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18. Bundestagung KĂśln, 11. bis 13. Juni 2013

Katholische Altenhilfe nah an den Menschen Der Geschichte verpflichtet – auf Zukunft gerichtet


geno kom 2012


Editorial Sehr geehrte Mitglieder unseres Fachverbandes, sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich zur 18. Bundestagung unseres Verbandes ein! Der „Kongress“ der katholischen Altenhilfe in Deutschland besteht in diesem Jahr aus drei Teilen: Der Bundestagung, bei der wir uns mit Vertreter/innen aus Wissenschaft, Verbänden, Praxis und der Politik zu aktuellen Fachfragen und Konzepten auseinandersetzen. Der Mitgliederversammlung, die von verbandspolitischen Inhalten geprägt ist und schließlich der Feier eines besonderen Jubiläums. Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) besteht seit 50 Jahren. Wir freuen uns auf diese Feier, die ihren besonderen Charakter dadurch erhält, dass Zeitzeugen der ersten Jahre dabei unsere Gäste sein werden und wir an den Gründungsort erinnern, indem wir dieses Fest in Köln feiern! „Nah am Menschen“ – diese Haltung hat den VKAD geprägt seit Gründer/innenzeiten! An diesem Motto entlang werden wir durch die Impulse unserer Referent/innen des Fachteils Perspektiven einnehmen können, die notwendig sind, will man diese Haltung professionell und beziehungsbetont in die Zukunft entwickeln – für die nächsten Jahrzehnte! Von den pflegewissenschaftlichen Impulsen des Eröffnungsreferates bis zur Unterstützung in der anspruchsvollen Arbeit mit demenziell erkrankten Mitmenschen nehmen wir die Lebensbedingungen und Arbeitsbedingungen in unseren Einrichtungen und Diensten in den Blick, damit diese Lebens- und Arbeitsorte „Orte der Kirche“ sein können, „in denen die Verheißung erfahrbar wird, dass Gott mit den Menschen ist.“ (Rahmenkonzeption des VKAD, 1.5) Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen und grüßen Sie herzlich

Hanno Heil Vorsitzender

Andreas Leimpek-Mohler Geschäftsführer

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18. Bundestagung 2013 Köln

Anfahrtsplan Köln

MARITIM Hotel

18. Bundestagung Die 18. Bundestagung und das 50-jähriges Verbandsjubiläum des VKAD finden im MARITIM Hotel Köln statt. Der Veranstaltungsort ist zentral gelegen und gut ausgeschildert. Ihre Wegbeschreibung: Vom Hauptbahnhof: U-Bahn 16, 17, 18 oder 19 bis Haltestelle Neumarkt, am Neumarkt umsteigen in Straßenbahn 1, 7, 8, oder 9 bis Haltestelle Heumarkt Busverbindung zum Heumarkt mit Linie 132 und 133 Vom Flughafen Köln/Bonn: A59 bis Autobahn-Ende Köln-Deutz, gerade aus weiter Richtung Köln Zentrum, über Deutzer Brücke, am Ende der Brücke rechts abbiegen, an der Ampel unter dem MARITIM Hotel rechts abbiegen, Hoteleinfahrt auf der rechten Seite. mit dem Auto: Richtung Köln Zentrum, über Deutzer Brücke, am Ende der Brücke rechts abbiegen, an der Ampel unter dem MARITIM Hotel rechts abbiegen, Hoteleinfahrt auf der rechten Seite. MARITIM Hotel Köln Heumarkt 20 · D-50667 Köln · Telefon (0221) 2027-903 · Fax -940 www.maritim.de

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Programmübersicht 18. Bundestagung | Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V.

Katholische Altenhilfe nah an den Menschen Der Geschichte verpflichtet – auf Zukunft gerichtet

11:15 11:30 – 12:30 12:30 – 13:30 13:30 – 15:00 15:00 – 15:30 15:30 – 17:00 17:15 – 19:15 19:30

Dienstag, 11. Juni 2013 Begrüßung und Eröffnung Eröffnungsreferat (Katarina Planer) Mittagspause Forenrunde 1 Kaffeepause Forenrunde 2 Stadtführungen (enden vor der Kirche Maria im Kapitol) Evensong Abendgebet in der Kirche Maria im Kapitol Abend zur freien Verfügung

13:00 – 14:00 14:30 16:30 – 17:00 17:00 – 18:00 20:00

Mittwoch, 12. Juni 2013 Podiumsgespräch Kaffeepause Festgottesdienst zum 50-jährigen Verbandsjubiläum des VKAD unter Leitung des Kölner Erzbischofs Dr. Joachim Kardinal Meisner in der Kirche Maria im Kapitol Mittagessen Festakt zum 50-jährigen Verbandsjubiläum des VKAD Kaffeepause, parallel dazu Pressekonferenz Festvortrag (Dr. Frank Schirrmacher) Abendessen in der Brauereigaststätte Sion

9:00 – ca. 14:00

Donnerstag, 13. Juni 2013 Mitgliederversammlung

09:00 – 10:30 10:30 – 11:00 11:30

Folgende Aussteller werden während der Bundestagung im Foyer ihre Dienstleistungen und Produkte für Sie vorstellen: Bank für Kirche und Caritas, Paderborn; Bank im Bistum Essen (BiB); Angebote der Caritas aus dem Erzbistum Köln; Caritas Zeitschriften neue caritas und Sozialcourage; CURACON GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt; Darlehnskasse Münster (DKM); Hyundai Motor Deutschland; Ing. Gesellschaft ABAKUS, Cloud basierte Health Care Technik; inHaus GmbH – intelligente Haussysteme, Duisburg; Lambertus Verlag und CariKauf; rosenbaum | nagy unternehmensberatung GmbH Köln, gemeinsam mit asculta Unternehmensberatung Münster; Verbund der überregionalen Fortbildungsakademien in der Caritas; Pax Bank Köln; Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH, Hannover

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Dienstag, 11. Juni 2013

Eröffnungsreferat 11:30 – 12:30

Im Mittelpunkt der Mensch?! Kritische (pflege)wissenschaftliche Perspektiven auf die Situation der Altenhilfe Referentin: Katarina Planer, Pflegewissenschaftlerin M. Sc., Dipl. Pflegewirtin (FH), Horn-Bad Meinberg Die Altenhilfe in Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten enorme Veränderungen erfahren. Dieser Wandel lässt sich beispielhaft mit folgenden Schlagworten skizzieren: Selbstbestimmung, Demenz, Normalitätsprinzip, Qualitätsmanagement, neue Wohnformen, Wirtschaftlichkeit, demografische Entwicklung, Personalmangel, Lebensqualität. Im Titel der VKAD Tagung gibt es den Hinweis darauf, was trotz aller Wandlungen Beständigkeit hat: das Bestreben, die Altenhilfe „nah an den Menschen“ auszurichten. „Der Mensch steht in der Mitte unseres Denkens und Handelns“ – so oder ähnlich formulieren viele Leitbilder die Beziehung zwischen Institution und Pflegebedürftigen. Doch welche Voraussetzen sind notwendig, damit das Handeln in der Altenhilfe nah an den Bedürfnissen der Menschen und ihrer individuellen Lebensgeschichte ausrichtet ist und deren Bedürfnisse nach Wohn- und Lebensqualität erfüllen kann? Die Richtung für die Beantwortung dieser Fragen können wir einem Zitat von Hermann Hesse entnehmen: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Aus einer kritischen (pflege)wissenschaftlichen Perspektive geht der Vortrag der Frage nach „(Wie) Muss sich zukünftig unser Denken und Handeln zu zentralen Themen in der Altenhilfe entwickeln und verändern, damit die Bedürfnisse von pflegebedürftigen und pflegenden Menschen tatsächlich im Mittelpunkt und im Gleichgewicht sein können?“ Eines sei schon verraten, wir sollten mehr das Unmögliche denken, damit das Mögliche entstehen kann. Weitere Informationen unter: www.katarina-planer.de

12:30 – 13:30

Mittagessen

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Dienstag, 11. Juni 2013

13:30 – 15:00

Forenrunde 1

....................... Forum 1 Umsetzung von neuen Wohn- und Betreuungsformen in alten Gebäuden – konzeptionelle Aspekte, Arbeitsorganisation, Personalmix, neue Anforderungen an alte Gebäude Referenten/innen: Annerose Knäpple, Geschäftsführerin aku GmbH Bad Dürrheim; Richard Dressel, Geschäftsführender Gesellschafter Klotz und Dressel GmbH Stuttgart Neue Wohn- und Betreuungsformen stellen die Leitziele Normalität und Alltagsorientierung in den Mittelpunkt und ermöglichen den Bewohner/innen einen an der gewohnten Tagesstruktur orientierten Alltag im Heim. Für bestehende Pflegeeinrichtungen bildet die Umsetzung dieser Konzepte eine große Herausforderung, da sie einen geänderten Personalmix, neue Organisationsstrukturen in Pflege und Hauswirtschaft und neu gestaltete Arbeitsabläufe zur Folge haben. Dem inhaltlichen Konzept folgend, ergeben sich darüber hinaus neue Anforderungen an die bauliche Gestaltung und Ausstattung der Pflegeeinrichtung. Ausgehend von den Ergebnissen des Modellprojekts PiP – Personalplanung in der stationären Altenpflege – des VKAD werden im Forum die Grundkonzepte und die daraus resultierenden Konsequenzen und Handlungsansätze für die Arbeitsabläufe und den Personalmix von Pflegeeinrichtungen aufgezeigt. Viele der in die Jahre gekommenen Pflegeeinrichtungen müssen an geänderte Rahmenbedingungen anpasst werden. Neue konzeptionelle Vorgaben, baurechtliche Vorgaben, heimrechtliche Vorgaben, vorbeugender Brandschutz sowie technische Innovationen sollen in den alten Strukturen verwirklicht werden.Um allzu große Überraschungen im Verlauf der Projektabwicklung zu vermeiden, sollten im Vorfeld die Maßnahmen der Modernisierung und Umstrukturierung sorgfältig geprüft und analysiert werden. Im Forum wird das Potenzial der Bestandsgebäude beschrieben sowie die Probleme und Risiken bei der Umsetzung der neuen Anforderungen an die alten Gebäude aufgezeigt. Weitere Informationen unter: www.akugmbh.de/index.htm www.klotzunddressel.de

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Dienstag, 11. Juni 2013 ....................... Forum 2 Neue Wohnkonzepte – im ambulanten Setting Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Verbindung mit barrierefreien Wohnungen im Quartier Referenten/innen: Margit Adams, Koordinatorin für die ambulant betreuten Wohngemeinschaften beim Caritasverband Paderborn; Hans-Werner Hüwel, Abteilungsleiter Pflege und Gesundheit beim Caritasverband Paderborn und Fachbeirat im VKAD Mit der Einführung des Pflegeneuausrichtungsgesetzes (PNG) wird auch der Bereich der ambulant betreuten Wohngemeinschaften zusätzliche Förderung im Leistungsbereich wie im investiven Bereich erfahren. Damit wird der sozialpolitische Wille für die vorrangige Errichtung neuer Wohnformen noch einmal unterstrichen. Angesichts der Dynamik in diesem Feld der Altenhilfe ist deshalb auch für Träger aus Caritas und Kirche interessant, ein Engagement in diesem Bereich zu erwägen und zu prüfen. Der Caritasverband Paderborn verfügt über eine inzwischen 16-jährige Erfahrung mit ambulant betreuten Wohngemeinschaften und hat zusammen mit der örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft Spar- und Bauverein eG ein Konzept entwickelt, wie ambulant betreute Wohngemeinschaften in einem Quartier zusammen mit barrierefreien Wohnungen errichtet werden können und so auch Funktionen im Quartiersmanagement mit übernehmen können. Vorgestellt werden die beiden realisierten Projekte Sighardgärten und Tegelbogen sowie Planungen für zwei weitere Projekte, die vor der Realisierung stehen. Weitere Informationen unter: www.caritas-pb.de www.spar-und-bauverein.de / www.tegelbogen.de http://www.youtube.com/watch?v=e59THH9KV30

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Dienstag, 11. Juni 2013 ....................... Forum 3 Innovative Wege in Betreuung und Pflege: Einsatz von Technischer Assistenz in der Praxis Referenten/innen: Anne Huffziger M.A., Vorstandsassistenz, Fachreferentin Sozialwerk St. Georg e.V. Gelsenkirchen; Enrico Löhrke, Geschäftsführender Gesellschafter inHaus GmbH Duisburg Das Sozialwerk St. Georg und die inHaus GmbH erforschen, entwickeln und erproben gemeinsam innovative technische Hilfen, um mit einem Leben in „assistierenden Umgebungen“ die persönliche Freiheit und Autonomie der Menschen im Assistenzbedarf aufgrund von Behinderungen, Erkrankungen, sozialen Schwierigkeiten und Pflegebedürftigkeit zu erhöhen und zu verlängern. Praktisch erprobt und umgesetzt werden die technischen Assistenzsysteme in Einrichtungen und ambulanten Settings des Sozialwerk St. Georg. Vorgestellt werden Ergebnisse, Produkte und Nutzeffekte der gemeinsamen Erprobungen. Gemeinsam stehen wir vor der spannenden Herausforderung, die gesellschaftliche Weiterentwicklung positiv mitzugestalten. Der Einsatz von technischen Assistenzsystemen wirkt sich insbesondere auf die eigenen Prozesse und Abläufe aus und fordert von den Einrichtungen ein Umdenken, um positive Effekte für Klienten, Mitarbeiter und das Unternehmen nutzen zu können. Weitere Informationen unter: www.sozialwerk-st-georg.de http://www.inhaus-gmbh.de

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Dienstag, 11. Juni 2013 ....................... Forum 4 Perspektiven für Menschen (mit Demenz) Referent: Michael Schmieder, Leiter des Zentrums für Menschen mit Demenz Sonnweid in Wetzikon in der Schweiz. Menschen mit Demenz möchten und sollen ihren eigenen Weg gehen können. Im Forum findet eine Auseinandersetzung darüber statt, welche Möglichkeiten es gibt, diesem Ziel näher zu kommen. Diese hängen in hohem Maße von Faktoren wie Krankheitsverlauf, der Haltung des Personals und der der Angehörigen ab. Die Erfahrung zeigt, dass es für eine würdevolle Betreuung von Menschen (mit Demenz) nicht einen Königsweg geben kann, sondern der Schlüssel im Gehen verschiedener Wege und im Ausloten unterschiedlicher Möglichkeiten liegt. Die Achtung der Würde ist oberstes Gebot von Pflege und Betreuung in der Sonnweid. In diesem Zusammenhang soll im Forum auch das seit Jahren praktizierte Ethikkonzept des Hauses vorgestellt werden. Die in der Sonnweid geführten Diskussionen, wie wir Menschen mit Demenz betreuen wollen, haben zum Ziel, Differenzierungen zu entwickeln und Bewusstsein zu fördern, damit sich Bereitschaft entwickeln kann, individuelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu verbessern. Weitere Informationen unter: www.sonnweid.ch

....................... Forum 5 Sterben mit Demenz Referent: Prof. Dr. med. Hans Georg Nehen, Klinikdirektor Geriatrie-Zentrum Haus Berge, Essen Die Diagnose Demenz erhöht das relative Risiko der Mortalitätsrate um den Faktor 2,4. Weitere Risikofaktoren sind höheres Alter, männliches Geschlecht sowie Komorbidität mit Hypertonie, Herzinsuffizienz, vermin-

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Dienstag, 11. Juni 2013 derte Vitalkapazität, vermindertes Albumin und erhöhtes Cholesterin. Als wesentlicher Stressfaktor konnte eine akute Krankenhausaufnahme beschrieben werden. 43% der Demenzpatienten starben im Krankenhaus, 25% in einem Pflegeheim. Bei 2/3 aller Demenzpatienten, die verstorben sind, fand sich in den letzten 6 Lebensmonaten eine Pneumonie. Risikofaktoren für die Pneumonie sind der abgeschwächte Schluckreflex im Finalstadium der Demenz, Basalganglieninfarkte sowie die Gabe von Neuroleptika. Die Pneumonie ist die Haupttodesursache bei Demenzpatienten. An zweiter Stelle stehen kardiovaskuläre Erkrankungen, an dritter Stelle Karzinomerkrankungen. Im Sterbeverlauf zeigen 2/3 der Demenzpatienten bis zum Tod eine Stressreaktion gemessen an der postmortalen Konzentration von Kortisol im Serum und Liquor. Das Wissen der Angehörigen über Demenz verbessert „End of Life Care“. Dies bezieht sich z.B. auf eine präfinale Krankenhauseinweisung, die Anlage einer PEG-Sonde oder die Gabe von Infusionen. In den vergangenen Jahren konnten sehr viele Erkenntnisse zur Demenzdiagnostik im Bereich der Biochemie gewonnen werden. Die Bestimmung von Tau-Protein und Phospo-Tau im Liquor, Amyloidbestimmungen etc. haben wesentlich zu einer verbesserten Diagnose beigetragen. Gleichzeitig konnten auch neuropsychologische Testmethoden verfeinert werden. Die Bedeutung der emotionalen Ressourcen eines Demenzpatienten wurde erst kürzlich wissenschaftlich untersucht. Das Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität demenzkranker Menschen (H.I.L.DE.) hat wesentlich dazu beigetragen, die emotionale Situation des Demenzpatienten zu verstehen. Mit entsprechender Modifikation ist dieses Instrument auch anwendbar auf die Palliativsituation von Demenzkranken. Vorgestellt wir das Projekt H.I.L.DE. palliativ, wie es im Geriatrie-Zentrum Haus Berge zusammen mit dem Verein „Borbecker Schmerzhilfe“ entwickelt wurde. Weitere Informationen unter: http://www.elisabeth-krankenhaus.contilia.de/front_content.php?idart=400

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Dienstag, 11. Juni 2013 ....................... Forum 6 Personalmarketing und Imagepflege bei jungen Menschen Referentinnen: Stefanie Krones, Prokuristin, Geschäftsbereichsleitung Personal und Qualität der CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Köln Luci Hoffsimmer, Referatsleitung Unternehmenskommunikation der CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Köln Der Fachkräftemangel schlägt in den Pflegeberufen gleich doppelt zu Buche. Durch den demographischen Wandel steigt einerseits die Anzahl der Pflegebedürftigen, zum anderen stehen dem Arbeitsmarkt weniger Bewerber für Ausbildungsplätze zur Verfügung. Gleichzeitig hat der Gesundheitssektor, speziell die Altenpflege, bei jungen Menschen oft kein gutes Image. Das Berufsbild ist mit einseitigen Assoziationen behaftet, während es an klaren Informationen über Berufsinhalte und realistische Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten mangelt. Gutes Personalmarketing gewinnt in Zukunft immer größere Bedeutung, denn es unterstützt die Bemühungen, die Bewerberzahl für die angebotenen Ausbildungsplätze weiter zu erhöhen. Um einem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken und das Image des Gesundheitssektors, speziell der Altenpflege, zu verbessern, wurde ein Projekt zum Personalmarketing und zur Imagepflege bei jungen Menschen durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, die Personalgewinnung in den Wohnhäusern der CBT zu unterstützen. Neben einer Social-Media-Marketing-Kampagne, deren Herzstück 4 Videos sind, stellen wir eine Materialsammlung („Methoden-Koffer“) vor, die Wege aufzeigt, um mit Schulen und deren Schülerinnen und Schülern in der Berufsorientierungsphase verstärkt in Kontakt zu treten. Die Materialsammlung enthält Konzepte und Ideen für generationsübergreifende Projekte, Leitfäden und Konzepte für Projekte/Veranstaltungen zur Berufsorientierung sowie eine Handreichung für die positive Gestaltung von „Schnuppertagen“ (Boys Day u.a.). Weitere Informationen unter: http://www.cbt-gmbh.de/

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Dienstag, 11. Juni 2013 ....................... Forum 7 Wer pflegt, muss sich pflegen Referent: Erich Schützendorf, Stellv. VHS-Direktor und Fachbereichsleiter für Fragen des Älterwerdens, Kreisvolkshochschule Viersen Es gibt nichts Schwierigeres als Beziehungen und besonders schwierig sind Beziehungen zu Menschen, mit denen man sich nicht verständigen, mit denen man keine Kompromisse eingehen kann. Wie können Mitarbeiter/innen in der Altenpflege überleben, ohne unglücklich zu werden? Der Referent beschreibt Rettungsboote, Druckkammern und Inseln als notwendige Überlebenshilfen im Meer der Verrücktheit. Sie sind die Voraussetzung, damit Mitarbeiter/innen den Menschen, die sehr viel Energie absaugen, auf Dauer gerecht werden können. Weitere Informationen unter: www.kreis-viersen-vhs.de/

....................... Forum 8 Unterscheidbar anders – gelebte kirchliche Identität nach innen und außen Referent: Dr. Friedrich Assländer, Unternehmensberatung, Dettelbach Identität und alle damit zusammenhängenden Prozesse sind eine zentrale Aufgabe unseres Menschseins. Wir suchen, vor allem in den Religionen, Antworten auf die Frage: Wer bin ich? Der beruflichen Identität kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da unsere Arbeit, unser Beruf, das, was wir Tag für Tag tun, diese Identität in hohem Maße fördert oder belastet. Identität entsteht auch durch Zugehörigkeit, die wir oft erst dann schätzen lernen, wenn wir sie verlieren. Die Frage: „Wer bin ich?“ heißt im beruflichen Kontext: Wer sind wir? Woran werden wir erkannt? Woran wollen wir erkannt werden?

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Dienstag, 11. Juni 2013 Die Antworten kommen aus unserem Verhalten, aus den gelebten Werten, sie kommen aber auch aus äußeren Formen und Zeichen, die Ausdruck der Identifizierung mit dem Unternehmen und seinen Zielen sind. Als Aufgabe für die Führung ergibt sich daraus das ständige Reflektieren und Überprüfen von Prinzipien und Grundsätzen, wie sie im Leitbild oder in den Unternehmenszielen festgeschrieben sind. Ebenso die Entwicklung geeigneter Systeme und Formen, durch die Identität geschaffen und bewusst werden kann. In der Führungsrolle geht es immer um Glaubwürdigkeit, Vorbild und Klarheit. Die Werte, die wir leben, werden gesehen und mit unserem Reden verglichen. Erst die Verbindung von Bewusstsein und Geisteshaltung mit effektivem Führungsverhalten, von Spiritualität und Professionalität, kann gute Früchte tragen, wenn die Arbeit geprägt wird vom rechten Maß an Einsatz für andere und guter Sorge für sich selbst. Weitere Informationen unter: www.asslaender.de

....................... Forum 9 Unentgeltlich, aber nicht umsonst! – Ehrenamtliches Engagement in der Altenhilfe Referent: Stephan Reitz, Regionalleiter Köln der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria Wer Ehrenamtliche für ein Engagement in der Altenhilfe gewinnen möchte, muss die Potenziale des Sozialraums erkennen und systematisch erschließen. Ehrenamtliche engagieren sich zwar unentgeltlich, ihr Engagement gibt es aber nicht umsonst! Ohne förderliche Rahmenbedingungen und eine Kultur des Miteinanders lassen sich die positiven Effekte ehrenamtlichen Engagements nicht langfristig erzielen. Die erfolgreiche Integration ehrenamtlich erbrachten Engagements benötigt z.B. kontinuierliche Begleitung. Damit ein guter Hilfemix zwischen hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlich Engagierten gelingen kann, muss der Träger auch für den Bereich des ehrenamtlichen Engagements Rollen, Aufgaben, die Einbindung in die Organisation und Kommunikationsstrukturen klären.

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Dienstag, 11. Juni 2013 Im Forum werden Möglichkeiten aus der Praxis und der Projektarbeit zur Weiterentwicklung des ehrenamtlichen Engagements der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria vorgestellt und anschließend zur ergänzenden Diskussion gestellt. Weitere Informationen unter: http://www.cellitinnenhaeuser.de/

....................... Forum 10 Finanzierung der Altenhilfe zwischen Demografie, Demenz und Schuldenkrise. Volkswirtschaftliche und sozialethische Perspektiven Referent: Dr. des. Wolf-Gero Reichert, Oswald von Nell-BreuningInstitut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik, Frankfurt am Main In einer mittel- bis langfristigen Perspektive steht die Altenhilfe vor großen finanziellen Herausforderungen, die nicht mehr innerhalb des bislang vorgegebenen institutionellen Arrangements gelöst werden können. Auf der einen Seite wird die demografische Entwicklung dazu führen, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen zunehmen wird. Zugleich schwindet das familiäre Hilfepotenzial, was zusätzlich die Inanspruchnahme professioneller Pflegeleistungen steigern wird. Auf der anderen Seite kann die voraussichtlich abnehmende Anzahl von Erwerbstätigen zu steigenden Löhnen in allen Sektoren führen, wenn dies nicht durch einen Zuzug von Erwerbstätigen aus dem Ausland abgefedert wird. Schließlich wird auch die notwendige Ausweitung des Pflegebegriffs die Gesamtkosten der Pflege voraussichtlich steigern. Damit stellt sich die Frage, wie eine dauerhaft leistungsfähige Altenhilfe in Zukunft finanziert werden kann. Volkswirtschaftlich betrachtet bezieht sich diese nicht nur auf die Pflegeversicherung und die private (Zusatz-)Vorsorge, sondern insbesondere auch auf die Finanz- und Geldpolitik. In sozialethischer Perspektive steht dahinter letztlich die gesamtgesellschaftliche Herausforderung, das Verhältnis von privater und öffentlicher Aufgabenteilung neu auszubalancieren. Weitere Informationen unter: http://www.sankt-georgen.de/nbi/institut/ team/wolf-gero-reichert/

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Dienstag, 11. Juni 2013

15:00 – 15:30

Kaffeepause

15:30 – 17:00

Forenrunde 2 Alle Foren aus Forenrunde 1 werden wiederholt, sodass die Teilnehmer/innen sich zwei Forenthemen auswählen können

17:15 – 19:15

Angebot von verschiedenen Stadtführungen (siehe Beschreibung bei der Online-Anmeldung)

19:30

Evensong Abendgebet in der Kirche Maria im Kapitol

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Mittwoch, 12. Juni 2013 Podiumsgespräch 9:00 – 10:30

Podiumsgespräch „Altenhilfe Arbeitsmarkt der Zukunft“ Personalgewinnung und Fachkräftemangel sind Schlagworte, die auch in der Altenhilfe allseits präsent sind. Die Sicherung von Personal ist sowohl unter quantitativen als auch qualitativen Gesichtspunkten für die Zukunftsfähigkeit unserer Dienste und Einrichtungen von existenzieller Bedeutung. Bedingt durch die Auswirkungen des demografischen und sozialen Wandels steht die Altenpflege in Deutschland vor großen Herausforderungen. Als eine Reaktion darauf hat die Bundesregierung die „Ausbildungsund Qualifizierungsoffensive“ ins Leben gerufen, an welcher unser Verband im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege aktiv beteiligt ist. Die beteiligten Partner der Offensive haben Vereinbarungen formuliert, über die wir beim Podiumsgespräch mit Vertreter/innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden und Praxis diskutieren möchten, um ihre Auswirkungen auf die Praxis unserer Einrichtungen näher zu beleuchten und uns über die notwendigen Konsequenzen klarer zu werden. Gäste des Podiumsgesprächs Annerose Knäpple, Geschäftsführerin aku GmbH, Bad Dürrheim Stefanie Krones, Prokuristin, Geschäftsbereichsleitung Personal und Qualität der CBT – Caritas- Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, Köln Dieter Hackler, Ministerialdirektor, Abteilungsleiter der Abteilung 3 „Ältere Menschen“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin Hanno Heil, Vorsitzender des Verbandes katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. Anna Maria Luger, Geschäftsführerin Katholischer Pflegeverband e.V. Regensburg Katarina Planer, Pflegewissenschaftlerin MScN, Dipl. Pflegewirtin (FH) Horn-Bad Meinberg Dr. Michael Voges, Staatsrat der Behörde für Schule und Berufsbildung, Freie und Hansestadt Hamburg Als Medienvertreter angefragt ist ein/eine Journalist/in N.N.

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Mittwoch, 12. Juni 2013

Moderation des Podiumsgesprächs: Martin Volz-Neidlinger, Geschäftsführer Volz-Neidlinger + Partner, Educonsulting. Personal- und Organisationsberatung, Königsfeld und Fachbeirat im VKAD

10:30 – 11:00

Kaffeepause

11:30

Festgottesdienst zum 50-jährigen Verbandsjubiläum des VKAD unter Leitung des Kölner Erzbischofs Dr. Joachim Kardinal Meisner in der Kirche Maria im Kapitol

13:00 – 14:00

Mittagessen im Tagungshotel MARITIM

14:30

Festakt zum 50-jährigen Verbandsjubiläum des VKAD Begrüßung: Herr Hanno Heil Musik Grußwort: Herr Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki Musik Grußwort: Herr Prälat Dr. Peter Neher Musik Grußwort: Herr Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr Musik Grußwort: Frau Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens Musik Grußwort: Herr Oberbürgermeister Jürgen Roters Musik

16:30 – 17:00

Kaffeepause

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Mittwoch, 12. Juni 2013 17:00 – 18:00

Festvortrag „Am Horizont der Zukunft – der Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Gesundheitssysteme“ Referent: Dr. Frank Schirrmacher, Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH, Frankfurt Die heutigen Industrienationen altern in einer nie zuvor gekannten Geschwindigkeit. Die Lebenserwartung steigt dank des medizinischen Fortschritts und die rückläufigen Geburtenzahlen können auch durch Zuwanderungen nicht aufgehalten werden. Der Prozess der Überalterung unserer westlichen Gesellschaften ist unaufhaltsam und zumindest für die nächsten fünfzig Jahre unumkehrbar. Diese Aussagen basieren nicht auf einem Blick in die Kristallkugel. Kaum eine andere politisch und gesellschaftlich relevante Größe lässt sich auch langfristig so exakt prognostizieren. Umso mehr erstaunt die Sorglosigkeit, mit der das Thema in Gesellschaft und Politik verdrängt wird. Da deutet vieles auf ein böses Erwachen hin. Dabei haben die heute jungen Männer und Frauen, die später die vielen Alten sein werden, jetzt eine historische Chance: Sie sind verantwortlich für die notwendigen und seit Jahrzehnten überfälligen Reformen unserer Sozialsysteme, die ihren Ursprung in der Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts haben. Noch ist das Zeitfenster für diese Veränderungen offen. Doch spätestens 2015, wenn es hierzulande mehr Alte als Junge geben wird, werden in unserer Demokratie für schmerzhafte Systemanpassungen keine Mehrheiten mehr zu finden sein. Der Faktor Zeit spielt eine Schlüsselrolle. Weitere Informationen unter: http://www.faz.net/redaktion/frank-schirrmacher-11104246.html

20:00

Abendessen in der Brauereigaststätte Sion

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Donnerstag, 13. Juni 2013 Geplante Tagesordnung der Mitgliederversammlung des VKAD am 13. Juni 2013, Köln, Maritim Kongresszentrum Beginn der Versammlung: 09:00 Uhr

Entwurf 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Begrüßung / Regularien Tätigkeitsbericht des Vorstandes für die Jahre 2011 und 2012 Schwerpunkte der Arbeit unserer Fachbeiräte Bericht der Delegierten des VKAD für die DV des DCV Bericht aus dem Caritasrat Prüfbericht des Finanz- und Wirtschaftsausschusses Diskussion der Berichte Entlastung des Vorstandes Benennung der Prüfgesellschaft für die Haushaltsprüfung 2013-2014 Konferenzpause ca. 10:30 Uhr

10. Satzungsänderungen – falls Anträge vorliegen 11. Erweiterung der Beitragsordnung zur Möglichkeit der Mitgliedschaft für Ambulant betreute Wohngemeinschaften, Kurzzeitpflegeeinrichtungen u.a. 12. Neuwahl des Finanz- und Wirtschaftsausschusses 13. Präsentation des neuen Internetauftrittes unseres Fachverbandes

Ende der Mitgliederversammlung mit einem Mittagsimbiss: ca. 13:00 Uhr

Andreas Leimpek-Mohler Geschäftsführer

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Referentenübersicht:

Margit Adams | Koordinatorin für ambulant betreute Wohngemeinschaften, Caritasverband Paderborn e.V. Dr. Friedrich Assländer | Unternehmensberater, Dettelbach Daniel Bahr | Bundesgesundheitsminister, Berlin Richard Dressel | Geschäftsführender Gesellschafter Klotz und Dressel GmbH, Stuttgart Dr. Albert Evertz | Stellvertr. Vorsitzender Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V, Leiter Bereich Wirtschaft und Statistik beim Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. Dieter Hackler | Ministerialdirektor im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin Hanno Heil | Vorsitzender Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V (VKAD), Runkel Luci Hoffsimmer | Referatsleitung Unternehmenskommunikation der CBT Caritas-Betriebsführungs- u. Trägergesellschaft mbH, Köln Hans-Werner Hüwel | Bereichsleiter Pflege und Gesundheit im Caritasverband Paderborn e.V. Anne Huffziger | Vorstandsassistentin und Fachreferentin beim Sozialwerk St. Georg e.V., Gelsenkirchen Annerose Knäpple | Geschäftsführerin aku-GmbH, Bad Dürrheim Stefanie Krones | Geschäftsbereichsleitung Personal und Qualität bei der CBT Caritas-Betriebsführungs- u. Trägergesellschaft mbH, Köln Andreas Leimpek-Mohler | Geschäftsführer Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD), Freiburg Enrico Löhrke | Geschäftsführender Gesellschafter der inHaus GmbH, Duisburg Anna Maria Luger | Geschäftsführerin Katholischer Pflegeverband e.V., Regensburg

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Prof. Dr. med. Hans Georg Nehen | Klinikdirektor Geriatrie-Zentrum Haus Berge, Essen Dr. Peter Neher | Präsident des Deutschen Caritasverbandes e.V., Freiburg M. Sc. Katarina Planer | Pflegewissenschaftlerin, Dipl. Pflegewirtin (FH), Wiss. Mitarbeiterin der Philosophisch Theologischen Hochschule Vallendar, Freiberuflerin, Horn-Bad Meinberg Dr. des. Wolf Gero Reichert | Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik der Phil.-Theol. Hochschule St. Georgen Stephan Reitz | Regionalleiter Köln der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria, Seniorenhaus St. Anna, Köln Jürgen Roters | Oberbürgermeister der Stadt Köln Dr. Frank Schirrmacher | Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH, Frankfurt Michael Schmieder | Leiter des Zentrums für Menschen mit Demenz Sonnweid AG, CH-Wetzikon Erich Schützendorf | Fachbereichsleiter/ Stellvertr. VHS- Direktor, Viersen Barbara Steffens | Landessozialministerin Grüne Fraktion im Landtag NRW, Düsseldorf Dr. Michael Voges | Staatsrat der Behörde für Schule und Berufsbildung, Freie und Hansestadt Hamburg Martin Volz-Neidlinger | Geschäftsführer Volz-Neidlinger + Partner, Educonsulting. Personal- und Organisationsberatung, Königsfeld Dr. Rainer Maria Woelki | Kardinal, Erzbischöfliches Ordinariat Berlin

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Allgemeine Hinweise und Anmeldung .......................24 Stunden freie Fahrt mit Bus & Bahn in Köln mit der Köln WelcomeCard für alle, die über VKAD Onlinelink ein Hotel buchen Buchen Sie Ihr Hotel online über die offizielle Buchungsseite und nutzen Sie die Vorteile Ihrer kostenlosen Köln WelcomeCard. 24 Stunden freie Fahrt mit Bus & Bahn in Köln sowie Ermäßigungen für Sightseeing, Kultur und Gastronomie. Die Karte erhalten Sie nach Vorlage der Buchungsbestätigung im Tagungsbüro oder im Service Center von KölnTourismus am Dom.

.......................Online-Anmeldung zur Bundestagung Wählen Sie bei der Onlineanmeldung das für Sie passende Tagungspaket! Zur Bundesfachtagung vom 11. bis 12. Juni 2013 können Sie sich über folgenden Link: https://secure.weidelt.de/wincongress/caritas/vkadbundestagung2013/ anmelden. Anmeldeschluss ist der 02.05.2013 Bei der Anmeldung haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Tagungsarrangements. Mit dem Tagungspaket 1 können Sie sich für die Bundestagung am 11. und 12.06.2013 anmelden. Am 11. Juni 2013 bieten wir in insgesamt zwei Forenrunden 10 verschiedene Foren zur Auswahl, sodass Sie Gelegenheit zum Besuch von zwei verschiedenen Foren haben. Bitte treffen Sie Ihre individuelle Forenwahl bei der Online-Anmeldung. Mit dem Tagungspaket 2 buchen Sie Ihre Teilnahme an der Bundestagung und am Verbandsjubiläum am 11. und 12.06.2013. Wenn Sie nur am Verbandsjubiläum am 12.06.2013 teilnehmen möchten, buchen Sie das Tagungspaket 3. Die genauen Leistungen der einzelnen Tagungspakete finden Sie unter der Überschrift Tagungsbeitrag auf Seite die Zahl 26 f. Falls Sie die Online-Anmeldung nicht selbst tätigen können, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Frau Ganter, Tel. 0761/200-715 (nur vormittags), E-Mail: Michaela.Ganter@caritas.de ist Ihnen gerne bei der elektronischen Anmeldung behilflich.

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.......................Anmeldung zum Rahmenprogramm Am Nachmittag des 11. Juni 2013 haben Sie die Gelegenheit, sich zu einer Stadtführung anzumelden. Die Auswahlmöglichkeiten finden Sie bei der Online-Anmeldung. Die Treffpunkte für die Stadtführungen werden im Foyer der Kongresshalle aushängen. Alle Stadtführungen enden an der Kirche Maria im Kapitol, in der nach den Stadtführungen eine Abendgebet-Evensong stattfindet. Am 12. Juni 2013 findet anlässlich des 50-jährigen Verbandsjubiläums ein Abendessen in der Brauereigaststätte Sion statt. Die Teilnahme daran ist in der Buchung Ihrer Teilnahme am Verbandsjubiläum enthalten. Da am 11.06.2013 leider keine Domführung stattfinden kann (während unserer Stadtführungen ist dort Gottesdienstzeit), bieten wir Ihnen die Möglichkeit, nach der Mitgliederversammlung am 13.06.2013 um 15 Uhr an einer einstündigen Domführung teilzunehmen. Diese Stadtführung buchen Sie ebenfalls über die Online-Anmeldung.

.......................Gäste für das Rahmenprogramm anmelden Im Rahmen Ihrer Online-Anmeldung können Sie auch Gäste für alle Angebote des Rahmenprogramms anmelden. Die entsprechenden Konditionen entnehmen Sie bitte dem Online-Anmeldeformular.

.......................Anmeldung zur Mitgliederversammlung Zur Mitgliederversammlung am 13.06.2013 können Sie sich unter folgendem Link online anmelden: https://secure.weidelt.de/wincongress/ caritas/vkad-bundestagung2013/ Falls Sie die Online-Anmeldung nicht selbst tätigen können, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Frau Ganter, Tel. 0761/200-715 (nur vormittags), E-Mail: Michaela.Ganter@caritas.de ist Ihnen gerne bei der elektronischen Anmeldung behilflich. Die Wahrnehmung des Stimmrechtes ist allerdings nur möglich, wenn vom Träger die Stimmkarte ausgehändigt worden ist. Die Stimmkarten werden mit einer gesonderten Einladung zur Mitgliederversammlung an die Träger der Einrichtungen übersandt. In Köln werden keine Stimmkarten mehr ausgegeben.

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Tagungskosten .......................Tagungsbeiträge für verschiedene Tagungsarrangements .......................Tagungspaket 1

1

Teilnahme an der Bundestagung am 11./12.06.2013 und am Mittagessen zum Verbandsjubiläum am 12.06.2013 Der Tagungsbeitrag für das Tagungspaket 1 beträgt 215,– Euro für Mitglieder Der Tagungsbeitrag für das Tagungspaket 1 beträgt 275,– Euro für Nichtmitglieder Im Tagungsbeitrag enthalten sind folgende Leistungen: • Teilnahme am gesamten Tagungsprogramm Bundestagung • Tagungsdokumentation in einer CD Box • Tagungsgetränke im Plenum und den Forenräumen • 3 Kaffeepausen mit Gebäck bzw. Obst • 2 Mittagessen am 11.6. und 12.06.2013 // die Getränke zum Mittagessen sind nicht im Tagungspreis enthalten.

Teilnahme an einer Stadtführung

.......................Tagungspaket 2

2

Teilnahme an der Bundestagung am 11./12.06.2013 und am Verbandsjubiläum am 12.06.2013 Der Tagungsbeitrag für das Tagungspaket 2 beträgt 270,– Euro für Mitglieder Der Tagungsbeitrag für das Tagungspaket 2 beträgt 330,– Euro für Nichtmitglieder Im Tagungsbeitrag enthalten sind folgende Leistungen: • Leistungen des Tagungspaketes 1 • Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung • Kaffeepause am Nachmittag 12.06.2013 • Abendessen in der Brauereigaststätte Sion mit begrenzten Freigetränken

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.......................Tagungspaket 3

3

Teilnahme am Verbandsjubiläum am 12.06.2013 Der Tagungsbeitrag für das Tagungspaket 3 beträgt 95,– Euro für Mitglieder Der Tagungsbeitrag für das Tagungspaket 3 beträgt 95,– Euro für Nichtmitglieder Im Tagungsbeitrag enthalten sind folgende Leistungen: • Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung • Mittagessen am 12.06.2013 // die Getränke zum Mittagessen sind nicht im Tagungspreis enthalten.

• •

Kaffeepause am Nachmittag 12.06.2013 Abendessen in der Brauereigaststätte Sion mit begrenzten Freigetränken

Nach Ihrer Online-Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und anschließend eine Rechnung. Die Entrichtung des Tagungsbeitrags erbitten wir erst nach dem Erhalt der Rechnung mit der Angabe der Rechnungsnummer.

Für die finanzielle Unterstützung unserer Bundestagung bedanken wir uns ganz herzlich bei den Sponsoren: Bank im Bistum Essen (BiB) Bank für Kirche und Caritas Paderborn Darlehnskasse Münster (DKM) Liga Bank Regensburg sowie der Pax Bank Köln.

.......................Hotelzimmerreservierung Über die Köln Tourismus GmbH haben wir für unsere Bundestagung Hotelzimmer in verschiedenen Kategorien für Sie kontingentiert. Die Tagung findet direkt im MARITIM Hotel Köln statt, in dem wir selbstverständlich entsprechend Kontingente vorgebucht haben.

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Allgemeine Hinweise Weitere Hotels liegen in der Nähe des Tagungshotels MARITIM Hotel Köln. Die Reservierung läuft direkt über die Köln Tourismus GmbH. Sie können Ihr Hotel unter folgendem Link direkt online buchen: http://www.hrs.de/?clientId=ZGVfX2J1bmRlc3RhZ3VuZw,2 Von dort erhalten Sie Ihre Reservierungsbestätigung. Bitte beachten Sie: Meldeschluss für die Hotelreservierung ist der 02.05.2013 Falls Sie die Online Anmeldung nicht selbst tätigen können, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Frau Ganter, Tel. 0761/200-715 (nur vormittags), E-Mail: Michaela.Ganter@caritas.de ist Ihnen gerne bei der elektronischen Anmeldung behilflich.

.......................Tagungshaus MARITIM Hotel Köln Heumarkt 20 D-50667 Köln Telefon (0221) 20 27- 903 Fax (0221) 20 27- 940 www.maritim.de

.......................Tagungsbüro Das Tagungsbüro befindet sich im Foyer des MARITIM Hotel Köln und ist zu folgenden Zeiten besetzt: am 11. Juni 2013 von 9:00 Uhr – 17:15 Uhr am 12. Juni 2013 von 8:30 Uhr – 18:30 Uhr am 13. Juni 2013 von 8:00 Uhr – 14:30 Uhr

.......................Veranstalter Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. Karlstraße 40 · D-79104 Freiburg Telefon (0761) 200-459 · Fax (0761) 200-710 vkad@caritas.de · www.verband-katholische-altenhilfe.de

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Biografiearbeit mit Senioren Nur wer sich erinnern kann, weiß wer er ist. Die Erinnerungspflege gibt den Menschen, die nicht mehr im Zenit ihrer Leistungsfähigkeit und gesellschaftlichen Akzeptanz stehen, die Möglichkeit, sich wieder jung, dynamisch und begehrt zu fühlen, um daraus Kraft und Anerkennung zu ziehen. Das Buch stellt die vielfältigen Formen der Erinnerungsarbeit in zahlreichen Praxisbeispielen dar und richtet sich an alle, die in der Seniorenarbeit tätig sind.

Aktualisierte Neuauflage

Caroline Osborn, Pam Schweitzer, Angelika Trilling

Erinnern Eine Anleitung zur Biografiearbeit mit älteren Menschen 2., aktualisierte Auflage 2013, 200 Seiten, kartoniert mit zahlreichen Abbildungen € 21,00 ISBN 978-3-7841-1963-2

Lambertus-Verlag GmbH | Postfach 1026 | D-79010 Freiburg Telefon 0761/368 25 0 | Telefax 0761/368 25 33 info@lambertus.de | www.lambertus.de


Memory-Seite

An der Bundestagung am 11. – 12. Juni 2013 teil 11.06.2013 Forum 13:30h – 15:00h Forum 1 Forum 2 Forum 3 Forum 4 Forum 5 Forum 6 Forum 7 Forum 8 Forum 9 Forum 10 Alternativ: Forum ………

nehme ich

nicht teil 11.06.2013 Forum 15:30h – 17:00h

11.06.2013 Rahmen-Programm 17:15h – 19:15h

Forum 1 Forum 2 Forum 3 Forum 4 Forum 5 Forum 6 Forum 7 Forum 8 Forum 9 Forum 10

Stadtführungen: 17:15h bis 19:15h Stadtrundfahrt Köln per Bus Dom-Dachführung Stadtrundgang in der Altstadt Kölschtour in Kürze Köln im Laufe der Jahrhunderte Rheinauhafen Köln

Alternativ: Forum ………

Folgendes Hotel habe ich gebucht: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reservierungsbestätigung erhalten:

Ja

Nein

Den Tagungsbeitrag habe ich unter Angabe meines Namens überwiesen an: Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. Darlehnskasse Münster BLZ 400 602 65 Konto 32 110 300 Rechnungsnummer: ………Stichwort: 18. Bundestagung Köln.

Am 50-jährigen Verbandsjubiläum am 12. Juni 2013 teil

nehme ich

nicht teil

Am Abendessen zum Verbandsjubiläum am 12.06.2013 um 20 Uhr im Brauhaus Sion nehme ich teil

nicht teil

An der Mitgliederversammlung am 13. Juni 2013 teil

nehme ich

nicht teil

An der Domführung am 13.06.2013 von 15 Uhr bis 16 Uhr nehme ich teil

nicht teil

angemeldet am: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .


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Wir halten Ihre Einrichtung gesund und munter.

Seit Ăźber 50 Jahren betreuen wir bundesweit unter anderem Träger und (LQULFKWXQJHQGHU$OWHQXQG3Č˝HJHKLOIHLQVEHVRQGHUHLQGHQ%HUHLFKHQ JahresabschlussprĂźfung Jahresabschlusserstellung Âł OrdnungsmäĂ&#x;igkeit der GeschäftsfĂźhrung Âł GemeinnĂźtzigkeit Âł Spenden und Sponsoring Âł Umsatzsteuer Âł Gesellschafts- und Vereinsrecht Âł Umwandlungsrecht Âł GrundstĂźcks- und Immobilienrecht Âł Âł

8QVHUHMDKU]HKQWHODQJH(UIDKUXQJXQGGLH6SH]LDOLVLHUXQJDXIGLH %HWUHXXQJYRQ(LQULFKWXQJHQLP*HVXQGKHLWVXQG6R]LDOZHVHQSUŒJW GLH4XDOLWŒWXQVHUHU$UEHLW1XW]HQ6LHXQVHUH.RPSHWHQ]IžUGLH ZLUWVFKDIWOLFKH*HVXQGKHLW,KUHU(LQULFKWXQJ

BINGEL DORAU & MĂœLLER W I R T S C H A F T S P R Ăœ F E R S T E U E R B E R AT E R R E C H T S A N WĂ„ LT E PARTNERSCHAFT

6WHIDQ0HLHU6WUD¡H)UHLEXUJ7  LQIR#EGPNDQ]OHLGHZZZEGPNDQ]OHLGH Im Verbund mit:%'0'RUDX 0¾OOHUGmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft %'07UHXKDQGSteuerberatungsgesellschaft mbH


18. Bundestagung Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD) Köln 11. bis 13. Juni 2013

MARITIM Hotel Köln Heumarkt 20 D-50667 Köln Telefon (0221) 2027-903 Fax (0221) 2027-940 www.maritim.de

Kirche St. Maria im Kapitol Kasinostraße 6 50676 Köln www.maria-im-kapitol.de

Brauhaus Sion Unter Taschenmacher 5-7 50667 Köln www.brauhaussion.de

Herausgegeben vom Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. Karlstraße 40 · D-79104 Freiburg Telefon (0761) 200-459 · Fax (0761) 200-710 V.i.S.d.P.: Andreas Leimpek-Mohler vkad@caritas.de · (12/2012) Artwork: Wolfgang Wick Gestaltung: Büro MAGENTA, Freiburg Druck: Stückle Druck und Verlag, Ettenheim gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier


Der Geschichte verpflichtet – auf Zukunft gerichtet