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Einzelpreis chf 8.–

ZÜRCHER IMMO-MARKT

Ausgabe 01 | Februar 2011

DAS ZÜRCHER MAGAZIN

LIFESTYLE REISE-SPECIAL

NICOLE BERCHTOLD

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«Ich bin ein News-Freak» LIVING NEWS WOHNEN KÜCHEN-TRENDS


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stoff


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Ihre Wohnträume sollen Wirklichkeit werden – mit verschiedenen, flexiblen Hypothekarmodellen. Von der Planung bis zum Wohnen begleiten wir Sie bei der Entstehung Ihres Eigenheims. Verwirklichen wir gemeinsam Ihre Träume. Ihre VP Bank.

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EDITORIAL

Trends und Reiseträume... Liebe Leserin, lieber Leser Das vergangene Jahr war geprägt von vielen neuen Trends und im Jahr 2011 wird es nicht anders sein. Auch wir haben uns fortwährend an Ihre Wünsche angepasst und haben ein kleines Facelifting hinter uns. Gerne bedanke ich mich für Ihre Teilnahme an unserer grossen Leserumfrage in der letzten Ausgabe. Ihre Anregungen und Ideen nehmen wir ernst und werden die eine oder andere in den kommenden Ausgaben umsetzen. Die Gewinner der attraktiven Wettbewerbspreise haben wir benachrichtigt und die Preise übergeben. Wir werden Sie auch in diesem Jahr mit Aktuellem aus dem Lebensraum Zürich unterhalten. Wer hat «glanz & gloria» auf SF1 nicht auch schon gesehen. Die Sendung über die Schweizer Promis. Eine Moderatorin mit breitem Berndeutsch, sympathischem Auftreten und einem gewinnenden Lächeln fesselt die Zuschauer. Nicole Berchtold (ab Seite 20) arbeitet nun seit mehr als elf Jahren im Fernsehbusiness. Starfotograf Thomas Buchwalder machte für uns ein exklusives Fotoshooting. Dabei sprach Nicole mit uns über ihre Arbeit und darüber, wie sie Zürich erlebt. 2011 soll ein Reisejahr werden – dies jedenfalls erwartet die Tourismusbranche. Doch wie kommt eigentlich eine Malediven-Insel in einen Reisekatalog? Oder kennen Sie die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways? Wir haben Spezielles, schöne Ziele und themenspezifische Reisen ausgesucht und in stimmungsvolle Geschichten verpackt.

Foto: Thomas Buchwalder

Es freut mich, dass Sie auch im neuen Jahr zu unseren LeserInnen gehören.

Urs Huebscher Verlags- und Redaktionsleitung

8. Jahrgang, Nr. 01/2011, www.attika-magazin.ch • VERLAG SWISS BUSINESSPRESS SA, Köschenrütistrasse 109, CH-8052 Zürich, Tel. 044 306 47 00, Fax 044 306 47 11, www.swissbusinesspress.ch • HERAUSGEBER Remo Kuhn • VERLAGS- UND REDAKTIONSLEITUNG Urs Huebscher, huebscher@attika-magazin.ch • REDAKTIONSVOLONTARIAT Stine Wetzel, wetzel@attika-magazin.ch • REDAKTIONELLE MITARBEITER DIESER AUSGABE Martin Wyss, Felix Rapold, Sabine Biedermann, Robert Wildi, Romy Obrist, Petra Wittmann, Jörg Zeuner, Beat Eichenberger, Martin Loosli, Christian Schneider • ANZEIGEN info@attika-magazin.ch, Tel. 044 306 47 00 • LAYOUT, BILD UND PRODUKTION Manuel Jorquera, Bruno Strupler und Nicole Collins • PRINTED BY Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern • Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion, und genauer Quellenangabe © attika gestattet. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Verantwortung übernommen. • attika ERSCHEINT 8X JÄHRLICH, Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.–, Jahres-Abo Fr. 56.– • ISSN 1661-8327 Follow us on

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Nicole Berchtold

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Mike Gut

INHALT

EDITORIAL

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attika NEWS

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AGENDA PEOPLE

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Nicole Berchtold – «Ich bin ein News-Freak» Mike Gut – Alles andere als 0815

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LIVING 28 37 39 41 43 74

Küchen-Trends Hart wie Diamant News Transparenz und Weitsicht Die Daune im Duvet

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Finanzen Küchen-Trends

Reise-Special

LIFESTYLE 44 72

Reise-Special Autoreport

ZÜRCHER IMMO-MARKT

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VORSCHAU

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Titelbild: Nicole Berchtold Die bald 33-Jährige hat das Fernsehhandwerk von der Pike auf gelernt und arbeitet seit mehr als elf Jahren als Moderatorin, Redaktorin oder Produzentin im Fernsehbusiness, dabei ist sie stets auf dem Boden geblieben.

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Zürcher Immo-Markt

Foto: Thomas Buchwalder www.thomasbuchwalder.ch

Fotos: zVg

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Der Lebensraum Zürich pulsiert, verändert sich. Heute sind hier die Überbleibsel eines Restaurants, morgen die Anfänge einer Boutique. Ein Potpourri Neues – attika hält Sie auf dem Laufenden. Zusammengestellt von Urs Huebscher und Stine Wetzel

Sport

Umbau

Design

Klassisch Amerikanisch

Zeitloses auf Zeit

Der Tommy Hilfiger Shop an der Zürcher Bahnhofstrasse 24 ist zurück: Die Marke steht fürs Klassisch-Amerikanische und das strahlt nun auch der neu gestaltete Laden aus: Knallige Farben und Texturen, eine unverwechselbare Einrichtung und visuelle Elemente sorgen für ein Einkaufserlebnis in authentisch-cooler Atmosphäre auf 525 m2.

Foto: zVg

News

Im Zürcher Seefeldquartier hat das Daniele Pauli Sportund Trainingsinstitut eröffnet. Hier findet der Sportbegeisterte unkonventionelle und effektive Trainings: Das Angebot reicht von der modernen Trainingsinfrastruktur über Boxtrainings bis hin zu «Bootcamps» in Zürcher Wäldern. Daniele Pauli, trainiert seit Jahren Schweizer Spitzensportler, Prominente und ambitionierte Hobbysportler. In denselben Räumen an der Seefeldstrasse 108 betrieb der Schweizer Kraftsport-Pionier und vierfache Ringer-Weltmeister Gottfried Grüneisen von 1942 bis 1983 das erste Schweizer «Fitnesscenter».

Foto: zVg

Knallhartes Training

«Ich bin fasziniert von schönen Materialien und Dingen. Dinge, die eine Geschichte erzählen, die ich besitzen und möglichst lange verwenden möchte», sagt die Geschäftsinhaberin Eveline Sievi. Weg vom schnellen Konsum, hin zum beständigen Gebrauch:

Das Ladenkonzept nennt sich «belles affaires». An der Trittligasse in der Zürcher Altstadt werden ausgewählte Alltagsprodukte von Herstellern und Designern gezeigt, die in der Schweiz kein eigenes Ladenlokal oder keine Exklusivvertretung haben. Anzeige

Boutique

Bits & Bobs Liebevoll restaurierte Möbel, originelle Einrichtungsgegenstände und ausgewählte Schmuckstücke buhlen um die Gunst der Besucher. Die Inhaberin Tania Bisaz kombiniert in ihrer Boutique an der Zurlindenstrasse 230 den klassischen Landhaus-Stil mit den Produkten junger Schweizer Designer und Künstler. Im Rotationsprinzip präsentieren die kreativen Köpfe hier ihre Werke. Den Anfang machen Marion Täschler und Marion Duschletta.

WEINGUT ZUM FROHHOF

Foto: zVg

Foto: zVg

Wir danken allen unseren Kunden für ihre Treue und wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr!

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www.frohhof.ch

Familie H&M Sprenger


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attika | News Foto: zVg

Sport

Finde deine Mitte und Kundin rund um die Yoga-, Pilates- und Danceartikel. Doch nicht nur Einsgewordene sind im Laden willkommen, auch die Suche nach einem Geschenk könnte hier enden, denn Camenzid verspricht Geschenkartikel für jedermann, «die das Herz öffnen und den Verstand erweitern».

Jubiläum

Paris bis Tokyo Der Schuala Concept Store an der Josefstrasse 46 ist bereits seit über fünf Jahren Heimat für stilvolle Produkte und Mode. Mit viel Liebe

Foto: zVg

Umbau

Agentur

Aus Drei mach Eins!

Foto: zVg

Handgeknüpft

Die Agenturen Art & Work, Event Schweiz und Publicum haben sich zur FBM Communications AG zusammengeschlossen. Die Synergie entspricht den Bedürfnissen des Marktes. Der heutige Kunde wünsche eine Adresse, die kompetent 360° Kommunika-

tionsdienstleistungen anbietet. So fasst die Agentur, die zur Freddy Burger Management Gruppe zählt, die Dienstleistungen Corporate Identity, Corporate Events und Public Relations zusammen.

85 Jahre lang hatte das Teppichhaus Vidal seinen Standort an der Bahnhofstrasse Zürich; 2010 der Umzug: Am Talacker 16 ging die Vidal AG mit der Firma Spörri Interieur eine Shop-in-ShopLösung ein. Am 04. Januar 2011 hat die Vidal Teppichgalerie AG nun die gesamte Ladenfläche übernommen. Damit steht Vidal eine Ausstellungsfläche von über 450 m2 zur Verfügung. 450 m2 für eine grössere Palette klassischer und moder-

und Gespür für Trends von Karin Birchle und Christian Bäumle zusammengestellt, gibt es hier Ausgewähltes kleiner Labels und Designer zwischen Paris und Tokyo. Mode, fern von déjà-vu. Gadgets, die die Welt Kopf stellen.

ner Teppiche. 450 m2 für ein ausgebautes Angebot von antiken und restaurierten Chinamöbeln, Accessoires und Bodenbelägen.

Foto: zVg

Im Herzen Zürichs, zwischen Kreuz- und Hegibachplatz, hat sich der erste Yogaladen der Stadt niedergelassen. Geschäftsführerin Aquila Camenzid ist eine bekannte Yogalehrerin. In ihrem «Yogastore» liegen Matten, Kleidung und Accessoires zum Ausprobieren bereit, die Geschäftsführerin berät Kunde

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attika | News :

to Fo

g zV

Genuss

Das Beef ins Büro

Lackdekor Am Zürcher Paradeplatz liess Türler Uhren und Juwelen das Jahr 2010 mit der traditionellen Weihnachtsausstellung ausklingen. Neben die Präsentation der Uhrmacherund Juwelierkunst gesellte sich die Sonderschau des japanischen Kunsthandwerks Maki-e. Kunstwerke aus Lack sind typisch für Ostasien,

doch Maki-e ist eine besondere japanische Technik, mit der Schatullen, Teedosen und Schreibgeräte dekoriert werden. Die Besucher der Türler-Weihnachtsausstellung konnten den Traditionskünstlern Isshu Tamura und Hiroshi Hata bei ihren Lackarbeiten über die Schulter schauen und dem Zauber von Maki-e verfallen, wie es Jahrhunderte zuvor auch Madame Pompadour und Louis XIV erging.

che» hat GAUCHO Delux alles auf Lager. Inhaber Myron Bingham heisst jene, die ihr Leben in Zürich mit einer Prise Argentinien würzen möchten, in seinem Laden willkommen. Für Stadtzürcher Beef-Fans gibt es neu auch eine Express-Auslieferung per Velokurier.

Foto: zVg

Ausstellung

GAUCHO Delux hat an der Bederstrasse 77 in Zürich einen Laden für Fleischliebhaber und Heimweh-Argentinier eröffnet. Von Beef-Edelstücken, über würzige Chimichurri-Saucen, «Quilmes» Bier, argentinischen Weine bis zur Milchkaramellcreme «Dulce de Le-

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Umbau

Schreibkultur Foto: zVg

Viva Italia – Cucina tradizionale ! Bei uns erleben Sie die wahre Italianità mit typischen Spezialitäten wie ausgezeichneten Pizzas, frischen Teigwaren, erlesenen Fleisch- und Fischgerichten sowie feinen Dolci. Und das 7 Tage in der Woche! «Buon appetito!» Ristorante FRASCATI Zürich, Bellerivestrasse 2, Telefon 043 / 443 06 06 Ristorante Pizzeria MOLINO

Der Concierge grüsst beim Eintritt, der Blick geht über die Möbel von Elsbeer, über den anthrazitfarbenen Wollteppich. Vom Balkon die geschützte Sicht auf das Treiben der Bahnhoftrasse und bei einem Espresso die Präsentation der neuen Schreibgeräte. Landolt-Arbenz wurde 1882 als klassische Papeterie gegründet. Bereits seit 1927 befindet sich das Familienunternehmen an der

Bahnhofstrasse 65 in Zürich. Vor dreissig Jahren dann der erste Umbau, 1995 und 1998 folgten weitere. Auch 2010 bekam die Papeterie in einem mehrmonatigen Prozess einen neuen Anstrich. Schreibkultur, Lederaccessoires und Mont Blanc-Produkte warten nun darauf im neu geschaffenen Ambiente entdeckt zu werden. Entdeckt von Liebhabern und denen, die es werden wollen.

Zürich, Limmatquai 16 Telefon 044 / 261 01 17 Zürich, Stauffacherstrasse 31 Telefon 044 / 240 20 40 Uster, Poststrasse 20 Telefon 044 / 940 18 48 Winterthur, Marktgasse 45 Telefon 052 / 213 02 27 Wallisellen, Glattzentrum Telefon 044 / 830 65 36 Dietikon, Badenerstrasse 21 Telefon 044 / 740 14 18 www.molino.ch

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www.pikka.com

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«Man kann auch etwas anderes trinken, aber weshalb auch?» Christoph Schwegler, Geschäftsführer Staatskellerei Zürich

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attika | News

Komplex 457

Klinik Foto: zVg

Club

Wie zu Hause

Die Hohlstrasse 457 ist eine Adresse, die man sich merken sollte. Schon bald wird beim Letzipark die drittgrösste Event- und Konzertlocation Zürichs sein. Mit dem Komplex 457 entsteht ein multifunktionales Raumangebot inklusive Gastronomie für Firmenevents, Konzerte, Partys, TV-Produktionen, Galadinner und vieles mehr. Stefan Grosser von der SW Betriebs AG, die mit dem Umbau des Gebäudes betraut

ist, freut sich, den Komplex 457 Anfang Februar zum Leben zu erwecken: «Mit dem Ausbau entsteht eine topmoderne Location, wobei der Charme der alten Produktionshallen erhalten bleibt. Das Angebot soll ein multikulturelles Publikum ansprechen und wird Bekanntheit über die Schweizer Grenzen hinaus erlangen.» Zahlreiche Bands wie The Do oder The Wombats haben bereits ihr Kommen angekündigt.

Sport

und eleganten Bewegungen ein neues Körpergefühl zu entwickeln», sagt Miriam Nussbaumer. Sie ist die Inhaberin des Zürcher Tanzstudios «Danse Partout» und das, worüber sie spricht, ist Burlesque. Ein erotisch-verspielter Bühnentanz der 1920er Jahre. Im Danse Partout lernen Frauen, mit Fächer, Federboa und Spitzenhandschuhen bewaffnet, sich burlesk zu bewegen: elegant, sexy und vergnügt. Seit Mitte Januar gehen die Dita von Teeses in spe in den neuen, grösseren Kursräumen an der Rüdigerstrasse 17 ein und aus.

Foto: zVg

Mit Fächer & Federboa

«Es geht nicht um Aussehen, Alter oder die Figur, sondern darum, durch die weichen

Die Privatklinik Bethanien liegt hoch über dem Zürichsee. Bei werdenden Müttern aus der nahen Umgebung am Zürichberg, den umliegenden Kreisen und bei ausländischen Patientinnen, die ihr Baby in der Schweiz zur Welt bringen möchten, ist die Familienabteilung der Privatklinik sehr beliebt. Nun wurde

die Abteilung renoviert. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1.5 Mio. Franken wurden die Wöchnerinnenund Kinderzimmer, die Beratungsräume und Gebärsäle überholt, um den gehobenen Ansprüchen an die private Atmosphäre gerecht zu werden. Warme Farben, modernste Wannen und Gebärstühle sorgen dafür, dass sich die 1:1 betreuten Wöchnerinnen und deren Familien wohlfühlen. Foto: zVg

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Wintersport

10 Jahre modernes Hotel-Feeling Aufenthalt noch einmaliger werden lassen. Zum Beispiel ein Zweitages-Skipass zum Preis von einem. Foto: www.hotelmisani.ch

Das trendige Lifestyle Hotel Misani in St.Moritz-Celerina feiert sein 10-jähriges Bestehen. Stets für seine kreativen Ideen bekannt, hat sich das hippe Dreisterne-Haus anlässlich seines Jubiläums etwas ganz Spezielles ausgedacht: Ein Voucherheft mit persönlichen Gutscheinen, die den

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attika | News Jubiläum

Sport

1 Jahr Airport Fitness

Vernissage Foto: Urs Huebscher

Neueröffnung

Immo-Shop Früh Immobilien hat am neuen Bahnhofplatz in Wallisellen eine zweite Geschäftsstelle eröffnet. Der zweite Standort soll dem erfolgreichen Immobilien-Unternehmen nicht nur helfen, seine Position im Markt zu stärken, sondern auch dazu beitragen, für die Kunden noch besser erreichbar zu sein. Ebenfalls präsentierte man die neue Firma Reloc AG, welche an der Bahnhofstrasse 16, Wallisellen, möbilierte Business-Appartements mit Service anbietet.

Ein neuer Stern am Sporthimmel über Zürich. Och Sport an der Bahnhofstrasse lancierte die Marco «Büxi» Büchel Special Edition, eine SkiLinie von Head, die mit innovativer Technik und exklusivem Design beeindruckt. Büchel liess es sich nicht nehmen, an der Vernissage persönlich anwesend zu sein. Weiter präsentierte Och Sport mit kurzen Modeschauen die heissen Teile für die kalte Jahreszeit.

Foto: Urs Huebscher

kum an. Im Schnitt trainieren an einem Tag 150 Gäste im Airport Fitness. Blickfang am Empfang des Airport Fitness: Eine über fünf Meter hohe AirbusSchnauze ragt in den Fitnessraum. Neu lädt das Cockpit auf eine etwas andere Reise ein. Auf dem Weltraumerprobten Entspannungsgerät «iLifeSOMM» entschweben die Gäste in eine andere Dimension. Die Wellness-Liege kombiniert Klang, Vibration und Elektro-Magnet-Stimulation und führt in wenige Minuten zu tiefer Entspannung. Das grosszügige Spa auf 2000 m2 ist eine Oase der Erholung: Die Nasszone bietet eine Sauna mit ergonomischen Liegen, ein Haman mit echten Goldplättchen, u.v.m, sowie unzählige Behandlungen.

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Foto: zVg

Foto: www.airport-fitness.ch

Nach dem Take-off vor einem Jahr zieht das Airport Fitness und Wellness Center am Flughafen Zürich eine positive Bilanz. Das luxuriöse und entspannte Ambiente lockt ein Alters durchmischtes und internationales Publi-

Boutique

Nummer 2 In der einen Ecke maritime Kleidungsstücke aus der Bretagne, vom Label Armor Lux. In einer anderen Kaschmirpullover und Kleider des New Yorker Designers Steven Alan. Diese Perlen der Mode haben Adrienne Purkert und Dominique von Albertini aus den Metropolen dieser Welt gefischt. Nun hängen die

hierzulande unbekannten Labels an den Kleiderstangen ihrer Boutique an der Brotgasse 3. Das N°2 im Zürcher Seefeld versammelt v.a. Fashion-Brands, aber auch Organic-Beauty-Linien, Bücher, CDs, und Accessoires. «Was die Auswahl der Produkte angeht, lassen wir uns von unserem Geschmack leiten», sagt Inhaber von Albertini. Und der scheint extravagant zu sein.

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Baden in der Brauerei Es regnet in Bindfäden. Menschen schieben sich aneinander vorbei, weichen Pfütze um Pfütze aus. Auf dem Hürlimann-Areal in ZürichEnge zergehen links und rechts die letzten Schneehaufen... Der ideale Tag, um die Stadt – nasskalt und hektisch – auszublenden. Ein Besuch in der neuen Zürcher Badeoase. Von Stine Wetzel

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Feuchte Wärme schlägt einem entgegen. Als hätte man das klimatisierte Flughafengebäude verlassen und stünde in der tropischen Hitze Balis. Genauso wenig darauf gefasst, steht man im Gang, Bademantel und Badetuch unterm Arm. Der Gang, lang und dunkel, führt unter ein Gewölbe, Schritt für Schritt in eine andere Welt. Einsam platscht ein Wassertropfen ins Becken, hallt nach wie in einer Höhle. Das ist der Trinkraum, wie es die Tradition der Therme verlangt. Getrunken wird das Wasser der lokalen Aqui-Mineralquelle. Sie sprudelt 23,5 Grad warm an die Erdoberfläche und wurde einst von Hürlimann, der hier bis 1997 ansässigen Bierbrauerei, als Mineralwasser vermarktet. Heute badet man auch darin. «Dafür heizen wir das Aqui-Wasser auf maximal 41 Grad Celsius auf», sagt Roger Bernet, der Geschäftsleiter des Unternehmens Aqua-Spa-Resorts. Zwölf Meter im Innern des Sihlbergs wird klar: Das ist ein Ort, an dem die Welt draussen bleibt; kein Mobilfunknetz reicht in die denkmalgeschützten Gewölbe der einstigen Hürlimann-Brauerei.


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attika | News Im brodelnden Bierfass Barfuss und im übergrossen Bademantel steht man wieder in einem Gang. Der Boden ist warm. – Unterbodenheizung hatten schon vor 2000 Jahren die Stabianer Thermen in der antiken Stadt Pompeji. – Man geht die Treppe hinauf und ist bereits mitten in der Badewelt, drei grosse Bassins aus Lerchenholz vor der Nase. – Eine Reminiszenz an die Bierfässer Hürlimanns. Die hat einer der letzten Küfer der Schweiz, Roland Suppiger aus Küssnacht am Rigi, gefertigt. In der Wärme des blubbernden Aqui-Wassers vergisst man sie bereits, die nasskalte Aussenwelt. Das Wasser spiegelt sich an der nackten Backsteinwand. Die fensterlose, unterirdische Welt ist erfüllt von einem Tosen. Die Augen geschlossen, könnte man meinen, hinter der nächsten Ecke kargen Gemäuers stürtze ein Wasserfall in die Tiefe, so laut. Ganz so paradiesisch ist es nicht; es sind nur die Massagedüsen, die da tosend das Wasser in Wallung bringen. Und was sich hinter der Ecke verbirgt, ist ein Smaragdbad. Ein kniehohes Becken, in dem man sich auf dem Rücken treiben lassen kann. Es schwebt ein feiner Schleier über der Wasseroberfläche, der riecht nach Kräutern. Grüne Plättchen schimmern an den Wänden, unter Wasser spielt ein Klavier. Man gleitet ins Träumen, vielleicht verbirgt sich hinter einer dieser Ecken doch ein Wasserfall? Das Highlight des Thermalbads ist nicht hinter einem der Pfeiler versteckt, sondern auf dem Dach: das Panoramabad. Nebelschwaden liegen auf dem 35 Grad Celsius warmen Wasser. Den Kopf in die kalte Luft gestreckt, hat man einen weiten Blick über die Dächer und Kirchtürme Zürichs. Wieder eingetaucht in die Unterwelt staunt man erneut. Über die morbiden, unverputzten Backsteinmauern. Das Rohe, aber durchaus Solide, hat Charme. Das ist Ursprüng-

lichkeit – Der Lift, der einen zum Panoramabad nach oben befördert, ist wohl der einzige Bruch. Fürs Auge offensichtlich bohrt hier die Neuzeit ihren Zeigefinger in die römische Unterwelt.

Wie Halbgötter Im irisch-römischen Spa-Bereich, links vom Thermalbad, verdichtet sich der Eindruck: Das könnte der Schauplatz vieler Mythen sein. Kronleuchter tauchen das fünf Meter hohe Tonnengewölbe – unter dem zu Hürlimann-Zeiten Malz lagerte – in ein weiches, erhabenes Licht. Kerzen flackern Schatten an den kargen Stein. Weisse Vorhänge verschleiern den Blick auf die Ruhenischen. In diesem Ambiente führt das irisch-römische Spa-Ritual durch das Blütendampfbad, durch das Heissbad, das Römerbad mit Massagedüsen, durch Whirlpools, Sprudelliegen und durch eine Flachwasserzone mit Unterwassermusik. – Eine schweisstreibende, den Stoffwechsel anregende Prozedur, die 1856 aus dem Orient nach Irland überliefert wurde und in Tradition der Altertumsbäder steht. Erweitert wird das Prozedere durch auszuwählende Anwendungen. Zum Beispiel durch die Kräuterstempelmassage – eine thermische Behandlung mit asiatischem Ursprung. Der Körper wird mit warmem Öl und heissen Kräuterstempeln massiert. Danach ist die Haut butterweich und man hat das Draussen, die Menschen, die Hektik, den Matsch auf den Strassen endgültig vergessen. – Zu blöd, dass die Unterwelt nur eine Pause vom Trubel bedeutet. Und auch der Besuch im Bistro zögert das Unvermeidliche nur heraus. Einmal muss jeder wieder aus der wohligwarmen Höhle kriechen. Erholt, den Blick etwas verklärt und leichtfüssig von Pfütze zu Pfütze.

DAS THERMALBAD & SPA ZÜRICH Die Anlage hat im Dezember 2010 ihre Pforten geöffnet und ist eine der Badjuwelen von Aqua-Spa-Resorts. Das Unternehmen hat sich das Ziel gesteckt, Badetempel mit regionalem Bezug und architektonisch-atmosphärischer Unverwechselbarkeit entstehen zu lassen. Die unterirdische Bäderwelt in Zürich erstreckt sich über eine Fläche von 3300 Quadratmetern des ehemaligen Sud- und Maschinenhauses der Hürlimann-Brauerei in Zürich-Enge. Seit 1866 wurde in den Gebäuden Bier gebraut, bis Hürlimann 1997 vom Konkurrenten Feldschlösschen aufgekauft und die Produktion nach Rheinfelden verlagert wurde. Das Thermalbad und Spa Zürich ist täglich von neun bis 22 Uhr geöffnet. Der Thermalbad-Gast badet sich vom Berginnern zum Panoramabad aufs Dach hinauf – dem 150 Quadratmeter grossen Clou der Anlage. Auf den Spa-Besucher warten die Etappen des irisch-römischen Baderituals und diverse Anwendungen. www.thermalbad-zuerich.ch Fotos: BlueWaterCom.ch

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AGENDA

«Where Champions meet Talents» Tennis mal anders. Legendäre Champions und aufstrebende Junioren spielen vom 08. bis 12. März 2011 in der Zürcher Saalsporthalle. Die «BNP Paribas Zurich Open» bringen als einmaliges Turnierformat Zürich auf den Atlas des Welttennis. Von Stine Wetzel Es ist das zweite Mal, dass die BNP Paribas Zurich Open durchgeführt werden. Auch in diesem Jahr stehen ATPChampions auf dem Platz. Namentlich sind es Tim Henman (UK), der Franzose Henri Leconte, John McEnroe (USA), der Österreicher Thomas Muster, Mark Phillippouissis (Australien), Michael Stich aus Deutschland, Vorjahresfinalist Goran Ivanisevic (Kroatien) und Titelverteidiger Stefan Edberg aus Schweden, die sich analog zum ATPMasters im Rundensystem «Jeder gegen Jeden» die Bälle hin- und herschlagen werden. Auch die Nachwuchstalente spielen im Round-Robin-Format. Für die Schweiz werden sich im U18-Turnier der Bieler Dimitri Bretting und Alexan-

der Ritschard aus Rüschlikon mit sechs Junioren messen. Dimitri Bretting tritt bereits zum zweiten Mal an. «Das Turnier 2010 gab mit die Möglichkeit gegen die besten Junioren der Welt zu spielen, was ich sonst aufgrund meines damaligen Rankings nicht gekonnt hätte. Diese Erfahrung hat mich weitergebracht», sagt der 17-Jährige. Alexander Ritschard ist das erste Mal dabei; er ist der aktuelle Schweizermeister U16. Nicht umsonst führt das Turnier der ATP Champions Tour den Zusatztitel «Where Champions meet Talents», denn die «alten Hasen» werden zusammen mit den Junioren ein Doppel austragen. Bei den BNP Paribas Zurich Open erleben die Besucher also Tennis, ge-

spielt von ehemaligen (und vielleicht zukünftigen) Grand-Slam-Siegern. Abgerundet wird das Turnier durch ein Rahmenprogramm und durch kulinarische Highlights. Der Schweizer R&B- und Soulsänger Seven wird das Spektakel am 08. März mit einem Konzert eröffnen.

Die Premiere der BNP Paribas Zurich Open 2010 endete mit dem Sieg von Publikumsliebling Stefan Edberg.

VERLOSUNG attika verlost 5 x 2 Tickets für die BNP Paribas Zurich Open. Senden Sie bis zum 20. Februar 2011 ein Mail mit Ihrer Adresse und Betreff «Tennis» an info@attika-magazin.ch. www.zurichopen.net

Champions und Junioren im gemeinsamen Doppel. Fotos: zVg

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Die Welt der Schönen und Reichen fasziniert die stets gut gelaunte Strahlefrau tagtäglich. Für sie ist Boulevard eine anspruchsvolle Form des Journalismus. Der Boulevard dringt sogar bis in die seriösen Bastionen der Gesellschaft vor: Ohne geht’s auch, aber das Leben wird einfach sofort endlos langweilig, meint sie denn auch: Nicole Berchtold. Während Starfotograf Thomas Buchwalder sie für uns ins richtige Licht rückte, sprachen wir mit ihr über ihre Arbeit und darüber, wie sie als Bernerin Zürich erlebt. Von Urs Huebscher

Haben Sie eine Faustregel oder ein Motto, nach der/ dem Sie moderieren? Viele Leute haben das Gefühl, dass man als ModeratorIn besonders gut reden können muss, das stimmt aber so nicht. Ich glaube, man muss vor allem gut Zuhören können! Ab und zu reisen Sie als Gastmoderatorin von SF Unterwegs um die Welt. Was war das spannendste und eindrücklichste Erlebnis in diesem Rahmen? Da waren viele schöne Erlebnisse dabei. Besonders beeindruckt hat mich sicher der Tauchgang auf den Philippinen. Die Unterwasserwelt dort ist wirklich einzigartig schön. Demnächst reise ich nach Australien, dort dürften dann noch ein paar Highlights dazu kommen.

attika: Auf der Homepage von «glanz&gloria» werden Ihr «sympathisches Berndeutsch», Ihr «strahlendes Lächeln» und Ihr «blondes Engelshaar» als Ihre Markenzeichen aufgeführt. Wie würden Sie sich ausserdem beschreiben, wer steckt in dieser Hülle? Nicole Berchtold: Da fällt mir mein Briefträger ein: Als er anfänglich bei uns klingelte, war er ganz perplex, dass ich nicht im Cocktailkleid öffne… Wahrscheinlich war er auch auf unserer Homepage! Im Alltag bin ich ein unkomplizierter und neugieriger Mensch. Ich mag spontane Besuche, lege Wert auf Disziplin, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und gute Freunde! Freunde und meine Familie spielen eine grosse Rolle in meinem Leben. Mit ihnen verbringe ich viel Zeit und kann Energie tanken für meinen oft turbulenten Arbeitsalltag im Showbusiness.

Seit elf Jahren arbeiten Sie bereits im Fernsehbusiness. Was war der Grund dafür, diesen Weg einzuschlagen und Ihrem Psychologie-Studium den Rücken zu kehren? Mit meinen Nebenjobs in den Medien habe ich mir eigentlich mein Studium finanziert. Ich hätte nie gedacht, dass ich tatsächlich mal davon leben kann. Als dann die Chance kam, wollte ich sie unbedingt packen und hab’s einfach ausprobiert.

2007 sollten Sie eigentlich nur Nadja Zimmermann als Moderatorin im Promi-Magazin vertreten. Daraus wurde mehr... Was gefällt Ihnen daran, eine «TV-Frau» zu sein? Mir gefällt die Teamarbeit. Im Fernsehbusiness ist definitiv der Weg das Ziel. Einer alleine macht kein Fernsehen. Da braucht es immer den Effort der ganzen Crew und das ist jeden Tag eine Herausforderung! Wenn das Endprodukt den Zuschauer zu Hause auf der Couch berührt, dann haben wir alles richtig gemacht!

Warum kommt Boulevard-Journalismus so gut bei den Leuten an? Ich glaube, dass die Leute gerne unterhalten werden. Im Alltag gibt es genug Probleme, da kommt ein bisschen «Glanz und Gloria» nach dem strengen Arbeitstag und vor dem Abendessen gerade richtig.

Sie haben schon viel Prominenz in der Sendung interviewt. Welcher Persönlichkeit würden Sie gerne mal auf den Zahn fühlen, hatten bisher aber noch keine Gelegenheit dazu? Da gibt es einige: Dabei denke ich nicht mal unbedingt an Brad Pitt oder George Clooney. Michelle Hunziker zum Beispiel. Mit ihr würde ich gerne über unsere alten Schulzeiten und Kindergeburtstage in Ostermundigen plaudern, so à la «Weisch no». Dann bewundere ich Stephanie Glaser, sie ist eine faszinierende Persönlichkeit und auch mit 90 noch in Schuss. Oder Kuno Lauener, der Züriwest-Frontmann und natürlich auch Stephan Eicher… Diese beiden Herren hätte ich gerne mal im «glanz&gloria»-Studio. 20 attika

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Welchen Kriterien sollte Ihrer Meinung nach «gutes Fernsehen» gerecht werden? Hm, schwierig. Wenn ich das einfach so kurz und knapp beantworten könnte, sässe ich wohl auf dem Direktorensessel. Für mich ist gutes Fernsehen, wenn es Emotionen transportiert.

Haben Sie ein Vorbild? Vorbild? Nicht 1:1. Ich mag den volksnahen Stil von Nik Hartmann, die klare Gesprächsführung von Christine Maier und die erfrischende Neugier von Susanne Kunz! Bei «g&g» bereiten Sie eigentlich die Bühne für Promis, laufen selbst aber auch auf roten Teppichen: Wie gehen Sie damit um, selbst in der Öffentlichkeit zu stehen? Gute Beobachtung: Das ist ein wichtiger Unterschied, das darf man nicht verwechseln. Als Moderatorin stehe ich nämlich am roten Teppich und gehe nicht darüber. Deshalb sehe ich mich selber auch nicht als «Promi», auch wenn ich tatsächlich zwischendurch mal einen roten Teppich betrete!


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PEOPLE | Interview

Als Frau darfst du dir keine Fehler erlauben und als Blondine erst recht nicht!

Nicole Berchtold

Foto: www.thomasbuchwalder.ch

«ICH BIN EIN NEWS-FREAK»

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Fernseh-Machen ist ein Privileg. Es ermöglicht mir den Zuschauern eine andere Welt in ihre vier Wände zu bringen – einfach genial! Sie teilen mit Ihrem Mann Lars Leuenberger, der Eishockeyprofi war, die sportliche Leidenschaft. Was gefällt Ihnen am Eishockey? Mir gefällt der schnelle, kraftgeladene Sport. Die Mannschaftsleistung, die über Sieg und Niederlage entscheidet und natürlich die Emotionen auf und neben dem Eis. Gerade in Bern. Wenn die 17’000 Fans in der BernArena Stimmung machen, stellt es mir jedes Mal die Härchen auf…!

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Sie leben auf dem Land: Kontrastprogramm zu Ihrem eher kosmopolitischen Job? Ja, ein bisschen schon. Es ist schön, wenn einen die Leute auf der Post mit Namen ansprechen und sich noch Zeit nehmen für einen Schwatz!

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Sie pendeln zur Arbeit nach Zürich: Haben Sie einen Geheimtipp für die Limmatstadt, einen Lieblingsplatz? An Zürich mag ich vor allem den See, aber auch dass die Stadt neben all dem Big Business viele grüne Ecken und Plätze hat. Der Lindenpark zum Beispiel ist ein wunderschöner Kraftplatz, aber pssssssssst, nicht weitersagen. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten? Am liebsten unternehme ich natürlich etwas mit meinem Mann, meiner Familie oder meinen Freunden. Wenn ich mal Zeit für mich habe, dann genieße ich es auch, ein gutes Buch zu lesen, gehe gerne joggen oder tummle mich mit meiner Nichte auf dem Spielplatz herum. Was bereitet Ihnen in der kalten Jahreszeit gute Laune? Heisse Marroni und ein Starbucks-Coffee reichen eigentlich schon.

Foto: www.thomasbuchwalder.ch

PERSÖNLICH

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Die bald 33-Jährige hat das Fernsehhandwerk von der Pike auf gelernt und arbeitet seit mehr als elf Jahren als Moderatorin, Redaktorin oder Produzentin im Fernsehbusiness, dabei ist sie stets auf dem Boden geblieben. Seit Mai 2007 gewährt Nicole Berchtold uns als Moderatorin von «glanz&gloria» auf SF1 Einblicke in die Welt der Schönen und Reichen. Und wenn es ihr voller Terminkalender erlaubt, packt sie seit 2009 auch immer mal wieder die Koffer: Sie ist regelmässige Gastmoderatorin von SF Unterwegs. Das ist die Reisesendung vom Schweizer Fernsehen, welche am Freitagabend, um 21.00 Uhr auf SF1 ausgestrahlt wird. Dort erkundet Nicole neugierig ferne Destinationen, lernt exotische Bräuche kennen und zeigt die schönsten Fleckchen dieser Erde. www.nicoleberchtold.ch


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Alles andere als 0815 Die beiden 0815-Lokale in Zürich sind Orte des Zusammen kommens. Inhaber Mike Gut (43) hat das Konzept – Kulinarisches, Musik und Design zu vereinen – in seinen Betrieben umgesetzt. Von Urs Huebscher attika: Ein Lokal «0815» zu taufen ist ein mutiger Entscheid, warum dieser Name? Mike Gut: Es ist ein Name, den man nie vergisst und den man sich gut einprägen kann. Kombiniert mit unserem Betriebskonzept löst er ein Schmunzeln beim Gast aus. Es ist also ein gewinnender Name.

Fotos: zVg

Sie sprechen das Betriebskonzept an. Was steckt dahinter? Das beginnt mit den Öffnungszeiten von früh bis spät. Ein 0815 wandelt sich im Laufe des Tages von einer Espresso-

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Bar in ein kleines Restaurant bis zur Apéro-Bar. Ausserdem haben wir eine starke Musikidentität. Wir bieten eigene Compilations an, die einen festen Platz im Lounge- oder Chill Out-Genre haben. Die neue 0815-Compilation erscheint im Frühjahr 2011. Zudem legen wir grossen Wert auf die Art, wie unsere Mitarbeiter dem Gast im Lokal begegnen: Freundlich, natürlich und persönlich. Die Konkurrenz am Standort Zürich in der Gastronomie ist enorm. Wie schaffen Sie es anders zu sein?


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PEOPLE | Interview

Und einmal im Jahr feiert man im 0815 so richtig? Ja, einmal im Jahr findet die 0815 Party in der Rüsterei in Zürich statt. Die Party ist ein spezielles Dankeschön an unsere Gäste und eine Möglichkeit, musikalisch ein Glanzlicht zu setzen. Sie setzten auf die drei Eckpfeiler Kulinarisches, Musik und Design. Welcher ist Ihre persönliche Leidenschaft? Das Ganze begann bei mir mit der Faszination für Weine und Cocktails. Das hat sich bis heute nicht geändert. Zuerst denke ich, dass die Tatsache, acht Jahre erfolgreich präsent zu sein, für die Branche ein wichtiger Aspekt ist. Ich spüre den Respekt dafür. Trotzdem muss man sich jeden Tag neu beweisen. Wenn die ersten Gäste um sieben Uhr morgens das 0815 betreten, beginnt alles von vorn. Konstant und gleichzeitig innovativ zu sein, ist ganz wichtig. In diesem Jahr gab es im 0815 SEEFELD auch Partys. Wie ist es dazu gekommen? Das 0815 ist und bleibt eine Bar und kein Klub. Der Samstag im 0815 SEEFELD ist die Ausnahme. Wir führen einige eigene Partys durch, die im Zeichen von hochqualitativer Musik mit Live-Komponenten stehen. Die Highlights sind sicherlich die halbjährlichen Auftritte der Live-Formation Neolounge mit vorgängigem Dinner.

Sie sind nicht nur Chef, sondern auch Ehemann und Vater. Wie schaffen Sie es, alles unter einen Hut zu bringen? Das funktioniert mit guter Planung, Kommunikation und Respekt. Die Familie ist der Rückhalt im Leben. Ich war früher kein Familienmensch. Die Familie war aber immer da und das lernte ich erst viel später schätzen. Ich war lange überzeugt, dass ich selber keine eigene Familie gründen werde. Die richtige Frau kennen zu lernen und einen wunderbaren Sohn zu haben, hat aus mir einen Familienmenschen gemacht. Dafür bin ich sehr dankbar.

Fotos: zVg

PERSÖNLICH Mike Gut ist amerikanisch-schweizerischer Doppelbürger und in New York und Zürich aufgewachsen. Nach einer abgeschlossenen Hotelfachschule im Belvoirpark startete er im Jahr 2002 die erste 0815-Bar und eröffnete 2008 sein zweites Lokal im Seefeld. Der Sohn des Schweizer Wirtschaftspioniers Rainer E. Gut (ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse Group und Nestlé AG) hat mit seiner Frau Sheila Gut-Lee, ihres Zeichens mehrfache Golf-Schweizermeisterin, einen vierjährigen Sohn und lebt im Zürcher Seefeld. www.0815.dj

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Foto: Pascal Heimlicher, www.pascalheimlicher.com

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Nathalie Raguth: amtierende Miss Z端rich

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LIVING | Küche

KüchenTrends 2011 Die Wiederentdeckung der Küche als Mittelpunkt modernen Familienlebens ist einer der schönsten Trends. Küchentrends orientieren sich einerseits an allgemeinen Modeströmungen, andererseits an Neu- oder Weiterentwicklungen der Küchengeräte.

Die Küche bildet ein unerschöpfliches Diskussionsthema. Dieses lässt sich nicht allein aus technisch-sachlichen respektive praktischen Erwägungen behandeln. Es sind Fragen der Ästhetik, der «Lebensphilosophie», der Psychologie und des Umweltschutzes usw. zu berücksichtigen. Insbesondere die «Küche» ist für viele ein Ort des gemütlichen Beisammenseins, unabhängig von der baulichen Schönheit des Raumes. Für andere muss die Küche ein «Prestigeobjekt» mit exklusivem Küchen-Design und raffiniertester Haustechnik sein, damit sie sich wohlfühlen. Der Durchschnitt der Haus- oder Stockwerkeigentümer wird sich aber – schon aus Kostengründen – eher auf eine Küche einstellen, welche quasi multifunktional die verschiedenen Anforderungen bestmöglich erfüllt. Dazu steht ein sehr grosses Angebot von Küchen-Planern, -Designern und -Herstellern samt Ausstellungsräumen zur Verfügung. Kein Wunsch bleibt – bei entsprechendem Preis – unerfüllt.

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Foto: www.heid.ch

Von Urs Huebscher

Versteckt Sämtliche Geräte bei dieser Küche sind elegant hinter den grifflosen Glasfronten versteckt: Kühlschrank, Backofen, Steamer und Kaffeemaschine wurden mit Glas kaschiert. Aber der Teppan-YakiGrill, der auf der Kochinsel integriert wurde, verrät dennoch, dass es sich hier um eine Küche handelt.


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Ausstellung mit über 30 Küchen in Bettwil und in der Baumesse Emmenbrücke swiss made


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LIVING | Küche

Foto: www.kuechenhauptstadt.ch

Ton in Ton Neue grifflose Küchengeneration «YLine»: Wo Wert auf jedes Detail gelegt wird, begeistert das Ergebnis. Grossraum-Vollauszüge mit Dämpfungssystem, hochwertige Metallzargen und eine intelligente Innenorganisation sind überzeugende Qualitätsmerkmale. Betont wohnlich präsentieren sich die Materialien und Trendtöne der Y-LINE. Ob Melamin oder Furnier, Mattlack- oder Hochglanzlack – jedes Material hat seine besonderen Vorzüge. Eines eint sie alle: Sie geben der Küche ein eigenes Gesicht und prägen den Raum mit ihrer Ausstrahlung. Die Ton-in-Ton-Gestaltung der Traverse und Front setzt einen besonderen architektonischen Akzent.

In dieser Küche dominiert ein langer Arbeitsblock aus Quarzstein. Immer öfter verschmelzen Arbeitsplatten und Esstisch zu einem einzigen Möbel. Die Verlängerung der Arbeitsinsel dient auch als EssBar. Die Küchenfronten sind aus weissem, edlem Glas. Vom Boden losgelöst ist das Hochschrankelement mit integriertem Backofen, Garer, Mikrowelle, Tief- und Kühlschrank und sorgt für den nötigen Komfort. Das Ganze wird mit einem Rahmen harmonisch eingefasst. Ein interessantes Detail ist das stimmungsvolle Lichtkonzept.

Foto: www.kuechenhauptstadt.ch

Grifflos und gradlinig Designstark: Y-LINE heisst der neue Klassiker von Eisenring, der neue Massstäbe setzt: Grifflos und geradlinig im Design, ergonomisch und variationsreich in der Planung. Für höchste Ansprüche – Im Zusammenspiel mit Form, Funktion und Ergonomie. Y-LINE setzt auf eine betont puristische Formsprache. Das flächenbündige Frontbild wirkt beeindruckend klar. Eine Besonderheit sind die in den Frontelementen innenliegenden Aluminiumprofile. Dank der durchdachten, strengen Frontenaufteilung ist eine klare Linienführung für eine optisch anspruchsvolle Küchenarchitektur garantiert.

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Foto: www.brunner-kuechen.ch

Aus Glas


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Ist zum Greifen nah. Eine Küche, die ganz auf meine Wünsche eingeht. Eine Küche, von Spezialisten geplant, gefertigt und eingebaut. Mit einer Küchentechnik ausgestattet, die voller Innovationen ist. Das Ziel heisst Herzog Küchen.

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LIVING | Küche

Es ist eine Küche mit klaren Vorstellungen, revolutionär in ihrer Einfachheit. Die technische Konzeption führt zu aussergewöhnlicher Flexibilität. ORANGE steht im Dienste des Alltag, so ist das Innere perfekt organisiert. Der Raum zwischen der Arbeitsplatte und dem Oberschrank ist mit funktionalen Accessoires ausgestattet.

Design meets Qualität Mit einer Heid-Küche erwirbt man mehr als nur ein schönes Ambiente. Erstklassige Küchen, die stimulieren, inspirieren und motivieren.

Foto: www.heid.ch

Foto: www.langmeier.ch

Klarheit

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LIVING | Küche

Arktisch

Foto: www.langmeier.ch

Die Küche ORANGE erfreut mit einem erschwinglichen Preis – bei auserlesenen Materialien: Die Türen sind erhältlich in Melaminharz beschichtetem Arctic White, matt lackiert oder glänzend. Die Vorbauten sind 19 mm dick, Melaminharz beschichtet in Iglu-Weiss, mit dicken, abgerundeten Kanten gleicher Farbe. Aus Laminat, Holz oder Quarz ist die Arbeitsplatte.

Traum in Weiss

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Foto: www.brunner-kuechen.ch

Die weisse Glasküche von Brunner ist massgefertigt. Das bedeutet nicht nur Flexibilität bezüglich Ausstattung und Design, sondern ermöglicht auch eine optimale Nutzung der jeweiligen Platzverhältnisse. Die Fronten sind in weissem Glas gehalten, die Abstellfläche ist aus grauem Quarzstein und die Rückenwand aus schwarzem Glas.


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LIVING | Reportage

Foto: zVg

Da schwingt sogar mal der Papa die Kochlöffel: Ricci Cabanas in seiner neuen Küche.

Hart wie Diamant Beim Grasshopper Club Zürich ist Ricardo Cabanas der Chef auf dem Fussballplatz. Den privaten Cabanas hingegen kennt die Öffentlich keit kaum. Umso erstaunlicher, dass er bereit willig Einlass in sein neues Haus in Dietlikon (ZH) gewährte, als wir um ein Fotoshooting in seiner neuen Küche baten. Von Martin Wyss Seine Familie hält der 31-Jährige vor den Medien strikte abgeschirmt. Sein Zuhause ist der Fels in der Brandung, Rückzugsmöglichkeit und der Ort, an dem er Kraft tanken kann, wenn die Rückkehr aus dem Tabellen-Keller der Super League zur Nervensache wird. Er stellt sich vor die Mannschaft, wenn die Medien bei schlechten Resultaten einen Sündenbock fordern. Und analysiert vor Journalisten das Spiel vom Wochenende genauso sachlich wie die aktuelle Vereinspolitik. Ricci Cabanas, der Hitzkopf vergangener Tage, ist zum Ricardo gereift. Er ist der verlängerte Arm des Trainers, ein Regisseur und Lenker, der Verantwortung übernimmt und die jungen Spieler unter

seine Fittiche nimmt. Einer, der die Zähne zusammenbeisst, wenn es hart auf hart kommt. Für eine Küche aus eben diesem Material entschied sich Cabanas beim Bau seines neuen Eigenheims – was zu dem harten Kerl passt wie die Faust aufs Auge. Denn mit einem Härtegrad nahe dem Diamanten gehört das Material Quarzkomposit zu den widerstandsfähigsten Materialien überhaupt – ideal für den Einsatz als Arbeitsplatte in der Küche oder als Wand- und Bodenverkleidung im Bad. Durch die Beimischung von Farbpigmenten, Glas- und Spiegelstückchen ist es möglich, praktisch jeden Farbton und unzählige verschiedene Designs zu erreichen. Die sprichwörtliche Pflege-

leichtigkeit und der integrierte Hygieneschutz, eine Technologie, die das Ausbreiten von Bakterien und Pilzen verhindert, sind zusätzliche Argumente, die für dieses Material sprechen. Argumente, die auch für Ricardo Cabanas zählten. Der zweifache Vater informierte sich vor dem Bau über verschiedenste Materialien und fuhr schliesslich sogar zur Schweizer Niederlassung des Herstellers, um seine zukünftige Küchenoberfläche in Augenschein zu nehmen. Entstanden ist schliesslich eine freundliche, offene Wohnküche mit hellen Fronten und einer zum dunklen Holzboden passenden Abdeckung. Im Zentrum des Geschehens und als Abgrenzung zum Wohn- und Essraum steht eine grosszügig bemessene Kochinsel mit freischwebender Dunsthaube. Der Erbauer, Herzog Küchen, achtete auf eine optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes. In seiner neuen Küche fühlt sich sogar der bekennende Kochmuffel Ricardo Cabanas sichtlich wohl. Für seine Kinder zählt am meisten, dass sie darin herumtoben und kleckern dürfen, wie es das Herz begehrt, ohne Schaden anzurichten. Die Eltern sind ihrerseits froh, kleine Malheurs schnell und spurlos beseitigen zu können. www.silestone.com www.herzog-kuechen.ch

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LIVING | Wohnen

Transparenz und Weitsicht

Foto: www.swissfineline.ch

Die Grenzen von Innen und Aussen verschwimmen. «Offenheit» lautet das Zauberwort moderner Wohnkonzepte. Das Raumgefühl ist ein neues: lichtdurchflutet, freier. Dafür gibt es Bergers «swissFineLine», rahmenlose Fensterfronten. Von Stine Wetzel «Der Mensch verlangt nach Licht, Transparenz und naturverbundenem Wohnen», sagt Kurt Berger. Er ist der Verwaltungsratspräsident der Berger Metallbau AG. Die Firma blickt mittlerweile auf eine 125-jährige Geschichte zurück. Gerade die letzten Jahre dürften eindrücklich gewesen sein: Dem Unternehmen gelang mit seinem Schiebefenstersystem «swissFineLine» der internationale Wurf. Raumhohe, grossflächige Fenster, ohne Rahmen. Die brachten der Firma 2008 den «red dot design award» und 2009 die Nominie-

rung für den Designpreis ein. Das Besondere? Die Kombination von Ästhetik und Funktionalität. «Die Rahmenprofile sind umlaufend in Boden, Decke und Seitenwände eingearbeitet; das lässt die Konstruktion filigran und leicht erscheinen. Speziell ist auch der Rollmechanismus. Die Schiebefenster sind auf ihrer gesamten Breite auf mehreren Punkten gelagert. Das ermöglicht eine optimale Gewichtsverteilung», so Kurt Berger. – Es funktioniert, das System, im täglichen Gebrauch und fürs Auge. Nur eine Fin-

gerbreite trennt den Innen- vom Aussenraum, halb steht man im Garten. Schön, wenn die schneebedeckten Sträucher zum Greifen nahe scheinen, aber geht mit dem beseelten Blick nicht auch die Wärme nach draussen? Kurt Berger verneint: «Wir arbeiten mit entsprechender Wärmedämmung: Sie erfolgt durch hochwertige Edelgasfüllungen in den Zwischenräumen und durch spezielle, unsichtbare Glasbeschichtungen.» Die Glasfront als selbsttragendes Strukturelement kommt der zeitgenössischen Architektur entgegen, denn das Raumgefühl spielt eine wichtige Rolle: Die übergrossen Fenster bringen die Grenzen von Innen und Aussen ins Fliessen, sie vermitteln den Eindruck von Weite. – Weite ist der Mantel des modernen Luxus’, es ist das Gefühl, sich entfalten zu können, frei zu sein. www.swissfineline.ch

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LIVING | Wohnen

Die Daune im Duvet Neunzig zu zehn, das ist nicht etwa das Mischverhältnis für Edelmarzipan. Neunzig zu zehn, das sind neunzig Prozent Daunen und zehn Prozent Federn. Die kommen ins Duvet. Das kommt aufs Bett. Das Geheimnis? – Kennt die Schlafperle. Von Stine Wetzel

Foto: zVg

So müssen sich Wolken anfühlen. Weich und warm. Feine Flocken schweben über der Handfläche. «Das sind reine Gänsedaunen», sagt Evelin Wanner, «und vereinzelt Federchen.» Das Verhältnis steht auf dem Behälter: achtzig zu zwanzig, neunzig zu zehn, achtundneunzig zu zwei. Sie sind rein, nicht mit anderen Daunen- und Federarten gemischt, und sie sind bio. Sie werden nach strengen Kriterien bezüglich Qualität und Tierschutz überprüft. Evelin Wanner zeigt auf die «Bölleli» in der Mitte. «Die Daunen müssen in der Mitte einen Kern haben. Je dicker und grösser der ist, desto hochwertiger ist die Daune.» Und was heisst das? «Die Daune schliesst Luft in sich ein, sie speichert die Wärme. Je

schöner die Daune ist, desto besser kann sie das machen.» Doch das weiss kaum einer. Ist der Flockenkern gross, ist er klein, das steht auf keinem Etikett, dafür gibt es keine Richtlinie. «Das ist ein Problem», sagt Evelin Wanner, «denn die Qualität liesse sich daran messen. Ist der Flockenkern gross, verändert sich das Volumen der Decke über die Jahre kaum.» Deshalb darf der Kunde oder die Kundin bei Schlafperle zuerst in die Behälter schauen. Und den Unterschied sehen. Die Daunen mit dem dicken Kern sind in einem Bausch zusammengeklettet. «So verrutscht nichts im Duvet», sagt Evelin Wanner. – Sie denkt an alles. Und weiss, wie die Probleme, die den Schlaf stören, vermieden werden

Foto: Marc D’Arrigo

Foto: zVg

können: Mit den richtigen Daunen (die stossen nicht durch den Stoff). Mit der passenden Absteppung. Mit dem geeigneten Material. Sie weiss, wovon sie spricht. Wenn man so will, ist sie zwischen Daunen und Federn aufgewachsen: «Als ich dreizehn Jahre alt war, habe ich meinem Papa im Geschäft geholfen. Wir waren zusammen Daunen kaufen, so begann das mit meiner Leidenschaft.» – Heute ist sie Geschäftstinhaberin der Schlafperle. Draussen Baulärm. «Die Gleise werden erneuert», sagt Evelin Wanner mit gehobenen Augenbrauen, ein soeben gefülltes Kissen unterm Arm. Im Laden: Ist es gemütlich, man hätte nichts gegen ein Nickerchen im Ausstellungsbett.

INFOS

Das Schlafperle-Team kennt das Geheimnis der guten Nacht.

Die Schlafperle an der Zürcher Stockerstrasse 57 in Paradeplatz-Nähe gibt es seit letztem Sommer, sie ist auf komplette Schlaflösungen spezialisiert. Diese sind so individuell wie ein Massanzug. Das ideale Bett ist an die Physiognomie und Schlafgewohnheit der jeweiligen Person angepasst. Doch hat das Team um Evelin Wanner sein Werk mit einmaliger Dienstleistung nicht getan: Kunden werden langfristig betreut. Jederzeit kann man sein Duvet wieder über die Schwelle tragen, Material nachfüllen oder herausnehmen lassen. Oder das Bett an veränderte Bedürfnisse anpassen lassen. Der Blick auf die Homepage verrät: Schlafperle kennt noch mehr Geheimnisse. Jenes vom Hight-Tech-Bett «Genio», vom milbendichten Reiseset, vom ausgefallenen Kinderbett. Das Geheimnis der Materialien und Feinheiten. www.schlafperle.ch

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AB IN DIE MAGISCH, MÄRCHENHAFT, MALEDIVEN.

Die Zürcher planen 2011 vermehrt in die Ferien zu gehen. Dies zeigt eine kürzlich durchgeführte Umfrage. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das neu gewonnene Kostenbewusstsein zu einer hohen Nachfrage nach All-Inclusive-Angeboten führen wird. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen Neues, Bewährtes und Spezielles für das Reisejahr 2011.

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Von Urs Huebscher

Die beliebtesten Ferienziele RANG LAND RANG 1 Frankreich 11 2 Deutschland 12 3 Italien 13 4 Spanien 14 5 Österreich 15 6 Grossbritannien 16 7 Griechenland 17 8 USA 18 9 Türkei 19 10 Ägypten 20

LAND Thailand Kroatien Portugal Tunesien Kanada Brasilien Tschechien Marokko Singapur China

Quelle: www.travelinside.ch

DIE FESPO IN KÜRZE Datum: 27. bis 30. Januar 2011 Öffnungszeiten: Donnerstag 13.00 bis 20.00 Uhr, Freitag 13.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr Ort: Messe Zürich, Zürich-Oerlikon www.fespo.ch www.golf-messe.ch www.tauchmesse.ch

Foto: www.heritageletelfair.mu

Strände zum Träumen. Einmalige Tauchkreuzfahrten. Honeymoon im Paradies. Exklusive Hotels. Unvergessliche Segeltörns. Wellness wie noch nie. Familienglück für Gross und Klein. Faszinierendes Schnorcheln. Entdeckungsreisen für Gourmets.

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LIFESTYLE | Reisen

FERIEN... Die isländische Aschewolke, Streiks bei Fluggesellschaften und die starken Währungsfluktuationen in diesem Jahr scheinen der Ferien- und Reiselaune der Zürcher für 2011 nichts anhaben zu können. Ganze 94 % der Befragten geben an, auch 2011 mindestens einmal ins Ausland verreisen zu wollen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis steht bei 68% der Befragten hinsichtlich ihrer Ferien im kommenden Jahr klar im Vordergrund. Fast jeder Vierte hält bewusst nach günstigen Angeboten Ausschau und bucht wenn nötig Flug und Unterkunft separat. Gar jeder Siebte plant, ein All-Inclusive-Angebot zu buchen, um die Kostenübersicht zu wahren. «Wir sind am Ende eines ereignisreichen Jahres angelangt. Die Reisepläne vieler Menschen wurden von Geschehnissen wie dem Vulkanausbruch in Island und den Turbulenzen auf den Finanzmärkten durchkreuzt. Vor allem die Angst vor einer immer schlimmer werdenden Rezession und stark fluktuierenden Währungen resultierte in einer zurückhaltenden Konsumentenstimmung bei Reisenden», resümiert Jeannine Micheli von Avis Schweiz, welche die Studie durchführte. Bei den befragten Zürchern stehen Städtereisen hoch im Kurs, dicht gefolgt von einwöchigen Kurztrips. Jeder

fünfte plant 2011 mehr als zwei Wochen am Stück zu verreisen. Zudem will mehr als die Hälfte der Befragten in den Ferien vor allem entspannen und ein wärmeres Klima geniessen. Nur jeder Vierte wünscht sich, in den Ferien seinen kulturellen Horizont zu erweitern. Lediglich jeder Fünfte möchte in seinen Ferien etwas gänzlich Neues entdecken.

In zwei Stunden um die ganze Welt Vom 27. bis 30. Januar 2011 ist es wieder soweit. Im grössten Reisebüro der Schweiz, der FESPO, Zürich können Abenteuer- und Reiselustige ihren Erlebnishunger stillen und Ferienluft schnuppern wie nirgendwo sonst. Innerhalb von zwei Stunden gelangt man vom Zillertal nach Australien und via Nepal wieder zurück ins Wallis. Ob Trekking, Strandferien, Wellnessresort, Tauchdestinationen, Luxus- oder Individualreisen – das Angebot ist so vielfältig, dass jeder Besucher, egal ob alt oder jung, sich angesprochen fühlt. Über 700 Reiseveranstalter, Ländervertretungen, Fluggesellschaften und Hotelleriebetriebe, beraten die Besucher persönlich und machen Reiseträume wahr.

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Vom Indischen Ozean in den Die Malediven – das heisst träumen von unberührten Sandstränden, türkisblauem Meer und tausend weiteren Farben, die fast überirdisch leuchten. Der Malediven-Spezialist Manta Reisen hat aktuell 37 Inseln in seinem Angebot. Doch wer hat sie gefunden und auserkoren, und wie schafft es eine Perle wie das Insel-Resort Maafushivaru in den Katalog von Manta Reisen?

Fotos: Manta Reisen

Von Urs Huebscher

Die Malediven sind der Stoff, aus dem die schönsten Reiseträume sind. Hier finden Tauchbegeisterte, WellnessFans und Erholungssuchende Zuflucht und ein Eldorado an natürlicher Schönheit und traumhafter Über- und Unterwasserwelt. Der Inselstaat im Indischen Ozean besteht aus rund 1200 Inseln und 26 Atollen. 220 der Inseln sind von Einheimischen bewohnt und rund 90 weitere werden für touristische Zwecke genutzt. Jedes Jahr bringt der Malediven-Spezialist Manta Reisen einen neuen Katalog auf den Markt. Im aktuellen Malediven-Katalog kann man aus 37 Inseln seinen persönlichen Favoriten aussuchen. Doch wie kommen die Inseln in den Katalog? Welche Anforderungen gilt es zu erfüllen und wer entscheidet?

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Unter die Lupe genommen «In erster Linie muss ein neues Resort eine Ergänzung zu unserem aktuellen Portfolio sein», so Marcel Bürgin, Managing Director von Manta Reisen. Für ihn und sein Team in Zürich heisst das: Das ganze Jahr über Augen und Ohren offen halten. Treffen mit den Inselbesitzern vor Ort oder an einer der zahlreichen Messen sind dabei ein wichtiger Teil des Auswahlverfahrens. Und dann gibt es natürlich noch die Resident Managerin vor Ort, die sich auf den Malediven in erster Linie um die Betreuung der Gäste und das Coaching der Manta-eigenen Reiseleitung kümmert. Wenn es um eine neue Insel geht, ist sie die Erste, die das Resort besucht und in Augenschein nimmt. Jede in Frage kommende Insel

muss sich bei Manta Reisen einer sogenannten «Island Inspection» unterziehen. So zum Beispiel auch das Maafushivaru Resort, seit November 2010 neu im Manta-Angebot. Die typische Malediveninsel im Mittelklasse-Segment wird von den Manta Reisen-Profis zusammen mit dem lokalen Gästebetreuer unter die Lupe genommen. Im Gespräch mit dem Hotelmanager und einem der Angestellten erfahren die Malediven-Experten alles Wissenswerte über das neu renovierte Resort. Sie besichtigen die Beach- und Water Villen sowie die zwei exklusiven Deluxe Beach Villen mit eigenem Pool. Wichtig bei der Inspektion sind auch die Details im Restaurant, das Angebot an lokaler und mediterraner Küche oder Veränderungen seit dem letzten Besuch im


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LIFESTYLE | Reisen

Katalog

MAAFUSHIVARU ISLAND RESORT

Überwasser-Spa. Begutachtet werden zudem die Lage am Strand und am Süsswasserpool, die neue Infrastruktur und den Stand der Bauarbeiten oder die Resort eigene Picknick-Insel mit dem Namen «Lonubo», die exklusiv für die Gäste des Resorts zur Verfügung steht. Diese Informationen werden laufend an den Hauptsitz nach Zürich weitergeleitet. Die Zusatzinformationen helfen bei der Entscheidung über eine Aufnahme ins Angebot, die schlussendlich von Marcel Bürgin zusammen mit Produkt Managerin Judith Kistler getroffen wird.

Abtauchen Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis ist dabei ebenso ausschlaggebend wie ein positiver Test-Bericht der Insel Inspek-

Idyllische Insel im Süd-Ari-Atoll mit Palmen gesäumtem, weissem Sandstrand und zahlreichen Tauchplätzen mit den schönsten Korallenriffen des Archipels. Die kleine Nachbarinsel «Lonubo» ist die Resort eigene Picknick-Insel und exklusiv für die Gäste reserviert. Per Wasserflugzeug in ca. 35 Minuten vom 90 km entfernten Flughafen Male erreichbar. 48 Unterkünfte, davon 24 alleinstehende, geräumige Beach Villen, 22 Water Villen, die in die Lagune gebaut sind und 2 Deluxe Beach Villen mit eigenem Pool. Das Hausriff befindet sich nur wenige Meter vom Strand entfernt und ist über den Hauptsteg erreichbar.

tion. Dabei gilt natürlich auch der Tauchschule des jeweiligen Resorts ein besonderes Augenmerk: Das Team vom Sea Dragon Diving Club auf Maafushivaru hat in dem Fall das Team vor Ort wie auch in Zürich überzeugt. Ein wunderschönes Hausriff und rund 30 Tauchplätze, die alle in 15 bis 25 Bootsminuten von der Insel aus erreichbar sind, lassen jedes Taucherherz höher schlagen. Das Team der Tauchschule organisiert für seine Gäste auf

Anfrage gerne auch Tagesausflüge. Der Tauchbasis stehen vier Dhonis für je maximal 20 Personen zur Verfügung. Maafushivaru hat den Test bestanden und ist seit November 2010 im aktuellen Katalog von Manta Reisen zu finden. Marcel Bürgin in Zürich ist derweil bereits einen Schritt weiter: Augen und Ohren offen halten, auf der Suche nach der nächsten Perle im Indischen Ozean! www.manta.ch

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Auf der Abflugtafel stechen die Namen heraus. Sie sind klangvoll, aber eher unbekannt. Helvetic Airways hebt ab für andere Luftwege. Die führen nach Rostock, Inverness, Cardiff, Bari, Brindisi und Lamezia Terme.

Eine Reise ins

Von Stine Wetzel Direktflüge von Zürich aus. An Orte, deren Namen nicht so geläufig sind. Es sind keine Metropolen, kein Paris, kein Berlin, kein Barcelona und kein Übersee. Aber das macht sie nicht weniger sehenswert, die Orte, die Helvetic Airways anfliegt. «Es sind Orte, die entdeckt werden wollen», sagt CFO Tobias Pogorevc.

Grossmünster adieu! Das Fahrwasser des täglichen Lebens verlangt manches Mal nach einem Intermezzo. Wir stellen uns vor, in einem Strandkorb zu sitzen, klare, kalte Luft zu atmen, im Ohr das Rauschen des Meeres. Oder wir tauschen die gewohnte Stadtkulisse mit den zwei Türmen des Grossmünsters gegen grüne Wiesen, an deren Rändern schroffe, steile Küstenabschnitte abfallen. Oder wir machen Schritt für Schritt im Oli-

venhain; am Horizont der mächtigste Vulkan Europas. «Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis», heisst es aus der Spruchkiste Oscar Wildes oder wie ein japanisches Sprichwort lautet: «Einmal selbst sehen ist mehr wert, als hundert Neuigkeiten hören.» Rostock selbst sehen, sich die Ostseebrise um die Nase wehen lassen, das ist mit Helvetic Airways möglich. Direkt, ohne Zwischenstopp. In den

Sommermonaten heben die HelveticVögel gen Norden ab. «Mecklenburg Vorpommern und die Ostsee waren in der Schweiz nahezu unbekannt», sagt Tobias Pogorevc, «dabei ist die Landschaft dort so unverbraucht, die Infrastruktur top. Für Golfer ist es ein Paradies: 17 Golfplätze liegen in zweistündiger Reichweite.» Und Mecklenburg Vorpommern ist das Bundesland mit der höchsten Dichte an Vierund Fünfsterne-Häusern. Im gleichen, begeisterten Ton spricht Tobias Pogorevc von der walisischen Hauptstadt: «Ich freue mich, dass wir Cardiff ab diesem Sommer im Programm haben. Das ist ebenso ein Ort fernab von Ballermann-Stimmung, da kann ich mich erholen und die Natur entdecken.» Die Natur entdecken. Rau und felsig. Und abgeschottet.

Fotos: Helvetic Airways

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LIFESTYLE | Reisen

Unbekannte

Bella Italia Draussen vor dem Einstieg weht einem der Wind durch die Haare. Am Himmel Wolken, so dick und dunkel, dass man meint, sie hätten die Sonne endgültig verschlungen. – Der Gruss der Flugbegleiterin am Einstieg, der Wind in der hellen Kabine chancenlos, und ein roter Teppich. Der führt zum Platz. Den Blick bereits in den Süden gerichtet, bemerkt man nichts. Man bemerkt sie nicht, die Knie, die an die Vorderlehne stossen. Weil es sie nicht gibt. Jeder Passagier hat 84 Zentimeter Beinfreiheit, soviel Platz hat man auf Europaflügen sonst nur in der Business Klasse. Komfort steht bei Helvetic Airways ganz oben. Das hat auch seinen Preis. Helvetic Airways ist eben kein Billig-Flieger mehr wie einst zu Magenta-Lila-Zeiten. Heute ist man «Auf ganzer Linie Schweizerisch». Zurück-

haltender, dezenter. Nicht den geringen Preis schreibt man sich wie früher auf die Fahne, sondern Schweizer Werte: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Qualität. Daher prangt auch das Schweizer Kreuz auf dem Heck. Während die Kabinen- und Cockpit-Crew routiniert Handgriff um Handgriff macht, können die Gedanken schon mal unbehelligt vorausfliegen: In den Schatten von Palmen, Oliven auf der Zunge, ohne ein Gefühl für Zeit, das Weinglas in der Hand. «Apulien ist ein wundervolles Reisegebiet», sagt Tobias Pogorevc. «Sizilien zum Beispiel ist wirklich toll, aber die Insel ist mittlerweile bekannt und enorm touristisch. Nach Brindisi und Bari hingegen fliegen jene, die das Italien erleben wollen, wo es noch Italien ist.» Das Italien, wo es noch Italien ist. Wo Wäscheleinen über die Gasse, von Fenster

zu Fenster, gespannt sind. Wo Mütterchen über die Strassen schlurfen und mittelalterliche Bauten in den blauen Himmel ragen. Das Italien, das keine Hektik kennt, aber temperamentvoll laut ist. Auf den ersten Blick sind die Ziele – ob im Norden oder Süden Europas, egal – unaufgeregt. Darum geht es Helvetic Airways: Die Airline bringt die Passagiere nicht zum Eifelturm, zum Brandenburger Tor, nicht zur Sagrada Familia. Es ist kleiner als das. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten, kaum gelandet, wird man feststellen: Die rauen Landstriche im Norden, die flirrende Luft des sommerschweren Südens, die Basilika San Nicola, die Rostocker Sieben, sie sind nicht weniger eindrucksvoll. Und ist es nicht das, was wir Reisen nennen; ein Flug ins Unbekannte?

INFO

Helvetic Airways ist ein Nischenoperator Im sommerlichen Liniengeschäft bedient die Airline Süditalien (Bari täglich, Brindisi donnerstags und sonntags, sowie Lamezia Terme dienstags und freitags) und die nordeuropäischen Destinationen Inverness (am Samstag), Cardiff (am Montag sowie Mittwoch bis Freitag) und Rostock (donnerstags und sonntags). Darüber hinaus fliegt Helvetic Airways in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern einmal pro Woche in die Sommerromantik von Joensuu (Finnland), Shannon (Irland), Marsa Matrouh (Ägypten) und Lourdes (Frankreich). www.helvetic.com

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LIFESTYLE | Reisen travel.ch

Foto: Capital Photos for KLM

Reise-App

KLM Royal Dutch Airlines

Nach Afrika ZürcherInnen können 34 mal in der Woche mit der niederländische Airline KLM nach Amsterdam fliegen und de-

ren Streckennetz nutzen. Das lohnt sich, fliegt die Airline doch neuerdings Ruanda als fünftes Ziel in Ostafrika an. Schon bestehende Strecken führen nach Nairobi, Entebbe, Kilimanjaro und Dar Es Salaam. www.klm.ch

Das Zürcher Online-Reisebüro travel.ch bereichert die iPhone-Anwendungen um ein weiteres App: Mit «EU Airport Info» lassen sich per Knopfdruck An- und Abflugzeiten von 24 europäischen Flughäfen, darunter auch Zürich, herunterladen. Reisende können sich so bereits im Hotel über eventuelle Verspätungen und Annullierungen informieren und sich Stunden des Wartens am Terminal sparen. Die Applikation kann gratis heruntergeladen werden: www.travel.ch/iphone

Foto: zVg

Air France

Abheben

Foto: zVg

Ab Mai 2011 fliegt Air France mit dem Superjumbo, dem Airbus A380, neben New York, Johannesburg und Tokio,

auch die kanadische Millionenstadt Montreal an. Dank der Anschlüsse ab Zürich (Air France führt 41 wöchentliche Flüge nach Paris de Gaulle durch), können Zürcher von den Neuerungen bei Air France profitieren. Profitieren von den Flügen nach Kanada oder den neuen Destinationen in Afrika. Ausserdem gehen im Sommer 20 Flugzeuge mit neuer Infrastruktur in die Lüfte, die Klasse «Affaires» wird eingeführt und ergänzt die bisherige «Voyager»- und «La Première»-Klasse. Schalensitze garantieren die Privatsphäre, ihre Länge von zwei Metern Sitzkomfort.

www.airfrance.ch

Singapore Airlines

Stopover Eine Reise von Zürich nach Asien oder Australien, mit Zwischenstopp in Singapur. Warum den Zwischenstopp nicht ausdehnen, die Löwenstadt erkunden? Dafür gibt es das Stopover Holiday Programm, das noch bis zum

28. März gebucht werden kann: Eine Auswahl von 40 Hotels in sechs PreisKategorien. Neben dem Hotelangebot öffnet das Stopover-Paket die Tore zur Insel Sentosa, zum Abenteuerpark, zum Jurong Vogelpark u.v.m. Ebenso sind im Paket Transfers inbegriffen, wie etwa eine Bootsfahrt auf dem Singapore River. www.singaporeair.com

BRASA Reisen

Fliegen fürs Klima? Der CO2-Ausstoss beim Fliegen ist unumgänglich, aber BRASA hat sich etwas ausgedacht, um dennoch Klima verantwortungsvoll zu fliegen. Die Rechnung macht der Reiseveranstalter wie folgt: Eine Person fliegt von Zürich nach Rio de Janeiro und wieder zurück. Bei einer Strecke von 18’764 Kilometern beträgt der CO2-Ausstoss pro Passagier 3,977 Tonnen. Ein Baum kompensiert 0,5 Tonnen CO2, also pflanzt BRASA – aus eigener Tasche bezahlt – acht Bäume in Paraguay für diesen Passagier. Weltenbummler können also guten Gewissens den neuen Katalog von BRASA durchblättern und spannende Reiserouten und Expeditionen in Argentinien, Chile und Brasilien entdecken. www.brasa.ch

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LIFESTYLE | Reisen

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Märchen aus 1001 Nacht Arabien ist umgeben von einem Hauch von Orient und Morgenland, von Märchen und Fabeln, von Exotik und faszinierenden Düften. Beduinen, die mit ihren Kamelen durch die Wüste reiten und auf dem Markt ihren Tee trinken. Doch das heutige Arabien bedeutet auch architektonische Meisterwerke, Hotels, die mit echtem Gold glänzen, und Einkaufszentren mit unübertroffenem Luxus.

Heute ist der Oman ein modernes Land, das sich jedoch die Traditionen weitgehend bewahrt und einen ganz speziellen Charme hat. Hier stehen Gastfreundschaft, Toleranz und Achtung im Mittelpunkt. Oman ist ein Land mit faszinierenden Landschaftsbildern. Eine Wunderwelt aus einem Märchenbuch! Karge Steinwüsten, rostrotes Gebirge, grüne Oasen, goldfarbene Sanddünen, wunderschöne Sandstrände und tiefblaues Meer – Oman besticht durch seine Ursprünglichkeit und die Freundlichkeit seiner Bewohner.

Dubai Nicht nur bei den Hotels hat Dubai neue Massstäbe gesetzt. Auch die Einkaufszentren glänzen mit Gold und anderen edlen Materialien. In Dubai sind das höchste Gebäude und das teuerste Hotel der Welt zu finden! Zahlreiche Championship Golfplätze erfüllen höchste Ansprüche. Nirgendwo sonst sieht man so viele Luxushotels auf so engem Raum wie in

Von Romy Obrist Abu Dhabi Das grösste Emirat am Persischen Golf verfügt über edle Hotels, eine einmalige Moschee, zahlreiche Golfplätze, den weltweit ersten Themenpark «Ferrari World» und eine faszinierende Wüste. Abu Dhabis Skyline ist ein Blick in die Zukunft! Architekten von Weltruhm errichten hier das sechste Guggenheim Museum (Frank Gehry) und den Louvre (Jean Nouvel).

Oman Erst 1970, als Sultan Qabus ibn Said die Macht von seinem Vater übernahm, öffnete sich das Land und katapultierte sich in einem Vierteljahrhundert vom Mittelalter in die Neuzeit! 52 attika

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DIE EXTRAS VON BISCHOFBERGER INFO-REISEN – Günstige Preise dank Direktverkauf – Grosses Angebot an Hotels und Rundreisen – Bei sämtlichen Arrangements Privat-Transfers ins Hotel und zurück – Bei Arrangements in Dubai gratis Parking am Flughafen Zürich inbegriffen – Grosszügige Kinderrabatte – Wir kennen alle Angebote persönlich – 20 Jahre Erfahrung in Arabien – Mitglied im Garantiefonds


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Fotos: zVg

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Dubai. Es ist kein Geheimnis, dass sich in Dubai einige der weltbesten Hotels befinden. Palm Jumeirah, die grösste, je von Menschenhand erstellte Insel, beherbergt das berühmte «Atlantis The Palm»-Hotel, das luxuriöse «One & Only The Palm» und bald auch «The Royal Amwaj», ein Resort im fernöstlich-balinesischen Stil und das «Jumeirah Zabeel Saray» ein Luxushotel im osmanisch-arabischen Stil.

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1) Jebel Ali, Dubai. 2) Sultan Qaboos Moschee, Muscat. 3) Petra, Jordanien. 4) The Emirates Palace, Abu Dhabi. 5) Der Burj Kahlifa mit 828 m Höhe, Dubai. 6) Wüstencamp, Oman.

Qatar Austragungsort der Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 2022! Die Grösse des Landes beträgt nur einen Viertel der Schweiz doch seit 1939 Erdöl entdeckt wurde, hat sich das kleine Land in die Neuzeit katapultiert.

Libanon Ein einzigartiger Mix aus Ost und West! Die pulsierende Stadt Beirut, direkt am Mittelmeer gelegen, begeistert durch die Lebensfreude der Menschen, die vielfältige Kulturszene und ein legendäres Nachtleben! Die Libanesen gelten als tolerant, gastfreundlich und hilfsbereit. Und ab Juni 2011 fliegt Edelweiss/ Swiss dreimal pro Woche nonstop nach Beirut. Somit rückt der Libanon noch näher an die Schweiz!

Syrien Eine Schatzkammer zwischen Orient und Okzident sowie Bindeglied zwischen Mittelmeer und der beinahe unendlichen Arabischen Wüste. Damaskus, die älteste, ständig bewohnte Stadt der Welt, Aleppo mit seinen labyrinthartigen Gassen und Palmyra, ein Juwel in der Wüste. Seit Jahrtausenden treffen hier die verschiedensten Völker und Kulturen aufeinander. Entdecken Sie die imposante arabische Architektur in Damaskus und bummeln Sie durch den Souk mit seinen weltberühmten Märchenerzählern in den «Teestuben».

Bahrain 33 Inseln, die zusammen auf eine Fläche von 710 km2 kommen. Das kleine Königreich ist seit 2004 Austragungsort eines Formel 1-Rennens und Manama, die Hauptstadt, ist ein beliebter Treffpunkt von Künstlern aus aller Welt.

Jordanien Ein junges Land mit einer alten Geschichte! Jordanien lockt mit einer spannenden Kultur, einmaligen Burgen, dem Toten und dem Roten Meer. Faszinierende Gegensätze, die jeden Besucher in seinen Bann ziehen. Die Jordanier gelten als äusserst gastfreundliche Menschen und sie tragen viel dazu bei, dass sich jeder Besucher «wie zu Hause» fühlt. Petra, die «rosarote Nabatäerstadt», wurde 1812 vom Schweizer Jean Louis Burckhardt wiederentdeckt. Rund 100 Jahre später schrieb Thomas Lawrence (Lawrence von Arabien) in seinem Werk «Die sieben Säulen der Weisheit»: «Petra ist der herrlichste Ort der Welt.» www.bischofberger-reisen.ch

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Die neuen

Kulturmetropolen Europas Ob New York, Berlin, Barcelona oder Stockholm: Städtereisen erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Über belebte Einkaufsstrassen flanieren, antike Ruinen besichtigen, moderne Kunst geniessen, in trendigen Clubs feiern oder edel essen – sowohl grosse Metropolen als auch beschauliche Städte haben viel zu bieten. So auch die Kulturhauptstädte Tallinn und Turku.

Foto: Toomas Volmer/Tallinn City Tourist Office & Convention Bureau

Von Petra Wittmann

Der historische Stadtkern von Tallinn. Im grossen Bild: Musikfestival in Turku.

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LIFESTYLE | Reisen

Im Jahr 2010 verzeichneten Städtereisen einen Zuwachs von 30 Prozent. Auch beim Schweizer Online-Reisespezialisten «travel.ch» waren Städtereisen der absolute Ferientrend 2010. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Buchungsvolumen in diesem Segment mehr als verdoppelt. Roland Zeller, Geschäftsführer von travel.ch, weiss: «Der Trend geht weg von einer einzigen grossen Ferienreise im Jahr hin zu mehreren kürzeren Aufenthalten.» Für das kommende Jahr hat travel.ch das Angebot an Städtereisen entsprechend erweitert. Ob eine Stadt im Trend liegt oder nicht, hängt immer stärker von den kulturellen Angeboten ab. Die Tendenz geht hin zu aussergewöhnlichen Ausflügen und Touren, erklärt Roland Zeller. «Bei einer Berlin-Reise kann das zum Beispiel eine Trabi-Safari oder eine Sightjogging-Tour entlang der ehemaligen Berliner Mauer sein», so Zeller. Gemeinsam ist allen Trend-Metropolen ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten, Museen sowie Kultur- und Veranstaltungsangeboten. Ein stimmiges und einzigartiges Stadtbild zählt ebenso dazu wie lebendige Märkte, trendige Bars und kulinarische Vielfalt. «Städte werden nicht zuletzt aufgrund ihrer Atmosphäre und ihres Flairs besucht», weiss Zeller. Doch nicht nur die klassischen Städte-Destinationen bieten diese Mischung aus traditioneller und moderner Kultur – auch beschauliche Städte haben viel zu bieten. So auch Estlands Hauptstadt Tallinn und Finnlands ehemalige Kapitale Turku. Die beiden trendigen Städte liegen am Finnischen Meerbusen, kaum 200 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt und teilen ein Stück Geschichte: Sie sind mehr als 800 Jahre alt, gehörten im Mittelalter zur Hanse, wurden durch Handel reich und litten lange unter Fremdherrschaft. Beiden Städten gelang es, ihre Kultur und Identität zu bewahren. Besucher erwarten viele interessante Sehenswürdigkeiten, frischer Lifestyle und pulsierendes Nachtleben.

Veranstaltungen und Festivals stattfinden, darunter die «Tallinner Meerestage», die die Stadt weiter zum Meer hin öffnen sollen. Neben einer Schiffsshow der estnischen Militäreinheiten in der Tallinner Bucht werden Konzerte und Ausstellungen geboten und etwa ein Dutzend architektonischer Installationen im Stadtraum errichtet. Tallinn ist per Flugzeug mit einem Zwischenstopp in Riga, Stockholm oder Helsinki bequem erreichbar. Der bedeutende Ostsee-Fährhafen bietet zudem günstige Fährverbindungen nach Rostock, Helsinki, Stockholm, Åland und Sankt Petersburg.

Turku – Finnlands Flamme Turku ist eine lebendige, aufstrebende Stadt an der Südwestküste Finnlands und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in das Mittelalter zurückreicht. Turku ist nicht nur die älteste Stadt von Finnland, sondern auch die erste Hauptstadt des Landes. Von der Gründung im 13. bis hinein ins 19. Jahrhundert war Turku die wichtigste Stadt Finnlands. Heute ist Turku mit knapp 180 000 Einwohnern die fünftgrösste Stadt des Landes und immer noch Bischofssitz und kirchliches Zentrum. Turku liegt an einem Flusslauf, der in die Ostsee führt. An den Ufern des Aurajoki spielt sich das städtische Leben ab. Das alte Turku befindet sich auf der Ostseite des Aurajoki, das neue auf der Westseite. Das Stadtbild Turkus ist durch den Funktionalismus des finnischen Architekten Alvar Aalto geprägt. Doch die sehenswerte Architektur ist nicht allein auf das 20. Jahrhundert beschränkt: Innerhalb der Stadtmauern steht die älteste Burg Finnlands und der mittelalterliche Dom, der zugleich Wahrzeichen der Stadt und Zentrum der evangelischen Kirche in Finnland ist. Für kulturell Interessierte hält Turku ein vielfältiges Angebot bereit. Neben zahlreichen Ausstellungen und Museen sind es vor allem Musikveranstaltungen, die Besucher in die Stadt ziehen. Besonders beliebt sind das Musikfestival «Turku», das Rockfestival «Ruisrock» und die Mittelaltertage. In Finnland gilt Turku als Geheimtipp für elektronische Musik und Underground-Literatur. Die Stadt stellt ihr Programm 2011 unter das Motto «Turku in Flammen». Dies ist einerseits eine Anspielung auf die vielen Brandkatastrophen in der Geschichte der Stadt. Andererseits ist es eine Hommage auf die künstlerische Dynamik und Kreativität Turkus. Turku erreicht man von der Schweiz aus per Flug über einen Zwischenstopp in Helsinki. Alternativ zum kurzen Inlandsflug kann man Turku auch in zwei Stunden per Zug von Helsinki aus erreichen. Daneben fahren täglich auch Fähren ab/ bis Stockholm (ca. zehn Stunden über Nacht) www.travel.ch www.travelfeedback.com www.bedfinder.com

In der alten Hansestadt an der Ostsee trifft Moderne auf Geschichte. Spätgotische Kirchen, die mittelalterliche Festungsburg und die historischen Stadtmauern prägen das Stadtbild ebenso wie der wilde Mix aus Restaurants, Cafés, Boutiquen und Nachtclubs, versteckt in den alten Steinmauern der Stadt. Ein Streifzug durch Tallinn zeigt Momentaufnahmen aus den verschiedenen Zeitabschnitten ihrer Vergangenheit: Der historische Stadtkern mit seinen verwinkelten mittelalterlichen Gassen wurde 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen – als «aussergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen, nordeuropäischen Handelsstadt.» Der Stadtteil Kadriorg bietet einen Blick in die Zeit, als Estland von den russischen Zaren regiert wurde. Neben dem pinken Barockpalast des Zaren Peter I. finden sich dort zahlreiche, aufwändig renovierte Holz- und Steinhäuser des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Amtssitz des estnischen Staatspräsidenten und einige ausländische Botschaften. Gemeinsam mit Turku wurde Tallinn zur europäischen Kulturhauptstadt 2011 ernannt. Unter dem Motto «Geschichten von der Meeresküste» werden nächstes Jahr kulturelle

Die Stadtmauern von Tallin.

Foto: Tavi Grepp/Tallinn City Tourist Office

Foto: zVg

Tallinn – Estlands Perle


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Busreisen auf die edle Tour – das ist das Credo vom Freiburger Unternehmer Christoph Bührer. Mit «edelline» reist der Gast im luxuriösen Doppeldeckerbus: Lounge, Sternenhimmel und Bordküche inklusive. Auch die Routen und Übernachtungsmöglichkeiten wurden vom Chef persönlich ausgetüftelt, ausprobiert und selektioniert. Ein erlesenes Gesamtpaket, das jeden zum «Ehrengast» macht.

Sechs Räder und vi

Von Urs Huebscher

Es gibt sie noch, Menschen, für die der Beruf Berufung ist. Oder auch Passion. Und zu diesen gehört Christoph Bührer. «Die Busbranche – das ist mein Leben», sagt der Seeländer, der seit 25 Jahren in diesem Umfeld tätig ist und unter anderem die Marke «Car Rouge» aufgebaut und bekannt gemacht hat. Vor rund zwei Jahren hat er den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und das Busunternehmen Edelline AG mit Sitz in Kerzers im Kanton Freiburg gegründet.

Gastgeber anstatt CEO Bührer weiss genau, was die Kunden wollen. Mit «edelline» mischt er die Branche auf und will mithelfen, das Busreise-Image zu entstauben. Die Flotte des kleinen Unternehmens mit sieben Mitarbeitenden umfasst heute drei «Edelliner», deren Ausstattung bezüglich Luxus und Hochwertigkeit im Schweizer Busreise-Markt seinesgleichen sucht. Bührer findet, die Klasse und nicht die Masse sollte wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. «Ich bin der Meinung, dass der Gast in der Dienstleistungs-Branche Tourismus im56 attika

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mer das stärkste und somit wichtigste Glied ist. Mit unseren noblen Busreisen möchte ich mit einem besonderen Service meinen Kunden zu nachhaltigen Reiseerinnerungen verhelfen.» Es überrascht nicht, dass sich Bührer nicht als Geschäftsführer geschweige denn CEO sieht, sondern als Gastgeber. Das ist seine Maxime. Und so steht es auch auf seiner Visitenkarte.

Nicht mehr als 300 Kilometer täglich Das Angebot ist vielversprechend: Eine Reise im Edelliner verbindet organisierte Ferien mit allen Freiheiten individuellen Reisens. Im Programm figurieren Destinationen wie Dänemark, Norwegen, Schottland, Island, Marokko oder Apulien. Kleine Reisegrup-

pen garantieren eine persönliche Atmosphäre, übernachtet wird in sehr guten Hotels und durch die eigene Bordküche sowie die dezent versteckte Toilette ist die Reiseroute unabhängig von Autobahn-Raststätten wählbar. Der Anspruch an gehobene Reisen spiegelt sich auch in den Distanzen wider: Mehr als 300 Kilometer pro Tag legt der Nobelbus, abgesehen von An- und Abreise, nie zurück. Und der Service beginnt schon vor der offiziellen Abfahrt: Bührer lässt die Kundschaft bei Bedarf per Taxi oder Privatauto zu den Abfahrtsorten – in der Regel Zürich und Bern – bringen. Der 1,3 Millionen Franken teure Bus der Marke Setra Mercedes ist eine Oase für anspruchsvolle Gäste: Im Oberdeck laden 46 luxuriöse Sitzplätze mit rund einem Meter Abstand zum Vordersitz, Kopfhöreranschluss und Video-Monitoren unterm Sternenhimmel


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LIFESTYLE | Reisen

viele Sterne

BUSREISEZIELE Drei Geheimtipps von Christoph Bührer – Gründer, Geschäftsführer und Gastgeber bei Edelline: Provence Weit ab der grossen Touristenströme liegt das «wohl schönste Dorf Frankreichs»: Lourmarin. Im Gutshof «Relais de Silence», ein Gault Millau ausgezeichneter Familienbetrieb, speist man im wahrsten Sinn des Wortes wie Gott in Frankreich.

Fotos: zVg

Gardasee Kein Bus fährt in das Juwel am Gardasee – das Dorf Limone erreicht man per Schiff. Das Restaurant «Gato borracho» hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen. Es befindet sich in einem Parkhaus und man isst und trinkt aussergewöhnlich gut: Beim Chef Antonio lagern wahre Trouvaillen von Italiens bestem Weinbestand.

zum Entspannen ein. Bührer achtet aber darauf, dass bei jeder Fahrt mindestens elf Sitze frei bleiben, damit die Passagiere genügend Bewegungsfreiheit haben. In Bührers Bus gelangen die Passagiere über zwei Treppen vom Ober- ins Unterdeck, um an einem Vierertisch mit Mitreisenden ein gutes Gespräch zu führen, einen Kaffee zu trinken oder einen Imbiss einzunehmen. Die Hostess, welche die Edelline-Reisen begleitet, serviert nicht etwa Fastfood – nein, es stehen ausgeklügelte Menüs auf der Karte. Vom Trockenfleisch-Käseplättli bis zum Züri-Geschnetzelten mit Nüdeli – je nach Reise stellt Bührer die Karte selber zusammen. Das Essen aus der Bordküche wird auf Porzellan serviert, Wein wird in Gläsern ausgeschenkt und der lokale Bäcker in Norwegen oder Süditalien liefert frisches Brot. Auf dem Markt besorgt die Crew frisches Gemüse und weitere Nahrungsmittel.

Der Chef am Steuer Die Busreise-Saison dauert von Februar bis Ende Oktober – Auftakt macht

Polen Im früheren Ostpreussen liegt das Dorf Wartenburg/Barczewo. Hier führt Anna Wagner ihr selbst zur Pension ausgebautes Bauernhaus mit acht grossen Zimmern hohen Standards. Anna kocht selber, zusammen mit den Landfrauen aus dem Dorf – eine unglaubliche Reise in eine andere Zeit.

KROATIEN BIS ISLAND

die wunderschöne Tour ans Zitronenfest in Menton (Reisen 2011 – s. Box). Die Routen führen durch ganz Europa und sogar in die USA und Kanada. Häufig ist der «Gastgeber» selber an Bord und steuert persönlich, während sich die Hostess um das Gästewohl kümmert und der Reiseleiter über Land und Leute informiert. «Ich möchte aus erster Hand wissen, wie unser Produkt ankommt und wo wir noch Verbesserungspotential haben.» Oft fährt Bührer mit seinem privaten Auto durch halb Europa, um mit seinen Busgästen bei einem Zwischenstopp mit Apéro anzustossen. Dabei holt er sich gleich Ideen für neue Routen und Unterkunftsmöglichkeiten.

Edelline Im Programm 2011 befinden sich über 45 verschiedene Touren – von der 16tägigen Nordkap- und Lofoten- über die 17-tägige Island- bis zur viertägigen Blütenzauber-Reise nach Holland. Reisen und Preise 2011 – Highlights Zitronenfest in Menton, Frühlingserwachen an der Côte d’Azur, 17.–21.2., 960.00 Fr. p. P. im DZ. Zauberflöte und viel Sehenswertes in Dresden, 16.3.–20.3., 1 185.00 Fr. p. P. im DZ. Saisoneröffnungsreise nach Wels, erholsame Tage in Oberösterreich, 7.4.–10.4., 825.00 Fr. p. P. im DZ. Frühlingserwachen an der Costa de la Luz in Andalusien, im wunderschönen Hotel Fuerte Conil****, Conil de la Frontera, 17.4.–24.4., 2 275.00 Fr. p.P. im DZ. (Hin- und Rückreise mit Flug inkl.) www.edelline.ch

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Weimar und Erfurt – zwei gegensätzliche Schönheiten im Herzen Deutschlands. Eine Entdeckungsreise in Thüringen.

Von Sabine Biedermann

Foto: Weimar GmbH

Die alten Klassiker und die jungen Wilden

Die Stadtkulissen von Weimar (links) und Erfurt (rechts).

Er ist unschwer zu erkennen, der kreative Schaffensdrang der jungen Architekturstudenten an der Bauhaus-Universität in Weimar. Während mein Guide Thomas Apel über Farben und Formenlehre referiert und die kühne Architektur der Kunstschule Van de Veldes zeigt, sind seine Mitkommilitonen vor dem Fenster im Schnee damit beschäftigt, das Velo eines Kollegen zur Schneeskulptur zu verwandeln. Und das mit aller Liebe zum Detail: Klingel, Sattel, Speichen werden minutiös herausgearbeitet. Die Übeltäter feixen.

Lässige Eleganz in Weimar Apel ist einer von etwa zwölf Studenten, der auf sogenannten «BauhausSpaziergängen» Interessierten die Geschichte der jungen Wilden und die Auswirkung der Bauhaus-Bewegung auf das heutige Weimar nahe bringt. Lebhaft erzählt er vom Gründer und erstem Direktor des staatlichen Bauhauses Walter Gropius, der mit seiner

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neuartigen Schule und den revolutionären Ansichten in der beschaulichen Klassikerstadt Weimar für viel Aufregung sorgte. Mit den anderen BauhausMeistern wie Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und den Schweizern Johannes Itten und Paul Klee entwickelte er von 1919 bis 1925 Kunst und Design. Die Bauhauswerke sind heute selbst zu Klassikern geworden. «Thomas Apel musste sein Wissen bei einem ‹Casting› unter Beweis stellen», meint die Verantwortliche des Projekts. An zwei Wochenenden im Jahr werden die Anwärter auf die begehrten Jobs geschult und dann auf die Probe gestellt. Nur drei bis vier Bewerber können dabei gewinnen. Apel hat es geschafft und führt mich nun durch den traumhaft verschneiten Park an der Ilm, vorbei am Liszt-Haus und an Goethes Gartenhaus zum Haus am Horn, dem Musterhaus der Bauhaus-Architektur, das anlässlich der Bauhaus-Ausstellung 1923 realisiert wurde. Staunend versu-

che ich die Jahreszahlen mit dem Gesehenen in Einklang zu bringen, muten die Entwürfe, Ideen und Modelle doch so aktuell an, als seien sie den CADSystemen eines modernen Architekturbüros entsprungen. Auch das Prinzip des sparsamen Umgangs mit Energie, Material und Boden scheint heute aktueller denn je. Weimar strahlt eine lässige Eleganz aus, die fast an norditalienische Städte erinnert. Grosszügig angelegte Häuser und Strassen, Schlösser und Sommerresidenzen, zeugen von seiner glanzvollen Vergangenheit. Alles, was Rang und Namen hatte, machte hier wenigsten für ein paar Jahre halt. Schiller, Goethe, Liszt und Bach gingen am Hof ein und aus. Auch heute noch wird Kultur in Weimar gross geschrieben. Seit 1996 wurden 16 (!) Objekte in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen und insgesamt 27 Museen locken in die Kulturhauptstadt Europas von 1999.


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LIFESTYLE | Reisen

INFOS

Anreise Am besten mit der Bahn, mit dem ICE über Frankfurt am Main. Die Reisezeit ab Zürich beträgt gut sechs Stunden. Für die Reise innerhalb Thüringens ist der Zug ebenfalls das optimale Fortbewegungsmittel. Die Städte selber haben ein gutes öffentliches Verkehrsnetz; die Stadtzentren sind überschaubar und können problemlos zu Fuss besichtigt werden.

Fotos: zVg

Verlockungen in Erfurt Nur 20 Kilometer entfernt, findet sich eine weitere schöne Stadt mit bewegter Vergangenheit: Erfurt beeindruckt mit der imposanten Kulisse des Doms St. Marien und der Severikirche auf dem grossen Domplatz, vor der jeden Sommer die traditionellen «Domstufenfestspiele» stattfinden. Die Stadt hatte sich jedoch eher dem weltlichen Handel verschrieben. Die blau färbende Weidpflanze, die in der Umgebung wuchs, hatte ihr zu intensivem Handel verholfen. Das rege Treiben kann man sich gut vorstellen. Die längste, noch komplett erhaltene Brückenstrasse Europas, die Krämerbrücke, zeugt davon ebenso wie die wunderschön restaurierten Bürgerhäuser am Fischmarkt. Auch heute bietet die Landeshauptstadt ein vielfältiges Angebot: Vom Kunsthandwerk aus der Umgebung über moderne Einkaufsketten ist alles vertreten. «Auch ich entdecke bei

jedem Stadtbummel wieder etwas Neues», meint Dorothea Schäffler, die bei der Thüringer Tourismus GmbH für das Auslandsmarketing zuständig ist. Staunend bleiben wir vor einem liebevoll gestalteten Schaufenster auf der Krämerbrücke stehen, hinter dem nach Einwurf eines Euros eine Schaufensterpuppe zu Leben erwacht. Ein mechanisches Puppentheater öffnet sich und auf verschiedenen Ebenen spielt sich in zwei Minuten die Geschichte von Schneewittchen ab. Einheimische wie Touristen freuen sich gleichermassen über das Angebot der Stadt. Im Winter lockt der Weihnachtsmarkt, im Sommer die klassischen wie modernen Festivals und Konzerte. Dann sitzen alle glücklich vereint in den Gartenkneipen am Ufer der Gera und in den Gässchen, essen Thüringer Klösse und sind nur dadurch zu unterscheiden, wie sie die heiss geliebten Rostbratwürste garnieren. «Wer Senf nimmt, ist Einheimischer. Ketchup

Highlights 2011 Jahresthema ist «Franz Liszt. Ein Europäer in Thüringen» zum 200. Geburtstag des Künstlers mit zahlreichen Konzerten, Landesausstellung, Stadtführungen etc. ThüringenCard Die ThüringenCard bietet freien Eintritt in über 200 Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten. Es gibt sie für 24 Stunden (15 Euro), 3 Tage (35 Euro) oder 6 Tage (55 Euro). Inbegriffen ist ein Marco-Polo-Reiseführer, der beteiligte Sehenswürdigkeiten und Attraktionen vorstellt. Weitere Infos, Übernachtungsangebote und Veranstaltungstickets: service@thueringen-tourismus.de www.thueringen-tourismus.de

auf der Wurst heisst eindeutig: Ich bin ein Fremder», meint Mandy Neumann, die Presseverantwortliche der Thüringer Tourismus GmbH. Schäffler und Neumann machen nur private Stadtführungen für Freunde und Bekannte – und sind froh, dass sie dafür nicht zum Casting mussten.

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Fotos: zVg

LIFESTYLE | Reisen

Ein Zürcher leistet Pionierarbeit Das Bacardi-Gebäude im Art-Deco-Stil ist eine der bekanntesten Liegenschaften in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Hier, im 1930 erbauten Firmensitz der Rum-Dynastie, sind heute die Büroräume von Cuba Real Tours untergebracht. Von Urs Huebscher

Der Mann hinter Cuba Real Tours ist ein Zürcher: Lateinamerika-Pionier Reto D. Rüfenacht (49). Der Stäfner gründete die Firma Cuba Real Tours vor zehn Jahren. Doch erst seit 2008 widmet sich Rüfenacht vermehrt dieser Firma – und das Geschäft floriert: Im letzten Jahr betreute Cuba Real Tours über 7500 Gäste, die meisten davon aus deutschsprachigen Ländern. Damit ist Rüfenachts Firma die grösste private Reiseagentur Kubas. Den rechtmässigen Sitz hat das Unternehmen in Baden, wo auch fünf Personen angestellt sind. Der operative Hauptsitz, mit über 35 Mitarbeitenden, darunter auch zwölf Europäer, befindet sich aber in Havanna.

Alternative zu Pauschaltourismus Die Firma ist als Incoming-Agentur konzipiert, welche im Auftrag von Reiseveranstaltern Gäste aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und England vor Ort betreut. «Reisende, die Kuba im Luxus-Segment erleben wollen, erwarten einzigartige Programme»,

stellt Rüfenacht klar. Mit Massentourismus, Charterflügen und All-inclusiveHotels hat er gar nichts am Hut: «Ich fördere lieber nachhaltige und authentische Angebote, von denen die Bevölkerung vor Ort profitiert.» Ein Beispiel dafür ist der so genannte «Hershey-Zug», die einzige elektrifizierte Bahnstrecke Lateinamerikas. Erst Rüfenachts Einsatz hat diese zu einer Tourismusattraktion gemacht. Doch trotz der guten Ideen ist es für Rüfenacht nicht einfach, Geschäfte zu machen: Auf Kuba mischt der Staat nämlich immer mit. Eigentlich möchte der Schweizer Unternehmer längst eigene Busse einsetzen oder Hotels führen, doch das geht nicht. Also baut Rüfenacht behutsam eine Präsenz vor Ort auf – in der Erwartung, dass sich das Verhältnis zu den USA dereinst entspannt, das Handelsembargo eingestellt wird, sich das Land ganz öffnet und der Boom richtig losgeht. Kuba ist Rüfenacht nicht nur ans Herz gewachsen, als Unternehmer sieht er darin natürlich auch grosses wirtschaftliches Potenzial.

Projekt hier, Projekt dort Während auf den grossen Boom gewartet wird, hat Rüfenacht Cuba Real Tours inzwischen auch als Reiseveranstalter positioniert. Er will im Internet Firmen- und Privatkunden aus ganz Europa direkt ansprechen. Darüber hinaus engagiert er sich auch für Tourismus in anderen Gegenden Lateinamerikas. Im Zürcher Seefeld gibt es eine Reise-Lounge, wo ein Team telefonische Beratung anbietet, Dokumente verschickt und den Zahlungsverkehr regelt. Pro Jahr weilt der Familienvater zwei bis drei Monate in der Karibik und in Zentralamerika. Das hindert ihn jedoch nicht daran, auch in der Schweiz aktiv Projekte ausserhalb des Tourismus voranzutreiben. Ähnlich wie in Kuba oder Zentralamerika reizt es ihn, Altes zu neuem Leben zu erwecken. Zum Beispiel mit der Villa Sunneschy in Stäfa. www.cubarealtours.ch www.domreptours.ch www.costaricareisen.ch www.latconsulting.ch www.latincoming.com

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LIFESTYLE | Reisen

Süsse Party auf den Weltmeeren Der Kreuzfahrten-Markt boomt. 2010 hat die Zahl der Passagiere im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. Und es geht im gleichen Tempo weiter. Die Reedereien erweitern in diesem Jahr ihre schwimmenden Bettenkapazitäten um insgesamt 18 500 Einheiten und lassen neue Cruise-Schiffe vom Stapel. Von Robert Wildi In der Kreuzfahrten-Industrie knallen die Korken lauter denn je. Aufschwung ist dort kein Thema, denn es gab nie einen Abschwung. Die Reedereien segeln seit Jahren auf Erfolgskurs. Der Boom bei Schiffsreisen aller Art scheint ungebremst zu sein. Nach Angaben der Cruise Lines International Association (CLIA), einer weltweiten Vereinigung, ist die Zahl der Passagiere seit 2000 weltweit um 80 Prozent gestiegen. Allein im Jahr 2009 haben 13,4 Millionen Touristen eine Traumschiff-Reise unternommen. 2010 dürften es bereits zwischen 16 und 17 Millionen gewesen sein. Vor allem in Europa ist die Tendenz weiter steigend.

Wachsendes Angebot, sinkende Preise

vielfältiger. Sie sind heute schwimmende Ferienresorts für die ganze Familie mit unzähligen Vergnügungsund Sportmöglichkeiten. Parallel zum verbesserten Angebot sind die Preise aber nicht gestiegen, sondern gesunken. Dies ist auch eine Folge des grösseren Wettbewerbs. Die Zahl der Kreuzfahrten-Anbieter hat über die Jahre markant zugenommen. Die günstigeren Reisetarife hängen auch eng mit dem Wachstum der einzelnen Reedereien zusammen. Ein Beispiel ist MSC Kreuzfahrten. Zwischen 2003 und 2009 hat sie ihr Passagiervolumen auf über 1,2 Millionen verzehnfacht. «Damit erzielen wir hervorragende

Skaleneffekte und können deshalb mit attraktiven Preisen die Fixkosten decken», erklärte CEO Pierfrancesco Vago kürzlich in einem Interview. Eine Woche Kreuzfahrt kostet heute im Durchschnitt rund 1000 Franken. Darin inbegriffen sind fünf Mahlzeiten und ein immenses Angebot an Bord. Separat verrechnet werden einzig Supplements wie Getränke oder spezielle Wellness-Behandlungen. Auch auf Expansionskurs befindet sich das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises. 2010 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Aida – sowohl an Umsatz als auch an Passagieren legte das Unternehmen kräftig zu. Zudem ist die «Kussmund-Reederei», die in Deutschland Marktleader ist, auch in der Schweiz immer bekannter und mit einer eigenen Niederlassung präsent. Schlüsselfaktoren für den anhaltenden Erfolg von Kreuzfahrten sind neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auch die stark verbesserte Servicequalität auf den Schiffen, sowie der zuletzt förmlich explodierte Werbeaufwand der Reedereien. MSC Cruises etwa lässt auf allen Schiffen der eigenen Flotte Kinder von zwei bis zwölf Jahren gratis mitfahren, sofern sie in der Kabine der Etern übernachten.

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Was macht Cruises so beliebt? Ganz wesentlich ist die Entwicklung der einst den «Reichen und Schönen» vorbehaltenen Reiseart zur attraktiven Ferienalternative für die breite Masse. Die Kreuzfahrtschiffe werden immer moderner, grösser und ihr Angebot

www.mycruises.ch www.mccm.ch www.aida.ch www.cosulich.ch www.msckreuzfahrten.ch www.e-hoi.ch www.kreuzfahrer.ch (erster Kreuzfahrtenblock der Schweiz) 01/2011

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Fotos: zVg

Der Hauch des Besonderen

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LIFESTYLE | Reisen

Stilvolles Ambiente, intime Atmosphäre und ganz besondere Erlebnisse zeichnen die Reisen der auf erstklassige Kreuzfahrten spezialisierten Reederei Silversea Cruises aus. Von Christian Schneider Bewusst und entgegen dem Trend zu Megalinern sind die Schiffe verhältnismässig klein gehalten. An Bord mangelt es an nichts, und so gelangen die Gäste zu winzigen Inseln und verlassenen Buchten bis zu exotischen Landen inmitten vergessener Meere. Tatsächlich bestechen die «Silver Spirit», «Silver Whisper», «Silver Shadow», «Silver Wind» und «Silver Cloud» durch ihre überschaubare Grösse. Mit maximal 540 Gästen an Bord brechen sie zu den schönsten Zielen auf allen Kontinenten auf, während das Silversea-Expeditionsschiff, die «M/V Prince Albert II», in die Eisregionen der Arktis und Antarktis vordringt. Eines haben die Schiffe gemein: Die Reisenden umweht der Hauch von Luxus. Auf den Silversea-Kreuzfahrtschiffen wohnen sie in grossen Aussensuiten mit Ozeanblick – zu denen meist eine geräumige Teakholz-Veranda gehört. Marmorgetäfelte Bäder mit Dusche und separater Badewanne, der begehbare Kleiderschrank, weiche Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle und eigens für die Reederei gefertigte Matratzen für besonders erholsamen Schlaf sind alles Annehmlichkeiten, die die Gäste bei Silversea schätzen. Frisches Obst und Blumen sind selbstverständlich auf den Suiten wie auch das Fernglas, die hochwertigen Toilettenartikel, der französische Champagner und der Flachbildschirmfernseher. Zweimal täglich wird die Suite vom Personal aufgeräumt und gereinigt. Ein persönlicher Butler steht rund um die Uhr zur Verfügung, der auf Wunsch zum Beispiel die Koffer zu Reisebeginn auspackt, sich um das Aufbügeln der Garderobe kümmert, Reservierungen im Spa und beim Ausflugsteam erledigt oder besondere Essenswünsche der Gäste an den Küchenchef weiterreicht.

Fotos: zVg

«Alles inklusive» auf höchstem Niveau Es ist die Philosophie von Silversea, dass sich die Reisenden an Bord der Schiffe nicht nur wohlfühlen, sondern sich um möglichst wenig kümmern sollen, damit sie die Kreuzfahrttage in vollen Zügen geniessen können. Diesem Gedanken entspringt das für Silversea typische «Alles inklusive»-Konzept. Alle Getränke, darunter auch internationale Spitzenweine in den Restaurants, Bars und in der Minibar, sind mit Ausnahme einiger erlesener Tropfen bereits im Reisepreis enthalten. Gleiches gilt für die Trinkgelder. Auch diese sind an Bord kein Thema mehr. Zwanglos geht es in den Restaurants zu. Ohne feste Tischzeiten und ohne feste Plätze kann man jeden Tag aufs Neue entscheiden, wann man essen möchte und ob man lieber im intimen Kreis oder mit neu gewonnenen Freunden an Bord zu speisen wünscht. Eines ist stets gewiss: Die Köche bereiten raffinierte kulinarische Krea-

tionen zu. Nicht selten stammen die Rezepte von international renommierten Köchen aus den Reihen von Relais & Châteaux, einem der exklusiven Silversea Partner. Selbstverständlich kann man sich die mehrgängigen Menüs auch auf der Suite servieren lassen und dort die Speisen bei herrlichem Blick auf das Meer geniessen. Eine grandiose Panoramaaussicht bietet zudem die Observation Lounge, die sich jeweils auf den obersten Decks ganz vorne befindet. Entspannen kann man am Pool oder im Spa, einer wahren Oase für Körper, Geist und Seele mit umfangreichem Behandlungsangebot. Abends lädt die Bar zu Drinks und Konversation bei dezenter Musik ein. Die Showlounge präsentiert international bekannte Künstler, während man im Kasino in gepflegter Atmosphäre sein Glück versuchen kann. Angenehm ist auch, dass häufig prominente Lektoren an Bord der Silversea-Schiffe anzutreffen sind. Die Schriftsteller, Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten, früheren Politiker und Weltenbummler teilen gerne ihr Wissen mit den Gästen und freuen sich über anregende Gespräche mit ihnen.

Themenreisen für Geniesser und Kenner Aussergewöhnliche Themenreisen richten sich zudem an die Liebhaber von höchster Kochkunst, besonderer Weine und des Golfsports. Während der kulinarischen Voyages zeigen weltbekannte Küchenchefs bei öffentlichen Präsentationen ihr Können oder gehen mit den Gästen auf lokale Märkte, um frische Zutaten für das Galadinner am Abend zu besorgen. Feine Rebensäfte stehen im Mittelpunkt der Weinreisen, wenn ausgewiesene Experten bei Proben und Vorträgen Wissenswertes und Exotisches zu Rebsorten, Anbaumethoden und Weingütern vorstellen. Und wer sich für eine Silversea Golf Voyage entscheidet, darf sich darauf freuen, auf einigen der renommiertesten Plätze der Welt zu spielen.

Entdeckungsreise à la Silversea Eines der wichtigsten Elemente, die Silversea-Kreuzfahrten auszeichnen, sind die Ausflüge des Silver-Shore-Programms. Es bietet – fernab grosser Besuchermassen – zahlreiche Möglichkeiten, um Land und Leute authentisch zu erkunden. So wird der Urlaub zu einer Entdeckungsreise. Seien es ganz individuell geplante Exkursionen mit dem eigenen Mietwagen, Abenteuertrips für aktive Forschungsreisende oder informative Ausflüge in kleinen Gruppen – Silversea-Gäste lernen jedes angelaufene Ziel aus der Nähe kennen. Auf ausgewählten Reisen werden zudem kostenlose Landgänge für aussergewöhnliche Erlebnisse angeboten, etwa ein Dinner in der Wüste Namibias oder ein exklusiver Bummel durch das Guggenheim Museum in Bilbao. Eben ganz typisch Silversea! Denn es sind diese vielen Kleinigkeiten und Aufmerksamkeiten, die verbunden mit individuellem Service die luxuriöse Kreuzfahrt zu einem rundum vollen Genuss auf Spitzenniveau werden lassen. Silversea erhielt in den letzten Jahren mehrere Auszeichnungen in der Kategorie der kleineren Luxusschiffe unter anderen von «Condé Nast Traveler», «World Travel Awards», «Reisemagazin Travel & Leisure» etc. In der Schweiz wird Silversea durch die Firma MCCM Master Cruises vertreten, welche als führender Spezialist für Top Class-Kreuzfahrten gilt. www.mccm.ch

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Segelkreuzfahrt im Boutique-Stil

Stimmungsvolles Inselhüpfen mit der Wind Surf im zentralen Mittelmeer – Barbecue auf Deck inbegriffen.

Was ist die Wind Surf – ein Segelschiff oder ein Kreuzfahrtschiff? Kapitän Andrew Pedder lacht: «Die korrekte Bezeichnung lautet ‹high-tech sailcruiser›. Es ist ein Segel-Kreuzfahrtschiff, auch wenn das der eine oder andere Puritaner anders sieht.» Er spielt damit auf die Tatsache an, dass die Segel bei der Wind Surf auf Knopfdruck gesetzt werden und nicht in traditioneller Handarbeit.

Sonntag: Civitavecchia Schneeweiss, mit ihren charakteristischen Bullaugen, dem futuristischen Kamin und den filigranen, 50 Meter hohen Masten, liegt die Wind Surf hinter einem fast zehn Mal grösseren Megaliner am Pier von Civitavecchia. Die elegante, schnittige Form, die sich aus einer Schiffslänge von 187 Metern und sechs Passagierdecks ergibt, sticht ins Auge. Die ankommenden Passagiere werden auf ihre Kabinen geleitet. An Bord findet man sich rasch zurecht: Auf den Decks One, Two und Three sind die Kabinen und Suiten untergebracht, auf den drei oberen Decks spielt sich das öffentliche Leben ab. Maximal 312 Passagiere nimmt die mit 14’745 BRZ (Bruttoraumzahl) vermessene Wind Surf auf. Obwohl es sich um ein relativ kleines Schiff handelt, fühlt man sich nie eingeengt.

Montag: Portoferraio/ Elba Nach einer nächtlichen Überfahrt legt die Wind Surf in Portoferraio auf Elba an. Der Pier liegt am Eingang zum historischen «Eisenhafen» der malerischen Altstadt – beim Frühstück auf Deck ist man Teil des geschäftigen Alltagslebens. Bald machen sich die Individualisten auf zur Piazza della Repubblica, besuchen die Festungen und natürlich die Villa Mulini, wo sich einst Napoleon aufhielt. Die geführten Inselausflüge inklusive Seilbahnfahrt auf den Mount Capanne oder Besuch eines 66 attika

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Fotos: Cosulich Schiffsreisen, Zürich, mycruises.ch

Von Beat Eichenberger, Cruise Tip

Von Insel zu Insel: Die schneeweisse Wind Surf im Mittelmeer.

Weinguts kosten happige 129 Dollar und verlangen englische Sprachkenntnisse. Die Wind Surf ist ein amerikanisches Schiff, Europäer sind an Bord in der Minderzahl. Bordsprache ist Englisch und die Atmosphäre amerikanisch unkompliziert: Rasch werden Bekanntschaften geschlossen, Anzug und Krawatte lässt man zu Hause. «Casual elegant» lautet der Dresscode am Abend, während am Tag T-Shirt und Shorts angesagt sind.

Dienstag: Porto Vecchio/ Korsika Heute grüsst beim Frühstück das historische Städtchen von Porto Vecchio. Ein Transferbus bringt die Gäste in die Altstadt. Per Bus, Taxi oder gemietetem Motorrad lohnt sich ein Abstecher zu den von Pinien gesäumten Sandstränden von Santa Giulia oder Palombaggia. Abends, nach der Ausfahrt, senkt sich die Sonne blutrot durch pastellfarbene Wolkenbänke in die kaum wahrnehmbare Linie des Horizonts. Auf dem Pooldeck werden köstliches Seafood und kühler Sauvignon Blanc serviert. Ringsum nichts als Wasser, ein Breitleinwand-Sonnenuntergang und der

schmeichlerische Abendwind – mit knapp zehn Knoten segelt die Wind Surf in die hereinbrechende Nacht.

Mittwoch: Alghero/ Sardinien Die Wind Surf ankert vor Alghero, dem Städtchen an der Westküste Sardiniens mit spanischem Einfluss. Per Tender werden die Gäste an Land gebracht. Am Nachmittag sind die meisten zurück auf dem Schiff, denn heute spielt die Wind Surf einen ihrer Trümpfe aus: Hinten lässt sich auf Meereshöhe eine Plattform herunterklappen, die als Marina Wassersport und -plausch auf offenem Meer erlaubt. Schwimmen und Schnorcheln, dazu kostenlos Kajak, Wasserski, Windsurfen. Erholung vor dem Nachtessen in der Kabine: Mit ihren 18 m2 präsentieren sich die hellen, mit Teakholzeinlagen veredelten Standardkabinen komfortabel, ebenso die Nasszellen. Speziell sind der Flachbildschirm-TV mit DVD-Player und die iPod-Station; sowohl DVDs wie iPod werden kostenlos an der Rezeption ausgeliehen.

Donnerstag: Auf See Nach drei intensiven Hafentagen steht


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LIFESTYLE | Reisen

heute Müssiggang an Bord auf dem Programm. Strahlende Sonne begleitet die Balearen-Überfahrt. Nach dem Frühstück richten sich die Gäste auf den offenen Decks und Durchgängen ein. Ein kleiner Pool mit zwei Sprudelbädern liegt hinten auf dem Main Deck, und ein weiterer Pool steht oben auf dem Star Deck zur Verfügung – gross genug für eine Abkühlung, aber zum Schwimmen zu klein. Da und dort werkelt ein Matrose an einem Gestänge, und ein Rettungsboot wird nach seinem gestrigen Einsatz als Tender gesäubert. Im verglasten Fitnesscenter strampeln sich einige die Kalorien vom Leib, andere leisten sich eine Behandlung im kleinen WindSpa oder statten Kapitän Pedder einen Besuch auf der Brücke ab.

Freitag: Palma de Mallorca Mallorca – für viele das Highlight dieser Insel-Cruise. Für individuelle oder geführte Ausflüge nach Valdemossa, Soller oder an einen der Strände reicht die grosszügige Liegezeit der Wind Surf von über zehn Stunden. Abends ist ein weiteres Themen-Diner auf offenem Deck angesagt: Steaks und Filets

von einem echten Holzkohlengrill – wo gibt’s das sonst auf einem Schiff? Tatsächlich geniesst die Wind Surf gastronomisch einen guten Ruf: Frühstück und Mittagslunch an den Aussentischen im zuoberst gelegenen The Veranda sind stets ein Erlebnis. Das Hauptrestaurant wartet abends mit einer gepflegten Menü-Auswahl auf, und einmal wöchentlich kann im Spezialitätenrestaurant Degress ein (amerikanisch interpretiertes) Gourmet-Menü genossen werden.

grosse Shows und Rambazamba sucht, ist auf der Wind Surf fehl am Platz. Unterhaltung gibt es in der Lounge mit einer Liveband. Stimmung bis spät herrscht unter den Sternen in der Compass Rose Bar mit einem Duo, das sich durch amerikanische Gassenhauer spielt. Wer Ruhe sucht, richtet sich im Yacht Club mit Bibliothek und InternetZugang ein.

Samstag: Mahon/ Menorca Der letzte Inselbesuch dieser Seereise: Die Wind Surf hat vor dem prächtigen Aufgang am Städtchen Mahon angelegt, das an die berühmte LombardStreet in San Francisco erinnert. Auch auf der Ferieninsel Menorca lassen sich individuell per Bus, Taxi oder Motorrad bekannte Strände wie Punta Prima oder Es Grau besuchen. Nach der Ausfahrt aus einem der schönsten Häfen im Mittelmeer der letzte Abend an Bord. Vor dem Nachtessen verabschieden sich Kapitän, Offiziere und Crew– der Rest des Abends verläuft so unaufgeregt wie all die Abende zuvor: Wer

Sonntag: Barcelona Beinahe verloren liegt die Wind Surf im Hafen von Barcelona zwischen all den riesigen Megalinern – welche Bilder nehmen die abreisenden Passagiere mit? Vielleicht die in der Abenddämmerung über der Meeresenge zwischen Korsika und Sardinien flackernden Lichter von Bonifacio, während im Osten der Vollmond aufsteigt und eine fahle Spur auf das schwarze, kaum gekräuselte Meer wirft. Es muss hier gewesen sein, wo Odysseus dem betörenden Gesang der Sirenen hurtig davonsegelte. www.cosulich.ch

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Entspannt und unbe Tiefblauer Ozean. Auf dem Weg durch das Meer zieht AIDAblu eine Spur weisser Gischt hinter sich her. Am blauen Himmel begleiten einige Seevögel das Schiff. Auf dem Pooldeck genießen Passagiere den Sonnenuntergang bei einem fruchtig, frischen Cocktail. Eine Reise mit einem Kreuzfahrtschiff – das verspricht eine entspannte und unbeschwerte Urlaubsatmosphäre. Von Urs Huebscher

Immer mehr Gäste geniessen dieses Urlaubsgefühl. AIDA Cruises begegnet dem Trend zu Kreuzfahrten mit dem Wachstum seiner Flotte von derzeit sieben auf zehn Schiffe im Jahr 2013. Jedes bietet neue Chancen, das riesige Potenzial der Kreuzfahrt zu nutzen. Seit 1996 ist AIDA mit innovativem Urlaub auf dem Meer, in einer zwanglosen, sportlichen Atmosphäre, erfolgreich unterwegs. Die AIDA-Schiffe bieten dabei ein vielfältige Unterhaltung: Momente der Ruhe und tiefer Entspannung mit Blick auf den Horizont, nur wenige Schritte davon entfernt: eine Fülle anspruchsvoller Sport, Wellness-, Restaurant- und Entertainment-Angebote. Aus diesen Möglichkeiten stellen sich Urlauber – je nach Lust und Laune – ihre individuelle Urlaubswelt zusammen. Die Urlauber dürfen sich über ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis freuen – denn neben Übernach-

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tung und Vollpension, sind Tischgetränke zu den Hauptmahlzeiten in den Buffetrestaurants, die Kinderbetreuung im Kids Club, die Nutzung der Saunalandschaft, sowie der Besuch der Shows und Veranstaltungen im Reisepreis inbegriffen. Deutsch ist die Bordsprache und den Trinkgeldzwang hat AIDA über Bord geworfen.

Neue Traumziele und viel Meer Auch in Sachen Ziele und Reisedauer erwartet die Gäste Abwechslung und Vielfalt. Im aktuellen Katalog «AIDAtime» sind mehr als 160 Traumziele präsentiert. So bereisen Gäste mit dem Schiff «AIDAaura» erstmals das Schwarze Meer. Von Juni bis August 2011 nimmt AIDAaura auf ihrer 14-tägigen Reise Kurs auf die Halbinsel Krim und auf faszinierende Städte wie Sochi, Odessa und Varna. Mit AIDAblu geht es im November 2011 auf eine siebentägige Reise zu den

Kulturschätzen und Unterwasserparadiesen des Roten Meeres. Hier warten die legendären Pyramiden von Giseh, die Felsenstadt Petra und das Tal der Könige am Nil auf einen Besuch. Zum Baden laden Sharm El-Sheikh und Eilat ein. AIDAaura und AIDAluna begleiten ihre Gäste zu den schönsten Orten der Karibik. Neben den 14-tägigen Routen bietet AIDAluna zusätzlich sechs- und achttägige Reisen an. So können auch Urlauber mit wenig Zeit in die Ferne reisen. Auch für Südostasien gibt es neben den 14-tägigen Routen künftig auch einwöchige Reisen. Im November 2011 steuert AIDAdiva ab Singapur oder Bangkok die Länder des Lächelns an. Außerdem startet AIDAdiva Ende des Jahres auf ihre 14-tägige Rundreise ab Singapur. Das Schiff bleibt über Nacht im Hafen von Singapur – ausreichend Zeit, um die Metropole zu entdecken. Auf einen karibischen Abstecher dürfen sich Urlauber auf der 14-tägigen


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LIFESTYLE | Reisen

schwert

Fotos: AIDA

Nordamerika-Route mit AIDAluna freuen. Denn neben den Wolkenkratzern von New York laden die weißen Sandstrände der Bermudas und Bahamas zum Verweilen ein.

Mediterranes Design Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises stellt im nächsten Jahr sein achtes Clubschiff in Dienst: Seine Premiere feiert der jüngste Neubau «AIDsol» am 9. April 2011 mit der Fahrt nach Nordeuropa, bevor das Schiff in der Ostsee den Sommer verbringt. Der 2.602 m2 grosse Fitness- und Wellnessbereich

bietet den Clubschiff-Besuchern ein vielfältiges Programm. In der als Insellandschaft gestalteten Wellness-Oase mit angeschlossenem Wintergarten können Gäste unter einem sechs Meter hohen Olivenbaum die Seele baumeln lassen. In 14 Kabinen verwöhnt das Spa-Team die Gäste mit Wellnessanwendungen. Eine exklusive Wellness Suite mit eigener Sauna, beheizbarem Wasserbett, Whirlpool und se-

paratem Balkon lädt zum individuellen Entspannen mit Meerblick ein. In der grosszügigen Saunalandschaft können Gäste den Blick zum Horizont schweifen lassen. Sportbegeisterten Gästen steht der Body & Soul Sport-Bereich zur Verfügung. Die Gaumen der Gäste werden auf AIDAsol in sieben Restaurants verwöhnt. Das Highlight: Im bordeigenen Brauhaus wird aus aufbereitetem Meerwasser Bier gebraut. Zu den frisch gezapften Biersorten kommen herzhafte Gerichte auf den Tisch. www.aida.ch

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Die beste Schoggi gibt’s in der Schweiz. Die schönsten Ferien mit AIDA.

AIDA INKLUSIVE • Vollpension mit Tischgetränken • Attraktive Sport- und Wellnessangebote • Entertainment der Spitzenklasse • Kinderbetreuung im Kids Club • Deutsch als Bordsprache • Trinkgelder

Herrlich entspannt und grenzenlos vielfältig: Erleben Sie mit AIDA Kreuzfahrt auf ganz neue Weise! Statt Kleiderzwang, Tischordnung und Captain’s Dinner erleben Sie mit AIDA Ihre ganz persönlichen Lieblingsferien und alle Annehmlichkeiten eines schwimmenden Hotels. Freuen Sie sich auf die herrlich entspannte Atmosphäre an Bord unserer acht Schiffe und auf über 160 Traumziele welt-

weit. Ganz neu ab 2011 sind das Rote Meer und das Schwarze Meer buchbar. Ausserdem begleiten wir Sie nach Nord- und Südamerika, nach Südostasien, durch die Karibik und den Orient sowie zu den aufregendsten Regionen Europas. Folgen Sie dem schönsten Lächeln der Meere und entdecken Sie jeden

Tag eine neue Ferienwelt. Ob Wellness, Fitness, kulinarische Erlebnisse, atemberaubendes Entertainment oder unvergessliche Ausflüge – die AIDA Vielfalt wird Sie begeistern! Auch für die Kleinen ist AIDA das Grösste. Wir freuen uns darauf, Ihre Wünsche zu erfüllen!

AIDA Kreuzfahrten buchen Sie in Ihrem Reisebüro, auf www.aida.ch oder im AIDA Service Center, Tel.-Nr. +41 (0) 848 10 10 16* (Mo–Fr 08:00–22:00 Uhr und Sa–So 09:00–20:00 Uhr) * 0,08 Schweizer Franken pro Minute aus dem Schweizer Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer


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LIFESTYLE | Reisen : Foto

zVg

STA Travel

Reisen und Gutes tun «Reisen und Helfen – Freiwilligenprojekte Weltweit» heisst der druckfrische Katalog von STA Travel Schweiz AG. Auf 88 Seiten stehen Erlebnisreisen und Freiwilligenprojekte rund um den Globus zur Auswahl. In Zusammenarbeit mit der Nonprofit-Organisation Planeterra unterstützt STA Travel weltweit Projekte zur nachhaltigen Entwicklung. So können Reisende auf individuelle und authentische Weise die Welt abseits der Touristenpfade entdecken.

Manta Reisen

Foto: STA Travel GmbH

Im Paradies abtauchen

www.statravel.ch/planeterra.htm

Die Seele an einem einsamen Strand baumeln lassen. Exotische Köstlichkeiten geniessen. Inmitten riesiger Fischschwärme tauchen. Farbigen Korallenriffen entlang schweben. Manta Reisen schmiedet auch in dieser Reisesaison gemeinsam mit Kunde und Kundin Pläne für die Traumferien. Passend dazu gibt es vier neue Kataloge, in denen Manta Reisen neue und altbewährte Highlights präsentiert. www.manta.ch

Relais & Châteaux

Pretty Hotel

Das Schiff im Schiff Foto: zVg

Einst als Schauspieler aus «Pretty Woman» gefeiert, amtet der HollywoodStar heute auch als Gastgeber des Hotels Bedford Post. Nun wurde er zum Botschafter 2011 von Relais & Châteaux ernannt. Die Vereinigung zeichnet weltweit Hotels und Restaurants mit ihrem Gütesiegel für ihre Einzigartigkeit aus. Das neue Mitglied in der Relais & Châteaux-Familie ist ein saniertes Farmhaus, hat acht Zimmer, liegt etwa eine Stunde nördlich von

MSC Kreuzfahrten

New York City und gehört Gere, seiner Frau Carey Lowell und ihrem Geschäftspartner Russell Hernandez. www.relaischateaux.com

Foto: Urs Huebscher

e-hoi

Foto: zVg

Die Queen

Ein britischer Country Garden, ein Royal Court Theater mit privaten Logen und eine zweistöckige Bibliothek mit über 6 000 Büchern: Kreuzfahrer, die es klassisch und elegant mögen, dürfen von der neuen Königin der Meere begeistert sein. e-hoi hat spezielle Routen auf seinem Portal zusammengestellt. Unter anderem steht im Mai und Juni das europäische Fahrtgebiet der norwegischen Fjordlandschaft auf dem Programm der Queen Elizabeth. www.e-hoi.ch

Ein privater Pool, eine eigene Lounge, Getränke zur freien Wahl und ein Butler, der 24 Stunden zur Verfügung steht. Das ist das exklusive Angebot für MSC Yacht Club-Gäste auf der MSC Fantasia und der MSC Splendida. Das Konzept zur luxuriösen Schiff-im-Schiff-Lösung hat MSC Kreuzfahrten soeben angepasst, die Privatsphäre und den persönlichen Service verbessert. In der Wintersaison 2011/2012 wird MSC Kreuzfahrten erstmals Kurs auf die Vereinigten Arabischen Emirate nehmen. www.msckreuzfahrten.ch

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LIFESTYLE | Autoreport

Charakter zeigt sich im Detail Eindruck macht der neue Touareg schon auf den ersten Blick. Sein starkes Charisma verdankt er seinem dynamischen Design bis ins kleinste Detail. Von Urs Huebscher Der komplett neu entwickelte Touareg ist technisch einer der innovativsten «VW» seit dem Bestehen der Marke. Das Fahrzeug interpretiert die faszinierend vielseitige SUV-Idee zeitgemäss neu. Als bislang einzigen SUV europäischer Herkunft wird es den Touareg zudem in einer Hybridversion geben. Mit einem Verbrauch von nur 8,2 Litern Kraftstoff setzt er unter den voll geländetauglichen SUV mit Benzinmotor Massstäbe. Bis 50 km/h kann der Touareg Hybrid rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden. Seitens der Dieselaggregate markiert künftig der Touareg V6 TDI mit 7,4 Litern Durchschnitts-Verbrauch den Bestwert im Segment der echten Geländewagen. Beide Versionen, der Touareg Hybrid und V6 TDI, sind die sparsamsten Benzin- und Diesel-SUV der grossen Klasse, die je in Europa gebaut wurden.

SUV der Neuzeit

dem Torsenverteilergetriebe (4MOTION; Steigfähigkeit 31 Grad). Ähnlich wie der Tiguan Track & Field verfügt der Touareg zudem über ein «OffroadFahrprogramm», das via Knopfdruck das ABS, EDS und ASR auf den Geländeeinsatz abstimmt, den Bergabfahrassistenten aktiviert und die Automatikschaltpunkte anpasst.

SUV des Alltags Der Innenraum ist funktioneller, die Sitze komfortabler und die Beinfreiheit im Fond grösser. Serienmässig ist schon in der Grundversion ein Radio-CD- und Info-System an Bord, das intuitiv via 6,5-Zoll grossem Touchscreen gesteuert wird. Die Parkbremse wird jetzt auf Knopfdruck aktiviert. Automatisch stellt sich der Motor (V6-Versionen) an Ampeln ab und startet, sobald der Fahrer die Fuss-Bremse löst (Start-Stopp-System). Optional öffnet und schliesst die Heckklappe per im Schlüssel integrierter Funkfernbedienung. Das grösste Panorama-Schiebedach aller SUV sorgt auch an trüben Tagen für Licht. Das innovative «Area View» erkennt mittels vier Kameras das Umfeld und schafft damit zusätzliche Sicherheit. Darüber hinaus wird es für den Touareg erstmals optional bestellbare Features unter dem noch neuen Label «Exclusive» von Volkswagen Individual geben. www.ueberland.amag.ch

SUV für alle Wege Ebenfalls im Hinblick auf die Verbrauchswerte modifiziert, wurde der serienmässige Allradantrieb. In der Grundversion («4Motion») verfügen alle Touareg der neuen Generation über einen Allradantrieb mit selbstsperren-

Fotos: zVg

Wie bereits mit dem Tiguan geschehen, setzt Volkswagen auch beim neuen Touareg konsequent auf Nachhaltig-

keit. Erstens wurde das SUV in der Grundversion 208 Kilo leichter! Gleichwohl ist die Karosserie nochmals fünf Prozent verwindungssteifer und damit führend im Wettbewerb. Zweitens: Die Designer realisierten einen deutlich besseren cw-Wert. Neben aerodynamischer Feinarbeit ist dafür die Tatsache verantwortlich, dass dieser Touareg niedriger baut als sein Vorgänger. Zusammen mit dem Frontdesign im Stile der neuen Volkswagen Design-DNA ergibt sich so eine kleinere Stirnfläche. Drittens: Alle Motoren, serienmässig via 8-Gang-Automatik – der ersten im Segment – geschaltet, zeigen gegenüber dem Vorgänger deutliche Verbrauchsvorteile; und zwar teilweise mehr als zwei Liter Ersparnis.

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LIFESTYLE | Autoreport

Mutig und modern

Zudem stehen drei Design-Themen stehen zur Auswahl: Digital, Grand Prix und Tattoo. Das Dekor im Innenraum ist farblich abgestimmt auf das DesignThema: Spezielle Stoffpolsterung, Türverkleidung und Instrumententafel, Lederlenkrad, -handbremsgriff und schaltknauf mit Dekorelementen sowie farblich abgesetzte Velours-Teppichfussmatten mit Individual-Schriftzug oder Tattoo-Emblem.

Der neue Ford Ka ist alles, ausser gewöhnlich. Seine frischen Farben und sein trendbewusster Auftritt ergeben eine ganz besondere Mischung. Geniessen Sie seine innovative Technologie und sein modernes Interieur.

Bequeme Sitze Von Urs Huebscher

Pures Fahrvergnügen Seine dynamischen und sparsamen Benzin- oder Dieselmotoren machen den Ford Ka zur richtigen Wahl für alle, die umweltverträgliche Mobilität ohne Einschränkungen in punkto Agilität

wünschen. Präzises Handling, moderne Technologie und ein sorgfältig abgestimmtes Fahrwerk sorgen darüber hinaus für unbeschwertes Fahrvergnügen. Die elektrische Servolenkung sorgt für ein präzises und direktes Lenkgefühl bei hohen Geschwindigkeiten sowie für angenehm geringe Lenkkräfte beim Rangieren. Einzelradaufhängung und Querstabilisator sorgen dafür, dass er bei allen Manövern sofort und direkt reagiert.

Innenausstattung Der Ford Ka hat es wirklich in sich! Schon beim Einsteigen stellt man fest: Es gibt reichlich Platz. Das gesamte Ambiente überzeugt durch seine erstklassige Verarbeitung, moderne farbliche Akzente und durch ein fahrerorientiertes Cockpit. Ein besonderer Blickfang sind die neue Mittelkonsole und die stylische Instrumententafel. Anschlussmöglichkeiten für den iPod und individuelle Ausstattungspakete sorgen ausserdem für jede Menge Fahrspass.

Fotos: zVg

Ka ist Ka – und das sieht man ihm auf den ersten Blick an. Sein unverwechselbarer Charakter hat den Ka so beliebt und erfolgreich gemacht. Der neue Ford Ka – das ist die evolutionäre Weiterentwicklung des erfolgreichen Design-Klassikers! Neben seiner Technik wurde auch sein Styling rundum modernisiert: Angefangen beim Frontdesign mit lackierten Stossfängern, markantem Kühlergrill und grossen Scheinwerfern über die elegant-sportlich gezeichnete Seitenlinie bis hin zum muskulös-dynamischen Heckdesign mit den hochgezogenen Rückleuchten. Es sind zusätzliche Individual- und Style-Pakete erhältlich, mit denen man seinen Ka noch persönlicher gestalten kann.

Der höhenverstellbare Fahrersitz ist bereits ab Variante Trend als Serienausstattung erhältlich. Die versenkbaren Kopfstützen hinten sorgen zum einen für besseren Schutz und mehr Bequemlichkeit, zum anderen ermöglichen sie dem Fahrer einen hervorragenden Blick nach hinten – sehr praktisch zum Beispiel beim Einparken. Dank der 50:50 teilbaren und umklappbaren Rücksitzlehne, welche im Comfort Paket enthalten ist, geniesst man im neuen Ford Ka genau die Flexibilität, die man im Alltag benötigt, auch wenn mal sperrige Gegenstände zum Transport anstehen. www.garagezuerichnord.ch

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Attraktivste Anlagen 2011 Die ersten Prognosen für den Wirtschaftsverlauf 2011 erlauben verhaltenen Optimismus. Die Erholung setzt sich fort. Eine Belebung des privaten Konsums könnte – etwa in Deutschland – zu einer Revision der Prognosen nach oben führen. Internationale Unternehmen und Schwellenländer bieten vor allem zu Beginn des Jahres das beste Rendite-Risiko-Verhältnis. Von Jörg Zeuner Den internationalen Unternehmen kommen ihre niedrigen Schulden und hohen Bargeldbestände zugute. Neue Investitionen dürften bald auf die Kostensenkungen der letzten beiden Jahre folgen. Die Gewinne steigen weiter und der Konsumsek-

tor könnte im Jahresverlauf gleich in mehreren Regionen der Welt positiv überraschen. An den Devisenmärkten bleibt es volatil. Dollar, Franken und Euro sind in den letzten Wochen aber nicht zu weit von ihren langfristig angemessenen Niveaus ent-

Foto: Bilderbox.de

Am Aktienmarkt werden Kursgewinne erwartet.

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LIVING | Finanzen

fernt gewesen. Inflation ist auch 2011 noch kein Thema – ausser in Asien. Dort steht eine Verschärfung der Geldpolitik an, um den Boom in den lokalen Immobilienmärkten zu bremsen. Bewertungsabschläge an den lokalen Aktienmärkten gegenüber den Industrieländern dürften im Jahresverlauf aber dennoch wegfallen. Gold wird es in diesem Szenario schwer haben und sich nur knapp behaupten. Die Bondmärkte werden sich noch eine Weile mit der Eurozone beschäftigen. Letztendlich handelt Europa aber solidarisch; dessen ungeachtet deuten Zins- und Kreditrisiken auf steigende Renditen hin.

Attraktive Anleihen Unternehmensanleihen bleiben auch 2011 favorisiert. Der Ratingtrend der grossen Agenturen ist nach wie vor positiv, die Gewinnentwicklung erfreulich, die Cashbestände sind hoch und die Verschuldung tief. Die positive Entwicklung an den Bondmärkten der Schwellenländer könnte allenfalls durch die anhaltende Volatilität in der europäischen Peripherie auf die europäischen Schwellenländer etwa im Osten überschwappen und die Renditeaufschläge ausweiten.

Was tun? Freundliches Aktienumfeld Die gestärkte finanzielle Verfassung der Unternehmen am Ende einer Rezession ist untypisch und unterstreicht die positiven Perspektiven in diesem Sektor. Die Unternehmen haben 2010 bewiesen, dass sie sich in einem Umfeld mit nur moderatem Wirtschaftswachstum und tiefer Teuerung gut behaupten können. Den führenden Notenbanken sind die Hände gebunden. In Europa verhindert die Schuldenkrise eine Straffung der Geldpolitik, in den USA ist es die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und der kränkelnde Immobilienmarkt, in der Schweiz der starke Franken. Die Gewinnzuwächse kommen in Zukunft in erster Linie aus Umsatzsteigerungen. Hiervon profitieren Unternehmen mit einer starken Marktstellung in den Schwellenländern sowie Betriebe, die von den wieder anziehenden Investitionen im privaten Sektor profitieren. Hierzu zählt zum Beispiel der US-Technologie-Sektor.

Das skizzierte Umfeld lässt weitere Kursgewinne am Aktienmarkt erwarten. Die asiatischen Märkte dürften dabei vorne liegen. Verbessert sich in den Industriestaaten (vor allem Deutschland) die Konsumentenstimmung weiter, ergeben sich dort im Jahresverlauf Chancen im Konsumsektor. Die Risiken am Bondmarkt sind hoch. Eine Konzentration auf die kurzen Laufzeiten ist weiter angebracht. Die Zinsrisiken sind einseitig, und das Schuldenproblem beschränkt sich nicht nur auf die europäische Peripherie. Die Stimmung könnte daher schnell drehen, was die oft nur vermeintlich höheren Risiken der Unternehmensanleihen rechtfertigt. Schwellenländer sind ebenfalls interessante Emittenten. Bei einer Investition in lokaler Währung ist aber zu berücksichtigen, dass in vielen Ländern mögliche Verluste aus Leitzinserhöhungen drohen.

Gesamteuropäische Lösung

Schweiz im Schlepptau Im Gegensatz zu Europa steht in den USA bei der Bondbewertung die fundamentale Wirtschaftsentwicklung im Vordergrund. Die Zinsentwicklung dürfte im Jahresverlauf unter dem Einfluss der konträren Kräfte Konjunktur und geldpolitische Lockerung stehen. Insgesamt sind ein leicht steigendes Zinsniveau und eine daraus resultierende, steilere Zinskurve am wahrscheinlichsten. Die Schweiz scheint von den Problemen der USA und Europa angesichts einer breiter abgestützten Erholung verschont zu bleiben. Allerdings schränkt der starke Franken auch den Handlungsspielraum der Notenbank in der Alpenrepublik ein. Zwar bleibt der Schweizer Bondmarkt in schwierigen Zeiten ein sicherer Hafen, jedoch dürfte er sich in der Renditeentwicklung kaum grundsätzlich von den anderen grossen Bondmärkten abkoppeln.

DER AUTOR

Dr. Jörg Zeuner ist Chief Economist der VP Bank Gruppe in Vaduz, Liechtenstein. Dort leitet er das Research und die Produktselektion und ist Vorsitzender des Anlageausschusses. Bis zu seinem Wechsel zur VP Bank war Dr. Jörg Zeuner Senior Economist beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D. C., wo er bis heute als Berater tätig ist. Dr. Jörg Zeuner erhielt den Master in Economics von der Universität Glasgow und erlangte seine Promotion an der Universität Würzburg. Er ist als Wirtschaftsdozent an Universitäten in der Schweiz und in Deutschland tätig. joerg.zeuner@vpbank.com

Foto: zVg

Das grösste Risiko für die europäischen Bondmärkte bleibt auch 2011 die Schuldenproblematik der europäischen Peripherie. Die Krise muss durch eine gesamteuropäische Lösung überwunden werden. Die zuletzt verlangten Risikoaufschläge bürden den Ländern der Peripherie ansonsten enorm hohe Zinszahlungen auf. Da diese Entwicklung nicht mit einer Wachstumsbeschleunigung einhergeht, verschärft sich die Schuldenspirale. Der Markt wird zudem immer mehr zu der Überzeugung gelangen, dass auch die Kernländer noch zusätzlich belastet werden. Diese Entwicklung hat die Renditen bereits anziehen lassen. Ein weiterer Anstieg im laufenden Jahr ist daher aufgrund von Risikoüberlegungen wahrscheinlich.

DAS UNTERNEHMEN

Die VP Bank wurde 1956 gegründet und gehört mit rund 750 Mitarbeitenden zu den grössten Banken Liechtensteins. Heute ist sie neben Vaduz und Zürich an weiteren sechs Standorten weltweit vertreten. Die VP Bank bietet massgeschneiderte Vermögensverwaltung und Anlageberatung für Privatpersonen und Intermediäre. Aufgrund der gelebten offenen Architektur profitieren die Kunden von einer unabhängigen Beratung: Empfohlen werden sowohl Produkte und Dienstleistungen führender Finanzinstitute als auch bankeigene Investmentlösungen. Die VP Bank ist an der Schweizer Börse SIX kotiert und hat von Standard & Poor’s ein «A-»-Rating erhalten. www.vpbank.com

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Lenzlinger schafft Lösungen. Kompetent und engagiert.

Lenzlinger Söhne AG | Nänikon/Uster | Tel. 058 944 58 58 | www.lenzlinger.ch

Ein Feuer für Ihr Zuhause. Sie planen einen Umbau Ihres Hauses oder Ihrer Eigentumswohnung und wünschen sich ein neues Cheminée oder einen Cheminéeofen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir verwirklichen Ihren Traum vom Wohnfeuer. Von der ersten Beratung über die Planung bis zur fachmännischen Montage sind wir stets für Sie da. Besuchen Sie uns in der schweizweit grössten Ausstellung «Feuergalerie». Markus Rüegg Feuer AG, Aegert-Weg 7, Industrie Süd, CH-8305 Dietlikon Telefon 044 805 60 80, www.markusruegg.ch, info@markusruegg.ch Öffnungszeiten: Di-Fr 09.00 bis 12.00, 13.00 bis 18.30 Uhr; Sa 09.00 bis 16.00 Uhr

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LIVING | Zürcher Immo-Markt

Umbau und Renovation Ganz gleich, ob das bestehende Eigenheim sofort nach dem Erwerb umgebaut wird oder nach Jahren eine Auffrischung ansteht – ein Umbau oder eine Renovation sollte immer gut geplant sein.

An erster Stelle stehen die Bestandsaufnahme aller notwendigen und wünschenswerten Renovations- und Umbauarbeiten, sowie die Definition des Gesamtbudgets. Obwohl die persönlichen Wünsche natürlich eine wichtige Rolle spielen, sind elementare Renovationen an der Bausubstanz immer vorzuziehen. In die Überlegungen einfliessen, sollten allfällige spätere Nutzungsänderungen, wie sie beim Auszug der Kinder vorkommen, aber auch klimafreundliche Modernisierungsmassnahmen. Frühzeitige Gedanken über einen altersgerechten Ausbau sind ebenso angezeigt.

gilt es, Offerten anzufordern und die Baukosten zusammenzustellen. Später müssen auch eine Baubewilligung beantragt und das Fortschreiten der Arbeiten sowie die Kosten kontrolliert werden. Übrigens: Vor Einholen der Offerten verschafft man sich am besten einen Überblick über das Angebot. Dafür empfehlen sich insbesondere Fachmessen und Baumuster-Zentralen. Für kleinere Renovationen in Eigenregie lassen sich Offertenanfragen direket an entsprechende Spezialfirmen richten. Auch bei den Handwerkerofferten gilt: Ein Vergleich lohnt sich!

Aufwand nicht unterschätzen

Wann zur Bank?

Bei kleineren Renovationen ist eine Bestandsaufnahme schnell gemacht. Schwierig ist es, die Bausubstanz älterer, schlecht unterhaltener Objekte zu beurteilen und die mutmasslichen Kosten abzuschätzen. Bei umfassenden Renovationsvorhaben empfiehlt sich darum, eine erfahrene Fachperson, etwa einen Architekten oder Planer beizuziehen. Gerade weil die Baumassnahmen bei grossem Unterhaltsbedarf über einen längeren Zeitraum geplant werden müssen, sollten der Zeitaufwand und das persönliche Engagement nicht unterschätzt werden. Neben der Priorisierung und Planung

Kleinere Umbauvorhaben werden in der Regel aus eigenen Mitteln beglichen. Damit dies möglich ist, sollten Hauseigentümer jedes Jahr einen Betrag für solche Investitionen auf die Seite legen. Die Höhe des Betrages richtet sich dabei nach dem Marktwert und dem Alter des Objekts. Für grössere Renovationen und Umbauten ist ein Mehrdarlehen der Bank zusätzlich zu den eigenen Mitteln meist unumgänglich. Wird Fremdkapital benötigt, muss der finanzielle Rahmen frühzeitig mit der Bank geklärt werden. Je mehr Informationen zum geplanten Umbau vorgelegt werden

können, wie z.B. Handwerkerofferten, desto genauer kann die Bank die Finanzierung beurteilen.

Steuerliche Vorteile Für die Steuern unterscheidet man wertvermehrende und werterhaltende Unterhaltskosten. Wertvermehrende Investitionen, wie das Erstellen einer Garage, beeinflussen den Marktwert positiv und damit auch die Höhe des maximal möglichen Hypothekarbetrages, der durch die Bank gewährt werden kann. Für solche Renovationsarbeiten ist in der Regel kein Abzug vom steuerbaren Einkommen möglich. Werterhaltende Kosten können hingegen in der Steuererklärung in Abzug gebracht werden. Aus steuerlicher Optik kann es sich daher lohnen, umfangreiche Renovationen nicht alle im selben Jahr durchzuführen. Dank einer Etappierung lässt sich während mehreren Jahren von möglichen Steuerabzügen profitieren. Ebenso sind klimafreundliche Sanierungen steuerlich begünstigt. Im Zweifelsfall oder bei grossen Vorhaben lohnt es sich, vorgängig einen Steuerspezialisten oder das lokale Steueramt zu kontaktieren.

• Handwerkerofferten sollten erst unterzeichnet werden, wenn die Finanzierungszusage der Bank vorliegt. • Ältere Liegenschaften entsprechen in Bezug auf Grundriss, Raumgrösse und Einteilung häufig nicht den heutigen Bedürfnissen. Hier lässt sich mit einem Umbau vieles, aber nicht alles verbessern. Wer ein älteres Objekt erwerben und anschliessend umbauen will, sollte die Machbarkeit der gewünschten Renovation bereits vor Erwerb durch einen Immobilien-Experten abklären lassen. • Finanzinstitute unterstützen in der Regel klimafreundliche Investitionen mit attraktiven Zinsvergünstigungen auf dem Darlehen.

Foto: zVg

TIPPS

Martin Loosli, Leiter Produktmanagement Finanzierungen, Zürcher Kantonalbank.

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Ihr Partner für Immobilien... ...in und um Zürich Aktuelle Projekte

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Foto: zVg

LIVING | Zürcher Immo-Markt

Zürcher Wohnimmobilienmarkt 2011 Der Zürcher Markt für Wohneigentum hat ein weiteres ausgezeichnetes Jahr hinter sich. Die erzielten Verkaufspreise erhöhten sich im Jahresvergleich im oberen einstelligen – an gewissen sehr begehrten Wohnlagen gar im zweistelligen – Prozentbereich. Von Felix Rapold Eine solch positive Preisentwicklung, die sich weit über dem nominellen Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bewegt, ruft naturgemäss Kontroversen über die Nachhaltigkeit der heutigen Liegenschaftspreise hervor. Doch Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel. Und so erscheint es höchst unwahrscheinlich, dass sich die Immobilienpreise auf mittlere Frist mit derselben Geschwindigkeit weiter nach oben bewegen werden. Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass dies einer gesunden und nachhaltigen Immobilienmarktentwicklung sehr abträglich wäre.

Die Nachfrage hat Bestand Blasen erkennt man immer erst im Nachhinein. Und was diese zum Platzen bringt, ist im Voraus nicht ersichtlich. Meistens sind es mehrere Faktoren, die einen Bruch herbeiführen. Tatsache aber ist, dass die Nachfrage

nach attraktivem Wohnraum in absehbarer Zeit hoch bleibt. Die gesamtschweizerisch wachsende Bevölkerungszahl als Folge der immer noch positiven Zuwanderung kaufkräftiger Ausländer, der steigende Flächenbedarf pro Kopf, das noch auf lange Zeit tiefe Zinsniveau und die überdurchschnittlich hohe Attraktivität der Schweiz in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht gegenüber den umliegenden EU-Ländern sind Garanten dafür, dass der hiesige Immobilienboom nicht auf Sand gebaut ist. Von einer veritablen Blase kann nicht die Rede sein, vielleicht hier und da von einem Bläschen. Und sollte ein solches einmal platzen, so tut das niemandem wirklich weh und wäre für alle Beteiligten verkraftbar. Da die oben genannten positiven Faktoren in nächster Zukunft aber kaum noch viel besser ausfallen werden (insbesondere die Zinsen haben

ihren Tiefpunkt erreicht) und die Bautätigkeit auf gleich hohem Niveau verharrt, sehen wir aber keine sich beschleunigende Preisspirale voraus. Was denn ein eindeutiges Indiz für die Endphase einer Blase wäre. Wir rechnen für 2011 mit weiterhin leicht steigenden Preisen im unteren einstelligen Bereich. Neu erstellte Eigentumswohnungen werden dabei besser abschneiden als Einfamilienhäuser und ältere Bestandesimmobilien.

Realistisch sein Wenngleich wir die Aussichten insgesamt als positiv einstufen, so sollte nicht jeder Immobilienbesitzer davon ausgehen, er könne seine Liegenschaft zu beinahe jedem Preis einem mit dem hiesigen Markt unvertrauten Ausländer verkaufen. Der Markt ist heute sehr professionell und transparent. Nicht nachvollziehbare Preisangebote werden als solche erkannt und bleiben auf der Strecke. Verkäufer tun daher gut daran, ihre Immobilie fachmännisch einschätzen zu lassen. Sie vermeiden damit teure Leerläufe. Käufern wiederum raten wir, nicht nach den Sternen zu greifen und zu einer realistischen Einschätzung über die nachhaltige Tragbarkeit ihres Wunschobjektes zu gelangen. Eine solide Finanzierung war noch immer der beste Schutz vor unliebsamen Immobilienpreisentwicklungen. www.kmp.ch

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LIVING | Zürcher Immo-Markt 1

Sempre Verde, Oetwil am See

Exklusives Wohneigentum

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Winkel, Winkel-Rüti

Lebenstraum Zwei helle Mehrfamilienhäuser mit insgesamt elf Wohnungen entstehen an leicht erhöhter Südlage und geniessen den ganzen Tag Sonne. Die im Minergie-Standard ausgebauten Garten-, Etagen- und Attikawohnungen verfügen über 3½- bis 6½-Zimmer (110–237m²) und bestechen durch grosszügige Balkone bzw. Terrassen, einen hochwertigen Innenausbau und moderne Küchen sowie eine eigene Komfortlüftung. Damit das neue Zuhause ganz den individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen der künftigen Bewohner entspricht, bietet Früh Immobilien grosse Freiheiten beim Innenausbau. Bezugsbereit Herbst 2011. www.fruehimmo.ch

Beim Projekt Sempre Verde sind die 4 ½ Zimmer-Dachwohnungen mit 132 m² nach Süden ausgerichtet und bieten freie Sicht auf die Landwirtschaftszone. Die funktionellen Grundrisse mit grossem Wohn-/Essbereich und Masterbedroom mit Ankleide sowie der hochwertige Innenausbau lassen keine Wünsche offen. Bezugsbereit Sommer 2011. www.fruehimmo.ch

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Terrassenwohnungen mit Stil An exklusiver Hanglage mit Blick auf den Rhein entstehen zwölf stilvolle Terrassenwohnungen (142–199 m2), ausgebaut im Minergie-Standard. Die unterschiedlichen Wohnungstypen verfügen allesamt über einen eigenen Keller- und Hauswirtschaftsraum, zwei Garagenparkplätze sowie grosse Terrassen bzw. Sitzplätze, die aufgrund der ganztägigen Besonnung und der bezaubernden Aussicht zum Verweilen einladen. Ab sofort bezugsbereit. www.fruehimmo.ch

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Frowies, Adetswil

Bezaubernde Aussicht und Ruhe Zu einem sensationellen Preis erstellt Früh Immobilien an wunderschöner, idyllischer Lage zwei Mehrfamilienhäuser mit je neun hellen und gut möblierbaren 3 ½ - und 4 ½ -ZimmerWohnungen (80 –129 m2) in verschiedenen Grössen und Varianten. Die Wohnungen im Erdgeschoss und im ersten Stock zeichnen sich durch ihre grosszügigen Sitzplätze/Balkone aus. Die Dachwohnungen durch ihre offene Architektur. Gemeinsam haben alle neun Wohnungen die grosszügigen Wohn-/Esszimmer und die hohen Fenster. Man versucht auch in der Raumaufteilung ganz auf die speziellen Wünsche und Bedürfnisse der Eigentümer einzugehen. Ab sofort bezugsbereit. www.fruehimmo.ch

Stampfi, Eglisau

Storchenbüel, Dietlikon

Zuhause im Zentrum Mit der Wohnüberbauung Storchenbüel entstehen zwei attraktive Mehrfamilienhäuser, das Haus Bachtel und das Haus Bühl. Ihre senkrechte Anordnung schafft mehrere Freiräume in unterschiedlichen Grössen und Lagen. Eine hohe Lebensqualität bietet die komfortable Grundausstattung des Innenausbaus, die ökologische Erdsondenwärmepumpen-Heizung sowie der Minergie-Standard. Die Wohnungen (3 ½ bis 4 ½ Zimmer mit 96–136 m2) überzeugen durch die Funktionalität der Grundrisse und die einfach möblierbaren Raumstrukturen. Beim Hauptzugang der Siedlung wird zwischen den Parkplätzen und den beiden Häusern ein Hartplatz mit angegliederter Spielstrasse aufgespannt und somit ein grosszügiger Eingangsbereich zur Siedlung gestaltet. Bezugsbereit Herbst 2011. www.fruehimmo.ch

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attika 02/2011 erscheint am 7. März

VORSCHAU

People

Fabienne Louves

Peter Wick Peter Wick produziert täglich 15 Wettervorhersagen im eigenen TVStudio an der Siewerdstrasse.

Foto: zVg

Fabienne Louves spielt in der Kleinen Niederdorfoper die Dame Bianca.

Foto: zVg

Katja Peter Foto: zVg

Katja Peter gilt als die Alice im Wunderland der Grafik. Ein Besuch in ihrem Visual Dope Labor in Zürich.

Living

attika zeigt, wie der eigene Garten gestaltet werden kann, und hat mit Menschen gesprochen, die sich beim Gartenbau und bei der Terrassengestaltung auskennen.

Golf im Lebensraum Zürich Der Kanton Zürich bietet eine Vielzahl hervorragender Golf-Plätze. Die Auswahl reicht von der DrivingRange für den «Feierabend-Abschlag» bis zum luxuriösen GolfClub mit allem Komfort.

UNSERE PARTNER

Standortförderung

limmattal

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Living

Lebensraum Winterthur Hohe Lebensqualität zu einem fairen Preis. Neues und Erfrischendes aus der Eulachstadt.

Foto: zVg

Foto: zVg

Lifestyle

Foto: zVg

Wintergärten und Garten(t)räume


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G: REITA – F D G U N s t at t 1 4 . ERSTA .–

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Wir zeigen Ihnen den Weg ins Paradies.

Ei em n re i s bei A

FESPO. Die grösste Messe für Ferien und Reisen

27. – 30. Januar 2011 Messe Zürich Do/Fr 13 – 20 Uhr, Sa/So 10 – 18 Uhr www.fespo.ch

Gastregion:

Sonderschauen:

Für Golfer – und solche, die es werden wollen.

Medienpartner:

Für Taucher – und solche, die es werden wollen.


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Nachhaltig bauen, nachhaltig investieren. Mit der Nr. 1 klappts.

Die ZKB und der WWF Schweiz engagieren sich gemeinsam f端r den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Klima.

Mit der Nr. 1 f端r Hypotheken im Kanton Z端rich setzen Sie auf kompetente Beratung und eine Bank, die langfristig denkt: zum Beispiel mit dem ZKB Umweltdarlehen f端r klimafreundliches Bauen und Sanieren. Mehr dazu in jeder ZKB Filiale oder direkt bei Ihrem ZKB Kundenbetreuer: Tel. 0800 801 041.

www.zkb.ch/umweltdarlehen

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attika, das Zürcher Magazin berichtet 8x jährlich über Leben und Wohnen, Design, People, Lifestyle und Kultur im Wirtschaftsraum Zürich. Vom...

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