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Impressum Titelfotos: GEPA und aus den Fachverbänden Fotos Innenband vorne und hinten: BSO, crazypixx, RGE-Photography, showpro Redaktion: Mag. Barbara Spindler, Mag. (FH) Georg Höfner, Judith Göbel, Mag. Christian Halbwachs, Mag. Werner Qasnicka (beide „Fit für Österreich”) Herstellung: Holzhausen Druck & Medien GmbH 432 Seiten, 172 Farbbilder Personenbezogene Bezeichnungen wie z. B. „Sportler” oder „Trainer” umfassen das männliche und weibliche Geschlecht gleichermaßen.

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2009 2010 ÖSTERREICHISCHES SPORTJAHRBUCH

HERAUSGEGEBEN v o n d er Ö s t erre i c h i s c hen B un d es - s p o r t o rgan i sa t i o n

m i t un t ers t ü t z ung d es S p o r t m i n i s t er i u m s

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INHALTSVERZEICHNIS Vorwort der Bundes-Sportorganisation Präsident Dr. Peter WITTMANN Vorwort des Bundesministers Mag. Norbert Darabos Sportjahresrückblick 2009/2010 Josef METZGER Olympia Hans HUBER Paralympics Hans HUBER Magic Moments Handballbund Judo-EM Josef METZGER Österreichische Bundes-Sportorganisation Sportministerium Österreichisches Olympisches Comité Paralympisches Comittee

7 9 10 23 26 27 30 32 42 46 50

Dachverbände

Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich Allgemeiner Sportverband Österreichs Österreichische Turn- und Sportunion Mitgliederstatistik der Sportorganisationen

52 55 59 64

Fachverbände American Football Badminton Bahnengolf Baseball-Softball Basketball Billard Bob/Skeleton Bogensport Boxen Casting Curling Eishockey Eiskunstlauf Eisschnelllauf Eis- u. Stocksport Faustball Fechten Floorball Flugsport Fußball Gewichtheben Golf Handball Hockey Jiu-Jitsu Judo Kanu Karate Kickboxen Kraftdreikampf 4

68 70 73 76 78 80 86 91 97 99 101 103 106 109 113 123 126 129 131 137 142 147 150 152 154 158 162 167 172 180

Leichtathletik Moderner Fünfkampf Orientierungslauf Pferdesport Radsport Ringen Rodeln Rollsport Rudern Rugby Schach Schießen Schwimmen Segeln Skibob Skilauf Sportkegeln Squash Taekwondo Tanzsport Tauchen Tennis Tischtennis Triathlon Turnen Volleyball Wasserski Wettklettern Wurfscheibenschießen

184 194 196 203 212 220 224 229 236 293 240 242 257 267 271 280 302 307 309 313 315 321 325 328 336 346 350 355 358


Behindertensportverband Behindertensport

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Dachverbände

INHALTSVERZEICHNIS

Bundesministerium für Inneres - Vereinsbehörde Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport - Sport im Heer Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Bewegung und Sport Einrichtungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung - Universitätssport Universitäts-Sportinstitute (USI)

398 398 401 401 405 406 409

412 414 414 415

Verbindungsstelle der Bundesländer Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien

418 418 419 420 421 422 424 425 427 428

Register der Verbände und Organisationen

430

Diverse Verbände und Einrichtungen des Sports Weitere Sportverbände Internationale Sportverbände mit Sitz in Österreich Interessensvertretungen Sonstige Einrichtungen

Landessportorganisationen

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Behindertensportverband

Sportbehörden und Sporteinrichtungen des Bundes

Außerordentliche Mitglieder

388 391 392 394 394 395

Sportbehörden und Sporteinrichtungen desBundes

Motorsport Polizeisport Racketlon Special Olympics Volkswandern Weitere gesamtösterreichische Verbände

Diverse Verbände und Einrichtungen des Sports

384 384 384 385 386 387 387

Landessportorganisationen

Alpinismus Betriebssport Boccia Frisbeesport Heeressport Kynologen Motorboot

Fachverbände

Außerordentliche Mitglieder


Foto: Niko Formanek Abg.z.NR. Dr. Peter Wittmann Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation

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Vorwort des Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation

Sehr geehrte LeserInnen, liebe FreundInnen des Sports!

Alle Ergebnisse, Ereignisse und Entwicklungen in einem bewegten und bewegenden Sportjahr 2009. Ein Jahr voller Erfolge und Höchstleistungen, ein Jahr voller Siege und Medaillen, ein Jahr voll Bewegung und Entwicklung, gebündelt in einem Buch. Diese Publikation liefert, wie kein anders Nachschlagewerk, kompakt alle Information über den Sport in unserem Land. In diesem Buch stehen viele messbare Zahlen und Fakten. Hinter jeder Ziffer steht jedoch enorm viel persönliches Engagement und der persönliche Einsatz von unzähligen Menschen in unserem Land. Menschen, die das Sporttreiben erst möglich machen und Menschen, die dem österreichischen Sport seine Bedeutung und seinen Stellenwert verleihen. Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Betreuerinnen und Betreuer, Funktionärinnen und Funktionäre, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – dieses Buch erzählt auch von ihren Leistungen und bewahrt diese für die Zukunft. Sie hielten dieses Buch nicht in Händen, wenn Sie dem Sport nicht auf die eine oder andere Art und Weise, in welcher Funktion auch immer, verbunden wären. Auf Ihren Beitrag kommt es an, das Gute am Sport noch besser zu machen, den Wert des Sports weiter zu tragen, für den Einzelnen und für die ganze Gesellschaft. Der Sport braucht eine große Bewegung, damit er bewegen kann. Daher möchte ich als Präsident der Österreichischen Bundes-Spotorganisation all jenen, die ihren persönlichen Beitrag für ihren Sport und somit für den gesamten österreichischen Sport leisten, meine Anerkennung aussprechen. Danke, dass Sie Teil dieser Bewegung sind. Viel Freude beim Lesen wünscht

Ihr

Dr. Peter Wittmann

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Vorwort des Herrn Bundesminister Mag. Norbert Darabos

Foto: HBF/Peter Lechner Mag. Norbert Darabos – Bundesminister für Landesverteidigung und Sport

Mit 1. Februar 2009 habe ich die Sportagenden der Bundesregierung übernommen. Für mich war dieses Jahr ebenso wie für viele Sportfans ein sehr ereignisreiches – nicht nur in sportlicher, sondern auch in sportpolitischer Hinsicht. Beginnen wir mit dem Sportlichen: Frisch in Erinnerung sind noch die 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver. Österreichs Athletinnen und Athleten gewannen 16 Medaillen. In mehr als der Hälfte der Sportarten, an denen Österreich teilgenommen hat, konnten Top 3-Platzierungen errungen werden. In meiner Funktion als Verteidigungsminister bin ich zudem stolz, dass neun Heeressportler unter den Medaillengewinnern sind. Es gab in Vancouver einige historische Leistungen: So fuhr Andrea Fischbacher im Super-G der Damen den Lauf ihres Lebens und ließ alle Top-Favoritinnen hinter sich. Den Brüdern Andreas und Wolfgang Linger gelang im Rodel-Doppelsitzer-Bewerb das bei Olympia äußerst seltene Double und unsere Skispringer, Kombinierer und auch Biathleten bewiesen eindrucksvoll, dass in Österreich der Teamsport groß geschrieben wird. Erfreulich ist, dass unsere Aushängeschilder in den jungen, trendigen Sportarten Ski Cross und Snowboard mit ihren Erfolgen wichtige Akzente für die Jugend setzen konnten. Die ganze österreichische Mannschaft überzeugte durch ihr professionelles Auftreten und durch den sportlichen und fairen Umgang mit den Leistungen ihrer Konkurrenten. Unser Team gab eine hervorragende Visitenkarte für das Sport- und Tourismusland Österreich ab - alle erfüllten ihre Vorbildrolle mit Bravour. Besonders beeindruckt hat mich auch das hervorragende Abschneiden unseres Teams bei den X. Paralympischen Winterspielen. Insgesamt 11 Medaillen brachten unsere Athletinnen und Athleten nach Hause.

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Eines der erfreulichsten Sportereignisse des letzten Jahres war unbestritten die Handball-EM, die im Jänner 2010 in Österreich stattfand. Abgesehen von der perfekten Organisation, für die ich mich bei allen Verantwortlichen noch einmal sehr herzlich bedanken möchte, gelang Österreich mit dem neunten Endrang und Siegen gegen große Handball-Nationen wie Serbien und Russland ein im wahrsten Sinne des Wortes „großer Wurf“. Mindestens ebenso sensationell war der Europameistertitel unseres Hallenhockey-Teams Anfang 2010 in Holland. Unsere Wintersportler verwöhnten uns im Frühjahr 2009 wie üblich mit einer Vielzahl von Titeln und Medaillen. Neben dem sensationellen WM-Triumph von „Shooting-Star“ Dominik Landertinger im Biathlon-Massenstart in Korea und den Snowboard-WM-Titeln von Marion Kreiner, Benjamin Karl und Markus Schairer stachen auch noch unsere Skispringer mit WM-Gold im Teambewerb und einer weiteren Goldmedaille durch Wolfgang Loitzl auf der Normalschanze hervor. Auch die SchifahrerInnen erzielten bei der WM in Val d´ Isère insgesamt fünf Medaillen, davon zwei Goldene durch Kathrin Zettel in der Superkombi und Manfred Pranger im Slalom. WM-Gold im Ski-Cross (Andreas Matt) und im Ski-Bob (Kerstin Mayrhofer, Iris Lienhardt, Petra Mörtenhuemer) runden diese großartige Bilanz, die noch mit einer Unmenge von Weltcup-Erfolgen versehen wurde, ab. Darüber hinaus gab es auch bei den Sommerathletinnen und –athleten im Laufe des Sportjahres 2009 viele Erfolge, über die dieses Sportjahrbuch genauestens Auskunft gibt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien hier stellvertretend für viele herausragende Leistungen nur das Gold unseres Schützen Christian Planer bei der EM in Kroatien, die Bronzemedaille von Mirna Jukic bei der Schwimm-WM in Rom, das EM-Silber im Tischtennis-Einzel von Werner Schlager und die Bronzemedaille von Ludwig Paischer bei der Judo-EM in Tiflis erwähnt. Erwähnung finden müssen hier auch die großartigen Leistungen unserer AthletInnen im Nachwuchsbereich und im Bereich des Behindertensports, und zwar Sommer wie Winter. Daran ist mir als Sportminister besonders viel gelegen, herzliche Gratulation dazu an alle Beteiligten! Mein erstes Jahr als Sportminister war auch durch eine Reihe von wichtigen sportpolitischen Themen geprägt: Eine verschärfte Gangart im Kampf gegen Doping war mir als verantwortlichem Minister ein großes Anliegen. Mit der Verschärfung des Anti-Doping Bundesgesetzes und der Verankerung von Doping als Betrugstatbestand im Strafgesetzbuch hat Österreich hier im letzten Jahr einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht und einen internationalen Meilenstein gesetzt – das zeigen auch die internationalen Reaktionen. Ebenso wichtig wie der Kampf gegen Doping ist mir eine effizientere Sportförderung. Mit der Etablierung eines neuen, stark am Bedarf der Verbände orientierten Förderbereichs, dem neuen § 11a des Bundes-Sportförderungsgesetzes und einem Neustart der Spitzensportförderung unter dem Namen „TEAM ROT-WEISS-ROT“ ist es gelungen, hier einen großen Schritt nach vorne zu machen. Im Bereich des Breitensports konnte mit dem Start des Pilot-Projekts „Bewegt Gesund“ bei dem Sport vom Arzt verordnet werden kann und dem Schulsportprogramm „„Kinder gesund bewegen“ wichtige Erfolge erzielt werden. Ich habe mich auch intensiv dafür eingesetzt, dass die Weiterführung von ORF Sport Plus durch die Gesetzesnovelle gesichert ist. Mit Erfolg: Der Sport-Spartenkanal wurde nun gesetzlich verankert, was für viele so genannte „Randsportarten“ von essentieller Bedeutung ist. Auch in diesem Sinne darf ich die Gelegenheit nutzen und mich bei allen Dachverbänden, Fachverbänden und Vereinen für die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit, ohne die ein reibungsloser Sportbetrieb nicht möglich wäre, herzlich bedanken! Mit sportlichen Grüßen

Norbert Darabos

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Sportjahresrückblick 2009/2010

Vom Sommer 2009 bis zum Winter 2010 überstürzten sich „Die Mischung macht´s, sie ist optimal”, betont Kapounek. die Ereignisse. Österreichs Adler hoben zu Höhenflügen ab, ob Bundesliga-gestählte Legionäre, abgebrühte Routiniers, junge Weltcup, ob Tournee, ob Schlierenzauer, Kofler, Morgenstern, Talente wurden vom deutschen Teamchef Frank Hänel in drei Loitzl oder Ex-Kombinierer Zauner. Markus Rogan, WM-WatJahren zu einem Team geformt, das sich zum Favoritenschreck schenmann von Rom, verwandelte sich wieder in einen goldenen und Riesentöter entwickelt hat. Die Mannschaft ist, wie es so Schwimmhelden. Als Speed-Queen Renate Götschl längst guter schön heißt, der Star, aber sie besaß in Amere auch den Star der Hoffnung war, weinte Hermann Maier, der Herminator, bei seiStars dieser Europameisterschaft: Benjamin Stanzl, Legionär in nem emotionalen Rücktritt in der Hofburg der Karriere als SkiHamburg, zweifacher Torschütze im Finale, wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt, eine unglaubliche Ehre, weil der König nach. Die Handballer holten bei der Heim-EM zu so großen Würfen aus, dass plötzlich Handballfieber grassierte. Sensatiobeste Hallenspieler Europas auch als bester Hallenspieler der Welt gilt, Wo sonst gibt´s so was noch im österreichischen Sport? nell, keine Frage. Trotzdem nichts im Vergleich zum Triumph, der . „Ich glaube, vor mir läuft ein Film ab, ich kann´s noch gar nicht Hockey-Geschichte schrieb. Österreichs Herrenteam krönte sich realisieren, was wir geschafft haben”, meinte der Hamburg-Ösi. in Almere, Holland, mit einem 4:3 im Final-Krimi gegen Titelverteidiger Russland zum neuen Hallen-Europameister – durch „Es ist ein Wahnsinn, wir sind voller Emotionen. Wir kommen ein Golden Goal, im wahrsten Sinn des Wortes. „Ein Jahrhunaus dem Jubeln gar nicht mehr heraus.” derterfolg”, jubelte Verbandspräsident Walter Kapounek. „Ein Stanzl bildet mit Christian Minar, einem der beiden Brüder aus der Hockey-Dynastie, der mit Rüsselsheim schon alles gewonnen Meilenstein im Hockey, aber auch in Österreichs Sportgeschichhat (Europacup, deutscher te.” In der Tat – auf dem Weg zum historischen Titelgewinn Meister, Cup), und Michael Körper (bisher RW Münwurden auch die Olympiasiechen, künftig Hamburg), das ger Holland und Deutschland aktuelle Legionärs-Trio. Die eliminiert. Und mit einem Vorarbeit zu Körpers Golden wahren Kraftakt auch Spanien mit dem Rücken zur Wand Goal hatte übrigens der Everim Semifinale doch noch ausgreen der Mannschaft geleisgeschaltet. Fantastisch. tet: Peter Proksch, 34, seit 1991 im Team, inzwischen „Wir haben”, resümiert Kamit 175 Einsätzen auch pounek, „das Glück gezwunRekord-Nationalspieler. „Er gen!” Das Glück der Tüchtihat mich abgelöst”, meinte gen, das an einem seidenen Faden hing. „Hätten wir Präsident Kapounek dazu schmunzelnd. „Es war ja nicht in letzter Sekunde den auch höchste Zeit!” Proksch, Ausgleich zum 2:2 geschosfrüher auch Legionär (Stuttsen, wären wir vielleicht mit garter Kickers), personifiziert gleich großer Leistung nur Vierter geworden und nicht den guten Geist, der in der Europameister.” Auch eine Mannschaft steckt – in mehrfacher Hinsicht. Proksch verFrage der Moral, des Willens dient sein Geld als Bezirksund des nimmermüden Einsatrichter in Hernals, ist mit zes einer Mannschaft, die das einer Apothekerin verheiratet Herz am rechten Fleck hat. Foto: GEPA Und die sich den beispiello- Maximilian Muller bei der Hockey-Europameisterschaft 2009 auf dem Weg zu und zweifacher FamilienvaGold für Österreich. ter, spielt aber Hockey mit sen Triumph in Holland auch seinem ganzen Herzblut. Und weil die Chance noch nie so groß etwas kosten hatte lassen. Buchstäblich sogar. Wo anderswo war, sich als erstes österreichischer Mannschaftssportteam seit vorweg um Prämien gefeilscht wird, legte jeder Spieler für die EM-Reise aus eigener Tasche 150 Euro drauf, finanzierte also Helsinki 1952 (Fußball mit Joschi Walter) für Olympia 2012 zu das Titelunternehmen selbst mit. Andersrum formuliert: Selbstqualifizieren, hängt Proksch noch zwei Jahre an. behalt, der Goldes wert war. Da können sich viele Profis von den „Im Großen und Ganzen”, sagt Kapounek, „bleibt die Truppe bis Hockey-Helden eine Scheibe abschneiden. dahin noch zusammen. Aber Teamchef Frank Hänel hat auch den

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Auftrag, über die U21-Truppe für Nachschub zu sorgen. Ganz wichtig, nicht auf den Generationswechsel zu vergessen.” Wie so oft in anderen Sportarten. Die Marschroute im Hockey ist klar umrissen: „Natürlich wollen wir als Europameister versuchen, auch bei der Hallen-WM 2011 in Posen möglichst gut abzuschneiden – aber die Zielrichtung heißt eindeutig Qualifikation für London!” Was auf dem Feld weitaus schwieriger ist, siehe Feld-EM in Amsterdam 2009 (0:3 Belgien, 0:5 Russland, 1:3 Deutschland), wo aber der Klassenerhalt (gegen Polen) geschafft und der Fortschritt bestätigt wurde. Die Hürden auf dem Weg nach London sind nicht leicht. Neben den Briten qualifiziert sich direkt vorerst nur der Europameister. „Aber dann gibt´s noch drei Qualifikationsturniere – und da sollten wir es schaffen!” Mittlerweile wurde auch schon ein VIP-Klub London 2012 aus der Taufe gehoben. Und mittlerweile gibt´s für die Mauerblümchen, aus denen Helden wurden, auch mehr (staatliche) Förderungen, die es dem Verband erlauben, neben Frank Hänel („Ein Schwieriger, aber auch Hockey-Besessener!”) noch zwei weitere hauptamtliche Trainer zu finanzieren. Für die Damen, die den Aufstieg in die Europa-Beletage (Halle) schafften., ebenso wie für die U21-Herren. Kurzum, ganz neue Perspektiven unter Kapounek, dem neuen ÖOC-Vizepräsidenten. Glorreiche Gegenwart, die auch, so scheint es, Zukunft hat.

Fußball Von einem EM-Triumph wie im (Hallen-)Hockey kann König Fußball hierzulande nur träumen, obwohl´s nach einem doppelten Führungswechsel bergauf ging. Neue Köpfe, frischer Wind, der mit dem neuen ÖFB-Präsidenten Leo Windtner und dem neuen Teamchef Didi Constantini (samt neuen Assistenten Zsak, Peischl, Herzog beim U21-Team) kam, dem Nachfolger von Karel Brückner, der in seiner kurzen Amtszeit stets wie bestellt, aber nicht abgeholt gewirkt hatte. Didi kniete sich voll Hingabe, aber auch ohne Rücksicht auf mediale Seitenhiebe in den „geilen Job”, wie er die Herausforderung nannte. Mit den jungen Löwen, auf die er mehr setzte als auf alte Hasen, feierte er in Klagenfurt einen Einstand nach Maß in der WM-Qualifikation – 2:1 gegen Rumänien. Und das am 1. April, ganz ohne Scherz. Und die WM-Chance hätte noch länger leben können, wäre Österreichs junges Team in Belgrad gegen Serbien nicht in Schönheit gestorben. Besser gespielt, schlechter getroffen – unterm Strich 0:1. Nach 3:1 gegen Färöer, 1:1 in Rumänien und 2:1 gegen Litauen glimmte noch einmal ein Hoffnungsfunken auf, ehe er mit dem 1:3 in Paris gegen die Franzosen endgültig erlosch. Das Feuer war draußen, der Ofen aus – auch beim freundschaftlichen 1:5 gegen Europameister Spanien, dem das junge Team ins offene Messer rannte. Natürlich flammten da die Diskussionen auf, ob´s mit Ex-Kapitän Andi Ivanschitz, dem Neo-Mainzer, von den deutschen Medien hochgejubelt, bei Constantini aber im Abseits, besser gegangen und anders gekommen wäre? Die Kritik prallte vom Teamchef ab. „Er hat einige gute Spiele gemacht – aber er passt nicht in mein Konzept!” Haben vor dem Ösi-Legionär anderswo schon ganz andere Kaliber am eigenen Leib erlebt. Frag nach bei Günther Netzer… Constantini ist einerseits Realist, andererseits aber auch Visionär, der weiß, dass im Fußball alles drin ist, Große immer wieder über Kleine stolpern können. Darum fiel ihm auch angesichts

der Auslosung für die EM-Qualifikation 2012 nicht das Herz in die Hose, als Österreich wieder einmal die Deutschen als Gegner gezogen hatte – neben Türkei, Belgien, Aserbeidschan und Kasachstan, dem Team von Berti Vogts. „Wir werden”, kommentierte er das Hammer-Los, „alles versuchen, um das Unmögliche zu schaffen. Unser Ziel ist es, die Favoriten zu ärgern!” Auch bei der verpatzten Euro 2008 war Österreich schließlich nahe daran gewesen, beim 0:1 den Deutschen ein Haxl zu stellen. Und im Hinterkopf geistert ja immer noch Cordoba herum, jenes legendäre 3:2 bei der WM 78, das in die Annalen eingegangen ist. Warum sollte sich Geschichte, wie es ein klassisches Zitat sagt, nicht wiederholen? Nicht ausgeschlossen im Fußball. Wär´s anders, hätte auch Meister Red Bull Salzburg nach der gescheiterten Champions League-Qualifikation (gegen Haifa) nie zu seinem sensationellen Siegeszug in der neuen Europa-Liga ansetzen können, der alle verblüffte. Sechs Spiele, sechs Siege, bester aller Vereine in der Gruppenphase – und das gegen Teams wie Villareal, Lazio, Sofia. Anders als Vorgänger Co Adriaanse, der zwar den Titel zurück nach Salzburg holte, aber wenig Kontakt zu den Bullen bekam, fand Nachfolger Huub Stevens nach anfänglichen Turbulenzen den richtigen Draht zur Mannschaft. Je länger er ihr seine Philosophie eintrichterte, desto mehr gelang es ihm, die Multi-Kulti-Truppe zusammenzuschweißen, ihr ein taktisches Korsett zu verpassen, das auf Teamwork und Zweck aufgebaut war, der jedes Mittel heiligt. Zwar schoss Goalgetter Marc Janko weit weniger Tore als in der Vorsaison, als er den Bronze-Schuh (39 Treffer) gewann, dafür aber ganz wichtige in entscheidenden Momenten. Nicht er, sondern die Mannschaft wurde, frei nach Vogts, zum Star. Zumindest auf der internationalen Bühne, die Rapid nach einem tollen Start ebenso verlassen musste wie Austria und Sturm Graz. Obwohl die Grünweißen mit Hoffer und Maierhofer ihre Torfabrik im Doppelpack ins Ausland (Napoli bzw. Wolverhampton) verkauft hatten, legten sie sich anfangs einige Ruhmesblätter ein. Sogar historische! Mit Aston Villa wurde erstmals ein englischer (Spitzen-) Verein eliminiert, dann der Hamburger SV – zu diesem Zeitpunkt sogar Spitzenreiter in der deutschen Bundesliga – in Wien vor 50.000 begeisterten Fans mit 3:0 an die Wand gespielt, gegen Celtic in Glasgow ein 1:1 erkämpft. Aber dann kam die Götterdämmerung – 1:5 und 0:3 gegen Hapoel Tel Aviv, der Anfang vom Ende aller Aufstiegsträume. Der Faden war gerissen - 0:3 gegen HSV, nur 3:3 trotz 3:0-Führung gegen Celtic in Wien. Als Trostpflaster gab´s wenigstens den Herbstmeistertitel – und auch für Trainer Peter Pacult ein Erfolgserlebnis der anderen Art. Sein Vertrag wurde bis 2012 verlängert, um einen neuen, besseren für Kapitän Steffen Hofmann, Hirn und Herz der Mannschaft, Objekt der Begierde einiger Auslandsklubs, noch gefeilscht.

Volleyball und Basketball Zu einer sportlichen Wachablöse kam´s im Volleyball, zumindest bei den Herren. Die hotVolleys aus Wien, gebeutelt von Trainer- und Spielerwechseln, aber auch geschüttelt von der Schweinegrippe, die neun Mann erwischte, wurden von Hypo Tirol entthront und von der Spitze verdrängt, erst im Titelkampf, dann auch noch als Pokalverteidiger im Cup. Als Klub-

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Manager sah´s Peter Kleinmann mit einem eher weinenden, als Verbandspräsident hingegen mit einem lachenden Auge. „Weil Tirol in der Champions League super gespielt, Bukva und dann noch Maaseik geschlagen hat, 3:0 daheim und auswärts 3:2.” Die Stärke des Erzrivalen, gemanagt von Andreas Kronthaler, seinem „liebsten” Feind, analysiert Kleinmann so: „Sie haben eine eingespielte Mischung, sind seit zwei Jahren bis auf einen Mann zusammen!” Kontinuität, die Stabilität mit sich brachte, die dem Rekordmeister fehlte. Aber er wäre nicht Kleinmann, hätte er nicht darauf verwiesen, „dass wir bei den hotVolleys mit den meisten Österreichern spielen – wir haben den Stamm des Nationalteams.” Im Gegensatz zu Aich/Dob, den slowenischen Kärntnern, die vor allem durch Ausländer allmählich zur dritten Kraft im Volleyball wurden. Aber angesichts fehlender Halle ihre Heimspiele in – Slowenien austragen. Eine Kärntner Krux, weil auch Klagenfurt nur mit Sondergenehmigung daheim spielt. Welch Kontrast zu Amstetten, Arbesbach und den Hartbergern, auf die der ÖVV-Boss stolz ist. „Frischer Wind, ein innovativer Verein mit toller Halle und engagiertem Manager – Markus Gaugl leistet gute Arbeit.” Wie Irina Brandstetter, ExTeamspielerin, Ex-Co-Trainerin der hotVolleys, die die HartbergDamen ins Cupfinale gegen Serienmeister SVS Post führte. Hut ab – oder besser, Ärmel aufkrempeln. Hartberg bekommt ein Leistungszentrum. Auf in die Zukunft! Das gilt nicht zuletzt auch fürs Herren-Nationalteam, bei dem der Countdown zur Heim-EM 2011 längst eingesetzt hat – mit Erfolgen und Spielern, die einiges versprechen, darunter die ExhotVolleys Reiser (Ajaccio) und Schneider (Montpellier), die als

Foto: GEPA Barbara Hansel im Halbfinale beim FIVB Grand Slam Klagenfurt – so weit kam noch kein Austria-Duo.

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Legionäre in Frankreich ihren Mann stehen. „Wir haben”, bilanziert Kleinmann, „im Novotel-Cup gegen Lettland, Schottland, Weißrussland, Luxemburg gewonnen, die Türkei geschlagen und in der Europa-Liga auch die Slowakei besiegt, das gab´s noch nie.” Vorbild für die Volleyballer? Die Handballer, wer sonst! „Sie haben die Latte hochgelegt”, so Kleinmann. „Aber was die erreicht haben, wollen auch wir schaffen – zumindest die Zwischenrunde ist das Ziel!” Und eine ähnliche Euphorie, wie sie Szilagyi, Wilczynski, Schlinger und Co von heute auf morgen mit ihrem Einsatz und ihrer Willensstärke auslösten. Apropos Euphorie. Sie grassiert wie Fieber, wenn das GrandSlam-Turnier der Beachboys und -girls am Wörther See steigt. Insgesamt 125.000 Fans sorgten für volle Ränge, tolle Copacabana-Stimmung – und 2009 auch für Jubelstürme um Lokalmatadore. Wie bei Montagnolli-Hansel, die geballte Frauenpower, die sich bis ins Semifinale durchschlug, so weit vorn wie noch nie ein Austria-Duo. Auch die Schwaiger-Sisters aus Zwettl (9.) und Florian „Flo” Gosch-Alexander Horst schafften den Sprung unter die Top 10 der Weltelite. Alles nur Vorspiel für die absoluten Highlights, die auf dem Fuß folgten: Doris und Steffi Schwaiger schrieben kurz danach Beach-Geschichte, als sie mit einem Triumph über die Vizeweltmeisterinnen Larissa-Juliana aus Brasilien im norwegischen Kristiansand ihre Final-Premiere auf der World Tour feierten. Da setzte sich sogar Herr Papa ins Flugzeug, um diesen historischen Moment live zu erleben. So sehr er auch die Daumen drückte, es half nichts – Talita und Antonelli, ebenfalls aus Brasilien, hatten im 3-Satz-Endspiel-Krimi den längeren Atem. Drei Pünktchen fehlten ihnen zum totalen Triumph. „Trotzdem sind wir glücklich”, meinte der Schwaiger-Doppelpack unisono. „Wir haben zweimal Larissa-Juliana geschlagen, einfach unglaublich. Die schönsten Tage unserer Karriere!” Trotz Platz 5 bei Olympia in Peking. Ansporn auch für Gosch-Horst, bei der EM 2009 in der künftigen Olympiastadt Sotschi am Schwarzen Meer über sich und vermeintlich Unbezwingliche hinauszuwachsen. Auch ihnen gelang als Höhepunkt eines Siegeszugs ein epochaler Erfolg mit dem Semifinaltriumph über die ersten Beachvolleyball-Weltmeister aus Europa, die deutschen Favoriten Brink-Reckermann. Ein Kraftakt, dem sie im Endspiel gegen die Titelverteidiger Nummerdor-Schuil aus Holland aber Tribut zollen mussten. Ihr Silber bedeutete die dritte EM-Medaille nach Gold für Berger-Doppler (2003) und Doppler-Gartmayr (2007). „Wir haben ein verdammt gutes Turnier gespielt”, fand Gosch, 29. „Und wir nehmen nur das Positive mit!” Für ihn, der eine Woche darauf heiratete, war´s das schönste Hochzeitsgeschenk. Und Alexander Horst, schon dekoriert mit Silber, brachte auch noch eine Trophäe als Nr. 1 mit nach Wien – er wurde zum besten Spieler der Europameisterschaft gekürt. Kurzum, Rotweißrot zeigte allerorten Flagge. Kleines Land unterwegs zur Beachvolleyball-Macht. Welch Motivationsspritze fürs Team, das 2011 auf den Spuren der Handballer wandeln will. Wachablöse auch im Basketball, aber verbunden mit einer Premiere, die zugleich ein Comeback verhinderte. Nein, es ging nach einjährigem Intermezzo der Fürstenfelder nicht der nächste Schwan, vielmehr kamen die ein letztes Mal von Coach Gonnen dirigierten Swans aus Gmunden im OÖ-Final-Play-off sozusagen unter die Räder des Welser Kraftwerks. „Wir sind nicht


Beletage mitgespielt hat, damals noch mit Galionsfigur Erich Tecka. Zeit wär´s, der Durstrecke auch mit Hilfe der Legionäre einen Korb zu geben.

Fechten

Foto: GEPA Thomas Schreiner bei Basketball Europameisterschaft 2009 in der Qualifikation gegen Island.

nur die Meister der Herzen, sondern der wahre Champion”, jubelte WBC-Vorstand Heinz Fiszter nach dem dramatischen 82:80-Heimsieg im vierten Spiel der Bundesliga-Finalserie, mit dem die Welser den Sack vorzeitig zugemacht hatten (3:1). „Es fühlt sich verdammt gut an – daran könnte ich mich gewöhnen”, meinte Meistermacher Raoul Korner, der wusste, wem er mit der Mannschaft danken musste. „Unseren Fans, sie haben uns den nötigen Push gegeben. Sie sind ein Puzzlestück des Triumphes!” Der finale Kraftakt fixierte nach dem Cup-Sieg 2006 den größten Erfolg der Klubgeschichte, die zwar jung ist, aber trotzdem lange Wurzeln hat. Schon in den 70er-Jahren war Wels unter Sponsor Mounier ein Spitzenklub mit Stars wie Wojtak oder Chatmon gewesen, ehe er von der Bildfläche verschwand und erst im Millenniumsjahr wieder aus der Taufe gehoben wurde. „Ich bin sehr stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein. Ihr Zauber ist es, dass sie nie aufgibt!” Wäre es anders, wäre sie womöglich schon im Viertelfinale gegen Oberwart (3:2) gescheitert. Und hätte im Finale nach drei Vierteln (71:71) unter dem Jubel der begeisterten Fans nicht noch einen drauf gesetzt. Auch dank Ricky Moore, der zum MVP (Most Valuable Player) der Finalserie gewählt wurde. Für den scheidenden Gmunden-Erfolgscoach Bob Gonnen, der nach Fürstenfeld wechselte, gab´s statt eines Happy Ends nur einen Trostpreis, der für ihn allerdings nichts Neues war – zum vierten Mal gab´s für ihn die Auszeichnung als Coach des Jahres. So spannend es bei den Herren zuging, so eindeutig bis einseitig fiel die Entscheidung in der AWBL: Flying Foxes Post, wer sonst, setzte sich mit einem glatten 3:0 in der Finalserie gegen die Welser Ladies zum dritten Mal en suite die Meisterkrone auf – und vereitelte damit auch einen Kraftwerk-Doppelpack. Zugleich auch eine Art Abschiedsgeschenk seiner (Manager-)Frau Helga und der Töchter Petra und Angela für Ex-Vizekanzler Norbert Steger, der als Bundesliga-Generalsekretär in Pension ging. Zu seinem Nachfolger wurde übrigens Ex-Sportstaatssekretär Karl Schweitzer bestellt, der das in Anspielung auf seine Körpergröße ironisch so kommentierte: „Ich werde versuchen, auch als Kleiner unter lauter Großen so viel wie möglich zu bewegen!” Je besser die Ligen, desto größer die Chance, auch international mit dem Team wieder Anschluss zu finden. Inzwischen sind´s schon 33 lange Jahre her, dass Österreich zum letzten Mal in der EM-

Den fetten Jahren im Fechten waren magere gefolgt, auch deshalb, weil alle und alles an goldenen Generationen (Wendt, Ludwig, Richter, Falchetto, Salbrechter, Marik, Robatsch, Kayser etc) gemessen wurde. Inzwischen halten die Florett-Musketiere Roland Schlosser, Rene Pranz und Moritz Hinterseer die rotweißroten Fahnen mit Achtungserfolgen in Weltcup und Grand-Prix hoch, dahinter aber kündigen sich die „jungen Wilden” an, die als feine Klingen über kurz oder lang zu scharfen Waffen werden können. Vorweg sei da einer genannt, der beim Nachwuchs schon jetzt dort auftrumpft, wo Österreich seit vielen Jahren international kaum auf der Bildfläche erschienen war – im Säbelfechten, einst eine ungarische Domäne. Und wer trainiert Matthias Willau, Vizeweltmeister bei den Kadetten (Belfast), EM-Dritter bei den Junioren? Erraten, ein Ungar! Nicht irgendeiner, sondern mit Pal Gerevich einer, der olympische Medaillen und WM-Einzelgold gewonnen hat, damals sogar ungarischer Sportler des Jahres war. Ein Beweis, dass das Motto des Fechtverbandes eingeschlagen hat, das da lautet: „Die Besten zum Nachwuchs!” Und wenn er hält, was er verspricht, dann wird Matthias Willau kein Mohikaner aus Mödling bleiben, weil sich vor allem die Fechthochburg vor Wiens Toren als wahrer TalenteSchuppen erweist – auch dank des Trainerduos Salbrechter und Lottspeich. Gewusst, wie, das trifft hier zu. Mit Nikolai Nikolic, Olivia und Dominik Wohlgemuth, Nicole Walzhofer und Mario Langer, um einige Namen zu nennen, eröffnen sich Österreichs Fechtsport neue, rosige Perspektiven. Aber auch Roland Schlosser, der mittlerweile ja in Kopenhagen lebt und trainiert, hat noch große Ziele ins Auge gefasst. Nach drei Top 20-Platzierungen zum Jahresbeginn 2010 (10. Espinho, 16. Venedig, 20. Kopenhagen) will er mit Rene Pranz, Moritz Hinterseer und Co auch bei der EM in Leipzig (Juli) und bei der WM in Paris (November) beweisen, dass Treff wieder Atout ist – wie in alten, guten Zeiten, die aufleben sollen.

Handball Keine Wachablöse, sondern alles beim Alten im Handball. Die Bregenzer Männer-Meister mit ihren Teamspielern, die auch bei der Heim-EM für Furore sorgten, blieben unangetastet - wie die Hypo-Niederösterreich-Damen aus der Südstadt, nicht nur eine Klasse, sondern auch ein Kapitel für sich. Trotz sportlicher Lorbeeren allerdings alles andere denn ein Ruhmesblatt, das Manager Gunnar Prokop seinen Wurfkanonen da einlegte in der Champions League. Welch Teufel mag den erfolgsbesessenen Gunnar geritten haben, dass es zum Gemetzel gegen Metz kam? Jedenfalls stürmte Prokop kurz vor dem Abpfiff, als beim Stande von 27:27 durch einen Konter die (Heim-) Niederlage drohte, von der Bank aufs Feld, rammte die enteilte Französin, verhinderte so einen Gegentreffer, fügte aber sich und dem Verein großen Schaden zu. Das taktische „Foul” des Hypo-Vaters, der es mit Verspätung bereute, zeitigte nämlich arge Folgen. Zwar wurde nach Hypo-Einspruch die drakonische Strafe des EuropaVerbandes in zweiter Instanz drastisch reduziert (10.000 statt

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45.000 Euro Pönale, 1 Jahr statt 3 Jahre Sperre für Prokop, 1 Punkt Abzug), nicht zu ändern aber war der Image- und Prestigeverlust für den achtmaligen Europacupsieger. Für die Moral der Mannschaft allerdings sprach, dass sie trotz Trainerwechsels (der Ex-Internationale Maly war nur eine Woche im Amt), trotz Skandal, Schock-Urteil und verlorenen Zählers ihren Siegeswillen nicht verloren hatte. Sie stand nach einem Auswärtsdebakel in Slowenien im entscheidenden Heimspiel  gegen Krim Laibach  unter Erfolgszwang, spielte aber wie entfesselt – und fixierte mit einem 29:27 den Aufstieg in die nächste Gruppenphase. Der erste harte Brocken, der dort wartete, Rumäniens Meister Valcea, öffnete der von Ferry Kovacs betreuen Multi-Kulti-Truppe schon im ersten Heimspiel die Augen mit einem 25:31. Damit war ein neunter Champions-League-Titel, der erste nach 10 Jahren und zwei verlorenen Endspiele in weite, womöglich unerreichbare Ferne gerückt. Im fernen Osten hatte Österreichs Frauen-Handball schon im Dezember bewiesen, dass es sich nicht nur mit fremden Federn schmückt. Das verjüngte Team unter Coach Herbert Müller zeigte bei der WM in China, dass er Zukunft hat. Mit drei hohen (Pflicht-) Siegen erreichte es die Hauptrunde, wo Rotweißrot mit Halbzeitführungen gegen Dänemark und Deutschland zweimal eine Sensation auf der Hand hatte, die ihr nicht zuletzt mit dem Kräfteverschleiß durch die Finger rutschte. Aber man sah, dass sie auf Augenhöhe steht zu etablierten Handball-Nationen wie Ex-Olympiasieger Ungarn (10.) – und nur ein Quäntchen fehlt, um den Anschluss herzustellen. Wobei auch hier, Parallele zu den Männern, die wachsende Zahl an Legionären die Qualität und Schlagkraft des Teams entscheidend steigert. Wie etwa von Stefanie Subke, von der Nicht-Insider anfangs nicht wussten, um wen es sich da handelt. Erraten, Steffi Ofenböck, vereinsloser ExHypo- und Ex-Nürnberg-Star, der von Müller überredet worden war, den Rücktritt vom Rücktritt zu erklären. Und das zahlte sich auch aus. Die zweifache Mama wuchs auch in die Rolle der Mutter des von Müller neu gemischten, jungen Teams, das den Generationswechsel vollzog.

Tennis und Tischtennis Wachablöse, bitte warten - das trifft hingegen auf Tennis wie Tischtennis zu. Wann und wo es Highlights gab, sorgten dafür alte Hasen, bekannte Größen oder wenn schon, dann späte Zünder. Da hießen sie Melzer, Köllerer bzw. Bammer, Mayr, Meusburger, bei denen allerdings Licht mit Schatten wechselte, dort hingegen Schlager, Chen, Gardos und „Susi‘” Lia Jiu, die die Fahne allerdings noch ein ganzes Stück höher hielten, sozusagen in die Beletage. Vor allem Exweltmeister Werner Schlager, der als 35-Jähriger das Rad der Zeit noch einmal zurückdrehte – und 2009 wieder ein echter Hit war! Platz zwei beim Europe Top 12 bedeutete nur Ouvertüre zur besten Europameisterschaft, die er in Stuttgart spielte. Zur eigenen Überraschung, notabene! Anfangs hatte sich Werner weder bei Schlag noch in Form gefühlt, hatte nach einem Debakel gegen den Russen Rubzow im Teambewerb sogar schon seine Nennung fürs Einzel zurückziehen wollen, ehe er sich nach einem 3:0 gegen den alten Rivalen Samsonow aus Weißrussland und Mannschafts-Bronze vom Jung-Teamkollegen Daniel Habesohn doch noch umstimmen ließ. „Ich muss ihm danken, dass er es getan hat”, meinte Schlager,

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der erstmals in seiner langen Karriere ein EM-Einzelfinale erreicht, dort aber gegen den entfesselten Dänen Michael Maze (14 Spiele, 14 Siege in Stuttgart, auch gegen Lokalmatador Timo Boll, Titelverteidiger) keine Chance gehabt hatte. „Ich war zwar nahe dran, aber der letzte Punch war nicht mehr da. Trotzdem bin ich happy mit der Silbernen – davon hätt´ ich anfangs nicht einmal zu träumen gewagt, mir hat da total die Energie gefehlt. Sie ist aber mit den Spielen plötzlich gekommen – zum Glück!” Ironischer Nachsatz des Mittdreißigers: „Vielleicht kann ich ihn ja das nächste Mal packen – ich bin ja noch jung…” Auch wenn seine 16. EM-Medaille nur aus Silber war – Schlager ist für Österreichs Tischtennis immer noch Goldes wert. Nicht zuletzt durch seine Akademie in Schwechat, die inzwischen schon auf – Tischen steht. Kann der neue Talenteschuppen mit großem Idol und professionellen Betreuern, frei nach Stronach, einmal lauter kleine Schlagers produzieren? Ob aus den Fegerls, Habesohns, Simoners neue Werners werden, sei dahingestellt. Aber immerhin hat Schlager ja schon selbst für Nachwuchs im eigenen Haus gesorgt. Als Jung-Papa knüpfte er an seine alten, besten Zeiten an. Was nur hin und wieder dem oft lädierten Chen Weixing (Europe Top12/Düsseldorf 2010), Robert Gardos und den SinoLinzerinnen „Susi” Liu Jia (Viertelfinal-Aus bei der EM)  und Qiang Bin so gut gelang wie Schlager, dem genialen Evergreen, der immer für Überraschungen gut ist. Alter schützt vor Klasse nicht. Was auch für den allerersten Austro-Chinesen galt, den ewig jungen Ding Yi, der ein Jahr nach dem Senioren-WM-Titel im kroatischen Porec auch EM-Gold bei den Senioren (über 50) gewann – und nebenbei noch für Mauthausen in der Liga spielte und dazu noch Briten und Russen trainierte. Fit, jung, dynamisch durch Spitzensport.… Hätte Jürgen Melzer, Österreichs Nummer 1 im Tennis, die mentale Fitness mancher TT-Oldies oder seiner Schwimm-Freundin Mirna Jukic besessen, hätte er längst den Fluch von FünfsatzNiederlagen und des Drittrunden-Aus in Grand-Slam-Singles abgeschüttelt. Er holte ihn aber auch 2009, in einem seiner besten Jahre, immer wieder ein. Am schlimmsten im Daviscup – zuerst in Garmisch gegen Deutschland, als er gegen Kohlschreiber wie der sichere Sieger aussah, 2:0 in Sätzen führte und verlor. Und schließlich auch im Relegationsduell gegen Chile in Santiago, wo er gegen den gealterten Olympiasieger von 2004, Nicolas Massu, einen Vierstunden-Krimi verlor – der Anfang vom bitteren Abstiegsende, das auch die FedCup-Damen (ohne Bammer, Paszek) ereilte. Und wie schwer es ist, wieder hinauf zu kommen, das erlebten Mama Bammer, Mayr und Co. In Portugal. Zwar gelang ihnen gegen Weißrussland (mit Top-10-Star Azarenka) ein 3:0-Sensationssieg, aber im Handumdrehen war der Aufstiegstraum auch wieder ausgeträumt – 0:3 gegen Schweden. „Für Sybille und Patricia ein schwarzer Tag”, resümierte NeoCaptain und Bammer-Coach Jürgen Waber. „Aber wir geben nicht auf – wir kommen wieder!” Rauf, runter, rauf, runter wie auf einer Hochschaubahn – ein Wechselbad der Gefühle, das fast jede(r) unserer Tennis-Asse durchlebte. Mangelndes Losglück (Melzer scheiterte bei den Grand Slams an Murray, Monfils, Roddick, Del Potro) oder Verletzungspech (Bammer war ab März mit ihrer Schulter über Kreuz) trugen bei zu Höhen und Tiefen, Querelen um „Crazy Dani” Köllerers Ausladung vom Daviscup sorgten zusätzlich immer wieder für Zündstoff. Trotz manch


Foto: GEPA Daniel Köllerer bei den ATP Salzburg Indoors 2009.

negativer Schlagseiten gab´s auch absolute Highlights, die positive Schlagzeilen lieferten. Zunächst durch Bammer, die in Prag gegen die Italienerin Schiavone ihren zweiten Turniersieg auf der WTA-Tour feierte, ehe Melzer bei der BA-Trophy in der Stadthalle endlich über seinen Schatten sprang, über sich, aber auch den kroatischen Turnierfavoriten Marin Cilic hinauswuchs. Sein zweiter Turniersieg (nach Bukarest 2006) war zugleich der zweite eines Österreichers in Wien, der erste seit dem Triumph des unvergessenen Horst Skoff vor 21 Jahren. „Davon”, meinte Melzer, geherzt und geküsst von Mirna, „davon hab ich schon als Bub geträumt, hier einmal zu gewinnen. Jetzt hat sich dieser Traum erfüllt!” Ja, könnte Jürgen die Konstanz und Konzentration, die ihn in der Wien-Woche auszeichnete, immer aus dem Ärmel schütteln, dann stünde er nicht unter den Top 30, sondern unter den Top 10. Ein Sprung, den übrigens – wie vordem schon Julian Knowle (mit dem Schweden Aspelin) – mit vereinten Kräften der Steirer Oliver Marach im Doppel mit dem Polen Kubot geschafft hat. Mehr noch – der Steirer mit Wohnsitz Panama, weil seine Frau von dort stammt, qualifizierte sich auch fürs erste Masters in London, wo das Doppel mit zwei Siegen und einer Niederlage nur durch die höhere Anzahl verlorener Sätze in der Vorrunde scheiterte, aber seine Weltklasse eindrucksvoll unter Beweis stellte. Trotz seiner Erfolge war Marach übrigens kein Thema als Doppel-Alternative im Daviscup – offiziell deshalb, weil er als „Nachtblinder” im Flutlicht von Santiago zu wenig Durchblick gehabt hätte.

Schwimmen Des Meeres und der Liebe Wellen – auf ihnen schaukelte Mirna Jukic, Herzblatt von Tennis-Ass Jürgen Melzer, bei der Schwimmweltmeisterschaft im Foro Italico zu Rom. Hätte sie etwas früher zum Endspurt über 200m Brust angesetzt, wäre es noch zwei, drei Meter länger gegangen, wer weiß, vielleicht wäre Mirna nicht Dritte geworden, sondern hätte sogar noch Gold gewonnen. Aber hättiwari, das ist nicht ihre Art, sie war total happy mit Bronze – wie schon in Peking. Schließlich hatte sie auch die US-Olympiasiegerin Rebecca Soni hinter sich gelassen. „Mein Ziel war es, eine Medaille zu gewinnen. Und das ist mir wieder gelungen – ich bin seit Jahren in jedem Finale dabei, mehr

als jede andere. Und in einem Endlauf werden die Karten neu gemischt, da ist immer alles möglich!” Auch ein Sensationssieg wie jener der Serbin Nadja Higl, vordem ein Nobody, der sich binnen Wochen um nicht weniger als acht Sekunden gesteigert hatte – ein mittleres Wunder. Nicht nur Training – auch HighTech-Anzüge, die Auftrieb verschafften, machten dieses Mirakel möglich. Aber das ist ein Kapitel, das mittlerweile schon wieder geschlossen ist. Das nächste, allerdings traurige Rom-Kapitel, quasi die Kehrseite der Mirna-Medaille (zu Platz 7 über 100m Brust und Platz 6 ihres Bruders Dinko über 200m Delfin), die buchstäblich über Nacht kein Thema mehr war, wurde von Markus Rogan geschrieben. Sportlich war der Private Banker und Teilzeitschwimmer in seiner ehemaligen Wahlheimat untergegangen (Platz 11 über 100m Rücken, abgesoffen über 200m), dafür verließ er Rom nach einer Disco-Prügelei in Ostia sozusagen durch die Hintertür mit einem blauen Auge, Schrammen am ganzen Körper, schwer angekratztem Image und dazu noch Häme und Hohn, die in den Medien über den WM-Versager ausgegossen wurden. Aus Rogan, dem besten Schwimmer der Neuzeit, den Österreich je hatte, dem Helden der Nation, dem Gold- und Silberfisch, der in Medaillen und (Welt-) Rekorden badete, war ein Buhmann und Depp der Nation geworden. Wer den Schaden hat, muss sich um Spott nicht sorgen. Halb Österreich machte sich lustig über ihn – sogar in Internetportalen mit einem Hau-den-Rogan-Spiel. Tiefer hätte Markus, einst ganz oben in der Gunst, nicht fallen können. Auch sein langjähriger Sponsor machte ein (Giebel-) Kreuz über ihn. Aus und vorbei, Ende mit Schrecken, Abgang in allen Unehren? Mitnichten! Während alles noch rätselte, wohin er verschwunden war, die einen auf New York, die anderen auf London tippten, hatte Markus mit seinem Manager Ronnie Leitgeb längst beschlossen, unter Trainer Dave Salo an der Universität von Southern California (USC) in Los Angeles von Null wieder anzufangen – mit einer Reihe von Weltmeistern und Weltklasseleuten als tägliche Herausforderung im Training. Alles, um allen Kritikastern vor Augen zu führen, dass man einen Rogan nie abschreiben darf. Und welch Auferstehung er feierte! Schon im (Kurzbahn-) Weltcup brach er einen Rekord nach dem anderen, ehe es im Dezember 2009 zur Kurzbahn-EM nach Istanbul ging. Seine Devise: Alles oder nichts über 200m Lagen, auf die er sich zuletzt mit Schwerpunkt-Training Brustschwimmen spezialisiert hatte. „Zweiter war ich schon oft genug, dieses Gefühl kenne ich – ich will die Nummer 1 sein!” Schwer genug angesichts des ungarischen Topfavoriten Laszlo Cseh, dem er den Kampf angesagt hatte. 100m lang lagen sie gleichauf, ehe Rogan auf der Bruststrecke den Overdrive einlegte – und Cseh den Rest gab. Sieg, Gold, Europarekord, nur ein Zehntel überm Weltrekord, welch triumphale sportliche Vergangenheitsbewältigung! Aber er wäre nicht Rogan, diese kontroversielle Persönlichkeit, hätte er sich nicht mit dem spontanen Entschluss, auf weitere Starts zu verzichten, Istanbul zu verlassen und lieber zu trainieren, neuerlich zur Zielscheibe der Kritik gemacht – vor allem bei Dinko Jukic, Bronze-Gewinner über 200m Delfin, der Markus ganz schön aufs Korn nahm, ihm die Kapitänsrolle absprach und vorwarf, kein Teamplayer zu sein. Markus konterte weder verbal noch medial, sondern ließ

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Taten statt Worte sprechen. Durch seine Vermittlung konnten Sebastian Stoss und Dominik Koll anfangs 2010 unter Dave Salo in USC trainieren. „Markus war super, wir haben bei ihm gewohnt, er hat sich um alles gekümmert”, bilanzierte Stoss nach einem Monat im Kampf mit Weltstars wie Kitajima, Mellouli, Zhan Lin, Jessica Hardy oder Rebecca Soni. Nach anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten (Zeit, Yard-Bahn) gingen die beiden auch beim Long-Beach-Grand Prix keineswegs baden…

Segeln Apropos baden gehen. Unfreiwillig widerfuhr es Segler Roman Hagara, der mit Hans Peter Steinacher vom (nicht mehr olympischen) Tornado in den 40-Fuß-Katamaran umgestiegen war, bei den Extreme Sailing Series vor Oman. Beim Versuch, den gekenterten Riesen wieder ins Lot zu bringe, stürzte Skipper Roman aus sieben Meter auf den Bootsrumpf. Glück im Unglück - zurück blieben nur blaue Flecken und Verletzungen an Knie und Knöchel, die ihn zur Aufgabe zwangen, nicht aber die Crew um seinen alten Kumpel Hans-Peter Steinacher, die mit dem Australier McPherson statt Roman und einem notdürftig reparierten Schiff die Regatta beendete. „Wir sind enttäuscht, dass das passiert ist, aber stolz darauf, wie wir es gemeistert haben – bei der Preisverteilung hat man gespürt, wer die Sieger der Herzen sind!” Ein kleines Trostpflaster nach dem Lehrgeld, das der Gold-Doppelpack vor Oman hatte zahlen müssen, obwohl er auch im neuen Revier bewies, welche Klasse er besitzt. Nach ihrer Premiere in Hongkong war die Red-Bull-Crew schon bei der zweiten Regatta in Singapur auf Platz zwei gesegelt. Einmal Klasse, immer Klasse. Und immer hart im Nehmen. Was noch viel mehr für Hagaras früheren Tornado-Trainingspartner Thomas Zajac galt. Auch er war abgestürzt, aber nicht beim Segeln, sondern beim Klettern in der Halle, nicht ins Wasser, hart genug, sondern aus 14 Meter Höhe auf den Boden, also viel, viel schlimmer. Thomas brach sich dabei zwei Lendenwirbel, aber ein Schutzengel und die Kunst der Ärzte im Lorenz-BöhlerKrankenhaus unter Primarius Harald Hertz bewahrten ihn vor einer Querschnittslähmung. Erst lag er in der Intensivstation, dann wochenlang im Krankenhaus, noch viel länger musste er von Kopf bis Fuß ein Gipskorsett tragen, die Karriere hing buchstäblich an einem seidenen Faden. Aber er wäre nicht Zajac, hätte er sich nicht mit eisernem Willen trotz beleidigter Achillessehne auf die (schmerzenden) Beine gestellt, verbissen daran gearbeitet, wieder mit seinem langjährigen Freund und Partner Thomas Czaika in den Tornado steigen zu können. Welch Willenskraft, welch Selbstüberwindung, die er dabei im Kampf ums Comeback an den Tag legte. Und welch sensationelle, an ein Wunder grenzende Rückkehr der doppelte Thomas mit Steuermann Zajac bei der Tornado-WM auf dem Gardasee feierte! Erst zwei Tage vor dem WM-Start hatten die Ärzte grünes Licht gegeben, eigentlich wollte er nur wieder segeln, egal, wie gut. Und dann gewannen die Junioren-Weltmeister 2006 sogar Silber, nur geschlagen von den ewigen Hagara-Rivalen Bundock und Ashley. Unfassbar. Unglaublich. Der Kraftakt war auch der letzte große TornadoAkt der beiden, die nun im 49er Kurs Richtung London 2012 nehmen – im Duell mit den in dieser Bootsklasse schon geeichten Ex-Vizeweltmeistern und EM-Dritten 2009, Nico Delle Karth und Niko Resch. „Wir haben zwar unser neues Flaggschiff im

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Foto: GEPA Nico Delle Karth und Niko Resch bei der Rolex Miami OCR 2009.

Tornado verloren”, meinte dazu Sportdirektor Georg Fundak, „aber dafür jetzt zwei starke Teams im 49er, die sich gegenseitig pushen werden.” Motto: Konkurrenz belebt das Geschäft, auch wenn Nico und Niki nicht gerade darüber jubeln, dass ihnen der doppelte Thomas künftig im Nacken sitzt. Bei der ersten Konfrontation (Weltcup Miami 2010) allerdings noch nicht. Delle Karth und Resch holten Silber, Zajac-Czaika wurden nur 19., waren aber mit dem Einstand trotzdem nicht unzufrieden. Aller Anfang ist eben schwer. Gut Ding braucht Weile. Schlag nach bei den 470ern Mathias Schmid und Florian Reichstädter. „Sie haben sich von Jahr zu Jahr gesteigert”, freut sich Fundak. „Top 30, Top 20, jetzt Top 10 – sie sind eine olympische Hoffnung.” Den Beweis lieferten sie mit Platz 6 bei der WM 2009, ihrer bisher stärkste Leistung. Sie bestätigten sich auch in Miami zu Jahresbeginn (Nordamerika-Meisterschaft), ehe Reichstädter durch Verletzungs- und Krankheitspech ausfiel. Mit Trainer Bujala als Ersatz gab´s trotzdem Platz 10 im Weltcup – wie für Laser-Segler Andi Geritzer, der ob Disqualifikationen haderte. „Aber ich weiß, dass ich vorn dabei bin, ich hab’ zwei Wettfahrten gewonnen.” Das Krafttraining, das er 2009 forcierte hatte, beginnt sich immer besser auszuwirken. Andi, inzwischen Familienvater, will das Rad der Zeit zurückdrehen. Und darauf hofft der Sportdirektor auch bei den 470er-Damen Sylvia Vogl und Carolina Flatscher, die im Vorjahr (nach Platz 5 bei der Heim-EM auf dem Traunsee) ihre jahrelange Zusammenarbeit beendet haben, aber nach einer Aus-Zeit spätestens 2011 wieder von vorn anfangen sollen. Mit neuem Schwung, neuer Motivation und noch besseren körperlichen Voraussetzungen als in der ersten, mit einigen Medaillen dekorierten Karriere.

Paddeln Ob Wildwasser, ob Flachwasser – Medaillen für die Paddler gab´s nur im Weltcup, nicht aber bei Titelkämpfen 2009. Vicky Schwarz und Yvonne Schuring, die Olympianeunten, schrammten in Halifax, Kanada, bei der Flachwasser-WM im Kajak-Zweier über 200m aber nur knapp an Bronze vorbei, im 500er-Finale wurden sie Sechste. „Und da es künftig bei Olympia nur noch den 200m-Sprint gibt, steigen damit unsere Chancen”, meint KanuPräsident Walter Aumayr, der für London 2012 auch auf AnaRoxana Lehaci setzt, die talentierte Tochter des Bundestrainers, trotz ihrer Jugend schon EM- und EM-Finalistin (1000m). Und


da es mit den Bachmayer-Töchtern Kathrin und Sabine weitere U23-Hoffnungen gibt, die einiges versprechen, spekuliert Aumayr auch mit einem Vierer, der mit Schwarz, Schuring oder Lehaci über kurz oder lang zu einem rotweißroten Flaggschiff werden könnte, das an die fast schon vergessene große Paddelsporttradition anschließt. Rosige Perspektiven vor allem bei den Damen und Mädels, die im Kajak die Hosen anhaben – trotz einiger talentierter Burschen wie Bernhard Schwarz, Siegl, Renz oder Wecht. Was auch im Wildwasser-Slalom gilt, in dem bei den Männern wirklich Flagge nur Evergreen Helmut Oblinger zeigt – auch als WM-Fünfter auf der olympischen Regattastrecke 1992 in Seu d´Urgell in den Pyrenäen. Fast ein „Paarlauf” mit seiner besseren Hälfte Violetta, der Olympiadritten von Peking, die nach der kurzen Babypause gleich wieder bei Schlag war: Platz 6 bei der WM, Spitzenplätze im Weltcup. Immer mehr paddelt aber auch die erst 23-jährige Corinna Kuhnle aus Violettas Schatten – mit Podest-Plätzen wurde sie gar Gesamtzweite im Weltcup. Wenn das kein Vorschuss ist, was dann? Noch scheitert Corinna aber an ihrer ungestümen Risikofreude, die sie mit Strafsekunden bezahlen muss. „Aber beim Wildwasser-Slalom ist´s so wie bei der Abfahrt im Skisport – du brauchst viel Erfahrung und Streckenkenntnisse, um das Risiko richtig zu dosieren. Corinna ist schnell, übertreibt es aber manchmal halt noch in ihrer Jugend.” Mehr Erfahrung, bessere Trainingsmöglichkeiten, darum geht´s. Und darum hofft Aumayr, dass sich der Wunsch einer permanenten Wildwasser-Slalompiste auf der Donauinsel in Wien verwirklichen lässt. „Das wäre ein Traum – da würden wir im Ballungsraum der Großstadt leichter Talente bekommen. Künstliche Strecken sind viel ungefährlicher als reißende Bäche. Da hätten auch die Eltern weniger Bedenken.” Aumayr, der in Braunau daheim ist, tritt vehement für den Standort Wien ein, auch wenn er ebendort manch Beschränkungen nicht nachvollziehen kann. „Bei der Steinspornbrücke darf zwischen 9 und 18 Uhr nicht trainiert werden. Das ist so wie ein Nachtfahrverbot für Autos.” Auch wenn Wien anders ist – Zeit wär´s, dass auf einer für den Spitzensport (Ruder-, Paddel-WM) gebauten Rennstrecke endlich zu ändern.

Rudern „Es gab schon gute Gespräche mit Bund und Stadt Wien, was die Regattastrecke betrifft”, erklärt ÖRV-Präsident Helmar Hasenöhrl. „Wir können hoffen, dass dabei auch die Trainingszeiten ausgeweitet werden. Wir brauchen schließlich Motorboote als Begleitfahrzeuge.” Vor allem in kühleren Jahreszeiten, um auf Nummer sicher zu gehen, falls ein Boot kentern sollte. Keine Schwarzmalerei, „aber was passiert, wenn einer ins kalte Wasser fällt?” Da Rudern längst zum Ganzjahressport geworden ist, weichen die Nationalkader in südlichere Gefilde aus – zur Regattastrecke in Sabaudia, etwa 80 km südlich von Rom, wo sie sich auch gemeinsam mit den Italienern sozusagen am Riemen reißen. Und versuchen, erfolgreich gegen den (Abwärts-) Strom vergangener Jahre zu rudern. Was 2009 mit der olympischen Perspektive London 2012 auch schon gelungen ist. Evergreen Michaela Taupe-Traer aus Kärnten, betreut von ihrer besseren Hälfte, fand in der jungen Wienerin Steffi Borzacchini eine mehr als vielversprechende Partnerin

im LG-Doppelzweier. Die Bronzemedaille, die beide bei der Europameisterschaft in Posen holten, war Goldes wert als MutInjektion für alle anderen Spitzen-Ruderer. „Eine EM ist zwar keine WM”, sagt Hasenöhrl, „hat aber angesichts der Stärke Europas im Rudern doch eine großen Stellenwert, der nicht zu unterschätzen ist.” Olympische Hoffnungen sind aber nicht nur hinsichtlich des Damen-Doppelzweiers keineswegs mehr eine Fata Morgana, vielmehr ist, was den Nachwuchs betrifft, schon Land in Sicht. „Wir haben zwar bei der U23-EM eine Medaille um ein paar Hundertstel verpasst, hatten aber vier Boote im AFinale, das gibt Auftrieb!” Rund um den jüngsten Sigl aus der Ruder-Dynastie wird auch ein LG-Vierer ohne für London aufgebaut. Hasenöhrl: „Der Countdown läuft gut.” Auch dank der guten Arbeit, die die drei hauptamtlichen Trainer des Verbandes leisten. Trotzdem sieht der Ruder-Boss, was Betreuer betrifft, noch Auf- und Nachholbedarf. „Wir können uns über Zulauf an Jugend nicht beklagen, haben aber zu wenig qualifizierte Trainer, um sie weiterzubringen. Und einige hören auf, bevor die Karriere richtig begonnen hat.” Auch deshalb, weil Rudern nicht zuletzt „ein Uni-Sport ist, den vor allem Studenten betreiben. Wenn sie dann zwangsweise den Standort wechseln, ist oft Schluss mit Rudern.” Zumindest als olympischer Leistungssport. Mit ein Grund, warum Hasenöhrl auch auf den Spaßfaktor setzt, der Ruderfreunde bei der Stange hält. „Deshalb haben wir die Drachenboote im Verband integriert – die Affinität zum Rudern soll bewahrt werden.” Devise: Ohne Breite gibt´s a la longue auch keine Spitze.

Schießen Bei den Schützen hielten die Routiniers auch 2009 nicht nur die Stellung – sie waren auch ganz scharfe Munition bei der EM in Osijek. „Die erfolgreichste, die es je gab – diesmal mit dem Kleinkaliber-Gewehr”, resümiert Thomas Farnik, Dauerbrenner aus Wien, der inzwischen als Aktiver und als Bundestrainer auf zwei Hochzeiten tanzt. Wie Mario Knögler, der Scharfschütze aus Oberösterreich, so holte sich auch Farnik eine Silberne, während Christian Planer, dem Olympiadritten von Sydney 2000, sogar der goldene Schuss gelang. Kurzum, ein Volltreffer, von dem Realist Farnik aber sagt, „dass man das nicht alle Tage erwarten darf, so was gelingt nicht immer.” Nicht nur er als Bundestrainer, der sich ums Nationalteam kümmert, sondern auch Planer hat die berufliche Zukunft ins Visier genommen– ganz abgesehen davon, dass der Tiroler neuerdings auch Jungvaterpflichten zu erfüllen hat. Mit ein Grund, warum Planer, der Zerrissene, in Pilsen wie München die Qualifikation für die Europameisterschaft 2010 in Norwegen verpasste, wo er durch den 25-jährigen Martin Strempfl, einer der neuen Waffen im Schützenbund, ersetzt wurde. „Es schaut nicht schlecht aus beim Nachwuchs”, sagt Farnik, schränkt aber trotz einiger Talente wie der beiden Kammerlanders und der Vanicek-Brüder ein: „Der Wechsel von den Junioren zu den Großen ist nicht so einfach, wie manche glauben – so etwas braucht Zeit.” Ein Schnellschuss, wenn man so sagen darf, ist hingegen schon der Jung-Amazone Stefanie Obermoser gelungen – Platz drei beim IWK in München. „Und dabei”, rückt Trainer Farnik den Obermoser-Podest-Platz ins rechte Licht, „hat sie sogar Olympiasiegerinnen geschlagen!” Treff war aber auch Atout bei den Wurftaubenschützen, die

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endlich Nachfolger für die Schitzenhofers und Szaparis gefunden haben, die einst olympisches Aufsehen erregt hatten. Jetzt aber nicht beim Skeet, sondern im Trap-Bewerb. Hatte Philipp Hofbauer bei der WM in Maribor schon als Zehnter mit einem Top-10-Resultat aufhorchen lassen, so hätte Andreas Scherhaufer bei der Europameisterschaft um ein Haar im wahrsten Sinn des Wortes den Vogel abgeschossen. Auch wenn er Gold im Finale gegen den Italiener Peliotti verpasste – Silber glänzte für Rotweißrot fast so wie Gold. Und nach jahrelanger Abstinenz sind auch für die Wurftaubenschützen wieder die fünf Ringe von London in Sicht. Mehr als nur ein Hoffnungsschimmer am Horizont, womöglich gar ein Vorschuss auf ein olympisches Trommelfeuer, wer weiß?

Turnen Wo Tauben sind, fliegen Täubchen zu. Seit Caro Weber bei Olympia, WM, EM und Weltcup gezeigt hat, wozu Österreich trotz der Ost-Konkurrenz in der Rhythmischen Gymnastik fähig ist, muss sich der Turnverband in dieser Sparte keine Nachwuchssorgen machen. „Wir haben inzwischen so viele Junge”, sagt ÖFT-SportKoordinator Robert Labner, „dass wir erstmals regionale Kader erstellen mussten.” Die Gymnastik-Mädels haben Zukunft – nicht nur als Solo-Pagat mit Caroline Weber, Selina Pöstinger, Nicole Ruprecht und dem erst 15-jährigen Ausnahmetalent Natascha Wegscheider, die 2010 bereits in der Allgemeinen Klasse startet. „Wir setzen auch ganz stark auf die Gruppe, die 2009 mit den Plätzen acht und 14 bei EM und WM so gut abgeschnitten hat wie noch nie. Wir werden alle, die es im Einzel nicht ganz nach vorn schaffen, dort einbauen. Das Ziel heißt London 2012.” Wo Labner hofft, dass sich ein Duo für Olympia qualifiziert. „Die Jungen bringen die Voraussetzungen mit, auf den Spuren

von Caro Weber zu wandeln.” Wenn sie halten, was sie versprechen. Was im Kunstturnen nur selten gelang, vor allem nicht bei EM und WM, wo nicht nur der zweimalige Weltcupdritte am Reck, Marco Baldauf, in seiner Domäne mit Stürzen aus allen Wolken fiel. Auch Fabian Leimlehner, sein Innsbrucker Trainingskollege (unter Nationaltrainer Koudela) konnte im Ernstfall sein KlassePotenzial nicht abrufen und umsetzen. Labner: „Dabei hätte er es von seinem Können her durchaus drauf, zur Weltklasse vorzustoßen!” Vom Wunder- zum Sorgenkind mutiert ist inzwischen der Grazer Gabriel Rossi, der mit schulischen Problemen ebenso zu kämpfen hatte wie mit ständigen Wehwehchen. „Das Talent wäre da, wir können nur hoffen, dass er so fit wird, um es auszuspielen.” Dahinter scharrt schon die nächste Generation in den Startlöchern: Matthias Schwab, Xheni Dyrmishi, Lukas Kranzmüller etc. Trügerisch waren auch Final-Hoffnungen, die man im EMMehrkampf auf Lisa Ecker und Kathrin Nussbacher nach zwei gelungenen Übungen gesetzt hatte. „Dann gab´s Stürze am Stufenbarren und Balken – damit waren alle Träume ausgeträumt.” Selbst renommierte Top-Turnerinnen können sich nur einen unfreiwilligen Abgang leisten, wollen sie ins Finale. Da Ecker und die in Kanada lebende Sandra Gasser bei den Meisterschaften in Innsbruck fehlten, nützte Lokalmatadorin Hanna Grosch die Gunst der Stunde, um sich mit dem Titel zu schmücken. Ein harter Kern ist da, auch Handball-Tochter Steffi Dittert, die in Wien studiert, wieder bei der Sache, aber manch Nachwuchs hört auf, bevor es richtig losgeht. Wie beim Junioren-Wettkampf in Klagenfurt. „Da haben die Mädels sogar England und Tschechien geschlagen – und dann haben drei davon Schluss gemacht.” Das harte Training, unerlässlich im Turnen, war ihnen zu viel geworden. Auch bei den Burschen gäb´s ganz Kleine, die zu Großem befähigt scheinen. Darunter Migranten- und Asylantenkinder, die aus hartem Holz geschnitzt sind. „Wie ein 12-Jähriger in Linz, der schon atemberaubende Übungen beherrscht – aber niemand weiß, wie es weiter geht, ob seine Eltern bleiben dürfen…” Und gewagte Saltos oder große Sprünge machen werden. Die kündigten übrigens die beiden 15-Jährigen Spatt und Wallentin im Synchron-Trampolinspringen bei der Junioren-EM in St. Petersburg an. Ursprünglich waren sie als Sensationsfünfte aufgetaucht, ehe sie durch nachträgliche Punkteabzüge zurückgereiht wurden auf Platz 9. Trotzdem – mehr als nur ein Hoffnungsschimmer. Und weil die Hoffnung zuletzt stirbt, spekuliert man im Turnverband auch mit einem Rücktritt vom Rücktritt der besten Aerobic-Dame, die es je bei uns gab – Luben Gazow aus Linz, Top 6 auf der Welt.

Rad

Foto: GEPA Caroline Weber bei der Rythmische Gymnastik - Weltmeisterschaften 2009. Österreich schnitt bei der WM und EM 2009 so gut ab wie noch nie.

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Lange genug litt Österreichs Radsport unter den Nachwehen des Doping-Skandals um den gefallenen Tour-de-France-Helden, aber wie die Dinge liegen, so scheint das allmählich ein „Kohl von gestern” zu sein. Zwar treten die Profi-.Haudegen „Paco” Wrolich, der so nebenbei auch ein Restaurant betreibt und Rad-Camps organisiert, Bernhard Eisel, Rene Haselbacher und Gerhard Trampusch immer noch in die Pedale, bewies auch Ex-Rundfahrtsieger und Milram-Neo-Profi Thomas Rohregger bei Giro d´Italia (29./ einzelne Top-Etappenresultate) und Vuelta (von Sturz gebremst)


seine Kletter­-Qualitäten, aber dahinter kündigt sich schon ein neues Erfolgs-Duo an. Wenn nicht alles täuscht, dann gehört Stefan Denifl aus Tirol und dem erst 19-jährigen Vorarlberger Matthias Brändle die Zukunft. In Abwesenheit von Rohregger hielten die beiden Starlets bei der Österreich-Rundfahrt die rotweißrote Fahne gegen starke Auslandskonkurrenz höher als erwartet. In beiden stecken nicht nur „Gämsen”, beide bringen auch den Mut zu Attacken mit – und zu möglichen Gipfelstürmen. Denifl legte den Grundstein zu Platz acht in der Rundfahrt bei der Bergankunft auf dem Kitzbühler Horn, wo auch Brändle eine Talentprobe ablegte. Nicht nur als Vierzehnter der Ö-Tour, sondern auch als Neunter im U23-WM-Straßenrennen von Mendrisio erregte er so große Aufmerksamkeit, dass ihm das spanische Profiteam Footon-Servetto gleich einen Dreijahresvertrag gab. Oder andersrum gesagt: die Spanier haben Potenzial und Perspektiven erkannt, die der Vorarlberger besitzt. Ein Mann mit Zukunft, der die triste Vergangenheit bewältigen kann. Und als Mittdreißigerin, die das Rad der Zeit immer wieder zurückdreht, personifiziert Medizinerin Christiane Soeder nicht nur ehrlichen, sauberen Sport, sie redet ihm auch, wo und wann sie kann, stets das Wort. In Mendrisio lief´s allerding auf bergigem Gelände im WM-Rennen gegen die Uhr nicht so, wie sie sich das erhofft hatte. Die Spezialistin im Zeitfahren, die nach Silber und Bronze auf Gold gehofft hatte, rührte nur die Blechtrommel – Platz 5 am Tag, an dem (die nicht mit ihm verwandte) Lance-Namenvetterin und Olympiasiegerin Kristin Armstrong aus den USA eindeutig dominierte. Schade. Mountainbike Nicht bei der WM, die sie hatte sausen lassen, dafür aber im Weltcup erstürmte eine 25-jährige Tirolerin aus Kirchberg den Gipfel – noch dazu daheim auf der Planai in Schladming. „Ein Traum hat sich erfüllt”, jubelte Elisabeth „Lisi” Osl, die mit dem dritten Tagessieg nach Pietermaritzburg (Südafrika) und Champery (Sz) den ersten, historischen Triumph im Mountainbike-Weltcup fixiert hatte. „Das Gefühl ist unbeschreiblich, das geschafft zu haben!” meinte die 1,65 m kleine Größe, die auf spektakuläre Art und Weise gewonnen hatte. Angriff als beste Verteidigung hieß ihr Motto – und damit deklassierte sie ihre Konkurrenz, angeführt von der Dänin Byberg und der Weltmeisterin aus Russland. In Peking hatte sie als Elfte schon ihr Talent unter Beweis gestellt, bis 2009 aber war sie bestenfalls 6. (2007) oder 8. (2008) gewesen – jetzt ist Fräulein Osl plötzlich ein ganz heißer Tipp im London-Countdown. Der durchschlagende Erfolg hatte viele Väter. „Ich hab´ einen neuen Verein, den Trainer gewechselt, den Trainingsplan, kenn´ schon die Strecken, hab mehr Erfahrung”, erklärt Fräulein Osl, die winters über nicht nur Trainingslager im Süden (Mallorca, Zypern) bezieht, sondern „auch viel Skitouren geht.” Rund um Kirchberg in den Kitzbühler Alpen. Und inzwischen ist Lisi auch alles, nur kein Mauerblümchen mehr. Die Medien honorierten den Weltcupsieg, mit dem sie Geschichte schrieb – und reihten sie bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres hinter Mirna Jukic und Kathrin Zettel auf Platz drei. Für sie ein so aufregender Moment, „dass es mir fast die Red´ verschlagen hätt´.” Dabei ist die Tirolerin keineswegs auf den Mund gefallen. Als eine der „Front-Frauen” beim Heer gab´s zum Drüberstreuen noch einen Orden, den ihr Sportminister Norbert Darabos überreichte – den Military Award

als Sportsoldatin des Jahres. Welch ein Jahr, das in die Annalen einging. Für Osl und den so viel geprügelten Radsport. Aber Lisi hat noch Größeres im Visier, sprich: London 2012, was sie heuer proben will. „Voriges Jahr war ich sehr konstant - heuer will ich versuchen, mich gezielt auf den Tag X vorzubereiten.” Damit dann und dort die große Stunde schlägt.

Leichtathletik Seit die Schwimmer international Wellen schlagen, sind die Ansprüche hoch und Finalplätze, wenn nicht Medaillen, fast schon Pflicht. Ihr Verband spielt jetzt diese (Vorreiter-) Rolle in den klassischen Disziplinen, die ehedem die Leichtathletik von Prokop, Gusenbauer, Janko und Co bis Stephanie Graf vorexerziert hatte. Ja, so haben sich die Zeiten geändert. Inzwischen atmet man im ÖLV auf, wenn mehr als eine Hand voll ein WM-Limit packt oder da und dort ein paar junge Talente bei NachwuchsTitelkämpfen signalisieren, dass die Leichtathletik doch noch Zukunft hat. „Nach 2007 und 2008, nach der Osaka-WM und Peking-Olympia waren wir so weit unten wie noch nie, aber 2009 ist´s wieder bergauf gegangen”, resümiert Hannes Gruber, Sportdirektor des Verbandes. Und verweist auf Taten und Daten, die es bestätigen. „5 Top-10-Platzierungen bei der Hallen-EM in Turin!” Ryan Moseley war als erster Österreicher seit Berger in ein 60m-Finale gesprintet, ein enttäuschter Clemens Zeller („Eine große Chance vergeben – der Fehlstart eines Briten hat mich irritiert.”) hatte 400m-Bronze nur um einen Hauch verpasst – eine Medaille, die er im Sommer bei der Universiade in Belgrad sogar in Form von Silber in guten 46,12 nachholte. Im wahrsten Sinn des Wortes trotz Achillesferse. „Dabei ist Clemens nämlich”, ironisiert Gruber, „schon mehr gehumpelt als gelaufen.” Fazit: Mach mal Pause. Und das für längere Zeit. Sie tat ihm so gut, dass er im Jänner 2010 auf Anhieb das Limit für Hallen-WM und Freiluft-EM knackte. Zurück zur Vorjahrsbilanz, die auf den ersten Blick trister aussah, als sie bei näherer Betrachtung tatsächlich war. „In Osaka und Peking hatten wir jeweils nur drei Athleten – für die WM in Berlin waren gleich sieben qualifiziert”, verweist Gruber auf die Fortschritte, denen aber Verletzungspech wie auf dem Fuß folgte. „Mayer, Müller-Weissina, Weidlinger mussten verzichten, Schwarzl und Moseley erwischte es bei der WM.” Allem Ärger zum Trotz aber zeigte Diskuswerfer Gerhard Mayer dann Flagge – 63,17 m, so weit wie noch nie in einem Stadion und nicht in freier Wurfbahn wie bei seinem Rekord in den USA (64,16). „Sicher sein bester Wettkampf und sein größter Erfolg – trotz Sieg bei der Universiade im Jahr davor in Bangkok.” Mann des Jahres, kein Zweifel. Und hinter ihm scharrt schon ein neuer Wurf-Riese in den Startlöchern, dessen Karriere noch in Kinderschuhen steckt, aber jetzt quasi schon Siebenmeilenstiefel trägt: Lukas Weisshaidinger aus Oberösterreich, 18 Jahre jung, mit Diskus wie Kugel schon Weltspitze beim Nachwuchs. Als Vierter der Junioren-WM in Brixen verpasste er nur knapp die ersehnte Medaille, schlug aber bei den olympischen Jugendspielen in Tampere, Finnland, mit einem Doppelpack triumphal zurück: Sieg im Diskuswerfen, Sieg im Kugelstoßen (20,35/ 5kg). „Und mit der 6-kg-Kugel hat er sich schon auf 18,91 gesteigert – von ihm kann man noch viel erwarten!” Wie von Mittelstreckentalent Jennifer Werth

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(1500m in 4:18), wie vom jungen Zehnkämpfer Diestelberger (6. Junioren-EM), der wie die talentierte Siebenkämpferin Dadic (10. Junioren-WM) auch über den nötigen Speed und genügend Schnellkraft verfügt. Jedenfalls ein echter Kandidat, um das Erbe von Roland Schwarzl als 8000-Punkte-Athlet dereinst anzutreten. Zukunftsmusik. Vorderhand.

Foto: GEPA Roland Schwarzl beim Zehnkampf der Herren / Hochsprung beim Hypo Meeting Goetzis 2009.

Noch aber ist Schwarzl aktuell und drauf und dran, die Uhr zurückzudrehen. Wie das Marathon-Trio Günther Weidlinger, Andrea Mayr und Eva-Maria Gradwohl (Sieg im Florenz-Marathon), das von sich reden machte. Selbstüberwindung bis an und über die Schmerzgrenze zeichnete Mayr und Weidlinger beim Wien-Marathon 2009 aus. Trotz lädiertem Fuß mobilisierte Andrea, Nuklearmedizinerin und Anti-Doping-Sprachrohr, die letzten Kräfte, um neuen (Europaklasse-)Rekord zu laufen. Diese verließen im Finish hingegen Günther, arg gehandicapt durch eine mysteriöse Hüftblessur. Auch wenn er ins Ziel stürzte – der Hartmann-Rekord war ihm dort, wo er ihn nach 23 Jahren hatte knacken wollen, durch die Lappen gegangen. Beide unterzogen sich danach Operationen – und beiden gelang ein atemberaubendes Comeback. War Mayr auch ohne optimale Vorbereitung zu Berglauf-Bronze gestürmt, so holte Weidlinger beim FrankfurtMarathon eindrucksvoll nach, was er in Wien verpasst hatte – mit 2:10,47 war er dem ewigen Hartmann-Fluch schlussendlich doch noch enteilt. Und er bewies auch danach mehrfach, dass er wieder auf dem Laufenden ist, mehr denn je. Sowohl zu Silvester in Peuerbach als auch beim Great Australian Run in Melbourne, wo er sogar Olympiasieger Sammy Wanjiru distanzierte, dazu dessen Vorgänger, den Italiener Baldini, und den spanischen Europameister Martinez. Unglaublich, aber wahr. „Mein größter Erfolg – zwei Olympiasieger und den Europameister zu schlagen, das ist wie ein Traum!” Kein Wunder, dass er zum Athleten des Monats gewählt wurde. Einst ein Frühreifer, jetzt ein Spätzünder. Früher oft gestürzt, jetzt Auslöser eines Favoritensturzes. Ausdauer und Geduld machen sich bezahlt. Apropos Ausdauer. Nach Jahrzehnten als Generalsekretär übergab Roland Gusenbauer die Agenden an Nachfolger Baudis, blieb aber dem ÖLV erhalten – als Spartentrainer für Hochsprung, den er aus dem jahrelangen Tief holen will. „Es gibt einige Junge, einer heißt Heiss.” Heiß auf Leichtathletik – das ist das Ziel, das der Verband bei den Jungen anstrebt.

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Ski alpin Für die Alpinen begann der Olympiawinter bereits im SaisonCountdown mit einem Triple-Schock. Schon im Sommer zog Speed-Queen Renate Götschl einen Schlussstrich, um ein neues Kapitel aufzuschlagen als Mama in spe, die auf den Spuren von Michi Dorfmeister wandelte. Und als Hermann Maier nach Operation, Rehabilitation und langer Sommerpause in Sölden endlich wieder seine Ski angeschnallt hatte, schien es, als hätte er wieder Lust auf Olympia und herminatorische Erfolge bekommen. Der Schein trog. Als er wenige Tage später unverhofft mit Sponsor und Skipräsident zu einer Pressekonferenz in die Wiener Hofburg bat, ahnte man schon, dass es Dreizehn geschlagen hatte. Der gelernte Maurer, ein harter Knochen, schämte sich nicht der Emotionen, die ihn übermannten. Es schnürte ihm fast die Kehle zu, als er unter Tränen, die er kaum unterdrücken konnte, mit folgenden Worten seinen Rücktritt erklärte: „Ich habe mich nach reiflicher Überlegung und doch spontan entschlossen, mit dem heutigen Tag meine Karriere als Rennläufer zu beenden. Ich hab’ zuletzt schmerzfrei trainiert, so gesund will ich auch bleiben. Hätte ich nicht schon Gold gewonnen, hätte ich nicht schon alles erreicht, hätte ich vielleicht noch ein Saison angehängt.” Kurzum, es hat sich ausgemaiert. Zu seinem 37. Geburtstag wurde der Herminator in Flachau in allen Ehren in den Ruhestand verabschiedet. Und zur Feier des Abends, zu dem auch Niki Lauda und andere Granden des österreichischen Sports angetanzt waren, machte er, ganz Herminator, noch einen drauf. Künstlerpech, dass er sich bei freien Skifahren in Obertauern kurz danach den Daumen brach. Hermann und Renate hörten aus freien Stücken auf, Nicole Hosp hingegen stürzte gleich übers erste (Heim-) Rennen in Sölden: Kreuzbandriss, Olympia ade, der ÖSV eine Hoffnung ärmer, ehe es mit Maria Holaus (Jänner, Haus) auch die Nummer 1 der Abfahrt erwischte. Umso bewundernswerter, welch grandioses Comeback dafür Marlies Schild nach dem Trümmerbruch des Schienbeins (Oktober 2008), der langen Rehabilitation und Monaten der Selbstzweifel, ob sie je wieder Rennen fahren würde, dann bei ihrer Weltcup-Rückkehr feierte: Sechste in Levi, Zweite in Aspen, Siege in Lienz und in Flachau, ganz so, als hätte sie nichts gehabt. „Der schönste Sieg meiner Karriere”, jubelte die Raich-Verlobte am Lienzer Schlossberg, wo sie die Konkurrenz deklassiert hatte – 1,83 Sekunden vor der Zweiten (Aubert), zwei Sekunden vor Kathrin Zettel, die im olympischen Countdown trotz lädierten Knies nicht nur auf Podest-Plätze abonniert war. In Marburg brach Kathrin den Sieges-Bann gleich mit einem Doppelpack (Slalom, Riesenslalom). Zwei Trümpfe, die stachen – und samt Super-Kombi über Abfahrt-Misere und Höhen wie Tiefen im Super G (Görgl, Fischbacher) hinweghalfen. Auch bei den Herren der Schöpfung war´s nicht anders, auch da hieß es – Abfahrt in die Krise: Kein Sieg vor Olympia, dafür Stürze (Walchhofer, Kitzbühel), Pannen (Disqualifikation Scheiber), Pech und Pleiten für die einstigen Trendsetter der Szene, die dafür ihre Asse in den technischen Disziplinen aus dem Ärmel zogen. Reinfried Herbst erlebte einen neuen Slalom-Frühling, gewann vier der ersten acht Rennen, der 21-jährige Himmelstürmer Marcel Hirscher triumphierte zweimal im Riesenslalom (Val d´Isere, Kranjska Gora) und landete dazu noch mehrmals am Podest, auch im Slalom, stets mit waghalsigen Traumläufen.


Benjamin Raich siegte zwar nur in der Super-Kombi von Val d´Isere, war aber ansonsten die Konstanz in Person, stets Top 10 und darum auch Nr. 1 im Weltcup-Duell mit Carlo Janka, dem zweiten Schweizer Trumpf neben Didier Cuche. So sehr auch das Patrioten-Herz trotz des Aufbäumens der Langzeit-Lädierten Scheiber und Grugger bei Abfahrten blutete – bei Slalom wie Riesenslalom schlug es umso höher. Am höchsten beim NightRace in Schladming, wo mehr als 50.000 dem WM-Ort 2013 die Türen einrannten. Und dort bis in die Nacht feucht-fröhlich den Herbst-Triumph bejubelten. Man muss Feste eben feiern, wie sie fallen.

Skispringen Rotweißrotes Fahnenmeer schon in Oberstdorf, wo Andreas Kofler, fast schon totgesagt, glorreiche Auferstehung feierte – ebendort, wo er vor zwei Jahren nach einem Kapitalsturz in ein tiefes Loch gefallen war. Die Bundeshymne wurde auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gespielt, bei dem Gregor Schlierenzauer, nach einer Darmgrippe wieder auf dem Damm, triumphierte. Und Jubelstürme um ihn und Österreichs Adler gab´s dann erst recht am prall gefüllten Bergisel in Innsbruck, wo „Schlieri” wieder allen davon-, auf Platz zwei der Tournee-Wertung sprang und dem Führenden Andi Kofler beim großen Finale in Bischofshofen vor Abertausenden an Adlerverrückten Fans den Kampf ansagte. Aber wie heißt´s so schön: Wenn zwei streiten, freut sich der Dritte – und der hieß Thomas Morgenstern, nach einem Durchhänger und kurzem Spezialtraining wieder super drauf. Welch ein Tag, so wunderschön wie zu Dreikönig: Ein Jahr nach Wolfgang Loitzl, dem Sportler des Jahres, gewann mit Andreas Kofler wieder ein voreilig Abgeschriebener die Vierschanzen-Tournee, den prestigeträchtigsten aller Springer-Bewerbe. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal die Tournee gewinnen kann. Ein Wahnsinn, unfassbar, ich bin sehr stolz darauf”, meinte Kofler, der auch seinen Kollegen dankte. „Sie waren ein super Rückhalt, aus ihnen hab ich viel Energie bezogen!” Da verneigte sich auch Gregor der Große vor ihm im Auslauf. Tagessieger Morgenstern und Vorjahrssieger Loitzl hoben Andi, der zu Tränen gerührt war, auf ihre Schultern. Emotionen, Emotionen. Und Lobeshymnen auf die Sportler, den NordischenDirektor Toni Innauer und Cheftrainer Alexander Pointner, der ebenfalls den Mannschaftsgeist als Erfolgsgeheimnis bezeichnete. „Sie sind Rivalen, aber Freunde, die sich gegenseitig helfen und pushen. Es freut mich für den Andi, dass er der Stärkste war nach allem, was er durchgemacht hat.” Nicht nur in Zeiten des Wellentals, selbst dann, als er schon am Gipfel gewesen war – damals in Turin, als er das Gold-Duell mit Morgenstern um ein Zehntel, also Zentimeter, verloren hatte. Am Dreikönigstag waren beide Nr. 1 – als Tournee- und Tagessieger. Ausgleichende Gerechtigkeit, gespielt von höherer Macht und aus eigener Kraft und Stärke, die sie ausspielten. Es gab noch einen lachenden Dritten, der sich die Hände rieb: Hubert „Hupo” Neuper, als Veranstalter des folgenden KulmSkifliegens, so etwas wie ein Rattenfänger von Hameln. Fast 100.000 kamen zur Riesenschanze, wo sie aber erst am zweiten Tag so richtig auf ihre Rechnung kamen. Hatte Robert Kranjec aus Slowenien den Adlern (Martin Koch als 3. auf dem Podest)

noch die Show gestohlen, so kehrte Schlierenzauer am Sonntag wieder den Überflieger hervor. „Fliegen”, meinte er, „ist mein Metier, ich find´s einfach geil.” Verständlich als zumindest statistisch bester Skiflieger aller Zeiten, der bei zehn Starts sieben Mal gewonnen hat – darunter auch WM-Gold (Einzel, Mannschaft) als jüngster Springer aller Zeiten, gerade 18 Jahre alt. Auch den Österreich-Rekord an Weltcupsiegen (Felder, 27) knackte der Neffe von Rodel-Ikone Markus Prock schon mitten im Winter. Und das als 20-Jähriger. Gregor, das Phänomen, fast schon so etwas wie das Phantom der Schanzen-Oper. Ein Hit. Ein Klassiker. Und Idol für viele Junge. Die nächste Generation scharrt schon n den Startlöchern mit den Juniorenweltmeistern Michael Hayböck und Lukas Müller, aber auch einem Ex-Kombinierer, der bei den Spezialisten schneller als gedacht auf die Sprünge kam: David Zauner.

Kombinierer Anderswo gab´s Rücktritte mit Herz und Schmerz – dafür kündigte der Jahrhundert-Kombinierer Felix Gottwald nach schöpferischer Pause als Buchautor und Seminar-Redner sein Comeback auf Schanze und Loipe an. Comeback, oder? „Nein, für mich ist´s ein Neustart!” Mit dem alten Trainer Günther Chromecek, der eine Gruppe um ihn lenkte, im Gepäck. Aller Anfang war, bedingt durch Verkühlung und Schnupfen, noch schwer, aber bald war Felix wieder der alte – Zweiter beim Heim-Weltcup in Ramsau, ehe er in Val di Fiemme wieder in die Siegesspur fand. Alles wie in alten Zeiten – Mittelmaß auf der Schanze, aber eine Klasse für sich in der Loipe, wo er ein ums andere Mal das Feld

Foto: GEPA Die österreichischen Kombinierer in Top-Verfassung – allen voran Mario Stecher.

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von hinten aufrollte. Kaum wieder auf dem Laufenden, schon wieder die eindeutige Nr. 1 im Österreich-Team, das unter dem neuen Norweger-Chefcoach Bard Jörgen Elden, einst ein großer Star, im Verlauf der Saison immer besser auf die Sprünge und in Fahrt kam. Vor allem Mario Stecher, der seine Sprung-Schwäche ablegte, um in der Olympia-Generalprobe in Seefeld nach einem zweiten Platz zum Auftakt schließlich als zweiter Österreicher am zweiten Wettkampftag sogar aufs oberste Podest zu steigen, begleitet von einem tollen Mannschaftsergebnis (Gottwald 5., 5 unter den Top 10). Geballte Kraft vor Vancouver, so sah es auf den ersten Blick aus, was aber näherer Betrachtung nicht standhielt. Mit dem überragenden Franzosen Lamy-Chappuis, dem Deutschen Edelmann (verletzt), dem Finnen Manninen und dem Norweger Moan sowie den US-Stars Demong, Lodwick und Spillane waren nämlich seriöse Medaillenkandidaten nicht dabei. Auch wenn Erfolge das beste, legale Doping fürs Selbstvertrauen sind - nichts ist gefährlicher, als sich in den Sack zu lügen. Was wiegt, das hat´s. Die Langläufer etwa haben sich damit abgefunden, nur Statisten zu sein. Bis auf Katarina Smutna, den Import, der in der Weltklasse mitmischt. Und in Canmore, dem Olympiaort 1988, beim letzten Vancouver-Test als Überraschungsvierte plötzlich zum Geheimtipp mutierte. Hinter Smutna aber klafft noch eine große Lücke, die aber, wer weiß, bald geschlossen werden könnte. Nicht zuletzt dank Sohn und Tochter von Alois Stadlober und Roswitha Steiner. Beide qualifizierten sich auch für die Nordische Junioren-WM. Nicht von schlechten Eltern – was so nebenbei auch für die Alpin-Söhne Matthias Mayer, Frederic Berthold und Johannes Strolz gilt…

Biathlon Drei Siege, einer mit der Mannschaft, zwei im Einzel (Christoph Sumann, Daniel Mesotitsch), dazu zahlreiche Podest- und Spitzenplätze von Weltmeister Dominik Landertinger, Simon Eder, Fritz Pinter und auch Tobias Eberhard in allen WeltcupStationen von Östersund über Hochfilzen, Ruhpolding, Pokrljuka bis Antholz ließen den (vor-) olympischen Schluss zu, die

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rotweißroten Biathleten gehörten zu den besten Waffen und zur schärfsten Munition in Vancouver. Die Einschränkung, dass es beim einen wie dem anderen immer wieder Wellentäler gab, bestätigte sich auch bei den Spielen – erst die Niete, die gezogen wurde, dann der Silber-Schuss von Christoph Sumann, dem ExLangläufer, zweifachen Vizeweltmeister und Jung-Vater. Mal hatte er, dann Mesotitsch, mal Eder, der schnellste und oft zielsicherste Schütze., dann wieder Landertinger, ganz sicher einer der schnellsten Jäger in der Loipe, das Visier schlecht eingestellt. Aber jedem Tief folgte stets wieder ein Hoch, auch eine Frage des Selbstvertrauens, dass jeder durch die Erfolge getankt hatte. Vancouver wurde zum Spiegel. Schließlich gab´s schon zwischenzeitlich die historische Gesamtweltcup-Führung durch Christoph Sumann, dem Sieger von Pokrljuka, wo sich erstmals in der Saison auch der Spätstarter Daniel Mesotitsch auf der Überholspur befand – quasi Vorspiel zum Form-Hoch, das er kurz vor Olympia beim letzten Weltcup-Test in Antholz zu einem Sieg und einem zweiten Platz nützte. Kurzum, der Winter 2009/10 unterstrich die sensationelle Trendwende des Vorjahres, die im doppelten WM-Triumph (Landertinger vor Sumann) gegipfelt hatte. Die Biathleten, in Turin nicht nur schwarze Schafe und Zielscheibe vernichtender Kritik, hatten sich von Buhmännern in neue Helden und saubere Vorzeige-Athleten der Nation verwandelt, für die auch Chefkoordinator Gapp und die Gruppentrainer (Gössweiner und Evergreen Alfred Eder, Simons Vater) die Hände ins Feuer legen. „Wenn´s wollen, dann können´s unsere Leut´ zu jeder Tages- und auch Nachtzeit kontrollieren – wir haben nichts zu verbergen, hinter unseren Erfolgen steckt nicht nur harte Arbeit, sondern auch die Überlegung, sich nicht mehr so wie früher durch ein Übertraining selbst kaputt zu machen.” Motto: Allzu viel kann auch ungesund sein. Auf die Mischung, wie wann und wo man (Trainings-) Reize setzt, kommt es eben an. Und da, ebenso wie beim Wachseln, kennt sich ein alter Hase und schlauer Fuchs wie Trainervater Eder aus. Da kann ihm keiner was vormachen – dafür kann sein Sohn, der mehrmals aufs Podest lief, dem Vater, Österreichs ersten Biathlon-WM-Medaillengewinner, etwas nachmachen …


Olympia

16 Medaillen! Beeindruckend! Das drittbeste Ergebnis aller Zeiten bei olympischen Winterspielen. Und doch werden diese Winterspiele von Vancouver 2010 als jene, die einen Wandel in die österreichische Wintersport-Landschaft brachten, eingehen. Denn nicht die Alpinen, die Superstars aus dem Herren-Team, räumten ab, sondern die Damen und vor allem die Nordischen traten aus deren Schatten in das gleißende Licht des Erfolges und glänzten mehrfach in Gold, Silber und Bronze. So flogen wieder einmal die „Adler” in die Herzen der Sportfans. Die Goldmedaille in der Mannschaft mit einem RekordVorsprung für Thomas Morgenstern, Andreas Kofler, Wolfgang Loitzl und Gregor Schlierenzauer bedeutete einen absoluten Höhepunkt – auch wenn dieses Gold sozusagen in allen Prognosen fix einkalkuliert war. Doch gerade diese Siege, die als programmiert gelten, sind dann im Wettkampf besonders schwierig zu bestätigen. Dieses österreichische Quartett tat dies nicht nur überzeugend, sondern geradezu überwältigend. Möglicherweise auch ein wenig als Frust-Abbau, weil in den Einzelkonkurrenzen Simon Ammann, der Schweizer Wunderknabe davongesegelt war. Ammann krönte sich mit nunmehr vier Goldmedaillen bei Olympischen Spielen zum König der Olympia-Schanzen. Eine neue Bindung ließ ihn abheben. Gregor Schlierenzauer, der mit einem phantastischen Schlusssprung im Mannschaftsbewerb den Schlusspunkt auf der Schanze setzte, durfte immerhin zweimal über Bronze jubeln und war mit seinen drei Medaillen mit sich und der Welt zufrieden, auch wenn er natürlich ein wenig mit Gold im Einzelbewerb liebäugelt hatte und vor allem dem auf der Großschanze nachtrauerte. Doch gerade er könnte bei künftigen Spielen noch seine Ausbeute von Vancouver überflügeln. Er holte mit Bronze die erste Medaille für Österreich bei diesen Spielen und ließ damit das Österreicher-Haus das erste der so stimmungsvollen MedaillenFeste feiern.

Foto: GEPA Gregor Schlierenzauer durfte über zweimal Bronze und einmal Gold im Teamwettbewerb jubeln.

War es bei den Springern die Mannschaft, die das programmierte Gold abholte, so war es in der nordischen Kombination perfektes Teamwork und eine ausgeklügelte Taktik, die die österreichische Mannschaft um den Heimkehrer Felix Gottwald zu erfolgreichen Goldgräbern werden ließen. Die Staffel wiederholte damit den Triumph von Turin, nachdem Mario Stecher in einem dramatischen Finish den US-Amerikaner Bill Demong niedergerungen hatte. Ein Supersprint in die Glückseligkeit. Auf dem Reißbrett von den Trainern bei der Aufstellung programmiert. Soliden Leistungen auf der Schanze folgten sensationelle Läufe in der Loipe. Bernhard Gruber, David Kreiner, Felix Gottwald und Mario Stecher schrieben mit der fünften Olympia-Medaille, der zweiten in Gold, Olympia-Geschichte. Für Felix Gottwald bedeutete dies eine Erweiterung seiner imposanten Sammlung: dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Ein Comeback, das imponierender nicht hätte ausfallen können.

Foto: GEPA Die Brüder Andreas und Wolfgang konnten wie schon in Turin 2006 wieder Gold holen.

Gold um den Hals konnte Gottwald über die widrigen Bedingungen trösten, die er im Bewerb auf der Großschanze vorgefunden hatte, die ihn jeglicher Chance beraubten. Dafür sprang hier Bernhard Gruber in die Bresche und hatte schließlich Bronze um seinen Hals baumeln. Der Olympia-Neuling, der so couragiert in die Rennen gegangen war und der als Mann mit einem ungeheuren Potenzial gilt. Er scheint nahtlos in die Fußstapfen der österreichischen Größen zu treten, um selbst zu einem Giganten auf Bakken und Loipe zu wachsen. Die Erfolge der nordischen Kombinierer bestätigten aber auch das System mit zwei Trainingsgruppen mit völlig unterschiedlichen Auffassungen aber einem gemeinsamen Ziel: dem Erfolg bei Olympia. Und weil Gold natürlich bei Olympia besonders glänzt, vor allem, wenn es nach Turin neuerlich geschürft wurde, wurden auch die Brüder Linger ausgelassen gefeiert. Als Olympiasieger mit der Fahne bei der Eröffnungsfeier einmarschiert – die Ehre schön brüderlich geteilt – wurden die beiden den Hoffnungen, ja Erwartungen mehr als gerecht. Sie bezwangen den Eiskanal, der mit dem tragischen Tod des georgischen Rodlers Nodar

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Kumaritaschwili im Training in den Mittelpunkt der Kritik gerückt war, souverän. Die beiden hielten die Konkurrenz in Schach und setzten sich selbst die Krone auf. Wolfgang und Andreas Linger, die Könige des Eiskanals, die ihr Antreten zum zweiten Mal vergoldet haben. Die Brüder Linger wuchteten sich durch den engen Eiskanal und fanden die richtige Spur zu Gold. Bei den Damen durchbrach Nina Reithmayer die deutsche Phalanx und durfte sich mit Silber schmücken. Eine Medaille, die die solide Arbeit im Rodelverband ebenso unterstrich wie die goldene der Linger-Brüder. Hier wurden große Traditionen mit der Silbermedaille von Reithmayer fortgesetzt. Und dass die so unbekümmerte Tirolerin gerade bei Olympia zur besten Platzierung ihrer Karriere raste und damit die deutsche Konkurrenz schockte, lässt erahnen, welche Möglichkeiten in der Tirolerin schlummern. Nerven scheint sie jedenfalls keine zu haben. Dafür besitzt sie jetzt eine Silbermedaille, mit der sie nicht wirklich rechnen durfte. Spekuliert hatten die Biathleten mit Edelmetall und fixierten zweimal Silber. Sie wurden damit den Erwartungen gerecht, ohne sich die Träume von Gold zu erfüllen. Aber diese Silbermedaillen waren der Lohn für spektakuläre Aufholjagden und phantastische Laufleistungen, nur auf dem Schießstand wurde das große Ziel verfehlt. Mit sehr unterschiedlichen Bedingungen hatte es begonnen, und schon nach dem ersten Bewerb, dem 10 Kilometer Sprint, schienen die Träume gleich für zwei Bewerbe zu platzen. Doch die Österreicher trotzten Wind und Wetter und holten mit Christoph Sumann im Verfolgungsrennen – dessen Basis ja der 10-Kilometer-Sprint darstellt – noch Silber. Simon Eder war einer der zahlreichen Österreicher, die auf dem unbe-

Dominik Landertinger gleich viermal am Ziel vorbei, verfehlte so Gold, das durchaus noch im Bereich des Möglichen gewesen war. Norwegens Superstar Ole Einar Björndalen behielt die Nerven und holte sich noch einmal eine Goldmedaille. Sumann aber musste in einem packenden Schlusssprint und nach einer Strafrunde noch den Russen Ustjugow niederkämpfen, um einen historischen Moment zu erleben: erstmals eine Staffelmedaille bei Olympia für die österreichischen Biathleten und die gleich in Silber gehalten. „Ich bin gelaufen wie eine angeschossene Milchkuh” hatte Sumann mit Silber seinen Humor bald wieder gefunden. Und Silber verdarb auch Benjamin Karl, dem Snowboarder, der ausgezogen war, in Vancouver Gold zu gewinnen, nicht gänzlich die Stimmung – obwohl er nur ganz knapp an Gold vorbeigeschrammt war. Das große Ziel schon vor Augen, wurde er von dem Kanadier J.J. Anderson noch abgefangen. Eine souveräne Qualifikation, Siege in den direkten Konfrontationen im Achtel,Viertel- und im Semifinale und schließlich doch noch geschlagen. „Aber ich muss auch auf Silber stolz sein”, zog er seine persönliche Bilanz. Der kleine Fehler kurz vor dem Ziel kostete ihn den ganz großen Triumph, den er als Weltmeister noch ausgekostet hatte. Immerhin: Silber bedeutete auch eine Motivation für die Zukunft. Und eine große Zukunft hat er trotz einer silbernen Vergangenheit und zahlreichen Titeln (Weltmeister und Weltcupsieger) noch vor sich.

Foto: GEPA Marion Kreiner erreichte Bronze bei den Snowboardern.

Foto: GEPA Christoph Sumann sorgte mit zwei Silbermedaillen für große Erfolge der Biathleten.

dankten vierten Platz landeten. Sumann jedenfalls vollbrachte eine Leistung, die ihn aus tiefster Verzweiflung nach dem ersten Rennen direkt auf Wolke sieben und zu Silber katapultierte. In der Mannschaft war es dann dieser Christoph Sumann, der die österreichische Crew bis zum letzten Augenblick zittern ließ. Geschwächt von Darmgrippe und Verkühlung schoss Sumann als Schlussläufer der Staffel mit Simon Eder, Daniel Mesotitsch,

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Auch bei den Damen polierten die Snowboarder die MedaillenBilanz gehörig auf. Marion Kreiner, die Grazerin, die als Weltmeisterin als eine der großen Favoritinnen ins Rennen gegangen war, schmückte sich letztlich mit Bronze. Große Leistungen bis zum Semifinale, doch ein Ausrutscher im zweiten Lauf, nachdem im ersten ihre Gegnerin Iljuschina ( Russland) gestürzt war, kostete sie die Teilnahme am Finale und ein Duell mit der späteren Siegerin Sauerbrij aus den Niederlanden. Dabei hatte sich das neue Material (Brett, Schuhe, Bindung) durchaus bewährt und die Steirerin beflügelt. Mit einer Medaille wollte sie heimkehren, als diese nach einem spektakulären Auftritt bei der Siegerehrung an ihrem Hals baumelte, war auch der kurze Ärger über den Patzer im Semifinale verflogen. „Letztlich ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.” Traumhaft verlief auch die Premiere der Ski-Crosser. Eine neue Sportart im olympischen Programm, die die Herzen der Sport-


fans im Sturm eroberte. Und mitten drin im Jubel um ein SportSpektakel der besonderen Art, das die Zuschauer auch zu später Stunde an die TV Geräte fesselte: Andreas Matt, der Bruder des Slalom-Artisten Mario Matt (der die Qualifikation für Olympia verpasste). Andreas Matt kämpfte und sprang sich mitten in die Herzen der Zuschauer und zu Silber. Im Finale verlor er nur den gegen den Schweizer Michael Schmid. Aber gerade seine Vorstellung wird sicherlich gewaltig zur Steigerung der Popularitätskurve in Österreich beitragen. Dazu hätte sicherlich auch Karin Huttary einen Beitrag geleistet. Ein vierter Platz blieb letztlich als wenig zufriedenstellendes Ergebnis. Aber damit stand sie ja im österreichischen Team beileibe nicht alleine da. Davon wussten natürlich auch die Alpinen ein Lied zu singen. Vor allem die Herren, die ohne Medaille und weit hinter den Erwartungen blieben. Es war eine Serie an Pleiten, Pech und Pannen, die die österreichischen Ski-Herren hinlegten und die ihnen statt der erhofften Medaillen nur herbe Kritik einbrachte. Besonders bitter für einen untadeligen Sportsmann wie Benjamin Raich, den Doppel-Olympiasieger von Turin, der sich mit Können und Moral gegen das drohende Debakel stemmte und trotz der Enttäuschung immer noch faire und anerkennende Worte für die Gewinner fand. Auch wenn schon früh klar wurde, dass die Bedingungen nicht gerade für die österreichischen Teilnehmer sprachen. Umso erfreulicher, weil auch überraschend und nicht unbedingt dem Saison-Verlauf entsprechend, die Ergebnisse bei den SkiDamen, die nach schwächeren Leistungen im Weltcup plötzlich zum starken Geschlecht in der Medaillen-Bilanz wuchsen. Drei fuhren da ganz besonders ins Rampenlicht: Andrea Fischbacher mit Gold im Super-G, Marlies Schild, die ein unglaubliches Comeback mit Silber krönte, und Elisabeth Görgl mit zwei Mal Bronze.

Aber gerade dieser Rückschlag machte bei der Großcousine von Hermann Maier aus Eben im Pongau noch weitere Energien frei. Sie fuhr das Rennen ihres Lebens und distanzierte die große Favoritin Lindsey Vonn (USA), die sich schon Gold in der Abfahrt gekrallt hatte, und die Überraschungs-Zweite Tina Maze (Slowenien). Auf dem von ihrem Trainer Jürgen Kriechbaum gesetzten Kurs fühlte sich Fischbacher wie zu Hause. Vor Fischbacher verneigte sich nach ihrer grandiosen Fahrt die olympische Familie, und sie verneigte sich auf dem obersten Siegespodest vor allen, die zu ihrem Triumph beigetragen hatten. Aber es verneigten sich auch alle vor Marlies Schild, für die Silber im Slalom wie Gold glänzte. Denn 505 Tage nachdem sie beinahe ihr linkes Bein verloren hatte, musste sie sich nur der zweifachen Gold-Medaillengewinnerin Maria Riesch (Deutschland) geschlagen geben. Ihr Auftritt wurde im zweiten Lauf zu einer wahren Triumphfahrt, auch weil sie lockerer geworden ist, weil der Unfall ihr Leben verändert hat. Silber war der Lohn für den Kampf um ein Comeback auf den Skipisten, das ihr wohl keiner zugetraut hätte. Und auch Elisabeth Görgl fuhr in Whistler allen Erwartungen davon. Zweimal Bronze! Einmal in der Abfahrt, als kaum jemand von einer Medaille zu träumen wagte, und auch im Riesentorlauf, als sie zur Halbzeit führte. Wer weiß, was passiert wäre, hätte auch der zweite Durchgang programmgemäß am selben Tag und nicht mit vierundzwanzig Stunden Verspätung stattgefunden… Der Trost für die schnelle „Liz”, zweimal Bronze, so wie einst ihre Mutter Traudl Hecher. Eine Ausbeute des österreichischen Teams, die an Turin und Albertville nicht herankam und doch beeindruckte: Nur in einer Wertung lagen die österreichischen Teilnehmer – gemeinsam mit Russland – an der Spitze: bei „Blech” – den vierten Plätzen, die außer Trost von den Kollegen und Mitleid von den Begleitern bei olympischen Spielen so gar nichts bringen. Gleich neunmal verfehlten österreichische Teilnehmer derart knapp einen Platz in den Annalen der olympischen MedaillenGewinner. Und statt in Salzburg beim großen Empfang der Medaillengewinner mit Jubel der Fans und „Philharmonikern” gefeiert zu werden mussten sie sich mit den Gedanken an künftige Erfolge zufrieden geben.

Foto: GEPA Für Marlies Schild war die Freude über Silber im Slalom nach ihrem Comeback grenzenlos.

Andrea Fischbacher hatte diese „Goldene” angekündigt, oder zumindest mit diesem Sieg geflirtet, nachdem sie in der Abfahrt um 3/100 Sekunden einen Platz auf dem Podest versäumt hatte.

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Paralympics

Bewundernswert auch die Ausbeute der österreichischen Athleten bei den Paralympics, die zwei Wochen später in Vancouver ausgetragen wurden und bei der Schlussfeier vom Präsidenten des internationalen Paralympischen Committees, Sir Philip Craven, als „die besten Paralympics aller Zeiten” gefeiert wurden. Auch hier herrschten schwierige Wetterverhältnisse, auch hier wuchsen die Sportler über sich hinaus und erfüllten sich Träume und räumten manchmal sogar mehr ab, als sie zu träumen gewagt hatten. Wie Claudia Lösch, die bei den sitzenden Athletinnen gleich zweimal Gold – im Slalom und im Super G – holte. Die nach einem Autounfall querschnittgelähmte Niederösterreicherin erfüllte schon mit dem Sieg im Slalom ihre eigenen Vorgaben („ohne Medaille fahr ich nicht nach Hause”), obwohl sie nach dem ersten Durchgang einen Rückstand von 1,2 Sekunden aufwies. Ein fulminanter zweiter Lauf brachte dann den Triumph. Gold im Slalom zählte zu den Zielen, von Gold im Super-G wurde sie selbst überrascht. „Keine Ahnung wie mir das gelungen ist, mit Gold im Super-G habe ich in 3.000 Jahren nicht gerechnet.” Aber auch die Gesamtbeute lag außerhalb aller Kalkulationen.

Foto: GEPA Claudia Lösch holte bei den sitzenden Athletinnen gleich zweimal Gold – im Super-G und im Slalom.

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Denn mit Silber in der Superkombi und mit Bronze in der Abfahrt fuhr sie den eigenen Hoffnungen davon und durfte bei der imposanten Schlussfeier auch mit der österreichischen Fahne einziehen. Die dritte Goldmedaille fuhr die schon 53-jährige Sabine Gasteiger, die nach einer Augenkrankheit nur noch vier Prozent Sehvermögen besitzt, heraus. Nach dem Ausfall ihres Mannes als Guide wegen einer Achillessehnenverletzung musste sie sich erst mit dem neuen Guide Stefan Schoner einfahren und auch eine Knieverletzung im Training wegstecken. Wie gut das gelang, bewies auch Silber im Riesentorlauf, der wegen des Regens auf steiler Piste zum härtesten Rennen ihrer Karriere wurde. Silber holten auch noch Robert Meusburger (stehend), der im Slalom knapp eine Medaille verpasst hatte, im Riesentorlauf: „Das war eine große Genugtuung” – und Jürgen Egle (sitzend) in der Superkombi. Gleich zweimal Bronze durfte Philipp Bonadimann (sitzend), im Slalom und in der Superkombi, feiern. Und Bronze für Hubert Mandl (stehend) rundete das Bild von elf Medaillen (alle übrigens in den alpinen Bewerben) ab.

Foto: GEPA Sabine Gasteiger auf dem Weg zu Gold im Riesentorlauf.


Magic Moments Frankreich holt das historische Triple, Österreichs Nationalteam schreibt Sport-Geschichte und eine ganze Nation ist im Handball-Fieber: die 9. EHF Herren-Handball-Europameisterschaft übertrifft alle Erwartungen.

„Realismus hat im Sport nichts verloren!” - mit diesen Worten trat im März 2008 der Isländer Dagur Sigurdsson seinen Job als Nationalteamtrainer des österreichischen Herren-Nationalteams an. Die wenigsten glaubten nach 15 Jahren, in denen es nicht mit der Qualifikation für ein Großereignis geklappt hatte, an eine Wiedergeburt des Nationalteams, an den möglichen Erfolg bei der Heim-Europameisterschaft, an eine Handball-Euphorie in unserem Land oder ein sportliches Wunderteam. Zwei Jahre später schreibt der Isländer mit seinen Jungs österreichische Sport-Geschichte: Kapitän Viktor Szilagyi und Co. feiern bei der Heim-Europameisterschaft zwei Siege und ein Unentschieden und belegen den sensationellen Platz neun.

Traumtor vor Traumkulisse. In einer denkbar schweren Vorrundengruppe mit Titelverteidiger Dänemark, dem OlympiaZweiten Island und Serbien hatten die Österreicher eigentlich keine Chance, aber genau die haben sie genutzt. Gegen Dänemark noch unterlegen, lieferten die Österreicher in der ausverkauften, kochenden Tips Arena in Linz gegen Island das Spiel der Spiele: 47 Sekunden vor Schluss lagen die Österreicher noch 34:37 zurück. Dann der Start zum Herzschlagfinish – nichts für schwache Nerven: Roland Schlinger verkürzt, Nikola Marinovic wehrt ab, Bernd Friede gelingt der Anschlusstreffer, und dann die Sternstunde des Max Wagesreiter: Olafur Stefansson verliert den Ball, Max Wagesreiter versenkt über 30 Meter den Ball im Tor der Isländer. Österreich holt den ersten Punkt bei einer Europameisterschaft überhaupt. Patrick Fölser: „Dass ich so etwas erlebe, das macht mich sprachlos!” Nur zwei Tage später machen die Österreicher im bis auf den letzten Platz gefüllten Hexenkessel von Linz das „Wintermärchen” perfekt: Österreich besiegt Serbien 37:31, Torhüter Thomas Bauer macht sich als „Hexer” einen großen Namen, und Österreich zieht als vermeintlicher Underdog mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Hauptrunde ein. Thomas Bauer: „Die

gefühlten 400.000 Zuschauer in der Halle haben uns zum Sieg und in die Hauptrunde getragen.” Gleichzeitig scheitern Supernationen wie Rekord-Europameister Schweden, die HandballNation Ungarn, die Ukraine oder Serbien. In der Hauptrunde muss Österreich im Spiel gegen Norwegen dem Kräfteverschleiß Tribut zollen, gegen Vize-Weltmeister Kroatien sind fragwürdige Entscheidungen der schwedischen Schiedsrichter inklusive roter Karte für Trainer Dagur Sigurdsson mit spielentscheidend. Gegen Handball-Großmeister Russland drehen die Österreicher in der ausverkauften Wiener Stadthalle dann noch ein Mal zur Galaabschiedsvorstellung auf: Szilagyi & Co. gewinnen 31:30 gegen Trainer-Großmeister Maximov und seine Truppe und holen sich den verdienten 9. Platz bei dieser EM. Und sie haben Lunte gerochen: Viktor Szilagyi: „Wir haben gesehen, dass wir gegen jede Nation Chancen haben, das wollen wir weiterführen. Für die Mannschaft war jeder einzelne Tag dieser Vorbereitung und dieser EURO eine Riesenfreude. Jetzt wollen wir auch zur Weltmeisterschaft 2011 und das Wintermärchen fortsetzen (Anm. Qualifikationsgegner im Juni sind die Niederlande).” Die österreichischen Gazetten überschlugen sich in Lob: Vom „neuen Wunderteam” war ebenso die Rede wie von „So etwas wie Cordoba” oder dem „Europameister der Herzen”. Im ORF sorgen die österreichischen Handballer für sehr gute Quoten (bis zu 350.000 Seher), und im ganzen Land lösen sie eine noch nie dagewesene Handball-Euphorie aus.

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„The best Euro ever!” - der Europäische Handballverband, Fans, Athleten, Medien waren sich einig: von 19. bis 31. Jänner 2010 waren die besten Handballer der Welt in Österreich zu Gast: in den Arenen in Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Wiener Neustadt durften 280.000 Fans hochqualitative Spiele mit unglaublicher Dramatik miterleben: in Innsbruck konnten sich Polen und Slowenien klar für die Hauptrunde qualifizieren, „Lokalmatador” Deutschland schaffte dies im allerletzten Spiel gegen Schweden, allerdings war in der Hauptrunde Endstation. In Graz trumpfte Kroatien mit drei Siegen groß auf, zog ungeschlagen nach Wien weiter, im Gepäck Norwegen und Russland. In Wiener Neustadt hatte der spätere Europameister Frankreich mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, erreichte gegen Ungarn nur ein Remis, ebenso wie gegen Spanien. Die Spanier ihrerseits spielten eine sensationelle Vorrunde, trotzdem reichte es am Ende nur für Platz 6. Triple für Les Bleus. Frankreich, mit Superstars wie Thierry Omeyer oder Nikola Karabatic schaffte das Unmögliche: nach dem Olympiasieg 2008 und dem Weltmeistertitel 2009 krönt sich die Grande Nation 2010 auch zum Europameister: im Finale lassen sie den Stars aus Kroatien in einer überwiegend mit kroatischen Fans ausverkauften Wiener Stadthalle keine Chance, gewinnen verdient 25:21. Bronze holt sich Island nach einem knappen Sieg gegen Polen. Platz 5 geht an Titelverteidiger Dänemark nach Sieg gegen Spanien. Magic Moments. Noch nie zuvor wurde bereits im Vorfeld in allen teilnehmenden Ländern eine Pro-

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motion dieser Art für das Veranstalterland organisiert: Das offizielle Maskottchen „Magic” tourte durch alle Nationen, um den Kapitänen der 16 Nationalteams den Ball offiziell und höchstpersönlich übergeben zu können. Der offizielle EURO-2010-Song „Sweet Caroline – Magic Moments” von niemand Geringerem als Hitgarant DJ Ötzi war bereits ab dem ersten Spieltag für Fans, Spieler und Offizielle als Ohrwurm nicht wegzudenken: so stimmte Frankreichs Kapitän Jerome Fernandez beim offiziellen Bankett den EURO-Song in den ehrwürdigen Hallen des Wiener Rathauses an. Noch nie zuvor waren die Hallen bei Vorrundenspielen einer Europameisterschaft derart gut besucht, in Innsbruck machten die Fans von Deutschland, Polen und Schweden die Halle jeden Spieltag zum Tollhaus, in Linz machten sich die österreichischen, aber auch dänischen, isländischen und serbischen Fans lautstark bemerkbar. Wiener Neustadt wurde zur Hochburg der Ungarn und Graz zu der der Kroaten. Erfreulich: es wurde friedlich miteinander ein riesengroßes Handballfest gefeiert – ohne Zwischenfälle. EHF-Präsident Tor Lian: „Wir sind sehr zufrieden, der Österreichische Handballbund hat einen hervorragenden Job gemacht. Wenn Juan Antonio Samaranch hier wäre, würde er sagen: „The best games ever.” Insgesamt kamen über 1000 Medienverteter nach Österreich. Die Hälfte aus den Bereichen TV und Radio. Insgesamt hat der TV-Partner Infront Abschlüsse für mehr als 70 Länder und Sendegebiete in Europa, Nahost, Asien und Südamerika erzielt. Das Turnier wird von knapp 70 Medienanstalten übertragen. Die Erkenntnis. Drei Tage vor Beginn der Europameisterschaft witzelte die angesehene deutsche Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung über Österreichs Handball: „Armes Austria...Jetzt soll die Nation mal erleben, dass es doch noch was anderes gibt als Berge und Schnee und Schanzen und ein bisschen Fußball, jetzt darf sie den Handball kennenlernen.” Kurz vor Ende der Europameisterschaft titelte die Süddeutsche Zeitung die bittere Erkenntnis: „Die Pointe zum schlechtesten EM-Abschneiden einer deutschen Auswahl seit Einführung des Turniers...Sogar hinter Österreich.” Tu, felix Austria!


Ergebnisse Österreich. Vorrunde: AUT – DEN AUT – ISL AUT – SRB Hauptrunde: AUT – NOR AUT – CRO AUT – RUS

29:33 (15:17) 37:37 (17:20) 37:31 (15:18) 27:30 (12:15) 23:26 (10:11) 31:30 (17:15)

Finale: FRA – CRO 25:21 (12:12) Spiel um Bronze: ISL – POL 29:26 (18:10)

Ranking:

1. Frankreich 2. Kroatien 3. Island 4. Polen 5. Dänemark 6. Spanien 7. Norwegen 8. Tschechien 9. ÖSTERREICH 10. Deutschland 11. Slowenien 12. Russland 13. Serbien 14. Ungarn 15. Schweden 16. Ukraine

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Judo-EM

So durchwachsen der Countdown, so spektakulär verlief dann die Judo-Heim-Europameisterschaft im Wiener Dusika-Stadion vom 22. - 25. April 2010. Sportlich sorgten die Österreicher schon zum Auftakt für einen Medaillenregen, am Wochenende hielt der Besuch von Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin, Träger des schwarzen Gürtels und Ehrenpräsident des Europaverbandes, nicht nur Sicherheitskräfte in Atem, er löste auch großes Echo jenseits der Grenzen aus – und wirkte zudem als Publikumsmagnet, der Tausende in die Halle lockte. Österreichs heißeste Medaillenkandidaten, Ludwig „Lupo” Paischer (bis 60kg) und Sabrina Filzmoser (bis 57 kg), wurden bis zum

sationell!” Für Paischer, den Olympiazweiten von Peking, war´s übrigens schon die 7. EM-Medaille, die 14. seiner Karriere, für Sabrina die sechste bei der EM und Nr. 16 insgesamt – beide bestätigten sich also als sichere Medaillenbank. Die positive Überraschung des ersten Wettkampftages hatte der Steirer Andreas Mitterfellner geliefert, der in der 66kg-Klasse nach drei Siegen zwar am späteren Europameister Uriarte aus Spanien gescheitert war, im Duell um Bronze aber mit dem Rumänen Fasie kurzen Prozess machte – Blitz-Sieg binnen 14 Sekunden. Für Doppel-Olympiasieger Peter Seisenbacher nicht so unerwartet, wie es schien. Mitterfellner, so hatte er angekündigt, „ist zu allem fähig. An schlechten Tagen geht alles schief, an guten aber kann er jeden schlagen.” Fast wär´s aufgegangen. Immerhin holte er seine zweite EM-Bronzemedaille. Sein Talent stellte auch Max Schirnhofer unter Beweis – Platz fünf, knapp an einer Medaille vorbei. Auch wenn der ganz große Wurf verpasst worden war, so konnten Judo-Präsident Hans Paul Kutschera und Bundestrainer Udo Quellmalz ein positives Fazit ziehen. Ihre Asse demonstrierten unter dem Druck einer Heim-EM sowohl Grifffertigkeit als auch Nervenstärke. „Drei Medaillen, das ist mehr, als wir erwarten durften.” Und auch der Besuch konnte sich sehen lassen – mehr als 10.000 Zuschauer erlebten die Judo-EM live im Dusika-Stadion. Und sorgten nicht nur bei den rotweißroten Erfolgen für Begeisterungsstürme.

Foto: GEPA / Christian Ort Damen bis 57kg. Bild zeigt Sabrina Filzmoser (AUT) und Corina Oana Caprioriu (ROU).

Finale ihrem Ruf gerecht, behielten kühlen Kopf, gewannen alle ihre Kämpfe bis zum Finale, ehe sie im Kampf um Gold gestoppt wurden, Paischer vom französischen Jungstar Sofiane Milou, Filzmoser von der Rumänin Caprioriu. „Wenn man in einem Finale steht”, resümierte ein anfangs geknickter, dann aber doch zufriedener Lupo, „will man gewinnen. Ich bin aber nie richtig in den Kampf hineingekommen. Der Franzose war einfach zu stark, dann war ich nach Strafpunkten hinten, da hab´ ich riskieren müssen und verloren.” Ähnlich war´s Filzmoser ergangen, für die es sich aber gelohnt hatte, abzuspecken, um von der 63er-Klase in die 57er-Kategorie zurückzukehren. „Natürlich bin ich jetzt traurig, aber drei Medaillen an einem Tag, das ist trotzdem sen-

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Foto: GEPA / Christian Ort Herren bis 60kg. Bild zeigt Sofiane Milous (FRA) und Ludwig Paischer (AUT).


GEMEINSAM GEWINNEN

ERIMA UND BSO — 2 STARKE PARTNER

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BSO

ÖSTERREICHISCHE BUNDES-SPORTORGANISATION (BSO) vereinsrechtlich eingetragen 1969

Präsident: Abg. z. NR Dr. Peter Wittmann

Haus des Sports, Prinz-Eugen-Straße 12 1040 Wien Telefon: +43 / 1 / 504 44 55 Fax: +43 / 1 / 504 44 55 / 66 E-mail: office@bso.or.at www.bso.or.at

Generalsekretärin: Mag. Barbara Spindler

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, die Interessen des Sports in Österreich und in internationalen Organisationen zu vertreten. Die BSO ist damit die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems. Als Dachorganisation des organisierten österreichischen Sports steht die BSO allen bundesweit tätigen gemeinnützigen Sportverbänden, allen sportrelevanten Institutionen und Einrichtungen für eine Mitgliedschaft offen. Im umfassenden Kompetenzbereich der Österreichischen BundesSportorganisation liegen die Konzeption und Steuerung von Entwicklungen im Sport auf überregionaler Ebene, die über den Inte-

Offizielle Publikationen: „ÖSTERREICH-SPORT”, 4-mal jährlich „BSO-TERMINKALENDER”, 2-mal jährlich „ÖSTERREICHISCHES SPORTJAHRBUCH”

ressensbereich eines Bundeslandes hinausreichen, die strategische und inhaltliche Beratung der gesetzgebenden Institutionen sowie aller mit Sport befassten Organisationen. Weiters die Unterstützung von Sportveranstaltungen von gesamtösterreichischer und internationaler Bedeutung, die Förderung des Sportstättenbaus in Österreich, die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von Aus- und Fortbildungsprogrammen im Sport, die Entwicklung strategischer Kommunikations- und Marketingkonzepte für den Sport, die Verlegung von sportspezifischen Publikationen sowie Koordination, Verwaltung und Kontrolle der zweckgebundenen Verwendung der Besonderen Bundes-Sportförderungsmittel.

Als Kooperationspartner ist die BSO in folgenden nationalen Einrichtungen des Sports vertreten: • Österreichisches. Olympisches Comité (ÖOC) • Österreichische Sporthilfe • NADA Austria • Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) • Österreichisches Institut für Sportmedizin (ÖISM) • Institut für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) • Konferenz der Landessportreferenten • Leistungssportzentrum Südstadt • Österreichischer Rat für Freiwilligenarbeit • Kontrollausschuss für die widmungsgemäße Verwendung, Abrechnung und Kontrolle der Besonderen Bundessportförderungsmittel • Kontrollkommission • Österreichisches Olympia- und Sportmuseum • Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH • Bundesnetzwerk Sportpsychologie

Durch Delegierte ist die BSO in folgenden internationalen Gremien vertreten: • EU Büro der Europäischen Olympischen Komitees (EOC EU Büro) • European Non-Governmental Sports Organisation (ENGSO) • ENGSO Youth (ENGSO Youth) • EU Sport Forum • Europäische Sportkonferenz (ESC) • European Women and Sport Group (EWS) • Trim & Fitness International Sport for All Association (TAFISA)

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BSO-PRÄSIDIUM  Präsident Abg.z.NR Dr. Peter Wittmann Vizepräsidenten Dr. Gottfried Forsthuber  Abg.z.NR Peter Haubner Gerhard Hofbauer Dir. Siegfried Robatscher Weitere Mitglieder Prof. Robert Bauer Mag. Bettina Glatz-Kremsner HR Dr. Dieter Kalt Karl Kaplan Dr. Franz Karner Josef Kopal KR Paul Schauer

Harald Starl Mag. Gerhard Widmann Dr. Karl Stoss (seit 13.04.2010) Dr. Theo Zeh (bis 12.04.2010) Mit beratender Stimme Dr. Klaus Leistner Michael Maurer Mag. Paul Nittnaus Mag. Rainer Rösslhuber Mag. Barbara Spindler Dir. Herbert Schöner (als Vorsitzender des Finanzausschusses) HR Dr. Fritz Stehlik (bis 19.10.2009) Dir. Alfred Hartl (seit 19.10.2009) SC Mag. Robert Pelousek (bis 12.11.2009) RR SL Christian Felner (seit 12.11.2009)

BSO-GESCHÄFTSSTELLE Generalsekretärin: Mag. Barbara Spindler Sekretariat: Judith Göbel, Alexandra Braunstingl, Annemarie Schöpfleithner, Mitarbeiter: Mag. Martin Domes, Mag. (FH) Georg Höfner, Mag. Marcus Pucher, Mag. Michael Trinker (EU-Büro)

Geschäftsstelle Fit für Österreich:

Mag. Christian Halbwachs, Mag. Werner Quasnicka, MA Peter Dlesk, Mag. Anita Steinberger, Roman Lang, Desa Sekulic

BSO-ARBEITSSCHWERPUNKTE „Fit für Österreich” (FfÖ) Die Initiative „Fit für Österreich” hat die übergeordnete Zielsetzung, mehr Bewegung für alle Österreicherinnen und Österreicher zu bringen und somit einen Beitrag zu Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu leisten. In Übereinstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den EU-Leitlinien für körperliche Aktivität, die im November 2008 von den Sportministern der EU-Mitgliedsstaaten beschlossen wurden, setzt die Initiative auf Vernetzung und die Pflege von Kooperationen und Partnerschaften. Diesen Empfehlungen entsprechend wird eine sektorübergreifende Vorgehensweise verfolgt. Die Initiative wird vom Sportministerium gefördert und durch die BSO und die Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION umgesetzt, die auf ein sport-internes Netzwerk von 33 „Fit für Österreich”-KoordinatorInnen, 6 MitarbeiterInnen in der Geschäftsstelle von „Fit für Österreich” sowie zahlreiche MitarbeiterInnen in den Landesdachverbänden und Sportvereinen zurückgreifen können. Dieses Netzwerk ist dafür verantwortlich, dass der österreichischen Bevölkerung Ende 2009 auf 5.150 Bewegungsangebote mit dem „Fit für Österreich”-Qualitätssiegel für gesundheitsorientierte Bewegung zur Verfügung stehen. Diese sind online auf der Internet-Seite www.fitfueroesterreich.at abrufbar, durch Eingabe ihrer Postleitzahl können Interessierte Angebote in ihrer Nähe finden. Die Leistungsfähigkeit des organisierten Sports im gesundheitsorientieren Bereich wird damit klar belegt und damit auch dem strategischen Ziel entsprochen, diese entsprechend darzustellen.

Diese Leistungsfähigkeit des organisierten Sports wird auch vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) anerkannt. Die Kooperation mit dem FGÖ, die als klares strategisches Ziel definiert ist, hat zu einem Know-how-Aufbau geführt, der seit 2005 in insgesamt 29 Projektanträgen an den FGÖ mit einem genehmigten Gesamtprojektvolumen von über € 5,3 Mio. resultierte, die von FGÖ und „Fit für Österreich” kofinanziert werden. Um die weitere Finanzierbarkeit der bewegungsorientierten Gesundheitsförderung durch „Fit für Österreich” zu sichern, mussten die Rahmenbedingungen für die Förderung 2009 angepasst werden. Die Verlässlichkeit von „Fit für Österreich” in der Umsetzung von Bewegungsmaßnahmen resultierte auch in der Einbindung von „Fit für Österreich” in die Herz-Kreislaufkampagne des FGÖ, wo die „Suche von qualitätsgeprüften Bewegungsangeboten nach Postleitzahl” auf www.fitfueroesterreich.at in dessen Homepage www.bummbumm.at integriert wurde. Die Kooperation führt zu Synergien in der Öffentlichkeitsarbeit und trägt so zur effizienten und sparsamen Verwendung der Mittel bei. „Fit für Österreich” ist auch in die Umsetzung des Modellprojekts zur Herz-Kreislaufgesundheit in Kärnten eingebunden Das Modellprojekt in Kärnten schafft auch Querverbindungen: Das „Gesundheitsland Kärnten” ist ein Verein zur Bündelung aller gesundheitsfördernden Aktivitäten und Ressourcen des Landes Kärnten und wurde vom FGÖ mit der Durchführung des Modellprojekts betraut. „Fit für Österreich” ist als Projektpartner verantwortlich für die Umsetzung der Bewegungsmaßnahmen, so wie die Kärntner Gebietskrankenkasse für den Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung.

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Foto: BSO

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Foto: BSO

Die traditionelle „Fit-Veranstaltung” am 26. Oktober der Österreichischen Bundes-Sportorganisation wurde heuer erstmals gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) durchgeführt und in die Herz-Kreislauf-Kampagne des FGÖ integriert. Vorteil der Kooperation: Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und noch mehr lokale PartnerInnen, die eine Veranstaltung organisieren. Daher haben sich auch das „Fit für Österreich”-KoordinatorInnenNetzwerk und die Dachverbände verstärkt engagiert und ihre Vereine eingebunden, damit der Nationalfeiertag auch weiterhin mit dem Thema Fitness und Gesundheit assoziiert wird. Dem Ziel, durch eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsbereich mehr Menschen zur Bewegung zu bringen, kommt „Fit für Österreich” mit dem Projekt BEWEGT GESUND sehr nahe. Dabei können Ärzte im Rahmen der „Vorsorgeuntersuchung Neu” bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren für das metabolische Syndrom Bewegung per Verordnungsschein „verschreiben”. Aus dem Pilotprojekt wurde, auch aufgrund der guten Evaluierungsergebnisse, 2009 ein leicht adaptiertes Projekt, das in den nächsten drei Jahren in ganz Wien umgesetzt wird. Die beteiligten Vereine mit Qualitätssiegelangeboten haben dadurch die Chance, neue Zielgruppen zu erreichen, PatientInnen können einen Zuschuss von maximal 35 € pro Jahr bei Teilnahme an einem Bewegungsangebot bekommen. Aus- und Fortbildung ist ein strategisches Ziel von „Fit für Österreich”. Der bereits 3. „Fit für Österreich”-Kongress fand vom 23.-25. Oktober 2009 im Salzburger Saalfelden statt. Es war mit über 440 TeilnehmerInnen und 39 ReferentInnen und 39 MitarbeiterInnen in der Organisation (82 Arbeitskreise) bis-

lang der größte und auch teilnehmerstärkste Kongress. Ein Konzept für eine Übungsleiter-Ausbildung „Herz-Kreislauf” wurde im Rahmen des Herz-Kreislaufmodellprojekts in Kärnten erarbeitet und wird 2010 umgesetzt werden. Netzwerken ist ein Grundsatz bei „Fit für Österreich”. Das „Fit für Österreich”-Forum ist jene Veranstaltung, wo Entscheidungsträger und Meinungsbildner aus allen gesellschaftlichen Bereichen angesprochen werden und die Initiativen ihrer Institutionen präsentieren können. Am 26. März 2009 im Haus des Sports herrschte beim Forum unter dem Titel „Österreich gesund bewegen” Einigkeit: Bewegungsförderung ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, dessen sich alle gesellschaftlichen Sektoren annehmen müssen, um den Trend zu Übergewicht und Bewegungsmangelerkrankungen langfristig umkehren zu können. Dabei unterzeichneten gleich fünf Vertreter der Bundesregierung die „Fit für Österreich”-Charta: Sportminister Mag. Norbert Darabos, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Gesundheitsminister Alois Stöger, Justizministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner und Finanzstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka.

Die bundesweite Initiative „Kinder gesund bewegen” greift das Potential von Bewegung und Sport in Kindergärten und Volksschulen auf.

Ein weiteres strategisches Ziel von „Fit für Österreich” lautet „Mehr Bewegung für unsere Kinder in Kindergarten und Volksschule”. „Fit für Österreich” wurde im Frühjahr 2009 von Sportminister Mag. Norbert Darabos mit der Umsetzung beauftragt. Die Zielstellung: Mit der Initiative Kinder gesund bewegen des Sportministers in den nächsten 3 Jahren Kontakt zu allen Kindergärten und Volksschulen zu bekommen – insgesamt fast 8.000 Institutionen – und zehn kostenlose Stunden nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Die bisherige Erfahrung gibt dem Konzept, das Vereine und Sportorganisationen nachhaltig als Partner präsentieren soll, Recht und zeigt, dass tatsächlich eine große Nachfrage besteht (Ende 2009: fast 2.000 Anmeldungen). Besonders beliebt sind Bewegungs- und Modelleinheiten für Kinder. Aber auch bunte Bewegungsfeste werden von Vielen als passender Event vor den Sommerferien angesehen. Ebenso gebucht werden Eltern- und PädagogInneninformationsabend oder aber die Bewegungsberatung, bei der gemeinsam mit PädagogInnen versucht wird, die Bewegungsfreundlichkeit einer Institution zu verbessern und verstecktes Potential aufzuspüren (z. B. Pausengestaltung). Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Sportministerium und die Österr. Bundes-Sportorganisation


haben im Zuge der Gespräche über Kinder gesund bewegen im Frühjahr eine Rahmenvereinbarung erarbeitet, die bundesweit erstmals die Kooperation von Sportvereinen mit Schulen regelt und Rahmenbedingungen vorgibt, die eine Zusammenarbeit erleichtern sollen. Dabei sind die Qualitätskriterien von „Fit für Österreich”-QualitätsiegelübungsleiterInnen als Maßstab festgeschrieben. Entscheidend für den Erfolg von Kinder gesund bewegen ist aber auch die Offenheit der meisten Bundesländer, deren EntscheidungsträgerInnen, insbesondere LandesschulrätInnen, Fachin­ spektorInnen und KindergartenFit für Österreich stellt laufend inspektorat die Initiative unterInfomaterial zum Thema Sport stützten und ihre Institutionen und Bewegung zur Verfügung. informierten. Darüber hinaus brachte sich „Fit für Österreich” mit seinem Netzwerk in die Initiative Gesund & Munter des BMUKK ein. Die Einführung des „Bewegungstagebuches” für die 3. und 4. Klassen wurde österreichweit mit Infoveranstaltungen für PädagogInnen begleitet. In beinahe allen Fällen wurden bei diesen Fortbildungen auch die Angebote von „Fit für Österreich” und von Kinder gesund bewegen im speziellen vorgestellt. Das Ziel: Eine engere Verbindung zwischen den Schulen und dem organisierten Sport herzustellen. Bei der Sportstättenenquete „Menschen bewegen – Sport- & Bewegungs(t)räume” am 12./13.3.2009 in Kapfenberg präsentierte sich „Fit für Österreich” als Netzwerkpartner für Vereine, Länder und Gemeinden. Die Enquete, in deren Vorbereitung „Fit für Österreich” eingebunden war, belegt einmal mehr den Anspruch der Initiative, zu bewegungsfreundlichen Verhältnissen beizutragen, dafür zu werben und – ganz im Sinne der EULeitlinien – sektorübergreifend Partner für das Ziel zu finden: Mehr Menschen bewegen.

BSO-Kommission „Aus- und Fortbildung” (Vorsitz: Michael Maurer): Mit einer erneut überaus positiven Bilanz konnte die BSO Sportmanager Ausbildung, deren Ziel es ist, den Führungskräften im organisierten Sport eine professionelle Weiterbildungsmöglichkeit auf höchstem Niveau zu bieten, im Berichtsjahr 09/10 aufwarten. Im Zeitraum von Jänner 2009 bis Mai 2010 wurden österreichweit 16 BSO Basiskurse, darunter auch wieder 2 BSO U26 Basis Kurse, und 2 BSO Sportmanager I Kurse. Somit stehen den österreichischen Vereinen und Verbänden wieder mehr als 300 gut ausgebildete Funktionäre und Funktionärinnen zu Verfügung. Zudem wurde im Jahre 2009 die Kooperation der BSO mit ausgewählten Handelsschulen (HAS) und Handelsakademien (HAK) mit Leistungssport besiegelt.

BSO-Kommission „Trainerangelegenheiten und Leistungssport” (Vorsitz: Mag. Gerhard Scherbaum): Auch 2009/10 waren das große Interesse und der damit verbundene Andrang an den Trainerfortbildungen der BSO ungebrochen: „Problemjahre jugendlicher SportlerInnen” war am 25.April 2009 im Ausgebuchten BSFZ Südstadt das Thema, zu dem Prof. Hans Holdhaus (IMSB), Mag. Judith Draxler-Hutter (Sportpsychologin), Dr. Thomas Wörz (Sportpsychotherapeut), Mag. Robert Parma (Sportlehrer), Dr. Peter Kirschner (Pädagogische Hochschule Innsbruck) und betroffene jugendliche Spitzensportler interessante und spannende Beitrage und Workshops beisteuerten. „Trainings- und Wettkampfoptimierung” war das Thema der zweitägigen Veranstaltung der BSO im BSFZ Schielleiten am 19./20. September 2009. Eine Reihe von Fachleuten u. a. Univ.Prof. Dr. Günther Amesberger (ÖBS), Ernährungsexpertin Mag. Isabella Grabner-Wollek (IMSB), Dr. Valentin Leibetseder (Facharzt für medizinische Leistungsphysiologie), Sporttechnologe Dipl.-Ing.(FH) Philipp Kornfeind, Erwin Reiterer (BSPA Wien) und Physiotherapeutin Silvia Kollos lieferten die spannenden Beiträge dazu. Das BSO Trainerforum 2009 zum Thema „Nachwuchs für den Leistungssport: Modelle aus der Praxis in D/CH/A” wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, der Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung des Spitzensports (ABS) und dem Sportministerium am 9.Oktober in Innsbruck abgehalten. Der BSO ist es gelungen neben nationalen Referenten wie o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Werner Nachbauer (Universität Innsbruck) und Mag. Harald Haim (Skigymnasium Stams) auch internationale Referenten wie Dr. Falk Naundorf (Leipzig) und Philipp Saxer (Schweizer Volleyballverband) für Vorträge zu gewinnen. Im März 2010 trafen sich wieder viele Interessierte im BSFZ Südstadt zum Thema „Persönlichkeit im Sport”. Nach den tragischen Ereignissen rund um den Tormann Robert Enke (VfB Wolfsburg) diskutierten Experten rund um das Thema Entwicklungschancen, Karriereübergänge und Gefahren des Scheiterns im Profisport. Mit dabei waren diesmal Dr. Achim Conzelmann (Institut für Sportwissenschaften Bern), Priv. Doz. Dr.med. Ulrike Korsten-Reck (Universität Freiburg), Dr. Thomas Branddauer (Sportpsychologe), Dr. Thomas Wörz (Sportpsychotherapeut) und DDr. Peter Geißler (Psychotherapeut). Die gesamten Unterlagen zu all den angeführten Fortbildungen der Österreichischen Bundes-Sportorganisation finden Sie auf unserer Homepage: www.bso.or.at unter dem Schwerpunkt „Ausund Fortbildung”.

BSO-Kommission „EU und internationale Angelegenheiten” (Vorsitz: Astrid Stadler): EOC EU Büro Brüssel: Die Europäischen Olympischen Komitees (EOC) haben das EU Büro des deutschen Sports mit 1. Januar 2009 übernommen, und wird seit dem als EOC EU Büro geführt. Die Übernahme durch

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die EOC hat sich sehr positiv auf die Repräsentativität und Legitimität des Büros gegenüber den EU-Institutionen ausgewirkt. Die BSO ist in der Person von GS Mag. Barbara Spindler neben dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Französischen Olympischen Sportbund (CNOSF) und den EOC im Vorstand des EOC EU Büros vertreten. Überdies konnte das Brüsseler Büro weitere Partner wie den Internationalen Fußballverband (FIFA), den Europäischen Schwimmverband (LEN), den Internationalen und Europäischen Rugbyverband sowie die Europäische Nichtregierungsorganisation Sport (European NonGovernmental Sports Organisation –ENGSO) 2009 gewinnen.

EU:SPORT:FUTURE „Diskussionsprojekt über die künftige EU-Sportpolitik”: Am 29. Mai 2009 fand im Rahmen des von der EU unterstützten Projektes EU:SPORT:FUTURE ein internationaler Workshop zu den Themen Gesundheit und Ausbildung im Sport im Haus des Sports statt. Die Teilnehmer erarbeiteten Empfehlungen in diesen Bereichen, die die EU im Zuge der neuen Sportkompetenz umsetzen soll. Die in den Workshops angenommenen Empfehlungen wurden während des ENGSO-Forums am 30. Oktober 2009 in Lissabon, Portugal, Vertretern der Europäischen Kommission vorgestellt und übergeben. Österreich war mit fünf RepräsentantInnen beim Forum vertreten.

EU-Sportbudgetlinie 2009: Aufgrund des Inkrafttretens des Sportartikels 165 im LissabonVertrag am 1. Dezember 2009 hat die Europäische Kommission eine Sportbudgetlinie in ihrem Haushalt 2009 eingezogen und mit vier Millionen Euro zur Förderung von spezifischen Sportprojekten ausgestattet. Bart Ooijen, Mitarbeiter des Sportreferats der Europäischen Kommission, informierte den österreichischen Sport über die EU-Sportbudgetlinie im Rahmen des Workshops EU:SPORT:FUTURE im Mai 2009 in Wien. Das vom EOC EU Büro konzipierte und eingereichte Projekt „Athletes2Business” konnte daraus erfolgreich europäische Fördermittel lukrieren. A2B verfolgt das Ziel, bessere Rahmenbedingungen für Athleten im Bereich der „Dualen Karriere” in Europa zu schaffen. ENGSO, die ebenso erfolgreich einen Projektantrag im Rahmen der EU-Sportbudgetlinie gestellt hat, setzt das Projekt WILD (Women’s International Leadership Development) im Bereich Geschlechtergleichstellung im Sport um.

TAIEX-Sport-Seminar: Die BSO hat erfolgreich in Kooperation mit dem EOC EU Büro und dem EU-Förderinstrument TAIEX ein Sportseminar am 27. November 2009 in Tiflis, Georgien, umgesetzt. EU Sportexperten informierten vor Ort ansässige Sportverbände über aktuelle Entwicklungen im Bereich Sport und Europa.

ENGSO: Die ENGSO-EU-Arbeitsgruppe, die unter dem Vorsitz von BSOMitarbeiter Mag. Michael Trinker steht, hat zwei Schwerpunkte 2009 umgesetzt. Zum einen wurde das Manifest „Sport für ein aktives und wettbewerbsstarkes Europa” verfasst, das sportpolitische Forderungen an die EU-Institutionen stellt. Zum anderen wurde ein Fragenkatalog im Vorfeld der Wahlen zum Europäi-

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schen Parlament an die politischen Gruppierungen ausgeschickt, um sportpolitische Positionen abzufragen und diese dann der sportinteressierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Dokumente in Englisch können über die ENGSO-Homepage www.engso.eu abgerufen werden.

BSO-Kommission „Frauen im Sport” (Vorsitz: Herta Mikesch): Der Sport bewegt Frauen – aber noch zu wenige. Frauen bewegen den Sport – aber noch nicht genug. Dort, wo es für die Frauen im Sport noch nicht ganz so ist, wie sie es sich wünschen, beginnt die Arbeit der von der BundesSportorganisation eingesetzten „Kommission Frauen im Sport”. Sie setzt sich aus Frauen der Dach- und Fachverbände sowie aus Vertreterinnen des Sportministeriums und einer Professorin des Instituts für Sportwissenschaften der Universität Wien zusammen. Unter der Führung der Vorsitzenden Herta Mikesch, wurden im Rahmen der Jahresplanung geeignete frauenspezifische Themen ausgewählt. Um diese Themen möglichst effektiv an die Frauen und Männer im Sportbereich zu bringen, wurden Aktionen und Projekte inhaltlich festgelegt. Zu den wichtigsten unter ihnen gehörte die Fortsetzung der erfolgreichen Kick Off-Veranstaltung der BSO-Frauen „Standpunkte – Frauen – Perspektiven” im Juni 2008, nämlich das BSO FRAUEN SOMMERGESPRÄCH 2009 am 15. Juni 2009, welches sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion sehr intensiv mit dem Thema „Frauen in den Sportmedien” auseinander setzte. Mit dem „Know-how” der vorangegangenen Sommergespräche und als Folgeveranstaltung organisierte darauf die Kommission die Enquete „frauen.sport.medien” am 16. und 17. Oktober in Wels. Wie schon bei der ersten Enquete vor einem Jahr fanden sich auch heuer rund 50 interessierte Frauen (und auch einige Männer) aus allen Bereichen des organisierten Sports ein. In ihrem Schlussstatement konnte die Vorsitzende der BSO-Kommission „Frauen und Sport” zufrieden feststellen, dass mit der bereichernden Erweiterung des Wissens um die Medienarbeit von und für Frauen zumindest ein Grundstein für eine positive Entwicklung der Rolle von Sportfrauen in den Medien gelegt werden konnte. Als weitere Aktion sei die intensive Beteiligung der BSO-Frauen am TAG DES SPORTS 2009 genannt, wobei alle Frauen der Kommission im Einsatz waren, um die gemeinsamen Anliegen gegenüber einer breiten Öffentlichkeit zu vertreten. Die AUSZEICHNUNG DES FRAUENFREUNDLICHSTEN SPORTVEREINS sowie ein von den Vereinen und Verbänden getragener AKTIONSTAG, der möglichst vielen Frauen in Österreich einen bewegungsreichen und sportliche Lebensstil nahebringen soll, sind weitere Projekte der BSO-Frauen, die für das Jahr 2010 geplant wurden. Aspekte der Netzwerkbildung unter den Frauen in den Sportverbänden sind Themenschwerpunkt der Arbeit im Jahr 2010. Die


nächsten Schritte der Gruppe im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der vermehrten Präsenz in der Sportwelt sind wiederum das traditionelle Sommergespräch 2010 mit dem Titel „frauen. netz.werken” am 9.Juni 2010 in Wien und am 1.und 2. Oktober 2010 geht es dann im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung in Salzburg um die Praxis des Netzwerkens. Weiters soll auch daran gearbeitet werden, dass in naher Zukunft der frauenspezifische Teil in allen Bereichen der Ausbildung von Übungsleitern, BSO-Sportmanagern und -Trainern mehr zum Tragen kommen kann. Dazu wird gegenwärtig ein Pool von Referentinnen und Referenten erstellt, die diese Aufgaben übernehmen können. Informationen zu den Veranstaltungen und Aktivitäten der BSOKommission-Frauen im Sport sind auf der Website der BundesSportorganisation www.bso.or.at zu finden.

BSO-Kommission „Schule und Sport” (Vorsitz: Dr. Hansjörg Mader): In der einzigen im Berichtszeitraum stattgefundenen Sitzung der Kommission sowie in der im November 2009 stattgefundenen Präsidiumssitzung der BSO wurden seitens des Vorsitzenden der Kommission für Jugend- und Schulsport mehrere Projekte vorgestellt. Eine erfolgreiche Verbindung zwischen Schule und Sport, die den Trainern und Übungsleitern der Sportvereine den Zugang zu den Pflichtschulen ermöglicht, um einerseits zu erreichen, dass in den Schulen vermehrt auf Gesundheit und Bewegung geachtet wird, und andererseits, dass die Vereine Kontakt zu künftigen Sportlernaufnehmen können, ist ein zentrales Anliegen der Kommission.

BSO-Kommission „Rechts-, Steuer- und Versicherungsfragen” (Vorsitz: Dr. Karl Franz Leutgeb): Das Tätigkeitsfeld der Kommission war auch in den letzten Monaten wieder ein äußerst vielfältiges. Neben diversen rechtlichen Begutachtungen (Pyrotechnikgesetz, Wartungserlass zu den Vereinsrichtlinien etc. ) waren auch die Neuregelungen im § 3 Abs. 1 Z 16c EStG sowie im § 49 Abs. 2 Z 28 ASVG, mit welchen die Rechtsgrundlage für gemeinnützige Sportvereine geschaffen wurde wonach Kostenersätze (pauschale Fahrt- und Reisekostenaufwandsentschädigungen) für die mit der sportlichen Tätigkeit zusammenhängenden Aufwendungen von Sportlern, Schiedsrichtern und Sportbetreuern steuer- und sozialversicherungsfrei ausbezahlt werden können, wichtige Themen. Mit den gesetzlichen Änderungen wurde eine Vereinheitlichung von steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften sowie die entsprechende Befreiung von der Kommunalsteuer und dem Dienstgeberbeitrag zum Familienausgleichsfonds erreicht. Durch die Neuregelungen wurden gesetzliche Rechtsgrundlagen für gemeinnützige Sportvereine geschaffen. Die BSO hat zur Unterstützung der Funktionäre auf Ihrer Website unter www. bso.or.at bereits entsprechende Formulare sowie Kommentare veröffentlicht.

BSO-Sportjugend (Vorsitz: Mag. Helmut Baudis): Der BSO-Jugendausschuss kann 5 Jahre nach seiner Einführung bereits auf zahlreiche Erfolge hinweisen. Die Publikationen

zum Thema „ARCTOS – Gemeinsam zum Erfolg” sowie „Sporternährung – leicht gemacht” fanden nicht nur in Österreich breite Anerkennung. Die jahrelange internationale Arbeit des BSO-Jugendausschusses wurde im Frühjahr bei der ENGSOJugend-Generalversammlung in Paris honoriert. Erstmals wurde dort der „European Young Volunteer Award” vergeben. Die BSO konnte sich in diesem Zusammenhang besonders freuen, denn diese Auszeichnung wurde an Mag. Helmut Baudis, BSOJugendausschuss-Vorsitzender, verliehen. Zur fachlichen Arbeit: Im April 2009 wurden die Unterrichtsmaterialien zum Thema „Jugend, Sport & Alkohol”, die eine DVD und ein Handbuch umfassen, veröffentlicht. Auf Basis dessen veranstaltete der Jugendausschuss im Herbst 2009 drei Seminare für Nachwuchstrainer/innen in Linz, Klagenfurt und Wien. Als eigentliches Schwerpunktthema des Jahres 2009 wurde „Ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen” gewählt. Dabei wurde ein Kurzvideo produziert, das aufzeigt, wo und wann junge Menschen im Sport ehrenamtlich aktiv sind und wie sie durch dieses Engagement auch im täglichen Leben profitieren können. Eine Begleitbroschüre zum Video erläutert die „Benefits” im Detail. Zwei Unter-26-Kurse der BSO-Sportmanager-Ausbildung Basis Lizenz in Wien (Frühjahr) und Linz (Herbst) gehören bereits zum Standardprogramm des Jugendausschusses und wurden auch im Jahr 2009 erfolgreich abgehalten.

Kooperation Sportpsychologische Beratung Im Rahmen des Schwerpunktes „Sportpsychologie” in der Trainerfortbildung finanziert die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) in Zusammenarbeit mit dem „Österreichischen Bundesnetzwerk Sportpsychologie (ÖBS)” Kompetenzzentren für Sportpsychologie, deren Hauptaufgabe die Beratung und Betreuung von Verbänden, TrainerInnen und SportlerInnen ist. Verbände, die Interesse an einer sportpsychologischen Beratung und Betreuung oder an Kurzreferaten im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen haben, können sich jederzeit an diese sportpsychologischen Kompetenzzentren in Wien, Salzburg und Innsbruck wenden.

Leistungssport im Bundesheer Unser Heer: Schutz und Hilfe für das Land – Unterstützung und Hilfestellung für den Spitzensport! Das Österreichische Bundesheer ist zusätzlich zu seinen vielseitigen Aufgaben auch noch Top-Förderer des österreichischen Spitzensports. Durch ein hoch effizientes Fördermodell, das das Bundesheer in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation umsetzt, haben jährlich 150 Sportler die Möglichkeit, den Grundwehrdienst als Profisportler zu absolvieren. Weitere 192 Athletinnen und Athleten können im Rahmen von Dienstverträgen bis zu 15 Jahren Gesamtdienstzeit wirtschaftlich und sozial abgesichert auf höchstem Niveau trainieren.

Bundessportakademien Die Bundessportakademien sind die ausbildungsdurchführende

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Organisation für die Instruktoren-, Trainer-, Lehrer- und Diplomlehrerausbildungen, die in Zusammenarbeit mit den österreichischen Dach- und Fachverbänden veranstaltet werden. Die BSO bemüht sich, stets eine bestmögliche Koordination zwischen den Organisationen und Einrichtungen zu erzielen.

SITZUNGEN NATIONAL 40. Bundes-Sportversammlung (27.11.2009) Präsident Dr. Peter Wittmann begrüßte die Delegierten und im Besonderen Sportminister Mag. Norbert Darabos, der Grußworte an die Vollversammlung richtete. Als Festredner konnte Dr. Karl Stoss gewonnen werden, welcher Dr. Leo Wallner am 22. 10.2009 als ÖOC Präsident nachfolgte. Dr. Wittmann begrüßte auch die neuen Mitglieder im Präsidium der BSO, nämlich Dr. Theo Zeh, Karl Kaplan, SL RegR Christian Felner und Dir. Alfred Hartl. Weiters berichtete er über seine Gespräche mit FBM Mag. Claudia Bandion-Ortner, FBM Dr. Claudia Schmied sowie mit HVK DI Josef Pröll. „Fit für Österreich”, die Bewegungsinitiative des Sportministers gemeinsam mit der BSO und den drei Dachverbänden, ASKÖ, ASVÖ und Sportunion, nahm im Bericht des Präsidenten neuerlich einen zentrale Rolle ein. Daneben hob der BSO Präsident auch die Wichtigkeit hervor, dass der organisierte Sport als Dienstleister mit Schulen mit Ganztagesbetreuung verstärkt zusammen arbeiten soll. Durch eine Statutenänderung wurde ein Finanzausschuss eingerichtet, dessen Vorsitzender dem Präsidium der BSO angehört und diesem berichtspflichtig ist. Weiters wurden die statutenmäßigen Bestimmungen über die Schiedskommission und das Schiedsgericht überarbeitet und professionalisiert. Eva Janko referierte über die Österreichische Gesellschaft für Sportphysiotherapie und der Vereinigung der österreichischen Sportmasseure. Sie bedauert, dass nach ihren Erfahrungen zu wenig qualifizierte Betreuer, Sportmasseure und Sporttherapeuten in den Vereinen tätig sind und ersucht die Vertreter der Fachverbände und Vereine, ihre Betreuer und Therapeuten, die noch keine nachweislich qualifizierte Ausbildung besitzen, anzuregen, dies nachzuholen. Als ordentliche Mitglieder wurden das Österreichische Paralympische Comité sowie die Special Olympics Österreich in die BSO neu aufgenommen. Helmar Hasenöhrl wurde für seine langjährigen Verdienste um die BSO die Ehrenmitgliedschaft in der Österreichischen BundesSportorganisation verliehen. Zum Abschluss wurde von der Bundes-Sportversammlung eine Resolution an die österreichische Bundesregierung und den österreichischen Gesetzgeber verabschiedet, in welcher die Anliegen des organisierten Sports dargelegt wurden.

Bundes-Sportrat (47. Sitzung, 27.11.2009) Diese Tagung wurde unter dem Vorsitz von Abg.z.NR Peter Haubner abgehalten. Nach der Begrüßung der Ehrengäste berichtete der Vorsitzende über die Neuregelungen zur pauschalierten Rei-

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seaufwandsentschädigung. Danach nahm den größten Teil der Tätigkeitsbilanz die Bewegungsinitiative „Fit für Österreich” ein sowie „Kinder gesund bewegen” ein. Hinsichtlich der Diskussion um eine Reform der Bundes-Sportförderung betonten die Dachverbände die Wichtigkeit der Sicherung der Basisfördermittel sowie die Wahrung der Autonomie des Sports. Weiters berichtete der Vorsitzende des Bundes-Sportrates Abg.z.NR Peter Haubner über das erfolgreiche Anti-Doping Projekt der Sportunion „Star Ribbon”. Im Anschluss hatten die BSO Kommissionen „Frauen im Sport” und „Aus-, und Fortbildung” sowie die BSO Jugend Gelegenheit, ihre vielfältigen Tätigkeiten den Delegierten zu präsentieren.

Bundes-Sportfachrat (81. Sitzung, 27.11.2009) Der Vorsitzende Dr. Gottfried Forsthuber begrüßte Vertreter von 53 Fachverbänden, dem ÖPC, der Special Olympics Österreich sowie zahlreiche Ehrengäste. In seinem Bericht hob Dr. Forsthuber das erfolgreiche Abschneiden der österreichischen Athletinnen und Athleten bei den internationalen Sportgroßveranstaltungen hervor. RegR SL Christian Felner präsentierte das System der Besonderen Bundes-Sportförderung und gab einen Ausblick auf den kommenden Reformprozess. BSO Mitarbeiter Mag. Marcus Pucher erörterte den Delegierten das Berechnungssystem des „Finanzverteilers”.

ASKIMO (Österreichischer Fachverband für Wettkampf Skibergsteigen) sowie der Österreichische Frisbeeverband stellten den Antrag auf Anerkennung als ordentlicher Bundes-Fachverband. Nach einer intensiven Diskussion nahm das höchste Gremium der österreichischen organisierten Fachverbände den Österreichischen Frisbeeverband als 60. Bundes-Fachverband in die BSO auf.

Bundes-Sportfachrat (80. Sitzung, 17.04. 2009, Parndorf) Dr. Gottfried Forsthuber begrüßte bei der Frühjahrstagung in Parndorf 50 Fachverbände sowie Ehrenmitglieder und Vertreter des ÖOC. Mag. Peter Bayer sowie Sportdirektor Mag. Werner Magreiter berichteten von der Vorbereitung der Olympischen Jugendspiele 2012. Vom 13.-22. Jänner 2912 wird Innsbruck Host City der „1st Winter Youth Olympic Games” sein. Ziel der Spiele ist es, Kinder und Jugendliche weltweit für die Olympischen Spiele und Werte zu begeistern. Im Anschluss daran stellten der Präsident des Österreichischen Badmintonverbandes, Harald Starl, und die Sportkoordinatorin Rena Eckart die erfolgreichen Strukturänderungen im Österreichischen Badmintonverband vor. Anschließend stellten Mag. Stefan Grüneis und Mag. Robert Schweinzer von der Austria Presse Agentur einen Initiative der APA vor, mit welcher regionale Wettkampfergebnisse schnell und effizient erfasst und verbreitet werden sollen. Als letzter Vortragender referierte Werner Augsburger, Sportdirektor von Swiss Olympic, über das Verbandsmanagement in der Schweiz. Inhaltlich wurden von den Fachverbänden außerdem die Auswirkungen der neuen Anti-Korruptionsbestimmungen auf Sportveranstaltungen sowie die Neuregelungen zur pauschalierten Reiseaufwandsentschädigung diskutiert.


SITZUNGEN INTERNATIONAL ENGSO-Sitzungen Vom 24. bis 25. April 2009 fand die Generalversammlung der European Non-Governmental Sports Organisation (ENGSO) in Paris, Frankreich, statt. Es wurden Teile des ENGSO-Vorstands neu gewählt: PREDRAG MANOJLOVIC, Serbien, ENGSO-Generalsekretär, LOUIS KILCOYNE, Irland, Vorstandsmitglied, wurden in ihrem Amt bestätigt. JAN BOHÁČ, Tschechische Republik, wurde zum ENGSO-Vizepräsidenten bzw. SALLIE BARKER, Vereinigtes Königreich, in den Vorstand gewählt. Österreich war durch Kurt Steiner und Mag. Michael Trinker vertreten. Vom 30. bis 31. Oktober 2009 fand das ENGSO-Forum in Oeiras, Portugal, statt. Das Forum war zugleich Abschlusskonferenz des europaweiten Diskussionsprojektes EU:SPORT:FUTURE. Das Forum nahm einstimmig die EU:SPORT:FUTURE Erklärung an, die Handlungsmöglichkeiten der EU im Sport identifiziert. Österreich war durch Dr. Franz Karner, Mag. Christian Halbwachs, Astrid Stadler, Kurt Steiner und Mag. Michael Trinker vertreten. Die ENGSO-EU-Arbeitsgruppe, die unter dem Vorsitz von BSOMitarbeiter Mag. Michael Trinker steht, hat sich vier Mal im Jahr 2009 getroffen und setzte drei Schwerpunkte um: • Implementierung des Projektes EU:SPORT:FUTURE • Verfassen des ENGSO-Manifests „Sport für ein aktives und wettbewerbsstarkes Europa”, das sportpolitische Forderungen an die EU-Institutionen stellt und im Rahmen der ENGSOGeneralversammlung angenommen wurde • Verfassen eines Fragenkatalogs im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament. Der Fragenkatalog wurde an die politischen Gruppierungen ausgeschickt, um sportpolitische Positionen abzufragen. Die Ergebnisse dieser Aktion wurden in einem speziellen ENGSO-Newsletter und während der ENGSOGeneralversammlung vorgestellt.

Fotos: RGE-Photography

Abschließend wurde eine Resolution der Fachverbände beschlossen., in welcher ihre Anliegen an die Politik festgehalten wurden.

BSO Präsident Dr. Peter Wittmann ehrt Dr. Leo Wallner für dessen Lebenswerk.

Herta Mikesch, Vorsitzende der BSO-Frauenkommission, wurde in der Kategorie Frauen-Power ausgezeichnet.

Hubert Neuper hält gemeinsam mit Armin Kogler den Preis für den Sportbotschafter des Jahres in Händen.

Johann Friedinger bekam den Kristall in der Kategorie Funktionär des Jahres verliehen.

BSO-VERANSTALTUNGEN BSO Sport-Cristall Gala Wie jedes Jahr ehrten die Bundes-Sportorganisation und das Sportministerium bemerkenswerte Persönlichkeiten des österreichischen Sports für ihre herausragenden Leistungen mit SportCristallen. Bei der Sport-Cristall-Gala stehen die Menschen im Mittelpunkt, die sonst im Hintergrund sind. Am Freitag dem 27. November 2009 war es im Studio 44 der Lotterien, des wichtigsten Partners des österreichischen Sports, wieder so weit stellvertretend für 500.000 hauptsächlich ehrenamtlich im Sport engagierte Menschen wurden einzelne für ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement im und für den Sport ausgezeichnet. Alexander Pointner wurde als Top Trainer des Jahres geehrt - seine Gattin Angela nahm diesen stellvertretend entgegen.

Top Funktionärin des Jahres wurde Edith Parzmayr.

Zum Top Sportverein des Jahres wurde der Bikeclub Stattegg gekürt.

Preisträger und Laudatoren beim gemeinsamen Gruppenfoto.

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Sport-Botschafter des Jahres: Hubert „Hupo” NEUPER

Foto: crazypixx

Verein des Jahres: Bikeclub Stattegg (Radfahren)

Trainer des Jahres:

Alexander POINTNER (Skisprung)

Funktionärin des Jahres:

Edith PARZMAYR (Rhythmische Sportgymnastik)

Funktionär des Jahres:

Johann FRIEDINGER (Tischtennis)

Lebenswerk:

BSO Präsident Dr. Peter Wittmann, der kanadische Botschafter S.E. John Barett und ÖOC Präsident Dr. Karl Stoss.

Am 26. September machten mehr als 400.000 Besucher den „Tag des Sports.09” zu einem Riesenerfolg. Auf über 130 Aktionsflächen präsentierten sich nahezu alle Sportarten, die es in Österreich gibt. In einem einzigartigen Bewegungspark bot sich die Möglichkeit für Jung und Alt aktiv mit zu machen. Auf drei Bühnen präsentierten sich den ganzen Tag die Sportarten und auch die aktiven Athleten. Im völlig neu konzipierten BSO Pavillon gab es heuer erstmals „BSO-Legendengespräche”. Der frühere ORF Sportchef Hans Huber und Ex-Beachvolleyball-Star Oliver Stamm baten den mehrfachen Ruderweltmeister Christoph Schmölzer, Österreichs Rekordschwimmerin Judith Draxler, Nationalteamtorhüter Franz Wohlfahrt, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf Emese Hunyady, Sportreporterlegende Michael Kuhn, sowie die Radweltmeister Roland Königshofer und Franz Stocher vor das Mikrofon. Vor den Augen und Ohren vieler staunender Gäste erzählten sie auf unterhaltsame Weise, wie der Sport damals und heute funktionierte und funktioniert.

Gefeiert wurden die bevorstehenden Olympischen Spiele mit einer BSOÖOC-Torte. Foto: showpro

Tag des Sports 2009

Foto: crazypixx

Dr. Leo Wallner

Fit am Feiertag Der Nationalfeiertag am 26. Oktober soll in ganz Österreich im Zeichen der Bewegung stehen. Der „Gemeinsam gesund bewegen”-Tag soll die Menschen dazu motivieren, selbst aktiv zu werden. Am „Gemeinsam gesund bewegen”-Tag nahmen wieder zahlreiche Anbieter von Bewegungs- und Sportangeboten in vielen Region und Orten Österreichs teil. Die Veranstaltung soll sich insbesondere an jene Menschen wenden, die wenig oder gar nicht körperlich aktiv sind. Denn Bewegung ist gut für Herz und Kreislauf und das einzig wirksame Mittel gegen Übergewicht. Deshalb war dieser Tag auch der Herbstschwerpunkt der Kampagne „Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund.” des Fonds Gesundes Österreich zum Thema Herz-Kreislaufgesundheit. Die bundesweite Bewerbung und Koordination des Tages führten die BSO im Rahmen von „Fit für Österreich” und der Fonds Gesundes Österreich durch.

„Hello Vancouver!” – Ein Abend des österreichischen Sports Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Vancouver luden die Österreichische Bundes-Sportorganisation und das Österreichische Olympische Comité am 27.01.2010 zu einem gemütlichen

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Im Tirolergarten wurde für kanadische Stimmung gesorgt.

österreichischen Abend in den „Tirolergarten” des Tiergartens Schönbrunn ein. Unter dem Motto „Hello Vancouver! Ein Abend des österreichischen Sports” diente die Veranstaltung als Kommunikationsplattform für namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Sport, Medien und Politik. Gerade für Sportverbände, die sonst medial weniger im Rampenlicht stehen, bot sich die Gelegenheit sich in angenehmer Atmosphäre mit den Entscheidungsträgern aus den jeweiligen Bereichen auszutauschen. Nach der Begrüßung durch BSO Präsident Dr. Peter Wittmann, ÖOC Präsident Dr. Karl Stoss und S.E. dem Kanadischen Botschafter John Barett, sorgte ein ausgiebiges Buffet für leibliches Wohl. Für musikalische Unterhaltung sorgten das Steirische Trio „Buschenschankmusi Max Lustig & Freunde, sowie der Country Sänger Hermann Posch.


BSO Sommersportlounge

Fotos: crazypixx

In der Neustifter „Dorfschenke” traf sich das „Who is who” des organisierten Sports zur ersten Sommer Sport Lounge der BSO – es war DAS Beisammensein des Sports im Juli. Interessante Gespräche in ungezwungener Atmosphäre, genussvolles Essen und Smalltalk zwischen Medienvertretern, Funktionären, aktiven und Ex-Sportlern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik machten diesen Nachmittag zu einem gemütlichen Event bei strahlendem Wetter. BSO Generalsekretärin Barbara Spindler, BSO Präsident Peter Wittmann, Dressur-Olympiasiegerin Sissy Max-Theurer und Ex-ORF-Sportchef Hans Huber mit Gattin.

ORF-Sportchef Hans-Peter Trost, Präsidentin des Paralympischen Committees Maria Rauch-Kallat und Bundesminister Nikolaus Berlakovich.

mationsteil, wie er aktueller und umfassender nicht sein könnte: Kontaktadressen, Telefon- bzw. Faxnummern aller Dach- und Fachverbände in Österreich, dazu jede Menge an Daten und Fakten über Österreichs Sport, seine Hauptdarsteller und die wichtigsten Organisationen. Erhältlich in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter „Service”.

Magazin Österreich-Sport Das überregionale Magazin der BSO erscheint viermal jährlich und blickt hinter die Kulissen des heimischen Sportgeschehens. Aktuelle Reportagen und ausführliche Interviews sorgen ebenso für umfangreichen Lesestoff wie Kolumnen prominenter Sportfunktionäre, Informationen der Dachverbände und Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Sportwelt. Erhältlich in der BSOGeschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter „Service”.

Broschüre Jugend, Sport und Alkohol Mit dem 48-seitigen Handbuch und einem kurzen Videoclip möchte die BSO den Verantwortlichen in Sportvereinen Materialien zur Verfügung stellen, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik „Jugend, Sport und Alkohol” anregen, um so die Kompetenz der für den Nachwuchs verantwortlichen Personen aber auch der Jugendlichen selbst im alltäglichen Umgang mit dieser Substanz zu verbessern. Erhältlich in der BSOGeschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter „Service”.

Broschüre Ehrenamt im Sport

ORF-Sportchef Hans-Peter Trost, Sporthilfe Geschäftsführer Anton Schutti sowie Tischtennis bzw. Handball Präsident Gottfried Forsthuber und Gerhard Hofbauer.

Positive Gespräche - BSO Präsident Peter Wittmann und ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser.

BSO-PUBLIKATIONEN BSO-Sportjahrbuch Das Jahrbuch der hat sich seit geraumer Zeit den Ruf als unverzichtbarer Begleiter für alle Sportler, Vereine und Sportinteressierten erworben. Neben einem ausführlichen Überblick über das abgelaufene Sportjahr – zu den Autoren zählen auch einige heimische Spitzenjournalisten – bringt das Jahrbuch einen Infor-

Der Einsatz von Ehrenamtlichen schafft einen enormen Gewinn an Lebensqualität in unserer Gesellschaft und sichert die Zukunft vieler Organisationen und auch Sportvereine. Der BSOJugendausschuss hat sich mit dieser Thematik bereits längere Zeit beschäftigt und möchte mit einem kurzen Motivationsvideo und dieser Broschüre aufzeigen, wie junge Menschen durch ihr Engagement im Sport in ihrer persönlichen Entwicklung profitieren können. Erhältlich in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter „Service”.

EU-Monatsbericht Sportrelevante Entwicklungen in der EU und alle wichtigen Informationen über Förderprogramme sind im monatlich erscheinenden EU-Monatsbericht zu finden. Dieser ist kostenlos in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter dem Schwerpunkt „EU und Internationales” erhältlich.

BSO-Terminkalender Der handliche Terminplaner im Taschenformat liefert alle Veranstaltungen und Adressen der Dach- und Fachverbände sowie weiterer Sportinstitutionen. Der Kalender erscheint halbjährlich und ist in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter der Kategorie „Aktualles” kostenlos zu erhalten.

BSO-Versicherungsservice Die BSO bietet in Kooperation mit der Uniqa-Gruppe und dem Versicherungsbüro Held & Held den Bedürfnissen der Vereine und Verbände angepasste Versicherungsleistungen an. Die BSOSportunfall- und Reisekrankenversicherung haben sich auch im vergangenen Jahr bewährt.

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sportministerium

Sportministerium – Sektion V – Sport – Haus des Sports 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Telefon: +43 / 1 / 501 99 0 Fax: +43 / 1 / 501 99 5270 E-mail: sport.austria@sport.gv.at www.sportministerium.at Sportminister: Mag. Norbert Darabos Büro des Sportministers Leiter: Ing. Wolfgang Gotschke Telefon: +43 / 1 / 501 99 5300 E-mail: wolfgang.gotschke@sport.gv.at Sektion V – Sport Mit der Leitung betraut: SL Reg.Rat Christian Felner 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Telefon: +43 / 1 / 501 99 4235 E-mail: christian.felner@sport.gv.at Abteilung V/1 – Sportgrundsatzangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Internationales, Ausgegliederte Einrichtungen Leiter: Mag. Harald Treiber Stv. Leiter: Mag. Claus Farnberger Telefon: +43 / 1 / 501 99 5219 Fax: +43 / 1 / 505 62 35 E-mail: harald.treiber@sport.gv.at, v1@sport.gv.at Abteilung V/2 – Allgemeine Sportförderung, Investitionsförderung, Großsportveranstaltungen, Sport und Gesellschaft Leiter: derzeit nicht besetzt Stv. Leiter: Min.-Rat Mag. Dr. Hadwig Blum Telefon: +43 / 1 / 501 99 5212 Fax: +43 / 1 / 505 62 35 E-mail: christian.felner@sport.gv.at, v2@sport.gv.at

Abteilung V/3 – Angelegenheiten des Nachwuchs-, Leistungs- und Spitzensports Leiterin: Mag. Karin Glatt Stv.Leiterin: Mag. Katja Kosak Telefon: +43 / 1 / 501 99 5222 Fax: +43 / 1 / 505 62 35 E-mail: karin.glatt@sport.gv.at, v3@sport.gv.at Abteilung V/4 – Besondere Bundes-Sport förderung; Breiten- und Gesundheitssport, Verwaltungsmanagement, Sportevents, Sportbericht, Sportservice Leiter: SL Reg.Rat Christian Felner Stv. Leiter: ADir Robert Erlacher Telefon: +43 / 1 / 501 99 5235 Fax: +43 / 1 /505 54 56 E-mail: christian.felner@sport.gv.at, v4@sport.gv.at Abteilung V/5 - Budgetmanagement, Förderkontrolle, Controlling Leiter: Min.-Rat. Leopold Deimbacher Stv.Leiter: MSc.IB Georg Wessely Telefon: +43 / 1 / 501 99 5696 Fax: +43 / 1 / 505 54 56 E-mail: leopold.deimbacher@sport.gv.at, v5@sport.gv.at

Das Sportministerium – Sektion Sport – ist Partner und bedeutendster Förderer des Österreichischen Sports Allgemeine und Besondere BUNDES-SPORTFÖRDERUNG - 2009 Das Bundes-Sportförderungsgesetz stellt die Grundlage für die Sportförderung des Bundes dar und sichert die Zukunft des Österreichischen Sports auf hohem finanziellem Niveau - begleitet von einem qualitativen professionellen Fördermanagement. Zu den wesentlichsten Förderschwerpunkten im Bereich der Allgemeinen Bundes-Sportförderung zählen insbesondere Investitionsmaßnahmen, die für die gesamtösterreichische Infrastruktur im Hinblick auf die internationale Bedeutung der hochrangigen Sportinfrastruktur wesentlichen Einfluss haben. Weitere Förderschwerpunkte im Bereich der Allgemeinen BundesSportförderung:

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– Sportgroßveranstaltungen in Österreich – Spitzensportförderung TEAM ROT WEISS ROT – Unterstützung von Nachwuchsleistungszentren – Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen des Sports – Gender Mainstreaming – Sport und Entwicklungszusammenarbeit – Trainerfortbildungen Aus den Förderungsmitteln der Besonderen Bundes-Sportförderung stellte das Sportministerium den österreichischen Dach- und Fachverbänden im Jahre 2009 einen Gesamtbetrag in der Höhe von € 71.341.341 im Sinne einer Basis- und Strukturförderung zur Verfügung. Neben den allgemeinen Verbandsaufgaben wird über konkrete Zweckwidmungen die Finanzierung folgender Schwerpunktaufgaben aus der Besonderen Bundes-Sportförderung sichergestellt:


– TrainerInnen, SportkoordinatorInnen und BetreuerInnen – Nachwuchsinitiativen und Talentfindung – Strukturmaßnahmen und Professionalisierung der Verbandstätigkeit – Maßnahmen zur Dopingprävention – Schulsportkooperationen – Gesundheitsfördernde Bewegungsprogramme – Förderungen für • den Breiten- und Spitzensport, das Verwaltungsmanagment und die Entsendungskosten der Bundes-Fachverbände gemäß §11a, • das Österreichische Olympische Comité, • die Österreichische Bundes-Sportorganisation, • den Behindertensport, • den Verband Alpiner Vereine Österreichs, • innovative Sportprojekte und die • bundesweite Bewegungsinitiative „Fit für Österreich”

2009 wurden insgesamt 625 Athleten und Athletinnen von 41 Bundesfachverbänden durch Förderungen im Rahmen von TEAM ROT-WEISS-ROT mit einer Gesamtfördersumme von etwa € 5 Mio. unterstützt. Budgetär entfällt – aufgrund der Ratenaufteilung - ein Anteil der vergebenen Förderungen auch bereits auf das Jahr 2010.

Spitzensportförderung des Bundes TEAM ROT-WEISS-ROT Das Spitzensportförderprogramm des Bundes wurde Mitte des Jahres 2009 im Rahmen des Ressortwechsels in das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport weiterentwickelt und auf neue Beine gestellt. Das TEAM ROT-WEISS-ROT (TRWR) wurde durch den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, Mag. Norbert Darabos, eingerichtet und dient der Spitzensportförderung des Bundes in Umsetzung des Bundessportförderungsgesetzes 2005, BGBl. I Nr. 143/2005. Das TRWR ist somit die Plattform des BMLVS für die besten Athletinnen und Athleten des Landes, von der Initiativen zur Verbesserung des Stellenwerts des Spitzensports in der Öffentlichkeit ausgehen. Ziel ist die finanzielle Unterstützung der österreichischen Bundes-Fachverbände bei der Umsetzung effizienter und qualitativ hochwertiger Maßnahmen im Spitzensport. Unterstützt werden jene Maßnahmen, die zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der international erfolgreichsten österreichischen Athletinnen und Athleten sowie zur Erreichung des Zieles (Medaille bei OS, WM, EM) sinnvoll und erforderlich sind. Dazu wurde durch den Bundesminister der Beirat für Spitzensportförderung gegründet, der sich aus Experten aus sportrelevanten wissenschaftlichen Bereichen zusammensetzt. Der Beirat für Spitzensportförderung steht unter dem Vorsitz von Prof. Hans Holdhaus. Die von Bundes-Fachverbänden eingereichten und vom Beirat für Spitzensportförderung genehmigten, athletenspezifischen Förderungsanträge wurden in Form folgender Kategorien unterstützt: „TRWR” und „TRWR Junior”. Zusätzlich wurde jedem TRWR-Projekt ein Projektbegleiter zur Seite gestellt, der das Projekt sportwissenschaftlich betreut und den Verbänden und Athleten und Athletinnen beratend zur Seite steht sowie über ev. Projektabänderungen entscheiden kann. Hiezu wurden zwei Projektbegleiter – je einer für den Osten und einer für den Westen – nominiert.

Foto: BMLVS - HBF/MINICH Sportminister Darabos bei der Ehrung von Gregor Schlierenzauer.

Landessportreferentenkonferenz / Koordination Bund-Länder Im Jahr 2009 fand eine Konferenz der beamteten Landessportreferenten statt (Innsbruck, 14. Oktober 2009). Die Tagung befasste sich eingehend mit der Diskussion über eine zu gründende Plattform „Reformprozess österreichischer Sport unter besonderer Berücksichtigung des Spitzensports”. Dieses Gremium wurde vom Sportministerium initiiert und umfasst alle Bundesländer, die BSO und das ÖOC. Darin werden relevante Schnittstellen zwischen Bund, Ländern und den Sportorganisationen im Hinblick auf eine Reform der BundesSportförderung definiert, bzw. erfolgt eine laufende Abstimmung sportrelevanter Themen in Österreich. Die erste Tagung dieser Koordinationsplattform fand am 7. November 2009 im Haus des Sports statt. Die nächste Tagung folgte am 14. Jänner 2010 in der Steiermark! Weitere Themen der Landessportreferentenkonferenz waren u. a. – Team Rot-Weiss-Rot – Olympiazentren in Österreich – Bericht der NADA Austria – Sport und Kindergarten – Spitzensportstättenplan 2020 und Sportstättenatlas – Zukünftige Kooperation bei Großsportprojekten mit den Behindertensportverbänden

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Europäische Sportpolitik Auf Einladung der tschechischen Ratspräsidentschaft trafen sich die Sportdirektorinnen und Sportdirektoren der Mitgliedstaaten gemeinsam mit Vertretern der Europäischen Kommission am 28./29.April 2009 in Prag zu einem informellen Informationsaustausch. Ein Sportministertreffen war 2009 weder unter tschechischer noch schwedischer Ratspräsidentschaft vorgesehen. Auf Initiative der EU-Kommission wurde am 1. Juli 2009 die Expertenarbeitsgruppe „Ausbildung und Schulung” eingerichtet. Diese widmet sich, den Zielen des Weißbuchs Sport gemäß, verstärkt der Unterstützung sportlicher Aktivitäten im schulischen Umfeld. Unter schwedischer Ratspräsidentschaft trafen sich am 1./2. Oktober 2009 die Sportdirektoren der Mitgliedsstaaten in Solna, Schweden. Auf der Tagesordnung stand als Hauptthema die künftige Finanzierung des Sports. Unter spanischer Ratspräsidentschaft fanden im ersten Halbjahr 2010 folgende Termine in Bezug auf Sport statt: 25.-26. Februar: Sportdirektorentreffen in Barcelona / 19.-20. April: Europäisches Sportforum in Madrid / 20.-21. April: Informelles Sportministertreffen in Madrid / 10. Mai: 1. Formeller Sportministerrat in Brüssel.

Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages mit 01.12.2009 Mit dem Vertrag von Lissabon ergeben sich im Wesentlichen folgende Änderungen für den Sport im Bezug auf die Europäische Union: Mit dem Vertrag von Lissabon wird der Sport erstmals in den EU-Verträgen verankert. In den Art.6 und Art.165 des Lissabon-Vertrags wird die Bedeutung des Sports für Europa ausdrücklich gewürdigt und die Förderung des Sports als ein Ziel der Gemeinschaft hervorgehoben. In Artikel 165 Abs. 1 heißt es: „Die Union trägt zur Förderung der Europäischen Dimension des Sports bei und berücksichtigt dabei dessen besondere Merkmale, dessen auf freiwilligem Engagement basierende Strukturen sowie dessen soziale und pädagogische Funktion”.

Rechtliche, institutionelle und finanzielle Konsequenzen:

Der Sportministerrat hat sich unter spanischer Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2010 konstituiert und traf am 10. Mai 2010 erstmals zu einem formellen Sportministerrat zusammen. Das Europäische Parlament wird im Rahmen des Mitentscheidungsverfahrens künftig über die finanzielle Ausstattung von Fördermaßnahmen im Bereich des Sports gleichberechtigt mitentscheiden können. Art. 165 bietet die rechtliche Grundlage für die Schaffung eines eigenen EU-Sportförderprogramms, das ab 2012 umgesetzt wird.

Anti-Doping-Angelegenheiten Mit 1. August 2009 trat die „Anti-Doping-Grenzmengenverordnung - ADGMV” in Kraft. Diese Verordnung wurde vom Bundesminister für Landesverteidigung und Sport im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit und der Bundesministerin für Justiz erlassen. Die Verordnung regelt die Grenzmengen verbotener Wirkstoffe nach § 22a Abs.7 des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 i.d.g.F. Im Dezember 2009 hat der Nationalrat einstimmig eine weitere Novelle zum Anti-Doping-Bundesgesetz 2007 beschlossen. Österreich verfügt damit über eine der umfangreichsten AntiDoping-Gesetzgebungen Europas. Die Novelle bringt weitere Verschärfungen in der Doping-Bekämpfung, wie z.B. den lebenslänglichen Ausschluss wegen Dopingvergehen gesperrter volljähriger Sportler und Betreuungspersonen von der Bundessportförderung oder die Rückzahlung von Bundessportförderungsmitteln ab dem Zeitpunkt des Dopingvergehens. Zudem wurde eine Rechtsgrundlage für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der NADA Austria und den Strafverfolgungsbehörden geschaffen. Ein großer Schritt in der Doping-Prävention wurde mit der gleichzeitigen Änderung des Arzneimittelgesetzes erreicht, wonach auf Packungsbeilagen von Arzneimitteln künftig ein Hinweis auf verbotene Doping-relevante Wirkstoffe aufgenommen wird. Die Novelle 2009 des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 wurde am 30. Dezember 2009 kundgemacht und trat mit 1. Jänner 2010 in Kraft.

Die Europäische Union erhält keine unmittelbaren rechtlichen Kompetenzen für den Sport, sondern nimmt eine unterstützende und fördernde Position ein. Die Europäische Union wird im Sportbereich auch in Zukunft keine Rechtsakte erlassen, sondern nur Empfehlungen und Stellungnahmen ausarbeiten können. Auch eine Harmonisierung der nationalen Rechtsvorschriften im Sportbereich bleibt weiterhin ausgeschlossen. Auf Ebene des Ministerrats wurde ein eigener Sportministerrat etabliert, der sich aus den für Sport zuständigen Ministern der Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Dieser Ministerrat hat keine formelle Rechtssetzungskompetenz im Sportbereich, sondern kann nur Empfehlungen und Stellungnahmen ausarbeiten.

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Foto: BMLVS - HBF/PUSCH Auch 2009 war der Tag des Sports am Wiener Heldenplatz wieder ein voller Erfolg.


Auch der 9. TAG DES SPORTS war wieder ein Sportfestival der Superlativen und Rekorde! Die Sektion Sport gestaltete dieses größte Sportfestival in Österreich auch im 9. Jahr im Zusammenwirken mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, allen Dach- und Fachverbänden und einer Vielzahl von Sportorganisationen und Sponsoren, wieder noch attraktiver und spektakulärer. Abermals wurden neue Maßstäbe in punkto Attraktivität und Programmgestaltung gesetzt. Wie in den vergangen Jahren waren natürlich alle Österreichischen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler im Rahmen der traditionellen Sportlerehrung der Republik Österreich im Mittelpunkt des Geschehens und standen beim Autogrammcorner auch allen Besuchern für Autogramme zur Verfügung. Die

Foto: BMLVS - HBF/PUSCH Auch die Kleinsten konnten sich an diversen „Sport-Stationen” versuchen.

über 120 MACH-MIT-Stationen im Rahmen des traditionellen MACH -MIT-Gewinnspiel wurden heuer wieder von über 400.000 Besucher gestürmt. Besonders die jugendlichen Besucherinnen und Besucher waren von der Vielfältigkeit des Sportangebotes beim Tag des Sports und bei den Sportverbänden und Sportvereinen in Österreich begeistert. Alle Impressionen vom Tag des Sports unter www.tagdessports.at Am Samstag, den 25. September 2010 bietet der gesamte österreichische Sport wieder eine einmalige Leistungsschau – bei der Jubiläumsveranstaltung – 10 Jahre „Tag des Sports”. Alle Informationen zu Bundes-Sportförderung, Ansprechpartnern und die Zuständigkeiten der Sektion Sport im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport unter www.sportministerium.at

Foto: BMLVS - HBF/PUSCH Künstlerische Einlagen sorgten am Tag des Sports 2009 für ein interessantes Programm.

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ÖOC

ÖSTERREICHISCHES OLYMPISCHES COMITÉ gegründet 1908 2522 Oberwaltersdorf, Waldstraße 14 Telefon: +43 / 2253 / 58168 / 16 Fax: +43 / 2253 / 58168 / 20 E-mail: office@olympia.at www.olympia.at Dienstzeiten: Montag - Donnerstag 8 - 17 Uhr, Freitag 8 - 14 Uhr Schirmherr: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer Präsident:

Dr. Karl Stoss

Generalsekretär: seit 1. Juni 2010: Dr. Peter Mennel, von 1. März 2009 bis 31. Mai 2010 interimistisch: Mag. Matthias Bogner

Offizielle Verbandszeitung: „OLYMPIA REPORT”, 2-3 mal jährlich „OLYMPIC AUSTRIA” (zwei Sonderhefte im Zuge der Olympischen Winterspiele 2010 in VANCOUVER) Vom Internationalen Olympischen Comité (IOC) anerkannt. CH-1007 Lausanne, Château de Vidy Telefon: +41 / 21 / 621 61 11 Fax: +41 / 21 / 621 62 16 Österreichs Vertreter: Dr. Leo Wallner ist der vom IOC gewählte Vertreter in Österreich.

XXI. Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver Der Vorstand des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) nominierte 81 AthletInnen (54 Männer, 27 Frauen) für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Vancouver, die vom 12. – 28. Februar 2010 stattfanden. Die österreichische Olympia-Mannschaft wurde am 1. Februar 2010 vom Schirmherrn des ÖOC, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, in der Hofburg vereidigt und feierlich verabschiedet. Österreichs Sportlerinnen und Sportler kehrten mit insgesamt 16 Medaillen aus Kanada heim. Mit 16 Medaillen - 4 x Gold, 6 x Silber und 6 x Bronze - positionierte sich Österreich erneut unter den Top-10-Nationen bei Olympischen Winterspielen. Betrachtet man die Anzahl der gewonnenen Medaillen, belegt Österreich sogar den hervorragenden 5. Platz, geschlagen nur von Nationen wie den USA (37), Deutschland (30), Kanada (26) und Norwegen (23). Nicht vergessen sollte man daher auf die zahlreichen Top-Leistungen der Athletinnen und Athleten abseits des Medaillenspiegels, wurden doch zusätzlich 33 Diplomplätze (Platz 4-8) erreicht, wo Österreich hinter Kanada (46), Deutschland (34) ex aequo mit den USA (33) sogar den 4. Platz erreichen konnte. In 53 der 86 olympischen Wettbewerbe (62 %) gingen von 81 nach Vancouver angereisten österreichischen SpitzensportlerInnen (54 Männer, 27 Frauen) insgesamt 75 Olympioniken (92 %; 49 Männer, 26 Frauen) an den Start. Die Frauen starteten in 18 von 38 (47 %), die Männer in 25 von 46 Wettbewerben (54 %). In den beiden gemischten Bewerben des Eiskunstlaufes (Paare und Eistanz) waren keine österreichischen Aktiven vertreten. In den 13 Disziplinen, wo österreichische Aktive angetreten sind, konnten in 8 Disziplinen Platzierungen unter den besten Acht und somit Diplomplätze erreicht werden. Mit dem Gewinn von sieben Medaillen (zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze) sowie elf Diplomplätzen ist der nordische Sport nun endgültig aus dem Schatten des alpinen Sports

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in Österreich getreten. Mannschaftsgold im Sprunglauf durch Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Thomas Morgenstern sowie Gregor Schlierenzauer (2 x Bronze im Einzel), in der nordischen Kombination durch Bernhard Gruber, David Kreiner, Felix Gottwald und Mario Stecher sowie Silber im Biathlon-Staffelbewerb durch Simon Eder, Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Sumann sind ebenso wie die Gold-Rodler Andreas und Wolfgang Linger, die ihren Erfolg von Turin 2006 wiederholen konnten, und die Silbermedailliengewinnerin im Rodeln, Nina Reithmayer, die „olympischen Meilensteine” von Vancouver 2010 aus österreichischer Sicht. Obwohl Österreichs Alpine 4 Medaillen sowie 13 Diplomplätze bei den Olympischen Winterspielen eroberten, kann und darf das skiverwöhnte Österreich mit dieser Bilanz nicht ganz zufrieden sein. Andrea Fischbacher holte Gold im Super-G, Marlies Schild Silber im Slalom, Elisabeth Görgl zweimal Bronze im Riesentorlauf und in der Abfahrt. Die alpinen Herren mussten die eine oder andere Enttäuschung hinnehmen – es wurden erstmals in der olympischen Geschichte keine Medaillen gewonnen – einzig Benjamin Raich, Marcel Hirscher sowie Romed Baumann und Mario Scheiber konnten mit 7 Diplomplätzen ihre Klasse ansatzweise unterstreichen – auch das Glück war diesmal nicht auf der Seite unserer Alpin-Herren! Zweimal Silber und einmal Bronze in den Sportarten Freestyle/ Ski Cross und Snowboard durch Andreas Matt, Benjamin Karl und Marion Kreiner runden das tolle Abschneiden der österreichischen Olympia-Mannschaft 2010 in Vancouver ab. Alle 21 Medaillengewinner wurden im Zuge einer großen Lotterien-Feier von ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss, Landeshauptmann Günther Platter, Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel sowie tausenden Fans in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck empfangen. Von Seiten des ÖOC gab es für eine Goldmedaille 17, für Silber 13 und für Bronze 11 Philharmoniker-Münzen.


Foto: GEPA Die Medaillengewinner von Vancouver 2010.

Vancouver 2010 – Ein Resümee Das Projekt „Vancouver 2010” war in organisatorischer und sportlicher Hinsicht eine tolle Präsentation der Leistungsfähigkeit österreichischer Sportlerinnen und Sportler sowie der Organisation des ÖOC. Die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver waren aber auch ein Neuanfang für das ÖOC. Große Anstrengungen wurden getätigt, um vor allem den SportlerInnen und Betreuern im weitesten Sinne des Wortes tatsächlich „sportliche” Rahmenbedingungen zu bieten. Die positive Resonanz von Seiten des Wintersports zeigt einmal mehr, dass eine positive und fruchtbare Zusammenarbeit des ÖOC mit den Wintersportverbänden bereits für Vancouver und Whistler eingeleitet wurde. Nicht nur in vielen sportlichen Belangen hat Österreich seit Jahrzehnten eine Vorreiterrolle, auch das ÖOC kann in verschiedenen Bereichen auf viel Erfahrung zurückgreifen. Eine olympische Veranstaltung ist nicht nur mit tollen sportlichen Erfolgen verbunden, sondern auch mit der Betreuung von Gästen und Sponsoren (Hospitality sowie Incentive-Programme) sowie der repräsentativen Darstellung (Österreich-Haus) unseres Landes vor Ort. Mit großer Unterstützung der Österreich-Haus-Partner – der Post AG, der Raiffeisen Bankengruppe, der Österreichischen Lotterien und der Austrian Passivhouse Group (APG) sowie der Austrian Airlines bzw. vieler weiterer großzügiger Unterstützer – war das Österreich-Haus wiederum beliebtes Kommunikationszentrum für unsere SportlerInnen sowie internationalen und österreichischen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien. Großartig unterstützt von einem weiteren traditionellen Partner, dem Catering-Unternehmen

„DO&CO”. Die Olympischen Winterspiele in Vancouver waren aufgrund der enormen Distanz und aufgrund des hohen Preisniveaus in Kanada äußerst kostenintensiv. Nach heutigem Stand werden sich die Winterspiele 2010 für das ÖOC voraussichtlich mit rund drei Millionen Euro zu Buche schlagen. Eine diesbezüglich endgültige Aussage lässt sich allerdings erst nach Abschluss aller Rechnungslegungen und Zahlungsflüsse tätigen. Die schon seit Monaten laufenden Anti-Dopingmaßnahmen (E-Learning „Athletenlizenz”, TUE-Vorbereitungen, Dopingkontrollen in der Vorbereitungsphase – enge Kooperation mit der NADA Austria) sowie die hervorragende ärztliche und sportmedizinische als auch die sportwissenschaftliche Betreuung waren beispielhaft, so dass der österreichischen Mission ein großes Lob ausgesprochen werden kann. Die Ergebnisse aller 42 Dopingkontrollen waren negativ.

European Youth Olympic Festival Vom 14. - 21. Februar 2009 fanden in der polnischen Region Slask Beskidy (POL) die IX. Europäischen Olympischen WinterJugendspiele statt und endeten mit dem bisher größten Erfolg für eine österreichische Mannschaft seit Einführung dieser Veranstaltung im Jahre 1991. Mit insgesamt neun Medaillen, davon 4 x Gold, 4 x Silber und 1 x Bronze, belegte Österreich hinter Russland und Deutschland den hervorragenden dritten Platz in der Medaillenwertung aus 45 teilnehmenden Nationen. Alle Medaillengewinner: Gold: Sabine Schöffmann (Snowboard/Boardercross), Julian Lüftner (Snowboard/PGS), Miriam Ziegler (Eiskunstlauf),

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Mirjam Puchner (Ski Alpin/Riesentorlauf); Silber: Mario Seidl (Nordische Kombination), Thomas Diethart, Lukas Dilitz, Thomas Lackner, Markus Schiffner (Skispringen/Teambewerb), Max Widnig (Snowboard/PGS), Sabine Schöffmann (Snowboard/ PGS); Bronze: Max Widnig (Snowboard/Boardercross). Vom 18. - 25. Juli 2009 fand in Tampere (Finnland) das bereits 10. European Youth Olympic Festival im Sommer statt. Das ÖOC entsandte 41 Personen zu dieser Veranstaltung, darunter die besten 27 Athletinnen und Athleten ihrer Altersklasse aus ganz Österreich. Mit insgesamt 8 Medail­len (2x Gold, 2x Silber, 4x Bronze) war dies – bezogen auf die Anzahl an gewonnenen Medaillen – das erfolgreichste Antreten einer österreichischen Mannschaft bei dieser Veranstaltung. 2x Gold holte der Leichtathlet Lukas Weißheidinger im Diskus und Kugelstoßen, Silber gab es für die Schwimmtalente Christian Scherübl über 400 m Freistil und Eva Chaves Diaz über 100 m Delphin. Vier Bronzemedaillen durch Christian Huck (Judo/ -48kg), Peter Pfistermüller (Judo/ -81kg), Thomas Pastl (Stabhochsprung) und nochmals Christian Scherübl (200 m Freistil) komplettierten das hervorragende Ergebnis aus österreichischer Sicht. Österreich belegte in der Medaillenwertung von 49 teilnehmenden Nationen den guten 18. Platz.

Vorarlberg und Liechtenstein bewerben sich um die Europäischen Winterjugendspiele 2015 Vorarlberg und Liechtenstein bewerben sich gemeinsam um die Ausrichtung der 13. Europäischen Winterjugendspiele 2015 bzw. des XIII. European Youth Olympic Festivals 2015. Beide Länder wollen diese Großveranstaltung, welche vom 28. Februar bis 7. März 2015 stattfinden soll, nützen, um für die Region zu werben und zusätzliche Impulse für die sportliche Nachwuchsarbeit zu erzielen. Erhalten Vorarlberg und Liechtenstein die Winterjugendspiele 2015 zugesprochen, werden rund 1.300 Gäste in der Region erwartet. Auf dem Programm des Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestivals stehen ausschließlich olympische Sportarten. Das Bewerbungsdossier wurde bei der Generalversammlung der Europäischen Olympischen Komitees Ende November 2009 in Lissabon dem Europäischen Olympischen Komitee (EOC) überreicht. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver war ein Abend im Österreich-Haus ausschließlich dieser Bewerbung gewidmet. Die Entscheidung über den Zuschlag fällt im November 2010. Einziger Mitbewerber ist Sarajevo.

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Verleihung Gütesiegel „Olympiazentrum” an das IMSB Austria/Südstadt Aufgrund intensiver Kooperation und hervorragender Mitarbeit wurde dem IMSB Austria/Südstadt im Beisein dessen Präsidenten Univ.-Prof. Dr. Alfred Aigner und Direktors Prof. Hans Holdhaus von Dr. Leo Wallner am 22. Juni 2009 das Gütesiegel „Olympiazentrum” für die XXX. Olympiade (2009-2012) verliehen. Bereits 1999 wurde das IMSB Austria/Südstadt aufgrund seiner Verdienste um die Olym­pische Bewegung mit einer Auszeichnung im Sinne eines Olympiazentrums honoriert. Das Prädikat „Olympiazentrum” wird vom ÖOC im Sinne der Qualitätssicherung örtlich und zeitlich sehr restriktiv vergeben (jeweils nur für die laufende Olympiade). Für die Olympiade 2009-2012 wurden bis dato das Sportland Oberösterreich, das Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif und das Sportservice Vorarlberg ausgezeichnet.

„Olympic-Day” am 23. Juni 2010 gemeinsam mit den Olympiazentren Das Internationale Olympische Comite (IOC) beschloss bereits bei der 42. IOC-Session in St. Moritz 1948 - in Anlehnung an dessen Gründungstag am 23. Juni 1894 in Paris - die verbindende Kraft des Sports und der olympischen Bewegung jedes Jahr mit einem Olympic Day zu feiern. Das Österreichische Olympische Comité wird ab 2010 gemeinsam mit den bestehenden Olympiazentren - IMSB Austria/Südstadt, Landessportzentrum Sportland Oberö­sterreich, Sportservice Vorarlberg und Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif - den „Olympic Day” unter Einbindung der Öffentlichkeit begehen. Der „Olympic Day” am 23. Juni 2010 soll vermehrt auf die olympischen Werte des Sports hinweisen, zu mehr Bewegung motivieren, Jugendliche auf ein „bewegtes” Leben vorbereiten und einer breiten Bevölkerung die sportwissenschaftlichen Kernelemente der Olympiazentren näherbringen. „Die olympische Idee sowie die olympische Bewegung stehen nicht nur für Olympische Spiele, hervorragende Leistungen und somit für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus aller Welt, sondern auch für gesunde Bewegung als Teil unserer Kultur, für eine harmonische Ausbildung von Geist und Körper”, so der gemeinsame Tenor dieser Veranstaltung. Ziel ist es, die sportwissenschaftlichen sowie sportmedizinischen Kernelemente der Olympiazentren der Bevölkerung und den Sportinteressierten näherzubringen, einen weiteren regionalen und nationalen Impuls für mehr Bewegung zu setzen sowie die olympischen Werte in einer spannenden Art und Weise einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.


71,3 Mio. Euro Sportförderung 2009 Für Spitzensport, für Breitensport, für den Nachwuchs.

Talent und Disziplin, optimale Trainingsbedingungen und Betreuung sind Voraussetzungen für den Sprung an die Spitze. 2009 erhielt die Sportförderung von den Österreichischen Lotterien rund EUR 71,3 Millionen.

www.lotterien.at

spiElE Mit Verant wor tung

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paralympisches committee

ÖSTERREICHISCHES PARALYMPISCHES COMMITTEE (ÖPC) gegründet 1998 1200 Wien, Adalbert-Stifter-Str. 65 Telefon: +43 / 1 / 33 111 / 627 Fax: +43 / 1 / 33 111 / 858 E-mail: office@oepc.at www.oepc.at Präsidentin: BM a. D. Maria Rauch-Kallat Generalsekretärin: Mag. Petra Huber Offizielle Verbandszeitung: „Paralympic News”

Mitglied des Internationalen Paralympischen Committees (IPC) D-53115 Bonn, Deutschland, Adenauerallee 212-214 Telefon: +49 / 228 / 2097 200 Fax: +49 / 228 / 2097 209 www.paralympic.org Mitglied des Europäischen Paralympischen Committees (EPC) 1010 Wien, Opernring 1, Stiege E / 2. Stock, Top 222-227 Telefon: +43 / 1 / 890 067 610 Fax: +43 / 1 / 890 067 690 www.europaralympic.org

X. Winter-Paralympics, 12. – 21. März 2010, Vancouver/Kanada Die Spiele in Vancouver setzten in vielerlei Hinsicht neue Standards, die Leistungsdichte hat in den vergangenen vier Jahren stark zugenommen und die Professionalisierung des Behindertenleistungssports schreitet voran. Die österreichischen Athletinnen und Athleten erfüllten mit 3 Gold-, 4 Silber- und 4 Bronzemedaille, sowie zahlreichen Platzierungen unter den Top 5/Top 10 die hochgesteckten Erwartungen und erreichten im Nationenranking den ausgezeichneten 6. Platz. MedaillengewinnerInnen Sabine Gasteiger und Guide Stefan Schoner Ski alpin Slalom Claudia Lösch Ski alpin Slalom Claudia Lösch Ski alpin Super-G

Gold Gold Gold

Sabine Gasteiger und Guide Stefan Schoner Jürgen Egle Claudia Lösch Robert Meusburger

Ski alpin Riesentorlauf Ski alpin Super Kombination Ski alpin Super Kombination Ski alpin Riesentorlauf

Silber Silber Silber Silber

Philipp Bonadimann Philipp Bonadimann Claudia Lösch Huber Mandl

Ski alpin Slalom Ski alpin Super Kombination Ski alpin Abfahrt Ski alpin Super-G

Bronze Bronze Bronze Bronze

Foto: ÖPC/Franz Baldauf MedaillengewinnerInnen der Paralympics Vancouver 2010: vorne v.l.: Philipp Bonadimann, Claudia Lösch, Jürgen Egle, hinten v.l.: Guide Stefan Schoner, Sabine Gasteiger, Robert Meusburger, Hubert Mandl

Die Kooperation mit dem Österreichischen Olympischen Comité machte es wieder möglich, die Türen des Österreich-Hauses auch während dieser Paralympics offen zu halten. So diente das Österreich-Haus als Kommunikationsplattform und Ort für die Medaillenfeiern. Headquarters des Europäischen Paralympischen Committees (EPC) in Wien Das Österreichische Paralympische Committee wurde mit der Ausrichtung der 8. Generalversammlung des Europäischen Paralympischen Committees vom 18. – 20. September 2009 in Wien betraut. Delegierte aus 41 Nationen waren vertreten. John Petersson wurde zum neuen Präsidenten und Luca Pancalli zum Generalsekretär des Europäischen Paralympischen Committees gewählt. Aus österreichischer Sicht wurde Mag. Petra Huber von allen Mitgliedern einstimmig in den Vorstand gewählt. Bei dieser Generalversammlung wurde unter anderem die Verlegung des Sitzes des Europäischen Paralympischen Committees von Bonn nach Wien beschlossen. Da der Prozess der Sitzverlegung ziemlich komplex gewesen ist, ist es umso erfreulicher, dass seit 03. November 2009 das Europäische Paralympische Committee als österreichischer Verein bei der Vereinsbehörde eingetragen ist. Foto: ÖPC/Franz Baldauf Die Eröffnung des Österreich-Hauses für die Paralympics von links: Wiebke Linnemann, Petra Huber, Martin Hollitsch, Maria Rauch-Kallat, Leo Wallner

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Dachverb채nde

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askö

ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR SPORT UND KÖRPERKULTUR IN ÖSTERREICH Offizielle Verbandszeitung: „move – Sport und Freizeitmagazin”

seit 1892 4.323 Vereine 1.140.107 Mitglieder Generalsekretariat: 1230 Wien, Steinergasse 12 Telefon: +43 / 1 / 869 32 45-0 Fax: +43 / 1 / 869 32 45-28 E-mail: mm@askoe.at www.askoe.at Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag 8 - 17 Uhr Freitag 8 - 12.30 Uhr Präsident: NR Abg. Dr. Peter Wittmann, p.A. ASKÖ-Generalsekretariat

Chefredakteur: Michael Maurer, p.A. ASKÖ-Generalsekretariat Mitglied des Confédération Sportif International du Travail (CSIT) gegründet 1913 43 Verbände (3 Kontinentalverbände) 230 Millionen Mitglieder 1230 Wien, Steinergasse 12

Generalsekretär: Michael Maurer, p.A. ASKÖ-Bundesgeschäftsstelle

Der in den vergangenen Jahren eingeschlagene Weg mit Schwerpunkten in den Bereichen „Sport”, „Jugend” und „ASKÖ-FIT” – mit der Beteiligung an den Projekten „Fit für Österreich” und „Kinder gesund bewegen” des Sportministeriums und innovativen Projekten im Bereich der Gesundheitsförderung - wird fortgeführt. Darüber hinaus wird an der Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für Sportfunktionäre gearbeitet. Damit will die ASKÖ ein führender Dienstleister für

und Lebensbereiche. Das Ziel ist es, die sportliche Aktivität der österreichischen Bevölkerung deutlich zu steigern und somit zu Einsparungseffekten im Gesundheits- und Sozialwesen der öffentlichen Hand beizutragen. Motto: „Sport ist die beste Medizin; wer einen Euro in den Sport investiert, erspart sich mehrere Euros Krankheits- und Folgekosten”. Im Mittelpunkt der Tätigkeit des gesamten Verbandes steht die weitere Umsetzung der Neuausrichtung der durch die Besondere Bundes-Sportförderung vorgegebenen Inhalte für die Dachverbände. Die Sport-Dachverbände und ihre Vereine werden damit nicht nur mehr „Sportanbieter” sein, sondern „Sport- und Bewegungsanbieter”. Zudem konnte die ASKÖ innovative Projekte platzieren, wie z.B. „FIT Start” (mit Förderung des Fonds Gesundes Österreich und Fit für Österreich) oder betriebliche Gesundheitsförderung durch „Mobile und Fixe FitChecks” und vieles mehr.

Sportpolitik und Interessensvertretung Sportpolitisch waren die ASKÖ und ihre Vertreter auf Bundesebene bestrebt, die Neuorientierung der sportpolitischen Rahmenbedingungen durch die neue Bundesregierung mit der einhergehenden Positionierung der Dachverbände als Bewegungsanbieter zu Foto: ASKÖ begleiten. Stark eingebunden in die aktuelle Aktiv gesund mit Hopsi Hopper. Das bewegungsorientierte Programm zur Gesundheitsförderung Sportpolitik ist die ASKÖ vor allem durch für Kinder gibt es seit 1993. Präsident Dr. Peter Wittmann – gleichzeitig die Öffentlichkeit und für ihre Mitgliedsvereine bleiben. Der Vorsitzender der Bundes-Sportorganisation (BSO), den VizepräVerband sieht seine Aufgaben hauptsächlich in der Interessensident für Fit- und Projekt-Angelegenheiten, Dr. Franz Karner vertretung der Betreuung der Landesverbände und Vereine sound durch Generalsekretär Michael Maurer. wie der Entwicklung neuer Sporttrends für alle Altersgruppen Initiativen wie das Projekt „Fit für Österreich” bedeuten für die

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ASKÖ und den Sport eine außerordentliche Möglichkeit, dem Verbindungsnetz Sport-Gesundheit-Soziales einen neuen Stellenwert zu verschaffen. Hier sind für die ASKÖ an vorderster Linie Vizepräsident Dr. Franz Karner und Bundeskoordinator Mag. Günter Schagerl tätig. Eine weitere große Bedeutung kommt der Weiterentwicklung der Funktionärs-Ausbildung „BSO-Sportmanager” zu, die in der BSO von ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer als Kommissionsvorsitzender gelenkt wird. Bisher haben über 2.500 Personen die drei Ausbildungsstufen besucht. Die sehr innovativen Projekte und Aktivitäten im Jugendsportbereich werden von Mag. (FH) Corina Korner erfolgreich koordiniert. Sie folgt Mag. Helmut Baudis nach, der als Generalsekretär in den Österreichischen Leichtathletik-Verband wechselte. In den ASKÖ-Landesverbänden sind die Verantwortlichen durchgehend sehr bemüht, die Bundes- und LandesFoto: ASKÖ Schwerpunkte bestens zu vernetzen und selbst EigeninitiDas ASKÖ-Bundes-Präsidium rund um Präsident Dr. Peter Wittmann veranstaltete ativen zu leisten. Landesverbände wie Salzburg, OÖ, NÖ, gemeinsam mit den ASKÖ-Landesgeschäftsführern in Loipersdorf eine richtungsSteiermark, Burgenland, Kärnten oder Tirol werden heute weisende Klausur über die Zukunft des Verbandes. als moderne Dienstleister für ihre Vereine, aber auch für so hohen Frauenanteil auf wie kein anderer österreichischer alle sportinteressierten Menschen angesehen. Mit den erfolgreich Verband sonst. aufgebauten ASKÖ-Bewegungs-Centern (ABC´s) in Klagenfurt, Linz, Trumau, Waldzell, Salzburg wurden bereits polysportive Im „Fachsportbereich” bleibt es beim Grundsatz der ASKÖ, vor Knotenpunkte errichtet, in denen Theorie (Ausbildung) und Praallem im Jugend- und Nachwuchssektor engagiert zu sein. Bei xis (Bewegungskurse, Sportprogramme) zusammenfließen. den diversen Nachwuchs-Leistungskursen in den verschiedensten Sportarten konnte ein weiterer Anstieg verzeichnet werden. Die ASKÖ bemüht sich, dort tätig zu werden, wo es in den FachverWeiterhin eine zentrale Aufgabe der ASKÖ bleibt die Förderung bänden keine Ressourcen und Möglichkeiten gibt, Doppel- und der Errichtung und Erhaltung von Sportstätten, sowie vielfach auch deren Betreibung. Insgesamt handelt es sich um ca. 1.100 Mehrfachgleisigkeiten sollen vermieden werden. Insgesamt kann Sportanlagen in ganz Österreich, für die weit mehr als ein Drittel die Betreuung der mittlerweile fast 90 Sportsparten als sehr der Budgetmittel der ASKÖ aufgewendet werden. Dieser hohe erfolgreich bezeichnet werden. finanzielle Einsatz ist notwendig, um den Sportinteressierten in Österreich die Ausübung von Sport zu ermöglichen. Ohne eine Im Bereich der „Fitness und Gesundheitsförderung” steht im geeignete Sport-Infrastruktur wäre das nicht möglich. Das völlig Mittelpunkt aller Bemühungen das generationenübergreifende neue österreichweite Konzept der „ASKÖ Bewegungs Center” Engagement vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Fitness und (ABC) hat dabei einen neuen infrastrukturellen Schwerpunkt Gesundheitsförderung im Sport bekommt eine immer größer gesetzt. werdende Bedeutung – und auch Beliebtheit. Die ASKÖ hat ASKÖ-intern Im Jahr 2009 gab es eine umfassende Personaländerung in der Bundesgeschäftsstelle. Neu im Team sind Mag. Wolfgang Burghardt (Sportreferent), Mag. (FH) Corina Korner (Jugendreferentin), Susanne Biedermann (Fit-Sekretariat), Helga Ochrana (Sport-Sekretariat) und Mag. Karin Windisch (Fit für Österreich PR-Koordinatorin). In den wohlverdienten Ruhestand ging die langjährige Sportsekretärin Christine Liskowetz. Jugendreferent Mag. Helmut Baudis wechselte zum Österreichischen Leichtathletik-Verband, wo er als Generalsekretär tätig ist. Bemerkenswert: Mit MEP Christa Prets, LTAbg. Vera Lischka, Panathlon-Präsidentin Trixi Schuba und ÖPCGeneralsekretärin Petra Huber (zudem Beate Schasching als Wien-Präsidentin) weist das ASKÖ-Präsidium einen

Foto: ASKÖ Die 9. ASKÖ Jugendkonferenz brachte viele neue Ideen für die Veranstalter und auch für die Teilnehmer selbst.

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Die internationale Vertretung der ASKÖ heißt „Confederation Sportive Internationale du Travail”, kurz CSIT. Auch in den vergangenen Jahren nahmen zahlreiche ASKÖ-Delegationen an Weltmeisterschaften der CSIT quer über den Globus teil. Für die meist jugendlichen Teilnehmer stellt eine Einladung zu einer CSIT-Weltmeisterschaft in einem ASKÖ-Auswahlteam eine absolute Bereicherung ihrer Sportkarriere dar. ASKÖ-Sport-Abteilungsleiter Mag. Harald Bauer wurde im Oktober 2008 zum Weltpräsidenten dieses Verbandes gewählt. Seit 2009 befindet sich das CSIT-Büro in Wien. Mag. Wolfgang Burghardt bekleidet seit Juli 2009 als Assistent von Mag. Bauer die Position des Administrative Secretary in der CSIT. Zudem ist die ASKÖ durch Sport-Vizepräsident Mag. Christian Hinterberger im Vorstand des Europäischen Fair-Play-Movements vertreten. Fair-Play ist eine Thematik, die dem Verband sehr am Herzen liegt und vor allem über die Jugendarbeit verbreitet wird. Äußerst innovativ gestaltet die ASKÖ ihren Außenauftritt mit dem Freizeit- und Sportmagazin „move”, in dem neben ASKÖInhalten über alles im österreichischen Sport informiert wird. Zudem wurde die ASKÖ-Homepage www.askoe.at aufgrund ihrer Funktionalität und Informationsgehalten bereits mit Preisen ausgezeichnet und zählt zu den beliebtesten Homepages des Landes.

Foto: ASKÖ Bewegung für Senioren ist ein großes Thema in der ASKÖ.

schon vor 25 Jahren als erster Sport-Dachverband begonnen, sich diesem Thema strukturiert zu widmen. In der Zwischenzeit hat sich daraus eine eigenständige Bewegung innerhalb des Dachverbandes ergeben. Die ASKÖ verfügt als einzige große Sportorganisation in Österreich über ein flächendeckendes Netz an Aktivitäten und Betreuungseinrichtungen, in jedem Landesverband sind zusätzliche hauptamtliche Referenten engagiert, das gemeinsam Entwickelte fortzuführen. Neben den bewährten Programmen wie Hopsi Hopper, Langsam Laufen, Rücken Fit u.v.a.m. wurden zuletzt Kampagnen wie „Betriebliche Gesundheitsförderung durch Fit-Checks” oder „Fit komm mit ... „ oder „Fit Start” ins Leben gerufen, die den Gesundheitssportsektor in ganz Österreich beleben. Selbstverständlich ist die ASKÖ intensiv in sportpolitische Rahmenprojekte wie „Fit für Österreich” und „Kinder gesund bewegen” (allein 2009 ca. 1.200 Institutionen!) eingebunden. Über die Homepage www.askoe.at, www.jugendsport.at und www. gesundheitssport.at bzw. die Infos in Bundes- und Landesorganisationen erfährt jedermann/jederfrau, die sich für sportliches oder gesundes Sporttreiben informieren möchte, kompetente Betreuung.

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Die ASKÖ in Zahlen Die ASKÖ betreut derzeit in ca. 4.300 Vereinen insgesamt über 1,1 Millionen Mitglieder. Die neun ASKÖ-Landesverbände, die mit Ausnahme des Landesverbandes NÖ (in Trumau) in den Landeshauptstädten angesiedelt sind, sehen ihre Aufgabe in der direkten Vereinsberatung und -betreuung, sowohl was administrative als auch materielle Unterstützung angeht. Eine wesentliche Säule ist der tagtägliche Kontakt mit den Vereinen, die sich in allen Fragen des Sports an ihre Landesorganisationen wenden können.

Foto: ASKÖ Trendsport – die ASKÖ am Puls der Zeit.


asVö

ALLGEMEINER SPORTVERBAND ÖSTERREICHS (ASVÖ) Präsident: Kons. Siegfried Robatscher, p.A. Allg. Sportverband Österreichs

gegründet 1949 5.412 Vereine 8.866 Sektionen

Generalsekretär: Mag. Paul Nittnaus, p.A. Allg. Sportverband Österreichs

1130 Wien, Dommayergasse 8 Telefon: +43 / 1 / 877 38 20 Fax: +43 / 1 / 877 38 20 22 E-mail: office@asvoe.at www.asvoe.at

Offizielle Verbandszeitung: „ASVÖ Newsletter”, erscheint 6-mal jährlich

Bürozeiten: Montag - Donnerstag 8 – 16 Uhr Freitag 8 – 13 Uhr

Seit 1949 fördert und unterstützt der Allgemeine Sportverband Österreichs als einziger überparteilicher Dachverband die Arbeit von Sportvereinen sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport. Mit 5.412 Mitgliedsvereinen konnte im Jahr 2009 ein neuer Höchststand verzeichnet werden, was für die Anerkennung der professionellen, dienstleistungsorientierten Tätigkeit des ASVÖ spricht. Der ASVÖ und seine neun Landesverbände garantieren eine ständige Ausweitung der Angebote an Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für breite Kreise der Bevölkerung und bieten in ihren Mitgliedsvereinen österreichweit bestmögliche Voraussetzungen für die Ausübung von mehr als 120 Sportarten.

Foto: ASVÖ Feierliche Eröffnung der Jugendspiele in der Kuppelarena in Telfs

standen die Wettkämpfe in den Sportarten Badminton, Beachvolleyball, Fußball, Leichtathletik, Orientierungslauf, Rhythmische Gymnastik, Ringen, Schach, Schießen, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Triathlon und erstmalig im Behindertensport die Bewerbe Leichtathletik und Schwimmen mit unterschiedlichen Disziplinen und Wertungsklassen.

ASVÖ Jugendspiele 2009 Die 6. Internationalen ASVÖ Jugendspiele in Telfs waren der Höhepunkt des ASVÖ-Jubiläumsjahres zu seinem 60. Bestand. Gründe zu feiern gab es mit diesen Jugendspielen im Tiroler Oberland mehrere. Vor 30 Jahren war (in Zell am See) diese „olympische Woche” zum ersten Mal ausgetragen worden, vor 20 Jahren schon einmal in Tirol (Kufstein). Schlussendlich fiel auch das Resümee der sechsten Auflage des Sportfestes für 12- bis 17-jährige Nachwuchssportler, die in 15 Bewerben 137 Siegerinnen und Sieger ermittelten, überaus positiv aus. Ein buntes Programm wartete im Tiroler Oberland auf die rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf Nationen – Österreich war mit allen Bundesländern vertreten. Im Mittelpunkt

Foto: ASVÖ Die Badminton-Finali standen auf hohem Niveau.

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Stephan Eberharter war ein großer ASVÖ-Sportler auch bei der glanzvollen Eröffnungsfeier als Stargast viel umjubelt. Die Show der Extraklasse zum Auftakt im Olympia-Format mit Ablegung des Eides und Hissen der Jugendspiele-Fahne sowie die große Abschlussfeier mit dem Erlöschen des Jugendspiele-Feuers fanden ungeteilten Anklang. Am VIP-Tag überzeugten sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport von den großartigen Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und betätigten sich selbst sportlich aktiv beim abwechslungsreichen VIPProgramm.

Foto: ASVÖ Begeisterung auch beim Orientierungslauf

Unter dem Motto „Sport & Fun” bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendspiele und des angeschlossenen ASVÖJugendlagers ihr sportliches Geschick auch im abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das auch von der Telfer Bevölkerung eifrig genutzt wurde. Die „Mach-Mit-Bewerbe” im Badminton, Beachvolleyball, Boxen, Inlineskaten, Klettern, Trampolinspringen und einem Stadt-Orientierungslauf waren da ebenso stark frequentiert wie der „Funpark” mit großem Spaßfaktor bei Bauerngolf, Sixcup, Riesen-Wutzler, Riesen-Bowling, Sumoringen, Bungee-Run oder dem Gladiatorenkampf im Colosseum oder in der Spielestraße.

Foto: ASVÖ Der Funpark bot willkommene Abwechslung zu den Wettkämpfen.

Zentraler Mittelpunkt dieser Jugendspiele war die Kuppelarena im Sportzentrum. In nur wenigen Gehminuten von den meisten Wettkampfstätten erreichbar, war tagsüber reger Betrieb bei den Freizeitaktivitäten bis zum täglichen Highlight, den Siegerehrungen am Abend. Diese wurden von prominenten ASVÖ-Sportlern wie Kate Allen, Christian Rijavec, Kurt Jara, Andreas und Wolfgang Linger, Barbara Schett, Armin Kogler und Ingo Appelt vorgenommen, was von den jungen Sportlerinnen und Sportlern ebenso begeistert aufgenommen wurde wie die Show-Acts und die Tombola mit attraktiven Preisen. Mit Ski-Olympiasieger

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Foto: ASVÖ Kate Allen, Schirmherrin der ASVÖ Jugendspiele in Telfs, war einer der prominenten Stargäste bei den täglichen Siegerehrungen.

Fairness im sportlichen Wettstreit zeichnet die ASVÖ Jugendspiele besonders aus. Als Fair-Play-Preis-Siegerinnen und -Sieger wurden geschlossen alle (!) Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Badminton und Tischtennis gewählt, die ihre Spiele selbst schiedsrichterten. Strittige Punkte, auch matchentscheidende, wurden zum eigenen Nachteil wiederholt, in oder out gegeben. Eine bemerkenswerte Besonderheit, die dem Geist der ASVÖ Jugendspiele entspricht und den Erfolg dieser Top-Veranstaltung ausmacht. Nachwuchsarbeit in 45 Fachsparten Die bundesweite sportfachliche Arbeit im ASVÖ wird von den BundesfachwartInnen in den einzelnen Sportarten durchgeführt. Die Förderung der einzelnen Fachsparten erfolgt projektbezogen mit Schwerpunkt im Jugendbereich, um die Nachwuchsarbeit nachhaltig zu unterstützen. Zu den bevorzugten Projektinhalten zählen Maßnahmen zur sportlichen Entwicklung von Jugendlichen, Wettkämpfen und jugendspezifische Veranstaltungen, frauenspezifische Veranstaltungen im Jugendbereich, Projekte zur Weiterbildung von TrainerInnen und Lehrwarten sowie ASVÖ-Großsportveranstaltungen für Jugendliche. Die Projekte werden laufend auf ihre Nachhaltigkeit hin evaluiert. Im Jahr 2009 wurden insgesamt 67 Projekte unterstützt. Events für die Jugend Neben einer Vielzahl von Wettkämpfen in den Landesverbänden führt der ASVÖ jedes Jahr überregionale Repräsentativveranstaltungen für die Zielgruppe von jugendlichen LeistungssportlerInnen durch. Die Highlights im Jahr 2009 waren drei Events in den Sportarten Radfahren, Beachvolleyball und Leichtathletik.


ASVÖ-Radjugendtour Die ASVÖ-Radjugendtour genießt als inoffizielle Junioren-EM höchstes internationales Ansehen. Teams aus mehr als 15 Nationen kämpften vom 10. bis 14. August bei einem Prolog und vier Etappen um den Sieg. Start- und Zielorte der Tour waren Lockenhaus und Bad Tatzmannsdorf im Burgenland, weitere Etappen wurden auch in der Steiermark (Bad Blumau) und Niederösterreich (Bad Erlach) gefahren. Der ASVÖ unterstützt die Radjugendtour schon seit vielen Jahren Jahren und setzt damit einen Akzent in der Jugendförderung. ASVÖ Beach Trophy Je 16 Burschen- und Mädchenteams aus ganz Europa, darunter zahlreiche Staatsmeister und Top-Ten-SpielerInnen, waren bei diesem internationalen Jugend-Beachvolleyballturnier Ende Juni 2009 in Velden am Wörthersee vertreten. Neben dem österreichischen U18-Nationalteam und den Erstplatzierten aus der Österreich-Qualifikation nahmen sechs Teams aus europäischen Partnerverbänden teil. Die ASVÖ Beach Trophy hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich etabliert und ist die bestbesetzte Beachvolleyball-Nachwuchsveranstaltung Österreichs. ASVÖ Vienna Indoor Gala Die Leichtathletik-Gala fand im Februar 2009 im Wiener FerryDusika-Stadion statt und bot heimischen Leichtathletik-Assen die Möglichkeit zum Test gegen die internationale Spitzenklasse, zur Standortbestimmung vor Staatsmeisterschaften und zur Qualifikation für Europa- und Weltmeisterschaften. Der Leichtathletik-Nachwuchs hatte in einem eigenen Wettkampf die seltene Gelegenheit für einen österreichweiten Leistungsvergleich in Lauf- und Sprungbewerben geboten.

Richtig Fit im ASVÖ Neben der traditionellen Grundlagenarbeit in der Vereinsbetreuung und -förderung setzt der ASVÖ einen wichtigen Schwerpunkt in der Entwicklung von Bewegungsprogrammen und Weiterbildungsangeboten! 2009 wurden im Rahmen des „Richtig Fit” Aus- und Fortbildungsprogramms österreichweit insgesamt 268 TeilnehmerInnen in 22 Ausbildungen (Richtig Fit für Kinder, … mit sanftem Krafttraining – Centrics, …für Lebenserfahrene, …im Wasser, … mit Gesundheitssport, … mit Nordic Walking, … mit Pilates, … mit Laufen und … durch Entspannung) und 9 Fortbildungen (Richtig Fit mit Nordic Walking, … durch Wirbelsäulenstabilisation, … durch Entspannung nach Franklin, … mit Eltern-Kind-Turnen) fachkompetent qualifiziert. Richtig Fit für ASVÖ-Vereine Im Rahmen dieses bundesweiten Projekts werden seit Februar 2008 Vereine dabei unterstützt, gesundheitsorientierte Angebote als fixen Bestandteil in ihr Vereinsangebot zu integrieren. Im bisherigen Projektverlauf wurden in fast 200 Vereinen erstmals gesundheitsorientierte Angebote eingerichtet, die in Design und Inhalt auch den Qualitätssiegelkriterien von „Fit für Österreich” entsprechen. Der ASVÖ trägt damit der steigenden Nachfrage nach gesundheitsfördernden Programmen auf der Vereinsebene Rechnung. Richtig Fit-Kartenset Dieses universell einsetzbare Kartenset mit Übungsanleitungen wurde für die Verwendung im Turnsaal konzipiert und ist speziell für ÜbungsleiterInnen, TrainerInnen und LehrerInnen für die Altersklasse der 6- bis 10-Jährigen gedacht. Die Entwicklung dieses praktischen Lehrbehelfs erfolgte speziell im Hinblick auf die geplanten polysportiven Schwerpunktsetzungen im Bereich Kindergarten und Volksschule. Bewegungsprojekte Neben der breit gefächerten Ausbildungsschiene unterstürtzte der ASVÖ im Jahr 2009 auch zahlreiche Projekte mit Schwerpunkt auf Bewegungsförderung in unterschiedlichen Settings.

Foto: ASVÖ Gute internationale Beteiligung bei der ASVÖ Leichtathletik Indoor Gala

Ball im Spiel richtet sich an Ballspielanfänger der 1. und 2. Klassen Volksschule (www.ballimspiel.at). Im Projekt Bodyfit werden 180 übergewichtige und adipöse 10- bis 14-Jährige in Wiener Schulen betreut. Durch ein polysportives Bewegungsprogramm und eine praxisorientierte Ernährungserziehung für Kinder und Eltern sollen Gewohnheiten reflektiert und Lust an der Bewegung geweckt werden! Die Initiative Fit und Sicher unterstützt junge Mädchen dabei, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Möglichkeiten für den Selbstschutz zu erlernen (www. fitundsicher.at). Handicap ohne Handicap richtet sich an Jugendliche mit sozialpädagogischem Förderbedarf, die Schwierigkeiten haben, eine Lehrstelle zu finden. Die Jugendlichen werden in einer eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebensführung unterstützt, wodurch ihre Vermittlung am Arbeitsmarkt erleichtert werden soll (www.ohnehandicap.at). Kids in Motion ermöglicht 600 Kindern der 1. und 2. Klassen Volksschule eine polyspor-

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tive und sportartspezifische Betreuung sowie Ernährungs- und psychologische Beratung. Haltungsschäden sollen vermindert und alltagsrelevante Bewegungsfähigkeiten gesteigert werden (www.kids-in-motion.at). Zugvogel begeistert Kinder der 3. und 4. Klasse Volksschule für Aktivitäten in der freien Natur. Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder wird gefördert und das Bewusstsein für die Achtung unserer Natur entwickelt (www. zugvogel.at). Das Projekt Lebensfit für Beruf und Alltag möchte Wohlbefinden und Gesundheit von MitarbeiterInnen von Klein- und Mittelbetrieben mit hohem Frauenanteil fördern. Lifestyle – Style your Life zeigt 13- bis 18-Jährigen, wie sie ihre Freizeit aktiv gestalten können. Ihr Gesundheitsbewusstsein und dadurch ihr „Lifestyle” sollen verbessert werden. Qualifizierte Trainer aus regionalen Sportvereinen, aber auch externe Fachexperten leiten die Workshops zu Gesundheit und Sport. Kooperationspartner ist der Youth Point Don Bosco Siebenhügel. Freude an der Bewegung sowie grundlegende sportmotorische Fähigkeiten möchte der Schultalente Grand Prix fördern: Volksschulkinder laufen, springen und werfen, und der Spaß ist dabei! Bei Völkerball und mehr werden SchülerInnen der 1. und 2. Klassen Hauptschule eingeladen, zwei Fair Play Workshops zu besuchen. Das Gelernte wird bei Volleyballturnieren umgesetzt. Soziale Werte wie Achtsamkeit, Respekt, Regeln einhalten und Teamgeist werden für Sport wie Alltag vermittelt (www.voelkerballliga.at). Kooperationen Der ASVÖ unterstützte 2009 auch Projekte im Rahmen einer Reihe von Kooperationen mit unterschiedlichen Partnerorganisationen. Das Projekt Bewegt gesund – der ASVÖ kooperiert hier mit Fit für Österreich und der WGKK – wurde nach einer Pilotphase ab Oktober 2009 auf ganz Wien ausgeweitet! Versicherte, bei denen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder bestimmte andere Krankheiten festgestellt wurde, wird angeraten, ein geeignetes Qualitätssiegelangebot in einem Verein zu besuchen. Teile des Kursbeitrages werden von der WGKK ersetzt! Gemeinde aktiv ist ein Kooperationsprojekt der LSO Steiermark, der drei Dachverbände und „Fit für Österreich”. Ziel ist, ein gemeindeübergreifendes Netzwerk im Gesundheitssport aufzubauen (www.gemeindeaktiv.at). L. e. B. e. (= Lebensqualität erhalten, Bewegung erfahren) ist ein Projekt für inaktive Senioren. Die drei Sportdachverbände, der Kneippbund und das Sportland Niederösterreich entwickelten ein Bewegungsprogramm für Einsteiger. Der Start zu einem bewegten Leben und der Kontakt zum ortsansässigen Verein sind dabei die Ziele. Vorarlberg Bewegt bietet mit den jährlichen Bewegungsfestspielen in Bregenz einen gesundheitsorientierten Schwerpunkt mit Eventcharakter. Darüber hinaus bietet das Projekt landesweit Vorträge zu Themen wie Bewegung und Ernährung, Ausbildungen, Fitnesskarten, Kochshows und Familienbewegungstage wie Schitage, Bädertage oder Wandertage (www.vorarlbergbewegt.at).

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Frauensport Das ASVÖ-Frauensportreferat veranstaltete im Jahr 2009 u. a. eine spezielle BSO-Sportmanagerinnenausbildung für Mitarbeiterinnen in ASVÖ-Vereinen. Gut ausgebildete „Sportmanagerinnen” sind unverzichtbar in einer dynamischen Sportstruktur. Das langfristige Ziel der Arbeit des Frauensportreferat besteht in der Steigerung des noch immer sehr niedrigen Frauenanteils in den Vereinsgremien sowie in der Entwicklung von spezifischen Angeboten im Mädchen- und Frauensport.

Foto: ASVÖ Großes Echo bei Groß und Klein fanden die Familiensporttage.

Jugendsport Der ASVÖ möchte allen sportlich interessierten Jugendlichen ein breites und abwechslungsreiches Sportangebot bieten. Die ASVÖSportjugend entwickelt in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und den Mitgliedsvereinen attraktive Sportangebote und sinnvolle Freizeitgestaltung für junge Menschen. Das Kursangebot 2009 richtete sich vor allem an sportinteressierte Personen aus dem Breiten- und Leistungssport, die bereits mit jungen Leuten im Sportverein arbeiten oder in Zukunft arbeiten wollen. Zu diesem Angebot gehörten die traditionellen Sommer- und Wintersportwochen, die bewährten Koordinationskurse und die Lehrwarteausbildungen zum „Fit-Lehrwart” und „Sportjugendleiter”. Eine speziell entwickelte Kobetreueraus- und -fortbildung für Jugendliche und die neue Jugendübungsleiterausbildung rundeten die Angebotspalette in der Jugendbetreuung ab. Bei den Familiensporttagen wird Eltern und Kindern die Möglichkeit geboten, die regionalen Sportangebote kennenzulernen und verschiedensten Sportarten auszuprobieren. Für regionale Vereine ist es die perfekte Gelegenheit, sich der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen.


sportunion

SPORTUNION ÖSTERREICH gegründet 1945 4.238 Vereine und zu betreuende Sportgruppen, die der Österreichischen Turn- und SPORTUNION angeschlossen sind 1.103.526 Mitglieder (Stand 01.01.2009) 1010 Wien, Falkestraße 1 Telefon: +43 / 1 / 513 77 14 Fax: +43 / 1 / 513 40 36 E-mail: office@sportunion.at www.sportunion.at Dienstzeiten: Montag - Donnerstag 8 - 16.30 Uhr Freitag 8 - 12 Uhr

Mitglied der Fédération Internationale Catholique d’Education Physique et Sportive (FICEP) gegründet 1911 12 Länder F-75011 Paris, 22 rue Oberkampf Telefon +33 / 1 / 433 85 057 Fax +33 / 1 / 402 18 717 1010 Wien, Falkestraße 1 Telefon: +43 / 664 / 60 61 33 13

Präsident: Abg.z.NR Peter Haubner Generalsekretär: Mag. Rainer Rößlhuber Offizielle Verbandszeitung: „SPORTTIMES”, erscheint 5-mal jährlich

Unter dem Motto „Wir bewegen Menschen” hat die SPORTUNION auch im Jahr 2009 über eine Million Österreicherinnen und Österreicher in den tausenden Vereinen im ganzen Land für Sport und Bewegung begeistert. In der SPORTUNION steht der Verein als soziales Zentrum unserer Gesellschaft im Mittelpunkt. In den Vereinen werden gemeinsam Spaß und Freude an der Bewegung erlebt. Sport verbindet Generationen, Sport ist der beste Integrationsfaktor, und Sport formt Körper und Geist. Einen besonderen Schwerpunkt legt die SPORTUNION auf die Förderung der professionellen Unterstützung der Vereinsarbeit. Durch Service und Beratung soll den großteils ehrenamtlich geführten Vereinen die Arbeit bestmöglich erleichtert werden. Die SPORTUNION will in den kommenden Jahren durch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, mit den Gemeinden und dem Gesundheitssektor besonders die 60% der Österreicherinnen und Österreicher für Sport und Bewegung begeistern, die bisher selbst nicht sportlich aktiv waren. Als Dachverband stellt sich die SPORTUNION dieser gesellschaftspolitischen Aufgabe und ist mit ihrem flächendeckenden Vereins- und Sportanlagennetz dafür der richtige Partner in der Gesellschaft. Förderer des Spitzensports Die Erfolge der UNION-SportlerInnen bei den Olympischen Winterspielen 2010 sind der Beweis für die hervorragende Arbeit der SPORTUNION-Vereine: 8 Medaillen haben unsere Sportler gewonnen, darunter die Goldmedaillen unserer Aushängeschilder Andrea Fischbacher, Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler. Im Spitzensport unterstützt die SPORTUNION die Aktivitäten der Fachverbände durch zahlreiche Maßnahmen. Die vorrangigste Aufgabe ist die Unterstützung der Vereine in der Sportstättensanierung und -verwaltung.  Weiters werden zur sinnvollen Ergänzung und/oder Erweiterung der Fachverbandsmeisterschaften in zahlreichen Sport-

Foto: SPORTUNION Gregor Schlierenzauer, 3-facher Medaillengewinner Vancouver 2010 der SPORTUNION SV Innsbruck-Bergisel.

arten Wettbewerbe sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene organisiert. Darüber hinaus werden von vielen Bundesreferenten Trainingslager mit dem Ziel durchgeführt, unseren LeistungssportlerInnen die Möglichkeit zur Leistungssteigerung zu bieten. Internationale FICEP-Meisterschaften Die SPORTUNION ist seit vielen Jahren Mitglied im internationalen Verband „FICEP”(Fédération Internationale Catholique d´Education Physique et Sportive). Das Ziel dieser Mitgliedschaft ist es, unseren Mitgliedern und Sportlern die Möglichkeit zum Vergleich auf internationaler Ebene zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden die FICEPMeisterschaften in jährlich wechselnden Sportarten mit einer rund 70-köpfigen Delegation beschickt. (www.ficep.org)

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Gesundheitsförderung Auf Grund des demographischen Wandels der Bevölkerung steht auch die Gesundheitsförderung vor neuen Herausforderungen. Im Pilotprojekt „Zielgerichtete Bewegung bei Diabetes” wurden 3.000 Personen betreut und wichtige Vernetzungen des medizinischen Sektors mit der Sportwelt geschaffen. Projekte zur Bewegungsförderung in der Gemeinde und zur Prävention von Adipositas wurden 2009 begonnen. Das Tätigkeitsfeld der SPORTUNION reicht auch im Gesundheitsbereich bis auf die europäische Ebene: Als einziger österreichischer Verband war die SPORTUNION bei den vorbereitenden Maßnahmen zur Erstellung des Sport-Budgets der Europäischen Kommission aktiv. An einem Projekt zur Erstellung eines Wiener Aktionsplans zur Förderung der körperlichen Aktivität nimmt die SPORTUNION als Partner teil. Gemeinsam mit dem Ziviltechnikbüro Fritsch, Chiari & Partner wurde ein Projekt zur bewegungsorientierten Gesundheitsförderung am Setting Betrieb verwirklicht. Gesundheit wurde ins Leitbild des Unternehmens aufgenommen. „Fit für Österreich” in der SPORTUNION Die SPORTUNION trägt die Philosophie der bundesweiten Initiative „Fit für Österreich” gemeinsam mit den Partnern Sportministerium, der Österreichischen Bundes-Sportorganisation und den beiden anderen Sport-Dachverbänden, mit einem in Österreich einzigartigen Netzwerk an KoordinatorInnen, zu den Vereinen und in die Bevölkerung. Die „Fit für Österreich”-Qualitätssiegelangebote konnten seit dem Vorjahr um fast fünfzig Prozent auf 5.200 gesundheitsorientierte Bewegungsangebote gesteigert werden. Die SPORTUNION hat mit 1.960 Angeboten einen wesentlichen Anteil daran. Ein Highlight ist der jährliche „Fit für Österreich”-Kongress, bei dem alle Qualitätssiegel-ÜbungsleiterInnen die Möglichkeit haben, hochkarätige Vorträge und Workshops zu vielfältigen gesundheitsorientierten Bewegungsthemen zu besuchen. Ein wichtiger Bestandteil des „Fit für Österreich”-Netzwerks ist die Durchführung von Projekten in Kooperation mit verschiedenen Partnern. Der „Fonds Gesundes Österreich” ist seit Jahren ein maßgeblicher Partner bei gesundheitsorientierten Projekten. Neue Projektpartner sind die Wiener Gebietskrankenkasse und die Österreichische Apothekerkammer. www.fitfueroesterreich.at Kinder gesund bewegen 2009 erfolgte der Startschuss von Kinder gesund bewegen, einer Initiative des Sportministers und der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, im Rahmen derer Kindergärten und Volksschulen 10 Bewegungseinheiten (Personenstunden) der Sport-Dachverbände kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Die vielfältigen Spiel-, Sport- und actionreichen Angebote der SPORTUNION-Vereine bieten die ideale Möglichkeit, mehr Bewegung in das Leben der Kinder zu integrieren. Mit dem lokalen SPORTUNION-Verein gewinnt jede Institution einen Partner, der auch längerfristig als kompetente Ansprechstelle für Sport und Bewegung zur Verfügung steht. www.kindergesundbewegen.at Projekte der SPORTUNION Jährlich werden von der SPORTUNION zahlreiche Projekte für

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verschiedene Zielgruppen verwirklicht. Unsere Angebote locken mehr Personen zu Sport und Bewegung und dienen der Bewusstseinsbildung. UGOTCHI UGOTCHI, Österreichs größte Volksschul-Bewegungsinitiative mit dem Ziel, unsere Kinder zu mehr Bewegung und einem aktiveren Lebensstil zu motivieren, geht 2010 bereits in die fünfte Runde. Fast 50% aller Volksschulen in Österreich (1.400 Schulen) haben in den vergangen vier Staffeln bereits teilgenommen. 2009 konnte mit über 2.000 teilnehmenden Klassen ein neuer Rekord verzeichnet werden. Bei der Aktion „Punkten mit Klasse” geht es darum, für gesunde Tätigkeiten Punkte zu sammeln. Jedes Kind erhält eine Karte, auf der es Punkte eintragen kann. Punkte gibt es für genügend trinken, die Turnstunde besuchen, mit der Familie Sport treiben, ausreichend schlafen, einen Tag keine Süßigkeiten essen oder zuckerhältige Limonade trinken, die Vereinsübungsstunde besuchen, sich in der Pause bewegen und mindestens 1 Mal pro Woche zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen. Die Punkteanzahl jedes/r einzelnen Schülers/in trägt zum gemeinsamen Klassenergebnis bei. Je mehr Punkte die Klasse gemeinsam sammelt, desto weiter reist UGOTCHI auf einer Schatzkarte. www.ugotchi.at

STAR RIBBON

STAR RIBBON steht für die sauberen Sportstars und ist ein Symbol zur Bewusstseinsbildung. Mit STAR RIBBON startet die SPORTUNION als erster österreichischer Sportverband eine breite Initiative für einen sauberen Sport und gegen Doping. Wir möchten damit unsere Vereine informieren und aufklären und allen ÖsterreicherInnen, die sich für einen sauberen Sport einsetzen, eine Plattform bieten. Neben einem Vereinswettbewerb werden Infoveranstaltungen in ganz Österreich durchgeführt und im Rahmen von Anti-Doping Workshops Anti-Doping-Botschafter ausgebildet. Eine Web. 2.0 Kampagne und eine Homepage mit umfassenden Informationen runden unsere Präventivmaßnahmen ab. Mit dem Video „Doping Kills” konnte die SPORTUNION Österreich auch den E-Video Award der Wirtschaftskammer Österreich für das beste Online-Video gewinnen.


Das gesamte Kursangebot befindet sich immer aktuell im SPORTTIMES Magazin, dem offiziellen Mitgliedermagazin der SPORTUNION, sowie auf unserer Homepage. www.sportunionakademie.at Die SPORTUNION-Akademie wurde bereits im Jahr 1980 gegründet, seit 2002 wird sie von Mag. Dr. Werner Schwarz (Vorstand der Sportakademie) und seit 2007 von Mag. Herbert Anderl (Geschäftsführer der Sportakademie) geleitet.

Für uns als SPORTUNION ist es selbstverständlich, hier ein deutliches Zeichen zu setzen. Unser Credo lautet daher: Nicht verunsichern und Angst machen, sondern aufklären und informieren! www.starribbon.com SPORTUNION - Akademie Die SPORTUNION-Akademie hat sich im organisierten Sport als eine der führenden Ausbildungsinstitutionen etabliert. In Zusammenarbeit mit den neun Landesverbänden und unter Leitung der qualifiziertesten SPORTUNION-ReferentInnen werden jährlich über 200 Kurse in den unterschiedlichsten Bereichen des Sports, im Fitnessbereich bzw. der Gesundheit angeboten. Die Zielsetzung der SPORTUNION-Akademie ist, die neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Aus- und Fortbildung praxisgerecht aufzubereiten, um für die ca. 50.000 ÜbungsleiterInnen, InstruktorInnen und TrainerInnen in den über 4.000 SPORTUNION-Vereinen eine Möglichkeit der zertifizierten Weiterbildung anzubieten. Die Kurse der SPORTUNION-Akademie unterteilen sich in Ausbildungskurse (Basisausbildungen für die erfolgreiche Leitung einer Vereinseinheit bzw. weiterführende/themenspezifische Ausbildungen) und Fortbildungskurse (aufbauende und vertiefende themenspezifische Kurse). Weiters werden Workshops, welche praxisnahe und themenspezifische Kurse mit überwiegend praktischem Übungsanteil darstellen, sowie Seminare, die als praxisnahe und themenspezifische Kurse mit einem großen Anteil an theoretischen Einheiten gelten, angeboten. Aber auch Sport- und Fitnessinteressierte, die einfach nur Spaß haben wollen, finden innerhalb der Akademie das richtige Kursangebot, wie z.B. Kurse im Club SPORTUNION in Niederöblarn/ Ennstal.

JUGENDARBEIT IN DER SPORTUNION ÖSTERREICH Die Jugend ist ein wichtiger Grundpfeiler der SPORTUNION. Der Jugendausschuss besteht aus dem/der BundesjugendreferentIn und den LandesjugendreferentInnen mit ihren Teams, die alle ehrenamtlich arbeiten. Die SPORTUNION-Jugend steht für polysportive Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in ganz Österreich – organisiert durch die jeweiligen Landesjugendausschüsse. Das bedeutet, dass auf eine allgemeinsportliche körperliche Grundausbildung Wert gelegt wird und nicht so sehr auf einzelne Sportarten. Neben der körperlichen Grundausbildung geht es auch vor allem darum, Toleranz und einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen zu vermitteln und so zur Persönlichkeitsbildung beizutragen. Im Rahmen professioneller Betreuung wollen wir Spaß und Freude an der Bewegung vermitteln und Grundlagen für lebenslanges Sporttreiben schaffen. Durch Aus- und Fortbildungen wird die Qualität dieses Grundpfeilers gesichert. Mit der Veranstaltung der LATUSCH-Landesjugendwettkämpfe und der actioncamps wollen wir die Bedeutung des Breitensports betonen und den TeilnehmerInnen ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis ermöglichen. Jugendtreffs und internationale Veranstaltungen bieten den älteren Jugendlichen immer wieder neue Anregungen.

actioncamps im Sommer und im Winter Ein vielseitiges Angebot erwartet die TeilnehmerInnen der actioncamps. Während im Winter vor allem die Schneesportarten auf dem Programm stehen, kann den TeilnehmerInnen im Sommer ein noch abwechslungsreicheres Angebot geboten werden: Keine zwei Sporteinheiten sind gleich. Trendige Sportarten wie Sport Stacking, Klettern, Rope Skipping, Slackline, Airtrack,…

61


wechseln sich mit Ballspielen und „klassischen” Sportarten wie Leichtathletik und Turnen ab. Neben den sportlichen Aktivitäten bleibt rundherum ausreichend Zeit für „action” in der Gruppe: Spaß-Olympiade, Rätselrallye, Karaoke, Abschlussdisco,… Die professionelle Betreuung der actioncamps durch staatlich ausgebildete SportjugendleiterInnen bürgt für hohe Qualität. Die SPORTUNION actioncamps beinhalten Vollpension und „Rundum-die-Uhr-Betreuung”. 2009 erlebten so rund 600 Kinder aus ganz Österreich bewegte Ferien.

polysportive Breitensportwettkämpfe LATUSCH LATUSCH ist ein Breitensportwettkampf, bei dem sich TeilnehmerInnen aller Altersklassen in den Grundsportarten LeichtAthletik, TUrnen und SCHwimmen messen können. Ein Team besteht aus 3-4 Personen. Die in den einzelnen Teildisziplinen erreichten Punkte werden anhand alters- und geschlechtsspezifischer Tabellen vergeben. Die LATUSCH-Wettkämpfe werden durch den jeweiligen Landesjugendausschuss ausgeschrieben und abgehalten. Im Vordergrund dabei steht jedoch immer die Gemeinschaft. Ziel ist nicht primär, einen Gegner zu besiegen, sondern unvergessliche Erlebnisse mit anderen Gleichgesinnten zu teilen.

62

Teilnahme an internationalen Veranstaltungen 2009 boten sich gleich zwei große internationale Veranstaltungen an: das Internationale Jugendlager beim Internationalen deutschen Turnfest Ende Mai/ Anfang Juni und das FICEP actioncamp 2009 im August.

Als Mitglied der FICEP (Fédération Internationale Catholique d’Education Physique et sportive) werden VertreterInnen der SPORTUNION-Jugend auch regelmäßig zu internationalen Veranstaltungen eingeladen – um Aktivitäten für Jugendliche vorzubereiten und mit zu gestalten. Eine dieser Aktivitäten ist das FICEP Youth Camp, das jeden Sommer in einem der Mitgliedsstaaten abgehalten wird. Für 2009 und 2010 übernahm die SPORTUNION-Jugend die Ausrichtung dieser Veranstaltung. Rückblickend und vorausblickend kann man sagen, dass es ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist: neben dem vielfältigen Sportprogramm (37 Sportarten) bietet der unterschiedliche kulturelle Hintergrund der TeilnehmerInnen eine Vielzahl von Erfahrungen und die Chance für Freundschaften, die gerade in punkto Respekt und Offenheit sehr bereichern. 2009 bevölkerten 210 TeilnehmerInnen und BetreuerInnen 10 Tage lang das Stift Melk, viele meinten, sie hatten hier „the time of my life”. Das FICEP actioncamp findet 2010 erneut im Stift Melk statt, das mit einer sehr stimmungsvollen Kulisse, traumhaften Sportanlagen und der schönen Umgebung für Ausflüge beeindruckt. Alle Aktivitäten und Möglichkeiten sind laufend auf jugend. sportunion.at zu finden.


Der Papa wird’s Der Papa wird’s schon schon richten. richten. Die Versicherung einer neuen Generation Die Versicherung einer neuen Generation

e m o FFlleexxH e m o H erung Die erste Wohnversich ng

euru rseicch veD nrhe ork W te rs ng. e k ie D e w im e H it m kung. mit Heimwerker- Dec


64

Burgenland

-

32

Eisschnelllauf

Eisstocksport

Fußball

10

-

5

4

Judo

Kanu

Karate

Kickboxen

Pferdesport

76

1

4

Orientierungslauf

23

Mod. Fünfkampf

Leichtathletik

-

504

10

Jiu-Jitsu

Kraftdreikampf

520

-

2.480

132

5

1.278

-

212

330

-

-

602

7

Handball

Hockey

1.766

3

-

25.000

608

32

-

-

1.525

-

-

-

-

15

-

207

-

120

Golf

-

177

Flugsport

Gewichtheben

1

25

Floorball

-

-

Eiskunstlauf

-

-

Eishockey

Fechten

-

Curling

Faustball

-

1

Casting

12

-

Boxen

Bogensport

Bob & Skeleton

6

12

Basketball

Billard

siehe NÖ

Base-& Softball

-

1.180

2

21

Bahnengolf

-

1

Badminton

American Football

37.266

186

SPORTUNION

41.472

288

631 115.000

ASKÖ

Ordentliche Fachverbände:

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

27

242

200

53.524

80.000

89.588

137

8

-

51

-

13

10

3

14

7

-

13

12

-

178

45

5

9

4

183

-

-

60

-

-

6

7

-

11

12

-

3.946

143

-

770

-

724

820

358

850

350

-

1.325

6.739

-

60.000

1.752

352

226

227

14.249

-

-

3.154

-

169

311

-

157

2.388

siehe Stmk

1

4

1

401

491

566

464

9

3

69

18

7

35

10

34

36

6

33

39

19

497

89

2

8

15

234

4

8

18

-

2

9

25

3

26

29

10

19

16

7

925

465

776

15.275

291

342

6.431

1.110

104

2.155

712

2.759

1.630

485

3.932

30.976

1.412

120.000

3.898

40

189

361

10.784

131

336

273

-

91

477

1.347

-

444

3.552

909

1.548

582

1.010

215.476

53.000

192.331

199

5

1

76

13

12

32

10

35

5

5

19

27

6

357

72

5

5

114

412

-

6

11

-

9

6

22

-

22

20

7

13

30

3

786

530

686

8.929

142

5

7.607

900

161

2.160

1.612

3.843

230

347

3.367

21.635

650

100.000

3.246

237

163

3.898

18.900

-

890

201

-

748

430

1.153

-

334

3.143

482

486

996

250

229.487

127.392

207.980

358

185

150

85.276

82.984

74.475

89

4

1

25

9

4

19

1

18

5

-

7

13

3

118

34

3

4

10

133

2

7

14

-

-

7

12

-

12

11

2.896

102

7

903

894

163

1.104

34

2.101

365

-

741

11.162

295

35.000

1.746

187

89

712

16.592

22

384

240

-

-

788

849

-

172

920

siehe OÖ

6

7

1

375

486

300

210

10

1

61

9

10

24

7

39

5

3

23

25

4

323

93

6

4

11

608

-

10

51

-

-

6

19

-

18

15

5

6

17

6

742

603

767

7.354

249

45

2.998

496

602

1.480

385

2.310

191

102

3.190

15.734

425

80.000

3.009

427

174

469

45.437

-

340

2.671

-

-

169

885

-

344

1.396

84

224

567

510

194.258

98.510

217.321

75.952

101

7

1

50

16

13

4

8

9

2

-

16

17

4

148

68

5

-

-

120

7

10

46

-

-

7

25

11

16

13

7

11

13

5

303

3.916

217

8

6.521

1.013

720

190

358

1.457

110

-

2.187

11.493

402

35.000

2.056

153

-

-

9.295

327

1.454

1.978

-

-

260

1.435

506

365

979

679

1.403

688

1.710

82.654

948 181.141

636

35

1

-

42

-

5

10

-

7

2

-

12

6

-

68

24

3

3

8

17

-

7

16

-

-

2

7

-

15

6

4

7

21

2

203

680

76

1.810

9

-

2.299

-

20

1.090

-

530

78

-

1.697

2.888

-

20.000

1.044

167

74

316

343

-

866

219

-

-

184

414

-

250

810

753

486

1.516

230

38.679

86.345

18.371

41

12

2

31

9

20

22

8

34

48

16

21

4

8

265

28

7

8

15

14

3

10

45

2

3

11

7

-

31

30

6

9

16

8

317

517

476

Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine Mitglieder Vereine

ASVÖ

Dachverbände

Stand: 1.1.2010

Mitgliederstatistik

2.053

298

36

3.917

799

615

1.230

553

5.686

2.456

3.160

3.108

2.082

525

50.000

1.735

389

265

451

589

75

1.984

1.785

27

158

508

426

-

863

2.451

868

582

1.182

1.210

166.906

28.000

235.806

Mitglieder

Wien

18

3

10

11

5

5

12

3

1

5

132

38

11

114

2.507

122

138

267

150

4.571

1.370

60

10

428

74

88

161

47

200

120

33

151

146

44

2.131

478

37

51

177

1.753

27

63

261

7

15

54

136

26

157

148

39

74

125

36

4.238

5.351

48.660

1.588

448

32.724

5.212

3.321

10.559

4.012

20.172

5.930

4.132

20.149

104.475

3.709

525.000

19.105

1.984

1.294

6.434

117.714

3.062

6.376

10.521

165

1.012

2.985

7.027

773

3.049

16.819

3.775

5.114

5.979

5.420

1.103.526

852.372

1.153.296

Mitglieder

Gesamt

Mitglieder Vereine

Sonstige Vereine


65

460

-

31

28

Rugby

Schach

12

Turnen

-

-

Motorsport (OSK)

Zillensport

-

-

-

-

1.613

-

-

-

7

-

8

5

13

13

22

20

30

39

151

-

11

-

2

28

97

3

7

14

48

47

2

5

8

45

-

37

2) Selbständiges Mitglied des Österr. Ruderverbandes

1) inkl. Gehörlosenverband

-

Motorboot

-

6

127

1.941

14

7

-

85

815

821

730

7.642

-

e Wien

Heeressport

Boccia

Sonstige Verbände:

Behindertensportverband

Wurfscheibenschießen

Wettklettern

Wasserskilauf

3

15

Volleyball

22

Triathlon

133

Tischtennis

Tennis

-

-

-

Tanzen

Tauchen

-

377

-

2.003

1.241

2.800

1.852

-

-

185

6

Taekwondo

-

28

Sportkegeln

Squash

36

e Wien

Skibob

Ski

16

Segeln

Schwimmen

5

-

Rudern

Schießen

538

7

Rollsport

-

-

90

1.579

Rodeln

15

2

Rad

Ringen

-

-

-

2.391

-

522

600

2.058

1.214

1.007

5.623

1.496

964

11.172

-

158

-

58

681

12.559

88

1.170

6.075

1.005

1.445

58

638

187

-

-

3.895

8

-

-

31

-

9

29

13

12

51

65

41

119

465

11

27

14

8

61

106

10

3

19

134

62

3

10

16

18

-

85

-

-

-

8.812

-

412

3.511

891

1.197

2.608

10.533

1.685

7.853

41.818

580

767

1.037

533

2.272

9.537

760

280

7.140

3.769

1.675

123

917

400

-

-

8.949

7

-

-

22

-

18

9

32

14

86

167

31

184

358

18

18

16

10

39

228

12

21

26

140

72

1

9

4

15

5

58

-

-

-

3.413

-

945

1.647

6.062

1.235

5.799

33.890

1.290

6.583

40.400

919

995

835

231

1.421

25.253

634

4.220

8.730

4.250

2.524

63

1.123

95

-

400

6.106

-

-

-

4

-

17

3

21

4

54

23

22

24

96

12

8

9

4

25

110

12

7

14

52

32

-

3

5

17

4

27

-

-

-

2.479

-

601

1.537

3.781

655

2.900

6.579

1.123

777

11.918

499

426

617

38

3.143

15.247

520

1.490

4.320

3.015

914

-

316

293

-

855

2.843

1

-

-

16

-

11

16

7

-

37

35

51

56

224

-

15

12

8

21

197

3

8

18

89

68

2

-

3

51

4

59

-

-

-

3.649

-

727

1.723

1.133

-

2.698

9.418

1.868

3.925

23.608

-

485

560

138

2.946

19.027

104

1.180

8.240

3.101

1.866

101

-

69

-

100

6.211

-

-

-

10

-

18

5

30

-

42

41

20

41

132

-

6

30

8

34

248

15

7

15

163

37

4

-

6

112

5

74

-

-

-

2.703

-

1.453

305

6.076

-

2.416

9.950

972

2.577

17.763

-

277

3.097

158

2.502

36.819

560

1.120

5.018

8.011

1.203

70

-

351

-

661

7.799

2

-

-

-

-

10

3

20

-

15

39

9

20

54

-

7

6

2

21

108

4

7

9

49

18

-

-

9

15

6

29

-

-

-

790

-

452

10

1.621

-

2.100

10.203

423

1.233

6.979

-

868

230

54

787

13.346

426

1.300

3.210

2.318

757

-

-

364

-

1.300

3.053

-

-

-

2

7

11

23

5

3

54

42

17

50

73

43

21

13

9

83

79

3

9

15

23

75

5

12

16

37

8

33

-

-

-

2.547

-

1.292

2.342

2.513

257

5.795

9.103

750

4.731

11.910

1.744

907

590

476

3.874

5.820

135

1.300

18.253

1.272

1.328

598

1.153

859

-

100

3.475

6

15

1

3

1

7

451

1.076

7.100

1.340

10

773

825

18

82

73

105

0

109

107

141

52

364

444

236

555

1.686

99

113

106

52

340

1.212

62

86

135

726

442

17

46

74

310

34

417

- 2)

2.817

2.838

28.397

400

6.531 1)

13.616

24.135

5.009

25.408

96.114

10.428

29.373

173.210

4.818

4.883

7.343

1.686

19.629

145.949

3.227

16.200

62.838

27.201

12.260

1.013

4.920

2.803

25.850

4.331

43.910


66


Fachverb채nde

67


american football

AMERICAN FOOTBALL BUND ÖSTERREICH (AFBÖ) gegründet 1982, 36 Vereine, 5.420 Mitglieder 1110 Wien, Kölgengasse 43 Telefon: +43 / 1 / 767 87 70 Fax: +43 / 1 / 767 87 70 / 20 E-mail: office@afboe.at www.afboe.at Bürozeiten: Montag - Freitag 9 - 16 Uhr Präsident: Michael Eschlböck, p.A. American Football Bund Österreich

Internationale Mitgliedschaften: International Federation of American Football (IFAF) 50 Länder F-93120 La Courneuve, Frankreich 79, rue Rateau Telefon: +33 / 1 / 43 11 14 70 Fax: +33 / 1 / 43 11 14 74 E-mail: ifaf@fffa.org www.ifaf.info European Federation of American Football (EFAF) 27 Länder D-60528 Frankfurt, Deutschland, Otto Fleck Schneise 12 Telefon: +49 / 69 / 96 74 02 67; Fax: +49 / 69 / 96 73 41 48 E-mail: office@efaf.de www.efaf.info

Es war wieder ein höchst erfolgreiches Jahr für American Football in Österreich - nicht nur auf dem grünen Rasen. Denn neben allen sportlichen Erfolgen konnte der schönste Sieg des Jahres abseits vom Footballfeld errungen werden: Österreich erhielt den Zuschlag zur Ausrichtung der IFAF American Football-Weltmeisterschaft 2011 – Ein Meilenstein für den American Football-Sport in Österreich! Die österreichische Herren-Nationalmannschaft qualifizierte sich bei der Heim-Europameisterschaft (B-Gruppe) in Kärnten bei einem fulminanten Turnier, mit einem Gesamtscore von 146:3 Punkten, für die nächste A-Europameisterschaft, die im kommenden Sommer in der Commerzbank Arena in Frankfurt ausgetragen wird. Das Eröffnungsspiel lautet: Deutschland gegen Österreich! Foto: Herbert Kratky Mit den Swarco Raiders Tirol gab es Eurobowlfinale 2009 Swarco Raiders Tirol vs. Paris Flash zudem neuerlich einen österreichischen Champion in der internationalen Königsklasse, der European Football League. Im Finale, der Eurobowl XXIII, besiegten die Tiroler Titelverteidiger vor einer Rekordkulisse von 6.500 Zuschauern am Innsbrucker Tivoli Frankreichs Meister Paris Flash mit 30:19.

In der Austrian Football League gelang den Raiffeisen Vikings in der Austrian Bowl XXV ein Sensationssieg gegen die Titelverteidiger aus Graz, die Turek Giants, in deren eigenem Stadion. Dank eines 22:19-Erfolgs holten die Wiener ihren zehnten Staatsmeistertitel und zogen damit mit den Steirer Rekordmeistern gleich. Ebenfalls sensationell verlief auch die Flag-Football-EM in Belfast (Irland), wo nicht nur die Herren in einem spannenden Spiel gegen Deutschland Bronze holten, sondern wo sich auch die Damen erstmals zu Europameisterinnen krönten. Ein Schwerpunkt war auch der Ausbau der Trainerausbildung: Nach den bisherigen erfolgreichen Übungsleiterkursen erfolgten 2009 der Abschluss des Lehrwartekurses sowie der Beginn neuer Übungsleiterkurse (auch im Bereich Cheerleading).

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Österreichische Staatsmeister 2009 Herren

American Football

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Flag Football

Vienna Constables

W

Österreichische meister 2009 Minis

Swarco Raiders Tirol

T

Schüler

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Jugend

Raiffeisen Vikings Vienna

W

Junioren

Swarco Raiders Tirol

T

Europameisterschaften 2009 Allg. Klasse

11.9. - 13.9.2009, Belfast, IRL Damen

Flag

1. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

Herren

Flag

3. Österreich

10 Länder

10 Mannschaften

5 Länder

5 Mannschaften

15.8. - 23.8.2009, Wolfsberg, AUT Herren

1. B-EM

69


Badminton

ÖSTERREICHISCHER BADMINTON VERBAND (ÖBV) gegründet 1957 125 Vereine 5.979 Mitglieder 1210 Wien, Jedlersdorfer Straße 94 Telefon: +43 / 1 / 292 33 46 Fax: +43 / 1 / 292 33 46 / 4 E-mail: office@badminton.at www.badminton.at Bürozeiten: Montag - Freitag 9 - 17.30 Uhr Präsident: Harald Starl E-mail: starl@badminton.at Sportkoordinatorin: Rena Eckart E-mail: eckart@badminton.at

Internationale Mitgliedschaften: Badminton World Federation (BWF) gegründet 1934 165 Mitgliedsverbände 56000 Kuala Lumpur, Malaysia, 3 1/2 Miles, Jalan Cheras Telefon: +6 / 0392 / 83 71 55; Fax: +6 / 0392 / 83 71 55 E-mail: info@intbadfed.org; www.internationalbadminton.org Badminton Europe (BE) gegründet 1967 53 Mitgliedsverbände Generalsekretär: Brian Agerbak 2605 Bröndby, Dänemark, House of Sports Bröndby Stadion 20 Telefon: +45 / 43 26 21 66; Fax: +45 / 43 26 21 67 E-mail: gen.sec@eurobadminton.dk; www.eurobadminton.org Österreicher in internationaler Funktion: Österreich ist in keiner Funktion.

Das Hauptziel 2008 und 2009 bestand und besteht in der konsequenten Weiterentwicklung der Leistungssportstruktur und damit in der Schaffung der Rahmenbedingungen für eine lückenlose „Athletenpipeline” von U13 bis zur Allgemeinen Klasse. Dabei ging und geht es in erster Linie um Ressourcenbündelung, um Zentralisierung aller Kräfte und Mittel. So nahm die Entwicklung von vier Bundesnachwuchsleistungszentren (BNLZ in Dornbirn, Linz, Graz und Wien) an ausgewählten Standorten und des zentralen Bundesleistungszentrums (BLZ) in Wien einen hohen Stellenwert ein. Diese Trainingsstandorte entwickelten gemeinsam mit dem ÖBV Ausbildungs- und Förderbedingungen für professionell ausgewählte Foto: ÖBV Kaderathleten/-innen in den AltersbereiMichael Lahnsteiner aus Oberösterreich ist die neue Nummer eins im Herreneinzel chen U15 bis zur Allgemeinen Klasse. Im Altersbereich U13 ist es durch Talentfindungsmaßnahmen gelungen, die Jüngsten im ÖBV-Leistungssport willkommen zu heißen. Die Betreuung durch höchst ausgebildetes Trainerpersonal mit John Dinesen im Erwachsenen- und Manfred Ernst im Nachwuchsbereich stand im Vordergrund. Sportlich gesehen war die Jugend-Europameisterschaft in Mailand (Italien) einer der Saison-Höhepunkte. Hier schrammte Österreich ganz knapp an einer Medaille vorbei. Im Herrendoppel unterlag die Paarung Matthias Bertsch/Matevz Bajuk im Viertelfinale. Bei der U17-EM in Slowenien, bei der erstmals ein Individual-Turnier ausgetragen wurde, konnte das Duo Matthias Almer/Simon Rebhandl ebenfalls ins Viertelfinale einziehen. Doch auch hier wurde letztlich keine Medaille errungen. Die beiden unterlagen einem russischen Duo knapp in drei Sätzen. Im Erwachsenenbereich konnte das Mixed Peter Zauner/Simone Prutsch bei den Slovenian International einen Turniersieg erringen. Zudem gewann Peter Zauner mit seinem Partner Jürgen Koch im Herrendoppel im rein österreichischen Endspiel gegen Roman Zirnwald/Daniel Grassmück einen weiteren Titel.

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Das größte heimische Turnier, die „Austrian International Challenge”, empfing über 250 Spieler und Spielerinnen aus knapp 40 Nationen in der Wiener Stadthalle. Österreichs größte Veranstaltung zählt zum Turniercircuit von Badminton Europe (BE) und konnte in diesem Jahr ein Preisgeld von 15.000 Dollar aufbieten. Im Jahr 2010 findet die Veranstaltung vom 24.-27. Februar erneut in der Wiener Stadthalle (B) statt. Mit gleich fünf neuen Siegern bzw. Siegerpaarungen auf dem Podest endeten die 52. Staatsmeisterschaften in Wien. Claudia Mayer (Atus Judenburg) holte sich ihren ersten Staatsmeistertitel überhaupt. Die 24-Jährige schlug im Finale die Titelverteidigerin Miriam Gruber (UBC Vorchdorf) in zwei Sätzen. Etwas überraschend der Triumph von Peter Zauner (Askö Traun) im Herreneinzel. Der Oberösterreicher schlug den topgesetzten Michael Lahnsteiner (Askö Traun) klar in zwei Sätzen und wurde damit zum zweiten Mal Einzelsieger nach 2006. Einen weiteren, aber erwarteten Titel errang Zauner gemeinsam mit Jürgen Koch (Askö Traun) im Herrendoppel. Im Damendoppel waren die jungen Elisabeth Baldauf/Belinda Heber (Union BC Eggt/Askö kelag Kärnten) erfolgreich. Das Finale konnten ihre Finalgegnerinnen, Tina Riedl/Iris Freimüller (WBH Wien/BC Alkoven), allerdings aufgrund einer Verletzung von Tina Riedl nicht bestreiten. Im Nachhinein wurde bei Riedl ein Bändereinriss im Sprunggelenk festgestellt. Im gemischten Doppel setzten sich Jürgen Koch/Zhou Niannian (Askö Traun) gegen die favorisierten Titelverteidiger Roman Zirnwald/ Tina Riedl (ASV Pressbaum/WBH Wien) durch. Die nächsten Staatsmeisterschaften im Jahr 2010 finden in Linz statt. Seinen insgesamt fünften Bundesliga-Titel sicherte sich der WBH Wien am Freitag. In einem an Spannung fast nicht mehr zu überbietenden dritten Finale entschieden am Ende lediglich acht einzelne Spielpunkte über die Meisterschaft: 4-4 in Spielen, 9-9 in Sätzen und 328-320 gespielte Punkte für Titelverteidiger WBH Wien gegen Rekordmeister ASKÖ Traun. Die Oberösterreicher hatten mehrfach die Entscheidung auf dem Schläger, doch die Wiener wehrten sich verbissen und kämpften sich stets zurück. Erstmals prämierte der ÖBV den Badminton-Verein, der sich besonders aktiv für Frauen und Mädchen einsetzt. Gesucht wurde der Verein, der mit vielen Angeboten die nötigen Akzente setzt, um besonders Frauen und Mädchen anzusprechen. Die Preisträger im Jahr 2009 wurden zwei Vereine aus Vorarlberg: Union Badminton Club Egg und der BSV Hohenems.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Herren

Mixed

Einzel

Claudia MAYER

ATUS Judenburg

St

Doppel

Belinda HEBER Elisabeth BALDAUF

Askö kelag Kärnten Union BC Egg

K V

Einzel

Peter ZAUNER

ASKÖ Traun

O

Doppel

Peter ZAUNER Jürgen KOCH

ASKÖ Traun

O

Doppel

Zhou NIANNIAN Jürgen KOCH

ASKÖ Traun

O

WBH Wien

W

Karin SEEBACHER

Drop In Graz

St

männlich Einzel

Leon SEIWALD

ATSE Graz

St

weiblich

Karin SEEBACHER Jenny ERTL

Drop In Graz Askö kelag Kärnten

St K

männlich Doppel

Leon SEIWALD Wolfgang GNEDT

ATSE Graz Moving Wimpassing

St N

Mixed

Doppel

Lukas FRÖHLICH Jenny ERTL

Union Ohlsdorf Askö kelag Kärnten

O K

weiblich

Einzel

Nathalie ZIESIG

BCM Feldkirch

V

Matthias ALMER

RbEj Gleisdorf

St

Mannschaft

Österreichische meister 2009 U13

U15

weiblich

Einzel

Doppel

männlich Einzel

71


U15

U17

Anna DEMMELMAYER Nathalie ZIESIG

ATSE Graz BCM Feldkirch

St V

männlich Doppel

Matthias ALMER Simon REBHANDL

RbEj Gleisdorf Union Windischgarsten

St O

Mixed

Doppel

Matthias ALMER Anna DEMMELMAYER

RbEj Gleisdorf ATSE Graz

St St

weiblich

Einzel

Alexandra MATHIS

BSC Wolfurt

V

männlich Einzel

Florian BAUMGARTNER

Union Ohlsdorf

O

weiblich

Alexandra MATHIS Sarina KOHLFÜRST

BSC Wolfurt BCM Feldkirch

V V

Florian BAUMGARTNER Thomas STURM

Union Ohlsdorf

O

weiblich

männlich

U19

U22

Doppel

Doppel Doppel

Mixed

Doppel

Florian BAUMGARTNER Alexandra MATHIS

Union Ohlsdorf BSC Wolfurt

O V

weiblich

Einzel

Elisabeth BALDAUF

BC Union Egg

V

männlich Einzel

Luka WRABER

BM Wiener Neustadt

N

weiblich

Elisabeth BALDAUF Belinda HEBER

BC Union Egg Askö kelag Kärnten

V K

männlich Doppel

Paul DEMMELMAYER Bernd THORMANN

ATSE Graz

St

Mixed

Doppel

Matthias BERTSCH Elisabeth BALDAUF

UBSC Dornbirn Union BC Egg

V V

weiblich

Einzel

Michaela MATHIS

BSC Wolfurt

V

männlich Einzel

Jan SEDLMAYR

UBSC Dornbirn

V

weiblich

Elisabeth BALDAUF Belinda HEBER

BC Union Egg Askö kelag Kärnten

V K

männlich Doppel

Paul DEMMELMAYER Bernd THORMANN

ATSE Graz

St

Mixed

Daniel WOLF Elisabeth BALDAUF

BCM Feldkirch BC Union EGG

V V

Doppel

Doppel

Doppel

Jugend

Mannschaft

ATSE Graz

St

Schüler

Mannschaft

ATSE Graz

St

Unterstufe

Mannschaft

BRG Traun

O

Mannschaft

SG Dornbirn

V

Borg Linz

O

Oberstufe

weiblich

männlich Mannschaft

72


Bahnengolf

ÖSTERREICHISCHER BAHNENGOLFVERBAND (ÖBGV) gegründet 1967 74 Vereine 5114 Mitglieder

Mitglied der: World Minigolf Sport Federation gegründet: 1980 38 Mitgliedsländer

1050 Wien, Kleine Neugasse 15-19/1/4/11 Telefon und Fax: +43 / 1 / 581 81 81 E-mail: oebgv@oebgv.at www.minigolf-web.at

Präsident: Kjell Henriksson, S-44298 Kode, Schweden Ödsmäl 435

Bürozeiten: Montag - Donnerstag 9 - 17 Uhr Präsident: Leo Moik; p.A. Österreichischer Bahnengolfverband Sekretär: Gertrud Moik; p.A. Österreichischer Bahnengolfverband Offizielle Verbandszeitung: www.bahnengolfinfo.at

Die Medaillenbilanz 2009 war bei den internationalen Großbewerben 2009 im Mannschaftsbewerb sehr positiv, wir hoffen das dies auch weiterhin anhält. Ab 2010 setzen wir sehr stark auf die neu installierte Gruppe des U23 Teams. Im Weltverband haben wir nun wieder einen Vertreter und zwar Willi Bauer als Medienmanager. Das Jugendprojekt, das wir 2006 – gefördert durch die BSO – begonnen haben, zeigt in den Leistungen der Jugend im Einzel und Mannschaft große Erfolge. Eine deutliche Verbesserung der Gästespieler auf den Anlagen konnte mit den diversen Werbeaktionen weiterhin erreicht werden.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Einzel

Elisabeth GRUBER

Mannschaft Herren

Einzel

Norbert WAGENHOFER

Mannschaft

MGSC Leobersdorf

N

BGS Union Rot Gold Wien

W

ASKÖ WAT 21

W

ASKÖ MGC Bischofshofen

S

Österreichische meister 2009 Zählwettspiel Schüler

Jugend

Senioren I

weiblich

Jennifer Helm

PSV Steyr

O

männlich

Matthias Grossmann

BGC Score

N

mixed

Markus Danner Fabian Falkner Martina Danner Michael Ringl

3D MSC Linz

O

Mannschaft

weiblich

Karin Heschl

URG Rot Gold Wien

W

männlich

Thomas Obertaxer

MGC Knittelfeld

St

mixed

Mario Dangl Jennifer Helm Marc Cervinka Stefan KLOIBHOFER

PSV Steyr

O

weiblich

Elfriede ANDRASCH

MGC Ybbstal

O

männlich

Christian FREILACH

ASKÖ WAT 21

W

Mannschaft

73


Senioren II

weiblich

Martha STURM

SMGC Liefering

S

männlich

Karl LAKOS

PSV Steyr

O

Senioren

männlich Mannschaft

Andreas GRUNDNER Herbert BÄK Christian FREILACH Peter SCHALEK

ASKÖ WAT 21 ASKÖ WAT 22 ASKÖ WAT 23 ASKÖ WAT 24

W

allg. Klasse

weiblich

Elisabeth BERGER-RELLA

Post Wien

W

männlich

Günter INMANN

UBGS Dornbirn

V

Karin HESCHL

URG Rot Gold Wien

W

männlich

Thomas OBERTAXER

MGC Knittelfeld

St

weiblich

Maria FUSCHLBERGER

SMGC Liefering

S

männlich

Herbert BÄK

ASKÖ WAT 21

W

KO System Schüler u. Jugend weiblich Senioren

Weltmeisterschaften 2009 Allg. Klasse

19.8. - 22.8.2009, Odense, DEN Damen Mannschaft

Herren Mannschaft

2. Elisabeth BERGER RELLA

12 Länder

38 Teilnehmer

2. Andrea HACKL Birgit HESCHL Elisabeth GRUBER Elisabeth BERGER RELLA

9 Länder

6. Rupert WESTENTHALER

13 Länder

92 Teilnehmer

3. Markus BERGER Rupert WESTENTHALER Christian FREILACH Günter INMANN Manfred LINDMAYR Christian GOBETZ Heinz WEBER

11 Länder

11 Mannschaften

9 Mannschaften

Europameisterschaften 2009 Jugend

5.8. - 8.8.2009, Waltshut, GER 1. Karin HESCHL

weiblich

9 Länder

21 Teilnehmer

3. Lara JEHLE Mannschaft

männlich Mannschaft

74

2. Bianca UTZIG Lara JEHLE Karin HESCHL Jennifer HELM 3. Patrick RIENER Rainer ANHAMMER Christoph SCHATZER Marc CERVINKA Mathias JAGSCHITZ Simon SCHATZ Daniel KROF

6 Länder

6 Mannschaften

10 Länder

10 Mannschaften


Senioren

5.8. - 8.8.2009, Lamego, POR weiblich Mannschaft

männlich Mannschaft

4. Franziska TRUTSCHNIG

8 Länder

28 Teilnehmer

1. Johanna KNOTZER Maria FUSCHLBERGER Franziska TRUTSCHNIG Doris ERTL

6 Länder

6 Mannschaften

5. Franz REICH Peter DRAXLER Horst SPIRK Robert HALDA Franz BERGER Günter WÜRRER Reinhard SCHUSTER

9 Länder

9 Mannschaften

75


baseball softball

AUSTRIAN BASEBALL FEDERATION (ABF) gegründet 1983 39 Verein, 3.775 Mitglieder 1020 Wien, Sportzentrum Spenadlwiese Telefon: +43 / 1 / 774 41 14 Fax: +43 / 1 / 774 41 15 E-mail: office@baseballaustria.com www.baseballaustria.com Bürozeiten: Montag - Freitag 10 - 13 Uhr Präsident: Rainer Husty, E-mail: rainer.husty@ baseballaustria.com Generalsekretär: Martin Kuen, E-mail: martin.kuen@ baseballaustria.com

Internationale Mitgliedschaften: Confederation of European Baseball (CEB) gegründet 1953 Mitglied seit 1983 39 Verbände CH-1002 Lausanne, Schweiz Avenue de Mon Repos 24 E-mail: office@baseballeurope.com; www.baseballeurope.com International Baseball Federation (IBAF) Mitglied seit 1984 109 Verbände CH-1002 Lausanne, Schweiz Avenue de Mon Repos 24 E-mail: ibaf@baseball.ch; www.ibaf.org

European Softball Federation (ESF) Sekretariat: Charlotte Starnberger, gegründet 1976 E-mail: office@baseballaustria.com Mitglied seit 1991 34 Verbände F-77760 Recloses, Frankreich, 11 Rue de Larchant E-mail: info@europeansoftball.org; www.europeansoftball.org International Softball Federation (ISF) Mitglied seit 1992 116 Verbände FL 33566-8113, Plant City, USA 1900 S. Park Road E-mail: isf@internationalsoftball.com; www.internationalsoftball.com

Softball Das Jahr 2009 war ein sehr erfolgreiches aus österreichischer Sicht. An erster Stelle ist die Leistung des Softball-Teams der Dornbirn Sharx zu erwähnen. Die Top 10-Softball-Teams Europas trafen vom 17. - 22.August in Legnano, Italien, aufeinander – die Vorarlbergerinnen schlugen das russische Team Carousel Moskau in der Europacup-Endrunde und holten somit die erste Goldmedaille beim Europacup der Meister für Österreich. Beste Werferin und Spielerin des Turniers wurde mit Danielle Spaulding ebenfalls eine Dame der Sharx. Aber dieser sensationelle erste Platz auf Foto: Sharx Die Damen der Dornbirn Sharx holen als erstes Softball-Team in der österreichischen Sportgeschicheuropäischer Bühne war den Damen der te Gold im Europacup der Meister. Sharx für 2009 noch nicht genug. Im Final Four – dem Finalturnier der Austrian Softball League – holte sich das Team aus dem Ländle durch 2 weitere Siege in Wien, und somit mit einer „perfect season”, zum achten Mal in Folge den Staatsmeistertitel.

76


Coed Slowpitch Auf internationaler Ebene konnte das Coed Slowpitch Team der ASKÖ Linz Bandits mit einem hervorragenden 3. Platz in Dupnitsa, Bulgarien, beim Europacup der Meister herausspielen. Bei den individuellen Auszeichnungen wurde der Bandits-Spieler Carlos Anglada mit „Best Batter – Herren” geehrt. Baseball Die Austrian Baseball League wurde 2009 von den Superfund Wanderers dominiert. Mit ihren 23 Siegen gegenüber nur 5 Niederlagen im Grunddurchgang zeichnete sich ein positives Ergebnis für die Wiener bereits ab. Auch in den Play-offs führten die Wanderers ihre Siegesserie weiter und holten sich nach 19 Jahren erneut den Staatsmeistertitel. Nachwuchs-Europameisterschaften Bei den Europameisterschaften in Brünn trafen die 8 besten europäischen Jugend - Nationalteams (U15) aufeinander. Das österreichische Team gewann 2 von 5 Spielen und sicherte sich letztendlich den guten 6.Platz. Noch erfolgreicher war das Schüler-Nationalteam, welches sich unter 9 Teilnehmern den 4.Platz bei den Europameisterschaften in Dupnitsa holen konnte und somit nur knapp eine Medaille verpasste. Softball-EM in Wien 2010 wird die Austrian Baseball Federation die bisher größte Softball-Juniorinnen-Europameisterschaft in der Geschichte des Bewerbs mit 16 Nationen in Wien veranstalten. (www.softball2010.at)

Österreichische Staatsmeister 2009 SUPERFUND WANDERERS

Herren Baseball Damen Softball Mixed

Softball

Coed Slowpitch

Baseball Softball Verein Superfund Wanderers W

DORNBIRN SHARX

BSC Dornbirn

V

Homerunners

WBV Homerunners

W

Österreichische meister 2009 Baseball

Softball

U10

männlich

Diving Ducks

1. Wr. Neustädter Baseball- u. Softball Diving Ducks

N

U12

männlich

Wanderers

Baseball Softball Verein Superfund Wanderers

W

Jugend

weiblich

Lions

WBV Homerrunners

W

Junioren

männlich

Lions

WBV Homerrunners

W

Junioren

weiblich

Wien

W

Foto: Joe Yun/ABF 19 Jahre mussten die Wanderers auf einen erneuten ABL-Staatsmeistertitel warten.

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Basketball

ÖSTERREICHISCHER BASKETBALLVERBAND (ÖBV) gegründet 1948 148 Vereine 16.819 Mitglieder 1040 Wien, Favoritenstraße 22/11 Telefon: +43 / 1 / 505 96 49 Fax: +43 / 1 / 505 96 49 / 15 E-mail: office@basketballaustria.at www.basketballaustria.at Bürozeiten:

Montag - Freitag 9 - 14 Uhr

Präsident:

Hanns Vanura

Administration: Judit Ujvary Sportkoordinator: Mag. Robert Langer

Foto: ÖBV U20 Nationalteam MVP Rasid Mahalbasic wurde bei der U20 EM Division B zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Internationale de Basketball (FIBA) gegründet 1932 213 Länder CH-1216 Cointrin / Geneva, Schweiz 53, Avenue Louis Casai Telefon: +41 / 22 / 545 000 Österreicher in internationaler Funktion: Walther Kaszelik ist Board-Mitglied der FIBA Europe und Security Adviser. Dr. Heinz Günter ist Mitglied des Medical Councils der FIBA.

Foto: ÖBV Herren Nationalteam Jason Detrick in rot bei Heimspiel gegen Georgien

Das Jahr 2009 war ein Jahr mit vielen Höhen aber auch einigen Tiefen für den ÖBV. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 6 Nationalteams an den Europameisterschaften teil. Auch im Europacup gab es durch WBC Raiffeisen Wels einige sehr starke Ergebnisse zu verzeichnen. Das Herrennationalteam hatte die Rückrunde der EM-Qualifikation zu bestreiten. Wie auch schon 2008 standen am Ende des Sommers 2 Siege und 2 Niederlagen zu Buche. Auch heuer, musste das Team verletzungsbedingt auf einige wichtige Akteure verzichten. Dafür konnte mit Jason Detrick ein passender Nachfolger für den in die Nationalteam-Pension verabschiedeten Deteri Mayes gefunden werden.

78


Nach einem deutlichen Heimsieg gegen Dänemark konnte das Auswärtsspiel in Holland leider nicht gewonnen werden. Zu Hause zog sich unser Team bei einer Niederlage gegen die absoluten Topfavoriten und späteren Aufsteiger in die A-Division aus Montenegro achtbar aus der Affäre, um zum Abschluss mit einem Sieg in Island den dritten Gruppenplatz zu fixieren. Erfreulich ist, dass die Integration des erst 18-jährigen Rasid Mahalbasic sehr gut gelungen ist und dieser auch bei den Herren bereits sehr gute Ansätze erkennen ließ. Im Nachwuchs war das Highlight sicherlich das MU20-Nationalteam, das in Skopje mit einer sehr jungen Mannschaft den hervorragenden 5. Platz erreichen konnte. Besonderen Anlass zur Freude gab es mit der Wahl von Rasid Mahalbasic zum wertvollsten Spieler der EM, eine Ehre die zum aller ersten Mal einem Österreicher zu Teil wurde. Der MU18-Jahrgang konnte seine Platzierung von vor 2 Jahren um 3 Positionen verbessern und klassierte sich auf dem 11. Endrang. Die WU20 schaffte mit einem Sieg im letzten Spiel den 10. Platz. Unser weibliches und männliches U16-Nationalteam schafften jeweils 2 Siege, konnten aber leider das Tabellenende nicht vermeiden. Einen sehr starken Auftritt im Europa Cup verzeichnete Herrenmeister WBC Raiffeisen Wels, der nach einem knappen Ausscheiden in der Eurocup-Qualifikation in der Eurochallenge mit 3 Siegen in 6 Spiele sehr gute Figur machte und bis zum letzten Gruppenspieltag die Chance auf die Qualifikation zu den besten 16 Teams hatte. Weiter nehmen nach wie vor zahlreiche österreichische Vertreter an der Central European Basketball League teil. Trotz einiger Siege von Arkadia Traiskirchen bei den Herren und SVS Post bei den Damen reichte es heuer allerdings für keine Finalteilnahme. Im Herbst 2009 hat der ÖBV vom internationalen Verband FIBA Europe erstmals seit 24 Jahren wieder die Ausrichtung einer Nachwuchs-Europameisterschaft zugesprochen bekommen. Von 14. – 24. Juli 2010 werden in Oberwart und Güssing 17 Nationen um den Titel im MU20-Bewerb der B-Division und damit um den Aufstieg in höchste Spielstufe kämpfen. Der ÖBV sieht diesem Großereignis mit Spannung und Vorfreude entgegen.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Flying Foxes SVS Post

W

Herren

WBC Kraftwerk Wels

O

Österreichische meister 2009 U14 U16 U18 U20

weiblich

BC Vienna 87

W

männlich

Allianz Swans Gmunden

O

weiblich

BC Vienna 87

W

männlich

D.C. Timberwolves

W

weiblich

BC Vienna 87

W

männlich

BasketClubs Vienna

W

weiblich

APOsport Herzogenburg

N

männlich

Kapfenberg Bulls

St

79


Billard

ÖSTERREICHISCHE BILLARDUNION (ÖBU) gegründet 2007 157 Vereine 3.049 Mitglieder 2551 Enzesfeld, Hirtenbergerstraße 27 Telefon: +43 / 2256 / 817 65 Fax: +43 / 2256 / 81 64 30 E-mail: mueller.billard@aon.at www.billardunion.at Präsident: Franz Stenzel 1220 Wien, Buchsgasse 4/19 Telefon: +43 / 664 / 355 40 80 Verbandssekretär: Helmuth Müller ----Billard Sportverband Österreich (BSVÖ) Carambol gegründet 1931 54 Vereine 1.167 Mitglieder Sekretariat: Peter Weingesl, 1152 Wien, Hütteldorfer Straße 2b, Postfach 81 E-mail: bsvoe@aon.at www.bsvoe.com Offizielle Verbandszeitung: „billard”, wird privat herausgegeben und enthält einen offiziellen Verbandsteil. Internationale Mitgliedschaften: Confédération Européenne de Billard (CEB) gegründet 1923 36 Länder c/o Johny Houtsch, 54, L-3324 – Bivange/ Berchen, Luxemburg, Rue Edw. Steichen Telefon: +35 / 2 / 36 86 83 Fax: +35 / 2 / 36 53 80 E-mail: ceb.secretary-general@eurobillard.org www.Eurobillard.org/fr Union Mondiale de Billard (UMB) gegründet 1959 55 Länder c/o Santos Chocron, 3704 bG Zeist, Niederlande, Nijenheim 6102, Telefon: +31 / 30 / 699 00 44 Fax: +31 / 30 / 699 33 01 E-mail: secretary@umb.org; www.umb.org

Österreichischer Pool-Billard Verband (ÖPBV) gegründet 1995 84 Vereine 1.374 Lizenzspieler Offizielle Verbandszeitung: www.oepbv.at Präsident: Ernst Hofer, 5660 Taxenbach, Kitzlochklammstraße 2 Telefon: +43 / 699 / 130 39 66 E-mail: ehofer@aon.at Vizepräsident: Dr. Heinz Werner Eckhardt Telefon und Fax: +43 / 1 / 943 49 55 E-mail: heinz-werner.eckhardt@chello.at Geschäftsstelle: Michael Fellner 9020 Klagenfurt, Ebenthaler Straße 100 Telefon: +43 / 664 / 151 35 96 E-mail: fellner.satzdesign@inode.at Internationale Mitgliedschaften: World Poolbilliard Association (WPA) 60 Nationalverbände European Pocket Billiard Federation (EPBF) 32 Nationalverbände ----Österreichischer Snooker- und Billiardsverband (ÖSBV) 19 Vereine 508 Mitglieder Sekretariat: Sabine Grabler 1160 Wien, Speckbachergasse 19/17 Telefon: +43 / 699 / 11 17 03 25 E-mail: office@snooker.co.at Offizielle Verbandszeitung: www.snooker.co.at Präsident: Alexander Pichler 5020 Salzburg, Hans-Pfitzner-Straße 3 Telefon: +43 / 660 / 44 41 471 E-mail: praesident@snooker.co.at Internationale Mitgliedschaften: European Billiards and Snooker Association (EBSA) 39 Mitgliedsländer International Billiards & Snooker Federation (ISBF) 77 Mitgliedsländer

Carambol Der dritte Platz von Arnim Kahofer bei der WM Einband in Cervera (E) sowie der fünfte Platz bei der EM Dreiband für Nationalmannschaften in Dinard (F) mit Andreas Kronlachner und Andreas Horvath sind international wieder gute Resultate. Mit Andreas Efler und Gerhard Kostistansky sind erstmals 2 Spieler unter den Top 20 in der Dreiband Europarangliste. Auch die Damen mit Ingrid Englbrecht als 4. und Helga Mitterböck als 6. in der Europarangliste Dreiband bestätigen hier den Aufwärtstrend. Alle genannten Spieler und Spielerinnen sind Mitglieder des BLZ am Mittersteig. Pool Sportlich gesehen war 2009 für den Österreichischen Pool Billard Verband ein ausgezeichnetes Jahr. Herausragend sicherlich die Silbermedaille der Viktringerin Jasmin Ouschan bei den World Games in Kaoshiung in Taiwan. Ouschan ist als Titelverteidigerin gestartet und musste sich erst im Finale der Britin und Grande Dame Allison Fisher geschlagen geben. Bei der Damen-WM in Taiwan in der Disziplin 10er-Ball fand sich Jasmin Ouschan als Drittplatzierte ebenfalls auf dem Stockerl wieder.

80


Bei der Heim-Europameisterschaft in St. Johann/Pongau ging der Medaillenregen für Rot-Weiß-Rot weiter. Bei den Damen erreichte Jasmin Ouschan zweimal Gold (8er- und 9er-Ball) und einmal Silber. Das Triple verhinderte mit Gerda Hofstätter eine weitere Österreicherin. Sie konnte sich in einem dramatischen Endspiel gegen Ouschan die Goldmedaille sichern. Zudem gab es durch Hofstätter noch zwei weitere Bronzemedaillen. Sensationell der dritte Platz des 15-jährigen Vorarlbergers Mario He. Der Jung-Nationalspieler zeigte im 9er-Ball beachtliche Leistungen und wurde mit der Bronzemedaille mehr als belohnt. Aber auch Österreichs Jugendliche sorgten mit Top-Leistungen schlussendlich dafür, dass unsere Nation weiterhin im europäischen Vorderfeld zu finden ist. Verantwortlich dafür waren Jürgen Jenisy mit Junioren-Silber im 8er-Ball, Mario He mit zweimal SchülerBronze, und Petra Stadlbauer fand sich im 9er-Ball der Mädchen als Dritte ebenfalls auf dem Podest wieder. Zudem erreichte das Junioren-Team mit Jürgen Jenisy, Stefan Koller und Thomas Aschauer die Bronzemedaille. Insgesamt erreichte Österreich bei der Jugend-EM 1-mal Silber und 4-mal Bronze. Bei den Eurotour-Bewerben ist das heimische Starterfeld weiterhin stark ansteigend, was ebenfalls zur Qualitätsverbesserung in Österreich beiträgt und sich auch in einigen Spitzenplatzierungen niederschlägt. Es zeigt sich weiters, dass die Mühen, welche wir in die Entwicklung des Trainerprogramms gesetzt haben, Früchte tragen. Immer mehr Spieler beginnen die Ausbildung zum Übungsleiter und sind so in der Lage in ihren Vereinen, Übungsstunden anzubieten. Hier möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Spitzensportreferenten und jetzigen Sportdirektor Bernhard Kaserer und seinem Team bedanken, die mit all ihrer Erfahrung und Routine unsere Athleten dorthin gebracht haben wo das heimische Billard heute steht: „Mit an der Spitze in Europa”. Aber auch auf organisatorischer Seite werden und müssen wir uns, sprich das Präsidium des ÖPBV, weiter verbessern, um auch in Zukunft unseren Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit zu geben, für Österreich erfolgreich zu sein. Hierzu konnte mit Trainerreferent Karl-Heinz Feichter nach kurzer Auszeit wieder ein Top-Mann in das ÖPBV Präsidium integriert werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir, sowohl sportlich aber auch organisatorisch, weltweit ein sehr wichtiger Verband für Pool-Billard sind. Snooker- und English Billiards Aus Sicht des ÖSBV war einer der Höhepunkte des Sportjahres 2009 das Four Nations Billiards International, ein traditionsreicher English-Billiards-Vergleichskampf zwischen den Nationen England, Irland, Nordirland und Österreich, der heuer erstmals im November 2009 in Österreich (Wien) stattfand. England konnte den Bewerb erwartungsgemäß gewinnen und Österreich das bisherige Punktemaximum verdoppeln. Sehr erfreulich war auch, dass Österreich mit Alexander Gauss aus Wien, Andreas Ploner aus Tirol und dem Oberösterreicher Manuel Urban drei Nachwuchsspieler zu internationalen Meisterschaften entsenden konnte. Die dort erbrachten Leistungen unterstreichen die gute Nachwuchsarbeit, die als Basis für künftige Erfolge angesehen werden kann.

Foto: ÖBU Arnim Kahofer, dem 3. der WM Einband 2009

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Österreichische Staatsmeister 2009 Carambol Damen Mixed

Dreiband

Helga MITTERBÖCK

BK Margareten

W

Freie Partie

Helga MITTERBÖCK

BK Margareten

W

Artistik

Robert IMMERVOLL

Eisenstädter BC

B

Cadre 47/1

Arnim KAHOFER

WBA

W

Cadre 47/2

Arnim KAHOFER

WBA

W

Dreiband

Andreas EFLER

BSK Union S.U.

W

Freie Partie

Daniel BICHLER

WBA

W

Dreiband

Andreas KRONLACHNER Andreas HORVATH Antel KERIM Thomas WAGNER Manfred MÜLLER Reinald BASTL Clemens NÖSTER

BC Elite

W

Pentathlon

Paul FIELDS Kurt MASTNY Hans WERNER Gerhard RALLS Franz STENZEL Peter ECKER

BSK Augarten

W

Time Format

Michael KREUZIGER

FBC

W

Up Format

Felix KNOLL

FBC

W

14-1 endlos

Sabrina NAVERSCHNIG

1. PBC RaiBa Bleiburg

K

8-Ball

Sabrina NAVERSCHNIG

1. PBC RaiBa Bleiburg

K

9-Ball

Petra STADLBAUER

SU Raika Zwettl

O

14-1 endlos

Maximilian LECHNER

Pool X-Press Innsbruck

T

8-Ball

Maximilian LECHNER

Pool X-Press Innsbruck

T

9-Ball

Albin OUSCHAN jun.

PBC Eintracht Klagenfurt

K

Cetin ASLAN Martin KEMPTER Vilmös FÖLDES Attila BEZDAN

PBC Black Eight Linz

O

Damen

Stephanie DOLEZAL

HSEBC

W

Mixed

Sebastian HAINZL

15reds

W

Mannschaft

Mannschaft

English Billiards Mixed Pool Damen

Herren

Mannschaft Snooker

Österreichische meister 2009 Pool Mädchen

82

9-Ball

Petra STADLBAUER

SU Raika Zwettl

O

8-Ball

Petra STADLBAUER

SU Raika Zwettl

O


Knirps Schüler

Junioren

Senioren

männlich männlich

männlich

männlich

9-Ball

Markus PIRCHL

BC Saustall Fieberbrunn

T

8-Ball

Markus PIRCHL

BC Saustall Fieberbrunn

T

14/1

Mario HE

Pool Players Club Rankweil

V

9-Ball

Mario HE

Pool Players Club Rankweil

V

8-Ball

Mario HE

Pool Players Club Rankweil

V

14/1

Thomas ASCHAUER

Billardtempel Linz

O

9-Ball

Jürgen JENISY

PBC Snooker Spittal/Drau

K

8-Ball

Jürgen JENISY

PBC Snooker Spittal/Drau

K

14/1

Karl HANSCHO

1. PBC Meran Klagenfurt

K

9-Ball

Stanislaw KRET

BSLZ Salzburg

S

8-Ball

Christian EDERL

BC La Palma Wr. Neustadt

N

Freie Partie

Heike HINGERL

Grazer BK

St

Dreiband

Helga MITTERBÖCK

Billardklub Margareten - Sportunion

W

Freie Partie

Erich POLACZEK

1. Mariahilfer Billardklub

W

Dreiband

Karl MAKIK

1. Mariahilfer Billardklub

W

Einband

Kurt MASTNY

Billardklub VIE-Airport

N

Cadre 35/2

Daniel BICHLER

1. Mariahilfer Billardklub

W

Cadre 52/2

Daniel BICHLER

1. Mariahilfer Billardklub

W

1. Mariahilfer Billardklub

W

Carambol Allg. Klasse

weiblich männlich

Mannschaft Mehrkampf U 15

weiblich

Freie Partie

Sybille KÖNIG

Union BK Amstetten

N

U 17

weiblich

Freie Partie

Samira MÖLZER

Wiener Billard Assoziation

W

männlich

Freie Partie

Stefan DAMESBERGER

BK Wieselburg

N

U 19

männlich

Freie Partie

Wolfgang TEUFL

BK Wieselburg

N

U 21

männlich

Freie Partie

Gregor KARNER

Wieselburger Billard Sport Club

N

Dreiband

Thomas ZOFFMANN

BC Eisenstadt

B

Senioren (MB) männlich

Dreiband

Horst BRANC

Wiener Billard Assoziation

W

Senioren (KB) männlich

Dreiband

Horst BRANC

Wiener Billard Assoziation

W

Einzel

Alexander TRINKL

15 Reds Köö Wien Snooker Club

W

Snooker Allg. Klasse

Jahresbester Josef KERSCHBAUMER 1. Linzer Snooker Verein

Junioren

Doppel

Zi Kim CHAU Sebastian HAINZL

15 Reds Köö Wien Snooker Club

W

Jahresbesten

Zi Kim CHAU Sebastian HAINZL

15 Reds Köö Wien Snooker Club

W

Einzel

Manuel URBAN

1. Linzer Snooker Verein

O

Heeres Snooker & English Billiards Club

W

Jahresbester Alexander GAUSS Jugend

O

Maximilian PFLEGER

Snooker Bulls

S

Jahresbester Maximilian PFLEGER

Einzel

Snooker Bulls

S

Favoritner Billard Club Favoritner Billard Club Favoritner Billard Club 15 Reds Köö Wien Snooker Club Heeres Snooker & English Billiards Club

W

English Billiards

Mannschaft

Felix KNOLL Stefan KNOLL Michael KREUZINGER Patrick STEGMEIER Carl-Walter STEINER

83


Weltmeisterschaften 2009 Carambol Allg. Klasse

30.4. - 3.5.2009, Cervera, ESP Herren

Einband

3. Arnim KAHOFER

11 Länder

16 Teilnehmer

2. Jasmin OUSCHAN

14 Länder

15 Teilnehmer

3. Jasmin OUSCHAN

30 Länder

48 Teilnehmer

31 Länder

64 Teilnehmer

Pool Allg. Klasse

16.7. - 26.7.2009, Kaohsiung, TPE Damen

9er-Ball

2.6. - 6.6.2009, Manila, PHI Damen Junioren

10er-Ball

4.11. - 8.11.2009, Managua, NCA männlich

9er-Ball

5. Maximilian LECHNER

Europameisterschaften 2009 Carambol Allg. Klasse 15.10. - 18.10.2009, Dinard, FRA Herren

Mannschaft Dreiband

5. Andreas HORVATH Andreas KRONLACHNER

16 Länder

20 Mannschaften

31 Länder

64 Teilnehmer

34 Länder

64 Teilnehmer

34 Länder

64 Teilnehmer

Pool Allg. Klasse 15.4. - 25.4.2009, St. Johann, AUT Damen

9er-Ball

1. Gerda HOFSTÄTTER 3. Jasmin OUSCHAN

8er-Ball

1. Jasmin OUSCHAN 3. Gerda HOFSTÄTTER 5. Sabrina NAVERSCHNIG

9er-Ball

1. Jasmin OUSCHAN 3. Gerda HOFSTÄTTER 5. Sabrina NAVERSCHNIG

Herren

Junioren

8er-Ball

5. Jürgen JENISY

39 Länder

132 Teilnehmer

8er-Ball, Rollstuhl

5. Emil SCHRANZ

11 Länder

16 Teilnehmer

9er-Ball

3. Mario HE

39 Länder

132 Teilnehmer

31.7. - 8.8.2009, Bad Wildungen, GER männlich

Mannschaft

3. Thomas ASCHAUER Jürgen JENISY Stephan KOLLER

21 Länder

51 Mannschaften

8er-Ball

2. Jürgen JENISY

21 Länder

51 Teilnehmer

Mädchen

weiblich

8er-Ball

5. Petra STADLBAUER

11 Länder

23 Teilnehmer

9er-Ball

3. Petra STADLBAUER

12 Länder

26 Teilnehmer

Schüler

männlich

8er-Ball

3. Mario HE

24 Länder

55 Teilnehmer

9er-Ball

3. Mario HE

24 Länder

52 Teilnehmer

2. Karl HANSCHO Thomas RADAKOVITS Christian EDERL

14 Länder

14 Mannschaften

Senioren

28.8. - 5.9.2009, Leende, NED männlich

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Mannschaft


Senioren

männlich

14/1

1. Karl HANSCHO

19 Länder

47 Teilnehmer

8er-Ball

2. Karl HANSCHO

23 Länder

65 Teilnehmer

5. Thomas RADAKOVITS

Foto: ÖBU BC ELITE zum 5.Mal in Folge ÖStM Dreiband Mannschaft

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BoB/Skeleton

ÖSTERREICHISCHER BOB UND SKELETON VERBAND (ÖBSV) gegründet 1922 26 Vereine 773 Mitglieder 6020 Innsbruck, Stadionstraße 1 Telefon: +43 / 512 / 200 250 und +43 / 664 / 453 4602 Fax: +43 / 512 / 200 250 / 14 E-mail: office@bobskeleton.at www.bobskeleton.at Bürozeiten: Montag - Freitag 8 - 12 Uhr Präsident: HR Univ.Doz. Dr. Bernd Stampfer Generalsekretär: Martin Kerbler

Foto: ÖBSV Florian Kranebitter auf dem Weg zu seinem 6. Platz bei der Juniorenweltmeisterschaft.

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Internationale de Bobsleigh et de Toboganing (FIBT) gegründet 1923 60 Mitgliedsländer Sports Direction & Correspondenz: I-20137 Mailand, Italien, Via Piranesi 44/B Telefon: +39 / 02 / 757 3319 Fax: +39 / 02 / 757 33 84 E-mail: egarde@tin.it www.fibt.com Registred Office: CH-1014 Lausanne, Schweiz, Avenue de Rhodanie 54; Maison du Sport Tel.: +41 / 21 / 6015101 Fax: +41 / 21 / 6017923

Foto: ÖBSV Das erfolgreiche Team um Jürgen Loacker.

Bob Männer Wie schon in den vergangenen Jahren bildeten die Mannschaften um die Piloten Wolfgang Stampfer und Jürgen Loacker das Bobnationalteam der Männer. Dabei kann gerade das Team Stampfer auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken! Nach einer sehr guten Sommervorbereitung, in der auch das Schlittenprojekt „Olympiabob 2010“ weiter vorangetrieben wurde, stand am Ende der Saison im 4er-Bob-Gesamtweltcup der ausgezeichnete 5. Platz zu Buche. Auch im Endklassement des 2er-BobGesamtweltcups wurde mit Platz 7 ein Topergebnis erreicht. Mitverantwortlich dafür waren sicher die Europameisterschaften in St. Moritz (SUI). Sowohl im Zweier- als auch im Viererbewerb wurde der 4. Platz erreicht! Denkbar knapp dabei die Abstände zu den Plätzen „an der Sonne“! Im Zweier fehlten 3/100 sec., im Vierer gar nur 1/100 sec. auf einen Medaillenrang. Weitere Top 10-Platzierungen im Viererbob erreichte das Team Stampfer zum Beispiel bei den Rennen in Königssee/GER (5.), Winterberg/GER (8.Platz), Innsbruck/Igls und Park City/USA (jeweils 9.). Auch das Ergebnis anlässlich der Olympiageneralprobe in der Bahn von Whistler Mountain/CAN mit Rang 7 konnte sich durchaus sehen lassen. Einzig das Ergebnis bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid/USA verlief nicht nach dem Geschmack von Wolfgang Stampfer und seiner Mannschaft. Nachdem bei Stampfer im Laufe der Saison eine alte Bandscheibenverletzung im HWS-Bereich akut wurde und er während der WM zusätzlich an einer Darmgrippe erkrankte, war an absolute Topplatzierungen, ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt,

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nicht zu denken. Zu allem Überfluss verletzte sich beim Abschlusstraining zum Zweierbewerb auch noch sein Standardbremser Martin Lachkovics! Auf Grund des Personalengpasses half im großen Schlitten mit Jürgen Loacker unser zweiter Weltcuppilot an der Bremse aus. Dennoch erreichte das ersatzgeschwächte Team Platz 8. Stichwort Loacker! Nach dem sehr starken Saisonfinale 2007/2008 (Platz 8 im Viererbewerb der WM in Altenberg/GER) war der Vorarlberger Heeressportler voller Zuversicht in die neue Saison gestartet. Bei den Europameisterschaften in St. Moritz/SUI belegte Jürgen im kleinen Schlitten den sehr guten 8. Platz. Noch zwei Mal klassierte sich Jürgen im Zweierbob bei Weltcuprennen in den Top 10. Bessere Platzierungen waren auf Grund von Materialproblemen leider nicht möglich. Im 4er-Bob erreichte das Quartett schon bei der zweiten Weltcupveranstaltung im sächsischen Kohlgrund in Altenberg/GER den 8. Platz. Nach dem ersten Lauf mit Platz 5 ein absolutes Topergebnis vor Augen, stürzte Jürgen mit seiner Mannschaft bei den Viererbob-Europameisterschaften in St. Moritz/SUI im Entscheidungslauf. Eine der schwierigsten Kurven, der sogenannte „Horseshoe“, wurde dem Team zum Verhängnis. In den folgenden Bewerben in Kanada und Amerika konnte das Team Loacker aus finanziellen Gründen im 4er-Bob-Weltcup nicht mehr eingesetzt werden.

Frauenbob In diesem Jahr absolvierte die junge Pilotin Christina Hengster mit ihren Mannschaftskolleginnen die erste komplette Wettkampfsaison. Das Kennenlernen der verschiedenen Bahnen stand dabei im Vordergrund. Vereinzelt konnte Christina dabei schon jetzt Ihr Talent an den Steuerseilen unter Beweis stellen. Platz 12 beim Heimweltcup in Innsbruck/Igls war eine sehr gute Leistung! Bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid/USA belegte sie mit Ihrer Mannschaftskollegin Anna Feichtner den 17.Platz.

Skeleton Frauen und Männer Die Skeletonsaison 2008/2009 des Österreichischen Bob- und Skeletonverbandes war einerseits geprägt durch Verletzungspech bei den arrivierten Spitzenathleten, andererseits durch eine erfolgreiche Arbeit im Bereich des Bundes-Jugendleistungszentrum Skeleton (BJLZ). Im Weltcup konnte von Matthias Guggenberger mit dem 6. Platz in Königssee eine absolute Topplatzierung erreicht werden. Von Markus Penz wurde ein 13. Platz in St. Moritz erreicht. Beiden Athleten war es aber nicht möglich, den verletzungsbedingten Trainingsrückstand aufzuholen. Der Ersatzmann im Weltcup für Markus Penz, der junge Florian Kranebitter, konnte leider den routinierten Penz nicht ersetzen. Die Platzierungen bei der Juniorenweltmeisterschaft in Königssee (Flock Janine 5. Platz, Florian Kranebitter 6. Platz bzw. Raphael Maier und Alex Auer belegten hintereinander die Plätze 11 und 12) lassen auf eine positive Weiterentwicklung des Skeletonsports in Österreich hoffen. Insgesamt konnte damit der ÖBSV hinter Deutschland die zweiterfolgreichste Nachwuchsmannschaft stellen. Im Interkontinentalcup wurden ebenfalls Janine Flock und Florian Kranebitter eingesetzt. Ziel war in erster Linie, internationale Erfahrung zu sammeln. Im Europacup stellte Österreich das jüngste aller am Start befindlichen Teams. Athleten im Alter von 16 bzw. 17 Jahren waren für Österreich am Start. Mehrere Platzierungen in den Top 10 zeugen vom großen Potenzial dieser jungen Mannschaft! Besondere Beachtung im Rahmen dieses Berichtes sollte das Projekt des BJLZ finden, da hier ca. 30 AthletenInnen vom 8. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr durch erfahrene Trainer an den Leistungssport und internationale Einsätze herangeführt werden. Diese intensive Förderung der Jugend beginnt schon mit einem dementsprechenden Sommertraining und setzt sich mit dem Bahntraining auf der Heimbahn in Igls, bzw. auch mit der Teilnahme am Junior-Challenge-Cup in Königssee bzw. Winterberg fort. Die weitere Entwicklung zur Förderung des Skeletonsports zielt damit auf eine Qualitätssteigerung im Bereich des Spitzensports/ Weltcup bzw. auf eine gezielte Nachwuchsarbeit durch das BJLZ ab und hat als nächste Höhepunkte die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver und die Olympischen Jugendspiele 2012 in Innsbruck.

2010 Bericht Bob - Herren Nach dem zweiwöchigen Trainingslehrgang auf der Olympiabahn 2010 in Whistler Mountain (Kanada) startete der Weltcup auf der Olympiabahn von 2002 in Park City (USA). Im 2er-Bob erwartungsgemäß nicht bei den Schnellsten, gelang dem Team Stampfer/Mayer/Köhler/Lachkovics im Viererbewerb ein überzeugender Saisonauftakt mit dem 4.Platz. Bei der zweiten Station – auf der sehr selektiven Bahn von Lake Placid (USA) – war es Stampfer, aufgrund von Problemen im Bereich der Halswirbelsäule, welche er sich bei einem Trainingssturz in Whistler zugezogen hat, leider nicht möglich den 2er-Bewerb zu bestreiten. Loacker/Bergmüller konnten den guten 11.Platz in diesem Bewerb für sich verbuchen. In der Viererkonkurrenz fuhr Team Stampfer/Wipplinger/Mayer/Lachkovics mit dem 3.Platz auf das Podium. Die Freude nach der harten Vorbereitung mit diesem Topergebnis das Olympialimit erbracht zu haben, war nur von kurzer Dauer. Unmittelbar nach der Rückkehr aus Übersee musste sich Stampfer einer Bandscheibenoperation im HWS-Bereich unterziehen. Nach 44-tägiger Verletzungspause feierte das Team in St.Moritz (SUI) das Comeback und erreichte mit Rang 9 auf Anhieb wieder ein Top 10-Ergebnis! Die zweite im Weltcup eingesetzte Mannschaft um Pilot Jürgen Loacker kämpfte eigentlich während der gesamten Saison mit Materialproblemen im 2er, sowie mit Abstimmungsschwierigkeiten im 4er-Bob. Zwar konnte sich die Mannschaft immer wieder unter den Top 15 der Weltspitze klassieren, jedoch gelang diesem Team nie eine wirkliche Topplatzierung.

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Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen in Vancouver/Whistler Mountain, hatte im Zweierbobbewerb Wolfgang Stampfer großes Pech. Unmittelbar vor Rennbeginn verletzte sich sein Anschieber Martin Lachkovics an der Wade. Mit Ersatzmann Jürgen Mayer, rund 10 kg schwerer als Lachkovics, fuhr Stampfer den ersten Lauf und wurde nach der Abwaage wegen Überschreitung des Gesamtgewichtes (390 kg) um 0,5 kg disqualifiziert. Das internationale Regelement erlaubt nämlich 45 Minuten vor Rennbeginn keine Veränderungen am Schlitten. Somit auch keine Entfernung von Zusatzgewichten, wie sie bei dem vorgesehenen Einsatz von Martin Lachkovics notwendig waren. Jürgen Loacker/Christian Hackl belegten in dieser Konkurrenz den für sie enttäuschenden 18. Rang. Nachdem Jürgen Loacker nach Beendigung der Zweierkonkurrenz erkrankte, wurde für den Viererbewerb Johannes Wipplinger nachnominiert. Die Mannschaft Wolfgang Stampfer/Johannes Wipplinger/Jürgen Mayer/Christian Hackl konnte im Training durchaus überzeugen und ließ auf ein achtbares Ergebnis hoffen. Durch einen Kippsturz gleich im ersten Wertungslauf mussten aber sämtliche Hoffnungen auf einen Spitzenplatz „begraben“ werden!

Bericht Bob – Frauen Unser einziges Frauenteam in der Saison 2009/2010 rund um die Pilotin Christina Hengster wusste bei den Juniorenweltmeisterschaften in St. Moritz mit dem Gewinn der Bronzemedaille zu überzeugen, und sorgte damit für den ersten Medaillengewinn in der Geschichte des Frauenbobsports in Österreich! Für sie war es die erste volle Weltcupsaison in der sie wertvolle Erfahrung für die Zukunft sammeln durfte. Mit ihren 23 Jahren war sie doch die jüngste Qualifizierte im gesamten Weltcuptross. Als weiterer Erfolg ist der Erhalt des Weltcupquotenplatzes anzusehen. Nach Erringen des Quotenplatzes im Frauen-Skeleton durch Janine Flock wird Österreich erstmalig in der Geschichte in allen Disziplinen der FIBT startberechtigt und somit auch bei den Team-Bewerben vertreten sein.

Bericht Skeleton - Herren Die Weltcupsaison startete mit dem Bewerb in Park City (USA). Die erste Belastungsprobe für die Ferse von Matthias Guggenberger nach seiner schweren Verletzung. Rang 21 war daher die logische Konsequenz. Für Markus Penz lief es kaum besser. Platz 17 zum Saisonauftakt entsprach nicht den Erwartungen! Auf Grund beruflicher Probleme, konnte Markus Penz nicht alle Weltcuprennen der Saison bestreiten. Somit war schnell klar, dass für Ihn Spitzenplatzierungen bei den Weltcuprennen und damit eine Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2010/Vancouver außer Reichweite sind. Anders bei Matthias Guggenberger. Mit jeder Fahrt im Eiskanal konnte er seinen Trainingsrückstand verringern, um so dann auch die erforderlichen Platzierungen für eine Teilnahme an den OWS 2010 sicherzustellen. Hervorzustreichen dabei die Leistung in Altenberg (GER). Trotz fiebriger Erkältung, Übelkeit, Erbrechen und gegen den ärztlichen Rat ging Matthias an den Start und erreichte unter diesen Voraussetzungen den sehr guten 8. Platz! Es folgten die Plätze 10 (Königssee), 8 (St.Moritz) und 9 beim Heimweltcup in Innsbruck/Igls. Einen Europacupbewerb im deutschen Königssee konnte Matthias sogar gewinnen! Die Summe seiner Platzierungen konnte den ÖOC-Vorstand überzeugen, und so stand einer Teilnahme bei den OWS in Vancouver nichts mehr im Wege. Dort lag er nach den ersten beiden Läufen auf dem sensationellen 4. Zwischenrang. Kleine Fahrfehler am Finaltag bedeuteten zwar den Rückfall auf Platz 8, für seine erste Teilnahme an Olympischen Spielen aber ein sehr gutes Ergebnis.

Bericht Skeleton - Frauen Für Österreich war als einzige Vertreterin Janine Flock in den Intercontinentalcup- und Europacupbewerben im Einsatz. Hierbei sind besonders die Ränge 5 und 6 beim Heimeuropacup in Innsbruck/Igls hervorzuheben! Platz 6 erreichte sie auch beim Intercontinentalcupbewerb in Park City (USA). Weitere Ergebnisse in den Top 15 lassen darauf hoffen, dass im Hinblick auf die nächsten Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 Österreich auch im Frauen-Skeletonsport vertreten sein wird.

Bericht Skeleton - Bundesjugendleistungszentrum Über das BJLZ wurde das Bahntraining auf der Heimbahn in Igls abgewickelt und außerdem der Junior Challenge Cup beschickt. Auf der Heimbahn gelang es in dieser Saison, sämtliche Nachwuchsathleten/-Innen soweit weiterzubilden, dass alle Athleten/-Innen bereits in der Lage sind, vom „Herrenstart“ zu starten. Wie schon in den vorangegangenen Saisonen fand die Rennserie „Junior Challenge Cup“ auf den deutschen Bahnen in Winterberg und Königssee sowie auf unserer Heimbahn in Innsbruck/Igls statt. Burschen und Mädchen im Alter zwischen 8 und 15 Jahren gingen dabei in verschiedenen Klassen an den Start. Diese Rennserie, welche vom internationalen Verband (FIBT) leider (noch?) nicht unterstützt wird, geht auf die Initiative unseres Verbandes (ÖBSV) in Kooperation mit dem deutschen Verband (BSD) zurück. Die Begeisterung sowie die Ergebnisse der jungen Sportlerinnen und Sportler lassen durchaus darauf hoffen, dass in Zukunft verstärkt Nachwuchs aufgebaut werden kann.

88


Österreichische Staatsmeister 2009 Bob Damen

Zweierbob

Christina HENGSTER Anna FEICHTNER

BC Amras Innsbruck

T

Herren

Zweierbob

Wolfgang STAMPFER Hans-Peter WELZ

BC Amras Innsbruck

T

Viererbob

Wolfgang STAMPFER Johannes WIPPLINGER Gerhard KÖHLER Martin LACHKOVICS

BC Amras Innsbruck Team Teigl Purkersdorf Team Teigl Purkersdorf Team Teigl Purkersdorf

T N N N

Damen

Janine FLOCK

BSC Stubai

T

Herren

Matthias GUGGENBERGER

Union Eisbären Innsbruck

T

Skeleton

Österreichische Staatsmeister 2010 Bob Damen

Zweierbob

Christina HENGSTER Alexandra TÜCHI

BC Amras Innsbruck

T

Herren

Zweierbob

Jürgen LOACKER Christian HACKL

BC Rankweil BSC Salzburg

V S

Viererbob

Wolfgang STAMPFER Jürgen MAYER Johannes WIPPLINGER Martin LACHKOVICS

BC Amras Innsbruck BSC Salzburg Team Teigl Team Teigl

T S N N

Damen

Janine FLOCK

BSC Stubai

T

Herren

Matthias GUGGENBERGER

SU Eisbären Innsbruck

T

Skeleton

Österreichische meister 2009 Skeleton Schüler

weiblich

Carina MAIR

BSC Stubai

T

Jugend

männlich

Benjamin MAIER

BSC Stubai

T

Österreichische meister 2010 Skeleton Minis

männlich

Samuel MAIER

BSC Stubai

T

Schüler

männlich

Fabian SPAN

BSC Stubai

T

Jugend

weiblich

Carina MAIR

BSC Stubai

T

männlich

Benjamin MAIER

BSC Stubai

T

Weltmeisterschaften 2009 Junioren

16.1.2009, Königssee, GER männlich

Skeleton

6. Florian KRANEBITTER

weiblich

Skeleton

5. Janine FLOCK

11 Länder

21

Teilnehmer

7 Länder

15

Teilnehmer 89


Europameisterschaften 2009 Allg. Klasse 17. - 18.1.2009, St. Moritz, SUI Herren

2er

4. Wolfgang STAMPFER Martin LACHKOVICS

14 Länder

23

Mannschaften

4er

4. Wolfgang STAMPFER Johannes WIPPLINGER Gerhard KÖHLER Martin LACHKOVICS

21 Fahrer

24

Mannschaften

Weltrangliste Saison 2008/2009 - Steuermänner Allg. Klasse

90

Herren

4er

5. Wolfgang STAMPFER

25 Länder

70 Teilnehmer

1.224 Pkt


Bogensport

ÖSTERREICHISCHER BOGENSPORT VERBAND (ÖBSV) gegründet 1964 147 Vereine 7.027 Mitglieder, davon ca 1.200 Lizenzschützen 5071 Wals-Siezenheim, Stadion Wals-Siezenheim, Osttribüne, Stg. 3, Oberst-Lepperdingerstraße 21 Telefon und Fax: +43 / 662 / 85 19 50 E-mail: oebsv@oebsv.com www.oebsv.com Präsidentin: Trudy Medwed Telefon: +43 / 650 / 9212985 EMAU und FITA Vorstandsmitglied Internationale Mitgliedschaften: European and Mediterranean Archery Union (EMAU) I-00189 Roma, Italien, Via Vitorchiano 113/115, Telefon: +39 / 06 / 334 00 43 Fax: +39 / 06 / 36 85 66 53 E-mail: media@fitarco-italia.org; www.emau.org

Fédération Internationale de Tir à l’Arc (FITA) gegründet 1941 140 Mitgliedsländer CH-1007 Lausanne, Schweiz, F.I.T.A. Executive Bureau, Avenue de Rhodanie 54 Telefon: +41 / 21 / 614 30 50 Fax: +41 / 21 / 614 30 / 55 E-mail: info@archery.org; www.archery.org International Field Archery Association (IFAA) 33 Mitgliedsländer c/o Martin Koini, 57363 Sörth, Deutschland Hauptstraße 39 Telefon +49 / 170 / 227911 Fax +49 / 2681 / 987503 E-mail: martin.koini@t-online.de; www.ifaa-archery.org

Das Jahr 2009 war für den Österreichischen Bogensportverband (ÖBSV) ein Jahr voller Neuerungen – vom neuen Vorstand bis zu neuen Bundestrainern für die Sparten Indoor/Outdoor, Feld und 3D. Aufgesplittert in die 4 Wettkampfbereiche innerhalb des ÖBSV wurden folgende Erfolge erreicht: Indoor-WM Polen: Bei diesen WM-Indoor konnte der einzige Teilnehmer im Recurve Herren leider nicht an den guten Erfolg der EM 2008 anschließen und erreichte den 32. Platz bei 58 Teilnehmern aus 26 Nationen. World Games Taipei: Bei den WG war unsere Compound-Schützin Petra Goebel sehr erfolgreich und erreichte bei den insgesamt 16 „Quota”Teilnehmern aus 12 Nationen den 1. Platz und setzte hiermit ihre früheren Erfolge im Feldbereich fort.

Foto: ÖBSV Der Tiroler Georg Dollinger lag nach dem Grunddurchgang, über 144 Pfeile mit 1375 Ringen, auf dem beachtlichen 19. Platz in diesem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld der FITA Outdoor Weltmeisterschaft. Schon hier hatte er Weltcup-Finalisten, wie den Kanadier Dietmar Trillus oder den Schweizer Patrizio Hofer deutlich hinter sich.

EM Feld Frankreich: Hier gibt es nach dem Abgang mehrerer KaderschützInnen einen Neubeginn. Es ist daher erfreulich, dass in der BB-Damen-Klasse Andrea Raigel die Goldmedaille mit nach Hause nehmen konnte. Für die Zukunft sind wir zuversichtlich, auch hier weiter an die früheren Ergebnisse anknüpfen zu können. WM Outdoor – Süd Korea: Nach seinem guten Erfolg mit dem 9. Platz in der Compound-Herren-Klasse beim 1. Grand Prix 2009 in Porec hat Georg Dollinger bei dieser exzellent besetzten WM den hervorragenden 7. Rang belegen können. Wir hoffen, ihn auch in Zukunft auf weiteren Plätzen im vorderen Bereich der Ergebnisliste zu finden.

91


WM 3D FITA Italien: Der ÖBSV war hier mit einem großen Team – 17 Personen – vertreten. Wir konnten uns über einen 2. Platz im Barebow Bereich Damen durch Andrea Raigel freuen und belegten zwei 3. Plätze in der Klasse Instinktivbow mit Carsten Riedl bei den Herren und Gisela Fuschlberger bei den Damen. WM Junioren: Aus Kostengründen wurde auf eine Teilnahme bei diesen Jugend WM in den USA verzichtet. IFAA offene Bewerbe: Auch bei offenen IFAA-Bewerben gelang es ÖBSV-Teilnehmern, Titel mit nach Hause zu nehmen: bei den World Bowhunter Championships, Yankton/USA, mit dem 1. Platz von Dietmar Vorderegger in der Herren-LB-Klasse. Bei den European Field Championships in Wales erreichte Urte Paulus den 1. Platz bei den Damen-LB. 2009 wurden die ÖSTM/ÖM in Indoor/Outdoor/Feld und 3D nach FITA durchgeführt und die ÖM in 3D nach IFAA. Diese Meisterschaften wurden von den Teilnehmern gut aufgenommen. Auch jetzt muss wie jedes Jahr erwähnt werden, dass der Trend im Bogensport immer noch in Richtung Freizeitsport und speziell in den Bereich 3D geht. Wir begrüßen selbstverständlich diese Tendenz, wir brauchen aber engagierte SchützInnen, die sich voll einsetzen wollen und auch können, um ihr Ziel, d.h. Teilnahme an den Olympischen Spielen, zu erreichen. Im olympischen Bereich – Recurvebogen – kann unsere Hoffnung nur auf den jugendlichen SchützInnen ruhen. Es ist – auch aus Budgetgründen – notwendig, den olympischen Bereich vermehrt zu unterstützen, damit wir auch bei den nächsten Olympischen Spielen eine(n) Österreich-Vertreter(in) über die Welt- und Europa-Qualifikations-Turniere dorthin bringen. Es braucht dafür aber viel – sowohl technische als auch finanzielle – Unterstützung, um dieses Ziel zu erreichen.

Österreichische Staatsmeister 2009 FITA 3D Damen

Barebow

Reingild LINHART

BSV Stöttera

B

Compound

Rosemary PUREGGER

BC Wildon Weitendorf

St

Instinctive Bow

Christa OCENASEK

SBC Bad Goisern

O

Longbow

Andrea WALLENSTEINER

HSV Lienz

T

Christian WEIDINGER Othmar GOMBOCZ Erich MARTINI

Steiermark 2

St

Herren

Mannschaft Barebow

Josef EHRENREITER

BSV Potzneusiedl

B

Compound

Peter STÖGER

BSC Luftenberg

O

Instinctive Bow

Manfred THURNES

JBV Frauling

T

Longbow

Horst SCHOISWOHL

TBSC Spechtensee

St

Barebow

Reingild LINHART

BSV Stöttera

B

Compound

Petra GOEBEL

SBC Bad Goisern

O

Barebow

Franz HABERLER

BSC Edelweiß Hartberg

St

Compound

Gerald BERNHUBER

BSC Fürstenfeld

St

Recurve

Heribert DORNHOFER

BSC Edelweiß Hartberg

St

Gerald BERNHUBER Wolfgang REITER Helmut SOMMERSGUTER

Steiermark 2

St

Compound

Katja NOCNIK

BSC Wörgl

T

Recurve

Angelika BRUNNER

BC Union Salzburg

S

Elisabeth GRUBE Anna LABER Theresa RASINGER

Olympic BC Gloggnitz UBSC Artemis

N

Feld Damen Herren

Feld

Mannschaft

Halle Damen

Mannschaft

92


Herren

Compound Mannschaft Recurve Mannschaft

Georg DOLLINGER

IHG Innsbruck

T

Gerhard KRANABETER Georg DOLLINGER Armin ORTNER

BSC Wörgl IHG Innsbruck HSV Absam

T

Heribert DORNHOFER

BSC Edelweiß Hartberg

St

Heribert DORNHOFER Bruno KOBATH Michael MURKOVIC

BSC Edelweiß Hartberg

St

Outdoor Damen

Compound Scheibe

Petra GOEBEL

SBC ASKÖ Bad Goisern

O

Recurve Scheibe

Magret PLESCHBERGER

Viktinger Sportclub

K

Mannschaft Herren

Compound Scheibe Mannschaft Recurve Scheibe Mannschaft

Theresa RASINGER Elisabeth GRUBE Sabine VELAN

N

Georg DOLLINGER

IHG Innsbruck

T

Georg DOLLINGER Gerhard KRANABETTER Gerhard GRITSCH

Tirol 1

T

Erwin REBERNIG

BSK Kelag

K

Stefan ZANGERL Philipp BERGAUER Franz WECHSELBERGER

Tirol 1

T

Österreichische meister 2009 FITA 3D Schüler I

männlich

Compound

Mario MEINSCHAD

SV Silz

T

Instinctive

Alexander HAGER

3-D Bogensport Riedersbach

T

Schüler II

männlich

Barebow

Christoph BRANDL

SSV Zurndorf

B

Junioren

männlich

Compound

Christoph VOGGENBERGER

ASKÖ Luftenberg

O

Senioren I

männlich

Compound

Karl LAMPESBERGER

SBC Bad Goisern

O

Barebow

Franz MOHARITSCH

Gaal

St

Instinctive

Gerhard MUNZ

ASKÖ Luftenberg

O

Senioren II

weiblich

Instinctive

Waltraud KROISS

ASKÖ Luftenberg

O

Kadetten

männlich

Barebow

Berhard CSUK

BSC Wildon Weitendorf

St

weiblich

Instinctive

Christa OCENASEK

SBC Askö Bad Goisern

O

männlich

Langbogen

Reinhard MÖSINGER

BSC TS Wörgl

T

Instinctive

Wolfgang OCENASEK

SBC Askö Bad Goisern

O

FITA Feld Allg. Klasse

Schüler I

männlich

Compound

Robin LIPP

UBSC Flachgau

S

Schüler II

männlich

Barebow

Christoph BRANDL

SSV Zurndorf

B

Junioren

männlich

Compound

Christoph VOGGENBERGER

ASKÖ Luftenberg

O

Recurve

Benjamin AJETI

BC Union Wien

W

Compound

Johann SUCHAN

ASKÖ Steyrermühl

O

Instinctive

Herbert UNGER

BSV Potzneusiedl

B

Instinctive

Fred PLATZER

BC Union Wien

W

Compound

Helmut MÄSER

BSC Lustenau

V

Senioren I Senioren II

männlich männlich

93


Kadetten

männlich

Barebow

Alexander BERTSCHLER

Olympic BC Gloggnitz

N

weiblich

Instinctive

Reingild LINHART

BSV Stöttera

B

Langbogen

Lenuca LIKAREC

BSV Orth/Donau

N

Barebow

Reingild LINHART

BSV Stöttera

B

FITA Indoor Allg. Klasse

männlich

Schüler I

Schüler II

Junioren Senioren I

Instinctive

Gabriele SINGER Mannschaft Monika HÖGLINGER Gabriele BREITLER

BC Diana BC Diana UBSC Artemis

N

Barebow

Eva APPERL Mannschaft Daniela GSCHWENDNER Silvia HUNSCHOFSKY

IHG Sektion Bogen BSC Sparkasse Jenbach BSC Sparkasse Jenbach

T

Instinctive

Helmuth TRAXLER

BC Diana

N

Barebow

Franz HABERLER

BSC Edelweiß Hartberg

St

Langbogen

Markus KÄFER

BSV Fürstenfeld

St

Instinctive

Carsten RIEDL Mannschaft Alfred STIFTNER Alexander WÖRNDL

UBSC Ried BC Kronstorf SV-ZG Wallern

O

Barebow

Franz HABERLER Mannschaft Othmar GOMBOCZ Helmut SOMMERSGUTER

BSC Edelweiß Hartberg BC Wildon Weitendorf BSC Edelweiß Hartberg

St

Kurt NEUMAYR Langbogen Mannschaft Christian WILHELMSTÄTTER Michael HÖLLER

HSV Saalfelden

S

weiblich

Recurve

Anna-Maria SEGMEHL

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Instinctive

Michael EHRENREITER

BSV Potzneusiedl

B

Compound

Robin LIPP

UBSC Flachgau

S

Recurve

Johannes MANN

IHG Innsbruck

T

weiblich

Recurve

Sandra ZANGERL

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Instinctive

Christoph BRANDL

SSV Zurndorf

B

Compound

Martin MIRNIG

SVT Treffen

K

Recurve

Jan HÖNIGSCHNABL

BSC Edelweiß Hartberg

St

weiblich

Recurve

Daniela BEREITER

Union Graz-Seiersberg

St

männlich

Recurve

Alexander WÖLL

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Instinctive

Helmut STUBENVOLL

BSC Sparkasse Jenbach

T

Compound

Franz GEISZLER

BSV Stöttera

B

Klaus ZIEGLER

HSV Absam

T

Barebow

Wolfgang SCHNEIDER

Union Zwettl

N

Langbogen

Michael HÖLLER

HSV Saalfelden

S

Recurve

Georg WAGNER

BSV Schönbrunn

W

Senioren II

mixed

Compound

Helmut SCHÖDL

BSV Schönbrunn

W

Kadetten

weiblich

Recurve

Franziska LINDNER

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Compound

Andreas SCHUBERT

IHG Innsbruck

T

Barebow

Alexander BERTSCHLER

Olympic BC Gloggnitz

N

Recurve

Christoph KURZ

BSC Schwaz Vomp

T

Instinctive

Nicole HOFER-HÖRNDLER

JBC Ternberg

O

FITA Outdoor Allg. Klasse 94

weiblich


Allg. Klasse

weiblich männlich

Barebow

Andrea RAIGEL

BC Diana

N

Langbogen

Ulrike FRANK

Union SHSV

N

Langbogen

Emanuel BAROMETTER

BC Union Graz Seiersberg

St

Instinctive

Carsten RIEDL

UBSC Ried

O

SBC ASKÖ Bad Goisern UBSC Ried Jagdbogenclub Voralpenland

O

SVT SBSV Treffen

K

Niederösterreich I

N

Wolfgang OCENASEK Mannschaft Konrad FRUHWIRTH Rene HOFER-HÖRNDLER Barebow

Reinhold MIRNIG Rupert WAGNER Mannschaft Wolfgang SCHNEIDER Alexander BERTSCHLER

Schüler I Schüler II

Junioren Senioren I

weiblich

Recurve

Anna Maria SEGMEHL

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Recurve

Stefan TAIBL

ASKÖ Steyrermühl

O

weiblich

Recurve

Sandra ZANGERL

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Compound

Martin MIRNIG

SVT Treffen

K

Barebow

Michael EHRENREITER

BSV Potzneusiedl

B

Recurve

Jan HÖNIGSCHNABL

BSC Edelweiss Hartberg

St

weiblich

Recurve

Tamara PLANT

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Recurve

Martin SEGMEHL

BSC Schwaz Vomp

T

weiblich

Compound

Johann SUCHAN

ASKÖ Steyrermühl

O

männlich

Barebow

Rupert WAGNER

BSV Orth

N

Langbogen

Günter KILGA

BSV Götzis

V

Recurve

Franz WECHSELBERGER

BSC Ginzling

T

Senioren II

männlich

Compound

Rudi DOLLINGER

IHG Innsbruck

T

Kadetten

weiblich

Recurve

Franziska LINDNER

BSC Schwaz Vomp

T

männlich

Barebow

Alexander BERTSCHLER

Olympic BC Gloggnitz

N

Recurve

Rainer EMATHINGER

SV ZG Wallern

O

Barebow Recurve

Sonia CSUK

BSC Wildon Weitendorf

St

Langbogen

Gabi BREITLER

UBSC Artimis

N

Freestyle Unlimited compound

Rosemarie PUREGGER

BC Wildon Weitendorf

St

Bowhunter Recurve

Margot KROTSCHECK

BSC Final-Target

T

Bowhunter unlimited Compound

Herwig HAUNSCHMID

ASKÖ Luftenberg

O

Barebow Recurve

Peter BREITLER

UBSC Artimis

N

Langbogen

Klaus SCHOISWOHL

TBC Spechtensee

St

Freestyle Unlimited compound

Christian LINHART

BSV Stöttera

B

Historical Bow

Andreas ZENDULKA

ASKÖ Luftenberg

O

Bowhunter Recurve

Rene HOFER-HÖRNDLER

JBC Ternbederg

O

Barebow Recurve

Christoph BRANDL

SSV Zurndorf

B

IFAA 3D Allg. Klasse

weiblich

männlich

Schüler II

männlich

Bowhunter Recurve

Andreas KREUTZBERGER

Osttiroler BSCH

T

Junioren

männlich

Historical Bow

Maximilian FRIESSNEGGER

1. KBSV Pörtschach

K

Senioren I

weiblich

Langbogen

Burga MÄSER

BSC Lustenau

V 95


Senioren I

männlich

Freestyle Unlimited compound

Franz WALZL

FC Lavanttaler Bogenschützen

K

Historical Bow

Christian SCHWEIBERL

Fish and Bow

T

Bowhunter Recurve

Peter-Paul MÜHLBURGER

BSV Iseltal

T

Weltmeisterschaften 2009 FITA 3D Allg. Klasse

16.9. - 19.9.2009, Latina, ITA Damen Herren

Barebow

2. Andrea RAIGEL

7 Länder

14 Teilnehmer

Instinctiv

3. Gisela FUSCHELBERGER

8 Länder

16 Teilnehmer

Compound

5. Wolfgang DUCHKOWITSCH

17 Länder

36 Teilnehmer

Instinctive

3. Carsten RIEDL

12 Länder

22 Teilnehmer

7 Länder

14 Teilnehmer

12 Länder

16 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 Feld Allg. Klasse

17.8. - 22.8.2009, Champagnac, FRA 1. Andrea RAIGEL

Damen

World Games 2009 Feld Allg. Klasse

24.7. - 26.7.2009, Kaohsiung, TPE Damen

1. Petra GOEBEL

Foto: OEBSV Petra Goebel, Goldmedaillen-Gewinnerin der Klasse Compound Damen im Feld-Bewerb bei den Word Games 2009 in Kaohsiung, Taiwan. Sie ist ebenso wieder österreichische Staatsmeisterin 2009 Damen Compound.

96


Boxen

ÖSTERREICHISCHER BOXVERBAND (ÖBV) gegründet 1921 54 vereine 2.985 Mitglieder 3004 Reichersberg, Hochstraße 24 Telefon: +43 / 676 / 972 93 05 E-mail: praesident@boxverband.at www.boxverband.at Präsident: Roman Nader

Internationale Mitgliedschaften: International Boxing Association (AIBA) gegründet 1946 194 Länder 1001 Lausanne, Schweiz, Maison du Sport International, Avenue de Rhodanie 54 Telefon: +41 / 21 / 321 27 77 Fax: +41 / 21 / 321 27 72 E-mail: info@aiba.org European Boxing Confederation (EUBC) gegründet 1970 48 Länder Präsident: Humbert Furgoni 93508 Pantin Cedex - France, 14, rue Scandicci Telefon: +33 / 1 / 494 228 76, +33 / 1 / 494 223 70 Fax: +33 / 1 / 494 228 / 79 E-mail: secretariat.eubc@ff-boxe.com www.eubc-boxing.eu Österreicher in internationaler Funktion: Ing. Waldemar Mencel ist Mitglied des EC der EUBC und Mitglied der Kampfrichter-Kommission der EUBC. Dr. Heinrich Lenz ist Mitglied der Medizinischen Kommission des EUBC. Foto: ÖBV 1.Nationen Cup Finale -81 kg: Benjamin BÖRNER (GER) vs Gzim TAHIRI (AUT)

Der Österreichische Boxverband hat 2009 einmal mehr unter Beweis gestellt, dass auch österreichische Boxer die Qualitäten besitzen, um international ernst genommen zu werden. Mit den Erfolgen von Magomed ISMAILOV (-75 kg) 2. Platz, Gzim TAHIRI (-81 kg) 1. Platz und Ara MURADJAN 1. Platz beim Nationen-Cup Wr.Neustadt am 24. bis 27.Sept 2009. Dieses hochkarätige Turnier war mit Boxnationen wie England, Irland, Norwegen, Sachsen, Schweiz, Slowakei, Ungarn und Österreich besetzt. Umso sensationeller bei solch starker Besetzung die Nationenwertung: 1. ÖSTERREICH , 2 Sachsen , 3 Schweiz. Die nächste Sensation am 22. bis 25. Okt.2009 war das DOLOMITEN-Turnier in Lienz; teilnehmende Nationen: Schweiz, Italien, Tschechien, Brandenburg, Bayern und Österreich. Wieder war es Gzim Tahiri (-81 kg) der den 1.Platz belegte, Arbi TSCHAKAJEV (-75 kg) 2.Platz Aleksander ALEKSIC (-91 kg) 2. Platz und Oliver Obradovic (-75 kg) den 3. Platz. In der Nationenwertung teilte sich Österreich mit Tschechien den 2. Platz. Ein weiterer Lichtblick war der Austrian Boxing Circle kurz – ABC – 2009, hier wurden in nur sechs Veranstaltungen 155 Kämpfe ausgetragen bei insgesamt 32 teilnehmenden Vereinen. Für das Sportjahr 2010 hat der am 27.03.2010 neu gewählte ÖBV-Vorstand sich zum Ziel gesetzt, noch bessere Strukturen für den Nachwuchs zu schaffen. Bei den Damen soll Ines Eichwalder zu den EU-Meisterschaften beschickt werden. Bei den Schoolboys werden der 14-jährige Daniel Janicijevic Österreich vertreten und bei der Elite EM in Moskau wird es Gzim Tahiri und Daniel Obradovic sein, die für unser Land starten.

Österreichische Staatsmeister 2009 Herren

Bantamgewicht

– 54 kg

Manuel STEFFAN

BC SW Wien

W

Federgewicht

– 57 kg

Minkael ARCUEV

BC Allfighters

N

Halbweltergewicht

– 64 kg

Karen MKRTSCHJAN

BC Wr. Neustadt

N

Weltergewicht

– 69 kg

Danjel OBRADOVIC

BC Dornbirn

V 97


Herren

Mittelgewicht

– 75 kg

Clemens TÜRTSCHER

BC Dornbirn

V

Halbschwergewicht

– 81 kg

Gzim TAHIRI

BC Wels

O

Schwergewicht

– 91 kg

Durmus KEKLIK

BC Wels

O

Österreichische meister 2009 Allg. Klasse

Schüler B

Junioren

Junioren B Youth

weiblich

männlich

Elke NETZER

BL Bludenz

V

– 57 kg

Christin FIEDLER

PSV Salzburg

S

– 60 kg

Ines EICHWALDER

BC Villach

K

– 42 kg

Dschachar MESCHMEDOV

Allfighters

N

– 48 kg

Georg HARUTUNYAN

BC Wr. Neustadt

N

– 52 kg

Ali AMER

BR Innsbruck

T

– 57 kg

Anton HUTTER

BC Unterberger

T

weiblich

– 60 kg

Melissa BULUT

BC Gmunden

O

männlich

– 54 kg

Peter KAMPFER

BC Unterberger

T

– 57 kg

Chatschik HARUTUNYAN

BC Wr. Neustadt

N

– 60 kg

Eduard LLESHAY

BC Wr. Neustadt

N

– 63 kg

Ruslan ZAKRIEV

PSV Salzburg

S

– 66 kg

Immer BAIJRAMI

Wiener Linien

W

– 70 kg

Albert DREZGAY

BC Gmunden

O

– 80 kg

Adam BISULTANOV

BC Wels

O

+80 kg

Roman ABUBARKAROV

BC Dornbirn

V

– 64 kg

Benjamin SCHACHTNER

PSV Salzburg

S

– 75 kg

Arbi TSCHAKAEV

BV Unterberger

T

– 64 kg

Tuhan MATSCHUKAEV

Allfighters

N

– 69 kg

Howig GRIGORJAN

BC Bounce

W

– 75 kg

Magomed ISMAILOV

Allfighters

N

– 91 kg

Alois MIKSCH

BC Klagenfurt

K

männlich männlich

Foto: ÖBV Finale -60 kg Junior weiblich: Melissa Bulut (OÖ) vs Sandra Eichwalder (K) Erstgenannte immer in roter Kampfkleidung.

98

– 54 kg


Casting

ÖSTERREICHISCHER TURNIERSPORT CASTING VERBAND (ÖTCV) gegründet 1966 15 Vereine 1.017 Mitglieder 4020 Linz, Eisenbahngasse 11/II/8 Telefon und Fax: +43 / 732 / 91 88 44 E-mail: castingaustria@liwest.at www.castingsportaustria.at Präsident: Manfred Schuster 1170 Wien, Urbangasse 6/3/4 Telefon: +43 / 676 / 707 72 22

Internationale Mitgliedschaft: Internationale Castingsport Föderation (ICSF) Geschäftsführender Präsident: Kurt Klamet D-14129 Berlin, Deutschland, Niklasstraße 59 Telefon: +49 / 173 / 3910939 E-mail: kurtklamet@versanet.de Sekretariat: Dr. Josef Dolezal CZ-16500 Praha 6, Tschechien, Novosuchdolska 37 Tel-/Fax: +420 / 2 / 20921010 E-mail: dr.dolezal.crs@volny.cz

Das Wettkampfjahr 2009 war – gemessen an der Anzahl der Medaillen und internationalen Platzierungen – erfolgreich wie auch die vergangenen Jahre. Die üblichen Top-Ergebnisse unserer Athleten bei internationalen Bewerben können sich sehen lassen. Unser Hauptaugenmerk lag auf der Weltmeisterschaft in Budweis, wo uns erstmals der Sieg in der Gesamtwertung bei den Damen gelang. Die Medaillenausbeute, 1 Gold-, 2 Silberund 1 Bronzemedaille durch die Wienerin Alena Kläusler, sowie der knapp verfehlte 3. Platz in der Damenmannschaft waren ein respektables Ergebnis. Die sich im Umbau befindliche Herrenmannschaft konnte an die Erfolge der Damen nicht anknüpfen, trotzdem sehen Foto: ÖTCV wir der kommenden Saison mit ruhigem Junioren-WM: Christian Ziller – ein vielversprechendes Talent - beim Zielwurf. Gewissen entgegen. Bei den Junioren ist der erst 15-jährige Christian Zinner ein vielversprechendes Talent. Er verfehlte bei der Junioren-WM knapp einen Finalplatz. Leider haben wir in der österreichweiten Jugendarbeit noch immer einige Defizite. Wir werden daher ab 2010 einen zusätzlichen Bewerb nur für Jugendliche – den „Cast-On-Bewerb” –- nach schweizerischem Vorbild ins Leben rufen. Dies wurde uns durch die Unterstützung des Sportministeriums möglich gemacht. Bei den Wettkampfregeln treten ab 1.1.2010 einige Neuerungen in Kraft, die wiederum Investitionen in Material und Geräte notwendig machen und für unseren Verband eine große finanzielle Belastung bedeuten. Wir werden uns aber allen diesen neuen Herausforderungen stellen und blicken optimistisch ins Sportjahr 2010.

Österreichische Staatsmeister 2009 Herren

Fliege

Gewicht

Weit Einhand

Helmut HOCHWARTNER

CS Wien

W

Weit Zweihand

Harald MEINDL

ESV Linz

O

Ziel

Werner GATTERMAIER

ATSV Lenzing

O

Präzision

Gerhard MEINDL

CC Alland

N

Weit 7,5 g

Harald MEINDL

ESV Linz

O

Weit 18 g

Helmut HOCHWARTNER

CS Wien

W

Ziel

Gerhard LAY

ASV Naam-Donau

O 99


Österreichische meister 2009 Allg. Klasse weiblich

Fünfkampf

Alena KLÄUSLER

CS Wien

W

Fliege Ziel

Alena KLÄUSLER

CS Wien

W

Fliege Weit

Alena KLÄUSLER

CS Wien

W

Gewicht Präzision

Sabine STEINBERGER

ASV Naarn-Donau

O

Gewicht Ziel

Alena KLÄUSLER

CS Wien

W

Gewicht Weit Einhand

Alena KLÄUSLER

CS Wien

W

Fliege Ziel

Christian ZINNER

CS Wien

W

Fliege Weit

Christian ZINNER

CS Wien

W

Gewicht Präzision

Christian ZINNER

CS Wien

W

Gewicht Ziel

Christian ZINNER

CS Wien

W

Gewicht Weit Einhand

Christian ZINNER

CS Wien

W

Fünfkampf

Christian ZINNER

CS Wien

W

Jugend männlich

Foto: ÖTCV WM in Budweis: Die Wienerin Alena Kläusler beim Zielwurf.

100


Curling

ÖSTERREICHISCHER CURLING VERBAND (ÖCV) gegründet 1980 8 Vereine 189 Mitglieder 1030 Wien, Strohgasse 25, c/o Schmitt & Schmitt WT GmbH Telefon: +49 / 171 / 678 24 09 E-mail: office@curling-austria.at www.curling-austria.at Präsident: Günther Hummelt, p.A. Österreichischer Curling Verband

Internationale Mitgliedschaften: World Curling Federation (WCF) gegründet 1966 45 Länder Perth H2 8NN, Schottland, 74, Tay Street Telefon: +44 / 1738 / 45 16 30 Fax: +44 / 1738 / 45 16 41 E-mail: wcf@dial.pipex.com www.worldcurling.org European Curling Federation (ECF) gegründet 1975 34 Länder D-84304 Eggenfelden, P.O. Box 14 46 Telefon und Fax: +49 / 8721 / 17 66 E-mail: Saskia.Kruegl@t-online.de www.ecf-web.org/ Österreicher in internationaler Funktion: Günther Hummelt (WCF Ehrenpräsident) und Saskia Krügl (ECF Generalsekretärin)

Im Jahre 2008 hat Österreich zum ersten Mal in der Geschichte eine internationale Curling-Großsportveranstaltung ausgetragen, denn der bekannte Alpenort Kitzbühel erhielt von der European Curling Federation den Zuschlag für die Mixed-EM 2008! Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde von offizieller Seite als eine der besten EM der CurlingGeschichte gelobt! Unser Dank für die perfekte Organisation geht an den Kitzbühel Curling Club (KCC) und seinen Präsidenten Richard Obermoser mit Team. An die herausragenden sportlichen Leistungen der Saison 2007/2008 konnte leider nicht angeknüpft werden. Die Resultate beider Europameisterschaften 2008 blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Hoffnung für das Jahr 2009 gibt die Foto: ÖCV erstmalige Teilnahme einer österreichiJasmin Seidl, Constanze Hummelt und Jacqueline Greiner bei der EM 2009 in Aberdeen, Schottland. schen Mannschaft an der Mixed DoublesWM 2009 in Cortina d’Ampezzo, ITA. Sehr vielversprechend entwickelt sich ebenso die Top-Juniorenmannschaft aus Kitzbühel, die mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Spielqualität in der laufenden und kommenden Saison soweit wird ausbauen können, dass sie für die WM-Qualifikation 2010 gemeldet werden kann. Das Jahr 2009 begann in sportlicher Hinsicht mit der erstmaligen Teilnahme einer österreichischen Mannschaft an der Mixed DoublesWM 2009 in Cortina d’Ampezzo, ITA. Der 21. Rang bei 27 teilnehmenden Nationen war zufriedenstellend, ist jedoch noch ausbaubar. Nach der Sommerpause begann die Saison 2009/2010 mit der Mixed-Europameisterschaft 2009 in Prag, Tschechische Republik. Das österreichische Mixed-Team konnte sich hier im Vergleich zum Vorjahr um 5 Plätze „raufarbeiten“ und gehört wieder zu den zehn besten Mixed-Mannschaften Europas! Die Vorschau auf 2010 erfreut mit der Tatsache, dass nach jahrelanger Abwesenheit erstmals wieder eine Juniorenmannschaft versuchen wird, sich für die Junioren-WM zu qualifizieren. Ebenso steht die zweite Teilnahme einer österreichischen Mannschaft an der Mixed Doubles-WM 2010 in Chelyabinsk, RUS, bevor!

101


Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Herren

Mixed

Mannschaft

Karina TOTH Constanze HUMMELT Alexandra BRUCKMILLER Jasmin SEIDL

Kitzbühel Curling Club

T

Mannschaft

Harald FENDT Andreas UNTERBERGER Florian HUBER Dominik BERTSCH

Kitzbühel Curling Club

T

Mannschaft

Karina TOTH Andreas UNTERBERGER Constanze HUMMELT Florian HUBER

Kitzbühel Curling Club

T

Kitzbühel Curling Club

T

Österreichische Staatsmeister 2010 Mixed

Mannschaft

Karina TOTH Florian HUBA Constanze HUMMELT Christian ROTH Claudia TOTH

Europameisterschaften 2009 Jugend

5.8. - 8.8.2009, Waltshut, GER weiblich

102

1. Karin HESCHL

9 Länder

21

Teilnehmer


Eishockey

ÖSTERREICHISCHER EISHOCKEYVERBAND (ÖEHV) gegründet 1912 256 Vereine 10.447 Mitglieder

Internationale Mitgliedschaft: International Ice Hockey Federation (IIHF)

1220 Wien, Attemsgasse 7/D, 1. OG Telefon: +43 / 1 / 202 00 20 Fax: +43 / 1 / 202 00 20 / 50 E-mail: info@eishockey.at www.eishockey.at Bürozeiten:

Montag - Freitag 9 - 17 Uhr

Präsident:

Dr. Dieter Kalt

Generalsekretär: Christian Hartl

gegründet 1908 63 Länder Präsident: René Fasel Generalsekretär: Horst Lichtner Sekretariat der IIHF: CH-8039 Zürich, Schweiz Brandschenkestr. 50 Telefon: +41 / 44 / 562 22 00 Fax: +41 / 44 / 562 22 39 E-mail: office@iihf.com www.iihf.com

U20-Nationalteam geigt im Konzert der Großen Zahlreiche Highlights prägten auch die Eishockey-Saison 2009/10. In der Erste Bank Eishockey Liga gingen 310 Spiele – so viele wie nie zuvor – über die Bühne. Insgesamt strömten 907.470 Fans in die Eishallen in Österreich, Ungarn und Slowenien (in der Liga spielen sieben Vereine aus Österreich, zwei aus Slowenien und ein Verein aus Ungarn). Der Rekordmeister aus Klagenfurt holte nach einem spannenden Finale seinen insgesamt 29. Meistertitel. Besser hätten die Rotjacken den Zeitpunkt nicht wählen können, denn genau in dieser Saison feierte der KAC sein 100-jähriges Jubiläum.

Canada calls! Österreichs U20-Nationalteam feierte Foto: ÖEHV einen herausragenden Erfolg und steht Das U20 Team holte in Dänemark WM-Gold in der Division I. damit heuer vor einer großen Herausforderung. Bei der Weltmeisterschaft Division I in Dänemark holte das ÖEHV-Team Gold. Im Endspiel um Platz eins bezwang man den Gastgeber am letzten Spieltag mit 8:3. Damit steigt Österreich erstmals nach 2003 in die höchste Spielklasse auf. Österreich misst sich somit heuer bei der U20-Weltmeisterschaft in Kanada im Dezember mit der Weltelite. In Gruppe B warten die Kaliber Schweden, Russland, Tschechien, Finnland auf Österreich. „Eine U20-WM in Kanada hat eine Bedeutung, die man sich hier in Europa kaum vorstellen kann”, erklärt Trainer Dieter Werfring die Bedeutung dieses Turniers. „So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben”.

Erste Damen-WM in Österreich Graz war im April 2009 Schauplatz der ersten Damen-Weltmeisterschaft in Österreich. Nach dem Aufstieg der Nationalmannschaft im Jahr davor bewarb sich der ÖEHV und erhielt den Zuschlag für die Austragung der Damen-WM der Division I. Somit gastierten vom 4. bis 9. April die Mannschaften aus Norwegen, Tschechien, Deutschland, Slowakei und Frankreich. Österreichs Damen schafften zur großen Überraschung den Klassenerhalt, denn dafür musste man – anders als in den Jahren davor – zwei Mannschaften hinter sich lassen. Doch mit sieben Punkten aus fünf Spielen gelang auch dieses. Nicht nur die Mannschaft und der Betreuerstab, auch die Organisatoren leisteten ganze Arbeit: Insgesamt gab es knapp 100 akkreditierte Journalisten, dazu war die WM mehr als 35 Stunden in Form von TV-Bildern im Fernsehen und im Internet zu verfolgen. Im Schnitt kamen mehr als 1000 Zuschauer zu den Österreich-Spielen, bei der Partie Österreich – Deutschland waren sogar 1700 Fans in der Halle. Das alles sind Zahlen, von denen der Dameneishockeysport bisher nur träumen konnte.

103


Nationalteam scheitert unglücklich Doch nicht alles verlief erfreulich. Österreichs Herren-Nationalteam verpasste beide Saisonziele denkbar knapp. Beim OlympiaQualifikationsturnier in Hannover im Februar unterlag man im entscheidenden Spiel als bessere Mannschaft Gastgeber Deutschland mit 1:2. Damit finden die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ohne Österreich statt. Bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz musste Österreich nach Niederlagen gegen die USA, Schweden und Lettland in die Relegation. Dort schaffte man mit zwei Siegen, darunter der erste WM-Sieg über Deutschland nach 74 Jahren, Platz zwei – eine Platzierung, die normalerweise für den Klassenerhalt reicht. Da Deutschland dahinter nur Dritter wurde, als Veranstalter der WM 2010 aber fix gesetzt ist, musste Österreich gemeinsam mit dem Letztplatzierten Ungarn absteigen.

Rot-weiß-roter Debütant in der NHL Am 21.Oktober 2008 war es für Andreas Nödl so weit. Der Wiener feierte im NHL-Spiel gegen San Jose sein Debüt für die Philadelphia Flyers in der stärksten Liga der Welt. Nödl wurde damit der fünfte Österreicher nach Reinhard Divis (St. Louis Blues), Christoph Brandner (Minnesota Wild), Thomas Pöck (New York Rangers) und Thomas Vanek (Buffalo Sabres) in der NHL. Mit dem Villacher Michael Grabner folgte in der darauffolgenden Saison (17. Oktober 2009) der sechste Österreicher nach.

Und vieles mehr…. Bei den Youth Olympic Winter Games in Innsbruck wird Österreich im Eishockeybewerb mit zwei Teams vertreten sein. Diese Entscheidung fiel beim Halbjahreskongress des Internationalen Eishockeyverbandes in Tunis im Juni 2009. Die Spiele finden vom 13. bis 22. Jänner 2012 statt. Auch heuer veranstaltete der ÖEHV im Sommer wieder die beliebten Hockeycamps. Über 400 Nachwuchs-Athleten bereiteten sich dabei bei exzellenten Trainingsbedingungen auf den Winter vor. Beim Tag des Sports am 26. September auf dem Wiener Heldenplatz fanden sich zahlreiche Kinder und Besucher in den Pagoden des ÖEHV und der Erste Bank Eishockey Liga ein. Neben dem regulären Meisterschaftsbetrieb wurden in der Saison ca. 30 – 40 zusätzliche Aktivitäten mit insgesamt über 110 internationalen Spielen durchgeführt. Im Juli 2009 ereilte das österreichische Eishockey eine traurige Nachricht: Ron Kennedy verlor seinen Kampf gegen den Krebs. Als Teamchef war Kennedy maßgeblich am Aufschwung des österreichischen Eishockeys vor 15 Jahren beteiligt. Sechs Jahre sorgte er als Head Coach für den Verbleib in der A-Gruppe. Der ÖEHV trauert um einen Freund und um ein Vorbild.

Österreichische Staatsmeister 2009 Eishockey Damen

Eishockeyclub „The Ravens“

S

Herren

EC KAC

K

SV Inlinehockey Club La Roche

W

InLine Hockey Herren

Österreichische meister 2009 Eishockey Erste Bank Eishockeyliga

männlich

EC KAC

K

Nationalliga

männlich

EHC Oberscheider Lustenau

V

Oberliga

männlich

„ATSE” Graz

St

U20

männlich

EC KAC

K

U17

männlich

EC KAC

K

U14

männlich

EAC Junior Capital

W

U12

männlich

EC Pasut VSV

K

Bundesliga

weiblich

HK Merkur Triglav

SLO

2. Division

weiblich

HL Celeia

SLO

männlich

ICH Laroche

InLine Hockey

104

W


Österreichische meister 2010 Eishockey Nationalliga

männlich

EC hagn_leone Dornbirn

V

Oberliga

männlich

„ATSE” Graz

St

U20

männlich

EC Red Bull Salzburg

S

U17

männlich

EC Red Bull Salzburg

S

U15

männlich

SPG HC Die 48er/L.A. Stars

T

U13

männlich

SPG HC Die 48er/ELAP

W

U11

männlich

EAC Junior Capitals

W

Weltmeisterschaften 2009 U18

29.3. - 4.4.2009, Asiago, ITA männlich

U20

Division I

3. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

1. Österreich

6 Länder

6 Mannschaften

15.12. - 21.12.2008, Aalborg, DEN männlich

Division I

Foto: ÖEHV Österreichs Damen jubelten bei der WM in Graz über den Klassenerhalt.

105


Eiskunstlauf

ÖSTERREICHISCHER EISKUNSTLAUF VERBAND (EKL) gegründet 1995 63 Vereine 6.376 Mitglieder 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12/20 Telefon: +43 / 1 / 505 75 35 Fax: +43 / 1 / 505 58 70 E-mail: off-ice@ekl-austria.at www.ekl-austria.at

Internationale Mitgliedschaft: International Skating Union (ISU) gegründet 1892 72 Länder CH-1007 Lausanne, Schweiz, Chemin de Primerose 2 Telefon: +41 / 21 / 612 66 66 Fax: +41 / 21 / 612 66 67

Bürozeiten: Montag - Freitag 9.30 - 13.30 Uhr Präsident: Hans Gunsam

Foto: EKL Viktor Pfeifer ...

Foto: EKL und Miriam Ziegler im Einzellaufen

Die vergangene Saison war für den EKL eine der erfolgreichsten der jüngeren Geschichte, so EKL-Präsidentin Christiane Mörth. Mit Miriam Ziegler und Viktor Pfeifer haben sich erstmals seit Jahrzehnten ein Herr und eine Dame für die Olympischen Spiele qualifiziert. Das Motto „Dabei sein ist alles” galt da ja nicht nur für den Eiskunstlauf. Dass bei einem international derart dichten Feld noch nicht um die Medaillen mitgelaufen werden konnte, war natürlich schon im Vorfeld klar. Aber Österreich besitzt einige Talente, die es nun gilt, in die Zukunft zu führen. Als vergleichsweise kleine Eislaufnation hat es der EKL seit 10 Jahren auch erstmal wieder geschafft, alle Disziplinen international zu besetzen.

106


Das Tanzpaar Barbora Silna und Dmytro Matsyuk erreichten 2009 noch den 15.Platz, trennte sich aber leider nach der EM. Neu formiert mit der Britin Kira Geil konnte Dmytro Matsyuk bei der EM 2010 den 17. Platz erreichen. Das Comeback Viktor Pfeifers zeigte vor allem im Jahr 2010 positive Ergebnisse mit dem 17. Platz bei der EM und dem 21. Platz bei den Olympischen Spielen. Erstmals gab es auch im vergangenen Jahr durch Miriam Ziegler einen Sieg bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen. Der Sprung zu den „großen” Olympischen Spielen war für die jüngste österreichische Teilnehmerin noch etwas zu groß. Sie konnte aber sehr viel an Erfahrung für ihre weitere Entwicklung sammeln. Mit einem 20. Platz bei EM und einem 23. bei der WM zeigt aber auch die österreichische Vizestaatsmeisterin Kerstin Frank eine konstant gute Leistung und dass der österreichische Eiskunstlauf auf mehrere Talente setzten kann. Zum Teil sehr gute Ergebnisse in der Junioren-Grand Prix-Serie zeigten auch die Juniorenmeister Viktoria Hübler und Mario Rafael Ionian, Belinda Schönberger und das Junioren-Tanzpaar Sonja Pauli/Tobias Eisenbauer. Erstmals seit zehn Jahren startet mit Stina Martini und Severin Kiefer auch wieder ein Eiskunstlaufpaar, das sich im internationalen Feld hinaufarbeiten wird. Die 9fachen österreichischen Meister im Synchroneiskunstlaufen Sweet Mozart konnten ihren 18. Platz bei den Weltmeisterschaften in Zagreb verteidigen. Neben der Förderung des Senioren- und des Juniorenkaders ist der EKL auch stets um den Nachwuchs bemüht. Mit Hilfe des BSOStrukturprogrammes wurden bereits 2006 die Hot Stuff Figure Skating Workshops ins Leben gerufen. Diese Workshops haben sich nun etabliert, und 2009 konnte ein Workshop mit Unterstützung der ISU auch international veranstaltet werden. Gerade für den Nachwuchs bilden diese Workshops eine gute Gelegenheit, auf Tuchfühlung mit ihren Idolen zu gehen. Im Hinblick auf die Jugendolympischen Winterspiele YOGI im Jahr 2012 in Innsbruck wird mit Fördermitteln des Bundes ein Kader aus den besten in Frage kommenden Nachwuchssportlerinnen gebildet und bis zur Teilnahme an den YOGI kontinuierlich aufgebaut und unterstützt. Gute Leistungen der SportlerInnen können nur durch ebenso gute Leistungen der BetreuerInnen und TrainerInnen erfolgen. Dem EKL liegt die Aus- und Fortbildung der Lehrwarte und Trainer sehr am Herzen. 2010 schließt der Spezialtrainerkurs des EKL ab und startet ein Lehrwartekurs mit der RekordteilnehmerInnenzahl von 47. Außerdem wird auch die weitere Fortbildung der Trainer bedacht und ein Lizenzierungssystem zur Qualitätssicherung eingeführt.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Einzel

Miriam ZIEGLER

EKE

W

Herren

Einzel

Viktor PFEIFER

EVD

V

Eistanzen

Barbora SILNA Dmytro MATSYUK

CEV

W

Österreichische Staatsmeister 2010 Damen

Einzel

Miriam ZIEGLER

EKE

W

Herren

Einzel

Viktor PFEIFER

EVD

V

Eistanzen

Kira Geil Dmytro MATSYUK

CEV

W

Sweet Mozart

SPS

S

weiblich

Victoria KOVACS

EKE

W

männlich

Simon Gabriel IONIAN

ESF

V

weiblich

Jenny LIN

CEV

W

männlich

Albert MÜCK

EKE

W

weiblich

Victoria HÜBLER

CEV

W

männlich

Mario Rafael IONIAN

FEV

V

Österreichische meister 2009 Synchron Allg. Klasse Eiskunstlauf Schüler Jugend Junioren

107


Eistanzen Schüler

Sophie FRANCLOVA Bernhard PAULI

CEV WEV

W

Junioren

Sonja PAULI Tobias EISENBAUER

WEV WEG

W

Sweet Mozart

EIS

S

weiblich

Mona Lisa WEINBERGER

SEV

S

männlich

Bernhard PAULI

WEV

W

Österreichische meister 2010 Synchron Allg. Klasse Eiskunstlauf Schüler Jugend

weiblich

Nina-Larissa WOLFSLAST

WEG

W

männlich

Simon Gabriel IONIAN

VEA

V

weiblich

Victoria HÜBLER

CEV

W

männlich

Mario Rafael IONIAN

VEA

V

Schüler

Sophie FRANCOLVA Bernhard PAULI

CEV WEV

W

Jugend

Christine SMITH Simon EISENBAUER

CEV WEG

W

Junioren

Sonja PAULI Tobias EISENBAUER

WEV WEG

W

Stina MARTINI Severin KIEFER

GEV EIS

St

Junioren Eistanzen

Paarlauf Junioren

Olympische Jugendspiele 2009 Junioren

14.2. - 21.2.2009, Slask-Beskidy, POL weiblich

1. Miriam ZIEGLER

Foto: Liz Chastney Kira Geil Dmytro Matsyuk – Eistanz

108

29 Länder

29 Teilnehmer


Eisschnelllauf

ÖSTERREICHISCHER EISSCHNELLLAUFVERBAND (ÖESV) gegründet 1889 27 Vereine 3.062 Mitglieder 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Telefon: +43 / 1 / 505 23 24 Fax: +43 / 1 / 505 72 08 E-mail: office@assa.or.at www.assa.or.at Präsident:

Internationale Mitgliedschaft: International Skating Union (ISU) gegründet 1892 83 Länder CH-1007 Lausanne, Schweiz, Chemin de Primerose 2 Telefon: +41 / 21 / 612 66 66 Fax: +41 / 21 / 612 66 77

Dkfm. Manfred Zojer

Generalsekretärin: Johanna Zeck

Das Hauptziel in der Saison 2009/2010 war in erster Linie die Erreichung der erforderlichen IOC-/ÖOC-Qualifikationskriterien und in weiterer Folge die optimale Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010. Es ist dem ÖESV gelungen, Veronika Windisch und Anna Rokita zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver zu entsenden. Damit war der ÖESV das 1. Mal in der Geschichte sowohl im Eisschnelllauf als auch im Short Track bei den Olympischen Spielen vertreten. Das beste Ergebnis für Anna Rokita war der 16. Platz über 3000 m. Die Nachwuchsarbeiten wurden hauptsächlich von den Vereinen durchgeführt, mit einer bereits definierten Zielsetzung für die YOG 2012 in Innsbruck. Die nächsten großen Ziele des ÖESV sind die optimalen Vorbereitungen des Nachwuchses für die YOG 2012 und Olympiavorbereitung für Sotschi 2014.

Foto: ÖESV Eine der besten europäischen Short Track Läuferinnen Veronika Windisch erreichte bei den Europameisterschaften 2009 den 5. Platz.

Der ÖESV hat die Großveranstaltung „ISU World Short Track Speed Skating Championships 2009” im März 2009 erfolgreich im Ferry-Dusika-Hallenstadion durchgeführt. Bei diesen Weltmeisterschaften waren 35 Nationen vertreten. Für Österreich gingen Veronika Windisch, André Pulec und Matthias Stelzmüller an den Start. Korea bei den Herren und China bei den Damen waren die großen Sieger der Short Track WM 2009. Veronika Windisch hat in der vergangenen Saison mit einer internationalen Gruppe in Calgary trainiert. Diese professionelle Vorbereitung war der Grundstein für die Erreichung von den hervorragenden 5. Plätzen bei der EM in Torino über 1000 m und 1500 m. Im Eisschnelllauf hat Anna Rokita mit den 10. Plätzen über 5000 m und Allround bewiesen, dass sie besonders über die langen Strecken zur Weltelite gehört.

Österreichische Staatsmeister 2009 Eisschnelllauf Damen

1.500 m

Anna ROKITA

USC

T

3.000 m

Anna ROKITA

USC

T

5.000 m

Anna ROKITA

USC

T

Allround

Anna ROKITA

USC

T 109


Herren

Thomas FALGER

REC

T

1.000 m

Christian FALGER

REC

T

1.500 m

Christian FALGER

REC

T

5.000 m

Bernhard LAIMGRUBER

SCI

T

10.000 m

Bernhard LAIMGRUBER

SCI

T

Allround

500 m

Bernhard LAIMGRUBER

SCI

T

Sprint

Thomas FALGER

REC

T

500 m

Theresa TREMMEL

ERC

W

1.000 m

Kristina KOBLER

OSB

B

1.500 m

Kristina KOBLER

OSB

B

Allround

Kristina KOBLER

OSB

B

500 m

André PULEC

ERC

W

1.000 m

André PULEC

ERC

W

1.500 m

André PULEC

ERC

W

Allround

André PULEC

ERC

W

Declan HISCOX André PULEC Matthias STELZMÜLLER Rudi WEISS

ERC

W

Short Track Damen

Herren

Staffel

Österreichische Staatsmeister 2010 Eisschnelllauf Damen

Herren

1.500 m

Anna ROKITA

USC

T

3.000 m

Anna ROKITA

USC

T

5.000 m

Anna ROKITA

USC

T

Allround

Anna ROKITA

USC

T

500 m

Christian PICHLER

EVW

K

1.000 m

Christian PICHLER

EVW

K

1.500 m

Christian PICHLER

EVW

K

5.000 m

Christian PICHLER

EVW

K

10.000 m

Christian PICHLER

EVW

K

Allround

Christian PICHLER

EVW

K

Sprint

Christian PICHLER

EVW

K

500 m

Veronika WINDISCH

AWZ

St

1.000 m

Veronika WINDISCH

AWZ

St

1.500 m

Veronika WINDISCH

AWZ

St

Allround

Veronika WINDISCH

AWZ

St

500 m

André PULEC

ERC

W

1.000 m

André PULEC

ERC

W

1.500 m

André PULEC

ERC

W

3.000 m

André PULEC

ERC

W

Allround

André PULEC

ERC

W

Short Track Damen

Herren

110


Österreichische meister 2009 Eisschnelllauf Junioren

weiblich

männlich

A

Miriam HAGER

SCW

T

C

Julia Rafner

USC

T

D

Vanessa Bittner

USC

T

E

Viola Feichtner

USC

T

F

Sigrid Haan

EVW

K

B

Christopher Kaloczy

SCW

T

C

Armin Hager

SCW

T

D

Linus Heidegger

USC

T

E

Stefan Haan

EVW

K

F

Felix Brunner

EVW

K

A

Vanessa Bittner

USC

T

C

Vanessa Bittner

USC

T

D

Melanie Brantner

AWZ

St

E

Viola Feichtner

USC

T

Staffel

Vanessa BITTNER Camilla KEMETMÜLLER Julia RAFNER

USC

T

A

Matthias Stelzmüller

ERC

W

B

Matthias Stelzmüller

ERC

W

C

Andreas Puttinger

RWS

S

D

Florian Langer

USC

T

E

Simon Wolf

AWZ

St

F

Nico Andermann

ERC

W

Staffel

Linus HEIDEGGER Lukas RAFNER Toni WEITHAS

USC

T

Short Track Junioren

weiblich

männlich

Österreichische meister 2010 Eisschnelllauf Junioren

weiblich

männlich

A

Sarah FEEBERGER

ATZ

St

C

Vanessa BITTNER

USC

T

D

Magdalena JÄGER

USC

T

E

Jennifer PESENDORFER

ATZ

St

F

Amira YOUSEFF

REC

T

B

Christopher KALOCZY

SCW

T

C

Armin HAGER

SCW

T

D

Simon JESSE

EVW

K

E

Stefan HAAN

EVW

K

F

Ignaz GSCHWENTNER

USC

T

A

Melanie BRANTNER

AWZ

St

B

Verena KOBLER

SCW

W

Short Track Junioren

weiblich

111


Junioren

weiblich

männlich

C

Melanie BRANTNER

AWZ

St

E

Rebecca WÖRNDLE

USC

T

F

Lilly Kiro REICHENBACH

SCW

T

A

Matthias STELZMÜLLER

ERC

W

B

Theo HOCHREITER

SCW

T

C

Linus HEIDEGGER

USC

T

D

Dominic ANDERMANN

ERC

W

E

Nico ANDERMANN

ERC

W

F

Keita YOUSSOUF

SCW

T

Staffel A

Declan HISCOX Matthias STELZMÜLLER Rudi WEISS

ERC

W

Staffel B

Dominic ANDERMANN Nico ANDERMANN Matthias WOLGANG

ERC

W

Damen

Sarah FEEBERGER

ATZ

St

Herren

Hubert KREUTZ

SCI

T

Marathon

Europameisterschaften 2009 Short Track Allg. Klasse 16.1. - 18.1.2009, Torino, ITA Damen

1000 m

5. Veronika WINDISCH

21 Länder

35 Teilnehmer

1500 m

5. Veronika WINDISCH

21 Länder

35 Teilnehmer

Allround

6. Veronika WINDISCH

21 Länder

35 Teilnehmer

Foto: ÖESV Für den ÖESV ist Anna Rokita die größte Hoffnung besonders in den Langstreckenbewerben.

112


Eis- und Stocksport

BUND ÖSTERREICHISCHER EIS- UND STOCKSPORTLER (BÖE) gegründet 1935 1.753 Vereine 117.714 Mitglieder 9020 Klagenfurt, Lastenstraße 14 Telefon und Fax: +43 / 463 / 315 00 E-mail: boee@aon.at www.boee.at Bürozeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag 14 - 18 Uhr Mittwoch und Freitag 8 - 12 Uhr

BÖE

Präsident: Ing. Wolfgang Binder, p.a. Bund Österr. Eis- und Stocksportler

Internationale Mitgliedschaft: International Federation Icestocksport (IFI) gegründet 1950 40 Länder Geschäftsstelle der IFE, D-68169 Mannheim, Deutschland, Käthe-Kollwitz-Straße 23 Telefon: +49 / 621 / 44 10 06 Fax: +49 / 621 / 82 76 65 E-mail: m.u.m.schaefer@t-online.de oder info@eisstock.org Österreicher in internationaler Funktion: HR Dipl.-Ing. Anton Sorger ist Vizepräsident für Sport der IFI.

Geschäftsführender Bundesobmann: Karl Goritschnig, p.a. Bund Österr. Eis- und Stocksportler

Für uns war das Sportjahr 2009 wieder ein großer Erfolg. Besonders hervorzuheben sind die Erfolge bei der Europameisterschaft der Jugend und Junioren in Dornbirn/Vorarlberg, dort wurden 4 Gold-, 4 Silber- und 2 Bronzemedaillen erreicht. Um die Erfolge auch weiterhin beizubehalten bzw. noch zu steigern, wird vermehrt in die Jugendarbeit investiert, besonders forciert werden die Vorbereitungsarbeiten der weiblichen Jugend und Juniorinnen. Nach nunmehr 3 Jahren ist es dem Herrenteam (Thomas und Gerhard Fuchs, Patrick Fischer, Johann Schopf, Robert Schneider) wieder gelungen, in unserer „Königsdisziplin”, dem Mannschaftsspiel, den Europameister zu stellen.

Foto: BÖE Europameister im Mannschaftsspiel: Thomas und Gerhard Fuchs, Patrick Fischer, Johann Schopf, Robert Schneider.

Sehr erfreulich war wieder das Abschneiden unserer Aktiven im Zielbewerb. So erreichte Silvia Gutmann-Wild die Gold- und Susanne Sohm-Armellini die Bronzemedaille bei den Damen. Bei den Herren musste sich Manfred Gutmann nur ganz knapp geschlagen geben und erreichte die Silbermedaille. In den Ziel-Mannschaftsbewerben gab es sowohl für die Damen als auch für die Herren die Goldmedaille. Herr DI Anton Sorger ging heuer nach 34-jähriger Funktionärstätigkeit im BÖE in den „Funktionärsruhestand”. Die ganze „Eisstockfamilie” dankt ihm für seinen geleisteten Einsatz in all den Jahren. Vom 01. bis 07. März 2010 fand die große Europameisterschaft (Herren, Damen, Jugend und Junioren) mit 18 Nationen in Klagenfurt am Wörthersee statt. Die Leistungen unserer Sportler und Sportlerinnen waren einfach sensationell. Von 45 möglichen Medaillenrängen gingen 20 an Österreich.

113


Österreichische Staatsmeister 2009 Eisstocksport Damen

Einzel

Silvia GUTMANN-WILD

ESV Union Passail

St

Mannschaft

Caroline MANGENG Christine MANGENG Roswitha DENIFL Susanne SOHM-ARMELLINI

Landesverband Vorarlberg

V

Birgit PICHLER Gertrude PICHLER Sabine FILLAFER Silvia GRAFENAUER

EV Edelweiss Klagenfurt

K

Einzel

Manfred GUTMANN

ESV Union Passail

St

Mannschaft

Heinrich REICHER Thomas FUCHS Gerhard FUCHS Bernhard FISCHER

Landesverband Salzburg

S

Weit

Bernhard PATSCHG

ESV St. Johann

S

Mannschaftsspiel

Mario BRAUNSTEIN Christian ALMBAUER Karl KOPP Gerhard OCHSENHOFER Manfred STADLHOFER

ESV Teko Plastic Jimmy Preding

St

Einzel

Roswitha SCHEIDLEDER

SU Inzersdorf

O

Mannschaft

Iris MÜRKL Romana WALDNER Andrea PREM Lisa ADLER

Landesverband Tirol

T

Marianne SCHROFNER Theresia STRUMEGGER Elisabeth STRUMEGGER Anna MAYRHOFER Hildegard FINK

UEV Thalgau

S

Einzel

Michael EDEREGGER

EV Angerberg

T

Mannschaft

Christopher SCHWAIGER Jürgen FORSTHUBER Heinrich REICHER Anton LUGSTEIN

Landesverband Salzburg

S

Weit

Bernhard PATSCHG

EV St. Johann

S

Mannschaftsspiel

Heimo OFNER Sepp-Günther OFNER Heinz OFNER Ewald PFEIFER Gerhard SCHERZ

ESV Lear Kowald Voitsberg

St

ESV Union Passail

St

Ziel

Mannschaftsspiel Herren

Ziel

Stocksport Damen

Ziel

Mannschaftsspiel

Herren

Ziel

Österreichische Staatsmeister 2010 Eisstocksport Damen 114

Ziel

Einzel

Silvia GUTMANN-WILD


Damen

Helga GAMSJÄGER Erika AUGUSTIN Margit TRAXLER Annemarie KRIEG

Landesverband Oberösterreich

O

Roswitha DENIFL Susanne SOHM-ARMELLINI Caroline MANGENG Christine MANGENG Annelies FEUERSTEIN

ESC Raiffeisen Bregenz

V

Einzel

Ernst STAUFER

ESV Altheim

O

Mannschaft

Franz ROTH Werner PAAR Manfred GUTMANN Martin LAFFER

Landesverband Steiermark

St

Weit

Bernhard PATSCHG

EV St. Johann i.P.

S

Mannschaftsspiel

Günther STRANIG Andreas SCHURIAN Siegfried STRANIG Andreas SPENDIER Franz STRANIG

EV Rottendorf KBW

K

Bundesliga Mannschaftsspiel

Gerdi WILD Silvia GUTMANN-WILD Hermine WINKLER Ilse SCHINNERL Berta UNGER

ESV Union Passail

St

Bundesliga Mannschaftsspiel

Günter VORRABER Manfred GUTMANN Hubert RIEGER Johann WILD Franz KNOLL

ESV Union Passail

St

Bundesliga Weit

Thorsten MAYER

SV Breitenau

St

Ziel / Einzel

Roswitha DENIFL

ESC Bregenz

V

Mannschaftsspiel

Erich LADLER Johann FINSTER Franz ZÖHRER Johann DEYER Harald KRAUS

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Ziel / Einzel

Friedrich KLETZENBAUER

ESC ASKÖ Wiener Möwen

W

mixed

Mannschaftsspiel

Reinhard MOOSWALDER Birgit PICHLER Silvia GRAFENAUER Martin TAFERNER Sabine FILLAFER

EV Edelweiss Klagenfurt

K

weiblich

Ziel / Einzel

Magdalena KRAUS

ESV Neustift/ Innermanzing

N

Mannschaftsspiel

Christoph FRINGER Mathias ADLER Martin MEIL Wolfgang MEIL

LV Tirol

T

Ziel

Mannschaft

Mannschaftsspiel

Herren

Ziel

Österreichische meister 2009 Eisstocksport

Allg. Klasse weiblich

männlich

Senioren

weiblich

männlich

U23

männlich

115


U23 U19

männlich weiblich

männlich

U16

Felix WILDING

EV St. Peter/ Freienstein

St

Weit

Josef PATSCHG

EV St. Johann

S

Ziel / Einzel

Alexandra PUNTIGAM

ESV Union Edla

St

Mannschaftsspiel

Engelbert HESS Lukas WAGNER Andreas STEINAUER Franz ZEDNIK Alexander ZEDNIK

Auswahl NÖ

N

Ziel / Einzel

Christopher SCHWAIGER

UEV Thalgau

S

Weit

Philip BAUMGARTNER

ESV Sebersdorf

St

Ziel / Einzel

Julia FEICHTGRABER

SSV Union Wenigzell

St

Mannschaftsspiel

Markus STOCKINGER Michael ALTENDORFER Florian HASLGRÜBLER Martin SCHARRER Patrick SCHIETZ

LV Oberösterreich

O

Ziel / Einzel

Roland FRINGER

SC Breitenwang

T

Weit

Thomas HUBER

EV Bruck

S

Mannschaftsspiel

Martin SCHARRER Andreas STRASSER Markus FÜRDERER Johannes LUGER Markus SCHIERZ

Auswahl OÖ

O

Ziel / Einzel

Christian LANNER

STC Bruckhäusl

T

Bundesliga Mannschaftsspiel

Helga SAILER Elisabeth KUTSCHERA Marianne NISTELBERGER Juliana FEICHTINGER Waltraud SAILER

ESV Pischelsdorf

St

Bundesliga Mannschaftsspiel

Arnold PRONEGG Johann PÖLZL Markus WIPPEL Manfred PUSNIK Alois GENSEBERGER

1. ESV Fresing

St

Bundesliga Weit

Bernhard PATSCHG

EV St. Johann

S

Ziel / Einzel

Marianne SCHROFNER

UEV Thalgau

S

Mannschaftsspiel

Erich LADLER Johann FINSTER Franz ZÖHRER Johann DEYER Harald KRAUS

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

Ziel / Einzel

Michael EDEREGGER

EV Angerberg

T

mixed

Mannschaftsspiel

Silvia GUTMAN-WILD Gerdi WILD Berta UNGER Manfred GUTMANN Günther VORRABER Johann WILD

ESV Union Passail

St

weiblich

Ziel / Einzel

Simona REHBERGER

SU St. Veit/Mkr.

O

weiblich

männlich

U14

Ziel / Einzel

männlich

Stocksport

Allg. Klasse weiblich

männlich

Senioren

weiblich

männlich

U23 116


Mannschaftsspiel

Martin MEIL Mathias ADLER Roland FRINGER Christoph FRINGER Lisa ADLER

Auswahl LV Tirol I

T

Ziel / Einzel

Rainer PFEIFENBERGER

ESV Raika Zederhaus

S

Weit

Thorsten MAYER

SV Breitenau

St

Ziel / Einzel

Simona REHBERGER

SU St. Veit/Mkr.

O

Mannschaftsspiel

Martin GERT Patrick HERMANN Stefan GERT Philip HERMANN Martin TRUMLER

ESV St. Georgen a.d.Stfg.

St

Ziel / Einzel

Christopher SCHWAIGER

ESV Gebol Grödig Gartenau

S

Weit

Josef HUBER

EV Bruck

S

weiblich

Ziel / Einzel

Lisa ADLER

SC Breitenwang

T

männlich

Ziel / Einzel

Roland FRINGER

SC Breitenwang

T

Weit

Thomas HUBER

EV Bruck

S

Mannschaftsspiel

Alexander HECHENBLAIKNER Roland FRINGER Lisa ADLER Markus HECHENBLAIKNER Iris MÜRKL

SC Breitenwang

T

Mannschaftsspiel

Martin SCHARRER Andreas STRASSER Kevin HAUDER Johannes LUGER Florian MANDL

Auswahl OÖ

O

Ziel / Einzel

Lukas GUTMANN

ESV Unterfladnitz

St

Bundesliga Mannschaftsspiel

Maria KÖGLER Sabine KÖGLER Anna WEILHARTER Monika LOITFELDER Elke LIEBMINGER

ESV Viktoria Zeltweg

St

Bundesliga Mannschaftsspiel

Gerhard SCHÖPPL Heinrich REICHER Markus BERGER Manfred SCHÖPPL Christian SCHILCHER

EV Wals

S

Bundesliga Weit

Markus WEICHINGER

ESV Landsteiner Allersdorf

N

Mannschaftsspiel

Silvia GUTMANN-WILD Gerdi WILD Berta UNGER Manfred GUTMANN Hubert RIEGER Johann WILD

ESV Union Passail

St

U23

männlich U19

weiblich

männlich

U16

U14

männlich

Österreichische meister 2010 Eisstocksport

Allg. Klasse weiblich

männlich

mixed

117


Senioren

U23

U19

U16

U14

weiblich

Ziel / Einzel

Maria KÖGLER

ESV Viktoria Zeltweg

St

männlich

Ziel / Einzel

Michael EDEREGGER

EV Angerberg

T

Mannschaftsspiel

Erich LADLER Johann FINSTER Johann DEYER Franz ZÖHRER Günter SCHMIDT

ESV Ladler Eisstöcke Graz

St

weiblich

Ziel / Einzel

Lisa ADLER

SC Breitenwang

T

männlich

Ziel / Einzel

Klaus TRAXLER

ASVÖ Lichtenberg KBW

O

Weit

Philip BAUMGARTNER

ESV Sebersdorf

St

Mannschaftsspiel

Klaus TRAXLER Christian HOBL Thomas GANSER Michael ALTENDORFER Christoph WAKOLBINGER

Auswahl OÖ 1

O

weiblich

Ziel / Einzel

Lisa ADLER

SC Breitenwang

T

männlich

Ziel / Einzel

Thomas PUNTIGAM

ESV Union Edla

St

Weit

Philip BAUMGARTNER

ESV Sebersdorf

St

Mannschaftsspiel

Christopher SCHWAIGER Rainer PFEIFENBERGER Christian WINDSBERGER Christoph SOMMERAUER

Auswahl S

S

weiblich

Ziel / Einzel

Julia FEICHTGRABER

ESV Union Vornholz

St

männlich

Ziel / Einzel

Martin SCHWARZL

ESV Krottendorf Weiz

St

Weit

David DULTINGER

ESV Landsteiner Allersdorf

N

Mannschaftsspiel

Alexander ZEDNIK David HASELSTEINER Patrick SOLBÖCK Alexander PROCHAZKA Markus KAUFMANN

Auswahl NÖ

N

Ziel / Einzel

Patrick SOLBÖCK

Union ESV Wang KBW

N

Mannschaftsspiel

Patrick SOLBÖCK Markus KAUFMANN Philip LAISTER Markus PRASCH-BICHLER Jakob SOLBÖCK

Auswahl NÖ

N

männlich

Europameisterschaften 2009 Allg. Klasse 10.3. - 14.3.2009, Regen, GER Damen

Mannschaftsspiel

2. Sonja OSWALD-WAGNER Sabine FILLAFER Romana WALDNER Nicole FEICHTGRABER Silvia GUTMANN-WILD

11 Länder 11 Mannschaften

Damen

Ziel / Einzel

1. Silvia GUTMANN-WILD

11 Länder 33 Teilnehmer

3. Susanne SOHM-ARMELLINI 6. Maria KÖGLER 118


Allg. Klasse Damen

Ziel / Mannschaft

1. Maria KÖGLER Romana WALDNER Susanne SOHM-ARMELLINI Silvia GUTMANN-WILD

11 Länder 11 Mannschaften

Herren

Mannschaftsspiel

1. Thomas FUCHS Gerhard FUCHS Robert SCHNEIDER Johann SCHOPF Patrick FISCHER

19 Länder 19 Mannschaften

Ziel / Einzel

2. Manfred GUTMANN

18 Länder 55 Teilnehmer

5. Franz ROTH 6. Bernd FISCHER Ziel / Mannschaft

1. André-Roman BRUNNER Manfred GUTMANN Bernd FISCHER Franz ROTH

18 Länder 18 Mannschaften

6.2. - 8.2.2009, Winklarn, AUT Herren

Weit

1. Bernhard PATSCHG

5 Länder 12 Teilnehmer

3. René GENSER 5. Manuel REISCHL 6. Bernhard HUTTER Weit / Mannschaft

U16

1. Bernhard PATSCHG René GENSER Bernhard HUTTER Manuel REISCHL

5 Länder

5 Mannschaften

2. Thomas PUNTIGAM Patrick FELSBERGER Thomas KRENN Roland FRINGER Michael ALTENDORFER

5 Länder

5 Mannschaften

2. Thomas PUNTIGAM

5 Länder 22 Teilnehmer

18.2. - 22.2.2009, Dornbirn, AUT männlich Mannschaftsspiel

Ziel / Einzel

4. Michael ALTENDORFER 5. Roland FRINGER Ziel / Mannschaft

1. Thomas PUNTIGAM Michael ALTENDORFER Alexander HECHENBLAIKNER Roland FRINGER

5 Länder

5 Mannschaften

1. Thomas HUBER

3 Länder

6 Teilnehmer

5 Länder

5 Mannschaften

6.2. - 8.2.2009, Winklarn, AUT männlich

Weit

6. René KAUFMANN U19

18.2. - 22.2.2009, Dornbirn, AUT männlich Mannschaftsspiel

1. Felix WILDING Stefan SCHWARZL Engelbert HESS Andreas KASTLER Michael KRENN

119


U19

männlich Ziel / Einzel

3. Christopher SCHWAIGER

6 Länder 25 Teilnehmer

5. Felix WILDING 6. Rainer PFEIFENBERGER Ziel / Mannschaft

1. Christopher SCHWAIGER Felix WILDING Abraham SOHM Rainer PFEIFENBERGER

6 Länder

6 Mannschaften

2. Philipp BAUMGARTNER

2 Länder

6 Teilnehmer

6.2. - 8.2.2009, Winklarn, AUT männlich Weit

3. Josef HUBER 4. Christian SEBER 5. Kevin GRUBER Weit / Mannschaft

U23

1. Josef HUBER Christian SEBER Kevin GRUBER Philipp BAUMGARTNER

4 Länder 15 Mannschaften

1. Christian HOBL Klaus TRAXLER Martin MEIL Stefan MOOSWALDER Thomas WEISS

8 Länder

2. Klaus TRAXLER

8 Länder 33 Teilnehmer

18.2. - 22.2.2009, Dornbirn, AUT männlich Mannschaftsspiel

Ziel / Einzel

8 Mannschaften

3. Christian HOBL Ziel / Mannschaft

2. Klaus TRAXLER Christian HOBL Reinhard FELSBERGER Markus PUNTIGAM

8 Länder

8 Mannschaften

2. Thorsten MAYER

2 Länder

6 Teilnehmer

6.2. - 8.2.2009, Winklarn, AUT männlich Weit

3. Sascha MOOSBRUGGER 5. Philipp BAUMGARTNER Weit / Mannschaft

1. Sascha MOOSBRUGGER Thorsten MAYER Philipp BAUMGARTNER Stefan WEISSENBÖCK

4 Länder 14 Mannschaften

Europameisterschaften 2010 Eisstocksport Allg. Klasse

Allg. Klasse

2.3. - 7.3.2010, Klagenfurt, AUT Damen

Mannschaftsspiel

1. Bettina ECKERSTORFER Sabine FILLAFER Anna WEILHARTER Romana WALDNER Sonja OSWALD-WAGNER

10 Länder

10 Mannschaften

Damen

Ziel / Einzel

1. Susanne SOHM-ARMELLINI

11 Länder

32 Teilnehmer

3. Silvia GUTMANN-WILD

120


Herren

Ziel / Mannschaft

2. Romana WALDNER Sonja OSWALD-WAGNER Susanne SOHM-ARMELLINI Silvia GUTMANN-WILD

10 Länder

10 Mannschaften

Mannschaftsspiel

1. Patrick FISCHER Gerhard FUCHS Matthias TAXACHER Andreas SCHURIAN Johann SCHOPF

18 Länder

18 Mannschaften

Ziel / Einzel

1. Thomas FUCHS

18 Länder

52 Teilnehmer

18 Länder

18 Mannschaften

5 Mannschaften

3. Franz ROTH Ziel / Mannschaft

1. André Roman BRUNNER Thomas FUCHS Bernd FISCHER Franz ROTH

5.2. - 7.2.2010, Freilassing, GER Herren

Weit / Mannschaft

1. Bernhard PATSCHG René GENSER Markus BISCHOF Markus WEICHINGER

5 Länder

Weit / Einzel

1. Bernhard PATSCHG

5 Länder

12 Teilnehmer

6 Länder

24 Teilnehmer

3. René GENSER 5. Markus BISCHOF U23

2.3. - 7.3.2010, Klagenfurt, AUT Ziel / Einzel

1. Klaus TRAXLER 4. Christian HOBL 6. Felix WILDING

U16

Mannschaftsspiel

2. Klaus TRAXLER Christian HOBL Reinhard FELSBERGER Felix WILDING Stefan MOOSWALDER

6 Länder

6 Mannschaften

Ziel / Mannschaft

1. Thomas WIMHOFER Felix WILDING Christian HOBL Klaus TRAXLER

6 Länder

6 Mannschaften

1. Alexander ZEDNIK

6 Länder

männlich Ziel / Einzel

21 Teilnehmer

3. Martin SCHWARZL 4. Martin SCHARRER Mannschaftsspiel

1. Martin SCHWARZL Alexander ZEDNIK Benjamin FILLAFER Martin SCHARRER Patrick SOLBÖCK

5 Länder

5 Mannschaften

Ziel / Mannschaft

3. Martin SCHARRER Alexander ZEDNIK Martin SCHWARZL Julia FEICHTGRABER

5 Länder

5 Mannschaften

121


U16

5.2. - 7.2.2010, Freilassing, GER männlich Weit

2. Maximilian ZWICKL

2 Länder

8 Teilnehmer

7 Länder

25 Teilnehmer

4. Andreas FERSTL U19

2.3. - 7.3.2010, Klagenfurt, AUT Ziel / Einzel

1. Mathias ADLER 2. Rainer PFEIFENBERGER 3. Thomas PUNTIGAM

Mannschaftsspiel

1. Rainer PFEIFENBERGER Christopher SCHWAIGER Michael KRENN Stefan SCHWARZL Christoph FRINGER

5 Länder

5 Mannschaften

Ziel / Mannschaft

1. Mathias ADLER Christopher SCHWAIGER Rainer PFEIFENBERGER Thomas PUNTIGAM

6 Länder

6 Mannschaften

2. Philipp BAUMGARTNER

3 Länder

12 Teilnehmer

3 Länder

12 Teilnehmer

5.2. - 7.2.2010, Freilassing, GER U19

männlich Weit

3. Christian SEBER 5. Kevin GRUBER U23

männlich Weit

3. Sascha MOOSBRUGGER 4. Philipp BAUMGARTNER

Foto: BÖE Sieger im Zielwettbewerb/Einzelwertung, Herr Thomas Fuchs und Frau Susanne Sohm-Armellini.

122


Faustball

ÖSTERREICHISCHER FAUSTBALLBUND (ÖFBB) gegründet 1993 177 Vereine 6.434 Mitglieder 5020 Salzburg, Münchner-Bundesstraße 9 Telefon: +43 / 662 / 42 31 98 und +43 / 650 / 42 31 98 / 4 E-mail: office@oefbb.at www.oefbb.at Bürozeiten: Montag - Freitag 8 - 16 Uhr Präsident: Karl Weiß, p.A. Österr. Faustball-Bund Sportkoordinator: Michael Reisenberger, p.A. Österr. Faustball-Bund

Internationale Mitgliedschaft: International Fistball Association (IFA) gegründet 1960 35 Länder c/o Generalsekretär Walter Kapp D-40489 Düsseldorf, Deutschland, Heltorfer Markt 134 E-mail: office@ifa-fistball.com www.ifa-fistball.com Österreicher in internationaler Funktion: Karl Weiß ist Vizepräsident der IFA. Mag. Winfried Kronsteiner ist Vorsitzender der Jugendkommission. Karl Hinterreiter ist Vorsitzender der Schiedsrichterkommission. Peter Oberlehner ist Kassenprüfer. Walter Zöttl ist Ehrenmitglied.

Mit Stolz kann der Österreichische Faustballbund auch heuer wieder auf großartige Erfolge der Sportlerinnen und Sportler bei Großereignissen zurückblicken. Die Faustballmädchen der U18 holten sich nach dem WM-Titel im Jänner auch bei der Europameisterschaft im Sommer in Schönberg die Goldmedaille. Die Zukunftshoffnungen im österreichischen Frauenfaustball sicherten sich mit einem eindrucksvollen 3:0 Erfolg im Finale gegen Titelverteidiger Deutschland den zweiten Europameistertitel nach 2006. Im Bewerb der männlichen U18 holte das österreichische Team hinter Deutschland und Schweiz die Bronzemedaille. Bei der diesjährigen EM der Frauen und U21 Männer bekamen unsere Teams ebenfalls Edelmetall für ihre gezeigten Foto: Karl Weiss/ÖFBB Leistungen. Während sich die FrauennaMagdalena Lindorfer – Jugend Welt- und Europameisterin, Frauen Vizeeuropameisterin und Eurotionalmannschaft über die Silbermedaille pacupsiegerin 2009, Faustballerin des Jahres. freuen konnte, mit welcher sie erstmals seit 2003 wieder die schweizerisch-deutsche Vorherrschaft durchbrach, sicherten sich die U21 Männer die Bronzemedaille mit einem klaren Sieg gegen Italien. Das Faustball Team Austria (FTA) der Männer nahm im Juli an den Word Games in Kaohsiung/Taiwan teil. Mit einem mühevoll erkämpften Sieg im Spiel um Platz drei über Deutschland holte sich unsere Nationalmannschaft selbst aus einem Leistungstief, welches ausgerechnet bei dieser Großveranstaltung eingetreten war. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille gelang, nachdem man vorzeitig an der Titelverteidigung gescheitert war, ein versöhnlicher Abschluss der World Games. Wie schon in den letzten Jahren dominierten auch heuer wieder die österreichischen Vereine bei den Europacupbewerben auf dem Feld. FBC Askö Urfahr holte sich auf der heimischen Sportanlage sowie Union Raiffeisen Dialog telekom Arnreit in der Schweiz die Krone im europäischen Clubfaustball der Männer bzw. Frauen. Beim IFA-Pokal in Barcelona sicherten sich die österreichischen Teilnehmer die ersten drei Plätze. FG Grieskirchen/Pötting gewann den IFA-Pokal zum zweiten Mal nach 2005. Der österreichische Staatsmeister Feld Union Schick Freistadt gewinnt die Silbermedaille, und Tus Raiffeisen Kremsmünster holt Bronze.

123


Die Nachwuchskoordinatoren setzten ihre kontinuierliche Arbeit im Nachwuchsbereich mit den Projekten Schule und Verein erfolgreich fort. Als nächstes Ziel wird die Einrichtung von österreichweiten Nachwuchsleistungszentren angestrebt, in Rohrbach bzw. Kirchdorf wurden bereits die ersten Zentren installiert. Das Kornspitz Schulcup-Bundesfinale in Wien war der Höhepunkt der zuvor ausgetragenen Ausscheidungskämpfe in den Bundesländern. In den Altersklassen Unterstufe (U14) und Oberstufe (U18), jeweils männlich und weiblich, nahmen 22 Mannschaften teil, in den Vorrunden waren über 400 Schulmannschaften im Einsatz! Die Vorbereitungsarbeiten für die Faustball-Weltmeisterschaft 2011 laufen bereits auf Hochtouren. Mit der Zusammensetzung des generalen OKs und der lokalen OKs (Wien, Salzburg, Kremsmünster und Linz) fiel der Startschuss zu diesem für den Faustballsport in Österreich bedeutenden Event!

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen Herren

Feld

FBC Askö Urfahr

O

Halle

Union Raiff. Dialog telekom Arnreit

O

Feld

Union Schick Freistadt

O

Halle

FBC Askö Urfahr

O

weiblich

Union Nussbach

O

männlich

TV Enns

O

weiblich

Union Raiffeisen Dialog Arnreit

O

männlich

DSG UKJ Froschberg

O

weiblich

Union Raiffeisen Dialog Arnreit

O

männlich

Union Raiffeisen Schwanenstadt

O

männlich

Union Greisinger Münzbach

O

weiblich

Union Nussbach

O

männlich

TV Enns

O

weiblich

Union Raiffeisen Dialog Arnreit

O

männlich

Union Tigers Vöcklabruck

O

weiblich

FBV Grieskirchen

O

männlich

Union Raiffeisen Schwanenstadt

O

männlich

DSG Hirschbach

O

Österreichische meister 2009 Halle U 12 U 14 U 16 U 18 Feld U 12 U 14 U 16 U 18

Europameisterschaften 2009 Allg. Klasse

14.8. - 15.8.2009, Zofingen, SUI Damen

U21 U18

2. Österreich

5 Länder

5 Mannschaften

3. Österreich

5 Länder

5 Mannschaften

11.7. - 12.7.2009, Schönberg/Holstein, GER weiblich

1. Österreich

5 Länder

5 Mannschaften

männlich

3. Österreich

4 Länder

4 Mannschaften

6 Länder

6 Mannschaften

World Games 2009 Allg. Klasse

17.7. - 20.7.2009, Kaohsiung, TPE Herren

124

3. Österreich


Europapokal 2009 Allg. Klasse

10.1. - 11.1.2009, Vaihingen, GER Herren

Halle

2. Tus Raiff. Kremsmünster

3 Länder

4 Mannschaften

3 Länder

8 Mannschaften

3 Länder

8 Mannschaften

3 Länder

4 Mannschaften

7 Länder

11 Mannschaften

3. FBC Askö Urfahr 21.3. - 22.3.2009, Schlieren, SUI Damen

Halle

4. SU Raika Zwettl

4.7. - 5.7.2009, Embrach, SUI Damen

Feld

1. Union Raiff. Dialog telekom Arnreit

4.7. - 5.7.2009, Linz, AUT Herren

Feld

1. FBC Askö Urfahr

IFA Pokal 2009 Allg. Klasse

4.7. - 5.7.2009, Barcelona, ESP Herren

IFA Pokal

1. FG Grieskirchen/Pötting 2. Union Schick Freistadt 3. Tus Raiff. Kremsmünster

Foto: Karl Weiss/ÖFBB Partick Schartmüller (Union Greisinger Münzbach) Angreifer des österr. U18 Teams

125


Fechten

ÖSTERREICHISCHER FECHTVERBAND (ÖFV) gegründet 1929 51 Vereine 1.294 Mitglieder 8055 Graz, Herrgottwiesgasse 260 Telefon: +43 / 676 / 845 27 62 01 E-mail: office@oefv.com www.oefv.com Bürozeiten:

Montag - Freitag 9 - 14 Uhr

Präsident:

DI Markus Mareich

Generalsekretärin: Barbara Amelie Pokorny

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Internationale d’ Escrime (FIE) gegründet 1913 129 Länder 22.500 Mitglieder CH-1000 Lausanne, Schweiz Avenue Mon Repos 24 www.fie.ch European Fencing Confederation EFC/CEE D-82 194 Gröbenzell-München, Deutschland, Hainbuchenweg 2 www.eurofencing.info Österreicher in internationaler Funktion: MMAg Barbara Csar- Frauen und Athleten Kommission des Europäischen Fechtverbandes

Ein junger Fechter namens Matthias Willau sorgte für die großen Schlagzeilen im Fechtverband. Dem jungen 18-jährigen Mödlinger gelang nach bereits Erfolg versprechenden Vorsaisonen diesmal der Durchbruch zur Weltspitze im Nachwuchsbereich. Bei der Kadettenweltmeisterschaft in Belfast holte er Silber im Säbel, bei den Junioreneuropameisterschaften in Odense, DK, doppelte er mit Bronze nach. Seine für Säbelfechter eher ruhige Art und mentale Stärke verbinden sich mit dem gleichermaßen gearteten Trainer Pal Gerevich zu einem tollem Erfolgsrezept. Durch diese Erfolge motiviert, bildet sich um Willau mit Gilbert Schwarz und Nikolai Nikolic eine kleine, aber feine Säbelgruppe mit gutem Potenzial. In diesem Zusammenhang ist auch Laura Friedl aufzuzählen, die im Damensäbel die Farben Österreichs hochhält, 7. der U23-Europameisterschaften.

Foto: Martin Dobiasch Österreichische Herren- Säbelfechter beim Österreichischen Ranglistenturnier in Wien.

Hauptsächlich stützt sich der Verband aber weiterhin auf die Florettisten. Roland Schlosser sucht nach erfolgreichen Olympischen Spielen 2008 nach wie vor den Erfolg und stieß in der Weltrangliste bis auf Platz 16 vor. Gemeinsam mit der Mannschaft soll es nach London 2012 gehen. Im ersten Jahr auf der Jagd nach der Qualifikation verbesserte sich das Team in der Weltrangliste von Rang 24 gleich auf Platz 11. Mit Siegen gegen die Topnationen Polen und China wurde in Venedig bzw. Shanghai jeweils die Runde der besten 8 erreicht. Jene Platzierung, die es auch braucht, um in London dabei zu sein, denn im Fechten dürfen gerade nur 8 Nationen bei den Olympischen Spielen teilnehmen. Mit Rene Pranz und Moritz Hinterseer gibt es im Team weitere Aktive, die jederzeit eine Finalrunde erreichen können. Keine derartige Breite gibt es bei den Damen in der Allgemeinen Klasse, da bleibt es weiterhin Sandra Kleinberger vorbehalten, für gute Resultate zu sorgen. Dafür regt sich einiges im Nachwuchsbereich. Mit Olivia Wohlgemuth rückt eine sehr begabte Fechterin nach, die behutsam im BSLZ aufgebaut wird. Die erst 17-jährige rückte gleich auf Rang 8 der Weltrangliste der Juniorinnen (U20) vor und erfocht auch bei den Weltmeisterschaften dieser Altersklasse den 7.Platz. In ihrem Sog konnte sich die gesamte Damenjuniorenmannschaft mit Kim Weiss und Regina Essl für die WM qualifizieren. Zäh geht es weiterhin im Degen her, nach der verletzungsbedingten Pause von Jörg Mathe, ein Fußballspiel wurde zum Verhängnis, fehlte das Zugpferd und konnten keine Fortschritte erzielt werden. Auch bei den Damen konnte gerade nur Claudia Panuschka das WM-Limit erzielen und bei der WM immerhin auch die Hauptrunde erreichen. Mit Isabelle Fehrer, Christiane Engel und Michelle Schneeweiss kommen hier zumindest neue Talente nach, die bei den Burschen derzeit noch fehlen.

126


Neue Herausforderungen gibt es für den Fechtverband durch den frisch geschaffenen Europacup der Kadetten, vor allem in finanzieller Hinsicht, da die Budgetlage nach Jahr eins der Sanierung noch immer verbesserungswürdig ist. Immerhin aber erreichten auch hier 11 Aktive die Top 100 der Europarangliste (6 im Florett, 3 im Säbel, 2 im Degen). Dass Fechten auch im fortgeschrittenen Alter nicht verlernt werden kann, bewiesen Robert Blaschka mit seinem Weltmeistertitel der Veteranen im Florett und Gerhard Egger mit der Bronzemedaille bei der EM der Veteranen im Säbel. Trotz, oder besser, gerade wegen der eher knappen finanziellen Ressourcen startete der Verband eine Offensive Richtung Breitensport und Mitgliederwerbung. Denn gerade nur ein Verein unter den knapp 60 in Österreich hat eine Mitgliederzahl jenseits der 100, der Stmk. Landesfechtclub. So will der neu gewählte Vorstand zum einen mit der Aktion Fechten in der Schule, mehr als 900 Kinder kommen dabei in den Genuss, zum anderen mit der Ausbildung neuer Lehrwarte und Trainer, um die Neuzugänge in Folge auch betreuen zu können, seinen Mitgliederstand wesentlich erhöhen. Neue Initiativen wie Hobbyfechtturniere und Rollstuhlfechten sollen das Programm wirkungsvoll ergänzen, stecken aber noch in den Kinderschuhen.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Degen Mannschaft

Florett Mannschaft

Herren

Rene PRANZ

Florett Säbel

Mannschaft

Fritz HASLINGER

Degen Florett

Mannschaft

Laura FRIEDL

Säbel Degen

Mannschaft

Sandra KLEINBERGER

Florett Säbel

Mannschaft

Dorothea TANZMEISTER

Degen

Mathias WILLAU

Säbel

ASC

W

FU Linz

O

KAC

K

AFC Salzburg

S

KAC

K

FU Mödling

N

FUL

O

FU Linz

O

AFCS

S

AFC Salzburg

S

FUM

N

UFC Wien

W

Balmung Wien

W

Balmung Wien

W

OÖLFK Linz

O

OÖLFK Linz

O

Wiener FK

W

FU Mödling

N

FU Mödling

N

FU Mödling

N

Wiener SC

W

StLFC Graz

St

FU Mödling

N

Österreichische meister 2009 Junioren

Degen

weiblich

Christiane ENGEL Mannschaft

männlich

Lukas NUSSBAUMER Mannschaft

Florett

weiblich

Kim WEISS Mannschaft

männlich

Johannes POSCHARNIG Mannschaft

Säbel

weiblich

Christine NEWORAL Mannschaft

männlich

Matthias WILLAU Mannschaft

Kadetten

Degen

weiblich

n.a. Laura PUCHACHER

Mannschaft männlich

Sebastian ALLGEUER Mannschaft

Florett

weiblich

Olivia WOHLGEMUTH Mannschaft

KAC

K

FU Linz

O

FTS Feldkirch

V

FTS Feldkirch

V

FU Mödling

N

FU Mödling

N 127


Kadetten

Florett

männlich

Sebastian RITSCH Mannschaft

Säbel

weiblich

Pia BERNARDI Mannschaft

männlich

Matthias WILLAU Mannschaft

FTS Dornbirn

V

StLFC Graz

St

AFC Salzburg

S

StLFC Graz

St

FU Mödling

N

n.a.

Weltmeisterschaften 2009 Kadetten

8.4.2009, Belfast, IRL männlich

Veteranen

Säbel

2. Matthias WILLAU

19 Länder

74 Teilnehmer

1. Robert BLASCHKA

16 Länder

37 Teilnehmer

21 Länder

56 Teilnehmer

6.10.2009, Antalya, TUR männlich

Florett

Europameisterschaften 2009 Junioren

31.10.2009, Odense, DEN männlich

Veteranen

128

Säbel

3. Matthias WILLAU

25.5.2009, Odense, DEN weiblich

Florett

6. Judith HENDRICKS

8 Länder

20 Teilnehmer

männlich

Säbel

3. Gerhard EGGER

9 Länder

23 Teilnehmer

weiblich

Degen

6. Judith HENDRICKS

8 Länder

23 Teilnehmer


Floorball

ÖSTERREICHISCHER FLOORBALL VERBAND (ÖFBV) gegründet 1996 37 Vereine 1.984 Mitglieder 8700 Leoben, Peter-Tunnerstraße 19/15 Telefon: +43 / 676 / 927 22 34 und +43 / 3842 / 90 969 Fax: +43 / 3842 / 45 194 E-mail: office@floorball.at www.floorball.at Präsident:

Dr. Werner Daves

Generalsekretärin: Heidemarie Leb

Internationale Mitgliedschaft: International Floorball Federation (IFF) gegründet 1986 51 Mitgliedsländer FI-00920 Helsinki, Finland, Alakiventie 2 Telefon: +358 / 9 / 4542 / 14 25 Fax: +358 / 9 / 4542 / 14 50 E-mail: office@floorball.org www.floorball.org Österreicher in internationaler Funktion: Heidemarie Leb ist Mitglied des Rules and Competition Committee (RACC). Michael Schachner ist Mitglied des Athlets Committee (AC). Dr. Thomas Antretter und Mag. Hannes Dolzer sind internationale Schiedsrichter.

Das Herren-Nationalteam startete, nachdem der erhoffte B-WM-Sieg nicht erreicht wurde, mit einem neuen Trainer durch. Der Schweizer Renato Wyss übernahm ab Jänner 2009 das Herren-Nationalteam. Nach Änderung des WMModus zu einem Endrundensystem müssen sich die Herren Im Februar 2010 in einem Turnier in Polen qualifizieren. Unter Renato Wyss wurde die Mannschaft sehr verjüngt, viele neue Spieler, die aus dem U19-Nationalteam kommen, werden nach und nach ins Team eingebaut.

Foto: Florian Büchting VSV Kapitän Peter Umfahrer gegen London Vikings

Das Damen-Nationalteam konnte sich im Februar 2009 in Slowenien nicht für die Weltmeisterschaftsendrunde im Dezember qualifizieren. Die Österreicherinnen scheiterten am Einzug ins Semifinale knapp an Italien. Interimistisch wurde die Mannschaft nun von Benjamin Gruber übernommen, der sehr engagiert versucht, die Damen wieder an die Weltklasse heranzuführen.

Die U19-Junioren-Nationalmannschaft trat in Finnland bei der U19-Weltmeisterschaften an. Der erhoffte Einzug in das Semifinale und damit die direkte Qualifikation zur nächsten WM-Endrunde konnte nicht erreicht werden. Vor allem die Teams aus dem Osten, wie Ungarn und Polen, haben stark aufgeholt und Österreich überholt. Seit 2009 gibt es ein U19-Juniorinnen-Nationalteam. Der Österreichische Floorball Verband wird 2010 erstmal eine weibliche U19Mannschaft zu einer Weltmeisterschaft entsenden. Diese findet im Mai 2010 in Tschechien statt, und ein Rang unter den Top 12 der Welt wird angestrebt. Sowohl für den weiblichen als auch den männlichen Nachwuchs befinden sich Leistungszentren im Aufbau. Österreichischer Staatsmeister im Damen Großfeld wurde der SU Wien. Der Staatsmeister Herren Großfeld kam aus Villach. Die Villacher konnten die Früchte ihrer hervorragenden Nachwuchsarbeit ernten und gewannen den Staatsmeistertitel zum Großteil mit Juniorenspielern. Beide Mannschaften traten in der EuroFloorball-Vorrunde an. Diese wurde erstmals in Österreich, in Leoben und Kapfenberg, organisiert. Sportlich konnte sich kein österreichisches Team durchsetzten und für die Endrunde qualifizieren. Organisatorisch konnte der ÖFBV den Internationalen Floorball Verband als Veranstalter überzeugen. Beim männlichen Nachwuchs haben die Kärntner Vereine VSV Unihockey und KAC – Floorball die Nase vorn. 2009 gab es erstmals auch einen Bewerb in den Altersklassen U15 und U13 männlich. Nachwuchsmeisterschaften für Mädchen fanden in dieser Saison nur in der Steiermark statt. Ab nächstem Jahr werden österreichweite Mädchen-Meisterschaften veranstaltet. Die österreichische Staatsmeisterschaft Herren Kleinfeld konnte das Kleinfeldteam der Wikings Zell/See für sich entscheiden. Die Staatsmeisterschaft im Damen Kleinfeld gewann der FBV Trofaiach, der seinen ersten Titel holen konnte.

129


Österreichische Staatsmeister 2009 Damen Herren

Großfeld

Sportunion Wien

W

Kleinfeld

FBV Trofaiach

St

Großfeld

VSV Unihockey

K

Kleinfeld

TVZ Wikings Zell/See

S

Österreichische meister 2009 U 13

männlich

KAC Floorball

K

U 15

männlich

VSV Unihockey

K

U 17

männlich

Kleinfeld

VSV Unihockey

K

U 19

männlich

Kleinfeld

VSV Unihockey

K

Weltmeisterschaften 2009 Allg. Klasse

4.2. - 8.2.2009, Idrija, SLO Damen

Mannschaft

6. Österreich

7 Länder

7 Mannschaften

10 Länder

10 Mannschaften

6.12. - 14.12.2009, Ostrava und Prag, CZE Herren

Foto: Florian Büchting SU Wien gegen UA Sonics aus den Niederlanden.

130

4. Österreich


Flugsport

ÖSTERREICHISCHER AERO-CLUB (ÖAeC) gegründet 1901 481 Vereine 19.231 Mitglieder 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Telefon: +43 / 1 / 505 10 28 Fax: +43 / 1 / 505 79 23 E-mail: office@aeroclub.at www.aeroclub.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 8 - 17 Uhr Freitag 8 - 12.30 Uhr Publikationen: „Sky Revue” Modellflugmagazin „prop”, p.A. Österr. Aero-Club

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Aéronautique Internationale (FAI) gegründet 1905 90 Mitglieder CH-1005 Lausanne, Schweiz, Avenue Mon Repos 24, Telefon: +41 / 21 / 345 1070 Fax: +41 / 21 / 345 1077 Österreicher in internationaler Funktion: NR a.D. Reg. Rat Alois Roppert ist Vizepräsident der FAI.

ÖAeC-Sektion FAA, 1030 Wien, Blattgasse 6 Telefon: +43 / 1 / 718 72 97 Fax: +43 / 1 / 718 72 97 / 17 E-mail: faa@aeroclub.at, sft@aeroclub.at Parteienverkehr: Montag - Donnerstag 8.30 - 12 Uhr Freitag 8.30 - 11 Uhr Bürozeiten:

Montag - Donnerstag 8 - 17 Uhr Freitag 8 - 12.30 Uhr

Präsident:

NR a.D. Reg. Rat Alois Roppert p.A. Österr. Aero-Club

Im Jahr 2009 wurden wieder viele Medaillen durch unsere Flugsportler gewonnen. In Österreich fand die WM Paraski in Donnersbachwald statt. Hier waren unsere Piloten in der Herren Masters-Einzelwertung sehr erfolgreich. Es konnten alle drei Medaillenplätze belegt werden. In der Junioren-Damenwertung erreichte Magdalena Schwertl den 3. Platz, und in der Kombinations-Mannschaftswertung holte unser Team Silber. Bei der Hängegleiter-WM in Frankreich erreichten unsere Teilnehmer in der Mannschaft den zweiten Platz und in der Einzelwertung den 3. Platz. Im Modellflug gewannen die österreichischen Mannschaften bei vier Weltmeisterschaften einmal Gold (Mannschaft) und dreimal Bronze (einmal Einzel und zweimal Mannschaft). Bei der Paramotor-WM in der Tschechischen Republik Foto: ÖAeC holte das Team W. Holzmüller/P. Metzger Die Paragleiter vor der Europameisterschaft in Abtenau. den Weltmeistertitel. Heuer fanden auch die WORLD AIR GAMES in Turin statt. Diese sind die inoffiziellen Olympischen Spiele der Luftfahrt, und die Qualifikationsbestimmungen dafür sind dementsprechend hoch. In der Sparte Hängegleiten gewann Wolfgang Siess aus Tirol, und im Paragleiten-Kunstflug erreichte Österreich den 3. Platz. Das Jahr 2009 war auch geprägt durch viele Flugplatzjubiläen, wie z. B.: FSZ Spitzerberg, Wr. Neustadt, Nötsch, etc. Alles in allem war auch dieses Jahr wieder ein sehr erfolgreiches für den österreichischen Flugsport.

131


Österreichische Staatsmeister 2009 Ballonfahren Heißluftballon

Andreas SIMONER

Ballonsportverein Mostviertel

N

Fallschirmspringen Damen

Ziel

Marina KÜCHER

HSV Red Bull

S

Herren

Ziel

Gernot ALIC

Heeresfallschrimclub Freistadt

O

Bernhard NAGELE Wolfgang HasenrathPESERL Christian FORSTNER Martin FRENZEL Markus SEIFERT

Aqualife Graz

St

Christian WAGNER

Int. Pink Parachute Club

W

Mannschaft

Christian RUSS Christoph LANGER Günter REISINGER

Heeresfallschirmclub Freistadt Landesverband OÖ Union Fallschirmspringerclub Linz

O

Vierer Formation

Thomas HABER Christian ROYER Ewald SALCHER Horst SCHEIBER Roland HABEL Werner TRUMMER

1. Österr. Fallschirmspringerclub Graz

St

Achter Formation

Thomas HABER Ewald SALCHER Roland HABEL Werner TRUMMER Patrick KOSMUS Kurt SEINITZER Thomas MACHINGER Bernhard ROM Andreas SCHALK

1. Österr. Fallschirmspringerclub Graz

St

Einzelkombi

Anton GRUBER

HSV Red Bull

S

Mannschaft Kombination

Michael EGGER Anton GRUBER Michael LÖBERBAUER Marina KÜCHER

HSV Red Bull

S

Klasse I Flexible HG

Manfred RUHMER

1. OÖ Hängegleiterclub Skybird Kremstal

O

Klasse I Streckenflug

Günther TSCHURNIG

Union Flying Swans Traunsee

O

Arnold NADLINGER Martin DIETRICH Alexander BRESLMAYR

1. Drachenfliegerclub Ybbstall

N

Klasse V Streckenflug

Josef SCHAFFER

Sportfliegergruppe Kondor

St

F 1E

Reinhard MANG

UMSC Kolibiri

N

F 3C

Bernhard EGGER

Heliclub Zillertal

T

F 5B

Johannes STARZINGER

Akaflieg Graz

St

Mannschaft

Canopy Piloting Freefly

Relativ

Paraski

Hängegleiten

Mannschaft

Modellflug

132


Motorflug Kunstflug

Patrick STRASSER

Alpine Sportfliegerclub Leoben

St

Präzisionsflug (Kl.2)

Paul SZAMEITAT

ASKÖ FSG Oberes Murtal

St

Manfred KUNSCHITZ Paul SZAMEITAT

Flugsportgruppe Kondor ASKÖ FSG Oberes Murtal

St

Armin EDER

Innsbrucker Gleitschirmfliegerverein

T

Gerald AMESEDER

Parateam Virgen

T

Mannschaft

Gerald AMESEDER Egon ASSMAIR Alois RESINGER

Parateam Virgen

T

15 m Klasse

Eduard SUPERSPERGER

SMBC Kirchdorf Micheldorf

O

18 m Klasse

Bernhard LEITNER

Innsbrucker Segelfliegervereinigung

T

Club Klasse

Aurel HALLBRUCKER

UFG Karwendelhorst

T

Standard Klasse

Peter HARTMANN

ASKÖ FSV Linz

O

Vollakrobatik

Dietmar POLL

Steir. Flugsportunion

St

15 m Klasse

Ernst SCHICKER

ASKÖ Flugsport Wien

W

18 m Klasse

Bernhard LEITNER

ISV

T

Club Klasse

Harald STURMANN

KLV Wolfsberg

K

Offene Klasse

F. Josef EDER

Schärdinger Fliegerunion

O

Standard Klasse

Johannes HAUSMANN

FSV Nötsch

K

Mannschaft Paragleiten Herren Streckenflug

Segelflug Segelflug (Kl. 1)

Streckenflug (Kl. 2)

Österreichische meister 2009 Fallschirmspringen Paraski Kombination

Damen

nicht ausgetragen

Junioren

Michael KUCHNER

HSV Red Bull

S

Masters

Karl KREUZER

1. Tiroler Fallschirmspringerclub

T

Paraboard

Marco WALTENSPIEL

HSV Red Bull

S

Speed Skydiving

Herren

Arnold HOHENEGGER

Heeresfallschirmspringerclub Freistadt

O

Einzel

Junioren

Markus SEIFERT

Aqualife Graz

St

Masters

Johann ROTTENSTEINER

Union Sportfliegerclub Eisenstadt

B

Mannschaft

Hans-Peter GLAVNIK Kurt OBERMÜLLER

Fliegerclub Bussard

O

F5F

Einzel

Rudolf FREUDENTHALER

UESMV Freistadt

O

RC-III

Einzel

Tobias KRONLACHNER

SU Meggenhofen

O

RC-H2

Einzel

Mathias WASS

LSV Abtenau

S

Motorflug Präzisionsflug Standardklasse Modellflug

133


RC-H2

Mannschaft

Mathias WASS Georg HÖLL Wolfgang BUCHEGGER

LSV Abtenau

S

RC-SL Seglerschlepp

MSO Klasse

Wolfgang SCHOBER Herbert LENZHOFER

MFG St. Veit KFC Thon

K

offene Klasse

Johannes KALASCHEK Klaus Dieter KALASCHEK

MFS Rottenmann

St

Einzel

Raoul GORKA

MSC Alpenvorland

N

Junioren

zentral

Lukas ROSNER

Inssbrucker SV

T

Allg. Klasse weltweit

dezentral

Ernst SCHICKER

ASKÖ Flugsport Wien

W

Vereinswertung

dezentral

F R A Wr. Neustadt

N

Senioren

dezentral

Flugsportzentrum Tirol

T

Mannschaft

dezentral

ISV_1

T

Junioren

dezentral

David RICHTER-TRUMMER

ISV_1

T

Frauen

dezentral

Irmgard PAUL

ASKÖ Flugsport Wien

W

Doppelsitzer

dezentral

Ferdinand LEILER

SFG Villach

K

Segelkunstflug

Halbakrobatik Hannes KRÜGER

ISV

T

F3K Segelflug

Toni PRIELER

Weltmeisterschaften 2009 Fallschirmspringen Allg. Klasse

9.3. - 15.3.2009, Donnersbachwald, AUT Damen

Kombination

5. Magdalena SCHWERTL

9 Länder

17 Teilnehmer

6. Marina KÜCHER Herren

Junioren

Mannschaft

2. Bernhard NAGELE Karl KREUZER Gernot ALIC Anton GRUBER

15 Länder

18 Mannschaften

9.3. - 15.3.2009, Donnersbachwald, AUT weiblich

Paraski Kombination 3. Magdalena SCHWERTL

männlich

4 Länder

4 Teilnehmer

6 Länder

9 Teilnehmer

3. Thomas WEISSENBERGER

32 Länder

122 Teilnehmer

2. Robert REISINGER Gerolf HEINRICHS Manfred RUHMER Walter MAYER Thomas WEISSENBERGER

32 Länder

4. Felix SEIFERT 6. Michael KUCHNER

Master

9.3. - 15.3.2009, Donnersbachwald, AUT männlich

Kombination

1. Michael EGGER 2. Heinz EMPL 3. Karl KREUZER

Hängegleiten Allg. Klasse

20.6. - 4.7.2009, Laragne, FRA Herren Mannschaft

134

32 Mannschaften


Modellflug Allg. Klasse

12.9. - 18.9.2009, Wasserkuppe/ Rhön, GER F1E

3. Fritz MANG

13 Länder

40 Teilnehmer

1. Fritz MANG Nobert HEISS Edith MANG

13 Länder

13 Mannschaften

F3A Mannschaft

4. Gerhard MAYR Markus ZEINER Helmut DANKSAGMÜLLER

37 Länder

37 Mannschaften

F3A

5. Gerhard MAYR

37 Länder

3. Jürgen PÖLZL Hans ROSSMANN Peter HOFFMANN

19 Länder

19 Mannschaften

3. Bernhard EGGER Wolfgang WORGAS Andreas KALS

21 Länder

21 Mannschaften

5. Johannes CSERVENY Anton TONNINGER Wolfgang SCHNECKENREITHER

17 Länder

63 Mannschaften

6 Länder

11 Mannschaften

4. Norbert HEISS 6. Edith MANG Mannschaft

21.8. - 29.8.2009, Pombal, POR

101 Teilnehmer

3.8. - 9.8.2009, Ivancice, CZE F3B Mannschaft

2. - 11.8.2009, Muncie/USA F3C Mannschaft

Motorflug Allg. Klasse

19.7. - 26.7.2009, Torun, POL Präzisionsflug Mannschaft

27.7. - 9.8.2009, Nove Mesto, CZE ParamotorDoppelsitzer

1. Walter HOLZMÜLLER Peter METZGER

Segelkunstflug Allg. Klasse

10.7. - 19.7.2009, Hosin, CZE Herren

Total Final Results

4. Dietmar POLL

13 Länder

34 Teilnehmer

Final Known Compulsory

1. Dietmar POLL

13 Länder

34 Teilnehmer

Final Free Programme

2. Dietmar POLL

13 Länder

34 Teilnehmer

6 Länder

16 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 Modellflug Allg. Klasse

7.9. - 13.9.2009, Cisnadie, ROM Herren

F5

2. Johannes STARZINGER 6. Karl WASER

Mannschaft

2. Johannes STARZINGER Karl WASER Rudolf FREUNDENTHALER

6 Länder

6 Mannschaften

135


Motorflug Allg. Klasse

6.9. - 12.9.2009, Castellon, ESP Navigationsflug Mannschaft

4. Hubert HUBER (Pilot) Johannes CSERVENY (Navigator) Paul SZAMEITAT (Pilot) Siegfried SCHREIBMAYR (Navigator)

9 Länder

32 Mannschaften

Segelflug Allg. Klasse

27.6. - 11.7.2009, Nitra, SVK Herren

15 Meter Klasse

5. Peter HARTMANN

16 Länder

29 Teilnehmer

18 Meter Klasse

5. Wolfgang JANOWITSCH

17 Länder

31 Teilnehmer

Teamwertung

5. Team Austria

15 Länder

15 Mannschaften

World Air Games 2009 Hängegleiten Allg. Klasse

6.6. - 13.6.2009, Turin, ITA Herren

Speed Run

1. Wolfgang SIESS

6 Länder

5 Teilnehmer

19 Teilnehmer

2. Joseph SALVENMOSER Paragleiten Kunstflug Allg. Klasse

6.6. - 13.6.2009, Turin, ITA Herren

Solo

5. Alexander MESCHUH

13 Länder

Synchro

3. Alexander MESCHUH Bernd HORNBÖCK

7 Länder

7 Mannschaften

5. Dietmar POLL

9 Länder

9 Teilnehmer

Segelkunstflug Allg. Klasse

6.6. - 13.6.2009, Turin, ITA Herren

Gesamt

Foto: ÖAeC Die Weltmeisterschaft im Fallschirmspringen in Donnersbachwald.

136


Fussball

ÖSTERREICHISCHER FUSSBALL-BUND (ÖFB) gegründet 1904 2.111 Vereine 592.375 Aktive 1021 Wien, Meiereistraße 7, Postfach 340 Ernst-Happel-Stadion Sekt. A/F Telefon +43 / 1 / 727 18 0 Fax +43 / 1 / 728 16 32 E-mail: office@oefb.at www.oefb.at Dienstzeit: Montag - Donnerstag 8 - 17 Uhr Freitag 8 - 16 Uhr Präsident: Dr. Leo Windtner Generaldirektor: Alfred Ludwig p.A. Österr. Fußball-Bund Offizielle Verbandszeitschriften: „Corner mit Pfiff”, 6-mal jährlich

Mitglied der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) gegründet 1904 207 Verbände CH-8044 Zürich, Schweiz, Fifa-Straße 20 Telefon + 41 / 43 / 222 7777 Fax + 41 / 43 / 222 7878 und der Union des Associations Européennes de Football (UEFA) gegründet 1954 52 Länder/Verbände CH-1260 Nyon, Schweiz, Route de Genève 46 Telefon + 41 / 848 00 2727 Fax + 41 / 848 01 2727 Österreichs Vertreter in der FIFA und UEFA FIFA – Dr. Leo Windtner ist Mitglied der Berufungskommission FIFA – GD Alfred Ludwig ist Mitglied des Marketing und Fernsehausschusses FIFA – Dr. Horst Lumper ist Mitglied der Disziplinarkommission Dr. Thomas Partl ist Vorsitzender der Kontrollund Disziplinarkammer DDr. Gerhard Kapl ist Chef-Disziplinarinspektor Dr. Herbert Hübel ist Mitglied der Kommission für Rechtsfragen Alfred Ludwig ist Mitglied der Kommission für Nationalmannschaftsbewerbe.

A-Team Zum Auftakt des Fußballjahres 2009 verlor die österreichische Nationalmannschaft im Februar ein freundschaftliches Länderspiel gegen Schweden in Graz mit 0:2. Rund drei Wochen später, wenige Tage nach der Außerordentlichen Bundeshauptversammlung des ÖFB, bei der Dr. Leo Windtner zum Präsidenten gewählt und eine umfassende Struktur-Reform des Verbandes beschlossen wurde, kam es zum Ende der Zusammenarbeit mit dem bisherigen Teamchef Karel Brückner und dessen Assistenten Jan Kocian. Am 4. März wurde mit Didi Constantini der neue Teamchef präsentiert, gemeinsam mit seinem Trainerteam (Heinz Peischl, Manfred Zsak, Franz Wohlfahrt und Mike Steverding) wurde die Qualifikation zur FIFA FußballWeltmeisterschaft 2010 in Südafrika fortgesetzt. Unter dem neuen Trainerteam gelang gleich ein überraschender 2:1-Heimsieg in Klagenfurt gegen EURO-Teilnehmer Rumänien und konnten auch die verbleibenden Heimspiele in der Qualifikation gewonnen werden. Gegen Färöer gab es ein klares 3:1 in Graz und gegen Litauen Foto: GEPA Emanuel Pogatetz wurde im Jahr 2009 vom neuen Teamchef Didi Constantini zum neuen Kapitän der Nationalmannschaft ernannt.

137


ein hart erkämpftes 2:1 in Innsbruck. Auswärts verlor das Team trotz begeisternder Leistung in Belgrad knapp mit 0:1, holte wiederum überraschend ein 1:1-Remis in Bukarest und verlor gegen Vizeweltmeister Frankreich in Paris nach ordentlicher Leistung mit 1:3. Eher enttäuschend verliefen die freundschaftlichen Länderspiele vor eigenem Publikum, so verlor Österreich im August in Klagenfurt gegen Kamerun mit 0:2 und im November in Wien gegen Europameister Spanien mit 1:5. Trotzdem ließ die junge Nationalmannschaft, bei der im Jahr 2009 zwölf Spieler ihr Debüt feierten und der 17jährige David Alaba zum jüngsten ÖFB-Teamspieler aller Zeiten avancierte, einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen. In der Weltrangliste konnte sie sich um rund 30 Plätze verbessern und kämpfte sich in Topf 3 für die Auslosung zur EM-Qualifikation 2012 (aus Topf 5, Anm.).

Nachwuchsfußball Insgesamt 43 Nachwuchsländerspiele wurden von den diversen ÖFB-Nationalteams im Jahr 2009 bestritten, 63 Prozent davon konnten gewonnen, lediglich elf Niederlagen mussten beklagt werden. Die U21-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1..1988) konnte auch mit dem neuen Teamchef Andreas Herzog, der im März das Trainerzepter von Manfred Zsak übernahm, in der Qualifikation für die UEFA U21-EM 2011 voll auf Kurs bleiben und kämpft weiter um den Gruppensieg. Bis in die Eliterunde kämpften sich die U19- (Stichtag 1.1.1991) und die U17-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1993) vor. Beide Mannschaften kämpfen nun im Frühjahr 2010 im Rahmen von Turnieren in Österreich (U19) und Griechenland (U17) um die endgültige Qualifikation zu den Endrunden. Die U17 konnte von allen acht absolvierten Spielen im Jahr 2009 gleich sechs gewinnen und verpasste den vierten Sieg en suite beim Internationalen TOTO-Jugend-Cup nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Frankreich.

Frauenfußball Das A-Team nahm im Frühjahr 2009 am traditionellen Algarve-Cup teil und konnte dort einen Sieg gegen Wales und ein Remis gegen Polen erreichen. Gegen die Gastgeberinnen aus Portugal und die traditionell starke Frauen-Fußball-Nation Norwegen setzte es knappe Niederlagen. In der WM-Qualifikation gelang der von Ernst Weber betreuten Auswahl ein 2:0-Auswärtserfolg auf Malta, gegen Spanien setzte es sowohl auswärts als auch vor eigenem Publikum knappe Niederlagen. Die „alte” U19-Auswahl der Frauen scheiterte in der 2. EM-Qualifikationsrunde im Frühjahr trotz eines 6:1-Kantersieges gegen die Ukraine. Im Sommer rückte dann der nächste Jahrgang nach, und dieser überstand die 1. EM-Qualifikationsrunde in Niederösterreich mit zwei Siegen gegen Kasachstan und Griechenland, sowie einer knappen 0:1-Niederlage gegen Russland. Die neugegründete U17-Auswahl gab im abgelaufenen Jahr ein großes Versprechen für die Zukunft ab. Sie setzte sich in der ersten Runde der EM-Qualifikation souverän gegen Schottland, Litauen und die Tschechische Republik durch und zog mit dem Punktemaximum und dem unglaublichen Torverhältnis von 21:3 in die nächste Runde ein!

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

SV Neulengbach

N

Herren

FC Red Bull Salzburg

S

Österreichische meister 2009 BNZ U15

AKA FK Austria Wien

W

BNZ U17

FAL Linz

O

BNZ U19

AKA St. Pölten NÖ

N

Futsal

Murexin All Stars Wr. Neustadt

N

Auswahlspiele 2009 Herren A-Nationalmannschaft 11.02.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Schweden

27.03.09

Testspiel

Österreich - U19 Austria Kärnten Akademie 12:0 (7:0) Lavanttal

01.04.09

WM Qualifikation

Österreich - Rumänien

2:1 (2:1) Klagenfurt

06.06.09

WM Qualifikation

Serbien - Österreich

1:0 (1:0) Belgrad

12.08.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Kamerun

0:2 (0:2) Klagenfurt

138

0:2 (0:0) Graz


05.09.09

WM Qualifikation

Österreich - Färöer

3:1 (2:0) Graz

09.09.09

WM Qualifikation

Rumänien - Österreich

1:1 (0:0) Bukarest

10.10.09

WM Qualifikation

Österreich - Litauen

2:1 (1:0) Innsbruck

14.10.09

WM Qualifikation

Frankreich - Österreich

3:1 (2:0) Paris

18.11.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Spanien

1:5 (1:3) Wien

U21-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1988) 11.02.09

Turnier

Italien - Österreich

1:2 (1:1) Rieti

25.03.09

Turnier

Österreich - Italien

2:2 (2:0) Wiener Neudorf

31.03.09

Turnier

Österreich - Schweiz

1:2 (0:1) Wiener Neudorf

03.06.09

Freundschaftsspiel

Bulgarien - Österreich

0:1 (0:0) Sofia

12.08.09

EM Qualifikation

Weißrussland - Österreich

2:1 (1:1) Molodechno

05.09.09

EM Qualifikation

Österreich - Schottland

1:0 (0:0) Maria Enzersdorf

09.09.09

EM Qualifikation

Österreich - Albanien

3:1 (3:1) Wiener Neudorf

10.10.09

EM Qualifikation

Aserbaidschan - Österreich

1:2 (1:0) Baku

13.11.09

EM Qualifikation

Albanien - Österreich

2:2 (1:0) Tirana

18.11.09

EM Qualifikation

Österreich - Aserbaidschan

4:0 (2:0) Wr. Neudorf

U20-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1990) 12.08.09

4-Nationenturnier

Österreich - Schweiz

1:5 (0:2) Stegersbach

08.09.09

4-Nationenturnier

Schweiz - Österreich

1:1 (0:0) Frauenfeld

13.11.09

4-Nationenturnier

Deutschland - Österreich

2:2 (2:1) Hoffenheim

17.11.09

4-Nationenturnier

Österreich - Italien

1:0 (1:0) Gleisdorf

U19-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1991) 08.04.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Belgien

1:3 (1:0) St. Georgen/G.

12.05.09

Freundschaftsspiel

Estland - Österreich

0:4 (0:1) Tallin

08.09.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Slowenien

5:1 (2:0) St. Veit/Glan

10.10.09

EM Qualifikation

Österreich - Armenien 

5:1 (2:0) Feldkirchen

12.10.09

EM Qualifikation

Österreich - Rumänien 

0:4 (0:2) St. Veit/Glan

15.10.09

EM Qualifikation

Schottland - Österreich 

0:1 (0:0) St. Veit/Glan

U19-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1990) 01.04.09

Freundschaftsspiel

Belgien - Österreich

0:2 (0:1) Tienen

12.05.09

EM Qualifikation

Ungarn - Österreich

2:3 (1:3) Tavankut

14.05.09

EM Qualifikation

Serbien - Österreich

3:0 (0:0) Subotica

17.05.09

EM Qualifikation

Österreich - Finnland

0:2 (0:1) Subotica

U18-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1992) 16.09.09

Freundschaftsspiel

Schweiz - Österreich

2:1 (1:1) Emmenbrücke

21.10.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Bulgarien

1:0 (1:0) Wörgl

U17-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1992) 20.03.09

EM Qualifikation

Österreich - Italien

1:2 (1:2) Stegersbach

22.03.09

EM Qualifikation

Österreich - Georgien

3:0 (1:0) Bad Waltersdorf

25.03.09

EM Qualifikation

Österreich - Schottland

2:0 (1:0) Stegersbach

10.06.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Slowakei

4:1 (2:0) Bruck/Leitha

U17-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1993) 14.04.09

Freundschaftsspiel

Slowakei - Österreich

1:2 (1:2) Senec 139


16.04.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Slowakei

5:0 (3:0) Lindabrunn

25.08.09

TOTO Cup

Österreich - Belgien

1:2 (1:1) Seitenstetten

27.08.09

TOTO Cup

Österreich - Ungarn

4:1 (2:0) Ardagger

29.08.09

TOTO Cup

Frankreich - Österreich

1:2 (0:0) Amstetten

U16-Nationalmannschaft (Stichtag 1.1.1994) 14.08.09

Freundschaftsspiel

Liechtenstein - Österreich

0:8 (0:4) Eschen

16.08.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Deutschland

2:6 (2:2) Vaduz

15.09.09

Freundschaftsspiel

Slowakei - Österreich

2:3 (2:2) Senec

17.09.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Slowakei

2:0 (2:0) Schwadorf

21.10.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Slowenien

2:1 (2:1) Villach

Frauen A-Nationalmannschaft 04.03.09

Algarve Cup 2009

Österreich - Wales

2:1 (0:1) Alvor

06.03.09

Algarve Cup 2009

Östereich - Polen

1:1 (0:0) Santo Antonio

09.03.09

Algarve Cup 2009

Österreich - Portugal

0:1 (0:1) Faro

11.03.09

Algarve Cup 2009

Österreich - Norwegen

0:2 (0:1) Loule

05.09.09

Freundschaftsspiel

Ungarn - Österreich

3:5 (2:3) Sopron

24.09.09

WM Qualifikation

Spanien - Österreich

2:0 (2:0) Cordoba

29.10.09

WM Qualifikation

Österreich - Spanien

0:1 (0:0) Amstetten

18.11.09

WM Qualifikation

Malta - Österreich

0:2 (0:1) Malta

Frauen U19-Nationalmannschaft 18.02.09

Freundschaftsspiel

Italien - Österreich

1:0 (0:0) Tivoli

23.04.09

EM Qualifikation

Österreich - Belgien

0:1 (0:1) Trumau

25.04.09

EM Qualifikation

Österreich - Ukraine

6:1 (3:0) Baumgarten

28.04.09

EM Qualifikation

Norwegen - Österreich

5:0 (3:0) Trumau

01.09.09

Freundschaftsspiel

Österreich - ASK Erlaa

6:2 (0:2) Neusiedl

19.09.09

EM Qualifikation

Östereich - Kasachstan

2:1 (1:0) Lindabrunn

21.09.09

EM Qualifikation

Österreich - Griechenland

2:0 (1:0) Trumau

24.09.09

EM Qualifikation

Russland - Österreich

1:0 (1:0) Schwadorf

Frauen U17-Nationalmannschaft 11.03.09

Freundschaftsspiel

Ungarn - Österreich

1:7 (1:1) Sopron

08.04.09

Freundschaftsspiel

Österreich - Nordirland

2:1 (2:0) Seekirchen

19.05.09

Freundschaftsspiel

Italien - Österreich

2:1 (1:0) Pordenone

11.08.09

Freundschaftsspiel

FC Bayern München II - Österreich

4:0 (2:0) Aschheim

25.08.09

Freundschaftsspiel

USG Ardagger/Neustadtl - Österreich

0:7 (0:1) Ardagger

26.08.09

Freundschaftsspiel

ASK Erlaa - Österreich

0:2 (0:1) Wien

07.10.09

EM Qualifikation

Tschechische Republik - Österreich

1:5 (0:3) Marijampole

09.10.09

EM Qualifikation

Österreich - Schottland

3:1 (1:1) Marijampole

12.10.09

EM Qualifikation

Litauen - Österreich

140

1:13 (0:5) Marijampole


UEFA Champions League 2009

Women‘s Champions league 2009

2. Qualifikationsrunde:

1/16-Finale:

15.07.09

FC Salzburg - Bohemian FC

1:1

30.09.09

Unia - Neulengbach

1:3

22.07.09

Bohemian FC - FC Salzburg

0:1

07.10.09

Neulengbach - Unia

0:1

3. Qualifikationsrunde:

Achtelfinale:

29.07.09

FC Salzburg - NK Dinamo Zagreb

1:1

04.11.09

Neulengbach - Torres

1:4

04.08.09

NK Dinamo Zagreb - FC Salzburg

1:2

11.11.09

Torres - Neulengbach

4:1

19.08.09

FC Salzburg - Maccabi Haifa FC

1:2

25.08.09

Maccabi Haifa FC - FC Salzburg

3:0

Play-offs:

UEFA-EUROPA League 2009 2. Qualifikationsrunde:

2. Spieltag

16.07.09

SK Rapid Wien - KS Vllaznia

5:0

01.10.09

Celtic FC - SK Rapid Wien

1:1

23.07.09

KS Vllaznia - SK Rapid Wien

3:0

01.10.09

Galatasaray AS - SK Sturm Graz

1:1

16.07.09

SK Sturm Graz - NK Siroki Brijeg

2:1

01.10.09

FC Salzburg - Villarreal CF

2:0

23.07.09

NK Siroki Brijeg - SK Sturm Graz

1:1

01.10.09

FK Austria Wien - CD Nacional

1:1

3. Qualifikationsrunde:

3. Spieltag

30.07.09

SK Rapid Wien - APOP/Kinyras Peyias FC

2:1

22.10.09

Hapoel Tel-Aviv FC - SK Rapid Wien

5:1

06.08.09

APOP/Kinyras Peyias FC - SK Rapid Wien

2:2

22.10.09

Panathinaikos FC - SK Sturm Graz

1:0

30.07.09

FK Vojvodina - FK Austria Wien

1:1

22.10.09

FC Salzburg - PFC Levski Sofia

1:0

06.08.09

FK Austria Wien - FK Vojvodina

4:2

22.10.09

FK Austria Wien - Werder Bremen

2:2

30.07.09

FK Petrovac - SK Sturm Graz

1:2

4. Spieltag

06.08.09

SK Sturm Graz - FK Petrovac

5:0

05.11.09

SK Rapid Wien - Hapoel Tel-Aviv FC

0:3

05.11.09

SK Sturm Graz - Panathinaikos FC

0:1

Play-offs: 20.08.09

SK Rapid Wien - Aston Villa FC

1:0

05.11.09

PFC Levski Sofia - FC Salzburg

0:1

27.08.09

Aston Villa FC - SK Rapid Wien

2:1

05.11.09

Werder Bremen - FK Austria Wien

2:0

20.08.09

SK Sturm Graz - FC Metalist Kharkiv

1:1

5. Spieltag

27.08.09

FC Metalist Kharkiv - SK Sturm Graz

0:1

02.12.09

Hamburger SV - SK Rapid Wien

2:0

20.08.09

FC Metalurh Donetsk - FK Austria Wien 2:2

02.12.09

FC Salzburg - S.S. Lazio

2:1

27.08.09

FK Austria Wien - FC Metalurh Donetsk

03.12.09

FC Dinamo 1948 Bucuresti - SK Sturm Graz 2:1

Gruppenphase:

03.12.09

FK Austria Wien - Athletic Club

0:3

1. Spieltag

6. Spieltag

3:2

17.09.09

SK Rapid Wien - Hamburger SV

3:0

16.12.09

SK Sturm Graz - Galatasaray AS

1:0

17.09.09

SK Sturm Graz - FC Dinamo 1948 Bucuresti 0:1

16.12.09

CD Nacional - FK Austria Wien

5:1

17.09.09

S.S. Lazio - FC Salzburg

1:2

17.12.09

SK Rapid Wien - Celtic FC

3:3

17.09.09

Athletic Club - FK Austria Wien

3:0

17.12.09

Villarreal CF - FC Salzburg

0:1

141


Gewichtheben

ÖSTERREICHISCHER GEWICHTHEBERVERBAND (ÖGV) gegründet 1890 44 Vereine 3.709 Mitglieder 1110 Wien, Hauffgasse 2/1/10 Telefon: +43 / 1 / 749 70 61 Fax: +43 / 1 / 749 70 62 E-mail: oegv@aon.at www.gewichtheben.net Bürozeiten: Montag - Mittwoch 9 - 16 Uhr Donnerstag 10 - 20 Uhr Freitag 9 - 12 Uhr

Internationale Mitgliedschaften: International Weightlifting Federation (IWF) gegründet 1905 170 Länder H-1054 Budapest, Ungarn, Hold u. 1 Telefon: +36 / 1 / 353 05 30 und 112 70 12 Fax: +36 / 1 / 353 01 99 European Weightlifting Federation (EWF) Österreicher in internationaler Funktion: Gottfried Schödl ist Ehrenpräsident der IWF.

Offizielle Verbandszeitung: „Der Gewichtheber”, 6-mal jährlich Präsident: Norbert Wallauch

Das abgelaufene Jahr war mit der Wahl eines neuen Verbandsvorstandes beim ÖGV-Verbandstag am 18. Jänner 2009 in Linz ein Jahr des Umbruchs. Das Team um den neuen Präsidenten Norbert Wallauch hatte nicht nur eine Menge neuer Ideen angekündigt, sondern sie entgegen den Zweifeln mancher Skeptiker auch innerhalb kürzester Zeit realisiert. So konnte dank großzügiger Förderungen durch Sportministerium, NÖ-Landesregierung sowie Team Rot-Weiß-Rot schon im November das neue Bundesleistungszentrum in Lunz am See seinen Betrieb aufnehmen, wo talentierten jungen Spitzenathleten, betreut vom Bundestrainer, ein professionelles Umfeld geboten wird, das die Basis für internationale Spitzenleistungen ist. Das angestrebte Ziel heißt Olympia 2012 in London. Auf dem Weg dorthin sollen die jungen Talente über Erfolge in ihren jeweiligen Altersklassen – U17, Junioren und U23 – an Spitzenplätze und Medaillen in der allgemeinen Klasse herangeführt werden.

Foto: ÖGV Stefan Secka, vom Verein AKH Vösendorf, erzielte bei der U17 Europameisterschaft am 10.09.2009 in Israel / Eilat, in der Kategorie -77 kg, mit 122 kg den 8. Platz im Reißen, mit 143 kg den 12. Platz im Stoßen und mit 265 kg den 10. Platz im Zweikampf, bei 18 Teilnehmern. Die Leistungen waren neue Österreichische Jugend B  Rekorde.

Ein Athlet könnte freilich schon in absehbarer Zeit die Lücke, die durch den Abgang von Matthias Steiner nach Deutschland entstanden ist, für das er 2008 in Peking sensationell Olympiasieger wurde, schließen: Der 23-jährige Armenier Sargis Martirosian hat sich in den fünf Jahren seines Aufenthalts in Österreich zu einem absoluten Spitzenathleten mit einer persönlichen Bestmarke von 375 kg (175, 200) entwickelt und sollte, sobald er die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, spätestens bei Olympia 2012 in London ein potenzieller Medaillenanwärter sein. Einen ersten Anfang hat Edvard Nazarian, ebenfalls ein gebürtiger Armenier, gemacht: Mit 146 kg Reißen in der Kategorie -77 kg sorgte er für den ersten und bisher einzigen österreichischen Rekord der Allgemeinen Klasse seit der Ära Matthias Steiner. 2009 musste die Gewichthebergemeinde aber auch von zwei ehemaligen Verbandspräsidenten Abschied nehmen: Am 4. Februar 2009 verstarb Ferdinand Trzil (Präsident von 1974 - 1989) im gesegneten Alter von fast 103 (!) Jahren, am 17. November 2009 Johann Parmetler (Präsident von 1989 - 1992 und 2001 - 2009) im Alter von 72 Jahren, nachdem er beim letzten Verbandstag nicht mehr kandidiert hatte.

142


Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

– 58 kg Zweikampf

Herren

Jessica EMBACHER

Union Fulda Lochen

O

– 63 kg Zweikampf

Verena GRUNDNER

AK Union Öblarn

St

– 69 kg Zweikampf

Anita NOWAK

SK Vöest

O

– 75 kg Zweikampf

Elisabeth STOCKINGER-PICKER

Union Fulda Lochen

O

+75 kg Zweikampf

Alexandra TICHY

AK Stockerau

N

– 56 kg Reißen

Nico KICKINGER

SC Harland

N

Stoßen

Nico KICKINGER

SC Harland

N

Zweikampf

Nico KICKINGER

SC Harland

N

– 62 kg Reißen

Mario PICHLER

SK Vöest

O

Stoßen

Mario PICHLER

SK Vöest

O

Zweikampf

Mario PICHLER

SK Vöest

O

– 69 kg Reißen

Gerald KUGLER

HSV Milon St. Pölten

N

Stoßen

Gerald KUGLER

HSV Milon St. Pölten

N

Zweikampf

Gerald KUGLER

HSV Milon St. Pölten

N

– 77 kg Reißen

Edvard NAZARIAN

Post SV Wien

W

Stoßen

Edvard NAZARIAN

Post SV Wien

W

Zweikampf

Edvard NAZARIAN

Post SV Wien

W

Patrick MANNINGER

SK Vöest

O

Stoßen

Andreas MÜHLBACHER

AK Weng

O

Zweikampf

Patrick MANNINGER

SK Vöest

O

– 94 kg Reißen

Jürgen MATZKU

AKH Vösendorf

N

Stoßen

Jürgen MATZKU

AKH Vösendorf

N

Zweikampf

Jürgen MATZKU

AKH Vösendorf

N

– 105 kg Reißen

Klaus HOFWIMMER

SK Vöest

O

Stoßen

Roland HEIDECKER

WSV-ATSV Ranshofen

O

Zweikampf

Gerhard SEIDL

WSV-ATSV Ranshofen

O

Markus MARKSTEINER

KSV Rum

T

Wolfgang DUNAY

AKH Vösendorf

N

Wolfgang DUNAY

AKH Vösendorf

N

AKH Vösendorf

N

– 85 kg Reißen

+105 kg Reißen Stoßen +150 kg Zweikampf Bundesliga

Österreichische meister 2009 Zweikampf AK 1

AK 2

weiblich

– 63 kg Claudia HIRZ

AK Union Öblarn

St

männlich

– 77 kg Harald SCHERLEITNER

ESV Wels

O

– 85 kg Andreas SCHOBER

SV Bürmoos

S

– 94 kg Gerhard SEIDL

WSV-ATSV Ranshofen

O

– 105 kg Klaus HOFWIMMER

SK Vöest

O

+105 kg Alexander KIRCHBERG männlich

ASKÖ SK Salzburg

S

– 62 kg Bernd SCHNEIDER

USC Dornbirn

V

– 77 kg Jaswant JANGRA

ESV Bischofshofen

S

– 85 kg Christian EBNER

ESV Wels

O 143


AK 2

AK 3

AK 4

AK 5

AK 6

AK 7

männlich

– 94 kg Herwig LIMBERGER

SK Vöest

O

– 105 kg Alexander PERCI

FAK Goliath

W

+105 kg Markus KOCH

AC Union Krems

N

weiblich

– 75 kg Edith FENZL

Union Kritzendorf-Kierling

N

männlich

– 62 kg Josef FENZL sen.

Union Kritzendorf-Kierling

N

– 69 kg Arpad LANGWEIL

SK Vöest

O

– 77 kg Manfred MESSNER

WSV-ATSV Ranshofen

O

– 85 kg Franz UNGERHOFER

Badener AC

N

– 94 kg Erich SEIDL

Union Fulda Lochen

O

– 105 kg Ruslan TACHAEV

Post SV Wien

W

+105 kg Roman SCHINHAN

KSV Eiche Wien Ottakring

W

weiblich

– 69 kg Andrea REITHNER

Union Buchkirchen

O

männlich

– 77 kg Günther MITTERER

ASKÖ SK Salzburg

S

– 85 kg Heinz KREJCI

SK Vöest

O

– 94 kg Manfred MODREY

SK Vöest

O

– 105 kg Gerhard MÖRTH

KSV Rum

T

+105 kg Anton BURGER

Badener AC

N

weiblich

– 69 kg Mag. Friederike PFEIFFER

AK Stockerau

N

männlich

– 62 kg Josef HABERL

WSV-ATSV Ranshofen

O

– 69 kg Johann ANGLBERGER

Union Fulda Lochen

O

– 85 kg Johann SCHÖBERL

AK Weng

O

– 94 kg Johann ROSENKRANZ

KSK Melk

N

– 105 kg Walter SPANDL

FAK Goliath

W

+105 kg Fritz PETRIK

KSK Brunn/Gebirge

N

– 77 kg Werner FREISINGER

USC Dornbirn

V

– 85 kg Franz GRAF

OMV Schwechat

N

– 94 kg Alois STOIFL

Polizei SV

W

– 105 kg Maximilian GREINER

UAK Waldviertel

N

+105 kg Helmut HÖRMADINGER

ESV Wels

O

– 69 kg Franz LOIPOLD

AK Innsbruck

T

– 77 kg Manfred KROTTENTHALER

SK Vöest

O

– 85 kg Bernhard RIEDL

USC Dornbirn

V

– 94 kg Ferdinand SLAWITZ

OMV Schwechat

N

SK Vöest

O

– 69 kg Kurt BOHATSCHEK

STK Breitenfurt

N

– 77 kg Peter GUSTAVIK

Polizei SV

W

– 85 kg Friedrich STEINER

Badener AC

N

– 94 kg Franz ESTERBAUER

WSV-ATSV Ranshofen

O

– 77 kg Otto HUBER

ATUS Bruck/Mur

St

– 85 kg Josef SCHAUMANN

FAK Goliath

W

Vanessa ADAMEC

AK Stockerau

N

Andreas RUETZ

AK Innsbruck

T

männlich

männlich

– 105 kg Waldemar PÖTSCHER AK 8

AK 9

männlich

männlich

Mehrkampf Schüler C weiblich männlich 144


Schüler B weiblich

männlich

Schüler A weiblich

männlich

Anika HOFBAUER

AK Stockerau

N

– 38 kg Melanie OBERDANNER

AK Innsbruck

T

– 43 kg Anika HOFBAUER

AK Stockerau

N

– 48 kg Vanessa KANDL

AK Stockerau

N

Christopher BRUNNER

Union Buchkirchen

O

– 38 kg Christiopher BRUNNER

Union Buchkirchen

O

– 42 kg David FISCHER

AC Union Krems

N

– 62 kg Mario SECKA

AKH Vösendorf

N

Union Buchkirchen

O

– 38 kg Michaela KLEINSCHUSTER

HSV Langenlebarn

N

– 43 kg Isabella GRABENSCHWEIGER

AKH Vösendorf

N

– 48 kg Nina EICHHORN

Union Buchkirchen

O

– 53 kg Melanie SCHEUER

HSV Langenlebarn

N

– 58 kg Sabrina BAUMGARTNER

AK Stockerau

N

+58 kg Nadja GRABLER

AK Stockerau

N

– 38 kg Philipp SCHWAIGER

HSV Langenlebarn

N

– 42 kg Norbert DEMETER

HSV Langenlebarn

N

– 46 kg Lucas SCHEBESTA

OMV Schwechat

N

– 50 kg Daniel NEUMAYER

Union Buchkirchen

O

– 56 kg Florian KOCH

AC Union Krems

N

– 62 kg Zenun MORINA

Union Buchkirchen

O

+62 kg Josef RIEGER

KSV Pressbaum

N

HSV Langenlebarn

N

AC Union Krems

N

– 48 kg Nicole MÜLLER

AK Stockerau

N

– 58 kg Valeria ERTELT

AK Stockerau

N

– 63 kg Anna ZIZLAVSKY

AK Stockerau

N

– 50 kg Florian LEITNER

KSC Bad Häring

T

– 56 kg Gerhard HEISLER

FAK Goliath

W

– 62 kg Lukas STOCKINGER

Union Fulda Lochen

O

– 77 kg Muhammet DOGAN

ATUS Bruck/Mur

St

– 85 kg Philipp FORSTER

AK Stockerau

N

– 94 kg Gabriel UNSINN

KSV Rum

T

– 58 kg Vanessa FEICHTNER

SK Vöest

N

– 63 kg Johanna STEINBERGER

ATUS Bruck/Mur

St

Nina EICHHORN

leicht – 50 kg Norbert DEMETER schwer +50 kg Florian KOCH Jugend B weiblich

männlich

Jugend A weiblich männlich

– 56 kg Nico KICKINGER

SC Harland

N

– 62 kg Tim LEDERLEITNER

FAK Goliath

W

– 69 kg Daniel JAROSCH

AK Stockerau

N

– 77 kg Stefan SECKA

AKH Vösendorf

N

– 85 kg Christian KATHREIN

ATUS Bruck/Mur

St

– 94 kg Simon STRASSER

Union Fulda Lochen

O

+94 kg Magomed KANTAEV

Post SV Wien

W

145


Junioren

weiblich

männlich

146

– 58 kg Vanessa FEICHTNER

SK Vöest

N

– 63 kg Verena GRUNDNER

AK Union Öblarn

St

– 75 kg Petra GOLDSCHMIDT

AK Stockerau

N

+75 kg Lisa SCHNABL

ASKÖ SK Salzburg

S

– 56 kg Nico KICKINGER

SC Harland

N

– 62 kg Lukas STOCKINGER

Union Fulda Lochen

O

– 69 kg Gerald KUGLER

HSV Milon St. Pölten

N

– 77 kg Florian EHRENGRUBER

AKH Vösendorf

N

– 85 kg Patrick MANNINGER

SK Vöest

O

– 94 kg Andreas ZEINLINGER jun.

SC Harland

N

– 105 kg Florian REISECKER

WSV-ATSV Ranshofen

O

+105 kg Magomed KANTAEV

Post SV Wien

W


Golf

ÖSTERREICHISCHER GOLFVERBAND (ÖGV) gegründet 1931 147 Vereine 104.475 Mitglieder 1030 Wien, Marxergasse 25 Telefon: +43 / 1 / 505 32 45 Fax: +43 / 1 / 505 49 62 E-mail: oegv@golf.at www.golf.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 9 - 17 Uhr Freitag 9 - 15.30 Uhr

Internationale Mitgliedschaften: International Golf Federation (ehem. WAGC) gegründet 1958 103 Länder Golf House, Far Hills, N.J. 07931, USA European Golf Association (EGA) gegründet 1937 37 Mitgliedsländer P.o.Box, CH-1066 Epalinges-Lausanne, Schweiz

Offizielle Verbandszeitung: „Golf-Revue” Präsident: Franz Wittmann Generalsekretär: Robert Fiegl Büroleitung: Yvonne Yolbulur-Nissim

2009 schaffte nur Markus Brier als einziger der österreichischen Pros den Cut bei den Austrian Open im GC Fontana, deren diesjähriger Star John Daly leider verletzungsbedingt absagen musste. In der Endabrechnung belegte er schlussendlich den guten 17. Platz. Zwei Amateure konnten dafür aufzeigen. Lukas Nemecz schaffte souverän den Cut und belegte schlussendlich den 66. Platz. Eine riesige Talentprobe legte der erst 14-jährige Robin Goger ab. Er spielte auf dem schweren Kurs zwei Par-Runden und verpasste um nur zwei Schläge den Cut. Die Saison von Markus Brier verlief nicht wirklich nach Wunsch, gab es für Österreichs Vorzeigegolfer doch einige Auf und Abs. Auf der European Challenge Tour konnte das Trio Roland Steiner, Florian Prägant und Martin Wiegele viele Erfolge verbuchen und zahlreiche Top TenPlatzierungen erspielen. Alle schafften mit ihren Ergebnissen den Sprung unter die Top 45 im Endergebnis der Challenge Tour und sind somit für das Finale der Qualifying School zur European Tour qualifiziert. Auf der Alps Tour konnte Uli Weinhandl mit zahlreichen Top-Ergebnissen aufwarten. Die Ladies European Tour machte zum wiederholten Mal im Rahmen der „Uniqa Ladies Golf Open” im GC Föhrenwald Station. Für die Österreicherinnen lief es beim Heimturnier heuer mit gutem Erfolg. Nicole Gergely belegte den guten 15. Rang, und Stefanie Michl landete auf Platz 19. ÜberFoto: Kramel/Golfrevue zeugen konnten auch die ÖGV-Amateurinnen, schafften doch Lukas Nemecz Doppelstaatsmeisters. drei von fünf gestarteten den Cut. Martina Hochwimmer belegte den 38. Rang, Marina Stütz den 53. Platz, und Marina Kotnik landete auf Platz 62. Motiviert von ihrer starken Leistung in Föhrenwald, krönte Nicole Gergely ihre erfolgreiche Saison mit einem Sieg beim Randstad Open de France und einem vierten Platz in Italien. Mit zahlreichen guten Ergebnissen sicherten sich auch Stefanie Michl und Nicole Gergely schon vorzeitig die Spielberechtigung für die Saison 2010. Somit wird Österreich in der Saison 2010 von zumindest zwei Österreicherinnen auf der Ladies European Tour vertreten. Bei den Amateurinnen zeigten Marina Kotnik und Martina Hochwimmer in dieser Saison hervorragende Leistungen. Marina Kotnik belegte den 2. Platz bei den Slovenian International Ladies Amateur Championship und den 3. Rang bei den Swiss International Amateur Championship. Sie war auch unsere beste Spielerin bei der Damen-EM in Schweden, wo sie den 42. Rang belegte. Martina Hochwimmer belegte den 9. Platz bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften, errang zahlreiche Top 3-Platzierungen bei österreichischen Meisterschaften und Landesmeisterschaften. Stark zeigte sich auch das ÖGV Amateur Team bei den Internati-

147


onalen Österreichischen Meisterschaften, konnten doch mit Fanny Wolte und Hanspeter Bacher zwei Österreicher das international stark besetzte Turnier gewinnen und sich zahlreiche Kaderspieler unter den Top Ten bei Damen und Herren platzieren. Bei den Amateur-Team-Europameisterschaften in Slowenien erreichten die Damen Platz 11 und die Herren in Wales Rang 17. Die Mädchen belegten in Finnland Rang 14. Bei den Einzel-Europameisterschaften in Paris (Herren) konnte sich unser Trio im starken internationalen Feld gut platzieren. Hanspeter Bacher belegte den 21. Platz, Lukas Nemecz den 25. Rang, und Moritz Mayrhauser erreichte den 51. Rang. Für Lukas Nemecz verlief diese Saison durchaus zufriedenstellend, gewann er doch drei österreichische Staatsmeistertitel (Lochspiel, Zählspiel und Vierer). Bei den European Young Masters, der Europameisterschaft der unter 16-jährigen, erreichte unser Team den hervorragenden 5. Rang. Markus Maukner wurde bei seinem ersten internationalen Turnier 19., und Robin Goger belegte den 6. Rang. Bei den Italian U16 Championships zeigt Robin Goger auch sein Können und wurde 2., Matthias Schwab belegte den 9. Rang. Unsere Amateure zeigten aber nicht nur bei Amateurturnieren starke Leistungen, sondern belegten auch Top-Platzierungen bei Turnieren der Alps und Challenge Tour. Nach einer starken Saison wagten Hanspeter Bacher und Bernhard Reiter den Schritt ins Profilager. Auch kommendes Jahr wird die European Tour im Rahmen der Austrian Golf Open im Fontana GC zu Gast sein. Neben Markus Brier, Martin Wiegele und Florian Prägant werden weitere Topstars ihr bestes Golf präsentieren. Die Ladies Open finden 2010 von 10. bis 12. September im GC Föhrenwald statt.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Lochspiel

Marina STÜTZ

GD Kitzbühel

T

Zählspiel

Anja PURGAUER

GC Wels

O

CC Gutenhof

N

Mannschaft Herren

Lochspiel

Lukas NEMECZ

GC Murhof

St

Zählspiel

Lukas NEMECZ

GC Murhof

St

GC Murhof

St

Mannschaft

Österreichische meister 2009 Lochspiel U 12 U 14 U 16 U 18 Junioren Allg. Klasse

weiblich

Samantha ZWIRNER

GC Drachenwand

S

männlich

Philipp HERMANN

GC Gutenhof

N

weiblich

Magdalena HEITZMANN

GC Zell am See

S

männlich

Robin GOGER

GC Golfschaukel

B

weiblich

Anna FULD

GC Schloss Schönborn

N

männlich

Matthias SCHWAB

GC Schladming

St

weiblich

Sophie-Theres WEILGUNI

CC Gutenhof

N

männlich

Tobias NEMECZ

GC Murhof

St

weiblich

Christina PICHLER

GC Schloss Schönborn

N

männlich

Marcel WAGNER

GC Murhof

St

GC Gut Murstätten

St

GC Innsbruck Igls

T

Marie-Therese KINSKY

GC Wien

W

männlich

Johann QUICKNER

GC Kitzbühel

T

weiblich

Monika KRIEGL

GC Murhof

St

männlich

Rudi HINTERHOLZER

GC Eichenheim Kitzbühel

T

GC Murhof

St

GC Dellach

K

weiblich

Mannschaft

männlich Mid-Amateure Senioren

weiblich

weiblich männlich 148

Match Play

Mannschaft


Zählspiel U 12 U 14 U 16 U 18

U 21 Mid-Amateure

weiblich

Katharina BARATTA-DRAGONA

CC Gutenhof

N

männlich

Daniel HEBENSTREIT

Golf & Country Club Brunn

N

weiblich

Marlene KREJCY

GC Ottenstein

N

männlich

Robin GOGER

GC Golfschaukel

B

weiblich

Anna FULD

GC Schloss Schönborn

N

männlich

Sepp STRAKA

GC Fontana

N

weiblich

Sarah SCHOBER ex eqou

GC Gut Murstätten

St

Anja PURGAUER ex equo

GC Wels

O

Fanny WOLTE ex equo

GC Gut Murstätten

St

männlich

Tobias NEMECZ

GC Murhof

St

weiblich

Carolin PINEGGER

GC Gut Altentann

S

männlich

Clemens DVORAK

GC Schloss Schönborn

N

weiblich

Marie-Therese KINSKY

GC Wien

W

Karl BAUER

GC ESR Zell am See-KaprunSaalbach-Hinterglemm

S

Alexandra HARDEGG

GC Schloss Schönborn

N

Marie-Therese KINSKY

GC Wien

W

Michale GROSS

GC Gastein

S

Wolfgang REHBICHLER

GC Gastein

S

weiblich

Maresa HANDL

GC ESR Zell am See-KaprunSaalbach-Hinterglemm

S

männlich

Sepp HUBMANN

GC Gut Murstätten

St

Brigitte HÖRL

GC Urslautal

S

Brigitte STEMER

GC Urslautal

S

Sepp HAIDER

GC ESR Zell am See-KaprunSaalbach-Hinterglemm

S

Helmut PATZER

GC ESR Zell am See-KaprunSaalbach-Hinterglemm

S

männlich weiblich

Int. Vierer

männlich

Senioren

weiblich

männlich

Int. Vierer

149


Handball

ÖSTERREICHISCHER HANDBALLBUND (ÖHB) gegründet 1925 149 Vereine 20.056 Mitglieder

Internationale Mitgliedschaften: International Handball Federation (IHF) gegründet 1946 155 Länder

1050 Wien, Hauslabgasse 24a Telefon: +43 / 1 / 544 43 79 Fax: +43 / 1 / 544 27 12 E-mail: oehb@oehb.at www.oehb.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 10 - 13 Uhr und 15 - 17 Uhr Freitag 10 - 13 Uhr Offizielle Verbandszeitung: „Handball in Österreich”, 1-mal jährlich Präsident: Gerhard Hofbauer, p.A. Österr. Handballbund Generalsekretär: Martin Hausleitner, p.A. Österr. Handballbund

CH-4020 Basel, Schweiz, Peter Merian Straße 23 Telefon: +41 / 61 / 228 90 40 Fax: +41 / 61 / 228 90 55 E-mail: ihf.office@ihf.info www.ihf.info Europäischen Handball Föderation (EHF) gegründet 1991 46 Länder 1120 Wien, Hoffingergasse 18 Telefon: +43 / 1 / 801 510 Fax: +43 / 1 / 801 5149 E-mail: office@eurohandball.com www.eurohandball.com Österreicher in internationaler Funktion: Erwin Lanc ist Ehrenpräsident der IHF. Michael Wiederer ist Generalsekretär der EHF. TK-Mitglied Hans Holdhaus ist Mitglied der Medizin- und Arzt-Kommission der IHF. Helmut Höritsch, ehemaliger ÖHB-Schulreferent, betreut in der EHF das europaweite Projekt „Minihandball”. Dr. Wolfgang Pollany ist Mitglied der Technik- und Methodikkommission.

Ein erfolgreiches Jahr! Die Handball-Euro 2010 ist in aller Munde. Mit diesem Event, dass für den ÖHB sowohl sportlich als auch in organisatorischer Hinsicht ein Riesenerfolg geworden ist, haben wir das Ziel erreicht, vielen Menschen in Österreich Handball näher zu bringen und eine regelrechte Euphorie auszulösen. Nicht nur TV-Stationen und Printmedien sprangen schließlich mit Begeisterung auf den Euro-Zug auf, auch durch die Bevölkerung ging ein Ruck, und plötzlich nehmen Anfragen über Veranstaltungen, Vereine, Strukturen und Möglichkeiten, Handball zu spielen überproportional zu. Mit dem 9. Platz der österreichischen Nationalmannschaft und einem perfekten Event an allen fünf Spielorten mit krönendem Abschluss in der Wr. Stadthalle, haben wir mehr erreicht, als auch die größten Optimisten zu hoffen gewagt hätten. Handball hat Österreich endlich erreicht, und daran werden wir weiter arbeiten. Alle Anstrengungen des Österreichischen Handballbundes gehen dahin, dass die EM genützt wird, dem Handballsport in Österreich einen höheren Stellenwert zu geben. Mit Hilfe der Landesverbände sollen mehr Jugendliche und Kinder für den Handballsport begeistert werden, neue Vereine den Betrieb der Landesverbände bereichern, Lehrer überzeugt werden, in den Schulen Handball zu unterrichten und am Schulbewerb teilzunehmen, neue und geeignete Sporthallen gebaut werden und im Bereich des Spitzensports Leistungsmodelle in jedem Bundesland installiert werden. Damit die Verwirklichung dieser Ziele nicht erst nach der EM in Angriff genommen wird, startete das Nachhaltigkeitsprojekt zur EM bereits in den Monaten vor der EM. Trainer- und Lehrerfortbildungen wurden durchgeführt,

150

Foto: ÖHB Bei der WM in China, Laura Magelinskas in Aktion.


Spielfeste standen am Programm! Insgesamt wurden über 5000 Broschüren zum Thema Minihandball in den Landesverbänden verteilt, und 1500 Bälle sollten dafür sorgen, dass in den bestehenden und neuen Mannschaften genügend Material vorhanden ist, um mit Begeisterung Handball zu spielen. Aber auch das Frauennationalteam hat im vergangenen Jahr wieder Großartiges geleistet. Es ist für Medien und Publikum schon selbstverständlich geworden: Das Frauennationalteam des ÖHB qualifiziert sich zum 19ten Mal für eine Welt- oder Europameisterschaft! Schaut man aber genauer hin, so ist es eine ausgemachte Sensation, dass die Qualifikation für die WM in China gelang. Mit einer Mannschaft, die ein Durchschnittsalter von 21,6 Jahren aufweist, wurde der Siebte der EM 2008, Mazedonien, mit einer großartigen kämpferischen Leistung besiegt. Diese junge Mannschaft, sowie die erfolgreiche Qualifikation des Juniorinnennationalteams für die EM in Ungarn lassen auf eine erfolgreiche Zukunft und weitere Teilnahmen an Europameisterschaften und Weltmeisterschaften hoffen. Die nächste große Herausforderung wartet auch schon: Die WM-Qualifikation der Männer für Schweden, die von 13. bis 30. Jänner 2011 stattfindet. In der Qualifikation trifft Österreich auf die Niederlande. Spieltermine sind der 12. Juni in Dornbirn und der 19. Juni in Emmen. Wir werden weiterarbeiten um schon bald die nächsten Highlights im österreichischen Handball präsentieren zu können.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Hypo NÖ

N

Herren

A1 Bregenz

V

Österreichische meister 2009 U11

weiblich

Mc Donald‘s Wr. Neustadt

N

männlich

Union West Wien

W

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

Aon Fivers WAT Margareten

W

weiblich

SSV VEG Dornbirn/Schoren

V

männlich

Vöslauer HC

N

weiblich

MGA Handball

W

männlich

A1 Bregenz

V

weiblich

MGA Handball

W

männlich

SK Pastl Traun

O

weiblich

Hypo NÖ

N

männlich

SG HC Linz AG/Neue Heimat

O

WHA U17

weiblich

Hypo NÖ 2

O

HLA U21

männlich

HC Linz AG

N

weiblich

WAT Atzgersdorf

W

männlich

Union West Wien

W

U12 U13 U15 U17 U19

Beach-Handball U11 U13 U15 U17

weiblich

MGA Handball

W

männlich

Vöslauer HC

N

weiblich

Union Korneuburg

N

männlich

ASKÖ Urfahr

O

weiblich

MGA Handball

W

männlich

Aon Fivers - WAT Margareten

W 151


Hockey

ÖSTERREICHISCHER HOCKEYVERBAND (ÖHV) gegründet 1913 33 Vereine 4.153 Mitglieder 1020 Wien, Prater Hauptallee 123a Telefon: +43 / 1 / 728 18 08 Fax: +43 / 1 / 728 65 19 E-mail: office@hockey.at www.hockey.at Bürozeiten: Montag - Freitag 8 - 15 Uhr Offizielle Verbandszeitung: „Hockey Nachrichten” unter www.hockey.at Präsident: Mag. Walter Kapounek, 1030 Wien, Fasangasse 93/2/12, Telefon: +43 / 1 / 797 97 / 23 51 Generalsekretär: Mag. Christoph Scharner Chefredakteur: DI Dr. Erhard Hießmayr

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Internationale de Hockey (FIH) gegründet 1924 123 Länder CH-1004 Lausanne, Schweiz, Rue du Valentin 61 E-mail: info@worldhockey.org Europäsische Mitgliedschaft: European Hockey Federation gegründet 1969 42 Länder B-1210 Brüssel, Avenue des Arts 1-2 E-mail: info@eurohockey.org Österreicher in internationaler Funktion: Elisabeth Fürst ist im Indoor Committee der EHF und der Indoor Working Group der FIH. Erhard Hießmayr ist im Equipment Committee der FIH.

Der Österreichische Hockeyverband blickt auf eine erfolgreiche Saison 2009 zurück. Das U21-Nationalteam sicherte sich mit der Silbermedaille erneut eine Spitzenposition und verpasste bei der Hallen-EM in Wien nur knapp die Titelverteidigung. Die U21weiblich-Nationalmannschaft belegte bei der Hallen-EM in Siauliai den 6. Platz. Bei der Feld-EM konnte die Herrennationalmannschaft mit dem 7. Platz die beste Platzierung erreichen, die je eine österreichische Auswahl bei einer FeldEuropameisterschaft erreicht hat. Weiters nahm die Herrennationalmannschaft an der Champions Challenge II im Juli 2009 in Dublin und an der WM-Qualifikation in Invercargill/Neuseeland teil. Bei beiden Turnieren wurde der 7. Platz erreicht. Dadurch konnte sich das Herrenteam erstmals unter den Top 20-Nationen der Welt platzieren.

Foto: ÖHV Feld-EM: Die Herrenmannschaft erreichte den 7. Platz – die beste Platzierung, die bei einer FeldEuropameisterschaft erreicht wurde.

Die Damennationalmannschaft erreicht bei der Feld-EM in Olten den 3. Platz, verpasste aber knapp den Aufstieg in die B-Division. Die U18m-Nationalmannschaft erreichte bei der U18-EM in Wien den 4. Platz und die U18w-Nationalmannschaft bei der EM in Lousada den 3. Platz.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen Herren

152

Feld

HC MaxxStahl Wels

O

Halle

WAC

W

Feld

AHTC

W

Halle

AHTC

W


Österreichische meister 2009 Halle U9

SV Arminen

W

U 10

HC Wr. Neudorf

N

U 12

Post SV

W

weiblich

Post SV

W

männlich

HC Wr. Neudorf

N

U 14 U 16

weiblich

Post SV

W

männlich

SV Arminen

W

weiblich

SV Arminen

W

männlich

WAC

W

weiblich

AHTC

W

männlich

HC Wr. Neudorf

N

weiblich

HC Traun

O

männlich

Universitas

W

D

männlich

Telegrafia

W

E

männlich

Schwarz-Rot

W

U9

SV Arminen

W

U 10

Post SV

W

U 12

Post SV

W

weiblich

Post SV

W

männlich

HC Wien

W

weiblich

Post SV

W

männlich

SV Arminen

W

weiblich

Post SV

W

männlich

SV Arminen

W

B

männlich

Westend

W

C

männlich

Prater HS

W

U 18 B C

Feld

U 14 U 16 U 18

Foto: ÖHV Österreich – Tschechien, McGregor Cup 2010

153


JIU JITSU-VERBAND ÖSTERREICH (JJVÖ)

Jiu-Jitsu

Fachverband für Selbstverteidigung, Jiu-JitsuKampfsport und verwandte Kampfsportarten

Internationale Mitgliedschaften: Ju-Jitsu International Federation (JJIF)

gegründet 1964 120 Vereine 5.930 Mitglieder

Präsident:

1030 Wien, Am Heumarkt 29/18 Telefon: + 43 / 699 / 10 16 21 11 Fax: +43 / 2253 / 817 13 E-mail: sekretariat@jjvoe.at www.jjvoe.at Präsident: Michael Takacs, MSc Telefon: +43 / 699 / 101 62 111 E-mail: michael.takacs@jjvoe.at Generalsekretär: Dr. Wilhelm Erber, p.A. JJVÖ Telefon: +43 / 664 / 421 27 46 E-mail: wilhelm.erber@jjvoe.at

Panagiotis Theodoropoulos GR-16672 Vari Attikis, Athen-Griechenland, 13 Vachou Ave Telefon: +30 / 210 / 897 92 11 Fax: +30 / 210 / 897 92 11 E-mail: President@jjif.org www.jjif.org

Ju-Jitsu European Union (JJEU) Präsident:

Panagiotis Theodoropoulos GR-16672 Vari Attikis, Athen-Griechenland, 13 Vachou Ave Telefon +30 / 210 / 897 92 11 Fax +30 / 210 / 897 92 11 E-mail: President.jjeuu@jjif.org

Der Jiu-Jitsu-Verband Österreich kann 2009 wieder eine erfolgreiche Bilanz aufweisen! Bei der Europameisterschaft in Montenegro gab es für Österreich im FightingBewerb einen Europameister durch Gastgeb Matthias und eine Bronzemedaille durch Cekada Corina! Aber auch im Duo Women-Bewerb erkämpften unsere Damen Tremel Marion und Dr. Schreil Maria eine weitere Bronzemedaille! Es gab auch bei dieser EM wieder Ehrungen für die erfolgreichsten Sportler Europas, die in einer ständigen Liste der EJJU geführt werden. Die besten zehn aller Sportler werden in die Hall of Fame übernommen und dort auf ewiglich drinnen bleiben. So klingende Namen wie Foto: JJVÖ Barry van Bommel, Andreas Kuhl oder Bei den World Games in Kaohsiung/Taipeh gewann das Duo Marion Tremel und Dr. Maria Schreil im Annabelle Rydy sind hier enthalten, und Women Bewerb die Goldmedaille . seit diesem Jahr auch eine Österreicherin: Marion Tremel! Bei den World Games in Kaohsiung/Taipeh dann die große Freude, weil Österreich durch 41 Sportarten vertreten war und im Jiu Jitsu die einzige Goldmedaille im Duo Women Bewerb durch Marion Tremel und Dr. Maria Schreil erreichen konnte! Aber Jiu Jitsu erkämpfte im Fighting-Bewerb durch Matthias Gastgeb auch noch eine Bronzemedaille! Und die Erfolgsbilanz geht weiter: Beim weltgrößtem Jiu Jitsu Turnier „GERMAN OPEN“ in Deutschland erreichten unsere Kämpfer 8 Gold, 3 Silber und 9 Bronzemedaillen!

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

154

– 55 kg

Corina CEKADA

HSV Kaisersteinbruch

B

– 62 kg

Mahalia SLATNER

BC Lassee

N

– 70 kg

Stephanie DIRNBERGER

JJR Tsunami

W


Damen

Stephanie DIRNBERGER

JJR Tsunami

W

Marion TREMEL Maria SCHREIL

JJR Tsunami

W

– 62 kg

Oliver HAIDER

VVP Wallern

B

– 69 kg

Oliver HAIDER

VVP Wallern

B

– 77 kg

Franz KAINDL

JJR Tsunami

W

+ 70 kg Duo

Herren

Mixed

– 85 kg

Matthias GASTGEB

VVP Wallern

B

– 94 kg

Matthias GASTGEB

VVP Wallern

B

+ 94 kg

Peter BIRBAUMER

PSV Amstetten

N

Duo

Reinhard TLUSTOS Martin KORNFELD

JJR Tsunami

W

Duo

Vera BICHLER Marcus HAIDER

JJG Pressbaum

N

Österreichische meister 2009 Figthing Schüler C

weiblich

– 30 kg

Anna FUHRMANN

VVP Wallern

B

– 33 kg

Katharina GALUMBO

JJC Kiai Illmitz

B

– 40 kg

Theodora DJURISIC

JJV Kottingbrunn

N

– 27 kg

Luka HERZOG

Sportunion 10

W

– 30 kg

Vincent KRATSCHMER

SV Schwechat

N

– 33 kg

Vincenz ROSAM

Wado Te Jutsu

W

– 37 kg

Vincenz ROSAM

Wado Te Jutsu

W

– 41 kg

Lukas NIEFERGALL

Budocenter Aspern

N

– 45 kg

Lukas KALINA

SV Schwechat

N

– 36 kg

Iris Nicole PREJBAN

Dojo Parndorf

B

– 40 kg

Selina NOVAK

JJC Kiai Illmitz

B

– 55 kg

Laura SCHMIDT

VVP Wallern

B

– 33 kg

Phlipp KUMMER

JJC Frauenkirchen

B

– 37 kg

Simon DEUTSCH

Sportunion 10

W

– 41 kg

Maximilian HERMANN

Sportunion 10

W

– 45 kg

Michael HASELSBERGER

JJV Kottingbrunn

N

– 56 kg

Felix FRÜHWIRT

KSV Göpfritz

N

+56 kg

Daniel HEISSENBERGER

HSV Großmittel

N

weiblich

– 55 kg

Jessica HAUSER

VVP Wallern

B

männlich

– 45 kg

Michael HASELSBERGER

JJV Kottingbrunn

N

männlich

Schüler B

weiblich

männlich

Schüler A

Junioren

– 56 kg

Anselm BALTHASAR

Sportunion 9

W

– 69 kg

Stefan MIKULA

Budocenter Aspern

W

weiblich

– 62 kg

Mahalia SLATNER

BC Lassee

N

männlich

– 62 kg

Felix GLUDOWATZ

JJV Ebreichsdorf

N

– 69 kg

Maximilian MAIERHOFER

SVT Salzburg

S

– 77 kg

Srephan MITTERER

JJR Tsunami

W 155


Duo Schüler A

Schüler B

Schüler C

weiblich

Jacqueline HORAK Leonie LIPP

JJG Pressbaum

N

männlich

Roland RIEGL Sebastian VOSTA

JJG Pressbaum

N

mixed

Philipp BLAYER Anika BLAZICEVIC

JJG Pressbaum

N

weiblich

Anna FUHRMANN Sabrina PFEFFER

VVP Wallern

B

männlich

Daniel REJZEKL Sebastian VOSTA

JJG Pressbaum

N

mixed

Sara HEKELE Johannes HORAK

JJG Pressbaum

N

weiblich

Viktoria REJZEK Ricarda BIEHL

JJG Pressbaum

N

männlich

Robert Daniel URDUCEA Adam SZANKOVICH

Dojo Pandorf

B

mixed

Sara HEKELE Johannes HORAK

JJG Pressbaum

N

Weltmeisterschaften 2009 Duo-System U18

26.11. - 30.11.2009, Athen, GRE

U21

männlich

3. Roland RIEGL Sebastian VOSTA

9 Länder

10 Mannschaften

weiblich

3. Mirnetta BECIROVICE Mirnesa BECIROVICE

7 Länder

11 Mannschaften

männlich

1. Gernot RIEGEL Stephan HEISE

9 Länder

10 Mannschaften

mixed

2. Vera BICHLER Marcus HAIDER

13 Länder

15 Mannschaften

Fighting U18

26.11. - 30.11.2009, Athen, GRE weiblich

5. Michaela BAUMHOLZER

10 Länder

24 Teilnehmer

männlich

3. Raphael SLATNER

10 Länder

20 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 Duo-System Allg. Klasse

U18

29.5. - 31.5.2009, Podgorica, MNE Damen

3. Marion TREMEL Maria SCHREIL

16 Länder

16 Mannschaften

Mixed

5. Vera BICHLER Marcus HAIDER

13 Länder

13 Mannschaften

7 Länder

8 Mannschaften

24.5. - 25.5.2009, Maribor, SLO weiblich

156

3. Mirneta BECIROVIC Mirnesa BECIROVIC


U21

1. Marcus KORNFELD Reinhard TLUSTOS

männlich

11 Länder

14 Mannschaften

7 Länder

9 Mannschaften

3. Stephan HEISE Gernot RIEGL 1. Vera BICHLER Marcus HAIDER

mixed Fighting Allg. Klasse

29.5. - 31.5.2009, Podgorica, MNE Damen

-62 kg

3. Corina CEKADA

16 Länder

16 Teilnehmer

Herren

-85 kg

1. Matthias GASTGEB

17 Länder

17 Teilnehmer

World Games 2009 Duo-System Allg. Klasse 16.6. - 26.6.2009, Taipeh, TPE Damen

1. Marion TREMEL Maria SCHREIL

6 Länder

6 Mannschaften

Herren

5. Martin KORNFELD Reinhard TLUSTOS

6 Länder

6 Mannschaften

Mixed

5. Vera BICHLER Marcus HAIDER

6 Länder

6 Mannschaften

8 Länder

8 Teilnehmer

Fighting Allg. Klasse 16.6. - 26.6.2009, Taipeh, TPE Herren

-85 kg

3. Matthias GASTGEB

Foto: JJVÖ Das Bild zeigt den Europameister Matthias Gastgeb im Fighting-Bewerb.

157


ÖSTERREICHISCHER JUDOVERBAND (ÖJV)

Judo

gegründet 1948 200 Vereine 20.172 Mitglieder 1200 Wien, Wehlistraße 29/1/111 Telefon: +43 / 1 / 332 48 48 Fax: +43 / 1 / 332 48 48 / 48 E-mail: office@oejv.com www.oejv.com Bürozeiten: Montag - Donnerstag 8 - 17 Uhr Freitag 8 - 12.30 Uhr Präsident: Dr. Hans Paul Kutschera

Internationale Mitgliedschaften: International Judo Federation (IJF) gegründet 1951 176 Länder Masion des Federations Sportives 1003 Tunis, Tunesien, Avenue Mohamed Ali Akid Telefon: +2 / 167 / 175 01 05 Fax: +2 / 167 / 175 34 24 European Judo Union (EJU) gegründet 1934 bzw. 1949 50 Länder 37, Marina Court, Malta, Giuseppe Cali’street Ta’Xblex MSD 14

Wie jedes Jahr seit 2000 konnte der Österreichische Judoverband bei Europameisterschaften der allgemeinen Klasse zumindest eine Medaille erkämpfen: diesmal wieder durch Ludwig Paischer, Bronze bei der EM in Tiflis / GEO. Weitere EM-Medaillen erreichten in ihrem ersten Jahr bei der U20 Tina Zeltner und Bernadette Graf, ebenfalls dritte Plätze. Ergänzt wurde die „Bronzemedaillensammlung“ durch diese Platzierungen von Christine Huck und Michael Greiter, sowohl bei den EYOF als auch bei den erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaften U17. Durch diese Leistungen sind Christine Huck und Michael Greiter auch für die YOG kommenden Jahres in Singapur qualifiziert. Neu waren im Jahr 2009 im Judo ein Foto: ÖJV neues Wettkampfsystem und neue WettSabrina Filzmoser bei ihrer Spezialtechnik. kampfregeln. Beides macht es für die Judoka noch schwieriger, in der Weltklasse zu bestehen oder dorthin aufzusteigen. Trotzdem schafften es Sabrina Filzmoser, Hilde Drexler, Ludwig Paischer, Michael Mair, Andreas Mitterfellner, Peter Scharinger und Max Schirnhofer bei Weltcups, Grand Prixs oder Grand Slams auf das Siegespodest. Die Mitgliederzahl der organisiert Judotreibenden ist steigend, die Zusammenarbeit mit den Landesverbänden hervorragend. In den meisten Ländern gibt es Landes-Leistungszentren, in denen exzellente Arbeit geleistet wird. Großer Dank gehört – wie jedes Jahr – unseren Fördergebern BSO, Sportministerium, Team Rot-weiß-rot und Sporthilfe, ohne deren Unterstützung Leistungssport in Judo nicht möglich wäre.

Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

158

– 48 kg

Christine HUCK

Creativ Graz

St

– 52 kg

Tina ZELTNER

JC Wimpassing

N

– 57 kg

Julia SCHIEFERMÜLLER

UJZ Mühlviertel

O

– 63 kg

Hilde DREXLER

Colop Samurai Wien

W

– 70 kg

Silvia SCHLAGNITWEIT

UJZ Mühlviertel

O


Damen

– 78 kg

Marianne MORAWEK

UJZ Mühlviertel

O

+ 78 kg

Julia PFEIFER

SC Hakoah

W

LZ Multikraft Wels

O

Mannschaft Herren

– 60 kg

Ludwig PAISCHER

JU Flachgau

S

– 66 kg

Georg REITER

UJZ Mühlviertel

O

– 73 kg

Andreas MITTERFELLNER

ASKÖ Pöls

St

– 81 kg

Hannes WARTBICHLER

JU Flachgau

S

– 90 kg

Max SCHIRNHOFER

JU Flachgau

S

– 100 kg

Julian REICHSTEIN

Sandokan

W

+ 100 kg

Franz BIRKFELLNER

JZ Innsbruck

T

JU Flachgau

S

JC Tiroler Oberland

T

Mannschaft Mixed

Nage– No– Kata

Lukas WILLE Dietmar STAGGL

Österreichische meister 2009 U15

weiblich

männlich

U17

weiblich

– 33 kg

Lisa FINK

SV Ulmerfeld

N

– 36 kg

Justina REIS

UJC Hohenems

V

– 40 kg

Lea SIXTL

JC Wimpassing

N

– 44 kg

Anna Maria FARA

JC Wimpassing

N

– 48 kg

Nicole HERBST

ASKÖ Graz

St

– 52 kg

Marie Christine SCHEFF

CREATIV Graz

St

– 57 kg

Denise ZEHETNER

Union Vöcklabruck

O

– 63 kg

Lisa SCHINKINGER

UJZ Mühlviertel

O

– 78 kg

Andrea GREF

ASKÖ Gleisdorf

St

– 33 kg

Lukas FIDLER

UJZ Mühlviertel

O

– 36 kg

Adam BORCHASAHVILL

Sandokan

W

– 40 kg

Lorenz WILDNER

CREATIV Graz

St

– 45 kg

Nico SPINDLER

UJZ Mühlviertel

O

– 50 kg

Andreas THÜRAUER

Judoteam SHIAI DO

N

– 55 kg

Jakob RASCHHOFER

ASKÖ LZ Linz

O

– 60 kg

Steffen WAGNER

JU Flachgau

St

– 66 kg

Jakob ALKIN

ATSV St. Valentin

O

– 73 kg

Marko BUBANJA

COLOP Samurai

W

– 81 kg

Andre STEGER

JU Pinzgau

S

– 40 kg

Justina REIS

UJC Hohenems

V

– 44 kg

Sarah STROHMAYER

SU Noricum Leibnitz

ST

– 48 kg

Nicole KAISER

UJZ Mühlviertel

O

– 52 kg

Anita BEISSKAMMER

Union Kirchham

O

– 57 kg

Saraida HÖFER

PSV Salzburg Judo

S

– 63 kg

Daniela THÜRAUER

Judoteam SHIAI DO

N

– 70 kg

Larissa FRISCHAUF

SV Reutte

T

open

Larissa FRISCHAUF

SV Reutte

T 159


U17

U20

männlich

weiblich

männlich

U23

weiblich

– 40 kg

Adam BORCHASAHVILL

Sandokan

W

– 45 kg

Nico SPINDLER

UJZ Mühlviertel

O

– 50 kg

Andreas TIEFGRABER

PSV Salzburg Judo

S

– 55 kg

Michael ZELTNER

JC Wimpassing

N

– 60 kg

Jürgen TRUFFNER

SV Gallneukirchen

O

– 66 kg

Dominik LANG

SU Noricum Leibnitz

ST

– 73 kg

Michael GREITER

LZ Vorarlberg

V

– 81 kg

Peter PFISTERMÜLLER

UJZ Mühlviertel

O

– 90 kg

Clemens PRENTNER

Colop Samurai Wien

W

– 100kg

Andreas MRUK

JC Wimpassing

N

+100kg

Julian PINTARIC

ASKÖ Graz

ST

– 48 kg

Katharina TAFERNER

JC Wimpassing

N

– 52 kg

Tina ZELTNER

JC Wimpassing

N

– 57 kg

Anja MAYR

Union Vöcklabruck

O

– 63 kg

Kathrin UNTERWURZACHER

JZ Innsbruck

T

– 70 kg

Bernadette GRAF

JZ Innsbruck

T

+70 kg

Sarah MÜHLEGGER

WSG Wattens

T

– 55 kg

Mathias HUEMER

UJZ Mühlviertel

O

– 60 kg

Dominik WALDHÖR

Union Vöcklabruck

O

– 66 kg

Driton SHALA

UJZ Mühlviertel

O

– 73 kg

Stefan KUCIARA

Sandokan

W

– 81 kg

Christian ZACHAR

COLOP Samurai

W

– 90 kg

Thomas BRUNNER

JU Flachgau

S

– 100 kg

Gabor GEIER

Sandokan

W

+100 kg

Daniel ALLERSTORFER

UJZ Mühlviertel

O

– 48 kg

Valentina SCHAUER

Colop Samurai Wien

W

– 52 kg

Jaqueline RAAB

Colop Samurai Wien

W

– 57 kg

Anja MAYR

Union Vöcklabruck

O

– 63 kg

Kathrin UNTERWURZACHER

JZ Innsbruck

T

– 70 kg

Bernadette GRAF

JZ Innsbruck

T

– 78 kg

Nadine PICHLER

JU Pinzgau

S

Hedwig LECHENAUER

ASV-ÖGJ Salzburg

S

– 60 kg

Dominik WALDHÖR

Union Vöcklabruck

O

– 66 kg

Michael MAYR

JU Pinzgau

S

– 73 kg

Manuel NOVOTNY

Judoring

W

– 81 kg

Hannes WARTBICHL

JU Flachgau

S

– 90 kg

Max SCHIRNHOFER

JU Flachgau

S

– 100kg

Gabor GEIER

Sandokan

W

+100kg

Daniel ALLERSTORFER

UJZ Mühlviertel

O

weiblich

Johanna BUGKEL

Sport Haie Baden

N

männlich

Matthias LEHNER

Sport Haie Baden

N

männlich

Franz EDLINGER Peter KLAR

ASKÖ Judo Linz

O

open männlich

Katama-no-Kata

Kime-no-Kata

160


Goshin-Jutsu-no-Kata

männlich

Peter KLAR Franz EDLINGER

ASKÖ Judo Linz

O

Ju-no-Kata

weiblich

Elisabeth BERNHARD

Inazuma Korneuburg

N

männlich

Markus GÄRTNER

ASKÖ Judo Linz

O

SU Noricum Leibnitz

St

2. Bundesliga

männlich

Weltmeisterschaften 2009 U17

6.8. - 9.8.2009, Budapest, HUN weiblich

– 52 kg

3. Christine HUCK

40 Länder

40 Teilnehmer

männlich

– 73 kg

3. Michael GREITER

43 Länder

43 Teilnehmer

3. Ludwig PAISCHER

20 Länder

20 Teilnehmer

– 52 kg

3. Tina ZELTNER

20 Länder

20 Teilnehmer

– 70 kg

3. Bernadette GRAF

15 Länder

15 Teilnehmer

3. Max SCHIRNHOFER

26 Länder

26 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 Allg. Klasse

24.4. - 26.4.2009, Tiflis, GEO Herren

U20

11.9. - 13.9.2009, Eriwan, ARM weiblich

U23

– 60 kg

20.11. - 22.11.2009, Antalya, TUR männlich

– 90 kg

161


Kanu

ÖSTERREICHISCHER KANUVERBAND (OKV) gegründet 1946 47 Vereine 4.012 Mitglieder 5280 Braunau, Gießereistraße 8 Telefon: +43 / 7722 / 816 00 Fax: +43 / 7722 / 632 28 E-mail: office@kanuaumayr.at www.kanuverband.at Bürozeiten: Montag - Freitag 9 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr Offizielle Verbandzeitung: „Österreichs Kanusport”, 2-mal jährlich für den Inhalt verantwortlich: Günter Goldbach, 6020 Innsbruck, Gumppstraße 21a Telefon: +43 / 664 / 422 86 32 Fax: +43 / 512 / 341 154 E-mail: ckc_goldbach@aon.at

Internationale Mitgliedschaften: International Canoe Federation (ICF) gegründet 1924 156 Länder Maison du Sport international CH-1007 Lausanne, Schweiz, Avenue de Rhodaine 54 Telefon: +41 / 21 / 61 20 290 Fax: +41 / 21 / 61 20 291 European Canoe Association (ECA) gegründet: 1993 44 Länder HR-10000 Zagreb, Kroatien, Kneza Mislava 11 Telefon: +38 / 51 / 457 20 08 Fax: +38 51 / 457 20 10

Präsident: Walter Aumayr Sekretärin: Adele Wagner

Im Kanuslalom gab es bei den Damen durch Corinna Kuhnle den hervorragenden 2. Platz in der Endwertung des Weltcups. Bei den Weltmeisterschaften erreichte Violetta Oblinger-Peters nach Ihrer Babypause den ausgezeichneten 5. Platz, wobei sie ganz knapp an der Medaille vorbeifuhr. Helmut Oblinger bestätigte mit dem 6. Platz bei der WM seine langjährige Dominanz in der Weltelite. Trotz ihrer erst 15 Jahre erreichte Viktoria Wolffhardt bei der Jugend-SlalomEM den ausgezeichneten 5. Platz. In der Wildwasserregatta gab es den ersten Weltcupsieg durch Gerhard Schmid in Neuseeland. Im Flachwasser verpasste unser DamenZweier bei der Weltmeisterschaft in Dartmouth, Canada, die Medaille um lächerliche 34/100 Sek. und musste sich mit Foto: OKV Platz 4 zufrieden geben. Ein zweiter und Gerhard Schmid, Weltcupsieger in Tasmanien. zwei dritte Plätze im Weltcup ergänzten die guten Leistungen von Schuring/Schwarz . Ausgezeichnet schlug sich auch Ana Lehaci in ihrem ersten Jahr in der Damenklasse. Bei allen Weltcupbewerben erreichte sie das Finale. Ihr besonderes Talent unterstrich sie mit zwei dritten und vier fünften Plätzen im Weltcup. Große Aufgaben gibt es 2010 zu verwirklichen. Hier steht an erster Stelle der Bau der Wildwasserstrecke auf der Donauinsel in Wien. Im Freestyle werden die Europameisterschaften in Lienz ausgetragen, und in Lofer gibt es das Weltcupfinale im Wildwasser. Erstmals werden offizielle Drachenbootmeisterschaften durch den Verband ausgetragen.

162


Österreichische Staatsmeister 2009 Freestyle Herren

K1

Daniel HERZIG

Osttiroler KC

T

K1

Yvonne SCHURING

UKRV Schnecke Linz

O

K2

Sabine BACHMAYER Kathrin BACHMAYER

PSV Wien

W

C1

Andrei IGOROV

PSV Wien

W

K1

Markus STOLLNBERGER

UKRV Schnecke Linz

O

K2

Christian ENDL Stefan PÜHRINGER

ATSV Lenzing Modal UKRV Schnecke Linz

O

200 m

Yvonne SCHURING

UKRV Schnecke Linz

O

500 m

Yvonne SCHURING

UKRV Schnecke Linz

O

1.000 m

Yvonne SCHURING

UKRV Schnecke Linz

O

200 m

Yvonne SCHURING Ana Roxana LEHACI

UKRV Schnecke Linz

O

500 m

Yvonne SCHURING Ana Roxana LEHACI

UKRV Schnecke Linz

O

1.000 m

Yvonne SCHURING Ana Roxana LEHACI

UKRV Schnecke Linz

O

200 m

Karin TSCHANY Barbara HOFMANN Lisa KONDERT Kristina WASMEYER

ATSV Lenzing Modal

O

500 m

Sabine BACHMAYER Kathrin BACHMAYER Birgit POMPER Christina PROKSCHI

PSV Wien Kanu

W

1.000 m

Sabine BACHMAYER Kathrin BACHMAYER Birgit POMPER Christina PROKSCHI

PSV Wien Kanu

W

200 m

Andre IGOROV

PSV Wien Kanu

W

500 m

Andre IGOROV

PSV Wien Kanu

W

1.000 m

Andre IGOROV

PSV Wien Kanu

W

200 m

Bernhard SCHWARZ

WSV Ottensheim

O

500 m

Christian ENDL

ATSV Lenzing Modal

O

1.000 m

Christian ENDL

ATSV Lenzing Modal

O

200 m

Christian ENDL Michael HACKL

ATSV Lenzing Modal

O

500 m

Christian ENDL Michael HACKL

ATSV Lenzing Modal

O

Philipp RENZ Alexander WECHT

UKRV Schnecke Linz

O

Marathon Damen

Herren

Rennsport Damen

K1

K2

K4

Herren

C1

K1

K2

1.000 m

163


Herren

K4

200 m

Christian ENDL Michael HACKL Michael WLACH Rene GASSELSBERGER

ATSV Lenzing Modal

O

500 m

Christian ENDL Michael HACKL Michael WLACH Rene GASSELSBERGER

ATSV Lenzing Modal

O

1.000 m

Christian ENDL Michael HACKL Michael WLACH Rene GASSELSBERGER

ATSV Lenzing Modal

O

KV Klagenfurt

K

Slalom Herren

K1

Herwig NATMESSNIG Mannschaft Clemens POSSNIG Harald HUDETZ

WW Regatta Damen Herren

K1

Petra SCHLITZER

KV Klagenfurt

K

Sprint K 1

Julia SCHMID

KC Glanegg

K

K1

Gerhard SCHMID

KV Klagenfurt

K

KV Klagenfurt

K

SV Teefix Forelle Steyr

O

K1

Gerhard SCHMID Mannschaft Harald HUDETZ Manuel FILZWIESER Günther BRIEDL

Sprint K 1

Österreichische meister 2009 Marathon Junioren

weiblich

K1

Kathrin BACHMAYER

PSV Wien

W

männlich

K1

Alexander WECHT

UKRV Schnecke Linz

O

K2

Philipp RENZ Clemens SCHMID

UKRV Schnecke Linz

O

Jugend

weiblich

K1

Kristina WASMEYER

ATSV Lenzing Modal

O

Schüler

männlich

K1

Daniel TSCHANY

ATSV Lenzing Modal

O

K2

Martin IVANOV Alex IVANOV

PSV Wien

W

K1 200 m

Kathrin BACHMAYER

PSV Wien Kanu

W

K1 500 m

Kathrin BACHMAYER

PSV Wien Kanu

W

K1 1000 m

Kathrin BACHMAYER

PSV Wien Kanu

W

K1 200 m

Philipp RENZ

UKRV Schnecke Linz

O

K1 500 m

Philipp RENZ

UKRV Schnecke Linz

O

K1 1000 m

Philipp RENZ

UKRV Schnecke Linz

O

K2 200 m

Philipp RENZ Alexander WECHT

UKRV Schnecke Linz

O

K2 500 m

Philipp RENZ Alexander WECHT

UKRV Schnecke Linz

O

K2 1000 m

Philipp RENZ Alexander WECHT

UKRV Schnecke Linz

O

Rennsport Junioren

weiblich

männlich

164


Jugend

weiblich männlich

Schüler

weiblich

männlich

K1 200 m

Evelyn TRUMMER

WSV Ottensheim

O

K1 500 m

Kristina WASMEYER

ATSV Lenzing Modal

O

K1 500 m

Maximilian PÜHRINGER

UKRV Schnecke Linz

O

K1 1000 m

Maximilian PÜHRINGER

UKRV Schnecke Linz

O

Elisabeth PROKSCHI

PSV Wien Kanu

W

K1 500 m

Elisabeth PROKSCHI

PSV Wien Kanu

W

K2 200 m

Elisabeth PROKSCHI Christina ACKERL

PSV Wien Kanu

W

K2 500 m

Elisabeth PROKSCHI Christina ACKERL

PSV Wien Kanu

W

K1 200 m

Daniel TSCHANY

ATSV Lenzing Modal

O

K1 500 m

Stefan WINKLER

PSV Wien Kanu

W

K2 200 m

Daniel TSCHANY Andreas RAUSCHER

ATSV Lenzing Modal

O

K2 500 m

Daniel TSCHANY Andreas RAUSCHER

ATSV Lenzing Modal

O

K1 200 m

Slalom Jugend

weiblich

K1

Viktoria WOLFFHARDT

PSK Tulln

N

männlich

K1

Konstantin KREMSLEHNER

UKK Wien

W

Manuel TÖPLITZER Manuel HARDER Lisa LEITNER

KC Glanegg

K

K1

Gregor MÄRK

NF Höflein

N

weiblich

K1

Lisa LEITNER

KC Glanegg

K

männlich

K1

Clemens POSSNIG

KV Klagenfurt

K

männlich

K1

Gregor MÄRK

NF Höflein

N

Gerhard SCHMID Mathias SCHMID Manuel FILZWIESER

KV Klagenfurt

K

K1 Mannschaft Schüler

männlich

WW - Regatta Classic Jugend Schüler

WW - Regatta Sprint männlich

K1 Mannschaft

Jugend

männlich

K1

Manuel TÖPLITZER

KC Glanegg

K

Schüler

männlich

K1

Maximilian ORTHOFER

SV Teefix Forelle Steyr

O

Daniel TOROS Bernard OCHAYA Harald NUSSBAUMMÜLLER Gregor NUSSBAUMMÜLLER Manfred OBERLEITNER

SV Teekanne Forelle Steyr SV Teekanne Forelle Steyr NFKC Storia Enso Ybs NFKC Storia Enso Ybs NFKC Storia Enso Ybs

O O N N N

Rafting

männlich

R4 Mannschaft

Freestyle Senioren

weiblich

K1

Gudrun LEHNER

NF Innsbruck

T

Junioren

weiblich

K1

Theresa ANDERSCH-HARTNER

KC Graz

St

männlich

K1

Moritz SCHNECK

KC Graz

St

165


Weltmeisterschaften 2009 Rennsport Allg. Klasse

12.8. - 16.8.2009, Dartmouth, CAN Damen

K2 200 m

4. Yvonne SCHURING Viktoria SCHWARZ

17 Länder

17 Mannschaften

K2 500 m

6. Yvonne SCHURING Viktoria SCHWARZ

24 Länder

24 Mannschaften

Slalom Allg. Klasse

8.9. - 13.9.2009, La Seu de Urgell, ESP Damen

Herren

K1

5. Violetta OBLINGER-PETERS

32 Länder

71 Teilnehmer

K1 Mannschaft

6. Violetta OBLINGER-PETERS Corinna KUHNLE Viktoria WOLFFHARDT

15 Länder

15 Mannschaften

K1

6. Helmut OBLINGER

44 Länder

92 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 Rennsport Allg. Klasse

25.6. - 28.6.2009, Brandenburg, GER Damen

K2 200 m

6. Yvonne SCHURING Viktoria SCHWARZ

14 Länder

14 Mannschaften

5. Viktoria WOLFFHARDT

18 Länder

61 Teilnehmer

Classic K1 Mannschaft

6. Gerhard SCHMID Harald HUDETZ Manuel FILZWIESER

13 Länder

13 Mannschaften

Sprint K1 Mannschaft

6. Gerhard SCHMID Harald HUDETZ Manuel FILZWIESER

12 Länder

12 Mannschaften

Damen

K1 500 m

3. Ana Roxana LEHACI

32 Länder

32 Teilnehmer

Damen

K1

2. Corinna KUHNLE

26 Länder

70 Teilnehmer

Herren

K1

5. Gerhard SCHMID

13 Länder

32 Teilnehmer

Slalom Junioren

23.7. - 26.7.2009, Liptovsky Mikulas, SVK weiblich K1

WW Regatta Allg. Klasse

21.6. - 27.6.2009, Valtellina, ITA Herren

Weltcup 2009 Rennsport Allg. Klasse Slalom Allg. Klasse WW Regatta Allg. Klasse

166


Karate

ÖSTERREICHISCHER KARATEBUND (ÖKB) gegründet 1965 161 Vereine 10.559 Mitglieder 3100 St. Pölten, Dr. Adolf Schärf-Str. 25 Telefon und Fax: +43 / 2742 / 25 87 94 E-mail: oekb@karate-austria.at www.karate-austria.at Präsident: Ing. Karl Hillinger, p.A. Österr. Karatebund Verbandssekretärin: Marianne Kellner (office@karate-austria.at) Schriftführer: Mag. Dr. Robert Bassa, p. A. Österr. Karatebund

Internationale Mitgliedschaften: World Karate Federation (WKF) gegründet 1970 (als World Union of Karate Organisations - WUKO) derzeit 209 Länder E-28003 Madrid, Spanien, Galeria de Vallehermoso 4, 3rd floor World Shotokan Karate-do Association (WSKA) gegründet 1990 23 Länder Office: Postbus 14, B-9850 Nevele, Belgien World Goju-Ryu Karate-Do Federation (WGKF) gegründet 2003 187 Länder P-2825-361 Costa de Caparica, Portugal, Rua Manuel de Agro Ferreira 26 European Karate Federation (EKF) gegründet 1964 (als European Karate Union = EKU) 51 Länder E-28003 Madrid, Spanien, Galeria de Vallehermoso 4, 3rd floor European Shotokan Karate-do Association (ESKA) gegründet 1986 23 Länder Office: Postbus 14, B-9850 Nevele, Belgien

Foto: Mag. Ewald Roth Highflyer Thomas Kaserer bei der Shotokan-WM in Cancun.

European Goju-Ryu Karate-Do Federation (EGKF) gegründet 1993 32 Länder P-2825-361 Costa de Caparica, Portugal, Rua Manuel de Agro Ferreira 26

Im Sportjahr 2009 setzte der Österreichische Karatebund die im Jahr 2007 begonnene und im Jahr 2008 ausgeweitete Strategie der gezielten Nachwuchsförderung in den Leistungszentren Dornbirn, Salzburg, Wels, St. Pölten, Fürstenfeld, Wien und Feldkirchen fort. Die Förderungsmaßnahmen umfassten finanzielle, organisatorische, trainingswissenschaftliche und administrative Unterstützung der Leistungszentren sowie die Förderung einzelner Nachwuchssportler durch Entsendung zu internationalen Trainingslehrgängen. So wurden im Jahr 2009, wie auch schon 2008, Sportler zum Trainingscamp und Youth World Cup der WKF nach Evia, Griechenland, entsandt. Das Highlight der Verbandsarbeit des Jahres 2009 war zweifellos die Ausrichtung der ESKA-EM von 27. bis 29. November 2009 in der Welser Rotax-Halle. Nicht weniger als 132 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 5 Bundesländern hatten in einem Zeitraum von 20 Monaten rund 11.900 unbezahlte Arbeitsstunden geleistet und damit eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die national und international neue Maßstäbe setzte. Das mediale Echo, innovative Formen der Öffentlichkeitsarbeit und der Kooperation mit lokalen Schulen, die multimediale Präsentation der Veranstaltung und schließlich die sportlichen Erfolge – allen voran der Gewinn des EM-Titels durch das Kata-Team mit Thomas Kaserer, Roland Breiteneder und Simon Klausberger – trugen erheblich zur verbesserten öffentlichen Wahrnehmung des Karatesports in Österreich bei und festigten die Position des Österreichischen Karatebundes als verlässlicher Partner bei der Ausrichtung internationaler Großsportveranstaltungen. Sportlich stand auch das Jahr 2009 wieder im Zeichen von Thomas Kaserer. Der Schüler des Linzer BORG für Leistungssportler konnte seinen Riesenerfolg des Vorjahres bei der Europameisterschaft in Zagreb wiederholen und gewann am 9. Mai 2009 in eindrucksvoller Manier Bronze im Kumitebewerb bis 67 kg. Gemeinsam mit Simon Klausberger und Roland Breiteneder gewann er im Juli 2009 Gold im Kata-Teambewerb der Universitäts-EM in Cordoba und nahm unmittelbar darauf, von 23. bis 26. Juli 2009, als einziger österreichischer Starter an den World Games in

167


Kaohsiung (Taiwan) teil, wo in jeder Kategorie nur 8 Teilnehmer starten dürfen. In diesem Weltklassefeld gelang es Kaserer, alle drei seiner Vorrundenkämpfe im Kumitebewerb bis 65 kg zu gewinnen, und er zog als Poolsieger in das Finale der besten vier Athleten ein. Dort musste er sich dem überragenden Ungarn Kovacs knapp geschlagen geben. Im Kampf um Platz 3 erlitt er durch einen Treffer am Kopf einen Trommelfellriss, wodurch die Medaillenchancen dahin waren und er den 4. Platz belegte. Neben den Erfolgen von Thomas Kaserer in der Allgemeinen Klasse zeigten im Jahr 2009 zahlreiche Top-Platzierungen österreichischer Nachwuchsathleten sehr deutlich, dass der in den letzten Jahren begonnene Weg der gezielten Förderarbeit des Österreichischen Karatebundes Früchte trägt. Allen voran sind dabei die Silbermedaille von Bettina Plank und drei fünfte Plätze bei der Juniorenund Kadetten-WM in Marokko im November 2009 zu nennen. Besonders erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch der 17-jährige Stefan Pokorny, dem es bei seinem ersten Antreten in der Allgemeinen Klasse gelang, den Kumitebewerb bis 60 kg bei den German Open, einem der absoluten Top-Turniere weltweit, zu gewinnen. Die Qualität des österreichischen Karate-Nachwuchses zeigten schließlich auch die Goldmedaillen von Alisa Buchinger, Andreas Muther, Vincent Auinger, Bettina Plank und Thomas Kaserer bei der Shotokan-WM in Cancun bzw. der Shotokan-EM in Wels.

Österreichische Staatsmeister 2009 Kata Damen Mannschaft Herren Mannschaft

Joan-Marie STADLER

NÖ Karate-Leistungszentrum

N

Joan-Marie STADLER Johanna THAJER Eva THAJER

NÖ Karate-Leistungszentrum

N

Simon KLAUSBERGER

Karate-do Wels

O

Roland BREITENEDER Simon KLAUSBERGER Thomas KASERER

Karate-do Wels

O

– 50 kg Bianca ELLENSOHN

Karateclub Loacker Recycling Götzis

V

– 55 kg Sonja ANDERL

Karate Wien

W

– 61 kg Natalie EL KANFOUD

SHOKOTAN Karate Club Lauterach

V

– 68 kg Sabrina WRANN

ASKÖ Karate Club Feldkirchen

K

+68 kg Sara FORTE

Karateclub SeiBuKan Dornbirn

V

Karateclub SeiBuKan Dornbirn Karateclub SeiBuKan Dornbirn SHOKOTAN Karate Club Lauterach Karateclub Loacker Recycling Götzis

V

– 60 kg Oliver HAGLEITNER

Askö SeiBuKan Linz

O

– 67 kg Thomas KASERER

Sportunion Schwanenstadt

O

– 75 kg Nedzad RANDOW

Karateclub Volksbank Fürstenfeld

St

– 84 kg Andreas MUTHER

Karateclub Loacker Recycling Götzis

V

+84 kg Günther STANGL

Karateclub Volksbank Fürstenfeld

St

Karateclub Loacker Recycling Götzis

V

Kumite Damen

Mannschaft Herren

Mannschaft

Natascha ABERER Sara FORTE Natalie EL KANFOUD Bianca ELLENSOHN

Jean-Marc MAYER Andreas MUTHER Helmut RIEDER

Österreichische meister 2009 Kata U12

weiblich Mannschaft

168

Simone MOSER

Karate Union Walserfeld

S

Lara HINTERSEER Borka STARCEVIC Magdalena VUKOVIC

Karate Union Shokotan Pinzgau

S


U12

männlich

Lukas BUCHINGER

Sportunion Schwanenstadt

O

Lukas BUCHINGER Christoph BUCHINGER Lukas SEFERAGIC

Sportunion Schwanenstadt

O

Julia REITER

Karate Union Walserfeld

S

Simone MOSER Julia REITER Nina VORDERLEITNER

Karate Union Walserfeld

S

Daniel SZABO

LZ Steiermark

St

Benjamin GISELBRECHT Bozo LAZAREVIC Eric PFEIFER

Karateclub Lustenau

V

Nina ATTENEDER

NÖ Karate-Leistungszentrum

N

Tamara GISELBRECHT Paulina GISELBRECHT Laura GUTBRUNNER

Karateclub Höchst

V

Christoph ERLENWEIN

Sportunion Schwanenstadt

O

Moritz ÖLLERER Florian SANTNER Fabian SUPPIK

Karate Union Walserfeld

S

Caroline SCHWARZINGER

NÖ Karate-Leistungszentrum

N

Julia KÖNIG Alina MEINDL Caroline SCHWARZINGER

NÖ Karate-Leistungszentrum

Lukas THAJER

NÖ Karate-Leistungszentrum

N

Michael ERLENWEIN Christoph ERLENWEIN Armin HAJDAREVIC

Sportunion Schwanenstadt

O

Johanna THAJER

NÖ Karate-Leistungszentrum

N

Marlies MATZKA Anne-Sophie SCHACHL Katharina SCHACHL

Sportunion Attergau

O

Thomas KASERER

Karate-do Wels

O

Boris ALEKSIC Vincent AUINGER Marcel STERRER

Sportunion Attergau

O

– 145 cm

Nina VORDERLEITNER

Karate Union Walserfeld

O

+145 cm

Jasemine WÄGER

KC Kleiner Drachen Mäder

V

Mannschaft U14

weiblich Mannschaft männlich Mannschaft

U16

weiblich Mannschaft männlich Mannschaft

U18

weiblich Mannschaft männlich Mannschaft

U21

weiblich Mannschaft männlich Mannschaft

N

Kumite U12

weiblich männlich

U14

weiblich männlich

U16

weiblich

– 150 cm

Lukas BUCHINGER

Sportunion Schwanenstadt

O

+150 cm

Edin DZAFIC

ASKÖ Karate Club Feldkirchen

K

– 155 cm

Carina KUMMER

Karate Wien

W

+155 cm

Alexandra KORNDON

Karate Union Walserfeld

O

– 158 cm

Stefan MÖRTH

Shokotan Karate Club Lauterach

V

+158 cm

Daniel SZABO

LZ Steiermark

St

– 47 kg

Hannah SPERRER

Karate Sportunion Altmünster

O

– 54 kg

Maja MILLER

Karateclub Lustenau

V

+54 kg

Tamara GISELBRECHT

Karateclub Höchst

V 169


U16

männlich

U18

weiblich

männlich

U21

männlich

– 52 kg

Goran STANIC

Karate Union Shokotan Pinzgau

S

– 57 kg

Tobias ADLBERGER

ASKÖ SeiBuKan Linz

O

– 63 kg

Dominik SASSMANN

Karate Hayashi St. Pölten

N

– 70 kg

Michael ERLENWEIN

Sportunion Schwanenstadt

O

– 53 kg

Bettina PLANK

KC Kleiner Drachen Mäder

V

+53 kg

Alisa BUCHINGER

KU Shokotan Salzburg

S

– 55 kg

Eva-Maria NOVINSCAK

LZ Steiermark

St

+55 kg

Natascha ABERER

Karateclub SeiBuKan Dornbirn

V

+70 kg

Christoph ZEINDLHOFER

ASKÖ Karate Steyr

O

– 55 kg

Armin HAJDAREVIC

Sportunion Schwanenstadt

O

– 61 kg

Stefan POKORNY

UKC Hallein

S

– 68 kg

James SPERRER

Karate Sportunion Altmünster

O

– 76 kg

Jan KASERER

Karate Union Walserfeld

S

+76 kg

Sabah MIDZIC

Karateclub Lustenau

V

– 60 kg

Oliver HAGLEITNER

ASKÖ SeiBuKan Linz

O

– 67 kg

Thomas KASERER

Karate-do Wels

O

– 75 kg

Manuel LEILER

KC Kleiner Drachen Mäder

V

– 84 kg

Andreas MUTHER

Karateclub Loacker Recycling Götzis

V

+84 kg

Mario SCHAFZAHL

ASKÖ SeiBuKan Linz

O

Vincent AUINGER Thomas KASERER Mario RETTENBACHER

Sportunion Attergau Karate-do Wels Shotokan Salzburg

O O S

Mannschaft

Weltmeisterschaften 2009 Kata Allg. Klasse

25.9. – 27.9.2009, Cancun, MEX Damen

2. Anna REIFBERGER

13 Länder

16 Teilnehmer

5. Vincent AUINGER

18 Länder

50 Teilnehmer

2. Thomas KASERER Simon KLAUSBERGER Roland BREITENEDER

10 Länder

10 Mannschaften

36 Länder

36 Teilnehmer

4. Bettina PLANK Herren Mannschaft

Junioren

12.11. - 15.11.2009, Rabat, MAR weiblich

Junioren

5. Caroline SCHWARZINGER

25.9. - 27.9.2009, Cancun, MEX weiblich

2. Bettina PLANK

11 Länder

13 Teilnehmer

männlich

1. Vincent AUINGER

18 Länder

30 Teilnehmer

2. Thomas KASERER Mannschaft

Kadetten

1. Thomas KASERER Sascha GORJANAC Vincent AUINGER

3 Länder

3 Mannschaften

7 Länder

8 Teilnehmer

13 Länder

16 Teilnehmer

25.9. - 27.9.2009, Cancun, MEX weiblich

3. Bettina PLANK 5. Alisa BUCHINGER

männlich 170

5. Stefan POKORNY


Kumite Allg. Klasse

25.9. - 27.9.2009, Cancun, MEX Herren

Junioren

Junioren

5. Andreas MUTHER

18 Länder

47 Teilnehmer

5. Nathalie REITER

33 Länder

33 Teilnehmer

12.11. - 15.11.2009, Rabat, MAR weiblich

+59 kg – 53 kg

2. Bettina PLANK

40 Länder

40 Teilnehmer

männlich

– 62 kg

5. Stefan POKORNY

53 Länder

53 Teilnehmer

2. Alisa BUCHINGER

15 Länder

20 Teilnehmer

2. Alisa BUCHINGER Bettina PLANK Natascha ABERER

6 Länder

1. Andreas MUTHER

18 Länder

25.9. - 27.9.2009, Cancun, MEX weiblich Mannschaft

männlich

6 Mannschaften

31 Teilnehmer

5. Vincent AUINGER Mannschaft

Kadetten

1. Thomas KASERER Andreas MUTHER Vincent AUINGER

8 Länder

8 Mannschaften

25.9. - 27.9.2009, Cancun, MEX 1. Alisa BUCHINGER

weiblich

15 Länder

17 Teilnehmer

18 Länder

30 Teilnehmer

5. Julia KÖNIG

9 Länder

17 Teilnehmer

3. Julia KÖNIG Caroline SCHWARZINGER Alina MEINDL

6 Länder

6 Mannschaften

3. Martin KREMSER Marco KAßMANNHUBER Michael SCHAUNIG

5 Länder

5 Mannschaften

2. Bettina PLANK männlich

2. Stefan POKORNY

Europameisterschaften 2009 Kata Allg. Klasse

26.9. - 27.9.2009, Bern, SUI Damen Mannschaft

Herren

Junioren

30.1. - 1.2.2009, Paris, FRA männlich

5. Vincent AUINGER

33 Länder

33 Teilnehmer

3. Georgia BUCHNER

7 Länder

10 Teilnehmer

3. Natalie EL KANFOUD Sabrina WRANN Georgia BUCHNER Jana JEDLICZKA Bianca ELLENSOHN

5 Länder

3. Jean-Marc MAYER

7 Länder

10 Teilnehmer

34 Länder

34 Teilnehmer

Kumite Allg. Klasse

26.9. - 27.9.2009, Bern, SUI Damen

– 61 kg Mannschaft

Herren Allg. Klasse

+84 kg

5 Mannschaften

8.5. - 10.5.2009, Zagreb, CRO Herren

– 67 kg

3. Thomas KASERER

171


Kickboxen

ÖSTERREICHISCHER BUNDESFACHVERBAND FÜR KICK- UND THAIBOXEN (ÖBFK) gegründet 1976 88 Vereine 3321 Mitglieder 9020 Klagenfurt, Ehrentalerstraße 21 Telefon: + 43 / 463 / 420 024 Fax: + 43 / 463 / 420 025 Mobil: +43 / 664 / 418 06 31 E-mail: office@kickboxen.com, office@ifmamuaythai.at www.kickboxen.com, www.ifmamuaythai.at Bürozeiten: Montag – Freitag 9 - 13 Uhr Management Direktor: Mag. Nikolaus Gstättner Sportdirektor Tatami: Michael Kruckenhauser Sportdirektor Ring: Alois Peierl Technischer Direktor: Ing. Ernst Dörr Geschäftsführer: Otmar Felsberger

Ordentliches Mitglied der: World Association of Kickboxing Organizations (WAKO) 112 Länder 20052 Monza-Milano, Italien, Via a. Manzoni 18 International Federation of Muaythai Amateur (IFMA) 107 Länder Bangkok 10240, Thailand, 1029 Navamin 14, Navamin RD, Klongjan, Bangkapi Österreichs Vertreter Mag. Nikolaus Gstättner ist Vorstandsmitglied der WAKO. Dr. Thomas Rappl ist Mitglied der Ärzte- und Dopingkommission (WAKO). Otmar Felsberger ist Mitglied der Technischen Kommission (WAKO). Mag. Michael Pucher ist Mitglied der Schiedsrichterkommission (WAKO).

Das Kickbox-Jahr 2009 war für den Österreichischen Bundesfachverbandes für Kickboxen eines der erfolgreichsten Jahre überhaupt. Mit der Kickbox-Weltmeisterschaft im Leichtkontakt, Low Kick und K1 Stil vom 19. bis 25. Oktober 2009 in Villach hat der ÖBFK ein unübersehbares Zeichen in puncto höchsten sportlichen Niveaus, professioneller Organisation, genialer Stimmung, fairer Kämpfe und sportvereinender Weltkommunikation gesetzt. Über 604 AthletInnen aus 52 Nationen und 4 Kontinenten zeigten 4 Tage lang in der Villacher Stadthalle ihr Können und ihre unerschütterliche Faszination für diesen Sport. Österreich war mit 29 AthletInnen vertreten und hat auf unglaubliche Art und Weise gezeigt, was Begeisterung, die Foto: ÖBFK / Kärntenblitz phantastische Unterstützung, Betreuung Gerald Zimmermann - der kärntner Weltmeister 2009 bei seinem Kampf um Gold. und Förderung durch die Österreichische Bundes-Sportorganisation und das Sportministerium (3 Teamärzte mehr und hauptberufliche Trainer) ermöglichen können: 13 Medaillen! Davon 2 Gold, 5 Silber und 6 Bronze! Ein Top-Ergebnis. Der ÖBFK gratuliert seinen SpitzensportlerInnen und MedaillengewinnerInnen, allen voran seinen zwei Weltmeistern! Gerald Zimmermann aus Kärnten (WKC Union Velden, Leichtkontakt Veteranen, -84 kg) beeindruckte mit seiner Leistung und Strategie ebenso wie Astrid Öttl (Dimos Kampfsportcenter Wien, K1 Stil, -70 kg). Beide konnten, bejubelt von tausend faszinierten Besuchern und Kickbox-Fans, ihre WM-Goldmedaillen entgegennehmen. Fünfmal Silber geht in drei Bundesländer. Beeindruckende Technik, unglaublicher Sportgeist und voller emotionaler wie körperlicher Einsatz brachten Nicole Trimmel (Burgenland, Leichtkontakt, -65 kg), Rupert Gritsch (Steiermark, Leichtkontakt, +94 kg), Levente Bertalan (Wien, Leichtkontakt, -74 kg), Doris Köhler (Wien, Low Kick, -56kg), Günther Parzer (Wien, Leichtkontakt, Veteranen, -63 kg) verdientes Silber bei der WM in Villach.

172


Insgesamt 6 WM-Bronzemedaillen konnte Österreich erkämpfen. Die Bronzehelden sind: Patrick Gerdenitsch (Burgenland, Leichtkontakt, -94 kg), Josef Hajdinjak (Steiermark, Leichtkontakt Veteranen, -79 kg), Jennifer Czappek (Tirol, Leichtkontakt, -60 kg), Juso Prosic (Tirol, Leichtkontakt, -89 kg), Roman Sendor (Wien, Leichtkontakt Veteranen, -89 kg) und Myra Winkelmann (Wien, K1 Rules, 56 kg). Die absolute Sensation gelang den AthletInnen bei der WM in Italien (Semikontakt, Vollkontakt, Musikformen, Aerokickboxen): Gleich 4 SportlerInnen konnten sich für die allerersten „Sportaccord Combat Games 2010” in Peking unter der Schirmherrschaft des IOC (Internationales Olympisches Komitee) qualifizieren. Roman Bründl, Bianca Pfahringer, Michael Gebhart und Doris Köhler sind damit weltweit bei den Besten der Besten dabei und haben für den ÖBFK damit Kickboxgeschichte geschrieben. Und das war noch nicht alles: 4 Medaillen gab es auch beim Aerokickboxen! Die hervorragende Leistung von Tina Gerbec (KBU Pischelsdorf, Steiermark) wurde mit 2 Bronzemedaillen belohnt (mit und ohne Step), und das Österreichische Kickbox-Team bewies wieder einmal sein Weltniveau mit Gold (mit Step) und Silber (ohne Step). Für den Österreichischen Bundesfachverband für Kickboxen nimmt die Förderung des Nachwuchses seit jeher einen ganz besonderen Stellenwert ein. Umso erfreulicher ist auch hier die überaus erfolgreiche Entwicklung im Jahr 2009. Bei der Junioren-Kickbox-EM (1x Gold, 2x Silber, 6x Bronze) in Pula/Kroatien vom 20. bis 27. September 2009 (1160 Teilnehmer aus 21 Nationen) zeigten die ÖBFK-Aero-KickboxerInnen aus Pischelsdorf welches Potenzial in Ihnen steckt. Gold, Silber, Bronze und ein hervorragender 4. Platz wurden erkämpft. Das Team Younger Cadetts (U12) mit Anika Fuchsbichler, Kerstin Maurer und Natascha Schemmerl erreichte im Bewerb „mit Step” Gold und in der Disziplin „ohne Step” Silber. Im Bewerb Older Cadetts (U15) gewann Anna Drexler bei ihrem ersten EM-Auftritt sensationell den 3. Platz, und Madlen Gradwohl wurde in ihrer Klasse (ohne Step) mit dem 4. Platz beste Westeuropäerin in dieser Disziplin. Nicole Billa war mit insgesamt zwei Medaillen (Silbermedaille im Semikontakt und Bronzemedaille im Leichtkontakt) bei dieser EM die erfolgreichste österreichische Kickboxerin. Österreich zeigte auch bei der Weltmeisterschaft im Thaiboxen in Bangkok, Thailand, seine Stärke, wo es mit 4 Kämpfern vertreten war: Christopher und Peter Treichl sowie Shkodran Veseli erreichten das Achtelfinale, Marco Pleschberger sogar das Viertelfinale – und das bei einem Starterfeld von 80 Nationen und 700 Kämpfern! Auf nationaler Ebene wurden auch im Jahr 2009 Österreichische Meisterschaften und Österreichische Staatsmeisterschaften im Kickboxen sowie eine Österreichische Meisterschaft im Muay-Thai sowie Neulingsmeisterschaften in allen Disziplinen durchgeführt. Der ÖBFK ist als Mitglied der International Federation of Muaythai Amateur (IFMA, Muay-Thai Boxen) und der World Association of Kickboxing Organizations (WAKO, Kickboxen) in der Lage österreichweit Kickboxen und Muay-Thai-Boxen anzubieten und zwar anerkannt von: SportAccord (ehemals „General Association of International Sports Federations” (GAISF)). Zukunftsschritte. Bei der Generalversammlung des ÖBFK wurde der Vorstand und das Direktorium nicht nur bestätigt, sondern der Vorstand auf organisatorischer Ebene dermaßen strukturmäßig minimiert und optimiert, dass ein noch schnelleres und effizienteres Arbeiten ermöglicht wird. Anlässlich dieser Generalversammlung wurde auch der Name des ÖBFK auf „ÖSTERREICHISCHER BUNDESFACHVERBANDES FÜR KICK- UND THAIBOXEN” geändert, um der Sparte Thaiboxen die notwendige adäquate Anerkennung und Präsenz zuerkennen und kommunizieren zu können. Auch 2010 wird die Philosophie des ÖBFK dem Leitbild seiner sportlichen Entwicklung und Geschichte folgen: intensive Nachwuchsförderung, kontinuierlich gezielte Weiterentwicklung des Trainerwesens im Kick- und Thai-Boxen sowie die interaktive Repräsentation eines Sportes für Generationen.

Österreichische Staatsmeister 2009 Leichtkontakt Damen

Herren

Federgewicht

– 50 kg Patricia PULLNIG

CKF Klagenfurt

K

Leichtgewicht

– 55 kg Doris KÖHLER

ASKÖ Kumgang Wien

W

Mittelgewicht

– 60 kg Beatrix HÜTTER

ASKÖ KBC Graz

St

Leicht-Schwergewicht

– 65 kg Nicole TRIMMEL

ASVÖ KBC Rohrbach

B

Schwergewicht

– 70 kg Astrid OETTL

KBC Dimos Wien

W

Fliegengewicht

– 57 kg Mario HUBER

ATSV Lenzing Modal

O

Leichtgewicht

– 63 kg Mario KRAKOLINIG

WKC Velden

K

Weltergewicht

– 69 kg Patrick KALCHER

KB ASKÖ Raika Gratwein

St

Halbmittelgewicht

– 74 kg Levente BERTALAN

Tae-Kibo Kampfsportverein Wien

W

Mittelgewicht

– 79 kg Georg PARTH

Dragon Sportkarate Telfs

T 173


Herren

Halbschwergewicht

– 84 kg Florian FUCHS

KC Kruckenhauser

T

Cruisergewicht

– 89 kg Juso PROSIC

KC Kruckenhauser

T

Schwergewicht

– 94 kg Patrick GERDENITSCH

ASVÖ KBC Rohrbach

B

Superschwergewicht

+94 kg Mario SPAHR

ASKÖ Kampfsportverein Steyr

O

Federgewicht

– 50 kg Bernadette PERTL

KB ASKÖ Raika Gratwein

St

Leichtgewicht

– 55 kg Bianca PFAHRINGER

HSK KBC Hopfgarten

T

Mittelgewicht

– 60 kg Sandra PICHLER

MSK Kirchbichl

T

Leicht-Schwergewicht

– 65 kg Jenny CZAPPEK

KC Kruckenhauser

T

Schwergewicht

– 70 kg Kerstin DROSG

KB Club ASKÖ Leibnitz

St

KC-Kruckenhauser

T

Semikontakt Damen

Mixed

Mannschaft

Herren

Leichtgewicht

– 63 kg Markus BLÜMMEL

ATUS Gratkorn

St

Weltergewicht

– 69 kg Michael GEBHART

SV Union Seekirchen

S

Halbmittelgewicht

– 74 kg Levente BERTALAN

Tae-Kibo Kampfsportverein Wien

W

Mittelgewicht

– 79 kg Christian PATTERER

KB ASKÖ Raika Gratwein

St

Halbschwergewicht

– 84 kg Florian FUCHS

KC Kruckenhauser

T

Cruisergewicht

– 89 kg Seppi PATTERER

Karateclub Bushido

K

Schwergewicht

– 94 kg Günther WENINGER

ASVÖ Octagon Wien

W

Superschwergewicht

+94 kg Michael KRUCKENHAUSER

KC Kruckenhauser

T

– 60 kg Hayri KURAN

KBC Donaustadt

W

KB Union Pischelsdorf

St

Vollkontakt Herren

Leichtgewicht Halbweltergewicht

– 63,5 kg Joachim GÖLLES

Halbmittelgewicht

– 71 kg Patrick KALCHER

KB ASKÖ Raika Gratwein

St

Mittelgewicht

– 75 kg Levente BERTALAN

Tae-Kibo Kampfsportverein Wien

W

Halbschwergewicht

– 81 kg Georg PARTH

KSV Dragon Sportkarate Telfs

T

Cruisergewicht

– 86 kg Josef HAJDINJAK

ASKÖ KB Center Graz

St

Schwergewicht

– 91 kg Patrick GERDENTISCH

ASVÖ KBC Rohrbach

B

Superschwergewicht

+91 kg Rupert GRTISCH

KB Club ASKÖ Leibnitz

St

Österreichische meister 2009 Semikontakt U16

weiblich

männlich

174

– 125 cm

Natasa JUBECIC

MSK Kirchbichl

T

– 135 cm

Svenja KRALINGER

KC Kruckenhauser

T

– 145 cm

Cengiz KADRIYE

KC Kruckenhauser

T

– 155 cm

Anna BENEDETTI

KC Kruckenhauser

T

– 165 cm

Nicole BILLA

KC Kruckenhauser

T

– 175 cm

Verena KRIECHBAUMER

ATSV Lenzing Modal

O

– 135 cm

Erol DURAKOVIC

KC Kruckenhauser

T

– 145 cm

Philipp BERGER

KSV Dragon Sportkarte Telfs

T

– 155 cm

Sascha APPELTAUER

ATSV Lenzing Modal

O

– 165 cm

Manuel KAUFMANN

MSK Kirchbichl

T

– 175 cm

Benedikt SEISL

KC Kruckenhauser

T


U19

weiblich

männlich

– 50 kg

Valeria BENEDETTI

KC Kruckenhauser

T

– 55 kg

Stephanie SEISSL

ASKÖ KB Center Graz

St

– 60 kg

Nicole BILLA

KC Kruckenhauser

T

– 57 kg

Mario HUBER

ATSV Lenzing Modal

O

– 63 kg

Markus BLÜMMEL

ATUS Gratkorn

St

– 69 kg

Adrian SCHIMETSCHEK

Kumgang Wien ASKÖ

W

– 74 kg

Dominik SCHUSTER

Karate + Kickbox Union Hard

V

– 79 kg

Simon SEISL

KC Kruckenhauser

T

KC Kruckenhauser

T

Mannschaft Veteranen männlich

– 80 kg

Andreas DAXER

HSK KBC Hopfgarten

T

+80 kg

Seppi PATTTERER

Karateclub Bushido

K

– 60 kg

Hayri KURAN

KBC Donaustadt

W

– 71 kg

Adrian SCHIMETSCHEK

Kumgang Wien ASKÖ

W

– 52 kg

Patricia PULLNIG

CKF Klagenfurt

K

– 56 kg

Doris KÖHLER

ASKÖ Kumgang Wien

W

– 60 kg

Beatrix HÜTTER

ASKÖ KBC Graz

St

– 65 kg

Nicole TRIMMEL

ASKÖ KBC Rohrbach

B

– 70 kg

Astrid OETTL

KBC Dimos Wien

W

– 52 kg

Patricia PULLNIG

CKF Klagenfurt

K

– 60 kg

Claudia BLUMAUER

ATUS Köflach

St

– 65 kg

Isabella STUMMER

Budo Sport Wien

W

weiblich

– 52 kg

Carina SCHÜTZ

Budo Sport Wien

W

männlich

– 71 kg

Stefan PRASSER

KB Club ASKÖ Leibnitz

St

– 75 kg

Erich WULZ

SV Union Seekirchen

S

– 86 kg

Paul KÖNIG

KB ASKÖ Raika Gratwein

St

– 60 kg

Yusuf AVCI

Payak Siam Gym

W

Christopher TREICHL

WSC Kufstein

T

– 67 kg

Peter TREICHL

WSC Kufstein

T

– 71 kg

Marco PLESCHBERGER

KSF Gym Leoben

St

– 75 kg

Lirim AHMETI

Foxgym Wien

W

– 81 kg

Alexander SKENDER

WSC Kufstein

T

– 86 kg

Henry BANNER

Foxgym Wien

W

– 91 kg

Hannes HEINZINGER

WSC Kufstein

T

Vollkontakt U19 Klasse A

Klasse C

Neulinge

männlich weiblich

weiblich

Muay Thai Klasse A

männlich

– 63,5 kg

Klasse D

männlich

+91 kg

Mirza ZELJKOVIC

Foxgym Wien

W

– 67 kg

Martin HIRSCHENAUER

KSF Gym Leoben

St

– 71 kg

Marco PLESCHBERGER

KSF Gym Leoben

St

– 75 kg

Thomas EBHARD

KSF Gym Leoben

St

– 91 kg

Patrick MEIER

Payak Siam Gym

W

175


Aero Kick U9

Anika FUCHSBICHLER

KBU Pischelsdorf

St

U12

Julia DREXLER

KBU Pischelsdorf

St

U15

Anna DREXLER

KBU Pischelsdorf

St

K1 Klasse A

Klasse C

weiblich

– 56 kg

Myra WINKELMANN

KBC Dimos Wien

W

männlich

– 71 kg

Jürgen GLATZER

KSF Gym Leoben

St

– 91 kg

Hannes SCHNEIDER

KSC KBV Kirchberg

T

männlich

– 86 kg

Hannes SCHNEIDER

KSC KBV Kirchberg

T

weiblich

– 56 kg

Doris KÖHLER

ASKÖ Kumgang Wien

W

– 60 kg

Katrin HOFER

KBU Pischelsdorf

St

Martin GRUBER

KBC Katana Wels

O

– 67 kg

Christopher TREICHL

KSC KBV Kirchberg

T

– 71 kg

Marco PLESCHBERGER

KSF Gym Leoben

St

– 81 kg

Labinot ZEKAJ

ASVÖ Tosan Wien

W

– 91 kg

Nejad BALKAN

ASVÖ Tosan Wien

W

– 71 kg

Sezer TÜRKÖGLÜ

KBC Katana Wels

O

– 86 kg

Hannes SCHNEIDER

KSC KBV Kirchberg

T

Flora HABERFELLNER

ASKÖ Kampfsportschule Bad Schallerbach

O

Waffen

Lisa HABERLIK

ASKÖ Kampfsportschule Bad Schallerbach

O

Waffen

Moritz REBHAHN

ASKÖ Kampfsportschule Bad Schallerbach

O

– 42 kg

Sven GALLOB

WKC Velden

K

Lowkick Klasse A

männlich

Klasse C

männlich

– 63,5 kg

Musikformen Hardstyle U16 U19

weiblich männlich

Leichtkontakt U16

U19

Masters

männlich

– 47 kg

Florian MEIXNER

KBU Millstättersee

K

– 57 kg

Andre STRAMETZ

KBV ASVÖ Deutschlandsberg

St

– 63 kg

Caglar ARSLANER

MSK Kirchbichl

T

+69 kg

Benedikt SEISL

KC Kruckenhauser

T

weiblich

– 70 kg

Sandra PICHLER

MSK Kirchbichl

T

männlich

– 57 kg

Mario HUBER

KBV ATSV Lenzing Modal

O

– 63 kg

Kevin WASSERMANN

SK Union Spittal

K

– 69 kg

Adrian SCHIMETSCHEK

ASKÖ Kumgang Wien

W

– 79 kg

Samuel PILKO

KBV ASVÖ Deutschlandsberg

St

– 60 kg

Beatrix HÜTTER

ASKÖ KBC Graz

St

– 80 kg

Josef HAJDINJAK

ASKÖ KBC Graz

St

+80 kg

Roman SENDOR

ASKÖ Kumgang Wien

W

Jennifer CZAPPEK

KC Kruckenhauser

T

Levente BERTALAN

Tae-Kibo Kampfsportverein

W

weiblich männlich

Allkategorie weiblich Grandchampion männlich

176


Weltmeisterschaften 2009 Allg. Klasse

22.10. - 25.10.2009, Villach, AUT Damen

Herren

K1 Stil / – 56 kg

3. Myra WINKELMANN

5 Länder

5 Teilnehmer

K1 Stil / – 60 kg

5. Christin FIEDLER

7 Länder

7 Teilnehmer

K1 Stil / – 65 kg

5. Barbara TUTSCHKA

8 Länder

8 Teilnehmer

K1 Stil / – 70 kg

1. Astrid ÖTTL

K1 Stil / – 71 kg

5. Marco PLESCHBERGER

3 Länder

3 Teilnehmer

16 Länder

16 Teilnehmer

25.11. - 29.11.2009, Lignano, ITA Damen

Aerokick mit Step

3. Tina GERBEC

6 Länder

6 Teilnehmer

Aerokick ohne Step

3. Tina GERBEC

8 Länder

8 Teilnehmer

2. Team Austria

4 Länder

4 Mannschaften

27.11. - 5.12.2009, Bangkok, THA Herren

– 71 kg

5. Marco PLESCHBERGER

25 Länder

25 Teilnehmer

5. Thomas PENKNER

11 Länder

11 Teilnehmer

– 60 kg

3. Jennifer CZAPPEK

13 Länder

13 Teilnehmer

– 65 kg

2. Nicole TRIMMEL

13 Länder

13 Teilnehmer

+94 kg

2. Rupert GRITSCH

12 Länder

12 Teilnehmer

– 57 kg

5. Mario KRAKOLINIG

12 Länder

12 Teilnehmer

– 69 kg

5. Bernhard HUDELIST

13 Länder

13 Teilnehmer

– 74 kg

2. Levente BERTALAN

14 Länder

14 Teilnehmer

– 79 kg

5. Georg PARTH

16 Länder

16 Teilnehmer

Musikformen Hardstyle Allg. Klasse

25.11. - 29.11.2009, Lignano, ITA Herren

mit Waffen

Leichtkontakt Allg. Klasse

22.10. - 25.10.2009, Villach, AUT Damen Herren

Veteranen

– 89 kg

3. Juso PROSIC

13 Länder

13 Teilnehmer

– 94 kg

3. Patrick GERDENITSCH

12 Länder

12 Teilnehmer

22.10. - 25.10.2009, Villach, AUT männlich

– 63 kg

2. Günther PARZER

2 Länder

2 Teilnehmer

– 79 kg

3. Josef HAJDINJAK

3 Länder

3 Teilnehmer

– 84 kg

1. Gerald ZIMMERMANN

2 Länder

2 Teilnehmer

– 89 kg

3. Roman SENDOR

3 Länder

3 Teilnehmer

Low Kick Allg. Klasse

22.10. - 25.10.2009, Villach, AUT Damen

– 56 kg

2. Doris KÖHLER

13 Länder

13 Teilnehmer

Herren

– 71 kg

5. Alan KARCZEWSKI

23 Länder

23 Teilnehmer

– 55 kg

3. Bianca PFAHRINGER

16 Länder

16 Teilnehmer

– 60 kg

3. Sandra PICHLER

15 Länder

15 Teilnehmer

– 63 kg

5. Markus BLÜMMEL

17 Länder

17 Teilnehmer

– 69 kg

3. Michael GEBHART

20 Länder

20 Teilnehmer

– 84 kg

3. Roman BRÜNDL

23 Länder

23 Teilnehmer

Semikontakt Allg. Klasse

25.11. - 29.11.2009, Lignano, ITA Damen Herren

177


Allg. Klasse

Herren

Veteranen

25.11. - 29.11.2009, Lignano, ITA männlich

– 89 kg

5. Seppi PATTERER

13 Länder

13 Teilnehmer

– 63 kg

2. Günther PARZER

3 Länder

3 Teilnehmer

– 79 kg

5. Andreas DAXER

7 Länder

7 Teilnehmer

– 84 kg

3. Gerald ZIMMERMANN

3 Länder

3 Teilnehmer

– 89 kg

3. Roman SENDOR

6 Länder

6 Teilnehmer

– 94 kg

2. Manfred WEINGERL

4 Länder

4 Teilnehmer

– 56 kg

5. Doris KÖHLER

16 Länder

16 Teilnehmer

– 65 kg

2. Nicole TRIMMEL

10 Länder

10 Teilnehmer

Vollkontakt Allg. Klasse

Damen

Europameisterschaften 2009 U13

20.9. - 27.9.2009, Pula, CRO weiblich

Aerokick mit Step

4. Anika FUCHSBICHLER

4 Länder

5 Teilnehmer

Aerokick ohne Step

5. Anika FUCHSBICHLER

5 Länder

7 Teilnehmer

2. Team Austria

2 Länder

2 Mannschaften

3. Anna DREXLER

3 Länder

5 Teilnehmer

6. Madlen GRADWOHL

5 Länder

9 Teilnehmer

5. Sarah FILIPOVA

5 Länder

6 Teilnehmer

3. Nicole BILLA

6 Länder

9 Mannschaften

Mannschaft U16

weiblich

Aerokick mit Step

4. Madlen GRADWOHL Aerokick ohne Step Musikformen Hardstyle U16

20.9. - 27.9.2009, Pula, CRO Damen

U 13-15 / mit Waffen

Leichtkontakt U16

20.9. - 27.9.2009, Pula, CRO weiblich

– 60 kg

Victoria KRALINGER männlich U19

weiblich

– 42 kg

5. Philipp BERGER

8 Länder

9 Teilnehmer

– 47 kg

5. Armin SKORUP

10 Länder

14 Teilnehmer

– 60 kg

3. Sandra PICHLER

8 Länder

9 Teilnehmer

– 37 kg

5. Svenja KRALINGER

7 Länder

9 Teilnehmer

– 47 kg

5. Anna BENEDETTI

7 Länder

10 Teilnehmer

+47 kg

5. Martin ELLMERER

8 Länder

6 Teilnehmer

– 37 kg

5. Samuel FRISCHMANN

9 Länder

13 Teilnehmer

5.

7 Länder

8 Mannschaften

Semikontakt U13

20.9. - 27.9.2009, Pula, CRO weiblich männlich

Mannschaft U16

weiblich

Team Austria

– 42 kg

3. Romina RAUTH

5 Länder

6 Teilnehmer

– 60 kg

2. Nicole BILLA

6 Länder

8 Teilnehmer

3. Viktoria KRALINGER männlich

– 42 kg

5. Philipp BERGER

8 Länder

12 Mannschaften

Sven GALLOB – 69 kg Mannschaft 178

5. Benedikt SEISL 5.

Team Austria

10 Länder 8 Länder

13 Teilnehmer 11 Mannschaften


U19

20.9. - 27.9.2009, Pula, CRO weiblich

– 60 kg

2. Sandra PICHLER

9 Länder

10 Teilnehmer

männlich

– 57 kg

5. Mario HUBER

7 Länder

9 Teilnehmer

– 84 kg

5. Simon SEISL

9 Länder

10 Teilnehmer

Foto: ÖBFK Nicole Trimmel auf dem Weg zu WM-Silber in Villach 2009.

179


Kraftdreikampf

ÖSTERREICHISCHER VERBAND FÜR KRAFTDREIKAMPF (ÖVK) gegründet 1983 74 Vereine 5.212 Mitglieder 4053 Haid, Adolf-Schärf-Straße 12 Telefon und Fax: +43 / 7229 / 792 01 E-mail: karl.aichinger@liwest.at www.kraftdreikampf.at Bürozeiten: Montag-Freitag 14-18 Uhr Offizielle Verbandszeitung: Mitteilungsblatt „ÖVK aktuell” Präsident: Karl Aichinger Generalsekretärin: Sabine Al-Zobaidi 6020 Innsbruck, Kärntnerstraße 46, Telefon: +43 / 660 / 525 62 07 Fax: + 43 / 512 / 93 73 31 E-mail: sabine.al-zobaidi@chello.at

Internationale Mitgliedschaft: International Powerlifting Federation (IPF) gegründet 1972 111 Länder c/o Detlev Albrings, Präsident, D-80809 München, Deutschland, Lerchenauerstraße 124a, Telefon: +49 / 89 / 351 39 16 Fax: +49 / 89 / 35 73 22 43 E-mail: detlev.albrings@powerlifting-ipf.com www.powerlifting-ipf.com Österreicher in internationaler Funktion: Emanuel Scheiber, Generalsekretär der IPF 6444 Längenfeld, Lehnerau 152 Telefon: +43 / 650 / 420 96 00 E-mail: emanuel.scheiber@powerlifting-ipf.com

Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen des Nachwuchses. Insgesamt heimsten die Juniorathleten 8 Medaillen ein. Allein 3 davon erkämpfte Alexandra Tichy aus Niederösterreich. Gold bei der Junioren-EM-Kraftdreikampf, Silber bei der Junioren-WM Bankdrücken, Bronze bei der WM Kraftdreikampf. Die 2009 erstmals stattfindende Weltmeisterschaft Bankdrücken Junioren, die im tschechischen Pilsen unter besten Wettkampfbedingungen stattfand, bescherte dem Verband weiters 1x Silber durch den Tiroler Martin Raich und 4x Bronze durch Marina Kainleinsberger (Salzburg), Florian Böttinger (Wien), Patrick Fuderer (Oberösterreich) und Christian Baschnegger (Vorarlberg). Christian Baschnegger ist der zweite Athlet in Österreich, der 200 kg Leistung in der Klasse -75 kg drückte, diese Leistung hievt ihn sogleich auch in den allgemeinen Kader der Bankdrücker.

Foto: ÖVK Alexandra Tichy gewann bei der Junioren-EM im Kraftdreikampf die Goldmedaille und Silber bei der Junioren-WM im Bankdrücken.

Aber auch in der Allgemeinen Klasse wurden ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. 2x Silber holte die Salzburgerin Ilka Schwengl bei der WM bzw. EM Bankdrücken. Als weiterer Höhepunkt auf nationaler Ebene ist noch der neue österreichische Rekord im Bankdrücken, mit 300kg Leistung, von Ewald Enzinger in der Superschweren Klasse zu erwähnen. Was wäre der Sport ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Funktionäre? Sie sind die tragenden Säulen, die den Rahmen für den wettkämpfenden Sportler bieten. Eine unserer Säulen ist kurz vor Weihnachten 2008 weggebrochen. Wir mussten uns von unserem Wettkampfreferenten Peter Saliger verabschieden, der einer Herzattacke erlegen ist. Mehr als 15 Jahre war er für den Österreichischen Verband für Kraftdreikampf unermüdlich und ehrenamtlich tätig. Wir werden seinen Namen stets in Ehren halten.

180


Österreichische Staatsmeister 2009 Bankdrücken Damen

– 48 kg

Beate STEINER

PSV Salzburg

S

– 56 kg

Marion BRAUN

SV Magistrat Linz

O

– 60 kg

Marina KAINLEINSBERGER

PSV Salzburg

S

Brigitte LEITER

PSV Salzburg

S

Claudia NAROVNIGG

ASK Nettingsdorf

O

– 67,5 kg – 75 kg

Eva CESKA

Bodyform AK Salzburg

S

– 90 kg

Alexandra TICHY

Gitti City Stockerau

N

– 60 kg

Andreas FRASL

Gitti City Stockerau

N

Markus HÖLLER

ATUS Hirtenberg

N

Andreas ZEILINGER

Polybau Donaupark

W

Gerhard VALLAZZA

Teppichparadies Muigg

T

Thomas WETZSTEIN

Fitaktivclub Gitti City

N

– 100 kg

Uwe WALDHUBER

ATUS Zeltweg

St

– 110 kg

Andreas STANGL

Fitness Club Kirchberg

T

– 125 kg

Markus KARNER

ASK Nettingsdorf

O

Thomas POSCH

Power Bunker Imst

T

– 48 kg

Ilka SCHWENGL

PSV Salzburg

S

– 56 kg

Anneliese ULMER-WOLF

Gitti City Stockerau

N

– 60 kg

Mandy LIEBERS

FC Kirchberg

T

– 67,5 kg

Friederike PFEIFFER

Gitti City Stockerau

N

– 75 kg

Petra GOLDSCHMIDT

Gitti City Stockerau

N

– 90 kg

Alexandra TICHY

Gitti City Stockerau

N

– 60 kg

Andreas FRASL

Gitti City Stockerau

N

Oliver WEISSENBACHER

Gitti City Stockerau

N

Mario SIGL

PSV Salzburg

S

Helmut MÖTH

Body Active Wien

W

Andreas JANDOREK

TS Kennelbach

V

– 100 kg

Andreas STANGL

FC Kirchberg

T

– 110 kg

Robert SPINDLER

Projekt K3K Innsbruck

T

– 125 kg

Christoph SENN

Power Punker Imst

T

+ 125 kg

Leonhard HUTO

Gitti City Stockerau

N

– 82,5 kg Herren

– 67,5 kg – 75 kg – 82,5 kg – 90 kg

+ 125 kg Kraftdreikampf Damen

Herren

– 67,5 kg – 75 kg – 82,5 kg – 90 kg

Österreichische meister 2009 Bankdrücken Jugend

weiblich männlich

– 48 kg

Nicole MÜLLER

Gitti City Stockerau

N

– 60 kg

Anna ZIZLAVSKY

Gitti City Stockerau

N

– 56 kg

Peter MAYER

ASK Nettingsdorf

O

– 60 kg

Peter STEINBAUER

PSV Salzburg

S

– 67,5 kg – 75 kg

Patrick FUDERER

U. Almtaler KSV

O

Omid ANWARI

Goliath Florisdorf

W 181


Jugend

– 82,5 kg

Florian BÖTTINGER

Excellent Top Fitness

W

Michael KATZLBERGER

AC Wagham

O

– 100 kg

Dominik SCHINAGL

PSV Salzburg

S

– 110 kg

Philipp ACKERMANN

Atus Hirtenberg

N

– 125 kg

Maximilian ROTH

PSV Salzburg

S

– 90 kg

Junioren

weiblich

– 56 kg

Marina KAINSLEINSBERGER

PSV Salzburg

S

Marlene BINDER

KSV Kiesl

O

Petra GOLDSCHMIDT

Gitti City Stockerau

N

– 82,5 kg

Alexandra TICHY

Gitti City Stockerau

N

– 67,5 kg

Markus HÖLLER

Atus Hirtenberg

N

Mario SIGL

PSV Salzburg

S

– 82,5 kg

Alexander HUBER

AC Vorwärz Graz

St

– 90 kg

Bernhard BERGER

Body Active Wien

W

– 100 kg

Daniel WALCH

PSV Salzburg

S

– 110 kg

Markus PUTTENHAUSR

KSV Schwerkraft

W

– 48 kg

Nicole MÜLLER

Fitaktivclub Gitti City

N

– 60 kg

Melanie PUHM

Fitaktivclub Gitti City

N

Anna ZIZLAVSKY

Fitaktivclub Gitti City

N

Christian DAMPFHOFER

AC Vorwärts Graz

St

Patrick FUDERER

Union Almtaler KSV

O

Christian AUER

AC Wagham

O

Florian BÖTTINGER

Goliath Floridsdorf

W

Philipp FORSTER

Fitaktivclub Gitti City

N

– 100 kg

Martin RAICH

Juniors Gym Imst

T

– 110 kg

Milos KALEZIC

Juniors Gym Imst

T

– 125 kg

Maximilan ROTH

PSV Salzburg

S

– 60 kg

Marina KAINLEINSBERGER

PSV Salzburg

S

– 75 kg

Petra GOLDSCHMIDT

Fitaktivclub Gitti City

N

– 82,5 kg

Alexandra TICHY

Fitaktivclub Gitti City

N

– 60 kg

Josef FENZL, jun.

Union Kritzendorf

N

Mario NIEDERMAYER

Fitaktivclub Gitti City

N

Mario SIGL

PSV Salzburg

S

– 82,3 kg

Alexander HUBER

AC Vorwärts Graz

St

– 90 kg

Bernhard BERGER

Body Active Wien

W

– 67,5 kg – 75 kg männlich

– 75 kg

Kraftdreikampf Jugend

weiblich

– 67,5 kg männlich

– 60 kg – 67,5 kg – 75 kg – 82,5 kg – 90 kg

Junioren

weiblich

männlich

– 67,5 kg – 75 kg

182

– 100 kg

Johann ENTHAMMER

AC Wagham

O

– 125 kg

Hannes BERGBAUER

Union Almtaler KSV

O


Weltmeisterschaften 2009 Bankdrücken Allg. Klasse

27.5. - 30.5.2009, Hamm, LUX Damen

– 48 kg

Herren

– 125 kg

2. Ilka SCHWENGL

7 Länder

17 Teilnehmer

4. Markus KARNER

17 Länder

25 Teilnehmer

4. Thomas WETZSTEIN

12 Länder

25 Teilnehmer

3. Marina KAINLEINSBERGER

3 Länder

3 Teilnehmer

– 82,5 kg

2. Alexandra TICHY

3 Länder

3 Teilnehmer

– 100 kg

6. Johann ENTHAMMER

11 Länder

11 Teilnehmer

3. Chistian BASCHNEGGER

12 Länder

14 Teilnehmer

4 Länder

4 Teilnehmer

2. Martin RAICH

11 Länder

12 Teilnehmer

3. Bernhard BERGER

11 Länder

12 Teilnehmer

3. Alexandra TICHY

3 Länder

4 Teilnehmer

4. Martin RAICH

6 Länder

6 Teilnehmer

– 90 kg

5. Uwe WALDHUBER Junioren

1.-4.7.2009, Pilsen, CZE weiblich männlich

– 56 kg

– 75 kg – 82,5 kg – 90 kg – 100 kg

3. Florian BÖTTINGER

Kraftdreikampf Junioren

6.9. - 13.9.2009, Ribeirao, BRA weiblich männlich

– 82,5 kg – 90 kg

Europameisterschaften 2009 Bankdrücken Allg. Klasse

6.8. - 8.8.2009, Fridek-Mystek, CZE Damen

– 48 kg

2. Ilka SCHWENGL

3 Länder

4 Teilnehmer

Herren

– 75 kg

6. Andreas ZEILINGER

9 Länder

11 Teilnehmer

– 90 kg

6. Uwe WALDHUBER

7 Länder

9 Teilnehmer

10 Länder

13 Teilnehmer

4 Länder

12 Teilnehmer

– 125 kg

5. Markus KARNER

Kraftdreikampf Allg. Klasse

5.5. - 9.5.2009, Yilitornio, FIN Damen

Junioren

– 48 kg

4. Ilka SCHWENGL

9.6. - 13.6.2009, Jönköping, SWE weiblich männlich

– 56 kg

5. Marina KAINLEINSBERGER

6 Länder

12 Teilnehmer

– 90 kg

1. Alexandra TICHY

2 Länder

12 Teilnehmer

– 60 kg

6. Oliver WEISSENBACHER

7 Länder

14 Teilnehmer

183


Leichtathletik

ÖSTERREICHISCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND (ÖLV) gegründet 1902 428 Vereine 32.724 Mitglieder 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Telefon: +43 / 1 / 505 73 50 Fax: +43 / 1 / 505 72 88 E-mail: office@oelv.at www.oelv.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 8.30 - 16 Uhr Freitag 8.30 - 12.30 Uhr Offizielle Verbandszeitung: „ÖLV Nachrichten” - Newsletter einmal monatlich auf: www.oelv.at Präsident: HR Mag. Johann Gloggnitzer

Internationale Mitgliedschaften: International Association of Athletics Federations (IAAF) gegründet 1912 MC-98007 Monaco, Monte Carlo, 17, rue Princesse Florestine Telefon: +377 / 93 10 88 88 Fax: +377 / 93 15 95 15 European Athletics (EA) CH-1003 Lausanne, Schweiz, Avenue Ruchonnet 18 Telefon: +41 / 21 / 313 43 50 Fax: +41 / 21 / 313 43 51 E-mail: office@european-athletics.org

Generalsekretär: Mag Helmut Baudis

Das Wettkampfjahr 2009 war gekennzeichnet durch einen Aufwärtstrend in der Allgemeinen Klasse und Top-Platzierungen im Nachwuchsbereich. Das erste Highlight der Saison waren die Hallen-Europameisterschaften in Turin, bei denen die ÖLV-AthletInnen insgesamt fünf Top 10-Platzierungen – um 3 mehr als in Birmingham 2007 – erringen konnten. Vor allem Clemens Zeller zeigte eine herausragende Leistung und verpasste als 4.-Platzierter nur um 8 Hundertstel Edelmetall. Der Höhepunkt des Jahres waren aber sicherlich die FreiluftWeltmeisterschaften in Berlin. Insgesamt 7 ÖLV-AthletInnen erbrachten die Qualifikationsnorm. Im Vergleich zu den Olympischen Spielen in Peking und der letzten WM in Osaka, wo nur drei AthletInnen qualifiziert waren, ergab das eine deutliche Steigerung. Aufgrund vieler Verletzungen spiegelten die Ergebnisse schlussendlich nicht diesen Aufwärtstrend wider. Sensationell war aber der Auftritt von Diskuswerfer Gerhard Mayer. Nach 62,53m (Platz 11) in der Qualifikation steigerte sich der SVS-Athlet im Finale auf 63,17m und etablierte sich erstmals in der Weltspitze. Mit Platz 8 erreichte er die beste WM-Platzierung des ÖLV seit 2001. Elisabeth Pauer (Platz 30, Speerwurf), konnte ihre volle Leistungsstärke bei ihrem ersten internationalen Großwettkampf noch nicht ausschöpfen. Sie deutete im Laufe der Saison mit zahlreichen guten Wettkämpfen und dem neuen österreichischen Rekord von 59,01m ihr großes Potenzial an. Ryan Moseley schied aufgrund eines Waden-Krampfes im 100m-Vorlauf aus. Zehnkämpfer Roland Schwarzl musste wegen eines Muskelfaserrisses bereits nach dem 1. Bewerb w.o. geben. Foto: Wilhelm Lilge Bei der Universiade in Belgrad und bei den Militär-WeltBerglauf-EM-Bronze-Medaillengewinnerin Andrea Mayr. meisterschaften in Sofia gab es durch Clemens Zeller (Silber, 400m) sowie durch Bettina Müller-Weissina und Ryan Moseley (beide Silber, 100m) drei herausragende Ergebnisse. Das ÖLV-Damenteam schaffte beim Mehrkampf-Europacup in Maribor den Aufstieg in die 1. Liga. Dies blieb dem ÖLV-Nationalteam bei der erstmals ausgetragenen Team-EM in Banska Bystrica leider verwehrt.

184


Abseits des Stadions sorgten Andrea Mayr und Günther Weidlinger für Aufsehen. Mayr holte Silber bei der Berglauf- Heim-EM in Telfes im Stubaital und gewann den Vienna City Marathon in neuer österreichischer Rekordzeit von 2:30:43 Stunden. Weidlinger verbesserte im Oktober in Frankfurt den Uralt-Marathonrekord von Gerhard Hartmann auf 2:10:47 Std. Die Highlights im Nachwuchsbereich setzte Lukas Weißhaidinger beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Tampere, wo er im Kugelstoß und im Diskuswurf die Goldmedaille gewinnen konnte. Mit Thomas Pastl (Stabhochsprung, 3. Platz) klassierte sich noch ein weiterer heimischer Athlet auf dem Stockerl. Kira Grünberg, als 5. im Stabhochsprung, und Sebastian Kapferer, als 6. im 110m Hürdenlauf, rangierten ebenfalls im Spitzenfeld. Weißhaidingers doppelter Medaillengewinn wurde im Herbst mit dem 2. Platz beim „Terragas Jugendsportpreis“ der Österreichischen Sporthilfe prämiert. Für weitere Top-Platzierungen bei den internationalen Nachwuchs-Höhepunkten im Jahr 2009 sorgten Lukas Weißhaidinger (Platz 4, Kugelstoß) bei der Jugend-WM in Brixen, Dominik Distelberger (Platz 6, Zehnkampf) bei der Junioren-EM in Novi Sad und Christian Steinhammer (Platz 6, 3000m Hindernis) bei der U23-EM in Kaunas. Im organisatorischen Bereich kam es mit Jahresende zu einem Wechsel im ÖLV-Sekretariat. Mag. Helmut Baudis folgte ab 1.1.2010 Langzeit-Generalsekretär Roland Gusenbauer nach, der in den wohlverdienten Ruhestand wechselt.

Österreichische Staatsmeister 2009 Freiluft Damen

100 m

Doris RÖSER

TS Lauterach

V

11,77

200 m

Doris RÖSER

TS Lauterach

V

23,82

400 m

Doris RÖSER

TS Lauterach

V

53,89

800 m

Sabine KREINER

ATSV Linz LA

O

2:10,88

1.500 m

Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

4:21,04

5.000 m

Martina BRUNEDER-WINTER

UNION Salzburg LA

S

17:29,18

Renate REINGRUBER

Union Waidhofen/Ybbs

N

36:57,85

100 m Hürden

Beate SCHROTT

UNION St. Pölten

N

13,29

400 m Hürden

Sabine KREINER

ATSV Linz LA

O

58,18

Andrea MAYR

SVS-Leichtathletik

N

10:28,54

4 x 100 m

Valerie KLEISER Stefanie MRAZEK Ramona OBERLELCHNER Viola KLEISER

ULV Krems

N

48,01

4 x 400 m

Julia KNEIDINGER Simone WÖGERBAUER Nikola BERNEGGER Sabine KREINER

ATSV Linz LA

Lisa EGARTER

U. Raika Lienz

T

1,83

Daniela HÖLLWARTH

LAC Amateure Steyr

O

4,16

Weitsprung

Bianca DÜRR

TS Bregenz-Stadt

V

6,21

Dreisprung

Michaela EGGER

Atus Gratkorn

St

13,05

Kugelstoßen

Bettina SCHASSE

SVS-Leichtathletik

N

13,83

Diskuswurf

Veronika WATZEK

LC Villach

K

53,38

Speerwurf

Elisabeth PAUER

SVS-Leichtathletik

N

53,61

Hammerwurf

Julia SIART

SVS-Leichtathletik

N

54,76

Siebenkampf

Sabine KREINER

ATSV Linz LA

O

4.958

Siebenkampf Mannschaft

Viola KLEISNER Ramona OBERLECHNER Iris LANGER

ULV Krems

N

12.164

Ursula BREDLINGER

Laufteam Burgenland Eisenstadt

B

1:20:28

10.000 m

3.000 m Hindernis

Hochsprung Stabhochsprung

Halbmarathon

O

3:58,00

185


Marathon

Ursula BREDLINGER

Laufteam Burgenland Eisenstadt

B

Crosslauf

Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

Berglauf

Andrea MAYR

SVS-Leichtathletik

N

1:01:08,34

Kathrin SCHULZE

IAC Pharmador

T

1:51:49

100 m

Ryan MOSELEY

UNION Salzburg LA

S

10,51

200 m

Benjamin GRILL

UNION St. Pölten

N

21,29

400 m

Clemens ZELLER

ULV Krems

N

46,64

800 m

Andreas RAPATZ

VST Laas

K

1:52,12

1.500 m

Andreas VOJTA

team2010.at

W

3:53,61

5.000 m

Martin STEINBAUER

SU IGLA long life

O

14:18,68

10.000 m

Michael SCHMID

LCAV doubrava

O

29:27,53

110 m Hürden

Manuel PRAZAK

SVS-Leichtathletik

N

14,31

400 m Hürden

Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Spark.

T

52,88

Martin PRÖLL

SK VÖEST

O

8:49,76

4 x 100 m

Florian SAMBS Roland KWITT Philipp STANEK Matthias KLAMPFER

UNION Salzburg LA

S

41,70

4 x 400 m

Markus TANZER Michael KITZLER Julius BOURDON Clemens ZELLER

ULV Krems

N

3:19,18

Stefan GRUBER

ATSV Ternitz

N

2,00

Stabhochsprung

Roland SCHWARZL

UNION Salzburg LA

S

5,00

Weitsprung

Roland SCHWARZL

UNION Salzburg LA

S

7,41

Dreisprung

Klaus BIBERAUER

SVS-Leichtathletik

N

15,33

Kugelstoßen

Martin GRATZER

TLC-ASKÖ Feldkirchen

K

17,89

Diskuswurf

Gerhard MAYER

SVS-Leichtathletik

N

59,09

Speerwurf

Martin STRASSER

SVS-Leichtathletik

N

69,67

Benjamin SIART

SVS-Leichtathletik

N

68,12

Zehnkampf

Dominik DISTELBERGER

UVB Purgstall

N

7.254

Zehnkampf Mannschaft

Stefan KAPFERER Christian HOSER Gotthard SCHÖPF

IAC Pharmador

T

16.625

Markus HOHENWARTER

LC Villach

K

1:08:05

Marathon

Christian PFLÜGL

LCAV doubrava

O

2:23:32,0

Crosslauf I

Michael SCHMID

LCAV Doubrava

O

Crosslauf II

Florian PRÜLLER

Sport IG Eisenwurze

O

Bernd WEBERHOFER

KSV Leichtathletik ece

St

52:25,02

20 km Straßengehen

Alexander MAIER

DSG Wien

W

1:51:01,0

50 km Straßengehen

Johann SIEGELE

SVS-Leichtathletik

N

5:18:40

60 m

Doris RÖSER

TS Lauterach

V

7,50

200 m

Doris RÖSER

TS Lauterach

V

24,30

400 m

Sabine KREINER

ATSV Linz LA

O

56,21

20 km Straßengehen Herren

3.000 m Hindernis

Hochsprung

Hammerwurf

Halbmarathon

Berglauf

2:49:20,0

Halle Damen

186


800 m

Sabine KREINER

ATSV Linz LA

O

2:09,64

1.500 m

Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

4:32,59

3.000 m

Renate REINGRUBER

Union Waidhofen/ Ybbs

N

9:59,96

60 m Hürden

Victoria SCHREIBEIS

DSG Wien

W

8,32

Monika GOLLNER

ATV Feldkirchen

K

1,83

Hochsprung

Doris AUER

LCC Wien

W

4,00

Weitsprung

Bianca DÜRR

TS Bregenz-Stadt

V

6,28

Dreisprung

Karoline EIDENBERGER

SVS-LA

N

11,84

Bettina SCHASSE

SVS-LA

N

13,71

Elisabeth PLAZOTTA

DSG Wien

W

3.841

Elisabeth PLAZOTTA Linda THOMS Christina BAUERNFEIND

DSG Wien

W

9.724

60 m

Ryan MOSELEY

Union Salzburg LA

S

6,68

200 m

Clemens ZELLER

ULV Krems

N

21,32

400 m

Clemens ZELLER

ULV Krems

N

46,49

800 m

Andreas RAPATZ

VST Laas

K

1:54,46

1.500 m

Georg MLYNEK

SK VÖEST

O

3:45,03

3.000 m

Martin PRÖLL

SK VÖEST

O

8:06,88

Manuel PRAZAK

SVS-Leichtathletik

N

7,89

Daniel HOSP

SK Völs

T

2,10

Thomas AGER

Union Salzburg LA

S

4,90

Weitsprung

Julian KELLERER

VST Laas

K

7,61

Dreisprung

Daniel HOSP

SK Völs

T

15,42

Kugelstoßen

Martin GRATZER

TLV-ASKÖ Feldkirchen

K

17,76

Siebenkampf

Roland SCHWARZL

UNION Salzburg LA

S

5.707

Siebenkampf Mannschaft

Markus DITTRICH Roman DITTRICH Philipp KOLOSZAR

UWW LA

W

13.361

Stabhochsprung

Kugelstoßen Fünfkampf Fünfkampf Mannschaft Herren

60 m Hürden Hochsprung Stabhochsprung

Österreichische meister 2009 Halle Allg. weiblich Klasse

männlich

Viola KLEISER Stefanie MRAZEK 4 x 200 m Ramona OBERLECHNER Salome SCHAUER

ULV Krems

N

1:41,73

Philipp STANEK Roland KWITT 4 x 200 m Florian SAMBS Matthias KLAMPFER

Union Salzburg LA

S

1:28,37

UWW-LA

W

13.361

60 m Verena WIEDERIN

Raiffeisen TS Gisingen

V

7,77

200 m Verena WIEDERIN

Raiffeisen TS Gisingen

V

25,56

N

02:19.8

Markus DITTRICH Siebenkampf Roman DITTRICH Mannschaft Philipp KOLOSZAR U18

weiblich

800 m Franziska SCHWARZMÜLLER SVS-Leichtathletik

187


U18

weiblich

3000 m Stefanie PERFLER 60 m Hürden Nicole TOBOLKA Hochsprung Ivona DADIC Stabhochsprung Kira GRÜNBERG Weitsprung Ivona DADIC Dreisprung Anna HARRICH

T

10:40.7

ÖTB Salzburg LA

St

8,64

PSK-Leasing Wels

O

1,64

ATSV Innsbruck

T

3,5

PSK-Leasing Wels

O

5,49

SU Kärcher Leibnitz

St

11,31

ATS-Pinkafeld

B

10,78

DSG Wien

W

7,06

200 m Matthias REBL

SVS-Leichtathletik

N

23,07

800 m Michael HUBER

SU IGLA long life

O

2:03.8

PSK-Leasing Wels

O

9:27.7

IAC-Pharmador

T

8,15

PSK-Leasing Wels

O

1,89

Zehnkampf UNION

O

4,6

Weitsprung Sebastian KAPFERER

IAC-Pharmador

T

6,94

Dreisprung Torsten AIGNER

LCAV doubrava

O

13,13

ÖTB OÖ LA

O

18,81

SVS-LA

N

6:56,74

TUS Kainach

St 4:06:34,16

Kugelstoßen Yvonne ZAPFEL männlich

LC Hochpustertal

60 m Dominik HAVOR

3000 m Richard MARSCHAL 60 m Hürden Sebastian KAPFERER Hochsprung Manuel LEITNER Stabhochsprung Thomas PASTL

Kugelstoßen Lukas WEISSHAIDINGER Freiluft Allg. weiblich Klasse

Valentina ERANOVIC Jennifer WENTH 3 x 800 m Franziska SCHWARZMÜLLER Berglauf (Langdistanz) Karoline DOHR

10 km Straßenlauf Martina BRUNEDER-WINTER Union Salzburg LA

S

36:16

LAC Kongress Salzburg

S

7:58:33

SVS-LA

N

7:31,46

TUS Kainach

St 3:23:47,79

SU IGLA Long Life

O

30:05

ASKÖ Villach

K

7:35:57

HSV Laufsport Kaisersteinbruch

B

3.908

ITSG Sektion Running

T

05:45,3

ULV Krems

N

3.887

KSV LA ece

St

05:37,9

100 m Ines FUTTERKNECHT

ULC-Möding

N

12,72

300 m Ines FUTTERKNECHT

ULC-Möding

N

40,85

1000 m Julia HAUSER

SVS-Leichtathletik

N

3:11,36

3000 m Julia HAUSER

SVS-Leichtathletik

N

10:45,64

ULC Linz Oberbank

O

12,40

LCA Umdasch Amstetten

N

45,97

SVS-Leichtathletik

N

51,66

100 km Straßenlauf Sabine HOFER männlich

Andrej NARODA 3 x 1000 m Felix KERNBICHLER Dimitri KUDRNOFSKY Berglauf (Langdistanz) Harald BAUER 10 km Straßenlauf Günther WEIDLINGER 100 km Straßenlauf Bernhard SANTNER

U14

weiblich

Mehrkampf Victoria HUDSON Crosslauf 1.600 m Bettina TAXER

männlich

Mehrkampf Christian MAYRHOFER Crosslauf 1.600 m Laurenz PEHMER

U16

weiblich

80 m Hürden Klara FRITZ 300 m Hürden Michaela BERGAUER Lisa HLADKY Madalina SUCIU 4 x 100 m Denise PROSENIK Verena WUTZHOFER 188


U16

weiblich

Stefanie FUCHS 3 x 800 m Karin SIMON Michaela BERGAUER Hochsprung Birgit SCHÖNFELDER Stabhochsprung Katja SALZER

Zehnkampf Union

O

1,67

Sportunion Tanzenberg

K

3,10

VST Laas

K

5,32

Atus Knittelfeld

St

11,29

UNION St. Pölten

N

35,39

SVS-Leichtathletik

N

51,13

ATS-Pinkafeld

B

40,28

Siebenkampf Katja SALZER

Union Tanzenberg

K

4.380

Michaela BERGBAUER Siebenkampf Stephanie SCHWEIN Mannschaft Katharina MAYER

LCA Umdasch Amstetten

N

11.716

SU IGLA long life

O

18:05

100 m Marcus DRIESSEN

LAC Wolfsberg

K

11,56

300 m Nikolaus FRANZMAIR

ULC Linz Oberbank

O

36,95

1000 m Nikolaus FRANZMAIR

ULC Linz Oberbank

O

2:44,12

3000 m Valentin SCHNEIDER

KSV Leichtathletik ece

St

9:42,91

100 m Hürden Konstantin WEBER

Raiffeisen TS Gisingen

V

14,62

300 m Hürden Josip KOPIC

Zehnkampf Union

O

43,21

ULV Krems

N

48,21

Lukas HASSLER 3 x 1000 m Andre KOINIG Marcus DRIESSEN

LAC Wolfsberg

K

8:38,96

Hochsprung Felix SCHMID-SCHUTTI

Zehnkampf Union

O

1,81

LCA Umdasch Amstetten

N

4,10

Weitsprung Stefan GEISLER

SK Völs

T

5,89

Diskuswurf Daniel PETSCHAR

LAC Klagenfurt

K

37,86

LCA Umdasch Amstetten

N

30,58

Raiffeisen TS Gisingen

V

47,97

Siebenkampf Felix SCHMID-SCHUTTI

Zehnkampf Union

O

Felix SCHMID-SCHUTTI Siebenkampf Josip KOPIC Mannschaft Niklas WERTHNER

Zehnkampf Union

O

10.364

SVS-LA

N

17:40

100 m Rosalie TSCHANN

TS Bludenz

V

12,36

200 m Ivona DADIC

PSK-Leasing Wels

O

25,10

400 m Verena WIEDERIN

Raiffeisen TS Gisingen

V

58,97

800 m Valentina ERANOVIC

SVS-Leichtathletik

N

2:14,82

1500 m Valentina ERANOVIC

SVS-Leichtathletik

N

4:47,73

LC Hochpustertal

T

10:54,43

PSK-Leasing Wels

O

14,85

Speerwurf Nicole PRENNER

3 km Straßengehen Teresa HAUZINGER

Daniel GWISS Michael KOPP 4 x 100 m Lukas PROIDL Christian MAYRHOFER

Stabhochsprung Matthias FREINBERGER

Hammerwurf Alexander EISENSTÖCK Speerwurf Konstantin WEBER

3 km Straßengehen Christian SIEGELE weiblich

7:40,49

Weitsprung Nathalie KITZ

Hammerwurf Melanie KRAUSHOFER

U18

N

Kugelstoßen Claudia EBNER Diskuswurf Dafina BEQIRI

männlich

LCA Umdasch Amstetten

3000 m Stefanie PERFLER 100 m Hürden Ivona DADIC

189


U18

weiblich

400 m Hürden Karin KRONBERGER

UNION Gmunden

O

65,65

Katharina HOFBAUER Nathalie MELOUNEK 4 x 100 m Ines FUTTERKNECHT Raphaela HEIN

ULC-Mödling

N

49,73

Stefanie ORTNER 3 x 800 m Vera MAIER Christa JODLBAUER

SU IGLA long life

O

7:22,26

PSK-Leasing Wels

O

1,64

ATSV Innsbruck

T

3,70

Weitsprung Rosalie TSCHANN

TS Bludenz

V

5,76

Dreisprung Anna HARRICH

SU Kärcher Leibnitz

St

11,43

SG Götzis

V

11,12

Atus Knittelfeld

St

36,91

SVS-Leichtathletik

N

40,48

ULC Dornbirn

V

38,86

Siebenkampf Ivona DADIC

SV BAWAG PSK Leasing Wels

O

4.848

Verena WIEDERIN Siebenkampf Sandra MORITSCH Mannschaft Hannah BLECHA

Raiffeisen TS Gisingen

V

10.723

Hochsprung Ivona DADIC Stabhochsprung Kira GRÜNBERG

Kugelstoßen Katharina KLIEN Diskuswurf Christina RATHMAYER Hammerwurf Melanie KRAUSHOFER Speerwurf Sophia ARNOLD

5 km Straßengehen Teresa HAUZINGER männlich

SU IGLA long life

O

32:39

100 m Sebastian KAPFERER

IAC-Pharmador

T

11,01

200 m Sebastian KAPFERER

IAC-Pharmador

T

22,39

400 m Martin LOIBL

ATS-Pinkafeld

B

50,60

800 m Michael HUBER

SU IGLA long life

O

1:55,66

1500 m Michael HUBER

SU IGLA long life

O

4:07,71

3000 m Luis KNABL

LG Telfs

T

9:17,16

110 m Hürden Sebastian KAPFERER

IAC-Pharmador

T

14,21

400 m Hürden Julius BOURDON

ULV Krems

N

55,09

LC Villach

K

6:26,40

Manuel BACHMEIER Michael SZALAY 4 x 100 m Matthias REBL Michael GRESLEHNER

SVS-Leichtathletik

N

43,95

Hannes RAZENBERGER 3 x 1000 m Michael HUBER Stefan MAIR

SU IGLA long life

O

8:08,08

Hochsprung Manuel LEITNER

PSK-Leasing Wels

O

1,89

Zehnkampf Union

O

4,50

Weitsprung Sebastian KAPFERER

IAC-Pharmador

T

6,96

Dreisprung Torsten AIGNER

LCAV doubrava

O

13,71

Kugelstoßen Lukas WEISSHAIDINGER

ÖTB OÖ LA

O

19,38

Diskuswurf Lukas WEISSHAIDINGER

ÖTB OÖ LA

O

59,05

ATSV OMV Auersthal

N

58,41

PSK-Leasing Wels

O

57,85

IAC-Pharmador

T

6.656

2000 m Hindernis Patrick OBERRAUNER

Stabhochsprung Thomas PASTL

Hammerwurf Matthias HAYEK Speerwurf Max HEINDL Zehnkampf Sebastian KAPFERER 190


U18

männlich

Thomas PASTL Zahnkampf Florian SCHAFFNER Mannschaft Bernd SCHÖNFELDER

Zehnkampf Union

O

14.097

SVS-LA

N

31:58

100 m Junel ANDERSON

IAC-Pharmador

T

12,09

200 m Verena WIEDERIN

Raiffeisen TS Gisingen

V

25,14

400 m Verena WIEDERIN

Raiffeisen TS Gisingen

V

56,66

5 km Straßengehen Christian SIEGELE U20

weiblich

800 m Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

2:09,80

1500 m Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

4:34,24

5000 m Sarah FELBER

LCC Wien

W

18:45,44

100 m Hürden Sophie ENZINGER

ULC-Mödling

N

14,97

400 m Hürden Julia SAGMEISTER

SG Götzis

V

63,77

ULC-Mödling

N

11:30,24

ULC-Mödling

N

48,48

IAC-Pharmador

T

1,73

ATSV Innsbruck

T

3,85

SVS-Leichtathletik

N

6,00

3000 m Hindernis Maria REITER Katharina HOFBAUER Nathalie MELOUNEK 4 x 100 m Ines FUTTERKNECHT Sophie ENZINGER Hochsprung Marina SCHNEIDER Stabhochsprung Kira GRÜNBERG Weitsprung Marina KRAUSHOFER Dreisprung Elisabeth OSWALD

SU Kärcher Leibnitz

St

11,16

ULC Dornbirn

V

12,38

Union Pottenstein

N

38,89

ULC Linz Oberbank

O

42,64

ULC Dornbirn

V

43,84

ULV Krems

N

4.538

LG Pletzer Hopfgarten

T

45:47,05

100 m Dominik DISTELBERGER

UVB Purgstall

N

10,78

200 m Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Sparkasse

T

21,84

400 m Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Sparkasse

T

48,72

Kugelstoßen Patricia MARCIELLO Diskuswurf Magdalena BLAZEK Hammerwurf Veronika SCHEUER Speerwurf Patricia MARCIELLO Siebenkampf Viola KLEISER Berglauf Sophie WALLNER männlich

SU IGLA long life

O

1:54,70

1500 m Jürgen AIGNER

800 m Michael HUBER

LAG Genböck Haus Ried

O

4:11,57

5000 m Jürgen AIGNER

LAG Genböck Haus Ried

O

16:02,74

110 m Hürden Dominik DISTELBERGER

UVB Purgstall

N

14,09

400 m Hürden Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Sparkasse

T

55,84

TS Dornbirn

V

10:02,28

Dominik HAVOR Ben GSCHELL 4 x 100 m Ali HOFMANN Philipp SIEDLACZEK

DSG Wien

W

43,70

Hochsprung Dominik SIEDLACZEK

DSG Wien

W

1,89

ALC Wels

O

5,12

UVB Purgstall

N

7,52

3000 m Hindernis Jakob MAYER

Stabhochsprung Paul KILBERTUS Weitsprung Dominik DISTELBERGER Dreisprung Torsten AIGNER Kugelstoßen Armin BEHAM

LCAV doubrava

O

13,66

ULC Linz Oberbank

O

15,12 191


U20

männlich

Diskuswurf Eniz SAHBEGOVIC

LCAV doubrava

O

47,57

ATSV OMV Auersthal

N

47,00

LCAV doubrava

O

55,26

Zehnkampf Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Sparkasse

T

6.278

Oskar WEGMAYR Zehnkampf Viktor WEGMAYR Mannschaft Lukas SCHAUSBERGER

LAC Amateure Steyr

O

14.573

Hammerwurf Matthias HAYEK Speerwurf Eniz SAHBEGOVIC

Berglauf Jakob MAYER U23

weiblich

TS Dornbirn

V

57:28,69

100 m Viola KLEISER

ULV Krems

N

11,97

200 m Viola KLEISER

ULV Krems

N

25,42

400 m Raffaela DORFER

ULC Dornbirn

V

57,67

800 m Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

2:15,61

3000 m Jennifer WENTH

SVS-Leichtathletik

N

9:53,18

100 m Hürden Ramona OBERLECHNER

ULV Krems

N

14,44

400 m Hürden Ramona OBERLECHNER

ULV Krems

N

62,40

Valerie KLEISER Salome SCHAUER 4 x 100 m Ramona OBERLECHNER Viola KLEISER

ULV Krems

N

49,03

IAC-Pharmador

T

1,69

Hochsprung Marina SCHNEIDER Stabhochsprung Daniela HÖLLWARTH

LAC Amateure Steyr

O

3,5

Weitsprung Junel ANDERSON

IAC-Pharmador

T

5,87

Dreisprung Junel ANDERSON

IAC-Pharmador

T

11,73

LC Raiffeisen Kundl

T

13,72

LAC Klagenfurt

K

44,76

UNION St. Pölten

N

44,89

Allgemeiner Turnverein Graz

St

53,12

ULV Krems

N

4.437

ULC Hirtenberg

N

1:21:32

ULV Krems

N

1:20:38

Kugelstoßen Anna FEICHTNER Diskuswurf Stefanie WALDKIRCHER Hammerwurf Martina PEHBÖCK Speerwurf Elisabeth EBERL Siebenkampf Ramona OBERLECHNER Halbmarathon Tanja EBERHART 10 km Straßengehen Iris LANGER männlich

100 m Bernhard CHUDAREK

SVS-Leichtathletik

N

10,68

200 m Bernhard CHUDAREK

SVS-Leichtathletik

N

21,55

400 m Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Sparkasse

T

48,60

800 m Raphael PALLITSCH

L-impuls Oggau

B

1:53,09

team2012.at

W

8:37,01

110 m Hürden Dominik DISTELBERGER

UVB Purgstall

N

14,24

400 m Hürden Florian MAYRHOFER

TS Innsbruck Sparkasse

T

53,66

N

43,14

TS Raika Schwaz

T

2,00

SKV Feuerwehr Wien

W

4,40

Weitsprung Christian KURZ

ATSV Ternitz

N

6,93

Dreisprung Roman SCHMIED

UNION Ebensee

O

14,50

3000 m Andreas VOJTA

Manuel PRAZAK Bernhard CHUDAREK 4 x 100 m SVS-Leichtathletik Stefan SCHÖNBAUER Martin SCHWINGENSCHUH Hochsprung Alexander HEISS Stabhochsprung Stebastian STEINKELLNER

192


U23

männlich

Kugelstoßen Christian PIRMANN

LAC Klagenfurt

K

15,29

Diskuswurf Christian PIRMANN

LAC Klagenfurt

K

47,50

SVS-Leichtathletik

N

46,49

Hammerwurf Artur FRYC Speerwurf Stefan BALASCH Zehnkampf Cdominik DISTELBERGER Halbmarathon Klaus SCHOLLER 10 km Straßengehen Klaus KIRBES

ALC Wels

O

57,52

UVB Purgstall

N

7.254

Sportunion Waidhofen/Ybbs

N

1:14:52

ULV Krems

N

1:10:31

Weltmeisterschaften 2009 Freiluft Allg. Klasse 15.8. - 23.8.2009, Berlin, GER Herren Jugend

Diskuswurf

8. Gerhard MAYER

23 Länder

30 Teilnehmer

4. Lukas WEISSHAIDINGER

24 Länder

34 Teilnehmer

34 Länder

64 Teilnehmer

8.7. - 12.7.2009, Brixen, ITA männlich

Kugel

Europameisterschaften 2009 Freiluft Allg. Klasse 12.7. - 12.7.2009, Telfes, AUT Damen

Berglauf

3. Andrea MAYR

20.6. - 21.6.2009, Banska Bystrica, SVK Mannschaft

4.

Junioren

23.7. - 26.7.2009, Novi Sad, SRB

U23

16.7. - 19.7.2009, Kaunas, LTU

männlich männlich

Zehnkampf 3000 m Hindernis

Österreich

8 Länder

8 Mannschaften

6. Dominik DISTELBERGER

20 Länder

28 Teilnehmer

6. Christian STEINHAMMER

15 Länder

20 Teilnehmer

4. Clemens ZELLER

22 Länder

27 Teilnehmer

Halle Allg. Klasse 6.3. - 8.3.2009, Turin, ITA Herren

400 m

Europacup 2009 Freiluft Allg. Klasse 14.3. - 15.3.2009, Los Realejos, ESP Damen

Speerwurf

5. Elisabeth PAUER

13 Länder

16 Teilnehmer

Herren

Diskuswurf

6. Gerhard MAYER

18 Länder

22 Teilnehmer

27.6. - 28.6.2009, Maribor, SLO Damen U23

Mehrkampf

2. Österreich

4 Länder

4 Mannschaften

2. Elisabeth EBERL

7 Länder

7 Teilnehmer

16.7. - 19.7.2009, Kaunas, LTU weiblich

Speerwurf

193


ModernerFünfkampf

ÖSTERREICHISCHER VERBAND MODERNER FÜNFKAMPF (ÖVMF) gegründet 1970 10 Vereine 448 Mitglieder 2700 Wr. Neustadt, Am Reitweg 38 Telefon: +43 / 2622 / 244 37 Fax: +43 / 2622 / 203 74 E-mail: pentathlon@aon.at www.modernerfuenfkampf.at Präsident:

Obst.i.R. Alexander Peirits

Vizepräsident: Brig. Mag. Gustav Gustenau, Adir. Mjr. Johann Saufüssl

Internationale Mitgliedschaft: Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM) gegründet 1948 105 Länder MC - 98000 Monaco, Monte Carlo, Stade Louis II - Entrance E, 13 Avenue des Castelans Telefon: +377 / 9777 / 85 55 Fax: +377 / 9777 / 85 50 E-mail: pentathlon@monaco.mc www.pentathlon.org Österreicher in internationaler Funktion: Obst.i.R. Alexander Peirits ist Rechnungsprüfer in der UIPM.

Das Jahr 2009 war für die Modernen Fünfkämpfer das Jahr der Umstellung auf das neue System „Combined Competition” im Laufen und Schießen. Nach 5 Klappscheiben sind 1000 m zu laufen und das dreimal. Thomas Daniel schaffte diese Umstellung hervorragend und erzielte 2009 seine bisher besten Resultate. Rang 7 bei den EM folgte ein sensationeller 5. Platz bei der WM, und auch in der Weltcupserie konnte er sich erstmals für das Finale qualifizieren und belegte in Rio den 15. Rang. Durch diese Ergebnisse schaffte er auch in der Weltrangliste der UIPM zum Jahresende den 8. Gesamtrang. Im Nachwuchssektor schlossen die Vereine HSV Graz und HSV Großmittel zu den führenden Athleten des HSV Wiener Neustadt auf und erreichten achtbare Resultate. Gustav Gustenau vom HSV Foto: ÖVMF Wr.N. wurde bei der Biathle WM (LauGustav Gustenau siegt beim Biathle Weltcup in Lignano. fen-Schwimmen-Laufen) in Monte Carlo bei den 12-jährigen Vizeweltmeister und siegte in seiner Altersgruppe beim Biathle-Weltcup in Lignano. In Potsdam beim Sans Soussi Pokal im Modernen Fünfkampf–Dreikampf wurde er überlegener Erster und gewann den Jugendwettkampf in Banska Bystrica. Sebastian Reder vom HSV Großmittel gewann sowohl in Potsdam als auch in Banska Bystrica bei den 14-jährigen. Lisann Helbig vom HSV Graz wurde in Potsdam bei den 10-jährigen Mädchen Zweite. Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Passau siegte bei den 14-jährigen Steffi Gustenau und auch ihr Bruder Gustav sowie Sebastian Reder gewannen in ihrer Altersklasse. Mit Morris Sanz, der beim Weltcup in Lignano bei den 10-jährigen gewann, wächst ein weiteres Talent beim HSV Wiener Neustadt heran. Bei so vielen Erfolgen konnte die siegreiche Crew der Master nicht hinten anstehen. Mit 4 Teilnehmern bei der EM in Kopenhagen gab es viermal Edelmetall. Stand im Jahre 2009 die Umstellung auf den Combined Wettkampf im Vordergrund, so ist seitens der UIPM für 2011 der Wechsel von Luftpistole auf Laserpistole geplant. Der Wunsch des IOC und Sicherheitsgründe sprechen für diesen Wechsel. Daher wird im Jahre 2010 sowohl das Weltcup-Finale als auch die YOG mit Laserpistole versuchsweise durchgeführt.

194


Österreichische Staatsmeister 2009 Damen

Verena JÄGGLE

Wiener Fünfkampfverein

W

Herren

Thomas DANIEL

HSV Wiener Neustadt

N

N

Österreichische meister 2009 Schüler D

weiblich

Pamela MAYER

SpHS Wiener Neustadt

männlich

Gustav GUSTENAU

HSV Wiener Neustadt

N

weiblich

Lisann HELBIG

HSV Graz

St

männlich

Morris SANZ

HSV Wiener Neustadt

N

Jugend A

weiblich

Nina WALDNER

HSV Graz

St

Jugend B

männlich

Robin SANZ

HSV Wiener Neustadt

N

Jugend C

weiblich

Stefanie GUSTENAU

HSV Wiener Neustadt

N

männlich

Sebastian REDER

HSV Großmittel

N

Schüler E

Weltmeisterschaften 2009 Allg. Klasse

11.8. - 19.8.2009, London, GBR Herren

5. Thomas DANIEL

31 Länder

94 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 über 40

über 60

16.10. - 18.10.2009, Kopenhagen, DEN männlich

3. Rüdiger TESAR

7 Länder

15 Teilnehmer

weiblich

1. Elke SCHULLER

4 Länder

9 Teilnehmer

4 Länder

5 Teilnehmer

2 Länder

2 Teilnehmer

16.10. - 18.10.2009, Kopenhagen, DEN männlich

über 70

1. Bernd ZIGANKI

16.10. - 18.10.2009, Kopenhagen, DEN männlich

1. Tibor PINTER

Foto: ÖVMF Die erfolgreichen Masters vom HSV Wiener Neustadt (von links: Elke Schuller, Rüdiger Tesar, Bernd Ziganki).

195


Orientierungslauf

ÖSTERREICHISCHER FACHVERBAND FÜR ORIENTIERUNGSLAUF (ÖFOL) gegründet 1966 60 Vereine 1.588 Mitglieder 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Telefon und Fax: +43 / 1 / 505 03 93 E-mail: oefol@tele2.at www.oefol.at Bürozeiten: Dienstag 9 - 17 Uhr Mittwoch 9 - 13 Uhr Donnerstag 11 - 19 Uhr

Internationale Mitgliedschaft: Internationale Orientierungslauf-Föderation (IOF) gegründet 1961 70 Länder FI-00093 SLU, Finnland, Radiokatu 20 Telefon: +358 / 9 / 3481 / 31 12 Fax: +358 / 9 / 3481 / 31 13 E-mail: iof@orienteering.org www.orienteering.org

Offizielle Verbandszeitung: „Orientierung”, erscheint 4-mal jährlich Präsident: Mag. Erik Adenstedt, E-mail: ea@oefol.at Sekretariat: Gerti Gigon

Der Österreichische Fachverband für Orientierungslauf kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. Herausragend waren einmal mehr die Erfolge der Sparte Mountainbike Orienteering. Das Jahr 2009 war aus österreichischer Sicht das bislang erfolgreichste im MTB-O und wird nur schwer zu übertreffen sein. Michaela Gigon, Elisabeth Hohenwarter und Sonja Zinkl fuhren bei der Weltmeisterschaft in Israel zu Staffel-Gold, Sonja Zinkl wurde zudem VizeWeltmeisterin über die Langdistanz. Der Europameister 2008, Tobias Breitschädel, bestätigte mit der EM-Silbermedaille über die Mitteldistanz seinen Titel vom Vorjahr. Bei den Junioren krönte sich Kevin Haselsberger zum Weltmeister über die Langdistanz, Kevin Haselsberger, Martin Moser und Gert Wallas holten in der Staffel Bronze.

Foto: ÖFOL Michaela Gigon gewann mit der Staffel bei der WM in Israel die Goldmedaille.

Im Orientierungslauf konnte sich Gernot Kerschbaumer mit guten Platzierungen bei der Weltmeisterschaft in Ungarn sowie der sensationellen Bestzeit als Startläufer bei der traditionsreichen Tiomila-Staffel in Schweden in der erweiterten Weltspitze behaupten. Für die anderen Mitglieder des Nationalkaders ist im Moment das Erreichen das A-Finales bei Welt- oder Europameisterschaften das Ziel, was heuer - neben Gernot Kerschbaumer – Martin Binder, Ursula Kadan und Wolfgang Siegert gelang. Außerordentlich erfolgreich wieder einmal der Nachwuchs im Orientierungslauf: Robert Merl errang bei der Jugendeuropameisterschaft Gold über die Langdistanz, Bronze in der Staffel ging an Anja Arbter, Lisa Pacher und Anna Simkovics. Weitere Platzierungen in den Top 6 sowie der vierte Platz in der Nationenwertung bei diesen Meisterschaften lassen optimistisch in die Zukunft schauen. Beim Ski-OL stand eine vom ASKÖ Henndorf erfolgreich durchgeführte Senioren-Weltmeisterschaft auf der Postalm im Vordergrund. Drei Goldmedaillen durch Regina Habenicht, Josef Hones und Curt Maier in ihren jeweiligen Altersklassen sowie Silber durch Dieter Mikula und Bronze durch Traude Fesselhofer waren die erfreuliche Medaillenausbeute aus heimischer Sicht. Auf nationaler Ebene wurden wieder zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt. Das Veranstalterwesen hat ein Niveau erreicht, das keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht. Erfolgreichster nationaler Verein war der HSV Wiener Neustadt, der in allen drei Sparten (Orientierungslauf, Mountainbike Orienteering, Ski-OL) die Vereinswertung für sich entscheiden konnte.

196


Der Orientierungslauf etabliert sich dank zahlreicher engagierter Lehrer und ehrenamtlicher Mitarbeiter zunehmend auch als Schul-, sowie als Hobby- und Breitensport. Der steigende Trend bei den Teilnahme- und Mitgliedszahlen des Verbandes lässt positiv der Zukunft entgegensehen.

Österreichische Staatsmeister 2009 Mountainbike-Orienteering Damen

Michaela GIGON

OLT Transdanubien

W

Andreas RIEF

OLT Transdanubien

W

OL Sprint

Lucie ROTHAUER

ASKÖ Henndorf

S

OL mittel

Lucie ROTHAUER

ASKÖ Henndorf

S

OL lang

Lisi HOHENWARTER

Leibnitzer AC

St

OL Staffel

Ursula POLZER Thea WILLEHOV Jutta KRISCHAN

Sportunion Klagenfurt

K

OL Sprint

Gernot KERSCHBAUMER

HSV Pinkafeld

B

OL mittel

Gernot KERSCHBAUMER

HSV Pinkafeld

B

OL lang

Gernot KERSCHBAUMER

HSV Pinkafeld

B

OL Staffel

Martin BINDER Markus LANG Gernot KERSCHBAUMER

HSV Pinkafeld

B

Ski-OL Sprint

Eva PONWEISER

HSV OL Wr. Neustadt

N

Ski-OL mittel

Sonja ZINKL

LZ Omaha

B

Ski-OL lang

Sonja ZINKL

LZ Omaha

B

Ski-OL Sprint

Johann KUGLER

LZ Omaha

B

Ski-OL mittel

Felix BREITSCHÄDEL

ASKÖ Henndorf

S

Ski-OL lang

Stephan VARGA

LZ Omaha

B

MTB-O mittel

Herren Orientierungslauf Damen

Herren

Ski-OL Damen

Herren

Österreichische meister 2009 Ski-OL Sprint -12

männlich

Rafael DOBNIK

OLCU Viktring

K

13-14

weiblich

Lisa PIRKER

Naturfreunde Villach

K

männlich

Sandro LIPPITSCH

HSV Spittal

K

weiblich

Michaela KUGLER

LZ Omaha

B

männlich

Simon KUGLER

LZ Omaha

B

weiblich

Gisa LINHART

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Thomas SCHUH

HSV Pinkafeld

B

weiblich

Bati TOBLER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Dieter MIKULA

Sportunion Klagenfurt

K

über 40

weiblich

Renate KRAULAND

SU Abteigymnasium Seckau

St

männlich

Manfred STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

über 45

weiblich

Irmgard SPANDL

Naturfreunde Kitzbühel

T

männlich

Max HABENICHT

Sportunion Klagenfurt

K

männlich

Willibald FISCHER

HSV Klagenfurt helvetia

K

15-17 18-20 über 35

über 50

197


über 55 über 60 über 65

weiblich

Traude FESSELHOFER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Karlheinz MEIDINGER

HSV Kremstal

O

weiblich

Barbara TOBLER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Curt MAIER

HSV Klagenfurt helvetia

K

männlich

Otto VENHAUER

OLCU Viktring

K

Ski-OL lang -12

männlich

Philip LEODOLTER

HSV Ried

O

15-17

weiblich

Michaela KUGLER

LZ Omaha

B

männlich

Tobias HABENICHT

Sportunion Klagenfurt

K

weiblich

Marlene HABENICHT

Sportunion Klagenfurt

K

männlich

Helmut GREMMEL

HSV Pinkafeld

B

weiblich

Tünde ALLWINGER

Leibnitzer AC

St

männlich

Dieter MIKULA

Sportunion Klagenfurt

K

über 40

männlich

Michael STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

über 45

weiblich

Traude FESSELHOFER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Siegfried OPETNIK

HSV Bleiburg

K

männlich

Sepp KAMMERHOFER

Naturfreunde Steiermark

St

18-20 über 35

über 50 über 55

männlich

Josef HONES

HSV Ried

O

über 60

männlich

Wolfgang KOCH

OLCU Viktring

K

über 65

männlich

Curt MAYER

HSV Klagenfurt helvetia

K

weiblich

Ida PAUSER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Jannis BONEK

Naturfreunde Wien

W

weiblich

Theresa REINISCH

Naturfreunde Villach

K

männlich

Michael TANZER

HSV Langenlebarn

N

weiblich

Anja ARBTER

Naturfreunde Wien

W

männlich

Laurenz ELSTNER

ASKÖ Henndorf

S

weiblich

Julia BAUER

SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn

B

männlich

Robert MERL

ASKÖ Henndorf

S

weiblich

Carina KRADISCHNIG

OLC Graz

St

männlich

Helmut GREMMEL

HSV Pinkafeld

B

weiblich

Ingrid ADENSTEDT

OK Gittis Klosterneuburg

N

männlich

Christian MOHN

Leibnitzer AC

St

weiblich

Angelika ASCHACHER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Michael STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

weiblich

Vera ARBTER

Naturfreunde Wien

W

männlich

Peter BONEK

Naturfreunde Wien

W

OL -12 13-14 -16 -18 -20 über 35 über 40 über 45 über 50 über 55 über 60

198

weiblich

Elisabeth BARNA

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Bruno SCHERR

HSV Klagenfurt helvetia

K

weiblich

Elisabeth KNAPP

OK Gittis Klosterneuburg

N

männlich

Franz HARTINGER

Leibnitzer AC

St

weiblich

Barbara TOBLER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Jiri GURKA

ASKÖ Henndorf

S


über 65

weiblich

Jutta RENGER

HSV Graz

St

männlich

Curt MAIER

HSV Klagenfurt helvetia

K

männlich

Max WAGNER

Naturfreunde Linz

O

weiblich

Sophie PEROUTKA

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Rafael DOBNIK

OLCU Viktring

K

weiblich

Isabel SCHAFFER

HSV Ried

O

männlich

Matthias PETER

SU Schöckl Orienteering

St

weiblich

Anna SIMKOVICS

OLC Wienerwald

W

männlich

Xander BERGER

Naturfreunde Linz

O

weiblich

Marlene HABENICHT

Sportunion Klagenfurt

K

männlich

Robert MERL

ASKÖ Henndorf

S

weiblich

Carina KRADISCHNIG

OLC Graz

St

männlich

Erik SIMKOVICS

OLC Wienerwald

W

über 35

weiblich

Ingrid ADENSTEDT

OK Gittis Klosterneuburg

N

männlich

Franz HELMINGER

HSV Wals

S

über 40

weiblich

Angelika ASCHACHER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Michael STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

weiblich

Verena ARBTER

Naturfreunde Wien

W

männlich

Siegfried OPETNIK

HSV Bleiburg

K

weiblich

Anneliese ZIEGERHOFER

Naturfreunde Linz

O

männlich

Gerald MAYRHOFER

SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn

B

weiblich

Elisabeth KNAPP

OK Gittis Klosterneuburg

N

männlich

Josef HONES

HSV Ried

O

über 60

weiblich

Elfi WAGNER

Naturfreunde Linz

O

männlich

Jiri GURKA

ASKÖ Henndorf

S

über 65

weiblich

Ulrike RODER

HSV Ried

O

männlich

Curt MAIER

HSV Klagenfurt Helvetia

K

männlich

Walter SUSITZ

OLCU Viktring

K

weiblich

Anita SEEBÖCK

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Thomas LANG

HSV Pinkafeld

B

weiblich

Lisa PACHER Martina WALCH Hannah LACKNER

SV Schöckl Orienteering

St

männlich

Felix HARTLIEB Stefan KUBELKA Heinz PRACH

Leibnitzer AC

St

weiblich

Anna SIMKOVICS Veronika CART Christina BROINGER

OLC Wienerwald

W

männlich

Robert MERL Lukas SCHARNAGL Manuel GASSNER

ASKÖ Henndorf

S

über 70 OL mittel -12 13-14 15-16 17-18 19-20

über 45 über 50 über 55

über 70

OL ultralang Elite 21

OL Mannschaft -14

15-18

199


weiblich

Gisa LINHART Eva PONWEISER Anita SEEBÖCK

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Thomas LANG Helmut GREMMEL Gernot KERSCHBAUMER

HSV Pinkafeld

B

weiblich

Claudia BONEK Irene GASSNER Birgit GOLLMANN

Naturfreunde Wien

W

männlich

Martin BRANTNER Michael STOCKMAYER Manfred STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

über 45

weiblich

Margit ELSTNER Claudia HACKL Christa BREITENFELLNER

ASKÖ Henndorf

S

über 45

männlich

Erwin KÖCK Andreas HOCHREITER Valentin PIDNER

HSV OL Wr. Neustadt

N

über 55

männlich

Josef HONES Herbert GAISBAUER Albert GLECHNER

HSV Ried

O

weiblich

Carin HORATH Ida PAUSER Sophie PEROUTKA

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Jasmina GASSNER Dominik JANDL Janis BONEK

Naturfreunde Wien

W

weiblich

Nora RAMSTEIN Martina WALCH Elisa PAYER

SU Schöckl Orienteering

St

männlich

Daniel SIEMMEISTER Philipp KNIESEL / Matthias STADLOBER

TV Fürstenfeld

St

15-18

weiblich

Maren HERRGESELL Clarissa KRADISCHNIG Laura RAMSTEIN

OLC Graz

St

15-16

männlich

Thomas PEROUTKA Jakob PAUSER Raphael KRAPESCH

HSV OL Wr. Neustadt

N

17-18

weiblich

Kevin HACKL Lukas SCHARNAGL Robert MERL

ASKÖ Henndorf

St

über 35

weiblich

Manuela HLOSTA Katja GASSNER Claudia BONEK

Naturfreunde Wien

W

männlich

Martin BRANTNER Alexander SRB Michael STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

weiblich

Irene GASSNER Petra PFEIL Birgit GOLLMANN

Naturfreunde Wien

W

19-

über 35

Staffel-OL -12

-14

über 45 200


über 55

männlich

Peter BONEK Wolfgang PIETSCH Roland ARBTER

Naturfreunde Wien

W

männlich

Edi BÖHM Leo MÜLLER Jiri GURKA

ASKÖ Henndorf

S

weiblich

Silvia PETRITSCH

Naturfreunde Villach

K

männlich

Sascha BRANDMÜLLER

SU RLV Sparkasse Aspang

N

weiblich

Tamara HAINDL

SU RLV Sparkasse Aspang

N

männlich

Martin MOSER

Naturfreunde Villach

K

weiblich

Michaela GIGON

OLT Transdanubien

W

männlich

Tobias BREITSCHÄDEL

ASKÖ Henndorf

S

weiblich

Angelika ASCHACHER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Manfred STOCKMAYER

HSV OL Wr. Neustadt

N

weiblich

Ulrike WAGNER

HSV Pinkafeld

B

männlich

Dieter MIKULA

SU Klagenfurt

K

weiblich

Sophie PEROUTKA

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Thomas PEROUTKA

HSV OL Wr. Neustadt

N

weiblich

Silvia PETRITSCH

Naturfreunde Villach

K

männlich

Sascha BRANDMÜLLER

SU RLV Sparkasse Aspang

N

weiblich

Tamara HAINDL

SU RLV Sparkasse Aspang

N

männlich

Martin MOSER

Naturfreunde Villach

K

weiblich

Angelika ASCHACHER

HSV OL Wr. Neustadt

N

männlich

Hans BORSITZKY

HSV OL Wr. Neustadt

N

weiblich

Ulrike WAGNER

HSV Pinkafeld

B

männlich

Peter BONEK

Naturfreunde Wien

W

männlich

Curt MAIER

Naturfreunde Villach

K

MTB-O Sprint 15-17 18-20 21 über 35 über 45

MTB-O mittel -14 15-17 18-20 über 35 über 45 über 55

Weltmeisterschaften 2009 Mountainbike-Orienteering Allg. Klasse

9.8. - 16.8.2009, Ben Shemen, ISR Damen

MTB-O lang

2. Sonja ZINKL

19 Länder

45 Teilnehmer

5. Michaela GIGON MTB-O mittel

2. Michaela GIGON

20 Länder

52 Teilnehmer

MTB-O Sprint

3. Michaela GIGON

19 Länder

45 Teilnehmer

4. Sonja ZINKL

Herren

MTB-O Staffel

1. Lisi HOHENWARTER Sonja ZINKL Michaela GIGON

MTB-O Staffel

6. Tobias BREITSCHÄDEL Bernhard SCHACHINGER Andreas RIEF

9 Länder

11 Mannschaften

16 Länder

24 Mannschaften

201


Junioren

23.6. - 27.6.2009, Hilleröd, DEN männlich

lang M20

1. Kevin HASELSBERGER

18 Länder

54 Teilnehmer

mittel M20

4. Kevin HASELSBERGER

19 Länder

59 Teilnehmer

Staffel M20

3. Martin MOSER Gert WALLAS Kevin HASELSBERGER

16 Länder

22 Mannschaften

Ski-OL über 40

10.1. - 11.1.2009, Postalm, Salzburg, AUT weiblich

über 45

6. Gabriele FINDER 1. Regina HABENICHT

über 65

6 Länder

9 Teilnehmer

7 Länder

16 Teilnehmer

10.1. - 11.1.2009, Postalm, Salzburg, AUT männlich

über 55

9 Teilnehmer

10.1. - 11.1.2009, Postalm, Salzburg, AUT weiblich

über 50

3 Länder

4. Hannes PACHER

10.1. - 11.1.2009, Postalm, Salzburg, AUT weiblich

3. Traude FESSELHOFER

5 Länder

6 Teilnehmer

männlich

1. Josef HONES

7 Länder

15 Teilnehmer

5 Länder

11 Teilnehmer

18 Länder

52 Teilnehmer

18 Länder

54 Teilnehmer

17 Länder

52 Teilnehmer

10.1. - 11.1.2009, Postalm, Salzburg, AUT 1. Curt MAIER

männlich

Europameisterschaften 2009 Mountainbike-Orienteering Allg. Klasse

23.6. - 23.6.2009, Hilleröd, DEN Damen

lang

2. Sonja ZINKL 3. Michaela GIGON

mittel

3. Michaela GIGON 4. Sonja ZINKL

Sprint

1. Michaela GIGON 4. Sonja ZINKL

Damen

Staffel

2. Elisabeth HOHENWARTER Sonja ZINKL Michaela GIGON

13 Länder

16 Mannschaften

Herren

mittel

2. Tobias BREITSCHÄDEL

20 Länder

84 Teilnehmer

Orientierungslauf U16

2.7. - 5.7.2009, Kopaonik, SRB weiblich

U18

6. Anja ARBTER

25 Länder

72 Teilnehmer

OL-Staffel

3. Anna SIMKOVICS Lisa PACHER Anja ARBTER

17 Länder

17 Mannschaften

2.7. - 5.7.2009, Kopaonik, SRB männlich

202

OL-lang

OL-lang

1. Robert MERL

27 Länder

96 Teilnehmer

OL-Sprint

6. Robert MERL

27 Länder

96 Teilnehmer

OL-Staffel

4. Simon ARBTER Philipp SCHIEL Robert MERL

27 Länder

27 Mannschaften


Pferdesport

BUNDESFACHVERBAND FÜR REITEN UND FAHREN IN ÖSTERREICH (BFV) gegründet 1962 1.370 Vereine 48.753 Mitglieder 1110 Wien, Geiselbergstraße 26-32/512 Telefon: +43 / 1 / 749 92 61 Fax: +43 / 1 / 749 92 61 / 91 E-mail: office@fena.at www.fena.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 9 - 15 Uhr Freitag 9 - 14 Uhr

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Equestre Internationale (FEI) gegründet 1921 134 Länder CH-1005 Lausanne, Schweiz Avenue de Rumine 37 Telefon: + 41 / 21 / 310 47 47 Fax: + 41 / 21 / 310 47 60 E-mail: info@horsesport.org www.horsesport.org

Offizielle Verbandszeitung: „Pferderevue”,12-mal jährlich „Pferdplus”, 12-mal jährlich Präsidentin: Elisabeth Max-Theurer 4532 Rohr im Kremstal, Achleiten 1

Das Pferdesportjahr 2009 verlief für den Bundesfachverband für Reiten und Fahren in Österreich (BFV) durchwegs zufriedenstellend. Strahlende Gesichter gab es bei den Dressureuropameisterschaften in Windsor (GBR), im Garten der englischen Queen. Die österreichische Equipe rund um Victoria Max-Theurer (OÖ), Peter Gmoser (B), Nikolaus Erdmann (K) und Hannes Mayr (OÖ) feierte mit Rang 6 im Teambewerb eine Top-Platzierung. Vor allem die 23-jährige Vici Max-Theurer hatte Grund zur Freude: die Oberösterreicherin platzierte sich in den Einzelwertungen mit insgesamt vier fünften Rängen mitten in der Weltelite. Bei der EURO der Springreiter, die ebenfalls in Windsor ausgetragen wurde, belegte die österreichische Equipe Rang zehn im Teambewerb. Gerfried Puck (K) schaffte als einziger rot-weiß-roter Athlet den Einzug ins Einzelfinale der besten 25 Springreiter.

Foto: Michael Rzepa Julia Kayser, frisch gebackene Mutter und erfolgreiche Springreiterin.

Springreiterin Julia Kayser (T) durfte in diesem Jahr, nachdem sie im Jänner Mutter einer kleinen Tochter geworden war, über großartige Erfolge jubeln. Im Großen Preis von Wiesbaden – einer der schwersten und prestigeträchtigsten Grand Prix in der vergangenen Saison – sprang sie auf Rang drei und wurde als beste Amazone des Turniers ausgezeichnet. In der dritten olympischen Sparte, der Vielseitigkeit, präsentierte sich bei der EURO in Fontainebleau (FRA) der Oberösterreicher Harald Ambros mit Rang zehn im Endklassement in Top-Form. Für eine kleine Sensation sorgte das rot-weiß-rote VS-Kleeblatt Harald Riedl (STMK), Katrin Khoddam-Hazrati (STMK), Andreas Riedl (STMK) und Charlotte Dobretsberger (NÖ) mit dem Teamtriumph im Alpenchampionat im Laintal (STMK). Eine Klasse für sich waren einmal mehr die Athleten und Athletinnen der FEI-Sparte Voltigieren bei der EURO in Bökeberg (SWE). Zum ersten Mal in der österreichischen Voltigiergeschichte gewann die VG Pill TU Schwaz die Goldmedaille in der Königsdisziplin: im Mannschaftsbewerb der Allgemeinen Klasse. Der gebürtige Oberösterreicher Rudi Kronsteiner war in der laufenden Saison im Reining – eine Disziplin des Westernreitens – erfolgreich im Einsatz. Der NRHA World Champion und Reserver Champion der Challenge Futurity 2008 rangierte im EM-Finale in Kreuth (GER) auf Rang zwei.

203


In der Sparte Orientierungsreiten trumpfte die Nachwuchsreiterin Alexandra Trudenberger (OÖ) bei der Junioren-TREC-EM mit dem Vize-Europameistertitel groß auf. Das Juniorenteam schrammt mit Rang vier im Teambewerb knapp an Bronze vorbei.

Österreichische Staatsmeister 2009 Distanzreiten

Karin UNTERBERGER (Farino de Montagna)

Union Reit- u. Fahrverein Bad Ischl

O

Dressurreiten

Victoria MAX-THEURER (Falcao OLD)

Reitclub Schloß Achleiten

O

Orientierungsreiten

Iris MUHM (Joyful Furina ROH)

Mühlviertler Wanderreiter

O

Vielseitigkeit

Harald RIEDL (Happy Go Lucky)

Reitclub Schloß Pichlarn

St

Einspänner

Rudolf PIRHOFER (Baritello)

Reit- und Fahrverein Pferdewirte Lambach

O

Zweispänner

Rainer POINTL (Favory 212, From, Falco 18)

Sportunion Almtaler Reit- u. Fahrverein

O

Vierspänner

Albert POINTL (Vito 3, Galbrino, From, Favory 212, Falco 18)

Sportunion Almtaler Reit- u. Fahrverein

O

4-Gang Pferde gesamt

Lucia KOCH (Jarl frá Miokrika)

Union Reitergruppe Burghauser

S

5-Gang Pferde gesamt

Johannes HOYOS (Thidrekur)

Gangpferdereitklub Panoramahof

St

Dieter KÖFLER (Night Flight 2)

Reitverein Ranftlhof

K

Stefan EDER (Chilli van Dijk) Christoph ERBSCHWENDTNER (Cool Man CE) Claudia NEUREITER (Lassergut Moon de Reis) Mathias RAISCH (Lionel 38)

Team Salzburg

S

Damen

Christa KRISTOFICS-BINDER (Alonso)

Voltigiergruppe St. Florian

N

Herren

Stefan CSANDL (Power Rush)

Reitstall St. Gabriel - Gerasdorf

N

Mixed

Gruppe

Barbara ZANON (Elliot 8) Melanie DANZL (Elliot 8) Anita FLÖRL (Elliot 8) Klaus HAIDACHER (Elliot 8) Jasmin LINDNER (Elliot 8) Gregor STÖCKL (Elliot 8) Lukas WACHA (Elliot 8) Daniela PENZ (Elliot 8)

Reitstall Pill

T

Pas de Deux

Jasmin LINDNER (Elliot 8) Gregor STÖCKL (Elliot 8)

Reitstall Pill

T

Markus MORAWITZ (A Sparkling Glo)

Austrian Western Riding & Breeding A.

B

Fahren

Islandpferdereiten

Springreiten Mixed

Mannschaft

Voltigieren

Westernreiten Mixed

204

Reining


Österreichische meister 2009 Western Riding

Astrid POISINGER

My Freckles Frisco

Westernreitlcub Göllersdorf

N

Pleasure

Sabine LOHNINGER

Little Magic Mexx

Austrian Western Riding & Breeding Association, OÖ

O

Trail Youth

Hannah FRIEDL

Kailashi

Austrian Western Riding & Breeding Association, S

S

Trail Young Rider

Julia GAUPMANN

Freckles Great Chic

AQUHA NÖ

N

Trail

Andreas LUKNER

Ima Tough Angel

Wood Quarter Western Riders

N

Reining Youth

Marie Christin SCHRANZ

Daylight City

Austrian Reining Horse Association

N

Reining Young Rider Marina BOTTOLI

Jac Little Lena

Austrian Western Riding & Breeding Association

N

Reining

Markus MORAWITZ

A Sparkling Glo

Austrian Western Riding & Breeding Association, B

B

Western Pleasure Youth

Carolin REITMEIER

Zan Zip Bar

Austrian Western Riding & Breeding Association

N

Western Pleasure Young Rider

Valentina SAGMEISTER

Yucca Dee Bar Pepp

Austrian Western Riding & Breeding Association, St

St

All Around Youth

Marie Christin SCHRANZ

Daylight City

Austrian Reining Horse Association

N

All Around Young Rider

Marina BOTTOLI

Jac Little Lena

Austrian Western Riding & Breeding Association

N

Pony Jugend

Alexandra SCHLAIPFER

Anatol 3

Reit- u. Fahrverein MürzzuschlagSommerau

St

Vielseitigkeit

Ponny Allg. Klasse

Stefanie Valerie FRIEDBERGER Samy 4

Reitverein Kreuttal

N

Junioren

Katharina KASPERAK

Clooney K

Reitstall Neunteufel Meierhof

N

Jugend

Christina GRUBER

Iwana v. Pachern

Reitclub Schloß Pichlarn

St

Pony Zweispänner

Isidor WEBER

Guapo

Ländliche Reitergruppe Hopfgarten

T

Pony Zweispänner

Christine HOFER

Fuego von Brunn

Fahr- und Reitverein Leithaau

N

Pony Zweispänner

Christine HOFER

Fuzy von Brunn

Fahr- und Reitverein Leithaau

N

Pony Zweispänner

Isidor WEBER

Bonito 18

Ländliche Reitergruppe Hopfgarten

T

Pony Einspänner

Harald EBNER

Max 21

Verein d.Pferdefreunde Breitenau

St

Evita 22

URG. Wals

S

Fahren

Einspänner Kaltblut Josef BERGER Vollblutaraber Trail

Hannah FRIEDL

Kailashi

Austrian Western Riding & Breeding Association, S

S

Trad. Arabian R.

Doris PFANN

Muscateal‘s Saphir

Austrian Western Riding & Breeding Association

N

Reining

Kathrin STEININGER

Mansil

Austrian Western Riding & Breeding Association, OÖ

O

Pleasure

Hannah FRIEDL

Kailashi

Austrian Western Riding & Breeding Association, S

S

Dressur

Stefan HIRNBÖCK

Padrons Khen Saabi

TEAM Gebath

N

Classic Pleasure

Stefan HIRNBÖCK

Padrons Khen Saabi

TEAM Gebath

N 205


Islandpferde Gustur fra Sydra-Vallholti

Vereinigung der Islandpferde Steiermarks

St

Viergang V1 Jugend Jasmin DENK

Dux von Semriach

Islandpferdeclub Traunviertel „IPCT”

O

Viergang V1

Lucia KOCH

Jarl fra Midkrika

Union Reitergruppe Burghauser

S

Viergang Gesamt Junge Reiter

Katharina KARMUS

Kutur fra Mosfelli

Islandpferdefreunde Ampflwang

O

Viergang Gesamt Jugend

Paul OBROVSKY

Hekla fra Minni-Bae

Reitvereinigung für Islandpferde Babenberg

N

Tölt T2 Junge Reiter

Nikolaus KIRCHMAYR

Raudhetta Helgsmannsa Islandpferde Reitclub Weistrach

N

Tölt T2

Karin LITSCHAUER

Hriki vom Burghauserhof

Union Reitergruppe Burghauser

S

Tölt T1 Junge Reiter

Katharina KARMUS

Kutur fra Mosfelli

Islandpferdefreunde Ampflwang

O

Tölt T1 Jugend

Jasmin DENK

Dux von Semriach

Islandpferdeclub Traunviertel „IPCT”

O

Tölt T1

Lucia KOCH

Jarl fra Midkrika

Union Reitergruppe Burghauser

S

Speedpass Junge Reiter Eva HARANT

Villy fra Stora-Hofi

Islandpferde Reitclub Weistrach

N

Speedpass

Margit BUCHBERGER

Elskamin

Gangpferdereit- und Fahrverein Josefihof

St

Passrennen 250 m

Liselotte PRITZ

Baugi v. Panoramahof

Islandpferdeverein Frelsi

N

Passprüfung Jugend

Eva HARANT

Villy fra Stora-Hofi

Islandpferde Reitclub Weistrach

N

Passprüfung

Sabine KURZ

Garpur fra Steinnesi

Reit- und Voltigierverein Krebsenbachhof

B

Fünfgang Gesamt Jugend

Constanze POSCH

Eldur fra Varmalaek

Vereinigung der Islandpferde Steiermarks

St

Fünfgang F1

Piet HOYOS

Hrafnfaxi fra Hraukbae

Vereinigung der Islandpferde Steiermarks

St

Freestyle Junge Reiter

Christina SCHEIBER

Sambo fra Tungu

LVLR OG Steckenpferd

K

Freestyle Jugend

Maximilian ÖHNER

Merlin vom Stefanihof

Islandpferde Reitverein Stefanihof

N

Freestyle

Martina STUHL

Trostan vom Stefanihof

Islandpferde RV Nordwaldhof

N

Pony

Johanna SIXT

Zoey

Reitcirkel Neuhaus/Wart

B

Junioren 2

Nicole WERTHER

Samantha 14

Reitsportverein Lassee

N

Junioren 1

Georg BIBER

Challenger 19

Reitclub Gut Reuhof

N

Junge Reiter

Verena WAGNER

Carolato

URG Haregg-Seekirchen

S

Jugend 2

Laura SUTTERLÜTY

Calysto Van De Kaberg

Reit- u. Fahrverein Bregenzerwald

V

Jugend 1

Nika KULMITZER

Coeur de Lion 2

Reitverein Ranftlhof - Herzogstadt St. Veit

K

Jugend

Georg BIBER

Challenger 19

Reitclub Gut Reuhof

N

Master

Daniel STACHL

Belinda 6

HRSV Theresianische Militärakademie

N

Alexandra TRUDENBERGER

Aladin Ben Najib

Union Reit- und Fahrverein Mühlviertler Alm

O

Viergang V1 Junge Reiter

Marie LICHTENEGGER

Springen

Vierkampf

Orientierungsreiten Junioren 206


Voltigieren

Gruppe

Maria SCHMIEDBAUER Iris MAASS Kathrin HUMANN Isabel FIALA Barbara HRUZA Maria LEHRMANN Melina MÜLLER Marina FUCHSHUMER

Wildegg Wildegg Wildegg Wildegg Wildegg Libretto 3 Wildegg Wildegg

Reitclub Wildegg

N

Einzel männlich

Florian HAIDEGGER

Ehrenbube

Reitclub Seefeld

T

Einzel weiblich

Julia POPP

Dionysos

Voltigiergruppe Club 43

N

Florentina-Gisi LORENZ

Golden Juicy FL

Dressurteam Zach

St

Dressur Pony Kleine Tour

Sabine DÜRRHEIM

Umberto

Reitsportclub Schloss Ebreichsdorf W Schafflerhof

Junioren

Lea-Elisabeth POINTINGER

Gino 333

Heeres Reit- und Fahrclub Prinz Eugen

N

Junge Reiter

Katharina WÜNSCHEK

Don Aurelio

Reitsportzentrum Gutenhof

N

Jugend

Anna LUTONSKY

Louis d‘Or 3

Landesverein Wulkaprodersdorfer RV Preinspergerhof

B

Andreas KINDERMANN

Schedan

RC Wies-Aug

St

Distanz Junioren

Bundesmeister der ländlichen Reiter 2009 Warmblut Springen Junioren

David KRANZ

Kamira Noblesse

Obersteirischer RC Maier zu Hof

St

Springen Jugend

Markus WERTHER

Lady Like 2

Reitsportverein Lassee

N

Springen Allg. Klasse

Silvana FLORIAN

Revolution 3

Reitclub Sonnenhof

St

Springen Mannschaft

Gerald MAYER Andreas SIRNINGER Nicole WERTHER Michaela EDLINGER

NÖ III

Ländliche Reitergruppe Etsdorf Reitklub Stössing Reitsportverein Lassee Ländliche Reitergruppe Etsdorf

N

Maria SCHUHBERGER Eva PIFFL Dressur Mannschaft Katrin NATMESSNIG Rebecca GÄRTNER

Kärnten 1

Landesverein ländliche Reiter, Ortsgr Urbani Landesverein ländliche Reiter, OG Pony Club Süd www.hoferbauer.at Landesverein ländliche Reiter, OG Maria Wörth

K

Dressur Junioren

Viktoria WOLF

Nestroy 10

Sportunion Almtaler Reit- und Fahrverein

O

Dressur Jugend

Nadine KARLOVATZ

Dressur Allg. Klasse Karin KOSAK

Di Versace 2

Reitclub Kottingbrunn

N

Florentino

Dressurreitzentrum Aichfeld

St

Roland 2

Union Reitverein Gschwandt

O

Noriker Dressur Allg. Klasse Sabine AUINGER Springen Mannschaft

Michaela BRÖTZNER Gregor GÖTZINGER Katja HIESS Wolfgang GÖTZINGER

Salzb. 2

URG. Wals

S

Springen Junioren

Patricia NEUMAIER

Felix 39

URG. Wals

S

Springen Allg. Klasse

Wolfgang GÖTZINGER

Nina 17

URG. Wals

S 207


Dressur Junioren

Patricia NEUMAIER

Patricia NEUMAIER Gregor GÖTZINGER Dressur Mannschaft Michaela BRÖTZNER Wolfgang GÖTZINGER

Felix 39

URG. Wals

S

Salzb. 2

URG. Wals

S

Haflinger Springen Junioren

Petra BACHLER

Anika 3

Reit-u.Fahrverein Zechmannhof

St

Springen Jugend

Manuela SCHEFFBÄNKER

Lesta

URFC Rupertushof

S

Springen Mannschaft

Elke FEYERSINGER Sonja DANKL Manuela SCHWARZ Daniela FALLENECKER

Salzb. 1

URG Brandlhof URG Brandlhof URC Waidach U-NH-RG. Seekirchen

S

Springen Allg. Klasse

Sandra LINDNER

Leandra vom Sonnenmoor

Reitergemeinschaft Schadlhof

T

Dressur Junioren

Ramona STRIEDINGER

Baroness 7

Landesverein ländliche Reiter, Ortsgr Köstenberg

K

Dressur Jugend

Tanja WALLERSTORFER

Marie Curie 2 Union Reit- u. Fahrverein Kobernaußen

Regina SCHUSTER Thomas SCHALK Dressur Mannschaft Andrea GRANDL Maria ZIZENBACHER Ländliche Fahrer Zweispann

O

Stmk 3

RV Mitterbach Reit- u. Fahrverein Rainhof Reit- u. Fahrverein Rainhof Haflingerreitsportzentrum Oberwölz

St

Wolfgang STEINDL

Corund

Sportunion Pferdesportverein Edelhof

N

Ländliche Fahrer Zweispann

Wolfgang STEINDL

Rubin 24

Sportunion Pferdesportverein Edelhof

N

Ländliche Fahrer Pony Zweispann

Johann SCHINWALD

Sam 12

URFV Strasswalchen-Irrsdorf

S

Ländliche Fahrer Pony Zweispann

Johann SCHINWALD

Nicklas

URFV Strasswalchen-Irrsdorf

S

Ländliche Fahrer Pony Einspann

Isidor WEBER

Guapo

Ländliche Reitergruppe Hopfgarten

T

Ländliche Fahrer Einspann

Hubertus THUNHART

Farfalloni

Reit-und Fahrverein Schwagerhof

St

Ländliche Fahrer Kaltblut

Josef BERGER

Evita 22

URG. Wals

S

Bundesländermannschaftsmeister 2009

Western

Susanne STROBL Christian BEYERSDORF Romana SCHELLENBAUER Natalie PETERKA Gerhard SCHMIDT Isabella PLATTETER

Vielseitigkeit Pony

Vera SAKOPARNIG Ernst SCHEIBLHOFER Anna REITETSCHLÄGER Katharina RADLER

Vielseitigkeit

Katrin KHODDAM-HAZRATI Christian GRUBER Monika REICHER Michael SPÖRK Daniel DUNST Harald RIEDL

208

Wien

Stmk

Austrian Western Riding & Breeding Association, W

W

Reit- u. Fahrverein Moosdorf-Hackenbuch Union Reiterhof Premser Union Reit- u. Fahrverein Altenfelden-Mühltal Reit- u. Fahrverein Moosdorf-Hackenbuch

O

Reitclub Schloß Pichlarn Reitclub Aichmaierhof Sportunion Leutschach RC Steirerwelsch HSV Feldbach „RC Schloß Kornberg” HSV Feldbach „RC Schloß Kornberg” Reitclub Schloß Pichlarn

St


Voltigieren

Magdalena RIEGLER Hanna KREUZ Nicole KIRBISCH Nina Alina RAHIMI Julia POPP Christa KRISTOFICS-BINDER Daniela SLOMKA Sophie ANGERER

Springen Oldies

Marion GALLER Gabriele FRIES Michael OBRULY Gerhard SEMLITSCH

Springen

Markus SAURUGG Alexandra HIERZBERGER Anna Maria DIETRICH Barbara BELOUSEK Christian NUSSMÜLLER Diego FREYDL Herbert RATH Klaus FERSTL Rainer ZÖGER Sonja SCHUTTING Simon Johann ZUCHI Natascha MOHAPP

Stmk

Reiter vierkampf

Johanna GOESS-SAURAU Sarah OBERHAUSER Josefina GOESS-SAURAU Laura ZANOTTI

Bgld Wild Cats

Laura STEINAUER Sabine STROHMAIER Pony Springen Lisa SCHRANZ Lea Maria SLAVIK Orientierungsreiten

Günther ZEINHOFER Iris MUHM Alexandra TRUDENBERGER Wolfgang SABAINI

Fahren

Erich PÜRSTINGER Andreas RATHNER Rupert GANHÖR Albert POINTL

Dressur Pony

Magdalena CONSTANTINI Jessica MAIRHOFER Elisa WANKMÜLLER Sophie RANTNER

Dressur

Isabella WILLIBALD Robert ORSOLITS Nina TAFNER Jeannette LECHNER-GEBHARD

Distanz

Andrea HOSNER Reimar BACH Karl USCHNIG Dieter PUCKER Carmen KARPF

Reitclub Wildegg Voltigiergruppe St. Florian Voltigiergruppe Club 43 Voltigiergruppe Club 43 Voltigiergruppe Club 43 Voltigiergruppe St. Florian Voltigiergruppe Breitenfurt Reitclub St. Pölten

N

Stmk

Reitklub Farrach Reitsport-TEAM Gut Herberstorf Pferdesportclub Wildon Reitsportcenter Hofbauer

St

Reitclub Markus Reitclub Sachendorf Reitclub Sachendorf Reitclub Markus ASVÖ Reitclub Winterhof RC Styria West Reit-u.Ausbildungsstall Sabine Rath Reitclub Raaba Pferdehandel Potthast RC Styria West Union RC Oberwölz Reitclub Markus

St

Reitclub Neumarkt/Raab

B

URV Neuhofen/Ybbs Verein der Pferdefreunde NÖ Reitsportverein Lassee ländliche Reitergruppe Etsdorf

N

OÖ 1

Mühlviertler Wanderreiter Mühlviertler Wanderreiter Union Reit- und Fahrverein Mühlviertler Alm Union Reit- und Fahrverein Mühlviertler Alm

O

OÖ 1

Sportunion Almtaler Reit- und Fahrverein Sportunion Almtaler Reit- und Fahrverein Union Reit- u. Fahrverein Kirchschlag-Geng Sportunion Almtaler Reit- und Fahrverein

O

Tirol

Union Reitverein Gnadenwald Union Reitverein Gnadenwald Reit- und Fahrverein TIVIO COUNTY ZVR 728048290 Union Reitverein Gnadenwald

T

Stmk 1

Reitsportzentrum Süd RC Seckau Dressurreitzentrum Aichfeld Reithof Mellach

St

Kärnten

LVLR OG Pferdehof Tiffany LVLR OG Judendorf Landesverein ländliche Reiter, OG URV Rosental Landesverein ländliche Reiter OG Ossiacher Tauern Austrian Western Riding & Breeding Association, K

K

209


Weltmeisterschaften 2009 Islandpferdereiten Allg. Klasse

3.8. - 9.8.2009, Brunnadern, SUI Damen

4-Gang A-Final

2. Lucia KOCH

5 Länder

6 Teilnehmer

5. Victoria MAX-THEURER

19 Länder

53 Teilnehmer

Kür

5. Victoria MAX-THEURER

7 Länder

15 Teilnehmer

Spezial

5. Victoria MAX-THEURER

12 Länder

30 Teilnehmer

Mannschaft

6. Hannes MAYR Nikolaus ERDMANN Victoria MAX-THEURER Peter GMOSER

12 Länder

12 Mannschaften

Europameisterschaften 2009 Dressurreiten Allg. Klasse 25.8. - 30.8.2009, Windsor, GBR Damen

Orientierungsreiten Junioren

28.8. - 30.8.2009, San Pierl in Bagno, ITA weiblich Mannschaft

2. Alexandra TRUDENBERGER

8 Länder

4. Michael KRIECHBAUMER Julia KRIECHBAUMER Günther ZEINHOFER Alexandra TRUDENBERGER

7 Länder

42 Teilnehmer 7 Mannschaften

Voltigieren Allg. Klasse 29.7. - 2.8.2009, Bökeberg, SWE Pas-de-Deux

2. Marissa JÖBSTL Lisa WILD Nina ROSSIN (Longer)

7 Mannschaften

5. Lucia BERNHARD Edith KREMER-BERGER Katharina NELL (Longer) Damen

4. Christa KRISTOFICS-BINDER Fritz SCHANDL (Longer)

15 Mannschaften

5. Stefanie KOWALD Michaela TIEFENBACHER (Longer) Herren Junioren

6. Florian FRITZ Maria LEHRMANN (Longer)

29.7. - 2.8.2009, Bökeberg, SWE Mannschaft

210

12 Mannschaften

2. Karen ASMERA (Longer) Tanja GROHMANN Sarah SCHASCHL Nicole KIRBISCH Nina Alina RAHIMI Lisa FOUKAL Julia POPP Pia Maria STEPANEK

10 Mannschaften


Junioren

29.7. - 2.8.2009, Bökeberg, SWE weiblich

2. Nina BRAUN Cornelia TRIMMEL (Longer)

15 Mannschaften

3. Julia POPP Cornelia TRIMMEL (Longer) 4. Katharina LUSCHIN Katharina POPP (Longer) männlich Senioren

6. Florian FRITZ Maria LEHRMANN (Longer)

12 Mannschaften

29.7. - 2.8.2009, Bökeberg, SWE Mannschaft

1. Klaus HAIDACHER (Longer) Jasmin LINDNER Gregor STÖCKL Lukas WACHA Daniela PENZ Melanie DANZEL Tanja STEINER Barbara ZANON

9 Mannschaften

Westernreiten Allg. Klasse 25.8. - 30.8.2009, Windsor, GBR Herren

Reining

2. Rudi KRONSTEINER

8 Länder

Mannschaft

5. Markus MORAWITZ Tina KÜNSTNER-MANTL Rudi KRONSTEINER

7 Länder

Foto: Michael Rzepa Dressurreiterin Victoria Max-Theurer schafft in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Weltspitze.

28 Teilnehmer 7 Mannschaften

Foto: Michael Rzepa Gold-Kür. Die Voltigiermannschaft Pill TU Schwaz triumphiert bei der EM in Bökeberg.

211


Radsport

ÖSTERREICHISCHER RADSPORT-VERBAND (ÖRV) gegründet 1973 (ÖRK 1946) 417 Vereine 43.910 Mitglieder 1110 Wien, Hasenleitengasse 73 Telefon: +43 / 1 / 768 16 91 Fax: +43 / 1 / 768 16 91 / 20 E-mail: office@radsportverband.at www.radsportverband.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 8 - 16.30 Uhr Freitag 8 - 14 Uhr Offizielle Verbandszeitung: „ÖRV-Info”, 9-mal jährlich Präsident: GD Otto Flum, p.A. Österr. Radsport-Verband

Internationale Mitgliedschaften: Union Cycliste Internationale (UCI) gegründet 1900 173 Länder CH-1860 Aigle, Schweiz, Chemin de la Melée Telefon: +41 / 21 / 468 58 11 Fax: +41 / 21 / 468 58 12 E-mail: admin@uci.ch www.uci.ch Union Européenne de Cyclisme (UEC) gegründet 1990 21 Länder CH-8703 Erlenbach-Zürich, Schweiz, Case postale 339 Telefon und Fax: +41 / 1 / 91 20 446 E-mail:uec@bluewin.ch www.uec.ch

Die Saison 2009 war für den österreichischen Radsport wahrlich keine leichte. Wer dachte, dass nach dem Doping-MegaSkandal um Bernhard Kohl die Botschaft bei allen klar angekommen sein müsste, wurde eines Besseren belehrt. Die neue Saison begann, wie die alte geendet hatte: Radsportler wurden von der Staatsanwaltschaft verhört, waren zeitweilig inhaftiert, die SOKO-Doping ermittelte, Top-Profis wurden aus dem Verkehr gezogen und sahen Verhandlungen vor der NADA entgegen. Wenngleich die Anti-Doping-Problematik die öffentliche Diskussion im Radsport zweifellos beherrschte, gelang es unseren Athleten und Athletinnen mit hervorragenden Leistungen, die durchaus beachtlichen Erfolge der Olympiasaison 2008 noch einmal zu toppen. Das absolute Highlight setzte mit Foto: ÖRV Elisabeth Osl eine Fahrerin, die seit ihAndreas MÜLLER und Georg TARZEITER bei der Ablöse im Americaine-Bewerb. rem Junioren-Vizeweltmeistertitel bei der Heim-WM in Kaprun 2002 eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung vollzogen hat und im Jahr 2009 an der absoluten Weltspitze angekommen ist: 3 Weltcup-Siege in Pietermaritzburg (Südafrika), Schladming und Champery (Schweiz) bedeuteten zugleich den Gewinn des Gesamtweltcups und den ersten Platz in der Weltrangliste 2009. Auch Christiane Soeder bewies mit dem 5. Rang im Einzelzeitfahren bei der WM in Mendrisio neuerlich ihre Ausnahmestellung im heimischen Frauenradsport. Nicht nur das weibliche Geschlecht, sondern auch die heimischen U23-Herren hatten 2009 schnelle Beine. Matthias Brändle erfuhr in bemerkenswerter Manier einen 9. Platz im WM-Straßenrennen und einen 14. Gesamtrang bei der hochkarätig besetzen Österreich-Rundfahrt – ein Profivertrag beim ProTour-Team Footon Servetto war sozusagen die offizielle Bestätigung dieser hervorragenden Leistungen. Stefan Denifl stand seinem Elk-Team-Kollegen um nichts nach und finalisierte die Österreich-Rundfahrt als bester Österreicher auf dem 8. Platz, kam bei der ebenfalls in der Hors Categorie angesiedelten Bayern-Rundfahrt auf den 7. Gesamtrang und entschied die Thüringen-Rundfahrt in bestechender Art und Weise für sich. Auch er wurde mit einem Profi-Vertrag beim Cervélo-Team des Ex-Tour-de-France-Siegers Carlos Sastre belohnt. International betrachtet, befand sich der österreichische Profi-Radsport in einem Konsolidierungsjahr: Thomas Rohregger, der Österreich-Rundfahrt-Dominator 2008, hatte bei der deutschen ProTour-Equipe Milram einen 2-Jahres-Vertrag erhalten und stellte

212


mit einem 29. Gesamtrang bei seinem ersten Giro d’Italia seine Qualitäten unter Beweis. Für den einzigen ProTour-Sieg 2009 sorgte Bernhard Eisel, der sich bei der Tour de Suisse beim Etappensprint in Davos durchsetzen konnte. Bei den heimischen Profi-Teams konnten all die sportlichen Erfolge nicht verhindern, dass mit dem Team Elk-Haus eine Fixgröße im heimischen Radsport nach 20 Jahren das Ende ihres Sportbetriebs bekanntgab. Eine Lücke, die in den nächsten Jahren wohl kaum zu schließen sein wird. Der Nachwuchsbereich präsentierte sich 2009 in bemerkenswerter Facon. Der Kärntner Sprintspezialist Marco Haller fuhr bei der Junioren-Straßen-WM in Moskau auf den 3. Rang, nachdem er kurz zuvor mit dem 4. Rang bei der Straßen-EM in Hooglede-Gits (Belgien) das Podest und Bronze knapp verfehlt hatte. Nach der verkorksten Olympiasaison 2008 mussten im Bahnsport die Weichen neu gestellt werden. Neo-Bundestrainer Roland Wafler verstand es, neue Akzente zu setzen und wurde sogleich mit einer WM-Bronzemedaille durch Andi Müller im Scratch belohnt. Auch Österreichs schnellster Mann auf der Bahn, Clemens Selzer, machte eine bemerkenswerte Entwicklung durch: Er etablierte sich im Weltcup mit Top-10-Platzierungen im 1000-m-Zeitfahren und drückte den österreichischen Bahnrekord in dieser Disziplin auf auch international beachtliche 1:03,862. Im österreichischen Mountainbike-Sport gab es durch Anita Molcik Gold bei der EM im Four-Cross, bei der Marathon-Heim-WM in Graz/Stattegg lieferte der Osttiroler Alban Lakata ein begeisterndes Rennen und finalisierte schließlich auf dem 2. Rang, geschlagen einzig von Ausnahmekönner Roel Paulissen aus Belgien. Der Olympiasechste von Peking, Christoph Soukup, fand nach einer von Krankheiten und Verletzungen geprägten Saison wieder Anschluss an die Weltspitze und erkämpfte in Stattegg einen beachtlichen 4. Rang. Nathalie Unterberger rundete mit einem Europameistertitel in der BMX-Kategorie Girls 10 die Erfolge der Offroader ab. Medaillengaranten waren wie immer die heimischen Hallenradsportler: Dietmar Schneider und Simon König errangen Bronze bei der WM im portugiesischen Tavira, für unseren Gold-Vierer von Dornbirn 2008 (Kathrin Hagen, Silke und Melanie Melbinger, Martina Schwar) reichte es für Silber und im 1-er-Kunstfahren der Frauen schaffte Denise Boller den Sprung aufs Podest und holte Bronze für Österreich. Auch Österreichs Behinderten-Radfahrer zeigten bei der WM im italienischen Bogogno zum wiederholten Male, dass sie zur absoluten Weltspitze zu zählen sind: 3 x Gold (Wolfgang Schattauer, Elmar Sternath, Wolfgang Eibeck), 2 x Silber (Wolfgang Schattauer und Elmar Sternath) sowie 3 x Bronze (2 x Christoph Etzlsdorfer und Helmut Winterleitner) sprechen eine klare Sprache. Dass Österreich im Radsport eine anerkannt gute Adresse ist, beweisen Jahr für Jahr die in St. Johann/Tirol stattfindenden MastersWeltmeisterschaften, die Österreich-Rundfahrt oder auch der MTB-Weltcup in Schladming. Top-Besetzungen mit absoluten Welt-Stars beweisen Österreichs Kompetenz auf dem Veranstaltungssektor.

Österreichische Staatsmeister 2009 Bahn Damen Herren

Scratch

Karin RUSO

ARBÖ Ricoh Team

N

Punkterennen

Catherine LANGER

ARBÖ Ricoh Team

N

1.000 m Zeitfahren

Clemens SELZER

Die NÖ Rad Union

N

Americaine

Andreas MÜLLER Georg TARZEITER

Die NÖ Rad Union

N

Einzelverfolgung

Andreas GRAF

RC ARBÖ Wels Gourmetfein

O

Omnium

Andreas MÜLLER

Die NÖ Radunion

N

Punkterennen

Andreas MÜLLER

Die NÖ Rad Union

N

Scratch

Andreas MÜLLER

Die NÖ Rad Union

N

Sprint

Clemens SELZER

Die NÖ Rad Union

N

Cross Country

Elisabeth OSL

Central Ghost Team

A

Marathon

Maria OSL

Team Toni‘s Pro Shop

O

Cross Country

Hannes METZLER

Vaude Simplon Team/ MP Dornbirn

V

Downhill

Boris TEZTLAFF

Fast 4ward Racing Planai

St

Marathon

Alban LAKATA

Topeak Ergon Racing Team

A

Mountainbike Damen Herren

213


Querfeldein Damen

Elke RIEDL

Team Vorarlberg

V

Herren

Peter PRESSLAUER

Team Volksbank

V

Einzel

Christiane SOEDER

SV CML Fincon

A

Zeitfahren

Christiane SOEDER

SV CML Fincon

A

Berg

Markus EIBEGGER

Union Elk Haus Schrems

N

Einzel

Markus EIBEGGER

Union Elk Haus Schrems

N

Zeitfahren

Matthias BRÄNDLE

Union Elk Haus Schrems

N

1-er Kunstfahren

Melanie MÖRTH

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

2-er Kunstfahren

Darinka PUHR Nadine GASSER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

4-er Kunstfahren

Kathrin HAGEN Martina SCHWAR Melanie MELBINGER Silke MELBINGER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

1-er Kunstfahren

Fabian ALLGÄUER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

2-er Kunstfahren

Fabian ALLGÄUER Joachim ALLGÄUER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

Radball

Simon KÖNIG Dietmar SCHNEIDER

ÖAMTC RV Mazda Höchst

V

Straße Damen Herren

Hallenradsport Damen

Herren

Österreichische meister 2009 Querfeldein U15

männlich

Reinhard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

U17

männlich

Christoph MICK

RLM Wien

W

Junioren

männlich

Lukas PÖSTLBERGER

ARBÖ Grassinger Lambach

O

Omnium

Stefan MASTALLER

RLM Wien

W

Punktefahren

Tobias WAUCH

ÖAMTC Schwalbe Rankweil

V

Sprint

Stefan MASTALLER

RLM Wien

W

Einzelverfolgung

Reinhard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

Zeitfahren

Reinhard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

Scratch

Felix KRAMER

RLM Wien

W

Omnium

Marlene SCHILLING

Die NÖ Rad UNION

N

Punktefahren

Christina PERCHTOLD

RLM Kostel Grafenstein

K

Sprint

Christina PERCHTOLD

RLM Kostel Grafenstein

K

Einzelverfolgung

Christina PERCHTOLD

RLM Kostel Grafenstein

K

Zeitfahren

Stephanie STROBL

UNION Unterguggenberger Wörgl

T

Scratch

Marlene SCHILLING

Die NÖ Rad Union

N

Punktefahren

Patrick KONRAD

RLM Kostel Grafenstein

K

Sprint

Christopher IMREK

RSC ARBÖ Südburgenland

B

Einzelverfolgung

Patrick KONRAD

RC ARBÖ Steiner TV Raaba

St

Zeitfahren

Christopher IMREK

RSC ARBÖ Südburgenland

B

Bahn U13/15

männlich

Mädchen

Junioren

214

männlich


U17

Elite

Scratch

Christopher IMREK

RSC ARBÖ Südburgenland

B

Keirin

Daniel GOLLMANN

RC ARBÖ Steiner TV Raaba

St

Omnium

Stefan MATZNER

RLM Wien

W

Punktefahren

Matthias RIEBENBAUER

RLM Wien

W

Sprint

Matthias RIEBENBAUER

RLM Wien

W

Einzelverfolgung

Richard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

Zeitfahren

Dennis WAUCH

ÖAMTC Schwalbe Rankweil

V

Scratch

Stefan MATZNER

RLM Wien

W

Keirin

Matthias RIEBENBAUER

RLM Wien

W

weiblich

Omnium

Pelin CIZGIN

ARBÖ Elk Haus NÖ

N

männlich

Keirin

Clemens SELZER

Die NÖ Rad Union

N

Einzel

Christina PERCHTOLD

RLM ASVÖ ÖAMTC Grafenstein

K

Kriterium

Christina PERCHTOLD

RLM Kostel Grafenstein

K

Zeitfahren

Victoria DOMITNER

Team Full Dynamix Battaglin

St

Einzel

Reinhard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

Zeitfahren

Reinhard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

Kriterium

Alexander WACHTER

ÖAMTC Raika Kleider Mair Inzing

T

3er-Mannschaft

Florian HAMERL Michael KOLLER Reinhard SACKL

Junior Cycling Team Graz

St

Einzel

Daniel BIEDERMANN

RLM ASVÖ ÖAMTC Grafenstein

K

Kriterium

Daniel BIEDERMANN

RLM Kostel Grafenstein

K

Zeitfahren

Michael TAFERNER

RC ARBÖ Steiner TV Raaba

St

3er-Mannschaft

Alexander BRUS Richard SACKL Michael TAFERNER

LRV Steiermark

St

Berg

Alexander BRUS

Junior Cycling Team Graz

St

weiblich

Einzel

Jacqueline HAHN

Tyrol Team Radland Tirol

T

Berg

Jacqueline HAHN

Tyrol Team Radland Tirol

T

männlich

Einzel

Martin SCHÖFFMANN

Union RC Elk Haus

N

Zeitfahren

Matthias BRÄNDLE

Union RC Elk Haus

N

Kriterium

Jacqueline HAHN

Tyrol Team Radland Tirol

T

Zeitfahren

Jacqueline HAHN

Tyrol Team Radland Tirol

T

Kriterium

Maro HALLER

RLM Kostel Grafenstein

K

Einzel

Marco PEINHAUPT

ARBÖ Rapso Knittelfeld

St

Zeitfahren

Stephan RABITSCH

RC ARBÖ Steiner TV Raaba

St

Paarfahren

Patrick KONRAD Stephan RABITSCH

RC ARBÖ Steiner TV Raaba

St

Berg

Stephan RABITSCH

RC ARBÖ Steiner TV Raaba

St

Kriterium

Michael GAUBITZER

RC ARBÖ Krems

N

Einzel

Thomas MAIR

RC ARBÖ Gourmetfein Wels

N

Zeitfahren

Michael GAUBITZER

ARBÖ RC Krems Pinto

N

Paarfahren

Dieter FRIEDRICH Bernhard LAIMGRUBER

A-Drahteisel Köflach KTM Moutainbiker

St T

männlich

Straße Mädchen

U15

U17

U23

Junioren

männlich

männlich

weiblich männlich

Amateure

männlich

215


Amateure

männlich

Berg

Bernhard LAIMGRUBER

KTM Mountainbiker

W

Elite

weiblich

Kriterium

Jacqueline HAHN

Tyrol Team Radland Tirol

T

Berg

Jacqueline HAHN

Tyrol Team Radland Tirol

T

Marathon

Karin PEKOVITS

ARBÖ UNIQA Graz

ST

männlich

Kriterium

Werner RIEBENBAUER

ARBÖ RC Wels Gourmetfein

O

Marathon

Georg BOHUNOUSKY

Trek Mountainbiker

W

männlich

Kriterium

Werner PINCZKER

RC ARBÖ SK Voest

O

Einzel

Friedrich PÖLTL

RC ARBÖ Kindberg

St

Zeitfahren

Ewald SCHÖN

RSC Krems

N

Paarfahren

Friedrich PÖLTL Ewald SCHÖN

A-Kindberg A-Krems

St N

Berg

Roland MAIER

ARBÖ Raiffeisen RC Feld am See

K

Kriterium

Günther IBY

RCA Ginner RC Amstetten

N

Berg

Rudolf GROSS

ARBÖ Raiffeisen Feld am See

K

Zeitfahren

Jens MATEYKA

RC Schnecke ASVÖ Wien

W

Einzel

Rudolf GROSS

ARBÖ Raiffeisen RC Feld am See

K

Master II-III männlich

Paarfahren

Herbert EBERMANN Jens MATEYKA

LRV Wien

W

Master III

Einzel

Johann TAUCHER

RC ARBÖ Kindberg

St

Berg

Johann TAUCHER

RC ARBÖ Kindberg

St

Zeitfahren

Vinzenz HÖRTNAGL

Union Sport Okay

T

Kriterium

Johann TAUCHER

ARBÖ RC Kindberg

St

Einzel

Josef SCHALK

RC RIH ASVÖ 1. Bank Tulln

N

Kriterium

Josef SCHALK

RC RIH ASVÖ 1. Bank Tulln

N

Zeitfahren

Josef SCHALK

RC RIH ASVÖ 1. Bank Tulln

N

Berg

Karl KORPITZ

ARBÖ Kolar Stattersdorf

N

Master IV-VI männlich

Paarfahren

Anton GIERER Josef SCHALK

LRV Niederösterreich RC Rih ASVÖ 1. Bank Tulln

N N

Master V

Einzel

Dieter SCHWARZMÜLLER

RC Schnecke ASVÖ Wien

W

Kriterium

Dieter SCHWARZMÜLLER

RC Schnecke ASVÖ Wien

W

Zeitfahren

Klaus WOCHINGER

RC Neulengbach

N

Berg

Franz TARMANN

ÖAMTC Raika Althofen

K

Einzel

Siegfried ROTHAUER

U-Unterguggenberger Wörgl

T

Kriterium

Siegfried ROTHAUER

U-Unterguggenberger Wörgl

T

Master I

Master II

Master IV

Master VI

männlich

männlich

männlich

männlich

männlich

BMX Boys -8

männlich

Jürgen GRIESSAUER

UNION BMX Club Baierdorf

St

Boys 9/10

männlich

Frederick ENDER

ÖAMTC RC Rätikon Bludenz

V

Boys 11/12

männlich

Michael LINGG

ÖAMTC RC Rätikon Bludenz

V

Boys 13/14

männlich

Tobias FRANEK

ASKÖ Team Styria

St

Boys 15/16

männlich

Thomas KLEINER

ÖAMTC RC Rätikon Bludenz

V

Elite Men

männlich

Hannes SLAVIK

ARBÖ BMX Club Vösendorf

N

Cruiser -29

männlich

Julian AMANN

ÖAMTC RC Rätikon Bludenz

V

Jürgen SCHELLING

ÖAMTC RC Rätikon Bludenz

V

Cruiser 30+ männlich

216


Mountainbike Master

männlich

Marathon

Heinz ZÖRWEG

ARBÖ Wienstrom Lamster

W

Junioren

männlich

Downhill

Timo BÜRGLER

URC Bikestore.cc

N

Elite

weiblich

4-Cross

Anita MOLCIK

UNION Four Elements

N

männlich

Hillclimb

Hans-Peter OBWALLER

Team Roadbike Holidays

S

4-Cross

Hannes SLAVIK

ARBÖ BMX-Club Vösendorf

N

weiblich

Cross Country

Nadine OBERTHANNER

RSC Raika Krug Mieming

T

männlich

Cross Country

Daniel KATZMAYER

Union MTB Club Koppl

S

weiblich

Cross Country

Nadja HEIGL

Sportunion MTB Team

W

männlich

Cross Country

Marco GASPERI

MTB Team Hohenems

V

weiblich

Cross Country

Michaela OSL

Team Tonis Pro Shop

T

männlich

Cross Country

Fabian JÄGER

MTB Team Hohenems

V

Junioren

männlich

Cross Country

Gregor RAGGL

Hai Power Bike Team Haiming

T

U23

männlich

Cross Country

Simon SCHEIBER

Sunshine Racers Nals

A

Master

männlich

Cross Country

Gerald HAUER

Sportunion MTB Team

W

weiblich

1-er Kunstfahren

Nadine MÖRTH

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

männlich

1-er Kunstfahren

Marcel SCHNETZER

ÖAMTC RV Enzian Sulz

V

weiblich

1-er Kunstfahren

Adriana MATHIS

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

männlich

1-er Kunstfahren

Fabian ALLGÄUER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

Schüler

weiblich

2-er Kunstfahren

Nadine MÖRTH Katharina KÜHNE

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

Junioren

weiblich

2-er Kunstfahren

Darinka PUHR Nadine GASSER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

mixed

2-er Kunstfahren

Alexander HOOR Carmen MÜLLER

ARBÖ RC 11er Meiningen

V

4-er Kunstfahren

Nina KLAMMSTEINER Lisa WITWER Corinne FRICK Marin MÜLLER

ÖAMTC RC Böhler Gisingen

V

4-er Einrad

Chiara ROHNER Laura HAGSPIEL Anna HAGSPIEL Lara MIZELLI

ÖAMTC RV Mazda Hagspiel

V

ÖAMTC RV Mazda Hagspiel

V

U13 U15 U17

Hallenradsport Schüler Junioren

Junioren

Schüler

weiblich

weiblich

Junioren

weiblich

4-er Einrad

Tamara LINDNER Lena PLANK Lara GRANDL Linda RIEDMANN

Schüler

männlich

Radball

Moritz VOGT Kevin BACHMANN

ÖAMTC RV Enzian Sulz

V

Jugend

männlich

Radball

Simon PLANKENSTEINER Simon SCHLEGL

ÖAMTC RV Mazda Hagspiel

V

Junioren

männlich

Radball

Patrick SCHNETZER Lukas SCHNEIDER

ÖAMTC RV Mazda Hagspiel

V

2. Liga

männlich

Radball

Christian BICKEL Matthias BICKEL

ÖAMTC RV Lustenau

V

217


Weltmeisterschaften 2009 Bahn Allg. Klasse

25.3. - 29.3.2009, Pruszkow, POL Herren

Scratch

3. Andreas MÜLLER

22 Länder

22 Teilnehmer

25 Länder

41 Teilnehmer

48 Länder

163 Teilnehmer

Straße Allg. Klasse

23. - 27. September 2009, Mendrisio, SUI Damen

Junioren

Einzelzeitfahren

5. Christiane SOEDER

7. - 9. August 2009, Moskau, RUS männlich Einzel

3. Marco HALLER

Mountainbike Allg. Klasse

1. - 6. September 2009, Canberra, AUS Damen

4-Cross

4. Anita MOLCIK

10 Länder

12 Teilnehmerinnen

23. August 2009, Stattegg, AUT Herren

Marathon

2. Alban LAKATA

34 Länder

130 Teilnehmer

4. Christoph SOUKUP Hallenradsport Allg. Klasse

6. - 8. November 2009, Taviara, POR Herren

Damen

Radball

3. Dietmar SCHNEIDER Simon KÖNIG

6 Länder

6 Mannschaften

2-er Kunstfahren

4. Fabian ALLGÄUER Joachim ALLGÄUER

10 Länder

13 Mannschaften

1-er Kunstfahren

3. Denise BOLLER

13 Länder

25 Teilnehmerinnen

2-er Kunstfahren

6. Darinka PUHR Nadine GASSER

10 Länder

15 Mannschaften

4-er Kunstfahren

2. Kathrin HAGEN Martina SCHWAR Silke MELBINGER Melanie MELBINGER

5 Länder

5 Mannschaften

Europameisterschaften 2009 Bahn Allg. Klasse

17. - 18. Oktober 2009, Gent, BEL Herren

Omnium

4. Andreas MÜLLER

15 Länder

24 Teilnehmer

31 Länder

172 Teilnehmer

5 Länder

9 Teilnehmer

19 Teilnehmer

Straße Junioren

2.7. - 5.7.2009, Hooglede-Gits, BEL männlich Einzel

4. Marco HALLER

Mountainbike Allg. Klasse

26.6. - 27.6.2009, Ajdovscoma, SLO Damen

4-Cross

1. Anita MOLCIK

Hallenradsport Junioren

22.5. - 23.5.2009, Heerlen, NL weiblich

218

1er Kunstfahren

6. Adriana MATHIS

11 Länder

2er Kunstfahren

2. Darinka PUHR Nadine GASSER

8 Länder

8 Mannschaften


Junioren

weiblich

4er Kunstfahren

männlich 1-er Kunstfahren Radball

5. Nina KLAMMSTEINER Corinne FRICK Marion MÜLLER Lisa WITWER 5. Fabian ALLGÄUER 1. Patrick SCHNETZER Lukas SCHNEIDER

6 Länder

12 Länder 9 Länder

6 Mannschaften

21 Teilnehmer 9 Mannschaften

Weltcup 2009 Mountainbike Cross-Country Damen

11.-12.4.2009, Pietermaritzburg, RSA

1. Elisabeth OSL

21 Länder

47 Teilnehmer

13.09.2009, Champery,SUI

1. Elisabeth OSL

18 Länder

64 Teilnehmer

20.09.2009, Schladming, A

1. Elisabeth OSL

22 Länder

72 Teilnehmer

Gesamtwertung

1. Elisabeth OSL

Foto: Hoshi Yoshida Elisabeth Osl auf dem Weg zum Gesamt-Weltcupsieg 2009 beim Weltcup in Schladming.

219


Ringen

ÖSTERREICHISCHER RINGSPORTVERBAND (ÖRSV) gegründet 1952 34 Vereine 4.331 Mitglieder 5071 Wals-Siezenheim, Oberst-Lepperdinger-Str. 21, Stadion Klessheim Telefon: +43 / 662 / 24 31 71 Fax: +43 / 662 / 24 31 71 / 15 E-mail: office@ringsport.at www.ringkampf.at Offizielle Verbandszeitung: „Ringsport Austria Magazin”, 2 -3mal jährlich

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Internationale des Luttes Associees (FILA) gegründet 1925 155 Länder CH-1804 Corsier-sur-Vevey, Schweiz, Rue du Château, 6 Telefon: + 41 / 21 / 312 8426 Fax: + 41 / 21 / 323 60 73 E-mail: fila@fila-wrestling.com www.fila-wrestling.com

Präsident: Josef Schnöll, Telefon: +43 / 664 / 388 67 50

Nach einem Jahr der Neuerungen (Neubildung des ÖRSV-Vorstandes, Einstellung eines Sportdirektors, …) hat der Österreichische Verband einen neuen Weg eingeschlagen. Durch die sportlichen Erfolge konnte gezeigt werden, dass man damit auf der richtigen Route ist. International Im Sportjahr 2009 konnte Österreich in den Nachwuchsklassen aufzeigen, was durch eine konsequente und gute Nachwuchsarbeit erreicht werden kann. Bei der Kadetten-EM in Zrenjanin/Serbien konnten vier fünfte Plätze erreicht werden. Mit der Bronzemedaille von Eva-Maria Maierhofer bei der Junioren-EM in Tiflis/Georgien konnte auch im Nachwuchsbereich ein Erfolg verzeichnet werden. Foto: ÖRSV In der Allgemeinen Klasse war wiederrum Amer Hrustanovic ist ein sehr vielversprechendes Talent im Ringsport. Marina Gastl die herausragende Sportlerin mit jeweils einem 5. Platz bei der EM in Vilnius/Litauen und WM in Herning/Dänemark. Das große Ziel für die Athleten und Trainer sind sicher die Olympischen Spiele in London.

National Bei den österreichischen Meisterschaften in den verschiedenen Altersklassen und Stilarten waren wiederrum zahlreiche Athleten am Start. Durch die intensive Vereins- und Verbandsarbeit (Stützpunkttrainings innerhalb eines Bundeslandes, Lehrgänge der Kaderringer mit Einbindung junger Vereinsringer, …) waren spannende Begegnungen zu sehen. Auch für die Zukunft ist die Forcierung des „Schulsportkonzept” ein großes Anliegen des ÖRSV. Der AC Wals konnte seinen Sieg in der Bundesliga 2009 wiederholen, musste aber bei so manchem Kampf alles geben, um als Sieger von der Matte zu gehen. Der zweitplatzierte KSV Götzis war bis zum Ende der Meisterschaft ein mehr als würdiger Gegner und forderte vom AC Wals alles! Den erfolgreichsten Nachwuchs stellte wie auch 2008 der KSV Götzis und konnte als Auszeichnung für die beste Nachwuchsarbeit in Österreich das „Rote Band” entgegennehmen. Für diese Auszeichnung werden alle Ergebnisse der Nachwuchsmeisterschaften zusammengerechnet.

220


Österreichische Staatsmeister 2009 Freistil Damen

Herren

– 48 kg

Valentina SCHAUER

PSV Wien

W

– 51 kg

Sanela MEHMEDOVIC

RSC Inzing

T

– 55 kg

Martina RIEGLER

KSV Götzis

V

– 59 kg

Birgit STERN

KSV Götzis

V

– 63 kg

Nikola HARTMANN

KSV Götzis

V

– 67 kg

Stephanie MAIERHOFER

KSV Götzis

V

– 72 kg

Marina GASTL

RSC Inzing

T

– 55 kg

Helmut MÜHLBACHER

AC Wals

S

– 60 kg

Kathan SIMON

KSV Götzis

V

– 66 kg

Cikel LUBOS

AC Wals

S

– 74 kg

Manfred BRÖTZNER

AC Wals

S

– 84 kg

Tajic HARIS

AC Hörbranz

V

– 96 kg

Tajic KEMAL

AC Hörbranz

V

Valach RADOVAN

AC Wals

S

– 55 kg

Helmut MÜHLBACHER

AC Wals

S

– 60 kg

Simon KATHAN

KSV Götzis

V

– 66 kg

Thomas KATHAN

KSV Götzis

V

– 74 kg

Mathias KATHAN

KSV Götzis

V

– 84 kg

Walter METZLER

AC Hörbranz

V

– 96 kg

Tajic KEMAL

AC Hörbranz

V

Valach RADOVAN

AC Wals

S

AC Wals

S

– 120 kg Griechisch–Römisch Herren

– 120 kg Mannschaft Herren

Österreichische meister 2009 Freistil Mädchen

Kadetten

weiblich

männlich

– 28 kg

Florine SCHEDLER

URC Wolfurt

V

– 34 kg

Kim GEMINER

Union Hörsching

O

– 37 kg

Alisa DRAVITS

URC Mörbisch

B

– 40 kg

Kathrin MATHIS

KSV Götzis

V

– 48 kg

Daniela RÖDLACH

RSC Inzing

T

– 57 kg

Sabrina SEIDL

AC Wals

S

– 62 kg

Rebecca FECHTIG

KSK Klaus

V

– 42 kg

Maximillian AUSSERLEITNER

AC Wals

S

– 46 kg

Sarkis GEVORGIZIJAN

AC Hörbranz

V

– 50 kg

Andre KOGLER

KSV Götzis

V

– 54 kg

Stefan STEIGL

KSV Götzis

V

– 58 kg

Daniel ANZENGRUBER

ACV Innsbruck

T

– 63 kg

Elsbek MAGOMADOV

KSK Klaus

V

– 69 kg

Michael WAGNER

RCS Inzing

T 221


Kadetten

männlich

– 76 kg

Daniel GASTL

RCS Inzing

T

– 85 kg

Mathias BENTELE

AC Hörbranz

V

Stefan BAUER

ASKÖ Leonding

O

– 47 kg

Sarkis GEVORGIZIJAN

AC Hörbranz

V

– 50 kg

Stefan FUCHSREITER

AC Wals

S

– 100 kg Junioren

männlich

– 55 kg

Dennys HARTMANN

KSK Klaus

V

– 60 kg

Georg MARCHL

AC Wals

S

– 66 kg

Philipp GUTENSOHN

KSK Klaus

V

– 74 kg

Philipp CREPAZ

AC Wals

S

– 84 kg

Salam ZAURBEKOW

PSV Wien

W

– 96 kg

Lukas HÖRMANN

KSV Götzis

V

Thomas FEND

KSV Götzis

V

– 33 kg

Nico LEDERHASS

URC Mäder

V

– 37 kg

Muvlat AMIEV

PSV Wien

W

– 41 kg

Turpolchan JAKIEV

PSV Wien

W

– 45 kg

Umar JAKUBOV

SK Vöest Linz

O

– 50 kg

Abdul ILIYASOV

KG Vigaun-Abtenau

S

– 55 kg

Georg PRILLINGER

ASKÖ Leonding

O

– 60 kg

Schamil MURATOV

AC Vorwärts Graz

St

– 66 kg

Kevin VODONIK

KSV Söding

St

– 85 kg

Michael BRÜCKL

RSC Inzing

T

– 27 kg

Benjamin BRAUN

URC Wolfurt

V

– 29 kg

Abkhan KHAKIMOV

SK Vöest Linz

O

– 32 kg

Thomas GORTANO

KSK Klaus

V

– 120 kg Griechisch-römisch Schüler A

Schüler B

Kadetten

Junioren

222

männlich

männlich

männlich

männlich

– 35 kg

Markus RAGGINGER

AC Wals

S

– 38 kg

Achmed ARSANLIEV

PSV Wien

W

– 42 kg

Markus HEISS

RSC Inzing

T

– 47 kg

Emre KAYA

URC Wolfurt

V

– 42 kg

Anton MARCHL

AC Wals

S

– 46 kg

Sarkis GEVORGIZIJAN

AC Hörbranz

V

– 50 kg

Andre KOGLER

KSV Götzis

V

– 54 kg

Daniel ANZENGRUBER

ACV Innsbruck

T

– 58 kg

Philipp HÄUSLE

KSV Götzis

V

– 63 kg

Sercan YÜKSEL

KSV Götzis

V

– 69 kg

Michael WAGNER

RSC Inzing

T

– 76 kg

Daniel GASTL

RSC Inzing

T

– 85 kg

Mathias BENTELE

AC Hörbranz

V

– 100 kg

Alessandro PUNZO

AC Wals

S

– 47 kg

Sarkis GEVORGIZIJAN

AC Hörbranz

V

– 50 kg

Andre KOGLER

KSV Götzis

V

– 55 kg

Zelimkhan AHMEDOV

AC Wals

S

– 60 kg

Alwin GEIGER

KSK Klaus

V


Junioren

männlich

– 66 kg

Zelimhan ZACHAJEW

KSK Klaus

V

– 74 kg

Florian MARCHL

AC Wals

S

– 84 kg

Kevin FRANK

URC Mörbisch

B

– 96 kg

Thomas FEND

KSV Götzis

V

Lukas HÖRMANN

KSV Götzis

V

AC Wals

S

– 120 kg Mannschaft Schüler

Mannschaftsmeisterschaft

Weltmeisterschaften 2009 Freistil Allg. Klasse

21.9.2009, Herning, DEN

– 72 kg

5. Marina Gastl

21 Länder

21 Teilnehmer

Europameisterschaften 2009 Freistil Allg. Klasse

31.3.2009, Vilnius, LTU

– 72 kg

5. Marina Gastl

13 Länder

13 Teilnehmer

Junioren

30.6.2009, Tiflis, GEO

– 59 kg

5. Laura Raffler

16 Länder

16 Teilnehmer

– 72 kg

3. Eva Maierhofer

11 Länder

11 Teilnehmer

Kadetten

21.7.2009, Zrenjanin, SRB

– 42 kg

5. Maxi AuSSerleitner

17 Länder

17 Teilnehmer

– 76 kg

5. Sandro Punzo

20 Länder

20 Teilnehmer

– 63 kg

5. Michael Wagner

29 Länder

29 Teilnehmer

– 76 kg

5. Daniel Gastl

27 Länder

27 Teilnehmer

– 84 kg

3. Amer Hrustanovic

5 Länder

6 Teilnehmer

griechisch-römisch Kadetten Allg. Klasse

21.7.2009, Zrenjanin, SRB 20.8.2009, Pitesti, ROM

Foto: ÖRSV Marina Gastl erreichte in der Allgemeinen Klasse jeweils den 5. Platz bei der EM und der WM.

223


Rodeln

ÖSTERREICHISCHER RODELVERBAND (ÖRV) gegründet 1945 310 Vereine 25.850 Mitglieder 6020 Innsbruck, Stadionstraße 1 Telefon: +43 / 512 / 579 994 Fax: +43 / 512 / 579 910 E-mail:office@rodel-austria.at www.rodel-austria.at Dienstzeit: Montag - Freitag 12 - 17 Uhr Präsident: HR Mag. Friedl Ludescher Telefon: +43 / 676 / 629 05 39 Generalsekretär: Ing. Christoph Schweiger Telefon: +43 / 650 / 3788030 E-mail: christoph.schweiger@aon.at Offizielle Verbandszeitung: „Mitteilungen des ÖRV”, erscheint nach Bedarf.

Mitglied der Fédération Internationale de Luge de Course (FIL) gegründet 1957 50 Länder 73.000 Mitglieder Sitz: 5071 Salzburg-Wals, Österreich Telefon: +43 / 662 / 8042-0 Fax: +43 / 662 / 8042-2554 FIL-Head-Office: D-83471 Berchtesgaden, Deutschland, Rathausplatz 9 Telefon: + 49 / 8652 / 66960 Fax: + 49 / 8652 / 66969 Österreichs Vertreter: Harald Steyrer ist Vizepräsident für Finanzen in der FIL. E-mail: haraldsteyrer@a1.net Werner Kropsch ist Vizepräsident Sport Naturbahn in der FIL. Telefon: +43 / 664 / 443 13 37 E-mail: werner.kropsch@utanet.at Herbert Wurzer ist Vorsitzender der Sportkommission Naturbahn in der FIL. Telefon: +43 / 664 / 101 77 05 E-mail: herbert.wurzer1@chello.at

Saisonhöhepunkt für den ÖRV in der Saison 2009/10 waren zweifellos die Olympischen Winterspiele in Vancouver/ Whistler, welche für unsere RodlerInnen außerordentlich erfolgreich verlaufen sind: Das Absamer Brüderpaar Andreas und Wolfgang Linger konnte seinen Triumph von Turin 2006 wiederholen und überlegen zu neuerlichem Olympiagold im Doppelsitzerbewerb rasen. Geradezu sensationell ist jedoch die Silbermedaille von Nina Reithmayer im Damenbewerb – ausgerechnet im olympischen Rennen gelang es der Innsbruckerin, die sonst beinahe allmächtige deutsche Phalanx zu durchbrechen. Großartig auch die Leistungen der KunstbahnrodlerInnen bei der EM in Sigulda (LAT): Mit insgesamt 6 Medaillen durch Nina Reithmayer, die Doppelsitzer Andreas Linger/Wolfgang Linger (EM-Titel) Foto: ÖRV und Tobias Schiegl Markus Schiegl, sowie Thomas Kammerlander und Christoph Regensburger rodelten zur Goldmedaille bei der Junioren-WM durch Wolfgang Kindl und Daniel Pfister Naturbahn in Deutschnofen/ITA. im Herrenbewerb und abschließend im Mannschaftsbewerb hat sich Österreich als Rodelgroßmacht eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. Bei der Junioren-WM im Igler Eiskanal erreichte Christian Eisner mit Platz 5 das beste ÖRV- Ergebnis, Mona Wabnigg als 7. und Nina Prock als 9. haben als Youngsters eine neuerliche Talentprobe abgelegt. Gerade die Top 15-Ergebnisse unserer potenziellen YOG2012Rodler sind sehr erfreulich, zählten diese österreichischen Athleten doch zu den jüngsten des gesamten Teilnehmerfeldes.

224


Bei der EM NB der Allgemeinen Klasse in St. Sebastian/AUT konnte Thomas Kammerlander zum Vizeeuropameistertitel rodeln, bei den Damen und im Doppelsitzer gab es durch Melanie Batkowski und Christian Schopf/Andreas Schopf jeweils nur „Blech”. Im Mannschaftsbewerb gingen Gold und Bronze an Österreich. Bei der Junioren-WM Naturbahn in Deutschnofen/ITA sicherte sich Thomas Kammerlander inmitten der starken italienischen Truppe die Bronzemedaille. Ausgezeichnet abgeschnitten haben jedoch Österreichs Vertreter vor allem im Doppelsitzerbewerb: Zu Gold rodelten Thomas Kammerlander/Christoph Regensburger, Silber ging an Dominik und Dieter Apolloner. Im Gesamtweltcup der Kunstbahn Allgemeine Klasse konnten Nina Reithmayer und das Doppel Linger/Linger jeweils den 5. Platz erringen, bei den Junioren erreichten Mona Wabnigg mit Rang 4 und Christian Eisner mit Rang 7 für die Zukunft erfolgversprechende Ergebnisse. Im Gesamtweltcup der Naturbahnrodler konnten Thomas Schopf und Gernot Schwab mit den Rängen 2 und 3 absolut überzeugen, ebenso Melanie Batkowski und das Doppelsitzergespann Christian Schopf/Andreas Schopf mit jeweils dritten Plätzen im Gesamtranking.

Österreichische Staatsmeister 2009 Kunstbahn Damen

Nina REITHMAYER

SU Eisbären

T

Herren

Daniel PFISTER

TU Innsbruck

T

Tobias SCHIEGL Markus SCHIEGL

SV Langkampfen

T

Damen

Melanie BATKOWSKI

SV Raika Schönberg

T

Herren

Robert BATKOWSKI

SV Raika Schönberg

T

Thomas KAMMERLANDER Christoph REGENSBURGER

SV Umhausen

T

HSC Tirol

T

Doppelsitzer Naturbahn

Doppelsitzer

Markus BURGSCHWAIGER Hornschlitten Rudolf SCHOLL Simon AICHLER

Österreichische Staatsmeister 2010 Kunstbahn Damen

Nina REITHMAYER

SU Eisbären

T

Herren

Reinhard EGGER

SV Langkampfen

T

Tobias SCHIEGL Markus SCHIEGL

SV Langkampfen

T

Damen

Melanie BATKOWSKI

SV Raika Schönberg

T

Herren

Thomas KAMMERLANDER

SV Umhausen

T

Christian SCHOPF Andreas SCHOPF

SC Obdach

St

HSC Tirol

T

Doppelsitzer Naturbahn

Doppelsitzer

Markus BURGSCHWAIGER Hornschlitten Rudolf SCHOLL Simon AICHLER

Österreichische meister 2009 Kunstbahn Allg. Klasse

weiblich

Nina REITHMAYER

SU Eisbären

T

männlich

Daniel PFISTER

TU Innsbruck

T

Tobias SCHIEGL Markus SCHIEGL

SV Langkampfen

T

Doppel

225


Junioren

weiblich

Mona WABNIGG

SU Eisbären

T

männlich

Reinhard EGGER

SV Langkampfen

T

weiblich

Katrin IBELE

RC Sparkasse Bludenz

V

männlich

Michael MAYER

RV Swarovski Halltal

T

weiblich

Viktoria HALLER

TU Innsbruck

T

männlich

Marcel GLEISNER

TU Innsbruck

T

Jugend

männlich

Dominik KIRCHMAIR

SV Oberperfuss

T

Junioren

weiblich

Batkowski MELANIE

SV Raika Schönberg

T

männlich

Thomas KAMMERLANDER

SV Umhausen

T

Senioren

männlich

Roger WEIXELBRAUN

SC Kufstein

T

Allg. Klasse

männlich

Thomas KAMMERLANDER Chirstoph REGENSBURGER

SV Umhausen

T

Jugend Schüler Naturbahn

Doppel

Sportrodeln Schüler

männlich

Florian WOHLGENANNT

RC Dornbirn

V

Jugend

weiblich

Romana BÜSEL

RC Dornbirn

V

männlich

Dominik EIBL

SV Gallzein

T

weiblich

Viktoria LARCHER

SV Bach

T

männlich

Dominik SALCHER

CDR Hopfgarten

T

Ulfried GÖTSCHL Georg PUDER

SC Obdach TUS St. Stefan ob Leoben

St

Junioren

Doppel Senioren

weiblich

Christina BUCHER

CDR Hopfgarten

T

Allg. Klasse

weiblich

Heidi WINDISCH

SV Gallzein

T

männlich

Andreas EHAMMER

CDR Hopfgarten

T

Stefan KELLER Franz Josef KEILER

SV Aschau

T

weiblich

Alexandra SALLER

RC Jenbach

T

Doppel Rollenrodeln Jugend

männlich

Stefan STADLER

SC Kufstein

T

Junioren

männlich

Dominik APOLLONER

ASVÖ RV Stadl/Mur

St

Senioren

männlich

Nikolaus WAGNER

RV Spk. Pinguin Payerbach

N

Allg. Klasse

weiblich

Anna BRAUN

RC Jenbach

T

männlich

Michael SCHEIKL

LRZ ASKÖ Kindberg

St

Dominik APOLLONER Dieter APOLLONER

ASVÖ RV Stadl/Mur

St

Doppel

Österreichische meister 2010 Kunstbahn Allg. Klasse

weiblich

Nina REITHMAYER

SU Eisbären

T

männlich

Reinhard EGGER

SV Langkampfen

T

Tobias SCHIEGL Markus SCHIEGL

SV Langkampfen

T

weiblich

Mona WABNIGG

SU Eisbären

T

männlich

Christian EISNER

RV Swarovski Halltal

T

männlich Junioren

226

Doppel


männlich

Jugend

weiblich

Sarah TOMASELLI

RC Sparkasse Bludenz

V

männlich

Nico GLEIRSCHER

RV Swarovski Halltal

T

weiblich

Chiara HEIZELMAIER

RC Sparkasse Bludenz

V

männlich

Marcel GLEINSER

TU Innsbruck

T

Jugend

männlich

Michael KARNER

TSV Preitenegg

K

Junioren

männlich

Thomas KAMMERLANDER

SV Umhausen

T

Junioren

männlich

Rupert BRÜGGLER Tobias ANGERER

RV Hüttau SVG Stumm

S T

weiblich

Heidi WINDISCH

SV Gallzein

T

männlich

Andreas EHAMMER

CDR Hopfgarten

T

Hannes WINDISCH Johann UNTERLADSTÄTTER

SV Gallzein

T

weiblich

Nadine SCHWENDINGER

RC Dornbirn

V

männlich

Luca AMANN

SRC-Gütle

V

weiblich

Melanie ZÜNDEL

SRC-Gütle

V

männlich

Manuel PEER

SU-Mauren

T

weiblich

Viktoria LARCHER

SV Bach

T

männlich

Benna KALB

RC Dornbirn

V

Markus RAINER Rupert GEIR

SU-Mauren

T

Christian BUCHER

CDR Hopfgarten

T

Schüler

Doppel

Markus TREICHL Armin FRAUSCHER

Junioren

Naturbahn

Doppel

Sportrodeln Allg. Klasse

Doppel Schüler Jugend Junioren

Junioren Senioren

Doppel männlich

Olympische Spiele 2010 Kunstbahn Allg. Klasse

14.2. - 18.2.2010, Vancouver, CAN Damen

2. Nina REITHMAYER

14 Länder

29 Teilnehmer

Herren

6. Daniel PFISTER

23 Länder

38 Teilnehmer

1. Andreas LINGER Wolfgang LINGER

10 Länder

20 Mannschaften

Doppelsitzer

Europameisterschaften 2010 Kunstbahn Allg. Klasse

23.1. - 24.1.2010, Sigulda, LAT Damen

3. Nina REITHMAYER

8 Länder

21 Teilnehmer

14 Länder

34 Teilnehmer

4. Veronika HALDER Herren

2. Wolfgang KINDL 3. Daniel PFISTER Doppelsitzer

1. Andreas LINGER Wolfgang LINGER

9 Länder

16 Mannschaften

3. Tobias SCHIEGL Markus SCHIEGL 227


Allg. Klasse

Herren

Doppelsitzer

5. Peter PENZ Georg FISCHLER

9 Länder

16 Mannschaften

Mixed

Team

2. Veronika HALDER Wolfgang KINDL Andreas LINGER Wolfgang LINGER

8 Länder

8 Mannschaften

Foto: ÖRV Andres und Wolfgang Linger eroberten bei den Olympischen Spielen in Vancouver Gold im Doppelsitzer.

228


Rollsport

ÖSTERREICHISCHER ROLLSPORT UND INLINE-SKATE VERBAND (ÖRSV) gegründet 1937 74 Vereine 2.803 Mitglieder 1150 Wien, Loeschenkohlgasse 12/3 Telefon: +43 / 1 / 714 02 03 Fax: +43 / 1 / 714 02 04 E-mail: oersv@oersv.or.at www.oersv.or.at Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag 10 -15 Uhr Präsident: Erwin Ulreich Geschäftsführer: Werner Zenleser

Internationale Mitgliedschaften: Fédération Internationale de Roller-Skating (FIRS) gegründet 1924 55 Mitgliedsverbände E-08008 Barcelona, Spanien, 80 Rambla Catalunya, Piso 1 Telefon: +34 / 3 / 487 53 48 und +34 / 3 / 487 55 93 Fax: +34 / 3 / 487 69 16 Confédération Européenne de Roller Skating (CERS) gegründet 1976 19 Mitgliedsverbände I - 00196 Rom, Italien, Viale Tiziano 74 Telefon: +39 / 6 / 36 65 08 91 Fax: +39 / 6 / 36 65 09 23

Auch in diesem Jahr konnten wir in unseren Sparten internationale Erfolge feiern. Bei der Downhill-WM in Italien mit weit mehr als 150 Startern konnte Daniel Ladurner mit dem ersten Platz erneut den Titel erringen. Seine Schwester Sandra Ladurner erreichte Platz vier. Die Weltcup-Gesamtwertung holte sich ebenfalls Daniel Ladurner. Ebenfalls in der Sparte Downhill richteten wir in Schönberg bei Krems ein Weltcuprennen aus. Auch hier fuhr Daniel Ladurner auf den ersten Platz bei den Herren und Elisabeth Schrenk auf Platz zwei bei den Damen. Dieses Rennen war eine gelungene Generalprobe für eine erneute Bewerbung zur Austragung der Downhill-WM 2011. In der Sparte Kunstlauf/Artistik konnten wir uns nach langjähriger verletzungsbedingter Pause für die Europameisterschaft qualifizieren und einen 10. Platz erreichen.

Foto: ÖRSV Daniel Ladurner beim Downhill.

Nach jahrelanger Aufbauarbeit ist es uns erstmalig in der langen Geschichte unseres Sports gelungen, bei einer Schnelllauf-EM Medaillenplätze zu belegen. Mit einem 2. und 3. Platz von Vanessa Bittner konnte Österreich die ersten Speed-Medaillen überhaupt gewinnen. Ein Weltcupsieg von Martin Thaler rundet ein erfolgreiches Jahr im Schnelllauf der Aktiven ab. Außerdem gelang es noch Eva Wagner, in den Masterklassen einen Europameistertitel für sich zu entscheiden. Bei der in Stegersbach ausgetragenen Damen-EM im Inline Skaterhockey erreichte unser junges Team einen ausgezeichneten 2. Platz. In mehreren Sparten wurden auch dieses Jahr wieder Schiedsrichterlehrgänge unter regem Interesse und Beteiligung abgehalten. Mit einem Übungsleiterkurs wurden neuerlich Sportler dazu angeregt, sich für die verschiedenen Sparten als Betreuer zur Verfügung zu stellen.

229


Auch im kommenden Jahr werden weitere Kurse bzw. Lehrgänge durch den ÖRSV angeboten. Mit Elisabeth Schrenk haben wir in der Ausbildungsführung eine sehr gute Kraft, die von den Teilnehmern gerne als Lehrkraft angenommen wird. Damit wird eine Weiterentwicklung im Leistungs- und auch im Breitensport angestrebt. Wir hoffen, auch in Zukunft uns mit unseren erfolgreichen Sportlern freuen zu dürfen und unsere sportlichen Ziele erreichen zu können.

Österreichische Staatsmeister 2009 Hockey Herren

Inlineskaterhockey

Admiral Red Dragons Altenberg

N

Rollhockey

RHC Dornbirn

V

Kunstlauf Damen

Herren

Kombination

Natalie PACHER

WREV

W

Kür

Natalie PACHER

WREV

W

Pflicht

Madlen BARIC

WREV

W

Kombination

Johannes AMERER

WREV

W

Kür

Johannes AMERER

WREV

W

Pflicht

Johannes AMERER

WREV

W

Kurzdistanz I

Martina FEDL

SC-Highlanders

St

Kurzdistanz II

Miriam HAGER

SC Lattella Wörgl

T

Langdistanz I

Eva WAGNER

5Wheelers

W

Langdistanz II

Miriam HAGER

SC Lattella Wörgl

T

Kurzdistanz I

Martina FEDL

SC-Highlanders

St

Kurzdistanz II

Eva WAGNER

5Wheelers

W

Langdistanz I

Anna ROKITA

USC Innsbruck

T

Langdistanz II

Kristina KOBLER

ÖISC-Burgenland

B

Downhill

Elisabeth SCHRENK

SVH

W

Marathon

Eva WAGNER

5Wheelers

W

Downhill Slalom

Sonja EDER

IST Pinzgau

S

Schnelllauf Damen

Bahn

Straße

Vanessa BITTNER

USCI

T

Kurzdistanz I

Jakob ULREICH

ÖISC-Burgenland

B

Kurzdistanz II

Andreas WUTTE

SC-Highlanders

St

Langdistanz I

Martin THALER

SC Lattella Wörgl

T

Langdistanz II

Jakob ULREICH

ÖISC-Burgenland

B

Kurzdistanz I

Richard PETRAS

5Wheelers

W

Kurzdistanz II

Martin THALER

SC-Latella Wörgl

T

Langdistanz I

Martin THALER

SC-Latella Wörgl

T

Langdistanz II

Jakob ULREICH

ÖISC-Burgenland

B

Daniel LADURNER

Oberland Feldkirch

V

Halbmarathon Herren

Bahn

Straße

Downhill

230

Marathon

Heinz ZIMMERMANN

SVH Speedodrom

W

Speed Halbmarathon

Jakob ULREICH

ÖISC-Burgenland

B

Slalom

Dominik DOBLER

Oberland Feldkirch

V


Österreichische meister 2009 Bahn Jugend A

weiblich

männlich

Jugend B

weiblich

männlich

Schüler A weiblich

männlich

Schüler B weiblich

männlich

Mini A

weiblich

männlich

Mini B

weiblich

männlich

Kurzdistanz I (300 m)

Alice WAGNER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (1000 m)

Alice WAGNER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (3000 m)

Alice WAGNER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz II (5000 m)

Alice WAGNER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (300 m)

Anton BRAMBÖCK

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (1000 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (3000 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz II (5000 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (300 m)

Chiara MAIR

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz II (500 m)

Chiara MAIR

USC Innsbruck

T

Langdistanz I (1000 m)

Julia ANKRISCH

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz II (3000 m)

Chiara MAIR

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz I (300 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (500 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (1000 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz II (5000 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (300 m)

Victoria GRUBER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (500 m)

Victoria GRUBER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (1000 m)

Victoria GRUBER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz II (1500 m)

Victoria GRUBER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (300 m)

Maximilian BREITFUSS

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (500 m)

Christoph AMORT

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (1000 m)

Maximilian BREITFUSS

IST-Pinzgau

S

Langdistanz II (1500 m)

Christoph AMORT

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (300 m)

Julia FLATSCHER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (500 m)

Julia FLATSCHER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (1000 m)

Julia FLATSCHER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (300 m)

Niklas MILETITSCH

UES Eisenstadt

B

Kurzdistanz II (500 m)

Niklas MILETITSCH

UES Eisenstadt

B

Langdistanz I (1000 m)

Niklas MILETITSCH

UES Eisenstadt

B

Kurzdistanz I (50 m)

Celina PICHNER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (100 m)

Celina PICHNER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (250 m)

Celina PICHNER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (50 m)

Ignaz GSCHWENTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz II (100 m)

Ignaz GSCHWENTNER

USC Innsbruck

T

Langdistanz I (250 m)

Ignaz GSCHWENTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz I (50 m)

Eva Maria AMORT

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (100 m)

Beyza YILDIZ

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (250 m)

Eva Maria AMORT

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (50 m)

Moritz PLANK

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (100 m)

Jacques ATTARD

UES Eisenstadt

B

Langdistanz I (250 m)

Moritz PLANK

SC Latella Wörgl

T 231


Junioren

weiblich

männlich

AK 30

weiblich

männlich

AK 40

weiblich

männlich

AK 50

weiblich

männlich

Kurzdistanz I (300 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz II (1000 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Langdistanz I (5000 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Langdistanz II (10000 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz I (300 m)

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

Kurzdistanz II (1000 m)

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

Langdistanz I (5000 m)

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

Langdistanz II (10000 m)

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

Kurzdistanz I (300 m)

Ursula HUBER

ÖISC Burgendland

B

Kurzdistanz II (1000 m)

Silvia ZELTNER

UES Eisenstadt

B

Langdistanz I (3000 m)

Ursula HUBER

ÖISC Burgendland

B

Langdistanz II (5000 m)

Monika SICK

ISC Linz

O

Kurzdistanz I (300 m)

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

Kurzdistanz II (1000 m)

Christen RÜDIGER

ISC Linz

O

Langdistanz I (5000 m)

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

Langdistanz II (10000 m)

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

Kurzdistanz I (300 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (1000 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (3000 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz II (5000 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (300 m)

Thomas HABESOHN

5Wheelers

N

Kurzdistanz II (1000 m)

Klaus FISCHER

5Wheelers

N

Langdistanz I (5000 m)

Thomas HABESOHN

5Wheelers

N

Langdistanz II (10000 m)

Klaus FISCHER

5Wheelers

N

Kurzdistanz I (300 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Kurzdistanz II (1000 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Langdistanz I (3000 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Langdistanz II (5000 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Kurzdistanz I (300 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Kurzdistanz II (1000 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Langdistanz I (5000 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Langdistanz II (10000 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Kurzdistanz I (200 m)

Katharina STOCKMAIER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (500 m)

Katharina STOCKMAIER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (3000 m)

Alice WAGNER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz II (5000 m)

Katharina STOCKMAIER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (200 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (500 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (5000 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz II (10000 m)

Manuel VOGL

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (200 m)

Chiara MAIR

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz II (500 m)

Julia ANKRISCH

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (3000 m)

Julia ANKRISCH

SC Latella Wörgl

T

Straße Jugend A

weiblich

männlich

Jugend B

232

weiblich


Jugend B

männlich

Schüler A weiblich

männlich

Schüler B weiblich

männlich

Mini A

weiblich

männlich

Mini B

weiblich

männlich

Junioren

weiblich

männlich

AK 30

weiblich

männlich

Kurzdistanz I (200 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (500 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (3000 m)

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (200 m)

Victoria GRUBER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (500 m)

Victoria GRUBER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (1500 m)

Viola FEICHTNER

UEISC Innsbruck

T

Kurzdistanz I (200 m)

Maximilian BREITFUSS

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (500 m)

Maximilian BREITFUSS

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (1500 m)

Christoph AMORT

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (200 m)

Katharina THIEN

SC-Highlanders

ST

Kurzdistanz II (300 m)

Julia FLATSCHER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (1000 m)

Katharina THIEN

SC-Highlanders

ST

Kurzdistanz I (200 m)

Kevin PESENDORFER

ATUS Zeltweg

ST

Kurzdistanz II (300 m)

Niklas MILETITSCH

UES Eisenstadt

B

Langdistanz I (1000 m)

Niklas MILETITSCH

UES Eisenstadt

B

Kurzdistanz I (200 m)

Ivana NICOLIC

ATUS Zeltweg

ST

Kurzdistanz II (300 m)

Ivana NICOLIC

ATUS Zeltweg

ST

Langdistanz I (1000 m)

IvanaNICOLIC

ATUS Zeltweg

ST

Kurzdistanz I (200 m)

Ignaz GSCHWENTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz II (300 m)

Ignaz GSCHWENTNER

USC Innsbruck

T

Langdistanz I (1000 m)

Ignaz GSCHWENTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz I (200 m)

Eva Maria AMORT

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (300 m)

Eva Maria AMORT

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (1000 m)

Eva Maria AMORT

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz I (200 m)

Jonas HEINREICH

UES Eisenstadt

B

Kurzdistanz II (300 m)

Jonas HEINREICH

UES Eisenstadt

B

Langdistanz I (1000 m)

Jonas HEINREICH

UES Eisenstadt

B

Kurzdistanz I (200 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz II (500 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Langdistanz I (5000 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Langdistanz II (15000 m)

Vanessa BITTNER

USC Innsbruck

T

Kurzdistanz I (200 m)

Christopher KALOCZY

SC Latella Wörgl

T

Kurzdistanz II (500 m)

Christopher KALOCZY

SC Latella Wörgl

T

Langdistanz I (10000 m)

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

Langdistanz II (20000 m)

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

Kurzdistanz I (300 m)

Nicole SCHAFFER

SC Highlanders

St

Kurzdistanz II (1000 m)

Silvia ZELTNER

UES Eisenstadt

B

Langdistanz I (3000 m)

Monika SICK

ISC Linz

O

Langdistanz II (5000 m)

Monika SICK

ISC Linz

O

Kurzdistanz I (300 m)

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

Kurzdistanz II (1000 m)

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

Langdistanz I (5000 m)

Thomas KREER

ISC-Oberösterreich

O

Langdistanz II (10000 m)

Thomas KREER

ISC-Oberösterreich

O 233


AK 40

weiblich

männlich

AK 50

weiblich

männlich

Kurzdistanz I (300 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz II (1000 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz I (3000 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Langdistanz II (5000 m)

Sonja EDER

IST-Pinzgau

S

Kurzdistanz I (300 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Kurzdistanz II (1000 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Langdistanz I (5000 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Langdistanz II (10000 m)

Hans RAJSP

Inlineskater Oberland

V

Kurzdistanz I (300 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Kurzdistanz II (1000 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Langdistanz I (3000 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Langdistanz II (5000 m)

Christine HEIDENFELDER

ATSV-Ternitz

N

Kurzdistanz I (300 m)

Johann PLOYER

Wienerwalzer Speedskating

W

Kurzdistanz II (1000 m)

Johann PLOYER

Wienerwalzer Speedskating

W

Langdistanz I (5000 m)

Johann PLOYER

Wienerwalzer Speedskating

W

Langdistanz II (10000 m)

Johann PLOYER

Wienerwalzer Speedskating

W

Marathon Jugend

weiblich

Jasmine HABESOHN

5Wheelers

W

Junioren

weiblich

Stefanie TAUSCHER

SC Highlanders

St

männlich

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

weiblich

Monika SICK

ISC Linz

O

männlich

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

weiblich

Ingrid KRALL

SC-Latella Wörgl

T

männlich

Manfred AUINGER

ISC-Linz

O

weiblich

Ulrike ANIBAS

SC Highlanders

St

männlich

Christian HABESOHN

Skatefactory

W

männlich

Johann PLOYER

Wienerwalzer Speedskating

W

weiblich

Stefanie TAUSCHER

SC Highlanders

St

männlich

Tristan ULREICH

ÖISC Wien

W

weiblich

Monika SICK

ISC Linz

O

männlich

Markus HOLLERER

SC Highlanders

St

weiblich

Maria FREI

ATUS Zeltweg

St

männlich

Manfred AUINGER

ISC-Linz

O

weiblich

Ulrike ANIBAS

SC Highlanders

St

männlich

Christian HABESOHN

Skatefactory

W

männlich

Johann PLOYER

Wienerwalzer Speedskating

W

Pflicht

Johannes AMERER

WREV

W

Kür

Johannes AMERER

WREV

W

Kombination

Johannes AMERER

WREV

W

Pflicht

Madlen BARIC

WREV

W

Kür

Madlen BARIC

WREV

W

AK 30 AK 40 AK 50 AK 60

Halbmarathon Junioren AK 30 AK 40 AK 50 AK 60

Rollkunstlauf Artistik Elite

Junioren

234

männlich

weiblich


Junioren

weiblich

Kombination

Madlen BARIC

WREV

W

Kadetten

weiblich

Pflicht

Natalie PACHER

WREV

W

Kür

Natalie PACHER

WREV

W

Kombination

Natalie PACHER

WREV

W

Pflicht

Tessa PERKAL

WREV

W

Kür

Melissa IMAMOVITS

WREV

W

Kombination

Tessa PERKAL

WREV

W

Espoir

weiblich

Mini

weiblich

Kombination

Veronika KÖRBLER

WREV

W

Newcomer

weiblich

Kombination

Clara FEDERER

UES Eisenstadt

B

weiblich

Katharina STOCKMAIER

IST-Pinzgau

S

männlich

Marcel TURECZEK

USV-Stuhlfelden

S

weiblich

Michelle BUCHHOLZER

USV-Stuhlfelden

S

männlich

Thomas PETUTSCHNIGG

SC Latella Wörgl

T

Slalom Jugend A Jugend B

Inlineskater Hockey Allg. Klasse

weiblich

THC Torpedo Donaustadt Gfrasta W Wien

Schüler U13

KSV Wienstrom Scorpions Wien

W

Jugend U16

KSV Wienstrom Scorpions Wien

W

Junioren U19

SG Mad Dogs Wr. Neustadt / Raptors Eisenstadt

N/ B

235


Rudern

ÖSTERREICHISCHER RUDERVERBAND (ÖRV) gegründet 1891 46 Vereine 4.920 Mitglieder 1030 Wien, Blattgasse 6 Telefon: +43 / 1 / 712 08 78 Fax: +43 / 1 / 712 08 78 / 15 E-mail: office@rudern.at www.rudern.at Bürozeiten: Montag - Donnerstag 8 - 15 Uhr Offizielle Verbandszeitung: „Ruderreport”, 8-mal jährlich, 3.000 Stück Präsident: Helmar Hasenöhrl

Internationale Mitgliedschaft: Fédération Internationale des Sociétés d’Aviron (FISA) gegründet 1892 134 Länder CH-1007 Lausanne Schweiz, Maison du Sport international, Av. De Rhodanie 54 Telefon: +41 / 21 / 617 8373 Fax: +41 / 21 / 617 8375 E-mail: info@fisa.org Mitglied des ÖRV als selbständige Verbände: ÖSTERREICHISCHER ZILLENSPORTVERBAND (ÖZSV) gegründet 1977 20 Vereine 364 Mitglieder 4482 Ennsdorf, Mauthausner Straße 14 Präsident: Ing. Gottfried Hauser ÖSTERREICHISCHER DRACHENBOOTVERBAND (ÖDBV) gegründet 2004 2 Vereine 80 Mitglieder 1120 Wien, Schönbrunnerstraße 252/1/8 Präsident: Peter Widhalm

Die Richtung stimmt, es ist aber noch ein schönes Stück des Weges bis zum Ziel zu gehen. So kann man die derzeitige sportliche Lage im ÖRV nach der abgelaufenen Saison 2009 beschreiben. Weltmeisterschaft in Poznan: Leider konnten sich nur 2 Boote für die WM in Poznan qualifizieren. Im leichten Frauen-Einer war es wieder einmal Michaela Taupe-Traer, die mit berechtigten Medaillenchancen zur WM fuhr. Sie konnte ihre selbst gesteckten Ziele mit einem Platz auf dem Podest nicht ganz realisieren und beendete die WM mit einem 6. Rang. Trotzdem eine Weltklasseleistung. Ab sofort wird in dieser Klasse nur mehr an der Bildung eines Foto: ÖRV Frauen Leichtgewichts-Doppelzweiers für Michaela Taupe-Traer und Steffi Borzacchini erruderten EM-Bronze im Leichtgewicht-Doppelzweier. die OS 2012 gearbeitet. Das zweite ÖRV-Boot in Poznan war der LG Männer-Achter. Die Mannschaft ruderte in der Besetzung Hager, Rath, Heizinger, Stichauner, Chernikov, Sigl, Sieber, Rabel mit Stm. Hofmayr. Es zeigte sich relativ bald, dass das körperliche Potenzial der sehr jungen Mannschaft noch nicht ganz für ein Spitzenergebnis ausreichte, ein 2. Platz im Finale B rechtfertigte aber die nachträglich durch Präsidiumsentscheid erfolgte Nominierung des Bootes. Die Mannschaft konnte viel Erfahrung sammeln, die in den nächsten Jahren mit Sicherheit sehr wertvoll sein wird. Europameisterschaft in Brest/Weißrussland: Für die EM in Weißrussland wurden 5 Boote vom ÖRV nominiert. Herausragendes Ergebnis war die Bronzemedaille von Michaela Taupe-Traer/Steffi Borzacchini im leichten Frauen-Doppelzweier. Eine

236


weitere Spitzenplatzierung erreichten Florian Berg und Partner Joschka Hellmeier mit Rang 4 im leichten Männer-Doppelzweier. Gratulation an den Trainer der beiden Spitzenboote – Kurt Traer. Sieger im Finale B wurde der leichte Vierer ohne Stm. mit Rabel, Stichauner, Sigl und Sieber. Ralph Kreibich wurde 9. im MännerEiner, Sandra Wolfsberger und Birgit Pühringer erruderten Rang 10 im Frauen-Doppelzweier. Unter-23-Weltmeisterschaft in Račice/Tschechien Die sehr guten Ergebnisse der ÖRV-Boote bei dieser Veranstaltung geben Anlaß zur Hoffnung für die Zukunft. 6 ÖRV-Boote waren in den verschiedenen Bootsklassen am Start, 4 davon zogen in das Finale A ein. Schon dieses Ergebnis zeigte die Schlagkraft des Teams. Leider wurde es schlussendlich kein Platz auf dem Podest. Am knappsten verpasste diesen der Frauen-Doppelzweier Lobnig/Pühringer, der lange auf Medaillenkurs ruderte und schlussendlich um eine halbe Sekunde an Bronze vorbeifuhr. Fünfte Plätze erruderten Berg/ Hellmeier im leichten Doppelzweier sowie Steffi Borzacchini im leichten Frauen-Einer. Der leichte Frauen-Doppelzweier mit Agnes und Christina Sperrer belegte Rang 6. Rang 13 für Alex Leichter im Männer-Einer und Platz 24 für WM-Neuling Kilian Menzl rundeten das hervorragende Ergebnis ab. Gratulation an Klaus Stecker und die beteiligten Trainer. Junioren-WM in Brive/Frankreich Wieder einmal war es Ausnahmeruderin Lisa Far