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Saison 06/07 - Nr. 3

Finalrunden:

Chum bring en hei!


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Wir machen den Weg frei


Editorial <

Editorial

LIEBE LESERINNEN UND LESER Ein neuer Kopf? Richtig. Aufgrund der kurzfristigen Auswanderung unseres Pressechefs nach Deutschland entstand ein sogenanntes «Backhand-Vakuum». Die Saison neigt sich rasant ihrem Ende entgegen und noch immer sind erst zwei Ausgaben erschienen. Also eigentlich nicht. In den Händen halten Sie zwar «Backhand» Nummer 3, das aber im Prinzip erst die Nummer 2 wäre. Die Nummerierung machts. Damit für einmal die Arbeit nicht an unserem Präsidenten hängen blieb – dieser hat aber trotz eigentlich andersweitiger Auslastung einen beträchtlichen Teil für diese Ausgabe beigesteuert – hiess es für mich: «Kobra, übernehmen Sie!» Da sich gleich drei Juniorenteams von Bülach für Finalrunden qualifiziert haben und die Damen sogar um den Aufstieg in die NLB spielen konnten, ist klar, dass «Backhand» in der nächsten Ausgabe davon ausführlich berichten wird. Für mich gilt deshalb eine alte Sportlerweisheit: «Nach dem Backhand ist vor dem Backhand.» Somit wünscht Ihnen die «Impossible Missions Force» viel Spass beim Lesen dieser Ausgabe, die in einem leicht veränderten Layout daherkommt. Dominik Wild Offizielles Cluborgan von Bülach Floorball Erscheint: 4 mal im Jahr Auflage: 400 Exemplare Redaktionsleitung: Dominik Wild Layout: Dominik Wild Leitung Inserate: Sandro Nötzli Titelbild: Christian Gradolf Druck: Copyprint Bülach Club-Postkonto: 84-1729-5 www.buelachfloorball.org

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Weiter in diesem Heft Junioren C: Den Pokal in den Händen Saisonrückblick des 2. Damenteams Karls Eggä Die Vorstandsstatistik: Zahlen lügen nicht Funteam: «Träfe» Sprüche von der «Muppet Show» 2. Sponsorenlauf am 12. Mai Wilder Haufen

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Wichtige Adressen Präsident:

Stéphane Geslin, Obergasse 13, 8180 Bülach P: 044 862 68 77, M: 076 512 77 48 stephane.geslin@buelachfloorball.org

Aktuarin:

Manuela Wolfer, Neuweg 13, 8600 Dübendorf P: 044 821 76 39 manuela.wolfer@buelachfloorball.org

Sportchef:

Marco Krämer, Bahnhofstr. 22, 8172 Niederglatt P: 044 850 37 84, M: 076 588 37 84 marco.kraemer@buelachfloorball.org

Sportchef Junioren:

Remo Manser, Bahnhofstr. 22, 8172 Niederglatt P: 044 850 37 84, M: 076 581 24 60 remo.manser@buelachfloorball.org

Marketing:

Sandro Nötzli, Wibergstr. 16a, 8180 Bülach P: 044 860 89 76, M: 079 419 53 60 sandro.noetzli@buelachfloorball.org

Finanzchef:

Thomas Schmitter, Fliederweg 6, 8180 Bülach P: 044 860 91 57 thomas.schmitter@buelachfloorball.org

Pressechef:

Remo Trinkler, Mülibachstr. 7, 8185 Winkel P: 044 813 49 80 remo.trinkler@buelachfloorball.org

Ansprechpersonen der Teams Herren 1: Damen 1: Herren 2: Damen 2: Funteam: Junioren U21: Junioren U18: Juniorinnen U21: Junioren B 1: Junioren B 2: Junioren C: Juniorinnen C: Junioren D: Moskitos:

Remo Manser, remo.manser@buelachfloorball.org Karl Suba, karl.suba@buelachfloorball.org Marcel Wälte, marcel.waelte@buelachfloorball.org Janine Wiederkehr, janine.wiederkehr@buelachfloorball.org Matthias Bill, matthias.bill@buelachfloorball.org Marco Krämer, marco.kraemer@buelachfloorball.org Stephan Dudler, stephan.dudler@buelachfloorball.org Patrizia Trüllinger, patrizia.truellinger@buelachfloorball.org Stefan Urech, stefan.urech@buelachfloorball.org Philippe Zehnder, philippe.zehnder@buelachfloorball.org Reto Vögeli, reto.voegeli@buelachfloorball.org Stefanie Meister, stefanie.meister@buelachfloorball.org Stefanie Meister, stefanie.meister@buelachfloorball.org Lucas Enz, lucas.enz@buelachfloorball.org

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> Junioren C

Den Pokal in den Händen Nach einer starken Saison mit lediglich zwei Niederlagen, aus denen das Team aber jeweils erstarkt hervorging, gelang den Bülacher Junioren C mit fünf Punkten Vorsprung auf die Verfolger der Gruppensieg. Dadurch wird das Team mit einem zusätzlichen Saisonhöhepunkt belohnt. Am 28. und 29. April geht es an der Finalrunde nun sogar um Edelmetall.

■ TEXT PHILIPP SOLENTHALER ■ FOTO CHRISTIAN GRADOLF Die Trainercrew der Junioren C wurde auf die Spielzeit 2006/2007 umgebaut. Um Reto Vögeli, der wie schon in der letzten Saison als Trainer amtete, wurden neu Philipp Solenthaler und Urs Kilchenmann in den Staff eingebaut.

Saison auch zwei Niederlagen. Nürensdorf brach die Siegesserie, mit 4:5 mussten sich die Bülacher geschlagen geben, die in diesem Spiel zu viele Torchancen ausliessen. Dann nach weiteren 5 Siegen folgte das 2:4 gegen Winkel. In den letzten zwei Minuten mussten die Junioren C noch zwei Shorthander hinnehmen, die die zweite Niederlage besiegelten.

MOTIVATION AUS DER NIEDERLAGE

Junioren C-Rückhalt Joel Gradolf war auch in dieser Situation nicht zu bezwingen.

HOHE ZIELE UND GELUNGENER START Das Saisonziel, das sich das Team gesetzt hatte, war ehrgeizig. Nichts weniger als den Gruppensieg und dadurch den Einzug an die Regionalmeisterschaft galt es zu erreichen. Um optimal vorbereitet in die Saison zu starten, wurden zwei Testspiele gegen die Kloten Jets und Winterthur bestritten, die beide gewonnen werden konnten. Die Trainer waren mit der gezeigten Leistung zufrieden und optimistisch gestimmt für den Start in die Meisterschaft. Was für ein Potential wirklich in der Mannschaft steckte, sollte sich im Verlauf der Saison allerdings noch weisen. Am 30. September begann dann endlich die langerwartete Meisterschaft. Die Zusammenstellung der Gruppe brachte starke Gegner, darunter zum Beispiel Stadel-Niederhasli, seines Zeichen Gruppensieger der Saison 2005/2006 oder auch die WinklerDucks. Der Start gelang den jungen Bülachern dann nach Mass, mit acht Siegen in Serie setzten sie sich sogleich an der Tabellenspitze fest. Allerdings gab es im Verlauf der

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Für die C-Junioren waren die zwei Niederlagen aber zusätzliche Motivation. Jeder wollte zeigen, was in dieser jungen Mannschaft steckt. Das anfänglich schwache Überzahlspiel wurde koninuierlich verbessert. Für die Bülacher, die die Leaderposition seit der zweiten Runde inne hatten, stand der Gruppensieg schon vor dem letzten Spieltag fest. Das abschliessende Spiel in Winkel konnten sie ohne Druck aufspielen und gewannen klar mit 10:3 gegen Winterthur. Voller Stolz konnten die Bülacher Junioren C den Pokal glücklich in die Höhe stemmen. In der Garderobe wurde der Gruppensieg schliesslich mit einer Champagnerdusche gebührend gefeiert.

AN DIE FINALRUNDE Die Saison ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Mit dem Gruppensieg hat sich das Team für die Regionalmeisterschaft vom 28. und 29 April in Glattbrugg qualifiziert. In den verbleibenden Trainings wird nun intensiv und gezielt auf den Saisonhöhepunkt hingearbeitet. Alle Junioren C-Spieler sowie deren Trainer möchten sich für die tolle Unterstützung während der Saison bedanken und hoffen, dass auch bei der Regionalmeisterschaft viele Zuschauer anwesend sein werden. ■

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> Damen 2

Mit harter Vorbereitung auf Rang 6 Mit neuem Trainer und viel Elan startete das Damen 2 in die Saison 2006/2007. Das um neue Spielerinnen ergänzte Team brachte es nach einem Zwischentief schlussendlich noch auf Rang 6.

■ TEXT BIGNA ZOLLINGER

Wir starteten motiviert in die Saison sondern auch ein ehrgeiziger Goalie mit unserem neuen Trainer Andy. ist. Ausserdem spielt sie am besten, Nach einem Jahr ohne Trainer brach- wenn sie aggressiv ist. te er viel Schwung in unsere MannObwohl wir einige neue Spielerinnen, schaft und sowie Ramona Rumpfbeugen, Liegestützen, aber das es änderte und Anina beSchlimmste waren die «Fröschhüpfis». sich einiges. grüssen durfSchon im Juni begann die harte Ar- ten, blieb der Kern der Mannschaft beit. Im Trainingslager bereitete uns bestehen. Dieser besteht aus Miriam, Andy auf die kommende Saison vor. Bettina, Jana, Silvana, Tabea, Janine Vor allem mit dem Konditest forderte und mir. «Chapeau» an Miri. Sie ist die er uns sehr – die einen zu sehr. zuverlässigste Trainings- und Matchteilnehmerin! Janine reiste leider im VERBESSERTE GOALIE-SITUATION Dezember für ein halbes Jahr nach Nicht nur die Kondition verbesserte Australien, was wir in der Verteidigung sich, sondern auch unsere Goalie-Si- zu spüren bekamen. tuation. Zuerst brachte Andy Rebekka Um unsere Torquote zu verbesin unser Team. Sie kommt tief aus sern, liess sich Andy vieles einfallen: dem Aargau. Da sie nach dem Trai- Rumpfbeugen, Liegestützen, aber ning nicht mehr nach Hause kommt, das Schlimmste waren die «Fröschübernachtet Rebekka bei ihrer Gross- hüpfis». Wir sind gespannt was noch mutter in Spreitenbach. kommen wird. Da die Torquote natürKurz darauf durften wir Manasi in lich auch vom Material abhängig ist, unserem Team begrüssen. Manasi lud er einen Stock-Vertreter zu uns ins kenne ich aus der BigBand Züri11. Training ein. Wir durften verschiedene Bald aber bemerkten wir, dass sie Stöcke austesten. Schon die daraufnicht nur eine super Saxspielerin, folgende Woche war unser Team mit

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superneuem Material ausgerüstet. Zuletzt gab uns Andy noch eine Hausaufgabe: Unsere Mentalität zu verstärken.

TROTZ PECH AUF RANG 6 Obwohl wir in einigen Spielen oft Pech gehabt haben und zwischenzeitlich auf dem vorletzten Platz lagen, sind wir schlussendlich noch auf dem sechsten Rang gelandet. Unser Saisonziel haben wir dadurch leider knapp verpasst. Trotzdem schauen wir zuversichtlich und mit viel Freude auf die nächste Saison. Natürlich würde es uns auch freuen, neue Spielerinnen begrüssen zu können. ■

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> Karls Eggä

Karls Eggä Über Sport könnte Karl Urech pausenlos sprechen. Durch seinen Enkel kam der Sportbegeisterte in Kontakt mit der «Faszination Unihockey». Regelmässig gibt er im «Backhand» frei von der Leber weg und ohne Vorurteile seine Ansichten als Aussenstehender zum Besten.

■ TEXT KARL URECH

Beim Wort «Mannschaft» hat fast je- eine Formulierung entdeckt, die eidermann vor seinem geistigen Auge gentlich sehr simpel ausfällt: «MANn das Gruppenbild der Sportart, die ihn SCHAFfT!» am meisten interessiert, sei es FussBeim MANn ist die unball, Handball, Eishockey, Volleyball verbindliche Interpretatioder Unihockey etc. Auf die Frage, on bereits sichtbar, denn was eine «Mannschaft» ist, sind die WER oder WAS ist MANn? Antworten durchwegs synonym, das Nun, MANn beginnt an der ist doch eine Gruppe von Leuten, die Spitze, sei es das Managemiteinander spielen. Ist es so einfach? ment eines Unternehmens Ich bin mir nicht so sicher, denn auch oder eines Betriebes, sei im heutigen Berufs- und Geschäfts- es der Verwaltungsrat leben wird von der Mannschaft bzw. eines professionell geführten Vereins dem Team gesprochen. Teambildung, im Spitzensport oder sei es der VorTeamgeist, Teamstand eines eh«MANn SCHAFfT» soll deshalb die player, Teamwork renamtlich Maxime jedes Einzelnen werden! sind Begriffe, die geführten allen geläufig sind und sich eben nicht Sportvereins. Hier werden doch die nur auf den Sport beziehen, sondern Grundlagen der Betriebsführung im Alltag gang und gäbe sind. Kom- und/oder der sportlichen Ausrichtung men dann noch Floskeln wie «Der erarbeitet, damit überhaupt etwas Star ist die Mannschaft» dazu, wird es realisiert werden kann, d.h. MANn noch etwas komplizierter. SCHAFfT! Über das WER, WIE, WANN, Ich habe mich deshalb gefragt: WO, WOMIT, WIEVIEL etc. kommen imWas ist eine Mannschaft? Und dabei mer mehr Leute ins Spiel, die gemein-

sam die Voraussetzungen schaffen, damit zuguterletzt die MANNSCHAFT entstehen kann, von der MANn längerfristig überzeugt ist, dass sie das Ziel = ERFOLG erreichen kann. Die MANNSCHAFT selbst ist dann gefordert, dem MANn SCHAFfT nachzuleben – dazu gehören die Trainer, Betreuer, die Spieler, aber auch das Umfeld, denn ohne gemeinsame Arbeit, ohne Ehrgeiz, ohne Leistungswillen und Leistungsbereitschaft, mitunter sogar Verzicht auf eigene Vorlieben, lassen sich keine ERFOLGE realisieren. MANn SCHAFfT soll deshalb die Maxime jedes Einzelnen werden! In diesem Sinne, Ihr

«MANn SCHAFfT»: Jeder für sich und zusammen zum Erfolg. Wie hier die Junioren U18, die sich für die Finalrunde qualifizierten.

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Zahlen lügen nicht <

Zahlen lügen nicht Tore und Assists sind die Grundlage der meisten Statistiken im Sport. Für einmal wird der Spiess jetzt aber umgedreht und das Sportliche rückt in den Hintergrund. Was macht denn z.B. der Finanzchef so das ganze Jahr? Und arbeitet der Präsi wirklich so viel? «Backhand» gibt Antworten.

■ TEXT DOMINIK WILD

Was die Mitglieder direkt mitbekommen, ist die allseits beliebte Rechnung für den Mitgliederbeitrag (204 Stück). Natürlich sind auch sonst noch weitere Rechnungen zu verschicken, wodurch das Total auf 497 hochgeschraubt wird. Allerdings war die Zahlungsmoral auch schon besser, so hatte der Finanzchef 80 erste Mahnungen und sogar 12 zweite Mahnungen zuzustellen. Briefe verschickt Finanzchef Schmitter natürlich noch weitere. Darunter an die Passivmitglieder (2x113), an die Sponsoren (47) und die Ehrenmitglieder (9). Und dann kann er ja nicht nur Geld

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einsacken, der Club hat ja schliesslich auch Ausgaben. 117 Zahlungen wurden im Statistikzeitraum Mai bis November getätigt.

IMMENSES PENSUM Dass unser Präsident viel zu tun hat, weiss wohl jeder. Der Vorstand ist nicht vollständig besetzt und allzu oft bleibt Arbeit an ihm hängen, weil sie sonst einfach nicht gemacht würde. Organisation und Kommunikation sind ein grosser Teil seiner Arbeit. So hat Präsident Geslin seit September an die 500 Briefe verschickt. Auch der Mailverkehr ist eine relativ verlässliche Kenngrösse, um den

Beschäftigungsgrad zu messen. Seit September gingen 1311 Mails ein (5,9 pro Tag) und 1492 Mails hat er gesendet (6,6 pro Tag). Aber die unglaublichste Zahl kommt zum Schluss: In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat er 170 Arbeitsstunden für den Verein geleistet. Das sind rund zwei Stunden pro Tag. Sein unglaubliches Pensum entsprach durchschnittlich also einer 24%-Anstellung. Dies ist definitiv eine zu grosse Belastung, die die Mitglieder zum Anpacken bewegen sollte. Statt «Geslin schafft» sollte es doch frei nach Karl Urech «MANn SCHAFfT» heissen. ■

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>Funteam

«Träfe» Sprüche von der «Muppet Show» Ist beim Funteam der Name noch Programm? «Backhand» wollte es wissen und machte die Probe aufs Exempel. Der Überraschungsbesuch an der letzten Runde war so angelegt, dass sich die Probanden ausgerechnet im Spiel gegen den Tabellenersten beweisen mussten. In einem Spiel also, in dem anzunehmen war, dass der Spass doch eher hart auf die Probe gestellt würde.

■ TEXT DOMINIK WILD ■ FOTO DOMINIK WILD

In den letzten Jahren führte das Funteam eher ein Schattendasein. Wären da nicht die alljährlichen Vereinsversammlungen, wüssten die wenigsten Mitglieder von diesem eingeschworenen Haufen. Denn an den Versammlungen hat das Funteam schon seit je her mit unkonventionellen Auftritten brilliert und Ideen, Vorschläge oder Voten hervorgebracht, die manchmal schon einen eher humoristischen Touch hatten. Irgendwann einmal hat sich das Funteam dem Drang des Siegenwollens entsagt. «Wir spielen nur aus reinem Spass am Spiel», hiess es. «Backhand» wollte es wissen und stellte diese Floskel nun auf eine harte Probe. Schon die herzliche Begrüssung, die

das Expertenteam zu hören bekam, liess darauf schliessen, dass genau der richtige Match für diesen Test ausgesucht wurde: «Ja händ ihr jetzt genau hüt müesse cho.» Dabei gab es früher mal die Legende, dass das Funteam gerne dem Leader die Suppe versalzt und im Gegenzug dem Schlusslicht die Punkte überlässt. Wie auch immer, das Funteam hatte gegen den Tabellenersten anzutreten, die Wild Pigs Wyland Marthalen.

WENIG ZU LACHEN Zu Beginn sah das rein sportlich noch gut aus, auch wenn das rustikal-rudimentär-griechisch-römische Spielniveau in der untersten Kleinfeldliga

Alles muss seine Ordnung haben.

den Spielern einiges abverlangte. Wer erwartet hatte, dass das Funteam einfach mal so freudig dahinspielt und nur «Seich» im Kopf hat, liegt ziemlich falsch. Da werden die Mitspieler nach einem Stellungsfehler schon mal von Kantonsratskandidat «Manu» Hüsser zusammengestaucht oder wird nach einem missglückten Schuss ein Fluchwort ausgestossen. Und das soll das legendäre Funteam sein? Nun, je länger die Partie dauerte, desto mehr Spielanteile konnte sich der Leader verschaffen und auch resultatmässig bauten die «Wildschweine» die Führung kontinuierlich aus. Erst jetzt offenbarten sich im Zuge der Selbstironie langsam die humoristischen Seiten des Funteams.

TAKTISCHE MEISTERLEISTUNG

Zu Beginn viel Kampf und wenig zu lachen: Hier Manuel Hüsser im Infight.

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Die erste bemerkenswerte Einlage war auch eine starke taktische Finte. Da wurde doch beim Schiedsrichter prompt reklamiert, dass am Boden die Markierung fehle, wo das Tor zu stehen hat. So «erschlich» sich das auf den Felgen laufende Funteam eine erste Verschnaufpause. Die anfangs eher negative Einstellung gegenüber dem «Backhand»-Expertenteam wich ob dem klaren Rückstand bald der Bewunderung für den Durchhaltewillen: «D Press halted sich wacker!» In der Pause und eigentlich auch sonst empfiehlt es sich, sich in der

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>Funteam Nähe der Funteam-Bank aufzuhalten. Was da zu hören ist, ist dann wirklich witzig und beste Unterhaltung. Vor allem die beiden Coaches Hofer und «Dede» Dingetschweiler übertreffen sich mit ihren trockenen Kommentaren gegenseitig. Wie die beiden Senioren Statler und Waldorf von der Muppet Show kommentieren sie je-

Das Superduo Hofer und Dingetschweiler ist für die trockenen Sprüche zuständig.

den und alles mit «träfen» Sprüchen.

UNVERZICHTBARE STATISTIK Was in jeder Unterbrechung konsultiert wird, ist die von Marco Hofer akribisch geführte Statistik: «Du drü minus sind gar nöd so schlecht» oder «Ja das nimm ich als Schriichresultat» sind dann jeweils die Kommentare. Und dann plötzlich nach der Pause begann das Funteam zu treffen, zu-

erst Manu Hüsser auf Wahlkampftournee und dann «Schmuso» Reutlinger mit einem Schuss ins «Chribeli» sorgten für die Ehrentreffer, mit denen die Funteam-Welt dann schon wieder einiges besser aussah.

VON DEN BEINEN GEHOLT Da in der ersten Halbzeit nur ein «technisches« Timeout bezogen wurde, konnte das Funteam noch auf sein reguläres Timeout zurückgreifen, um wieder zu etwas Luft zu kommen. Da werden dann tatsächlich keine taktischen Varianten oder Spielzüge besprochen, es wird wirklich einfach nur nach Luft gerungen. Dann – gerade war das Timeout abgelaufen – folgte der für aussenstehende geheimnisvolle Satz von von Goalie Päde Jegher: «Coach, hani freii Hand?« Die Antwort von Coach Hofer: «Ja, du häsch freii Hand.» Was dieser Dialog bedeuten sollte, offenbarte sich wenige Sekunden später. Ein Gegenspieler kam alleine auf Goalie «Päde» zu, dieser machte einen kurzen Sprung nach vorne und holte den Spieler wie ein Fussballgoalie, der zu spät kommt, mit den Händen von den Beinen.

Das Funteam voll im Schuss.

REGELTECHNIK FÜR ANFÄNGER Dann später während einer Unterzahl des Funteams ereignete sich eine absolut kuriose Situation, bei der sich Regeltechnikkenner an den Kopf fassen werden. Ein Gegenspieler lag am Boden, sein Mitspieler hob den Ball über die Bande nach draussen, damit sein Kollege gepflegt werden konnte. Den nachfolgenden Freistoss spielt man ja dann normalerweise aus Fairplay zurück. Die Funteamler kamen aber gar nicht dazu, denn bevor sie den Ball gespielt hatten, sprach der Schiedsrichter eine Zweiminutenstraf-

Auch gejubelt wurde ab und an. Hier feierten «Röfe» und «Manu» das erste Funteam-Tor nach einem «Buebetrickli» von Manuel Hüsser.

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Funteam <

Bill am Boden. Steht dies symbolisch für den Gemütszustand des Funteams nach der deftigen Niederlage?

fe wegen Abstands aus. Zwei gegen zwei wurde dann folglich in den nächsten Minuten gespielt. Das Funteam war im Ballbesitz, als plötzlich eine erstaunliche taktische Anweisung von Coach Hofer kam: «Röfe mach es Solo... oder spiel em Bumi!» Viele andere Varianten hatte er auch nicht wirklich.

SCHLECHT VORBEREITETER COACH So kam es schlussendlich zu einer

2:12-Niederlage, die gleichzeitig den Aufstieg für die Wild Pigs Wyland Marthalen bedeutete. Allerdings, wie sich heraustellen sollte, hatte sich Coach Hofer mangelhaft auf diese Begegnung vorbereitet, denn er wusste gar nicht, dass den «Wildschweinen», die gleich nach Matchschluss mit Meistershirts feierten, der Aufstieg noch zu vermiesen gewesen wäre. Der Rivale mit dem ähnlich geschmeidig von der Zunge gleitenden Namen Uhwieser Rotäugli wäre nämlich noch in Lauerstellung gewesen.

NIEDERLAGENBEWÄLTIGUNG

Absolut unverzichtbar: Die Statistik.

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Daneben, dass der Coach schuld sei, gab es noch andere Erklärungen für die Niederlage. Die erste Analyse von «Röfe» Hintermann nach dem Spiel war dann auch trocken: «Hüt simmer nöd fit gsi.»

Wie auch immer, das Resultat war natürlich klar zweitrangig für die Funteamler und wurde höchstens zynisch kommentiert.

EXPERTEN-FAZIT Die «Backhand»-Experten wurden nach zögerlichem Anfang doch noch bestens unterhalten, das Funteam hat den Test schlussendlich mit Hängen und Würgen bestanden. Wer das Funteam auch einmal an einer Runde besuchen will, dem wird dringend empfohlen, auf der Bank Platz zu nehmen. Dort findet nämlich das Entertainment statt und nicht, wie oft falsch vermutet wird, auf dem Feld. Somit blieb den Experten nichts mehr anderes übrig, als sich dem Fazit von Chefstatistiker Marco Hofer anzuschliessen: «Isch guet gsi. Gömmer es Glace go näh.» ■

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Sponsorenlauf <

2. Sponsorenlauf «Mitenand – fürenand» Vor zwei Jahren führte Bülach Floorball zum ersten Mal einen Sponsorenlauf durch. Bei Prominenten aus Sport, Kultur und Politik sowie natürlich bei den Mitglieder von Bülach Floorball floss der Schweiss für den Verein sowie «Kids Kidney Care» in Strömen. Die Kombination mit dem Raiffeisen-Cup lockte unzählige Zuschauer auf das Festgelände und sorgte für eine gute Stimmung. Am 12. Mai findet nun erneut in Kombination mit dem Raiffeisen-Cup die zweite Auflage des Sponsorenlaufs statt.

■ TEXT STÉPHANE GESLIN ■ FOTO DOMINIK WILD Liebe Mitglieder, liebe Eltern, liebe Gönner

Nach der erfolgreichen ersten Ausgabe des Sponsorenlaufes 2005 findet am Samstag, 12. Mai 2007 auf den Anlagen der Kantonsschule Bülach eine Neuauflage statt. Unter dem Motto «Mitenand - fürenand» werden wir, die Mitglieder von Bülach Floorball, für die Kassenaufbesserung des Vereins

sowie für einen gemeinnützigen Zweck rennen. Erneut wird ein Drittel der gesamten Einnahmen aus dem Sponsorenlauf an die Stadler Organisation «Kids Kidney Care», die sich für nierenkranke Kinder in der Schweiz engagiert, fliessen. Weitere Infos zu «Kids Kidney Care» finden Sie unter www.kkc.ch. Neben den Mitgliedern von Bülach Floorball wird auch einige Lokalprominenz aus Sport und Politik für diesen guten Zweck schwitzen. Wer definitiv dabei sein wird, wird in Kürze bekannt gegeben. Wir freuen uns über alle, die aktiv mitlaufen wollen oder die beispielsweise die Prominentengruppe, den Vereinsvorstand oder auch einzelne Personen mit einem Sponsorbeitrag unterstützen. Sie können uns

Ihr Engagement auch über die Emailadresse sponsorenlauf@buelachfloorball.org bekannt geben. Nach der zehnminütigen Strapaze auf der 100 Meter langen Runde sorgt eine leistungsfähige Festwirtschaft für Getränke sowie Wurst und Brot. Für ein gemütliches Zusammensein ist also auch gesorgt. Wir freuen uns, Sie zu diesem Anlass begrüssen zu dürfen. ■

Felix Hollenstein (Eishockey), Kevin Bachmann (Kunstturnen), Michael Zürcher (Unihockey), Andrea Schmidhauser (Gemeinderatspräsidentin), Rolf Hiltebrand (Guss 81-80) und Gabriel Lengen (Raiffeisen) schwitzten zusammen mit dem Vorstand von Bülach Floorball am Sponsorenlauf 2005.

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>Sponsorenlauf-Handbuch

Webseite zum Sponsorenlauf Für den zweiten Sponsorenlauf der Vereinsgeschichte haben wir uns überlegt, wie wir Deine Arbeit vereinfachen können. Vor zwei Jahren musste jeder Teilnehmer nach dem Lauf das Geld selber bei seinen Sponsoren eintreiben. Dies musste so sein, weil wir sonst mühsam alle Adressen hätten abtippen müssen.

■ TEXT STÉPHANE GESLIN

Neu ist es so, dass Du die Adressen selbständig im Web eingeben und verwalten kannst. Öffne dazu Deinen InternetBrowser und tippe folgenden Link in die Adresszeile: http://www.bfadmin.ch/spola Dort musst Du Dich zuerst einloggen. Über deinen Trainer oder per Post solltest Du die Zugangsdaten bereits erhalten haben. Ansonsten frag einfach bei stephane.geslin@buelachfloorball.org nach. Wenn Du diese Zugangsdaten hast, kannst Du Dich also einfach damit anmelden.

Von hier können ein paar administrative Seiten erreicht werden. Beispielsweise kannst Du Deine Adressdaten anschauen oder Dein Passwort ändern, damit Du es Dir einfacher merken kannst. Sollten Deine Adressdaten nicht stimmen, melde dies bitte umgehend an vorstand@buelachfloorball.org. Was uns nun aber am meisten interessiert, ist die Seite der Sponsorenliste. Klicke rechts auf «Hier» oder im Baum auf «Persönliche Sponsorenliste». Es erscheint nun folgende Seite:

Natürlich solltest Du beim Feld «Von:» Deinen eigenen Namen sehen. Nun kannst Du Deine Sponsoren eingeben. Alle Felder müssen ausgefüllt sein. Links gibst Du die Adressangaben des Sponsors ein. Rechts kannst Du weitere Angaben zum Sponsoring machen. Du kannst angeben: 1. Ob der angegebene Betrag «Pro Runde» oder «Pauschal» für Deinen Lauf bezahlt wird. 2. Wie hoch der Betrag (je nach Auswahl in Punkt 1) ist, der bezahlt werden soll. Hier gibt es eine minimale Begrenzung: Pro Runde beträgt der Mindesteinsatz 0.50 CHF, pauschal müssen mindestens 10 CHF eingesetzt werden. 3. Wie das Einziehen des Geldes erfolgen soll. Entweder kannst Du das Geld selber einziehen, oder Du kannst vom «OK Sponsorenlauf» verlangen, dass eine Rechnung für Dich an die angegebene Adresse verschickt wird.

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Sponsorenlauf-Handbuch < Sind die Angaben nun gemacht, solltest Du sie vor dem Abschicken kontrollieren. Klicke dazu auf den «Abschicken»-Button. Wenn alles gut geht, sollte eine Zeile wie die folgende erscheinen:

Mit dem Button «Felder Zurücksetzen» kannst Du nun die Felder für die nächste Sponsoreneingabe wieder leeren. Es gibt zur Zeit leider noch keine Möglichkeit, um einen bestehenden Datensatz zu ändern. Ist Dir ein Fehler unterlaufen, so kannst Du einfach die falsche Zeile mit dem «Delete»-Link löschen:

Danach musst Du den Sponsor mit den richtigen Angaben neu eingeben. Wenn Du mit Deinen Eingaben fertig bist, kannst Du Dich einfach von der Webseite abmelden, indem Du den Link «Abmelden» im Baum klickst. Du kannst Dich danach jederzeit wieder einloggen, um neue Sponsoren anzufügen oder falsche Eingaben wieder zu löschen. Wichtig ist, dass Du weiterhin die Papierliste führst. Mit dieser werden wir später die Runden zählen und die Eingaben für den Versand vervollständigen. Kurz vor dem Sponsorenlauf werden die Angaben im Netz nicht mehr geändert werden können. Dies wird dann durch einen entsprechenden Text klar gemacht. Kurzfristige Änderungen kannst Du aber weiterhin an stefan.urech@buelachfloorball.org schicken. Wenn Du bezüglich der Webseite Fragen hast, kannst Du sie jederzeit an stephane.geslin@buelachfloorball.org senden. In diesem Sinne hoffen wir, dass das Webtool eine Erleichterung der Abläufe bringt. Und natürlich zählen wir auch auf Deinen Einsatz am Sponsorenlauf 2007! ■

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SALMINGSPORTSCH

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Wilder Haufen <

Von spinnenden Finnen bis wahren Ranglisten Der «Wilde Haufen» folgt getreu seinem Namen keinem Schema, ist jedesmal anders. Hier wird über alle lehrreichen, wissenswerten, aussergewöhnlichen, überraschenden, witzigen, skurrilen und blöden Geschichten und Begebenheiten in und um die Unihockeyszene berichtet. Dem «Wilden Haufen» entgeht nichts, auch nicht YouTube-Zwicky, Sushi-essende Schiedsrichter, pünktliche Russen, Diskussionen um Fusionen oder die wahre Rangliste im Schweizer Unihockey.

■ TEXT DOMINIK WILD

Da es seit dem letzten Backhand schon wieder eine Weile her ist, hat sich inzwischen einiges Material angesammelt. Da aber alle Meldungen durchaus ihren Reiz haben und eine Kürzung deshalb schade wäre, erscheint die Kolumne in voller Länge, d.h. sozusagen als «Wilder Haufen» XXL.

KNAPP DANEBEN Ich habe schon in der letzten Ausgabe ausführlich vom Europacup berichtet, aber folgende Kuriosität muss einfach noch nachgeliefert werden. Der russische Meister aus dem fernen Nischni Nowgorod reiste mit dem Bus nach Varberg. Nach einer langen Reise von 60 Stunden kamen die Russen gerade mal eine Stunde vor ihrem ersten Spiel an. Gut geplant? Nicht ganz, die Russen dachten nämlich, dass Varberg in der Nähe von Stockholm liege. Nur... Stockholm liegt an der Ostküste und Varberg 500km entfernt an der Westküste.

DIE SPINNEN DIE FINNEN Echte finnische Kerle spielen Sumpfunihockey. Gespielt wird 3 gegen 3 auf einem leicht grösseren Kleinfeld und da das Spielen im tiefen Sumpf doch ziemlich anstrengend ist, beträgt die Spielzeit lediglich zwei mal 5 Minu-

ten. Das Turnier begann 1999 mit 16 Mannschaften und für die nächste Austragung im Juni werden bereits 100 Mannschaften erwartet. Mehr verträgt das Turnier laut Organisator Kari Gyldén nicht, denn es sei nicht möglich, noch mehr guten Sumpf bereitzustellen.

SCORERWERTUNG AN VERTEIDIGER Warbergs Mathias «Bult» Larsson gewann als erster Verteidiger die Scorerwertung in der schwedischen Elitserien. Der Mann mit den genialen Körpertäuschungen wurde letzte Saison noch Meister mit Alligator Malans und kann zweifelsfrei als einer der besten Unihockeyspieler unserer Zeit bezeichnet werden. Kein Spieler erreichte diese Saison mehr als die 48 Punkte (10 Tore und 38 Assists) von Larsson. Allerdings hat seit der Saison 1996/97 kein Spieler mit so wenigen Punkten diesen Titel ergattert. Einzig zwischenzeitlich einmal abgelöst wurde Larsson von Martin Dahlgren. Dieser fiel in den letzten Saisons mehr als lauffauler Schönspieler in den Reihen Lok Reinachs auf. Unvergessen natürlich sein Standunihockey in der Bülacher Kasernenhalle nach einer durchgezockten Playstation-Nacht mit Kollege Niklas Jihde. Allerdings scheint er momentan wieder motiviert zu sein, so kam Dahlgren sogar zu einem Nati-Aufgebot und schoss an der Euro Floorball Tour im Februar die Schweiz mit 4 Toren praktisch im Alleingang ab.

SARKASTISCHE TEUFEL

Eine etwas spezielle Variante: «Swampbandy».

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sultat von 2:14 aus der 1. Bundesliga ab. Übrigens hätten sie den Abstieg ja zum zweiten Mal in Folge am grünen Tisch verhindern können, da sich erneut kein williger Aufsteiger finden liess. Diesmal verzichtete Wernigerode aber, die Bundesliga hat deshalb in der nächsten Saison nur noch 9 Teams.

Auch aus Deutschland gibt es immer wieder Unterhaltsames zu berichten. Die Red Devils Wernigerode steigen punktelos mit einem Durchschnittsre-

Der ominöse, zu giessende Stein.

Den Humor verloren haben die Teufel aber trotz den Niederlagen nicht: Zum Bundesligaspiel in Berlin wurde dem Gegner ein in einem Blumentopf eingebetteter Stein übergeben, den man auf jeden Fall giessen solle. Denn es sei aufregender einem Stein beim Wachsen zuzusehen, als eine Partie gegen die Devils zu bestreiten.

AUF FRISCHER TAT ERTAPPT Nach einem Abendtraining überraschten die Berliner Bundesligisten – übrigens das Team von Flugpendler Roly Fust – einen aus ihrer Garderobe flüchtenden Dieb. Goalie Heiko Arras holte diesen zwar ein und rettete das Mobiltelefon eines Kollegen, musste den Eindringling jedoch nicht nur ziehen lassen, sondern nach einem Faustschlag sogar einen Trommelfellriss hinnehmen. Arras sah das allerdings relativ locker: «So konnte ich kurzfristig mit dem linken Ohr ausatmen».

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Ihr Maag AG-Team 18

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Wilder Haufen < SINGAPUR AN DIE A-WM Da die A-Division auf die in diesem Jahr in Dänemark stattfindende WM hin auf 10 Teams aufgestockt wurde, wurde am 3. Dezember 2005 im Rahmen der Asia Pacific Championships (APAC) das erste Barragespiel um den letzten Platz ausgetragen. Dabei gewann Singapur gegen Japan mit 3:1. Mehr als ein Jahr später fand am 17. Februar das Rückspiel in Tokio statt. Vor 500 fanatischen Anhängern konnten die Japanerinnen einen frühen Zweitorerückstand zwar noch ausgleichen, trotz einigen hochkarätigen Chancen am Schluss kamen sie aber nicht über ein 4:4 hinaus. Dadurch wird also im Mai Singapur in der A-Gruppe spielen. Ob die Aufstockung allerdings sinnvoll ist, ist ein ganz anderes Thema. Schon jetzt war die A-Division eine Zweiklassengesellschaft, mit dem Aufstieg von Singapur und vor allem der USA wird sie wohl zu einer Dreiklassengesellschaft. Zudem wurde sowieso schon bestimmt, dass der Modus ab 2010 eine erneute Änderung erfährt. Dann wird es keine Stärkeklasse n mehr geben, sondern regionale Qualifikationen wie z.B. vom Fussball her bekannt.

Singapur ist dank dem Unentschieden im Rückspiel in Japan für die A-WM qualifiziert.

SCHIEDSRICHTER IN JAPAN Für das WM-Quali-Rückspiel in Japan wurden übrigens unsere besten Schiedsrichter Baumgartner/Kläsi aufgeboten. Eskortiert von zwei IFFDelegierten – damit auch ein anständiger Jass möglich ist – flog das Schirigespann also nach Tokio. In einem Reisebericht schilderten die zwei ihre Eindrücke von diesem spe-

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ziellen Einsatz. Der Bericht (zu finden unter http://www.swissunihockey. ch/weblounge/schiedsrichter/ news/1172733712795/) ist definitiv

einen Blick wert, denn neben vielen interessanten Nebensächlichkeiten konnten Kläsi/Boumi den wahren Grund ihrer Reise nicht verbergen. Wer schon immer vermutet hat, dass sich die beiden gerne in der Vereinscafeteria bedienen lassen, erhält eine Bestätigung der besonderen Art. Wir lassen Bilder sprechen.

einer dänischen Seite auf ein spezielles Fundstück gestossen, das auch nicht unterschlagen werden darf: Auf der Website youtube.com tummeln sich ja bekanntermassen unzählige Videos. Es gibt kaum einen Clown, der da nicht gefunden werden kann. Der endgültige Beweis dafür ist folgender Film: http://www.youtube.com/ watch?v=NQj6BYMK_rE

Da ist doch tatsächlich ein Rush über das ganze Feld von unserem Zwieback Zwicky aus dem Jahre 43 v.Chr. – auf jeden Fall ist es saulange her – zu sehen.

Go Zwicky go! Japanisches Essen... mmmh lecker und in Hülle und Fülle serviert ;-)

TORHÜTERIN IM MINIROCK Die 21jährige Estin Inge Kuld, die seit dieser Saison das Tor von Tempelhof Berlin hütet, hat eine etwas spezielle Macke, sie trainiert im Minirock: «Ich trage im Training nur Knieschoner und Helm, mehr nicht.» Einzig für die Spiele zieht sie eine Torhüterhose an und dies auch nur, weil es das Reglement so vorschreibt. Als sie in der Schule begonnen hatte zu spielen, hatte sie keine Ausrüstung, eine Bekannte schenkte ihr einen Trainingsminirock, woran sie sich sehr gewöhnt hat. Als Vorteil streicht sie die grosse Bewegungsfreiheit heraus, doch der Rock hat nicht nur Vorteile: «Natürlich würde ich es keinem anderen Torwart empfehlen im Minirock ins Tor zu gehen, da es manchmal wirklich weh tun kann.» Sachen gibts …

ZWIEBACK ZWICKY Bei Internet-Recherchen bin ich auf

ZWEI DÖRFER, EIN VEREIN? An den Versammlungen der beiden Vereine UHC Bassersdorf und dem UHC Fireball-Nürensdorf (im Jahr 2000 durch die Fusion zwischen dem UHC Nürensdorf und dem UHC Fireball Birchwil entstanden) wurde beschlossen, dass die leistungsorientierten Teams in einem Dachverein zusammengelegt werden. Die Feuerbälle und wahrscheinlich mit einem neuen Logo auch das kultige UHCB-«Männdli» werden beerdigt, der Verein heisst neu ganz schlicht Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf. Dieser Dachverein war übrigens nicht ganz unumstritten, im Gästebuch von Nürensdorf wurden ein paar «spezielle» Einträge veröffentlicht, wovon die grössten Perlen herausgesucht und auf der Homepage von Bassersdorf mit Kommentaren versehen publiziert wurden. Hier eine Auswahl davon: wissender: ä fusion mit bassersdorf wär scheisse - sorry - echt! überlegt doch mal... Machen wir. Echt! öppert: scheiss basi die bruchemer ned mir

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> Wilder Haufen hend scho bassersdorfer im verein das langet Das zweite, sachlich fundierte Argument. Das kann man jetzt durchaus persönlich nehmen. C1-Junior Röme #72: Ich hoffe das d C1Juniore ned mönd mit Basi zämä schaffe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das wär dann auch zuuuuuu krassssss!!!!!!! C1- Junior Fäbe #73: genau röme das hoffemer doch alli !! Neues aus der Rubrik "ein Dorf, ein Verein!" @ C1-Junioren #72 #73: hender nacher öpe angst das ihr hocked wener mit bassi münd zeme schafe oder is C2 abgschobe werded? und das het ja nur zur folg das ihr eui klappe da ine nime so gross uf mached! Das schreit nach einer Retourkutsche. @1919: bisch wahrschinlich selber eine wo s ganze spiel hockt du holz Voila! Nur die zwei letzten Worte irritieren. Irgendwie. Quizfrage: Was gits wänn Bassi und Nüäri zäma schaffäd? än Dachschade! Hua hua hua... Ein Knallerwitz! Quizfrage: Was gits wän ä zämaarbät mit zwei Vereine imä Schnällzugstämpo gmacht wird? än(D)achsbruch! Nö, das Wortspiel funktioniert wie nicht. muss gesagt sein: der vorstand schafft ganz fest gegen die basis! was ich ghört han ist, das s'eliteteam ufhört und au suscht viel juniorätrener, was het der vorstand da unterno? juniore sind halt EGAL!!!!!!!! Das wird auch in Zukunft so sein. Keine Macht den Junioren! Quizfrage: Was isch flüssiger als Wasser? De Dachverein! De isch überflüssig! Harrrharrrr... Ein Wegschmeisser! Echt witzig! neuer Name: Unihockey Altbach wäri doch no en passende Name. ich meine dä Dachverein gaht ja eh Bach ab!! Das Schlusswort! Fortsetzung folgt... Wetten?

Tatsächlich folgte eine Fortsetzung. Stimmen wurden laut, die dem Vorstand von Nürensdorf Fehler im Abstimmungsvorgang oder gar Manipulation – im O-Ton herzig als «Sepp Blatter»-Effekt bezeichnet – vorwarfen. Eingangs der Versammlung wurden 96 Mitglieder gezählt. Bei der Zählung der Stimmen kamen inklusive Enthaltungen jedoch lediglich 86 Stimmen zusammen. Gezählt wurden 58 Ja-Stimmen. Jetzt das Erstaunliche: Da laut den Statuten von Nürensdorf eine Zweidrittelsmehrheit erforderlich war, lag das qualifizierte Mehr doch tatsächlich bei genau 58 Stimmen. Wo die übrigen Stimmen geblieben sind, fragte sich auch der «Tages-Anzeiger», doch auch der Präsident von Nürensdorf konnte dies nicht abschliessend beantworten: «Ich gehe davon aus, dass alles richtig abgelaufen ist.»

RETTET DAS «MÄNNDLI»! Die Frage, die mich persönlich aber eigentlich viel mehr interessiert, lautet: Muss das traditionsreiche «BasiMänndli» sterben? Ich sage, soweit darf es nicht kommen! Über 20 Jahre war das kultige «Männdli« ein treuer Weggefährte. Von Zeit zu Zeit zierte es gar stolz den Kreisel im Zentrum von Bassersdorf. Nein, das Knuddel«Männdli» – nennen wir es einfach

mal «Knut» – soll weiterleben!

Muss «Knut» sterben?

DER HORNETS-STOCK Die ganzen Diskussionen um Dachvereine und Fusionen erinnern mich jetzt irgendwie an eine GV vor langer Zeit, als wir noch Kanti Bülach hiessen und die Hornets zumindest sportlich noch die Nr. 1 in der Stadt waren. Da kam doch tatsächlich mal ein Grüppchen Hornets-Vertreter ziemlich unangekündigt an unsere GV und schlug eine Fusion vor: «Ihr könnt doch jetzt rasch darüber abstimmen.» Klar war, dass der neue Verein Hornets heissen würde, denn dieser Name sei bekannt und es käme dann sogar bald ein Stock heraus, der so heissen würde. Na, das war doch mal ein Argument. Wie dem auch sei, das ziemlich stümperhaft vorgetragene Vorhaben war so natürlich schon im Vornherein zum Scheitern verurteilt. So kam es dann auch, dass die Hornets wenig später andere Fusionsfreunde fanden, äh sorry, Dachvereins-Partner. Ach übrigens … ich warte heute noch auf diesen sagenumwobenen Stock. ■

ZU GUTER LETZT: DIE WAHRE RANGLISTE IM SCHWEIZER UNIHOCKEY Die Beiträge im Forum von unihockey.ch sind ja teilweise wirklich haarsträubend. Manchmal aber findet sich doch die eine oder andere Perle darunter. So hat sich doch beispielsweise tatsächlich ein User die Mühe gemacht, eine Rangliste der Vereinshomepages aufgrund der Google-Suchtreffer zu erstellen. Das Ergebnis schreit geradezu nach einer Veröffentlichung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

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Bülach Floorball Kloten Jets Basel Magic Floorball Köniz Chur Unihockey GC Unihockey Lok Reinach SV Wiler-Ersigen Vipers Innerschweiz Unihockey Langenthal Aarwangen Bern Capitals

3'870 597 497 407 286 193 183 179 165 132 118

12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22.

Jona Uznach Flames Alligator Malans UHC Thun UHC Uster Floorball Thurgau UHC Waldkirch-St. Gallen Unihockey Sense Tafers Unihockey Tigers UHC Meiersmaad Zug United UHC Grünenmatt

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