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holzunikate BUHOLZER INNENAUSBAU KUNDENZEITUNG

01 2017

Mit Herz und Hand

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ie halten die erste Ausgabe unserer neuen Kundenzeitung «holzunikate» in den Händen. Wir freuen uns sehr, Ihnen damit einen Einblick in unsere Arbeit zu verschaffen. In die Welt des Holzes und dessen faszinierendes Handwerk.

Selbst uns überrascht es immer wieder, was sich speziell aus Altholz alles machen lässt. Holz hat und ist immer auch ein sinnliches Ele­ ment. Denn die Wirkung eines Raumes erfüllt eine biologische und emotionale Funktion. Erst die Summe all der dabei gewonnenen Sinneswahrnehmungen berührt einen als Ganzes: die Texturen der Materialien, die Formen und Proportionen, die Farben und Licht­­ verhältnisse und, nicht zu vergessen, der unverkennbare Geruch des Holzes. Emotion entsteht durch Sinnlichkeit. Holz jedenfalls hat entschieden eine sinnliche Dimen­ sion. Wir in unserer Schreinerei und Zimmerei erleben das Tag für Tag in allen Aspekten. Dies macht unsere Arbeit spannend und herausfordernd. Mit «holzunikate» möch­ ten wir Sie daran teilhaben lassen.

«Trotz technologischen Fortschritts bleibt das herkömmliche Handwerk jederzeit erhalten.»

Nichts ist unmöglich

Wohlfühlambiente

Seite zwei

Grosse Seite

Toni Buholzer

Lehrabschluss mit Bravour Letzte Seite


Echt edel, voll Holz NEUER EMPFANGSBEREICH

Natürliches Altholz sollte es sein, um einen zusätzlichen Blickfang in einem Autosalon zu schaffen. Eine zeitgenössische und dennoch praktische Empfangstheke ist dabei entstanden.

Auswahl sämtlicher heimischer Hölzer das pas­ sende Unikat wählen. Damit man sich vor dem Erstellungsprozess eine ungefähre Vorstellung vom Endresultat machen konnte, wurde eine passende 3D-Visua­ lisierung erstellt.

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«Eine grosse Theke aus altem Holz? Das passt. Denn das Altholz dient als ideales Kontrastmittel und bringt dadurch Wärme in den Autosalon.»

ach einer kurzen Bemusterung vor Ort beim Kunden war schnell klar, dass hier etwas mit Altholz entste­ hen soll. Um so einen Hingucker zu setzen, ohne dass dabei die eigentlichen Ausstellungsobjekte – nämlich die Autos – in den Hintergrund geraten. Das Material und die Verarbeitung Beim hier verwendeten Altholz handelt sich um ei­ nen ehemaligen Tennboden aus dem 18. / 19. Jahr­ hundert. Der Kunde konnte aus einer erlesenen

Die Entstehung Der Tennboden (Balken) wurde aufge­ trennt, gehobelt und verleimt. Vor dem Zusammenbau (Montage) wurden sämtli­ che Teile gebürstet und dreimal geölt. Um zu vermeiden, dass sich das Altholz mit den Jahren verdunkelt, wurde noch ein UV-Stopp beigemischt. Das Endergebnis kann sich sehen lassen Die Durchreiche aus Massivholz dient nun als opti­ sche Trennung zwischen Ausstellungsraum und Büro. Neben der fein bearbeiteten Holztextur glie­ dert sich auch die Form perspektivisch ideal in die vorhandenen Räumlichkeiten ein. Unter dem Motto «Aus Altem etwas Neues schaffen» haben wir ein gelungenes Resultat erhalten.


holz unikate BUHOLZER INNENAUSBAU | HOLZ IN SEINER BESTEN FORM

Die offene Küche verfügt über eine kleine Kochinsel und befindet sich zentral in der Mitte des 2. Stocks mit direktem Zugang zum Wohnzimmer. Dieses befindet sich neben dem grosszügigen Balkon.

Wohlfühlambiente in einem Schafstall INNENAUSBAU NACH ÖKO-NORM UND MINERGIE OHNE ZWANGSLÜFTUNG

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on aussen wirkt das Haus wie ein alter Stall aus vergangenen Zeiten, doch innen ist es wunderschön. Diese Rückmeldung erhielten wir, als die neuen Bewohner in den ehemaligen Schafstall eingezogen sind. Der Charme der Riegelbauweise und die alten Läden, Tore und Fassaden wurden bewusst erhalten. Doch hinter der Haustür, deren Empfangsbereich durch eine alte Laterne beleuchtet wird, verbirgt sich ein modernes Wohnhaus, geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Das alte, landwirt­ schaftlich abgenutzte Naturholz (Stallboden) wurde demontiert und teilweise wieder eingebaut. Historische Fassaden bleiben erhalten Nach einer intensiven Planungsphase nahmen wir Anfang 2016 den Umbau in Angriff. Da sich die Lie­ genschaft neben unserer Werkstatt befindet, konn­ ten unsere Lehrlinge den grössten Teil der Arbeiten

Von aussen wirkt der ehemalige Schafstall (Baujahr 1890) völlig unspektakulär. Doch innen überrascht dieser umso mehr mit Gemütlichkeit und Stil. ausführen. Der Rückbau war nicht ganz einfach, denn es galt, möglichst viel vom bestehenden Rohzustand zu übernehmen. Insbesondere die alten Holzbalken wurden einer speziellen Behandlung unterzogen. Glücklicherweise fanden wir eine gute Substanz des Holzes vor. Auch die Fassadenschalung von der Ost­ seite konnte dank gutem Zustand für die Ergänzun­ gen auf der Westseite wiederverwendet werden Gebürstetes Altholz trifft auf helle Farben Das «Auflager» aus Altholz für die neue Decke wur­ den demontiert, gestrahlt und passend neu versetzt. Die Deckenelemente (Sitrag) wurden, vor dem Ein­ bau, mit einem speziellen UV-Schutz behandelt. Da­ durch wurde erreicht, dass sämtliche Holztexturen nicht nachdunkeln. Durch die Deckenelemente ha­ ben wir eine geringe Einbauhöhe erhalten. Und noch einen Vorteil hatten die Elemente, nach dem Einbau war die Decke schon fertig. Um zusätzlich möglichst

viel Licht einzufangen, wurden mehrere grossflächi­ ge Fenster an der Süd- und Nordseite des Gebäudes geplant. Das Haus fängt so Licht und Natur in vollem Masse ein. Der grosszügige Balkon wirkt auf den ers­ ten Blick fast wie eine Terrasse und ist nun der per­ fekte Ort für laue Herbstabende. Für die kühlen Tage wurde die Wohnung an einem Wärmeverbund ange­ schlossen, der zu 100 % mit Restholz von unserer Werkstatt eingespeist wird. Dass bei einem Umbau Alt und Neu ideal mitei­ nander verschmelzen können, zeigt der Dachstock. Der Charakter vom Altholz (Sparren) sorgt in Kombi­ nation mit dem neuen Mondholz-Fichtentäfer für «hei­ melige» Gefühle. Diese Wohnung zeigt, dass ästheti­ sche Harmonie oft in der Einfachheit zu finden ist.

Objekt-Angaben im Detail Dämmung: Ökologische Schafswolle von Isolena Dach: Walliser Dach Eindeckung: Biberschwanz mit Falz Fenster: Wärmeschutzfenster in Holz-Alu U-Wert 0,6 Boden: Unterlagsboden mit Bodenheizungsregulierung rein mechanisch ohne Strom Heizung: Wärmeverbund (Stückgutheizung) Bodenbeläge: Eichenparkett rustikal geölt Türen: Kombination aus Esche und Fichtenholz Beleuchtung: LED-Z-Spot bei voller Beleuchtung fürs ganze Haus 332 W, dimmbar Gebäudevolumen: 570 m3


Mein Traumjob: Schreiner PHILIPP STIEGER | SCHREINER

Unser langjähriges Engagement in der handwerklichen Ausbildung zum Schreiner trägt Früchte, welche wir oft lange nach dem Lehrabschluss jeweils «ernten» dürfen.

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«Der Umgang mit

hilipp Stieger schloss den unterschiedlichsten diesen Sommer 2017 Maschinen und die erfolgreich seine Lehre grosse Abwechslung als Schreiner mit einer faszinieren mich praktischen Abschlussnote von jeden Tag neu.» 5,8 ab. Für diese hervorragende Leistung gratuliert herzlich das ge­ samte «Buholzer-Innenaubau»-Team. Schön zu wissen, dass Du weiterhin unse­ rem Team unter die Arme greifst. startete er seine vierjährige Lehre im Sommer 2013. Schreiner – ein vielfältiges Berufsbild Zukünftig möchte er zunächst einige Jahre Berufser­ Auf die Frage «Welche Voraussetzungen soll ein fahrung sammeln. angehender Schreiner mitbringen?» zählt Philipp eine schier endlose Liste auf. Freude an verschie­ Unser Team densten Materialien, gutes handwerkliches Ge­ «Mitarbeiter sind das Kapital eines Unternehmen», schick, Freude an sauberem und exaktem Arbeiten, heisst es im Volksmund. Dies finden wir Schwach­ Gefühl für Materialien und Formen, aber auch Sinn sinn. Denn die Mitglieder unseres Teams sind viel für Ästhetik seien wichtig. Allein diese Aussage mehr. Sie sind das Herz und der treibende Motor un­ zeigt, wie breit gefächert die tägliche Arbeit eines serer Schreinerei und Zimmerei. Ihr Engagement, Schreiners ist. So vielseitig, wie es in seinem Be­ wenn es darum geht, Probleme zu lösen und Lösun­ rufsleben zugeht, so ruhig nimmt es Philipp in sei­ gen zu finden, ihr berufliches Know-how und ihre ner Freizeit. Nebst dem gelegentlichen Sport gehö­ Fachkompetenz zeichnen unseren Familienbetrieb ren das Gamen und der gemütliche Austausch aus. So möchten wir zukünftig immer auf der letzten unter seinen Kollegen zu seinen Hobbys. Dank ei­ Seite unserer Kundenzeitung eine Persönlichkeit aus ner guten Schnupperlehre und viel Eigeninitiative unserem Team vorstellen. BUHOLZER INNENAUSBAU | Schreinerei & Zimmerei | Fichtenstrasse 6 | 8582 Dozwil TG | www.buholzer.swiss Herausgeber: Buholzer Innenausbau | Layout & Grafik: LB – Buholzer Business, info@lb-business.ch Texte & Fotos: Toni und Lukas Buholzer | Gedruckt in der Schweiz auf FSC-zertifiziertem Papier

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«holzunikate» Buholzer Innenausbau (Ausgabe 01/2017)  

«holzunikate» ist das Periodikum von BUHOLZER INNENAUSBAU für unsere Kunden. Inhalt: Neuer Empfangsbereich, Wohlfühlambiente in einem Schaf...

«holzunikate» Buholzer Innenausbau (Ausgabe 01/2017)  

«holzunikate» ist das Periodikum von BUHOLZER INNENAUSBAU für unsere Kunden. Inhalt: Neuer Empfangsbereich, Wohlfühlambiente in einem Schaf...

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