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SPIELZEIT 2018/2019


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LIEBE ZUSCHAUERINNEN UND ZUSCHAUER!  Von nah und fern!

Europa: Ja oder Nein?! – Die Rückkehr zu den Nationalstaaten und damit Abschottung stehen der Einigung Europas mit ungeahnten Problemen, aber auch riesigen Chancen im Sog der immens beschleunigten Globalisierung drastischer gegenüber als die klassischen parlamentarischen Antipoden »links und rechts«. Sie vermögen es nicht mehr, mit ihrer jeweiligen ideologischen Ausrichtung wirkungsvoll unseren Alltag zu gestalten. Inzwischen hat Deutschland gewählt und quälend lang für die Bildung einer ungeliebten Regierung gebraucht. Alles scheint fragil und wenig zukunftsträchtig, geschweige denn visionär. Und genau da setzen wir erneut mit unseren Überlegungen für die kommende Spielzeit an. Goethe hat als Hintergrund für seine faustische Frage, »was die Welt im Innersten zusammenhält« die kriegerischen Katastrophen von der Antike bis zu seiner Gegenwart gewählt: »Faust« im Saal des neuen theaters. Aber zuvor nimmt das Schauspiel an dem zweiten Raumbühnenprojekt der Kollegen der Oper teil. Henriette Hörnigk, die eben dort mit »Wut« von Elfriede Jelinek reüssierte, wird nun »Nackt über Berlin«, nach dem De­büt­ro­man von Axel Ranisch uraufführen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Inszenierung »In Zeiten des abnehmenden Lichts« nach dem erfolgreichen und jüngst auch verfilmten Roman von Eugen Ruge in der Inszenierung von Tobias Wellemeyer sein. »The King‘s Speech« soll sich in die Tradition von so berührenden und doch so witzigen Theaterabenden, wie es »Wie im Himmel« und auch »Ziemlich beste Freunde« geworden sind, einreihen. Auch für unsere jungen Zuschauer gibt es einen Klassiker. Ronny Jakubaschk, der ab der neuen Spielzeit fest in unserem Team arbeitet, inszeniert Schillers »Kabale und Liebe«. Außerdem ist es uns eine besondere Freude, ankündigen zu können, dass wir gemeinsam mit dem Jugendchor nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei »Spring Awakening« mit einer erneuten Kooperation aufwarten und das amerikanische Musical »Annie« von Thomas Meehan in der Regie von Peter Dehler gemeinsam erarbeiten. Natürlich überraschen wir auch die kleinsten Zuschauer mit neuen Stücken. Der Fasching findet wieder statt und auch das weihnachtliche Hofmärchen unserer Studenten wird, genauso wie die nicht wegzudenkende Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, wieder zu erleben sein. Zum 1. Mai begrüßen wir wie jedes Jahr den Frühling mit Maibock, Theater, Musik und gemeinsamem Singen. Die Thekennacht wird ebenso stattfinden wie auch der traditionelle Silvesterball. Unsere Studenten gehen in ihr letztes Ausbildungsjahr und wir wünschen ihnen zu ihrer Abschlussprüfung, dem Absolventen-Vorspiel, und bei der Vermittlung in ihre ersten Engagements an verschiedene Bühnen im deutschsprachigen Raum alles erdenkliche Glück. Eines fehlt noch: Der Hof im Sommer. »Herr Puntila und sein Knecht Matti« von Brecht. Eine finnische Mittsommernacht mit Sauna, Aquavit und prallem, komödiantischem Theater soll Ihnen Lust auf Auseinandersetzung über die Zukunft unseres Lebens machen, wobei wir eben das Feiern als Lebensform hochleben lassen wollen.

Ihr Matthias Brenner

Ihre Henriette Hörnigk


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RONNY JAKUBASCHK, KATHARINA BRANKATSCHK


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HENRIETTE HÖRNIGK, MATTHIAS BRENNER


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PREMIEREN NACKT ÜBER BERLIN AB 16.9.2018

von Axel Ranisch // URAUFFÜHRUNG Regie: Henriette Hörnigk Bühne: Sebastian Hannak Ausstattung: Angela Baumgart Sound: Bernd Bradler R AUMBÜHNE OPER

FAUST AB 21.9.2018

von Johann Wolfgang von Goethe Regie: Matthias Brenner Bühne: Nicolaus-Johannes Heyse Kostüm: Susanne Cholet Musik: Ralf Schneider und Ivo Nitschke SA AL

BILDER DEINER GROSSEN LIEBE AB 15.11.2018

von Wolfgang Herrndorf Regie: Katharina Brankatschk Bühne und Kostüme: Anja Kreher Ab 14 Jahre K A MMER

KABALE UND LIEBE AB 23.11.2018

von Friedrich Schiller Regie: Ronny Jakubaschk Bühne und Kostüme: Annegret Riediger Ab 14 Jahre SA AL

ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ZEIT DER KANNIBALEN AB 18.1.2019 ENTSETZLICHE LÜCKE von Johannes Naber AB 5.10.2018 Regie: Oliver Meyer nach dem Roman von Joachim Meyerhoff DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG Regie: Alexander Gamnitzer Bühne: Thomas Weinhold Kostüme: Amanda Siegert K A MMER

ANNIE AB 3.11.2018

Musical von Thomas Meehan, Charles Strouse und Martin Charnin Regie: Peter Dehler Bühne: Birgit Voss Kostüme: Cordula Erlenkötter Choreografie: Rafał Zeh Kinder- und Jugendchor: Peter Schedding Familienstück OPER

S C H AUF ENS T ER

IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS AB 25.1.2019 nach dem Roman von Eugen Ruge Regie: Tobias Wellemeyer Bühne: Alexander Wolf Kostüm: Ines Burisch SA AL

GESPENSTER AB 15.2.2019

von Henrik Ibsen Regie: Niko Eleftheriadis Bühne und Kostüme: Heike Mondschein K A MMER


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ALLE AUSSER DAS EINHORN AB 6.3.2019

von Kirsten Fuchs Regie: Katharina Brankatschk Bühne und Kostüme: Nicolaus-Johannes Heyse Ab 11 Jahre S C H AUF ENS T ER

DIE TANZSTUNDE AB 22.3.2019 von Mark St. Germain Regie: Dietmar Rahnefeld Bühne und Kostüme: Sabine Pommerening K A MMER

THE KING‘S SPEECH AB 12.4.2019

von David Seidler SA AL

DIE BENENNUNG DER TIERE AB 10.5.2019 von Leon Engler URAUFFÜHRUNG Regie: Ronny Jakubaschk K A MMER

HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI AB 21.6.2019 von Bertolt Brecht Regie: Matthias Brenner Kostüme: Susanne Cholet HOF

FASCHING 2019

»AUF DER RASENKANTE – INSEKTEN !«

AB 15.1.2019

Künstlerische Leitung: Katharina Brankatschk und Ralf Meyer Ausstattung: Klemens Kühn Thalia Theater P US C HK INH AUS


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REPERTOIRE  Saal DER GETEILTE HIMMEL von Christa Wolf

Kammer UNTERWERFUNG von Michel Houellebecq

FLOH IM OHR von Georges Feydeau

HEISENBERG von Simon Stephens

GOTT DES GEMETZELS ZIEMLICH BESTE FREUNDE DER nach dem gleichnamigen Film von von Yasmina Reza Éric Toledano und Olivier Nakache

DER FRÖHLICHE HYPOCHONDER von Erhard Preuk, Reinhard Straube und Klaus-Rudolf Weber

NACHTASYL von Maxim Gorki UND DANN KAM MIRNA von Sibylle Berg

MITTE DER WELT FRAU MÜLLER MUSS WEG DIE von Andreas Steinhöfel | ab 13 Jahre von Lutz Hübner DIE BLECHTROMMEL von Günter Grass

MÄNNERHORT von Kristof Magnusson

MEPHISTO nach Klaus Mann

TSCHICK von Wolfgang Herrndorf

SZENEN EINE EINER EHE WEIHNACHTSGESCHICHTE von Ingmar Bergman von Charles Dickens DER TRINKER nach Hans Fallada Oper DIE DREIGROSCHENOPER GEÄCHTET von Ayad Akhtar von Bertolt Brecht und Kurt Weill


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RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN von Felicitas Loewe | ab 8 Jahre

Mobil KLAMMS KRIEG von Kai Hensel | ab 16 Jahre

Schaufenster DIE BEAUTY QUEEN VON LEENANE von Martin McDonagh

Hof ROTKÄPPCHEN Weihnachtsmärchen nach den

KRIEGERIN von David Wnendt | ab 13 Jahre

SONNY BOYS von Neil Simon

DIE DREI KLEINEN SCHWEINCHEN von Joseph Jacobs | ab 4 Jahre VINCENT WILL MEER von Florian David Fitz | ab 13 Jahre MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER von Sibylle Berg | ab 8 Jahre EIN SCHAF FÜRS LEBEN von Maritgen Matter | ab 4 Jahre

Gebrüdern Grimm Für Familien


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NILS THORBEN BARTLING


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CYNTHIA COSIMA ERHARDT


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MATTHIAS WALTER


NACKT ÜBER BERLIN  VON AXEL RANISCH

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URAUFFÜHRUNG

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ine Stadt, die lange geteilt war. Eine Stadt, über deren Himmel geschwärmt werden kann. Eine Stadt, die eine ewige Baustelle ist. Berlin. Das ist der Schauplatz des furiosen Romandebüts des 34-jährigen Axel Ranisch, der seine Protagonisten Jannik und Tai in die fesselnde Chronik ihrer kriminellen Energie einspannt. Die Jugendlichen sammeln während eines nächtlichen Streifzugs ihren sturzbetrunkenen Schuldirektor Jens Lamprecht auf der Straße auf und schaffen ihn in sein Appartement, um ihn dort einzusperren. Was als Sektlaune begann, wird zur perfiden Folter: In einer leeren Nachbarwohnung bauen beide fortan ihre Kommandozentrale auf und steuern den Lehrer mit viel technischem und psychologischem Geschick an den Rand seiner Überlebenskräfte. Wofür diese Strafe? Eine Mitschülerin der Jungs ist aus Liebeskummer zu einem Kollegen Lamprechts in den Tod gesprungen. Nun verbindet das Schweigen über diese Katastrophe die Lebenswege sämtlicher Figuren dieser aufwühlenden Geschichte! Ranisch erzählt diese sowohl aus der Perspektive des Direktors, der in seinem Luxus-Gefängnis beginnt, die Fehler seines Lebens zu reflektieren, als auch aus der Sicht des musikalisch hochbegabten Jannik, der sich aus Liebe zu seinem Kumpel Tai als Mittäter in eine Straftat verstrickt. In Rückblenden entwickelt Ranisch das Geschehen nicht nur zu einem sprachlich hinreißenden »Coming of Age«-Drama, sondern auch zu einem so kritischen wie unterhaltsamen Spiegel auf die Elterngeneration der Täter, die, ursprünglich in der DDR aufgewachsen, im Westen erfolgreich gelandet ist und dabei nicht bemerkt hat, was ihr auf der Jagd nach der Karriere auch verloren gegangen sein könnte.

Regie und Bühnenfassung: Henriette Hörnigk Bühne: Sebastian Hannak Ausstattung: Angela Baumgart Sound: Bernd Bradler

Premiere: 16. September 2018, Raumbühne Oper Halle


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FAUST  VON

 JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

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ir möchten den satirischen Exkurs mittels beider Teile des »Faust« in unserer heutigen Zeit an einem einzigen Theaterabend antreten. Eben jenen Exkurs, den Goethe mit Ironie, Witz und Tiefgang in die menschliche Seele in seiner Zeit riskiert hat. Die jüngste Vergangenheit,

die Zeit der Stagnation, der Spaßgesellschaft liegt hinter uns. Die Globalisierung verlangt nach massenhaften Opfern in der sogenannten »Großen Welt«. Mit Angst lässt sich seit Menschengedenken das beste Geschäft machen. Unsere Zeit akkumuliert – wie ein schwarzes Loch mit zunehmender Geschwindigkeit – wiederum alle möglichen Energien, die man zum Ausbruch von Gewalt und Verderben oder zur mühevollen Neugestaltung des Lebens benötigt. Goethes Faust-Bearbeitungen sind genau in die Epochen jener Unruhen und deren Katastrophen gedichtet: in die Antike mit der kriegerischen Geschichte um die schöne Helena, in die Religionsgeschichte mit der gewaltsamen Unterdrückung des Wissens, in den Umbruch der Reformation und in die grausame Physis des verheerenden Dreißigjährigen Krieges und natürlich in die Renaissance, die Aufklärung, den Sturm und Drang in seiner, in Goethes, Zeit. Und gleichsam nimmt sich diese Tragödie Zeit, um die Liebes- und Sehnsuchtsgeschichte Fausts mit Gretchen in der sogenannten »kleinen Welt« tödlich scheitern zu lassen. Warum treibt uns die Neugier, warum beherrscht uns dennoch immer wieder die Agonie? Können wir überhaupt ein Leben führen, ohne uns schuldig zu machen? Warum treibt uns zwischen den Tragödien das Lachen die Tränen in die Augen? Warum bin ich ich? Goethe beteiligt sich mit jeder gedichteten Zeile an der listigen Suche nach Antworten auf diese Fragen, ohne uns eine einzige Antwort vorzugaukeln!

Regie: Matthias Brenner Bühne: Nicolaus-Johannes Heyse Kostüme: Susanne Cholet Musik: Ralf Schneider und Ivo Nitschke

Premiere: 21. September 2018, Saal


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NORA SCHULTE


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JONAS KOCH


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 ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE NACH DEM ROMAN  VON JOACHIM MEYERHOFF DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG »Ich muss als Nilpferd Effi Briest sprechen.« »Was hat ein Nilpferd mit Effi Briest zu tun?« »Na nichts, genau das ist die Idee.«

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er junge Joachim ergattert bei der Aufnahmeprüfung – eher aus Versehen – einen der begehrten Plätze für ein Schauspielstudium an der berühmten Otto-Falckenberg-Schule in München. Weil er keine Wohnung findet, zieht er bei seinen Großeltern ein und weiß bald nicht mehr, wo er die skurrileren Dinge erlebt – im durchritualisierten, alkoholgesättigten Haushalt seiner großbürgerlich-intellektuellen Verwandtschaft oder in der verrückten, auf Befreiung abzielenden Schauspielschule. Joachim Meyerhoff blickt in den Büchern seiner »Alle Toten fliegen hoch«-Reihe mit so viel Humor und gleichzeitig so zärtlicher Genauigkeit auf Ereignisse und Menschen in seinem Leben, dass man sich als Schauspieler sofort eingeladen und gelockt fühlt, diese Figuren auf der Bühne lebendig werden zu lassen. In »Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke« stehen nur scheinbar die Merkwürdigkeiten einer Schauspielausbildung im Mittelpunkt. Es geht um viel mehr: Um Fremdheit und Verständnis zwischen den Generationen, um die verzweifelte Suche nach einem Platz in der Welt und – immer wieder – um das Sterben. »Be careful! Death is so permanent.« Eine Vorlage wie geschaffen für drei Schauspieler, die sich mit all ihrer Kunst, all ihren Erfahrungen mit Schauspielschulen, Großeltern und Enkeln, all ihrem Humor und ihrem ganzen Herzen in diese herrlichen Geschichten werfen und sich dabei hoffentlich auch als Menschen verschiedener Generationen begegnen dürfen.

Bühnenfassung und Regie: Alexander Gamnitzer Bühne: Thomas Weinhold Kostüme: Amanda Siegert

Premiere: 5. Oktober 2018, Kammer


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ANNIE MUSICAL VON THOMAS MEEHAN,

CHARLES STROUSE UND MARTIN CHARNIN KOPRODUKTION MIT DER OPER HALLE

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ie Geschichte des 11-jährgen Waisenmädchens Annie beginnt im Dezember 1933 während der Weltwirtschaftskrise in New York. So sehr das Mädchen andere Kinder über deren Einsamkeit hinweg tröstet, so sehr zweifelt es daran, dass seine eigenen Eltern es je abholen werden. Annie sucht sie auf eigene Faust. Doch die Polizei beendet dieses Abenteuer schnell und bringt das Mädchen zurück. Dennoch hat Annie Glück: Der Milliardär Warbucks möchte sein schlechtes Gewissen erleichtern und wünscht sich, einem Waisenkind während der Weihnachtstage eine Familie zu bieten. Seine Wahl fällt auf Annie. Die beiden erleben ein paar herrliche Tage und Warbucks spielt mit dem Gedanken, das Mädchen zu adoptieren. Doch Annie will nichts unversucht lassen, um die geliebten Eltern zu finden. Warbucks hilft ihr und veranstaltet unter Verwendung eines Medaillons eine öffentliche Suche nach Annies Eltern. Er bietet den echten Eltern über eine Radiosendung 50.000 Dollar, die auch von der geldgierigen Waisenhausleiterin Miss Hannigan gehört wird. Ihre Komplizen Rooster und Lily täuschen vor, Annies Eltern zu sein, um das Geld abzustauben. Weil das Paar eine gefälschte Geburtsurkunde bei sich hat, muss Warbucks Annie gehen lassen. Doch der Geheimdienst entlarvt Ungeheurliches – Annies echte Eltern sind gestorben. Hannigan und die Komplizen werden verhaftet. Warbucks darf Annie, die ihn inzwischen als Freund gewonnen hat, schließlich adoptieren. Das Musical »Annie« wurde zum ersten Mal 1976 aufgeführt, lief am Broadway fast 2400 Mal und wird nach »Spring Awakening« die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Jugendchor und Schauspiel an der Oper Halle fortführen.

Regie: Peter Dehler Bühne: Birgit Voss Kostüme: Cordula Erlenkötter Choreografie: Rafał Zeh Kinder- und Jugendchor: Peter Schedding Familienstück

Premiere: 3. November 2018, Oper Halle


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TILL SCHMIDT


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HARALD HORVATH


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ELKE RICHTER


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BILDER DEINER GROSSEN LIEBE VON WOLFGANG HERRNDORF  

»Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.«

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o selbstverständlich wie die Sterne am Himmel, wandert auch die vierzehnjährige Isa umher, kraft ihres Willens, heraus aus der psychiatrischen Klinik, um nach Prag zu ihrer Halbschwester zu gelangen. Dabei durchkämmt sie barfuß und ohne Google Maps die neudeutschen Wälder und Dörfer, die Flüsse und auch den befahrenen Asphalt. Auf ihrer Reise strahlt sie in die Lebenswelten anderer Menschen hinein und ist doch immer selbst schon fast verglüht. Sie begleitet einen hilfsbereiten Binnenschiffer, erzählt einem taubstummen Kind eine tröstliche Geschichte, mäht einem Schriftsteller den spießigen Vorgartenrasen und liest einem lüsternen Trucker die Leviten. Auf einer Müllhalde trifft sie schließlich zwei Jungen ihres Alters. Es sind Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow. Im Blick des blonden Jungen sieht die hellsichtige Isa, dass er sich in sie verliebt hat, nur weiß er es noch nicht … So unvollendet wie das Leben selbst ist auch Wolfgang Herrndorfs literarisches Fragment »Bilder deiner großen Liebe«. Seinem Erfolgsroman »Tschick« wollte der schwerkranke Autor einen ungehorsamen Zwilling zur Seite stellen und aus der Perspektive des »Müllmädchens« Isa eine Art Jakobsweg für Außenseiter beschreiten: ohne Wegweiser, ohne Erweckungserlebnis. Dafür aber mit einem ureigenen Blick und schonungsloser Offenheit den Menschen gegenüber, die am Wegesrand ihrer Innerlichkeit auf Isa warten. Und wie der Dichter Novalis scheint Isa auf die Frage, wo wir denn hingehen, nur eine Antwort zu kennen: immer nach Hause.

Regie: Katharina Brankatschk Bühne und Kostüme: Anja Kreher Ab 14 Jahre

Premiere: 15. November 2018, Kammer


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ALEXANDER PENSEL


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MARLENE TANCZIK


KABALE UND LIEBE VON FRIEDRICH SCHILLER

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Kabale« und »Liebe«. Das sind die Klammern, die nicht weniger als das gesamte menschliche Sein umfassen. Zwischen Kreation und Zerstörung bewegen sich die Figuren dieses Theaterklassikers hin und her, wie die Kugeln eines Newtonpendels. In seinem bitteren Jugenddrama aus dem Jahr 1784 legt Friedrich Schiller zunächst eine süße Spur. Ferdinand und Luise erleben ihre erste Liebe. Sie drängen zueinander, gegen die Schranken ihrer Stände, gegen die engen Grenzen der Welt. Doch die adelige Familie Ferdinands möchte sich den heiratsfähigen Sohn nutzbar machen, um das höfische Netzwerk auszubauen, und auch Luises Vater will seine Tochter lieber in der eigenen, bürgerlichen Klasse verheiratet wissen. Von hier an wird man nun Zeuge, wie sich der Wille zum Machterhalt mit großem Erfindergeist gegen die unerfahrenen Liebenden durchsetzt. Korrupte Karrieristen, geölte Beamtenkriecher und frömmelnde Tyrannen intrigieren um die Wette, manipulieren einander und schrecken auch nicht davor zurück, aufrichtige Gefühle als Pfand in einem tödlichen Spiel einzusetzen. Am Ende ist die Lebenszeit der jungen Liebenden viel zu früh abgelaufen, wie es sich für ein ordentliches Trauerspiel gehört. Die Konstrukte von Bürgertum und Adel jedoch werden noch mindestens 130 weitere Jahre ihre Opfer fordern.

Regie: Ronny Jakubaschk Bühne und Kostüme: Annegret Riediger Ab 14 Jahre

Premiere am 23. November 2018, Saal


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 ZEIT DER KANNIBALEN VON  

 JOHANNES NABER

»62 Milliarden Direktinvestition letztes Jahr! Macht euch das nicht feucht? Uns macht das feucht!«

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gal, wo sie Millionenbeträge versenken oder mit einem Handshake Angestellte in die Arbeitslosigkeit überführen; die erfolgreichen Wirtschaftsberater Öllers und Niederländer genießen zwischen präzise getimten Kurzmeetings und Telefonkonferenzen stets die perfekte Sicht aus den Luxushotels der Drittwelt. In maßgeschneiderten Anzügen schauen die beiden Zyniker durch gedämpfte Fensterscheiben und stellen angeekelt fest: »Giftmüll, Slums und Aids statt Exotik, Kunstdenkmälern und fröhlichen Menschen.« Erst als ihre Company einen »dritten Mann« für das eingeschweißte Team rekrutiert, müssen Öllers und Niederländer die klinische Blase ihres Managerdaseins verlassen. Denn dieser dritte Mann ist eine Frau und zur Evaluation auf Öllers und Niederländer angesetzt. Auf ihre (Be-)deutungshoheit folgt die nackte Existenzangst der Superegos. »Zeit der Kannibalen« ist eine scharfsinnige Satire über das Leben optimierungssüchtiger Unternehmensberater, die sich, vom Kapitalismus abgerichtet, die Welt zu Füßen legen wollen, ohne nur einmal einen Fuß in selbige gesetzt zu haben.

Regie: Oliver Meyer

Premiere: 18. Januar 2019, Schaufenster


IN ZEITEN DES  ABNEHMENDEN LICHTS VON EUGEN RUGE

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» Wir hatten die Fähigkeit zu glauben. Wir glaubten, dass das, was wir wollten, auch so werden würde, wie wir es wollten. Haben wir alles verdorben? «

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ilhelm Powileit, überzeugter Stalinist und Kader, feiert seinen 90. Geburtstag. Eine Parteidelegation gratuliert mit Nelkenstrauß, Orden und Ehrenurkunde. Und doch kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass das Land, dessen Aufbau Powileit sein Leben gewidmet hat, im Untergang begriffen ist. Unter den Gratulanten ist sein Stiefsohn Kurt, dessen Wirken als Chronist des sozialistischen Deutschlands gleichermaßen vom Erleben und Verschweigen der Nachkriegsjahre im stalinistischen Arbeitslager geprägt ist. Dem Jubilar fehlt sein Liebling, Enkel Alexander, der in den Westen geflohen ist. Und während Weltanschauungen und Konflikte der Elterngenerationen aufeinander prallen, wird Urenkel Markus die skurrile Geburtstagsgesellschaft und überhaupt die DDR wohl nur noch als ein unwirklich fernes Panoptikum im Gedächtnis bewahren. Eugen Ruge, geboren 1954 in der Sowjetunion, aufgewachsen in Berlin, veröffentlichte im Jahre 2011 seinen ersten Roman »In Zeiten des abnehmenden Lichts«, der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Als »überragend« wurde Ruges Werk vom Feuilleton gerühmt und als »der große DDR-Buddenbrooks-Roman«. Ruge ist es gelungen, kenntnisreich, präzise und humorvoll in einer (autobiografisch grundierten), generationenübergreifenden Familiengeschichte 40 Jahre DDR zwischen Idealen und Realien zu erzählen, Erinnerungen Kraft und Raum zu geben und originell zu illustrieren, wie die Strahlkraft der revolutionären Idee eines anderen, besseren, sozialistischen Staates immer mehr nachließ.

Regie: Tobias Wellemeyer Bühne: Alexander Wolf Kostüme: Ines Burisch

Premiere: 25. Januar 2019, Saal


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HARALD HÖBINGER


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JÖRG SIMONIDES


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GESPENSTER  VON HENRIK IBSEN »Verschonen Sie mich mit Gesetz und Ordnung! Ich glaube oft, davon kommt alles Unglück auf der Welt.«

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ls »einen unerhörten Trompetenstoß der Moderne« bezeichnete die Theaterkritik Henrik Ibsens Stück »Gespenster«. Der Dramatiker erschüttert darin nicht nur mit Tabubrüchen wie Sterbehilfe, Untreue und Inzest. Er kritisiert auch Kirche, Autoritätsglauben und Bildungssystem. Die Theater in Skandinavien und dem restlichen Europa reagierten 1881 dementsprechend aufgebracht und weigerten sich, diesen »Schocker« aufzuführen. Denn der norwegische Autor und Spezialist für Lebenslügen hatte die vielleicht bekanntesten Frauenfiguren der Theaterliteratur aus der Tiefe der Unterdrückung gehoben und damit Gesellschaftsordnungen gekippt: Nora, Hedda Gabler, die Frau vom Meer; sie alle sind aus dem Korsett bürgerlicher Konventionen ausgebrochen und haben die Theaterwelt erobert. In »Gespenster« wehrt sich nun die Witwe Helene Alving nach 19 Jahren Ehe-Martyrium endlich gegen falsches Pflichtbewusstsein. Zunächst aber ist sie noch bemüht, die alte Fassade der Familienehre vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Sie will zum Gedächtnis ihres verstorbenen Ehemanns, einem alkoholsüchtigen Ehebrecher, ein Kinderheim errichten. Extra dafür angereist ist Sohn Osvald, den die Mutter panisch vom desolaten Vater fern hielt. Doch in ihm kehrt die mühsam verdrängte Vergangenheit wieder: Osvald ist psychisch krank und bittet seine Mutter, ihn mittels Morphium von seinen Qualen zu erlösen. In einem Gespräch mit dem hiesigen Pastor gerät die Beichte der Witwe Alving zu einem aufrührerischen Befreiungsschlag: All das unter den Teppich Gekehrte wird in »Gespenster« zu einer riesigen Bodenwelle, die der Witwe Alving als Schanze in die Freiheit dient.

Regie: Niko Eleftheriadis Bühne und Kostüme: Heike Mondschein

Premiere: 15. Februar 2019, Kammer


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BETTINA SCHNEIDER


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NILS-ANDRÉ BRÜNNIG


ALLE  AUSSER DAS EINHORN  VON KIRSTEN FUCHS

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er letzte Tag vor den Ferien ist an der Schule von Netti immer etwas Besonderes. Alle Projektgruppen stellen ihre Ergebnisse vor, und das Schuljahr wird mit dem großen Kostümfest gefeiert. Dieses Mal geht Netti als Einhorn. Aber seit Wochen ist sie das Opfer von Mobbing. Sie wird nicht etwa im Bus gehänselt oder auf dem Schulhof geschubst, nein, sie wird in Chatgruppen beschimpft, Unwahrheiten über sie werden in sozialen Medien verbreitet. Fever, die Anführerin der Mobber, hat eine gesonderte Chatgruppe gegründet, »Alle außer das Einhorn«, um ihre Beleidigungen und Lügen schnell mit allen anderen zu teilen. Als Fever am Ende des Tages am Fuß der Treppe liegt, die sie gerade heruntergefallen ist, weil sie aufgrund eines misslungenen Streichs selber das Einhornkostüm trägt, wird ihr bewusst: Jeder wird zum Opfer, ohne dass es dafür einen Grund gibt. In ihrem Fall hat sie den Hass, den sie gegen das Einhorn gesät hat, selbst ernten müssen. Cybermobbing geschieht oft unbemerkt: fernab von Helikoptereltern, Lehrern oder anderen Erwachsenen. Die digitale Revolution führt dazu, dass Kinder mit den unkontrollierbaren Auswirkungen von Chats und sozialen Medien konfrontiert werden – ein brisantes Thema für Schüler, Eltern und Lehrer.

Regie: Katharina Brankatschk Bühne und Kostüme: Nicolaus-Johannes Heyse Ab 11 Jahre

Premiere: 6. März 2019, Schaufenster


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DIE  TVONANZSTUNDE MARK ST. GERMAIN  

DEUTSCH VON JOHN BIRKE »Ich bin eine Anomalie, aber ich bin nicht allein. Bill Gates weist autistisches Verhalten auf. Ebenso Albert Einstein, Michelangelo, Mozart, Edison, Anton Bruckner, Isaac Newton, Abraham Lincoln – soll ich weitermachen?«

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ver Montgomery, ein Professor für Geowissenschaften, muss für eine Preisverleihung tanzen lernen. Eigentlich keine allzu schwierige Aufgabe, würde er nicht Körperkontakt verabscheuen. Er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus‘. Im selben Haus wie er wohnt die Tänzerin Senga. Für den Wein braucht sie kein Glas mehr. Am Tiefpunkt angelangt, trinkt sie aus der Flasche. Das Knie zerschmettert, die Liebe dahin und die Schlaftabletten liegen bereit … Wäre da nicht der aufdringliche Nachbar, Professor Montgomery, der unentwegt klingelt und ihr, wie sie findet, ein unmoralisches Angebot macht: Er bietet ihr 2153 Dollar für eine Tanzstunde an. Es ist einerseits Neugier auf den seltsamen Nachbarn, der alle Gespräche wörtlich nimmt und die Gesichtsausdrücke seiner Mitmenschen nicht entschlüsseln kann, und andererseits Langeweile, die Senga dazu bewegt, Montgomerys Angebot doch anzunehmen. Binnen weniger Wochen kommen sich die ungleichen Tanzpartner näher – vielleicht sogar näher, als ihnen beiden guttut. Mark St. Germain hat eine sehr berührende Komödie über zwei Menschen geschrieben, die nur mühsam denselben Takt halten können.

Regie: Dietmar Rahnefeld Bühne und Kostüme: Sabine Pommerening

Premiere: 22. März 2019, Kammer


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AXEL GÄRTNER


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ANDREAS RANGE


THE KING’S  SPEECH

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(DIE REDE DES KÖNIGS)   VON DAVID SEIDLER

»Vergessen Sie alles andere und reden Sie nur zu mir. Sprechen Sie zu mir wie zu einem Freund.«

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prechen ist so wichtig. Sprechen ist so normal. Sprechen kann und muss jeder. Besonders, wenn er vielleicht beruflich dazu verpflichtet ist, anderen Wichtiges mitzuteilen. Als Schauspieler beispielsweise. Oder als Politiker, als König gar, der sein Volk davon überzeugen muss, dass es sich und ihm vertrauen kann. Und wie immer im Leben wird das Normale, das Selbstverständliche erst dann besonders, wenn es fehlt. Der Herzog von York, zweitgeborener Sohn des britischen Königs George V., soll 1925 eine wichtige Rede halten, die live im Hörfunk übertragen wird. Aber Albert stockt und bringt kein Wort heraus. Jede konventionelle Therapie versagte bei dem Royal, bis seine Frau Elizabeth den australischen Sprecherzieher Lionel Logue engagiert, zu dem Albert eine intensive Vertrauensbeziehung aufbaut und langsam Fortschritte macht. Nach dem Tod seines Vaters wird Alberts älterer Bruder Edward zum König ernannt. Sprechlehrer Logue äußert, dass Albert aus moralischen Gründen eigentlich der Kandidat auf den Thron wäre, woraufhin ihn dieser empört entlässt. Doch Edward hat ein Verhältnis zu der noch verheirateten Wallis Simpson und dankt nach nur einem Jahr zugunsten seiner großen Liebe ab. So wird Albert zum König, der ohne seinen Lehrer wieder zu stottern beginnt. Sowohl die Krönung in Westminster als auch der Kriegseintritt 1939 stehen bevor. Und der König muss sensibel und makellos zu seinem Königreich sprechen … Kann er dem Druck der Öffentlichkeit ohne Hilfe standhalten?

Premiere: 12. April 2019, Saal


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HAGEN RITSCHEL


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HILMAR EICHHORN


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DIE BENENNUNG DER TIERE  VON LEON ENGLER  URAUFFÜHRUNG

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in übergewichtiger Lebensmitteltester ist auf Leberwurst ausgerutscht und auf die U-Bahn-Gleise gefallen. Dort entdeckt ihn eine junge Frau, die einen Security-Beamten zu Hilfe ruft. Doch bevor die Rettung beginnen kann, müssen die genauen Umstände des Unfalls geklärt werden: War es grobe oder feine Leberwurst, die das Opfer zu Fall brachte? Ist der Gestürzte überhaupt ein Mensch oder doch nur eine arme Sau? Oder ein Ochse? Oder handelt es sich gar um einen heiligen alttestamentarischen Wal? Die Rettung, das ist schnell klar, wird zu einer Frage des Glaubens: Wer ist es überhaupt noch wert, gerettet zu werden? Und um welchen Preis? Zur Inspektion des Falls erscheinen nacheinander bekannte Persönlichkeiten, die sich allerdings wenig hilfsbereit zeigen, sondern vielmehr die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken. Tesla-Gründer Elon Musk taucht auf, ein großspuriger Technokrat und Naturbeherrscher, ebenso der letzte afrikanische Diktator Mswati III., der sich vor Ort Hals über Kopf in die erfolgreichste Modebloggerin der Welt verliebt. Doch sein Begehren kippt, als sich die Internetikone als Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zu erkennen gibt. Zwar zur Hilfe befähigt, aber leider um sich selbst kreisend, entscheiden sich die Privilegierten, in eine Sonde zu steigen, um den Mühen der Erde, und somit auch den Forderungen der Bedürftigen, zu entfliehen. Während denen, die keine VIPs sind, nur das Warten auf hiesige Erlösung bleibt. »Die Benennung der Tiere« von Leon Engler wurde sowohl für den Heidelberger Stückemarkt als auch für den Stückemarkt des Berliner Theatertreffens ausgewählt. Die Jury nannte Englers neuestes Theaterstück »eine fantasieüberschäumende Glücksgroteske, die so hochkomisch ist, so eigen, so präzise in ihrem Rhythmus, so konsequent und so unterhaltsam in ihrem Inhalt, dass er ganze Wagenladungen von Kalauern in das Gleisbett kippen kann, ohne dass man dabei das Gefühl verliert, eine erstaunlich entwickelte, genrebewusste und streitbare Autorenstimme vor sich zu haben«.

Regie: Ronny Jakubaschk

Premiere: 10. Mai 2019, Kammer


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NICOLINE SCHUBERT


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KARL-FRED MÜLLER


HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI VON BERTOLT BRECHT

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»Wo gibt’s so einen Himmel? Ich mag kein anderes Blau, und wenn ich es haben könnt.«

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er Hof des neuen theaters ist der ideale Spielort für einen finnischen Saunagang zur Mittsommernacht mit Aquavit und Sangeslust. Denn es kommt auf die unmittelbare Verabredung mit dem Publikum an, das authentisch im Geschehen sitzt. Mittrinken und Mitschwitzen sollen sie. »Kräftig drauflos gespielt« werden soll, als wollten wir mit aller boshaften Lust den Teufel dazu bringen, diese Geschichte »gut ausgehen« zu lassen: Nüchtern will der Gutsbesitzer Puntila seine Tochter an einen Aristokraten verheiraten, ist er jedoch besoffen, soll sie an seinen Knecht gehen. Zwei Lebensentwürfe werben in Brechts 1941 im finnischen Exil entstandenem Volksstück um die Gunst der Zuschauer. So unterschiedlich Herr Puntila und sein Knecht Matti auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie werden diese Welt nicht »verbessern« können. Dennoch sind es eben deshalb lebendige Menschen, weil sie es wagen, sich aneinander zu reiben und umeinander zu kämpfen: der verdrehte Puntila, der uns im Suff als naher Mensch erscheint (und so bedauernswert »verkrankt«, wenn er ernüchtert) und sein einfältiger Matti. Jener versucht, die Anfallsucht seines Herrn zu heilen, übersieht aber die Liebe. Lasst uns den Hut ziehen vor dem Herrn und dem Knecht, die es wohl als erste wagen, einig zu werden in dieser Welt. Lasst uns traurig sein mit Puntilas Tochter Eva, wenn die beiden »Vagabunden« sie in ihren Kämpfen opfern, ohne es zu bemerken. Lasst uns so viel Lust zum Spielen aufbringen, dass die Zuschauer im Hof den Wein trinken und mit uns hinein in die finnische Sauna wollen. (Ich gebe zu, ich sehne mich nach Puntila.)

Regie: Matthias Brenner Kostüme: Susanne Cholet

Premiere: 21. Juni 2019, Hof des neuen theaters


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PETRA EHLERT


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PETER W. BACHMANN


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 THALIA-FASCHING  » AUF DER RASENKANTE – INSEKTEN!«

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em Forscherteam, angeführt von Professor Zweistein, gelingt eine Sensation: Menschen können geschrumpft werden! Auf Insektengröße! Bald geht es auf Entdeckertour zu Ameisenhügeln, in Bienenwaben, Spinnennetze und auf Wiesenstücke! Eine letzte Verhandlung steht noch aus, mit der Bienenkönigin. Sie muss einen besonderen Nektar bereitstellen, damit das Forscherteam am Ende seines Abenteuers wieder auf Menschengröße heranwachsen kann. Aus der Bienensprache übersetzt der legendäre Forscher Doktor Benedikt Schubahrt, ein ehemaliger Schüler von Professor Zweistein. Doch der Doktor hat eigene Pläne und will nicht weniger, als das Forscherteam und sämtliche Kinder ins Verderben stürzen … Die 16. Ausgabe des Thalia-Faschings führt uns ins verborgene Reich der Käfer, Glühwürmchen und Tausendfüßler. Schon lange ist die Welt der Insekten tatsächlich in Gefahr, weil wir unsere Umwelt schonungslos ausbeuten. Die Bienen sterben. Viele Insektenarten, Futterquelle für Amphibien, Reptilien, Vögel und Kleinsäuger, sind ernstlich bedroht. Dabei sind Insekten die Gärtner des Erdbodens, die Apotheker des Waldes und die Müllabfuhr der Wiesen! Die Kinder lernen spielerisch eine Welt kennen, die von uns weit entfernt scheint und sich so sehr von unserer unterscheidet, dass es nicht selbstverständlich ist, sie ins Herz zu schließen.

Künstlerische Leitung: Katharina Brankatschk und Ralf Meyer Ausstattung: Klemens Kühn Für Kinder der 1.–4. Klasse

Premiere: 15. Januar 2019, Puschkinhaus


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ENRICO PETTERS


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RAUMBÜHNE BABYLON IN DER OPER HALLE Messa da Requiem | Inszenierte Totenmesse von Giuseppe Verdi Gemeinsam mit Christopher Sprenger, dem ersten Kapellmeister der Staatskapelle, dem auf 70 Sängerinnen und Sänger verstärkten Chor der Oper Halle und einem exzellenten, ortskundigen Solistenteam begibt sich Regisseur Florian Lutz auf eine musiktheatrale Expedition zu den Ursprüngen der Katastrophe.

Premiere am 14. September 2018

#BIZARR | Ballettspektakel von Michal Sedláček (UA) Das Ballett Rossa macht Zeitsprünge zwischen barockem Hedonismus, heutigem Exzess und einem post-apokalyptischen Morgen. Das Sprachgewirr der internationalen Company beschwört den Geist Babylons und Choreograf Michal Sedláček lädt zur abgründigen Feier physischer Sinnlichkeit mit der poetischen Sprache des Tanzes. Außerdem stellen sich im Sommer 2019 die Mitglieder der Company in der Choreografischen Werkstatt mit eigenen Arbeiten in der Raumbühne BABYLON vor.

Premiere am 15. September 2018

Nackt über Berlin | Schauspiel nach dem Roman von Axel Ranisch (UA) Eine Stadt, die lange geteilt war. Eine Stadt, die eine ewige Baustelle ist. Berlin. Das ist der Schauplatz des furiosen Romandebüts des 34-jährigen Axel Ranisch. Henriette Hörnigk adaptiert und inszeniert gemeinsam mit dem nt-Ensemble den Großstadt-Roman des halleschen Publikumslieblings Ranisch in der urbanen Trümmerlandschaft der Raumbühne BABYLON. Premiere am 16. September 2018

L‘Africaine | Grand opéra von Giacomo Meyerbeer Die Opern von Giacomo Meyerbeer waren die großen multimedialen Kunstevents des 19. Jahrhunderts und verhandelten zugleich die zentralen gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit. Die hallesche Erstaufführung der L’Africaine wird den kolonialen Geist und das exotistische Kolorit im Kontext der Erinnerung an die europäische Expansion seit der Renaissance durch die Inszenierung des Künstlerkollektivs »Angermayr/Goerge/Somé/ Traoré/vanSchoor« in der versunkenen Metropole BABYLON neu befragen. Michael Wendeberg dirigiert dazu den überbordenden Orchesterapparat der französischen Grand opéra.

Premiere am 29. September 2018


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Pierre Boulez‘ sämtliche Klavierwerke an einem Abend Solokonzert für Klavier Was könnte in der zerstörten Stadtkulisse der Raumbühne BABYLON passender sein, als Werke jenes Komponisten aufzuführen, der einst die Sprengung der Opernhäuser forderte? Michael Wendeberg, erster Kapellmeister der Oper Halle und langjähriger Pianist in Pierre Boulez‘ Pariser »Ensemble intercontemporain«, spielt sämtliche Klavierwerke des legendären Avantgardekomponisten an einem Abend. Er ist damit einer der wenigen Pianisten weltweit, die dieses Programm überhaupt als Zyklus geschultert haben.

Konzert am 30. September 2018

Djelikura mit Golgo Trez & El Primo | Hip Hop aus Burkina Faso Die beiden Performer Lionel Poutiaire Somé und Abdoul Kader Traoré sind Teil des künstlerischen Leitungsteams von Meyerbeers l’Africaine an der Oper Halle. Unter den Künstlernamen Golgo Trez und El Primo sind sie Mitglieder des Musikerkollektivs OBC, das in Burkina Faso für seine politischen Texte und avancierten Beats gefeiert wird und neben anderen Hip-Hop-Gruppen lange Zeit das einzige politische Sprachrohr der Jugendbewegung war. Im Anschluss an die zweite Vorstellung der L‘Africaine laden sie Zuschauer wie HipHopper aus Halle und Umgebung zu Party und Konzert in die Raumbühne BABYLON ein.

Konzert am 5. Oktober 2018


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KINDER- UND  JUGENDSPIELPLAN DER BUHNEN HALLE NEUES THEATER/THALIA THEATER DIE DREI KLEINEN ALLE AUSSER SCHWEINCHEN DAS EINHORN von Joseph Jacobs | ab 4 Jahre von Kirsten Fuchs | ab 11 Jahre EIN SCHAF FÜRS LEBEN

DIE MITTE DER WELT von Andreas Steinhöfel | ab 13 Jahre

MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER von Sibylle Berg | ab 8 Jahre

KRIEGERIN von David Wnendt | ab 13 Jahre

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN von Felicitas Loewe | ab 8 Jahre

KABALE UND LIEBE von Friedrich Schiller | ab 14 Jahre

von Maritgen Matter | ab 4 Jahre

ANNIE Musical von Thomas Meehan

ab der 3. Klasse Koproduktion mit der Oper Halle

THALIA-FASCHING Für Kinder der 1.–4. Klasse EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE nach Charles Dickens | ab der 3. Klasse

VINCENT WILL MEER von Florian David Fitz | ab 13 Jahre BILDER DEINER GROSSEN LIEBE von Wolfgang Herrndorf | ab 14 Jahre KLAMMS KRIEG von Kai Hensel | ab 16 Jahre ROTKÄPPCHEN Weihnachtsmärchen nach den

Gebrüdern Grimm | Für Familien


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THALIA THEATER HALLE AUF REISEN Auf herzliche Einladung des Goethe Instituts London reist das Ensemble der preisgekrönten Inszenierung »Mein ziemlich seltsamer Freund Walter« von Sibylle Berg in der Regie von Katharina Brankatschk im September nach Helsinki, Oslo, Stockholm, Amsterdam, Kopenhagen, London, Glasgow und Dublin. Wir wünschen gute Reise!

OPER GOLD!

Musiktheater von Leonard Evers | 6-12 Jahre

PAPAGENO SPIELT AUF DER ZAUBERFLÖTE Große Oper für Kinder | ab 5 Jahre PETER UND DER WOLF nach Sergej Prokofjew | ab 4 Jahre SCHNEEWITTCHEN Ballett | ab 4 Jahre

WEIHNACHTSSINGEN MIT GANS AUGUSTE ab 6 Jahre DAS SINGENDE, KLINGENDE BÄUMCHEN Ein Theatermärchen von Anne Geelhaar 6–12 Jahre

LARS’ANGST ODER DIE RETTUNG DES KREUZFAHRTSCHIFFES »VÖLKERFREUNDSCHAFT« von Lars Frank | ab 7 Jahre

DER NUSSKNACKER – DER KLEINE MUCK EINE WEIHNACHTSvon Wilhelm Hauff in einer Fassung von Ralf Meyer | 7–12 Jahre GESCHICHTE Ballett | von P. I. Tschaikowski | ab 5 Jahre DER PUPPENTHEATER SATANARCHÄOLÜGENIALFISCHBRÖTCHEN – KOHÖLLISCHE WUNSCHAUS DEM LEBEN EINER PUNSCH von Michael Ende | 7–12 Jahre SCHILDKRÖTE ÜBERALL & NIRGENDS von Fredrik Vahle in einer Fassung von von Bette Westera | ab 8 Jahre Ralf Meyer | ab 4 Jahre


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SYBILLE KRESS


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DANNE SUCKEL


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MITARBEITER KÜNSTLERISCHE LEITUNG neues theater / THALIA THEATER Matthias Brenner Künstlerischer Direktor Intendant Henriette Hörnigk Chefdramaturgin, Stellvertreterin des künstlerischen Direktors Ronny Jakubaschk Regisseur Katharina Brankatschk Spielleitung THALIA THEATER Katja Podzimski Künstlerische Betriebsdirektorin Schauspiel Christoph Werner Künstlerischer Ko-Direktor THALIA THEATER DRAMATURGIE Henriette Hörnigk Chefdramaturgin Sophie Scherer | Ronny Jakubaschk Bernhild Bense | Oliver Meyer | Ralf Meyer Therese Hörnigk (Gast) | Jens-Dag Kemser (Gast) SCHAUSPIEL NT und THALIA Katharina Brankatschk | Matthias Brenner Petra Ehlert | Cynthia Cosima Erhardt Sybille Kress | Elke Richter | Bettina Schneider Nicoline Schubert | Danne Suckel Marlene Tanczik Peter W. Bachmann | Nils Thorben Bartling Matthias Brenner | Nils-André Brünnig Hilmar Eichhorn | Axel Gärtner Harald Höbinger | Harald Horvath Jonas Koch | Karl-Fred Müller Alexander Pensel | Enrico Petters Andreas Range | Hagen Ritschel Till Schmidt | Jörg Simonides | Matthias Walter GÄSTE SCHAUSPIEL Annemarie Brüntjen | Patricia Coridun Stella Hilb | Esra Schreier | Barbara Zinn Stanislaw Brankatschk | Alexander Gamnitzer Martin Reik | Paul Sodann | Florian Stauch Reinhard Straube | Peer-Uwe Teska Joachim Unger | Justus Verdenhalven SCHAUSPIELSTUDIO HALLE Henriette Hörnigk und Hagen Ritschel (Leitung) Ali Aykar | Malick Bauer | Noemi Krausz Amelie Kriss-Heinrich | Paul Sies Tristan Steeg | Manuel Thielen Edda Maria Wiersch

REGIE NT und THALIA Philippe Besson | Katharina Brankatschk Matthias Brenner | Uwe Dag Berlin Peter Dehler | Martina Eitner-Acheampong Niko Eleftheriadis | Alexander Gamnitzer Henriette Hörnigk | Sandrine Hutinet Ronny Jakubaschk | Anna-Vera Kelle Robert Neumann | Dietmar Rahnefeld Sophie Scherer | Jörg Steinberg | Kalma Streun | Matthias Thieme | Klaus-Rudolf Weber | Tobias Wellemeyer | Christoph Werner BÜHNE UND KOSTÜM Angela Baumgart Claudia Charlotte Burchard | Ines Burisch Susanne Cholet | Stephanie Dorn Henrike Engel | Cordula Erlenkötter Lisa-Dorothee Franke | Johannes Frei Sebastian Hannak | Nicolaus-Johannes Heyse Valerie Hirschmann | Claudia Hoppe Anja Kreher | Klemens Kühn Kattrin Michel | Heike Mondschein Markus Neeser | Michael Ottopal Judith Philipp | Silke Pielsticker Sabine Pommerening | Jens Richter Annegret Riediger | Jenny Schall Amanda Siegert | Vanessa Vadineanu Birgit Voss | Thomas Weinhold Katrin Wittig | Alexander Wolf MUSIK Bastian Bandt | Bernd Bradler Karl-Fred Müller | Ivo Nitschke Erhard Preuk | Martin Reik INSPIZIENZ Theresa Schafhauser-Jorente Matthias Hlady | Sylke Apel Christel Franke-Musiol als Gast Ute Jensen als Gast REGIEASSISTENZ Bernhild Bense | Matthias Hlady Oliver Meyer | Jana Schikofsky SOUFFLAGE Sylke Apel | Astrid Giese | Jeannette Reinisch EHRENMITGLIEDER DES NT Peter Sodann | Rolf Klemm


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SOPHIE SCHERER


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 THEATERPÄDAGOGIK UND KUNSTVERMITTLUNG DER BÜHNEN HALLE PARTIZIPATIV. REFLEKTIEREND. BEWEGEND. Ja! Schulabonnement Nutzen Sie die Vorteile unserer unterschiedlichen Abonnements für Kitas und alle Schulformen. Fragen zu unseren Leistungen und dem Abschluss eines Schulabonnements beantwortet Ihnen unsere Schulreferentin. Auch für weitere theaterpädagogische Angebote wie Nachgespräche, Premierenklassen, Fortbildungen für Pädagogen mit WT Nummer, Workshops und Theaterführungen oder die ganz konkrete Buchung der Eintrittskarten steht sie Ihnen als Ansprechpartnerin gern zur Verfügung.

Theatertage für Schulen 40 Vorstellungen | 14 Inszenierungen | 5 Tage | 4 Bühnen | 13.–17. Mai 2019 Schüler aller Schulformen und Klassenstufen können in einer Woche bis zu 40 Theatervorstellungen des Schauspiels der Bühnen Halle erleben. Das Angebot umfasst 14 ausgesuchte Inszenierungen, die für die spannende Gestaltung von Unterricht besonders geeignet sind. Darüber hinaus sind Vor- und Nachbereitungen mit Künstlern und Theaterpädagogik sowie eine Fortbildung für Pädagogen im Programm. Pädagogisches Begleitmaterial steht online für alle Inszenierungen zur Verfügung. Preise: bis 12 Jahre 5 € / ab 13 Jahre 7 € | Buchung ab 3. September 2018

Schulreferentin Karin Preuk | Tel. 0345 – 5110 776 | karin.preuk@buehnen-halle.de

Nachgefragt Im Anschluss an eine Vorstellung bieten wir für Gruppen und Schulklassen halbstündige Nachbereitungen an. Vertreter von Schauspiel, Regie und Dramaturgie können befragt werden und plaudern aus dem Nähkästchen. Nach Absprache unterstützen wir auch die Vorbereitung auf Vorstellungsbesuche.

Premierenklassen Eine intensive Auseinandersetzung mit einer Inszenierung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Premierenklasse. Sie begleiten die Neuproduktion eines Theaterstücks mit dem Besuch einer Probe, nähern sich den Themen des Stücks in einem theaterpraktischen Workshop an und erleben die Premiere. In einem Nachgespräch setzen wir uns mit dem Gesehenen und Erlebten auseinander.

RAN! Der Theaterjugendclub des Schauspiels Halle Für alle von 14–18 Jahren. Jeden Montag von 16–18 Uhr wird unter Leitung eines Schauspielers Theater probiert, mit Texten jongliert und ein neues Stück erarbeitet. Am Ende der Spielzeit wird es dazu eine Aufführung geben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Gemeinsame Vorstellungsbesuche gehören natürlich dazu.


55 Improclub Für alle ab 18 Jahren. Jeden Mittwoch 16–18 Uhr heißt es: Geschichten erzählen aus dem Nichts heraus! Dabei werden Umgang mit Körper, Sprache, Mitspielern, Raum und Requisite probiert und trainiert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Auch hier gilt: Gemeinsames Erleben von Vorstellungen ist Teil des Programms.

Pädagogenforum 2019 Die Theatermesse der Bühnen Halle. Für Kitas, Grund- und Förderschulen am Dienstag, 11. Juni 2019, von 15–17 Uhr Für weiterführende Schulen, Hochschulen und universitäre Einrichtungen am Mittwoch, 12. Juni 2019, 16.30–18.30 Uhr.

Anmeldungen per E-Mail an: karin.preuk@buehnen-halle.de

Führungen Bevor eine Inszenierung auf die Bühne geht, bedarf es der engagierten Arbeit vieler Abteilungen. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und in Räume, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Die Führungen sind gekoppelt an einen Vorstellungsbesuch. Die Vorstellung kann gern zu einem anderen Termin gebucht werden. Kosten: 10 € / 5 € ermäßigt / für Gruppen unserer Kooperationsschulen 3 € pro Person

Fortbildung Zu ausgewählten Inszenierungen bieten wir Fortbildungen für Pädagogen mit WT Nummer an. Konkrete Termine und Themen entnehmen Sie bitte unserer Webseite.

Workshop Ob Grundlagen des Darstellenden Spiels, Szenisches Spiel, Theatergeschichte oder inszenierungsbezogen, wir finden für Ihre Klasse den richtigen Workshop. Je nach Absprache dauert der Workshop 1,5 oder 3 Stunden. Kosten: 10 € bzw. 5 € pro Person

Theaterpädagogisches Begleitmaterial Zur Vor- oder Nachbereitung einer Inszenierung können Sie unsere Begleitmaterialien kostenfrei nutzen. Diese finden sie auf unserer Website www.buehnen-halle.de mit einem Auge markiert auf der Seite der jeweiligen Vorstellung.

Für alle ... gilt: entsprechend des Bedarfs stelle wir Ihnen ein Rahmenprogramm zusammen, um Ihnen unser Haus vorzustellen und Sie ins Theater zu verführen. Sie können wählen: z. B. aus Workshops, Fortbildungen, dem berufsorientierten oder auch einfach nur aufregenden Blick hinter die Kulissen, Stückeinführungen, Publikumsgesprächen und mehr. Weitere Informationen zu allen Angeboten entnehmen Sie bitte unserer Website oder erfragen Sie in einem persönlichen Gespräch.

Kontakt: Susann Viehweg | Tel. 0345 – 5110 535 | susann.viehweg@buehnen-halle.de


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ANNEMARIE BRÜNTJEN (GAST)


NEUGIERIG – ENGAGIERT – MIT LEIDENSCHAFT 57

FREUNDE DES NEUEN THEATERS HALLE (SAALE) E. V. Freunde, Förderer, Verbündete für Ihr Schauspiel Halle seit 1991.

Vereinigung von über 230 Theaterliebenden. | Konsequente Verwirklichung der aktiven materiellen und ideellen Unterstützung. | Projekte fördern und initiieren: Hand in Hand für mehr Kultur in Halle – Theaterjugendclub – Schauspielstudio – Bildende Kunst in Kammer- und Saalfoyer – Kulturanzeigenwand am Theatereingang – Theaterkooperationen … | Werbung für die regionale Theater-, Opern- und Orchesterlandschaft als moderne, lebendige Orte traditionsreicher deutscher Theatergeschichte. Würdigung der künstlerischen Leistungen auf und hinter der Bühne: Theaterpreise – Winterdinner. | Erlebnisse mit Gleichgesinnten: Proben- und Vorstellungsbesuche – Premierenfeiern – Zuschauergespräche – Theaterfahrten: Freunde unterwegs – Sommerfest zum Spielzeitende. Kontakte knüpfen, Freundschaften pflegen. | In die Stadtgesellschaft hinein wirken: nt-Freunde SPEZIAL – Unternehmen besuchen – Netzwerkarbeit. | Theater als Freude, Bereicherung und ein wichtiger Standortfaktor der Saalestadt. | Bürgerschaftliches Engagement mit Leidenschaft und Kreativität für Vielfalt und Weltoffenheit der Stadt Halle.

Mitglied werden Lernen Sie unsere Arbeit kennen und setzen Sie sich mit uns in Verbindung. | Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich abzugsfähig. | Jetzt Mitglied im Netzwerk werden und das neue theater Halle unterstützen. | Wir bieten folgende Mitgliedschaft an: Einzelmitgliedschaft (40 € jährlich) | Partnermitgliedschaft (60 € jährlich) | Ermäßigungsberechtigte (bis zum 27. Lebensjahr 12 € jährlich)

Für das Schauspiel spenden Sie können sich privat oder mit Ihrem Unternehmen engagieren und einen finanziellen Betrag für das neue theater Halle bzw. ein ausgewähltes Projekt spenden. Bankverbindung: Saalesparkasse | IBAN: DE47 8005 3762 0380 314661 | BIC: NOLADE 21 HAL

Ramona Fitzner Vorstandsvorsitzende »Freunde des neuen theaters Halle (Saale)« e. V. Große Ulrichstraße 51 | 06108 Halle (Saale) | www.nt-freunde.de kontakt@nt-freunde.de | mobil: 0173-3964565


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PREMIEREN ABO / Schauspiel

SO FR FR FR FR FR FR FR FR FR

16.9.2018 21.9.2018 5.10.2018 23.11.2018 25.1.2019 15.2.2019 22.3.2019 12.4.2019 10.5.2019 21.6.2019

19.30 19.30 20.00 19.30 19.30 20.00 20.00 19.30 20.00 20.30

Nackt über Berlin Faust Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Kabale und Liebe In Zeiten des abnehmenden Lichts Gespenster Die Tanzstunde The King’s Speech Die Benennung der Tiere Herr Puntila und sein Knecht Matti

Raumbühne Oper Saal Kammer Saal Saal Kammer Kammer Saal Kammer Hof Preis: 204,40 €

ZEHNER ABO / Schauspiel SA DI SA SA SA SA SA SA SA DI

22.9.2018 2.10.2018 6.10.2018 24.11.2018 26.1.2019 16.2.2019 23.3.2019 13.4.2019 11.5.2019 25.6.2019

19.30 19.30 20.00 19.30 19.30 20.00 20.00 19.30 20.00 20.30

Faust

Nackt über Berlin Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Kabale und Liebe In Zeiten des abnehmenden Lichts Gespenster Die Tanzstunde The King’s Speech Die Benennung der Tiere Herr Puntila und sein Knecht Matti

Saal Raumbühne Oper Kammer Saal Saal Kammer Kammer Saal Kammer Hof Preis: 167,20 €

ACHTER ABO / Schauspiel FR DI SA SA SA FR SA DI

21.9.2018 2.10.2018 24.11.2018 26.1.2019 16.2.2019 12.4.2019 11.5.2019 25.6.2019

19.30 19.30 19.30 19.30 20.00 19.30 20.00 20.30

Faust PREMIERE

Nackt über Berlin Kabale und Liebe In Zeiten des abnehmenden Lichts Gespenster The King‘s Speech PREMIERE Die Benennung der Tiere Herr Puntila und sein Knecht Matti

Saal Raumbühne Oper Saal Saal Kammer Saal Kammer Hof Preis: 145,60 €

ABO ZUM VERLIEBEN / Schauspiel SO SA SA SA

16.9.2018 6.10.2018 16.2.2019 11.5.2019

19.30 20.00 20.00 20.00

Nackt über Berlin PREMIERE Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Gespenster Die Benennung der Tiere

Raumbühne Oper Kammer Kammer Kammer Preis: 74,80 €


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ALEXANDER GAMNITZER (GAST)


60 KOMBINIERTES PREMIEREN-ABO Oper und Schauspiel Fr Fr Sa

14.9.2018 21.9.2018 24.11.2018

Fr Fr Fr Fr Fr

25.1.2019 22.2.2019 15.3.2019 26.4.2019 21.6.2019

Preisgruppe

19.30 19.30 19.30

Messa da Requiem Faust PREMIERE Bastien & Bastienne / Eine Florentinische Tragödie 19.30 In Zeiten des abnehmenden Lichts PREMIERE 19.30 Ariadne auf Naxos 19.30 #BIZARR | Ballett 19.30 Im Stein (Uraufführung) 20.30 Herr Puntila & sein Knecht Matti PREMIERE I 230,40 €

II 214,40 €

III 198,40 €

Raumbühne Oper Saal nt Oper Saal nt Oper Raumbühne Oper Oper Hof

IV 158,40 €

V 142,40 €

KOMBINIERTES ABO Oper und Schauspiel Fr Sa Sa Sa Sa So Do Sa

28.9.2018 13.10.2018 24.11.2018 26.1.2019 23.3.2019 21.4.2019 30.5.2019 15.6.2019

Preisgruppe

19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30

Messa da Requiem Faust Kabale und Liebe In Zeiten des abnehmenden Lichts #BIZARR | Ballett Ariadne auf Naxos Im Stein (Uraufführung) The King‘s Speech

I 159,60 €

II 154,00 €

III 138,60 €

Raumbühne Oper Saal nt Saal nt Saal nt Raumbühne Oper Oper Oper Saal nt IV 120,40 €

V 105,00 €

SENIOREN-ABO Oper und Schauspiel So So So So So So So So

7.10.2018 11.11.2018 9.12.2018 27.1.2019 10.2.2019 17.3.2019 12.5.2019 16.6.2019

Preisgruppe

15.00 15.00 15.00 16.00 15.00 15.00 16.00 15.00

#BIZARR | Ballett Faust Kabale und Liebe Messa da Requiem In Zeiten des abnehmenden Lichts Ariadne auf Naxos Die Großherzogin von Gerolstein The King‘s Speech

I 125,40 €

II 121,00 €

III 108,90 €

Raumbühne Oper Saal nt Saal nt Raumbühne Oper Saal nt Oper Oper Saal nt IV 94,60 €

V 82,50 €


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ABONNIEREN LOHNT SICH Nutzen Sie die Planungssicherheit: Ihre Vorstellungstermine stehen schon weit vor Beginn der Spielzeit fest. Sie erhalten Ihren persönlichen Stammplatz und bis zu 45 % Ermäßigung. Ihr Abonnement ist auf andere Personen übertragbar. Sollten Sie verhindert sein, geben Sie Ihren Abonnement-Ausweis an Bekannte oder Freunde weiter oder wählen Sie einen anderen Termin (Tauschgebühr 2 €).

ABONNENTEN WERBEN ABONNENTEN Wenn Sie als begeisterter Theatergänger Verwandte oder Bekannte für das Theater gewinnen, möchten wir das belohnen! Jeder Abonnent, der einen anderen Abonnenten wirbt, erhält einen Freigutschein in der Platzgruppe des entsprechenden Abonnements. Nähere Informationen erhalten Sie an der Theaterund Konzertkasse.

ABONNEMENTS SCHAUSPIEL Premieren-Abonnements // Premieren sind Höhepunkte der Spielzeit. Fiebern Sie mit den Theaterleuten mit und erleben Sie die besondere Atmosphäre eines Premierenabends. Anschließend heißen wir Sie zu unserer Premierenfeier herzlich willkommen. Hier können Sie in ungezwungener Atmosphäre mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Als Premieren-Abonnent erhalten Sie zu jeder Abo-Vorstellung ein kostenloses Programmheft. Ob reines Schauspiel-Abonnement oder kombiniertes Abonnement, wir haben für Sie Vorstellungen ausgewählt – Sie können entscheiden, welches der Abos am besten zu Ihnen passt. Der Abschluss eines Abos erfolgt unter Anerkennung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (siehe Website und Theater- sowie Konzertkasse).


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EINTRITTSPREISE NEUES THEATER PREMIERE

PREIS K

ermäßigt PREIS L

REPERTOIRE SAAL

PREIS F

REPERTOIRE KAMMER

PREIS V

KINDERVORSTELLUNGEN bis 19 Uhr

ermäßigt ermäßigt Kinder

26 € 13 € 22 € 11 € 20 € 10 € 12 € 6€ 14 / 7 €

WEIHNACHTSMÄRCHEN IM HOF

THALIA THEATER PREIS L PREIS M PREIS V

PREMIERE ABENDVORSTELLUNG

ermäßigt

REPERTOIRE ABENDVORSTELLUNG

ermäßigt

KINDERVORSTELLUNGEN bis 19 Uhr

SCHULABONNEMENT

Kinder

22 € 11 € 18 € 9€ 12 € 6€

PREIS L, F, M 7 € (ab 13 Jahre) PREIS V 5 € (bis 12 Jahre)

Umtauschkarten /Stück

2€

Stornogebühr/Stück

10 % (mindestens 2 €)

Garderobengebühr

1 € / Kind: 0,50 €/ Zusatzteil: 0,50 €

Der Fasching kostet dieses Jahr 8 € für die Schulen. Gutscheine der Stadt Halle (Saale): einlösbar ab 5 Tage vor der Vorstellung, gültig 1 Jahr. Ermäßigungsberechtigt: Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende (bis zum 30. Lebensjahr), Inhaber Halle-Pass | Kindervorstellungen: Ermäßigung für Kinder bis zum 14. Lebensjahr in Begleitung Erwachsener

ERMÄSSIGUNG Einzelermäßigung -

Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende (bis zum 30. Lebensjahr) und Inhaber des Halle-Pass erhalten eine Ermäßigung von 50 %. * Empfänger des Arbeitslosengeld II und Inhaber des Halle-Pass können an der Abendkasse Karten für Repertoirevorstellungen zu je 3 € erstehen. ** Ermäßigungen bei Kindervorstellungen für Kinder bis 14 Jahre entnehmen Sie bitte der Preistabelle.


63 - Schwerbehinderte mit Ausweisvermerk »B« erhalten eine Freikarte für eine Begleitperson. Bitte zeigen Sie Ihre Ermäßigungsberechtigung in jedem Fall unaufgefordert beim Einlass vor. * gilt nicht für Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen. ** gilt nicht für Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle. Diese finden Sie unter www.buehnen-halle.de/agb oder in der Theater- und Konzertkasse Halle.

Gruppenermäßigung Besuchergruppen erhalten bei uns eine Ermäßigung auf den jeweils im Einzelverkauf gültigen Preis (außer bei Kindervorstellungen): ab 10 Personen 1o % je Person, ab 20 Personen 20 % je Person, ab 30 Personen 30 % je Person.**

Bühnen Halle Card PREMIUM Die kostenlose Bühnen Halle Card Premium für Abonnenten bietet Ihnen attraktive Angebote der Bühnen Halle. 15 % Preisvorteil beim Kauf weiterer Abo-Reihen der Bühnen Halle (gilt ab der 2. Abo-Reihe immer für die kleineren Abo-Reihen) - Exklusive Einladungen zu Informations- und Sonderveranstaltungen - Möglichkeit des Besuchs von ausgewählten Generalproben - Vergünstigungen auf gastronomische Angebote rund um Ihren Theaterbesuch Die Bühnen Halle Card Premium und nähere Informationen erhalten Sie als Abonnent an der Theater- und Konzertkasse.

Theater- und Konzertkasse Große Ulrichstr. 51 | 06108 Halle (Saale) Montag bis Samstag 10.00-18.30 Uhr Ab 18.30 Uhr nur Kartenverkauf für die Abendkasse Tel. 0345 - 5110 777 | Fax: 0345 - 5110 781 theaterkasse@buehnen-halle.de [Bitte beachten Sie die Sommeröffnungszeiten: 2. Juli bis 12. August 2018, Mo–Fr 10.00–16.00 Uhr. Danach ist die Theaterkasse wie gewohnt wieder von Mo–Sa 10–18.30 Uhr geöffnet.]

Kartenkauf im Internet Erwerben Sie Ihre Theater- und Konzertkarten ohne weitere Gebühren auch unter: www.buehnen-halle.de Mit der Funktion »TicketDirekt« drucken Sie sich Ihre Karten bequem bis 2 Stunden vor der Vorstellung an Ihrem Drucker zu Hause aus und sparen auch noch die Versandgebühr von 3 €. [Bitte beachten Sie die AGB, Punkt 4.7 print@home.]

Weitere Vorverkaufsstellen TICKET GALERIE Stadtcenter Rolltreppe | Tel. 0345 - 688 868 88 MZ-SERVICE-CENTER MARKT | Tel. 0345 - 565 560 sowie alle weiteren MZ-SERVICE-CENTER IM SÜDLICHEN SACHSEN-ANHALT | Hotline-Tel. 0345 - 202 97 71 TIM-TICKET im Galeria Kaufhof | Markt | Tel. 0345 - 565 50 50


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MARTIN REIK (GAST)


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MITARBEITER   ZENTRALE BEREICHE Geschäftsführung Stefan Rosinski GESCHÄFTSFÜHRER

Friederike Ludewig REFERENTIN Daniela Kresse SEKRETARIAT

Künstlerisches Betriebsbüro

Steffi Turre CHEFDISPONENTIN Ursula Bosch | Imke Hlady Beate Rothmann PRODUKTIONSLEITERIN | Bernd Riedel

Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung

N.N.** LEITERIN KOMMUNIKATION und MARKETING N.N.** REFERENT/-IN Silke Frahnert-Steinkrauß Andrea Grünewald Jutta Hofmann | Thomas Thürer

Theaterpädagogik

Sylvia Werner LEITERIN THEATERPÄDAGOGIK Barbara Frazier Frauke Kuhfuß-Knauer Susann Viehweg

Künstlerische Betriebsdirektion Schauspiel Katja Podzimski

Personal- und Lohnbüro

Abenddienst

Bernd Riedel | Theresa Schafhauser Jorente

Technische Direktion

Uwe Riediger TECHNISCHER DIREKTOR Jens Richter TECHNISCHER LEITER KULTURINSEL Sven Sandow THEATEROBERINSPEKTOR OPER Daniel Schreiner TECHNISCHER LEITER PUPPENTHEATER

Bühnentechnik

Thomas Koch THEATEROBERMEISTER Christian Kusch Gerd Lewandowsky R. R.* | Carsten Pfaff BÜHNENINSPEKTOREN Hans-Günter Albrecht U. B.* | D. B*. | J. C.* | A. D.* M. E.* | J.-U. H.* | Ingo Hädicke S. H.* | J. H.* | Sven Horn L.-L.* | M. K.* | H. K.* P.* L.* | Matthias Mandt S. M.* | K. P.* | P. Q.* Peter Richter | Rüdiger Scheer D. S.* | M. S.* | J. S.* | T. S.* J. T.* | S. T.* | F. W.* | F.W.* Thilo Zubiak

Angela Göttert | Jens Handwerg Beleuchtung Annika Gernhardt Peter Erlenkötter LEITUNG Henryk Drewniok BELEUCHTUNGSMEISTER Rechnungswesen Hein-Victor Schenke Elke Schiller LEITUNG BELEUCHTUNGSMEISTER Wolfgang Kraft Thomas Opitz Kathrin Quellmaltz BELEUCHTUNGSMEISTER Sylvia Stieler Jack Boateng Cornelia Wendt BELEUCHTUNGSINSPEKTOR Randolf Buchmann | Jan David Arbeitssicherheit/EDV Jörg Echtermeyer | Bernd Ehser Clemens Wiede Henning Glöckner | Volker Heidecke | André Jenske Theater- und Konzertkasse Axel Kaufmann Jens Heinemann LEITUNG Kathrin Rögener | Gisela Müller Hans-Ullrich Maye Frank Rühlemann Karin Preuk | Ute Rabitz Oliver Schmidt S. S.*| Bernd Tschernitschek Michael Schondorf Michael Wilhelm Marcel Poniewas | Jens Pietzonka

Ton

R. B.* | Heiko Westphal LEITUNG Kai Hengst | R. F. N.* Jacob Kluge | M. S.* Philipp von Strauch Jonathan Wolgast | S. Z.*

Requisite

Susanne Weiske LEITUNG Stefan Range OBERREQUISITEUR P. D.* | Lutz Franke Petra Hirschfelder | Andreas Lorenz | Susanne SchaubAderhold | Brigitta Schottek Andreas Steppan | Eike Vöcks

Maske

Mario Ansinn CHEFMASKENBILDNER Christina Simon LEITUNG SCHAUSPIEL Ines Dönicke-Wätzold | M. H.* Susan Ann Hohenstatt Claudia Franke-Hildebrand Esther Karpaty | Claudia Kokot Antje Kügler | Grit Schindler Anke Sothen | Marlies Tolzmann Andrea Zubiak

Ausstattung

Angela Baumgart | Isis Steininger N.N.** | Markus Neeser

Kostümwerkstätten

Cordula Erlenkötter KOSTÜMDIREKTORIN Amira Bornschier Elisa Frommhold Karen Lietzke GEWANDMEISTERINNEN Ines Schubert MODISTIN Tamara Janzen KOSTÜMBEARBEITERIN

Schneiderei

Janett Becker | K. H.* Karina Köppe | Sigrid Kuffel Elke Linsel | N. N.** | S. M.* Ines Neitzel | Jeanette Quandt Silvia Radsch | Angela Scheelhaas Bettina Stein | Jutta Wolter

AnkleiderInnen

Christine Heyder LEITUNG OPER


67 Claudia Hoppe LEITUNG Schauspiel S. B.-U.* | Christel Biermann Klaus Fischer | Ingrid Hecht Simone Hillner | Maritta Koblenz Andrea Müller | Anja Roth Bettina Thalmann | Silke Werner

Dekorationswerkstätten

Torsten Paetzold TECHNISCHER INSPEKTOR/PRODUKTIONSLEITER Thomas Kretschmar WERKSTATTLEITER

Malsaal

Christian Wagner VORSTAND Raik Bläß | Steffen Griebsch Michael Kron | Sven Moelke

Tischlerei

Thomas Kretschmar MEISTER Matthias Böhm | Stephan Grätz Karsten Gunold | Andreas Hentze | Rene Schöler Henrik Wilke-Husmeier

Theaterplastik

Johanna Geerkens | Julia Reinke

Schlosserei

Christian Goldacker MEISTER

Andreas Winter

Dekowerkstatt/Polsterei Karsten Döhring MEISTER Sebastian Brendel

Haus- und Betriebstechnik

N.N.** LEITUNG | M. S.* | Maik Ert Martin Glowik | B. H.* N.N.** | Herbert Marejew

Fuhrpark

Klaus Mütze | Detlef Quandt Sören Cornarius

Pforte

Bernd Kramer | Thomas Kramer Karsten Ulrich | C. S.*

Auszubildende

T. H.* | C. H.* | Andreas Wunder

Gesamtbetriebsrat

Jens Heinemann VORSITZENDER Matthias Wessel STELLVERTRETER Heike Bartsch

Betriebsrat

Stefan Range VORSITZENDER Michael Koss STELLVERTRETER

Kulturgenuss

Heike Bartsch Jens Heinemann Matthias Hlady Claudia Hoppe Holger Kirchbach Hagen Ritschel Elke Schiller Anne-Susann Weber Susanne Weiske

Ehrenmitglied Rolf Rabitz

Aufsichtsrat

Dr. Bernd Wiegand VORSITZENDER Stefan Range STELLVERTRETER Dr. Inés Brock Dr. Frank Hirschinger Stefan Poldrack Rudenz Schramm Dr. Detlef Wend Dr. Hans-Dieter Wöllenweber Dr. Ulrike Wünscher

* Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde der Name anonymisiert. ** Mit N. N. gekennzeichnete Stellen sind noch zu besetzen.

. Made by

Das Lieblingshotel von Hans-Dietrich Genscher begrüßt Sie in zentraler, ruhiger Lage, nur wenige Gehminuten von den Spielstätten entfernt. Das im Jugendstil gestaltete Ambiente steht in vollendeter Harmonie mit der Herzenswärme seiner Mitarbeiter. In unserem Á-la-carte-Restaurant „Charlott“ erwarten Sie regionale und internationale kulinarische Köstlichkeiten. Auch ein guter Tropfen aus unserer erlesenen Getränkekarte sollte bei Ihrem Dinner nicht fehlen. Wann dürfen wir Sie vor oder nach der Aufführung willkommen heißen? Dorint · Charlottenhof · Halle (Saale) · Dorotheenstraße 12 · 06108 Halle (Saale) Tel.:+49 345 2923-0 · Fax +49 345 2923-100 info.halle-charlottenhof@dorint.com · dorint.com/halle


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UNSER SCHAUSPIEL-STUDIO

V. L. N. R.: TRISTAN STEEG, EDDA MARIA WIERSCH, ALI AYKAR, NOËMI KRAUSZ, MANUEL THIELEN, AMELIE KRISS-HEINRICH, PAUL SIES, MALICK BAUER


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T F F I R T WO P? O P F U A KL ASSIK

Im Radio, im Fernsehen im Web und als App.


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SO ERREICHEN SIE UNS

neues theater und Thalia Theater Halle, Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle | Straßenbahnlinien 3, 7, 8 | Haltestelle »neues theater«

PARKEN

Im Parkhaus »Händelhaus-Karree« in der Dachritzstr. 10 können Sie von 19 Uhr abends bis 6 Uhr des folgenden Tages zum Nachttarif von 5 € parken. Der Tarif ist nur unmittelbar nach Einfahrt ab 19 Uhr am Kassenautomaten auszuwählen und zu bezahlen. Im Anschluss an die Vorstellung kann man mit dem bereits gelösten Ticket das Parkhaus verlassen. Die Tiefgarage »Hansering« bietet einen Kurzparkertarif von 1,40 € pro angefangener Stunde an. Der Zugang zur Tiefgarage ist ab 21 Uhr mit dem Kurzparkerticket über den Ticketleser möglich. -

HINWEISE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Im neuen theater stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. Informieren Sie die Theaterkasse bereits beim Kartenkauf über Ihre Wünsche. Unser Einlasspersonal begleitet Sie am Theaterabend zu Ihrem Platz.

PAUSENBESTELLUNG GASTRONOMIE

Bestellen Sie schon vor Beginn der Vorstellung Ihr Getränk und einen Snack. Beides steht dann ohne zeitraubendes Anstehen in der Pause an Ihrem Tisch für Sie bereit.

GEMEINSAM INS THEATER

Sie wollten schon immer einmal wissen, was hinter den Kulissen eines Theaterbetriebs passiert und mit Theaterschaffenden ins Gespräch kommen? Sie organisieren gern Aktivitäten für Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Vereinsmitglieder? Bringen Sie Menschen aus Ihrem Umfeld mit ins Theater. Werden Sie Kulturbotschafter und genießen Sie folgende Vorteile: -

freien Eintritt zu den Vorstellungen und Konzerten, die Sie mit ihrer Gruppe besuchen, und 30 % Rabatt auf die Karten für ihre Gruppe (gilt ab 10 Personen, ausgenommen sind Premieren und Sonderveranstaltungen) einen Blick hinter die Kulissen der Bühnen Halle Einladungen zu geselligen Botschafterabenden mit Künstlern der Bühnen Halle

Sie haben Interesse an dieser abwechslungsreichen ehrenamtlichen Tätigkeit? Dann melden Sie sich unter kommunikation@buehnen-halle.de

NEWSLETTER

Sie möchten über die neuen Produktionen und Konzerte der Bühnen Halle informiert sein? Melden Sie sich für unseren Newsletter mit Ihrer E-Mail-Adresse unter www.buehnen-halle.de/newsletter_anmelden an, und Sie erhalten monatlich aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise.

GESCHENKGUTSCHEIN

Sie suchen ein individuelles Geschenk für Freunde oder Kunden? Mit unseren Geschenkgutscheinen liegen Sie immer richtig. Diese erhalten Sie direkt an der Theater- und Konzertkasse oder in unserem Webshop auf www.buehnen-halle.de


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Inspirieren ist einfach. Wenn Kulturförderung großgeschrieben wird. Kunst und Kultur inspirieren und setzen schöpferische Kräfte frei, öffnen Geist und Sinne für Überliefertes und Ungewöhnliches. Als Saalesparkasse sind wir stolz, einen hohen Beitrag unseres Förderengagements in diesem Bereich zu leisten.

saalesparkasse.de

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IMPRESSUM

Herausgeber Theater, Oper und Orchester GmbH Halle Geschäftsführung: Stefan Rosinski Universitätsring 24, 06108 Halle (Saale) Redaktion: Franziska Blech, Jana Nowak, Dramaturgie Gestaltung: Annett Claudia Pester [acp-design] Fotos: Anna Kolata Umschlagfotos: Falk Wenzel (Vorderseite), Claudia Charlotte Burchard (Rückseite) Matthias Brenner als PEACHUM in »Die Dreigroschenoper«, Februar 2018, Oper Halle Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG Redaktionsschluss 27. April 2018 Änderungen vorbehalten! Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Sie finden uns auf: • buehnen-halle.de • facebook.com/BuehnenHalle / facebook.com/neues theaterHalle / facebook.com/ThaliaTheaterHalle • instagram.com/buehnenhalle • twitter.com/buehnenhalle • youtube.com/user/BuehnenHalle • Newsletter: buehnen-halle.de/newsletter_anmelden

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Kulturpartner: Die Porträts der Ensemblemitglieder wurden im Auditorium Maximum aufgenommen. Wir danken der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für die freundliche Unterstützung.


WIR FINDEN GROSSE SCHÄTZE FÜR KLEINE ABENTEURER

Unsere Empfehlung. Für Sie. Familienreisen mit Lufthansa City Center Der Familienurlaub gehört zur kostbarsten Zeit im Jahr. Wir von Lufthansa City Center finden: Da sollte wirklich alles stimmen! Darum können Sie bei uns stets die wertvollsten Urlaubsschätze entdecken, die Groß und Klein gleichermaßen faszinieren – mit höchstem Komfort, viel Abwechslung und tollen Abenteuern! Von all-inclusive bis Autorundreise – lassen Sie sich bei uns im Reisebüro Ihren individuellen Familienurlaub zusammenstellen oder auf www.LCC-reuter.de inspirieren!

Große Steinstr. 82 06108 Halle (Saale) Tel.: +49 (0)345 2124 0 Fax: +49 (0)345 2124111 touristik@LCC-reuter.de www.LCC-reuter.de

Alter Markt 3 06108 Halle Tel.: +49 345 21001 0 Fax: +49 345 21001 11 info1@LCC-reuter.de www.LCC-reuter.de

Leipziger Straße 23 06108 Halle Tel.: +49 345 21221 0 Fax: +49 345 21221 11 info2@LCC-reuter.de www.LCC-reuter.de

Reisebüro Reuter

neues theater/Thalia Theater Halle Spielzeitheft  
neues theater/Thalia Theater Halle Spielzeitheft  
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