford

Toyota stellt die Verjüngung seiner Produktpalette eindrucksvoll unter Beweis. Der Yaris Hybrid, ist der erste Kleinwagen mit Vollhybridantrieb im europäischen B-Segment. Ihr Debüt in Genf gab auch die Ultraleichtbau-Vollhybridstudie FT-Bh. Europapremiere feiert der GT 86. Der NS4 steht für die nächste Generation von Plug-in-HybridFahrzeugen. Er verbindet die innovative und erneut weiterentwickelte Antriebstechnik mit modernem Design und hochwertiger Anmutung.

Lexus Lexus zeigte erstmals in Europa die Designstudie LF-LC, ein 2+2-sitziges Sportcoupé mit Hybridantrieb, das auf der letzten Detroit Motor Show bereits mit dem EyesOn Design Award als bestes Concept Car ausgezeichnet wurde. Der von einem hoch entwickelten Lexus Vollhybridantrieb angetriebene LF-LC steht als ganz auf den Fahrer zugeschnittenes Fahrzeug für ein neues, sportlicheres Image und deutet zugleich eine mögliche Richtung für das zukünftige Design der Marke Lexus an.

Lexus

Volkswagen GTI und Cabrio, diese Kombi gab es bei VW noch nie. Das neue VW Golf GTI Cabrio feierte seine Premiere. Den Up gibt es demnächst auch als Viertürer. Weitere Neuheiten sind der E-Bugster und der Jetta Hybrid.

Mitsubishi Der japanische Autobauer hat den SUV Outlander komplett neu entwickelt.

BMW

Mitsubishi

BMW hat dem X6 ein Facelift spendiert. Neben kleineren optischen Retuschen und einer M Sport Edition kommt auch der neue, 381 PS starke Tri-Turbo-Diesel im BMW X6 M50d zum Einsatz. Nach Cabrio und Coupé darf die 6erBaureihe weiter wachsen. Mit dem BMW 6er Gran Coupé stossen die Bayern erstmals ins Segment der viertürigen Coupés vor, das Wettbewerber schon lange beackern. Im BMW M6 als Coupé und als Cabrio findet der famose 4,4Liter-V8-Biturbo-Motor Platz.

Mini Eine neue Variante des Erfolgsmodells: der Mini Clubvan. Weitere Infos bei Ihrem Fachhändler: www.titan.ch, www.autowelt.amag.ch, www.garagezuerichnord.ch

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Faszination

GOLF Früher war Golf nur der wohlhabenden Gesellschaft vorbehalten. Das hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Golf ist heute dank zahlreichen, neuen Übungsanlagen auch im Kanton Zürich ein Breitensport. Was ist denn so faszinierend am Sport mit dem kleinen weissen Ball, dass, mal angefangen, die meisten Menschen vom «Golfvirus» infiziert werden? Von Urs Huebscher

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olf ist grundsätzlich eine gesundheitsfördernde Sportart für Jung und Alt, bei jedem Wetter und das ganze Jahr über zu betreiben, allein oder zu mehreren, als Freizeitgestaltung oder als intensive sportliche Betätigung, ja sogar als Leistungssport. Einfach ausgedrückt geht es beim Golf darum, den Ball nacheinander in 18 Löcher mit möglichst wenig Schlägen unterzubringen, indem man den Ball mit jeweils einem der 14 Schläger spielt. Nachdem man den Ball 18-mal eingelocht hat, addiert man seine Ergebnisse an den einzelnen Löchern und erhält so das Endergebnis, das oftmals zu hoch ausfällt. Je niedriger der Score, desto besser das Spiel. Das ist Golf. Nur darum geht es. Das Spielerische am Golf ist die Tatsache, dass es eine ganze Weile dauert. So dauert eine 18-Loch-Runde im Schnitt vier Stunden. Es sind die vielen äusseren – und zahl-

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reichen inneren – Einflüsse, die das Unterfangen so interessant machen. Da sich das Ganze in der Natur abspielt und man die Parcours zu Fuss bewältigt, hat der Spass auch seine gesundheitsfördernden Pluspunkte. Der Körper wird ganzheitlich trainiert und man verbrennt rund 1200 Kalorien, die Belastung des Herz-Kreislaufs ist niedrig, aber konstant. Bei einem korrekten Abschlag werden so 124 Muskeln im Körper tätig. In der Regel beginnt man das Spiel langsam, entscheidet umsichtig und denkt an nichts anderes, als an den Schlag. Golf ist ein Spiel, das die volle Konzentration bedingt. Nur der Spieler allein entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Spiel, Sport oder Musse – man spielt überall nach den gleichen Regeln und auf den gleichen Golfplätzen, obwohl es auf der ganzen Welt keine zwei Parcours gibt, die identisch sind.


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LIFESTYLE | SPORT

Zürcher ASGI-Partner Das sind Clubs, mit denen der Verband eine Vereinbarung abgeschlossen hat. Die Bedingungen sind für alle Besucher gleich. Golfclub Bubikon Die Anlage im Zürcher Oberland mit ihren dazugehörenden Übungsanlagen und der Golfschule biete die ideale Einstiegsmöglichkeit in den Golfsport. Der 9-Loch-Platz mit 2000 Metern Länge ist eher kurz, aber anspruchsvoll:

Wasserhindernisse und Schräglagen verlangen einiges an Präzision. www.swissgolfbubikon.ch

Golf Winterberg Lesen Sie mehr auf der folgenden Doppelseite.

Zürcher ASGI-Welcome-Partner

Fotos: www.heritageletelfair.mu

Welcome-Clubs heissen ASGI-Mitglieder auf ihren Anlagen willkommen. Golf Kyburg

Schloss Goldenberg

Auf Golf Kyburg (Kemptthal) bewegt man sich auf den ehemaligen Rossweiden der stolzen Kyburg. Eingebettet in eine friedliche Waldlichtung erweist sich die Anlage mit dem 18-HoleChampionship-Course aber nicht als historisch, sondern als zukunftsweisend. Die ausgebauten Übungsanlagen mit Driving Range sowie Putting- und Pitching-Greens bringen die Spieler in Schwung. www.golf-kyburg.ch

Hoch auf dem Goldenberg (Dorf) bildet ein Teil der einstigen Schlossanlage das Clubhaus des Golfclubs Schloss Goldenberg. Das Schlossgelände reicht weit über die Anhöhe und ist umgeben von Rebbergen und Weideland. Der ruhige 18-Loch-Platz ist rund um den Goldenberg angelegt und bietet nebst einmaliger Aussicht einen abwechslungsreichen Parcours.

Golfpark Otelfingen/ Golfclub Lägern

Golf Unterengstringen

In der reizvollen Gegend des Furttals ist der Golfpark Otelfingen zu Hause. Die Anlage ist, trotz ihrer Nähe zu Zürich, ruhig und abgeschieden gelegen. Es gibt viel Wasser, Tümpel und Teiche, dafür wenig Bäume und Wald. Durch spannende Modellierungen erhält jede Spielbahn ihren eigenen Charakter. Der im Jahre 2000 gegründete Golfclub Lägern geniesst Spielrecht im Golfpark. www.golfotelfingen.ch

www.schlossgoldenberg.ch

Mitten im herrlichen Limmattal befindet sich der 9-Loch-Meisterschaftsplatz. Der Par-70-Golfplatz kann während elf Monaten, aufgrund des milden Klimas an der Limmat, bespielt werden. Durch die Rekonstruktion alter Flussarme und Bachläufe wurden nicht nur für Golfspieler attraktive Wasserhindernisse gewonnen, sondern auch Lebensräume für Tierarten und Pflanzen geschaffen. www.golf-unterengstringen.ch 02 | 2012

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Für Anfänger und Profis Golf ist zu einem festen Bestandteil des Freizeit verhaltens geworden. Ein Golfzentrum im Kanton Zürich an schönster Lage, das näher liegt, als man denkt und bei gutem Wetter eine herrliche Sicht auf die Ostschweizer Alpen bietet – ist Winterberg. Von Urs Huebscher

Abseits vom Verkehrslärm, aber gut erreichbar, bietet Winterberg vielseitige Spiel- und Übungsmöglichkeiten.

Nicht nur Anfänger, auch gestandene Spieler wissen längst, dass hin und wieder eine ergänzende Golflektion mit einem professionellen Golflehrer nützlich sein kann; und Anfänger lassen sich am besten von einem echten Profi einführen. Deshalb hat Winterberg vier eigene Trainer.

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LIFESTYLE | PORTRÄT

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ehn Autominuten von Zürich, Winterthur oder Kloten entfernt, leicht erhöht über dem Dorf Winterberg wurde im Jahr 2003 aus privater Initiative ein Golftraum verwirklicht. Ob versierte Golfspielerin oder Golfspieler, ob Anfängerin oder Anfänger, hier finden alle das ideale Spiel- und Übungsgelände. Auf einem Hochplateau gelegen, bietet der 9-Loch-Platz sowie die grosszügig angelegte Driving-Range ein herrliches Alpenpanorama. Von Sonnenaufgang bis zum Einbruch der Dunkelheit wird auf der DrivingRange gespielt. Für die 9-Loch-Anlage kann täglich ab 8 Uhr

eine Teetime gebucht werden. Die Anlage gilt als sehr schöner, fairer, aber auch anspruchsvoller Platz. Golf zu spielen heisst, einen Ball durch aufeinander folgende Schläge vom Abschlag ins Loch zu bugsieren. Der Spieler benützt dafür verschiedene Schläger. Je weniger Schläge ein Spieler benötigt, desto besser. Um Golf auf einem Golfplatz spielen zu dürfen, muss man im Regelfall zuerst eine theoretische und praktische Prüfung (Platzreifeprüfung) bestehen. Dabei gilt es zu zeigen, dass man sicher und korrekt auf dem Golfplatz auftreten und den Ball im Spiel halten kann. www.golf-winterberg.ch

Die Anlage gilt als sehr schöner, fairer, aber auch anspruchsvoller Platz.

Fotos: www.golf-winterberg.ch

1) Golflehrer bringen Begeisterte entscheidende Schritte weiter. 2) Saal mit grosser gedeckter Terrasse. 3) See mit Sandstrand – Exklusive Lokalität für Events und das direkt am Golfplatz. 4) Traumhafte Sicht auf die Ostschweizer Alpen.

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Erholung von der Jagd des Lebens Die fünf Sterne des von der Familie Pfurtscheller geführten Jagdhofes im Tiroler Stubaital stehen für herzliche Gastlichkeit in einem Ambiente, das keine Wünsche offen lässt. Von Urs Huebscher

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erien im Jagdhof sind wie ein Nachhausekommen. Seit mehr als drei Jahrzehnten pflegt die Familie Pfurtscheller die Faszination eines mittlerweile legendären Stils, begleitet von der imposanten Naturschönheit der Stubaier Berge. Im Jagdhof herrscht eine einzigartige Atmosphäre: Wohlfühlen, private und individuelle Gastfreundschaft sind hier nicht nur Schlagworte, sondern Anliegen und Verpflichtung. Das persönliche, angenehme Ambiente umfängt mich

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schon beim Betreten des Hauses – der Jagdhof ist ein Refugium.

Tradition und Style In den siebziger Jahren haben Leo und Margot Pfurtscheller das Hotel Jagdhof eröffnet. Heute leitet Sohn Armin zusammen mit Frau Christina das beliebte, mit fünf Sternen dekorierte Haus. Wie schon die Eltern kümmern sich die beiden umsichtig um das Wohlbefinden der Gäste in gehobener, luxuriöser, dabei doch natürlicher Gastlichkeit. Das Hotel besticht durch seine behagliche Atmosphäre mit Charme und Wärme. Alle 70 Zimmer (150 Betten) sind mit heimeligem Holz, aufwändigem Komfort und vielen liebevollen Details Refugien zum Wohlfühlen. Wenn man die Fenster öffnet, um die herrliche Luft hereinzulassen, hört man das Rauschen des Bächleins und blickt fasziniert auf den zum Greifen nahen Gletscher – ein Naturereignis. Geniesser kommen in Küche und Keller auf ihre Kosten. Die mit einer Haube prämierte Gourmetküche des Hotels ist weit über die Grenzen des Stubaitals bekannt. Vom Frühstück an bis nach Mitternacht werden die Gäste mit kulinarischen Hochgenüssen verwöhnt. Ganz gleich, ob mit Luxus pur oder lieber mit einfacher oder gar deftiger Küche. Erwähnenswert


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Fotos: zVg

LIFESTYLE | TRAVEL

sind die erlesenen feinen Naturprodukte, die direkt beim heimischen Bauern bezogen werden. Vor allem beim Frühstück geraten die Gäste ins Schwärmen: selbstgebackenes Bauernbrot in vielen Sorten, Bauernbutter, hausgemachte Marmeladen, köstliche Kuchen, Krapfen und Spezialitäten wie «Kiacheln». Natürlich sind die gerührten Joghurts, der Ziegenfrischkäse und die würzigen Bergkäse. Und weiter geht’s mit Wildbret aus dem eigenen Revier, Lamm aus der Schafzucht von Senior Leo Pfurtscheller und vielen regionalen Köstlichkeiten, die dem verwöhnten Geniesser neben abwechslungsreichen, täglich wechselnden Menukarten geboten werden. Herauszuheben ist Armin Pfurtschellers Weinkeller. Hier kann man beeindruckende Stunden bei grossen oder einfach faszinierenden Weinen, internationalen Spitzenqualitäten und erstklassigen Jahrgängen erleben. Die stimmungsvollen Gewölbe laden zum Verweilen ein.

wohl im Tirol führende Beautybereich, der internationalen hohen Ansprüchen gerecht wird sowie 2000 Quadratmeter Wellnessareal auf höchstem Niveau. Armin Pfurtscheller hat früh erkannt, dass die Welt der Berge noch Platz lässt für andere Formen der Erholung. Zusammen sind sie eine wunderbare Symbiose. So schuf er im Jahre 1999 nach seinen eigenen Vorstellungen die «Jagdhof’s Vitalwelt», eine einzigartige Wellness-Oase. Auf 2000 Quadratmetern ist ein Reich der Sinne entstanden, das keinen Wunsch offen lässt. Es wurde kurz nach der Eröffnung 2000 mit dem Spa-Award Europe ausgezeichnet. Das Angebot ist ausgesprochen grosszügig: Vitalwelt Jungbrunnen mit Unterwassermusik, Ruhezone mit Wasserbetten unter Sternenhimmel, Aqua Meditation, Tepidarium, Laconium, Zisterne, Kräuterbadl, Kneipp-Rondell, Sole-Inhalationsgrotte, Amethystendampfbad, Tiroler Schwitzstube, Eiskristallturm, Fussmassagebecken, Gradierwerk, Wilderer Sauna mit offenem Feuer, idyllischer Saunagarten, Erlebnisduschen, Erlebnishallenpool mit Wasserschlössl, ganzjährig beheiztes Freischwimmbecken mit Felsenwasserspiel, Hot-Whirl-Pool im Freien, Wintergarten mit Gletscherpanorama… Göttliches verheisst «Diana’s Beautywelt». Ein ganzheitliches Angebot vereint mit dem Wissen und der Erfahrung kompetenter Therapeuten öffnet neue Horizonte mit Qualität auf allerhöchstem Niveau. Das Spektrum reicht von hawaiianischen Tempelmassagen, indianischen Steintherapien, thailändischen Yogamassagen bis zu indischen Kopf- und japanischen Energiemassagen. Auch die Sanshui Zeremonie ist zu empfehlen: Nach traditionellen Überlieferungen asiatischer Heiler konzipiert und mit neuesten Erkenntnissen der Aromatherapie kombiniert, stärkt Sanshui die körpereigenen Energien und weckt ureigene, natürliche Kräfte durch sanfte Tiefenentspannung. Diese Zeremonie vertraut dem Zusammenspiel der fünf asiatischen Elemente Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz sowie auf die Wahrnehmung der fünf Sinne. Das Spa-Hotel Jagdhof liegt am Rande von Neustift im Stubaital inmitten der idyllischen Tiroler Bergwelt und ist in zirka dreieinhalb Stunden ab Zürich zu erreichen. Rund um das Hotel lockt eine prachtvolle Landschaft mit Wiesen, Bächen, Wäldern, eingerahmt von imposanten Bergen. Höhepunkt des Panoramas ist der über 3000 Meter hohe Stubaier Gletscher – das grösste Ganzjahres-Ski-Gebiet Österreichs. ww.hotel-jagdhof.at

Beauty- und Vitalwelt Die fünf Cs, die ausschließlich von Relais & Chateaux vergeben werden, zeichnen den Jagdhof aus für Charme, Calme (Ruhe), Courtoisie (Höflichkeit), Caractère und Cuisine. Dazu gesellen sich aber der 02 | 2012

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AUSTARIERT! +

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Faszinierende Tauchreisen im Roten Meer.

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LIVING | OUTDOOR-SPECIAL

Leben im Garten Mit der Giardina vom 14. bis 18. März 2012 erwacht der Frühling. Der wichtigste Treffpunkt für Outdoor-Freunde steht neu unter dem Thema «Leben im Garten». Rund 290 Aussteller präsentieren traumhaft konzipierte Gartenlandschaften von romantisch bis modern, intelligente Bepflanzungskonzepte, Terrassen- und Living-Szenarien.

INFOS 14. bis 18. März 2012 Ort: Messe Zürich Öffnungszeiten Mittwoch/Donnerstag 9–20 Uhr GiardinaFRIDAY 9–22 Uhr Samstag/Sonntag 9–18 Uhr

Foto: zVg

Von Urs Huebscher

Spürbar ist der Trend zu Sinnlichkeit, organischen Formen, Geborgenheit und Wohlbefinden. Auf der Giardina werden Natur und Urbanität individuell und avantgardistisch in Szene gesetzt, was von einer Vielzahl hochkarätiger und kulturaffiner Besucher geschätzt wird. Trends werden gezeigt und beeindruckende Sonderpräsentationen schaffen regelmässig neue Massstäbe. Der moderne, oft hektische Alltag beeinflusst zunehmend die Gartengestaltung. Aussenflächen bieten Raum zum Entspannen und Gärtnern, zum Spielen und Feiern. Für viele Menschen ist der Garten heute der ideale Rückzugsort – und wird dadurch zum erweiterten Wohnraum. Gärten werden wieder gelebt. Sie sind mehr als designte Objekte und bieten aktiven Genuss in zahlreichen Situationen des täglichen Lebens. Auf mehreren Tausend Quadratmetern bringen Landschafts- und Gartenarchitekten wahre Gartenoasen zum Blü-

hen. Aussergewöhnliche Beispielgärten liefern Ideen, selbst wenn der Raum begrenzt ist. Sie zeigen Inspirationen vom grossflächigen Traumgarten bis zur kleineren Terrassensituation im städtischen Wohnumfeld. Die harmonische Verschmelzung von hochwertigem Gartendesign und Ästhetik entführt den Betrachter in eine sinnliche Welt.

Sichtschutz im Trend Individuell gestaltete Gärten sind ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Ob Designfreund, Ästhet, Geniesser oder Naturmensch: Ein Garten soll und kann jedem den Raum zur kreativen Entfaltung bieten. Dabei ist das Bedürfnis nach Abgrenzung und Privatsphäre nicht zu unterschätzen. Im Markt nimmt die Nachfrage nach Sichtschutz als Designund Gestaltungselement stetig zu. Sichtschutz wird daher auch von vielen Ausstellern aufgenommen und kreativ umgesetzt. 02 | 2012

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Die Terrasse als

Foto: www.silvedes.ch

ERLEBNISRAUM Ein durchdachtes Terrassenkonzept verbindet eine spannende Raumaufteilung mit wirkungsvoller Gestaltung und stimmige Kontraste mit langfristiger Praxistauglichkeit. Wer jetzt die Planung in die Wege leitet, kann bereits bei den ersten Strahlen der Fr端hlingssonne die neu geschaffene Terrassenwelt geniessen. 80 | attika

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LIVING | OUTDOOR-SPECIAL

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eute hat sich der Trend zu verdichtetem Bauen potenziert. Da ist es wichtig, sich schon beim Kauf oder Bau einer Liegenschaft Gedanken zu machen, wie die Terrasse eingerichtet werden könnte. Neben Gartenmöbeln und Co. sind vor allem Pflanzen das A und O. Nur so kann aus der exponierten Terrassensituation auch eine Oase werden. Pflanzen sind Sichtschutz, Windfang, Blütenträger, Naschgelegenheit, Raumteiler, Duftspender, Gestaltungselement und im Sommer Schattenspender.

Zunächst sollten die Flächen, Tragfähigkeiten, Längen, Masse, Zugänge und Fenster der Terrasse in einen Grundriss eingezeichnet werden. Zentral dabei ist, in welche Richtung die Terrasse ausgerichtet ist. Zudem sollte schon in der Zeichnung die Möblierung mitgedacht werden. Auf der so entstandenen Übersicht gilt es, Freiräume zu ermitteln und die Gestaltung zu konzipieren: Sollen die Bodenplatten aus Naturstein sein oder soll lieber Holzrost gelegt werden? Platz sollte auf jeden Fall für bepflanzbare Gefässe gelassen werden. Bei bereits vorhandenen Terrassen ist es ein Leichtes, die Bodenplatten teilweise mit Kies oder Holz zu bedecken. So verändert man schon mit wenigen Handgriffen die Optik.

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Fotos: www.bacher-gartencenter.ch

Aller Anfang ist leicht


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Foto: zVg

LIVING | OUTDOOR-SPECIAL

INFOS www.silvedes.ch www.meier-ag.ch www.terrassengestaltung.ch www.bacher-gartencenter.ch

Foto: www.silvedes.ch

Für jede den passenden Topf Bepflanzungen werden auf Terrassen und Dachgärten in Gefässe gesetzt. Hier gibt es enorme Auswahl an Farben und Formen. Pflanzgefässe können in zentimetergenauen Längen für kleine Nischen verwendet oder angepasste Gefässhöhen entlang einer Brüstung eingeplant werden. Der Pflanzen sind keine Grenzen gesetzt: Hausbäume, Gräser, Gehölze, Bonsai, Stauden, Rosen. Oft haben «Terrassenherren» Hemmungen, ihren Rückzugsort einem Garten gleich zu bepflanzen. Es kommt aber gar nicht darauf an, ob Freiflächen unterbaut sind oder nicht. Wichtiger noch sind die Witterungseinflüsse. Nicht jeder Standort ist für jede Pflanze geeignet.

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Die Schrägrollladen für aussergewöhnliche Fensterformen und Wintergärten

Ort der Behaglichkeit Ein Sitzplatz für den Morgenkaffee, eine grosszügige Tafel für Familienfeste, oder ein geschützter Bereich zum Relaxen und Entspannen: Integrierte Sitzplätze und Ruhezonen laden zum Verweilen ein und machen den Aussenwohnraum vielseitig nutzbar. Bei den verwendeten Materialien sollte man darauf achten, dass sie Wind und Wetter trotzen. Im Winter erscheinen Terrassen oft karg und ungenutzt. Das muss aber nicht so bleiben: Lichtakzente inszenieren den Aussenbereich, wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind. Das sind Lichtblicke, die den Wohnraum um eine Dimension erweitern.

Auf «Los», geht’s los All dies muss nicht mehr im Land der Träume bleiben. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um loszulegen. Wem die Eigenregie zu viel ist, der sollte sich nach einem Gestalter umsehen, der Wünsche von den Augen ablesen kann und ein Händchen fürs Individuelle hat.

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LIVING | OUTDOOR-SPECIAL

NEUE

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AUSSENWELTEN Mit diesen Möbeln wird Ihr Garten, Balkon oder Ihre Terrasse zu einem wunderbaren Ort. Zusammengestellt von Urs Huebscher 1) Dieses Liegebett von Mazuvo ist ein Hingucker und eine Wohlfühl-Insel zugleich. Foto: www.wohnschreinerei.ch

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2) Um den erdigen Aspekten der Natur Ausdruck zu verleihen, wurde die Serie Natural von Keramikland ins Leben gerufen. Der harmonische Anblick, die Farben, Schattierungen und Tiefen ermöglichen eine vielseitige Verwendung in allen Wohnbereichen. Foto: www.keramikland.ch

3) Die Tischgruppe Batang von Mazuvo: Einfache Linien, schlichte und traditionelle Formen. Diese klassische Tischund Bankgruppe wirkt durch die Recycling-Optik sehr natürlich. Foto: www.wohnschreinerei.ch

4) Die Cane-Line-Welt folgt dem Trend der Zeit, die Qualität und den Komfort des Wohnzimmers ins Freie zu verlegen. Qualität und Komfort sind die Kennzeichen, ganz gleich, ob es sich um transparentes Geflecht oder hochtechnologisches Tex-Material handelt. Foto: www.cane-line.com

5) Eine weitere Dedon-Premiere sind die Outdoor-Wohneinheiten City Camp. Nomaden und Gartenfreunde finden dank den mit Vorhängen ausgestatteten Liegen, Sofas und Schaukeln überall auf der Welt ein Refugium. Foto: www.hauserliving.ch

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LIVING | OUTDOOR-SPECIAL

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6) «Gutes Design schafft ein neues Bewusstsein für Konsum, in dem das Sein wichtiger ist als das Haben», sagt Jean-Marie Massaud. Der französische Designer hat für Dedon Seax den leichten und bequemen Klappstuhl entworfen. Foto: www.hauserliving.ch

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7) Nebst ihrem klaren, schlichten Design bietet die Lounge Sitzkomfort und höchste Qualität. Bei der ökologischen Schweizer Produktion wird edler Chromstahl kombiniert mit witterungsbeständiger Thermoesche. Foto: www.aba-garden.ch

8) Das originelle Chromstahlgestell der Bankgarnitur bietet Beinfreiheit beim Ein- und Aussteigen. Die Tischplatte kann aus verschiedenen farbigen Kunstharzen ausgewählt werden. Foto: www.aba-garden.ch

9) Die Übertöpfe, Vasen und Hocker aus der Kultkollektion Babylon bilden die perfekte Ergänzung zu Dedons Konzept des Outdoor-Wohnzimmers. Babylon ist minimalistisch und zugleich höchst ausdrucksvoll. Foto: www.hauserliving.ch

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10) Bei der neuen Garnitur kann der Kunde die Tischplatte auswählen. Sei es ein witterungsbeständiges Holz wie Thermoesche und Akazie, oder Glas und Kunstharz in vielen Farbvarianten. Die Möbel werden in der Schweiz im ABA Amriswil, einer sozialen Institution, gefertigt. Foto: www.aba-garden.ch

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12 11) Eine Dedon Kollektion, die an Geradlinigkeit kaum zu Ăźberbieten ist: Soho â&#x20AC;&#x201C; mit klaren Linien, Reinheit in der Form und Konzentration auf die notwendigsten Elemente. Foto: www.hauserliving.ch

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12) Im Lounge-Bereich bietet MU von Dedon unendliche MÜglichkeiten fßr Sitzkombinationen in einem so eleganten und anspruchsvollen Design, dass es sich auch hervorragend fßr Innenräume eignet. Foto: www.hauserliving.ch

13) Nach einer Entwicklungsphase von fast drei Jahren ist die neue Dedon Tribeca ein Triumph technologischer Innovationen.

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Foto: www.hauserliving.ch

14) Eine so elegante und instinktsichere Idee wie der Nestrest Hanging Lounger von Dedon braucht keine langen Erklärungen. Mit Platz fßr vier Personen ermÜglicht das architektonische Kunstwerk einen 360-Grad-Ausblick. Foto: www.hauserliving.ch

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15) Die Summerland-Kollektion von Dedon ist eine kunstvolle Kombination aus Klassik und Moderne: spitz zulaufende Linien, grazile Kurven und sanft gewĂślbte Armlehnen. Foto: www.hauserliving.ch

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Umweltschonender Badespass ist in der heutigen Zeit nicht mehr an eine bestimmte Optik gebunden. Das Schweizer Label eco-pool der Abderhalden Gartenbau AG engagiert sich für naturnahen Schwimmbadbau und das Ziel, mit möglichst wenig Eingriffen in die Natur einen maximalen BiopoolBadespass zu erzielen. Was bietet Ihnen eco-pool? – Biologisch gereinigtes Badevergnügen in einem Naturpool – Schwimmbadbau mit minimalem Stromverbrauch bei maximalem Badespass – Unterschiedliche Biopool-Typen mit ausgeprägter Arten- und Pflanzenvielfalt sowie höchsten Ansprüchen an Reinheit und Komfort – FLORA für den Naturliebhaber mit Arten- und Pflanzenvielfalt – ECO, der Pool für höchste Ansprüche in Reinheit und Komfort – ECO FLORA, der Pool für höchste Ansprüche inmitten der Natur – Sämtliche Typen gibt es auch als Bausätze – Sorglos-Pakete für gesicherte Qualität beim Schwimmbadbau – Umbau von bestehenden Badeanlagen – Gestaltung von Hallen- und Freibäder sowie privaten und öffentlichen Wellnessanlagen

Die Beckengestaltung bietet zahlreiche Möglichkeiten. Bei höchsten Ansprüchen an Reinheit und Komfort kann mit herkömmlichen Fertigbecken gearbeitet werden, ebenso sind auch Chromstahl- und Betonpools möglich. Naturliebhaber, die auf Arten- und Pflanzenvielfalt Wert legen, werden eher den eco-pool FLORA in einem gemauerten Natursteinbecken oder Holzbecken ins Auge fassen. Zwei Optiken – zwei ökologische Lösungen Der eco-pool FLORA ist ein Biopool ohne Umwälzung. Er bietet Platz für Artenreichtum und Pflanzenvielfalt mit grossem Regenrationsbereich. Fische sind bei diesem Naturpool nicht vorgesehen, da sich zwischen den einzelnen Gruppen ein biologisches Gleichgewicht einstellen soll. Sehr wohl können jedoch Lurche und andere Amphibien in diesen Schwimmteich Typ integriert werden. Die Wasserrei-

Ganzjähriger Bio-Badespass Wenn Sie das ganze Jahr über den Bio-Badespass geniessen möchten, können Sie den eco-pool Typ ECO oder ECO PLUS durchaus auch indoor bauen. Der Ecopool kann geheizt werden und technisches Zubehör wie Abdeckung, Gegenstromanlage etc. sind problemlos möglich. Gerne beraten wir Sie persönlich bei Ihrem Projekt vor Ort oder besuchen Sie unseren Showgarten an der Giardina mit dem Motto «Natürlich – Elegant». Dort zeigen wir Ihnen einen eco-pool ECO PLUS mit einem Chromstahlbecken und allen möglichen technischen Raffinessen, welche vom Smartphone aus steuerbar sind und ein FLORA mit Holzbecken. www.abderhalden.ch 02 | 2012

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Umweltschonender Badespass

nigung des Biopools FLORA wird durch das natürliche Nahrungsnetz erreicht, dieses arbeitet effizient ab einer Wassertemperatur von 18° Celsius. Ein stabiles, biologisches Gleichgewicht ist bei jedem eco-pool vorhanden. Da die FLORA-eco-pool Typen allergisch auf Bewegung, Windrosen und dergleichen reagieren, ist bei der Bauweise dieses Schwimmteichs einiges zu beachten. Die fliessenden Gewässer haben kein Problem mit der Strömung, jedoch ist auf die Anströmung zu achten. Beim eco-pool ECO wird mittels eines Skimmers die Oberflächenströmung erzeugt. Zu beachten ist bei diesem Schwimmteich, dass ein Skimmer im Poolbau immer auch ein Schwachpunkt und Unterhalt bedeutet. Zudem bildet er eine Gefahr für die Lurche. Für die Wasseraufbereitung setzen wir beim eco-pool ECO auf das Filtergranulat Grundklar. Es beruht auf behandeltem Naturzeolith. In diesem Gewässertyp können aufgrund des Phosphormangels nur wenige Pflanzenarten gedeihen. Beim eco-pool ECO PLUS wird anstelle eines Skimmers mit einer Überlaufrinne und einem Schwellwassertank gearbeitet. Auf der Materialseite bieten die eco-pool ECO und ECO PLUS alle Möglichkeiten eines Swimmingpools. So kann dieser Pool als Chromstahlpool, Betonpool, Holzpool oder auch in anderen Materialvarianten gebaut werden.


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LIVING | OUTDOOR-SPECIAL

Minimal Window: Klare Linien und eine uneingeschränkte Aussicht zum einen, Energieeffizienz und höchste Behaglichkeit zum anderen sind die Auslöser einer Entwicklung, deren architektonische Wertigkeit überzeugt. www.wintergarten.ch

Durchblick und Einsicht Die Grenzen zwischen Drinnen und Draussen verschwimmen mit grossen Fensterfronten. Das Ganze ist ein architektonisches Element und sollte nie als blosses Anhängsel eines Hauses wirken.

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ransparente Flächen sind in der modernen Architektur integraler Bestandteil eines jeden Bauobjektes. Hervorragende Werte in Bezug auf Bedienkomfort und Sicherheit werden durch Automatisierungs-Systeme erzielt. Diese einzigartige Vereinigung von Architektur, höchster Funktionalität, raffiniertem Design und Ästhetik ist das Ergebnis einer seit Jahrzehnten gepflegten, führenden Qualitäts- und Innovationsstruktur.

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Kompromisse eingegangen werden. Diese Systeme sind dank der filigranen und modularen Konzeption gleichermassen einsetzbar bei grossen oder kleinen Abmessungen, im Fassaden- oder Innenbereich. Die Gesamtkonzeption ist so angelegt, dass schon bei der Isolierglasherstellung eine Laufwagenkassette integriert wird, in die später die präzise laufenden Edelstahlrollen modulartig eingefügt werden können. Somit kann selbst eine Vielzahl von grössten Schiebeelementen eingesetzt werden, die präzise aufeinander abgestimmt sind.

Panoramablick ins Freie Filigranste Profile geben den Blick frei. Diese Systeme erlauben geringe Bautiefe bei höchster Stabilität. Das sorgt für fast völlig rahmenlose Transparenz. Selbst als geschlossene Einheit ist der Blick aus dem Licht durchfluteten Raum hinaus in die Natur frei.


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LIVING | ZĂ&#x153;RCHER IMMO-MARKT

Nach Ăźber zehn Jahren mehrheitlich stagnierender Bodenpreise stieg das Niveau seit 2005 in den meisten Gebieten des Kantons wieder an, mehrheitlich um rund 20 Prozent. Von Urs Rey* Seit 2005 steigen die Bodenpreise im Kanton ZĂźrich. Die Zunahme von 20 Prozent entspricht etwa der Preissteigerung beim Wohneigentum. Das Wachstum war jedoch nicht stetig, denn mit der Finanzkrise stagnierten die Preise 2008 vorĂźbergehend. Die jĂźngsten Preisanstiege sind nicht zuletzt auf die wachsende Bedeutung des Ersatzneubaus zurĂźckzufĂźhren: Bau-

Grafik: Handänderungsstatistik, Statistisches Amt des Kantons Zßrich

Grund und Boden

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land wird immer 1(++ knapper, womit unternutzte Par1.++ zellen fĂźr eine 1*++ Verdichtung inte1+++ ressant werden. 1001/0. Regional un100-/0, ,++ 1000/+* terscheidet sich *++)/+( *++'/1+ (++ die Preisentwick.++ lung frappant. Am hĂśchsten ist die *++ Preiszunahme am + ZĂźrichsee und im !   "

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%    ! denjenigen Regionen also, in denen die Bebauung dicht, die Reserven Regionale Bodenpreisentwicklung: knapp und die Nachfrage nach WohnKanton ZĂźrich nach Teilräumen, raum besonders hoch ist. Vielerorts Vierjähriges Mittel der Medianpreise 1991 Ăźbertreffen die Preise erstmals das Reâ&#x20AC;&#x201C; 2010. (Die Raumgliederung ist nicht ofkordpreisniveau der Zeit der Immobifiziell, trägt aber der Tatsache Rechnung, lienblase in den frĂźhen 1990er Jahren. dass sich der Kanton ZĂźrich im Das kantonale Mittel lag 2011 bei 658 Immobilienbereich aus verschiedenen Franken. Teilmärkten zusammensetzt, die nur * Statistisches Amt des Kantons ZĂźrich

bedingt miteinander verglichen werden kĂśnnen.)

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LIVING | ZÜRCHER IMMO-MARKT

1 Hamilton-View, Glattpark

2 Apfelmatte, Elgg

Hohe Lebensqualität

Foto: zVg

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See, wird die Wohnüberbauung «Hamilton-View» entstehen. Hier ist Platz, um den ganz persönlichen Lebenstraum zu verwirklichen und von einem vielfältigen Angebot an bester Lage zu profitieren. Die Projekthomepage www.hamilton-view.ch wird im Frühling/ Sommer 2012 aufgeschaltet. www.frühimmo.ch

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Auf einer Fläche von 670 000 m2 entsteht in Opfikon-Glattbrugg, zwischen der Stadt Zürich und dem Flughafen Kloten, der neue Stadtteil «Glattpark». Dieser präsentiert sich durch seine Nähe zur Stadt Zürich und dem Naherholungsgebiet vor der Haustüre als attraktiver Wohnort. An bester Lage, direkt am Glattpark-

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Gewerbe- und Business-Center se schirmt den Strassenlärm ab und die unterirdischen Parkplätze sorgen für einen autofreien Innenhof. Somit laden die ruhigen, vielseitigen und nach Süden ausgerichteten Aussenflächen zum Verweilen ein. Zum Informationsvorsprung kommt man via Kontaktformular auf www.schatzacker.ch. www.frühimmo.ch

Am verkehrstechnisch wichtigen Knotenpunkt «Neue Winterthurerstrasse/S-BahnAutobahn A1» wird auf einem Grundstück von rund 13 700 m2 ein futuristisches Gewerbe- und BusinessCenter mit über 20 000 m2 modernster Nutzfläche für Gewerbe, Ausstellung, Verkauf und Büro erstellt. Raumbedürfnisse der Interessenten werden in das Projekt eingebracht. Von einem

gemeinsamen Dienstleistungscenter mit Restaurants, Empfang, Kinderkrippe, Auditorium, RechenCenter und vielem mehr kann man nur profitieren. Der geplante Park lädt ein, in den Pausen Kraft zu tanken und sich auszutauschen. Mit einem Durchgangsverkehr von über 162 000 Autos pro Tag kann man das Grundstück als äusserst werbeeffizient bezeichnen. Ab 100 m2 ist man im Prime Park als Partner dabei. Kleinere Flächen werden auf Anfrage geprüft. Weitere Infos unter: www.frühimmo.ch Anzeige

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attika 03/ 2012 erscheint am 17. April

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Kiki Maeder – Die Zürcher Schauspielerin im Porträt

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