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Vorwort 2 Ensemble / Mitarbeiter 50 Solisten, Chor, Ballett Rossa M   aritim Festival 6 Leitung Staatskapelle Neuproduktionen 10 Zentraler Bereich Offene Oper Matineen, Einführungen und Georg Friedrich Händel 32 Publikumsgespräche KostProben Italienische wochen 34 Agitation und Revolte Führungen Weiter im Programm 36 Hausbesuche Opernhaus Kulturbotschafter Spring Awakening Gesellschaft der Freunde Der Fliegende Holländer Junge Oper Jephtha Vorwort Hänsel und Gretel Kinderfasching Adriana Lecouvreur Produktionen für Kinder Tosca Theaterpädagogische Bad Lauchstädt Angebote Die Hochzeit des Figaro für Gruppen Der Freischütz für Pädagogen Così fan tutte zum Mitmachen Ballett Rossa 42 Ballettstudio Vorwort Kinder- und Jugendchor Neuproduktionen Service Repertoire Angebote Werther Abonnements Groovin‘ Bodies Preise Der Nussknacker Sitzplan Reihen 38 Kontakt / Impressum Raumbühne Heterotopia 30

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Neuproduktionen

Fidelio

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Oper von Ludwig van Beethoven ML: Christopher Sprenger R: Florian Lutz Ab 15. September 2017

  Spiel im Sand (ua)

Musiktheater von Leyan Zhang und Hans Rotman ML: Hans Rotman R: Astrid Vehstedt Ab 11. Oktober 2017

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DIE KAMELIEN DAME 44

Ballett von Ralf Rossa frei nach Alexandre Dumas Ab 11. November 2017

die Nachtigall des Zaren 14

Inszenierte Lesung mit Arien der Barockzeit ML: Katrin Wittrisch R: Veit Güssow Ab 25. November 2017

Maria de buenos aires 16

Semi-szenische Tango-Oper von Astor Piazzolla ML: Christopher Sprenger Ab 26. November 2017  

Aida

Oper von Giuseppe Verdi ML: Josep Caballé-Domenech R: Michael v. zur Mühlen Ab 20. Januar 2018

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Drei groschen oper 20

Ein Stück mit Musik von Bertolt Brecht und Kurt Weill ML: Michael Wendeberg R: Henriette Hörnigk Ab 18. Februar 2018

  Sweeney Todd

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Musical von Stephen Sondheim ML: Josep Caballé-Domenech R: Martin Miotk Ab 11. März 2018

INFERNO (ua) Sacre 46

Ballett von Ralf Rossa mit Musik von Enric Palomar und Igor Strawinsky ML: Michael Wendeberg Ab 6. April 2018

Mein Staat als Freund und Geliebte (ua) 24

Oper von Johannes Kreidler Ein Auftragswerk der Oper Halle ML: Christopher Sprenger Konzept  / R: Johannes Kreidler Ab 27. April 2018

Berenice

Oper von Georg Friedrich Händel Ab 25. Mai 2018

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Liebes Publikum,

bevor wir Ihnen auf den folgenden Seiten die Spielzeit 2017/18 an der Oper Halle vorstellen, möchten wir uns als künstlerisches Leitungsteam des Hauses ganz herzlich bei Ihnen für die offene und diskussionsfreudige Aufnahme unserer ersten Saison bedanken. Mit Blick auf die vergangenen Monate und Ihre Resonanz auf unsere künstlerische Arbeit sind wir hocherfreut zu sehen, dass Oper nach wie vor ein Medium ist, das Menschen bewegen und gesellschaftlich relevante Themen erfahrbar machen kann. Dabei ist uns klar, dass wir bei aller Vielfalt unseres bisherigen Programms auch immer wieder Wege eingeschlagen haben, die für ästhetische Kontroversen und Auseinandersetzungen gesorgt haben. Aber dank der großen Neugierde und Aufgeschlossenheit für ein zeitgemäßes Musik- und Tanztheater, mit der Sie unsere Arbeit begleiten, ist in Halle eine Lebendigkeit von Oper und Ballett möglich, wie man sie sich in vielen anderen Städten wünscht. Wir freuen uns, mit Ihnen und für Sie die nächste Spielzeit auf den Weg zu bringen. Nachdem für unsere erste Saison die Raumbühne HETEROTOPIA (der „andere Ort“) nicht nur ästhetisch prägend war, sondern sich auch als Publikumsmagnet erwiesen hat, werden wir das Erlebnisbühnenbild gleich nach der Spielzeiteröffnung ein weiteres Mal aufbauen und darin neben den Raumbühnenerfolgen Der fliegende Holländer, Groovin‘ Bodies und Wut auch die Neuproduktion Spiel im Sand herausbringen. Von dem großen Interesse des Halleschen Publikums bestätigt, wollen wir gleich darauf mit der Kraft der Oper noch weiter zu „anderen Orten“ vorstoßen, an denen auf eine neue, lustvolle Weise gesellschaftliches Miteinander reflektiert und emanzipatorisches Potential erprobt und diskutiert werden kann Gegenüber dem Bahnhof von Halle ist mit dem ehemaligen MARITIM-Hotel ein Gebäude gelegen, das mit seiner jüngsten Geschichte exemplarisch für die Veränderungsprozesse und Widersprüche unserer Zeit steht. Wir wollen die Gelegenheit am Schopfe packen und in dem nun leerstehenden Gebäude vom 21. Oktober bis zum 11. November 2017 gemeinsam mit dem neuen theater, dem Puppentheater und der Staatskapelle Halle sowie unserem Kooperationspartner Werkleitz und weiteren Hallenser Kulturschaffenden ein spartenübergreifendes Festival ausrichten: Das MARITIM soll Tag und Nacht ein Hotel für alle werden – auch für Sie liebes Publikum. An diesem Ort mit symbolträchtigem Namen ist die Frage nach unserer gesellschaftlichen Selbstdefinition und geschichtlichen Herkunft neu zu stellen. Wovon sprechen wir, wenn wir von Europa reden? In welcher Welt wollen wir leben? Welchen Beitrag kann Kunst zur Entwicklung neuer Entwürfe gelingenden Zusammenlebens liefern? Über 50 Veranstaltungen, eigene Produktionen aus Oper, Theater, Musik und Medien sowie zahlreiche Gastspiele, Konzerte, Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen sollen die verschiedenen Potenziale neuer Entwürfe eines kulturell offenen Europas rahmen. Doch zuvor eröffnen wir die Spielzeit bei uns im Opernhaus mit einer Neuproduktion von Ludwig van Beethovens großer Oper Fidelio in einem ganz klassischen Ambiente. Mit den traditionellen Mitteln der großen Opernbühne und ihrer spektakulären Verwandlungsmaschinerie soll die berühmte Freiheitsoper in ihrer historischen Faszination wie ihrer zeitgenössischen Relevanz neu erlebbar werden.

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Im November dann präsentiert Ihnen Ralf Rossa mit seiner Compagnie eine neue Ballett-Adaption von Alexandre Dumas‘ Roman Die Kameliendame. Und kurz danach folgt mit der Tango-Oper Maria de Buenos Aires Astor Piazzollas einzigartiges Bühnenwerk in einer semiszenischen Fassung. Ein Schwerpunkt der kommenden Saison liegt mit gleich drei Produktionen auf dem Werk von Georg Friedrich Händel. Neben der Wiederaufnahme des dramatischen Oratoriums Jephtha bringen wir mit der Premiere von Die Nachtigall des Zaren zeitgleich zu „Händel im Herbst“ die aufregende Lebensgeschichte des Star-Kastraten Filippo Balatri auf die Bühne, dem Händel einst in London begegnete. Unsere Premiere von Berenice zu den Händelfestspielen im Sommer 2018 verspricht dann ein weiterer Höhepunkt der kommenden Spielzeit zu werden. Mit der Premiere von Giuseppe Verdis wohl bekanntester Oper Aida im Januar 2018 vertiefen wir unsere Auseinandersetzung mit dem italienischen Repertoire des 19. Jahrhunderts. Bei den „Festwochen der Italienischen Oper“ im März können Sie neben der Aida auch Francesco Cileas Adriana Lecouvreur und Giacomo Puccinis Tosca in zwei sehr unterschiedlichen Regiehandschriften erleben. Mit der Hallenser Erstaufführung des Broadwaymusicals Sweeney Todd im März, der Neuinszenierung der Dreigroschenoper, dem Ballettabend Inferno (UA)/Sacre mit Musik von Enric Palomar und Igor Strawinsky sowie der Wiederaufnahme des Erfolgsmusicals Spring Awakening hat auch die Musik des 20. Jahrhunderts auf unterschiedliche Weise ihren Platz auf unserer Bühne. Mein Staat als Freund und Geliebte ist der Titel eines Auftragswerks der Oper Halle von Johannes Kreidler, mit dem wir unser Anliegen fortsetzen, jede Spielzeit mit einer brisanten Uraufführung zeitgenössische Themen und aktuelle Formen des Musiktheaters auf die Bühne zu bringen. Darin fühlen wir uns desto stärker ermuntert, als die Uraufführung von Sarah Nemtsovs Sacrifice in der laufenden Spielzeit sich als großartiger Erfolg bei Publikum und Presse heraus gestellt hat. Ansonsten setzen wir auch in der kommenden Spielzeit auf spartenübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung mit zahlreichen Kulturpartnern in Halle und der Region. So kooperieren wir bei Spiel im Sand mit dem „Impuls-Festival für Neue Musik“, bei der Dreigroschenoper mit dem nt, beim Kinderfasching, der erstmals in der Oper stattfindet, mit dem Thalia-Theater und beim MARITIM-Festival gleich mit allen künstlerischen Sparten der TOOH und diversen Akteuren und Kulturinstitutionen der Stadt wie Werkleitz, Radio Corax und der Freiraumgalerie. Freuen Sie sich mit uns auf insgesamt elf sehr unterschiedliche Neuproduktionen in Oper und Ballett, ein großes institutionenübergreifendes Festival für die Stadt und zahlreiche Wiederaufnahmen, die wir Ihnen in diesem Heft präsentieren wollen. Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und eine aufregende Opernsaison 2017/18. Ihr Florian Lutz, Veit Güssow und Michael v. zur Mühlen.

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Mari tim Fest ival EIN HOTEL FÜR ALLE

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21. Okt. - 11. Nov. 2017


Vom Hauptbahnhof aus in wenigen Minuten über den Ernst-Thälmann-Platz – da steht seit dem Neujahrstag 1966 das neue Prunkstück des real existierenden Sozialismus als moderner Tempel der Weltoffenheit eines geschlossenen Systems: Das Interhotel Halle – Bezirkshauptstadt der DDR – und hier darf wahrlich nicht jeder rein. Wie es drinnen zugeht, das bleibt Auserlesenen vorbehalten. 25 Jahre später: Der Platz heißt wieder, wie vorher schon, Riebeckplatz. Das einstige Prunk- und nun armselige Schandstück wird mit Design-GoldSchildern und Hochglanzmetallen, Lüstern und Teppichen verwestlicht, die einstige Empfangshalle heißt jetzt – wie es sich gehört – Lounge, und das ganze Hotel – mitten in Sachsen-Anhalt ohne Meeresanbindung gelegen – wird in das MARITIM transformiert. Wieder sind es viele, die sich kein Bild vom Inneren des Gebäudes machen können, weil es so unerschwinglich scheint, darin zu flanieren. Doch wieder 25 Jahre später platzen die Träume, die sich damit verbinden, und das Bettenhaus erlebt seine vorerst letzte Transformation zur Unterkunft für Geflüchtete, die es – zum Teil auf maritimen, menschenfeindlichen Pfaden – vor Krieg und Zerstörung fliehend bis in das Herz Europas geschafft haben. Wieder erlangt – unter völlig anderen gesellschaftlichen Bedingungen – das einstige Messe-Hotel geheimen Status. Nun insofern, dass niemand ohne behördliche Genehmigung das streng bewachte Gebäude betreten darf. Welche Prozeduren gehen hinter den Plattenmauern vor sich? Warum leben plötzlich Geflüchtete vermeintlich fürstlicher als die meisten Einwohner der Stadt, fragen sich viele der Draußen-Gelassenen. Ist es eine geniale Idee des Humanismus eines werdenden Europas oder der Zynismus der Zeitgeschichte, die dieses Gebäude mit der vermutlich letzten Transformation vor dem Zerfall der europäischen Idee erfährt? Seit der Schließung der Geflüchteten-Unter-

kunft steht das Gebäude vor ungewissem Ende. Es ist nun unsere Idee, das Gebäude mit einer letzten Transformation zu konfrontieren – einer Transformation durch Kunst. Gemeinsam mit dem neuen theater, dem Puppentheater und der Staatskapelle Halle sowie den Kooperationspartnern Werkleitz, Radio Corax und der Freiraumgalerie möchten wir in einem breiten Netzwerk von Kulturschaffenden ein konvergentes Kunstfestival ausrichten: Das Maritim soll für kurze Zeit, vom 21. Oktober bis zum 11. November 2017, Tag und Nacht ein Hotel für alle werden, auch Sie liebes Publikum, in dem Gegenwart wahrgenommen, Zukunft aufs Neue geplant und Geschichte abermals erzählt werden kann. An diesem Ort mit symbolträchtigem Namen ist die Frage nach der gesellschaftlichen Selbstdefinition und geschichtlichen Herkunft zu stellen. Wovon sprechen wir, wenn wir von Europa reden? In welcher Welt wollen wir leben? Welchen Beitrag kann Kunst zur Entwicklung neuer Entwürfe gelingenden Zusammenlebens liefern? Neben eigenen Produktionen aus Theater, Musik und Medien werden zahlreiche Gastspiele, Konzerte, Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen die verschiedenen Potenziale neuer Entwürfe eines kulturell offenen Europas rahmen. Das kunstspartenübergreifende Festival im Hotel Maritim legt zudem einen Schwerpunkt auf partizipative Formate, bei denen auch Protagonisten der Hallenser Stadtöffentlichkeit und Zivilgesellschaft einbezogen werden. Die verschiedenen Formate und Aktionen kulminieren am Ende des Festivals in einem rauschenden Ball für die Kraft der Künste. Das detaillierte Festival-Programm finden Sie ab Ende Juni 2017 auf unserer Homepage unter www.buehnen-halle.de und nach der Sommerpause in einer gesonderten Festivalbroschüre.

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fideli Große Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven Libretto von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

Ab 15. Sept. 2017

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Musikalische Leitung: Christopher Sprenger Regie: Florian Lutz Bühne: Martin Miotk Kostüme: Andy Besuch


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„Am Gebäude der Deutschen Bank in München steht: ,Aus Ideen werden Märkte‘. Jetzt ist der Ideenhimmel verbraucht. Es gibt nur noch Märkte, und dadurch entsteht eine ungeheure Leere. Die Frage ist, ob der Mensch das aushält.“ (Heiner Müller)

Leonore gewinnt als Mann verkleidet unter dem Namen Fidelio das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco und seiner Tochter Marzelline und verschafft sich Zutritt zu dem geheimen Verließ, in dem ihr Mann Florestan vom Gouverneur Don Pizarro willkürlich festgehalten wird. Florestan schwebt in Lebensgefahr und seine Frau versucht ihn mit Waffengewalt zu befreien. Doch erst durch die Ankunft des Ministers Don Fernando werden beide gerettet. Am Ende preisen alle Freiheit, Gerechtigkeit und Gattentreue. In einem jahrzehntelangen Kompositions- und Umarbeitungsprozess entwickelte Beethoven seine einzige fertig gestellte Oper Fidelio zu einer musikalischen Grenzüberschreitung zwischen biedermeierlichem Singspiel und oratorischer Freiheits-Symphonie. Die im Umfeld der Französischen Revolution entstandene Schreckens- und Befreiungsoper Léonore ou L’ Amour conjugal von Pierre Gaveaux und Jean Nicolas Bouilly arbeitete Beethoven für Fidelio aus Rücksicht vor der österreichischen Monarchie um und tilgte alle Hinweise auf einen revolutionären Kampf. Er verkehrte die politischen Verhältnisse der Oper vom Erzählrahmen der französischen Umsturzjahre nach 1789 in den Kontext einer guten

Monarchie, die die Machenschaften eines bösen Intriganten vereitelt und so politischer Freiheit zu ihrem Recht verhilft. Beethovens mitreißende Musik ist dabei voller revolutionärer Dringlichkeit und widerständigem Pathos, so dass Fidelio bis heute als eine der wichtigsten Revolutions- und Freiheitsopern des „Deutschen Repertoires“ gilt. Nun ist die Freiheit seit dem Entstehen des Werkes im frühen 19. Jahrhundert nicht nur zum höchsten politischen Wert und Grundrecht aufgestiegen, sondern hat sich zugleich als ökonomischer Imperativ der liberalen Gesellschaft und des bürgerlichen Staates offenbart. Die Befreiung der Menschen von staatlicher Bevormundung findet ihr ökonomisches Pendant nicht zuletzt darin, dass sämtliche Lebensbereiche vollständig den Gesetzen des Marktes unterworfen werden: So schlägt Freiheit auf eine repressive Weise gegen die Menschen zurück. Diese Schattenseiten der Freiheit im Zeitalter neoliberaler Markt- und Gesellschaftsreformen sind in unserem Fidelio ebenso Thema, wie die Folgen der gesellschaftlichen Liberalisierung auf den Theater- und Opernbetrieb selbst. Im sinnlichen Spiel großer Opulenz und überbordender Erwartungshaltung gegenüber der klassischen Oper des 19. Jahrhunderts fragen wir nach den „Kosten der Freiheit“ . Was ist, wenn Kunst sich rechnen muss, und – genau wie alle anderen Lebensbereiche – von der Freiheit des Marktes und der Konkurrenz bestimmt wird?

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spiel im sand Musiktheater in zwei Teilen von Leyan Zhang und Hans Rotman

Im Rahmen des 10. IMPULS-Festivals

Ab 11. Okt. 2017

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Musikalische Leitung: Hans Rotman Text, Regie und Bühne: Astrid Vehstedt Raumbühne: Sebastian Hannak Kostüme: Pia Wessel Video: Sascha Kummer


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„America will start winning again. America will start winning like never before“/ „Allah sei Dank, der für uns nach Jahrzehnten der Demütigung und Unterwerfung den Islamischen Staat wieder ins Leben gerufen hat“ (aus: Donald Trumps inauguration speech / Manifest von ISKämpferinnen). Die Musiktheaterproduktion Spiel im Sand thematisiert den Populismus westlicher Prägung, die Machenschaften von Warlords in entlegenen Krisengebieten und deren Sprache des Terrors. Von den aktuellen Kriegshandlungen und deren Rhetorik hier wie dort wird ein Bogen zur faschistischen Franco-Diktatur im Spanien der 1930er Jahre geschlagen, jenem militärischen und politischen Labor für die damals schwelenden Konflikte in ganz Europa. Es geht um Machtkämpfe, Sendungsbewusstsein im Namen des Volkes und identitäre Gedankenmuster. Aus einem scheinbar harmlosen spielerischen Wettkampf zwischen zwei Männern wird ein veritabler Konflikt, ein Dritter mischt sich ein und wirbt für eine gemeinsame Sache, eine staatliche und religiöse Identität. Ein Fremder, der mit den Dreien nichts zu tun hat, wird zum Feindbild auserkoren, gegen das sie sich verbünden und ihn zum Opfer machen.

Das Stück besteht aus zwei Teilen: der erste Teil wird von drei arabischsprachigen Schauspielern aus dem Irak verkörpert (zwei Männern und einer Frau), die musikalisch von Percussion unterstützt werden. Die Musik für diesen Teil wird von der jungen chinesischen Komponistin Leyan Zhang geschrieben. Der zweite Teil – frei nach Texten von Federico García Lorca – stammt von Hans Rotman, der damit zum ersten Mal als Komponist beim IMPULS-Festival und an der Oper Halle vertreten ist. In seiner Komposition stehen drei Sängern (eine Frau und zwei Männer) sechs Instrumentalisten ebenbürtig zur Seite (Violine, Harfe, zwei Klaviere und Percussion). Die Regie ist in Händen von der Autorin und Regisseurin Astrid Vehstedt. Videofragmente betten die politische Fabel in geschichtliche Kontexte ein. Es wird in deutscher, spanischer, englischer und arabischer Sprache gesprochen und gesungen. Die Musiktheaterproduktion Spiel im Sand ist eine Kooperation der Oper Halle mit dem IMPULS-Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt und wird die 10. Ausgabe des Festivals mit dem Motto Volharding am 11. Oktober 2017 eröffnen.

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Inszenierte Lesung mit Arien der Barockzeit

Text von Christine Wunnicke

Basierend auf der Autobiographie des Star-Kastraten Filippo Balatri

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Ab 25. Nov. 2017

Musikalische Leitung: Katrin Wittrisch Regie: Veit GĂźssow


Die Nachtigall des Zaren erzählt die faszinierende Lebensgeschichte des Star-Kastraten Filippo Balatri, basierend auf dessen berührend-persönlicher und bissig-spöttischer Autobiographie: Ein ‚Roadmovie des Barock‘ über den höfischen Alltag, die europäische Kunstszene und die Strapazen des Reisens im 17. Jahrhundert zwischen Pisa und St. Petersburg, London und Düsseldorf, Paris, München und Wien sowie der kalmückischen Steppe. Zehn Jahre hatte der Sopranist Filippo Balatri bereits eine Stellung bei der Münchner Hofkapelle am Hofe Max Emanuels inne, als er zur Feder griff und begann, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Zwei Manuskripte sind heute erhalten: Vita e Viaggi di F.B., eine Prosafassung der Memoiren, und Fruti del Mondo, eine Autobiographie in Versform. Die Autorin Christine Wunnicke hat auf Grundlage dieser Manuskripte Balatris Lebensweg detailgenau rekonstruiert. Der Schauspieler Robert Joseph Bartl liest aus dem Buch Die Nachtigall des Zaren, das die abwechslungsreiche Lebensgeschichte anekdotenreich und mit Originaltexten aus Balatris Autobiographie entfaltet.

»Während vielen die Beschaffenheit ihres Kehlkopfes oder eine von Natur aus zu wenig süße Stimme verbietet, eine Nachtigall zu imitieren, war es mir ein Leichtes, die wehmütigen Tonfolgen nachzuahmen, die dieses Tierchen zu singen pflegt. Ich hatte ja in London eine Nachtigall in meinem Zimmer, und ich verliebte mich dort so in ihren Gesang, dass ich, zunächst nur zum Spaß, ihre Strophen zu studieren begann, bis ich sie dann eines Tages wirklich nachsingen konnte.« Begleitet von einem Kammerensemble auf historischen Instrumenten singt der Countertenor Leandro Marziotte Arien, die auch aus Balatris Repertoire stammen könnten, vorwiegend von Georg Friedrich Händel. Der Schauspieler Robert Joseph Bartl war langjähriges Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie am Münchner Residenztheater. Im Film wurde Bartl bekannt als Pfarrer Behrend in M. H. Rosenmüllers Wer früher stirbt, ist länger tot. Außerdem ist er regelmäßig im Tatort aus München als Pathologe Dr. Steinbrecher zu sehen.

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Semi-szenische Tango-Oper von Astor Piazzolla Libretto von Horacio Ferrer

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Ab 26. Nov. 2017

Musikalische Leitung: Christopher Sprenger


„Yo soy María - Ich bin María ... María Tango, María der Vorstadt, María Nacht, María fatale Leidenschaft, María der Liebe zu Buenos Aires bin ich!“ Der argentinische Komponist Astor Piazzolla verfasste in seiner einzigen Oper eine Liebeserklärung an „seine“ Stadt Buenos Aires in Musik, die in der Titelfigur María menschliche Gestalt annimmt. Gemeinsam mit dem Dichter Horacio Ferrer entwarf er im Jahre 1968 eine Revue in 16 Bildern, die um das Leben, Sterben und immer aufs Neue Wiedergeboren-Werden dieser einzigartigen Stadt kreisen. Die ursprünglich namensgebende Stadtheilige Santa Maria de los Buenos Aires tritt hier als ” Tochter der Vorstädte“ in Erscheinung. Sie ist eine Unheilige, Umworbene, Begehrte, Verlassene, Verurteilte, eine Liebende und Leidende, die durch diese Tango-Oper hindurch ein Panoptikum der Underdogs, der Armen, Diebe, Huren und Freier

abschreitet und dabei Astor Piazzollas intensive musikalische Bilder durchwandert. Ihre Gefühle sind ebenso vielfältig wie die Geschichte dieser Stadt der Einwanderer und Porteños, die ihrerseits für sich beansprucht, die wahre Heimat des Tangos und dessen seltsam sehnsuchtsvollen Lebensgefühls zu sein. Piazzollas „operita“, die formal mit Gesangssoli, Erzähler und Sprechchor einer Kantate ähnelt, besteht aus einer Folge unterschiedlichster Tangos, Milongas, Canyengue und eben jenem Tango Nuevo, der seine Entstehung maßgeblich Piazzolla verdankt. Der Komponist selbst war ein Meister des Bandoneons, jenes Instrumentes, das wie kein anderes mit dem Tango verbunden ist. Vor und nach seinem Studium der klassischen Komposition in Paris hatte er als Bandoneon-Spieler und mit Arrangements für Tangoorchester seinen Lebensunterhalt bestritten. Piazzolla war eine Ausnahmeerscheinung in der Welt des Tangos, internationale Stars des klassischen Musikbetriebs wie Gidon Kremer suchten die Zusammenarbeit mit ihm; die unerhörte Intensität seiner Musik hat darüber hinaus dem traditionellen Tango neues Leben beschert.

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Aida Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi Libretto Antonio Ghislanzoni In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Ab 20. Jan. 2018

Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech Regie: Michael v. zur Mühlen Bühne und Kostüme: Christoph Ernst


Was hat ein Opernhaus 1871 in Kairo zu suchen? Mit seiner gen Westen ausgerichteten Fassade, gebaut auf der Nord-Süd-Achse, der Trennlinie zwischen der alten islamischen Stadt und dem neuen Kairo nach europäischem Vorbild, ist es Symbol für das kulturelle und ökonomische Streben des Westens nach Vorherrschaft in Afrika und die Orientierung der dortigen Oberschicht an der europäischen Hegemonie. Am Heiligen Abend 1871 wird hier Verdis wohl berühmteste und erfolgreichste Oper Aida uraufgeführt. Wenige Jahre später beginnt ein wahrer Wettlauf der europäischen Mächte um die Aufteilung Afrikas – das Zeitalter des Imperialismus teilt den Kontinent am Reißbrett neu auf. Erst kam die Oper, dann folgten die Kanonenboote. Verdi gibt in der Dreiecksgeschichte der in Ägypten versklavten Äthiopierin Aida, des ägyptischen Feldherrn Radamès und der Königstochter Amneris eine dramatische Vorahnung dieser Auseinandersetzungen, indem er sie durch den Kampf zweier Kulturen rahmt. Die ferne Hochkultur Ägypten mit ihren Pyramiden, Elefanten und Pharaonen im Kampf gegen die ver-

meintlich wilden äthiopischen Aufständischen bietet eine Folie für viel nähere und zeitgenössischere Konflikte. So ist das brachiale Kriegsgeschrei der Ägypter (guerra, guerra) ein Widerhall des zunehmenden Militarismus und Nationalismus in Europa – in einem Brief an seinen Librettisten Ghislanzoni entgegnet Verdi auf die Frage wie der ägyptische Pharao zu sprechen habe, vielsagend, er solle sich die Telegramme des preußischen Kaisers Wilhelm I. genau anschauen. In diesem kriegerisch aufgepeitschten gesellschaftlichen Klima ist das Glück der Liebe für die aus entgegengesetzten Welten kommenden Hauptfiguren Aida und Radamès nicht zu haben. Ihnen bleibt nur das Begräbnis bei lebendigem Leib, der Tod. Aber was für die Menschen tödlich und für die Welt schlecht ist, ist für die Dramaturgie der Oper bekanntlich sehr gut. Verdi setzt mit einer unsterblichen Musik dem unauflösbaren Konflikt das Versprechen der utopischen Liebe und Erlösung in einer anderen, besseren Welt entgegen – auf dass sie (nicht) Realität werde…

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die dr grosc oper Ein StĂźck mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern von Bertolt Brecht nach John Gays The Beggar`s Opera

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Ab 18. Feb. 2018

Musikalische Leitung: Michael Wendeberg Regie: Henriette HĂśrnigk


ei hen Übersetzt aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann Musik von Kurt Weill Das neue theater und die Oper Halle wollen in der neuen Spielzeit an den Erfolg der letzten Zusammenarbeit in der Raumbühne HETEROTOPIA anknüpfen und wieder gemeinsame Sache machen: Nach Elfriede Jelineks Wut soll nun eines der beliebtesten Theaterstücke des 20. Jahrhunderts das Publikum begeistern. Unter der musikalischen Leitung von Michael Wendeberg, dem ersten Kapellmeister der Oper Halle, und der Regie der nt-Chefdramaturgin Henriette Hörnigk werden Sänger*innen der Oper und Schauspieler*innen des neuen theaters dafür sorgen, dass die berühmten Songs der Dreigroschenoper wieder in die Welt geschmettert werden. So kann

allen noch einmal bewusst werden, wovon der Mensch lebt, wenn der Haifisch mit seinen Zähnen den Mond über Soho sieht, während das Schiff mit acht Segeln entschwindet und die Soldaten wohnen auf den Kanonen in dem Bordell. Das 1928 zum ersten Mal aufgeführte Brecht-Weillsche Bühnenuniversum mit all seinen Bettlern, Gaunern, Huren und Ehrenmännern im liebesgeschichtlich aufgeladenen und schließlich doch grandios geschlichteten Konflikt wird sich entfalten in nach wie vor knackigen Spielszenen, mit nach wie vor aktuellen Texten und schmissiger Musik. Denn die Verhältnisse, die sind doch so!

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Musical von Stephen Sondheim Musik und Liedtexte Stephen Sondheim Buch Hugh Wheeler Deutsch von Wilfried Steiner

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Ab 11. März 2018

Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech Regie und Bühne: Martin Miotk Kostüme: Andy Besuch


London 1848: Nach 15 Jahren kehrt Benjamin Barker unter dem Namen Sweeney Todd aus der Verbannung zurück. Er war einst rechtschaffender Barbier, glücklich verheiratet und Vater eines Kindes. Doch fiel er den üblen Machenschaften des Richters Turpin zum Opfer, der es auf seine Frau abgesehen hatte. Mit seinem alten Rasiermesser in den Händen fühlt sich Todd wieder komplett und beschließt mit einem düsteren Hintergedanken seinen Salon wieder zu eröffnen. Seine Frau hält der Barbier längst für tot, doch seine heranwachsende Tochter befindet sich immer noch unter den Fittichen Turpins, an dem er sich für all den erlittenen Schmerz rächen will. Bei der Ausführung seines Racheplans fällt er schnell in einen Blutrausch und durchschneidet nun die Kehlen aller Kunden, vom einfachen Kesselflicker bis zum hochrangigen Richter. Mrs. Lovett, die eine vom Konkurrenzdruck bedrohte Pastetenbäckerei unterhalb von Todds Laden führt, weiß wohin mit den Leichen. Fleisch ist teuer in Zeiten der Krise und so einigen sich beide auf eine makabre Zusammenarbeit.

Mensch frisst Mensch heißt es im Text der grotesk überzeichneten Sozialsatire. Liebe endet in jeder Hinsicht in Schmerz und Schmerz in Rache. Gezeigt wird eine pervertierte Gesellschaft, die sich in ihrem erbarmungslosen Überlebenskampf selbst zerfleischt. Die Opfer sind gleichzeitig Täter, der Mensch wird zum Rohstoff industrieller Produktion, die konsumhungrige Masse springt darauf an. Stephen Sondheims Musical basiert auf dem gleichnamigen Schauspiel von Christopher G. Bond. Von Horrorfilmen inspiriert, wird es oft als ”tiefschwarze Operette“ bezeichnet, was sich auch in der schaurigen, mitreißenden und durchkomponierten Musik bemerkbar macht. Vielfältige Orchesterfarben, kirchenmusikalische Zitate und Sounds geben der komisch-brutalen Geschichte eine besondere Atmosphäre. Die Uraufführung 1979 am Broadway brachte neun gewonnene Tony Awards, die Oscar-prämierte Verfilmung von Tim Burton trug 2007 weiter zur Bekanntheit bei. In der Spielzeit 17/18 wird Sweeney Todd erstmalig an der Oper Halle gezeigt.

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Oper von Johannes Kreidler

Oper für Chor, Video, einen Schauspieler, einen dramatischen Tenor, Ballett, Orchester und Elektronik

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Ab 27. April 2018

Musikalische Leitung: Christopher Sprenger Komposition / Konzept / Regie: Johannes Kreidler


„Ich liebe dich, Staat. Ich liebe dich auch, Frank“ – küssen sich

Der Komponist und Aktionskünstler Johannes Kreidler ist einer der meist diskutierten und polarisierendsten Figuren der Neuen Musik. Doch Musik allein gibt es für ihn nicht. Musik hat mit Technologie zu tun und mit der Politik der Technologie, mit Konsumverhalten und dem kulturellen und wirtschaftlichen Wert von Kunst. Politik und Alltag lassen sich für ihn nicht ausklammern, wenn er komponiert. Die Nöte, in denen man sich befindet, müssen in das Kunstwerk hinein geholt werden und das, was sonst subkutan passiert, soll deutlich hervortreten. Das Material für Kreidler ist die Welt, die uns umgibt, das Internet, unsere durchökonomisierte und -technologisierte Welt. Fallende Börsenkurven speist er in einen Kompositionscomputer für Kinder ein und heraus kommt wohl die beschwingteste und naivste Melodie zur Krise. Globalisierte Ausbeutung thematisiert er nicht über die Abbildung, sondern im Nachvollzug der Mechanismen: In der Auftragskomposition fremdarbeit agierte er als Komponisten-Unternehmer und reichte den Auftrag an in China und Indien lebende und deutlich billiger arbeitende Komponisten weiter: Das was alltäglich hingenommen wird, gewinnt provozierende Lesbarkeit.

Johannes Kreidler bringt in seinem neuen Musiktheaterwerk angesichts des weltweit erstarkenden Nationalismus eine Reflexion über Gemeinschaft, Massenbewegungen, Staatstheorien und Protest in eine Bühnenform. Er legt den Finger in die Wunde eines Begehrens nach Zusammenhalt, Zugehörigkeit und gesellschaftlichem Sinn. Der Protagonist dieses Werkes ist ein für die Oper gleichermaßen grundlegender wie vernachlässigter Charakter: der Chor. Traditionell steht er in der Oper für Gemeinschaftlichkeit und für das Erleben eines von verschiedenen Sänger-Körpern geteilten Klangs voller Kraft, Intensität und Überwältigungspotenzial. Der Chor erzählt und flankiert den Plot einer Operngeschichte, er ist die sinngebende Instanz und kommentiert das dramatische Geschehen. Darin ist er eine Schlüsselfigur, um die gegenseitige Durchdringung philosophischer, sozialer und realgeschichtlicher Diskurse mit der Ästhetik der Operngeschichte zu verstehen. Kreidlers Arbeit greift diese Chorfunktion auf und zeichnet ihre Entwicklung von der antiken Volksmasse hin zur heutigen Stellver- Mein Staat als Freund und Geliebte ist treterschaft eines organisierten Staats- ein Auftragswerk der Oper Halle. apparats nach. Das Werk macht gegenwärtige Gemeinschaftskonzepte vom Patriotismus bis zur bürgerlichen Kleinfamilie als politische Instrumente bestimmter Interessen erfahrbar, in denen libidinöse Bindungen instrumentalisiert und orchestriert werden: Brüderlichkeit, Liebe zur Nation, Opfer für die Gemeinschaft. Dynamiken von Masse und Einzelnem, Revolte und Eingliederung werden seziert, ästhetisiert und somit wahrnehmbar gemacht, um sie in ihrem gegenwärtigen Gewaltpotenzial erfahrbar werden zu lassen.

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Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel In italienischer Sprache mit deutschen Ăœbertiteln Es spielt das Händelfestspielorchester der Staatskapelle Halle auf historischen Instrumenten

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Ab 25. Mai 2018


Für die Saison 1736 / 1737 am königlichen Theater Covent Garden widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. In Händels Oper wird sie als starke und unabhängige Frau gezeichnet, die sich dem Machtkalkül Roms zu Beginn widersetzt und der Heirat mit dem römischen Fürsten Alessandro aus Unabhängigkeitsstreben und Liebe zu Demetrio nicht zustimmt. Demetrio wiederum liebt Berenices Schwester Selene, die seine Liebe erwidert, aber von Berenice zur Stärkung eines Bündnisses gegen Rom bereits dem Fürsten Arsace versprochen worden ist. Rom droht mit Krieg, Demetrio will sich zuerst töten, landet dann aber im Kerker, Selene ist todunglücklich, das Volk erhebt sich und mit Mitridate tritt ein weiterer Herrscher auf den Plan, der

Einfluss in Ägypten gewinnen will. Politik und Liebe geraten in einen Strudel, in dem sich beide Sphären durchdringen und in absurden Verlaufsformen auf melodramatische Weise gegenseitig beeinflussen. Und doch scheinen am Ende Machtinteressen und Gefühle in Einklang gebracht zu sein und das Paar Berenice und Alessandro regiert mächtiger als je zuvor auf dem ägyptischen Thron. Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Zur Eröffnung der Internationalen HändelFestspiele führt die Oper Halle das Werk zum ersten Mal in der neuen Hallischen Händel-Ausgabe auf.

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Ab 29. Sept. 2017 Ab dem 29. September 2017 gibt es zum letzten Mal die Möglichkeit, die legendäre MusikTheaterStadt HETEROTOPIA in der Oper Halle zu besuchen, in der dann nicht nur die Raumbühnenklassiker Der fliegende Holländer, Groovin‘ Bodies und Wut drei Wochen lang gespielt werden, sondern mit Spiel im Sand auch eine weitere Neuproduktion Premiere haben wird. Dabei entsteht wiederum eine neue Perspektive auf die Raumbühne, die im prächtigen Traditionsbau der Oper Halle letzten Sommer ihre Tore geöffnet und bereits die sieben verschiedenen Musiktheater-, Tanz-, Schauspiel- und Konzertformate unseres Eröffnungsfestivals sowie die Uraufführung des Auftragswerkes Sacrifice beheimatet hat. Sebastian Hannak hatte dafür eine Bühneninstallation entworfen, in der die Zuschauer den Raum bei allen Projekten jeweils aus anderen Perspektiven erleben können. Vom überbauten Parkett über die begehbare Großstadt auf der Hauptbühne bis in die entlegensten Winkel der Hinter- und Seitenbühne wird das Theatergebäude dabei als fiktional-urbaner Raum erfahrbar, Zuschauerraum und Spielfläche ver-

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schränken sich und die virtuelle Stadt wird zum Totaltheater. In HETEROTOPIA sitzt der Betrachter mitten im dramatischen Geschehen und erlebt die Aufführungen um sich herum so unmittelbar, dass ein einzigartiges Raum-Klang-Erlebnis und ein direkteres Verhältnis zu Text, Musik und Bewegung möglich wird. Es ist ein egalitärer Raum, in dessen Mitte sich die Zuschauer befinden, in dem sie das Erleben teilen und räumlich erfahren können, dass sie als Teil eines sozialen Zusammenhanges immer zugleich auch agieren und nicht nur reagieren. „Rasant-starker Neustart an der Oper Halle“ Leipziger Volkszeitung „Die Bühne ist aufregend und erlaubt eine Nähe zum Kraftwerk Oper, die die Energie überspringen lässt.“ Neues Deutschland „Die Raumbühne – unendliche Möglichkeiten so könnte man beim Neustart in der Oper Halle kalauern.“ Mitteldeutsche Zeitung


DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

GROOVIN’ BODIES (UA)

Romantische Oper von Richard Wagner Ballett von Ralf Rossa ML: Josep Caballé-Domenech mit Musik von Ivo Nitschke R: Florian Lutz Ab 1. Oktober 2017 Ab 29. September 2017 Tanz und Puls, Bewegung & Groove – der Mit seiner dritten Inszenierung an der Rhythmus steht im Vordergrund von Ralf Oper Halle stellte sich Florian Lutz der Rossas Tanzstück. Die beiden SchlagzeuStadt im September 2016 als neuer In- ger Ivo Nitschke und Ralf Schneider spietendant des Hauses vor und führte zu- len ihre eigens komponierte Musik live. gleich eine Reihe von interaktiven Musiktheaterarbeiten fort, in denen er große „Das Publikum honorierte die Uraufführung dieser einzigartigen Tanz-PerforOpern des 19. Jahrhunderts mit drän- mance mit enthusiastischem Beifall.“ genden Fragen der politischen Gegen- www.tanznetz.de wart konfrontiert. Die Wiederaufnahme im Herbst 2017 wird erneut dirigiert von „Der Einbau jedenfalls funktioniert. Auch da, wo sich jetzt das Ballett mit GMD Josep Caballé-Domenech. GROOVIN’ BODIES vom Elan des „Es ist ein höchst vitales, auf maxima- neuen Intendanten anstecken lässt und len Schauwert angelegtes Spektakel, das den Bruch des Gewohnten als Chance begreift. […] Am Ende gab es stehende Florian Lutz entfesselt.“ Opernwelt Ovationen von den Zuschauern.“ Mitteldeutsche Zeitung

WUT

Schauspiel von Elfriede Jelinek R: Henriette Hörnigk Ab 30. September 2017 Das neue theater führte in HETEROTOPIA in einer Inszenierung von Henriette Hörnigk erstmals ein Stück der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Halle auf. Wut: ein virtuoser Text für ein so unversöhnliches Gefühl mitten im Europa der Gegenwart.

SPIEL IM SAND (UA)

Musiktheater in zwei Teilen von Leyan Zhang und Hans Rotman ML: Hans Rotman R: Astrid Vehsted Ab 11. Oktober 2017

Die Musiktheaterproduktion Spiel im Sand thematisiert den Populismus westlicher Prägung, die Machenschaften von „Im 360-Grad-Format, dargeboten von Warlords in entlegenen Krisengebieten einem spielerisch entfesselten, sprach- und deren Sprache des Terrors. Von den lich präzisen Ensemble mit großer Aus- aktuellen Kriegshandlungen und deren druckskraft.“ Rhetorik hier wie dort wird ein Bogen Die Deutsche Bühne zur faschistischen Franco-Diktatur im Spanien der 1930-er-Jahre geschlagen, jenem militärischen und politischen Labor für die damals schwelenden Konflikte in ganz Europa. (siehe dazu auch S. 12).

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Die Pflege von Georg Friedrich Händels Lebenswerk ist heute eines der herrausragensten Merkmale der halleschen Kulturlandschaft. Bei der Wiederentdeckung seines Schaffens in den 1920 er Jahren spielten seine Opern eine zentrale Rolle. Angeregt durch die sogenannte Göttinger Händelopernrenaissance, nahm sich das OPERNHAUS HALLE der Wiederentdeckung des Opernschaffens Georg Friedrich Händels bereits 1922 im Rahmen des ersten Händel-Festes an. In zunächst unregelmäßigen Abständen, dann ab 1952 jährlich, wurden seitdem im Rahmen der Händel-Festspiele über 100 Opern des Meisters zur Aufführung gebracht, die wichtige, international ausstrahlende Impulse und Standards sowohl auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis als auch bei der philologischen Aufarbeitung gesetzt haben. In den 1980er errang die hallesche Händelopernrezeption durch die brisanten szenischen Interpretationen von Peter Konwitschny legendären und über seine Zeit hinaus Maßstäbe setzenden Status.

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Diese Tradition der intensiven Auseinandersetzung mit Händel wollen wir an der Oper Halle fortsetzen und ausbauen. In der vergangenen Spielzeit konnten wir die renommierte Regisseurin Tatjana Gürbaca für die Inszenierung des Oratoriums Jephtha gewinnen und die musikalische Leitung in die Hände des Alte-Musik-Spezialisten Christoph Spering legen. Im Rahmen von Händel im Herbst 2017 wird diese besondere Produktion wiederaufgenommen und mit gleich drei Vorstellungen deutlich häufiger gezeigt, als in den letzten Jahren üblich. Vor allem aber bringen wir in der neuen Spielzeit gleich zwei Neuproduktionen mit Musik von Georg Friedrich Händel heraus: Eine inszenierte Lesung mit Arien für Countertenor und Kammerensemble, Die Nachtigall des Zaren, basierend auf der abenteuerlichen Autobiographie des StarKastraten Filippo Balatri aus dem 18. Jahrhundert sowie als Eröffnung und Höhepunkt der Händel-Festspiele 2018 die Neuinszenierung der Oper Berenice, Regina di Egitto.


JEPHTHA

Oratorium von Georg Friedrich Händel  Text: Thomas Morell In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Es spielt das Händelfestspielorchester der Staatskapelle Halle auf historischen Instrumenten Musikalische Leitung: Christoph Spering Regie: Tatjana Gürbaca Bühne: Stefan Heyne Kostüme: Silke Willrett

Ab 20. Oktober 2017

DIE NACHTIGALL DES ZAREN

von Christine Wunnicke Inszenierte Lesung mit Arien der Barockzeit

Musikalische Leitung: Katrin Wittrisch Regie: Veit Güssow Premiere: 25. November 2017 (siehe auch S.14)

BERENICE, REGINA DI EGITTO

Oper von Georg Friedrich Händel Premiere: 25. Mai 2018 (siehe auch S. 26)

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Ab 16. März 2018 Tosca, Aida, Adriana Lecouvreur und mehr Während draußen noch das wechselhafte Frühlingswetter tobt, geht in der Oper Halle die südliche Sonne der italienischen Oper bereits im März auf. Durch die gleichzeitige Wiederaufnahme der beiden gefeierten Künstleropern Tosca und Adriana Lecouvreur mit Romelia Lichtenstein in den beiden Titelrollen und Eduardo Aladrén als ihrem doppelten Bühnenliebhaber, entführen wir Sie gleich zweimal in die Welt des italienischen Verismo. Dazu kommt unsere Neuproduktion von Giuseppe Verdis Aida, eine Lange Nacht der italienischen Oper und kulinarische Höhepunkte mit Generalmusikdirektor Josep Caballé-Domenech und Intendant Florian Lutz hinter den Kulissen der Oper Halle. Für Freunde der italienischen Oper gibt es gleich an zwei Wochenenden im März die Möglichkeit, italienische Musik satt zu genießen, da wir Ihnen am 16., 17. und 18. März 2018 eine Kombination von Adriana Lecouvreur, der

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Langen Nacht der italienischen Oper und Tosca anbieten, und am 23. , 24. und 25. März 2018 die Folge Tosca, Aida und Adriana Lecouvreur – jeweils mit entsprechendem kulinarischen Begleitprogramm. Dabei können Sie nicht nur musikalisch in den vielfältigen kompositorischen Kosmos von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Francesco Cilea eintauchen, der Ihnen von unserem GMD Caballé-Domenech vorgestellt wird, sondern bekommen auch szenisch eine einzigartige Bandbreite an ästhetischen Handschriften angeboten, die Sie im unmittelbaren Vergleich anschauen und hinterher mit den Machern bei einem Glas Wein diskutieren können. Ganz bewusst stellen wir Ihnen die historisierende Opulenz der umjubelten Adriana Lecouvreur, die mitreißende Klarheit und psychologische Fokussierung der Tosca und unsere überraschende Neuinszenierung von Verdis überbordender Aida (Premiere: 20. Januar 2018) nebeneinander vor und freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen über die Vielfalt an inhaltlichen und ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten großer italienischer Opern in unserer Zeit. Alle drei Stücke werden nach den beiden Festivalwochenenden im März weiter im Programm der Oper Halle laufen.


Adriana Lecouvreur

Oper von Francesco Cilea Libretto von Arturo Colautti Nach dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech Inszenierung: Ulrich Peters Bühne und Kostüme: Christian Floeren Choreografie: Ralf Rossa Am 16. und 25. März 2018

Lange Nacht der italienischen oper

Tosca

Oper von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech Regie: Jochen Biganzoli Bühne: Wolf Gutjahr Kostüme: Katharina Weissenborn Am 18. und 23. März 2018

Aida

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi Libretto: Antonio Ghislanzoni In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech Regie: Michael v. zur Mühlen Bühne und Kostüme: Christoph Ernst

Konzert in der Oper Halle mit italienischen Arien und Chören des 19. Jahrhunderts Am 24. März 2018 Es singen Solisten des Opernensembles und Gäste sowie der Chor der Oper Halle Es spielt die Staatskapelle Halle unter der Leitung von Luigi di Bella Am 17. März 2018

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Weiter im Programm / Opernhaus

  

Spring Awakening

Musical 

Musik: Duncan Sheik Buch und Liedtext: Steven Sater Basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind Deutsch von Nina Schneider Musikalische Leitung: Peter Schedding Regie: Hansjörg Zäther Choreografie: Rafał Zeh Bühne: Sebastian Hannak Kostüme: Cordula Erlenkötter Video Art: Marie Ronniger Ab 1. September 2017

Jephtha

Oratorium von Georg Friedrich Händel Text: Thomas Morell In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Es spielt das Händelfestspielorchester der Staatskapelle Halle auf historischen Instrumenten Musikalische Leitung: Christoph Spering Regie: Tatjana Gürbaca Bühne: Stefan Heyne Kostüme: Silke Willrett Ab 20. Oktober 2017

(siehe auch S. 32/33)

Hänsel und Gretel

Der Fliegende Holländer

Romantische Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech Regie: Florian Lutz Raumbühne: Sebastian Hannak Kostüme: Mechthild Feuerstein Video: Konrad Kästner

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Ab 29. September 2017 (siehe auch S. 30/31)

Märchenspiel von Engelbert Humperdinck Dichtung von Adelheid Wette Nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm Musikalische Leitung: Michael Wendeberg Inszenierung: Matthias Hüstebeck Bühne und Kostüme: Juan León Kostüme: Stephanie Dorn Ab 5. Dezember 2017


Bad LauchstAdt Adriana Lecouvreur

Oper von Francesco Cilea Libretto von Arturo Colautti Nach dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech / Luigi Di Bella Inszenierung: Ulrich Peters Bühne und Kostüme: Christian Floeren Choreografie: Ralf Rossa Ab 16. März 2018

(siehe auch S. 34/35)

Tosca

Oper von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech / Michael Wendeberg Regie: Jochen Biganzoli Bühne: Wolf Gutjahr Kostüme: Katharina Weissenborn Ab 18. März 2018

(siehe auch S. 34/35)

Die Hochzeit des Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo da Ponte In deutscher Sprache Musikalische Leitung: Kay Stromberg Inszenierung: Michael McCaffery Bühne: Heinz Balthes Kostüme: José-Manuel Vazquez Ab 26. August 2017

Der Freischütz

Oper von Carl Maria von Weber Libretto von Johann Friedrich Kind Musikalische Leitung: Michael Wendeberg Inszenierung: Christian Schuller Bühne und Kostüme: Jens Kilian Ab 27. August 2017

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo da Ponte In deutscher Sprache Musikalische Leitung: N. N. Inszenierung: Axel Köhler Bühne und Kostüme: Timo Dentler, Okarina Dentler Ab 20. Mai 2018

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THESEN ZUR GEGENWART

Diskursreihe

„Gegenstand der Kunst ist jedenfalls, was das Bewusstsein nicht mehr aushält. Das erklärt auch die Anfälligkeit von Intellektuellen gerade in Europa, für Ideologie. Denn Ideologie bietet die Möglichkeit, die Last, die du eigentlich tragen müsstest, abzuwerfen“, schreibt Heiner Müller in Krieg ohne Schlacht. Die aktuellen politischen Entwicklungen in Europa scheinen ihm Recht zu geben, doch mit der Vortrags- und Diskussionsreihe treten wir den Gegenbeweis an: Eingeladen sind Theoretikerinnen, Künstler, Aktivisten und Akteure, die die Last einer komplizierten Wirklichkeit mit Kraft schultern. Ihre Lust am Denken schafft ihnen einen jeweils ganz eigenwilligen Zugang zu Politik und Ökonomie, zu Kunst und sozialer Teilhabe, zu Geschichte und Zukunftserwartungen. In gewagten Thesen teilen und diskutieren sie ihre Anschauungen mit dem Publikum. Sie sprechen kontrovers im Sinne einer Oper, die sich für mehr interessiert als nur sich selbst, die sich als Ort der Auseinandersetzung einer Stadt- und Weltgesellschaft versteht. Die großen offenen Fragen sind ebenso Thema wie solche, die sich bisher unserer Aufmerksamkeit entzogen haben. Auf dass sie ins Bewusstsein der Kunst vordringen! In Kooperation mit dem Leipziger Centre of Competence for Theatre Termine entnehmen Sie bitte den Monatsplänen im Leporello oder der Webseite der Oper Halle.

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MUSIKALISCHKULINARISCHE VORTRAGSREIHE IM OPERNCAFÉ Die musikalisch-kulinarische Vortragsreihe des durch seine Arbeiten für Deutschlandradio, WDR und SWR bekannt gewordenen Opernkritikers und Herausgebers der Österreichischen Musikzeitschrift, Frieder Reininghaus, lässt die Salonkultur des 19. Jahrhunderts an der Oper Halle wieder aufleben und wird zum neuen intellektuellen Treffpunkt und gesellschaftlichen Ereignis der Stadt. In besinnlicher Atmosphäre und inspiriert durch den Spielplan der Oper Halle, unternimmt er bei Brot und Wein unterhaltsame und kenntnisreiche Streifzüge durch die Musikgeschichte. Er analysiert Rezeptionsentwicklungen und greift Anekdoten der Operngeschichte von Monteverdi bis heute auf. In der vergangenen Spielzeit widmete sich Reininghaus anlässlich des Ballettabends Lulu und des Rock-Musicals Spring Awakening bereits dem schillernden Autor Wedekind und seinem Verhältnis zur Musik.Im Kontext von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny ging er dem Phänomen der Stadt in der Musik von Schubert, Eisler und Weill nach und die letzte Ausgabe der Vortragsreihe bewegte sich auf den Spuren unterschiedlicher Interpretationen des Blaubart Mythos in der Operngeschichte. Es macht Spaß, Reininghaus bei der Handreichung zwischen Erkenntnis und Genuss zuzuschauen und zu hören. Unterstützt wird er am Klavier von den Kapellmeistern und Korrepetitoren unseres Hauses sowie verschiedenen Ensemblemitgliedern der Oper Halle. Termine entnehmen Sie bitte den Monatsplänen im Leporello oder der Webseite der Oper Halle.

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BAlleTT rossa

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Verehrtes Publikum, liebe Ballettfreunde und Ballettfans von nah und fern,

auf das Ballett Rossa ist Verlass. In die kommende Spielzeit starten wir mit zwei Uraufführungen und nehmen natürlich auch unsere jüngsten Produktionen der letzten Spielzeit wieder auf. Im Herbst beginnen wir mit einer Wiederaufnahme von Werther – oder ich werde geliebt also bin ich, die frei nach Goethes Bestseller-Briefroman den Leiden wie der Leidenschaft ihres Protagonisten bis ins tödliche Ende nachspürt. Für die beeindruckende Raumbühne HETEROTOPIA, die den gelungenen Aufbruch des jungen neuen Leitungsteams der Oper Halle zu neuen Ufern des Musiktheaters und des Kunstwerks Oper markiert, habe ich mit der Compagnie einen buchstäblich groovigen Abend entworfen. Der Perkussionist Ivo Nitschke entwickelte dafür die Musik, die er mit seinem Kollegen der Staatskapelle Ralf Schneider auch selbst spielt. Unseren Saison-Erfolg Groovin’ Bodies in der Raumbühne zeigen wir wieder ab Oktober. Nach Werther wende ich mich in dieser Spielzeit einem weiteren großen Stoff der Weltliteratur zu: Die Kameliendame des französischen Erfolgsschriftstellers Alexandre Dumas d. J., die auch die Grundlage für Verdis Oper La traviata bildete. Im Zentrum vieler bedeutender Romane der Weltliteratur steht die Frage, wie die Liebe in einer bestimmten Zeit und unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen zu leben sei, ob nun Goethes Werther eine verheiratete Frau liebt oder die Pariser Kurtisane Marguerite Gautier selbstlos den gesellschaftlichen Stand ihres Geliebten zu schützen sucht. Nussknacker, die 200.! Michal Sedláček, der erste Solotänzer und die tänzerische Seele der Compagnie, hält unseren Publikumsliebling Der Nussknacker für Sie in Schuss. Er übernimmt die Einstudierung dieses Erfolgsabends und tanzt auch wieder den Nussknackergeist. Über 100.000 Zuschauer*innen haben diese Produktion bereits gesehen! Am 28. Dezember 2017 feiern wir die 200. Vorstellung! Weihnachten kann also kommen ... Um bei der Weltliteratur zu bleiben: Im April präsentiere ich Ihnen eine Choreographie nach Dantes Göttlicher Komödie. Enric Palomar heißt der Komponist unseres diesjährigen Auftragswerks mit dem Arbeitstitel L’inferno. Diese Uraufführung werden wir mit einer Überarbeitung des Sacre du printemps, einem Meilenstein der Ballettliteratur, kombinieren, den wir vor zwölf Jahren in Halle herausgebracht haben. Zum guten Schluss nutze ich den Auftakt in die neue Spielzeit, Ihnen, liebes Publikum, für Ihr Interesse zu danken, mit dem Sie auch im letzten Jahr wieder unsere Ballettabende besucht haben. Unter diesen Bedingungen macht die choreographische Arbeit nochmal so viel Spaß! Ihr Ralf Rossa

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Ab 11. Nov. 2017

Choreografie: Ralf Rossa Bühne: Matthias Hönig Kostüme: Mechthild Feuerstein


Ballett von Ralf Rossa frei nach Alexandre Dumas

Die Geschichte der Edelprostituierten Marguerite Gautier, für die Alexandre Dumas seine autobiografische Begegnung mit der Pariser Kurtisane Marie Duplessis verarbeitete, faszinierte die Zeitgenossen seit ihrer Entstehung und inspirierte zu zahllosen Adaptionen, deren bekannteste Verdis La Traviata ist. Der junge, aus bester Gesellschaft stammende Armand Duval verliebt sich in jene berüchtigte Marguerite Gautier, deren Liebhaberkreis bis in die höchsten Schichten von Paris reicht. Aus der Ware Liebe soll die wahre Liebe werden und Marguerite auf den rechten bürgerlichen Weg zurückfinden: Sie versucht den Ausstieg aus dem sogenannten ältesten Gewerbe der Welt. Aber die Beziehung ist anrüchig und so drängt der um die Karriere seines Sohnes besorgte Vater Duval Marguerite dazu, auf seinen Sohn trotz ihrer Liebe zu verzichten und ihr altes Leben weiterzuführen. Armand weiß nichts von der Intervention seines Vaters und fühlt sich von Marguerite verraten. Erst als er sie schwer krank auf dem Sterbebett wiedersieht, wird ihm die Tragödie offenbar. Doch es ist zu spät, Marguerite stirbt elend an Tuberkulose. Ralf Rossa vollzieht anhand dieser Geschichte in seinem neuen Ballett die Faszination und voyeuristische Lust an einem Lebensentwurf außerhalb bürgerlicher Rechtschaffenheit nach.

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Infer n   Sacre Ballett von Ralf Rossa

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Mit Musik von Enric Palomar und Igor Strawinsky

Ab 6. April 2018

Musikalische Leitung: Michael Wendeberg Choreografie: Ralf Rossa Bühne: Matthias Hönig


no Der neue Ballett-Doppelabend von Ralf Rossa mit Orchester verbindet zwei epochale und dunkle Erzählungen: L‘Inferno von Dante und das Frühlingsopfer von Igor Strawinsky. Für den ersten Teil des Abends – die Uraufführung des Auftragswerkes Inferno an der Oper Halle – komponiert der spanische Komponist Enric Palomar eine Ballettmusik, die Dantes qualvoller Wanderung durch die alptraumhaften Landschaften der neun Höllenkreise eine zeitgenössische Perspektive verleiht. Die Hölle des damals im Exil lebenden Dante ist nicht bloß Phantasmagorie menschlicher Abgründe, sondern ein von zahlreichen mythologischen und realgeschichtlichen Figuren bevölkertes Zerrbild. Aus Dantes Vorlage entwickelt Palomar eine bissige Parodie einer Zeit zwischen Glaube und Vernunft, Irrationalität und Aufklärung.

Das Ballett Le sacre du printemps von Strawinsky wurde 1913 vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs für die legendären Ballets Russes von Sergei Djagilew komponiert und in einer stilbildenden wie verstörenden Choreographie des Jahrhunderttänzers Vaslav Nijinsky uraufgeführt. Seine klangliche wie rhythmische Struktur macht es zu einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Enric Palomars Werke entstanden u. a. für das Gran Teatre del Liceu, das Festival Internacional de Granada, das Teatre Romea Barcelona und das Ballet Nacional de España. An der Oper Halle wurde bereits seine Kammeroper Juana urauffgeführt.

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Repertoire GROOVIN’  Werther – o   der ich werde BODIES Ballett von Ralf Rossa g   eliebt, also ( Uraufführung ) Komposition: Ivo Nitschke bin ich. Ballett von Ralf Rossa ( Uraufführung ) Es spielt die Staatskapelle Halle Choreografie und Inszenierung: Ralf Rossa Musikalische Leitung:  Michael Wendeberg Bühne: Matthias Hönig Kostüme: Mechthild Feuerstein

Choreografie: Ralf Rossa Bühne: Sebastian Hannak Kostüme: Mechthild Feuerstein Percussion: Ivo Nitschke / Ralf Schneider Ab 1. Oktober 2017

Tanz und Puls, Bewegung & Groove – der Rhythmus steht im Vordergrund Ab 16. September 2017 von Ralf Rossas Tanzstück. Die beiden Schlagzeuger Ivo Nitschke und Ralf In diesem Ballett spürt Ralf Rossa ohne Schneider spielen ihre eigens kompoHappy End dem Abgrund des romanti- nierte Musik live. schen Liebesverständnisses – dem Prin- (siehe auch S. 30 / 31) zip Werther – nach. Es darf grässlich enden, es muss grässlich enden auf der Bühne, wo man machen kann, was im Leben nicht möglich ist. Michael Wendeberg dirigiert für diese Tanzentrückung eine Collage die u. a. um romantische und zeitgenössische Musik kreist.

der Nussknacker – eine Weihnachts geschichte

Ballett von Youri Vamos Musik von Pjotr I. Tschaikowski Musikalische Leitung: Kay Stromberg Choreografie und Inszenierung:  Youri Vámos Ausstattung: Michael Scott Einstudierung: Ralf Rossa / Michal Sedláček Ab 8. Dezember 2017

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ensem ble und mitar beIter 50


Solisten Anke Berndt Ines Lex Ks. Romelia Lichtenstein Svitlana Slyvia

gäste

Ki-Hyun Park Olaf Schöder Robert Sellier Vladislav Solodyagin Gerd Vogel

Mona Deibele Sandra Maxheimer Diana Tomsche Ásgeir Páll Ágústsson Eduardo Aladrén Daniel Blumenschein Ralph Ertel Leandro Marziotte

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chor Sopran Antje Doering Kati Gรถtz Sabine Grimm Susan Krecik Maria Petrowa Renate Reichel Kaori Sekigawa Viola Tepe Konstanze Winkler Jacqueline Zierau

Tenor Robert Bily Sebastian Byzdra Kristian Giesecke Andreas Guhlmann Shin Heon Hyun Anton Kostov Rainer StoSS Yuriy Svatenko Peter Winger

Alt Heike Bartsch Uta Eckert Franziska Faust Katrin Gรถltz Angela Gรถtze Kathrin Herold Peggy Klemm Christina Mattaj

Bass Hwa Young Chun Timothy Alois Cruickshank Jรถrg Decker Karsten Dรถring Maik Gruchenberg Frank Kaufmann Matthias Schulze Till VoSS Peter Zenner

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Ballett Rossa

Michal Sedláček 1. Solotänzer Laura Busquets Garro Denise Dumröse Paloma Figueroa Yuliya Gerbyna Emma Louise Harrington Ayana Kamemoto Hyona Lee Anastasia Melero Marchal Margherita Sabbadini Janina Strejcek Naomi Uji

Dalier Burchanow Pietro Chiappara Thiago Fayad Enno Kleinehanding Yannick Neuffer Johan Plaitano Marti Vilella Medina Martin Zanotti

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Leitung und mitarbeiter KÜNSTLERISCHE LEITUNG Florian Lutz Intendant Dr. Veit Güssow Stellv. Intendant Michael v. zur Mühlen Chefdramaturg

BALLETTLEITUNG Ralf Rossa Ballettdirektor und Chefchoreograf Michal Sedláček Choreografischer Assistent/ Stellv. Ballettdirektor

Ann-Kathrin Franke Assistentin der Künstlerischen Leitung

MUSIKALISCHE LEITUNG Josep CaballéDomenech Generalmusikdirektor Michael Wendeberg 1. Kapellmeister der Oper Christopher Sprenger 1. Kapellmeister der Staatskapelle BernharD Forck Künstlerischer Leiter des Händelfestspielorchesters

Steffi Turre Chefdisponentin und Leiterin des KBB Oper Bernd Riedel Mitarbeiter des KBB Oper und Leiter des Abenddienstes

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Rustam Samedov Chordirektor Peter Schedding Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung und Stellv. Chordirektor Leitung Kinder-und Jugendchor

Matthias Hüstebeck Hansjörg Zäther Regieassistenten Berd Bunk Chefinspizient Antje Fehér Inspizientin

Anke Hoheisel Kay Stromberg Regina Karpinski Luigi Di Bella Solorepetitoren mit Souffleusen Dirigierverpflichtung Jeannine Vogt Leiterin Statisterie/ Tino Fiebig Katrin Extrachor; Organisation Kinder- und Jugendchor Wittrisch Solorepetitoren Michael Koss MITARBEITER DER Bibliothekar OPER Barbara Dr. Klaus Rauen Frazier Ks. AnnY Musiktheaterpädagogin Schlemm Ehrenmitglieder

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STAATSKAPELLE JOSEP CABALLÉ-DOMENECH Generalmusikdirektor CLAUDIA BRINKER Direktorin der Staatskapelle Halle THOMAS HOLFELD Orchesterinspektor ULRIKE UTSCH Assistentin der Direktorin, Koordinatorin Händelfestspielorchester Halle Sekretariat ANGELA SCHMISCHKE

Violine 1

Arkadi Marasch Ying Zhang Dorothée Stromberg Thomas Panhofer Lutz Gäbler Ernö Molnar Regina Braun Cornelia Müller Achim Harenberg Susanna Franz Roland Kuhn Annette Lehmann Christian Barthel Dietlind von Poblozki Christiane Vanegas Uwe Prochnow Uta Rosenhauer Antje Büchner Michael Pöschke Daniel Schad Astrid Haase Elisabeth Thiel Alexander Steimann

Violine 2

Andreas Tränkner Jutta Teichmann Theodor Toschew Wolfgang Singer Matthias Wessel Cornelia Metz Bettina Freytag Kirsten Reiche Olaf Raabe Kerstin Espig

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Corinna Merkel Friedemann Rümpel Ralf Korrmann Elke Biedermann Veronika Fischbeck Birgit Schnurpfeil Bettina Ernert Lars-Peter Lawrenz Henriette Auracher Stephan Parnow

Viola

Hartmut Neubert Matthias Gallien Michael ClauSS Gerd Doering Christoph Breuer Sabine Fogel Frank Lauber Constanze Wehrenfennig Bernhard Prokein Petra Nitsch Anna-Maria Niggl Oliver Tepe Nora Kegel Eva Oppl

Violoncello

Hans-Jörg Pohl Johannes Hartmann Thomas Knappe Anne Well Andreas Teichmann Burghard Müller Bettina Tränkner Hinnes Goudschaal Christian Hunger Markus Händel

Kontrabass

Heinrich Schkrobol Stefan MeiSSner Ulrich Zickenrodt Thomas Schultchen Steffen Slowik Frank Köpping Claus-Peter Nebelung Ralf Gries Dorothea Ockert

Flöte

Elke Lange Ralf Mielke


Bettine KeySSer Gabriele Knappe Constanze Karolic

Hans-Peter Fechner Wolfram Kuhnt Johannes Markwald

Oboe

Tuba

Thomas Ernert Klaus-Peter VoSS Peter Heinze Martin Stögbauer Luis Cáceres-Moncada Stefan Poldrack Markus Michael Stein

Klarinette

Frank Hirschinger Sebastian Gette von Poblozki Anja Starke Armin Liebich André Dubberke

Fagott

Kai Aures Kay Stöckel Frank Benkendorf Fabian Borggrefe Katharina Aures Christian Badstübner

Horn

Petra Hiltawsky-Klein Katja Borggrefe Birgit Kölbl Leonhardt Krug Frank Liers Olaf WeiSS Johannes Schergaut Ralf RöSSler Rupert Niggl Peter Zimmermann

Trompete

Henrik Bierwirth Bruno Bastian Thomas Remmlinger Peter Funk Volker Behnisch

Posaune

Klaus Benkendorf Hubertus Schmidt Jan Schilde Alexander Wunder

Volkmar Klein Klaus Teufel

Pauke/Schlagzeug

Andreas Pfeuffer Johannes Köhler Dietmar Seidel Ivo Nitschke Dietmar Baier Hagen Hauser Ralf Schneider

Harfe

Andreas Wehrenfennig Ursula Heins

ORCHESTERWARTE

Michael Gerber Patrick Ahner Jürgen Albrecht Torsten Maiwald Steffen Pfahl

ORCHESTERVORSTAND Fabian Borggrefe Vorsitzender Johannes Schergaut

Stellv. Vorsitzender

Henriette Auracher Oliver Tepe Matthias Wessel

BETRIEBSRAT

Matthias Wessel Vorsitzender Oliver Tepe Stellv. Vorsitzender Bettine Keysser Constanze Wehrenfennig Frank Hirschinger Bruno Bastian Lars-Peter Lawrenz

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Zentraler Bereich

Geschäftsführung Stefan Rosinski Geschäftsführer Daniela Kresse Sekretariat

Künstlerisches Betriebsbüro Steffi Turre Chefdisponentin Ursula Bosch | Imke Hlady Bernd Riedel | Anne-Susann Weber Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung Franziska Blech Leiterin Kommunikation und Marketing Silke Frahnert-SteinkrauSS Andrea Grünewald | Jutta Hofmann | Thomas Thürer Theaterpädagogik Sylvia Werner Gesamtkoordination Barbara Frazier | Susann Viehweg Künstlerische Betriebsdirektion Schauspiel Katja Podzimski Personal- und Lohnbüro Angela Göttert | Jens Handwerg | Beate Patrunky Annika Gernhardt KAUFMÄNNISCHER BEREICH Dr. Inge Richter Kaufmännische Direktorin Kathrin Quellmalz Sekretariat

Sven Sandow Theateroberinspektor Oper Daniel Schreiner Technischer Leiter Puppentheater Bühnentechnik Thomas Koch Theaterobermeister Christian Kusch Gerd Lewandowsky Roberto Riesner Carsten Pfaff Bühneninspektoren Hans-Günter Albrecht Uwe Bahr | Dirk Braungardt Jens Ciesla | Albrecht Drosdziok | Michael Estel Jens-Uwe Haack | Ingo Hädicke | Steffen Hecht Jens Herold | Elmar Hofmeister | Sven Horn Ludwig-Lutz Kampelmann Mario Kersten | Holger Kirchbach | Peter Lange Matthias Mandt | Steffen Model | Kay Perlwitz | Peter Richter | Rüdiger Scheer Dirk Schondorf | Maik Seifert | Jürgen Setzefand Thorsten Sokolowski | Jan Thurmann | Sven Trinkaus Frank Wiedicke | Falk Wirsing | Thilo Zubiak

Beleuchtung Matthias Hönig Leitung Henryk Drewniok Beleuchtungsmeister Rechnungswesen Peter Erlenkötter Elke Schiller Leitung Wolfgang Kraft | Sylvia Stieler Beleuchtungsmeister Thomas Opitz Beleuchtungsmeister Cornelia Wendt Jack Boateng Beleuchtungsinspektor Randolf Buchmann | Jan Arbeitssicherheit/EDV David | Jörg Echtermeyer Clemens Wiede Bernd Ehser | Henning Glöckner | Volker Heidecke Theater- und Konzertkasse André Jenske | Axel Kaufmann Jens Heinemann Leitung Kathrin Rögener | Gisela Müller Hans-Ullrich Maye | Frank | Karin Preuk | Ute Rabitz | Simone Rühlemann | Oliver Schmidt Michael Schondorf Spyrka | Bernd Tschernitschek Hein-Victor Schenke | Marcel Michael Wilhelm Poniewas | Jens Pietzonka Abenddienst Ton Bernd Riedel | Theresa René Bernsdorf | Heiko Schafhauser Jorente Westphal Leitung Kai Hengst | Ramon Fuentes Technische Direktion Nieto | Jacob Kluge Uwe Riediger Maik Schibelius Technischer Direktor Philipp von Strauch Jens Richter Sven Ziegler Technischer Leiter Kulturinsel

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Requisite Susanne Weiske Leitung Stefan Range Oberrequisiteur Peter Degen | Lutz Franke Petra Hirschfelder Andreas Lorenz Susanne Schaub-Aderhold Brigitta Schottek Andreas Steppan | Eike Vöcks Maske Mario Ansinn Chefmaskenbildner Christina Simon Leitung Schauspiel Anja Beuth | Ines Dönicke-Wätzold | Susan Ann Hohenstatt | Claudia Franke-Hildebrand | Esther Karpaty | Claudia Kokot Antje Kügler | Grit Schindler Anke Sothen | Marlies Tolzmann | Andrea Zubiak Ausstattung Elke Arnold | Angela Baumgart | Markus Neeser Kostümwerkstätten Cordula Erlenkötter Kostümdirektorin Schneiderei Amira Bornschier Karen Lietzke Helmut Tinz Gewandmeister/in Ines Schubert Modistin Tamara Janzen Kostümbearbeiterin Janett Becker | Kathleen Hubert | Karina Köppe Sigrid Kuffel | Elke Linsel Martina Meisner | Susanne Müller | Ines Neitzel Jeanette Quandt | Silvia Radsch Angela Scheelhaas | Bettina Stein | Jutta Wolter Ankleidung Christine Heyder Leitung Oper Claudia Hoppe Leitung Schauspiel Sonja Bach-Uta | Christel Biermann | Klaus Fischer Ingrid Hecht | Simone Hillner Maritta Koblenz | Andrea Müller | Anja Roth | Bettina Thalmann | Silke Werner DEKORATIONSWERKSTÄTTEN Torsten Paetzold Technischer Inspektor/Produktionsleiter Thomas Kretschmar Werkstattleiter Malsaal Christian Wagner Vorstand Raik BläSS | Wolfram Freye Michael Kron | Sven Moelke Tischlerei Thomas Kretschmar Meister

Matthias Böhm | Stephan Grätz Karsten Gunold Andreas Hentze | Rene Schöler Henrik Wilke-Husmeier Theaterplastik Johanna Geerkens | Julia Reinke Schlosserei Christian Goldacker Meister Andreas Winter Dekowerkstatt/Polsterei Karsten Döhring Meister Sebastian Brendel Haus- und Betriebstechnik Ulrich Scheffler Leitung Mirko Scharsig | Maik Ert Martin Glowik | Bernd Hädicke | Bernd Kühne Herbert Marejew Fuhrpark Klaus Mütze | Detlef Quandt Sören Cornarius Pforte Bernd Kramer | Thomas Kramer | Karsten Ulrich Auszubildende Tina Henkel | Jonas Metzig Jonas Stolz | Andreas Wunder Gesamtbetriebsrat Jens Heinemann Vorsitzender Matthias Wessel Stellvertreter Heike Bartsch Betriebsrat Stefan Range Vorsitzender Michael Koss Stellvertreter Heike Bartsch | Jens Heinemann | Matthias Hlady | Claudia Hoppe Holger Kirchbach | Elke Schiller | Susanne Weiske Hagen Ritschel Anne-Susann Weber Ehrenmitglied Rolf Rabitz Aufsichtsrat Dr. Bernd Wiegand Vorsitzender Stefan Range Stellvertreter Dr. Inés Brock | Dr. Frank Hirschinger | Stefan Poldrack | Rudenz Schramm Dr. Detlef Wend Dr. Hans-Dieter Wöllenweber Dr. Ulrike Wünscher

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offene oper

Einführungen und Publikumsgespräche

miere noch ändern kann. Vielleicht entdecken Sie auch einen Inszenierungseinfall wieder, der genau auf der von Ihnen besuchten Probe entstanden ist. Termine werden im Monatsspielplan veröffentlicht. Für Gruppen können Zu allen Produktionen werden Einfühindividuelle Vereinbarungen getroffen rungen vor Vorstellungsbeginn und Puwerden. blikumsgespräche im Anschluss mit beteiligten Künstlern angeboten. Je nach Thema und Möglichkeit geben Dramaturgen, Regisseure, Dirigenten, Choreographen, Bühnen- und Kostümbildner, weitere Produktionsbeteiligte sowie die Sängerinnen und Sänger Einblick in die Hintergründe einer Inszenierung. Hier Bei dieser Veranstaltungsreihe laden können Sie mehr über den Entstehungs- wir zu bestimmten Inszenierungen prozess einer Aufführung erfahren und Experten aus anderen Disziplinen sich selber mit Lob und Kritik, mit Fra- wie Wissenschaftler, Künstler, Politiker und Akteure des öffentlichen Legen und Kommentaren einbringen. bens aus Halle und Umgebung, um ihre spezifische Perspektive einzubringen und sich an der gesellschaftspolitischen und ästhetischen Standortbestimmung zu beteiligen. Auch Besuchen Sie eine Probe der aktuellen das Auditorium ist aufgefordert, sich Produktion. In der Reihe KostProben interaktiv zu beteiligen. Bringen Sie bieten das Ensemble der Oper Halle Rosen und Tomaten mit oder was und das Ballett Rossa dem Publikum Ihnen sonst geeignet scheint, um in einen Einblick in ihren Arbeitsalltag die Debatte einzugreifen. Sie fanden und den Entstehungsprozess einer eine Aufführung grauenhaft? diletNeuinszenierung. Im Anschluss gibt es tantisch? unangemessen? banal? Sie Gelegenheit zu einem Gespräch mit sind der Ansicht, ein Wald besteht dem Dramaturgen der Inszenierung aus Bäumen und nicht aus Videopround – nach Möglichkeit – anderen Pro- jektionen, Pappkartons oder leerer duktionsbeteiligten. Sie erhalten eine Bühne? Dann sind sie herzlich auf Werkeinführung sowie Informationen unser Podium eingeladen, um Klarzum Inszenierungskonzept und haben text zu sprechen. Zum Dank für Ihre die Möglichkeit, sich über das gerade Beteiligung erhalten Sie zwei FreiErlebte auszutauschen. So sehen Sie karten zu einer Veranstaltung Ihrer bei KostProben einen einmaligen Zwi- Wahl. Das gleiche gilt natürlich auch schenstand und können für Menschen mit gegenteiliger Aufbei einem späteren Vor- fassung. Über Kunst lässt sich streistellungsbesuch erfahren, ten! Termine werden im Monatsspielwie viel sich bis zur Pre- plan veröffentlicht.

Agitation und Revolte

KostProben

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führungen Regelmäßig führen wir Sie durch die Oper Halle. Erforscht werden die internen Abläufe von der Konzeption bis zur Inszenierung. Sie lernen die Besonderheiten der Theaterarbeit kennen und erfahren etwas über die Geschichte des Opernhauses. Die Exkursion startet auf einer Probebühne, durchläuft unterschiedliche Abteilungen im Haus, führt Sie auf die Hinter- und Unterbühne und endet auf der großen Bühne. Kosten: Kinder, Jugendliche 1,50 €, Erwachsene 3 €, Dauer ca. 1 h. Termine werden im Monatsspielplan veröffentlicht. Für Gruppen können individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Anmeldung bei: barbara.frazier@buehnen-halle.de

Hausbesuche Werden Sie Gastgeber! Wir freuen uns nicht nur auf Ihren Besuch in der Oper, sondern auch Sie können uns einladen. Der Intendant Florian Lutz und ein weiteres Opernmitglied kommen zu Ihnen nach Hause und erzählen über Stücke und Inszenierungen, Zukunftsvisionen und Arbeitsalltag. Laden Sie mindestens 10 Ihrer Freunde, Nachbarn und Bekannten ein und erhalten Sie gemeinsam einen privaten Blick hinter die Kulissen und einen persönlichen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit! Anmeldung bei: ann-kathrin.franke@buehnen-halle.de

Kultur botschafter Sie wollten schon immer wissen, was hinter den Kulissen eines Theaterbetriebs passiert und mit Theaterschaffenden ins Gespräch kommen? Sie organisieren gern Aktivitäten für Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Vereinsmitglieder? Bringen Sie Menschen aus Ihrem Umfeld mit ins Theater! Werden Sie Kulturbotschafter und genießen Sie folgende Vorteile: freien Eintritt zu den Vorstellungen und Konzerten, die Sie mit ihrer Gruppe besuchen, und 30 % Rabatt auf die Karten für ihre Gruppe (gilt ab 10 Personen, ausgenommen sind Premieren- und Sonderveranstaltungen), einen Blick hinter die Kulissen der Bühnen Halle und Einladungen zu Botschafterabenden mit Künstlern der Bühnen Halle. Anmeldung bei: franziska.blech@buehnen-halle.de

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Förderverein Liebe Freundinnen und Freunde unserer Oper und des Balletts Halle und alle die es werden wollen, Alles brennt – Oper Halle, mit diesem Spruch machten der neue Intendant Florian Lutz und sein Team im Vorfeld ihrer ersten Spielzeit neugierig und deutlich, in welcher krisenhaften Welt wir leben und mit welcher Leidenschaft die Neuen an das Kraftwerk der Gefühle Oper glauben. Viel Neues und Spektakuläres, für manchen von uns auch Provokantes, wurde geboten. Fulminant war der Spielzeitauftakt mit dem HETEROTOPIA Festival in der Raumbühne mit den unterschiedlichsten Darbietungen aus Oper, Schauspiel, Ballett und Performancekunst, einem umfunktionierten Operncafé als Bühne für die verschiedensten Kostproben von künstlerischen Experimenten, Dialogveranstaltungen und Vorträgen. Die herausragende Inszenierung von Puccinis Tosca, mit der großen Romelia Lichtenstein im Zentrum, bewegte tiefgreifend. Für viele Mitglieder unseres Vereins war ein musikalischer Höhepunkt der Spielzeit das Rock-Musical Spring Awakening. Über 40 Jugendliche des Kinder- und Jugendchores der Oper Halle waren in ihrem Enthusiasmus und ihrer Leistung von den Professionellen nicht zu unterscheiden, musikalische und künstlerische Leitung haben hier ganze Arbeit geleistet. Als Geburtshelfer und Taufpaten dieses großartigen Chores macht es uns stolz, an diesem Erfolg ein wenig beteiligt zu sein. Mit diesem Pfund sollte auch zukünftig gewuchert werden, wir werden ihn mit unseren Möglichkeiten weiterhin gern unterstützen. In Kenntnis der zu erwartenden Veränderungen in der vergangenen Spielzeit lautete das Motto unseres Vereins Bewährtes erhalten und gleichzeitig Neues gestalten. Wir sind glücklich, bei diesem Prozess dabei zu sein und nach Kräften mit an der Strahlkraft der Oper Halle in der Stadt und darüber hinaus mitzuwirken und mehr Menschen für diese beseelende und manchmal herausfordernde Kunstform Oper zu begeistern. Es allen Menschen recht zu machen ist nicht möglich, hier sah schon Goethe das Problem, als er Direktor, Dichter und Schauspieler über ein Stück sprechen ließ und zu dem Fazit kam »Sucht nur die Menschen zu verwirren, sie zu befriedigen, ist schwer.« In diesem Sinne, bleiben Sie uns und unserer Oper treu. Ihr Vorstand der Gesellschaft der Freunde der Oper und des Balletts Halle e.V. Werden Sie Mitglied! Sich an der Musik und dem Spiel auf der Bühne zu erfreuen, ist eine Seite der Medaille. Die andere, es mit Gleichgesinnten zu tun. Diese Möglichkeit bietet der Verein. Gemeinsames Erleben, das Gespräch und auch die kontroverse Diskussion über gesehene Aufführungen der Oper und des Balletts Rossa bilden einen Grundstock, auf dem sich das Vereinsleben aufbaut.

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www.freunde-oper-halle.de


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THEATERPÄDAGOGIK und KUNSTVERMITTLUNG der Bühnen Halle

Partizipativ. Reflektierend. Bewegend.

Liebes Publikum, wir begrüßen Sie zur neuen Saison! In der vorangegangenen Spielzeit haben wir in einer neuen Teamzusammensetzung neben den erprobten Inhalten neue Formate entwickelt und ausprobiert. Daraus ist ein vielfältiges Angebot entstanden, was Sie, liebes Publikum, auf die verschiedenen künstlerischen Angebote der Bühnen Halle vor- und nachbereitet. Aktiv oder passiv. Wir schaffen Plattformen des gemeinsamen Lernens. Die Vielfalt der fünf Sparten spiegelt sich auch in den theater- und

konzertpädagogischen Angeboten wieder. Unser Team begreift diese Vielfältigkeit als Ressource. Als Glücksfall. Und wir laden Sie ein, mittendrin dabei zu sein. Unsere Häuser sind Ihre Häuser. Herzlich willkommen!

Transformers Der etwas andere Stammtisch. Theater spielend lernen nach der Methode des theatralen Mischpultes. Für Pädagogen und pädagogisch interessierte Studenten. Jeden Dienstag, 16.30 – 18 Uhr.

Pädagogenforum Die Theatermesse der Bühnen Halle. Für Kitas, Grund- und Förderschulen am Dienstag, 5. Juni 2018 von 15-17 Uhr. Für weiterführende Schulen und universitäre Einrichtungen und Hochschulen am Mittwoch, 6. Juni 2018 von 16.30 – 18.30 Uhr

Module mit der Schule 14 Tage der offenen Tür mit den Bühnen Halle in Kooperation mit der Hochschule Merseburg Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur. Vom 18. – 27. Juni 2018.

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Ihre Sylvia Werner (Gesamtkoordination und Puppentheater), Susann Viehweg (Schauspiel), Barbara Frazier (Musiktheater und Ballett) Anke Krüger als Gast (Staatskapelle) und Karin Preuk (Schulreferentin)

Stückbegleitende Arbeitsmaterialien für Pädagogen erhalten Sie auf unserer Website www.buehnen-halle.de/ theaterpaedagogik


Über die sieben Weltmeere!

 Der  Thalia Fasching  für Kinder  ab 6 JahreN

24. Januar – 2. Februar 2018 Das Zeitalter der Entdeckungen, die Vermessung der Welt hat auch die Santa Hallensia, ein prachtvolles Segelschiff, auf die Weltmeere gelockt, als ein gewaltiger Sturm ihrer Reise ein nasses Grab in den Tiefen des Ozeans zu bereiten droht! Die Matrosen kämpfen in der Takelage, aber sogar das Beten scheint nicht zu helfen! Da erscheint ein schwarzes Segel in den Gewitterwolken, und der verwunschene Kapitän Eyepad entert das Schiff und stößt wilde Drohungen aus:

Kommt die Tomate aus Holland? Wie weit reiste die Kartoffel? Und sind Granatäpfel hoch explosiv? Aber was ist, wenn unsere Suche nach Lebensmitteln auf dem Meeresboden endet? Die Mission kann nur durch die Hilfe von 500 Kindern erfolgreich beendet werden. Aber aufgepasst! Da ist immer noch Kapitän Eyepad, der nicht verlieren kann und lieber die Spielregeln bricht!

Mit seiner 15. Ausgabe zieht der legendäre Thalia-Fasching zum ersten Mal in „Ihr armseligen Landratten, eure Mis- das theatrale Zentrum der Stadt Halle, sion ist zum Scheitern verurteilt, euer in die Oper! Schiff wird an den Klippen zerschellen und ihr werdet elend in den Fluten un- Künstlerische Leitung: Ralf Meyer tergehen und den Fischen als Futter dienen. Es sei denn …“ Dieses Mal geht es um unsere Nahrung. Über die sieben Weltmeere fährt unser Schiff, um an allen Kontinenten anzulegen. Was isst man wo?

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Produktionen für Kinder und Jugendliche Neuproduktion GOLD!

Musiktheater für Kinder von 6-12 Jahren und ihre Familien von Leonard Evers Libretto von Flora Verbrugge nach den Brüdern Grimm Deutsche Übersetzung von Barbara Buri

Papageno spielt auf der Zauberflöte

Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Musikalische Leitung und Klavier: Katrin Wittrisch und Tino Fiebig Regie: Heike Hanefeld Bühne und Kostüme: Andrea Eisensee Rauschende Meereswogen, sprudelnde Foyer II | Dauer 70 min. Gischt: Der verarmte Fischerssohn Jacob findet am Strand einen buntschillernden Fisch. Zum Dank für seine Rettung verspricht der Fisch, dem Jungen seine Wünsche zu erfüllen. Was mit ein paar Schuhen beginnt, findet bald kein Ende mehr: Kleidung, Festmahl, Haus, Schloss, Dienstboten, die ganze Welt fordern Jacob und seine Eltern von dem Fisch, der unter der Last der Wünsche immer kleiner und magerer wird. Die Kinderoper, basierend auf dem Märchen Vom Fischer und seiner Frau ist eine sozialkritische und philosophische Erzählung über die Sehnsucht nach dem Mehr. Regie: Barbara Frazier Schlagwerk: Ivo Nitschke AB AUGUST 2017

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Nach über 300 erfolgreichen Aufführungen weiterhin im Programm.

Peter und der Wolf

Tanzstück von Kindern für Kinder nach Sergej Prokofjew Eine Produktion des Ballettstudios der Oper Halle und der Staatskapelle Halle Musikalische Leitung: N. N. Choreografie: Kerstin Teska und Helmut Neumann Kostüme: Petra Ziegenhorn Opernhaus | Dauer 45 min.

Diese zauberhafte Produktion wird in dieser Saison ihre 150. Vorstellung haben.

Max und Moritz

Tanzstück mit Kindern für Kinder nach Wilhelm Busch Musik von Gioachino Rossini, zusammengestellt von Edmund Gleede Eine Produktion des Ballettstudios der Oper Halle Choreografie: Kerstin Teska Bühne und Kostüme: Petra Ziegenhorn Foyer II | Dauer 50 min.


Außerdem empfehlen wir: für Kinder ab 4 Jahren

für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Märchenoper

Rockmusical

von Engelbert Humperdinck (S. 36)

Ballett

Musik: Duncan Sheik Buch und Liedtext: Steven Sater Basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind Deutsch von Nina Schneider (S. 36)

von Piotr I. Tschaikowski (S. 48)

Musical

HänseL und Gretel

Der Nussknacker

Weihnachtsgeschichte

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Spring Awakening

Sweeney Todd

Musical von Stephen Sondheim Musik und Liedtexte: Stephen Sondheim Buch: Hugh Wheeler Deutsch von Wilfried Steiner (S. 22)

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Theaterpädagogische Angebote ANGEBOTE FÜR GRUPPEN Blick hinter die Kulissen (Führungen durch das Opernhaus) Wohin fällt Tosca bei ihrem Todessturz? Wie wird Kunstblut hergestellt? Wie viele Musiker passen in den Orchestergraben? Abteilungen wie Maske und Technik mögen vertraut klingen – aber was steckt eigentlich hinter der Berufsbezeichnung eines Seitenmeisters oder Inspizienten? Bei unserer Führung durch die Oper erhaschen die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, was es mit Tricks und Aberglauben, Theaterzauber und Arbeitsalltag auf sich hat. Empfohlen für Gruppen jeden Alters. Führungen auch in englischer Sprache möglich. Dauer: 60 Minuten Kosten: 3 € pro Person Einführungen und Nachgespräche In einem Einführungsgespräch vorbereitend zum Theaterbesuch werden Inhalt, Figurenkonstellation, Musiktheorie, Entstehungsgeschichte und Inszenierungsentscheidungen vorgestellt, um Neugier zu wecken und die Lesbarkeit von Produktionen zu erleichtern. Im Nachgespräch können offene Fragen beantwortet, Kritik und Anregungen entgegengenommen und Erwartungshaltungen überprüft werden. Dieses Angebot ist in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch kostenfrei. Dauer: 45 – 60 Minuten Ort: Klassenzimmer oder Foyer der jeweiligen Bühne

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Interaktiver Einführungsworkshop Mittendrin statt nur dabei! Wie stirbt ein Held? Wie spielt und singt man gleichzeitig? Wie fühlt es sich an, vor einer Gruppe aufzutreten? Welche Musik passt zu welcher Figur? Wie lässt sich die Abschiedsarie des Helden interpretieren? Besser vorbereitet ins Theater gehen: Wir kommen zu euch in die Schule oder in die Uni und bieten interaktive Einführungen zu Opernproduktionen eurer Wahl an. Durch inszenierungsbezogene Übungen und Spiele wird der Inhalt der Oper vermittelt, die Figurenkonstellation durchleuchtet, mit der Musik vertraut gemacht und an die Ästhetik der Aufführung herangeführt… besseres Verständnis, größeres Hörvergnügen und erhöhter Spannungsfaktor garantiert! Kosten: 3 € pro Person Dauer: 90 Minuten, Ort: Klassensaal Paten- / Premierenklasse geeignet ab der 7. Klasse Eine intensive Auseinandersetzung mit einer Inszenierung erhalten die Teilnehmer*Innen, wenn sie Patenklasse bzw. Premierenklasse werden. Sie begleiten die Produktion von den ersten Proben an, nähern sich spielerisch Themen des Stücks und erleben eine Vorstellung. In einer Nachbereitung setzen wir uns mit dem Gesehenen und Erlebten auseinander. Zeitraum: 4 – 6 Wochen „Oper für Dummies“ – Workshop für Einsteiger geeignet ab der 5. Klasse Was passiert mit uns, wenn wir Musik hören? Welche Erinnerungen und Gefühle verbinden wir mit welcher Musik? Was macht den Unterschied zwischen Popund Opernmusik aus? Und wie geht es


uns mit Filmmusik? In dem mehrstündigen Workshop begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der OPER. Kosten: 5 € pro Person Dauer: min. 2 Zeitstunden Ort: Klassensaal „In den höchsten Tönen“ – der Opernchor im Klassenzimmer Wie hört es sich an, wenn ein Opernsänger im Klassensaal steht? Mitglieder des Opernchores der Oper Halle statten Ihrer Klasse einen Besuch ab und präsentieren Ihnen ein buntes Potpourri aus vertrauten Melodien, unbekannten Klängen und hartnäckigen Ohrwürmern. Und wie nebenbei lernen Ihre Schüler noch eine ganze Menge über den Beruf des Sängers, den Arbeitsalltag an der Oper und die Welt der Musik. Kosten: 3 € pro Person Dauer: 60 Minuten Ort: Klassensaal

ANGEBOTE FÜR PÄDAGOGEN Konferenzbesuche Sie wollen sich und Ihr Kollegium über die Angebote der neuen Spielzeit und über das theaterpädagogische Begleitprogramm informieren? Laden Sie uns zu einer Ihrer Konferenzen ein und abonnieren Sie unseren Newsletter. Wir kommen gerne zu Ihnen in die Konferenz, stellen Ihnen unsere Projekte vor und halten Sie mit monatlichen Updates auf dem Laufenden. Beratungsgespräche und Begleitmaterial Sie möchten mit Ihrer Klasse ins Theater gehen, sind sich aber unsicher, was für Ihre Schüler geeignet ist? Wir helfen Ihnen mit Begleitmaterialien weiter und sprechen Empfehlungen für Alter, Schulart, Erfahrungswert und persönliche Neigungen aus. Beratungsgespräche können in einer Lehrerkonferenz, per E-Mail, telefonisch

oder bei einer Tasse Kaffee im direkten Gespräch geführt werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Kostproben Sie sehen eine Produktion schon vor der Premiere und entscheiden über die Tauglichkeit für Ihre Schüler. Mal sind es Hauptproben, mal Generalproben – Termine sind dem Spielplan zu entnehmen und die Veranstaltung ist kostenfrei. Lehrerfortbildung Mit regelmäßigen Veranstaltungen bemühen wir uns, Sie als Pädagogen und Dozierende an der künstlerischen und ästhetischen Ausrichtung unseres Hauses teilhaben zu lassen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihnen durch offene Diskussionen und pädagogische Übungen einen vertieften Einblick in unser Beschäftigungsfeld zu gewähren.

ANGEBOTE ZUM MITMACHEN Opernclub für alle zwischen 10 und 110 Jahren MOP, unsere MitmachOper, geht in die nächste Runde: Wir suchen weiterhin spielfreudige Menschen zwischen 10 und 110 Jahren, die Lust darauf haben, sich spielerisch und musikalisch auszuprobieren und die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erobern. Ihr müsst weder singen noch musizieren können, keine Schauspielerfahrung mitbringen oder Tanzkarriere vorweisen. Wichtig ist, dass ihr euch darauf freut, all diese Bereiche mit Mut, Energie, Disziplin und Neugier anzugehen, um gemeinsam ein Stück zu erarbeiten. Dieses Angebot ist kostenfrei. Die Teilnehmer besuchen in regelmäßigen Abständen kostenpflichtige Opernvorstellungen.

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Offen für Tanz? für alle ab 12 Jahren Die Balletttänzerin Emma Harrington, Ensemblemitglied im Ballett Rossa, bietet an jedem Samstag um 15 Uhr in der Oper Halle ein offenes Tanztraining an. Das Angebot richtet sich an alle zwischen 12 und 100 Jahren, die Lust und Freude an der Bewegung haben und unterschiedliche Tanzstile kennenlernen und ausprobieren wollen. Bei diesem kostenfreien Training vermittelt sie klassische Techniken, zeitgenössischen Tanz, Jazz und Modern Dance. Das Training ist für Anfänger genauso geeignet wie für Leute mit Tanzerfahrung. Mitzubringen sind: Trainingsklamotten, dünne Socken (keine Wolle!) oder Schläppchen.

Vermittlungsarbeit »GROUPIE« für Studenten und Schüler ab der 8. Klasse Ihr seid großer Theaterfan oder bereit, einer zu werden? Dann helft uns, die Oper Halle zu bewerben! Ihr werdet OpernGROUPIES, könnt Kritiken schreiben oder Flyer und Monatsprogramme verteilen, Plakate aufhängen – und ihr seid DIE Ansprechpartner für Lehrer / Dozenten, Mitschüler und Kommilitonen. Dafür laden wir euch zu den Endproben unserer Stücke ein, ermöglichen euch Gespräche mit Künstlern des Hauses, führen euch hinter die Kulissen und lassen euch teilhaben an unserem Künstleralltag. Bewerbungen werden in der Theaterpädagogik entgegengenommen.

(GroSS-)Eltern-Kind Workshop für Kinder ab 4 Jahren + Begleiter Zu ausgewählten Produktionen der Oper bieten wir in regelmäßigen Abständen Groß-Eltern-Kind-Workshops an, bei denen wir den Theaterbesuch spielerisch vorbereiten. Ein Spaß für die ganze Familie! Kosten: 3 € pro Person Ort: Opernhaus Dauer: 60 Minuten

JUNGE OPER – KONTAKT

Wochenpraktika für Studenten und Schüler ab der 8. Klasse Ihr müsst für die Schule ein Berufsorientierungspraktikum vorweisen oder wollt vor eurer Studiums- und Berufswahl einen Einblick in verschiedene Berufe rund um die Oper erhaschen? Das Wochenpraktikum ermöglicht euch, den Arbeitsalltag am Theater mitzuerleben und einen Intensiv-Crashkurs in Sachen TRAUM UND BERUF zu absolvieren. Frühzeitige schriftliche Bewerbung erforderlich! Anrufe von Eltern werden nicht entgegengenommen.

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Barbara Frazier barbara.frazier@buehnen-halle.de Telefon: 0345 5110 531 Besucht uns auch auf unserer Homepage unter www.buehnen-halle .de / junge_oper oder auf unserem JUNGE-OPER-Blog unter www.buehnen-halle. de /opernblog


Das Ballett studio der Oper Halle hat eine lange Tradition. Spielerisch werden Kinder ab 4 und Jugendliche bis 20 Jahre an Tanz und Musik herangeführt und erleben beim Tanzen gemeinsam die schönste Körpersprache der Welt. Die von den Kindern und Jugendlichen hierbei gemachten Erfahrungen geben ihnen Mut, Kraft und Selbstvertrauen, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und ein positives soziales Verhalten. Seit 1997 leitet Kerstin Teska, ehemalige Tänzerin an der Oper Halle, das Ballettstudio. Neben klassischem Ballettunterricht haben die Eleven die Möglichkeit in Inszenierungen des Ballettstudios wie Peter und der Wolf, die in der kommenden Spielzeit zum 150. Mal gezeigt wird, oder Max und Moritz mitzuwirken und erste Bühnenerfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus stehen die jungen Tänzerinnen und Tänzer auch in Produktionen der Oper Halle und des Ballett Rossa auf der Bühne, wie beispielsweise in Hänsel und Gretel oder Der Nussknacker.

Kontakt

Ballettstudio in der Oper Halle Kerstin Teska Universitätsring 24 01608 Halle Tel: 0345 522 29 66

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kinder- und jugendchor »Rundum überdurchschnittlich ist die sagenhafte Qualität des Hallenser Jugendensembles im Off-Broadway-Musical »Spring Awakening« nach Frank Wedekind von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Text). Da stimmt in den Songs und Dialogen an Bühnenspannung und Sicherheit tatsächlich alles.« (NMZ vom 12. Februar 2017 über Spring Awakening) Die begeistert gefeierte Premiere des preisgekrönten Broadway-Rock-Musicals Spring Awakening nach Frank Wedekinds Frühlings Erwachen mit 40 Jugendlichen war in der Saison 16/17 der unumstrittene Höhepunkt der Arbeit des Kinder- und Jugendchores und wird auch in der Spielzeit 17/18 weiter zu sehen sein. Darüber hinaus singen und spielen unsere jungen Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem Opernchor und der Staatskapelle Halle in den Wiederaufnahmen der Opern Tosca, Jephtha und Hänsel und Gretel sowie des Balletts Der Nussknacker – eine Weihnachtsgeschichte und Konzerten wie dem Weihnachtskonzert und übernehmen hier auch regelmäßig solistische Aufgaben. Der Kinder- und Jugendchor ist ein kulturelles Bildungsangebot der Oper Halle an die Kinder- und Jugendlichen der Stadt und der Region. Um die jungen Darsteller auf die vielfältigen chorischen und solistischen Herausforderungen der einzelnen Musiktheater- und Konzertproduktionen vorzubereiten, erhalten sie regelmäßigen Unterricht in Gesang, Schauspiel und Tanz bei erfahrenen Gesangspädagogen, Opernsängern, Regisseuren und Choreographen. Für die Leitung des Kinder- und Jugendchores zeichnet Peter Schedding verantwortlich, der auch die musikalische Einstudierung übernimmt. Wir freuen uns über begeisterte Nachwuchssänger Du bist zwischen 7 und 18 Jahren und wolltest immer schon einmal auf der großen Opernbühne singen, spielen und tanzen? Deine Bewerbung ist herzlich willkommen: Oper Halle Peter Schedding Stichwort: Kinder- und Jugendchor Universitätsring 24 06108 Halle kinderjugendchor@buehnen-halle.de

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Angebote So erreichen Sie uns Opernhaus | Universitätsring 24, 06108 Halle | Straßenbahnlinien 1, 2, 5, 10 Haltestelle Joliot-Curie-Platz | Straßenbahnlinien 3, 7, 8 Haltestelle Moritzburgring | Nachtbahn ab 20.00 Uhr: 94, 95

Angebote für Flüchtlinge Für Personen mit Flüchtlingsstatus halten wir ein kostenfreies Kartenkontingent für ausgewählte Vorstellungen bereit. Gerne beraten Sie unsere Mitarbeiter der Theater- und Konzertkasse.

Parken Im Parkhaus »HändelhausKarree« in der Dachritzstr. 10 können Sie von 19.00 Uhr abends bis 5.30 Uhr des folgenden Tages zum Nachttarif von 5 Euro parken. Der Tarif ist nur unmittelbar nach Einfahrt ab 19.00 Uhr am Kassenautomaten auszuwählen und zu bezahlen. Im Anschluss an die Vorstellung kann man mit dem bereits gelösten Ticket das Parkhaus verlassen. Die Tiefgarage »Hansering« bietet einen Kurzparkertarif von 1,40 Euro pro angefangener Stunde an. Der Zugang ist ab 21.00 Uhr mit dem Kurzparkerticket über den Ticketleser möglich.

Pausenbestellung Gastronomie Bestellen Sie schon vor Beginn der Vorstellung Ihr Getränk und einen Snack. Beides steht dann ohne zeitraubendes Anstehen in der Pause an Ihrem Tisch für Sie bereit.

Hinweise für Menschen mit Behinderung In der Oper Halle stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. Informieren Sie die Theaterkasse bereits beim Kartenkauf über Ihre Wünsche. Unser Einlasspersonal begleitet Sie am Theaterabend zu Ihrem Platz.

Geschenkgutschein Sie suchen ein individuelles Geschenk für Freunde oder Kunden? Mit unseren Geschenkgutscheinen liegen Sie immer richtig. Diese erhalten Sie direkt an der Theater- und Konzertkasse oder in unserem Webshop auf www.buehnen-halle.de.

Newsletter Sie möchten über die neuen Produktionen und Konzerte der Bühnen Halle informiert sein? Melden Sie sich für unseren Newsletter mit Ihrer E-Mail-Adresse unter www.buehnenhalle.de an, und Sie erhalten monatlich aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise.

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ABO NNEM ENTS 74


Premieren-Abonnement Fr. 15. Sep. 2017 19.30 Fidelio Sa. 11. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) So. 26. Nov. 2017 18.00 Maria de Buenos Aires Sa. 20. Jan. 2018 19.30 Aida So. 11. März 2018 18.00 Sweeney Todd Fr. 6. April 2018 19.30 Inferno | Sacre (Ballett) Mein Staat als Freund Fr. 27. April 2018 19.30 und Geliebte So. 27. Mai 2018 18.00 Berenice PG I 263,10 €

PG II 240,80 €

PG III 220,40 €

PG IV 156,00 €

PG V 130,40 €

PG IV 184,00 €

PG V 154,20 €

PG IV 89,60 €

PG V 68,80 €

PG IV 89,60 €

PG V 68,80 €

Premieren Abonnement Oper + Fr. 15. Sep. 2017 19.30 Fidelio Sa. 11. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Sa. 25. Nov. 2017 15.00 Die Nachtigall des Zaren So. 26. Nov. 2017 18.00 Maria de Buenos Aires Sa. 20. Jan. 2018 19.30 Aida So. 18. Feb. 2018 19.30 Die Dreigroschenoper So. 11. März 2018 18.00 Sweeney Todd Fr. 6. April 2018 19.30 Inferno | Sacre (Ballett) Fr. 27. April 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte So. 27. Mai 2018 18.00 Berenice PG I 299,50 €

PG II 275,80 €

PG III 251,20 €

Kleines Premieren-Abonnement A Fr. 15. Sep. 2017 19.30 Fidelio Sa. 11. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) So. 18. Feb. 2018 19.30 Die Dreigroschenoper So. 11. März 2018 18.00 Sweeney Todd Fr. 27. April 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte PG I 158,40 €

PG II 145,60 €

PG III 124,80 €

Kleines Premieren-Abonnement B Sa. 11. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Sa. 20. Jan. 2018 19.30 Aida So. 18. Feb. 2018 19.30 Die Dreigroschenoper So. 11. März 2018 18.00 Sweeney Todd Fr. 27. April 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte PG I 158,40 €

PG II 145,60 €

PG III 124,80 €

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Mittwochs-Abonnement Oper Mi. 15. Nov. 2017 19.30 Fidelio Mi. 29. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Do. 22. März 2018 19.30 Sweeney Todd Mi. 11. April 2018 19.30 Aida Mi. 2. Mai 2018 19.30 Die Dreigroschenoper Mi. 9. Mai 2018 19.30 Inferno | Sacre (Ballett) Mi. 30. Mai 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte Mi. 6. Juni 2018 19.30 Die Nachtigall des Zaren Ein Termin Ihrer Wahl kann getauscht werden. PG I 177,80 €

PG II 166,60 €

PG III 141,40 €

PG IV 116,20 €

PG V 91,00 €

Freitags-Abonnement Oper Fr. 20. Okt. 2017 19.30 Jephtha Fr. 17. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Fr. 5. Jan. 2018 19.30 Fidelio Fr. 2. März 2018 19.30 Die Dreigroschenoper Fr. 13. April 2018 19.30 Sweeney Todd Fr. 20. April 2018 19.30 Aida Fr. 4. Mai 2018 19.30 Inferno | Sacre (Ballett) Fr. 22. Juni 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte PG I 193,20 €

PG II 179,20 €

PG III 151,20 €

PG IV 120,40 €

PG V 92,40 €

Samstags-Abonnement Oper Sa. 28. Okt. 2017 19.30 Fidelio Sa. 2. Dez. 2017 19.30 Maria de Buenos Aires Sa. 13. Jan. 2018 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Sa. 3. Feb.2018 19.30 Die Nachtigall des Zaren Sa. 24. März 2018 19.30 Aida Sa. 7. April 2018 19.30 Sweeney Todd Sa. 12. Mai 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte Sa. 2. Juni 2018 19.00 Berenice PG I 194,30 €

PG II 181,60 €

PG III 165,90 €

PG IV 133,70 €

PG V 112,70 €

Sonntags-Abonnement Oper So. 24. Sep. 2017 15.00 Fidelio So. 19. Nov. 2017 15.00 Jephtha So. 3. Dez. 2017 15.00 Die Kameliendame (Ballett) So. 21. Jan. 2018 16.00 Maria de Buenos Aires So. 4. März 2018 16.00 Aida So. 15. April 2018 16.00 Inferno | Sacre (Ballett) So. 22. April 2018 15.00 Sweeney Todd So. 6. Mai 2018 16.00 Mein Staat als Freund und Geliebte

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PG I 196 €

PG II 180,60 €

PG III 151,90 €

PG IV 121,80 €

PG V 93,80 €


Extra-Abonnement Oper Sa. 9. Dez. 2017 19.30 Fidelio Fr. 26. Jan. 2018 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Fr. 23. Feb. 2018 19.30 Die Nachtigall des Zaren Fr. 2. März 2018 19.30 Die Dreigroschenoper Fr. 13. April 2018 19.30 Sweeney Todd Sa. 12. Mai 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte Fr. 1. Juni 2018 19.00 Jephtha Do. 7. Juni 2018 19.30 Berenice PG I 200,20 €

PG II 182,80 €

PG III 171,50 €

PG IV 130,90 €

PG V 114,10 €

Kombiniertes Premieren-Abonnement Fr. 15. Sep. 2017 19.30 Fidelio Oper Sa. 7. Okt. 2017 20.00 Unterwerfung nt Kammer Sa. 11. Nov. 2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) Oper Fr. 8. Dez. 2017 20.00 Gott des Gemetzels nt Kammer So. 18. Feb. 2018 19.30 Die Dreigroschenoper Oper So. 11. März 2018 18.00 Sweeney Todd Oper Fr. 27. April 2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte Oper Fr. 8. Juni 2018 20.30 Sonny Boys nt Hof PG I 216,00 €

PG II 203,20 €

PG III 182,40 €

PG IV 147,20 €

Kombiniertes Abonnement Oper + Schauspiel Fr. 6. Okt. 2017 19.30 Die Nibelungen Fr. 24. Nov. 2017 19.30 Jephtha Sa. 9. Dez. 2017 19.30 Fidelio Sa. 24. Feb. 2018 19.30 Der geteilte Himmel Do. 29. März 2018 19.30 Sweeney Todd Sa. 21. April 2018 19.30 Floh im Ohr Mi. 9. Mai 2018 19.30 Die Blechtrommel Fr. 15. Juni 2018 19.30 Inferno | Sacre (Ballett) PG I 154,00 €

PG II 145,60 €

PG III 131,60 €

Senioren-Abonnement Oper + Schauspiel So. 22. Okt. 2017 16.00 Fidelio So. 10. Dez. 2017 15.00 Maria de Buenos Aires So. 21. Jan. 2018 15.00 Die Blechtrommel So. 25. Feb. 2018 15.00 Die Dreigroschenoper So. 11. März 2018 15.00 Der geteilte Himmel So. 29. April 2018 15.00 Floh im Ohr So. 13. Mai 2018 15.00 Inferno | Sacre (Ballett) So. 10. Juni 2018 15.00 Jephtha PG I 118,00 €

PG II 108,00 €

PG III 97,50 €

PG V 126,40 €

nt Saal Oper Oper nt Saal Oper nt Saal nt Saal Oper

PG IV 114,80 €

PG V 100,80 €

Oper Oper nt Saal Oper nt Saal nt Saal Oper Oper PG IV 88,55 €

PG V 77,55 €

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Das Junge Opern-Abo

Das Opern-Abo für Schüler, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende unter 30 Jahren gilt für eine Spielzeit und berechtigt zum Besuch von fünf Vorstellungen der Oper Halle zum Preis von insgesamt 35 €. Dieses Abo kann nur im Vorverkauf und nach Vorlage des entsprechenden Ermäßigungsnachweises erworben werden und endet nach Ablauf der Spielzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Die Abovorstellungen können sich auf die ganze Spielzeit verteilen, ausgenommen sind Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen, Kindervorstellungen, Silvester, Neujahr und ausverkaufte Vorstellungen.

Abonnieren lohnt sich

Nutzen Sie die Planungssicherheit: Ihre Vorstellungstermine stehen schon weit vor Beginn der Spielzeit fest. Sie erhalten Ihren persönlichen Stammplatz und bis zu 40 % Ermäßigung. Ihr Abonnement ist auf andere Personen übertragbar, sollten Sie verhindert sein, geben Sie Ihren AbonnementAusweis an Bekannte oder Freunde weiter oder wählen Sie einen anderen Termin (Tauschgebühr 2 €). Sie haben auch die Möglichkeit eines Kaufs einer Eintrittskarte für eine Begleitperson für Ihre Abo-Vorstellung mit einer Ermäßigung von 20 % im Vorverkauf und an der Abendkasse. Als Abonnent erhalten Sie für jede weitere Vorstellung in unseren Häusern oder in der GeorgFriedrich-Händel HALLE 20 % Ermäßigung auf eine Eintrittskarte. Ausgenommen sind Premieren, Silvester-/ Neujahrskonzert, Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen.

Abonnenten werben Abonnenten

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Wenn Sie als begeisterter Opernbesucher Verwandte oder Bekannte für das Theater gewinnen, möchten wir das belohnen! Jeder Abonnent, der einen anderen Abonnenten wirbt, erhält einen Freigutschein in der Platzgruppe des entsprechenden Abonnements. Nähere Informationen erhalten Sie an der Theater- und Konzertkasse. (Der Abschluss eines Abonnements erfolgt unter Anerkennung der allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle.)


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preise

Preisgruppe Preis A Abendvorstellung

Silvester Sondervorstellung Preis b Premieren Musical & Sondervorstellung Nachmittagsvorstellung Silvester Preis C Premieren Oper, Operette, Ballett mit Orchester Repertoire Musical, Händelopern außerhalb der Festspiele Preis D Premiere Ballett ohne Orchester Repertoire Oper, Operette, Ballett mit Orchester Konzertante Oper

Preis E Repertoire

Ballett ohne Orchester & Schulvorstellungen in der Woche

Preis F Operncafé Preis V Kindervorstellungen

I

II

III

IV

V

60 €

52 €

40 €

30 €

25 €

46 €

42 €

36 €

28 €

22 €

23 €

21 €

18 €

14 €

11 €

42 €

38 €

34 €

20 €

16 €

ermäßigt:

21 € 40 €

19 € 36 €

17 € 32 €

10 € 24 €

8€ 20 €

ermäßigt:

20 € 34 €

18 € 32 €

16 € 26 €

12 € 22 €

10 € 16 €

ermäßigt:

17 €

16 €

13 €

11 €

8€

ermäßigt:

34 € 17 € 30 €

30 € 15 € 28 €

25 € 12,50 € 24 €

20 € 10 € 18 €

16 € 8€ 14 €

ermäßigt:

15 €

14 €

12 €

9€

7€

ermäßigt: außer Silvester

18 € / ermäßigt 9 €, 15 € / ermäßigt 9 €, 12 € / ermäßigt 6 € 10 € / ermäßigt 5 € (Kinder bis 14 Jahre)

Schulabonnement Premierenklassen: 10 €, Preis C - 8 €, Preis D, E - 6 €, Preis V - 4 € Der Fasching kostet dieses Jahr 8 € für die Schulen. RAUMBÜHNE HETEROTOPIA Einzelpreis Oper: 30 € / 20 €*, Einzelpreis Ballett: 25 € / 16 €*, Einzelpreis Konzert: 22 € / 14 €*, Einzelpreis Schauspiel: 18 € // *2. Rang Umtauschkarten/Stück: 2 € | Stornogebühr/ Stück: 10 % / mindestens 2 € Garderobengebühr (außer bei Kindervorstellungen): 1 € / Kind: 0,50 € / Zusatzteil: 0,50 € | Wahlgutscheine behalten ihren Wert von 12  € bzw. 10  €. Gutscheine der Stadt Halle (Saale) sind einlösbar ab fünf Tage vor der Vorstellung und PG III, gültig 1 Jahr.

karte für eine Begleitperson. Bitte zeigen Sie Ihre Ermäßigungsberechtigung in jedem Fall unaufgefordert beim Einlass vor.

Last Minute in die Oper

Last Minute Tickets für Schüler, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende unter 30 Jahren sind zum Preis von 8 € ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an EinzelermäSSigung Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, der Abendkasse der Oper Halle erhältlich, Freiwilligendienstleistende und Inhaber solange der Vorrat reicht.** des Halle-Pass erhalten eine Ermäßigung von 50 %.* GruppenermäSSigung Empfänger des Arbeitslosengeld II und In- Besuchergruppen erhalten bei uns eine Erhaber des Halle-Pass können mäßigung auf den jeweils im Einzelverkauf an der Abendkasse eine Karte gültigen Preis (außer bei Kindervorstellunzu je 3 € erstehen.** gen): ab 10 Personen 10 % je Person, ab 20 Schwerbehinderte mit Ausweis- Personen 20 % je Person, ab 30 Personen vermerk »B« erhalten eine Frei- 30 % je Person.**

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sitzplan

Bühne

Als Abonnent erhalten Sie für jede weitere Vorstellung in unseren Häusern oder in der Georg-Friedrich-Händel HALLE 20 % Ermäßigung auf eine Eintrittskarte.**

* gilt nicht für Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen ** gilt nicht für Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen

BÜHNEN HALLE CARD Die kostenlose Bühnen Halle Card bietet Ihnen attraktive Vorzugsangebote der Bühnen Halle und zahlreiche Vergünstigungen unserer Partner. Als Kunde der Bühnen Halle Card PREMIUM erhalten Sie eine Ermäßigung von 20 % auf jede Eintrittskarte. Die Bühnen Halle Card und nähere Informationen erhalten Sie an der Theater- und Konzertkasse.**

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater, Oper und Orchester GmbH. Diese finden Sie unter: http://buehnen-halle.de/agb oder in der Theater- und Konzertkasse Halle.

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HÄNDEL IM HERBST

Valer Sabadus

Nuria Rial

Foto: Jan Laurig

24. bis 26. November 2017

Freitag, 24. November 2017 | 19.30 Uhr | Oper Halle „Jephtha“ Oratorium von Georg Friedrich Händel Händelfestspielorchester Halle Samstag, 25. November 2017 | 16.00 Uhr | Oper Halle „DIe NachtIgall Des ZareN“ (preMIere) von Christine Wunnicke Eine szenische Lesung mit Gesang Kammerensemble auf historischen Instrumenten 18.00 Uhr | Händel-Haus, Kammermusiksaal „häNDel uND seINe Muse“ Werke von G. F. Händel und D. M. Scarabelli Solistin: Raffaella Milanesi (Sopran) G.A.P. Ensemble Sonntag, 26. November 2017 11.00 Uhr | Franckesche Stiftungen, Freylinghausen-Saal „DIe gülDeNe soNNe“ Werke von S. Scheidt, F. W. Zachow, G. F. Händel und dem Freylinghausen Gesangsbuch Solistin: Martina Rüping (Sopran) Ensemble Baroccore Berlin 16.00 Uhr | Konzerthalle Ulrichskirche festkonzert mit Nuria rial und Valer sabadus „geIstlIche Duette. Das oratorIuM Zur ZeIt häNDels“ Musik von G. B. Bononcini, A. Scarlatti, A. Caldara, G. F. Händel u. a. Solisten: Nuria Rial (Sopran), Valer Sabadus (Altus) Kammerorchester Basel VorVerkaufsstart 26. MaI 2017! tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen +49 (0) 0345 / 565 27 06 (Mo. bis Fr. 7 – 19 Uhr, Sa. 7 – 14 Uhr) www.haendelhaus.de

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10 Jahre Filmmusiktage Sachsen-Anhalt 4. November 2017 | Oper Halle

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Im Radio, im Fernsehen, im Web und als App.

Die Burg der Moderne 24.07.2017 – 15.10.2017 Reections of India André Wagner, Manjari Sharma, Manfred Paul Fotograen 12.11.2017 – 11.02.2018 Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt: Begegnungen Von Cranach bis Erdmannsdorff

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18.03.2018 – 10.06.2018 Johann Joachim Winckelmann, der Klassizismus und die Kunst der Moderne WWW.KUNSTMUSEUM-MORITZBURG.DE


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Theaterund Konzertkasse

Weitere Vorverkaufsstellen

Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle ( Saale) Mo. bis Sa. 10.00 – 18.30 Uhr Ab 18.30 Uhr nur Kartenverkauf für die Abendkasse. Tel. 03 45 - 5 11 07 77 Fax. 03 45 - 5 11 07 81 theaterkasse@buehnen-halle.de Die Abendkasse vor Ort öffnet eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

Ticket Galerie Stadtcenter Rolltreppe Tel. 03 45 - 68 88 68 88 MZ-Service-Center Markt Tel. 03 45 -56 55 60 Sowie alle weiteren MZ-Service-Center im südlichen Sachsen-Anhalt Hotline-Tel. 03 45 - 20 297 71 TiM-Ticket im Galeria Kaufhof Markt Bitte beachten Sie die Sommeröff- Tel. 0345-565 50 50 nungszeiten: 10. Juli bis 27. August 2017, Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr. Danach ist die Theaterkasse wie gewohnt wieder von Mo-Sa 10.00-18.30 Uhr geöffnet.

Kartenkauf im Internet Erwerben Sie ihre Theater- und Konzertkarten ohne weitere Gebühren auch unter www.buehnen-halle.de Mit der Funktion „Ticket Direkt“ drucken Sie sich ihre Karten bequem bis zwei Stunden vor der Vorstellung an Ihrem Drucker zu Hause aus und sparen auch noch die Versand­gebühr von 3 €. (Bitte beachten Sie die AGB, Punkt 4,7 print@home)

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Kulturpartner:

Herausgeber: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, Universitätsring 24, 06108 Halle (Saale) Geschäftsführer: Stefan Rosinski Intendant der Oper Halle: Florian Lutz Redaktion: Franziska Blech, Annika Goetz, Dr. Veit Güssow, Jens Heinemann, Florian Lutz, Michael v. zur Mühlen, Steffi Turre Mitarbeit: Barbara Frazier, Marlene Pawlak Mit Beiträgen von: Bernhild Bense, Barbara Frazier, Dr. Veit Güssow, Florian Lutz, Michael v. zur Mühlen, Peter Schedding, Ilka Seifert Gestaltung: MK Projekte, Maria Magdalena Meyer, Katharina Fiedler und Annett Claudia Pester / acp-design Fotos: Maria Magdalena Meyer, Rüdiger Ulbrich Redaktionsschluss: 20. April 2017, Änderung vorbehalten Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co KG Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. KONTAKT KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Ann-Kathrin.Franke@buehnen-halle.de | +49 345 5110 100


Karten +49 345 5110 777 www.buehnen-halle.de


Oper Halle Spielzeit 2017/18  
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