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Ausgabe 02 | März 2011

Einzelpreis chf 8.–

ZÜRCHER IMMO-MARKT

8. Jahrgang

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

CULTURE AUF DEN SPUREN DES SECHSELÄUTENS

FABIENNE LOUVES Die «Bianca» aus der Niederdorfoper

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LIVING LEBENSRAUM WINTERTHUR GARTEN-TRENDS GOLF IN ZÜRICH


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stoff


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EDITORIAL

Frühlingserwachen... Liebe Leserin, lieber Leser

Foto: Thomas Buchwalder

«Die Kleine Niederdorfoper»: Nach 106 ausverkauften Vorstellungen und anhaltender Nachfrage stand schnell fest, dass Heiri sein Kalb weiter verkaufen und das Nachtleben im Zürcher Niederdorf geniessen muss. So läuft zur Zeit die zweite Spielsaison dieser berührenden und unterhaltsamen Geschichte. Ex-MusicStar-Gewinnerin Fabienne Louves (ab Seite 16) spielt «Bianca», eine Dame des leichten Gewerbes. Wir haben uns mit ihr unterhalten und Starfotograf Thomas Buchwalder hat sie mit der Kamera exklusiv für uns eingefangen, wie man sie noch nie gesehen hat. Die Jahresprogramme der führenden Kulturinstitute (ab Seite 26) in Zürich haben auch 2011 einiges zu bieten. Zudem haben wir nach den Wurzeln des grössten Zürcher Brauchs, dem «Sechseläuten», geforscht. Wer Winterthur (ab Seite 44) als Zürichs kleine Schwester wahrnimmt, als Stadt, die vor allem mit ihren Grünflächen und dem Industriecharme vergangener Tage reizt, hat die Entwicklungen der letzten Jahre verpasst – Winterthur dagegen nicht! Die Stadt an der Eulach hat den Wandel zum bedeutenden Dienstleistungs- und Bildungsstandort mit Bravour vollzogen. In punkto Lebensqualität hat die sechstgrösste Stadt der Schweiz einiges vorzuweisen. Es verwundert deshalb nicht, dass Winterthur mit über 100’000 Einwohnern längst die Grenze zur Grossstadt knacken konnte. Garten und Lifestyle gehören heute zum modernen Leben. Die in Europa einmalige Indoor-Veranstaltung Giardina, Zürich ist ein eleganter Mix aus Gartenmesse, hochwertiger Ausstellung und sinnlicher Erlebnisplattform. Auch wir haben uns dem Thema Aussenraum (ab Seite 83) mit all seinen Facetten angenommen. Begeben Sie sich in die aussergewöhnliche Ambiance für Ideen und Einkäufe. Viel Lesevergnügen wünscht Ihnen Urs Huebscher Verlags- und Redaktionsleitung

8. Jahrgang, Nr. 02/2011, www.attika-magazin.ch • VERLAG SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich, Tel. 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.swissbusinesspress.ch • HERAUSGEBER Remo Kuhn • VERLAGS- UND REDAKTIONSLEITUNG Urs Huebscher, huebscher@attika-magazin.ch • REDAKTIONSVOLONTARIAT Stine Wetzel, wetzel@attika-magazin.ch • REDAKTIONELLE MITARBEITER DIESER AUSGABE Edith Moosbrugger, Mathias Morgenthaler, Corinne Gähwiler, Cécile Boccù, Max Hauser, Erich Woodtli, Hanspeter Citrini, Jörg Zeuner, Martin Loosli, Standortförderung Region Winterthur • ANZEIGEN info@attika-magazin.ch, Tel. 044 306 47 00 • LAYOUT, BILD UND PRODUKTION Manuel Jorquera, Bruno Strupler und Nicole Collins • PRINTED BY Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern • Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion, und genauer Quellenangabe © attika gestattet. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Verantwortung übernommen. • attika ERSCHEINT 8X JÄHRLICH, Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.–, Jahres-Abo Fr. 56.– • ISSN 1661-8327 Follow us on

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Fabienne Louves

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Rolf und Beata

INHALT

EDITORIAL

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PEOPLE Fabienne Louves Rolf Schneider und Beata Sievi

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CULTURE Sechseläuten – Ein Hauch Historie Das Landesmuseum Das Kunsthaus

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AGENDA

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LIVING

26 44

Sechseläuten

Winterthur-Special

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Design von Katja Peter Küchenbau – Mehr als Kulisse Winterthur-Special

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LIFESTYLE Damenmode der Saison Golf in Zürich Garten-Trends

62 78 83

ZÜRCHER IMMO-MARKT

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VORSCHAU

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Fabienne Louves wurde fotografiert von Thomas Buchwalder.

Garten-Trends

www.thomasbuchwalder.ch Fotos: siehe einzelne Beiträge

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attika | News Wohnen

Restaurant

Gleis 3

Lifestyle all’ italiana

Hinter dem Bahnhof Giesshübel, auf dem ehemaligen Gleisfeld der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) entsteht eine neue Überbauung mit dem Design-Appartement-Block «züri 3» und dem Wohngebäude «Gleis 3». Letzteres wird – nach den Plänen des Zürcher Architekten Burkhalter Sumi – ein 160 Meter langgestreckter, geknickter Bau mit 89 Eigentumswohnungen, die etwa im März 2013 bezogen werden können. Im Gebäude «züri 3» sind 209 möblierte Businessappartements zur Miete geplant.

Das neue Restaurantkonzept des Tschinggs an der Oberdorfstrasse 2 in Zürich erzählt architektonisch die Geschichte des italienischen Lebensstils, die Geschichte des gut Essens und Trinkens mit ge-

Foto: zVg

Foto: zVg

sunder mediterraner Verpflegung. Hier wird aber nicht nur authentische italienische Gastronomie zelebriert, sondern Italien räumlich erlebbar gemacht. Wenn das nicht «Bella Italia» ist...

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Infrastruktur

Tramlinie 8

Foto: Zurich Tourism

Bisher endet die Tramlinie 8 am Hardplatz. Das soll sich ändern: Ab Dezember 2016 soll der Achter weiter über die Hardbrücke via EscherWyss-Platz bis ins Werdhölzli führen. Die Tramverbindung Hardbrücke sei ein «wichtiges Bindeglied im Tramnetz von morgen», so Stadtrat Andres Türler. 2013 oder 2014 sollen die Stimmberechtigten zum 100-Millionen-FrankenProjekt Stellung nehmen.

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attika | News Reisen

Reisen für die Kunst

Foto: Rolf Müllestein

Kooperation mit ACS-Reisen AG zusammengestellt werden, finden Sie unter www.s-art.ch/folgeseite/enroute.html.

Umzug

Durch die Linse

Foto: zVg

Das private Kunstinstitut S’ART Zürich Stadelhofen hat etwas Besonderes im Programm: Erlebnisreisen für Kunstinteressierte. Etwa eine Reise nach Südostanatolien, mit dem Fokus aufs Alte und Neue Testament sowie auf die islamische Welt der Bildenden Kunst. Oder eine Reise in die Kunst-, Architekturund Designzentren Europas: Berlin und Kopenhagen. Oder für Liebhaber der klassischen Kunst eine Reise in das italienische Veneto. Nähere Informationen zu den Kunstreisen 2011, die von S’ART-Inhaberin Susanne Schrödter in

Er fängt flüchtige Momente in den Gassen und über den Dächern Zürichs ein: Fotograf und Künstler Rolf Müllestein. Wer Zürich auf Acrylglas oder Leinwand, im Kalender oder Fotobuch ha-

ben möchte, muss zukünftig an die Kirchgasse 32 gehen. Denn das Ladenlokal ZÜRICHFOTO.CH ist mit all seinen Aufnahmen, den Blicken durch die Linse, denen kein Detail entgeht, umgezogen.

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attika | News Reisen Foto: zVg

Das Tor zur Welt Ausstellung

Russische Allparty «Elevation» heisst die Ausstellung von Sergei Shutov. Er zählt zu den ersten postsowjetischen Künstlern, die im westlichen Europa Anerkennung fanden. Seine Bilder verbinden die Euphorie des Fliegens mit bedrohlichen Symbolen. Die Ausstellung wird im Rahmen des Festivals russischer Kultur in der Schweiz bis zum 24. März in der ArtConcept Gallery in der Militärstrasse 83, Zürich gezeigt.

Foto: Flughafen Zürich AG

Der Flughafen Zürich hat den Business Traveller Award 2010 in der Kategorie «Umsteigeverkehr Europa» vor den Flughäfen München und Kopenhagen erhalten. In der Gesamtwertung «Beste Flughäfen weltweit» konnte der Flughafen Zürich den zweiten Rang verteidigen. Flughafendirektor Thomas E. Kern ist erfreut: «Die Auszeichnungen würdigen die Arbeit von über 24’000 Mitarbeitenden am Flughafen Zürich.» Die Business Traveller Awards werden jährlich von den Lesern des Magazins «Business Traveller» verliehen.

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attika | News Degustation

Unternehmen

expovina primavera

Zusammenschluss

genheit, in der Halle 9 im Messezentrum Zürich edle Tropfen aus Weinbauregionen der ganzen Welt zu probieren.

Foto: zVg

Die Frühlingsweinausstellung «expovina primavera» öffnet zum siebten Mal ihre Pforten: Vom 17. bis 24. März haben Interessierte wieder die Gele-

Foto: zVg

Vier Unternehmen spannen zum integralen Immobiliendienstleister Priora zusammen. «Die bisher unter dem Dach der XO Holding vereinten Firmen Swissbuilding, Bauengineering, Avirreal und Winsto bündeln neu unter dem Dach der Priora Gruppe

wertvolle Synergien und Kapitalkraft», erklärt der CEO der Priora Group AG HansPeter Domanig (im Bild). Damit wird ein neuer, ganzheitlicher Anbieter von Dienstleitungen im Immobiliensektor geschaffen.

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Foto: zVg

Foto: zVg

Beauty

Glamazons Egal ob Gesichts- und Körperbehandlungen, ob Wellness-Massagen, ob Pedicure oder Make-up: Bei den «glamazons» im Zürcher Seefeld ist man an der richtigen Adresse. Die Beauty-Spezia-

listinnen Brigitte Otto, Tanja Guye und Anja Hersche haben Verstärkung bekommen: Nathalie de Clercq, Melissa Cepeda und Kathrin Keller sind die neuen «glamagirls» im Beauty-Tempel.


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Mode

Wald

Black & White

Die Wildnis ruft

Sie sind Schwarz oder Weiss, die neuen Hingucker des Schweizer Labels nina noka. Ansonsten sind die Blusen der Designerin Corinna Konopka weit davon entfernt, schwarz-weiss zu sein: Neuartige Kragenlösungen und spannende Schnittführungen mit ausgeklügelten Details machen diese Blusen zu einem Highlight im Kleiderschrank.

Der Wildnispark Zürich lockt zum UNO-Jahr des Waldes: Der Sihlwald war früher ein Wirtschaftswald und ist nun auf dem besten Wege ganz Natur zu sein, mit Totholz, Baumpilzen, Spechten, Kä-

fern und allem, was noch dazu gehört. Städter können hier zwischen Wanderweg, Tieranlage und Erlebnispfad eine Pause vom urbanen Rhythmus einlegen. Und Waldluft atmen.

Foto: www.bilderbox.de

Foto: zVg

attika | News

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attika | News Jubiläum

Foto: zVg

Foto: zVg

Pionier am (Uhr-)Werk

Lachfalten Nach dem Erfolg im letzten Jahr gibt es 2011 eine Neuauflage des Comedy Clubs in DAS ZELT. Das Line-up kann sich sehen lassen: Mit den Kabarettisten Anet Corty und Michael Elsener, dem Comedy-Sternchen Stéphanie Berger (im Bild), dem Multiinstrumentalisten Heinz de Specht und Akrobaten Noah Chorny macht der Comedy Club am 19. April in Zürich und am 05. Oktober in Winterthur halt.

Wir schreiben das Jahr 1951: Der Flughafen Zürich-Kloten besteht aus einem Barackendorf und einer riesigen Baustelle. Mitten in diesen Provisorien eröffnet Franz Türler

in einer Holzbaracke eine erste einfache Verkaufsstelle für Uhren: Die Pioniertat eines mutigen Unternehmers und der Beginn einer 60-jährigen Erfolgsgeschichte. Ge-

krönt wird das Jubiläum mit der Eröffnung einer neuen OMEGA-Boutique am Flughafen, die ebenfalls von Türler Uhren und Juwelen geführt wird.

Mode

Zusammenhalt Die Designerin und Hairstylistin Gianna Preite hat sich für ihre neue Kreation von ihrer Leidenschaft zum Hip Hop inspirieren lassen: Herausgekommen ist das Accessoire «Band-it», ein Seiden-

band mit Graffitidruck, das als Gürtel oder Haarband getragen werden kann. – Passt sowohl zum Business- als auch zum Alltagslook. Erhältlich unter www.uptownzurich.ch.

Foto: Uptown Zürich

Show

Foto: SwissChristmas

Show

Gelungene Premiere Mit einem Spagat zwischen Tradition und Moderne gelang es den Veranstaltern 32’000 Besucher in die Zeltstadt von «Swiss Christmas» auf der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon zu locken. Die Bilanz spricht für das Konzept: Das Publikum will einen Mix zwischen traditio-

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nellen Zirkuseinlagen, gespickt mit multimedialen Effekten, will den Crossover zwischen Ballett und Breakdance. Wir dürfen gespannt sein, womit uns «Swiss Christmas» im nächsten Winter verzaubern wird – denn dass die Produktion in die zweite Runde geht, steht bereits fest.


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Foto: zVg

attika | News Show

«Oh la la»

Online-Shop

Schöner mit Aveda

Zirkus ist etwas für Kinder – denkt man und irrt sich. Rolf Knie (61) und seinem Sohn Gregory (32) – kürzlich noch mit dem Weihnachtszirkus «Salto Natale» in aller Munde – schwebt eine Zirkusshow der anderen Art vor Augen. «Oh la la» heisst das neue Projekt. Erotischer Zirkus nur für Erwachsene. Der Vorverkauf für die eigenwillige Show, die ab September beim Fliegermuseum Dübendorf Köpfe erröten lassen wird, läuft bereits.

Foto: Circus Salto Natale 2010

Kate Moss schwört drauf, Reese Witherspoon auch – auf die Kosmetik- und Pflegemarke Aveda, die im Bereich der Nachhaltigkeit international führend ist. Die Philosophie: alle Produkte werden aus natürlichen Ressourcen hergestellt. Jetzt eröffnet der Starcoiffeur Eddine Belaid aus Zürich mit www.eddine.ch den schweizweit ersten Aveda Shop.

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attika | News Bauen

Innenarchitektur

Landesmuseum

Schöner Warten Foto: zVg

Die ZürcherInnen haben bei der kantonalen Volksabstimmung «Ja» zur Erweiterung des Landesmuseums gesagt. Mit der Zustimmung zu einem Beitrag von 20 Millionen Franken aus dem kantonalen Lotteriefonds ist das letzte in-

stitutionelle Hindernis für die Realisierung des Erweiterungsbaus genommen. Der Annexbau des besucherstärksten historischen Museums in der Schweiz soll 2013 begonnen und bis Ende 2016 fertiggestellt werden. Foto: Architron

Die Holzbänke erinnern an Topographiekarten, die Wände an die Berglandschaft um Laax. Alles andere als ein schnöder Warteraum ist das – weit davon entfernt, ein unaufgeregter Durchgangsort für Wintersportler zu sein. Die zeitgemäss umgestaltete

Gondelhalle in Laax Muschetg geht auf die Kappe der Zürcher Innenarchitektin Leslie Nader. Sie ist dafür bekannt, nicht nur ästhetische Räume zu gestalten, sondern Atmosphären zu schaffen, die mit Geschichten aufgeladen sind.

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Cashmere Class. Tradition. Style.

Studie

Zürich auf dem Treppchen

Bahnhofstrasse 12 Zürich

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Die Limmatstadt ist ein teures Pflaster: Zürich ist der teuerste Einzelhandelsstandort Europas und der drittteuerste der Welt. Das zeigt die neue Retail-Marktstudie Schweiz 2011 der Location Group Zü-

rich. So liegt die Spitzenmiete in der Bahnhofstrasse bei 10’256 Franken pro Quadratmeter im Jahr. Teurer sind nur die Fifth Avenue in New York und der Causeway Bay in Hongkong.


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Andrea B

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Ich finde es schĂśn, in Mundart zu singen. Die Emotionen kommen besser rĂźber, weil es meine Muttersprache ist, so wirkt es authentisch. 16 attika

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PEOLPE | Interview

Fabienne Louves

«ES CHUNNT WIES MUES» So lautet ihr Lebensmotto. Die erfolgreiche Newcomerin Fabienne Louves geht die Zukunft unbeschwert an, und ist überzeugt, dass eine positive Einstellung das Wichtigste im Leben ist. Trotz ihrer Bescheidenheit strahlt Fabienne ein ungemeines Selbst bewusstsein aus. Noch bis zum 29. Mai 2011 ist sie als Dame Bianca in «Die Kleine Niederdorfoper» im Bernhard-Theater zu sehen. Von Urs Huebscher

Foto: www.thomasbuchwalder.ch

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500 Zuschauer haben in der letzten Saison «Die Kleine Niederdorfoper» im Bernhard-Theater Zürich gesehen. Nach 106 ausverkauften Vorstellungen und anhaltender Nachfrage stand schnell fest: Es gibt eine Verlängerung. Seit Januar verkauft Heiri (Erich Vock) wieder sein Kalb, um das Nachtleben im Zürcher Niederdorf zu geniessen. So beginnt die berührende, unterhaltsame Geschichte und entführt uns in die Welt der Dirnen, kleinen Gauner und biederen Bürger. Und alle treffen im «Lämmli» – einem Etablissement mit Charme und Herz – zufällig oder absichtlich, voll Sehnsucht oder Neugier, aus Geldmangel oder um Geld zu beschaffen, aus Lust oder Frust aufeinander. Mittendrin die von Fabienne Louves gespielte Dame Bianca. Als sie 2007 im Finale der dritten MusicStar-Staffel «Simply The Best» von Tina Turner zum Besten gab, war sich das Publikum einig: Fabienne ist die Beste. Mit ihrer souligen Stimme und ihrer natürlichen Art hatte sie die Herzen der Schweiz im Sturm erobert. Auch für die Jury war klar: Auf der Bühne ist die temperamentvolle Fabienne in ihrem Element. Diese Stimme kann man einfach nicht überhören. Inzwischen bleibt dem Star vor lauter Presseterminen und Autogrammstunden keine ruhige Minute mehr. Doch Fabienne nimmt es locker, als hätte sie nie etwas anderes getan. Ihre erste Single «Wach Uf» hatte das Naturtalent in wenigen Takes eingesungen. Der Song hatte bei den Radiostationen leichtes Spiel, schliesslich weckte der Ohrwurm im Dialekt Frühlingsgefühle. Fabiennes erster Hit war ebenso optimistisch und aufgestellt, wie sie selbst. Die positive Message des Songs, an dem Fabienne selbst mitgeschrieben hat, bringt ihre Philosophie auf den Punkt: «Wach uf, lueg i’d Sunne. Es chunnt so wies mues und das isch eifach guet so.» Ihr Debut-Album «Schwarz uf Wiiss» erklomm 2007 Platz zwölf in den Album-Charts, und Fabienne hatte mit dem Duett «Hemmigslos liebe» mit Marc Sway eine Nummer am Start, die mittlerweile Schweizer Volksliedgut geworden ist. Auf ihrem aktuellen Album «Fabulös» präsentiert sich Fabienne entwaffnend ehrlich, erfrischend keck und mit einem Soul in der Stimme, den die Schweiz bis heute nicht gehört hat. Irgendwo zwischen bewährten Mundart-

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Schemen und vergöttertem Motown-Groove entzieht sich Fabienne Louves mit «Fabulös» gängigen Stil-Schubladen und schafft es, in der Schweizer Musikszene neue Massstäbe zu setzen. «Ich liebe groovigen Sound mit kecken Beats und süffigen Bläsern», sagt die MusicStarGewinnerin – als wäre es das Natürlichste der Welt, bodenständigen Bergler-Sound mit weltgewandtem Soul zu verschmelzen. «Ich bin, wie ich bin», sagt Fabienne und lacht. Zum Beispiel eine Partynudel, die am Samstagabend gerne auf die Gasse geht und die Clubs unsicher macht.

Foto: www.thomasbuchwalder.ch

PEOLPE | Interview

attika: Fabienne, Sie spielen im Schweizer MusicalKlassiker «Die Kleine Niederdorfoper» die Dame Bianca. Können Sie Ihre Rolle kurz beschreiben? Fabienne Louves: Bianca ist eine Dirne, eine lustige Dame des leichten Gewerbes, die alle Männer gerne verführt und im «Lämmli» arbeitet. Seit Ihrem Sieg 2007 in der Castingshow «MusicStar» läuft bei Ihnen einiges: Raus aus dem Backoffice, rein ins Showbusiness. An was erinnern Sie sich besonders gern, auf was hätten Sie eher verzichten können in den seither vergangenen Jahren? Das Wort «verzichten» nehme ich nicht gerne in den Mund. Weil ich sage: Das Leben ist Schicksal und es kommt so, wie es muss. Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, mussten vielleicht so sein und man konnte daraus lernen. Positiv war natürlich, das ich sehr viele Erfahrungen sammeln konnte bei MusicStar und diese will ich auch nicht missen. Was sagen Sie zur Kritik an Casting-Shows, diese brächten nur «Karrieren mit geringer Halbwertszeit» (Süddeutsche Zeitung) hervor? Es kommt immer darauf an, was man daraus macht, was für ein Talent man besitzt und was man für ein Team hat, das einen unterstützt. Selbstverständlich braucht es eine Portion Glück. Was war es für ein Gefühl, als Sie Ihre erste Single «Wach uf» im Radio gehört haben? Ich habe fast geweint, es war sehr komisch, aber ein sehr schönes Erlebnis, das ich wohl nie vergessen werde. Wen möchten Sie mit Ihrer Musik erreichen? Alle, die Freude daran haben, wenn sie meine Songs hören. Meine Songtexte sind sehr unkompliziert, sind einfach Fabienne, deshalb heisst ja auch das Album «Fabulös». Mir hat es Spass gemacht das Album aufzunehmen, zu produzieren und mit den Produzenten zu schreiben. Mich freut es, wenn diejenigen, die es hören, Freude daran haben, sie sollen es geniessen. Sind neben dem Musical weitere Projekte für dieses Jahr geplant? Nach der Niederdorfoper möchte ich wieder vermehrt Auftritte mit meiner Band absolvieren und an einem neuen Album arbeiten.

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Ist die Reichweite Ihres Erfolgs dadurch, dass Sie Mundart singen, auf die Schweiz festgelegt? Wären englische oder hochdeutsche Texte eine Überlegung wert? Am Anfang war es mein Wunsch, Mundart zu singen, weil es meine Muttersprache ist und es mir Spass macht. Ich finde es eigentlich schön, wenn man als Sängerin in der Muttersprache singen kann, da die Emotionen einfach besser rüberkommen, es wirkt authentischer. Aber ich singe zum Teil mit meiner Band auch englische Songs, sogar sehr gerne und es heisst ja auch: «Sag niemals nie». Können Sie noch unerkannt auf die Strasse gehen? Nein, eigentlich nicht. Man kennt mich schon, aber die meisten trauen sich nicht, mich anzusprechen. Am Anfang war es schon speziell, auf einmal so in der Öffentlichkeit zu stehen, aber ich wurde damals vom Schweizer Fernsehen so gut wie möglich darauf vorbereitet. Vor einiger Zeit war in den Medien zu lesen, dass Sie mit Ex-Mister-Kandidat Rafael Beutl liiert wären. Wie gehen Sie damit um, dass eigentlich private Angelegenheiten in die Öffentlichkeit getragen werden? Die Medien haben uns zusammen gesehen und entsprechend haben wir es kommuniziert. Wenn man so in der Öffentlichkeit steht, muss man die Medien in Gottes Namen


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PEOLPE | Interview

auch über das Privatleben informieren. Sie sehen es einfach und wenn man nichts sagt, dann bohren sie nach, bis sie es wissen. Aufgrund Ihrer Rolle in der Kleinen Niederdorfoper sind Sie öfter in Zürich: Was gefällt Ihnen an der Stadt? Das Niederdorf finde ich sehr, sehr schön. An Zürich finde ich die verschiedenen Stadtkreise interessant, Zürich ist einfach multikulti.

PERSÖNLICH

Die 25-jährige Fabienne Louves entdeckte ihr Showtalent bereits in der Primarschule, als sie bei einer «Mini-Playback-Show» zum ersten Mal auf der Bühne stand. Einige Jahre später unternahm sie mit dem Trio «Girls To Girls» ihre ersten musikalischen Gehversuche. Spätestens da war Fabienne klar, wie wohl sie sich auf der Bühne fühlt. Ein Publikum zu bewegen und zu unterhalten, ist für Fabienne das Höchste der Gefühle. Lampenfieber kennt sie nicht, höchstens als angenehmes Kribbeln vor dem Auftritt. Ob auf der Bühne oder im Ausgang – Fabienne steht gern im Mittelpunkt. www.fabiennelouves.ch

Was ist für Sie ein guter Tag? Ein Tag war für mich gut, wenn ich Sport treiben konnte, wenn ich nicht viel «gesündigt» habe, wenn die Sonne schien und wenn ich meinen Freund gesehen habe. Als Kind wollten Sie sein wie...? Whitney Houston.

Foto: www.thomasbuchwalder.ch

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Hoffentlich immer noch auf der Bühne.

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ROLF UND BEATA Der argentinische Tango: Bereicherung, Weltsprache und das Ende der Sehnsucht. – Beata Sievi und Rolf Schneider finden viele Worte für ihre Leidenschaft. Eines ist sicher: Wenn es den Tango nicht gäbe, würden sie ihn erfinden. Von Stine Wetzel 22 attika

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R

ot sind die Wände, rot sein Hemd und ihre Lippen. Leichtfüssig bewegen sie sich übers Parkett, die Gesichter entrückt, zwischendrin ein Lächeln. Die Musik ist beschwingt, treibt sie nach vorne, trägt sie. Die sich da im Kreis drehen, sich vor und zurück schieben und in eine andere Welt versunken scheinen, sind Rolf Schneider, der Vater der Zürcher Tangoszene, und Beata Sievi, die einzige Korsettschneiderin der Schweiz. «Das Tanzpaar sollte ein Guss sein», sagt Rolf später. Er sitzt auf einem schwarzen Lederhocker, hat die Schuhe mit rotem Einsatz überkreuzt und prostet Beata zu. In ihren Gläsern argentinischer Prosecco, stilecht. Beata lacht: «Ein Guss waren wir nicht immer, am Anfang haben wir überhaupt nicht harmoniert.» «Stimmt, ich hatte das Gefühl, dass sie noch nie etwas von Führen und Folgen gehört hat», erinnert sich Rolf an das Kennenlernen. Das war 2008. Beata machte eine


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Foto: Stanislaw Kutac

Foto: Giorgio von Arb

PEOPLE | Porträt

Die Schritte des Tangos sind wie die Buchstaben des Alphabets, mit denen jeder Tänzer sein eigenes Gedicht schreibt. (Sonia Abadi)

schwere Zeit durch, ihr Mann war zwei Jahre zuvor gestorben, sie vergrub sich in ihrem Atelier in der Winterthurer Altstadt, entwarf Korsett um Korsett und war wie getrieben. «Der Tango ist mir dann im richtigen Moment begegnet», sagt sie.

Zwischen Klischee und Romantik Nach dem Tod ihres Mannes fehlte ihr etwas im Leben. Beata kam auf die Idee, Tango zu tanzen, wie früher einmal, suchte einen Privatlehrer und fand Rolf. Rolf ist heute 72 Jahre alt, seit über vierzig Jahren Tanzlehrer und nicht der Typ, der tanzt, «weil der Arzt ihm Bewegung verschrieben hat», wie er sagt. «Die Frau ist mein Motor, mein Antrieb fürs Tanzen. Wenn es nicht darum ginge, würde ich wohl klettern oder so», sagt er mit einem Augenzwinkern. Daher fackelte er auch nicht lange, als er die gebürtige Polin mit den dunklen Haaren und dem melancholischen Blick in den Armen hielt, um ihr den geschlossenen Tango beizubringen, jenen der mit stetem Körperkontakt, Brustkorb an Brustkorb, geführt wird: Er machte der 27 Jahre jüngeren Beata schon nach sechs Wochen einen Antrag. Sie hadern nicht lange, sind impulsiv, das ist beiden eigen. Haben sie eine Idee, müssen sie die sofort in die Tat um-

setzen... «Und sie tanzen einen Tango», Wange an Wange. – Viel ist romantisiert und klischiert, wenn man vom Tango spricht: Nein, Tango ist keine ständige Leidenschaft, die Luft flirrt nicht ununterbrochen vor Heissblut. Es ist Arbeit, das Miteinander-Tanzen. «Man muss an der Körperlinie feilen, an der Perfektion», sagt Rolf. «Und man muss sich das Gefühl füreinander immer wieder erarbeiten, zwei Persönlichkeiten müssen sich aufeinander einlassen, Ruhe finden und ankommen.» Ankommen und loslassen. Und zwar den hektischen Alltag. Einen Alltag zwischen Termin und Termin, zwischen Tanzkurs und Korsett Nähen.

«Tango ist mehr» Ist der tägliche Stress erst einmal vergessen und eine gemeinsame Dynamik gefunden, scheint der Tango etwas Grosses zu sein. «Andere Tänze machen auch Spass, aber Tango ist mehr», sagt Beata. «Mich fasziniert die vielfältige rhythmische Struktur der Musik. Du kannst ein und dasselbe Lied immer wieder mit anderen Akzenten tanzen.» Rolf nickt: «Dazu kommt, dass du nach jedem Schritt zehn Möglichkeiten hast, wie du weitertanzen kannst, das ist spannend.» Musikalität und perfekte Technik – zwei Aspekte des Tangos,

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Foto: Giorgio von Arb

PEOPLE | Porträt

über die Rolf und Beata viel diskutieren. Aber Tango ist ja noch mehr, Tango ist da, wo Sehnsucht endet. Die Sehnsucht nach subtiler Nähe. Es sind die Momente, die elektrisierten Augenblicke, in die die Tänzer alles legen. Alles, was sein könnte. Eine erotische Anspielung – nicht mehr, aber auch nicht weniger. «Ich hatte immer so eine unbestimmte Sehnsucht, mein Leben lang, jetzt ist diese dumpfe Leerstelle mit etwas Echtem, Menschlichem ausgefüllt», erklärt Beata ihre Faszination für den argentinischen Tanz. Und das Schöne daran: Tango wird immer beliebter, kaum ein Ort auf der Welt, der nicht schon mal eine Milonga, eine typische Tango-Veranstaltung, gesehen hat. Rolf, der Mann von Welt, erzählt: «Vor sechs Jahren war ich bei einem Tango-Festival in Moskau. Dort habe ich den ganzen Abend mit fantastischen Frauen getanzt, obwohl ich mit keiner reden konnte.» Das kennt auch Beata gut. «Wenn du in der Fremde bist, gehst du einfach in eine Milonga und schon bist du nicht mehr alleine. Tango ist eine Sprache, die überall auf der Welt gesprochen wird.» Rolf pflegt diesen Umstand «taktile Kommunikation» zu nennen. Eine Kommunikation, die in unserer Gesellschaft selten geworden ist. Trotzdem: Dass aus einem Tanzpaar mehr wird als ein intensiver, aber flüchtiger Augenblick, ist eine Seltenheit, das sagen beide. Nur die gemeinsame Suche nach Nähe, die im Tanz ihren Ausdruck findet, reicht nicht aus, um aus einem Abend mehr werden zu lassen, vielleicht eine Romanze, eine Freundschaft. «Ich bin mir sogar sicher, dass ich mit vielen hervorragenden Tänzern im Leben nichts anfangen könnte», sagt Beata lachend. Rolf ist da wohl eine Ausnahme, erst kürzlich ist er zu ihr nach Winterthur gezogen und gibt ab März in der ortsansässigen Tanzschule «La Panaderia» Kurse. Der Inhaber Daniel Ferro war einst selbst Tanzschüler bei Rolf. So schliessen sich die Kreise, umzirkeln sich die Zufälle.

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Oder Schicksale, je nachdem, wie man es auslegt. Es ist spät geworden, in den Gassen der Altstadt liegen lange Schatten, die Tango-CD ist inzwischen verstummt. «Was wäre das Leben ohne Tanz?», frage ich vom roten Sofa. «Kein Jive, kein Bolero, kein Standardtanz?» Da wird es still um die beiden. Rolf denkt an sein politisches Engagement in den 70er Jahren zurück, lange ist das her. Beata streicht über ihr schwarzes Kleid, ihre künstlerischen Projekte im Kopf. «Den Tango müssten wir wohl erfinden.»

PERSÖNLICH

Beata Sievi Als junge Psychologiestudentin kam die Polin Beata Sievi vor 21 Jahren in die Schweiz, machte eine Lehre als Theaterschneiderin und baute ihr Atelier «entre nous» in Winterthur auf. Seither schneidert sie über den Dächern der Altstadt Korsette, Dessous und Abendgarderoben. Seit Neuestem entwirft sie auch Tangokleider und -korsette. Neben ihrer Arbeit im Atelier unterstützt Beata ihren Partner Rolf bei Tanzworkshops und -kursen. Rolf Schneider Schon früh zog es ihn zum Tanzen: Im Alter von 16 Jahren besuchte Rolf Schneider einen Standardtanzkurs und begann in den 1960er Jahren mit Turniertanz. Ursprünglich um sich sein Architekturstudium zu finanzieren, machte er eine Ausbildung zum Tanzlehrer. In den 1970er Jahren kehrte er aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage der Architektur den Rücken und machte sich fortan als Tanzlehrer einen Namen. In den 1980er Jahren dann entdeckte er den Tango und initiierte z.B. 1994 die noch heute beliebte Zürcher Tango-Woche. Heute ist er als Lehrer für den Tango Argentino und für Gesellschaftstanz in Winterthur und Zürich tätig. www.rolf-und-beata.ch


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Ein Hauch Historie Das Sechseläuten und die Böögg-Verbrennung sind im kollektiven Gedächtnis un weigerlich miteinander verbunden. Tatsächlich fanden die beiden Anlässe aber erst um 1900 zueinander. – attika auf den Spuren eines Zürcher Festbrauchs. Von Stine Wetzel

I

n bunten Trachten marschieren die Zünfte zu Pauken und Trompeten. Über Bahnhofstrasse und Limmatquai zum Sechseläutenplatz. Unzählige Zuschauerreihen verfolgen den Umzug. Im Mittelpunkt des Getümmels lodert ein Frühlingsfeuer, umrundet von Reitergruppen, obenauf ein mit Feuerwerkskörpern gestopfter Schneemann. Mit einem Knall verliert er den Kopf. Nach 23 Minuten, vielleicht schon nach zwölf. Die Hoffnung liegt auf wenigen Minuten. Denn je eher der Schneekopf explodiert, desto schöner der Sommer. So sagt man. Am 11. April werden wir die dunklen, kal-

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ten Nächte wieder mit dem Sechseläuten verabschieden. Doch was es mit dem elitären Spektakel, dem Hauch Vergangenheit, auf sich hat, wissen selbst Ur-Zürcher nicht immer.

Das Fest der Zünfte Das Frühlingsfest hat eine lange Geschichte. Und zwei Wurzeln. Beide führen uns zurück ins Mittelalter. Dort regelten verschiedene Glockenschläge das tägliche Leben: Sie signalisierten, wann es Zeit war, zu essen, zur Arbeit zu gehen, die Stadttore zu schliessen und sogar die Trinkstuben zu verlassen. In den Sommermonaten markierte das «Sechs-Uhr-Läuten» den Zeitpunkt, das Werkzeug niederzulegen. (Im Winter arbeiteten die Handwerker bis zum Einbruch der Dunkelheit.) Am ersten Montag nach der Tagundnachtgleiche wurde erstmals der Arbeitsschluss und somit auch der Frühlingsbeginn eingeläutet. – Ein Grund zu feiern, denn von jetzt an hatten Meister und Gesellen noch ein paar Stunden Zeit, bis die Abenddämmerung hereinbrach. An diesem Tag trafen sich die Zünfter zum Festessen in ihren Zunftstuben und besuchten sich gegenseitig. Ein Brauch, der auch am heutigen Sechseläuten-Montag noch begangen wird. Der erste Umzug des Frühlingsfests fand 1837 statt. Andere Überlieferungen datieren den ersten Umzug sogar auf das Jahr 1818. Über eines aber sind sich die Historiker einig: Dass die Zünfter farbenprächtig und in fasnächtlicher Verkleidung durch die Limmatstadt zogen, begleitet von den Klängen der Musikanten, von Pechfackeln und Laternen. 1851 entdeckten die Zünfte, welch vortreffliche Bühne der Umzug


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Fotos: Zentralkomitee der Zünfte Zürichs

CULTURE

50 Stunden Arbeit stecken im Bögg, der beim Sechseläuten in Flammen aufgeht. für ihre Selbstinszenierung bot: Die Heiterkeit wurde in subtilere Sphären verbannt und stattdessen die illustre, erhabene Miene durch die Zürcher Strassen getragen – Soviel zur ersten Geschichte. Die Zweite erklärt den Ursprung des heutigen Festhöhepunkts, das Verbrennen des Bööggs.

Der Strohmann auf dem Scheiterhaufen Eigentlich war das Verbrennen von Strohpuppen und der Tanz um die lodernden Flammen zur Tagundnachtgleiche ein Strassenfest der Zürcher Jugend. Seit Jahrhunderten schon versammelten sich die Jugendlichen und übergaben ihren Böögg, die «verkleidete Gestalt», am Abhang des Lindenhofs, am Hirschengraben oder auf anderen Plätzen den Flammen. So verbrannte auch die Nachbarschaft zum Kratz allegorisch den Winter. Bevor die Strohpuppe aber auf dem Scheiterhaufen landete, karrte die Jugend sie durch die Stadt. (Hieraus ging der heutige Kinderumzug hervor, der 1921 auf den Sonntagnachmittag verlegt wurde.) Widderzünfter Heinrich Cramer war es, der den sonst so spontanen und eher chaotischen Umzug der «Chrätzler-Bueben» 1862 organisierte und als dessen Höhepunkt die Verbrennung des Bööggs im Beisein vieler Schaulustiger und Zünfter plante. Es sollte aber noch dreissig Jahre dauern, bis die Böög-Verbrennung mit dem Fest der Zünfte verschmolz: Als das Kratzquartier zwischen Fraumünster und dem heutigen Bürklipatz abgebrochen wurde, kauften die Zünfte das Recht, den Böögg im Rahmen des Sechseläutens abzufackeln. Das war im Jahre 1892.

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Foto: Marco Stocker

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| Brauch

4 1) Die Gesellschaft zur Constaffel auf dem Umritt. 2) Heinz Wahrenberger baut den 3,40 m hohen und 100 kg schweren Böögg in diesem Jahr zum 46. Mal. 3) Der Zug der Zünfte am Limmatquai. 4) Die Zunft zum Widder auf Besuch bei der Zunft zu Wiedikon.

Seither hat sich das Fest in Nuancen gewandelt: So hat der Böögg erst seit 1902 die Gestalt eines Riesenschneemanns. Und dass ZürcherInnen über der Glut des Traditionsfeuers ihre Grillwürstchen brutzeln, ist erst seit einigen Jahren inoffizielle Mode. Eine weitere Neuerung wird es in diesem Jahr geben: Die «Gesellschaft zu Fraumünster» darf sich zwischen die Zünfte der Männer reihen. Ob die Frauenzunft jedoch auch 2012 beim Umzug dabei sein darf, darüber ist sich das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs (ZZZ) noch nicht einig. – Es wäre die Gelegenheit zu zeigen, dass auch Tradition mit der Zeit gehen kann.

DIE ZÜRCHER ZÜNFTE Europa erlebte vom elften bis 13. Jahrhundert eine Phase des Aufschwungs. Die Bevölkerung wuchs; die Wirtschaft blühte. In diesem Umfeld entstanden aus ursprünglich religiösen Bruderschaften sogenannte Handwerksvereinigungen, Innungen, Gilden, Korporationen und Meistergruppen, welche die Interessen ihres Gewerbes oder Standes vertraten. Mit der Revolution von 1798 wurden die Zünfte vorläufig abgeschafft und im 19. Jahrhundert als privatrechtliche Vereine wieder eingeführt. Für die Zünfte der neueren Linie wurden die gemeinsame Feier des Sechseläutens und die Bewahrung von Tradition und Brauchtum im Allgemeinen zum Schwerpunkt ihrer Aktivitäten.

www.sechseläuten.ch

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Fotos: Zentralkomitee der Zünfte Zürichs

CULTURE

50 Stunden Arbeit stecken im Böögg, der beim Sechseläuten in Flammen aufgeht. für ihre Selbstinszenierung bot: Die Heiterkeit wurde in subtilere Sphären verbannt und stattdessen die illustre, erhabene Miene durch die Zürcher Strassen getragen – Soviel zur ersten Geschichte. Die Zweite erklärt den Ursprung des heutigen Festhöhepunkts, das Verbrennen des Bööggs.

Der Strohmann auf dem Scheiterhaufen Eigentlich war das Verbrennen von Strohpuppen und der Tanz um die lodernden Flammen zur Tagundnachtgleiche ein Strassenfest der Zürcher Jugend. Seit Jahrhunderten schon versammelten sich die Jugendlichen und übergaben ihren Böögg, die «verkleidete Gestalt», am Abhang des Lindenhofs, am Hirschengraben oder auf anderen Plätzen den Flammen. So verbrannte auch die Nachbarschaft zum Kratz allegorisch den Winter. Bevor die Strohpuppe aber auf dem Scheiterhaufen landete, karrte die Jugend sie durch die Stadt. (Hieraus ging der heutige Kinderumzug hervor, der 1921 auf den Sonntagnachmittag verlegt wurde.) Widderzünfter Heinrich Cramer war es, der den sonst so spontanen und eher chaotischen Umzug der «Chrätzler-Bueben» 1862 organisierte und als dessen Höhepunkt die Verbrennung des Bööggs im Beisein vieler Schaulustiger und Zünfter plante. Es sollte aber noch dreissig Jahre dauern, bis die Böög-Verbrennung mit dem Fest der Zünfte verschmolz: Als das Kratzquartier zwischen Fraumünster und dem heutigen Bürklipatz abgebrochen wurde, kauften die Zünfte das Recht, den Böögg im Rahmen des Sechseläutens abzufackeln. Das war im Jahre 1892.

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Foto: Marco Stocker

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4 1) Die Gesellschaft zur Constaffel auf dem Umritt. 2) Heinz Wahrenberger baut den 3,40 m hohen und 100 kg schweren Böögg in diesem Jahr zum 46. Mal. 3) Der Zug der Zünfte am Limmatquai. 4) Die Zunft zum Widder auf Besuch bei der Zunft zu Wiedikon.

Seither hat sich das Fest in Nuancen gewandelt: So hat der Böögg erst seit 1902 die Gestalt eines Riesenschneemanns. Und dass ZürcherInnen über der Glut des Traditionsfeuers ihre Grillwürstchen brutzeln, ist erst seit einigen Jahren inoffizielle Mode. Eine weitere Neuerung wird es in diesem Jahr geben: Die «Gesellschaft zu Fraumünster» darf sich zwischen die Zünfte der Männer reihen. Ob die Frauenzunft jedoch auch 2012 beim Umzug dabei sein darf, darüber ist sich das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs (ZZZ) noch nicht einig. – Es wäre die Gelegenheit zu zeigen, dass auch Tradition mit der Zeit gehen kann.

DIE ZÜRCHER ZÜNFTE Europa erlebte vom elften bis 13. Jahrhundert eine Phase des Aufschwungs. Die Bevölkerung wuchs; die Wirtschaft blühte. In diesem Umfeld entstanden aus ursprünglich religiösen Bruderschaften sogenannte Handwerksvereinigungen, Innungen, Gilden, Korporationen und Meistergruppen, welche die Interessen ihres Gewerbes oder Standes vertraten. Mit der Revolution von 1798 wurden die Zünfte vorläufig abgeschafft und im 19. Jahrhundert als privatrechtliche Vereine wieder eingeführt. Für die Zünfte der neueren Linie wurden die gemeinsame Feier des Sechseläutens und die Bewahrung von Tradition und Brauchtum im Allgemeinen zum Schwerpunkt ihrer Aktivitäten.

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Foto: Peter Studer

CULTURE | Zürich

Mani Matter (1936 – 1972) 27.05.2011 – 18.09.2011 Das Leben und Werk des Berner Liedermachers Mani Matter. Foto: Schweizerisches Nationalmuseum

WWF. Eine Biografie

Das Landesmuseum 2011 Das Landesmuseum Zürich wartet 2011 mit einem breit abgestützten Ausstellungsprogramm auf. Diese Jahr richtet das Museum sein Augenmerk auf die Vermittlung. In diesem Zuge kommen auch neue Technologien zum Einsatz, wie etwa das iPad in der Mani MatterAusstellung.

20.04.2011 – 18.09.2011 Von der Idee einiger Naturliebhaber zum globalen Netzwerk von Umweltschutzorganisationen. Die berühmte Organisation mit dem Panda-Logo wird 50.

Braginsky Sammlung (Arbeitstitel) 25.11.2011 – Feb 2012 Die hebräischen Bücher und Dokumente aus der Zeit von 1288 bis 2011 erzählen Lebensgeschichten.

Foto: www.bilderbox.de

Die Uhrmacherkunst erobert die Welt

Swiss Press Photo 10 06.05.2011 – 17.07.2011 Die besten Werke von Schweizer Pressefotografen, von einer internationalen Jury ausgewählt.

06.10.2011 – 08.01.2012 Die aussergewöhnlichen Meisterwerke des «grössten Uhrmachers aller Zeiten». Bild: Pendulette de voyage pour le général Bonaparte, 1796, Abraham-Louis Breguet (1747–1823).

Foto: Braginsky Collection

Foto: Schweizerisches Nationalmuseum

Bild: Haggadah für das Pessachfest mit jiddischen Anweisungen und Übersetzungen der Schlusslieder, 1725, kopiert und illustriert von Aaron Wolf Herlingen von Gewitsch, Wien. Pergament. Höhe 26.8 cm.

VERANSTALTUNGEN • 15.05.2011 Internationaler Museumstag. «Was die Dinge erzählen. Museen – unser Gedächtnis» • 03.09.2011 Lange Nacht der Museen DAUERAUSSTELLUNGEN • Geschichte Schweiz • Galerie Sammlung • Waffenturm • Möbel & Räume Schweiz www.landesmuseum.ch

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CULTURE | Zürich

Das

Kunsthaus

Foto: 2010 ProLitteris, Zürich

2011

2010 feierte das Kunsthaus mit über 400 000 Besuchern sein 100-jähriges Bestehen. Die Kunst highlights 2011 versprechen ein ebenso fulminantes Ausstellungsjahr.

FotoSkulptur. Die Fotografie der Skulptur, 1839 bis heute

Tierisch gut! HundKatzeMaus im Kunsthaus Zürich

The Nahmad Collection 21.10.2011 – 15.01.2012 Zum ersten Mal überhaupt werden hundert Meisterwerke aus der spektakulären Privatsammlung der in Monaco ansässigen Familie Nahmad im Kunsthaus Zürich zu sehen sein.

Bild: Stephan Balkenhol, Mann mit Kuh, 1995, Pappelholz, farbig gefasst, 166 x 178,5 x 3,5 cm, Kunsthaus Zürich.

Bild: Claude Monet, Strada Romana à Bordighera, 1884, Nahmad Collection

Franz Gertsch. Jahreszeiten

Roman Ondák

10.06.2011 – 18.09.2011 Die Eröffnung dieser Ausstellung fällt mit der Vollendung von Franz Gertschs (*1930) magistralem «Vier JahreszeitenZyklus» zusammen, der auch im Zentrum der Ausstellung steht.

10.06.2011 – 28.08.2011 Die erste Einzelausstellung des slowakischen Konzeptkünstlers Roman Ondák (*1966) in der Schweiz.

Alberto Giacometti – Das Sehen im Werk 11.03.2011 – 22.05.2011 Kaum ein Künstler rückt den Sehvorgang, die Basis aller Kunst, so ins Zentrum wie Alberto Giacometti. Bild: Alberto Giacometti, Selbstbildnis, um 1923, Öl auf Leinwand auf Holz, 55 x 32 cm, Kunsthaus Zürich.

Foto: Roman Ondák

Foto: Franz Gertsch

Foto: 2010 ProLitteris, Zürich

01.04.2011 – 31.07.2011 Die gestalterische Auseinandersetzung mit den nächsten Verwandten des Menschen. Führungen, Workshops und Exkursionen (Sommerwerkstatt).

Foto: zVg

Bild: Herbert Bayer, Humanly Impossible, 1932, Silbergelatineabzug, 39 x 29,3 cm, The Museum of Modern Art, New York, Thomas Walther Collection, Ankauf.

Foto: 2011 ProLitteris, Zürich

Bis 15.05.2011 Eine kritische Untersuchung der Schnittpunkte von Fotografie und Skulptur.

Bild: Sommer, 2009, Besitz des Künstlers.

Bild: Roman Ondák, Measuring the Universe, 2007, Performance im Museum of Modern Art, New York, 2009, Collection MoMA, New York.

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AGENDA

Musik

Künste

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Der italienische Folk-Sänger live mit Band in Zürich. www.kongresshaus.ch

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Abstrakte und konkrete Kunst aus Lateinamerika. www.hauskonstruktiv.ch

Buntes Kulturfestival. www.blickfelder.ch

Foto: Lula Rodriguez

Foto: zVg

Foto: zVg

Foto: zVg

m4music

24. – 26.04.2011 Andrea Berg

25.03.2011

Foto: zVg

Mit Band, Chor und Streichquartett. www.hallenstadion.ch

James Last

27.03.2011 Der «Grand Seigneur der guten Laune». www.hallenstadion.ch

Das Festival mit Heidi Happy, The Bianca Story, Navel u.v.m. – die 14. Ausgabe von m4music, dem Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent in Zürich und Neuenburg. Neben internationalen und nationalen Headlinern wie The Streets (UK) zeigt das Festival in diesem Jahr über 40 weitere Acts. Daneben werden an der Demotape Clinic die besten Schweizer Nachwuchsmusiker entdeckt und gefördert sowie an der Conference aktuelle Themen des Musikbusiness erläutert und behandelt. Das Festival startet in Neuenburg. Neu ist in Zürich neben dem Schiffbau und dem Moods Club auch der Exil Club mit von der Partie. www.m4music.ch

Lucia Degonda/Andrea Helbling

Literatur

10.03. – 07.04.2011 Im letzten Herbst startete das Institut gta mit einer Ausstellungsreihe zu Positionen in der Architekturfotografie. In diesem Semester sind die Fotografinnen Lucia Degonda und Andrea Helbling eingeladen, ausgewählte Arbeiten zu zeigen. Die Fotografinnen lassen in der Ausstellung im Architekturfoyer der ETH Zürich, Hönggerberg, Konträres zusammentreffen: Die «Häuser» in Berglandschaften von Lucia Degonda stehen den urbanen «Häuser-Landschaften» von Andrea Helbling gegenüber. www.ausstellungen.gta.arch. ethz.ch

Foto: zVg

15.03.2011 Der Winterthurer Autor Peter Stamm erzählt unter dem Titel «Seerücken» ungeheuer kunstvoll und scheinbar so einfach von Leben, die nicht gelebt, die aufgeschoben, erinnert und schließlich verpasst werden. In lakonischen Sätzen und unauffällig stimmungsvollen Szenen findet er – leicht lesbar, aber schwer verdaulich – die kaum spürbaren Eruptionen, die sich im Rückblick als Erdbeben erweisen. Die Einsamkeit im gemeinsamen Urlaub. Ein verlassenes Hotel in den Bergen. Ein Mädchen im Wald. Ein Pfarrer, der die Vögel füttert. Die erste Liebe mit Gewicht. www.kaufleuten.ch Foto: Gaby Gerster

Foto: zVg

Peter Stamm

Foto: zVg

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Wo Kreativität, Leidenschaft und offensichtlich viel Talent zusammenspielen, ist öfters Katja Peter am Werk. Die Inhaberin der Visual Dope AG, Agentur für Kreative Güter, überrascht immer wieder mit unverwechselbaren Brandings. Verschiedenen bekannten Lokalen in der Stadt Zürich hat sie so in den vergangenen Jahren ihren Stempel aufgesetzt. Von Edith Moosbrugger

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ufträge wie Branding und Ausgestaltung des Restaurants Aux Carrées, Cuisine de Vietnam, sind ganz im Gusto von Katja Peter. Hier konnte sie im Auftrag des Nutzers und des Amtes für Hochbau der Stadt Zürich an der Basis beginnen: bei der Namensgebung und Raumgestaltung. Für sie war sofort klar, Ausgangslage sind die bestehenden Rauten (Carrées) an der Aussenfassade des Gebäudes. Der Brand, die Schrift, die raumhohen Illustrationen bis hin zur Stanzform der Drucksachen – alles basierend auf dem Carrée und bildlichen Metaphern – berücksichtigen die asiatische Kultur. Die feinen Illustrationen finden sich auf Flyers, Menükarten, Tischsets sowie in der Wandgestaltung wieder. Visual Dope® bringt dabei etablierte Printtechniken wie Metallic- oder Changeant-Effekte in Innenräume. Katja Peter liebt die Stringenz. Weil Farben vom Licht abhängig sind, muss sie auch die Entscheide der Beleuchtung beeinflussen können. Und natürlich ist sie dann persönlich auf der Baustelle anzutreffen, wo sie bei den Arbeiten der Handwerker Regie führt. In ihrer Arbeit scheut die Gestalterin keinen Aufwand, sie liebt Opulenz. Ihre Werke bestehen immer aus unzähligen 34 attika

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Fotos: zVg

Marken zum Merken


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LIVING | Design

Solange man oberflächlich denkt, ist die Gefahr gross, bei Klischees zu landen. Make-up macht noch lange keinen Charakter.

Besucherzentrum Grube Messel (UNESCO Weltnaturerbe): Das Zementobjekt beim Zentrumseingang visualisiert die UNESCO Weltkarte. Direktdruck auf Sichtbeton mittels Negativschablonen.

Elementen, Illustrationen und Farben, die in allen Bereichen Anwendung finden und individuell zusammengesetzt werden können. Katja Peter nennt dies «Material zum Spielen». Spielerisch, farbig und leicht – jedoch nie oberflächlich – mutet denn auch alles an, was sie kreiert. Für den Betrachter lohnt es sich, genau hinzuschauen, oft entdeckt man in den Details unverhofft kleine Geschichten. «Vor 30 Jahren», sagt sie, «bestand ein Branding nur aus Logo, Hausschrift und allenfalls einer Hausfarbe (Corporate Colour). Das erschöpft sich früher oder später, löst keine Assoziationen aus, wirkt inflationär.» Ihre Philosophie ist anders. Katja Peter setzt sich direkt an der Basis mit der Aufgabe auseinander, definiert die Seele des Produktes. «Solange man nur oberflächlich denkt, ist die Gefahr gross, bei Klischees zu landen. Make-up macht noch lange keinen Charakter.» Eine Marke aufzubauen ist ein Prozess. Die grafische Sprache sollte der Zeit entsprechen, jedoch nicht trendig sein, damit sie auch längerfristig funktioniert, ohne zu langweilen. Wichtig ist immer die Frage: Welche Stimmung soll bei wem erzeugt werden?

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Foto: Heinz Erismann

LIVING | Design

Beispiel für die Entwicklung von Marken, inkl. Namensgebung und visueller Umgebung für ein fernöstliches Restaurant im Raum Zürich.

Am Anfang war Dr. Tosho’s sushi power injection Angefangen hat Katja Peter mit der Arbeit für fernöstliche Unternehmen in einem kleinen Säli in Meilen. Dr. Tosho, ein Musiker und Tausendsassa mit japanischen Wurzeln, produzierte dort 1997 seine wunderbaren Sushis. Ihm verpasste sie einen extrem plakativen Auftritt, was nicht nur ihm gefiel, sondern offenbar auch seiner Kundschaft. Denn die in kleinster Auflage handgefertigten Menükarten verschwanden stets auf Nimmerwiedersehen und wurden so zu begehrten Sammelobjekten. Darauf kreierte Katja Peter im Jahr 2000 Namen, Brand und die Welt «Yooji’s», eine inzwischen überaus populäre und auch international beachtete Kette. Wer sich in einem dieser Sushi-Restaurants bewegt, ist fasziniert von der authentischen Atmosphäre, von den grafischen Elementen und bildlichen Metaphern, die aus der umfangreichen, von Visual Dope® speziell für diesen Kunden

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entwickelten Designbibliothek stammen, und die in den Räumen, auf Verpackungen und Kommunikationsmitteln Anwendung finden. Katja Peter möchte sich aber nicht auf das Branding für asiatische Gastro-Betriebe festlegen lassen. Ebenso faszinierend findet sie ihre anderen Aufträge, zum Beispiel die umfassende Campussignaletik, die sie zurzeit im Auftrag des hessischen Baumanagements für Deutschlands grösste Universität, die Goethe Universität Frankfurt, entwickelt. Diese beinhaltet auch eine Sehbehinderten-Orientierung mit geprägter Braille-Schrift. Oder die Arbeit für das im August von Ministerpräsident Koch eingeweihte UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel in Darmstadt. Visual Dope® zeichnete sich verantwortlich für die gesamte Ausstellungsgrafik des Besucherzentrums. Auf weitere Projekte der engagierten Powerfrau darf man gespannt sein. www.visualdope.com


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MEHR ALS KULISSE Der Geruch nach Holz liegt in der Luft. In der Werkstatt tosen die Maschinen, Späne liegen in Häufchen auf dem Boden. Eine ganz normale Schreinerei? Mitnichten. Die Schneider AG hat sich dem kreativen Küchenbau verschrieben. Und bäckt fantastische Brownies. Ein Besuch bei einem Traditionsunternehmen in der Nähe von Winterthur.

Nebel liegt über dem Tal. Glitzernd fliesst die Töss durch den kleinen Ort Freienstein, in der Ferne donnern Lastwagen über die Landstrasse. Hier, am Fusse eines Weinberges, auf dem eine Burgruine thront, liegt die Schneider AG. Und das schon seit 92 Jahren. – Eine lange Tradition, die Richard und Kurt Schneider da seit 1989 weiterführen. Doch haben sie die Geschichte des Schreinerbetriebs nicht einfach nur fortgeschrieben, sondern ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ein Kapitel, das den Titel «Kreativer Küchenbau» tragen könnte und für das Kurt Schneider verantwortlich ist. Es geht ihm nicht um blasse Hüllen, die er in die vier Wände seiner Kunden transportiert, nicht um Küche A, B oder C. «Wir kreieren zusammen mit den Kunden komplett neue Küchen», sagt Kurt Schneider. So verliessen im letzten Jahr 110 Küchen die Werkstätte in Freienstein; allesamt dem Privileg entwachsen, aus den Köpfen ihrer Nutzer zu stammen.

Das Fundament allen Glücks Die sonst so inflationär gebrauchten Attribute «massgeschneidert» und «individuell» treffen bei der Schneider AG ins

Von Stine Wetzel

Fotos: zVg

Die Küche sollte zurückhaltend gestaltet sein, um lange Bestand zu haben. Dadurch gibt sie den Personen, die sich in ihr bewegen, Raum und lässt kleine Veränderungen wie eine farbige Wand zu. (Kurt Schneider) 38 attika

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LIVING | Wohnen

Schwarze. Im Prinzip könne alles realisiert werden, was dem Kunden vorschwebt. Doch die Bandbreite bringt auch die Qual der Wahl mit sich. Verliert sich der Kunde da nicht in den Weiten der Optionen? «Als Berater brechen wir die Menge der Informationen auf das, was zum Kunden passt, wieder herunter», sagt Kurt Schneider, «das Ganze soll keinesfalls in Stress ausarten. Die Menschen, die zu uns kommen, sollen Spass haben, während sie ihre Küche mit uns planen.» Planen, das klingt eigentlich nach einer staubtrockenen Tätigkeit. Irrtum: Geht man nach Freienstein, können sich die Visionen ruhig überschlagen. «Der Kreativität sind eigentlich nur monetäre Grenzen gesetzt und es ist unsere Aufgabe, das Budget im Auge zu behalten.» Wenn die Küche schlussendlich steht, ist sie mit einer Geschichte aufgeladen, mit Erlebnissen. Der kreative Kopf des Küchenbaus erzählt: «Wir besuchen z.B. den Furnier-Lieferanten gemeinsam mit dem Kunden, der bekommt dann grosse Augen ob der vielen Unterschiede. Er sieht die Furniere, riecht sie, fühlt sie. Das eine Furnier, das ihm gefällt, kommt dann vielleicht aus der Innerschweiz, zufällig ist der Kunde dort aufgewachsen

und schon hat es eine besondere Aura.» Ganz schön viel Aufhebens, das da um eine Küche gemacht wird. – Zu recht, sagte doch einst der französische Meisterkoch Auguste Escoffier: «Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks.» Das würden die Schneider-Brüder sofort unterschreiben. «Die Küche spielt die wichtigste Rolle in den eigenen vier Wänden, dort findet das Leben statt». Wo das Leben stattfindet, wird Kaffee getrunken, Zeitung gelesen, da steht die Weinflasche vom gestrigen Abend herum und das Rapsöl für den Salat. Wo man lebt, hinterlässt der Alltag Spuren, dort findet man Wasserflecken auf der Granitplatte statt eine sterile Abdeckung. Kurt Schneider erzählt: «Wenn wir Besuch haben, sitzen wir nie in der Stube auf dem Sofa, wir sitzen immer in der Küche.» Die Küche ist eben kein Raum, dessen Atmosphäre auf Funktionalität reduziert ist, im Gegenteil, die Atmosphäre ist angefüllt mit Gemütlichkeit, mit Geborgenheit. Darin liegt auch der Trend offener Küchenkonzepte begründet – Küchen mit Hochschrankpartien, grossen Kochinseln davor und Raum für Gespräche und Zusammensein.

Diese Küche haben wir in eine Loftwohnung mit Dachschrägen gebaut. Die unaufdringliche Farbe und die dünne Abdeckung liegen voll im Trend. (Kurt Schneider) 02/2011

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Fotos: zVg

LIVING | Wohnen

«Diese Muschelgriffe aus Chromstahl habe ich vor acht Jahren entworfen, die gibt es nur bei uns», so Kurt Schneider.

Die Brüder Kurt und Richard (von links) führen das Schreinerunternehmen gemeinsam.

Wenn die Chemie stimmt Der Weg zu einer solchen Küche ist nicht unbedingt weit, aber es gibt ihn und er muss zurückgelegt werden. «Daher sollte die Chemie zwischen Berater und Kunde stimmen», sagt Kurt Schneider und fährt sich über den Dreitagebart, «unsere Chuchi-Tage sind eine Chance zu spüren, ob es Spass machen könnte, ein Projekt zusammen zu realisieren. Die jeweilige Besprechung soll keine lästige Notwendigkeit, sondern ein Erlebnis werden.» Ein Erlebnis, bei dem man auch gerne mal, die selbstgebackenen Brownies in der Hand, vom Thema abschweift, von seinen Hunden spricht und danach noch gemeinsam Gassi geht. Kurt Schneider und sein Team sind für solche Sachen offen: «Wenn man die Küchenplanung zusammen bestreitet, ist die Beziehung natürlich auch komplexer als bei einem flüchtigen Kontakt mit einem x-beliebigen Verkäufer.» – Diese Herangehensweise ist es, mit der die Familienschreinerei Menschen aus der Region überzeugt. Es ist aber auch die Art und Weise, wie sie ein Raumgefühl schafft und Details ausführt. Diese Handschrift haben der Schreinerei in der Vergangenheit auch schon mehrere grössere Projekte an der Goldküste beschert. In der Küchenausstellung sieht man sie wieder, die Attitüde, die der Schneider AG eigen scheint. Hier ist nichts nur Hülle. Die Werkschau ist mehr als eine Kulisse. Eine Schrankfront aus dunklem Nussbaumholz, in der Mitte drei Grund verschiedene Kochinseln. Die werden regelmässig erneuert. «Die Leute sollen sich nicht erschlagen fühlen, wenn sie hier

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in die Werkschau kommen. Die aktuellen drei Küchen sind Diskussionsgrundlage», erläutert Kurt Schneider die überschaubare Ausstellung, die vor allem eines soll: echt sein. Daher kommt auch Wasser aus dem Hahn, lässt sich das Feuer unterm Wok entfachen. «Die Besucher können alles ausprobieren», so Kurt Schneider, «die Leute sollen sehen, wie sich das Material verhält, wenn Wasser drauf spritzt. Oder wie eine geschliffene Oberfläche aussieht, wenn sie mit Öl in Berührung kommt.» Hier können die Besucher ihre Küche in Spe also alltagskonform erleben. Sie werden nicht geblendet vom Chromstahl, der in der Ausstellung so schön blitzte, keinen Kratzer hatte, und nach einem Jahr ganz anders aussah. «Um das zu vermeiden, hauchen wir unseren Ausstellungsküchen Leben ein.»

INFOS

Individuelle Küchen sind die Spezialität der Schneider AG. Beim regelmässigen ChuchiTag haben Besucher Gelegenheit, sich bei den fachkundigen Beratern rund um die Küche zu informieren, sowie das Team und seine Arbeitsweise kennenzulernen. Ein weiteres Special ist das Kochen in der Küchenwerkschau: Entweder beim Kochkurs Ende November oder als zwölf- bis 16-köpfige Gruppe an einem vereinbarten Termin. Wann die Schneider AG jeweils ihre Pforten öffnet, wird auf der Homepage bekannt gegeben. www.schneider-kuechen.ch


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LIVING | News

Pfeffer in Form

Sobald Champagner, Prosecco oder andere kohlensäurehaltige Getränke in die Gläser gefüllt werden, aktiviert sich ein LED-Lämpchen und sorgt für ein strahlendes Leuchten in Blau, Rot oder Gelb. Die «LED-Flutes» sind aus Kunststoff und können mehrere Male verwendet werden. Erhältlich bei

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Form und Funktion Ob in Kombination mit klassischer, rustikaler oder moderner Einrichtung, die Möbel von Artmodul passen sich in jede Umgebung ein. Die Designmöbel können von zuhause aus mit dem interaktiven Planungs-Tool nach eigenen Vorstellungen gestaltet und umge-

setzte werden. Zur Wahl stehen hochglanz lackierte Oberflächen, wertvolle Hölzer wie Zebrano oder Wenge. Aber auch Aluminium oder farbige Fronten sind im Programm. www.art-modul.ch

Foto: zVg

Die Wirth und Schmid AG hatte die Idee, Wärme in «kaltes» Material zu verpacken: Metall bringt hier den Blick aufs Feuer zum Schmelzen. www.wirth-schmid.ch

Foto: zVg

Leuchtend

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Mit Feuer und Flamme

Es ist ganz einfach: Sitzen, klappen, schlafen. Das Bettsofa «Click» ist das erste Designmöbel der Schweizer Firma «home3». Entworfen wurde das Dreier-Sofa, das schnell zum Doppelbett wird, vom Jungdesigner Andreas Bechtiger. www.home3.ch

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Foto: zVg

Foto: zVg

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Ein Handgriff, ein Klick


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Winterthur – wo das Leben 44 attika

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LIVING | Winterthur

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ie Winterthurerinnen und Winterthurer lieben ihre Stadt, weil sie hier alles finden, was das Leben lebenswert macht: Eine kulturelle Vielfalt, die schweizweit einmalig ist, unzählige Freizeitmöglichkeiten, idyllische Naherholungsgebiete, ein ausgezeichnetes Bildungsangebot und attraktiven, aber dennoch preiswerten Wohnraum sowie zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Ausserdem sind Zürich (20 Minuten mit der S-Bahn) und der Flughafen Zürich-Kloten (15 Minuten mit dem Zug) näher, als einige der sieben Quartiere auseinander liegen.

Wo Langeweile unbekannt ist Das Winterthurer Leben pulsiert in der historischen Altstadt und erholt sich in den idyllischen Wäldern darum herum. Über 400 Restaurants für jeden Geschmack, unzählige Bars und Clubs sowie vielfältige Einkaufsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Wer sich gerne draussen erholt, findet in Winterthur seine Oase. Keine Stadt ist grüner, 40 Prozent des Gemeindegebietes sind bewaldet, mehr als zwei Drittel unverbaut. Auch Sportlerinnen und Sportlern wird es nie langweilig: Ob Golf, Tennis, Skateboardfahren, Klettern oder Beachsoccer – die Auswahl ist riesig und bietet allen etwas. Lieblingssport der Winterthurerinnen und Winterthurer ist allerdings Velofahren – 175 Kilometer Radwege durchziehen die Stadt und machen Winterthur zur Velostadt.

Wo Kultur mehr als alltäglich ist Kultur hat in Winterthur eine lange Tradition. Davon zeugen die 16 Museen, beispielsweise die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» mit Meisterwerken der europäischen Kunst aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Diese Tradition lebt weiter: Mit dem Zentrum für Fotografie, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, dem Casinotheater, das sich zum Treffpunkt der deutschsprachigen Kabarettszene entwickelt hat oder dem Swiss Science Center Technorama, das Technik und Wissenschaft erlebbar macht. Das grosse Angebot wird durch die abwechslungsreiche Kulturagenda ergänzt, welche die unterschiedlichsten Festivals, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Theaterstücke und viele weitere Events enthält. Kultur gehört in Winterthur zum Alltag, ist aber alles andere als alltäglich.

In Winterthur leben mehr als 100 000 Menschen. Dennoch hat sich die sechstgrösste Stadt der Schweiz ihren persönlichen Charakter bewahrt und bietet eine hervorragende Lebens qualität.

Wo Lebensqualität zuhause ist

Foto: Stefan Kubli

Von Standortförderung Region Winterthur

lebenswerter ist

Wer in Winterthur wohnt, schätzt die Nähe. Die Stadt hat ihren persönlichen Charakter und Charme bewahrt. Sie ist gross genug, um den Menschen alles zu bieten und klein genug, damit sie sich im Alltag begegnen. Im Quartierladen, wo sie einkaufen, in der Altstadt, wenn sie über den Wochenmarkt bummeln, am Dorffest in einem der sieben Stadtteile oder am Albanifest, dem grössten jährlich stattfindenden Stadtfest in Europa – in Winterthur trifft man sich. Häuser und Wohnungen spiegeln wider, wie sich die Stadt entwickelt hat: Romantische Altstadthäuser, herrschaftliche Villen mit grosszügigen Parkanlagen, urbane Überbauungen auf ehemaligen Industriearealen, nachhaltig konzipierte Siedlungen in den Quartieren. Trotz des dynamischen Wachstums ist Winterthur eine lebenswerte Stadt, das beweisen die vielen Grünflächen und alten Baumbestände sowie die neu erstellten Parkanlagen und Plätze.

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LIVING | Winterthur

Viele Menschen lernen oder studieren in Winterthur. Sie bilden sich in verschiedenen Fachschulen oder am Gymnasium aus und an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), einer der grössten Mehrsparten-Fachhochschulen der Schweiz, weiter. Dank ausländischen Studierenden, die ein Gastsemester an der ZHAW absolvieren, ist Winterthur noch internationaler geworden. Ausserdem leben immer mehr Spitzenkräfte multinationaler Konzerne hier, deren Töchter oder Söhne eine der internationalen Schulen besuchen, die das klassische Schulangebot ergänzen.

Fotos: Standortförderung Region Winterthur

Wo Lernen gelebt wird

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Wo an der Zukunft gearbeitet wird

Winterthurer Pioniere wie Johann Jakob Sulzer, Johann Jacob Rieter, Charles Brown (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) oder Walter Steiner (Stewi) haben die Welt verändert, im Grossen wie im Kleinen. Noch immer ist ihr Pioniergeist auf Schritt und Tritt zu spüren. Ehemalige Fabrikareale werden laufend umgenutzt und entwickeln sich zur neuen Heimat kleiner, mittlerer und grosser Firmen, die unsere Zukunft verändern können. Gleichzeitig bieten diese Areale Wohnraum für Personen, welche das Besondere lieben. Dank der industriellen Tradition und des wirtschaftsfreundlichen Klimas ist Winterthur auch heute noch der perfekte Ort für Menschen, die mit viel Engagement und Enthusiasmus die Zukunft mitgestalten und dazu beitragen wollen, ihre Stadt weiterzuentwickeln.

Wo Landleben auf die Stadt trifft Wer lieber auf dem Land wohnt, aber doch direkten Anschluss an die Stadt sucht, ist mit einem Wohnsitz in einer der Gemeinden der Region Winterthur gut beraten. Rund um Winterthur erstreckt sich ein grüner Gürtel mit über zwanzig idyllisch gelegenen Ortschaften, die entscheidend zur Attraktivität Winterthurs beitragen. Jedes hat seinen ganz eigenen Charme, ist gut erschlossen und verfügt über stattliche Infrastrukturen. www.standort-winterthur.ch www.winterthur-tourismus.ch

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Foto: Winterthurer Musikfestwochen

Wo Innovation Tradition hat

Foto: Sven Kühni

Winterthur bietet Firmen viel. Die hohe Lebensqualität zieht überdurchschnittlich gut ausgebildete Mitarbeitende aus dem In- und Ausland an, Areale oder Büroräume kosten weniger als im nahen Zürich, die Steuern sind im europäischen Vergleich tief, der Flughafen Zürich-Kloten ist nur eine Viertelstunde entfernt. Noch heute arbeiten viele Menschen für renommierte Firmen wie Sulzer, Rieter oder Zimmer, die Winterthur rund um den Globus bekannt gemacht haben. Dazu kommen immer mehr innovative Unternehmen aus Branchen wie Hightech-Engineering, Medizinaltechnik, Energieeffizienz oder Gesundheitsökonomie, die zukunftsorientierte Arbeitsplätze schaffen.

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4 1) SportlerInnen wird es in Winterthur nie langweilig. 2) Von Winterthur aus sind Zürich und der Flughafen hervorragend zu erreichen. 3) Kultur und Grünflächen sind in Winterthur allgegenwärtig. 4) Kulturelles Highlight: Die Winterthurer Musikfestwochen im August.


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Die umgekrempelte Zahnarzt-Branche Sara und Christoph Hürlimann aus Winterthur führen unter dem Label zahnarztzentrum.ch zwölf Praxen im Zweischichtbetrieb, darunter auch zwei in der Eulachstadt. – Mit Erfolg, denn sie wurden «Unternehmer des Jahres 2010». Von Mathias Morgenthaler So stellt man sich den Besuch beim Zahnarzt nicht vor. Im Besprechungszimmer ist der ganze Tisch übersät mit Süssigkeiten: Schokolade, Torten, Kekse, Buttergebäck. «Das bringen uns die Patienten vorbei», sagt Sara Hürlimann und lächelt. Auch das ist ungewohnt: Von Patienten, die aus Dankbarkeit Geschenke mitbringen, können die wenigsten Zahnärzte berichten. Aber Sara und Christoph Hürlimann führen auch keine gewöhnliche Zahnarztpraxis. Sie betreiben vielmehr unter der Marke zahnarztzentrum.ch zwölf moderne Zentren in elf Schweizer Städten. Winterthur ist eine der Städte; hier gibt es ein Zahnarztzentrum am Bahnhof und eines in Deutweg. Das ist erst der Anfang: In vier Jahren soll es bereits 30 Niederlassungen von zahnarztzentrum.ch in der Schweiz geben. So sieht es der Businessplan des ehrgeizigen Unternehmerehepaares vor. Aber schon heute lässt sich festhalten: Sara und Christoph Hürlimann haben die Zahnarztbranche in wenigen Jahren komplett verändert. Laut ihren eigenen Angaben haben die beiden in den sieben

Foto: zVg

«Wir haben von Anfang an in anderen Dimensionen gedacht.» – Unternehmerehepaar Sara und Christoph Hürlimann.

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LIVING | Winterthur

Jahren seit der Unternehmensgründung 80 000 Patienten als Kunden gewonnen. Mit einem Umsatz von rund 36 Millionen Franken (2010) ist zahnarztzentrum.ch der wohl grösste Anbieter von zahnmedizinischen Leistungen in der Schweiz. Ende Oktober erhielten die beiden Gründer von Ernst & Young die Auszeichnung «Entrepreneur of The Year 2010».

lichkeit schätzen. «Seit der Gründung gewinnen wir konstant jeden Monat rund 200 Patienten pro Zentrum dazu», sagt Christoph Hürlimann. Dies auch deshalb, weil in den Zentren alles unter einem Dach vereint ist: Kontrolle, Dentalhygiene, Wurzelbehandlung, Implantate, chirurgische Eingriffe oder ästhetische Zahnmedizin – für jedes Anliegen gibt es in jedem Zentrum Spezialisten. «Das ist nicht nur ein Vorteil für die Patienten, sondern auch für die Mitarbeiter», sagt Christoph Hürlimann. «Es ist viel angenehmer, in einem Team zu arbeiten denn als Einzelkämpfer.» Und der Aufwand für Praxisausstattung und Administration wird kleiner, wenn mehrere Spezialisten am gleichen Ort tätig sind. In der Branche wurde das rasche, von Werbekampagnen begleitete Wachstum des neuen Players mit Argwohn beobachtet. Das Unternehmen rekrutiere im Ausland Zahnärzte ohne Berufserfahrung, war in einzelnen Medienberichten zu lesen. Die Fluktuation sei erschreckend hoch, zudem halte sich zahnarztzentrum.ch nicht an die Qualitätsstandards der Zahnärzte-Gesellschaft SSO. «Unser Ansatz war revolutionär für die Schweiz», sagt Christoph Hürlimann, «ich verstehe, dass nicht alle arrivierten Zahnärzte das toll finden». Er könne aber versichern, dass sein Unternehmen viel höhere Qualitätsansprüche habe als der Branchendurchschnitt – «weil wir Qualität nicht nur vorschreiben, sondern auch kontrollieren». Sara Hürlimann sagt dazu: «Alle unsere Zahnärzte müssen so gut sein, dass ich bedenkenlos meine Mutter zu ihnen schicken würde.» Trotz der strengen Qualitätskriterien liege die Fluktuation konstant bei fünf Prozent, sagt Christoph Hürlimann. Dem Berufsverband seien sie nicht angeschlossen, weil sie als AG gar nicht aufgenommen würden.

Bei zehn Banken abgeblitzt

Foto: zVg

Es fehlte nicht viel, und das Unternehmen, das heute rasend schnell wächst und Anlass zu Auszeichnungen gibt, wäre gar nie gegründet worden. Als der HSG-Absolvent Christoph und die Zahnärztin Sara Hürlimann bei Banken ihr Konzept vorstellten und um einen Kredit in siebenstelliger Höhe nachfragten, lächelten die Finanzspezialisten und empfahlen freundlich den Erwerb einer einzelnen gut laufenden Praxis von einem Zahnarzt, der in Pension ging. «Das ist bezeich-

In der Eingangshalle werden die Patienten 365 Tage im Jahr empfangen.

nend: Banken kennen sich nur aus in Märkten, die es schon gibt – wenn jemand etwas Neuartiges realisieren will, winken sie ab», sagt Ökonom Christoph Hürlimann. Im Rückblick kann er darüber lachen, aber damals wars zum Verzweifeln. Bei zehn Banken blitzten sie ab, dann erhielten die beiden den Kredit von der Migros Bank. «Wir haben von Anfang an in anderen Dimensionen gedacht», erinnert sich Sara Hürlimann. Massgebend seien die Bedürfnisse der Kunden gewesen. «Wenn ich Zahnschmerzen habe, dann will ich möglichst rasch gut beraten und behandelt werden.» Dies führte zum Konzept, dass pro Zentrum 15 bis 20 Mitarbeitende im Zwei-Schichtbetrieb für die Patienten da sind. Während viele kleine Praxen um 17 Uhr schliessen, empfängt zahnarztzentrum.ch die Patienten zwischen 7 und 20 Uhr. Auch für Samstag können Termine vereinbart werden, sogar am Sonntag erhält man bei Notfällen kurzfristig einen Termin. Notfallpatienten werden grundsätzlich ohne Terminvereinbarung und Zuschlag am selben Tag behandelt.

20 Millionen für Expansion In den nächsten Jahren soll das Wachstum noch beschleunigt werden. Bis 2014 ist in der Schweiz die Eröffnung von knapp 20 weiteren Zentren vorgesehen, was den Umsatz von 36 auf 100 Millionen Franken erhöhen soll. Zudem steht die Expansion nach Schweden, Sara Hürlimanns frühere Heimat, bevor. Das Geld für die erforderlichen Investitionen war diesmal leichter zu beschaffen. Vor kurzem hat die Französische Beteiligungsfirma G Square 20 Millionen eingeschossen. Sara und Christoph Hürlimann sind nach wie vor Mehrheitsaktionäre. «Seit wir einen Minderheitsaktionär haben, können wir die Verwaltungsratssitzung nicht mehr im Café oder im Ehebett abhalten», sagt Christoph Hürlimann und lacht. Auch operativ hat sich das Ehepaar durch die Einstellung eines Managers entlastet. «In der Aufbauphase war es unerlässlich, dass wir rund um die Uhr am Ball bleiben und alles gemeinsam machen», sagt er, «nun ist das Geschäft breiter abgestützt». «Das ist auch gut so», ergänzt seine Frau, «denn wir haben in den letzten Jahren nicht nur dieses Unternehmen aufgebaut, sondern auch vier Kinder bekommen.» Wenn der Nachwuchs nur einen kleinen Teil der süssen Patientengeschenke verzehren darf, wird er sich wohl bald im elterlichen Unternehmen behandeln lassen.

Alles unter einem Dach Nach der Eröffnung des ersten Zentrums in Zürich 2003 zeigte sich rasch, dass die Patienten solche Kundenfreund-

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LIVING | Winterthur

Karls kühne Gassenschau 1984 war Karls kühne Gassenschau noch ein einfaches Strassenvariété. In den Jahren, die seit der Gründung ins Land gezogen sind, hat sie sich zu Grösserem gemausert: Zum abenteuerlichen Freilufttheater um eine BAUSTELLE bis zum Wasserspektakel AKUA war unter den 19 Produktionen alles dabei. In diesem Jahr lockt das Dimensionen sprengende Theater mit einem neuen Stück: FABRIKK (Premiere: 24.06.2011). Infos und Tickets ab 22. März auf www.fabrikk.ch

Kultur für die Sinne

Fotos: zVg

«Am Römerholz» Oskar Reinhart stellte rund 200 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Textilarbeiten europäischer Kunst von der Spätgotik bis zum frühen 20. Jahrhundert zur «Schule des Sehens» zusammen. Die imposante Sammlung ist in der Villa «Am Römerholz» zu besichtigen. www.roemerholz.ch

Die einstige Industriestadt ist heute ein Kulturpool. Winterthur bietet Erlebnisse für alle Sinne. Von Urs Huebscher und Stine Wetzel

Fotostiftung Schweiz Webcams sind omnipräsent, was sie zeigen, ist manches Mal skurril. Diesen Beweis tritt Kurt Caviezel noch bis zum 15. Mai mit der Ausstellung «Global Affairs – Erkundungen im Netz» an. Mit einem Mausklick fotografiert er die Welt, ohne sich vom Fleck zu rühren. Entstanden ist dabei in über zehn Jahren eine Sammlung von Fotografien aus dem Netz, die eine neue Sprache der Fotografie spricht. Caviezels Arbeit ist übrigens eine der Ausstellungen zum 40-jährigen Jubiläum der Stiftung für Fotografie. www.fotostiftung.ch

Foto: Kurt Caviezel

Foto: zVg

Frauen-Eishockey-WM Die Frauen-Weltspitze im Eishockey ist dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz. Vom 15. bis 24. April treffen die Schweizerinnen in der Gruppe B auf die Teams von Kanada, Finnland und Kasachstan. www.iihf.com

Foto: Corot/ Sammlung Oskar Reinhart

SEHEN

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LIVING | Winterthur

HÖREN

ier Foto: Franz Xav

Jaggy, ZHdK

In Guitar Vom 24. bis 27. März zieht Winterthur andere Saiten auf: Das Gitarrenfestival In Guitar geht zum ersten Mal über die Bühne und ist mit Koryphäen wie dem argentinischen Gitarristen Roberto Aussel oder dem kanadisch-deutschen Amadeus Guitar Duo das I-Tüpfelchen auf dem Programm des Casinotheaters, der ESSE Music Bar und den anderen Veranstaltungsorten. Das Festival setzt keine stilistischen Schwerpunkte, viel mehr geht es um die ganze Bandbreite der akustischen Gitarre, von Klassik bis Brazil. In Workshops dürfen Interessierte den Musikern auf die Finger schauen. www.inguitar.ch

RIECHEN Naturmuseum An den Wochenenden können Familien von 10 bis 17 Uhr im Winterthurer Naturmuseum auf Tuchfühlung mit Lebensräumen gehen: Wonach riecht die Stadt, und wie der Wald? Jeweils drei Monate stehen die Stadt, das Wasser, der Wald und der Garten bereit, um erforscht zu werden. Erforscht mit Nase, Augen, Ohren und Händen. Vor allem die kleinen Besucher kommen im Kindermuseum Kerala auf ihre Kosten: Hier darf die Natur intuitiv mit allen Sinnen entdeckt werden. www.natur.winterthur.ch

Foto: zVg

Foto: www.bilderbox.de

22. Afro-Pfingsten «The Soul of Africa» berührt jährlich zu Pfingsten zehntausende Besucher beim Afrika & Weltmusik Festival. Vom 09. bis 13. Juni wird das Herz Winterthurs vor afrikanischen, lateinamerikanischen und karibischen Beats vibrieren. Neben dem Musikprogramm, Workshops und dem Filmfest können auf dem Afrika-Basar kulinarische Spezialitäten probiert werden. www.afro-pfingsten.ch

Foto: Technorama

SCHMECKEN

Böse Dinge Zeugt diese Espressomaschine von schlechtem Geschmack? In der Ausstellung «Böse Dinge» werden die Grenzen des Ästhetischen ausgehandelt. Wie kann unsere Sachkultur in Zeiten von Stilpluralismus ästhetisch bewertet werden? Sind Bad Taste und Kitsch nicht wieder Kult? Die Ausstellung im Gewerbemuseum setzt sich mit Bewertungskategorien und deren Wandel auseinander und fordert die BesucherInnen dazu auf, mit eigenen «Bösen Dingen» die Ausstellung zu bereichern, die Gegenstände zu verbessern, zu verschlimmern, zu zerstören... Noch bis zum 31. Juli. www.gewerbemuseum.ch

Technorama Hier stehen einem die Haare zu Berge. Denn Elektrizität ist eines der Themen, welches das Swiss Science Center Technorama seinen Besuchern näher bringt. Neugierige können an über 500 Experimentierstationen die Naturgesetze entdecken. www.technorama.ch

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Fotos: zVg

LIVING | Winterthur-News

LIVING WINTERTHUR-NEWS

Wohnen

«Greater Living» Unter diesem Motto entsteht das TOWNHOUSE Winterthur. – Ein Wohnkonzept für jeden Lebensabschnitt mit dem Hauch des Besonderen: Wohnen mit Multi-Service-System, damit ist der Haushalt ein Klacks. «Mit vorgehängter Fassade, markanter Dachschräge und grossen Erkern steht das Gebäude selbstbewusst und fest verankert da», so

der Architekt Peter Felix. Durchdachte Wohnungen von 2,5 bis 4,5 Zimmern, verknüpft mit Raumgefühl, grösster Lebensqualität, viel Licht und eigener Dachterrasse mit Blick über ganz Winterthur. Auch Ateliers werden angeboten – für eine bequeme Wohn-ArbeitsAtmosphäre. Die Eigentümer können virtuell via hauseigenem Intranet oder Telefon einen allzeit verfügbaren Haushaltshelfer engagieren. «Wir nennen ihn Gerry. Und er steht für schnelle und flexible Hilfe», betont Angelo Beetschen, Geschäftsführer von Kubus Real Estate.

Fünf Services stehen dabei im Zentrum: Von Raumpflege, über Wäscheservice, Heimwerksarbeiten, Ferienservice bis zum Haustierservice. Entscheidend ist dabei, dass Gerry für immer wiederkehrende Services oder auch nur sporadisch wie ein «Super-Abwart-Plus», ad hoc gebucht werden kann. Das TOWNHOUSE wird mitten im pulsierenden Stadtzentrum von Winterthur entstehen, in der Nähe vom Bahnhof, der Altstadt und dem Sulzareal.

thurer-Wald-Kalender 2012 ausgewählt. Nähere Informationen und Teilnahme-

bedingungen finden Sie unter www.forstbetrieb.winterthur.ch.

www.kubusRE.ch

Wettbewerb

Zum «Internationalen Jahr des Waldes» ruft der Forstbetrieb Winterthur zu einem Fotowettbewerb aus. Die Winterthurer Bevölkerung kann jeden Monat Bilder aus dem Wald von Winterthur einreichen. Einsendeschluss ist jeweils der erste Arbeitstag des Folgemonats, der nächste Termin ist der 01. April. Aus den eingereichten Bildern wird je Monat ein Schnappschuss für den Winter-

Foto: www.bilderbox.de

Der Winterthurer Wald

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LIVING | Winterthur-News Museum

Technorama

Foto: Technorama

Das Swiss Science Center Technorama darf erneut auf ein Jahr mit ausgezeichneter Besucherfrequenz zurückblicken. Mit 279’819 Eintritten wurde der Rekord aus dem Jahr 2008 um 2’638 Personen übertroffen. Das Technorama profitierte von den Schlechtwetterphasen in den Monaten Mai und August, die mit gut 32’000 bzw. 36’000 Besuchern die kühnsten Erwartungen übertrafen. – Auf den Lorbeeren ausruhen wird sich das viel besuchte Science Center auch in Zukunft nicht. Im April 2011 wird die neue Sonderausstellung «Der vermessen(d)e Mensch» eröffnet und Mitte 2011 beginnt der Erweiterungsbau des Jugendlabors. Die neuen Labore sollen Mitte 2012 bezogen werden.

Garten

Fotos: zVg

Nach Mass Wetterfeste Tischgruppen und eine Holzlounge aus Edelstahl, Holz, Granit, Glas, Metall, Alluminium oder Kunststoffgeflecht. Das Besondere der Eigenmodelle aus der Hobi Wohnschreinerei? Die Flexibilität, was Grösse und Materialisierung anbelangt, denn jedes dieser Möbel wird kommissionsweise gefertigt.

Gastronomie

Wenn die Temperaturen wieder steigen, öffnet das Schloss seine wunderschöne Gartenlounge und lädt zu knackigen Salaten, verführerischen Desserts und fröhlichen Gesprächen unter dem Sonnenschirm. Die ländliche Umgebung, die gepflegte Anlage und das delikate Angebot an Speis und Trank ermöglichen entspannte und genussvolle Stunden. Geschäftsleitung und Küchenequipe haben langjährige Erfahrung und sind viel in der Welt herumgereist. So wird das kulinarische Angebot durch gezielt ausgewählte in-

ternationale Spezialitäten inspiriert – vom japanischen Sashimi über die bunte mediterrane Gemüseauswahl bis zum Fleisch von der argentinischen Farm.

Fotos: www.hochformat.com

Schloss Wülflingen

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LIVING | Winterthur-News Medien

Winterthur macht mobil Foto: www.swiss-image.ch/ Stephan Engler

Als erste Schweizer Stadt setzt Winterthur konsequent auf das mobile Internet und hat eine Applikation für iPhone und iPad lanciert. Die Informatikdienste der Stadt Winterthur (IDW) haben die kostenlose iApp zusammen mit der Winterthurer Firma Anthrazit AG realisiert. Herzstück der iApp sind die Stadt-News, ein Veranstaltungskalender

sowie ein Verzeichnis aller Verwaltungsstellen, die mit einem Klick elektronisch oder telefonisch kontaktiert werden können. Wer wissen will, was in Winterthur läuft, ist dank der iApp immer und überall sekundenschnell auf dem Laufenden. Alle Adressen sind mit einem interaktiven Stadtplan verlinkt und die App zeigt den Weg zum Ziel.

Museum

Zuwachs

Kulturelles Interesse

Die Bevölkerung der Stadt Winterthur nimmt wie in den vergangenen Jahren weiter zu. Ende des Jahres 2010 waren gemäss Statistik des Melde- und Zivilstandswesens 103’258 Personen in Winterthur gemeldet, das sind 1’513 oder rund 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. In absoluten Zahlen den grössten Zuwachs zu verzeichnen, hatte der Stadtkreis Stadt mit einem Plus von 441 Einwohnern gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von Wülflingen (+ 417), Oberwinterthur (+ 245), Töss (+ 226), Seen

Die Besucherzahlen in den Winterthurer Museen konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden – trotz diverser Schliessungen aufgrund von Sanierungen. 476’062 (Vorjahr: 451’696) Personen besuchten die Winterthurer Museen. Nach der Wiedereröffnung der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» haben rund 7’400 Gäste die renovierten Ausstellungsräume besucht. Im Kunstmuseum waren nach der Teilöffnung des Museums Ende März 3’170 sowie nach der Gesamteröffnung Ende Oktober rund 8’300 Eintritte zu verzeichnen. Das Gewerbemuseum mit der Uhrensammlung Kellenberger und das Naturmuseum konnten sich gegenüber dem Vorjahr steigern, ebenfalls verzeichnen erfreulicherweise Münzkabinett und Antikensammlung, Museum Briner und Kern sowie Schloss Hegi einen Anstieg der Besucherzahlen.

Foto: www.bilderbox.de

Statistik

(+ 77), Mattenbach (+ 56) und Veltheim (+ 51). In keinen Kreisen waren die Zahlen rückläufig. Der Ausländeranteil der Gesamtbevölkerung lag Ende 2010 bei 23,2 Prozent (Vorjahr 23,3 Prozent).

Mode

Verführerisch auf sechs Etagen AKRIS oder MARCCAIN ist das Modehaus immer am Puls der Zeit. Freundlichkeit und exzellenter Service werden gross geschrieben. Dafür stehen Markus Ochsenbein, Doris Schmid Ochsenbein und das gesamte Team.

Foto: www.swiss-image.ch/ Cristof Schuerpf

Foto: zVg

Dass Winterthur nicht nur für Kunstinteressierte ein spannendes Pflaster ist, beweist das Modehaus Schellenberg. Auf sechs Etagen findet die modebewusste Frau am Untertor 31 ein herrliches Modeparadies. Mit führenden Labels wie STEFANEL, GERRY WEBER,

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Die Sommer-Trends 2011

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LIFESTYLE | Mode

Der Look wird angezogener, aber keinesfalls klassisch oder formell! Alles muss leicht und unkompliziert wirken. Die Hauptaufgabe der Damenmode im Sommer 2011 ist eine optimistische Ausstrahlung. Die Materialien sind extrem wichtig, Leichtigkeit ist ein grosses Thema. Von Corinne Gähwiler und Cécile Boccù

LUISA CERANO

Akzentuierte Silhouetten und ein Spiel mit Proportionen, Volumen und unterschiedlichsten Materialien – LUISA CERANO ist dynamisch, klarlinig und progressiv. Neues Volumen trifft auf körperbetonte Schnitte, naturinspirierte Töne auf kräftige Akzentfarben. Unübersehbar sind die Anklänge an den Preppy Look der 80er Jahre. Fotos: LUISA CERANO/ www.cecilemode.ch

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LONGCHAMP

Das ist bereits die dritte Kollektion, die Kate Moss für LONGCHAMP entwirft. Egal ob die bunte Korbtasche, die Lederversion der einfachen Strohtasche oder die zeitlosen Begleiter aus einem Segeltuch-Leder-Material-Mix: Diese Taschen sind durch und durch Sommer und Sonne.

Fotos: LONGCHAMP

FLO ACCESSOIRES

Entspannt, mit starken Farben und einem Touch Sinnlichkeit präsentiert sich diese neue Kollektion. Satte Farbtöne kombiniert mit Platin nehmen Bezug zur Architektur vom Miami der 20er Jahre: Die neue Tasche in Würfelform z.B. wartet mit Ledereffekten auf und ist praktisch. Die Baguette-Tasche hat dagegen eine lange, elegante Form und ist in sommerlich grünem Schlangenleder mit Gelbtupfern bedruckt, poppig ausgeführt. Dann wäre da noch die Tasche mit o-förmigem Griff. Praktisch und unbeschwert wird sie durch das strapazierfähige, braune Nylonmaterial mit Army-Schlangenledergriff. Fotos: FLO ACCESSOIRES

ERES

Auch fürs Baden, für die schönen Momente der Abkühlung,gibt es Neues: Raffinierte Schnitte und knallige Farben machen diese Bikinis und Badeanzüge von ERES aus. Fotos: ERES

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LIFESTYLE | Mode

BLACKY DRESS

Man spricht davon, dass sich der Modesommer 2011 angezogener präsentiert. Das stimmt nur bedingt. Denn auf der anderen Seite dreht sich alles um eine unkomplizierte Mode, mit Layer-Ideen. Der Mix von Angezogenem und Lässigem ist wichtig. Auch die Maschenmode übernimmt einen wichtigen Part, wenn es um den Wohlfühl-Faktor in der Mode geht. BLACKY DRESS vereint Sportives mit Luxury. Fotos: BLACKY DRESS/ www.cecilemode.ch

LELE PYP

Um die düsteren Farben des Winters rasch in Vergessenheit zu bringen, lanciert das Damenschuh-Label eine neue Kollektion, die von den Unterwasserwelten des Amazonas sowie der prachtvollen Fauna und Flora des tropischen Urwalds inspiriert ist. Die Kollektion bestehend aus luxuriösen Pumps, edlen Sandalen und verspielten Ballerinas besticht durch ihre grosse Vielfalt und ihren Reichtum an Kontrasten.

Fotos: LELE PYP

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LIFESTYLE | Mode

STILLS

Soft Shape – die Silhouette ist im Sommer 2011 schmal. Lose Teile, die den Körper umschmeicheln und umfliessen, stehen im Mittelpunkt. Leichte Jerseys geben den Ton an. Feinster Strick steht für einen unkomplizierten Look, und eignet sich hervorragend für das Layering. Weiblichkeit und Natürlichkeit – dafür steht das Label STILLS. Fotos: STILLS/ www.cecilemode.ch

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LIFESTYLE | Mode

AIRFIELD

In der neuen Frühjahr- und Sommerkollektion inszeniert AIRFIELD das konträre Zusammenspiel aktueller Mode-trends in unverwechselbarer Charakteristik. Lässigkeit versus konstruierter Silhouetten, rockige Styles versus Eleganz, Purismus versus Opulenz. Einzelteile als modische Gegensätze, die sich unwiderstehlich und unverkennbar anziehen.

Fotos: AIRFIELD/ www.cecilemode.ch

CAMBIO

Im Sommer 2011 verbinden sich Feminität und Sportlichkeit miteinander. Bei den Outfits übernimmt die Hose meist den sportiven, lässigen Teil. Cargo-Styles einerseits und gekrempelte Hosen auf der anderen Seite sowie die vielen gewaschenen Stoffe sorgen für den gewünschten lässigen Look. CAMBIO – die Hose. Fotos: CAMBIO/ www.cecilemode.ch

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LIFESTYLE | Mode

Rockig und glamourös «Mode ist meine Leidenschaft», sagt die Zürcherin Tatjana Kotoric. Schon lange träumte sie davon, ein eigenes Label zu kreieren. Mit TATJANE hat sie ihren Traum verwirklicht. Nun hat sie ihre zweite Kollektion fertig.

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Kleider, Tops und Blusen, die den Frauen schmeicheln, Jacketts und Hosen, die perfekt geschnitten sind. Die Teile sind schön verarbeitet, sitzen gut, und die Looks können mit wenigen Accessoires vom Tagesoutfit zum Ausgehlook umgestylt werden. Inspiration für die zweite Kollektion war ein Vulkanausbruch – kraftvoll, stark, zerstörerisch und trotzdem weich, sanft und fliessend. Eine Ambivalenz, die sich in Attributen wie weiblich, rockig, glamourös und burschikos spiegelt. Mit blauer Seide und Lederacces-

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Tatjana Kotoric weiss, was Frauen heute von Mode erwarten. Bei ihrer langen Tätigkeit u.a. als Verkaufs- und Marketingleiterin bei verschiedenen Modelabels hat sie dies täglich erfahren. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Stylistin (u.a. beim Schweizer Fernsehen), wo sie die neusten Trends, die richtigen Passformen und Farben zu einem perfekten Outfit kombiniert. Dieses Know-how fliesst auch in ihre Kollektion ein. Sie entwirft

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Von Urs Huebscher

soires kreiert TATJANE einen figurbetonten, sexy Glamgirl-Style. Rot und Blau dominieren die Farbpalette, während Grau dezent im Hintergrund bleibt. Die Blazer, Jupes, Hosen, Kleider, Tops und Shorts sind aus Seide, Jersey und edlen Wollstoffen.

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Fotos: zVg

LIFESTYLE | Auto

100 super Offerten für Mitsubishi Ab sofort bietet die Emil Frey AG Garage Zürich Nord die komplette Palette von Mitsubishi an. Die blaue Garage beim Hallenstadion hält tolle Angebote für Sie bereit.

itsubishi steht seit jeher für Zuverlässigkeit, markantes Design und grosse Innovationskraft. Deshalb hat die Emil Frey AG Garage Zürich Nord vor wenigen Wochen die Vertretung der japanischen Traditionsmarke übernommen und ihr Multi-Marken-Angebot auf 14 Hersteller erhöht. Der Zuzug von Mitsubishi bietet der Kundschaft unschlagbare Vorteile, schliesslich kann beispielsweise mit dem i MiEV das erste, wirklich alltagstaugliche Elektrofahrzeug bei der Garage Zürich Nord Probe gefahren und gekauft werden. Und viele weitere Modelle gibt es aktuell zu super Konditionen. Insgesamt 100 Hammerofferten hat die blaue Garage beim Hallenstadion zusammengestellt. Vor allem der beliebte Cityflitzer Mitsubishi Colt 1.1 Base als exklusive Züri Leu Edition begeistert mit einem riesigen Preisvor-

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teil in der Höhe von 5 000 Franken. Statt 16 990 kosten die dreitürigen Neuwagen ab Lager nur 11 990 Franken – «es hät solangs hät». Diverse andere Varianten des Colt sind ebenfalls deutlich unter Listenpreis zu haben: Der Kundenvorteil beim fünftürigen 1.3 Swiss Champion in Schwarz zum Beispiel beträgt 6 100 Franken. Im Nettotarif von 17 980 statt 24 080 Franken sind eine halbautomatische Klimaanlage, Regen-/Lichtsensor, Tempomat und vieles mehr inbegriffen. Auch die grösseren Modelle von Mitsubishi gibt es bei der Garage Zürich Nord jetzt zu spitzen Konditionen. Diverse Vorführwagen wie der ASX 1.8 Invite DiD 4WD, mit nur 500 Kilometern auf dem Tacho für 31 300 statt 34 590, den Lancer 2.0 Sedan Ralliart mit 240 PS (automatisch schaltendem Doppelkupplungsgetriebe) für 33 990

statt 44 590 Franken und der bärenstarke Lancer Evolution mit 295 PS als Version mit Doppelkupplungsgetriebe für 54 590 statt 63 590 Franken gehören genauso dazu wie lukrative Neuwagen. So kommt ein Lancer 2.0 Ralliart (mit Doppelkupplung) in trendigem Weiss als Neuwagen satte 8 000 Franken günstiger – er ist nämlich für nur 35 990 statt 43 990 Franken zu haben. Mit einem Lancer Ralliart sind Sie übrigens in attraktiver Gesellschaft – nicht nur wegen des schicken Designs des Autos. Denn mit Nadine Vinzens fährt niemand Geringeres als die Miss Schweiz 2002 den sportlichen Japaner, den sie sich natürlich bei der Garage Zürich Nord geholt hat. Am besten überzeugen Sie sich bei nächster Gelegenheit selbst von den Qualitäten des Lancer oder eines anderen Modells von Mitsubishi. Das Team des blauen Autohauses beim Hallenstadion freut sich auf Ihren Besuch und stellt Ihnen gerne Ihr Wunschmodell für eine unverbindliche Probefahrt zur Verfügung. Sollte Sie Ihr Favorit von Mitsubishi wider Erwarten nicht überzeugen, ist das kein Problem: Eine der 14 Hausmarken bietet mit Sicherheit das Richtige.

www.garagezuerichnord.ch

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Nadine Vinzens, Miss Schweiz 2002, ist stolze Besitzerin eines Mitsubishi Lancer Ralliart der Emil Frey AG Garage Zürich Nord.


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LIFESTYLE | Auto

Der neue Eos ist da Kürzlich ging die Neuauflage des Volkswagens Eos an den Verkaufsstart. Er ist das weltweit einzige Modell mit einem fünfteiligen CSC-Dachsystem in Glasoptik und integriertem Schiebe-/ Ausstelldach. o kehrt endlich Cabrio-Feeling in die winterliche Jahreszeit ein. Auch in der neuesten Generation vereint der Eos die Design-Eigenschaften eines sportlichen Coupés und eleganten Cabriolets mit der für Volkswagen typischen Linienführung. In der Schweiz ist der neue Eos mit drei Turbobenzin-Direkteinspritzern (TSI) und einem Turbodiesel-Direkteinspritzer (TDI) bestellbar. Die effizienten TSI leisten zwischen 122 PS/ 90 kW und 210 PS/155 kW PS; der leise Common-Rail-TDI entwickelt 140 PS/103 kW.

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Verwöhnt das Auge Markanter, sportlicher, progressiver: Der neue Eos fesselt den Blick mit seinem vollständig überarbeiteten Design. Dazu zählen neben dem neuen Volkswagen-Gesicht mit schwarz lackierten Kühlergrilllamellen, Chromrand und Chromeinfassung des Lufteinlassgitters auch Details wie der Heckdiffusor oder die Rückleuchten in LED- und Lichtleitertechnik. Highlight ist jedoch das ausgereifte, fünfteilige

CSC-Dachsystem aus Stahl mit integriertem Schiebe-/Ausstell-Glasdach.

bietet die dämpfende, adaptive Fahrwerksregelung DCC.

Beruhigt die Nerven Im neuen Eos steht Sicherheit an oberster Stelle – damit Sie sich ganz auf den Fahrspass konzentrieren können. Neben dem elektronischen Stabilisierungsprogramm dürfen Sie ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Sicherheitssystem erwarten: von Kopfstützen über Kopf- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer bis zum Überrollschutz, dessen Stützprofile sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Verdeck aktiv sind.

Gibt neuen Antrieb Dynamik ist im neuen Eos erlebbar. Dafür sorgt das starke, verbrauchsoptimierte Motorenportfolio mit TSI-Motoren, Vierzylinder-Common-Rail TDI mit Dieselpartikelfilter oder auch mit BlueMotion Technology. In Verbindung mit dem optionalen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG ist Ihnen maximale Fahrdynamik ohne Zugkraftunterbrechung sicher.

Entlastet im Alltag Um Ihnen den Alltag zu erleichtern, ist der neue Eos mit diversen intelligenten Fahrerassistenzsystemen erhältlich. Präzises Einparken wird z. B. dank des Parklenkassistenten «Park Assist» spielend einfach, während der Fernlichtassistent «Light Assist» gute Sicht ermöglicht, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Ein komfortables bis sportliches Fahrgefühl

Macht Lust auf mehr Dass der neue Eos besonders anpassungsfähig ist, hat er nun bewiesen. Dass er auch offen für Ihre Wünsche ist, zeigt seine umfangreiche Sonderausstattung: mit der großen Auswahl an Leichtmetallrädern. Anhand schicker Details wie den Bi-Xenon-Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht**. Und mit dem neuen Radio-Navigationssystem «RNS 315» inklusive Touchscreen und MP3-Wiedergabefunktion. www.ueberland.amag.ch

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Fotos: zVg

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Die Wiederentdeckung der Langsamkeit Wandern liegt zurzeit voll im Trend. Dies bestätigen die aktuellen Buchungsstände beim spezialisierten Veranstalter Imbach Reisen aus Luzern, wo die Nachfrage für Wanderferien gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Neben den einheimischen Kulissen locken vermehrt auch fremdländische Regionen die Wanderfreunde an. Von Urs Huebscher

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andern ist und bleibt der Schweizer Volkssport schlechthin. Die aktuelle repräsentative Studie «Sport Schweiz» des Bundesamts für Strassen ASTRA belegt dies mit eindrücklichen Zahlen. In der Altersgruppe der 15- bis 74-Jährigen bezeichnen sich rund zwei

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Millionen Schweizer als Wanderer. Das ist ein Drittel der gesamten Bevölkerung. Zusammen absolvieren sie pro Jahr 130 Millionen Wanderstunden. Dies nicht nur in einheimischen Landschaften. Immer mehr Wanderfreunde entdecken den Reiz, ihrem Hobby auch im Ausland nachzugehen. Begünstigt wird der Trend durch die Tatsache, dass der zurzeit stark bewertete Franken Wanderferien im Euro-Raum für Schweizer um fünf bis zehn Prozent verbilligt.

Vom Berner Oberland bis in den Oman Wandern bedient das Bedürfnis nach Einfachheit und Langsamkeit in einer schnelllebigen Zeit. – Das facettenreiche Angebot von Imbach Reisen spricht ein breites Publikum und somit jeden Konditionstypen an. Auf den fünf- bis zehntägigen Wanderungen stehen die kulturellen Erlebnisse und das Verweilen in der Natur genauso im Mittelpunkt wie die körperliche Bewegung. Die Strecken sind nach einem 5-PunkteSystem bewertet und mit kurzen Wegbeschreibungen versehen, damit die Gäste ihrer Leistungsfähigkeit entsprechende Strecken unter die Füsse bekommen. Das Angebot enthält Touren im Wanderland Schweiz, in Europa aber auch in weiter entfernten Regionen wie Costa Rica oder Namibia und Botswana. «Sehr beliebt sind zurzeit Inselwanderungen in Griechenland oder Spanien», weiss Peter Herzog, der Geschäftsführer von Imbach Reisen. Generell gut gebucht werden Wanderferien in Südeuropa, die viele kulturelle und kulinarische Höhepunkte bieten. Erfahrene Reiseleiter mit lokaler Verankerung begleiten die Touren und ermöglichen


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LIFESTYLE | Reisen

WANDER-GEFLÜSTER

Vier Fragen an den Wanderspezialisten Peter Herzog – Geschäftsführer bei Imbach Reisen AG in Luzern:

Fotos: zVg

Mein persönlicher Geheimtipp für die Wandersaison 2011… Burma-Myanmar. Das Goldene Land aktiv zu erleben, ist etwas vom Schönsten was Südostasien zu bieten hat. Erlebniswanderungen auf Saumpfaden durch die entlegenen Dörfer der Bergvölker, Bagan mit seinem Pagodenfeld, die Königsstadt Mandalay, den Inlesee mit den Beinruderern und den Sonnenuntergang bei Yangons Shwedagon-Pagode.

Sehr beliebt: Wanderkreuzfahrten in der Ägäis.

den Gästen authentische Begegnungen. «Reisen in guter Gesellschaft» – unter diesem Motto finden die geführten Gruppenreisen statt, welche neben Paaren zusehends auch von Singles gebucht werden. Wer noch weiter in die Ferne schweifen möchte, kann dies zum Beispiel mit der Bewanderung des Omans, einer zweiwöchigen Tour durch Burma, oder der Erkundung von Laos am Mekong in Südostasien tun. Begegnungen mit den einheimischen Kulturen und die faszinierenden Landschaften garantieren ein unvergessliches Wandererlebnis.

Kreuzfahrt und Wandern Wanderferien der besonderen Art bieten die Wanderkreuzfahrten in der Ägäis. Übernachtet wird auf dem schwimmenden Hotel «MS Meltemi». Der traditionelle Motorsegler aus dem Jahre 1989 wurde 2004 vollständig modernisiert. Vier Crew-Mitglieder sorgen mit einem besonders aufmerksamen Service für einen angenehmen Aufenthalt an Bord. Unter Deck befinden sich acht kleine aber zweckmässig ausgestattete Kabinen mit eigenen Nasszellen und Dusche/ WC, Warm- und Kaltwasser und Bullauge mit einer traumhaften Aussicht. Während den acht- bis 15-tägigen Reisen wird auf einzigartige Weise die griechische Inselwelt erkundet. Zu den grösseren Inseln kommen auch ein paar der einsamsten und ursprünglichsten Inseln des griechischen Archipels, wo nur selten ein Fremder den Fuss hinsetzt und die Teilnehmenden von den Einheimischen dafür umso herzlicher empfangen werden.

Wenn ich Blasen an den Füssen habe… Wenn eine Blase schon geöffnet ist, sollte man sie desinfizieren und polstern. Das kann man mit Desinfektionssalben machen und spezielle Blasenpflaster aus der Apotheke holen. Klebt man zwischen Blase und Pflaster eine ganz normale Rosine hat das den gleichen Effekt. Mein schönstes Erlebnis auf einer Wanderung war… Besuch des aktivsten Vulkans Europas – der Stromboli auf den Liparischen Inseln. Beim Eindunkeln ist der Blick aus sicherer Distanz auf das wunderbare Naturschauspiel der feurigen Ausbrüche schlicht atemberaubend. Mein persönlicher Rat für eine gelungene Wanderung… Wer passende Schuhe und Socken trägt, kann seine Wanderausflüge ohne schmerzhafte Blasen an den Füssen geniessen. Ein guter Grund, beim Kauf von Wanderschuhen und Wandersocken einige Tipps zu beherzigen. Würste, Alkohol, Chips und Bonbons sind zwar als Proviant beliebt, aber denkbar ungesunde Energiespender für einen langen Wandertag. In den Rucksack gehören Brot, Gemüse, Früchte und viel Flüssiges. Oft deuten Vorzeichen am Himmel darauf hin, wie das Wetter in einigen Stunden aussehen wird. Beim Wandern ist es daher nützlich, die wichtigsten Wettervorboten zu kennen.

150 garantierte Abreisedaten Dank garantierten Abreisedaten bietet Imbach seinen Gästen die Gewissheit, dass die ausgeschriebenen Reisen auch wirklich stattfinden. Ab Saisonstart 2011 sind dies bereits 150 garantierte Daten und es werden immer mehr. Zu den ImbachLeistungen gehören die An- und Abreise, Übernachtungen und Mahlzeiten in bewährten, durch Imbach getesteten Hotels und Restaurants, der Gepäcktransport zum nächsten Etappenort sowie landeskundige Reiseleiter. Imbach Reisen verfügt über 40 Jahre Erfahrung. Der neue Katalog kann kostenlos angefordert werden auf: www.imbach.ch

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AM KAISERSTRAND Direkt am Bodensee in einer traumhaften Location, liegt das im Juni 2010 neu eröffnete Hotel. Urlauben, wo einst Kaiser Karl die Sommerfrische genoss. Dezente Farben, hochwertige Materialien und viel Licht.

o ehrwürdig die Geschichte des Hauses ist, so modern und zeitlos ist sein neues Gesicht. Jedes Zimmer und jede Suite im Seehotel Am Kaiserstrand ist wie eine Hommage an den Bodensee: Frisch, klar und voller Möglichkeiten. Nach mehrjähriger Revitalisierung ist aus der ehemaligen Kaserne und dem Areal «Am Kaiserstrand» ein Vorzeigeprojekt für Naherholung und Tourismus geworden. Exakt zum 100-jährigen Jubiläum erstrahlte das traditionsreiche Haus wieder in neuem Glanz. Mit 102 Zimmern und Suiten mit direktem See- oder Pfänderblick, dem Restaurant «Wellenstein», dem Gourmetrestaurant «Kaiserin Zita», dem Bankettraum «Kaiser Karl» der Barista Bar und Lobby, der Kaminbar & Bibliothek, der Raucher-Lounge, dem Spa- und Wellnessbereich, den Seminar- und Tagungsräumlichkeiten und dem einmaligen Badehaus im Bodensee, bietet das Seehotel Am Kaiserstrand alle Vorzüge eines modernen Geschäfts- und Urlaubhotels.

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Schlemmen und geniessen Zum Dinner zieht es Hotelgäste und Einheimische ins Restaurant «Wellenstein», wo Chefkoch Paul Ivic seine Gäste zum Businesslunch und Abendessen mit täglich wechselnden Gerichten aus der traditionellen österreichischen Küche und saisonalen Schmankerl verwöhnt. Bereits nach fünf Monaten wurde die Küche von Gault Millau mit einer Haube ausgezeichnet. Jeden Sonntag lädt das Restaurant zum Sonntagsbrunch und jeden Sonntag-Abend zum Candlelight Dinner mit musikalischer Untermalung. An Feiertagen und zu besonderen Anlässen lockt es Feinschmecker mit ganz speziellen Menüs in das helle und gemütlich in mediterranen Farben gehaltene Restaurant. Gemütliche Stunden sind auch in der Barista und Kaminbar garantiert. Tradition und Moderne in perfekter Symbiose Als Vorzeigeobjekt der Vorarlberger Holzbaukunst gilt das


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Fotos: zVg

LIFESTYLE | Reisen

Das Seehotel Am Kaiserstrand: Ort der Erholung.

Badehaus. Während im Sommer Sonnenanbeter auf dem Flachdach auf ihre Kosten kommen, geraten Besucher im Winter beim k.u.k Kuchenbuffet ins Schwärmen. Entspannen und verwöhnen lassen Gerade in der heutigen Zeit voller Stress und Hektik suchen immer mehr Menschen Orte der Ruhe, für Entspannung und Erholung. In der über 900 m2 grossen Wellnessoase können Hotelgäste und Einheimische nicht nur während der kalten Jahreszeit eine «Auszeit geniessen». Finnische Sauna, Bodenseesauna, Dampfbad und Infrarotkabine verbreiten im Körper rasch wohlige Wärme, oder tauchen Sie ein in den beheizten Innenpool. Die zahlreichen Ruhemöglichkeiten bieten Platz zum Entspannen oder lassen Sie sich verwöhnen von sechs ausgebildeten Therapeuten, die Ihnen täglich für Massagen und Beautyanwendungen zur Verfügung stehen.

Kontakt Seehotel Am Kaiserstrand Am Kaiserstrand 1 A-6911 Lochau bei Bregenz am Bodensee T. 0043 (0)5574 58 111 info@seehotel-kaiserstrand.at www.seehotel-kaiserstrand.at

LESER-ANGEBOT Zwei Übernachtungen im Komfort-Doppelzimmer Pfänderseite, inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet, Dreigang-Dinner-Arrangement an zwei Abenden, Nutzung des Spa/Wellnessbereichs mit beheiztem Innenpool, Saunalandschaft und Fitnessraum, (Leih)-Badekörbchen mit Badetuch, Bademantel und Seehotel-Flip Flops und ein enspannendes Luxusbad der Ligne St. Barth. Kosten: 290,– Euro pro Person. Angebot gültig bis Ende April 2011.

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Foto: zVg

Arbeiten und Lernen Die modernen, lichtdurchfluteten Seminar- und Gruppenräumen mit zuvorkommendem Service und einem abgestimmten, kulinarischen Rahmenprogramm machen die Arbeit zum Vergnügen. Zwei kombinierbare Tagungsräume und vier Break-out-Räume bieten Platz für Gedankenaustausch, Diskussionen und neue Strategien. Mit modernster Technik ausgestattet bietet das Seehotel Am Kaiserstrand die perfekte Umrahmung für ein Meeting am See. Lernen Sie uns kennen. Ein Prospekt mit allen Leistungen des Seehotels Am Kaiserstrand, Menü-Varianten für Ihre persönliche Feier, Tagungspauschalen für Ihr nächstes Seminar,… kann direkt angefordert werden.

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Fascinating time. Augenblicke vor meinem ersten Birdie …

Hat es Sie erst werden Sie Es gibt wohl keine populärere Sportart im Freien, die in jeder Altersgruppe auf gleichem Niveau gespielt werden kann. In früheren Jahren war der Golfsport nur der wohlhabenden Gesellschaft vorbehalten. Die Club-Aufnahmegebühren dieses einst «elitären» Sports waren so hoch, dass nur wenige Menschen sich dies leisten konnten. Doch das hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert, auch im Kanton Zürich.

BIRDIE – die Golfuhr

Von Urs Huebscher

D  CIMIER Uhren erhalten Sie im ausgewählten Fachhandel, in der CIMIER Boutique Zürich oder unter www.cimier.com/shop

as Clubleben der Golfer ist viel lockerer geworden, keine strengen Zwänge, sondern sportliche Betätigung und Geselligkeit stehen im Vordergrund. Ob jung oder alt, der Golfsport eignet sich für fast jeden Menschen. Der Körper wird ganzheitlich trainiert. Eine 18-Loch-Runde dauert ca. vier Stunden und kostet den Körper 1200 Kalorien, die Belastung des Herz-Kreislaufs ist niedrig aber konstant. Deshalb eignet sich diese Sportart auch für Menschen mit hohem Blutdruck und Übergewicht. Bei einem korrekten Abschlag werden so an die 124 Muskeln im Körper tätig. Das flotte Marschieren über den Zeitraum von ca. vier bis fünf Stunden unterstützt die gesunde


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LIFESTYLE | Golf

Metern Länge ist eher kurz aber anspruchsvoll: Wasserhindernisse und Schräglagen verlangen einiges an Präzision. www.swissgolfbubikon.ch

Golf Winterberg, Winterberg

Foto: Golfclub Hittnau

gepackt, süchtig

Ein Golfzentrum an schönster Lage mit einer herrlichen Aussicht in die Ostschweizer Alpen. Die Anlage liegt näher als man denkt: Zehn Autominuten von Zürich, Winterthur oder Kloten, leicht erhöht über dem Dorf Winterberg wurde – aus privater Initiative – 2003 ein Golfertraum verwirklicht. Die 9Loch-Anlage gilt als sehr schöner, fairer, aber auch anspruchsvoller Platz. Ob versierte Golfspielerin oder Golfspieler, ob Anfängerin oder Anfänger, hier finden alle das ideale Spiel- und Übungsgelände, das man vielleicht schon lange sucht. Von Sonnenaufgang bis zum Einbruch der Dunkelheit kann in Winterberg auf der Driving Range gespielt werden. Für die 9-Loch-Anlage kann man täglich ab acht Uhr eine Teetime (Abschlagszeit) buchen. www.golf-winterberg.ch

ASGI-Welcome-Partner Welcome-Clubs heissen ASGI-Mitglieder auf ihren Anlagen willkommen.

Golf Kyburg, Kemptthal

Fettverbrennung im Körper. Konzentrationsfähigkeit und mentale Stärke werden ausserdem gefordert. Entspannung und die Bewegung in der Natur sind weitere Argumente, um mit dem Golfen anzufangen. Der Kanton Zürich bietet eine Vielzahl hervorragender Golfclubs. Die Auswahl reicht von der Driving Range für den «Feierabend-Abschlag» bis zum luxuriösen Privat-Golf-Club mit allem Komfort, den man sich als Golfspieler wünschen kann. Der Einstieg ins Golfparadies erfolgt durch die Platzreife, die man im Kurs mit seinem persönlichen PGA Trainer erlangt. Bei diesen Kursen wird man in die Welt des Golfers eingeführt. Etikette, Regelkunde und natürlich die Praxis, werden intensiv gelernt und trainiert. Viele Golfclubs bieten «Schnupperkurse» an, in denen Sie den Golfsport probieren können – aber Achtung – hat Sie einmal das «Golf-Fieber» gepackt, lässt es Sie nicht mehr los. Die meisten Anlagen verfügen über ein grosszügiges Trainingsgelände mit Driving Range, Approach Area und Putting Greens, auf denen das Kurzspiel, aber auch Distanzschläge trainiert werden können.

ASGI-Partner Das sind Clubs, mit denen der Verband eine Vereinbarung abgeschlossen hat. Die Bedingungen sind für alle Besucher gleich.

Golfclub Bubikon, Bubikon Die Anlage im Zürcher Oberland mit ihren dazugehörenden Übungsanlagen und der Golfschule bietet die ideale Einstiegsmöglichkeit in den Golfsport. Der 9-Loch-Platz mit 2000

Auf Golf Kyburg bewegt man sich auf den ehemaligen Rossweiden der stolzen Kyburger, die unweit davon einst ihren prächtigen Stammsitz hatten. Eingebettet in eine friedliche Waldlichtung erweisen sich die Anlagen mit dem 18 Hole Championship Course aber nicht als historisch, sondern als zukunftsweisend. Golf Kyburg ist schnell und bequem in 20 Minuten von Zürich aus zu erreichen. Die Bahnen sind perfekt in die Landschaft eingebettet und für jeden Golfer ein wahrer Genuss. Die ausgebauten Übungsanlagen mit Driving Range sowie Putting- und Pitching-Greens bringen die Spieler in Schwung und auf Kurs. www.golf-kyburg.ch

Golfpark Otelfingen/ Golfclub Lägern, Otelfingen In der reizvollen Gegend des Furttals, da wo früher ein Ried stand, ist der Golfpark Otelfingen zu Hause. Die Weite und Breite, die Ruhe und Abgeschiedenheit, trotz Nähe und guter Erreichbarkeit zu Zürich, wirkt wie eine Erholungsoase. Die Anlage wurde in das bestehende Gelände sanft eingefügt. Es gibt viel Wasser, Tümpel und Teiche, dafür wenig Bäume und Wald. Durch interessante und spannende Modellierungen erhält jede Spielbahn ihren eigenen Charakter. Der im Jahre 2000 gegründete Golfclub Lägern geniesst Spielrecht im Golfpark. www.golfotelfingen.ch www.gc-laegern.ch

Golfpark Nuolen, Wangen Die Anlage des Golfparks Nuolen ist in einer malerischen Landschaft eingebettet, mit wunderbarer Weitsicht in die Berge des Glarner Landes und freiem Blick auf den Obersee, die Linthebene und über den Seedamm bis nach Rapperswil. Der Platz ist längerfristig als 18-Loch-Parcours konzipiert,

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LIFESTYLE | Golf

wovon 9 Loch Par 36 bereits fertig gestellt sind. Reizvolle Biotope und Seen, ein Bach sowie ein ständig wachsender Baumbestand und die Out-Grenzen stellen technisch hohe Anforderungen dar und verlangen ein konzentriertes Spiel. Mit dem 9-Loch-Kurzparcours stellt der Golfpark Nuolen seinen Besuchern eine ĂœbungsmĂśglichkeit zur VerfĂźgung, wie sie nur auf den wenigsten Golfplätzen zu finden ist. Sie steht auch Neulingen zur VerfĂźgung, die weder ein Handicap noch die Platzreife besitzen, aber Ăźber die Grundkenntnisse in Golf, Regeln und Etikette verfĂźgen www.golfpark.ch

Schloss Goldenberg, Dorf Hoch auf dem Goldenberg bildet ein Teil der einstigen Schlossanlage das Clubhaus des Golfclubs Schloss Goldenberg. Das Schlossgelände reicht weit ßber die AnhÜhe und ist umgeben von Rebbergen und Weideland. Golfer verweilen heute im Clubhaus, der frßheren Orangerie des Ökonomiegebäudes auf der Schlossanlage. Die Einrichtung der Golfanlage auf dem Goldenberg wurde 1997 erÜffnet. Der ruhige 18-Loch-Platz ist rund um den Goldenberg angelegt und bietet nebst einmaliger Aussicht einen abwechslungsreichen Parcours. www.schlossgoldenberg.ch

Golf Unterengstringen, Fahrweid Mitten im herrlichen Limmattal befindet sich der 9-LochMeisterschaftsplatz an verkehrstechnisch hervorragender Lage, in unmittelbarer Nähe von Erholungsgebieten wie Kloster Fahr, dem Gubrist-, dem Hardwald und der Limmat. Der Par 70 Golfplatz kann in wenigen Fahrminuten ab Zßrich, Dietikon und Baden erreicht werden. Das milde Klima an der Limmat erlaubt das Bespielen des Platzes während elf Monaten. Durch Rekonstruktion alter Flussarme und Bachläufe der Limmat wurden nicht nur fßr den Golfspieler attraktive Wasserhindernisse gewonnen, sondern auch Lebensräume geschaffen fßr auentypische Tierarten und Pflanzen. Das Ergebnis begeistert sowohl Sport- als auch Naturfreunde. www.golf-unterengstringen.ch

Privat-Clubs Diese nehmen in erster Linie die BedĂźrfnisse ihrer Mitglieder wahr und betreiben eine zurĂźckhaltende Besucherpolitik. Vielerorts wird das Besuchsrecht in Begleitung eines Mitglieds angewendet. Golfclub Breitenloo, Oberwil, www.golfbreitenloo.ch Golfclub Dolder, ZĂźrich, www.doldergolf.ch Golfclub Hittnau, Hittnau, www.gcch.ch Golfclub SchĂśnenberg, SchĂśnenberg, www.swissgolfnetwork.ch Golfclub Zumikon, Zumikon, www.swissgolfnetwork.ch

INFOS

Was ist Golf und wie lerne ich es? Golf zu spielen, heisst, einen Ball durch aufeinander folgende Schläge vom Abschlag ins Loch zu spielen. Der Spieler benßtzt dafßr verschiedene Schläger. Je weniger Schläge ein Spieler braucht, um den Platz zu spielen, desto besser. Um Golf auf einem Golfplatz spielen zu dßrfen, muss man im Regelfall zuerst in einem Golfclub Mitglied werden und auch eine theoretische und praktische Prßfung (Platzreifeprßfung) bestehen. Dabei soll gezeigt werden, dass man sicher und korrekt auf dem Golfplatz auftreten und den Ball im Spiel halten kann. Mitgliedschaften werden direkt beim jeweiligen Club erworben. Zu Beginn ist eine Mitgliedschaft bei der ASGI/ Migros/ Swiss Golf Services eine gute MÜglichkeit, da diese weniger als Fr. 300 kostet. Fast jede andere Clubmitgliedschaft kostet Fr. 10 000 und mehr. Das Training fßr die PlatzerlaubnisPrßfung wird in der Golfschule durchgefßhrt.

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Garten & Lifestyle 16. bis 20. März 2011 | www.giardina.ch Mi, Do 9 –20 Uhr | Fr 9 –22 Uhr | Sa, So 9 –18 Uhr | Messe Zürich Tauchen Sie ein in bezaubernde Gartenwelten und erleben Sie einmalige Momente blühender Inspirationen für Ihre persönliche Wohlfühloase.

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LIVING | Garten

Der Aussenraum Foto: www.haeusergaerten.ch

Die Menschen sehnen sich nach ästhetischen Oasen, nach grünen Rückzugsorten. Die diesjährige Giardina zeigt, was es Neues in Sachen Gartenlandschaften und Lounges gibt. Von Urs Huebscher

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om 16. bis 20. März 2011 präsentieren wiederum rund 280 Aussteller an der Giardina in Zürich die Trends der neuen Gartensaison. Im Herzstück Giardina Style gestalten qualifizierte Landschafts- und Gartenarchitekten 23 einmalige Sonderpräsentationen in Form von 1:1 gebauten Sonderschauen, Showgärten (70 bis 200 m2), Ideengärten (20 bis 30m2) oder Pflanzenshows. Die aussergewöhnlichen Beispielgärten sind Inspiration sowohl für den grossflächigen Traumgarten als auch für die kleinere Terrassensituation im städtischen Wohnumfeld. Wie wichtig der Garten und das Gärtnern sind, lässt sich an den Übergängen vom Wohnbereich zum Garten ablesen: Sie sind fliessender denn je! Der Aussenraum ist den Innenräumen gleichgestellt. Die moderne Bauweise mit den frontalen Fenstereinheiten unterstützt diesen Trend. Ob grosse Gartenanlage oder kleiner Balkon – Aussenund Innenraum sollen ein harmonisches Bild wiedergeben. Bei der Ausstattung eines Aussenraumes sind die folgenden Elemente entscheidend: Bodenbelag, Gefässe,

Pflanzen, Licht, Wasser, Bewässerung, Beschattungen sowie das Mobiliar. Dabei fällt der bewusste Umgang mit Farben auf. Ton angebend sind durchdachte Farbkonzepte. Auch ein Garten ohne Blüten ist nicht mehr farblos. Die faszinierende Welt buntlaubiger Pflanzen schafft da willkommene Abhilfe. Grün-in-Grün ist out – bezaubernder Farbzauber von Pflanzen, Stauden, Gehölzen und Dekoelementen ist gefragt.

Funktional und ästhetisch Ein harmonisch gestalteter Garten ist ein Refugium, das der Erholung von Körper, Geist und Seele dient. Die Planung erfolgt am besten nicht in Eigenregie, sondern mit Hilfe von Experten. Die Giardina führt Garten-Interessierte und ausgewiesene Fachspezialisten zusammen. Je kleiner die Fläche, desto wichtiger ist die durchdachte Planung. Bereits mit kleinen Eingriffen kann der Garten zu einem neuen, frischen Wohnraum im Freien, zu einem blühenden Zimmer werden. Entscheidend ist, dass der Garten funktional ist, gleich gefolgt von der Ästhetik. Der vollkommene Garten ist auf die Bedürfnisse und den Stil des Inhabers abgestimmt, ist in sei-

ner Ausführung einmalig und das Grundstück erfährt ausserdem eine klare Wertsteigerung. Ein grosser, weitläufiger Garten ist der Wunsch vieler. Doch nur wenige können sich ihn erfüllen. Das heisst aber nicht, dass alle anderen ihren Traum vom Glück im Freien verabschieden müssen. Mit der wachsenden Urbanisierung in den vergangenen Jahren entstanden immer mehr Balkon- und Terrassengärten. Viele Gartenunternehmen haben diesen Trend aufgegriffen und besitzen heute die notwendigen Kompetenzen, auf kleinstem Raum wahre Bijous zu kreieren.

GIARDINA 2011 16. – 20. März 2011 Messe Zürich Wallisellenstrasse 49 8050 Zürich Oerlikon Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag 9 – 20 Uhr Freitag 9 – 22 Uhr Samstag und Sonntag 9 – 18 Uhr www.giardina.ch

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GARTENTRENDS 2011

Patrik Trüb, Trüb für Grün AG

attika hat zwei ausgewiesene Fachpersonen zu einem Gespräch über die aktuellen Trends im Garten eingeladen: Patrik Trüb, Inhaber der Trüb für Grün AG in Horgen, und Bernhard Schmid, Geschäftsführer des Bacher Gartencenters AG in Langnau am Albis. Interview: Urs Huebscher Bernhard Schmid, Bacher Gartencenter AG

attika: Welche Bedeutung hat der Outdoor-Bereich heute für den Hausbesitzer? Patrik Trüb: Der Garten wird heute als ein weiteres Zimmer der Wohnung respektive des Hauses betrachtet und wird auch wie ein Wohnraum ausgestattet, mit Möbeln und Accessoires. Bernhard Schmid: Der Outdoor-Bereich hat in den letzten Jahren ganz klar an Bedeutung gewonnen. Er wird zum erweiterten oder grünen Wohnzimmer.

staltung, werden aber dem Gesamtbild untergeordnet. Der Garten muss überzeugen, unabhängig von seiner Entstehungsidee. Bernhard Schmid: Feng Shui ist nach wie vor ein Thema. Ein gut gestalteter Garten, der auf den Betrachter harmonisch wirkt, enthält automatisch viele Elemente von Feng Shui. Schlussendlich zählt, dass sich der Kunde in seinem Garten wohl fühlt.

Wohin geht der Trend in diesem Jahr? Welche Gartenmöbel, welche Gefässe, welche Bepflanzung ist 2011 «in»? Patrik Trüb: Nachdem in den letzten Jahren viele Holzbeläge eingesetzt wurden, wird neu der Kunstrasen Einzug halten. Er ist ein funktionelles und ästhetisch ausgereiftes Produkt, welches viele neue Kunden begeistert. Bernhard Schmid: Bei den Gartenmöbeln dominieren Edelstahl und Aluminium. Vor allem Edelstahlmöbel in Kombination mit Teakholz ergeben eine sehr moderne Mischung. Im Kommen sind Aluminiummöbel weiss und schwarz eloxiert, die perfekt in den modernen Wohnstil passen. Anthrazit ist nun die dominierende Farbe bei den Gefässen.

Was für Tipps können Sie jemandem geben, der seinen Garten – ohne gleich eine Rundum-Veränderung vorzunehmen – verschönern möchte? Patrik Trüb: Oftmals wurden früher zu viele verschiedene Pflanzen und Elemente verwendet. Daher muss ein bestehender Garten analysiert und danach auf die wichtigsten Elemente reduziert werden. Bernhard Schmid: Das ist situationsabhängig. Am besten, man fängt mit der Ecke an, die man am meisten benutzt. Ein neuer Sitzplatz kann beispielsweise schon sehr viel verändern, oder wenn man zu grosse Bäume entfernt und dem Garten wieder Luft gibt.

Eine Zeit lang sah man vermehrt Feng-Shui- und modernminimalistische Gärten. Was ist heute davon noch Thema? Patrik Trüb: Diese Themen werden individuell je nach Kundenwunsch einbezogen. Sie beeinflussen die Gartenge-

Wird Material und Farbe bevorzugt, die sich in die Natur einfügen, oder die Kontraste bilden? Patrik Trüb: Generell wird eine harmonische, diskrete Farbwahl von uns angestrebt, womit der Gartenraum ruhiger

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wirkt. Nur einzelne Elemente dürfen einen Kontrast zur Umgebung bilden. Bernhard Schmid: Im Moment sind zwei gegenläufige Trends zu beobachten. Auf der einen Seite wird das Formale immer wichtiger, zum anderen gibt es einen Gegentrend zurück zum Natürlichen. Teilweise vermischen sich dann die beiden Strömungen. Ist der Garten nur etwas für Frühlings- und Sommertage? Patrik Trüb: Das Erscheinungsbild des Gartens im Winter wird immer wichtiger, weil er auch oftmals beleuchtet wird. Gräser- und Staudenpflanzen sind sehr wichtige Gestaltungspflanzen, da sie das Erscheinungsbild im Winter prägen. Bernhard Schmid: Ein gut gestalteter Garten bietet das ganze Jahr seine Reize. Insbesondere wenn er als erweiterter Wohnraum geplant wurde, kann man im Winter von Drinnen beobachten, wie Schnee und Frost Gräser und Pflanzen verändern oder auch eine Beleuchtung kann im Winter spannende Akzente setzen.

Haben Sie einen Tipp für Grossstädter, wie aus einem Balkon eine kleine Idylle werden kann? Patrik Trüb: Ein Balkon ist zu klein für eine konzeptionelle Gestaltung. Mit einem Holzrost oder Teppich und verschiedenen, bepflanzten Töpfen wird die erwünschte Idylle erreicht. Bernhard Schmid: Ja, da gibt es viele Möglichkeiten, beispielsweise mit attraktiv bepflanzten Gefässen, einem schönen Holzbelag und einem bequemen Sessel kann man schon sehr viel erreichen und wenn man eine automatische Bewässerung installiert, hält sich der Pflegeaufwand auch in Grenzen. Woher holen Sie sich Ihre Ideen? Patrik Trüb: Ich lasse mich vom Ort inspirieren und versuche, mit einfachen Elementen einen Gartenraum zu gestalten. Jeder Garten ist einzigartig und kann daher nicht kopiert werden. Die Ideen entstehen vor Ort. Bernhard Schmid: Mit offenen Augen durchs Leben gehen und ab und zu auch über die Grenze schauen. www.bacher-gartencenter.ch www.trueb-ag.ch

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Ästhetik im Garten Anders als persönlicher Geschmack hängt Ästhetik bei der Gartenplanung von den uns bekannten Gestaltungsregeln ab. Wichtig ist dabei die Beschränkung auf das Wesentliche. Ein Garten architekt berichtet von seinen Erfahrungen. Von Max Hauser

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er die persönliche Note im Garten wieder finden will, sollte auf Unnötiges verzichten. Der Einstieg zur Planung eines Gartens ist für mich jedes Mal der schwierigste, zugleich aber auch der wichtigste Teil als Gartenarchitekt, der sich der Ästhetik verpflichtet fühlt. Gärten sind ideale Orte, um sich seine persönliche Interpretation von etwas ästhetisch Schönem zu erfüllen (Bild 1). Es gibt Menschen, die ihren Garten als Stätte der Begegnung für Bekannte und die Familie nutzen, die gerne feiern und ihn als Bühne für die schönen Dinge des Lebens betrachten (Bild 2). Andere haben den Garten, um sich mit Pflanzen zu umgeben und sie zu pflegen. Sie lieben es, Rosen zu schneiden, zu jäten oder sich einfach im Grünen bewegen zu können. Gleich ob man seinen Garten passiv geniesst oder aktiv nutzt, entscheidend bleibt, dass die Bedürfnisse der Besitzer und Nutzer den Garten prägen (Bild 3). Für diese Kunden zu planen und zu bauen, ist relativ einfach. Was aber, wenn die äussere Form und deren Wirkung viel wichtiger ist als die

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Gartennutzung? Solche Fragen sind für mich in der Vorbereitung extrem wichtig und die Antworten oft sehr spannend. Kunden, deren Anspruch an Ästhetik und ihrer sinnvollen Umsetzung im Garten hoch ist, wünschen zuerst eine detaillierte Gartenplanung. In einer ersten Phase oft sogar von zwei bis drei Gestaltern. Dann ist das Gespür für stilistisch und konzeptionell überzeugende Gestaltungskonzepte extrem wichtig. In kurzer Zeit muss der Kunde vom Gartenarchitekten das Gefühl vermittelt bekommen, dass «die Chemie stimmt».

Fliessende Übergänge Folgende Beispiele sollen zeigen, wie ästhetisches Empfinden und grundlegende Planungskompetenz zur Deckung kommen können. Gärten, welche die Empfindung des Kunden für Ästhetik treffen, begeistern ihn. Für mich gehört aber noch mehr dazu. Nehmen wir die Psychologie: Wir wissen, dass die fliessenden Prozesse zwischen Innen und Aussen, zwischen Ratio und Emotion für ein zufriedenes Leben be-


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sonders wichtig sind. Geraten solche Prozesse ins Stocken oder werden gar blockiert, hat dies meist unangenehme Folgen – der Mensch verliert seine Balance. Dasselbe gilt aus meiner Sicht auch für den Übergang vom Haus zum Garten und umgekehrt. Gelingt es uns, den Übergang von Innen und Aussen zu einem fliessenden, für unser Empfinden natürlichen Prozess werden zu lassen, dann heben sich innere Beschränkungen und äusserliche Begrenzungen auf. Als Wohnraum im Freien unterscheidet sich der Garten sehr von einem Zimmer. Seine Decke ist der Himmel und sein Aussehen wird von den Jahreszeiten beeinflusst. Mit der Einrichtung eines Zimmers ist der Garten aber vergleichbar: Wir benötigen eine passende Bodenbedeckung, Sitzmöglichkeiten, zierende Elemente, Raumbilder und Lichtquellen. Der Garten ist wertvolle, zusätzliche Wohnfläche und kein separater, nur bei Sonnenschein genutzter Teil des Lebensraumes (Bild 4). Jeder von uns kennt einen Platz, der eine ganz besondere Atmosphäre besitzt. Das Besondere dieser Orte ist ihre

Stimmung. Natürlich versuche ich solche besonderen Orte zu schaffen, die eine Wohltat für die Seele und auch sehr wichtig für ein ausgeglichenes Leben sind. Oft ist das mit einem markanten Element, wie einem Stein, einem verschlungenen Wurzelstock oder einer speziellen Pflanze mit skurrilem Stamm in einem mit der entsprechenden Kraft ausgestalteten Gartenraum zu schaffen. Manchmal genügt bereits das richtige Platzieren eines Kunstwerks in einem entsprechenden Raum. Meine bedeutendsten Gärten sind von der Persönlichkeit der Besitzer durchdrungen, ihre besondere Stimmung entsteht durch die Einzigartigkeit ihrer Ausstrahlung. Die zur Schaffung notwendigen Elemente stehen uns überall zur Verfügung: Licht und Schatten, Bewegung, Farbe und Textur, Duft und der Reiz des kontinuierlichen Wechsels von Tagesund Jahreszeiten (Bild 5). – Ästhetik im Garten, das ist die harmonische Verbindung von Freiraumgestaltung mit unserem persönlichem Stil. www.hausergaerten.ch

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LIVING | Garten-News

Spicher Die Schreinerei Spicher AG bringt Natur von Hand in Form. Wie diese OutdoorMöbel: Die Gartenlounge für gemütliche Stunden (Bild 1), die Liege mit wasserfester Polsterauflage (Bild 2), die Olgalina-Stuhlreihe (Bild 3) und der Outdoor-Tisch «Nero» aus Eiche. www.spicher.ch

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ABA

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ABA ist eine soziale Institution für Menschen mit einer Behinderung, die 150 geschützte Arbeitsplätze bietet. Was dabei herauskommt, kann sich sehen lassen: Etwa die Tisch- und Bankmodelle in zeitlosem Design für kleine Balkone und Sitzplätze (Bild 5). Edles Chromstahl wird hier mit Holz, Granit, Glas oder Kunstharz kombiniert. Oder die Barmöbel für den gemütlichen Feierabend (Bild 6), mit freiwählbarem Material. Oder der Granittisch – hart im Stein, im Detail fein. (7). www.aba-garden.ch

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Ungetrübter Badespass im eigenen Pool Jeder hat seinen eigenen Traum vom privaten Schwimmbad: Die einen möchten in ihrem Garten ein romantisches Mittelmeer-Ambiente verwirklichen, die anderen lieben sachlich-klare Formen – und die Dritten wollen eine fröhliche, kinderfreundliche Planschlandschaft realisieren. Von Erich Woodtli

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ür alle ist klar: Das Schwimmbad im eigenen Garten bringt Ferienstimmung nach Hause, vom ersten bis zum letzten warmen Tag im Jahr. Es ist eine Oase des Wohlfühlens und der Entspannung für die ganze Familie. Aber der Pool ist auch ein repräsentatives Element der Gartengestaltung. Und damit nicht zuletzt ein wertvermehrender Faktor für eine Liegenschaft. Es gibt also viele gute Gründe, sich die Anschaffung eines eigenen Schwimmbads zu überlegen. Doch Pool ist nicht gleich Pool – es gibt heute die unterschiedlichsten Möglichkeiten in Bauweise und Form, in Farbe, Material und Oberflächen-Finish. Auch für die Wasseraufbereitung stehen verschiedene Technologien zur Auswahl. All diese Faktoren beeinflussen natürlich auch den Preis. Die Spannbreite reicht vom einfachen, kostengünstigen Aufstell-Pool bis zur Bade-

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landschaft mit handgearbeiteten Marmor-Intarsien, individuellen Wasserspeier-Skulpturen und einer vollautomatischen Steuerzentrale für sämtliche Funktionen der Anlage.

Planung ist der halbe Pool Ein Schwimmbad verändert den Garten grundlegend: Aufgrund seiner Grösse wird er zum Blickfang, zum Zentrum, zum Anziehungspunkt für Gross und Klein. Es ist deshalb wichtig, sich schon im Voraus ganz grundsätzliche Überlegungen zu machen: Haben wir einen geeigneten, gut besonnten Platz, mit genügend Abstand zu Bäumen und Büschen? Was für eine Atmosphäre möchten wir mit und um den Pool schaffen? Welche Form, welche Farbe, welches Material passt dazu? Wie soll die entsprechende Umgebungsgestaltung aussehen?


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schnell die Frage nach Material und Bauweise. EdelstahlPool, Polyester- oder Betonbecken? Letztere zum Beispiel bieten unzählige gestalterische und technische Möglichkeiten. Sie erfüllen höchste Anforderungen an die Ästhetik, sind zeitlos und beständig und lassen sich in jeder gewünschten Form realisieren. Auch beim Oberflächen-Finish lässt Beton viele Optionen offen. Immer beliebter ist das naturbelassene sachlich-elegante Grau. Viele Beton-Pools werden heute auch mit Naturstein- oder pflegeleichten Keramikplatten ausgekleidet. Eine besonders flexible Technologie für den Poolbau sind Isolierschalsteine. Sie ermöglichen den rationellen Bau von Becken in jeder gewünschten Form. Auf der BetonBodenplatte werden die Isostone-Schalsteine aufgebaut, armiert und mit Beton aufgefüllt. Danach wird der Pool mit Folie ausgekleidet. Das Resultat: ein sehr ansprechender Look und eine doppelte Isolation für wenig Wärmeverlust, wirtschaftlichen Betrieb und langlebige Qualität.

Chemie – die Gretchenfrage

Ein Schwimmbad entfaltet zu jeder Tages- und Jahreszeit eine Atmosphäre von Luxus.

Nur ein badeklarer und algenfreier Pool, der frisch riecht und keine sichtbaren und groben Verunreinigungen enthält, macht auch wirklich Freude. Für ungetrübten Badespass und eine konstant gute Wasserqualität muss das Wasser mechanisch umgewälzt und gefiltert, regelmässig entkeimt, der pHWert kontrolliert und nötigenfalls korrigiert werden. Ein einfacher, bewährter und effizienter Weg zu sauberem, einladendem Wasser ist die Desinfektion mit Chlor. Dies kann ganz unkompliziert manuell geschehen, zum Beispiel mit Chlortabletten – oder ganz bequem mit einer automatischen Dosier- und Regelanlage. Seit einigen Jahren sind auch Produkte für die Wasseraufbereitung erhältlich, die auf der Wirkung von Aktivsauerstoff basieren. Als weitere Lösung kommt das umweltfreundliche Topclean-System in Frage, bei dem das Oxidationsmittel durch Elektrolyse aus Salzwasser gewonnen wird. Oder rein biologische Wasseraufbereitung.

Attraktionen, Abdeckungen, Zubehör

Pools mit Überlaufrinne fügen sich perfekt in die Landschaft ein. Wasseroberfläche und Horizont wachsen zusammen.

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Es lohnt sich, für die Planungsphase genügend Zeit einzusetzen und auch mit Fachleuten zu sprechen, mit einem Gartenbauer, vielleicht mit einem Architekten – und vor allem mit einem Schwimmbad-Spezialisten. Denn der Markt bietet eine riesige Vielfalt an gestalterischen und technischen Lösungen, die den Laien oft überfordert. Ein erfahrener Schwimmbadbauer wird mit seinen potenziellen Kunden Wünsche und Bedürfnisse abklären, den Charakter des Gartens und der umgebenden Architektur studieren und davon ausgehend seine Vorschläge ausarbeiten.

Beton, Kunststoff, Edelstahl? Form und Funktion sind das Eine. Dazu stellt sich natürlich

Jeder Pool sollte mit einer stabilen Abdeckung versehen sein, um Unfälle zu vermeiden. Die Abdeckung schützt das Wasser aber auch vor Wärmeverlust – denn 85 Prozent der Energie gehen durch Verdunstung über die Wasseroberfläche verloren. Und sie muss kompakt und dicht genug sein, um Verunreinigungen des Wassers zu verhindern, dazu lichtundurchlässig, um das Algenwachstum zu vermindern. Mit einer zusätzlichen Solar- oder Erdsondenheizung kann die Badesaison erheblich verlängert werden; mit einem verschiebbaren Dach wird der Pool sogar zum ganzjährig nutzbaren Hallenbad. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, den Gartenpool noch attraktiver zu machen: den Einbau von Sprudel- und Massagedüsen, Unterwasserbeleuchtung, Unterwasserlautsprecher, Gegenstromanlagen, Wasserschwälle und ganze Quelllandschaften, architektonische Elemente, Sprungbretter, Rutschen... Diese Komponenten bestimmen im Endeffekt den Charakter des Bads, den Spassfaktor, die sportliche Ausrichtung oder die Gestaltung als Wellness-Oase. www.woodtli.com

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Schwimmen in EDELSTAHL

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Schwimmbäder, Whirlpools, Jucuzzis – in Edelstahl? Unbedingt, findet die Schweizer Firma samaco rain, denn Edelstahl-Pools verbinden stilvolle Eleganz mit höchster Material qualität.

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eit der Gründung 1972 durch Hans Höpli ist die Firma aus Andelfingen in der Stahlverarbeitung tätig. Die Abteilung samaco style ist heute Systemanbieter von Edelstahl-Pools im gehobenen Privat- und Wellnessmarkt. – Ein Partner für das umfangreiche Pool-Projekt, der sich von der Beratung und der Konzeption, über das Design, bis hin zur Fertigung, der Installation und dem Unterhalt kompetent zeigt. Die kompletten Bade- und Wellnessanlagen werden ins jeweilige Objekt eingepasst – fern von Standardlösungen. Die Vorteile eines Pools aus Edelstahl liegen auf der Hand: dauerhafte, matt schimmernde Schönheit, Beständigkeit gegen Frost, Hitze und UV-Strahlung, glatte Oberflächen für einen äusserst geringen Reinigungsaufwand sowie uneingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten. «Ein Edelstahl-Pool ist wirklich eine nachhaltige Investition, weil das Material so beständig ist, dass es ohne wiederkehrende Sanierungen auch nach Jahrzehnten die Ansprüche an Optik, Dichtigkeit und Stabilität vollumfänglich erfüllt», erklärt Claudia Höpli.

Von Urs Huebscher

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Vom Detail zum Gesamtkonzept Die Treppe ist nicht nur der praktische Einstieg ins Wasser. Die Treppe ist der Beginn. Sie ist das langsame Anfreunden mit dem kühlen Nass. Es gibt sie in allen erdenklichen Grössen und Formen, wie beispielsweise römisch eckig oder rund, dezent mit schwebenden Tritten oder auch über die ganze Breite oder Länge. Ebenso vielfältig sind die Swimmingpools, da sie nach individuellen Wünschen designt werden – z.B. fünfeckig, schneckenförmig, oder halb drinnen, halb draussen. Die Technik jedoch ist immer dieselbe: Boden und Wände des Pools sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. Sogenannte hochfestgefügte Rippen nehmen den Erd- oder Wasserdruck auf. Dank dieser freitragenden Konstruktion sind auch keine zusätzlichen Betonwände erforderlich. Die Wasserzirkulation erfolgt je nach Pool-Typ über seitliche Skimmer oder Überlaufrinnen, via Einströmdüsen oder Bodenkanal. Vollautomatische Mess-, Regel- und Dosieranlagen sorgen ohne viel Aufwand für sauberes Wasser. Auch hier hat man eine Auswahl aus Innovativem und Altbewährtem. Methoden wie Chlor-, Brom-, Aktivsauerstoff-, Ozon- oder UV-Desinfektionen sind alles Möglichkeiten, aus denen der zukünftige Pool-Besitzer wählen kann. Nach Gebrauch der Wasserwelt sollte die Abdeckung zum Einsatz kommen. – Ein Knopfdruck und sie fährt vollautomatisch aus. Die Abdeckung ist alles andere als eine schmucklose Plane zum Schutz vor Verschmutzung. Kaschiert in einer Sitzbank oder einem Rucksack und mit der passenden Farbe integriert sie sich harmonisch ins Gartenbild. Wem Funktionalität wichtig ist, der kann sich auch für eine Solarausführung entscheiden, die das Wasser mittels Sonnenlicht erwärmt. Besonders stimmungsvoll ist die Kombination mit LEDLeuchten und einer Schwalldusche. «An Hanglage ist z.B. ein Pool mit einseitigem Wasserfall wunderschön», so der persönliche Tipp von Claudia Höpli, «da dies dem Schwimmenden den Blick für die unendliche Weite verleiht.» www.samacostyle.ch

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Die Sonnenseite des Wohnens Die Investition in einen Wintergarten ist vor allem ein Beitrag zu Lebensqualität. Es entsteht ein zusätz licher Raum des naturnahen Wohnens, ein Ort der Entspannung und Treffpunkt für Familie und Freunde – ganz einfach – eine Oase fast wie in den Ferien. Von Hanspeter Citrini und Urs Huebscher

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LIVING | Garten

Wintergarten als Wohnraumerweiterung mit Heizung. Flachdachkonstruktion mit grosszügigem Oberlicht in Glas, da die Überbauung mit Flachdächern ausgeführt wurde.

1. Die Planung Damit das Wohnen hinter Glas angenehm und zum faszinierenden Erlebnis wird, bedarf es einer gründlichen Planung. Einige Stichworte dazu sind die Bedürfnisabklärung mit der Bauherrschaft, baurechtliche Möglichkeiten, Grösse und Form, Profil-Systemwahl (Holz, Metall, Kunststoff), Lüftung oder Schattierung, architektonische Gestaltung, Glasanbau oder Pavillon, Umgebungsanpassung oder Neugestaltung und das Budget. Aber auch Funktionalität, Unterhalt und Reinigung sind Anforderungen, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Nur so entsteht ein guter und schöner Wintergarten. Die ganz persönliche Note

erhält dieser besondere Baukörper aber schlussendlich erst durch Form und Farbgestaltung. Auch in diesem Bereich sind Erfahrung und zündende Ideen des Spezialisten gefragt.

Foto: www.zubag.ch/ www.randodrom.ch

An was denken Sie beim Begriff «Wintergarten»? An Ihre Sitzplatz- oder Terrassenverglasung, an Ihren Glasanbau oder Wintergartenpavillon? Wie soll er aussehen und passt die Ergänzung zum bestehenden oder neuen Haus? Wie möchten Sie den neuen Raum bewohnen: Soll er beheizt werden, bleibt er ein Kaltraum? Fragen über Fragen, denn der Wintergarten oder die Verglasung ist nicht nur einfach ein Glasanbau, sondern eine Bauart mit vielen baurelevanten Problemen, die fachmännisch gelöst werden müssen – eine Herausforderung für Bauherren und Wintergarten-Spezialisten. Nachfolgende Tipps und Hinweise führen zum Gelingen und garantieren eine lohnende Investition ins Wohnen.

Wohnraum-Wintergarten, wärmegedämmt mit grossen Hebeschiebetüren und speziellem Steildach. Architektonisch dem bestehenden Haus angepasst.

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Nachdem die Materialisierung des Wintergartens – Boden, Wände, Glas, Beleuchtung – bis ins letzte Detail bestimmt sind, sollte auch der direkten Fortsetzung ins Freie Beachtung geschenkt werden. Da mit dem Wintergarten die Grenzen zwischen Innen und Aussen verwischt werden und der Aufenthalt während allen vier Jahreszeiten möglich ist, lohnt es sich den unmittelbaren Aussenbereich ebenfalls in die Gestaltung einzubeziehen. Vor allem auch deshalb, weil ein guter Wintergarten individuell geöffnet werden kann und somit eine schwellenlose Fortsetzung in die Natur stattfindet. Tipp: Licht und Ambiente sind nicht nur im Innenraum wichtig, sondern auch ausserhalb kann mit Elementen gespielt werden, z.B. mit einem Steingarten, einem Biotop, dezenter Beleuchtung von Pflanzen, fortlaufenden Bodenbelägen und Aussenmöblierung. All das verstärkt das Naturschauspiel, das Sie aus dem Wintergarten jeden Tag live erleben. So wird ein stimmiges Wohnen mit einer vergnüglichen Szenerie bereichert und alle Attribute an das neue, schönere Wohnen werden erfüllt.

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Foto: www.atrium-design.ch

3. Das Vorgehen

So ergänzen sich Natur und Bau zum einmaligen Wohnvergnügen. Die erfahrenen Wintergarten-Spezialisten kennen die wichtigen Punkte, die bei der Planung, Ausführung und Nutzung eines Wintergartens berücksichtigt werden müssen.

Damit der Traum vom eigenen Wintergarten nicht zum Albtraum wird, bedarf es einer sorgfältigen Wahl des Unternehmens und des Herstellers. Ideal ist ein erfahrenes Unternehmen, das den Bauherren von der ersten Beratung, über Projektierung, Baueingabe, Planung und Kostenkontrolle bis zum Abschluss der Montage begleitet. Das gibt dem Bauherren Sicherheit, dass während der Bauphase alle Ressourcen effizient und seriös koordiniert eingesetzt werden. Dass aber das Unternehmen auch über eine umfangreiche Produktpalette zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis verfügt, ist sehr wichtig, denn damit werden planerisch optimale Lösungen möglich. Zusätzlich lohnt es sich Referenzen einzuholen, vorhandene Hausausstellungen zu besuchen, sowie Unternehmungen und ihre Dienstleistungen zu vergleichen. www.zubag.ch www.berger.ag www.movitec.ch www.alusystem.ch www.atrium-design.ch

Foto: www.alusystem.ch

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Der Wintergarten ist ein Wohlfühlort Sommer wie Winter.

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US-Immobilienmarkt

– Ist das Schlimmste überstanden? Seit der amerikanische Immobilienmarkt 2006 seinen Höhenflug beendet hat, stellt sich die Frage, wann die Hauspreise wieder steigen. Die Antwort darauf hat Folgen über den Immo bilienmarkt hinaus. Steigende Hauspreise entscheiden über Konsumentenvertrauen, Bankbilanzen und Aktien kurse mit.

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Die längerfristigen Fundamentaldaten im amerikanischen Immobilienmarkt sind durchaus viel versprechend. Nachdem die Immobilienpreise vom Höchststand 30 Prozent verloren haben, liegen sie heute real (teuerungsbereinigt) auf dem Niveau von 1997. In Kombination mit den relativ hohen Einkommen und den tiefen Zinsen waren Immobilien in den letzten 25 Jahren nie so erschwinglich wie heute. Nichtsdestotrotz verringerte sich in den vergangenen Jahren die Anzahl der Hauseigentümer im Vergleich zu den Mietern. Den 75 Millionen Eigenheimbesitzern stehen heute 37 Millionen Mieter gegenüber. Entsprechend ist die Quote der Eigenheimbesitzer auf 66 Prozent zurückgegangen.

Keine unmittelbare Entspannung Die kurz- bis mittelfristigen Aussichten sind um einiges schlechter. Insbesondere die tiefen Zinsen waren in der Vergangenheit eine wichtige Stütze für die Nachfrage nach Immobilien. Die Rendite von zehnjährigen Staatsanleihen ist von über 15 Prozent im Jahr 1981 auf knapp zwei Prozent während der Finanzkrise gefallen; dies ist gleichbedeutend mit dem tiefsten Niveau seit über fünfzig Jahren. Von jetzt an steigen die Zinsen und somit die Kosten für Hypothekarkre-


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LIVING | Geld

Dr. Jörg Zeuner ist Chief Economist der VP Bank Gruppe in Vaduz, Liechtenstein. Dort leitet er das Research und die Produktselektion und ist Vorsitzender des Anlageausschusses. Bis zu seinem Wechsel zur VP Bank war Dr. Jörg Zeuner Senior Economist beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D. C., wo er bis heute als Berater tätig ist. Dr. Jörg Zeuner erhielt den Master in Economics von der Universität Glasgow und erlangte seine Promotion an der Universität Würzburg. Er ist als Wirtschaftsdozent an Universitäten in der Schweiz und in Deutschland tätig. joerg.zeuner@vpbank.com

ÜBER DEN AUTOR

Foto: www.bilderbox.de

ÜBER DAS UNTERNEHMEN

dite wieder, was sich unweigerlich negativ auf die Nachfrageseite des Immobilienmarktes auswirken wird. Auch auf der Angebotsseite zeichnet sich kurzfristig keine Entspannung ab. Die wirtschaftliche Erholung war bisher noch nicht stark genug, um den Arbeitsmarkt nachhaltig zu beleben. Die Arbeitslosigkeit verharrt seit knapp zwei Jahren auf über neun Prozent. Die Zahl der Immobilien, die derzeit im Prozess der Zwangsversteigerung stecken, liegt bei 4,4 Millionen Einheiten. Zudem ist bei durchschnittlichen 10,8 Millionen Eigenheimen der aktuelle Verkehrswert tiefer als die darauf lastende Hypothek. Weitere 2,4 Millionen Eigenheime liegen nahe an der Schwelle zu negativem Eigenkapital. Bei weiter fallenden Preisen neigen diese Eigenheimbesitzer dazu, ihre Immobilie dem Gläubiger zu übergeben. Diese müssten dann weitere Zwangsversteigerungen einleiten.

Die VP Bank wurde 1956 gegründet und gehört mit über 700 Mitarbeitenden zu den grössten Banken Liechtensteins. Heute ist sie neben Vaduz und Zürich an weiteren sechs Standorten weltweit vertreten. Die VP Bank bietet massgeschneiderte Vermögensverwaltung und Anlageberatung für Privatpersonen und Intermediäre. Aufgrund der gelebten offenen Architektur profitieren die Kunden von einer unabhängigen Beratung: Empfohlen werden sowohl Produkte und Dienstleistungen führender Finanzinstitute als auch bankeigene Investmentlösungen. Die VP Bank ist an der Schweizer Börse SIX kotiert und hat von Standard & Poor’s ein «A-»-Rating erhalten. www.vpbank.com

zwischen 1,6 Millionen bis 1,9 Millionen Einheiten pro Jahr betragen. Gleichzeitig werden jährlich aber nur noch zwischen 0,5 bis 0,6 Millionen Einheiten neu errichtet, sodass der Angebotsüberhang relativ zügig absorbiert werden kann. Bis es soweit ist, werden die Immobilienpreise aber unter Druck bleiben. Die jüngsten Daten zur Immobilienpreisentwicklung bestätigen dies.

Angebotsüberhang bildet sich zurück Foto und Grafik: zVg

Des Weiteren besteht noch immer ein Angebotsüberhang aus dem Bauboom vor 2006. Damals wurde die Anzahl neu erstellter Häuser bis auf 2,3 Millionen Einheiten pro Jahr erhöht. Gemäss einer Studie der Harvard Universität dürfte der Bedarf an neuen Häusern in dieser Dekade aber lediglich

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Wohnen

im Mittelpunkt

Auf Frßhjahr 2013 entstehen mitten in Winterthur 28 attraktive Eigentumswohnungen mit einem speziellen Serviceangebot, das jeder Wohnungseigentßmer individuell nutzen kann. Sei es die Raumpege, der Wäscheservice, der Handyman, der Haustier- oder Ferienservice. Wählen Sie zwischen 2 ½-, 3 ½- und 4 ½ Zimmerwohnungen sowie vier Wohnateliers und vier Dach-Maisonettewohnungen. Verkaufspreise ab: CHF 640 000.–

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von Winterthur?


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LIVING | Zürcher Immo-Markt

Wie viel ist das Eigenheim wert? Für Käufer und Verkäufer einer Immobilie stellt sich die Frage nach der angemessenen Kaufs- bzw. Verkaufssumme. Eine professionelle Immobilienschätzung bietet hierbei die gewünschte Unterstützung.

Fachmännische Schätzung Der übliche Weg, eine Immobilie zu beurteilen, ist eine Expertenschätzung – am einfachsten bei der finanzierenden Bank. Aufgrund der Objektivität und der umfassenden Marktkenntnisse des Experten sind seine Schätzungen sehr aussagekräftig und angesehen. Sie haben aber auch ihren gerechtfertigten Preis, der meist nach Stundenaufwand verrechnet wird. Grundsätzlich muss man für die Bewertung eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung durch einen Schätzungsexperten mit Kosten um 1’500 bis 2’000 Franken rechnen. Dafür erhält man einen detaillierten Schätzungsbericht mit diversen Plänen, Fotos und Marktdaten.

Hedonische Bewertung Eine kostengünstigere Alternative bietet die Online-Immobilienbewertung auf Basis eines elektronischen Modells. Diese statistische Methode, auch hedo-

Foto: www.bilderbox.de

Martin Loosli, Leiter Produktmanagement Bilanz- und Geldverkehrsgeschäft, Zürcher Kantonalbank.

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Ein Zusammenspiel verschiedenster Faktoren macht den Verkaufspreis einer Immobilie aus. Nebst der Anbindung an das öffentliche und das individuelle Verkehrsnetz, sowie der Zentrumsnähe (Standort) gehören sicherlich das Alter der Liegenschaft, die Wohnfläche, der Landanteil und der Ausbaustandard zu den massgebenden Kriterien. Aber auch die Infrastruktur in der Wohngemeinde, der Steuerfuss, die Aussicht, die Lärmbelastung und selbst der Schattenwurf der benachbarten Liegenschaften werden in einem Verkaufspreis berücksichtigt. Wer den Preis eines Immobilienangebots selbst überprüfen will und nicht über das nötige Fachwissen verfügt, stösst schnell an Grenzen. Es lohnt sich deshalb, den Preis des Traumobjekts professionell und neutral verifizieren zu lassen. Die Auslagen dafür sind gemessen am Verkaufspreis gering.

nische Bewertungsmethode genannt, beruht auf der Erhebung aktueller Marktpreise unter Berücksichtigung baulicher und geografischer Faktoren. Zu den baulichen Kriterien gehören unter anderem die Grundstücksfläche, die Wohnfläche, das Alter der Liegenschaft und verschiedene Faktoren zum Ausbaustandard. Die Infrastruktur der Wohngemeinde, der Steuerfuss, die Verkehrsanbindung sowie die Lage der Immobilie innerhalb der Gemeinde zählen zu den geografischen Parametern. Das Modell berechnet aufgrund der Preise bei früheren Handänderungen mittels einer bewährten statistischen Methode den Wertanteil, den jeder einzelne Faktor am Gesamtwert der Liegenschaft hat. Entsprechend lässt sich der geschätzte Marktwert ermitteln. Die Genauigkeit einer solchen Schätzung ist insbesondere bei Standardobjekten hoch, da sie auf objektiven Kriterien beruht. Individuellen Gegebenheiten kann das Modell aber nicht immer genügend Rechnung tragen. Für eine hedonische Bewertung spricht auf jeden Fall ihr günstiger Preis. Vorausgesetzt man verfügt über die nötigen Liegenschaftsangaben, kann sie für rund 300 Franken im Internet z.B. unter www.homegate.ch vorgenommen werden.


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www.celia-hegnau.ch

www.sunneberg-adetswil.ch

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4 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8962 Pfungen Paul Späni Tel. 052 338 07 09

4 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8902 Urdorf Katja Gantenbein Tel. 044 744 25 50

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5 ½ Zi. Doppel-Einfamilienhaus in 8962 Bergdietikon H.-U. Tarnutzer Tel. 044 744 25 50

4 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8052 Zßrich-Seebach Paul Späni Tel. 052 338 07 09

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4 ½ - 6 ½ Zi. Terrassenwohnungen in 8610 Uster Daniela Gerber Tel. 044 316 13 11

3 ½ - 6 ½ Zi. Terrassenwohnungen in 8135 Langnau a. Albis Kevin Braunwalder Tel. 044 804 34 34

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4 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8173 Neerach Christina Skalski Tel. 044 316 13 02

6 ½ Zi. Einfamilienhäuser in 5606 Dintikon Rolf Flacher Tel. 052 338 07 09

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4 ½ - 5 ½ Zi. Mais.-Wohnungen in 8902 Urdorf Muriel Schlatter Tel. 044 316 13 21

2 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8400 Winterthur Sandro Piccirilli Tel. 043 233 41 41

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www.lagovista.ch 11

6 ½ Zi.Villen in 8953 Dietikon Silvio Adam Tel. 044 721 18 10

4 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8708 Männedorf Paul Späni Tel. 052 338 07 09

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3 ½ - 4 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8604 Hegnau-Volketswil Christina Skalski Tel. 044 316 13 02

5 ½ Zi. Doppel-Einfamilienhaus in 8345 Adetswil Max Bßchler Tel. 052 234 97 20

www.zursilberwis.ch

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4 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen in 8426  Ariana Horisberger Tel. 044 804 34 34

6 ½ Zi. Einfamilienhaus in 8122 Binz-Maur Christina Skalski Tel. 044 316 13 02

Kontakt +41 44 316 13 11, d.gerber@csl-immobilien.ch

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Kontakt +41 52 234 97 21, i.stiefel@csl-immobilien.ch

20 Terrassenwohnungen in 8404 Winterthur

Kontakt +41 44 316 13 02, c.skalski@csl-immobilien.ch

19 Eigentumswohnungen in 8173 Neerach

Kontakt +41 52 235 80 00, info@lerchpartner.ch

18 Eigentumswohnungen in 8126 Zumikon

Kontakt +41 44 316 13 21, m.schlatter@csl-immobilien.ch

17 Eigentumswohnungen in 8143 Stallikon

ProjektankĂźndigungen:

2. - 4. September 2011, Messe ZĂźrich Halle 9

Eigenheimmesse Schweiz, Messe ZĂźrich

9. / 10. April 2011, Event Halle 550 (StageOne) in Oerlikon

svit Immobilien-Messe in Oerlikon

4. - 6. März 2011, Eulachhalle Winterthur

ZKB Eigenheimmesse in Winterthur

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LIVING | Zürcher Immo-Markt

1 Wohnen im Park, Winterthur

Eine Oase der Ruhe ermöglichen den Ausblick ins eigene Grün. Das Wohnzimmer mit verglaster Ecke macht den Aussen- zum Innenraum. Die Wohnungen verfügen über jeglichen Komfort und einen modernen Ausbaustandard: Sämtliche Wohnräume sind mit edlem Parkett ausgelegt. Etwa die 5 ½-Zimmer-Wohnung auf 130 m2 mit 59 m2 grossem Sitzplatz. Ebenso im Erdgeschoss: Eine 3 ½-Zimmer-Wohnung auf einer Fläche von 108,5 m2 und 49 m2 Sitzpatz. Im ersten Obergeschoss locken eine 3 ½-Zimmer-Wohnung auf 88 m2 und eine 4 ½-ZimmerWohnung auf 135,5 m2. Beide mit 9 m2-Balkon. Die Küchen sind mit Elektrogeräten der neusten Generation ausgestattet und auch die Nasszellen sind grosszügig gestaltet. Bezug nach Vereinbarung. www.mobimo.ch

Fotos: zVg

Wenn man Wert auf eine schöne Umgebung legt, ist man hier genau richtig: Das Gebäude befindet sich inmitten mächtiger alter Bäume und gepflegter Blumen. Auch die antik anmutenden, filigranen Laternen und Sitzbänke, welche übers ganze Quartier verteilt sind, ergeben eine ganz spezielle Atmosphäre. Hier zu leben ist ein Privileg. Ein idyllisches und grünes Villenquartier und man befindet sich doch mitten im Zentrum der umtriebigen Stadt Winterthur. Das Gebäude mit seiner rindenartigen Schieferdeckung fügt sich ganz selbstverständlich in den Park und wird Teil der gewachsenen Umgebung. Als Baumzimmer gedachte Balkone ermöglichen den Griff in die Baumkronen. Grossformatige Bandfenster öffnen den Raum, holen Licht ins Innere und

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max und liz, Eulachpark, Oberwinterthur

Wohnen für Verliebte Oberwinterthur, der Stadtkreis 2, bildet den Nordosten der Stadt Winterthur und besteht aus einem alten, intakten Dorfkern mit Fachwerkbauten und Kopfsteinpflasterstrassen. Die industrielle Geschichte des Areals dient hierbei als atmosphärischer Grundgedanke. Die Sulzerallee bildet das Rückgrat des Quartiers. Im Osten wird die Allee mit einem Spazierweg ergänzt, einem sogenannten Paseo. Dieser elegante Boulevard unter einem Baumdach parallel zur Sulzerallee stellt ein deutlicher räumlicher Bezugspunkt im Zentrum des Quartiers dar. Die gesamte Sulzerallee und der Paseo werden durchgehend mit Ahorn bepflanzt. Wasser war oft der Grund für Stadtgründungen: Die

Stadt am Meer, die Stadt am Fluss, die Stadt am See, die Stadt in der Oase. Wo kein Wasser war, wurde es einfach hergeholt, über Äquadukte, durch Kanäle, durch Leitungen – denn Wasser ist lebenswichtig, überlebenswichtig. Der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Eulachpark in Oberwinterthur wird in den kommenden Jahren etappenweise realisiert. Die öffentliche Parkanlage wird für alle eine Bereicherung darstellen und die Entwicklung des Industrieareals zum attraktiven Quartier beeinflussen. Der Einbezug der Eulach in die Parkgestaltung bietet eine der wenigen Möglichkeiten, in Winterthur zum Wasser zu gelangen. www.verit.ch/ www.liz-wohnen.ch/ www.max-wohnen.ch

2 max

Für die Ersteller der Überbauung max bedeutet maximaler Erfolg, wenn sich möglichst viele Menschen für das Angebot begeistern. Deshalb ist an max alles max: die Vielfalt an unterschiedlichen Wohnungen, die Qualität der Architektur, die energiesparende Bauweise im Minergie-Standard, das gekonnte Verknüpfen von alter und neuer Bausubstanz, die spannenden Wohnungsgrundrisse, der stimmige Innenausbau und das einmalige Preis-Leistungs-Verhältnis. Im hofseitig liegenden Neubau entstehen 19 verschiedene Wohnungstypen mit ganz ungewöhnlichen, durchdachten und grosszügigen Grundrissen. Beachtenswert ist hier die hohe Anzahl an Wohnungen mit gleich zwei Loggien und die mit viel Liebe zum Detail konzipierte Materialisierung. Im Altbautrakt A erlebt man echte Loftstimmung. max bietet hier Wohnungen mit grossen Räumen, sehr grossen Raumhöhen und ganz speziellen Grundrissen. Für Menschen, die das Ungewöhnliche suchen ist der Trakt A die richtige Wahl. Trakt B bietet für Modernisten eine immense Vielfalt an Wohnungskonzepten: Ob Single, Paar, Familie oder auch WG, ob smarte 2 ½-, schicke 3 ½-, fantastische 4 ½- oder grandiose 5 ½-Zimmer-Attika-Wohnung.

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Wohnen für Fortgeschrittene


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LIVING | Zürcher Immo-Markt 3 liz

Wohnen mit Park sen Randelement auch Sitzkante sein kann. Entlang der IdaStäuli-Strasse entsteht ein sogenannter Pocketpark, ein Park im Westentaschenformat. Eine doppelte Baumreihe nimmt die Flucht der Gebäudekanten auf. Zugleich wirkt sie auch als Filter zwischen dem gegenüberliegenden Eulachpark. Im Trakt A von liz erlebt man echte Hochhausstimmung: Wohnungen mit grossen und hellen Räumen, sehr grossen Raumhöhen und ganz speziellen Grundrissen. Trakt B bietet eine einzigartige Vielfalt an faszinierenden Wohnungskonzepten (2 ½-, 3 ½-, 4 ½- oder 5 ½-Zimmer-Wohnungen). Bei liz darf aus über 41 verschiedenen Grundrisstypen die Traumwohnung ausgewählt werden. Edle Materialen und hochwertige Geräte wie zum Beispiel Akazienparkett in allen Zimmern, Naturstein in den Küchen sowie Steamer in den grösseren Wohnungen sind selbstverständlich.

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liz bietet spannende An- und Aussichten. Denn das zeichnet die perfekte Harmonie aus: Wenn ein Bauwerk zur Umgebung passt. Und wenn Haus und Park eine interessante Einheit bilden, die ein einmaliges Lebensgefühl garantiert. liz bietet bei einem grossen Teil der Wohnungen das Vergnügen, direkt am Park zu wohnen. Aber auch die anderen Wohnungen bieten interessante Ausblicke. Der sogenannte Wohnhof wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Grossformatige Betonplatten und Blumenrasenflächen bilden ein durchgehendes Bodenmuster. In dieses Raster fügen sich ein Spielplatz, Fahrradunterstände und Sitzmöbel ein. Mehrstämmige Laubbäume werden frei gepflanzt und setzen dem Plattensystem individuelle Akzente entgegen. Vom Gebäude aus schieben sich die leicht tiefer gelegenen Terrassen der Erdgeschosswohnungen in den Aussenraum. Dieser Niveausprung ermöglicht die Abgrenzung des privaten Raums, des-

4 Belles Etages, Langnau am Albis

Vierzehn Minergie zertifizierte Terrassenwohnungen entstehen in Langnau am Albis, mit hohem Standard, einem grosszügigen Platzangebot und unverbaubarer Fernsicht über das Sihltal. Langnau am Albis verfügt über eine privilegierte Wohnlage in der Nähe der Stadt Zürich, liegt mitten im Grünen und weist eine ausgezeichnete Anbindung an das nationale und internationale Verkehrsnetz auf. Im Zentrum von Langnau am Albis befinden sich diverse Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Die persönliche Freiheit und der gehobene Wohnkomfort für die zukünftigen Eigentümer haben bei dieser Überbauung oberste Priorität. Als Käufer darf man hier seine Träume verwirklichen – den Innenausbau be-

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Investition in die Zukunft

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stimmt man selber und gibt dem Zuhause eine ganz persönliche Note. Das aussergewöhnliche Ambiente, die lichtdurchfluteten Innenräume und die geschosshohen Fensterfronten fangen einzigartige Aussichten ein. Umlaufende Terrassen erweitern die Wohnungen mit nicht einsehbarem Aussenraum, was zusätzliche Privatsphäre gewährt. Die sehr beliebten, gedeckten Bereiche der Terrassen erlauben den Eigentümern auch bei unbeständigem Wetter den Aufenthalt im Freien. Mit dem Lift vom Untergeschoss direkt in die eigene Wohnung fahren und das grosszügige Entrée betreten – ein angenehmer nicht alltäglicher Komfort. Alle Wohnungen verfügen über mindestens zwei Nasszellen. Eine Eckbadewanne und die Boden ebene Dusche sind Grundelemente, welche die Annehmlichkeit dieser erholsamen Badelandschaft erahnen lassen. Eine zweite Nasszelle mit Dusche/WC gehört bei diesem Projekt zur selbstverständlichen Grundausstattung. Das Herzstück der Wohnungen ist die offene und luftige Küche in U-Form mit Kochinsel, die jeden Hobby-Koch frohlo-

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cken lässt. Viele Nebenräume, wie Keller, Weinkeller, Hauswirtschaftraum und zum Teil Ankleideraum dürfen natürlich auch nicht fehlen. www.bellesetages.ch/ www.andreaanliker.ch

5 Wave, Meilen

Schöne Aussichten

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In Meilen, an der Goldküste des Zürichsees, entstehen an sonniger Lage exklusive Terrassenwohnungen mit allem Komfort. Sie geniessen eine herrliche See- und Bergsicht. Mit diesen geschwungenen grossen Terrassen steht die Überbauung architektonisch edel da. Je nach Wunsch werden die Terrassen als Grünbereiche ausgestattet. Die Umgebung und Eingangsbereiche werden in besonderer Optik ausgeführt. Die Wohnungen mit den grossen Zimmern und grosszügigen Nebenräumen bieten für alle Bedürfnisse genügend Platz. Speziell grosse Parkplätze sind bei uns ein Muss. Der Rohbau ist bereits erstellt. Nun beginnt der Innenausbau sämtlicher Wohnungen. Die Ebene 1 und 2 stehen

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noch zum Verkauf. Jetzt können Sie noch Ihre Wünsche integrieren (Kontakt: Firma Stach Immobilien AG, Frau Bettina C. Stach, 044/ 366 99 88). Bezug ab ca. Sommer 2011. www.stachimmo.ch/ www.wave-meilen.ch

INFOS

Ebene 1 5 ½-Zimmer, Wohnen ca. 226 m² + ca. 130 m² Terrasse Fr. 2 715 000.– Ebene 2 5 ½-Zimmer, Wohnen ca. 244 m² + ca. 215 m² Terrasse Fr. 3 390 000.–


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LIVING | Zürcher Immo-Markt

6 Sempre Verde, Oetwil am See

Exklusives Wohneigentum

Foto: zVg

Beim Projekt Sempre Verde ist die 4 ½-Zimmer-Dachwohnung mit 132 m2 nach Süden ausgerichtet und bietet freie Sicht auf die Landwirtschaftszone. Der funktionelle Grundriss mit grossem Wohn-/Essbereich und Masterbedroom mit Ankleide sowie der hochwertige Innenausbau lassen keine Wünsche offen. Bezugsbereit Sommer 2011. www.fruehimmo.ch

7 Storchenbüel, Dietlikon

8 Winkel, Winkel-Rüti

Lebens(t)raum!

9 Frowies Plus, Adetswil

Planen für die Zukunft Die 5 ½-Zimmer-Wohnungen (147–150 m2), aufgeteilt in zwei Mehrfamilienhäuser mit stilvoller Architektur, werden an idyllischer und ruhiger Lage in Adetswil erstellt. Die grosszügigen Grundrisse der Wohnungen überzeugen durch Funktionalität und Qualität. Sämtliche Wohnungen sind dank der grosszügigen Fenster Licht durchflutet. Die grossflächigen Gärten (über 215 m2) und Balkone (23 m2) bieten viel Freiraum für einen wunderbaren Sommerabend. Gehobener Ausbaustandard, durchdacht in Design und Material, sowie ÖV in nur wenigen Gehminuten und viele weitere Details runden das Wohlgefühl ab. Bezugsbereit Sommer 2012. www.fruehimmo.ch

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An bevorzugter Wohnlage in der steuergünstigen Gemeinde Winkel-Rüti verkaufen wir eine 6 ½-Zimmer-Attikawohnung mit 244 m2 Wohnfläche im Minergiestandard. Mit einer über 68 m2 gedeckten, uneinsehbaren Terrasse präsentiert sich diese Wohnung als echtes Bijou. Dank transparenten Terrassengeländern geniessen Sie in der ganztags besonnten Wohnung eine einmalige Fernsicht in die Berge. Die Wohnung verfügt über einen exklusiven Ausbaustandard. Mit den grosszügigen Budgets für den Innenausbau, geben Sie der Wohnung Ihre persönliche Note. Die Komfortlüftung, Erdsondenheizung, raumhohe Fenster (z.T. Schiebetüren), eigenes Hausautomatiksystem, sowie der direkte Liftzugang zur Wohnung sind nur einige Highlights! In wenigen Gehminuten erreichen Sie den Kindergarten, die Primarschule und den Dorfkern mit den Läden. Winkel ist mit Bülach und Kloten mittels einer Buslinie verbunden. Durch den nahegelegenen Autobahnanschluss erreichen Sie die Stadt Zürich wie auch den Flughafen Zürich Airport in Kürze. Bezugsbereit ca. Frühling 2012. www.fruehimmo.ch

Mit der Wohnüberbauung Storchenbüel entstehen zwei attraktive Mehrfamilienhäuser, das Haus Bachtel und das Haus Bühl. Ihre senkrechte Anordnung schafft mehrere Freiräume in unterschiedlichen Grössen und Lagen. Eine hohe Lebensqualität bietet die komfortable Grundausstattung des Innenausbaus, die ökologische Erdsondenwärmepumpen-Heizung sowie der Minergie-Standard. Die 3 ½-Zimmer-Wohnungen (96 m2) sowie der helle Gewerberaum/ das Loft im Erdgeschoss (208 m2) überzeugen durch die Funktionalität der Grundrisse und die einfach möblierbaren Raumstrukturen. Beim Hauptzugang der Siedlung wird zwischen den Parkplätzen und den beiden Häusern ein Hartplatz mit angegliederter Spielstrasse aufgespannt und somit ein grosszügiger Eingangsbereich zur Siedlung gestaltet. Bezugsbereit Winter 2011. www.fruehimmo.ch

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Zuhause im Zentrum

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attika 03/ 2011 erscheint am 4. April

VORSCHAU

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Peter Wick People

Helene Fischer

Die Königin des deutschen Schlagers. Ein ganz persönliches Gespräch anlässlich der Vorbereitungen zu ihrem grossen Konzert am 8. Mai 2011 in Zürich.

Mit seinen Meteo-News ist er der beste Wetterprophet der Schweiz. Ein Besuch in der Wetterfabrik an der Siewerdtstrasse, Zürich.

Lifestyle

Living Das Eigenheim Besser Schlafen Wohlfühloase Bad und vieles mehr...

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Standortförderung

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Wer wird Nachfolgerin von Nathalie Raguth und schafft 2011 den Sprung aufs attikaTitelbild? Wir stellen die Finalistinnen in Wort und Bild vor.

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Miss Zürich 2011


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Attika  

attika, das Zürcher Magazin berichtet 8x jährlich über Leben und Wohnen, Design, People, Lifestyle und Kultur im Wirtschaftsraum Zürich. Vom...

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