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GRÜNE N E Z I T O N

rünen

rG EMagazin de Das GEMEIND

flickr.com/Dulup

NEUDÖRFL

E H O R F N R E T OS

NEN WÜNSCHT IH GERL IN S A B I N E S C H Ü GR

USGA IN DIESER A

BE:

� STANDESAMT

Alles bleibt beim Alten

� kanalbenützungsgebühr Alle Jahre wieder

� energie

Parteienübergreifendes „Ja“ zu umweltfreundlicher Energie

� EP-WAHL

Wir brauchen keine EU der Lobbyisten!

Besuchen Sie die Grünen Neudörfl im Internet: www.gruenzeug.info


EDITORIAL

ABSAGE AN DEN STANDESAMTSVERBAND MATTERSBURG LEGT VORHABEN WIEDER AUF EIS

Liebe Neudörflerinnen, liebe Neudörfler! Als ich 2007 mit 22 Jahren das erste Mal als Gemeinderätin angelobt wurde, war ich mit Abstand die jüngste Mandatarin im Neudörfler Kommunalparlament, aber das hat sich mittlerweile geändert. Heute gehören bereits zwei Gemeinderätinnen und vier Gemeinderäte unter dreißig Jahren diesem Gremium an. Die flapsige Formulierung, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren oder sich gar von dieser durch gegenwärtige Zustände abschrecken lassen, stimmt also nicht. Und das ist gut so, denn die Zukunft einer Gesellschaft hängt auch zu einem Teil von der Verlässlichkeit und Verantwortung ihrer jungen Erwachsenen ab.

Der Neudörfler Gemeinderat hat Anfang Oktober den Beitritt zum Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Bezirk Mattersburg mit der Gegenstimme von Gemeinderätin Schügerl beschlossen. Sie hat damals auf den jährlichen Kostenaufwand von 5.650 Euro, sowie auf die Erschwernis für die Neudörfler Bevölkerung hingewiesen. Denn die Neudörflerinnen und Neudörfler hätten für ihre standesamtlichen Belange anstatt auf das Gemeindeamt im Ort zu gehen nach Mattersburg fahren müssen.

UMDENKEN IM DEZEMBER Im Dezember hat sich das Blatt gewendet, da die Initiativgemeinde Mattersburg ihr Vorhaben wieder auf Eis gelegt hat. GRin Sabine Schügerl zeigt sich positiv überrascht, da sie in der Gründung dieses Verbandes eine gekaufte Entlastung der Verwaltung auf Kosten der Gemeindebürgerinnen und –bürger gesehen hat und ist froh, dass nun dieser bürokratische Zusammenschluss doch nicht erfolgt. Die vielen Unstimmigkeiten im Vorfeld – keinen Konsens zwischen den zukünftigen Mitgliedsgemeinden im Bezirk – zeigen, dass dieses Vorhaben offenbar noch gar nicht richtig ausgegoren war und daher ist es umso besser, dass es nun wieder in der Schublade verschwunden ist.

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Aber mindestens genauso wichtig ist es sich seiner Verantwortung als Wählerin und Wähler bewusst zu sein und von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Am 25. Mai wird das Europaparlament neu gewählt und damit erhalten wir die Möglichkeit mit unserer Stimme den Kurs der Europapolitik entscheidend zu korrigieren. Bitte bedenken Sie, dass das Schimpfen über die EU-Politik nichts ändert, sondern gehen Sie am 25. Mai zur Wahl und stärken Sie grüne Politik im Europaparlament. Ihre Sabine Schügerl Ortssprecherin Kontakt: telefonisch: 0680/ 116 82 51 E-Mail: sabine.schuegerl@gruene.at www.gruenzeug.info

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flickr.com / bene25

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AUS DER GEMEINDE

JA ZU UMWELTFREUNDLICHERER ENERGIE Die regen Grabungsarbeiten entlang der Hauptstraße, sowie in der Siedler- und Joseph-Haydn-Gasse zur Verlegung der Fernwärmeleitung fordern zwar die Geduld der Anrainer, aber auf lange Sicht gesehen werden wir von umweltschonender Energie in unseren öffentlichen Gebäuden profitieren. Damit leistet die Marktgemeinde Neudörfl einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende. SCHRITTWEISE UMSETZUNG Bis spätestens 2019 sollen schrittweise bzw. nach auftretendem Bedarf das Gemeindeamt, die Bors Villa, das Feuerwehrhaus, sowie beide Kindergärten an die Fernwärmeleitung, welche von der Abwärme der Firma FunderMax gespeist wird, angeschlossen werden. EINSTIMMIGER BESCHLUSS Langfristig gesehen wird sich der Umstieg in Form einer Reduktion des CO2-Ausstoßes, sowie in der Erhaltung der fast wartungsfreien Anlage bemerkbar machen. Alle fünf Gemeinderatsparteien haben sich mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zur Verwendung von dieser Alternativenergie bekannt.

KANALBENÜTZUNGSGEBÜHR WIEDER ERHÖHT Jedes Jahr wird in Neudörfl die Kanalbenützungsgebühr angehoben. Ich weiß schon, einen durchschnittlichen Haushalt trifft die Erhöhung mit nur wenigen Euro jährlich und man soll sich nicht davor scheuen in Zeiten steigender Kosten auch als Gemeinde seinen Tribut zu fordern, immerhin muss auch die Gemeinde dafür Sorge tragen, dass ihre Infrastruktur laufend in Schuss gehalten und wenn erforderlich auch ausgebaut wird. All das verursacht Kosten. Der Rechnungsabschluss gibt einen genauen Überblick über jeweilige Einnahmen und Ausgaben. Für die Abwasserbeseitigung zeigt sich in Neudörfl folgendes Bild (2012): Gesamteinnahmen: € 818.577,40 (davon € 603.830,77 Kanalbenützungsgebühr) Gesamtausgaben: € 588.030,99 (davon € 594,73 Rücklage). Der Kanal wirft somit einen finanziellen Überschuss ab, aus dem jedoch kaum Rücklagen für zukünftige Kanalarbeiten gebildet werden. Und genau deswegen stimmte GRin Sabine Schügerl gegen die Erhöhung.

ECHTES ZUPACKEN Regina Petrik hat ihren Job als Landesgeschäftsführerin der Grünen beendet und möchte ein Jahr lang in verschiedene Arbeitswelten eintauchen – als Angestellte oder Praktikantin, mit Verdienst oder unentgeltlich. Jetzt im April arbeitet Regina beim Merkur in Eisenstadt. Wurst aufschneiden, Gemüse sortieren, Regale schlichten: im zweiten Monat ihres Projektes lernt sie den Arbeitsalltag einer Handelsangestellten kennen. Sie freut sich auf Ihren Besuch in der Merkur-Filiale in der Mattersburger Straße. Mehr über Reginas Projekt und ihren Arbeitsalltag gibt‘s unter http://burgenland. gruene.at/regina-wills-wissen

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GRÜNE NOTIZEN NEUDÖRFL 01/2014

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EUROPAWAHL

Wir brauchen keine EU der Lobbyisten! Wir brauchen ein Europa der Solidarität und Menschlichkeit, ein Europa, das ökologischer Vorreiter in der Welt ist und ein Europa, welches für die Einhaltung der Menschen- und Grundrechte eintritt. Gemeindepolitik ist direkt erlebbar. Man kennt Bürgermeister und GemeinderätInnen, weiß wohin man sich wendet, wenn man eine Beschwerde hat und sieht gute Arbeit als Selbstverständlichkeit an. Die Bundespolitik oder gar die Europapolitik in Brüssel sind da schon viel weiter weg, obwohl jeden von uns deren Auswirkungen tagtäglich treffen. Mit unserem Steuergeld werden Banken gerettet, anstatt dieses in soziale Leistungen zu investieren und engstirnige Populisten bedrohen die Idee eines gemeinsamen, friedlichen und starken Europas. Genau deswegen ist es so wichtig unsere Stimme zu erheben, indem wir unser Wahlrecht ausüben. Denn nicht das Jammern über scheinbar verkrustete Strukturen und Zustände kann diese ändern, sonder nur das aktiv werden von uns allen, um grüne Politik im Europaparlament zu stärken! Gehen Sie bitte zur Wahl am 25. Mai und unterstützen Sie die Grünen, insbesondere den einzigen burgenländischen Kandidaten Michel Reimon, der gemeinsam mit der erfahrenen EU-Abgeordneten Ulrike Lunacek für die Zukunft Europas und seiner Bürgerinnen und Bürger kämpft!

INFORMATIONEN ZUR EU-WAHL Sie können am 25.05. nicht im Wahllokal ihre Stimme abgeben? Dann beantragen sie eine Wahlkarte! Ab sofort können sie bei der Gemeinde einen mündlichen oder schriftlichen Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte stellen. Wichtig ist hierbei, dass ein Grund angegeben wird warum man nicht in der Lage ist am Wahltag seine Stimme bei der zuständigen Wahlbehörde abzugeben: zB Auslandsaufenthalt am Wahltag, gesundheitliche Gründe oder Ortsabwesenehit.

� Bis MI, 21.05. kann ein schriftlicher Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte gestellt werden.

� Bis FR, 23.05., 12 UHR kann ein mündlicher Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte gestellt werden.

Für den Inhalt verantwortlich: Die Grünen Neudörfl Kranawettgasse 117 7201 Neudörfl www.gruenzeug.info MOBIL 0680/ 116 82 51 E-MAIL neudoerfl@gruene.at

In diesem Sinne…

A P O R U E DEIN ! R H E M N K A N MICHEL REIMON O PA 25. MAI EUR

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