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spielzeit  2017/2018

Fremd zieh‘ ich wieder aus


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Hagen Ritschel


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Elke Richter


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Liebe Zuschauer und Zuschauerinnen!

eingefangen haben: Ein Föhn und Flip-Flops auf dem Flurboden des Hotelasyls. Der Versuch eines Geflüchteten, notdürftig das Leben zu gestalten, das ihm gegeben und auch irgendwie genommen ist. Damit verweisen wir auf den Ungeist der Abschottung Europas vor dem notwendigen Zusammenstehen wider Krieg und Zerstörung in unserer globalisierten, ungerechten Welt. Wird Europa auseinanderbrechen? Wie wird die Bundestagswahl nach den Wahlen in den USA, Frankreich und den Niederlanden ausgehen? Wird die Demokratie der Dumpfheit des Populismus standhalten? Wir wollen mit Themen, wie sie in Hebbels »Nibelungen« erdichtet, wie sie zeitlos in der »Dreigroschenoper« Brechts besungen, in Grass’ »Blechtrommel« oder in Houellebecqs »Unterwerfung« so unberuhigt verhandelt werden, erneut Angebote zur »Einmischung« machen. »Der geteilte Himmel« von Christa Wolf konfrontiert uns darüber hinaus auch mit unseren eigenen Ausgrenzungen und Sehnsüchten im ehemals gespaltenen Deutschland, die unser Hier und Jetzt noch immer prägen. Im Kinder- und Jugendtheaterbereich wollen wir neue Entdeckungen für unser heranwachsendes Publikum machen und an die ausgezeichneten und überregional viel beachteten Inszenierungen der vergangenen Spielzeit anknüpfen: Wir freuen uns auf Andreas Steinhöfels »Die Mitte der Welt«, auf »Kriegerin« von David Wnendt, auf den Thalia-Fasching, der unter dem Titel »Über die sieben Meere« erstmals im Opernhaus stattfinden wird. Wir heißen zudem neue Studierende von der Schauspielschule Leipzig willkommen, die mit »Rotkäppchen« zur Weihnachtszeit bei uns im Hof einsteigen und ihr Können in der Studioinszenierung von Gorkis »Nachtasyl« zeigen werden. Und wir wollen uns gemeinsam unser Lachen bewahren – »Floh im Ohr« von Georges Feydeau erwartet Sie, wie auch der Silvesterball, die Thekennächte und ein reiches Angebot zur Weihnachtszeit. Lassen Sie uns die Anforderungen der Zeit bestehen! Wir brauchen unsere gemeinsame Lust aufeinander wie die Luft zum Atmen.

Als wir in der vergangenen Saison »Angst essen Seele auf« von Rainer Werner Fassbinder erarbeiteten, war es uns ein Bedürfnis, zur Gestaltung der im Stück mitwirkenden arabischen Gastarbeiterwelt, Migranten, die in Halle leben, in unserer Inszenierung auftreten zu lassen. Vor Weihnachten organisierten wir eine Gesangsprobe mit dem Ensemble und unseren Gästen der »Arabischen Oase« und des Tanzprojekts »Was uns bewegt«. So kamen wir uns arbeitend, sprechend und feiernd näher und lernten uns besser kennen. Es entstand eine wunderschöne Stimmung und Neugier aufeinander, bis uns an jenem Montagabend die Nachricht erreichte, dass es in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt in Charlottenburg ein LKW-Attentat gegeben hatte. Die Verunsicherung unter uns war groß, die gegenseitige Anspannung nicht zu überspielen. Die Frage, wie wir jetzt, unmittelbar beeindruckt von dieser Nachricht, mit unserem Vorhaben, gemeinsam zu arbeiten, umgehen sollten, beschäftigte jeden Einzelnen und belastete die noch zart geknüpften Bande. »Fremd bin ich eingezogen« – dieser erste Teilsatz aus Schuberts »Winterreise« war der sinnfällige und so sehr spürbare Titel unserer vergangenen Spielzeit ... Einige Wochen später fand die Premiere von »Angst essen Seele auf« statt und wir waren froh, dass wir diese Arbeit über unsere Vorurteile hinaus gemeinsam zum Erfolg - eben auch zum Erfolg in uns selbst - führen konnten. Alle Vorstellungen sind seither ausverkauft. Ausverkauft ist auch unsere Reise in die Heterotopia-Raumbühne der Oper! Mit Elfriede Jelineks Text WUT haben wir einen so kunstvollen und berührenden Aufschrei der Schauspielerei um das Thema des Terrors und dessen Auswirkungen erzählt, so dass wir voller Stolz sagen können, in Halle auf ein gesellschaftlich orientiertes, politisch gebildetes Publikum zu treffen und das Theater hier als eine gemeinsame »Bedürfnisanstalt« zu etablieren. Wir wollen unmittelbar an diese vergangene Spielzeit anschließen und setzen das Franz-Schubert-Zitat mit dem zweiten Teil des Satzes fort: »Fremd zieh’ ich wieder aus« Dies illustriert auch unser Umschlagfoto, das wir im Rahmen des vergangenen Spielzeitmottos im Maritim Matthias Brenner

Henriette Hörnigk


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Premieren NEUES THEATER

DIE NIBELUNGEN

VON FRIEDRICH HEBBEL PREMIERE: 29. September 2017, SAAL REGIE: MATTHIAS BRENNER

UNTERWERFUNG

VON MICHEL HOUELLEBECQ PREMIERE: 7. Oktober 2017, KAMMER REGIE: CLARA WEYDE

MARITIM-festival PREMIERE: 26. Oktober 2017, Hotel Maritim DIE BLECHTROMMEL

VON GÜNTER GRASS PREMIERE: 17. NOVEMBER 2017, SAAL REGIE: RONNY JAKUBASCHK

ROTKÄPPCHEN

NACH DEN GEBRÜDERN GRIMM PREMIERE: 29. NOVEMBER 2017, HOF REGIE: MATTHIAS BRENNER

GOTT DES GEMETZELS

VON YASMINA REZA PREMIERE: 8. DEZEMBER 2017, KAMMER REGIE: NIKO ELEFTHERIADIS

DIE BEAUTY QUEEN VON LEENANE

VON MARTIN MCDONAGH PREMIERE: 26. JANUAR 2018, SCHAUFENSTER REGIE: ANNA-VERA KELLE

NACHTASYL - SZENEN AUS DER TIEFE

STUDIOINSZENIERUNG VON MAXIM GORKI PREMIERE: 8. FEBRUAR 2018, KAMMER REGIE: MARTINA EITNER-ACHEAMPONG

DIE DREIGROSCHENOPER

VON BERTOLT BRECHT UND KURT WEILL PREMIERE: 18. FEBRUAR 2018, OPER REGIE: HENRIETTE HÖRNIGK

DER GETEILTE HIMMEL

VON CHRISTA WOLF PREMIERE: 23. FEBRUAR 2018, SAAL REGIE: PETER DEHLER

UND DANN KAM MIRNA

VON SIBYLLE BERG PREMIERE: 9. MÄRZ 2018, KAMMER REGIE: KATHARINA BRANKATSCHK

FLOH IM OHR

VON GEORGES FEYDEAU PREMIERE: 20. APRIL 2018, SAAL REGIE: PHILIPPE BESSON

SONNY BOYS

VON NEIL SIMON PREMIERE: 8. Juni 2018, HOF REGIE: Dietmar Rahnefeld

PREMIEREN / THALIA THEATER

DIE DREI KLEINEN SCHWEINCHEN NACH JOSEPH JACOBS PREMIERE: 7. SEPTEMBER 2017, SCHAUFENSTER REGIE: KATHARINA BRANKATSCHK | AB 4 JAHRE

ROBINS GLÜCK IM UNGLÜCK

VON TOVE APPELGREN PREMIERE: 9. NOVEMBER 2017, SCHAUFENSTER REGIE: REMO PHILIPP | AB 6 JAHRE

KRIEGERIN

VON DAVID WNENDT PREMIERE: 5. APRIL 2018, SCHAUFENSTER REGIE: RUTH MESSING | AB 12 JAHRE

DIE MITTE DER WELT

VON ANDREAS STEINHÖFEL PREMIERE: 4. Mai 2018, KAMMER REGIE: ROBERT NEUMANN | AB 14 JAHRE

THALIA FASCHING

PREMIERE: 24. Januar 2018, Oper

KINDERSTADT PREMIERE: 8. Juni 2018, Peißnitzinsel


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Annemarie BrĂźntjen


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Repertoire NEUES THEATER / SAAL

KAMMER

Reinhard Straube

MÄNNERHORT von Kristof Magnusson

DER FRÖHLICHE HYPOCHONDER DIE KLEINBÜRGERHOCHZEIT von Erhard Preuk, Klaus-Rudolf Weber und von Bertolt Brecht FRAU MÜLLER MUSS WEG von Lutz Hübner EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE von Charles Dickens ROMEO UND JULIA von William Shakespeare MEPHISTO nach Klaus Mann KÖNIG LEAR von William Shakespeare

TSCHICK von Wolfgang Herrndorf SZENEN EINER EHE von Ingmar Bergman DER TRINKER von Hans Fallada SCHAUFENSTER

CLUB DER ENTTÄUSCHTEN von Felicia Zeller

DER NACKTE WAHNSINN von Michael Frayn

SALON SUCKEL

FRANKENSTEIN nach Mary Shelley

HOF

WANN, WENN NICHT JETZT? Ein Rio Reiser Liederabend

PIRATEN! Ein Liederabend THALIA THEATER / SAAL

ANGST ESSEN SEELE AUF von Rainer Werner Fassbinder EWIG JUNG von Eric Gedeon ZIEMLICH BESTE FREUNDE nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache

SCHULD UND SÜHNE VON FJODOR DOSTOJEWSKI RAUMBÜHNE HETEROTOPIA

WUT von Elfriede Jelinek

ANNE von Jesscia Durlacher und Leon de Winter

ab 14 Jahre

KAMMER

DJIHAD PARADISE von Anna Kuschnarowa | ab 14 Jahre RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN von Felicitas Loewe | ab 8 Jahre SCHAUFENSTER

FLÜCHTLINGSGESPRÄCHE von Bertolt Brecht VINCENT WILL MEER von Florian David Fitz | ab 13 Jahre


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MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER von Sibylle Berg | ab 8 Jahre EIN SCHAF FÜRS LEBEN

nach Maritgen Matter | ab 4 Jahre

DREIER STEHT KOPF

von Carsten Brandau | ab 4 Jahre

PATRICKS TRICK

von Kristo Šagor | ab 9 Jahre

HOF

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

von Runer Jonsson | ab 5 Jahre

OPER

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL

nach dem Märchen von Božena Nemcová und dem Drehbuch von Franticek Pavlícek ab 6 Jahre

MOBIL

Hilmar Eichhorn

KLAMMS KRIEG

von Kai Hensel | ab 16 Jahre


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Martin Reik und Sonja Isemer


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Alexander Gamnitzer


DIE NIBELUNGEN

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 VON FRIEDRICH HEBBEL

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eld Siegfried, der den Schatz der Nibelungen eroberte und den Drachen tötete, verliebt sich in die junge Kriemhild aus dem Nibelungengeschlecht. Deren König Gunther begehrt der Legende nach die sagenhafte Brunhild und beschließt, diese starke Kämpferin im Wettkampf als Ehefrau zu erobern. Dabei helfen soll ihm der vom Drachenblut gesalbte unverletzliche Siegfried und sie in jenem Wettkampf auf Island an seiner statt besiegen. Dazu soll er sich mit jener Kappe unsichtbar machen, die ihm schon bei der Tötung des Drachens gute Dienste erwiesen hat. Sollte ihm das gelingen, darf er Kriemhild zur Frau nehmen. Die stolze Brunhild wird mit diesem Trick tatsächlich besiegt und muss mit Gunther nach Worms gehen und seine Frau werden. Doch Gunther verlangt von Siegfried zusätzlich, ihn auch während der Hochzeitsnacht mit Brunhild mit jener Tarnkappe zu »vertreten«. Brunhild soll glauben, dass es Gunther ist, der sie so mannhaft überwältigt!

Warum gilt dieser Mythos über Rache, Neid und Vernichtung als urdeutsch? Sind Gemeinschaften nur zu Abgrenzung in der Lage und unfähig, das Andere zu denken? Nötigen Völkerwanderung und religiöse Umbrüche immer wieder zu Radikalisierung? Diesen Fragen will Matthias Brenner zur Spielzeiteröffnung auf den Grund gehen. Gemeinsam mit einem starken Ensemble soll das Spannungsfeld zwischen Liebe und Gewalt noch einmal neu abgesteckt werden.

REGIE MATTHIAS BRENNER

premiere

29. september 2017 saal


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Max Radestock


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Robin Krakowski


UNTER WERFUNG

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 VON MICHEL HOUELLEBECQ

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it Michel Houellebecqs Antihelden aus dem Roman »Unterwerfung« kämpft und ringt man! Da ist François, ein chauvinistischer und selbstgefälliger Literaturwissenschaftler, der seine intellektuelle Macht zelebriert und seine Vereinzelung mit verachtendem Frauenverschleiß bekämpft. Und als sei das noch nicht anstößig genug, handelt auf politischer Ebene der frisch gewählte Staatspräsident Ben Abbès mit noch gründlicherer Autorität: Kurz nach seiner Vereidigung schafft er die Demokratie ab und führt Scharia und Patriarchat wieder ein. Zwischen Rechten und Religiösen entfacht daraufhin ein politischer Kampf auf den Straßen, der vor allem die humanistische Elite verstummen lässt. Houellebecqs aberwitziger Roman »Unterwerfung« gedeiht in satirischer Blüte zwischen Wertesystemen und Denkverboten. Er atmet den Geist von Tabu und Provokation und bereitet den Ängsten der Menschen angesichts bedrohlicher Ideologiekämpfe eine Bühne. Vor allem deshalb wurde »Unterwerfung« in der vergangenen Spielzeit an Deutschlands

Theatern mit großer Brisanz inszeniert und gespielt. Auch das neue theater hat diesem Roman im Rahmen der Schauspielausbildung seiner Studenten bereits ein Szenenstudium gewidmet, das überregionale Aufmerksamkeit generierte. Nun endlich inszeniert Regisseurin Clara Weyde den drängenden Stoff in der Kammer des neuen theaters. Houellebecq vertanzt den Alptraum des aufgeklärten Westeuropäers in Schwindel erregenden Pirouetten als Furcht- und Sehnsuchtsfigur zugleich. Er zertrampelt dabei leichtfüßig all die hart erkämpften Verdienste im Namen der Freiheit. Ein Weckruf!

REGIE CLARA WEYDE

premiere

7. oktober 2017 kammer


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MARITIM-FESTIVAL  Ein Hotel für alle  im Herbst 2017

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om Hauptbahnhof aus in wenigen Minuten über den Ernst-ThälmannPlatz – da steht seit dem Neujahrstag 1966 das neue Prunkstück des real existierenden Sozialismus als moderner Tempel der Weltoffenheit eines geschlossenen Systems: Das Interhotel Halle - Bezirkshauptstadt der DDR - und hier darf wahrlich nicht jeder rein. Wie es drinnen zugeht, das bleibt Auserlesenen vorbehalten. 25 Jahre später: Der Platz heißt wieder, wie vorher schon, Riebeckplatz. Das einstige Prunk- und nun armselige Schandstück wird mit Design-Gold-Schildern und Hochglanzmetallen, Lüstern und Teppichen verwestlicht, die einstige Empfangshalle heißt jetzt - wie es sich gehört - Lounge, und das ganze Hotel - mitten in Sachsen-Anhalt ohne Meeresanbindung gelegen - wird in das MARITIM transformiert. Wieder sind es viele, die sich kein Bild vom Inneren des Gebäudes machen können, weil es so unerschwinglich scheint, darin zu flanieren. Weitere 25 Jahre später platzen die Träume, die sich damit verbinden, und das Bettenhaus erlebt seine vorerst letzte Transformation zur Unterkunft für Geflüchtete, die es - zum Teil auf maritimen, menschenfeindlichen Pfaden – vor Krieg und Zerstörung fliehend bis in das Herz Europas geschafft haben. Wieder erlangt – unter völlig anderen gesellschaftlichen Bedingungen - das einstige Messe-Hotel geheimen Status. Nun insofern, dass niemand ohne behördliche Genehmigung das streng bewachte Gebäude betreten darf. Welche Prozeduren gehen hinter den Plattenmauern vor sich? Warum leben plötzlich Geflüchtete vermeintlich fürstlicher als die meisten Einwohner der Stadt, fragen sich viele der

DrauSSen-Gelassenen. Ist es eine geniale Idee des Humanismus eines werdenden Europas oder der Zynismus der Zeitgeschichte, die dieses Gebäude mit der vermutlich letzten Transformation vor dem Zerfall der europäischen Idee erfährt? Seit der Schließung der Geflüchteten-Unterkunft steht das Gebäude vor ungewissem Ende. Es ist nun unsere Idee, das Gebäude mit einer letzten Transformation zu konfrontieren – einer Transformation durch Kunst. Gemeinsam mit der Oper, der Staatskapelle und dem Puppentheater sowie den Kooperationspartnern Werkleitz, Radio Corax und der Freiraumgalerie möchten wir in einem breiten Netzwerk von Kulturschaffenden ein konvergentes Kunstfestival ausrichten: Das Maritim soll vom 21. Oktober bis zum 11. November 2017, Tag und Nacht ein Hotel für alle werden. An diesem Ort mit symbolträchtigem Namen ist die Frage nach der gesellschaftlichen Selbstdefinition und geschichtlichen Herkunft zu stellen. Wovon sprechen wir, wenn wir von Europa reden? In welcher Welt wollen wir leben? Welchen Beitrag kann Kunst zur Entwicklung neuer Entwürfe gelingenden Zusammenlebens liefern? Neben eigenen Produktionen aus Theater, Musik und Medien werden zahlreiche Gastspiele, Konzerte, Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen die verschiedenen Potenziale neuer Entwürfe eines kulturell offenen Europas rahmen. Das kunstsspartenübergreifende Festival im Hotel Maritim legt zudem einen Schwerpunkt auf partizipative Formate, bei denen auch Protagonisten der Hallenser Stadtöffentlichkeit und Zivilgesellschaft einbezogen werden. Die verschiedenen Formate und Aktionen kulminieren am Ende des Festivals in einem rauschenden Ball für die Kraft der Künste.

Das detaillierte Festival-Programm finden Sie ab Ende Juni 2017 auf unserer Homepage unter www.buehnen-halle.de und nach der Sommerpause in einer gesonderten Festivalbroschüre.


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Matthias Walter


DIE BLECH  TROMMEL

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 VON GÜNTER GRASS

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ie Lebensgeschichte des Sonderlings Oskar Matzerath beginnt 1924 in Danzig. Er verweigert sich der Welt der Großen und beschließt im Alter von drei Jahren folgerichtig, nicht mehr zu wachsen. Zu dieser Zeit bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Als scheinbar ewiges Kind vermag er, aus der Perspektive von unten über die verkommene Welt da oben zu berichten und ihren Rhythmus auf seiner Trommel zu konterkarieren. Günter Grass’ »Die Blechtrommel« erschien 1959 und gilt als einer der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur. Er lässt sich als zugleich historischer Roman sowie Schelmen- und Entwicklungsroman lesen. Der Autor erhielt nicht zuletzt dieses furiosen Erstlings wegen den Nobelpreis für Literatur. Weltweit bekannt wurde die »Blechtrommel« vor allem durch die Verfilmung von Volker Schlöndorff, die sowohl als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar als auch mit der Goldene Palme in Cannes gewürdigt wurde. Grass schuf durch sei-

ne lebenspralle, von überbordender, fast barocker Fabulierlust gekennzeichnete Erzählweise ein Werk, das seit 2010 auch vermehrt den Weg auf deutsche Theaterbühnen gefunden hat. Regisseur Ronny Jakubaschk kehrt mit der Arbeit an der »Blechtrommel« als Regisseur an das neue theater zurück. Mit den erfolgreichen Jugendromanbearbeitungen von »Tschick« und »Djihad Paradise« ist er einem breiten Publikum in Halle bekannt geworden und Spezialist für strauchelnde Heranwachsende oder Nichtmehrwachsende.

REGIE RONNY JAKUBASCHK

premiere

17. november 2017 saal


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Bettina Schneider


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ROT KÄPPCHEN  NACH DEN  GEBRÜDERN GRIMM

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s war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rothem Sammet, und weil ihm das so wohl stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rothkäppchen.

Mit diesen schönen Sätzen beginnt bei den Gebrüdern Grimm jenes Märchen, das wohl zu den bekanntesten und am häufigsten interpretierten der Welt gehört. Doch als Weihnachtsmärchen im Hof des neuen theaters war Rotkäppchen bisher noch nicht zu erleben. Das soll sich nun endlich ändern. Die Studentinnen und Studenten des neuen Schauspielstudios ergänzen die lange Tradition des adventlichen Vorabendprogramms mit der Ge-

schichte einer vom rechten Wege abgekommenen Brot-und-Wein-Lieferantin. Bestaunen Sie mit Ihren Kindern die Kraft dieser generationsübergreifenden Geschichte! Erleben Sie die letzten Mahlzeiten im Leben eines menschenfressenden grauen Waldtieres und wie die bewaffneten Organe zuverlässig dafür sorgen, dass schließlich doch noch alles gut werden wird!

REGIE MATTHIAS BRENNER

premiere

29. november 2017 hof


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Peter W. Bachmann


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Jรถrg Simonides


GOTT DES GEMETZELS

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 VON YASMINA REZA

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asmina Rezas erfolgreichstes Theaterstück »Gott des Gemetzels«, das im Jahr 2011 mit einem Aufgebot an Hollywoodschauspielern verfilmt wurde, beschreibt etwas in hohem Maße Politisches: Ist der Mensch kultiviert genug, um Streitereien mit Nachsicht und Bedacht zu lösen? Gelingt es ihm, die eigenen Affekte in den Ritzen der Diplomatie zu verstauen, um im Sinne des friedlichen Miteinanders zu entscheiden? Vor dieser Herausforderung stehen eines Tages zwei Elternpaare des gehobenen Bürgertums: Vermögensberaterin, Rechtsanwalt, Schriftstellerin und Großhändler treffen sich zu einem Gespräch, weil ihre Kinder mit Stöcken aufeinander eingeschlagen haben sollen. (Denn anders als in der Tragödie sind hier nicht einmal mehr die Kinder unschuldig.) Zunächst glaubt man, die Angelegenheit mit einem jovialen Lächeln auf sich beruhen lassen zu können. Aber selbstgefälliger Smalltalk und süffisante Schmeicheleien geben bald nach wie ein morscher Boden. Die Beteiligten manövrieren sich zusehends in die eigene Unmündigkeit. Zwi-

schen Whiskey, toten Hamstern und vollgekotzten Bildbänden verraten sich die Ehepartner für eine gute Pointe, verbünden sich die Geschlechter für eine entlastende Plattitüde. Die Falle der persönlichen Überreizungen schnappt gnadenlos zu. Daraus befreien kann man sich vielleicht noch mit einer kubanischen Zigarre oder einem beherzten Sprung in die Blumenvase. Yasmina Reza, Meisterin der theatralen Streitkultur, hat mit »Gott des Gemetzels« ein komödiantisches Meisterwerk menschlicher Entfesselung entworfen, in dem wir uns alle lachend wiedererkennen können. Eine Zimmerschlacht für vier Schauspieler und ein Publikum.

REGIE NIKO ELEFTHERIADIS

premiere

8. dezember 2017

kammer


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DIE BEAUTY QUEEN  VON LEENANE

 VON MARTIN MCDONAGH

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aureen ist keine junge Frau mehr und lebt als Vierzigjährige noch immer bei Mag, ihrer Mutter, irgendwo in Connemara in einem Cottage. Sie versorgt und pflegt die kranke, alte und fordernde Frau seit vielen Jahren ohne Hoffnung auf ein eigenes Leben. Als eines Tages, während Maureen nicht zuhause ist, ein Nachbarjunge einen Brief für sie aus England bringt, öffnet ihn die Mutter heimlich und erfährt, dass Pato, der Maureen aus früheren Tagen kennt und schon immer sehr mochte, anbietet, mit ihr gemeinsam eine Existenz aufzubauen. Maureens Mutter bekommt Panik, dass ihre Tochter sie im Stich lassen könnte und verbrennt den Brief. Lange Zeit später trifft Maureen jedoch auf Pato,

der noch immer sehr enttäuscht ist, dass sie niemals geantwortet hat. Das Geheimnis wird gelüftet und Maureen, glücklich über Patos Angebot, will ihm bald folgen. Aber vorher will sie noch mit ihrer Mutter abrechnen. Und diese Auseinandersetzung auf Leben und Tod wird der Mutter-Tochter-Konstellation Einiges abverlangen…

REGIE ANNA-VERA KELLE

premiere

26. januar 2018 schaufenster


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Petra Ehlert


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Till Schmidt


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NACHTASYL –  SZENEN  AUS DER  TIEFE  VON MAXIM GORKI

 STUDIOINSZENIERUNG

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n einer russischen Provinzstadt vermieten Michail und seine Frau Wassilissa einen schäbigen Kellerraum an gescheiterte Existenzen. Mit niederen Tätigkeiten halten sich die Protagonisten über Wasser, müssen ihr Hab und Gut verkaufen, stranden im kriminellen Milieu, prostituieren sich oder gehen überhaupt keiner Tätigkeit mehr nach. Gewalt, Streit und Alkoholismus kennzeichnen das Dasein dieser Menschen, die auf engstem Raum zusammengepfercht nach Halt suchen. Hoffnungslosigkeit und Elend lassen jeden Ansatz zum Aufbegehren gegen die Umstände ersticken. Und so bleiben ihnen lediglich ihre Träume von einem eingebildeten oder wirklichen, einem früheren oder kommenden Leben. Gorki schrieb sein Drama in der Erwartung, dass die Verhältnisse sich bessern mögen. Vor dem Hintergrund sich verschärfender sozialer Zustände weltweit finden sein Pessimismus und die Suche nach einer positiven Vision heute

wieder ein scharfes Gehör. Martina Eitner-Acheampong inszeniert Gorkis »Nachtasyl« mit den Studierenden des Halleschen Schauspielstudios. Nach der Erarbeitung der Studioinszenierung »Ungehorsam«, der französischen Gesellschaftssatire »Der Vorname« sowie der britischen Medienfarce »In der Republik des Glücks« ist »Nachtasyl« ihre vierte Arbeit am neuen theater Halle.

REGIE MARTINA EITNER-ACHEAMPONG

premiere

8. februar 2018 kammer


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DIE DREI GROSCHEN OPER Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern von Bertolt Brecht nach John Gays »The Beggar‘s Opera«. Übersetzt aus dem Englischen von Elisabeth HauptmanN. Musik von Kurt Weill

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as neue theater und die Oper Halle wollen in der neuen Spielzeit an den Erfolg der letzten Zusammenarbeit in der Opernraumbühne anknüpfen und wieder gemeinsame Sache machen: Nach Elfriede Jelineks »Wut« soll nun eines der beliebtesten Theaterstücke des 20. Jahrhunderts das Publikum begeistern. Unter der musikalischen Leitung von Christopher Sprenger, dem ersten Kapellmeister der Staatskapelle, und in der Regie der nt-Chefdramaturgin Henriette Hörnigk werden Sänger der Oper und Schauspieler des neuen theaters dafür sorgen, dass die berühmten Songs der »Dreigroschenoper« wieder in die Welt geschmettert werden. So kann allen noch einmal bewusst werden, wovon der Mensch lebt, wenn der Haifisch mit seinen Zähnen den Mond über Soho sieht, während das Schiff mit acht Segeln entschwindet und die Soldaten wohnen auf den Kanonen in dem Bordell.

Das 1928 zum ersten Mal aufgeführte Brecht-Weillsche Bühnenuniversum mit all seinen Bettlern, Gaunern, Huren und Ehrenmännern im liebesgeschichtlich aufgeladenen und schließlich doch grandios geschlichteten Konflikt wird sich wieder entfalten in nach wie vor knackigen Spielszenen, mit nach wie vor aktuellen Texten und schmissiger Musik. Denn die Verhältnisse, die sind doch so!

REGIE HENRIETTE HÖRNIGK

 premiere

1 oper 8. februar 2018


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DER GETEILTE HIMMEL  VON CHRISTA WOLF

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ieles kann man teilen. Auffassungen, Zweifel, Liebe. Aber den Himmel? Und ist Christa Wolfs geteilter Himmel überhaupt einer, in den man gemeinsam schaut oder einer, der die Blicke der Menschen entzweit? Gerade diese Mehrdeutigkeit macht den berühmten DDR-Roman sowohl in seiner Überzeugung für ein System als auch in seiner potenziellen Regime-Kritik spannend: Die Geschichte des jungen Liebespaars Rita und Manfred nimmt seinen Lauf im Jahr 1959, wenige Jahre vor dem Mauerbau. Sehr verschieden und sehr verliebt ziehen die angehende Lehrerin und der ambitionierte Chemiker bei dessen Eltern in Halle ein. Immer wieder kommt es dort zwischen den Generationen zu politischen Auseinandersetzungen. Getrieben von allgemeiner Unzufriedenheit und beruflichem Bestreben entscheidet Manfred schließlich, die DDR zu verlassen und nach Westberlin zu gehen. Rita hingegen glaubt an die Möglichkeit, gesellschaftliche Defizite überwinden und das

politische System des noch jungen Staates aktiv gestalten zu können. Doch die öffentlichen Verhältnisse setzen den privaten immer mehr zu. In den Raum der Intimität drängt sich eine politische Dynamik, die Rita sogar am Leben selbst zweifeln lässt… Ein Stück Hallescher Geschichte inszeniert im neuen Jahr der Regisseur Peter Dehler, der bereits mit den Liederabenden »Weltall Erde Mensch« und »Wann, wenn nicht jetzt?« eine große Nähe zum Hallenser Publikum hergestellt hat.

REGIE PETER DEHLER

premiere

23. februar 2018 saal


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Frank Schilcher


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Danne Suckel


UND DANN KAM MIRNA

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 VON SIBYLLE BERG

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ier Freundinnen sind vor zehn Jahren Mütter geworden: im klassischen Elterndoppelpack, in einer Kommune lebend oder auch alleinerziehend. Gemeinsam verspürt das Mütterquartett nun den dringenden Wunsch, das eigene Leben noch einmal grundlegend zu überdenken. Die Idee: Ein Umzug muss her! Von der Stadt aufs Land in eine progressive Mütter-WG! Das soll das noch immer ausstehende Glück bringen und die klaffende Identitätslücke endlich schließen. Nur leider wird die Begeisterung für die bevorstehende Stadtflucht nicht von ihrem mittlerweile zehnjährigen Nachwuchs geteilt. Denn während die Mütter in ihren übersteuerten Bemühungen der Selbstverwirklichung darauf drängen, endlich irgendwo goldrichtig zu sein, bewältigen die Kinder klarsichtig den Alltag und wünschen sich, endlich einmal Eltern zu haben, die wis-

sen, was richtig und was falsch ist. Ein Hoch auf die Sinnkrise der Mittelschicht zwischen Bedürfnis und Analyse-Zwang! Sibylle Bergs zynische Sprechoper über das Thema Mutterschaft beschreibt eine Generation junger Frauen, die den eigenen Möglichkeiten ratlos gegenübersteht. Dabei kommentiert die Zeitgeist-Zynikerin Berg mit politisch unkorrektem Humor Frauenbilder, Beziehungsmodelle und bilinguale Yoga-Kindergärten. Und dann kommt Mirna …

REGIE KATHARINA BRANKATSCHK

premiere

9. märz 2018 kammer


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Harald Hรถbinger


FLOH IM OHR

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 VON GEORGES FEYDEAU

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adame Sophie Chandebise erhält ein Päckchen. Der Inhalt: Die Hosenträger ihres Mannes Victor. Absender: Das Hotel »Zum galanten Kätzchen«. So entsteht der Floh in Sophies Ohr und springt von da aus munter in andere Gehörgänge über: Ihr Ehemann muss eine Geliebte haben. Die misstrauische Sophie bittet daraufhin ihre Freundin Lucienne, einen Liebesbrief zu schreiben. Mit diesem lockt sie – als eine »unbekannte Verehrerin« – den angeblich untreuen Ehemann zu einem Rendezvous in besagtes Hotel. Der unschuldige Victor glaubt an eine Verwechslung und schickt seinen Freund Tournel in das zwielichtige Etablissement. Dieser trifft dort aber nicht nur Sophie und deren Freundin, sondern macht auch noch Bekanntschaft mit einem eifersüchtigen Ehemann, einem wildgewordenen Engländer und

dem betrunkenen Hoteldiener, der Victor zum Verwechseln ähnlich sieht. Und so finden sich plötzlich alle Bewohner des Hauses Chandebise hier ein, ohne die anderen treffen zu wollen. Feydeaus Komödie nimmt frivol und temporeich die Doppelmoral und Dekadenz des neuen Bürgertums aufs Korn. Die besondere Wirkung entsteht dabei durch den ausgefeilten Wortwitz und eine turbulente Abfolge überraschender Handlungssequenzen.

REGIE PHILIPPE BESSON

premiere

20. april 2018 saal


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SONNY BOYS

 VON NEIL SIMON

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ach so vielen Jahrzehnten Bühnenerfahrung weiß der Komiker Willie Clark alles Mögliche über das Showbusiness. Vor allem aber weiß er, dass er mit seinem Ex-Kollegen Al Lewis nie wieder gemeinsam auftreten wird. 43 Jahre lang waren Willie und Al die »Sonny Boys«, ein erfolgreiches Komikerduo, die Könige vom Broadway. 43 Jahre lang haben sie das Publikum mit ihrem berühmten Doktor-Sketch zum Lachen gebracht. Aber das ist nun Geschichte. Auch wenn das Fernsehen in einer groß angelegten Show den Sketch von Al und Willie noch einmal zeigen möchte. Da kann Willies Agent Ben noch so große Überredungskünste aufbieten und ihn mit Zigarren, salzfreien Büchsensuppen und lukrativen Angeboten bezirzen. Willie ist einfach prinzipiell dagegen. Sein Kollege Al Lewis jedoch will demnächst für

eine Wiederaufnahme-Probe vorbeikommen… Die Komödie »Sonny Boys« schrieb der Drehbuchautor Neil Simon vor fast 50 Jahren. Sie wurde mehrmals erfolgreich verfilmt und ist immer wieder Gag-Feuerwerk und unwiderstehliche Herausforderung für zwei bühnenerfahrene Komiker.

REGIE Dietmar Rahnefeld

premiere

8. juni 2018 hof


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Nils Thorben Bartling


40 PREMIEREN / THALIA THEATER

DIE DREI KLEINEN  SCHWEINCHEN  NACH JOSEPH JACOBS  ab 4 Jahre

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as Märchen von den drei niedlichen jungen Borstentieren, die zu groß für den mütterlichen Stall geworden sind und sich deshalb eigene Häuser bauen, ist spätestens seit der Oscar-prämierten Vertrickfilmung von Walt Disney ein Klassiker der Kinderliteratur und mehr als nur eine Werbung für stabiles Baumaterial. Während sich also Schweinchen Eins und Zwei nur ein Strohbzw. Holzhaus errichten, müht sich Schweinchen Drei mit schweren Ziegelsteinen ab. Am Ende der jeweiligen Bauarbeiten sind zunächst alle Schweinchen stolz und singen fröhlich vom neuen Heim. Dann aber kommt der böse Wolf mit Appetit auf zartes Schweinefleisch. Und Schweinchen Eins und Zwei können sich nach der rasanten Zerstörung ihrer labilen Behau-

sungen gerade noch in das sichere Steinhaus ihres Bruders retten. Hier findet die hungrige Zerstörungswut des Wolfes ein jähes Ende. Da kann er noch so viel strampeln und trampeln und husten und prusten, dieses Haus pustet er nicht um. Endlich sind die Schweinchen wieder vereint und können sich mit gesammelten Kräften gegen den Wolf zur Wehr setzen.

REGIE KATHARINA BRANKATSCHK

premiere

7. september 2017 schaufenster


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ROBINS GLÜCK IM UNGLÜCK  VON TOVE APPELGREN  ab 6 Jahre

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as erste Mal in seinem Leben ist der fünfjährige Robin unglücklich, als plötzlich sein Hamster stirbt. Diesen Verlust versteht er nicht. Um sich zu helfen, erfindet er einen Zauber, der ihn und seine Familie fortan vor Unglück schützen soll. Als er sein magisches Ritual eines Tages nicht aufmerksam genug durchführt und kurze Zeit später erfährt, dass seine Eltern sich scheiden lassen, nimmt Robin die Verantwortung dafür auf sich. Im festen Glauben daran, dass er die Scheidung hätte verhindern können, wenn er nicht so nachlässig gewesen wäre, zieht er sich zurück und lässt niemanden mehr an sich heran. Doch mit der Zeit lernt Robin, die neue Situation zu akzeptieren und begreift, dass Veränderungen zum Leben gehören. Schließlich haben sich die Eltern anderer Kinder

auch getrennt. Und vielleicht ist es manchmal einfach besser so, wenn Erwachsene nicht mehr miteinander leben wollen. Robin erkennt, dass Trauer und Schmerz ein Teil des Lebens sind. Mit Witz und Humor beschreibt das Stück, wie es Eltern in Trennung gelingen kann, Lösungen im Sinne der Kinder zu finden. Dabei spielt Robin sich selbst und alle anderen Figuren im Spiel des Lebens als junger Heranwachsender.

REGIE REMO PHILIPP

premiere

9. november 2017

schaufenster


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Sybille KreSS


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KRIEGERIN  VON DAVID WNENDT   ab 12 Jahre

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er triste Alltag von Marisa in einer ostdeutschen Kleinstadt besteht aus Gewaltexzessen, Alkoholkonsum und radikalen politischen Ansichten. Marisa träumt von einer Befreiung Deutschlands. Mit Stolz trägt sie auf der Brust einen tätowierten Reichsadler samt Hakenkreuz. Ihre Wut auf das Fremde eskaliert, als sie zwei junge Männer aus Afghanistan mit dem Auto anfährt. Doch daraufhin beginnt es, in ihr zu arbeiten. Durch das Wiedersehen mit einem der beiden Flüchtlinge denkt Marisa über ihre randalierenden Streifzüge nach und hilft schließlich dem unverletzten und mittellosen Rasul. Während sie sich von der rassistischen Gewaltszene entfernt, gerät Svenja immer tiefer in selbige hinein. Die 15jährige ist eine Musterschülerin aus gutem Elternhaus. Wie jeder andere Teenager sucht auch sie Anschluss und findet diesen im Rausch von Drogen und Propagandavideos. Die beiden scheinbar so unterschiedlichen

Mädchen stehen bald vor einer gemeinsamen Entscheidung, als Rasul sie darum bittet, ihm bei der Flucht nach Schweden beizustehen. Es ist eine Entscheidung auf Leben und Tod. »Kriegerin« ist eine radikal berührende Geschichte über orientierungslose Jugendliche, die sich in ihrer Lebensangst nicht anders zu helfen wissen, als an verächtlichen Ideologien festzuhalten und die Last der Verantwortung abzuwerfen.

REGIE RUTH MESSING

premiere

5. april 2018 schaufenster


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Katharina Brankatschk


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Enrico Petters


DIE MITTE DER WELT

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 VON ANDREAS STEINHÖFEL  ab 14 Jahre

P

hil lebt am Rande einer kleinen Stadt zusammen mit seiner Zwillingsschwester und seiner freigeistigen Mutter, die vor sechzehn Jahren hochschwanger und ohne den Vater ihrer Kinder nach Deutschland kam, um ein neues Leben zu beginnen. Unabhängig von Normen und Konventionen erzieht sie die Zwillinge nach eigener Moral. Trotz der steten Ablehnung der Kleinstädter verteidigt sie konsequent ihre individuelle Freiheit und die ihrer Kinder. Für Phil bedeutet daher die erste Liebe Glück und Befreiung. Es ist für ihn das Normalste der Welt, einen Jungen zu mögen. Anders ist es bei Nicholas, der seine Gefühle vor der Öffentlichkeit geheim hält. Niemand darf von seiner Liebe zu Phil erfahren. Und dann ist da auch noch Kat, Phils beste Freundin, die ihrerseits Gefühle für einen der beiden Jungen entwickelt hat. Andreas Steinhöfels vielschichtiger Jugendroman ist ein großartiger Gegenentwurf zur schnellen Pop- und Netzkultur, der die Be-

gegnung in der direkten Auseinandersetzung feiert und traditionelle Männlichkeitsideale in Frage stellt. Dem Protagonisten lässt der Autor eine Stärke und Klarheit zukommen, die bezaubert. Regisseur Robert Neumann, der für das Thalia Theater bereits die Patchwork-Geschichte »Wir alle für immer zusammen« inszeniert hat, wird den gerade verfilmten Roman »Die Mitte der Welt« auf unserer Theaterbühne zeigen.

REGIE ROBERT NEUMANN

premiere

4. mai 2018 kammer


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Karl-Fred Müller


Über die sieben Weltmeere! Der ThaliaFasching

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für Kinder ab 6 Jahre

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as Zeitalter der Entdeckungen, die Vermessung der Welt hat auch die »Santa Hallensia«, ein prachtvolles Segelschiff, auf die Weltmeere gelockt, als ein gewaltiger Sturm ihrer Reise ein nasses Grab in den Tiefen des Ozeans zu bereiten droht! Die Matrosen kämpfen in der Takelage, aber sogar das Beten scheint nicht zu helfen! Da erscheint ein schwarzes Segel in den Gewitterwolken, und der verwunschene Kapitän Eyepad entert das Schiff und stößt wilde Drohungen aus: »Ihr armseligen Landratten, eure Mission ist zum Scheitern verurteilt, euer Schiff wird an den Klippen zerschellen und ihr werdet elend in den Fluten untergehen und den Fischen als Futter dienen. Es sei denn …« Dieses Mal geht es um unsere Nahrung. Über die sieben Weltmeere fährt unser Schiff, um an allen Kontinenten anzulegen. Was isst man wo?

Kommt die Tomate aus Holland? Wie weit reiste die Kartoffel? Und sind Granatäpfel hochexplosiv? Aber was ist, wenn unsere Suche nach Lebensmitteln auf dem Meeresboden endet? Die Mission kann nur durch die Hilfe von 500 Kindern erfolgreich beendet werden. Aber aufgepasst! Da ist immer noch Kapitän Eyepad, der nicht verlieren kann und lieber die Spielregeln bricht! Mit seiner 15. Ausgabe zieht der legendäre Thalia-Fasching zum ersten Mal in das theatrale Zentrum der Stadt Halle, in die Oper!

Künstlerische Leitung Ralf Meyer

premiere

24. januar 2018 oper


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kinderstadt 2018  »halle an salle«  Träumt euch eine  Stadt! die große Stadt hinüberzunehmen. Der Kinderund Jugendrat der Stadt Halle schafft dafür die Verbindung. Er wird in der Kinderstadt regelmäßig präsent sein. Früheinsteiger gesucht! Im Januar 2018 wird der Kinderrat gegründet, der nicht nur eigene Ideen einbringt und wichtige Entscheidungen fällt, sondern auch dem Organisationsteam mit Rat und Tat zur Seite seht. Der Kinderrat trifft sich Auch gewohnte Orte der großen Stadt werden in einmal wöchentlich zwischen Januar und Mai »Halle an Salle« nachempfunden und von den (immer montags um 15.30 Uhr). Hier können alle Sallenserinnen* und Sallensern* in Betrieb ge- mitmachen, die zwischen 6 und 14 Jahren sind. nommen: ein Einwohnermeldeamt, ein Rathaus, ein Restaurant, Werkstätten, Plätze für Sport Für die, die schon jetzt ihre Ideen abschicken und Erholung. Firmen, die in der Kinderstadt wollen: Unter 2018@kinderstadt-halle.de oder eine Zweigstelle eröffnen und den Kindern auf auf unserer Facebookseite »Kinderstadt Halle« spielerische Art eine Vorstellung von Berufsbil- werden eure Vorschläge gesammelt. Aktuelle Indern ihrer Branche vermitteln, bilden ebenfalls formationen unter www.kinderstadt-halle.de. Verknüpfungen zur realen Stadt, anhand derer * Bürger der Kinderstadt Kinder prägende Erfahrungen machen können. Öffnungszeiten: 8. Juni – 14. Juli 2018 | Di. - Fr. 9.00 - 17.00 Uhr | Sa. 10.00 – 17.00 Uhr Ist die Kinderstadt ein Abbild der realen Stadt? Nicht nur. Sie ist Experimentierfeld und Projektionsfläche von Wünschen und Träumen ihrer Bewohner; ein Ort der Möglichkeiten. Ausflüge ins Reich der Märchen und Sagen, Science Fiction, in Geschichten von Vergangenheit bis Zukunft, in die Welt der Entdecker und Erfinder sind ausdrücklich erwünscht!

In der neunten Neuauflage der Kinderstadt bleibt viel Platz, damit aus Träumen Ideen und aus Ideen Häuser werden können. Und – wer weiß, vielleicht gelingt es, Visionen auch mit in

eröffnung

8. juni 2018 peissnitzinsel


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Axel Gärtner


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mitarbeiter NEUES THEATER Matthias Brenner künstlerischer Direktor Intendant Katja Podzimski Künstlerische Betriebsdirektorin Kathrin Quellmalz Assistentin des künstlerischen Direktors | Henriette Hörnigk Chefdramaturgin, Stellvertreterin des künstlerischen Direktors Alexander Suckel Schauspielkapellmeister THALIA THEATER Matthias Brenner künstlerischer Direktor Intendant | Christoph Werner künstlerischer Co-Direktor Katharina Brankatschk Spielleitung DRAMATURGIE Henriette Hörnigk Chefdramaturgin Sophie Scherer | Alexander Suckel Bernhild Bense | Oliver Meyer | Ralf Meyer SCHAUSPIEL NT und THALIA Katharina Brankatschk | Annemarie Brüntjen Petra Ehlert | Sonja Isemer | Sybille Kreß Elke Richter | Bettina Schneider Nicoline Schubert | Danne Suckel | Barbara Zinn Peter W. Bachmann | Nils Thorben Bartling Stanislaw Brankatschk | Matthias Brenner Hilmar Eichhorn | Alexander Gamnitzer Axel Gärtner | Harald Höbinger Karl-Fred Müller | Alexander Pensel Enrico Petters | Max Radestock | Andreas Range Hagen Ritschel | Frank Schilcher | Till Schmidt Jörg Simonides | Matthias Walter GÄSTE SCHAUSPIEL Christina Athenstädt | Nicole Haase Franziska Hayner | Stella Hilb | Jennifer Krannich | Sophie Lutz | Anja Pahl | Daniela Schober | Hannelore Schubert | Petra Straussová Jens-Uwe Bogadtke | Michael Kind | Robin Krakowski | Joachim Lätsch | Joachim Nimtz Martin Reik | Thomas Rühmann | Paul Sodann Florian Stauch | Reinhard Straube | Peer-Uwe Teska | Joachim Unger | Justus Verdenhalven SCHAUSPIELSTUDIO HALLE Henriette Hörnigk und Alexander Gamnitzer Leitung Ali Aykar | Malick Bauer | Noemi Krausz Amelie Kriss-Heinrich | Paul Sies | Tristan Steeg Manuel Thielen | Edda Maria Wiersch REGIE NT UND THALIA Philippe Besson | Katharina Brankatschk

Matthias Brenner | Uwe Dag Berlin Oliver Dassing | Peter Dehler Martina Eitner-Acheampong Niko Eleftheriadis | Gabriele Hänel Marlis Hirche | Henriette Hörnigk Anna-Vera Kelle | Michael Kind Ronny Jakubaschk | Ruth Messing Robert Neumann | Remo Philipp Dietmar Rahnefeld | Andreas Rehschuh Jörg Steinberg | Kalma Streun Alexander Suckel | Matthias Thieme Christian von Treskow | Klaus-Rudolf Weber Christoph Werner | Clara Weyde BÜHNE UND KOSTÜM Angela Baumgart | Claudia Charlotte Buchard Susanne Cholet | Henrike Engel Cordula Erlenkötter | Nicolaus-Johannes Heyse | Claudia Hoppe | Clemens Leander Anja Kreher | Klemens Kühn Kattrin Michel | Heike Mondschein Markus Neeser | Katharina Philipp Judith Philipp | Silke Pielsticker Sabine Pommerening | Rainer Pröhle Jens Richter | Annegret Riediger Jenny Schall | Birgit Voss | Katrin Wittig MUSIK Bastian Bandt | Bernd Bradler | Holger Gottwald | Rafael Klitzing | Jürgen Kober Karl-Fred Müller | Alexander Pensel Erhard Preuk | Martin Reik Alexander Suckel | Roberto Volse Videografie Conny Klar Inspizienz Sylke Apel | Christel Franke-Musiol als Gast Matthias Hlady | Ute Jensen als Gast Theresa Schafhauser Jorente REGIEASSISTENZ Bernhild Bense | Matthias Hlady | Oliver Meyer Jana Schikofsky SOUFFLAGE Sylke Apel | Astrid Giese | Jeannette Reinisch EHRENMITGLIEDER DES NT Peter Sodann | Rolf Klemm


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 Theaterpädagogik  THEATERPÄDAGOGIK und KUNSTVERMITTLUNG der Bühnen Halle Partizipativ. Reflektierend. Bewegend.

und ausprobiert. Daraus ist ein vielfältiges Angebot entstanden, was Sie, liebes Publikum, auf die verschiedenen künstlerischen Angebote der Bühnen Halle vor- und nachbereitet. Aktiv oder passiv. Wir schaffen Plattformen des gemeinsamen Lernens. Die Vielfalt der fünf Sparten spiegelt sich auch in den theater- und konzertpädagogischen Angeboten wider. Unser Team begreift diese Vielfältigkeit als Ressource. Als Glücksfall. Und wir laden Sie ein, mittendrin dabei zu sein. Unsere Häuser sind Ihre Häuser.

Liebes Publikum,

Herzlich willkommen!

wir begrüßen Sie zur neuen Saison! In der vorangegangenen Spielzeit haben wir in einer neuen Teamzusammensetzung neben den erprobten Inhalten neue Formate entwickelt

Ihre Sylvia Werner (Gesamtkoordination & Puppen-

Ja! SCHULABONNEMENT

führungen oder die ganz konkrete Buchung der Eintrittskarten steht sie Ihnen als Ansprechpartnerin gern zur Verfügung.

Nutzen Sie die Vorteile unserer unterschiedlichen Abonnements für Kitas und alle Schulformen. Fragen zu unseren Leistungen und den Abschluss eines Schulabos beantwortet Ihnen unsere Schulreferentin. Auch für weitere theaterpädagogische Angebote wie Nachgespräche, Premierenklassen, Fortbildungen für Pädagogen mit WT Nummer, Workshops und Theater-

theater), Susann Viehweg (Schauspiel), Barbara Frazier (Musiktheater), Anke Krüger als Gast (Staatskapelle) und Karin Preuk (Schulreferentin)

Schulreferentin Karin Preuk

Tel. 0345 – 5110 776 karin.preuk@buehnen-halle.de


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nachgefragt

Im Anschluss an eine Vorstellung bieten wir für Gruppen und Schulklassen halbstündige Nachbereitungen an. Vertreter von Schauspiel, Regie und Dramaturgie können befragt werden und plaudern aus dem Nähkästchen. Nach Absprache unterstützen wir auch die Vorbereitung auf Vorstellungsbesuche.

Transformers

Der etwas andere Stammtisch. Theater spielend lernen nach der Methode des theatralen Mischpultes. Für Pädagogen und pädagogisch interessierte Studierende. Jeden Dienstag 16.30 – 18 Uhr.

Module mit der Schule

14 Tage der offenen Tür mit den Bühnen Halle in Kooperation mit der Hochschule Merseburg Fachbereich Soziale Arbeit. Medien Kultur. Eine intensive Auseinandersetzung mit einer In- Vom 18. – 27. Juni 2018. szenierung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Premierenklasse. Sie begleiten die Neuproduktion eines Theaterstücks mit dem Besuch einer Probe, nähern sich den Themen des Die Theatermesse der Bühnen Halle. Für Kitas Stücks in einem theaterpraktischen Workshop an Grund- und Förderschulen am Dienstag, 5. Juni und erleben die Premiere. In einem Nachgespräch 2018 von 15 -17 Uhr | Für weiterführende Schulen, setzen wir uns mit dem Gesehenen und Erlebten Hochschulen und universitäre Einrichtungen am Mittwoch, 6. Juni 2018 von 16.30 – 18.30 Uhr auseinander.

PREMIERENKLASSE

Pädagogenforum 2018

RAN! Der Theaterjugendclub des Schauspiels Halle

Fortbildung »Heldengeschichten: Aufbau und Umsetzung«

Für Pädagogen mit WT Nummer. Im Herbst 2017. Für alle von 14-18 Jahren. Jeden Montag von 16 – 18 Uhr wird unter der Leitung des Schauspielers Max Radestock Theater probiert, mit Texten jongliert und ein neues Stück improvisiert. Die Aufführung ...  gilt: entsprechend des Bedarfs stelle ich Ihnen dazu wird im Januar 2018 sein. Die Teilnahme ist ein Rahmenprogramm zusammen, um Ihnen unser Haus vorzustellen und Sie ins Theater zu verkostenfrei. führen. Sie können wählen z. B. aus Workshops, Fortbildungen, dem berufsorientierten oder auch einfach nur aufregenden Blick hinter die Kulissen, Für alle ab 18 Jahren. Jeden Mittwoch 16 – 18 Uhr Stückeinführungen, Publikumsgesprächen u. a.. heißt es: Geschichten erzählen aus dem Nichts he- Weitere Informationen zu allen Angeboten entraus! Dabei werden Umgang mit Körper, Sprache, nehmen Sie bitte unserer Website oder erfragen sie Mitspielern, Raum, Requisite probiert und trai- in einem persönlichen Gespräch. niert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

FÜR ALLE

IMPROCLUB

Kontakt SUSANN VIEHWEG

Tel. 0345 – 5110 535 susann.viehweg@buehnen-halle.de


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Nicoline Schubert


NEUGIERIG – ENGAGIERT – MIT LEIDENSCHAFT 57

FREUNDE des NEUEN THEATERS HALLE (SAALE) E. V. Freunde, Förderer, Verbündete für Ihr Schauspiel Halle seit 1991. Vereinigung von über 230 Theaterliebenden. | Konsequente Verwirklichung der aktiven materiellen und ideellen Unterstützung. | Projekte fördern und initiieren: Hand in Hand für mehr Kultur in Halle – Jugendclub nt – Kunst in der Kammer – Lasst es leuchten! – Schauspielstudio – Matineen – Podiumsdiskussionen – Schulprojekte. | Werbung für die regionale Theater-, Opern- und Orchesterlandschaft als moderne, lebendige Orte traditionsreicher deutscher Theatergeschichte. | Würdigung der künstlerischen Leistungen auf und hinter der Bühne: Theaterpreise – Winterdinner. | Erlebnisse mit Gleichgesinnten: Proben- und Vorstellungsbesuche – Premierenfeiern – Zuschauergespräche – Freunde unterwegs – Sommerfest zum Spielzeitende. | Kontakte knüpfen, Freundschaften pflegen. | In die Stadtgesellschaft hinein wirken: nt-Freunde SPEZIAL – Unternehmen besuchen – Netzwerkarbeit. | Theater als Freude, Bereicherung und ein wichtiger Standortfaktor der Saalestadt. | Bürgerschaftliches Engagement mit Leidenschaft und Kreativität für Vielfalt und Weltoffenheit der Stadt Halle.

MITGLIED WERDEN

Lernen Sie unsere Arbeit kennen und setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich abzugsfähig. Jetzt Mitglied im Netzwerk werden und das neue theater Halle unterstützen. Wir bieten folgende Mitgliedschaft an: Einzelmitgliedschaft (40 Euro jährlich) | Partnermitgliedschaft (60 Euro jährlich) | Ermäßigungsberechtigte (bis zum 27. Lebensjahr 12 Euro jährlich).

FÜR DAS SCHAUSPIEL SPENDEN

Sie können sich privat oder mit Ihrem Unternehmen engagieren und einen finanziellen Betrag für das neue theater Halle bzw. ein ausgewähltes Projekt spenden. Bankverbindung: Saalesparkasse | IBAN: DE47 8005 3762 0380 314661 | BIC: NOLADE 21 HAL Ramona Fitzner Vorstandvorsitzende »Freunde des neuen theaters Halle (Saale)« e. V. Große Ulrichstraße 51 | 06108 Halle (Saale) | www.nt-freunde.de | kontakt@nt-freunde.de | mobil: 0173 39 64 565


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29.9.2017 7.10.2017 17.11.2017 8.12.2017 8.2.2018 18.2.2018 23.2.2018 9.3.2018 20.4.2018 8.6.2018

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Die Nibelungen Unterwerfung Die Blechtrommel Gott des Gemetzels Nachtasyl - Szenen aus der Tiefe Die Dreigroschenoper Der geteilte Himmel Und dann kam Mirna Floh im Ohr Sonny Boys

Saal Kammer Saal Kammer Kammer Oper Saal Kammer Saal Hof Preis: 194,20 €

Zehner Abo / Schauspiel Fr. Sa. Sa. Fr. Fr. Fr. Do. Sa. Sa. Do.

6.10.2017 28.10.2017 18.11.2017 9.12.2017 9.2.2018 2.3.2018 29.3.2018 28.4.2018 26.5.2018 28.6.2018

19.30 20.00 19.30 20.00 20.00 19.30 19.30 20.00 19.30 20.30

Die Nibelungen Unterwerfung Die Blechtrommel Gott des Gemetzels Nachtasyl - Szenen aus der Tiefe Die Dreigroschenoper Der geteilte Himmel Und dann kam Mirna Floh im Ohr Sonny Boys

Saal Kammer Saal Kammer Kammer Oper Saal Kammer Saal Hof Preis: 148,80 €

Achter Abo / Schauspiel Fr. Do. Fr. Fr. Fr. Sa. Fr. Mi.

29.9.2017 19.10.2017 8.12.2017 9.2.2018 23.2.2018 10.3.2018 20.4.2018 13.6.2018

19.30 20.00 20.00 20.00 19.30 20.00 19.30 20.30

Die Nibelungen premiere Unterwerfung Gott des Gemetzels premiere Nachtasyl - Szenen aus der Tiefe Der geteilte Himmel premiere Und dann kam Mirna Floh im Ohr premiere Sonny Boys

Saal Kammer Kammer Kammer Saal Kammer Saal Hof Preis: 134,40 €

ABO ZUM VERLIEBEN / Schauspiel Fr. Fr. Do. Do.

29.9.2017 15.12.2017 29.3.2018 28.6.2018

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Die Nibelungen premiere Unterwerfung Der geteilte Himmel Sonny Boys

Saal Kammer Saal Hof Preis: 66,30 €


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Stanislaw Brankatschk


60 Kombiniertes Premieren-Abo Oper und Schauspiel Fr. Sa. Sa. Fr. So. So. Fr. Fr.

15.9.2017 19.30 Fidelio 7.10.2017 20.00 Unterwerfung 11.11.2017 19.30 Die Kameliendame (Ballett) 8.12.2017 20.00 Gott des Gemetzels 18.2.2018 19.30 Die Dreigroschenoper 11.3.2018 18.00 Sweeney Todd 27.4.2018 19.30 Mein Staat als Freund und Geliebte 8.6.2018 20.30 Sonny Boys

Preisgruppe

I 216,00 €

II 203,20 €

III 182,40 €

Oper nt Kammer Oper nt Kammer Oper Oper Oper nt Hof IV 147,20 €

V 126,40 €

Kombiniertes-Abo Oper und Schauspiel Fr. Fr. Sa. Sa. Do. Sa. Mi. Fr.

6.10.2017 24.11.2017 9.12.2017 24.2.2017 29.3.2018 21.4.2018 9.5.2018 15.6.2018

Preisgruppe

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Die Nibelungen Jephtha Fidelio Der geteilte Himmel Sweeney Todd Floh im Ohr Die Blechtrommel Inferno / Sacre (Ballett)

I 154,00 €

II 145,60 €

nt Saal Oper Oper nt Saal Oper nt Saal nt Saal Oper III 131,60 €

IV 114,80 €

V 100,80 €

Senioren-Abo Oper und Schauspiel So. So. So. So. So. So. So. So.

22.10.2017 10.12.2017 21.1.2018 25.2.2018 11.3.2018 29.4.2018 13.5.2018 10.6.2018

Preisgruppe

16.00 15.00 15.00 15.00 15.00 15.00 15.00 15.00

Fidelio Maria de Buenos Aires Die Blechtrommel Die Dreigroschenoper Der geteilte Himmel Floh im Ohr Inferno / Sacre (Ballett) Jephtha

I 118,00 €

II 108,00 €

Oper Oper nt Saal Oper nt Saal nt Saal Oper Oper III 97,50 €

IV 88,55 €

V 77,55 €


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Abonnieren lohnt sich

des entsprechenden Abonnements. Nähere Informationen erhalten Sie an der Theater- und Nutzen Sie die Planungssicherheit: Ihre Vor- Konzertkasse. stellungstermine stehen schon weit vor Beginn der Spielzeit fest. Sie erhalten Ihren persönlichen Stammplatz und bis zu 40 % Ermäßigung. Ihr Abonnement ist auf andere Personen übertrag- Premieren-Abonnements // Premieren sind bar, sollten Sie verhindert sein, geben Sie Ihren Höhepunkte der Spielzeit. Abonnement-Ausweis an Bekannte oder Freun- Fiebern Sie mit den Theaterleuten mit und erde weiter oder wählen Sie einen anderen Termin leben Sie die besondere Atmosphäre eines Pre(Tauschgebühr 2 €). Sie haben auch die Mög- mierenabends. Anschließend heißen wir Sie zu lichkeit eines Kaufs einer Eintrittskarte für eine unserer Premierenfeier herzlich willkommen. Begleitperson für Ihre Abo-Vorstellung mit einer Hier können Sie in ungezwungener AtmosphäErmäßigung von 20 % im Vorverkauf und an der re mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Abendkasse. Als Abonnent erhalten Sie für jede Als Premieren-Abonnent erhalten Sie zu jeder weitere Vorstellung in unseren Häusern oder in Abo-Vorstellung ein kostenloses Programmheft. der Georg-Friedrich-Händel HALLE 20 % Ermäßi- Ob reines Schauspiel-Abonnement oder kombigung auf eine Eintrittskarte. Ausgenommen sind niertes Abonnement, wir haben für Sie VorstelPremieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen lungen ausgewählt – Sie können entscheiden, welches der Abos am besten zu Ihnen passt. sowie Kindervorstellungen.

ABONNEMENTS SCHAUSPIEL

Abonnenten werben Abonnenten

Der Abschluss eines Abos erfolgt unter Anerkennung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle Wenn Sie als begeisterter Konzertbesucher Ver- (siehe Website und Theater- und Konzertkasse). wandte oder Bekannte für das Theater gewinnen, möchten wir das belohnen! Jeder Abonnent, der einen anderen Abonnenten wirbt, erhält einen Freigutschein in der Platzgruppe


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Eintrittspreise

neues theater, Thalia Theater SAAL

Preis k

Premiere

Preis f

Repertoire

Preis V

Kindervorstellungen bis 19 Uhr

24 € ermäßigt

18 € ermäßigt

Weihnachtsmärchen im Hof SCHULABONNEMENT Umtauschkarten / Stück

12 € 9€ 10 €

Kinder

5€ 12 / 6 € Preis f 6 € (ab 13 Jahre) Preis v 4 € (bis 12 Jahre) 2€

Stornogebühr /Stück

10 % (mindestens 2 €)

Garderobengebühr

1 €/ Kind: 0,50 €/ Zusatzteil: 0,50 €

Der Fasching kostet dieses Jahr 8 € für die Schulen. Wahlgutscheine behalten ihren Wert von 12 € bzw. 10 €. Gutscheine der Stadt Halle (Saale): einlösbar ab 5 Tage vor der Vorstellung, gültig 1 Jahr. Ermäßigungsberechtigt: Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Inhaber Halle-Pass | Kindervorstellungen: Ermäßigung für Kinder bis zum 14. Lebensjahr in Begleitung Erwachsener

ErmäSSigungen

Einzelermäßigung •

Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Inhaber des Halle-Pass erhalten eine Ermäßigung von 50 %. * • Empfänger des Arbeitslosengeld II und Inhaber des Halle-Pass können an der Abendkasse Karten für Repertoirevorstellungen zu je 3 Euro erstehen. ** • Ermäßigungen bei Kindervorstellungen für Kinder bis 14 Jahre entnehmen Sie bitte der Preistabelle. • Schwerbehinderte mit Ausweisvermerk »B« erhalten eine Freikarte für eine Begleitperson. Bitte zeigen Sie Ihre Ermäßigungsberechtigung in jedem Fall unaufgefordert beim Einlass vor. * gilt nicht für Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen. ** gilt nicht für Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen sowie Kindervorstellungen. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle. Diese finden Sie unter www.buehnen-halle.de/agb oder in der Theater- und Konzertkasse Halle.


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Gruppenermäßigung Besuchergruppen erhalten bei uns eine Ermäßigung auf den jeweils im Einzelverkauf gültigen Preis (außer bei Kindervorstellungen): ab 10 Personen 1o % je Person, ab 20 Personen 20 % je Person, ab 30 Personen 30 % je Person.**

Als Abonnent erhalten Sie für jede weitere Vorstellung in unseren Häusern oder in der Georg-Friedrich-Händel HALLE eine Ermäßigung von 20 % auf Ihre Eintrittskarte. Ausgenommen sind Premieren, Sonder-und Fremdveranstaltungen, die günstigen Theatertage sowie Kindervorstellungen.

Bühnen Halle Card

Kartenkauf im Internet Erwerben Sie Ihre Theater- und Konzertkarten ohne weitere Gebühren auch unter: www.buehnen-halle.de

Die kostenlose Bühnen Halle Card bietet Ihnen attraktive Vorzugsangebote der Bühnen Halle und zahlreiche Vergünstigungen unserer Partner. Als Kunde der Bühnen Halle Card PREMIUM erhalten Sie eine Ermäßigung von 20 % auf jede Eintrittskarte. Die Bühnen Halle Card und nähere Informationen erhalten Sie an der Theater- und Konzertkasse.**

Theater- und Konzertkasse Große Ulrichstr. 51 | 06108 Halle [Saale] Montag bis Samstag 10.00-18.30 Uhr, Ab 18.30 Uhr nur Kartenverkauf für die Abendkasse. Tel. 0345 - 5110 777 | Fax: 0345 - 5110 781 theaterkasse@buehnen-halle.de Die Abendkasse vor Ort öffnet eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. [Bitte beachten Sie die Sommeröffnungszeiten: 10. Juli bis 27. August 2017, MoFr 10.00-16.00 Uhr. Danach ist die Theaterkasse wie gewohnt wieder von Mo-Sa 10-18.30 Uhr geöffnet.]

Mit der Funktion »TicketDirekt« drucken Sie sich Ihre Karten bequem bis 2 Stunden vor der Vorstellung an Ihrem Drucker zu Hause aus und sparen auch noch die Versandgebühr von 3 Euro. [Bitte beachten Sie die AGB, Punkt 4.7 print@home.]

Weitere Vorverkaufsstellen Ticket Galerie Stadtcenter Rolltreppe Tel. 0345 - 688 868 88 MZ-Service-Center Markt Tel. 0345 - 565 560 | sowie alle weiteren MZ-Service-Center im südlichen Sachsen-Anhalt Hotline-Tel. 0345 - 202 97 71 TiM-Ticket im Galeria Kaufhof | Markt Tel. 0345 - 565 50 50


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Mitarbeiter Zentrale Bereiche

Geschäftsführung Stefan Rosinski GESCHÄFTSFÜHRER

Daniela Kresse SEKRETARIAT

Künstlerisches Betriebsbüro Steffi Turre CHEFDISPONENTIN Ursula Bosch | Imke Hlady Bernd Riedel | Anne-Susann Weber

Jens Richter TECHNISCHER LEITER KULTURINSEL Sven Sandow THEATEROBERINSPEKTOR OPER Daniel Schreiner TECHNISCHER LEITER PUPPENTHEATER

Kai Hengst | Ramon Fuentes Nieto | Jacob Kluge Maik Schibelius | Philipp von Strauch | Sven Ziegler

Requisite

Susanne Weiske LEITUNG Stefan Range OBERREQUISITEUR Thomas Koch THEATEROBERMEISTER Peter Degen | Lutz Franke Petra Hirschfelder | Andreas Christian Kusch Lorenz | Susanne SchaubGerd Lewandowsky Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Aderhold | Brigitta Schottek Roberto Riesner Werbung Carsten Pfaff BÜHNENINSPEKTOREN Andreas Steppan | Eike Vöcks Franziska Blech LEITERIN KOMMUNIKATION und MARKETING Hans-Günter Albrecht | Uwe Bahr | Dirk Braungardt Maske Silke Frahnert-Steinkrauß Jens Ciesla | Albrecht Drosdziok Mario Ansinn CHEFMASKENBILDNER Andrea Grünewald | Jutta Michael Estel | Jens-Uwe Haack Christina Simon Hofmann | Thomas Thürer Ingo Hädicke | Steffen Hecht LEITUNG SCHAUSPIEL Jens Herold | Elmar Hofmeister Anja Beuth | Ines Theaterpädagogik Sven Horn | Ludwig-Lutz Dönicke-Wätzold | Susan Ann Sylvia Werner Kampelmann | Mario Kersten Hohenstatt | Claudia GESAMTKOORDINATION Franke-Hildebrand | Esther Barbara Frazier | Susann Viehweg Holger Kirchbach | Peter Lange Matthias Mandt | Steffen Model Karpaty | Claudia Kokot Kay Perlwitz | Peter Richter Antje Kügler | Grit Schindler Künstlerische Betriebsdirektion Schauspiel Rüdiger Scheer | Dirk Schondorf Anke Sothen | Marlies Tolzmann Maik Seifert | Jürgen Setzefand Andrea Zubiak Katja Podzimski Thorsten Sokolowski | Jan Thurmann | Sven Trinkaus Ausstattung Personal- und Lohnbüro Elke Arnold | Angela Baumgart Angela Göttert | Jens Handwerg Frank Wiedicke | Falk Wirsing Thilo Zubiak Markus Neeser Beate Patrunky | Annika Gernhardt

Rechnungswesen

Bühnentechnik

Beleuchtung

Bernd Riedel | Theresa Schafhauser Jorente

Matthias Hönig LEITUNG Henryk Drewniok BELEUCHTUNGSMEISTER Peter Erlenkötter BELEUCHTUNGSMEISTER Thomas Opitz BELEUCHTUNGSMEISTER Jack Boateng BELEUCHTUNGSINSPEKTOR Randolf Buchmann | Jan David Jörg Echtermeyer | Bernd Ehser Henning Glöckner | Volker Heidecke | André Jenske Axel Kaufmann | Hans-Ullrich Maye | Frank Rühlemann Oliver Schmidt | Michael Schondorf | Hein-Victor Schenke Marcel Poniewas | Jens Pietzonka

Technische Direktion

Ton

Elke Schiller LEITUNG Wolfgang Kraft | Sylvia Stieler Cornelia Wendt

Arbeitssicherheit/EDV Clemens Wiede

Theater- und Konzertkasse

Jens Heinemann LEITUNG Kathrin Rögener | Gisela Müller Karin Preuk | Ute Rabitz Simone Spyrka | Bernd Tschernitschek | Michael Wilhelm

Abenddienst

Uwe Riediger TECHNISCHER DIREKTOR

René Bernsdorf Heiko Westphal LEITUNG

Kostümwerkstätten Cordula Erlenkötter KOSTÜMDIREKTORIN

Schneiderei

Amira Bornschier | Karen Lietzke Helmut Tinz GEWANDMEISTER/IN Ines Schubert Modistin Tamara Janzen KOSTÜMBEARBEITERIN Janett Becker | Kathleen Hubert Karina Köppe | Sigrid Kuffel Elke Linsel | Martina Meisner Susanne Müller | Ines Neitzel Jeanette Quandt | Silvia Radsch Angela Scheelhaas | Bettina Stein Jutta Wolter

AnkleiderInnen

Christine Heyder LEITUNG OPER Claudia Hoppe LEITUNG Schauspiel Sonja Bach-Uta | Christel Biermann | Klaus Fischer


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Unser neues Schauspiel-Studio

(v.l.n.r.): Edda Maria Wiersch, Tristan Steeg, Ali Aykar, Noemi Krausz, Malick Bauer, Manuel Thielen, Paul Sies, Amelie Kriss-Heinrich

Ingrid Hecht | Simone Hillner Maritta Koblenz | Andrea Müller Anja Roth | Bettina Thalmann Silke Werner

Dekorationswerkstätten

Schlosserei

Christian Goldacker MEISTER Andreas Winter

Dekowerkstatt/Polsterei

Karsten Döhring MEISTER Sebastian Brendel Torsten Paetzold TECHNISCHER INSPEKTOR/PRODUKTIONSLEITER Thomas Kretschmar WERKSTATTLEITER Haus- und Betriebstechnik Ulrich Scheffler LEITUNG Mirko Scharsig | Maik Ert Malsaal Martin Glowik | Bernd Hädicke Christian Wagner VORSTAND Bernd Kühne | Herbert Marejew Raik Bläß | Wolfram Freye Fuhrpark | Klaus Mütze Michael Kron | Sven Moelke Detlef Quandt | Sören Cornarius

Tischlerei

Thomas Kretschmar MEISTER Matthias Böhm | Stephan Grätz Karsten Gunold | Andreas Hentze Rene Schöler Henrik Wilke-Husmeier

Theaterplastik

Johanna Geerkens Julia Reinke

Pforte

Bernd Kramer | Thomas Kramer Karsten Ulrich

Auszubildende

Tina Henkel | Jonas Metzig Jonas Stolz | Andreas Wunder

Gesamtbetriebsrat

Jens Heinemann VORSITZENDER

Matthias Wessel STELLVERTRETER Heike Bartsch

Betriebsrat

Stefan Range VORSITZENDER Michael Koss STELLVERTRETER Heike Bartsch | Jens Heinemann Matthias Hlady | Claudia Hoppe Holger Kirchbach Hagen Ritschel | Elke Schiller Anne-Susann Weber Susanne Weiske

Ehrenmitglied Rolf Rabitz

Aufsichtsrat

Dr. Bernd Wiegand VORSITZENDER Stefan Range STELLVERTRETER Dr. Inés Brock Dr. Frank Hirschinger Stefan Poldrack Rudenz Schramm Dr. Detlef Wend Dr. Hans-Dieter Wöllenweber Dr. Ulrike Wünscher


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www.swh.de

Die Burg der Moderne 24.07.2017 – 15.10.2017 Reections of India André Wagner, Manjari Sharma, Manfred Paul Fotograen 12.11.2017 – 11.02.2018 Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt: Begegnungen Von Cranach bis Erdmannsdorff 18.03.2018 – 10.06.2018 Johann Joachim Winckelmann, der Klassizismus und die Kunst der Moderne WWW.KUNSTMUSEUM-MORITZBURG.DE


Foto: Jan Laurig

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HÄN DEL FASZI N I ERT MIT FRISCH EN SOUVEN I RS TO U R I ST- I N F O R M AT I O N Marktplatz 13 • 06108 Halle (Saale) Tel. + 49 (0)345 122 99 84 touristinfo@stadtmarketing-halle.de

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Theater +

So erreichen Sie uns

Gemeinsam ins Theater

neues theater und Thalia Theater Halle, Große Sie wollten schon immer einmal wissen, was hinUlrichstraße 51, 06108 Halle | Straßenbahnlinien 3, ter den Kulissen eines Theaterbetriebs passiert und 7, 8 | Haltestelle neues theater mit Theaterschaffenden ins Gespräch kommen? Sie organisieren gern Aktivitäten für Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Vereinsmitglieder? Bringen Sie Menschen aus Ihrem Umfeld mit ins Theater. Im Parkhaus »Händelhaus-Karree« in der DachWerden Sie Kulturbotschafter und genießen Sie ritzstr. 10 können Sie von 19 Uhr abends bis 5.30 folgende Vorteile: Uhr des folgenden Tages zum Nachttarif von 5 Euro parken. Der Tarif ist nur unmittelbar nach - freien Eintritt zu den Vorstellungen und KonEinfahrt ab 19 Uhr am Kassenautomaten auszerten, die Sie mit ihrer Gruppe besuchen, und zuwählen und zu bezahlen. Im Anschluss an 30 % Rabatt auf die Karten für ihre Gruppe (gilt die Vorstellung kann man mit dem bereits geab 10 Personen, ausgenommen sind Premieren lösten Ticket das Parkhaus verlassen. Die Tiefund Sonderveranstaltungen) garage »Hansering« bietet einen Kurzparkerta- einen Blick hinter die Kulissen der Bühnen Halle rif von 1,40 Euro pro angefangener Stunde an. Einladungen zu geselligen Botschafterabenden Der Zugang zur Tiefgarage ist ab 21 Uhr mit dem mit Künstlern der Bühnen Halle Kurzparkerticket über den Ticketleser möglich.

Parken

Sie haben Interesse an dieser abwechslungsreichen ehrenamtlichen Tätigkeit? Dann melden Sie sich bei Franziska Blech, Tel. 0345 – 5110 530 oder per Mail unter Im neuen theater stehen Rollstuhlplätze zur Ver- Franziska.Blech@buehnen-halle.de. fügung. Informieren Sie die Theaterkasse bereits beim Kartenkauf über Ihre Wünsche. Unser Einlasspersonal begleitet Sie am Theaterabend zu Sie möchten über die neuen Produktionen und Ihrem Platz. Konzerte der Bühnen Halle informiert sein? Melden Sie sich für unseren Newsletter mit Ihrer E-Mail-Adresse unter www.buehnen-halle.de Für Personen mit Flüchtlingsstatus halten wir an, und Sie erhalten monatlich aktuelle Informaein kostenfreies Kartenkontingent für ausge- tionen und Veranstaltungshinweise. wählte Vorstellungen bereit. Gerne beraten Sie unsere Mitarbeiter der Theater- und Konzertkasse. Sie suchen ein individuelles Geschenk für Freunde oder Kunden? Bestellen Sie schon vor Beginn der Vorstellung Ihr Mit unseren Geschenkgutscheinen liegen Sie imGetränk und einen Snack. Beides steht dann ohne mer richtig. Diese erhalten Sie direkt an der Thezeitraubendes Anstehen in der Pause an Ihrem ater- und Konzertkasse oder in unserem Webshop auf www.buehnen-halle.de Tisch für Sie bereit.

Hinweise für Menschen mit Behinderung

Newsletter

Angebote für Flüchtlinge

Geschenkgutschein

Pausenbestellung Gastronomie


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WO TRIFF T GESCHICHTE AUF G EG E NWA R T ? Auch ü ber DAB +

Im Radio, im Fernsehen, im Web und als App.

IMPRESSUM

Herausgeber Theater, Oper und Orchester GmbH Halle Geschäftsführung Stefan Rosinski Universitätsring 24, 06108 Halle (Saale) Redaktion Franziska Blech, Annika Goetz, Sophie Scherer Texte Bernhild Bense, Katharina Brankatschk, Matthias Brenner, Oliver Meyer, Sophie Scherer, Alexander Suckel Gestaltung Annett Claudia Pester [acp-design] Fotos Anna Kolata, Lucas Lentes (Seite 67, Schauspiel-Studio) Druck Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG Redaktionsschluss 24. April 2017 Änderungen vorbehalten! Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen, die in dieser Publikation im Maskulin verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Sie finden uns auf: —› buehnen-halle.de —› facebook.com/BuehnenHalle; facebook.com —› (neues theater halle, Thalia Theater Halle) —› twitter.com/buehnenhalle —› youtube.com/user/BuehnenHalle —› soundcloud.com/buehnenhalle

Kulturpartner:


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Alter Markt 3 06108 Halle Tel.: +49 345 21001 0 Fax: +49 345 21001 11 info1@LCC-reuter.de www.LCC-reuter.de

Leipziger Straße 23 06108 Halle Tel.: +49 345 21221 0 Fax: +49 345 21221 11 info2@LCC-reuter.de www.LCC-reuter.de

Reisebüro Reuter


Neues Theater & Thalia Theater Halle Spielzeit 2017/18  
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