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Februar 2013

Ausgabe 1

Das Simracing Magazin

Der Gentlemen-Cup - alle Info`s zu den Änderungen und zur Wertung - Zwischenstand in der Meisterschaft

exklusive Interviews - Alex Rambow - Sascha Landgraf

- Christian Rückert

Rückblick

- Rennbericht von Zandvoort


Vorwort Das Simracing Magazin

Burnout Magazin informiert jede Woche auf`s Neue über die Ereignisse von Simrace.net. Das Thema im Speziellen beschränkt sich auf den GSMF-Cup, der dieses Jahr auf 40 Fahrer zurückgreifen darf. Gefahren wird ein exklusiv von GSMF modifizierter Porsche GT3 als Cup Modell. Die Idee hinter diesem Magazin ist es, den Fans dieser Serie mehr Hintergrundinformationen zu beschaffen und ihnen exklusive Eindrücke in das wohl größte und gleichzeitig aktivste Fahrerfeld zu geben, was es im Simracing gab! So werden Stimmen der Fahrer und Impressionen aus den letzten Läufen in diesem Magazin wiedergegeben. Macher und Leiter dieses Magazins sind Christian Rückert und Maximilian Wolter. Beide sind als Fahrer im GSMF-Cup vertreten. Dieses Magazin erscheint jeden Mittwoch vor dem nächsten Rennen des GSMF-Cup`s. Jornalistische Arbeit betreiben Christian und Maxi im Moment Maximilian Wolter noch selbst, jedoch würde man sich in der Burnout-Redaktion über zusätzliche Journalisten freuen und sie herzlichst im Boot willkommen heißen! Wer könnte Ihnen die Strecken besser veranschaulichen, als der Vorjahresmeister des GSMF-Cup, Worldcup und amtierender Meister der GPCC? Andrzej König erklärt Ihnen von Ausgabe zu Ausgabe die schönsten, aber auch die gefährlichsten Stellen der Strecken! Er bringt sehr viel Erfahrung mit, was seine Berichte sehr lebendig wirken lässt!

Christian Rückert

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen der ersten Ausgabe von Burnout!

Maximilian Wolter Andrzej König

Christian Rückert

Andrzej König


Inhaltsverzeichnis Das Simracing Magazin

Das Fahrerfeld Fahrzeuge, Teams und Fahrer des GSMF-Cup

Der Gentlemen-Cup

Alle Info`s zum Wertungssystem, den Änderungen und zu den Fahrern Zwischenstand in der Meisterschaft

Stimmen zur Meisterschaft Alex Rambow Sascha Landgraf Christian Rückert

Rückblick: Zandvoort Rennbericht vom 11. und 12. Lauf der Saison 2013

Streckenvorstellung Silverstone: Andrzej König beschreibt das „Home of british Motorracing“

Meisterschaftsstand GSMF-Cup Gentlemen-Cup

Vorschau Magny-Cours Meisterschaftsstand nach Silverstone Zweite Saisonhälfte


Das Fahrerfeld Das Simracing Magazin


Das Fahrerfeld Das Simracing Magazin


Der Gentlemens-Cup Das Simracing Magazin

Seit dem 6. Rennen der Saison in Zandvoort gibt es eine zweite, zusätzliche Wertung: Den Gentlemen-Cup! Alle Fahrer, die bis zum 6. Renntag 15 Punkte oder weniger eingefahren haben werden in dieser Wertung geführt! Ziel dieses zusätzlichen Cup`s ist es, die Motivation bei den kleineren und weniger starken Teams und Fahrern zu erhöhen! Im „hinteren Feld“ kann der Ansporn schon oftmals verloren gehen. Aber, da das „hintere Feld“ auch aus 20 Fahrern besteht ist es durchaus interessant zu sehen, wie dort um wichtige Punkte für den Gentlemen-Cup gekämpft wird! Trotzdem werden aber alle Teilnehmer auch in der Hauptwertung des „GSMF GT3-Cups“ geführt! Hier werden auch die Punkte für die Teamwertung eingefahren. Holt ein Fahrer im Gentlemen-Cup mehr Punkte als in der Gesamtwertung werden diese Punkte NICHT angerechnet.

Punktevergabe des Gentlemen-Cup: 01. Platz: 20 Punkte 02. Platz: 16 Punkte 03. Platz: 14 Punkte 04. Platz: 12 Punkte 05. Platz: 10 Punkte 06. Platz: 8 Punkte 07. Platz: 6 Punkte 08. Platz: 4 Punkte 09. Platz: 2 Punkte 10. Platz: 1 Punkt Wir möchten Ihnen die Änderungen an den Fahrzeugen anhand der Fahrzeuge vom KA RaceTeam zeigen. Anfangen wollen wir bei den Frontscheinwerfern, die bei den Gentlemen-Drivern gelb eingefärbt wurden. Im oberen Bild sehen Sie den Unterschied: Links das Fahrzeug von Dirk Sassmannshausen mit gelben Scheinwerfern. Rechts daneben steht der Bolide von Michael Wirtz mit den durchsichtigen „weißen“ Scheinwerfern. Die Startnummern an den Türen werden

ebenfalls gelb eingefärbt. Aus der Cockpitperspektive des Porsches sind sie sehr gut zu erkennen. Das erleichtert es für die Fahrer bei einem Überholmanöver zu sehen, ob der Kontrahent im Gentlemen-Cup oder im GSMF-Cup um wichtige Punkte für die Fahrer-WM kämpft! Für die nachfolgenden Fahrzeuge wird ein Gentlemen-Driver durch rot-gelbe Querstreifen an der Unterseite des Heckspoilers kenntlich gemacht. Diese Änderungen sollen weniger Verwirrung in das Fahrerfeld bringen und dienen natürlich auch den Moderatoren Lutz Enger, Jens Purkott und Olli Hönig. Wir hoffen, dass der GentlemenCup zusätzliche Spannung in den GT3-Cup bringt und alle Fahrer ihren Spaß beibehalten oder der Spaßfaktor vielleicht sogar noch gesteigert wird! Außerdem wünscht man sich dadurch, dass der Fahrerschwund zur Mitte der Saison abgeschwächt wird.


Der Gentlemens-Cup Das Simracing Magazin

Meisterschaft: Michael Wenzel führt momentan die Meisterschaftswertung im Gentlemen-Cup an. Er liegt momentan vier Punkte vor Phil Ostaschewski. Ole Schulz vom Team LSF-Racer II

und der Rookie Maxi Wolter von nextGen-Racing teilen sich im Moment den dritten Platz. Fred Dohnke folgt mit 16 Punkten. Tom Krüger liegt nur zwei Punkte dahinter und belegt den sechsten Rang.

Daniel Borowski und Steffen Strehblow liegen jeweils mit zwölf Punkten auf Platz Sieben. Neunter ist Dirk Sassmannshausen mit zehn Punkten, der aber Yves Mlekus (9 Punkte) ganz dicht im Nacken hat!


Stimmen zur Meisterschaft Das Simracing Magazin

Wir haben uns die ersten drei der Meisterschaft herausgenommen und ihnen ein paar Fragen gestellt! Unser erster Gast im Interview war Alex Rambow, der momentane Spitzenreiter der Wertung. Wir haben mit ihm über seine momentane Position und seine Ziele für diese Saison gesprochen.

Burnout: „Alex, wie ist in deinen Augen die Saison bis jetzt gelaufen?“ Alex: „Meine Saison war bis jetzt super. Mein Ziel ist es natürlich den Titel dieses Jahr zu holen. Ich denke im Moment bin ich auf einem guten Weg dahin, auch wenn die Saison noch lang ist und die Rennen nicht immer einfach sind.“ Burnout: „Was war dein schönster Moment in den vergangenen Rennen?“ Alex: „Die Rennen in Laguna Seca haben sehr viel Spaß gemacht. Die beiden Läufe waren für mich eher unspektakulär, aber da ich Strecke sehr mag, erinnere ich mich gerne zurück. Auch der zweite Lauf in Monaco hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte viele Zweikämpfe und musste von Anfang an alles geben. Auch wenn ich nur Dritter gewor-

den bin und die Strecke überhaupt nicht mag, war das bisher eines der schönsten Rennen!“ Burnout: „Du führst im Moment die Meisterschaft an. Wen siehst du als härtesten Konkurrenten an?“ Alex: „Ich konzentriere mich im Moment eher auf die Teamwertung! Dort ist es ziemlich knapp und auch die anderen Teams sammeln fleißig ihre Punkte. Klar ist unser Ziel auch die Teamwertung zu gewinnen, deshalb werden wir als Team bei den nächsten Rennen versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Ich denke schnell genug sind wir, nur nicht konstant genug. Daran werde ich aber mit meinem Teamkollegen arbeiten! Ich freue mich auf die nächsten Rennen...“

hab ich mir schon vor der Saison nicht ausgerechnet. Allerdings hätte ich auch nicht damit gerechnet, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt der Saison auf Platz 2 liege. Dass Alex Rambow in einer anderen „Liga“ fährt, hat man ja schon letztes Jahr sehen können. Von daher war mir klar, dass der Weg zur Meisterschaft nur über ihn geht. Durch die letzten Top-Ergebnisse im Team, haben wir jedoch den Fokus eher auf die Teammeisterschaft gelegt. Hier verspricht der Verlauf der bisherigen Ergebnisse ja noch einiges an Spannung für die restliche Saison. Wir werden selbstverständlich alles versuchen unseren ersten Platz bis zum Ende der Saison zu verteidigen. Auch wenn das sehr schwierig werden wird.“

Weiter ging unser Interview mit Sascha Landgraf vom Team X-FACTOR Racing, die momentan die Teamwertung anführen.

Burnout: „Deine Platzierungen waren in den ersten Rennen der Saison nicht gerade Top Platzierungen, wie man sie aus dem vergangenen Jahr von dir kennt. Trotzdem bist du jetzt auf dem 2. Platz. Hattest du dir den Start in die Saison anders vorgestellt?“ Sascha: „Wenn ich mir im Nachhinein die Ergebnisse anschaue, bin ich eigentlich nur mit den Läufen aus Brands Hatch unzufrieden. Hier habe ich viele Punkte liegen lassen. Wenn man sich aber die Ergebnisse der Konkurrenten anschaut stellt

Burnout: „Sascha, du bist momentan auf Platz 2 in der Meisterschaft. Alex liegt 106 Punkte vor dir. Rechnest du dir noch Chancen auf den Titel aus?“ Sascha: „Die Chance auf den Titel


Stimmen zur Meisterschaft Das Simracing Magazin

man fest, dass bisher keiner sauber und ohne Fehler durch alle Läufe gekommen ist. Das sieht man auch in der Fahrerwertung. Von Platz 2 bis 8 ist alles sehr eng beisammen.“ Burnout: „Du hast in Monaco im zweiten Lauf den Sieg eingefahren. Monaco ist immer ein sehr schwieriges Pflaster. Ein Sieg im Königreich ist für jeden Rennfahrer etwas ganz Besonderes. Wie waren deine Eindrücke von diesem Lauf?“ Sascha: „Der Sieg war natürlich ein tolles Ergebnis und auch Erlebnis. Wenn man sich die ersten Rennen angeschaut hat, war man sich ja schon gar nicht mehr sicher ob es in der laufenden Saison überhaupt noch einen anderen Sieger außer Alex geben wird. Um so schöner ist es dann wenn man der erste Sieger ist, der nicht Alex Rambow heißt. Mittlerweile haben wir X-Factor-Racer ja schon 3 Siege auf dem Konto, und wenn es nach uns geht können gern noch ein paar dazu kommen.“ Zu guter Letzt haben wir uns den Franken Christian Rückert von Fastlane Racing geschnappt und haben ihn zu seiner bisherigen Saison befragt:

Burnout: „Christian, Platz 3 in der Einzelwertung, Platz 3 in der Teamwertung. Kurz und knapp – Noch die Meisterschaft in Sichtweite oder schon abgehackt?“ Christian: „Naja... in meinen Augen ist die Fahrerwertung nur durch extremen Zufall zu gewinnen. Bei der Teammeisterschaft schaut es da schon anders aus. Thomas und ich haben eine gute Performance auch wenn wir die letzten Rennen doch eher Pech hatten. Die Saison ist aber noch recht lang und wer weiß was da noch so alles passieren wird.“ Burnout: „Du bist permanent in den Top 3 gewesen. Die einzigen „Nuller“ waren auf dem A1-Ring und in Brands Hatch. Wie sehr könnte das, deiner Meinung nach, am Ende der Saison entscheidend sein?“ Christian: „Natürlich freuen mich die acht Podestplätze dieses Jahr enorm. Auch wenn kein Sieg dabei war, bisher... Die beiden Nuller bisher ärgern mich aber doch extrem. Am A1 Ring lag ich auf einem guten vierten Rang, als mein Lenkrad versagte und ich keine Chance mehr hatte mich aus dem Kies zu befreien. Der Unfall in Brands Hatch war ebenfalls ziemlich bitter. Aber das sind Sachen die passieren eben im Online Motorsport und ich denke das es den einen oder anderen unserer Mitstreiter auch mal erwi-

schen kann.“ Burnout: „Wirst du die Konstanz, immer in den Top 3 zu fahren, beibehalten können?“ Christian: „Das kann man ganz schwer sagen in dieser Saison. Es sind einige Fahrer dabei die sich in den letzten beiden Saisons extrem gesteigert haben. Ich gehe sogar soweit zu sagen, wer das Quali 1 verhagelt, der hat es auch mehr als schwer aufs Podium zu fahren. Aber generall ist es natürlich das Ziel in den ersten drei zu landen.“ Burnout: „Alex führt im Moment die Meisterschaft an. Wer ist deiner Meinung nach für dich am gefährlichsten im Fahrerfeld?“ Christian: „Nun gut, für mich steht er als Meister bereits fest und ist für mich persönlich nicht der größte Gegner. Das Team von X-Factor mit dem Meister der vorletzen Saison, Sascha Landgraf, sehe ich für Fastlane-Racing doch als härtesten Gegner an. Achim Krause hat mit mir diese Saison bereits 3 oder 4 Fights gehabt die wirklich spannend waren. Die Jungs in den Top 10 fahren alle so ziemlich auf einem Niveau!“


Rückblick: Zandvoort Das Simracing Magazin

Startcrash: Robert „The Wall“ Stradner

Die Qualifikation zum ersten Lauf in Zandvoort lief für Alex Rambow gewohnt ab. Ein gewohntes Bild für jeden, der die Rennen des GSMF-Cup`s Montagabend verfolgt. Rambow belegte Platz 1, gefolgt von Christian Rückert von Fastlane-Racing. Robin Hasse belegte den 3. Platz. Vizemeister Sascha Landgraf (momentan Platz 2 in der Fahrerwertung) startete nur von Platz 9. In der Einführungsrunde verlor der Rookie Maxi Wolter sein Auto beim Anbremsen und zog Fred Dohnke genau vor die Schnauze. Die folgen-

den Fahrer musste abbremsen und es löste sich ein unverhinderbarer Crash aus. Der Start verlief alles andere als perfekt! Robert „The Wall“ Stradner wurde von der Meute umgerissen und verlor wichtige Platzierungen. Auf Grund dieses Vorfalls wurden viele Fahrer durchgereicht. Auch Phil Ostaschewski war von dieser Kollision nicht gerade verschont geblieben. Er beschrieb seinen Start so: „Hatte einen guten Start und konnte ein paar Positionen

bis Kurve 1 gut machen, was ich auch dem Dreher auf Start/Ziel irgendwo vor mir zu verdanken hatte. Und kaum in Kurve 1 angekommen, war mein toller Start wieder Geschichte. Ich hab noch vor der Kurve gesehen, dass sich jemand gedreht hat und bin gleich ganz innen aufs Gras ausgewichen, was mir aber leider nichts geholfen hat, da immernoch Leute der Meinung sind, sie müssten in quer stehende Autos voll reinhalten. So ist mir dann irgendein Auto vor die Nase gesprungen, ich konnte nicht

Zweikampf zwischen Team Jägermeister und Schwaben Express


Rückblick: Zandvoort Das Simracing Magazin

mehr ausweichen und mein Reifen vorne links war platt, weshalb ich die komplette Runde im Schleichtempo zur Box zuckeln durfte.“ Das Rennen war gespickt mit vielen Zweikämpfen im Feld! Egal wo man hingeschaut hat – an der Spitze mit Rambow, Hasse, Rückert und Krause, oder mitten im Feld mit der Truppe von KA und den Jungs von nextGen-Racing. Natürlich bleiben die wunderschönen Fahrzeuge nicht unversehrt und es gibt hin und wieder Lackaustausch, dennoch war alles sehr fair und es wurde niemand mutwillig abgeschossen! Online-Motorsport auf höchstem Niveau! Alex Rambow fuhr einen klaren Start-Ziel-Sieg ein. Christian Rückert fuhr sich auf dem zweiten Platz fest und brachte wichtige Punkte für das Fastlane Team nach Hause, nachdem Thomas Wickler garnicht erst antreten konnte. Achim Krause wurde von Robin Hasse durch die Dünen von Holland gejagt, behauptete aber seinen 3. Platz und komplettierte das Podium im ersten Lauf! Im zweiten Lauf starteten die ersten Zehn, wie gewohnt, in umgekehrter Reihenfolge. Highlight war im zweiten Lauf Dennis Erner von nextGen-Racing, der von Pole startete. Leider kam er

nur 3 Kurven weit und musste dann sein Auto abstellen! Erner schmiss seinen Porsche zu heftig über den Curb in Turn 3 und fand sich in der Leitplanke wieder! Der Kampf zwischen Rambow, Krause und Rückert ging im zweiten Lauf in die zweite Runde! Rundenlang kämpften diese drei, als wäre es das alles entscheidende Rennen! Olli Hönig beschrieb es wie folgt: „Das was DIE hier zaubern – virtuell am Lenkrad – ganz ganz großes Kino! Also Jungs, schaut euch nicht Django Unchained an. Sondern kommt lieber hier her und schaut euch das Rennen an!“ Rambow klopfte sehr häufig an um sich bemerkbar zu machen, was bei der Rennkommision nicht gut ankam! Durch diese kleinen Rempler brachte er sich, wie in Brands Hatch, selbst in Gefahr.

Dennis Erner bei seinem Abflug in die Leitplanke

Er verlor oftmals das Auto, kämpfte sich aber immer wieder tapfer und schnell zurück! In Runde sechs kam es zwischen Krause und Rambow zur Kollision, Rückert brachte Rambow zur vollen Drehung und der BMS II Fahrer bekam noch einen Schlag auf die Achse. Zum Ende reichte es lediglich für einen 16. Platz!

Rambow verliert seinen Boliden

Nennenswert ist auch die Leistung von Andreas Oehrlich! Er kämpfte vorne ums Podium mit, bis Achim Krause ihn in Kurve 1 an der rechten Seite erwischte. Nutznießer war Christian Rückert, der auf Platz 2 vorrückte und diesen Platz auch behielt! Sascha Landgraf holte sich still und heimlich den Sieg im zweiten Lauf von Zandvoort! Achim Krause musste abreißen lassen und beendete seinen Lauf auf dem 6. Rang! Julian Siedenbiebel machte das Podium komplett mit einem sehr sauberen dritten Platz in Zandvoort!


Streckenvorstellung: Silverstone Das Simracing Magazin

Andrzej König stellt den Kurs zum 7. Rennen der Saison vor: „Der Silverstone-Circuit ist ein ehemaliger Militärflugplatz der Royal Air Force und wurde 1948 erstmals als Rennstrecke eröffnet. Bis zum heutigen Tag ist sie schon 10-mal umgebaut worden. Silverstone gilt als „Home of British Motor Racing“ und ist seit 1994 bis heute fest im Kalender des Porsche Super-Cups verankert (im Rahmenprogramm der Formel 1). Nun freue ich mich, sie auf eine Runde mit dem Cup-Porsche mitzunehmen. Sektor 1: Man kommt von der Start-Ziel-Geraden mit ca. 240 Sachen auf T1 (rechts) zu und bremst bis auf 180 runter (Durchfahrt im 4. Gang). In dieser mittelschnellen Kurve sollte man stets auf der Hut sein, da sich dort eine heimtückische Bodenwelle befindet die den Porsche so aushebelt, sodass jederzeit die Gefahr besteht das man sich dreht. T2 (links) wird ohne mit der Wimper zu zucken im 5. Gang im Vollgas gefahren. ACHUNG!!! Diese Kurve ist in Kombination heisse Hinterreifen und Curb weniger empfehlenswert. Das Auto neigt sehr schnell zum Übersteuern. T3 2. Gang hier ist es wichtig nicht zu weit raustra-

gen zu lassen um T4 gut zu treffen und so viel Schwung wie möglich für T5 und die National Straight mitzunehmen. Sektor 2: Anbremsen mit ca. 250 auf die Brooklands-Kurve (links). Hier ist eine gute Möglichkeit zum Überholen, aber VORSICHT diese Kurve macht zu, d. h. sie wird „ENGER“. T7 ist eine gefühlt nie endende rechts Kurve die mehrere Linien zulässt. Jedoch ist Geduld hier der Schlüssel zum Erfolg gut raus kommen, um den Wagen vorbei an der alten Start-Ziel-Geraden

bis in den 6. Gang zu jagen. So langsam nähern wir uns meinem Lieblings Streckenabschnitt von T9 bis T15 (rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts). Dieser Teil der Strecke ist meiner Meinung genauso schön wie anspruchsvoll. Erst kommt eine schnelle rechts kurve, danach folgen die im Fachjargon sogenannten „Esses“ (aufeinander folgenden Kurven) die sehr flüssig zu fahren sind und als i-Tüpfelchen kommt im Anschluss eine lange Gerade, die zugleich der schnellste der Teil der Strecke ist.


Streckenvorstellung: Silverstone Das Simracing Magazin

Sektor 3: Jetzt heisst es hart anbremsen vor der Stowe (T15). Mit rund 270 Km/h geht es auf eine Rechtskurve zu. Hier wird dem Fahrer alles abverlangt. Der Pilot muss nicht nur bei hoher Geschwindigkeit den optimalen Bremspunkt finden, er muss sich auch auf eine nach aussen hängendene, zumachendene 3. Gang Kurve einstellen, bei der am Ausgang dieses Turns auch noch eine leichte Bergab Passage den Porsche leicht bis stark mit dem Heck schwänzeln lässt. Nun geht es auf den Schlussspurt. Die Stowe macht sich gut um einen Angriff an seinem Gegenüber zu starten, obwohl sie fordernd ist. T16 bietet spektakuläre Bilder für die Zuschauer, die Räder an der Vorderachse bleiben durch Bodenwellen schnell stehen und der ein oder andere wird dort auch einen Manöver der Extraklasse zeigen. Die letzten Meter bin zur Start-Ziel-Linie liegen vor uns. Das einzige was uns jetzt noch in den letzten beiden rechts Kurven stoppen kann sind in T17 der innere rutschige Curb und die kleine Bodenwelle in T18. Wir haben es nun endlich eine Runde auf einer der

niveauvollsten Strecken des Kalenders geschafft und warten nun auf den Boxenfunk der Crew um zu hören ob es für eine gute Platzierung gereicht hat. In diesem Sinne wünsche ich allen Fahrern, Moderatoren und Zuschauern viel Spaß!“


Meisterschaftsstand Das Simracing Magazin

GSMF GT3-Cup: 1. Alex Rambow 426 2. Sascha Landgraf 324 3. Christian Rückert 316 4. Sandro Petrozziello 306 - Achim Krause 306 6. Rene Herzig 302 7. Thomas Wickler 251 8. Julian Siedenbiebel 246 9. Andreas Oehrlich 194 10. Robert Stradner 187 11. Mario Schilli 176 12. Marco Maier 150 13. Robin Hasse 144 14. Dennis Erner 106 - Maik Kollosche 106 16. Daniel Strehblow 88 17. Michael Wirtz 82 18. Andreas Borde 70 19. Kai Matt 65 20. Thorsten Hohenadel 41 21. Enrico Herzig 37 - Edgar Ostermann 37 23. Felix Appelt 36 24. Maxi Wolter 35 25. Michael Betz 34 26. Andre Burger 31 27. Phil Ostaschewski 27 28. Fred Dohnke 26 29. Michael Wenzel 21 30. Daniel Borowski 15 31. Jürgen Engelhardt 9 32. Axel Schweiger 8 - Steffen Strehblow 8 34. Dirk Sassmannshausen 7 35. Ole Schulz 5 36. Tom Krüger 4 37. Frank Phlipsen 2 - Yves Mlekus 2 39. Alfons Schurek 0 - Lars Borkowski 0 - Andreas Braun 0 - Kurt Mildenberger 0

Gentlemen-Cup: 1. Michael Wenzel 28 2. Phil Ostaschewski 24 3. Ole Schulz 20 - Maxi Wolter 20 5. Fred Dohnke 16 6. Tom Krüger 14 7. Daniel Borowski 12 - Steffen Strehblow 12 9. Dirk Sassmannshausen 10 10. Yves Mlekus 9 11. Axel Schweiger 8 12. Lars Borkowski 6 13. Andreas Braun 4 14. Frank Phlipsen 2 15. Jürgen Engelhardt 1 16. Enrico Herzig 0 - Kurt Mildenberger 0 - Felix Appelt 0

Teamwertung: 1. X-Factor Racingteam 654 2. BMS Racing II 598 3. Fastlane Racing 567 4. the Jokers Simracingteam 456 5. Team Jägermeister 339 6. LSF Racer I 316 7. Black Forest Racing 217 8. Schwaben Express 196 9. Konrad Motorsport 195 10. KA-Race Team 191 11. nextGen-Racing 141 12. KDS Team 96 13. NoName Racing 58 14. Sanitec Aquiles Team 49 15. Highspeed Racing 30 16. BMS Racing I 26 17. LSF Racer II 7


Vorschau Das Simracing Magazin

In der nächsten Ausgabe von Burnout stellt Ihnen Andrzej König den Circuit de Nevers - Magny Cours vor! Er wird Sie wieder mit auf eine Reise um die Strecke unserer Nachbarn aus Frankreich nehmen und Ihnen exklusive Eindrücke dieses Racetracks vermitteln! Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf einen fesselnden Bericht „vom König“.

Außerdem:

- Silverstone im Rückblick - exklusive Berichterstattung einiger Fahrer zu ihrem Rennen in Silverstone - Was tut sich in der WM? - Welche Strecken besucht der GSMF-Cup noch? - Teamportait einiger Teams


Das Simracing Magazin

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Texte von:

Partner:

Maximilian Wolter Christian RĂźckert Andrzej KĂśnig

www.simrace.net www.simrace.tv


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