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BÜRGERBL ICK Ausgabe September 2013

Einbrüche, Schlägereien, Drogen - und jetzt soll er sogar eine Verkäuferin mit der Pistole bedroht haben!

Wie lange müssen wir uns noch vor diesem „Gangsta“ fürchten?

Dieser Typ kommt aus unserer Region und versetzt seit Jahren die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken! Muss erst etwas Schlimmeres passieren, damit die Justiz aufwacht? Lesen Sie ab Seite 13


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Aktuell

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Sedelsberger Alten- und Pflegeheim „Christopherus“ wechselte Besitzer!

Sabine Hungerland übergibt 1A-Haus Das Alten- und Pflegeheim „Christopherus“ im Saterland und das Ambulante Fachpflege-Team „Christopherus“ gehören ab 1.Oktober 2013 zur Peter Janssen Gruppe mit Sitz in Wiesmoor. Ein entsprechender Vertrag wurde am 23. August 2013 zwischen der Inhaberin des Alten- und Pflegeheims, Sabine Hungerland, und der Peter-Janssen-Gruppe unterzeichnet. Damit ist die PeterJanssen-Gruppe weiter auf Expansionskurs. Das Alten- und Pflegeheim „Christopherus“ verfügt über 54 Betten in Einzelzimmern. Die Mitarbeiter beider Betriebe werden von der Peter-Janssen-Gruppe komplett übernommen, während sich Sabine Hungerland aus dem Geschäft zurückzieht. Heiko Friedrich, Geschäftsführer der seit 1976 bestehenden Peter-Janssen-Gruppe: „Wir freuen uns, mit

dem Alten- und Pflegeheim ‚Christopherus‘ und dem Ambulanten Fachpflege-Team eine sehr gut aufgestellte Pflegeeinrichtung mit motivierten und engagierten Mitarbeitern in unserer Gruppe begrüßen zu dürfen. Für alle Bewohner und Patienten ändert sich nichts.“ Die Peter-Janssen-Gruppe, die 2011/12 in einer unabhängigen Untersuchung des Beratungsunternehmens Avivre Consult als bester Betreiber von Seniorenheimen in Deutschland bewertet wurde, betreibt damit elf Seniorenpflegeheime mit über 650 Mitarbeitern in den Landkreisen Ostfriesland, Friesland, Ammerland und Cloppenburg sowie einen ambulanten Pflegedienst im Saterland. Sabine Hungerland: „Ich betreibe das Alten- und Pflegeheim ‚Christopherus‘ seit 2001 und freue mich, dass ich

Heiko Friedrich (Geschäftsführer Peter Janssen Gruppe), Yvonne Friedrich (Mitglied der Geschäftsleitung Peter Janssen Gruppe), Sabine Hungerland (Verkäuferin beider Betriebe), Andrea Abeln (Pflegedienstleiterin des ambulanten Pflegedienstes), Maria Wess (Heimleiterin des Pflegeheimes), Franz-Josef Genesius (Pflegedienstleiter & stellv. Heimleiter)

mit der Peter-Janssen-Gruppe einen neuen vertrauensvollen Betreiber gefunden habe, der das Haus und das ambulante Fachpflege-Team in meinem Sinne, im Sinne der Mitarbeiter und der Be-

BÜRGERBLICK Medien Laib Verlag & Redaktion Nelkenstraße 1 26676 Barßel / Elisabethfehn Telefon: 0 44 99 / 92 61 66 Telefax: 0 44 99 / 92 61 77 www.buergerblick.com medienlaib@t-online.de Herausgeber&Chefredakteur: Eberhard Henrie Laib PR-Redaktion: Marcel de Vries Anzeigenleitung: Emina Kustura Freie Mitarbeit: René Rahrt, Günter Malz

Vertrieb: Deutsche Post (an alle Haushalte) und Eigenvertrieb Layout: dtp-service24 Druck: WE-Druck, Oldenburg Diese Ausgabe erscheint in einer Auflage von 22.000 Exemplaren und wird im Eigenvertrieb an alle erreichbaren Haushalte verteilt in den Gesamtgemeinden Barßel, Saterland, Kamperfehn, Apen/Augustfehn, Ocholt, Wittensand, Bokelesch, Detern, Detern und Idafehn. In einigen Ortsteilen wird mit der Deutschen Post AG an alle Haushalte verteilt.

wohner mit hoher Qualität weiterführen wird. Wir haben ein tolles, motiviertes und qualifiziertes Team, bei dem ich mich für die hervorragende Zusammenarbeit bedanke.“

Impressum: Zusätzlich wird der BÜRGERBLICK an vielen öffentlichen Stellen (Bäckereien, Tankstellen, Kiosken etc.) ausgelegt - unter anderem auch in Friesoythe, Westerstede, Edewecht, Edewechterdamm, Ostrhauderfehn und Rhauderfehn. Diese Ausgabe wird auch in Esterwegen und um zu verteilt mit der Deutschen Post an alle Haushalte. Der Nachdruck von Fotos, Texten und Anzeigen ist nur mit Genehmigung des Verlages erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

elektronische Datenträger und Fotos wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare und Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Bei Leserbriefen behalten wir uns Kürzungen vor. Anonyme Zuschriften wandern in den Papierkorb. V.i.S.d.P.: Eberhard H. Laib Mitglied im Deutschen Journalisten Verband (DJV).


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Anzeigenschluss: 2. Oktober 2013 Redaktionsschluss: 3. Oktober 2013

geht in Rente - seine Ehefrau Michaela führt den Betrieb weiter!

Michael Wilken

Fordern Sie unsere neuen Mediadaten an! Ich schicke sie Ihnen gerne per Post oder per E-Mail zu. Haben Sie Fragen? Ich berate Sie gerne!

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BÜRGERBLICK Ich bin Ihre persönliche Mediaberaterin!

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04499 - 926166 04499 - 926177 0175 - 4362362

Der weit über den Landkreis hinaus bekannte Uhren&Schmuck-Fachhändler Michael Wilken geht in den Ruhestand. „Ich will es jetzt etwas langsamer angehen lassen und mehr auf meine Gesundheit achten. Aber es wird sich im Laden überhaupt nichts ändern. Meine Ehefrau Michaela wird das Geschäft weiterführen.“ Das TraditionsFachgeschäft, das seit über 60 Jahre mit Qualitätsware überzeugt, hat einen großen Kundenstamm, der bis nach Holland reicht. Michaela Wilken: „Unsere Kunden werden bei uns weiterhin den exzellenten Service vorfinden, den sie von uns gewohnt sind.“


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Service

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Wir haben bei der MDK-Qualitätsprüfung die Gesamtnote „Sehr gut“ bekommen! Ihre häusliche Kranken- und Altenpflege in Barßel, Apen und Umgebung Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten an, um trotz Krankheit oder Pflegebedürftigkeit eine bestmögliche Lebensqualität in Ihrem Zuhause zu erhalten. Information und ausführliche Beratung • Gemeinsame Ermittlung, in welchem Umfang Ihnen Leistungen der Pflege- und Krankenkasse zustehen • Hilfe bei Antragstellungen • Grundpflegerische Versorgung • Behandlungspflege (z.B. Insulingabe, Kompressionsstrümpfe anziehen usw.) • Betreuungsnachmittage mit verschiedenen Angeboten • Hausnotruf in Zusammenarbeit mit den Johannitern • Haushaltshilfen

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Wir sind telefonisch 24 Stunden für Sie erreichbar!

Hansa-Apotheke in Friesoythe wird jetzt von Henning Schünemann aus Barßel geführt!

Beste Beratung und ein 24-Stunden Abholschließfach Die Traditionsapotheke „HANSA“ in Friesoythe gehört jetzt zu den Schünemann-Apotheken (CosmasApotheke, Barßel; Apotheke am Moor in Elisabethfehn und Sagter Ems Apotheke in Ramsloh). Apotheker Henning Schünemann: „Das freundliche und hilfsbereite Team der HANSA-Apotheke, zu dem auch weiterhin Frau Doris Tellmann gehört, wird weiterhin für die Kundschaft da sein.“

Wer die Schünemann-Apotheken kennt, der kennt selbstverständlich auch ihr Motto „Natürlich gut beraten“. Apotheker Schünemann: „Unsere Mitarbeiter durchlaufen - zusätzlich zu ihrer Ausbildung als Apotheker oder PTA - eine zwölfmonatige Schulung im Bereich Naturheilkunde und ganzheitliche Therapie. Auch die Mitarbeiter der

HANSA-Apotheke haben schon vor mehreren Monaten mit dieser Zusatzausbildung begonnen. Die Naturheilkunde bietet viele ergänzende Maßnahmen und Alternativen. Und die Beratung dazu bekommen die Kunden von uns.“ Kunden der HANSA-Apotheke wissen, dass ihre Medikamente fast immer vorrätig sind. Schünemann: „Ein Weg und die Kunden haben alles, was sie brauchen. Und falls doch einmal ein Medikament für den Kunden bestellt werden muss, liefern wir es kostenlos zu ihm nach Hause.“ So bietet die HANSA-Apotheke in Friesoythe einen TopService. Dazu gehört auch 24-Stunden-Abholschließfach. Schünemann: „Die Kunden können ihre Bestellungen rund um die Uhr an allen 7 Tagen der Woche bei uns abholen. Und zwar dann, wenn es ihnen passt.“ An der rechten Gebäudeseite der HANSA-Apotheke befindet sich ein Abholschalter, vor dem der Kunde auch direkt mit seinem Auto anhalten kann. Nach Eingabe eines persönlichen Sicherheitscodes, öffnet sich eine Klappe und der Kunde kann seine bestellten Medikamente ent-

nehmen. Apotheker Henning Schünemann: „Testen Sie unser Abholschließfach! Bis zum 30. September können Sie direkt am Schalter eine kleine Überraschung gewinnen. Eine kurze Einweisung erfolgt durch unser Team in der HANSA-Apotheke.“ Apotheker Henning Schüne-

mann hat aber noch eine andere Überraschung parat, die die Schünemann-Apotheken auszeichnet: „Sammeln Sie Fische mit uns und zwar mit unserer Bonuskarte.“ Was es damit auf sich hat, wird Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das Team der HANSAApotheke gerne erklären.


Service

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René Hartmann (Öffentliche Versicherungen) sponsort Bälle und Trikots für STV Barßel Barßel - Riesenjubel bei den B-Jugend-Spielern des STVBarßel. René Hartmann, Agenturleiter der Öffentlichen Versicherung in Barßel, übergab dem Team dieser Tage neue Profibälle und Trainingsshirts .

René Hartmann zum BÜRGERBLICK: „Wir, vom Team der Öffentlichen aus Barßel, wünschen nicht nur der BJugend vom STV eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison, sondern allen Sportlerinnen und Sportlern. Und falls doch mal was passiert, hilft die Unfallversicherung der Öffentlichen Versicherung einem schnell wieder auf die Beine.“

Mit einem Dankeschön bedankte sich Kapitän Manuel Pawlik (kl. Foto) im Auftrag der Mannschaft ganz herzlich bei René Hartmann. Trainer Fred Schaa: „Ich denke, dass die neuen Trikots meinen Jungs eine zusätzliche Motivation geben. Wir spielen in der 1. Kreisklasse, Staffel 1. Unser Ziel ist es, einen Platz unter den ersten Vier zu erreichen, dann würden wir zur Aufstiegsrunde in die Bezirksliga teilnehmen.“ Wir vom BÜRGERBLICK wünschen dazu viel Erfolg. Das nächste Hammerspiel findet übrigens am Samstag, 14. September in Barßel statt. Dann geht es gegen BlauWeiß Ramsloh. Teamfoto oben v.l.n.r.: Trainer Fred Schaa, Tim Esders, Manuel Pawlik,Conor Murphy, Mathis Appeldorn, Fabian Bissa,

Oliver Hartmann, Sponsor Rene Hartmann, Co-Trainer Franz Wienhold. Unten v.l.n.r.: Jonas Fricke, Kevin Westerhoff, Jonas Henkel, Patrick Schult, Leon Zimmermann, Darvin Coskun. Nicht mit dabei: Dennis und Domenik Ott, Yasmen Ramovic und Manuel Bach. Fotos: Medien Laib


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Service

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10 Jahre

in Apen

Systemhaus und IT-Fachhandel mit PC-Werkstatt unter einem Dach Apen - Am 9. September vor zehn Jahren öffneten Volker und Tobias Cordes ihr damaliges Ladengeschäft in der Hauptstraße in Apen zum ersten Mal. In dem etwa 50qm kleinen Geschäft vertrieben und reparierten sie nachmittags (nach der Uni) Computer und Zubehör. Über die Jahre wuchs der Kundenstamm und der kleine Laden platzte aus allen Nähten. Nach erfolgloser Suche nach größeren Räumen fiel der Entschluss zum Neubau. Dieser wurde im Sommer 2009 an der Ammerlandstraße in Apen eröffnet.

„Mit der Eröffnung ist das Auftragsvolumen stark gestiegen. Durchschnittlich 30 Geräte pro Woche verlassen seitdem unsere Werkstatt,“ so Tobias Cordes. Die Kunden kommen nicht nur aus Apen, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden, insbesondere aus Barßel, Westerstede und Uplengen. „Unsere Kunden schätzen auch, dass wir neue Notebooks und PCs betriebsbereit einrichten,“ erklärt Auszubildende Dennis Cramer, während er gerade zusammen mit seinem Kollegen Henning Schröder Komponenten eines PCs überprüft, der

wenige Tage zuvor in Brand geraten war. Das zweite Standbein, das Systemhaus „freeline Datentechnik“ unterstützt Geschäftskunden in den Bereichen Server- und Netzwerktechnik, Telekommunikation, Hard- und Software sowie Web- und Anwendungsentwicklung. Volker Cordes: „Unsere Warenwirtschaft freelineAuftrag kommt mittlerweile in mehr als 50 Handels- und Handwerksbetrieben zum Einsatz.“ Die Stärke des Programms sei der modulare Aufbau und die nahezu vollständi-

ge Individualisierbarkeit. Oft nachgefragt sei ebenfalls der Bereich Webentwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Kunden werden Internetseiten, Online-Shops sowie Schnittstellen zwischen Warenwirtschaft und Online-Katalog entwickelt. Ein aktuelles Projekt ist beispielsweise der Internetauftritt der Gemeinde Apen. Die Cordes-Brüder haben mit ihrer Firma freeline anscheinend eine Marktlücke erschlossen. Kunden finden hier ein hohes Know-How, ehrliche Beratung, bezahlbare Preise und ein großes Produktangebot vor.


Unsere Heimat

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Wilfried Hermes aus Ramsloh ist Deutscher Meister im Trapschießen Saterland - Wilfried Hermes weist seine Konkurrenten auf die Plätze und wird Deutscher Meister in München. Der 50-Jährige aus Ramsloh und sein Sohn Philipp (18) haben sich auf den Landesmeisterschaften für Trapschießen (Tontaubenschießen) im Juli für die Deutschen Meisterschaften in München qualifiziert. Die Landesmeisterschaften finden im Wechsel in Leer, Wilhelmshaven oder Osterholz Schambeck statt. Damit sie an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen durften, benötigten sie eine bestimmte Limit-Überschreitung der Trefferanzahl um überhaupt qualifiziert zu werden. Beide erreichten mit Bravour die Qualifikation zu den Meisterschaften, die vom letzten Wochenende an in München auf der größten Schießanlage Deutschlands stattfinden. Die Meisterschaften dauern zurzeit noch für einige Disziplinen an. „Mein Üben hat sich ausgezahlt. Man weiß, dass man

das Zeug dazu hat, aber ruhig bleiben, sein Können zur richtigen Zeit abrufen, das ist der Punkt, auf den es ankommt,“ erklärt Hermes der bereits im 13. Jahr diesen Sport betreibt. Geschossen wird in einer sogenannten 25er-Serie aus dem Anschlag, die Tontaube wird über Zuruf des Schützen geschleudert. 10 Sekunden nach dem letzten Schuss des Vorschützen muss der Schuss erfolgt sein. Fünf Stände sind nebeneinander, wo jeweils drei Wurfmaschinen die Ton-

tauben nach rechts, links oder geradeaus in einem Winkel von 0-45° auswerfen. Ein Durchgang dauert etwa eine halbe Stunde. Es beginnt am Freitag mit der Anreise, Samstag mit dem Training, Sonntag mit jeweils drei Runden und montags mit jeweils 2 Durchgängen. Danach steht der Deutsche Meister im Trabschießen fest. Die Meisterschaft ist mit sehr viel Wartezeit verbunden, da alle anderen ebenfalls ihre Durchgänge schießen müssen. „Es fordert ein hohes Maß an Disziplin, sich genau auf den Punkt zu konzentrieren und ruhig zu sein“ so Wilfried Hermes, „deshalb ist regelmäßiges Training das Rezept zum Erfolg“. Vater und Sohn trainieren im Normalfall jede Woche 12-15 Stunden. Philipp, der seit vier Jahren Trap schießt, steht im C-Kader der Bundesmannschaft der A-Jugend. Daher bekommt er Unterstützung in Form von Munition, Kleidung, Übernachtung und Reisegeld vom Verband. All das bekommt Vater Wilfried nicht. Er macht es aus reinem Hobby. Sohn Philipp hat gerade erst wieder die Kadernorm von 110 Treffern erfüllt. Durch die Leistungsbestätigung bleibt er somit weiterhin im C-Kader. Für Philipp bedeutet die Zugehörigkeit im C-Kader, dass er viel auf Reisen ist. Im letzten Jahr war er mit dem Kader in Zypern, in diesem Jahr in Italien. Hinzu kommen die Landesmeister- und die Deutschen Meisterschaften. Daher wiegt der Erfolg umso mehr und bestätigt die vielen Übungsstunden, die die beiden absolviert haben. Mit 119 Treffern belegte Wilfried Hermes, der genau wie sein Sohn im OJWC Loga

waren so groß, dass Vater Hermes beinah vor Schreck in die Büsche gefahren wäre. Mit einer geschmückten Hofeinfahrt und einer kleinen Lage Getränke erwarteten die Freunde und Nachbarn den Deutschen Meister und seinen Sohn. Vater Wilfried will mindestens sein Niveau künftig halten und Sohn Philipp will sich noch weiter verbessern. „Leider ist diese Sportart noch viel zu unbekannt“, bedauert Wilfried Hermes, „deshalb haben wir auch so wenig Nachwuchs, geschweige denn Sponsoren, die unseren Nachwuchs fördern könnten. Das wäre Nachbarn und Freunde ha- noch eine wichtige Aufgabe, ben den beiden jetzt einen diesen Sport bekannter zu riesigen Empfang bereitet, machen“. als sie nach Hause kamen. Die Freude und die Überraschung Foto und Text: Aloys Budde schießt, den 1. Rang im Trapschießen mit der Flinte in der Altersklasse, und ist somit in dieser Disziplin Deutscher Meister 2013. Sohn Philipp, der als C-Kader-Mitglied in der A-Jugend schießt, belegte einen sehr beachtlichen 4. Rang mit 129 Treffern. Im letzten Jahr erreichte Philipp als jüngster Teilnehmer im Feld den 5. Platz, Vater Wilfried Bronze im Einzeln und Gold mit der Mannschaft. „Philipp ist noch jung, er steht ganz am Anfang seiner Laufbahn, für ihn ist noch alles möglich“, erzählt der Vater stolz.


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15 Jahre Johannes Meiners GmbH • Heizung • Lüftung • Klima • Sanitär

Dorfstraße 11, 26676 Barßel/Harkebrügge Telefon: 04497 / 92 15 - 66 • Fax: 04497 / 92 15 67 • In dringenden Fällen: 0172 930 79 89

Ein solides Handwerksunternehmen, in dem auch das Betriebklima stimmt Von HENRIE LAIB Harkebrügge – Es gibt Unternehmer, die sich gerne reden hören und ihre Firma in der Öffentlichkeit mit Superlativen preisen nach dem Motto „Wir sind die Besten, die Größten und überhaupt...“. Johannes Meiners aus Harkebrügge gehört nicht zu der Sorte Zeitgenossen! Der Installateur- und Heizungsbaumeister ist - wie alle in der Branche wissen - ein grundsolider Handwerker, der ganz genau weiß, was er und sein Team zu leisten imstande sind. Und das seit nunmehr 15 Jahren. Johannes Meiners, den alle nur „Hanno“ nennen, ist kein Mann der großen Worte. Seine Arbeit spricht für sich. Einer seiner Auftraggeber, der auch

international tätig ist, charakterisiert gegenüber dem BÜRGERBLICK die Johannes Meiners GmbH so: „Warum ich mit Johannes Meiners so gerne zusammenarbeite? Ganz einfach: ich kann mich absolut auf das Team verlassen und wenn andere Handwerker noch in den Federn liegen, ist das Meiners-Team schon aktiv. Sie meistern selbst schwierigste Situationen und sind sich für keine Arbeit zu schade.“ Johannes Meiners weiß ganz genau, dass er sich auf jeden einzelnen seines Teams verlassen kann und verrät das Geheimnis seines Firmenerfolges: „Ich lege großen Wert darauf, dass bei uns eine angenehme Betriebsatmosphäre herrscht. Exzellente

Firmenchef Johannes „Hanno“ Meiners

Arbeit kann nur abgeliefert werden, wenn die Harmonie untereinander stimmt.“ Ein positives Betriebsklima, das wissen kluge Firmenchefs, ist eine grundsätzliche Erfolgsvoraussetzung.

Schließlich bestimmt die Führungskultur eines Chefs das Betriebsklima. Und ein positives Betriebsklima ist auch ein Wettbewerbsvorteil, weil die Kunden vor Ort merken, dass in einem solchen Betrieb

Inh. Udo Rastädt · Schulstraße 24 · 26676 Harkebrügge Telefon: 0 44 97 - 82 79 · Fax: 0 44 97 - 92 10 40 · Mobil: 01 73 - 202 30 64 und 01 72 - 406 31 78 · Internet: www.maler-rastaedt.de

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Das Team der Johannes Meiners GmbH in Harkebrügge (v.l.n.r.): Stefan Kröger, Julian Deters (Azubi), Andree Rosemeyer, Kevin Winkler (Azubi), Thorsten Kröger, Uwe Stutz, Markus Hoffmann, Pascal Kruse, Phuc Truong, Tobias Schrand, Dirk Mölle (Betriebswirt), Annegret Meiners, Monika Werner (Büro), Johannes Meiners, Elke Huhsmann, Edeltraud Meiners, Tonis Huhsmann, Hund Marvin. (Nicht auf dem Foto: Christian Reens, Michael Heintze, Ingo Schwarte, Thorsten Leinjejohanns, Mattis Groothoff)

nicht nur alles in Ordnung ist, sondern nur zufriedene Mitarbeiter auch exzellente Arbeit abliefern können. Der Begriff „Fürsorgepflicht“ ist für Johannes Meiners wichtig. Zu ihm können seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mit privaten Problemen kommen. Während andere Chefs eher den

Grundsatz vertreten, dass private Probleme im Betrieb nichts zu suchen haben, ist der 44-Jährige einer, der immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter hat, sich für sie engagiert und auch Lösungen findet, sollten sie auch mal privat seine Hilfe benötigen. Aber das alles hat Johannes Meiners schon

von zu Hause mitbekommen. Sein Vater, der verstorbene Bäckermeister Josef Meiners und seine Mutter Edeltraud haben ihm diese Tugenden mit auf den Weg gegeben: Ehrlichkeit, Fairness, soziale Kompetenz. Und das spiegelt sich jetzt in seiner Firma, der Johannes Meiners GmbH wider. Sie wurde am 28. Mai

1998 vom alleinigen Gesellschafter und Geschäftsführer Johannes Meiners gegründet. Neben dem traditionellen Installateur- und Heizungsbau-Handwerk besteht das zweite wichtige Stand-

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Tankstelle Harkebrügge www.harkebruegge-tanke.de

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bein der Firma aus Arbeiten in der Kälte- und Klimatechnik. Johannes Meiners: „Der Kernpunkt ist hier hauptsächlich die brancheninterne Überlassung fachlich quali-

fizierter Mitarbeiter. Wir arbeiten als Subunternehmer für namhafte Firmen in ganz Deutschland und dem angrenzenden Europa.“ Durch die umfangreichen

„Hier in der ‚Hanno‘-Bude in Westerscheps bei Familie Bölts fing vor 15 Jahren alles an,“ erinnert sich Johannes Meiners. Der Starschnitt von Michael Schuhmacher ist noch da

Qualifikationen von Johannes Meiners (siehe Info-Kasten), optimal ausgebildete und geschulte Mitarbeiter, ein modernes Büro auf dem neuesten Stand der Technik sowie hochwertige Werk-

… gibt es in unserer Ausstellung mit über 60 Bädern auf 900 m2. alles Gratulation und kunft! Gute für die Zu Die Bäderstraße

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zeuge und Maschinen ist die Johannes Meiners GmbH imstande, dem Kunden in jeder Situation die optimalen Lösungen zu bieten. Die Serviceleistungen der Johannes Meiners GmbH: • Installation von kompletten Heizungsanlagen • Bad- und Sanitärtechnik • Solartechnik / Solarenergie • Wärmepumpen • Lüftungsanlagen (KWL)


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Wir gratulieren!

anders sein) ein großer Fan von Werder Bremen. Über seinen Ausbildungsplatz bei Johannes Meiners ist er sehr glücklich: „Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben, doch nie die Chance bekommen mich persönlich bei einem Betrieb vorzustellen. Erst Herr Meiners hat mich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und mir die Ausbildungsstelle gegegeben. Ich werde sein Vertrauen in mich nicht enttäuschen.“

hört beispielsweise auch der Aufbau und die Einrichtung von Wärmepumpen und Solartechnik.

An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen aller Marken sowie Nutzfahrzeugen! Finanzierung • Leasing • ng • Versicheru Barßeler Straße 27, 26169 Friesoythe Tel. 04491/4007936, Fax 04491/4007937 Mobil 0172/4312166 info@guidokoeller.de www.guidokoeller.de

Stichwort Kältetechnik! Im Bereich der Kältetechnik sind Johannes Meiners und sein Team im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung als Dienstleister für namhafte Unternehmen der Branche tätig. Johannes Meiners: „Eine entsprechende Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit erlaubt uns die Arbeitnehmerüberlassung. Durch die Eintragung in die Handwerksrolle dürfen wir

die Montage von Rohrnet- Fahrzeuge zen und Aggregaten für Käl- • Großzügige Ausstattung te- und Klimaanlagen nach mit Qualitätswerkzeugen vorgegebenen Plänen ohne Einsatz von Kältemitteln sowie ohne Inbetriebnahme“ ausführen. Somit positionieren wir uns ausdrücklich als Dienstleister für Firmen der Kälte- und Klimatechnik.“ Die Vorteile für den Kunden: • Endkundenschutz weil kein Kühlmitteleinsatz und keine Inbetriebnahme von Anlagen • Fachlich optimal geschulte Mitarbeiter • Moderner Fuhrpark (Renault Traffic, silber) • Neutrale

Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel

Erfolg!

Oktoberfest in Harkebrügge am 28. September (19.30 Uhr) Harkebrügge - Es ist wieder soweit! Der Musikverein Harkebrügge lädt am Samstag, 28. September zum zweiten traditionellen Oktoberfest

ins Festzelt am Schützenplatz ein. Karten sind bei der AVIATankstelle in Harkebrügge erhältlich. Im Vorverkauf kosten sie 5 und an der Abendkasse 6 Euro.

Schmankerl und Spiele, einen zünftigen Fassanstich und im Anschluss daran Tanz mit „Franz“.

Wetten, dass das garantiert wieder einmal eine RiesenWas erwartet die Besu- gaudi ist? So, wie wir unsere cher? Bayerische Blasmusik, Harkebrügger halt kennen.


Report

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Straßengang brach bei Ramsloher Unternehmer ein - Überwachungsvideo überführte die Täter!

„Ich hoffe, sie bekommen eine ordentliche Strafe“ Diplom-Ingenieur Friedrich Kleinemas ist ein besonnener Mann. Der geschäftsführende Gesellschafter der Optimas Maschinenfabrik in Ramsloh wählt seine Worte immer sorgsam aus. Vorverurteilungen liegen ihm fern. Aber in diesem Falle redet er Klartext: „Ich bin eigentlich keiner, der gleich nach härteren Strafen ruft. Aber es gibt Intensivtäter, die gehören einfach weggesperrt. Mit so einem Typen ist man hier auf dem Lande überfordert. In der Stadt wäre er längst für ein paar Jahre eingesperrt. Aber unsere Justiz ist hier ist viel zu milde. “ Der Grund für die klaren Worte des Optimas-Chef ist der, dass nun schon zum dritten Male in sein Elternhaus eingebrochen wurde. Und den „Typ“, den er meint, ist der Haupttäter: Daniel X. (Name geändert) aus Barßel. Mitnichten ein unbescholtenes Blatt. Ein „MöchtegernGangsta“ mit Knasterfahrung. Einer, der seit Jahren und immer heftiger Angst und Schrecken auf den Straßen unserer Region verbreitet. Einer, der aus reiner Lust und Laune durchs Dorf geht und Leute bespuckt, bepöbelt und bedroht.

nach Barßel befand, als sie plötzlich in Höhe der OILTankstelle drei, vier junge Männer sah. Einer von ihnen habe ständig die Straßenseite gewechselt und damit den Verkehr behindert. „Er kam direkt auf mein Fahrzeug zu. Ich blendete auf, damit er zur Seite geht. Da zog er plötzlich eine Pistole, hielt sie gegen die Autoscheibe und bedrohte mich. Ein anderes Auto kam entgegen, auch diesen Fahrer hat der Mann bedroht. Ich hatte Todesangst, habe am ganzen Leib gezittert und habe Gas gegeben. Als ich dann das Video von den Einbrüchen auf Facebook gesehen habe, habe ich ihn wiedererkannt: Es war Daniel X..“ Aus Angst vor dem gewalttätigen Barßeler ging die junge Frau nicht zur Polizei. „Er ist doch schon so oft verurteilt worden und läuft immer noch frei herum. Ich bin mir dann doch meines Lebens nicht mehr sicher, wenn er sich an mir rächen will. Und ich weiß bis heute nicht, ob es eine echte oder nur eine Schreckschusspitole war.“ Jetzt hat der BÜRGERBLICK diesen Vorfall der Polizei zur Kenntnis gebracht.

Sein kriminelles Verhalten gipfelte vor wenigen Wo- Das Video, das das Opfer chen in einer unglaublichen gesehen hat, machte noch Straftat, die der Polizei bis vor wenigen Tagen im Netz die Runde. Es zeigt vier Einbrecher - zwei Männer und zwei Frauen jüngeren Alters, die in das Haus Elternhaus zum jetzigen Zeitpunkt von Optimas-Chef Friedrich noch nicht bekannt ist. Eine Kleinemas einbrachen und Zeugin meldete sich beim mit ihrer Beute in der DunBÜRGERBLICK und erzählte, kelheit verschwanden. Doch dass sie sich Mitte/Ende Au- bei diesem Einbruch in das gust gegen 22 Uhr mit ihrem Anwesen des Unternehmers Auto von ihrem Arbeitsplatz hatten die jungen Täter nicht - einem Discounter in Rams- mit den Überwachungskaloh - auf dem Nachhauseweg meras gerechnet und der

Pfiffigkeit der Unternehmertochter Maria Kleinemas. Die Aufnahmen zeigen, wie das Quartett an mehreren Tagen erst das Anwesen auskund-

gut zu erkennen waren und sie an verschiedenen Stellen in Ramsloh - im Kiosk, an der Tankstelle, Bäckereien - aufgehängt. Ich war noch nicht

Unternehmertochter Maria Kleinemas

schafteten und dann schließlich über die Terrassentür in das Haus drangen. Auch im Innern des Wohnhauses hielt eine Kamera alles fest. Maria Kleinemas: „Die Täter waren auffällig gekleidet, einer der Täter hatte ein Halstuch um die Nase gebunden und eine auffällige Kette um den Hals. Eines der Mädchen fiel durch ihren auffälligen Gang auf. Mir war klar, dass die Täter von irgendjemanden erkannt werden, wenn sie die Gestalten auf dem Video sehen.“ Clever, wie die Kunststudentin ist, erstellte sie ein professionelles „Fahndungsvideo“ und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe. Sie setzte eine Belohnung von 500 Euro aus und stellte das Video mit ihrer Handynummer auf YouTube. „Ich hatte extra noch einige Standbilder ausgedruckt, auf denen die Täter

zu Hause, da klingelte schon mein Handy und eine junge Frau gab mir den entscheidenden Tipp. Sie kannte den Haupttäter, der sie und ihre Familie auch schon mal auf übelste Weise bedroht hatte.“ Dass die Redaktion der laurentinews des Gymnasiums in Ramsloh das Video dann noch auf ihre Facebook-Seite stellte und damit für große lokale Aufmerksamkeit sorgte, kam der Fahndung entgegen. Maria Kleinemas: „Dafür möchten sich mein Vater und ich herzlich bei der Redaktion der SchülerInternetzeitung bedanken.“ Noch bevor die Polizei die Vier festnehmen konnte, hatten sich drei von ihnen schon freiwillig gestellt: Dazu gehörte Katharina Y. aus Ramsloh (Name geändert), eine


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dem BÜRGERBLICK namentlich bekannte 17-Jährige aus Barßel und ein junger Mann, der der Redaktion ebenfalls bekannt ist. Daniel X., hingegen, der selbsternannte „GangstaBoss“, wurde von der Polizei geschnappt. Er befindet sich nach Informationen der Redaktion jetzt in einer Klinik und unterzieht sich dort einer Alkohol- und DrogenTherapie. Von dort aus rief er dieser Tage Optimas-Chef Friedrich Kleinemas an und bat um ein Gespräch mit ihm. Kleinemas: „Es klang wie eine Entschuldigung. Er meinte, er würde mich nochmals anrufen. Aber das hat er bis heute nicht getan. Ich denke, dass es Menschen gibt, die härter bestraft werden müssen, damit sie wieder auf die Spur kommen. Er gehört dazu.“ Wer sich die Facebook-Seite von Daniel X. anschaut, auf der er sich selbst als „Problemkind Atze“ bezeichnet, erkennt schnell, welch‘ Geistes Kind der 24-Jährige ist. So, wie er sich dort präsentiert - mit Gangster-Halstuch um das Gesicht gewickelt, in „Hey, ich bin der geilste Gangsta weit und breit“Pose - will er der Öffentlichkeit wohl sagen: „Ich bin der Ghetto-Atze und ihr könnt mich mal alle.“ Man muss nur ein wenig auf Facebook recherchieren, um festzustellen, dass „GhettoAtze“ schon eine kleine Fangemeinde um sich geschart hat, die seinen Stil kopieren: Vermummtes Gesicht, eindeutige Ghetto-Posen und damit möglichst viel Angst und Schrecken auf der Straße verbreiten. Einer, der sich von Berufs wegen in der Jugendkultur auskennt und dem Daniel X. gut bekannt ist, schüttelt bei seinem Namen nur den Kopf: „Bei dem ist Hopfen und Malz verloren. Ob der

Report

Wie Bonnie and Clyde! Katharina Y. und Daniel X.

nochmals die Kurve kriegt, wage ich zu bezweifeln. Zu viel Alkohol, zu viel Drogen, zu viel Hass und Aggression.“ Dass einige Jugendliche ihn offenbar „cool“ finden, erklärt der Jugendpädagoge so: „Das sind alles schwache Charakteren, die ihren Frust und ihre Aggressivität an noch Schwächeren auslassen. Und Daniel ist für sie der Größte.“ Tatsächlich erkennt man beim Lesen der FacebookTexte dieser „Problemkinder“ auch schnell die Parole der Jugendsubkultur, der sich auch Autonome, Skinheads, Hooligans und Ultras bedienen - und zwar die der Bewegung „A.C.A.B.“, was für „All Cops Are Bastards“ (wörtlich „Alle Polizisten sind Bastarde“) steht. Zum Freundeskreis des „Ghetto-Chefs“ zählt die „erste Garde“ der Jugendkriminellen aus unserer Region. Vorneweg Katharina Y., die beim Einbruch in Ramsloh mit dabei war. Auch Alan M. gehört der Clique an. Eifrigen BÜRGERBLICKLesern sagen die Namen etwas. Denn Alan M. und Katharina Y. hatten vor eini-

Quellen von Fotos und Infos: Facebook, privat

Mitteln auf den richtigen Weg zu bringen.“ Was passiert eigentlich, wenn Daniel X. wieder auf die Menschheit losgelassen wird. Dann, wenn er seine Therapie beendet hat? Kommt er dann in U-Haft oder ist er bis zum Prozess wegen des Optimas-Einbruchs auf freiem Fuß? „Davor habe ich Angst, so dass ich Nachts nicht mehr ruhig schlafen kann. Was, wenn er sich an mir rächen wird?,“ sagt sein Opfer, das er mutmaßlich mit einer Waffe bedroht hat. Wenn dem so war, wo befindet sich die Waffe jetzt? Hat Daniel X. sie zu Hause deponiert, oder hat er sie einem seiner „Gangsta“-Freunden zur Aufbewahrung in die Hand gedrückt? Das muss jetzt unbedingt ermittelt werden. Denn, so warnt eiDeutschlands härtester Ju- ner, der Daniel X. noch aus gendrichter Andreas Müller seiner Schulzeit kennt. „Er ist aus Berlin forderte dieser eine tickende Zeitbombe.“ Tage in der Presse: „Die Milde, die in den vergangenen Wenn jetzt wirklich noch etJahrzehnten Intensivtätern was Schlimmeres passiert, entgegengebracht wurde, kann niemand behaupten, ist ein Schlag zu viel. Man hat er hätte über die Gefahr, die viel zu lange versucht, Täter von diesem „Problemkind“ mit sozialtherapeutischen ausgeht, nichts gewusst. gen Monaten nicht nur den einen US-Geländewagen des Typs „Hummer“ vom Hof eines Bollinger Reifenhändlers geklaut. Als Katharina L. ein Praktikum im Altenheim „Sonnenhaus“ absolvieren durfte, plünderte sie während des Nachtdienstes zusammen mit ihrem Kumpel Alan die gemeinsame Sparbüchse der Senioren. Was tun eigentlich die Eltern dieser jungen Leute, um ihre Kinder von ihren kriminellen Taten abzubringen? Und wie frustriert müssen unsere Polizisten sein, die die jungen Täter zur Strecke bringen und kurze Zeit später erneut festnehmen müssen, weil sich die von den viel zu milden Strafen der Juzstiz nicht haben abschrecken lassen, neue Taten zu begehen?

Wichtige Information des Seniorenforums! Barßel - Wie bereits in der Tagespresse angekündigt, wird in der Gemeinde Barßel jährlich ein Seniorenforum stattfinden. Der Seniorenbeirat organisiert dazu Vorträge, Besichtigungen und Gesprächsrunden. Start in diesem Jahr ist Montag, der 16. September um 16 Uhr im Pfarrheim Barßel. Polizeioberkommissar Heiner Kreßmann aus Cloppenburg spricht zum Thema: „Wie kann ich mich vor Einbrüchen und Trickbetrügern schützen?“ Der Eintritt und Kaffee oder Tee sind kostenlos.


Rückblick

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Nachlese Auf dem Hafenfest in Barßel war die Mini-Play-Back-Show auch im diesem Jahr wieder ein toller Erfolg. Anita Pastoor: „Die Kids waren mit Begeisterung dabei. Einige sangen sogar live. Auch die Tanzgruppe vom Jugendzentrum lieferte eine tolle Leistung ab. Bevor die Show begann, hatten wir schon 25 Anmeldungen, was DJ Ewald und mich besonders freute.“ Die beide haben die MiniPlayback-Show vor fünf Jahren ins Leben berufen. Da-

mals waren es 5-6 Kinder, die mitmachten. Anita Pastoor bedankt sich auch bei der Jury, zu der BÜRGERBLICKMitarbeiterin Emina Kustura, Allianz-Generalvertreter Michael Nitschke und Immobilienunternehmerin Maike Kock zählte. Wie stimmungsvoll und urig es bei der Bayern-Gaudi im Festzelt zuging, zeigen die Fotos unten. Der Auftritt des Kaiserblick-Quintetts aus Ruhpolding war ein voller Erfolg.

on eister in Acti

Bürgerm

Das schönste Paar

Der Rote und die Bürgerfraktion

Baby Sc

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los

Nein, wir sind nicht auf dem Münchner Oktoberfest! Das sind Fotos vom Hafenfest in Barßel. Und was war das für eine Supergaudi? Alle waren gut drauf und schunkelten um die Wette. Und wer hätte gedacht, wie fesch Barßels Bürgermeister Bernd Schulte in Sepplhose aussieht? Wer aber ist der lachende Herr mit dem Bierkrug in der Hand und der Kamera um den Hals - der so zünftig bayerisch aussieht in seinem kariertem Hemd und mit seinem weiß-blauen Halstuch? Bestimmt einer, der direkt von der Alm ins Festzelt gekommen ist. Nein, es ist der Baby Schimmerlos aus Barßel - NWZ-Mitarbeiter Jonny Passmann. Schaut`s die beiden Mannsbilder unten auf dem Foto an. Was für „Faimzuzler“ (auf Hochdeutsch ‚Stammtischbrüder‘) sind das denn? Jo mei, die Roten saufen mit der Bürgerfraktion. Niels Anhuth (SPD) und Michael Zimmermann (BFB) in trauter Zweisamkeit. Was für ein Pärchen! Schöner war nur noch ein Paar. Eines, das in seinem bayerischen Outfit auch perfekt in die Münchner HighSociety passen würde: Dr. med. Bijan Barg mit Ehefrau Maja.


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Schule

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Projekt Lernen GmbH! Elisabethfehn - Seit mehr als zehn Jahren gibt es das „Projekt Lernen“ in Elisabethfehn, seit einigen Jahren auch in Augustfehn. Vielen Eltern und Schülern ist diese etablierte Einrichtung gar nicht bekannt. Ein Grund mehr, die private Nachhilfeschule einmal einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dem Team der „Projekt Lernen GmbH“ ist es mit viel Geschick gelungen, in diesem oft unterschätzten Bereich der Bildung und Pädagogik eine Lücke im Einzugsbereich der Gemeinden Barßel und Apen zu schließen. Ziel ist es nicht, mit den Regelschulen zu konkurrieren, sondern deren Angebot je nach Bedarf individuell zu ergänzen. Dies geschieht in Räumlichkeiten, die den Anforderungen entsprechend ausgestattet sind. Der Leistungsdruck soll den Schülern im Unterricht genommen werden, um wieder einen Zugang zum Lernstoff zu ermöglichen. Klare Entscheidungskriterien für diese Nachhilfeschule sind: • Die Nachhilfelehrer ergänzen ihre fachlichen und pädagogischen Kompetenzen fortlaufend durch Schulungen und Weiterbildungen. • Selbstverständlich steht eine große Anzahl an Büchern, Nachschlagewerken und Arbeitsmaterialien zur Verfügung. • Das Büro ist zu festen Zeiten sicher erreichbar und die Leitung steht für Fragen unkompliziert zur Verfügung. • Ein offener Umgang mit den Geschäftsbedingungen ist ergänzend Garant für das Vertrauen der Eltern. Qualifizierte Nachhilfe wird in jedem Schulfach – Deutsch, Englisch, Mathematik und Latein sowie in weiteren ausbildungsspezifischen Fächern – angeboten. Erfahrene Nachhilfelehrerinnen und Nachhilfelehrer arbeiten strukturiert mit dem einzelnen Schüler

Die private Nachhilfe in Elisabethfehn und Augustfehn den versäumten Unterrichtsstoff nach, um den Schüler bestmöglich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Natürlich kann und soll es keine Alternative zum Schulunterricht sein, sondern eine zusätzliche Unterstützung in lockerer Atmosphäre. Die Betreuung ist individuell auf den Lernenden zugeschnitten, die Lehrenden reagieren flexibel auf den Förderungsbedarf und das Lerntempo der Schülerinnen und Schüler. Der Unterricht wird an vorhandene Kenntnisse und Wissenslücken angepasst, sodass langfristig positive Veränderungen eintreten. Die Nachhilfe kann im Schülerduo oder in Kleingruppen (mit bis zu höchstens vier Schülern) erfolgen. Dabei profitieren die Lernenden von den sozialen Interaktionen während der Nachhilfestunden, können sich fachlich ergänzen und bauen dabei zugleich ihre Sozialkompetenzen aus, die für den heutigen Unterricht an allen Schulen von enormer Wichtigkeit sind. Schulprobleme sind aus heutiger Sicht zusätzliche Stressoren für Eltern und Schüler, die zu familiären Spannungen führen, die sich wiederum negativ auf die Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler auswirken. Die Angst vor dem Versagen nimmt zu – und das in einer Gesellschaft, die vermehrt auf Leistungsanspruch und Flexibilität ausgerichtet ist. Sind Leistungen nicht erbracht worden, schiebt der Schüler einen anwachsenden „Berg“ von Ansprüchen und Anforderungen vor sich her. Frustrationen nehmen zu. Die Bildungseinrichtung Projekt Lernen GmbH“ kann hier helfen: Der Schüler wird angeleitet, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Er soll verstehen lernen, dass er selbst für seinen Lernfortschritt einstehen muss – was

Blick in das Klassenzimmer von „Projekt Lernen“. Ein großer Vorteil von „Projekt Lernen“ ist die individuelle Betreuung

zwar nicht immer einfach, aber stets machbar ist. Probleme werden offen und klar angesprochen, Lernschwierigkeiten mit individuell aufgebauten Lerninhalten abgestimmt. Es gehört – wie bereits erwähnt – zum pädagogischen Konzept, dass dies in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre geschieht, die auch Zeit für einen Tee bietet. Als grundsätzliche Voraussetzung für das Lernen muss der Schüler allerdings Bereitschaft zeigen, sich den eigenen Problemen zu stellen, um ihnen mit neuer Motivation entgegenwirken zu können. Unter dieser Bedingung können die Förderansätze des „Projekt Lernens“ zu ähnlichen Resultaten führen, wie es zum Beispiel bei Tim M., 16 Jahre, Realschule, geschehen ist. Nach vier Jahren Nachhilfe im Fach Mathematik statiert er: „Ich habe den Stoff verstanden – und dadurch haben

sich auch meine Noten verbessert.“ Er rät zudem, die Nachhilfe nicht bei ersten Erfolgen direkt abzubrechen, sondern auf Kontinuität zu setzen: „Es ist auf jeden Fall sinnvoll, weiterhin zur Nachhilfe zu gehen, weil es immer nützlich ist, auch den aktuellen Lernstoff nochmals anders erklärt zu bekommen.“ Dabei ist besonders die direkte, persönliche Betreuung der Schüler wichtig. OnlineNachhilfeangebote seien zwar günstiger, aber Konstantin Hupfeld, 24-jähriger Masterstudent an der Freien Universität Berlin und Nachhilfelehrer, gibt zu bedenken, „dass alles, was am Computer gelernt wird, zu einem flacheren Verarbeitungsniveau des Lernstoffs führt und sich somit nicht für die Nachhilfe der Kinder eignet.“ Die Arbeit mit dem PC ist wichtig als Arbeitsmittel und Informationsmittel. Für das vertiefende Lernen je-


Schule

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doch wird immer eine kompetente Lehrkraft benötigt. Das kompetente Personal des „Projekt Lernens“ kann den Schüler bei akuten Schwierigkeiten in der Schule mit Fachwissen und Verständnis unterstützen. Dabei werden auch gegebenenfalls konkrete Lernstörungen erkannt und die Lernenden können, neben der einfachen Nachhilfe, im Rahmen einer Lerntherapie nach einem persönlichen Förderkonzept unterstützt werden. Mögliche Anzeichen einer Lernstörung können in folgenden Bereichen benannt werden: • Lesen und Rechtschreibung: Der Schüler übt viel und macht dennoch Fehler, vertauscht, verdreht Buchstaben, lässt Vokale oder Endungen weg; er liest langsam und stockend. • Rechnen: Der Schüler rechnet zählend – auch nach Jahren noch mit den Fingern -, verwechselt Vorgänger und Nachfolger, hat keine Vorstellung von Zeit, Längen, Gewichten. • Englisch: Der Schüler kennt die Vokabeln, kann sie aber trotz mehrfachen Übens nicht richtig schreiben, schreibt englische Wörter lautgetreu nach deutscher Schreibweise, ist nicht vertraut mit der englischen Aussprache – z.B. die des „th“. • Verhalten: Der Schüler vermeidet oder verweigert Hausaufgaben, Konflikte und Tränen sind häufig, er kann sich schlecht konzentrieren, ist abgelenkt. Er zeigt Vermeidungsstrategien, scheint grundlos traurig, hat Kopfoder Bauchweh, schläft und isst schlecht. Er möchte nicht in die Schule gehen. Die Lerntherapie als außerschulische Instanz arbeitet in Anlehnung an die neuen Kerncurricula kompetenzorientiert. Zunächst wird anhand einer umfassenden Diagnostik festgestellt, welche Schwächen und Probleme in welchem Maße bei Ihrem Kind vorliegen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird nun Schritt für

Schritt begonnen bisher Versäumtes bzw. nicht Verstandenes im Detail aufzuarbeiten. Deshalb ist es besonders wichtig, so früh wie möglich mit der Lernförderung zu beginnen (ab Klasse 2). Anhand dieser Erkenntnisse wird dem Kind nun ein ganz neuer Umgang mit Buchstaben, Worten und/oder Zahlen vermittelt. Auf längerfristige Sicht wird ein- bis zweimal wöchentlich das konzentrierte Lesen, Schreiben oder Rechnen geübt. Projekt Lernen möchte dabei einen Lernraum schaffen, der möglichst frei ist von Leistungsdruck und Konkurrenzdenken. Damit langsam aber zugleich auch tiefgründig gearbeitet werden kann, empfiehlt es sich die Lerntherapie über einen längeren Zeitraum aufzusuchen (etwa ein bis zwei Jahre). In bestimmten Fällen können die Kosten von Kostenträgern wie der Krankenkasse oder dem Jugendamt übernommen werden! „Projekt Lernen“ ist eine Kinder- und Erwachsenenbildungsstätte – und richtet sich somit an sämtliche Altersstufen. Es möchte all diejenigen unterstützen, die schulische Hilfe benötigen: in Vorschule, Kindergarten, Grundschule, im Haupt- und Realschulbereich, auf dem Gymnasium, in Berufs- und Weiterbildungsschulen sowie Förderschulen. Informationen und Beratungen erhalten Sie gerne unter folgenden Kontaktdaten: E-Mail: projekt-lernen@ewetel.net, Internet: www.projekt-lernen.info „Projekt Lernen GmbH“ in der Gemeinde Barßel: Rosenstraße 1b (im Gebäude der Grundschule), 26676 Elisabethfehn, Tel.: 04499 919519. Sekretariat: Marlies Coners, EMail: marlies.coners@projektlernen.info Bürozeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag: 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr und nach Vereinbarung. Projekt Lernen GmbH in der Gemeinde Apen: Hauptstraße 488 (Fahrschule Wilken im Ge-

Die gute Seele von „Projekt Lernen“: Marlies Coners

bäudekomplex des Reisebüros Janssen), 26689 Augustfehn, Tel.: 04489 956940 PC Schulungen für Privatanwender Individuelle, verständliche und qualitativ hochwertige Computerkurse in Barßel und Umgebung. Aktuelle Kursangebote: Sicherer Umgang mit dem Computer und dem Smartphone / Tablet Was für viele selbstverständlich ist, ist für andere noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn Sie jedoch den ersten Schritt wagen, den Umgang lernen zu wollen, dann sind Sie in diesem Kurs genau richtig. In diesem Kurs lernen Sie in kleinen verständlichen Schritten, wie Sie Ihren Computer oder auch Ihr Smartphone oder Tablet richtig und sicher benutzen können. Darin enthalten sind zum Beispiel: Dateien zu verwalten (speichern, kopieren, verschieben, umbennen, wiederfinden). Bilder vom Handy auf den Computer übertragen und ausdrucken. Software installieren und deinstallieren und vieles mehr. Internetschulung Das Internet ist durch viele Medienberichte bereits oft in Verruf geraten. Ständig wird von Fallen oder Betrugsversuchen im und durch das Internet berichtet. Doch es ist nicht

alles schlecht. Diese Schulung deckt viele Gefahrenbereiche auf und zeigt Ihnen, wie Sie das Internet nahezu gefahrenfrei nutzen können. Dadurch können die vielen Vorteile des Internets ausgeschöpft werden. Online-Shopping ohne Risiko Dieser Kurs ist die optimale Ergänzung zur Internetschulung. Sie können durch Online-Shopping viel Geld sparen. Lernen Sie hier, im Internet sicher einzukaufen. Darüberhinaus bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit bei Online-Auktionshäusern wie Ebay selbst Verkaufskonten zu erstellen und Dachbodenfunde zu versteigern. Lassen Sie sich hierbei von uns begleiten. Text, Tabellen und E-Mails einfach erstellt. Sie möchten Einladungen oder Briefe elektronisch erstellen oder Ihren Freunden E-Mails schreiben? Sie möchten Tabellen für Ihre Haushaltsberechnungen erstellen? Dann ist dieser Kurs genau das Richtige. Hier lernen Sie mit entsprechenden Programmen umzugehen und bekommen die grundlegenden Schritte dafür beigebracht. Auf Wunsch bieten wir als Additum auch Vertiefungskurse an, welche sich intensiv mit einzelnen Programmen auseinandersetzt.


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Essen&Trinken

Kulinarische Tipps GASTSTÄTTE UND RESTAURANT

Doerps Kroog Ocholt-Howiek Inhaber: Karl-Heinz Enerkel

Herbst/Winter-Menü I.

Auf Anmeldung ab 4 Personen.

Rinderbrühe mit Einlage

II. Geschmorter Wildschweinrücken mit Pfifferlingen, Rahmsauce, Preiselbeerbirne, Burgunderrotkraut, Broccolirößchen mit Mandelbutter, Salzkartoffeln und Kroketten III. Zimt-Rosineneis auf frischem Obstsalat und Vanillesauce

p.P. 16,90 €

Howieker Ring 43, 26655 Westerstede-Ocholt Tel. 0 44 09-97 24 65 Der Doerps Kroog in Ocholt-Howiek verfügt über verschiedene Räumlichkeiten, die für 10 bis 100 Personen genügend Platz für Festlichkeiten aller Art bieten. Die Küche bietet derzeit ein Herbst/Winter-Menü an (auf Anmeldung ab 4 Personen) mit dem Hauptgang „Geschmorter Wildschweinrücken“ und allerlei leckeren Zutaten. Empfehlenswert auch das Fisch-Menü. Täglich gibt es selbst gebackenen Kuchen, Kaffee oder Tee

Frischfisch Räucherfisch und Marinaden

Ab sofort frische Muscheln! Mi., Do., Fr. 9.00-18.00 Uhr Sa. 9.00-12.00 Uhr

Thomas und Ines Kramer haben mit ihrer „Kleinen Fischkiste“ längst einen großen Kundenstamm in der Region erreicht. Hier gibt es fangfrischen Fisch, den Thomas Kramer auch direkt von der Nordseeküste in den Seemansort Barßel holt. „Wir bieten Ihnen feinsten Räucherfisch, handfilitierten Frischfisch und leckere Matjesspezialitäten in unserem Fischfachgescheschäft an.“ Und ab sofort gibt es auch wieder frische Muscheln.

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Ab 20. September wieder alle 14 Tage unser beliebtes Gourmet Fischbüffet Jeden Sonntag Mittagsbüffet

Bei allen Büffets wird um Reservierung gebeten!

Täglich reichhaltiges Frühstücksbüffet Apropos Fisch! Beliebt und bekannt bei Feinschmeckern, die die maritime Küche lieben, ist das Hotel/Restaurant Ummen in Barßel. Das nächste Gourmet-Fischbüffet findet wieder am Freitag, 20. September statt (bitte unbedingt vorher anmelden)! Und wer sich richtig sattessen möchte, der sollte sich unbedingt einen Platz beim sonntäglichen Mittagsbüffet reservieren. Unbedingt empfehlenswert!

Großer Saal für Familien-, Firmen-, Vereinsfeiern oder sonstige Anlässe und Veranstaltungen aller Art.

Das traditionelle Haus bietet Ihnen… • ein modernes Restaurant mit regionaler Küche • ein freundliches Hotel mit 11 individuellen Doppelzimmern und 24 gemütlichen Betten • Biergarten • freundliches Servicepersonal und Wohlfühlgarantie! Sie brauchen mehr Platz für Ihre Hochzeit, Geburtstagsfeier oder Vereinstreffen? Der große Saal reicht für bis zu 180 Gäste.

Hotel-Restaurant


Essen&Trinken

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aus unserer Region 26670 Remels-Selverde · Selverder Straße 61 · Tel. 0 49 56 / 99 02 98

Wir haben Betriebsferien vom 4.9. bis 23.9.2013

Am 24. September sind wir ab 18.00 Uhr wieder für Sie da!

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Unsere nächsten Termine: 4. + 18. Oktober und 1. November

jugoslawisches Büffet (Sattwerden für die ganze Familie) nur 13,90 € p.P.

Öffnungsz.: Di-Sa 12-14 + 17.30-24, Sonn- u. Feiertags 12-24 Uhr durchgehend - Montags Ruhetag

Wer noch nie in Miki‘s Steakhouse in Remels-Selverde war, sollte das unbedingt nachholen. Nicht nur der guten Küche wegen, sondern weil das Ambiente und die Atmosphäre bei Miki so ganz besonders sind. Man muss es einfach erleben. Und weil man den Abend in Miki‘s Bar gleich neben dem Restaurant so unvergleichlich schön ausklingen lassen kann, sollten Sie einen Besuch in Selverde nicht auf die lange Bank schieben Öffnungszeiten: Do. bis Mo. 14 - 22 Uhr So. 12 - 22 Uhr

Cafe • Restaurant • Saal • Cocktailbar

TANZTEE 19.09.2013 ab 15.00 Uhr 24.10.2013 ab 15.00 Uhr Mühlenweg 4, 26676 Barßel • Tel. 0 44 99-92 68 70 www.muellerhaus-barssel.de Genießen Sie ruhige und entspannte Stunden in dem gemütlichen Restaurant neben der alten Ebkenschen Mühle in Barßel. Ein junges Team mit einer Küche, die ebenfalls die Bezeichnung „jung, frisch und auch der Tradition verpflichtet“ verdient. Neu im Müllerhaus: der Tanztee am Nachmittag. Die nächsten Termine: Donnerstag, 19. September und Donnerstag 24. Oktober, jeweils ab 15 Uhr.

Ab 27. Oktober wieder Frühstücksbüffet ab 9.00 Uhr

Kegelbahn frei!

Längst eine Institution im Ammerland - und darüber hinaus: Der Schützenhof Scheppner in Vreschen-Bokel. Hier trifft sich Jung und Alt - nicht nur auf der Kegelbahn sondern auch bei Vereins- und Familienfeier. Oder einfach dann, wenn man mal ein frischgezapftes Bier an der gemütlichen Theke und eine gute, schmackhafte regionale Küche genießen möchte. Daran denken: Sonntag, 27. Oktober gibt‘s wieder das Frühstücksbüffet


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Service

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Jetzt ist die Autowelt in unserer Region um eine Kfz-Werkstatt reicher. Ab sofort lohnt ein „Boxenstop“ in Strücklingen. Denn mit Andreas Maier (32) und Maxim Schneider (29) haben sich gleich neben der DRK-Zentrale (gegenüber Strücklinger Hof) zwei KfzProfis niedergelassen, die ihr Handwerk von Grund auf in renommierten Werkstätten gelernt haben. Ihr Mut, sich selbstständig zu machen, ist ihrer Professionalität geschul-

det. Ihre Werkstatt haben sie „Boxenstop“ getauft. Die beiden Kfz-Mechatroniker wissen genau, was sie können, und gehen fest davon aus, dass sich ihre fachmännische Arbeitsweise schnell in der gesamten Region herumsprechen wird. „Wir bieten unseren Service für Pkw und Kleinbusse aller Marken an, sind also nicht auf einen Typ festgelegt. Und wir haben uns auf Reifen aller namhaften Marken spezialisiert, die

wir zu fairen Preisen anbieten und innerhalb eines Tages besorgen können,“ erklärt Andreas Maier. Die 300qm große helle und saubere Werkstatt besitzt zwei Hebebühnen und alle Geräte und moderne Maschinen, die in einer modernen Kfz-Werkstatt notwendig sind, um auch die anspruchsvollste Kundschaft zufriedenstellen zu können. Die Specials von „Boxenstop“ sollten hier genau erklärt werden.

Zum einen haben sich Andreas Meier und Maxim Schneider auch auf Fahrzeugfolientechnik spezialisiert. Wem seine Werkstattlackierung zu langweilig ist, für den bietet „Boxenstop“ die Alternative der Auto-Folierung an. Maxim Schneider: „Bei uns gibt es nahezu jede Trend-Farbe als Folie für Ihr Fahrzeug! Von Karbon über matt-schwarz, bis hin zu gebürstetem Aluminium oder sogar eine Folierung in Krokodil oder Chrom Optik

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ist machbar. Wir machen fast jeden Wunsch möglich, wenn Sie die Optik Ihres Autos verändern möchten. Wir von ‚Boxenstop’ machen es jedem möglich, sich aus der Masse abzuheben.“ Andreas Meier ergänzt: „Boxenstop-Folientechnik zeigt Ihnen, liebe Autofahrerinnen und Autofahrer, was alles machbar ist. Ob Sie nun ein schwarzes Auto in weiß folieren möchten, oder ein weißes Auto schwarz matt folieren möchten. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Bei einer Folierung wird der Originallack geschützt und langfristig verliert das Fahrzeug viel weniger an Wert.“ Ein weiteres Special von „Boxenstop“ ist das Chiptuning. Wer neue Fahrgefühle erleben will, sein Auto sparsamer, stärker und schneller machen möchte, der sollte sich bei „Boxenstop“ informieren, was alles möglich ist. Maxim

Schneider: „Wir sorgen dafür, dass aus Fahrfrust wieder Fahrlust entsteht. Ganz gleich, welches Auto jemand

Wie aber geht das, den Verbrauch senken trotz Leistungssteigerung? Andreas Maier: „Wir programmieren die Soft-

Die Kfz-Profis! Maxim Schneider (links) und Andreas Maier

fährt. Wir programmieren mit kunstvoller Handarbeit für jedes benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeug die optimale Leistung. Ob Diesel oder Benziner.“

ware auf dem Chip im Steuergerät so, dass die verbesserte Charakteristik des Motors den Autobesitzer begeistern wird. Dank unserer ausgeklügelten Kennfeldoptimierung senken

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Sie Ihren Kraftstoffverbrauch um ein Vielfaches! Und das problemlos durch elektronisches Motortuning. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand einen Benziner oder ein Dieselfahrzeug fahren. Mechanisches Motortuning war gestern. Die Zukunft gehört dem digitalen Tuning per Diagnoseschnittstelle. Den Unterschied zum alten Motortuning werden Sie schnell feststellen: Für die Softwareoptimierung sind heute keine Lötarbeiten mehr nötig, die wir aber ebenso perfekt beherrschen. Gewöhnlich wird der Chip in nur ein bis zwei Stunden mit dem optimierten Kennfeld digital programmiert. Auf die Lebenserwartung sämtlicher Diesel- und Ottomotoren nimmt unser Chiptuning selbstverständlich keinen Einfluss. Auch alle anderen Bauteile im Motorbereich sind vor Beschädigungen geschützt.“ Wer die beiden Kfz-Profis kennelernen möchte, der sollte am Sonntag, 15. September unbedingt einen „Boxenstop“ in Strücklingen einlegen. Sie bekommen dort nicht nur fachkundige Beratung, Sie können auch jede Menge fachsimpeln mit anderen Autofans – für die Ökonomie und Fahrspaß eine besondere Rolle spielen. Und übrigens: Für das leibliche Wohl ist an diesem Schautag ebenfalls gesorgt.


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Unter uns

Der Uhlenberg und seine gute Nachbarschaft

Die Bürger vom Uhlenberg in Harkebrügge sind arbeitssame Leute - die meisten von ihnen verdienen ihr Brot in der Landwirtschaft. Hier leben noch mehrere Generationen unter einem Dach.

Landwirtin Elfriede von Ohr (70), lebt seit 1961 auf dem Uhlenberg, zusammen mit ihren Kindern und Enkelkindern: „Das Schöne ist, dass man hier seine Ruhe hat und sich auf seine Nachbarn noch verlassen kann.“ Die Geschwister Bernhard (71) und Angela Drees (85): „Unsere Eltern zogen 1933 zum Uhlenberg. Wir leben hier in der zweiten Generation. Seit vielen Jahren treffen wir uns mit unseren Nachbarn regelmäßig zum Teeabend. Da wird über vieles geredet und Neues ausgetauscht. Wir wünschen uns, dass das noch lange so bleibt mit der guten Nachbarschaft.“

Als uns Heiner Witten vor einigen Wochen anrief und meinte: „Wir haben hier eine ganz tolle Nachbarschaft. Berichtet doch mal darüber“, machten wir uns auf zum Uhlenberg und platzten tatsächlich mitten in ein Nachbarschaftstreffen, das hier nichts Außergewöhnliches ist. Heiner Witting: „Wir brauchen keinen besonderen Anlass, um uns ab und an bei dem einen oder anderen zu Agnes und Bernhard Hagen treffen.“ (Landwirtschaft): „Wir leben Und was ist das Geheimnis seit 1955 in zweiter Generaihrer guten Nachbarschaft? tion auf dem Uhlenberg. Und

es, jeden so zu akzeptieren wie er ist und wie er sich in die Gemeinschaft einbringt. Unsere Familie ist seit 1928 als erste Familie hierhergeUnser Anrufer, Heiner Witten zogen. Wir sind jetzt in der lebt mit seiner Bernhardine seit 1985 auf dem Uhlenberg. Die beiden haben drei Söhne: Florian ist 27, Patrick 23 und Tobias 21. Heiner arbeitet als Altenund Krankenpfleger. Warum glaubt er, dass der Uhlenberg etwas Besonderes ist? „Wie in jeder Nachbarschaft gibt es auch hier gute und nicht vierten Generation hier und so gute Tage. Aber im Falle leben mit zwei Generationen eines Falles ist jeder bereit, unter einem Dach.“ dem anderen zu helfen, egal Was er sich für die Zukunft ob in Freud oder Leid. Keiner wünscht, wollen wir von dem schaut auf die Uhr, wenn es 53-Jährigen wissen. „Dass darum geht, dem anderen die Nachbarschaft so erhalzu helfen. Und wenn man ten bleibt, wie sie ist und wir seine Ruhe haben will, dann noch viel zusammen erleben hat man die auch. Wichtig ist können.“ von Beginn an war es die gegenseitige Hilfe untereinander, die die Nachbarschaft zusammengeschweißt hat.“


Unter uns

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Benefizkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen zugunsten des KIDS e.V. Barßel

Barßel - Die Gewinner einer Karte für das Benefizkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen am Freitag, den 18. Oktober heißen Matthias Dierks aus Barßel, sowie Nikolaus und Noel Maurice Rohlmann aus Strücklingen. Wir sagen „Herzlichen Glückwunsch!“. Achtung! Es gibt noch Karten für das Konzert, das in der

Aula des Schulzentrums Barßel stattfinden wird (ab 19.30 Uhr). Der Eintritt für eine guten Zweck (der Erlös geht an den Verein KIDS) kostet 10 Euro. Vorverkaufstellen sind die LzO in Barßel, E‘fehn und Harkebrügge und die Buchhandlung Pekeler in Barßel. Das Polizeiorchester Niedersachsen ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil

der polizeilichen Öffent- Big-Band-Klassiker bis hin lichkeitsarbeit und ein her- zum Pop-Musik-Highlight vorragender musikalischer schwungvoll präsentiert. „Brückenbauer“ zwischen der Bevölkerung und ihrer „Bürgerpolizei“. Dem Konzertpublikum wird Musik aus dem Bereich der Klassik, mitreißende Originalkompositionen für symphonisches Blasorchester, aber auch swingende


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Rückblick

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Tradition

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20 Jahre „Seelter Sjungere“ Der Chor sucht noch Sängerinnen.

Bitte melden bei Clara Berkenheger unter 04492/1303

Von HENRIE LAIB Scharrel - Nein, das sind nicht nur ein paar charmante Damen in schicker Heimattracht, die sich ab und an zum Singen treffen. Wer diesen Chor einmal erlebt und ein wenig Gespür für Heimat, Tradition und kulturelles Erbe hat - egal, von welcher Musikrichtung einer kommt, vom Pop, Rock oder HipHop - jeder, der ein wenig Musiverstand hat, wird feststellen, dass die „Seelter Sjungere“ ihren Platz in der musikalischen Welt gefunden haben. Es sind nicht nur ihre Engelsstimmen, die einen verzaubern. Es ist ihre Ambition, die überzeugt. Nämlich die, sich durch den Gesang in Saterfriesisch für den Erhalt einer Sprache einzusetzen, die sonst vom Aussterben bedroht wäre.

Nun bin ich kein Saterländer, sondern nur ein einfacher schwäbischer Bauernbub, der aus einem kleinen Dorf am Rande der Schwäbischen Alb stammt und ein wenig von der Welt gesehen hat. Und als solcher weiß ich, was Heimat bedeutet und was der Begriff Heimat bei einem auslösen kann. Egal, wo man sich gerade befindet. Für mich gilt: Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl: Wo mich die Menschen verstehen, wo ich mich nicht verstellen muss, wo Leute sind, die ich mag und die mich mögen, da bin ich daheim. Und genau dieses Gefühl löste bei mir der Gesang der „Seelter Sjungere“ aus. Ich hatte die Ehre, von ihnen zu ihrer Gesangsprobe eingeladen worden zu sein. Normalerweise würde dort ein männliches Wesen eher

stören. Aber ich hatte die Saterländer Autorin Gretchen Grosser mit im Schlepptau, die mir schon im Vorfeld von dem Chor, der gerade sein 20-jähriges Bestehen feiert, überschwänglich erzählt hat. Was für eine lustige Runde! Der Tisch (Foto oben rechts) war reich mit kleinen Leckereien gedeckt und es wurde nicht nur Mineralwasser ausgeschenkt. Und dann die Chorprobe! „Willkommen hier und heute, willkommen und hallo“, hieß eines der Lieder, die ich genießen durfte. Und spätestens bei „Ju Seelter Sproake“ nach der Melodie von „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ habe ich leise mitgesummt. Meine Damen, ich war sehr beeindruckt. Danke für den wunderbaren Nachmittag. Übrigens: Wer mitmachen

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möchte, sollte sich bei Clara Berkenheger melden (Telefon siehe oben). Das Foto oben links zeigt: Marianne Pahl, Adelheid Naber, Elisabeth Ahlrichs, Margaretha Strauch, Adele Pörschke, Clara Berkenheger, Marianne Klären, Margreth Blanke, Anna Naber und Adelheid Pörschke.


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OCHOLT Freitag 27. September

Sonntag 29. September

Bunter Nachmittag im Festzelt Programm: Ocholter Harmonikas, Shanty Chor Westerstede Kaffee, Kuchen, Tombola

vormittags

Flohmarkt rund um den Dorfplatz (ohne Standgeld, ohne Anmeldung)

vormittags

Frühschoppen im Festzelt mit Musik

18:00 Uhr

Landwirtschaftlicher Club Ocholt: Binden der Erntekrone im Festzelt anschließend �Danz op de Deel“

ganztägig

Ammerländer Schweineschätzen Landwirtschaftlicher Club Ocholt

18:30 Uhr

Treffen der Kinder auf dem Dorfplatz: Lichterkranz und Laternenlauf

14:00 Uhr

Erntefest-Umzug für Kinder anschließend

14:30 Uhr

Festansprache des Bürgermeisters und Aufziehen der Erntekrone mit der Tanzgruppe des Heimatvereins Erntespruch

Samstag 28. September

15.00 Uhr

Festzelttrubel mit Musik

Abfahrt Großer Erntefestumzug mit Erntekrone, 17:00 Uhr Ankunft Dorfplatz anschließend Festzeltrubel BROTZEIT mit Live Musik im Festzelt mit den Bands �Razz“, �Eskalation“, �Big Balls Cowgirl“, �Budapester Bumsorchester“, �Harte Zeit“, 3 Charly 5 €, Bier 1,50 € www.brotzeit-ocholt.de

15.00 Uhr

Menschenkicker-Turnier auf dem Festplatz

15:00 Uhr

anschließend Kinder-Hüpfburg, Stockbrotbacken und Würstchen

15:30 Uhr 21:00 Uhr

Kinder-Hüpfburg auf dem Festplatz 19:00 Uhr

Bekanntgabe der Preise vom Schweineschätzen im Festzelt

Es laden herzlich ein:

Der OBV Ocholt e.V. und der Festzeltwirt H.G. Nemeyer Der Festplatz ist mit Buden und Ständen der örtlichen Vereine und Geschäftsleute beschickt!


Aktuell

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Das EDEKA-Anwesen ist verkauft - jetzt soll alles schicker und schöner werden!

Der neue Besitzer ist ein Freund des Rasteder Handwerksbäckers Jan-Christoph Egerer

Heidi Hobbie

Von HENRIE LAIB Ocholt - Das dürfte das Gesprächsthema Nummer 1 beim diesjährigen Dorf- und Erntedankfest in Ocholt sein: Was passiert jetzt mit der Brandruine und wie geht es mit dem gesamten EDEKAGelände weiter? Wir verraten es Ihnen. Auch Heidi Hobbie wartet seit Jahren darauf, dass der „Schandfleck“ bald verschwindet. Ihr tut es zwar in der Seele weh, dass der Gasthof, der von 1800 bis 1995 im Besitz ihrer Familie war,

so ein unrühmliches Ende gefunden hat. Seit November 2012 ist das Gebäude im Besitz des Handwerkbäckers Jan-Christoph Egerer aus Rastede. Egerer hatte die Ruine von dem vorhergehenden Besitzer, einem kurdischen Autohändler aus Aurich, für zirka 45.000 Euro abgekauft. Der Kauf lief über eine Immobilienfirma in Westerstede. Der Autohändler war froh, das Objekt loszuwerden. Schließlich hatte ihm die Brandversicherung keinen Pfennig bezahlt. Die

Ermittlungen, wer das Feuer gelegt hat, verliefen im Sande. Egerer ist ein seriöser Geschäftsmann. Seine Traditionsbäckerei hat eine 48 Jahre alte Geschichte. Er und seine Frau Sonja sind die dritte Generation des Bäckereiunternehmens. Sie bauten die Firma zu ihrer heutigen Größe aus. Die Backauslastung kann sich sehen lassen. Täglich werden bis zu 100 verschiedene Sorten Brot, Brötchen, Kuchen und Torten frisch gebacken. Höchster Anspruch an Qualität und Auswahl sind fortwährend die Maxime von Müller & Egerer. Das Filialnetz erstreckt sich vom Ammerland, Oldenburg bis hin nach Wilhelmshaven. Zum Team zählen zur Zeit ca. 420 Mitarbeiter und zirka 85 Azubis. Vor wenigen Tagen hat nun auch der Besitzer des EDEKAAnwesens gewechselt. Der vorhergehenden Besitzer, die H + A von Seggern Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH in Friedrichsfehn, wird von Helmut von Seggern geführt, einem geachteten Geschäftsmann und Bürger der Gemeinde. Nicht zuletzt, weil er über 50 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr war, sondern auch, weil sein Va-

ter sogar Gründungsmitglied war. In der Landwirtschaft hat sich von Seggern ein ansehnliches Vermögen erwirtschaftet. „Ich habe mir einen würdigen Besitzer für Ocholt ausgesucht,“ erklärte er dem BÜRGERBLICK. Und der heißt Jelde van Mark, kommt aus Westerstede und ist vor wenigen Tagen 30 Jahre alt geworden. Der junge Top-Unternehmer ist ein enger Freund von JanChristoph Egerer und ein Schwergewicht im Immobilienbereich (Jelde van Mark, Besitz&Verwaltung). Im Dezember vergangenen Jahr

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kaufte Jelde van Mark ein denkmalgeschütztes Haus in Jever. Damals schrieb die NWZ: „Die Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Haus Nummer 8 hinter dem Sagenbrunnen am Alten Markt in Jever laufen. Eigentümer und Bauherr Jelde van Mark aus Westerstede, der das Gebäude kaufte, und versprach, 750.000 Euro in das alte Gebäude zu investieren. Auf rund 600 Quadratmetern werden ein geräumiges Ladenlokal im Erdgeschoss, Büroflächen und zwei Wohnungen im Dachgeschoss entstehen...Das dortige Ladenlokal übernimmt die Bäckerei ‚Müller und Egerer‘, die dort einen Backshop mit Café eröffnen will.“ Gegenüber dem BÜRGERBLICK bestätigte Jan-Christoph Egerer den Kauf. „Jelde ist ein guter Freund von mir. Er ist ein feiner Kerl und

Aktuell

weiß genau, was er will. Was Ocholt angeht, so sind wir mit EDEKA im Gespräch. So, wie der Markt zur Zeit aussieht, ist er kein Aushängeschild für den Ort. Er muss sich der Zeit anpassen. Er muss heller, geräumiger, moderner werden. Jedes Mal, wenn ich durch den Markt gehe, muss ich den Kopf schütteln. Wir warten darauf, dass EDEKA endlich einsieht, dass der Markt in Ocholt so keinen Erfolg mehr haben wird.

Wir müssen unseren Kunden mehr bieten. Ich möchte in ein 200qm großes modernes Café investieren, mit komfortablen Sitzecken im Innenund Außenbereich. Dort, wo jetzt noch die Brandruine steht, entstehen Parkplätze.

EDEKA muss endlich in die Gänge kommen und der jetzige Besitzer muss auch mitziehen.“ Doch Heiko Masla, der derzeitige Pächter, ist im Augenblick noch eher skeptisch, ob EDEKA mitziehen wird. Für sich selbst sieht er keine Probleme: „Ich habe noch 15 Jahre Bestandschutz bei EDEKA für Ocholt.“ JanChristoph Egerer aber will so schnell wie möglich mit seinem Freund Jelde van Mark den Schritt in die Moderne wagen: „Mit oder ohne den jetzigen EDEKA-Pächter.“

Ist jetzt Kleinkrieg vorprogrammiert? Egerer: „Nein. Aber wir wollen aus diesem Anwesen ein Schmuckstück machen. Und da müssen halt alle mitziehen. So, wie es jetzt aussieht, ist es alles andere als kundenfreundlich.“ Ein Barßeler Unternehmer, der Jelde van Mark gut kennt und ihn ebenfalls als seriösen Unternehmer schätzt, meinte: „Jelde van Mark ist einer, für den gilt ‚Ein Mann ein Wort‘. Ihm kann man absolut vertrauen.“ Er wird EDEKA schon von seinem Plan überzeugen, da bin ich mir sicher. Ocholt darf sich glücklich schätzen.“


Polizei

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Pure Verleumdung!

+++ Dies ist eine polizeilich erwünschte Gegendarstellung +++ Barßel/Augustfehn – Was für ein Fauxpas! Was für eine Tragödie! Welche Strafe steht wohl darauf? Im letzten Heft (August) hatten wir über Polizeioberkommissar Fredo Geserich berichtet, der nach 39 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. POK Geserich hatte zuletzt Dienst in Barßel getan, jetzt verbringt er seine Pensionstage in seinem schmucken Haus in Augustfehn mit seiner Ehefrau und genießt den Ruhestand. Was er allerdings im letzten BÜRGERBLICK lesen musste, hat ihm glatt die Schuhe ausgezogen. Was unser Autor geschrieben hatte, grenzte an Verleumdung. Und Fredo Geserich musste sich danach allerhand von seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, von Freunden und Verwandten anhören. „Fredo, das haben wir ja gar nicht gewusst. Wir sind schockiert. Hast Du uns all die Jahre an der Nase herumgeführt?“ Was war passiert? Wir hatten über Fredo Geserichs Abschiedsfeier im Dorfgemeinschaftshaus Tange berichtet, zu der viele seiner PolizeiKollegen aus der gesamten

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Deshalb soll hier an dieser Stelle ein für allemal festgehalten und damit der gute Ruf von Fredo Geserich wiederhergestellt werden: Fredo Geserich ist ein absoluter Rocker. Einer der größten Fans der Rolling Stones und der Gruppe Black Sabbath. Sorry, Fredo Geserich. Und ja, wir haben verstanden, als Sie uns bei unserem Besuch DAS Markenzeichen der Rolling Stones entgegengehalten haben – das Logo „Tongue an Lips“, die herausgestreckte Zunge. Fredo Geserich mit den Platten seiner Lieblingsbands

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Region eingeladen waren. Barßels Dienststellenleiter, Polizeihauptkommissar Wolfgang Derke, hatte Geserich im Namen der Kollegen das Vorderrad eines Rennrades mit diversen Banknoten und eine Konzertkarte für Fredos „Lieblingsgruppe“ PUR überreicht - wie es im BÜRGERBLICK. Wir hatten uns schon über Fredo Geserichs gequältes Lächeln auf dem Foto gewundert. Das war aber nicht wegen der Banknoten, sondern wegen der Eintrittskarte für die Gruppe PUR. Denn wie jeder in Nah und Fern weiß (außer wir vom BÜRGERBLICK), ist Fredo Geserich ein alter Rocker. Und PUR zählt zu jenen Gruppen, gegen die der ExPolizist allergisch ist.

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ter Freund, der als bildender Künstler sein Geld verdient und auf dem Lande lebt. Sein Garten ist eine einzige Prophezeiung. „Beim Thema ‚Garten im Herbst‘ musst Du einiges beachten“, sagte er mir und gab mir folgende Tipps: Auch wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen fallen und die Pflanzen allmählich einen erschöpften Eindruck machen, ist der Herbst in vieler Hinsicht ein Anfang des Gartenjahres, und nicht das Ende. Denn ab Oktober, wenn die ersten frostigen Nächte drohen, gibt es im Garten eine Vielzahl von Arbeiten zu erledigen. Das Hauptanliegen im Herbst und Winter ist der Die charmante KIPA-Mitarbeiterin Sabine Becker zeigt uns zauberhafte Heide aus ihrem Fachgeschäft Schutz vor Sturm, Hagel, „Nimm dir einen Garten und Frost und Schneefall. du bist ein Leben lang glücklich!“ – dieses chinesische Aber der Herbst ist auch die Sprichwort trifft für mich voll Pflanzzeit von Obstgehölzen, und ganz zu. Was ich früher wie Apfel, Birne, Pflaume, mit Pinsel und Farbe auf die Kirsche und BeerensträuLeinwand brachte, verwirkli- chern. Jetzt ist auch die Zeit, Aufgrund der großen Nachfrage: che ich jetzt in meinem Gar- um wurzelnackte Rosen und weiterhin ten. Das Malen mit Blüten Heckensträucher zu pflanund Blattfarben ist für mich zen. Zur Düngung kann die höchste Form der Krea- oberflächlich Kompost mit tivität. Mein Garten ist mein eingearbeitet werden. Bei auf unseren gesamten Lagerbestand an Terracotta- und Rhododendren und Azaleen größtes Kunstwerk!“ Bauernkeramikkübel und auf ausgezeichneten Das sagte mir kürzlich ein gu- wird jetzt Torf oder Rhodo-

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dendren Erde aufgebracht. Für viele Blumenzwiebeln ist der Herbst der richtige Pflanzzeitpunkt, sie werden jetzt in die Erde oder in Blumenkübel gesetzt. Ab Oktober werden Stauden, Kräuter und Rosen zurück geschnitten. Nun können auch mehrjährige Stauden geteilt und umgepflanzt werden. Zum Schutz vor dem Frost werden die Beetflächen nun mit Mulch abgedeckt und die Rosen zirka 10 Zentimeter angehäufelt. So kommen die Stauden und die Rosen gut durch das schlimme Winter-

wetter. Sehr wichtig ist das regelmäßige Laub abharken von den Rasenflächen, um Schäden der Gräser zu vermeiden. Der Rasen kann jetzt noch mal vertikutiert werden und erhält den letzten Schnitt. Auch Herbstdünger kann nun aufgebracht werden. Im Gartenteich ist nun die Zeit, die Wasserpflanzen zu beschneiden. Abgestorbene Blätter und Blüten sollten entfernt werden. Zum Schutz vor abfallendem Laub wird ein Netz über den Teich ge-


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trag sind weitere Gründe dafür, Bäume und Sträucher regelmäßig zu schneiden. Hierbei werden beschädigte und abgestorbene Äste entfernt. Da die Gehölze auf jeden Schnitt reagieren, ist es wichtig die richtigen Grundschnitte anzuwenden. Es gibt für viele Bäume, Ziergehölze, Beerensträucher und Obstbäume unterschiedlichte Schnittmaßnahmen. Damit kein unkontrolliertes Nachwachsen erfolgt, sollte auf die richtigen Schnitte geachtet werden. Scharfes und sauberes Werkzeug ist beim Gehölzschnitt das A und O, um die Schnittflächen möglichst sauber zu halten. Das fällen und roden von Bäumen und Sträuchern

ist sogar gesetzlich geregelt. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es vom 1. März bis 30. September verboten, Hecken, Sträucher oder Bäume stark zurück zu schneiden oder zu roden. Das Fällen von Bäumen ist außerdem noch durch eine „Satzung zum Schutz des Baumbestandes“ geregelt. Hier braucht man eine Fällgenehmigung für Bäume ab einer bestimmten Größe. Entscheidend ist der Stammumfang in einem Meter Höhe gemessen über dem Erdboden. Eine entsprechende Genehmigung ist meistens beim zuständigen Grünflächenamt einzuholen. Es gibt also eine ganze Menge an Gartenarbeiten, die

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von Oktober bis zum Februar anfallen, oder sogar nur in diesem Zeitraum erledigt werden dürfen. Und hier noch einige Tipps von unseren örtlichen gartenexperten, die sich auf diesen Seiten präsentieren! Balkon und Terrasse! Stichwort Herbstbepflanzung von Balkonkästen und Kübeln. Im Spätsommer können einige Sommerblumen wie Salvien, Lobelien oder Petunien den Höhepunkt ihrer Schönheit bereits überschritten haben. Ersetzen Sie dann den Sommer- durch Herbstflor. Früh gepflanzt, entwickeln zum Beispiel Hornveilchen dann noch im Herbst eine Vielzahl Blüten. Und blühen weiter im Frühjahr.

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aber Möglichkeiten, von beidem etwas einzusparen. Ist der alte Baum beseitigt, hat man allerdings erst einen Teil des Problems gelöst. Was bleibt, ist der Stumpf: Er lässt sich bei großen Bäumen nur mit schwerem Gerät wie zum Beispiel einer Stubbenfräse entfernen und braucht je nach Baumart mindestens acht bis zehn Jahre, bis er so stark verrottet ist, dass man die Reste problemlos entfernen kann. Fast jeder hatte im Garten schon den einen oder anderen Baum, von dem er sich irgendwann schweren Herzens trennen musste. Besonders Fichten werden irgendwann zum Problem – sie wachsen immer weiter in die Höhe und sind dabei nicht standfest, so dass man sich irgendwann bei jedem Sturm Sorgen um sein Dach machen muss. Hier kommt Erhard Boyken aus Apen-Hengstforde ins spiel. „Wir fräsen Baumwurzeln! Sie haben Ihren Baum abgesägt, aber was ist mit dem Wurzelstock? Wer einmal einen Wurzelstock ausgegraben hat, der weiß welche Knochenarbeit das ist. Mit unserer handgeführten

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Barßels Bürgermerister Schulte empfiehlt neues Wohnbaugebiet „Am Moor“ in Barßel Herr Bürgermeister, was zeichnet das neue Baugebiet “Am Moor” aus? Warum soll man gerade dort bauen und nicht woanders? Schulte: Das neue Baugebiet am Moor ist idyllisch an einem Rhododendren-Park gelegen. Es liegt abseits der Hauptstraße. Dennoch liegt es aber auch Zentral, gelegen zwischen den Orten Barßel und Elisabethfehn mit all der erforderlichen und vorhandenen Infrastruktur. Straßen mit Rad- und Fußwegen, Sicherheit für Kinder, Supermärkte, Einzelhandelsgeschäfte, Tankstellen, Sehenswürdigkeiten und vieles, vieles mehr. Im Freizeitbereich bieten sich die vielen Vereine zum mit machen an, es gibt ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, auf den Kanälen ist es möglich mit dem Boot zu fahren oder

sich mit einer Angel ans Ufer der vielen Flüsse und Kanäle zu setzen. Also ein ideales Baugebiet für junge Familien. Schulte: Ja, es ist ein ideales Baugebiet für junge Familien. In beiden Ortsteilen halten wir Kinderkrippen, Kindergärten und Grundschulen vor. In Barßel sogar die Marienschule als Ganztagsschule. Ferner haben wir in Barßel die Haupt und Realschule die, so hoffe ich, im nächsten Jahr als IGS mit gymnasialem Zweig geführt wird. Stichwort „Kurze Wege für kurze Beine“. In unmittelbarer Nähe ist auch der Sportpark und das Hallenbad und natürlich unser schöner Jachthafen mit einem wunderschönen Kinderspielplatz. Im neuen Baugebiet wird kein neuer Spielplatz entste-

Bürgermeister Bernd Schulte, Lars von Lienen, Marianne Brand und Werner Wohlers von der LzO

hen, da bereits im bestehen passt in etwa kosten? Baugebiet „Am Moor“ ein Schulte: Die Preise der BauSpielplatz vorhanden ist. plätze variieren je nach Lage Was muss man für einen zwischen 50,00 Euro bis 59,00 Bauplatz bezahlen und was Euro pro qm. Die Kosten für schätzen Sie als Architekt, ein schmuckes Einfamilienwird ein schmuckes Ein- haus beziffere ich je nach familienhaus, das sich der Ausstattung von ca. 130.000 angrenzenden Siedlung an- Euro bis ca. 175.000,00 Euro.


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Ilhans Welt

Unterwegs in Detroit, Boston, Bukarest und Berlin Er ist wieder unterwegs in der Welt - TV-Kameramann Ilhan Coskun aus Barßel! Unser ehemaliger Praktikant, den wir auf seinem Weg in der Medienbranche begleiten, dreht derzeit in den USA. Arbeitstitel: „IQ - Wenn Wissenschaft missbraucht wird“. Regie führt der renommierte Journalist und Autor John A. Kantara. John A. Kantara studierte von 1986 bis 1991 Politikwissenschaft an der Freien Universität in Berlin. In seiner Diplomarbeit „Schwarze Deutsche - ihre Geschichte und Strukturen ihrer Eigenorganisation“ (1991) beschäftigte er sich mit den Anfängen der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V.“, die er 1987 mitbegründete. Im selben Jahr gründete er gemeinsam mit anderen Berliner Afrodeutschen die Zeitschrift „afro look“. 1992 absolvierte er seinen Master of Arts im Fach International Journalism an der City University in London. Ilhan Coskun: „In dem Film geht es um Intelligenzforschung zwischen Rassismus und flexiblen Erbanlagen. Es sind elf Drehtage angesetzt.

Wir interviewen verschiedene Professoren wie beispielsweise Prof. Dr. Charles Nelson von der Boston Children‘s Universität oder die Professoren der Uni Göttingen, Lars Penke und Andre Fischer. Am spannensten aber wird sicherlich das Interview in Berlin mit Thilo Sarrazin. Es geht um seine These, dass Kindern von Migranten und Farbigen grundsätzlich ein geringerer Intellekt zugeschrieben wird. John, unser Autor und Regisseur, hat ja afrikanische Wurzeln und ihm wurden schon in der Schule wenig Chancen gegeben, einmal eine akademische Karriere einzuschlagen. Dafür sollten Schwarze ein besseres Rhythmusgefühl, eine höhere ‚animali-

sche‘ Sexualität und emotionale Impulsivität als weiße Menschen aufweisen - so die These. Ich selbst komme ja

aus einer MIgrantenfamilie. So gesehen bin ich sehr gespannt auf Thilo Sarrazin, wenn er uns beiden beim Interview begegnet. Seine Thesen in seinem 2010 erschienen Bestseller ‚Deutschland schafft sich ab‘ sind ja in Deutschland weit verbreitet. Wir wollen unter anderem wissen: Wird Deutschland tatsächlich immer dümmer, weil bildungsferne Einwanderer im Durchschnitt mehr Kinder bekommen als das deutsche Bildungsbürgertum? Bedeuten viele bunte Kinder eine ‚Verschlechterung‘ des nationalen IQ. Vielleicht ist das alles aber nur politisch motivierter Populismus, der alte Voruteile schürt und Rassisten neue Munition bietet.“ Ilhan Coskun hofft, dass er nach dem Interview mit Thilo Sarrazin noch ein paar Minuten Zeit hat, sich mit ihm privat zu unterhalten. „Ich bin gespannt, ob er mir in die Augen schauen kann, wenn ich ihn frage, ob er mir als Migranten keine hohe Intelligenz zutraut.“ Szenenwechsel! Im vergangenen Jahr war Ilhan Coskun mit am Dreh zu Bushidos Musikvideo seines elften Stu-

dioalbums AMYF beteiligt. Das Album ist am 12. Oktober 2012 erschienen, zu den Songs „Intro“, „Kleine Bushidos“ und „Theorie&Praxis“ wurden Videos gedreht. Mit dabei Ilhan Coskun mit dem Equipement seiner TV-Produktion, für die er arbeitet. Damals hatten wir darüber berichtet und Ilhan Coskun mit den Worten zitiert, dass Bushido eigentlich ganz anders sei, als er in der Presse beschrieben wird. Er sei ein

Familienmensch, trinke nicht, rauche nicht und sei eigentlich sehr umgänglich. Inzwischen hat Coskun seine Meinung ein wenig geändert. Der Grund: Bis heute haben Bushido und sein Management den Dreh nicht bezahlt. Ilhan Coskun wartet noch immer auf sein Honorar. Die Sache liegt jetzt bei Gericht. Klar, dass Ilhan sauer ist.


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Sonderthema

Sanierung der Aussegnungshalle und Bau einer Friedhofskirche auf dem Katholischen Friedhof in Barßel

Aus der Rede des katholischen Pfarrers Ludger Becker zum Richtfest: „Die aus den 70-er Jahren stammende Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Barßel ist dringend sanierungsbedürftig und entspricht in Form und Größe nicht mehr den Anforderungen der Zeit. Die Bestattungskultur hat sich verändert. Es sind schon längst nicht mehr alle Beerdigungen mit anschließendem Gottesdienst in der Pfarrkirche, da die Zahl der nichtkatholischen Beerdigungen steigt. Eine würdige Feier des Gottesdienstes auf dem Friedhof ist z.Z. wegen Größe des Raumes und der

Ausstattung nicht möglich. (max. 20 Sitzgelegenheiten, keine Heizung). Viele stehen der Witterung ausgesetzt draußen. Nahe Angehörige beklagen den Trauerzug mit Sarg durch die draußen wartende Menge. Desolate sanitäre Anlage, sanierungsbedürftiges Flachdach. Daher nehmen wir als Kath. Kirchengemeinde St. Ansgar eine Sanierung und Erweiterung vor und zwar den Anbau einer Friedhofskirche mit Altar zur Feier der Eucharistie vor Ort und weiterer Gottesdienstformen auch für andere Konfessionen. Eine Verlegung des Ausganges (für den Trauerzug) an die Seite

zum Friedhof hin. Das Flachdach der Aufbahrungsräume wird mit in das Kirchendach einbezogen. Und neue sanitäre Anlagen und Heizungen entstehen. Die veranschlagten Kosten betragen 380.000 Euro. Den Kosten stehen Einnahmen von Erlösen aus einer zweckgebundener Erbschaft von 171.628,35 Euro, 80.000 Euro Rücklagen und ein Zuschuss von 63.300 Euro der Gemeinde Barßel gegenüber, so dass 65.071,65 Euro an Spenden aus der Bevölkerung nötig sind. Bislang wurden bereits 56.180,59 Euro an Spenden eingezahlt. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich.

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Nachdem die Bauarbeiten zügig voranschreiten, hoffen wir die Einweihung der Kirche mit Altarweihe Mitte/Ende November feiern zu können. Darauf freue ich mich als Pastor von Barßel schon sehr. Dann haben wir ein würdiges Gotteshaus, in dem wir von unseren Verstorbenen angemessen Abschied nehmen können.“ Der Altar wird übrigens vom renommierten Steinmetzbetrieb Dierkes in Cloppenburg gestaltet. Stefan Dierkes: „Das ist auch für uns eine ehrenvolle Aufgabe, eine Herausforderung, die wir mit viel Ehrgeiz und Liebe zum Detail bewältigen werden.“

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Sonderthema

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Mit einer Fördersumme von 2.000 Euro unterstützte die Oldenburgische Landesbank, Filiale Barßel, die Sanierung der Aussegnungshalle und den Anbau der Friedhofskirche. Claudia Schütte (Foto unten) überbrachte die frohe Botschaft und übergab Pfarrer Ludger Becker und Provisor Johannes Geesen einen provisorischen Scheck. Foto oben: Auch Kaplan Anil Bandi aus Indien freute sich über das Richtfest und war ganz amüsiert von dem Brauch der Zimmerleute, darauf einen zu trinken. Der Grundstein mit Datum der Grundsteinlegung wurde ebenfalls vom Steinmetzbetrieb Dierkes aus Cloppenburg gestaltet


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Report

Legenden!

Theo Kramer aus Strücklingen und sein Motorrad-Treff!

Von HENRIE LAIB Eigentlich braucht man über Theo Kramer aus Strücklingen nicht mehr viel schreiben! Er gehört zu jenen Menschen, die – wenn sie einem einmal begegnet sind – nie wieder aus dem Gedächtnis gehen. Der 70-Jährige ist nicht nur eine Legende unter Motorradfahrern – vor allem bei jenen, die eine BMW ihr eigen nennen – er gehört auch zu den Zeitgenossen, die ihr Leben lang klare Prinzipien hatten. Ich spreche hier von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit und Toleranz. Vor einiger Zeit kam im regionalen ITS-Magazin „Blickpunkt“, das der von mir geschätzte Kollege Georg Richter aus Ostrhauderfehn herausbringt, ein Artikel, der Theo Kramer präzise beschrieben hat. Nachzulesen auf Theo

Kramers Webseite (www. theo-kramer.de). Nicht wegzudenken von seiner Seite ist seine Ehefrau Anita, mit der er 35 Jahre lang verheiratet ist. Sie teilt inzwischen seine Motorrad-Leidenschaft, was zu Beginn ihres Kennenlernens nicht der Fall war. Aber Theo, der clevere Hund und Frauenversteher, wusste, wie er das ändern musste. „Ich habe sie auf meiner BMW K75 zu einem BMW-Treffen in Florenz mitgenommen. Bei der Fahrt über die Dolomiten habe ich sie dann wohl mit dem Virus angesteckt. Kurze Zeit später machte Anita ihren Motorrad-Führerschein.“ Heute leitet Anita Kramer jeden ersten Donnerstag im Monat den „BikerinnenStammtisch“ im „Capuccino“ in Strücklingen, während Theo jeden ersten Monat im Monat (ab 15 Uhr) zu TheosTreff im Biker’s Inn in Rams-

loh Gleichgesinnte einlädt. Und bei diesem Stammtisch kommen schon mal ein paar tausend Jahre zusammen. Denn die 20/30/40 „alten Wilden“ auf ihren schweren Maschinen, die zum Stammtisch kommen, schätzen diese Treffen, bei denen nicht nur gefachsimpelt, sondern auch manches Biker-Latein aufgetischt wird. Eigentlich

fehlt nur noch, dass bei einem der nächsten Treffen Peter Fonda (73) mit einer „Captain America“ anrauscht und im Hintergrund der Wirt eine alte 45-er Single auflegt mit „Born to be wild“ von Steppenwolf. Als der BÜRGERBLICK Theos Stammtisch besuchte, lag genau das in der Luft. Wir stellen einige der sympathischen Biker vor.

Theo Kamer vor 41 Jahren mit seiner ersten BMW R60/5


Report

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Bernard Fugel, Elisabethfehn, selbstständiger Elektromeister - Harley Davidson Ich habe meinen Motorrad-Führerschein Klasse 1 seit 1999. Mein erstes Motorrad war eine Honda Shadow 750. Heute fahre ich eine Harley. Das schönste Motorrad-Erlebnis war anlässlich einer vierwöchigen Amerika-Tour mit dem Wohnmobil von New York nach San Francisco. Ein unglaubliches Feeling, mit der Harley-Davidson Heritage durch Las Vegas, auf dem Las Vegas Strip und zum Las Vegas Lake (siehe Foto). Theo kenne ich von Jugend an. Er war schon immer ein agiler, aufgeschlossener und zuverlässiger Partner. Etwa Anfang der 70-er fuhren wir beide einen NSU RO80 mit Wankelmotor. Wahrscheinlich die einzigen weit und breit. Das Stammtischtreffen, wo ich erst neu dazugestoßen bin, ist leicht und locker, aber auch mit Niveau. Fachsimpeln mit netten Kollegen - egal, ob sie BMW, Harley oder andere tolle Maschinen fahren macht immer Spaß.

Horst Kuczewski aus Ramsloh, Versicherungsfachmann - Laverda Der Motorrad-Treff ist für mich ein willkommener Anlass, um das Hobby Motorrad mit anderen teilen zu können. Durch anregende Gespräche der meist älteren Besucher erfahre ich oft viel über Oldtimer, die in den 50er und 60-er-Jahren ganz normale Alltagsfahrzeuge waren und auch von diesen Leuten gefahren wurden. Und ich sage euch: Die können was erzählen. Weil sie Zeitzeugen sind und die Stimmung der damaligen Zeit, nicht nur rund ums Motorrad, sehr schön widerspiegeln. Leider kann ich beruflich bedingt nur sporadisch an diesen Treffen teilnehmen. Wenn ich aber etwas Zeit finde, bin ich gerne mit dabei. Ich kenne Theo Kramer den „Weißen Riesen“, wie wir Insider ihn nennen, schon seit meiner Kindheit. Ich habe mir damals oft, wenn ich in Strücklingen war, die Nase an seinem Schaufenster plattgedrückt, um mir nicht nur die neuesten, sondern ganz besonders auch die sehr schönen alten Motorräder anzusehen. In den 70er-Jahren habe ich mehrere Fahrräder von ihm gekauft. Ich wollte 1977 auch meine Lehre bei Theo beginnen, aber aus organisatorische Gründen war es ihm erst ein Jahr später möglich auszubilden. Damals wurde sein Betrieb um die Sparten Reparatur und Handel mit Autos erweitert. So fing ich bei einer anderen Legende an zu lernen, bei dem vor wenigen Monaten verstorbenen Hans Nee. Übrigens, 20 Jahre vor mir hatte auch Theo 1957 mit der Eröffnung des damals neuen VW Autohauses in Strücklingen als erster Lehrling bei Hans Nee seine Ausbildung begonnen. Meine Motorrad-und Auto-Leidenschaft (die Liebe ist gleichermaßen verteilt) begann schon in frühester Jugend mit der Lektüre von der „Autozeitung“ und „Das Motorrad“. Speziell charaktervolle Motorräder aus England und Italien, von denen ich die Konstrukteure und die Firmenhistorie kannte, hatten es mir angetan. Mit 15 Jahren startete ich meine Zweirad-Karriere mit einem Mofa mit Sachs-Motor später mit einer Puch Maxi (habe heute immer noch eine für mein Schaufenster im LVM Büro). Mit 18 Jahren nach Erwerb des Führerscheins kaufte ich, mit finanzieller Unterstützung meines Bruders, meine erste Laverda 750 und hatte dazu parallel immer das ein oder andere technisch reizvolle und ästhetisch ansprechende Motorrad wie beispielsweise Gilera 150; Zündapp175; Aermacchi 250; Caproni 75; Rickman 900: Morini 500; Guzzi Falcone; Motom; MV 125; Ducati 500 ;MM 250 und viele weitere. Der Marke Laverda bin ich aus vielerlei Gründen bis heute treu geblieben. Einige Gründe möchte ich hier nennen! Zum einen sind die Motorräder in einem Familienbetrieb von zwei Motorrad begeisterten Brüdern konstruiert und gebaut worden. Massimo Laverda fuhr eine Vincent Black Shadow und eine BMW R 69S später oft aktuelle BMW Modelle (der gute Draht zu BMW führte auch zu einem Entwicklungsauftrag für die GS Modelle) Hervorheben möchte ich die überragende Qualität der Laverdas, die mit besten und teuersten Zutaten der namhaftesten Zulieferer gebaut wurden. Die Motorräder wurden so konstruiert, dass eine Motor-Überholung erst nach 100.000 km erforderlich wurde. Viele haben heute mehrere hunderttausend Kilometer gelaufen (ohne Motor Überholung). Interessant ist auch die heute in vielerlei Maßen propagierte Nachhaltigkeit, die bei Laverda von Anfang an Teil der Firmenphilosophie war und sich für jeden Kunden darin zeigt, dass fast jedes Teil zerlegt und repariert werden kann. In 19 Produktionsjahren wurden etwa 30.000 Maschinen hergestellt. Jede einzelne Maschine wurde auf der hauseigenen Teststrecke probegefahren, anschließend für den Versand teilweise zerlegt und in Holzkisten sicher verpackt. Aus heutiger Sicht ein unglaublicher, schier unbezahlbarer Aufwand. Stellt euch das Szenario mal vergleichsweise bei Honda vor, bei Produktionszahlen von aktuell 22.000.000 pro Jahr.


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Gunter Rötticher (63), Rastede - BMW Moped fahre ich seit meinem 16. Lebensjahr in folgender Reihenfolge: Velosolex, Kreidler Florett, dann zwei Jahre Pause nach Anschaffung des ersten Autos. Aber die Mopedsucht lässt einen nie wieder los, nachdem sie einen mal gepackt hat. Dann folgten Honda CB 200, Vespa 200, Honda CX 500E, BMW 1100LT, BMW K 1200 LT und seit diesem Jahr BMW K 1600 GTL. Außerdem fahre ich leidenschaftlich Fahrrad, bis zu 130 Kilometer weite Fahrten sind gar kein Problem. Mit dem Fahrrad kam ich auch zum letzten Stammtischtreff nach Ramsloh (siehe foto unten). Ich bin aber auch schon mit dem Rad bis zur Edelweißspitze hochgefahren. Mit dem Moped mache ich kleinere oder größere Touren. Einmal im Jahr in die Berge: Alpen, Sächsische Schweiz - Hauptsache Berge. In wenigen Tagen geht es ins Erzgebirge. Theo habe ich durch die BMA kennengelernt, dem kostenlosen Motorrad-Magazin. Das ist jetzt ungefähr fünf Jahre her. Ich bin gern bei den Theos Treffen im “Bikers Inn” und rede mit Gleichgesinnten, die wie ich schon im gesetzteren Alter sind. Hier herrscht immer eine lockere, gemütliche und nette Atmosphäre. Ich habe in der ganzen Zeit nie erlebt, dass irgendjemand stänkert. Alle sind immer irgendwie „unheimlich gut drauf”. Da lohnt sich auch die weite Anfahrt aus Rastede. Nun bin ich 63 Jahre alt und hoffe noch lange Moped fahren zu können. Vielleicht muss ich irgendwann auf ein kleineres Gefährt umsteigen. Übrigens: So wie ich auf dem Bild auf meinem „Moped“ sitze sollte man übrigens auch bei heißem Wetter nicht fahren. Das nur als kleiner Hinweis.

Gerhard Jelken (64), Elisabethfehn - Suzuki Ich bin als Jugendlicher schon immer Moped gefahren, zuerst Zündapp anschließend Hercules und die lief schon damals 100 km/h Spitze. Dann lief nichts mehr, die Kinder und das Haus hatten Priorität. Mit 56 Jahren habe ich mir dann ein kleines Motorrad gekauft,die Maschine durfte ich mit dem alten Führerschein KL.3 fahren. Doch das war zuwenig und ich habe den grossen Motorradführerschein gemacht. Wir haben ja einen guten Fahrlehrer im Ort,der hat mich sogar mit damals 57 Jahren problemlos durch die Prüfung gebracht. Ich habe mir dann die Suzuki Bandit 1200S gekauft, die ich auch noch heute mit 64 Jahren fahre. Theo habe ich in Strücklingen kennengelernt, denn auch ich habe bei Hans Nee KFZ-Mechaniker gelernt. Theo war damals schon selbstständig. Uns allen aber war bekannt, dass er einer der ersten Lehrlinge bei Hans Nee war. Somit war und ist Theo auch noch heute ein Vorbild für uns Motorrad-Freunde.

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Report

Heinrich Bruns (60), Scharrel - Harley Ich bin gelernter Werkzeugmacher, jetzt aber in Frührente. Der Grund: Ich hatte 1983 einen schweren Motorradunfall und der hinterließ seine Spuren. Überhaupt musste ich einige Schicksalsschläge verkraften. Meine Frau starb nach langer, schwerer Krankheit und mein Sohn verunglückte tödlich. Kraft geben mir nicht nur meine heutige Lebensgefährtin, sondern auch meine regelmäßigen Touren auf meiner Harley Sportster 72 und meiner Suzuki 650 Savoy. Meine Motorradleidenschaft ist ungebrochen. Zu Theos Stammtisch gehe ich gerne hin, weil ich dort auch viele Bekannte aus Friesoythe treffe, die Motorrad fahren. Außerdem gibt es wohl keinen anderen Stammtisch weit und breit, bei dem ich so viele Experten treffe.

Heinrich Schütte, Kfz-Meister aus Scharrel - BMW Ich war 14/15 Jahre alt, als ich mein erstes Moped fuhr. Mann, war ich stolz. Das war damals was. Ich bin in Ellerbrock aufgewachsen. Gelernt habe ich Kfz-Meister in Friesoythe bei Auto Jannink und danach bei DKW-Kuhlmann. Theo kenne ich seit den 60-er-Jahren. Er war immer ein Kumpeltyp - und ist es bis heute geblieben. 1974 habe ich meinen Kfz-Meister gemacht und wurde selbstständig mit einer Kfz-Werkstatt und Tankstelle in Scharrel, die ich heute als KIA-Vertragshändler betreibe. Jetzt bin ich 68 Jahre alt und lasse es etwas ruhiger angehen. Meine beiden Söhne kümmern sich um die Betriebe in Scharrel und und Hilkenbrook. Die letzten zehn Jahre bin ich viel Motorrad gefahren - von Zündapp über DKW und jetzt BMW. Theos Stammtisch ist für mich jedes Mal wie ein kleiner Urlaub. Entspannung pur. Und immer wieder triffst du dort neue Leute oder Bekannte, die du oft Jahrzehnte nicht gesehen hast. Beim Stammtisch kann man fachsimpeln, trifft Gleichgesinnte, mit denen man auf demselben Niveau diskutieren kann. Theo hat da etwas Wunderbares geschaffen. Er ist und bleibt ein guter Freund und Kumpel.

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Schule

Erfolgreich „lebendig Schule gestaltet“ Von René Rahrt Im Juni erhielt ich eine Auszeichnung für mein Abitur. Auf der Abiturentlassungsfeier bemühte der Schulleiter des Albertus-Magnus-Gymnasiums Friesoythe das Bild der „Ernte“ der Früchte der vielen Jahre am Gymnasium. Doch für mich stand fest: Die Saat erfolgte durch das Laurentius-Siemer-Gymnasium Ramsloh. In meinen sechs Jahren am LSG (von 2005 bis 2011) erlernte ich die Schlüsselqualifikationen für die inhaltlichen und methodischen Grundlagen, die dann in der Oberstufe sichtbar wurden und ihre „Früchte trugen“. Wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben drei unbestreitbare Vorzüge des Laurentius-Siemer-Gymnasiums: Überschaubarkeit, reges Arbeitsgemeinschaftsangebot sowie die außerordentliche Bereitschaft der Lehrer zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler. „Kinder und Jugendliche zu Persönlichkeiten bilden, das ist für uns Aufgabe und Anspruch gleichermaßen“, statiert Schulleiter Reinhard Dreker im Imagefilm des

Gentleman René! Einen Blumenstraße für die gute Seele des Schulsekretariats Marlene Rauert

LSGs – und bringt damit seine Motivation und die seines Kollegiums auf den Punkt. „Lebendig Schule gestalten“ – das ist den Lehrerinnen und Lehrern, denen ich während

der Schülerzeitung laurentinews.de machen durfte. War die Geburt dieser Schülerzeitung doch etwas holprig, konnte sich laurentinews.de schnell als bekanntere Schülerzeitung etablieren. KröBesonders prägend waren nung dieser journalistischen für mich die Erfahrungen, die Bemühungen für mich war ich im Zusammenhang mit schließlich der zweite Preis meiner Zeit am LSG begegnen durfte, in hervorragender Weise gelungen und ihnen gebührt deshalb an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön.


Schule

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Einser-Abiturient und BÜRGERBLICK-Mitarbeiter René Rahrt bedankt sich bei LSG-Schulleiter Reinhard Dreker (links) und seinem Lieblingslehrer Reinhard Walter. Danach darf er noch mit Schulleiter Dreker in das Allerheiligste - das Lehrerzimmer

namentlich zu erwähnen. Der Pädagoge verdient für seine Leistungsbereitschaft sowie (journalistische und technische) Hingabe besonDoch ohne einen Lehrer, der dere Anerkennung. viele freie Stunden zu Hause für die Webseite und das Ich denke, ich bin jetzt gut Redaktionsmanagement zu- für mein Studium an der Uni trug, wäre dieser und die in Göttingen gerüstet. Dank 2012 und 2013 folgenden der profunden SchulausbilErfolge undenkbar. Reinhard dung, vor allem auf dem LSG. Walter, Lehrer für Biologie Bedanken möchte ich mich und Deutsch, sei deswegen auch bei all meinen Klassenin der Sonderkategorie beim Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGELs 2011 in Hamburg.

kameraden, von denen ich le gestehen: Egal, wie abgehoffe, einige ab und zu wie- droschen er klingt – aber er dersehen zu können. Jenen, stimmt! die noch ein paar Jährchen im Schulbetrieb verbringen müssen, möchte ich eines mit auf den Weg geben: Nehmt’s leicht, aber nicht zu leicht. Auch wenn es manchmal stressig wird, es lohnt sich zu lernen. Und obgleich auch täglich bis 22 Uhr geöffnet! ich den alten, viel zitierten Spruch „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lerMühlenstraße 36 nen wir” nicht mehr hören 26689 Augustfehn kann, muss ich an dieser StelTelefon 04489 - 1878


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Termine

De Hexenhoff

Lustspööl in dree Törns speelt van de

Theatergruppe der Kolpingfamilie Barßel in de Theateraula van Schoolzentrum in Barßel De Speeltermine sünd an:

So.

22.09.2013

14.00 Uhr - Senioren

Sa.

28.09.2013

19.30 Uhr

So.

29.09.2013

19.30 Uhr

Mi.

02.10.2013

19.30 Uhr

Fr.

04.10.2013

19.30 Uhr

Sa.

05.10.2013

19.30 Uhr

So.

06.10.2013

15.00 Uhr

Korten up Vörbestellung mit Platzreservierung Sabine Niemeyer Telefon: 04499 /2017


Service

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1.000 Euro Spende zugunsten der Flutopfer

Vor wenigen Wochen veranstaltete Möbel Cordes einen Flohmarkt, dessen Erlös den Flutopfern in Deutschland zugute kommen sollte. Der Flohmarkt war ein voller Erfolg, es kamen einige 1000 Besucher. Alle Flohmarkt-Stände waren mit ihren Verkäufen zufrieden. Eine weitere Aktion ist von Möbel Cordes für nächstes Jahr geplant. Die Spende aus den Flohmarktstand-Gebühren wurde von der Firma Möbel Cordes um 850 Euro auf 1000 Euro aufgestockt. Die Spende geht zu Gunsten der Flutopfer in Deutschland. Johann Cordes, daneben Herr Torsten Letas. Unten links Stefan Dettmer und daneben Sami El-Ahwal.


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SCHAU AUF DIE WELT! Widukind-Chor am 28. September in Barßel!

Widukind-Chor Enger konzertiert am 28.09.2013 in der Cosmas & Damian Kirche Barßel Auf Initiative der zweiten Vorsitzenden, Ingrid Schnellbächer, reist der gemischte Widukind-Chor Enger am Samstag, 28. September aus Ostwestfalen an und veranstaltet um 19:30 Uhr ein Konzert unter dem Titel „Schau auf die Welt“ in der Cosmas & Damian Kirche. Frau Schnellbächer ist eine Tochter des ehemaligen Organisten Laab in Barßel und lebt seit 23 Jahren mit ihrer Familie in der Widukindstadt Enger im Kreis Herford. Sie berichtet selber wie folgt: „Mein“ Chor setzt sich zusammen aus 70 aktiven Sän-

gerinnen und Sängern, die nicht nur aus Enger, sondern aus einem Umkreis von fast 40 km wöchentlich einmal zu einer Chorprobe zusammen kommen. Wir pflegen Kontakte zu Chören im Inund Ausland. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Herr Pastor Becker bei meiner ersten Anfrage spontan zusagte und uns hilfreich unterstützt. Etwa 60 Aktive werden das Konzert unter der bewährten Leitung des Kirchenmusikdirektors HansMartin Kiefer gestalten. Der Widukind-Chor verfügt über ein breit gefächertes Repertoire an geistlichem und weltlichem Liedgut, gesungen in deutsch, englisch, französisch, latein und sogar schwedisch. Wir singen

Swing und Musical-Melodien, Traditionals, deutsche Lieder sowie Evergreens aus Rock und Pop. Solistische Beiträge werden von einzelnen Chormitgliedern besetzt. Begleitet wird der Chor von Markus Gorski am Klavier, und Astrid Nantke bezaubert mit ihrer Violine. In dem anstehenden Konzert werden sowohl Stücke von Händel, Mendelsohn Bartholdy, Faure und Franck zu hören sein. Unter anderem auch „The wind beneath my wings“, „Gabriellas song“, „You raise me up“, „Amazing grace“ und „Battle hymn of the republic“, um nur einige zu nennen. Es erwartet die Besucher ein sehr abwechselungsreiches Programm, von dem alle Zuhörer mit Sicher-

heit begeistert sein werden. Nehmen Sie mich beim Wort! Im Voraus bedanke ich mich für eine positive Mund-ZuMund-Werbung und Weiterempfehlung dieser nicht alltäglichen Veranstaltung in Barßel. Mehr über unseren Chor im Internet unter www.widukind-enger.de. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro. Vorverkaufsstellen werden in Barßel eingerichtet.

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