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BÜRGERBL ICK Ausgabe August 2013

Die

Pleite!

„Hätten wir nur in unserem Baumarkt um die Ecke eingekauft!“

Leere Regale, wütende Kunden, überforderte Mitarbeiter! Bei Max Bahr spielten sich in den vergangenen Tagen krasse Szenen ab. Kunden, die ihre Ware bereits bezahlt hatten und später abholen wollten, bekamen sie nicht herausgerückt. Gutscheine wurden nicht eingelöst. „Hätten wir nur in unserem Baumarkt um die Ecke eingekauft“, schimpften einige aus unserer Region. Doch jetzt ein kleiner Hoffnungsschimmer! Ab Seite 32

Interview mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe (CDU) und eine gute Nachricht:

Eugen Merk aus Harkebrügge bekommt jetzt einen neuen Rollstuhl! Lesen Sie ab Seite 8

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Experte Prof. Dr. Oliver Ploss, Apotheker und Heilpraktiker, kommt nach Barßel:

Vortrag zum Thema „Was tun bei Waden- und Muskelkrämpfen?“ Barßel – Jeder vierte Deutsche schläft schlecht. Mitschuld daran tragen nächtliche Wadenkrämpfe. Obwohl die überraschenden Schmerzen viele plagen, streiten sich Forscher noch über ihre Ursachen. 40 Prozent aller Erwachsenen kennen diesen Schmerz: Ein kräftiger Stich fährt in die Wade und der Muskel wird steinhart. Es kann beim Schwimmen passieren oder auf dem Tennisplatz. Es kann aber auch mitten in der Nacht geschehen, während man ganz entspannt im Bett liegt. An Schlaf ist allerdings nicht mehr zu denken, bis der schmerzhaft verkrampfte Muskel wieder gelockert ist. Nächtliche Beinkrämpfe, vorwiegend einseitig in der Wade, sind keine

Prof. Dr. Oliver Ploss, Apotheker und Heilpraktiker aus Ibbenbüren Bildquelle: Klosterfrau Gesundheitsservice

eigentliche Krankheit, sondern ein Warnsignal des

Körpers. Schwangere Frauen leiden oft darunter, weil ihre besondere Hormonsituation den Flüssigkeitsund Mineralstoffhaushalt verändert und der Bedarf erhöht ist. Am häufigsten betroffen sind jedoch ältere Menschen. Dafür, dass nächtliche Beinkrämpfe so weit verbreitet sind, sind sie wenig erforscht. Einer der führenden Experten europaweit ist Dr. rer. nat. Oliver Ploss Ibbenbüren. Er ist Heilpraktiker und Apotheker für Naturheilverfahren und Homöopathie. Er arbeitet als Lehrbeauftragter für Homöopathie und Anthroposophie an der Universität Münster und ist renommierter Buchautor zu Themen rund um die Gesundheit.

Jetzt kommt Prof. Dr. Oliver Ploss auf Einladung der Schünemann-Apotheken (Cosmas-Apotheke Barßel, Apotheke „Am Moor“ in Elisabethfehn und Sagter Ems Apotheke in Ramsloh) nach Barßel. Am Montag, 2. September 2013 wird er ab 19 Uhr in der Teestube im Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn einen Vortrag zum Thema „Wadenund Muskelkrämpfe“, über die Folgen und über Chininsulfat als effektives pflanzliches Therapeutikum halten. Wer Wert auf seine Gesundheit legt, sollte diesen Vortrag (Unkostenbeitrag 3 Euro – ein Getränk inklusive) nicht verpassen. Anmeldungen in den Apotheken oder unter Telefon (04499) 921050 oder (04498) 1033.

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BÜRGERBLICK Medien Laib Verlag & Redaktion Nelkenstraße 1 26676 Barßel / Elisabethfehn Telefon: 0 44 99 / 92 61 66 Telefax: 0 44 99 / 92 61 77 www.buergerblick.com medienlaib@t-online.de Herausgeber&Chefredakteur: Eberhard Henrie Laib PR-Redaktion: Marcel de Vries Anzeigenleitung: Emina Kustura Freie Mitarbeit: René Rahrt, Günter Malz

Vertrieb: Deutsche Post (an alle Haushalte) und Eigenvertrieb Layout: dtp-service24 Druck: WE-Druck, Oldenburg Diese Ausgabe erscheint in einer Auflage von 21.500 Exemplaren und wird im Eigenvertrieb an alle erreichbaren Haushalte verteilt in den Gesamtgemeinden Barßel, Saterland, Kamperfehn, Apen/Augustfehn, Ocholt, Wittensand, Bokelesch, Detern, Detern und Idafehn. In einigen Ortsteilen wird mit der Deutschen Post AG an alle Haushalte verteilt.

Impressum: Zusätzlich wird der BÜRGERBLICK an vielen öffentlichen Stellen (Bäckereien, Tankstellen, Kiosken etc.) ausgelegt - unter anderem auch in Friesoythe, Westerstede, Edewecht, Edewechterdamm, Ostrhauderfehn und Rhauderfehn. Diese Ausgabe wird auch in Esterwegen und um zu verteilt mit der Deutschen Post an alle Haushalte. Der Nachdruck von Fotos, Texten und Anzeigen ist nur mit Genehmigung des Verlages erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

elektronische Datenträger und Fotos wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare und Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Bei Leserbriefen behalten wir uns Kürzungen vor. Anonyme Zuschriften wandern in den Papierkorb. V.i.S.d.P.: Eberhard H. Laib Mitglied im Deutschen Journalisten Verband (DJV).


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Benefizkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen zugunsten des KIDS e.V. Barßel

Der private Freundeskreis des Vereins KIDS hat das Benefizkonzert organisiert. Von links nach rechts: Georg Büscherhoff, Ludger Elsen, Johannes Budde (Vorsitzender KIDS e.V.), Werner Wohlers (LzO) und Heinz-Werner Loots Region - Den Freitag, 18. Oktober 2013, sollten Sie sich dick in Ihrem Terminkalender notieren. Das Polizeiorchester Niedersachsen ist an diesem Tag zum zweiten Male im Seemannsort, um ein Benefizkonzert für den Verein KIDS zu geben. Organisiert wurde es wieder vom privaten Freundeskreis um Ludger Elsen, der seine Kumpels Georg Büscherhoff, Heinz-Werner Loots und Werner Wohlers mit ins Boot holte.

Bereits 2011 hatte der „musikalische Brückenbauer zwischen der Bevölkerung und ihrer Bürgerpolizei“ - so die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen – Barßel besucht. Ort: wieder die Aula im Schulzentrum Barßel. Zeit: ab 19.30 Uhr. Schirmherr ist der Bürgermeister der Gemeinde Barßel, Bernd Schulte. Der Eintritt für einen guten Zweck kostet 10 Euro. Vorverkaufsstellen sind die LzO in Barßel, Elisabethfehn

und Harkebrügge sowie die Buchhandlung Pekeler. Der BÜRGERBLICK verlost unter seinen Lesern drei Eintrittskarten. Schreiben Sie uns eine E-Mail unter medienlaib@t-online.de oder eine Postkarte an BÜRGERBLICK, Nelkenstraße 1, 26676 Barßel. Unter allen Einsendern werden dann drei Gewinner gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Noch einige Infos zum Polizeiorchester. Seit 1. Februar

2009 wird es von Thomas Boger geleitet. Boger, das Orchester und dessen Solisten möchten die Zuhörer in Barßel auf eine spannende und aufregende musikalische Reise mitnehmen. Dem Konzertpublikum wird Musik aus dem Bereich der Klassik, mitreißende Originalkompositionen für symphonisches Blasorchester, aber auch swingende Big-Band-Klassiker bis hin zum Pop-Musik-Highlight schwungvoll präsentiert.


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Politikabarett zur Bundestagswahl 2013! Von Karl-Heinz Matten

Augustfehn - Schon wieder haben wir eine Bundestagswahl vor uns. Der Freizeit- & Kulturkreis Bokel-Augustfehn e.V. hat hierzu das passende Angebot an alle Wähler: Ein unterhaltsamer Abend mit Politkabarett aus Berlin von und mit Gerd Hoffmann und Rolf Gundelach. Ein Politkabarettist und ein Clown erklären uns die Welt – genauer die Wahlwelt. Was der eine nicht begriffen hat, will der andere nicht verstehen oder so ähnlich. Aber wir lassen uns nicht aufs Glatteis führen. Alles, was Sie über Parteien, ihre Protagonisten und die deutschen Besonderheiten wissen müssen, um sich bei der nächsten Bundestagswahl zurechtzufinden, haben die beiden auf heitere, fiese Art und Weise aufbereitet. Die Berliner bieten messerscharfe Analysen, trockene Kommentare, originelle Fragen und überra-

schende Antworten - bevor sich alle genervt verkriechen, Politikverdrossenheit vorschützen und der Sache an sich damit Unrecht tun. Denn Gerd Hoffmann und Rolf Gundelach haben schon sehr genau durchschaut, was in unserem Land so los ist. Grund genug, ein Programm über diesen Blödsinn zu machen. Das Programm ist deutschlandweit kostenpflichtig erhältlich.Ob Deutschland ein gültiges Wahlrecht hat, ist für die Aufführung übrigens genauso egal wie das Wahlergebnis selbst. Viel Spaß mit der Politik! Weitere Infos unter: www.wahlhilfe-für-bodenturner.de - Ort des Kabarettabends: Dörpshus VreschenBokel in der Hauptstraße 66. Eintritt 12 EUR. Einlass ab 19 Uhr. Kartenvorverkauf: Antiquariat Matten, Hauptstr. 586, Augustfehn, Tel. 0 44 89 – 94 17 47. Infos auch unter www. buergerschule.com und www. antiquariat-matten.de


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Unsere Heimat

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Wir möchten uns auf diesem Weg für die vielen Aufmerksamkeiten und Geschenke zu unserer Eröffnung bei unseren Nachbarn, Freunden und allen Gästen herzlich bedanken! Wir sind jeden Sonntag von 14.00 bis 22.00 Uhr für Sie da. Wir bieten Ihnen an: Kaffeespezialitäten, selbstgebackene Kuchen und Torten, Brotplatten mit selbstgebackenem Schwarzbrot und Stuten mit Käse oder Schinken. Für Erfrischung ist auch gesorgt: Eisbecher mit Eis von Bruno, Bier vom Fass, Wasser, Cola... Das alles können Sie auf unserer Terrasse oder im Biergarten genießen. Auch bei schlechtem Wetter laden wir Sie in unsere, für 80 Personen ausgelegten, gemütlichen Räumlichkeiten ein.

Scharrel

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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Möchten Sie mal mit einer Gruppe in der Woche bei uns einkehren? Rufen Sie uns einfach an zwecks Terminabsprache.

Landcafe „Uders Huus“ - Westermoorstraße 11, 26683 Saterland-Scharrel - Telefon 0 44 92 / 91 56 89

Mal wieder ein paar schöne Stunden genießen Von Henrie Laib Saterland - Eigentlich wollte ich diesen Ausflugtipp geheim halten. Doch bereits im letzten BÜRGERBLICK habe ich ihn dann doch verraten. Denn über so ein tolles Fleckchen Erde. Von so einem Ort der Entspannung und der Gemütlichkeit sollten alle wissen. Das darf nicht nur wenigen gehören. Deshalb möchte ich Ihnen das Landcafé „Uders Huus“ in Scharrel (Westermoorstraße 11) ans Herz legen. Fahren Sie ruhig mal hin - und zwar mit der gesamten Familie. Vergessen Sie den Stress des Alltags. Nehmen Sie sich einen Sonntagnachmittag Zeit und radeln Sie mal durchs schöne Saterland. Genießen Sie die zauberhafte Landschaft und die Begegnungen mit anderen Radlern. Oder fahren Sie mit dem Auto direkt ins Landcafé „Uders Huus“. Genügend Parkplätze sind vorhanden. Sie werden erst einmal von

der Warmherzigkeit des Inhaberehepaares Margret und Hermann Benkens angetan sein. Ja, hier möchte ich bleiben und ein paar schöne

selbstgebackenen Schwarzbrot und Stuten mit Käse oder Schinken. Süchtig nach der wohltuenden Atmosphäre, die uns dort erwartet.

Stunden genießen. Die Kinder können sich auf dem Spielplatz vergnügen, nachdem sie beispielsweise einen Eisbecher mit Eis genossen haben. Ich möchte Sie aber hier auch warnen! Ein Besuch im „Uders Huus“ kann süchtig machen! Süchtig nach den leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten. Süchtig nach dem

Wenn Ihnen das genauso ergeht wie mir, sollten Sie das unbedingt Ihren Freunden, Vereinskameraden, ihrem Kegelclub oder Ihren Sangesbrüdern oder -schwestern verraten. Denn wenn Sie mal mit einer Gruppe innerhalb der Woche bei dem Ehepaar Benkens einkehren wollen, dann rufen Sie sie einfach an und

vereinbaren Sie einen Termin. Wetten, dass Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten ebenfalls so begeistert sein werden, wie Sie es nach Ihrem ersten Besuch im „Uders Huus“ gewesen sind? Wir haben es uns doch bei all den Alltagssorgen und dem Stress verdient, uns mal wieder entspannen zu können. Gibt es Schöneres, als das in der freien Natur zu tun? In einem zauberhaften Landcafé mit wunderbaren Menschen, die wir dort kennenlernen werden. Niemand muss dafür in fremde Länder reisen. Das Schöne und Gute liegt manchmal ganz in unserer Nähe. Lassen Sie sich vom Inhaberehepaar die Geschichte Ihres Landcafés erzählen. Wie es zu dem Namen „Uders Huus“ gekommen ist und was er bedeutet. Ich wünsche Ihnen ganz viel Frohsinn und Kurzweil bei Ihrem Besuch im „Uders Huus“ im schönen Saterland.


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Gesellschaft

Interview mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe (MdB, CDU):

„Ich weiß, wofür ich kämpfen muss“ In einer der letzten Ausgaben des BÜRGERBLICK berichteten wir über zwei ziemlich beste Freunde. Den an den Rollstuhl gefesselten Augen Merk aus Harkebrügge und seinen Integrationshelfer Stefanos. Den Artikel schickten wir dem Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe. Für ihn ist eugen Merk ein gutes Beispiel für Inklusion. Mit Hubert Hüppe sprach BÜRGERBLICK-Chefredakteur Henrie Laib. Herr Hüppe, Sie haben unseren Bericht über den schwerstbehinderten Eugen Merk und seinen Integrationshelfer Stefanos gelesen. Wie im Film „Ziemlich beste Freunde“ sind die beiden ebenfalls dicke Kumpels geworden. Hat Ihrer Erfahrung nach der Film eigentlich das Verhältnis Nichtbehinderter zu Behinderten positiv beeinflusst? Hüppe: Ich glaube schon, dass der Film Positives bewirkt hat und dazu beigetragen hat, dass Menschen ohne Behinderung etwas lockerer und unverkrampfter mit Menschen mit Behinderungen umgehen. Man muss aber unterscheiden zwischen denen, die von Geburt an behindert sind, und solchen, die nach einem Unfall von einem Tag auf den anderen behindert geworden sind, wie der Protagonist in dem Film, den es ja in Wirklichkeit gibt. Mir hat einmal ein Mann, der seit seiner Geburt behindert ist, gesagt: „Herr Hüppe, ich weiß gar nicht, ob ich ohne Rollstuhl leben möchte. Ich kenne ja nichts anderes. Es gehört zu meiner Identität, mein ganzes Leben ist darauf abgestellt. Ich habe nie erfahren , wie es ist, nicht behindert zu sein, Sie könnten mich genausogut fragen, ob ich lieber eine Frau wäre.“ Ich glaube, letztendlich ist es wie immer, jeder Mensch ist anders und am besten lernt

man durch die Begegnung. Ist Herr Merk ein gutes Beispiel für Inklusion – also das Leben mitten in der Gesellschaft? Hüppe: Auf jeden Fall. Entgegen dem, was viele in unserer Gesellschaft sagen, - dass man behinderte Kinder in eine Förderschule bringen muss, damit sie Freunde finden, da sie ja sonst immer die letzten in der Klasse wären ist Herr Merk auch das beste Beispiel für Inklusion. Er nimmt am Leben teil. Er hat eine Regelschule besucht. Er hat tolle Freunde, mit denen er in die Disko geht oder ins Eiscafé. Das größte Problem von Menschen mit Behinderung ist doch, dass Menschen ohne Behinderung nie gelernt haben mit ihnen umzugehen. Anstatt sie von Kind an zusammenzuführen, werden sie bei uns in Deutschland von klein auf getrennt. Inklusion aber bedeutet, behinderte Menschen so zu nehmen, wie sie sind - und zwar schon im Kindergarten. Sie eben nicht von den nichtbehinderten Kindern zu trennen, sondern zu schauen, was sie können, und nicht gleich darauf zu schauen, was sie nicht können, um sie dann in Sondereinrichtungen unterzubringen. Behinderte wie nichtbehinderte Menschen verpassen noch viel zu viele Begegnungen miteinander.

Das heißt also, wir alle müssen endlich damit anfangen, unsere Berührungsängste gegenüber Behinderten zu überdenken und sie abzubauen? Hüppe: Genauso ist es. Ich kenne viele, die haben schon damit ein Problem, Menschen im Rollstuhl anzuschauen oder ihnen ‚Guten Tag’ zu sagen. Vor allem wir Älteren kommen aus einer Generation, die das nie gelernt hat. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich vor vielen Jahren in einer Kommission im Bundestag mit einer Frau mit Conterganschädigung zusammengearbeitet habe. Da sie keine Arme hat, macht sie alles mit den Füßen. Wenn wir uns morgens zur Kommissionssitzung trafen, gaben sich alle die Hand, nur bei ihr machte man einen Bogen und sagte aus gesichterter Entfernung ‚Hallo’. Eines Tages habe ich mich überwunden und sie gefragt, wie man sie eigentlich begrüßt, daraufhin sagte sie: ‚Nun, wenn Sie mir die Hand geben wollen, kriegen Sie meinen Fuß.’ Beim ersten Mal war es noch seltsam für mich, aber heute ist das alles selbstverständlich.

begegnet, nicht in der Schule oder im Kindergarten, nicht im Beruf, viele waren in Sondereinrichtungen. Das fängt schon mit dem Fahrdienst für behinderte Menschen an, mit dem sie in eine Sonderschule gebracht werden. Das dauert manchmal Stunden. Und wenn sie abends wieder nach Hause kommen, sind andere Kinder, die vorher noch auf der Straße, auf dem Spielplatz gespielt haben, wieder im Haus. Damit will ich sagen: Viele Menschen mit Behinderungen werden isoliert. Das halte ich für falsch. Ich weiß, dass ich mir bei vielen Einrichtungen damit keine Freunde mache, aber ich bin der Ansicht, dass man Teil-

habe nur erfahren und nicht lehren kann. Eugen Merk ist dafür ein gutes Beispiel. Er hat gute Freunde. Er lacht mit ihnen. Er macht Witze und lacht über die Witze seiner Freunde – auch wenn es Behindertenwitze sind. Ich habe noch nie so viele Behindertenwitze gehört wie von behinderten Menschen. Auch das gehört zur Normalität.

Herr Hüppe, als Sie Ihr Amt als Behindertenbeauftragter der Bundesregierung übernahmen, gründeten sie erst einmal einen Inklusionsbeirat. Was hat man sich darunHüppe: Ich habe mich damals ter vorzustellen? gefragt, warum ich es nicht wusste und warum ich solche Hüppe: Die GeneralversammHemmungen hatte, obwohl lung der Vereinten Nationen doch Menschen mit Conter- hat 2001 beschlossen, dass ganschädigungen kaum jün- Vorschläge für ein umfasger sind als ich. Es war klar, sendes internationales Überich bin nie einem Menschen einkommen zur Förderung mit Conterganschädigungen und zum Schutz der Rechte Das bedeutet, wir müssen uns einfach überwinden und lernen, unsere Angst, wie wir uns Behinderten gegenüber verhalten sollen, ablegen...


Gesellschaft

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Vor rund 400 Gästen empfing der Beauftragte für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe Bundeskanzlerin Angela Merkel bei seinem Jahresempfang am 13. Mai 2013. Der Chor der inklusiven Neusser Gemeinschaftsschule „Die Brücke“ sorgte für den musikalischen Rahmen.

von Menschen mit Behinderungen entwickelt werden sollten. Deutschland hat als einer der ersten Staaten die UN-Behindertenrechtskonvention und das Zusatzprotokoll unterzeichnet. Seit vier Jahren, seit der Bundestag dies beschlossen hat, ist die UN-Behindertenrechtskonvention für uns völkerrechtlich verbindlich. Sie stellt klar: Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist ein Menschenrecht, wer die Teilhabe verhindert, verletzt Menschenrechte. Damit die UN-Behindertenrechtskonvention auch in der breiten Gesellschaft umgesetzt wird, habe ich vor Antritt meines Amtes einen sogenannten Inklusionsbeirat gegründet. Hier war wichtig, dass jetzt nicht wieder Verbände von nichtbehinderten Menschen über das entscheiden, was gut ist für Menschen mit Behinderung, sondern die behinderten Menschen

selbst. Deswegen habe ich den Deutschen Behindertenrat gebeten, mir zehn Menschen mit Behinderungen als Mitglieder zu benennen, wobei ich nur die Bedingungen stellte, dass mindestens je ein Teilnehmer eine sogenannte geistige Behinderung, eine Körperbehinderung, eine Hör- und Sehbehinderung und eine psychische Erkrankung hat. Insgesamt hat der Inklusionsbeirat nur drei weitere Mitglieder, so dass die Menschen mit Behinderung die große Mehrheit haben. Ich bin überzeugt, Menschen mit Behinderung sind die besten Experten, wenn es um ihre Probleme und die Lösung ihrer Probleme geht. Apropos Hörgeschädigte, der Fernsehsender „Phoenix“ hat angekündigt, die Übertragung der Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „heute journal“ in Gebärdensprache einzustellen. Wie

stehen Sie dazu? Hüppe: Genau das passiert, wenn man glaubt, man wisse besser als die Betroffenen selbst, was gut für sie wäre. Phoenix hat ja geglaubt, sie täten etwas Gutes für taube Menschen, wenn sie mehr Sendungen untertiteln und dafür die Gebärdenübersetzung einstellen. Hätte man dort einen Inklusionsbeirat mit einem gehörlosen Mitglied, wäre das nicht passiert. Tatsache ist, gehörlose Menschen sind auf Gebärdensprache angewiesen und haben ein Anrecht darauf. Sie haben eine andere Grammatik und eine kürzere Sprache. Ich freue mich, dass nicht zuletzt auch mein Protest dazu geführt hat, dass Phoenix die Gebärdenübersetzung beibehält. Wer aufmerksam die Nachrichtensendungen über den arabischen Frühling verfolgt hat, der hat festgestellt, dass dort – wie übrigens so-

gar in vielen Dritte-WeltLändern - bei Nachrichtensendungen Gebärdensprache völlig selbstverständlich ist. Und wir hier in Deutschland kriegen das nicht hin? Es sollte nicht nur auf Phoenix, sondern auch in der ARD und im ZDF selbstverständlich sein. Ich war mal in Mexiko und habe dort eine Kathedrale besucht. Die dortige Messe wurde von zwei Gebärdendolmetschern übersetzt. Und bei uns? Wenn überhaupt gibt es meist nur spezielle Gehörenlosen-Gottesdienste. Aber das ist nicht Inklusion. Hinzu kommt, dass Gehörlose seit Anfang des Jahres auch GEZ-Gebühren zahlen sollen. Bislang waren sie von der Rundfunkgebühr befreit. Ich würde gerne wissen, was so eine eine „Wetten, dass“Sendung im Vergleich kostet. Deswegen habe ich alle Intendanten angeschrieben und darum gebeten, dass nicht nur bei Phoenix, son-


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dern auch im ganz normalen Die machen das aber nicht Programm Gebärdendolmet- aus Mitleid oder Menschenfreundlichkeit, sondern hascher eingesetzt werden. ben erkannt, dass behinderte Menschen etwas leisten könHerr Hüppe, Eugen Merk ab- nen. In anderen Betrieben ist solviert derzeit ein Praktikum es leider noch nicht so weit, bei VW in Emden. Sicherlich hier setzt sich das fort, was ein tolles Beispiel für Inklu- wir aus dem Alltag kennen, sion. Kleinere Firmen aber viele schauen nur darauf, haben immer noch Vorur- was Menschen mit Behinderungen nicht können anstatt darauf, was sie können. Und hier stoßen wir wieder auf das Grundproblem, wer noch nicht einmal einem behinderten Menschen „Guten Tag“ sagen kann, wird ihn auch nicht einstellen. Da müssen noch viele an sich arbeiten. Sie meinen, dass hier noch zu teile, wenn es darum geht, viele Vorurteile herrschen? Behinderte einzustellen oder sie als Praktikanten zu akzep- Hüppe: Ich glaube, dass Unternehmer dieselben Vorurtieren. Woran liegt das? teile wie andere Menschen Hüppe: Mit der Arbeitsge- haben. Wir stoßen hier auf meinschaft der Schwerbe- dasselbe Problem, dass sie hindertenvertretungen der nicht wissen, wie sie mit ihAutoindustrie und ihren nen umgehen sollen und Zulieferern bin ich in stän- denken, Menschen mit Bedigem guten Kontakt. Diese hinderungen könnten die arbeiten hervorragend mit Arbeit nicht bewältigen. Ich den Unternehmensführun- denke, die wissen einfach gen zusammen, weil hier Ar- nicht, wie sie mit ihnen umbeitgeber und Arbeitnehmer gehen sollen, weil sie das nie erkannt haben, dass es zum gelernt haben. Viele schauen Vorteil beider ist, Menschen nur darauf, was Menschen mit Behinderung einen Ar- mit Behinderungen nicht beitsplatz zu geben. Der können und nicht, was sie Anteil der behinderten Be- imstande sind zu leisten. So schäftigten in Betrieben liegt etwas nennt man „defizitbundesweit bei 4,8 %. Bei orientiertes Denken“. Aber den Autoherstellern inzwi- es gibt jetzt auch gute Entschen bei über 10 Prozent. wicklungen. So hat jetzt der Viele Unternehmen haben Software-Konzern SAP aninzwischen erkannt, dass hier gekündigt bis 2020 über 650 ein Potential vorhanden ist. Menschen mit Autismus ein-

Gesellschaft

Kurzvita des MdB Hubert Hüppe, CDU Hubert Hüppe (CDU) wurde am 3. November 1956 in Lünen geboren. Er ist verheiratet, hat drei Kinder. Berufliches: Mittlere Reife, Ausbildung bei der Stadtverwaltung Lünen für den gehobenen nichttechnischen Dienst, Diplom-Verwaltungswirt. Anschl. Sachbearbeiter beim Jugendamt, Stadtoberinspektor und seit 2012 Mitglied des Deutschen Bundestages. zustellen. Der Grund ist, dass man erkannt hat, dass es unter diesen Menschen Personen gibt, Leute, die eine sogenannte „Inselbegabung“ haben. Dies befähigt sie insbesondere bessere Leistungen z. B. in der Softwareprüfung zu erbringen als andere Menschen. Diese Menschen können mit einem Blick etwas erkennen, was andere nicht erkennen können. Dieses Beispiel zeigt, dass Menschen mit Behinderung sogar höhere Leistungen erbringen können als Menschen ohne Behinderung. Allerdings ist es auch manchmal so, dass auch die Belegschaften überzeugt werden müssen, dass ein neuer Kollege mit Behinderung seine Leistung erbringen kann. Ich bin zur Zeit unterwegs, um Unternehmern positive Beispiele aufzuzeigen, wie’s gehen kann. Mit unserer Konferenzreihe „Unternehmen inklusive Arbeit“ fahren wir von Bundesland zu Bundesland und Unternehmer zeigen anderen Unternehmern, dass es sich lohnt, Menschen mit Behinderungen einzustellen. Nehmen wir Herrn Merk. Er hat Power, ein klares Ziel vor Augen und er setzt die richtigen Prioritäten.

Herr Hüppe, als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen werden sie tagtäglich mit vielen Schicksalen konfrontiert. Belastet einen das auf Dauer nicht? Hüppe: Mich belasten nur jene, die ständig Barrieren

aufbauen. Nehmen wir nochmals Eugen Merk. Ich habe nicht den Eindruck, dass er tagtäglich leidend durch die Gegend fährt. Im Gegenteil. Er will kein Mitleid. Er will ernst genommen werden. Gestatten Sie mir noch eine persönliche Frage. Auf Ihrer Internetseite steht, dass Sie einen ganz persönlichen Bezug zu Ihrer Aufgabe haben, selbst innerhalb Ihrer Familie. Hüppe: Ja, ich habe einen Sohn mit Behinderung und mein Vater war durch den Krieg schwerstbehindert. Ich weiß also, worüber ich rede und wofür ich kämpfen muss.

Der Behindertenbeauftragte kommt in unsere Region und besucht die Caritas in Altenoythe! Altenoythe – MdB Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung (Foto rechts), kommt am Donnerstag, 22. August auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp (Foto links) in unsere Region. Er wird den Caritas-Verein Altenoythe e.V. besuchen (14.45 bis 15.45 Uhr). Anschließend werden Hubert Hüppe und Franz-Josef Holzenkamp mit Wählerinnen und Wählern aus den Werkstätten und Wohnheimen diskutieren – auch und vor allem über das Thema „Inklusion“.


Gesellschaft

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Endlich! Nach dem BÜRGERBLICK-Bericht „Ziemlich beste Freunde“:

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Richard von Weizsäcker hat einmal gesagt: „Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk. Lassen Sie uns die Behinderten und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen ihnen die Gewissheit geben, dass wir zusammengehören.“ Das ist der erste Schritt hin zur Inklusion. Denn jeder Mensch hat ein Recht auf „Inklusion“, also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. Eugen Merk aus Harkebrügge leidet seit frühester Kindheit an Muskelschwund. Wir haben über ihn und seinen Integrationsbeauftragten Stefanos berichtet. Eugen Merk, so hat auch der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung erklärt, ist ein gutes Beispiel

für Inklusion. Der an den Rollstuhl gefesselte junge Mann hat - trotz seiner unheilbaren Krankheit - ein klares Ziel vor Augen: Er will IT-Manager werden! Deshalb studiert er an der Hochschule in Emden und absolviert zur Zeit ein Langzeitpraktikum bei VW. Was für ein Vorbild, dieser Eugen! Ich kenne kerngesunde Jugendliche, die - trotz fehlenden Hauptschulabschlusses - dank weitsichtiger und sozial eingestellter Ausbildungsbetriebe eine Lehrstelle bekommen haben. Um schon in den ersten Monaten ihrer Lehrzeit diese Chance wieder zu vergeigen. Weil sie die Berufsschule schwänzten, ihre Berichtshefte nicht ordnungsgemäß oder überhaupt nicht führten. Oder weil sie während der Arbeit nur an ihrem Handy gepostet, gesimst und herumgespielt haben. Gegen eine solche Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Und da kommt einer, der im Rollstuhl sitzt, der rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen ist, der eigentlich auf Grund seines Schicksals eher verzagen müsste - aber das genau nicht tut. Eugen Merk

Eugen Merk aus Harkebrügge mit seinem Integrationshelfer Stefanos

zeigt uns allen, worauf es ankommt: Nämlich darauf, die richtigen Prioritäten im Leben zu setzen. Nicht zu verzagen, sondern seine Chancen zu nutzen. Jeden Tag, jede Stunde. Während jene, die kerngesund sind und wirklich jede Chance dieser Welt haben, kläglich scheitern. Weil sie zwischen der digitalen und der realen Welt nicht mehr unterscheiden können und schon zu Wochenbeginn während der Arbeit lieber auf Facebook posten „Hey, was geht ab? Freitag Party?“ als den Anweisungen ihres Meisters oder Gesellen Folge zu leisten. Manchmal frage ich mich, was für Dumpfbacken werden hier eigentlich auf die Arbeitswelt losgelassen? Sind diese Jugendlichen wirklich nur weltfremd oder zu dumm, um zu erkennen, dass das Leben nicht nur aus Facebook, Ballerspielen und dummen Sprüchen besteht? Oder sind sie einfach nur schlecht erzogen? Vielleicht beides. Wann aber wachen solche Looser dann endlich auf? Eugen Merk hat dem BÜRGERBLICK erklärt, er wolle auf jeden Fall sein Berufsziel erreichen. Das sei er seinen Eltern schuldig, die schon soviel für ihn geopfert hätten. Wann, liebe Eltern, haben Sie einen solchen Satz das letzte Mal von Ihren Kindern gehört? Der einzige Wunsch, den er habe, so Eugen im BÜRGERBLICK-Interview, sei der, dass er endlich einen neuen Rollstuhl bekomme. Und wirklich: Nach unserem Bericht hat die AOK reagiert. Weil auch die Krankenkasse erkannt hat, dass Eugen Merk ein positives Beispiel für Inklusion ist und seinen Platz in der Arbeits-

welt finden wird. Während jene, die kerngesund sind ihren Platz in der Arbeitswelt schon gefunden hatten, aber fahrlässig aufs Spiel gesetzt haben. Wir freuen uns, dass unser Bericht ein wenig dazu betragen konnte, die Lebensqualität von Eugen zu verbessern und sind uns sicher, dass er sein Ziel erreichen wird. Betriebe wie VW in Em-

den und auch die AOK haben ebenfalls erkannt, was Heinrich Nordhoff, ehemaliger VW-Top Manager einmal so zusammengefasst hat: „Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Banknoten aus. Wertvoll an einem Unternehmen sind die die Menschen, die dafür arbeiten.“ Menschen wie Eugen Merk. Wir werden den beruflichen Weg von Eugen Merk im Auge behalten. Aber auch den Weg von jenen, die einen Ausbildungsplatz nicht schätzen gelernt haben. Mal sehen, wo jeder einzelne in fünf Jahren steht.


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Viel zu früh verstorben: Firmengründer Günther Schön. „Er fehlt uns sehr und jeden Tag mehr,“ sagt seine Familie. Der Seniorchef hinterließ eine Firma mit Weltruf


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Die Firma Kälte Schön GmbH in der Elisabethfehner Straße in Ramsloh. In einer Garage fing alles an - heute ist das Firmengelände über 30.000 Quadratmeter groß

Saterland – Diese Chance sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Einmal einen Blick hinter die Kulissen einer Firma zu werfen, von der kaum einer in unserer Region weiß, dass sie auf verschiedenen Kontinenten tätig ist. Kälte Schön in der Elisabethfehner Straße in Ramsloh genießt in Europa, in Afrika und in Asien nicht nur großen Respekt und Anerkennung - das Knowhow der Saterländer Firma ist international auch sehr gefragt. Von Ramsloh aus strahlt ihr guter Ruf aus bis hin nach Togo, nach Albanien oder nach Turkmeni-

stan. Der wegen Krankheit leider viel zu früh verstorbene Firmengründer Günther Schön hatte die Firma 1976 gegründet - und wurde erst einmal belächelt. „Kältetechnik“ – das war vor 37 Jahren noch Neuland für die Branche. Doch einer wie Günther Schön ließ sich nicht beirren. Mit großem unternehmerischen Mut und Weitblick schuf er mit seinen Mitarbeitern ein heute weltweit agierendes Unternehmen, dessen Qualitätsarbeit von arabischen Scheichs genauso gelobt und geschätzt wird

wie vom türkmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow oder afrikanischen Unternehmern. Kälte Schön erstellt und repariert Kühlmöbel wie Kühltruhen, Kühltheken, Kühlzellen, Kühlmaschinen, Fleischereimaschinen, Klimaanlagen und Großkälteanlagen. Was man sich darunter vorzustellen hat, das zeigen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Kälteprofis von Kälte Schön bei den „Tagen der offenen Tür“ vom 15. bis 18. August. Ein Besuch, der sich für Sie und Ihre gesamte Familie lohnen wird. Denn alle

Experten der Firma stehen Ihnen Rede und Antwort und erklären Ihnen in verständlichen Worten, wofür ihre Firma steht und weshalb sie weltweit so einen guten Namen hat. Mit dabei an den „Tagen der offenen Tür“: Geschäftsführer Jens Schön und seine Mutter, Johanna Schön. Die Seniorchefin ist immer noch aktiv im Betrieb. Ihren Fragen stellen sich auch: Juniorchefin Susanne Schön. Sie ist für das Büromanagement verantwortlich. Heidi Schön, sie ist zuständig für Kran LKW Fahrten und Kühlcon-

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und allen Besuchern viel Spaß!


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Jens Schön (Mitte) bei der turkmenischen Firma Bereketli! Von links Geschäftsverhandlungen der beiden Chefs! Jens Schön mit Bereketlinach rechts: Amanova Leyla und Anna Vartanovna, beides Dolmetsche- Geschäftsführer Shajanov Serdar rinnen, Bereketli-Geschäftsführer Shajanov Serdar, Firmenchef Shajazwar mit zukunftsweisennonov Paltash, Mechaniker Mahmudov Vadim

tainerverleih und Michael Post, seit Juni 2012 Meister im Betrieb. Er ist Projektleiter und für die technische Beratung und Inbetriebnahmen zuständig. Freuen Sie sich auf ein attraktives und informatives Programm: • Informationsstände unserer Partner Frigotechnik und Remis

• Präsentation von innovativen Kühlmöbeln und Kälteanlagen • Tolle Familienanimationen vom 17. bis 18. August wie • Hüpfburg, Schminken, große Tombola und vieles mehr. Für Ihr leibliches Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt! Heute leitet Sohn Jens das Unternehmen ganz im Sinne seines Vaters Günther. Und

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den Innovationen, die in der Branche richtungsweisend sind. Jens Schön: „Weniger Energieverbrauch, geringere Kosten! Das ist unsere Prämisse. Wir sind Spezialisten für energiesparende Kühltechnik, Anlagenoptimierung, Neu- und Umbauten, Wartung und Service.“ Gerade eben ist Jens Schön wieder aus Turkmenistan zurückgekommen. Dort

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Energiesparende Kältetechnik - Firma Schön weltweit führend

Im Bereketli-Shop werden nicht nur die dort hergestellten Fleisch- und Jens Schön mit seinen turkmenischen Geschäftspartnern im Park der FirWurstprodukte verkauft ma. Raten Sie mal, woher die Kühe kommen? Aus Niedersachsen

wurde in der Stadt Abadan am 29. Juli die supermoderne Fleisch verarbeitende Fabrik Bereketli vom turkmenischen Präsidenten Berdimuhamedow und anderen Regierungsmitgliedern eingeweiht. Sie wird künftig bis zu 1800 Tonnen Fleischprodukte im Jahr produzieren. Die Produktauswahl umfasst unter anderem Kochwürste, geräucherte Würste, turkmenisches Kaurma, Schwei-

www.

nefleisch und andere Spezialitäten. Die neue Fabrik soll Fleisch auf internationalem Niveau produzieren. Das Fleisch stammt von regionalen Zulieferern. Das moderne technische Equipment jedoch kommt aus Europa. Vor allem die Kühlanlagen interessierten bei der Einweihung den turkmenischen Präsidenten. Und die stammen – woher wohl? – aus Ramsloh - von Kälte Schön.

Jens Schön: „Es waren harte, aber sehr faire Verhandlungen. Aber unsere Qualität hat die Turkmenen überzeugt. Sie sind sehr nette und gastfreundliche Menschen. Der Binnenstaat am Kaspischen Meer ist kein armes Land. Er ist sehr reich an Erdgas- und Erdölvorkommen. Überall sind die Straßen sauber und die Grünanlagen frisch bepflanzt. Wir sind sehr froh, diesen Auftrag bekommen

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und zur Zufriedenheit der Regierung ausgeführt zu haben.“ Solche Aufträge – zumal in einem muslimischen Land – bekommen nur solche euro-

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Solche hochmodernen Kühleinrichtungen für Großmärkte richtet Kälte Schön aus Ramsloh in vielen Ländern der Erde ein

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päischen Partner, deren Produkte erstens durch Qualität überzeugen und die zweitens mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Respekt in die Verhandlungen gehen. Jens Schön, Geschäftsführer der Firma Kälte Schön, ist so ein Unternehmer. Einer, der sich etwas traut und so erfolgreich neue Geschäftskontakte akquiriert und damit seine Firma in ein neues Zeitalter führt.

kungen auf den Treibhauseffekt sehr gering sind. Wie Sie sehen, werden es spannende und informative „Tage der offenen Tür“ bei Kälte Schön in Ramsloh.

Es lohnt sich also zu den „Tagen der offenen Tür“ zu kommen. Dann können Sie beispielsweise Geschäftsführer Jens Schön auch fragen, Firmenchef Jens Schön führt die Firma ganz im Sinne seines verstorbe- welche Erfahrungen er bei nen Vaters Günther seinen Verhandlungen in Turkmenistan oder in anderen Ländern dieser Welt machen konnte. Und was es mit dem Begriff „transkritische CO2-Kälteanlagen“ auf sich hat, mit denen die Auswirkungen auf das Ozonloch gleich null und die Auswir-

eiterhin Wir wünschen w viel Erfolg ern und den Besuch viel Spaß!


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Die Firma Niemeyer GmbH & Co.KG im Saterland hat ihren Maschinenpark verstärkt!

Name: Trommelsieb T 6! Auftrag: Kraftprotz für jedes Material! Saterland – Die Trommelsiebmaschine T6 ist nicht irgendein Trommelsieb! Nein, sie ist wegweisend in ihrer Leistungsklasse. Wer so eine besitzt, wird in der Baubranche beneidet. Der Grund: Die T6 zeichnet sich durch eine Siebtrommel mit einem durchgehenden Trommeldurchmesser von 2,2 Metern und einer Trommellänge von 5,5 Meter aus. Sie verfügt über einen großvolumigen Aufgabebunker mit einem Fassungsvermögen von bis zu 6 Kubikmetern. Breite Förderbänder, eine umfangreiche Serienausstattung so-

wie eine beispielhafte Bedienerfreundlichkeit runden das Gesamtbild ab. Für Laien: Mit dieser Maschine können Unmengen von verunreinigter Erde gesäubert werden von Metall, Plastik, Holz, Wurzeln, Steinen - eben alles, was sich so im Erdreich befindet. Kurz gesagt: Hinten kommt der kontaminierte Erdschutt rein und vorne kommt die Erde gesäubert wieder heraus. Baustellenrein sozusagen. „Herr“ über das Trommelsieb T6 ist Erich Haase, seit Februar diesen Jahres Betriebsleiter bei der Firma Niemeyer in

Ramsloh. „Die T6 stammt von der Firma Terra Select, die ihren Sitz im Städtchen Sassenberg bei Warendorf hat. Der Familienbetrieb steht für jahrzehntelange Erfahrung in der Recyclingbranche, speziell im Bereich der Siebung und Separation von Stoffgemischen.“ Die Maschinen und Anlagen der Terra Select werden übrigens ausschließlich in Deutschland entwickelt und gebaut. Ein Qualitätsmerkmal, das man in der Branche zu schätzen weiß. Für die Niemeyer GmbH & Co.KG ist die Anschaffung des neuen Trommelsiebes

Wir führen folgende Arbeiten aus: Auskofferung für Baugrundstücke und gewerbliche Industriebetriebe sowie sämtliche Abbrucharbeiten für private und gewerbliche Betriebe. Lieferung von Materialien.

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Herr des Kraftprotzes: Erich Haase, Betriebsleiter der Firma Niemeyer

T6 eine Investition in die Zukunft. Zur Zeit ist die Saterländer Firma mit verschiedenen Großprojekten betraut. Unter anderem der Bau der neuen Umgehungsstraße im Saterland. Die T6 steht aber auch anderen Firmen zur Verfügung. Betriebsleiter Erich Haase: „Wir vermieten das leistungsstarke Trommelsieb inklusive Radlader und Personal an Fremdfirmen. Die sollen sich aber rechtzeitig an uns wenden, damit wir vernünftig terminieren können. Denn das T6 ist sehr gefragt.“


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Freizeit

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Mit der Museumseisenbahn ins Teufelsmoor

Die Museumseisenbahn Ammerland-Saterland e.V. fährt mit Ihnen am Samstag, den 14.09.13 ins Teufelsmoor nach Stade. Zeiten ab/an Ocholt 8.00/19.10 Uhr, Bad Zwischenahn 8.25/18.50 Uhr, Oldenburg 8.45/18.30 Uhr. Preis pro Person: 45,- € Kinder 23,- €

Anmeldung unter: Tel. 0 44 99-15 39 www.mas-online.net Von Sabine Schröder (Museumseisenbahn) Achtung: Diese Termine unserer Museumseisenbahn Ammerland-Barßel-Saterland sollten Sie sich notieren. Die Museumseisenbahn fährt am Samstag, 14. September ins Teufelsmoor (nördlich von Bremen). Abfahrt ab Ocholt: 8.00 Uhr. Rückkehr zirka 19.10 Uhr. Abfahrt Bad Zwischenahn: 8.25 Uhr. Rückkehr etwa 18.50 Uhr. Abfahrt

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Oldenburg: 8.45 Uhr. Rückkehr etwa 18.30 Uhr. Die Fahrt geht mit unserem Schienenbus aus dem Jahr 1959 von Ocholt über Bremen nach Bremerhaven, dann auf die Privatstrecke der EVB (Eisenbahn Verkehrsbetriebe Elbe-Weser) über Bremervörde ins malerische Stade. Dort haben wir um die Mittagszeit ca. 2 Stunden Aufenthalt (keine Angst, der Bahnhof ist zentral gelegen), bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen. Der führt dann wieder über Bremervörde nach Worpswede, wo eventuell auch noch ein kleiner Aufenthalt möglich ist, dann weiter nach Bremen. Ab Osterholz-Scharmbek verlassen wir die Privatstrecke - und von da wieder auf

DB-Strecke nach Hause. Preis pro Person: 45 Euro, Kinder 23 Euro. Es wird sicherlich ein unvergessliches Erlebnis. Zum zweiten Termin: Am Sonntag, 25. August fahren wir zum Hafenfest nach Barßel. Zusteigemöglichkeit in Oldenburg, Bad Zwischenahn und Ocholt jeweils um 13.00, 13.25 und 14.00 Uhr, Rückfahrt ab Barßel gegen 17.30 Uhr. Anmeldung und weitere Infos über info@mas-online. net und 04499-1539. Noch etwas zu unserem Verein. Er besteht seit 1991, in der Regel wird die Privatstrecke der Emsländischen Eisenbahn (EEB) von Ocholt nach Scharrel für die Wochenendtouren benutzt, wobei wir

seit einigen Jahren auch das DB Netz befahren dürfen und daher Bad Zwischenahn und seit diesem Jahr auch regelmäßig Oldenburg als Haltepunkt anfahren. Der Verein hat zirka 140 Mitglieder, Neuzugänge sind herz-

lich willkommen, der Sitz ist in Westerstede-Ocholt. Unser Verein heißt jetzt „Museumseisenbahn Ammerland-Barßel-Saterland e.V. (MABS)“ vorher AmmerlandSaterland. Infos auch über unsere Internetseite: http://www.mabsonline.de

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10. Hollener Dorffest mit vielen Attraktionen Uplengen-Hollen - Seit Monaten kommen die Vereinsvorsitzenden, mehrere freiwillige Helfer und Ortsvorsteher bei Ulrich de Buhr zusammen, um das Hollener Dorffest (Gemeinde Uplengen) vorzubereiten. Es findet üblicherweise nur alle drei Jahre statt. Zwischen dem letzten und diesem liegen sogar vier Jahre, weil vor zwei Jahren erst das Dorfteichfest gefeiert wurde. Nun ist es soweit: das Programm steht, das zehnte Hollener Dorffest kann starten. Termin ist vom 29. August bis 1. September 2013. Los gehts am Donnerstagabend (29.08.) um 20 Uhr mit einem Konzert der Hollener Chöre in der Christus-Kirche. Am Freitag gegen 18 Uhr beginnt die Fahrradtour des Bürgervereins am Dorfteich. Dort findet auch um 20 Uhr ein „Blaulichtabend“ statt. Die Feuerwehr Hollen richtet diesen aus. Neben „Speis’ und Trank“ kommt informative Unterhaltung auch nicht zu kurz. Im Festzelt auf dem Festplatz (zwischen RVB und Gasthof „Zur Post“) betritt am Samstag (31.08.) um 15 Uhr der selbsternannte „König der Kinderdisco“ Volker Rosin die Bühne und gibt ein Konzert für die Kleinen. Karten für 5 Euro gibt es bis einschl.

30.08. im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Raiffeisen-Volksbank. Um 20 Uhr steigt an selbem Ort die Kult-Veranstaltung: Black Jack-Revival-Party. Vor acht Jahren fand in Hollen die erste mit über 4000 Partygästen statt. Vorverkauf (4 Euro, Abendkasse 5 Euro) bis einschl. Freitag bei Radema-

cher in Remels und der RVBGeschäftsstelle Hollen. Der Sonntag (01.09.) startet frühmorgens mit dem Aufbau zum großen Floh- und Trödelmarkt entlang der Hollener Landstraße (Gebühr 3,pro Meter, Profis zahlen pro Meter 5,-, Kinder kostenlos). Offizieller Beginn des Flohmarkts ist 9 Uhr. Um 10 Uhr findet am Dorfteich der Festgottesdienst statt. Und um 11 Uhr beginnt dann der Markttrubel entlang der Hauptstraße. Beginnend im Osten (ggü. der Sparkasse) mit dem großen Bauernmarkt, wo viele Attraktionen vorbereitet wurden. Dort sorgt die Band

Beim großen Floh- und Trödelmarkt kann jeder sein Geschäft machen.

„Mountain Dew“ für amerikanische ländliche Stimmung. Auf der anderen Seite (Betriebshof Fa. Wissmann) ist Anlaufpunkt für Kinder, wo viele Aktionen warten. Dazwischen sind ebenfalls viele Buden, Stände, Aktionsflächen zu finden. Besonders für die Kinder sind mehrere kostenlose Spielmöglichkeiten vorhanden. Natürlich kommt das leibliche Wohl auch nicht zu kurz. Um 14 Uhr startet Nähe „Plaggeplatz“ der Festumzug unter Beteiligung des Kindergartens, der Schule, Verein usw. Musikalisch begleitet wird der Marsch vom „Da Capo“-Flötenorchester sowie der 15-köpfigen Dudelsackkapelle „Crest of Gordon“ aus Bremen. Diese werden danach an mehreren Standorten Platzkonzerte geben. Auch mehrere, teils alte Traktoren sind mit von der Partie. Auf der Wiese hinter der RVB erwarten die Treckerfreunde ihre Besucher. Weiteres Highlight ist der 60 Meter hohe Aussichtskran, der einen guten Überblick über das ganze Geschehen vermittelt. Gegen 18 Uhr erfolgt die öffentlich Auslosung der Gewinner. Hauptgewinne: 500 Euro in bar, ein Apple iPad, Einkaufsgutscheine sowie

UPLENGEN

Donnerstag, 29. August, 20 Uhr Konzert der Hollener Chöre in der Christus-Kirche Freitag, 30. August, 20 Uhr „Blaulicht-Abend“ am Dorfteich Samstag, 31. August, 15 Uhr

Konzert Volker Rosin Kartenvorverkauf (5 Euro) bei allen Geschäftsstellen der Raiffeisen-Volksbank Uplengen eG

Samstag, 31. August, 20 Uhr

Black Jack Revival Party

Die Klein-Remelser Kultdisco feiert für einen Abend Wiederauferstehung

Sonntag, 1. September Ab morgens großer

Floh- und Trödelmarkt 10 Uhr: Gottesdienst (Dorfteich) ab 11 Uhr: Großer Bauernmarkt Musik: „Mountain Dew“

Großer Markttrubel

Festumzug Musikalische Unterstützung: Crest of Gordon (Dudelsackkapelle aus Bremen) Da Capo Flötenorchester Hollen Aktions- und Verzehrstände, Fahrgeschäfte, Kinderaktionen, Aussichtskran, Bullriding, große Verlosung und vieles mehr.

Weitere Informationen online: www.hollen.de oder Telefon 04489-2614 viele weitere Sachpreise. Lose gibt es für 50 Cent zu kaufen. Anschließend ist gemütlicher Ausklang auf dem Bauernmarkt geplant. Infos online: www.hollen.de oder beim Ortsvorsteher Ulrich de Buhr, Tel. 04489-2614.

Bringen schottische Atmosphäre ins Spiel: Crest of Gordon.


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Hafenfest Barßel 2013 vom 23. bis 25. August 2013

Schifffahrten mit der Angela von Barßel Samstag, 24.08. 15.30 - 16.30 Uhr 17.00 - 18.00 Uhr Sonntag, 25.08. 13.30 - 14.30 Uhr 15.30 - 16.30 Uhr

Schifffahrten mit der MS Spitzhörn Samstag, 24.08. 15.00 - 16.00 Uhr 17.30 - 18.30 Uhr Sonntag, 25.08. 11.00 - 12.00 Uhr 13.00 - 14.00 Uhr 14.30 - 15.30 Uhr 16.00 - 17.00 Uhr

Freitag, 23. August 2013 16.45 Uhr Offizielle Eröffnung 17.30 Uhr Start des 6. Barßeler Hafenfestlaufes 17.30 Uhr Bambini-Lauf über 350m (bis Jahrgang 2003) 17.45 Uhr Lauf über 1,8km (bis Jahrgang 1997) 18.15 Uhr 5km Nordic Walking (alle Altersklassen) 18.15 Uhr 5km Lauf (alle Altersklassen) 19.15 Uhr 10km Lauf (alle Altersklassen) 19.00 Uhr Schlager- und Oldieparty auf der Festplatzbühne 20.00 Uhr CHARTS Revival Party im Festzelt 21.30 Uhr Siegerehrungen auf der Festplatzbühne

Samstag, 24. August 2013 14.30 Uhr

Musikalischer Nachmittag im Festzelt

15.00 Uhr Konzert auf der Festplatzbühne Musikverein Strücklingen 16.00 Uhr Start des 10km Drachenboot- Rennens in Detern 16.45 Uhr Zieleinfahrt der Drachenboote 17.30 Uhr Siegerehrungen des Drachenbootrennens 19.00 Uhr Einlass zur Wiesn-Gaudi ins Festzelt 20.00 Uhr „Aus den Bergen in den hohen Norden“ Livemusik vom original KAISERBLICK QUINTETT im Festzelt. 21.00 Uhr Livemusik auf der Festplatzbühne mit der Top Band STURMFLUT

Sonntag, 25. August 2013 11.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt 11.00 Uhr Frühschoppen Live auf der Außenbühne „Die Kaiserblick Buam“. 13.00 Uhr Shanty Chor Treffen im Festzelt 14.30 Uhr Miniplaybackshow und Kinderanimation

15.00 Uhr 3. Hafenfestcup: Kanu-Rennen 16.00 Uhr Auftritt der Tanzgruppe des Jugendzentrums Barßel 18.00 Uhr Partymusik von DJ Matthias Bruns 22.15 Uhr Höhenfeuerwerk d. Norddeutschen Kunstfeuerwerkerei

Nähere Informationen: www.hafenfest-barssel.de


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vom 23. bis 25. August 2013

Diese feschen Buam sind eines der Highlights beim diesjährigen Hafenfest im Seemannsort Barßel. Das Kaiserblick-Quintett aus dem bayerischen Ruhpolding wird

es so richtig krachen lassen. Oktoberfest-Feeling auf dem Hafenfest! Buam, zieht eure Lederhosen an und Madel, holt eure Dirndl aus dem Schrank.

Wie aber kommen diese fünf bayerischen Vollblutmusiker in den hohen Norden? Zu verdanken ist das

dem Gemeindemitarbeiter Andreas Fresemann, der im Grunde seines Herzens eigentlich ein Bayer ist und


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Veranstaltung

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vom 23. bis 25. August 2013 abends heimlich die Lederhose aus dem Schrank holt. Wie das Kaiserblick-Quintett zum Auftritt beim Hafenfest kam, erzählte uns Manfred Steinbacher (das ist der auf dem Foto ganz links mit der Trompete). Aus nachvollziehbaren Gründen haben wir seine Aussagen ins Hochdeutsche übersetzt. „Wir haben Andreas während des Biathlons in Ruhpolding kennengelernt. Dort haben wir gespielt. Das hat dem Andreas wohl so gut gefallen, dass er auf uns zugekommen ist und sagte, wir müssten unbedingt mal auf dem Hafenfest in Barßel spielen. Ich meinte, ja in Basel haben wir auch schon gespielt. ‚Nein, sagte Andreas, nicht Basel, sondern Barßel‘. Wir haben dieses Barßel dann erst mal gegoogelt und festgestellt, dass das 880 Kilometer von Ruhpolding entfernt ist. Jo mei, haben wir uns gedacht. Das sind ja zehn Stunden Autofahrt. Aber der Andreas meinte: ‚Ich verspreche euch, dass sich euer Besuch

Auch dieses Jahr erwartet Barßel wieder Tausende von Hafenfest-Besuchern

lohnen wird. Ihr werdet ein tolles Publikum haben.‘ Wir haben dann erst ‚Ja‘ gesagt, als uns Andreas vertraglich zugesichert hat, dass es ein anständiges Bier auf eurem Hafenfest gibt.“ Und, freut Ihr euch auf den hohen Norden?

Manfred: „Bis über Hessen hinaus haben wir es ja noch nie geschafft. Deshalb wird unser Auftritt bei eurem Hafenfest auch für uns zu einem Riesenerlebnis.“ Aber wie wollt Ihr es schaffen, uns Norddeutsche mit eurer Musik zu begeistern?

Wir llen wünschen a iel Besuchern v Spaß!

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Manfred: „Basst scho! Man sagt zwar, Ihr Norddeutschen würdet eher etwas kühler sein. Aber ich verspreche euch, nach kürzester Zeit werdet ihr auf den Tischen


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vom 23. bis 25. August 2013 tanzen, wie die Leut beim Oktoberfest. Und einige unserer Leute, die bei euch im Exil leben, werden ja auch ins Festzelt kommen. Ich verspreche euch, es wird richtig abgehen. Wir haben ja die typische Oberkrainerbesetzung mit Trompete, Klari-

nette, Akkordeon, Gitarre und Bariton. Wir begeistern unser Publikum nicht nur mit Schunkelliedern, bayerische Musi sondern auch mit Showeinlagen, mit Evergreens, Solostücken, moderner Tanzmusik, und Alpenrock, Country Roads oder Schmusesongs. Und wenn das noch nicht reicht, haben wir noch ein paar Überraschungen parat. Ich kann nur sagen:

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Schirmherr des 6. Barßeler Hafenfestlaufes ist Klaus-Dieter Fischer, Präsident von Werder Bremen

Macht euch auf einen Super- Öffentlichkeit vor allen Dingen über den Profifußball abend gefasst. Host mi?“ definiert wird, macht sich Das Hafenfest beginnt wie- gerade Fischer immer wieder der mit dem traditionellen für den BreitensportgedanHafenfestlauf am Freitag, 23. ken stark“, sagt Nils Anhuth, August. Motto: „Barßel be- Organisator des Hafenfestwegt sich“. Schirmherr des 6. laufes. Zudem, so Anhuth, Barßeler Hafenfestlaufes und seien Barßel und die Regidamit der Nachfolger des nie- on so etwas wie „Werderdersächsischen Ministerprä- Stammland“. Klaus-Dieter sidenten Stephan Weil, der Fischer lobt den Hafenfestdiese Funktion im vergange- lauf in seinem Grußwort als nen Jahr inne hatte, kommt ein „generationenübergreiaus der Welt des Sports. fendes Sportereignis“. Er lasEs ist der 72-jährige KlausDieter Fischer, Präsident des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen. „Klaus-Dieter Fischer passt als Schirmherr hervorragend zum Barßeler Hafenfestlauf. Obwohl der SV Werder Bremen in der

se sich immer wieder davon begeistern, wie Sport auch außerhalb seines Vereins gelebt werde, schreibt Fischer weiter. „Deshalb freue ich mich schon sehr darauf, am 23. August nach Barßel zu kommen.“ Den ersten Startschuss wird Fischer am 23. August um 17.30 Uhr abgeben. Dann gehen Kinder bis einschließlich Jahrgang 2004 beim Bambinilauf auf die 350 Meter lange Strecke.


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Offizielle Büroeröffnung am 17.08.2013. von 9:00 bis 13:00 Uhr Sektempfang

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Der Schützenverein OcholtHowiek e.V. (1902 gegründet) versteht sich als große Familie. Er ist fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft und gehört dem Deutschen Schützenbund an, einer Gemeinschaft mit mehr als 1,5 Mio. Mitgliedern. Jetzt steht das 111. Volksund Schützenfest ins Haus und das Programm kann sich sehen lassen. Freitag, 23. August, 20 Uhr: Laternenumzug. Treffen auf dem Festplatz in Howiek. Anschließend Schützenfestopening in der Schießhalle und ab 22 Uhr die große Zeltfeste mit DJ Bullmaster. Samstag, 24. August! •14.30 Uhr: Eröffnung des Schützenfestes durch Bürgermeister Klaus Groß • 15 Uhr: KönigsproklamaSchützenkönigin Gunda Oeljeschläger und Schützenkönig Thomas tion der Schützenjugend im Bruns

Festzelt • 15.30 Uhr: Großes Kinderfest. Spielen mit Groß und Klein, Luftballon-FlugWettbewerb, Kids-KönigsSchießen und Preisschießen für die Jugend. • 20 Uhr: Die 8. Ocholter Zelt-Sause & Oldie Night mit DJ Lars Krüger.

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Außerdem die Proklamation der Dorfkönigin und des Dorfkönigs. Eintritt frei! Sonntag, 25. August! • 13.45 Uhr: Antreten auf dem Dorfplatz. Proklamation des Kidskönigs • 14 Uhr: Empfang der auswärtigen Vereine auf dem Dorfplatz. Anschl. Ausmarsch zum Festzelt • 15.30 Uhr: Konzert im Festzelt mit dem Musikverein Markhausen und dem Schützenspielmannszug Ocholt. • 16.30-17.30 Uhr: Kaiserund Kaiserinnenschießen im Schießstand. 20 Uhr: Die große Ocholter Comedy-Show. Musik, Sketche und Spaß am laufenden Band - in Szene gesetzt von Showtalenten aus Ocholt und umzu. Von links: Schülerkönig Mattes  Stoczczak, 1. Adjutantin Dorothea Oltmanns, 1. Adjutant Detlef Otten, Montag, 26. August! • 8 Uhr: Antreten und Morgenappell auf dem Dorfplatz • 9 Uhr: Abmarsch zum Königsschießen • 10 Uhr: Blasmusik am Schießstand. • 12 Uhr: Proklamation der Schützenkönigin, des Schützenkönigs, der Kaiserin und des Kaisers. • 12.30 Uhr: Erbsensuppe für alle im Festzelt • 15 Uhr: Einmarsch Schützenkompanie • 19.45 Uhr: Königsempfang im Festzelt • 20 Uhr: Großer öffentlicher Königsball. Es spielt die LiveBand ESPRIT.

Königin Gunda Oeljeschläger, König Thomas Bruns, 2. Adjutantin Elke Cordes, 2. Adjutant Uwe Mehring, 1. Adjutant Schüler Linus  Lange

Und noch ein Highlight - und zwar vor dem Schützenfest: Der Bayerische Abend in der Schießhalle Howiek. Spaß bei allerlei bayerischen Leckereien. Die Gaudi beginnt um 19.30 am Freitag, 16. August. Ein Appell des Präsidenten des Schützenvereins OcholtHowiek, Karl Schnittger, an die Bürger: „Auf die Ausschmückung der Straßen und Häuser möchte ich an dieser Stelle hinweisen. Besonders am Dorfplatz und an den

Straßen, die der Laternenumzug und die Festumzüge berühren, bitte ich höflichst um Ausschmückung. Wie schon im Vorjahr übersenden wir Euch wieder eine Festkarte. Ganz herzlichen Dank.“ Übrigens: Wer Mitglied dieser großen Familie werden möchte, der kann sich beim Schützenverein Ocholt-Howiek e. V. melden, Howieker GASTSTÄTTE UND RESTAURANT

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Ring 34 a, Ocholt, Telefon 04409/970660. Internet: www.sv-oh.de E-Mail: info@sv-oh.de Trainingszeiten: Jugend: Dienstags von 17.30 bis 19 Uhr. Damen: Dienstags von 19 bis 21 Uhr. Schützen: Donnerstags von 19.30 bis 21.30 Uhr. Schießhalle in Howiek, Howieker Ring am Sportplatz.


Sommerfest im Alten- und Pflegehe

Sabine Hungerland, Inhaberin des pherus“ und ihr Pflegedienstleiter F mit ihrem Team dieser Tage ein Som die Bewohner und ihre Angehörige Platzregens lange nicht vergessen w ersten Preis, eine Kaffeemaschine, spielten die beiden Vollblutmusiker G ihren Akkordeons zauberhafte Liede tionschor für Aussiedler und Einheim Willenborg war ebenfalls ein großes Angehörigen (mit dabei vor allem vie „Christopherus“, in einer wunderbar und Papa, Oma und Opa wirklich wo


eim „Christopherus“ in Sedelsberg

Alten- und Pflegeheims „ChristoFranz-Josef Genesius (Foto) hatten mmerfest auf die Beine gestellt, das en trotz des plötzlich einsetzenden werden. Neben einer Tombola (den gewann Pflegekraft Horst Janßen) Georg Mahn und Gerde Hempen auf er. Der Franziskuschor, ein Integramische, unter der Leitung von Franz s Erlebnis. Was vor allem auch die ele Enkelkinder) spüren, war: Hier im ren Atmosphäre, fühlen sich Mama ohl.


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Vereine

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5 Jahre D&A Bau Schützenverein „Altes Amt Stickhausen e.V.

vom 16. bis 18. August 2013 Es ist wieder soweit - und darauf haben viele von uns gewartet: Vom 16. bis 18. August 2013 findet das im weiten Umkreis beliebte Volks- und Schützenfest in Stickhausen statt. Der Auftakt beginnt am Freitag, 16. August ab 20.30 Uhr mit einem „Großen Zapfenstreich“ in der historischen Burganlage Stickhausen Das Volks- und Schützenfest ist seit vielen Jahren der gesellschaftliche Höhepunkt in der Gemeinde Detern und Umgebung. An diese Tradition möchten die Verantwort-

lichen des Schützenverein „Altes Amt Stickhausen“ e.V. auch in diesem Jahr anknüpfen und haben wieder für alle drei Tage ein attraktives

Programm für Jung und Alt zusammengestellt. Beim Auftakt am Freitag, 16. August, wird der Spielmannzug Bollingen und die

Jugendschützenkapelle „Tell Hollen“ aus Ramsloh für gute Unterhaltung sorgen. Unter dem Motto „Jümme in Flammen“ werden im Ver-


Vereine

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Schützenverein „Altes Amt Stickhausen e.V.

vom 16. bis 18. August 2013

lauf der Festtage wieder mit Einbruch der Dämmerung die legendären Wasserspiele auf der Jümme zu sehen sein. Hierbei werden Wasserfontänen, die quer über die Jümme angebracht sind, im Wechsel verschieden farblich beleuchtet. Mit dem Zusammenspiel von Wasser und farbiger Beleuchtung wird dem Betrachter sicherlich eine besondere Attraktion dargeboten. Bereits ab 14 Uhr am Samstagnachmittag wird auf dem neu gestalteten Festplatz in Stickhausen das Karussell seine ersten Runden drehen und die Reisebäckerei Rabenberg ihre ersten Berliner fertig haben. Am frühen Abend des 17. August wird das noch amtierende Schützenkönigshaus von seinen Mitgliedern vom Schützenhaus in Stickhausen abgeholt, das dann gegen 20 Uhr nochmals für einen kurzen Augenblick im Festzelt am Königstisch Platz nehmen wird.

M

Für gute Stimmung sorgt beim öffentlichen Festball ab 20 Uhr die bekannte Tanz-

und Stimmungskapelle „Blue mit den befreundeten Ver- Stickhausen e.V.: „Uns ist es einen, den Gemeinschaften stets sehr wichtig von TradiDance“. aus dem Ort, den vier Mu- tion des Schützenwesens zu Gegen 21 Uhr wird dann sikzügen, dem mit einem sprechen, auch dann, wenn das große Geheimnis um neuen Motiv und Blumen wir nicht auf eine 450-jähridas neue Königshaus vom geschmückten Königswagen ge oder noch ältere Tradition 1. Vorsitzenden Arnold Hesse gelüftet. Wer wird neuer Der Eintritt ist allen Tagen frei!! Schützenkönig 2013-2014? Anschließend wird mit dem zurück-greifen können, wie neuen Königshaus bis in den in Bewegung setzen. Der Schützenverein bittet bei einigen Vereinen unsefrühen Morgen gefeiert. alle Bürger der Dorfgemein- rer Region. So liegen unsere Wie in den vergangenen schaft die Straßen, Häuser Wurzeln und allgemein die Jahren ist bereits eine gro- und Vorgärten zu schmü- Entstehung von Schützenße Verlosung mit Losvorver- cken und sich aktiv oder als vereinen, Schützencorps und kauf in vollem Gange. Lose Zuschauer am Festumzug zu Schützenabteilungen in den können bei verschiedenen beteiligen. Auf dem Fest- frühen Wünschen der MenGeschäften, Tankstellen und platz wird auch in diesem schen nach Ruhe und Frieden Banken in Detern erworben Jahr wieder etwas für alle im Lande, in den Dörfern Altersgruppen unter dem und Städten.“ werden. Motto „Jubel, Trubel, Hei- Mehr Informationen unter: www.schuetzenverein-stickAm Sonntag, 18. August, terkeit“ geboten. wird sich dann ab 14 Uhr Noch ein Wort des 1. Vorsit- hausen.de der große Festumzug in zenden, Arnold Hesse, zum E-Mail: vorstand@Schützender Kirchstraße in Detern Schützenverein Altes Amt verein-Stickhausen.de

C Cramer Matthias


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Aktuell

Die Max Bahr-Pleite! Kunden gehen jetzt doch nicht ganz leer aus!

Nach BÜRGERBLICK-Anfrage – erlösende Nachricht für Augustfehner Region - Nach der Pleite der Baumarktkette „Max Bahr“ standen bundesweit verärgerte Kunden in den Märkten. Sie bekamen weder bezahlte Waren ausgehändigt noch ihr Geld zurück. Auf einem Schild am Eingang war zu lesen, aus „insolvenzrechtlichen Gründen“ könne man keine Barauszahlungen mehr tätigen, keine Aufträge stornieren, defekte Ware nicht mehr zurücknehmen und Anzahlungen oder Gutscheine aus der Zeit vor dem 25. Juli „nicht mehr berücksichtigen“. Auch Bauingenieur Paul Kostrewa, Inhaber des einstigen Kulturcafés OASE in Augustfehn, das er nun zu Eigentumswohnungen umbauen wird, diskutierte noch vor wenigen Tagen wütend mit Mitarbeitern von „Max Bahr“ in Oldenburg. Kostrewa hatte für mehrere tausend Euro Türen gekauft, bezahlt und wollte sie nun abholen. Neben ihm stand ein Polizist aus dem Ammerland, der ebenfalls seine bezahlte Ware ausgehändigt haben wollte. Er werde diesen Skandal vom Betrugsdezernat prüfen lassen, erklärte er. Und: „Hätte ich nur in meinem Baumarkt um die Ecke eingekauft.“ Genau das meinten viele, die um ihr Geld und ihre Ware bangten.

Endlich! Paul Kostrewa aus Augustfehn kann sich zusammen mit seinem Mitarbeiter sein Material im Baumarkt abholen

Nach einem Gespräch mit Paul Kostrewa wandte sich der BÜRGERBLICK am 31. Juli per E-Mail an die beiden Pressesprecherinnen von „Max Bahr“ und „Praktiker“, Simone Naujoks und Jessica Horn. Bereits einen Tag später kam folgende Antwort: „Hallo Herr Laib, unter den unzähligen Mails und Anfragen ist Ihre mit Abstand die netteste! Wir haben uns sehr über Ihre lieben Worte gefreut. Grundsätzlich gilt, dass Anzahlungen von Ware, die vor dem Antrag auf vorläufige Insolvenz geleistet wurden (bei Praktiker: 11.7.13, bei Max Bahr: 26.7.13) aus

insolvenzrechtlichen Gründen nicht angerechnet werden können. Aber es gibt hierbei unter bestimmten Bedingungen Ausnahmen, z. B. Ware aus Kundenaufträgen, die voll gezahlt wurde und zum Zeitpunkt des Antrages auf vorläufige Insolvenz (bei Praktiker am 11.7.13, Max Bahr am 26.7.13) bereits im Markt war, kann dem Kunden nun auch ausgehändigt werden. So wurde im Rahmen des Insolvenzrechtes aktuell entschieden. Kunden mögen sich bitte an ihren Marktleiter wenden, damit er individuell prüfen kann, ob eine Sonderregelung an-

gewendet werden kann. Mit freundlichen Grüßen, Simone Naujoks, Pressesprecherin der Vertriebslinien Max Bahr und Praktiker.“ Am Freitag, 2. August bekam Paul Kostrewa seine Türen anstandslos ausgehändigt. Jetzt kann er sie in die ehemalige „Oase“ einbauen, die der Bauingenieur gerade zu drei Wohnungen umbaut. Übrigens ist eine davon behindertengerecht, eine weitere legt Kostrewa als Maisonetten-Wohnung an. Kostrewa sucht noch Mieter, die in die ehemalige Baptistenkirche einziehen wollen. 2006 hatte Kostrewa die ehe-


Aktuell

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Einst war es eine Baptistenkirche, dann das Café OASE, jetzt wird alles komplett renoviert und zu Eigentumswohnungen umgebaut

malige Baptisten-Kirche zu einem Café umgebaut. Nicht nur die Küche und vor allem die selbstgebackenen Kuchen seiner Ehefrau Meilute wurden schnell zum Renner. Auch die Kunst&Kulturevents in der „Oase“ zogen Kulturinteressierte aus der ganzen Region nach Augustfehn. Im Februar diesen Jahres schloss das Ehepaar die Oase. Paul Kostrewa: „Wir haben leider keinen würdigen Nachfolger gefunden.“ Doch der 70-Jährige arbeitet nicht nur an einer Baustelle. Von wegen Ruhestand. Einer wie Kostrewa kann nicht Zuhause hocken und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Wochentags fährt er mehrfach nach Affinghausen im Landkreis Diepholz. Dort baut er die seit Jahren leer stehende Senioren- und Pflegeeinrichtung „Altenheimathof“ seines Bruders Alfried, einem evangelischen Pastor, komplett um. „Mein

Bruder hat mich voriges Jahr aus dem Winterschlaf geholt, denn eigentlich war ich ja schon in Rente.“ Den ‚Altenheimathof‘ hat Paul Kostrewa 1983 schon einmal umgebaut. Damals hatte sein Bruder Alfried die Einrichtung erworben, erweitert, 1996 dann aber veräußert. Der neue Besitzer stellte den Pflegebetrieb 2005 ein. 2008 ersteigerte Alfried Kostrewa den ehemaligen Gutshof zurück. Sein Bruder Paul aus Augustfehn entwickelte dann ein völlig neues Betriebskonzeptes für eine Pflegeeinrichtung mit Wohnhäusern für Demenzkranke. Der neue Name lautet jetzt „Altrewa Gutshof“. Eine Wortschöpfung aus dem Namen von Alfried Kostrewa. In dem komplett sanierten und renovierten Herrenhaus im Fachwerkstil entstehen zehn Doppel- und neun Einzelzimmer – alle mit eigener Nasszelle – auf zwei Etagen.

Paul Kostrewa: „Großen Aufwand erforderte es, das Gebäude für die heutigen Brandschutzanforderungen ‚fit’ zu machen.“ In den Nebengebäuden finden sich die Anmeldung, Therapieräume, Werkstätten für die Bewohner, ein Café, ein Kiosk, eine Bibliothek, ein Musikzimmer, ein Andachtsraum, eine Galerie, in der es regelmäßig wechselnde Ausstellungen geben soll und sogar ein Gästehaus für Angehörige der Bewohner – als Übernachtungs- und als Rückzugsmöglichkeit. „Wir bieten auch Kurzzeitpflege an, etwa in den Ferien“, erläutert Paul Kostrewa. Im Mittelpunkt eine große Passage, die im neuen Konzept die Pflegeeinrichtung mit dem Innenhof des künftigen „Demenz-Dorfes“ verbindet: Sieben Gebäude für Wohngruppen mit je neun dementen Bewohnern sollen entstehen, der Bau beginnt

voraussichtlich im Sommer kommenden Jahres. „Wie ein Dorf gestaltet, mit Innenhof und Gärten, damit man sich dort auch wohlfühlen kann“, erläutert so Paul Kostrewa, der seinen Anspruch an den „Altrewa Gutshof“ mit dem

Slogan „Ein Ort mit hoher Lebensqualität“ auf den Punkt bringt. Anfang Oktober soll der „Altrewa Gutshof“ fertiggestellt sein. Paul Kostrewa wünscht sich, dass vielleicht auch viele seiner ehemaligen OASEGäste einmal den Weg nach Affinghausen finden. „Ein Wochenendausflug in diese wunderschöne Landschaft lohnt sich. Und ich zeige gerne meinen Augustfehner Gästen und Freunden diesen idyllischen Ort der Ruhe und Geborgenheit.“

In Affinghausen im Landkreis Diepholz baut der Augustfehner Paul Kostrewa einen ehemaligen Gutshof zu einem Seniorenheim um


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Sonderthema

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Malerfachbetrieb Möhlmann in Augustfehn!

Viel Knowhow und Mitarbeiter, die ihrem Betrieb schon Jahrzehnte die Treue halten! Augustfehn – Werner Mehrens, Obermeister der Maler- und Lackierinnung, war voll des Lobes: „Es gibt nicht mehr viele Malerbetriebe, deren Mitarbeiter schon jahrzehntelang dort arbeiten. Deshalb darf man den Malerfachbetrieb Möhlmann ruhigen Gewissens als positives Beispiel nennen. Er ist einer unserer Vorzeigebetriebe.“ Offensichtlich hat Malermeister Werner Möhlmann die letzten Jahrzehnte alles richtig gemacht – und bei der Auswahl und Ausbildung seiner Leute ein gutes Händchen gehabt. Gleich zwei Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin konnte der Innungsobermeister dieser Tage auszeichnen. Malergeselle Fredi Bunger (52) hat bei Möhlmann gelernt und hält seitdem dem Hause Möhlmann die Treue. 35 Jahre lang. Und es werden sicherlich noch ein paar Jahrzehnte dazukommen (seine charmante Gattin arbeitet übrigens an der Wursttheke bei EDEKA-Eilers in Barßel). Auch Detlev Kolossa startete als Lehrling bei Möhlmann. Der 42-Jährige Malergeselle ist jetzt seit 25 Jahren dabei. Büroangestellte Edith Bolten hält ebenfalls seit einem Vierteljahrundert ihrem Betrieb die Treue. Den Dreien gratulierte der Innungs-

Jubiläumsfoto! Von links nach rechts: Malermeister Werner Möhlmann, Fredi Bunger, Detlev Kolossa, Innungsobermeister Werner Mehrens mit Ehefrau Monika, Uwe Schabanowski, Jörg Eiting, Gundi Möhlmann, Edith Bolten, Juniorchef Marvin Möhlmann mit Söhnchen Adrian. Kleines Foto: Innungsobermeister Mehrens und seine Ehefrau Monika gratulieren Detlev Kolossa zu seinem 25-jährigen Firmenjubiläum

obermeister, der mit seiner Worin aber liegt das GeheimEhefrau Monika zum Maler- nis des Malerfachbetriebes fachbetrieb Möhlmann ge- Möhlmann? kommen war. Werner Möhlmann: „Als MaDie Atmosphäre in dem lerfachbetrieb gründet sich Vorzeigebetrieb scheint zu unser guter Ruf nicht zuletzt stimmen. Denn viele wei- auf die hohe Flexibilität im tere Mitarbeiter sind schon Umgang mit Werkstoffen Jahrzehnte in dem Familien- und Arbeitstechniken. Der betrieb: Malergeselle Uwe vergleichsweise hohe PerSchabanowski (32 Jahre), sonalstand und das ausgeMalergeselle Jörg Eiting (28 zeichnete Knowhow unseJahre), Malergeselle Volker rer Mitarbeiterinnen und Kind (27 Jahre), Büroange- Mitarbeiter garantieren eine stellte Gundi Möhlmann (27 terminsichere und erstklassige Ausführung der KundenJahre). wünsche. Die permanente Insgesamt arbeiten 40 Mitar- Fortbildung unserer 40 Mitbeiter- und Mitarbeiterinnen arbeiterinnen und Mitarbeiim Malerfachbetrieb Möhl- ter sichert unseren hohen mann. außerdem vier Auszu- Standard im Umgang mit bildende. Seniorchef Werner neuen Werkstoffen, ArbeitsMöhlmann: „Gerade eben techniken und technischem haben drei unserer Azubis Gerät. Und ein vernünftiger als Beste ihres Lehrjahres ab- Umgang untereinander ist bei uns selbstverständlich.“ geschlossen.“

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Vereine

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Dorffest Sedelsberg Samstag, 24. August und Sonntag, 25. August Da sitzt er, in seinem roten Boliden und ist unglaublich stolz. Der kleine Jannes (6) darf schon mal Probesitzen in dem drei Meter langen Flitzer, von denen Hubert Meiners vom Bürgerverein Sedelsberg und sein Vereinskollege Wilfried Schröder gleich zwei Stück bauten. Zwei Monate lang. Die beiden „Ferraris“ werden am Sonntag, 25. August, die absoluten Renner bei den Kids sein, wenn der Startschuss gegeben wird zum Formel IFahren für Kinder. Überhaupt beweist das Programm des diesjährigen Dorffestes (Samstag, 24. und Sonntag, 25. August beim Pfarrheim), dass sich der Bürgerverein wieder hat einiges einfallen lassen. Langweilig wird‘s mit Sicherheit nicht. Samstag, 24. August: • Tanz für jedermann mit DJ • Junggesellenversteigerung • Lockere Party Der Eintritt ist frei! Am Sonntag, 25. August ist Familientag. Und der beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach geht‘s zum Früh-

schoppen. Anja Laing vom Vorstand: „Mittags gibt es dann unsere berühmte Erbsensuppe oder Nudeln. Und der absolute Hit wird sicherlich auch die Tombola sein mit dem Hauptpreis -

einer ansehnlichen Gartenlounge.“ Auf jeden Fall wird es wieder ein Fest für die ganze Familie mit Hüpfburg, einem Luftballonwettbewerb, Kinderflohmarkt ab 11 Uhr (natürlich ohne Standgebühr) und dem eben schon genannten Formel I-Fahren. Jeder darf sich dann fühlen wie Sebastian Vettel oder Schumi. Am Nachmittag gibt es dann Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, Eis, Süßigkeiten, ein Getränkewagen und eine Grillbude mit Steak, Wurst Am Steuer sitzt Jannes, hinter ihm sein kleinerer Bruder Lars und der und Pommes ist ebenfalls vor Vorstand des Bürgervereins (v.l.n.r.): Simone Tieke, Anja Laing, André

Kamphaus (Papa der Jungs), Hubert Meiners und Willi Kamphaus. Auf dem Foto fehlt Vorstandsmitglied Heiner Kamphaus

Ort. Wer beim Aufbau des Der Aufbau beginnt am FreiDorffestes mithelfen möchte, tag, 23. August ab 16.00 Uhr der ist herzlich willkommen. und Samstagmorgen ab 10 Uhr. Auch beim Abbau werden Helfer gebraucht. TrefWIR RÄUMEN UNSER fen ist Montagmorgen ab 9 SOMMERLAGER Uhr.

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Vereine

17. und 18. August: Oldtimertreffen in Scharrel (Industriegebiet am Krähenweg)!

Ein absolutes Muss für alle Treckerfreunde Sedelsberg/Scharrel - Wenn die Oldtimerfreunde Scharrel-Sedelsberg e.V. rufen, dann reisen Vereinskameraden aus ganz Norddeutschland ins Saterland. Vereinsvorsitzender Heinrich Meyer: „Wir haben alle drei Jahre ein eigenes Oldtimertreffen - dieses Mal veranstalten wir es im Industriegebiet in Scharrel. Wir erwarten wieder Traktorfreunde nicht nur aus dem Landkreis Cloppenburg, sondern auch aus den benachbarten Landkreisen Ammerland, Emsland und Leer.“ Anreise ist am Samstag, 17. August gegen Mittag. Am Abend wird erst mal richtig

gefeiert mit DJ Sven (Eintritt frei!). Heinrich Meyer: „Die Bevölkerung aus nah und fern ist herzlich dazu eingeladen“. Am Sonntag können dann ab 8 Uhr die Oldtimer besichtigt werden. Nachmittags ab 14 Uhr gibt es dann Kaffee und Kuchen. Selbstverständlich wird den ganz kleinen - die ohnehin vom Treckerfahren begeistert sind - noch einges mehr geboten: Hüpfburg, Baumstammziehen und noch viele andere Überraschungen. Auch eine Verlosung wird es geben. Was wird es

alles zu sehen geben? Heinrich Meyer von den Oldtimerfreunden Scharrel-Sedelsberg: „Maschinen und Traktoren vom Baujahr 1938 bis 1987. Traktoren, standmotoren, Arbeitsgeräte, aber auch Autos und Motorräder. Wir erwarten Traktorenmarken wie Lanz, Ferguson, Bautz, Deutz, Porsche und viele andere. Insgesamt rechnen wir mit zirka 200 Oldtimer-Fahrzeugen.“ Die Oldtimerfreunde ScharrelSedelsberg sind aber auch das Jahr über aktiv. Während der Sommerzeit nahmen sie

beispielsweise an der Ferienpassaktion in Sedelsberg und Barßel teil. Ein Riesenspaß für die Kinder, die dort ihren „Treckerführerschein“ machen konnten (siehe Foto oben). Heinrich Meyer: „Wir haben auch zusammen mit dem Kindergarten Sedelsberg Kartoffeln gepflanzt, haben Roggen geerntet und gemäht. Die Kids konnten gar nicht genug bekommen.“ Wer mehr über den Verein wissen möchte, kann sich bei Heinrich Meyer per E-Mail melden: heinrich.meyer11@ewetel.net


Vereine

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Musikverein Strücklingen am Idasee!

Wasserski sorgt für Abkühlung mehr freiwillig so schnell Von Ulrich Grever (Erster Vors. MV Strücklin- von den schnellen Brettern runter. Die eine oder andere gen) Kurve sorgte dann aber doch Strücklingen – „So kann der für ein abruptes Ende der Sommer bleiben“. Das ha- Fahrt. Es scheint ihnen aber ben sich auch einige Musiker dennoch Spaß gemacht zu des Musikverein Strücklingen haben und alle waren sich eigedacht und machten einen nig: „Das wird wiederholt!“. Ausflug zum Idasee, um sich bei der einen oder anderen Der Sommer ist aber noch Runde Wasserski eine kühle lange nicht beendet und sound nasse Abkühlung zu ver- mit sorgt diese Erfrischung schaffen. Organisiert wurde für den richtigen Schwung diese sportliche Erfrischung bei den nächsten Aufritten von der Jugendvertreterin und Konzerten des Musikvereins Strücklingen. Diese Hanna Buß. wären z.B. das Konzert auf Damit es sich auch lohnt, dem Hafenfest in Barßel am wurde auch gleich die gan- 24.08.2013 oder auch beim ze Bahn gemietet. Denn Erntedankumzug in Westerwenn der Anfang erst mal scheps am 08.09.2013. geschafft war, wollte keiner Infos über uns unter Telefon

Lea Heynen an der Wasserski-Anlage am Idasee (Foto: Greta Südkamp)

0 44 98 / 922 322 • Mobil: 0162 / 273 62 55 E-Mail: ulrich@grever.de oder info@mv-struecklingen.de

Internet: http://www.mvstrücklingen.de und bei facebook „Musikverein Strücklingen“

Zelten statt musizieren!

Strücklinger Musiker genossen ein phänomenales Zeltwochenende nach einer kurzen FahrradVon Ulrich Grever (Erster Vors. MV Strücklin- tour von Strücklingen zum Hollener See, ihre Zelte auf. gen) Strücklingen – Das letzte Ferienwochenende nutzten unsere Musiker, um gemeinsam drei tolle und erlebnisreiche Tage am Hollener See in Ramsloh zu verbringen. Der Großteil der über 30 Teilnehmer setzte sich aus Nachwuchsmusikern und Mitgliedern des Jugendorchesters zusammen. Aber auch die

Neben einer Dorf-Rallye, in der u.a. die Fahrzeuge der Feuerwehr Ramsloh oder aber auch die zur Verfügung stehenden Eissorten des ortsansässigen Eiscafés gezählt werden mussten, standen noch weitere Disziplinen an, die von den Teilnehmern im Rahmen einer Lagerolympiade erfolgreich absolviert wurden. Einzelne „wasserlastige“ Aufgaben der Olympiade sorgten bei hochsommerlichen Temperaturen zudem für die entsprechende Abkühlung während des Wettkampfes.

Das Wetter meinte es gut mit uns Musikern und so sorgte älteren Musiker aus dem des Öfteren ein Bad im See Blasorchester waren im La- für eine nasse Erfrischung. ger anzutreffen und bauten, Nach einem anstrengenden

Ferienspaß am Hollener See in Ramsloh: der Musikverein Strücklingen

und erlebnisreichen Tag konnten sich alle Teilnehmer dann auf eine Stärkung vom Grill freuen und natürlich sorgte neben der abendlichen Lagerfeuerromantik auch eine Nachtwanderung mit „gespenstischen“ Überraschungen für Unterhal-

tung. Am Sonntagmorgen musste das Lager dann wieder abgebrochen werden und nach einem ausführlichen Frühstück ging es dann wieder mit dem Fahrrad - und einem launigen Lied auf den Lippen - zurück nach Strücklingen.


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Barßel – Marcel Prehs, gelernter Maurer und Inhaber der Firma MP Bau GmbH, ist ein Bauprofi. Einer, der schnell, sachkundig und zu absolut fairen Preisen alle Maurer-

und Betonarbeiten ausführt. Einer, der alleine arbeitet und damit die Kosten für den Bauherren senken kann. Zur Zeit zieht der 38-Jährige zwei Bungalows in Barßel,

Ecke Bahnweg/Jahnstraße, hoch, die sein Auftraggeber vermieten und verkaufen will. Marcel Prehs: „Viele wundern sich, dass ich alleine auf der Baustelle arbeite und

Fotos: Jana Meyer/Laib

trotzdem so zügig vorankomme. Aber erstens bin ich vom Fach und zweitens konzentriere ich mich aussschließlich auf meine Arbeit.“ So ist das Kleinunternehmen

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MP Bau GmbH beim Bau schlüsselfertiger Häuser oft effektiver als manch` großes Bauunternehmen. Marcel Prehs arbeitet sowohl für private Bauherren als auch als Subunternehmer. Das Vertrauen zu Marcel Prehs, der früher in der Baufirma seines Vaters gearbeitet hat,

ist groß. Denn in der Branche weiß man, dass er erstklassige Arbeit in kürzester Zeit abliefert. Dem Familienvater Marcel Prehs (Söhnchen Bennet ist 9 Monate alt) steht seine Ehefrau Nina Meyer-Prehs zur Seite, die für das Büromanagement verantwortlich

ist. Ihr eigenes Wohnhaus im Soestetal in Barßel ist die beste Visitenkarte für die Professionalität des Bauprofis Marcel Prehs. Wenn er auf seiner Baustelle arbeitet, dann lässt er sich von nichts und niemandem ablenken. Ob Neubauten oder Altbausanierungen, An- oder Umbauarbeiten, Marcel Prehs ist Ansprechpartner für jeden privaten Bauherren, auch für jene, die ihn vielleicht auch mal nur für eine kleine Auftragsarbeit benötigen, die für ein anderes Bauunternehmen vielleicht zu nichtig ist. Ich bin mir für keine Arbeit zu schade“, so Marcel Prehs. Seit März vergangen Jahres ist Marcel Prehs mit seiner Firma MP Bau GmbH selbstständig. Wer sich von seiner Arbeit überzeugen möchte, der sollte sich regelmäßig seine derzeitige Baustelle an der Ecke Jahnstraße/Bahnweg anschauen. Damit er mitbekommt, wie zügig der Bau vorangeht. Übrigens: Wer sich für die beiden Bungalows, die dort entstehen, interessiert, kann sich bei dem Eigentümer Dieter Schütte (Tel. 0173 2115334) melden. Einer der Bungalows soll vermietet, der andere verkauft werden. Die beiden Häuser

(Wohnfläche ca. 95 qm, u.a. mit Gäste-WC, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Gästezimmer, Abstellraum, Hauswirtschaftsraum, Carport, ) werden barrierefrei gebaut. Kaufinteressenten sollten nicht so lange warten. Marcel Prehs: „Wer rechtzeitig kommt, kann noch seine Wünsche äußern was zum Beispiel die Fliesen angeht oder die Ausstattung des Sanitärbereichs.“ Wer den Bau-Einzelkämpfer Marcel Prehs engagieren möchte – egal, wie groß oder wie klein die Bauarbeiten sind – der sollte doch einfach mal einen Termin mit ihm vereinbaren. So kann er sich selbst davon überzeugen, dass er es mit einem Bauprofi zu tun hat, für den der Kunde immer im Mittelpunkt steht.


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Unter uns

POK Fredo Geserich nach 39 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt!

„Er konnte keiner Wespe etwas zuleide tun“ Von Hans-Dieter Warnke Barßel/Augustfehn - Nach fast 39 Jahren Polizeidienst hat Polizeioberkommissar Fredo Geserich von der Polizeistation Barßel seine Uniform endgültig ausgezogen. Ob er sie als Erinnerungsstück an manchmal schwere wie auch schöne Zeiten im Berufsleben – wie er selbst sagt – nicht ganz beiseite legt, wird sich zeigen. „Es ist soweit“ hat der in Augustfehn wohnende Schutzmann auf seiner Einladung zur Abschiedsfete im Dorfgemeinschaftshaus Tange getextet. Am 31. Juli war es dann wirklich soweit. Der letzte Tag in Staatsdiensten war ein ganz besonderer. Dass sich die Kolleginnen und Kollegen für ihren „Fredo“ etwas ganz Außergewöhnliches ausdenken würden, mag er geahnt haben. Seine Vorgänge hatte er fristgerecht abgeschlossen oder schmunzelnd zur Weiterbearbeitung übergeben, Hose und Hemd gerichtet und zum Spaß noch einmal die Hacken zusammen geschlagen. Ein letztes Mal Schutzmann sein, ein bisschen Wehmut spielt da mit. Hart musste Fredo Geserich im Beruf oft sein, aber Emotionen zu zeigen, hat er nicht verlernt. Der alte VW KäferStreifenwagen, der ihn zur letzten „Dienstfahrt“ abholte, rührte ihn dann doch. Seine Frau „Uschi“ musste natürlich mit. Einmal noch durch Barßel kurven, einmal noch winken und nicht auf Recht und Ordnung achten müssen. Das geht nah. Nach Hause sollte er gebracht werden. In Nordloh war er schon gedankenversunken, als da am Straßenrand in Nordloh plötzlich ein

Polizist die Kelle schwingte. Motorräder nicht anständig den Füssen getippelt, wenn Verkehrskontrolle! Bestimmt geputzt hatte, konnte der er auf Streife wollte“. Als

Zwei, die sich immer blenden verstanden und jetzt gemeinsam den Ruhestand genießen können: Fredo Geserich (re.) und Hans-Dieter Warnke. Kleines Foto: Barßels Dienststellenleiter PHK Wolfgang Derke überreichte Fredo Geserich bei dessen Abschiedsfeier im Namen aller Kollegen das Vorderrad eines Rennrades mit diversen Banknoten und eine Konzertkarte für Fredos Lieblingsgruppe PUR

hatte Fredo einen leichten Adrenalinschub, wie wohl manch anderer Verkehrsteilnehmer hatte, den er selbst gestoppt hatte. Ein Beamter ging zackig auf ihn zu. Aber irgendwie kam der aus einer ganz anderen Zeit. Uniform aus den 50er Jahren, Gamaschen, Koppel, Tschako. Dann die Gruppe ergrauter Motorradfahrer mit schweren Maschinen um ihn herum. Was wollen die? Es waren Freunde vom „MC Silbernacken“, dem Club, zu dem auch Fredo gehört. Männer mit meist silbergrauem Nackenhaar, die sich gern auch selbst auf die Schippe nehmen. Die Verkehrskontrolle war an diesem letzten Tag für POK Geserich natürlich nicht unproblematisch. Bei einem Alco-Test gab es zwar keinen Anlass der Beanstandung, aber die Anzeige des „MC Silbernacken“, dass er deren

kauzige Beamte aus dem vorigen Jahrhundert nun doch nicht einfach so wegdrücken. Eskortiert von Motorrädern wurde der Jubilar bis vor die Haustür begleitet. Dem Vernehmen nach wurde dort die Anzeige nach einem kleinen Abschiedsgläschen zurück genommen. Ein toller Gag, eine SuperÜberraschung zum Abschied eines von allen respektierten Kollegen. Dienststellenleiter Polizeihauptkommissar Wolfgang Derke fand dann auch auf der Abschiedsfete in Tange lobende Worte über den beliebten Beamten. „Er hat sich die letzten Tage nicht auf die faule Haut gelegt, sondern bis zum Schluss gearbeitet und ungeduldig mit

Leiter des Verkehrsdienstes mag er von manchem vielleicht lieber von hinten gesehen worden sein, doch er war immer untadelig und fair. Im Grunde tut er nicht einmal einer Wespe im Saftglas was zuleide,“ so Derke. Zur Person: Fredo Geserich, geb. 1951, Sohn eines Konditors, 2 Kinder, 1967 Elektro-Lehre, 1. April 1971 Wehrdienst Goslar, 30. September 1971 Raketenbataillon Wiesmoor, 1. Oktober 1974 Polizeidienst Bad Iburg, 1. Juli 1975 Bereitschaftspolizei Hannover, 1. April 1977 Polizeidienst im Seemannsort Barßel.


Sport

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ASS-Strücklingen spendet Trikots für Fußballmädels aus E‘fehn!

Jetzt kann die Saison beginnen

Glücklich über ihre neuen Trikots von ASS (v.l.n.r.): Ailina Drzemalla, Alina Spieker, Trainer Dieter Bronn, Sophie Sassen, Jolanda Müller, Rika Groothoff, Trainerin Silvia Bronn, Imke Strauch, Caren Hinrichs, Dana Stockmann, Jana Jüdiges, Julia Jüdiges und ASS-Geschäftsführer Fredo Framme, dem (kleines Foto) Kapitänin Rika Groothoff, Jana Jüdiges und Sophie Sassen im Namen der Mannschaft Präsentie für die ASS-Mitarbeiter überreichten

Elisabethfehn/Strücklingen - Der Autoservice Strücklingen hat nicht nicht nur Pkw und deren Reparaturen im Kopf, sondern auch ein Herz für Frauen- bzw. Mädchenfußball. Davon konnte sich jetzt die D-Jugend der Mädchenmannschaft des SV Viktoriafehn überzeugen. Sie bekamen von den Autoprofis neue Trikots gesponsert. Die Mädchen spielen in der 1. Kreisklasse Cloppenburg und belegten in der abgelaufen-

den Saison den 3. Platz. Die Mannschaft wurde 2010 gegründet und wird seit Frühjahr 2013 von Silvia und

sind mit viel Ehrgeiz dabei und auch die Eltern stehen voll dahinter.“ Übrigens: Mädchen, die Lust haben, Fußball zu spielen und sich dem tollen Team anschließen wollen (selbstverständlich bekommen sie dann auch ein ASS-Trikot), sind herzlich willkommen. Dieter Bronn: „Interessierte Mädchen können sich montags ab 17 Uhr am Sportplatz an der KuDieter Bronn trainiert und ckuckstraße in Elisabethfehn betreut. „Unsere Mädels melden. Dort findet das Trai-

ning statt.“ Das nächste Spiel der Mädchen ist gleichzeitig der Saisonauftakt und findet am 16. August 2013 in Garrel statt. Mannschaftskapitänin Rika Groothoff: „Unser Ziel ist es, einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften zu bekommen.“ Klar, dass die Mädels sich ganz herzlich beim Team von ASS in Strücklingen bedankten. Die Kapitänin: „Den nächsten Sieg schenken wir dem Autoservice Strücklingen“.

Samtgemeindebürgermeister Wiard Voß ruft die Bürger auf:

„Machen Sie Vorschläge, welche Sportler geehrt werden sollen!“ Jümme – Nach der erfolgreichen Sportlerehrung im vergangenen Jahr, soll nun im September 2013 die nächste Sportlerehrung stattfinden. Samtbürgermeister Wiard wendet sich nun direkt an die Bürger: „Es gibt in unseren Sportvereinen viele aktive Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften, die sportliche Leistungen und Erfolge vorzuweisen haben, die in einer öffentlichen

Ehrung seitens der Samtgemeinde gewürdigt werden sollen. Ich bitte Sie, mir Einzelsportler oder Mannschaften zu benennen, die für ihre sportlichen Leistungen in der Spielsaison 2012/2013 geehrt werden sollen, wobei die sportlichen Leistungen anzugeben sind.“ Übrigens: Es können auch Personen benannt werden, die langjährig in einem Sportverein verantwortlich

tätig gewesen sind oder sich besondere Verdienste um den Sport erworben haben. Der Kreis der zu ehrenden Personen soll auf Vorschlag und Meldung der Jümmiger Sportvereine von der Samtgemeindeverwaltung zusammengestellt und mit Beschluss des Samtgemeindeausschusses festgelegt werden. Samtgemeinderat und Verwaltung können darüber hinaus eigene Eh-

rungsvorschläge einbringen. Vorschläge können bis Freitag, 16. August, im Rathaus in Filsum eingereicht werden.


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Vereine

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Zu seinem 50-jährigen Jubiläum hat der Schützenverein Neuland eine Vereinschronik herausgebracht, die zu lesen sich lohnt! „Es ist eine etwas andere Chronik, die nicht mit Fakten und Daten erdrückt, sondern Bilder sprechen lässt”, umschreiben Präsident Sigfried Ukena und der 1. Vorsitzende, Johannes Warnken, die neue Chronik. In mühevoller Kleinarbeit wurden Bilder und Fakten der Vereinsgeschichte vom ehemaligen Schriftführer Rudi Hilwers, der auch den redaktionellen Teil des Heftes übernommen hat, zusammengetragen. Eine tolle Leis-

tung. Die Fotos wurden von den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Die Chronik zusammengelegt und gebunden hat Schützenbruder Manfred Fokken zusammen mit seiner Frau Anne. Etwa 60 Seiten umfasst das gebundene Werk und ist ab sofort für fünf Euro zu erhalten. Johannes Warnken, 1. Vorsitzender: „Es wird außerdem eine Jubiläumsnadel zum 50-jährigen Bestehen herausgegeben, die ebenfalls auf dem Schützenfest für drei Euro erworben werden kann.“ Und noch eine reife Leistung! Hans-Jörg Altemöller, 2. Vorsitzender, hat mit sehr

viel Engagement die Internetseite des Vereins (www. schützenverein-neuland.de) erstellt und wird diese ab sofort immer auf dem neuesten Stand halten. Nochmals die wichtigsten Fakten zum Schützenfest 2013 in Neuland: Adlerkönig ist Heinz Thoben. Der neue König heißt Lutz Bissa, Königin seine Lebensgefährtin Angela Borrmann. Adjutanten sind Heinrich und Silvia Kruse, sowie Jens und Judith Schumann. Die Kinderkönigin heißt Lena-Sophie Höhl, ihre Adjutantin ist Lina Schu-

mann. Jetzt kann‘s also losgehen - die Weichen für das Schützenfest in Neuland am 17. und 18. August sind gestellt.

Hier das Programm! Samstag, 17. August: • 17 Uhr Antreten aller Ver-


Vereine

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Regiert ab sofort das Schützenvolk: Der neue König Lutz Bissa

einsmitglieder beim Schützenhaus. • 17.30 Uhr: Einholen des neuen Königs und der neuen Königin • 18 Uhr: Proklamation der

Helene Fischer-Double Anni Perka

neuen Königin und des neuen Königs • 19.30: Königsball mit der Top-Band NEW MEMORYS und dem Auftritt von Anni Perka, dem einzigartigen Helene Fischer-Double. Die Tageszeitung DIE WELT schrieb kürzlich: „ Anni Perka ist das bekannteste und vielleicht auch das beste HeleneFischer-Double in Deutschland. Bis zu 200 Mal jährlich wird sie gebucht.“ Und jetzt auch für das Schützenfest in Barßel Neuland. Überzeugen Sie sich doch selbst, ob Anni Perka wirklich Helene Fischer ganz nahe kommt: im Aussehen und im Gesang! Festwirt ist übrigens Ernst Kemper (49) aus Garrel, der seit mehr als 30 Jahren auch der Festwirt des traditionsrei-

Wir gratulieren um! zum Jubilä Wir gratulieren zum Jubiläum!

Glücklich und stolz: Kinderkönigin Lena-Sophie Höhl

chen Friesoyther Schützenfestes ist. Sonntag, 18. August: • 11 Uhr: Kranzniederlegung beim Ehrenmal • 13.30 Uhr: Antreten aller Vereinsmitglieder an der Schützenstraße • 14 Uhr: Empfang der auswärtigen Vereine • 14.15 Uhr: Empfang des Königs und Jugendthrones • 14.30: Festmarsch und 15.30 Uhr Kinderbelustigung • ab 16 Uhr: Tanz und Unterhaltung mit DJ Frank. Montag, 19. August: • 10 - 13 Uhr: Frühschoppen im Vereinsheim. Noch eine Bitte des Vor-

stands: Am Montag 19.08.13 findet ab 10 Uhr der Frühschoppen im Schützenhaus statt. Anlässlich des Jubiläums soll ein Foto erstellt werden. Der Termin dazu ist für 11 Uhr angesetzt. Die Mitglieder werden gebeten, in Uniform zu erscheinen.

Wir wünschen allen Besuchern ein schönes Fest!

Gut Schuss!

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Kirche & Kultur

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Gretchen Grosser kann das Schreiben doch nicht lassen!

Heiliges und Seliges in Saterfriesisch Jesus Kristus, Goades Suun, kum uus mäd Dien Seegen juun. Klöar mäd hällen Skien Dien Säärk‘, moak ju näi un fräi un stäärk! Erbarm Die, Heer. Roup ju släipen Kristenhaid, moak dät frisken Wiend nu wait! Allerweegens in Dien Riek Moak‘t Dien hillich Woud uus blied. Erbarm Die, Heer. Kiek daach, wo wie uuneens sunt, neemens is dät uur sin Fjuund. Allerweegens Krieg un Striet, brang uus Free, Du hääst dän Krit! Erbarm Die, Heer. Melodie: Sonne der Gerechtigkeit

Saterland - Eigentlich wollte sie nach dem Verlaufsflopp ihres letzten Buches „Die flijoogende Klassenruum“ (Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ in Saterfriesisch) kein Buch mehr schreiben. „Ich hatte mir wirklich mehr Resonanz erhofft. Doch stapeln sich noch Hunderte druckfrischer Ausgaben unter meinem Schreibtisch,“ so Gretchen Grosser verbittert.

Doch einmal, noch einmal hat sie sich an den Computer gesetzt und die Texte ihres neuesten Buches geschrieben. Es sind Psalme, heilige Texte und Lieder in Saterfriesisch. Sobald sie als Buch erschienen sind, will sie einige Ausgaben in den Vatikan schicken. Und zwar an das Presseamt des Heiligen Stuhls mit der Bitte um Weiterleitung an Papst Franziskus und auch an den eme-

Gretchen Grosser in Bokelesch. Bald fährt sie nach Rom

ritierten Papst Benedikt XVI. „Ich hoffe, im Vatikan ist jemand, der Saterfriesisch versteht.“ Davon könnte sich Gretchen Grosser im September selbst überzeugen. Denn dann will sie mit einem Bus voller Friesen aus Holland nach Rom reisen, um dort die „Kirche der Friesen“ zu besuchen. Gretchen Grosser hat sich schon mal schlau gemacht: „Die Kirche der Friesen befindet sich ganz in der

Nähe des Petersdoms, nahe dem Grabe des Heiligen Petrus. Wenn man die Colonaden verlässt, geht man nur eben über die Straße, und gleich rechts kommt man zur ‚Kirche der Friesen‘ in unmittelbarer Nähe der ‚Heiligen Treppe‘. Dort will ich auch den Stein aus der JohanniterKapelle Bokelesch in der Kirchenmauer besichtigen.“ Der Niederländer Lodewyk Damsma hatte in den 90-er Jahren 2700 Steine aus friesischen Kirchen gesammelt. Und Gretchen Grosser ist es zu verdanken, dass in dem uralten Gotteshaus auch ein Ziegel aus der JohanniterKapelle in Bokelesch eingemauert wurde. Wer also einmal vor dieser Mauer steht, sollte ganz genau schauen: in Reihe 19, der 6. Stein von rechts - das ist der Mauerstein aus Bokelesch. Als Gretchen Grosser dieser Tage die Johanniter-Kapelle in Bokelesch besuchte, traf sie dort Pfarrer August Vornhusen und Joachim Bunger vom Informationszentrum. Den beiden musste sie hoch und heilig versprechen, bei ihrem Besuch in Rom unbedingt ein Foto von dem Bokelescher Gretchen Grosser traf am Informationszentrum „Friesische Johanniter“ in Bokelesch Joachim Bunger (links), Mauerstein zu machen. der das Zentrum und die Johanniter-Kapelle betreut, und Pfarrer i.R. August Vornhusen


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: Unsere Serie ter! Beruf Repor

Interview

Die gefährlichen Einsätze des ehemaligen STERN-Starreporters Gerd Heidemann

Idi Amins Unterhose! So kam ich an den Elefantenschlüpfer des grausamen Diktators Interview mit Gerd Heidemann zu seinen Kriegseinsätzen und warum er glaubt, dass Antikriegsgeschichten und Antikriegsfilme eigentlich Pro-Kriegsgeschichten sind Gerd Heidemann 2013

Gerd Heidemann 1964

Ex-STERN-Reporter Gerd Heidemann fasste nach dem Desaster um die Hitler-Tagebücher vor 30 Jahren bis auf wenige einzelne Aufträge als freier Journalist beruflich nie wieder Fuß. In diesem Teil der Serie erzählt er uns unter anderem, warum er glaubt, dass Antikriegsgeschichten und Antikriegsfilme eigentlich Pro-Kriegsgeschichten sind und wie er an die Unterhose von Idi Amin gekommen ist. Gerd, Du warst von 1955 bis 1983 Reporter des Magazin STERN, für das Du von insgesamt 13 Kriegsschauplätzen berichtet hast – unter anderem aus Angola, Cabinda, Mozambique, Guinea-Bissao und Biafra. Heidemann: Ja, in Biafra war ich auf der Seite der nigerianischen Armee, bevor ich einen Monat später, im August 1968 in die Tschechoslowakei musste, um dort den Einmarsch der sowjetischen Armee zu recherchieren. Und so ging es Schlag auf Schlag weiter. Von den palästinensischen Terroristen waren drei Flugzeuge entführt worden. Nachdem man diese in der Wüste gesprengt hatte, griff die jordanische Armee die Palästinenser im Land an. Es kam in der Hauptstadt zu einer blutigen Auseinandersetzung. Ich konnte meinen Freund und Kollegen Randolph Braumann aus dem Gebiet der Palästinenser retten, indem ich einen Waffenstillstand zwischen

Der grausame Diktator Idi Amin gab sich nach außen hin als fürsorglicher Vater seines Volkes. In Wirklichkeit war er ein Schlächter. Er starb am 16. August 2003 mit 75 Jahren im Exil in Dschidda, Saudi-Arabien

nur meine Hose auf, die ich mir vor der Reise gekauft hatte und hinterließ eine Brandspur an meinem Bein. Als ich dies meiner Chefredaktion nach meiner Rückkehr mitteilte, weil ich die Kosten ersetzt haben wollte, teilte man mir kurz mit, dass die Versicherung für diese Art von Hattest Du nie Angst davor, ver- Versicherungsschäden nicht aufletzt oder gar getötet zu wer- kommen würde. den? Heidemann: Wie schon im Hattest Du nie die Schnauze Kongo, wo eine Kugel in der voll, aus so gefährlichen KriegsKniekehle durch meine Hose gebieten zu berichten? geflogen ist und zwei Löcher Heidemann: Doch, denn als hinterlassen hat, ohne mich zu ich ein Dutzend Kriege voll hatverletzen, hatte ich auch hier te, musste ich auch meiner dawieder Glück. Ein Schuss riss maligen Frau versprechen, nie den kämpfenden Parteien herbeiführte. Mein Kollege flog mit dem Fotomaterieal nach Hamburg zurück und ich blieb noch einige Tage in Amman, weil ich jeden Tag die Fronten wechseln durfte und die Soldaten solange das Feuer einstellten.

wieder in den Krieg zu ziehen. Doch Ostern 1979 rief mich der stellvertretende STERN-Chefredakteur an und teilte mir mit, dass zwei Kollegen in Uganda vermisst seien und ich mit meiner Erfahrung dem Team, das jetzt nach Kenia geschickt würde, mit Rat und Tat helfen solle, das Schicksal dieser beiden Kollegen zu klären. Das konnte und wollte ich natürlich nicht ablehnen. Als ich in Kenia angekommen war, charterte ich ein Kleinflugzeug und ließ mich mit einem Kollegen nach Entebbe in Uganda fliegen. Bald darauf traf das ganze STERN-Team in Kampala ein. Wir fanden


Interview

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Die gefährlichen Einsätze des ehemaligen STERN-Starreporters Gerd Heidemann nach einiger Zeit die Leichen der beiden anderen Kollegen, die von ugandischen Polizisten ermordet worden waren und überführten deren sterblichen Überreste nach Deutschland. Wie aber kamst Du zu diesem seltsamen Souvenir – der Unterhose des Diktators Idi Amin? Heidemann: Während des Aufenthaltes in Uganda leerte ich den Schreibitsch von Idi Amin mit Geheimdokumenten. Bis 1967 war Uganda ja britisches Kolonial-Terrain gewesen. Vier Jahre nach der Entlassung in die Selbstständigkeit putschte sich Idi Amin an die Macht. Seine Diktatur entwickelte sich zu einer Schreckensherrschaft. Er ließ Hunderttausende der Aholi-, Lango- und Naganda-Stämme hinrichten. Die 12 Millionen Einwohner Ugandas drohten auszusterben. Amins fanatischer Hass auf Andersdenkende, sein Spaß am brutalen Töten veranlasste schließlich den Nachbarn Tansania mit 20.000 Soldaten und 5.000 ugandischen AminGegnern im Januar 1979 in Uganda einzufallen, um das unmenschliche Regime zu stürzen. Aber der Krieg dauerte je bekanntlich länger als geplant. Die Verbände des völlig außer Rand und Band geratenen Idi Amin lösten sich langsam auf, die blutrünstige Soldateska rückte aus der Hauptstadt Kampala ab. Unser Team fragte sich nach diversen Wohnsitzen des brutalen Diktators durch und standen so sogar vor der Geheimdienstzentrale des grausamen Potentaten. Wir drangen in Amins Stadtvilla ein und machten auch sein Haus am Victoriasee aus. Die Domizile waren weitgehenst geplündert, Schubladen und Schränke aufgebrochen, Briefe, Staatsdokumente, Fotos lagen überall verstreut herum. Wir rafften zusammen, was wir wegtragen konnten. In einem Schlafzimmerschrank entdeckte ich Idi Amins Unterhose und nahm sie als Souvenir mit. Sie hatte die imponierende Größe von wahr-

scheinlich zehnmal XXL. In der eine Bekannte von mir nach un- hochzukommen. Das tat er auch. STERN-Redaktion löste das Textil ten und lud ihn ein, mal zu mir Als er mein Riesenarchiv sah, wahre Begeisterungsstürme aus. Jeder in der Redaktion verstand mein Mitbringsel als originellen Jux, so dass ich noch eins draufsetzte und eine Collage fertigte mit Amin-Briefen und Orden. In der Mitte dieses Kunstwerkes platzierte ich die überdimensionale Unterhose. Selbst Henrie Nannen jauchzte und fragte mich noch Jahre später: „Haben Sie noch Idis Unterhose?“ Im SPIEGEL wurde diese Collage dann 1996 einmal abgedruckt. Das gute Stück über das sich selbst Henrie Nannen amüsierte, spielte aber später noch eine ganz andere Rolle. Heidemann: Ja, leider. Während der STERN-Kampagne gegen mich wurde es zu einem schwergewichtigen Beweis meines angeblich in Mitleidenschaft gezogenen Geisteszustands. Wer fremde Unterhosen einstecke, so setzten plötzlich ehemalige Kollegen in Umlauf, würde auch vor gefälschten Tagebüchern nicht zurückschrecken. Als jedoch von den FührerMemoiren noch gar keine Rede war, als viele beim STERN Idi Amins ‚Elefantenschlüpfer’ sehen und sogar anfassen wollten, da hatte der STERN die von mir in Uganda zusammengetragenen Amin-Dokumente für viele Artikel redaktionell ausgewertet und Profit daraus geschlagen. Wo ist dieses Prachtstück heute? Heidemann: Ich hatte die Unterhose einem befreundeten Auktionator im Tausch gegen einige andere Raritäten gegeben. Als das Autkionshaus pleite ging, wurde alles versteigert – auch Idis Unterhose. Und der, der es ersteigert hatte, war der Schauspieler Jan Fedder, der sie für seine Raritätensammlung wollte. Er lebt ja auf einem Bauernhof in der Nähe von Hamburg und sammelt auch allerlei verrückte Dinge. Als er einige Zeit später mal in unserer Straße einige Szenen für das ‚Großstadtrevier’ drehte, ging

Im SPIEGEL Nr. 18 im Jahre 1996 wurde die Collage von Gerd Heidemann abgedruckt. Hier ein Auszug aus dem Artikel


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Interview

Die gefährlichen Einsätze des ehemaligen STERN-Starreporters Gerd Heidemann meinte er: ‚Mensch Gerd, du bist ja genauso ein Verrückter wie ich’. Ich habe ihm dann einige Idi Amin-Fotos mitgegeben, die heute bei ihm sicherlich auf dem Bauernhof neben der Unterhose von Idi Amin hängen. Gerd, hast Du eigentlich während Deiner Einsätze als Kriegsreporter über den Sinn und Unsinn solcher Kriege nachgedacht? Heidemann: Seit es Menschen gibt, hat es Zank, Streit, Verbrechen und kriegerische Auseinandersetzungen gegeben. Fast keine Nation und das von ihr besiedelte Land ist ohne vorherige Kriege, Massaker und Abschlachten Tausender von Menschen entstanden. Natürlich ist jeder Krieg ein Verbrechen in großen Dimensionen, aber offensichtlich scheint der Mensch von Natur aus oder von Gott darauf programmiert zu sein. Und so optimistisch und blauäugig bin ich nicht, dass ich glaube, dass sich daran etwas in Zukunft ändern wird. Auch grüne Politiker sind der Meinung, dass militärische Gewalt eine Option bleiben muss, wenn jedes andere Mittel einer friedlichen Lösung versagt. Das bewies ja auch der frühere Außenminister Fischer, als er seine Zustimmung zur Intervention deutscher Truppen im Kosovo gab. War das etwa ein unintelligenter Versuch? In diese Kate-

berichten, schleppte ich neben meiner umfangreichen Fotoausrüstung auch mein damals sehr großes Tonbandgerät mit in den Urwald. Ich wollte von den Söldnern wissen, warum sie sich freiwillig auf ein solches blutiges Abenteuer eingelassen hatten und warum mancher von ihnen dabei zum Mörder wurde. Es ging mir also nicht nur um Fotoaufnahmen, ich wollte die Hintergründe dieses Krieges und die Motive der Beteiligten erforschen. Ich musste erleben, wie nach wenigen Tagen im Urwald die dünne Zivilisationsschicht von diesen jungen Männern abfiel und sie keine Hemmungen mehr hatten, andere Menschen zu töten. Auch nach Veröffentlichung unserer kritischen Reportage wurde ich um eine Erfahrung reicher. Denn jede Antikriegsgeschichte, jeder Antikriegsfilm, ist eigenlich auch eine Pro-Kriegsgeschichte. Wir hatten im STERN die Taten dieser Söldner und den Krieg anGerd Heidemann - der Kriegsreporter musste sich manchmal als geprangert, aber das Ergebnis war, dass wir viele Zuschriften Soldat „verkleiden“, um ins Kriegsgebiet zu kommen junger Männer bekamen, die Alle Fotorechte Gerd Heidemann. anfragten, wo und wie sie sich bei Kongo-Müller zum Söldnergorie aber würde ich allerdings man auszublenden? den von Bush angeordneten Heidemann: Du weißt selbst, dienst melden könnten. Soviel Angriff auf den Irak einordnen. dass es ein wenig komplexer ist. dazu. Man blendet nicht aus und blenGeht es also vor Ort einfach um det in gewisser Weise doch aus. Letzter Teil der Serie im unseren Job als Kriegs- oder Als ich beispielsweise im Sep- September: Wie lebt Gerd Krisenreporters, der so gut wie tember 1964 von Henrie Nan- Heidemann heute und möglich gemacht werden muss nen den Auftrag bekam, über wie er die Tagebuch-Pleiund alles drumherum versucht den Söldnerkrieg im Kongo zu te nach 30 Jahren sieht.

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Will sich wirklich niemanden mehr etwas dazuverdienen? Hallo Ramsloh! Hallo Rentnerinnen und Rentner, Hausfrauen und Hausmänner. Ausgetragen werden muss einmal im Monat (Ihr habt sogar 2-3 Tage Zeit). Faire Bezahlung! Auch Schüler/-innen können sich melden. Sie sollten aber mindestens 16 Jahre alt sein. Voraussetzung: • Absolute Verlässlichkeit • ein eigenes Fahrrad (evtl. sogar Fahrradtaschen oder Körbe) • gute Umgangsformen. Bewerbungen unter medienlaib@t-online oder telefonisch (04499) 926166 (Henrie Laib).


Vorschau

Das lesen Sie im nächsten: Born to be wild! Wir stellen vor: Die wilden Alten auf ihren schweren Maschinen Sie treffen sich einmal im Monat im Biker‘s Inn in Ramsloh. Sie sind im Durchschnitt über 60 Jahre alt und kommen mit schweren Motorrädern. Sie wollen nur eines: Mit Gleichgesinnten über ihr Hobby reden - das Motorradfahren. Initiiert wird der monatliche Stammtisch von einer Motorrad-Legende - einem der größten BMW-Motorradexperten bundesweit: Theo Kramer aus Strücklingen. Was da alles an Erfahrungen ausgetauscht wird und wer hinter den Maschinen steckt im nächsten Heft

Einst Traditionsgaststätte jetzt Brandruine. Was wird aus „Hobbies Gasthof“ in Ocholt? Wenn „Hobbies Gasthof“ erzählen könnte! Kann er, denn Heidi Hobbie weiß viel darüber zu berichten, welche Bedeutung die elterliche Gaststätte früher für Ocholt hatte. Und wir verraten auch, was an dieser Stelle in Zukunft entstehen soll, nachdem ein Rasteder Großbäcker das Anwesen gekauft hat. Lesen Sie im nächsten Heft auch, warum sich der Vorbesitzer - ein Autoverkäufer aus Aurich - jetzt ein wenig schwarz ärgert, dass er die Brandruine so schnell verkauft hat.

Unsere lieben Nachbarn! Von wegen Nachbarschaftsstreit - dieses Wort kennt man bei ihnen nicht. Glaubt man den Uhlenbergern in Harkebrügge, so haben sie die beste Nachbarschaft weit und breit. Das, so sagen sie, hätten sie erst vor wenigen Wochen unter Beweis gestellt, als sie nämlich eine Kutschfahrt zur Goldenen Hochzeit eines Nachbar-Ehepaares organisiert haben. 58 Jahre Uhlenberg - unsere Reporter wollten wissen, was das Geheimnis einer guten Nachbarschaft ist und recherchierten vor Ort.

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BÜRGERBLICK


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Meldungen

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Meyer kommt nach Barßel Barßel - „Agrarwende in Niedersachsen – Chance für Landwirte und Verbraucher!?“ – so heißt eine Informations- und Diskussionsveranstaltung von Bündnis 90/

Die Grünen, zu der Manfred Lorentschaft von den Barßeler Grünen einlädt. Termin: Am Mittwoch, den 4. September 2013 ab 19.30 Uhr. Ort: Das Müllerhaus

(Mühlenweg 4) in Barßel. Zugesagt haben: • Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz • Hubertus Berges, 1. Vor-

sitzender des Kreislandvolkverband Cloppenburg e.V. • Ottmar Ilchmann, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft.

Drei BÜRGERBLICK-Leser freuen sich über den Oldenburg-Krimi „Gnadenlose Engel“ Die Gewinner des Olden- Friesoythe. Alle drei Bücher burg-Krimis „Gnadenlose wurden vom Auto signiert. Engel“ von Manfred Brü- Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen. Für all jene, die sich das Buch im Buchhandel kaufen möchten: Manfred Brüning, Gnadenning stehen fest. Es sind: lose Engel, Oldenburg KriHermann Janßen, Barßel, mi - 349 Seiten – 12,95 Euro Annette Siemer aus Bollin- - ISBN: 978-3-95475-005-4 gen und Maria Wegmann, E-Book – 8,99 Euro

Originalausgabe November 2012 – Prolibris Verlag, Kassel Hörprobe: http:// www.youtube.com/ watch?v=gh2hY9XrC0&feature=player_embedded

Leserbrief von Dr. Dorothee Berrisch-Hempen, Im Zuschlag 1, Barßel Die 200-jährige Blutbuche an der Langen Straße in Barßel gehört neben einigen weiteren wunderschönen Laubriesen zum alten Baumbestand von Barßel. Sie erinnert an eine Zeit, in der man im Seemannsort unter rauschenden Dächern flanieren konnte. Selbstverständlich stehen diese orts- und landschaftsprägenden Schönheiten unter Natur- und Denkmalschutz.

In Anbetracht der im September geplanten Abrissmaßnahmen des schönen alten Anwesens der Familie Klinker sorgen sich jetzt viele Barßeler um „ihre“ Buche, befürchten, dass die Wurzeln Schaden nehmen könnten. Wir bitten daher den Bauunternehmer, die nötige Sorgfalt walten zu lassen. Es sollte selbstverständlich sein, Architektur und Natur in Einklang zu bringen.

Vorankündigung

Ab November 2013 Jeden 1 .Freitag im Monat gr. Fischbuffet, Snirtjebraten ab 6 Pers. täglich Grünkohlessen ab 8 Pers.

Viele direkte Anwohner würden sich auch freuen, wenn die letzte Baumreihe des Grundstücks bestehen bleibt, da es schöner ist, auf Grün statt auf Parkplätze zu blicken. Die Barßeler und die vielen Gäste, die diesen wunderschönen Ort besuchen, wä-

ren dankbar, wenn sie sich weiterhin an einer gesunden prächtigen Buche erfreuen können. Nicht zu vergessen, dass der Löwe von Barßel, Theodor Klinker, sicherlich nicht erbaut wäre, falls der Baum beschädigt würde.


Bitte helfen Sie!

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Zecken - das große Krabbeln geht weiter Auch im Spätsommer sind die Zecken noch aktiv. Sie lauern mit möglichen gefährlichen Borrelliose-Erregern im Blut auf Mensch und Tier. Als charakteristisches Frühsymptom eines Zeckenstiches tritt meistens, aber nicht immer, die sogenannte Wanderröte rund um die Einstichstelle auf. Dies geschieht allerdings erst einige Tage bis Wochen nach dem Stich. Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen sind weitere mögliche Begleitsymptome einer frühen Infektion, die in einem späteren

Foto: Dieter Schütz (pixelio)

Stadium zu Hirnhautentzündungen, Gesichtslähmungen oder Gelenkentzündungen führen kann. Da im Frühstadium durch die Gabe von Antibiotika sehr gute Heilungschancen bestehen, raten wir Ihnen:

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Preise gültig vom 12.8. bis 31.8. 2013. Für Druckfehler keine Haftung. Abgabe nur solange der Vorrat reicht und in haushaltsüblichen Mengen. *Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, Stand Juli 2013. ** Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. *** Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung verwendet werden. Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge sollte nicht überschritten werden. Bitte das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.


Buergerblick 2013 08  
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