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Übernahme der Werke in Mittelbünden konnten Ressourcen für die Zukunft gesichert und das Marktgebiet erweitert werden. Für die künftigen Jahre heisst das Ziel: weitere Investitionen in Qualität und Leistungsfähigkeit der Produktionsanlagen sowie Sicherung des hohen Standards von Qualitäts- und Umweltmanagement. Kiesgewinnung für weitere 25 Jahre gesichert Die Zukunft der Unternehmung konnte durch die Erteilung der Konzession für die Kiesgewinnung im Gebiet Oldis im Ausmass von 7,3 ha gesichert werden. Das neue Volumen an Rohmaterial beträgt rund 1,2 Mio. Kubikmeter aufgeteilt in drei Etappen. Damit stehen Kiesressourcen für rund 25 Jahre zur Verfügung. Die Oldis-Gruppe Die Kieswerk Oldis AG wurde im Jahr 1963 gegründet und hat ihren Sitz in Haldenstein. Seit rund 50 Jahren wird in der ­Geländekammer Oldis Kies gewonnen und zu Qualitätsprodukten aufbereitet. Das Managementsystem ist zertifiziert nach den Normen ISO 14001 und ISO 9001, die Beton- und Kiesprodukte nach werkseigener Produktionskontrolle ( WPK ) der SN EN-Normen. Jährlich werden 20 000 bis 35 000 m3 Beton und ca. 60 000 bis 90 000 m3 Kies und Splitt produziert. Ab dem Werk Ma­ laders wird Fundationsmaterial nach neuster Norm aufbereitet und verkauft. Die Kieswerk ELA AG ist seit 2009 eine Unternehmung der Oldis-Gruppe mit Kies- und Betonwerken in Bergün, Filisur und Salouf. In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 6 Mio. Franken in den Standort Haldenstein und 2 Mio. Franken am Standort Surses investiert. In den Werken der OldisGruppe werden 16 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Oldis-Gruppe wird heute präsidiert von Dr. Carlo Portner aus Haldenstein. Für die operative Geschäftsführung zeichnet Peter Cadalbert verantwortlich. Das Produktionswerk Oldis in Haldenstein leitet Werkmeister Beat Cavelti und jene im Raum Albula-Surses Werkmeister Robert Fontanazza. Was ist Kies? Die natürlichen Kiesvorkommen sind ein Gemisch von Kieselsteinen, Sand und Feinanteilen. Geologisch wird Kies als Schotter bezeichnet. Der Rohstoff Kies ist in der Schweiz in grossen Mengen vorhanden und ein sehr wertvolles Gut. Schliesslich basiert jedes Bauwerk in irgendeiner Form auf Kies. Ist der Kies abgebaut, wird er gewaschen, sortiert und – die groben Steine – gebrochen. Anschliessend wird das Rohmaterial in Betonkies, Splitt- und Schottersorten aufgeteilt. Ein grosser Teil des gewonnenen Kieses wird zur Betonherstellung verwendet. Beton ist ein Gemisch aus Kies, Sand, Zement und Wasser. Kies findet aber auch als Hauptwerkstoff im Strassenbau Verwendung. Der Förderung von Kies kommt weltweit eine grosse Bedeutung zu. Kies und Sand liegen mengenmässig als meistgeförderte Rohstoffe klar an der Spitze. In der Schweiz ist die Gewinnung von Steinen und Erden die einzige bedeutende Abbautätigkeit. Als wichtigster Lieferant der Bauwirtschaft zählt die Sand-, Kies- und Betonbranche zu den existenzsichernden Bereichen der Schweizer Volkswirtschaft. Quelle: FSKB Wofür brauchen wir Kies? Kies und Sand sind die wichtigsten Baustoffe der Vergangenheit, aber auch der Zukunft. Strassen und Flugpisten, Quartierwege und Waldstrassen brauchen einen tragfähigen Untergrund, damit sie begangen und befah-

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