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AUS DEN V ER B ÄN DEN

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Rugby: Österreichische Staatsmeisterschaften und Nationalteams Erstmals seit Austragung der Meisterschaft 1992/93 und nach 6 Finalniederlagen in den letzten 10 Jahren gewann Vienna Celtic RFC die ÖSTM im Rugby XV gegen Donau Wien und brachte damit die Dr. Tiziani Trophäe vom Prater nach Atzgersdorf. Die erstmalig ausgetragene ÖM im Rugby 10s sicherte sich Rugby OÖ vor ARC Leoben und den Tigers Klagenfurt. Die ÖSTM im olympischen 7s Rugby Herren gewann der RC Graz, vor Donau Wien und Celtic RFC. Bei den Frauen holte sich Donau Wien erwartungsgemäß den Titel – vor den Spielgemeinschaften Klagenfurt/Linz und Wiener Neustadt/Krems. Die Nationalkader U16, U18 männ-

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Schach: 12. Staatsmeistertitel für Nikolaus Stanec und Vienna Chess Open mit 972 Teilnehmer aus 57 Nationen Die Österreichische Staatsmeisterschaft wurde heuer erstmals im Rahmen des Vienna Chess Opens ausgetragen. Nikolaus Stanec und David Shengelia liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem Stanec am Ende erst in der Viertwertung das bessere Ende für sich hat. Es ist bereits der zwölfte Titel für den mittlerweile 51-jährigen Wiener. Andreas Diermair, der dritte österreichische Großmeister im Feld wird hinter Shengelia Dritter. Den Titel der Frauen sichert sich Regina Theissl-Pokorna vor Anna-Lena Schnegg und Anna-Christina Ragger. In diese Wertungen kamen 95 Männer und 18 Frauen. Das Vienna Chess Open im prunkvollen

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Festsaal des Wiener Rathauses verzeichnet mit 972 Teilnehmern aus 57 Ländern einen neuen Rekord. Der Kampf um Preisgelder und Titel wird in der Schlussrunde entschieden. Am Spitzenbrett gewinnt Alessio Valsecchi aus Italien das Schlüsselmatch gegen den Amerikaner Gabriel Blick, der zuvor als Nummer 48 der Setzliste für Furore gesorgt hatte, und sichert sich damit das erste Preisgeld vor dem Kroaten Mladen Palac. Blick wird Dritter vor Stanec und Shengelia. Beste Frau wird Abdumalik Zhansaya, ein 19-jähriger Jungstar aus Kasachstan. Bild 5: ÖSB Präsident Hursky, Stadtrat Hacker, Stanec.

Schimmen: Grabowski, Kahler und Auböck für Olympia qualifiziert Lena Grabowski zeigte bei der Junioren-WM in Budapest groß auf. Die erst 16-jährige Burgenländerin holte Silber über 200 m Rücken, verbesserte ihren erst bei der WM in Gwangju aufgestellten Ö-Rekord auf 2:10,27 und unterbot damit um 12 Hundertstelsekunden das Olympialimit für Tokio 2020. Grabowski ist neben Marlene Kahler (1.500 m Freistil) und Felix Auböck (800 m Freistil) die dritte OSV-Fixstarterin bei den kommenden Olympischen Sommerspielen in Tokio. Bei der WM der Schwimmer im Juli in Gwangju (Südkorea) schaffte das OSV-Team insgesamt fünf Final-Einzüge, alle bei den Damen. Gewohnt stark präsentierten

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lich und U18 weiblich präsentierten sich im Juni bei den United World Games und brachten zwei Turniersiege nach Hause. Bei den Rugby Europe 7s Conferences, ausgetragen in Belgrad und Zagreb, lieferten die 7s Nationalteams männlich und weiblich respektable Ergebnisse ab, der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse blieb beiden Teams jedoch verwehrt. Bei den Maccabi Games 2019 7s in Budapest erreichten die zwei gestellten Auswahlen Silber und Bronze. Erwähnenswert ist auch der grandiose 5. Platz des Frauenteams beim European Beach Fives Rugby Championsships (EM) in Moskau.

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sich wie schon in den vergangenen Jahren die Alexandri-Drillinge im Synchronschwimmen und qualifizierten sich für das Finale der besten zwölf. Bei den Schwimmern auf der Langbahn schaffte das nur Caroline Pilhatsch (Platz 7 über 50 m Rücken). Marlene Kahler bestätigte bei der WM über 1.500 m Freistil das OlympiaLimit für Tokio 2020. Felix Auböck holte sein Olympia-Ticket über 800 m Freistil bei den ÖSTM in Innsbruck. In Kazan gelang Wasserspringer Dariush Lotfi mit Platz 6 im Finale vom 1m ein spektakulärer erster Einsatz bei der Junioren-EM. Bild 6: Lena Grabowski bei der Junioren-WM in Budapest.

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Sport Austria Magazin 03/2019  

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