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............................................................................................................................. Buntes Berlin | IndonesienNEWS – November/Dezember 2012 ............................................................................................................................. Laufende Fotoausstellung – noch bis Dezember 2012 EinBlick - Momentaufnahmen aus Zentralasien und Indonesien

Derzeit läuft in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften im Erwin-SchrödingerZentrum eine Fotoausstellung - »EinBlick - Momentaufnahmen aus Zentralasien und Indonesien«. Die Bilder von Bianca Wangemann und Maurice Neuwirth wurden während ihrer Exkursionen 2010 und 2011 durch Zentralasien und Indonesien aufgenommen. Es handelt sich um eine eher kleinere Ausstellung mit insgesamt etwa 20 Bildern.

Bilder | Hinweise: »Ausstellung EinBlick – Momentaufnahmen aus Zentralasien u. Indonesien« Fotos: Jörg Huhmann (JH)

Die Auswahl der indonesischen Momentaufnahmen entstammen den Provinzen Aceh (Nanggroe Aceh Darussalam) und Nordsumatra (Sumatera Utara). Ein Schwerpunkt der fotografischen Arbeit liegt auf Portraitaufnahmen: Menschen im Alltag, Menschen auf Reisen, Einsamkeit und geschäftiges Treiben. Die Ausstellung ist geöffnet während der Öffnungszeiten der Bibliothek: Mo.– Fr. 8.45 – 20 Uhr und Sa. 11 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos auch unter: http://www.ub.hu-berlin.de/standorte/erwin-schroedinger-zentrum Ort: Zweigbibliothek Naturwissenschaften , Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26, Berlin-Adlershof

24.11. | 13 bis 19 Uhr 25.11. | 10 bis 18 Uhr Schattenspiel-Theater -Workshops

Im Rahmen des 16. FEZ-Puppentheaterfestes warten am Festivalwochenende über 100 Vorführungen auf 25 Bühnen mit Geschichten aus der großen, weiten Puppentheaterwelt auf Kinder und Familien. Neben den zahlreichen Aufführungen warten verschiedene Mitmachangebote und Mitspielbühnen auf die kleinen und großen Besucher. Gerade das Mitmachen und selbst aktiv werden steht im Vordergrund: Selber Bauen, erfinden und Darstellen! Auf den Aktionsflächen des Kreativbereichs wird zum Bau von Puppen und Requisiten aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Techniken eingeladen. So können z.B. indonesische Stabfiguren und vieles mehr mit Eltern und Freunden gebaut werden. Schattenspiel: Kanchil rettet den Regenwald; beide Fotos: Ira Gubernath

Unter den Workshops sind zwei Angebote zum indonesischen Schattenspiel, unter Leitung der Referentinnen Yuliana Irawati Gubernath und Ni Ketut Warsini. Es handelt sich dabei um sogenannte offene Angebote und interaktives Arbeiten, geeignet für Kinder und Erwachsene. Es gibt keine festen Zeiten: Man kann kommen und gehen wann es einem beliebt.


Angebot 1: »Kancil und seine Freunde retten den Regenwald oder Geschichten aus dem Regenwald Borneos«. Indonesisches Schattenspiel mit Yuliana Irawati Gubernath. Die Geschichte: Kancil und seine Freunde retten den Regenwald oder Geschichten aus dem Regenwald Borneos. Borneo ist reich an Bodenschätzen. Nur noch tief im Inselinneren ist das Land mit den ursprünglichen Urwäldern bedeckt, gespeist aus den unzähligen Flüssen und reich an exotischen Früchten, Pflanzen, Blumen und außergewöhnlichen Tieren. Hier leben die Dayaks, die Ureinwohnern Borneos. Eines Tages ist ein Feuerdämon in den Regenwald eingedrungen. Der Lebensraum der Waldbewöhner ist in gefahr. Kancil, dem Zwergreh, gelingt es mit Hilfe seiner Freunde den Regenwald zu retten. Methode: Die Akteure basteln die Stabpuppen für die Charaktere der Geschichte selbst und spielen das Theaterstück zusammen – begleitet von den Klängen des Gamelans. Angebot 2: »Dewi Sri – die Reisgöttin auf der Insel Bali in Indonesien«. Schattenfiguren basteln und Schattenspieltheater mit Ni Ketut Warsini. Methode: Die Kinder basteln unter Anleitung die mitspielenden Schattenfiguren: die Göttin Dewi Sri, den menschlichen Helden »Arjuna«, die Gottheiten, den Riesen, den Reis. Mit den gebastelten Schattenfiguren spielen die Kinder zu begleitender Musik eine vorgegebene Geschichte, in der es um die Bewahrung der Menschenrechte und die Entstehung der Reisfelder geht. Zielgruppe: Familien mit Kindern - Alter ab 5 bis 6 Jahren Eintrittspreis: Tagesticket für das gesamte Puppentheaterfestival im FEZ-Berlin: Erwachsene €8,50 (LE € 6), Kinder ab 3 Jahren: €7,50 (LE € 5,50). Mit der Karte können alle Vorstellungen sowie die Kreativ- und Bastelangebote aber auch die pädagogischen Workshops besucht werden. Weitere Informationen zum Festival auch unter www.fez-berlin.de oder unter Tel: 530 71 - 0 Ort: FEZ-Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

24.11. | 19 bis 22 Uhr Wohnzimmerkonzert: Bastian Lee Jones

Bastian Lee Jones Summer run concerts, Foto:Cindy Ramspeck Design:Shaojun Jiang

An diesem Abend werden Bastian Lee Jones & Band im Rahmen seines Wohnzimmerkonzert Songs aus dem aktuellen Album »Sweet imperfections III« und neuere Songs spielen. Bei Häppchen, Klaviermusik und Songs, teils mit Gastkünstlern, gibt Bastian Lee Jones einmal im Quartal ein Wohnzimmerkonzert. Nach einem Konzert gibt es oft


noch interessante und illustre Gespräche. Die Konzertreihe setzt auf Nähe, Gemütlichkeit und intime Atmosphäre, eben wie in einem Wohnzimmer. Ein Überraschungsgast wird das Konzert eröffnen. Über den Künstler: Der in Bali geborene Sänger, Pianist und Komponist bedient verschiedene SoundFacetten. Für ihn ist es kurz gesagt: »E und E Pop, voll Emotion und Energie«. Und: Er spricht auch davon, dass er gerne Schnulzen mag. Tatsächlich ist sein musikalisches Repertoire eine Mischung aus Elementen unterschiedlicher Stil-Richtungen – Pop, Soul und Funk, aber auch Klassik und irgendwie auch Jazz. Sein Künstlername Bastian Lee Jones reflektiert das Deutsche »Bastian«, das Indonesische/Asiatische »Lee« und das Irische »Jones«. Auch wenn Berlin heute als sein Lebensmittelpunkt bezeichnet werden kann, ist die Verbindung des vielgereisten Musikers nach Indonesien und auch Irland nach wie vor besonders intensiv. Die Teilnahme Wohnzimmerkonzert ist nur nach Voranmeldung möglich, unter info@bastianleejones.com oder Tel:785 73 88 (AB). Der Event kostet nichts. Es werden aber Spenden erbeten. Mehr Infos auch unter: www.youtube.com/bastianleejones Ort: Wohnzimmersalon Bastian Lee Jones Gontermannstraße (Nähe Südkreuz) 12101 Berlin

25.11. | 11 bis 13 Uhr 46. Sarasehan: Makassar - Kosmopolitisches Leben früher und heute

Eingang Rumah Budaya / Botschaft Indonesiens, Foto: JH*

Zum 46. Sarasehan hat die Indonesische Botschaft Prof. Dr. Christoph Antweiler Geschäftsführender Direktor, Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA), Universität Bonn – als Referenten eingeladen. Kurztext: »Makassar ist ramai. Die lebendige Hafenstadt hat multikulturellen Charakter und auch eine kosmopolitische Tradition. Die Stadt war die Hauptstadt des vorkolonialen Gowa-Makassar, eines regional bedeutsamen Reiches und danach eine wichtige Kolonialstadt Oost-Indiens. Die Stadt, die 1971-1999 „Ujung Pandang“ hieß, ist Provinzhauptstadt Süd-Sulawesis und Bildungsmagnet für ganz Ostindonesien. Makassar bildet das Zentrum einer selbstbewussten regionalen Identität. Wie ist das Alltagsleben in einer Stadt, in der die Menschen zwar nicht ethnisch segregiert wohnen, aber strikte ethnische und religiöse Kategorien das Leben bestimmen? Welche Themen und Wertorientierungen verbinden die verschiedenen Ethnien und Religionen? Anhand von Erfahrungen während eines Jahres bei einer Familie und jährlicher Wiederbesuche und mit vielen Bildern beleuchtet der


Referent das Alltagsleben und den neuen Wandel in dieser faszinierenden Stadt. Prof. Dr. Christoph Antweiler ist seit 2008 Professor für Südostasienwissenschaft am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Stadtkultur, Urbanität, regionale Identität, Kosmopolitismus und kulturelle Evolution. Zu seinen Publikationen über Makassar zählt Urbane Rationalität. Eine stadtethnologische Studie zu Ujung Pandang (Makassar), Indonesien (Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2000)...« Ein wichtiger Hinweis: Um für ausreichende Sitzmöglichkeiten und Erfrischungen sorgen zu können, bittet die Bildungs- und Kulturabteilung unbedingt um Anmeldung, unter: education@indonesian-embassy.de Ort: Botschaft der Republik Indonesien, "Rumah Budaya" im Hinterhaus rechts, Lehrter Str. 16-17, 10557 Berlin

28.11. | ca. 14 Uhr Balinesische Vollmondzeremonie »Bulan Purnama« in den Gärten der Welt

Bali in Berlin / Tempelfest Mai 2012; Foto: JH*

Gemäß dem dem balinesischen Mondkalender gibt es eine weitere Vollmondzeremonie rund um die balinesischen Tempel in den Marzahner «Gärten der Welt« Die Zeremonien und Feiern werden in der Regel nicht immer angekündigt, da sie vor allem für die balinesische Gemeinde in Berlin »Nyama Braya Bali Berlin« Bedeutung haben. Der balinesischen Kalender gibt zahlreiche Anlässe für Feierlichkeiten und zeremonielle Handlungen, ist er doch gespickt mit vielen besonderen Tagen. Am 28. November ist wieder Vollmond »Bulan Purnama«, d.h. es wird der Göttin Chandra gedacht, der Göttin des Mondes. Wer interessiert ist und zuschauen möchte oder einfach nur mehr über die balinesische Kultur und Tradition erfahren möchte, der soll vorbeikommen. Mehr Informationen und Auskünfte gibt es auch direkt auf den Internetseiten der Balinesischen Gemeinde Berlin, unter http://balimagic.com/kontak/ Der Besuch der Zeremonie ist mit einem ganz normalen kostenpflichtigen Eintritt zu den Gärten der Welt verbunden. Mehr dazu unter www.gaerten-der-welt.de Ort: Gärten der Welt - Balinesischer Garten, Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin Marzahn 28.11. | 19-21.30 Uhr Film und Diskussion: »Minggu Pagi di Victoria Park«

Kinobar Sputnik, Quelle : Kino Sputnik

Im Rahmen der internationalen Themenwoche der Friedrich-Ebert Stiftung (FES) »Zeit für Gerechtigkeit!«, vom 26 bis 29. November, wird unter anderem der Film »Minggu Pagi di Victoria Park« - Indonesien 2011 (Omengl.UT) - gezeigt.


Der Veranstaltungsort für die Filmvorführung ist das Sputnik-Kino, Berlins am höchstes gelegenes Kino mit einem schönen Ausblick über die Dächer Kreuzbergs Über den Film: »Millionen indonesischer Frauen arbeiten im Ausland. Sie erwirtschaften dort einen Großteil des Einkommens ihrer Familien in Indonesien – ein in vielen asiatischen Ländern bekanntes Phänomen. Der Anteil der finanziellen Überweisungen dieser „Oversea Workers“ am indonesischen BIP (ein Prozent) ist im Vergleich zu den Philippinen (zehn Prozent) zwar relativ gering, die Probleme der einzelnen Frauen sind jedoch enorm. Die indonesische Regisseurin Lola Amaria zeigt in ihrem Film welchen Schwierigkeiten die Gastarbeiterinnen ausgesetzt sind. Auch ihre Protagonistinnen Sekar und Mayang verlassen aufgrund wirtschaftlicher Zwänge ihre Familien, um in Hongkong für deren Lebensunterhalt zu arbeiten. Prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen, Ausbeutung, zerstörte Biografien und Verletzungen der Menschenwürde prägen nun ihr Leben.« Im Anschluss diskutieren mit Sven Hansen von der taz, über die sozialen und politischen Dimensionen dieser Form von Arbeitsmobilität und den damit verbundenen Lebensgeschichten statt: Anwesend, die Regisseurin und Hauptdarstellerin Lola Amaria und Frank Zach, DGB Internationale Gewerkschaftspolitik. Der Film wird in der Originalfassung auf Bahasa Indonesia mit englischen Untertiteln gezeigt. Diskussion auf Bahasa Indonesia und Deutsch (Simultanübersetzung). Wegen begrenzter Plätze – das Kino hat 75 Sitzplätze - bitte unbedingt anmelden, über per Email an gerechtigkeitswoche@fes.de Anmelden auch online unter www.fes.de/gerechtigkeitswoche/ Rückfragen bitte an Almut Weiler, Almut.Weiler@fes.de, Tel. 269 35-7505 oder auch direkt an das Sputnik-Kino: 694 11 47, post@sputnik-kino.com Ort: Sputnik-Kino, Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin

03.12. | 18-21 Uhr Forschungskolloquim mit Prof. Anthony Reid: »Beyond State-Centred History. Environment as Motif in South East Asia’s Millenium« Das Friedrich-MeineckeInstitut für Geschichtswissenschaft und das Kunsthistorische Institut Foto: Freie Universität / Reinhard Görner

Zur Zeit als Gast am Wissenschaftskolleg zu Berlin ist der renommierte Historiker und Südostasienwissenschaftler Prof. Dr. Anthony Reid von der Australian National University (ANU), Canberra, Der Vortrag mit Fokus Indonesien von Prof. Anthoy Reid wird im “Forschungskolloquium zur Vergleichs- und Verflechtungsgeschichte“ von Prof. Dr. Arnd Bauerkämper stattfinden - am Friedrich-Meinecke-Institut, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der FU Berlin.


Abstract: »The Nationalist era of 20th Century “over-stated” the past, to provide an imagined lineage and legitimacy for the then dominant political form. The 21st Century will be dominated by problems of global management, technology and ideas, and our histories must outgrow the limitations of the past. Southeast Asia is a good place to begin writing such history, because of the relatively low purchase of states over people’s lives until recently. The lecture will look particularly at environmental threats and changes in Indonesia, as the ignored ‘elephant in the room’ of the region’s history.« Anthony Reid is a Southeast Asian historian, and emeritus Professor at the Australian National University. He was founding Director of the Center for Southeast Asian Studies at UCLA (1999-2002) and of the Asia Research Institute at NUS, Singapore (2002-7). Since Southeast Asia in the Age of Commerce (2 vols, 1988-93), his more recent books are Charting the Shape of Early Modern Southeast Asia (1999); An Indonesian Frontier: Acehnese and other histories of Sumatra (2004); Imperial Alchemy: Nationalism and political identity in Southeast Asia (2010); To Nation by Revolution: Indonesia in the 20th Century (2011). In 2012-13 he is a Fellow of the Wissenschaftskolleg zu Berlin, writing an ‘understate-d’ history of Southeast Asia Ort: Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität, Koserstr. 20, Raum A.32014195 Berlin

07. bis 09.12. indonesisch essen, kochen & kulturelle Veranstaltungen von enak-enak e.V.

indonesischer Fairtrade Lunch auf Spendenbasis, Foto: Kariang Kaur

07.12. | 19-22 Uhr Letzter offener Indonesischer Kochkurs Kostenbeitrag des letzten offenen Kochkurses 35 Euro. Info: orik-arik@t-online.de (Ciska Jansen) Andere indonesische Kochkurs-Termine sind nur noch auf Anfrage möglich. Bei der Köchin zu Hause (ab 4 Personen), in der Kantine ExRotaprint ab 6 Personen. Menüplanung für den 07.12.: Urap-urap (verschiedene lauwarme Gemüse in Kokos-Gewürzmischung) Babi rica rica (Freiland-artgerechtes Schweinefleisch pikant gewürzt aus dem Ofen) Oder für Vegetarier/Veganer tempeh rica rica (Sojakuchengericht mit rica rica Gewürzen) Tahu ketjap pedis (Tofu und Mungbohnensprossen mit scharfer Sojasauce) Rempeyek (Erdnuss-Reismehlcracker) Nasi putih (Fair Trade Jasminreis) Es krim manga, susu kelapa dan pisang goreng (hausgemachtes Mango-Eis mit Kokosmilch und gebackenen Kochbananen


08.12. | 20 Uhr Bunter letzter Abend Konzert mit einigen Lieblingsmusikern & Performern sowie Verkostung indonesischen Essens

Verkostung von gado gado, Foto: zur Verfügung gestellt von ènak-ènak e.V.

Zum letzten Abend von enak-enak wird es einen Bunten Abend mit verschiedenen Performances geben und eine Verkostung indonesischer Speisen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Newsletters stand das aktuelle Programm noch nicht fest. Um rechtzeitiges Kommen wird gebeten. Kostenbeitrag 10 bis 15 Euro. Mehr unter orik-arik@t-online.de

09.12. | 14 -16 Uhr Zum letzten Mal! - Indonesisches Kumpulan Sonntagsbuffet Kochen & essen gegen Lebensmittelverschwendung! ..zusammen indonesisch kochen, Foto: Valerija Rutz

»Ehrenamtliche kochen mit fair gehandelten und gesammelten Lebensmitteln einen indonesischen Lunch. Essen was Du möchtest und spenden was Du kannst! Wer mitkochen möchte (11-14 Uhr) oder Lebensmittel spenden will bitte melden bei Ciska Jansen unter orik-arik@t-online.de Es gibt nur beschränkte Mitkochplätze. Mitesser sind auch ohne Anmeldung willkommen. Kein Eintritt, aber freiwillige Zuwendungen zur Deckung der Basiskosten sind sehr willkommen!... « Für mehr Infos auch im Web unter http://enak-enak-ev.blogspot.de/ Was steckt hinter »ènak-ènak «? ènak bedeutet lecker aber auch angenehm - ènak ènak bedeutet sehr lecker Der gemeinnützige Verein ènak-ènak steht für Austausch von indonesischer Koch- und Esskultur. Zusätzlich organisiert der Verein kulturelle Veranstaltungen. Bedürftige Personen die besondere Aufmerksamkeit benötigen, werden ermuntert, an Aktivitäten teilzunehmen und Vereinsideen mitzugestalten. ènak-ènak achtet auf die Verarbeitung von fair gehandelten, regionalen und Bioprodukten, kocht aber auch mit fast weggeschmissenen Lebensmitteln. ènak-ènak e.V. setzt sich auch für die lokale Umsetzung des Fairtrade-Gedanken ein: »Wir wollen Berlin-Mitte zur Fairtrade Town machen. Wer hat Ideen, wer macht mit?«

Ort: Alle Veranstaltungen von ènak-ènak in der ExRotaprint-Kantine, Gottschedstr. 4, 13357 Berlin, Nahe U9 Nauener Platz

08.12. und 09.12. | ganztags Asien-Wochenende auf dem »Markt der Kontinente« in den Museen Dahlem Museen Dahlem © Staatliche Museen zu Berlin. Foto: Maximilian Meisse

Der »Markt der Kontinente« in den Museen Dahlem wird am speziellen AsienWochenende auch einige Veranstaltungen und Workshops zu Indonesien anbieten. Indonesientermine – an beiden Tagen: Musikethnologie zum Mitmachen 14.40-16.40 Uhr | Indonesisches Gamelan im Ensemble selbst spielen. Workshop für Erwachsene (+ Kinder ab 12 Jahre).


Mit Andreas Richter Workshops für Kinder 14-17 Uhr | Das Schattenspiel - Gestaltung von Stab-Spiel-Figuren.** Mit Yuliana Irawati Gubernath Spiele der Welt 12-18 Uhr | Spiele und Alltag der Balinesen.** Mit Ni Ketut Warsini Kinderspiele und Tanzübungen, u.a. Mentingklak - Sammelspiel mit Steinen und Flummis **Eine Zusammenarbeit von Jugend im Museum e.V. und OIKOS EINE WELT e.V. An jedem Marktwochenende präsentieren sich die Museen Dahlem mit kostenlosen Führungen in verschiedenen Ausstellungen, wo Kunst und Kultur der Kontinente zu entdecken sind. Eintritt: 6,00 Euro/ermäßigt 3,00 Euro, bis 18 Jahre Eintritt frei für Museum, Markt, Konzerte, Workshops, Führungen, Kinderprogramm Weitere Informationen unter http://www.smb.museum/mdk/ Ort: Museen Dahlem – Staatliche Museen zu Berlin, Lansstr. 8, 14195 Berlin

13.12. | 14 Uhr Neumondzeremonie »Bulan Mati/Tilem« im Balinesischen Garten der Gärten der Welt.

Bali in Berlin / Tempelfest Mai 2012; Foto: JH*

Bereits im letzten Newsletter gab es den Hinweis zu einigen Zeremonien, die von der Balinesischen Gemeinde Berlin, im Balinesischen Garten der drei Harmonien und rund um den balinesischen Tempelkomplex in den «Gärten der Welt«, durchgeführt werden. Die Balinesische Gemeinde Berlin »Nyama Braya Bali Berlin« nutzt die TempelGegebenheiten auf dem Gelände der Gärten von Marzahn, um traditionelle Gebräuche und Riten zu praktizieren. Am 13.12. wird Neumond »Bulan Mati/Tilem« gefeiert. Zum Neumond wird die Gottheit Surya, der Sonnengott, verehrt. Die Veranstaltung beginnt um ca. 14 Uhr. Wer Interesse an der balinesischen Kultur zeigt kann gerne bei den Zeremonien zuschauen oder teilnehmen. Auch Fotografieren ist erlaubt. Mehr Informationen und Auskünfte finden sich auf den Internetseiten der Balinesischen Gemeinde Berlin, unter http://balimagic.com/kontak/ Der Besuch der Zeremonie ist mit einem kostenpflichtigen Eintritt zu den Gärten der Welt verbunden. Weitere Auskünfte zum Balinesischen Garten und zur Anfahrt unter www.gaerten-der-welt.de Ort: Gärten der Welt - Balinesischer Garten, Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin Marzahn


27.12. | 14 Uhr Balinesische Vollmondzeremonie »Bulan Purnama« in den Gärten der Welt

Bali in Berlin / Tempelfest Mai 2012, Foto: Jörg Huhmann (JH)

Seit dem Frühjahr 2012 hat der Balinesische Garten in den «Gärten der Welt« in Marzahn Zuwachs erhalten. Mit einer feierlichen Einweihung von zwei Tempelpagoden »Upacara Pemlaspasan dan Ngenteg Linggih Pura Tri Hitana Krana« im und am Balinesischen Garten der drei Harmonien wurde am 05. Mai ein traditionelles Tempelfest in den «Gärten der Welt« gefeiert. Die Zeremonie führte ein extra aus Bali angereister hinduistischer Priester durch. Seitdem finden dort in erster Linie regelmäßige Zeremonien und kleinere, eher inoffizielle Feiern der balinesischen Gemeinde Berlin »Nyama Braya Bali Berlin« statt. Normalerweise finden zweimal im Monat – alle 15 Tage – zeremonielle Handlungen um den balinesischen Tempelkomplex statt. Gemäß dem balinesischen Kalender gibt es über das Jahr verteilt zahlreiche zeremonielle Anlässe. So sind z. B. Vollmond »Bulan Purnama« und Neumond »Bulan Mati/Tilem« zwei wichtige Tage im Monat des balinesischen MondKalenders. Zum Vollmond verehren die Balinesen die Göttin Chandra, die Göttin des Mondes, zum Neumond die Gottheit Surya, den Sonnengott. Beide sind Manifestationen des Allmächtigen Gottes Ida Hyang Widhi. Erwachsene, Jugendliche und Kinder die Interesse an der balinesischer Kultur haben sind herzlich eingeladen bei den Aktivitäten und zeremoniellen Handlungen zuzuschauen. Fotografieren ist erlaubt. In den Wintermonaten beginnen die Zeremonien bereits gegen 14 Uhr. Mehr Informationen und Auskünfte gibt es auch direkt auf den Internetseiten der Balinesischen Gemeinde Berlin, unter http://balimagic.com/pura-tri-hita-karana/ Der Besuch der Zeremonie ist mit einem ganz normalen kostenpflichtigen Eintritt zu den Gärten der Welt verbunden. Mehr unter www.gaerten-der-welt.de Ort: Gärten der Welt - Balinesischer Garten, Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin Marzahn Anmerkungen: Trotz sorgfältiger redaktioneller Arbeit sind bei der Zusammenstellung Fehler und Irrtümer leider nicht auszuschließen. Alle Angaben sind somit ohne Gewähr. Hinweis der Redaktion: Sollten Sie interessante und wissenswerte Tipps und Anregungen für Veranstaltungen mit Indonesienbezug in Berlin haben schreiben Sie bitte an: kontakt@buntesberlin.info Bildhinweis: JH*= Jörg Huhmann

Buntes Berlin | IndonesienNEWS – November/Dezember 2012  

Veranstaltungstipps mit Indonesienbezug für Berlin

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