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Vorwort des Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation Dr. Peter Wittmann

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportinteressierte!

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ch freue mich, Ihnen auch 2012 wieder eine umfangreiche Sammlung an Medaillen, Siegen, Erfolgen und Leistungen präsentieren zu dürfen. Das Sportjahrbuch der Österreichischen Bundes-Sportorganisation gibt einen kompakten, anschaulichen und umfangreichen Überblick über Daten, Fakten, Ergebnisse und Geschehnisse des vergangenen, erfolgreichen österreichischen Sportjahres. 2011 war das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit und auch ich möchte diese Gelegenheit nutzen, all jenen Menschen, die das Sporttreiben erst möglich machen und die dem österreichischen Sport seine Bedeutung und seinen Stellenwert verleihen, ein großes Dankeschön auszusprechen. All den Trainerinnen und Trainern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Betreuerinnen und Betreuern, Funktionärinnen und Funktionären, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum großen Teil freiwillig engagiert sind, gebührt Lob und Dank! Größter Respekt gebührt auch unseren jungen Athletinnen und Athleten, die bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Innsbruck Anfang 2012 für unglaubliche Erfolge verantwortlich sind. Die beachtliche Leistung von 14 errungenen Medaillen zeigt, dass Österreichs Nachwuchssportlerinnen und -sportler auf bes­ tem Weg für eine erfolgreiche, sportliche rot-weiß-rote Zukunft sind. Solch außerordentliche Leistungen wären nicht ohne die Unterstützung aus dem sozialen Umfeld möglich – daher gebührt auch den Eltern und Angehörigen sowie Freundinnen und Freunden Dank, dass sie unsere jungen Sportlerinnen und Sportler

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unterstützen. Einen schöneren Jahresbeginn hätte es für den österreichischen Sport nicht geben können. Die BSO versteht ihre Rolle als Themenführerin, um den Sport in seiner facettenreichen Vielfalt zu repräsentieren. 2011 konnte sich die BSO mit verstärktem Team wieder verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen widmen. Neben dem Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit gelang es der BSO vor allem in den Bereichen Ökologie & Umwelt sowie sozialer Verantwortung ­(dabei vor allem beim Schutz der Kinder) Zeichen zu setzen und eine verstärkte Bewusstseinsbildung zu initiieren. Es freut mich auch besonders, dass das Debüt der BSO beim Europäischen Forum Alpbach so erfolgreich verlief. Das große Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Veranstaltung von internationalem Format, die wir 2012 dazu nutzen werden, den Sport als Mittel zur Integration, als wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit und Persönlichkeitsbildung und für seinen großen allgemeinen gesellschaftspolitischen Nutzen zu positionieren, stimmt mich optimistisch für die Zukunft des österreichischen Sports. Für die kommenden Jahre gilt es, die Themenführerschaft der BSO auszubauen und verstärkt in den Bereichen Jugend, Integration und Wirtschaft aktiv zu werden. Ich bin überzeugt, dass die BSO den österreichischen Sport auch in Zukunft in seiner ganzen Vielfalt vertreten wird und ihre Kompetenz noch stärker im Diens­te des Sports einbringen wird. Sie hielten dieses Buch nicht in Händen, wenn Sie dem Sport nicht auf die eine oder andere Art und Weise, in welcher Funktion auch immer, verbunden wären. Auf Ihren Beitrag kommt es an, das Gute am Sport noch besser zu machen, den Wert des Sports weiterzutragen, für den Einzelnen und für die ganze Gesellschaft. Der Sport braucht eine große Bewegung, damit er bewegen kann. Als Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation möchte ich mich daher bei all jenen Menschen bedanken, die den österreichischen Sport auch im Sportjahr 2011/12 vorangetrieben haben und durch ihren persönlichen Beitrag viel für unsere Gemeinschaft geleistet haben! Viel Freude beim Lesen wünscht Ihr

Dr. Peter Wittmann

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Vorwort des Bundesministers Mag. Norbert Darabos

Ö

sterreich ist und bleibt nach wie vor die Wintersport­ nation Nummer eins. Dies bewiesen unsere Athletinnen und Athleten auch in der Saison 2011/12 auf höchst eindrucksvolle Art und Weise. Im Vorfeld der mit großer Vorfreude erwarteten Alpinen Ski-WM 2013 in Schladming etablierte sich der neue Weltcupgesamt­ sieger Marcel Hirscher endgültig zum Superstar der Gegenwart. Sowohl beim Nightrace im Jänner 2012 als auch beim Weltcup­ finale in Schladming sorgten seine Erfolge für Begeisterungsstürme. Mit Marlies Schild als souveräner Slalom-Seriensiegerin und Klaus Kröll als Sieger des Abfahrtsweltcups konnte das rot-weißrote Skiteam – neben Hirschers Sieg im RTL-Weltcup – noch zwei weitere kleine Kristallkugeln erringen. Fast schon zur Gewohnheit geworden sind die Siege unserer Skispringer. Diese sind aber wahrlich keine Selbstverständlichkeit, und es beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue, wie sich Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Andi Kofler, Martin Koch und natürlich auch Trainer Alex Pointner zu Höchstleistungen motivieren können. Selbiges gilt für unsere doppelten RodelOlympiasieger Andreas und Wolfgang Linger, die heuer ihren bereits dritten WM-Titel eroberten. Neu in die Siegerliste trugen sich hingegen Peter Penz und Georg Fischler bei der Rodel-EM ein. Eine Premiere gab es auch für Andreas Promegger, der erstmals im Snowboard-Parallelweltcup triumphieren konnte. Eines der herausragenden Events der vergangenen Wintersaison waren natürlich die ersten Winter Youth Olympic Games, die vom 13. bis 22. Jänner 2012 unter perfekten Rahmenbedingungen in Innsbruck über die Bühne gingen. Über 1.000 Athletinnen und Athleten aus 70 Nationen waren bei den YOG dabei, mit 14 Medaillen übertraf unsere Mannschaft alle Erwartungen. Viele junge Talente haben auf sich aufmerksam gemacht, allen voran Medaillensammler Marco Schwarz, der dreimal olympisches Gold erringen konnte.

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Eines ist sicher: Wir müssen uns um rot weiß rote Erfolge im Wintersport auch in Zukunft keine Sorgen machen. Ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den rund 1.400 ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich bedanken. Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir ein großartiger Veranstalter von Sportevents sind. Mit diesen Spielen haben wir eine tolle Visitenkarte hinterlassen. Das gilt auch für die Organisatorinnen und Organisatoren der drei großen Mannschaftsevents, die 2011 das Sportgeschehen in Österreich prägten. Die American Football-WM im Juli vermittelte bei den Finalspielen wahre NFL-Atmosphäre. Auch wenn unser Team die sportlichen Ziele verpasste, konnte diese faszinierende Sportart viele neue Fans gewinnen. Auch der sensationelle Gewinn der Goldmedaille unseres jungen Teams bei der Junioren-EM 2011 in ­Sevilla wird weitere positive Impulse liefern. Große Begeisterung herrschte auch bei der Faustball-WM, die im August 2011 in Wien und Oberösterreich abgehalten wurde. Leider musste sich unser Team im Finale geschlagen geben und mit Silber vorliebnehmen. Dafür erreichten unsere Faustball-Damen Gold bei der EM in Deutschland. Volleyball auf höchstem Niveau bot die EuroVolley im September 2011 in Österreich und Tschechien. Auch wenn Österreichs Mannschaft nicht die erhofften Resultate erzielte, bleibt dieser internationale Großevent dank perfekter Organisation in absolut positiver Erinnerung. Auch abseits des Wintersports konnten unsere Athletinnen und Athleten im Jahr 2011 wieder groß auftrumpfen. Insbesondere unsere Damen erreichten große Erfolge in den verschiedensten Sportarten. Sabrina Filzmoser errang bei der Judo-EM 2011 in Istanbul ihren zweiten Europameistertitel, den sie ihrer wenige Tage zuvor verstorbenen Kollegin Claudia Heill widmete. Das Maß aller Dinge im Kanusport war 2011 abermals Corinna Kuhnle. Nach ihrem Weltmeistertitel im Jahr zuvor konnte die Heeres-Leistungssportlerin bei der WM in der Slowakei erneut Gold im Wildwasser-Slalom erringen. Als Sensation war hingen die Goldmedaille zu bezeichnen, welche die Kanutinnen Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz bei der Flachwasser-WM in Szeged im Kajak-Zweier über 500 Meter gewannen. Nicht minder erfolgreich waren unsere Kletterinnen: Die Wettkletter-WM in Italien gestaltete sich zur erfolgreichsten Weltmeisterschaft in der Geschichte des Österreichischen Wett­ kletterverbands. Ganz oben am Siegertreppchen standen im Boulderbewerb Anna Stöhr und im Vorstieg-Bewerb Angela Eiter, die als erste Sportkletterin überhaupt zum dritten Mal den WMTitel erringen konnte. Eine weitere historische Leistung stellte der Gewinn der Silbermedaille durch Sara Montagnolli und Barbara Hansel bei der Beachvolleyball-EM 2011 in Kristiansand dar, bedeutete er doch die erste österreichische EM-Medaille eines Damen-Duos in der Geschichte des Beachvolleyballs. Eine vollständige Auflistung aller Erfolge unserer rot-weiß-roten

Sportlerinnen und Sportler würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Beispielhaft möchte ich noch die WM-Goldmedaillen im Kickboxen durch Nicole Trimmel, das Jiu-Jitsu-WM-Gold von Vera Bichler und Marcus Haider im Duo-Mix-Bewerb sowie den Europameistertitel von Sportsoldat Michael Podolak im „300 Meter 3x40“-Bewerb bei der Sportschützen-EM 2011 in Belgrad erwähnen. In jedem Fall wird die Palette der Sportarten, in denen Öster­reich ganz vorne mitmischen kann, immer breiter. Dies stimmt mich auch für die kommenden Olympischen Spiele in London optimis­tisch. Auch auf politischer Ebene konnten in den vergangenen zwölf Monaten große Erfolge erzielt werden. Seit Jahresbeginn fördert die Sporthilfe auch Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung. Als Sportminister konnte ich dafür den entscheidenden Anstoß geben. Die österreichischen Behindertensportlerinnen und -sportler sind international sehr erfolgreich, daher war es aus meiner Sicht längst überfällig gewesen, sie in die Sporthilfe aufzunehmen und mit den Nicht-BehindertensportlerInnen gleichzustellen. Mit dem Verein „100 % Sport“ wurde ein neues Kompetenzzentrum für Chancengleichheit im österreichischen Sport geschaffen. Es handelt sich hier um eine Initiative des Sportministeriums mit dem Ziel, Chancengleichheit von Mann und Frau im österreichischen Sport zu gewährleisten. Die tägliche Bewegungseinheit an unseren Schulen ist mir ebenfalls ein besonderes Anliegen. Im Rahmen des Ausbaus des flächendeckenden Angebots von Ganztagsschulen kann sie nun endlich Realität werden. Nachdem die blau-schwarze Bundes­ regierung die Sportstunden gekürzt hat, konnten wir mit dem Ausbau der ganztägigen Schulformen den Grundstein für mehr Bewegung an unseren Schulen legen. Demnach stellt der Bund den Ländern und Gemeinden für die Abdeckung des Mehraufwandes für die Freizeit der schulischen Tagesbetreuung bis zum Jahr 2014 mehr als 200 Millionen Euro zur Verfügung. Nun sind Länder und Gemeinden als Schulerhalter gefordert, die Vereine und Verbände als Partner für mehr Bewegung einzubinden. Zuletzt noch ein Dankeschön an alle Dachverbände, Fachverbände und Vereine für die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit. Sie stellt die Basis für die Erfolgsgeschichte des österreichischen Spitzensports dar. Mit sportlichen Grüßen,

Norbert Darabos Bundesminister für Landesverteidigung und Sport 5


Inhalt

Inhalt

Rückblicke 2010/2011 von Joe Metzger ���������������������������� Großsportveranstaltungen ������������������������������������������������� Österreichische Bundes-Sportorganisation ��������������������� Sportministerium ��������������������������������������������������������������� Mitgliederstatistik �������������������������������������������������������������

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Fußball ������������������������������������������������������������������������������� Gewichtheben ������������������������������������������������������������������� Golf������������������������������������������������������������������������������������� Handball ����������������������������������������������������������������������������� Hockey ������������������������������������������������������������������������������� Jiu-Jitsu ����������������������������������������������������������������������������� Judo ����������������������������������������������������������������������������������� Mehrspartenverbände Kanu ����������������������������������������������������������������������������������� Österreichisches Olympisches Comité ������������������������������� 62 Karate ��������������������������������������������������������������������������������� Österreichisches Paralympisches Committee ������������������� 66 Kickboxen ��������������������������������������������������������������������������� Special Olympics Österreich ��������������������������������������������� 68 Kraftdreikampf ������������������������������������������������������������������� Österreichischer Behindertensportverband ����������������������� 70 Leichtathletik ��������������������������������������������������������������������� Moderner Fünfkampf ��������������������������������������������������������� Orientierungslauf ��������������������������������������������������������������� Dachverbände Pferdesport ������������������������������������������������������������������������� Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur ������������� 84 Radsport ����������������������������������������������������������������������������� Allgemeiner Sportverband Österreichs ����������������������������� 88 Ringen ������������������������������������������������������������������������������� SPORTUNION Österreich ��������������������������������������������������� 92 Rodeln ������������������������������������������������������������������������������� Rollsport ����������������������������������������������������������������������������� Rudern ������������������������������������������������������������������������������� Fachverbände Rugby ��������������������������������������������������������������������������������� American Football ������������������������������������������������������������� 98 Schach ������������������������������������������������������������������������������� Badminton ������������������������������������������������������������������������� 100 Schießen ���������������������������������������������������������������������������� Bahnengolf ������������������������������������������������������������������������� 103 Schwimmen ����������������������������������������������������������������������� Baseball������������������������������������������������������������������������������� 105 Segeln ��������������������������������������������������������������������������������� Basketball ��������������������������������������������������������������������������� 108 Skibob ��������������������������������������������������������������������������������� Billard ��������������������������������������������������������������������������������� 110 Skilauf ������������������������������������������������������������������������������� Bob & Skeleton ����������������������������������������������������������������� 114 Sportkegeln ����������������������������������������������������������������������� Bogensport ������������������������������������������������������������������������� 117 Squash ������������������������������������������������������������������������������� Boxen ��������������������������������������������������������������������������������� 122 Taekwondo 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152 156 158 160 162 164 166 170 174 178 184 186 194 196 202 210 214 216 220 224 227 228 230 239 246 248 253 261 264 265 267 269 272 274 276 280 289 291 294 298

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Ausserordentliche Mitglieder Alpinismus��������������������������������������������������������������������������� Betriebssport ��������������������������������������������������������������������� Boccia ���������������������������������������������������������������������������������� Heeressport ����������������������������������������������������������������������� Racketlon ��������������������������������������������������������������������������� Kynologen ������������������������������������������������������������������������� Motorboot ������������������������������������������������������������������������� Volkssport��������������������������������������������������������������������������� Polizeisport ������������������������������������������������������������������������� Motorsport �������������������������������������������������������������������������� Weitere gesamtösterreichische Verbände �����������������������

304 304 304 305 306 308 308 308 308 309 310

behörden und sportEinrichtungen des Bundes Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport ��� 312 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ����� 314 Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ����� 318 Diverse Verbände & Einrichtungen des Sports Weitere Sportverbände������������������������������������������������������� 322 Internationale Sportverbände mit Sitz in Österreich ������� 323 Interessenvertretungen ����������������������������������������������������� 323 Sonstige Einrichtungen ����������������������������������������������������� 324 Landessportorganisationen Verbindungsstelle der Länder��������������������������������������������� Burgenland ������������������������������������������������������������������������� Kärnten ������������������������������������������������������������������������������� Niederösterreich ��������������������������������������������������������������� Oberösterreich ������������������������������������������������������������������� Salzburg ����������������������������������������������������������������������������� Steiermark ������������������������������������������������������������������������� Tirol ����������������������������������������������������������������������������������� Vorarlberg �������������������������������������������������������������������������� Wien �����������������������������������������������������������������������������������

328 328 328 329 332 333 335 337 339 340

Herausgegeben von der Österreichischen Bundes-Sportorganisation

Mit Unterstützung des Sportministeriums

Impressum Fotos Umschlag: www.gepa-pictures.com Fotos Vorsatz & Nachsatz: RGE-Photo, Robert Polster, Wr. Kursalon Alle im Publikat verwendeten Fotos ohne ausgewiesene Quelle stammen von Gepa. Redaktion: Mag. Barbara Spindler, Mag. (FH) Georg Höfner, Judith Göbel, Mag. Christian Halbwachs, Mag. Werner Qasnicka, Grafisches Konzept: atelier bürger Design und Herstellung: Styria Multi Media Men GmbH & Co KG Produktionsleitung: Philipp Foltin Druck: Neografia AG, 036 55 Martin/Slowakei ISBN: 978-3-9502982-4-6 Genderformen und politische Korrektheit Im Interesse des Textflusses und der besseren Lesefreundlichkeit verzichten wir in unseren Texten auf geschlechtsspezifische Formulierungen. Bezeichnungen wie Sportler, Spieler, Athleten usw. beziehen jeweils die weibliche Form mit ein.

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Rückblicke

Rückblicke 2011/2012

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elch ein Football-Jahr 2011, das in die heimische Sportgeschichte einging! Ja, hätte das der unvergessliche „Wembley-Toni“ Fritsch, der erste Österreicher und einzige Europäer, der je den Super Bowl (mit den Dallas Cowboys) errang, noch erleben dürfen. In Wien, Graz und Innsbruck stieg die Weltmeisterschaft, von der Verbandspräsident Eschlböck stolz behauptete: „Ein historischer Event, weil erstmals alle Großen dabei waren. Auch die US-Amerikaner, die Kanadier und die Japaner!“ Die Hoffnungen der rotweißroten Heim-Mannschaft wurden sportlich zwar ein wenig enttäuscht, die Erwartungen aber übertroffen, was das Interesse der Zuschauer wie der Medien betraf. „Wir hätten lieber um den 3. Platz gespielt als ein Duell mit Australien um den siebenten gewonnen“, meinte Karl Wurm, als Mann der ersten Stunde auch Verbands-Vize. „Aber 70.000 Besucher waren mehr als okay!“ Der hohe Stellenwert des ehedem exotischen Spiels hängt eng mit den Highlights zusammen, die nicht nur, aber auch (Spitzen-) Klubs seit Jahren liefern. Wie jetzt die Swarco Raiders aus Innsbruck, lange im Schatten der „Giganten“ aus Graz und der Wikinger aus Wien, die ihren heimischen Titel im Happel-Stadion vor 10.000 Fans gegen die Vikings (23:13) verteidigten und mit

einem 27:12 gegen die Berliner Adler den Eurobowl unter dem Jubel von knapp 9.000 Tiroler Fans am Tivoli in die Heimat zurückholten. Dass die Gegenwart auch Zukunft besitzt, bewiesen Österreichs Football-Junioren eindrucksvoll unter der Sonne Spaniens in Andalusien, wo sie sich zu Europameistern kürten – erstens unbesiegt, zweitens nervenstark, als sie ein 10:14 im Endspiel gegen den Franzosen-Nachwuchs in ein 24:14 und Gold verwandelten. American Football, vor drei, vier Jahrzehnten, als man es dank Fritsch und Co eher nur vom Hörensagen kannte, hat das Schattendasein abgeschüttelt. Auch durch die neuen „Gesetze“, die den heimischen Football-Talenten die Vereinstüren besser öffnen als früher, die Legionärsschwemme ein­ dämmen, „weil man jetzt nur noch solche Spieler holt, die den ­Unterschied ausmachen, etwas entscheiden können“. Und in­ zwischen kennen sich auch viele Sportinteressierte in diesem US-Pioniersport so gut aus, dass sie ihm mitunter die Türen einrennen – wie etwa bei den Live-Übertragungen des Super Bowl, aus dem zum Beispiel im Vienna Marriott Hotel längst ein gesellschaftliches Ereignis geworden ist, mit fast so vielen Gästen wie auf den Plätzen, gegen teures Entree in noblem Rahmen, versteht sich. Was in der Ebene der Champions Bar bei Bier und Burger begann, bewegt sich samt NFL-Flair in der Beletage des 5-Sterne-Hotels. Andersrum: Football ist auf dem Vormarsch. Foto: Gepa-Pictures

American Football

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Die heimische American Football WM lockte 2011 wahre Massen in die Stadien und bot ein Spektakel sondergleichen.


Basketball

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ahrelang hatte Basketball ein Schattendasein geführt, medial im Abseits gestanden, ehe sich das Blatt wendete, nicht zuletzt dank der Sky-(Pre­ miere)-TV-Übertragungen. Zwar steht Wien bei den Damen mit dem Solo für die Flying Foxes Post SV neuerlich vor dem großen (Meister-)Wurf, dafür geht’s bei den Herren in der Admiral-Bundesliga umso spannender zu. „Jeder kann fast jeden schlagen im Titel-Play-off“, verweist Ex-Sportstaatssekretär Karl Schweitzer als Bundesliga-General auf die Ebenbürtigkeit der Spitzenmannschaften, die sich seit einigen Jahren auch im Titelkarussell drehen: Kapfenberg, Gmunden, Wels, Fürstenfeld, Gmunden, Oberwart – so hießen die Meister der letzten Zeit, zu denen mittlerweile mit Klosterneuburg ein früherer Champion wieder Anschluss gefunden hat. „Die ersten fünf trennen nur sechs Punkte, bis vor kurzem waren’s sogar nur vier“, verweist Schweitzer einerseits auf das enge Rennen um die beste Play-off-Ausgangspositionen, zum anderen aber auch auf ein Unikat, das den Aufschwung des heimischen Nachwuchses unterstreicht. Just die Güssing Knights setzen kaum auf „Auslandsritter“, sondern Brüderpaare, die nicht von schlechten Eltern sind: Klepeisz, Koch, Astl, Knor. So dramatisch die Meisterschaft, so groß auch das Publikumsinteresse, das mancherorts auch die Hallen sprengt – bis zu 2.500 Basketballfans stürmten die Korb-Hits. Vor allem jenseits von Wien in den ländlichen Regionen boomt Basketball. Und damit blüht auch das Nationalteam wieder auf, das im Sommer 2012 gegen das Star-Team aus Kroatien, gegen Ungarn und Ukraine in Hin- und Rückspielen um die EM-Qualifikation spielt. Dabei kann Teamchef Asceric auch auf Verstärkungen zurückgreifen, die sich international als Legionäre schon einen guten Namen gemacht haben, wie den 2,10 m großen Benjamin Ortner (Treviso), Rasid Mahalbasic (Fenerbahce Ülken), Anton Maresch (Andorra) und Jason Detrik (Mellila, Spanien). Es wäre zu schön, um wahr zu sein, gelänge 35 Jahre nach der Gruppe-A-Sensation des legendären Trainers Jan Hluchy wieder ein ähnlich gro­ßer Wurf. Alles scheint möglich, nichts ganz ausgeschlossen.

Eishockey

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aum war der Abstieg der Österreich-Cracks bei der A-WM in der Slowakei nach fünf Niederlagen und nur einem (3:2-)Sieg gegen Slowenien fix, war auch das Schicksal von Bill Gilligan als Teamchef besiegelt und KACCoach Manny Viveiros zum Nachfolger bestellt. Die Doppelfunktion wurde Viveiros mitten im Play-off der Erste-Bank-Liga zum Verhängnis, als der anfänglich so starke KAC in eine NegativSerie gestolpert war. Ironie am Rande, dass der Teamchef als Klubtrainer just nach einem 7:3-Sieg gegen Ljubljana gekündigt und durch den Schweizer Christian Weber ersetzt wurde. Ein Schachzug, der den erhofften Trainereffekt auslöste. Unter Weber stürmte der KAC mit 4:1-Siegen gegen Medvescak Zagreb ins Meisterschaftsfinale gegen die Black Wings aus Linz, die sich nach dem packenden 4:3 im Best-of-7-Krimi gegen die Vienna Capitals gegen Olimpija Laibach ebenfalls mit 4:1 durchsetzten. 9

Stichwort Capitals und Wien. So sehr die um gut 40 Millionen Euro umgebaute Albert-Schultz-Halle in Kagran im neuen Glanz erstrahlte, so sehr wechselten Licht und Schatten bei der Wiener Mannschaft. Auch Erfolgscoach Samuelsson stand mitunter vor einem Rätsel. Erst als den Capitals das vorzeitige Saison-Aus drohte, gab die Mannschaft richtig (Voll-)Gas, schaffte die Qualifikation fürs Viertelfinal-Play-off und machte es auch dort dann nochmals richtig spannend. Nach dem 1:3 gelang den Capitals der Ausgleich zum 3:3, ehe ihnen der Atem ausging – ein 3:8 in Linz machte allen Träumen ein Ende. Während dem Team unter der Viveiros-Regie in Laibach der Kampf um die Rückkehr in die Weltgruppe A bevorstand, hatte Österreichs Nachwuchs längst im wahrsten Sinn des Wortes für Silberstreifen am Horizont gesorgt. Die Mädchen gewannen bei den Olympische Jugend-Winterspielen in Innsbruck Silber, die U-13-Buben landeten beim Pee-Wee-Turnier in Kanada ebenfalls auf dem zweiten Platz. Andersrum gesagt – wenn nicht alles täuscht, dann hat im Eishockey eine Zukunft begonnen, die rosige Zeiten verspricht. Was das Publikumsinteresse betrifft, ist das Eis längst gebrochen. Eisschnell- & Eiskunstlauf

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m neuen Massenstart-Weltcup landete die Tirolerin Anna Rokita wie beim Weltcupfinale auf Platz drei, ansonsten blieb sie aber hinter ihren Bestzeiten zurück. Aber wer weiß, ob sich das nicht demnächst ändert, wenn sie den heißen Atem des größten Schnelllauf-Talentes seit Emese Hunyady im Nacken spürt. Denn die erst 16-jährige Vanessa Bittner aus der Trainingsgruppe von Hannes Wolf liefert Zeiten, mit denen sie der neun Jahre älteren Rokita mitunter sogar den Rang ablief, der routinierten zweifachen Olympiateilnehmerin (Turin, Vancouver) jedenfalls den Kampf ansagte. Auch Hunyady, inzwischen in Zürich als Zahnarztassistentin arbeitende GoldEmese von 1994, ist hingerissen von der Leistungsentwicklung des Teen­agers. „39,53 über 500 m, unter 1:20 über 1.000 m, 2:03 über 1.500 m, das ist unglaublich. Auch das Vikings Race für Junioren in Heerenveen hat sie ganz überlegen gewonnen. Sie ist ein Goldstück, um das sich bald alle reißen werden.“ Gegen zwei, drei Jahre ältere Konkurrenz, was in diesem Alter eine halbe Ewigkeit bedeutet, schaffte Vanessa in Japan als Neunte einen Top-Ten-Platz im Vierkampf, über 500 m war sie sogar als Dritte aufs Stockerl geklettert. So weit sind die Kunstläufer noch nicht, auch wenn langsam Licht ins Dunkel kommt. Der siebenmalige Meister Viktor Pfeifer schaffte es in Sheffield wieder ins EM-Finale und mit einer schönen Kür auf Platz 18, mit Stina Martni-Severin Kiefer gab erstmals seit Jahrzehnten auf Anhieb ein Paarlauf-Duo seine Visitenkarte bei der EM ab: Qualifikation fürs Finale, wo es mit der 14. besten Kür dann Platz 15 gab. Ein Hoffnungsschimmer – wie Rang 5 von Kerstin Frank beim Den-Haag-Cup in einem hochkarätigen Feld, angeführt von Mehrfach-Europameisterin Kostner aus Bozen. Das neue Motto lautet: Sag niemals nie.


Rückblicke 2011/2012

Faustball

Fechten

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Foto: Gepa-Pictures

s gehört nicht zum olympischen Programm, hat aber hierzulande Tradition. Viele Verbände würden sich die Hände reiben, wären sie so erfolgreich wie die Faustballer, die seit Jahrzehnten zu WM- und EM-Medaillengaranten zählen. Auch wenn bei der Heim-WM 2011 im Raum Linz und Kremsmünster die Titelverteidigung verpasst, Gold im packenden Finale mit Deutschland gegen Silber getauscht werden musste – die Weltmeisterschaft mit 12 Mannschaften war ein echter Publikumshit. Nationaltrainer Martin Weiß, selbst ein Teamspieler, zog eine J­ ubelbilanz: „Wir waren gegen die Deutschen nahe dran, leider hat’s nicht ganz gereicht. Aber dafür sind mehr als 7.000 zu den Finalspielen nach Pasching gekommen – ein unglaublicher Erfolg, viel mehr als bei der WM 1990 in Vöcklabruck.“ Auch deshalb, weil die Titelkämpfe von einer PR-Agentur professionell und damit bestens vermarktet worden waren. Wie heißt’s so schön? Wer teuer kauft, kauft im Endeffekt billiger, oder? Der einzige Profi unter den veredelten Faustball-Amateuren ist übrigens Martin Weiß, der 40 Stunden die Woche im Großeinsatz ist. Ein Oberösterreicher, der weiß, warum Faustball in dieser Region so populär ist. „Weil es Landesligaspieler als Lehrer mit in die Schule nehmen.“ Ein Beispiel, das auch anderswo Schule machen sollte.

Auch wenn die Titelverteidigung nicht gelang – die Faustball-WM 2011 in Österreich war ein voller Erfolg!

ller guten Dinge sind drei – nach Athen und Peking gelang Roland Schlosser, dem österreichischen „d’Artagnan“ aus Dänemark, zum dritten Mal die Olympia-Qualifikation im Florettfechten. „Er hat es sich auch verdient mit einigen Finalplätzen bei großen Weltcupturnieren“, meinte dazu Florettveteran Joachim „Benny“ Wendt, der es als Ex-Europameister von 14 bis 2000 auf fünf Olympiastarts gebracht hatte. Mit seinem Quotenplatz musste auch der Wiener Coiffeur-Sohn Rene Pranz die Waffen strecken, was etwaige London-Träume betrifft. „Aber für ihn spricht seine Jugend, er hat noch viel vor sich“, betont Wendt, der mittlerweile in Wien beim Union Fecht Club in Gumpendorf vor allem Kinder zwischen sechs und 14 Jahren auf die Planche geholt und fürs Fechten begeistert hat. Ein Beispiel von mehreren, dass sich im Fechtsport wieder einiges bewegt – und Österreich irgendwann dort anschließt, wo es einmal mit Stars à la Roland und Ingrid Losert, Ludwig, Wendt, Richter, Falchetto, Salbrechter, Marik, Kayser, Robatsch und Co einmal war. Und Treff bald wieder Atout ist. Fußball

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ie Endrunde der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine konnte leider nicht erreicht werden, dafür richtet sich aber mit dem Schweizer Marcel Koller, einst Nationalspieler und Trainer der Grasshopper Zürich, Köln und Bochum, als neuer Nationalteamtrainer alle Aufmerksamkeit bereits auf die bevorstehende WM-Qualifikation. Während heimische (TV-)Experten und eingefleischte (Fußball-)Fans mit dem arbeitssamen und eloquenten Marcel Koller am Anfang wenig anzufangen wussten oder konnten, streute ihm Christian Fuchs, der jetzige Schalke-Legionär und frühigere Bochum-Spieler unter Koller, nichts als Rosen. „Ein hervorragender Trainer, ein echter Fachmann, der viel bewegen kann.“ Seine Premiere war trotz des unglücklichen 1:2 in der Ukraine mit vielen positiven Ansätzen und Aspekten verbunden, darauf folgte ein 3:1-Sieg gegen die Finnen in Klagenfurt mitten im Winter. Koller verbreitet viel Optimismus, vergisst aber nie anzufügen, „dass auf uns noch sehr viel Arbeit wartet“. Auch vom WM-Losglück wurde Marcel Koller nicht gerade verwöhnt, landete Österreich doch wieder in einer Gruppe mit Deutschland, dazu noch Schweden und Irland. In den internationalen Wettbewerben war Österreich mit Salzburg, Austria Wien und Sturm Graz wieder mit drei Klubs vertreten – Salzburg schaffte es sogar in das Play-off, wo man sich leider dem ukrainischen Verein Metalist Kharkiv geschlagen geben musste. Der österreichische Fußball erlebt einen Aufschwung, der auch international wahrgenommen wird (es spielen so viele Österreicher im Ausland wie seit Jahrzehnten nicht) und kann dank Exporten wie zum Beispiel Teamkapitän und Torjäger Marc Janko, der um Millionen von Enschede nach Porto wechselte und somit bei einem aktuellen Europa-League- und vormaligen Meistercup-Sieger spielt, oder David Alaba, der in seinen jungen Jahren bereits zur Stammelf bei Bayern München zählt, gute Visitenkarten abgeben. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass Österreich ab der Saison 2013/14 mit fünf Klubs international vertreten sein wird. Durch die Erfolge öster10


Foto: Gepa-Pictures

Einer der größten Fußballexporte aus Österreich: Nationalspieler David Alaba zählt bei Bayern München bereits zur Stammelf.

reichischer Vereine in den vergangenen Spielzeiten, konnte eine bessere Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung erzielt werden und lässt somit auf eine weiterhin positive Zukunft blicken. Golf

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m Jahr 2012 wurde wieder einmal österreichische Golfgeschichte geschrieben. Und dabei war auch der Skirennlauf mit im schönen Spiel. Wie das, so mögen sich die LeserInnen fragen? Ganz einfach, weil die Mutter des ersten österreichischen Golf-Europameisters der Amateure, Manuel Trappel, 21, die ehemalige Weggefährtin von Annemarie Moser-Pröll ist, die WM-Kombi-Dritte 1980 (Olympia Lake Placid) Ingrid Eberle aus Dornbirn. Der mittlerweile in Innsbruck studierende Manuel fährt zwar Ski, fühlt sich aber in Son11

ne, Sommer und am Grün wohler als im weißen Wintersport. Trappel gelang der Abschlag in die Annalen im schwedischen Halmstad, wo sein Teamkollege Matthias Schwab, SensationsAufsteiger 2010, nach Platz zwei zum Auftakt darauf nicht an seine gute Form anschließen konnte. Trappels Gold war ein Highlight bei den Amateuren, EM-Mannschaftssilber der Junioren in Prag ein zweiter Höhepunkt, mit dem sich Schwab entschädigte. Mit ihm im Team standen noch Murray, Maukner, Goger und die in Georgia, USA, lebenden und spielenden Straka-Zwillinge Sepp und Sam. Die Erfolge von heute eröffnen tolle Perspektiven für übermorgen. Apropos Gegenwart. Ebenfalls historisch, dass erstmals in der heimischen Golfgeschichte ein Profi-Quartett die Karte für die European Tour geschafft hat mit Evergreen Markus Brier, der seine 13. Saison in Angriff nahm, Bernd Wiesberger (verpasste in Schottland seinen ersten Triumph auf der Tour erst


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Rückblicke 2011/2012

im Stechen um den Sieg), Martin Wiegele und schließlich via Qualifying School auch noch Hans Peter Bacher. Ja, wer so etwas vor 20 Jahren, als Österreich sich mit fremden Federn (Gordon Manson) hatte schmücken müssen, prophezeit hätte. Schnee von gestern, weil mit dem Golf-Boom auch die Jungprofis aufgeblüht sind. Nicht ganz so gut schaut’s bei den Damen aus, auch wenn mit Stefanie Michl und Nicole Gergely ein Duo die Fahnen auf der Ladies-Tour hochhält. Michl lebt mehrheitlich bereits in den Staaten, übersiedelt demnächst von Florida an die Westküste. Vater Peter sagt, „dass sie sich selbst noch zwei Jahre gibt, ob der Durchbruch gelingt“. Drauf hätte sie es ja, wie Platz zwei beim China Open vor knapp zwei Jahren bewies. Sportdirektor Niki Zitny hofft, dass sie es schafft, baut aber schon auf die übernächste Generation der 14- und 15-jährigen Mädchen. Handball

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er König ist tot, es lebe der König! Jahrelang war A 1 Bregenz sozusagen die Eins A im heimischen Handball, hatte sogar internationale Achtungserfolge gegen Top-Klubs errungen. Jahrelang hatten die von Tausendsassa Roland Frühstück gemanagten Vorarlberger alle Angriffe der Aon Fivers aus Wien abgeschmettert, ehe Margareten doch noch den Meisterfluch abschütteln konnten. „Zweimal haben wir ja den Pokal gewinnen

können, aber nie den Titel“, blättert Klub-Zampano Thomas Menzl in der Statistik. „Jetzt können wir endlich aufatmen, es war für alle eine riesige Erleichterung, dass wir es erstmals seit Gründung des Vereins vor 92 Jahren endlich doch geschafft haben, Meister zu werden. Es war der Triumph kontinuierlicher Arbeit!“ Und da man Feste feiern muss, wie und wenn sie fallen, gab’s mitten in Wien-Margareten am Siebenbrunnenplatz eine große Fete mit 700 Leuten, darunter Wiens Polit-Prominenz wie Vizebürgermeisterin Renate Brauner oder Sport-Stadtrat Chris­ tian Oxonitsch, die Spieler, Trainer, Manager, gute Geister hochleben ließen. Thomas Menzl: „Das war Superklasse!“ Ehre, wem Ehre gebührt. Auch deshalb, weil sich Margareten beim ersten Titel mit ganz wenigen fremden Federn schmückte, von denen Routinier Ziura längst eingebürgert wurde, die junge Wurfkanone Kirveliavicius schon als 19-Jähriger aus Litauen nach Wien gekommen war. „Wir sind stolz darauf, dass elf der 18 Mann im A-Kader aus dem Eigenbau stammen!“ In einem Atemzug würdigt Menzl aber auch und vor allem den Meistermacher, der ebenfalls aus den eigenen Reihen kam, wo er erst den Nachwuchs zu Erfolgen führte, ehe er den ganz großen Wurf landete: Peter Eckl, auch als Trainer des Jahres geehrt, „aber medial zu wenig gewürdigt, er ist ein absoluter Spitzenmann, der für den Handballsport lebt!“. Und letztlich mitverantwortlich, dass Wien nach fünf frustrierenden Final-Ausgängen endlich den Jackpot 12

Golf-Europa­ meister der ­Junioren: Der 21 Jahre junge Manuel Trappel ist eine große Zukunftshoffnung für den Golfsport.


knackte. Alles gleich in seinem ersten Trainer-Jahr mit der Kampfmannschaft. Meister werden war zwar schon schwer, die Titelverteidigung aber noch weit mehr – auch deshalb, weil Top­ leute wie Nationalspieler Abadir und andere immer wieder verletzt waren. „Darum haben wir großen Respekt vor den Bregenzern, dass sie so lange oben waren“, erklärte Menzl just in der Phase, als der Ex-Meister in der Saison 2011/12 wie schon lange nicht mehr schwächelte – und vom Lokalrivalen Hard als Nr. 1 im Ländle verdrängt und im Titel-Play-off auch von Krems (betreut von Vater Szilagyi) und Meister Margareten abgehängt wurde. Westwien, der zweite Wiener Klub, war von Pech verfolgt. Ausgerechnet Wurfkanone Conny Wilczynski, als Spieler-Manager mit großen Erwartungen aus Berlin heimgeholt, fiel bald mit Achillessehnenriss aus. Damit war auch der Traum ausgeträumt, ganz vorne mitzuspielen. Auch international klopften die Handballer, gefeierte Publikumslieblinge der Heim-EM 2010, wieder an. Die Ära des Schweden Andersson endete nach einem Misserfolg in Island nach nur einem Jahr – unter seinem Nachfolger Patrekur Johanesson, Landsmann und einstiger Zimmerkollege von EM-Erfolgstrainer Sigurdsson aus Island, wartete auf Österreich nach Pflichtsiegen gegen die Briten und Israeli im finalen Qualifikations-Duell um einen WM-Platz mit dem EM-Fünften Mazedonien ein ganz harter Brocken. „Es wäre eine schöne Geschichte und mittlere Sensation, wenn wir es schaffen. Jedenfalls sind wir Außenseiter“, meinte Meister-Manager Menzl. Dabei wird erstmals ein Handball-Hit in der umgebauten AlbertSchultz-Halle in Wien-Kagran ausgetragen. Nicht nur Menzl erwartet dort, wo sonst Eiszeit herrscht, einen Hexenkessel. Johanesson hofft, dass er alle Legionäre einsetzen kann. Für den neuen Coach gibt’s auch keine Altersklassen, sondern nur Leis­ tungsgrenzen. „Und wenn Szilagyi oder Fölser gut drauf sind, dann spielen sie auch!“ Eine WM-Chance gibt man so schnell nicht aus der Hand. Bei der verjüngten Damen-Nationalmannschaft von Trainer Müller war daran nicht zu denken – und dennoch wäre in der EMQuali gegen Vize-Europameister Schweden im Kremser Heimspiel fast ein Traum wahr geworden. Kurz vor Schluss führten sie sogar mit 26:25 und hatten nach dem Ausgleich der Schweden vor der Schlusssirene sogar noch den „Matchball“, der letzte Wurf wurde aber von der Drei-Kronen-Torfrau abgewehrt. Der Nachwuchs lieferte aber einen Fingerzeig, dass sich mit ihm neue, besser gesagt: alte Perspektiven ergeben. Nichts Neues hingegen gab’s in der Damen-Meisterschaft, in der Hypo Südstadt mit der ersten Mannschaft wieder eine Klasse für sich war, auch wenn sich die Vitasek-Truppe aus Kärnten ganz gut einschoss. Hockey

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uf Österreichs Hockey-Helden von Holland 2010 war auch 2011/12 wieder Verlass. Obwohl der Fokus in der Vorbereitung mehr auf dem Feld als auf Indoor gelegen war, holten sie bei der Hallen-EM 2012 in Leipzig die vierte Medaille in fünf Jahren, diesmal aus Bronze – 5:3 im Spiel um Platz drei gegen Holland, den Feld-Olympiasieger 2004 in Athen. „Gegen die Oranjes möchte ich in der Halle am liebsten jeden Tag spielen, gegen die gewinnen wir da immer“, ironisierte

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Teamkapitän Armin Stremitzer, den der neuerliche Medaillen­ gewinn eher verwunderte. „Schließlich haben wir vorher nur ein paar Tage zusammengespielt.“ Abgesehen davon, dass die sonst für Rotweißrot so wichtige und meist erfolgreiche Hallensaison angesichts der Olympia-Qualifikation für London im japanischen Kakamigahara bei Nagoya ab 26. April sekundär war, auch die Meisterschaften (AHTC holte sich wieder den Feld-Titel und jenen in der Halle von Arminen zurück), Euro Trophy (AHTC bot den Weltklasseklubs Mülheim und Terrassa, Spanien, die Stirn) und Champions Challenge waren eher Nebensache, als es galt, gemeinsam die Ärmel aufzukrempeln. Das wichtigste Turnier vor dem Turnier der Turniere, in dem es um die fast schon historische erste Teilnahme einer Herren-Mannschaft bei Sommerspielen seit Helsinki 1952 ging, fand im Sommer 2011 in Vinnitsa in der Ukraine mit der B-Europameisterschaft statt. Dort war es praktisch um alles oder nichts gegangen für die Truppe des deutschen Hockey-Fan Frank Hänel – noch dazu mit echtem Handikap. Mit dem Trio Peter Proksch (Knorpeltransplantation im Knie), Benjamin Stanzl (Schlüsselbeinbruch bei der Champions Challenge in Lille, dem Warm-up-Turnier) und Christian Minar hatten Hänel und das Team auf den Rekord-Nationalspieler, den Hamburger-Star und den früheren Europacupsieger mit Rüsselsheim verzichten müssen. „Hätten wir dort nicht das Semifinale erreicht“, meinte Armin Stremitzer im Rückblick erleichtert, „wären alle anderen Erfolge so gut wie wertlos gewesen. Aber wir haben es geschafft!“ Dazu war ein hartes Stück Arbeit nötig gewesen, um mit Siegen gegen Weißrussland (2:1) und Ukraine (3:2) sowie einem 2:2 gegen die Schotten das Plansoll zu erreichen, sprich: Fix-Platz in einem der drei olympischen Quali-Turniere. „Die letzten vier waren das deklarierte Ziel, fast hätten wir auch noch die Rückkehr in die A-Gruppe geschafft.“ Weil er mit dem 1:3 gegen Polen („Statt dem Ausgleich gab’s das dritte Gegentor“) verpasst wurde, war im eher bedeutungslosen Spiel um Platz drei (3:4 gegen Schottland) der Ofen aus. Von da an lief körperlich und mental nur noch der Countdown für die Olympia-Qualifikation in Kakamigahara, wohin – wie aus heiterem Himmel kam das grüne Licht – die Herren auch von den Hockey-Damen begleitet werden. Nach dem Rückzug von Kuba und Trinidad & Tobago rückte Rotweißrot nach. Während die vom Polen „Niko“ Nieczkowiak betreuten Österreicherinnen alles versuchen müssen, sich achtbar aus der unerwartet eingetroffenen Affäre zu ziehen, träumen die Herren insgeheim von einer Sensation – umso mehr, da es jetzt neben China, Japan, Tschechien und Kuba nicht gegen die Spanier geht, die Nr. 4 der Welt, die direkt ins London-Turnier rutschten, sondern gegen Südafrika, eine andere Klassemannschaft, aber nicht ganz so kampfstarke Hockey-Großmacht. Auftrieb gab Hänel und Co nicht zuletzt das zweiwöchige Trainings­ camp in Südafrika, bei dem die Mannschaft aus dem Flieger geklettert war, einen Tag am Feld trainiert und dann dank eines Hattricks von Michael Köper (3 Strafecken) einen sensationellen 3:2-Sieg gegen die Gastgeber gefeiert hatten. Auch wenn Südafrika gegen die von Reise und Training geschlauchten OlympiaRivalen die Revanche gelang – für die konditionell durch ein Spezialtraining stark verbesserten Hallenmatadore war’s eine wichtige Bestätigung, mit der besten Hockey-Generation seit Jahren fast schon auf Augenhöhe mit der Weltklasse zu sein.


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er Schock über das tragische Ableben von Claudia Heill saß im Judo-Lager offensichtlich viel, viel tiefer, als man nach der sentimentalen EM-Goldenen von Sabrina Filzmoser und Bronze von Hilde Drexler in Istanbul gedacht hätte. Fortan schien alles wie verhext zu sein – auch für den Olympiazweiten von Peking, Ludwig „Lupo“ Paischer (60 kg) und Filzmoser. Der eine laborierte an einer Daumenverletzung, die ihn arg behinderte und auch so aus dem Konzept warf, dass er bei der WM in Paris schon in der 2. Runde scheiterte, die andere brach sich obendrein bei einem Fehltritt noch den Knöchel. Dank der jahrelangen Erfolge, die ihr Punktekonto bereicherten, sind ihre London-Startplätze aber nicht in Gefahr. Ob es aber auch noch Scharinger (3. in Prag gegen Haasmann-Schützling Ott), Schirnhofer oder Draxler schaffen, ist noch offen. Aber wer weiß – vielleicht änderte die Europameisterschaft an der Europa-Grenze zu Asien in Tscheljabinsk schon alles. Wie heißt’s im Volksmund doch so schön? Im Leben kommt alles zurück.

Kanu

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er war einer der erfolgreichsten Sportverbände Öster­ reichs anno 2011? Erraten, die Paddler! Sie feierten ein beispielloses, historisches Jahr, weil sie sowohl im Flach- als auch im Wildwasser einen

WM-Titel erringen konnten. „Und beide Goldenen ein Jahr vor den London-Spielen in olympischen Disziplinen“, jubelte Kanu-Präsident Walter Aumayr über in jeder Hinsicht außergewöhnliche Siege. Der Kajak-Zweier mit Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz sicherte sich in der ungarischen Paddel-Hochburg Szeged vor zehntausenden Zuschauern, darunter dem früheren Staatspräsidenten Pal Schmitt (einst Fecht-Olympiasieger und Weltmeister) auf der olympischen 500-m-Strecke den ersehnten Top-6-Quotenplatz für London gleich mit seinem ersten WMTitel in einem wahren Kraftakt – um einen Wimpernschlag, aber dafür in neuer Weltrekordzeit! Und avancierte damit auch im Eiltempo von Final­anwärtern zu heißen olympischen Medaillenkandidaten. Und dazu würde selbstredend auch Wildwasser-Ass Corinna Kuhnle, 24, gehören, die weltweit als erste Slalomspezialistin seit Jahrzehnten in Cunovo, Slowakei, ihren Weltmeisterschaftssieg von 2010 wiederholen konnte. Konjunktiv, warum? „Weil wir da ein echtes Luxusproblem haben“, so Aumayr. „Es gibt Kuhnle, mit der Olympiadritten Violetta Oblinger aber noch eine zweite, erprobte Weltklassefahrerin – für Österreich aber nur einen Quotenplatz.“ Und so muss auch eine Doppelweltmeisterin in die interne London-Qualifikation – allerdings mit dem Bonus der Goldenen, die schon zur dreiteiligen Qualifikations-Serie zählte. „Konkurrenz“, sagt Aumayr, „kann nicht schaden, sondern spornt beide an, wir können davon nur profitieren.“ Anfang Mai 2012 gab’s für Kuhnle bei der EM im olympischen Eiskanal von Augsburg den ersten „Matchball“, die dritte Qualifikations-Station Foto: Gepa-Pictures

Judo

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Sabrina Filzmoser begeisterte mit EM-Gold in ­Istanbul.


würde es in Cardiff, Wales, geben. Beim Wintertraining hatte Oblinger mit dem Sieg der Australian Open die Nase gegen Corinna (7.) zwar vorne, aber für Kuhnle diente dieser Wettkampf nur als Trainingstest. „Ich hab in Australien viel gearbeitet, hab mir darum auch nicht viel erwartet, bin schon sehr müde gewesen.“ Danach ging’s noch zur internationalen Trainingswoche im neuen Olympiakanal nordöstlich von London in Essex, von dem Kuhnle angetan ist. „Er gefällt mir sehr gut“, sagt Österreichs Medaillengarant aus Höflein bei Klosterneuburg. Viel Gefälle, schnelles Wasser, ich hab mich wohlgefühlt.“ Jetzt muss sie nur noch den Quotenplatz sichern, um nach dem fast historischen WM-Doppelpack auch eine Olympia-Medaille, am liebsten aus Gold, ins Visier nehmen zu können. Ob’s gelingt oder nicht – danach sollten sich für Corinna und Co mit dem Bau des Wildwasserkanals auf der Neuen Donau in Wien neue Zukunfts-Perspektiven eröffnen. Aumayr: „Das Planungsstadium ist beendet, es geht noch um Details beim Bau. Wenn einmal die Bagger fahren, dann ist alles schnell fertig.“ Spätestens ab April 2013 muss dann Kuhnle nicht mehr zwischen Klosterneuburg und Cunovo bei Bratislava pendeln, sondern kann „mit dem Rad zum Training fahren“. Als Warm-up zum Wildwasserpaddeln. Das erste Highlight auf der neuen Strecke ist schon fixiert – 2014 steigt im neuen Wildwasserparadies von Wien die Europameisterschaft. Mit einer KanuEM der anderen Art steigt im Juni 2012 in Lienz mit der RodeoRegatta ein Top-Event, mit dem sich ein Spektakel à la Dolomitenmann ankündigt. Aumayr: „Wir haben den Zuschlag für die Freestyle-EM bekommen – da geht’s um spezielle Figuren und um Noten der Kampfrichter, halt wie bei Freestyle-Skiern im Winter.“ Attraktiv, wenn auch nicht olympisch. Schließlich geht’s auch darum, dass der Paddelsport im Gespräch bleibt. Kuhnle jedenfalls hat hochgesteckte Pläne und Ziele im Kopf: „Was uns fehlt, ist noch eine breitere Spitze, aber wir arbeiten schon daran.“ Dafür sorgt auch der umsichtig-einsichtige Präsident Aumayr, einst selbst Weltklassepaddler (im Wildwasser), der weiß, wo es in seinem Sport langgeht. „Wir kämpfen um Erfolge, aber wir sind Realisten und keine Träumer“, sagt der heimische Kanu-Chef, der der neuen ÖOC-Führung Rosen streut, ohne eine olympische Position anzustreben. Zum Beispiel wäre es jetzt möglich, dass die Wildwasser- und Flachwasserkanuten ihre eigenen Betreuer in London akkreditieren dürfen, nicht mehr Trainer der einen Sparte auch die Sportler des ganz anderen Verbandsbereiches betreuen müssten. Aumayr: „Wie kommen Final- und Medaillenkandidaten dazu, dass sie beim wichtigsten Wettkampf ihres Lebens nicht von ihren Trainern, sondern von fremden Leuten betreut werden?“ Stichwort Betreuer. Was Flachwasser-Kanu betrifft, gab’s einen Trainerwechsel, der sich als Goldgriff erwies. Kaum hatte der Ungar Nandor Almasi den Rumänen Lehaci als Cheftrainer abgelöst, schon gab’s just in seiner Heimat den WM-Triumph. Almasi will mit seinen Landsleuten Lipcsei und Molnar nicht nur beim GoldDuo Schuring und Schwarz die Schlagzahl noch weiter erhöhen. „Es gibt auch noch eine kleine Chance auf einen Quotenplatz für Ana Roxana – vorausgesetzt, die neuen Trainer schaffen es, dass sie in Südafrika ihre technischen Mängel beseitigt.“ Aumayr hofft darauf, allein es fehlt ein wenig der Glaube, dass es so schnell geht. Dafür aber scheint absolut Verlass auf Schuring und Schwarz, die schon vor vier Jahren als neues Erfolgsduo in Peking im Endlauf standen, zahlreiche Weltcup-Spitzenplätze, aber auch 15

EM- und WM-Medaillen holten. Nicht zu vergessen, dass Viktoria mit ihrer früheren Partnerin Petra Schlitzer ja schon Vizeweltmeisterin 2005 gewesen war ... Ironie am Rande, dass die beiden, als sie in einem Fotofinish mit anderen Booten das Ziel in Szeged kreuzten, gar nicht wussten, ob’s eine Medaille geworden war, geschweige denn der WM-Titel. Leichtathletik

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it der 23-jährigen Beate Schrott aus St. Pölten hat sich eine Hürdensprinterin an der Schwelle der Weltspitze etabliert. Beate, von Philipp Unfried trainiert, der selbst einmal Hürdenläufer war, brach die 100-m-Traumgrenze in 12,95 Sekunden, nahm die Vorlauf-Hürde bei der Freiluft-WM 2011 in Daegu (Südkorea), schaffte dort Platz 18 und stürmte bei der HallenWM in Istanbul (März 2012) sogar ins Finale, wo sie dann Siebente wurde. Geheimnis des vordergründig kometenhaften Aufstiegs der Medizinstudentin? „Es gibt keines außer Kontinuität“, sagt Trainer Unfried, unter dem sich Schrott seit acht Jahren sukzessive gesteigert hat. Unfried: „Das Paket aus Speed und Technik passt.“ Und dazu die Bedingungen in St. Pölten, auch wenn Beate hin und wieder ein Trainingslager im Ausland wie zuletzt in Florida einschiebt, um auf Schritt und Tritt mit der Weltklasse mithalten zu können. Unfried: „Voriges Jahr gab’s bei der WM drei Semifinale, in London sind es nur zwei zu je 8 – unser realistisches Ziel sind die Top 16 der Welt, das sollte möglich sein.“ Österreichs Olympier hat Beate Schrott jedenfalls ebenso überzeugt wie Diskuswerfer Gerhard Mayer und das Marathon-Duo Günther Weidlinger und Andrea Mayr, das schon im Vorjahr die Limits für London gelaufen war. Dieses Quartett wurde schon im März fix für Olympia nominiert, um sich frei von jedem Limit-Druck auf die Sommerspiele vorbereiten zu können. Aber es gibt noch einige andere, die das Ziel quasi schon vor Augen haben oder auf dem Sprung dazu sind. Wie zum Beispiel Monika Gollner. Die Wienerin aus Kärnten, in ihren jungen Jahren vom jetzigen Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemanagt, hat harte Zeiten hinter sich, arge gesundheitliche Probleme gemeistert und mithilfe von Trainer Roland Gusenbauer ein sensationelles Comeback geschafft. Monika nähert sich fast 20 Jahre danach wieder alten Höhen – und damit Olympia! 1,89 Meter hat sie schon überquert, die Latte für London liegt auf 1,92 m. „Die drei Zentimeter“, meinte Monika lachend, „werden wir wohl auch noch packen.“ Roland Gusenbauer, dessen Ex-Frau Ilona einst den dubiosen Balas-Weltrekord geknackt, EM-Gold und Olympia-Bronze gewonnen hatte, ist von Gollners Potenzial überzeugt. „Da ist sicher noch mehr drin.“ Olympia sollte auch für Andreas Vojta, BWL-Student und Bürgermeistersohn aus Gerasdorf bei Wien, der für den Wilhelm-Lilge-Klub team2012.at läuft, ein Thema sein. Das B-Limit hat er mit 3:37,82 Minuten bereits in der Tasche. Allerdings bekam er aus heiterem Himmel zuletzt einen Rivalen im Rennen um London – Brenton Rowe, der als Enkel eines Österreichers, der vor Jahrzehnten nach Australien ausgewandert war, einen österreichischen Pass besitzt und für den ÖLV läuft. Der 1.500-m-Mittelstreckler Vojta, zweimaliger Leichtathlet des Jahres (2010/11), hadert aber nicht, sondern betrachtet den Aussie-Ösi eher als Ansporn, „vor allem im Training ist’s ja besser, wenn du einen guten Partner hast“. In der


Rückblicke 2011/2012

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vergangenen Hallensaison zeigte Vojta starke Form und ist in 3:38,99 eine europäische Bestzeit gelaufen. Heuer, so ist er sich dessen sicher, sollte ihm Fortuna so lächeln, wie es ihn im Vorjahr ein ums andere Mal verhöhnt hatte. Bei der U23-EM war Vojta sogar um Gold mitgelaufen, hatte aber am Ende nur die Blechtrommel als Vierter gerührt. „38 Hundertstel haben auf den Sieger, 17 auf Silber, 16 auf Bronze gefehlt.“ Und dieses Hundertstel-Drama setzte sich auch bei der ersten LA-WM, für die er sich qualifiziert hatte, weiter fort. „Dort haben mir 22 Hundertstel gefehlt, um den Vorlauf zu überstehen.“ Knapp vorbei ist auch daneben. Aber Vojta, ein Jahr älter, taktisch reifer, ist überzeugt, dass auch im Sportleben alles zurückkommt. Mit 3.000- und 5.000er-Warm-up-Läufen wollte er die Ausdauer testen, ehe es im Juni zur EM und dann zu den Spielen gehen soll. Stets im Bewusstsein, Tempowechsel verkraften zu müssen, um im Ren-

nen um Olympia die Marschtabelle einhalten zu können. Der Fokus lag auf London, der Weitblick richtete sich nach dem Weidlinger-Rekord. „Auch die 3:34,69 sind realistisch – sie wären der nächste Schritt.“ Er weiß, worauf es ankommt. Vojta gegen Rowe lautet ein London-Duell, das andere heißt Elisabeth Pauer gegen Elisabeth Eberl, Steiermark gegen Steiermark, im Speerwerfen. Für die Entsendung einer der beiden sind 59 m nötig, wollen beide bei Olympia starten, wird’s für beide hart – 61 m sind gefordert, eine mehr als harte Nuss, die da zu knacken wäre. Eberl, die bereits 2011 die B-Norm mit 60,07 m überboten hat, besitzt derzeit die besseren Aussichten. Es bleibt spannend. Was auch für 400-m-Rekordler Clemens Zeller aus Krems gilt, der nach einem Trainerwechsel einen neuen Anlauf auf Olympia nimmt. Und wer weiß, vielleicht gesellt sich noch der eine oder andere London-Kandidat in der allgemeinen Aufbruch-Stimmung dazu. Für den Diskus-Junioren-Europameister des Jahres 2011, Lukas Weißhaidinger, und einige andere aufstrebende Youngsters kommt Olympia dieses Mal aber noch zu früh. Es tut sich derzeit viel in der heimischen Leichtathletik! Pferdesport

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Andrea Mayr lief bereits im Vorjahr die Limits für Olympia und vertritt ­Österreich in London 2012.

lles Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde? Nicht, wenn man vom Vierbeiner oder höherer Gewalt abgeworfen wird, wie es Österreichs Aushängeschild der heimischen Dressur passiert ist. Victoria „Vici“ Max-Theurer geriet in Atemnot, dass man sie zum Check ins Spital brachte. Die alarmierende Diagnose – Lungenembolie! Sie erholte sich nach einigen Tagen in der Intensivstation Gott sei Dank schneller als gedacht, sportlich zahlte sie dann aber leider den Preis für Gesundheitsschock, Trainingsdefizit und Mangel an Turnierpraxis nur einige Wochen danach bei der Europameisterschaft in Rotterdam. Nach starkem Auftakt (9.) kam der Absturz, der auch die Olympia-Qualifikation infrage stellte. Kaum aus dem Sattel gehoben, befand sich „Vici“ aber wieder auf Kurs. Mit Spitzenplätzen in Brasilien gelang ihr die „Pirouette“ zu Form und Erfolgen. Devise: Schicksal getrotzt, Glück und Gesundheit gewonnen. Gratulation. Auch die Evergreens der Springreiterei, der ewig junge Hugo Simon, heuer 70, und der ebenso unverwüstliche Jungsechziger Thomas Frühmann, kamen 2011/12 aus verschiedenen Gründen ins Straucheln. Hatte Hugo den „Rekord“ als ältester Grand-Prix-Sieger bei der Magna-Racino-Springtour in Stronachs Ebreichsdorfer Pferdesportpark noch auf knapp 69 Jahre geschraubt, so landete er im März 2012 just in Dortmund, einem seiner Lieblingsturniere, nach einem Salto vorwärts bewusstlos auf der Tragbahre und mit einem gebrochenen Schlüsselbein im Spital. Anfang vom Ende einer beispiellosen Karriere über fünf Jahrzehnte voller Highlights mit Olympia-, WM- , EMMedaillen, drei Weltcup-Triumphen und Dutzenden an GP-Siegen? Wetten, dass Hugo wieder den Helm aufsetzt?! Thomas Frühmann wieder, musste sich auch mit gesundheitlichen Problemen herumschlagen. Just zum Comeback des einst von ihm und Peter Nidetzky aus der Taufe gehobenen Festes der Pferde in der Wiener Stadthalle musste Thomas operiert werden. Julia Kayser und Stefan Eder, sensationell Zweiter nach dem ersten EMSpringen in Madrid, verpassten dann aber das Finale. Die nächste Generation steht jedenfalls bereit. Die junge Stefanie Bistan aus 16


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Thomas Rohr­egger bestätigte sich als Spitzenmann der ­heimischen Rad-Szene.

Lamprechtshausen (Sbg.), die mit Unterstützung ihres Sponsors Großholzner auf der Stute Juvina schon in der Stadthalle aufgezeigt hatte, das Junioren-Championat im Dezember gewann und schließlich am Tag, an dem Simon in Dortmund ins Unglück gestürzt war, als Sensationssechste (drei Plätze vor Wien-GP-Rekordsieger Beat Mädli) sorgte auch bei den ganz Großen für Furore. Jedenfalls befindet sie sich auf dem Sprung zur Spitze. Radsport

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as Rad der Zeit hat sich gedreht – auch über die langen Schatten der Dopingskandale, die nicht zuletzt auch Österreich schwer erschüttert hatten. Die neue, alte Begeisterung war auch bei der Österreich-Rundfahrt spür- und unüberhörbar, wenn die Giganten der Landstraßen an immer größeren Zuschauerspalieren vorbei pedalten. Der Traum des Tiroler BWL-Studenten und Top-Profis Thomas Rohregger, am Kitzbüheler Horn zu triumphieren und die heimische Rundfahrt zum zweiten Mal (nach 2008) zu gewinnen, blieb unerfüllt, als Gesamtvierter und Horn-Fünfter bestätigte sich Rohregger aber als

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Spitzenmann der heimischen Rad-Szene. Die Rundfahrt blieb aus Österreich-Perspektive ein Solo für Thomas – der zweitbeste ­Österreicher, Harald Totschnig, Bruder des einstigen Tour-Heros, landete auf Platz 16. Auf Rang 161 klassierte sich der inzwischen 31-jährige Bernhard Eisel bei der Tour de France 2011, obwohl er nominell sogar Kapitän seines Sky-Teams gewesen war. Dank der Routine und Umsicht des Wahlkärntners, der Sprint-King Mark Cavendish immer wieder in die beste Position geführt hatte, gelang der Sky-Truppe ein wahrer Himmelsturm – Grünes Trikot, sechs Tagessiege (davon fünf durch Cavendish), hohe Preisgelder. Bei allen 20 Tour-de-France-Etappensiegen, die der spätere 2011er-Weltmeister Cavendish insgesamt errang, war Eisel als Unterstützer an seiner Seite. „Wir sind, glaub ich, ein ganz gutes Gespann, wir zwei.“ Die Zahlen sprechen für sich. In der Generalprobe für die Frühjahrsklassiker landete er beim Halbklassiker Harelbeke auf Platz drei. Wie steht’s um unsere Mountainbiker? Red-Bull-Frontfrau Lisi Osl aus Kirchberg bei Kitzbühel, die einst die Weltcupszene dominiert hatte, hatte 2011 mit Formschwankungen und Enttäuschungen zu kämpfen. Für eine klasse Mountainbikerin ihres Kalibers waren Platz 7 bei der EM (Dohany) und Rang 18 bei der WM in Champery etwas enttäuschend. Ein 12. Platz zum Saisonauftakt in Pietmaritzburg, Südafrika, vermittelte aber ebenso Selbstvertrauen wie eine gute Platzierung in einem Weltklassefeld beim Cross Country in Langenlois. Das Schlimms­ te scheint überstanden, das Beste noch vor der besten heimischen Mountainbike-Athletin zu liegen. Noch ein Wort zu Mountainbike. Der ehemalige Tour-de-France-Fahrer Gerhard Schönbacher, der sich als „Mann mit der roten Laterne“ einen Namen gemacht hatte, hat sich längst zu einem Top-Veranstalter gemausert mit der Alpen-Tour im Raume Schladming und der Crocodile Trophy in Down Under, der härtesten MountainbikeEtappenfahrt, an die sich auch viele Altstars aus aller Welt immer wieder wagen. Apropos Australien. Vier ehrgeizige österreichische Hobby-Radler, darunter mit Christian „Grilli“ Wallisch, radelten beim Race Across Australia von Perth nach Sydney über mehr als 4.000 km in vier Tagen schnurstracks ins Guinness-Buch der Rekorde. Und lieferten dank des Filmbeitrags, der mehrmals in ORF-Sport plus gezeigt wurde, den eindrucksvollen Beweis, was alles mit der richtigen Einstellung machbar und möglich ist. Rodeln

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oldregen und Weltcupsegen gingen im Rodeln sozusagen Hand in Hand. „Eine tolle Saison“, resümierte Rodellegende Markus Prock, Sportdirektor des Verbandes, um einzuschränken. „Aber das gilt in erster Linie für unsere Doppelsitzer, die in dieser Saison fast alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gab!“ Auch dank gesunder Rivalität im Team, das sich Triumphe teilte. Zwar hatten die Doppel-Olympiasieger Wolfgang und Andreas Linger im deutschen Altenberg den WM-Gold-Hattrick geschafft, sie wären aber an ihrem und zugleich Österreichs erstem Doppelsitzer-Weltcup-Gesamtsieg seit 22 Jahren (damals Lemmerer-Sulzbacher) vorbeigerodelt, hätten sie nicht die WM-Dritten Peter Penz-Georg Fischler, ebenfalls aus Tirol, mit ihrem ersten EM-Triumph beim gleichzeitigen Weltcupfinale in Paramonowo bei Moskau gerettet. Die Lingers schienen nach einem kapitalen Fehler im ersten Lauf als Zwölfte vermeintlich aussichtslos geschlagen, ehe sie sich mit


Rückblicke 2011/2012

zur Jugend-Olympiasiegerin. Und Nina Prock, eine der Jüngsten, wurde Vierte. So gut schaut’s bei den Herren nicht aus. Manuel, der jüngere der beiden Pfister-Brüder, holte noch die besten Resultate heraus, unterm Strich aber unbefriedigend. Prock: „Wir werden mit Rollern am Beton den Winter so gut wie möglich simulieren!“ Damit aus Plätzen fünf bis 10 wieder Rennen am Podest werden – vielleicht auch erst bei der nächsten Generation, zu der mit David Gleirscher der Sohn eines Ex-Weltklasserodlers und WM-Dritten gehört. Rudern

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as deklarierte Vorjahresziel, das Olympia-Quotenplätze gelautet hatte, wurde von den heimischen Spitzenleuten, Männern wie Frauen, leider verfehlt. „Die WM-Ergebnisse waren enttäuschend“, gesteht Präsident Helmar Hasenöhrl. „Aber es gibt noch eine kleine Hoffnung, dass es zumindest ein Boot über die Restquoten-Regelung schafft.“ Diese Regatta der letzten Chance war vom 20. bis 23. Mai am Rotsee in Luzern angesetzt, eine Woche vor dem Weltcup auf gleicher Strecke. Die größten Chancen, ein Ticket zu holen, gibt der Langzeit-Chef dem leichten Doppelzweier, beschränkt den Kampf um den Luzern-Startplatz aber nicht auf die früheren U23-Medaillengewinner und EM-Siebenten 2012 von Plovdiv, Joschka Hellmeier und Florian Berg, sondern erweitert den Kandidatenkreis um Dominik Sigl aus der OÖ-Ruderdynastie und Oliver Komaromy, die sich als Leichtgewichte unter den schweren Doppelzweiern als EM-Elfte respektabel geschlagen hatten. Hasenöhrl: „Wir dürfen nicht gegeneinander arbeiten, sonFoto: Gepa-Pictures

neuem Bahnrekord auf Platz 6 katapultierten. Hätten aber PenzFischler im Final-Thriller nicht die Nerven bewahrt, noch einmal den Bahnrekord verbessert und damit die Deutschen Wendl-Arlt in Schach gehalten, der Traum von der Weltcupkugel hätte sich in Nichts aufgelöst. Kein Wunder, dass sich die Tiroler DoppelsitzerPaare nach geschlagener Schlacht in die Arme fielen. „Ich bin beim Warten fast in die Knie gegangen. Wir waren die ganze Saison konstant, im Training schnell, dann kommt so ein Tag. Der erste Lauf war zum Vergessen, im zweiten haben wir zurückgefightet, dann haben Peter und Georg das Ding für uns geholt und sich selbst zum Europameister gemacht. Jetzt bin ich einfach nur glücklich“, frohlockte Andreas Linger nach dem „Hitchcock-Krimi“. Auch Cheftrainer Rene Friedl war, erleichtert. „Ein Herzschlagfinale. Ich bin einfach nur glücklich und freue mich für die beiden. Ein paar Nerven sind da verloren gegangen. Gratulation an alle“, meinte Friedl. Aber es war nicht alles Gold, was glänzte im Eis­ kanal. „Ich muss mit unserem Kondi-Trainer reden, wir verlieren im Einsitzer einfach zu viel Zeit am Start, da muss mehr Schmalz her“, beschloss Markus Prock. Nina Reithmayr, die Olympiazweite, fuhr ihren eigenen Möglichkeiten mit wenigen Ausnahmen nach, „weil sie zu steif, zu verkrampft war“. Auch eine Folge von Defiziten, die sie sich eingehandelt hatte. „Darum muss man schon im Sommer daran arbeiten – bei den Rennen selber geht da nichts mehr.“ Aber ebenso wichtig, wenn nicht noch wichtiger – mit Mona Wabnig, vor allem aber Miriam Kastlunger, 18, und Nina Prock, 16, der Tochter des Sportdirektors, sitzen demnächst Reithmayr gleich drei junge Rodlerinnen wie die Faust im Nacken. Miriam Kastlunger krönte sich schließlich in Igls bei den ersten Jugend-Winterspielen

Miriam Kastlunger konnte bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck Gold im Kunstbahn­ rodeln holen.

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dern müssen versuchen, mit vereinten Kräften das Bestmögliche herauszuholen.“ Und fürchtet für Michaela Taupe-Träer, „dass ihr die richtige Partnerin fehlt, um sich zu qualifizieren“. Nach Bor­ zacchini und Laimböck versuchte sie es mit Sara Karlsson, verpasste als Vierte in Plovdiv aber eine EM-Medaille. Trotz manch Enttäuschung sieht Hasenöhrl aber „Land in Sicht“, vor allem, was den Nachwuchs betrifft, darunter die Lobnig-Geschwister und Lisa Farthofer. Hoffnungen von morgen und übermorgen würden sich in den Leistungszentren von Völkermarkt (Drau-Stausee) über Wien (Neue Donau) bis Ottensheim (Linz) nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ immer stärker in den Vordergrund und an die Spitze schieben. Neue Ruder-Perspektiven eröffneten sich auch, so Hasenöhrl, „weil es seit einigen Jahren auch Schulwettkämpfe gibt, die sich einer großen Beliebtheit und hohen Beteiligung erfreuen“. Andersrum gesagt: Rudern ist schon was für die Jugend, wenn man sie nur ins Boot setzt. Und, was Hasenöhrl bewusst unterstreicht, auch von klein auf richtig betreut. „Aber genau da haben wir in Österreich sicher Defizite. Es fehlt im Unterbau an qualitativ guten Trainern.“ Nicht der einzige, aber mit ein Grund, warum seinerzeit auch der Versuch gescheitert war, unter dem Norweger Thor Nielsen ein Zukunftssystem aufzubauen. Aber wer weiß, vielleicht liefern die heimischen Ruderer nach Trainingslagern in Spanien und Sabaudia, dem italienischen Leistungszentrum, beim Rennen der letzten Chancen in Luzern doch noch glückliche Überraschungen. Schießen und Wurfscheibe

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ine ganze Reihe an Sport- und Wurftaubenschützen nahm London 2012 ins Visier, zuletzt bei der EM in Finnland – ins Volle getroffen haben das Luftgewehr-Trio Thomas Farnik, 45, Christian Planer, 37, Stephanie Obermoser, 22, und Trap-Spezialist (Wurftauben) Andreas Scherhaufer, 41, als EM-Zehnter von Belgrad (wo übrigens auch die WM stattfindet). Seit Jahrzehnten gelten die Schützen als Garanten, wenn es um Medaillen geht, das hat nicht erst Tradition, seit dem Vorarlberger Hubert Hammerer vor 52 Jahren in Rom sensationell der goldene Schuss im Dreistellungsmatch gelungen war. Seither gab’s vor allem Medaillensegen am Schießstand, ob durch Gerhard Petritsch, Andreas Kronthaler oder Wolfram Waibel jr. aus dem Ländle, der mittlerweile allerdings die Präzision der Schweizer Nachbarn trimmt. Im Schützenbund hat übrigens eine Sport-Chefin seit einiger Zeit das Sagen – Margit Melmer, gebürtige Wienerin, die es via Niederösterreich nach Mieming, Tirol, verschlug. „Schade, dass es bei Mario Knögler nicht mit einem Quotenplatz geklappt hat – er war mehrmals knapp daran, hat’s aber letztlich immer wieder um einen Hauch verfehlt. Und das hat letztlich auch viel Substanz und Energie gekostet.“ Dabei war Knögler, das einstige Wunderkind, bei den Meisterschaften wieder die Nr. 1 geworden. Nicht nur Christian Planer, der sich schon über Bronze in Athen freuen durfte, sondern vor allem Thomas Farnik traut die Sportreferentin einiges zu. „Ich kenne kaum einen aus der Weltklasse, der in diesem Alter so gut drauf ist. Und Thomas weiß, dass es vielleicht seine letzte Chance ist, eine Medaille zu gewinnen.“ Dafür hat Farnik, der als Sportsoldat als Vierziger in „Pension“ gehen musste, auch das Traineramt im Schützenbund aufgegeben, um sich ganz auf die olympischen

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Scheiben zu konzentrieren. In London erlebt der Wiener nach Barcelona, Atlanta, Sydney, Athen und Peking bereits seine sechsten Sommerspiele. Bisher hat er es auf vier Top-10-Platzierungen (5., zweimal 6., 10.) gebracht – er scheint also mehr als reif für einen Volltreffer. Farnik ist und gilt als alter Olympia-Hase – Andreas Scherhaufer, ebenfalls Wiener, dessen Familie eine Waffenfirma besitzt, zielt hingegen erstmals im Zeichen der fünf Ringe auf Wurfscheiben. Ob er dort anschließen kann, wo vor 36 Jahren ein gewisser Franz Schitzhofer, Musikant aus dem Eisenstädter Gymnasium, die Medien in Montreal als unbekannte Skeet-Sensation auf Trab gehalten hatte? Schitzhofer griff damals nach Gold und rührte am Ende als Fünfter die Blechtrommel, hatte sich aber einen Namen gemacht wie später Niki Szapary. Schwimmen

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rstmals seit der Langbahn-WM 2003 (Barcelona) gelangten Rogan, Jukic und Co im 50-m-Pool von Shanghai nicht in die Medaillenränge, obwohl sie in den Vorentscheidungen noch auf Medaillenkurs zu sein schienen. „Mir hat nach dem Rekord im Semifinale (1:57,73) einfach der mentale Punch im Endlauf gefehlt“, gestand Markus Rogan als mehr enttäuschter denn enttäuschender Fünfter über 200 m Lagen. Und Dinko Jukic, der nach tollen Zeiten im Vorlauf und Semifinale über 200 m Delfin gehofft hatte, sogar Super-Michael Phelps fordern zu können, scheiterte an der Größe des Augenblicks. Eine Leistung, die sich sehen lassen konnte, bot Jördis Steinegger, die sich schon bei der Shanghai-WM ebenso wie der 4x200-m-Kraulstaffel in Rekordzeit das Olympiaticket gesichert hatte. Oder Christian Scherübl, der sich bei der Junioren-EM in Belgrad mit einem Doppelpack (200 m, 400 m Kraul) auch für Shanghai empfahl – und dort dann einen sensationellen Beitrag zu Platz neun in der Staffel leistete. Epochal. Und trotz manch Flauten gab’s zudem eine Leistung, die reif ist fürs Buch der Rekorde. Wer hatte dafür gesorgt? Markus Rogan, wer sonst! Der 29-jährige Evergreen angelte auch im 10. Jahr in Folge wieder eine Medaille mit Silber über 200 m Lagen bei der Kurzbahn-EM in Stettin, der 33. Medaille seiner langen Karriere, der einzigen, die Rotweißrot im vorolympischen Jahr bei den Gro­ ßen erringen konnte. „Das hat“, erinnerte Markus, „außer Phelps kein anderer geschafft, nicht einmal Ryan Lochte – darauf bin ich stolz!“ Weil Ströck-Testimonial Rogan seine fast 15-jährige Karriere in London mit drittem Olympia-Edelmetall krönen will, quälte er sich wie noch nie im Auslandstraining beim Trojan-Klub in Los Angeles. Freie Tage wurden ebenso gestrichen wie ein kurzer Weihnachtsurlaub. „Gerade 12 Stunden ohne Schwimmen am Heiligen Abend“, verriet Rogan, der auf Hawaii alles andere als Ferien verbrachte. Darum war Markus mit Trainings-Input und Wettkampf-Output bei den ersten Tests mit Hallenmeisterschaft (Graz) und British Trials im neuen, hypermodernen Aquatic Center in London (März) alles andere denn zufrieden. Rogan: „Je mehr ich mich mit Schwimmen beschäftigte, desto weniger werd ich klug daraus.“ Hinter der EM-Bestform von Dinko Jukic stand hingegen wie aus heiterem Himmel ein Fragezeichen. Kaum hatte er großer Schmerzen zum Trotz in Graz wie London seine Weltklasse über 200 m Delfin unter Beweis gestellt, musste sich der 23-Jährige am 12. März wegen einer Knochenabsplitterung im linken Ellenbogen


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Rückblicke 2011/2012

Vielversprechender Nachwuchs: Chris­ tian Scherübl zeigte bei der JuniorenEM in Belgrad, was in ihm steckt.

einer Operation unterziehen, die ihn zumindest für knapp drei Wochen aus dem Wasser und der intensiven Olympiavorbereitung zog. Wie war das fatale Unheil passiert? „Wahrscheinlich durch harten Anschlag an der Beckenwand“, vermutete Trainervater Zeljko, der die im EM- und Olympia-Countdown verlorene Zeit mit einem Kroatien-Spezialtraining im April wettmachen wollte. Für einige der Olympiakandidaten bedeutete Debrecen nicht die einzige und letzte, aber vielleicht größte Chance, noch ein ­London-Ticket zu ergattern. Hoffnungen machten sich Birgit ­Koschischek (100 m Delfin), bei den Hallenmeisterschaften nur einen Wimpernschlag am FINA-Limit vorbeigeschwommen, Nina ­Dittrich (800 m und 1.500 m Kraul), die Rücken-Spezialisten ­Fabienne Nadarajah (100 m) und Sebastian Stoss (200 m) sowie die Brustschwimmer Hunor Mate und, kaum zu glauben, aber von ihm angepeilt, auch der 34-jährige Ex-Vize-Welt- und Europameister Maxim Podoprigora (jeweils 200 m). Es sei denn, im Soge des Supertalents Chris­tian Scherübl überraschen auch noch andere Junge wie Uschi Halbreiner oder Eva Chaves-Diaz, die beide in Graz trainieren. Nicht weniger als 20 Schwimmer hatten das EM-Limit für Debrecen gepackt und damit auch bestätigt, was OSV-Präsident Paul Schauer schon nach Shanghai gesagt hatte. „Wir wollen nichts schönreden und auch analysieren, warum dort nicht alles wunschgemäß verlaufen ist. Aber es wäre falsch, die Schwimmer jetzt zu verdammen – auch die Staffel hat gezeigt, dass unsere Spitze breiter und dichter geworden ist. Und wir mit Talenten wie z. B. dem jungen Scherübl auch große Perspektiven haben!“ Zukunftsmusik, die hoffentlich dereinst gespielt wird, während jetzt noch Markus und Dinko den Ton angeben. Auch als Captain (Rogan) und Mitglied (Jukic) des Europa-Teams, die im

Dezember 2011 im Olympiabad von Atlanta beim „Duel in the Pool“ gegen die USA kämpften. Unangenehm – den Kunst- und Turmspringern war mit der Umbau-Sperre des Stadthallenbades die tägliche Trainingsplattform entzogen worden. Zwar hatte die junge Sophie Somloi als WM-Sechzehnte und EM-Neunte 2011 ihr Potenzial angedeutet, zusammen mit den Routiniers Veronika Kratochvil und Constantin „Coco“ Blaha, dem US-Studenten, konnte das ­Potenzial aber nicht umgesetzt werden. Da waren die Chancen der beiden Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl und Livia Lang realistischer, sich Ende April in London eines der Quoten-Tickets zu sichern. Segeln

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uch wenn die Doppelolympiasieger Hagara / Steinacher mittlerweile in der pfeilschnellen, aber auch gefährlichen Extreme Series vor den Küsten Omans, Spaniens und Italiens segeln – Rotweißrot zeigte weiter Flagge, schaukelte wieder auf der Erfolgswelle, holte 2011 wieder (EM-)Medaillen. Evergreen Andi Geritzer (Laser) und Delle / Karth-Resch im 49er, dem neuen Flaggschiff der heimischen Seglerei, konnten mit einem zweiten Platz im Medal Race der Kieler Woche auch den Weltcup-Sieg von 2010 wiederholen! Als Dritte im Bunde ankerten auch die 470er Florian Reichstädter / Matthias Schmid im olympischen Hafen, auf den auch noch ihre weiblichen Pendants, Lara Vadlau aus Kärnten und ihre 24-jährige Partnerin Eva Maria Schimak, immer mehr Kurs nehmen. „Sie haben sich sehr verbessert, waren in Miami erstmals Top 10 und im Medal Race, sie können es bei der EM in Barcelona noch schaffen“, meinte Sportdirektor Georg Fundak. Mit Star20


Routinier Hans Spitzauer (Vorschoter Habermüller) und Florian Raudaschl (Finn), dem Sohn des Olympia-Rekordlers, nahmen weitere Österreicher das Olympiarevier in Weymouth, England, ins Visier. Kaum hatten Nico und Niko nach der nicht optimal verlaufenen Test-WM in Australien (Platz 7) mit neuem Material („Wir sind damit extrem schnell, das stimmt uns sehr zuversichtlich“) beim Miami-Weltcup groß aufgetrumpft, hatten schon vor dem Medal Race den Sieg vor Augen, da wurde Nico Delle-Kart mit einer furchtbaren Familientragödie konfrontiert. Skilauf

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ie Begeisterungswelle schwappte über im neuen Ski­ stadion von Schladming, wo das Happy End beim Alpin-Weltcupfinale einen fabelhaften Vorgeschmack auf die WM 2013 lieferte. Bei Kaiserwetter gab’s unter Sonnenstrahlen einen wahren „Kugelhagel“ für die rotweißroten Pistenstars wie seit Jahren nicht. Kaum hatte sich nach Marlies Schild (6 Saisonsiege) im Jahr eins nach Michael Walchhofer auch Abfahrts-As Klaus Kröll die kleine Abfahrts-Kugel gesichert, elektrisierte das Herzschlag­finale um den Herren-Weltcup nicht nur Ski-Fans. Marcel Hirscher gegen Beat Feuz, österreichischer gegen Schweizer Jungspund, so lautete der packende Krimi um die große Kristallkugel. Und kaum hatte sich der neue Liebling der Nation aus Annaberg (Dachstein West) als Sensationsdritter im Super-G den ersten „Matchball“ verschafft, verwandelte er ihn auch unter ohrenbetäubendem Jubel von 15.000 Fans mit einem siegreichen Finale furioso (vor Reichelt und Jungstar Mathis) schon im Riesenslalom vor dem Abschluss – als Hirscher-Doppelpack im ÖSVTriplepack, weil er dabei auch die kleine RTL-Kugel holte. „Ich hab noch nie so viel riskiert in meinem Leben – ich glaub, das war die Meisterprüfung. Es war wirklich nicht leicht, weil alle nur noch von der Kristallkugel geredet haben!“ Trotz Slalom-Misserfolge am letzten Tag hielt der erst 23-jährige Marcel am 18. März strahlend und stolz die heiß ersehnte, hart erkämpfte wichtigste Kristallkugel in die Höhe – als jüngster Weltcupsieger aller Zeiten, als erster Österreicher seit Benjamin Raich (2006). Ein Jahr nach seinem fatalen Sturz in Hinterstoder (Sprunggelenk, Gips), der ihn aus der Garmisch-WM 2011 geworfen hatte, schrieb er damit Geschichte. Mit neun Saisonsiegen hatte sich Marcel als Nonplusultra der alpinen Herren-Szene erwiesen. „Er ist nicht nur ein Jahrzehnte- oder Jahrhunderttalent“, resümierte Feuz-Landsmann Bernhard Russi, Skilegende und Abfahrtsdesigner. „Marcel ist ein Jahrtausendskifahrer!“ Lob aus höchstem Munde für den Sportler, der von seinem Trainervater Ferdinand, einst Holzfäller, Hüttenwirt, Skischulbesitzer und Austria-Cup-Rennläufer, der auch gegen Hermann Maier gefahren war, behutsam zum Superstar aufgebaut wurde – auch mit Geräteturnen, Wildwasserpaddeln, Motocross-Fahren. „Marcel vereint von vielen Großen etwas in sich, ist aber ein Unikat, mit niemandem vergleichbar“, resümierte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. Ein Star, maßgeschneidert, um die Massen zu bewegen. „Als Skifahrer, ­Siegläufer und Person, die sich unglaublicher Beliebtheit erfreut!“ Einer, der die älteren Semester ebenso bewegt wie er die junge Generation als erfolgreicher Vorreiter und Trendsetter fasziniert. Und wenn das Umfeld stimmt, dann

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stimmt auch die Leistung. Marcel ist sich bewusst, „dass die Fans jetzt Wunderdinge von mir verlangen, aber es werden auch zähe Zeiten kommen. Ich bin kein Wunderwuzzi!“ Alles Hirscher, oder was? Mitnichten! So viel wie im Winter 2011/12 wurde schon lange nicht gewonnen! ­Große Herren-Kugel, drei kleine Kugeln, 14 Siege bei den Herren, 10 bei den Damen, Sieg-Premiere für Anna Fenninger just in ihrer vordem schwächsten Disziplin (RTL), Premieren-Sieg für Benni Raich in der Comeback-Saison nach Knie-Operation just in einem Speed-Rennen (Super-G, CransMontana), gleich zwei Comeback-Triumphe für Michi Kirchgasser im Slalom, darunter beim Weltcupfinale. Pum: „Schade nur, dass ein Reichelt nie ganz oben war – er ist erst spät zur Abfahrt gekommen, hat aber das Zeug, der nächste große Abfahrer zu werden.“ Mit sieben Podest-Plätzen in der Saison katapultierte er sich auch noch auf Platz fünf im Weltcup. Kröll, Reichelt, Baumann, Puchner in der Abfahrt, dazu Hirscher, Schörg­hofer, Raich im Riesenslalom, zogen auch die Jungen mit Zukunft schon nach: Max Franz, Matthias Mayer und vor allem Marcel Mathis, Sohn des Miller-Service-Mannes „Giunti“, erst 20, aber so schnell, dass er zwei verlorene Verletzungsjahre im Eiltempo wettgemacht, die Weltspitze mit 2 Podestplätzen aufgeschreckt hat. „Die Alpinen sind ein Flaggschiff des ÖSV, die Skispringer das andere“, betont Pum, der trotz des einen oder anderen kurzen Durchhängers auf den Schanzen bewusst betont: „Wenn man so viel gewinnt wie die Skispringer, dann liegt die Latte sehr hoch – aber für den Sport selbst ist’s nicht so schlecht, wenn auch einmal andere, vor allem die Norweger, was gewinnen. Wir haben ihnen voriges Jahr in Oslo ja eh alles genommen, was man nehmen kann.“ Auch diesmal waren die „Chef-Adler“ Schlierenzauer, Kofler, Morgenstern, dann Koch meist das Maß aller Dinge mit Seriensiegen, ehe mit einem leichten Abwärtstrend der Weltcup (an Anders Bardal) an Norwegen verloren wurde. „Wir hatten aber wieder tolle Highlights“, bilanzierte Cheftrainer Alexander Pointner am Saisonende in Planica angesichts des finalen KochTriumphes. „Wir haben die Vierschanzen-Tournee nicht nur gewonnen, sondern mit Schlierenzauer, Kofler und Morgenstern einen Dreifach-Triumph gefeiert, das kostet natürlich auch Substanz. Aber am Ende waren wir wieder sehr gut drauf.“ Trotz Sturz holte Martin Koch WM-Bronze im Skifliegen, triumphierte danach beim Holmenkollen-Klassiker und in Planica. Auf Flugschanzen entpuppte er sich als Überflieger, dem nur der slowenische Skiflugweltmeister Robert Kranjec, Vierfach-Olympiasieger Ammann (Schweiz), Daiki Ito (Japan) und auch Teamkollege Gregor Schlierenzauer das Wasser reichen konnten. Insgesamt feierten die ÖSV-Adler, die drei Team-Erfolge und den DamenDoppelpack von Weltmeisterin D ­ aniela Iraschko in Hinzenbach inklusive, nicht weniger als 19 Saisonsiege. „Da kann man“, so fand Alex Pointner, „es leichter verschmerzen, dass die große Kugel ein anderer gewonnen hat.“ Die Mannschaft habe aber Charakter bewiesen, mit vereinten Kräften in der kurzen KrisenPhase „dagegengehalten, sich an den eigenen Haaren herausgezogen. Auch das ist Klasse.“ Rivalen im Wettkampf, abseits der Schanzen verschworene Einheit. Trumpf Nummer 3 im Skiverband sind längst die Snowboarder – und mit ihnen die Ski-Crosser. Als die Saison begann, hatte sich der ­Olympiazweite, Doppelweltmeister und Weltcupsieger Benjamin Karl aus Wilhelms-


Rückblicke 2011/2012

noch mehrmals am Podest, büßte aber seine Chancen auf eine Titelverteidigung auch durch eine Sturzverletzung ein, die ihn Mitte Jänner drei Wochen außer Gefecht setzte. Immerhin wurde er noch Gesamtfünfter im Cross-Weltcup. Bei den Damen feierte Andrea Limbacher, 23, aus Bad Ischl, ihre Podest- und Sieg­premiere. Nach einem 3. Platz trumpfte sie kurz vor Saisonende am Götschen auf. Die WM-Saison kann kommen. Wie Olympia in Sotchi. Der Countdown zu den nächsten Groß-Events hat längst eingesetzt. Sowohl Nordische Kombinierer als auch Biathleten befinden sich da in der schwierigen Situation und heiklen Phase, nach Gottwald-Rücktritt und Stecher-Trainingsdefizit (Knie-Operation), einen Generationswechsel hinausschieben oder gar verkraften zu müssen. „Aber Berni Gruber hat sich an der Spitze etabliert, Denifl in der Loipe sehr gesteigert – und der Nachwuchs hat mit dem Sieg im Teambewerb der JuniorenWM in Erzerum gezeigt, dass da was Tolles nachkommt.“ Kurzum, Sportchef Pum sieht schon Licht am Ende des Tunnels, was die Kombinierer ­betrifft. Nachdenklicher ist er da schon, was die Biathleten a­ n­belangt. Erst recht die Langläufer, die es enorm schwer hätten angesichts riesiger Teilnehmerfelder, den Anschluss an die ­klassischen Loipen-Großmächte zu schaffen. „Bevor sie hinten nachrennen, wär’s vernünftiger, sie bei den Kombinierern auf der Schanze zu testen. Oder im Biathlon am Schießstand. Langlauf ist schließlich für beide Disziplinen die Basis.“ Abwarten, ob die Anregung aufgefangen wird. Mit den beiden Stadlober-Kindern Lois und Theresa sowie Nathalie Schwarz gibt’s ein Trio, das ­offensichtlich über die Erfolgs-Gene ihrer Eltern verfügt. Foto: Gepa-Pictures

burg das höchste Ziel gesteckt, „dass ich alle Rennen gewinnen will“. Kaum war der „verspätete“ Winter eingetroffen, schon gab’s leider für ihn gleich den ersten ­Dämpfer, dem noch weitere folgen sollten. Der Traum von der Titel­verteidigung konnte nicht erfüllt werden, den er im Kampf mit dem Südtiroler Fischnaller und seinem ÖSV-Teamkollegen Andi Promegger abschreiben musste. Jahrelang war Promegger im langen Schatten von Karl gestanden, ehe es dem 31-Jährigen gelang, aus eben diesem zu kurven. „Voriges Jahr hab ich den Weltcupsieg noch um 100 Punkte verpasst, diesmal aber hat’s geklappt“, jubelte Andi. „Jetzt hab ich erreicht, was ich wollte, jetzt kann ich mir neue Ziele stecken.“ Für Benni Karl wurde die Zwischensaison zu einem Lehr- und Lernjahr, wie auch sein Schwieger­papa Werner Grissmann konstatierte. „Er hat geglaubt, dass man alles auf einmal haben kann, darum war’s eine wichtige Lektion, dass man das Glück nicht über Gebühr strapazieren darf. Er hat geheiratet, wird demnächst Vater – wenn man mit dem Kopf da ist, kann man nicht auch dort alles gewinnen.“ Wer sollte es besser wissen als der „Dolomitenmann“ aus Lienz, dem vor lauter flotten Sprüchen im Rennen gegen seinen alten Freund Franz Klammer am Ende meist der Atem ausgegangen war. Trotz mancher Rückschläge landete Karl als Weltcupdritter immer noch auf dem ­Podest – wie Julia Dujmovits bei den Damen mit Marion Kreiner (4.). Nicht ganz so rund lief es bei den Ski-Crossern, deren Saison durch den Todessturz des „kroatischen“ Kanadiers Zorinic just beim Finale überschattet worden war. Andreas Matt, Cross-Weltcupsieger 2011 aus Flirsch am Arlberg, Bruder Mario Matt, triumphierte einmal in Innichen (Dezember 2011), landete dazu

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Marlies Schild konnte nach einer unglaublichen Siegesserie den Slalom-Weltcup gewinnen.


Tennis

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chtelfinale in Australien, Semifinale beim Monte-CarloKlassiker nach erstem Sieg gegen Roger Federer, als Nr. 8 der Welt als zweiter Österreicher nach Thomas Muster unter den Top 10 – im ersten Viertel des Tennisjahres 2011 schien es, als hätte Jürgen Melzer zu einem unaufhaltsamen Höhenflug angesetzt. Aber der Schein trog, Jürgen wurde fast das ganze Jahr über von Rückenproblemen begleitet. Was in Madrid und Rom mit einem Stich ins Kreuz begonnen hatte, setzte sich von Paris über New York bis zum Saisonende immer wieder fort. Darum kam im Einzel für Österreichs Nummer 1 bei drei Grand Slams (Paris, Wimbledon, New York) das Aus sehr schnell gegen weit schwächer eingestufte Gegner. Mit vereinten Kräften hingegen trumpfte Jürgen groß auf. Das Mixed-Doppel mit Iveta Benesova aus Prag führte auf dem heiligen Wimbledon-Rasen sportlich wieder zu einem Happy End. Und zwei Monate später durfte Melzer mit ­seinem deutschen Partner Philipp Petzschner den nächsten GrandSlam im Herrendoppel der US-Open (gegen das Polen-Duo Matkowski-Fyrstenberg) bejubeln, den fünften seiner Karriere, die beiden Junioren-Titel (Wimbledon-Einzel, Australian Open, Doppel) inbegriffen. „Eine so schwierige Saison haben, aber zwei Grand-Slam-Titel zu gewinnen, mehr als eine Million Dollar Preisgeld zu kassieren und sich fürs Doppel-Masters zu qualifizieren“, relativierte Manager Ronnie Leitgeb als designierter ÖTV-Präsident in spe die Rückschläge, „da wären viele andere froh, hätten sie so ein Jahr, da kann man dazu nur sagen: Alle Achtung!“ Auch wenn Jürgen in der Rangliste über den Winter sogar aus den Top 30 gefallen war, so gab es für ihn zwischendurch immer wieder Erfolgserlebnisse. Nicht nur, aber vor allem im Daviscup, in dem er Rückschläge mehr als wettmachen konnte. Wie etwa nach den US-Open im Relegations-Duell mit den Belgiern in Antwerpen. Nach dem Sensationssieg von Andi Haider-Maurer zum Auftakt über den Ex-Wimbledon-Semifinalisten Xavier Malisse, verlor er zwar gegen Steve Darcis unerwartet in vier Sätzen, fixierte aber am Schlusstag gegen den kleinen, aber mitunter genialen Olivier Rochus mit einem Dreisatzerfolg bereits die uneinholbare 3:1-Führung samt Verbleib in der Weltgruppe. Das war sozusagen die Pflicht gewesen, der im Februar 2012 in der Arena Nova von Wr. Neustadt gegen den Ex-Daviscupsieger Russland gleichsam die Kür folgte, mit der Österreich sozusagen auch einen „Jahrtausend­ erfolg“ feierte. Den Grundstein zum Aufstieg ins erste Viertel­finale seit 17 Jahren legte Melzer, als er in einem wahren Krimi die USOpen-Revanche in vier Stunden und fünf Sätzen gegen seinen Angstgegner Igor Kunitsyn (davor zwei Niederlagen in zwei Spielen) gewann, damit auf 1:0 stellte und Andi Haider-Maurer viel Druck nahm. Weil der aufschlagstarke Spieler aus dem Waldviertel die Nr. 1 der Russen, den Russo-Amerikaner Alex Bogomolow, sensationell schlug, hatte Rotweißrot alle Trümpfe in der Hand. Und trotz des Doppel-Pechs (March / Peya unterlagen Dawydenko / Juschny in 5 Sätzen) immer noch „Matchball“, den der vielleicht beste und konzentrierteste Melzer, den man im Daviscup erlebt hatte, gegen Bogomolow auch im Eiltempo (3:0-Sätze) verwandelte. „Für mich“, so resümierte ein erleichtert-befreiter Jürgen Melzer, „hat sich heute ein Bubentraum erfüllt. Ich wollte schon immer einmal unter den besten acht Teams der Welt stehen.“ Mit der Mannschaft egalisierte er damit seine beste Einzelplatzierung. 23

„Es ist Frühling, das heißt Aufbruch-Stimmung“, so verkündete Ronnie Leitgeb, ehe er Ende März in Innsbruck vom designierten zum gewählten Nachfolger von Langzeit-ÖTV-Präsident Professor Ernst Wolner bestellt wurde. Und weil er gerade an seinem Zweitwohnsitz Kitzbühel den Akku für die Kraftakte aufgeladen hatte, die ihm bevorstehen, zog er mit einem Zukunftswunsch den Vergleich mit einer Kitzbühel-Ikone. „Ich hoffe, dass alle an einem Strang ziehen, jeder so mitgeht wie die Fans bei der Bergwanderung von Hansi Hinterseer am Hahnenkamm.“ Dann kann ja nichts mehr schiefgehen, obwohl Leitgeb sich keinen Illusionen hingibt, sondern weiß, dass harte Zeiten auf den Tennisverband zukommen. „Egal, wie das Viertelfinalduell mit Spanien ausgeht, wir bleiben ein weiteres Jahr in der Weltgruppe – wir müssen den Schwung nützen, um diverse Baustellen zu beseitigen.“ Ganz so, wie ihn Melzer nützte, um trotz einer angeknacksten Zehe das neue Selbstvertrauen, das er sich im Daviscup geholt hatte, zu seinem vierten Turniersieg in Memphis, Tennessee, und zur Rückkehr unter die Top 20 zu nützen. Der Traum von einer Olympiamedaille, mit der er Platz 5 von Peking toppen will, lebt noch – im Einzel wie im Doppel, wo er sich als Nr. 1 den (Österreich-)Partner aussuchen kann: Peya, Marach oder gar Julian Knowle? Auf ein Comeback als olympischer Geheimtipp hatte Neo-Präsident und Fulltime-Manager Leitgeb auch bei seinem zweiten Schützling gehofft, der Vor­ arlbergerin Tamira Paszek, wurde aber schon zu Jahresbeginn enttäuscht. Tamira, durch Verletzungen gehandicapt, von Verunsicherung gepackt, verlor acht ihrer ersten neun Matches anno 2012. Auch Patricia Mayr-Achleitner und Yvonne Meusburger, sind noch weit weg von der Weltspitze. Nach Sybille Bammers Rücktritt gibt es bei den Damen einigen Nachholbedarf. Tischtennis

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uster, die Tennis-Legende, zieht sich wie versprochen mit 45 ins Familienleben zurück – der bald 40-jährige Tischtennis-Exweltmeister und Akademie-Gründer Werner Schlager hingegen ist noch mitten im aktiven Geschehen, wenn es (für Österreich und auch ihn selbst) darauf ankommt. „Dank seiner Genialität muss er nicht so viel trainieren wie andere, verbraucht er nicht so viel Substanz, darum ist er trotz der Doppelbelastung mit der Schlager-Akademie punktuell immer noch klasse“, streut ihm der Linzer ÖTTV-Sportchef Hans Friedinger Rosen als Spieler – und auch als WSA-Manager. „Obwohl es einige in den Bundesländern nicht so gern hören – ich bin der Meinung, dass die großzügige Akademie in Schwechat für Österreichs Tischtennissport von großem Nutzen ist.“ Nicht nur für den Meister SVS NÖ, der sich in der Champions League auch mit den Hoffnungen Daniel Habesohn und Stefan Fegerl bis ins Semifinale kämpfte. „Die beiden Jungen haben Fortschritte gemacht, auf den Durchbruch zur Spitze müssen wir aber noch warten. Das Potenzial dazu haben beide Spieler“, sagt Friedinger, nebenbei auch Klubchef von Mauthausen und des ersten Austro-Chinesen, der hierzulande zur Tischtennis-Legende geworden war – Ding Yi, 53, ein Hansdampf in vielen Gassen, auch geschäftlich. „Und in seiner Altersklasse der beste Spieler der Welt.“ Wer weiß, ob es ohne ihn als große Herausforderung je den Schlager-Hit bzw. Schlager-Evergreen gäbe, der sich auch 2012 wieder für die European Top 12 qualifizierte? Und dazu noch weitere Austro-Chinesen, die mittlerweile hierzu-


lande Wurzeln geschlagen haben wie Chen Weixing (Semifinalist Top 12), Jungmama „Susi“ Liu Jia und Li Qianbing. Während die Damen (wieder mit „Susi“, erstmals mit Elena Waggermeyer, die aus Russland stammt) ab 25. März 2012 bei der Team-WM in Dortmund die Zugehörigkeit zur ersten Kategorie ins Auge fassten, steckten sich die Herren mit Schlager, Chen, Gardos, Habesohn und Fegerl weit höhere, ja sogar historische Ziele. „Wir haben 2011 mit EM-Bronze mit einer fast obligaten Medaille ein Minimalziel erreicht, erst im Semifinale gegen Schweden verloren“, so Friedinger im Blick zurück auf die Titelkämpfe im polnischen Danzig. Obwohl mit Südkorea, Frankreich, Tschechien, Ungarn und Dänen starke Gegner warteten, war der Sportdirektor positiv gepolt. „Es wär ein Traum, könnten wir das erste Mal mit der Mannschaft auch bei einer WM eine WM-Medaille gewinnen. Bei Olympia waren wir nahe dran, leider gab’s dann den 4. Platz!“ Ob Rotweißrot bei den Sommerspielen in London nicht nur im Einzel (Schlager, Chen, Liu Jia über die Weltrangliste fix dabei) vertreten sein wird, sondern auch als (Herren-)Mannschaft, hing nicht zuletzt von Robert Gardos ab, der als einer der Topfavoriten in die Einzel-Olympiaqualifikation in Luxemburg (Mitte April) ging. Friedinger war überzeugt, dass es der in Ungarn geborene Globetrotter aus Innsbruck spätes­ tens bei der Welt-Qualifikation (Mai, Doha) als allerletzte Chance schafft und Österreich so die Chance erhält, Habesohn oder Fegerl als eiserne Team-Reserve zu nominieren. „Alles andere wäre eine negative Überraschung, mit der wir nicht rechnen.“ Mit Li Qianbing und Amelie Solja, 22, einer eingebürgerten Deutschen, die für Villach spielt und mit ihrem unorthodoxen Stil viele Gegnerinnen zur Verzweiflung treibt, versucht auch noch ein Damen-Duo, das olympische Glück zu zwingen. Turnen

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er 12. März 2012 ging, da gibt’s keinen Zweifel, in die Annalen des österreichischen Turnverbandes ein. Ein Jubeltag, wie es ihn seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hatte. Die heimischen Olympier unter Präsident Karl Stoss fassten da den Beschluss, mit Weltklasse-Gymnastin Caroline „Caro“ Weber auch jenes Kunstturn-Duo für die Sommerspiele in London zu ­nominieren, das im Schweiße seines/ihres Angesichts einen der begehrten internationalen Quotenplätze ergattert hatte: Barbara Gasser, in Kanada studierende und trainierende Vorarlbergerin aus Lustenau, und Fabian Leimlehner, Sohn eines Oberösterreichers und einer Schweizerin, der als Doppelstaatsbürger in Liestal (Schweiz) aufwuchs, aber seine internationale Karriere von Beginn an für Österreich bestritt und seit 2006 in Innsbruck lebt. Gasser ist die erste Österreicherin seit Henriette Parzer (Wien), die 1964 in Tokio bei Olympia am Start war, mit Leimlehner ist Österreich sogar erstmals seit 52 Jahren (Rom 1960, Hans Sauter, Johann König, Hermann Klien, Willi Kafel, Gerhard Huber und Anton Hertl) wieder bei Olympia dabei. „Wir sind natürlich begeistert, richtig enthusiasmiert“, sagt ÖFT-Generalsekretär Robert Labner. „Für uns ist das eine echte Genugtuung, dass man die Leistungssteigerung endlich anerkennt. Wir hatten früher schon viermal Quotenplätze, je zweimal durch Reinhard Blum und Birgit Schier in den 80erJahren, aber das ÖOC hat sie nicht anerkannt.“ Im Turnen, der vielleicht wichtigsten aller Grundsportarten, hat sich viel getan seit einigen Jahren. Österreich, früher unter ferner turnten, hat

Foto: Gepa-Pictures

Rückblicke 2011/2012

aufgeholt, da muss man nur auf die Weltcupbilanz schauen, in der zahlreiche Podest- und Top-10-Platzierungen aufscheinen, nicht nur, aber vor allem auch durch Olympia-Teilnehmer Leimlehner, der in Tirol vom Tschechen Koudela trainiert wird. „Zweimal Silber, zweimal Bronze“, listet Fabian seine bisher vier Weltcup-Medaillen von Ostrau und Marburg auf. Auch als Allrounder besitzt er („Auch wenn ich am Boden und am Seitpferd noch Defizite hab“) große Klasse, wie der fünfte Platz der Mehrkampfwertung der EM 2010 in Birmingham bewies. Und dass „Leimi“ auch über gute Nerven verfügt, demonstrierte er nach der WM-Enttäuschung 2011 von Tokio bei der allerletzten Olympia-Chance in der Olympiastadt London. „Ich war zwar nervös, aber das war vielleicht sogar gut, ich hab mich im Griff gehabt“, gestand Fabian. Auch seine Taktik, das Schwierigkeitsrisiko einzuschränken, dafür aber sicher sitzende Elemente zu turnen, hatte sich ausgezahlt. Schon nach zwei Drittel des Programms war die Qualifikation außer Diskussion gestanden. Mit Platz 26 blieb er bei weitem im Plansoll, ließ Turner aus 15 Nationen hinter sich. Und noch souveräner nahm Barbara Gasser die Quoten-Hürde als Zehnte unter den Top 30 des Wettkampfs, die sich für London qualifizieren konnten. Bei der (erfolgreichen) Gelegenheit konnten Leimlehner wie Gasser den olympischen Ernstfall an Ort und Stelle proben, wo er stattfindet – in der O2-Arena. „Hier hab ich schon geturnt, eine Superhalle, mir macht’s auch nichts aus, wenn’s ein volles Haus mit 20.000 Zuschauern gibt.“ Eher zusätzlicher Ansporn. Was auch für die Dritte im London-Bunde gilt, nämlich Gymnastin Caro Weber, die schon in Peking (17.) ihre olympische Feuertaufe bestanden hatte. „Zwischen Platz 10 und 20 ist bei ihr alles möglich“, sagt Labner über die Vorarlbergerin, die in Wien lebt, bei Luchia Egermann trainiert und seit Jahren als fixe Konstante in der Weltelite die heimischen Fahnen hochhält. Caroline selbst, die täglich um die sechs Stunden mit den vier Geräten Band, Reifen, Keulen und Ball trainiert, gibt sich keinen Illusionen hin. Sie weiß, was sie kann, sie ist sich aber auch dessen bewusst, was ihr fehlt. „Mit meiner Beweglichkeit bin ich limitiert, solche Schwierigkeiten wie die aus dem Osten kann ich in mein Programm nicht aufnehmen“, gesteht sie ehrlich ein, 24

Eine gute Platzierung bei den Olympischen Spielen in London 2012 erhofft sich Fabian Leimlehner.


fügt aber hinzu: „Ich muss das mit Ausdruck kompensieren, das ist meine Stärke. Und schauen, dass ich fehlerfrei bleibe.“ Dass diesmal gleich ein ÖFT-Trio bei den Spielen ist, habe für sie selbst keine individuellen Vorteile („Jeder muss auf sich selbst schauen!“), würde aber die gute Arbeit bestätigen. „Damit steht Turnen in der Auslage. Auch gut für unseren Stellenwert. Und den des Verbandes!“ Für Caroline ist übrigens nach London trotz ihres fortgeschrittenen Gymnastik-Alters noch nicht Schluss, zumindest ein Jahr will sie unbedingt noch anhängen. Logisch, wenn man auf den Terminkalender schaut. 2013 sollen in Wien nämlich die Gymnastik-Europameisterschaften stattfinden, es fehlt nur noch die endgültige Zusage der Stadt. Klar, dass Caroline Weber da den Top-10-Traum träumt. Labner, früher Sportkoordinator, jetzt Generalsekretär hofft für Wien und die olympische (Rio-)Zukunft (2016) auch auf Nicol Ruprecht und die neue Generation mit Wegscheider und Lindtner, die den Rücktritt von Selina Pöstinger wettmachen sollen. Alles Indizien, dass der Aufwärtstrend anhält. Volleyball

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Foto: Gepa-Pictures

ls Vater des Gedankens und Präsident des Verbandes hatte er sich engagiert wie immer, hinein getigert in die Eurovolley 2011 in Wien, Innsbruck und Tschechien vom 11. bis 18. September, in jeder Hinsicht und Richtung die Weichen gestellt, um die zweite Heim-EM der Geschichte zum spektakulären, historischen Event zu machen. Kein Wunder, dass Volleyball-Präsident Peter Kleinmann mit einem lachenden, aber auch weinenden Auge darauf zurückblickt. Was TV-Übertragungen und Zuschauerbilanz betraf, so hing der Himmel sozusagen voller Geigen. Weltweit wurden nicht weniger als 685 Stunden im Fernsehen gezeigt, davon allein 70 in Russland, alles in allem sogar in Österreich ca. 41 Stunden, eine unglaubliche Zahl. „Das erste Mal“, verweist

Ein großes E­ rlebnis für den österreichischen Volleyballsport: die Heim-EM 2011.

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Kleinmann auf einen Meilenstein, „gab’s beim Volleyball eine volle Wiener Stadthalle mit gut 9.000 Fans beim Finale.“ Nicht Russland, der haushohe Favorit, schon im Semifinale gescheitert, sondern Außenseiter Serbien holte sich im packenden Endspiel (3:1) gegen Mitfavorit Italien die Goldmedaille. So toll die Organisation, so groß das internationale Interesse, so vielversprechend auch unser sportlicher Euro-Countdown, in dem das vom Deutschen Michael Warm betreute Nationalteam sogar den Brasilianern über den Kopf gewachsen war, blieben die sportlichen Leistungen hinter den Erwartungen zurück. „Alles war angerichtet, es gab die beste Vorbereitung, die es je gab, sensationelle Erfolge wie nie vor der Euro, aber dort sind sie dann an der Größe des Augenblicks zerbrochen. Die meisten waren von der Atmosphäre überwältigt, sie haben so etwas halt noch nie erlebt!“ Es hätte mehrerer Ausnahmen vom Kaliber des Paris-Legionärs Zass bedurft, um die Vorrunde zu überstehen. Zumindest mit einem Sieg, der den Aufstieg hätte sichern können, sprich: einen Erfolg gegen die Türken, die davor schon besiegt worden waren, hatte Kleinmann gerechnet, am Ende verließen die geknickten Österreicher die HeimEuro. Kleinmann: „Es wurde alles für einen Erfolg getan. Aber spielen und siegen müssen’s selber!“ Die SVS-Post-Damen unter Coach Antunovic (früher hotVolleys) erreichten das Endspiel, verloren aber gegen Maribor. Zum vierten Mal Zweiter in fünf Jahren – verständlich, dass sich da Enttäuschung breitmachte. Was Olympia betrifft, sind die Beach-Volleyballer wieder eine große Hoffnung. „Und heuer“, so ließen die Schwaiger-Schwestern aus Zwettl in ihrer Saison-Pressekonferenz verlauten, „wollen wir in London eine Medaille holen!“ Das Ticket sollten sie aufgrund ihrer Weltranglistenposition gesichert haben, auch wenn’s 2011 nach gutem Beginn und teils starken Spielen beim Klagenfurt-GrandSlam am Wörther See einige Probleme und Rückschläge gab. „Weil sich Doris mit Rückenproblemen herumschlagen und die Saison frühzeitig beenden musste“, verriet ÖVV-Vize und BeachChef Stefan Potyka, der auch registrierte, „dass die Schwestern voriges Jahr unter Druck nicht so gut spielten wie sonst. Ohne Stress zum Beispiel haben sie das deutsche Weltklasse-Duo Goller / Ludwig so weggeschossen, dass Sarah Goller total am ­Boden zerstört, völlig ratlos war.“ Daran, so hofft Potyka, sollten die Niederösterreicherinnen im Normalfall wieder anschließen können. „Und wer schon Fünfter war und auf der World Tour gewonnen hat, muss sich eine Medaille als nächstes Ziel setzen!“ Um einen Startplatz kämpfen auch Montagnolli / Hansel, die sich am Beachplatz von Kristiansand zu EM-Silber baggerten. Nach einem Trainerwechsel („Er wollte sie total umkrempeln – das hat überhaupt nicht funktioniert, ganz im Gegenteil!“) im Vorjahr haben die Beach-Sportlerinnen wieder beim alten Betreuer ­(Leonardo Lorenzo) angeheuert. Und wie steht’s um die Herren? Trainer Dobeiner mischte die Teams im Countdown zum Kontinentalcup, Pendant zum Tennis-Daviscup, neu durch. Und siehe da, mit den neuen Teams Doppler / Seidl und Mellitzer / Horst gab’s drei Siege gegen Slowenien, Norwegen und sogar Spanien. Jetzt geht’s Ende Juni in Alanya gegen sieben andere Nationen (von denen einige nur mit den Zweit- bzw. Dritt-Duos antreten, weil die Besten schon fix für London qualifiziert sind), um einen Startplatz im „Sandkasten“ von London. Und das gilt auch für Montagnolli / Hansel, die in Sardinien um Olympia kämpfen – es sei denn, sie schaffen es schon vorher über die Weltrangliste.


Großsportver grosssportveranstaltungen

1. Olympische Jugend-Winterspiele

Innsbruck-2012-Produktentwicklung erfolgreich

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ie Organisatoren von Innsbruck 2012 setzten gemeinsam mit dem IOC neue Maßstäbe für zukünftige Sportgroßveranstaltungen. Vom 13. bis 22. Jänner 2012 gingen in Innsbruck, Seefeld und Kühtai die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele der Geschichte über die Bühne. Bereits zum dritten Mal nach 1964 und 1976 empfingen Innsbruck und Seefeld die olympische Gemeinde im Herzen der Alpen. Zehn Tage lang war Tirol der Nabel der internationalen Sportwelt und unterstrich seine Wintersportkompetenz und Gastlichkeit. 1.021 Teilnehmer aus 70 Nationen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren und über 100.000 begeistertere ­Besucher erlebten unvergessliche Tage und genossen das bunte Sport- und Kulturfest.

Kultur- und Bildungsprogramm Mehr als 66 Prozent der Athleten nahmen regelmäßig am Kulturund Bildungsprogramm teil. Sie erfuhren neben einer Vielzahl von interkulturellen Workshops (Trommeln, Tanzen etc.) Wissens­ wertes über einen gesunden Lebensstil, die Gefahren von Doping, die beruflichen Möglichkeiten nach dem Karriereende sowie über den nachhaltigen Umgang mit der Natur. Die Erfahrung zeigte, dass das integrierte Konzept aus Sport, Kultur und Bildung von den Verbänden und Athleten gut akzeptiert wurde. Wie in Innsbruck 2012 und Singapur 2010 soll das Kultur-und Bildungs­ programm auch bei den traditionellen Spielen für die Sportler angeboten werden und die olympischen Werte Freundschaft, Bestleistung und Respekt vermitteln. Es ist zu erwarten, dass bereits in Rio de Janeiro 2016 ein Kultur-und Bildungsprogramm stattfindet, zugeschnitten auf die Zielgruppe zwischen 23 und 25 Jahren, aber basierend auch auf den Erfahrungen von Innsbruck 2012.

zweier Olympischer Spiele mit. Wenngleich 85 Prozent der Freiwilligen in Europa leben, waren auch Volunteers aus Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und Asien vertreten. Nachhaltige Jugendspiele 1.500 Athleten und Betreuer wohnten während der Jugendspiele im olympischen Jugenddorf, dem mit 29.600 m2 Wohnnutzfläche größten Passivhauskomplex Europas. Die 444 hochwertigen Wohnungen stehen seit dem Auszug der Olympioniken der wohnungssuchenden Innsbrucker Bevölkerung zur Verfügung. Das Foto: IYOGOC/GEPA

Neben den 15 Kernsportdisziplinen (Biathlon, Bob, Curling, Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Freestyle-Ski, Langlauf, nordische Kombination, Rodeln, Shorttrack-Eisschnelllauf, Skeleton, Ski alpin, Skisprung und Snowboard) schätzen die Teilnehmer besonders die neuen Wettkampfformate. Disziplinen wie Frauen­ skispringen, Ski Halfpipe (Männer und Frauen), Biathlon-Staffelrennen (gemischt), Eiskunstlauf-Teambewerb und Kunstbahn­ rodeln-Staffelrennen werden nach dem großen Erfolg in Innsbruck 2012 bereits bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 vertreten sein.

Foto: IYOGOC/GEPA

Neue Wettkampfformate

Bunt gemischte Volunteer Community – Teil sein ist alles Rückgrat der Veranstaltung waren 1.400 Freiwillige aus über 50 Nationen, die den olympischen Geist lebten. Mit ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz trugen sie wesentlich zum Erfolg der Jugendspiele bei. Ein Großteil der Volunteers war zwischen 18 und 29 Jahre alt. Bereichert wurde die junge Community von 150 älteren Freiwilligen, den sogenannten „Grauen Adlern“. Die ­Generation 50 plus brachte Erfahrung, Wissen und Tradition 26

Innsbruck2012-Maskottchen „Yoggl“ im olympischen ­Jugenddorf vor dem ÖsterreichHaus


Foto: IBai Xuefei/Xinhua

ranstaltungen Große Emotionen bei den Langlaufbewerben in Seefeld

Neue Wege in der Kommunikation

Entzündung der drei Feuerschalen bei der Eröffnungsfeier im Bergisel-Stadion am 13 Jänner 2012

Gesamtvolumen der Grund- und Bautätigkeit für dieses beispielhafte Projekt betrug rund 70 Millionen Euro. Sämtliche Bau­ aufträge wurden an Tiroler Firmen vergeben. Auch bei der Einrichtung der Quartiere im olympischen Jugenddorf wurde auf Nachhaltigkeit gesetzt. Die 1.600 Einrichtungssets – bestehend aus jeweils einem Tisch, Sessel, Schrank und Bett mit Nachtkästchen – stammen aus der Osttiroler sozialökonomischen Möbelschmiede Schindel und Holz. Jetzt kommen die Möbelstücke Flüchtlings- und Landessportheimen sowie anderen Organisationen zugute. Eine Wiederverwendung findet auch das bunte Werbematerial. So werden Fahnen, Planen, Banner und Fleece-Stoffe von sozialökonomischen Betrieben zu Rucksäcken, Einkaufstaschen, Turnbeuteln, Federpenalen und Geldtaschen weiterverarbeitet. Sportstätten für die Zukunft Auch in Seefeld wurde anlässlich der Spiele nachhaltig in die Infrastruktur investiert. Im Budgetumfang von fünf Millionen Euro wurde die Skisprunganlage renoviert und eine neue Biathlonanlage gebaut, um auch nach den Jugendspielen perfekte Trainingsbedingungen für die heimische Jugend und internationale Elite zu ermöglichen. Im Kühtai entstand mit dem olympischen Stützpunkt eine der modernsten Freestyleanlagen Europas, die nach den Spielen dem ÖSV und dem ÖOC als Trainingszentrum dienen wird. Am Patscherkofel wurde durch mehrere gezielte Umbauten eine weltcuptaugliche Slalompiste geschaffen. Generell war der zusätzliche volkswirtschaftliche Aufwand für die Errichtung neuer Wettkampfanlagen aber gering, weil ein Großteil der bestehenden olympischen Anlagen von 1964 und 1976 in der Vergangenheit generalsaniert wurde. 27

Facebook, Twitter, Flickr, YouTube, Planet Tirol und der Hauptkommunikationskanal www.innsbruck2012.com: Die sozialen Medien berichteten weltweit und in Echtzeit. Das Communications-Team lieferte Live-Tweets von jeder Disziplin, von Spielständen über Haltungsnoten bis hin zu Bestweiten. Die Facebook-Gruppe „Innsbruck 2012 Winter Youth Olympic Games“ erreichte mit ihren 25.000 Fans über 7,5 Millionen Personen. Die Foto-Plattform Flickr (www.flickr.com/photos/innsbruck2012/) dokumentierte Innsbruck 2012 mit über 7.000 Bildern. Auf der offiziellen Website (www.innsbruck2012.com) wurden 4,7 Millio­ nen Seitenzugriffe registriert. Und über 1.000.000-mal wurden die Video-Highlights der Jugendspiele auf YouTube (www.youtube.com/user/Innsbruck2012/) aufgerufen. Innsbruck 2012 in Zahlen • internationale TV-Berichterstattung: 70 Nationen ­verwendeten News Feed • 900 Medienvertreter berichteten vor Ort • über 11.000 Artikel wurden weltweit über Innsbruck 2012 ­veröffentlicht • nahezu 1,1 Millionen Views auf YouTube • über 25.000 Fans auf Facebook, davon waren 20 Prozent täglich aktiv • über 8 Millionen Kontakte über IOC-Plattformen • über 100.000 Mahlzeiten wurden ausgegeben • 13 Tonnen Obst und 150.000 Müsliriegel wurden konsumiert • nahezu 100.000 Zuschauer inklusive 30.000 auf der Medals Plaza, 15.000 bei der Eröffnungsfeier und fast 20.000 bei den Eisbewerben in der Olympiahalle • die offizielle Website (www.innsbruck2012.com) generierte seit 13. Jänner 2012 4,7 Millionen Besuche • über 50.000 Merchandisingartikel wurden verkauft, übrig blieben nur einige Pins und T-Shirts


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Faustball-WM – Sensationelle WM 2011 – Organisatorisch voller Erfolg – Sportlich fast perfekt!

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ach vier Jahren intensiver Vorbereitung im Nationalteam und im Organisationskomitee war es endlich so weit: Vom 7. bis 14. August 2011 waren die 12 besten Faustballnationen zu Gast in Österreich, um bei der 13. FaustballWeltmeisterschaft der Männer den neuen Weltmeister zu küren. Bei den Auftaktspielen in Wien und Salzburg starteten die 12 Teams in 4 Gruppen in die WM. Trotz schwieriger Bedingungen – in Salzburg mussten die Organisatoren alles aufbieten, um dem zweitägigen Dauerregen zu trotzen, und auch in Wien verlangte die vorerst extreme Hitze mit anschließendem Intensivregen ­Aktiven wie Zuschauern alles ab – konnte das internationale und nationale Publikum mitreißenden Spitzensport genießen und die WM-Begeisterung war entfacht. Titelverteidiger Österreich hatte in Gruppe A neben den USA besonders in Argentinien, von vielen als Geheimfavorit gehandelt, den erwartet schweren Gegner. Das Faustball-Team Austria startete wunschgemäß, konnte beide Gruppenspiele gewinnen und somit mit den Gruppensiegern Brasilien, Deutschland und der Schweiz sowie den besten Gruppenzweiten Argentinien und ­Chile in die Zwischenrunde einziehen. Am zweiten Tag standen sowohl in Wien als auch in Salzburg die ersten Zwischenrundenspiele auf dem Programm und die Partie zwischen Brasilien und Österreich (in Wien) sowie das „Gipfeltreffen“ der Titelfavoriten Deutschland und Schweiz wurden trotz tiefen Bodens zu den ersten erwarteten Highlights. Bestens unterstützt vom Heimpublikum konnte Österreich in einem dramatischen Match Brasilien knapp niederringen, während in Salzburg die Schweiz überraschend klar gegen Deutschland gewann.

Tag 5, Faustballstadion Linz-Urfahr, die Viertelfinalspiele, ver­ lieren verboten. Österreich hatte als Gruppenerster mit Italien einen vermeintlich leichteren Gegner, musste sich aber erheblich anstrengen, um einen 3:0-Sieg einzufahren. Sensationell begrub Argentinien die Titelträume der Schweiz und zog in einem hochdramatischen Spiel ins Halbfinale ein. Ein ausverkauftes Stadion, Begeisterungsstürme beim Publikum, die WM steuerte einem furiosen Finale entgegen. Letzte Station und Höhepunkt der WM war das Waldstadion ­Pasching, in dem an zwei Tagen die Halbfinal- und Finalspiele auf dem Programm standen. Die 116 Spitzensportler aus fünf Kontinenten präsentierten sich im ausverkauften Stadion erneut von ihrer besten Seite. Schon bei den ersten Quali-Spielen herrschte beste Stimmung auf den Rängen, die bei den beiden Halbfinale ihren Höhepunkt erreichte: Deutschland besiegte ­Brasilien und zog als Erster ins WM-Finale ein. Geheimfavorit Argentinien verlangte Österreich alles ab. Das hochdramatische Spiel wurde mit zwei Stunden und neun Minuten das längste der WM, mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber, die somit das Finale bei der Heim-WM erreichten. Es gab somit das Traumfinale, waren doch neben den heimischen Fans vor allem auch die Deutschen die stärkste Fangruppe auf den Rängen.

Nach den Abendspielen waren die WM-Organisatoren gefordert Mit einem logistischen Kraftakt mussten nicht nur die 12 Delegationen, Schiedsrichter und Offiziellen aus Wien und Salzburg nach Linz übersiedelt werden, sondern auch ein Großteil des WM-Equipments, um bei den Spielen am nächsten Vormittag (erstes Spiel um 10 Uhr) im oberösterreichischen Kremsmünster für die entsprechende WM-Kulisse zu sorgen. So wirkten am Dienstagmorgen in Kremsmünster zahlreiche freiwillige Helfer etwas unausgeschlafen. Der dritte WM-Tag brachte nicht nur eine Wetterbesserung, ­sondern auch eine tolle Zuschauerkulisse im Faustball-Stadion Kremsmünster und einen Sieg des Teams Austria über Mitfavorit Schweiz. Am vierten WM-Tag wurde erneut an zwei Orten gleichzeitig gespielt, neben Kremsmünster auch in Linz-Urfahr. Volle Ränge in beiden WM-Orten und begeisterte Zuschauer, die von den weltbesten Faustballern tolle Spiele geboten bekamen. Österreich schloss die Zwischenrunde trotz einer Niederlage gegen Deutschland auf Platz eins ab, das Team lag auf Titelkurs. Das Faustballfieber steigerte sich auch bei den vielen tausend Zusehern an den Computern, nachdem es die WM-Organisatoren ermöglicht hatten, dass alle 56 Spiele via Livestream im Internet übertragen wurden und somit Faustball-Interessierte weltweit die Möglichkeit hatten, die WM in Österreich live mitzuerleben. Und auch der TV-Partner ORF registrierte kontinuierlich steigen­ de Zuseherzahlen. 28


Foto: ÖFBB/LUI

Der Finaltag der 13. Faustball-WM

Foto: ÖFBB/LUI

7.500 Zuschauer machten das ausverkaufte Stadion zum Hexenkessel. Begeisterung pur und noch einmal konnten alle 12 Mannschaften bei ihren Platzierungsspielen bewundert werden. Nach 11 und 12 ging es um die Plätze 9 und 10 usw., gleichsam ein Countdown für das große WM-Finale, das die Begeisterung im Publikum Spiel für Spiel steigen ließ. Im Südamerika-Duell um WM-Bronze konnte Argentinien erneut an die vergangenen starken Spiele anschließen, letztlich blieb aber die ersehnte Medaille knapp außer Reichweite und Brasilien holte Platz 3. Im spannungsgeladenen Finale fighteten vor einer Traumkulisse im zum Bersten gefüllten Waldstadion bei Flutlicht und Vollmond Deutschland und Österreich um den Weltmeistertitel. Lange ging das Spiel hin und her, die Mannschaften kämpften verbissen um jeden einzelnen Punkt. Deutschlands junges Team wirkte unbekümmerter und befreiter und steigerte sich zu einer furiosen Leistung. Lange konnte Österreich dagegenhalten und immer wieder den Satzausgleich erkämpfen, gegen Ende hin aber brach die Gegenwehr Österreichs immer mehr weg und Deutschland holte sich mit einer überragenden Leistung um seinen Jungstar Patrick Thomas verdient den WM-Titel.

Deutschland besiegt Österreich im Finale.

Österreichs Traum von der WM-Titelverteidigung hielt über sieben Tage und 41 gespielte Sätze, nach dem 42. war er zerplatzt. Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung wurde dem FaustballTeam Austria aber rasch bewusst, welch großen Erfolg sie bei der Heim-Weltmeisterschaft mit dem Vizeweltmeistertitel vor einer derart begeisternden Traumkulisse soeben erreicht hatten. Nicht nur dem neuen Weltmeister Deutschland, sondern auch den WM-Organisatoren mit ihren 1.049 ehrenamtlichen Mit­ arbeitern wurde „Gold verliehen“, erklärten doch zahlreiche Gratulanten die „2011 Faustball-WM“ zur bisher besten aller Zeiten. So forderte Deutschlands Delegationsleiter und JahrhundertFaustballer Dirk Schachtsiek beim abschließenden WM-Bankett von der International Fistball Association (IFA), man möge doch zukünftig jede Faustball-Weltmeisterschaft in Österreich stattfinden lassen. Zahlen und Fakten rund um die WM • 12 Nationalteams/116 Sportler • 56 Spiele/200 gespielte Sätze/3.672 gespielte Punkte; längstes Match: AUT – ARG mit 126 gespielten Punkten und 129 Minuten Länge • 29.971 Zuschauer • 1.049 ehrenamtliche Mitarbeiter • 78 verwendete Spielbälle • 18 Stunden, 52 Minuten und 33 Sekunden ORF-Bericht­ erstattung • 6 Live-Spiele in ORF Sport + • über 500 Printberichte • 238.883 Zuschauer via TV und Livestream • 966.440 Zugriffe auf die WM-Website www.faustball2011.com • rund 20.000 gebuchte Nächtigungen Fazit Eine unvergessliche WM, die eindrucksvoll demonstriert hat, wie spektakulär Faustball sein kann. Die hohe nationale Medienreichweite in Presse, TV, Radio und online hat gezeigt, dass die WM nicht nur sportlich, sondern auch in puncto Medienwirksamkeit und Wertschöpfung eine große Aufmerksamkeit erreichen konnte.

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4th IFAF American Football-WM – Touchdown für Österreich

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as Duell USA vs. Kanada, eine tolle Kulisse, riesige Stimmung und 20.000 Fans fieberten dem neuen und alten Weltmeister USA entgegen. Nach den Besucherrekorden bei der Eurobowl (8.600) und Austrian Bowl (10.000) konnte am 16. Juli 2012 erneut eine Rekordmarke für American Football in Österreich geknackt werden. Insgesamt sahen über 70.000 Fans die 16 Spiele. Zwei Jahre lang haben Michael Eschlböck und sein Team an der Vorbereitung der vierten American-Football-Weltmeisterschaft gearbeitet. Acht Tage lang haben die acht Nationen USA (Weltmeister 2007), Japan (Weltmeister 2003 und 1999), Deutschland (Europameister 2010), Mexiko, Australien, Kanada und Österreich in Innsbruck, Graz und Wien den Fans eine tolle Show geboten. Der erste Touchdown bei einer Weltmeisterschaft für das österreichische Nationalteam gelang gegen Kanada, der erste Sieg ge­ gen Australien. Sportlich beendete das Nationalteam die HeimWM auf Platz 7. Das lässt für zukünftige Großveranstaltungen Optimismus zu. Das Team konnte viel Erfahrung sammeln und hat einiges dazugelernt, was insofern wichtig war, als mit der Europameisterschaft 2014 schon die nächste große Aufgabe vor der Türe steht. Österreich hat sich mit dem dritten Platz bei der EM 2010 in Frankfurt bereits für diesen Event qualifiziert. Bis dahin wird das „Team Future“ aufgebaut. Österreichs Junioren-Nationalteam holte sich 2011 im spanischen Sevilla zum ersten Mal Gold. Die Spieler dieser erfolgreichen Mannschaft werden damit auch das Rückgrat des Nationalteams 2014 bilden. Resümee der WM 2011 70.000 Fans haben die Veranstaltung zum Football-Festival gemacht. 300 Medienvertreter, ein Drittel davon aus dem Ausland, haben für weltweite Berichte gesorgt. Mit dem Hostbroadcaster ORF haben auch Eurosport 2, Sky A und der mexikanische PayTV-Sender MVS größtenteils live von der WM berichtet. Unter www.americanfootball2011.com fanden die Fans alles Wichtige rund um die American-Football-Weltmeisterschaft 2011. Mit Beginn der Veranstaltung kamen bis zu 40.000 Besucher täglich auf die Seite. In der Facebook-Community unter www.facebook. com/americanfootball2011 diskutierten über 25.000 Fans. Knapp fünf Millionen Beitragsaufrufe von Postings der WM konnten verzeichnet werden. Twitter hatte an die 1.500 Follower. Beim cheeremup.at-Fangame wurde über 14.800-mal ein Team und damit die WM in einem sozialen Netzwerk von Usern geteilt und damit Aufmerksamkeit für die WM geschaffen, über 20.000 ­Visits, über 25.500 Page-Impressions. Eurotours kümmerte sich um die touristische Abwicklung der acht Teams mit je 60 Personen und weiterer 50 Offizieller (Schiedsrichter und IFAF) inkl. Flügen, Hotels und Transfers. 200 Mitarbeiter sorgten für einen reibungslosen Ablauf der WM. 30


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Volleyball-EM – „EINE TOLLE WERBUNG FÜR ÖSTERREICH!“

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ie EuroVolley vom 10. bis 18. September 2011 in Öster­reich (Wien, Innsbruck) und der Tschechischen Republik (Karlovy Vary, Prag) hat die Granden des Europäischen VolleyballVerbandes beeindruckt, für Rekorde gesorgt und war ein welt­ weiter Fernsehhit. So verfolgten schier unglaubliche 1,7 Milliarden Zuseher die Spiele der Volleyball-Herren-EM im Fernsehen! Das ergab eine Studie der Rechteagentur „infront“, womit sich die Volleyballer zu Österreichs sportlichem Highlight des Jahres aufschwangen! In den Hallen sahen 138.632 Zuschauer die Partien. Am meisten wurde die Europameisterschaft in Russland über­ tragen: 77,29 Stunden war sie dort zu sehen! Italien folgte knapp dahinter mit 76,70 Stunden, Polen brachte 71,10 Stunden. Und auch in Österreich war die EuroVolley mit 41 Stunden bestens im TV vertreten. Zu den meistgesehenen Spielen gehörte Italien gegen Finnland: Die Vorrundenpartie in Innsbruck wurde von insgesamt 91 Millionen Zuschauern weltweit gesehen! ÖVV-Präsident Peter Kleinmann: „Die EuroVolley war eine tolle Werbung für den Volley­ ballsport, für Österreich, Wien und Innsbruck!“ Und das in 114 Ländern! Neben Europa war man auch im asiatisch-pazifischen Raum, Mittleren Osten, in Mittelamerika, Nordafrika und Brasilien im TV-Bild. Dem nicht genug betrug allein in Österreich der Medien­wert zur Freude seiner Sponsoren 4.098.667 Euro!

Bei den stets sehr gut besuchten Spielen der österreichischen Nationalmannschaft sticht die Partie gegen Serbien hervor: Noch nie zuvor hatte eine österreichische Mannschaft daheim vor 6.800 Zusehern gespielt! Und die 9.500 Besucher beim 3:1-Finalsieg der Serben gegen die Italiener in der ausverkauften Stadt­ halle bedeuteten überhaupt das bestbesuchte Volleyballspiel, das Österreich je erlebt hat. Bemerkenswert und international gelobt freilich auch die EuroVolley-SchulAction, die 6.000 Schülern die Gelegenheit bot, EM-Spiele in Wien und Innsbruck mitzuverfolgen. Rekordverdächtig auch Peter Kleinmanns Marathon im Vorfeld des Events: Der ÖVV-Chef kürte landauf, landab nicht weniger als 75 Botschafter aus allen gesellschaftlichen Bereichen, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer übernahm den Ehrenschutz für die Veranstaltung. Nur eines fehlte dem großen Volleyballfest am Ende: ein Sieg der österreichischen Nationalmannschaft. Die Auserwählten von ÖVVTeamchef Michael Warm hatten sich (vor allem im Landessportzentrum VIVA in Steinbrunn) mit riesigem Einsatz monatelang auf die Heim-EM vorbereitet, mussten sich dann aber Slowenien, der Türkei und dem späteren Europameister Serbien geschlagen geben. Dass sie dennoch auf dem richtigen Weg ist, hat die Truppe im Vorfeld bewiesen, als sie in einem freundschaftlichen Länderspiel in einem bummvollen Schwechater Multiversum einen 3:1-Sieg feierte: gegen Brasilien, seines Zeichens Volleyball-Nummer-1 der Welt! Da ist es wohl ein gutes Omen, dass Brasilien auch in der weiteren Planung des Österreichischen Volleyball Verbandes eine entscheidende Rolle spielt, denn das Fernziel der Warm-Truppe sind natürlich die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

Fotos: HAGENpress

Rekorde gab es aber auch in der Wiener Stadthalle

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Fotos: HAGENpress

Fotos: HAGENpress

Foto: Gepa-Pictures


Bundes-Spor ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

vereinsrechtlich eingetragen 1969 Adresse Prinz-Eugen-Straße 12, Haus des Sports,1040 Wien Telefon +43/1/504 44 55 Fax +43/1/504 44 55-66 E-Mail office@bso.or.at Internet www.bso.or.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–17.00, Fr 8.00–13.00 Uhr Präsident Abg. z. NR Dr. Peter Wittmann Geschäftsführerin Mag. Barbara Spindler Offizielle Publikationen „Österreich-Sport“, vierteljährlich; „BSO-Terminkalender“, halbjährlich; „Österreichisches Sportjahrbuch“, jährlich

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ie Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, die Interessen des Sports in Österreich und bei internationalen Organisationen zu vertreten. Die BSO ist damit die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems. Im umfassenden Kompetenzbereich der Österreichischen BundesSportorganisation liegen die Koordination der sportpolitischen Aktivitäten, Erbringung von Serviceleistungen für die Mitglieder, Vertretung der Anliegen des Sports gegenüber staatlichen Einrichtungen, Vertretung des österreichischen Sports in internatio­ nalen Gremien, Koordination der Fördereinrichtungen, TrainerInnen- und InstruktorInnenausbildungen, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften, Entwicklung von Sportprojekten, Begutachtung und Erarbeitung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, Information über sportrelevante Rechts- und Steuerangelegenheiten, Herausgabe von Publikationen, Erstel-

lung von Dokumentationen und Datenbanken, Event- und Verbandsmarketing, Förderung von Fairness im Sport, insbesondere durch Maßnahmen gegen Doping, Gewalt und Rassismus, sowie Verwaltung und Über­prüfung der widmungsgemäßen Verwendung der besonderen Bundes-Sportförderungsmittel.

Auf Basis dieser umfassenden Mission ist die BSO in folgenden nationalen Sportinstitutionen repräsentiert:

Österreichisches Olympisches Comité (ÖOC) Österreichische Sporthilfe NADA Austria Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) Österreichisches Institut für Sportmedizin (ÖISM) Institut für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) Konferenz der Landessportreferenten Leistungssportzentrum Südstadt Österreichischer Rat für Freiwilligenarbeit Kontrollausschuss für die widmungsgemäße Verwendung, Abrechnung und Kontrolle der Besonderen Bundes-Sportförderungsmittel Kontrollkommission Österreichisches Olympia- und Sportmuseum Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH Bundesnetzwerk Sportpsychologie

Durch Delegierte ist die BSO in folgenden internationalen Gremien vertreten:

EU-Büro der Europäischen Olympischen Komitees (EOC-EU-Büro) European Non-Governmental Sports Organisation (ENGSO) ENGSO Youth (ENGSO Youth) EU Sport Forum Europäische Sportkonferenz (ESC) European Women and Sport Group (EWS) Trim & Fitness International Sport for All Association (TAFISA) 34


rtorganisation SITZUNGEN NATIONAL

42. Bundes-Sportversammlung, 51. Bundes-Sport- und 84. -fachrat (25.11.2011, Wien)

BSO-PRÄSIDIUM  Präsident

Abg. z. NR Dr. Peter Wittmann

Vizepräsidenten

Abg. z. NR Peter Haubner KR Peter Kleinmann HR Mag. Friedl Ludescher Kons. Siegfried Robatscher

Weitere Mitglieder

KR Brigitte Jank (Prof. Robert Bauer bis 12.05.2012) Mag. Christian Hinterberger HR Dr. Dieter Kalt Karl Kaplan Dr. Franz Karner Josef Kopal KR Paul Schauer Astrid Stadler Harald Starl Dr. Karl Stoss Mag. Gerhard Widmann Dr. Leo Windtner

Mit beratender Stimme Reg.-Rat Christian Felner Alfred Hartl Dr. Klaus Leistner Michael Maurer Mag. Paul Nittnaus Mag. Rainer Rößlhuber Mag. Barbara Spindler Dir. Herbert Schöner (als Vorsitzender des Finanzausschusses) BSO-GESCHÄFTSSTELLE Geschäftsführerin Mag. Barbara Spindler Sekretariat Judith Göbel (Karenz), Edda Hechinger, Monika Rosenauer, Andrea Kellner (Buchhaltung) Referenten Mag. Martin Domes Mag. Dr. Christian Gormász Mag. (FH) Georg Höfner Mag. Anita Steinberger MA Geschäftsstelle „Fit für Österreich“: Mag. Christian Halbwachs, Mag. Werner Quasnicka, Peter Dlesk MA, Mag. Barbara Sima, Roman Lang, Desa Sekulic 35

Im Rahmen der ordentlichen Bundes-Sportversammlung am 25.11.2011 wurde der interne Reformprozess der BSO abgeschlossen. Der Hauptaugenmerk in der Bundes-Sportversammlung 2011 lag auf dem bereits über ein Jahr lang andauernden Dialog der Sportverbände im Rahmen der Reform mit dem Ziel, die BSO als professionellen Dienstleister im Sport zu etablieren. Denn in ­Zukunft gilt es, seine Mitglieder in den vielfältigen Aufgaben im Bereich Gesundheitspolitik, Medienrecht, Neugliederung des Sports, Gesellschaftspolitik u. v. m. zu vertreten. BSO-Präsident Abg. z. NR Dr. Peter Wittmann betont die Bedeutung des gemeinsamen Weges der österreichischen Dach- und Fachverbände und hebt hervor, dass die BSO mit diesem Dualismus im österreichischen Sportsystem international eine Vorreiterrolle einnimmt. Der österreichische Sport ist somit bestens für die Zukunft gerüstet. Außerdem hat sich im Rahmen der Bundes-Sportversammlung ein eindeutiger Weg und breiter Konsens in der Bundes-Sport­ förderungsreform herauskristallisiert, die durch folgende fünf Säulen getragen wird: duales Förderungsmodell Teilung der Bundes-Sportförderung in Breitensport-, ­Spitzensport- und Serviceorganisationen Weiterentwicklung des Vergabeprozesses mit transpa rentem Antrags- und Vergabewesen unter professioneller Begleitung leistungsorientiere Mittelvergabe für den Spitzensport mehrjährige Planungssicherheit durch langfristige Förder mechanismen und reduzierten administrativen Aufwand „Ich freue mich persönlich, diese größte Reformetappe des organisierten Sports in meiner Amtszeit als Präsident vorantreiben und begleiten zu dürfen. Die BSO hat ihre Hausaufgaben innerhalb des Reformprozesses erledigt und mit dem Schulterschluss zwischen Sportministerium und BSO steht ein erfolgreicher Abschluss bevor“, so BSO-Präsident Abg. z. NR Dr. Peter Wittmann erfreut. Die Bundes-Sportversammlung ist das oberste Organ der BSO und damit das höchste Gremium des organisierten öster­ reichischen Sports. Stimmberechtigt sind der/die PräsidentIn und die VertreterInnen der ordentlichen Mitglieder. Mitglieder mit beratender Stimme sind die außerordentlichen, unterstützenden und Ehrenmitglieder. 50. Bundes-Sportrat (25.3.2011) In der Frühjahrssitzung des Bundes-Sportrates wurde eingehend über die Bundes-Sportförderreform diskutiert und Meinungen ausgetauscht. Außerordentliche Bundes-Sportversammlung (30.6.2011) In der außerordentlichen Sitzung der Bundes-Sportversammlung wurden die Fortschritte in der Reform innerhalb der BundesSportorganisation den Anwesenden präsentiert. Weiters hatte SC  Kurt Nekula vom BMUKK Gelegenheit, über den aktuellen Stand der Ganztagesbetreuung in den Schulen zu berichten.


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO) Die PreisträgerInnen, LaudatorInnen und Sponsoren der BSO Cristall Gala 2011

BSO-VERANSTALTUNGEN Strahlende Awards für strahlende Vorbilder – die BSO Cristall Gala Die 13. BSO Cristall Gala war auch 2011 ein Fest für den Sport. Am 25. November wurden im Studio 44 – Haus der Lotterien durch die Österreichische Bundes-Sportorganisation wieder jene Menschen geehrt, die ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Kompetenz in den Dienst des Sports stellen. Diese Persönlichkeiten/ Institutionen sind Vorbilder und wurden stellvertretend für die vielen anderen, die hinter den Kulissen de Motor des Sports sind, in verschiedenen Kategorien mit BSO Cristallen von Swarovski ausgezeichnet. Unter der Moderation von Michael Berger genossen 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft den Gala­ abend, der durch den Auftritt des Stargastes Maya Hakvoort abgerundet wurde. Die GewinnerInnen 2011: Top-Sportverein 2011: SPORTUNION St. Pölten Top-Funktionärin 2011: Andrea Pöllinger Top-Funktionär 2011: Martin Scherwitzl Top-Frauenpower-Projekt 2011: „Frauen zu Olympia“ Top-Trainer 2011: Helmut Schröter Sportbotschafterin 2011: Roswitha Stadlober

Top-Trainer 2011 ist Helmut Schröter. Der Sportkoordinator für Kanuslalom im Österreichischen Kanuverband ist auch Trainer von Weltmeisterin Corinna­Kuhnle und für deren internationale Erfolge verantwortlich. ­Übernommen wurde der Preis am Galaabend von Walter Aumayr, dem Präsidenten des Kanuverbandes.

Andrea Pöllinger vom Burgenländischen Behindertensportverband wurde zur Top-Funktionärin 2011 ernannt. Ihr persönliches Engagement für SportlerInnen mit Behinderung ist bemerkenswert.

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Fotos: RGE-Photo

Der Titel Top-Funktionär 2011 ging an Martin Scherwitzl. Der Tiroler JudoFunktionär trug wesentlich zum heutigen Stellenwert des Judosports in ­Tirol bei und konnte besonders mit dem Nachwuchs tolle Erfolge feiern.

Die besondere Auszeichnung der Sportbotschafterin 2011 durfte Roswitha Stadlober, Geschäftsführerin des Vereins „Karriere Danach“ (KADA), entgegennehmen. Die erfolgreiche Skirennläuferin der 80er-Jahre ­unterstützt seit 2006 SportlerInnen beim schwierigen Übergang vom ­aktiven SportlerInnendasein zur Karriere danach mit Rat und Tat.

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Als Top-Sportverein 2011 wurde die SPORTUNION St. Pölten geehrt, die sich intensiv um das Breitensportangebot und die Jugendarbeit kümmert.

2011 ging der Frauen-Power-Award an das Projekt „Frauen zu Olympia“ der ­Sport-Vereinigung Schwechat, die sich seit zehn Jahren mit besonderem Augenmerk dem Frauensport widmet – und dies äußerst erfolgreich.


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

Tag des Sports 2011 Bei traumhaftem Wetter konnte die BSO den zahlreichen BesucherInnen das mittlerweile zum Klassiker avancierte BSO-Sportquiz bieten. Unter der Moderation von Hitradio-Ö3-Stimme Gustav Götz lieferten sich die KandidatInnen packende Duelle um attraktive Preise wie z. B. VIP-Tickets für ein ÖFB-Länderspiel, eine handsignierte, brandneue Biografie von Thomas Geierspichler oder T-Shirts mit Unterschriften der Volleyballer und Faustballer. Auch dieses Jahr entwickelte sich wieder ein regelrechter Ansturm auf die BSO-Goodie-Bags, die mit nützlichen Informationen und sportlich unterhaltsamer Lektüre gefüllt waren. Außerdem wurde BSO-Präsident Wittmann und Geschäftsführerin Spindler die Ehre zuteil, Österreichs erfolgreiche SportlerInnen zu ehren. So war auch der 11. Tag des Sports ein großartiger Erfolg und konnte mit der Vielfalt, die der Sport zu bieten hat, viele Menschen begeistern.

Das BSO-Sportquiz erfreute sich großen Andrangs.

Unter der Moderation von Gustav Götz stellten auch BSO-Geschäfts­ führerin Barbara Spindler, Synchronschwimmerin Nadine Brandl und ­Behindertensportverband-Vize Sepp Loisinger ihr Wissen unter Beweis.

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Fotos: Zolles/Steiger

BSO-Pr채sident Wittmann gemeinsam mit Sportminister Darabos bei der Sportlerehrung.

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ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

BSO-Präsident Wittmann freute sich mit Volleyball-Präsident Kleinmann über den internationalen Besuch der Vizepräsidenten des Europäischen Volleyball-Verbandes, ­Aleksandar Boricic und Theofanis Tsiokris.

Stimmungsvolles Get-together bei der 3. BSO Sport Sommer Lounge Alles, was im organisierten Sport Rang und Namen hat, traf sich im Wiener Kursalon zu einem entspannten Austausch. Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Österreichische BundesSportorganisation die Sport Sommer Lounge. Am Donnerstag­ abend, dem 30. Juni 2011, trafen sich im Wiener Kursalon das Who’s who des österreichischen organisierten Sports und andere Persönlichkeiten der Gesellschaft. BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann und Geschäftsführerin Mag. Barbara Spindler begrüß­ten in entspannter Lounge-Atmosphäre im stilvollen Wiener Kursalon rund 200 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik, Medien und Society. „Ich freue mich, dass sich diese Veranstaltung mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Highlight im österreichischen Sport entwickelt hat. Die BSO Sport Sommer Lounge ist eine tolle Gelegenheit, sich in einem entspannten Rahmen auszutauschen und gemeinsam in den Sommer zu gehen“, so BSO-Präsident Wittmann. Die BSO lädt dazu SpitzenfunktionärInnen des Sports, VertreterInnen der Wirtschaft mit Sportbezug, von Medien, Politik und ­Gesellschaft ein. Ziel ist ein gemütliches Zusammenkommen sport­inter­essierter Persönlichkeiten in einem ansprechenden Ambiente, um den Austausch untereinander und gemeinsame Ideen­findungen zu förden.

BSO-Präsident Wittmann begrüßte gemeinsam mit Geschäftsführerin ­Spindler die zahlreichen hochrangigen Gäste.

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Fotos: Robert Polster

Gelungenes Debüt der BSO beim Europäischen Forum Alpbach

Persönlichkeiten des Sports wie Radsportverbandspräsident Flum, ­ORF-Moderator Pariasek und Schwimmverbandspräsident Schauer ­genossen den Abend (v. l.).

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Der organisierte Sport wurde 2011 erstmals beim Europäischen Forum Alpbach, einer hochkarätigen Veranstaltung von internationalem Format, durch die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) repräsentiert. Im Rahmen der 2-tägigen „Reformgespräche/Perspektiven“ wurde dem Sport ein eigener Arbeitskreis gewidmet, und zwar zum Thema ZUKUNFTSINVESTITION SPORT: GESELLSCHAFTSPOLITIK „ÜBER DIE BANDE“ (23.8.). Dieser facettenreiche Gegenstand wurde auf fünf Teilgebiete heruntergebrochen: soziale Inklusion, Jugend und Persönlichkeits­ entwicklung, öffentliche Gesundheit, Arbeitsmarkt und zuletzt Wirtschaftsstandort. Die Schwerpunkte wurden in kleinen Diskussionsrunden behandelt. Ziel des Arbeitskreises war es einerseits, im Sinne einer Bestandsaufnahme eine aktuelle Leistungsbilanz der sozioökonomischen Dimension des Sports zu erstellen, andererseits wurde in einem zweiten Schritt eine prospektive Analyse vorgenommen und ein Ideenkatalog für konkrete Umsetzungsmaßnahmen zur noch effizienteren Nutzung des sozioökonomischen Potenzials erarbeitet. „Die soziale Absicherung der NachwuchstrainerInnen durch die Ausbildung zum/zur FreizeitpädagogIn ist ein zentrales Anliegen“ – diese Forderung von BSO-Präsident Abg. z. NR Peter Wittmann ist nur einer der Punkte, die die Persönlichkeiten der BSO im Rahmen­des Europäischen Forums Alpbach diskutierten. BSO-GF Spindler zieht nach Abschluss der Veranstaltung eine positive Bilanz: „Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben, den organisierten Sport beim diesjährigen Forum Alpbach als wichtigen Bereich mit enormem sozioökonomischem Reservoir zu positionieren. Die Entscheidung, als Sprachrohr des Sports in Alpbach dabei zu sein, hat sich voll und ganz bestätigt.“ BSOPräsident Wittmann ergänzt: „Mich freut und beeindruckt insbesondere der Elan, mit dem sich die Teilnehmer bei den Diskussionen eingebracht haben. Der Sport und sein gesellschafts­ politischer Nutzen sind bereits ein Thema für viele Menschen. Umso wichtiger ist es, durch Veranstaltungen wie diese gemeinsam Ideen zu sammeln, um in Zukunft noch effizienter an der Querschnittsmaterie Sport feilen zu können.“


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

BSO-THEMENSCHWERPUNKTE „Fit für Österreich“ Die Initiative „Fit für Österreich“ des Sportministeriums hat die übergeordnete Zielsetzung, mehr Bewegung für alle Menschen in Österreich zu bringen und somit einen Beitrag zu Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu leisten. In Übereinstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den EULeitlinien für körperliche Aktivität, die im November 2008 von den Sportministern der EU-Mitgliedstaaten beschlossen wurden, setzt die Initiative auf Vernetzung und Pflege von Kooperationen und Partnerschaften. Die BSO ist mit den Sport-Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION mit der Umsetzung der Initiative beauftragt. Ein Herzstück der Initiative ist das Netzwerk der 33  „Fit für Österreich“-KoordinatorInnen, die bei den Dach­ verbänden angestellt sind, sowie die sechs MitarbeiterInnen in der Geschäftsstelle von „Fit für Österreich“. Nicht vergessen werden dürfen die MitarbeiterInnen in den Landesdachverbänden sowie die strukturelle Grundausstattung, die die Dachverbände zur Verfügung stellen. Ein bedeutender Motor von „Fit für Österreich“ ist das Engagement der tausenden Sportvereine der Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION im Bereich der gesundheitsorientierten Bewegung. „Fit für Österreich“ hat es sich zum Ziel gesetzt, die Leistungen dieser wichtigen Partner einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die gesundheitsorientierten Bewegungs­ angebote der Sportvereine sind auf der Internetseite www.fitfueroesterreich.at abrufbar. Anfang März 2012 waren es mehr als 5500 Bewegungsangebote in ganz Österreich. InteressentInnen können durch Eingabe ihrer Postleitzahl gesundheits­ orientierte Angebote in ihrer Nähe sehr einfach finden und seit 2011 auch gezielt nach Wochentag, Tageszeit oder Übungsort (z. B. einer bestimmte Schule) suchen. Die über 6000 Übungs­ leiterInnen dieser Angebote erfahren durch die Initiative „Fit für Österreich“ Hilfestellung in ihrem Engagement. Anfang 2012 erhielten die ÜbungsleiterInnen das Fachbuch „Complex Core – Rumpfstabilisation in Training und Therapie“ in einer eigenen „Fit für Österreich“-Edition, um sie in ihrer Qualitätsarbeit auch ­inhaltlich zu unterstützen. Fortbildungen stellen ein generelles strategisches Ziel der Initia­ tive „Fit für Österreich“ dar. Erstmals wurden 2011 zusätzlich zum bewährten „Fit für Österreich“-Kongress im Frühjahr „Fit für Österreich“-Impulstage angeboten. Den Start machten die „Fit für Österreich“-Impulstage Kärnten (2./3.4.2011) in Faak am See,

die Impulstage Niederösterreich gingen am 29. und 30.4.2011 in Sankt Pölten über die Bühne. Von den 100 TeilnehmerInnen in Faak und den fast 200 in St. Pölten haben die VeranstalterInnen – allen voran die organisierenden kärntnerischen und niederösterreichischen „Fit für Österreich“-LandeskoordinatorInnen von ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION – höchstes Lob erhalten. Die ReferentInnen konnten begeistern, die Vorträge der Hauptreferentin Prof. Renate Zimmer – sie war bei beiden Veranstaltungen zum Thema „Kinder brauchen Bewegung“ als Fachfrau eingeladen – waren ein Erlebnis für sich. Mit den Impuls­ tagen kommt „Fit für Österreich“ näher zu den ÜbungsleiterInnen und nutzt dabei in der Umsetzung das bei den Kongressen erworbene Know-how. Der „Fit für Österreich“-Kongress wurde vom 21. bis 23.10.2011 bereits zum fünften Mal im salzburgischen Saalfelden ausgetragen. Insgesamt nahmen 530 engagierte BewegungsexpertInnen (TeilnehmerInnen, OrganisatorInnen, das sind die MitarbeiterInnen der „Fit für Österreich“-Geschäftsstelle bzw. die „Fit für Österreich“-KoordinatorInnen der Dachverbände und die ReferentInnen) daran teil. „Wie bewege ich“ lautete das Thema. Die Antwort des deutschen Psychologen Dr. Peter Borchert, der – wie auch beim „Fit für Österreich“-Forum (siehe unten) – das Impulsreferat hielt, zeigte klar: Leicht ist dieses Unterfangen nicht! Am Ende aber stand immer der Hinweis auf die Bedeutung der Menschen, die Bewegung vermitteln. Die ÜbungsleiterInnen sind es, die EinsteigerInnen in das „Bewegungsleben“ die ersten Erfolgserlebnisse vermitteln müssen, ohne die es nicht geht. Durch die Veranstaltung führte Dr. Peter Resetarits, der seine Eindrücke auf den Punkt brachte: „Die Energie, die von der Veranstaltung und den TeilnehmerInnen ausgeht, ist spürbar.“ Eine Energie, die Samstagabend auch genützt wurde, um die Musikanlage zu betreiben: Bei der Präsentation des brandneuen „Fit für Österreich“Songs mit dem bezeichnenden Titel „Start up!“ wurde der Strom für die Musikanlage mit fünf Spezial-E-Bikes selbst erzeugt! Erstmals wurde der „Fit für Österreich“-Kongress als Green ­Meeting durchgeführt und Fragen der Nachhaltigkeit in die Planung einbezogen. Der Lohn: ÖBB-Event-Ticket für TeilnehmerInnen, Empfangsschalter am Bahnhof mit Abholung, Gratisräder

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zum Ausleihen, ein Buffet mit regionalem Angebot und schließlich die Auszeichnung durch das Lebensministerium als „Green Meeting“! „Fit für Österreich“ verfolgt in seinen Bemühungen für „mehr Bewegung“ eine sektorübergreifende Vorgehensweise, wie sie von der WHO empfohlen wird. Das „Fit für Österreich“-Forum ist jene Veranstaltung, wo EntscheidungsträgerInnen und MeinungsbildnerInnen aus allen gesellschaftlichen Bereichen angesprochen werden. Am 24.3.2011 wurde eben dort die zentrale

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Frage thematisiert: Wie können wir vor allem die inaktiven Menschen dazu bewegen, sich mehr zu bewegen und die positiven Aspekte von Bewegung und Sport wahrzu­nehmen? Der deutsche Psychologe Dr. Peter Borchert berichtete dazu von seinen Erfahrungen im Nachbarland. Bekannte Persön­lichkeiten aus Österreich präsentierten ihre ganz persönliche Meinung zum Thema und regten zum Nachdenken an: BM a. D. Karl Blecha als Präsident des Österr. Seniorenrates, Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, der „Rückenpapst“ Prof. Hans Tilscher sowie der Ex-


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

Radrennfahrer und „Sportpensionist“ Franz Stocher. Beispielhafte Projektpräsentationen der Sport-Dachverbände rundeten das Programm ab, das durch die Einlagen der „Dorftrommler“ auch das Element „Spaß“ nicht vermissen ließ. Das Forum wurde erstmals nicht im Haus des Sports, sondern in der Wiener Urania durchgeführt. Menschen zu bewegen braucht Weitsicht, der „Griff nach den Sternen“ sollte das illustrieren. Das Projekt BEWEGT GESUND zur Prävention des metabolischen Syndroms, das in Zusammenarbeit mit der Wiener Gebietskrankenkasse entwickelt und seit Oktober 2009 flächendeckend in ganz Wien umgesetzt wird, wurde auch 2011 fortgesetzt. Dabei können ÄrztInnen im Rahmen der „Vorsorgeuntersuchung Neu“ bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren für das metabolische Syndrom Bewegung per Verordnungsschein „verschreiben“. Die Zwischenevaluierung des Projekts zeigt, wie schwierig die Zielgruppe der Nichtaktiven trotz finanzieller Zuschüsse zu erreichen ist. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass den ÜbungsleiterInnen und Vereinsangeboten insgesamt ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt wird (Informationen auf www.bewegtgesund.at). Einen Schwerpunkt der Arbeit 2011 bildete weiterhin die Initiative Kinder gesund bewegen des Sportministers. Umgesetzt wird dieses bis 2012 anberaumte Projekt durch die BSO und die Dach-

verbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION. Kindergärten und Volksschulen können bedarfsorientiert aus verschiedenen Angeboten wählen und zehn Einheiten (Personenstunden) kostenlos buchen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, Bewegungsmaterialien für die nachhaltige Umsetzung in ihrem Bereich zu bestellen. Das Konzept wird von Kindergärten und Volksschulen begeistert angenommen: Von den insgesamt fast 8000 Institutio­ nen haben sich bis Mitte Februar bereits 5334 angemeldet, wobei die Unterstützung durch EntscheidungsträgerInnen, insbesondere LandesschulrätInnen, FachinspektorInnen und Kindergarteninspektorate einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellt. Sehr erfreulich gestalteten sich auch in diesem Projekt die Ergebnisse der (externen) Evaluierung von 17.000 Feedbackfrage­ bögen, die den ÜbungsleiterInnen der drei Sport-Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION hervorragende Qualität und hohe Zufriedenheit der PädagogInnen mit dem Angebot bescheinigt. Detaillierte Informationen zum Projekt sind auf www.kindergesundbewegen.at zu finden. Fortbildung bildet eine zweite Schiene von Kinder gesund bewegen. Hier wird in Zusammenarbeit mit dem BMUKK zum einen die Initiative „Gesund&Munter“ weiter betreut, wo bei PädagogInnenfortbildungen die Kooperationsmöglichkeiten mit dem

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organisierten Sport vorgestellt werden. Parallel dazu sind die gemeinsam mit dem ÖLSZ Südstadt erarbeiteten ClipCoachDVDs „Bewegungskompetenzen im Kindergarten- und Vorschulalter“ sowie „Bewegungskompetenzen im Volksschulalter“ bei PädagogInnen sehr gefragt. „Fit für Österreich“ stellt diese gratis zur Verfügung und präsentiert auch bei Aus- und Fortbildungen von PHs immer wieder die Angebote der Sportverbände für PädagogInnen. Schließlich erhalten auch PädagogInnen vergüns­ tigte Teilnahmetarife für die „Fit für Österreich“-Fortbildungen (Impulstage und Kongress). Die Ausbildung zum Kinder-Bewegungscoach haben Anfang 2011 insgesamt 28 ÜbungsleiterInnen aus dem Sport abgeschlossen. Für das Ziel, die Leistungen der Sportverbände und -vereine auch nach außen zu transportieren, wurden Akzente in der Öffentlichkeitsarbeit gesetzt: eine Medienkooperation mit dem Familienmagazin der Mediaprint, das jeden dritten Donnerstag im Monat als Beilage in der „Kronen Zeitung“ (Auflage 800.000, bis zu 2,5 Mio. LeserInnen) erscheint, und eine Kooperation mit dem Magazin „BAHNMax – Das BahnReiseMagazin“, das mit einer Auflage von 100.000 Stück und einer fünfmaligen Erscheinung im Jahr durch die lange Präsenz in den Zügen und Bahnhöfen der ÖBB attraktiv ist. Dabei werden Beiträge zu Themen der Bewegung in enger Zusammenarbeit mit „Fit für Österreich“ redaktio­ nell erarbeitet und immer mit einem Hinweis auf die Qualitätssiegelangebote der Sportvereine verbunden. „Fit für Österreich“ koordiniert bei verschiedenen Anlässen die Präsentation von Bewegungsangeboten der Dachverbände, so z. B. beim Gesundheitstag des Bundesministeriums für Gesundheit, und vertrat die Gesundheitsförderungssäule „Bewegung“ auch durch Vorträge. Die Präsentation der Initiative vor Studierenden von Fachhochschulen (z. B. FH Pinkafeld, FH Wr. Neustadt) ist „Fit für Österreich“ ein großes Anliegen, um zukünftige Fachkräfte auf das Potenzial des organisierten Sports als Partner in Fragen der gesundheitsorientierten Bewegungsförderung hinzuweisen. Die Zusammenarbeit mit dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) läuft weiter sehr gut. Nach wie vor werden Projekte der bewegungsorientierten Gesundheitsförderung, die von Sportorganisationen beim Fonds Gesundes Österreich im Wege der Dachverbände eingereicht werden, von „Fit für Österreich“ kofinanziert. Die Mitarbeit beim Modellprojekt zur Herz-Kreislauf-Gesundheit in Kärnten, das vom FGÖ finanziert und seit 2009 vom „Gesundheitsland Kärnten“ geleitet wird, fand mit der Schlussveranstaltung am 7.11.2011 im Schloss Velden und der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe am 12.12.2011 seinen erfolgreichen Abschluss. „Fit für Österreich“ war dabei als Projektpartner verantwortlich für die Umsetzung der Bewegungsmaßnahmen. Für die Kärntner KoordinatorInnen und lokalen Vereine gilt es nun, den Rückenwind, den das Projekt gebracht hat, für weitere nach­ haltige Maßnahmen der Bewegungsförderung zu nutzen.

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Die traditionelle „Fit-Veranstaltung“ am 26. Oktober der Österreichischen Bundes-Sportorganisation wurde 2011 wieder gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) durchgeführt. Auch diesmal haben sich das „Fit für Österreich“KoordinatorInnen-Netzwerk und die Dachverbände engagiert und ihre Vereine eingebunden, sodass bei 321 Veranstaltungen am Natio­nalfeiertag Fitness und Gesundheit im Vordergrund standen. Nach der Einladung zur Teilnahme am Kindergesundheitsdialog, die in der Präsentation der Kindergesundheitsstrategie durch das Gesundheitsministerium im September 2011 gipfelte, wurde „Fit für Österreich“ im Frühjahr 2011 eine weitere bedeutende Anerkennung seiner Bemühungen für mehr Bewegung zuteil. Sportminister Mag. Norbert Darabos und Gesundheitsminister Alois Stöger diplomé stellten im Ministerrat am 23. März ihr gemeinsa­mes Vorhaben, einen Nationalen Aktionsplan Bewegung (NAP.b) zu erstellen, vor und beauftragten „Fit für Österreich“ mit der Durchführung des Prozesses. Dieses Projekt hat zum Ziel, alle gesellschaftlichen Sektoren einzubinden, um bewegungsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen und so den Anteil derer, die die „Österr. Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung“ erfüllen, zu erhöhen. Die Präsentation des NAP.b ist für 2012 vorgesehen und dieser soll zukünftig als Leitlinie für Maßnahmen der Bewegungsförderung dienen.


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

Fort-, Weiterbildung und Informationsveranstaltungen TrainerInnenfortbildung Der Beirat für Spitzen- und Leistungssport sowie Trainerfragen dient der Fort- und Weiterbildung von heimischen TrainerInnen und stellt die optimale Informations- und ExpertInnenplattform zur Behandlung von sport- und trainingswissenschaftlichen Fragen dar. Regelmäßige Veranstaltungen in ganz Österreich bieten eine laufende Schulung von sportwissenschaftlichen Qualifikationen, eine umfassende Ausbildung pädagogischer Fähigkeiten und die Vermittlung professioneller Managementfähigkeiten. Die erste TrainerInnenfortbildung 2011 fand am 26. März im BSFZ Südstadt statt. Zum Thema „Sich im Griff haben? TrainerInnen – Emotionen im Sport“ fanden sich diesmal 160 TeilnehmerInnen ein. Das zahlreiche Erscheinen zeugte von für die TrainerInnen relevanten Themen und einem großen Interesse an den BSO-Fortbildungen. Ebenfalls großer Andrang herrschte bei der zweiten Fortbildung am 28. Mai 2011 im ULSZ Rif/Salzburg unter dem Motto „Trainingsunterstützung durch sportphysiotherapeutische Maßnahmen“. Mehr als 100 BesucherInnen ließen sich die optimale Mischung aus theoretischem Vortrag und praktischen Übungen nicht entgehen. Der Klassiker unter den TrainerInnenfortbildungen im steirischen BSFZ Schielleiten zählte am 3./4. September knapp 130 TeilnehmerInnen. Rund um das Thema „Leistungsdiagnostik – state of the art“ nutzten die unzähligen TrainerInnen das Wochenende im BSFZ Schloss Schielleiten, um namhafte Vortragende zu erleben und Kontakte zu knüpfen. ­Abgerundet wurde das erfolgreiche Jahr durch das TrainerInnenforum am 15. Oktober in Wien. Mehr als 70 TeilnehmerInnen ließen sich das Thema „Freizeitpädagoge – Berufsmöglichkeit für TrainerInnen, InstruktorInnen und ÜbungsleiterInnen?“ nicht entgehen. Sportverein-Management-Kurse Die BSO-Sportverein-Management-Kurse ist eine österreichweite Fortbildung, die seit dem Jahr 2002 über 2.500 TeilnehmerInnen absolviert haben. Geboten wird eine dreistufige, praxisorientierte Ausbildung für VereinsfunktionärInnen, gegliedert in Basis, Kurs I und Kurs II. Diese Weiterbildung bietet fundiertes Wissen in den Bereichen Marketing/Management, Planung, Organisation, Rhetorik/Persönlichkeitstraining, Recht und Finanzen sowie in trainingswissenschaftlichen Grundlagen. Die Sportverrein-Management-I- und -II-Kurse werden in enger Kooperation mit den Bundes-Sportakademien sowie den Dach- und Fachverbänden durchgeführt. Die BSO verfolgt damit das ambitionierte Ziel, die Mehrheit aller FunktionärInnen in Österreich fort- bzw.

weiterzubilden, um den österreichischen Sport für die Zukunft gut aufzustellen. Im Jahr 2011 absolvierten mehr als 200 Personen einen der 10 Sportverein-Management-Kurse der BSO. BSO-Medienworkshop „Von der Idee in die Praxis“ Pressearbeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil in der Kommunikationspolitik jeder Institution/jedes Unternehmens und dazu ein wesentlicher Erfolgsfaktor. In unserer schnelllebigen Zeit gilt es, eigene Informationen so zu formulieren, dass diese aus der Masse an Eindrücken herausstechen. Der Informationsüberfluss, mit dem auch JournalistInnen täglich konfrontiert werden, führt zu einer selektiven Wahrnehmung. Mit entsprechend aufbereiteten Unterlagen steigert man die Wahrscheinlichkeit auf (mediale) Aufmerksamkeit. Die BSO möchte ihre Mitglieder bei dieser Aufgabe unterstützen und lud daher zum Medienworkshop ein. Dabei führten die ReferentInnen, allesamt Fachleute mit jahre­ langer Erfahrung und großem Know-how, zunächst eine einleitende Diskussion. Danach wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, bei denen je ein/-e Referent/-in eine Gruppe betreute und seinen/ihren jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkt einbrach­ te. Wichtig dabei war: Es geht in erster Linie um die Auseinandersetzung mit einschlägigen Themen anhand von Beispielen aus der Praxis. Weil die Nachfrage enorm groß war, wurde das Mediencoaching sowohl in Wien als auch in Salzburg angeboten. Das Feedback, das 98 Prozent zufriedene TeilnehmerInnen widerspiegelte, bestätigte die BSO in ihrem Auftrag und ihrer Stoßrichtung, Fortbildungen und Workshops auch in Zukunft verstärkt­ anzubieten. Individualförderungen für AthletInnen Die Österreichische Bundes-Sportorganisation lud in Zusammenarbeit mit dem Heeres-Sportzentrum und der Österreichischen Sporthilfe am 28. Jänner 2011 zu einer Informationsveranstaltung über die individuellen Fördermöglichkeiten von AthletInnen ein. Anton Schutti, Geschäftsführer der Sporthilfe, sowie Helmut Iwanoff und Thomas Schlager vom Heeres-Sportzentrum präsentierten verschiedene Möglichkeiten, wie Bundes-Fachverbände, die innerhalb der BSO organisiert sind, ihre AthletInnen zusätzlich individuell fördern können. Anti-Doping-Informationsveranstaltung Im Rahmen einer von der BSO gemeinsam mit der NADA Austria und dem Sportministerium organisierten Veranstaltung wurden am 25. März 2011 im Haus des Sports die Vertreter und Anti-Doping-Beauftragten der österreichischen Bundes-Sportfachverbände­ über neue Entwicklungen im Anti-Doping-Bereich informiert. Die

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Teilnahme von mehr als 60 SportfunktionäInnen aus ganz Öster­reich zeigt, dass das Thema Anti-Doping nach wie vor auf großes Interesse bei den österreichischen Sportfachverbänden stößt. Symposium: Aktuelle Rechtsfragen des Berufssports XII In Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Zandl:Grundei bot die BSO ihren Mitgliedern das Symposium für Berufssportrecht. Dieses widmete sich spannenden juristischen Herausforderungen des letzten Jahres sowie neuen Trends und Entwicklungen aus der Rechtssphäre des Profisports. Das Symposium war für Interessierte aus dem Bereich Recht wie auch dem Sport gleichermaßen spannend und sorgte für einen regen Meinungsaustausch. Internationaler Kongress für Sportphysiotherapie im ­Congress Casino Baden In zweijährigem Rhythmus veranstaltet die Vereinigung Öster­ reichischer Sportmasseure und Sporttherapeuten (VÖSM) sowie die Österreichische Gesellschaft für Sportphysiotherapie (ÖGS) einen internationalen Kongress für Sportphysiotherapie. ExpertInnen aus dem In- und Ausland referieren sowohl bei Fach­ vorträgen als auch Praxisseminaren zu dem jeweiligen Kongressthema. In Kooperation mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) und der BSO fand am 24. und 25. Juni 2011 im Congress Casino Baden der internationale Kongress für Sportphysiotherapie unter dem Motto „BE PART OF THE FUTURE – Wissenschaft und Therapie für den Spitzenfußball“ statt. Ziel des Kongresses war es, die Betreuung und Teamarbeit im Fußballsport zu optimieren. Den TeilnehmerInnen wurden Theorie und Praxis gleichermaßen geboten. Ein abwechslungsreiches Programm, ein reger Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit zur regen Diskussion mit ExpertInnen sorgten dafür, dass auch dieser Kongress wieder ein wertvoller Beitrag für die sportmedizinische Betreuung war. Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 Freiwilliges Engagement stellt einen wesentlichen Pfeiler im Gesamtgefüge des österreichischen Sports dar. Ob Kernaufgaben wie TrainerInnen- bzw. FunktionärInnentätigkeit oder administrative Funktionen und vieles mehr, Freiwillige sind aus dem österreichischen Sport nicht wegzudenken. Zehn Jahre nach dem Jahr der Freiwilligen der Vereinten Nationen fand das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit (EJF 2011) statt. Ziel ist es, deren großen ideellen und monetären Wert zu unterstreichen und die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Freiwillige sollen mehr Anerkennung erhalten, ebenso wie bessere Rahmenbedingungen, die wiederum die Attraktivität von freiwilligem Engagement steigern. Freiwillige leisten tagtäglich

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Arbeit von unschätzbarem Wert. Gerade der Sport scheint traditionell für viele von ihnen ein attraktives Betätigungsfeld zu sein. Rund 475.000 Personen erbringen wöchentlich (!) 1,4 Millionen Stunden an Arbeitsvolumen. Ob als TrainerInnen, FunktionärInnen oder veranstaltungsbezogene Volunteers, die österreichische Sportlandschaft, wie wir sie kennen und schätzen, wäre ohne die Arbeit von Freiwilligen nicht möglich. Den Wert von Freiwilligen öffentlich transportieren und verdeutlichen war eines der Hauptziele des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit (EJF) 2011. Der Sport begrüßt und unterstützt dieses zentrale Anliegen und möchte sich ebenfalls bei seinen vielen Freiwilligen bedanken. Jugendsport Um auch die Zukunft des Sports zu gewährleisten und die nächs­ te Generation erfolgreicher SportlerInnen und FunktionärInnen hervorzubringen, gibt es seit 2004 die BSO-Sportjugend. Sie ist die Plattform, in der sich die sportbegeisterte Jugend aktiv ins österreichische Sportsystem einbringen kann. Mit Workshops, Veranstaltungen, Publikationen und Projekten werden Themen angesprochen, die für Jugendliche im Sport von zentraler Bedeutung sind. Im Rahmen des EJF wurden Videobotschaften zum Thema „Warum ich freiwillig tätig bin“ prämiert. Diese konnten auf YouTube publiziert und in der Folge bewertet werden. Der Beitrag der BSO-Jugend gehört zu den populärsten und wurde daher mit einem Preis ausgezeichnet. Corina Korner, Vorsitzende der BSO-Jugendkommission, nahm diesen von Laudator und EJF-Botschafter Thomas Geierspichler entgegen. Auch Hermann Kröll, Präsident der Special Olympics Österreich und ebenfalls Botschafter des EJF 2011, war über die Auszeichnung für den Sport hocherfreut. Im Rahmen der ENGSO(European Non Governmental Sports Organisations)-Generalversammlung Ende Mai 2011 in Tallinn fand auch die ENGSO-Youth-Generalversammlung statt. Unter den 30 jungen VertreterInnenn von 16 nationalen Sportorganisationen waren auch drei Mitglieder der BSO-Jugendkommission. Vorsitzende Corina Korner nahm gemeinsam mit Martin Friedrich und Harald Springfeld teil. Die Generalversammlung machte deutlich, wie groß das Engagement von jungen Kräften im Sport ist. Der in Tallinn wiedergewählte Vorsitzende des ENGSO-YouthKomitees, der Deutsche Jan Holze vom DOSB, zeigte sich sehr interessiert an den Projekten der BSO-Jugendkommission. Er lud speziell Martin Friedrich ein, als Vertreter der BSO-Sportjugend zukünftig auch bei Projekten der ENGSO Youth mitzuarbeiten. Am 9. November 2011 lud die BSO-Jugendkommission Mitglieder aus dem organisierten Sport, die sich für das Thema Social Media Marketing interessieren, in das Wiener Hotel Marriott ein. Unter dem Titel „Communication means movement!“ wurden von einer


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

Expertin Möglichkeiten, Chancen und gezielte Einsatzmöglichkeiten verschiedener Online-Dienste und -Plattformen sowie -Netzwerken erklärt. Außerdem wurden anhand des Marketingkonzepts der American-Football-WM 2011 Anwendungsbeispiele und adäquate Umsetzungsstrategien in der Praxis dargestellt. Für die BSO als Dach des Sports ist die Förderung des Jugendsports von enormer Wichtigkeit. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind die zukünftigen Säulen im Breitenund Spitzensport und diese zu fördern ist daher nicht nur gesundheitspolitisch von enormer Bedeutung für den österreichischen Sport. Aus diesem Grund wird das jährlich stattfindende World Sports Festival unterstützt. Es bringt nicht nur Jugendliche zum Sport und zur Bewegung, sondern fördert auch Teamgeist und bietet durch die internationale Besetzung die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten aus aller Welt zusammenzutreffen. Mit ­dieser Aktion wird ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung im Sport gesetzt. Soziale Verantwortung Kinderschutz Gewalt an Kindern und Jugendlichen zählt nach wie vor zu den ganz großen Tabuthemen unserer Gesellschaft und rückt immer nur dann ins Bewusstsein der Menschen, wenn Opfer öffentlich von ihrem Leid berichten. Gemeinsam haben sich die „die möwe“-Kinderschutzzentren und die BSO des sensiblen Themas rund um Gewalt an Kindern und Jugendlichen angenommen. Ihr Ziel? Bewusstsein schaffen, sensibilisieren und das Thema enttabuisieren! Startschuss der 2010 beschlossenen Kooperation der BSO mit „die möwe“ war das im Jänner 2011 angesetzte Pressegespräch. BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann und „die möwe“Präsidentin Martina Fasslabend stellten dabei den gemeinsamen Folder vor. Anschließend wurde das Thema „Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ zum Leitartikel des Ö-Sport-Magazins gemacht und damit das große Netzwerk zur Sensibilisierung dieser schwierigen Thematik genützt. Die tabuisierte Materie wurde außerdem erfolgreich in die TrainerInnenfortbildung integriert, wobei der mutige Schritt großen Zuspruch fand. Ziel war und ist es, die breitenwirksame Struktur des organisierten Sports zu nützen, um Bewusstseinsbildung und Prävention in Bezug auf sexualisierte Gewalt an Kindern zu betreiben bzw. zu fördern. Dazu fand im Oktober 2011 die Informationsveranstaltung „Gemeinsam stark gegen sexualisierte Gewalt“ statt, bei der mitunter das aktuelle Thema „Übergriffe im virtuellen Raum durch neue Medien“ aufgegriffen und über die Vernetzung seitens der Polizei referiert wurde. „Der organisierte Sport mit seinen mehr als 14.000 Vereinen zählt natürlich auch Kinder und Jugendliche zu seinen über 3,5 Millionen Mitgliedern. Daher ist

es uns ein Anliegen, in der Aufklärung bezüglich Missbrauch in dieser Altersgruppe mitzuwirken. Natürlich geht es dabei um ein sensibles, tabuisiertes Thema. Umso wichtiger ist es, sich damit bewusst auseinanderzusetzen. Es geht dabei nicht um ein Kriminalisieren, sondern in erster Linie darum, auf das Thema aufmerksam zu machen“, betont BSO-Präsident Wittmann. Umwelt Bereits Ende 2010 hat die BSO über die Kooperation mit der Ini­ tiative GreenBall berichtet. Diese steht für Sport mit Nachhaltig­ keit. Die BSO möchte beim Forcieren dieser Thematik ebenfalls langfristig agieren und hat daher weitere Schritte gesetzt – übergeordnetes Ziel: Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für Ökologie und Sport durch selektive, zielgruppenspezifische Information. Ein Meilenstein mit großer Signalwirkung auf ­diesem Weg war sicherlich der Kongress „Sport & Gemeinde im Dialog“. Dieser fand 2011 zum ersten Mal statt und sollte Perspektiven für Sport, Gemeinden und Umwelt aufzeigen. Dank der abwechslungsreichen Vorträge und dem hochkarätigen Refe­ rentInnenteam fanden sich schließlich 100 InteressentInnen am 28. und 29. April auf dem steirischen Schloss Seggau ein. ­Ver­anstalter waren die BSO sowie das Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) mit Unterstützung des ­Österreichischen Gemeindebundes. Beide Veranstalter und der Kooperations­partner verfügen über ein österreichweites Netzwerk und können somit ihre Funktion als Multiplikator für dieses wichtige Thema optimal nützen. Der Kongress wollte einerseits EntscheidungsträgerInnen in den spezifischen Bereichen ansprechen, andererseits war er für alle am Thema Interessierten offen: Lobbying für das Thema Ökologie im eigenen Einflussbereich war das zentrale Anliegen. Die TeilnehmerInnen verfolgten die Referate mit großem Interesse, angeregte Diskussionen am Ende der Vorträge und in den Pausen zeigten, dass die ausgewählten ­Themen bei vielen Anwesenden einen Aktualitätswert besitzen. Die Inhalte des Kongresses waren breit gefächert und vielseitig. Neben Themen wie Risiken und Chancen beim Spannungsfeld Sport, Kommunalpolitik und Umwelt oder der Frage nach Bewegung als gesundheitspolitische Chance für Gemeinden wurden finanzielle Aspekte und Fördermöglichkeiten für Ökologie im Sport ausgeführt. Das Lebensministerium startete Ende April – gemeinsam mit dem Bundesländer-Netzwerk „Green Events Austria“ – einen Wett­ bewerb für die erfolgreichsten „Green Events“ im Sport. Eine Laufveranstaltung, die weniger Abfälle hinterlässt, oder ein BallsportTurnier, das auf Bioverpflegung setzt, haben große Chancen auf den Gewinn von insgesamt 7000 Euro Preisgeld. Die BSO ist Partner des Wettbewerbs. Damit demonstriert sie Verantwortungs­ bewusstsein in einem wichtigen Bereich und weitet ihren Ansatz

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Sport 2011. Dieser wurde 2011 bereits zum vierten Mal vergeben. Erstmals stand der Preis unter der Schirmherrschaft von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Sport leistet einen wichtigen Beitrag für die Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in unsere Gesellschaft. Mit dem Integrationspreis – er ist eine Maßnahme des Nationalen Aktionsplans für Integration – werden Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die österreichische Gesellschaft durch Sport fördern. Frauen

zur Bewusstseinsbildung für das Thema Sport & Ökologie aus. Integration Der „MiA Award“ ist eine Auszeichnung für besondere Leistungen an in Österreich lebende Frauen mit Migrationshintergrund. Jährlich werden dabei in den Kategorien Wissenschaft & Forschung, Wirtschaft, Humanitäres & Gesellschaftliches Engagement, Kunst & Kultur, Sport und Sonderpreis:Journalismus würdige Preisträgerinnen gewählt. Es werden Frauen mit außerösterreichischen Wurzeln vor den Vorhang gebeten, die dazu beigetragen haben, Österreich zu einem besseren wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder sozialen Standort zu machen. Die diesjährige Gala für die Verleihung der MiA 2011 fand am 8. März 2011 (100. internationaler Frauentag) im Studio 44 der Österreichischen Lotterien statt. Die BSO, auf der Bühne vertreten durch Geschäftsführerin Mag. Barbara Spindler, durfte den Award als Pate der Kategorie Sport an die erfolgreiche Tischtennisspielerin Liu Jia mit überreichen. Ebenfalls Kooperationspartner ist die BSO beim Integrationspreis

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Am 8. März 2011 verzeichnete der Weltfrauentag sein 100. Jubi­ läum. Dieses wurde zum Anlass für eine öffentliche Diskussions­ veranstaltung im Parlament genützt. Dem Bereich Frauen im Sport wurde dabei ein eigenes Podium gewidmet. Herta Mikesch, Vorsitzende der BSO-Frauenkommission, gehörte zu den gelade­ nen Diskussionsteilnehmerinnen und repräsentierte in der Diskussion den organisierten Sport. Bei der inhaltlichen Gestaltung der BSO-Sommergespräche wurde dieses Mal anlässlich des Europäischen Themenjahres der Fokus auf Freiwilligentätigkeit gesetzt, der Titel der Sommer­ gespräche lautete „frauen.sport.engagiert“. Nach einem Impulsreferat über die Ergebnisse des 1. Freiwilligenberichts fand eine Podiumsdiskussion mit dem Namen „Frauenengagement – ein Spagat zwischen Beruf, Familie und Freizeit?“ statt. Zahlreiche Wortmeldungen aus dem Publikum zeigten, dass die BSO ein wichtiges Thema aufgegriffen hatte. Weiters fand im Vorfeld der Golf-Damen-Amateur-Team-EM im Juli 2011 in der Burg Rabenstein in Frohnleiten eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Women & Leadership: Frauen auf dem Weg an die Spitze in Wirtschaft und Sport“ statt. Die steirische Landesrätin Elisabeth Grossmann, BSO-Geschäftsführerin Barbara Spindler, Unternehmerin Angelika Kresch (Remus & Sebring Holding AG), Snowboard-Ass Marion Kreiner und Sportjournalist Michael Schuen („Kleine Zeitung“), nahmen eine facettenreiche Bestandsaufnahme der Rolle der Frau in Wirtschaft und Sport vor und wagten zudem einen Ausblick, wie sich das Frauenbild in diesen Bereichen in Zukunft verändern wird. Mitte September fand die European Women and Sport Conference (EWS) bereits zum zehnten Mal statt, diesmal in Großbritannien. Die BSO war bei dieser wichtigen Veranstaltung durch Anita Steinberger vertreten; Rosa Diketmüller (Universität Wien), Mitglied der Kommission „Frauen im Sport“, gehörte ebenfalls zu den TeilnehmerInnen. Insgesamt 175 VertreterInnen aus 32 Ländern nahmen an der viertägigen Konferenz teil. Als Vortragende konnten zahlreiche beeindruckende Persönlichkeiten gewonnen werden, u. a. die EU-Kommissarin für Erziehung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, die ENGSO-Präsidentin, ÖPC-Präsidentin


ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO)

Maria Rauch-Kallat sowie Sir Philip Craven, Präsident des Internationalen Paralympischen Committees. Die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse erfolgte in Form einer Deklaration. Am 9. November fand im Haus der Industrie in Wien der 13. Ös­ terreichische Journalistinnenkongress statt. „Alles ist möglich“, so lautete der Titel der diesjährigen Veranstaltung. Ziel war es, Chancen für Frauen in der Medienbranche kritisch zu hinter­ fragen. BSO-GF Spindler war als Diskussionsteilnehmerin des Arbeitskreises „Sport bleibt Männerdomäne?“ eingeladen, ebenso wie Vertreterinnen des ORF, und zwar Mag. Dr. Gabi Jahn, Mag. Veronika Stampfl-Slupetzky und Mag. Daniela Soykan. Letztere sollten die Situation aus Medienperspektive schildern und ebenfalls Inputs für das Gespräch liefern. Internationales Sport mit allen Mitteln vor Wettmanipulationen zu schützen lautete der Grundtenor der PolitikerInnen, SpitzenvertreterInnen des Sports und ExpertInnen bei der Veranstaltung „Integrität im Sport – Antworten auf das Problem von Wettmanipulationen“, die am 3. Mai 2011 im Europäischen Parlament in Brüssel stattfand. „Es existiert Handlungsbedarf wegen der zunehmenden Zahl von Wettmanipulationen im Sportbereich“, meinten unisono die SPÖEU-Mandatarin Evelyn Regner und der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz Becker. Der europäische Gesetzgeber werde auf die Bedürfnisse der relevanten AkteurInnen eingehen und geeignete Maßnahmen diskutieren, um gegen diese neue Geißel im Sport anzukämpfen, so die EU-PolitikerInnen. Rudolf Stinner, der als Direktor

für die Sicherheit des Schweizer Unternehmens Running Ball AG verantwortlich zeichnet und sich dem Kampf gegen Wettmanipulationen verschrieben hat, plädierte für eine gesamteuropäische Bündelung aller vorhandenen ermittlungstechnischen und justiziellen Ressourcen. Mag. Barbara Spindler, Geschäftsführerin der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, hob die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von staatlichen Behörden und Institutio­ nen, Sportwettanbietern und Sportverbänden im Kampf gegen Wettmanipulationen hervor. „Da 90 Prozent der Wetten über den Fußball realisiert werden, kooperiert tipp3 eng mit dem ÖFB“, erklärte Mag. Philip Newald, Vorstandsvorsitzender von tipp3. Zudem hat tipp3 ein wirkungsvolles Frühwarnsystem eingerichtet, das bei verdächtigem Wettverhalten Alarm schlägt. Georg Pangl, Vorstand der Österreichischen Fußball-Bundesliga, empfahl die verschiedenen Systeme gegen Wettbetrug auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene besser zu koordinieren bzw. zusammenzuführen. Auch Dr. Thomas Hollerer, Rechtsdirektor des ÖFB, meinte nach der Veranstaltung zusammen­ fassend: „Das Problem von Wettmanipulationen im organisierten Sport ist ein komplexes, vielschichtiges. Umso wichtiger ist es, alle betroffenen Stakeholder zur Diskussion in puncto Lösungsansätze und Prävention einzuladen, um gemeinsam die Integrität und damit das Image des Sports zu verbessern.“ Die Veranstaltung­ „Integrität im Sport – Antworten auf das Problem von Wett­ manipulationen“ wurde von der Österreichischen Bundes-Sport­ organisation in Kooperation mit tipp3 und dem Europäischen Parlament durchgeführt.

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BSO-KOMMUNIKATION

Infobox

BSO-Sportjahrbuch

Als besonderen Service bietet die BSO ihren Mitgliedern und allen Sportinteressierten im Download-Archiv (auf www.bso. or.at/archiv) digitale Zusammenfassungen aller bisher stattgefundenen TrainerInnenfortbildungen und -foren, Artikel aus der „SportWoche“, dem „Sportmagazin“ und dem „SporthilfeMagazin“ sowie erschienene „Ö-Sport“-Magazine seit 2010.

Das traditionelle offizielle Österreichische Sportjahrbuch hat sich seit geraumer Zeit den Ruf als unverzichtbarer Begleiter für alle SportlerInnen, Vereine und Sportinteressierten erworben. Neben einem ausführlichen Überblick über das abgelaufene Sportjahr bringt das Jahrbuch einen Informationsteil, wie er aktueller und umfassender nicht sein könnte: Kontaktadressen, Telefon- bzw. Faxnummern aller Dach- und Fachverbände in Österreich, dazu jede Menge an Daten und Fakten über Österreichs Sport, seine HauptdarstellerInnen und die wichtigsten Organisationen. Erhältlich in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at/ sportjahrbuch. Magazin Österreich-Sport Das überregionale Magazin der BSO erscheint viermal jährlich und blickt hinter die Kulissen des heimischen Sportgeschehens. Aktuelle Reportagen und ausführliche Interviews sorgen ebenso für umfangreichen Lesestoff wie Kolumnen prominenter SportfunktionärInnen, Informationen der Dachverbände und Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Sportwelt. Seit Sommer 2011 wird das „Ö-Sport“ in einem etwas erneuerten Erscheinungsbild präsentiert. Die Neugestaltung soll einen besseren Überblick, eine einfachere Orientierung und mehr Platz für mehr Informationen aus und für den österreichischen Sport bieten. Erhältlich in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter „Service“. BSO-Terminkalender Der handliche Terminplaner im Taschenformat liefert alle Ver­ anstaltungen und Adressen der Dach- und Fachverbände sowie weiterer Sportinstitutionen. Der Kalender erscheint halbjährlich und ist in der BSO-Geschäftsstelle kostenlos zu erhalten oder auf www.bso.or.at unter „Service“ zu bestellen. EU-Monatsbericht Sportrelevante Entwicklungen in der EU und alle wichtigen Informationen über Förderprogramme sind im monatlich erscheinenden EU-Monatsbericht zu finden. Dieser ist kostenlos in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter dem Schwerpunkt „EU und Internationales“ erhältlich. BSO-Jahresbericht Der Tätigkeitsbericht der BSO für das Jahr 2010 gibt Ihnen einen Rückblick auf ein sehr erfolgreiches und – im positiven Sinne – bewegtes Jahr. Ein Jahr, in dem die BSO zahlreiche Kooperatio­ nen eingehen konnte, ein Jahr, in dem ein interner Reformprozess gestartet wurde, der unter Einbindung aller Mitglieder zukunftsweisend ist, und schlussendlich ein Jahr, in dem sich die Geschäftsstelle der BSO bereits verstärkt auf ihre professionalisierte Zukunft vorbereitet hat. 51

BSO-Website Die Website www.bso.or.at fungiert als Informationsportal mit aktuellen Meldungen aus den Mitgliedsverbänden der BSO, mit interessanten Informationen rund um das Sportsystem in Österreich, mit Zahlen, Daten und Fakten rund um den Sport sowie Neuigkeiten aus den vielfältigen Aufgabengebieten der Öster­ reichischen Bundes-Sportorganisation. Die BSO, die „Serviceund Dachorganisation des organisierten Sports“, bietet jedem Sportinteressierten über die Internetplattform einen Zugang zu Aus- und Fortbildungen, Veranstaltungen, Dokumenten, Fotos, Onlineshop und Rechtsinformationen. Als besonderen Service bietet die BSO ihren Mitgliedern auf der Website neben dem Terminkalender einen Überblick über alle Kooperationen und ­damit verbundene Vorteile und Möglichkeiten, die diese für die Mitgliedsverbände bieten. Außerdem befinden sich im neuen Download-Archiv (unter Service/Publikationen) digitale Zusammenfassungen aller bisher stattgefundenen TrainerInnenfort­ bildungen und -foren, Artikel aus der „SportWoche“, dem „Sportmagazin“ und „Sporthilfe-Magazin“ sowie erschienene „Ö-Sport“Magazine seit 2010. Das Indiz, dass über 40 Prozent der BesucherInnen der BSO-Website über Suchmaschinen kommen, zeigt, dass die BSO als relevante Quelle für den Sport geführt wird. Facebook Im größten sozialen Online-Netzwerk „Facebook“ (www.facebook.com) ist unter dem Stichwort „Österreichische BundesSportorganisation“ auch die BSO zu finden. Aktuelle Themen, Geschehnisse sowie Einladungen, Kooperationen oder Veranstaltungen werden auf der Online-Plattform publiziert und erreichen somit einen noch größeren Kreis an Menschen. Auch um Nachberichte zu lesen oder Fotos anzusehen lohnt sich ein Besuch auf Facebook. BSO-Newsletter Seit Mai 2011 serviciert die BSO ihre Mitglieder und alle Sportinteressierten mit einem E-Mail-Newsletter. Das Online-Tool bietet alle zeitgemäßen Web-Funktionen und ermöglicht den LeserInnen übersichtliche Information über Neuerungen, Ver­ anstaltungen und Wissenswertes. Anmeldungen zu Veranstaltungen können mit einem direkten Klick durchgeführt werden. Außerdem kann der Newsletter einfach an KollegInnen weitergeleitet und die Informationen somit noch mehr Menschen im Sport zugänglich gemacht werden. Registrieren Sie sich gleich für den Newsletter auf www.bso.or.at/newsletter.


Sportminis

Sportministerium – Sektion V – Sport – Haus des Sports

Adresse Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien Telefon +43/1/501 99-0 Fax +43/1/501 99-5270 E-Mail sport.austria@sport.gv.at ­Internet www.sportministerium.at Sportminister Mag. Norbert Darabos

Büro des Sportministers Leiter Ing. Wolfgang Gotschke Telefon +43/1/501 99-5300 E-Mail wolfgang.gotschke@sport.gv.at Sektion V – Sport Leiter SC Dr. Samo Kobenter Stv. Leiter MR Mag. Peter Domschitz Adresse Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien Telefon +43/1/501 99-5200 E-Mail samo.kobenter@sport.gv.at Abteilung V/1 – Sportgrundsatzangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Internationales, ausgegliederte Einrichtungen Leiter Mag. Harald Treiber Telefon +43/1/501 99-5219 Fax +43/1/505 62 35 E-Mail harald.treiber@sport.gv.at, v1@sport.gv.at Abteilung V/2 – Allgemeine Sportförderung, Investitionsförderung, Großsportveranstaltungen, Sport und Gesellschaft Leiter MinR Mag. Peter Domschitz Stv. Leiter MinR Mag. Dr. Hadwig Blum Telefon +43/1/501 99-5212 Fax +43/1/505 62 35 E-Mail peter.domschitz@sport.gv.at, v2@sport.gv.at Abteilung V/3 – Angelegenheiten des Nachwuchs-, Leistungs- und Spitzensports Leiterin Mag. Karin Glatt Stv. Leiterin Mag. Katja Kosak Telefon +43/1/501 99-5222 Fax +43/1/505 62 35 E-Mail karin.glatt@sport.gv.at, v3@sport.gv.at Abteilung V/4 – Besondere Bundes-Sportförderung, Breiten- und Gesundheitssport, Verwaltungsmanagement, Sportevents, Sportbericht, S­ portservice Leiter Reg.-Rat Christian Felner Stv. Leiter ADir Robert Erlacher Telefon +43/1/501 99-5235 Fax +43/1/505 54 56 E-Mail christian.felner@sport.gv.at, v4@sport.gv.at Abteilung V/5 – Budgetmanagement, Förderkontrolle, Controlling Leiter MinR Leopold Deimbacher Stv. Leiter MSc IB Georg Wessely Telefon +43/1/501 99-5696 Fax +43/1/505 54 56 E-Mail leopold.deimbacher@sport.gv.at, v5@sport.gv.at

Das Sportministerium / Sektion Sport ist Partner und bedeutendster Förderer des österreichischen Sports. Allgemeine Bundes-Sportförderung 2011

Koordination Bund – Länder

Das Bundes-Sportförderungsgesetz stellt die Grundlage für die Sportförderung des Bundes dar und sichert die Zukunft des öster­reichischen Sports auf hohem finanziellen Niveau, begleitet durch ein qualitatives, professionelles Fördermanagement. Die wesentlichsten Förderschwerpunkte im Bereich der Allgemeinen Bundes-Sportförderung umfassen insbesondere Investitionsmaßnahmen, die auf eine gesamtösterreichische Infrastruktur im Hinblick auf die internationale Bedeutung von hochrangi­ gen Sport-Infrastrukturen wesentlichen Einfluss haben. Weitere Förderschwerpunkte im Bereich der Allgemeinen Bundes-Sportförderung:

Die Zusammenarbeit zwischen dem Sportministerium und den Bundesländern war auch im Jahr 2011 intensiv und von zahlreichen positiven Ergebnissen geprägt. Neben der jährlichen Landessportreferentenkonferenz fanden quartalsmäßige Koordinationstagungen zwischen dem Sportministerium und den Landessportdirektor(inn)en statt. In beiden Gremien wurden u. a. die Themen Förderung von Sportgroßveranstaltungen sowie Harmonisierung von Fördermaßnahmen von Bund und Ländern, Nachwuchsleistungszentren und Evaluierung der Schulleistungsmodelle Österreichs, Haftung von ehrenamtlichen Funktionären oder Österreichischer Spitzensport­ stättenplan 2020 behandelt.

• S portgroßveranstaltungen in Österreich • F örderung von gemeinnützigen Einrichtungen des Sports • S pitzensportförderung TEAM ROT-WEISS-ROT •G  ender-Mainstreaming • S port und Entwicklungszusammenarbeit •U  nterstützung von Nachwuchsleistungszentren • T rainerfortbildungen Als Beispiele für Förderungen von Sportgroßveranstaltungen seien die im Jahr 2011 stattgefundene American-Football-WM, die Volleyball-EM, die Faustball-WM sowie die European Maccabi Games erwähnt. Aber auch die ersten Olympischen JugendWinterspiele in Innsbruck im Jänner 2012 wurden mit Fördermitteln aus der Allgemeinen Bundes-Sportförderung unterstützt. Bei den Investitionsförderungen nehmen die zu schaffenden Infrastrukturen zur Durchführung der Alpinen Ski-WM 2013 in Schladming breiten Raum ein.

Europäische Sportpolitik EU-Sportforum Vom 21. bis 23. Februar 2011 fand das EU-Sportforum in Budapest statt. Es war das dritte Mal nach Biarritz 2008, dass die Europäische Kommission diese hochkarätige sportpolitische Veranstaltung organisierte, bei der die wichtigsten europäischen Interessenvertreter aus dem Bereich des Sports zum Meinungsaustausch zusammenkamen. Es nahmen insgesamt ca. 300 Teilnehmer von der olympischen Sportbewegung, europäischen und internationalen Sportverbänden, nationalen Sportdachverbänden und anderen politisch relevanten Sportorganisationen teil. Im Fokus des Forums stand dabei die von der Europäischen Kommission am 18. Jänner 2011 veröffentlichte Mitteilung zur europäischen Dimension des Sports. Darüber hinaus wurden die Er52


sterium gebnisse der Projekte vorgestellt, die im Rahmen der „Vorbereitenden Maßnahmen“ 2009 und 2010 von der EU gefördert wurden. Im Anschluss an das EU-Sportforum fand das informelle Sportministertreffen in Gödöllö statt.

zielle Bedrohung der öffentlichen Ordnung durch Online-Gewinnspiele, in den Mittelpunkt der Ministerdebatte gerückt.

Sportministerrat in Brüssel

Am 13. und 14. Oktober 2011 fand unter der polnischen EURatspräsidentschaft ein informelles Sportministertreffen in Krakau statt. Dabei wurde das Thema der Spielmanipulation im Sportbereich umfassend diskutiert. Spielmanipulation stellt neben Doping eine ernsthafte Gefahr für die Integrität des Sports dar. Die polnische Ratspräsidentschaft setzte sich daher für die Aufnahme eines Tatbestands des „Sportbetrugs“ in nationale Strafrechtskataloge ein. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Kooperation zwischen Strafverfolgungsbehörden,­ Sportorganisationen und Glücksspielanbietern zu stärken sowie den Respekt der Rechte von Sportveranstaltern zu sichern. Zur Problematik der Wettspielmanipulation wurde eine Erklärung der EU-Sportminister beim Sportministerrat am 29. November 2011 in Brüssel angenommen. Ein weiteres Hauptthema war der von Österreich während seiner EU-Ratspräsidentschaft lancierte Bereich „Sport und Ökonomie“. Die EU-Ratspräsidentschaft hob den enormen wirtschaftlichen Beitrag hervor, den der Sport für die Gesellschaft erbringt, z. B. im Rahmen von Sportgroßveranstaltungen wie der Fußball-Euro­ pameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Die EU-Sportminister begrüßten zudem die Aufnahme des Sports in den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU, wie von der Kommission am 29. Juni 2011 vorgeschlagen.

Am 20. Mai 2011 fand unter der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft ein formeller Sportministerrat in Brüssel statt. Die EUSportminister nahmen bei dieser Sitzung die Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten zu einem Arbeitsplan der Europäischen Union für den Sport an. Der bis Mitte 2014 laufende EU-Arbeitsplan sieht vor, folgenden Themen Vorrang zu geben: • Integrität des Sports, insbesondere die Bekämpfung von Doping und Spielabsprachen und die Förderung von Good Governance • gesellschaftlicher Wert des Sports, insbesondere in den Berei­ chen Gesundheit, soziale Inklusion, Bildung und Ehrenamt • wirtschaftliche Aspekte des Sports, insbesondere nachhaltige Finanzierung des Breitensports und faktengestützte Politik­ gestaltung Zum Thema Onlinewetten im Sport und sportbezogene Glücksspiele fand eine Orientierungsaussprache statt. Dabei wurden die verschiedenen Herausforderungen aufgrund der raschen Zunahme von Onlinewetten im Sport, wie die nachhaltige Finanzierung des Sports, die Finanzierung von Freiwilligentätigkeit oder die poten53

Informelles Sportministertreffen


Sportministerium – Sektion V – Sport – Haus des Sports

Sport und Ökonomie 2011 gab die EU-Kommission eine Studie in Auftrag, die den Beitrag des Sports zum Wachstum und zur Beschäftigung in der EU messen soll. Den Zuschlag für die Erstellung dieser Studie, die 2012 präsentiert wird, erhielt SportsEconAustria (SpEA). Österreich übernahm zudem in der gemäß dem Arbeitsplan der EUKommission eingerichteten Expertenarbeitsgruppe „Sportstatis­ tiken“ den Vorsitz.

Entwicklungs­ projekt in Indien; Bildnachweis: Verein Jugend für eine geeinte Welt

Der internationale Kampf gegen Doping Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bestätigte am 18. Oktober 2011, dass die österreichischen Anti-Doping-Bestimmungen den Vorschriften des Welt-Anti-Doping-Codes entsprechen. Österreich hat neben der Implementierung der einschlägigen Anti-Doping-Bestimmungen der WADA mit dem Anti-DopingBundesgesetz und Überarbeitungen anderer Gesetze (StGB, AMG etc.) eine ausgezeichnete Grundlage für eine effektive Anti-­ Doping-Arbeit geschaffen. Im November 2011 erfolgte eine Erklärung des Sportministerrats in Brüssel zur „Vertretung und Koordinierung der EU-Position in der WADA“. Sport und Entwicklungszusammenarbeit Das Sportministerium unterstützte 2011 – wie auch schon in den Vorjahren – beispielhafte Leitprojekte, die Sport als Mittel der Entwicklungszusammenarbeit verwenden. Förderbereiche sind im Bereich Armutsbekämpfung, Friedens­ sicherung sowie Schutz der natürlichen Ressourcen definiert. Allgemeine Leitprinzipien sind die Einbeziehung von Partnerländern, der Respekt vor der kulturellen Vielfalt, die Gleichstellung der Geschlechter und die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und behinderten Menschen. Es werden Vorhaben zur Entwicklung und Umsetzung von Methoden und Maßnahmen zur Konfliktprävention, Traumabewältigung und Friedenssicherung in Krisengebieten für eine nachhaltige Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit unterstützt. Als Projektträger fungieren ausschließlich erfahrene internationale Organisationen, die auch Nachhaltigkeit und Kontinuität nach Ende des Förderzeitraums sicherstellen können. Eine weltweit breit gefächerte Verteilung wird angestrebt. So zählten in der Vergangenheit Institutionen in Ecuador, Guatemala, Indien, Palästina, Südafrika, Albanien und Bosnien-Herzegowina zu den Partnern des Sportministeriums in der Entwicklungszusammenarbeit. Konkret sollen mit Österreichs Unterstützung die Errichtung von Mehrzwecksportplätzen, die Bereitstellung von sportlicher Infrastruktur, die medizinische Versorgung sowie psychologische Begleitung und fachliche Betreuung sichergestellt werden. 2011 wurde ein Projektaufruf an die für Entwicklungsarbeit zuständigen Stellen in ganz Österreich gestartet. 13 Projektanträge wurden eingereicht, davon 8 gefördert. 2011 standen an Fördermitteln für Sport und Entwicklungsprojekte 150.000 Euro zur Verfügung.

TEAM ROT-WEISS-ROT Im Rahmen von TEAM ROT-WEISS-ROT, dem Spitzensportförderprogramm des Bundes, werden österreichische Spitzensportler über die jeweiligen Bundes-Fachverbände in ihren Vorbereitun­ gen auf internationale Großsportveranstaltungen (v. a. OS, WM, EM) bestmöglich in den Bereichen Schwerpunkttrainingslehrgänge, Entsendungen zu hochwertigen Wettkämpfen (ausgenom­ men: EM/WM/OS, jedoch z. B. die Qualifikation für EM/WM/OS), sowie sportwissenschaftliche, sportmedizinische und regenerative Maßnahmen unterstützt. Das Sportministerium hat somit im Jahr 2011 insgesamt rund vier Millionen Euro für die Optimierung des Trainings­umfeldes zur Verfügung gestellt und damit 412 Athleten und 10 Mannschaften von 42 Bundes-Fachverbänden sowie 88 Behinderten-Leistungssportler unterstützt. Damit leistet das Sportministerium einen wichtigen Beitrag im Zuge der Vorbereitung heimischer Athleten auf international bedeutende Sportveranstaltungen sowie des Heranführens junger Athleten an die internationale Spitze bzw. des Erhaltens des internationalen Leistungsniveaus. Annähernd 100 Prozent aller international erfolgreichen österreichischen Athleten – vor allem Medaillengewinner, u. a. bei Olympischen Spielen und Paralympics, WM, EM, WC – wurden im Rahmen des Spitzensportförderprogramms TRWR gefördert. Die weitere positive Entwicklung des Leistungssports in Österreich ist untrennbar mit dem Fokus auf eine strukturierte Nachwuchsförderung, längerfristige Planungsperioden sowie die Kooperation aller mit Spitzensport befassten Institutionen verbunden. Nähere Informationen sowie Details zu den geförderten Projek­ ten der Bundes-Fachverbände sind auf www.sportministerium.at (rechter Button TEAM ROT-WEISS-ROT) ersichtlich. Das TEAM ROT-WEISS-ROT ist aber auch eine öffentliche Plattform zur Bewusstseinsbildung, um der Bevölkerung die Vorzüge des Sports in all seinen Facetten näherzubringen. Die Öffentlichkeits­arbeit des Sportministeriums definiert sich zu einem großen Teil über die Sportler, also das TEAM ROT-WEISS-ROT. Der Startschuss für die Auftaktkampagne „Wir sind Sieger“ erfolgte im November 2009. Als nächster Etappenschritt wurde im Februar 2010 ein Anti-Doping-Spot produziert. Die Kampagne „Bring Dich ins Spiel“ wurde 2011 vor dem Hintergrund der drei Großevents (American-Football-WM, Faustball-WM und Eurovolley) entwickelt, die 2011 in Österreich stattfanden und sich zu großen­organisatorischen Erfolgen gestalteten. 54


Foto Sportministerium

Sportminister Norbert Darabos und Mannschaftssportler am dritten TRWR-Aktionstag in Innsbruck

TRWR-Aktionstage und YOG-Motivationscamp Das TEAM ROT-WEISS-ROT steht für ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl im österreichischen Sport. Dies bezieht sich auf die Wirkung nach außen wie nach innen. Um den Teamgeist noch weiter zu stärken, veranstaltete das Sportministerium nach der Auftaktveranstaltung im Dezember 2010 in Wien im Laufe des Jahres 2011 zwei weitere TRWR-Aktionstage, die in Schladming und Innsbruck stattfanden und bei unseren Sportlern auf große Begeisterung stießen. Am zweiten Aktionstag, am 25. Jänner 2011 in Schladming im Rahmen des Night-Race, war eine Fülle prominenter Sportler anwesend. Benjamin Karl kam als frisch gebackener Doppelweltmeister angereist und traf dort unter anderem auf Judoka „Lupo“ Paischer, Billard-Ass Jasmin Ouschan und Lara Vadlau, unsere siegreiche Seglerin bei den Youth Olympic Games in Singapur. Ebenfalls anwesend waren Daniela Iraschko, die im Laufe des Winters noch den ersten Weltmeistertitel im Damen-Skispringen erringen sollte und Ex-Tennis-Star Alex Antonitsch, der über Motivation im Sport referierte. Im Zeichen des Mannschaftssports stand der dritte TRWRAktions­tag, der am 8. Juni 2011 am Innsbrucker Tivoli stattfand. Die TRWR-Kampagne „Bring Dich ins Spiel“ zählte ebenso wie das Impulsreferat von Ex-Rodelstar Markus Prock zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Wieder stand ein gemeinsamer ­Besuch einer Sportveranstaltung auf dem Programm, nämlich der Schlager Österreich gegen Deutschland in der Olympiahalle 55

im Rahmen der Handball-EM-Qualifikation. Nach diesen Aktionstagen sollten bewährte Strukturen dazu ­genutzt werden, um auch den jugendlichen Kandidaten der ­ersten Winter Youth Olympic Games 2012 im Vorfeld des Großevents in Innsbruck noch einen kleinen Extraschub an Motiva­tion zu verpassen. Zwei Dutzend Jugendlichen aus allen Teilen Österreichs wurde am 3./4. Dezember 2011 auf Schloss Schielleiten ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm mit hochinteressan­ ten Vorträgen, bewegungsorientierten Aktionen und Auftritten von Stars aus dem TEAM ROT-WEISS-ROT wie Mirna Jukic oder Luis Knabl, dem YOG-Sieger von Singapur 2010, geboten. Spitzensportler gestalteten Turnstunden Unsere Schüler für Sport und Bewegung zu motivieren ist eines der Hauptziele des Sportministeriums, daher wurde die Aktion „PromiTurnstunde“ ins Leben gerufen, die höchst erfolgreich ablief. Den Anfang machten Österreichs Spitzenturner: Die Top-Athle­ ten Marco Mayr und Xheni Dyrmishi sowie Caroline Weber, die vielfache Staatsmeisterin in der rhythmischen Sportgymnastik, kamen Anfang Mai 2011 zu einer Turnstunde in die Sporthauptschule Schwechat. Gemeinsam mit Schülern der dritten und vierten Klasse gestalteten sie eine Sportstunde, die wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Foto Sportministerium

Sportministerium – Sektion V – Sport – Haus des Sports

In der Folge setzte sich die Aktion in den Bundesländern fort. Judo-Europameisterin Sabrina Filzmoser besuchte eine Schule in Haidershofen, die Beachvolleyball-Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger gastierten in Wilhelmsburg, die Handballer Conny Wilczynski und Thomas Bauer kamen nach Innsbruck und Speerwerferin Elisabeth Pauer gestaltete in Pernberg eine Turnstunde der besonderen Art. Auch Snowboard-Doppelweltmeister Benni Karl und Wettkletterer Kilian Fischhuber beteiligten sich an dieser Aktion, die am Schluss der Kampagne „Lass dich nicht versteinern – beweg dich“ stand. Das Finale bestritt Ende Juni Tischtennis-Star Werner Schlager, der gemeinsam mit Sportminister Darabos eine Turnstunde in der Hauptschule Neusiedl gestaltete. Nachwuchsleistungssport Ohne Nachwuchs kein Spitzensport! Diese bereits lange vorhandene Erkenntnis hat 2010 ihren Niederschlag gefunden: Aufgrund eines Beschlusses der Landessportreferentenkonferenz vom Juni 2010 in Langenlois wurde die „Bundeskoordination Nachwuchs“ im Rahmen des Sportministeriums, Abteilung V/3, eingerichtet. Ziel ist die Vernetzung, Schaffung von Synergien und Verbesserung der Strukturen im Nachwuchsleistungssport. Dafür ist eine Optimierung in der Zusammenarbeit notwendig. Angestrebt werden u. a. gezielte Talentsichtungen und ein optimales Trainingsumfeld (sportwissenschaftlich, sportmedizinisch, sportpsychologisch und regenerativ), um zu verhindern, dass uns Talente auf dem Weg zur Spitze verloren gehen. Ein umfassendes Konzept für den gesamten österreichischen Nachwuchsleistungssport soll 2012 umgesetzt werden. Dieses

verbindet Bund, Länder, Bundes- und Landesleistungszentren, Bundes- und Landes-Fachverbände sowie die österreichischen Nachwuchsleistungssportmodelle (Talent-Betreuungs- und -Koordinationsmodelle). Sportwissenschaftliche und sportmedizinische Betreuung Um international konkurrenzfähig zu bleiben, sind die Athleten im Training und vor allem in Wettkämpfen permanent gefordert, an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu gehen. Die sportwissenschaftliche Betreuung der Sportler im weitesten Sinne ist im Hochleistungssport unverzichtbar. Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport hat im Jahr 2010 sportwissenschaftliche und sportmedizinische Betreuung mit insgesamt 1,3 Millionen Euro unterstützt. Gender-Mainstreaming Ziel der Förderung ist es, die Repräsentanz von Athleten (die nach wie vor großen Aufholbedarf in diversen Sportarten haben) bei internationalen Großsportveranstaltungen (Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften) zu steigern, dem starken Defizit der Frauen im Sport entgegenzuwirken und sie an das Leis­ tungsniveau von TRWR heranzuführen. Hierfür standen im Jahr 2011 300.000 Euro zur Verfügung. Gefördert wurden folgende Bundes-Fachverbände: Badminton, Basketball, Eishockey, Handball, Judo, Leichtathletik, Orientierungslauf-MTBO, Ringen, Rudern, Schach, Squash, Turnen und Volleyball. So konnten 2011 in den Sportarten Leichtathletik, Ringen und Rudern bereits Athleten in das Spitzensportförderprogramm TRWR übergeführt werden. 56

Powertraining mit Alamande Belfor und ­Mirna Jukic beim Motivationscamp auf Schloss Schielleiten


Ein Sportfest der „Next Generation“ 500.000 Besucher erlebten auf dem Heldenplatz einen „TAG DES SPORTS“ der Rekorde Das Rezept: Man nehme Österreichs Sportstars, Sporttrends der „Next Generation“, Sport in allen Facetten zum Ausprobieren, ein Riesengewinnspiel – und einen Tag lang Kaiserwetter. Das Produkt: ein „TAG DES SPORTS“ der Rekorde, der bei seiner 11. Auflage auf dem Wiener Heldenplatz 500.000 Besucher anlockte und begeisterte, aber nicht nur sie. „Diese Veranstaltung ist ein einmaliges Erlebnis und für alle von uns faszinierend“, machte sich Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern zum „Sprachrohr“ unserer Sportstars. Angetan waren diese, wie auch tausende Jugendliche, besonders von der erstmals aufgebauten „Next Generation“-Arena, die mit Bouldern, Slackline, Freerunning und Zumba-Dance jene innovativen Sporttrends präsentierte, die Teens & Twens Lust auf Sport machen. „Der TAG DES SPORTS beweist eindrucksvoll, welch gewaltigen Wert Sport in Österreich hat. Unsere Botschaft, mit dem TAG DES SPORTS Menschen zu sportlicher Bewegung zu animieren, ist angekommen“, bilanzierte Sportminister Mag. Norbert Darabos ebenso positiv wie Eventmanager Reg.-Rat Christian Felner: „Unser aller Hauptziel war und ist es auch künftig, der Bevölkerung Sport mit all seinen vielfältigen Angeboten näherzubringen.“ Letzteres gelang einmal mehr mit einem perfekt geschnürten „Eventpaket“, zu dem die teilnehmenden Verbände gleicher­ maßen beitrugen wie die Eventpartner KRONE & CHEVROLET („Mach Mit“-Gewinnspiel, Auto als Hauptpreis), INTERSPORT EYBL & RUEFA (VIP-Lounge und tolle Preise) sowie die ÖSTERREICHISCHEN LOTTERIEN. Zurück zu Thomas Morgenstern, der nochmals allen Beteiligten aus der Seele sprach: „Wir freuen uns schon jetzt auf den nächs­ ten TAG DES SPORTS.“ Der kommt bestimmt – und zwar am 22. September 2012. 57


Burgenland

656

167

SPORTUNION

-

1.580

-

25

188

-

-

Flugsport

Fußball

Frisbee

Gewichtheben

290

427

9

-

4

7

Judo

Kanu

Karate

58

Pferdesport

Orientierungslauf

Mod. Fünfkampf

Leichtathletik

Kraftdreikampf

77

4

1

20

-

446

11

Jiu-Jitsu

Kickboxen

507

-

Hockey

2.485

379

3

1.150

-

-

-

673

4

8

Golf

Handball

-

23.320

582

-

-

-

1.365

Floorball

33

Eisstocksport

-

-

-

Eisschnelllauf

-

-

-

-

Eiskunstlauf

Fechten

-

Eishockey

-

-

-

193

-

159

Faustball

-

-

Casting

Curling

-

12

-

8

Boxen

Bogensport

Bob & Skeleton

Billard

-

1.148

12

Basketball

-

20

-

30.824

siehe NÖ

Bahnengolf

41.214

108.500

Baseball

2

Badminton

American Football

-

303

ASVÖ

Ordentliche Fachverbände:

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

29

197

200

48.193

79.900

87.626

132

9

-

50

-

12

11

3

15

7

-

15

12

-

-

173

49

5

12

4

166

-

-

65

-

-

7

10

-

10

15

3.741

502

-

741

-

644

850

371

885

340

-

1.389

7.580

-

-

58.500

1.742

297

201

229

12.244

-

-

2.144

-

464

11

3

68

14

10

41

10

35

37

6

34

41

20

4

518

93

-

10

15.462

1.059

302

6.381

937

187

2.410

740

3.153

1.661

507

3.980

30.126

1.436

91

114.500

3.967

-

257

342

10.436

233 14

131

296

768

-

54

600

1.545

28

637

3.763

955

1.461

543

990

135.217

54.679

192.344

4

8

20

-

1

9

450 -

33

3

29

30

10

18

17

11

848

493

775

457

-

383

2.472

siehe Stmk

1

5

2

433

455

580

204

5

1

78

9

14

33

10

34

6

4

21

28

6

8

371

73

6

6

118

406

-

5

12

1

7

7

34

-

19

21

8

13

29

3

624

528

694

-

8.935

192

6

7.711

652

250

2.180

1.644

4.505

236

168

3.655

20.790

94

4

1

28

6

5

20

-

16

5

-

8

13

3

128

35

3

6

11

133

2

8

18

-

-

6

14

-

12

11

213 650

356

191

280

71.837

85.043

72.425

3.047

1.904

3

927

803

123

1.120

-

2.335

349

-

834

10.732

295

-

33.800

1.715

167

134

732

16.481

22

392

789

-

-

812

972

-

288

746

siehe OÖ

6

7

2

373

498

301

96.365

3.404

271

189

3.954

19.058

-

708

779

46

710

500

1.827

-

475

3.342

526

480

993

360

195.687

125.000

206.485

215

10

3

63

5

15

24

7

38

5

3

25

24

3

5

366

95

8

5

12

598

-

10

57

-

-

6

24

-

19

18

4

5

17

6

678

640

761

7.265

2.023

62

3.237

401

626

1.485

92

8

1

50

13

15

3

7

9

2.451 403

2

-

18

17

4

3

157

71

5

-

-

119

6

9

47

-

-

6

27

12

14

13

7

10

13

5

390

984

640

212

131

3.439

16.318

425

163

76.700

3.112

495

221

490

45.210

-

516

1.764

-

-

550

1.087

-

754

1.602

98

221

340

500

154.654

102.278

202.688

Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine

ASKÖ

Dachverbände

Stand: 1.1.2012

Mitgliederstatistik

Vorarlberg

3.772

555

6

6.516

780

795

150

376

1.516

97

-

2.407

12.114

402

114

32.750

2.169

218

-

-

9.179

325

1.104

1.859

-

-

500

1.435

1.241

550

1.104

701

1.411

36

-

-

39

-

6

9

-

7

2

-

14

6

-

-

75

24

3

4

7

18

-

8

16

-

-

3

10

-

14

7

5

7

2 19

444

219

613

78

2

1.773

44

13

-

30

6

22

25

8

38

49

16

21

4

8

9

280

29

8

15

16

15

3

10

44

3

2

14

7

-

31

33

6

9

14

14

184

433

557

2.209

-

239

1.050

-

530

91

-

2.358

2.798

-

-

18.750

1.181

165

120

302

340

-

848

770

-

-

420

635

-

233

883

784

498

786

100

29.837

89.625

18.763

Vereine Mitglieder Vereine

2.050

97.463

180.980

77.008

Mitglieder

Tirol

1.843

306

26

3.888

640

509

1.320

571

7.383

2.444

3.198

3.290

2.248

521

1.230

47.000

1.882

436

293

467

661

100

1.002

1.415

51

155

1.098

665

-

980

2.160

910

588

545

2.030

91.947

32.000

213.911

Mitglieder

Wien

9

5

6

3

5

12

8

4

3

1

168

140

11

169

71

2.797

103

101

21

217

1.910

1.367

64

12

426

53

106

170

45

201

124

34

164

149

44

35

2.256

494

41

63

182

1.721

27

66

279

8

10

58

171

18

156

160

40

69

123

46

3.916

5.300

4.689

Mitglieders 48.323

6.920

408

32.760

4.213

3.800

10.855

4.105

23.204

5.937

4.172

22.025

104.286

3.729

1.951

501.685

19.765

2.218

1.486

6.516

114.974

3.375

4.969

10.288

198

940

4.930

8.816

1.486

4.459

17.220

3.974

5.044

5.969

6.510

855.659

858.005

1.112.464

Mitglieder

Gesamt

Mitglieder Vereine

Sonstige Vereine

Mitgliederstatistik der sportorganisationen


59

12

Turnen

-

-

-

-

5

-

7

5

13

12

16

20

31

35

148

-

11

3

1

30

94

3

8

9

45

40

2

5

3

44

-

35

2) Selbständiges Mitglied des Österr. Ruderverbandes

1) inkl. Gehörlosenverband

-

Zillensport

-

-

-

-

Motorboot

1232

-

117

2.198

8

-

7

14

-

-

249

815

931

752

7.591

-

-

188

-

1.988

siehe Wien

Motorsport (OSK)

Heeressport

Boccia

Behindertensportverband

Sonstige Verbände:

Wurfscheibenschießen

Wettklettern

Wasserski

5

16

Triathlon

Volleyball

24

Tischtennis

134

-

Tennis

-

Tauchen

8

Tanzen

Taekwondo

-

30

Sportkegeln

Squash

38

1.292

siehe Wien

Skibob

Skilauf

2.890

17

1.540

477

480

-

-

191

-

150

1.936

Segeln

3

27

Schwimmen

Schießen

-

Rudern

-

7

Rollsport

30

-

Rodeln

Schach

2

Ringen

Rugby

16

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Olympisch

ÖSTERREICHISCHES OLYMPISCHES COMITÉ (ÖOC)

gegründet 1908 Adresse Waldstraße 14, 2522 Oberwaltersdorf Telefon +43/2253/581 68-16 Fax +43/2253/581 68-20 E-Mail office@olympia.at Internet www.olympia.at Bürozeiten Mo–Do 8.30–12.15 und 13.00–17.00 Uhr, Fr 8.00–15.00 Uhr

Schirmherr Bundespräsident Dr. Heinz Fischer Präsident Dr. Karl Stoss Generalsekretär Dr. Peter Mennel Offizielle Verbandspublikationen OLYMPIA-REPORT (2- bis 3-mal jährlich), NEWSLETTER (monatlicher elektronischer

­Versand), OLYMPIA-GUIDE (Mannschaftsbroschüre, anlassbezogen)

Vom Internationalen Olympischen Comité (IOC) anerkannt Adresse Château de Vidy, 1007 Lausanne, Schweiz T­ elefon  +41/21/621 61 11 Fax +41/21/621 62 16 Österreichs Vertreter Dr. Leo Wallner ist als einziger Österreicher Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees.

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011 war ein intensives Jahr für den österreichischen Sport und die olympische Bewegung in Österreich. Gleich zwei europäische Jugendfestivals und die Vorbereitung auf die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck beschäf­ tigten Sportler, Trainer, Betreuer und das Team des Österreichi­ schen Olympischen Comités.

European Youth Olympic Winter Festival (EYOWF), Liberec/Tschechien Vom 13. bis 18. Februar fand das Europäische Olympische Jugendfestival in Liberec/CZE statt. 17 Mädchen und 24 Burschen aus ganz Österreich feierten beim 10. European Youth Olympic Winter Festival (EYOWF) ihre olympische Premiere. In fünf von sieben Sport­arten konnten Österreichs Nachwuchshoffnungen Medaillen ge­winnen. Mit einer Gold- (nordische Kombination, Teamsprint:

Gerstgraser/Orter), drei Silber- (Sprunglauf: Wohlgenannt; Snowboard-PGS: Brugger, Butollo) und drei Bronzemedaillen (Ski alpin, Riesenslalom: Maier; Ski alpin Slalom: Maier; Skilanglauf, 1,15 km klassisch: Schwarz) sowie vielen olympischen Erfahrungen kehrte das Team AUSTRIA vom 10. EYOF nach Hause zurück. EYOF, Trabzon/Türkei, 24.-30.7.2011 Erstmals in der 117-jährigen Geschichte der olympischen Bewegung der Neuzeit war die olympische Flagge zu Gast in der euro­ asiatischen Republik Türkei. Das 11. European Youth Olympic Festival (EYOF) fand vom 24. bis 30. Juli 2011 in Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste statt. Insgesamt kämpften rund 3.000 Jugendliche aus 49 europäischen Ländern im Alter zwi­ schen 14 und 18 Jahren um die Medaillen. 54 junge Sportler, 32 Mädchen und 22 Burschen aus Österreich,

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hes Comité feierten beim 11. European Youth Olympic Festival (EYOF) in Trab­zon ihre olympische Premiere. Das Team AUSTRIA war in den Sportarten Handball, Judo, Leichtathletik, Rad, Schwimmen, Tennis und Turnen vertreten. Die Sportler kamen aus allen Bundes­ ländern Österreichs und sind ein Beweis für die breite Nachwuchsförderung der österreichischen Sportverbände. Das Team AUSTRIA kam mit einer Silbermedaille im Radkriterium durch Alexander Wachter und einer Bronzemedaille im Judo durch Nico Spindler nach Hause. Tag des Sports, 24.9.2011 Der alljährliche Tag des Sports, der heuer schon zum elften Mal am Wiener Heldenplatz stattfand, ist inzwischen eine Fixgröße im österreichischen Sport. Seine Botschaft, die Menschen zu sportlicher Bewegung zu motivieren, kommt sehr gut an. Die Begeisterung bei der Bevölkerung ist immer groß, sodass heuer erstmals 500.000 Besucher gezählt wurden. Viele erfolgreiche Athleten und auch zahlreiche Besucher interessierten sich schon vorab für die Youth Olympic Games (YOG) in Innsbruck und besuchten den Informationsstand, den das ÖOC gemeinsam mit dem Innsbrucker Organisationskomitee leitete. . Ein gutes Dutzend heimischer Sportstars – allen voran Anna Fenninger, Elisabeth Görgl, Mirna Jukic, Corinna Kuhnle, Marlies Schild, Yvonne Schuring, Doris Schwaiger, Viktoria Schwarz, Kathrin Zettel, Romed Baumann, Benjamin Karl, Wolfgang und Andreas Linger, Benni Raich, Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Martin Koch, Ludwig Paischer und Mirna Jukic - gaben bereitwillig Autogramme und ließen sich mit „Yoggl“, dem Maskottchen der Olympischen Jugend-Winterspiele fotografieren. 63

Olympic Day, 22.6.2011 Bereits 1948 hat das Internationale Olympische Comité beschlossen, die verbindende Kraft des Sports und der olympischen Bewegung jedes Jahr mit einem Olympic Day zu feiern. Das ­Österreichische Olympische Comité feierte auch 2011 gemeinsam mit den bestehenden Olympiazentren – ISMB Austria/­ Südstadt, Landessportzentrum Sportland Oberösterreich, Sport­ service Vorarlberg und Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg-Rif – unter Einbindung der Öffentlichkeit am 22. Juni 2011 den Olympic Day. Dieser Tag dient dazu, auf die olympischen Werte des Sports hinzuweisen, zu mehr Bewegung zu motivieren, Jugendliche auf ein Leben mit viel Bewegung vorzubereiten und einer breiten Bevölkerung die sportwissenschaftlichen Kernelemente der Olympiazentren näherzubringen. Die olympische Idee und die olympische Bewegung stehen nicht nur für Olympische Spiele und Spitzensport, sondern auch für gesunde Bewegung als Teil unserer Kultur und eine harmonische Ausbildung von Geist und Körper. Ziel dieses Tages ist es, der Bevölkerung diese Inhalte näherzubringen und die olympischen Werte auch der breiten Öffent­lichkeit zu vermitteln. Youth Olympic Games (YOG) 2012 in Innsbruck Der Vorstand des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) nominierte 81 Athleten (43 Burschen, 38 Mädchen) für die Teilnahme an den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen, die vom 13. bis 22. Jänner 2012 in Innsbruck stattfanden. Insgesamt waren 1.059 Athleten aus 70 Nationen am Start.


ÖSTERREICHISCHES OLYMPISCHES COMITÉ (ÖOC)

Auch wenn diese Spiele unter dem Motto „Teil sein ist alles“ standen und primär nicht die Zahl der Medaillen wichtig war, ist es doch beachtlich, dass Österreichs junge Sportler mit insge­ samt 14 (6x Gold, 4x Silber, 4x Bronze) Medaillen heimkehrten. Diese sensationellen Leistungen zeigten die österreichischen Nachwuchssportler in ganz unterschiedlichen Sportarten. Auch die durch das ÖOC mit 250.000 Euro finanzierten Trainingskurse trugen einen Teil dazu bei, dass die österreichischen Sportler so erfolgreich waren. Das Youth Olympic Team Austria konnte aber nicht nur in den alpinen Bewerben, die oft als „Heimbewerbe der Österreicher“ bezeichnet werden, Medaillen erringen, sondern auch in anderen Sportarten. Diese Spitzenleistungen waren nur durch die ausdauernde und intensive Arbeit in den einzelnen Verbänden und die perfekte Unterstützung durch Trainer und Betreuer möglich geworden. Gold: Superkombination Herren: Marco Schwarz Riesenslalom Herren: Marco Schwarz Teambewerb Ski: Marco Schwarz, Mathias Graf, ­Christina Ager, Martina Rettenwender Freestyle Skiing Halfpipe: Elisabeth Gram Rodeln Damen: Miriam Kastlunger Skicross: Michaela Heider Silber: Skeleton Damen: Carina Maier Skeleton Herren: Stefan Geisler Dameneishockey Bob Zweisitzer Herren: Benjamin Meier und Robert Ofensberger

Bronze: Super-G Damen: Christina Ager Slalom Herren: Mathias Graf Rodeln Teambewerb: Miriam Kastlunger, Armin Frauscher, Thomas Steu, Lorenz Koller Shorttrack Mixed Team: Melanie Brantner Youth Olympic Games (YOG) in Innsbruck 2012 – ein Resümee Die Jugend-Winterspiele fanden bei Sportlern und Zuschauern großen Anklang. Schon bei der Eröffnungszeremonie am Innsbrucker Bergisel waren 15.000 Zuschauer live dabei. In den ­darauffolgenden Tagen folgten die Bewerbe, die in Innsbruck, Kühtai und der Olympiaregion Seefeld stattfanden. Die 14- bis 18-jährigen Sportler gingen in 15 Sportarten und 63 verschie­ denen Disziplinen an den Start. Neben den klassischen olympi­ schen Sportarten gab es 14 neue, innovative Bewerbe. Teilweise handelte es sich dabei um Teambewerbe, in denen Burschen und Mädchen aus verschiedenen Ländern grenzüberschreitend an den Start gingen. Darüber hinaus gab es Bewerbe, die in Innsbruck ihre olympische Premiere feierten. So war beispielsweise erstmas Damen-Skispringen Teil des olympischen (Jugend-)Programms. Ebenfalls neu waren Ski Halfpipe, Snowboard Slopestyle, der Rodel-Teambewerb und die Skills Challenge (ein ShowTrick-Bewerb) im Eishockey. Neben den Wettkämpfen wurde den Teilnehmern ein umfang­ reiches Kultur- und Bildungsprogramm geboten, das sich auf folgende Schwerpunkte konzentrierte: olympische Bewegung, Lawinenkunde, Kochworkshops mit dem Schwerpunkt Nach-

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Besonders erfreulich ist, dass die Sportler nicht nur in den Paradedisziplinen der Österreicher Medaillen gewonnen haben, sondern auch in Randsportarten und ungewohnten Metiers tolle Erfolge gefeiert wurden. Das Youth Olympic Team Austria schafft­ in Innsbruck eine wahre Sensation: Das junge österreichische Team schlägt im Curling den Titelkandidaten Kanada mit 6:5. Auch im Dameneishockey gibt es eine tolle Leistung: Das österreichische Damenteam spielt sich mit einer sensationellen Leistung bis ins Finale und verlässt Innsbruck mit der ersten olympischen Eishockey-Silbermedaille für Österreich. Olympic Austria Am 14. April 2011 wurde die Marketinggesellschaft als 100-Prozent-Tochter des Österreichischen Olympischen Comités gegründet. Olympic Austria hält die Nutzungsrechte für die österreichweite Vermarktung der olympischen Bewegung. Potentiellen Sponsoren und Partnern sollen solcherart noch attraktivere Kooperationen angeboten werden können. Kurt-Heller-Stiftung Im Rahmen der Kurt-Heller-Stiftung wurden im abgelaufenen Jahr zwei in Not geratene ehemalige Olympia-Teilnehmer finanziell unterstützt.

haltigkeit, ein gesunder Lebensstil sowie die Nutzung digitaler Medien.

www.lotterien.at

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Paralympi

ÖSTERREICHISCHES PARALYMPISCHES COMMITTEE (ÖPC)

gegründet 1998 Adresse Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien Telefon +43/1/331 11-627 Fax +43/1/331 11-858 E-Mail office@oepc.at I­nternet www.oepc.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–16.30, Fr 8.00–12.30 Uhr Präsidentin BM a. D. Maria Rauch-Kallat Generalsekretärin Mag. Petra Huber Offizielle Verbandszeitung Paralympic News, Newsletter (elektronischer Versand)

Mitglied des Internationalen Paralympischen Committees (IPC) Adresse Adenauerallee 212–214, 53115 Bonn, Deutschland Telefon +49/228/20 97-200 Fax +49/228/20 97-209 Internet www.paralympic.org Mitglied des Europäischen Paralympischen Committees (EPC) Adresse Opernring 1, Stiege E/2. Stock, Top 222–227, 1010 Wien Telefon +43/1/89 00 67-610 Fax +43/1/89 00 67-690 Internet www.europaralympic.org

Foto: Martin Joppich

Österreichs Vertreter Mag. Petra Huber ist Österreichs Vertreterin im Vorstand des EPC.

XIV. Sommer-Paralympics, 29. August bis 9. September 2012, London/Großbritannien Das Jahr 2012 steht im Zeichen der XIV. Sommer-Paralympics vom 29. August bis 9. September 2012 in London. Die Spiele setzen in vielerlei Hinsicht neue Standards, die Leistungsdichte hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und die Professionalisierung des Behindertenleistungssports schreitet rasch voran. Das Österreichische Paralympische Committee wird ca. 35 Sportler, die bei dem Großereignis in neun Sportarten antreten werden,­entsenden (Infos dazu auf http://london2012.oepc.at). LONDON 2012 – One year to go! Be part of it! Im Rahmen des Kick-offs „Paralympics LONDON 2012 – One year to go! Get involved! Be part of it“ lud das Österreichische Paralympische Committee am Freitag, den 2. September 2011 auf das Gelände des Universitätssportzentrums Auf der Schmelz in Wien. Zahlreiche Spitzensportler, wie Thomas Geierspichler, Mirna Jukic, Andreas Vevera, Stefan Koubek, Bil Marinkovic, Sebastian Stoss,

Wolfgang Schattauer, Wolfgang Eibeck oder Conny Wilczynski folgten der Einladung unter einem ganz speziellen Gesichtspunkt. Olympische Sportler versuchten sich erstmals unter ­professioneller Anleitung der erfolgreichsten österreichischen Paralympics-Athleten in paralympischen Sportarten: Olympia­ medaillengewinnerin Mirna Jukic und Olympiateilnehmer Sebas­ tian Stoss gingen das Abenteuer ein, mit dem sehbehinderten Schwimmer Peter Tichy blind um die Wette zu schwimmen. ExTennisprofi Stefan Koubek versuchte sich mit guten Tipps der Behindertensportler Martin Legner und Niko Langmann im Rollstuhltennis und erkannte die Tücken der paralympischen Sportart. Tischtennis-Paralympics-Goldmedaillengewinner Andreas Vevera und Vizeeuropameisterin Doris Mader, beide Österreichs große Hoffnungen bei den Paralympics 2012 in London, stellten sich als Coaches – u. a. für die Tischtennishoffnung und JugendVizeeuropameister 2007, Dominique Plattner – zur Verfügung. Im Bereich der Leichtathletik demonstrierten Georg Tischler im Diskuswurf (Rollstuhl) und Paralympics-Sieger Bil Marinkovic (sehbehindert) im Speerwurf ihre Stärke. Seine Exzellenz Sir Simon Smith, der britische Botschafter in Österreich, versuchte sich im 66

Doris Mader, Wolfgang Eibeck, Tom Geierspichler, Andreas ­Vevera, Wolfgang Schattauer


isches Comm Europäisches Paralympisches Committee (EPC) – Generalversammlung 2011

Mirna Jukic und Peter Tichy

noch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken zu können. Stolz ist EPC-Vorstandsmitglied Petra Huber, dass sie die Mitglieder überzeugen konnte, das EPC in Deutschland bis Ende des Jahres aufzulösen. Seit Jänner 2012 existiert nur mehr das während der Generalversammlung 2009 in Wien gegründete Europäische Paralympische Committee. So können nun alle Kräfte in Wien gebündelt und die paralympische Bewegung in Europa von Wien aus gesteuert werden. Am Ende dieses Konferenzwochenendes wurden russische paralympische Sportler, Funktionäre, Sponsoren und Medienleute für ihre Leistungen für und im Behindertensport mit den „Elena Mukhina National Awards“ ausgezeichnet.

Foto: ÖPC/Franz Baldauf

Die Konferenz und 9. Generalversammlung des Europäischen Paralympischen Committees wurde am 23. und 24. September 2011 in Moskau abgehalten. 37 Mitglieder, die sich aus den jeweiligen Nationen und Sportverbänden zusammensetzten, waren anwesend. Österreich wurde von Präsidentin BM a. D. Maria RauchKallat vertreten. Beschlossen wurde, dass ein Fokus auf den Jugendsport gelegt wird und die Jugendspiele, die im Juni 2011 in Brünn abgehalten wurden, 2013 ihre Fortsetzung finden sollen. Ein weiteres Hauptaugenmerk wird auf die Vernetzung der Mitgliedsnationen im Hinblick auf EU-Projekte gelegt, um den paralympischen Sport

Foto: ÖPC/Franz Baldauf

Speerwurf für Sehbehinderte. Spannend für die über 100 Zuseher und die Athleten waren auch die Rad- und Leichtathletik-Disziplinen von Thomas Geierspichler (Rennrollstuhl), Wolfgang Schattauer (Handbike) und Wolfgang Eibeck (Rad). HandballNationalteam-Flügelflitzer Conny Wilczynski matchte sich im Handbike, während sich Stefan Koubek und Mirna Jukic im Rennrollstuhl versuchten. Auch Österreichs bester BMX-Rider Senad Grosic zeigte sich von seinem Versuch als „Handbiker“ beeindruckt. Die Bilanz des Österreichischen Paralympischen Committees, das erstmals in Österreich einen Event dieser Art, bei dem olympische und paralympische Sportler gemeinsam aktiv waren und der auch von den ÖPC-Sponsoren Österreichische Lotterien und Bank Austria unterstützt wurde, veranstaltet hat, fällt mehr als positiv aus.

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Special Olym

SPECIAL OLYMPICS ÖSTERREICH (SOÖ)

gegründet 1993 Adresse Ramsauerstraße 129, 8970 Schladming Telefon +43/3687/233 58 Fax +43/3687/238 59 E-Mail soo-schladming@specialolympics.at Internet www.specialolympics.at Bürozeiten Mo–Fr 8.00–12.00 Präsident Hermann Kröll Nationaldirektor Marc Angelini

Special Olympics Österreich – ein Programm, viele Siege und noch mehr menschliche Erfolge Der Höhepunkt der abgelaufenen Saison waren die Weltsommerspiele in Athen, wo unser rotweißrotes Team 24x Gold, 34x Silber und 33x Bronze in den Sportarten Basketball, Boccia, Bowling, Fußball, Golf, Leichtathletik, Powerlifting, Radsport, Reiten, Roller­skating, Schwimmen, Segeln, Tennis, Tischtennis und Volleyball gewinnen konnte. Der Panther-Cup, der erstmals österreichweit ausgetragen wurde und an dem sich 24 Fußballteams beteiligten, war ein qualitativ hochwertiges Turnier, bei dem bei den einzelnen Sportlern enorme Fortschritte zu verzeichnen waren. Der Bodensee-Cup vereinte Teilnehmer in den Sportarten Boccia, Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis und Tischtennis und war eine tolle sportliche und menschliche Kooperation zwischen den Ländern Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und Österreich. Die Meisterschaften im Stockschießen sowie die 19. Lungauer Langlauftage rundeten eine allgemein erfolgreiche Saison ab, eine Saison, in der mehr als 60 nationale Veranstaltungen in 19 verschiedenen Sportarten ­angeboten

wurden, der inklusive Gedanke im Schulsport mit 22 Wettbewerben nachhaltig gelebt wurde, in der es herausfordernde Bewerbe für Menschen mit mentaler Behinderung, hohem und höchstem Hilfebedarf gab, der Unified Sport (Menschen mit und ohne Handicap machen gemeinsam Sport) immer mehr Sportler begeistert, in der sich der Pool an freiwilligen Helfern markant vergrößert und die offenen Trainingsangebote mehr als verdoppelt haben. Special Olympics ist es wichtig, dass alle Menschen mit mentaler Behinderung und besonderen Bedürfnissen ­adäquate Trainingsangebote wahrnehmen können, um durch Bewegung, Spiel und Sport eine höhere Lebensqualität zu erhalten, eine verbesserte soziale Mobilität zu erlangen, um somit an allen Bereichen des Lebens vermehrt teilnehmen zu können. Wir danken daher allen Kooperationspartnern, den Dach- und Fachverbänden, den einzelnen sportlichen, aber auch kulturellen Vereinen, den Schulen und vielen freiwilligen Helfern und Sponsoren, dass wir für unsere Sportler diese erfolgreichen Programme auf- und ausbauen können.

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ympics

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Behinderten

ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

gegründet 1958 Adresse Brigittenauer Lände 42, 1200 Wien Telefon +43/1/332 61 34 Fax +43/1/332 03 97 E-Mail sekretariat@oebsv.or.at Internet www.oebsv.or.at

Präsident Prof. Robert Bauer, p. A. ÖBSV Geschäftsführender Vizepräsident Sepp Loisinger, p. A. ÖBSV Sportdirektorin Mag. Andrea Scherney, p. A. ÖBSV E-Mail sportdirektor@oebsv.or.at

Mitglied der International Wheelchair & Amputee Sports Federation (IWAS), neu gegründet 2004 für ­Rollstuhl- und Amputiertensport (früher ISMWSF und ISOD); der International Blind Sports Association (IBSA), gegründet 1981 für Blindensport; der Cerebral Palsy International Sports and Recreation Association (CP-ISRA), gegründet 1979 für Cerebralparetikersport; der International Sports Federation for Persons with Intellectual Disability (INAS-FID), gegründet 1981 für Mentalbehindertensport; und Mitglied des Österreichi­ schen Paralympischen Committees, gegründet 1998; Adresse Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien Telefon +43/1/331 11-627 Fax +43/1/331 11-858 E-Mail office@oepc.at Internet www.oepc.at Präsident Dr. Peter Wittmann Mitglied des International Paralympics Committee (IPC), Dachverband, gegründet 1989, und Kooperations­ partner des Österreichischen Gehörlosensportverbandes Adresse Josef-Höfle-Gasse 34, 2500 Baden bei Wien, Telefon +43/2252/89 00 13 Fax +43/2252/89 00 13-15 E-Mail office@oegsv.at Internet www.oegsv.at Mitglied des Comité International des Sports Silencieux (CISS), gegründet 1931 für Gehörlosensport

I

n der Sommersaison 2011 lag der Schwerpunkt auf den paralympischen Sportarten und der möglichen Qualifikation für die Paralympics London 2012. Dabei wurde versucht, die vom IPC vorgegeben Limits und Qualifikationsstandards zu erreichen, wobei die einzelnen Qualifikationsrichtlinien pro Sportart sehr unterschiedlich sind. Konnte sich die Sportart Segeln mit dem Sonar bei der WM im Juli 2011 schon fix für die Paralympics qualifizieren, müssen ­andere Sportler, obwohl sie die Limits schon mehrmals erbracht haben, aufgrund der späten Quotenzuteilung durch das IPC an die Nationen, auf ihre fixe Nominierung bis zu Beginn des Sommers 2012 warten. Ein Weltmeistertitel konnte in der Leichtathletik von Bil Marinkovic im Speerwurf bei der IPC-WM Leichtathletik in Neuseeland 2011 erreicht werden. Das Kuriosum dabei ist, dass dieser Bewerb bei den Paralympics in London nicht ausgeschrieben wird. Von diesen Bewerbsstreichungen ist auch unser Aushängeschild Tom Geierspichler betroffen, der als ausgezeichneter Langstreckler sich in London nur auf Sprintdistanzen und Distanzen bis 800 m messen kann. Sehr erfreulich ist der Weltmeistertitel der Tennismannschaft aus dem Gehörlosensport, der wieder die Vormachtstellung Österreichs im Tennissport unter Beweis stellt. Europameistertitel gab es im Tischtennis / sitzend durch den Paralympics-Sieger von Peking Andreas Vevera und im Tischtennis / stehend durch einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Spieler, nämlich Stanislaw Fraczyk. 2011 gab es wie im Vorjahr bei den EM / WM Para-Triathlon oder Para-Duathlon wieder viele österreichische Athleten am Stockerl. So wurde Rollstuhlsportler Thomas Frühwirth, Oliver Dreier (Klasse Armbehindert) und Martin Falch (Klasse Beinbehindert) Weltmeister 2011 im Para-Duathlon. Die Sommersport-Athleten haben die besten Voraussetzungen geschaffen, in neun unterschiedlichen Sportarten bei den Paralympics in London vertreten zu sein. Die Qualifikation läuft noch bis Juli 2012, dann entscheidet sich für jeden einzelnen Sportler

Die goldenen Jungs: Daniel Erlbacher, Mario Kargl, Christian Stalzer und Robert Gravogl haben sich mit Erfolg bei den insgesamt 12 Nationen durchgesetzt.

und jede einzelne Sportlerin, ob sie am größten Event des Behindertensports teilnehmen dürfen. In der Wintersaison 2011/2012 konnten die guten Platzierungen aus dem Vorjahr der mentalbehinderten Skisportler aus Österreich bei der WM Ski Alpin in der Türkei 2012 von Heidi Mackowitz und Oliver Pfeifer wiederholt werden. Mackowitz errang 1 x Gold im Super-G, 2 x Silber im RTL und in der Kombination und 1 x Bronze im Slalom. Pfeifer gewann Silber und Bronze. Die kleine Kristallkugel für die Slalom-Gesamtwertung Ski Alpin 2011/2012 ging mit konsequenten guten Leistungen über die ganze Saison in der Klasse Sitzend / Herren an Philipp Bonadimann. Im Gesamtweltcup erreichte er Rang 4. Für einzelne Rennsiege und sehr gute Platzierungen im Weltcup sorgte einmal mehr unsere junge Garde mit Markus Salcher, Roman Rabl und Christoph Prettner.

70


nsportverban Foto: ÖBSV/Maja Moritz

SILBER in 400 m sowie BRONZE im 800-m-Lauf bei der WM Leichtathletik 2011 in Christchurch – ein toller Erfolg für Günther Matzinger, ­den jungen arm­ amputierten Athleten aus Salzburg. Österreichische Staatsmeister 2011/2012 Badminton

Herren

Einzel

Robert Gravogl

SC-GK Kärnten

Doppel

Robert Gravogl

SC-GK Kärnten

K

Christian Witor

NÖ-SÜD GSK

N

K

Basketball

Damen u. Herren Mannschaft

Conveen Sitting Bulls

BSV Weißer Hof

N

Boccia

Damen u. Herren Einzel BC1

Erich Mecl

ABSV-Wien

W

Erich Mecl

ABSV-Wien

W

Jürgen Vanek

ABSV-Wien

W

Armin Koller

WAT Behindertensport

W

Thomas Huly

WAT Behindertensport

W

Siegfried Allacher

WAT Behindertensport

W

Einzel BC2

Hubert Steirer

SGH

T

Bowling

Doppel

Team BC1-BC2

Hermine Henecker

NÖ-Süd GSK

N

Ingrid Duschet

NÖ-Süd GSK

N

Einzel

Hermine Henecker

NÖ-Süd GSK

N

Doppel

Alois Korak

GSC Linz

O

Siegfried Bergmeister

SC-GLK Kärnten

K

Alois Korak

GSC Linz

O

GSZ Graz

St

Damen

Herren

Einzel

Fußball

Herren

Mannschaft Futsal

Leichtathletik

Damen

Diskuswurf (1 kg) F43-F44

Andrea Scherney

ABSV-Wien

W

Kugelstoß (4 kg) F43-F44

Andrea Scherney

ABSV-Wien

W

100 m Lauf T36-37

Angelika Erhart

TVWB

T

71


ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

5.000 m Lauf T11-12

Anna Haider

OÖBSC

O

Diskuswurf (1 kg) F20

Dagmar Unterwurzacher

TVWB

T

Speerwurf (600 g) F20

Dagmar Unterwurzacher

TVWB

T

100 m Lauf T20

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

200 m Lauf T20

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

400 m Lauf T20

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

Weitsprung F20

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

1.500 m Lauf T11

Erna Berger

OÖBSC

O

Kugelstoß (2 kg) F32

Ingrid Macala

BSG Altenhof

O

800 m Lauf T20

Judith Irresberger

BSV BBRZ Linz

O

1.500 m Lauf T20

Judith Irresberger

BSV BBRZ Linz

O

5.000 m Lauf T20

Judith Irresberger

BSV BBRZ Linz

O

Kugelstoß (4 kg) F20

Manuela Münzer

WAT Behindertensport

W

Diskuswurf (1 kg) F37

Nedelka Lorenz

BSG Klagenfurt

K

Kugelstoß (3 kg) F37

Nedelka Lorenz

BSG Klagenfurt

K

Speerwurf (600 g) F37

Nedelka Lorenz

BSG Klagenfurt

K

Kugelstoß (6,25 kg) F42

Andreas Jerabek

ABSV-Wien

W

100 m Lauf T35

Andreas Janitsch

VSC ASVÖ-Wien

W

400 m Lauf T35

Andreas Janitsch

VSC ASVÖ-Wien

W

800 m Lauf T35

Andreas Janitsch

VSC ASVÖ-Wien

W

Diskuswurf (1 kg) F54-F56

Andreas Gratt

RSCTU

T

Speerwurf (600 g) F54-F58

Andreas Gratt

RSCTU

T

Diskuswurf (1kg) F35-38

Bernhard Eitzinger

TUS

T

Kugelstoß (4 kg) F35/37/38

Bernhard Eitzinger

TUS

T

Speerwurf (600 g) F35

Bernhard Eitzinger

TUS

T

Diskuswurf (2 kg) F11

Bil Marinkovic

ABSV-Wien

W

Kugelstoß (7,257 kg) F11

Bil Marinkovic

ABSV-Wien

W

Speerwurf (800 g) F11

Bil Marinkovic

ABSV-Wien

W

Speerwurf (800 g) F20

Christian Zach

WAT Behindertsport

W

Weitsprung F20

David Bloemer

TVWB

T

400 m Lauf H

Dominik Mayr

WGSC 1901

W

400 m Lauf T12-13

Erwin Moser

Grazer VSC

St

800 m Lauf T12-13

Erwin Moser

Grazer VSC

St

5 000 m Lauf T13

Erwin Moser

Grazer VSC

St

10.000 m Lauf T11

Franz Giesbacher

Grazer VSC

St

Kugelstoß (2–5 kg) F54-F58

Georg Tischler

BBSV

B

1.500 m Lauf T20

Gregor Knogler

BSV BBRZ Linz

O

100 m Lauf T46

Günther Matzinger

VCA Salzburg

S

400 m Lauf T46

Günther Matzinger

VCA Salzburg

S

Diskuswurf (1,5 kg) F43-F44

Helmut Gruber

BSV-Pinzgau

S

Speerwurf (800 g) F44

Helmut Gruber

BSV-Pinzgau

S

1.500 m Lauf H

Helmut Kubu

GSZ Graz

St

5.000 m Lauf H

Helmut Kubu

GSZ Graz

St

10.000 m Lauf H

Helmut Kubu

GSZ Graz

St

100 m Lauf H

Jonas Akanno

Vienna GSKV

W

200 m Lauf H

Jonas Akanno

Vienna GSKV

W

Speerwurf (800 g) H

Jonas Akanno

Vienna GSKV

W

Weitsprung H

Jonas Akanno

Vienna GSKV

W

Diskuswurf (2 kg) F20

Karl Grossberger

BSV BBRZ Linz

O

4 x 100 m Lauf T20

Manuel Schmid

BSV BBRZ Linz I

O

Christoph Schmid

BSV BBRZ Linz I

O

Patrick Schmid

BSV BBRZ Linz I

O

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz I

O

Martin Molterer

GSC Linz

O

Herren

Kugelstoß (7,257 kg) H

72


Diskuswurf (1kg) F33

Michael Wiesinger

BSG Altenhof

O

Diskuswurf (2 kg) H

Michael Grill

GSZ Graz

St

800 m Lauf T20

Oliver Berger

BSV BBRZ Linz

O

100 m Lauf T20

Patrick Schmid

BSV BBRZ Linz

O

200 m Lauf T20

Patrick Schmid

BSV BBRZ Linz

O

400 m Lauf T20

Patrick Schmid

BSV BBRZ Linz

O

Hochsprung F20

Patrick Schmid

BSV BBRZ Linz

O

1.500 m Lauf T11

Robert Bayerhofer

OÖBSC

O

100 m Lauf T12-13

Sascha Maringer

VSC ASVÖ-Wien

W

200 m Lauf T12-13

Sascha Maringer

VSC ASVÖ-Wien

W

5.000 m Lauf T20

Siegfried Mayr

BSV BBRZ Linz

O

10.000 m Lauf T20

Siegfried Mayr

BSV BBRZ Linz

O

Kugelstoß (7,257 kg) F20

Thomas Resch

BSV BBRZ Linz

O

200 m Lauf T35

Tobias Mairer

TVWB

T

400 m RS T52

Tom Geierspichler

RSV Salzburg

S

Handbike HC C Straßenrennen

Elmar Sternath

ABSV-Wien

W

Handbike HC C Zeitfahren

Elmar Sternath

ABSV-Wien

W

Handbike HC B Straßenrennen

Manfred Putz

Grazer VSC

St

Handbike HC B Zeitfahren

Manfred Putz

Grazer VSC

St

Andreas Zirkl

Grazer VSC

St

Radfahren

Herren

Damen u. Herren Straßenrennen (40–70 km) LC3-LC4

Einzelzeitfahren LC3-LC4

Georg Schwab

BSV Weißer Hof

N

Einzelzeitfahren LC2

Manfred Gattringer

SV Gallneukirchen

O

Straßenrennen (40–70 km) LC1

Wolfgang Eibeck

NÖVSV

N

Straßenrennen (40–70 km) LC2

Wolfgang Walter

Grazer VSC

St

Einzelzeitfahren LC1

Wolfgang Eibeck

NÖVSV

N

Tandem-Straßenrennen B1-B3

Roland Dornauer

BSST

T

Tandem-Einzelzeitfahren B1-B3

Roland Dornauer

BSST

T

Mixed

Rollstuhlrugby

Damen u. Herren Mannschaft

Upper Austria 1

RSC heindl OÖ

O

Schwimmen

Damen

50 m Rücken S14

Caroline Hermann

BSV Spittal/Drau

K

50 m Brust S14

Caroline Hermann

BSV Spittal/Drau

K

4 x 50 m Freistil S14

Caroline Hermann

BSV Spittal/Drau

K

Elisabeth Koch

BSV Spittal/Drau

K

Susanne Küschweiger

BSV Spittal/Drau

K

Andrea Guggenberger

BSV Spittal/Drau

K

Caroline Hermann

BSV Spittal/Drau

K

Elisabeth Koch

BSV Spittal/Drau

K

Susanne Küschweiger

BSV Spittal/Drau

K

Andrea Guggenberger

BSV Spittal/Drau

K

100 m Brust SB8

Elisabeth Alphart

VSC Salzburg

S

100 m Brust S14

Elisabeth Koch

BSV Spittal/Drau

K

50 m Freistil S8

Ingrid Islitzer

BSRO

T

50 m Freistil S7

Jasmin Golser

BSRO

T

50 m Freistil S14

Nadine Gächter

Special Friends

V

100 m Freistil S14

Nadine Gächter

Special Friends

V

100 m Rücken S14

Nadine Gächter

Special Friends

V

50 m Freistil S9

Veronika Lieber

VSC ASVÖ-Wien

W

4 x 100 m Freistil S14

100 m Brust SB8

Andreas Onea

BSV Weißer Hof

N

50 m Freistil S8

Andreas Onea

BSV Weißer Hof

N

100 m Freistil S8

Andreas Kraft

BSV Weißer Hof

N

400 m Freistil S8

Andreas Kraft

BSV Weißer Hof

N

50 m Freistil S11

Franz Engleder

OÖBSC

O

73

Herren


ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

100 m Brust S11

Franz Engleder

OÖBSC

O

400 m Freistil S14

Herbert Böckl

BSV BBRZ Linz

O

50 m Brust S14

Herbert Böckl

BSV BBRZ Linz

O

50 m Freistil S14

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O

100 m Freistil S14

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O

50 m Rücken S14

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O

100 m Rücken S14

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O

100 m Brust S14

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O

100 m Rücken S9

Martin Roth

BSV Weißer Hof

N

100 m Freistil S11

Mathias Schmuckerschlag

VSC ASVÖ-Wien

W

100 m Brust SB5

Paul Bluschke

ABSV-Wien

W

50 m Freistil S12/13

Peter Tichy

VSC ASVÖ-Wien

W

100 m Freistil S12/13

Peter Tichy

VSC ASVÖ-Wien

W

100 m Brust S12-13

Peter Tichy

VSC ASVÖ-Wien

W

4 x 50 m Freistil S14

Peter Weglehner

BSV BBRZ Linz

O

Helmut Gieber

BSV BBRZ Linz

O

Herbert Böckl

BSV BBRZ Linz

O

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O

Peter Weglehner

BSV BBRZ Linz

O

Helmut Gieber

BSV BBRZ Linz

O

Herbert Böckl

BSV BBRZ Linz

O

Klaus Ryba

BSV BBRZ Linz

O K

4 x 100 m Freistil S14

50 m Freistil S9

Philip Hochenberger

BSV Spittal/Drau

100 m Freistil S9

Philip Hochenberger

BSV Spittal/Drau

K

50 m Freistil S6

Stefan Sarma

NÖVSV

N

100 m Freistil S6

Stefan Sarma

NÖVSV

N

100 m Rücken S6

Stefan Sarma

NÖVSV

N

Skilauf alpin

Riesentorlauf B1-3

Gabriele Huemer

OÖBSC

O

Damen

Slalom B1-3

Gabriele Huemer

OÖBSC

O

Super-G B1-3

Gabriele Huemer

OÖBSC

O

Riesentorlauf H

Kathrin Grill

GSZ Graz

St

Kristina Köck

SC-GLK Kärnten

K

Super-G H

Kathrin Grill

GSZ Graz

St

Slalom H

Kristina Köck

SC-GLK Kärnten

K

Kombination H

Kristina Köck

SC-GLK Kärnten

K

Slalom H

Christoph Lebelhuber

GSZ Graz

St

Riesentorlauf H

Christoph Lebelhuber

GSZ Graz

St

Super-G H

Christoph Lebelhuber

GSZ Graz

St

Kombination H

Christoph Lebelhuber

GSZ Graz

St

Super-G / stehend

Markus Salcher

BSG Klagenfurt

K

Riesentorlauf B1-3

Martin Steger

Schiclub f. Behinderte

S

Slalom B1-3

Martin Steger

Schiclub f. Behinderte

S

Super-G B1-3

Martin Steger

Schiclub f. Behinderte

S

Superkombi / stehend

Matthias Lanzinger

Schiclub f. Behinderte

S

Riesentorlauf / stehend

Matthias Lanzinger

Schiclub f. Behinderte

S

Slalom / stehend

Matthias Lanzinger

Schiclub f. Behinderte

S

Superkombi / sitzend

Philipp Bonadimann

RC Enjo V

V

Riesentorlauf / sitzend

Philipp Bonadimann

RC Enjo V

V

Slalom / sitzend

Philipp Bonadimann

RC Enjo V

V

Super-G / sitzend

Philipp Bonadimann

RC Enjo V

V

Superkombi B1-3

Wolfgang Moll

ABSV-Wien

W

Herren

74


Foto: ÖBSV/A.Vevera

Foto: ÖBSV/A.Vevera

GOLD für Andreas Vevera, den Paralympics-Sieger von Peking, im Tischtennis / sitzend bei den Europameisterschaften 2011 in Kroatien

Skilauf nordisch

Damen

GOLD für Stanislaw Fraczyk, einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Spieler aus Wien im Tischtennis / stehend bei den Europameisterschaften 2011 in Kroatien

5 km klassischer Stil B1-3

Anna Haider

OÖBSC

O

5 km klassischer Stil M

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

10 km Freistil M

Monika Leitner

BSV BBRZ Linz

O

10 km Freistil B1-3

Veronika Breuer

OÖBSC

O

5 km klassischer Stil B1-3

Franz Griesbacher

Grazer VSC

St

10 km Freistil B1-3

Franz Griesbacher

Grazer VSC

St

10 km Langlaufschlitten / sitzend

Klaus Dolleschal

VSV Villach

K

5 km klassischer Stil M

Siegfried Mayr

BSV BBRZ Linz

O

10 km Freistil M

Siegfried Mayr

BSV BBRZ Linz

O

5 km Langlaufschlitten / sitzend

Wolfgang Wimmer

RCV

V K

Herren

Luftgewehr stehend frei SH3

Maria Luise Weber

BSG Klagenfurt

Luftgewehr stehend aufgelegt SH3

Maria Luise Weber

BSG Klagenfurt

K

Luftgewehr stehend frei SH3

Patrick Moor

VBSC

V

Luftgewehr stehend aufgelegt SH3

Patrick Moor

VBSC

V

Hubert Aufschnaiter

RSCTU

T

Sportschießen

Damen Herren

Damen u. Herren P1 Luftpistole SH1

P3 Sportpistole SH1

Hubert Aufschnaiter

RSCTU

T

P4 Freie Pistole SH1

Hubert Aufschnaiter

RSCTU

T

P5 Luftpistole SH1

Hubert Aufschnaiter

RSCTU

T

R4 Luftgewehr stehend SH2

Johann Windhofer

VCA Salzburg

S

R5 Luftgewehr liegend SH2

Johann Windhofer

VCA Salzburg

S

R9 English Match .22 SH2

Johann Windhofer

VCA Salzburg

S

Luftgewehr-Mannschaft stehend aufgelegt SH3 Maria Luise Weber

BSG Klagenfurt

K

Kurt Martinschitz

BSG Klagenfurt

K

Raimund Hinteregger

BSG Klagenfurt

K St

Margit Fink

1. St.RTC

Henriette Koosz

RS Fontana

N

Einzel offene Klasse

Waltraut Posch

1. St.RTC

St

Einzel H

Daniel Erlbacher

StGSKV 1932

St

Mannschaft H

Mario Kargl

GSZ Graz

St

Alois Dunkl

GSZ Graz

St

Heinz Fliesser

GSZ Graz

St

Tennis

Damen

Herren

75

Doppel offene Klasse


ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

Einzel offene Klasse

Martin Legner

RSCTU

T

Doppel offene Klasse

Martin Legner

RSCTU

T

Hannes Steiner

RSCTU

T

Stefan Urban

WGSC 1901

W

Robert Gravogl

SC-GLK Kärnten

K

Johannes Steiner

RSCTU

T

Martin Legner

RSCTU

T

Tischtennis

Einzel M

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

Doppel M

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

Marianne Pühringer

BSV BBRZ Linz

O

Einzel TT3

Doris Mader

BSV Weißer Hof

N

Einzel-Open TT1-TT5 sitzend

Doris Mader

BSV Weißer Hof

N

Doppel TT1-TT5 sitzend

Doris Mader

BSV Weißer Hof

N

Heike Koller

Grazer VSC

St

Einzel TT5

Ulrike Zottel

NÖVSV

N

Doppel TT1-TT5 sitzend

Christian Saiger

BBSV

B

Harald Fink

Grazver VSC

St

Einzel H

Christopher Krämer

NÖ-Süd GSK

N

Doppel H

Christopher Krämer

NÖ-Süd GSK

N

Gerhard Martinetz

NÖ-Süd GSK

N

Einzel-Open TT1-TT5 sitzend

Egon Kramminger

RSC heindl OÖ

O

Einzel TT4

Franz Mandl

Grazer VSC

St

Einzel TT5

Franz Desch

VSV Amstetten

N

Einzel M

Günter Daschill

BSV BBRZ Linz

O

Doppel M

O

Doppel H

Damen u. Herren Mannschaft offene Klasse

Damen

Herren

Günter Daschill

BSV BBRZ Linz

Johann Wieser

BSV BBRZ Linz

O

Einzel TT10

Gustav Wiesenhofer

ABSV-Wien

W

Einzel TT1-TT2

Hans Ruep

RSC heindl OÖ

O

Einzel TT7

Johann Fenninger

BSV Salzburg

S

Einzel TT3

Manfred Dollmann

ASKÖ-BSV Südburgendland

B

Einzel TT9

Rene Gutdeutsch

ABSV-Wien

W

Einzel-Open TT6-TT10 stehend

Rene Gutdeutsch

ABSV-Wien

W

Doppel TT6-TT10 stehend

Rene Gutdeutsch

ABSV-Wien

W

Gustav Wiesenhofer

ABSV-Wien

W

Einzel TT6

Robert Huber

VSV Attnang/Vöcklabruck

O

Doppel TT1-TT5 sitzend

Doris Mader

BSV Weißer Hof

N

Andreas Vevera

BSV Weißer Hof

N

Günter Daschill

BSV BBRZ Linz

O

Marianne Pühringer

BSV BBRZ Linz

O

Egon Kramminger

RSC heindl OÖ

O

Manfred Dollmann

RSC heindl OÖ

O

Hans Ruep

RSC heindl OÖ

O

Mixed

Doppel M Mannschaft TT1-TT5 sitzend

Torball

Damen

B1-B3

VSC ASVÖ-Wien

W

Herren

B1-B3

Grazer VSC

St

Volleyball

Damen

Beachvolleyball H

Sabine Urban

WGSC 1901

W

Liz Csorba

WGSC 1901

W

NÖ-Süd GSK

N

Bernhard Kurzmann

NÖ-Süd GSK

N

Robert Reiterer

NÖ-SÜD GSK

N

Herren

Volleyball H Beachvolleyball H

76


Foto: ÖBSV/Maja Moritz

Nach dem 3. Platz im Diskuswerfen konnte sich der Blindensportler Bil Marinkovic auch über GOLD im Speerwurf bei der WM Leichtathletik 2011 in Christchurch/NZL freuen. Österreichische Meister 2011/2012 Bowling Hörbehindertensport

Inta Weghofer

StGSKV 1932

St

Allg. Klasse weiblich

Silvia Schwarzenberger

StGSKV 1932

St

Nicole Gugimaier

StGSKV 1932

St

Günther Duschet

NÖ-Süd GSK

N

Gerhard Stockreiter

NÖ-Süd GSK

N

Dominik Lang

NÖ-Süd GSK

N

Hermine Henecker

NÖ-Süd GSK

N

Thomas Stritzki

NÖ-Süd GSK

N

männlich

Mixed

Trio

Trio

Duo

H

H

H

Eis- und Asphaltstocksport Hörbehindertensport Allg. Klasse männlich Mannschaft H Helmut Huber StGSKV 1932

St

Hubert Zach

StGSKV 1932

St

Erwin Leitgeb

StGSKV 1932

St

Josef Ertl

StGSKV 1932

St

Heinz Angerer

Weizer GSKV 1

St

Hannes Schwab

Weizer GSKV 1

St

StGSKV 1932

St

Duo

Mannschaft

Stockschießen – Asphalt Hubert Zach

Erwin Leitgeb

StGSKV 1932

St

Hanspeter Pardatscher

StGSKV 1932

St

Josef Hofer

StGSKV 1932

St

Josef Krautgarnter

StGSKV 1932

St

Fußball Kleinfeld

BSV BBRZ Linz 1

Großfeld

Oberösterreich O

Halle

BSV BBRZ Linz 1

O

Hörbehindertensport

Allg. Klasse männlich

Mannschaft

Kleinfeld

GSZ Graz

St

Amputiertensport

Allg. Klasse männlich

Mannschaft

Sitzfußball

VSC Wien I

W

Mentalbehindertensport

77

Allg. Klasse männlich

Mannschaft

O


ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

Kegeln Mentalbehindertensport

Allg. Klasse weiblich

Hörbehindertensport

MHSC

W

MHSC 1

W

MHSC

W

Mannschaft

MHSC 1

W

Einzel

Peter Friedberger

GSZ Graz

St

männlich

Allg. Klasse männlich

Rosemarie Blascik

Mannschaft

120 Wurf

Thomas Theurer

Sprint

Peter Friedberger

GSZ Graz

St

Mannschaft

Franz Rampre-Fink

GSZ Graz “A”

St

Peter Friedberger

GSZ Graz “A”

St

Stefan Kermautz

GSZ Graz “A”

St

Ales Peperko

GSZ Graz “A”

St

Franz Rampre-Fink

GSZ Graz

St

Senioren

männlich

Einzel

120 Wurf

Leichtathletik

H

Karin Prusa

WGSC 1901

W

Allg. Klasse weiblich

T11

Erna Berger

OÖBSC

O

M

Siegfried Mayr

BSV BBRZ Linz

O

H

Helmut Kubu

GSZ Graz

St

T11

Franz Griesbacher

Grazer VSC

St

T12/13

Erwin Moser

Grazer VSC

St

Crosslauf

H

Karin Prusa

WGSC 1901

W

Crosslauf

H

Khanburgend Ulziisaknin

GSZ Graz

St

4 x 100 m

H

Okan Yildiz

Vienna GSKV

W

Michail Ionut Hau

Vienna GSKV

W

Onur Seker

Vienna GSKV

W

Jonas Akanno

Vienna GSKV

W

Senioren

männlich

Crosslauf

H

Helmut Kubu

GSZ Graz

St

AK I

weiblich

Berglauf

H

Karin Prusa

WGSC 1901

W

männlich

Berglauf

H

Dominik Mayr

WGSC 1901

W

weiblich

Berglauf

H

Monika Lenhardt

WGSC 1901

W

männlich

Berglauf

H

Jürgen Scheutz

GSZ Graz

St St

männlich

Allg. Klasse weiblich

männlich

AK II

Straßenlauf Straßenlauf

AK III

männlich

Berglauf

H

Helmut Kubu

GSZ Graz

AK II+IV

weiblich

Kugel

F44

Gisela Danzl

BSVI

T

AK III

weiblich

Kugel

F11

Monika Appel

OÖBSC

O

AK III

weiblich

60 m

F11

Monika Appel

OÖBSC

O

AK II+IV

weiblich

Speerziel

F44

Gisela Danzl

BSVI

T

AKII

männlich

Diskus

F12/13

Franz Schöffmann

VSC ASVÖ-Wien

W

AKIII

männlich

Kugel

Polio

Stefan Kohlweg

BSG Klagenfurt

K

AK IV

männlich

Kugel

F42

Rudi Kaltenbrunner

VSV Attnang-Vöcklabruck O

AK I-II

männlich

Kugel

F12/13

Franz Schöffmann

VSC ASVÖ-Wien

W

AK III

männlich

Kugel

F11

Ferdinand Kühtreiber

OÖBSC

O

männlich

Standweit

F44

Adam Nagl

BSV Pinzgau

S

männlich

Standweit

F11

Ernst Wurnig

VSC ASVÖ-Wien

W

männlich

60 m

T11

Ernst Wurnig

VSC ASVÖ-Wien

W

männlich

60 m

T12/13

Gerhard Zwanziger

VSC ASVÖ-Wien

W

männlich

Speerwurf

F11

Johann Huehmerlehner

OÖBSC

O

männlich

Speerwurf

F12/13

Gerhard Zwanziger

VSC ASVÖ-Wien

W

männlich

Speerziel

Polio

Anton Brandl

TUS

T

AKII

Orientierungslauf Hörbehindertensport

Allg. Klasse weiblich

männlich

3,9 km

H

Sonja Springer-Venhauer

WGSC 1901

W

5,3 km

H

Florian Schinner

WGSC 1901

W

78


Radsport Amputierten-, CP- und Rollstuhlsport Allg. Klasse mixed Einzelzeitfahren T2/C3/C2 Wolfgang Walter Grazer VSC

Senioren

Manfred Gruber

NÖVSV

N

C4

Alfred Kaiblinger

BSV Weißer Hof

N

C2/C1

Dietmar Ragger

BSG Klagenfurt

K

Blind Tandem

Roland Dornauer

BSST

T

H2

Harald Hörmann

RSCTU

T

H3/4

Klaus Dolleschal

VSC Villach

K

männlich

Straße 36,5 km

St

C5

mixed

Straße 36,5 km

Schwimmen

50 m Freistil

S1-S10

Lisa Sornig

BSV Spittal/Drau

K

50 m Freistil

S14

Natalie Neuwirth

WAT Behindertensport

W

100 m Freistil

S14

Natalie Neuwirth

WAT Behindertensport

W

50 m Brust

S14

Tamara Zeiner

BSRO

T

100 m Brust

S14

Tamara Zeiner

BSRO

T

50 m Freistil

S1-S10

Marco Glatzl

BSVI

T

S14

Yannic Nasswetter

Special Friends

V

Jugend

weiblich

männlich

S1-S10

Marco Glatzl

BSVI

T

100 m Freistil

S14

Yannic Nasswetter

Special Friends

V

SB1-SB9

Marco Glatzl

BSVI

T

S14

Amadeo Van Kessenich

BSV Spittal/Drau

K

50 m Brust

100 m Brust

S14

Amadeo Van Kessenich

BSV Spittal/Drau

K

50 m Rücken

S1-S10

Stephan Sarma

NÖVSV

N

S14

Tobias Steinberg

Special Friends

V

S14

Tobias Steinberg

Special Friends

V

100 m Rücken

Sitzball Amputiertensport Allg. Klasse mixed Mannschaft VSV Amstetten

N

Ski alpin Mentalbehindertensport Allg. Klasse weiblich Riesentorlauf M Heidi Mackowitz Special Friends

V

Slalom

M

Stefanie Zwatz

DSG Tirol

T

Riesentorlauf

M

Martin Beer

ISV Caritas Feldkirch

V

männlich

Slalom

M

Thomas Praxmarer

ISV Caritas Feldkirch

V

Amputiertensport

AK 2

weiblich

Riesentorlauf

stehend

Marianne Bucher

TUS

T

AK 2

männlich

Riesentorlauf

stehend

Josef Pletzenauer

TUS

T

AK 3

männlich

Riesentorlauf

stehend

Franz Brunner

NÖVSV

N

AK 4

männlich

Riesentorlauf

stehend

Melchior Urich

VSV Attnang/Vöcklabruck O

Hörbehindertensport

Senioren

männlich

Super-G

H

Oswald Strickner

GSV von Tirol

T

Kombination

H

Oswald Strickner

GSV von Tirol

T

Riesentorlauf

H

Oswald Strickner

GSV von Tirol

T

Slalom

H

Oswald Strickner

GSV von Tirol

T

Ski nordisch Mentalbehindertensport Allg. Klasse männlich 3x1 km Staffel M Siegfried Mayr BSV BBRZ Linz

O

Gregor Knogler

BSV BBRZ Linz

O

Johann Wieser

BSV BBRZ Linz

O

Desiree Horvath

BSV BBRZ Linz

O

Barbara Reitmaier

BSV BBRZ Linz

O

Monika Leitner

BSV BBRZ Linz

O

Senioren

weiblich

männlich

79

3x1 km Staffel

M

2,5 km klassisch

stehend

Bernd Klicnik

BSV Aichfeld-Murboden St

5 km klassisch

stehend

Bernd Klicnik

BSV Aichfeld-Murboden St


ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

Snowboard Hörbehindertensport Allg. Klasse weiblich Parallelriesenslalom H Melina Velissaris WGSC 1901

männlich

Parallelriesenslalom H

Raphael Petr

WGSC 1901

W W

Tennis Amputiertensport Allg. Klasse männlich Einzel Matthias Höll Schiclub f. Behinderte

Doppel

S

Karl Wieser

VSV Attnang/Vöcklabruck O

Manfred Eisenknapp

VSV Attnang/Vöcklabruck O

Mathias Höll

Tirol

T

Wolfgang Bliem

Tirol

T

Josef Wenschur

Tirol

T

Walter Karrer

Tirol

T

Max Riedmann

Tirol

T

Ferdinand Mader

Tirol

T

H

Bernhard Brunnbauer

WGSC 1901

W

M1

W

Mannschaft

Hörbehindertensport

Senioren

männlich

Mentalbehindertensport

Allg. Klasse weiblich

Brigitta Bazant

MHSC

männlich

Michael Trnka

BSV BBRZ Linz

O

weiblich

Brigitta Bazant

MHSC

W

Andrea Zampieri

BSV BBRZ Linz

O

Doppel

Michael Trnka

BSV BBRZ Linz

O

Johann Wieser

BSV BBRZ Linz

O

Andrea Zampieri

BSV BBRZ Linz

O

Johann Wieser

BSV BBRZ Linz

O

männlich Mixed

Doppel

Doppel

Tischtennis Hörbehindertensport Mannschaft Christopher Krämer NÖ-Süd GSK

Gerhard Martinetz

NÖ-Süd GSK

N N

Volleyball Mannschaft

GSZ Graz

Foto: ÖBSV/Beh.Skilauf

Hörbehindertensport

St

Philipp Bonadimann ist der Gesamtsieger im Slalom­ weltcup 2011/2012 bei den sitzenden Herren. Im Weltcup Ski Alpin Gesamt 2011/2012 erreichte er unter 29 Teilnehmern aus 11 Ländern den 4. Platz.

80


Foto: Jürgen Makowecz

3 x GOLD bei der WM Para-Duathlon 2011 in Gijon/ESP für unsere Athleten Oliver Dreier, Thomas Frühwirth und Martin Falch. Die Krönung der tollen S­ aison 2011: Martin Falch holte BRONZE bei der WM Para-Triathlon in Beijing/China und BRONZE bei der EM Para-Triathlon in Spanien. Weltmeisterschaften 2011/2012 Leichtathletik, Allg. Klasse, 16.–30.1.2011, Christchurch, NZL Damen Speerwurf F12

4. Natalia Eder

9 Länder 9 Teilnehmer

Damen Super-G M

Skilauf alpin, Allg. Klasse, 27.2.–4.3.2012, Erzurum, TUR 1. Heidi Mackowitz 7 Länder 10 Teilnehmer

Herren 200 m T52

4. Tom Geierspichler

7 Länder 8 Teilnehmer

Kombination M

2. Heidi Mackowitz

7 Länder 10 Teilnehmer

2. Günther Matzinger 7 Länder 7 Teilnehmer

Riesentorlauf M

2. Heidi Mackowitz

7 Länder 10 Teilnehmer

3. Tom Geierspichler

Slalom M

3. Heidi Mackowitz

7 Länder 10 Teilnehmer

3. Günther Matzinger 7 Länder 8 Teilnehmer

Herren Super-G M

3. Oliver Pfeiffer

7 Länder 26 Teilnehmer

4. Tom Geierspichler

4 Länder 6 Teilnehmer

Kombination M

3. Oliver Pfeiffer

7 Länder 27 Teilnehmer

9 Länder 10 Teilnehmer

Riesentorlauf M

4. Oliver Pfeiffer

7 Länder 22 Teilnehmer

Slalom M

6. Oliver Pfeiffer

7 Länder 24 Teilnehmer

Mannschaft H

Tennis, Allg. Klasse, 18.–26.6.2011, Izmir, TUR 1. Daniel Erlbacher 12 Länder 12 Mannschaften

400 m T46 400 m T52 800 m T46 800 m T52 Diskus F11

3. Bil Marinkovic

6 Länder 8 Teilnehmer

Hochsprung F 42

5. Denis Wliszczak

5 Länder 7 Teilnehmer

Speer F11

1. Bil Marinkovic

7 Länder 7 Teilnehmer

Radfahren, Allg. Klasse, 5.–12.9.2011, Roskilde, DEN Herren Straße – Einzelzeitfahren H1 3. Wolfgang Schattauer 11 Länder 13 Teilnehmer

4. Christoph Etzlstorfer 11 Länder 13 Teilnehmer

Straße – Einzelzeitfahren H2 3. Walter Ablinger

19 Länder 26 Teilnehmer

Straße – Einzelzeitfahren T2 3. Helmut Winterleitner 12 Länder 13 Teilnehmer

Straßenrennen C1

6. Georg Schwab

Straßenrennen T2

5. Helmut Winterleitner 12 Länder 15 Teilnehmer

Team H1-H2

5. Walter Ablinger

9 Länder 13 Teilnehmer 7 Länder 7 Mannschaften

Mario Kargl Christian Stalzer Robert Gravogl Herren Triathlon TRI 5

Triathlon, Allg. Klasse, 9.–11.9.2011, Beijing, CHI 3. Martin Falch 6 Länder 9 Teilnehmer

Herren Duathlon TRI 1

Triathlon, Allg. Klasse, 24.9.2011, Gijon, ESP 1. Thomas Frühwirth 2 Länder 4 Teilnehmer

Wolfgang Schattauer

Duathlon TRI 4

1. Oliver Dreier

3 Länder 7 Teilnehmer

Manfred Putz

Duathlon TRI 5

1. Martin Falch

5 Länder 7 Teilnehmer

81


ÖSTERREICHISCHER BEHINDERTENSPORTVERBAND (ÖBSV)

Europameisterschaften 2011/2012 Schwimmen, Allg. Klasse, 3.–10.7.2011, Berlin, GER Damen 100 m Brust SB5

6. Sabine Weber-Treiber 5 Länder 6 Teilnehmer

Herren 100 m Brust SB8

3. Andreas Onea

10 Länder 9 Teilnehmer

Super-Kombination H

5. Kristina Köck

4 Länder 7 Teilnehmer

Super-Kombination H

6. Kathrin Grill

4 Länder 7 Teilnehmer

Riesentorlauf H

4. Beatrice Brunnbauer 7 Länder 15 Teilnehmer

Riesentorlauf H

5. Kristina Köck

7 Länder 15 Teilnehmer

Riesentorlauf H

6. Kathrin Grill

7 Länder 15 Teilnehmer

Abfahrt H

4. Beatrice Brunnbauer 5 Länder 8 Teilnehmer

Abfahrt H

6. Krisitna Köck

Slalom H

4. Beatrice Brunnbauer 5 Länder 17 Teilnehmer

Slalom H

5. Kristina Köck

Foto: ÖBSV/Thomas Hava

Skilauf alpin, Allg. Klasse, 25.2.–2.3.2012, Davos, SUI Damen Super-Kombination H 3. Beatrice Brunnbauer 4 Länder 7 Teilnehmer

5 Länder 8 Teilnehmer

BRONZE in 100 m Brust bei der EM Schwimmen 2011 in Berlin, ein toller Erfolg für ­Andreas Onea, den 19-jährigen, armamputierten Schwimmer aus Niederösterreich.

Herren H

Tischtennis, Allg. Klasse, 2.–8.5.2011, Czestochowa, POL 5. Christoph Kramer 15 Länder 53 Teilnehmer

5 Länder 17 Teilnehmer

Slalom H

6. Kathrin Grill

5 Länder 17 Teilnehmer

Super-G H

5. Kathrin Grill

6 Länder 10 Teilnehmer

Super-G H

6. Kristina Köck

6 Länder 10 Teilnehmer

Damen TT3

Tischtennis, Allg. Klasse, 19.–30.10.2011, Split, CRO 4. Doris Mader 12 Länder 16 Teilnehmer

6. Christoph Lebelhuber 8 Länder 20 Teilnehmer

Herren TT1

1. Andreas Vevera

2. Christoph Lebelhuber 8 Länder 29 Teilnehmer

TT9

1. Stanislaw Fraczyk

6. Christoph Lebelhuber 7 Länder 19 Teilnehmer

Mannschaft TT1-TT2 sitzend 3. Andreas Vevera

Herren Super-Kombination H

Riesentorlauf H Abfahrt H

alpin, Jugend, 25.2.–2.3.2012, Davos, SUI Skilauf weiblich Riesentorlauf H 2. Beatrice Brunnbauer 4 Länder 8 Teilnehmer

Riesentorlauf H

3. Kristina Köck

Riesentorlauf H

5. Belinda Brunnbauer 4 Länder 8 Teilnehmer

4 Länder 8 Teilnehmer

9 Länder 13 Teilnehmer 9 Länder 18 Teilnehmer 6 Länder 6 Mannschaften

Hans Ruep

Mannschaft TT3 sitzend 3. Manfred Dollmann 7 Länder 7 Mannschaften

Egon Kramminger Triathlon, Allg. Klasse, 24.–26.6.2011, Pontevedra, ESP 1. Ernst Scheiber 4 Länder 9 Teilnehmer

Super-Kombination H

2. Beatrice Brunnbauer 2 Länder 3 Teilnehmer

Herren Triathlon TRI5

Super-Kombination H

3. Kristina Köck

3. Martin Falch

Herren H

Wrestling, Allg. Klasse, 3.–8.10.2011, Yerevan, ARM 5. Jürgen Berchtold 7 Länder 7 Teilnehmer

2 Länder 3 Teilnehmer

Abfahrt H

2. Beatrice Brunnbauer 2 Länder 3 Teilnehmer

Abfahrt H

3. Kristina Köck

Slalom H

2. Beatrice Brunnbauer 3 Länder 7 Teilnehmer

Slalom H

3. Kristina Köck

Slalom H

4. Belinda Brunnbauer 3 Länder 7 Teilnehmer

Super-G H

2. Kristina Köck

Super-G H

Parallelslalom

Herren Parallelriesenslalom

3 Länder 7 Teilnehmer

Weltcup 2011/2012 Radfahren, Allg. Klasse 9 Länder 13 Teilnehmer

Herren C1

5. Andreas Zirkl

C4

5. Manfred Gattringer 16 Länder 24 Teilnehmer

H1

5. Wolfgang Schattauer 11 Länder 15 Teilnehmer

4 Länder 10 Teilnehmer

H2

3. Walter Ablinger

6. Doris Ploder

4 Länder 10 Teilnehmer

T2

5. Helmut Winterleitner 10 Länder 14 Teilnehmer

1. Raphael Petr

6 Länder 12 Teilnehmer

2 Länder 3 Teilnehmer

3. Belinda Brunnbauer 2 Länder 3 Teilnehmer

Snowboard, Allg. Klasse, 29.3.–1.4.2012, Kuusamo, FIN 6. Karin Lang Damen Parallelriesenslalom

2 Länder 3 Teilnehmer

4 Länder 9 Teilnehmer

Skilauf alpin, Allg. Klasse 10 Länder 13 Teilnehmer

4. Wolfgang Gruber

6 Länder 12 Teilnehmer

Damen stehend

5. Wolfgang Gruber

5 Länder 11 Teilnehmer

Herren blind

6. Christoph Prettner 11 Länder 29 Teilnehmer

5 Länder 11 Teilnehmer

sitzend

4. Philipp Bonadimann 11 Länder 29 Teilnehmer

Sportschießen, Allg. Klasse, 13.–18.9.2011, Nitra, SVK Damen Luftgewehr 60 Schuss 2. Maria Luise Weber 8 Länder 20 Teilnehmer

stehend

6. Markus Salcher

12 Länder 28 Teilnehmer

4. Österreich

19 Länder 19 Teilnehmer

Parallelslalom

6. Raphael Petr

Mixed Mannschaft

5. Danja Haslacher

15 Länder 22 Teilnehmer

liegend SH3

Luftgewehr 60 Schuss 5. Maria Luise Weber 8 Länder 20 Teilnehmer

stehend frei SH3

Luftgewehr 3 x 40 Schuss 5. Maria Luise Weber 8 Länder 20 Teilnehmer

Damen H

2. Kristina Köck

Europacup 2011/2012 Skilauf alpin, Allg. Klasse 7 Länder 28 Teilnehmer

liegend/kniend/stehend SH3

2. Danja Haslacher

8 Länder 10 Teilnehmer

Herren H

1. Christoph Lebelhuber 6 Länder 46 Teilnehmer

liegend SH3

sitzend

3. Dietmar Dorn

11 Länder 28 Teilnehmer

Luftgewehr 3 x 40 Schuss 6. Kurt Martinschitz

stehend

1. Markus Salcher

10 Länder 26 Teilnehmer

2. Österreich

19 Länder 19 Teilnehmer

Herren Luftgewehr 60 Schuss 3. Kurt Martinschitz

stehend

liegend/kniend/stehend SH3

8 Länder 20 Teilnehmer 8 Länder 20 Teilnehmer

Mixed Mannschaft

82


sportjah Dachverb채nde

83


Dachverbän

ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR SPORT & KÖRPERKULTUR IN ÖSTERREICH (askö)

seit 1892, 4.550 Vereine, 1.112.885 Mitgliedschaften Generalsekretariat: Adresse Steinergasse 12, 1230 Wien Telefon +43/1/869 32 45-0 Fax +43/1/869 32 45-28 E-Mail askoe@askoe.at Internet www.askoe.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–17.00 Uhr, Fr 8.00–12.30 Uhr Präsident Abg. z. NR. Dr. Peter Wittmann, p. A. ASKÖ-Generalsekretariat Generalsekretär Michael ­Maurer, p. A. ASKÖ-Bundesgeschäftsstelle Offizielle Verbandszeitung „move – Sport und Freizeitmagazin“ Chefredakteur Michael Maurer, p. A. ASKÖ-Generalsekretariat

Internationale Mitgliedschaften Welt Arbeitersport Verband Confédération Sportive Internationale du Travail (CSIT), gegründet 1913 in Gent (Belgien), 43 Verbände, 230 Millionen Mitglieder Adresse c/o Steinergasse 12, 1230 Wien CSIT-Präsident Mag. Harald Bauer (ASKÖ)

A

uch das Jahr 2011 war für die ASKÖ insgesamt wieder ein erfolgreiches Jahr. Insbesondere mit den Schwerpunkten in den Bereichen „Sport“, „Jugend“ und „ASKÖ-FIT“ – mit der Beteiligung an den Projekten „Fit für Österreich“ und „Kin­der gesund bewegen“ des Sportministeriums und innovativen Projekten im Bereich der Gesundheitsförderung – wurden zahlreiche Aktivitäten von Verbandsseite gesetzt, die letztlich auch allen Mitgliedsvereinen zugutekommen sollen. Je mehr Sportbegeisterung in der österreichischen Bevölkerung vorhanden ist, desto mehr profitieren auch die Vereine mit steigenden Mitgliederzahlen. Darüber hinaus wurde an der Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für Sportfunktionäre ge­ arbeitet. Die ASKÖ versteht sich seit jeher als führender Dienstleister im Sportbereich, einerseits für ihre Mitgliedsvereine und anderer­ seits dafür, möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher zu vielfältigster Sporttätigkeit zu motivieren. Darüber hinaus sieht der Verband seine Aufgaben in der Interessenvertretung

sowie der Entwicklung neuer Sporttrends für alle Altersgruppen und Lebensbereiche. Ziel ist es, durch hohe Sportaktivität zu Einsparungseffekten im Gesundheits- und Sozialwesen der öffentlichen Hand beizutragen. Motto: „Sport ist die beste Medizin; wer einen Euro in den Sport investiert, erspart sich mehrere Euros Krankheits- und Folgekosten.“ Mit hohem Arbeitseifer wurde an der Vorbereitung einer vom Sportministerium vorgegebenen Strukturreform der Besonderen Bundes-Sportförderung mitgearbeitet. Diese soll spätestens im Jahr 2013 Gültigkeit erhalten, jedoch laufen die Gespräche schon seit dem Jahr 2009. Sportdachverbände sollen sich demnach prioritär als Unterstützer ihrer Mitgliedsvereine und Förderer von Maßnahmen im Breitensport, im Jugend- und Nachwuchssport sowie Seniorensport und Integrationssport verstehen. In diesem Rahmen konnte die ASKÖ weiterhin ihre äußerst innovativen Projekte der letzten Jahre weiterentwickeln, wie zum Beispiel Fit-Start für Arbeitssuchende, Betriebliche Gesundheitsförde­ rung, Sport in Kindergärten und Volksschulen und vieles mehr.

Mag. Christian Hinterberger (ASKÖ-Vizepräsident Sport), Mag. Petra Huber (ASKÖ-Vizepräsidentin Fit), ASKÖ-Präsident NR Abg. Dr. Peter Wittmann, Mag. Gerhard Widmann (ASKÖ-Vizepräsident Finanz) und ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer.

84


nde

Aktiv gesund von Kindesbeinen an ist das Ziel von Hopsi Hopper.

ASKÖ Intern

Sportpolitik und Interessenvertretung

Im Jänner 2012 wurde Präsident Dr. Peter Wittmann im Rahmen des Bundestages in seinem Amt für die nächsten vier Jahre bestätigt. Mit Mag. Petra Huber wählten die 170 Delegierten aus allen Bundesländern erstmals eine Frau als Vizepräsidentin (für Fit-Angelegenheiten) in den ASKÖ-Vorstand. Die weiteren Vizepräsidenten sind wie bisher Mag. Gerhard Widmann (Finanzen) und Mag. Christian Hinterberger (Sport). Im ASKÖ-Präsidium wurde besonderer Wert auf einen hohen Frauenanteil gelegt, in der Liste finden sich neben ASKÖ-Wien-Präsidentin Beate Schasching bekannte Namen wie Christa Prets, Sonja Spendelhofer, Trixi Schuba oder Vera Lischka.

Sportpolitisch waren die ASKÖ und ihre Vertreter auf Bundes­ ebene bestrebt, die Neuorientierung der sportpolitischen Rahmenbedingungen durch die neue Bundesregierung mit der einhergehenden Positionierung der Dachverbände als Bewegungs­ anbieter zu begleiten. Stark eingebunden in die aktuelle Sportpolitik ist die ASKÖ vor allem durch Präsident Dr. Peter Wittmann, gleichzeitig Vorsitzender der Bundes-Sportorganisation (BSO), Vizepräsident für Finanzen und Wirtschaft Mag. Gerhard Widmann, Vizepräsident für Sport Mag. Christian Hinterberger und durch Generalsekretär Michael Maurer. Initiativen wie das Projekt „Fit für Österreich“ bedeuten für die

85


ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR SPORT & KÖRPERKULTUR IN ÖSTERREICH (askö)

ASKÖ und den Sport eine außerordentliche Möglichkeit, dem Netzwerk Sport – Gesundheit – Soziales einen neuen Stellenwert zu verschaffen. Hier waren für die ASKÖ in den letzten Jahren an vorderster Linie Vizepräsident Dr. Franz Karner (bis Jänner 2012) und Bundeskoordinator Mag. Günter Schagerl tätig, die einen äußerst kompetenten Funktionärs- und Mitarbeiterstab in allen neun Bundesländern koordinierten. Weiterhin motiviert wurde an der Weiterentwicklung der Funktionärsausbildung BSOSportmanager gearbeitet, die in der BSO von ASKÖ-General­ sekretär Michael Maurer gesteuert wird. Im Jugendsportbereich koordinierte Mag. (FH) Corina Korner in bewährter Art und Weise sowohl die ASKÖ- als auch BSO-Aktivitäten. Die ASKÖ verfügt über äußerst starke Landesverbände, die auf der einen Seite eigene Aktivitäten und Initiativen entwickeln und sich andererseits in bundesweite Aktivitäten und Fördermaßnahmen einbringen. Sie werden alle als moderne Dienstleister für ihre Vereine, aber auch alle sportinteressierten Menschen angesehen. Gerade mit den sogenannten ASKÖ-Bewegungscentern (ABC’s) in Ballungszentren verfügen die Landesverbände Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich über moderne poly­ sportive Anlaufzentren, die sowohl von Wettkampf- als auch Gesundheitssportlern intensiv genützt werden. Ein neu ange­ mietetes Bewegungscenter in Innsbruck war zum Beispiel nach wenigen Wochen vollkommen ausgebucht. Weiterhin eine zentrale Aufgabe der ASKÖ bleibt die Förderung der Errichtung und Erhaltung von Sportstätten sowie vielfach auch deren Betreibung. Insgesamt handelt es sich um ca. 1.100 Sportanlagen in ganz Österreich, für die weit mehr als ein Drittel der Budgetmittel der ASKÖ aufgewendet werden. Dieser hohe finanzielle Einsatz ist notwendig, um den Sportinteressierten in Österreich die Ausübung von Sport zu ermöglichen. Ohne eine geeignete Sport-Infrastruktur wäre das nicht möglich. Das völlig neue österreichweite Konzept der „ASKÖ Bewegungscenter“ (ABC) hat dabei einen neuen infrastrukturellen Schwerpunkt ­gesetzt. Im „Fachsportbereich“ bleibt es beim Grundsatz der ASKÖ, vor

ALLGEME

allem im Jugend- und Nachwuchssektor engagiert zu sein. Bei den diversen Nachwuchs-Leistungskursen in den verschiedens­ ten Sportarten konnte ein weiterer Anstieg verzeichnet werden. Die ASKÖ bemüht sich, dort tätig zu werden, wo es in den Fachverbänden keine Ressourcen und Möglichkeiten gibt, Doppelund Mehrfachgleisigkeiten sollen vermieden werden. Insgesamt kann die Betreuung der mittlerweile fast 90 Sportsparten als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Die ASKÖ veranstaltete im Jahr 2011 170 Sport-Meisterschaften mit 14.626 TeilnehmerInnen, 194 Kurse (mit 5.146 TeilnehmerInnen) und 16 internatio­ nale Entsendungen (mit 412 TeilnehmerInnen) – somit Sport­ aktivitäten mit über 20.000 TeilnehmerInnen. Im Bereich der „Fitness und Gesundheitsförderung“ steht im Mittelpunkt aller Bemühungen das generationenübergreifende Engagement vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Fitness und Gesundheitsförderung im Sport bekommen eine immer größer werdende Bedeutung – und auch Beliebtheit. Die ASKÖ hat 1985 als erster Sport-Dachverband begonnen, sich diesem Thema strukturiert zu widmen. In der Zwischenzeit hat sich

Die ASKÖ Jugendsportwoche feierte 2011 ihr 60-jähriges Bestehen in Obertraun.

Bei den „Sicher fit mit 50plus“-­ Dialogen im Jahr 2011 gab es Infos, wie man Bewegung im Alter zielgerichtet ­auswählt und ­dosiert.

86


ALLGEMEINER SPORTVERBAND ÖSTERREICHS (ASVÖ)

Das neugewählte CSIT ExekutivKomitee rund um Präsident Harald Bauer.

daraus eine dynamische Bewegung innerhalb des Dachverbandes ergeben. Die ASKÖ verfügt als einzige große Sport­ organisation in Österreich über ein flächendeckendes Netz an Aktivitäten und Betreuungseinrichtungen, in jedem Landesverband sind zusätzliche hauptamtliche Referenten engagiert, das gemeinsam Entwickelte fortzuführen. Neben den bewährten Programmen wie Hopsi Hopper, Langsam Laufen, Rücken Fit u. v. a. m. wurden zuletzt Kampagnen wie „Betriebliche Gesundheitsförderung durch Fit-Checks“ oder „Sicher fit mit 50plus“ ins Leben gerufen, die den Gesundheitssportsektor in ganz ­Österreich beleben. Selbstverständlich ist die ASKÖ intensiv in sportpolitische Rahmenprojekte wie „Fit für Österreich“ und Kinder gesund bewegen eingebunden. Bis Ende 2011 entschieden sich 2.560 Institutionen (1.165 Kindergärten und 1.395 Volksschulen) im Rahmen von Kinder gesund bewegen für Hopsi Hopper, den ASKÖ Fit-Frosch. Über die Websites www.askoe.at, www.jugendsport.at und www. gesundheitssport.at bzw. die Infos in Bundes- und Landesorganisationen erfahren jene, die sich für sportliches oder gesundes Sporttreiben informieren möchten, kompetente Betreuung. Die internationale Vertretung der ASKÖ wurde in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und erweitert. Auf der einen Seite übernahm Sportabteilungsleiter Mag. Harald Bauer schon 2008 die Präsidentschaft der „Confédération Sportive Internationale du Travail“, kurz CSIT und konnte im Herbst 2011 wieder gewählt werden. Mit dem Konzept, die vormaligen Arbeiter-Wettkämpfe zu Amateur-Weltmeisterschaften in verschiedenen Sportarten auszubauen, scheint es einen regen Zulauf unter den mittlerweile über 40 Mitgliedsorganisationen zu geben. Geplant sind Weltspiele 2013 in Rio de Janeiro und 2015 in den Olympiasportstätten von Peking. Auf der anderen Seite engagiert sich Sport-Vizepräsident Mag. Christian Hinterberger bereits seit vielen Jahren im Vorstand des Europäischen Fair-Play-Movements (EFPM). Das Thema Fair-Play ist eine Thematik, die dem Verband sehr am Herzen liegt und vor allem über die Jugendarbeit verbreitet wird. 87

Die ASKÖ in Zahlen Die ASKÖ betreut derzeit über 4.550 Verbandseinheiten (Vereine und Ortsgruppen) mit über 1,1 Millionen Mitgliedschaften, da­ von über 3.500 reine Sportvereine mit insgesamt 554.000 Mitgliedern. Die neun ASKÖ-Landesverbände, die mit Ausnahme des Landesverbandes NÖ (in Trumau) in den Landeshauptstädten angesiedelt sind, sehen ihre Aufgabe in der direkten Vereinsberatung und -betreuung, sowohl was administrative als auch materielle Unterstützung angeht. Eine wesentliche Säule ist der tagtägliche Kontakt mit den Vereinen, die sich in allen Fragen des Sports an ihre Landesorganisationen wenden können.

Das ASKÖ-Leitbild in Worten „Sport für alle – jedem sein Sport“ Die ASKÖ – Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich – ist eine nichtstaatliche Non-Profit-Organisation, die nach gemeinnützigen und sozialen Zielsetzungen agiert und demokratische Organisationsstrukturen aufweist. Wir ­handeln in der Interessensvertretung nach den sozialdemo­ kratischen Grundsätzen Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die ASKÖ ist ein Sportdachverband und moderner Dienst­ leistungsbetrieb, fördert flächendeckend ihre Mitgliedsvereine und ist damit eine wichtige Basis des österreichischen Sports. Wir befassen uns mit der innovativen Weiterentwicklung des ­organisierten Sports. Neben der Unterstützung von Breiten- und Leistungssport werden Bewegungsangebote zur Fitness- und Gesundheitsförderung für alle Bevölkerungsschichten und ­Altersgruppen entwickelt sowie umgesetzt. Die Hilfestellung bei der Errichtung und Erhaltung einer zeitgemäßen Infrastruktur ist uns ein wesentliches Anliegen. Das Verbandsmotto der ASKÖ lautet: „Sport für alle – jedem sein Sport.“


ALLGEMEINER SPORTVERBAND ÖSTERREICHS (ASVÖ) gegründet 1949, 5.304 Vereine, 8.299 Sektionen Adresse Dommayergasse 8, 1130 Wien Telefon +43/1/877 38 20 Fax +43/1/877 38 20-22 E-Mail office@asvoe.at Internet www.asvoe.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–16.00, Fr 8.00–13.00 Uhr Präsident Kons. Siegfried Robatscher, p. A. Allg. Sportverband Österreichs Generalsekretär Mag. Paul Nittnaus, p. A. Allg. Sportverband Österreichs Offizielle Verbandszeitung „ASVÖ Newsletter“, erscheint 6-mal jährlich

Events für die Jugend

S

eit 1949 fördert und unterstützt der Allgemeine Sportverband Österreichs als einziger überparteilicher und unabhängiger Dachverband die Arbeit von Sportvereinen sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport. Mit 5.304 Mitgliedsvereinen und 8.299 Sektionen konnte im Jahr 2011 das bereits hohe Niveau weiter gesteigert werden, was für die Anerkennung der professionellen, dienstleistungsorientierten Tätigkeit des ASVÖ spricht. Der ASVÖ und seine neun Landesverbände garantieren eine ständige Ausweitung der Angebote an Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für breite Kreise der Bevölkerung und bieten in ihren Mitgliedsvereinen österreichweit bestmögliche Voraussetzungen für die Ausübung von mehr als 120 Sportarten. Schwerpunkt Nachwuchsarbeit Die bundesweite sportfachliche Arbeit im ASVÖ erfolgt in den einzelnen Fachsparten projektbezogen mit Schwerpunkt im Jugendbereich. Zu den bevorzugten Projektinhalten zählen Lehrgänge, Wettkämpfe und jugendspezifische Veranstaltungen. Die Projekte werden laufend auf ihre Nachhaltigkeit hin evalu­ iert. Im Jahr 2011 wurden insgesamt 68 Projekte unterstützt.

Neben einer Vielzahl von Wettkämpfen in den Landesverbänden führt der ASVÖ jedes Jahr überregionale Repräsentativ­ veranstaltungen speziell für die Zielgruppe von jugendlichen LeistungssportlerInnen durch. Highlights im Jahr 2011 waren Events in den Sportarten Radfahren, Beachvolleyball und Leichtathletik. ASVÖ Radjugendtour Die ASVÖ Radjugendtour der Unter-17-Jährigen wurde dieses Jahr bereits zum 26. Mal ausgetragen, sie ist das bedeutendste Mehrtagesrennen für diese Altersklasse in Europa. Mit Prolog und vier Etappen durch das Burgenland, Niederösterreich und die Steiermark erfreut sich die Tour im In- und Ausland großer Beliebtheit. 138 der besten U-17-Fahrer aus 18 Nationen sorgten auf den rund 320 Gesamtkilometern für ein spannendes Rennen. ASVÖ Beach Trophy In der Nachwuchsszene der Beachvolleyballer ist die ASVÖ Beach Trophy jedes Jahr das bestbesetzte Topevent. 2011 traf sich die Elite der Unter-18-Jährigen beim ASVÖ RB Speedvolley GrafenZieleinlauf der 26. ASVÖ Rad­ jugendtour und die jubelnden dänischen Sieger.

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Top-Beachvolleyball-Event: die ASVÖ Beach ­Trophy in Grafenstein

stein in Kärnten. Der Sieg bei den Damen ging an das neu for­ mierte Nationalteamduo Nadine und Teresa Strauss. Bei den Herren gewannen die favorisierten deutschen U-17-Staatsmeister Lars Lückemeier / Nick Woronow gegen die ASVÖ-TirolPaarung Martin Ermacora / Alexander Harthaller. Parallel zu den Hauptbewerben wurden in der Austrian ASVÖ Beach Trophy die ASVÖ-Bundesmeister ermittelt. ASVÖ Vienna Indoor Gala Einen bestens gelungenen Mix bietet die ASVÖ Vienna Indoor

Gala, ein mittlerweile fixer Bestandteil der österreichischen Leichtathletik. 500 TeilnehmerInnen gingen 2011 in 22 Bewerben an den Start. Für heimische AthletInnen bestand keine Startbeschränkung. Jede Sportlerin und jeder Sportler konnte an den Bewerben teilnehmen und sich mit internationalen Top-AthletInnen messen. Die besten U-20-NachwuchsathletInnen konnten an diesem Top-Meeting teilnehmen und für die U-14- und U16-Jährigen ist die ASVÖ Vienna Indoor Gala eine der wenigen Gelegenheiten, sich mit internationaler Konkurrenz zu messen. Foto ASVÖ Vienna Indoor Gala Zugkräftige Events auf hohem Niveau Der ASVÖ stellt bei zahlreichen topbesetzten Veranstaltungen sein organisatorisches Know-how eindrucksvoll unter Beweis. Auf zwei von vielen soll an dieser Stelle näher eingegangen werden. ASVÖ Mountainbike Grand Prix

Die Siegerinnen im Kugelstoßen bei der ASVÖ Leichtathletik Indoor Gala

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Der ASVÖ Alpine Österreich MTB Grand Prix auf dem Weltcupkurs in Windhaag, Österreichs schwierigster Cross-CountryStrecke, ist ein Bikespektakel der Extraklasse. Der spektakuläre Kurs zog an beiden Renntagen wieder große Zuschauermassen an; der Grand Prix ist eine bestens organisierte Topveranstaltung für die ganze Familie. Auf dem selektiven Kurs gab es 2011 in der Elite- / U23-Klasse Tiroler Siege durch Elisabeth Osl bzw. Karl Markt.


ALLGEMEINER SPORTVERBAND ÖSTERREICHS (ASVÖ)

Eine heiße Olympiaaktie: Die zweifachen Weltcupsieger Nico Delle Karth und Niko Resch.

RC 44 Austria Cup Der Traunsee hat sich im internationalen Segelsport einen besonderen Stellenwert erarbeitet. Seit vier Jahren wird vor Gmunden auch der RC 44 Austria Cup gesegelt, eines von nur sechs Saisonrennen der RC 44 Champions Tour. Tolle Segelmanöver und rassige Duelle sind für die Zuschauer perfekt zu verfolgen, was zur Beliebtheit dieser Regatten bei den Segelfans beiträgt. Die internationale Hochsee-Segelelite hat den Binnensee-Event längst ins Herz geschlossen. Jugendsport 

Beim Rhetorikseminar des ASVÖFrauenreferats standen die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen im Mittelpunkt.

Der ASVÖ möchte allen sportlich interessierten Jugendlichen ein breites und abwechslungsreiches Sportangebot bieten. Die ASVÖ Sportjugend entwickelt in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und den Mitgliedsvereinen attraktive Sportangebote und sinnvolle Freizeitgestaltung für junge Menschen. Das Kursangebot 2011 richtete sich an sportinteressierte Personen aus dem Breiten- und Leistungssport, die mit jungen Leuten arbeiten wollen, und umfasst z. B. die traditionellen Sommer- und Wintersportwochen, die bewährten Koordinationskurse und die Sportinstruktorenausbildungen in Kooperation mit der BSPA Wien. Eine speziell entwickelte Co-Betreuerausbildung für Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren und die Jugend-Übungsleiterausbildung rundeten die Angebotspalette in der Jugendbetreuung ab. Frauensport Das ASVÖ Frauensportreferat veranstaltete im März 2011 in Wien eigens für Frauen ein Rhetorik-Seminar mit der Referentin Mag. Angelika Fussenegger. Auch eine spezielle BSO Sport­ managerinnen-Ausbildung für Frauen in ASVÖ-Vereinen wurde in Graz und Wien angeboten. Gut ausgebildete „Sportma­ nagerinnen“ sind unverzichtbar in einer dynamischen Sportstruktur. Das langfristige Ziel der Arbeit des Frauensportreferats besteht in der Steigerung des noch immer sehr niedrigen Frauenanteils in Vereinsgremien sowie in der Entwicklung von spezifischen Angeboten im Mädchen- und Frauensport.

Richtig Fit im ASVÖ Neben der traditionellen Grundlagenarbeit in der Vereinsbe­ treuung und -förderung setzt der ASVÖ einen wichtigen Schwerpunkt in der Entwicklung von Bewegungsprogrammen und Weiterbildungsangeboten! 2011 wurden im Rahmen des ­ ­„RICHTIG FIT“ – Aus- und Fortbildungsprogramms österreichweit insgesamt 406 TeilnehmerInnen in 19 Aus- und Fortbildungen und 20 Workshops fachkompetent qualifiziert. Richtig Fit für Kinder Kartenset Dieses universell einsetzbare Kartenset mit Übungsanleitungen wurde für die Verwen­dung im Turnsaal konzipiert und ist speziell für ÜbungsleiterInnen, TrainerInnen und LehrerInnen für die Altersklasse der 6- bis 10-Jährigen gedacht. Für das Jahr 2012 ist ein weiteres Kartenset mit Übungsanleitungen für polysportive Bewegungseinheiten für 3- bis 6-jährige Kindergartenkinder geplant. 90


Wertvolle Bewegungserfahrungen in der freien Natur vermittelt das Programm „Zugvogel“.

Bewegungsprojekte Neben der breit gefächerten Ausbildungsschiene unterstützte der ASVÖ im Jahr 2011 auch zahlreiche Projekte mit Schwerpunkt auf Bewegungsförderung in unterschiedlichen Settings. Im Projekt Bodyfit werden 180 übergewichtige und adipöse 10bis 14-Jährige in Wiener Schulen betreut. Die Initiative „Fit und Sicher“ unterstützt junge Mädchen dabei, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Möglichkeiten für den Selbstschutz zu erlernen (www.fitundsicher.at). „Ohne Handicap“ richtet sich an Jugend­ liche mit sozialpädagogischem Förderbedarf, die Schwierigkeiten haben, eine Lehrstelle zu finden (www.ohnehandicap.at). „Kids in Motion“ ermöglicht 600 Kindern der 1. und 2. Klasse ­Volksschule eine polysportive und sportartspezifische Betreuung sowie ­Ernährungs- und psychologische Beratung (www.kids-in-motion. at). „Zugvogel“ begeistert Kinder der 3. und 4. Klasse Volks­schule für Aktivitäten in der freien Natur. Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder wird gefördert und das Bewusstsein für die Achtung unserer Natur entwickelt (www.zugvogel.at). Beim ­Familiensporttag stellen sich regionale Sportvereine und ihre Sportart vor. ­Familien aus der Gegend wird die Möglichkeit ­geboten, sich in verschiedenen Sportarten zu versuchen. Ziel des Leichtathletik-Grand-Prix ist es, Kindern wieder Spaß und Freude an der Bewegung zu vermitteln und gleichzeitig die Basis für alle Sportarten – nämlich Laufen, Werfen, Springen – zu trainieren. Bei Völkerball und mehr werden SchülerInnen der 1. und 2. Klasse Hauptschule eingeladen, zwei Fair Play Workshops zu VeranstaltungsKnow-how des ASVÖ für einen guten Zweck

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besuchen (www.­voelkerball.cc). „Sport schafft man(n)“ setzt sich zum Ziel, männliche Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren über den Mannschaftssport für das Thema Aggression und Gewalt zu sensibilisieren (www.sportschafftmann.at). Möglichst vielen Kindern den Umgang mit der gelben Filzkugel spielend zu lehren, ist das Hauptziel von „Tennis & Fun“. Durch das Projekt „Sport und Sprache“ sollen jugendliche Wiener MigrantInnen in ihren sportlichen Grundkompetenzen gefördert sowie mögliche Defizite und Sprachbarrieren beseitigt werden (www.­ sportundsprache.at). Ziel des Projektes „Kinderleicht aktiv“ ist es, den Bezugspersonen von Kindern im Kindergarten- und ­Vorschulalter beratend und unterstützend zur Seite zu stehen (www.kinderleicht-aktiv.at). Das Projekt „Sportkids“ zielt darauf ab, die sportmotorische Begabung, aber auch Defizite von ­Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren festzustellen und diesen entgegenzuarbeiten (www.sportkids.at). Der ASVÖ hilft den ROTEN NASEN  „Der total verrückte“ ROTE NASEN Lauf fand 2011 bereits zum dritten Mal statt. Von den österreichweit rund 10.000 TeilnehmerInnen wurden bei 40 Veranstaltungen 75.000 km und 140.000 Euro an Start- und Sponsorengeldern erlaufen. Die Vereine des ASVÖ sorgten für die reibungslose Durchführung der Läufe und verbreiten mit ihrem Einsatz die gute Idee der ROTEN NASEN aktiv weiter. Für die ROTEN NASEN stellt der unabhängige ASVÖ einen idealen Kooperationspartner dar.


SPORTUNION ÖSTERREICH

SPORTUN

gegründet 1945, 855.000 Mitglieder, 3.916 Vereine (ohne nachgeordnete Partnerorganisationen), über 10.600 Sparten. Adresse Falkestraße 1, 1010 Wien Telefon +43/1/513 77 14 Fax +43/1/513 40 36 E-Mail office@sportunion.at Internet www.sportunion.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–16.30, Fr 8.00–12.00 Uhr Präsident Abg. z. NR Peter Haubner Generalsekretär Mag. Rainer Rößlhuber Offizielle Verbandszeitung „SPORTTIMES“, erscheint 5-mal jährlich Internationale Mitgliedschaften Fédération Internationale Catholique d’Education Physique et Sportive (FICEP), gegründet 1911, 13 Länder Adresse 22, rue Oberkampf, 75011 Paris, Frankreich Telefon +33/1/43 38 50 57 Fax +33/1/40 21 87 17

D

ie SPORTUNION ist ein Sportdachverband mit über 855.000 Mitgliedern in 3.916 Vereinen. Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit stehen die Vereine. Unter dem Motto „Wir bewegen Menschen“ wird die Freude an der Bewegung im Verein vermittelt. Es wird der Leistungssport gefördert, die individuelle Fitness gesteigert und das ganzheitliche Wohlbefinden gehoben. Mit 140 verschiedenen Sportarten verfügt die SPORT­ UNION über das vielfältigste Sportangebot in der österreichi­ schen Sportlandschaft. In der SPORTUNION sind rund 38.000 Personen in ehrenamtlich gewählten Funktionen tätig, die rund 8 Stunden freiwillige Arbeit in der Woche leisten. Sportliche Erfolge 2011 Die zahlreichen Erfolge der UNION-Sportler im Jahr 2011 sind der Beweis für die hervorragende Arbeit der SPORTUNION-Vereine: Gleich am Beginn des Jahres haben UNION-Sportler 4 Medaillen bei den Snowboard-Weltmeisterschaften gewonnen, darunter die 2 Goldmedaillen von Benjamin Karl. Weitere Medaillen folgten unter anderem durch WM-Gold von Gerald Kammerlander (Naturbahnrodeln), WM-Gold und 2 x Silber von Gerhard Hauer jun. (Skibob), WM-Gold durch Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz (Kanu), WM-Bronze durch Chris-

tian Ablinger (Skibob), WM-Bronze durch Christoph Sumann (Biathlon), EM-Gold durch Thomas Kaserer (Karate), EM-Gold im Team: Simon Klausberger, Thomas Kaserer und Vincent Auinger (Karate). Den krönenden Abschluss des Jahres 2011 und den tollen Beginn 2012 setzte Gregor Schlierenzauer. Nach WM-Gold am Jahresbeginn in Oslo und der Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres gewann er schließlich auch die Vierschanzentournee. Auch der Nachwuchs ist bereits international höchst erfolgreich. So konnte die STAR RIBBON-Team-Sportlerin Nathalie Schwarz (Langlauf) bei den Olympischen Jugendspielen in Liberec eine Bronze-Medaille und Nico Spindler (Judo) bei den XI. SommerEYOF 2011 (European Youth Olympic Festival) in Trabzon eine Bronze-Medaille holen. WM-Gold gab es durch Clemens Schattschneider (Snowboard). Melanie Weichselbaumer (Orientierungsreiten) holt sich einen Junioren-Europameistertitel. Gleich 3 Medaillen (Gold und 2 x Bronze) gewann STAR RIBBONTeam-Sportler Stefan Wimmer bei der EM (Barfußwasserski). Weitere EM-Bronze Medaillen gab es durch Christoph Erlenwein, Michael Erlenwein, Armin Hajdarevic und durch Alisa Buchinger (Karate). STAR RIBBON-Team-Sportlerin Lara Vadlau wurde vom ÖSV als erfolgreichste Seglerin des Jahres 2010 gekürt und ist auch die jüngste jemals fix im Olympiateam aufgenommene Sportlerin. Gregor Schlierenzauer

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SPORTUNION ÖSTERREICH

Zwei weitere Frauen konnten besondere Titel erringen: Jasmin Ouschan ist als “European Player of the Year” ausgezeichnet worden, nach dreimal WM-Gold. Diese Auszeichnung des ­Europäischen Billardverbandes ging erstmals an eine Frau. 110 Meter Hürdensprinterin Beate Schrott wurde zur Leichtathletin des Jahres gewählt. Auch unsere Vereine sind top. Bei der BSO Cristall Gala gewann die SPORTUNION St. Pölten in der Kategorie Top-Sportverein den 1. Platz. Nathalie Schwarz

Jahr des Ehrenamts 2011 Mentoringprogramm Im Europäischen Jahr des Ehrenamts hat die SPORTUNION mehrere Schwerpunkte für ihre freiwilligen Verantwortungs­ träger gesetzt: Es wurde ein Mentoringprogramm ins Leben ge­ rufen mit dem Ziel, Nachwuchsfunktionäre und -funktionärinnen auszubilden, die die Arbeit in der SPORTUNION im Verein und im Bezirk genau kennenlernen und eine wichtige Brückenfunktion zwischen Landesverband und Verein bilden. Die Teilnehmer pro­ fitieren persönlich durch verschiedene Kurse und Schulungen, durchlaufen interessante Berufspraktika in Sport und Wirtschaft und werden in die Organisation großer Sportveranstaltungen eng eingebunden. Funktionärsakademie Bei der 2011 ins Leben gerufenen und vom Sportministerium gesponserten Funktionärsakademie steht speziell jeder einzelne Funktionär unserer SPORTUNION-Vereine im Mittelpunkt. Im letzten Jahr konnten sich 338 TeilnehmerInnen bei den flächendeckend angebotenen Kursen von der Vielzahl an Funktionärs­ angeboten überzeugen. Dabei reicht die Palette von Kurz-Workshops, wie etwa die Themen „Abrechnung“ oder „Richtige Buchführung im Verein“ bis hin zu neuen Interessensgebieten wie „Web 2.0 und soziale Netzwerke im Verein“ oder „Interkulturelle Sensibilisierung“. Die Teilnahme an diesen Angeboten wird für die erwähnte Zielgruppe kostenlos bzw. sehr kostengünstig ange­ boten, ist aber auch für jedes Vereinsmitglied ohne Funktionärstätigkeit möglich.

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SPORTUNION ÖSTERREICH

GymnaestradaJugend

FICEP-Neuwahlen

Bewegungsbox

Mit dem ehemaligen Präsidenten der SPORTUNION Oberösterreich Gerhard Hauer übernimmt ein Österreicher für die kommenden vier Jahre die Führung des internationalen Sportverbandes FICEP. Der internationale Verband der katholischen Sportvereinigungen FICEP hat 2011 im französischen Nancy das hundertste Jubiläum seiner Gründung gefeiert. Dabei wurde der Kandidat der SPORTUNION Gerhard Hauer zum neuen Präsiden­ ten gewählt, der die FICEP ins zweite Jahrhundert ihrer Existenz führen wird.

Gemeinsam mit der Österreichischen Diabetes Gesellschaft wurde die Bewegungsbox entworfen, um inaktiven Diabetikern den Einstieg in ein aktiveres Leben zu erleichtern. Diese Box soll Diabetikern das Einmaleins von Bewegung und Training verständlich erklären und enthält alle Utensilien, die für ein aktiveres Leben benötigt werden. Die Bewegungsbox wird ab Mai 2012 bei niedergelassenen ­Ärzten, bei Diabetes-Schulungen, in Spezialambulanzen und im Internet erhältlich sein. www.bewegungsbox.at

SPORTUNION-Akademie

SVA-Bewegt

Die SPORTUNION-Akademie veranstaltet als eine der großen Ausbildungsinstitutionen im organisierten Sport in Zusammenarbeit mit den neun Landesverbänden in diesem Jahr über 230 Kurse in den unterschiedlichsten Bereichen des Sports, des Fitness- und Gesundheitsbereichs. Das gesamte Kursangebot findet man immer aktuell im Sporttimes Magazin, dem offiziellen Mitgliedermagazin der SPORTUNION sowie auf unserer Website www.sportunion-akademie.at.

In Kooperation mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, kurz SVA, wurde das Projekt „SVA-Bewegt“ ins Leben gerufen. „SVA-Bewegt“ soll erwachsene Männer und Frauen unterstützen, vermehrt körperlich aktiv zu werden und ihre Gesundheitsziele im Rahmen von „Selbstständig Gesund“, dem neuen Präventionsprogramm der SVA, zu erreichen. In diesem Bewegungsprogramm werden zweimal wöchentlich in Kleingruppen das Herz-Kreislauf-System, die Kraftfähigkeit und die Koordination trainiert. Die SVA gewährt zu diesem Bewegungsprogramm jedem ihrer Versicherten einen jährlichen Zuschuss in Form eines Extra-Gesundheitshunderters, wodurch die Teilnahme am Bewegungs­ programm maximal 250 Euro pro Kursjahr kostet. Die Kurse starten im Februar 2012 in der Pilotregion in Wien mit 50 Kursen, weitere in den Bundesländern folgen. www.sva-bewegt.at

Gesundheitsförderung Aufgrund des demografischen Wandels der Bevölkerung steht auch die Gesundheitsförderung vor neuen Herausforderungen und Zielen. Die SPORTUNION spielt auch im Gesundheitsbereich mit ihren Projekten eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung dieser neuen Aufgaben.

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„Fit für Österreich“ in der SPORTUNION Wie in den Vorjahren stellt FFÖ die Säule für die gesundheits­ orientierte Bewegung in der SU dar. Rund 5.441 Qualitätssiegelangebote in den neun Ländern beweisen die Möglichkeiten des Sports in der Prävention. www.fitfueroesterreich.at Kinder gesund bewegen 2009 erfolgte der Startschuss von “Kinder gesund bewegen”, einer Initiative des Sportministers und der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, im Rahmen derer Kindergärten und Volksschulen 10 Bewegungseinheiten (Personenstunden) der Sport-Dachverbände kostenlos zur Verfügung gestellt be­ kommen. Insgesamt haben sich bereits 5.200 Institutionen zur Initiative angemeldet. Mit dem lokalen SPORTUNION-Verein gewinnt jede Institution einen Partner, der auch längerfristig als kompetente Ansprechstelle für Sport und Bewegung zur Ver­ fügung steht. www.kindergesundbewegen.at UGOTCHI Die Volksschulinitiative UGOTCHI wird schon seit dem Jahr 2007 mit großem Erfolg durchgeführt. Weit über 50 % aller Volks­ schulen in Österreich und pro Staffel rund 2.300 VS-Klassen und 100 Vereine haben in den vergangenen sechs Staffeln bereits teilgenommen. Die Zielgruppen der Initiative sind 6–10-jährige SchülerInnen sowie ihre Eltern und PädagogInnen. Das Hauptziel von UGOTCHI ist es, jedes einzelne Kind zur täglichen Bewegung anzuregen, wobei ein Bewegungsausmaß von durchschnittlich zwei Stunden pro Tag angestrebt wird.  www.ugotchi.at Jugend und Trendsport In den letzten Jahren setzt die SPORTUNION als erster Dachverband maßgebliche Akzente im Bereich Jugend- und Trendsport. Über Trendsportprojekte werden Jugendliche wieder verstärkt für 95

regelmäßige Bewegung im Verein gewonnen und gleichzeitig passen sich teilnehmende Vereine den aktuellen Trends der Jugend an. In vielen Fällen organisieren sich die Jugendlichen auch selbst und gründen neue SPORTUNION-Vereine, mit denen sie wiederum andere Jugendliche zur Bewegung bringen. Maßgeb­ liche Pionierarbeit leistete hier vor allem die SPORTUNION Tirol mit ihrem vom Fonds Gesundes Österreich geförderten Projekt klickdichein.com. Die SPORTUNION Wien startete im Jänner 2011 das Projekt „upsidedown“ und auch die Landesverbände Steiermark, Salzburg und Oberösterreich sind mit eigenen Projekten im Jugendbereich aktiv. www.klickdichein.com www.thecityinmotion.at Jugendarbeit in der SPORTUNION ÖSTERREICH Die Jugend ist ein wichtiger, großteils ehrenamtlicher Grund­ pfeiler der SPORTUNION. Die SPORTUNION-Jugend steht für polysportive Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in ganz ­Österreich. Neben der körperlichen Grundausbildung geht es vor allem darum, Toleranz und einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen zu vermitteln und so zur Persönlichkeitsbildung beizutragen. Im Rahmen professioneller Betreuung wollen wir Spaß und Freude an der Bewegung vermitteln und Grundlagen für lebenslanges Sporttreiben schaffen. Actioncamps im Sommer und im Winter Ein vielseitiges Angebot erwartet die TeilnehmerInnen der ­Actioncamps. Trendige Sportarten wechseln sich mit Ballspielen und „klassischen“ Sportarten ab. Die professionelle Betreuung der Actioncamps durch staatlich ausgebildete Sport-jugendleiterInnen bürgt für hohe Qualität. 2010 erlebten so rund 600 Kinder aus ganz Österreich bewegte Ferien. Mehr über die Aktivitäten der Jugend unter www.sportunion.at/ jugend.


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sportjah Fachverb채nde

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American

AMERICAN FOOTBALL BUND ÖSTERREICH (AFBÖ)

gegründet 1982, 46 Vereine, 6.510 Mitglieder Adresse Kölgengasse 43, 1110 Wien Telefon +43/1/767 87 70 Fax +43/1/767 87 70-20 E-Mail office@afboe.at Internet www.afboe.at Sekräteriat Mo–Fr 9.00–17.00 Uhr Präsident Michael Eschlböck p. A. American Football Bund Österreich Generalsekretär Mag. Fouad B. Lilabadi p. A. American Football Bund Österreich

Internationale Mitgliedschaften International Federation of American Football (IFAF) 50 Länder Adresse 79, rue Rateau, 93120 La Courneuve, Frankreich Telefon +33/1/43 11 14-70 Fax +33/1/43 11 14-74 E-Mail ifaf@fffa.org Internet www.ifaf.info European Federation of American Football (EFAF) 27 Länder Adresse Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt, Deutschland Telefon +49/69/96 74 02 67 Fax +49/69/96 73 41 48 E-Mail office@efaf.de Internet www.efaf.info Österreicher in internationaler Funktion Michael Eschlböck – Vizepräsident EFAF KR Werner Raabe – Chairman Appeal

Committee EFAF KR Werner Raabe – Chairman Appeal Committee IFAF Ing. Wolfgang Geyer – Flag Football ­Tournamentdirector EFAF Ing. Wolfgang Geyer – Flag Football Regulation Commitee IFAF

International Die größte WM aller Zeiten Die Football-Weltmeisterschaft in Innsbruck (Tivoli), Graz (UPCArena) und Wien (Ernst-Happel-Stadion) wurde mit insgesamt über 70.000 Besuchern zur bisher größten American-FootballVeranstaltung außerhalb der USA. Allein am Finaltag kamen 20.000 Fans in den Wiener Prater. Die US-Amerikaner verteidigten ihren WM-Titel aus dem Jahr 2007 souverän. Österreich unterlag im Grunddurchgang den Teams aus Japan, Kanada und Frankreich, Österreichische Staatsmeister 2011 Herren American Football

Swarco Raiders Tirol

T

Flag Football

Klosterneuburg Indians

N

Österreichische Meister 2011 American Football Minis

Swarco Raiders Tirol

Schüler

Swarco Raiders Tirol

T T

Jugend

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Junioren

JCL Graz Giants

St

Damen Flag Football

Raiffeisen Vikings Vienna

W W

Flag U 13

Gymnasium Wenzgasse

Flag U 15

Sportmittelschule Graz

St

Flag U 18 Cheerleading

Dark Angels

W

Seniors

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Juniors

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Peewees Dance

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Seniors

Milleniumdancers

W

Juniors

Milleniumdancers

W

Peewees

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Foto: Herbert Kratky

Der AFBÖ blickt auf ein höchst erfolgreiches Jahr für den AmericanFootball-Sport in Österreich zurück.

schlug im Spiel um Platz sieben dann Australien aber klar. Dem AFBÖ wurde für die Organisation und Durchführung der Spiele von allen Seiten großes Lob ausgesprochen. Junioren-Nationalteam holt EM-Gold Das von Cheftrainer Horst Obermayer geführte Junioren-National­ team des AFBÖ setzte sich bei der Junioren-EM in Sevilla (Spanien) gegen den Erzrivalen und Titelverteidiger Deutschland, gegen Dänemark und im Finale gegen Frankreich durch und holte zum ersten Mal Gold für Rot-Weiß-Rot. Ein Versprechen für die Zukunft. Die Mannschaft soll zusammen mit einigen erfahrenen Spielern Österreich 2014 bei der Herren-EM vertreten. Mit dem Gewinn des Euro­ pameistertitels haben sich Österreichs Junioren auch für die Weltmeisterschaft 2012 in Austin/Texas (28.6.–8.7.2012) qualifiziert. Gold & Silber bei der Flag-EM Das Damen-Flag-Football-Nationalteam, das 2010 Bronze bei der Weltmeisterschaft gewann, verteidigte seinen Europameistertitel in Thonon-les-Bains und die Herren holten sich sensationell Silber. Damit befindet sich Österreich auch beim Flag Football in Europas Elite. Swarco Raiders Tirol bester Klub Europas Auf Klubebene konnte Österreich in der European Football League zurückschlagen. 2010 unterbrach der deutsche Meister Berlin Adler die europäische Siegesserie österreichischer Klubs, 2011 steht aber erneut eine Mannschaft aus der Austrian Football League dem Kontinent vor. Im Finale der Eurobowl XXV am Innsbrucker Tivoli schlugen die Swarco Raiders Tirol vor 8.600 Zuschauern die Berliner, die erneut ins Endspiel vordrangen, mit 27:12. 98


Foto: Herbert Kratky

Football

Die Dominanz heimischer Vereine erkennt man auch an den Halbfinalpaarungen zur Eurobowl, in denen mit den Swarco Raiders Tirol, den JCL Giants Graz und den Raiffeisen Vikings Vienna drei Vereine aus der Bundesliga standen. In der Euro-Top-20-Liste des europäi­ schen Verbandes EFAF befinden sich neben der Nummer 1 Swarco Raiders Tirol auch noch die Raiffeisen Vikings Vienna (3), die JCL Giants Graz (4), die Danube Dragons (9) und die an der österreichi­ schen Meisterschaft teilnehmenden Prague Panthers (11). Die Austrian Football League ist damit die mit Abstand stärkste des Kontinents. Diese fünf Mannschaften werden auch 2012 wieder in das Rennen um den europäischen Klubtitel gehen, der in den vergangenen acht Jahren 7-mal nach Österreich geholt wurde (Vikings 2004–2007 und Raiders 2008, 2009 und 2011).

Österreichweites Schnuppertraining & School Day Die Durchführung eines österreichweiten Tryouts (Schnupper­ training für American Football und Cheerleader), das alle Vereine Österreichs am gleichen Tag abhalten, ist mittlerweile zum fixen Bestandteil des Jahresprogramms geworden. Diese Schnupper­ trainings werden zweimal im Jahr vom Verband aus koordiniert und organisiert. Mit insgesamt 1.800 Teilnehmern konnte wieder ein neues Rekordergebnis gemeldet werden. Der größte Teil der Teil­ nehmer waren Kinder und Jugendliche (Mädchen und Burschen). 2011 wurden zusätzlich Schul-Schnuppertage abgehalten. Für die sogenannten School Days des American Football Bundes Österreich hatten sich 60 Schulklassen aus drei Bundesländern mit über 1.900 Schülern angemeldet.

National Raiders auch in Österreich an der Spitze Auch in der Austrian Football League schlugen die Swarco Raiders Tirol zu und sicherten sich ihr erstes Double (Austrian Bowl & Euro­ bowl) in der Vereinsgeschichte. Vor einer Bundesliga-Rekordkulisse von knapp 10.000 Zuschauern setzten sich die Tiroler im Wiener Ernst-Happel-Stadion in der Austrian Bowl XXVII mit 23:13 gegen die Raiffeisen Vikings Vienna durch. Es war der dritte Staatsmeistertitel in der Geschichte des Erfolgsklubs aus Innsbruck. 99

Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 16.09.–18.09.2011, Thonon, FRA Damen

Flag

1. Österreich

9 Länder

9 Mannschaften

Herren

Flag

2. Österreich

11 Länder

11 Mannschaften

1. Österreich

Junioren, 28.08.–04.09.2011, Sevilla, ESP 5 Länder 5 Mannschaften

Grand Prix 2011 Allg. Klasse, Herren Eurobowl 1. Swarco Raiders Tirol

8 Länder

13 Mannschaften


Badminton

ÖSTERREICHISCHER BADMINTON VERBAND (ÖBV)

gegründet 1957, 125 Vereine, 4.109 Mitglieder Adresse Jedlersdorfer Straße 94,1210 Wien Telefon +43/1/292 33 46 und +43/664/855 61 66 Fax +43/1/292 33 46-4 E-Mail office@badminton.at Internet www.badminton.at Bürozeiten Mo–Fr 10.00–17.30 Uhr Präsident Harald Starl E-Mail starl@badminton.at Generalsekretärin/Sportkoordinatorin Rena Eckart E-Mail eckart@badminton.at, office@badminton.at

Internationale Mitgliedschaften Badminton World Federation (BWF) gegründet 1934, 165 Mitgliedsverbände Adresse Unit 17.05, Level 17, Amoda Building, 22 Jalan Imbi, 55100 Kuala Lumpur, Malaysia Telefon +60/3/2141 7155 Fax +60/3/2143 7155 E-Mail bwf@bwfbadminton.org Internet www.bwfbadminton.org Badminton Europe (BE) gegründet 1967, 53 Mitgliedsverbände Generalsekretär Brian Agerbak Adresse House of Sport, Broendby Stadium 20, 2605 Broendby, Denmark T­ elefon +45/43 26 21 66 Fax: +45/43 26 21 67 E-Mail info@eurobadminton.dk Internet www.badmintoneurope.com

U

nsere Leistungssportstruktur zeigte auch 2011 Erfolg. Die Olympiaqualifikation war und ist das zentrale Thema. So konnten insbesondere Michael Lahnsteiner (OÖ), Simone Prutsch (Stmk.), Peter Zauner und Jürgen Koch (OÖ) ihre diesbezüglichen Ziele verfolgen. Erwähnenswert der hervorragende Einzug ins Finale von Michael Lahnsteiner beim Int. Challenge in Peru, womit er sich eine große Anzahl an Weltranglistenpunkten sichern und weit nach oben steigen konnte. Bei Erscheinen dieses Sportjahrbuchs ist der Qualifikationszeitraum längst abgeschlossen und wir wissen, wer von unseren Kandidaten dem AUSTRIA-Team in London bei den Olympischen Spielen angehören wird. Aber auch unsere nächste Nationalteamgeneration mit David Obernoster (Vbg.), Luka Wraber (NÖ), Roman Zirnwald (NÖ) und Elisabeth Baldauf (Vbg.) hat trotz starker „OlympiaKonkurrenz“ bei den BWF-Ranglistenturnieren in bewunderns­ werter Weise die internationale Wettkampfsaison gemeistert und konnte viele Weltranglistenplätze nach vorne klettern. So erreichte das Mixed Zirnwald/Baldauf innerhalb eines Jahres den Sprung von Platz 166 (Jänner 2011) auf Platz 48 (Jänner 2012) und David Obernosterer gelang die Entwicklung im Herreneinzel von Platz 164 auf 122. Gemeinsam mit dem Ausrichterverein WBH Wien haben wir uns im Februar 2011 über die Rekordteilnehmerzahl bei der Austrian International Challenge gefreut. Beim Weltranglistenturnier in der Wiener Stadthalle konnten 278 Athleten/-innen aus 48 Nationen begrüßt werden. Neben europäischen Spitzenathleten nahm auch der zweifache Vizeweltmeister im Herrendoppel, An-

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen Einzel

Claudia Mayer

ATSU Judenburg

St

Doppel

Belinda Heber

ASKÖ Kelag Kärnten

K

Alexandra Mathis

BSC Wolfurt

V

Einzel

Michael Lahnsteiner

ASKÖ Traun

O

Doppel

Jürgen Koch

ASKÖ Traun

O

Peter Zauner

ASKÖ Traun

O

Roman Zirnwald

ASV Pressbaum

N

Simone Prutsch

ASKÖ Weiz

St

ASKÖ Traun

O

Herren

Mixed Doppel Mannschaft

thony Clark aus England, am Turnier teil und verhinderte letzt­ endlich am Finaltag gemeinsam mit seinem Partner Chris Lang­ ridge durch den Sieg im Herrendoppel den totalen asiatischen Triumph in allen Disziplinen. Michael Lahnsteiner unterlag im Herreneinzel im Achtelfinale dem Russen Wladimir Iwanow. ­Roman Zirnwald und Peter Zauner verloren das Semifinale gegen die Japaner Saeki/Taohata und schieden somit als erfolgreichste Österreicher aus dem Turnier aus. Für die Individual-WM im August 2011 in London qualifizierten sich vier Nationalteammitglieder: Lahnsteiner (HE), Prutsch (DE), Zirnwald und Baldauf (Mixed) präsentierten die rot-weiß-roten Nationalfarben. Nach den Auftaktniederlagen in den Einzeln retteten Roman Zirnwald/Elisabeth Baldauf die ÖBV-Bilanz. Mit ihrem Sieg gegen die Weißrussen Aleksei Konakh/Alesia Zaitsava erreichten sie die zweite Runde. Zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins 2011 richtete die Union Racketlon Klosterneuburg die 54. Badminton-Staatsmeisterschaften in memoriam Mag. Robert Mader im Freizeitzentrum Happyland in Klosterneuburg in perfekter Organisation aus. Bei der U-19-EM im April in Helsinki war im Herreneinzel für den perspektivreichsten ÖBV-Jugendspieler, den erst 17-jährigen Matthias Almer, leider in der dritten Runde Endstation. Es folgte eine lange, krankheitsbedingte Pause. Erst im November 2011 konnte er wieder in den Trainingsprozess einsteigen und präsentiert be­ reits jetzt achtbare Ergebnisse. In der aktuell veröffentlich­ten Jugend-Weltrangliste belegte Matthias im Februar 2012 Rang 25. Heiß umkämpft war die Bundesliga-Finalserie 2010/11. Die junge Pressbaumer Mannschaft verlangte „Koch & Co.“ vom ASKÖ Traun alles ab. Im Entscheidungsspiel reichte den Oberösterreichern aber ein 4:4-Unentschieden und das bessere Satzverhältnis von 9:8 verhalf dem Team zum insgesamt 12. Staatsmeistertitel. Nach langer Ausbildungszeit konnten 2011 Tina Riedl (Wien), Martina Stückler (Kärnten), Michaela Mathis (Vorarlberg), Horst 100


101


ÖSTERREICHISCHER BADMINTON VERBAND (ÖBV)

Demmelmayer (Steiermark) und René Nichterwitz (Vorarlberg) ihre BSPA-Trainerdiplome entgegennehmen. Die Instruktoren­ ausbildung haben 19 von 24 Teilnehmer(inne)n erfolgreich abgeschlossen. Leider liegt die Einsatzquote der Absolventen bei nicht einmal 30 Prozent. Bei der WM der Senioren im kanadischen Vancouver im August freuten sich besonders Hilde Kreulitsch (ASKÖ Kelag Kärnten) und Tariq Farooq (BSC 70 Linz) über ihre Silbermedaillen in den Einzeldisziplinen der Altersklassen WS 65 und MS 55. Auch 2011 wurde der „Tag des Sports“ genutzt, um unseren Verband, die Landesverbände und Vereine und damit unsere Sportart öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Erwähnenswert hierbei, dass an diesem 24.9.2011 auch mit viel Frauenpower unser „ÖBV-Genderprojekt“ gestartet wurde. Mithilfe der darin integrierten Aktivitäten soll es gelingen, den Frauenanteil im National­ team anzuheben. Es gilt zu ergründen, weshalb Mädchen beim Übertritt in den Spitzensport „wegbrechen“, und dieses Übel zu beseitigen. Immerhin bietet die Sportart Badminton fünf olympische Disziplinen. 2011 hat der erweiterte ÖBV-Vorstand bei seiner Strategiesitzung für 2016 das Ziel formuliert, eine Damentrainingsgruppe aufzubauen, um bei künftigen Team-EM- bzw. -WM-Maßnahmen auch im Dameneinzel, Damendoppel und Mixed achtbare Ergebnisse zeigen zu können.

Österreichische Meister 2011 U 13

U 19

weiblich

Katharina Hochmeir

Sportunion Ohlsdorf

O

weiblich

Katharina Hochmeir

Sportunion Ohlsdorf

O

Sarina Kohlfürst

BC Montfurt Feldkirch

V

O

Alexandra Mathis

Union BSC Wolfurt

V

St

männlich

Vilson Vattanirappel

WBH Wien

W

St

Ralph Bittenauer

ASV Pressbaum

N

K

Benjamin Schlemmer

Badminton Mödling

N

O

mixed

Vilson Vattanirappel

WBH Wien

W

St

Alexandra Mathis

Union BSC Wolfurt

V

Katrin Neudold

Badminton Mödling

N

Doppel

männlich

Doppel

mixed

Doppel

Jana Haas Christoph Muhri Christoph Muhri Philipp Vogel Jana Haas Christoph Muhri

Sportunion Ohlsdorf Drop in Graz Drop in Graz ASKÖ Kelag Kärnten Sportunion Ohlsdorf Drop in Graz

Doppel

Doppel Doppel

Alexandra Mathis

Union BSC Wolfurt

V

U 22

U 15 weiblich

Jenny Ertl

ASKÖ Kelag Kärnten

K

weiblich

Janine Lais

BSV Hohenems

V

Elisabeth Baldauf

UBC Egg

V

V

Sarina Kohlfürst

BC Montfurt Feldkirch

V

N

männlich

David Obernosterer

Union BSC Wolfurt

V

O

David Obernosterer

Union BSC Wolfurt

V

N

Fabian Steurer

SV Lochau

V

N

mixed

Paul Demmelmayer

ATSE Graz

St

Anna Demmelmayer

ATSE Graz

St Jugend

Doppel

männlich

Doppel

mixed

Doppel

Chiara List Wolfgang Gnedt Andrej Servo Wolfgang Gnedt Wolfgang Gnedt

BSV Hohenems SFC Moving Wimpassing ASKÖ Traun SFC Moving Wimpassing SFC Moving Wimpassing

Doppel

Doppel Doppel

Laura Demmelmayer

ATSE Graz

St

weiblich

Anna Demmelmayer

ATSE Graz

St

Mannschaft

Union BSC Wolfurt

V

Lili Greutter

ASV Pressbaum

N

Mannschaft

Union Ohlsdorf

O

U 17 Doppel

Sonja Langthaler

ASV Pressbaum

N

männlich

Matthias Almer

RbEj Gleisdorf

St

Matthias Almer

RbEj Gleisdorf

St

Dominik Stipsits

WAT Simmering

W

mixed

Matthias Almer

RbEj Gleisdorf

St

Anna Demmelmayer

ATSE Graz

St

Doppel Doppel

Schüler

102


Bahnengolf

ÖSTERREICHISCHER BAHNENGOLFVERBAND (ÖBGV)

gegründet 1967, 72 Vereine, 5.044 Mitglieder Adresse Kleine Neugasse 15–19/1/4/11, 1050 Wien Telefon & Fax +43/1/581 81 81 EMail oebgv@oebgv.at Internet www.minigolf-web.at Bürozeiten Mo–Do 9.00–17.00 Uhr Offizielle Verbandszeitung www.bahnengolfinfo.at Präsident Leo Moik p. A. Österr. Bahnengolfverband Sekretärin Gertrud Moik p. A. Österr. Bahnengolfverband Internationale Mitgliedschaft World-Minigolf Sport Federation (WMF) gegründet 1980, 38 Mitgliedsländer Präsident Dr. Gerhard Zimmermann Adresse Panzerleite 49, 96049 Bamberg, Deutschland

D

Karin Heschl, E­ rste der W ­ eltrangliste

Foto: Patric Fransson

ie positive Entwicklung im Jugendbereich hält an. Hier sind wir der Österreichischen Bundes-Sportorganisation besonders dankbar für die Unterstützung. Im Damen­ bereich ist die Entwicklung auch positiv; so haben wir mit Karin Heschl von Union Rot-Gold Wien die Weltranglistenerste. Bei

103

den Herren der allgemeinen Klasse muss eine Umstellung auf die nachrückenden jungen Aktiven erfolgen. Ein echtes Problem haben wir im Funktionärsbereich vor allem damit, Damen in Funktionen zu bekommen. Hier dürfte das Problem im Amateurbereich­ (ehrenamtlich) liegen. Der neu eingeführte MINIGOLF-TAG, der


ÖSTERREICHISCHER BAHNENGOLFVERBAND (ÖBGV)

endgültig zu einer Dauereinrichtung – am letzten April- oder ersten Mai-Wochenende – wird, ist mit Sicherheit ein äußerst positiver Effekt. Mit verschiedenen Werbeaktionen konnte eine leichte Verbesserung der Mitgliederzahl erreicht werden.

Europameisterschaften 2011 Jugend I, 10.–13.8.2011, Naturns, ITA weiblich Mannschaft

3. Melanie Schwarz

6 Länder

6 Mannschaften

Lara Jehle Jennifer Helm männlich Mannschaft

Philipp Riegler

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen Einzel

Manuela Zojer

Mannschaft Herren Einzel

Jugend, 10.–13.8.2011, Naturns, ITA 10 Länder 10 Mannschaften

3. Kevin Feuchtl

Fabian Spies

MGC Diavolo

O

Marc Cervinka

BGC Union Rot-Gold Wien

W

Mathias Jagschitz

MGC Olten

V

Markus Danner

ASKÖ MGC WAT 21 Floridsdorf

W

KO-System

1. Kevin Feuchtl

KO-System

6. Philipp Riegler

Matthias Moschinger Günter Inmann

Mannschaft

Österreichische Meister 2011 Zählwettspiel Allg. Klasse

weiblich Mannschaft

10 Länder 32 Teilnehmer 10 Länder 32 Teilnehmer Senioren, 10.–13.8.2011, Künzell, GER

3. Johanna Knotzer

8 Länder

weiblich

Elisabeth Gruber

MGSC Leobersdorf N

Regine Heschl

männlich

Günter Inmann

MGC Olten

V

Franziska Trutschnig

Martina Danner

3D MSC Linz

O

Dominik Hajek

MGSC Leobersdorf N

Herbert Bäk

Fabian Falkner

3D MSC Linz

O

Anton Ploner

Vanessa Vierlinger

3D MSC Linz

O

Paul Heschl

Martina Danner

3D MSC Linz

O

Franz Berger

Lara Jehle

BGSC Klaus

V

Reinhard Schuster

Zählwettspiel Schüler weiblich männlich mixed

Mannschaft

Zählwettspiel Jugend weiblich

8 Mannschaften

Maria Fuschlberger

KO-System

männlich Mannschaft

4. Johanna Knotzer

8 Länder

5. Franz Reich

10 Länder 10 Mannschaften

16 Teilnehmer

Robert Halda

männlich

Markus Danner

3D MSC Linz

O

KO-System

1. Reinhard Schuster

12 Länder 32 Teilnehmer

mixed

Mannschaft

Mathias Grossmann

MGC Bad Vöslau

N

KO-System

6. Anton Ploner

12 Länder 32 Teilnehmer

Melanie Schwarz

MGC Bad Vöslau

N

Philipp Riegler

MGC Bad Vöslau

N

Zählwettspiel Senioren I weiblich männlich

Weltmeisterschaften 2011 Allg. Klasse, 24.–27.8.2011, Stockholm, SWE

Elisabeth Kammerer

BGC Union Rot-Gold W

Damen

Zählwettspiel

3. Bianca Utzig

12 Länder 46 Teilnehmer

Herbert Bäk

ASKÖ WAT 21

Zählwettspiel

4. Karin Heschl

12 Länder 46 Teilnehmer

Zählwettspiel

5. Elisabeth Gruber

12 Länder 46 Teilnehmer

3. Karin Heschl

11 Länder 11 Mannschaften

W

Zählwettspiel Senioren II weiblich

Christine Nestler

BGC Union Rot-Gold W

Mannschaft

männlich

Karl Lakos

ASKÖ WAT 21

W

Zählwettspiel Birgit Heschl

Andreas Grundner

ASKÖ WAT 21

W

Bianca Utzig

Herbert Bäk

ASKÖ WAT 21

W

KO-System

4. Karin Heschl

12 Länder 46 Teilnehmer

Christian Freilach

ASKÖ WAT 21

W

Herren

Zählwettspiel

4. Günter Inmann

17 Länder

Karl Lakos

ASKÖ WAT 21

W

Mannschaft

4. Herbert Ziegler

15 Länder 15 Mannschaften

Zählwettspiel Rupert Westenthaler

Jennifer Helm

PSV Steyr

O

Andreas Lackner

männlich

Mathias Jagschitz

BGSC Klaus

V

Günter Inmann

KO-System Senioren weiblich

Johanna Knotzer

Post SV Wien

W

Christian Gobetz

Herbert Bäk

ASKÖ WAT 21

W

Heinz Weber

Zählwettspiel Senioren Mannschaft männlich

KO-System Schüler und Jugend weiblich

männlich

Elisabeth Gruber

106 Teilnehmer

Manfred Lindmayr

104


Baseball

AUSTRIAN BASEBALL FEDERATION (ABF)

gegründet 1983, 40 Vereine, 3.874 Mitglieder Adresse Sportzentrum Spenadlwiese, 1020 Wien Telefon +43/1/774 41 14 Fax +43/1/774 41 15 E-Mail office@baseballaustria.com Internet www.baseballaustria.com Bürozeiten Mo–Fr 10.00–13.00 Uhr Präsident Rainer Husty E-Mail rainer.husty@baseballaustria.com Sportadministrator Michael Vallant E-Mail michael.vallant@baseballaustria.com Sekretariat: E-Mail office@baseballaustria.com

Internationale Mitgliedschaften Confederation of European Baseball (CEB) gegründet 1953, Mitglied seit 1983, 39 Verbände Adresse Avenue de Rhodanie 54, 1007 Lausanne, Schweiz E-Mail office@baseballeurope.com Internet www.baseballeurope.com International Baseball Federation (IBAF) Mitglied seit 1984, 132 Verbände Adresse Avenue de Rhodanie 54, 1007 Lau­ sanne, Schweiz E-Mail ibaf@ibaf.org Internet www.ibaf.org European Softball Federation (ESF) gegründet 1976, Mitglied seit 1991, 41 Verbände Adresse Kirchstraße 19/4, 6900 Bregenz E-Mail info@europeansoftball.org Internet www.europeansoftball.org International Softball Federation (ISF) Mitglied seit 1992, 127 Verbände Adresse 1900 S. Park Road, Plant City, FL 33563, USA E-Mail info@isfsoftball.org Internet www.internationalsoftball.com

Nationalmannschaften

N

Die erfolgreichen österreichischen Softballerinnen, die bei der Europameisterschaft den 8. Platz e­ rzielen konnten.

Foto: Foto:ABF Michael Zink/ABF

ach einer intensiven Vorbereitung, die bereits im Herbst 2010 gestartet wurde, reisten die österreichischen Nationalteams mit hohen Erwartungen zu den Europameisterschaften 2011, die gesteckten Ziele konnten aber nur teilweise erreicht werden. Bei der Softball-Europameisterschaft, die mit 20 teilnehmenden Nationen Anfang August in Ronchi dei Legionari, Italien, ausgetragen wurde, erreichte das junge österreichische Team den achten Platz und konnte somit seine Position unter den TopNationen Europas festigen. Nachdem zahlreiche Routiniers ihre inter­nationale Karriere beendet hatten, musste über den Winter ein neues Team formiert werden und so gesehen stellt der achte Platz einen beachtlichen Erfolg dar, in den entscheidenden Platzie­rungsspielen fehlten jedoch sowohl die nötige Erfahrung als auch ein Quäntchen Glück.

105

Beim Europameisterschafts-Qualifier in Antwerpen konnte sich das Baseball-Nationalteam wie bereits beim letzten Antreten zwar für das Finale qualifizieren, dort musste man sich jedoch wie bereits 2008 Belgien geschlagen geben. Damit konnte das angestrebte Ziel, den Aufstieg unter die 12 europäischen Nationen zu schaffen, die 2012 an der Europameisterschaft teil­ nehmen, nicht erreicht werden. Weiterhin unter den Top-Nationen Europas sind das Jugend- und Schüler-Nationalteam zu finden. Trotz teilweiser sehr guter Leistungen reichte es in der Endwertung jeweils nur zum siebenten Rang. Damit konnte aber der Klassenerhalt problemlos gesichert werden. Überschattet wurden alle europäischen Bewerbe aber von den Baseballern der Niederlande, die für alle überraschend bei der Baseball-Weltmeisterschaft in Panama über sich hinauswuchsen


AUSTRIAN BASEBALL FEDERATION (ABF)

und zum ersten Mal in der Geschichte den Weltmeistertitel nach Europa holen konnten.

Bei den Baseball-Europacup-Bewerben erreichten beide Vertre­ ter Österreichs, die Attnang-Puchheim Athletics vor heimischem Publikum und die Vienna Wanderers in Montpellier (Frankreich), in ihrer jeweiligen Qualifikationsgruppe den 3. Rang und ver­ fehlten damit den Einzug ins Finale jeweils knapp. Weniger hohe Ziele hatten die Softballerinnen der St. Pölten Pee Wees und Vienna Wanderers beim Europacup-Softball. In beiden Fällen lautete das Ziel, auch 2012 weiterhin unter den Top-Vereinsmannschaften Europas vertreten zu sein. Beim Meistercup in Caserta (Italien) konnten die Pee Wees erst in den letzten Spielen den Klassenerhalt sichern, mit etwas mehr Glück hätten die Softballerinnen der Wanderers beim Cup der Cupsieger in Castions di Strada auch eine Platzierung unter den Top 4 schaffen können. Alles in allem zeigten aber beide Mannschaften auch in den Spielen gegen die europäische Spitze aus den Niederlanden und Italien ansprechende Leistungen. Softball - nationale Bewerbe Im Finale der ersten österreichischen Liga (Austrian Softball League, ASL) konnten sich die Dornbirn Sharx für die Niederlage des Vorjahres revanchieren. Obwohl Titelverteidiger St. Pölten Pee Wees nach dem Gewinn des Grunddurchgangs als der große Favorit galt, mussten er sich im Finale den beißfreudigen Haien aus Vorarlberg geschlagen geben. Ebenfalls keine Titelverteidigung gab es bei den österreichischen Staatsmeisterschaften im Coed Slowpitch. 2011 ging der Titel nach Linz an die Damen und Herren des ASKÖ Linz Stamm, die Linz Witches und Bandits.

Foto: Joe Yun/ABF

Europacup

Die Meistermannschaft der Vienna Metro­ stars kurz nach dem Gewinn des 12. BaseballStaatsmeister­ titels der Vereinsgeschichte am 15. Oktober 2011.

Baseball - nationale Bewerbe Nachdem dem österreichischen Rekordmeister, den Vienna Metro­ stars, in den vergangenen drei Saisonen der Einzug in die Play-offs nicht geglückt war, wuchsen die Metrostars diesmal in den Play-offs über sich hinaus und nach dem Sieg im Semifinale gegen die Vienna Wanderers ließen sie auch im Finale dem Vorjahresmeister Attnang-Puchheim Athletics wenig Chancen. Bereits im 4. Spiel der Best-of-Five-Serie holten sich die Metrostars den nötigen 3. Sieg im Finale der Austrian Baseball League (ABL – öster­reichische Bundesliga) und somit bereits den 12. Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Mit diesem Sieg der Metrostars blieb auch ein anderer Rekord in Österreich bestehen: Abgesehen von den Metrostars von 2005 bis 2007 konnte bis jetzt kein einziges Team erfolgreich den BaseballMeistertitel verteidigen. In der Baseball-Bundesliga (BBL) holten sich die Spieler der Dornbirn Indians überlegen den Meistertitel und sicherten damit den Aufstieg in die ABL. Der zweite Aufsteiger kommt aus Nieder­ österreich. Nach dem zweiten Platz im Grunddurchgang der BBL schaffte mit den Wr. Neustadt Diving Ducks, die sich in der Rele­ gation gegen die Union Kufstein Vikings durchsetzen konnten, ein weiterer alter Bekannter den Aufstieg in die höchste Spielklasse Österreichs.

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen

Softball

Dornbirn Sharx

Baseball-Softball Club Dornbirn

V

Herren

Baseball

Vienna Metrostars

Wiener Baseball Verein Homerunners

W

Mixed

Softball

Witches/Bandits Linz

ASKÖ Linz Stamm, Sektion Baseball

O

Coed Slowpitch

Österreichische Meister 2011 Baseball Schüler U 10 männlich Vienna Lions

Wiener Baseball Verein Homerunners

W

Schüler U 13 männlich

Vienna Wanderers

Baseball Softball Verein „Vienna Wanderers“

W

Jugend U 15 männlich

Vienna Wanderers

Baseball Softball Verein „Vienna Wanderers“

W

Junioren U 18 männlich

Vienna Lions

Wiener Baseball Verein Homerunners

W

Wien

W

Softball Junioren weiblich

106

Pitchingstudie Josh Castanza (Attnang-Puchheim Athletics)


107

Foto: Joe Yun/ABF


Basketball

ÖSTERREICHISCHER BASKETBALLVERBAND (ÖBV)

gegründet 1948, 152 Vereine, 16.961 Mitglieder Adresse Favoritenstraße 22/11,1040 Wien Telefon +43/1/505 96 49 Fax +43/1/505 96 49-15 E-Mail office@basketballaustria.at Internet www.basketballaustria.at Bürozeiten Mo–Fr 9.00–13.00 Uhr Präsident Hanns Vanura Administration Andrea Pospischil Sportkoordinator Mag. Robert Langer

Internationale Mitgliedschaft Fédération Internationale de Basketball (FIBA) gegründet 1932, 213 Länder Adresse 53, Avenue Louis Casai, 1216 Cointrin/Geneva, Schweiz Telefon +41/22/545 00-0 Österreicher in internationaler Funktion Walther Kaszelik ist Board-Mitglied der FIBA Europe und Security Adviser.

Dr. Heinz Günter ist Mitglied des Medical Council der FIBA.

U-20- und Herren-Nationalteam mit tollen Ergebnissen, Damen mit Neustart

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen

Flying Foxes SVS Post

N

Herren

Oberwart Gunners

B

Österreichische Meister 2011 U 14

weiblich

ATUS Gratkorn

St

männlich

Allianz Swans Gmunden

O

U 16

weiblich

BC Vienna 87

W

männlich

WAT 22 Timberwolves

W

U 18

weiblich

BC Vienna 87

W

männlich

Basket Dukes Klosterneuburg

N

U 20

weiblich

Basket Duchess Klosterneuburg

N

männlich

Oberwart Gunners

B

Foto: ÖBV/Novak

D

as ÖBV-Highlight des Jahres 2011 war sicherlich die erst­malige Teilnahme an einer EM der Division A. Im Juli spielte das männliche U-20-Nationalteam in Bilbao gemeinsam mit 15 anderen Nationen um Punkte und Siege. Bereits in den Gruppenspielen präsentierte sich der österreichische Nachwuchs hervorragend. Gegen die Top-Nationen Griechenland und Türkei führte man mehr oder weniger durchgehend bis ins letzte Viertel und musste sich am Ende mangels internationaler Erfahrung auf diesem Niveau knapp geschlagen geben. Nach einer deutlichen Niederlage gegen den späteren Europameister Spanien ging es gemeinsam mit Litauen, Serbien (so lautete 2011 das U-19-WM-Finale) und Kroatien in die Abstiegsrunde. Nach zwei nicht zu erwartenden Siegen gegen Kroatien hatte man im letzten Spiel die Chance, mit einem Sieg gegen Litauen (mit eini­ gen U-19-Weltmeistern im Kader) den Klassenerhalt zu schaffen. Nach hartem Kampf musste man Litauen den Vortritt lassen, reiste aber mit der Gewissheit, auf europäischem Top-Niveau eine sehr gute Figur gemacht zu haben, wieder nach Hause. Das Herren-Nationalteam, dem 2011 bereits fünf Spieler des 2010 so erfolgreichen U-20-Teams angehörten, startete mit einer Auswärtsniederlage gegen Estland in die Rückrunde der EM-Qualifikation. Im darauffolgenden Heimspiel schaffte das ausgesprochen junge Team mit einem Sieg gegen die mit zwei NBA-Stars angetretenen Niederlande eine Top-Sensation. Zum Abschluss gab es einen sicheren Heimsieg gegen Luxemburg und eine mit vier Siegen aus sechs Spielen absolut positive Bilanz der 2010/11 absolvierten Qualifikationsspiele, die eine gute Aus-

gangsposition für die Auslosung zur EM-Qualifikation für 2013 gewährleistete. Von den ÖBV-Nachwuchsnationalteams nahmen des Weiteren sowohl die jungen Damen in den Kategorien U 20 und U 18 so­wie bei den Burschen die Altersklassen U 18 und U 16 an Europameisterschaften teil. Die U-20-Damen erreichten mit 3 Siegen in 7 Spielen den 9. Endrang. Bei der weiblichen U 18 standen 3 Siege in 9 Spielen und damit der 15. Platz zu Buche. Die verletzungsbedingt extrem ersatzgeschwächten Burschenauswahlen erreich­ ten im U-18-Bewerb (Jozo Rados, der 2,05 Meter große TopSpieler dieses Jahrgangs, wurde zur zeitgleich stattfinden­den U-20-EM mitgenommen) keinen Sieg. Die U-16-Mannschaft ­erzielte in 7 Spielen einen Sieg und belegte den 21. Platz. Im Herbst 2011 nahmen sowohl eine österreichische weibliche als auch männliche U-18-Auswahl an der ersten 3-on-3-WM in Italien teil. Die beiden Teams schlugen sich ohne gezielte Vorbereitung auf diesen neuen Bewerb hervorragend. Die Mädchen erreichten mit 4 Siegen den 17. Rang unter 24 teilnehmenden Teams, die Burschen errangen 5 Siege und den 27. Platz von 36 Nationen. Besonders hervorzuheben im Jahr 2011 ist die Bildung eines seit 1998 vakanten Damen-Nationalteams. Nach jahrelangem konsequentem Aufbau der Nachwuchsteams wurden erste Lehrgänge des neuen Damen-Nationalteams abgehalten. Es wurde ein junger, talentierter Kader geformt, der 2012 an ersten internationa­ len Wettkämpfen und der Europameisterschaft der kleinen Nationen teilnehmen wird. 108

Anton Maresch beim HerrenLänderspiel ­gegen Holland (er gehörte 2011 sowohl dem U-20- als auch dem Herren-Nationalteam an)

Thomas Klepeisz beim U-20Länderspiel gegen die Slowakei (er gehörte 2011 sowohl dem U-20- (Kapitän) als auch dem Herren-Nationalteam an)


Foto: Ă–BV/Novak

Ă–sterreichische Staatsmeister 2010

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Billard

ÖSTERREICHISCHE BILLARDUNION (ÖBU)

gegründet 2007, 156 Vereine, 4.459 Mitglieder Adresse Hirtenbergerstraße 27, 2551 Enzesfeld Telefon +43/2256/817 65 Fax +43/2256/81 64 30 E-Mail mueller.billard@aon.at Internet www.billardunion.at Präsident Dr. Heinz-Werner Eckhardt Telefon & Fax +43/1/943 49 55 E-Mail heinz-werner.eckhardt@chello.at Verbandssekretär Helmuth Müller Billard Sportverband Österreich (BSVÖ) – Carambol gegründet 1931, 52 Vereine, 1.112 Mitglieder Adresse Hütteldorfer Straße 2b, Postfach 81, 1152 Wien Präsident Franz Stenzel Adresse Buchsgasse 4/19, 1220 Wien Telefon +43/664/355 40 80 E-Mail franz.stenzel@aon.at Sekretariat Peter Weingesl E-Mail bsvoe@aon.at Internet www.bsvoe.com Offizielle Verbandszeitung: „billard“, wird privat herausgegeben und enthält einen ­offiziellen Verbandsteil Internationale Mitgliedschaften Confédération Européenne de Billard (CEB) gegründet 1923, 36 Länder Adresse c/o Johny Houtsch, 54, Rue Edw. Steichen, L-3324 Bivange/Berchen, Luxemburg Telefon +35/2/36 86 83 Fax +35/2/36 53 80 E-Mail ceb.secretary-general@eurobillard.org Internet www.eurobillard.org/fr Union Mondiale de Billard (UMB) gegründet 1959, 55 Länder Adresse c/o Santos Chocron, Nijenheim, 6102, 3704 bG Zeist, Niederlande Telefon +31/30/699 00 44 Fax +31/30/699 33 01 E-Mail secretary@umb.org Internet www.umb.org Sekretariat Nico van Hanegem, Everslaarstraat 205, 9160 Lokeren, Belgien Telefon +32/476/85 35 38

Österreichischer Pool-Billard Verband (ÖPBV) gegründet 1995, 81 Vereine, 2.132 Lizenzspieler Offizielle Verbands­zeitung www.oepbv.at Präsident Ernst Hofer Adresse Kitzlochklammstraße 2, 5660 Taxenbach Telefon +43/699/130 39 66 E-Mail ehofer@aon.at Vizepräsident Bernhard Kaserer Adresse Dorfstraße 16, 6176 Völs Telefon & Fax +43/664/171 79 44 E-Mail b.kaserer@gmail.com Geschäftsstelle Michael Fellner Adresse Ebenthaler Straße 100, 9020 Klagenfurt Telefon +43/664/151 35 96 E-Mail fellner.satzdesign@inode.at Internationale Mitgliedschaften World Pool-Billiard Association (WPA) 60 Nationalverbände European Pocket Billiard Federation (EPBF) 32 Nationalverbände

Österreichischer Snooker- und Billiards Verband (ÖSBV) 21 Vereine, 1.035 Mitglieder Adresse Speckbachergasse 19/17, 1160 Wien Sekretariat Sabine Grabler Telefon +43/660/444 14 70 E-Mail office@austriansnooker.at Offizielle Verbandszeitung www.austriansnooker.at Präsident Alexander Pichler Adresse Hans-Pfitzner-Straße 3, 5020 Salzburg Telefon +43/699/11 13 97 77 E-Mail praesident@austriansnooker.at Internationale Mitgliedschaften European Billiards and Snooker Association (EBSA) 39 Mitgliedsländer ­International Billiards & Snooker Federation (ISBF) 77 Mitgliedsländer

Carambolbillard

D

er Österreichische Carambol Billard Sportverband feierte 2011 sein 80-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums stellte sich der Verband auch der großen Herausforderung, erstmals in Österreich ein Weltcupturnier im Dreibandbillard zu organisieren. Nach eineinhalb Jahren Planung und intensiver Vorarbeit war es dann endlich so weit: Vom 26. September bis 2. Oktober 2011 konnte Präsident Stenzel in der Wiener Stadthalle nahezu die komplette Weltspitze begrüßen. Auch die gesamte heimische Billardspitze ging an den Start. Der mehrfache belgische Welt- und Europameister Frédéric Caudron konnte dieses Turnier gewinnen und stellte auch einen neuen fantastischen Weltrekord im Generaldurchschnitt auf. Der regierende österreichische Staatsmeister Andreas Efler konnte in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld den ausgezeichneten 16. Platz belegen. Weitere Highlights im Sportjahr 2011 waren der Gewinn der Bronzemedaille der Wienerin Helga Mitterböck bei der DamenDreiband-Europameisterschaft in Faches-Thumsnil (FRA) sowie die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Saint-Brevin (FRA) der Dreiband-2er-Nationalmannschaft in der Besetzung Andreas Efler (W) und Herbert Szivacz (NÖ).

Poolbillard Das Jahr 2011 brachte dem Österreichischen Pool-Billard Verband­ große sportliche Erfolge. Herausragend war einmal mehr Jasmin Ouschan, die bei den Europameisterschaften in Brandenburg weitere drei Goldmedaillen in den Disziplinen 14/1, 10er- und 9er-Ball gewann. Gerda Hofstätter schloss mit einer Silber­ medaille an frühere Erfolge an und Petra Stadlbauer rundete die  überaus beachtliche Erfolgsbilanz der Damen mit einer Bronzemedaille ab. Bei den Herren sorgte das Duo Mario He und Albin Ouschan jun. für die Highlights bei den Europameisterschaften. Mario He gewann sensationell die Silbermedaille im 9er-Ball und überdies schaffte Jasmin Ouschans Bruder Albin einen fünften Platz im Bewerb 8er-Ball. Österreich gewann somit dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze und belegte in der Nationenwertung den ausgezeichneten zweiten Platz. Bei der Junioren-EM in Luxemburg erzielte lediglich der Vorarlberger Mario He Spitzenplätze. Er holte für Rot-Weiß-Rot einmal Bronze und einen fünften Platz. Im Jugendbereich wurde mit Michael Neumann und Jasmin Ouschan ein Trainerduo verpflichtet, das seinesgleichen sucht. Mit großem Engagement und Elan werden verstärkt National­ 110

Jasmin Ouschan war auch im Jahr 2011 international sehr erfolgreich.


111

Foto: www.jasmin-ouschan.com


ÖSTERREICHISCHE BILLARDUNION (ÖBU)

Dreiband-Weltklasseleistungen in der Wr. Stadt­ halle (v. l. n. r.): Torbjörn BLOMDAHL (2. Platz, SWE), Sieger Frédéric CAUDRON (BEL), Lütfi CENET (TUR) und Dick JASPERS (NED), 3. Platz

kadertrainings durchgeführt. So soll der österreichische Billard­ nachwuchs nach den vergangenen erfolgreichen Jahren wieder an die europäische Spitze herangeführt werden. Bei den Eurotour-Bewerben tritt das heimische Starterfeld immer stärker in Erscheinung, die Spitzenplatzierungen bei der Eurotour werden häufiger. So ist der ÖPBV dank der Unterstützung durch Sportministerium und BSO jetzt finanziell in der Lage, die Natio­

nalspieler bei den Eurotour-Bewerben entsprechend zu fördern und dies schlägt sich in Top-Platzierungen nieder. So erreichte der junge Vorarlberger Mario He bei der Eurotour in Italien Platz fünf, zudem konnten Albin Ouschan jun., Jürgen Jenisy und Mario He noch einige neunte Plätze ergattern. Es zeigt sich weiters, dass die Initiativen, die der ÖPBV in die Entwicklung des Trainerprogramms gesetzt hat, mehr und mehr

Österreichische Staatsmeister 2011 Carambol Damen Dreiband

Helga Mitterböck

English Billiards Billardklub Margarten SU W

Mixed

Time Format

Patrick Stegmeier

Art of Billiards Club

W

Pottendorfer Billard Klub N

Up Format

Werner Rieschl

HSEBC

W

Herren

Dreiband-Kleinbillard Alfred Nebuda

Artistik

Robert Immervoll

Eisenstädter BC

Cadre 47/1

Arnim Kahofer

Wiener Billard Assoziation W

Damen 10er-Ball

Sandra Baumgartner PBC Eintracht Klagenfurt K

Cadre 47/2

Arnim Kahofer

Wiener Billard Assoziation W

14/1

Petra Stadlbauer

Cadre 71/2

Gerhard Ralis

BSK Augarten

W

8er-Ball

Sandra Baumgartner PBC Eintracht Klagenfurt K

Dreiband

Andreas Efler

BSK Union

W

9er-Ball

Petra Stadlbauer

SU Raika Zwettl

O

Einband

Arnim Kahofer

Wiener Billard Assoziation W

Herren

10er-Ball

Mario He

BSV Break Feldkirch

V

Dreiband

Andreas Horvath

BC Elite

W

14/1

Albin Ouschan jun.

PBC Eintracht Klagenfurt K

Mannschaft

B

Pool SU Raika Zwettl

O

Andreas Kronlachner BC Elite

W

8er-Ball

Mario He

BSV Break Feldkirch

V

Thomas Wagner

BC Elite

W

9er-Ball

Maximilian Lechner

Pool X-Press Innsbruck

T

Manfred Müller

BC Elite

W

Mannschaft

Roland Glöckl

BC Deutschkreutz

B

Pentathlon

Daniel Bichler

Wiener Billard Assoziation W

Miko Balasz

BC Deutschkreutz

B

Mannschaft

Gerhard Huber

Wiener Billard Assoziation W

Michael Star

BC Deutschkreutz

B

Walter Gugumuck

Wiener Billard Assoziation W

Gabor Solymosi

BC Deutschkreutz

B

Arnim Kahofer

Wiener Billard Assoziation W

Karl Makik

Wiener Billard Assoziation W

Mixed

Alexander Gauss

HSEBC

Snooker W

112


Foto: ÖPBV

Der Vorarlberger Mario He ­erreichte bei der Herren-Europameisterschaft in Brandenburg im Bewerb 9er-Ball den sensationellen zweiten Platz.

Früchte tragen. Immer mehr Spieler beteiligen sich an der Ausbildung zum Übungsleiter und sind so in der Lage, in ihren Vereinen qualifizierte Übungsstunden zu halten. Gedankt sei an dieser Stelle Sportdirektor Bernhard Kaserer und seinem Team, die mit all ihrer Erfahrung und Routine unsere Athleten dorthin gebracht haben, wo das heimische Billard heute steht – „mit an der Spitze in Europa“. Verbesserungen sind für den ÖPBV vor allem auch auf organi­ satorischer Seite möglich und notwendig. Als großer Schritt in diesem Bereich ist vor allem auch die Erneuerung der Website zu verstehen, die nunmehr auch ein optisch gutes Erscheinungsbild bietet.

Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 3.–6.11.2011, Saint-Brevin, FRA Herren

Dreiband

3. Andreas Efler

Duathlon Herbert Szivacz

18 Länder

20 Mannschaften

Mannschaft Allg. Klasse, 12.–14.8.2011, Faches-Thumsnil, FRA Damen

Österreichische Meister 2011 Carambol Allg. Klasse weiblich

Freie Partie (KB) Heike Hingerl

Grazer Billard Klub

St

Freie Partie (MB) Heike Hingerl

Grazer Billard Klub

St

Dreiband (KB)

Billardklub Margarten SU W

Helga Mitterböck

männlich

Freie Partie (KB) Erich Polaczek

1. Mariahilfer Billard Klub W

Cadre 35/2

Erich Polaczek

1. Mariahilfer Billard Klub W

Cadre 52/2

Walter Gugumuck

Wiener Billard Assoziation W

Mehrkampf (KB) Daniel Bichler

1. Mariahilfer Billard Klub W

Erich Polaczek

1. Mariahilfer Billard Klub W

Reinhold Kling

1. Mariahilfer Billard Klub W

Karl Makik

1. Mariahilfer Billard Klub W

Einband (KB)

Reinhold Kling

1. Mariahilfer Billard Klub W Carambol U 21

männlich

Freie Partie (MB) Gregor Karner

Wieselburger Billard SK

N

Cadre 47/2

Gregor Karner

Wieselburger Billard SK

N

Horst Branc

Carambol Senioren 65+ Wiener Billard Assoziation W

männlich

Dreiband (KB)

Dreiband (MB) Horst Branc

Wiener Billard Assoziation W

männlich

8er-Ball

Daniel Guttenberger

SU Raika Zwettl

9er-Ball

Moritz Engl

PBC Black Eight Linz

Pool Knirpse U 14 O O

männlich

14/1

Patrick Butora

Pool Schüler U 16 BSV PEGASUS-Eisenstadt B

8er-Ball

Michael Winkler

BC Saustall Fieberbrunn

T

9er-Ball

Tobias Trattnig

1. PBC RaiBa Bleiburg

K

10er-Ball

Marcel Wilfling

BC Lucky Shot Gleisdorf

St

weiblich

8er-Ball

Teresa Bachler

Pool Mädchen U 18 BC Saustall Fieberbrunn T

9er-Ball

Teresa Bachler

BC Saustall Fieberbrunn

T

10er-Ball

Teresa Bachler

BC Saustall Fieberbrunn

T

14/1

Teresa Bachler

BC Saustall Fieberbrunn

T

männlich

14/1

Kenneth Ohr

Pool Junioren U 18 Pool X-Press Innsbruck T

8 Länder

16 Teilnehmer

Allg. Klasse, 23.3.–3.4.2011, Brandenburg, GER 1. Jasmin Ouschan Damen 14/1

8er-Ball

Daniel Gollnhuber

Poolplayers Oberschützen B

24 Länder

42 Teilnehmer

9er-Ball

Kenneth Ohr

Pool X-Press Innsbruck

T

10er-Ball

Kenneth Ohr

Pool X-Press Innsbruck

T

Dreiband

3. Helga Mitterböck

14/1

5. Gerda Hofstätter

24 Länder

42 Teilnehmer

10er-Ball

1. Jasmin Ouschan

29 Länder

53 Teilnehmer

10er-Ball

5. Gerda Hofstätter

29 Länder

53 Teilnehmer

männlich

14/1

Erich Matheis

Pool Senioren 45+ 1. UBV St. Johann/Pongau S

8er-Ball

3. Petra Stadlbauer

30 Länder

58 Teilnehmer

8er-Ball

Michael Matzke

1st Edition Villach

K

8er-Ball

5. Jasmin Ouschan

30 Länder

58 Teilnehmer

9er-Ball

Michael Matzke

1st Edition Villach

K

9er-Ball

1. Jasmin Ouschan

30 Länder

57 Teilnehmer

10er-Ball

Johann Wallner

UBSC Pfisterer Pongau

S

9er Ball

2. Gerda Hofstätter

30 Länder

57 Teilnehmer

Herren

8er-Ball

5. Albin Ouschan jun.

45 Länder

128 Teilnehmer

9er-Ball

2. Mario He

45 Länder

128 Teilnehmer

Junioren, 29.7.–7.8.2011, Luxemburg, LUX männlich 14/1 5. Mario He

8er-Ball

3. Mario He

Senioren, 6.–14.8.2011, Luxemburg, LUX 5. Werner Scheu männlich 10er-Ball

113

8er-Ball

5. Christian Ederl

Snooker Jugend U 16 Markus Pfistermüller 1. UWBC Wels O

Alexander Gauss

HSEBC

Snooker Junioren U 21 W

23 Länder

42 Teilnehmer

26 Länder

51 Teilnehmer

Ebrahim Baghi

Snooker Masters 15 Reds Köö Wien W

23 Länder

41 Teilnehmer

Maximilian Pfleger

Snooker Doppel Snooker Bulls Salzburg S

25 Länder

53 Teilnehmer

Andreas Ploner

CSC Innsbruck

T


Bob & Skel

ÖSTERREICHISCHER BOB- UND SKELETONVERBAND (ÖBSV)

gegründet 1922, 26 Vereine, 1.436 Mitglieder Adresse Stadionstraße 1, 6020 Innsbruck Telefon +43/512/20 02 50, +43/664/454 36 02 Fax +43/512/20 02 50-14 E-Mail office@bobskeleton.at Internet www.bobskeleton.at Bürozeiten Mo–Fr 8.00–12.00 Uhr Präsident Dr. Andreas Lotz Generalsekretär Martin Kerbler

Internationale Mitgliedschaft Fédération Internationale de Bobsleigh et de Toboganing (FIBT) gegründet 1923, 60 Mitgliedsländer, Sports Direction & Correspondenz Adresse Via Piranesi 46, 20137 Mailand, Italien Telefon +39/02/73 95 18 19 Fax +39/02/70 00 80 71 E-Mail ermanno.gardella@fibt.com Internet www.fibt.com Registered Office Avenue de Rhodanie 54, ­Maison du Sport, 1014 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/601 51 01 Fax +41/21/601 79 23

YOG 2012, Innsbruck

Junioren-Weltmeisterschaft 2012, Innsbruck-Igls

Frauenbobsports, den Weltmeistertitel nach Österreich zu holen! Christina Hengster/Anna Feichtner verwiesen die starke Kon­ kurrenz, speziell aus Deutschland, auf die hinteren Plätze. In den Bewerben der Männer gingen drei österreichische Mannschaften an den Start. Diese konnten sich aber bis auf den 9. Platz im Viererbobbewerb durch Samuel Passegger/Markus Sammer/­ Sebastian Heufler/Angel Somov leider nicht im Vorderfeld klassie­ren. Ein 4. Rang im Skeletonbewerb der Männer durch Raphael Maier sowie ein 5. Platz durch Janine Flock in der Ent­ scheidung der Frauen sorgten für weitere Top-Platzierungen bei diesen Junioren-Welttitelkämpfen. Bob allgemein In den Weltcupbewerben der Männer war – wie schon in der Saison 2010/11 – das Team um Pilot Jürgen Loacker als einzige Benjamin Maier/ Robert Ofensberger: Silber­ medaille bei den YOG 2012 im Zweierbob der Männer

Foto: ÖOC/GEPA

A

ufgrund der großen Bedeutung waren die erstmals durchgeführten „Olympischen Jungend-Winterspiele 2012“ in Innsbruck, Kühtai und Seefeld auch für unsere Sportarten­ das Highlight der Saison 2011/12. Dank der Unterstützung des Österreichischen Olympischen Comités konnte in Vorbereitung auf dieses Großereignis für alle YOG-Kandidaten ein Trainings­ lager in Lillehammer/NOR durchgeführt werden. Bestens vorbereitet und als Mitfavoriten an den Start gegangen, gewann das Duo Benjamin Maier/Robert Ofensberger im Zweierbob­bewerb der Burschen die Silbermedaille. Der Olympiasieg wurde nach zwei Läufen lediglich um 0,09 Sekunden verfehlt. Die heimischen Akteure in den Skeletonbewerben standen der Leistung des Bobteams um nichts nach und so gewannen Carina Mair und Stefan Geisler ebenfalls jeweils die olympische Silber­medaille. In drei Bewerben angetreten und drei Silbermedaillen gewonnen, diese Bilanz kann sich durchaus sehen lassen und zeugt von der erfolg­ reichen Nachwuchsarbeit im österreichischen Bob- und Skeletonverband.

Nachdem die Verantwortlichen des Olympiaeiskanals von 2006 in Cesana/ITA als Veranstalter abgesagt hatten, wurde unser ­Verband mit der Durchführung der Bob/Skeleton-Junioren-Weltmeisterschaft 2012 in der Olympiabahn von 1976 in InnsbruckIgls betraut. Dabei gelang es erstmals in der Geschichte des Österreichische Staatsmeister 2012 Bob Damen

Christina Hengster

BC Amras/Innsbruck

2er-Bob

Alexandra Tüchi

BC Amras/Innsbruck

T

Herren

Martin Lachkovics

BC Rankweil

N

Jürgen Loacker

Team Teigl

V

Wolfgang Stampfer

BC Amras/Innsbruck

T

Jürgen Mayer

BSC Salzburg

S

Sebastian Heufler

BSC Stubai

T

Martin Lachkovics

Team Teigl

N

Damen

Janine Flock

BSC Stubai

T

Herren

Raphael Maier

BSC Stubai

T

2er-Bob 4er-Bob

T

Skeleton

Österreichische Meister 2012 Skeleton Schüler II

männlich

Martin Stampfer

BSC Stubai

T

Junioren

weiblich

Nicole Wild

BSC Stubai

T

männlich

Stefan Geisler

BSC Innsbruck

T

Mannschaft am Start. Dabei konnten durchaus Fortschritte im fahrerischen Bereich festgestellt werden. Die besten Platzierungen wurden mit Rang 9 bei der Viererbob-Europameisterschaft in Altenberg/GER und Platz 7 anlässlich des Viererbob-Weltcups in Königssee/GER erreicht. Die Achillesferse bleibt weiterhin „die Startleistung“. Aus diesem und auch aus finanziellen Gründen wurde auf eine Teilnahme dieses Teams an den Rennen in Kanada und den USA verzichtet. Sehr vielversprechend die Entwicklung bei unserem Frauenbobteam. Gleich zum Saisonauftakt gelang bei der Weltcupveranstaltung in Innsbruck-Igls Anfang Dezember 2011 mit Platz 3 der erste Stockerlplatz eines österreichischen Damenteams im Weltcup. Weitere Top-10-Platzierungen folgten und bedeuteten im Gesamtweltcup somit den sehr guten siebenten Platz. Die Krö114


Foto: ÖOC/GEPA

eleton

Stefan Geisler auf dem Weg zur Silber­ medaille bei den YOG 2012

nung für diese Mannschaft war sicher der bereits erwähnte Junioren-Weltmeistertitel 2012 auf der Heimbahn in InnsbruckIgls. Die Basis für diesen Aufwärtstrend bilden sicherlich die Zu­ gehörigkeit von Christina Hengster und Anna Feichtner zur Poli­ zei bzw. zum Heeressportzentrum und die damit einhergehende professionelle Vorbereitung. Nachdem das Hauptaugenmerk bei den Nachwuchsmannschaften auf der erfolgreichen Teilnahme an den YOG 2012 in Innsbruck gelegen war, kam mit dem Team von Pilot Samuel Pass­ egger nur eine Mannschaft während der gesamten Europacupbewerbe der Saison 2011/12 zum Einsatz. Dabei konnte der noch unroutinierte Pilot mehrmals seine fahrerischen Qualitäten unter Beweis stellen. Defizite am Start und die bereits angespro­ 115

chene fehlende Fahrpraxis haben bessere Ergebnisse verhindert, stellen aber ein Versprechen für die Zukunft dar, sofern es gelingt, das Umfeld für eine annähernd professionelle Ausübung dieses Sports zu schaffen. Skeleton allgemein Mit Janine Flock, Matthias Guggenberger und Raphael Maier bildeten drei Heeresleistungssportler das Weltcupteam unserer Skeletonis. Im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi/ RUS stand für Janine Flock die Gewöhnung an ihren neuen Skele­ ton im Vordergrund. Trotz anfänglicher Abstimmungsprobleme


ÖSTERREICHISCHER BOB- UND SKELETONVERBAND (ÖBSV)

Weltmeisterschaften 2012 Junioren, 23.–29.1.2012, Innsbruck-Igls, AUT Bob weiblich 2er-Bob 1. Christina Hengster 9 Länder 15 Mannschaften Anna Feichtner

Stefan Geisler und Carina Mair, unsere Silber­ medaillengewinner bei den YOG 2012 im Skeleton

Foto: ÖOC/GEPA

konnte Janine mit den Plätzen 8 (Innsbruck-Igls), 9 (La Plagne/ FRA) und 10 (Königssee/GER) drei Top-10-Ergebnisse erzielen. Startrakete Matthias Guggenberger ging seit Jahren erstmals verletzungsfrei in die Saison. Top-Leistungen am Start und sein erster Podiumsplatz mit Rang 3 anlässlich der Weltcupveranstaltung in Königssee/GER Anfang Jänner 2012 waren ein Beweis dafür, dass die Saisonvorbereitung gepasst hat. Mit den Rängen 6 (Whistler Mountain/CAN), 9 (Altenberg/GER) und weiteren Ergebnissen in den Top 15 fand sich Matthais zu Saisonende auf dem erfreulichen 10. Gesamtweltcupplatz wieder. Teamküken Raphael Maier bestritt seine erste komplette Weltcupsaison. Gleich zum Saisonauftakt konnte er sich dabei in Innsbruck-Igls mit Rang 16 in Szene setzen. Sein persönliches Saisonziel war, jeweils den Finallauf der besten 20 Läufer zu erreichen. Bis auf das Rennen in der sehr selektiven Olympiabahn von 2010 in Whistler Mountain ist ihm dies auch immer gelungen. Highlight war sicher der 4. Zwischenrang nach dem ers­ ten Lauf des Weltcuprennens in St. Moritz/SUI. Am Ende reichte es zum sehr guten 12. Rang und zum beachtlichen 15. Rang in der Gesamtwertung in seiner ersten Weltcupsaison! Ähnlich wie in der Sektion Bob lag der Fokus in der Saison 2011/12 die Nachwuchsarbeit betreffend auch im Skeleton­ bereich auf einer erfolgreichen Teilnahme an den YOG 2012. Zwei gewonnene Silbermedaillen stellen dies eindrucksvoll unter Beweis. In den Europacupbewerben gingen teils noch sehr junge und damit unroutinierte heimische Mädchen und Burschen an

den Start. Kann die bereits seit Jahren erfolgreich durchgeführte Arbeit im Bundesleistungszentrum weitergeführt werden, ist es sicher auch möglich, vermehrt junge Mädchen und Burschen über den Europacup im Weltcup zu etablieren. Aber auch hier ist es in Zukunft eine wesentliche Aufgabe des Verbandes, Struktu­ ren und Möglichkeiten zu schaffen, um eine professionelle Ausübung des Skeletonsports zu ermöglichen. Abschließend gilt der besondere Dank unseren Förderern, Subventionsgebern und Sponsoren für die gewährte Unterstützung unserer Sportlerinnen und Sportler. Europacup 2011 Allg. Klasse, 16.11.2011, Innsbruck-Igls, AUT Bob

Herren

2er-Bob 5. Jürgen Loacker

Skeleton weiblich

5. Janine Flock

14 Länder 23 Teilnehmer

4. Raphael Maier

12 Länder 26 Teilnehmer

Bob

männlich

26 Länder 53 Mannschaften

Matthias Adolf Allg. Klasse, 17.11.2011, Innsbruck-Igls, AUT Damen 2er-Bob 2. Christina Hengster 11 Länder 27 Mannschaften

Anna Feichtner

Europameisterschaften 2012 Allg. Klasse, 2.–8.1.2012, Altenberg, GER Bob Damen 2er-Bob 5. Christina Hengster 7 Länder 14 Mannschaften Inga Versen

Bob

Inga Versen Bob

Weltcup 2011/12 Allg. Klasse, 2.12.2011, Innsbruck-Igls, AUT Bob Damen 2er-Bob 3. Christina Hengster 10 Länder 18 Mannschaften Inga Versen

Allg. Klasse, 25.11.2011, Königssee, GER Damen 2er-Bob 4. Christina Hengster 10 Länder 21 Mannschaften

Alexandra Tüchi Bob

Allg. Klasse, 26.11.2011, Königssee, GER Damen 2er-Bob 3. Christina Hengster 10 Länder 21 Mannschaften

Alexandra Tüchi

Allg. Klasse, 17.12.2011, Winterberg, GER Bob Damen 2er-Bob 5. Christina Hengster 10 Länder 20 Mannschaften Inga Versen Allg. Klasse, 6.1.2012, Altenberg, GER Bob

Allg. Klasse, 19.11.2011, Innsbruck-Igls, AUT Damen 2er-Bob 1. Christina Hengster 11 Länder 26 Mannschaften

Bob

Herren

4er-Bob 4. Jürgen Loacker

Allg. Klasse, 11.12.2011, Altenberg, GER 8 Länder 15 Mannschaften

Stefan Withalm Matthias Adolf

Damen 2er-Bob 6. Christina Hengster 9 Länder 15 Mannschaften

Martin Lachkovics

Inga Versen Allg. Klasse, 22.1.2012, St. Moritz, SUI Bob

Youth Olympic Games 2012

Damen 2er-Bob 6. Christina Hengster 10 Länder 20 Mannschaften

Anna Feichtinger

22.1.2012, Innsbruck-Igls, AUT Bob

männlich 2er-Bob 2. Benjamin Maier

10 Länder 10 Mannschaften

Allg. Klasse, 14.1.2012, Königssee, GER Skeleton Herren 3. M. Guggenberger

15 Länder 28 Teilnehmer

Allg. Klasse, 4.2.2012, Whistler Mountain, CAN Skeleton Herren 6. M. Guggenberger

21.1.2012, Innsbruck-Igls, AUT Skeleton weiblich 2. Carina Mair 10 Länder 14 Teilnehmer

14 Länder 25 Teilnehmer

Robert Ofensberger

männlich

2. Stefan Geisler

13 Länder 14 Teilnehmer

116


Bogensport

ÖSTERREICHISCHER BOGENSPORTVERBAND (OEBSV)

gegründet 1963, 170 Vereine, 7.947 Mitglieder Adresse Stadion Wals-Siezenheim, Tribüne Ost, Stiege 3, Oberst-Lepperdinger-­ Straße 21, 5071 Wals-Siezenheim Telefon & Fax +43/662/85 19 50 E-Mail oebsv@oebsv.com Internet www.oebsv.com P­ räsidentin Trudy Medwed Telefon +43/650/921 29 85, EMAU- und WA-Vorstandsmitglied

Internationale Mitgliedschaften European and Mediterranean Archery Union (EMAU) Adresse Via Vitorchiano 113/115, 00189 Rom, Italien Telefon +39/06/334 00 43 Fax +39/06/36 85 66 53 E-Mail media@fitarco-italia.org Internet www.emau.org World Archery Federation (WA-früher FITA) gegründet 1941, 145 Mitgliedsländer Adresse WA Executive Bureau, Avenue de Rhodanie 54, 1007 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/614 30-50 Fax +41/21/614 30-55 E-Mail info@archery.org Internet www.archery.org International Field Archery Association (IFAA) 39 Mitgliedsländer Adresse c/o Martin ­Kuoini, Hauptstraße 39, 57363 Sörth, Deutschland E-Mail martin.kuoini@t-online.de Internet www.ifaa-archery.org

A

uch 2011 hat sich der positive Trend im Bogensport fortgesetzt. So konnten wiederum mehrere neue Vereine mit aktiven Schütz(inn)en begrüßt werden.

3D 2011 war ein Jahr des großen Erfolgs bei der perfekt organisier­ ten Heim-WM in 3D nach WA – World Archery (ehemals FITA) in Donnersbach/Stmk. Der Trainingseinsatz des Nationalkaders wurde mit 3 Goldmedaillen, 3 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen bestätigt und hat gezeigt, dass Österreich im 3D-Bereich Weltklassestatus hat. Österreich hat bewiesen, dem Druck der größer werdenden Konkurrenz standhalten zu können.

117

Goldmedaillen Andrea Raigel – Barebow Christa Ocenasek – Instinktivbogen Herwig Haunschmid – Compoundbogen (er wurde somit 2011 Weltmeister bei der WA 3D als auch bei der offenen WM der IFAA) Silbermedaillen Alexander Parschisek – Instinktivbogen Petra Kraus – Langbogen Petra Goebel – Compound Bronzemedaillen Petra Waltenspiel sowie das Damenteam bestehend aus Petra Goebel/Ines Fritz/Andrea Raigel – Instinktivbogen


ÖSTERREICHISCHER BOGENSPORTVERBAND (OEBSV)

In Australien konnte Herwig Haunschmid bei den offenen Weltmeisterschaften der IFAA in der Compound-Klasse in einem großen Teilnehmerfeld den Weltmeistertitel gewinnen. Feld Bei der EM WA (ehemals FITA) Feld in Italien konnte unser Damenteam bestehend aus Elisabeth Grube/Petra Goebel/Andrea Raigel am Ende einer langen und schweren Saison doch noch den 3. Platz erreichen. Leider ging der Nationalkader des ÖBSV im Einzelbewerb diesmal leer aus. Indoor/Outdoor Indoor: Bei der EM in Spanien konnten die Schützen leider nicht an frühere gute Platzierungen bei einer EM anschließen. Outdoor: Die Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele in London 2012 wurde bei der WM in Turin klar verpasst und es wird schwierig werden, bei den zwei noch ausstehenden Olympia-Qualifikationsbewerben 2012 einen österreichischen Quotenplatz zu erreichen. Für den Recurve-Bereich setzen wir unsere Hoffnung auf den jetzigen Jugendkader. Durch großen Trainingseinsatz und die Bereitschaft, sich dem Bogensport zu widmen, kommen hier einige jugendliche Talente nach, die sich

für die Olympischen Spiele 2016 qualifizieren könnten. Altersbedingt kommen jetzt einige jugendliche Schützen in die allgemeine Klasse, haben dann noch einige Jahre, um sich weiterzu­ entwickeln, und 2015/16 die Möglichkeit, sich für Olympia 2016 zu qualifizieren. Beim Weltcup in Porec gaben einige unserer Schützen im Compound-Bereich ein positives Zeichen von sich. Es wird aber immer schwieriger, sich auch hier im vorderen Viertel der Ergebnislisten zu platzieren. Jugend-WM Bei der Jugend-WM in Polen hat das Nachwuchsteam ein positi­ves Lebenszeichen von sich gegeben: Mehrere Jugendliche konn­ten sich für die zweite Ausscheidungsrunde qualifizieren. Das Herren-Jugendteam hatte die Ehre, in der ersten Ausscheidungsrunde gegen das koreanische Team antreten zu dürfen, und hat sich tapfer geschlagen. Der ÖBSV hat 2011 Höhen und Tiefen erlebt, einigen Erwartungen wurde entsprochen, einigen nicht. Bei der Vorstandswahl im Oktober 2011 wurde der gleiche Vorstand für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Aufgrund der Statutenänderung ist die nächste Wahl nach den Olympischen Sommerspielen 2012 vorgesehen.

Österreichische Staatsmeister 2011 FITA 3D

FITA Halle

Damen Barebow

Reingild Linhard

BSV Stöttera

B

Damen Compound

Helga Wachulka

HSV Thalerhof

Compound

Petra Goebel

SG Scharnitz

T

Recurve

Daniela Bereiter

BC Union Graz Seiersberg St

Instinctive Bow

Christia Ocenasek

SBC ASKÖ Bad Goisern

O

Recurve

Margret Pleschberger Viktringer Sportclub

K

Longbow

Andrea Karsch

AC Himberg

N

Mannschaft

Sonja Appelt

VAS Villach

K

Herren Barebow

Kurt Rieger

HSV Lienz

T

Ilse Wigoutschnig

Viktringer Sportclub

K

Compound

Andreas Nichterl

ASKÖ Luftenberg

O

Herren Compound

Gerald Bernhuber

BSV Fürstenfeld

St

Instinctive Bow

Alexander Parschisek BC Oberschützen

B

Compound

Gerald Bernhuber

BSV Fürstenfeld

St

Longbow

Hannes Gruber

ASKÖ Luftenberg

O

Mannschaft

Thomas Hödl

BSC Leibnitz

St

Longbow

Andreas Fluch

BSC Ennstal

St

Bruno Kobath

BSC Edelweiss Hartberg St

Mannschaft

Horst Schoiswohl

BSC Ennstal

St

Recurve

Bruno Kobath

BSC Edelweiss Hartberg St

Rainer Krist

BSC Ennstal

St

Recurve

Hermann Haberl

ASKÖ Steyrermühl Papier O

Mannschaft

Gerald Schönberger

UBSC Ried

Rainer Emathinger

SV-ZG Wallern

FITA Feld Damen Barebow

Reingild Linhard

BSV Stöttera

B

Compound

Petra Goebel

SG Scharnitz

T

Recurve

N

St

O O FITA Outdoor T

Elisabeth Grube

Olympic BC Gloggnitz

Damen Compound Scheibe Petra Goebel

SG Scharnitz

Herren Barebow

Franz Haberler

BSC Edelweiss Hartberg St

Recurve Scheibe

Laurence Baldauff

BSV Schönbrunn

W

Compound

Gerald Bernhuber

BSV Fürstenfeld

St

Recurve Scheibe

Alexandra Breckner

UBSC Flachgau

S

Recurve

Heribert Dornhofer

BSC Edelweiss Hartberg St

Mannschaft

Cornelia Breckner

UBSC Flachgau

S

Recurve

Bruno Kobath

BSC Edelweiss Hartberg St

Angelika Brunner

BC Union Salzburg

S

Mannschaft

Heribert Dornhofer

BSC Edelweiss Hartberg St

Herren Compound Scheibe Michael Matzner

BSC Schönbrunn

W

Franz Haberler

BSC Edelweiss Hartberg St

Compound Scheibe Max Sommer

Union Graz Seiersberg

St

Mannschaft

Gerald Bernhuber

BSV Fürstenfeld

St

Martin Faustmann

BSC Edelweiss Hartberg St

Recurve Scheibe

Heribert Dornhofer

BSC Edelweiss Hartberg St

Recurve Scheibe

Hermann Haberl

ASKÖ Steyrermühl

O

Mannschaft

Rainer Emathinger

SV-ZG Wallern

O

Günter Fürlinger

SV-ZG Wallern

O

118


Durch die bestehende Verlagerung des Bogensports in Richtung Freizeitsport 3D, verliert unser Sport leider im olympischen Bereich viel an Kraft und Nachwuchs. Der ÖBSV begrüßt alle seine neuen Vereine in jeder Disziplin, hofft aber doch, dass in Zukunft­ 119

vermehrt das Augenmerk auf die olympische Disziplin gelegt wird. Es braucht aber viel dafür, sowohl technische als auch finanzielle Unterstützung, um das Ziel einer Olympiateilnahme im Recurvebogen-Bereich zu verwirklichen.


ÖSTERREICHISCHER BOGENSPORTVERBAND (OEBSV)

Österreichische Meister 2011 FITA Feld Allg. Klasse männlich Instinctive Alexander Wörndl

Langbogen

FITA Indoor Senioren II UBSC Ried

O

männlich Compound

Peter Hacker

SSV Frauenkirchen/Sekt. BgS B FITA Indoor Kadetten

weiblich Recurve

Martina Wöll

BSC Schwaz-Vomp

T

Theresa Riedl

UBSC Reid

O

Jürgen Pelikan

BSC Semriach

St

FITA Feld Schüler II männlich Compound

Max Polak

BSC Semriach

St

FITA Feld Senioren I männlich Compound

männlich Compound

Daniel-Seb. Uschounig BSV Hof

K

Gerhard Gerdl

WBZ Zwettl

St

Langbogen

Damian Maichin

St

Recurve

Alexander Bertschler Olympic BC Gloggnitz

Instinctive

Franz Kreuzeder

BSV Kremstal

O

Recurve

Klaus Liegle

1. NÖ BSC Schwarzatal

N

Paul Polak

BSC Semriach

St

FITA Feld Kadetten männlich Compound FITA Indoor Allg. Klasse weiblich Instinctive

Instinctive

BSG Mortantsch

N

FITA Outdoor Allg. Klasse

weiblich Instinctive

Christa Ocenasek

SBC Bad Goisern

O

Barebow

Andrea Raigel

Diana Wien

W

Barebow

Christina Haydu

Diana Wien

W

Christa Ocenasek

SBC ASKÖ Bad Goisern

O

Mannschaft

Sonja Csuk

Diana Wien

W W

Instinctive

Susanne Klaus

BC Union Wien

W

Anne-Maria Kelterer Diana Wien

Mannschaft

Doris Knabe

BC Union Wien

W

männlich Barebow

Daniel Somweber

BSC-Sparkasse Jenbach

T

Michaela Bouse

BC Union Wien

W

Barebow

Christian Kellner

BSC-Sparkasse Jenbach

T

Barebow

Andrea Reigel

BC Diana

W

Mannschaft

Helmuth Traxler

BSC-Sparkasse Jenbach

T

Langbogen

Petra Kraus

BSC Arcus

N

Alois Scheidinger

BSC-Sparkasse Jenbach

T

männlich Instinctive

Alexander Wörndl

UBSC Ried

O

Langbogen

Wolfgang Praxmarer SV Silz

Instinctive

Alexander Wörndl

UBSC Ried

O

Instinctive

Alexander Wörndl

UBSC Ried

O

Mannschaft

UBSC Ried

O

T

Wolfgang Ocenasek SBC ASKÖ Bad Goisern

O

Instinctive

Alexander Wörndl

Carsten Riedl

UBSC Ried

O

Mannschaft

Wolfgang Ocenasek SBC Bad Goisern

O

Barebow

Othmar Gombocz

BC Wildon-Weitendorf

St

Peter Dutzler

SBC Bad Goisern

O

Barebow

Adalbert Hackl

HSV Allentsteig/Sekt. BgS

N

Mannschaft

Norbert Drapela

UBSC Artemis

N

männlich Recurve

FITA Outdoor Schüler I Thomas Lafenthaler BSC Schwaz-Vomp T

Peter Breitler

UBSC Artemis

N

Felix Breitenthaler

Club 3D

Langbogen

Wolfgang Praxmarer SV Silz/Sekt. Bogenschießen

T

Langbogen

Gottfried Hahn

BSV Spannberg

N

weiblich Recurve

Hannah Klanert

UMSC Pyhra

T

Mannschaft

Otto Nemec

BC Diana

N

männlich Compound

Max Polak

BSC Semriach

T

Herbert Nadrai

BSC Arcus

N

Manuel Grössl

BSV Spannberg

FITA Indoor Schüler I männlich Barebow FITA Indoor Schüler II weiblich Recurve

Compound

Recurve

T FITA Outdoor Schüler II

Stephan Grabenbauer UBSC Artemis Hannah Klanert

Union Motorsportcl. Phyra

N

T FITA Outdoor Junioren

weiblich Recurve

Daniela Bereiter

Union Graz Seiersberg

männlich Recurve

Christoph Kurz

BSC Schwaz-Vomp

T

N

Max Sommer

Union Graz Seiersberg

St

Compound

St

männlich Compound

Robin Lipp

UBSC Flachgau

S

Barebow

Johannes Hackl

HSV Allentsteig/Sekt. BgS

N

männlich Instinctive

Franz Kreuzeder

BSC Kremstal

Recurve

Manuel Grössl

BSV Spannberg

N

Compound

Helmut Traxler

BC Diana Wien

W

Barebow

Helmut Traxler

BC Diana Wien

W

ASKÖ Steyrermühl Papier

FITA Indoor Junioren weiblich Recurve

Daniela Bereiter

BC Union Graz Seiersberg

St

Recurve

Hermann Haberl

männlich Recurve

Martin Segmehl

BSC Schwaz-Vomp

T

Langbogen

Heribert Rathmayer BSC Gaal

Max Sommer

BC Union Graz Seiersberg

St

Compound

FITA Indoor Senioren I weiblich Recurve

männlich Compound

FITA Outdoor Senioren I N

O St

Peter Hacker

FITA Outdoor Senioren II SSV Frauenkirchen B FITA Outdoor Kadetten BSC Schwaz-Vomp T

Elisabeth Grube

Olympic BC Gloggnitz

N

männlich Instinctive

Norbert Drapela

UBSC Artemis

N

weiblich Recurve

Martina Wöll

Compound

Erich Moser

ASKÖ Steyrermühl Papier

O

Kristin Thannesberger UBSV Grünau

Barebow

Norbert Drapela

UBSC Artemis

N

männlich Compound

Daniel-Seb. Uschounig BSV-Hof

K

Langbogen

Heribert Rathmayer BSC Gaal

St

Recurve

Alexander Bertschler Olympic BC Gloggnitz

N

Recurve

Hermann Haberl

O

Barebow

Michael Ehrenreiter BSC Potzneusiedl

B

ASKÖ Steyrermühl Papier

Instinctive

O

120


FITA 3D Schüler I männlich Instinctive FITA 3D Schüler II männlich Barebow

Compound

FITA 3D Kadetten weiblich Instinctive

IFAA 3D Senioren I Alexander Zeleny

club Naturaktiv

N

weiblich Langbogen

Burga Mäser

BSC Lustenau

V

männlich Bowhunter Recurve Alfred Stiftner

BC Kronstorf

O

Peter Minhard

BC Kronstorf

O

Langbogen

Helmut Tarmann

HSV Saalfelden

S

Fabian Lindinger

BSC Mühlviertel

O

Historical Bow

Richard Mayer

HSV Absam

T

Kristin Thannesberger UBSC Grünau

O

männlich Bowhunter Recurve Harald Günther

BSC Niedernsill

männlich Instinctive

Lukas Schröger

BSV Peilstein

O

BSV Iseltal

Felix Migutsch

BSV Peilstein

O

Compound

Langbogen

Alois Fuetsch

IFAA 3D Senioren II S T

weiblich Mannschaft

Sylvia Barckholt

IHG Innsbruck

T

Barbara Fahrner

BCF Kufstein

T

männlich Recurve Paraplegic Johann Hofer

Sylvia Heigl

JBV Flaurling

T

O

männlich Recurve Paraplegic Friedrich Ziegler

Compound Paraplegic Usmaew Lomali

BC Union Wien

SBC ASKÖ Bad Goisern

O

Recurve Tetraplegic Robert Preiss

Union Graz Seiersberg

St

männlich Instinctive

Wolfgang Ocenasek SBC ASKÖ Bad Goisern

O

Compound Tetraplegic Franz Genser

Union Graz Seiersberg

St

Barebow

Robert Ehrenreich

B

Langbogen

Reinhard Mösinger BSC Wörgl

FITA 3D Junioren männlich Compound

Christoph Voggenberger ASKÖLuftenberg

FITA 3D Senioren I weiblich Instinctive

Christa Ocenasek

BSV Pötzneusiedl

Outdoor Behinderte Allg. Klasse Union Graz Seiersberg St Indoor Behinderte Allg. Klasse BC Union Wien W W

T

IFAA 3D Allg. Klasse weiblich Langbogen

BSV Avalon

T

Bowhunter Recurve Ingund Habringer

BSA Tennberg

O

Freestyle Unlimited Karin Sallmutter

BSC Kumberg

St

BU

Karin Wildman

BSC Wörthersee

K

Historical Bow

Ingeborg Mayer

HSV Koblach

V

männlich Barebow Recurve Herbert Horvath

BSV Potzneusiedel

O

Langbogen

HSV Saalfelden

S

Freestyle Unlimited Hans-Jörg Meinschad SV Silz

T

Historical Bow

BSV Götzis

V

Europameisterschaften 2011

Bowhunter Recurve Dominik Remler

BSV Iseltal

T

Feld, Allg. Klasse, 1.–30.9.2011, Montevarchi, ITA

BU

IFAA 3D Schüler I weiblich Langbogen

Johanna Foidl

Kurt Neumayer Ewald Kühne

Herwig Haunschmid ASKÖ Luftenberg

O

Damen

Mannschaft 3. Elisabeth Grube

9 Länder

9 Mannschaften

Petra Goebel Clara Siegl

männlich Freestyle Recurve Leo Meusburger

Bowhunter Recurve Noah Schreiber

Langbogen

T

BSC Hard

V

BSV Götzis

V

Weltmeisterschaften 2011

V

3D, Allg. Klasse, 1.–30.4.2011, Wagga, AUS

Leon Wohlgenannt BSC Lustenau

IFAA 3D Schüler II männlich Bowhunter Recurve Simon Ströhle

Andrea Raigel

HSV Absam

BSV Götzis

V

Herren

BHC

1. Herwig Haunschmid

6 Länder

82 Teilnehmer

Barebow Recurve Riccardo Cazzolli

Arlberg BSC

V

Damen

3D, Allg. Klasse, 1.–30.9.2011, Donnersbach, AUT Blankbogen 1. Andrea Raigel 12 Länder 18 Teilnehmer

Freestyle Recurve Will Berger

BSC Hard

V

Compound 2. Petra Goebel

12 Länder

22 Teilnehmer

Langbogen

HSV Koblach

V

Instinctive

1. Christa Ocenasek

10 Länder

18 Teilnehmer

Instinctive

3. Petra Waltenspiel

10 Länder

18 Teilnehmer

Julian Hartmann

IFAA 3D Kadetten männlich Bowhunter Recurve Daniel Löberbauer

SV Silz

T

Langbogen 2. Petra Kraus

11 Länder

18 Teilnehmer

Mannschaft 3. Petra Goebel

3 Länder

9 Mannschaften

Barebow Recurve Daniel Leitner

HSV Absam

T

Langbogen

BSV Götzis

V

Ines Fritz

121

Chris Kessler

Andrea Raigel Herren

Compound 1. Herwig Haunschmid

Instinctive

23 Länder

50 Teilnehmer

2. Alexander Parschisek 16 Länder

29 Teilnehmer


Boxen

ÖSTERREICHISCHER BOXVERBAND (ÖBV)

gegründet 1921, 62 Vereine, 4.750 Mitglieder Adresse Hochstraße 24, 3004 Reichersberg Telefon +43/664/88 50 42 27 E-Mail praesident@boxverband.at Internet www.boxverband.at Präsident Roman Nader Vizepräsident Konrad Laßnig Generalsekretärin Matina Nader Sportdirektor Marius Korner Internationale Mitgliedschaften Association Internationale de Boxe (AIBA) gegründet 1946, 194 Länder Adresse Maison du Sport international, Avenue de la Gare 10, case postale 55, 1001 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/321 27-77 Fax +41/21/321 27-72 E-Mail info@aiba.org European Boxing Confederation (EUBC) gegründet 1970, 48 Länder Präsident Humbert Furgoni Adresse 14, rue Scandicci, 93508 Pantin Cedex, Frankreich Telefon +33/1/494 22-876, +33/1/494 22-370 Fax +33/1/494 22-879 E-Mail secretariat.eubc@ff-boxe.com Internet www.eubc-boxing.eu Österreicher in internationaler Funktion Ing. Waldemar Mencel ist Mitglied des EC der EUBC und Mitglied der Kampfrichter­

kommission der EUBC. Dr. Heinrich Lenz ist Mitglied der Medizinischen Kommission des EUBC.

Österreichische Staatsmeister 2011

N

ach der Wahl eines neuen Vorstandes im März 2010 wurde ein neues Leistungskonzept erarbeitet. Schwerpunkte waren Nachwuchsarbeit und bessere Trainings­ möglichkeiten zur Leistungssteigerung im Elite-Bereich. Durch die Schaffung von zwei Leistungszentren und die Ver­ pflich­tung des neuen Bundestrainers Adolf Angrick wurde versucht, international so rasch als möglich den Leistungsanschluss zu finden.

Damen 57–60 kg

Nicole Wesner

Boxteam Bounce

W

Herren Leichtgewicht –60 kg

Khamsat Musaev

BC Unterberger

T

Halbweltergewicht –64 kg Ivan Obradovic

BC Dornbirn

V

Weltergewicht –69 kg

Danjel Obradovic

BC Dornbirn

V

Mittelgewicht –75 kg

Arbi Chakaev

BC Unterberger

T

Halbschwergewicht –81 kg Mikael Gagiev

BC Dornbirn

V

Schwergewicht –91 kg

Clemens Türtscher BC Dornbirn

V

Österreichische Meister 2011 Elite Ines Eichwalder BC Bulldogs Villach K

weiblich

Federgewicht

Halbweltergewicht Melanie Fraunschiel

Jab Club Vienna

W

männlich

–48 kg

Marcel Meinl

Schüler U 12 Boxteam Bounce W

–54 kg

Tony Bennewitz

E&S Klagenfurt

K

männlich

–40 kg

Islam Elmusaev

Schoolboys U 14 BC Braunau O

–48 kg

Göksel Celinkaya

BC Dornbirn

V

–50 kg

Kerimov Schwalu

PSV Salzburg

S

–54 kg

Marcel Rumpler

BC Wiener Neustadt N

–57 kg

Murad Wakalischev

E&S Klagenfurt

K

–63 kg

Daniel Janicijevic

Boxteam Bounce

W

–75 kg

Mihran Organesov

BC ASKÖ Hallein

S

Dr. Rainer Salzburger, Sigi Bergmann, Präsident Roman Nader

männlich

–50 kg

Alexander Frank

Juniors U 16 BC Unterberger T

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Schoolboys-EM durch den 14-jährigen Daniel Janicijevic in Grozny 2011 und den 17. Platz bei der WM in Baku 2011 durch den im April 2011 ein­ gebürgerten Arbi Chakaev konnte im Nachwuchs und Elite Männer Bereich eine deutliche Leistungssteigerung festgestellt werden. Auch bei den Damen waren Erfolge zu verzeichnen. Die Wienerin Melanie Fraunschiel konnte bei der EU-Meisterschaft den 5. Platz erboxen. Weiters wurden seitens der BSO und des Sportministeriums die drei olympischen Gewichtsklassen Elite Frauen (48–51 kg, 57–60 kg, 69–75 kg) offiziell anerkannt und somit konnte der Titel ­Österreichische Staatsmeisterin erstmals im März 2011 ausgeboxt werden.

–60 kg

Ali Amer

BR Innsbruck

T

–63 kg

Hamidi Mashal

E&S Klagenfurt

K

–66 kg

Geray Geraly

BR Innsbruck

T

–70 kg

Zia Kukaya

BC Unterberger

T

+81 kg

Bekim Shorra

E&S Klagenfurt

K

3. Daniel Janicijevic 8 Länder

8 Teilnehmer

Youth A U 18 O

weiblich

–60 kg

Melissa Bulut

BC Gmunden

–69 kg

Elvina Hadzic

E&S Klagenfurt

K

männlich

–52 kg

Cem Gül

BC Liezen

St

–57 kg

Sultan Barachoev

BR Innsbruck

T

–69 kg

Eduard Lleshaj

BC Wiener Neustadt N

–75 kg

Sultan Musaev

BC Wiener Neustadt N

–91 kg

Stefan Nikolic

Iron Fist Gym

Europameisterschaften 2011 Schoolboys, 9.–17.7.2011, Grozny, RUS männlich –59 kg

W Youth B U 20 O

männlich

–69 kg

Ismail Minkiev

BC Wels

–75 kg

Howig Grigorjan

Boxteam Bounce

W

122


Österreichischer Meister 2011: Daniel Janicijevic (in Blau)

Bei den internationalen Turnieren Vienna Int. Boxcup (Wien), Nationencup (Wr. Neustadt) und Dolomitencup (Lienz) konnten nicht nur Podestplätze erboxt werden, vom Team Österreich wurden auch die Mannschaftswertungen („Beste Mannschaft“) gewonnen. Der Weltverband AIBA erweiterte durch die Schaffung der World Series of Boxing (WSB) und der AIBA Professional Boxing (APB) 123

den sportlichen Aufgabenbereich des Österreichischen Boxverbandes (ÖBV) und lukriert somit mehr Attraktivität für das olympische Boxen. Die Athleten Arbi Chakaev und Ivan Obradovic werden vom 13. bis 22. April 2012 beim Olympiaqualifikationsturnier in Trabzon (Türkei) die letzte Chance nutzen, um ein Ticket für die Olympi­ schen Spiele in London 2012 zu ergattern.


Casting

ÖSTERREICHISCHER TURNIERSPORT CASTING VERBAND (ÖTCV)

gegründet 1966, 11 Vereine, 940 Mitglieder Adresse Eisenbahngasse 11/II/8, 4020 Linz Telefon & Fax +43/732/91 88 44 E-Mail castingaustria@liwest.at Internet www.castingsportaustria.at Präsident Helmut Hochwartner, Neulerchenfelderstraße 19/2/9, 1160 Wien Telefon +43/1/405 63 65 Internationale Mitgliedschaft International Casting Sport Federation (ICSF) gegründet 1957, 40 Mitgliedsländer Präsident Kurt Klamet (Berlin) Generalsekretär Dr. Josef Dolezal (Prag) E-Mail dr.dolezal.crs@volny.cz Internet www.castingsport-icsf.com

Confédération Internationale de la Pêche Sportive (C.I.P.S) gegründet 1952, 65 Mitgliedsländer Präsident Marcel Ordan (Marseille) Generalsekretär Gianrodolfo Ferrari (Rom) E-Mail avv.gferrari@tin.it Internet www.cips-fips.com Österreicher in internationaler Funktion Helmut Hochwartner, Vorstandsmitglied der ICSF

D

as Sportjahr 2011 stellte an den Österreichischen Casting­verband große sportliche und organisatorische Herausforderungen. Das Jahr war – gemessen am Medaillenspiegel – nicht ganz so erfolgreich wie die vergangenen Jahre. Die Top-Platzierungen unserer Spitzensportler bei internationalen Bewerben konnten sich sehen lassen. Der Höhepunkt war wieder einmal die Teilnahme unserer Athleten an der WM in Tschechien bei der wir 1 Silber- und 1 Bronzemedaille bei den Damen und einen 5. Platz bei den Herren erzielen konnten. Leider blieb uns diesmal eine Goldmedaille versagt. Alena ­Kläusler vom CS-Wien war wieder einmal unsere herausragende ­Werferin. Die Jugendarbeit machte sich mit einem fünften Platz bei der Jugend-WM bezahlt. Christian Zinner ist auch unser Anwärter

auf Spitzenplatzierungen bei der kommenden Junioren-WM in Kroatien. Die Staatsmeisterschaften wurden auch im letzten Jahr von den Sportlern aus den Casting-Hochburgen Wien und Linz dominiert. Beim jährlich stattfindenden Weltcupturnier, dem „Großen Preis

Österreichische Staatsmeister 2011 Herren Fliege

Weit Einhand

Gerhard Meindl

CC Alland

N

Weit Zweihand

Harald Meindl

ESV Linz

O

Ziel

Werner Gattermaier

ATSV Lenzing Modal O

Gewicht

Präzision

Gerhard Lay

ASV Naarn-Donau O

Weit 7,5 g

Christian Zinner

CS Wien

W

Weit 18 g

Christian Zinner

CS Wien

W

Ziel

Christian Zinner

CS Wien

W

Österreichische Meister 2011 Allg. Klasse Damen

Fliege Ziel

Alena Kläusler

CS Wien

W

Fliege Weit Einhand Alena Kläusler

CS Wien

W

Gewicht Präzision

Sabine Steinberger

ASV Naarn-Donau O

Gewicht Ziel

Alena Kläusler

CS Wien

W

Gewicht Weit 7,5 g Alena Kläusler

CS Wien

W

Fünfkampf

Alena Kläusler

CS Wien

W

Multi Ziel

Alena Kläusler

CS Wien

W

Multi Ziel Zweihand Alena Kläusler

CS Wien

W

Herren

Multi Ziel

Christian Zinner

CS Wien

W

Fünfkampf

Christian Zinner

CS Wien

W

Siebenkampf

Christian Zinner

CS Wien

W

Fliege Ziel

Jugend männlich

Christian Zinner

CS Wien

W

Fliege Weit Einhand Christian Zinner

CS Wien

W

Gewicht Präzision

Christian Zinner

CS Wien

W

Gewicht Ziel

Christian Zinner

CS Wien

W

Gewicht Weit 7,5 g Christian Zinner

CS Wien

W

Fünfkampf

CS Wien

W

Christian Zinner

Vera Samhaber (Fliege-Ziel)

von Österreich“ in Lenzing (OÖ), der jedes Jahr einen Fixpunkt im Weltcup darstellt, waren wieder mehr als 60 Starter aus 7 Nationen am Start und für das Sportjahr 2012 wurde der Österreichische Castingverband abermals um die Durchführung eines Weltcupturniers gebeten. Der Österreichische Castingverband wurde 2011 von der Internationalen Castingsport-Federation mit der Durchführung des Kongresses und der Generalversammlung der ICSF betraut. Wir erhielten von den Delegationen aus aller Welt hohes Lob für die Organisation und das Rahmenprogramm ausgesprochen. Es wurde eine Reihe von sehr wichtigen Beschlüssen gefasst und die Vorschläge und Anträge des Österreichischen Castingverbandes stießen auf breite Zustimmung. Die gute Ausbildung unserer Schiedsrichter findet international hohe Anerkennung. Es werden laufend österreichische Schieds­ richter für ausländische Turniere angefordert. Bei der Weltmeisterschaft 2011 sowie bei der Senioren-WM 2011 waren jeweils Österreicher als Hauptkampfrichter tätig. Die JuniorenWM 2012 in Kroatien wird ebenfalls von einem österreichischen Oberschiedsrichter geleitet werden. Bei den Internationalen Casting Meisterschaften von Wien wurde in der Damenklasse von einer polnischen Sportlerin ein Weltrekord im Weitwurf erzielt und auch bereits von der ICSF anerkannt. Wir organisieren seit 2 Jahren Werbeveranstaltungen in Zusammenarbeit mit Messen und Fischereivereinen speziell für Jugendliche. Bei diesen Veranstaltungen können Jugendliche unter Aufsicht und mit von uns beigestellten Geräten Erstversuche im Castingsport unternehmen. Wir haben dabei stets großen Zulauf (Burschen und Mädchen). 124


Werner G ­ attermaier mit ­Zielgerät

Auch im Vorjahr wurden Vorführungen auf Messen und bei Sportvereinen in mehreren Bundesländern durchgeführt. Dadurch steigt der Bekanntheitsgrad des Castingsports stetig an. Wenn auch unter geneigten Zuschauern die Bezeichnung ­„Trockenangeln“ eine beinahe magische Anziehungskraft aus­ zuüben scheint, so ist doch der Castingsport einfach der „Perfektionssport der Sportfischer“.

Weltmeisterschaften 2011 Allg. Klasse, 31.8.–4.9.2011, Budweis, CZE Damen

All Round

6. Alena Kläusler

6 Länder

12 Teilnehmer

Fliege Weit

2. Alena Kläusler

9 Länder

19 Teilnehmer 19 Teilnehmer

Fliege Ziel

3. Alena Kläusler

9 Länder

Multi Ziel

6. Alena Kläusler

6 Länder

Herren Fliege Ziel 5. Werner Gattermaier 15 Länder Jugend, 7.–10.7.2011, Szamotuly, POL männlich Gewicht Weit 7,5g 5. Christian Zinner

125

7 Länder

12 Teilnehmer 58 Teilnehmer 28 Teilnehmer

Seit 2009 läuft auch unser Projekt „Wir suchen den Castingweltmeister 2018“. Dabei versuchen wir, bei von uns organisierten Veranstaltungen talentierte Jugendliche für unseren Sport zu begeistern. Casting ist Leistungssport und umfasst insgesamt 9 Einzel­ disziplinen, die nach Ziel- und Weitwürfen unterschieden werden, sodass alle Bereiche des Angelns hier im sportlichen Wettkampf ausgeübt werden können. Die Einweisung in den Sport durch qualifizierte Instruktoren so­wie regelmäßiges Training sind dazu unbedingt erforderlich. Mit Mitteln des Sportministeriums ist es uns möglich, einen zusätz­lichen Bewerb nur für Jugendliche, den „Cast-On-Bewerb“, nach schweizerischem Vorbild durchzuführen. Die Highlights der kommenden Saison sind: Casting WM 2012 in Tallinn (Estland) Junioren WM 2012 in Cabar (Kroatien) Weltcup-Turniere in Österreich, Tschechien, Polen, Deutschland


Curling

ÖSTERREICHISCHER CURLING VERBAND (ÖCV)

gegründet 1980, 8 Vereine, 198 Mitglieder Adresse Strohgasse 25, 1030 Wien Telefon +49/171/678 24 09 E-Mail office@curling-austria.at Internet www.curling-austria.at Präsident Mag. Marcus Schmitt

Internationale Mitgliedschaften World Curling Federation (WCF) gegründet 1966, 48 Länder Adresse 74, Tay Street, Perth H2 8NN, Schottland Telefon +44/1738/45 16-30 Fax +44/1738/45 16-41 E-Mail info@worldcurling.org Internet www.worldcurling.org European Curling Federation (ECF) gegründet 1975, 37 Länder Adresse P.O. Box 14 46, 84304 Eggenfelden, Deutschland Telefon & Fax +49/8721/17 66 E-Mail saskia.kruegl@t-online.de Internet www.europeancurling.com Österreicher in internationaler Funktion Mag. Marcus Schmitt (WCF Representative) und Saskia Krügl

(ECF-Generalsekretärin)

Die internationale Spielsaison begann sehr erfolgreich mit dem ersten großen europäischen Event des Jahres: der Mixed-EM 2011 im dänischen Taarnby (Kopenhagen). Die erfahrene österreichische Mixed-Mannschaft konnte die hervorragende Leistung des Vorjahres noch toppen und erreichte in dem aus 25 Nationen bestehenden Teilnehmerfeld den ausgezeichneten 5. Platz! Die Zahl 5 sollte weiterhin den Ton angeben: Das nächste Auf­ einandertreffen der europäischen Mannschaften fand anlässlich der Damen- und Herren-EM 2011 in der russischen Hauptstadt Moskau statt. Hier konnte insbesondere die Herren-Mannschaft die Leistungen der Vorjahre steigern: Der 5. Rang in der B-Gruppe der Herren bedeutete eine Verbesserung um stolze 4 Plätze nach oben! Die Damen verfehlten nur knapp die Spiele um die ­Medaillen und errangen ebenfalls den 5. Platz bei den Damen-

Mannschaften der B-Gruppe. Aufgrund dieser hervorragenden Resultate konnten sich sowohl die Damen als auch die Herren auf der offiziellen World-Curling-Federation-Weltrangliste um einen Platz verbessern! Das Jahr 2012 begann mit der Junioren-Challenge (ebenfalls im dänischen Taarnby). Das dorthin entsandte Junioren-Team Foto: WCF

A

ufgrund der österreichischen Curling-Beteiligung an den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 im heimi­ schen Innsbruck wurde der Beginn der sportlichen Wintersaison 2011/2012 mit Vorfreude und Spannung erwartet.

Österreichische Staatsmeister 2011/12 Damen Mannschaft

Andrea Höfler

Ottakringer Curlingclub

W

Tina Sauerstein

Ottakringer Curlingclub

W

Liliana Schmitt

Ottakringer Curlingclub

W

Veronika Polnitzky

Ottakringer Curlingclub

W

Herren Mannschaft

Andreas Unterberger Curling für Österreich Wien W

Markus Forejtek

Curling für Österreich Wien W

Marcus Schmitt

Curling für Österreich Wien W

Martin Egretzberger

Curling für Österreich Wien W

Christian Sokele

Curling für Österreich Wien W

Mixed

Karina Toth

Kitzbühel Curling Club

T

Mannschaft

Sebastian Wunderer

Kitzbühel Curling Club

T

Constanze Hummelt

Kitzbühel Curling Club

T

Mathias Genner

Kitzbühel Curling Club

T

Florian Huber

Kitzbühel Curling Club

T

Claudia Toth

Kitzbühel Curling Club

T

Christian Roth

Kitzbühel Curling Club

T

Österreichische Meister 2011/12 Mixed

Doppel

Weltmeisterschaften 2012 Allg. Klasse, 23.–29.4.2012, Erzurum, TUR Mixed

Doppel

3. Claudia Toth

27 Länder

Christian Roth

27 Mannschaften

konnte den überall ersichtlichen Aufwärtstrend bestätigen und übertraf mit dem Erreichen des 9. Ranges die Vorjahresplat­ zierung um einen Platz. Der Höhepunkt der Saison waren die eingangs erwähnten 1. Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 im heimischen Innsbruck. Die erstmalige Beteiligung einer österreichischen CurlingMannschaft an Olympischen Winterspielen erfüllte die Athleten mit großem Stolz. In der Round-Robin konnten mehrere unerwartete Siege erzielt werden, unter anderem sogar gegen die Weltranglisten-Ersten und späteren Bronzemedaillengewinner Kanada, die ewige Curling-Allzeitgröße. Schlussendlich ist unser Verband mit dem erreichten 14. Rang (einen Rang vor der Bundesrepublik Deutschland) äußerst zufrieden. Der krönende Abschluss des Wintersport-Halbjahres war die Mixed Doubles Weltmeisterschaft 2012 im türkischen Erzurum. Claudia Toth und Christian Roth gewannen erstmalig in der ­österreichischen Curling-Geschichte eine WM-Medaille!! Mit 12-7 konnten sie sich im Spiel um Platz 3 klar gegen das Team aus den USA durchsetzen und wurden mit der Bronze-Medaille belohnt. Wir gratulieren und sind sehr stolz! 126


127

Foto: WCF


Eishockey

ÖSTERREICHISCHER EISHOCKEYVERBAND (ÖEHV)

gegründet 1912, 310 Vereine, 11.006 Mitglieder (10.383 Herren, 623 Damen) Adresse Attemsgasse 7/D, 1. OG, 1220 Wien Telefon +43/1/202 00 20 Fax +43/1/202 00 20-50 E-Mail info@eishockey.at Internet www.eishockey.at Bürozeiten Mo–Fr 9.00–17.00 Uhr Präsident Dr. Dieter Kalt Generalsekretär Christian Hartl

Internationale Mitgliedschaft International Ice Hockey Federation (IIHF) gegründet 1908, 70 Länder Präsident René Fasel Generalsekretär Horst Lichtner Sekretariat der IIHF, Brandschenkestrasse 50, 8027 Zürich, Schweiz Telefon +41/44/562 22 00 Fax +41/44/562 22 39 E-Mail office@iihf.com Internet www.iihf.com

N

ach dem Abstieg bei der letztjährigen IIHF Weltmeisterschaft fand beim Österreichischen Eishockeyverband ein Umbruch statt. Neuer Head Coach der Senioren wurde Manny Viveiros, der einen Neuanfang mit jungen Spielern vorantreiben möchte. Eine gute Mischung aus Jung und Alt vertrat Österreich auch bei der IIHF Weltmeisterschaft Division IA in Slowenien. Viveiros’ Plan ist es, in den nächsten Jahren eine breitere Basis an Spielern zu kreieren, um für die Nationalmannschaft aus einem größeren Pool auswählen zu können. Um gut ausgebildete Spieler zu erhalten, sollen von der U15 bis zu den Senioren die gleichen Spielsysteme zum Einsatz kommen. Die Schlagworte „Character, Competitivness, Conditioning, ­Skating und Skill“ sollen zum Sinnbild für das österreichische Eishockey werden. Zudem wird es einen ständigen Austausch mit den anderen Trainern der Nationalteams, Christian Weber (U20), Jason O’Leary (U18) und Hans Winkler (U15) kommen. Erste Erfolge stellten sich für das österreichische Nationalteam bereits ein. Im Rahmen der „Euro Hockey Challenge“ konnten langjäh-

Österreichische Staatsmeister 2011/12 Eishockey Damen EHV Sabres Wien Herren InLine-Hockey Herren

W

EHC Liwest Black Wings Linz

O

IHC La Roche Team Prohockey

W

Österreichische Meister 2011/12 Nationalliga

männlich

HC TWK Innsbruck Die Haie

T

U20

männlich

EC VSV

K

U17

männlich

EC VSV

K

U15

männlich

EAC Junior Capitals

W

U13

mixed

SPG 48er Vienna Tigers/ELAP

W

U12

mixed

SPG 48er Vienna Tigers/ELAP

W

U11

mixed

EAC Junior Capitals

W

U10

mixed

EAC Junior Capitals

W

2. Bundesliga

weiblich

Neuberg Highlanders II

St

Weltmeisterschaften 2011/12 Allg. Klasse, 15.–21.4.2012, Ljubljana, SLO Herren

Division IA

2. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

Allg. Klasse, 25.–31.3.2012, Ventspils, LAT Damen

Division IA

4. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

U20, 11.–17.12.2011, Garmisch Partenkirchen, GER männlich Division IA 5. Österreich 6 Länder 6 Mannschaften U18, 11.–17.4.2012, Szekesfehervar, HUN männlich Division IB 3. Österreich U18, 29.12.2011–4.1.2012, Tromsö, NOR weiblich Division I

2. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

6 Länder

6 Mannschaften

Österreichs National­ mannschaft konnte nach 15 Jahren wieder die Schweiz ­schlagen.

rige A-Nationen wieder geschlagen werden. So gab es nach zehn Jahren gegen Weißrussland (4:2) und nach 15 Jahren gegen die Schweiz (3:1) wieder volle Erfolge. „Mit diesen Spielen können wir uns an das Niveau der besten Teams herantasten. Für unsere Spieler sind diese Partien enorm wichtig“, freute sich auch Dr. Dieter Kalt, Präsident des Österreichischen Eishockeyverbandes, über die Leistungen der ÖEHV-Auswahl, die 2013 wieder im Konzert der besten 16 Nationen der Welt mitspielen wird. Heimische Meisterschaften Die Pokale für den österreichischen Meistertitel wurden in der Saison 2011/12 quer über das Staatsgebiet verteilt. Nachdem im Nachwuchsbereich die Villacher (Titel in U 20 und U 17) und Wiener (alle Titel bis zur Altersklasse U 15 zwischen EAC Junior Capitals und Vienna Tigers aufgeteilt) den Ton angaben, holten auch bei den Damen die EHV Sabres Wien den Staatsmeistertitel in der Bundesliga, in der 2. Division waren die Neuberg Highlanders aus der Steiermark erfolgreich. Den Titel in der Erste Bank Eishockey Liga holte sich der EHC Liwest Black Wings Linz, der den Rekordmeister EC-KAC in einer spannenden Finalserie nach fünf Spielen bezwingen konnte. Für die Ober­ österreicher war es der zweite Meistertitel nach 2003. In der Nationalliga kam der HC TWK Innsbruck zu seinem ersten Meistertitel und beendete damit die Vorherrschaft der Klubs aus Vorarlberg, die seit 2006 durchgehend den Champion stellten. Die Tiroler gewannen die Endspielserie gegen den ATSE Graz mit 3:0. „Wir möchten allen Gewinnern dieser Saison unsere herzlichen Glückwünsche aussprechen“, gratuliert Dr. Helmut Gartner, Vizepräsident und Referent für das Melde-, Ordnungsund Beglaubigungswesen des Österreichischen Eishockeyverbandes, allen Titelträgern. 128


Die Mädchen ­feierten aus­ gelassen die Silber­medaille bei den J­ ugendspielen.

Youth Olympic Winter Games Bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck holten die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes sensationell die Silbermedaille. Schweden musste beim 3:0 (1:0,1:0,1:0) im Finale aber lange und hart für Gold kämpfen. Schon mit dem Finaleinzug schaffte der 1994er-Jahrgang der MädchenMannschaft des ÖEHV, die vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) unterstützt wurde, ein historisches Ergebnis.

EHC Liwest Linz jubelte über seinen zweiten österreichischen Meistertitel.

129

Schweden, schon vor Turnierbeginn als Goldfavorit gehandelt, hatte keine leichte Partie gegen die Österreicherinnen. Wie ­bereits in der Vorrunde lautete am Ende das Ergebnis 3:0 für die Skandinavierinnen. „Schweden hat im Turnier unglaublich ­gespielt. Das sieht man daran, dass sie eben keinen Gegentreffer hinnehmen mussten“, meinte eine über Silber mehr als glückliche Julia Willenshofer. Diese Niederlage schmälert in keiner Weise die erfolgreiche Arbeit im österreichischen Dameneishockey. Innerhalb von nur drei Wochen gewann diese Mannschaft zweimal Silber. Zuerst bei der IIHF U18 Weltmeisterschaft Division I in Norwegen und bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck. „Diese beiden Silbermedaillen sind die beste Werbung für das Dameneishockey“, erklärte ein sehr zufriedener Martin Kogler, Divisionsleiter der Damen. „Mein Dank geht an alle, die diese Medaillen ermöglicht haben, an die Spielerinnen, das Betreuerteam und an die tollen Fans in der Innsbrucker Eishalle.“ Das Burschen-Team (1996er-Jahrgang) des ÖEHV schied nach der Vorrunde aus, zeigte aber gegen die großen Eishockey-Nationen Finnland, Russland, Kanada und USA beherzte Spiele. „Wir haben zum ersten Mal gegen solche Mannschaften von internationaler Stärke gespielt“, meinte Stürmer Dominic Zwerger. „Technisch und körperlich waren diese Teams uns auf jeden Fall überlegen.“ Auch für das Trainerteam um Kurt Harand, ­Harald Pschernig und Wolfgang Hagen waren diese vier Partien ein „wichtiger Lernprozess“ für die Spieler. „Vier Spiele auf diesem Niveau in kurzer Zeit sind sie nicht gewohnt. Aber ich bin mir sicher, dass die Burschen für ihren weiteren Weg als Eis­ hockeyspieler einiges mitnehmen können.“


Eiskunstlauf ÖSTERREICHISCHER EISKUNSTLAUF VERBAND (EKL)

gegründet 1995, 64 Vereine, 5.005 Mitglieder Adresse Prinz-Eugen-Straße 12/65, 1040 Wien Telefon +43/1/505 75 35 Fax +43/8109/554 122 763 Bürozeiten Mo–Fr 9.30–13.30 Uhr E-Mail sportmanagement@skateaustria.com Internet www.skateaustria.com Präsidentin Dr. Christiane Mörth Internationale Mitgliedschaft International Skating Union (ISU) gegründet 1892, 72 Länder Adresse Chemin de Primerose 2, 1007 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/612 66 66 Fax +41/21/612 66 77

D

ie vergangene Saison war für den österreichischen ­Eis­kunstlauf geprägt von Wandel und Neustart. Die im Herbst 2011 gewählte Präsidentin Christiane Mörth bringt als Teamplayerin wieder den gesamten Eiskunstlaufsport in Österreich (Bundesländer- und Wiener Vertreter) ins Boot, um gemeinsam für den Eiskunstlaufsport in Österreich zu arbeiten. Die Ziele der neuen Verbandsführung sind eine weitere Pro­fessionalisierung in allen Bereichen. Spitzensport auf interna­tionalem Niveau braucht entsprechende Unterstützung und Struktur. Dazu soll eine breite Nachwuchsinitiative in allen ­Bundesländern die entsprechenden Talente vor Ort fördern – ein neuer moderner Auftritt mit „Skate Austria“ die Modernisierung des Verbands verdeutlichen. Bewerbungen für internationale Großveranstaltungen und ein jährlicher Cup of Austria (Junioren Grand Prix) sind geplant und sollen dem österreichischen ­Eis­kunstlauf national und international zu mehr Ansehen verhelfen. Österreich hat sich als Austragungsland für internationale Großbewerbe ja bereits einen guten Namen gemacht. Jährlich vergibt die ISU einen Junioren Grand Prix an Österreich. Nach Wien, Graz und Innsbruck wird dieser 2012 in Linz veranstaltet. Die Ice­challenge Graz ist mittlerweile Europas größtes Eiskunstlauf­event, bei dem alle Alterskategorien und Disziplinen ausgetragen werden. Der Mozart Cup Salzburg bringt die besten Synchronteams der Welt nach Österreich. Die Eiskunstlauf­e vents bei den ersten weltweiten Olympischen ­Jugendspielen YOG in Innsbruck sind mithilfe des Veranstaltungs-Teams aus Tirol und dem Verband reibungslos über die Bühne gegangen. 2013 wird auch in Wien wieder mit dem ­Hellmut Seibt Memorial ein ISU-Bewerb veranstaltet. Für 2016 bewirbt sich Österreich / Graz um die Austragung der EM.

Österreichische Staatsmeister 2011/12 Damen

Einzel

Kerstin Frank

WEV

W

Herren

Einzel

Viktor Pfeifer

EVD

V

Mixed

Eistanzen

Barbora Silna

CEV

St

Juri Kurakin

CEV

St

Stina Martini

GEV

St

Severin Kiefer

EIS

S

EVS

S

FRE

S

Paarlauf

Österreichische Meister 2011/12 Eiskunstlauf Schüler weiblich Sophie Schaller Jugend

weiblich

Lara Roth

männlich Bernhard

WEV

W

Junioren

weiblich

Sabrina Schulz

EVS

S

männlich

Bernhard Pauli

WEV

W

Eistanzen Jugend weiblich Sonja Smith CEV

männlich

Simon Eisenbauer

EVH

W W

Auch in sportlicher Hinsicht kann man auf gute Erfolge auf­ bauen. Mit Kerstin Frank und Viktor Pfeifer haben sich erstmals seit Jahrzehnten ein Herr und eine Dame für ein WM-Finale qualifiziert. Als vergleichsweise kleine Eislaufnation hat es ­Österreich als eine von nur 12 Nationen auch wieder geschafft, alle Disziplinen international zu besetzen. Das Paarlaufpaar Stina Martini und Severin Kiefer schaffte in seiner zweiten ­internationalen Saison den Einzug ins Finale der EM und ­Junioren WM. Beim Eistanz kann man mittlerweile auf zwei Spitzenpaare Barbora Silna / Juri Kurakin und Kira Geil / Tobias Eisenbauer setzen. Das Juniorentanzpaar Christine Smith und Tobias Eisenbauer absolvierte erfolgreich sein internationales Debüt bei den Jugend­ o lympischen Spielen ebenso wie die EinzellaufNachwuchs­talente Nina Larissa Wolfslast und Manuel Drechsler, die als Beste aus dem eigens gegründeten und geförderten YOGI-Kader hervorgingen. Zum Teil sehr gute Ergebnisse zeigten in der Junioren-GrandPrix-Serien die Juniorenmeisterin Sabrina Schulz und Vizemeisterin Viktoria Hübler, die den starken Damenkader mit Kerstin Frank, Belinda Schönberger und Miriam Ziegler ergänzen. ­Leider beendete das große Talent Miriam Ziegler nach erfolgreichem Comeback als Dritte der Staatsmeisterschaften ihre Karriere in sehr jungen Jahren. Umso mehr setzt der Österr. Verband neben der Förderung des Senioren- und des Juniorenkaders auf den Nachwuchs. Mithilfe des BSO-Strukturprogrammes wurden bereits 2006 die Hot Stuff Figure Skating Workshops ins Leben gerufen. Diese Workshops haben sich nun etabliert und 2011 konnte auch wieder ein Workshop mit Unterstützung der ISU international veranstaltet werden. Gerade für den Nachwuchs bilden diese Workshops eine gute Gelegenheit auf Tuchfühlung mit ihren Idolen zu gehen. Gute Leistungen der Sportler können nur durch ebenso gute Leistungen der Betreuer und Trainer erfolgen. Dem EKL liegt die Aus- und Fortbildung der Instruktoren und Trainer sehr am Herzen. 130


131


Eisschnelllau

ÖSTERREICHISCHER EISSCHNELLLAUF VERBAND (ÖESV)

gegründet 1889, 28 Vereine, 3.375 Mitglieder Adresse Prinz Eugen Straße 12, 1040 Wien Telefon +43/1/505 23 24 Fax +43/1/505 72 08 E-Mail office@assa.or.at Internet www.assa.or.at Präsident Dkfm. Manfred Zojer Generalsekretärin Johanna Zeck

Internationale Mitgliedschaft International Skating Union (ISU) gegründet 1892, 87 Mitglieder aus 67 Länder Adresse Chemin de Primerose 2, 1007 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/612 66 66 Fax +41/21/612 66 77

Eisschnelllauf

Österreichische Staatsmeister 2012 Eisschnelllauf

Foto: Gepa-Pictures.com

D

as Hauptziel in dieser Saison war in erster Linie die Erreichung der IOC / ÖOC Limits für die 1. Youth Olympic Games in Innsbruck 2012, bei den Europameisterschaften 2012 in der ersten Hälfte der Starter zu sein und bei den Junioren Platzierungen unter den ersten 10 bei den Juniorenweltcups und bei den Juniorenweltmeisterschaften 2012 zu erreichen. Bei den 1. Youth Olympic Games in Innsbruck 2012 durften zwei Läufer, Thomas Petutschnigg und Manuel Vogl – beide vom Verein SCW, teilnehmen und erzielten eine respektable Leistung: 500 m 13. Platz; 1.500 m 13. Platz; 3.000 m 13. Platz; Massenstart 8. und 13. Platz. Bei den Europameisterschaften 2012 in Ungarn erreichte Anna Rokita Platz 16 und Bram Smallenbroek Platz 15. Beim Massenstart erzielte Anna Rokita ihr bestes Ergebnis: 3. Platz Weltcup-Finale Berlin und den 3. Platz in der Gesamtwertung. Am erfolgreichsten war diese Saison für unsere Juniorin Vanessa Bittner. Bei den Juniorenweltcups erzielt Vanessa Bittner 2 Siege und etliche zweite Plätze. Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Japan landete Vanessa in der Gesamtwertung auf dem 9. Platz. Massenstart Juniorenweltcup ge-

Melanie Brantner bei den 1.000 m Damen bei den Olympischen JugendWinterspielen in Innsbruck.

samt an zweiter Stelle und im Juniorenweltcup ge­samt 500 m am 5. Platz. Die nächsten großen Ziele des ÖESV sind die optimale Vorbereitung für die nächste Saison sowie die Olympiavorbereitung für Sotschi 2014.

Damen

500 m

Vanessa Bittner

USC

T

Österreichische Meister 2012 Eisschnelllauf Juniorinnen A Vierkampf Vanessa Bittner USC T

1.000 m

Vanessa Bittner

USC

T

B

Rebecca Wörndle

USC

T

1.500 m

Vanessa Bittner

USC

T

C

Magdalena Mayerhofer

EVW

K

3.000 m

Anna Rokita

USC

T

D

Viktoria Schinnerl

USC

T

5.000 m

Anna Rokita

USC

T

E

Amira Yousseff

REC

T

Allround

Anna Rokita

USC

T

F

Chantal Weiss

SCW

T

Sprint

Vanessa Bittner

USC

T

Junioren

A

Florian Jäger

USC

T

Herren

500 m

Armin Hager

SCW

T

B

Armin Hager

SCW

T

1.000 m

Armin Hager

SCW

T

C

Stefan Haan

EVW

K

1.500 m

Linus Heidegger

USC

T

D

Simon Jesse

EVW

K

5.000 m

Robert Binna

SCI

T

E

Gabriel Odor

USC

T

10.000 m

Robert Binna

SCI

T

F

Adriano Paganini

USC

T

Allround

Robert Binna

SCI

T

Sprint

Armin Hager

SCW

T

Shorttrack Juniorinnen A Melanie Brantner AWZ St

B

Sarah Hadi

ERC

W

500 m

Veronika Windisch

AWZ

St

C

Melanie Brantner

AWZ

St

1.000 m

Veronika Windisch

AWZ

St

D

Viktoria Schinnerl

USC

T

1.500 m

Veronika Windisch

AWZ

St

E

Manuela Karl

RWS

S

Mehrkampf

Veronika Windisch

AWZ

St

Junioren

A

Dominic Andermann

ERC

W

Herren

500 m

Matthias Stelzmüller

ERC

W

B

Matthias Wolfgang

ERC

W

1.000 m

Matthias Stelzmüller

ERC

W

C

Dominic Andermann

ERC

W

1.500 m

Matthias Stelzmüller

ERC

W

D

Mathias Hauer

USC

T

Mehrkampf

Matthias Stelzmüller

ERC

W

E

Ignaz Gschwentner

USC

T

F

Tobias Wolf

AWZ

St

Shorttrack Damen

Vierkampf

132


auf

Short Track Eisschnelllauf Nach einer historischen Bronzemedaille von Melanie Brantner und einem 8. Platz von Dominic Andermann bei den 1. Youth Olympic Games 2012 in Innsbruck, erreichte bei der Europameisterschaft in Mlada Boleslav/CZE Veronika Windisch bei einer Rekordbeteiligung von 26 Nationen in der allgemeinen Klasse den 5. Platz über 1.500 m und einen 7. Platz im Super­ finale sowie einen 8. Platz in der Gesamtwertung. Mit zwei 10. Plätzen über 1.500 m und einem 11. Platz über 1.000 m bei den Weltcups in Salt Lake City, Saquenay und Nagoya, bestätigt Ve133

ronika Windisch ihre Position in der Short Track Weltelite. Bei den Herren belegte der junge Sportsoldat Matthias Stelzmüller in seinem ersten Jahr in der allgemeinen Klasse bei den Europameisterschaften den 23. Platz über 1.500 m sowie beim Weltcup in Dordrecht den 25. Platz über 1.000 m, welche seine bisher besten Ergebnisse bei Europameisterschaften bzw. Weltcups sind. Mit persönlichen Bestzeiten über 1.500 m (2:25,967) und 1.000 m (1:30,165), konnte auch Declan Hiscox die Europameisterschaften 2012 erfolgreich abschließen.


Eis- & Stoc

BUND ÖSTERREICHISCHER EIS- UND STOCKSPORTLER (BÖE)

gegründet 1935, 1.743 Vereine, 117.701 Mitglieder Adresse Lastenstraße 14, 9020 Klagenfurt Telefon & Fax +43/463/315 00 E-Mail boee@aon.at Internet www.boee.at Bürozeiten Mo, Di, Do 14.00–18.00, Mi u. Fr 8.00–12.00 Uhr Präsident Ing. Wolfgang Binder, p. A. Bund Österr. Eis- und Stocksportler Geschäftsführender Bundesobmann Georg Smounig, p. A. Bund Österr. Eis- und Stocksportler Internationale Mitgliedschaft International Federation Icestocksport (IFI) gegründet 1950, 41 Länder Adresse Geschäftsstelle der IFI, Käthe-Kollwitz-Straße 23, 68169 Mannheim, Deutschland Telefon +49/621/44 10 06 Fax +49/621/82 76 65 E-Mail M.u.M.Schaefer@t-online.de oder info@eisstock.org Österreicher in internationaler Funktion Ing. Karl Rosenberger ist Vizepräsident für Sport der IFI.

Josef Bödecs ist Mitglied der Technischen Kommission der IFI.

D

er Bund Österreichischer Eis- und Stocksportler kann auch heuer wieder auf eine erfolgreiche Spielsaison 2011/2012 zurückblicken. Bei den Welt- und Europameisterschaften im Eisstocksport konnten insgesamt 31 Me­ daillen errungen werden (15 x Gold, 11 x Silber und 5 x Bronze). Ganz stolz können wir auf die erbrachten Leistungen unserer Sportler sein. Besonders erfreulich war für uns auch der Erfolg unseres Damen-Nationalteams, welches bei der WM im Mannschaftsspiel Gold holte. Mit dem neuen Leitbild werden unsere Grundwerte, Erfolgs­ faktoren und Ansprüche an die Zukunft dargelegt. Wir möchten den Eis- und Stocksport zu einer anerkannten, sauberen ­Breitensportart mit olympischem Anspruch ausbauen, der über die Grenzen von Jung und Alt, national und international hinweg verbindet und begeistert. Durch unsere gemeinsame Vision und die Einbindung aller Mitglieder geben wir dem Eis- und Stocksport eine neue Dimension. Als erster Schritt wurde die Staatsmeisterschaft der Herren im Stocksport nach einem neuen Modus ausgetragen. Dieser öffnete für die Vereine, Sportler und Zuschauer eine

neue Präsenz im Sport. Durch die kurze Spieldauer von ca. 2½ Stunden in den heimischen Spielstätten wurde das Interesse in der Bevölkerung geweckt. In den direkten Duellen wurde Spitzensport auf höchster Ebene geboten. Daher ist auch das Ansehen unserer Sportart in allen Bereichen gestiegen und seit

Österreichische Staatsmeister 2012 Eisstocksport Damen

Österreichische Staatsmeister 2011 Stocksport Damen

Ziel Einzel

Sonja Oswald-Wagner

ESV Winotech Pichlingerhof Söding St

Ziel Einzel

Hilde Fink

UEV Thalgau

S

Ziel Mannschaft

Simone Rehberger

LV Oberösterreich

O

Ziel Mannschaft

Iris Mürkl

LV-Tirol

T

Erika Augustin

LV Oberösterreich

O

Romana Waldner

LV-Tirol

T

Anna Lindner

LV Oberösterreich

O

Lisa Adler

LV-Tirol

T

Gerlinde Mayrhofer

LV Oberösterreich

O

Marion Fiegl

LV-Tirol

T

Mannschaftsspiel Birgit Pichler

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Mannschaftsspiel Annemarie Mühringer

SU Treubach-Rossbach

O

Sabine Fillafer

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Anna Maria Bernhardt

SU Treubach-Rossbach

O

Gertrude Pichler

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Heidi Größlinger

SU Treubach-Rossbach

O

Silvia Grafenauer

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Theresia Gerner

SU Treubach-Rossbach

O

Ziel Einzel

Matthias Taxacher

EV Angerberg

T

Ziel Einzel

Christopher Schwaiger

ESV Grödig Gartenau

S

Ziel Mannschaft

Franz Roth

LV Steiermark

St

Ziel Mannschaft

Helmut Wiesmüller

LV-Oberösterreich

O

Karl Schwarzl

LV Steiermark

St

Hermann Strasser

LV-Oberösterreich

O

Josef Reiterer

LV Steiermark

St

Mario Eile

LV-Oberösterreich

O

Martin Schwarl

LV Steiermark

St

Hubert Egelseder

LV-Oberösterreich

O

Ziel Weit

Bernhard Patschg

EV St. Johann

S

Ziel Weit

Bernhard Patschg

EV St. Johann i. Pzg.

S

Mannschaftsspiel Thomas Fuchs

USC Abersee

S

Mannschaftsspiel Markus Reiter

DSG Union Walding

O

Gerhard Fuchs

USC Abersee

S

Wilhelm Reiter

DSG Union Walding

O

Manfred Niederl

USC Abersee

S

Thomas Eichhorn

DSG Union Walding

O

Patrick Fischer

USC Abersee

S

Reinhard Guttenberg

DSG Union Walding

O

Uwe Taxer

USC Abersee

S

Albert Ahamer

DSG Union Walding

O

Herren

Herren

134


ocksport

135


BUND ÖSTERREICHISCHER EIS- UND STOCKSPORTLER (BÖE)

diesem Zeitpunkt auch das Medieninteresse. Obwohl sich immer weniger Jugendliche in unserer Sportart betätigen, wollen wir gerade dort verstärkt zusätzliche Anstrengungen machen, diesen Trend zu bremsen bzw. umzudrehen. Das hängt sicherlich einerseits mit den frühen Beginnzeiten der Turniere und Meisterschaften in den Eis­ hallen zusammen, anderseits mit der langen Spieldauer. Der

Österreichische Meister 2012 Eisstocksport Allg. Klasse Damen Bundesliga

Heike Janesch

Eis- u. Stocksport ist eine der wenigen Sportarten, die weit mehr als zwei Stunden brauchen, um zu einem Endergebnis zu kommen. Ein Trend zeichnet sich in Österreich sehr deutlich ab, dass der Eisstocksport zurückgeht und der Stocksport starken Aufwind verbucht. Dazu trägt besonders bei, dass die Kosten für die Eishallen enorm in die Höhe schnellen und für Vereine es nicht

U16

ER St.Peter Honeywell KBW K

weiblich Ziel / Einzel

Sophie Schmutzer

1. ESV Bad Fischau Brunn

N

Mannschaftsspiel Aurelia Ressnig

ER St.Peter Honeywell KBW K

männlich Ziel / Einzel

Patrick Solböck

Union ESV Wang KBW

N

Isabella Steiner

ER St.Peter Honeywell KBW K

Weit

Martin Stockmaier

EV Mühlbach i.P.

S

Anna Leditznig

ER St.Peter Honeywell KBW K

Mannschaftsspiel Andreas Schwarzl

ESVKrottendorf/WZ

St

Christa Buchacher

ER St.Peter Honeywell KBW K

Michael Weingartmann ESVKrottendorf/WZ

St

Franz Hösele

ESV Wikotech Pichlingerhof Söding St

Manuel Hutter

ESVKrottendorf/WZ

St

ESV Wikotech Pichlingerhof Söding St

Sebastian Hierz

ESVKrottendorf/WZ

St

Julia Mandl

ESVKrottendorf/WZ

St

Herren

Bundesliga

Mannschaftsspiel Josef Gutmann

Robert Machler

ESV Wikotech Pichlingerhof Söding St

Franz Schmuck

ESV Wikotech Pichlingerhof Söding St

David Feichter

ESV Wikotech Pichlingerhof Söding St

männlich Ziel / Einzel

U14

Christoph Maierhofer SSV Union Wenigzell

St

Bundesliga Weit Philipp Baumgartner ESV Ladler Eisstöcke

St

Mixed

Mannschaftsspiel Andreas Schurian

EV Rottendorf KBW

K

Florian Schneider

Auswahl Niederösterreich

N

Sebastian Michentaler EV Rottendorf KBW

K

Jakob Solböck

Auswahl Niederösterreich

N

Manuela Gamsler

EV Rottendorf KBW

K

Markus Karl

Auswahl Niederösterreich

N

Kathrin Krassnig

EV Rottendorf KBW

K

Michael Schneider

Auswahl Niederösterreich

N

Günter Stranig

EV Rottendorf KBW

K

Maria Hollentin

EV Rottendorf KBW

K

Senioren

Mannschaftsspiel Tobias Rettensteiner Auswahl Niederösterreich

N

Österreichische Meister 2011 Stocksport Allg. Klasse

weiblich Ziel / Einzel

Hedwig Laschober

ESV ASKÖ Tauchen

B

weiblich Bundesliga

männlich Ziel / Einzel

Heinrich Reicher

EV Wals

S

Mannschaftsspiel Reinhard Mooswalder EV Edelweiß Klagenfurt

K

Christine Egger

ESV Spittal/Drau

K

ESV Spittal/Drau

K

Mannschaftsspiel Manuela Kohlmaier ESV Spittal/Drau

K

Anita Berger

Otto Pichler

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Margarethe Auer

ESV Spittal/Drau

K

Martin Taferner

EV Edelweiß Klagenfurt

K

männlich Bundesliga

Manfred Schöppl

EV Wals

S

August Weiss

EV Edelweiß Klagenfurt

K

EV Wals

S

U23 weiblich Ziel / Einzel Simona Rehberger SU St.Veit i. Mks.

Mannschaftsspiel Heinrich Reicher

Hubert Mackner

EV Wals

S

O

Johann Dusch

EV Wals

S

T

Markus Berger

EV Wals

S

St

Bundesliga Weit Daniel Ennsmann

ESV Union Ertl

N

SC Breitenwang

T

Mixed

Mannschaftsspiel Reinhard Mooswalder EV Edelweiß Klagenfurt

Alexander Hechenblaikner SC Breitenwang

T

Martin Taferner

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Christoph Fringer

SC Breitenwang

T

Birgit Pichler

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Roland Fringer

SC Breitenwang

T

Sabine Fillafer

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Gertrude Pichler

EV Edelweiß Klagenfurt

K

Erich Trummer

EV Edelweiß Klagenfurt

männlich Ziel / Einzel

Mathias Adler

Weit

Philipp Baumgartner ESV Ladler Eisstöcke

Mannschaftsspiel Mathias Adler

SC Breitenwang

U19 weiblich Ziel / Einzel

Mona Khalifa

HSV Raika Gratkorn

St

männlich Ziel / Einzel

Martin Schwarzl

ESV Krottendorf/WZ

St

Weit

Thomas Huber

EV Bruck

Mannschaftsspiel Patrick Solböck

K

K Senioren S

S

weiblich Ziel / Einzel

Hilde Fink

UEV Thalgau

Auswahl Niederösterreich 1 N

männlich Ziel / Einzel

Mario Eile

ESV E-Werk Wels

O

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Manuel Enengel

Auswahl Niederösterreich 1 N

Alexander Amon

Auswahl Niederösterreich 1 N

Franz Zöhrer

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Jakob Solböck

Auswahl Niederösterreich 1 N

Johann Deyer

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Markus Karl

Auswahl Niederösterreich 1 N

Johann Draxler

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Harry Knaus

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Mannschaftsspiel Johann Finster

136


Europacup 2011

mehr möglich ist, kostendeckend zu arbeiten. Weiters kommen die wesentlich angenehmeren Beginnzeiten dazu. Der Bund Österreichischer Eis- und Stocksportler führte seine Bundesbewerbe in allen Disziplinen und Spielklassen ordnungsgemäß durch. Von allen Landesverbänden waren die Bundesmeisterschaften (SM und ÖM) bestens organisiert, wofür wir uns nochmals herzlichst bedanken.

Stocksport, Allg. Klasse, 27.–29.5.2011, Winklarn, AUT Herren Weitenwettbewerb 1. Bernhard Patschg

3 Länder 17 Teilnehmer

3 Länder 17 Teilnehmer

4. René Genser

Weitenwettbewerb 2. Bernhard Patschg

Mannschaft René Genser

3 Länder 3 Mannschaften

Markus Bischof Manuel Reischl Damen Mannschaftsspiel

Eisstocksport, Allg. Klasse, 25.–27.11.2011, Eppan, ITA 3. Birgit Pichler 6 Länder 18 Mannschaften

Sabine Fillafer Gertrude Pichler

U23

Silvia Grafenauer

weiblich Ziel / Einzel

Sandra Markowycz

ESV Grödig-Gartenau

S

männlich Ziel / Einzel

Christopher Schwaiger ESV Grödig-Gartenau

S

Herren Mannschaftsspiel

Mannschaftsspiel Matthias Adler

Eisstocksport, Allg. Klasse, 25.–27.11.2011, Kaltern, ITA 2. Franz Stranig 6 Länder 20 Mannschaften

SC Breitenwang

T

Alfons Marktl

Alexander Hechenblaikner SC Breitenwang

T

Günther Stranig

Christoph Fringer

SC Breitenwang

T

Andreas Spendier

Roland Fringer

SC Breitenwang

T

Andreas Schurian

Lisa Adler

SC Breitenwang

T

Herren Mannschaftsspiel

Thorsten Mayer

SV Breitenau

St

Patrick Fischer

Weit

U19

3. Gerhard Fuchs

6 Länder 20 Mannschaften

Thomas Fuchs

weiblich Ziel / Einzel

Iris Mürkl

SC Breitenwang

T

Uwe Taxer

männlich Ziel / Einzel

Thomas Wimhofer

BSV Nettingsdorf Papierfabrik O

Manfred Niederl

ESV Krottendorf

St

Michael Weberhofer ESV Krottendorf

St

Weltmeisterschaften 2012

Patrick Mandl

ESV Krottendorf

St

Eisstocksport, Allg. Klasse, 5.–10.3.2012, Waldkraiburg, GER

Mario Weingartmann ESV Krottendorf

St

Damen Ziel

3. Susanne Sohm-Armellini 17 Länder 39 Teilnehmer

Philipp Hierz

ESV Krottendorf

St

5. Lisa Adler

Michael Mühlhans

ESV Stanzertal

St

2. Susanne Sohm-Armellini 17 Länder 17 Mannschaften

Mannschaftsspiel Martin Schwarzl

Weit

U16

Ziel / Mannschaft

17 Länder 39 Teilnehmer

Sonja Oswald-Wagner

weiblich Ziel / Einzel

Simone Steiner

SSV Union Wenigzell

St

Lisa Adler

männlich Ziel / Einzel

Martin Scharrer

SU Stocksport St. Peter/Wbg. O

Simona Rehberger

Weit

Maximillian Zwickel ESV Ladler Eisstöcke Graz

Mannschaftsspiel Andreas Schwarzl

St

ESV Krottendorf

St

Sonja Oswald-Wagner

Mannschaftsspiel

1. Bettina Eckerstorfer

17 Länder 17 Mannschaften

Martin Schwarzl

ESV Krottendorf

St

Sabine Fillafer

Mario Weingartmann ESV Krottendorf

St

Romana Waldner

Michael Weingartmann ESV Krottendorf

St

Simona Rehberger

Sebastian Hierz

St

Herren Ziel

1. Thomas Fuchs

24 Länder 51 Teilnehmer

2. Franz Roth

24 Länder 51 Teilnehmer

O

1. Franz Roth

24 Länder 24 Mannschaften

Auswahl Niederösterreich

N

Matthias Taxacher

ESV Krottendorf

U14 männlich Ziel / Einzel Andreas Strasser SV Lacken

Mannschaftsspiel Manuel Huber

Ziel / Mannschaft

Jakob Solböck

Auswahl Niederösterreich

N

Thomas Fuchs

Sophie Schmutzer

Auswahl Niederösterreich

N

Bernd Fischer

Michael Schneider

Auswahl Niederösterreich

N

Markus Karl

Auswahl Niederösterreich

N

Weit

2. Bernhard Patschg

9 Länder 34 Teilnehmer

3. Bernhard Hutter

9 Länder 34 Teilnehmer

Weit / Mannschaft 1. Bernhard Patschg

9 Länder 9 Mannschaften

René Genser Markus Bischof Bernhard Hutter

Mannschaftsspiel

2. Matthias Taxacher

24 Länder 24 Mannschaften

Johann Schopf Michael Brantner Christian Hobl Mario Braunstein

137


BUND ÖSTERREICHISCHER EIS- UND STOCKSPORTLER (BÖE)

Eisstocksport, U23, 29.2.–3.3.2012, Waldkraiburg, GER

Eisstocksport, U19, 29.2.–3.3.2012, Waldkraiburg, GER

weiblich Ziel

1. Viktoria Schlapfer

6 Länder 16 Teilnehmer

männlich Ziel

1. Martin Schwarzl

4 Länder 17 Teilnehmer

2. Julia Feichtgraber

6 Länder 16 Teilnehmer

2. Thomas Puntigam

4 Länder 17 Teilnehmer

männlich Ziel

1. Rainer Pfeifenberger

8 Länder 29 Teilnehmer

3. Alexander Zednik

4 Länder 17 Teilnehmer

2. Mathias Adler

8 Länder 29 Teilnehmer

1. Martin Scharrer

4 Länder 4 Mannschaften

2. Mathias Adler

8 Länder 8 Mannschaften

Alexander Zednik

Ziel / Mannschaft

Ziel / Mannschaft

Markus Puntigam

Thomas Puntigam

Christopher Schwaiger

Martin Schwarzl

Rainer Pfeifenberger

Weit

Weit

1. Philipp Baumgartner

5 Länder 21 Teilnehmer

Weit / Mannschaft 2. Thomas Huber

6. Sascha Mossbrugger

5 Länder 21 Teilnehmer

Maximilian Zwickl

5 Länder 5 Mannschaften

Manuel Moosbrugger

Weit / Mannschaft 1. Philipp Baumgartner

6. Thomas Huber

4 Länder 16 Teilnehmer 4 Länder 4 Mannschaften

Sascha Moosbrugger

Martin Breitfuss

Christian Seber

Thorsten Mayer

Thomas Puntigam

Martin Scharrer

Mannschaftsspiel

1. Christopher Schweiger 8 Länder 8 Mannschaften

Mannschaftsspiel

2. Martin Schwarzl

3 Länder 3 Mannschaften

Michael Krenn

Alexander Hechenblaikner

Felix Wilding

Michael Altendorfer

Mathias Adler Markus Puntigam Europameisterschaften 2012 Eisstocksport, U16, 29.2.–3.3.2012, Waldkraiburg, GER männlich Ziel 1. Patrick Solböck

6 Länder 25 Teilnehmer

3. Andreas Strasser

6 Länder 25 Teilnehmer

5. Oliver Wurzinger

6 Länder 25 Teilnehmer

1. Oliver Wurzinger

6 Länder 6 Mannschaften

Ziel / Mannschaft

Patrick Solböck Andreas Strasser Stefan Glavanovits

2. Martin Stockmaier

4 Länder 15 Teilnehmer

3. David Dultinger

4 Länder 15 Teilnehmer

5. Florian Krendl

4 Länder 15 Teilnehmer

Weit

Weit / Mannschaft 1. Martin Stockmaier

4 Länder 4 Mannschaften

Florian Krendl David Dultinger

Mannschaftsspiel

1. Patrick Solböck

6 Länder 6 Mannschaften

Andreas Strasser Stefan Glavanovits Patrick Mayerhofer Michael Weingartmann

138


Faustball

ÖSTERREICHISCHER FAUSTBALLBUND (ÖFBB)

gegründet 1993, 182 Vereine, 6.516 Mitglieder Adresse Münchner Bundesstraße 9, 5020 Salzburg Telefon +43/662/42 31 98 E-Mail office@oefbb.at Internet www.oefbb.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–12.30 Uhr Präsident Gerhard Zeller, p. A. Öster­ reichischer Faustballbund Generalsekretär Mag. Hannes Dinböck, p. A. Österreichischer Faustballbund Sportkoordinator Michael Reisenberger, p. A. Öster­reichischer Faustballbund

Internationale Mitgliedschaft International Fistball Association (IFA) gegründet 1960, 35 Länder, c/o Generalsekretär ­Renato Orlando Adresse Amselweg 11a, 3073 Gümligen, Schweiz E-Mail office@ifa-fistball.com Internet www.ifa-fistball.com Österreicher in internationaler Funktion Karl Weiß ist Präsident der IFA. Gerhard Zeller ist Mitglied des IFA-Präsidiums. Mag.

Winfried Kronsteiner ist Vorsitzender der Jugendkommission. Karl Hinterreiter ist Vorsitzender der Schiedsrichterkommission. Peter Oberlehner ist Kassenprüfer. Walter Zöttl ist Ehrenmitglied.

D

as Faustball-Jahr 2011 war für den Österreichischen Faustballbund von großen Erfolgen und hervorragenden Leistungen geprägt, wobei die Austragung der Faustball-Weltmeisterschaft in Österreich natürlich im Vordergrund stand. Diese WM stellte für den Verband eine große Herausforderung dar, wollten wir doch den Sportlern der zwölf Natio­ nalteams aus vier Kontinenten mit einem idealen Umfeld und tausenden Zuschauern ein unvergessliches Ereignis bieten. Aus sportlicher Sicht galt es für unser Herrenteam, bei der HeimWeltmeisterschaft alles daranzusetzen, den 2007 erstmals errungenen WM-Titel vor den Augen der heimischen Fans und Medien erfolgreich zu verteidigen. Dieses Vorhaben wurde leider knapp verfehlt, denn nach einem überaus spannenden Finale gegen Deutschland konnte Österreich die Silbermedaille gewinnen und wurde Vizeweltmeister im eigenen Land. Den größten Erfolg konnte unser Faustball Team Austria (FTA) der Frauen erzielen: Bei der 12. Damen-Europameisterschaft in Ludwigshafen-Oggersheim konnten die Österreicherinnen durch einen 3:1-Finalsieg über Gastgeber Deutschland den ersten Euro­pameistertitel überhaupt holen! Die Junioren-Nationalmannschaft trat zur gleichen Zeit bei der

Foto: ÖFBB/Weiß

Susanne Hartl: 1. Platz bei der Europameisterschaft der ­Damen 2011 in L­ udwigshafen

U-21-Europameisterschaft an. Unsere Burschen mussten sich trotz teils guter Leistungen in der Qualifikation der starken Mannschaft aus der Schweiz geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 und 4 aber setzte sich das österreichische Team gegen Italien 3:1 durch und holte somit EM-Bronze. Die Jugend-Europameisterschaft der männlichen und weiblichen Jugend wurde in Jona/SUI durchgeführt. Die sehr jungen österreichischen U-18-Girls – die Hälfte dieser Spielerinnen ist noch für die U 16 spielberechtigt – mussten sich im Finale der Mann­ schaft aus Deutschland geschlagen geben und feierten den Vize­ europameistertitel. Die U 18 männlich konnte die Bronzemedaille­ nach Österreich holen. Wie bereits in den Vorjahren waren die österreichischen Vereinsmannschaften bei den internationalen Klubbewerben wiederum höchst erfolgreich: Die Damen von Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit wurden sowohl in der Halle als auch auf dem Feld Europacupsieger 2011 und sind derzeit das Maß aller Dinge bei internationalen Vereinsbewerben. Remeco Reichel SSB TV Neusiedl landete in der Halle auf Platz 3 und auch FBC Askö Urfahr konnte auf dem Feld die Bronzemedaille gewinnen.

139


ÖSTERREICHISCHER FAUSTBALLBUND (ÖFBB)

TuS Raiffeisen Kremsmünster gewann den Hallen-Europapokal der Herren vor heimischem Publikum. Beim Feld-Europapokal in Flums/SUI dominierten ebenfalls die österreichischen Vereine: Union Schick Freistadt belegte Platz 1 und FG Sparkasse Gries­ kirchen Rang 2. Beim IFA-Cup in Tschechien siegte der FBC Askö Urfahr und TuS Raiffeisen Kremsmünster belegte den 3. Platz. Der Weltcup der allgemeinen Klasse wurde im oberösterreichi­ schen Freistadt ausgetragen. Den Damenbewerb gewann Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit, bei den Herren siegte Union Schick Freistadt. Somit gingen 2011 alle Titel in den internationalen Vereinsbewerben nach Österreich Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Landes­ verbänden und die Installierung von Nachwuchskoordinatoren konnten in mehreren Bundesländern Nachwuchsleistungszent­ ren aufgebaut werden, in denen exzellente Arbeit geleistet wird. Die Schul Olympics 2011 fanden in Wolfsegg/OÖ statt. Diese Schulsportveranstaltung war der Abschluss der zuvor ausgetragenen Ausscheidungskämpfe in den einzelnen Bundesländern. In den Altersklassen Unterstufe (U 14) und Oberstufe (U 18), jeweils männlich und weiblich, nahmen 18 Mannschaften teil, am ge­ samten Schulbewerb über 420 Schulmannschaften! Anlässlich des 7. Ordentlichen Bundestages wurde das Präsidium des Österreichischen Faustballbundes neu gewählt. Der bisherige Präsident Karl Weiß stellte nach 11-jähriger, äußerst erfolgrei­ cher Tätigkeit sein Amt zur Verfügung und wurde zum Ehren-

präsidenten gewählt. Weiters wurde Weiß beim IFA-Kongress im Rahmen der Faustball-Weltmeisterschaft 2011 zum Präsidenten der IFA (International Fistball Association) gewählt, womit er derzeit der einzige internationale Präsident eines Fachverbandes aus Österreich ist. Von den Delegierten des Bundestages wurde Gerhard Zeller einstimmig zum neuen Präsidenten des ÖFBB gewählt. Weitere zehn Präsidiumsmitglieder werden ihn im Verbandsmanagement in den nächsten vier Jahren unterstützen. Dank der guten Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Österreichische Bundes-Sportorganisation, das Sportministerium und Team Rot-Weiß-Rot sowie unsere Sponsoren kann der Öster­reichische Faustballbund auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Geschichte zurückblicken. Wichtige Programmpunkte 2012 • Final 3, Frauen und Männer, 24./25.2.2012, Freistadt/OÖ • Final 3, Frauen und Männer, 30.6./1.7.2012 • Europacup Männer, 6./7.7.2012, Grieskirchen/OÖ • Europacup Frauen, 7./8.7.2012, Berlin/D IFA-Cup Männer, 7./8.7.2012, Berlin/D EM Frauen +U 21, 13./14.7.2012, Diepoldsau/SUI • Weltmeisterschaft U 18 männlich/weiblich 26.–29.7.2012, Cali/Kolumbien • EM Männer, 17.–19.8.2012, Schweinfurt/D • Europapokal Jugend, 6./7.10.2012, Münzbach/OÖ • Weltcup Frauen, 13./14.10.2012, Rosario/ARG • Weltcup Männer, 20./21.10.2012, Novo Hamburgo/BRA Europameisterschaften 2011

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen Feld Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit

Damen

1. Österreich

Allg. Klasse, 16./17.7.2011, Ludwigshafen, GER 5 Länder 5 Mannschaften

O

weiblich

2. Österreich

Jugend, 9./10.7.2011, Jona, SUI 5 Länder 5 Mannschaften

O

männlich

3. Österreich

O

Halle

Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit

O

Herren

Feld

FG Sparkasse Grieskirchen/Pötting

Halle

TuS Raiffeisen Kremsmünster

Österreichische Meister 2011 Halle

männlich

U 12

weiblich

Askö Seekirchen

S

männlich

FBV Grieskirchen

O

U 14

weiblich

Union Nußbach

O

männlich

Union Tigers Vöcklabruck

O

U 16

weiblich

Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit

O

männlich

Union Tigers Vöcklabruck

O

U 18

weiblich

Askö Seekirchen

S

männlich

DSG UKJ Froschberg

O

Feld U 12

weiblich

Askö Seekirchen

S

männlich

FBV Grieskirchen

O

U 14

weiblich

Union Nußbach

O

männlich

TV Enns

O

U 16

weiblich

Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit

O

männlich

Union Tigers Vöcklabruck

O

U 18

weiblich

Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit

O

männlich

Union Waldburg

O

4 Länder 4 Mannschaften U 21, 16./17.7.2011, Ludwigshafen, GER 4 Länder 4 Mannschaften

3. Österreich

Weltmeisterschaften 2011  Allg. Klasse, 7.–13.8.2011, Salzburg, Wien, Kremsmünster, Linz, Pasching, AUT Herren 2. Österreich 12 Länder 12 Mannschaften

Damen

Feld

1. Union Raiff. Dialog Arnreit

Europacup 2011 Allg. Klasse 4 Länder 8 Mannschaften

3. FBC ASKÖ Urfahr

4 Länder 8 Mannschaften

Halle 1. Union Raiff. Dialog Arnreit

3 Länder 4 Mannschaften

3. Remeco Reichel SSB TV Neusiedl 3 Länder 4 Mannschaften

Herren

1. Union Schick Freistadt

3 Länder 4 Mannschaften

2. FG Sparkasse Grieskirchen

3 Länder 4 Mannschaften

Feld

Halle 1. TuS Raiffeisen Kremsmünster

3 Länder 4 Mannschaften

Weltcup 2011 Allg. Klasse Damen

Feld

1. Union Raiff. Dialog Arnreit

2 Länder 2 Mannschaften

Herren

Feld

1. Union Schick Freistadt

2 Länder 2 Mannschaften

140

Tanja Weigert: 1. Platz bei der Europameisterschaft der ­Damen 2011 in ­Ludwigshafen


141

Foto: ร–FBB/Dirnbรถck


Fechten

ÖSTERREICHISCHER FECHTVERBAND (ÖFV)

gegründet 1929, 58 Vereine 1.477 Mitglieder Adresse Herrgottwiesgasse 260, 8055 Graz Telefon +43/676/845 27 62 01 E-Mail office@oefv.com Internet www.oefv.com Bürozeiten Mo–Fr 9.00–14.00 Uhr Präsident DI Markus Mareich Generalsekretär Marco Haderer Internationale Mitgliedschaften Fédération Internationale d’Escrime (FIE) gegründet 1913, 129 Länder, 22.500 Mitglieder Adresse Avenue Mon Repos 24, 1000 Lausanne, Schweiz Internet www.fie.ch European Fencing Confederation (EFC/CEE) Adresse Hainbuchenweg 2, 82194 Gröbenzell-München, Deutschland Internet www.eurofencing.info Österreicher in internationaler Funktion MMag. Barbara Csar – Frauen- und Athleten-Kommission des Europäischen Fechtverbandes.

A

nfang Mai begann die Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele in London mit einem Paukenschlag für das Aushängeschild des ÖFV: Dem Herrenflorettteam gelang ein perfekter Auftakt, es schlug beim Mannschaftsweltcup in Seoul Gastgeber Korea, an fünf gesetzt, im Kampf auf das Viertelfinale glatt mit 45:36, verlor dann gegen Russland zwar mit 33:45, um aber in de Folge nach einem Sieg gegen die USA mit 45:39 erneut Deutschland im Kampf um Platz 5 mit 45:37 innerhalb Jahresfrist zum zweiten Mal zu besiegen. Zwei Monate später wiederholten die „4 Musketiere“ Roland Schlosser, René Pranz, Moritz und Tobias Hinterseer diese Leistung bei der Europameisterschaft in Sheffield mit Platz 6 und doch haderte man mit dem Ablauf. Im Viertelfinale vergab nämlich die Mannschaft nach einem 9-Punkte-Vorsprung gegen Frankreich noch die Führung und verlor gegen einen Hauptkonkurrenten um die Spiele 2012 noch mit 43:45, denn auch die Kontinentalmeisterschaften werden in die Qualifikation mit eingerechnet. Bei der Weltmeisterschaft im italienischen Catania kam es dann zum Rückschlag, Korea konnte sich revanchieren, bezwang unser Team mit 45:41, gleich darauf verlor man auch noch gegen die Ukraine um zwei Treffer und so blieb nur der enttäuschende 13. Platz. Da nur acht Teams in London teilnehmen dürfen – die besten vier der Weltrangliste und der jeweils Beste von jedem Kontinent – wird man sich in den ersten vier Monaten des Jahres 2012 bei weiteren drei Qualifikationsturnieren keinen Ausrut­ scher mehr leisten dürfen. Wenn es dann aber trotzdem nicht klappt, bleibt noch die Mög­ lichkeit, einen Platz über die Einzelqualifikation für London zu erringen. In der besten Ausgangsposition ist Roland Schlosser, zeitweise sogar auf Rang 13 der Weltrangliste, der damit seine dritten Spiele anstrebt. Mit den Plätzen 11 (EM) und 14 (WM) ist er stets im Spitzenfeld zu finden und wurde nur von René Pranz übertroffen, der bei der Europameisterschaft Platz 7 erfocht hat, nur geschlagen vom Vizeeuropameister Cassara. Mit Sandra Kleinberger, Florett, und Jörg Mathe, Degen, gibt es noch zwei heiße Eisen für die im April 2012 stattfindenden Zonenausscheidungen. Eine Teilnehmerin für London 2012 steht aber bereits fest: Mag. Barbara Csar wurde nach der Weltmeisterschaft vom Internationalen Verband als Kampfleiterin für die Spiele nominiert, eine hohe Auszeichnung. Aber auch im Nachwuchsbereich rührt sich einiges. Der in den erweiterten Olympiakader aufgenommene Johannes Poscharnig holte sich im Florett im neu geschaffenen U-23-Europacircuit Platz 1, Olivia Wohlgemuth, ebenfalls Florett, rückte auf den 12. Platz in der Juniorenweltrangliste vor, Matthias Willau, Säbel, auf den 14. Platz. Ganz stark präsentierte sich eine Nachwuchs­klasse darunter Mario Langer im Florett, der bei allen Europacuptur­ nieren das Limit erfüllen konnte. Ihm fehlt noch die Bestätigung, auch bei internationalen Titelkämpfen die Nerven zu behalten.

Einen Saisonhöhepunkt verzeichnete der Verband mit den Europameisterschaft der Kadetten (U 17) in Klagenfurt. 39 Nationen und rund 400 Teilnehmer fühlten sich während der Wettkämpfe sehr wohl, der europäische Verband bezeichnete diese Spiele als die besten seit langer Zeit. Die örtlichen Organisatoren scheuten keine Mühen und dank der finanziellen Unterstützung durch Bund, Land und Stadt gab es perfekte Titelkämpfe. Leider konnte sportlich der Heimvorteil nicht genutzt werden. Nach den Jüngs­ Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 14.–19.7.2011, Sheffield, ENG Herren

Florett Mannschaft 6. Roland Schlosser

16 Länder 16 Mannschaften

René Pranz Tobias Hinterseer Moritz Hinterseer

Weltmeisterschaften 2011 Veteranen, 27.9.2011–2.10.2011, Porec, CRO Herren

Florett Einzel

3. Robert Blaschka

15 Länder 48 Teilnehmer

142


Österreichische Meister 2011 Jugend B weiblich Degen Stefanie Fehrer FUL O

Mannschaft

Florett

Ann-Kathrin Trippolt

Mannschaft

Säbel

Claudia Jäger

männlich

Degen

Lukas Knechtl

Florett

Mannschaft Mannschaft

Säbel

Josef Marhinger David Rauchberger

Mannschaft

O

SZTK

K

Kärnten

K

FKV

K

UWK

St

Steiermark

St

FUL

O

O

FUM

N

Kärnten

weiblich

Degen

Luise Elmer

FUL

O

Florett

Iris Margetich

FUM

K

männlich

Degen

David Wallgram

FCT

K

Florett

Moritz Lechner

STLFC

St

Säbel

Markus Pleschberger

FKV

weiblich

Degen

männlich

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen Degen Dorothea Tanzmeister ASC

Sven Stühler

Mannschaft

Säbel

Alexander Korlath

Mannschaft

Florett

Kim Weiss

Mannschaft

Degen

Olivia Wohlgemuth

Mannschaft

Säbel

Laura Puchacher

Mannschaft

Florett

ten gibt es im nächsten Jahr die Titelkämpfe der Ältesten: Die Veteranen kämpfen in Krems um ihre WM-Titel, eine Chance für Altmeister Robert Blaschka, seinen bisherigen drei Titeln vor ­eigenem Publikum einen weiteren hinzuzufügen, 2011 blieb ihm der 3. Rang.

K Jugend C

Matthias Willau

Mannschaft

K

KAC

Junioren O

OÖLFK

O

FUM

N

FUM 1

N

WFK

W

FKV

K

ÖOLFK

O

FTSJF

V

FUM

N

FUM 1

N

FUM

N

FUM

W

N Kadetten K

Degen Mannschaft

Balmung

W

weiblich

Florett

Sandra Kleinberger

KAC

K

Florett Mannschaft

AFCS

S

Säbel

Dorothea Tanzmeister ASC

W

FUM

N

Säbel Mannschaft

ASC

W

Säbel

Kira Nikolic

UFC

W

Degen

Lukas Puchacher

KAC

K

FUL 1

O

Degen Florett

Herren

Degen

Florian Schmid

FUL

O

männlich

Degen Mannschaft

FUL 1

O

Florett

Moritz Hinterseer

AFCS

S

Florett Mannschaft

AFCS 1

S

Säbel

Matthias Willau

FUM

N

Säbel Mannschaft

WSC

W

143

Laura Puchacher

Mannschaft Anna Solacher

Mannschaft

Mannschaft

Florett

Mario Langer

Mannschaft

Säbel

Fabian Herbst

Mannschaft

KAC FUL

O

STLFC

St

FUM

N

FUM

N

FKV

K

FKV

K


Floorball

ÖSTERREICHISCHER FlooRBAll VERBAnd (ÖFBV)

gegründet 1996, 41 Vereine, 2.218 Mitglieder Adresse Peter-Tunner-Straße 19/15, 8700 Leoben Telefon +43/676/927 22 34 und +43/3842/451 94 Fax +43/3842/451 94 E-Mail office@floorball.at Internet www.floorball.at Präsident Dr. Werner Daves Generalsekretärin Heidemarie Leb Internationale Mitgliedschaft International Floorball Federation (IFF) gegründet 1986, 54 Mitgliedsländer Adresse Alakiventie 2, 00920 Helsinki, Finnland Telefon +358/9/4542/14 25 Fax +358/9/4542/14 50 E-Mail office@floorball.org Internet www.floorball.org Österreicher in internationaler Funktion Dr. Thomas Antretter und Mag. Hannes Dolzer sind internationale Schiedsrichter.

Benjamin Gruber ist Mitglied des IFF Athlets Committee (AC). Heidemarie Leb ist Mitglied des Rules and Competition Committee (RACC).

D

ie Zahl der Spieler/-innen steigt weiterhin. Im Jahr 2011 hat sich die Anzahl der Lizenzspieler um fast 50 Prozent erhöht. Fünf neue Ligen, vor allem im Nachwuchsbereich, wurden gestartet. Neben der steigenden Anzahl der Lizenzen in den verschiedenen Meisterschaften, auch auf regionaler und lokaler Ebene, ist auch die Zahl der Hobbyspieler/-innen stark gestiegen. In den Schulen ist Floorball auf dem Weg zum belieb­ testen Schulsport. Auch im Betriebs- und Lehrlingssport gibt es bereits eine bundesweite Verbreitung. Im Schuljahr 2010/11 führte der ÖFBV in Zusammenarbeit mit den Landesschulräten und den lokalen Vereinen sieben Landesschulmeisterschaften durch. 88 verschiedene Schulen und 248 Teams nahmen daran teil. Der ÖFBV ist nun gefordert, diesen vielen Floorballspieler(inne)n bundesweit eine Basisausbildung für Regeln, Floorball Basics und Vereinsgründungen anzubieten. Auf der Spitzensportebene der Nationalteams ist das goldene ­Zeitalter der Top-Spieler/-innen, das in fast allen Floorballnatio­ nen in den ersten zehn Jahren nach der Gründung auftrat, vorbei. Aus Nachwuchsspielern wieder Top-Spieler zu entwickeln benö­ tigt erfahrungsgemäß eine bestimmte Zeit. Eine entsprechende Förderung der sich in vielen Vereinen entwickelnden talentiertes­ ten Spieler/-innen kann diese Zeit verkürzen. Die Damen scheiterten in der Europa-Vorrunde der Weltmeisterschaft und die Endrunde fand ohne sie statt. Die Herren sind in der Vorbereitung auf die WM Vorrunde im Februar 2012 und hatten es aus oben genannten Gründen auch

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen Großfeld SU Wiener Floorballverein

W

Kleinfeld

SU Wiener Floorballverein

Herren

Großfeld

TV Wikings Zell/See

S

Kleinfeld

SPG Wien

W

Österreichische Meister 2011 U 13 männlich Kleinfeld

W

KAC

K

U 15

männlich

Kleinfeld

VSV Unihockey

K

U 16

weiblich

Kleinfeld

SC Skorpions

N

U 17

männlich

Kleinfeld

VSV Unihockey

K

U 19

männlich

Kleinfeld

VSV Unihockey

K

U 20

weiblich

Kleinfeld

TV Wikings Zell/See S

diesmal nicht qualifizieren. Ein Achtungserfolg gegen Großbritannien und eine knappe Niederlage gegen die starken Gastgeber Polen, zeigten aber in die richtige Richtung. Die U19 Junioren blieben ebenfalls in den WM Vorrunden hängen und müssen auf die nächste WM Vorrunde im November 2012 warten. Die U19 Juniorinnen traten bei der WM Endrunde im Mai 2012 in der Slowakei an. Zwei Jahre nach der Teamgründung sind die Juniorinnen ebenfalls noch nicht an der Spitze angelangt, sondern mussten international Lehrgeld zahlen. Österreichischer Staatsmeister im Damen/Großfeld wurden die Damen des SU Wiener FV. Der TV Wikings Zell/See wurde Staatsmeister bei den Herren. Auf eine Teilnahme im Europacup verzichteten die österreichischen Meister aus Kostengründen. In den männlichen Nachwuchsklassen dominierten 2011 erneut die Kärntner Teams. Die Titel gingen an den VSV Unihockey (U 15, U 17, U 19) und den KAC Floorball (U 13). Einen ersten Erfolg für ihre kontinuierliche Nachwuchsarbeit erreichten die Teams aus Haag am Hausruck (U 15), der UHC Linz (U 17) und der SC Skorpions (U 13) jeweils mit einem dritten Rang. In den weiblichen Nachwuchsklassen konnte erstmals ein nieder­ österreichisches Team einen Titel erringen. Der SC Skorpions aus Kaltenleutgeben wurde Meister in der U 16 weiblich, der TV Wikings Zell/See erreichte dies in der Klasse U 20 weiblich. Die österreichische Staatsmeisterschaft Herren/Kleinfeld gewann das Kleinfeldteam einer Wiener Spielgemeinschaft, die drei Vereine repräsentierte. Die Staatsmeisterschaft im Damen/Kleinfeld gewann der SU Wiener FV. Im Bundesfinale der erstmals ausgetragenen Regionalligen Ost, Mitte und West gewannen die Wild Boys Innsbruck. 144


145


Flugsport

ÖSTERREICHISCHER AERO CLUB (ÖAEC)

gegründet 1901, 492 Vereine, 19.765 Mitglieder Adresse Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien Telefon +43/1/505 10 28 Fax +43/1/505 79 23 E-Mail office@aeroclub.at Internet www.aeroclub.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–17.00, Fr 8.00–12.30 Uhr Präsident NR a. D. Reg.-Rat Alois Roppert, p. A. Österr. Aero Club Generalsekretär Ing. Manfred Kunschitz, p. A. Österr. Aero Club Publikationen „Sky Revue“, Modellflugmagazin „prop“, p. A. Österreichischer Aero Club

ÖAeC – Sektion FAA Adresse Blattgasse 6, 1030 Wien E-Mail faa@aeroclub.at Telefon +43/1/718 72 97 Fax +43/1/718 72 97-17 Bürozeiten Mo–Do 8.00–17.00, Fr 8.00–12.30 Uhr Parteienverkehr Mo–Do 8.30–12.00, Fr 8.30–11.00 Uhr Präsident NR a. D. Reg.-Rat Alois Roppert, p. A. Österr. Aero Club Generalsekretär Ing. Manfred Kunschitz, p. A. Österr. Aero Club Internationale Mitgliedschaft Fédération Aéronautique Internationale (FAI) gegründet 1905, 90 Mitglieder Adresse Maison du Sports International – MSI, Avenue de Rhodanie 54, 1007 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/345 10 70 Fax +41/21/345 10 77 Internet www.fai.org Österreicher in internationaler Funktion NR a. D. Reg.-Rat Alois Roppert ist Vizepräsident der FAI.

I

m Jahr 2011 nahmen Athleten des Österreichischen Aero Clubs an insgesamt 23 Welt- und Europameisterschaften im In- und Ausland teil und konnten wieder beachtliche Medail­ lenplätze erringen. So fanden 2011 in Gosau die Weltmeisterschaft im Paraski, einer Kombination aus Riesenslalom und Fallschirm-Zielspringen, statt. Ausgetragen wurden bei der Weltmeisterschaft in der allgemei­nen Klasse die Einzel- und Mannschaftskombination sowie Master- und Juniorenklasse. Bei den Junioren errang ­Michael Gross­egger die Goldmedaille und in der Masterklasse belegte Heinz Empl den hervorragenden 2. Platz. Michael Gross­ egger belegte auch bei der Europameisterschaft im Fallschirmspringen Ziel und Stil in der Juniorenwertung den ausgezeich-

neten 2. Platz. Bei der Weltmeisterschaft im Hängegleiten in Italien erreichte Österreich in der Mannschaftswertung den 3.  Rang und bei der Weltmeisterschaft im Modellflug in der Klasse F3K gewann man in der Mannschaftswertung ebenfalls die Bronzemedaille. Auch fanden wieder Ausstellungen, Flugtage und über hundert nationale Bewerbe auf verschiedenen Zivilflugplätzen in den einzelnen Flugsparten statt. So wurden unter anderem am Flugplatz Spitzerberg im Rahmen der NÖ-Landesausstellung zwei Flugtage ausgerichtet. Im Oktober schließlich feierte der Österreichische Aero Club sein 110-jähriges Jubiläum mit einer Festveranstaltung im Wiener Rathaus.

146


Österreichische Staatsmeister 2011 Ballonfahren Heißluftballon Daniel Kusternigg Falschirmspringen

1. Kärntner Ballonfahrerverein K

Streckenflug

Gerald Ameseder

Parateam Virgen

T

Mannschaft

Alois Resinger

Parateam Virgen

T

Egon Assmair

Parateam Virgen

T

Segelflug Segelflug-Sportclub Mariazell St

Damen Ziel

Marina Kücher

HSV Red Bull Salzburg

S

Herren Ziel

Georg Heimel

HSV Red Bull Salzburg

S

Segelflug (Kl. 1) 18 m Klasse Wolfgang Janowitsch Flugring Austria Wr. Neustadt N

Christian Auswöger

HSV Red Bull Salzburg

S

Segelflug (Kl. 1) Club Klasse Fabian Stumpfl

Fliegerclub Weiße Möwe Wels O

Georg Heimel

HSV Red Bull Salzburg

S

Segelflug (Kl. 1) Offene Klasse Josef F. Eder

Schärdinger Flieger Union

Thomas Reisenbichler HSV Red Bull Salzburg

S

Segelflug (Kl. 1) Stan. Klasse Reinhard Haggenmüller Fliegerclub St. Johann

T

Anton Gruber

HSV Red Bull Salzburg

S

Segelflug (Kl. 1) Doppelsitzer Alexander Koppler

SVC Steyr

O

Canopy Piloting

Christian Wagner

Int. Pink Parachute Club

W

SVC Steyr

O

Freefly Mannschaft Markus Seifert

Aqualife Graz

St

Segelflug (Kl. 1) Vollakrobatik Dr. Dietmar Poll

Direktmitglied Wien

W

Ziel Mannschaft

Segelflug (Kl. 1) 15 m Klasse Heimo Demmerer

Christoph Holl

O

Heimo Grasser

Paraclub Wr. Neustadt

W

Streckenflug (Kl. 2) 15 m Kl. Ernst Schicker

Öster. Flugsportver. LG Wien W

Philipp Gorkiewicz

Paraclub Wr. Neustadt

W

Streckenflug (Kl. 2) 18 m Kl. Hermann Trimmel

Flugring Austria Wr. Neustadt N

Relativ Vierer

Patrick Kosmus

1. ÖFSC Graz

St

Streckenflug (Kl. 2) Club Kl. Herbert Ziegerhofer Alpine Sportfliegercl. Leoben St

Formation

Kurt Seinitzer

1. ÖFSC Graz

St

Streckenflug (Kl. 2) Off. Kl. Walter Wartlsteiner

Innsbr. Segelfliegervereinigung T

Christian Royer

1. ÖFSC Graz

St

Streckenflug (Kl. 2) Stan. Kl. Heinz Hämmerle

Sportfliegergruppe Dornbirn V

Markus Tunst

1. ÖFSC Graz

St

Werner Trummer

1. ÖFSC Graz

St

Horst Scheiber

1. ÖFSC Graz

St

Relativ Achter

Kurt Seinitzer

1. ÖFSC Graz

St

Junioren

Österreichische Meister 2011 Fallschirmspringen Markus Seifert Aqualife Graz St

Formation

Patrick Kosmus

1. ÖFSC Graz

St

Masters

Franz Kiesenhofer

Markus Tunst

1. ÖFSC Graz

St

ASKÖ Fallschirmspringerv. Linz O Paraski

Horst Scheiber

1. ÖFSC Graz

St

Masters, Kombination

Karl Kreuzer

1. Tiroler Fallschirmspringercl. T

Elisabeth Haber

1. ÖFSC Graz

St Herren

Alexander Diem

Speed Skydiving Union Para Club Silvretta V Motorflug

Präzisionsflug

Cornelia Marsch

SFC Ried

Thomas Machinger

1. ÖFSC Graz

St

Bernhard Rom

1. ÖFSC Graz

St

Horst Richter

1. ÖFSC Graz

St

Thomas Haber

1. ÖFSC Graz

St

Andreas Schalk

1. ÖFSC Graz

St

RC-III

Manfred Nemeth

Flugmodellcl. Seeadler Neusiedl/See B

S

RC-SC

Michael Wurm

MBC Günselsdorf

St

RC-SL

Wolfgang Schober

Österr. Modellsportver. Kärnten K

Paraski

Anton Gruber

Paraski Mannschaft Bernhard Nagele

Hängegleiten Klasse I – Flexible HG Klasse I – Streckenflug Klasse I – Streckenflug

Karl Kreuzer Anton Gruber Gernot Alic Walter Mayer Thomas Wiesinger Ferdinand Spindler

HSV Red Bull Salzburg Aqualife Graz

Herbert Lenzhofer

Kärntner FC Modellflug Thon K

HSV Red Bull Salzburg

S

RC-H2

Robert Zeller

SMBC Kirchdorf-Micheldorf

O

O

RC-H2 Mannschaft

Erwin Buchegger

SMBC Kirchdorf-Micheldorf

O

Bernhard Hofmann

SMBC Kirchdorf-Micheldorf

O

Drachenfliegercl. Bregenzerw. V

Robert Zeller

SMBC Kirchdorf-Micheldorf

O

1. OÖ HGPG Club Skybird Kremstal O

F5F

Rudolf Freudenthaler UESMV Freistadt

O

1. OÖ HGPG Club Skybird Kremstal O

F3K

Bastian Jütte

MFC Weikersdorf

N

F3K, ex aequo

Harald Helm

LV OÖ

Junioren, zentral

Fabian Stumpfl

FC Weiße Möwe Wels

HFSC Freistadt

Thomas Wiesinger

1. OÖ HGPG Club Skybird Kremstal O

Peter Sigl

1. OÖ HGPG Club Skybird Kremstal O

Klasse V – Starre HG

Walter Geppert

1. Hängegleitercl. Pernitz-Neusiedl N

F 3C F 5B Motorflug Kunstflug

Bernhard Egger Karl Waser Patrick Strasser

Vereinswertung, Kl. 2/dezentral

Flugring Austria Wr. Neustadt N

N

Senioren, Kl. 2/dezentral

Flugring Austria Wr. Neustadt N

T

Mannschaft, Kl. 2/dezentral Werner Amann

FSG Hohenems

V

St

Heinz Hämmerle

SFG Dornbirn

V

Peter Mungenast

ASKÖ SFG Bregenz

V

Alpine Sportfliegercl. Leoben St

Junioren, Kl. 2/dezentral

Lukas Rosner

Flugsportgr. Steir. Oberland

St

Irmgard Paul

Österr. Flugsportver., LG Wien W

UMSC Kolibri Heli Club Zillertal Akaflieg Graz

Hermann Trimmel

Präzisionsflug (Kl. 2)

Paul Szameitat

ASKÖ FSG Oberes Murtal

St

Frauen, Kl. 2/dezentral

Präzisionsflug (Kl. 2)

Manfred Kunschitz

Flugsportgruppe Kondor

St

Doppelsitzer, Kl. 2/dezentral Hermann Eingang

Mannschaft

Paul Szameitat

ASKÖ FSG Oberes Murtal

St

Paragleiten Herren

147

Streckenflug

O

Österr. Flugsportver., LG Wien W

Wolfgang Kothgasser Hängegleiter Club Stmk St. Radegrund St Elfriede Ramler

O Segelflug

Allg. Kl. weltweit, Kl. 2/dezentral Ernst Schicker

Modellflug F 1E

N

1. Tiroler Fallschirmspringer Cl. T

Mannschaft

Klasse V – Streckenflug

O Modellflug

Union Sportfliegercl. Trieben St Paragleiten

Allg. Klasse, Kunstflug Solo Alexander Meschuh 1. Paragliding Acro Cl. Carinthia K Helmut Eichholzer Gerald Ameseder

1. Para Fun Club Salzburg Parateam Virgen

S

Kunstflug Synchron

Alexander Meschuh 1. Paragliding Acro Cl. Carinthia K

T

Bernd Hornböck

1. Ktn. Gleitschirmfliegercl. Radsberg K


ÖSTERREICHISCHER AERO CLUB (ÖAEC)

Europameisterschaften 2011 Segelflug, Allg. Klasse, 17.–30.7.2011, Nitra, SVK Herren

Club Klasse

5. Mario Schupfer

17 Länder

33 Teilnehmer

16 Länder

67 Teilnehmer

Fallschirmspringen, Allg. Klasse, 22.–27.8.2011, Klatovy, CZE Herren

Canopy Piloting Speed

4. Christian Wagner

Fallschirmspringen, Junioren, 20.–28.8.2011, Kikinda, SRB männlich Kombination

5. Michael Grossegger

9 Länder

15 Teilnehmer

Stil

6. Bernhard Szabados

9 Länder

15 Teilnehmer

Ziel

2. Michael Grossegger

11 Länder

16 Teilnehmer

Motorflug, Allg. Klasse, 29.8.–4.9.2011, Dunakeszi, HUN

Navigationsflug Mannschaft

6. Wolfgang Schneckenreither 13 Länder

Cornelia Marsch

Manfred Kunschitz

Heinz Perner

43 Mannschaften

Weltmeisterschaften 2011 Fallschirmspringen Paraski, Allg. Klasse, 28.2.–5.3.2011, Gosau, AUT Herren

Kombination

4. Michael Grossegger

16 Länder

61 Teilnehmer

Kombination Mannschaft

3. Thomas Reisenbichler

9 Länder

14 Mannschaften

Anton Gruber

Michael Grossegger

Gernot Alic

Fallschirmspringen Paraski, Junioren, 28.2.–5.3.2011, Gosau, AUT männlich Kombination

1. Michael Grossegger

4 Länder

6 Teilnehmer

5. Felix Seifert

4 Länder

6 Teilnehmer

Fallschirmspringen Paraski, Master, 28.2.–5.3.2011, Gosau, AUT 2. Heinz Empl männlich Kombination

7 Länder

8 Teilnehmer

Hängegleiten, Allg. Klasse, 16.–30.7.2011, Monte Cucco, ITA 4. Manfred Ruhmer Herren

35 Länder

146 Teilnehmer

35 Länder

35 Mannschaften

Mannschaft

3. Manfred Ruhmer

Thomas Weissenberger

Robert Reisinger

Günther Tschurnig

Manfred Trimmel

Wolfgang Siess

Christian Tiefenbacher

148


Modellflug, Allg. Klasse, 1.–10.7.2011, Arborga, SWE Herren

F3K

4. Hermann Haas

27 Länder

77 Teilnehmer

F3K Mannschaft

3. Hermann Haas

27 Länder

27 Mannschaften

Harald Helm

Raoul Gorka Modellflug, Allg. Klasse, 24.7.–1.8.2011, Muncie, Indiana, USA

Herren

F3A

5. Gerhard Mayr

15 Länder

30 Teilnehmer

F3A Mannschaft

4. Gerhard Mayr

31 Länder

31 Mannschaften

Helmut Danksagmüller

Markus Zeiner Modellflug, Allg. Klasse, 28.8.–3.9.2011, Zlatibor, SRB

F1E Mannschaft

4. Norbert Heiss

12 Länder

Edith Mang

Fritz Mang

12 Mannschaften

Segelflug, Allg. Klasse, 26.7.–7.8.2011, Thorn, POL

149

Herren

Kunstflug 3 Free Programme

3. Dietmar Poll

8 Länder

23 Teilnehmer

Kunstflug Overall Individual

5. Dietmar Poll

8 Länder

23 Teilnehmer

Kunstflug Overall Unknown

5. Dietmar Poll

8 Länder

23 Teilnehmer


Frisbee

Österreichischer FrisbeeSportVerband (ÖFSV)

tVerban or

ischer ich

d

sterre

gegründet 1980, 37 Vereine, 1.940 Mitglieder Adresse Linzackergasse 5, 1130 Wien Telefon +43/699/17 11 80 97 E-Mail vorstand@frisbeeverband.at Internet www.frisbeeverband.at Präsident Christian Leitner, p. A. Österreichischer FrisbeeSportVerband

F

D

urch die BSO-Anerkennung 2009 konnten 2011 erstmals Staatsmeisterschaften in der Disziplin Ultimate, und zwar in den Divisionen open, Damen und mixed, ausgetragen werden. Bei brütender Hitze setzte sich in einem sehr engen Finale das Wiener Damenteam Wadies vom Verein wunder­team gegen die Grazer eyecatchers vom Verein Catchup durch. Den dritten Platz belegte das Damenteam Box vom Verein Erster Österr. Frisbee Club. Auch bei den Männern (Klasse open) konnte der Staatsmeistertitel vom Rekordmeister theBigEZ/EÖFC (10-mal Gold seit 1980) gegen die INNsiders aus Kundl nach Wien geholt werden. Die Bronzemedaille holten sich die Herren von Catchup Graz. Im spätherbstlichen Innsbruck erfolgte bei kühlem Wetter die Kürung der österreichischen Staatsmeister in der mixed-Division. Erstmals in dieser Klasse holte das Wiener wunderteam im Fina­ le gegen Innercircle aus Ried im Innkreis den Titel, und dies vor den Soul Gringos vom EÖFC. Bei den Junioren (U  20 open) ging der Titel Österreichischer Meister 2011 an das Team INNsiders aus Kundl vor den Grazer Juniors (Catchup) und dem Team Dausnd aus Klosterneuburg/ Wien. Das U-20-open-Nationalteam schaffte im August bei der Europameisterschaft in Wroclaw/Polen die Sensation und besiegte in einem packenden Halbfinale den Favoriten Großbritannien. Im Finale gegen Deutschland reicht es dann „nur“ für den Vizeeuropameistertitel – die Nachwuchsarbeit der letzten zehn Jahre trägt damit weiter Früchte (Europameister U 17 2008, 3. Platz U 17 2009 und in der U 20 7. Platz 2009 und 4. 2007). Bei der Europameisterschaft in Maribor/Slowenien scheiterte das österreichische mixed-Nationalteam knapp im Viertelfinale gegen Belgien und belegte in der Endwertung den 8. Platz. Das open- und Damen-Nationalteam konnten ihr Potenzial diesmal nicht voll ausschöpfen und belegten Rang 14 bzw. 10. Die Beach-Ultimate-Weltmeisterschaft fand Ende August bei mehr als tropischen Bedingungen in Lignano/Italien, statt. Öster-

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen Ultimate Wadies

F6-UltimateStaatsmeisterschaften 2011, open-Vorrunde (upsadaisy Wien vs. theBigEZ Wien)

reich konnte in 5 Divisionen Nationalteams entsenden und erreichte in den Altersklassen Masters und Grand Masters 2 Vizeweltmeistertitel, jeweils geschlagen nur von den insgesamt sehr dominanten Teams aus den USA. Das mixed-Masters-Team schaffte es auf den undankbaren 4. Platz. Die weiteren Ergebnis­ se: open 8. von 18 Nationen und mixed 8. von 21 Nationen. Als Vorläufer für die erste Instruktorenausbildung (2012/13) fand im September 2011 unter der Führung von Mag. Peter Scheruga die zweite Ausbildung zum Ultimate-Übunsleiter statt. Der ÖFSV freut sich, dass Dr. Florian Beiglböck als Sachverständiger für den WFDF in Sachen Anti-Doping bestellt wurde. Peter Jesse wurde vom WFDF als Wahlprüfer bestellt. Die österreichische Discgolf-Saison 2011 stand im Zeichen knapper Entscheidungen. Die beiden wichtigsten Titel auf nationaler Ebene (österreichischer Meister und Austro-Hungaro-TourChampion) wurden jeweils im Stechen entschieden. Die österreichischen Meisterschaften als Saisonhöhepunkt wur-

Europameisterschaften 2011 U 20, 8.–13.8.2011, Wroclaw, POL

W

Mixed Ultimate

wunderteam

W

Open Ultimate

theBigEZ

W

Österreichische Meister 2011 Ultimate U 20 open INNsiders Discgolf

Foto: (C) Martin Hörmandinger

isbeeSp Fr

Der ÖFSV blickt auf ein erfolgreiches Sportjahr 2011 zurück

Ultimate Frisbee open

2. Österreich

Ultimate Beach Grand Masters 2. Österreich Unterinntaler Frisbeeverein Old Sox T

weiblich

Irmgard Derschmidt

upsadaisy, Sektion Discgolf

W

männlich

Wolfgang Pachler

Discgolf Union Salzburg

S

13 Länder

13 Mannschaften

Weltmeisterschaften 2011 22.–28.8.2011, Lignano, ITA 5 Länder 5 Mannschaften

Ultimate Beach

2. Österreich

11 Länder

11 Mannschaften

Ultimate Beach mixed

4. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

150


Foto: (C) Martin Hörmandinger

F20-UltimateStaatsmeisterschaften 2011, open-Finale (­ theBigEZ Wien vs. INNsiders Kundl Tirol)

Foto: (C) Martin Hörmandinger

den im August auf Europas höchstgelegenem Kurs am Sonnkogel in Zell am See ausgetragen. Der reine Downhill-Parcours mit dem einzigartigen Panoramablick erfordert äußerst präzises Spiel und verzeiht keine Fehler. Bei den Herren konnte sich nach Punktegleichstand nach drei gespielten Runden der Salzburger Wolfgang Pachler erst auf einem Extrahole gegen den Wiener Karl Seper durchsetzen. Dritter wurde Titelverteidiger Otfried Derschmidt aus Graz. Bei den Damen gelang Irmgard Derschmidt (upsadaisy Ultimate Wien, Sektion Discgolf) die erfolgreiche Titelverteidigung vor Susanne Giendl und Kathi Winzer, beide vom Golden Disc Golf Club Wien. Als höchste Turnierserie im heimischen Discgolf-Sport gilt die

F9-Ultimate-Staatsmeisterschaften 2011, mixed-Halbfinale (wunderteam Wien vs. cheek2cheek Wien)

151

Austro-Hungaro-Tour, die gemeinsam mit dem ungarischen Disc­ golf-Verband ausgetragen wird. Die Entscheidung über den Sieg konnte ebenfalls erst im Sudden Death ermittelt werden. Der Dominator der letzten Jahre, Otfried Derschmidt vom Disc Golf Club Graz, und Günther Kaimberger von den DODGERS aus Ottensheim hatten am Ende jeweils drei Siege und zwei zweite Plätze zu Buche stehen. Erst am vierten Extrahole konnte sich Derschmidt schließlich in einer „Closest to the pin“-Entscheidung um wenige Zentimeter gegen Kaimberger durchsetzen. Dritter in der Gesamtwertung wurde der nationale Vizemeister Karl Seper vom Golden Disc Golf Club Wien. Eindeutiger die Entscheidung bei den Damen: Irmgard Derschmidt gewann mit dem absoluten Punktemaximum aufgrund von fünf Turniersiegen vor Susanne Giendl und Gabriele Gould (Sportunion Discgolf Pannonia) die Tour. Der europäische Discgolf-Höhepunkt 2012 wird die in der Nähe von London unmittelbar an die Olympischen Spiele anschlie­ ßende Europameisterschaft sein. Die österreichischen Teilnehmer dürfen sich vor allem in den Altersklassen durchaus Medaillenchancen ausrechnen. Auf nationaler Ebene werden neben einer weiteren Auflage der Austro-Hungaro-Tour die österreichischen Meisterschaften in Eisenstadt wie auch die ersten internationa­ len Turniere auf den neu errichteten Parcours im oberösterreichi­ schen Sankt Thomas am Blasenstein und am Grazer Hausberg Schöckl die wichtigsten Events des Jahres darstellen. Ein weiteres großes Ziel für die nähere Zukunft ist die Errichtung neuer Discgolf-Anlagen in ganz Österreich (derzeit existieren sieben permanente Kurse), um ein größeres Angebot an Trai­ ningsmöglichkeiten sowohl für Leistungssportler als auch Hobby- und Gelegenheitssportler zu schaffen.


Fußball

ÖSTERREICHISCHER FUSSBALL-BUND (ÖFB)

gegründet 1904, 2.256 Vereine, 501.685 Aktive Adresse Meiereistraße 7, Postfach 340, Ernst-Happel-Stadion, Sektoren A/F, 1021 Wien Telefon +43/1/727 18-0 Fax +43/1/728 16 32 E-Mail office@oefb.at Internet www.oefb.at Bürozeiten Mo–Do 8.00–17.00, Fr 8.00–16.00 Uhr Offizielle Verbandszeitung „Corner mit Pfiff“, 6-mal jährlich Präsident Dr. Leo Windtner, p. A. Österreichischer Fußball-Bund Generaldirektor Alfred Ludwig, p. A. Österreichischer Fußball-Bund Internationale Mitgliedschaften Fédération Internationale de Football Association (FIFA) gegründet 1904, 207 Verbände Adresse Fifa-Straße 20, 8044 Zürich, Schweiz Telefon +41/43/222 77 77 Fax +41/43/222 78 78 Union des Associations Européennes de Football (UEFA) gegründet 1954, 52 Länder/Verbände Adresse Route de Genève 46, 1260 Nyon, Schweiz Telefon +41/848 00 27 27 Fax +41/848 01 27 27 Österreicher in internationaler Funktion FIFA: Dr. Leo Windtner ist Mitglied der Berufungskommission. Alfred Ludwig ist 

Mitglied des Marketing- und Fernsehausschusses. Dr. Horst Lumper ist Mitglied der Disziplinar­kommission. UEFA: Dr. Sepp Geisler ist Disziplinarinspektor. Dr. Thomas Partl ist Vorsitzender der Kontroll- und Disziplinarkammer. Dr. Sepp Geisler ist Chef-Disziplinarinspektor. Dr. Herbert Hübel ist Mitglied der Kommission für Rechtsfragen. A ­ lfred Ludwig ist Mitglied der Kommission für Nationalmannschaftsbewerbe. Dr. Thomas Hollerer ist Mitglied der Kommission für den Status und Transfer von Spielern sowie für Spieler und Spielervermittler. Dr. Leo Windtner ist Vize-Vorsitzender der HatTrick-Kommission.

A-Team

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen

SV Neulengbach

N

Herren

SK Puntigamer Sturm Graz

St

Österreichische Meister 2011 AKA U 15

AKA FK Austria Wien

AKA U 16

AKA FC Red Bull Salzburg

W S

AKA U 18

AKA SK Rapid Wien

W

ÖFB Futsal

Murexin AllStars Wr. Neustadt

N

Foto: ÖFB

F

ür die österreichische Fußball-Nationalmannschaft war 2011 – wie es ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner nannte – „ein durchwachsenes Jahr“. Die Statistik fiel nicht gerade berauschend aus: 11 Länderspiele, 2 Siege, 2 Remis, 7 Niederlagen. Dazu kamen mit dem ausgeschiedenen Didi Constantini, Interims­ coach Willi Ruttensteiner und dem aktuellen Trainer Marcel Koller gleich drei verschiedene Teamchefs zum Einsatz. Zum Auftakt des Länderspieljahres 2011 reiste die rotweißrote Truppe ins niederländische Philips-Stadion nach Eindhoven. Nach der 3:0-Führung der Gäste konnte der ehemalige Holland-Legionär Marko Arnautovic mit einem Elfmeter in der Schlussphase noch auf 1:3 verkürzen. Das Holland-Spiel diente als letzter Test für die Euro-Qualifikation. Am 25. März sollte mit einem Sieg über Belgien ein Schritt Richtung Endrunde gelingen. 45.000 Fans erlebten im Ernst-Happel-Stadion jedoch eine ernüchternde Darbietung: Belgien gewann 2:0. Schon vier Tage später setzte es für die Cons­ tantini-Truppe in der Türkei eine 0:2-Auswärtsniederlage. Mit Spannung wurde das ewig junge Duell mit dem Erzrivalen Deutschland am 3. Juni erwartet. Im ausverkauften Ernst-HappelStadion gab unser Nationalteam eine ausgezeichnete Vorstellung und konnte bis zur 89. Minute ein 1:1 halten, ehe Gomez in der Schlussminute mit dem 2:1 für die Deutschen ganz Fußball-Österreich in einem Tal der Tränen versinken ließ. Am 7. Juni konnte schließlich in einer ziemlich ruppigen Partie mit einem 3:1 über Lettland der erste Sieg eingefahren werden, wobei sich Team­ debütant Christopher Dibon gleich mit einem Treffer zum 1:1 einstellte, ehe Martin Harnik mit einem Doppelpack die Sache klarmachte. Ende Juli wurden in Brasilien die Qualifikationsgruppen für die kommende Weltmeisterschaft ausgelost. Glücksgöttin Fortuna bescherte Österreich wieder einmal Deutschland, dazu noch Schweden, Irland, den „guten alten Bekannten“ Kasachstan und

Das österreichi­ sche Nationalteam scheiterte 2011 in der EUROQualifikation.

die Färöer-Inseln. Die Gruppenersten sind bekanntlich für die ­Endrunde fix qualifiziert, die acht besten Zweiten kämpfen um vier weitere WM-Tickets. Im Klagenfurter Wörthersee-Stadion setzte es für Dietmar Cons­ tantini im August gegen die Slowakei eine 1:2-Niederlage. Mit 2:6 gingen Didis Mannen am 2. September gegen Deutschland in Gelsenkirchen unter, ehe mit dem 0:0 gegen die Türkei die Ära Constantini endete. Als „Interimsteamchef“ holte ÖFB-Sport­ direktor Willi Ruttensteiner am 7. Oktober in Aserbaidschan einen 4:1-Auswärtserfolg und am 11. desselben Monats ein torloses ­Remis gegen Kasachstan. Im November 2011 startete die Ära Marcel Koller auswärts gegen die Ukraine. Österreich hielt gut mit, nach 90 Minuten stand es 1:1. Doch wieder fehlte das nötige Glück, in der Nachspielzeit kamen die Hausherren durch Devic noch zu einem unverdienten 2:1-Sieg. Nachwuchsfußball 37 internationale Spiele bestritten die männlichen Nachwuchsmannschaften des ÖFB. 14 Siegen und 5 Remis stehen 18 Niederlagen gegenüber. Zu Beginn der Qualifikation für die EURO 2013 ließ das Team des damaligen U-21-Teamchef Andreas Herzog nach einem Sieg über Luxemburg gegen die Niederlande (0:1-Heimniederlage) und Bulgarien (0:2-Heimniederlage) wichtige Punkte liegen, auswärts lief es besser: In Schottland konnte ein 2:2, in Bulgarien ein 1:1 eingefahren werden. Kurz vor Weihnachten verließ Herzog den ÖFB Richtung USA. Die U 20 von Andreas Heraf war mit großen Erwartungen zur Weltmeisterschaft nach Kolumbien gereist. Nach einem 0:0 gegen Panama und zwei Niederlagen gegen den späteren Weltmeister Brasilien (0:3) und Ägypten (0:4) schied Österreich jedoch schon in der Vorrunde aus. Dafür gelang der U 19 unter Rupert Marko ein 152

Die Ära von Teamchef Marcel Koller begann im November. Der Schweizer soll Österreich zur WM 2014 führen.


153

Foto: ÖFB


ÖSTERREICHISCHER FUSSBALL-BUND (ÖFB)

erster Schritt Richtung EM-Endrunde. Im Oktober reichten zwei torlose Remis gegen Albanien und Dänemark sowie ein 3:0-Triumph über Malta für den Aufstieg in die Eliterunde. Frauenfußball Im Sommer 2011 öffnete in St. Pölten das Nationale Zentrum für Frauenfußball seine Pforten. Zu Schulbeginn stattete UEFA-Präsident Michel Platini dem Herzeigeprojekt des ÖFB einen Besuch ab und war von den Bedingungen, die 29 Mädchen im schulischen und sportlichen Bereich vorfinden, rundum begeistert. Im Fall des

Zentrums für Frauenfußball, das mit Mitteln des UEFA-HatTrickProgramms, des ÖFB und seiner Sponsoren, der Bundesliga, des Sportministeriums, der Landesverbände sowie des Landes Nieder­ österreich geschaffen wurde, sah Platini das Geld hervorragend investiert. „Ich freue mich immer, konkrete Ergebnisse von UEFAInvestitionen zu sehen. Der ÖFB hat hier in St. Pölten ausgezeichnete Arbeit geleistet“, meinte der einstige Torjäger. „Dieses Zen­ trum wird den österreichischen Nachwuchsspielerinnen den ent­ scheidenden Schritt zur A-Mannschaft und in weiterer Folge zur Weltspitze erleichtern.“ Das Nationale Zentrum für Frauenfußball war schon 2011 von der

Internationale Bewerbe Herren A-Nationalmannschaft 09.02.2011 Freunds.

Niederlande – Österreich 3:1 (1:0)

Eindhoven

30.08.2011 TOTO-Cup

Österreich – Slowenien

3:0 (1:0)

St. Florian (AUT)

25.03.2011 EM-Quali

Österreich – Belgien

0:2 (0:1)

Wien

01.09.2011 TOTO-Cup

Österreich – Kroatien

2:3 (1:1)

Pichl (AUT)

29.03.2011 EM-Quali

Türkei – Österreich

2:0 (1:0)

Istanbul

03.09.2011 TOTO-Cup

Schottland – Österreich

0:3 (0:2) Ottensheim (AUT)

03.06.2011 EM-Quali

Österreich – Deutschland 1:2 (0:1)

Wien

12.10.2011 EM-Quali

Österreich – Zypern

2:0 (0:0)

Brondby (DEN)

07.06.2011 Freunds.

Österreich – Lettland

3:1 (0:0)

Graz

14.10.2011 EM-Quali

Dänemark – Österreich

2:0 (2:1)

Brondby (DEN)

10.08.2011 Freunds.

Österreich – Slowakei

1:2 (0:2)

Klagenfurt

17.10.2011 EM-Quali

Österreich – Italien

2:3 (0:2)

Hvidovre (DEN)

02.09.2011 EM-Quali

Deutschland – Österreich 6:2 (3:1)

Gelsenkirchen 24.03.2011 EM-Quali

U-17-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1994) Niederlande – Österreich 2:1 (0:0) De Bongerd (NED)

06.09.2011 EM-Quali

Österreich – Türkei

0:0 (0:0)

Wien

07.10.2011 EM-Quali

Aserbaidschan – Österreich 1:4 (0:1)

Baku Astana

26.03.2011 EM-Quali

Portugal – Österreich

0:2 (0:0) Smitshoek (NED)

2:1 (1:0)

Lviv (Lemberg)

29.03.2011 EM-Quali

Kroatien – Österreich

2:0 (0:0) Smitshoek (NED)

U-21-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1990) Luxemburg – Österreich 0:6 (0:2) 08.02.2011 Freunds.

Ettelbruck

11.05.2011 Freunds.

U-16-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1996) Slowakei – Österreich 0:1 (0:0) Sered

11.10.2011 EM-Quali

Kasachstan – Österreich 0:0 (0:0)

15.11.2011 Freunds.

Ukraine – Österreich

24.03.2011 Freunds.

Ungarn – Österreich

0:2 (0:2)

Sopron

07.09.2011 Freunds.

Ungarn – Österreich

2:1 (1:0)

Bük

29.03.2011 Freunds.

Österreich – Norwegen

2:1 (0:1)

Parndorf

09.11.2011 Freunds.

Schweiz – Österreich

3:1 (1:0)

Schweiz

Billund

Internationale Bewerbe Damen A-Nationalmannschaft Slowenien – Österreich 0:5 (0:2) Stojnci

31.05.2011 Freunds.

Dänemark – Österreich

2:1 (1:0)

03.06.2011 Freunds.

Portugal – Österreich

2:0 (2:0)

Faro

09.08.2011 Freunds.

Irland – Österreich

0:0 (0:0)

Sligo

01.09.2011 EM-Quali

Luxemburg – Österreich 1:4 (1:2)

Esch-sur-Alzette

27.04.2011 Freunds.

05.09.2011 Freunds.

Österreich – Griechenland 3:2 (1:0)

Gloggnitz

08.06.2011 Freunds.

Österreich – Nigeria

1:1 (1:0)

06.10.2011 EM-Quali

Österreich – Niederlande 0:1 (0:1)

Innsbruck

24.08.2011 Freunds.

Österreich – Slowakei

0:4 (0:0) Laa an der Thaya

10.10.2011 EM-Quali

Schottland – Österreich

2:2 (1:2)

Paisley

17.09.2011 EM-Quali

Österreich – Tschechien

1:1 (0:0)

Vöcklabruck

10.11.2011 EM-Quali

Österreich – Bulgarien

0:2 (0:2) Wiener Neustadt

22.10.2011 EM-Quali

Dänemark – Österreich

3:0 (2:0)

Vejle

15.11.2011 EM-Quali

Bulgarien – Österreich

1:1 (1:0)

26.10.2011 EM-Quali

Österreich – Armenien

3:0 (2:0) Bruck an der Mur

19.11.2011 EM-Quali

Portugal – Österreich

0:1 (0:1)

09.02.2011 Freunds.

Italien – Österreich

U-19-Nationalmannschaft 1:1 (0:1) Pordenone

Lovech

Leogang

Pombal

U-20-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1991) 30.07.2011 WM-Endrunde Österreich – Panama

0:0 (0:0) Cartagena (COL)

02.08.2011 WM-Endrunde Österreich – Brasilien

0:3 (0:1) Barranquilla (COL)

05.08.2011 WM-Endrunde Österreich – Ägypten

0:4 (0:1) Cartagena (COL)

U-19-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1993) 18.05.2011 Freunds. Deutschland – Österreich 1:0 (1:0)

Aalen

31.03.2011 EM-Quali

Österreich – Schottland

3:3 (2:1)

Anger

02.04.2011 EM-Quali

Österreich – Polen

5:0 (4:0)

Anger

05.04.2011 EM-Quali

Spanien – Österreich

4:0 (1:0)

Anger

10.08.2011 Freunds.

Österreich – Ungarn

4:1 (4:1)

Rohrbach

07.09.2011 Freunds.

Österreich – Bosnien-H.

1:0 (1:0)

Ritzing

17.09.2011 EM-Quali

Österreich – Mazedonien 5:1 (1:0)

Strumica (MKD)

05.10.2011 EM-Quali

Österreich – Malta

3:0 (1:0)

Amstetten

19.09.2011 EM-Quali

Österreich – Armenien

7:0 (1:0)

Strumica (MKD)

22.09.2011 EM-Quali

Italien – Österreich

0:0 (0:0)

Strumica (MKD)

04.05.2011 Freunds.

Österreich – Schweiz

U-17-Nationalmannschaft 1:0 (1:0) Schruns

07.10.2011 EM-Quali

Österreich – Albanien

0:0 (0:0)

Seitenstetten

10.10.2011 EM-Quali

Österreich – Dänemark

0:0 (0:0)

Amstetten

U-17-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1995) 11.01.2011 Freunds.

Portugal – Österreich

3:2 (1:0) Santiago do Cacem

06.05.2011 Freunds.

Österreich – Schweiz

1:1 (1:1)

Schruns

13.01.2011 Freunds.

Portugal – Österreich

2:0 (1:0)

20.08.2011 Freunds.

Deutschland – Österreich 2:3 (2:1)

Wangen

Sines

154


sportlichen und schulischen Infrastruktur her ein perfektes Projekt. Der Neubau des St. Pöltner Stadions mit 8.000 überdachten Sitzplätzen ging im Vorjahr ebenfalls flott voran. Ein riesiges Trainingsgelände stand bereits zur Verfügung, allwettertaugliche Kunstrasenplätze, mehrere geräumige Hallen – beim Anblick dieser Anlage in Vollendung schlug jedem Fußballbegeisterten das Herz höher! Die ersten Früchte konnte der ÖFB auch bei seinen Damen-Natio­ nalteams ernten: Die U 19 schaffte unter Teamchefin Irene Fuhrmann durch Siege über Mazedonien und Armenien sowie ein Remis gegen Italien den Sprung in die Eliterunde. Das A-Team träumt­

mit dem neuen Teamchef Dominik Thalhammer nach einem viel umjubelten 1:0-Sensationssieg über Portugal und einem 1:1 ­gegen Tschechien weiter von der ersten Teilnahme an einer End­ runde.

23.08.2011 Freunds.

25.08.2011 Gaz Metan – FK Austria Wien

1:0

25.08.2011 RB Salzburg – Omonia

1:0

ÖFB-Samsung-Cup Für die Großklubs wie Red Bull Salzburg, Austria Wien oder Rapid war im Samsung-Cup 2011 nichts zu holen: SV Josko Ried besiegte im Endspiel im Ernst-Happel-Stadion Austria Lustenau mit 2:0 und durfte somit über den zweiten Cupsieg nach 1998 jubeln.

Play Off Schweiz – Österreich

0:2 (0:1)

Diepoldsau

07.09.2011 Freunds.

Ungarn – Österreich

1:2 (0:1)

Lipot

07.10.2011 EM-Quali

Island – Österreich

2:1 (0:0)

Gloggnitz

09.10.2011 EM-Quali

Schottland – Österreich

1:1 (1:1)

12.10.2011 EM-Quali

Österreich – Kasachstan 11:0 (6:0)

Gloggnitz

Gruppe F

Gloggnitz

15.09.2011 PSG – RB Salzburg

3:1

29.09.2011 Slovan Bratislava – RB Salzburg

3:0

20.10.2011 Athletic – RB Salzburg

2:2

03.11.2011 RB Salzburg – Athletic

0:1

UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde: 13.07.2011 Sturm Graz – Videoton

2:0

01.12.2011 RB Salzburg – PSG

2:0

20.07.2011 Videoton – Sturm Graz

3:2

14.12.2011 Slovan Bratislava – RB Salzburg

2:0

3. Qualifikationsrunde

Gruppe G

26.07.2011 Zestafoni – Sturm Graz

1:1

15.09.2011 FK Austria Wien – Metalist

1:2

03.08.2011 Sturm Graz – Zestafoni

1:0

29.09.2011 Malmö – FK Austria Wien

1:2

20.10.2011 AZ Alkmaar – FK Austria Wien

2:2

03.11.2011 FK Austria Wien – AZ Alkmaar

2:2

Play-off 16.08.2011 Bate Borisov – Sturm Graz

1:1

30.11.2011 Metalist – FK Austria Wien

4:1

24.08.2011 Sturm Graz – Bate Borisov

0:2

15.12.2011 FK Austria Wien – Malmö

2:0

UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde: 14.07.2011 Rudar Pljevlja – FK Austria Wien 14.07.2011 Liepa-jas Metalurgs – FC Salzburg 21.07.2011 RB Salzburg – Liepa-jas Metalurgs 21.07.2011 FK Austria Wien – Rudar Pljevlja 3. Qualifikationsrunde 28.07.2011 Olimpija Ljubljana – FK Austria Wien

Gruppe L 15.09.2011 SK Sturm – Lokomotiv Moskau

1:2

0:3

29.09.2011 AEK – SK Sturm

1:2

1:4

20.10.2011 SK Sturm – Anderlecht

0:2

0:0

03.11.2011 Anderlecht – SK Sturm

3:0

2:0

01.12.2011 Lokomotiv Moskau – SK Sturm

3:1

14.12.2011 SK Sturm – AEK

1:3

1:1

28.07.2011 RB Salzburg – Senica

1:0

28.07.2011 SV Ried – Brøndby IF

2:0

Women’s Champions League 1/16-Finale 28.09.2011 CSHVSM – SV Neulengbach 2:1

04.08.2011 Brøndby IF – SV Ried

4:2

05.10.2011 SV Neulengbach – CSHVSM

04.08.2011 Senica – RB Salzburg

0:3

04.08.2011 FK Austria Wien – Olimpija Ljubljana

3:2 02.11.2011 SV Neulengbach – Malmö

Play-off

10.11.2010 Malmö – SV Neulengbach

18.08.2011 Omonia – RB Salzburg

2:1

18.08.2011 FK Austria Wien – Gaz Metan

3:1

18.08.2011 SV Ried – PSV

0:0

25.08.2011 PSV – SV Ried

5:0

155

5:0 Achtelfinale 1:3 1:0


Gewichthe

ÖSTERREICHISCHER GEWICHTHEBERVERBAND (ÖGV)

gegründet 1890, 44 Vereine, 3.733 Mitglieder Adresse Kundmanngasse 35/2/1, 1030 Wien Telefon & Fax +43/1/749 70 61 E-Mail oegv@aon.at Internet www.gewichtheben.net Bürozeiten Mo–Mi 9.00–16.00, Do 10.00–20.00, Fr 9.00–12.00 Uhr Offizielle Verbandszeitung „Der Gewichtheber“, 6-mal jährlich Präsident Norbert Wallauch Internationale Mitgliedschaften International Weightlifting Federation (IWF) gegründet 1905, 170 Länder Adresse Hold utca 1, 1054 Budapest, Ungarn Telefon +36/1/353 05 30 und 112 70 12 Fax +36/1/353 01 99

European Weightlifting Federation (EWF) Österreicher in internationaler Funktion Gottfried Schödl ist Ehrenpräsident der IWF.

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen –58 kg Zweikampf Nina Eichhorn

Union Buchkirchen

O

–63 kg Zweikampf

Jessica Embacher

Union Fulda Lochen

O

–69 kg Zweikampf

Anita Nowak

SK Vöest

O

–75 kg Zweikampf

Pia Strasser

Union Fulda Lochen

O

+75 kg Zweikampf

Alexandra Tichy

FAC Gitti-City

N

Herren –56 kg Reißen

Michael Fassl

KSV Klosterneuburg

N

Stoßen

Michael Fassl

KSV Klosterneuburg

N

Zweikampf

Michael Fassl

KSV Klosterneuburg

N

–62 kg Reißen

Stefan Ehrengruber

AKH Vösendorf

N

Stoßen

Stefan Ehrengruber

AKH Vösendorf

N

Zweikampf

Stefan Ehrengruber

AKH Vösendorf

N

–69 kg Reißen

Jürgen Grubmüller

SC Harland

N

Stoßen

Jürgen Grubmüller

SC Harland

N

Zweikampf

Jürgen Grubmüller

SC Harland

N

–77 kg Reißen

Edvard Nazarian

SK Vöest

O

Stoßen

Edvard Nazarian

SK Vöest

O

Zweikampf

Edvard Nazarian

SK Vöest

O

–85 kg Reißen

Stefan Secka

AKH Vösendorf

N

Stoßen

Patrick Manninger

AKH Vösendorf

N

Zweikampf

Patrick Manninger

AKH Vösendorf

N

–94 kg Reißen

Andreas Zeinlinger jun.

SC Harland

N

Stoßen

Andreas Zeinlinger jun.

SC Harland

N

Zweikampf

Andreas Zeinlinger jun.

SC Harland

N

–105 kg Reißen

Jürgen Matzku

SK Vöest

O

Stoßen

Jürgend Matzku

SK Vöest

O

Zweikampf

Jürgen Matzku

SK Vöest

O

+105 kg Reißen

Markus Marksteiner

KSV Rum

T

Stoßen

Wolfgang Dunay

AKH Vösendorf

N

Zweikampf

Wolfgang Dunay

AKH Vösendorf

N

AKH Vösendorf

N

Bundesliga

Jugend-, Junioren- und U-23-Klasse im abgelaufenen Jahr kei­ nen einzigen österreichischen Starter, dem nicht ein österreichi­ scher Nachwuchsrekord oder zumindest eine neue persönliche Bestleistung gelungen wäre. Dabei bewies Bundestrainer Gerd Ottawa bei der Betreuung an Ort und Stelle ebenso viel Feingefühl wie bei den Nachwuchslehrgängen, aber auch mit den Trainings­ ratschlägen und -programmen für seine Schützlinge in den Vereinen, wo er positive Arbeit leistet, ohne die Kompetenz der Ver­ einstrainer zu untergraben. Mann des Jahres war 2011 zweifellos der erst 17-jährige Stocke­ rauer Philipp Forster vom Verein FAC Gitti-City/NÖ, dem eine Foto: Dipl. Ing. Klaus Hofwimmer

D

ie regelmäßigen Trainingslehrgänge in dem im Jahr 2009 errichteten Bundesleistungszentrum Lunz am See sowie die Arbeit des seit Ende 2010 für den Österreichischen Gewichtheberverband tätigen Nachwuchsbundestrainers Gerd Ottawa zeigt erste Früchte. Zwar fehlt noch ein Zugpferd in der allgemeinen Klasse, das Gewichtheben auch in der breiteren Öffentlichkeit wieder interessant machen könnte, dafür lassen die Leistungen unserer jungen Nachwuchsathleten für die Zu­ kunft hoffen. So gab es bei Welt- und Europameisterschaften der

Philipp Forster, 17, aus Stockerau: mit 18 österreichischen Nachwuchs­ rekorden verdientermaßen „Gewichtheber des Jahres 2011“

Steigerung um 21 Kilo auf beachtliche 296 Kilo gelang. Mit Platz 6 bei der Jugend-EM in Ciechanow/POL sowie Platz 9 bei der Jugend-WM in Lima/PER in der Kategorie 94 Kilo erreichte er nicht nur die besten internationalen Platzierungen, er stellte auch nicht weniger als 18 österreichische U-17-Rekorde auf und wurde dadurch verdientermaßen zum „Gewichtheber des Jahres“ gewählt. Der Titel „Gewichtheberin des Jahres“ ging an die 15-jährige Nina Eichhorn von Union Buchkirchen/OÖ, die sich 2011 immerhin um 12 Kilo steigerte, „Trainer des Jahres“ wurde Hans Kreisser vom KSC Bad Häring in Tirol. Der Pechvogel war Andreas Zeinlinger jun., dem nach einem kometenhaften Aufstieg in der ersten Jahreshälfte eine hartnäckige Handverletzung mit anschließender Operation den Rest der Saison verdarb. Der Einzige, der die nun schon Jahrzehnte andauernde Durststrecke der heimischen Gewichtheber beenden könnte, ist der 156


eben

25-jährige gebürtige Armenier Sargis Martirosyan, der sich in den sechs Jahren seines Aufenthaltes in Österreich vom talen­ tierten Nachwuchsheber zum Weltklasseathleten entwickelt hat. So wäre er im Vorjahr bei der EM in Kazan/RUS Europameister im Reißen geworden geworden und hätte heuer in Antalya/TUR im Reißen Bronze geholt. Die längst verdiente Einbürgerung

Österreichische Meister 2011 Zweikampf AK 1 w –63 kg Claudia Hirz

m –69 kg

durch den Ministerrat blieb jedoch trotz Empfehlungen durch Sportministerium und ÖOC aus, so dass mit dem verpassten EMStart auch die letzte Chance auf einen Olympia-Quotenplatz dahin war. Mit Martiroyans Traum von Olympia 2012 in London ist damit leider auch ein zum Greifen naher Spitzenplatz für Österreichs Gewichthebersport geplatzt. Schade…

AK Union Öblarn

St

–77 kg

Otto Huber

ATUS Bruck/Mur

St

Thomas Zauner

FAK Goliath

W

–85 kg

Josef Schaumann

FAK Goliath

W

–77 kg

Roland Klopf

UAK Waldviertel

N

Jugend U 15 w –58 kg

Isabella Grabenschweiger AKH Vösendorf

N

–85 kg

Andreas Mühlbacher

AK Weng

O

–63 kg

Nina Eichhorn

Union Buchkirchen

O

–94 kg

Rudolf Diem

USC Dornbirn

V

–69 kg

Jessica Hofegger

SVS OMV

N

–105 kg

Richard Dvorak

Badener AC

N

Christoph Najemnik

SVS OMV

N

+105 kg

Sultan Aliev

USC Dornbirn

V

–56 kg

Florian Hofwimmer

SK Vöest

O

m –50 kg

AK 2

w –75 kg

Sonja Steinbrecher

AK Nord Wien

W

–62 kg

Robert Aumann

ATUS Bruck/Mur

St

m –77 kg

Johann Weißinger

UAK Waldviertel

N

–77 kg

Josef Rieger

Union KSV Pressbaum

N

–85 kg

Jürgen Pfaffenberger

ESV Wels

O

–85 kg

Zenun Morina

Union Buchkirchen

O

–94 kg

Mag. Claus Sedlacek

UAK Waldviertel

N

–94 kg

Ashab Izrailov

ATUS Bruck/Mur

St

–105 kg

Thomas Hölzl

KSV Rum

T

+94 kg

Philipp Forster

FAC Gitti-City

N

Walter Legel

KSV Raika Mödling

N

Jugend U 17 w –63 kg

Katharina Haller

FAC Gitti-City

N

Michael Fassl

KSV Klosterneuburg

N

AK 3

m –77 kg

–85 kg

Stefan Jaksch

SV Bürmoos

S

–94 kg

Helmut Kaluzik

Badener AC

N

–56 kg

Andrei Ciotoi

ATUS Bruck/Mur

St

–105 kg

Roman Schinhan

KSV Eiche Wien Ottakring W

–69 kg

Florian Leitner

KSC Bad Häring

T

+105 kg

Ing. Christian Parmetler KSV Klosterneuburg

N

–77 kg

Thomas Sammer

KSC Bad Häring

T

Franz Galuska

SK Loosdorf

N

–94 kg

Gabriel Unsinn

KSV Rum

T

+94 kg

Philipp Forster

FAC Gitti-City

N

AK 4

m –62 kg

m –50 kg

–69 kg

Manfred Heiss

AK Innsbruck

T

–77 kg

Wolfgang Ulmer

USC Dornbirn

V

Junioren U 20 w –58 kg

Isabella Grabenschweiger AKH Vösendorf

N

–85 kg

Günther Mitterer

ASKÖ SK Salzburg

S

–63 kg

Nina Eichhorn

Union Buchkirchen

O

–94 kg

Herbert Tacho

HSV Milon St. Pölten

N

–69 kg

Jessica Hofegger

SVS OMV

N

–105 kg

Ruslan Tachaev

Post SV Wien

W

+75 kg

Lisa Schnabl

ASKÖ SK Salzburg

S

+105 kg

Hubert Lackner

SVS OMV

N

m –56 kg

Andrei Ciotoi

ATUS Bruck/Mur

St

AK 5

w –69 kg

Friederike Pfeiffer

FAC Gitti-City

N

–62 kg

Stefan Ehrengruber

AKH Vösendorf

N

m –85 kg

Johann Schöberl

AK Weng

O

–69 kg

Arnel Bekric

Badener AC

N

–94 kg

Johann Rosenkranz

KSV Melk

N

–77 kg

Christian Kathrein

ATUS Bruck/Mur

St

–105 kg

Gerhard Pulsinger

AC ASKÖ Feldkirchen

St

–85 kg

Michael Rottner

SK Vöest

O

+105 kg

Walter Spandl

FAK Goliath

W

–94 kg

Simon Strasser

Union Fulda Lochen

O

Johann Anglberger

Union Fulda Lochen

O

–105 kg

Philipp Forster

FAC Gitti-City

N N

AK 6

m –69 kg

–77 kg

Leopold Höller

HSV Langenlebarn

N

Junioren U 23 w +75 kg

Alexandra Tichy

FAC Gitti-City

–85 kg

Joca Gruber

AK Nord Wien

W

Josef Fenzl jun.

Union Kritzendorf-Kierling N

–94 kg

Alois Stoifl

Polizei SV

W

–77 kg

Gerald Kugler

SC Harland

N

–105 kg

Maximilian Poucherk

Badener AC

N

–85 kg

Patrick Manninger

AKH Vösendorf

N

+105 kg

Helmut Hörmandinger ESV Wels

O

–94 kg

Manuel Mickel

SK Vöest

O

Richard Walter

ASKÖ SK Salzburg

S

–105 kg

Christian Mühlbacher

AK Weng

AK 7

m –77 kg

m –62 kg

O

–85 kg

Werner Steiner

USC Dornbirn

V

–94 kg

Ferdinand Slawitz

SVS OMV

N

Schüler U 9 w

Isabel Brunner

Union Buchkirchen

–105 kg

Josef Sporer

AC ASKÖ Feldkirchen

St

m

Mario Kanyka

KSV Raika Mödling

N

Peter Gustavik

Polizei SV

W

Schüler U 11 w

Sarah Fischer

AK Union Krems

N

Robert Fantner

FAK Goliath

W

AK 8

m –77 kg

–85 kg

Friedrich Steiner

Badener AC

N

–94 kg

Bernhard Riedl

USC Dornbirn

V

Schüler U 13 w

Matea Baric

HSV Langenlebarn

N

–105 kg

Johann Karlhofer

KSC Argos/ AK Hermann W

David Fischer

AK Union Krems

N

Kurt Bohatschek

STK Breitenfurt

AK 9

157

m –69 kg

N

m

Mehrkampf O

m


Golf

ÖSTERREICHISCHER GOLFVERBAND (ÖGV)

gegründet 1931, 143 Vereine 100.266 Mitglieder Adresse Marxergasse 25,1030 Wien Telefon +43/1/505 32 45 Fax +43/1/505 49 62 E-Mail oegv@golf.at Internet www.golf.at Bürozeiten Mo–Do 9.00–17.00, Fr 9.00–15.30 Uhr Offizielle Verbandszeitung „Golf-Revue“ Präsident Franz Wittmann Generalsekretär Robert Fiegl Sekretariat Yvonne Yolbulur-Nissim ­ Internationale Mitgliedschaften International Golf Federation (ehem. WAGC) gegründet 1958, 103 Länder Adresse Golf House, Far Hills, N. J. 07931, USA European Golf Association (EGA) gegründet 1937, 37 Mitgliedsländer Adresse P.O. Box, 1066 Epalinges-Lausanne, Schweiz

D

as Jahr 2011 war das erfolgreichste für den österreichischen Golfsport. Dies haben unsere Top-Athleten in sämtlichen nationalen wie auch internationalen Tur­ nieren bewiesen. Im Pro-Team verzeichneten Bernd Wiesberger, Martin Wiegele und Markus Brier insgesamt 11 Top-20-Finishes auf der European Tour 2011. Florian Prägant und Roland Steiner gewannen die World-Cup-Qualifikationen mit 24 unter Par und Christoph Pfau spielte bei den PGA Championships 2011 mit 58 Schlägen die weltbeste Runde im Turniergolf. Ein weiteres Highlight des Jahres war das Austrian Open in Atzenbrugg, bei dem Bernd Wiesberger den 5. Platz belegte und weitere 7 Spieler den Cut schafften, darunter die zwei Amateurspieler Mathias Schwab und Manuel Trappel. Trappel hinterließ 2011 einen aufsehenerregenden Eindruck in der internationalen Golfszene. Als European Champion kürt sein Name nun den Pokal, den auch internationale Golftalente wie Rory McIlroy und Sergio Garcia auszeichnen. Weitere Erfolge erzielte der junge Golfstar bei Hohe Brücke Nationale Offene mit Platz 1 und bei den Internationalen Amateur-Meisterschaften von Österreich,

wo er den 2. Platz belegen konnte. Last, but not least spielte er sich beim Styrian Mountain Golf Open auf den 3. Platz. Der erfolgreiche Golfstar wird 2012 Europa bei der Michael Bonallack Trophy und beim British Open vertreten. Im europäischen Amateur-Golf-Ranking (Stand 11/2011) befinden sich nun die drei Spieler Manuel Trappel (7), Philipp Fendt (9) und Christoph Weninger (50) unter den Top 50. Das Burschen-Team bot starke Leistungen in Prag und gewann die Silbermedaille bei der Europameisterschaft. Des Weiteren

Lochspiel

Marina Stütz

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen GC Kitzbühel T

Zählspiel

Sarah Schober

GC Gut Murstätten

Mannschaft

GC ESR Zell/See-Kaprun-Saalbach-Hintergl. S

St Herren

Lochspiel

Lukas Nemecz

Murhof

St

Zählspiel

Manuel Trappel

GC Innsbruck-Igls

T

Golfclub Schloss Schönborn

N

Mannschaft

Schüler- und ­Jugend - Meisterschaften 2011

158


Vierer-­ Meisterschaft

konnte Robin Goger beim Zählwertspiel den Sieg mit 10 unter Par ergattern. Auch bei den German Boys mischte er vorne mit

Österreichische Meister 2011 Allg. Klasse, Damen Zählspiel Sarah Schober

und beendete den Wettkampf auf Platz 4. Als Highlight durfte der junge, erfolgreiche Golfer Europa bei der Jacques Leglise Trophy vertreten. Zahlreiche Erfolge konnte auch das österreichische MädchenTeam verzeichnen. Marlies Krenn spielte sich im German-GirlsTurnier nach einem aufregenden Play-off gegen Heimspielerin Karolin Lampert auf Platz 2. Die 18-jährige Marina Stütz bewies auch 2011 ihr sensationelles Golftalent und erreichte Platz 9 bei den British Girls, Platz 2 bei den Harder German Junior Masters und Platz 1 bei den Gate American Juniors. Mit Spannung zu erwarten ist nun die European Golf Tour 2012, bei der erstmals vier österreichische Golfpros antreten werden. Zur Dreierrunde Bernd Wiesberger, Martin Wiegele und Markus Brier gesellte sich letztendlich Hans-Peter Bacher, der sich haarscharf durch ein legendäres Eagle-Putt-Kunststück im Finish einer langen Par-Runde den nötigen 30. Platz sicherte. Die Damendomäne wird durch Nicole Gergely und Stefanie Michl vertreten.

GC Gut Murstätten

St

Schüler U 14, weiblich Matchplay Katharina Baratta-Dragono Colony Club Gutenhof N

GC Wien

W

Zählspiel

Mid-Amateur Mannschaft

Kärntner GC Dellach

K

Mid-Amateuer Matchplay Helga Schulz

GC Gut Freiberg

St

Schüler U 14, männlich Matchplay Daniel Hebenstreit GC Brunn N

Mid-Amateur

Marie Therese Kinsky

Allg. Klasse, Herren Zählspiel Manuel Trappel GC Innsbruck-Igls T

Sophie Pöll

Colony Club Gutenhof

Philipp Herman

Zählspiel

Colony Club Gutenhof

N

N

Senioren, weiblich Matchplay Alexandra Hardegg GC Schloss Schönborn N

Mid-Amateur

Helmut Konrad

GC Innsbruck-Igls

T

Mid-Amatuer Vierer

Vartan Mertins

GC Schloss Schönborn

N

Zählspiel

Martin Hofer

GC Schloss Schönborn

N

Mannschaft

Colony Club Gutenhof

N

Senioren, männlich

GC Murstätten

St

Mid-Amateur Mannschaft Mid-Amateur Matchplay

Helmut Konrad

Junioren, weiblich Zählspiel

Anja Purgauer

GC Linz St. Florian

O

Junioren, männlich Matchplay Martin Ziegler GC Murhof St Zählspiel

Markus Habeler

GC Föhrenwald

N

Jugend U 16, weiblich Matchplay Marlene Krejcy GC Ottenstein N Zählspiel

Marlene Krejcy

GC Ottenstein

N

Andrea Reichel

Kärntner GC Dellach

K

Kärntner GC Dellach

K

Matchplay

Johann Aigner

Colony Club Gutenhof

Zählspiel

Rudi Hinterholzer

GC Eichenheim Kitzbühel T Kärntner GC Dellach

Mannschaft

N K

Unterstufe Mannschaft BG/Sport-RG Saalfelden S Oberstufe BHAK Bludenz

Mannschaft

V

Oberstufe (Schwerpunktschule) Golf-HAK Stegersbach

Mannschaft

B

Jugend U 16, männlich Matchplay

Alois Kluibenschädl

GC Seefeld Wildmoos

T

Zählspiel

Johannes Frahs

Kärntner GC Dellach

K

Jugend U 18, weiblich Matchplay Nicola Wolf GC Innsbruck-Igls T Zählspiel

Marina Stütz

GC Linz St. Florian

Zählspiel

Markus Maukner

GC Schloss Schönborn

Zählspiel

1. Manuel Trappel

25 Länder 144 Teilnehmer

Herren

Lochspiel

2. Robin Goger

20 Länder 20 Mannschaften

Mannschaft Markus Maukner

Burschen, 5.–9.7.2011, Prag, CZE

N

Patrick Murray

Schüler U 12, männlich Matchplay Jan Den Bouwmeester GC Breitenfurt N

Sam Straka

Zählspiel

Zählspiel

159

Niklas Regner

Colony Club Gutenhof

Herren

N

Schüler U12, weiblich Matchplay Emma Spitz GC Schloss Schönborn N Katharina Steffl

Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 3.–6.8.2011, Halmstad, SWE

O

Jugend U 18, männlich Matchplay Patrick Murray GC Golfschaukel N

GC Ennstal

St

Sepp Straka Matthias Schwab


Handball

ÖSTERREICHISCHER HANDBALLBUND (ÖHB)

gegründet 1925, 158 Vereine, 21.315 Mitglieder Adresse Hauslabgasse 24a, 1050 Wien Telefon +43/1/544 43 79 Fax +43/1/544 27 12 E-Mail oehb@oehb.at Internet www.oehb.at Bürozeiten Mo–Do 10.00–13.00 u. 15.00–17.00, Fr 10.00–13.00 Uhr ­Offizielle Verbandszeitung „Handball in Österreich“, 1-mal jährlich Präsident Gerhard Hofbauer, p. A. Österreichischer H ­ andballbund G ­ eneralsekretär Martin Hausleitner, p. A. Österreichischer Handballbund Internationale Mitgliedschaften International Handball Federation (IHF) gegründet 1946, 155 Länder Adresse ­Peter-­Merian-Straße 23, 4020 Basel, Schweiz Telefon +41/61/228 90 40 Fax +41/61/228 90 55 E-Mail ihf.office@ihf.info ­Internet www.ihf.info Europäische Handball Föderation (EHF) gegründet 1991, 46 Länder Adresse Hoffingergasse 18, 1120 Wien Telefon +43/1/801 51-0 Fax +43/1/801 51-49 E-Mail office@eurohandball.com Internet www.eurohandball.com Österreicher in internationaler Funktion Erwin Lanc ist Ehrenpräsident der IHF. Michael Wiederer ist Generalsekretär der EHF.

TK-Mitglied Hans Holdhaus ist Mitglied der Medizin- und Arzt-Kommission der IHF. Helmut Höritsch, ehemaliger ­ÖHB-Schulreferent, betreut in der EHF das europaweite Projekt „Minihandball“. Dr. Wolfgang Pollany ist Mitglied der ­Technik- und Methodikkommission.

I

m Jänner 2010, vor zwei Jahren, waren wir mittendrin im größten Handball-Event, der jemals in Österreich ausgetragen wurde: der Handball-EURO 2010. Volle Hallen, tolle Spiele und eine unglaubliche Stimmung sind uns in Erinnerung geblieben. Im Sommer 2012 findet die nächste EURO in Österreich statt: die EHFJugend-Männer-Europameisterschaft mit einer österreichischen Mannschaft, die für Furore sorgen kann. Das haben die U-19-Mädels bereits geschafft: mit der ersten Nachwuchsmedaille bei einem Großereignis! Viele weitere Erfolge sollen folgen, z. B. die zweite erfolgreiche WM-Qualifikation en suite bei den Männern. Historisches Bronze Ohne große Erwartungen ist das Frauen-92er-Nationalteam zur U-19-Europameisterschaft in die Niederlande gereist, mit einer Bronzemedaille um den Hals ist es zurückgekehrt – ein Handball­ märchen der besonderen Art. Die wenigsten hatten der Truppe von Teamchef Helfried Müller einen Platz unter den Top Ten zugetraut, am Ende wurde es die erste Medaille bei einem Großereignis im Nachwuchsbereich in der österreichischen Handballgeschichte! In einem sensationellen kleinen Finale

setzen sich die Österreicherinnen gegen Serbien mit 34:28 durch und sicherten sich den dritten Platz. Bernd Rabenseifner, der Sportkoordinator des Damen-Nationalteams: „Es ist unsere erste Medaille im Nachwuchsbereich bei Europa- oder Weltmeisterschaften, ein Erfolg, der nicht hoch genug einzuschätzen ist. Mir fehlen beinahe die Worte. Alle Erwartungen wurden übertroffen. Vor dem Turnier haben wir gehofft, die Hauptrunde zu erreichen. Dass es nun zu dieser historischen Medaille gereicht hat, ist ­unglaublich.“ Der Ehre nicht genug: Sonja Frey, die auch im A-Na­tionalteam bereits zu den Stammspielerinnen zählt, wurde zur „wertvollsten Spielerin“ des Turniers gewählt. Gratulation an unsere Mädels! Wir freuen uns auf die Zukunft mit diesen Spielerinnen! Hochschaubahn der Gefühle Nichts für schwache Nerven war die EM-2012-Qualifikation der Herren: Nach einem Unentschieden in Deutschland, einem unglaublichen Heimsieg gegen Island und zwei Triumphen gegen Lettland geht Österreich im Frühjahr 2011 als Gruppenerster in die Abschlussspiele. Doch es wollte nicht sein: Der bitteren Heim-

92er-Team: Bronzemedaille bei der EM

160


niederlage gegen Deutschland folgte eine Auswärtspleite in Island – die EM-Qualifikation 2012 war dahin. Doch geht eine Tür zu, öffnet sich eine Neue: Mit Patrekur Jóhannesson übernimmt nach Dagur Sigurdsson wieder ein Isländer das Amt des Teamchefs – und feiert Erfolg um Erfolg. Bei seinem ersten Einladungs­ turnier in Polen belegt man Platz 3, im Dezember feiert man zwei

Hochschaubahn, Teil zwei Drunter und drüber ging’s emotional auch in Österreichs FrauenNationalteam zu: man verliert gleich zum Auftakt der EM-Qualifikation-2012 zu Hause gegen die Tschechische Republik 26:36 und auswärts bei Slowenien 28:29. In einem unglaublichen Heimspiel gegen den Vize-Europameister Schweden schafft man jedoch die Sensation: in Krems erreicht die junge Mannschaft von Teamchef Herbert Müller gegen die haushohen Favoritinnen aus Skandinavien beim 26:26 ein Unentschieden, dennoch verpasst Österreich die Quali für die EM 2012. Dafür qualifizieren sich die U20-Mädels als Gruppenerste für die U20-WM in Tschechien! 
Erfolg und Misserfolg liegen im Sport meist nah beisammen, Wir freuen uns auf erfolgreiche Monate: ob in der WM-Qualifikation der Männer, der U20-Weltmeisterschaft der Frauen oder der Jugend-Heim-Europameisterschaft in Bregenz und Hard im Juli 2012. Der Österreichische Handballbund sagt „Danke“ für all die Unterstützung, die wir von Fans, Partnern, Medien und Vereinen bekommen. Unsere Mannschaften werden sich hoffentlich wieder auf dem Feld bei allen Unterstützern bedanken! Österreichische Staatsmeister 2011

Raul Santos, WM-Quali (AUT – ISR)

Testspielsiege gegen Algerien und im Jänner gewinnt das österreichische Nationalteam in bei den Heimspielen restlos ausver­ kauften Hallen als beste Nation überhaupt die WM-Vor-Qualifikation gegen Israel (31:22 und 40:31) und Großbritannien (40:24 und 37:22). Raul Santos kürt sich zum besten Werfer der gesam­ ten WM-Vor-Quali. Jetzt wartet im Juni 2012 bei den WM-Playoffs niemand Geringerer als Mazedonien. Die Mazedonier haben nach weniger erfolgreichen Jahren (nicht für EM 2010 und WM 2011 qualifiziert) bei dieser EM richtig zugeschlagen: Mit Platz 5 haben sie nicht nur die Erwartungen der zahlreichen mazedoni­ schen Fans übertroffen, sondern auch das Ticket für das Olympia-­ Quali-Turnier ergattert. Unumstrittener Star der Mazedonier ist Kiril Lazarov, er war bereits 2009 bei der WM Torschützenkönig mit 92 (!) Treffern und ist es auch bei der EM 2012. Nicht nur das: Lazarov hat mit 61 Toren den ewigen EURO-Torrekord von Olafur Stefansson eingestellt. Er ist zudem der erste Spieler, der sowohl den ewigen Torrekord bei Europa- als auch Weltmeisterschaften hält. Teamchef Patrekur Jóhannesson: „Das ist definitiv kein leichter Gegner. Wir sind natürlich nicht Favorit, aber ich habe keine Angst. Wir müssen das positiv sehen und anfangen, uns intensiv und gut darauf vorzubereiten. Ab jetzt ist der Fokus auf diese Spiele gerichtet, ich werde schon bald die ersten Videos sichten.“ Die Spiele werden am 9./10. und 16. Juni 2012 ausgetragen, der Sieger qualifiziert sich für die WM 2013 – die Chancen auf die zweite WM-Teilnahme in Serie nach Schweden 2011 sind also intakt.

161

Damen

Hypo NÖ 1

N

Herren

aon Fivers WAT Margareten

W

U 11

weiblich

Österreichische Meister 2011 UHLZ Perchtoldsdorf N

männlich

Tecton WAT Atzgersdorf

W

U 12

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

Alpla HC Hard

V

U 13

weiblich

Mc Donald’s Wr. Neustadt

N

männlich

UHLZ Perchtoldsdorf

N

U 14

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

aon Fivers WAT Margareten

W

U 15

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

Vöslauer HC

N

U 17

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

A1 Bregenz

V

U 19

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

SG Leoben/Trofaiach

St

WHA U 19 weiblich

Hypo NÖ

N

HLA U 20 männlich

aon Fivers WAT Margareten

W

Beach-Handball W

U 11

weiblich

Tecton WAT Atzgersdorf

männlich

Union West-Wien Handball

W

U 13

weiblich

Tecton WAT Atzgersdorf

W

männlich

aon Fivers WAT Margareten

W

U 15

weiblich

MGA Fivers

W

männlich

Union Korneuburg

N

U 17

weiblich

MGA Fivers

W

männlich

aon Fivers WAT Margareten

W

weiblich

Europameisterschaften 2011 Junioren, 4.–14.8.2011, NED 3. Österreich 16 Länder 16 Mannschaften


Hockey

ÖSTERREICHISCHER HOCKEYVERBAND (ÖHV)

gegründet 1913, 34 Vereine, 4.153 Mitglieder Adresse Prater-Hauptallee 123a, 1020 Wien Telefon +43/1/728 18 08 Fax +43/1/728 65 19 E-Mail office@hockey.at Internet www.hockey.at Bürozeiten Mo–Fr 8.30–15.00 Uhr Offizielle Verbandszeitung „Hockey-Nachrichten“, unter www.hockey.at Präsident Mag. Walter Kapounek Adresse Fasangasse 93/2/12, 1030 Wien Telefon +43/1/797 97-2351 Generalsekretär Dr. Erhard Hießmayr Chefredakteur DI Dr. Erhard Hießmayr Internationale Mitgliedschaft Fédération Internationale de Hockey (FIH) gegründet 1924, 123 Länder Adresse Rue du Valentin 61, 1004 Lausanne, Schweiz E-Mail info@worldhockey.org Österreicher in internationaler Funktion Elisabeth Fürst ist im Indoor Committee der EHF und in der Indoor Working

Group der FIH. Erhard Hießmayr ist im Equipment Committee der FIH.

D

er Österreichische Hockeyverband veranstaltete heuer ein FIH-Turnier am Feld, die Damen World Champions Challenge II, in Wien vom 7. bis 15. Mai 2011 mit 8 Nationen, u. a. Malaysia, Kanada und Chile. Der Österreichische Hockey­verband ist bekannt für die ausgezeichnete Organisation von Europameisterschaften und internationalen Turnieren. Darum wählte der Internationale Hockeyverband Österreich für die Austragung dieser Champions Challenge aus. Unser DamenNatio­nalteam konnte bei diesem Turnier sehr viel Erfahrung für die EM im Sommer sammeln. Diese EM konnten die ÖHV-Damen dann auch sehr erfolgreich mit dem 2. Platz und somit dem Aufstieg in die B-Div. abschlie­ ßen. Auch die Herren konnten den Klassenerhalt in der B-Div. bei der Europameisterschaft in Vinnitsa feiern. Ebenfalls auf Erfolgskurs sind unsere beiden U-18-Nationalteams. Sie holten beide die Silbermedaille bei der U-18-EM. Die U 18 männlich schaffte somit den Aufstieg in die A-Div., die U 18 weiblich aufgrund der geringen Teilnehmerzahl leider nicht, hier

durfte nur der Erstplatzierte in die A-Div. aufsteigen. 14 Perso­nen nehmen derzeit am Hockeylehrwartkurs teil und werden 2012 nach ihrer Abschlussprüfung als Hockey-Instruktor in den Vereinen tätig sein und den ÖHV-Nachwuchs fördern. 2011 konnte zum ersten Mal in der Geschichte des ÖHV eine U-12-Meisterschaft weiblich ausgetragen werden. Sechs Mann­ schaften, die nur aus U-12-Mädchen bestehen, kämpften um die Goldmedaille. Da es immer zu wenig Mädchen im Hockeysport gibt, freut uns dieser Umstand besonders und wir hoffen, der An­ sturm der Mädels hört auch in den nächsten Jahren nicht auf! Auch bei den Kleinsten verzeichnen wir derzeit einen Ansturm in der U-9-Meisterschaft. Hier wurden zum ersten Mal für die U-9-Feldmeisterschaft sage und schreibe 22 Teams genannt! Auch ein eigener weiblicher Bewerb wurde heuer realisiert. Fünf Teams nahmen an der U-9-Meisterschaft weiblich teil. Beeits im Jahr 2011 standen die Weichen auf Olympiakurs. So­ wohl das Damen- als auch das Herrennationalteam werden 2012 am Olympia-Qualifier teilnehmen.

162


Österreichische Meister 2011

Österreichische Staatsmeister 2011

Halle

U 9

SV Arminen

W

Damen

Feld

HC Maxx Stahl Wels

O

U 10

SV Arminen

W

Halle

SV Arminen

W

U 12

Post SV

W

Herren Feld

AHTC

W

U 14

Post SV/HC Wien

W

SV Arminen

W

weiblich

männlich WAC

W

weiblich

SV Arminen

W

U 16

männlich

Post SV/Neudorf

N

weiblich

SV Arminen

W

männlich

SV Arminen

W

weiblich

Post SV

W

männlich

HC Wr. Neudorf

N

weiblich

HG Mödling

N

männlich

HC Hernals

W

D

männlich

Neudorf Juniors

N

E

männlich

Wels 2

O

F männlich Dornbach

W

Feld

U 9

U 18 B C

weiblich

AHTC blau

W

männlich

SV Arminen

W

U 10

SV Arminen

W

U 12

SV Arminen

W

U 14

weiblich

AHTC

W

männlich

SV Arminen

W

weiblich

HC Wien

W

U 16

männlich

Post SV

W

weiblich

SV Arminen

W

männlich

SV Arminen

W

U 18

B männlich Westend

W

C männlich Universitas

W

Halle

Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 8.–14.8.2011, Vinnitsa, UKR Herren

B-Div. Feld

4. Österreich

8 Länder 8 Mannschaften Allg. Klasse, 25.–31.7.2011, Wien, AUT

Damen

C-Div. Feld

2. Österreich

6 Länder 6 Mannschaften U 18, 11.–16.7.2011, Cernusco, ITA

männlich

B-Div. Feld

2. Österreich

8 Länder 8 Mannschaften U 18, 11.–16.7.2011, Smolevichi, BLR

weiblich

C-Div. Feld

2. Österreich

4 Länder 4 Mannschaften

männlich

A-Div. Halle

2. Österreich

8 Länder 8 Mannschaften

weiblich

A-Div. Halle

5. Österreich

U 21, 14.–16.1.2011, Prag, CZE U 21, 21.–23.1.2011, Stirling, SCO 8 Länder 8 Mannschaften

Weltmeisterschaften 2011 Allg. Klasse, 8.–13.2.2011, Poznan, POL Herren

3. Österreich

12 Länder 12 Mannschaften


Jiu-Jitsu

JIU-JITSU VERBAND ÖSTERREICH (JJVÖ)

Fachverband für Selbstverteidigung, Jiu-Jitsu-Kampfsport und verwandte Kampfsportarten, gegründet 1964, 109 Vereine, 4.500 Mitglieder Adresse Am Heumarkt 29/18, 1030 Wien Telefon +43/699/10 16 21 11 Fax +43/2253/817 13 E-Mail sekretariat@jjvoe.at Internet www.jjvoe.at Präsident Michael Takacs, MSc Telefon +43/699/10 16 21 11 E-Mail michael.takacs@jjvoe.at Generalsekretär Dr. Wilhelm Erber, p. A. JJVÖ Telefon +43/664/421 27 46 E-Mail wilhelm.erber@jjvoe.at

Internationale Mitgliedschaften Jiu-Jitsu International Federation (JJIF) Präsident Panagiotis Theodoropoulos Adresse P.O. Box 15, 19400 Koropi, Greece Telefon & Fax +30/210/662 45 79 E-Mail pt@theo-sol.gr Internet www.jjif.info Ju-Jitsu European Union (JJEU) Generalsekretär Robert Perc Adresse Prvomajska ulica 15a, p.p. 102, 8290 Sevnica, Slovenia Telefon +386/41/52 31 48 Fax +386/590/300 55 E-Mail robert.perc@jjeu.eu Internet www.jjeu.eu

D

er Jiu Jitsu Verband Österreich kann für das Jahr 2011 wieder erstklassige Erfolge verzeichnen! Nachdem die Zwillingsschwestern Mirnesa und Mirneta Becirovic 2010 bei der WM in St. Petersburg/RUS Platz 3 belegt hatten, konnte sich das Duo bei der diesjährigen WM in Cali/COL eine Stufe weiter nach oben auf dem Siegertreppchen kämpfen:

Unsere Becirovic-Zwillinge kürten sich zu Vizeweltmeisterinnen

2011 holte unser Mixed-Duo Vera Bichler/Marcus Haider den Weltmeistertitel in Cali/Kolumbien! Junioren-Vizeweltmeister wurden Nikolaus Bichler und Sebastian Vosta, sie haben in Gent/ Belgien am 11.11.2011 die Silbermedaille bei der Junioren-WM erkämpft! Raphael Slatner hatte schon durch den Sieg beim German Open bewiesen, dass er in Top-Form war, doch mit dem U-21-Weltmeistertitel in der Klasse bis 77 Kilo bei der Junioren-WM in Gent krönte er sein tolles Jahr 2011! 2012 findet zum ersten Mal eine Weltmeisterschaft in der all­ gemeinen Klasse in Wien statt. Der JJVÖ freut sich, diese vom 30.11.–2.12. im Budocenter veranstalten zu dürfen. Der Jiu-Jitsu Verband Österreich konnte 2011 17 Übungsleiter für Jiu-Jitsu ausbilden! Im Haus des Sports fand die feierliche Übergabe der Trainer(innen)diplome für die ersten 14 staatlich geprüften Jiu-Jitsu-Trainer/-innen Österreichs statt. Dan-Prüfungen: 13 Prüflinge aus 9 verschiedenen Vereinen stell­ ten sich den Prüfungskommissionen. Alle Prüflinge haben bestanden und der JJVÖ gratuliert recht herzlich

1. Dan: Bernhard Ruhsam, Bernhard Payer, Ines Minniberger, Andrea Kellner, Peter Gallauner, Christian Beer 2. Dan: Sandra Schmidl, Nenad Ristic, Bernhard Pischtiak, ­Sebastian Hellinger, Erwin Czarda 3. Dan: Marion Tremel, Corina Cekada Weiters werden nationale Kampfrichter zu internationalen Kampfrichtern ausgebildet. 29 Kampfrichter kamen bei 10 Meis­ terschaften zu 139 Einsätzen. Weiters wurden 15 Listenführer geschult und bei Meisterschaften eingesetzt.

Österreichische Staatsmeister 2011 Damen

–62 kg

Annika Pap

JJ SV Schwechat

–70 kg

Mahalia Slatner

Union Budo Club Marchfeld N

N

Duo

Mirneta Becirovic

JJ Goshindo Pressbaum

N

Mirnesa Becirovic

JJ Goshindo Pressbaum

N

Herren

–62 kg

Oliver Haider

JJC Vila Vita Pannonia

B

–69 kg

Raphael Pap

JJ SV Schwechat

N

–77 kg

Florian Hassl

JJ Samurai Kottingbrunn

N

–85 kg

Franz Kaindl

JJR Tsunami Alterlaa

W

–94 kg

Franz Kaindl

JJR Tsunami Alterlaa

W

+94 kg

Benjamin Mader

MMA Energy Fitness

N

Duo

Daniel Hofmann

JJR Tsunami Alterlaa

W

Martin Kornfeld

JJR Tsunami Alterlaa

W

Mixed

Vera Bichler

JJ Goshindo Pressbaum

N

Markus Haider

JJ Goshindo Pressbaum

N

Duo

164


Österreichische Meister 2011 Fighting Schüler D weiblich –27 kg Michaela Beuerlein

Doja Parndorf

B

Schüler A weiblich Anna Havel

JJR Tsunami Alterlaa

W

JJR Tsunami Alterlaa

W

Sabrina Wanzenböck JJR Tsunami Alterlaa

W N

männlich –24 kg Matteo Friedl

–27 kg Alen Beganovic

Yama Arashi Trumau

N

–33 kg Oliver Sokol

Budocenter Aspern

W

Daniel Rejezek

JJ Goshindo Pressbaum

N

Schüler C weiblich –27 kg Julia Schwarz

JJC Shobu Frauenkirchen

B

JJR Tsunami Alterlaa

W

–30 kg Sarah Szirtes

JJ Samurai Kottingbrunn

N

David Mitterer

JJR Tsunami Alterlaa

W

–33 kg Andrea Brauneis

JJR Tsunami Alterlaa

W

Junioren männlich Nikolaus Bichler

JJ Goshindo Pressbaum

N

–36 kg Jelena Dacic

JJ Ebreichsdorf

N

Sebastian Vosta

JJ Goshindo Pressbaum

N

–40 kg Julia Weisz

Wado Te Jutsu Leopoldstadt W

–44 kg Shirin Salaheddin

JJC ASVÖ Carnuntum

N

AK weiß Anita Zach

Mentalhandicap SC Activity Wr. Neudorf N

männlich –27 kg Fabian Rein

männlich Sebastian Reisinger mixed Anna Havel

JJ Goshindo Pressbaum

Yama Arashi Trumau

N

AK gelb Philip Zenz

VBH Baden

N

–30 kg Dario Lisnjic

JJ SV Schwechat

N

AK grün Florian Paulitschke

SC Activity Wr. Neudorf

N

–33 kg Thiago Velich

JJC ASVÖ Carnuntum

N

AK orange Raphael Berger

HSV Grossmittel

N

–37 kg Julian Novak

JJC Kiai Illmitz

B

Brazilien weiß

–41 kg Alexander Wasserscheid JJC Shobu Frauenkirchen

B

Allg. Klasse männlich –69 kg Pawel Kozlowski

City Thong Orlando Netto W

–45 kg Philipp Velich

JJC Kiai Illmitz

B

City Thong Orlando Netto W

Schüler B weiblich –33 kg Laura Fares

Doja Parndorf

B

–82 kg Marco Lepan

City Thong Orlando Netto W

–40 kg Anna Fuhrmann

JJC Vila Vita Pannonia

B

–88 kg Christian Wirth

JJVC Banzai

W

–49 kg Katharina Galumbo

JJC Kiai Illmitz

B

–102 kg Christian Binder

GB Austria

N

JJC ASVÖ Carnuntum

N

+102 kg Alic Mensur

City Thong Orlando Netto W

W

männlich –30 kg Thiago Bürgler

–37 kg Philipp Anderich

Sportunion Favoriten

–41 kg Matthias Weisz

Wado Te Jutsu Leopoldstadt W

–15

–45 kg David Taroncher

JJC ASVÖ Carnuntum

N

–56 kg Michael Novak

–75 kg Lorenz Sadychon

Junioren männlich –63 kg Tural Guliyev

City Thong Orlando Netto W

männlich –53 kg Marco Winkler

GB Austria

–58 kg Lukas Schretzmayer

JJC Kiai Illmitz

B

–12

Schüler A weiblich –55 kg Selina Novak

JJC Kiai Illmitz

B

–43 kg Viktoria Zanghellini

Robin Gracie Dojo Austria N

JJC Vila Vita Pannonia

B

–53 kg Jana Heilinger

Robin Gracie Dojo Austria N

–62 kg Laura Schmidt

männlich –37 kg Matthias Weisz

weiblich –33 kg Katharina Heger

N

Robin Gracie Dojo Austria N

Wado Te Jutsu Leopoldstadt W

JJR Tsunami Alterlaa

HSV Grossmittel

N

Robin Gracie Dojo Austria N

–50 kg Lukas Urak

–56 kg Michael Haselsberger JJ Samurai Kottingbrunn

N

–9

weiblich –28 kg Selina Winter

Robin Gracie Dojo Austria N

–77 kg Daniel Heissenberger HSV Grossmittel

N

männlich –28 kg Sebastian Wagner

HSV Grossmittel

N

Junioren weiblich –62 kg Michaela Baumholzer JJ Samurai Kottingbrunn

N

HSV Grossmittel

N

JJ Samurai Kottingbrunn

N

männlich –62 kg Martin Janisch

W

männlich –38 kg Wenzel Laska

Robin Gracie Dojo Austria N

–43 kg Simon Novy

–38 kg Dominik Zeisler

–69 kg Anselm Balthasar

JJR Tsunami Alterlaa

W

Allg. Klasse weiblich –58 kg Elisabet Olbert

Brazilien blue City Thong Orlando Netto W

–85 kg Christian Sachs

JJ Ebreichsdorf

N

GB Austria

männlich –75 kg Raphael Kahr

Duo Schüler D weiblich Yara Kremser JJ Ghosindo Horn

N

Selina Schaller

JJ Goshindo Horn

N

Junioren männlich –73 kg Lukas Frybort

JJ Goshindo Pressbaum

N

männlich Daniel Schwee

Andreas Paul Strasser JJ Goshindo Pressbaum

N

JJR Tsunami Alterlaa

W

mixed Sophi Gattiner

–82 kg Taisumov Mairbeck –100 kg Asludin Hutchiev

City Thong Orlando Netto W Robin Gracie Dojo Austria N

Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 4.6.2011, Maribor, SLO

Elias Herzog

JJR Tsunami Alterlaa

W

Schüler C weiblich Kristina Schmiedl

JJ Goshindo Pressbaum

N

Lisa Simmel

JJ Goshindo Pressbaum

N

Damen

HSV Grossmittel

N

Andrea Gruber

Markus Gallauner

HSV Grossmittel

N

HSV Grossmittel

N

Dominik Zeisler

HSV Grossmittel

N

Schüler B männlich Hannes Resch

Shogai Gols

B

Alexander Windberger Shogai Gols

B

Mirneta Becirovic

JJ Goshindo Pressbaum

N

Mixed Doppel Duo-System 1. Vera Bichler

JJ Goshindo Pressbaum

N

Markus Haider

männlich Dominik Zeisler mixed Alexandra Adamus

mixed Sara Hekele

Johannes Horak

165

N

City Thong Orlando Netto W

Damen

Duo-System 3. Vera Bichler

10 Länder 10 Mannschaften

Weltmeisterschaften 2011 Allg. Klasse, 15.10.2011, Cali, COL Duo-System 2. Mirnesa Becirovic 7 Länder 7 Mannschaften 8 Länder

8 Mannschaften


Judo

ÖSTERREICHISCHER JUDOVERBAND (ÖJV)

gegründet 1948, 199 Vereine, 22.209 Mitglieder Adresse Wehlistraße 29/1/111, 1200 Wien Telefon +43/1/332 48 48 Fax +43/1/332 48 48-48 E-Mail office@oejv.com Internet www.oejv.com Bürozeiten Mo–Do 8.00–17.00, Fr 8.00–12.30 Uhr Präsident Dr. Hans Paul Kutschera Internationale Mitgliedschaften International Judo Federation (IJF) gegründet 1951, 201 Länder Adresse József Attila Straße 1, 151 Budapest, Ungarn Telefon +2/167/175 01 05 Fax +2/167/175 34 24 European Judo Union (EJU) gegründet 1934 bzw. 1949, 50 Länder Adresse 37, Marina Court, Giuseppe Cali’street

Ta’Xblex MSD 14, Malta

D

bor Geier (Volksbank Galaxy Tigers) hervorragend. Das einzige Großereignis in der U 23 ist die Europameisterschaft. Hier krönte sich Kathrin Unterwurzacher (JZ Innsbruck) zur Europameisterin.

Nachfolgend eine Rückschau auf das Jahr 2011

Allgemeine Klasse (Senioren): Auch hier gab es heuer zwei Höhepunkte: Europa- und Weltmeisterschaft. Während die Europameisterschaft mit einem Europameistertitel von Sabrina Filzmoser (LZ Multikraft Wels), einer Bronzemedaille von Hilde Drexler (café+co Vienna Samurai) und einem 5. Platz von Peter Scharinger (UJZ Mühlviertel) sehr gut verlief, konnten derartige Erfolge bei der Weltmeisterschaft nicht erzielt werden. Nur ­Hilde

as Jahr 2011 war im österrreichischen Judo das Jahr der Frauen. Der Großteil der internationalen Erfolge wurde von unseren weiblichen Judokas erzielt: der Weltmeistertitel in der U 20 von Bernadette Graf, der Europameistertitel von Sabrina Filzmoser, Bernadette Graf und Kathrin Unterwurzacher und viele zusätzliche Platzierungen.

Jugend (U 17 / Kadetten): Eine Medaille bei den drei Groß­ veranstaltungen dieses Jahres (EM, WM und EYOF) erzielte Nico Spindler (UJZ Mühlviertel) mit dem 3. Platz im EYOF (European Youth Olympic Festival). Platzierungen gab es zudem von Maximilian Schneider (Volksbank Galaxy Tigers) mit Platz 7 bei der Europameisterschaft und Tini Scheff (Creativ Graz) bei der Weltmeisterschaft, ebenfalls mit dem 7. Platz. Junioren (U 20 / U 23): Unser Junioren-Team bereitete uns in diesem Jahr viel Freude: Bei der Weltmeisterschaft erzielte Österreich mit einer Goldmedaille von Bernadette Graf (JZ Innsbruck), einer Bronzemedaille durch Tina Zeltner (JC Wimpassing) und einem siebenten Platz von Gabor Geier (Volksbank Galaxy Tigers) den dritten Platz in der Nationenwertung hinter Japan und Russland! Die Europameisterschaft verlief mit zwei Europameistertiteln für Bernadette Graf (JZ Innsbruck) und Daniel Allerstorfer (UJZ Mühlviertel), einem 5. Platz für Sarah Mairhofer (Creativ Graz) und zwei 7. Plätzen von Nicole Kaiser (UJZ Mühlviertel) und GaÖsterreichische Staatsmeister 2011 Damen –48 kg

Nicole Kaiser

UJZ Mühlviertel

O

–52 kg

Jacqueline Raab

Vienna Samurai

W

–57 kg

Sabrina Filzmoser

LZ Multikraft Wels

O

–63 kg

Hilde Drexler

Vienna Samurai

W

–70 kg

Bernadette Graf

JZ Innsbruck

T

–78 kg

Silvia Schlagnitweit

UJZ Mühlviertel

O

+78 kg

Marianne Hollensteiner UJZ Mühlviertel

O

Mannschaft

Vienna Samurai

W

Herren

–60 kg

Roland Stegmüller

JU Flachgau

S

–66 kg

Alexander Weichinger

Volksbank Galaxy Tigers

W

–73 kg

Marcel Ott

Volksbank Galaxy Tigers

W

–81 kg

Felix Schirnhofer

JU Flachgau

S

–90 kg

Max Schirnhofer

JU Flachgau

S

–100 kg

Stefan Kronberger

JU Flachgau

S

+100 kg

Rupert Riess

JU Pinzgau

S

Mannschaft

Volksbank Galaxy Tigers

W

Mixed

Nage-No-Kata Lukas Wille

JC Tiroler Oberland

T

JC Tiroler Oberland

T

Dietmar Staggl

Cristallgala: Martin Scherwitzl, Funktionär des Jahres, mit Präsident Dr. Kutschera

Drexler (café+co Vienna Samurai) konnte sich mit einem sieben­ ten Platz in die Siegerlisten eintragen. Somit haben Ende des Jahres noch einige österreichische Judokas Aussicht auf ein Olympiaticket. Bei der Europameisterschaft der Clubs erzielte café+co Vienna Samurai bei den Frauen den hervorragenden 5. Platz! Veteranen: Auch bei den Veteranen gab es 2011 sowohl eine Europa- als auch Weltmeisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland errang Peter Kirchmaier (ASV ÖGJ) den Weltmeistertitel, Holger Hanbauer (ASV-ÖGJ) und Erich Ivinger (WSG Wattens) erkämpften jeweils die Silbermedail­ le und Sonja Hiermann (JV Ort) und Claudia Stahn (JLZ Seewinkel) durften sich über Bronze freuen. Bei der Veteranen-Europameisterschaft in Leibnitz erzielte Österreich 5 Gold-, 7 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Gold: Monika Hiden (Union Stainz), Elisabeth Waldner-Wenzel (Union Raika Osttirol), Monika Schneglberger (JV Ried), Sonja Hier­mann (JV Ort) und Helmut Gföllner (ÖTB Neumarkt). Silber: Barbara Weiss (Volksbank Galaxy Tigers), Peter Chudik (JK Krems), Wilhelm Hofer (UJZ Mühlviertel), Max Pichl (PSV Salzburg), Erich Ivinger (WSG Wattens) und Jan Klikovits (JK Eisenstadt), dazu noch die Damenmannschaft. Bronze: Jasmin Gruber (Union Amstetten), Marianne Reiter (UJZ Mühlviertel), Adalbert Flür (JC Tiroler Oberland), Holger Hanbauer­ 166

Sabrina Filzmoser wird zum zweiten Mal ­Europameisterin.


167


ÖSTERREICHISCHER JUDOVERBAND (ÖJV)

Bernadette Graf freut sich über ihren U-20-­ Weltmeistertitel. Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 21.–24.4.2011, Istanbul, TUR Damen

–57 kg

1. Sabrina Filzmoser

22 Länder

30 Teilnehmer

–63 kg

3. Hilde Drexler

22 Länder

28 Teilnehmer

Herren

–73 kg

5. Peter Scharinger

29 Länder

40 Teilnehmer 27 Teilnehmer

U 20, 16.–19.8.2011, Lommel, BEL weiblich –70 kg

1. Bernadette Graf

21 Länder

–78 kg

5. Sarah Mairhofer

11 Länder

18 Teilnehmer

1. Daniel Allerstorfer

13 Länder

18 Teilnehmer

U 23, 18.–20.11.2011, Tyumen, RUS 1. Kathrin Unterwurzacher 18 Länder weiblich –63 kg

26 Teilnehmer

männlich +100 kg

Weltmeisterschaften 2011 U 20, 3.–6.11.2011, Kapstadt, RSA weiblich –57 kg

3. Tina Zeltner

20 Länder

26 Teilnehmer

1. Bernadette Graf

24 Länder

26 Teilnehmer

3. Sabrina Filzmoser

14 Länder

20 Teilnehmer

3. Nico Spindler

23 Länder

23 Teilnehmer

Europacup Allg. Klasse Damen –57 kg EYOF 26.–29.7.2011, Trabzon, TUR

–55 kg

Militärwettspiele 19.–23.7.2011, Rio de Janeiro, BRA –63 kg 2. Hilde Drexler

KATA: Auch in diesem aufstrebenden Judo-Bereich gab es 2011 Welt- und Europameisterschaften mit österreichischer Beteiligung: Bei der WM und EM waren in der Katame-no-kata Dietmar Staggl/Lukas Wille (JT Tiroler Oberland) am Start, in der EM vertraten zusätzlich Alexander Dick/Veronika Jakl (WAT Stadlau) in der Ju-no-kata und Wolfgang Kovacic/Josef Neibersch (JC Bleiburg) in der Nage-no-kata die österreichischen Farben. Bei beiden Meisterschafen waren Heinrich Erlinger und Franz Edlinger als Judges eingesetzt. Organisation

–70 kg

(ASV-ÖGJ), Martin Madlmayr (SK VOEST), Gottfried Schnabel (Union Leibnitz) und Wolfgang Vorfelder (ASV-ÖGJ).

12 Länder

12 Teilnehmer

–57 kg

3. Sabrina Filzmoser

10 Länder

10 Teilnehmer

–90 kg

1. Max Schirnhofer

26 Länder

28 Teilnehmer

Der Vorstand hat in sieben Vorstandssitzungen und zwei ÖDKVorstandssitzungen die Grundlagen für die Verbandsarbeit ge­ legt. Dazwischen gab es unzählige Gespräche und Meetings mit BSO, Sportministerium, Sporthilfe, ÖOC, NADA, Finanzamt, GGK, EJU, IJF und diversen potenziellen Sponsoren, um die Rahmenbedingungen und finanziellen Grundlagen für Judo in Österreich sicherzustellen und auszubauen. Vier Staatsmeisterschaften (Allg. Klasse, Nage-no-kata, Mannschaft Herren – 1. Bundesliga und Mannschaft Damen) und acht österreichische Meisterschaften (U 15, U 17, U 20, U 23, Veteranen, Kata, Herrenmannschaft – 2. Bundesliga und Schüler(innen)mannschaft) wurden ausge­ tragen, die Starterzahlen sind mit Ausnahme der Kata leicht rückläufig, aber bisher in normaler Schwankungsbreite. Auch ein OTC (Mittersill), ein Weltcup (Frauen in Oberwart), ein Europacup Junioren (Leibnitz) und eine Europameisterschaft (Veteranen in Leibnitz) konnten in Österreich abgehalten werden. Im Ausbildungsbereich wurden die jährlichen Kurse für Kampf­ richter und Prüfer durchgeführt und eine Instruktoren(Lehrwarte)168


Ausbildung mit 25 Teilnehmern abgeschlossen. Der für 2012 geplante und ausgeschriebene Trainer-Spezialkurs musste aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl auf 2013 verschoben werden. Alfred Himmler konnte die Unterlagen für alle Ausbildungen als Skripten zu Papier bringen. Durch massive Medienberichte anlässlich der EM 2010 (laut Medienanalyse wurde ein Werbewert für Judo von 1,5 Millionen Euro erzielt) konnte die Mitgliederzahl (Jahresmarkenverkauf) 2011 entgegen dem derzeitigen Trend im Sport gehalten werden. Der komplette ÖJV-Terminkalender mit den Terminen der Landesverbände, der EJU und IJF ist über unsere Homepage

www.oejv.com abrufbar. Auch alle Ausschreibungen sollen bei den Terminen gespeichert und damit für alle abrufbar sein. Funktionäre

Hans Paul Kutschera wurde beim EJU-Kongress in Paris in das vierköpfige Beraterteam des EJU-Präsidenten Sergey Solovetchik berufen. Martin Poiger wird bei der nächsten EJU-Vorstands­ sitzung in die Sportkommission der EJU aufgenommen. Bei der Cristallgala der Bundes-Sportorganisation wurde Martin Scherwitzl als „Funktionär des Jahres“ 2012 mit dem Sportcristall­ ausgezeichnet.

Österreichische Meister 2011 Allg. Klasse U 15

Mannschaft

w –36 kg

Bulldogs Union Vöcklabruck O

U 20

Lea Sixtl

JC Wimpassing

N

Victoria Schuhmann

UJZ Mühlviertel

O

w –44 kg –48 kg

Katharina Kaiser

UJZ Mühlviertel

O

–40 kg

Theresa Bitterlich

PSV Salzburg

S

–52 kg

Anna Dengg

Judoteam SHIAI DO

N

–44 kg

Lena Lindner

Judoteam SHIAI DO

N

–57 kg

Tina Zeltner

JC Wimpassing

N

–48 kg

Janina Wieser

Volksbank Galaxy Tigers W

–63 kg

Kathrin Unterwurzacher JZ Innsbruck

–52 kg

Anja Mayer

Judo GYM

S

–70 kg

Bernadette Graf

JZ Innsbruck

T

–57 kg

Michaela Polleres

JC Wimpassing

N

–78 kg

Sarah Mairhofer

Creativ Graz

St

–63 kg

Katharina Buczolich

JK Eisenstadt

B

Nico Spindler

UJZ Mühlviertel

O

–70 kg

Gülsüm San

JC Fieberbrunn

T

–60 kg

Matthias Gärtner

Judoteam SHIAI DO

N

–78 kg

Daniela Rainer

Union Kirchham

O

–66 kg

Driton Shala

UJZ Mühlviertel

O

Mannschaft

m –33 kg

m –55 kg

T

ASKÖ GRAZ

St

–73 kg

Julian Hamernik

JC Hallein Tennengau

S

Simon Riezinger

Union Vöcklabruck

O

–81 kg

Markus Markl

Judoteam SHIAI DO

N

–36 kg

Hasan Tambiev

ASKÖ Graz

St

–90 kg

Robert Hoyer

ASKÖ Graz

St

–40 kg

Wachid Borchashvili

LZ Multikraft Wels

O

–100 kg

Clemens Prentner

Vienna Samurai

W

–45 kg

Markus Beisskammer Union Kirchham

O

+100 kg

Daniel Allerstorfer

UJZ Mühlviertel

O

–50 kg

Patrick Biermaier

JZ Rapso Linz

O

U 23

Valentina Schauer

Vienna Samurai

W

–55 kg

Adam Ibragimov

Union Graz

St

–52 kg

Anna Dengg

Judoteam SHIAI DO

N

–60 kg

Alexander Rührnössl

Creativ Graz

St

–57 kg

Anja Mayr

JU Pinzgau

S

–66 kg

Christopher Wagner

Volksbank Galaxy Tigers W

–63 kg

Kathrin Unterwurzacher JZ Innsbruck

–73 kg

Patrick Marincevic

PSV Salzburg

S

–70 kg

Bernadette Graf

JZ Innsbruck

T

–81 kg

Alexander Willnauer

Union Hartkirchen

O

+78 kg

Christina Rakowitz

JG Raser Wien

W

+90 kg

Marcel Pautz

ASKÖ LZ Linz

O

m –60 kg

Andreas Tiefgraber

PSV Salzburg

S

Mannschaft

Union Kirchham

O

–66 kg

Christian Stadlbauer

Judoring Wien

W

T

Victoria Schuhmann

UJZ Mühlviertel

O

–73 kg

Marcel Ott

Volksbank Galaxy Tigers W

–48 kg

Sarah Strohmayer

SU Noricum Leibnitz

St

–81 kg

Christian Zacher

Vienna Samurai

W

–52 kg

Lisa Stelzer

Volksbank Galaxy Tigers W

–90 kg

Thomas Brunner

JU Flachgau

S

–57 kg

Marie Christin Scheff

Creativ Graz

St

–100 kg

Gabor Geier

Volksbank Galaxy Tigers W

–63 kg

Michaela Polleres

JC Wimpassing

N

+100 kg

Daniel Allerstorfer

UJZ Mühlviertel

O

–70 kg

Dorit Leinich

Union Stainz

St

–78 kg

Daniela Rainer

Union Kirchham

O

m –45 kg

Ramazan Isaev

SK Vöest

O

mixed

Tiroler Oberland

T

U 17

w –44 kg

w –48 kg

Kata Katame-no-kata Dietmar Staggl

–50 kg

Lorenz Wildner

Creativ Graz

St

Lukas Wille

Tiroler Oberland

T

–55 kg

Lukas Reiter

JC Wimpassing

N

Harald Paulsen

Sakura Janagi

N

–60 kg

Nico Hofmann

JU Flachgau

S

Alexander Dick

WAT Stadlau

W

–66 kg

Christopher Wagner

Volksbank Galaxy Tigers W

Matthias Lehner

JC Sport Haie

N

–73 kg

Suleiman Islamhanov Union Graz

St

Johanna Bugkel

JC Sport Haie

N

–81 kg

Laurin Böhler

LZ Vorarlberg

V

JC Wimpassing

N

–90 kg

Nenad Sancanin

ASKÖ Graz

St

JC Wimpassing

N

+100 kg

Johannes Viehauser

JU Flachgau

S

169

Kime-no-kata Ju-no-kata

Koshiki-no-kata Erwin Häring Lukas Häring


Kanu

ÖSTERREICHISCHER KANUVERBAND (OKV)

gegründet 1946, 46 Vereine, 4.123 Mitglieder Adresse Gießereistraße 8, 5280 Braunau Telefon +43/7722/816 00 Fax +43/7722/632 28 E-Mail office@kanuaumayr.at Internet www.kanuverband.at Bürozeiten Mo–Fr 9.00–12.00 u. 14.00–18.00 Uhr Offizielle Verbandszeitung „Österreichischer Kanusport“, 2-mal jährlich Für den Inhalt verantwortlich Günter Goldbach, ­Gumppstraße 21a, 6020 Innsbruck Telefon +43/664/422 86 32 Fax +43/512/34 11 54 E-Mail cct-ibk@aon.at Präsident Walter Aumayr Sekretärin Adele Wagner Internationale Mitgliedschaften International Canoe Federation (ICF) gegründet 1924, 158 Länder Adresse Maison du Sport international, Avenue de Rhodanie 54, 1007 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/61 20-290 Fax +41/21/61 20-291 European Canoe Association (ECA) gegründet 1993, 45 Länder Adresse Kneza Mislava 11, 10000 Zagreb, Kroatien ­Telefon +38/51/457 20 08 Fax +38/51/457 20 10

I

nsgesamt neun Medaillen hat der Österreichische Kanuverband bei WM- und EM-Bewerben mit seinen Sportlern 2011 errungen. Besonders erfreulich, dass ein Jahr vor Olympia in den olympi­ schen Disziplinen bei den Damen durch Schuring/Schwarz im K2 Flachwasser und Corinna Kuhnle im Kanuslalom jeweils der Weltmeistertitel gewonnen werden konnte. Unsere Sportlerinnen zählen damit zu den Medaillenanwärterinnen in London 2012. Damit konnten die Erfolge des Jahres 2010 dank der hervorragen­ den Leistungen unserer Damen noch gesteigert werden. Corinna Kuhnle zeigte ihre Nervenstärke im Wildwasserkanal von

Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 17.–19.6.2011, Belgrad, SRB Damen K1 5.000 m 5. Ana Roxana Lehaci

K2 500 m

4. Yvonne Schuring

Weltmeisterschaften 2011 16 Länder

16 Teilnehmer

13 Länder 13 Mannschaften

Viktoria Schwarz Herren

K1 200 m LTA 2. Markus Swoboda

7 Länder

7 Teilnehmer

K1 200 m TA+A 1. Markus Swoboda

5 Länder

6 Teilnehmer

16 Länder

16 Teilnehmer

Slalom, Allg. Klasse, 9.–12.6.2011, La Seu, ESP Damen

K1 Mannschaft 2. Corinna Kuhnle

10 Länder 10 Mannschaften

K1

4. Viktoria Wolffhardt

1. Yvonne Schuring

33 Länder 33 Mannschaften

Herren

K1 200 m TA

1. Markus Swoboda 9 Länder 9 Teilnehmer Slalom, Allg. Klasse, 7.–11.9.2011, Bratislava, SVK

Damen

K1

1. Corinna Kuhnle

32 Länder

70 Teilnehmer

K1

6. Violetta Oblinger-Peters 32 Länder

70 Teilnehmer

K1 Mannschaft 4. Corinna Kuhnle

16 Länder 16 Mannschaften

Violetta Oblinger-Peters Herren

K1 Mannschaft 4. Helmut Oblinger

22 Länder 22 Mannschaften

Herwig Natmessnig 11 Länder

17 Teilnehmer

17 Länder

40 Teilnehmer

Christopher Kremslehner Herren

U 23, 15.–17.7.2011, Banja Luka, BIH weiblich K1 Mannschaft 2. Viktoria Wolffhardt

K2 500 m

Viktoria Wolffhardt

Violetta Oblinger-Peters Viktoria Wolffhardt Junioren, 15.–17.7.2011, Banja Luka, BIH weiblich C1 1. Viktoria Wolffhardt

K1 5.000 m

Viktoria Schwarz

U 23, 30.6.–3.7.2011, Zagreb, CRO 3. Ana Roxana Lehaci weiblich K1 1.000 m

Damen

Allg. Klasse, 18.–21.8.2011, Szeged, HUN 5. Ana Roxana Lehaci 25 Länder 25 Teilnehmer

10 Länder 10 Mannschaften

Lisa Leitner

Wildwasser Sprint, Allg. Klasse, 11.6.–13.6.2011, Augsburg, GER K1 Mannschaft 5. Gerhard Schmid 22 Länder 22 Teilnehmer

Harald Hudetz Manuel Filzwieser

Julia Schmid männlich K1 Mannschaft 5. Christopher Kremslehner 19 Länder 19 Mannschaften

K1

3. Corinna Kuhnle

Weltcup 2011 Slalom, Allg. Klasse 27 Länder 89 Teilnehmer

K1

2. Gerhard Schmid

17 Länder

Andreas Langer Damen

Clemens Possnig Wildwasser Classic, Allg. Klasse, 10.5.–15.5.2011, Kraljevo, SRB Herren K1 6. Gerhard Schmid 9 Länder

9 Teilnehmer

WW Regatta, Allg. Klasse

Harald Hudetz

Herren

Manuel Filzwieser

60 Teilnehmer

6. Harald Hudetz

170


Bratislava und schaffte mit ihrem erneuten Weltmeistertitel das Double, was in der Geschichte des Kanusports bisher nur einer einzigen Dame gelungen war. Die absolute Sensation lieferten Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz bei der Flachwasser-Weltmeisterschaft in Szeged/HUN, wo sie ihre konstanten Saisonleistungen mit dem Weltmeistertitel­ in neuer Weltrekordzeit abschlossen. Die Slalomdamen-Mannschaften bestätigten erneut ihre starken Einzelleistungen in den Teambewerben, wo sie sich je eine Silber­ medaille bei den Seniorinnen und in der U-23-Klasse sicherten. Viktoria Wolffhardt und ihr Talent blitzten bei der Slalom-Junio­ ren-EM 2011 mit dem EM-Titel im C1 so richtig auf. Im Flachwasser gewann Ana Lehaci in der U-23-EM über 1.000 Meter die Bronzemedaille. Markus Swoboda verteidigte seinen EM- und WM-Titel erfolg­ reich in den Paracanoe-Bewerben. Diese Erfolge wurden unter der Leitung der erfahrenen Cheftrai­ ner Nandor Almasi (Flachwasser) und Helmut Schröter (Slalom) 171

mit ihren Betreuungsteams erreicht. Helmut Schröter wurde für seine Leistungen als „Toptrainer“ 2011 bei der BSO-Cristallgala ausgezeichnet. Die Teams im Wild- bzw. Flachwasser hielten dem Druck im Jahr der olympischen Qualifikationen stand und dies führte zu ins­ gesamt vier Quotenplätzen für den Kanuverband. Quotenplätze erreichten Schuring/Schwarz im Flachwasser, Kuhnle, OblingerPeters und Wolffhardt sogar dreimal im Kanuslalom bei den Damen sowie Oblinger und Natmessnig bei den Herren. Leider gibt es sowohl bei den Damen als auch den Herren nur einen Startplatz pro Nation. Ein weiterer Höhepunkt war im Herbst der Spatenstich für die Slalomstrecke mit Sportminister Mag. Norbert Darabos auf der Donauinsel bei der Steinspornbrücke. Hier entsteht in den nächs­ ten Jahren die Slalomstrecke für Spitzen- und Breitensport. Mit dieser Anlage und dem weiteren Ausbau der bestehenden Wassersportanlage wird hier ein Kanu- und Ruderzentrum von internationalem Format geschaffen.


ÖSTERREICHISCHER KANUVERBAND (OKV)

Österreichische Staatsmeister 2011 Freestyle Herren K 1 Marcel Bloder KC Graz Marathon

St

K 4 1.000 m

Alexander Wecht

UKRV Schnecke Linz O

Maximilian Pühringer UKRV Schnecke Linz O

Damen

K 1

Kathrin Bachmayer

WAT Wien

W

Markus Stollnberger UKRV Schnecke Linz O

Herren

C 1

Andrei Igorov

PSV Wien

W

Markus M. Swoboda UKRV Schnecke Linz O

K 1

Mario Siegl

WSV Ottensheim

O

K 2

Mario Siegl

WSV Ottensheim

O

Damen

K 1

Corinna Kuhnle

NF Höflein

Slalom N

Erwin Trummer

WSV Ottensheim

O

Herren

C 1

Peter Draxl

KC Graz

St

K 1

Herwig Natmessnig

KV Klagenfurt

Rennsport Damen K 1 200 m Yvonne Schuring UKRV Schnecke Linz O

K WW Regatta K

K 1 500 m

Yvonne Schuring

UKRV Schnecke Linz O

Damen

K 1

Lisa Leitner

KC Glanegg

K 2 200 m

Yvonne Schuring

UKRV Schnecke Linz O

Herren

K 1 Classic

Gerhard Schmid

KV Klagenfurt

K

Viktoria Schwarz

UKRV Schnecke Linz O

K 1 Classic

Manuel Filzwieser

KV Klagenfurt

K

Yvonne Schuring

UKRV Schnecke Linz O

Clemens Possnig

KV Klagenfurt

K

Viktoria Schwarz

UKRV Schnecke Linz O

Gehard Schmid

KV Klagenfurt

K

Yvonne Schuring

UKRV Schnecke Linz O

K 1 Sprint

Gerhard Schmid

KV Klagenfurt

K

Viktoria Schwarz

UKRV Schnecke Linz O

K 1 Sprint

Gerhard Schmid

KV Klagenfurt

K

Karin Tschany

ATSV Lenzing Modal O

Harald Hudetz

KV Klagenfurt

K

Barbara Hofmann

ATSV Lenzing Modal O

Manuel Filzwieser

KV Klagenfurt

K

Kristina Wasmeyer

ATSV Lenzing Modal O

Ursula Tschany

ATSV Lenzing Modal O

Sabine Bachmayer

WAT Wien

W

Kathrin Bachmayer

WAT Wien

W

Debora Ten Brink

WAT Wien

W

Junioren

w K1

Österreichische Meister 2011 Marathon Kristina Wasmeyer ATSV Lenzing Modal O

Magdalena Hartl

WAT Wien

W

m

Enis Sahli

PSV Wien

W

Karin Tschany

ATSV Lenzing Modal O

Christoph Kornfeind

PSV Wien

W

Barbara Hofmann

ATSV Lenzing Modal O

Lukas Grünanger

PSV Wien

W

Kristina Wasmeyer

ATSV Lenzing Modal O

Jugend

Dzenana Mustafic

WAT Wien

W

K 2 500 m

K 2 1.000 m K 4 200 m

K 4 500 m

K 4 1.000 m

Mannschaft

Mannschaft

K2

w K2

Debora Ten Brink

WAT Wien

W

Theo Barany

PSV Wien

W

Viktor Georgiev

PSV Wien

W

Ursula Tschany

ATSV Lenzing Modal O

Herren

C 1 200 m

Bernhard Mair

UKRV Schnecke Linz O

Schüler

C 1 500 m

Andrei Igorov

PSV Wien

W

C 1 1.000 m

Andrei Igorov

PSV Wien

W

K 1 200 m

Christian Endl

ATSV Lenzing Modal O

Junioren

K 1 500 m

Christian Endl

ATSV Lenzing Modal O

500 m Kristina Wasmeyer

ATSV Lenzing Modal

O

K 1 1.000 m

Christian Endl

ATSV Lenzing Modal O

1.000 m Kristina Wasmeyer

ATSV Lenzing Modal

O

K 2 200 m

Erwin Trummer

WSV Ottensheim

O

m K1 200 m Maximilian Pühringer UKRV Schnecke Linz

O

Camillo Franek

WSV Ottensheim

O

500 m Maximilian Pühringer UKRV Schnecke Linz

O

Mario Siegl

WSV Ottensheim

O

1.000 m Enis Sahli

PSV Wien

W

Erwin Trummer

WSV Ottensheim

O

E.K. u. R.V. Donau Linz

O

Mario Siegl

WSV Ottensheim

O

Erwin Trummer

WSV Ottensheim

O

K 2 500 m K 2 1.000 m

m K2

w K1 200 m Kristina Wasmeyer

K2 200 m Lucas Stadlbauer

O

PSV Wien

W

Enis Sahli

PSV Wien

W

1.000 m Markus Grünanger

PSV Wien

W

PSV Wien

W

PSV Wien

W

SWW Wien

W

500 m Markus Grünanger

Bernhard Schwarz

WSV Ottensheim

O

Erwin Trummer

WSV Ottensheim

O

Camillo Franek

WSV Ottensheim

O

Christian Hörletzeder WSV Ottensheim

O

Jugend

Stefan Pühringer

ex aequo

UKRV Schnecke Linz O

500 m Katharina Arnold

Maximilian Pühringer UKRV Schnecke Linz O

Clemens Schmid

UKRV Schnecke Linz O

Markus M. Swoboda UKRV Schnecke Linz O

Christian Hörletzeder WSV Ottensheim

O

Erwin Trummer

WSV Ottensheim

O

Camillo Franek

WSV Ottensheim

O

Mario Siegl

WSV Ottensheim

O

K 4 500 m

Enis Sahli

w K1 200 m Elisabeth Proksch

Rennsport O

E.K. u.R.V. Donau Linz

K 4 200 m

Sebastian Mayer

ATSV Lenzing Modal

m K1 200 m Christoph Kornfeind

PSV Wien

O

500 m Christoph Kornfeind

PSV Wien

W

1.000 m Christoph Kornfeind

PSV Wien

W

K2 200 m Christoph Kornfeind

PSV Wien

W

PSV Wien

W

PSV Wien

W

PSV Wien

W

Viktor Georgiev

500 m Christoph Kornfeind Viktor Georgiev

172


1.000 m Christoph Kornfeind

PSV Wien

W

PSV Wien

W

KV Klagenfurt

K

PSV Wien

W

PSV Wien

NF Ybbs

Christian Winkler

NF Ybbs

N

Peter Frühberger

NF Ybbs

N

W

Christian Dangl

NF Ybbs

N

PSV Wien

W

Alexander Eplinger

NF Ybbs

N

PSV Wien

W

Dominik Veigl

NF Ybbs

N

Johanna Ritschel

PSV Wien

W

Franz Engl

NF Ybbs

N

K4 200 m Johanna Ritschel

PSV Wien

W

Karl Temper

NF Ybbs

Isabella Tiefenbacher PSV Wien

W

Lisa Fischer

PSV Wien

W

Magdalena Hartl

Keplinger-OÖ

Drachenboot O

Birgit Müller

PSV Wien

W

Wolfgang Hartl

Keplinger-OÖ

O

PSV Wien

W

Christian Hörletzeder Keplinger-OÖ

O

Isabella Tiefenbacher PSV Wien

W

Bernhard Mair

Keplinger-OÖ

O

Lisa Fischer

PSV Wien

W

Thomas Pfaller

Keplinger-OÖ

O

Zita Hilt

PSV Wien

W

Peter Pollak

Keplinger-OÖ

O

m K1 200 m Viktor Georgiev

PSV Wien

W

Maximilian Pühringer Keplinger-OÖ

O

500 m Viktor Georgiev

PSV Wien

W

Philipp Renz

Keplinger-OÖ

O

UUKRV Schnecke Linz

O

Mario Siegl

Keplinger-OÖ

O

UUKRV Schnecke Linz

O

Dominik Sigl

Keplinger-OÖ

O

UUKRV Schnecke Linz

O

Clemens Schmid

Keplinger-OÖ

O

Daniel Rukoli

UUKRV Schnecke Linz

O

Markus Swoboda

Keplinger-OÖ

O

K4 200 m Julian Riegler

UUKRV Schnecke Linz

O

Markus Stollnberger Keplinger-OÖ

O

Schüler

w K1 200 m Nina Weratschnig

500 m Johanna Ritschel

K2 200 m Sofie Ritschel

K4 500 m Sofie Ritschel

K2 200 m Johannes Weigl

Daniel Rukoli

500 m Johannes Weigl

Johanna Ritschel

500 m Sofie Ritschel

Viktor Georgiev

Mannschaft

Kanupolo N

Roman Engl

Mannschaft

N

Johannes Weigl

UUKRV Schnecke Linz

O

Erwin Trummer

Keplinger-OÖ

O

Daniel Rukoli

UUKRV Schnecke Linz

O

Camillo Franek

Keplinger-OÖ

O

Lukas Hainzl

UUKRV Schnecke Linz

O

Alexander Wecht

Keplinger-OÖ

O

PSV Wien

W

Daniel Hödelsberger Keplinger-OÖ

O O

500 m Lukas Fischer

Viktor Georgiev

PSV Wien

W

Julian Riegler

Keplinger-OÖ

Matthias Ritschel

PSV Wien

W

Werner Proyer

Keplinger-OÖ

Theodor Barany

PSV Wien

W

Rafting Mannschaft

Bernhard Schnabl

SK Wildalpen

St

Andreas Werner

SK Wildalpen

St

Roland Danner

SK Wildalpen

St

Gerhard Enickl

SK Wildalpen

St

Josef Bogenreiter

SK Wildalpen

St

173

w K 1

Gudrun Lehner

NF Innsbruck

O Freestyle T


Karate

ÖSTERREICHISCHER KARATEBUND (ÖKB)

gegründet 1965, 164 Vereine, 10.695 Mitglieder Adresse Dr.-Adolf-Schärf-Straße 25, 3100 St. Pölten Telefon & Fax +43/2742/25 87 94 E-Mail oekb@karate-austria.at Internet www.karate-austria.at Präsident Ing. Karl Hillinger, p. A. Österreichischer Karatebund Verbandssekretärin Marianne Kellner Schriftführer Ferdinand Hörmann, p. A. Österreichischer Karatebund Internationale Mitgliedschaften World Karate Federation (WKF) gegründet 1970 (als World Union of Karate Organisations/ WUKO), derzeit 175 Länder Adresse Galeria de Vallehermoso 4, 3rd floor, 28003 Madrid, Spanien World Shotokan Karate-do Association (WSKA) gegründet 1990, 30 Länder Adresse Postbus 14, 9850 Nevele, Belgien World Goju-Ryu Karate-Do Federation (WGKF) gegründet 2003, 19 Länder Adresse Rua Manuel de Agro Ferreira 26, 2825-361 Costa de Caparica, Portugal European Karate Federation (EKF) gegründet 1964 (als European Karate Union/EKU), 50 Länder Adresse Galeria de

­ allehermoso 4, 3rd floor, 28003 Madrid, Spanien European Shotokan Karate-do Association (ESKA) gegründet 1986, V 26 Länder Adresse Postbus 14, 9850 Nevele, Belgien European Goju-Ryu Karate-Do Federation (EGKF) Adresse Rua Manuel de Agro Ferreira 26, 2825-361 Costa de Caparica, Portugal

null eingeschätzt. Viele hatten gar gemeint, es sei völlig aussichtslos, überhaupt die Mühen des Bewerbungsverfahrens auf sich zu nehmen, zumal die um die Austragung der WM 2016 konkurrierenden Nationen Australien (Melbourne), Indonesien (Jakarta), Kroatien (Zagreb) und Türkei (Istanbul) als übermächtig angesehen wurden. Einzig Mag. Foto: Ewald Roth

D

as Jahr 2011 wird in der Geschichte des österreichischen Karatesports wohl für immer einen besonderen Stellenwert einnehmen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, es sei eine historische Entscheidung gewesen, die am 15. Oktober 2011 in Malakka/Malaysia gefallen ist: Das Exekutivkomitee des KarateWeltverbandes WKF beschloss einstimmig, die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2016 an Österreich zu übertragen. Als Dr. George ­Yerolimpos, der Generalsekretär des Weltverbandes, vor die Tür des Konferenzsaales im Hotel Equatorial trat und die Entscheidung verkündete, kannte der Jubel beim österreichischen Team, das be­reits seit Stunden auf das Ergebnis der Abstimmung gewartet hatte, keine Grenzen mehr. Kenner der internationalen Karateszene hatten die Wahrscheinlichkeit einer für Österreich positiven Entscheidung nahe

Österreichische Staatsmeister 2011 Kata Damen

Johanna Thajer

Mannschaft Julia König

NÖ Karate-Leistungszentrum N

Sara Stojanovic

NÖ Karate-Leistungszentrum N

Johanna Thajer

NÖ Karate-Leistungszentrum N

Herren

Thomas Kaserer

Karate-do Wels

O

USC Attergau

O

Mannschaft Vincent Auinger

Alisa Buchinger und Bettina Plank sorgten 2011 für Furore in der internationa­len ­Karateszene.

NÖ Karate-Leistungszentrum N

Thomas Kaserer

Karate-do Wels

O

Simon Klausberger

Karate-do Wels

O

Ewald Roth, Bundestrainer und Sportdirektor des Österreichischen Karatebundes und Initiator der österreichischen Bewerbung, ließ sich Kumite durch derartigen Defätismus nicht beirren und war, wie er sagt, „von Damen –50 kg Bettina Plank Karateclub Kleiner Drache V Anfang an von einem Erfolg überzeugt. Wir haben sehr viel Energie –55 kg Eva-Maria Novinscak LZ Steiermark St in diese Bewerbung gesteckt und auf allen Gebieten höchste An –61 kg Alisa Buchinger KU Shotokan Salzburg S strengungen unternommen.“ Was ihn trotz seiner Erfolgszuversicht jedoch auch überrascht habe, so Roth, sei die Einstimmigkeit der –68 kg Stephanie Kaup NÖ Karate-Leistungszentrum N Entscheidung gewesen: „Ein unglaublicher Vertrauensvorschuss, +68 kg Nathalie Reiter KU Salzburg S dessen wir uns würdig erweisen werden.“ Das Ziel sei nun, vom 25. Mannschaft Susanne Wallner KU Shotokan Salzburg S bis 30. Oktober 2016 in der Linzer Tips-Arena die beste Weltmeister Madeleine Vilsecker KU Shotokan Salzburg S schaft aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Nathalie Reiter KU Shotokan Salzburg S Die Rahmendaten allein klingen bereits beeindruckend: 2.000 Alisa Buchinger KU Shotokan Salzburg S Sportler aus 125 Nationen werden eine Woche lang in Linz zu Herren –67 kg Thomas Kaserer Karate-do Wels O Gast sein, dazu noch mindestens 5.000 Zuschauer aus Österreich –75 kg Vincent Auinger USC Attergau O und den Nachbarländern, wo Karate einen sehr hohen StellenKaratecl. Loacker Recycling Götzis V –84 kg Andreas Muther wert besitzt. „Sport, Kunst und Kulturen“ wird das Motto dieses Großevents lauten und diese Karate-Weltmeisterschaft wird +84 kg Michael Koza LZ Steiermark St somit nicht bloß eine Sportveranstaltung sein, sondern in der Mannschaft Stefan Pokorny UKC Hallein S europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2009 ein Kunst- und Franz Mauch KU Shotokan Salzburg S Kulturereignis in einem sehr umfassenden Sinn. Die Linzer Kunst­ Thomas Kaserer Karate-do Wels O universität, die Anton-Bruckner-Universität, die Johannes-Kep­ Vincent Auinger USC Attergau O ler-Universität, das Ars Electronica Center, die Universität Wien Suad Agic KU Shotokan Salzburg S und die Verantwortlichen von Bund, Land und Stadt Linz werden 174


Foto: Ewald Roth

Alisa Buchinger scort mit einer perfekten Beintechnik und holt sich den Titel bei der Shotokan-EM in Polen.

kooperieren, um diesen hohen Anspruch einzulösen. Neben dem Eventcharakter und den organisatorischen Herausforderungen steht für den Österreichischen Karatebund jedoch vor allem die sportliche Dimension dieser Weltmeisterschaft im Vordergrund. „Ich wollte unseren Sportlern eine Vision geben“, betont Roth und will Entwicklungsimpulse für weitere sportliche Höhenflüge setzen. Dass diese Entwicklungsimpulse auf fruchtbaren Boden fallen, zeigten die Erfolge der österreichischen Sportlerinnen und Sportler im Jahr 2011. Vor allem zwei Damen, Alisa Buchinger und Bettina Plank, beide 19 Jahre jung, wurden zu international beachteten Shootingstars in der Karatewelt. Bereits im Februar gewann Alisa Buchinger Bronze bei der U-21-Weltmeisterschaft in Novi Sad. Im Mai ­wiederholte die Schülerin des SSM Salzburg-Rif diesen Erfolg in Zürich, und zwar bei ihrem ersten Antreten bei einer Europameisterschaft in der allgemeinen Klasse. Bettina Plank, in Zürich ebenfalls erstmals in der allgemeinen Klasse am Start, tat es ihr gleich und holte Bronze in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm. 175

Bei der Weltmeisterschaft der Kadetten, Junioren und U 21 im Oktober in Malaysia konnte Alisa ebenfalls Bronze erkämpfen, Bettina belegte Platz 5. Beim Saisonabschluss, der Shotokan-EM im ­November in Bielsko-Biala gewannen die beiden Gold mit dem Junioren-Team, Alisa dazu noch Junioren-Einzel und in der all­gemeinen Klasse standen sich die beiden guten Freundinnen in einem spannungsgeladenen Finale gegenüber, wobei diesmal Bettina das bessere Ende für sich hatte und den Europameistertitel holte. Doch damit nicht genug: In der neu geschaffenen Premier League, der höchsten Turnierserie der Karatewelt, etablierten sich die beiden gleich von Anfang an im Spitzenfeld. Beim Auftakt der Serie im Jänner in Paris gewann Alisa die Open-Kategorie und holte Bronze in der Gewichtsklasse bis 61 Kilo. Bettina wiederum gewann im September in Istanbul die Gewichtsklasse bis 50 Kilo, Alisa belegte Platz 2 bis 61 Kilo. Beim Finale der Premier League im Oktober in der Walserfeldhalle holte Alisa vor heimischem Publikum Silber und krönte sich damit zum Grand Winner der


Premier League. Bettina gewann Bronze und belegte damit in der Gesamtwertung der Premier League Platz 2. Fast ein wenig im Schatten von so viel Frauenpower standen im Jahr 2011 die Herren der Schöpfung. Doch auch sie konnten mit Weltklasseergebnissen aufwarten. Thomas Kaserer holte beim Premier-League-Turnier von Paris im Jänner Bronze bis 67 Kilo, glänzte mit zweimal Gold bei der Studenten-EM im Juli in Sarajevo, holte beim Premier-League-Finale in Salzburg Silber mit dem Kata-Team und gewann gemeinsam mit Simon Klausberger und Vincent Auinger im November Gold bei der Shotokan-EM in Polen. Stefan Pokorny verpasste einige Male mit fünften Plätzen nur knapp eine Medaille, machte jedoch durch seine Leistungs­ konstanz bei Großturnieren auf sich aufmerksam und gewann Gold im Juniorenbewerb der Shotokan-EM in Polen. „Wir können zuversichtlich in Richtung WM 2016 blicken, unsere Österreichische Meister 2011 Kata U 12 w Noisternigg Sarah

Karate Union Walserfeld

Foto: Manfred Eppenschwandtner

ÖSTERREICHISCHER KARATEBUND (ÖKB)

Athletinnen und Athleten sind jung und haben noch viel Potenzial“, zieht Sportdirektor Roth zufrieden Bilanz über das Sportjahr 2011.

Kumite

S

U 12 w –145 cm

V

Sportunion Attergau

O

Schober Stefanie

Sportunion Attergau

O

Wimmer Sanna

Sportunion Attergau

O

Traunbauer Felix

Karate-do Wels

O

Öst. Trad. Karate Sportverein

Mannschaft Holletz Corinna

m

Mannschaft Abdel-Salam Josef

+145 cm

m –152 cm

Wertnig Rhea-Sophie Karateclub Feldkirch Veselcic Ruzica-Filipa

Karate Union Shotokan Pinzgau S

Dujic Mihael

Karateclub SeiBuKan Dornbirn V

Ales Maximilian

Shiai Karate-Do Wien

W

U 14 w –155 cm

Mayr Hannah

Karateclub Höchst

V

W

Ziller Lora

ASKÖ Karate Kara

S

Buchinger Lukas

Karate-do Wels

O O

+152 cm +155 cm

m –158 cm

El-Mahstawy Ahmed

Öst. Trad. Karate Sportverein

W

Eltatawy Elsayed

Öst. Trad. Karate Sportverein

W

Seferagic Lukas

Karate-do Wels

U 14 w

Moser Simone

Karate Union Walserfeld

S

U 16 w –47 kg

Reiter Julia

Karate Union Walserfeld

S

ASKÖ Karate Kara

S

–54 kg

Giselbrecht Paulina

Karateclub Höchst

V

+54 kg

Korndon Alexandra

Karate Union Walserfeld

S

m –52 kg

Rettenbacher Luca

KU Shotokan Salzburg

S

KU Shotokan Salzburg

S

Mannschaft Hollweger Anja

+158 cm

Roittner Theresa

ASKÖ Karate Kara

S

Ziller Lora

ASKÖ Karate Kara

S

Buchinger Lukas

Karate-do Wels

O

–57 kg

Rettenbacher Robin

m

Karate-do Wels

O

–63 kg

Rieder Patrick

Karateclub Loacker Recycling Götzis V

Buchinger Lukas

Karate-do Wels

O

–70 kg

Gratzer Andre

Karateclub SeiBuKan Dornbirn V

Seferagic Lukas

Karate-do Wels

O

+70 kg

Szabo Daniel

LZ Steiermark

U 16 w

Petrovic Lela

ASKÖ Karate Kara

S

U 18 w –53 kg

Sperrer Hannah

Shotokan Karate SU Altmünster O

Mannschaft Buchinger Christoph

St

Karate Union Walserfeld

S

–59 kg

Miller Maja

Karatecl. Kleiner Drache, Mäder V

Reiter Julia

Karate Union Walserfeld

S

+59 kg

Vukovic Nikolina

Karate Union Shotokan Pinzgau S

Vorderleitner Nina

Karate Union Walserfeld

S

m –55 kg

Ademi Besir

Karate Union Shotokan Pinzgau S

Darmann Sandro

ASKÖ Karate Club Feldkirchen K

–61 kg

Stanic Goran

Karate Union Shotokan Pinzgau S

Mannschaft Moser Simone

m

Karate Club Lustenau

V

–68 kg

Loacker Jan

Karateclub Loacker Recycling Götzis V

Lazarevic Bozo

Karate Club Lustenau

V

–76 kg

Adlberger Tobias

Askö SeiBuKan Linz

O

Pfeifer Eric

Karate Club Lustenau

V

+76 kg

Weber Paul

LZ Steiermark

St

U 18 w

Mayerhofer Melanie

Nö Karate-Leistungszentrum

N

U 21 w –60 kg

Plank Bettina

Karatecl. Kleiner Drache Mäder V

S

Pokorny Stefan

UKC Hallein

S

S

–78 kg

Auinger Vincent

Sportunion Attergau

O

Veselcic Ivan

Mannschaft Giselbrecht Benjamin

Mannschaft Koorbekian Magdalena Karate Union Walserfeld

m –68 kg

Priewasser Julia

Karate Union Walserfeld

Santner Viktoria

Karate Union Walserfeld

S

+78 kg

Erlenwein Christoph

Karate-do Wels

O

Mannschaft Jezdik Alexander

Thajer Johanna

Nö Karate-Leistungszentrum

N

Owsanecki-Ruben Ashley KU Shotokan Salzburg

S

Mannschaft Thajer Johanna

Nö Karate-Leistungszentrum

N

Pokorny Stefan

KU Shotokan Salzburg

S

Veselcic Ivan

KU Shotokan Salzburg

S

m

U 21 w

Stojanovic Sara

Nö Karate-Leistungszentrum

N

König Julia

Nö Karate-Leistungszentrum

N

Schaunig Mike

ASKÖ Karate Club Feldkirchen K

Mannschaft Rath Benjamin

ASKÖ Karate Club Feldkirchen K

m

Der Generalsekretär des Weltverbandes, Dr. George Yerolimpos, verkündet in Malakka, Malaysia, die Vergabe der WM 2016 an Österreich (v. l. n. r.: Dr. George Yerolimpos, Mag. Ewald Roth, Dr. Simon Klausberger).

Schaunig Mike

ASKÖ Karate Club Feldkirchen K

Valet Patrick

ASKÖ Karate Club Feldkirchen K

Karate Union Shotokan Pinzgau S KU Shotokan Salzburg

S

176


Europameisterschaften 2011 Kata, Allg. Klasse, 25.–27.11.2011, Bielsko-Biala, POL Herren Shotokan 3. Simon Klausberger 1. Thomas Kaserer

21 Länder 62 Teilnehmer

männlich Shotokan

1. Stefan Pokorny

21 Länder 66 Teilnehmer

12 Länder 12 Mannschaften

Shotokan

2. Vincent Auinger

16 Länder 16 Mannschaften

Mannschaft Alexander Jezdik

Shotokan

Mannschaft Simon Klausberger

Vincent Auinger Kata, Allg. Klasse, 30.9.–2.10.2011, Barcelona, ESP Damen

Goju Ryu

5. Johanna Thajer

12 Länder 23 Teilnehmer

Goju Ryu

5. Julia König

5 Länder 5 Mannschaften

Mannschaft Sara Stojanovic

Johanna Thajer Herren

Goju Ryu

3. Michael Schaunig

5 Länder 5 Mannschaften

Mannschaft Patrick Valet

Benjamin Rath Kata, Junioren, 25.–27.11.2011, Bielsko-Biala, POL

Stefan Pokorny James Sperrer Ivan Veselcic Kumite, Kadetten, 25.–27.11.2011, Bielsko-Biala, POL weiblich Shotokan

1. Maja Miller

12 Länder 33 Teilnehmer

3. Hannah Sperrer

12 Länder 33 Teilnehmer

Shotokan

3. Maja Miller

8 Länder 8 Mannschaften

Mannschaft Rebecca Rieder

Hannah Sperrer Nikolina Vukovic

weiblich Shotokan

3. Katharina Schachl

14 Länder 36 Teilnehmer

männlich Shotokan

männlich Shotokan

2. Christoph Erlenwein

8 Länder 8 Mannschaften

Mannschaft Michael Erlenwein

Manuel Gorjanac Kata, Kadetten, 25.–27.11.2011, Bielsko-Biala, POL männlich Shotokan 2. Christoph Erlenwein Kata, U 21, 11.–13.2.2011, Novi Sad, SRB männlich Mannschaft 3. Christoph Erlenwein

9 Länder 9 Mannschaften

Tobias Muther Daniel Szabo

13 Länder 30 Teilnehmer 15 Länder 15 Mannschaften

Michael Erlenwein Armin Hajdarevic Kumite, U21, 11.–13.2.2011, Novi Sad, SRB weiblich –61 kg

2. Tobias Adlberger

Mannschaft Christoph Erlenwein

3. Alisa Buchinger

40 Länder 40 Teilnehmer

5. Stefan Pokorny männlich –68 kg Kumite, Allg. Klasse, 6.–8.5.2011, Zürich, SUI

57 Länder 57 Teilnehmer

Weltmeisterschaften 2011 Kumite, U 21, 13.–16.10.2011, Melaka, MLS 39 Länder 39 Teilnehmer

weiblich –53 kg

5. Bettina Plank

–60 kg

3. Alisa Buchinger

40 Länder 40 Teilnehmer

männlich –68 kg

5. Stefan Pokorny

57 Länder 57 Teilnehmer

männlich Mannschaft 3. Thomas Kaserer

Weltcup 2011 Kata, Allg. Klasse 8 Länder 15 Mannschaften

23 Länder 23 Teilnehmer

Simon Klausberger

28 Länder 28 Teilnehmer

Vincent Auinger

1. Bettina Plank

17 Länder 47 Teilnehmer

Damen

–50 kg

2. Bettina Plank

26 Länder 47 Teilnehmer

2. Alisa Buchinger

17 Länder 47 Teilnehmer

–61 kg

1. Alisa Buchinger

39 Länder 86 Teilnehmer

Shotokan

1. Bettina Plank

12 Länder 12 Mannschaften

Mannschaft Alisa Buchinger

Damen

–50 kg

3. Bettina Plank

–61 kg 3. Alisa Buchinger Kumite, Allg. Klasse, 25.–27.11.2011, Bielsko-Biala, POL Damen

Shotokan

Kumite, Allg. Klasse

Natascha Aberer Nathalie Reiter Kumite, Goju Ryu, Allg. Klasse, 30.9.–2.10.2011, Barcelona, ESP Herren –67 kg 5. Patrick Süssenbacher 10 Länder 16 Teilnehmer

+84 kg

5. Michael Koza

Kumite, Junioren, 25.–27.11.2011, Bielsko-Biala, POL weiblich Shotokan 1. Alisa Buchinger

Universitäts-Europameisterschaften 2011 Kata, 21.–24.7.2011, Sarajevo, BIH männlich Mannschaft 1. Thomas Kaserer 8 Länder 9 Mannschaften Simon Klausberger Vincent Auinger

8 Länder 14 Teilnehmer weiblich –68 kg

3. Stefanie Kaup

Kumite, 21.–24.7.2011, Sarajevo, BIH 15 Länder 22 Teilnehmer

18 Länder 48 Teilnehmer

männlich –67 kg

1. Thomas Kaserer

25 Länder 47 Teilnehmer

2. Nathalie Reiter

18 Länder 48 Teilnehmer

5. Stefan Pokorny

25 Länder 47 Teilnehmer

3. Maja Miller

18 Länder 48 Teilnehmer

5. Bettina Plank

18 Länder 48 Teilnehmer

Shotokan

1. Alisa Buchinger

12 Länder 12 Mannschaften

Mannschaft Maja Miller

Bettina Plank Nathalie Reiter

177


Kick- & Th

ÖSTERREICHISCHER BUNDESFACHVERBAND FÜR KICK- UND THAIBOXEN (ÖBFK)

gegründet 1976, 106 Vereine, 3.800 Mitglieder Adresse Ehrentalerstraße 21, 9020 Klagenfurt Telefon + 43/463/42 00 24 und +43/699/14 18 06 31 Fax +43/463/42 00 25 E-Mail office@kickboxen.com, office@ifmamuaythai.at Internet www.kickboxen.com, www.ifmamuaythai.at Bürozeiten Mo–Fr 9.00–13.00 Uhr Management Direktor Mag. Nikolaus Gstättner Sportdirektor Tatami Michael Kruckenhauser Sportdirektor Ring Alois Peierl Technischer Direktor Ing. Ernst Dörr Geschäftsführer Otmar Felsberger

Ordentliches Mitglied der World Association of Kickboxing Organizations (WAKO) 112 Länder Adresse Via A. ­Manzoni 18, 20052 Monza-Milano, Italien International Federation of Muaythai Amateur (IFMA) 107 Länder Adresse 1029 Navamin 14, Navamin RD, Klongjan, Bangkapi, Bangkok 10240 European Muaythai Federation 36 Länder Adresse Rue des Iles 32, 94100 Saint-Maur, Frankreich General Secretary Office ul. Wisilna 10, 31-007 Krakau, Polen

Österreichs Vertreter Mag. Nikolaus Gstättner ist Vorstandsmitglied der WAKO. Dr. Thomas Rappl ist Mitglied der Ärzte- und Dopingkommission der WAKO. Otmar Felsberger ist Mitglied der Technischen Kommission der WAKO. Otmar Felsberger ist Mitglied der Schiedsrichterkommission der WAKO.

Foto: ÖBFK

D

as Sportjahr 2011 war für den Österreichischen Bundesfachverband für Kick- und Thaiboxen in jeglicher Hinsicht eines der erfolgreichsten Wettkampfjahre überhaupt. Die beiden Titel einer Doppelweltmeisterin und einer Junioren-Doppel­ europameisterin krönten eine lange Liste von hervorragenden Leistungen und großen Erfolgen. Sieben WM-Medaillen in Skopje. 823 Athleten aus 61 Ländern repräsentierten fünf Kontinente bei dieser WAKO-Weltmeisterschaft in Skopje/Mazedonien vom 22. bis 30. Oktober 2011. Österreich triumphierte hier mit einem Weltmeistertitel im Leichtkontakt –65 kg durch Nicole Trimmel (Kickboxing Academy, Eisenstadt) und sechs weiteren Medaillen: Doris Köhler (Silber), ASKÖ Kumgang Wien, Kick Light –60 kg; Levente Bertalan (Silber), Tae Kibo Wien, Leichtkontakt –74 kg; Georg Parth (Silber), KSV Telfs Tirol, Leichtkontakt –79 kg; Juso Prosic (Bronze), BSC-Prosic Tirol, Leichtkontakt –89 kg; Patrick Kalcher (Bronze), ASKÖ KBC Gratwein in Graz, Leichtkontakt +94 kg, und Michael Stummer (ebenfalls Bronze), Tae Kibo Wien, Kick Light –69 kg. Doppelweltmeisterin im Leicht- und Vollkontakt. Vom 23. bis 26. November kämpften 580 Sportler aus 50 Nationen bei der WAKO-Weltmeisterschaft in Dublin/Irland im Vollund Semikontakt um die begehrten Titel. 17 Kickboxer/-innen des österreichischen Nationalteams waren voll motiviert dabei und kehrten mit der neuen Weltmeisterin im Vollkontakt – Nicole Trimmel – heim. Junioren – Doppeleuropameisterin im Semi- und Leichtkontakt. Großartige Ergebnisse erzielte auch die ÖBFKJugend bei der WAKO-Junioren-Europameisterschaft in LignanoSabbiadoro (UD), Italien, vom 2. bis 9. September 2011. Die Erfolgsbilanz für Österreich kann sich sehen lassen: Sechs Medaillen im Semikontakt: Gold für Nicole Billa (KC Kruckenhauser, Tirol, U 16, –60 kg), Silber für Benedikt Seisl (KC Kruckenhauser, U 19, –89 kg) und viermal Bronze: Anna Benedetti (KC Kruckenhauser, U 16, –55 kg), Svenja Kralinger (KC Kruckenhauser, U 13, –47 kg), Sabine Dieber (ATUS Kickboxclub Gratkorn, Semikontakt, U  13, –32 kg) und Katharina Mixner (ATUS Kickboxclub Gratkorn, Semikontakt, U 13, –28 kg). Zwei Medaillen im Leichtkontakt. Erneut Gold für Nicole Billa (KC Kruckenhauser, Tirol, U 16, –60 kg) und einmal Bronze für Benedikt Seisl (KC Kruckenhauser, U 19, –89 kg). Bei den Musikformen errang Moritz Rebhan (Bad Schallerbach, Waffen/Hardstyle) eine Bronzemedaille. Eine Goldmedaille gab es im Lowkick für Yael Yvon (Boxing 3 Gym, Wien, U 16, –60 kg). Die hervorragenden Leistungen von Sebastian Samberger (LSF Leoben, U 19, –60 kg) und Karim Mabrouk (TOSAN, Wien, U 19, –86 kg) in der Disziplin K1 Rules wurden jeweils mit Bronze belohnt.

Christin Fiedler bei der MUAYTHAI-EURO 2011 in Antalya, Türkei.

Drei Österreicher bei der MUAYTHAI-EURO 2011 in Antalya/ Türkei. Vom 23. bis 29. April fand die Europameisterschaft im Thaiboxen in Antalya statt. Österreich wurde durch Günter Plank (Schiedsrichter), Roland Schwarz (Coach) und Christin Fiedler (Kämpferin, –57 kg) vertreten. Diese musste sich nach einem großartigen Kampf schließlich nach vier Runden nach Punkten geschlagen geben. Über 30 Nationen und 300 Kämpfer trafen sich bei diesem Event, der mit Unterstützung des türkischen Sportministeriums, des National Olympic Committee und der European Muaythai Federation unter der Gesamtorganisation der IFMA von der Turkish Muaythai Federation organisiert wurde. WAKO Worldcup, Austrian Classics“. Vom 15. bis 17. April in Innsbruck veranstaltet (ÖBFK, KC Kruckenhauser), konnte Österreich bei diesem Kampf der Nationen (26 gingen an den Start, über 1.756 Athleten zeigten ihr kämpferisches Können) mit insgesamt 10 Gold-, 12 Silber- und 24 Bronzemedaillen auf­ trumpfen! Auf nationaler Ebene wurden auch im Jahr 2011 wieder österreichi­ sche Meisterschaften und Staatsmeisterschaften im Kickboxen, eine österreichische Meisterschaft im Muaythai sowie Neulingsmeisterschaften in allen Disziplinen durchgeführt. Der ÖBFK ist als Mitglied der International Federation of Muaythai Amateur (IFMA) in der Lage, österreichweit Kickboxen und Muaythai-Boxen anzubieten, die von der SPORTACCORD (vormals GAISF) anerkannt sind. Nachwuchsförderung. Der Österreichische Bundesfachverband für Kick- und Thaiboxen (ÖBFK) wird sich auch im Jahr 2012 wieder intensiv seiner Nachwuchsförderung (unterstützt vom Sportministerium und der Bundes-Sportorganisation) widmen, um seiner Jugend einen innovativen und progressiven Weg in deren Kick- und Thaiboxlaufbahn zu ermöglichen. 178

Nicole Billa, Junioren-Doppel­ europameisterin 2011!


Foto: Ă–BFK

haiboxen

179


ÖSTERREICHISCHER BUNDESFACHVERBAND FÜR KICK- UND THAIBOXEN (ÖBFK)

Gender-Mainstreaming. Mit der Implementierung einer Genderbeauftragten (Gundi Kruckenhauser) hat der ÖBFK 2011 einen essenziellen Beitrag zum Thema „Gender-Mainstreaming im Sport“ mit Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Förderung der Geschlechtergleichstellung in allen sportlichen Belangen, Entwicklung von Gender-Mainstreaming-Sportprojekten mit den Fachverbänden und Anlaufstelle bei sexueller Belästigung im Sport geleistet. Kickbox- und Thaibox-trainerausbildung. Besonderes Augenmerk legt der ÖBFK auch weiterhin auf die Optimierung und Perfektionierung des Kickbox- und Thaibox-Trainerwesens. 2011 wurden zwei Basic-Instruktor-Kurse angeboten. Mit mehr als 40 Absolventen, die aus diesen Kursen hervorgegangen sind, hat der ÖBFK einen weiteren Meilenstein in seiner äußerst er­ folgreichen Trainerausbildung gesetzt.

Österreichische Meister 2011 Semikontakt, U 13 w

–28 kg

Katharina Mixner

ATUS Gratkorn

–32 kg

Natasa Jubecic

MSK Karate Kirchbichl

T

–37 kg

Vanessa Palzer

ASKÖ KBC Gratwein

St

–42 kg

Johanna Wechselberger

HSK Hopfgarten

T

–47 kg

Svenja Kralinger

KCK Kruckenhauser

T

+47 kg

Katharina Folladori

KSU Black Dragon

V

m

–28 kg

David Wolf

KSU Black Dragon

V

–32 kg

Koray Gürgörmez

KSU Black Dragon

V

–37 kg

Abzotov Wishan

ATUS Gratkorn

St

–42 kg

Abzotov Wishan

ATUS Gratkorn

St

–47 kg

Philipp Pollheimer

ASKÖ KBC Gratwein

St

+47 kg

Thomas Gratzer

ASKÖ KBC Gratwein

St

Semikontakt, U 13, Team

Österreichische Staatsmeister 2011 Leichtkontakt, Damen

St

Mannschaft

ASKÖ KBC Gratwein

St

Semikontakt, U 13, WAKO Pro

Leichtgewicht

–55 kg Nadja Reinegger

ASKÖ KBC Leibnitz

St

Mittelgewicht

–60 kg Doris Köhler

w

–32 kg

Katharina Mixner

ATUS Gratkorn

St

–42 kg

Alexandra Preitler

ATUS Gratkorn

St

ASKÖ Kumgang Wien

W

m

–42 kg

Alichan Dikiev

ATUS Gratkorn

St

Leicht-Schwergewicht –65 kg Nicole Trimmel

Kickboxing academy

B

+47 kg

Philipp Pollheimer

ASKÖ KBC Gratwein

St

Schwergewicht

ASKÖ KBC Graz

St

ASKÖ KBC Graz

St

w

–42 kg

Vanessa Palzer

ASKÖ KBC Gratwein

–55 kg

Anna Benedetti

KCK Kruckenhauser

T

–60 kg

Nicole Billa

KCK Kruckenhauser

T St

–70 kg Barbara Mihatsch

Superschwergewicht +70 kg Alexandra Koch Leichtkontakt, Herren

Semikontakt, U 16 St

Leichtgewicht

–63 kg Joachim Gölles

KBU Pischelsdorf

Weltergewicht

–69 kg Patrick Kalcher

ASKÖ KBC Gratwein

St

m

–42 kg

Alichan Dikiev

ATUS Gratkorn

Halbmittelgewicht

–74 kg Levente Bertalan

Team Tae-Kibo

W

–47 kg

Philipp Berger

KSV Dragon Sportkarate Telfs

T

Mittelgewicht

–79 kg Georg Parth

KSV Telfs

T

–52 kg

Umut Iscen

Karate Kickbox-Union Hard

V

Halbschwergewicht

–84 kg Roman Bründl

HSK Hopfgarten

T

–57 kg

Sascha Appeltauer

ATSV Lenzing

O

Cruisergewicht

–89 kg Erich Wulz

PSV Salzburg

S

–63 kg

Martin Ellmerer

KCK Kruckenhauser

T

Schwergewicht

–94 kg Juso Prosic

BSC Prosic

T

–69 kg

Can Kaya

MSK Karate Kirchbichl

T

+69 kg

Timothy Pudek

ASVÖ KBC Rohrbach

B

Federgewicht

–50 kg Valeria Benedetti

KCK Kruckenhauser

Leichtgewicht

–55 kg Nadja Reinegger

ASKÖ KBC Leibnitz

T St

Mittelgewicht

–60 kg Jennifer Czappek

KCK Kruckenhauser

T

Leicht-Schwergewicht –65 kg Nicole Trimmel

Kickboxing academy

B

w

–50 kg

Nadine Gspurning

KBC Fitnesstreff Mühldorf

K

Schwergewicht

–70 kg Birgit Pfeisinger

ASKÖ KSC Bad Schallerb. O

m

–42 kg

Wishan Abzotov

ATUS Gratkorn

St

–52 kg

Dominik Pollheimer

ASKÖ KBC Gratwein

St

Fliegengewicht

–57 kg Sascha Appeltauer

ATSV Lenzing

O

–57 kg

Armin Skorup

SK Union Spittal

Leichtgewicht

–63 kg Robert Högler

KBC Seekirchen

S

Weltergewicht

–69 kg Michael Gebhart

KBC Seekirchen

S

w

–55 kg

Lisa Haberlik

ASKÖ KSC Bad Schallerbach

Halbmittelgewicht

–74 kg Levente Bertalan

Team Tae-Kibo

W

–70 kg

Helena Andic

PSV Salzburg

S

Mittelgewicht

–79 kg Dominik Hölbling

Team Tae-Kibo

W

m

–57 kg

Umut Iscen

KK Union Hard

V

HSK Hopfgarten

T

–63 kg

Milos Arsic

BSC Prosic

T

S

–69 kg

Thomas Obernosterer

SK Union Spittal

K

BSC Prosic

T

–74 kg

Thomas Schmölzer

SK Union Spittal

K

KBC Bisamberg

N

–79 kg

Dominik Schuster

KK Union Hard

V

–84 kg

Strahinja Lazic

ATSV Lenzing

O

Team Tae-Kibo

W

–89 kg

Benedikt Seisl

KCK Kruckenhauser

T

St

Semikontakt, Damen

Semikontakt, Herren

Halbschwergewicht

–84 kg Roman Bründl

Cruisergewicht

–89 kg Wolfgang Holztrattner KBU Hallein

Schwergewicht

–94 kg Juso Prosic

Superschwergewicht +94 kg Peter Oliver Ertl Semikontakt, Mixed Mannschaft

Semikontak, U 16, Team

Mannschaft

KCK Kruckenhauser

T

Semikontakt, U 16, WAKO Pro

K Semikontakt, U 19

Vollkontakt, Herren

O

Semikontakt, U 19, WAKO Pro

Mittelgewicht

–75 kg Patrick Küster

m

–69 kg

Florian Meixner

KBU Millstättersee

Halbschwergewicht

–81 kg Christoph Steinlechner KCK Kruckenhauser

Tae Kibo Kampfsportv. W T

–84 kg

Dominik Bärnusch

WKC Velden

K

Cruisergewicht

–86 kg Christoph Mallits

B

–89 kg

Matthäus Pagger

Fight Club Mürztal

St

Rohrbach – ASVÖ KBC

K

180


Semikontakt, Grandchampion w

Carina Schütz

Team Tae-Kibo

W

–69 kg

Thomas Obernosterer

SK Union Spittal

m

Roman Bründl

HSK Hopfgarten

T

+69 kg

Novica Glamocanin

1. Karate Kickbox Cl. Union Wr. Neustadt N

K

Semikontakt, Allg. Klasse, Brown

Leichtkontakt, U 19

w

+60 kg

Heidi Rumpl

KBC Union Vorchdorf

O

w

–55 kg

Tirza Müller

KSU Black Dragon

m

–74 kg

Christoph Gasgeb

Team Tae-Kibo

W

+70 kg

Helena Andic

PSV Salzburg

S

m

–63 kg

Florian Meixner

KBU Millstättersee

K

Semikontakt, Allg. Klasse, Green

V

w

–60 kg

Stephanie Sedlak

Team Tae-Kibo

W

–69 kg

Philippe Ganz

ASVÖ KBC Rohrbach

B

+60 kg

Alexandra Kraus

ASKÖ KBC Graz

St

–74 kg

Thomas Schmölzer

SK Union Spittal

K

–79 kg

Christoph Winkler

PSV Villach

K

m

–63 kg

Roman Findernig

KBC Schwadorf

N

–69 kg

Peter Mühlberg

PSV Salzburg

S

Leichtkontakt, U 19, WAKO Pro

–74 kg

Peter Steirer

ASKÖ KBC Graz

St

m

–69 kg

Florian Meixner

KBU Millstättersee

K

–79 kg

Christoph Klug

ASKÖ KBC Graz

St

–89 kg

Oliver Hillebrand

Fight Club Mürztal

St

+79 kg

Rocco Reinert

HSK Hopfgarten

T w

–60 kg

Lena Schindl

Team Tae-Kibo

Semikontakt, Masters

Leichtkontakt, Allg. Klasse, Brown W

m

–84 kg

Andreas Pertl

WSG VB Radenthein

K

m

–69 kg

Philipp Wohlgemuth

KBC Krems

N

–94 kg

Harald Folladori

KSU Black Dragon

V

–74 kg

Christoph Gasgeb

Team Tae-Kibo

W

+79 kg

Ralph Unger

ASKÖ KBC Graz

St

ASKÖ KBC Leibnitz

St

Semikontakt, Wako Pro, Allg. Klasse w

–60 kg

Nadja Reinegger

Leichtkontakt, Allg. Klasse, Green

m

–63 kg

Markus Blümmel

ATUS Gratkorn

St

w

–60 kg

Stephanie Sedlak

Team Tae-Kibo

W

–69 kg

Michael Gebhart

KBC Seekirchen

S

+60 kg

Alexandra Kraus

ASKÖ KBC Graz

St

–79 kg

Levente Bertalan

Team Tae-Kibo

W

m

–63 kg

Benjamin Reichmann

WKC Velden

K

–84 kg

Roman Bründl

HSK Hopfgarten

T

–69 kg

Felix Holzmann

KBV Atzbach

O W

–89 kg

Juso Prosic

SV Brixlegg BSC Prosic

T

–74 kg

Christian Gerdenitsch

Team Tae-Kibo

+89 kg

Peter Oliver Ertl

KBC Bisamberg

N

–79 kg

Christoph Klug

ASKÖ KBC Graz

St

+79 kg

Florian Simon

ASKÖ KBC Graz

St

Muay Thai, Klasse A

Leichtkontakt, Masters

w

–54 kg

Christin Fiedler

PSV Salzburg

S

m

–84 kg

Josef Hajdinjak

ASKÖ KBC Graz

St

–67 kg

Michaela Rettenbacher

PSV Salzburg

S

+94 kg

Harald Folladori

KSU Black Dragon

V

m

–60 kg

Sebastian Samberger

K.S.F. Gym Leoben

St

–63,5 kg

Faton Ilaphestica

Fox Gym Wien

W

w

–55 kg

Nadja Reinegger

ASKÖ KBC Leibnitz

St

–67 kg

Marko Nucic

ASIA Wien

W

m

–63 kg

Joachim Gölles

KBU Pischelsdorf

St

Leichtkontakt, Wako Pro Allg. Klasse

–71 kg

Marco Pleschberger

K.S.F. Gym Leoben

St

–69 kg

Patrick Kalcher

ASKÖ KBC Gratwein

St

–75 kg

Pedram Almaki

THAIKIBO Linz

O

–79 kg

Levente Bertalan

Team Tae-Kibo

W

–81 kg

Jasmin Memisevic

ASVÖ Tosan Wien

W

–84 kg

Roman Bründl

HSK Hopfgarten

T

–86 kg

Predrag Vidovic

K.S.F. Gym Leoben

St

+84 kg

Juso Prosic

SV Brixlegg BSC Prosic

T

+91 kg

Walter Surböck

Fox Gym Wien

W m

–63,5 kg

Sebastian Samberger

K.S.F. Gym Leoben

Muay Thai, Klasse B

K1, U 19

m

–67 kg

Marko Nucic

ASIA Wien

W

–81 kg

Jasmin Memisevic

ASVÖ Tosan Wien

W

–86 kg

Predrag Vidovic

K.S.F. Gym Leoben

St

Muay Thai, Klasse C

St K1, Klasse A

w

–56 kg

Christin Fiedler

PSV Salzburg

S

m

–63,5 kg

Faton Ilapashtica

Fox Gym

W

m

–63,5 kg

Nazir Mohammadi

THAIKIBO Linz

O

–67 kg

Manuel Seeling

PSV Salzburg

S

–71 kg

Raimund Müller

PSV Salzburg

S

–71 kg

Avdylaj Hekuran

Fox Gym

W

–75 kg

Yandri Torres Gonzalez

City Thong

W

–81 kg

Zekaj Labinot

TOSAN

W

–86 kg

Philipp Wess

SIP-SUN-DO

W

–91 kg

Fatih Aktas

Fox Gym

Leichtkontakt, U 16, WAKO Pro m

–57 kg

Dominik Pollheimer

ASKÖ KBC Gratwein

St

Leichtkontakt, U 16 w

–55 kg

Julia Stallinger

ATSV Lenzing

O

–65 kg

Nicole Billa

KCK Kruckenhauser

T

m

–52 kg

Dominik Pollheimer

ASKÖ KBC Gratwein

St

–57 kg

Alper Memis

Floridsdorf – Kampfsportcenter

W

181

W K1, Klasse C

m

–63,5 kg

Michael Reindl

PSV Salzburg

S K1, Klasse D

m

–71 kg

Cukaj Valenton

Linz-Thaikibo

O


Foto: ÖBFK

ÖSTERREICHISCHER BUNDESFACHVERBAND FÜR KICK- UND THAIBOXEN (ÖBFK)

Musikformen Hardstyle, U 10

Low Kick, Klasse A w

–56 kg

Lena Gruber

Boxing3Gym

W

m

Marco Bogner

Bad Schallerbach

O

m

–67 kg

Abdul-Amim Ghayumi

Florisdorf-Kampfsportcenter

W

w

Lea Börtlein

Bad Schallerbach

O

–75 kg

Stefan Wolfrum

SAMI Wien

W

+91 kg

Ivan Popovic

Linz-Thaikibo

O

Low Kick, Klasse B m

–75 kg

Nicole Trimmel bei ihrem zweiten WM-Goldmedaillenkampf in ­Dublin, Irland

Stefan Wolfrum

SAMI Wien

Musikformen Hardstyle, U 13 m

Philip Sawa

TKD Club Paek Du San

N

w

Sarah Pointinger

Bad Schallerbach

O

m

Stefan Pollanz

Bad Schallerbach

O

w

Kerstin Grabner

Engerwitzdorf

O

Musikformen Hardstyle, U 16

W

Kick Light, Allg. Klasse w

–55 kg

Lena Schindl

Team Tae-Kibo

W

–60 kg

Doris Köhler

ASKÖ Kumgang Wien

W

m

–69 kg

Michael Stummer

Team Tae-Kibo

W

–74 kg

Adrian Schimetschek

ASKÖ Kumgang Wien

W

–79 kg

Herbert Sleiss

ASKÖ Kumgang Wien

W

–84 kg

Shane Jacobs

Team Tae-Kibo

W

–94 kg

Erich Wulz

PSV Salzburg

S

Musikformen Hardstyle, Allg. Klasse m

Hendrik de Vries

TKD Club Paek Du San

N

Musikformen Hardstyle, Allg. Klasse, U 13

Team

Team Girls Engerwitzdorf

O

Musikformen Hardstyle, Allg. Klasse

Team

Team Schallerbach 1

O

Musikformen Waffen/Hardstyle, U 19

Kick Light, Allg. Klasse, Brown w

–55 kg

Lena Schindl

Team Tae-Kibo

W

m

Moritz Rebhan

Bad Schallerbach

O

m

–74 kg

Christoph Gasgeb

Team Tae-Kibo

W

w

Lisa Haberlik

Bad Schallerbach

O

Musikformen Waffen/Hardstyle, Allg. Klasse

Kick Light, Allg. Klasse, Green m

–69 kg

Philippe Ganz

ASVÖ Rohrbach

B

–79 kg

Anton Harter

KBC Krems

N

m

Hendrik de Vries

TKD Club Paek Du San

N

182


Europameisterschaften 2011 U 19, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA männlich K1 Stil –60 kg

K1 Stil –86 kg

Weltmeisterschaften 2011 Allg. Klasse, 22.–30.10.2011, Skopje, MKD

3. Sebastian Samberger

6 Länder 6 Teilnehmer

Damen

K1 Stil –52 kg

5. Liva Plettenberg

9 Länder 9 Teilnehmer

3. Karim Mabrouk

3 Länder 3 Teilnehmer

K1 Stil –56 kg

5. Christin Fiedler

10 Länder 10 Teilnehmer

Kick Light –60 kg 2. Doris Köhler

8 Länder 8 Teilnehmer

Herren

K1 Stil –86 kg

15 Länder 15 Teilnehmer

Kick Light –69 kg 3. Michael Stummer

10 Länder 10 Teilnehmer

Kick Light –74 kg 5. Adrian Schimetschek

14 Länder 14 Teilnehmer

Leichtkontakt, U 16, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA weiblich –60 kg

1. Nicole Billa

männlich –69 kg

5. Thomas Obernosterer 7 Länder 8 Teilnehmer

5 Länder 6 Teilnehmer

Leichtkontakt, U 19, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA männlich –89 kg

3. Benedikt Seisl

weiblich –60 kg

1. Yvon Yael

2 Länder 2 Teilnehmer

Low Kick, U 19, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA männlich –71 kg

5. Raimund Müller

Leichtkontakt, Allg. Klasse, 22.–30.10.2011, Skopje, MKD

3 Länder 3 Teilnehmer

Low Kick, U 16, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA

5 Länder 6 Teilnehmer

Semikontakt, U 13, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA

5. Labinot Zekaj

Damen

–50 kg

5. Elisabeth Kössler

13 Länder 13 Teilnehmer

–65 kg

1. Nicole Trimmel

13 Länder 13 Teilnehmer

Herren

–69 kg

3. Patrick Kalcher

17 Länder 17 Teilnehmer

–74 kg

2. Levente Bertalan

19 Länder 19 Teilnehmer

–79 kg

2. Georg Parth

19 Länder 19 Teilnehmer

weiblich –28 kg

3. Katharina Mixner

4 Länder 5 Teilnehmer

–89 kg

3. Juso Prosic

14 Länder 14 Teilnehmer

–32 kg

3. Sabine Dieber

3 Länder 4 Teilnehmer

+94 kg

5. Rupert Gritsch

14 Länder 14 Teilnehmer

–37 kg

5. Vanessa Palzer

5 Länder 8 Teilnehmer

–42 kg

5. Jasmin Jung

8 Länder 9 Teilnehmer

–47 kg

3. Svenja Kralinger

4 Länder 6 Teilnehmer

Leichtkontakt, Super Veteranen, 22.–30.10.2011, Skopje, MKD männlich –84 kg

5. Gerald Zimmermann

8 Länder 8 Teilnehmer

Semikontakt, Allg. Klasse, 19.–27.11.2011, Dublin, IRE Damen

–50 kg

5. Elisabeth Kössler

13 Länder 13 Teilnehmer

weiblich –55 kg

3. Anna Benedetti

10 Länder 13 Teilnehmer

Herren

–69 kg

5. Michael Gebhart

18 Länder 18 Teilnehmer

1. Nicole Billa

6 Länder 7 Teilnehmer

–84 kg

5. Roman Bründl

19 Länder 19 Teilnehmer

–94 kg

5. Alexander Federer

11 Länder 11 Teilnehmer

Semikontakt, U 16, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA –60 kg

Semikontakt, U 19, 2.–9.9.2011, Lignano-Sabbiadoro, ITA weiblich –50 kg

5. Lydia Hutter

8 Länder 11 Teilnehmer

+94 kg

5. Günther Weninger

13 Länder 13 Teilnehmer

+70 kg

5. Angelika Schmidt

8 Länder 8 Teilnehmer

Mannschaft

5. Österreich

14 Länder 14 Mannschaften

männlich –79 kg

5. Dusko Radinovic

8 Länder 10 Teilnehmer

–84 kg

5. Lazic Strahinja

6 Länder 8 Teilnehmer

–89 kg

2. Benedikt Seisl

5 Länder 7 Teilnehmer

–89 kg

5. Adis Zekan

5 Länder 7 Teilnehmer

Mannschaft

5. Österreich

9 Länder 13 Mannschaften

Damen

–65 kg

1. Nicole Trimmel

8 Länder 8 Teilnehmer

Foto: ÖBFK

Das österreichi­ sche Medaillen­ team in Skopje (vorne von links: Nicole Trimmel, Gold; Doris Köhler, Silber; hinten von links: Juso Prosic, Bronze; Georg Parth, Silber; ­Patrick Kalcher, Bronze; Michael Stummer, Bronze; Levente Bertalan, Silber)

Vollkontakt, Allg. Klasse, 19.–27.11.2011, Dublin, IRE

183


Kraftdreikam

ÖSTERREICHISCHER VERBAND FÜR KRAFTDREIKAMPF (ÖVK)

gegründet 1983, 53 Vereine, 4.213 Mitglieder Adresse Gussenbauergasse 2, 1090 Wien Telefon +43/664/88 46 80 70 E-Mail office@kraftdreikampf.at Internet www.kraftdreikampf.at Bürozeiten Mo–Fr 7.30–15.30 Uhr Offizielle Verbandszeitung ­Mitteilungsblatt „ÖVK aktuell“ Präsident Alfred Elend Telefon +43/650/485 14 65 E-Mail alfred@elend.at Internationale Mitgliedschaft International Powerlifting Federation (IPF) gegründet 1972, 111 Länder Adresse c/o Detlev Albrings, Präsident, Lerchenauerstraße 124a, 80809 München, Deutschland Telefon +49/89/351 39 16 Fax +49/89/35 73 22 43 E-Mail Detlev.Albrings@powerlifting-ipf.com Internet www.powerlifting-ipf.com

D

as Jahr 2011 war in einiger Hinsicht turbulent. Zum einen traten mit Jahresbeginn neue Gewichtsklassen in Kraft, zum anderen gab es eine Umbesetzung des Vorstandes. Die internationale Wettkampfsaison begann mit der EM im Kraftdreikampf (Pilsen, CZE, 3.–7. Mai 2011). Hier erzielte Ilka Schwengl mit 385 kg in der Klasse bis 47 kg den fünften Platz. Mandy Liebers wurde mit 390 kg Neunte in der Klasse bis 63 kg. Unsere Herren kamen leider über Plätze im Mittelfeld nicht hinaus (Jandorek 11., Forstenpointner 13. bis 93 kg, Stangl 15., Enthammer 17. bis 105 kg, Huber und Wackernell schieden ohne gültigen Versuch in zumindest einer Disziplin aus dem Bewerb). Sportlich herausragend war sicherlich die Heim-WM im Bankdrücken­ in der „area 47“, einem relativ neu eröffneten Wassersport- und Er­ lebnisgebiet im Ötztal (Sölden, 25.–30. Mai). Hier erlebten über 310 Sportler aus 18 Nationen eine gut organisierte Meisterschaft mit einem sehr interessanten Rahmenprogramm und werden sicherlich einen sehr positiven Eindruck aus einem Bundesland mit heim nehmen, das man ansonsten eher dem Wintersport zuordnen würde. Unsere Athleten errangen auch drei Medaillen, nämlich Ilka Schwengl Silber mit 107,5 kg in der Klasse bis 47 kg sowie die Juniorenathleten Alexander Huber und Alexandra Tichy jeweils Bronze (Huber 200 kg bis 83 kg, Tichy 110 kg bis 84 kg). Auch die weiteren Teilnehmer boten durchwegs ansprechende Leistungen (Damen: Schlepnik 5., Liebers 8. in der Klasse bis 63 kg, Wienroither 7. bis 72 kg; Kainleinsberger 4. in der Klasse bis 52 kg Juniorinnen; Herren: Baschnegger 10. in der Klasse bis 74 kg, Wetzstein 11. bis 93 kg, Schrems 13. bis 105 kg, Karner 7. , Wackernell 15. bis 120 kg, Enzinger 4., Regensberger 7. in der Klasse +120 kg; Zeilinger blieb ohne gültigen Versuch. Jugend und Junioren: Steinbauer 5. bis 74 kg, Grbac 9. bis 93 kg).

Nachwuchsprobleme sind weder auf den Kraftdreikampf noch auf Österreich beschränkt. Diese Erkenntnis bestätigte sich wieder einmal bei der EM im Kraftdreikampf der Jugend und Junioren in Northumberland (GBR, 07.–11. Juni), wo besonders bei den Damen kleine Starter­ felder vorherrschten. Hier konnte Marina Kainleinsberger in der Klasse bis 52 kg mit 327,5 kg die Silbermedaille erkämpfen, Alexandra Tichy wurde mit 450 kg Fünfte in der Klasse bis 84 kg und Alexander Huber erzielte mit 755 kg den fünften Platz in der Klasse bis 83 kg. Sehr erfolgreich war dann der Auftritt der österreichischen Riege bei der EM im Bankdrücken (Pilsen, CZE, 4.–6. August). Hier holte sich Ilka Schwengl mit 105 kg Silber in der Klasse bis 47 kg, Schlepnik wurde Vierte in der Klasse bis 63 kg und Wienroither Sechste der Damen bis 72 kg. Bei den Herren sorgte der mit seinem Abschneiden bei der WM unzufriedene Andreas Zeilinger mit 205 kg in der Klasse bis 74 kg für eine Bronzemedaille und auch Thomas Wetzstein konnte mit 252,5 kg in der Klasse bis 93 kg den dritten Platz belegen. Markus Karner und Marco Regensberger rundeten mit dem fünften (282,5 kg bis 120 kg, 287,5 kg +120 kg) Platz die erfreuliche Bilanz ab. Ewald Enzinger schied ohne gültigen Versuch aus dem Bewerb. Im Kalender folgte die WM im Kraftdreikampf der Jugend und Junio­ ren (Moose Jaw, CAN, 30. August bis 4. September). Hier erreichte Kainleinsberger mit 340 kg in der Klasse bis 52 kg Bronze, Tichy wurde mit 465 kg Sechste in der Klasse bis 84 kg. Patrick Fuderer erzielte mit 560 kg den zwölften Platz bei den Junioren bis 74 kg, Alexander Huber konnte mit 762,5 kg bei den Junioren bis 83 kg eine wiederum sehr gute Platzierung als Fünfter vorweisen. Leider war die WM im Kraftdreikampf (Pilsen, CZE, 8.–11. November) von einer Ausfalls- und Verletzungsserie im Vorfeld gekennzeichnet, sodass nur eine Athletin und drei Athleten des ÖVK in Pilsen an die JuniorenAusnahmetalent Alexander Huber von PSV Salzburg.

184


ampf

Hantel traten. Bianca Wienroither wurde mit 450 kg Siebente in der Klasse bis 72 kg, bei den Herren erkämpfte Oliver Weissenbacher mit 622,5 kg in der Klasse bis 66 kg den sechsten Rang. Jandorek und Wackernell schieden ohne gültigen Versuch in einer Disziplin aus dem Bewerb. National können wir durch die engagierte Arbeit des neues Vorstandes ein steigendes Starterfeld verzeichnen. Als Aufgabe

Österreichische Staatsmeister 2011 Bankdrücken Damen –57 kg Sieglinde Enzinger

für die Zukunft­bleibt die Förderung des Nachwuchses, wobei sowohl der Weltverband IPF als auch der ÖVK auf die Förderung von Wettkämpfen ohne stützende Bekleidung („raw“) setzen, um die Bewerbe attraktiver zu gestalten und die Zugangshürden möglichst klein zu machen. Daneben stehen das Bestreben um olympische Anerkennung und der Kampf gegen Doping an höchster Stelle der Agenda für das Jahr 2012.

m –52 kg

Österreichische Meister 2011 Bankdrücken Mario Fuderer Union Almtaler KSV O

PSV Salzburg

S

Jugend

–63 kg

Julia Schlepnik

PSV Salzburg

S

–60 kg

Peter Mayer

ASK Nettingsdorf

–72 kg

Marlene Binder

Union KSV Kiesl Neuf.

O

–67,5 kg

Peter Steinbauer

PSV Salzburg

S

–84 kg

Bianca Wienroither

Kraftsportverein Innviertel

T

–75 kg

Patrick Pötscher

ASK Nettingsdorf

O

O

+84 kg

Gerda Mayerhofer

PSV Salzburg

S

–82,5 kg

Florian Böttinger

KSV Goliath Floridsdorf

W

Herren

–93 kg

Thomas Wetzstein

Gitti-City Stockerau

N

–90 kg

Mario Mager

KSV Goliath Floridsdorf

W

–83 kg

Christian Baschnegger

TS Kennelbach

T

–100 kg

Dominik Schinagl

PSV Salzburg

S

–74 kg

Andreas Zeilinger

KSC Polybau Donaupark

W

–125 kg

Maximilian Roth

PSV Salzburg

S

–66 kg

Chris Eberhöfer

TS Kennelbach

T

Junioren w –75 kg

Marlene Binder

Union Kiesl Neufelden

O

+120 kg

Ewald Enzinger

PSV Salzburg

S

Alexandra Tichy

Gitti-City Stockerau

N

–120 kg

Markus Karner

ASK Nettingsdorf

O

Manuel Steineder

ASK Nettingsdorf

O

Johannes Mauracher

KSV Heavy Lifters

T

–60 kg

Josef Fenzl jun.

Union Kritzendorf

N

–67,5 kg

Patrick Fuderer

Union Almtaler KSV

O

–105 kg Kraftdreikampf

–82,5 kg

m –52 kg

Damen –47 kg

Ilka Schwengl

Power-Point Kraftsport

S

–75 kg

Philip Choong

KSV Tennengau

S

–52 kg

Marina Kainleinsberger

PSV Salzburg

S

–82,5 kg

Alexander Huber

AC Vorwärts Graz

St

–57 kg

Elisabeth Keiml

Gitti-City Stockerau

N

–90 kg

Andreas Rauscher

Gitti-City Stockerau

N

–63 kg

Mandy Liebers

FC Kirchberg

T

–100 kg

Roland Katzinger

KSV Niesl Neufelden

O

–72 kg

Bianca Wienroither

Kraftsportverein Innviertel

T

–84 kg

Alexandra Tichy

Gitti-City Stockerau

N

Jugend

Mario Fuderer

Kraftdreikampf Union Almtaler KSV O

Herren

–93 kg

Andreas Jandorek

Turnerschaft Kennelbach

T

–67,5 kg

Sebastian Reuters

PSV Salzburg

S

–83 kg

Alexander Huber

PSV Salzburg

S

–75 kg

Max Sparber

Union Almtaler KSV

O

–74 kg

Gerhard Mayer

Body Active Wien

W

–82,5 kg

Florian Böttinger

Goliath Floridsdorf Wien W

–66 kg

Oliver Weissenbacher

Gitti-City Stockerau

N

–90 kg

Mario Mager

Goliath Floridsdorf Wien W

–59 kg

Alexander Frasl

Gitti-City Stockerau

N

–100 kg

Martin Raich

Juniors Gym Imst

T

+120 kg

Christian Wackernell

KSV Strasswalchen

S

Junioren w –75 kg

Petra Goldschmidt

Gitti-City Stockerau

N

–120 kg

Franz Leberwurst

KSC Wolkersdorf

N

Alexandra Tichy

Gitti-City Stockerau

N

–105 kg

Stefan Kropf

Power Bunker Imst

T

Josef Fenzl jun.

Union Kritzendorf

N O

m –52 kg

–82,5 kg

m –60 kg

–67,5 kg

Patrick Fuderer

Union Almtaler KSV

–75 kg

Christian Auer

Athletikclub Wagham

O

–82,5 kg

Alexander Huber

AC Vorwärts Graz

St

–90 kg

Manuel Grbac

PSV Salzburg

S

–100 kg

Markus Tischler

KSV Innviertel

O

Europameisterschaften 2011 Bankdrücken, Allg. Klasse, 4.–6.8.2011, Pilsen, CZE

Weltmeisterschaften 2011 Bankdrücken, Allg. Klasse, 25.–30.5.2011, Sölden, AUT

Damen

–47 kg

2. Ilka Schwengl

4 Länder

4 Teilnehmer

Damen

–47 kg

2. Ilka Schwengl

3 Länder

3 Teilnehmer

–63 kg

4. Julia Schlepnik

8 Länder

9 Teilnehmer

–52 kg

4. Marina Kainleinsberger

6 Länder

6 Teilnehmer

–72 kg

6. Bianca Wienroither

8 Länder

11 Teilnehmer

Herren

–74 kg

3. Andreas Zeilinger

8 Länder

9 Teilnehmer

–93 kg

3. Thomas Wetzstein

7 Länder

–120 kg 5. Markus Karner 10 Länder Kraftdreikampf, Allg. Klasse, 7.–11.6.2011, Northumberland, GBR Damen

–52 kg

2. Marina Kainleinsberger

2 Länder

–63 kg

5. Julia Schlepnik

8 Länder

9 Teilnehmer

–84 kg

3. Alexandra Tichy

3 Länder

3 Teilnehmer

8 Teilnehmer

–74 kg

5. Peter Steinbauer

5 Länder

6 Teilnehmer

13 Teilnehmer

–83 kg

3. Alexander Huber

4 Länder

4 Teilnehmer

+120 kg

4. Ewald Enzinger

13 Länder

18 Teilnehmer

–66 kg

Kraftdreikampf, Allg. Klasse, 8.–11.11.2011, Pilsen, CZE 6. Oliver Weissenbacher 9 Länder 10 Teilnehmer

2 Teilnehmer

–84 kg

5. Alexandra Tichy

5 Länder

5 Teilnehmer

Herren

–83 kg

5. Alexander Huber

8 Länder

9 Teilnehmer

185

Herren

Herren


Leichtathle

ÖSTERREICHISCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND (ÖLV)

gegründet 1902, 420 Vereine, 32.675 Mitglieder Adresse Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien Telefon +43/1/505 73 50 Fax +43/1/505 72 88 Bürozeiten Mo–Do 8.30–16.00, Fr 8.30–12.30 Uhr E-Mail office@oelv.at Internet www.oelv.at Offizielle Verbandszeitung „ÖLV Nachrichten“ – Newsletter, 6-mal jährlich auf www.oelv.at, „Go Athletics” 6-mal jährlich Präsident Dr. Ralph Vallon Generalsekretär Mag. Helmut Baudis Internationale Mitgliedschaften International Association of Athletics Federations (IAAF) gegründet 1912 Adresse rue Princesse Florestine, 98007 Monaco 17, Monte Carlo Telefon +377/93 10 88 88 Fax +377/93 15 95 15 European Athletics (EA) Adresse Avenue Ruchonnet 18, 1003 Lausanne, Schweiz Telefon +41/21/313 43 50 Fax +41/21/313 43 51 E-Mail office@european-athletics.org Österreicher in internationaler Funktion Günther Weidlinger ist Sportlervertreter in der Athletenkommission von

European Athletics.

D

as Jahr 2011 war wieder – wie immer in ungeraden Jahren – ein Großwettkampfjahr mit internationalen Wettkämpfen, die neben den jährlich durchgeführten Meisterschaften im Zweijahresrhythmus stattfinden (U-23-EM in Ostrava, U-18-WM in Lille, Universiade in Shenzhen, EYOF in Trabzon). Dementsprechend umfangreich waren die Entsendungen zu den einzelnen Austragungsorten, vor allem in den Sommermonaten. Bei der Hallen-Europameisterschaft in Paris haben Ryan Moseley (60 m), Clemens Zeller (400 m) und Roland Schwarzl (Siebenkampf) Top-10-Platzierungen erreicht. Dahinter konnten sich junge Athleten wie Dominik Distelberger (Siebenkampf) oder Jennifer Wenth (1.500 m) gut in Szene setzen. Die Freiluft-Weltmeisterschaft in Daegu war der internationale Wettkampf-Höhepunkt des Jahres. Mit Routinier Ger­ hard Mayer (Diskus) und den jungen Aufsteigern Andreas Vojta (1.500 m), Beate Schrott (100 m Hürden) und Elisabeth Eberl (Speer) zeigte unser Quartett durchwegs gute Leistungen. Vor allem Beate Schrott, die direkt von der Universiade in Shenzhen (Platz 7 im Finale) nach Korea anreiste, zeigte mit dem Aufstieg ins Semifinale (Platz 18), dass sie zur erweiterten Weltklasse zählt. Die Einladungen zu den Diamond-League-Meetings nach Zürich und Berlin unmittelbar nach der WM unterstreichen ihr hohes Leistungsniveau. Eine wichtige Zwischenstation auf dem Weg zur Spitze ist die U-23Europameisterschaft, die 2011 im tschechischen Ostrava durchgeführt wurde. Acht Athleten qualifizierten sich bei teilweise schon recht anspruchsvollen internationalen Mindeststandards. Die besten Plat­

zierungen erreichten Andreas Vojta (1500 m: Platz 4) und Dominik Distelberger (Platz 7 im Zehnkampf). Die Junioren-Europameisterschaft in Tallinn stand ganz im Zeichen von Lukas Weißhaidinger. Nach Platz 5 im Kugelstoßen gelang ihm mit dem Diskus eine persönliche Bestweite (63,83 m), an die keiner seiner Konkurrenten herankommen sollte. Hinter unserem Europameister zeigten weitere Athleten mit insgesamt fünf Platzierungen auf Semifinalniveau ein geschlossen gutes Teamresultat. Für die Jugendlichen (Altersklasse U 18) standen mit der JugendWeltmeisterschaft in Lille und dem Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Trabzon zwei Wettkampf-Höhepunkte im Juli auf dem Programm. Beide hochkarätigen Wettkämpfe waren die ersten internationalen Bewährungsproben für unsere Nachwuchs­ talente Lukas Wirth, Andreas Meyer, Nikolaus Franzmair, Felix SchmidSchutti, Nicole Prenner, Rosalie Tschann und Ines Futterknecht. Bei der Berglauf-Europameisterschaft in Bursa schaffte unser Junio­ rinnen-Team eine weitere Medaille in dieser seit Jahren erfolgreichen Sparte. Vor allem Susanne Mair zeigte mit Platz 4 eine große Talentprobe, da sie ja noch zwei weitere Jahre in dieser Altersklasse startberechtigt ist. Das Ultralauf-Nationalteam der Frauen sorgte mit Platz 3 bei der 100-km-EM in Winschoten für die dritte internationa­ le ÖLV-Medaille in diesem Jahr. Zu einer Änderung kam es im Vorstand des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes. Beim Verbandstag im März 2011 schied Präsident HR Mag. Johann Gloggnitzer, der nicht mehr kandidierte, aus und

186


letik

187


ÖSTERREICHISCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND (ÖLV)

wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Der Kommunikationsexperte Dr. Ralph Vallon folgte ihm als ÖLV-Präsident nach. Erstmals wurden Vizepräsidenten mit Aufgabengebieten gewählt: Roland Jokl (Leistungssport), Mag. Sonja Spendelhofer (Nachwuchs- und Schulsport), Dr. Michael Pichlmair (Wettkampf- und Kampfrichterwesen) sowie Dr. Christian Käfer (Laufsport und Masters). Der ÖLV hat sich im Jahr 2011 am EU-Projekt „Europäische AntiDoping Initiative (EADIn)“ beteiligt. Dabei wurden im Rahmen eines internationalen Camps im Juni in Deutschland sechs Anti-DopingJunior-Botschafter ausgebildet. Diese hatten im Rahmen des großen ÖLV-Impulsseminars für U-18- und U-16-Kaderathleten im November in Schielleiten ihre erste Bewährungsprobe, als sie verschiedene Anti-Doping-Workshops leiteten. Im Oktober wurde eine große ÖLV-Leistungssportkonferenz in Steinbrunn abgehalten. Neben Referaten zum Thema „Krafttraining“ von Mag. Gregor Bialowas und „Verletzungsprophylaxe aus orthopädischer Sicht“ von Prim. Dr. Alfred Engel standen Koordinationstagungen in den Disziplinengruppen auf dem Programm. Dabei analysierten die ÖLV-Nationaltrainer mit den Heimtrainern der Kaderathleten das abgelaufene Wettkampfjahr, diskutierten Trainingsprogramme und planten gemeinsame Lehrgangsmaßnahmen. Parallel dazu tagte die ÖLV-Sportkommission gemeinsam mit den Sportverantwortlichen der Leichtathletik-Landesverbände. Dabei wurde u. a. ein einheitliches Ausbildungskonzept für die „Leichtathletik-Übungsleiter/-innenAusbildung“ beschlossen. Die VLV-Präsidentin Helene Pflüger landete bei der BSO-Wahl zur „Funktionärin des Jahres“ auf dem zweiten Platz. Als Leichtathleten

des Jahres 2011 wurden Beate Schrott, Andreas Vojta und im Nachwuchs Lukas Weißhaidinger gekürt. Europameisterschaften 2011 Allg. Klasse, 10.9.2011, Winschoten, NED Damen 100-km-Straßenlauf 3. Österreich 9 Länder 9 Mannschaften

100-km-Straßenlauf 5. Sabine Hofer

58 Länder 81 Teilnehmer

Herren

100-km-Straßenlauf 5. Österreich

9 Länder 9 Mannschaften

männlich Diskuswurf

Junioren, 21.–24.7.2011, Tallinn, EST 1. Lukas Weißhaidinger 23 Länder 28 Teilnehmer

5. Lukas Weißhaidinger 29 Länder 34 Teilnehmer

Kugelstoßen

weiblich Berglauf

3. Österreich

U 20, 10.7.2011, Bursa, TUR 10 Länder 10 Mannschaften

Berglauf

4. Susanne Mair

23 Länder 32 Teilnehmer

männlich 1.500 m

4. Andreas Vojta

U 23, 14.–17.7.2011, Ostrava, CZE 26 Länder 33 Teilnehmer

Weltmeisterschaften 2011 Allg. Klasse, 10.09.2011, Winschoten, NED Damen 100-km-Straßenlauf 6. Österreich 9 Länder 9 Mannschaften

EYOF 2011 weiblich Speerwurf

6. Nicole Prenner

25.–29.7.2011, Trabzon, TUR 15 Länder 17 Teilnehmer

männlich Stabhochsprung

4. Lukas Wirth

15 Länder 16 Teilnehmer

188


Österreichische Staatsmeister 2011 Freiluft Damen 100 m Beate Schrott

Union St. Pölten

N

Michael Kitzler

ULV Krems

N

200 m

Doris Röser

TS Lauterach

V

4 x 400 m

Julius Bourdon

ULV Krems

N

400 m

Doris Röser

TS Lauterach

V

Markus Tanzer

ULV Krems

N

800 m

Jennifer Wenth

SVS-Leichtathletik

N

Clemens Zeller

ULV Krems

N

1.500 m

Jennifer Wenth

SVS-Leichtathletik

N

Hochsprung

Lukas Gobold

SVS-Leichtathletik

N

5.000 m

Anita Baierl

TUS Kremsmünster

O

Stabhochsprung

Paul Kilbertus

ALC Wels

O

10.000 m

Andrea Mayr

SVS-Leichtathletik

N

Weitsprung

Dominik Distelberger

UVB Purgstall

N

100 m Hürden

Beate Schrott

Union St. Pölten

N

Dreisprung

Julian Kellerer

VST Laas

K

400 m Hürden

Sabine Kreiner

ATSV Linz LA

O

Kugelstoßen

Martin Gratzer

TLC-ASKÖ Feldkirchen

K

3.000 m Hindernis Katharina Kreundl

LAC Amateure Steyr

O

Diskuswurf

Gerhard Mayer

SVS-Leichtathletik

N

4 x 100 m

N

Lisa Anita Goldschendt PSV-Hornbach-Wels

O

Speerwurf

Martin Strasser

SVS-Leichtathletik

Hannah Miggisch

PSV-Hornbach-Wels

O

Hammerwurf

Michael Hofer

LCA Umdasch Amstetten N

Anita Birngruber

PSV-Hornbach-Wels

O

Zehnkampf

Dominik Distelberger

UVB Purgstall

Ivona Dadic

PSV-Hornbach-Wels

O

Halbmarathon

Günther Weidlinger

Union Neuhofen/Krems O

N

Michaela Gusenbauer

PSV-Hornbach Wels

O

Marathon

Markus Hohenwarter

LC Villach

K

Anita Birngruber

PSV-Hornbach Wels

O

Crosslauf I

Martin Pröll

SK Vöest

O

Ivona Dadic

PSV-Hornbach Wels

O

Crosslauf II

Günther Weidlinger

Union Neuhofen/Krems O

Olivia Raffelsberger

PSV-Hornbach Wels

O

Berglauf

Alexander Rieder

LSV 1990 Kitzbühel

T

Hochsprung

Monika Gollner

KLC

K

20-km-Straßengehen Dietmar Hirschmugl

TV Gleisdorf 1877

St

Stabhochsprung

Doris Auer

LCC Wien

W

Weitsprung

Michaela Egger

Union Salzburg LA

S

Damen

60 m

Bianca Dürr

TS Bregenz-Stadt

Halle V

Dreisprung

Michaela Egger

Union Salzburg LA

S

200 m

Doris Röser

TC Lauterach

V

Kugelstoßen

Julia Siart

SVS-Leichtathletik

N

400 m

Raffaela Dorfer

ULC Dornbirn

V

Diskuswurf

Veronika Watzek

LC Villach

K

800 m

Jennifer Wenth

SVS-Leichtathletik

N

Speerwurf

Elisabeth Eberl

Allg. Turnverein Graz

St

1.500 m

Jennifer Wenth

SVS-Leichathletik

N

Hammerwurf

Julia Siart

SVS-Leichtathletik

N

3.000 m

Andrea Mayr

SVS-Leichtathletik

N

Siebenkampf

Raffaela Dorfer

ULC Dornbirn

V

60 m Hürden

Beate Schrott

Union St. Pölten

N

Halbmarathon

Tanja Eberhart

ULC Hirtenberg

N

Hochsprung

Monika Gollner

KLC

K

Marathon

Susanne Pumper

LCC Wien

W

Stabhochsprung

Doris Auer

LCC Wien

W

Crosslauf

Anita Baierl

TUS Kremsmünster

O

Weitsprung

Michaela Egger

Union Salzburg

Berglauf

Sandra Baumann

SU IGLA long life

O

Dreisprung

Michaela Egger

Union Salzburg

S

Herren

100 m

Roland Kwitt

Union Salzburg LA

S

Kugelstoßen

Veronika Watzek

LC Villach

K

200 m

Bernhard Chudarek

SVS-Leichtathletik

N

Fünfkampf

Ivona Dadic

PSV-Hornbach-Wels

O

400 m

Michael Laufenböck

SU IGLA long life

O

Herren

60 m

Roland Kwitt

Union Salzbug

S

800 m

Andreas Vojta

team2012.at

W

200 m

Clemens Zeller

ULV Krems

N

1.500 m

Andreas Vojta

team2012.at

W

400 m

Clemens Zeller

ULV Krems

N

5.000 m

Valentin Pfeil

LAC Amateure Steyr

O

800 m

Andreas Rapatz

VST Laas

K

10.000 m

Valentin Pfeil

LAC Amateure Steyr

O

1.500 m

Andreas Vojta

team2012.at

W

110 m Hürden

Manuel Prazak

SVS-Leichtathletik

N

3.000 m

Martin Pröll

SK Vöest

O

400 m Hürden

Thomas Kain

ATSV OMV Auersthal

N

60 m Hürden

Manuel Prazak

SVS-Leichtathletik

N

3.000 m Hindernis Christian Steinhammer USKO Melk

N

Hochsprung

Daniel Hosp

SK Völs

T

4 x 100 m

4 x 400 m

S

Manuel Prazak

SVS-Leichtathletik

N

Stabhochsprung

Paul Kilbertus

ALC Wels

O

Bernhard Chudarek

SVS-Leichtathletik

N

Weitsprung

Dominik Distelberger

UVB Purgstall

N

Michael Greslehner

SVS-Leichtathletik

N

Dreisprung

Roman Schmied

Union Ebensee

N

Martin Schwingenschuh SVS-Leichtathletik

N

Kugelstoßen

Lukas Weißhaidinger

ÖTB OÖ LA

O

Siebenkampf

Roland Schwarzl

Union Salzburg LA

S

189


ÖSTERREICHISCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND (ÖLV) (ÖLV) Österreichische Meister 2011, Halle Allg. Klasse w 4 x 200 m

Michaela Gusenbauer

PSV-Hornbach Wels O 1:42,73

Anita Birngruber

PSV-Hornbach Wels O

Olivia Raffelsberger

PSV-Hornbach Wels O

Ivona Dadic

PSV-Hornbach Wels O

m 4 x 200 m

Ali Hofmann

DSG Wien

W 1:29,67

Ekimini Bassey

DSG Wien

W

Dominik Siedlaczek

DSG Wien

W

Alexander Schirasi-Fard DSG Wien

W

m Siebenkampf

Dominik Siedlaczek

DSG Wien

W 13.417

Philipp Rosas

DSG Wien

W

Fabio Rondinell

DSG Wien

W

w 60 m

Carolina Petran

Union Salzburg LA

S

7,71

200 m

Matthias Rebl

SVS-Leichtathletik

N

22,22

200 m

Carolina Petran

Union Salzburg LA

S

25,28

400 m

Ali Hofmann

DSG Wien

W

49,23

400 m

Bettina Raffalt

LT Bgld. Eisenstadt

B

58,78

800 m

Michael Huber

SU IGLA long life

O 1:57,34

800 m

Franziska Schwarzmüller SVS-Leichtathletik

N 2:14,61

1.500 m

Stefan Mair

SU IGLA long life

O 4:05,84

1.500 m

Franziska Schwarzmüller SVS-Leichtathletik

N 4:48,26

3.000 m

Raphael Asamer

ULC-Mödling

N 9:00,46

3.000 m

Katharina Hack

Happy Lauf Anger

St 10:41,52

60 m Hürden

Sebastian Kapferer

IAC-Pharmador

T

60 m Hürden

Madalina Suciu

SVS-Leichtathletik

N

9,02

3.000 m Hindernis Jakob Schluckhuber

LAC Amateure Steyr O 10:48,91

2.000 m Hindernis Julia Millonig

ULC-Mödling

N

7:43

Hochsprung

David Kleinheinz

ULC Dornbirn

V

1,95

Hochsprung

Julia Slezacek

SKV Feuerwehr Wien W

1,72

Stabhochsprung

Thomas Pastl

Zehnkampf Union

O

4,80

Stabhochsprung

Magdalena Hofinger

Zehnkampf Union

O

3,20

Weitsprung

Sebastian Kapferer

IAC-Pharmador

T

6,98

Weitsprung

Anna Harrich

SU Kärcher Leibnitz St

5,82

Dreisprung

Armando Viego Zamora DSG Wien

W

13,52

Dreisprung

Anna Harrich

SU Kärcher Leibnitz St

12,03

Kugelstoßen

Lukas Weißhaidinger

O