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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportinteressierte!

Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Jahr 2012 stand in der BSO ganz im Zeichen wichtiger gesellschaftspolitischer Anliegen. Die Integration von Migrantinnen und Migranten mit Hilfe des Sports war unser Thema beim Europäischen Forum Alpbach. Die Diskussion um die Gesundheit unser Kinder und Jugendlichen und die damit verbundene Forderung nach der „Täglichen Turnstunde“ brachte eine Bewegung ins Rollen, die in der Geschichte der BSO wohl einen ganz besonderen Stellenwert einnehmen wird. Die „Bewegung für mehr Bewegung“ macht deutlich, wie wichtig der Sport für die Gesundheit einer Gesellschaft ist. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und etwas zu verändern, unsere Kinder und Jugendlichen zu mehr Bewegung zu motivieren. Umso mehr freut es mich, dass über alle politischen Grenzen hinweg unsere Bewegung unterstützt wurde. Ich danke allen, die diese großartige Initiative unterstützt haben!

Mit großer Freude darf ich Ihnen den Rückblick auf ein spannendes Jahr, in dem viel erreicht werden konnte, präsentieren. Die BSO wurde auch im Jahr 2012 ihrer Rolle als Themenführerin in und um die Querschnittsmaterie Sport gerecht. Verschiedene Schwerpunkte wie Integration, Jugendsport, Kinderschutz oder Umwelt konnten durch Kooperationen, Publikationen und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen aufgegriffen werden. Besonders hervorzuheben ist aus meiner Sicht der erfolgreiche Ausbau unserer Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Das äußerst positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diverser Veranstaltungen bestätigt uns auf unserem Weg.

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation hat als Interessenvertretung den Anspruch, die Anliegen des österreichischen organisierten Sports zu vertreten und ihren Mitgliedern ein breites Serviceangebot zu bieten. Sie finden in diesem Jahresbericht einen Überblick über die Vielfalt der Tätigkeitsbereiche der BSO. 2012 war auch das Jahr großer Sportereignisse – die Olympischen und Paralympischen Spiele in London waren sicher ein Meilenstein und ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Ausrichtung internationaler Großsportveranstaltungen. Mein Respekt gilt aber natürlich auch den österreichischen olympischen und paralympischen Athletinnen und Athleten, die in London Top-Platzierungen und paralympische Medaillen erringen konnten.

Auch die zweite Teilnahme der BSO am Europäischen Forum Alpbach war ein Erfolg. Unter dem Titel „Sport und Integration: Doppelsieg 2040?!“ wurde gemeinsam erarbeitet, welche konkreten Maßnahmen der Sport setzen kann, um integrationspolitische Ziele zu unterstützen. Großes mediales Aufsehen erregte die BSO im Jahr 2012 mit der Unterschriftenaktion für die „Tägliche Turnstunde“. Die Initiative für mehr Bewegung vor allem bei Kindern und Jugendlichen rief eine gesellschaftspolitische Diskussion hervor, die in den heimischen Medien einen hohen Stellenwert genoss und deutlich machte, wie wichtig die Gesundheit unserer Kinder ist. Im kommenden Jahr werden wir uns verstärkt dem wichtigen Thema des „Sport-Sponsorings“ widmen. Die Fort- und Weiterbildungsangebote werden österreichweit noch weiter ausgebaut werden. Die BSO und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden den erfolgreichen Weg weiter gehen.

DIE DISKUSSION UM DIE GESUNDHEIT UNSER KINDER UND JUGENDLICHEN UND DIE DAMIT VERBUNDENE FORDERUNG NACH

Ihr

Ihre

BESONDERS FREUT MICH DER ERFOLGREICHE AUSBAU UNSERER FORTBILDUNGS-

DER „TÄGLICHEN TURNSTUNDE“ BRACHTE

UND INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN.

EINE EINZIGARTIGE BEWEGUNG INS ROLLEN.

DAS ÄUSSERST POSITIVE FEEDBACK DER

ICH DANKE ALLEN, DIE DIESE GROSSARTIGE

TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMER

INITIATIVE UNTERSTÜTZT HABEN

Dr. Peter Wittmann BSO-Präsident

Mag. Barbara Spindler BSO-Geschäftsführerin

BESTÄTIGT UNS AUF UNSEREM WEG


Kapitel 1: Die BSO Fakten

6

Kommunikation

10

„Fit für Österreich“

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Partner

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Kapitel 2: Themenschwerpunkte Unterschriftenaktion „Tägliche Turnstunde“

16

Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen

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Soziale Verantwortung

24

Frauen im Sport

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Jugendsport

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Kapitel 3: BSO-Veranstaltungen und Kooperationen

Impressum

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Österreichische Bundes-Sportorganisation 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 12 Tel.: +43 / 1 / 504 44 55, Fax: +43 / 1 / 504 44 55 / 66 E-Mail: office@bso.or.at, www.bso.or.at, ZVR: 428560407 Redaktion: Mag. Barbara Spindler, Mag. (FH) Georg Höfner Layout: eigen)art werbegmbH & Co KG Linz Herstellung: Pecho-Druck, Linz Bilder: Seite 5, 15, 33: iStock © 2012 Österreichische Bundes-Sportorganisation

DIE ÖSTERREICHISCHE BUNDESSPORTORGANISATION VERTRITT DEN ORGANISIERTEN SPORT IN ALL SEINER VIELFALT

Diese Publikation wird mit Mitteln der Besonderen Bundes-Sportförderung gefördert.

Sport und Gemeinde im Dialog

34

Tag des Sports

37

Cristall Gala

38

Kooperationen

41


Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, die Interessen des Sports in Österreich und in internationalen Organisationen zu vertreten. Die BSO ist damit die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems.

DACH DES SPORTS 3 DACHVERBÄNDE 60 FACHVERBÄNDE 4 MEHRSPARTENVERBÄNDE 14.200 VEREINE 3,5 MIO. SPORTTREIBENDE

Im umfassenden Kompetenzbereich der Österreichischen Bundes-Sportorganisation liegen die Koordination der sportpolitischen Aktivitäten, Erbringung von Serviceleistungen für die Mitglieder, Vertretung der Anliegen des Sports gegenüber staatlichen Einrichtungen, Vertretung des österreichischen Sports in internationalen Gremien, Koordination der Fördereinrichtungen, TrainerInnen- und LehrwartInnenausbildungen, Fortbildung von Führungskräften, Entwicklung von Sportprojekten, Begutachtung und Erarbeitung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, Information über sportrelevante Rechts- und Steuerangelegenheiten, Herausgabe von Publikationen, Erstellung von Dokumentationen und Datenbanken, Event- und Verbandsmarketing, Förderung von Fairness im Sport, insbesondere durch Maßnahmen gegen Doping, Gewalt und Rassismus Verwaltung und Überprüfung der widmungsgemäßen Verwendung der besonderen Bundes-Sportförderungsmittel.

Auf Basis dieser umfassenden Mission ist die BSO in folgenden nationalen Sportinstitutionen repräsentiert: Österr. Olympisches Comité (ÖOC) Österr. Sporthilfe NADA Austria Österr. Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) Österr. Institut für Sportmedizin (ÖISM) Institut für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) Konferenz der LandessportreferentInnen Leistungssportzentrum Südstadt Österr. Rat für Freiwilligenarbeit Kontrollausschuss für die widmungsgemäße Verwendung, Abrechnung und Kontrolle der Besonderen Bundes-Sportförderungsmittel Kontrollkommission Österr. Olympia- und Sportmuseum Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH Bundesnetzwerk Sportpsychologie Durch Delegierte ist die BSO in folgenden internationalen Gremien vertreten: EU Büro der Europäischen Olympischen Komitees (EU EOC Büro) European Non-Governmental Sports Organisation (ENGSO) ENGSO Youth EU Sportforum Europäische Sportkonferenz (ESC) European Women and Sport Group (EWS) Trim & Fitness International Sport for All Association (TAFISA)

Mitgliedsorganisationen

Präsidium*

Geschäftsstelle*

Ordentliche Mitglieder

Präsident

Geschäftsführerin

Abg.z.NR Dr. Peter Wittmann

Mag. Barbara Spindler

Vizepräsidenten

Sekretariat

Abg.z.NR Peter Haubner KR Peter Kleinmann HR Mag. Friedl Ludescher Kons. Siegfried Robatscher

Edda Hechinger Monika Rosenauer Andrea Kellner (Buchhaltung)

Sportdachverbände Sportfachverbände Österreichischer Behindertensportverband Österreichisches Olympisches Comité Österreichisches Paralympisches Committee Special Olympics Österreich

MitarbeiterInnen Weitere Mitglieder

Organe die Österr. Sportversammlung als oberstes Organ der Österr. Sportrat der Österr. Sportfachrat das Präsidium als leitendes Führungsorgan in Sinne des Vereinsgesetzes der Österr. Sportjugendrat die Rechnungsprüfer das Schiedsgericht und die Schiedskommission

Mag. Christian Hinterberger KR Brigitte Jank HR Dr. Dieter Kalt Karl Kaplan Dr. Franz Karner Josef Kopal Astrid Stadler Harald Starl Dr. Karl Stoss Mag. Gerhard Widmann Dr. Leo Windtner

Mag. Martin Domes Dr. Christian Gormász Mag. (FH) Georg Höfner Aria Siami Mag. Anita Steinberger, MA Bürozeiten Mo-Do 8:00–17:00 Uhr Fr 8:00–13:00 Uhr Adresse

Mit beratender Stimme

Haus des Sports

Reg.Rat Christian Felner Alfred Hartl (Landessportdirektor) Dr. Klaus Leistner Michael Maurer Mag. Paul Nittnaus Mag. Rainer Rößlhuber Mag. Barbara Spindler Dir. Herbert Schöner (als Vorsitzender des Finanzausschusses)

Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien

Die Österreichi sche BundesSportorganisat ion (BSO)

Telefon: +43 / 1 / 504 44 55 Fax: +43 / 1 / 504 44 55 / 66 E-Mail: office@bso.or.at www.bso.or.at ZVR 428560407 *Stand: Oktober 2012


Dach des Sports

Sprachrohr und Interessenvertretung des Sports

Verbreitung und Förderung des Sports

Förderung von Haupt- und Ehrenamtlichkeit im Sport

Wahrung der positiven Werte des Sports

Das Leitbild der BSO: Die BSO ist die Interessenvertretung und das Sprachrohr des gesamten österreichischen Sports auf nationaler und internationaler Ebene. Gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden und deren Vereinen stellt die BSO die mitgliederstärkste Organisation des Landes dar. Sie agiert als gemeinnütziges und überparteiliches Dach des Sports sowie als Service-Einrichtung für ihre Mitglieder. Die BSO und ihre Mitglieder sind innerhalb des gesetzlichen Rahmens autonom. Die BSO ist der Verbreitung und Förderung des Sports in seiner Gesamtheit verpflichtet. Sie initiiert und koordiniert sportpolitische Aktivitäten. Der Sport hat durch seine gesellschaftspolitische Bedeutung und aufgrund seiner gesundheits-, sozial-, integrations-, wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Leistungen ein Anrecht auf Finanzierung und Förderung. Die BSO und ihre Mitglieder beziehen ihre Gestaltungskraft aus der Einheit in der Vielfalt. Ihre Aktivitäten zielen darauf ab, Kompetenz im Sport durch Förderung von Ehren- und Hauptamtlichkeit zu stärken. Die BSO bekennt sich zu den positiven Werten des Sports, insbesondere zu Fairness, Respekt, Gemeinschaft und Leistung. DAS BSO-TEAM 2012: SPINDLER, ROSENAUER, KELLNER, HECHINGER, GORMÁSZ, HÖFNER, STEINBERGER, DOMES, SIAMI (V.R.N.L.). © Robert Polster

ORGANIGRAMM DER GESCHÄFTSSTELLE DER BUNDES-SPORTORGANISATION

60 Fachverbände

3 Dachverbände

ASVÖ

ASKÖ

DIE ÖSTERREICHISCHE SPORTVERSAMMLUNG IST DAS HÖCHSTE GREMIUM IM ÖSTERREICHISCHEN

14.200 Vereine

4 Mehrspartenverbände

Geschäftsführung Mag. Barbara Spindler

Sekretariat Edda Hechinger, Monika Rosenauer

SPORTUNION

Buchhaltung Andrea Kellner

Fort- und Weiterbildung TrainerInnenwesen Veranstaltungsmanagement

Marketing Öffentlichkeitsarbeit Publikationen

Wissenschaftlicher Referent Verbandskoordination

Soziale Entwicklungsprozesse im Sport Veranstaltungsmanagement

Fördermittelkontrolle

Mag. Martin Domes

Mag. (FH) Georg Höfner

Mag. Dr. Christian Gormász

Mag. Anita Steinberger, MA

Aria Siami

ORGANISIERTEN SPORT ORGANIGRAMM DER GESCHÄFTSSTELLE „FIT FÜR ÖSTERREICH“ DER BUNDES-SPORTORGANISATION.

Geschäftsführung Mag. Christian Halbwachs Mag. Werner Quasnicka

Bundeskoordination Kinder gesund bewegen Peter Dlesk, MA Mag. Barbara Sima

Projektkoordination

Finanzen und Abrechnung

Gert Karlovits

Desa Sekulic


BSO-Sportjahrbuch Das traditionelle offizielle Österreichische Sportjahrbuch hat sich seit geraumer Zeit den Ruf als unverzichtbarer Begleiter für alle SportlerInnen, Vereine und Sportinteressierten erworben. Neben einem ausführlichen Überblick über das abgelaufene Sportjahr, bringt das Jahrbuch einen Informationsteil, wie er aktueller und umfassender nicht sein könnte: Kontaktadressen, Telefon- bzw. Faxnummern aller Dach- und Fachverbände in Österreich, dazu jede Menge an Daten und Fakten über Österreichs Sport, seine HauptdarstellerInnen und die wichtigsten Organisationen. Erhältlich in der BSOGeschäftsstelle oder auf www.bso.or.at/ sportjahrbuch

ALS BESONDERES SERVICE BIETET DIE BSO IHREN MITGLIEDERN UND ALLEN SPORTINTERESSIERTEN IM DOWNLOAD-ARCHIV (AUF WWW.BSO.OR.AT/ARCHIV) STUDIEN, DIGITALE ZUSAMMENFASSUNGEN ALLER BISHER STATTGEFUNDENEN TRAINER/INNENFORTBILDUNGEN UND -FOREN, ARTIKELN AUS DER SPORTWOCHE, DEM SPORTMAGAZIN UND DEM SPORTHILFE-MAGAZIN SOWIE ERSCHIENENE Ö-SPORT-MAGAZINE AB 2010

Ö-Sport Magazin Das überregionale Magazin der BSO erscheint viermal jährlich und blickt hinter die Kulissen des heimischen Sportgeschehens. Aktuelle Reportagen und ausführliche Interviews sorgen ebenso für umfangreichen Lesestoff wie Kolumnen prominenter SportfunktionärInnen, Informationen der Dachverbände und Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Sportwelt. Seit Sommer 2011 wird das „Ö-Sport“ in einem etwas erneuerten Erscheinungsbild präsentiert. Die Neugestaltung soll einen besseren Überblick, eine einfachere Orientierung und mehr Platz für mehr Informationen aus und für den österreichischen Sport bieten. Erhältlich in der BSO-Geschäftsstelle oder auf www.bso.or.at unter „Service“.

EU-Monatsbericht Sportrelevante Entwicklungen in der EU und alle wichtigen Informationen über Förderprogramme sind im monatlich erscheinenden EU-Monatsbericht zu finden. Dieser ist kostenlos in der BSO-Geschäftsstelle erhältlich oder auf www.bso.or.at unter dem Schwerpunkt „EU und Internationales“. BSO-Jahresbericht Der Tätigkeitsbericht der BSO für das Jahr 2012 gibt Ihnen einen Rückblick auf ein sehr erfolgreiches und – im positiven Sinn – bewegtes Jahr. Die BSO konnte sich wieder in ihrer Rolle als Themenführerin in und um die Querschnittsmaterie Sport wiederfinden. Verschiedene Schwerpunkte wie Integration, Jugendsport, Kinderschutz, Umwelt oder Frauen im Sport, konnten durch Veranstaltungen, Publikationen und Bewusstseinsbildung behandelt werden.

BSOPublikationen

Online BSO-Website Die Website www.bso.or.at fungiert als Informationsportal mit aktuellen Meldungen aus den Mitgliedsverbänden der BSO, mit interessanten Informationen rund um das Sportsystem in Österreich, mit Zahlen, Daten und Fakten rund um den Sport sowie mit Neuigkeiten aus den vielfältigen Aufgabengebieten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation. Die BSO, die „Service- und Dachorganisation des organisierten Sports“, bietet jedem/ jeder Sportinteressierten über die Internetplattform einen Zugang zu Fortbildungen, Veranstaltungen, Dokumenten, Fotos, Online-Shop und Rechtsinformationen. Als besonderes Service bietet die BSO ihren Mitgliedern auf der Website neben dem Terminkalender einen Überblick über alle Kooperationen und damit verbundenen Vorteile und Möglichkeiten, die diese für die Mitgliedsverbände bieten. Außerdem befinden sich im Download-Archiv (unter Service/Publikationen) Studien, digitale Zusammenfassungen sowie Artikeln aus Sportmagazinen zum Nachlesen. Immer noch gelangen knapp 50% der BesucherInnen über eine Suchmaschine auf die BSO-Website. Dieser Trend bestätigt, dass die BSO als relevante Quelle im Sport angesehen und geführt wird. Über 30% der Zugriffe entstehen aus Verweisen, z. B. von Websites von Kooperationspartnern. Die BSOWebsite selbst kann sich über einen

BesucherInnenanstieg von 10 % im Vergleich zum Vorjahr freuen. Facebook Im größten sozialen OnlineNetzwerk „Facebook“ (www.facebook.com) ist unter dem Stichwort „Österreichische Bundes-Sportorganisation“ auch die BSO zu finden. Aktuelle Themen, Geschehnisse sowie Einladungen, Kooperationen oder Veranstaltungen werden auf der Online-Plattform publiziert und erreichen somit einen noch größeren Kreis an Menschen. Auch um Nachberichte zu lesen oder Fotos anzusehen lohnt sich ein Besuch auf Facebook. BSO-Newsletter Seit Mai 2011 serviciert die BSO ihre Mitglieder und alle Sportinteressierten mit einem E-MailNewsletter. Das Online-Tool bietet alle zeitgemäßen Web-Funktionen und ermöglicht den LeserInnen übersichtliche Information über Neuerungen, Veranstaltungen und Wissenswertes. Anmeldungen zu Veranstaltungen können mit einem direkten Klick durchgeführt werden. Außerdem kann der Newsletter einfach an KollegInnen weitergeleitet werden und die Informationen somit noch mehr Menschen im Sport zugänglich gemacht werden. Registrieren Sie sich gleich für den Newsletter auf www.bso.or.at/newsletter. Besonders erfreulich ist die Steigerung der Newsletter-AbonnentInnen von 73 % (!) im Vergleich zu 2011.

ÜBER 40% DER BESUCHERINNEN KOMMEN DURCH SUCHMASCHINEN AUF DIE BSO-WEBSITE

DIE STEIGERUNG DER NEWSLETTERABONNENT/INNEN VON 73 % (!) IM VERGLEICH ZUM VORJAHR BESTÄTIGT DIE RELEVANZ VON ONLINE-TOOLS. AUCH DIE BSO-WEBSITE KONNTE MIT 10 % EINEN ANSTIEG DER NUTZER/INNEN IM VERGLEICH ZU 2011 VERBUCHEN


„Fit für Österreich“ will Österreich bewegen Das ist das erklärte Ziel dieser Initiative des Sportministeriums und der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) gemeinsam mit den Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION. Zielformulierungen dazu konnte „Fit für Österreich“ u. a. bei der Entwicklung der Kindergesundheitsstrategie und der Gesundheitsziele des Gesundheitsministeriums einbringen und beim Kongress der Österr. Sportwissenschaftlichen Gesellschaft, der Nationalen Ernährungskommission oder im Rahmen des parlamentarischen Unterrichtsausschusses im Parlament präsentieren. Nationaler Aktionsplan Bewegung (NAP.b) Unter dem Aspekt der Vernetzung war der Auftrag zur Erstellung des „Nationalen Aktionsplans Bewegung“ vom Sportministerium und vom Gesundheitsministerium ein wichtiger Schritt. Darin wurden in sechs Bereichen (Sport, Bildung, Gesundheit, Raumordnung/ Umwelt/Verkehr und Objektplanung, Arbeitsumfeld und Ältere Menschen) Ziele formuliert, welche die Basis eines Monitorings und regelmäßiger Fortschrittsberichte sein sollen.

MIT 6.635 ANGEMELDETEN INSTITUTIONEN VON INSGESAMT 7.800 KINDERGÄRTEN UND VOLKSSCHULEN IST DIE INITIATIVE EINE DER ERFOLGREICHSTEN

Der Konsultationsentwurf zum Nationalen Aktionsplan Bewegung wurde am 11.6.2012 im Kursalon Wien beim „Fit für Österreich“-Forum in Anwesenheit von BM Darabos und BM Stöger vorgestellt. Eine erste praktische Maßnahme fand im Anschluss an das Forum im Wiener Stadtpark statt, wo die Bevölkerung zur Bewegung eingeladen wurde.

Aus- und Fortbildung In bewährter Zusammenarbeit mit den „Fit für Österreich“LandeskoordinatorInnen wurden 2012 die „Fit für Österreich“-Impulstage durchgeführt. In Vorarlberg fanden die Impulstage am 14./15. April in Rankweil statt. Das Motto: „usse us’m web, ine in d´turnschua“ – Bewegungsideen für Jugendliche. Die steirischen KoordinatorInnen stellten ihre Impulstage, die vom 21.-22. April im BSFZ Schielleiten abgehalten wurden, unter das Motto: „Jung und Alt in Bewegung“. Der „Fit für Österreich“-Kongress fand vom 19.-21. Oktober 2012 in Saalfelden statt. Das Thema „Bewegung bringt’s“ bot Raum für Arbeitskreise, die Bewegungsideen für Vereinsangebote vom Kleinkind bis zu der Gruppe der SeniorInnen vorstellten. Wie 2011 wurde die Veranstaltung vom Lebensministerium als „Green Meeting“ ausgezeichnet. Insgesamt nahmen über 600 VereinsübungsleiterInnen an den Fortbildungsveranstaltungen von „Fit für Österreich“ teil. Clip Coach DVD-Serie Die Clip Coach DVD-Serie ist als Unterstützung für ÜbungsleiterInnen gedacht. Sie enthalten umfangreiche Übungssammlungen als Videodarstellung verbunden mit Tools zur individuellen Zusammenstellung von Stundenbildern. Die DVDs „Bewegungskompetenzen im Kindergarten- und Vorschulalter“ sowie „Bewegungskompetenzen im Volksschulalter“ sind kostenlos über die „Fit für Österreich“-Geschäftsstelle zu beziehen.

DANKE an alle Qualitätssiegel-ÜbungsleiterInnen 5.991 Angebote (Stand 12.10. 2012) mit dem „Fit für Österreich“-Qualitätssiegel auf www.fitfueroesterreich.at sind Beleg für die Leistungsfähigkeit der Sportvereine der Dachverbände im Bereich gesundheitsorientierter Bewegung. Ebenso wichtig sind aber auch diejenigen, die das „Gesicht“ der Vereine nach außen repräsentieren: die ÜbungsleiterInnen. In allen bisher im Rahmen von „Fit für Österreich“ durchgeführten Evaluierungen sind die Bewertungen der ÜbungsleiterInnen hervorragend! Als Dank für ihren Einsatz haben Ende 2011 alle ÜbungsleiterInnen von Qualitätssiegel-Angeboten die „Fit für Österreich“Sonderausgabe des Buches „Complex Core – Rumpfstabilisation in Training und Therapie“ als Geschenk erhalten, dessen Übungen für Kinder wie Erwachsene hervorragend geeignet sind. Medien-Kooperationen„Fit für Österreich“ versucht mit Medienkooperationen die gemeinsame Philosophie „Mehr Bewegung für die Menschen in Österreich“ an möglichst viele Menschen heranzutragen. Im Magazin Gesundheit und Familie der Kronen-Zeitung wird ein ¼-seitiges Inserat geschaltet, das in einem Artikel der Redaktion zum Thema „Bewegung“ eingebettet ist, zu dem „Fit für Österreich“ die Inhalte liefert. Fixpunkt im Inserat ist jeweils der Hinweis auf die Website und die Möglichkeit, durch Eingabe der Postleitzahl wohnortnahe Bewegungsangebote mit „Fit für Österreich“Qualitätssiegel abzurufen. Ähnlich läuft auch die Kooperation mit dem Magazin

BAHNmax, das in den Zügen der ÖBB sowie auf Bahnhöfen aufliegt und auch an AbonnentInnen ergeht. Gemeinsam gesund bewegen-Tag am 26. Oktober Von den zahlreichen Partnerschaften, die „Fit für Österreich“ seit Bestehen eingegangen ist, ist die mit dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) besonders hervorzuheben. Neben der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit in Zusammenhang mit der Kofinanzierung von bewegungsorientierten Gesundheitsförderungsprojekten, ist es vor allem in den letzten drei Jahren die Zusammenarbeit am 26. Oktober beim „Gemeinsam gesund bewegen-Tag“. Infos auf www.gemeinsambewegen.at Kinder gesund bewegen – eine Erfolgsstory Seit Herbst 2009 unterstützt das Sportministerium Kooperationen zwischen den Sport-Dachverbänden, Kindergärten und Volksschulen, um dem Bewegungsmangel von Kindern entgegen zu wirken. Mit 6.635 angemeldeten Institutionen (Stand 22.11.2012) von insgesamt 7.800 Kindergärten und Volksschulen ist die Initiative wohl die erfolgreichste in diesem Bereich. Die externe Evaluation von Kinder gesund bewegen bescheinigt der Initiative darüber hinaus auf einer Notenskala von 1 bis 5 einen Notenschnitt von 1,44 durch die Kindergarten- und Volksschulleitungen. Durch eine Förderung des Sportministeriums werden 10 Stunden Betreuung durch qualifizierte Vereins- und VerbandstrainerInnen pro Institution finanziell abgedeckt.


Sportministerium Der Sport nimmt in Österreich einen hohen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Stellenwert ein. Aufgrund dieser besonderen Bedeutung des Sports obliegt dem Staat eine umfassende verfassungsrechtliche Förderkompetenz, welche das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport im Bereich der Sportförderung wahrnimmt. Österreichisches Bundesheer (Heeressportzentrum) Das österreichische Bundesheer ist Top-Förderer des österreichischen Spitzensports. Jährlich haben 150 SportlerInnen die Möglichkeit, den Grundwehrdienst als ProfisportlerIn zu absolvieren. Weitere 192 AthletInnen können im Rahmen von Dienstverträgen bis zu 15 Jahren Gesamtdienstzeit wirtschaftlich und sozial abgesichert auf höchstem Niveau trainieren. Österreichische Lotterien Die Sportförderung der Österreichischen Lotterien ist seit über 60 Jahren ein Gewinn für den österreichischen Sport und gleichzeitig wichtigste Finanzierungsquelle: Gefördert wird nicht nur der Spitzensport, sondern auch der Breitensport sowie die Erhaltung zahlreicher Sportstätten in ganz Österreich. Wirtschaftskammer Österreich Der Wirtschaftskammer Österreich ist es ein wichtiges Anliegen, österreichische Sportlerinnen und Sportler zu fördern. Sie sind Vorbild für die heimischen Betriebe und von ihren ausgezeichneten Leistungen profitiert auch die Wirtschaft. erima Ein Kooperationsvertrag mit der Firma erima ermöglicht es der BSO, geprüften InstruktorInnen, TrainerInnen und Verbänden preisgünstige, exklusiv für die BSO designte Trainingsanzüge zu günstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen.

Bundessportakademien Die Bundessportakademien sind die ausbildungsdurchführende Organisation für die InstruktorInnen-, TrainerInnen-, LehrerInnen- und DiplomlehrerInnenausbildungen, die in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Dach- und Fachverbände veranstaltet werden. Österreichische Sporthilfe Die Österreichische Sporthilfe wurde im Jahre 1972 als gemeinnütziger Verein mit dem Ziel gegründet, den österreichischen Spitzensport bestmöglich zu fördern. Ohne staatliche Mitteln bringt die Sporthilfe jedes Jahr rund zwei Millionen Euro zur Förderung von rund 430 österreichischen Nachwuchs- und SpitzensportlerInnen auf. KA:DA Das Projekt „KArriere DAnach“ wurde als spezifische Beratungs- und Betreuungseinrichtung für SpitzensportlerInnen und professionelle TrainerInnen gegründet, die nach Beendigung ihrer aktiven Laufbahn Beratung und Unterstützung für den Start in eine berufliche Laufbahn benötigen. NADA Die Nationale Anti-Doping Agentur Austria ist sowohl durch Aufklärung, Prävention und Information als auch durch ihr effizientes, intelligentes Dopingkontrollsystem eine Serviceeinrichtung für den sauberen österreichischen Sport mit einer sehr klaren, gerechten und konsequenten Abgrenzung. Sie ist der uneingeschränkten Dopingbekämpfung verpflichtet. ÖISS Das Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau wurde 1964 auf Empfehlung der UNESCO gegründet und ist als Fachinstitut in Planungsfragen des Schul- und Sportstättenbaus tätig. Als Stiftung des Bundes und aller Bundesländer hat das ÖISS die Funkti-

on einer national und europaweit verbindenden und vernetzenden Plattform. ÖBS Das Österreichische Bundesnetzwerk Sportpsychologie (ÖBS) betreut die Verbände in sportpsychologischen Angelegenheiten. Die Hauptaufgabe besteht in der Beratung und Betreuung von Verbänden, TrainerInnen und SportlerInnen. PICHL Die Firma PICHL ist der exklusive Partner der BSO für die Produktion der offiziellen österreichischen StaatsmeisterInnenmedaillen sowie der offiziellen Medaillen für österreichische Meisterschaften. Marriott Wien Das Hotel Marriott Wien ist Partner der BSO bei Veranstaltungen. ESB (Europäische Sponsoringbörse). Die BSO pflegt mit der ESB eine Bildungspartnerschaft bei der die Mitglieder der in der BSO organisierten Bundesverbände inkl. ihrer Landesorganisationen 25% Rabatt auf alle ESBLehrgänge in Österreich erhalten.

Kapitel 1: Die BSO Fakten

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Kommunikation

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„Fit für Österreich“

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Partner

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Kapitel 2: Themenschwerpunkte Unterschriftenaktion „Tägliche Turnstunde“

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Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen

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Soziale Verantwortung

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Frauen im Sport

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Jugendsport

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Kapitel 3: BSO-Veranstaltungen und Kooperationen

DIE ÖSTERREICHISCHE BUNDESSPORTORGANISATION VERFOLGT DAS ZIEL, DIE SPORTBEZOGENE THEMENFÜHRERSCHAFT IN GESELLSCHAFTSPOLITISCHEN ANLIEGEN WIE Z. B. JUGEND, INTEGRATION, WIRTSCHAFT ODER SOZIALE VERANTWORTUNG NACH UND NACH AUSZUBAUEN

Sport und Gemeinde im Dialog

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Tag des Sports

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Cristall Gala

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Kooperationen

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DAS BSO-PRÄSIDIUM STEHT GESCHLOSSEN HINTER DER INITIATIVE

UNTERSTÜTZEN KÖNNEN SIE GANZ EINFACH: UNTERSCHREIBEN SIE AUF WWW.TURNSTUNDE.AT, DISKUTIEREN SIE AUF WWW.FACEBOOK.COM/TURNSTUNDE ODER LADEN SIE DIE UNTERSCHRIFTENLISTEN UND ANDERE FREI VERFÜGBARE MATERIALIEN VON WWW.BSO.OR.AT/ TURNSTUNDE HERUNTER

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO), die Dachorganisation und Interessenvertretung des österreichischen Sports, fordert die tägliche Turnstunde im Kindergarten, in der Volksschule und in allen weiteren Schultypen! Unsere Kinder dürfen im Sport nicht sitzen bleiben! Die Österreichische Jugend ist beim Alkohol- und Nikotinkonsum und bei der Fettleibigkeit europaweit in den Medaillenrängen. Nur mehr 28 % der Kinder und Jugendlichen in Österreich betreiben Sport und zwar nur mehr 25 % der Mädchen und 33 % der Burschen. 28 % der Buben und 25 % der Mädchen zwischen 6 und 18 Jahren sind übergewichtig oder fettleibig. 40 % der Kinder mit Symptomen der Fettleibigkeit im Alter von 7 Jahren weisen diese auch als Erwachsene auf. Mangelnde Bewegung ist die Ursache für viele chronische Krankheitsbilder. Unter „Turnen“ verstehen wir den Spaß an Bewegung und körperlicher Betätigung. Unsere Kinder brauchen Bewegung, damit sie gesund und fit bleiben. Bewegung steigert nicht nur die körperliche sondern auch die geistige Fitness. Den KindergärtnerInnen und VolksschullehrerInnen müssen täglich ExpertInnen aus dem Sport zur Seite gestellt werden. Setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen! Als die Bewegung für mehr Bewegung. Mit nur einer kleinen Bewegung – Ihrer Unterschrift – sorgen Sie für mehr Bewegung an Österreichs Schulen, und helfen mit, unsere Kinder gesünder zu machen.

Am Freitag, 7.9.2012, fiel der Startschuss zur Unterschriftenaktion für die tägliche Turnstunde. In großem Medienandrang stellte in der Champions Bar im Hotel Marriott die hochkarätige Diskussionsrunde mit BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann, ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner, ÖOC-GS Dr. Peter Mennel, ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel und ÖVV-Präsident KR Peter Kleinmann die Initiative der Österreichischen BundesSportorganisation (BSO) vor. Sportikonen wie Olympiasieger Fritz Strobl und Beach-Volleyball-Olympioniken Doris und Stefanie Schwaiger ließen es sich nicht nehmen, selbst für die erste Unterschrift zu sorgen. Neben den Sportverbänden und diversen Organisationen im Sport, unterstützen auch zahlreiche Kooperationspartner und Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien die Initiative für mehr Bewegung. So unterstützen die Aktion im Rahmen des Tag des Sports unter anderem Judoka Sabrina Filzmoser, Thomas Daniel (Moderner Fünfkampf), SegelAsse Nico Delle-Karth und Niko Resch, Tischtennis-Weltmeister Werner Schlager, Wettkletter-Erfolgsgaranten Anna Stöhr, Angela Eiter und Kilian Fischhuber, Boxer Marcos Nader, Kanutinnen Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz, Synchronschwimmerin Nadine Brandl, Rodel-Erfolgsduo Andreas und Wolfgang Linger, Slalom-Sensation Marlies Schild, Abfahrts-Ass Klaus Kröll sowie unser Skisprungteam mit Andreas

Kofler, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern. Zusätzlich stellten sich neben Leichtathletik-Legende Eva Janko auch Mag. Bettina GlatzKremsner (Vorstandsdirektorin Lotterien), Paralympics-Präsidentin Maria Rauch-Kallat, Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner und ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss voll und ganz hinter die Unterschriftenaktion. Bereits zuvor stellten sich viele bekannte aktive und ehemalige Sportlerinnen und Sportler sowie Athletinnen und Athleten der olympischen Familie in den Dienst der Gesundheit unserer Kinder: Christoph Bieler, Michaela Dorfmeister, Josef Eder, Andreas Goldberger, Felix Gottwald, Traudl Hecher, Ernst Hinterseer, Trude Jochum-Beiser, Josef Kloimstein, Martin Koch, Armin Kogler, Alfred Matt, Heinrich Messner, Hubert Neuper, Benjamin Raich, Karl Schnabl, Fritzi Schwingl, Erika Spieß-Mahringer, Fritz Strobl, Helene Thurner-Bullock, Herbert Wiedermann, Egon Zimmermann, sowie das österreichische Paralympische Team von London 2012.

OBEN: SPORTGRÖSSEN WIE MARLIES SCHILD ODER SEGEL-ASSE NICO DELLE-KARTH UND NIKO RESCH UNTERSTÜTZEN DIE UNTERSCHRIFTENAKTION UNTEN: STARTSCHUSS ZUR INITIATIVE: BEACHVOLLEYBALLERIN STEFANIE SCHWAIGER, ÖSVPRÄSIDENT SCHRÖCKSNADEL, BSO-PRÄSIDENT WITTMANN, ÖVV-PRÄSIDENT KLEINMANN, ÖFB-PRÄSIDENT WINDTNER, ÖOC-GS MENNEL, OLYMPIASIEGER FRITZ STROBL UND BEACHVOLLEYBALL-ASS DORIS SCHWAIGER (V.L.N.R.)

Auch Beate Schrott, Toni Polster, Manfred Zsak, Roman Kienast, Didi Kühbauer, Gustl Starek, Franz Klammer, Rainer Schönfelder, die Herren Fußballnationalmannschaft, die Volleyballnationalmannschaften Herren und Damen, die Herren Eishockeynationalmannschaft, die Herren Handballnationalmannschaft und die Herren Hockeynationalmannschaft stehen für die „Tägliche Turnstunde“.

Für die „Tägliche Turnstunde“

ÜBERPARTEILICHE EINIGKEIT: VOLLEYBALL- UND BSOVIZEPRÄSIDENT KLEINMANN, DIE SPORTSPRECHER SCHMUCKENSCHLAGER (ÖVP), BROSZ (DIE GRÜNEN), WESTENTHALER (BZÖ), KICKL (FPÖ) UND KRIST (SPÖ) SOWIE BSO-PRÄSIDENT WITTMANN (V.L.N.R.)

Unterschriftenaktion der Österreichischen Bundes-Sportorganisation


PROMINENTE UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE AKTION: GLATZ-KREMSNER (VORSTANDSDIREKTORIN LOTTERIEN), PARALYMPICS-PRÄSIDENTIN RAUCH-KALLATH, BSO-GF

Rückendeckung erhält die Initiative auch aus der Politik. So befürworten mitunter Bundespräsident Dr. Heinz Fischer (Kurierinterview am 1.9.2012), Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler und Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Dr. Michael Spindelegger, Bundesminister für Gesundheit Alois Stöger, Bundesministerin für Inneres Mag. Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Mag. Norbert Darabos, Staatssekretär für Finanzen Mag. Andreas Schieder sowie die Sportsprecher der Parlamentsparteien die Unterschriftenaktion. Am 17.10. fand ein historischer Akt statt:

alle fünf Parlamentsfraktionen ziehen an einem Strang und stellen sich kollektiv hinter die Initiative. Belegt wurde dieser Zusammenhalt mit dem Unterschriften aller 183 Abgeordneten. Außerdem konnten im Sinne der Bewegung Kooperationen wie zum Beispiel mit der Ärztekammer Wien, McDonald’s, Uniqa, dem Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs oder den Elternvereinsvertretungen Österreichs eingegangen werden. „Schnell ermittelt“-Stars Ursula Strauss und Wolf Bachofner unterschrieben für die tägliche Turnstunde ebenso wie Hugo

Portisch, Serge Falck, Gary Howard, Reinhard Nowak, Werner Schneyder, Alexander Wrabetz und Dominic Heinzl. Die Initiative konnte sich über große Medienresonanz freuen. Durch Diskussionen und Beiträge in Radio, Fernsehen, Print und bei Veranstaltungen wie dem Tag des Sport oder dem Sporthilfe Super10Kampf, können stets neue Unterschriften gewonnen werden und Bewusstsein für diese wichtige Kampagne geschaffen werden. Bis Ende Oktober, also nach nur zwei Monaten nach Start der Initiative, können bereits 80.000 Unterschriften gezählt werden.

THOMAS MORGENSTERN UND UNSER SKISPRUNGTEAM UNTERSTÜTZTEN DIE TÄGLICHE TURNSTUNDE AM TAG DES SPORTS

SPINDLER, INNENMINISTERIN MIKL-LEITNER UND ÖOC-PRÄSIDENT STOSS

Für die „Tägliche Turnstunde“

Unterschriftenaktion der Österreichischen Bundes-Sportorganisation


Um den Anspruch einer Serviceeinrichtung gerecht zu werden, bot die Österreichische Bundes-Sportorganisation auch 2012 wieder einige Fortbildungsmöglichkeiten in Form von Informationsveranstaltungen und Workshops.

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Individualförderungen von Athletinnen und Athleten Die Österreichische Bundes-Sportorganisation lud in Zusammenarbeit mit dem Heeres-Sportzentrum, der Österreichischen Sporthilfe und KA:DA (KArriere DAnach) am 3. Februar 2012 zu einer Informationsveranstaltung über die individuellen Fördermöglichkeiten von Athletinnen und Athleten ein. Die Schwerpunkte der Informationsveranstaltung umfassten diesmal unter anderem die Themen „Aktuelle Förderrichtlinien der Österreichischen Sporthilfe“, „Individualförderung der BehindertensportlerInnen“, „Neuerungen in den Durchführungsbestimmungen HeeresLeistungssport“, „DAuGE „neu“ digital“ sowie die Angebote von KADA der Laufbahnberatung bereits während der aktiven sportlichen Karriere, um einen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Anti-Doping Informationsveranstaltung LAUT DEN UMFRAGEN ZU DEN JEWEILIGEN VERANSTALTUNGEN WAREN INSGESAMT 80 % DER TEILNEHMER/INNEN ZUFRIEDEN ODER SEHR ZUFRIEDEN UND 84 % WÜRDEN DIESE AUCH WEITEREMPFEHLEN

Am Freitag, 27.1.2012 organisierte die NADA Austria gemeinsam mit der Bundes-Sportorganisation (BSO) und dem Sportministerium eine Anti-Doping Informationsveranstaltung im Haus des Sports in Wien. Den insgesamt mehr als 60 Teilneh-

merInnen wurden viele unterschiedliche Themen geboten wie „Einhaltung der Anti-Doping Bestimmungen durch die Fachverbände aus Sicht der Rechtskommission“, „Anti-Doping aus Sicht der SportlerInnen“, „Dopingkontrollsystem: Rückblick und Ausblick“, „Neuerungen in der Verbotsliste 2012“ und „Angebote und Möglichkeiten der Dopingprävention“. Nach den Vorträgen wurden alle Fragen der VeranstaltungsteilnehmerInnen beantwortet. Rechtsworkshop Es ist nicht immer leicht, im „Rechtsdschungel“ den Durchblick zu behalten. Besonders von den vielen freiwillig Engagierten in den Vereinen und Verbänden kann nicht vorausgesetzt werden, dass immer profunde Rechtskenntnisse mitgebracht werden. Um die professionelle Vereinsarbeit zu unterstützen, bietet die BSO als Service den BSORechtsworkshop an. Diese Veranstaltung sollte Licht in die komplexe Materie bringen und Ihnen die Möglichkeit zur persönlichen Weiterbildung geben. Insgesamt 100 TeilnehmerInnen konnten die Themen „Vereinsrecht“, „Statuten“, „Werk-/Dienstvertrag“ und „Steuerrecht für Vereine“ nähergebracht werden. Aufgeteilt wurde der Rechtsworkshop in zwei Veranstaltungen – am 2. März in Wien und am 14. September in Graz. Social Media Workshop Im November 2011 bot die BSO gemeinsam mit der BSO-Jugendkommis-

sion zum ersten Mal eine Fortbildung zum Thema Social Media Marketing an – mit Erfolg. Die Plätze waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht – die hohe Nachfrage verdeutlicht, dass die BSO mit ihrem Angebot am Puls der Zeit ist. Damit möglichst viele BSO-Mitglieder von dieser Veranstaltung profitieren können, gab es heuer bereits im Juni in Salzburg wieder eine fachspezifische Fortbildung zum Thema „Facebook, Twitter & Co.“. Die Referentinnen kamen von der renommierten Webagentur Liechtenecker. Der Forderung nach einer Teilung in zwei Leistungsgruppen (EinsteigerInnen, Fortgeschrittene) wurde bei diesem Termin berücksichtigt. Es gab dieses Mal zwei getrennte Arbeitsgruppen, welche in unterschiedlichen Räumen ausgerichtet wurden. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage wurde noch eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe für den 23. November 2012 in Wien durchgeführt. Angelehnt an den letzten Termin in Salzburg, wurden die TeilnehmerInnen auch in Wien wieder in zwei Gruppen geteilt. Medienworkshop Pressearbeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil in der Kommunikationspolitik jeder Institution / jedes Unternehmens und dazu ein wesentlicher Erfolgsfaktor. In unserer schnelllebigen Zeit gilt es, eigene Informationen so zu formulieren, dass diese aus der Masse an Eindrücken herausstechen. Der Informationsüberfluss, mit dem auch JournalistIn-

nen täglich konfrontiert werden, führt zu einer selektiven Wahrnehmung. Mit entsprechend aufbereiteten Unterlagen steigert man die Wahrscheinlichkeit auf (mediale) Aufmerksamkeit. Die BSO möchte ihre Mitglieder bei dieser Aufgabe unterstützen und lud daher auch im Jahr 2012 zum Medienworkshop ein, welcher bereits 2011 ein großer Erfolg war. Am 31. August begrüßte das ExpertInnen-Team am Flughafen Graz, am 5. Oktober in Innsbruck TeilnehmerInnen mit hohen Erwartungen. Dabei gaben die ReferentInnen, allesamt Fachleute mit jahrelanger Erfahrung und großem Know-How, zunächst einen kurzen Überblick über ihre Fachgebiete. Danach wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, bei denen je ein/e ReferentIn eine Gruppe betreute und seinen/ihren jeweiligen, inhaltlichen Schwerpunkt einbrachte. Wichtig dabei ist: Es geht in erster Linie um die Auseinandersetzung mit einschlägigen Themen anhand von Beispielen aus der Praxis. Es wurden u. a. Antworten auf folgende Fragen gegeben: Bei welchen Informationen ist es überhaupt sinnvoll, diese auch an JournalistInnen zu kommunizieren? Wodurch / womit kann man JournalistInnen in der Praxis verärgern? Was sind klassische No-Gos bzw. Faux-pas, was sollte wiederum unbedingt beachtet werden? Welchen formalen Kriterien sollte die Pressearbeit entsprechen? Wie erstellt man einen zeitgemäßen, zweckmäßigen JournalistInnenverteiler? u.v.m.

Informationsve ranstaltungen & Workshops

Sponsoringworkshop Die BSO verstärkt ihr Service und weitet ihr Fortbildungsangebot für Mitglieder aus: Am 19. Oktober fand in Wien zum ersten Mal ein Workshop zum Thema Sponsoring statt. Dieser soll verschiedene Fragen klären, so zum Beispiel: Was interessiert den potenziellen Sponsor? Warum betreiben Unternehmen überhaupt Sponsoring? Wie können attraktive Angebote für Sponsoren geschnürt werden? Mit Hans-Willy Brockes, Geschäftsführer der Europäischen Sponsoring-Börse, konnte die BSO einen internationalen Experten als Vortragenden gewinnen. Dabei wurde Fokus auf die Bedürfnisse eines Sponsors, die Sponsorenakquise sowie attraktive Angebote für Sponsoren und maßgeschneiderte Angebots- und Konzepterstellung für Sponsoren gelegt.

VON DEN SPANNENDEN DISKUSSIONEN IN KLEINGRUPPEN KONNTE JEDE/R PROFITIEREN


Hoch qualifizierte TrainerInnen sind in Hinblick auf die Optimierung der internationalen Leistungsbilanz österreichischer SpitzensportlerInnen unverzichtbar! Der Leistungssport und die damit verbundenen Erfolge unserer SportlerInnen und TrainerInnen sind ein wichtiger Teil unserer bewegten Gesellschaft. Jede sportliche Karriere beginnt aber genau an einem entscheidenden Punkt – der/ die TrainerIn erkennt das AthletInnenPotenzial. Die Österreichische Bundes-Sportorganisation BSO erkennt diese Verantwortung dem österreichischen Spitzensport gegenüber: Der strategische Aufbau eines ganzheitlichen Betreuungssystems ist der zukunftsweisende Weg. Die laufende Schulung sportwissenschaftlicher Qualifikationen, die umfassende Ausbildung pädagogischer Fähigkeiten und die Vermittlung professioneller Managementfähigkeiten sind das Ziel. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Fachverbänden und Lobbying, um die Interessen effizient zu vertreten und offensive Vermarktungskonzepte sind der Weg.

320 TEILNEHMER/INNEN BEI ZWEI TRAINER/INNENFORTBILDUNGEN – DAS GAB ES NOCH NIE. DIE ANZAHL DER BESUCHER/INNEN PRO VERANSTALTUNG ENTSPRICHT SOMIT EINER STEIGERUNG VON 60 % (!) IM VERGLEICH ZU 2011

Im Jahr 2012 wurden zwei äußerst erfolgreiche TrainerInnenfortbildungen veranstaltet. TrainerInnenfortbildung Südstadt Standardmäßig startet das Jahr mit der ersten TrainerInnenfortbildung im BSFZ Südstadt. 120 TeilnehmerInnen folgten der Einladung zum Thema „Psychore-

gulation und Aufmerksamkeitssteuerung im Sport“ am 31. März 2012. Mit Univ.Prof. Dr. Günter Amesberger (ÖBS, Uni. Salzburg), Dr. Christopher Willis (Tiroler Modell für Sportpsychologie), Dr. Thomas Wörz (Sportpsychotherapeut) und MMag. Angelika Fetz-Hartmann konnten Spitzen-ReferentInnen gewonnen werden. Wie von den TeilnehmerInnen immer wieder gewünscht wurden in die Veranstaltung auch diesmal Praxisteile eingebaut. So hatten die BesucherInnen die Möglichkeit, am Nachmittag in praktischen Workshops Erfahrungen zu sammeln. TrainerInnenfortbildung Schielleiten Der Klassiker unter den TrainerInnenfortbildungen in Schielleiten war diesmal mit über 200 TeilnehmerInnen rekordverdächtig. Zum Thema „Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit von jugendlichen NachwuchsleistungssportlerInnen“ war der Andrang im BSFZ Schloss Schielleiten am 1. und 2. September riesig. Das hochkarätige Referenten-Team mit Ass.Prof.Dr. Christian Haid (med. Uni. Innsbruck), Dr. Roland Werthner (BSPA Linz), Dr.phil. Martin Wünnemann und Manfred Agethen, MA (Uni. Paderborn), Prof.Dr. Albert Gollhofer (Uni. Freiburg) sowie Mag. Andreas Vock (BSPA Wien), konnte den Anwesenden wertvolle Inputs übermitteln. Highlight des Fortbildungs-Wochenendes waren die abschließenden Praxisteile, wo sich die TeilnehmerInnen selbst in Übungen versuchen konnten und Möglichkeiten des Trainings mit Jugendlichen eindrucksvoll dargestellt wurden.

TrainerInnenFortbildung

Gut ausgebildete „SportfunktionärInnen“ sind heutzutage unverzichtbar in einer dynamischen Sportstruktur. Die Qualität der Führungskräfte entscheidet über gute Arbeit der Vereine. Die Österreichische Bundes-Sportorganisation hat mit der Sportverein-Management Fortbildung eine Weiterbildungsmöglichkeit geschaffen, die inhaltlich speziell auf die Anforderungen der FunktionärInnen in Österreich ausgerichtet ist. Von FunktionärInnen wird heutzutage immer mehr erwartet, sowohl Wissen als auch Pflichten, die übernommen werden müssen. Die Sportverein-Management Kurse sind eine österreichweite Fortbildung, die seit dem Jahr 2002 über 2.600 TeilnehmerInnen absolviert haben. Geboten wird eine dreistufige praxisorientierte Weiterbildung für VereinsfunktionärInnen, gegliedert in Basis, Sportverein-Management I und Sportverein-Management II. Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen in den Bereichen Marketing/ Management, Planung, Organisation, Rhetorik/Persönlichkeitstraining, Recht und Finanzen sowie in trainingswissenschaftlichen Grundlagen. Die Sportverein-Management I und II Kurse werden in enger Kooperation mit den BundesSportakademien sowie mit den Dachverbänden durchgeführt. Die BSO verfolgt damit das ambitionierte Ziel, die Mehrheit aller FunktionärInnen in Österreich weiterzubilden, um den österreichischen Sport für die

Zukunft gut aufzustellen. Im Jahr 2012 konnten 3 Sportverein-Management U26 Basis Kurse, 4 Sportverein-Management Basis Kurse in den Bundesländern sowie 2 BSO Sportverein-Management I Kurse veranstaltet werden. Außerdem gab es 2012 ein wahres Novum: Durch die Kooperation zwischen der Basketball Bundesliga und der BSO wurde 2012 erstmals auch ein fachspezifischer Sportverein-Management Basis Kurs durchgeführt. Die Österreichische Basketball Bundesliga setzt damit ein positives Zeichen und bietet ihren Nachwuchsprofis eine gute Möglichkeit zur Weiterbildung. Ein gelungenes Projekt mit zehn neuen BSO SportvereinManagement Basis AbsolventInnen. Ein Projekt, das hoffentlich etliche Nachahmer findet.

BESONDERS DIE PRA XISTEILE KOMMEN BEI DEN TRAINER/INNENFORTBILDUNGEN GUT AN

SportvereinManagement


Sport leistet in unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Integration. Gerade für junge Menschen ist der Sport ein ausgezeichnetes Training für ein erfolgreiches Miteinander – unabhängig vom familiären, kulturellen, sozialen oder religiösen Background. Bei der BSO stand das Jahr 2012 im Zeichen der Integration. Wir wollen noch mehr gemeinsames Bewusstsein schaffen und immer wieder zeigen, dass Sport für Menschen mit Migrationshintergrund zum (Erfolgs-)Weg werden kann, sofern die richtigen Rahmenbedingungen gegeben sind. Gerade der Sport kann mit seinen gesellschaftspolitischen Nutzen sehr viel zu positiver und erfolgreicher Integration beitragen.

© GEPA

Den Startschuss zum Thema Integration gab die Titelgeschichte im Magazin Ö-Sport. In der ersten Ausgabe 2012 widmete sich das Magazin überwiegend den verschiedenen Aspekten von Integration im Sport. Den Höhepunkt fand der Jahresschwerpunkt Integration im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach, wo die BSO Perspektiven für Sport und Integration zeigte.

„INTEGRATION DURCH DEN SPORT IST FÜR MICH DIE EINFACHSTE UND BESTE MÖGLICHKEIT FÜR EINE RASCHE UND NACHHALTIGE INTEGRATION.“ BSO-PRÄSIDENT DR. PETER WITTMANN

Europäisches Forum Alpbach Am 21. August 2012 war es wieder soweit: Die Österreichische Bundes-Sportorganisation eröffnete den Dialog: „Sport und Integration: Doppelsieg 2040?!“, so lautete der Titel des Arbeitskreises, welcher im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach organisiert wurde. Gemeinsam sollte erarbeitet werden, welche konkreten Maßnahmen der Sport setzen kann,

um integrationspolitische Bemühungen zu unterstützen. Der im Titel angeführte Doppelsieg bezieht sich dabei auf die Win-Win-Situationen für die österreichische Gesellschaft und den organisierten Sport: Der Sport mit seinem großen, vielschichtigen Vereinsangebot bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe und kann somit zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beitragen. Andererseits profitieren Sportverbände und -vereine von einer kulturell vielfältigen Atmosphäre, v. a. aber stellen Migrantinnen und Migranten eine attraktive Zielgruppe dar, sei es als potenzielle Sportlerinnen und Sportler, Funktionärinnen und Funktionäre oder aber Trainerinnen und Trainer.

Akzent auf das Thema Sport im Sinne einer Querschnittsmaterie. Sport soll demnach nicht als isolierter Bereich gesehen werden, sondern als ein Teilbereich mit Verbindungen bzw. Wechselwirkungen zu anderen relevanten Gebieten. So wird dem Sport ein hohes Integrationspotenzial zugeschrieben. „Wichtig ist es, Ideen zu sammeln und gemeinsam zu erarbeiten, wie dieses Potenzial am besten genützt werden kann und welche Rahmenbedingungen notwendig sind um dies zu realisieren. Ebenfalls müssen wir mitbedenken, wie der Transfer erfolgreicher Integrationsprozesse in anderer Bereiche, in das Leben außerhalb des Sports, von Vereinen optimal begleitet werden kann“, zeigt sich BSOGeschäftsführerin Mag. Barbara Spindler motiviert.

Davon, dass Sport eine gute Möglichkeit ist, um rasche Integration zu fördern, ist BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann überzeugt: „Integration durch den Sport ist für mich die einfachste und beste Möglichkeit für eine rasche und nachhaltige Integration. Im Sport passiert dies freiwillig und ohne jeden Zwang, ganz natürlich. Dazu kommt die soziale Komponente, vor allem in Mannschaftssportarten, wo man gemeinsam etwas erreichen kann und die Leistung anerkannt wird.“

Sich dieser Frage zu stellen ist wichtig, denn: Österreich ist seit Jahrzehnten eines der europäischen Länder mit © www.istockphoto.com der höchsten Einwanderungsquote – mittlerweile haben rund ein Drittel der jungen Menschen in Österreich Migrationshintergrund. Eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen in den nächsten Jahrzehnten wird die Entspannung des Themenfeldes „Migration und Integration“ sein. Damit greift die BSO einen aktuell intensiv diskutierten Themenbereich auf, der sich auch stimmig in das Motto der „Perspektiven“, „Europa 2040: Herausforderungen und Visionen“ einfügt.

Die BSO war dieses Jahr bereits zum zweiten Mal beim Europäischen Forum Alpbach. Als Dachorganisation des organisierten Sports in unserem Land setzt sie seit einigen Jahren einen

Integration im Sport

Gemeinsam mit einem hochkarätigen Team an Referentinnen und Referenten

diskutierten die Teilnehmenden, um zunächst eine Vision vom Doppelsieg 2040 zu skizziert und danach mögliche gemeinsame Maßnahmen und Schritte für die Umsetzung der Ziele zu erarbeiten. Für die Moderation der einzelnen Diskussionsrunden konnten folgende Persönlichkeiten gewonnen werden: • Abg.z.NR Dr. Peter Wittmann: BSO-Präsident, ASKÖ-Präsident • Mag. Rainer Rößlhuber: SPORTUNION-Generalsekretär & Vertreter des Sports beim Nationalen Aktionsplan für Integration (Experte Handlungsfeld „Sport und Freizeit“, ExpertInnenrat für Integration) • Ex-Schwimm-Ikone Mirna Jukic • Dipl. Betriebswirtin Heike Kübler: DOSB, stv. Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity, Programm „Integration durch Sport“ • Assoz. Prof. Dr. Minas Dimitriou: Universität Salzburg, Forschungsschwerpunkt Sport & Gesellschaft, im Speziellen Sportjournalismus Mirna Jukic zieht ein sehr positives Resümee: „Wichtig ist die Vernetzungsarbeit und Erfahrungen auszutauschen und zu sehen: Was hat bei uns funktioniert, was bei anderen, was können wir bei uns versuchen. Diese Veranstaltung sollte man definitiv beibehalten und regelmäßig durchführen.“ Minas Dimitriou, Professor an der Universität Salzburg und Experte für Sport und Gesellschaft sowie Sportjournalismus schließt sich der ehemaligen Schwimmerin an und präzisiert: „Das Thema sollte man in

DAS BSO-REFERENT/INNENTEAM (V.L.N.R.): PROF. DR. MINAS DIMITRIOU VON DER UNIVERSITÄT SALZBURG, SPORTUNION-GS MAG. RAINER RÖSSLHUBER, MIRNA JUKIC, BSO-PRÄSIDENT DR. PETER WITTMANN, BSOGF MAG. BARBARA SPINDLER UND DOSB-REFERENTIN HEIKE KÜBLER

ANGEREGTE DISKUSSIONEN BEIM BSO-ARBEITSKREIS


regelmäßig stattfindenden Workshops wie der heutigen Veranstaltung, auch unter Berücksichtigung verschiedener Zielgruppen, erarbeiten. Meiner Meinung nach sollte man zukünftig verstärkt Migrantinnen und Migranten dazu einladen und zwar jene aus der Basis. Von diesen können wir noch sehr viel lernen.“

STS. KURZ MIT BSO-GF SPINDLER (BILDMITTE), FLANKIERT VOM BSO-TEAM UND PROJEKTLEITERIN „ZUSAMMEN ÖSTERREICH“ GRUBMÜLLER (LINKS AUSSEN)

© BPD-Wien Filmdienst

BSO-GESCHÄFTSFÜHRERIN MAG. BARBARA SPINDLER MIT DEN SPONSOREN DITECH-MITBEGRÜNDERIN MAG. ALEKSANDRA IZDEBSKA UND JOHN HARRIS-GESCHÄFTSFÜHRER MAG. ERNST MINAR, GEWINNERIN EMINE CAM UND MODERATORIN ARABELLA KIESBAUER BEIM MIA-AWARD 2012

„Die gewählte Methode finde ich sehr positiv, weil diese für eine breite Diskussion gesorgt hat. Ich finde auch die länderübergreifende Vernetzung wichtig und gut. Spannend wäre es 2040 wieder Bilanz zu ziehen und zu sehen, welche Meilensteine umgesetzt bzw. ob die Perspektive verwirklicht werden konnte. Erfolgreich ist für mich, wenn es Normalität ist, dass Integration überall mitgedacht wird – in allen Handlungsfeldern. Ich kann sehr viel mitnehmen und bin mit der Diskussion sehr zufrieden“, zeigt sich Heike Kübler vom DOSB, Zuständige für das Programm „Integration durch Sport“, erfreut. Rainer Rößlhuber, der Generalsekretär der SPORTUNION Österreich, zieht nach Alpbach ebenfalls eine positive Bilanz: „Die Präsenz der BSO als Institution des Sports beim Forum Alpbach halte ich für äußerst wichtig. Das gibt dem Sport die Chance, seine Leistungen für die Gesellschaft darzustellen. Das Thema ist heute jedoch nicht abgeschlossen, sondern ein guter Startschuss und eine Vertiefung, um es in die tägliche Arbeit in den Verbänden mitzunehmen. Auch von der BSO sollte weiter massiv

auf dieses Thema gesetzt werden.“ Bereits im Vorfeld des Arbeitskreises hatten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit sich auszutauschen bzw. neue Bekanntschaften zu schließen: Der BSO-Mittagsempfang im exklusiven Ambiente des Alpbacherhofs bot die dafür passende Plattform. Neben den Referentinnen und Referenten und Vertreterinnen und Vertretern des organisierten Sports, war auch StS. Sebastian Kurz anwesend. Neben diesen Auftritten der BSO, ist man als Kooperationspartner wieder unterstützend tätig, so zum Beispiel beim Integrationspreis. Dieser feiert heuer bereits sein 5. Jubiläum, zum zweiten Mal steht er unter der Schirmherrschaft von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Ziel des Integrationspreises Sport ist es, nachhaltige und innovative Projekte im Bereich Sport, welche die Integration von MigrantInnen in die österreichische Gesellschaft fördern, auszuzeichnen und zu prämieren. Neben Gemeinden und Schulen können auch Vereine ihre Projekte einsenden. Eine ExpertInnen-Jury wählt die besten Projekte aus, welche mit Preisgeldern in der Höhe von insgesamt 15.000 Euro für ihr Engagement belohnt werden. In diesem Zusammenhang fand auch ein Zusammenkommen mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz und Projektleiterin der Initiative „Zusammen:Österreich“ Michaela Grubmüller in der BSO-Geschäftsstelle statt, um über mögliche Wege zu be-

Integration im Sport

raten, die erarbeiteten Ideen aus den Arbeitskreisen im Forum Alpbach in die Praxis umzusetzen. Besonderes Interesse von beiden Seiten kam dabei einer Kooperation bzgl. einer Studie zur Freiwilligentätigkeit von Personen mit Migrationshintergrund im Sport zugute. Einig ist man sich auf jeden Fall, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll ist und beide Seiten sehr voneinander profitieren können. Am 08. März 2012, dem 101. Weltfrauentag, standen im Studio 44 wieder herausragende Frauen auf der Bühne: „Die MiA“, die heuer ihren 5. Geburtstag feiert, wurde abermals an beeindruckende Persönlichkeiten verliehen. Der Award wird seit 2008 ausgeschrieben, seitdem wurden bereits zahlreiche Frauen mit außergewöhnlichen Lebensläufen ausgezeichnet. Die BSO zählt zu den Unterstützern der ersten Stunden und war auch heuer wieder Pate der Kategorie Sport. Der MiA-Award wird an Frauen mit Migrationshintergrund vergeben, welche sich erfolgreich in Österreich etabliert und im jeweiligen Bereich Großartiges geleistet haben. Das inhaltliche Spektrum ist dabei facettenreich: Insgesamt gibt es 5 verschiedene Kategorien,

DIE GEWINNERINNEN DES MIA-AWARD 2012

nämlich Sport, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, humanitäres und gesellschaftliches Engagement sowie Kunst und Kultur. Darüber hinaus gibt es einen Sonderpreis für den Bereich Journalismus. Am 8. März 2012 wurde im Studio 44 der österreichischen Lotterien die MiA bereits zum 5. Mal in feierlichem Rahmen verliehen. Zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport u.v.m. waren, wie auch in den Jahren davor, Gäste dieser Veranstaltung. Bundespräsident Heinz Fischer und StS. Sebastian Kurz etwa verfolgten die Prämierung vor Ort. Die Jury des MiA-Awards besteht aus den InitiatorInnen, den VertreterInnen der jeweiligen Kategorie-Paten sowie aus den Preisträgerinnen des Vorjahres. Diese nominieren gemeinsam 3 Kandidatinnen, aus denen wiederum die Siegerin gewählt wird. In der Kategorie „Sport“ gab es heuer ausnahmsweise vier Nominierungen, da zwei der Kandidatinnen bei den Zwischenergebnissen der Jury den gleichen Punktestand erzielten. Nach weiteren Recherchen wurde dann letztendlich die heurige Preisträgerin ausgewählt: Emine Cam, die im

Alter von 9 Jahren mit ihrer Familie aus der Türkei nach Österreich kam. Sie lernte innerhalb eines halben Jahres die Sprache und begann Sport zu betreiben, wobei sie sich zunächst auf Torball konzentrierte. Später kamen außerdem die Sportarten Schwimmen und Leichtathletik dazu. Frau Cam konnte zahlreiche Staatsmeistertitel erringen. Durch ihre Sehbehinderung musste sie sich in mehrfacher Weise integrieren – sowohl in die Welt der Sehenden als auch in die Welt einer ihr zunächst fremden Kultur. Mag. Barbara Spindler, BSO-Geschäftsführerin, freut sich über die Kooperation: „Ich persönlich bin ein großer Fan der MiA und komme jedes Jahr gerne zur Preisverleihung. Es sind bemerkenswerte Frauen, die hier ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt werden. Die BSO übernimmt sehr gerne die Rolle des Paten für die Kategorie Sport. Sport kann ein passendes Setting für ein respektvolles Miteinander darstellen und verbindend wirken. Im Namen des BSO gratuliere ich allen Nominierten und allen Preisträgerinnen, insbesondere Frau Emine Cam.“


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Gewalt an Kindern und Jugendlichen zählt nach wie vor zu den ganz großen Tabuthemen unserer Gesellschaft und rückt immer nur dann ins Bewusstsein der Menschen, wenn Opfer öffentlich von ihrem Leid berichten. Die Reaktionen? Betroffenheit, Fassungslosigkeit, Machtlosigkeit. Gemeinsam haben sich die Kinderschutzzentren „die möwe“ und die BSO dem sensiblen Thema rund um Gewalt an Kindern und Jugendlichen angenommen. Ihr Ziel? Bewusstsein schaffen, sensibilisieren und das Thema enttabuisieren! Aufgrund des steigenden gesellschaftlichen Bewusstseins über das Vorkommen sexueller Übergriffe und Gewalt in verschiedenen Institutionen, wo Kinder und Jugendliche mit Erwachsenen zusammentreffen, ist eine fachliche Kooperation mit einer thematisch erfahrenen Organisation von außen sinnvoll. Seit dem Startschuss der Kooperation im Jahr 2010 hat sich viel getan. Angefangen von einer Pressekonferenz bis hin zu Informationsveranstaltungen und Bewusstseinsbildung in verschiedenen Medien, konnten bereits viele Menschen auf dieses Thema sensibilisiert werden. Nun erweitert „die möwe“ ihr Beratungsangebot.

DAS NEUE BERATUNGSANGEBOT DER MÖWE FINDEN SIE AUF HTTPS://DIE-MOEWE.BERANET.INFO

die Betroffenen selbst meist mit Scham und Angst verbunden; ein Gespräch über das Thema fällt daher schwer. Onlineberatung kann einen ersten Schritt zur Erleichterung der Inanspruchnahme eines professionellen Beratungsangebotes darstellen. So kann Vertrauen in die Wirksamkeit eines solchen Angebotes aufgebaut werden, wodurch auch die Hemmschwelle für eine eventuell hilfreiche Face-to-Face Beratung sinkt. Für die BSO Grund genug das Thema wieder aufleben zu lassen und im Zuge eines Interviews das neue Beratungsangebot im Ö-Sport Magazin vorzustellen.

ligen können, wurde die Einreichfrist bewusst großzügiger definiert, sodass Maßnahmen nun bis 31. März 2013 dokumentiert werden können. Ausschlaggebend für die Bewertung sind auch heuer wieder 5 verschiedene Kriterien in puncto Nachhaltigkeit, nämlich die Vermeidung und Trennung von Abfall, die Verpflegung mit regionalen, saisonalen, biologischen oder fair gehandelten Lebensmittel, An- und Abreise mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln, der Umgang mit Energie und Wasser sowie Aspekte der sozialen Verantwortung. Insgesamt stehen 7.000 Euro als Belohnung für umweltbewusste Sportveranstaltungen zur Verfügung.

In Österreich nutzen ¾ der Neun- bis Achtzehnjährigen das Internet nahezu täglich1 – aus diesem Grund greifen Organisationen zunehmend die Möglichkeit der Onlineberatung auf. Das Kernthema der möwe – Misshandlung und sexueller Missbrauch von Minderjährigen – ist für

Bereits letztes Jahr konnte mit dem Kongress Sport und Gemeinde im Dialog zum Thema Umwelt ein Meilenstein mit großer Signalwirkung erreicht werden. Umwelt und Ökologie – auch im Sport – so stellte sich heraus, ist ein Thema am Puls der Zeit. Die BSO unterstützt daher auch dieses Jahr wieder die Initiative „Sportlich zur Nachhaltigkeit“. 2011 hatten SportveranstalterInnen erstmals die Möglichkeit, ihre Maßnahmen für nachhaltige und umweltbewusste Events im Rahmen des Wettbewerbs einzureichen, die effektivsten und innovativsten Ansätze wurden mittels Jurybewertung nominiert und prämiert. Nach dem großen Erfolg der Initiative im Vorjahr, der sich durch die hohe Anzahl an eingereichten Konzepten und Ideen widerspiegelt, findet „Sportlich zur Nachhaltigkeit“ heuer zum zweiten Mal statt. Die BSO gehört zu den Kooperationspartnern der ersten Stunde und unterstützt den Wettbewerb natürlich auch heuer gerne wieder. Damit sich dieses Mal auch VeranstalterInnen von Wintersport-Events betei-

Kinderschutz

Umwelt

Neben „die möwe“ unterstützt die BSO auch den Österreichischen Kinderschutzpreis MYKI. Dieser wurde von „die möwe“-Präsidentin Martina Fasslabend ins Leben gerufen und prämiert bereits zum zweiten Mal Vorzeigeprojekte zum Schutz von Kindern bzw. deren Förderung. Privatpersonen, Unternehmen, Kinderschutzeinrichtungen und private und öffentliche Institutionen (wie Schulen, Gemeinden, Sportverbände, Sportvereine), die sich um den Kinderschutz und die Förderung von Kindern in Österreich verdient gemacht haben, können ihre Projekte einreichen. 1 Quelle: http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/ EUKidsOnline/Home.aspx

Träger des Wettbewerbs „Sportlich zur Nachhaltigkeit“ ist das Netzwerk „Green Events Austria“, das vom Lebensministerium, den Bundesländern sowie den Umwelt- und Abfallverbänden der Gemeinden getragen wird. Die Organisation und Abwicklung des Wettbewerbs erfolgt über das Österreichische Ökologie-Institut.

NACH DEM ERFOLG DES WETTBEWERBS „SPORTLICH ZUR NACHHALTIGKEIT“ 2011, WURDE DIESES JAHR DIE EINREICHFRIST BIS ENDE MÄRZ AUSGEDEHNT, UM AUCH WINTERSPORT-EVENTS MITEINZUBEZIEHEN


Im organisierten Sport hat es in den letzten zehn Jahren keine großen Veränderungen gegeben. Diese Beobachtung bezieht sich einerseits auf die Ausgewogenheit bei der Besetzung von Führungspositionen und Gremien in Verbänden, andererseits auch auf Bereiche wie z. B. die gerechte Festlegung von Preisgeldern und eine gleichwertige mediale Darstellung von Athletinnen und Athleten in qualitativer wie quantitativer Hinsicht.

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IN ÖSTERREICH LIEGT DER ANTEIL DER SPORTBERICHTERSTATTUNG ÜBER FRAUENWETTKÄMPFE BEI NUR DURCHSCHNITTLICH 4 %

Im Jahr 2009 wurde an der Loughborough Universität am Centre for Olympic Studies and Research (COS&R) eine internationale Studie durchgeführt, welche sich mit Gleichberechtigung der Geschlechter sowie mit der Besetzung von Führungspositionen in olympischen Gremien befasst1. Die Ergebnisse der Studie für Nationale Olympische Komitees zeigen, dass die Anzahl an Frauen in Spitzenpositionen (definiert als PräsidentIn, GeneralsekretärIn, FinanzdirektorIn bzw. KassierIn) in Europa zwar vergleichsweise am größten ist, auf der anderen Seite in Europa nur 14 % weibliche Mitglieder in Lenkungsausschüssen vertreten sind. Damit befindet sich Europa, gemeinsam mit Asien, unter dem empfohlenen Mindestwert von 20%. Betrachtet man die Situation in internationalen Verbänden, so entfallen im Fall von Sommersportarten rund 17 % der Mitglieder von Lenkungsausschüssen auf Frauen, bei Wintersportarten lassen sich lediglich 12 % an weiblichen Mitgliedern finden. In der „Führungsetage“ sind rund 8 % Präsidentinnen, 17 % Generalsekretärinnen und 10% Finanzdirektorinnen/Kassierinnen vorzufinden.

Eine 2011/2012 für die BSO durchgeführte Bakkaulareatsarbeit wiederum beschäftigt sich mit der medialen Repräsentation von Sportlerinnen und Sportlern im Vergleich2. Die Autorin analysiert dabei die offiziellen Websites der 60 Fachverbände der BSO. Beim Resümee lassen sich dabei Ergebnisse finden, die bereits früherer, im Rahmen ähnlicher Studien gefundene Resultate bestätigen: Es lässt sich eine eindeutige Unterrepräsentation von Frauen auf FunktionärInnen-Ebene finden (17 %). Auch bei der Analyse der Berichterstattung auf diversen Websites wurde eine eindeutige Gewichtung zugunsten von Sportlern bzw. Männern gefunden. Diese bezieht sich sowohl auf die Artikel als auch auf das Bildmaterial. Die BSO ist sich des Ungleichgewichtes zwischen Frauen und Männern im Sport bewusst und möchte aktiv an einer Verbesserung der Situation arbeiten. So hat die BSO in den letzten Jahren facheinschlägige Veranstaltungen organisiert, bei denen Bewusstseinsbildung im Vordergrund stand. Um die Relevanz von Mädchen und Frauen als Zielgruppe im organisierten Sport zu unterstreichen, wurden Good-Practice Beispiele gesammelt, indem ein Preis für den „Mädchen- und frauenfreundlichsten Verein“ vergeben wurde. Außerdem ist die BSO Pate der Kategorie Sport beim renommierten MiA-Award. Daneben ist die BSO bei spezifischen ExpertInnen-Tagungen wie der European Women and Sport Conference oder der IOC Weltkonferenz „Frauen und Sport“ vertreten

Frauen im Sport

und beteiligt sich somit am internationalen Diskurs. Selbstverständlich ist die BSO auch jedes Jahr beim Frauenlauf im Wiener Prater vertreten. Das BSOFrauenlauf-Team 2012 Mag. Barbara Spindler, Mag. Petra Huber, Univ.-Prof. Dr. Rosa Diketmüller, Mag. Cornelia Steven, Mag. Heidi Haberl, Mag. Angelika Rutard, Lisa Huto, Mag. Christine Moosbrugger, Mag. Hajnalka Gyulai, Mag. Pia Beutler, Mag. Sonja Fürst, Mag. Veronika Stampfl-Slupetzky und Mag. Cornelia Pfundner. Mag. Barbara Spindler, BSO-Geschäftsführerin, nimmt Stellung: „Wir schreiben heuer das Jahr 2012 und es sind nach wie vor nur wenige Frauen in Führungspositionen im Sportbereich zu finden. Es wird Zeit, dass die Relevanz von Frauen und Mädchen im und für den Sport noch viel stärker erkannt wird. Ansonsten verzichtet man auf 50% des Potenzials! Aus diesem Grund wollen wir mit Maßnahmen Frauen unterstützen und vermehrt ins Rampenlicht bringen. Auf der anderen Seite sind natürlich z. B. auch die Medien gefragt.“ 5. IOC Weltkonferenz „Frauen und Sport“ stand ganz unter dem Zeichen „Zusammen stärker“ Von 16.-18. Februar 2012 fand in Los Angeles die 5. Welt - Frauenkonferenz des Internationalen Olympischen Komitees statt. Unter dem Motto „Together stronger“ kamen 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem IOC, der Vereinten Nationen, nationaler Olympischer

Komitees, internationaler und nationaler Verbände, NGOs und verschiedener Dachorganisationen, insgesamt aus 130 Ländern, zusammen. Aus Österreich nahm die Geschäftsführerin der BSO, Mag. Barbara Spindler, an der Konferenz teil.

wurden, um das Engagement von Frauen im Sport, ob als Athletin, Funktionärin, Wissenschaftlerin, Journalistin, Trainerin oder Mitarbeiterin zu verbessern und den Anteil von Frauen in Führungspositionen im Sportbereich zu erhöhen.

Traditionelle weibliche Rollenmodelle, die Nicht-Berichterstattung über sportliche Wettkämpfe und Erfolge von Frauen, die Sexualisierung und Verniedlichung von Athletinnen, der Respekt gegenüber Sportlerinnen sowie der sexuelle Missbrauch waren die zentralen Themen dieser Konferenz.

1 Gender Equality and Leadership in Olympic Bodies 2 Steinkellner, P. (2012). Konstruktion von Geschlecht im Internetauftritt österreichischer Sportverbände. Institut für Sportwissenschaft, Universität Wien.

„Nixen, Pin-Ups, Girls, Babes, Beauties – diese stereotypen Bezeichnungen in der Berichterstattung über Sportlerinnen stehen beispielhaft für ein Frauenbild, das in der Sportberichterstattung nichts mehr verloren haben sollte. Jede Athletin hat ein Recht darauf, für ihre Leistungen respektiert zu werden. Diese Konferenz hat eindrucksvoll gezeigt, dass es gegen die Verniedlichung und Sexualisierung von Sportlerinnen bereits eine starke internationale Bewegung gibt. In Österreich liegt der Anteil der Sportberichterstattung über Frauenwettkämpfe bei durchschnittlich 4%, ich hoffe, dass sich auch bei uns diese Zahl nach oben verschieben wird!“, so BSO-GF Spindler.

DAS BSO-TEAM UM GF SPINDLER BEIM FRAUENLAUF

Das IOC organisiert alle 4 Jahre eine Weltkonferenz zum Thema „Frauen und Sport“. Ein Ziel der Konferenz ist es, die Fortschritte zu evaluieren, die in der Olympischen Bewegung gemacht


© Zolles KG/Martin Steiger

Der Österreichischen Bundes-Sportorganisation als Dach des organisierten Sports in Österreich, ist es ein zentrales Anliegen den Jugendsport zu unterstützen. Für den Spitzensport ist die Jugend und somit der Nachwuchs, auch im Funktionärsbereich, von immenser Bedeutung. Ohne Breite keine Spitze – nach diesem Motto versucht man möglichst viele Kinder und Jugendliche zum Sport zu bewegen.

Die BSO begrüßt und unterstützt daher Veranstaltungen wie das World Sports Festival, das laut BSO-GF Spindler „nicht nur Jugendliche zum Sport und zur Bewegung bringt, sondern auch Teamgeist fördert und durch die internationale Besetzung die Möglichkeit bietet, mit Gleichgesinnten aus aller Welt zusammenzutreffen.“ Mit dieser Aktion wird ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung im Sport gesetzt! Anfang Juli fand die fünfte Auflage des Jugendsport-Festivals in Wien und Niederösterreich statt. Über 2.500 sportbegeisterte Jugendliche aus 27 Nationen, davon knapp 500 aus Österreich, lieferten herausragende Leistungen in 13 Sportarten. Mit einigen Spitzenplatzierungen setzen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich ein starkes Zeichen. Durch die Unterstützung des WSF kann die BSO ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, den Jugendsport zu fördern, Rechnung tragen.

BSO-Geschäftsführerin Spindler bringt es auf den Punkt: „Für die BSO ist die Förderung des Jugendsports von enormer Wichtigkeit. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind die zukünftigen Säulen im Breiten- und Spitzensport und diese zu fördern ist daher nicht nur gesundheitspolitisch von enormer Bedeutung für den österreichischen Sport!“ Um auch die Zukunft des Sports zu gewährleisten und die nächste Generation erfolgreicher SportlerInnen und FunktionärInnen hervorzubringen, besteht seit 2004 die BSO-Sportjugend. In dieser Plattform kann sich die sportbegeisterte Jugend aktiv ins österreichische Sportsystem einbringen.

JUGENDLICHE IST WICHTIGER DENN JE: NUR MEHR 28 % DAVON IN ÖSTERREICH BETREIBEN SPORT

Fakten

6

Kommunikation

10

„Fit für Österreich“

12

Partner

14

Kapitel 2: Themenschwerpunkte Unterschriftenaktion „Tägliche Turnstunde“

16

Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen

20

Soziale Verantwortung

24

Frauen im Sport

30

Jugendsport

32

Kapitel 3: BSO-Veranstaltungen und Kooperationen

MIT VERANSTALTUNGEN WIE DER BSO CRISTALL GALA, DIE EINEN GESELLSCHAFTLICHEN FIXPUNKT IM ÖSTERREICHISCHEN SPORT DARSTELLT, SOLL DER AUSTAUSCH UNTER DEN SPORT-AKTEUR/INNEN GEFÖR© WSF

SPORT UND BEWEGUNG FÜR KINDER UND

Nicht nur im Spitzensport kommt dem Jugendsport große Bedeutung zu sondern auch im Breitensport: Bewegung wirkt gesundheitsfördernd und hält den Körper fit. Die Bewegungsinitiative „Fit für Österreich“ sorgt mit Projekten wie Kinder gesund bewegen dafür, dass mehr junge Menschen zum Sport finden. Bewegungsangebote werden bereits in Kindergärten und Schulen angeboten.

Kapitel 1: Die BSO

DERT WERDEN

Sport und Gemeinde im Dialog

34

Tag des Sports

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Cristall Gala

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Kooperationen

41


Sport & Gemeinde im Dialog 2012 – unter diesem Motto veranstalteten die Österreichische Bundes-Sportorganisation und das Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) auch 2012 einen Kongress mit Fokus auf Sport- und Gemeinde-relevanten Themen. Nach dem erfolgreichen Auftakt dieser Veranstaltungsreihe im Jahr 2011 fand die Veranstaltung im Jahr 2012 unter dem Thema Wirtschaft ihre Fortsetzung, und zwar am 18. und 19. April auf Schloss Weikersdorf in Baden. SPORTWELT NÖ PROJEKTLEITER STADIONBAU UND EX-RAPIDSPIELER MICHAEL HATZ MIT DER NEUEN NV ARENA AM BALL DER ZEIT

MODERATORIN STAMPFL-SLUPETZKY IM GESPRÄCH MIT GEMEINDEBUND VIZEPRÄSIDENT RIEDL, ÖISS-DIREKTORIN SCHWARZ-VIECHTBAUER UND BSO-GF SPINDLER (V.L.N.R.)

Stark unterschätzte Wirtschaftsmacht Sport Im Rahmen des zweitägigen Kongresses in Baden bei Wien unter dem Motto „Sport und Gemeinde im Dialog – Wirtschaft“ konnte der Sport als Wirtschaftsmotor und das Land Österreich als Sportstandort positioniert werden. Rund 100 TeilnehmerInnen verfolgten gespannt das abwechslungsreiche Programm und zahlreiche Vorträge, die eine umfassende und differenzierte Auseinandersetzung mit der Thematik Sport und Wirtschaft ermöglichten. Nationale und internationale ExpertInnen überzeugten mit hervorragenden Präsentationen und Good-Practice Beispielen aus der Praxis und sorgten für angeregte Diskussionen. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung bildeten die Themen Sportstätten, Sportevents und Sponsormöglichkeiten. BSO-Geschäftsführerin Spindler kann positiv Bilanz ziehen. „Der Kongress war ein voller Erfolg, sicherlich auch auf-

grund der Thematik. Die Rolle von Sport als wesentlicher Wirtschaftsmotor wird in Österreich leider nach wie vor stark unterschätzt.“ „Mit rund 2,6 % der gesamten Bruttowertschöpfung unseres Landes trägt der Sport einen bedeutenden Teil zur österreichischen Wirtschaftsleistung bei und beschäftigt zusätzlich mehr als 333.000 Menschen“, ergänzt SportsEconAustria-Leiter Helmenstein. „Der BSO ist es daher ein Anliegen diese wichtige Funktion von Sport sichtbar und damit bewusst zu machen“, resümiert Spindler. „Mit unserem Kongress haben wir einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Wir wollen beim ehrgeizigen Ziel, Österreich als Sportstandort zu positionieren, mitwirken.“ Für NÖ Landesrätin für Sport, Wirtschaft und Tourismus Petra Bohuslav hat der Sport eine enorme Wirtschaftskraft und ist wichtiger Partner für die Gemeinden. „Vor allem das neue Stadion in St. Pölten gilt als Vorzeigeprojekt – architektonisch wie auch sportlich – damit gelingt es uns, das Image von Niederösterreich als Sportland weiter auszubauen.“ Die Unterstützung der Sportvereine und die Qualität der Sportanlagen vor Ort sind eine wichtige Voraussetzung für eine vielfältige und aktive Sportlandschaft. Speziell in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geht es darum, den Sport und dessen Anlagen nachhaltig für die Zukunft zu rüsten. Dafür bietet die Partnerschaft von Sport, Gemeinde und Wirtschaft für alle Beteiligten erfolgversprechende Aussichten.

Schwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung Sport & Gemeinde im Dialog 2012 bildeten die Themen Sportstätten, Sportevents und Sponsormöglichkeiten: Sportstätten, die erfolgreiche Kooperationen mit der Wirtschaft eingehen wollen, erfordern beispielhafte Konzepte. Multifunktionalität, Ganzjahresnutzung und Alleinstehungsmerkmale sorgen für die entsprechende Nachfrage und gewährleisten eine effiziente Auslastung. Wirtschaftlich erfolgreiche Sportveranstaltungen zeichnen sich nicht nur durch Kosteneffizienz aus, auf Grund ihres besonderen und nachhaltigen Konzepts stellen sie auch einen Wirtschaftsfaktor für die Region dar. Viele Unternehmen haben erkannt, dass Sport als einwandfreie Werbeplattform dient. Heutzutage erscheint es selbstverständlich, dass Sportveranstaltungen und Produktionen die mit einer solchen in Zusammenhang stehen, meist durch mehrere Sponsoren finanziell unterstüzt werden. Sportsponsoring wird als win-win-Situation gesehen, von der alle Beteiligten profitieren. Keynotespeaker Christian Helmenstein eröffnete den fachlichen Teil des Kongresses mit einem beeindruckenden Vortrag, in dem er die wirtschaftliche Bedeutung von Sport in Österreich und in der EU darstellte. So beträgt beispielsweise die Bruttowertschöpfung des österreichischen Sports im engeren Sinn 5,6 Mrd. Euro. Helmenstein

betonte abschließend die Relevanz von validem Datenmaterial als Argumentationsgrundlage. Heinz Rütter, Schweizer Sozioökonom, lieferte im zweiten Referat entsprechende Fakten für unser Nachbarland. Zu den Theorievorträgen gehörten außerdem die Präsentation des Sportartikelhandels als integraler Bestandteil der Sportwirtschaft von Ernst Aichinger sowie das Referat zum Thema Sportsponsoring und Medien von Bernhard Friedrich. Dieser gab in seinen Ausführungen einen Überblick über Kooperationsmöglichkeiten und ging auf die Entwicklung von Medienkonsumation ein.

BSO-GF SPINDLER EMPFING MIT NÖ LANDESRÄTIN BOHUSLAV UND DEM BADENER STADTRAT GEHRER DIE TEILNEHMER/INNEN (V.L.N.R.)

Mit Hans-Willy Brockes, Geschäftsführer der Europäischen Sponsoring Börse, konnte die BSO einen besonders populären Experten als Referent gewinnen. Er präsentierte auf sehr anschauliche und einfache Weise grundlegende Maßnahmen im Bereich des Sponsorings und wichtige Schritte der Sponsorenakquise. Der Kongress wurde mit der Präsentation von Projekten aus der Praxis abgerundet. Im Vorfeld wurde bei der Programmauswahl darauf geachtet, möglichst unterschiedliche Beispiele zu wählen. Neben dem Stadion St. Pölten, DEM neuen Aushängeschild des Sport.Land Niederösterreich, wurden auch Kletterund Abenteuerparks vorgestellt.

DER SPORT IST EINE STARK UNTERSCHÄTZTE WIRTSCHAFTSMACHT: 2,6 % DER BRUTTOWERTSCHÖPFUNG GEHEN AUF DAS KONTO DES SPORTS UND ER

Am Beispiel der Region Semmering wurde eindrucksvoll bewiesen, wie man ein traditionelles Wintersportgebiet

Sport und Gemeinde im Dialog

BESCHÄFTIGT MEHR ALS 333.000 MENSCHEN IN ÖSTERREICH


auch während der anderen Jahreszeiten wirtschaftlich effizient nützen kann: Durch Schaffung von MountainbikeStrecken (Bikepark) konnte die Attraktivität der Region gesteigert werden und bietet nun eine Alternative zum Wandern. Außerdem konnte man mit dem Bikepark als geeigneter Austragungsort für Downhill Rennen überzeugen. Somit wird die Sportstätte durch Sportevents öffentlich präsent.

DER KONGRESS IN BADEN ERFREUTE SICH VIELER TEILNEH-

Neben dieser breiten Palette an Projekten wurden außerdem der WACHAU-

marathon, der Snowboardweltcup am Jauerling, das Multiversum Schwechat sowie die Allianz Traunsee Woche / der RC44 Austria Cup präsentiert. Außerdem wurde eine Studie zum Thema Tourismus- und Freizeitfaktor Pferd vorgestellt. Neben dem inhaltlichen wurde den TeilnehmerInnen auch ein Rahmenprogramm geboten, um informelles Netzwerken zu ermöglichen. Ein gemeinsamer Casinobesuch in Baden lieferte dafür ein stimmiges Ambiente.

Der diesjährige Tag des Sports am Wiener Heldenplatz stand ganz im Zeichen der Unterschriftenaktion der Österreichischen Bundes-Sportorganisation für die tägliche Turnstunde. Neben unzähligen Besucherinnen und Besuchern, die gerne für die Initiative unterzeichneten, stellten sich außerdem viele heimische Sport-Größen hinter die „Bewegung für mehr Bewegung“. Neben der Initiative für mehr Bewegung stellte vor allem das BSO-Sportquiz wieder einen Publikumsmagneten dar. Beim

mittlerweile zum Klassiker avancierten Fixpunkt konnten sich auch heuer zahlreiche TeilnehmerInnen über tolle Preise wie VIP-Tickets für ein ÖFB-Länderspiel oder handsignierte Tischtennisschläger von Werner Schlager freuen. Wie jedes Jahr wurden auch wieder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler von BSO-Präsident Dr. Peter Wittmann geehrt. Auch am 12. Tag des Sports konnten etliche 100.000 Besucherinnen und Besucher in die Vielfalt des Sports eintauchen.

MER/INNEN

LINKS: DAS BSO-SPORTQUIZ ERFREUT SICH JEDES JAHR GROSSER BELIEBTHEIT UNTEN: SPORTLEGENDE EVA JANKO UNTERSTÜTZT DIE TÄGLICHE TURNSTUNDE EBENSO WIE SLALOM-ASS MARLIES SCHILD, DIE VON BSO-PRÄSIDENT WITTMANN GEEHRT WURDE

Sport und Gemeinde

Tag des Sports 2012


TOP-TRAINER 2012: PHILIPP UNFRIED

SPORTBOTSCHAFTER 2012: SIGI BERGMANN

TOP-FRAUENPOWER-PROJEKT 2012: „FRAU – AKTIV – VERNETZT“

Auch dieses Jahr war es wieder soweit! Die Österreichische Bundes-Sportorganisation ehrte am 9. November 2012 bei der BSO Cristall Gala im Studio 44 – Haus der Lotterien jene Menschen, die ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Kompetenz in den Dienst des Sports stellen. Mit Cristallen aus dem Hause Swarovski ausgezeichnet wurden die Top-Funktionärin und der Top-Funktionär, der TopSportverein, der/die Top-TrainerIn, das Top-Frauenpower-Projekt sowie der/die Top-SportbotschafterIn. Die geehrten Persönlichkeiten bzw. Institutionen dienen hinter den Kulissen als Motor des Sports – und auch sie sollen einmal am Siegerpodest stehen dürfen! Für BSO-Präsident Wittmann ist die Cristall Gala immer ein besonderer Moment: „Es freut mich sehr, dass an diesem Abend jene Menschen ins Rampenlicht rücken, die großen Anteil am Sport in Österreich haben aber oft unscheinbar sind. Ich möchte mich bei allen engagierten Menschen bedanken, die auch 2012 den Sport vorangetrieben haben!“ 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft, durch den Abend geführt von Michael Berger (ORF), freuten sich gemeinsam mit den GewinnerInnen des Galaabends. Zusätzliches Highlight der 14. BSO Cristall Gala war der Auftritt der Rounder Girls.

Die SiegerInnen im Detail

Top-Trainer 2012: Philipp Unfried Zum Top-Trainer 2012 bei der BSO Cristall Gala wurde Philipp Unfried, Trainer von Hürdenläuferin und Olympia Finalistin Beate Schrott, gekürt. Der 35 Jährige St. Pöltner führte Beate Schrott in nur 8 Jahren von der U16-Klasse in das 100m Hürden Olympiafinale in London. Neben den herausragenden Erfolgen mit Beate Schrott betreut Philipp Unfried mit Marc Digruber (Ski Alpin), Stefanie Pichler (Klettern), Robert Ofensberger (Bob) und Gloria Neunteufel (Tennis) vier weitere erfolgsversprechende Athletinnen und Athleten. Dank Unfried hat der Österreichische Leichtathletikverband auch in Zukunft große Medaillenchancen. Sportbotschafter 2012: Sigi Bergmann Dr. Sigi Bergmann, österreichischer Boxexperte sowie langjähriger ORF Sportmoderator, wurde 2012 als Top-Sportbotschafter bei der BSO Cristall Gala geehrt. Der ausgebildete Lehrer begann seine journalistische Karriere 1960 und wechselte 1968 als angestellter Redakteur zum Österreichischen Rundfunk wo er von 1969 bis 1974 das Sportmosaik präsentierte. Ab 1975 moderierte Bergmann 17 Jahre lang und 819 Mal die Sendung Sport am Montag. Während seiner langen Zeit beim ORF moderierte er zudem an die 3500 Boxkämpfe, mehr als jeder andere im deutschsprachigen

Raum, wobei er alle großen Kämpfe von Muhammad Ali kommentieren durfte. Trotz Pension ließ es sich Bergmann 2012 nicht nehmen um die Boxkämpfe der Olympischen Spiele in London für den ORF zu kommentieren. Top-Frauenpower-Projekt 2012: „frau – aktiv – vernetzt“ Der Gewinner in der Kategorie „Frauen Power Award“, das Projekt „frau – aktiv – vernetzt“ des ASVÖ und der SPORTUNION Burgenland, haben es sich zum Ziel gesetzt, die Herausforderung des Gendermainstreamings im organisierten Sport an die Öffentlichkeit zu transportieren. Es gilt, vermehrt Frauen für Führungspositionen zu gewinnen. Die Initiative bereitet Frauen und junge Mädchen auf diese verantwortungsvollen leitenden Aufgaben vor. Zahlreiche Workshops und Veranstaltungen wie Gesundheitstage werden angeboten. Denn frauenfreundliche Vereine weichen Zugangsbarrieren auf und bieten ein enormes Potential für einen Mitgliederzuwachs. Diese Initiative von Frauen und für Frauen unterstützt dies, sorgt für einen Kulturwandel und macht das Vereinsleben für Frauen und Mädchen noch attraktiver. Platz 2: Girls – Fit in die Lehre (ASKÖ) Platz 3: Sportverein in Frauenhänden – Turnerschaft Deutschlandsberg Top-Funktionärin 2012: Isabel Hochstöger Seit es Isabel Hochstöger im Frauenfußball gibt, hat sich die Zahl der Mannschaften in ihrem Aufgabenbereich

verfünffacht. Und auch die Anzahl der Spielerinnen hat sich signifikant erhöht. Seit die Funktionärin mit am Werk ist, spielen in den Mannschaften statt 7.000 nun 17.000 Mädchen. Das Ressort, für das die Funktionärin des Jahres ihren Einsatz bringt, ist in der Direktion des ÖFB verankert. Seit 2005 arbeitet die prämierte Funktionärin im Österreichischen Fußball-Bund. Sie gilt als Stütze im Verband und als Initiatorin und Unterstützerin vieler Neuerungen. Dazu zählen die Bundesländernachwuchsmeisterschaften U14 und U16, die Installierung einer weiteren Nachwuchsnationalmannschaft und ein gutes Trainerfördersystems. Dass es auch Mädchenfußball an Schulen gibt, ist ihr ebenfalls mit zu verdanken. Platz 2: Elisabeth Mayer (ASKÖ) Platz 3: Eveline Diem (Ringsport) Top-Funktionär 2012: Johann Hörzer Johann Hörzer ist seit 40 Jahren in und um den Wintersport tätig, rund 200 Tage jährlich unterwegs und reist 50.000 Kilometer. In seiner Verantwortung liegt der Nachwuchsbereich bis zum Mastersrennsport. Seit 17 Jahren ist er Vizepräsident im Steirischen Skiverband und verantwortlich für den Nordischen Bereich. Dazu zählen zehn Jahre Trainer, 30 Jahre Obmann des Skiclub Admont und 35 Jahre Kampfrichter, unter anderem mit vier FIS-Rennen und acht Alpin-Rennen, und über 20 Internationale Veranstaltungen im Nordischen Bereich. Ein Themenschwerpunkt

Strahlende Awards für strahlende Vorbilder – die Cristall Gala 2012

TOP-FUNKTIONÄRIN 2012: ISABEL HOCHSTÖGER

TOP-SPORTVEREIN 2012: HC ALPLA HARD

TOP-FUNKTIONÄR 2012: JOHANN HÖRZER

alle Bilder: © RGE-Photo


seiner vielfältigen Tätigkeiten war auch die Umsetzung des Sportstättenkonzeptes, bei dem unter anderem als technische Innovation Sprungschanzen mit Mattenbelegung versehen wurden. Platz 2: Christian Breitschädel (Orientierungslauf) Platz 3: Peter Krappel (Basketball) Top-Sportverein 2012: HC Alpla Hard Zwar wurde der HC Hard erst 1986 gegründet, doch seit er 1998 die höchste Spielklasse im Handball erreichte, verließ er diese danach nicht mehr. Vielmehr ging es bergauf: Der Sportverein wurde Österreichischer Meister 2002/2003, was er in der Saison 2011/2012 wiederholte. Dazwischen lagen Erfolge wie die Teilnahme an der Handball Championsleague 2003/2004, Finalist im europäischen Challengecup 2008 und auch als Cupsieger 2005 und 2008. In Vorarlberg wird dieser Sportverein heiß geliebt und den Spielern in den Medien attestiert, „eine Generation mit enorm viel Talent“ zu sein. Daran ist zu sehen, dass sich die Betreuung der über 250 Jugendlichen bestens auszahlt. Nationale und internationale Erfolge und der starke Fokus auf die eigene Jugendarbeit ließen deshalb die Wahl auf die „Roten Teufel vom Bodensee“ fallen. Platz 2: Zehnkampf-UNION Platz 3: ASV Pressbaum (ASVÖ). Außerdem wurde Pater Bernhard Maier, seit 30 Jahren Olympiapfarrer und somit ein wahres Urgestein im österreichischen Sport, verabschiedet. Zum sentimentalen Abschied bekam der Seelsorger eine extra angefertigtes Unikat: eine BSO-Kerze im Olympia-Stil.

APA-RegioSports APA-RegioSports ist ein weltweit einzigartiges Recherchetool für regionale Sportergebnisse. Die neue Content-Plattform www.regiosports.at erschließt Verbänden Eingang in mediale Berichterstattung. 3 bis 3,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher betreiben regelmäßig Sport. Ein Gutteil ist dabei in einem der rund 14.200 Sportvereine organisiert, die derzeit in Österreich aktiv sind. Als erste Nachrichtenagentur weltweit hat die APA - Austria Presse Agentur im Team mit Sportministerium und BundesSportorganisation (BSO) eine Plattform für Sportverbände zur standardisierten Publikation von Sportergebnissen entwickelt. APA-RegioSports wurde am 27. Juni 2012 im Haus des Sports vor JournalistInnen und ExpertInnen aus der Taufe gehoben. Vor allem für Redaktionen und Medien soll das Tool künftig als zentrale Recherchequelle regionaler und nationaler Sportergebnisse dienen. Lokale Ergebnisse aus Sportbewerben sind vor allem für regionale Medien und deren LeserInnen von großem Interesse. Die Recherche und Übernahme der oft unstrukturierten Daten aus unterschiedlichsten Quellen und Formaten lagen oft als Stolpersteine auf dem Weg in die Berichterstattung. „APA-RegioSports soll den Medien über eine einzige Plattform strukturierte Wettkampfdaten, Turnierergebnisse, Spielstände, Ranglisten und ähnliches

für deren Lokal-Berichterstattung anbieten“, steckt Stefan Grüneis, Leiter der APA-Sportredaktion, das Spielfeld ab. „Der Fokus liegt dabei klar auf dem Breiten-, Amateur- und Nachwuchssport, die damit ein Stück weit mehr in die öffentliche Wahrnehmung rücken.“ Schon jetzt liefert die Mehrzahl der Fachverbände laufend Content aus rund 600 Ligen und etwa 3.000 Wettkämpfen direkt in das Tool. Die Daten werden durch die APA in standardisierte technische Formate umgewandelt, mit Geocodes bzw. Ortsangaben versehen und zur schnellen Einbindung in Webportale, Printmedien, Apps, TV- oder Screen-Formate aufbereitet. Damit bietet RegioSports alle Möglichkeiten für die multimediale Mediengestaltung. Ein Mehrwert, der neben der klassischen Presse auch den Sportverbänden selbst nützt. Diese können ihre Ergebnisse mittels automatisierter Feeds (HTML-Modul) auch auf ihren eigenen Webplattformen publizieren.

VORSTELLUNG DER NEUEN PLATTFORM: APA-SPORTRESSORTLEITER GRÜNEIS, BSO-GF SPINDLER, SPORTMINISTERIUM-SC KOBENTER, APA-REFERENTIN MATOUSEK, APACHEFREDAKTEUR LANG (V.L.N.R.) © APA-Fotoservice/Preiss

DIE UMFANGREICHE SUCHFUNKTION UND VERFÜGBAREN FILTER MACHEN DIE PLATTFORM ZU EINEM UNVERZICHTBAREN TOOL FÜR SPORTINTERESSIERTE © APA

alle Bilder: © RGE-Photo


„Im Bereich Aufbringung, Veredelung und Verbreitung multimedialer Inhalte spielt die APA seit Jahren in den oberen Ligen. Das Bereitstellen mediengerechter Contentangebote, die sich an den redaktionellen Bedürfnissen orientieren, gehört zu unseren Kernaufgaben“, legt APA-Chefredakteur Michael Lang die Motive offen. Barbara Spindler, Geschäftsführerin der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, sieht durch das Projekt die Mitgliedsverbände der BSO in ihrer Pressearbeit und Kommunikation unterstützt: „Für den organisierten Sport in Österreich und dessen Verbände ist RegioSports eine weitere Chance, ihren Sport über die neue mediale Plattform der Öffentlichkeit näherzubringen - eine neue Form der Vermarktung, auf die wie sehr stolz sind.“ In seiner aktiven Zeit als Journalist hätte Samo Kobenter, der heute als Sektionschef im Sportministerium tätig ist, „liebend gerne selbst auf dieses Tool zugegriffen“. Kobenter, der die Entwicklung der Plattform von Seiten des Ministeriums begleitete, weiß: „Mit der Zusammenfassung sämtlicher Ergebnisse regionaler und nationaler Sportbewerbe wird unseren Kollegen in den Print- und elektronischen Medien eine wesentliche Erleichterung für jenen Teil ihrer Arbeit geboten, der bisher in mühseligem Sammeln von Informationen durchaus umfangreiche Zeit- und Personalressourcen gebunden hat.“

Lehrgang „Freizeitpädagogik“ In Hinblick auf die aktuelle Diskussion der „Täglichen Turnstunde“, weist die BSO auch immer wieder auf die Möglichkeit der Ausbildung zum/zur akademischen FreizeitpädagogIn an den Pädagogischen Hochschulen hin. Dem organisierten Sport ist es gelungen, durch die Absolvierung dieser Ausbildung ein Unterrichten für TrainerInnen und InstruktorInnen an Schulen mit Ganztagesbetreuung zu ermöglichen. Für den Österreichischen Sport ist dies eine gute Chance, Sport und Bewegung durch qualifizierte Betreuung in die Schulen zu bringen. Bund und Länder haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, das Angebot an schulischer Tagesbetreuung bis 2015 auf insgesamt 210.000 Plätze auszuweiten. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen wie Sportvereinen, Musikschulen oder anderen Kultureinrichtungen in der schulischen Tagesbetreuung und die Nutzung des regionalen Angebotes stellen eine wertvolle Unterstützung und Ergänzung des ganztägigen Schulangebotes dar. MitarbeiterInnen außerschulischer Organisationen können sich mit der Ausbildung zum Freizeitpädagogen/zur Freizeitpädagogin für den Einsatz und die Tätigkeit im Freizeitteil der schulischen Tagesbetreuung an der Pädagogischen Hochschule qualifizieren. Der Bund über-

nimmt die Kosten für die Ausbildung, weder die Studierenden noch die Trägerorganisationen müssen Beiträge bezahlen. Weight Watchers „Fit für Österreich“ und Weight Watchers wollen bewegen – Fast jede/r zweite ÖsterreicherIn ist übergewichtig, ein Viertel aller österreichischen Kinder ist zu dick und weit mehr als die Hälfte aller ÖstereicherInnen ist inaktiv, das heißt sie bewegen sich maximal zwei Mal pro Monat bewusst. Diese Fakten sind vielleicht traurig, teuer sind sie ganz sicher. Alle ÖstereichInnen müssen dafür bezahlen, denn mangelnde Bewegung ist Ursache vieler Erkrankungen. Dabei lassen sich die Risiken für Herz-Kreislaufbeschwerden, Diabetes Typ II, Darmkrebs, erhöhten Blutdruck, Rückenbeschwerden, Depressionen und vieles mehr durch eine Maßnahme senken: Bewegung! Deshalb starten Weight Watchers Österreich und „Fit für Österreich“ eine Kooperation mit dem Ziel, gemeinsam Österreich zu bewegen. Weight Watchers Österreich steht für einen gesunden Lebensstil und Bewegung ist Bestandteil der WW Philosophie. „Fit für Österreich“ kann dabei mit dem Know-how und dem flächendeckenden Netz an gesundheitsorientierten Bewegungsangeboten punkten. Besonders durch das „Fit für Österreich“ Qualitätssiegel kann ein qualitativer Nutzen gewährleistet werden. Die Vereine der drei Sport-Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION bieten Bewegungsprogramme mit Qualitätssiegel flä-

chendeckend in ganz Österreich an. Neben ausdauerförderndem Training für das Herz-Kreislaufsystem werden auch kräftigende, koordinative und entspannende Bewegungsprogramme angeboten. Angelika Rutard, GF Weight Watchers Österreich: „Wir sind sehr stolz mit „Fit für Österreich“ einen seriösen und professionellen Partner in Sachen Bewegung gefunden zu haben, der sein Angebot genauso flächendeckend und kostengünstig zur Verfügung stellt wie Weight Watchers Österreich.“ Barbara Spindler, GF BSO: „Diese Kooperation ist eine weitere Chance, den organisierten Sport Österreichs der Bevölkerung näher zu bringen und dem Ziel, möglichst viele Menschen zur Bewegung zu motivieren, näherzukommen.“ News Erstmals wurde 2012 auch eine Kooperation mit Magazin News eingegangen mit dem Ziel, eine gegenseitige mediale Unterstützung zu bewirken. Im Rahmen des „Nachwuchs-TrainerInnen Wettbewerb 2012“ von News und den Lotterien, wurde die BSO als Partner transportiert und somit an 2,3 Millionen Haushalte in Österreich kommuniziert. Außerdem wurde die BSO im News Magazin in Zusammenhang mit dem Wettbewerb erwähnt sowie über die BSO Cristall Gala berichtet. Im Gegenzug wurde der Wettbewerb über die Medien der BSO beworben und die GewinnerInnen im Rahmen der BSO Cristall Gala geehrt.

DIE GEWINNER DES „NACHWUCHS-TRAINER/INNEN WETTBEWERB 2012“ WURDEN BEI DER BSO CRISTALL GALA GEEHRT © RGE-Photo


BSO-Jahresbericht 2012  
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