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BUNDmagazin 1. Quartal Heft 1 /2014

HESSENseiten Aus meiner Sicht Liebe Umweltbewegte, die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen für die Bundesregierung und die hessische Landesregierung brachten auf den ersten Blick viele schöne Worte und wenig Änderungen in der Umweltpolitik. Kein Wunder, denn im Wahlkampf war – von interessierter Seite immer wieder in die Öffentlichkeit getragen – nur von rapide steigenden Stromkosten, die dem Zuwachs und der Vergütung von erneuerbaren Energien einseitig angelastet wurden, zu hören. Hessische Umwelt-Diskussionen traten in den Hintergrund. Das zeigt: politische Parteien bewegen sich leider nur dann, wenn Themen in Medien und Bevölkerung starke Anteilnahme und Engagement finden. Damit das in unserem Sinne für den Schutz von Umwelt und Natur und damit unseren Lebensgrundlagen passiert, dürfen wir im BUND nicht nachlassen, Natur und Umwelt immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, gerne auch in einem Bündnis mit anderen Vereinen und sozialen Bewegungen. Zu unserer Arbeit gibt es keine Alternative. Die neue hessische Regierungskoalition aus CDU und B90/Die Grünen war für viele BUND-Mitglieder auch aufgrund der Wahlprogramme eine nicht vor-

EDITORIAL stellbare Konstellation, zumal die Grünen angetreten waren, nicht nur Schwarz-Gelb, sondern auch Volker Bouffier als Ministerpräsidenten abzulösen. Belange von Umwelt und Natur, Wirtschaft, Verkehr und Energie sind nun in den beiden grün geführten Ministerien gebündelt. Als parteipolitisch neutraler Verband wird der BUND die neue Regierungskoalition genauso kritisch begleiten wie die Vorgängerregierung und nicht aufhören, den Schutz der Biologischen Vielfalt, den Gesundheitsschutz durch weniger Lärm und Luftbelastung und eine naturverträgliche Landwirtschaft mit der Abschaffung der Massentierhaltung genauso einzufordern wie eine umweltfreundlichere Verkehrsplanung und einen geringeren Flächenverbrauch. Das Ziel, eine sozial-ökologische Wirtschaftsweise auf den Weg zu bringen, bedarf einer Vielzahl ineinandergreifender Gesellschaftsthemen und ein breites Bündnis gesellschaftlicher Gruppen. Packen wir es an, mehr dieser Bündnisse für eine zukunftsfähige Politik zu schmieden.

Otto Löwer, Vorstandsmitglied des BUND Hessen

Tragen Sie unsere Ideen weiter, erzählen Sie, für welche Ziele Sie sich einsetzen und warum und fordern Sie Mut und Engagement von allen Seiten! Ihr Otto Löwer

„Wir haben es satt“ – BUND-Aktive aus Hessen bei der Großdemonstration in Berlin Unter den 30.000 Menschen waren auch aus Hessen viele Engagierte am 18. Januar in Berlin, um für eine Agrarwendepolitik zu demonstrieren. Unter dem Motto „Stoppt Agrarindustrie!“ traten sie für eine soziale, tiergerechte und ökologische Landwirtschaft ein und lehnten ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) ab, das beispielsweise der grünen Gentechnik auch bei uns die Hintertür öffnen kann (mehr dazu auf Seite 5).

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LANDESPOLITIK

Schwarz-grüner Koalitionsvertrag: „Besser als befürchtet!“

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Mehr Infos: www.bund-hessen.de > Aktiv werden > Aktionen > Landtagswahl 2013 Koalitionsvertrag: www.gruenehessen.de und www.cduhessen.de

er BUND Hessen bewertet den ersten schwarzgrünen Koalitionsvertrag in einem Flächenland als gutes Arbeitsprogramm zur Verbesserung der Situation im Umwelt- und Naturschutz. BUND-Vorstandssprecher Jörg Nitsch: „Für viele unserer Mitglieder war ein schwarz-grünes Bündnis bislang kaum vorstellbar. Doch die Befürchtungen haben sich nicht bestätigt. Der Vertrag bleibt zwar in einigen prominenten Punkten deutlich hinter unseren Wünschen zurück, stimmt uns aber wegen der zahlreichen richtigen Weichenstellungen eher positiv.“ Ausdrücklich begrüßt der BUND die klaren Absagen der beiden Koalitionspartner an die Gentechnik in der Landwirtschaft und die Förderung von Schiefergas mittels Fracking sowie die hervorgehobene Stellung der Energiewende und des Klimaschutzes. Äußerst skeptisch bleibt der BUND jedoch hinsichtlich der Versprechungen zur Lärmreduzierung am Frankfurter Flughafen.

Verkehr Zwiespältig sind für den BUND die Vereinbarungen zum Verkehrsbereich, der einerseits ökologisch schädliche Planungsaltlasten und zugleich ökologisch notwendige Neuausrichtungen enthält. Enttäuschend ist, dass die Koalitionäre beabsichtigen, die für Natur und Mensch unverträglichen und verkehrspolitisch überflüssigen Autobahnen A 44 und A 49 in Nordhessen fertig zu stellen und den Flughafen Kassel Calden weiter zu betreiben. Die ökologisch richtige Neuausrichtung der Verkehrspolitik enthält der Koalitionsvertrag aber bei der deutlich stärkeren Gewichtung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV ) gegenüber dem Straßenbau. Richtig ist auch die Neuorientierung der Politik auf die vom Verkehr ausgelösten gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Lärm und Luftschadstoffe, die z.B. durch Umweltzonen, LKW-Durchfahrverbote oder bessere Radwegenetze reduziert werden sollen.

Flughafen Frankfurt Von einer Landesregierung mit grüner Beteiligung und unter einem grünen Verkehrsminister erwartet der BUND eine substanzielle Lärmreduktion am Frankfurter Flughafen. „Hier werden wir den grünen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, aber auch Ministerpräsident Volker Bouffier und die hessische CDU an ihren Erfolgen messen“, erklärt BUND-Vorstandssprecher Jörg Nitsch.

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Klimaschutz Besonders wichtig für den BUND ist das angekündigte verstärkte Engagement der Koalitionspartner in den Bereichen Klimaschutz und Energiewende. Hier haben auch nach Meinung des BUND die im Koalitionsvertrag ausdrücklich hervorgehobene „Energieeinsparung und Energieeffizienz“, der vereinbarte Einsatz für einen „funktionierenden Emissionshandel“ und der konsequente Ausbau der Windenergie die Schlüsselrolle. BUNDVorstandssprecher Jörg Nitsch: „Bei der Lösung der Konflikte zwischen Windenergie und Umweltschutz bieten wir weiter unsere Unterstützung an. Außerdem empfehlen wir der neuen Landesregierung dringend die Einrichtung eines Dialogforums zwischen den Naturschutzverbänden und den Windenergie-Unternehmen sowie den Start einer Akzeptanzkampagne auf der Basis von Sachargumenten.“ Als konsequent bewertet der BUND die Fortführung des Energiegipfels für den Verkehrsbereich, auch dies eine Forderung des BUND. Kritisch sieht der BUND jedoch die Unverbindlichkeit vieler Formulierungen im Koalitionsvertrag. „Dies erfordert von uns viel Vertrauen in die neue schwarzgrüne Politik“, bemängelt Jörg Nitsch.

Naturschutz, Landwirtschaft und Wald Insgesamt positiv bewertet der BUND die Vereinbarungen zu Naturschutz, Landwirtschaft und Forsten, auch wenn er sich hier mehr konkrete Festlegungen und die Zusage zu dringend benötigten höheren Haushaltsmitteln im Naturschutz erhofft hatte. Mit der Ablehnung der Gentechnik und der Absicht der Koalitionäre, einen Ökoaktionsplan erarbeiten zu wollen, um den Anteil des Ökolandbaus in Hessen deutlich zu steigern sowie verlässlich und dauerhaft zu fördern, werden BUND-Forderungen umgesetzt. Auch die Korrekturen in der Forstwirtschaft, die nun wieder mehr am Gemeinwohl und weniger am Holzertrag ausgerichtet werden soll, begrüßt der BUND. Mit der Ausweitung der ungenutzten Staatswaldfläche von jetzt etwa sechs auf künftig acht Prozent und der schrittweisen Umstellung der Bewirtschaftung auf die ausgewogenen Anforderungen des Forest Stewardship Council (FSC) werden die Lebensbedingungen für gefährdete Pflanzen und Tiere wieder günstiger werden. Besonders froh ist der BUND darüber, dass seine Forderung zu einem besseren Schutz der Bannwälder nicht nur im Rhein-Main-Gebiet und sein NaturschutzGroßprojekt, das „Grüne Band“ an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, ihren Niederschlag im Koalitionsvertrag gefunden haben.


Hessisches Ried und Sommerdeiche

Umweltbildung und Lotterie

Unbefriedigend bleiben für den BUND die Aussagen zur Grundwassersanierung und Rettung der Wälder im hessischen Ried. Hier hat das Land klare Rechtspflichten zur Erhaltung der Naturschutzgebiete, die nach der FFH- und der Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen wurden. Die Koalitionäre hätten sich deshalb deutlich zur finanziellen Mitverantwortung bei der Grundwassersanierung bekennen müssen. Unverständlich ist für den BUND die Formulierung zum „grundsätzlichen“ Erhalt der Sommerdeiche. Diese niedrigen Deiche am Ufer trennen den Fluss von seiner Aue ab, sind somit ökologisch schädlich, wasserwirtschaftlich bedeutungslos und ihre Unterhaltung verursacht hohe Kosten.

Hoffnungsfroh stimmt, dass die Umweltbildung stärker gefördert werden soll. Zu begrüßen wäre, wenn es baldmöglichst gelingt, durch eine Umweltlotterie mehr Mittel für den Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Förderung von Projekten bereitzustellen. Der BUND erwartet, dass sich die hessische Landesregierung allen Verschlechterungstendenzen für Umwelt und Natur mit der Kraft all ihrer Möglichkeiten entgegenstellt, die aus Berlin, von der EU und auch aus Handelsabkommen wie dem TTIP resultieren. Thomas Norgall/bm

Einladung zur Landesdelegiertenversammlung 2014 des BUND Hessen Samstag, 29. März 2014, 9.45–17.15 Uhr Bürgerhaus Saalbau Gallus Frankenallee 111, 60326 Frankfurt, S-Bahnhof Galluswarte (S3, S4, S5, S6), Fußweg 5 Minuten Tel. (069) 73 30 26, Fax (069) 7 39 36 64 Der Landesvorstand lädt alle Delegierten und Mitglieder zur Landesdelegiertenversammlung 2014 herzlich ein. Vorläufige Tagesordnung: Begrüßung Gastreferat mit Diskussion Leitantrag des Landesvorstandes Vorstandsbericht, Geschäftsbericht und Aussprache Kassenbericht 2013 und Aussprache Bericht der KassenprüferInnen Entlastung des Vorstands Beschlüsse über Finanzanträge

Beschluss über den Haushaltsplan 2014 Wahl zweier KassenprüferInnen Bestätigung des neuen AK Stadtnatur – für mehr Natur in Dorf und Stadt und der ArbeitskreissprecherInnen Beschlüsse über Satzungsanträge Beschlüsse über Sachanträge Entgegennahme der schriftlichen Berichte des Landesrates, der Arbeitskreise und der BUNDjugend Schlusswort und Verabschiedung Herwig Winter Vorstandssprecher

Hermann Maxeiner Vorstandssprecher

Einladung zur Jahreshauptversammlung des BUND Kreisverbands Offenbach Samstag, 18. März 2014, 19.30 Uhr, Vereinsgaststätte des 1. FC Langen Berliner Allee 73, 63225 Langen-Oberlinden Der BUND Kreisverband Offenbach lädt alle Mitglieder und Freunde des KVs aus Stadt und Landkreis Offenbach zur Jahreshauptversammlung 2014 ein.

Ab 20 Uhr ist ein Vortrag zum Stand des Verfahrens zur Bannwaldrodung und geplanten Erweiterung des Kiesabbaus der Firma Sehring geplant.

Tagesordnung: 1. Begrüßung, Beschlussfähigkeit, Tagesordnung 2. Bericht des Vorstandes, Kassenbericht, Kassenprüferbericht 3. Entlastung 2013 4. Bericht der Ortsverbände und Ortsbeauftragten 5. Beschluss Satzungsantrag 6. Anträge und Verschiedenes

21 Uhr, Jahreshauptversammlung des BUND Ortsverbandes Langen-Egelsbach Tagesordnung: Begrüßung, Berichte, Aussprache, Entlastung, Ausblick und Sonstiges. Thorwald Ritter, Kreisverbandsvorsitzender Kreisverband Offenbach, Thorwald Ritter, Liebfrauenheidestr. 14, 63512 Hainburg, Tel. (06182) 6 96 00, Fax (06182) 6 51 11

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LANDESPOLITIK


NETZWERK NATURSCHUTZ

Wildkatzen auch in der Wetterau? Neue Probefläche im Wildkatzenprojekt des BUND

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n Zusammenarbeit mit dem Forstamt Nidda werden dieses Jahr erstmalig von Januar bis April 20 Lockstöcke in der Wetterau ausgebracht, welche dabei helfen sollen, der scheuen Waldbewohnerin auf die Spur zu kommen. „Mit der neuen Probefläche könnte es uns gelingen, die Wildkatze zum ersten Mal in den Wäldern des östlichen Wetteraukreises wissenschaftlich nachzuweisen. Dies wäre für uns von großer Bedeutung, da die Waldgebiete wie beispielsweise der Büdinger Wald, eine wichtige Verbindung zwischen den Wildkatzenvorkommen im Spessart und den potentiellen Wildkatzengebieten im Vogelsberg darstellen“, verrät Susanne Schneider, Managerin des Wildkatzenprojekts beim BUND Hessen. Eröffnet wurde die neue Probefläche von Landrat Joachim Arnold, dem das BUNDWildkatzenprojekt bereits bestens bekannt ist, da vor zwei Jahren am Winterstein der Wildkatzenerlebnispfad des BUND eröffnet wurde. „Das Wanderparadies Wetterau mit den Wildkatzen zu teilen, wäre schon etwas Besonderes“, so Landrat Arnold. Die Aktion ist Teil des vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Projekts „Wildkatzensprung“, in dem sich der BUND u. a. zum Ziel gesetzt hat, eine bundesweite Gendatenbank für Wildkatzen aufzubauen. Das Servicezentrum Forsteinrichtung und Naturschutz (FENA) von Hessen Forst unterstützt als hessische Datensammelstelle, u.a. für Daten zu Wildkatzen-Vorkommen, das Projekt als Kooperationspartner. Parallel zur Einrichtung der Gendatenbank treibt der BUND bereits seit 2004 im Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ die Schaffung eines Waldverbundsystems in Deutschland voran, welches durch die Pflanzung grüner Korridore im „Wildkatzensprung“ weiter ausgebaut wird. Ziel ist es, Wanderbewegungen der Wildkatze zwischen den Waldgebieten wieder zu ermöglichen – nur so kann sie neue Reviere erschließen und sich mit anderen Populationen genetisch austauschen. An ihren großen Wanderungen hindern sie derzeit vor allem ein enges Straßen- und Siedlungsnetz und ausgeräumte Agrarlandschaften.

Susanne Schneider susanne.schneider@ bund-hessen.de Tel. (069) 67 73 76-16 Fax (069) 67 73 76-26 www.bund-hessen.de/ wildkatze www.facebook.com/ wildkatze.bund

Ich bin die Neue ! Neue Mitarbeiterin für Naturschutzprojekte in der Landesgeschäftsstelle Hallo miteinander! Frisch von der Uni habe ich am 15.11.2013 meinen Dienst in der Landesgeschäftsstelle angetreten und bin von nun an hauptsächlich für das Projekt „Wildkatzensprung“ zuständig, bearbeite aber auch andere Projekte im Bereich Naturschutz wie beispielsweise „Abenteuer Faltertage“. Die letzten drei Jahre habe ich in Wien gelebt, wo ich das Masterstudium „Wildtierökologie und Wildtiermanagement“ abgeschlossen habe.

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Der Landrat des Wetteraukreises Joachim Arnold und Susanne Schneider beim Lockstocksetzen

Die Lockstöcke, mit Baldrian besprühte Holzpflöcke, haben auf Wildkatzen während der Paarungszeit eine fast magische Anziehungskraft: Die Tiere reiben sich am Holz und hinterlassen dabei Haare. Durch eine genetische Untersuchung kann anschließend genau festgestellt werden, ob die Haare von einer Wildkatze stammen. In den kommenden Monaten werden das Forstamt Nidda, sowie weitere freiwillige Helfer in der östlichen Wetterau auf die Jagd nach den Katzenhaaren gehen. Auch die Probeflächen der letzten Saison im Odenwald, an der Bergstraße, im Landkreis Darmstadt-Dieburg, im Vogelsberg, im Krofdorfer Forst, im WerraMeißner-Kreis und im Kreis Waldeck-Frankenberg werden in diesem Winter wieder betreut. Durch die Untersuchungen erhofft sich der BUND weitere Erkenntnisse darüber, wie viele Tiere in Hessen leben, wie sie wandern und mit welchen anderen Wildkatzenvorkommen in Deutschland sie verwandt sind. Susanne Schneider

Da ich selbst von der hessischen Bergstraße komme, finde ich es toll, für den BUND Hessen arbeiten zu können. Ich freue mich sehr, als Teil eines starken Teams sowohl das große und erfolgreiche WildkatzenProjekt, als auch weitere wichtige Naturschutz-Projekte zu betreuen. Gerade der Schutz der Wildkatze liegt mir besonders am Herzen, da sie als Bewohnerin naturnaher, zusammenhängender Wälder als „UmbrellaSpecies“ fungiert, also eine Art, die andere Tierarten „unter ihren Schirm nimmt“. Von ihrem Schutz profitieren also noch viele weitere Waldbewohner. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit sowohl hier in der Geschäftsstelle als auch mit den vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die mich unterstützen werden! Susanne Schneider, MSc


TTIP nein danke! Transatlantische Partnerschaft geht anders

EU-POLITIK

Das geplante Freihandels- und Investitionsabkommen EU-USA (TTIP) setzt Wirtschaft vor Umwelt- und Verbraucherschutz

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ch möchte die Gefahr des TTIP am Beispiel der grü„ nen Gentechnik verdeutlichen,“ so Rudolf Schäfer vom Landesvorstand des BUND Hessen. „Seit Jahren setzen wir uns gegen die Gentechnik zusammen mit anderen Akteuren ein. Inzwischen gibt es gentechnikfreie Regionen, es finden Demos gegen Gentechnik mit zehntausenden Teilnehmern statt. Durch das Freihandelsabkommen erhalten Gentechnikfirmen wie Monsanto nun die Möglichkeit, gentechnisch erzeugte Nahrungsmittel im großen Stil einzuführen und anzubauen. Der Verkauf und Anbau von getechnikveränderten Pflanzen durch die ‚Hintertür‘ wird durch das TTIP überall in der EU ermöglicht. Will eine Nation, ein Land oder eine Region keine gentechnisch erzeugten Nahrungsmittel, so hat der Gentechnikkonzern die Möglichkeit, viele Millionen Euro an Entschädigung einzuklagen!“ Das Gleiche gilt für das Fracking oder die Einfuhr von in der EU verbotenen Chlorhähnchen. Die Beweislast für Schäden läge in der EU bei der Industrie und nicht wie in den USA bei den Behörden – eine gravierende Beweislastumkehrung! Es ist der Versuch, aus rein wirtschaftlicher Zielsetzung ein Freihandelsabkommen auszuhandeln wie nie zuvor. Es sollen gemeinsame Regulierungen für Umwelt-, Gesundheits-, Lebensmittel-, Energie- und Medizinpolitik gefunden werden, die für die EU und die USA gelten. Aber die Öffentlichkeit wird kaum informiert. Die Europäische Kommission behandelt alle Dokumente streng vertraulich. „Vertraulich“ bedeutet, dass die USA den 700 größten US-Firmen, von denen die meisten auch in der EU tätig sind, einen Realtime-Zugriff auf TTIP-Dokumente bietet. Diese Firmen können konkrete Rechtsformulierungsvorschläge direkt an die Verhandlungsführer geben. Transatlantische Organisationen der Zivilgesellschaft und die Öffentlichkeit in der EU können das dagegen nicht.

„Für die Heimlichtuerei gibt es einen einfachen Grund“, so die Zeitung LE MONDE diplomatique. „Ein solches Abkommen würde die nationalen Regierungen bis hinunter zu den Kommunalverwaltungen verpflichten, ihre aktuelle und künftige Innenpolitik dem umfangreichen Regelwerk anzupassen. In diesem Abkommen wären auf diplomatischer Ebene ausgehandelte Gesetzesvorgaben festgeschrieben, die nach dem Wunsch der Unternehmen auch viele nicht handelsbezogene Bereiche beträfen: etwa die Sicherheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die Grenzwerte chemischer und toxischer Belastung, das Gesundheitswesen und die Arzneimittelpreise, das Recht auf Privatsphäre im Internet, Energieversorgung und kulturelle ‚Dienstleistungen‘, Patente und Urheberrechte, die Nutzung von Land und Rohstoffen, die Rechte und die Arbeitsmöglichkeiten von Immigranten, die öffentliche Auftragsvergabe und vieles andere mehr. Demokratische Kontrollmechanismen wie Wahlen, politische Kampagnen und öffentliche Protestaktionen greifen nach Unterzeichnung des Abkommens nicht mehr, da nachträgliche Vertragsänderung die Zustimmung sämtlicher Signaturstaaten bedarf.“ Desweiteren drohen hohe Vertragsstrafen für die USA und europäische Nationen, wenn politische Entscheidungen Gewinne von Unternehmen verringern. Fazit von BUND-Sprecher Rudolf Schäfer: „Das Abkommen in dieser Form muss verhindert werden. Alles, was wir in den letzten Jahrzenten, ob im Bereich Agrar, im Widerstand gegen Gentechnik, gegen Pflanzenschutzmittel oder im Engagement gegen Fracking erreicht haben, wird durch das Freihandels- und Investitionsabkommen zunichte gemacht! Alles, was wir im Verbraucher-, Natur- und Umweltschutz erreicht haben, soll einem angenommenen ‚Wirtschaftsaufschwung‘ geopfert werden. Obwohl wir alle wissen, dass ein ‚Weiter so‘ mit der Gewinnmaximierung weniger Konzerne auf Kosten der Erde nicht funktioniert! Wir müssen die Menschen in der EU aufrütteln und ein breites Bündnis mit allen gesellschaftlichen Gruppen schmieden, um zu verhindern, dass das ‚Freibeuterabkommen‘ (Wortschöpfung aus einem Workshop zum TTIP) unterzeichnet wird!“ Rudolf Schäfer

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Beteiligen: Öffentliche Konsultation der EU zum Investitionskapitel Mehr Infos: www.bund-hessen.de www.ttipunfairhandelbar.de http://know-ttip.eu/

Auch auf der Agrarwende-Demonstration am 18. Januar in Berlin war das TTIP ein zentrales Thema


MAGAZIN

Mehr Infos zur Barrelhouse-Jazzband http://barrelhousejazzband.com Mehr Infos zur Schmetterlingswiese: www.bund-waldeckfrankenberg.de > Themen und Projekte > BUNDSchmetterlingswiese Viermünden Mehr Infos zum Schulgarten: www.bund-seeheimjugenheim.de/archiv BUNDaktiv und Newsletter: Mehr zu hessischen BUND-Projekten lesen Sie im Jahresbericht „BUNDaktiv“. Er ist als PDF über www.bund-hessen.de und als gedrucktes Heft bei der Landesgeschäftsstelle erhältlich. Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neuigkeiten. Anmeldung siehe Impressum.

KV Offenbach

Barrelhouse Jazzband spielte für den Bannwald Ein wunderschöner Abend für die Unterstützung der BUND-Verbandsklage gegen die Abholzung von über 60 Hektar Bannwald am Langener Waldsee fand Mitte Januar in der Langener Stadthalle mit der renommierten Barrelhouse Jazzband statt. B90/Die Grünen im Kreis Offenbach organisierten das Benefizkonzert, die weltbekannte Jazzband verzichtete auf ihr Honorar, der BUND freute sich über den großen Erfolg und die Gäste konnten nicht genug bekommen vom typischen Barrelhouse-Sound. Die Klage des BUND soll den weiteren Kiesabbau im Bannwald stoppen und die massiven Eingriffe in Natur und Landschaft, verbunden mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Grundwassers und des regionalen Klimas verhindern. Gerade im dichbesiedelten Rhein-Main-Gebiet ist Bannwald unersetzlich und außerhalb des Ballungsraums gibt es viele hundert Hektar weitere Kiessand-Lagerstätten. Weitere Spenden unter dem Stichwort „Langener Waldsee“ sind dringend notwendig. bm

KV Darmstadt-Dieburg

BUND-Schmetterlingswiese bei Viermünden

Schulgarten in Alsbach-Hähnlein

Unweit Frankenberg kaufte der BUND zwei Äcker und gestaltete sie in den letzten Jahre in ein Blütenmeer für Schmetterlinge und andere Insekten um. Eine Düngung ist hier untersagt, die Mahd auf die Falter abgestimmt. Durch Entfernung von Drainagen entstand am Bachufer ein Feuchtbiotop, weitere Bereiche werden zu artenreichen Biotopen entwickelt. Schmetterlinge gelten als Bioindikatoren, sie reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen in der Landschaft. Achtzig Prozent unserer einheimischen Tagfalter sind gefährdet und stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten, weil ihre Lebensräume verändert, zerstört und vergiftet werden. Im letzten Sommer fand im Auftrag des BUND Schmetterlingsexperte Andreas Lange u. a. das Gemeine Grünwidderchen (Adscita statices), den DukatenFeuerfalter (Lycaena virgaureae), den Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melithaea athalia) und den Rundaugen-Mohrenfalter (Erebia medusa) auf den Wiesenflächen. In diesem Jahr wird er seine Kartierung vorstellen und eine Führung anbieten. Rudolf Schäfer

Das Freigelände der Schule am Hinkelstein wurde unter Leitung des BUND Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg in etwa 720 Arbeitsstunden von Freiwilligen umgestaltet. Einhundert Tonnen Material wurden bewegt für die Neuanlage eines großen Schulteiches, eines Amphitheaters, eines Barfußpfads und für viele kleine Biotope wie Trockenmauern, Spaliere für Obst und Kletterpflanzen, Naschgarten, Wildwiese und Hecken. 300 gepflanzte Gehölze bieten Vögeln, Kleinsäugern und Insekten neuen Lebensraum. Helga und Wolfgang Feiß vom BUND erläutern:„Der Schulgarten ist pflegeleicht – dafür wurde ein höherer Aufwand beim Anlegen in Kauf genommen. Bei allen Arbeiten wurden Kinder und Eltern einbezogen und wir hoffen, dass der Naturschutzgedanke von den Kindern weitergetragen und lebenslang beherzigt wird.“ Planung und Ausführung konzipierte der BUND gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, der Schulgemeinde und der Gemeinde und kümmerte sich um die Finanzierung durch Sponsoren. Wolfgang und Helga Feiß

IMPRESSUM

Foto: B90/Grüne Kreis Offenbach

Spendenkonto: Frankfurter Sparkasse BLZ 500502 01, Konto 799 912 IBAN: DE32 50050201 0000 799912 Stichwort: Spende Langener Waldsee

KV Waldeck-Frankenberg

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Herausgeber: BUND Hessen e.V., Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt a. M., Tel. (069 ) 67 73 76-0 www.bund-hessen.de und www.facebook.com/BUND.Hessen Redaktion: Brigitte Martin (namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.) Layout und Satz: Julia Beltz SPENDENKONTO: BUND Hessen, Frankfurter Sparkasse, IBAN: DE32 5005 0201 0000 7999 12 NEWSLETTER: Abonnement unter www.bund-hessen.de/newsletter


Aktionen 2014

„Wir haben es satt “– Demo am 18. Januar in Berlin Erwartungsvoll machten wir uns am Freitagnachmittag mit 23 Leuten von Frankfurt aus auf den Weg nach Berlin, um als BUNDjugend an der „Wir haben es satt“-Demonstration teilzunehmen. Insgesamt waren über 200 BUNDjugendliche angereist, um in Tierkostümen, mit vielen selbstgemalten Transparenten und mit einem Tauziehen zwischen Konzernen und Konsumenten für Stimmung zu sorgen. „Hans-Peter, verschieb es nicht auf später! – sozial ökologische Agrarwende jetzt!“ war unser Motto. Wir hatten viel Spaß beim Skandieren der Sprüche während des Zugs durch das Regierungsviertel. Auch das Wetter spielte mit, es war sonnig und nicht zu kalt. Dennoch war die AfterDemo-Suppe in der HeinrichBöll-Stiftung eine höchst willkommene Stärkung. Danach gab es in der Unterkunft interessante Workshops zu Klimawandel, dem transatlantischen Handelsabkommen TTIP und anderen aktuellen Themen. Am Abend folgte mit einem Blick in die TV-Nachrichten der gemütlichen Teil und wir konnten uns darüber freuen, dass etwa 30.000 Menschen an der Demo teilgenommen hatten.

Silent Climate Parade Bitte vormerken: Die BUNDjugend Rheinland-Pfalz veranstaltet die Silent Climate Parade am 3. Mai in Mainz – und wir unterstützen sie! Die Demo wird in Form einer Kopfhörerparty stattfinden, bei der jede/r Teilnehmer/in einen Funkkopfhörer erhält. Die Musik wird von einem mitfahrenden DJWagen an die Teilnehmenden übertragen. Informiert wird mit Plakaten und Flyern und in Gesprächen. Es soll auf die kleinen Möglichkeiten im Alltag aufmerksam gemacht werden, das Klima zu schützen!

Infos zur Demo: wir-haben-es-satt.de

BUND-Jugend Termine 2014 21.–23. Februar • Frühlings-Interaktiv-Tage • Darmstadt ab 13 Jahren • kostenfrei Zu Gast bei der BUNDjugend Darmstadt informieren wir uns über aktuelle Umweltthemen wie Landwirtschaft, vegane Ernährung und Wasser (Schwerpunkt beim diesjährigen Eine Erde Camp), schauen Filme dazu, planen eine Aktion und setzen sie in der Darmstädter Innenstadt um. Danach folgen Auswertung und Ausblick auf die nächsten Aktionen. 12.–17. April • Gruppen leiten, aber wie? • Bad Nauheim • Interessierte ab 16 Jahren 75 €/60 €*, ab 27 Jahren 145 € Basisausbildung für alle Aktiven, die eine Gruppe aufbauen oder als Betreuer/in einer Veranstaltung der BUNDjugend tätig sein wollen. Themen wie Leitungsstile, Motivation und Gruppenprozesse, Methoden der Konfliktbearbeitung und des Selbstmanagements werden gemeinsam erarbeitet und helfen in der Praxis, Gruppen zu moderieren und zu leiten. Nach Absolvierung der Basisausbildung, der Fortbildung „Rechtliche Grundlagen“ sowie eines Erste Hilfe Kurses kann eine JugendleiterCard ausgestellt werden. 6. –13. Mai, 19.-26. Oktober • Internationale Begegnung mit Frankreich Berlin und Clermont-Ferrant • 16–20 Jahre • ca. 500 € N EU ! Als deutsch-französische Gruppe begegnen wir uns eine Woche in Berlin und eine Woche in der Auvergne und beschäftigen uns mit ökologischen, politischen und aktuellen Fragestellungen rund um das Thema Recycling. Wir werden spannende Initiativen und Projekte in Berlin und dem Berliner Umland besuchen, die sich mit der Thematik beschäftigen und uns gemeinsam auf kreative Art in Workshops und Ateliers mit dem Thema auseinandersetzen. Abschluss ist eine gemeinsame künstlerische Aktion. Die Internationale Begegnung findet in Kooperation mit der BUNDjugend Berlin und dem Berliner Verein ba-pob statt. Unsere französische Partnerorganisation ist der Verein NUÜJ aus der Auvergne.

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Volles Programm: Freizeiten und Seminare in 2014 Jeden Monat ist für (fast) jeden was dabei, denn prall voll ist das Veranstaltungsprogramm 2014 der BUNDjugend Hessen wieder geworden: Ob Naturerleben auf dem Land oder Geocaching in der Stadt, ob Kochen und Backen oder Musizieren und Theaterspielen, ob praktischer Naturschutz in der Rhön oder Folgen der Globalisierung in Frankfurt, ob Demo für Klimaschutz oder Sonne und Baden im See, ob Mittelalter im Kellerwald oder Zukunft im Ökodorf, es ist eine breite Palette an Veranstaltungen zusammengekommen. Unser Seminarprogramm ist auch dieses Jahr wieder in einer handlichen Broschüre zusammengestellt. Du kannst sie kostenlos auch in mehreren Exemplaren zum Auslegen oder Weitergeben bei uns anfordern. Und natürlich finden sich alle Termine und Aktualisierungen auf unserer Homepage. Dort ist auch eine online-Anmeldung möglich.

Fortbildungen für Jugendliche Gleich Anfang des Jahres sind wir mit unserem legendären Koch- und Back-Wochenende mit leckeren veganen und vegetarischen Rezepten und dem Workshop „Die Sprache der Giraffe“ zu Methoden der gewaltfreien Kommunikation durchgestartet. Doch wir bieten das ganze Jahr über sowohl interessante inhaltliche als auch methodische Fortbildungen an, für alle, die sich in ein Umweltthema einarbeiten wollen oder in der Jugendumweltarbeit aktiv werden wollen. Terminübersicht: • 7.–9. März • Geocaching – Schnitzeljagd 2.0 • ab 13 Jahren • 8. März • Kampagnenarbeit im Jugendumweltverband • 14.–16. März • Rettungsschwimmer • 15. März • Globalisierungskritischer Stadtrundgang – Ausbildung zur Referentin/zum Referenten • 5. April • Erlebnispädagogik • 24.–25. Mai • Erste Hilfe • 29. Mai–1. Juni • Bei den Rhönschafen – praktischer Naturschutz und alte Handwerkstechniken • Melperts/Rhön • ab 15 Jahren • 14. Juni • Urban Gardening •ab 14 Jahren • 19.–22. Juni • Theater* Musik* – action • Darmstadt • ab 15 Jahren • 5. Juli • Rechtliche Grundlagen der Jugendarbeit Alle Seminare können – soweit nicht anders angegeben – ab 16 Jahren besucht werden und finden in Frankfurt statt. Zum Teil sind sie als Auffrischungsbaustein für die JugendleiterCard anerkannt. Weitere Informationen und die Termine für die zweite Jahreshälfte findet Ihr auf unserer Homepage.

Teamer/innen gesucht Für die Umsetzung des Programms suchen wir noch einige engagierte TeamerInnen. Wenn du Lust hast, eine Kinderfreizeit oder eine Jugendfreizeit zu begleiten und dich mit deinen Ideen einzubringen, dann melde dich bald bei uns. Wir stecken bereits mitten in den Planungen und wollen bis spätestens Mitte März die Teams zusammenstellen. Du wirst von uns geschult und erhältst die Auslagen erstattet sowie eine kleine Aufwandsentschädigung. Obligatorisch für alle TeamerInnen ist unser gemeinsames Wochenende vom 21.–23. März in der Steinesmühle bei Laubach mit einer Mischung aus Workshops und erster Planung für die Freizeiten. Mehr zum Teamen bei der BUNDjugend findest du auch auf unserer Homepage www.bundjugendhessen.de unter „Mitmachen“. Wir informieren dich auch gerne telefonisch. Das Jahresprogramm für Kinder und Jugendliche und das Fortbildungsangebot für TeamerInnen/ GruppenleiterInnen gibt es als Pdf auf der Homepage oder als kostenlose Papierflyer

Kontakt

* • ) •:

BUNDjugend Hessen Ostbahnhofstr. 13, 60314 Frankfurt Tel. (069 ) 67 73 76-30 bundjugend.hessen@bund.net www.bundjugendhessen.de

Übersicht Sommerfreizeiten 2014 4.–8. August • Komm mit ins Mittelalter • Burg Hessenstein, Kellerwald • 8-11 Jahre • 195/180* € 6.–12. August • Mit Lamas durch die Rhön • Maulkuppe/Rhön 13–15 Jahre • 195/180* € 15.–24. August • Zwischen Sand und Seen • Grünow, Feldberger Seenplatte • 13–15 Jahre • 475/460* € 29. August–5. September • Das große Eine-Erde-Camp • Burgruine Lißberg, Ortenberg • 13–26 Jahre • 130/115* € * Ermäßigter Preis z. B. für BUND-Mitglieder

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Hessenseiten im BUNDmagazin 1 / 2014  

Vier Mal im Jahr erhalten BUND-Mitglieder das bundesweite BUNDmagazin – in Hessen mit den extra Hessenseiten. Die Mitgliederzeitschrift des...